ka E G-e J en runem——— T A baj i zu Badal Durllel,„ge. Lungh u heiens- Da emstad ny Berta: See 0950 Se Ernewert í Marpurger Geſang⸗ Buͤchlein/ 7 N} Chꝛiſtlicher Pſal⸗ zZmen vnnd Klechen⸗$ pE eoet Hern D. Mar? n Cuthers/ vnd mbai Gott⸗ 7 ſeliger Lehrer vndfrommer Ehriſten.$ i u Ilen Bonnewem vberfehenrynd t L t etlichen ſchoͤnen Ciedern/ ſo z s k Ir invnſern Kirchen ond anderswo$ Jeb. 0 gebraͤuchlich/ vermehret 8 vnd gebeſſert. atHIAtl I dampt einem Appendice vieler$ wen Beſaͤnge/ ſo vormals ind saa j am amii fN D cin Nie gefunden worden, | am einem vollkommenen Regeſter. Franck furt/ Bey Anthoni Hummen/ ſeel. Erben. tent facta Pſalm. 149. C 15% Singet dem HErren ein nt wes(ied/ die Gemei ne der Helgen wi lobẽ⸗ Alles was Athem /Flobẽ den HErren Porꝛede. | An ben Chrifilichen Sefer: Emmach vor etlichen ahren ein Geſangbüchtein į uſtatt getruckt/ wel⸗ j nin den K Hë Sa; ai ſchafft Catzen⸗ elnbogen/ ſendern an ten vornehmen Orten nuͤtzlichen gebraucht worden 1 vhs s Du in Ta vnd gege i h e] saien d zu Goltes tob< Ehrn zuůtzlich gebrauchen. Damit eraber ſolche ordnung fracto fúr Augen habe/ ſoll er wiſſen/ daß Erſtlich/ voran geſetzt ſeyn das Veni Sancte, ynd dne Kyrie Zume Voriede. Zum andern foigẽ darauff die Feſtliede ahg Zum dritten die Catechiſmus⸗Lieder. Zum vierdten die Pſalmen⸗Lieder/ nach Der Dr; Diy Zum füͤnfften/ die geiſt reiche Lehr⸗Ge⸗ ſaͤng/ von etlichen vornehmen Glaubens⸗ Artieuln. Zum ſechſten /die Bett⸗Klag⸗ und Buf⸗ lieder/ allerhand Zuſtaͤnd und Anliegen. Zum ſiebenden/ die Lob⸗ vnd Danck⸗li der/ beneben den en/ vnd Abends⸗ Item Tiſch Har d Reiß⸗liedern. Zum achten/ wird beſchloſſen mit deh Antoedy teich: Gefångn vnd if det Nam eincsie Do den Lieds Authoris/ ſo viel man wiffen) Atm können/ vnd die Andeutunz der Melodeyli Jufſlch gemeinigli ugeſetzet. Hrem Boker H Err Gott/ der vns durd im) Wey Apoſtel Pulum zu den Coloſſ.am.v. 16, Da befoblen. Wir ſollen das Wort Chrifi] Wint reichlichen vnter vns in aller Weißhel Cili en laſſen/ vnd vns vntereinander leh ren vnd vermahnen mit Pſalmen und Lol⸗ Geſaͤngen/ und Geiſtlich en lieblichen Sie dern/ vnd dem HErrn ſingen in vnſen Hertzen. Der verleyhe daß dieſes alles ſetnen Ehren/ der Chriſtlichen Kirche Hrdt Aufferbawung/ vnd vnſer aller zeitlicht hi Ind ewiger Wolfahrt gereichen moͤge/ vul In ᷣſu Ehriſti willen/ Amen. ELT Regiſtt inyi Di Do E g O 09:50 g5 A: See e: eo Regiſter. Vnd Verzeichnuß/ was fuͤr Pſfalmen vnd Geſaͤnge/ auff die Feſt vnd Sonntage auch ſonſten geſun⸗ gen werden. Zum Introitu vor den Predigten wird gemeiniglich geſungen. Komm H. Geiſt HErre Gott 109 H Err Gott did loben wir er Item das Kyrie 16 Dom. I. Adventus. Run komm der Heyden Heyland 17 gai Run frewt euh lieben Chriſten 277 HErr Gott dich loben wir 427 sii Bet Ship H Err Gott 18 fani__ Doml RA i a Ihr lieben Chriſten frewt euch 334 Es iſt gewißlich an der geit 341 inii Baht auf ibr Chriften ale 377 ami. AA Boti wie manches Hertzenleyb. 385 aniti> Dom. Hi. Adventus, piu Sun tommder Heyden Heyiand 17 al Es iſt das Henl vns kommen her 248 HeErr Chriſt der einig Gottes 278 Frewt euch ihr Chriſten alle pre g e Dom! V, Adventus, Run komm der Heyden Heyland ir Ehriſt vnſer HErr zum Jordan 132 X iii Chrift⸗ 2A Hhlle D Canh t ARI ‘den Tag Chrifii S VAn Wii Das Feſt ber£ W Vom Himme ia Ptrer natus in Bethi-hem si feder Opffernn E eteti vnd 0 Mein Seelet om Himmel ſih darein 160 ird ſein Wohnung 16⸗ 1. VI. poſt >e Vertlår Png g Chriſti. b arf| 248 163 GSott im Dont. i Dare Udamo Gai Regiſter. Kommt her zu mir ſpricht Gottes, 264 Dominica luvocavit. Ein veſte Burg iſt vnſer Gott Hiff Gott wie iſt der Menſchen Dom. Keminiſcere. Ich ruff zů dir HErr Ia Chriſt Wenn wir in höchſte 1R gören Min S= rhebt der $0 17 379 Oder koͤ Se aiB me r Chriſtgeſaͤn⸗ gen etliche widerholet werden. Dominica OSculi. Auß tieffer Roht ſchrey ick Gott der Bat ter wohn vns betz Ach Gott wie lang vergi giſſeſt Dominica Lætare. Warumb betrůbſtu dich mein Vatter vnßer im Himmelreich Dominica judica- Ro Gott der H Err niche bey u Bowi geht es 49 Mag ich iderahn 27E aa e OMen bewein o Ffoi 226 i 16 284 r27 217 1 398 6r Regiſter. Premni drinne der beyſan men ſtehen. Oſter⸗ Feſt. Erig tagin Todtes Banden Da Iſraclauß Egypten zog fi Oder andere/ a antri Ea Oſter⸗Geſaͤnge. Mien Vifo kat E ott die Tert Li hni Dom. Quaſi me do geniti. impt man abckmals auß den Oſterge⸗ ſaͤngen eins oder das ander. ſericerdia. ein Hüter önd mein Hirt Der HErr iſt iſt mein getrewer Hirt Do | gy Sonaima LX hrif i Ri aa mEpigen. Dominica Rog Natter vnſer im In dich hab gehoffet HErr ſtum Aſcenſionis, Auff dieſen Tag bedencken wir e luhr gen Himmel/ Nun frewt euch Gottes Kinder Alſo heiug iſt der Tag Der heüungen seben. Dom.“xaudi. Mer Gott nicht mit vns dieſe 217 Erhoͤr mich wann ich ruffe zu 152 O HErre Bott begnade mich 184 P fingſtfeſt⸗ Komm Gott Schoͤpffer heiliger 108 Oder der andern eins/ nach Gelegenheit deß Orths/ wie ſie drunten beyſammen vers⸗ zeichnet ſtehen: Dom. Trinit. HeErr Gott di hloben gF Gott der Vatter wohn vns 112 Der du biſt drey in Zinigkeit 12 Dom..poft Trimite ein reiche 313 yr Chriſtenleut: 296:| nerforſcheſtnich 234 vof Trinit hra Crr Jeſu Chriſt. 370 Nun lob mein Seel den HErren 128 Ach Gott vom Himmel ſih 160 Dom..pof Trinit; Gibarm dig mein OHErreHotE 182: So war ich leb/ ſpricht Gott 126 HErr Chriſt der einig Gottes 278 Auß tieffer Noht ſchrey ich zu dir 226 Allein zu dit HErr Jeſu Chriſt 369 Dom. 4 poſt'rinit. O HErr wer wird ſein Wohnung; 16r Menſch wiltuleben ſeliglich T %. yz FE VDiß ſind dies S gehen Bebott Dom..poft Trinit. So Hott zum Hauß nicht ergebens if all Müh, vnd Es wöll vns Gott genaͤdig ſeyn Johannis s Baptiſtæ Tag. eae ſey Gott der HErr Ehriſt vnſer HErr zum Jordan Dom..poft Trinit, (dams Falt iff gang ¶Es eſt das Heyl vns tommen eek dem Menſchen der wandelt Dem7. poſt Trinit. Nun lob mein Seel den HErren t en den fH Erren zgi 0 4Dam; Z‘po i ge Ach Gott vom! arein 160 O HErre Gott dein Goͤltlich 261 Dom. goi Trinit, i iſt der Mann Regiſter. Dem. i2. poſt Frinit. Nun welche bie ihr Hoffnung gar. 11 Ach Herꝛ wie ſind meinr Feind ſo viel. 53 Der Thöricht Dom.. pot Trinit Es iſt das Heyl vns kommen her A G) 2a ëf du Watter Sol dem Menſchen der Dom. id:poſt Trinit. Erbarm dich mein O HErre Gott wie lang vergiſſeſt ypoit Triniti O Hert wer wird ſein Wohnung elig alfe dies ł oft Trimite- Ihr tieben Chriſten ſeyd getroſt Mit gried vnd Frctod ich fahe- j Sorf hErrI Ehi Dom.17,pof Trinite- 3j Hilff HErre Gott dem Boͤlcklein Auff meinen lieben Sott Wo Sott der HErr nicht bey? Dom.:.poft Trinita- Menſch wiitu leben ſeliglich Es iſt das Heyl vns kommen HeErr Chrtſt der einig Botts Dom.19-poft Trinité Auß kieffer Roͤth ſchrey ich Allein zu dir HErr Chrift. yji f prit: Es itten Bott 36> 24$: fL: 1483 ii Regiſter. | Dom.20. poſt Trinit. Ach Gott vom Himmel ſih darein Nun frewt euch lieben Chriſten Dem. 21. poſt Trinite Ich ruff zu dir HErr Jeſu Chriſt Es woͤll vns Gott genaͤdig ſeyn Dom. 22. poſt Frinit. Vatter vnſer im Himmelreich Erbarm bich mein OH Erre Bott Dom.23. poſt Trinit. icht mit vns dieſe rHErr nicht bey vns Es ſpricht der Vnweiſen Mund Dom ſt Trinit.` HErr JEſu Chriſt waar Menſch 4 Doniini Allein zu dir HErr Jeſu Chriſt 349 f inher Wann meln Stüuͤndlein 399 Dom.2g.poſt Trinit. Gott hat das Evangelium 3r Es iſt gewißlich an der Zeit z4 E Niy i Dom.26.poft Trinite Dioinaiiri Iyhr lieben Chriſten frewt eueh 334 f Wi f Frewt euch ihr Ehriſten alle 337 À Nach Verleſung der Colleet vnd Epiſtel/ ehe der Pfarꝛer auff die Cantzel gehet/ wird geſungen. Ins gemein. Wir glauben all an einen Boff na| eh Ich giaub in Bote Vatter A RiB ia Regiſter. Nun bitten wir den Heiligen 11t ii Ki Batter vnſer im Himmel 130 Allein Gott in der Hoͤh ſey Ehr 412 Auff die Feſt aber/ als Weynachten: Ern Kindelein ſo loͤbelich dreymahl 26 Oſtern: Chriſt iſt erſtanden 88 X uffahrt: Cbe riſt fuhr gen Himmel 100 * bitten wir den heiligen 111 der big ehe der Segen geſprochen wird. Ins gemein: alc Gott 33 Lobet den HErrn alle Heyden 208 rnich riens| SGott der Vatter wohn vns 112 D Batter aller Frommen 134 Sey ꝛob vnd Ehr mit hohem Preiß 261 Die vnterſchiedlichen Glorten/ damit Pſalmenlieder beſchloſſen werden. Auff die Feſt aber als Weyh⸗ nachten. ey ful T dulijubito- Fyto po Rind geborn zu Bethiehem Ein Rindtin ſo loͤbelich Reſonet inlaudibus Nach den Paſſions⸗Predigten. O bamb Gottes vnſchuldig 8* A vij Nach Regiſter⸗ Nach den Oſter⸗Predigten Jeſus Chriſtus/ vnſer Heyland. 8e' | je Thrift ii iſter Sultexit ki og LAAT L A è A. nS. Geiſt. 16 oder Rinder”| Bottes Sohmars Derz aa en teL 376- i 377 mii a keiſt.143 er Kinder⸗L ehr. Jezund ſo bitten wir dich/ hERR. 14r- AwßIgnden Wochenpredigten hat man fih im Seſang nach dem Predi⸗ ger zu aecommodiren. Bey den Bettags⸗Predigten/ ſo monatlich gehalten werden: Eobaum dich mein/ o Herre D Herte Bott teg S oh, oju E igt yi vseli Vatter vnſer im H i 130 Aino tieffer Noth féte id zu dir. 226 en zu dir/ Herr Jefu Chriſt. 369 acd der Beitags⸗Predigt Die Ataner⸗ 409 Erhait vns Herꝛ bey deinem Wort, zró Berleih vns Frieden a gnädiglich 377 Gieb pried zu vnſer z Zeit/ o H PERR 367 Zu den taͤglichen Berſtunden > werden gebrauckt Allerband uß⸗Rlägvnd Bet⸗ Pfalmen/ wie die drunten beyſammen nacheinan⸗ toer folgen. i t Ebeiſte⸗ der d Shai 4 Leht. HERM 1 Der o. i atenarna=" y dem Prsti obin predigin/ l en werdeh· gu got. l Ah Was etwa zum Eingang|"iie in den hehen Predigten ge⸗ ſnugen wird. Das Veni Sancte,&c. QR k J Omm heiliger Geiſt/ er⸗ ~” Fife Die Hertzen deiner Glaubigen/ vnd entzund RZ S in ihnen das Sewer dei -dikk lié tiis i ner Goͤttlichen Ciebe/ der du durch Mannigfaltigteit Der Zungen/ die Hoͤlcker der gantzen Welt ver ſam̃let haſt/ in Einigkeit deß Glau⸗ y bens/ Hallel Hallel. Das Ryrie KHrie Gott Vatter in Ewig keit/ groß iſt dein Barmhertzig⸗€ teit aller Ding ein Schoͤpffer bnd Regierer/ Eleiſon| poii tin Mey Wiif Chirie ITVS. Intreĩtus Geſaͤng 17 Cgufke⸗ alier Welt Troſt/ vns Suͤnder allein du haſt erloͤſt/ O Jeſu Gottes Sohn/ vnſer Mittler biſt in hoͤchſten Thron/ zu dir ſchreyẽ wir auß Eleiſon. Beiſ/ troͤſt/ ſtaͤrck vns im Glauben aller⸗ y mef daf mir am legten R lich vus ſcheyden auß dieſem lend/ Eleiſon. Feſtlieder vnd anderer Jahr⸗ in Bartheh apii! zeit. Advendts⸗Geſaͤnge. i as Veni Red cr gentium, Ne Vn kom̃ der en Heyland/ der Jungfrawen Zind erkant/ deß ſich wundert alle Welt/ Gott Geburt ihm pefe lig Nicht von Manns B poii Flei ralleinpon venheiligë Geiſt/ iſt Sottes Worꝛ worden ein Menſch vnd blut ih Frucht o Fleiſch. De 18 Advents G Leib ſchtvan⸗ ger ward/ doch! t Ren fehbeit|ang Ko A kore får mang k tt da war in erg tanner ch éi rit. n Daaa der zu GOctes Stul Der du biſt dem Vatter gleidh guͤhr hinauß den daß dein etvig E vns das kranck ſch erhalt. Dein Rri ppen glångt hell vnd klar/ die Nacht gibt ein new Liecht dar/ dunckel muß nit kom̃en darein/ der Blaub bleibt immer Schein. Cob ſey Gott dem Vatter thon⸗ Cob ſey GOtt ſeim ein igen Sohn| Kob fep GOttdemheiligen Geif/ imner ond. in Ewigkeit. r Js j inhi 3 fahu ek titli dethgt. K Advents Geſaͤug. 19 Das Canai ror: lae ſyderum. nët Schoͤpffer Hlerr Gott E FJeſu Cheiſt/ ein ewiges Ciecht x AMDA Deinen biſt ein allgemeiner ind gut/ trhoͤr die Bitt/ die Du haſt befammert innigli er Welt verder G gantz verlohrnen the thi ſchenckeſt vns al fiſtetht. eai nun dis Welt zum Abend j ſem S Smach der Himmliſch an} ließ m orn P einer iier moi Arbiiregaffef ſo ſchreck⸗ ngil à biegen alle Rape ein ltto lit me s3 nd anif Erden hie. tuima Die Sonn den Niedergang bo⸗ memeh wahrt/d z8d behaͤlt ſein bleich⸗ nVültrhh let Art/ die Sternẽ dureb die leuch⸗ cinigenSgh tẽ klaꝛ /im ſteiffen Lauff gantz wun⸗ heilige ii derbar. pliit Jetz bitiẽ wir dich heſl gaChif A- 26 Weyhnachten⸗Geſaͤng. dieweil du Richter kuͤnfftig biſt/ be⸗ ſchirm vns fuͤr deß Teuffels Trug/ mit Gnaden allzeit auff vns lug Eob, Ehr ond Preig mit rew den thon/ Gott Vatter ſey vnd ſei⸗ — nem Sohn, dem H. Geif zugleich bereit/ von nun an biß in Ewigkeit. Der Bynnus, A ſolis ortus,&c. Durch D. M..verteutſcht. C Hriſtum wir ſollen loben ſchon/ der reine Magd Mariẽ Sohn/ Der ſelig Schoͤpffer aller Sing/ zog an eins Knechtes Leib gering daß er das Fleiſch durchs Fleiſch erwuͤrb/ vnd ſein Geſchoͤpff nicht alls verdůrb Die Goͤttlich Gnad vom Him̃el 2 Aoao fiwon DA Oii! T Soki wili frh tihi taimed ſo weit die liebe Sonne leucht/ vnd an aller Welt Ende reicht. groß/ ſich in die keuſche Mutter goß/ ein Maͤgdlein tꝛug ein heimlich Pfand/ dz deꝛ Nati waꝛ onbekant Das zuͤchtig Hauß des HErrn erkant/ zart/ gar bald ein Tempel GSOttes ward: Oie kein Mann ruͤhret noch afon reifi attet fom ; nie drob/ vnd die Engel ſingen GOtt cs Beib gri dutchs si Gefi efke Mm an Wi mits i Weyhnachten⸗Geſaͤng. a) erkant/ von GOtts Wort man ſie ſchwanger fand. Die edle Mutter hat geborn/ den Gabriel verhieß zuvorn/ den S. Johannes mit ſpringen zeigt/ da er noch lag in Er lag in Hew mit Armut ga die Krippen hart ihn nicht verd es war ein kleine Milch ſeins der nie kein Voͤglein hungern lie Deß Himmels Chor ſich frewẽ Lob/ den armen Hirten wird ver⸗ melt/ der Hirt vnd Schoͤpffer aller Welt. Cob/ Ehr vnd Danck ſey dir ge⸗ ſagt/ Chriſt geborn von der reinen Magd/ mit Vatter vnd dem H. Geiſt/ von nun an biß in Ewigkeit. i Cobgeſang von der Beburt Chriſti. D. M £. l Oa ſeyſtu Jeſu Chriſt/ daß du Menſch geboren biſt/ von einer Jungfraw das iſt wahr/ deß frewet ſich DAEK kieleiſon. | || E 22 Weyhnachten⸗Geſaͤng⸗ Def ewign Vatters eini gRind/ jelt Rreh nie be Marien Z hof in worden klein/ der allein/ Ryrieleiſ. ht geht daherein/ ern newen Schein/ es Pici mwolmtten in der Nacht/ vnd— deß ſßTiechtes Rinde gonit tornen, deholl d ie rọ n T aen arm daß eꝛ vnſer ſich n/ vnd in dem Himmel machet reich/ vnd ſeinen lieben EN ich/ Ryrieleiſon. Das hat er alles vns gethan/ ſein groſſe Cieb zu zeigen an/ deß ftew ſich alle Chriſtenheit/ vñ danck ihm wiin Eisai Ein ihtht kun G01 tehtid filed legtag j fone Gy Wag Deybnachten Geſaͤng. 25 Ein ander Cied/ D. M. C. F; Om Pummel hoch da fomm dch ! recht/ d ppe j Peta pagt ihr das Rind gè legedas alle Ding er haͤlt vñ traͤgt. ; Deß laſt vns alle fioͤlich ſeyn/ vñ W egni i mit den Hirten gehn hinein/ zu fehe: 95/ft G ott* feinem: iii PONAS E B b Peri 24 Weyhnachten⸗Geſaͤng. Rere auff mein Heg ondi) Mr derihiunwas ligt dortindenR ripa] mid lein/ weß iſt das ſchoͤne Kinde, mat lein? Es iſt das liebe Jeſulein.| ufin Biß willkommen du edler Gaſt/ den Suͤnder nit verſchmaͤhet haſt/ ſon/ vnd kommſt ins Elend her zu mit/ nhlen wie ſoll ich immer dancken dir. gusku Ach HErr du Schoͤpffer alla) Mg Ding wie bifu worden fo geringi| Tok daß du da ligſt auff duͤrrem Graß/ gugon davon ein Rind vnd Eſel aß. Vnd wer die Welt vielmahl ſo weit/ von Edelgeſtein vnd Gold be⸗ reit/ ſo wer ſie dir doch viel zu klein zu ſeyn ein enges Wiegelein Der Sammet vnd die Seiden dein/ das if grob Hew vnd LBinde sl lein/ darauff du Rönig fo grog vndfim: reich/ herprangR als wers deil 3Y Himmelreich. Stodi Das hat alſo gefallen dir/ die huſfh Warheit anzuzeigen mir/ wie alento Welt/ Macht/ Ehr vnd Gut/ vol h dir nichts gilts-nichts hilfe nod|N thut. Ach Weihnachten⸗Geſaͤnge- as Acch mein hertzliebes Jeſulein/ mach dir ein rein ſanft Better; ruhen in meins Hertzen Schrein/ Yili, daß ich nimmer vergeſſe dein nduchDarvon ich allzeit freͤlich ſety zu⸗ erfid tth fpr ſingen immer frey/ das kjen rechte Sufaninne ſchon/ mit Heu⸗ uN f amo Lof den ſaſſen Thon. hi Lob/ Ehr ſey Gott im hoͤchſten nfo fron der vns ſchenckt feinen— idinan G gen Sohn/ deß frewet ſich der E DER gel Schaar/ vnd fingen vus ſ. biehhth newes Jahr. inond Ein anders/ S MNE. odoi 70m Himmel kam der Engel! Gialin Schaa 1/ erſchien den Her òd llfenbar/ ſie ſagten ihn ei old Hezart/ das liegt dort in der Krippen inig fogu! a Lale uus.— fdt batesi d ewer aller entàr cod GN Deß ſollt ih biillg froͤlich ſeynꝛ ore ifi d mit euch— worden e 2 genir 26 Weihnachten⸗Geſaͤnge 9 iſt gebohrn ewr Hleiſch vnd Blut/ a ewr Bruder iſt das ewig Gut. y PRas tan euch thun die Sûnd| fnl vnd Tod?e Ihr habt mit euch den in Wi ott/ laſſt zoͤrnen Teufel guhm/ Hell/ Sotts Sohn iſt wor| oi efell i ond renh laffennidht| boith ihn ewr Zuverſicht /es Msh echten an/ dem fe| Phs ond dodh ta Wis ge ; Singha gedultig/ froͤlich allezeit. Gohnd⸗ ers/ Des eſtlætitiæ| egy er iſt ſo frewdenreich/ traͤg hr zre/ dann Gottes nelreich/ über die fraw iſt ge SGottes 1 Der if|in, Weihnachten⸗Geſaͤnge. 27 i E In Rindelein ſo loͤbelich/ iſt vns o w geborẽ heute võ einer Jungfraw chun die E ſaͤuberlich/ zů Troſt vns armẽ⸗ abt mieh ten Waͤr vns das Kindlem nicht Iugebohrn/ ſo wern wir allzumal ver⸗ | n E nni fer after Ey du MNenſel ge⸗ Als bie Som aralardan sananta fa 18/ mit ihrem klaren Scheine/ d doch nicht verſehret das/ ſo cket all gemeine/ zu gleicher is gebohren ward/ von einer ungfraw/ rein vnd zart/ Gotees af j ey i Der wertherin ein Bsh Tepoa für vns TRAE i pa dulci jubilo, feosanfer f Soune/ Mat ris in g es& O, Alphaees Ki O: O le ſu p ſo weh/ troͤſt mi Fie‘ op yi te/ 6 Pri incepseg pofte, trabe! aii: të. OPatris ehartitas,&Nati leni k a org all ve rlo obrant Tiki | ka deges unAn i ſant gaudia? Nugub nehr denn da/ da di Engel ſin zen/ nova: cantica vnd die ſchelle n klin⸗ gen/ is Kegis curia, eia wern wir th da⸗ eia wern wir da. Ein anders Ver natus in Berhlehem, Beth- lehem, 3e gauderlem a Hall. Hallelhja, Hic a in iar a a preke- pio, qvi regnat ſine termino, Hall. Halleluja. Hie liegt es in dem Brippelein/ Rri ip ppelein/ ohn Ende iſt di | ſchafft ſ ein/ All.A CognovitB̊os& Aſinus, Aſinus, qvdd Buer erat Domiaus, Hall H. QWQas oͤchslein vnd das Eſclein/ Eſelein/ erkanten Gott den Herren s! Fein All Allel Reges de Saba veniunt, veni- unt, Aurum, Thus, Myrrham offe- runt, Hall Halleluja. Die koͤnig von Sabai f kamẽ dar/ Sold/ rhen brachtn ſi Da Weihnachten⸗Geſaͤnge. neSeipentis vulnere, vulnete, de nofro venit fangvine, Hall, ja. e Shlang ihn niht vergif). vergifften kunt/ iſt worden Suͤnd/ All All. s fimilis, Gmilis, milis, Hell. Hall, Er iſt vns gar gleich nach den Fleiſch/ nach dẽ Fleiſch/ der Suͤndn ach iſt er vns nicht gleich/ AN Yi Vrt redderet nos homines, bo- mines, Deo& fibi Gmiles, Hall K, Damit er ihm vi machet gleich/ vnd wieder braͤcht z Gottes Reich/ All Allelnja In hoe natali gaudio, gaudionbe- nedicamus Domino, Hall. Hali. Laudetur ſa Trinitas, Tri Bita gratias, Hail. reiche Zeit rei⸗ ott gelobt in Ewig⸗ virgae] ingren Pirri pilltey gyengen Sion la homini, apparait, Beſaͤunge. 31 5 langra! D Efoner in laudibus, eũ jueun- X dis plaufibus, Sion cum fideli- | bus apparuit qvem genuitMaria, Suatimplera,qvæ prædizitG abris el. Eja, eja, Virgo Deus“ genuit, qvē divina voluit clementia, ho» hiik die apparuinapparuitin Ifrael, ex i Maria virgine eſt natus Rex, ma- ži gaum nomen Domini Emanuels takii il gvod annunciată eft per Gabriel. Chriftus natus hodie, ex Maria os homines! virgine, ſine vifiti ſemisc, appalu- wiles Ril ĩt, qvem genuit Ma- ia&c. f Pueri concinnite, nato Regii ji qvem genuit Maria&c. Sion lauda Dominũ, Salvatoré hominũ, Purgatorem criminum» ta Trinitas, 1! apparuin, qvem gensit Maria&ece atli 1 IIn ANGE 8 iſt ein kindlein heut geborn⸗ idio;ga no, Halli as oratis, Ù i einer Y deß frewen wir Menſchen An 32Weihnachten⸗Geſaͤnge. CLob/ Ehr vnd Danck ſey Gott be⸗ it/ fuͤr ſolche Gnad in Ewigkeit. Weibes Samen habn wir inun deß ewign Datters wahren Sohn/ der Sch oͤpfer aller Creatur/ imit, an ſich oni, allen heilign⸗ reundlich f: fnit ine Weißnach ben-Geſäuge. 3E Es frew ſich aller Menſchen Seel/ gobohren iſt Emanue H wir iehr wie vor allein/ der iſt bey vns in gemein. ai x cide T Mie Maf f no mit vn is der ſtarcke ar ws elt np s States nuncomnes. Anck ſagen wir alle Sott vn⸗ | ſeren Herrnhrifto d PAE feinem Wort hat erleuchtet/ vnd i Vns erloͤſt hat mit finet B Blute von deß Teufels Gewalt/ den ſol⸗ len wir alle/ mit ſeinen Engeln lo⸗ ben mit Schalle/ ſingend:Preis ſey Sott in der Hoͤhe. i 34 Wethnachten⸗Geſaͤnge. H Ein ſchoͤn Weihnachten⸗Lied/ in ktn Thon: Reſonet inlaudibus, G: Sugi dem Herm eir newes| fiy CLied/ frewt euch in der Chri! Beini Kenbeitnihr Gerechten allezeit/ gel w fg bohren if der Hegland Chrif y efnin Bethlehem. Liaeiaons en Rin didni gebohren iſt/ vns cinE obn gegeben niyi iſt/ zur Seligkeit Singt dem Hern H Hoſianna/ him̃liſch Manna/ komm; herab/ hoch gelobet ſey der Roͤni Mhinn von Iſrael. tadien Uram in dem Paradis? hatmill cinniri einem Npfelbig/ E dad vnd Ta) auff vns gebracht/ durchs Teuftl⸗ Macht/ ſolchs vnſern Gott erbaß teinh met hat Liarciareinerif yue LO, RihGo gebracht/ der den Tod vnd Teufels Macht zerſtoͤret hat. Das bifu Marien Sohn/ meines Hertzen Aron/ mein Gott vond Herdi fa iy ich von Hertzens Grund/ Lobl iyii Preis ond Ebr fiüchnuſ Wunder üher Wunder groff titty, Oett liegt in Marten fhan dë Weihnachten⸗ Geſaͤnge. 27 ſelbſt ein Rindlein klein /in Winde⸗ lein/ vnd in dem harten Krippelein. V A Eta/ eia/ Gott iſt vnſer Fleiſch vnd ugni Sein/ wir ſind ſeine Bruderlein/ huli ond ſchweſterlein. Ach du liebes Jeſulein/ mein Braderlein/ erbarm dich mein/ du wirſt ja verleugnen E ehugg nicht/ dein Fleiſch vnd Bein Zug Gantzer drey vnd dreiſſig Yabe) arm vndelend Jeſus war/ da Reri fide Himmelreich ons machet reich/ vnd ſeinen liebẽ Engeln gleich. Eia, dis ſ eia/ mit den heilign En den wir Gott ewig nét mist Reich frifch ond rli iubilirety triumphiret/ all zugleich/ wir ſind Gottes erben in dem Himmel⸗ oonndlareich ai Oteſh Ein ander Weih eiis Mi HGO TT ol if ohut ngt ihm mit ſalmiſten/ Gut /lein new froͤlich Cied/ dann aus grop fer Kieb? macht Gott mit vns einen Wuta! vigen Fried. A yiu Dee SohnSottes iſt nun kom⸗ | vj men/ 36 Scihnachten⸗ c mẽ/ hat vnſer Aok E a Er iſt kommẽ/ vnsz ſein Gut mit vns zu theilen/ vns mf ontbinden/ von allen Suͤnden/ wie vns ſein Eng ich verkuͤnden. poig Sotu term mit dann Gott hat ſei fein Heil/ geſand de N Wer mag ken/ das hett mági ſchencken/ de eſen H henland⸗ der Jeſus genant/ vnd ein recht Selig⸗ macher wird etante Wer hat vns ſouſt koͤnnen helf fen/ vnd vnſern Feind niederwerf⸗lſ(if ii fn) ons gebenedepen, vnd Gnad Mh h Berièihen: dadurch vns von: orlem imiy kith Asel frevenè: Re hy f Reit ni pesi Geſaͤnge. 37 BSott/ danir er hat fir Volck nicht verſt oſſen/ ſondern ſein Sohn ihm helffen laſſen. Frewt euch heut ihr A Huf erkohr nen/ danckt Gott/ o ihr Newge bor habt erkant /k den wah tine Gurad if HGe y; Eom) Zett/ der ſein Volck fum gebenedeht. onfitiuol reiſet Gott/ o lieben Kinder/ npin On Chrif um/ den Troſt der Suͤn⸗ „ip koth der/ der euch von Thorheit/ gefuͤhrt ygan tá" Warheit/ verheiſt vnd gibt ewi⸗ aralar. Prii Cob⸗ 23Weihnachten ⸗Gefaͤnge. Lobfinget dem Herꝛn unt Frew⸗ den/ vnd preiſet das LCiecht der Hey⸗ den/ welchs am dunckeln Oꝛt/ leuch⸗ tet durch ſein Wort/ den Außer⸗ wehlten zur newen Geburt. Ruͤhmet Gott alle Gemeinen/ habe Cuſt an Chriſto/ dem Reinen laſſt ihm den Vorgang/ ſagt ihm Cob vnd Danck/ vnd ſingt froͤlich der Engel Geſang. Reſponſio. Preis fey Gott auff Erden ſeh Fried/ vnd v⸗ sofren war/ >f el ſchaar⸗ 9) orn/ frewe hoͤrtẽ froͤ⸗ ſtus vor⸗ handen ami Eh fiyhi ligine Ohi Welhnachten⸗Geſaͤnge. 39 Handen wår/ Gottes ji Menſch gebohrn/ hat v ſeins Vatters Zorn/ frewe dem ſein Sůnd iſt leid. gewickelt in Engel hatt t trågt die gange Z Sohn iſt Menſch geb| ſoͤhnt ſeins Vatters Zorn/ frewe fich dem fein Süni f Sie funden d liegn in einer⸗ Vießh im finſte fecern geſchaff iſt Menſch gel ſeins Vatters j bem fein Shud ifi leib. růſt ſo rein/ lein/ welches ji ſoͤhnt ſeins Vatters Zorn/ frewe ßich/ dem ſein Suͤnd iſt leid Solch H| Mé Rarmbergigtelt| miio sleseitrin Gottes miini oib Giant n rein mit Gel Yw boi odotat feyu. Gottes Sohn limah iſt Menſch gebohrn/ hat verſoͤhnt Pioſhe ſeins Patters Zorn/ frewe ſich nA dem fein Goap d iſt leid. + loann s vns bat gebohren heut/ Maria ein Rindelein/ Gottes einig! miw Soͤhnelein/ das svar onfer Bris| usw | Derlein/ leuchtet wie der Sonne Schein/ dort in ſeinem Krippelein Da ſolches ward dẽ hirtẽ kund i 15 Dar gnr felfen C rund ond tmit Rindele raei; oͤchßlein vnd E⸗ t Pfleg er fein| FONE fing Weiknachten Geſaͤnge. 41 huth vns helffen ſoll aus Noth/ vnd wieder verſoͤhnt mit Gott. j Iſaac/ Jacob/ Abraham/ hoff⸗ Cotltsdten auff deß Weibes Saam/ die Propheten all zugleich/ wünſchten dieſes Rindleins Reich/ welches vns heut iſt gebohrn/ er ſtillt Got⸗ n: tes Grim̃ vnd Zorn wiederbringt a a R È s $ * freundlicher baa 3 eful tas hertze Xer niini w ſulein? Keut ihag Meihnachten⸗Geſaͤnge. Heut ſch leuſt er wieder auff di Thirr ſchonen Paradel is/ bet Cherub ſteyt nicht mehr Darf | Gott fep Lob Ehr vnd Preis/ E ob/ Ehr vnd Preis. ymnasCondi tor àme ſyderum. SOTT iligr Schöpfer affer t vus/ die wir ſeyn nuen ap Aeka gieng dir zu hertzen angen warn ſo vig deß Todes 6 napj du auff dich hi eid daß er es in aller Wel muͤſſen beugen all⸗ mel/ oellen/ vnd auch hie. mE itge hett: Fri Gik inact f gwal l e ig T daß onfa gundeg j Binih ench| Dning ers mit guadu NOn i gwalt /vol gſunder Ceib hab fandele Ael uja: Ein ieden haus s paia dem wuͤnſchen wir ein rert ten ſtun zu Gottes Preis v TS allzeit/ der Haus vnd Hof vnd alles geit/ leluja. Kuch) 46 Mew Jahrs Euch Dienern ghorſam/ trew vnd ſtill/ auch friedlich ſeyn/ wie Gottes Will/ es iſt auch Chriſtu Rnet wer das glaubet/ der ie erkecdt/ Alleluja des g ce fen eingi ae zege ii die Gnad/ Herꝛ Gott/ an ihnen“i one viel/ i Mew. Sats C© fånge. 