Handschriften

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Die seit der Zeit um 1500 von den Markgrafen von Baden zusammengetragene Büchersammlung enthielt von Beginn an lateinische, griechische und hebräische Handschriften, deren Zahl in den folgenden Jahrhunderten kontinuierlich zunahm. Einen in qualitativer und quantitativer Hinsicht außerordentlich bedeutsamen Zuwachs erfuhr die großherzogliche Hofbibliothek infolge der Säkularisierung, als zahlreiche badische Klöster aufgehoben und ihre Bibliotheken in staatliches Eigentum überführt wurden. Heute besitzt die Badische Landesbibliothek die stattliche Zahl von 4.232 Handschriften, die teilweise auf Pergament, teilweise auf Papier erhalten sind. In einem von der Bibliothek herausgegebenen 13 Bände umfassenden Katalog sind sie, nach Provenienzen geordnet, auf wissenschaftlichem Niveau beschrieben. Es ist geplant, einen größeren Teil der Handschriften in den kommenden Jahren zu digitalisieren.