i, Fernet ſagt er/ die jenige ſo hernach geritten kaͤme /waͤre ſeine Liebſte. Ich fragte ihn/ ob er dañ keine Frau haͤtte? Er lachte und ſprach /bieſe we⸗ te ſeint Frau/ ſeyt aber nicht mehn der Brauch/ daß man ſle anderſter/ als Liebſte heiſſete. Vntet den Badern und ander gemeinen Leuthen bleibe es noch bey dem alten. Was ein wenig etwas vechts waͤre„haͤtten reſpectivẽ weder Weiber noch Maͤnner; Liebſter und Liebſte haͤtte einen beſſern und Adelicher Glang. Ich ſagte es waͤre mir leid/ wann meine Mutter nicht meines Va⸗ ters Frau geweſen waͤrc. Dey ſolchem alten Na⸗ men waͤre auch weniger Gefahr/ und vergreiffe ſich einet nicht ſo bald mit dem Laſter der Luͤgen/ welches der groͤſte Schand fleck an einem Men⸗ ſchen waͤre. Dann mancher nennete offt ſeine Frau Liebſte/ und e ihren Liebſten. Da doch ero⸗ der ſie andere lieber haͤtten; Ich haͤtte offt man⸗ chen und manche hoͤren ſagen/ wann ſie iemand růh men wolten/ O wie iſt dieſer oder dieſe/ ſo ein allerliebſies oder allerliebſter Menſch! Da muß mã zuſehẽ/ daß die flaͤchſene zarte Wort nit Wir⸗ cken Tuch mach en und der Superlatiyus nicht in des Nachbarn Taubenhaus fliege. Wann ein Mann ſatg t Frau/ und ein Frau Mann/ ſo be⸗ haͤlt ein iedes was ihm die Natur beſcheret hat/ und koͤnnen mit gutem Gewiſſen ein Eyd n da wA t: WA fha kug | Gin | gui | eom fomi Kh (iam Gh | Msi (ihm | gid odr | fom | gfi | heni Acht | brog | figo E | Anh gam folge bng
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