4? /ſſ viel/ alich Tag prd che gar lons ge Weil⸗ fo mach eu⸗ pon imi sejr H 3 ilei ua | euch Armen L der Py t/ voraus G HA iſt/ Alleluja. Die taͤ did an der Arbeit ſind· mit Froͤm̃keit zu nehrn Weib ta a le nii woåufei “ihr por yet aneh fenet ve Vnd dienet gern dem g Nutz/ dem armen vnd S a} aa me die Rind mag darzu mit Fleiß /das! ſeder Reichen gr r Preis Alleluja E Ihr Suͤnder ſuchets Himmel, reich/ vnd daß euch Gott die Sund ver zeih/ er bkehr euch all nach f nem Wort, 9 i mach euch nit gnad viel gu⸗ 4 al ein wer Lieb das o werde war/ Alleluja. Newjahrs Geſuͤng. 49 Von der Beſchneydung Chriſti/ an d dem Newen Jahrs Tag zu fingen. Im Thon: Vom Himmel hoch/ ꝛe. itel C} Ch Chrifte vnſer Seeligkeit/ der nach du biſt in deiner Kindheit/ an dem uchſg achten Tag beſchnitten/ nach den Moſaiſchen Sitten. mG Vnnd haſt erſtlich dein reines dBlut/ vergoſſen vns Armen zu gut/ iſt vnter das Geſetz kommen/ haſt ſein Flůch anff dich genommen. Bd daß wir der Suͤnden loſt uleß wuͤrden/ nambſtu auff dich ſchwere BVuͤrden/ darumb biſtu JEſus ge⸗ ant/ ein rechter vnd treuer Heyland. Ey Jeæſu beſchneid vnſer Sinn/ vnd nimb alles das von vns hin/ was deinem Willen widerficht/ vnd ndem boͤſen Sathan zuſpricht. padvelh.Sewahr vns auch fuͤr der Wee ub des Netz/ vnd lehr vns dein goͤttlich Se⸗ Inja: ſetz/ daß wir diß Jahr wol fahen an/ ond allzei gehn auff deiner Bahn. o Vmbſonſt iſt all vnſer Thun vnd C Rung yo NMewfahrs Geſaͤng. Runſt/ verleih vns deine Gnad ynd gunſt/ daß wir in warheit deim Na⸗ men/ lobſingen hie vnd dort/ Amen Ein anders. Gy alte Jahr ver gangen iſt/ wir dan cken dir H Err Jeſuchriſt/ daß du vn foont in ſo groſſer Gefahr/ betvahrt haſt tang bondele Reit vnd Jahr/ vnd bitten dich ewiga Erſat Sohn/ deß Vatters in den p fien Thron iin du wollſt dein arme Chriſtenheit/ bewahreh ferner allezeit/ Amen. ne pama gegen das newe ahr HeElfft mir Gottes Guͤte prel fem Corbeni A jhr lichen Rinderlein z Fi| Geſang vnd andern Weiſen/ jhmn tMmefg Allzeit danckbar ſeyn/ füͤrnemblich die Sind gu der Zeit/ da fich vas Jabr ehun fng enben 7 die Gonn fich ju vns soem tera den/ das New Jahr iſt nicht weit. Mrnſtlich laſt vns betrachten/ deß Nornng ſchehktttt Herren reiche Gnad/ vnd ſo gering M nit achten/ ſein vnzehlich Wolthatſ Datis fiets fahren gu Gemtth wie er dipnoj Nahr hatgebenalNotury etiefen imin Lcken/ vnd vns fůr Leyd behuͤt. wrtii b Beſüng. Newʒahrs Geſaͤng. tr ie Zhu meS bl Rirherhal fitit en 7 in gutem Fried ond Ruh z3 ddon Nahrung fuͤr Jung vnd Alten/ be⸗ 5 ſchehret auch darzu. Vnd gar mit ranim milter Hand; fein Guͤter auß ge⸗ dabeen ſpendet/ Verwůſtung abgewendes/ niii von defer Stadt ond Land. win Ær hatonfer verfhonetauh våt | terlicher Gnad: Bemi er fonf hett "i pelohnetall onfer Wifethat. Iie misit gleicher Straff vñ Pein/ wir weren lang geſtorbẽ/ in mancher Noth ver⸗ Giten dorben/ dieweil wir Suͤnder ſeyn. n Nach Vacters Art vnd Trewen, Waſ/ er vns ſo gnaͤdig ifi Wann wir i firm die. Suͤnd berewen/ glauben an Je⸗ yas Saki ſum C hriſt hertzlich ohn Heucheley/ p monet thut er all Suͤnd vergeben/ lindert anigi die Straff darneben/ ſteht vns in intal Ehen ben:;;: omii Zil ſolch. dein Gaͤt wir preiſen/ pp Darter ins Himmels Thron: Die T vns thuſt beweiſen/ durch Chri⸗ ormie Fep heht y j ſtum deinen Sohn. Vnd bitten fer⸗ ner dich/ gib vns ein fridlich Jahre/ Ci för sadia fe, Newjahrs Gefaͤng. ui “fär allem Lend bewmabre:/ nÒ neje f iN vns miltiglich/ Amen. w Linander Newjahbrs Lied,|M Du IJEſus nach Juͤdiſcher aet i Sieti am achten Tagbefchnitee ward/ da wurd fein Nahm Jefus genant denn er war der rechte Heyland. Eh dañ ſein Mutter jhn empfing/ ii Leib/ vnd mit jhm ſchwangel Iun gieng/ gab jm der Engel diſen Vaw dedu den erin der Beſ⸗ chneidung bkam. Dei Rein Menſch den Namen hat er/ Waf | dacht der Praen pon ipae Ea ornin vns ri fein Leyre TZobd/ ein ewigs Reich erwůrb beh Gott. a Es iſt kein ander Heyland nicht f wiewol die Welt jhr ſehr viel Sicht i Allein hilfft vns auß aller noth/ Je⸗ ſus der waare Menſch vnd Gott. CLob/ Ehr vnd Preiß zu aller Za n fie Sefing, Newjahrs Geſaͤng.-f3 ahte di ſey dir Heiland der Chriſt enheit/ hilff daß der ſuͤſſe Name dein/ am Todt ahes fid fiy erauicE die Seele mein: Amen. Jldiſcht Fuͤr die Rinder zum Newen Jahr. eſchtitt h Im Thon. y efus gen Vom Himmel hoch da eom ich her/ ꝛe. pam. EAS alte Fabr if nun dahin) er jhnenpft HErr GOtt zu dir ſteht vnſer ihin feton Sim wir loben deine Gnade grof y iuu dieS ons ftåts erzeiget haft. iung btan Dein Wort haſtu vns geben rein Nampi auch fried im Cand vñ vnſer Gmem/ ein vnd haͤltftvns noch in deiner Hut imh Far Peſtilentz vnd thewrer Zrit/ a A pafta bebt ens armen Leut/ in s hil rancher G fabr/Tråbfalond Lend 20A Pafu bewein dein Gürigteit. ahii Darumb wir loben deine Macht/ ich enwun daß du ſo gnaͤdig haſt hewacht/ pii EE Hauf die Rindlein klein/ da⸗ hx ea fite wir dir dancken allein. aroe Du haß erho ret vnſer Bitt/ der al m Armen Stimm verachtet nit/ zu dir hon f febrenen wir heilger Chriſt/„weil dn Eott onfe Brderleinbiſt. Er⸗ ae ruhigs Ceben/ Nahrung gut/ MNewjahrs$ äng i l A eg: t vns ferner licer GOl nach deiner groſfen Gůt vnd Ynab/ z X rA du bR bufer Emanvel/ haf ons e| M loͤt von Todt vnd Hoͤll. Dich bitten wir vonHertzen grund ſteh du vns bey zu aller Stund/ gib vus ein ſeligs Jahr vnd Zeit/ erhalt dei ligkeit i r/ vnd vnſer Rind | Kir ch/ Schul/ Gemei n ond Hauf geſind/ laß dein Wort vnd die Sa⸗ crament/ vus rein fůrtragen biß ans Eid. .uür falſcher Cehr behůte G Ou får Peftite itz vnd Hungers Noth/ iii X awin T ond Siegl È ë eitd dein Gnad/ daß fie, rigier nach deinem Rath/ die Duterehanen ghorſamb ſeyn/ ſo gehts vnd ſtehts wol in der Gmein Gib gute Zeit/ gut Witter feini ę laß Wachſen Rorn/Weig⸗Obs vud Wein/ daß Menſchn vnd Pich jhi Nahrung hab/ auß deiner milden Suͤt vnd Gab. Das fing, Newjahrs Beling t ficat Das bitten wir jum newen Yake itoni fårallem Vel vns bewahꝛ/ an Ceib haſtt vnd Seel genaͤdiglich/ hie zeitlich l. vnd dort ewiglich⸗Amen. gaeng Der Hymnus an der H. Orey tEn Koͤnig Tag. Ò Zia Im Thon: Safiir ſollen toben/ ꝛc. teit; o RI IAS Aue Yonek Waus foͤrchhu Feind Herodes inod ſehr/ daß vns gebohrn kompe old dte Chriſt der Herr ꝛ Er ſucht kein ſterb⸗ agen by lich Koͤnigreich/ der zu vns bringt ~ fein Nimmeireih. i piety Dem Stern die Weiſen folgtes gits N nach- ſolch Liecht zum rechten wingi Liecht ſie bracht/ fie zeigen mit den aube Gaben drey! diß Rid Got tdenh Menſch vnd Roͤnig ſey. mali Die Tauff im Jordan anſich nam/ p fm! D08 Kimmelifche Gottes Cam̃/ dar⸗ oda bin durch/ der nie kein Suͤnde that/ von arati Suͤnden vns gewaſchen hat. Ein Wunderwerck da new ge⸗ ſchah/ ſechs ſteinern Krůge man da ſah/ voll Waſſer/ das verlohr ſein n€ iij A A md Vili yeiai A TA sATA JE& DATA 16 Newjahrs Geſaͤng. emne reter Wein durch ſein Wort aG W• nfin Gd gt intinda a"ie ganta t mít ibm. 4 Sie ſolten al vnd ra i Pash) da e, Ru ſey/ ein Mittter ahim Pi HErr eolit fft pee Adha Sinten Du EG 0 pa kiii fhi Ñ h i i ſing. Mewiahrs Geſaͤng. r? T HErr Chriſt erſchein vns auch alſo/ gib al A dein Wort vnd dein Geiſt darzu/ daf wie oypffern Goid/ Weyrauch/ Myrrhn/ dich fey dirgh mit dem Vatter geiſtlich ebra Umen CLobgeſang Simeonis, Cuc.2. ika„ D. M.$. gii. YII Fried vud Frewd ich ſahr Wl Edahin/ in GOttes Willen/ ge⸗ AWIN spop if mir mein Serg vnd Gin. ſanfft vnd ſtille/ wie Gott mir vers heiſſen hat/ der Tod iſt mein Schlaff nel hoch t, Das macht Chriſtus wahr Got⸗ tes Sohn/ der trewe Heyland/ den ehe fit du mich HErr haſt ſehen lahn/ vnd (ſuh machſt bekant/ daß er fen das Leben: ie ſollehd vnd Heyl/ in Noth vnd auch ein thewer heilſam Wort/ an a Ort erſchollen. Er iſt das Hey lvnd ſelig får Die Heyden: gu erken dich kennon nicht· vnd zu u r ' Cv Has wE Newjahrs Geſaͤng. rák deines Volcks Iſrael/ der Preiß/ Ehr/ Kret D A, wm ĝ Ehr/ Frewd vnd Wonne f ini DPomEnglifhe Gruß/ an Mariam Winm und verkůndigung der Menſchwerdung Boh Chriſti/ ꝛuc.1. Im Thon: Maria zart. E i o Eraſmus Albertus. f tnbm p(EI Engel fcon, aug GOrteef nuki i” Thron) gu ciner Yungfraw ref kinvi ne:/ i Maria zart geſendet ward /uf Cou . fetam er alleine: derfelb Luget beig) gumi Sabriel/ das iſt verdolmerfeti| naji Sottes Rrafft/ er bracht ein froͤlich! hiat Boteſchafft. Wie Gott gedaͤcht Menſchlich Geſch lecht/ auß aller Noth/ vnd ewigen Tod/ durch ſeinen Sohn zu erloͤſen. Sonſt bleibt in Sorn die Welt verlohrn/ bey Sa⸗ cana dem Boͤſen. a Der Enge! fein/ erat gur jhrnein vnd red auß Gottes Munte: Gott V BrÚR dich zart/holdfelig Urtmitdie| N iſt GoOtt der HErre/ Gott hat dich! weit/ gebenedeyt/ uͤber alle Weiber auff Erden. Ete dacht was wil das ſih we| E Er S A Gefin, Newahrs Geſaͤng. ro taling werden/ die Jungfraw zart betrůbee om, ward. Der Engel ſpricht/ du folt 1 ꝗ— Ich komm von Gott ein frommer miim Bott laß dich mein Wort ergetzen "7 So hoͤr von mir/ was ſol ich dir/ crius Von Gvites wegen fagen+7 In de auß öo nem Leib/ O reines Weib/ ein Rind⸗ unfun lein wirſtu tragen. Derſelb dein endet wub Sohn/ Jungfra wlein ſchon/ Jeſu bEnghh genennt foll werden/ er wird groß: adom fegn auff Erden Ya Gottes Sobr:| atiii im hoͤchſten Thron/ genennt wird ortadi! fevn vnd haben ein/ ſeins Vatters/ gt/ uß Davids Stule/ demſelben Reich · durchh war nie keins gleich/ er wird regiern d onf peik ohn Ende. n/ lyẽ Die reine Magd/ um Engel ſagt/ wer hat ſolchs je geſehẽ? So ich kein tjp Mann/ erkennet han/ wie tan dann: Hi yuntel diß geſchehen? Er ſyrach: Hoͤr mich daß vber dich/ der heilig Geiſt wird pi kommen/ von GoOtt hab ichs ver⸗ ale uu nommen/ durch welches Krafft geui ſolchs wird verſchafft/ kein Nen i Coj b 4 ) | dich nicht/ vor meiner Red entſetzen. 60 Newjahrs Geſaͤng. verſteht/ wie daß zugeht/ noch wirds ehen auff Erden/ darumb dee| den du ſolt han/ GOttes yn genennt wird werden. Nroch weiter merck/ ein Goͤttlich] Werck Dara n foltu dich halten;4 ſt darzu verwand/ Eli| meh Sottes Gnadl! Yn hat/ von jhrem Mant chs Mond ſind ſchier die vnfruchtbar gezehlet D ile DingGott mhalich| E ataria ſprach zum Engel ſiht ich bin gern die Magd deß HErrn/ mir geſcheh nach deinen Worten. Das Magnificat, oder Cobgeſang Mariæ, Luc.. v N Ein Seel erhebt den HErren/ B Con Geiſt frewet ſich Bottes mein Heylands. Denn er hat ſeine elende M abg an hen/ Gite i greifen alle Kini Degni e hate A Aaen AA f Dnb feine Varmherzigkele waͤret imm Sr via fur/ bey denen die jhn foͤrchten. LEA E TETT TTT Befit, Newjahrs Ditis. 6t thtnocht Er uͤbet Gewalt mit ſeinem Arm/ vnd darunſ en die Hoffaͤrtig ſind in ihres Her⸗ inn. nı O)$ Er fóffet die Bewaltigen vom Stul/ WAN ond erhebt die Nidrigen. Fein Gil Die Hungerigen fůllet er met Gatern/ dich haln vnd laͤſſet die Reichen leer. popati Er dencket der VBarmhertzigkeit vnd k vsti hilfft ſeinem Dtener Iſrael. Sotes Wie er geredt hat vnſern Vaͤttern/ Ab⸗ j kan raham vnd ſeinem Samen ewiglich. ond ſindſo Lob vnd Preiß ſey GOtt dem Vatter/ chtbar gel vnd dem Sohn/ vnd dem heiligen Geiſt. Gondi Wiecswarimanfangkgtvndjmmera|i y dar/ vnd von Foig zu Ewigkeit/ Amen. Enge Ein anders./ ATE Meun Seel erhebt den HErren mom mein/ mein Geiſt thut ſich K e er Loig? ſpringẽ: /In dem der foll mein Hen nd ſeyn Maria ſo thut ch ſchlechte Maͤid auch Nich⸗ in hat angeſehen/ in mir cin Soͤttlich Macht⸗ i Gſchlecht mir Cob verjaͤhen. Sein Nam der iſt allein bereit, n tch in fein Bamhergigteit 1 mig piiga forcht allzeit thun ſetzen/ Donn ſein C vij Gewstit/ 62 Newjahrs Geſaͤng. Gewalt/ von einander ſpalt/ ſoer fein Urm thut regen/ was Hoffart treibt/ kein Gwalt auch bleibt/ von g 3 ſchlecht/ dag er jhn bat angno men: Bie er dann vor den Di tern zwar vor langem hat zugeſ⸗ auch Abraham/ vnd was je k vom Samen ſein in Ewigkeit. Stul thut ers bewegen. Was Demut Gdult vnd Hun, Q ger hat/ die wil er gaͤntzlich ſpeiſen:⸗ Hoch ſetzen ſie vnd machen fatt dar⸗ mit ſein gwalt beweiſen/ die Reichen ſchon/ laͤſt leer hingahn/ thnt ſie in W trauren ſetzen/ doch was arm iſt/ den hie gebriſt/ wil er mit Freud ergetzen Der HErr nam auch an ſeinen Anecht den Iſrael viel Frommen:: armhertzigreit die macht das Sohn/ vnd auch dem). Geike ii Als es im Anfang war vnd nun/ der| dein goff mehrdan vns ſein Gnade leiſte. Daß wir f wandeln vnd ſtets handeln/ zur Eht ſ Goͤttlichen Namen/ wer das be⸗ M gehrt i aA Newjabrs Geſaͤng.-65 ; As ti gehrt der wird gewaͤhrt/ nun ſprecht von Hertzen/ Amen. a Ein anders/ Im Thon: Mein Seel erhebt den Herren mein. bulimni) Mein Seel O HEr muf loben Blich fyah loich/ du biſt mein Heyl/ deß freu achenſulh ich mich/ daß du nicht fragſt nach MER Weltliehem Pracht/ vnd haſt mich n hti Armen nicht veracht/ pnd angeſehn as amſi mein Nidrigkeit/ von nun an wird man weil vnd breit/ mich ſelig prei⸗ uch an ſn ſen jederman/ du haſt groffe Dug Sron an mir gethan. macht Du biſt auch maͤchtig lieber Herr hata dein groſſe Macht ſtirbt nimmer⸗ or/ du mehr/ deimn Nam iſt aller Ehrẽ wert/ pat pyi bruarii nꝛã dich billich ruͤhmt vñ ehrt/ was jtUDu biſt Barmhertzig ins gemein/ yi der dich von Hertzen foͤrcht allein/ du ter om hilffſt dem Armen jmmerdar/ wann p Gil er mup Lyden Noth vnd Gfahr. gdim Deß Menſchen Hoffart muß ver⸗ Oaßt gahn vork dein Armen kan nichts be⸗ deln ut ſtahn/ wer ſich verlaͤſt auff ſeinen we prae dem haſtu bald ein End ge⸗ macht/ 6y Newjahrs Geſaͤng. macht/ du machſt zu nicht deß Men⸗ ſchen Rath/ das ſind O HErr dein nid g Woundeꝛthat/ was ſie gedencken wů gepni der dich/ das gehet allzeit hinder ſich⸗ Wer nidrig iſt vnd klein geacht/ pifei an dem uͤbſtdu dein goͤttlich Macht/ Yi vnd macheſt jhn den Fuͤrſten gleich/ in den Reichen arn den Armen reihi|! ſo thuſtu aueh zu dieſer Zeit/ vnd ge⸗ Gal denckſt der Barmhertzigkeit/ Iſrael i wwiltu helffen thun/ durch deinen ein. Halnst gebornen Sohn. amffEtde Wir habens nicht verdient vmd Lindy dich/ daß du vns biſt genaͤdiglich/ I wadja vnſern Vaͤttern iſt geſchehn/ ein Dato Wort daß haſtu angeſehn/ ja Abra⸗ Kgldelke ham dem thewren Mann/ dem fichdie Zei haſtu ſelbſt ein End gechan/ vnd jhm bus geoyf gered das Himmelreich/ vnd feinem Eind h Samen ewiglich. engela mal Ehr ſey dem: Patter ond dem Sohn/ vnd auch dem heiligen Geir|t Yis ſte: Als es im Anfang war vñ UAL INON) garta der ons fein Gnadeleifte, Daf wit 05 Dafi wandeln vnd ſtets handeln/ zur Eht A Ae Coy a Paſſlons Geſaͤng. 67 a Goͤttlichen Namen/ wer dasbegehrt der wird gewehrt/ nn fi precht von dedm i Kerpen Umen, ithindal iah Hiſtsria deß Kehe Chriftir JIn der Melodey: Es ſind doch Pey felig alte, Oder/ Hilff HErre T firan Gott/ ꝛc. NR. Ziti di HMen bewein dein Suͤnde gti i- groß/ darumb C hriſts ſeins 9 dene Vatters Schoß/ euſſert vnd kam auff Erden:/ von einer Jungfram dinli rein ond zarty får ons er hie geb: ddigid ward/ er wolt der M h! Den Todten er das K T pniti fegt darben all Rranct Deir ab/ tig am i fich die Zeit her drange 7 tafi cr fúr aiii ons geopffert wird/ trug onfa /vldſeh Sůnden lchwere Bůrd/ vol an de Creutze lange. r bdUDann als das S Maai eilgenbkam/ Jeſus ſeine J pät rpn nam/ gar; Deh Wenfchen oh verrathen inmid ans Creus geſchlagen vnd er⸗ Gn merdi PEE 66 Paſſions⸗Geſaͤng. moͤrdt/ darauff die Juden tagen. In Simous Hauß ein Frawe kam /viel koͤſtlichs Waſſer zu jhr nam/ thaͤts vbern Herꝛen gieſſen/ etlich der Jun⸗ ger murrten bald/ JEſus die Fraue gar nicht{chale y das thaͤt Judam verdrieſſen. Zum Hohenprieſter er ſich fůgt/ den HErꝛen zu verrathen lůgt/ nam dreiſſig Pfennig bhende: Bald Ye ſus mit ſein Juͤngern kam/ vnd aß mit jhn das Oſterlamb/ vñ thaͤt daf⸗ ſelbig endẽ Er ſatzt vns auff ein Te⸗ J ſtament/ ſein Todt zu bedencken biß fitit Eolchstt oft et zu tidi bena ni fehtauff ans End/ vnd wuſch den Juͤngern ſchſ die Fuͤſſe/ er bild jhn fuͤr die Eiebe ſchon/ vnd wie ſie jhn wuͤrden ver⸗ lahn/ mit Troſt thaͤt ers beſchlieſſen Darnach er an den Oelberg trat/ in Forcht vnd Zittern er da bat/ ach betet vnd thut wachen: Ein Stein⸗ wurff bald erfuͤrhin gieng/ zu ſeinem Vatter auch anfing/ O Vacter thu hie machen/ Daß diſer Relch hie geh von mir/ dann alls Ding fista T, houf 1 genih PIT, mg, Paſſiens⸗Geſoͤng. 67 nug fith dir/ doch es geſchehdein Wille. wimi. Solehs er zum dritten mahle bat/ ſo nii offe er gu den Juͤngern trat/ ſie lchds! ſchlieffen all in ſtille; fsdehh Er ſprach ſchlafft jhr in meinem MEIN Lend/ es iſt gnug/ die Stund iſt be⸗ reit/ deß Menſchen Sohn wird ge⸗ afol ben:/ In die Haͤnd der Zuͤnder nun enligun freht auff/ der mich verraͤth der lau⸗ Bhl ret drauff/ nun betet jhr darneben. amim Als er noch redt ſih Judas kam/ ein uñthah groſſe Schaar er mit jhm nahm/ iil mit Spieſſen vnd mit Stangen/| dil Seichen der Verꝛaͤther gab/ welchen n Jux ich kuß merckt eben ab/ den ſolt jhe k wih weißlich fangen. Jii wütdun Als JEſus nun wuſt alle Din⸗/ T beſchu gar bald er jhn entgegen gieng/ vnd lagi forach su jhn mit Guͤte: Wen ſucht nuii jhr hie mit ſolchem Gwalt ꝛ Jeſum Enti ſprachn ſie/ vnd ſielen bald/ zuruͤck igui in jhrem Wuͤten. Judas gab jhm Aani deu Ruß behend/ der grawſam niii Hauff auff Jeſum renut/ oud fien ofM gen jhn mit Grimme, Petrus fein Í Schwert arla 63 Paſſions Geſaͤng. Schwert auß zuckes recht/ hieb al cin Ohr deß Biſchoffs Knecht/ Je⸗ ſus bald antwort jhme. Ficht nicht heck ein das Schwer⸗ Adelin ONN. te dein, foll ich den Relchynicht trin| tten mein? den Rnecht macht er ge⸗ ſunde: · Der Hauff Jeſum zu Han⸗ bnd auch zu Caiphas da gebunden Pe⸗ binsin+ durch finkei gigiau t: fie n T : Rath 1 A 1 i figen zur Rec ten Goues ferder Biſchoff zreiß das Kleide dnlitoen tafha Hofte gejo ht EK ing, ht/ My s Rn! as i lchſickth. macht fuja 1 Caipas unden inin A ineert ndet ti fiefudi h1 M jonen wid fprichew sch ofin Paſſions Geſaͤng· 69| Riede fein er ſprach jhr habt ver⸗ nommn. SDaß er gelaͤſtert Gott ſo ſehr/ er ſprach/ merckt auff wz wolt jr mehr/ ſie ſprachen er ſoll ſterben/ Vnd ſpey ten in ſein Angeſicht/ viel Ba⸗ ckenſtreich auff jhn gericht/ mit Lå.| ſter worten herben. Verdeckten jhm das antlitz ſein/ vnd ſchlugen jhn mĩt faͤuſten drein/ ſagten: Wer hat dich gſchlagen? Am Morgen fruͤh dee| Hauffe gar/ fꝛagten Jeſum mit man⸗ cher Bfahr/ thaͤten mit jm baldjagẽ. Vnd gaben jhn Pilato bhend/ als Judas ſah/ wonauß es lend/ ward jhn die Sach gerewen/ Das Gelt er hald den Prieſtern gab/ vñ ſprach(/ ich ſehr geſündigt hab/ erkante ſein ni Yntrewe. Er henget ſich vnd barſt gfu entzwen/ die hohenprieſter beyderleh j fing/ rathſchlagten vmb das Gelte/ ein jd Haffners Acker kaufften ſie/ den Pil⸗ gern zum Begraͤbnuß bie/ als auch der Prophet meldet. Ais Jeſus vorPilato ich 70 Paſſions⸗Geſaͤng. ſich groſſe Rlag; ohn Grund J thaͤ⸗ ten jn hoch vectlagẽt/ Dem Reyſer hat er widerthon/ vnd nennet ſich ein Gottes Sohn/Ver fůhrt das Volck all Tage Vilatus jn viel fragẽ thaͤt Jefus aber tein Antwort redt /das nam Pilatũ wunder/ er ſchickt jnzu Herodes hin/ Herodes freuet ſich vff eyne zu ſehen wz bſonders. nun kem Antwort gab/ xodes drab/ ſchickt iter+; Pilatus bruͤfft die Juͤden vnd ſprach: Den Men⸗ ſchen auch Herodes ſah/ vnd achtel jhu fuͤr bider. Ein Swonheit jhr allwegẽ han/ darin zhrein Gefang⸗ l nen lan/ Jeſum will ich loß gebemſſe ſchryen all mit lauter Stim̃/ Jeſum vns an das Creutze nimm/ Barra⸗ bam laß vns leben. Pilatus Jeſum geißlen ließ/ vnter die Schaar ins Richthauß Kiehl| Jeſtis ein Purpur truge:/: Auß Dornen flochten ſie ein Cron/ die muſte durch ſein Haupte gohn/ mit feniti, nagin fag rundi D ennafi rA jetfragil grtet v fhidil frenetfil tos bfont (igtur drabi ilatushi Dn houda woni) din Gef fof gtu iaw m Di fén fichit shang fi geir in Groni te goju | Paſſions-Geſaͤng 7E eim Rohr ſie jn ſchlugen. Vnd grů ften jhn ein Roͤnig mit Spott/ ſper/ ten auch in ſein Angeſicht Roth/ ſein heiligs Haupt auch ſchlugen/ Pila⸗ tus ſprach: Seht an den Mann/ an dem ich kein args finden kan/ Qn hab nicht ſtraffens fuge. Sie ſchryen all mit lauter Stim̃/ Creutzige/ Creutzig/ den hinninb/ ſonſt biſt nichts Reyfers Freunde: Als nun Pilatus hoͤrt das Wort⸗ ſatzt ers ſich an deß Richters Oriy wuſch die Haͤnd/ wolt ſeyn ohn ſun⸗ de/ gab jhn den Moͤrder Barra⸗ bam/ bald JEſum er zu ereutzigen nahm/ nach jhrem falſchen Willen⸗ fein Rleider ſie anlegten jhm/ vnd i fuhrten jhn mit groſſer Stimm/ das Greng trug er mu Stille. Als ſie nun giengen auß mit jm` zwangens Simon in jhrem Grim̃/ daß er jhms Creutz nach trůge:·viel Wolds vnd Frawen weynten da/ Bald Jeſus ſprach als er ſie ſah/ thaͤt fich gu jnen biegen. WR{prach Wetz : KS> ä—ůů a TE Paſſtons⸗Geſaͤng. net nit vber mich/ jhr Toͤchter Sion beweine ſich ein jedes vnd ſein Rin⸗ de/ jhr werd noch ſprechen ſelig die Vnfruchtbarn vnd die ſaͤugten nit/ vor Forcht vnd Oual der Suͤnden⸗ Sie kamen bald zur Schaͤdelſtatt/ zween Vbelthaͤter man da hat/ die man ans Creutz auch ſchluge:/ Zut lincken vnd zur rechten Hand/ wie is die Schrifft laͤngſt hat bekant/ Jeſus bald ſprach mit Fuge: Verzeih ihn Patter diefe That teine: weih wag er hie gehan hat/ Pilatus thaͤt auch ſchreiben/ Hebreiſch/ Griechiſch vnd Latein Jeſus ein Roͤnig der Juden fein/ das thaͤt die Prieſter betruͤbe Als Jeſus nun gecreutzigt wal ſein Kleyder ſie bald nahmen zw vnd ſpielten drůber behende:/ Y 9 tnEpore tn Borhi Bilu Von dasth Hochehe ED fat Eomfinda fruti sd Dind pue fehlend fos fette stiind IEſus da ſein Mutter ſah/ darzu| Johannem/ bald er ſprach: Weib dieſen Ich dir ſende. Diß iſt dein Sohn/ zum Juͤnger ſpricht: diß i dein Mutter laß ſie nicht/dald er ſie zu jhm nahme/ die hohenpueſter trie/ ben ffßeg AUT EN kissitert P ig Paſſions/Geſaͤng⸗>87 IMC ben Spott auchander viel låfera kil ten Gott/ biſtu der von Gott kame Ani BSitu nun Gottes lieber Sohn/ gen fteig jetzt vom Creutz/ hilff dir dar⸗ rEhn von/ das thaͤtẽ auch die Schaͤcher:/ Hill Doeh einer ſich zum andern kehrt/ 1u M JEſus Vnſchuld er jhn da lehrt/ plige ſpꝛach: Jeſu denck mein nacher/ ſo du kompſt in das Reiche dein/ er ſprache Heut wirſtu bey mir ſeyn/ wol in dem Paradeiſe. Ein finſtere warde twae zur ſechſten Stund/ vmb neune Je⸗ usii fiis ſchrey von Grund/ mit lauter a ihi! Stimm ond Berfe: gwu Mein Gottmein Gott/ wie laͤ⸗ rhii fin mich? in Spott brachten fie baD eitti Effa bnd gaben jhm zu trincken: pna Xis Jeſus den verfuchet h ndener: Vollbracht iſt/ das ich ſah/ ¶ Haupt lieſß er da ſincken. ch: Vin die Haͤnde dein/ befihl ich d DiN Seiſte mein: ſchrey er mit lauter ihi ſtim̃e/ gab auff ſein Geiſt/ der Vor⸗⸗ hbn hang bhend am Tempel keiß entzwey pjata End/ die Helſen eD jhr EE Paſſions⸗Geſaͤng. Das Erdreich auch ergittect wat| Wye bie Gråber wurden offenbahbe 7 detl uu Wi SLaupimanmn vnd fein Gfinde se miht Sprachen/ fuͤrwar der From̃e was/ itii vnd Gottes Sohn/ diß zeuget das/ ſchlugen jhr Hertz geſchwinde. Als| dfo fie den Schaͤchern brachen die Bein/ ſushl war JEſus tod/ brachen jom tein| Siti einr ſtach jhm auff ſein Seite/ es rañ Halob darauß Waſſer vnd Blut/ ders hat Lufehg geſehen zeugets n die Schrifft Chh zen igets auch weiter ſchedaßt Nach dem als nun der Abend gachſehe kam/ Jofeph dec frome Yefum nami ifiwe vom Creus je gu begraben; oa wma Gott odemus ea locs rein/ G} Was tin Grab in einem ſe Stein/ in einem Felſen newe/ da⸗ ſch nmit R Die J Juden führten noch ein 31 verhätens Grab am Dritten if fng, Paſſions⸗Geſaͤng. 7e hait Tag/ JEfus fund auff mit Gwal- pfertaßl ke:/: Auff daß er vns fa fromme in Eſu maͤcht/ vnd mit jhm in ſein Reiche erglone braͤcht/ auß der ſůndlichen Geſtal⸗ fkugete. Darumb wir ſollen froͤlich ſeyn/ iwi daß vnſer Seligmacher fein/ Chri⸗ ſchendel ſtus hat vberwunden/ fuͤr vns der imini S Anden groffe Noth/ darzu die EnHelle vnd den Tod/ vnd auch den Blut Teuffel gebunden. rS So laſt vns nun Ihm danckbar ſeyn/ daß er fůr vns litt ſolche Pein/ y bu Nnach feinem Willen laben: /: Auch Iſunſlaſt vns ſehyn der Sůnden feind/ weil Dns Gottes Wort ſo helle ſchoint/ Tag vnd Nacht darnach ſtreben. Die Cieb erzeigen jederman/ wie in LnnEhriſtus hatan ons gethaw/ mié rab ineuſeim Ceyden vnd Sterben/ OMen⸗ n nenſchenkind betracht das recht/ wie ſchen unS Ottes Zorn die Sůnde ſchlaͤgt/ nythu DiG darfuͤr bewahren. Bon den ſieben Worten die ten mét IJEſus am Creutze ſprach. mi mwN A Jefus andem Ereutze ſtund⸗ Vond ihm ſein Leichnamb ward AE 76: Paſſtons⸗Geſaͤng⸗ verwund/ ſo gar mit bittern(chmer⸗Ch gzen/ die ſieben Wort die JEſus Pehunſ ſprach die betracht in deinem Hertze tial Zum erſten ſprach Er gar ſuͤſſig/ ſdern lich/ zu ſeinem Vatter im Himmel, Duz reich/ mit Kraͤfften vnd mit Sin] Wi nen/ vergib jhn Vatier ſie wiſſen guy iche n mie verbringen detksſt dern gedenck feiner Barmil dry ndie GOtam hâda] zi efeit forach er gargnâdiglichesi Dikri du wirſt heut bey mir ſeyn Geſtdn VDatters Reiche: viiti 7 itten gedenck ſeiner gꝛoſſe T; ; f Wort t/ was das viert wort holhzeg was/ mich důrſt ſo hart ohn vnter⸗ iß het laß/ ſchrey Gott mit lauter ſtimme das menſchlich Heyl thaͤt er begehrn ſeiner Naͤgel ward er empfinden. Zumfuͤnfftẽ gedenck ſeiner Barm⸗ hertzigkeit/ die GDit am heiligen n 73 Paſſions⸗Gefaͤng. gen/ gefuͤhrt fuͤr Gotiloſe Ceut/ vnd I faͤlſchlich verklaget/ verlacht/ ver⸗ wid hoͤnt/ vnd verſpeyt/ wie dann die Ayha Schrifft ſaget. ded In der erſten Tages/ſtund/ ward peip er vnbeſcheiden/ als ein Merde dim dargeſtellt/ Pilato dem Heyden/ der SM jhu vnſchuldig befand/ ohn Vrſach N deß Todes/ jhn derhalben von ſich ſand/ zum Roͤnig Herodes E |; Omb dren ward der GOT Tesi Neji Sohn/ mit Geiſſeln geſchmiſſen„Dun vond ſein Haupt mit einer Cron, voi 4 Dornen zerriſſen. Gekleidet gi Hom ond Spott, ward er fehrge l ſchlagen/ vnd das Creutz zu ſeinen dfa Todt/ muſt er ſelber tragen. fth Omb fechs ward er nat om) Muk bloß/ an das Creutz geſthlagen/ af Ofi denver fein Bint vergo. ı betet mii thha Wehtlagen. Die Fuſeher ſpottel duflish ſein/ auch die bey jhm biengen 7 Bif itai die Sonn anch ihren Schein etd Mii zog ſolehen Dingen. A feig Jeſus ſchren zur neuten Stund Jutit klage⸗ ing, Paſſions-Reſaͤng. 298 lokin Paget fich verlaſſen/ bald waꝛd Hall elach in ſeinen Mund/ mit Eſſig gelaſſen. pien Da gab er auff ſeinen Geiſt/ vnd die Erd erbebet/ deß Tempels vorhang gfh zerreiß/ vnd manch Felß zerkleibet. en NM Da man haͤtt zur Veſperzeit/ die Hubn Schaͤcher zerbrochen/ ward JEſus om Pl in ſeine Seit/ mit eim Speer geſto⸗ aloen ol chen/ darauß Blut vnd Waſſer rañ die Sehrifft zu erfůllen/ wie Johan⸗ nes zeiget an/ nur vmb vnſert willen. Da der Tag ſein Ende nam/ der Abend war kommen/ ward JESſus vom Creutzes Stamm/ durch Jo⸗ ſeph genommen/ herrlich nach Juůͤ⸗ fi diſcher Art/ in ein Grab geleget/ al da mit Huͤtern wol verwahrt/ wie AMatthens zeuget. sefta O hilff ſte GOs Sohn/ goh IM ditech dein bitter Lendon/ daf wir aihe dir ſtaͤts vnterthan/ all Vutugend su meoden/ deinen Tod vnd ſein Vr⸗ Š l ſach/ fruchtbarlich bedencken dar⸗ Shem far wiewol arm vnd ſchwach/ dir Danckopffer ſchencken. ö O iij Eig unë i 80 Paſſions⸗Geſaͤng. Ein anders. H Ilff Gott daß mirs elinge edler Schoͤpffer mein:/ Diel Sylben Reymen zwingen/ ju Lob nfi Wiki fitak dem Namen dein. Daf ich moͤgfroͤ, lich heben an/ von deinem Wort zu ſingen/ Herr du woͤlſt mir beyſtahn Ewig dein Wort ehut bleiben Alice K wie Eſaias melt: /: Yn feinen Budi thut ſchreiben/ ehe wird vergehn di Welt/ vnd alles was GBit je ge chuff/ ſolt es alles veꝛderben/ er thoͤll ein Widerruff. Jeſus das Wort deß Vatters ı aif kommen in die Welt: Mit groſ í nderthaten bertauffevmbl i i oͤdes Gelt/ durch nT Paſſions⸗Geſaͤng. Reicht jhn auch darzu tuncken geliy iin Wein ſein Blut ſo roth:/ Sein anTod ſolt jhr verkůnden/ Paulus ge⸗ ger ul ſchrieben hat/ wer wůrdig ißt von igni die ſem Brod/ vnd trinckt auß dieſem mW Relche/ der wird nichtſehn den Tod. itoh Jeſus wuſch⸗ jhn jhr AARe milyo thut Iil Derfelben Stundi Lehet fie mit finndi-Borten få ffe auß ſeim Soͤttlichen etgeh · Mund: Liebet einander alle eit/ Goi dabey wird man erkennen/ Dag ihe akai mein Juͤnger ſeyt Chriſtus der HErr im Garten als er gebetet hatt/ Der Juden thaͤt er warten/ von jhn gebunden hart/ ſie führten jhn zum Richter dar/ ge⸗ iffi elt vnd gekroͤnet/ zum Todt ver⸗ Hoch an ein Creutz gehangen/ der Hochgeborne Fuͤrſt /i Nach vns thaͤt jhn verfan gn 1 rehet A hoi eige Dp ſeinen 82Paſſlons⸗S eläng. feinen Gaif anffgab 27 Als vns Johannes zeuget/ Er ward genom⸗ men ab/ vom Creutz ins Grab ward er gelegt/ am dritten Tag erſtanden/ wie Er vor bat geſeyt. Vnd in denſelben Tagen/ Jeſus ſein Jůnger lehrt: /: Allein ſein wort zu tragen/ predigen in aller Well wer glauben thut/ vnd wird getauft! der hat das ewig Leben/ iſt jim Pir Chriſtum erkaufft. Cucas thut gar ſchoͤn ſchreiben/ von ſeiner Him̃elfahrt:/ Doch all⸗ weg bey vus bleiben/ wie er verſpro⸗ chen hat. Vernim durch ſein Goͤtt⸗ liches Wort/ wider das kan nit ſle⸗ gen/ kein· Gewalt der Hoͤllen P fort. Ein Troͤſter thaͤt er ſenden/ das war der heilig Geiſt:/: Von Got der thaͤt ſie lenden/ in Warheit allel⸗ 0 meiſt. Denſelben wollen wir ruffen an/ der wird vns nicht verlaſſen/ vnd vns trewlich beyſtahn. Recht laſt vns alle bitten/ Chri⸗ kKum fuͤr Obrigkeit/ Ob wir ſchon > om Wi vuje indak z miath . Paſſiono,Geſäng. 86 gon jhn litten Gewalt/ auch fuͤr all E Feind: Daß ihn Gott woͤlle gnaͤdig nn ſeyn hat Henrich Muller gefungen/ sefa in ſchwerer Gefaͤngnuß ſein. Ehr ſey GoOtt in ſeim Throne/ goti a Chriſto feinem Sohn:/: Dem min p igen Geiſte ſchone/ der woͤll vns let SE 75 thun/ daß wir zu vnſer dp e eligteit/ mit rechtem Glauben ti ommen die Chriſtus hat bereit. f l Agnus Dei; frd om Gottes vnſchuldig/ am P tam̃ deß Creutzes geſchlach⸗ pe etallzeit gefunden gedultig/ wie⸗ ndi wol du wareſt verachtet. All Suͤnß JiS t garagar fonfë måfë wir vers h gagen/ Ær arm dich vnſer O m Penan T TE vnſer O Jeſu. ymi O Lamb GO K ⁊E S vnſchuldig/ PA Gib vns deinen Frieden D Jefu: wii Oſter⸗Geſaͤng. eaei>, E: ai Qarin i Eik Daddi får y ja vnſer Sůnden gegeben:/ Er iſt y wiy aui pE a Oſtet⸗Gefan 9³⁵ wieder erſt anden/ vnd hat vns brac das Leben/ deß wir ſollen lich. ſeyn/ Gott loben vn Ahm danckba ſeyn/ vnd ſingen Alleluja/Alle. Den Tod niemand zwingen kund ten ali Menſchen Rinden z macht alles vnſer Sand/ kein V ſchuld war zu finden/ davon kam Tod ſo bald/ vnd nam uͤber vns G walt/ hielt vns in ſeim Reich gefi gen/ Alleluja. JEſus Chriſtus waar Gott f ~ Sohn/ an vnſer ſtatt iſt kommen· Ind hat die Sunde ab gethan/ da⸗ Fagm mit dem Todgenom̃en/ all ſein Rech d ſei lt/ da bleibet nich ts alt/ den var ein wunder id Lebenr Loeben behielt der Tod ver ein Spott au den/ Allelujg. Oſtet⸗Geſaͤnge RFtHie iſt das rechte Ogerlamb von GOtt hat gebotten: // Das il an deß Creutzes Stamm/ in heiſſen: Eib a ratem/ deß Blut geichne efuͤr/ d der Wür gerkan ons ni ' hrenAlleluja. So feyren win das hohe ð Anni ifort Herthen Sreo wnd LLON; ROAS. Nath vns der HErre ſcheinen laͤſt /Eri der dureh pre omii barhol if j ffen Bir effen vnd leben wol/ fki n Oſter fladen:/ Der alte Sa W nicht ſoll ſeyn bey dem W W er Piave q thrift us mil E fie: ned Glaub biR driber i Pahil Ein anders/ D: MAE, I Te Ehriſt us vnſer A áni Thimi= derden Tod vberwand/ iſt auffer⸗ fimti ſtanden/ die Sůnd hat er gefangen/ Anneleſon. Oſter⸗Geſaͤng. trug fuͤr vns Gottes Zorn/ hat vns verſoͤhnet/ daß vns Gott ſein Huld goͤnnet/ Kyr. Tod/ Suͤnd/ Teuffel/ Leben ond Gnad/ alles in Haͤnden er hat/ er kan erretten/ alle die zu jhm tretten/ Ry⸗ rieleiſon. Ein ander Cobgeſang. i Vrrexit Chriſtus hodie, Halle, Halle, | Humano pro folamine, Halle,| ] Halle, nale Halle. Der aller Welt ein Troͤſter ifr palle Halle. Mostem qui paffus pridie, Halle. Halle. i Mıferrimo pro homine, Halle, Halle.| Der nun den Tod erlitten hat/ Halle. Halle. Vmb aller vnſer miſſethal hhall Nalle, Erſtanden iſt der Heilig Cheif Di Oſter⸗Geſaͤnn. Ein anders. iſt erſtanden/ von der Mar⸗ alle/ deß ſollen wir alle fro ) Chrifi aoilt vnfer Trofe fegn| min Kyrieleiſon. Wer er nicht erſtanden/ ſo wet die Welt vergangen/ ſeyt daf Eren ſtandeniſt/ ſo loben wir den HErren Jeſum Chriſt/ Alleluja. Erſſtanden iſt der heilig Chrifli der aller Welt ein Troͤſter iſt/ Alle Auja/ Alle. Alle. Alleluj. OOcß ſollen wir alle fro ſeyn/ E hriſt will vnſer Troſt ſenn /Ryriejleſon. Ein anders. Chrrift ie erſtanden von dem Tod/ ki erquickt auß aller Angſt vnd Noth/ ein Rönig in allem Lande inang zerriſſen ſind alle Bande/ herrlich iſt. Hifi ]ñjetzt ſeine Schand' S Im Gla Bi Es iſt fuͤrwar 0 Wahner gitnoch ſe E AO ATT ia Oſter⸗Geſaͤng. 89 as. Wo iſt nun der groß Poch vnd blle. Swang/ den der Vnglaub geůbt hat len kirtllang? Chriſt war allein entſchlaffen/ ſet Luh mit ſeines Wortes Waffen/ will er die Welt jetzt ſtraffen. den /¶ Biß wolgemut du kleine Herd/ in iwit deiner truͤbnuß hie auf Erd/ du wirſt irden ho auch uͤberwindẽ/ Gott haͤlt obſeinen jKRinden/ ſtaꝛckgnug iſt er dẽ Feinden. HErr Jeſu Chriſt erweck vns all/ daß vnſer keins von dir abfall/ daß wir vns nicht verſaumen/ ſo du zu Gericht wirſt kommen/ vnd ſamlen ii Deine Frommen., i Gib vns/ daß wir in mitler Zei in anders. IEr heiligen Ceben/ thut ſtaͤts ott ſtreben/ vnd all Auß⸗ hier auff dieſer Erde iet? follen Chriſto gleich werden/ drum̃ iſt er geſtorben/ jhn ſolchs zu erwerben. O Chrif 90 Sſter⸗Geſaͤng. O Chriſt vom Himmel/ ernew vns von jnnen/ in dieſen Oſterlichen Tagen/ vns gantz zu entſchlagen/ aller Welt Frewden/ ernſtlich zu nna vermeyden. j Deß Todtes Kaͤmpffer„Chrit fij Gottes Son/ Schoͤpffer mit Preiß A erſtanden/ von deß Todes Banden vns erloͤſet hatte/ mit thewrem E ohn alſo gewonnen. Nuniſt erhoben/ ſein Gwalt /mit loben/ vnd ſitzt zu ſeines ewigen Vatters Rechten/ endlich zu rich⸗| ten aller Menſchen Boßheit mit ſtrengem VYrtheil. D Menſch bedenck das/ fleiſſig| ohn vnterlaß/ dein Gemuͤht ſtaͤtig vef zu jhm richte 7 Mit gangen Glauben/ daß du ſeiner Frewd nicht werdeſt beraubet Das gib vns Hatter/ durch⸗ A Rum deinen Sohn/ daß wir deines Willens ſo moͤgen erwarten inom| ſerm Ceben/ deines Geiſtes Wůr⸗ ckung emfindlich werden. S Oſter⸗Geſaͤng. itte ent£in anders. ſeudiilk. Ecchienen iſt der berrlich Tag/ sai© gran fih niemands gnug frew⸗ aiii en mag/ Chriſt vnſer HErr heue tri⸗ umphirt/ all ſeine Feind er gefangen ufer/ fuͤhrt/ Halleluja. fruDie alte Schlang/ die Sund ind ñ dBat Tod/ die Hoͤll/ all Jammer/ Angſt i i S ghewunl/ vnd Noth/ hat überwunden JEſus| l Chriſt/ der heut vom Tod erſtanden in Breln iſt/ Alleluja. ſenes uyAm Sabbach frů mit Specerey/ edigu kamen zum Grab Marien drey/ daß Boßhet ſie ſalbten Marten Sohn/ der vom| Tod war erſtanden ſchon/ Alleluja. Wen ſucht ihr da? Der Engel enühtſ' ſprach/ Chriſt iſt erſtanden der hie Mi guß lag/ hie ſeht jhr die Schweißtůche⸗ esdi fein, gebt hin/ ſagts bald den Jůn⸗ gern ſein/ Alleluja. Der Juͤnger forcht vnd Hertzen⸗ lend/ heut wird verkehrt in eytel| wätten Frewd/ ſo bald ſie nur den HErren Hefts fahn/ verſchwand ihr Trawren/ I Forcht/ vnd Zagen/ Alleluja. TNN l Eee a, Oſter⸗Geſaͤng. e HErr hielt ein ſehr freund⸗ raͤch/ mit wehen Jüngern auff dem Weg/ für Freud das Hertz im Ceib jhn brant/ im Brod Sreda l er wird erkant/ Atlel. Vnſer Simſon der treue Held Chriſtus den farcken Coͤwen faͤllt/ der Hoͤllenp forten er hintraͤgt/ dem Teuffel all ſein Swalt erlegt/ Allel. Jonas im Wallſiſch war drey| Tag/ ſo lang Chriſtus im Grab auch lag/ dann laͤnger jhn der Todt kein Stund/ in ſeim Kachen behalten| kund/ Allel. Sein Raub der Tod muſt faren lahn/ das Keben f iegt vnd gewann rif hat das Lebenwh|’ Tér bracht/ Allel. Heut gehn wir auß Egyptenland/ auß Pharaonis Dienſt vnd Band/ vnd das recht Oſterlaͤmmelein/ wit eſſen heut in Brot vnd Wein/ Allel. Huch effen wir die få fen GE,| DNoke Goteo Dole gébottán M] Sawer, TIAE AT T Aa Oſter⸗Geſaͤng⸗ og:|| Sawerteig ſol bey vns ſeyn/ daß wir leben von Suͤnden rein/ Allel. ODer ſchlagend Engel fůrůber rdi geyt/ tein Erſtgeburt er bey vns ſchlaͤgt/ vnſer Thuͤrſchwelln hat tiue Chriſtns Blut/ beſtrichen/ das haͤlt ipni ons inf ut Wiel.:-N fenti) Die Sonn/ die lerd/ all Creatur/ iili alies was betrůbet war zuvor/ das berd frewi ſich heut an dieſem Tag/ da uhder Welt Fuͤrſt darnider lag/ Allel. rADrumb wir auch billich froͤlich ikii fens ſingen das Alleluja fein/ vnd loben dich HErr JEſu Chriſt/ zu meffi Troſt du vns erſtanden biſt/ Allell. ond geni Eein anders. amil Nicolaus Herman- aA IN Sabbath fruͤh der Marien drey/ kamen zum Grab mit Spe⸗ sopat eerey/ als jetzt der helle Tag anz: oA brach/ vnd man die Sonn auffgehen Wer weltzt vns von deß Grabes Thuͤr/ den groſfen Stein der ligt nineleinlt 4 94 Oſter⸗Geſaͤng. der Stein davon geweltzet war/ Al⸗ leluja. x Da giengen ſie zum Grab hinein/ vnd ſahen drinn die Engelein/ im Ç Grab figend gür rechten Hand /in|~Y, einem ſchneweiſſen Gewand/ Allel,| ferik M Sie erſchracken ſehr fuͤr dem Ge⸗ Uſſ t ſicht/ der Engel antwort foͤrcht MeEem euch nicht/ jhr ſucht den gecreutzig/ Mlllſ, ten Chriſt/ vom Todt er auffer⸗ ſtanden iſt/ Allel. i et ridas Kattan| fan Cirt |welcherer gelegen t ehtu Esing hin vnd Run Aua UDI gqern v ts} rund⸗ A wni ; eifi ſie gahn/ da. Cift rr ſich ſehen lahn/ um| Chip e aufes| fiad Forcht vnd Graup| Cie fn I Da fon Yi Wir dancken dir HERR Jeſu Roti FChriſt/ daß du vom Tod erſtanden biſt/ vnd jhm zerſtoͤrt Gewalt vnd Rr Macht/ vnd vns zum Leben wite bracht/ Alleluja. i 00% Noch Oſter⸗Geſuͤng. MW Noh ein ander Oferlied, Im Thon: Prahti Surrexit Chriftus hodie. ngekinl E Rfanden iR der heilig Chrif nhad~ Ufe. Der aller Welt ein Troͤ⸗ odM Rer if/ Alleluja. rden Vnund wer er nicht erſtanden. wo ſt Alle. So wer die Welt vergangen/ gnu Alleluja. sank Wud fed daf er erfanden if Alle. Coben wir den HErrn JE⸗ ſekih ſum Chriſt/ Allel. Es giengen drey heilige Frawen/ i Uile. Bep Morgens f frůh im Tha⸗ lii wen: Uie. Sie ſuchten den HErꝛn JEſum i a Ort von ten Todes Sie funden da zween Engel ſchon/ Alle. Die troͤßten die Frawen KRY Lobel Wile. y erfio Engel. m W Erfchrcfet nicht vnd ſeyd all fro/ snil All. Damen jhr ſucht der iſt nicht do/A ie. Y Maria. Lat í$s Oe ig. Maria. Engel lieber Engel fein 7 Allel Yh Wo find ich Paga pea den Herren mein ia 00 ffe. ngeli A! i Er iſt Eua, n dem Grab| f Allel. Heut am Heiligen h va P Maria: i e f Seig vns den Herren JEſum Chriſt/ Alle. Der von dem Toden j, D an Ale, Randen iR/ Alle. e n r fini So trett herzu vnd ſeht die fa p 9 Sile; DamanShn bingeleget hai Nuf Allel. Maria. Rf Der HErr iſt hin/ er iſt nicht do⸗ All. Wann ich jhn bateke wårid: aa fro/ Alle. K; Engel. M y Seht an das Tuch darinn er lag Alle. Gewickelt biß an den dritten| rvi Tag/ Alle. kas imn Maria. Wa Wir ſehens wol zu dieſor Friſt/ S Alle. Zeig vns den„Erren Jeſum Dmi Ehriſt/ Alle. Ew| eling. Oſter⸗Geſaͤng. 97 ið; Engel. glſn /¶ Geht hin ins Galileiſch Land/ mhm Alle. Da find jhr jhn ſagt er zu el. hand/ Allel. miim Mata figmð Habt danek fpr lichen Enge! fein/ Alle. Nun woͤlln wir alle froͤlich „ſeyn/ Allel. Eat Engel. mimt Geht hin/ ſagt das S. Petro an/ Alle. Vnd ſeinen Juͤngern lo⸗ (beſan/Alle. D fehe x Maria zum Volck. pingli Nun ſinget all zu dieſer friſt/ All. Erſtanden iſt der heilig Chriſt/ All. aiii o o Genin. åttio Deß ſollen wir alle froͤlich ſeyn⸗ Alle. Vnd Chriſt will vnſer Troͤ⸗ titer ſeyn/ Allel. datinye Ein anders. an deneEAEut triumphiret Gottes Sohn/ der von dem Todt erſtanden ſchon/ Alle. Alleluja. Mit groſſem Pracht vnd Herre ligkeit/ deß dancken wir dir in Ewigteit u ifie. Alle. S Ermy Dem Teuffel hat er ſein Gewalt/ ver⸗ gE Rorty rE VEUUETA EAT ang. Q i s ftöͤrt/ verheert jhm alle Geſtalt/ Alle. Ut, Wie phegtan thun ein groffer Held sdu feinen Feind mit Liſten fäͤlt Alle. Ule, O du ſůſſer Herr Jeſu Chriſt/ der dy der Sünder Heyland biſt/ Alle. Alle. Fah vns durch dein Barmhertigteit/ mit Frew den in dein Herrlichtkeit/ Alle. Alle. Nun kan vns kein Feind ſchaden mehr /h er gleich murrt/ iſt ohn gefehr/ Alle. Wili Er leit im Koht der arge Feind/ dargege wir GOtts Kinder ſeynd/ Alle. Alle. Darfuͤr wir dancken allzugleich/ vn Ehnen vns ins Himmelreich/ Alle. Allg⸗ Es iſt am End/ GOtt helff vns alln/ ſingen wir mit groſſem Schalln/ All Aulleluja. GOtt dem Vatter im hoͤchſten zhronl; ſampt ſeinem eingebornen Sohn/ All⸗ Alle. Dem heiligen Geiſt zu gleicher weifil {ey ob vnd Ehrin Ewigteit/ Hue W Lin anders, A Efo heilig if der Tag/ daßj “niemand mit Loben erfåll a banet er einig Gottes Sohih der die Hoͤlle zubrach/ vnd den leid My gen Teuffeldrinnen band 7: dami ti erloͤſt der Herr die Chriſtenheit/ da Wg War C hullus Elie neteleif f AM Von der Himmerfahrt Jeſu Chriſti. ag Am Tag der Himmelfahrt Chriſti. Cbbriſt fuhr gen Himmel/ da ſand er vns hernider/ ſeinen waaren heiligen Geiſt/ damit troͤſtet er die W Ghr teneis Alle. Wer er nicht hingangen/ ber Troͤſter waͤr nicht kom̃en/ ſeyt daß il ep hingangen iſt/ ſo haben wir den e a Geif durch JEſum Chriſt/ Allel. eih) Gen Himmel fuhr der heilige Chriſt/ der aller Telt ein Heyland sie iſt/ Alle. Alle. Alleluja. Ein anders. m Q’ Hriſt fuhr gen Himmel/ da ſand Pi er vns hernider/ den Troͤſter den dets. heiligen Geiſt/ zu Troſt der armen oe Tagil Cuafeneiti R prieleig, S Sont Chriſtus vnſer Heyland/ ſitzt zur Gollsll rechten Gottes Hand/ vertritt das HU arm Menſchlich Geſchlecht/ daß nbad lY wir durch jhn werden gerecht Kyr, pihi er niht hingangëder Trs» PASA hi fer wer E Er Eij bin⸗ 100 Bonder Himmelfahrt hingangen iſt? fo haben wit da Geiſt durch C peit Ryr. Gen Himmel fuhr der heilig! Chriß/ der aller Welt ein Heylan iſt/ Halle. Halleluja. Ein anders. Rt Gril Ry Er ſitzt zus ters Rechth da theilt er auß ſein Ruetpef fei nes Geiſtes Gab vnd Gnad/ daff n vns kein Suͤnd noch Teuffel ſchaß Kyrieleiſon. Jungle Tag der i iſt n icht eltt freweſi fich alle Ehriſtenheit/ Aytie Auff ſein Zukunfft wir hoffen Die Zeit ift ſchier verloffen/ d Singke Tag der if nicht roeit Uh du fewe Bhale q prifenbein gd? -: i N, X imme anm, A a a O FJefũ Chriſti: 101 Ein anders. He m Im Thon: Ihr lieben Chriſten (9 deks. fuhe tel frewt euch nun. D Erafmus Albertus. Uel S CMI Du frewt euch Gottes Rinder aD HERR fåhrt anff mit groſſem Schall/ lobſinget jhm/ lobſinget jhm/ lobſinget jhm mit lauter Stimm. apt ni A Dis Engel vnd all Him̃els Heer darh erzeigen Chriſeo Goͤttlich Ehr/ ond jauchtzen jhm mit froͤlichem ſchall/ das thun die lieben Engel all. Daß vnſer Heiland Jeſus Chriſt waar Gottes Sohn/ Menſch wor⸗ den iſt/ deß frewen ſich die Engel wal D ſehr/ vñ goöͤñen vns gern ſolche Ehr. Der hHerr hat vns die Staͤtt be⸗ reit/ da wir ſollen bleiben in Ewig⸗ keit Lobſinget jhm/ Lobſinget jhm Cobſin get jhm mit lauter Stimm. Wir ſeyn Erben im himmelreich/ wir eyn den lieben Engeln gleich/ das ſehn die lieben Engel gern/ vnd dancken mit vns Gott dem Herꝛn. E iij Es 10: Von der Himmelfahrt Es hat mit vns nun nim̃er Noth/ ¢ Suͤnd ewiger Todt +—— auff dager Alſo bawt er die twigen reud ox 7 tes iſt. Glauben Hoffnung in vnd macht dis is in Truͤbſal ri vns die goͤttlich Majeſtat/ iligen Creutz erworben hat/ eilet auß der heilig Geiſt/ da⸗ rumb er vnſer Leh rer heiſt. Der Vatter hat den Sohn ge⸗ ſand/ der Sohn wird anders nit er⸗ Noth Rhb kant/ dann durch den heiligen Geiſt allein/ der muß die Hertzen machen reii So mihi Yefu Chrifi 105 niiet So manche ſchoͤne Gottes Gab/ lis bringt vns der H. Geiſt herab/ vnd maig ns fuͤrm Satan wol bewahrt/ ſolchs ſebaft deß Herꝛen Him̃elfart. id So dancket nun dem lieben nihi h Erin/ vnd lobet jhn von Hertzen ugerm lobſt nget mit der Engel Choͤr/ Dag manes indem Himmel hsr, Gott Datter in der Ewigkeit/ es ſagt dir deine Chriſtenheit/ groß Ehr vnd danck mit hoͤchſtem Fleiß/ tsik sualin Zeiten Zob ond Preig.| Gln HErr JEſu Thriſte GOttes Hofinn Sohn/ gewaltig/ herrlich prächtig if chon/ es danckt dir deine Chriſten⸗ uheit/ von nun an biß in Eroigteit. Du heiliger Geiſt/ du waarer ich MH SOTC/ der du vns troͤſt in aller tlooftenNoth/ wir růͤhmen dich/ wir loben ilig Gildi/ vnd ſagen dir⸗Danck ewiglich. pof. Ein anders. EM! Ii Thon: Auß tieffer Noth and ſchrey ich zu dir/ ꝛc. peifigngi gvr dieſen Tag bedencken wir/ apaw daß Chriſtus zu Himmel gefah⸗ 2 iiif rell „„„„„*EPE„„ 104 Von der Himmelfahrt ren/ vnd dancken Gott auß hoͤchſtet 1 Bgier/ mit Bitt er wåíl bewahren] 1 bns arme Sûnder þieanff Erddie| MN wir von wegen mancher gfaͤrd/ ohn W hoffnung han kein Troſte/ All. Alle, Drumb ſey GOtt LCob/ det Weg iſt gemacht/ vnd ſteht det Himmel offen: /: Chriſtus ſchleuſt auff mit groſſem Pracht/ vorhin wars alls verſchloſſen. Wers glaubt deß Hertz iſt Frewden voll⸗ darben er fich doch råen folf7 dem! Mt HErren nachzufolgen/ All. Alle. X Wer nicht folgt vnd ſein Willen dſ thut/ Dem iſt nicht Ernſt zum Her⸗ Vh ren: Dann er wird auch vor Hleiſch Dw vnd Blut/ ſein Himmelreich ver⸗| nini ſyerren. Am Glauben ligts/ ſoll der mn ſeyn recht/ ſo wird auch gewiß das| usk Leben ſchlecht/ zu Gott im Him⸗ mel gericheet/ Alle. Alle. Solch Himmelfahrt faͤht in vns an/ biß wir den Vatter finden:/ y Vnd fliehen ſtaͤts der Welte bahn/ Thun vna zu GHites $ ehn mtf otang hid vll benh ieanf Én cher fiid rofe Y! Jt Lobi| 1 ond feh hrifue fii racht wl ffen N Srevodent i MLM rd fein W enfm) 0 b0 Bhi pmkiht stigte i ch gewil Aottimhil $ Rik-\ i Ai 1p ſehn hinauff/ der Vatter rab/ Trew vnd Lieb geht jhn nichts ab(| biß daß ſie zuſammen kommen/ All. Allelja. Dann wird der Tag erſt frew⸗ deureich/ wann vns GVtt zu jhm nehmen:/ Vnd ſeinem Sohn wi nachen gleich/ als wir dann jetztt n. Da wird ſich finden i m: Dt juemiger, Zeit Chriſt/ n Dp wider au Paters Hude n aigal in Hvas Salimni: Eiſchienen iat der he o Molose Haman: Oj Ls virgig:; a/ s uaz KTOL AL iTA i 106 Von der Himmelfahrt ger auff ein Berg/ vollend hat er ſein Ampt vnd Werck/ Allel. Er ſprach: All ding erfuͤllet ſind/ die man von mir geſchrieben find/ in Propheten vnd Moſes Lahr/ die ſchrifft er jnen außgelegt klar/ Alle. Alſo ſprach er: Hats mů ſſen ſeyn/ daß Chriſtus litt deß Todes Pein/ End muf wider vom Todt auff⸗ ſtehn/ durchs Creutz vnd Todt in ſein Reich gehn/ Allel. Im Himmel iſt mir alle Gewalt/ | ———— iiis oai geben auff Erden gleicher Geſtalt/ ſolchs wird mein Geiſt euch lehren fein/ Allel. deß ſolt jhr meine Zeugen ſeyn/| SGeht hin vnd predigt in meinem Nam/ Vergebung der Sůnd ͤje, derman. Taufft vnd lehrt alle Voͤl⸗ cker gleich/ vnd ſamblet mir ein ewi ges Reich/ Alle. Wer glaubet vnd ſich tauffen laͤſt/ derſelb die Seligkeit empfaͤht/ wer aber nicht glaubt/ der wird ver⸗ dampt/ macht ſolchs in aller Weſt hekant/ Alle. Alls Yis hish Wilbet Sefu Chrifti toy Alls was jr von mir habt gehoͤrt/ CU mmit Sleiß daſſelb ſie halten lehrt/ ich gafil wil bey euch feyn biß ans end/ war⸗ tet biß ich mein Geiſt euch ſend/ All. Darnach hub auff der HErꝛ ſein Haͤnd/ geſegnet ſie vnd ſchied be⸗ hend/ von jhn/ vnd fuhr in Himmel hoch/ elend die Juͤnger ſahen her⸗ mT nach/ Allel. 8 ond TIn weiſſen Kleidern ſtunden do/ zween Maͤnner ſagten alſo: O jhr ale GnMaͤnner von Galiee/ was ſeht jhr icher Gviel gen Himmele/ Alle. Dieſer Jeſus iſt auffgenommen/ in Himmel/ vnd wird wiederkom⸗ men/ gleich wie er aufffuhr von euch jetzt/ zus Vatters Rechten er nun ſitzt/ Alle. Scein Reich hat er gefangen an/ alls muß jhm nun ſeyn vnterthan/ durchs Wort er ſelbſt ſein Rirch regiert/ mit Gaben er ſie ſchmůckt vnd ziert/ Alle. Wie er nun in die Hoͤh auff fuhr/ oͤffnet er jhn deß Him̃e ls Thuͤr/ dis t Evj Gefaͤng⸗ 103 ping Gefäng.`| u Gefaͤngnuß mit ſich gfangen fuͤhrt g ohn End eer nun herrſcht vnd re⸗ 1 foi giert/ Alle. Am juͤngſten Tag er zum Gerieht wird kommen vñ außbleiben nicht/ ſein Schaͤfflein er abſondern wird von B cken der getreue Hirt/ Alle. Auff dein Zukunfft mit Hertzen Begier/ vnd ſeufftzen/ HErr Ehriſt boffen wir. Romm lieber HErr erloͤß vns ſchier/ hol vns auß dem Elend zu dir/ Alleluja. Pfingſt⸗Geſaͤng. Hymnus, VNeni ereatur Spiritus. i : DM.t.| Gott. Schoͤpffer heiliger beſuch das Hertz der idein, mit Gnaden fie| E jedu veig dap ficdin Geo nhik der Troͤſter. genant/ llerhöchſt en Gabe theur/ ein b e an vns ein ip gfangerſt fta erann: faih leibennſ hſondemmtt eue finid ffit ha ihent m fibe e fong anji já, eing atur Spirit L hoͤpfferhekt das ferh! sit Gnadl. ag fdh $ Troͤtekgu⸗ abe theii ng geward ponhen Ron der Himmelf. Jefu Chrifii. 199. Zůnd vns ein Liecht an im ver⸗ ſtand/ gib vns ins Hertz der Liebe Brunſt/ das ſchwach Fleiſch in vns dir bekannt/ erhalt veſt dein Rrafft vnd Gunſt. Du biſt mit Gaben ſiebenfalt/ der Finger an GOTtes rechter Hand/ deß Vatters Wort gibſtu gar bald/ mit Zungen in dlle Zand. Deß Feindes Liſt treib von vns fern/ den Fried ſchaff bey vns deine Guad/ daß wir deim Leiden folgen gern/ vnd meiden der Seelen ſchad. Cehr vns den Vatter kennen wol/ darzu Jeſum Chriſt ſeinen Soha/ daß wir deß Glaubens werden voll/ dich beyder G verſtohn. GOtt Vatter ſ vnd dem Sohn der ponden en auffer⸗ fund/ dem Trsͤſter ſey daffelb ges than/ in Ewigkeit alle Siund. Ein Gebetan den h. Haf Gea ſangsweiß/ Ejusdem. Kum heiliger Geiſt/ HErre Sott/ erfuͤll mit deiner Gnaden Æo~ g ET e Err behůt vor frembder Cehr/ 110 Pfingſt/Geſaͤng gut/ deiner glaubigen Hertz/ Muth vnd Sinn/ dein brůnſtig Lieb ent, En zůnd in jhn OErr durch deines Lichtes Glaf; udem Glauben 19 On verſamblet haſt/ das Volck auß al,'mi ler Welt Zungen/ das fen dir HEr miid zu Lob geſungen/ Halleluja/ Halle. Ende Ou heiliges Liecht edler Horti Diolen laß vns leuchten deh Lebens wort] Dy vnd lehr vns GOtt recht erkennen KG von Hertzen Vatter jhn nennen. G fume : ihm ble daß wir nicht Meiſter ſuch en mehr/ derbys | dam JEſum Chriſt mit rechtem Parn Glauben/ vnd ihm auf gango| D Macht vertrawen/ Halle. Halle. Guif Du heilige Brunk fåffer Trof| fet Nun hilff vns freͤlich vnd getroſt/ in deinem Dienſt beſtaͤndig bleiben/ die Truͤb ſal vns nicht abtreiben. G f Herr durch dein Krafft vns bereit/ FIE da vnd ſtaͤrck deh Sleifches Blsdigteit| wT daß wir hie ritterlich ringen/ durch Todt vnd Leben zu dir dringen/ Hallel.Hallelyja,| : Eis E Enya fing Pfingſt⸗Geſaͤng. shert fiti. D, M L. tomdi dem Ghi Non bitten wir den H. Geiſt/ Dokti A* mb den rechten Glauben aller meiſt/ daß er vns behůte an vnſerm Ende/ wann wir heimfahren auß ieſem Elende/ Ryrteleiſon. tbest · Du werthes CLiecht gib vns dei⸗ ii! pen Schein/ lehr vns Jeſum Chri⸗ jonm Rum ertennen allein 7 daf wiran mieli jom bleiben dem trewen Heyland/ ruam der vns bracht hat zu dem rechten ſt nith Vatterland/Ryrteleiſon.| maiM Du j henck dus deine al Ganf fah gu t: ſtſaſſa u be Grunf vns von Hertzen àaͤndiglih einem Si Kyrieleiſon. tabita Du höchſter ſter in aller noth/ frons pil Daf wir nit foͤrchten Sehand hea BIN Todt/ daß in vns die Sinne ringini W. niche£ en/ wann der Feind das poehi Ceben wird verklagen/ Kyrieleiß. Von nz— Bonder H, Dreyfaitigteit: Von der H. Dreyfaltigkeit auff Trinitatis. Hymnus, OLux beata Ttinitas, DWE DeEr du biſt drey in Einigkeit:⸗ Sott von Ewig⸗ nit dem Tag von ns leuchten dein f, Vatkerd demf en ewig Ep t Sohn der iſt der einig, Ert| bud dem Troͤſter iligen Geiſt/ von nun an bißi 91810 ipi faltigkeit. A sebi teh hs i tonsbenfefem| fig Í p ch laß vns ba⸗| toitena wen/ auß Hertzen Grund peen mien fatia hit eyfaltyk ttig, ita Trinti "i Pa tto T Bonde Dreyfaltigkeit. 17 Dir vns laſſen gan gnd gat) mit: allen rechten Ch deß Teuffels Lifen: I Gotts vns friſten /2 das ſey war ſof Ieſu Chriſt dut “ns auff rechter Straf biſt deß Vatters wor vns e laten. Du ha Hl deinen Todase ben/ du biſt das Lieck faltigi tpohnon 1, ji o athen giii daf fich ju C Chig dem vom Vatter vns geg vnſer Bnnnelirod E feinen Teder! Worb mit genaden/ ſo wird de oar 114 Von der H. Dreyfaltigkeik. Herꝛn/ die arme Leut bekehren/ dem boͤſen Satan wehren/ Halleluja ſingen wir/ hilf vns H. Geiſt zu dit. Ein anders. Zu Gott dem Vatter. BOtt Vatter gbin Ew mir ſende/ t eji p u auh geben ck vnd Arafft gu ſchicken$i iu Tugend machen mein ooe fürent in den Stricken/ daß ich mich ůb/ Willen/ auff tiol obi alle Cůg/ dein erfuͤllen. Zu Gott dem Sohn. Jeſu Chriſt den Weg leht cig mir die rechte Strah ſe t/ Die richtig iſt ins Himmel⸗ reich/ daß ich falſch Weg verlafe. Vnd wandle HErr nach deiner| Cehr/ dein Fußtritt dir nach gange/ ſonſt nichts will ich begehren m fi iof | kon 9 go Bon der H. Dreyfaltigkeit. 11⸗ kui Dann daf ich Gnad erlange. Von i hilti dir mein Gott/ der mich auß I? oth Gaim ſo thewer haſt wollen kauffen/ mit S. deinem Blut vnd Waſſer gut/ auß Mia, deinen Wunden gelauffen. gu Gott dem H. Geiſt. HEikger GOtt zu dir ich ſchrey/ ſalb mich mit deiner Guͤte:/ Dein Snad mir leiſt/ vndwohn mir auh bey/ vor Suͤnden mich behůte. Auß nd Kuhi deiner Rraft geuß mir das ein/ auff miun CRID ſicher wandle/ vnd in dem pagni SINEN Leben mein gar wider dich afidi nicht handle/ fondern daß ich demuͤ⸗ piled tiglich/ mog leyden his auff Erden eligi der Welte Swang/ mein lebenlang/ vnd darnach ſelig werden. "h Das Sanctus Teutſch/ auß dem aNu! Breßher, Jeſaia Cap.. t œ Efaig dem Proph ꝛten das ge⸗ Wigbel ſchah/ dz er im Geiſt den HErien ee nach W ſitzen ſah/ auf einem hohen Thron in yena p hellem glantz ſeines kleides Saum egepen den Chor fůllet gantz: Es ſtunden ți. zween u6: Bonder.Oreyfartigkeit zween Seraph bey jhm darani ſechs Flůgelſah er einen jeden han/ mit zween bedeckten ſte jhr Antlitz klar/ mit zween bedeckten ſie die Fuͤſſe gar/ ond, mit den andern zween fie flohen f pT Es PELES UAA eaa Beſchrey; denꝛe Zebaoth/ rꝛe Zebaoth/ er Herꝛe Zeb zoth/ ntze Welt erfuͤllet y zittert ſchwoll r/ das Hauß auch ò: is g efa. dder] Propheten:/: Zu i berja | Sufa Auff S. Jöhannes Tag. 117 Zu retten ſie iſt er bereit von den Feinden auß Noͤten/ vons Haſſers r Hand/ fie alleſamt/ wie er dann hat aden a verheiſſen Barmbertzigkeit weit auß gebreit/ dẽ Vaͤttern iſt geleiſtet. Er hat gedacht an ſeinen Bund/ dem Abraham geſchworen:/ Dar⸗ durch dann auch ein jeder kund/ von Gott auß Forcht erkohren. Von Krafft/ an Bott behafft/ er Forchte ſtreben/ in ge⸗ rechtem Sinn/ gantz frey dahin/ dieweil er hat das Leben. Ond du viel ſeligs Kindelein/ wirſt Gottes Prophet genennet:/: dañ fcin Vorgaͤnger ſoltu ſeyn/ auf Daf er werd erkeñet. Zur Seligkeit auh werd bereit feim Dole dahin raſſe/ wenn er hinlat/ jhr 5⸗ hat/ macht ſie ſo quit vnd loſe. Durch ſein Barmhertzigkeit das geſchicht/ die oben rab ſich leytet:/ Darin gar bald den Troſt erſicht/ der jaͤmmerlich lag gebrettet/ im Finſterniß vnd Todtes Biß/ darin {o u$ Von den H. Engeln. ſo gar ohn Muthe/ drumb vnſet Fuß nicht ſchlipffen muß/ auff Frie⸗ dens Straſſen gute.; Ein ander Geiſtlich Lied /on den N. Engeln, Philippus. Melanchton. HErr GOttdich loben alle wir/ e ond follen billih dancken dir/ Fuͤr dein Geſchoͤpff der Engel ſchon die vmb dich ſchweben in deim Thron. 8 Sie glaͤntzen hell vnd leuchten klar/ vnd ſehen dich gantz offenbahr/ dein Stimm ſie hoͤren allezeit/ vnd ſind voll Goͤttlicher Weißheit. Sie feyren auch vnd ſchlaffen nicht/ jr Fleiß iſt auch dahin gericht/ daß ſie vmb chHErꝛcChriſte ſeyn/ vnd vmb dein armes Haͤufflein. Der alte Drach vnd boͤſe Feind/ fnr Neid/ fuůͤr Haß vnd Zorne breñt| ſein datum ſteht allein darauff/ wie von jhm werd zertrent dein Hauff, Vnd wie er vor hat bracht in FWeakne A| Miha o Egel, 1 dumh muß auff ih Lied geln. Lanchtot, loben allt h danda der Engill vben ind (E onb i- zang offe renallegt E h w f i ygn enehi in darauf medei Me fat bed yeer fend fi ra a Bon ia H. Engeln. ug| Todt Birch LCort Sefegalls Er⸗ barkeit/ zu tilgen iſt er ſtaͤts bereit. Darumb ſtnoch Ruh er hat/ bruͤllt wie ein Cẽw/ ſucht frůh a ſpat/ legt Garn vnd Strick/ braucht falſche ARa aß er verderb was Ehriſtlich iſt. Indeß wachet der Engel S char/ die Chriſto folgen jmmerdar/ vnd ſchuͤtzen deine Chriſtenheit/ wehren deß Teuffels CLiſtigkeie. An Daniel wir lernen das/ da er vnter den Loͤwen ſaß/ deß gleichel auch dem frommen Loth der Engel halff auß aller Noth. Dermaſſen auch deß Fewers Glut/ verſchont vnd keinen ſchaden thut/ den Rnaben in der heiſſenflam̃ der ⸗Engel jhn ju Huͤlffe kam. Alſo ſchůtzt GOrt noch heut bey T Tag/ vom Vbel vnd von mancher Plag/ vns durch die liebe Engelein/ die vns zu Waͤchtern geben ſeyn. Darumb wir billich loben dich/ vnd dancken dir Sott poian JE Fip 120 Von den ſehen Gebotten. Qi auch der lieben Engeln Schaat/ Mj dich preiſet heut vnd jmmerdar. Taclen r bitten dich du woͤlſt allzeit/ tagid bereit/ zu ſchůͤß gh/def erd/ ſo haͤlt den Golli Wort im werth. Di ND Folgen die Catechiſmus⸗ omw penh d heiligen zehen Gov Dieons gabonfer HErre fonia onr Molen feinen Dienes R auff dem Berg Sinai du dhay is dein GO ond[nens f kerſoltu haben mehr/ dden/ du folemirg oirt auen dich/ von Ifi H kigendtend keben mich/ Kyriel. Dii Du ſolt nicht fuͤhren zu vnehrn/ Oi. den Namen Gottes deines feren Sitin du folt nicht preiſen Recht nod Muki Gut, ohn was OOt feber rdr[Min vnd thut/ Kyrieleiſon. Bäͤcln Von den zehen Gebotten. tari gMh Du ſolt heillgen den fiebenden muneda Tag? daß duvnd abai Pae jhn bienen anp S Ceber 9 han Ryr. och fesk APAS Fu en onbfan fften Muih Doi—5 tuhabent t Zucht vnd roent rieleiſon. Xù folt nicht Kehlen Gekinodi: jo WN aT pZ btorif noch Blut/ du ſolt n Nicl Uhun dein milde Hand/ den Ar Oltſchtin deinem Cand/ Ryr. Be ſolt kein mE Sel n2 Von den zehen Gebotten. 9 p nicht lůgen auff tenNRehkendein,| wiol Ta fein Vnſchuld ſolt auch rettendu| tyn) à vnd ſeine Schande decken zu/ Kyr. Duf Du ſolt deins Nechſten Weib didind noch Hauß/ begehren nicht noch et, ſel h was drauß/ du ſolt jhm wuͤnſchen alles gut/ wie dir dein Hertz ſelber thut/ Kyr. Die Gebott all vns gegeben ſind/ daß du dein Suͤnd/ OMenſchen⸗ kind/ erkennen ſolt vnd lernen wol/ wie man fuͤr Sott leben ſoll/ Kyr. Das helff vns der HErꝛ JEſus Chriſt/ der vnſer Mitler worden iſtl d es iſt mit vnſerm thun verlorn/ ver⸗ dienen doch eitel Zorn/ Kyriel. Die zehen Gebott auffs kuͤrtzte. D. IN. L. Nnſch willn leben ſelialich“ f Lynd bey Gott bleiben ewiglich ſoltu halten die zehen Gebott/ die vns gebeut vnſer Gott/ Ryrieleiß. Dein Gott allein vnd Herꝛ bin ich/ lein ander Gott ſoll jrren dich/ tra⸗ VA i p Fi E EEEE E WEE BVon den zehen Gebotten. IzR wen ſoll mir das Hertze dein/ mein uch tem eygen Reich ſoltu ſeyn/ Ryrieleiß. ckenu· Du ſolt mein Namẽ ehren ſchon/ vnd in der Noth mich ruffen an/ du w folt heiligen den Sabbath Tagi mwi Daf ich in dir wärten mag/ Ryr. nhal Dem Vatter ond der Mutter dein/ ſoltu nach mir gehorſam ſeyn/ ſgegchh niemand toͤdten noch zornig ſeyn/ O Malt Vud deme Eho balten rein Byr. neumi u folt eim andern Rehlennicht/ ben folik auff niemandfalſches zeugen nicht/ panjë deines Nechſten Weib nit begehrn/ runi! NDAU feins Guts gern entbern/ malond Kyrieleiß. yAn Ein anders/ Im vorigen Thon. aiin Oher das ſind die deinen Ge⸗ eN Re bott/ du folt glauben an einen GSGote/ du ſolt nit ſchweren ben ſeim om ſeſhl Mam/ den Fehertag ſoltu halten ibeni ſchon/ Korieleiß. n G0b0lDein Vatter vnd Mutter han in pit Rilllß ehrn/ ſo wird dir Gott dein Tag hie noHenbůh mehru/ du ſolt nicht toͤdten auch nit penál! febla tein falſch Zeugnuß auch nit verheln/ Ryr. Deins mahl nicht uts ſagt vns ilies was dein s 9nd der: tter gege⸗ inder wer⸗ rnehten/ vahren/ 4 b T hn nbi— rn br| firr denr Patter: IJA euſch ge Gouber “heate pondi Tifa fho, Hiten i eeni Anida Ea l bner fmf bnin thh il Mei | Onay oon ppan Todt/ wide den iſt durch Gott. Bir Sal aiei l Erden Thi in einem Sinn gar eben/ hie all Sůnd vergebe den/ das Fleiſch oll auch wid ben/ nach⸗dieſem El lend ifi G: vns ein Leben in Eti p Matth. Gkeiter. Ao glaub m GOTT Patter den Allmaͤchtigen/ Schoͤpffer Himmels vnd der Erden/ ond in J ſumChriſtum ſeinen einige vnſern HErꝛen/ der empf vom Heiliges g Geiſt/ geb Maria der Xur ngfrawen /g relit iten vnter Pontio Pilato/ gerreutziget/ abgeſtiegen i H i TT I iTA wil Vk 126 Vom Chriſtlichen Slauben. guder Hsien. Um dritten Tager! pir ſtanden iſt/ von den Todten/ auffge/ nithlig ſtiegen zu den Himmeln/ ſitzt zu der iif Gerechten/ GOttes deß Vatters d deß Allmaͤchtigen. Dañen er kuͤnf⸗ tig iſt zu richten/ die Cebendigen vñ die Todten. Ich glaub in den heil⸗ gen Geiſt/ ein heilig Chriſtliche Ru⸗ che/ Gemeinſchafft der Heiligen/ Ablaß der Suͤnden/ Aufferſtehung deß Fleiſches/ vnd ein ewiges leben Der heilig Chriſtlich vnd Apo⸗ ſtoliſch Glaub. E JP Ir glauben all aneinen Gotti Y PHatter Allmaͤchtigen Schoͤ⸗ pfer/ hinnnels vnd der Erden. dafr Vnd an Jeſum Chriſtum/ ſeinen dus z Sohn vnſern einigen Herren/ der ſh empfangen iſt vom heiligen Geiſte/ rs goboren aus Maria der Jungfrau/ Gi en/ gelitten hat yster Pontio Ph| iy lato/ gecreutziget/ geſtorden vnd be/ graben/ abſteig zur Hoͤllen. Ami Mi dritten Tag aufferſtanden vonden| iy M Todten/ vnd fuhr gen i E ben Biota, dritti Todtevai fiiy sdh Pañal Aebi aub inde Chri t derhel! Auffert pewigsl ihn) fanh, qniwi® tigu agd grifimi yen hem eliga daian to ponil fosa film nimt fimi! Bom Chriſtlichen Glauben. 127 zu der Rechten Gottes deß All⸗ maͤchtigen Vatters/ von dannen er zukůnfftig iſt zu richten die Ceben⸗ digen vnd die Todten. Wir glauben an Heiligen Gei⸗ ſte/ ein heilige Chriſtliche Kirche/| NN, x Gemeinſchafft der Heiligen/ Ab⸗ laß der Suͤnd/ Aufferſtehung deß Fleiſches/ nach dieſem Ceben ein ewiges Leben/ Amen. Folgen Geiſtliche Gefaͤnge. Dom Vatter vnſer. D wr eSa Uter vnſer imhimmelreich/ der OYdu ons alle heiſſeſt gleich Bruͤ⸗ der ſeyn vñ dich ruffen an/ vnd wilt das Betten von vns han/ gib daß nit bet allein der Mund/ hilff daß es geh von Hertzen Grund. Geheiliget werd der Name dein/ dein Wort bey vns hilff halten rein daß auch wir leb en heiliglich/ nach deinem Namen wuͤrdiglich/ behlnt vns HErꝛ fuͤr falſcher Cehr/ das arm verfuhrte Volck bekehr. ù a p 8 8 z rag Vom Vatter Vnſer. Es konm dein Reich zu dieſer geit/ vnd dort hernach in E wigkei/ Der heilig Geiſt vns wohne ben/ mit a feines Gaben manchertenideh Sw) w Pasas Zorn vnd groß Gewaltzer⸗ i dein Tireta t eſcheh Herꝛ& Sotta Y ſam ſeyn in Lie hr vnd ſtewr all ut/ das wider dei ib vns heut vn epnd was man- brd oth/ behůt vns d vnd Streit/ fuͤr fur thewrer Sinbad in Si HFrieden ſtehn/ der Sorg vnd Gei⸗ ges m oſſig gehn Sehuld Herr/ daß ſi fie vns hgiehr/ wie wir al digern/ jhr Schuld vnd⸗ hehloage ben gern/ z u dienen mach vns all be⸗ wen n rechter Lieb vnd Ei atu a = i WVom Vatter vnſer. Yio M Foͤhr vns HErr in Berſuchung nicht/ wann vns der boͤſe Geiſt an⸗ ficht/ gur lincken vnd zur rechten Hand)hilff vus thun ſtarcken Wi⸗ w SE Tn wel n ein felig j nimb bnfer Seelin deine Haͤnd. Amen/ d cs werde waar/ auff daß wir o nit zweiffeln dran/ was wir hiemit gebetten han/ auff dein Wort in dem Namen dein/ ſo das Amen fein. Ehr ſey GOtt in dem hoͤchſten Thron/ vnd Chriſto ſeinem eingen Sohn/ ſampt dem Troͤſter heiligen Geiſt/ der vns ſein Huͤlff allzeit be⸗ weiß/ dei ſey Cob/ Preiß geſ⸗ igt allzelt/ von nun an biß in Ewigkeit. 8 v Ein 130 Vom Vatter vnfer. Ein gar kurtz Vatter vnſer. T VAtter bnfer im Himmelreich| Hw Geheiliget werd dein Ramus| gii Ap gleich/ zukom̃ dein Reich; dein Will liß n geſcheh/ gib taͤglich Brod/ vergio Wi | ſuͤnde/ fuͤhr vns nit in Werfuchung| web boͤß/ von allem Vbel vns erloͤß.| gnii if es werde twaarsie| Mif Oas Datter vnſer/ Matth.s,| Shol In Geſangsweiſe.| Ai FYN fer Vatter in dem Himmel| bitten dein Nam fey heilig/ dein Reich fih tomm dein TRIM gefeheb/ auff Cr| dhs den wie in dem Himmel vnfertåg lich Brod gib vns heut/ vnd vergib AY vns vnſer Schuld/ wie wir bnſein Yl Schyldigern vergeben/ vnd fuͤhr denq bus niht in Verfuchung, fonden| dim erloͤſe vns von dem Vbel/ Amen. gidici d Eeiin anders/ Im Thon: Chriſte der hw a du biſt Tag vnd Liecht /ꝛe. Dan : Ir mliſcher Vatter lobeſan/ ge S ah heiligt werd dein mercher Nam Mihi zetomm dein Reich/ den Goͤttlich huh Wort/ erſchallen laß an allem Ort. iN an Mig EE — LA tteok,, Vom Vatker vnſer. Ije pate Dein Wilt gefheh ond hie auff himii Erd/ wie im Himmel erfuͤllet werd/ dinte gib vns heut vnſer taͤglich Brod/ idil Laß vns nicht leyden hungers noth. Bodiu Bie wir vergeten gidh Nag nD vns vnſer Suͤnd vñ Schuld erlaß/ lensel gnaͤdig vns Huͤlff vnd Beyſtand miw Leiſt/ wañ vns anficht der boͤſe Geiſt r/Mat Fuͤr allem Vbel vnd Gefahr/ durch isik, deinen Namen vns bewahr/ das nimii Bitten wir von Hertzen Brund/ vnd iligi ſyrechen Amen mit dem Mund. ſichl( Das Vatter vnſer/ vor vnd nach melahi dem Effen ju fingen, eub/bbke Vatter aller Frommen/ gehei⸗ pieni> liget werd dein Nam+ Laf imi dein Reich zu vns kom̃en/ dein mii pungit Der mach vns zahm. Gib Brod vera yilu BiB die Suͤnde/ kein args das Hertz on lii entzůnde/ loͤß vns aug aller Noth. fin Oam dein NErrif das Reicher riii bnd auch die groſſe Rrafft:/ Dar⸗ werek durch du herꝛſcheſt gleiche/ vber alle ynah Herꝛſchafft daß dir niemand kan ullab wehren/ reicht auch zu deinen Ehren daß du vns hilffeſt auß/ Amen. pi daas ai TEATES aE Von der H„Tauff. Von der D. Säi R 2 mpt sW Ftenvus 5 von ſuͤn⸗ oa ie] r ons Betwesfertlat' SH p S imm man ofle 1 dam Jordan hoͤrte/ ETx iſt mein lleber Sohn T ehden! ihh Dafi intai Soh t apoi eilig en S pai amani anhònl$ Fl t keit⸗ kat (i 174 Von der heillgen Tauff. Erbſuͤnd machts zur Nichtigteit/ darinn er iſt geboren/ vermag jóm ſelbſt nicht helffen. Das Aug allein das waſſer ſiht/ wie Menſchen Waſſer giefen Der Glaub im Geiſt die Krafft verſteht/ deß Blutes Jeſu Chriſt, Vnd iſt fuͤr jhm ein rothe Flut von Chriſti Blut gefaͤrbet/ die allen ſchaden heylen chut/ von Adam her “a inhi fidu kiat W Luſch finm mieg f | Seerbetanch v5 vns felg begang,| Gott Patter der vnſichtbar iſt/ dem Datter aller. Omge$1; Seim| lieben Sohn Herꝛ Jeſu Chriſt/ durch den ons thut gelingen, Dem aat l vnd Preiß verjaͤhẽ/ wis erſtlich das von anfang war/ auch ewig ſoll ge⸗ ſchehẽ/ Herꝛ laß vns dein heyl ſehen. Ein anders/ Im Thon: Chriſte den du biſt Tag vnd CLCiecht/ ꝛc. u Jefus an den Yordan tamy von Johanne die Tauffe nam/ gleich als ob er ein Suͤnder wer/ da wird verſoͤhnt Himmel vnd Erd. Dann iaf, Von der heiligen Tauff. ur` rM Dann fih was Wunder geſchah⸗ itom den Himmel man zertheilet ſah/ auff Erden kam der heilig Geiſt/ in hold⸗ is wiſth ſeliger Tauben weiß. eji Auff den HErzn Chriſtum ſetzt aſt dxy Er ſich/ bald rieff ein Stimm vom s% Himmelreich diß iſt mein Son/ der rofesh mir geliebt/ auff Ihn mein Wolge⸗ atiii fallen fehe.; a| oni Oas ift gefchehen ous 4i gut? kloi Gote mit jhm ſelbſt erſcheinen thut oniki Tedet anch nit omb ſeinet willn/ ſon⸗ nge n4 dern wirs hoͤrn vnd glauben ſolln. awiu. Daf der Menſch ſey waar Bot⸗ Henh tes Sohn/ der ſich im Jordan tauf⸗ ff Ll fen lan/ als ein Sůnder/ das er nit aied iſe/ vnd doch allein all Suͤnde buͤſt. pwl Dardurch der Himmel auffge⸗ inhali than/der heilig Geiſt herab gefahrn/ on pii, Der Datter geſagt zu alln/ in Chriſto Gidi ſolln wir jhm gefalln. Sodali Darauff empfahen wir die Tauf/ werden darin genommen auff/ von SGott dem Vatter/ Sohn vnd i gongt Salben fom zu ſeyn in Ewigkeit, an Rib wdi fi nung/ ꝛc. wah ie kleine k a Mai at wasife sti W Sl ! E leohi lit m nfi Dniie ber⸗ direr ſtand ont lebe, icclavs Herm e ich leb oriit fi Herr/ deß Suͤnders Todtich cht begehr ſondern taf er betere pi aoni nleb auch ewiglich.|p D hriſt der HlErr femi C" f i geht hin pre⸗ b. ae a Sireni enat i i m Wem ibr die Eind vasa an Von der Abſolution. 137 werd/ ſol jhr loß ſeyn vf dieſer Erd/ wem jr ſie behalt im Namen mein/ dem ſollen ſie auch behalten ſeyn. Was jhr biad ſol gebunden ſeyn/ 1 was jhr auffloͤſt/ das ſoll loß ſeyn/ Schlůſſel zu dem Him melreich/ llen gleich. Wem ihr verkuͤn Troſt/ daß er durch mein Blot ſey erloͤſt/ bhelt die Zeuanuß im Her⸗ zen ſein/ der ſelb iſt loß von Schuld "pnd pein. — Söünden Zand/ vnd abſolvtrtj durch ſein Blut/ wers glaudt auß ZINN Gnad hat ſolehes Sut. Das A 138 Von der Abſolntion. 9 Das iſt der heiligen Schluͤſſel wi Krafft? Sie bind vnd wieder lidig Wii macht/ die Kirch traͤgt ſie an jhret We Seit/ die Haußmutter der Chriſten, nuche heit. Gat Wem fein Gewiffen Beit ond| fhis nagt/ die Suͤnd jhn quaͤlt/ vafe| Di versagt/ der halt fich gu dem Gro fn den Thron/ zum Wort der Abſe, ond ii lution. Todtſ Zob fen dir waarer Gottes Ou Sohn/ fuͤr die heilig Abſoluclot/ dafen d arin du zeigſt dein Gnad vnd guͤl dußzt für Ablaßbrieffen HErꝛ vns w ondbor hůt/ Amen. l Johan Huſſen Licdbey Waffen M dung deß H. Nachimahls/| M verbeſſert durch Midu We E Et D. Nefis Chriſtus vnſer Heyland/ Hn der von vns den GOttes Zornß| Niy wand/ durch das bitter Leiden ſein/ ſin à halff er vns auß der Hoͤllen Pein. G Daf wir nimmer def vergeffen| A gab er vns ſein Leib zu eſſen/ ver| 67 borgen (onies, Vom H. Abendmahl. 39 &i Borgen im Brod fo tein/ vnd 4u dni! trincten ſein Blut im Wein. infu! Wer ſich zu dem Tiſeh will dalh maden/ der hab wol acht auff ſeins Sachen/ wer vnwuͤrdig hinzu geht ifm får das Leben er ten Tod empfaͤht. milii Du ſolt Gott den Vatter prei⸗ udell ſen/ daß er dich ſo wol thut ſpeiſen/ aital vnd fuͤr deine Miſſethat/ W den Todt fein Sohn gegeben hat- wu Ou folt glauben vnd nit wanckẽ/ ig Ui daf ein Speiſe ſey der Krancken/ Grim, Den fhr Herg von Suͤnden ſchwer/ fnn vnd vor Angſt iſt betrůbet ſehr. Solch groß Gnad vnd Barm⸗ tepdi hertzigkeit/ ſucht ein Hertz in groſſer %, Arbeit/ iſt dir wol/ ſo bleib davon daß du nicht kriegeſt boͤſen Cohn. Er ſpricht ſelber kompt jhr Ar⸗ onfe hel men/ laſt mich uͤber euch erbarmen/ Gdlieſ kein Artzt iſt dem Starcken noth/ megia CN Kunſt wird an jhm gar ein pint er deß beh ott. Hettſt du dir was koͤnnen erwer⸗ jbena ben/ was doͤrfft ich dann fuͤr dich aa fterben 140 Vom H. Abendmal. erben. a Ciſch auch der nicht i i bns olih z| folenge L žan) fs ia Matt Beuͤder hat ge⸗ fram ‘fpeifecs Mit ſeinem Fleiſche vnd ui mit ſeinem Blute/ das gib Sus Kenh "pe r Sony$ iio ea Ayi aterert i A A ͤvnd das heilige ns spem auß allet Der heilia Leich hnam iſt flür bns gegebẽzuen Tod/ daß wir dadurch heben Vom H. Abendmaht. 14· leben: Nicht groͤſſer Gůte kondt er vns geſchencken/ darbey wir ſein folien gedencken/ Kyrieleiſon. Err dein Lieb ſo groß dich⸗ zwungen hat/ daß dein Blut an vns groß. Wunder that/ vnd bezahlet vaſer Schuld/ daß vns GOtt iſt worden huld/ Ryrieleiſon⸗ Sott geb vns allen ſeiner Gna den Segen/ daß wir gehn auff ſei⸗ nen Wegen: In rechter Lieb vnd derlicher Trewe/ daß vns die icht gerewe/ Ryrieleiſon. dein heꝛliger Geiſt vns geb zu halten rechte Maß/ daß dein asme: Chris- enheit/ leb in Fried vnd Kinigkeit/ inders. ir ein Blümlein vvnd fein/ das thut mir T en/ es geliebt mir in dem Hertzen mein/ das Bluͤmelenn/ fur Roͤßlein allen. Blůmlein iſt das Goͤttlich⸗ Wort ł 142 Vom H. Abendmahl. Lort/das ons Goit hat gegeben] tuwi es leucht vns durch die enge Pfort/ n das goͤttlich Wort/ wol in das e| yis wig Leben. I Nw Chrift ift der Weg/ das Liecht die yi w Pfort/ die Warheit vnd das Le Mo ben 7 wer Rew vnd Lend fúr feit| reh Suͤnd hat/ ond bitt omb Gnad| fun) dem find fieim Glauben vergeben| Er ſpricht ſelber kompt her zu mit Ban all die jhr ſeyd befaden, ich wilnad| Poig ewers Hertzen Begier/ das glaubet Leiſt mir/ heilen all ewren Schaden. Nemt hin vnd eßt/ das iſt mein Hen Leib/ den ich euch jetzt thu ſchenckẽ|^ ich verſchreib euch all mein Gut, Milig darbey/ das glaubet frey/ daß jhr cl mein ſolt gedencken. Efih Nembt hin vnd trinckt/ das iſt rigi mein Blut/ das ich fuͤr euch vers bihe, goſſen/ welchs gnug für ewer ſuͤn⸗bulf de thut/ ſo offt jhrs thut/ wie ichs dipu euch hab gelaſſen. a Wir bitten dich HERR JEſa u1 Chriſt/ wol durch dein bitter e Kity en/ tpi Vom H. Abendmahl. 143 MRI Deny weil du für vns geſtorben biſt/ Mengli gyere JEfu Chrif/ du wollſt nicht Iili gon pus ſcheiden. a. timb vns får deine Rinder an deslih daß wir dich allzeit loben/ dein oud doWort berenn fuͤr jederman/ auff Lod ſi rechter Bahn/ durch J Eſum Chri⸗ a Gi fum Amen. en oeny minsn Anfang der Kinder» mign Predigt gu fagen Fu der Melody: dasg Es ſind doch ſelig alle/ c. Oder: Hüff Sn HeErre Gott/ ꝛe. e daif HEr Gott dein Trew mit Gna thuſcht den leiſt/ vnd ſchick herab dein ai min heiligen Geiſt/ der vns die warheit tfreh ulehre: Vnd gib Verſtand/ Gmůth⸗ Siũ vnd Hertz/ daß vns dein wort net/ ůnicht ſey ein Schertz/ ja gantz zu dir fir mvb cebre, O Gott dein Gnade vns fi kuaſubeweiß 1 daf ſich wol ſchick zu dei⸗ hut pinet Preiß/ all vnſer thun vnd Kaſ⸗ ſen/ Was hindern mag/ daſſelbig Nvend/ was fuͤrdern mag das gib jn gipa benda wandeln deine S traſſen. i nd 1443 BVeon der Kinderlehr. Vnd zeuch vns wol HErr beh In iſſen nicht was Al⸗Jenn t wieviel der Tas-Ni l Glanban s Forch Mi bvnd Trew/ Lehr vns Daut Geiſt/ der vns mach new/ das fudſe l er nicht verſagen. Er behnt ſuſch lzeit vor falſcher Ceh G mh Err eeil Senf itzseig ons|Ime it/ vnd hilff mit Me SER tt Vatter vnd dem l Lob/ Ehr ondi wiki Darzu auch dem is fein Trof vnd Mer daß wir nit verzagen,. V etloß veꝛfolgt vñ plagt/ Mi Land zum andern ſunzn fie ehrn deinen NRamenfo Mhig tt in dem Slend/ daß MEN 1e inbert Catehifmus Bige 14 f wih Zum Beſchluß der Kinderlehr. inii! Egundo bitten wir dich HErr/ ehuhhbeſt aͤtt/ vnd ſtaͤrck die wahre llen /jLCehr/ in vnſern Hertzen allen/· ini fi Denn das iſt wahr/ wie boͤß wir find/ begehren wir doch deine Rind zu ſeyn/ vnd dir zugefallen. So erzeig nun GOtt dein Gnad vnd Gunſt/ erfůll das Hertz mit wahrer Brunſt/ der Liebe vnd deß Glau⸗ us/ daß wir moͤgen wie es dir ge⸗ faͤllt/ das Ceben ſchlieſſen/ vnd der Welt gar balt gam End erlauben Der Catechiſimus in Geſanas weiſe fuͤr die Kinder/ Im Thom Nun frewt euch lieben/ ꝛc. TD Er Catechiſmus luthers klein/ das hoͤchſte Buch auff Erden⸗ t faf die gange Schrift fo fein; kurtzer Summ zu lernen/ wie an fůͤr GOtt im Glauben ſteht/ zuff Erden in der Liebe geht/ ge⸗ dultig/ froͤlich leyden. Die zehn Gebott in jhrem glantz/ G nach 146 Catechiſmus Gefing. nach GOttes ſtrengem Gerichte g das Hertz/ Seel/ Kraͤfft woͤln hibn gantz/ oder muͤſſen werden y nichte/ verdampt/ verlohren allzu⸗ mal/ da iſt kein Vnſchuld uͤberal wir n ail Wdams Rinder. Der Glaub ergreiffet YEfum C evif macht vns zu Gottes Ev ben/ der vnſer Mittler tvordenifi y daf wir nicht ſollen verderben/ durch Chriſtum wir im Glauben ſeyn/ ſein Bint vns ma e dẽ rein/ Gott iſt nun Vatter worde Der Gerechte nun ſeins Gla, bens lebt/ ſein Gwiſſen iſt zuft ieden imit Chrifo er åber alles ſchwebl/ n Lieb/ Hoffnung Nie niden E y. wandelt in Berufe fein Chrifi Mh Sufiftepffen folg get fein/ vnd toͤdt den alten Menſe chen. Weil Satan/ Welt/ auch Fleiſch s vnd ben den Chriften lt ben/ Die vns verderben offe fol Gul mit falſeh er Lehr ond Leben ſch rent er hertzlich/ O ai ster"i 1a afal è alles(i pie nida AN feini ik yen Cpt rben oil y) Dami Cate hiſmus⸗Geſaͤng. 147 hilff nur/ daß wir beſtaͤndig ſeyn/ biß an die letzte Stunde. Die Tauff ein gnadenreicheFlut/ mit Sottes Wort verbunden/ dem Glauben bringt das ewig Gut/ Gnad/ Leben wir da funden/ ein newgeborner Chriſt der heiſt/ ge⸗ ſchaffen auß Waſſer vnd Eeiſt/ vom Vatter vnd dem Sohne. Die He olution A D ve Wn, J foll auch im: Snid aal ten werden/ beym Vatter Sohn vnd Geiſte. k Sein Leib ſein Blut/ im Mund vnd Hertz/ im Sacrament er ſchen⸗ cket/ daß du glaubeſt ohn allen Schertz/ vnd ſein darbey geden⸗ ckeſt/ bi Leib fuͤr dich gegeben ſey/ ſein Blut r dich vergoſſen ſey/ GOtt ſey Lob/ Preiß alleine. Gio Pe s SURRE Pſalmen⸗Lieder. Folgen die Pſalmen-Lieder auß dem Pſalter Davids. Dera. Pſalm. Cudwig Oeler. NRotdem Menſchen der wan⸗ delt nicht/ in dem Rath der Gottloſen ıs Ntoh auff den Weg der Suͤnder tritt/ noch ſitzt da die Spypötter koſen: ſondern hat einen CLuſt gemein/ in deß Herꝛen Geſetz allein/ vñ red das Tag vnd Nachte⸗ Der wird ſeyn wie cin Harness Pflantz/ bey guten Waſſerbaͤchem Der fein Soucht bringt in Bon mers⸗Glantz/ ſein Blat wird ſich nicht ſchwaͤchen. Was er anfaͤht/ wird lict bey ynfo die Hot tlo⸗ ſen fahr n hin/ gleich wie Sprewer vom Winde. i: Die Gottloſen in dem Bericht/ werden nicht ſtehen bleiben: /: Auch Suͤndey bey den Gerechten nickt/ ſie werden all vertreben/ Denn GOtt imde Gliechten w i ni, hani waf thi C | Rent nu Daßw | daf fhd Ai n Al Di Sif in gmi N | dnd Milt Ĝi paai aaia anaia e Tokin tein T wady nach iiy tuman | Pijon Pſalmen/ Lieder 149 ond aber der Gottloſen Steg/ wird iil Dirch fein Gewalt vmbkommen. aui_ Ebr fen dem Datter vnd dem m: Sohn/ vnd auch dem heiligen Gei⸗ w Rein Als esim Anfang war vnd nm nan/ der vns ſem Gnade leiſte. ail Daß wir wandeln in feinem Pfad/ ful daß vus die Suͤnd der Seel nicht figth ſchad/ wer das begert/ ſprech Amen. Der 2. Pſalm/ Im Thon: Auß tieffer Noth /ſic. H Ilff Gott wie geht es jm̃er zu/ ~ daß alles Volck ſo grimmet::· Fuͤrſten vnd Roͤnig han kein Ruh/ in gemei ſie geſinnet/ wider zuſtreben deiner Hand/ vnd Chriſto den du haſt geſand/ der gantzen Welt zu helffen Sie woͤllen vngeſtraffet ſeyn/ vnd leben nach jhrem Sinne:/ Vnd werffen von ſich deinen Rath/ vnd was du lehreſt drinne, Eie gehn nach jhres Hertzen Wahn/ ein je⸗ deꝛr man auff ſeiner Bahn/ vnd laſ⸗ ſen jhn nicht wehren. G iij 176 Pfalmen⸗Lieder. Du aber in dem himm el hockO uks GOtt wi lieertgene Ver⸗ Yui h ſpotten jhren be ſten Rach/ ond ihin| anm Auſchl verachten. Du mirk mit pik prechen an/ ond fraffend Di diim R hat gum Rerig paltin î i hr acht feine,| i E h ; en Berg/ fingit uͤber ſein Ge neine/ daß er me Derat ben i i Mtm SF £ Ey S Š we für Eien der mein/ die glaube amen dein/ dag feal| dumů deinem Wort in jhn/ tei] S| hala i Pſalmen⸗Lieder. T Fleiſches Euſt verderben. Ein new Ml Golet folen richten andas meinen Namen preiſen kan/ an allem Ort auff Erden. Darumb jhr Roͤnig mercket nun/ ihr ſolt euch laſſen lehren:/ Vnd dieſem Roͤnig hoͤren zu/ ſein Volck halten in Ehren. Daß jhr Gott 1 lernet foͤrchten wol/ vnd wie ein Hertz jhm trawen ſoll/ das heiſt recht Gott wol dienen. Nembt auff die Straffe willig⸗ lich/ daß nicht erzoͤrn der HErre:/ Halt jhn fůr Augen ſtaͤttiglich/ on lebt nach ſe n fein Sorn als e dem derf feji auff jhn trawen. Ehr ſey dem Vatter allermeiſt/ vnd Chriſto ſeinem Sohne:/ Dud| dem Troͤſ Geiſt/ gar hoch ins Himmels Throne. Als es im Anfang vnd auch jetzt/ geweſen piji! iR ond bleibet ſtaͤts/ in der Welt all⸗ zeit/ Amen. Des w2 Pſalmen Lieder: | pie Der 3. Pfal. Im Thon: Ach Gott| Mt wic lang vergif du mein. Cud wig Oeler. i viel/ die ſich wider mich fe / Sprech en ihm GOtt nicht gegen.-Dann Herf du bif vor mit der S child/ der mich zu Ehren ſe⸗ tzen wilt/ vnd mein Haupt thun auffrichten. a Stimm zum Herꝛen ruf fen ſoll/ vom Berg wird er mich hoͤ ren:/: Ich fag ond fi chlieff/ ich ers- MEN Mai o ni A Rend moͤcht mich enn GETT der, rhaͤlt/ Ob hun⸗ iden gachlt/ ty, “i a CE E AM i l eltdi A Ch HErꝛ wie ſind meiner Feind lifte; ohi | ligen Seife wil) wöllſt dumich er, uny MIEN fehue menio dumi, yeler, Dii widen mån lR bmi hii Eh in faul 1* nemih ogu il OIl Pfalmen⸗Lieder. 173 ſich HErr ben dir erhalt/ ůber dein Volck dein Segen. Dem HErꝛen GOtt vom Him⸗ melreich/ Eob/ Ehr vnd Preiß ich leiſte:: GOtt Vatter/ GOtt dem Sohn deßgleich/ vñ Gott dem hei⸗ ligen Geiſte/ ſein Herꝛligkti/ Darm⸗ hertzigkeit Großmaͤchtigkeit /vnd Helligkeit/ ſind ewig vnd ohn Eade⸗ Der 4. Pſalm. In der vorigen Melodey. Rhoͤr mich wenn ich ruff zu dir/ Gott mein Gerechtigkeite:!(der du in Angſt gibſt Troſte mir/ E mir mein Bitt auch kife. (bb Maͤñer wie lang ſoll mein harrt auff ewrem Lag ©» n; Pfalmen⸗Lieder. Opffert recht wenn Ihr opffern t ond hoffet auff den ve 6 Viel ſagen/ wer zeigt vns das Gut ꝛ die ſich darwider ſperren. Ò Heerr erheb dein Angeſicht/ das niemand laͤſt im Finſtern nicht uber ME vns die viel Armen. beien Damit du Frewd gibfin Mein Anh Hertz/ ſo die andern faſt hof wa In Wein ond Korn das if ün Wusi f ifi entſchlaf, Bluth Paanan ir we Oha Jhake dein/ mit ſicherheit dein gang Ge⸗ witfone 7/hilf wus er ai onile i hin omimni w am Mehe ott dem hii Ater eit Darin. Wò fo | k sie oud Nahe E| ind etig vnd of Ende) ugh i oe Im Thon: Auß Ded tieff Noth ſchrcyich⸗ AGs thing Cudwig Oeler. ei ort/ mein Rað Wey onih 1 Atta l mii Ka | fane ver/ Mahil TS Pfalten,Litder ipy: vernimb/ mein Roͤnig/ GoOtt vnd yy Herrer Vor dir bitt ich merck auff mein Stimm/ fruͤh lug ich d ein vo n ferne. Dann Gottlof miß faͤlt/ was boͤß iſt afich bend ni helt/ ein Thor tritt fuͤr dein Augen. Du haſſeſt HErr was uͤbel thnt/ ie Luͤgner wirſt vmbringen ik Was ſchalckhafft iſt/ vnd duͤrſtig Blut/ dem wirds fůͤr dir mißlingen. Ich aber will in dein Hauk gebu mit forcht gegendeim Lempel ſtehn/ auf deme Gnad; u bitten. Herr leyt mich in Gerech:igkeit/ vmb meiner Fei inde willen:/: Por mir HErr deinen Weg bereit, f werden ſte geſtillen. Ihr Mund vnd Hertz kein rechts je gab/ jhr Rachen wie ein offnes Grab/ jhe Sung kannichts denn ſchmeichlen. Verderb ſie Gott in jhrem Rat vmb ihr groß Vbertretten Gſind dir nicht gefolget hat/ aber die trauen thaͤten au h aj uͤh⸗ men/ froͤlich pan chirm/ Na⸗ © vj men 176 Pſalmen ⸗ Lieder. men vnd Segen dein/ dein Gunſt ſoll ſeyn jhr Sckilde.| Ehr ſen dem Vatter allermeiſt/ vnd Chriſto ſeinem Sohne:/ Wut dem Troͤſter heiligen Geiſt/ gar hoch ins Himmels Throne. Als es im Anfang vnd auch jetzt/ geweſen iſt vnd bleibet ſtets/ in der Welt all, zeit/ Amen. Der 6. Pſalm. Ch HErrmich armen Simte Y Eeſtraff nicht in demem Zorn/ dein ernſten Srimme linder/ ſonſt iſts mit mir verlohrn. Ach HErꝛ woͤllſt mir vergeben/ meinr Süuͤnden gnaͤ⸗ iſtg dia ſeyn/ daß ich moͤg ewig leben ⸗/ ent fliehen der Hoͤllen Pein. Heyl du mich lieber HErꝛe/ dann ich bin kranck vnd ſchwach/ mein Hertz verwundet ſehre/ ley det groß Vngemach. Mein Gbein die ſind erſchrocken/ mir iſt gar angſt vnd bang/ mein Seel iſt auch erſchro⸗ cken/ ach du HErꝛ wie ſo lang. Hiꝛ troͤſt mir mein Gemuͤthe/ mein fiin, Pſalmen⸗Lieder. 157 wiwt mein Seel rett lieber Gott 7 ven wegen deiner Guͤte/ hilff mir auß aller Noth. Im Todt da iſt gantz | fife da gedenckt man deiner nicht/ ei mi wer will doch in der Hoͤlle/ dir dan⸗ Cheon, cken ewiglich. Ich bin ſo muůd von ſeuffzen/ hab weder Krafft noch Macht/ in groſ⸗ ſem ſchweiß ich lige/ eirda die alt. gantze Nacht. Mei os naß mail von T mei in ahta A A Vbelth iſt geholffen ſchon der er Erretter er nimbt mein gpi, Ær hoͤrt meins nhe pli gs můffen falleng pnd meine. fende/ ſchaͤndlich vmb i Der 3, pi alm, niž iba m Ebre) ein Namauff der gangen Edie G vij aken Dir: E 178 Pfalmen⸗Lieder. allem Land ſo hehre/ mit Cob pnd Preiß/ mit reiner Cehr/ beyd hie vnd dort im Himmel. Auß armer jungen Rinder mund/ vnd auß der Saͤugli haſtu weit deine Ehre/ d ſt deine Feind/ die thoͤricht vnd ynd/ Welt/ Suͤnd/ Hoͤlle. werd ſehn die Himmel ne Ehr bezeugen: Den newen Mond/ Stern vnd die Sonn/ die du Herr wirſt ernewen/ bereiten deiner Haͤnde Werck/ zum ıh deiner groſſen Staͤrck/ werd ichs anſchawen. Bas ifi der Menſch/ der arme Mann/ daß du ſein ſo gedenckeſt? Ae Af, Sufi Deß Menſchen Rind/ der Jing| fraw Sohn/ daß du dich zu jhm len⸗ ckeſt/ vnd dich ſein nimmſt ſo trew⸗ lich an/ in all dem was er hat ge⸗ À than/ in ſeinem bitter Ceyden. Du haſt jhn laſſen kurtze Zeit/ po: E Tom, TN Pſatmen⸗Lieder. 19 pon GOrtt fepenverlaffen 3 Dak deine Engel ſind beyſeit/ geſtanden ſolcher maſſen: Als wer er nicht der felte Ie ann/ der vor fog ethan/ kondt jhm nun ſelbſt nuj Hafit oneer? i n Rind d dubii Wie herrlich iſt der Name dein/ mwah durch alle Welt gegangen. OVat⸗ Hndi ter vnſer Herſcher wert/ gelobt/ ge⸗ Wom nyi pres AAN- 160 Pſatmen⸗Lieder. f predigt auff der Erd/ ombhekk in ab| Darm len Landen. wif Ehr ſey dem Vatter bnd dem/ ic. jjr fuffge Der 12. Pſalm. EL DOME:; peilla ſam N gje h Gott vom Him̃el ſih darein/ getot hnl vnd laß dich das erbarmen:⸗ Ddeon di Bie wenig find Der Heiligen dein| Aei verlaſſen ſind wir Armen. Dein| malbeni ` WBort läft man nicht haben waht!| Yn Gotty der Glaub iſt auch verloſchen gar/(Neßgleche bey allen Menſchen Rindern. urchs Er Sie lehren eytel falſche Liſ was videto z er fiudett/ Thr Hereni| gi d leuot ines Sinnes iſt /in Gottes Wert| Msyj ånder, Der wehlel diß deran⸗| vinbar das/ fie tramen t$| bud laforg i ñ gleiſſenſcho von auſſen.| fits in t Son wol mea ten aile garie i dotti pa falfcher R Dan i totel jui jbr Zung 0 a| Dolta T y Ehr Ph paben i P was wii f as gilt gemein/ f il a n 1 wer iſt der vns foli meiſtern. da; Mnsffſch j EENT, nen fichet Erd/ onbher attei ondin Pi iin Pſalmen stieber, 161 Dar umb ſpricht GOtt ich m uh auff ſeyn/ die Armen ſind zer ſtoͤrt: jhr ſeufftzen trinckt zu mir her Han Ich hab jhr Rlag erhoͤret. Mein heilſam Wort ſoll auff dem Plan/ I gerro vnd friſch ſie pa an/ bnd fenu, òi Cona rme fieben⸗ Erona i nden:/: An Gottes Wort man halten ſoll/ lli deß gleichen alle Stunden. Es wil durchs Ereutz bewaͤret ſeyn/ da wird erkant fein Rrafft vnd Schein vnd leucht ſt arck in die Can de. Das woͤllſt du GOtt bewahre rein/ vor dieſem argẽ Geſchlechtez/ vnd laß vns dir befohlen ſeyn/ daß ſichs in vns nicht fl gottloß Hauff ſich vn wo dieſe loſe Ceute ſind/ in deinem Volck erhaben. Ehr i dem Dat Sohn/ pundi bem$ ils es im 2 nfang war vnd nun/ der vns ſein Gnade leiſteDaß wir wW li TTE nm prabe nigel n ; Inicht ſchad/ wa z Amen. D a e Ciji f ae mir/ in 8 in S E al gebier/ gen o Tag im Hertzen.; f a wird doch mein Feind je Sott thu mich erhoͤe 147E1 leucht auch meine Augen 5 vn dthu mich Herr gewaͤren. h it> ich nitin dem Tod eniſchlaff arije h mein eind nicht arges| Goi f f prech hab mich vberwundẽ. dior Vnd ob ich ſtel in Suͤnd vnd$ Leyd/ mein Feind wird fich er| ftn fpringen:/: Yeh hoff in dein Barm Yf here w l dem HEren wil m jG dem Todak Feind nigi ahmich oht fiel in Gin Gend wif effned am Hénu efo! Pfalmen⸗Lieder. 163 abt mit guns pe h Hedu Vamweifn Mond| polDent mPONN wir mei nenz Dochi Pei beus voll/ miti nen. Ihr Weſeni für Gott iſt es án e rob nik Wor r a gt e feinem Will llen. 164 Pſalmen⸗Lieder. Da war niemand auff rechte Bahn/ ſie warn all auß geſchrittẽ·⸗ Win jeder greng nach feinem wahn/ ſchfteve vnd hielt verlorne Sitten. Es thaͤt Bife jhr keiner doch kein gut/ wiewol gar Cohnin viel betrog der Muth/ jr Thun ſolt Ysti Gott gefallen. Wtusſeh Wie lang woͤllen vnwiſſend ſeyn wandelt die ſolche Müh auffladen:/ Vnd Neind freſſen dafur das Volck mein/ vnd Mae Ý nehrn ſich mii feim S haden. Æg ſteht jhr Trawen nicht auff GOtt/ ſie ruffen jhm nicht in der Noch/ ſie woͤlln ſich ſelbſt verſorgen. Darumb iſt jhr perg nimmer hani füllond fRebt alljeitin Forchten:/ Unf deine Gett ben den roren bleiten will|y cwigha dem ſie mit Glauben gehorchẽ. Ihr fettes M aber ſchmaͤht deß Armen Rath/ vnd| cedis Ga hoͤnet alles was er ſagt/ daß Goit infein pery ſein Troſt iſt worden, l Odd Wer ſol Iſrael dem Armen/ AR fin Neho Sion Heyl⸗ en:/ SOtt wird WME ſich ſeins Volcks e rond LSA N Meie ſen die Gefangner Cital far Un 7 gldurch Wicd Juttt U Ober — SLL ö Pſalmen⸗Lieder. thun durch feinen, Sohn/ davon A E han/ vnd Iſrael eEuns, lich frewen. Ehr ſey dem Vatter vnd dem RuthfrI Sohn/ vnd auch dem H. Geiſte:/ n Als es im Anfang was vnd nun/ en ontio der vns ſein Gnade leiſte. Daß wir afidan wandeln in feinem Pfad, dah vns s Dold T die Sůnd der Seel nicht ſchad/ wer M Sas begehrt fprech Amen. m Scha dnd. aa z nicht auffbl. Der 15, Pfam., Atin deN Wolff Dach ſtein. berſotgel HoE wer wird fein wohnung jhe keg hi© han/ indeinen Zelten tiuges/: yeitin ochn Auff deinem heiligen Berge ſchon/ gnti! Da ewig han fein Ruhe/ der vnbe⸗ hen gehert fleckten Wandel treibt/ vnd wuͤr⸗ Irmen Aulecket die Gerechtigkeit/ warhafftig nf) tuil in feim Hergen. Vnd der kein falſche Zunge hat/ ſein Nechſten puberriegen: N acho GAN red vnd Schmach er nicht geſtatt/ die Menſchen mit verlůgen. Den Mi Schalt a fůr nichts gtaet ll ie bdii ET ften Trewe| Eit thut verfûh| MiM K IE O v ind nit ſchmie, arip ben. Wer diefe© ing rec ehleh kn J, thut/ der bleibt ewig in ficher Huti]$ K fi mit Gott wird er regieren. Muhofi W Ehr ſeh dem Watter onden Miu S O prond auch dem heiligen Gei tG i is esim Anfang war am fidin ider vns fein Gnade leifte. Dah| feo+s wir wandeln in ſeinem Pfad/ daß Tjchg vns die Sůnd der Seel nicht ſchaß a M wer das begehrt/ ſpre ch Umen, Delivieti i 23. Pf d bollii Im Thon, Nun welche hie jhe HEmbe a j Hoffnung /c. a titg wo SPE Hirt ik Gottder HEr vane mein/darumb wird mir ntehts mjn mangeln:/: Ich will auch gern fem bon Schaͤfflein ſeyn/ nach feiner Git pa angeln. Dañ Er laͤſt mie ch genaͤdig Eh lich/ ja da viel Sraß G feee egoe Yuinn pyi Pſalmen⸗Lieder. 167 vnd flhrt mich dann zum.ſſer hinan/ kuͤhlt mich in ollen Pape Erquickt mit mein Zeib ohne 5 t 0 mich auch auff rech Srah vmb fein es Namens wil- len Vnd ob ich gleich im finſter Teich/ ſoll gehn/ ſtehn/ oder wan⸗ deln/ ſo foͤrcht ich doch/ kein vnglůck noch/ mit mir wird er wol handeln. Herr Gott dann du ſtaͤts bey mir biſt/ dein Steck ab mich troͤ⸗ Ren t Du bereiteſt vor mir ein Tiſch gegen mein Feinden den groͤ⸗ ften. Mein Haupt macht feiſt mit Hel wie du weiſt/ vnd ſchenckſt mir voll mein Geſchirꝛe/ ich bitt dich HErr/ dein Weg mich lehr/ wo ich von dir gantz jrre. Barmhertzigkeit nach folgẽ wird/ vnd guts mein Lebenlange:/ So ĩch bleib vnter dieſem Hirt/ ins Her⸗ ren Hauß ohn Zwange. Es ſey CLob/ Ehr/ jent vnd jmmer/ Gott Natter vnd dem Sohye/ dem heili⸗ DLU 168 Pfſatmen⸗Lieder. E. gen Greiftder glaublich hei? fein| Bubri Goͤttlich Guad vnd Wonne. Ein ander Compoſition. Machf m In der Meloden: Nun frewt euch fiſch men lieben Chriſten/ ꝛc. hhit deinen ger HErr ift mein getrewa Hirt/ haͤlt mich in ſeiner Hute:/· Darinn mir gar nichts manglen wird/ jrgend an einem Gute. Er fág mich weyden ohn vnteclaß/ da⸗| idh werdt rauff waͤchſt das wolſchmaͤckend dß yEern Graß/ ſeines heylſamen Wortes. yyftiche Zum reinen waſſer er mich weiſt/ Tobtterd das mich erquicken thute:/ Das iſt| mimhg ſein fron Heiliger Geiſt/ der mich Ehr ſy macht wol gemuthe/ er fuͤhret mich Sohyyrnd anff rechter frag feiner gebotte ohn|fe Yli dieſer Welt boͤß Tuͤcke: Dann du biſt bey mir ſtaͤtiglich/ dein Stab vnd ſtecken troͤſten mich/ auff dein Wort ich nuch laſſo. Pfalmen⸗Lieder. 1695 HDu bereiteſt vor mir einen Tiſch/ fuͤr mein Feindn allenthalben:/2 Machſt mein Hertz vnverzagt vnd friſch/ mein Haupt thuſtu mir ſalben mit deinem Geiſt/ der Frewdenoͤl/ n vnd ſchenckeſt voll ein meiner Seel⸗ ideiner geiſtlichen Frewden t nidis’ mo GutesonddieBarmhergiateit/” ninni aufenmirnach im Leben: Vad nojn onthi ich merd bleiben allezeit im Daug: $ tolf deß HErren eben/ auff Erd in der ylſamen A Chriſelichen Gmein/ vnd nach dem Todt werd ich ja ſeyn/ bey Chriſto Ji meinem HErren. oi uEhr ſey dem Vatter vond dem: kaiii Sohn snd Gott dem heiligen Gei méni Re s7 Uis esim Anfang was vnd feines AM niin/ der vns ſein Gnade leiſte mfal Daß wir wandeln in ſeinem Pfad/ Dogi daß vns die Suͤnd der Seel niche den Til das begehrt ſprech Amẽ⸗ giete; QM Oer 32 Pfalm: ghý ð Adam Reißner⸗ m l N dich hab ich gehoffet: H Err? P DFE, daß ich zu ſchand w R A E ATA L n E Fas A Pſalmen⸗Lieder. Trew HErr Gotte. Dein gnaͤdig Ohr neig HErꝛ zu Awur mir/ erhoͤr mein Bitt/ thu dich her⸗ Wia fmi fúr 7 epi bald mich suerretten/ ihl. Angſt vnd Weh/ ich lieg vud fehi hilff mir in meinen Noͤthen. o Gana a, T a gar viel feyu gn mirat gi a arin ënmein Self oe e Got t in aller Na 1 w pogi dir widerſtreben. aa Mir hat die Welt tr dalih g richt/ mit Cuͤgen vnd mit fal Gdicht/ viel Netz vnd heimli Stricke/ Herr nimb mein wari dieſer Gfahr/ behuͤt m vor e j ſchen Tuͤcken. men Hekit iglich zu Eyo! rhafte mich ih Gotte. ig Öhrn in Bitt/ kugh mnich puerni ch/ ich leg hil Pfalmen⸗Lieder 171 Herr meinen Geiſt befehl ich dir/ mein Gott/ mein Gott weich nicht von mir/ nimb mich in ar O waarer GOtt/ auß a hilff mir am letzten Ende. Gloꝛi/ Cob/ Ehr vnd Herꝛligkeit/ ſey Gott Vatter vnd Sohn bereit/ dem Heiligen Geiſt mit Namen/ die Goͤttlich Krafft/ mach vns ſieg⸗ haft/ durch Jeſum Chriſtum Amen. Der 37. Pſalm. ERiürn dich nicht O frommer Chriſt/ vor Neyd chn dich behů⸗ ten:/ Ob ſchon d der S ottloß iſt/ ſo hilfft doch nicht ſein Wuten Mit Bein vnd Ay wie aS Pe er in ku D. So bleib ter Gwar/ laß nur den feren f ten Dann wirſtu dich gantz ſicher⸗ lich ohn alle Noth ernehren/ vnd il gibé Ed A AET I Pr.. Pſalmen⸗Lieder⸗ Yh gibt Dir Bott s ohn allen Spottilutif w was dein Hertz thut begehren.| fimauh All deine Weg auß friſchen Weraber Muth/ darzu all teine Sachent sonm Befihl mit Fleiß dem Vatter gut/ nut Mth er wird all Ding wol machen. Sey timh du ohn Sorg/ vnd halt auff Borg ohnichth er wird dir nichts auß ſchlagel, widina Dein Recht vnd Gricht/ wird wol guz m x es kompt noch alles an vnd jhnde Df jet Trotz reg dich nicht vnd halt il afi fill Demn HErren mit Gedulte beſſenz Erꝛoͤrn dich nicht das iſt ſein Will/ ſenoaczt hiemit ſich keiner verſchulde. Dnd fhis ob es ſchon/ gluͤcklich thut gohn/ bon Eottg tem Schalt auff diefer Erden nrin wgl y woͤllſtu darumb/ auch nicht ſehn Gottſens from̃/ von Gott abtruͤnnig werdẽ. Jgthäun Gwiß iſt daß gar indurtzer Zeit/ der Gottloß ſich muß ſchmiegen:⸗· Der jetzt in allen Luͤſten leit/ Gott wird jhn faſt bald biegen. Hab du nur acht/ auff ſeinen Pracht zei wild vor dir veꝛſchwindẽ/ gleichwie eW nekie: i Pfalmen. Lieder. ohn autein Cufft/ vnd oͤder Dufft/ laͤſt er joteg Pa nimmer finden. |! Ber aberhie in biefer Frik mi Jammer vnd mit othe: a tegit Armuth beladen iſt/ daß e dan⸗ der Kußond Hug iemand- wird jhn vertreiben. O⁰ iet der Gottloß fuͤhrt ſein z aͤhn thut zuſammen pi A Auch draͤwet fehr erzeigt tagiin ſein Macht/ als wolt er gar zerreiſ⸗ berſchlldt.! ſen die Fromm en all in dieſem Thal/ idigi von GSott abtrůnnig machen/ wart ii nur ein wann ſchneller Eyl/ wird Gott ſeins Wuͤtens la e; t baͤumt f$a m úcen eint gwini Wir J Wr HE Pe RÍ R $ iij Y4 Pfalmen·Lieder. i 1 Wehr /jr Hertz entzwey serfpalten. G Das wenig/ ſo eim Chriſtenblut/ impt allhie in Zeit wird gebent/ Iſt beſ⸗ Sn fer Dann das groffe Gut 7 def die aridteal Gostlofengeleben. Dieyechte geit when iſt nim̃er we daß jr Urm wird gers njedra t DemHern fep Lobder hab al Geim er wird die From̃en rechen, tis onts Wer aber from vnd redlich iſt/ vnd flik fb GOrs von Her idhe ben: Den bſchirmt der HÆrr gu( dafin als a! 1 porangh— auch vor 1 Brodt/ der ſich jetzt w ngjaj? 3 labni pochen/ von jederman Jii ñe! wird bam jr mal han/ Hertz luͤſt su kochen Dargegen muß das Gottloß den/ und Gfind/ vor Hungers⸗Angff omi hns i h kommen: /: Die j find ond gruͤnen die Blumeh Die werden auch gleich wie der büderdoch Rauch/ zerfah hren ond verf: ſchwindẽ/ Gottes Gw im Augenblick ſtraf GO foe Mien jig Tuͤck/ die vus jtzt wollen ſc KN Pfatmen⸗Lieder. 175 Groß Vbermuth vnd Hoffart viel/ muß man von Buben leiden:/ u. Der dannoch nie mand zahlen will/ Guter richts alls auß mit Rreiden. So doch ein Chriſt/ ohn Trug vnd Liſt/ ein jeden richt ſein den/ ohn ati Geſperꝛ vnd Widerwehr/ lebt | evin Gottes Hulden. ONO Wer jetzt von feinem wird vers jagt/ daß er nirgend tan bleiben: /: Der ſey nur friſch vnd vaverzagt/ GOcc wird es alls auffſchreiben. Biß auff den Tag/ dem niemand g/ auß dieſer Welt entweichen. m̃er ferꝛ dann wird der Herr/ te Schaͤlck all auß her ſtreichen. Dann BOttes Luſt der ſeht in dem/ vnd will das kurtzumb has ben: /: Daß ſteh ſeins Nam is kei⸗ tinden legten Taget fallt/ daß er nicht gar verſchli Ich war ein Rind jetzt bin ich alt⸗ UEN —— 176 Pſalmen⸗Lieder. moch hab ich nicht vernommen:/ BUUR Daß der in GoOtt ſein Hoffnung Mini ſtalt/ in Hungersnoth ſey kommen. Ob ander Leut ſchon haben nicht/ ſo hat der Chriſt ſein Speiſe/ vnd itheilet mit/ dem der jhn bitt/ nach ſeines Vatters Weiſe y Wiltu deß Herren Hulde hban DSaß er dich nit thu laſſen:/ So be⸗ harr allzeit auff ſeiner Bahn/ denn uͤbels thu dich maſſen Dann Gott ſt rein/ vnd leydet kein Vnflat in n Grengen. Was Boßheit bey jhm nieht bleibt/ er muß pengen. y Ò redt nichts hrifin t dahkn nal kurtz te worki Ofron ag laß di Obdu gl par nura wird dich deß Land witd den mitha Esik l orinedah J badou fliſchtihj⸗ berlhſchte. e Go P tih ienie, Pfalmen, cder. 177 van trachten ss Vnd laurt auff jhn Ott ſan hun gleich wie ein Falck/ vermeynt den snob ioi Chriſten zuſchlachten. So kompt ſutder HErr nimbt jhm die Wehr/ er⸗ rett mit Gwalt ſein Knechte/ den man kurtzumb wolt bringen vmb⸗ es wer krumb oder ſchlechte. O frommer Chriſt kein Zweiffel laß dich niehts andeꝛs lehrẽ: Ob du gleich jetzund biſt ſchabab/ barꝛ nur auff Gott den Herren/ der wird dich ſchier/ das glaub du mir/ deß Cands zum Erben ſetzen/ dann wird yen a die gottloß Rott/ miih habs önlich gie Eag grůͤnt daher/ als ob er wår berbaum mit Luſte/ als ich fuͤrz forſcht ich jmnach/ da war vertuſchte. In Gottes dienſt bleib vnbewegt/ laß dich davon nicht tringen:/ 9 v Daun 18 Pſalmen.Lieder. Dann wer jet feineswitlens pfeg| V" wird baid vor Frewden ſpringen. mahon Das iſt die Summ/ lug/ bleib nur Ginther fromb/ dann bald wird außgerot, Ihnde. ꝛet/ dergoctloß Hauff merck eben don hah drauff/ der jetzund Gottes ſpottet, und/ mit Hertz vnd d Gott vnſer Pat it ſeinem Geiſt/ wie er wol Weiß/ beyſtahn in aller Marter. Nun halt dich ſtaͤt vnd bleib dar⸗ Een) laf dir die Lieb nichtnemeni 1R leyden groß geſpey/ ſo Nitatia doch Sott woldemmem Deß Viha uffels Gſind vnd Welte Kind/ e jekt hoch einher prangen/ O à Wo SAN hichbegl vnd dem Wlfn rond anch dem H: Gafes: nlihhn er im Anfang war ond nun Mitfi D Pſalmen⸗Lieder. 179 py Čer one fein Gnade leifte. Daf wir n jnhnt umd/mith t Gotoh cift wit! wandeln vnd ſtaͤts handeln/ zu Cob Goͤttlichen Namen/ wer das be⸗ gehrt/ der wird gewaͤet/ nun ſprecht von Hertzen/ Amen. ; Der 41. Pſam. Johann Schwintzer. GLuckſelig iſt der Mann/ wel⸗ ~ chem if gelegen an/ die Daͤrff tigkeit der Armen:/ Goit wird ihn nicht verlahn/ obs gleich wolt uͤbel gahn/ vnd will ſich ſein erbar Behůten wol/ vnd ſol han/ dem Feind auch m Rahu/ vnd wird er k Rant will Gott der f jhm abwenden weit vnd ferne. te: /: In Suͤnden bin ich ſieg/ der Feind verſpottet mich/ wuͤnſcht mir daß ichveꝛalte/ vnd werd verteuſcht Verluſt meines Cebens hab/ vnd heimlich komm biß in das Grab/ ſo er mich bſicht/ vnd ſpricht: Gehab -380 Pfalmen⸗ tiedet: N y dich wol/ ſo iſt ſein Hertz der Tůcke| Gof voll. Autberderi Meine Miß goͤnner all/ obs et dehen wa gibt der Fail/ daß ſie zuſammen dahhend Fommen: /: Welchen ich auch men Did Mahl/ hab gtheilet mit ohn Zahi| waon wolten in einer Summen Daß ich| gure verdůrb vnd ſtůͤrb deß Cagers gar/ ſo ſcht /e OHeErr ſolchs mir auff dißmal Der§it ſpar/ in aller Gdult ohn Schuld/ erna ſichftl halt du mich/ darumb preiß ich dich( das mach awiglich/ Amen.| intan Derse. Pham,[Duas TIRK.| ondkind EJaveſee Burg iſt vnſer SOtt/ itbepbus ein gute Wehr vnd Waffen:/= ſa hen Lr hilfft vns frey auß aller Noth/ jet hat betroffen. Der alte nit Ernſt ers jetzt meint l acht vnd viel Liſt fan: dochh ih a an RäkungiR auf Erde.| Ll ifs ah Gins alke ih.; l Mit vnſer Macht iſt nichts ge⸗ duad than/ wir find gar bald verloren:· Mikii 5o Zs ffreit fůr vns der rechte Ma Ontan fe E EAA TTR E pa ri 5 Pfalmen⸗Lieder. 18t den Gott ſelbſt hat e koren. Fragſt du wer der iſt: Er heiſt Jeſus Chriſt/ der HErr Zebaoth/ vnd iſt kein an⸗ der Gott/ das feld muß er behalten. Snd wann die Welt voll Teuffel. wer/ vnd wolten vns gar verſchlin⸗ gen:So foͤrchten wir vns niht. ſo ſeht/ es ſoll vns doch gelingen. SDer Fuͤrſt dieſer Welt/ wie fawr er ſich ſtellt/ thut er vns doch nicht/ das macht er iſt gericht/ ein Woͤrt⸗ lein kan ihn faͤllenn Das Wori ſie ſollen laſſen ſtahn/ | nd tein Danet dasu haben: /: Er nöt i Tbepons wol auff dem Plan/ mit fanem Gaf ynd Gaben/ uemen ſie į pnei den Lit Gutu Ehr Rind ond Wi ib/ laß fahren dahin ſie habens kein& Jewinn/ das Reich muß vns doch be eiben. Lol Ehr vnd Preiß dem hoͤch⸗ ſten Go tt/ dem Vatter aller Ena: í PA den zit Der vns auß Cieb gegeben paf gelat hat/ ſeinẽ 50n får vnſern Schaden Vi fame dena, heiligen G eiſt/ zam Reich vaN Š genech) N vij en: Bi Pſalmen⸗Lieder. er vns heiſcht/ von Suͤnden vns y reiſt/ den Weg zum Himmel wiif der helff sus froͤlich Amen. Der 51. Pſalm. Erhardus Hegenwalt ERbarm dih mein D HEne| Parl Gott nach deiner groſſen barm, ani hertzigkeit:/: Waſch ab/ mach ren g mein Meiſſethat/ ich erten men y Suͤnd vnd iſt mir leyd/ allein ich die BA E raop ra vag IRER í Sian Rahn idu blebbft gercch e| as ilſt mich. Binid Jhen in Suͤnd bin ich ge adn Sad ohofi mich moi⸗ ee Mutter: /: Die Warheit lich ſ/ Rin enbarn/ deiner Weiß heit T ich Guͤter. Beſpreng inich 0 mit Iſopo⸗ ein wer? ihyo i i e= waſcheſt mich/ weiſſer dann ſchnee/ i ein Sher wird fro; allm. in G⸗ m bein wird frewen ſich. HErr ſih nicht an die Sünde weln/ bu aball Dugerechyrigtet; a Pfalmen⸗Lieder. 183 Vnd mach in mir das Hertze rein/ ein newen Geiſti in s bercit. Ver⸗ wirff mich ı ge ſicht/ dein He von mir/ die Herr zu mir rick enthalt mich dir Die Gottloſen will ich deinen Dua Suůͤnder auch darzu leh⸗ ren:/: Daß ſie vom boͤſen falſchen Steg/ zu dir durch dich ſich bekeh⸗ relbeſchirm mich Herrm ans Hevls ein GO Ott/ or dem beil Durchs Blut bedent/ mein Zung verkuͤ e dein rechts Gebott/ ſch mein Mund dein Eob augi breit. Kein leiblich Opffer don mie heiſch/ ich haͤtt dir das auch gege⸗ bent: Eo nimb nun Den serf o Tm 2 Ein 184 Pſalmen⸗Lieder. Y Ein anders. T Matth. Greiter. M6 NN Erre GOtt begnade mich/ fſte nach deiner Guͤt erbarme dich|, Biyi tilg ab mein vbertrertung/nach deia| fattii & ner groſſen Erbarmung:/: Wud| Hluni waſch mich wol OHErre GOtt/ vinha von aller meiner Miſſethat/ vnd Geſtan mach mich rein von Suͤnden/ dann| achni ich thu der empfinden. Vnd meint den hall EEE aam Suͤnd iſt ſeaͤts fůr mir/ ich hab al⸗ nòm lein geſuͤndiget dir/ vor dir habich VDbels gethan/ in deinen Worten wirſt beſtahn/ ſo man dich Rechts a erſuchet. Sieh in Vatugend bin ich ge⸗ macht/ wie mich mein Mutter hat- gebracht n Sůnden mich empfan⸗ gen viel Sind hab ich begangen: i Zur Warheit haftu aber Luſt/ vnd gabeſt mir auch daß ich wuſt die | Weiß heit dein ohn Sorgen/ die rborgen. Beſpreuſt a ſchon/ daß ich w waſch mich nun/ Schnee⸗ wif CEN m Pſalmen⸗Lieder. 185 weiß/ auch Frewd laß hoͤren mich/ daß die Gebein werden froͤlich/ dis du ſo haſt zerſchlagen. Sieh nicht auff mein ſuͤndliche ſtatt/ eilg ab all meine Miſſethat/ Err woͤllſt in mir erſchaffen/ din rein Hers thuic hoffen; willigen Geiſt ernẽw in mir/ verwirff mich auch nicht gar von dir/ nimb nicht dcin heiligen Geiſte/ von mir/ fein Gnad mir leiſte. Vñ laß mir wider tommen her den Trof deines Heils Herr/ der freye Geiſt ttloſen wil leh⸗ ir bkeh ein Gott/ ſch allen/ 186 Pſalmen⸗Lieder. Augen nur ein Haß/ die Opffer Gottes ſind aber das/ ein gar zerbrochen Geiſte. Ein; jerrochen vnd zerſchlagen j Hertz/ wiri ſtu nichtwerffen hinder ; Sitaat es nicht verachten! das tan ich wol betrachten i: D- Herre Sote thu Zion/ nach dei⸗ nem auten willen Ieruſalem Bie Mauren we en wieder erba m wirk haben Luft ond er der Gerechtig⸗ idepffern deinen; ' di Ea muͤth vnd Leben:/: ſi efi Ind eiA in ſchand vnd ſpott/ nach gutem fie nicht | Widin | pidet fnil MD Er Dekh tiets Gotni | Sort mond fa Lig Sind fionn | Dj EEN Dan allagih Sie ſtreben. Der HERR lugt auff der Menſchen Rind ob jemand Gott ſucht vnd verſtůnd/ da wa⸗ rens all abgefallen/ gantz pn Pfalmen⸗Lieder. 4587 vnd voll arges Muths/ jhr keiner (wuͤrcket etwas guts/ nicht einer ben ſhn allen Ihr Vbelthaͤter allgemein/ wann wolt jhr euch be kehren? Die mein Volck freſſen biß auffs bein/ gleich wie das Brod verzehren. Sie han Gott nicht geruffen an/ in groſſer Forcht ſie allweg ſtahn/ in jhrem argen Rechte/ das ſtecket voller boͤ⸗. ſer Ciſt/ macht Suͤnde da kein Suͤnd nicht iſt/ GOtt iſt beym frommen Geſchlechte. Deß Armen Rath pabi ihr ver⸗ letzt/ ſein Varnen vñ ſein Lehren:/ Darumb er Hoffnung hat geſetzt/ allein in Gott den Herꝛen/ der gibt Frloͤſung vnſer Seel/ das Heil auß Sion Iſra iel/ wann Gott wird wis derbri ngene daß Er ſein Volck auß Gfaͤngnuß fuͤhrt/ ſich Iſrael erfre⸗ wen i rd/ond Yacob fich erv ſpringen. 188 a Lianne 1 Der 67. Pfalm. A ON D. M. C. I S woͤll vns Gott genaͤdigſeyn/ ouſ vnd ſeinen Segen gebenin: Sein = ns mit hellem chein ren| a leucht ius ewig Ceben. Daf wire A kennen ſeine Werck/ v è was jhn 1h lebt auff Erden; oud Yefus Chri| Mori ſtus Heyl D i ck/ bekant den gt Heyden werden/ v enG ott be Sii fn —.— AM Mh n.(wti | oti me loben di éi d Di :/ Vnd alle pwn i a mit| Goig e e.Daß du auff Eo Gn z ł i nicht/ Vhgl dph fromme mh a — l N Wort die Hut| A tiealles Wolden E zu wallen. Ae Dis ter Sohn 00s {egne Sosi ver heilig© Beiſt/ dem al le Welt Pſatmen⸗Lieder. 189 Van, le Welt die Ehre thut/ fuͤr jhm ſich N,foͤrchten allermeiſt/ wer das be⸗ gehrt/ ſprech Amen. Der 71 Pſalm. Henrich Vogter. Aſſaphs Pſalmen einer. 0 Ott iſt ſo gut in Iſrael/ die ſind ~ ains reinen Gergen+ Mem Fuß ſtraucht ſchier in vngefaͤll/ mein Tritt ſchlupfft nah in ſchmer⸗ Gottbublen tzen. Dann auff die tollen mich ver⸗ droß/ das Gluͤck allein hat der Gottloß geht jhn nach jrem willen. GSind mit dem Tod vmbfangen nicht/ ſtehn veſt wie ein Pallaſte: ATVngluͤck wie andere nieht anficht/ die Plag ſie nicht erhaſchte. Die frommen Menſchen leiden Pein/ jenr Hoffart all muß ehrlich ſeyn/ trotz der ſte darumb ſtraffe. Ihr Frevelmuß jhn wol anſtehn/ ſie woͤllen ſeyn geſehen: Darumb ſte ſo ſteiff einher gehn/ was ſie ge⸗ dencken muß geſchehn. Vernichten. =al,; alles⸗ 190 Pſalmen⸗Lieder. alles Das da ifi reden davon tii argem Liſt/ mit Gwalt hoch city| her pralen. InHhimmel ſtelln ſie jren Mund/ jhr Zung geht vmb im Lander Daſelbſt kehrt hin jhr Volck zut Stund/ bey jhn viel Waſſer fande. Sie ſprechen all/ wie weiß es Gott Der Hoͤchſt deß kein Erkandnufß hat/ treiben auß Gott das Gſpoͤtte Sih Ba wie die Sottloſen Leut all Gitet han in der Welte Siẽe bſitzen hie in difer Z"a Reichthumb/ Gut vnd Armut der Sottſelig lebt as Ereutz als ob feinen Rücken ſchwebt/ jhm iſt all Welt zu wide So ſagt der olf ich omb ſonſt/ gereinigt han mein£ erges Mit Vnſchuld meine Faͤnd in brunſt/ gewaſchẽ han mit ſchmertze Von Gott ich taͤglich plag einnam mein Straff mir allzeit frů zukam/ kein Frewd bey mir ſchlehe⸗ In meinem Her zen ich gedacht ſolt| fieh (ild mwi Miti Mi w. Msl Êi gieny Men fing! Dif ding fiet Mi duf Riig Ninh Wahh 192 Pfalmen⸗Lieder. Hand Herr faſſeſt mir/ fuͤhrſt"i nach deinem Rathe. Nimbſt mich hernach mit Ehren an/ im Himmel iſt dein Huͤlffe:/Al⸗ Y lein Herufoich ben dir Rahn judi| allein ich gilffe. Ben mir find alle- ding veracht/ mein Fleiſchvnd Hertz iſt gar verſchmacht/ ohn dich binih verdorben: GOtt iſt allein meins Hertzen Hort/ vnd mein ewiger Theile:/ All die ſind fern von ſeinem Wort/ der Seelen iſt kein Heyle. Was ſich aufflehnet wider Gott/ das kommet vmb/ vnd wird zu Spott/ von Bott ewig zerſtoͤret. Mir iſt gut/ daß mein banm GOtt allein fich gibt ond helte: Mein Zuverſicht wird nieht zu Spott/ weils auff den HRERRN wird gſtellte. Ohn vnterlaß bitt/ lob vnd danck/ daß Er mich halt mein Lebenlang/ daf ich fein werck: verdäͤnde,, Da: ſtenif pime uflucht ond Lebe | hichbons digch vn | Mike Ai Shoh (Barit uflihbe Aach käh! mitin welldirſe Rein | die indem euhm n diei Ohtuufn fntnnfe ochdih ET elitet; Pſalmen ⸗ Lieder. 198 Rinie fht- Der 91. Pſalm. Im Thon: Auß tieffer Noth/ ꝛe. W% Sebald Heyden. silfo Wo'rin dem Schutz deß Hoͤch⸗ pn ſten iſt/ vnd ſich Goit thut ers Famil! geben: Der ſpricht/ du HErr mein asid Z uflucht biſt/ mein Gott Hoffnung rhnochn vnd Ceben. Der du wirſß ja erꝛetten mich/ vons Teuffels Stricken gnaͤ⸗ in meins ſedig lich vnd vonder Peſtilentze. giger Theil Mit ſeinen Flůgeln deckt er dich/ mW ãuff Ihn ſoltu vertrawen: /: Sein nle, VüWarheit ſchuͤtzt dich gwaltiglich/ ott das br daß dich bey Nacht kein Grawen⸗ Spoon Auch kein betruͤbnuß ſchreckẽ mag/ noch kein pfeil/ der dafleugt bey tag⸗ ag meia et! weil dir ſein Wort thut leuchten. gimi RKein Peſtlentz dir, ſchaden dan/ 1t wird aitt die in dem finſtern ſchleichet: Rein nht Seuch noch Kranckheit ruͤhrt dich paout@n/ Die im Mittag vmbſtreicher. gemit Ob tauſend ſtůrben dir beyſeit/ vnd afi fiw zehentauſend anderweit/ ſoll es i doch dich nicht treffen. Ja du wirſt auch noch Luſt vnd Me 3 Frewd 104 Pfatmen · Lieder.‘i Lrewd/ mit Deinen Augen feheni| but An der GottloſenHertzeleid/ wann dub wiſ vergeltung wird geſchehen. Weſlfchſhbe ter HE rrinte 7 uverſicht/ vnd mhii dir der Hoͤchſt ſein ſchutz verſpricht/ jyn brng drunb daß du jhm vertraweſt. jim a Reis Worl wird begegnen Dii wilit kein Plag dein Hauß wird rühren„ Ehh Dann er fein Engel fór ond färde| ohb hler dich zufi bren. Digu beiten) Hiu Y fi pufallauff Hånden trag úber 4 mnde Stein dein Fuß letze. itoan ven vnd Ottern wifia bugia eu auff die Trachen: f auan i Cowen wir ſtn ſtehn/ ibr Zaͤhn vnd Gifft verlachen Dann dir der kemes ſchaden kan/ G kein Seuch kompt den von andern Bid an/ der auff Goit thut vertrawen. der/Sn Er begehrt mein auh Heren Biet Grund/ vnd hofft auff meine ġte| t 6 Drumb helff ich jm zu aller ſtundſ gy ich woll jhn wol behůten. Ich wil yia M allzeit ſein Helffer ſeyn/ drumb daß po fhone er kent den Namen mein/ Mih er ſich ja troͤſten. atmen tida, ami! (tepi: L iN Pſalmen/ lieder. 197f Er rufft mich an als ſeinen Gott/ drumb will ich jhn erhoͤren:/ Ich eh jhm ben in aller Noch/ ich will jhm Huͤlff gewehren Zu Ehren ich jhn bringen will/ langs Leben ihm auch geben viel/ mein He yi will ich jhm zeigen. Ehr(ey dem Patter vnd dem Sohn bad auch dem heiligen Sei ind niche f chad/ wer das begeher, gesein Amen. Der 8 Burckhard Waldis. S3 Inget dem HErꝛn ein newes Li d/ dann er thut groſſe wun⸗ der:/: Sein recht e hand behaͤlt den i Sieg Rùegt allen Grale ymun⸗ ter Gnad/ Henl vnd ew'g Gerech⸗ tigleit/ laͤc aller Welt verkunden/ deß er vom Tod vnd allem Lend/ os ſchwerem Band der Suͤnden/ urch Chriſtum woll enebinden. Ji An 186 SPſalmen⸗Lieder. An ſeine Warheit hat gedacht/ die E er Jacob geſchworen:/ Vnd vns Eohn/ bod den Heyland fuͤrher bracht/ daß er As tsin wird Menſch geboren. Daß alle der vns ſenn Welt von End zu Ort/ deß Herren| wni Heyl moͤcht ſehen/ da er verkuͤnden ons laſſen laͤßt ſein Wort/ ſein Gnade zu ver⸗| Sind dri Fehenwies reichlich if gefehehen,| wsfin N Drumb jauchgt dem Herznalle| fiiy Welt/ mit Ruhm wolt froͤlich ſin/ J gen: Mit Trommeten/ Pfeiffen zu Auge Feld/ vnd laſt die Harpffen klingen: Tanper Vor Ch nſerm Koͤnig her/ all die jn bit Creatur ſich frewen/ Fewr/ Luft Erd vnd das wilde Meer/ mit Jauchtzen ſich vernewen/ ſolch ob ſoll vns nicht rewen. i] Dann wir glauben vnd weifeln pi idap eramiËnd mirdtonimens| feint Herꝛlich vnd praͤchtig zum Gericht aloſtonde zum Heyl vnd Troſt den Grommen|-MiA Den Gottloſen die jhm allzeit/ hie eymtole thaͤten widerſtreben/ wind er durch ond hutim ſein Gerechtigkeit/ nach jren Wer, aßlftilln cken geben/ den Claͤubign ewigs tia Vaen Leben. Pfalmen⸗Lteder. 197 Ehr ſey dem Vatter vnd dem hSohn/ vnd auch dem H Geiſte: /: Als es im Anfang was vnd nun/ der vns ſein Gnade leiſte. Daß wir bkandeln in ſeinem fad/ ſein Wort vns laſſen leiten/ daß vns die liigh tztdem hen en/ fi ilde Mer 1! memwen foll en. yhen wd nè wird kt Sünd der Seel nicht ſchad/ woͤll vns ſein Reich bereiten/ nun ſinget froͤlich/ Amen. Der 100. Pſalm. IAuchtzetdem Herꝛen alle Cand/ dann er thut allen den Beyſtand die jhn bitten im Ceyden/ kompt/ daß jhr froͤlich vor jhm ſteht/ vnd dienet jhm mit Frewden. Erkennet daß der Herr iſt Gott/ er hat vns gmacht auß Staub vnd Koth/ zu Schafen ſeiner Weyde/ zu ſeinem Volck/ das er auß Noth/ unett erloͤſet vnd auß leitet. y en/ wi mag jat Elaullhe k Miitt Danck geht zu ſein Pforten ein/ mit Cobe in die Vorhoͤff ſein:/ vnd thut jhm Ehr beweiſen/ dann er hilfft allen auß der Pein/ die ſei⸗ nen Namen preiſen Dann 198 Pfalmen⸗Lieder. Dann der HErr iſt gut vnd gnaͤ⸗ qalin Dig/ vud feine Gåte wåhreterig| Wiii drumb dancket ſeinem Namenſein un lund Gnad iſt fuͤr vnd fůr beſtaͤndig MM durch Chriſtum Jeſum/ Amen.| Mef Der 103. Pſalm. h ; Paulus Speratus| hR NVn lob mein Seel den Herte MiMi 'was in mir iſt den Name| erfd feinn Seim Wolhatihut erne| ujn ren/ vergiß es nicht/ O Hertze mein/ tuts Hat dird nd pergeben/ond| Wiem Heilt dcin Schwachhert grofrer| ow) | sett dein armes Leben nimbe dih| Ns in feinen Schoß/ mit reichem Troſt MNG beſchüttet/ verjnugt dem Ude Amil gleich/ der Roͤnig ſchafft recht/ behj li iet/ die leiden in ſeinem Reich. fin eu Er hat vns wi ffen laffen fenher hate ligRecht vnd fein Gericht: Dat, Nii gu fein Sårobn maffen Ls mam) Lsi gelt an feiner Erbarmuug wiht Mhr ſein Zorn laͤſt er wol fahren/ ſtraſſt Mt) nichinach vnfer Shuld/die Gnad, M thut er nicht ſparen/ den Bloͤden il Cyh i Å CEE. Y kat inen fite, N Erri Pfalmen/ Lieder. 199 er hold/ ſein Guͤt iſt hoch erhaben ob den die foͤrchten jhn/ ſo weit der Oſt vom Abend/ iſt vnſer Sünd dahin. Wie ſich ein Vatter erbarmet/ üͤber ſein junge Kindlein klein: So thut der HErꝛ vus Armen/ ſo wir jhn Kindlich foͤrchten rein. Er keu⸗ nee das arm Gemaͤchte/ Gott weiß-> wir ſind nurSt ub/ gleich wie das Graß vom Reche/ ein Blu n vnd fallendes Caub/ der Wind nur drůber wehe/ ſo iſt es nimmer da/ alſo der Menſch vergehet/ ſein End das iſt jhmnah. Die Gottes Guad allei ie/ keht veſt vnd bleibt in Ewigkeit: /· Bey Gemeine/ dis ſteht in ch fein? Bund Lr herrſcht in Himmel⸗ reich/ jr ſtarcken Engel waltet/ eins Cobs/ vñ dienet zug leich/ dem gloſ⸗ fen Herꝛn zu Ehren/ ond treibt ſein heiliges Wort/ mein Seel ſoll auch gotat vermehren/ ſein Cob an allem Ort. Sey Lob vnd Preiß mit Ehren/ 3i G 200 Pfalmen⸗Lieder. Sott Vatter/ E obn vond heiligen| Wu Geiſt:/: Der wèllin vns vermep| MW ren/ was er vns auß Gnaden ber, Me heift dafi wir jhmvef vertrawen kilen : i gaͤntzlich vns gebnauffjhn/ von! WAN L Hertzen auff jhn bawen/ daß vnſet len z Muth vnd Sinn/ jhm froͤlich thun don di anhangen/ drauff ſingen wir zur Ounm Stund Amen wir werdens erlam MWY gen/ glauben wir von Herzengrund, Mu e Egz o Der 104. Pſalm. k T Johann Magdeburg,| Muli ços mein Seel den HErꝛen nun/ o ni Herꝛ Gott/ du biſt ſehr herzlich/ ſchny/ Du biſt geſchmuͤckt/ praͤchtig vnd grini fchoͤn/ liecht iſt dein Rleid gautz zier, Dh lich. Du breiteſt auß den Himmel ftin ſ breit/ wie ein Teppich vnd Sellbe| dun reit/ welbſt oben zu mit Waſſer. pn f Æ Ddu faͤhreſt auff den Wolcken| dui ſchwind/ wie auff einem ſeche nen firii Wagen:/ Gehſt auff den Fittigen ſirn deß Winds/ der du dein Engelma⸗ Dim ch(ſt zu Winden/ vnd dein pe fwon gleic olita, Pfalmen⸗Lieder. 20t Eohi gleich/ zu Feuerflammen/ das Erd⸗ wilis reich auff feinen: Hoden gruͤndeſt. nsutf Daf es bleibt jmmer ewiglich/ du ineſ un deckſt es mit dem Meere/ Wie mit gebraufſy eim Rleid/ daß Waſſer gleich/ ſtehn niyi Ahern Bergen here/ ſie fliehen aber inini vom Schelten dein/ von deinem uf ſunt Donner fahrens hin/ herfuͤr gehn wiru hoch die Berge. benhag. Herunter gehn die Berg vnd o4 pit Thal/ da du jhr ſtaͤtt gegründet:⸗ Pl, Du haſt geſetzt ein Greng vnd Main Mahl/ daruber ſie nicht konten/ vnd müſſen nicht das Erdreich ſchon/ bedecken/ in den Gruͤnden grun /laͤſſeſtu Beunnen quellen. Daß zwiſchen Bergen Waſſer⸗ afdat ſtroͤm hinflieſſen/ vnd auch traͤn⸗ cken:/ All Thier im Feld wild vnd zahm/ ſie leſchen Durſt vnd trin⸗ ckeu/ deß Himmels Vigel ſitzen fein/ vnd ſingen vntern Zweigen grůa/ da an den Waſſerbaͤchen Du mahf die Berg von'en feucht/ laͤſſeſt fuͤr Vieh Sraß wach⸗ | J v fens: f w pich odi 208 a Pſalmen⸗Lieder. ſen/ Du machſt vnd ſehaffſt das Land voll Fruͤcht/ gibſt Saati Mul nutz den Menſchen/ daß du Bror| M! M bringeſt auß der Erd/ def Mien! MN ſchen Hertz erfrewet werd/ vongu, NA tem friſchen Weine. hingu Dah feinGefaltfhón merd von| C Helds Brot fein Herge Kårde| MM Die Baͤum deß Herin ſtehn Saff⸗ fogok tes voll im Daid die Cedern far| Wuni cke/ die er gepflantzt/ Da habn jhe| Win Neſt/ die Voͤgel vnd jhr wohnung dgh beſt/ die Reyger auff den Thannen. fſodll Hohe Berg der Gembſen Zi, Mi flucht feyn/ die Steinklůfft der Ra⸗ mid ninchen s Dumachfi den Wion MR den/ daß man fein/ das Jahr dat, MMi nach kan rechnen/ Die Sonn weih Wh jhren Nidergang/ die finſter Nacht Gi macht kurtz vnd lang/ all wild fir Mog Thier fich dann regen.—| Wm Nach Raub der junge Coͤwe Gih bruͤllt/ von Sott ſein Speiſe ſuchett Whien KBann abr der Sonnfchein alls| MAN stfålit 7 fe hebrer ſich zu Loche. dooa > On iii, z i ih Pſalmen Lieder. 203 T Der Menſch dann geht zur Arbeit auß/ zum Ackerwerck biß er zu Hauß/ deß Abends widerkehret. Herꝛ du haſt all geordnet wol/ dein groſſe Werck ſo viels/ Die Erdiſt deimer Güte vollim Meer kfan mans nicht zehlen. Das doch ſo groß iſt vnd ſo weit/ von Thieren wimmelts da allzeit/ von groſſen ond von kleinen. gafa Da gehn die Schif daſind Wall⸗ ſch/ die du ſe yſt haſt geſchaffen: /: Oaß ſie im Meere ſchertzen frifch/ auff dich es alles hoffet: Daß du jhn gebſt zu rechter Zeit/ jhr Speiß wann dus jhn haſt bereit/ auß dei⸗ ner Hand ſies ſamlen. Geſaͤttigt werden fie mit Gu s Ffar Angſt aber gehts zu Boden): 0! Hann tu får Zorn veri irgſt dein Guͤt/ du nimbſt weg jhren Odem/ bald ſie zu Staub wieder werden/ dein Odem ſchafft ſie/ vnd der Er⸗ den/ Geſtalt gar ſchoͤn vernewen. Die Ehr deß Herren iſt ewig je/ yy Gria Einzend der Suͤnder werden muß/ allhie auff dieſer Erden/ vnd die honmen 204 5 Pſalmen⸗Lieder. Gefalln hat an ſeinen Warcken ma i. Dihteri Er ſchawt die Erd/ ſo bebet ſie/ 4 Cif růhret an die Berge/ ſo rauchen fie| Anfi ich will dem HErꝛn mein Lebtag Tast fingewvnd wil gern fo lang ich bini|| fogt Gott loben.|| tejo FIRein Red jhm_wol gefallen| IA mug, ich frewe mich def Herren I iii Echaaf Gottloſen nicht mehr ſeyn/ den Geralt Herren lob du Ecele mein y ond d måg os jhm Alleluja. cchon/ Der 114. Pſalm. Fio Matcheus Greter. Pimen Du Iſrael auß Egypten zog Fle vnd das Hauß Jacob von dan⸗ nen flog/ von dieſem freinbden Vol⸗ cke:/ da ward Juda fetzt ſein Hei,[9 ligthumb/ vnd Iſtael ſein Ha, ſchafft fromb/ vnter deß Himmeis Wolcke. Das Meer ſah das/ vnd iwen floh zu hand/ der Jordan ſich yus| tahm ructe wand/ die Berg die fprunge 1 Woi auch daper d in afler Hoͤh wie Die‘Mealy Wid der/ ti menika, feinen Dad Erd fokke ergon Eno mil gefokt inder orh! ty gins Pſalmen⸗Lieder. T aof Widder/ die Buͤhel wie die jungen Schaaff/ erfrewten ſich in ſolchem Lauff/ Halleluja/ Halleluja. Was war dir Merr/ daß du alſo flogſt/ vnd du Jordan/ daß du zurũ⸗ cke zogſt/ da Iſrael thaͤt kommen:/ Ihr Berg/ daß jhr ſprungt wie die Widder/ jhr Buͤhel wie die junge Schaaf daher? Alſo han wir ver⸗ nommen: Vor dem KErm dem Gewaltigen/ vor Gott Jacob All⸗ waͤchtigen/ bebet die gantze Erde ſchon/ der die Felſen verwandeln kan/ in Waſſerſee zerfloͤſſen thut/ nd S tein in Waſſerbrunnen gut/ galleluja/ Halleluſa. Derris. pfam. Ejusdem. Icht vns/ nicht vns/ O ewiger Hrri ſondern deinem Ilamen gif die Ehr/ vmb deiner Guͤt vnd Crewe: Warumb ſolln wir ſeyn der Heyd en ſpott/ daß ſie ſprechen: eLo nyn 1h: oti? Das måg ven Dann vnſer Gott % vij im 206 Pſalmen⸗Lieder. im Himtel iſt/ er macht alles/ was Ihn geluůſt/ ſo jener Goͤtzen geſchni⸗ tzet ſiid/ auß Silber/ Gold/ von Menſchen Haͤnd/ ſie haben Maͤu⸗ ler vnd reden nicht/ han Augen vnd doch kein Geſicht/ Hallel Hallel. Si haben Ohren vñ hoͤren nicht/ han Naſen auch/ vnd doch kein Ge⸗ vif jbn ein groffe habn auch Haͤnd vnd greiffennihti ſie habn auch Fuͤß/ gehn doch kein ritt/ kein Red in ihrer Rehin | Die folch. machen find gleich alfo vnd die auf ſie auch hoffen do/ doch Iſrael vnd auch Aaron/ vnd die den „Erꝛen foͤrchten thun/ die hoffen auff den Herꝛen mild/ der iſt jr groſ⸗ ſe Hulff vnd Schild/ Halle. Halle. Der Herꝛ gedenckt an vns gnaͤ diglich/ vnd wird vns auch ſegnen eiwiglich/ mit ſeinen heiligen Gaben: Wird ſegnen dz Hauß Iſrael ſchon vnd wird auch ſegnen das Hauß Aaron/ alle die an jhn glauben. wird auch ſegnen alle die/ Ik i mhen ſichklen 1 uda amiy | Rita Wi harid Eiin HAS weh feh T onteni ai Ritin D hEr teereh | Alfin a aR a Dm i heid o me 1 Bulam i N y D almen⸗Lieder. 207 den HErien foͤrchten hie/ ſie ſeyen reich/ klein oder groß/ der Herꝛ wird euch ein beſſer Loß/ zu dieſem Se⸗ gen hingu thun/ auff euch vnd ewer Kinder ſchon /Halle.Halle. Ihr ſeyd/ die der HErꝛ geſegnet hat/ durch welchen Himmel vnd Erden ſtaht/ vnd alles was darin⸗ nen:/ Der Himmel auß allen Him⸗ neln ſchon/ iſt ewig dem HErren vnterthan/ die Erd der Menſchen Kinden. Die Todten werden dir O HErr/ kein Cob ver jehen nim⸗ wermehr/ nocb die da fahren in der Rill hinunter bif zu jhrem Ziel/ wir aber find zu LCob bereit/ dem Herꝛen biß in Ewigkeit/ Halleluja/ Halle. Oem Heren Goit vom Ki melreich/ Gott Vatter vu dem Sohn deß gleich/ vnd Bott tem Heiligen Gefez: Dem Herꝛen Zebaoth/ der vns woͤll he fen auß aller Noth/ Lob/ Ehr vnd Preiß ich feifte, O heillger Anfang vnd auch End/ dein Goͤttlich Gnab pon 208 Pfalmen⸗Lieder. von vns nicht wend/ daß wir wan⸗ u Gm deln in deinem Hfad/ dak onsdie|M Suͤnd der Seel nicht ſchad/ wer das begehrt auff dieſer Erd/ ſprech Amen/ daß wir werden gewehrt/ Gf Alleluja/ Alle.| uge Der 117. Pſalm. Obet den HErꝛen alle Heyden preiſet ſeinen Namen/ alle Voͤl, fuguuß cker/ dann ſeine Gnad ond War| hnj Bae waltet vber vns in Ewigkeit/ aai lleluja. Ns Got Ein anders. i | hinneh Obet den Herꝛn jhr Heyden all/ PuL lobt Gott von Hergen Grunder| fglkhja preißt jhn jhr Voͤlcker allzumahl/ 06 danckt jhm zu aller Stunde/ daß erx| Mingu euch auch er wehlet hat/ vnd mit ge⸗ den/ theilet ſeine Snad/ in Chriſto ſeinem Da Sohne. gahhtog Dann ſeine groß Barmhertzig⸗ keit/ thut vber vns ſtets walten/ ſein N Warheit/ Gnad vnd Guͤligkeit/ e⸗ ſcheinet Jung vnd Alten. Vnd waͤ⸗ ret biß in Ewigkeit/ ſchenckt vns auß Imen tiedet, end daf iyii Pfad I daiis! Uncht fkin i f diefe Enh p toerden ga 7. Dfoin, Ersen aleh Namer/ al Gnd mt ons ing ) Pfalmen⸗Lieder. 209 auß Guad/ die Seligkeit/ drumb ſinget Alleluja. Der 119. Pſalm. Matthæeus Greiter. ES find doch felig alle die 7 im- rechten Glauben wandeln hie/ im Gſetz Gottes deß Herꝛen:/ Bie find doch ſelig alleſampt/ die ſein zeugnuß fuͤr Augen hand/ von Her⸗ tzen jhn begehren. Dann welches Vbelthaͤter ſind/ die wandeln nicht als Gottes Kind/ auff ſeine Weg nicht halten/ ach HErꝛe GOtt vom Himmelreich/ du haſt gebotten fleiſ⸗ enG ſiglich/ ja dein Gebott zu halten. O GOTT daf alles Leben i w mein/ gerichtet wuͤrd nach Gfallen yin Chif oh Bamki! feta walu! ond Ghi D Yten, DNE peit 1 fh i dein/ zu balten deine Rechte:/ Dann wuͤrd ich nicht zuſchanden gahn/ wañ ich gantz fleiſſig ſchawet an/ deine Gebott all ſehlechte. So danck ich dir mit Hertzlichkeit/ der Gericht deiner Gerechtigkeit/ die du mich lehrſt mit maſſen/ dann dei⸗ ne Recht ich halten will mit deiner Gnad 210 Pſalmen⸗Lieder. yi Gnad du gu mir enl 7- thu midi ti nicht gar verlaſſen. ffein Wo beſſert nun ein Juͤnaling wuti garti{cin Beg ı dann fo er fich bel Den wahrt/ nach deinen Worten al, ſh piz len:/ Hab ich von gangem Hernen| DiG meingefn O HErnit lah mih| ihi þin von deinen Geboten fallen| niht So hab ich doch die Rede dein/ ver⸗(toon borgen in mein Hertz hinein/ daf| ifyrhi ich vor dir nicht fá ündge gebenedent| Vuln du HErꝛe GOtt/ lehr mich durch| iuw deine Gát vnd Gnad/ daß ich sihe| Deh Rechte finde. I oon Nun bab ich mit den Ceffzen Gout mein/ alle Geriche deß Mundes MEd Dein/ betennetondersehlet si YM iiy Weg deiner Zeugnuß O Herzimit= fug su wandeln habih mehrdan| Aii all Reichthumb erwehlet. biie Befehl red ich allein/ dann Men⸗ ihi ſchen G ſetz ſind gar nicht rein/ ich Nin faw auff deine Pfade nachd nfa nen Rechten luͤſt mich viel 7 ddn. Iy LBort ich nicht vergeffen will ve, hg ley du mi dein Gnade, Th ꝙſatmen⸗Lieder. 2r tilili Thudeinem Ruecht deiner Huͤlf⸗ fe ſchein/ daß ich beſſer das Leben mein/ halt was du thuſt gebieten:/ Die Angen oͤffne mir gering/ daß ich moͤg ſehen Wunder ding/ vnd Dein Geſetz behuͤten. Auff Erden ich dein Buͤrger bin/ dein Gebott icht von mir wende hin/ noch woͤl⸗ leſt von mir haͤlen/ mein Seel die iſt zerknirſchet gar/ von hertzlichem rlangen zwar/ dein Gebott all⸗ Die Hoffaͤrtigen ſchilteſt du /vnd auch verflucheſt ſie darzu/ ſo deiner Gebotien fehlen: Verachtung hmach von nur kehr/ dann ich deine Zeugnuſ. O HErꝛ/ behůt vnd auch thu wehlen. Es haben fici die Fuͤrſten geſetzt vnd haben wider mich geſchwaͤtzt/ es reden Doch deine Kuechte/ von deinen Rechten ſtaͤ ch/ an dein Zeug⸗ £ nuſſen Cuſt hab ich/ mein Raths⸗ leuth die ſind ſchlechte. Am Staub O HERR mein Seele 212 Pſalmen⸗Lieder. Seele klebt/ darum ſo mach du daß ſte lebt/ nach deinem heiligen Wor⸗ te: Ych hab mein Wege dir erzehlt/ deine Antwort mir hat gefehlt noch nie an keinem Orte. Dein Reich mich lehr vnd vnterweiß/ den Weg den du beſihlſt mit Fleiß/ ſo will ich dein Wunder ruͤhmen/ mein Seel für grauſen tropffet ſehr/ nun richte du mich auff OHeErꝛ/ nach deinem heiligen Worte. Den falſchen Weg nimb von mir hin/ darfuͤr mir vielmehr bilde in/ dein Gſetze vnd mit Grunde: /: Ein gewiſſen Weg hab ich erwehlt/ vnd hab mir weiter fürgeſtellt/ daß ich dem Gericht koͤnte. Ich hang an den Zeugnuſſen dein/ es iſt O Her: die Bitte mein/ laß mich nicht zu ſchanden werden/ ich lauff den Weg deiner Gebott/ dann du troͤſt mich allein O GoOtt/ mein Hertz allhie auff Erden. HERR;eig mir deinen rechten Weg/ mit Fleiß/ deſſelben will ich pfeg ( l pegla Onterio ſowill i | minke hmich au darbon q denn fie| ten Zen | venden c Geif Mei \ ſchtbaß mfd Dumil ltaͤtgen Ainet Sor ſchnachd bitt ichbe danndein Í wg dube m leben | Ma |„ANEJ 1 Uoo Mls Tron slicht, afoma it hat orfin ete, Din fmen, ming fee fehu nuni AErunad Ni pielmehe Ai it Hrunde⸗d ieh ereili rgeellti Nji t. JA fni in esih laß nich vid 1 teh lufl ote dann Wut Ot mih jt deinen; effel! y Bi Pfalmen⸗Lieder. 275 pfleg/ allzeit biß an das Ende z: NVnterweiß mich Herꝛ dein Geſetz/ ſo will ich das behuͤten ſtets/ daß mein Hertz nicht drab lende. Fuͤhr mich auff deiner Gebotten Steig/ darvon wil ich mich gar nicht neig/ ddenn ſie mir thun behagen/ zu dei⸗ nen Zeugnuſſen mein Hertz/ wolleſt wenden ohn allen Schertz/ zum Geitz ſich nicht laß ſchlagen. Mein Augen von dem Eyteln ſehr/ daß ſte das fort nit ſehen mehr| auff deim Weg mach mich leben:/ Du woͤlleſt deine Red deim Rnecht beſtaͤtigt machen/ daß er recht/ nach deiner Forcht moͤg ſtreben. Die ſchmach drab ich ein ſchewen hab⸗ bitt ich von mir woͤllſt wenden ab/ dann dein Gericht ſind lieblich/ ſih⸗ was du befohln/ ich begehr/ woͤllſt mich lebendig machen H Erꝛ/ durch deinen Geiſt gnaͤdiglich. TLob/ Ehr/ vnd Preiß im ſuͤſſen Thon/ Gott Vatter hoch ins Him⸗ mels Thron/ von hertzen fey gefur geniz xꝛt 4 Pfalmen⸗lieder. gen: Oem Heyland Fhriſto ſeinem Opti Sohn/ der lehrt vns feinen Willen fichtider iſt vns ſchon gelun gen. auſſcht/ Geiſt de ſſelben gleich fulfflu ns in das Hinmelreich/ te Hand vnd tre re Ham Huͤlff v ir& í glit guh 1 Dereito Der i⁊1 Pfalm/ Im Thon: Vab Tofo -ter baferim Himmelreichne, hůt dein Burckhard. WMWaldis. 1 Pie die IR Ann ich in Angſt vnd Noͤthen bonnun. n/ vnd all mein Troſt ifaw o Ehf dahin/ fo hebichanffmein Hagen Thron) hoch/ zum HErꝛn vmb Huͤlff/ vnd Soif dent jhmnah 7 ond wart bif mit Geſſidet geholffen werd/ von dem GOtt waif de Himmels vnd der Erd| Algeitwo Er haͤlt mich auff der rechtẽ bahn/ 9 vnd wird mein Fuß nit gleiten lan/ der Herꝛ iſts der mich ſelbſt behůt/ Meg ob gleich Der Feind troit tobrond| Yri wå: der y fral fh ůtzt vnd vertrüt/ Maity der wacht allz ejt vnd be Sethi i LEOR ETY Ca ETRE>am Pſalmen⸗Lieder. 21f Ob dich deß Tags die Sonne ſticht/ der kalte Mond deß Nachts uf nit glett mip flig nd mohe to" gügt ondt feluli oad khl f anficht/ doch kompt deß HErꝛen huͤlff zuhand/ haͤlt ůber dir ſein rech⸗ te Hand/ mit ſeinem Schatten/ Huͤlff vnd Hut/ daß dir kein Vn⸗ glůck ſchaden thut. Zum Shug if Rets der Her bereit/ vor allem Ybel allezeit/ den Troſt verzeucht er nicht zů lang/ be⸗ hůt dein Außgang vnd Eingang/ hilfft dir zu letzt auß allem Leyd/ von nun an biß in Ewigkeit. Ehr ſey GOtt in dem hoͤchſten Thron/ vnd Chriſto ſeim einigen Sohn/ fampt dem Troͤſter heiligen Geiſt/ der vns ſein Hůlff allzeit be⸗ weiſt/ dem ſey Lob/ Preiß geſagt allzeit/ von nun an biß in Ewigkeit. Der 124. Pfalm. trd hoi · MeEr Gotenicht mit vns dieſe Ei ſo ſoll Iſrael ſagen:/ Wer SOTT nicht mit vus diefe Seit/ wir haͤtten må ffen verzagen: Die Pfalmen⸗Lieder. Die ſo ein armes Haͤufflein ſind/ En veracht von ſo viel Menſchen⸗ Rind/ die an vns ſetzen alle. Mde Auff vns iſt ſo zornig jhr Sinn/ hil wo Gott das haͤtt zu geben: /· Ver⸗ Uuden ſchlungen haͤrten ſie vns hin/ mit| fiidh gangem eib vnd Leben. Wir we fugu j ren als die Flut erſaͤufft/ vnd uͤbet fundel die groß Waſſer laͤufft/ vnd mi Wu Gewalt verſchwemmet. Wiga Goi t Zob vnd Danck der nie ſhtecke zugab/ daß jr Sch lund vns moͤcht ſatt/d fangen /: Wie ein Vogel deß dnw ſtricks kompt ab/ iſt vnſer Seel ent⸗ fami gangen. Strick iſtentzwey vnd wit Baho find frey: def H Erren NRamenfeh Ci vns bey/ deß Sottes Himmels ond liso Erden.| todigen Cpr fey dem Datter vnd dem|si Sobnond Gott dem heiligen Geis| Mug ſte:/ Als es im Anfang was vnd mili nun/ der vns ſein Gnade leiſte. Mum Daß wir wandeln in ſeinem Pfad/ Leſfſ daß vns die Suͤnd der Seel nicht mn ſchad/ wer das beger forna Aie Modrih ir in lnenlihg. Pſalmen⸗Vieder. 217 s hiiul-- Ein andere Çomyofition.. fo viel. Mo DHuftus Ionas: ne fegenalk, WO Gott der Herꝛ nicht bey ons omgi haͤlt/ wañ vn er Feinde tobẽ:/- inui Vnd er vnſer Sach nicht zufalt/ im ferrln/ Him̃el hochdoꝛt obẽ Wo er Iſraels nd Lehn An ſchutz nicht iſt/ vnd ſelber bricht der tafiti feinde Liſt/ ſo iſts mit vns verloren. lioiii Was Menſehen Krafft vnd wemet Witz anfaͤht/ ſoll vns billich nicht Sunt inñ ſehrecken:/ Er ſitzet an der hoͤchſtenn Slundent ſtaͤtt/ der wird jhrn Nath auffde⸗ din Wy Een weun fies auffs klůgſte greif⸗ fen an/ ſo geht doch Gott ein ander VHH v jtantgonti Bahn/ es ſteht in ſeinen Haͤnden. Enn un Sie wuͤten falt vnd fahren her/ egim! ais wolten ſie vns freſſen/ Zu mwaͤrgen ſteht all jhr Begehr/ Got⸗ yami! tes iſt bey jhn vergeſſen. Wie adertelr“ Meeres Wellen einher ſchlan/ m Aofai! nach Leib vnd Leben ſie vns ſtahn/ fún ul deß wird ſich Gott erbarmen, laio Sie ſtellen vns wie Retzern nach/ nach vnſerm Blut ſie trachten:/2 degi, aiy? pin Noch růhmen fie ſich Chriſten auch⸗ Eo A we 218 Pſalmen⸗Lieder. die GOtt allein grof achten. Udi Mhi Gott der thewre Namedein/ muhi pih jhrer Schalckheit Deckel ſenn/ du Jul wirſt einmal auffwachen. tehe Afufffperren fieden Rachen weit!) hu ond wollen vys verfchtingen$l tifmh Lobond Danct fey Gottallezeiti| Wihl es wird jhn nicht gelingen Er wird gy jhr Strick zerreiſſen gar/ vnd ſtül Coj tzen jhre falſche Cahr/ ſie werdens Js Sott nicht wehren. Tins Ach her: Gott wiereich tròfek, tiy du die gånnlich find verlafen] msd Der Gnaden Thuͤr ſteht nimmer wey zu/ Vernunfft kan das nicht faſſen. Sie ſpricht/ es iſt nun alls verlorn/ da doch das Creutz hat new geborn/ yo Die deiner Hålff erwarten.| y Die Seind find allin Deiner frand, gey; darsu all jhr E edancten:/: 3hr Hu iej ſchlaͤg ſind dir wol berant hilii uut G daß wir nicht wancken/ Vernunffi ſu wider den Glauben ficht/ auffs d künftig wil ſie trawen nicht/ daduſ ſug wirſt ſelder troͤſten. d KE Pa Pfalmen, ieder. aouta! m ai: wN padu HEr: Gott gegråndet:/7 kitti Dein Liecht lag ons helle werden ufui Das Herp ons werd engåndet. In ſſeden Rthn rechter Lieb def Glaubens dein/ pe wiin biß an das End beſtaͤndig ſeyn/ die nék Helll Wels laß jmmer murren. Ehr fen den Datter ond dem Sohn/ vnd auch dem H. Geiſte: /: Als es im Anfang war vnd nun/ der vns fein Gnade leiſte. Daß ini Pfad/ daß bns dE ri cht ſchad/ wer das aioir j Der 115. Pfaim. n Greiter. n welche hie jhr Hoff nang e ott be Heeii $ son Waldel⸗ Ai y! i EAn rit in e AON Sinh e Serge. Oam omb dietat Jerufalem Rij da der vns ſein Gnad kike, fewer 20 Pſalmen⸗Lieder. y daiſt gar viel Gebirge: /: Damitl whio der Feind kein Zugang nehm/ daß et Gitkicheg ſie nit erwůrge. Alſo chut Gott in ghtt./ de aller Noth/ ſein Glaubig Volck ſueh vun vmbgeben/ vnd bey jhm ſtahn/ von jetzund an/ vnd biß ins ewig Leben Nop Gott iſt gerecht vnd allweg gut/ OfyEen er wird auch nit zulaſſen/ der Sün W piy der vnd Gottloſen Ruth/ Dber DIe, tn: Eo Gottsgenojfen. Uuff dag der Ge hrbaßt recht nicht werd verſchmecht/ daff vaden y er in Suͤnd nicht falle/ mit ſeinel dbiſet; Hand/ das doch GOtt wendidehint dutufr die Frommen alle.= d Aw O HEr thu wol den Grommel ouj all/ die recht im Glaubẽ leben di Dirr aber tretten in ab fall/ vnd fich in Sithi Irꝛthumb geben. Die wirdde geoffes ay Herꝛ verwerffen ferꝛ/mit den Suͤnſ Henſen dern verſtoͤren/ aber ohn Fehl/ hal Ge Iſtael/ den frieden Gott deß hernn Wiry Ehr ſey dem Vatter vnd de lgi dagi Sohn/ vnd auch dem H. Geike: dy di Als es im Yofang war vnd mmh tiy { Pfalmen⸗Vieder. 221 wandeln/ vnd ſtets handeln/ zu Ehr i Sugan l Göttliten Namen/ wer das be⸗ Alteh gehrt/ der wirds gewehrt/ vnd ſprech von Hertzen Amen. oji Der 126. Pſalm. yie Johannes Magdeburg. OlNEun nun erloͤſen wird dee Herr/ von Zion die Gefang⸗ nen: So werden wir vns frewen ſehr/ daß vns ſo wol ergangen. So werden wir ſeyn wie ein Traum/ vnd vnſer zung wird ſeyn vol ruhm vnd vnſer Mund voll Cachens. Da wird man vntern Heyden ſa⸗ joota gen/ groß ſind deß Herꝛen Thaten ·/ Glatik Die er an jhn gethan ohn Klagn/ in ahli Frewd wir drob gerathen. Er hat Ole groſſes an vns gethan/ woͤllſt vns Herr ſehn mit Bnaden an/ vnd vn⸗ ſer Gefaͤ wenden. Wie du dort konteſt gegn Mit⸗ tag/ das roth Meer trocken ma⸗ chen:/: die weinend ſaͤen/ vnd mit nane klag/ den edlen Samen tragen/ mit wki pl Frcwden werdens eruden fein/ mit — Rü Frew⸗ 222 Pſalmen⸗Lieber. yi Freuden wider kommen heim/ vnd mho ihre Garben bringen. enon Dem HErꝛen Gott vom Him| yten melreich/ Eob/ Ehr ynd Preifich| Dehi leiſte:/: Gott Patter/ Gott dem kidak d Sohn deßgleich/ vnd Gott dem H.| regint Seifefein Herligteit) Barmhets lidmi Bigteit:Grofmådhtigteit ond Keis fiti all! ligkeit/ ſind ewig vnd ohn Ende. En/ we Der 127. Pfalm. C i vecde DNL,< ewir ih NMErgebens iſt alle Muͤh vnd Hſth Roſt/ wo Gott das Hauß nicht ſchel das er bawe 23 Hifo if auch der Kri Menſch troſtloß/ wo er ſein eignen Kraͤfften trawt. Dann wo die niht Eoi Statt Gort mit feim Rath nicht Guta ſelbſt erhaͤlt vnd ſchuͤtzet/ man gech brn wacht vnd hůt/ ohn Gottes Gůt/ eEtmt fürwar daß ſolchs nichts nñ tzet. Wiehl Was hilffts daß wir vor Tag Gh auffſtehn vnd vns auffladen ſorgen Disha viel: /: So doch all vnſer Anſchlaͤg Gotink gehn/ allein wie Gottes Ordnung bio feja will. Vnd ob dein brod/ gleich a ninal mi ens Lieber, ommen fei igen. i Gott ton Ehr ond Diri Jatte Gin vnò Gorte igkeit Pſalmen⸗Lieder. 223 mit Rath/ vnd Kum̃er vberkom̃en/ wann Gott dir nicht ſolchs ſegnet mit/ was reicht dirdas zu frommen. Der Himmliſch Vatter thuts al⸗ lein/ daß Land ond Lent wird wol regiert:/: Wir ſehens taͤglich als ich meyn/ vnd wan nicht huͤtet dieſer irt/ all Regiment nehm bald ein z ie Ænd 7 wers noch fo fek erbaroet/ alle WY tdas hahi ilfo i Dann tiin Kopii fige M n Gorth snik wie elend Ceut/ ſeyn wir dann heut/ daß wir jhm nicht vertrawen. Saß Gott den Menſchen Kinder bſchert/ das iſt allein ſein Gnad vnd Guͤt:: Er iſt der ſie erhelt vñ nehrt wwann ſich der Menſch am hoͤchſten muͤht. So iſt vmſonſt ohn Gottes Sunſt/ er kan jhr Fußſteig wenden/ vie m eyi/ vmbtreibt ein Pfeil n Starcker in ſein Haͤnden. Wie ſelig iſt nun dieſe Statt/ die von GOtt ſelber wird regiert: /: Das Hauß ſo ein vorſteher hat/ den Gottin ſeinen Wegen fů umb ſo ſchaw/ daß dein Vertralv/ auff jhn allein werd geſtellet/ dann K liij ohn 22 PfaimenLieter, Dhi A fein Hand, ein jedes Land/ ge/ Pulin í wiß zu Boden faͤllet. o Ein ander Compoſition Malu WMO GoOtt zum Hauß nicht takeh Sibt fein Gunſt/ ſo arbeit jeder⸗ Wini men vmbſonſt/ wo Gott die Statt uhrnſcl nid t elbſt bewacht/ ſo iſt vmbſonſt dyrchol der Waͤchter Wacht| Did Vergebens daß jhr fru aufffteh/ Fienmte darzu mit Kunger ſchlaffen geht/ finudde vnd eßt ewr Brod mit Vngemach/ Tſch /w dann wems Gott goͤnt gibt ers im mi, i e chlaff. Sh/0 Nun ſind ſein Erben onſer Rid/ moig ¶die vns von jhm gegebenſind/ aleich Mumy tvie die Pfeil ins Rarcfen Hand fo| tzm if die Jugend Gott befand..| angon, Es ſoll vnd muß dem geſchehen ign wol/ der dieſer par fein Köcher! voll i Midt n werden nit zu ſchand noch ſrott/ eG i firem Reind bewahrt fic Bart to Gotin j Eh ſey GOtt Vatter vondt| tinti Soohn/ ſampt Heiligem Geiſt in ei/| tdu Oi nem Thronwelchs jm auch alloft| tih bereit/ von min an biß wew DE Yin : 4 0o SA RTN K. Pm 226 Pfalmen⸗Lleder. Der 130 Pfalm/..L. APY5 tieffer Noth ſchrey ich zu dir/ HErꝛ Gott erhoͤr mein ruf⸗ fen:/ Dein gnaͤdig Ohren tebrau| mir/ vnd meiner Ritt ſie oͤffen. Dann ſo du wilt das ſehen an/ was Suͤnd vnd vnrecht iſt gethan/ wer kan H& Erꝛ vor dir bleiben. De Dir o gilt nichts dann Gnad pnd C Gunſt die Suͤnde zuverge⸗ ben/ Es iſt doch vnſer Thun vmb⸗ ſonſt/ auch in dem begen Leben, Vor dir niemand ſich ruͤhmen kan/ deß muß ſich foͤrchten jederman/ vnd deiner Gnaden leben. Darumbauff Gott will hoffen ich/ uff mein Verdlenſt nicht baw⸗ en:/: Auff jhn mein Hertz ſol laſſen fich ond feiner Gåte trawen Die k iſagt ſein werthes Wort/ das e| i annii | iak u miego KON seline, purena ; Pſalmen⸗Lieder. 227 verzweiffeln nicht noch ſorgen. So thu Iſrael rechter Art/ der auß dem Geiſt erzeuget ward/ vnd ſeines Sotts erharre. Ob bey vus iſt der Suͤnde viel/ bey SOtt iſt vielmehr Gnade/: Sein Hand zu helffen hat kein Ziel/ wie groß auch ſey der ſchade. Er iſt allein der gute Hirt/ der Iſrael erloͤ⸗ d N ſen wird/ auß ſeinen Suͤnden allen. Ehr ſey dem Watter vnd dem Sohn/ vnd Gott dem.Geiſte/ Als es im Aafang was vnd nun/ der ons fein nade leiſte. Das wir wandeln in ſeinem Pfad/ daß vns⸗ o Die Sind der Seel nicht ſchad/ er |_ das begertifprech Amen. a] Der 135. Pſalm. Im Thon: Nun lob mein Seel den HErꝛen/ ꝛe. LObt Sote von Hertzen grunde/ all die jhr ſeine Knechte ſeyd/ Preiſt jhn zu allen Stunden/ vnd ſteht in ſeinem Dienſt bereit. Im Hauſe vnſers Zerren/ in heiliger R vi vj geimeta| 228: Pſatmen⸗ lieder. 5 gen ein/ ſolt jyr ſein Ruhm vermeh. odel I ten 7 lobfingec dem Namen feini wielu d j ſehr freundlich iß der HErre/ lobt T mug | fhn mit reichem Schall/ voll Lieb| GOU z tichteit ond Ehre, ift fein Reich va| Mul A berall,~| peki $ Der Herr hat jhin erwehlet/ das Wuln Hauß Jacob zum Engenthumh s/s| Ermi Sbm Jfrael gefållet 7, hieik feins.| uitw Namens Ehr vnd Ruhm. Ich| Do weiß/ Gottifder Hchfer yndi) tu feins gleichen nicht/darsu der allers| dumb( befe, meineinig Zaverficht. mand whi wird ſonſt keinen finden/ vnter den De Gittern all der fich Gott gleichen hugdi koͤnte/ er herrſchet vberall⸗ i ImHimmel vnd auff Erdenthue| f fiiy er frey alles was er wilt z: Unf| Un 2 — -F — | ſim befehl muß werden/ das Mier i vnd tieffe Waſſer ſtill. Die Erd y} wiy muf Duͤnſte geben/ die zwingt| Vili GOtt in die Hoͤh/ daß Wolcken Drarfil vber vns ſchweben/ die geben Re, nhem gen vnd Schnee/ laͤt auch den Blitz fm Nyauß gehen/ den Ort allein er find/ ſeh daher: CROEN Ema enid, Pfalmen⸗Lieder⸗ 229- daher der Wind entſtehet/ vnd faͤhrt ni durchs Cand geſchwind. In der Egypter Lande/ erſchlug i GOTTalle Lrfigeburt 3 An Menſch vnd Vieh zu banden/ keins zu der Zeit verſchonet wurd. Sein Wii Wunder. grok ond Zeichen/ thåt: Er am ſelben Ort/ ſie wolten gar nobe pafl istr A j m sbughl fåa girola y nicht weichen/ nachfolgen ſeinem Wort/ nach Gort wolt garnichts: fragen/ daſſelbe boͤß Geſchlecht/ drumb Gott ſo ſchrecklich plaget/ den Roͤnig vnd ſein Rnecht. Die Voͤlcker Gott verjaget/ vnd ſchlug die maͤchtigen Koͤnig todi:/ Ihr Hertz war gar verzaget/ weil. fie bezwang der ſtarcke Gott Der Amoriter Koͤnig Sion muſt blei⸗ ben todt/ jhr Macht die war zu wenig/ ſie kam in groſſe Noth. Die Voͤlcker Angleiherre part das Vngefaͤll/ Gott gab das Land ſo xreiche/ zum Erk theil Ilrael. Herr Gost dein werther Name/ bleibet in alle ANL 1i; MWMo vij dein 230 Pſalmen⸗Lieder. ſchlichten/ jhr Schutzherꝛ wirfii dein Volck kompt zuſammen helts yi dein Gedaͤchtnuß allezeit. Du Hen paika wirſt ſelber richten/ denn Volck ouh VNA liebe Gmein/ auch alle Ding iwo WW ud feynranch wird dieGnade walten ME ober die Rnechte dein/ die denm CA Bund fiets halten/ vnd dir gehon CoV ſam ſeyn. S Gafni Der heiden tumme Gégenvon"N Gold ond Stlber feyn bereits dan MA auff ibr Trawen fegen die elender W verblenden Ceut. Der Soͤtzen Au⸗ pakn gen vnd Ohren/ durch Menſchen Mugni zugericht/ koͤnnen nicht ſehen noch nangi hoͤren/ jhr Mund kein Wort nicht A ſpricht/ ſie koͤnnen auch nicht ſchuie⸗9 ako ben/ nichts beſſer ſind die Ceut/ die ſolche machen vnd lieben/ ſuchen da Trof im Lend, aab Iſraels Hauß ſol geben/ demhher/ ſl ren Lob mit Frewd vnd Wonn n Mui Das Hauß Levi darneben/ auch die Mir vom Haufe Aaron. Die Gort vom" Hertzen lieben fagen jpm Ehr ond WN VA CERRY Pſalmen⸗Lieder. 241 Preiß/ ſein Cob wird ſtets getrie⸗ ~ pen mach feines Worts Geheiß/ u gion wohnt der Herꝛe er wohnt w Eiu Gnaden da/ drumb gebt jim Preiß yin! VO Ehre/ vnd ſingt Alleluja. Sey Lob vnd Preiß mit Ehren SGott Vatter/ Sohn vnd heiligem | Gaf: Der woͤll in vns vermeh⸗ ten/ was er vns auß Snaden ver⸗ heiſt. Daß wir jhm veſẽ vertrawen/ gaͤntzlich vns laſſen an jhn/ von pergen auff ihn bawen/ daß bnſer Muth vnd Si troͤſtlich thu anhangen/ drauff ſing ſtund/ Amen wir w glauben wir auß Hersen© Der 137. Pfalm. If Muth/ di vnd die n gut/ an jhre Baͤn der Weyden/ die drinnen ſind in jh⸗ rem "oan 232 Pſalmen/xLieder. rem Cand/ da muſten wir vitl int Schmach vnd Schand/ taͤglich imd von jhnen leyden. o eA Die vns gfangen hielten lang irom fo hart an ſelben rten:/: Begehr,| niw ten pon bns ein Gefang/ mitgat| iyuh ſpoͤttlichen Worten. Vnd ſuchten Juſeh inder Trawrigkeit/ ein froͤlich Gu Wcch ſang in vnſerm Leyd/ ach lieber thu innt vns ſingẽ/ ein Cobgeſang/ ein Cied, miiy lein ſchon/ von den Gedichten auß Humſ Sion/ das froͤlich thut erklingen.| mnf 35 Wie ſollen wir in ſolchem zwang soeg Dn Elend jegt vorhanden: Oen Mini Herꝛen ſingen ein Geſang/ o gar in(tlie frembden Canden. Jerufalem ver, wedo geß ich dein/ ſo woͤll Gott der Ge⸗ Ehi rechte mein/ vergeffeninmeimLe ben wennich nicht Dein bleib einge. sts denck/ mein Zung ſich oben aue kef heuck/ vnd bleib am Rachen kleben. nuanf Ja wenn ich nicht mit gantzem fiti Fleiß/ Jeruſalem dich ehre:/ Im guſetz! Anfang deiner Frewden Preiß/ von y jetzt vnd jmmermehre. Gedenck der y Bi ml | saiia, 3 Pfſalmen⸗Lieder. 253 V matt Rinder Edom febr /am Tag Yes Siil ruſalem OErr/ die in jhr Boß⸗ heit ſprechen/ Reiß ab/ reiß ab /zu ſalb aller Stund/ vertilg ſie gar biß auff den Grund/ den Boden woͤl⸗ len wir brechen. Du ſchnoͤde Tochter Babylon/ tzerbrochen vnd zerſtoͤret:/· Wol dem der dir wird geben den Lobn/ vnd dir das widerkehret/ dein Hbermuth vnd Schalckheit groß/ vnd miſt dir auch mit ſolcher maß/ wie du vns haſt gemeſſen/ wol dem der deine Rinder klein/ ergreifft vnd ſchlaͤgt ſie an ein Stein/ damit dein werd vergeſſen. Ehr ſey dem Datter ond dem Sohn/ vnd auch dem H. Geiſte:/ Als es im Anfang war vnd nun/ der vns ſein Gnade leiſte. Daß wir auff dieſem Jammerthal/ von Hertzen ſchewen vberall/ der Welt ili ar gottloſes Leben/ vnd ſtreben nach der newen Art/ darzu der Menſch gebildet ward/ wer das begehrt j freh Amen Der 234 Pſalmen⸗Lieder. Der 139. Pſalm. Henrich Vogter. ERR Goti derdu er forſcheſt ö mich erkennſt mein gantzes Le⸗ ben: Mein Aufferſtehn vnd ſitzen ich/ bekenn/ von dir wird geben. M mein Gedancken ſo i han/ vor dit O GoOtt eroͤffnet ſtahn/ erkennſt mein Thun vnd Laſſen/ denn du biſt ſtaͤts vinb meinen Pfad/ der ringsweiß vmb mein Låger gaht ſpehſt aup meine Straffen. ii, Wort in menn ed auff meiner Zun⸗ ir nicht alles bor ſeh rden geredt oder ge⸗ eh/ wz ich jmmer ğ: ud ſihſt mir zu ohn i~ m Dol k ANa w n Ain f hut Tooni T Tiimi wih, 1 j M h Smii oala Wi Nahri Afife Shd nad òi ich ni$ guts vollbringe/ du richtſt es dann vor in mir an/ dein Pas mich kraͤfftig fuͤhrt auff die Bahn/ mir magſonſt nicht gelingen. Ich bin zu ſchwach in meim Ver⸗ ſtand/ ſolch heimligkeit zu erlangen: Vernunfft treibt darauß nur ein Tand Ki vii dN heyi tir Mw ung y Eia mom HME 2 i f yia, gia: Wo Poli ich hingehn für deim Seiſt/ der aller Hertzen Gedancken weiß/ dein Angeſicht weiß mein Fliehen/ fahr ich gen Himmel ſo biſtu da/ auch in die Hoͤll vñ anders⸗ wo/ kan mich dein nicht entziehen. yi Nehm ich Fluͤgel der Morgen⸗ ſeroͤth/ vnd bleib am End deß Mee⸗ res:/ Orin Hand mich wird auß aller Noth/ erhalten vnd ernehren. Sprech ich Hinſternuß decke mich/ ſo gilt der Tag vndoRacht dir gleieh | die Wache leucht wie der Tage/ bey dir finſter nicht finſter iſt/ all heim⸗ lich Suͤnd zu aller Friſt/ dir nie⸗ mand mag verſchlagen. Mein Nieren haſt in deiner Gez walt/ auch all mein heimlich Cuͤſte: Wie ich in Mutter Leib war ge⸗ ſtalt/ ohn mich haſts zugeruͤſtet/ Ddein rechte Hand war ſtaͤrs ob mir/ von Hertzẽ grund des danck ich dir/ deinr wunderlich en Thaten/ damit du mich machſt wunderſam/ mein Seel ":16 Pfalmen⸗Lieder. Seel ſolch Gutthat wol vernaht| Wai daß es gefiel deim Rathe. aew All mein Gebein pafu gezehlt| mu da ich ſolt gebildet werden:: Dein Wolii Al gen auch auff mich geſtellt/ da alnde ich fag in der Erden, in Muted Mi Ceib noch vnbereit/ des tein Den| Miu? nunfft nicht wif Pe mein! Ein Tag vor dir ſind gezehlet/ darvon fepni noch zu kein Mrena mag thon/ in 1 Mih deim Buch all geſchrieben ſtohn/ mo wie lang dus haſt erwehlet.|in ĝ Wie loͤſtlich ſind vor mirOGott Wnh dein vielfaͤltig Gedancken::Iht| Mgh Summ des Sands am Dicere| Muy þat/ ben dirwerd ih nichtwan| MiG eten. Soich oom Todanchfonf Ww Q. ach/ tein Gnad mich haltin| Eh Each ben dir merdeich blei| Con en/ die Gottloß Rott/ O hoͤchſter kul it/ die toͤdt/ lilg auß vnd mach zu in/ is Blutvolck gar vertreibt. Mni sie reden Rets onrecht bondit)| Min was dient zu jhren Sachen: /· So bald dein wort will klar herfür/ ohn unth Vrſach EO s Pfatmen, Lieber. 237 il m Vrſach ſich auffmachen. Ich haß n Rot, ja HErꝛ die Haͤſſer dein/ die dir vnd deim Wort zuwieder ſeyn/ d arwi⸗ der allzeit ſtreben/ darumb ſie mir all werden feind/ viel Schmach vnd Leyds erzeigen ſeynd/ woͤllſt mir das Siegen geben. i Erforſch mich Herr/ er fahr mein; Hertz/ ver ſuch all mein Gedancken; Vnd ſih ob mein Thun hinder⸗ werts/ auff einig Seit woͤll wan⸗ cken. Ob ich ſey getretten ab der Bahn/ laß mich O Gott nicht fuͤr⸗ baß gahn/ auff rechtem Weg mich leyte/ der dir gefall vnd ewig ſey/ mein Gewiſſen/ Ceib vnd S eel dir-: frey/ ewig ſtets ſey bereitet. Ehr ſey dem Vatter vnd dem Sohn/ vnd auch dem heiligen Gei⸗ ſte;/ i Als es im Anfang war vnd nun/ der vns ſein Gnade leiſte. Daß wir auff dieſem Jammerthal // von Hertzen ſchewen vberall/ den Welt Gottloſes Leben/ vnd ſtre⸗ ben nach der newen Art/ darzu dern Menſch, Ni 238 Pani icbet. Menſch gebildet ward/ wer das m begehrt fprech Ymen. oufet Der 146. Pfalm. wa Jm Thon: Wer Gott niché mi Wiw e|* e dieſe Zeit /ꝛc. a =o in Seele foll auß Hertzeh Mi 5X(Grund⸗ dich loben Gott mei| Mwd në herien Dir follobfingen ficte| h nein Mund/ vnd preiſen hoch dein Ehre. Yeb will mein gantzes Leben, Amh lang/ dir GoOtt/ mein HEr fagen| Png Danck/ Dieweilieh bin auff Erden,| Mok ghöͤrt HErꝛ GoOtt Preiß/ ffing vnd Lob/ du helffen kanſt allei, uhita e: All Fuͤrſten ſind auch Erd vnd M ti An dre Menſchen gmei. alſe F fich niemand lafen hfi T A ay e Noth vn kan/ den Geiſt muß er auffgeben:] Zu ſeiner Feit muß er davon/ er kan ſh nicht ewig leben. Zur Erd er wider werdẽ muß/ ſo iſt dan alle hoffunng dlſ 240 Pſalmen⸗ Lieder. 3 jhr Gefaͤngnuß wenden kan 7 Di öigen Feinde bald zurůcke ſchlan/ vnd die etom Gefangnen loͤſen. Ahim gn Gott machet ſehend/ ſo da blind| EN die Hergen er erleuchtet: Dnd dif WM nider gefchlagen find, er swiderumb| Erh auffrichtet. DBer handeltrechtond| EMm GoOtt vertrawt/ auff ſeine Gnad Astein. vnd Warheit bawt/ der wird voß derwfl GoOttgeliebet. Jundeki Auch nimt ſich Gott der Frembd⸗ Alageß ling an/ die Waͤiſen auch ernehret; afiſtt Will ſie kurtz vnbeleydigt han/ jhr Bitt er ſie gewaͤret. Die Witwen(diede er erhalten will/ ſo ſie jhm trawen“eien in ber S rill ond mll jhr felber pfe HUNN gen. o[emg Goti toill gerRsrenmit Gewalt| int Gottloſer Ceut Anſchlaͤge:/Daß Huh jhr Fuͤrnehmen auffhoͤr bald/ gw Nm, růͤck treibt er jhr wege. Daß all ſhe Ciny Thun den Krebsgang geh/ vnd ihnn Mim Frewd nicht lang befeh/ maitsi li ſchnell mit jhn ein Ende. K Odiy Der henik Roͤnig roigii l Wi; filg: i enti, Pfalmen · Lieder. 241 alls in ſeinen Haͤnden:/ Der Herr Alcatregiert gewaltiglich/ von Anfang .biß ans Ende. Von nun an biß in Iſchaol/Ewigkeit/ Zion du rechte Chriſten⸗ ſucend heit/ ſolt Alleluja ſingen. ninot- Ehr fen dem Vatter vnd dem miai Sopa ond anch dem H. Geike s/t Als es im Anfang was vnd nun/ nnder vns ſein Gnade leifte.Daß twie wandeln in ſeinem Pfad/ daß vns w Der arge Feind nicht(chad wer das p ø Der 147. Pſalm. LObe den Herꝛen/ lobet den HEr⸗ ren/ denn er iſt ſehr freundlich/ es iſt ſehr koͤſtlich vnſern Gott zu loben vnſern SOtt zu loben/ ſein Cob iſt ani ſchoͤn vnd lieblich anzuhoͤren/ Lo⸗ nan bet den DERREN/ lobet den f Erren, a Singt gegen einander/ ſingt ge⸗ gen einander/ dem Herꝛen mit San⸗ cken/ Cobt jhn mit Harpffen vnſern Gott den werthen/ vnſern Sott den wehrten: Denn er iſt maͤchtig ond von- ng ipt" mé Aimi: ingen ꝛen. g Ct % EN ag eta Sié < Sa ahas© v Ceai KN/lob `H é riani ý s as EN É 244 Pſalmen⸗Lieder. Gf Ehrfey dem Datter ond deni Nyd Sohn/ vnd auch dem H. Geige Als es im Anfang war vnd nun Yn der vns ſein Gnade leiſte. Daß g wir wandeln in ſeinem Pfad/ daß k vns die S uͤnd S eel nicht ſchad/ wer das begehrt/ ſprech Amen. Pl Beſchluß der Pfalmen⸗Lieder. MA Nicol. Selneccerus. F mogat Im Thon: Erhalt vns Here.| uah Dn fen dir Danck HErr Jeſu glö el 1Chriſt, spi vollen, daund det iſt/ gib daß wir drauß dieb ehren Gois recht/ ond bleiben bey den Worten Ai Ý ilige ons in Der arbete beini Dag dein Wort iſt ja die Warheit rein/ bauct ſteh vns bey in der letzten Nothfſ katkl gleit vns ins Leben aup dem Tod, Mue⸗ Amen Amen nau fergen gundi Meti Sai niwi T Uii iit' li" Ni He R im pifia Ciiih sowa O S ni ý eo Geiſtreiche lehrgeſäng. 247 Folgen die Geiſtreiche Lehr⸗ Geſaͤng. Pom Fall vnd Erloͤſung Menſch⸗ lichen Geſchlechtes. Lazarus Spengler⸗| DBDrch Adams Fall iſt gantz verderbt/ Menſchlich Natur vynd Weſen: Daſſelb Gifft iſt auff vns geerbt/ daß wir nit konten ge⸗ neſen/ ohn Gottes Troſt/ der vns erloͤſe hat/ von dem groſſen ſchaden/ darein die ſchlang/ Evam bezwang Gotts Zorn auff ſich zu laden. Weil dann die Schlang Evam hat bracht/ daß ſie iſt abgefallen: /: Mon Sottes Wort/ welchs ſie veracht/ dardurch ſie in vns allen/ bracht hat den Tod/ ſo war je noth/ daß vns auch Gott ſolt geben/ ſein lieben Sohn/ der Gnaden Thron/ in dem wir moͤchten leb en. Wie vns nun hat ein frembde Schuld/ in Adam all verhoͤnet:/ Alſo hat vns ein frembde Huld/ in = küf Chriſto n finog i Mein 4 U i lein Uobniciy Hi Woi Enki h noch ſchen inem Men⸗ liſt aue in Heyl oſt bey Der Tt icht/ ſe OD flv Ken: ſtreiche lehrheſing. vnd ni jcht bey Sott dem Denn wer jhm will ein an⸗ der Ziel/ ohn dieſen Troͤſter ſtecken/ den mag gar bald des Teuffels waltz it feit ner Liſt erſchrecken. Fein Gott vnd dem ver⸗ ſchan⸗ 19 waa o 4u handen hie/ hab ĩch doch mie /den ſehen fallen/ der ſich oltes Troſt/ er hilfft pallen. Ich bitt O HErr auß Hertzen Grund/ du woͤllſt nicht von mir nehmen 1/4 Dein heiligs Wore auß meinem Mund/ ſo wird mich nicht beſchaͤmen. Mein Suͤnd vnd Schuld/ dann i in dein Huld/ ſetz ich all mein Vertrawen/ wer ſich nun feſt/ darauff verlaͤſt/ der wird den Tod nicht ſchawen. Mein Fuͤſſen iſt dein heiligs Wort/ ein brennende Lucerne:/ Ein Liecht das mir den Weg weiſt & iij fort/ 248 Pſalmen⸗Lieder. Gi fort/ b dieſer Morgenſterne/ In in het vns auffgeht/ ſo bald verſeeht/ der Aif Menſch die bobe Gaben die Got;| mG tes Geiſt den gwiß verheiſt/ die unnt Hoffnung darein haben. Eata Ehr ſey dem Patter vnd dem G Sohn/ vnd auch dem H. Geiſte n gebas Als es im Anfang war vnd mm feym i der vns ſein Gnade leiſte. Dannet allein/ vns in gemein/ mit vberrei⸗ chen Gaben/ an Leib vnd Seel/ ohn alle r hat gnaͤdiglich erhaben. Ein Sefang bom Geſetz vnd midig ů— Evangelio,! pie hlehttſſe Ghitin ie y nimme l nea ei$ Was Gott im leb gebotten e hat/ da man es nicht kont halten; Erlub ſich Zorn vnd groſſe Noth/ ſ Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 239. il por Gott fo manigfalte. Wom Fleiſch wolt nicht herauß der Geiſt/ vom Geſetz erfordert allermeiſt/ es war mit vns verlohren. Es wahr ein falſcher Mahn das bey/ GOtt hat ſein Geſetz drumb geben: /: Als ob wir moͤ oey frey/ nach ſeinem Willen lebe) iſt réit Spiegel jart/ dert vns Art/ in vnſern Riden auß eignen Kraͤ wol es offt verſuchet ward/ noch mehrt ſich Sůnd ohn maſſen. Deñ Gleißners Werck Gott hoch ver⸗ dampt/ vnd jedem Fleiſch der den Schand/ allzeit war migtbore 5 Noch muſt das Goſetz er fuͤllet ſeyn/ ſonſt wern wir all verdorben: wumb ſchickt GOtt ſein Sohn erein/ der ſelber Menſch iſt wor⸗ Ser Das gantz Geſetz hat er er⸗ füllt; agr m Vaiters Z onig. enga e AÇ 16. G erfuͤllet iſẽ/ en:i So ulf i iſt des| o k WN up ze meinz dein f f i Win T w eiffeltrag/ fa te,-= Ai l inder. fi e' jm den ſchein/ laſſet. Mit dara wiem| ertyis A od 272 Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. Zey Lob ond Ehr mit hohem jsa vomb dieſer Butthat wil, pu: Gort Datter Sohn vnd hoi| i nahm fuͤllen. Was er in vns angefangen f fitti fa hat/ ju Ehren feiner II tajefatitaf i liger Geiſt Deno E Gnad er⸗ ig werd ſein Name. auff Erd/ geſcheh wie ins Him⸗ vis hone: D 4 woͤllſt vnſer n. Als wir auch j bom Vbe nen. Ein Betlied vmb Wahrs e Buf Sicherheit vnd Nichtigkeit deß Menſchlichen Lebens. Da ulus Spera atus.' H Jiff GOtt wie iſt der Men⸗ " mo n Noch ſo groß/ wer kan es alles erzehlen: e Sang tod ligt er ohn alle en Kath weißloß/ erkennt auch nicht feing end/ Hertz I A Sein Reich zukomm fiin Will $u ng ſtahn/ loͤß vns CR E E ae G Whim mitalien noli 1 hilea lfehm. Alindie finu T eZ Todide Huͤlff vnd Beſſerung wider die pnie H lattenozGeiſtreiche Lehegeſoͤng. ꝛſ⸗ bnd Sinn iſt gar dahin/ verderbt mit allen Kraͤfften/ weiß nicht wo ers ſoll hefften/ kennt nicht das Gut noch minder thut/ was GOtt ge⸗ faͤllt/ hat ſich geſtellt/ widr allen Gottes willen O Herꝛe Gott/ hilff vns dieſen Jammer ſtillen. Nicht Raſt find er auff Erd/ wie faſt er ſucht/ kein macht wil jhn doch rettẽ:/ Sein Caſt/ jhn als der Hoͤllen Gaſt verflucht/ ach Gott hilff jhm auß Noͤt ir ruffen all/ in dieſer Ou dir dem hoͤch⸗ ſten Gute/ du ke 9 the/ Zu deiner Gnad/ ehe Todt/ der alls hinnimbt da nit mehr pt/ deiner Gnaden Huld erwer⸗ ben/ O Herꝛe Gott/ laß vns nicht alſo verderben. Ach wie/ war nun dein Zorn hie/ ſo Griinm/ da dein Wort lag ver⸗ bor gen/ Nun ſie wider zu geben frů/ jhr ſtimm/ doch niemand wil jr ſorgen/ man hoͤrt ſie wol/ die Rirch iſt voll/ noch wiil ſich nie mand maſ⸗ Ait fep & \ x ETEY pm pnfi tA è Geifreidhe lel der Zorn iſt alſo gro er w Ind nick ri V 0 in durch deinen liebe Kibea ene us/ darein Deir in Wol 7e Ñ — Ind jon Ahriſto 276 Geiſtrei euh⸗ehrgeläͤng. vnd ſeine ſuͤſſe Wunderthat J gar thetvr haters erworben. Dem T ich gefangen lag/ im Tod war ich verlorer n373 Mein Sünd mich quaͤlet J Nacht vnd Tag/ darin ich war geboren. Ich fiel auch jmmer tieffer oneri war tein Guts am£ die Suͤnd ha t mich beſeſſen. Mein gute e Wert die galten nicht/ es war r mitjhn verloren:/ Oer frey Wilf ha ſſet Gottes Ge⸗ richt/ Er war zum guten erſtorben. Die Angſt mich zu verzweiffeln treib/ daß nichts dann Ster ben bey mir bleib, zur Hellen muſt ich finckẽ. Da jammerts Gott in Ewi gkeit/ mein Elend ober dier maſſen:/ Er dacht an fein Barmhertzigkeit/ Er SHULER s$ wolt mir helffen laſſen. Er wand ertz/ es war zu mir ſein Vatter H. beni ihm fůͤrwar kein Schertz/ er ließ ſein beſtes koſten. Er ſprach zu ſeinem lieben Sohn/ die Zeit iſt bie. zu erbarmen 5 gia pu Gif Í fin tnine wi fe das hii ffit pnâli wifif lof femit! Dre fam tond den:/: Vo sorty Ær den Gar! (walt/ Erg falti dent Er fprac hich/es ſoll geb mich ſe wil ieh firi bin dein on ih bleib da j ehd niche ein lonini f N Hufia Geiſt reihe tebegefä: ing 2s? W þin meins Nergens werthe Cron/ vnd ſey das Heyl der Armen/ vnd hilff jhn auß der Suͤnden Noth/ er⸗ wuͤrg fuͤr fie den bittern Todt/ vnd laß ſie mit dir leben. Der Sohn dem Vatter gehor⸗ ſam ward/ Er kam zu mir auff Er⸗ o einer Jung gk raw rein vñ ; den G Sar peitnlich für walt/ Er giengi ſtalt/ den T miches foll dir ferte geb"o' felber ang) ringen. Dann ich bin dein/ vn biſt mein/ vnd wo ich bleib/ d oltu ſehn/ vns ſoll der Feind nicht f heyden. Emir m n Datta! Fena Lebenin A n yd eah es Werd ge einen Ehren/ jt Der edle ' 9 nd nun/ eife. Daf wit d/ daß vns h hef chad/ wer m p> $ ¢ vondir tjun sech Dein nich sÌ og $t gy E weck vn 260 Geiſtreiche fehe gi aͤng. ikni alten Meuſc kraͤncke/ daß der glhne New feb en mag Wol hie auff die⸗ pagota > Sinn ond all Be wde chi edancken han zu dir. fyi ſey Gott dem Datel rMak to feinen Sobni] Mun Der vus als ein Wolthaͤter/ von erdaunt uͤ ſet ſchon. Dem H. Geiſt foan A m vnd Ehr ge⸗ thotin nN £ Glauben, oͤn Lied,(agepak w Ing fi tnde Wergl ndri ſtum hak geben 218 l Oih ten Sohn in Todt be, tat fi i wir nun ewig leben Midea zroh ift deine Lieb? Die| fG E i an von Hertzen/ gantz( fonenn "o rm Gott gib Gnad/ Wh Sn) = deß amer vergeſſen. Hii s þat vns zum Himmel ' jona iil Menſchen Staͤr⸗ f cke./ Allein der Glaube ſelig I. , om Ee KK mma Fe Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 26t ohn alle vnſer Wercke. Darumb wer glaubt an Jeſum Chriſt/ der | pat das ewig Leben/ merck gar tuſun eben/ dann wo nicht glaube iſt/ mag a kein Menſch ſelig werden. Wer nicht glaubt der iſt ſchon verdampt/ als Chriſtus ſelbſt thut fagen::: Nimmermehr Er ſich deß erbarmt/ der trotzt auff Werck ohn Giauben An Leib vnd Seel wird er geplagt/ kan auch fein Troſt er⸗ langen/ ligt gefangen/ allhi ohn al⸗ le Gnad/ ewig in Todes Wer gle pleit End/ der wird gwiß ſelig werden /· Snd Chriſtum frey ohn Forch kent/ fur aller Welt auff Er Wird er auch jn im hoͤchſten ⁊ hi für Gott mit Ehrn bekennen vnd jhn nennen/ ſeinen Miterben ſchon/ deß Frewd wird ſeyn kei Ende. l Ein Geſang/ von Chriſto vnd ſei⸗ nen Wolthaten. D. M. L.| LE Gott/ dein Soͤttlich Wort ¶ iſt lang verdunckelt ̃ blie⸗ 264 Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. Qik Dar durch vns haſt auß aller Laſt/ uche erloͤſt mit deinem Blute. asl fhi dauck ich dir/ drum̃ wirſtu mir/ nach Mi% deiner Verheiſſung geben/ was ich ſcgang g mirs nit/ im Todt iG toein À 9; ff je/ du werdeſt die/ fentro in keiner Noth verlaſſen⸗/:Die dein Wort recht/ als trewe Knecht/ in Hertzen vñ Glaubdẽ faſſen. Gibſt jn terimi bereit die Seligkeit/ vnd laͤſt fie nit igi Herꝛ durch dich bitt ich/ ich vnd willig ſterben ſey dem Vatter vnd dem| ihih Sohn/ vnd auch dem heiligen Ge, Guy fe 11: Xis es im Unfang wat ond ify y nun/ der vns ſein Gnad leiſte. Dañ fiori er alfein/ons tn gemein/mit oberreitl iy, Co chen Gaben/ an Leib vnd E eelobn iy allen Fehl/ hat gnaͤdiglich erhalten. rcio y Sin anders. 1 MG ‘R Ompt her yu mirf priche Gottes hiy ** Sohn alldiejhr fent befekte ny retnun/mit Sånden hart beladen iy Ihr Jungen/ Alt/ Frawen vnd Mann/ | Geiſtreiche dehrgefaͤng. 26 Mann/ ich will euch geben was ich han/ will heylen ewren Shaten: Mein Joch iſt ſuͤß/ mein Buͤrd NIN ift gering/ wer mirs nach traͤgt in dem Geding/ der Hoͤll wird er ent⸗ weichen: Ich will jm trewlich helf⸗ tragn/ mit meiner Huͤlff wird ejagn/ das ewig Himmelreiche. vnd gelitten 4/ waus ji ch Gottes Willen. Gern wolt die Welt auch felig: ſeyn/ wann nur nicht wer die ſchwere Pein/ die alle Chriſten ley⸗ den. So mag es anders nicht ge⸗ ſeyn/ darumb ergib ſich nur darein/ wer ewig Pein will menden: All Ereatur bezeuget das/ was ebt im Waſſer/ Laub vnd Graß/ ſein Leyden kan es nicht menden. Wer dann in Sottes Namen nicht⸗ M. will⸗ < EA a x 266 Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. wil/ uletzt muß er deß Teufels tiel mit ſehwer rem Gwiſſen leyden. f amp der Menſch ſchoͤn jung pnd lang ſih morgen iſt er ſchwach vnd kranck/ bald muß er auch gar ſterben. Gleich wie die Blumen auff dem Feld/ alſo muß auch die ſebnoͤde Welt/ in einem Huybes derben. Dis Welt er gittert od dem Todt/ in der letzten Noth/ iieo oim Ang s Aut obion Welſich Ktinde kt blde frome werden, Ei)- der ander das/ ſeim armen See gantz vergaß/ die⸗ weil er lebt auf f Erbo lag/ w Di Ich fuͤrcht ad/ die er nicht ſein ſtoltzer nf pieten ie gange Welt/ Sil⸗ Um iis M Geiſtreiche Leht geſaͤng. 267 l Silber ond Gold vnd alles Selt/ noch wipe an a Ft; Dn G Runſt/ vmb ſonſt/ wer ſich in Chr M- amheil; erer Troj er/ damit e I i6 vi piele 2 eiti i ig Frewd/ dar⸗ 5lebt kein chen kan/ die Kohn de| kih Don moft meoo ugt mit fiot i aena e Ende 1] 33 der earr ſten/ das acht man jecund klein/ es moͤcht wol Gott erbarmen/ es geht M iü nur DS Sůÿnder du ſolt dencken/ nicht ™ recht haſt du gethan:/ BOtt wird| mh: aeh sa Ý nit ſchencken laß dirs zu mdni ſtus hat Matehaæus abam: Dai erden/ den La⸗ mm a kn y 2 3e —— th niehk Rieh rin Gel euch Gair iche Lehrgeſaͤng. js daß kein Gwalt bleibt veſt ifs er beſt/ das Seitlich muß ver⸗ inden. Das ewig Gut/ macht chten Mut/ darbey ich bleib/ wag AE it vnd Leib/ Gott helff mirs v⸗ berwinden. A Ding ein weil ein Syrich/ wort iſt/ Herꝛ Jeſu Chriſt/ du wirſt mir ſtehn; zur Seiten: /Vnd ſehen auff Fdas Dn nglůck mein/ als wer es dein/ das wider mich thut ſtreiten/ Muß ich dann dran/ auff dieſer Bahn/ Welt wie du wilt Gott iſt mein Schild/ der wird mgpa wol be⸗ deiten. Dem Gottond Schoͤpffer aller in jeder fing/ Lob/ Ehr mit Frewden: 1/: Dem A E T wath falie iche Lehr gefaͤng. LIF, agung får alfe geift eibliche Wolthaten Regimenten. Eſu du woͤllſt vns weiſen/ deine werck zu preiſen/ ohne dich/ ohne moͤgen wirs nicht enden: /: erꝛlich reichen Segen/ haſt du Ach hilff/ ach hilff/ daß pirs e en. Nechſt dir du edler Hort/ der groͤſte Schatz dein Wort nim all vnſern Schmertzen macht froͤlich vnſer Hertzẽt/ /Es challt/ es ſchallt/ im Cand jetzt mit alt. Schoͤn Gaben gibt dein trew Diener allermeiſt/ rifi ut zu lehren/ dein Him⸗ melreich zu mehrenꝛ:: Allein/ al⸗ lein/ allein/ dein ſoll die Ehrs ſeyn. Schutz vnd Fried im Lande/ Heyl in vnſerm Stande/ iſt ja/ iſt ja Herꝛ dein Segen:· Mitten vnter den Feinden/ retteſt du die Deinen/ in dir/ in dir/ iſt Krafft vnd Leben. Regenten weit ond breit/ getrewe Obrigkeit/ haſt du vns HErr ge⸗ MY geben WA Harag je Lehrgeſaͤng. geben/ gute Geſetz darneben:/1 Es kan es kan/ durch dich/ alles wol beſtahn. Recht tuͤglich policey/ auch Empter mancherley/ thuſt du HErꝛ Chriſt erhalten/ bey Jungen bnd bep Hiten it Seo vns/ “as g n/ muß de chwol/ glei Nangel He er/ dann der aͤſt/ verlaͤſt/ ſo h Kleyder ; Ea i ich a| t miryrefen| ' d Sch inian Rini FAN Mih dae fin piht Dt nith | eTii Schet E ] win ſihh kwann Sid | tri Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 276 Ein Chriſtlich Cied wider die Fein⸗ de der Seelen. Sote verley mir deine Bnad L sio palf ono Rath rich mafi-| ſonſt gar verzagen:/ Es ſeynd der Feind ſo grawſam viel/ in dieſem gZiel/ die mich von dir woͤlln jagen, Mir hat die Welt jhr Netz geſtellt/ das ſuͤndlich Fleiſch/ mich von dir heiſcht/ O Herꝛ dir thuichs klagen. Der Teuffel iſt der argſte eind F er reiſt vnd greint/ vnd treibt ſer Tuͤcke/ Vnd hat doch ni Schewen dran/ das macht er kan/ den Schalck gar hoͤfflich ſchmůck⸗ en/ in Gleißneren/ ſo mancherley/ er ſich verbirgt/ viel Volcks erwurge⸗ wann ers von dir thut zůcken. Fuͤr dieſem Moͤrder mich behůt/ HErr durch dein Guͤt/ in mir mah rein das Hertze:/ Wo du nicht ſelber bawſt das Hauß/ fuͤr dieſem Grauß/ ſo faͤllts mit groſſem Schmertzen. Wo du nit biſt Herr Jeſu Chriſt/ ſelhſt Helffer groß/ von Mvj die⸗ 276 SGeiſtreiche Lehrgeſang< dieſem Stoß/ ſo iſts vmb mich ein Schertze. Sarumb O Herr thu mir bey⸗ ſtahn/ von jetzund an/ biſßz a letztes Ende:/ So wil ichs f wagen tran alles was ie ſt thu mir nur ſende eR/ vnd daß zerbreſt/ die iffel S nicht wenden. a die Welt ond Tent n Thal/ auff einem ni Soif doh beyi dir Uroſt vnd Friſtz UHERR Jefu| Chriſt/ du kanſt fic überwinden Ich wi fuhr daher/ vnd wanns leyd wer ein$ jederman/ leit mir nichts dran ben dir laf ich mich finden. 1 Es kompt der Tagvnd iſt nicht weit/ der bringt groß Leyd/ den die ſich jetzt lahn ſchrecken:/ Vñ glau⸗ ben nicht in dieſer Noth/ in dich O Gott/ wi jb hr Schalckheit auff decken: Vnd ſtraffen ſiejmmer vnd je/ auch sesana DOn cepi mich/ in Chrif tea ne CET Pry STe meiſt /v benin: Nein Sel(befebLich in dein Haͤnd/ die du mir haſt gegeben. Ich bitt/ ERR R© guadig mir Du) 278 Gawai Lehrgeſaͤng. -~ P Vaͤtterlich zu dir/ mein danckbarlich empfangen. Solchs rewt mich Herꝛ von hertzen Grund all bliet ond alle Stund Ji HErꝛ Gnad erlangen. nung fele gu aller roffe iter Wad S3 land Jeſum Chri iſt/ der nein Seel behůten. D aß ſie E | nicht weich von deiner Gnad vnd mir de eß Feinds Gewalt mit fhad noch ſein grauſames Waͤten. t fůr mich guug ge⸗ um deß Creutzes ge/ ſehe ich mié Blauben nick pater geſtritten. Den Tob Teuffel ond Hoͤll vberwund/ vnd fie vertie get gar zu Grund/ jhr Maht: gaͤntzlich zer ſchnitten. halt ich mich mein pEr vnd Gott/ thn mich darauff v i en: e Lehrgeſoͤngg. Biſe der Armen, bs| aln w Roſengart/ kaß Gle igen/ we GOtt Undenn gebawt/ den will Kodrrtg L Aris oſeuh Ber fromme| domin d viel erfal Und hat Job man leſen dußßtrolt ifa í wahy Noh| Cowi jhrer Noth/ genaͤ⸗ ch/ zn , GO pers| Wa Go zwt/ wann noch der Feind ſowiler.(| Am ; p dem Tenffel vnd deer| Čulsfo fi Sott mich abzuführen: Nik re Huf ibn meinHofunung if gfelt| wi ſein Gutthat th nich ſpͤͤren. Dann i D er mir ha$ nad/ Hülff vnd Rathi| Grody in ſeinem Sohn verheiſſen: Wer tumma SoOtt vertrawt/ hat wol gebawt/ fafan wer wolt mich anders weiſen. 0 Wann boͤſe Ceut ſchon ſpotten mein/ mich e vnd gars| tenis sara ſol Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 281 hachten/ der Schutzherꝛ mein/ iſt Gott allein/ dem hab ich mich erge⸗ ben: Dem ich vertraw/ veſt auff jhn baw/ der kan mich noch erheben. Ob ſichs bißweilen ſchon anließ/ Is wolt mich Gott nichtſchuͤtzen:/ e i Ond hått die Welt mein VBber⸗ druß/ wolt mich darzu auch trotzen. Sos weiß ich doch/ er wird mich noch/ zu ſeiner Zeit nicht laſſen: Wer Gott vertrawt/ hat wol ge⸗ bawt wie koͤnt er mich denn haſſen. Darumb frew dich mein liebe Seel/ es ſol kein Noth nicht haben: Welt/ Suͤnd/ Todt/ Teuffel vnd die Hoͤll/ ſolln dir nicht ewig ſcha⸗ den. Dann Sottes Sohn/ der Gnaden Thron hat ſie all vber⸗ wunden/ auf Gott vertraw/ feſt auf jhn baw/ der hilfft zu allen ſtunden. Dann keinen er verlaſſen hat/ die nach feim YE f Weks| entojn darauff bawt/ men T ſen. Mil TN ff bep Wenfchen, Muht Gott dem Her⸗ Shen ottfog pnd vem d Dein 1 wit mermehr zu Eh⸗ erſchein /d will Helffer Grad/ n Name ens voee| faee That ttbertrawt/ Gitebeh (Fmbont Nau Wakln aayo seai i, Idie er/ vnd| wB Mtfikjs Deiner Gefen tnet kathi wir bitt en Gnad vnd nicht das Giné Recht danm fo duh Erdmreh Ti tiia ten% li HA Gat eiche tojeaeföng. ten Zohn) vns geben woͤllſt nach vnſerm Thun ſo můſt die gange Welt vergehn/ vnnd koͤnt kein Menſch vor dir beſtehn. Ach Herr Gott durch die Trewe dein/ mit vnd aeisi vns r3 That l wohn bons mit deiner G åte pR de ein sa eS imm femi y ns bittern ge Wunden roht/ ————————— 284 Geiſtreiche tchrorſäh ifn —.— te find ja fúr die ga R fimo Zahlung vnd das Loͤſegelt/ dß Aufgn troͤßten wir vns allezeit/ vnd hoffen ften auff Barmhertzigkeit. trobi Leyt vns mit de er rechtenard|injóna vnd ſegne vnſer Statt vnd Cand/ a gib oùs aflseit dein beiligs DBor MN Behůt frs Teuffels leſſt vñ Mord/ nikoh beſcher ein ſeligs undelein/ auf named daß wir ewi c feon: Xmen.(teii i m Ebe fen Ott in dem hoͤchſten Thron/ vnd fo feinem einig|! Sohn/ ſampt dem Troͤſter heiligen luun n | Gafi der ons fein ilf allzeit be, Wadon weiſt/ dem ſey LCob/ Preiß geſagt/ Ayi llzeit/ von nun an biß in Ewigkek. mnlut Ein anders.| awa Wider die Hauß⸗vnd Bauch⸗ Wty Sorge. f uter Zoi Arumb betruͤbſtu dich mein qng An) Hertz/ b dich/ vnd Moy ierg,/ nur vmb das Ñi b Su ut i vertraw d du demem Geiſtreiche kehrgeſz ing. 287 Er kan vnd will dich laſſen nicht/ Er weiß gar wol was dir gebricht/ Himmel vnd Erd iſt ſein/ mein Vat⸗ í cott der mir beyſteht in alle loih. Pe pu mei Hott vnd W atter wirſtu verlaſſen aa tterliches Hertz/ ich bin cin armer EAN auff Erden trauen meip Oi 7 ob ich gle ich werd veracht/ ſo weiß ich vnd glaub veſtiglich/ wer dir vertrawt dem mangelt nicht:: Helia wer ernehret dich/ da es ſo net nicht /in ſ. Ein W and/ zu adai von Sott geſand: Da er lag vnter dem Wachhol⸗ derbaum/ ein Engel Gottes vom Himmel kam/ er bracht jhm Speiß vnd Tranck/ yr gieng gar einen wei⸗ fit; o Geiſtreiche kiaii| Oi ten Gang bif yu tem Berg orp i tuuh gen anut. lw| Mg Des Daniels Gott auch nicht oitashi perga fda er onter den Lowen faf|MS ſein En gel ſand er hin/ vnd ließ jhm Speiſe brii ngen gut/ durch{einen Dtener Habaeuc. Joſeph in Zay pten verkaufft! ward/ vom Koͤnig Phar ao geſan gen ha ub ſein Gottsfoͤrchtig⸗ ht jhn zu eim grof⸗( Herꝛn/ daß er kont Vat ter vnd J valk Brüder ernehrn. Es verließ auch nicht der gekreue na Maͤnner i Sana. 1 rothfecinen Engel ſand er hin/ bewahrt ſie fůr des Sewers Glu Fibnauchaug alier Stoth. Enoh harfo ſen ewiglich/ ch tgant pudir iner Seelen reich/ ai ich genng bievndet viglich. Der anil Ehr will ich gem'i entbern/ du woͤllſt mich nur des E⸗ wign Aai haſt/ durch deinen herben bittern Todt/ das bitt ich dich mein HErꝛ ott⸗ is iſt auff dieſer Welt/ Silber/ Gold/ oder Gelt/ thumb vnd zeitlich Gut/ das nur ein kleine Zeit/ vnd hilfft zur Seligkeit. keit/ zu meiner Seelen Lob/ Ehr vnd Prei Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 287 wigen gewehrn/ das du erworben 4 i Ii M i E 288 Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. Guir Hat er dir doch zu ſeiner Zeit/ in WM Augenblick d cin Sec! pnd Leib| Guh w prnh s natårlich Ceben/ ohn all Mußdas p E rg vnd Xrbeit rim wieiind Í li undiecer ott d n Pige Weni bim fam» afforoidh sibni| witoneh ij Sno ſehd gettoſ p Tuik io het gläch te nit Horg⸗ aögnge ſhtwhetz Lißfahte en Fel pa à h Got Staub vnd Erden/ raea o bald in ſchneller Fahtt/ Theil ooh Amüchtr wis rden. on afad dahin gericht fie i vnd fpinnen ni eht ſo i 1o ackt ſie BOtt fo fhsne, alfor MB = seient nichts gid a Miga m woni Geiſtreiche lehrgeſaͤng. 289 Weil GOtt kleidet das gruͤne SGraß/ vnd ziert es ſchoͤn ůder die Ma fidas doch gaꝛ bald verdorꝛet/ wie vielmehr wird GOtt vns das er fuͤr vns ſorget. Wie ein Vatter fuͤr ſeinen Sohn/ alſo wird vns Sott trewlich thun/ wie vns Chriſtus thut ſagen/ dꝛumb i f eyd getroſt/ ſpricht Gottes Sohu vnd laſt die Heyden verzagen. Weriſt der ſeiner CLaug ein d Ehl/ ob er gleich drumb hat groſſ ſſe Qual mit Sorgẽ kan zuſetzen/ ob er eid gantz vngemach/ vnd kummert Toan Hertzen. aß fahren was nicht bleiben wil/ | ba ann Gott der HErꝛ nach ſeinem Ziel/ hat allbereit gemeſſen/ dein Theil/ vnd wird dirs geben wol/ Er wird dein nicht vergeſſen. a Sprich nicht in Mangel vnd ig Noth/ wo werden wir dann neh⸗ men Brod/ daß wir nicht Hungz⸗ leiden/ wir haben gar ein klein Vor⸗ wabi womit ſolln vys bleiben sutane Qe onp a aan kepro ing, Sefe i were/ ſo tan Leib 292 Gaeiſtreiche Leht geſang. Gif Wann vns nun naht jetzund der Wikin Tod/ ſo troͤt du vns OHerꝛe Gott/ E pmb i dem ohnes Namen/ hilffin de ndlic aller Neth/ durch nits Y en- Gi Mulſche Nicolai. gemit Y Ache auff/ o die fim| fhonn Se me der Waͤchter ſehr hoch Pfoten wach auff du— ſalem:/: Mitternacht len Th unde/ ſie ruffet vns mit| pitii ſeyd jbrilugen foliis Jungfrawen. Wolauf Bråus| Oo tigamb kompt/ ſteht auff/ die Cam⸗ oR pen nembt/ Halleluja/ macht euch bereit/ zu zeit/ jhr muͤſſet Ee E a zg E i ter fingen?| g wdẽ fp! ingen/ a aá| Ì 10 fehi eplend anfi: Mii T| ñt poms piel pråchs| goleg ) ſtarckvon War⸗ ad S wird hell/ jhr h thh Nun kom du in w wer⸗ Era i Cetea Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 293 werthe Kron/ HErꝛ Jeſu Gottes Sohn/ Hoſianna/ wir folgen all/ zum Frewden Saal/ vnd halten mit das Abendmal. Gloria ſey dir geſungen/ mit Menſ chen vnd Engliſchen Zunz gen/ mit Harpffen vnd mit Cymbeln ſchont/ Von zwoͤlff Perlen ſind die Pforten/ an deiner ſtatt wir ſind Conſorten/ der Engel hoch/ in dei⸗ nem Thron/ kein Aug hat je ge⸗ ſpürt/ kein Ohr hat mehr gehoͤrt/ ſolche Freude/ deß ſind wir fro/ Jo/ jo/ jo/ jo/ ewig in dulci jubilo.| Ein geiſtlich Brautlied/ vber den 5. Pſalm. i Ejusdem. Wse ſchoͤn leuchtet der Mor⸗ genſtern/ voll Gnad vnd war⸗ heit von dem Herꝛn/ die ſůſſe Wur⸗ pel yefe: Da Sohn David auh im/ mein Koͤnig vnd mein Braͤutigam/ haſt mir mein Hertz beſeſſen/ lieblich/ freundlich/ ſchoͤn vnd herꝛlich aer vnd Ehr⸗ ij lich⸗ eiche lehrgeſaͤng. ch erc von AA vnd ſeht jin A a E EET P ZA hG g AA da hoet 2-y ir Mein| Whim ſt dich cinLilium dein fåf| AW m/ iſt lauter Můlch nayt/ L n/ Bluͤmeleim f in Biani ian ſch Manna das| wt. Eu wireff en/ dein tante ieoa ii wieg Geuß ſehr tief n mein Serg hins| Min ein/ du heller J vnd Rubin/ die Jwing Flam̃en deiner Liebe:/ Vnd erfrew undlafd mich daß ich doch bleib/ an deinem| denie An ßerrvehlten E Ceib/ ein lebendige m Rippe. Wach dirif mir/ gratiola, cœli roſa, kranck vnd gluͤmmet/ mein Hertz durch Liebe vae] Von Gottfompt mir ein Frew|| i denſchein/ wann du mit deinen aͤu⸗ a gelein/ mi f freundlich thuſt anbli/ é i O afan O pert Jefu mein trarotes| wijn Gut/ dein Wort/ dein Geiſt/ dein maugh Leib vnd Blut/ mich jñeꝛlich eꝛqul, Innbis cken. Nim mich/ freundlich/ in dein i h Arme/ A Eai Ei ES s T E Geiſtreiche leh 29¹| Arine/ dich warme/ werd von gua⸗ den/ auff dein wortkom ich gelad Herr Sott Vatter mein ſtarcker Held/ du haſt mich ewig fuͤr der Welt/ in deinem Sobn geliebet:/ DSein Sohn hat mich j m ſelbſt ver⸗ trawt/ Er iſt mein Schatzich bin ſein Braut/ ſehr hoch in ihm erfee⸗ epet. Eja Eja Himmliſch Ceben wird er gohen/ mir dort oben/ ewig foll mein Serg fhs loben,! Zwingt die Seyten in Cytbaras ynd lag die fáffeMuficagang fi denreich erſchallẽ:/ Dagi mit Jeſulein/ dem wunderſchoͤnen Braͤutgam mein/ in ſtater Siebe wallen. Singet/ ſpringet/ jubiliret/ triumphiret/ danckt den HErꝛen/ grof if der König der Ehren, Wie bin ich doch ſo hertzlich fro/ ein Schatz iſt das Avnd O⸗ der Aufang vñ das Ende. Er wird mich doch zu ſeinem Preiß/ auffneh⸗ men in das Paradeiß/ deß klopff ich in die Haͤnde/ Amen/ Amen kom du N üij ſchoͤnz 196 Seiſtreiche Lehrgeſaͤng. o B ſchoͤne/ Frewdenkrone /bleib nit lal ndn ge/ deiner wart ich mit Verlangen fiihen Eein Geiſelich Cied/ uz Vom Streit deß Fleiſches wieder fangeh den Geiſt.| AE NVn hoͤret zu jhr Chriſtenlent/ iM wie Leib vnd Seel gegenander Wulſt ſtreit/ allhie auff Erd in dieſer Zein ſl haben ſie ein fraͤtigs kriegen/ keins mag vom andern fliehen. Leibz.| SDer Leib der ſpricht: Ich binge⸗ ſund/ ich hab noch viel der gulen Stund/ eh mir das trawrig Altet kompt/ will ich in Frewden leben/ nach leiblichen Luͤſten ſtreben. Seel. Die Seele ſpricht: Ich rath dirs ticht/ ach foͤrchſtu nit Gottes ſtren⸗ ges gericht/ du haſt dich in der Tauf bery ach Gottes Willenzu leben/ ſeim Wort nicht wider ſtrebẽ Leib.| Der Leib ſpricht: Ich bin ſtoltz ynd fein/ mit guien Geſelln beym $ kůh⸗ LE e Geiſtreiche Lehrgefaͤna. 297| ktuͤhlen Wein/ da will ich friſch vnd froͤlich ſeyn/ mit Singen/ Sprin⸗ gen/ Tantzen/ wills wagen auff die ſchantzen. Seel.: Die Seel ſpricht: Denck aurei⸗| chen Mann/ der ſich nam ʒeitlicher WMolluſt an/ der muſt ꝛit Leib vnd ſeel darvon/ ward in die hoͤll begra⸗ ben/ als Chriſtus ſelbſt thut ſagen. Seib.’ Der Ceis ſpricht was acht ich f får mir noh in ich mich wol uͤnden s ſey frů oder mir die weltlich; ¢ 4 7 g 298 Geiſtreiche lehrgeſoͤng. Rath/ darnach ich audy fre` ben/ dieweil ich hab d as Leben. Sel. Die Seele ſpricht: Es komt die A Eeit y Seel von einan⸗ hilfe dich dann dein J etti e iB? dt muft sur Aſchen l ann du biſt gemacht wt ; Ceib. r Leib der pride Du mah ang 7 er T nor A E a le fpuiett Ich treib kein t ein zerknirſch⸗ uf atf a — ohren/ den odeme i außerkoh⸗ pH A pan mein Herr/ apih Sana io mbekehr/ S eigr G i mein Mg 298 ff/ daß wirs + 0 gek zb ba 2 2 2 Qa uc Dd E T = f y st ji Beiſtreiche Le u den/ t it Gia {] i meh € T 4o y t u yerler sitie me 2 ma fle 116 ehren/ die⸗ f der Azi ang lerman; ¿ eren. d beſch Ein col H rewd 7 Ni seh A EÈ y ja! mich auff rechte $ pie joo SGeceiſtreiche Lehrgeſaͤng. Wann ſich der Menſchen Hulde/ vud Wolthat all verkehrt: So find ſich Gott gar balde/ ſein macht vnd Gnad bewaͤhrt. Vñ hilfft auß alle⸗ n Sůnd vn Skar| A ok y Attini wiih Hewi AN mijjen nd oon Banden f i mwer der Tod, ertrowen/ in eren Zeit: Es kan mich det alles Leid. fiele mein Leib t Sehem ecs| ner giit“befaat| el ernehret/ lobt £$ vnd Mun be hen sefi Das 10 7 darinn man nſt verdirbt alle Sel/ Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 301 Zeit/ cie wir zubringen auff Erden/ ſelig werden/ vnd bleiben in Ewigkeit. Auch wenn die Welt vergehet/ mit jhrem Stoltz vnd Pracht: Wede Ehr noch Gut. welchs vor war groß geacht. Wir ò dem Tod tieff in die wann wir geſchlaf⸗ llvus erwecken Gott. eibt vnverlohre ngea Schoß/ HE er ren/ von allen / rein vnd auch d Erb deß HEr⸗ s nicht jrꝛen/ deß pns gef; Siin© a KTI k hat N A | 302 Geiſtrei He Lehrgeſaͤn ig: Gif | hat Gues die Fuͤlle/ erworben vnd maf A Genad Gott der heilige Gelkim Gi alt a Glauben v nsregi ieret/ zum N Reidh Emens d der Himmel faͤhret/ jhm ſen L ETN, 4 Ehr vn E me w Amd d wornitool J i Bitdi 1 Mubllet chehdei, inite y Mius oe i I Schrehen fite verſchon/ gib: È Getenen. Gib pnfer: Dh Euf tangs Leten/ W upheit rechte Brunſt/ zu deinem Wort⸗ vnd Lehre. YY ajai ag K i gk: Geiſtreiche Lehr geſaͤng. 303 Regier fie HErr mit deinem Geiſt/ erleucht jhr Gemuͤth vnd Sinneꝛ: /: Mach ſie in deim Gehor⸗ ſam feſt/ dein Cieb in vns ſtets bren⸗ ne. Ohn dich iſt ſonſt all Sorg ver⸗ lohrn/ all Weißheit iſt zur Marꝛheit worn/ wo du nicht ſelbſt regiereſt. Gib du fromb vnd getrewe Raͤth/ Amypileut vnd Diener gute:/ Die hr Nam ond Recht haben dein Gſetz in Hute: Vnd laſ⸗ fen jhn befohlen ſeyn/ den gemeinen Nutz vnd Rirchen dein/ vnd fliehen Stoltz vnd Geitze. Darnach ſo laß die Obrigkeit/ die haſt gegeben:: Sitzen fuͤnr in deiner Forchte ie bleib fuͤr dein Au⸗ uff dein auch nicht ren. åte fie far Tyranney/ fuͤr ey⸗ Zorn vnd Rache: 1 Laf fie d trew/ thu jhren machen. Vnd ſegne ihr 304 Geiſtreiche tabroctin. jhr Regierung gut/ gib jhr einen ii P i feinen rechten Muth/ daß ſie jhr Dolt werth halten,= Sey gnaͤdig Herꝛ der Obrigteil vnd allen Vnterth. anen: Dasal mit deinem Geiſte leyt/ fo wolu wir deinen Namen/ hoch ruͤhmen Herꝛ vnd ſingen groß/ ſo lang wir leben ohn vnterlaß/ ach Gott thu vns erhoͤren. Beſchuͤtz fuͤr Feinden allezeit/ die wir den Friede grog achten:/ Das loſe Gſind treib von vns weit/ die nüchts dann Varuh machen. Gib Fried OErꝛ/ erhalt dein Wort/ t O trewer Hort/ dit ß vnd Ehre. Ein Cied wie man ſich im Creutz Elend vnd Truͤbſal troͤ⸗ DSa das muß be⸗ : finti n T Wh Pt m ate u trd ingn wte hi KONE Aroden n Ring Aukunnge m Y Fotua dn Bi AANA (denet fein Wis m d Aa ktif Y fi A i bihig kennen Geiſtreiche Lehr geſaͤng. 3o. it genen jedermann- niemand darff ſich auß ſchlieſſen. In deine Haͤnd ons geben wir/ ach Gott du Heber Datter s: Dann vnſer Wandel ſteht bey dir/ hie wird vns nicht gerathen. Weil wir n die ſer Hůtten ſeyn/ iſt nur Elend/ Truͤbſal vnd Pein/ bey dir der jii- Fremden warten, va Rein Srucht das Weitzenkoͤrn⸗ lein bringt/ es fall dann in die Er⸗ den ıs Uifo muß vnſer jrꝛdiſchr CLeib zu Staub vnd Aſchen wer⸗ den. Biß er kompt zu derz keit/ die vns Chriſtus hat zubereit durch ſeinen Gang zum Vatier. Was woͤllen wir dann foͤrchten ſehr/ den Todt auff dieſer Erden:/ Es muß einmal geſtorben ſeyn. Wiewoliſt hie geweſen/ welcher wie Simeon entſchlaͤfft/ ſein S und bekent/ Chriſtum ergreifft/ ſo muß man ſelig ſterben. Dein Seel bedenck/ bewahr dein Leib/ laß GOtt den Vatter ſor⸗ a/e r ſchla yen eim(ii 3 pEnei ¹ In t ſeyn/ er kan aui fonatoi mpt der Tobe Chriftus Y hilfft vns auß aller Noth/ drumb {oben wir den HErren.| Ehr ſey sa m ate ter allermeikt d Helligen Gaf! gat a Del mels Throne. Mses wli im Anfang vnd auch jetzt/ geweſen Wih iſt/ vnd bleibet ſtaͤts/ in der Wel w faes allzeit/ Amen. ilo ob Dis frommen Herzog, Johaun j Aue Friederichs zu Sachſen Lied/ Jm Thon: Nun welche hie jht Hoff⸗ſs/ nung gar /ic. fa W3 Jes Gott gefaͤllt ſo gefaͤllt at mirs auch/ vnd laß Atoi Suad T! folls ſeyn/ ma Gott wel sten. ies Gott gefaͤlt/ ſo gefaͤlt mirs o in allen meinen Sachen:/ Was Gott verſehen hat einmal/ wer kan es anders machen. Drumb iſts vmbſonſt/ Welt/ Witz vnd R8 bite t nicht Haar außrauf⸗ fen/ man m oder beifi folis fen fens, wir Ddod ſein Weg nauß lauffen Wies Gott gefaͤllt laß ichs er⸗ gahn/ will mich darein ergeben:/z Wolt Oae 308 Geiſtreiche£ owend G Wolt ich ſeim Willen widerſtahn/ Jlhube ſo muß ich bleiben kleben. Denn ge⸗ Holttn wiß fuͤrwar/ all Tag vnd Jahr/ bey affguum Gott ſind auß gezehlet/ ich ſchick mich drein/ es geſc cheh/ ſolls ſeyn ſo wil fens bey mir erwehlet.-| Wiel Wies Gotd gefaͤllt/ ſo ſolls era anen gahn/ in Cieb vnd auch im Lende. nigi Dahins ich mein Sach geſtellt han/ wdw daf fie mir follen beyde 7 gefallen Angio urim mich auch ſoll/ Ja oder ei Nein/ nicht ſchrecken/ ſchwartz o⸗ 0 wij der weiß/ ſolls ſeyn ſo ſeys/ Goit isi ea Gnad erwecken$ Wies Sott gefaͤllt/ ſo lauffs hin, 9| APfr auß/ ich lag die Voͤg lein ſorgen:/[Aan Kompt mir das Gluͤck heut nicht zu Hauß/ ſo wird es doch ſeyn mor⸗ gen. Was mir iſt bſchert/ bleibt vn⸗ n aiie 4 ſehrt/ ob ſtehs ſchon thut verzie⸗ hiy, hen/ danck Gott mit fleiſß/ſolls ſeyn oyn bni ſo ſeys/ er wird mein gluͤt wol fuͤg⸗(tegga Wies Gott gefålle, daffelb ih itay will/ vnd weiters nicht begehren t 1 in Meinr Sach hat Oon TE Aind Geiſtreiche Lehr geſaͤng. 309 FZiel/ darbey wirds bleiben weꝛden. Das se sein ſetz ich auch drein/ auff guten Gi ind zu bawen/ vnd i yh foll fen, ſo ſeys/ tallein vertrawen. Gott gefaͤ ilir fo nehm ichs an/ ami Gedult will ich jhn bit⸗ ten: /: Er iſt allein der helffen kan/ vnd wenn ich ſchon wer mitten in ngſt vnd Noth/ leg gar im Todt/ netten/ gewalti⸗ lffe T natond 3 Gott/ traw Angſt vnd Not T/ ex tan ich mein Sůnd anfickt/ will ich verzagen nit/ auff Chriſtum will ich bawen/ vnd jhm allein vertraw⸗ en/ jhm thu ich mich ergeben im ety| Mi S a: in/ jt gee ApS { * s — — ea Yam c Faia e auch pits 3t q A oDer Tod T LD — va x > Ya i ame N yi ie dein wii a AS AA Ikeit:/ £ Din wen/ 9i ennen g ni 1ER * bsi Y ch Q ? i ich fy g FrEE HOit vertratt; hattvol A į R A wel vnd auff a kk $ k tim fi aw geb g 312 Geiſtreiche Leht geſaͤng. Gif ſum Chriſt/ dem muß der Himmel pas werden, Darumb enff dich zall|kinmeing Hoffnung r feſt vnd ſteiff thu| Gaitan feen Nert Jefu Chrifmein Trof Sihag du biſt/ in Todtes Noth vnd n Scthmertzen. Homie Vnd wans gleich wer dem Teuf, mu fel ſehr/ vnd aller Welt zuwider:| GCome Dannoch ſo biſt du Jeſus Chriſt/ mi Ea der ſie all ſchlaͤnt darnider. Vnd grhm/er wañ ich dich/ nur hab vmb mich/ mit hen Gt deinem Geiſt vnd Gnade/ ſo kan guoſſe Eſ fuͤrwar/ mir gantz vnd gar/ weder mfta/ Todt noch Teuffel ſchaden. Gpiſit Dein troͤſt ich mich/ gantz ſichet| unite fich/ dDutanf es mir wolgebense tunok WBas mir ifi noth/ du gerewa| Siny @otiin tem vnd jenem Lebenzgid| dusty ; in Hertz vernew/ Wolkig Seele, Heh DÈN| Liong egehr/ vnd laß ſgeuge ühſfekeßte (Menitmid pie ficin Milefieesg vie CET E Geiſt reiche ridade 213 vns ſein Gnade leiſte. Dann Er al⸗ lein/ vns in gemein/ mit vberreichen Gaben/ an Leib vnd Seel/ ohn alle Fehl/ hat gnaͤdiglich erhaben. i Eein geiſtlich Lied. Vom reichen atam vnd dem ar⸗ men Catzaro. Cuc.16. E Swar einmalein reicher Mañ/ mit ena vnd s eiden Aita? ben sy Sein perg? das groſſer Ehr/ ſein Leid meſtet er/ ließ jhm das Gar koͤſtlich war erbaut ein Hauß er meint er wolt gar nimmer drauß/ darumb lebt eralis eit im Sauß. Sein Weib bnd Kind verſtun⸗ dens wol/ die waren Frewd vnd Wolluſt voll/ ſie wuſten omb kein Leyden/ Sein Gſind deßgleichen; uhii hat genug/ ein vollẽ kropff ein jedes trug/ ſie lebten nur in Frewden. Ja was nit moͤcht in jhren Mund/ das gaben ſie eim Hauffen Hund/ alfo: trieben ſie es all Stund 314 Geiſttelche Lehrgeſaͤng. Guft Dagegen dort ein Bettler lagr| fomu. fårs Reichen Thir mit groffe| Wh] R hieß Lasarus der Armes| dewia F eib war voll Wag vnd Gei mal ſchwaͤr/ groß Angh ond Echmer| Eskahi pen dultet er 4em wolt fich nie| miU mand erbarmen: Er klagt hart ſei⸗ gureflend ne groſſe Noth/ vnd wann nur| tnd heg wolt der ewig Gott/ wer ſein Ge⸗| wadas winn der zeitlich Todt. Huſterbi Der arme Gottes Diener werth/ wehutbal begehrt allein die Rindlein hart/ die gu Drach Broͤcklein bey den Fůſſem/ Noch goffr h⸗ wolts jhm niemand bringen herdie Pmas Hund leckten jhm fein Geſchwer/ dhber. ond lieſſen ſichs nit verdueſſen. Der Vraa Hunger/ Durſt vnd ſchwere Pein/ kummſ lehrt jn hinauff gen Him̃el ſchrehn/ Marteg mein Gott ſpracher/ ſih bald darein. hallhen Nicht lang entſchlieff der Bettler Varn find er war gleich einem GOttes ifebafer | l Rindwonhaligen Engelrgenoni! Gos men s: Sie fhrten jhn in Ubra| Cipy hams Schoß/ da hat er Ruh vnd Mbini Frewde groß/ bey allen Gottes Mini | romo OS* CE AEE pafis tdbtaefioti ai Frommen. Ein End hatallfein Weh vnd Rlag/ dort ſchwebt er in dem ewigen Tag/ die Frewd nie⸗ mand außſprechen mag. Es ſarb auch da der reiche Mañ/ mit Ash vnd Wel h muſt er davon/ zur eylend bald von hinnen/ Er ward begraben in die Erd/ ihn war das Hoͤlliſch Fer muſt er braten vnd brennen O wtb wie hat bald ſich verkehrt/ ſein ſtol⸗ tzer Pracht/ den er auff Erd/ mit groſſer Hoffart hat verzehrt. Dnd als er war in rikarir s pam gisraham bofet 2s):$ rum in ſeinem Schoß/ e grof» I die ich je a B /erb a du Gottes Sohn. Schick mit cim Wafi ffer Caza⸗ rum/ daß er zu mir her eylends kom/ vnd friſch mir da mein zungen/ Ja ij nur f 7 nm/ verdal i ia Nam.(wigni s Sohn der gutem w p Zeit/ die du gel vnd Weltl ich Je T aha eang RA Dr d Kaz zrus leyd ſchweit ig à ſoll er in a ergleis p BDA N U E T e EE JEE Ha e in Bſcheid. 4 Vatter Abrahat/ ſadtte einem Nahm Yy Hauſe:/: Funff Lu dorte noch/ dieſelbſ lcenz Rao frech ii yii roh ſie leben nut in Frewden. Damit jhn angezeige werd/ daß ſie nit komen auch DADE he, iy ſampt mir gepeinigt werden ſehr. Kühe a ie haben Moſen alle gleichlulmz arzu die Propheten qm ofie maS E r a Meiſtreiche Lehrgeſaͤng. 317 elben laß fie hoͤren 1 /: O nein du Diy braham/ wann einer von den Toden fåm; fie wuͤrden ſich be⸗ kehren. Sie wuͤr den haben Rew nd Leyd/ vnd der e⸗ tÉ wigen Frewd/ daß ſte nicht kom⸗ iSi men in dih Eend. So ſie Moſen ſchaͤtzen gering/ Lehr fuͤr loſt Ding/ ſich ſelbſt der Frewd berauben ꝛ/: Sie wůrden noch viel ſpotten mehr/ eins todten M enſchen ſchrecklich Lehr/ gar nichts jm Glauben. Al⸗ eſchloß Abraham ſchnell/ der 3 Reihe bleibt dort in der Hoͤll/ da eyd er ewig Pein vnd Qual. Nun mercket auff jhr Chriſten Ceut nemt fleiſſig wahr der gfaͤhr⸗ K8 den i fahre Bi o Anfi gar recht vnd wol/ was man thun oder laſſen ſol/ Ddas iſt die gantz heilig ſchrifft volk Wa 7 318 Geiſtteiche Lehr geſaͤng. Wer reich will ſeyn/ ſteh in Gol⸗ tes Forcht/ thu guts den Armen m t auch dardurch weiß/ daß er iſt ein fil W Schaffuer /ᷣi Wer noͤheig iſt der btd - Gedult gedenck/ dafi ers hab(if mb Gott den ewi⸗ 1 udern Buͤrd wi yit er måg am inp i innen Gottes| tine i miw Ihr wiſt/ da Zeit/ keinem 3 tenden weiter lilting Friſt geit/ das ewig ich zu er/ K EN nich h tund Feich w er⸗ werben. Das Geſpyoͤtt wird nicht verf att Loebam T 4 der da veracht die Der Reich von dem hie fi fus| meld 7 was hårttergeben für| ld/ haͤtt er moͤgen ledig wer⸗ DE: half jhn aber nichtes mehr/ das fey vns alki ein ſtarcke a" 55 Geiſtreiche tebegefäng: 319 daß wir Buß thun anif Erden- i Lob, Ehr oad Precih zu dieſer Friſt/ ſey dir du ſtarcker YEs jl pri ſt/ dann du ein rechter Helffer hift. om ſchrey aller Glaubigẽ Hertz paar iR nicht e ein br halt v C. Im Thon: Roer helfe AGNE. lein auff G Gott ſetz dein Ver⸗ awn/ auff Menſchen Hülff icht barwn Gott ik allenn auben haͤlt/ ſonſt iſt kein. Ok aub mehr in der Welt. ahr dein Ehr/ huͤt dich vor Schand/ Ehr iſt aa dein hoͤ į F ji 2310 Geiſtreiche lehrgeſang. Guft i s ſtes Pfand/ wirſtu die Schantzeein⸗ ma verſehn/ ſo iſts vmb deine Ep geſchehn. fa Claff nicht zu viel/ ſondern pt i hki mehr/ das wirddir bringen Lob,| fdf Preiß vnd Ehr/ mit ſchweigen ſich phie y! berred niemand/ claffen bringt Yudi manchn in Suͤnd vnd Sehand.| ym Arhi Dem groſſen weich/ acht dich ge⸗ nágr ich nicht in Vngluͤck wimi en auch kein Vn⸗ Riti Kåte in Raf|edit | tksgt icht mit Kolken| fiin - bekommen haſt Lilt Kloß Gut/ es iſt dir nicht darumb wt gegeben/ daß dud ch dardurch ſell Nnfungh erheben. P folhs 7 zmmigkeit laß gefallen dir ifi vilmehr deñ Gold das glaube n/ ji Yi wann Geld vnd Gurk vondir|y ME d/ ſo weicht doch nit die Froͤm⸗/ vient, hedenck der Ar mengu alier grif Diheta sieaundu Lon Gott gegni Sil wtdi GBeiſtreiche Lehr geſaͤng. 21¹ onſt dir das widerfahren kan/ was Chriſtus ſagt vom reichen Mann. Hat dir jemand was guts getan/ da ſolt du allzeit dencken an/ eis oll dir ſeyn von Hertzen leid/ an die zu ſpuͤren Vndanckbarkelt.] In deiner Jugend ſolt du dich/ zur Arbeit halten fleiſſiglich/ her⸗ nach gar ſchwer die Arbert iſt/ wañ u zum Alter kommen biſt. Kehr dich auch nit an jederman/ er dir vor Augen dienen kan/ niche alles geht auß Hertzen Grund/ was choͤn vnd lieblich red der Mund. Caß kein Vufall verdrieſſen dich/ wann das Gluͤck gehet hinder ſich⸗ ͤUAn fang vnd Ende ſeyn nit gleich/ wie ſolches gar offt findet ſich. Maͤſſig im Zorn ſen allezeit/ vmb klein VYrſach erheb kein Streit/ Durch Zorn das Herpe wird vers blend daf niemand Recht damit erkennt. Nicht ſchaͤm dich/ rath ich aller⸗ meiſt/ daß man dich lehrt was du NV v nicht 322 Geiſtreicke lehrgeſaͤng. nicht weiſt/ wer etwas kan den haͤll man werth/ den Vngſchickten me⸗ mand begehrt. O merck/ ſo einer führt ein"Radi fuͤr dir/ daß du ſo bald der Sag/ nit glaubeſt/ auch nicht richteſt fort/ ſondern hoͤreſt deß andern Wort. Pracht vnd Hoffart mend uber⸗ all/ daß du nicht kommeſt in vnfall/ mancher wer ein behaltner Mann/ LET N t a Aaa, ef haͤtt er Hoffart vnd Pracht gelahn. Quad von niemand gedenck noch ſyrech/ dann kein Menſch lebet ohn /redeſt du alls nach deinem| Willn/ man wird dich gat bald wi illn. Ruff Gott in allen Noͤthen an/ Er wird gewißlich bey dir ſtahn/ Er hilfft eim jeden auß der Noth/ | a nur nach ſeinem Willen thut. i r Zeitif bèf ` 1) Velt iß vnd ſehr gottloß/ t du der eh febi hangen an/ a Schad oder Schand kompft gicht darvon. Tracht SEE Caf thg iyimi -f hmo: galio! fo. Hala Aingal gring i beflich wigi Wan willar fil Io Ba (im atts datlbet fodumy fonal Yeli | 60u | Tuufils | hlm f Linho Zin p: Geiſtteiche lehrgeſaͤng. 323 Tracht ſtets darnach was recht iſt gethan/ ob dich ſchon nicht lobt jederman/ es kans doch keiner ma⸗ chen alſo/ daß es jedrin an gefallen pu n 1 Perlaß dich nicht auff jrrdiſch Ding/ all zeitlich Ding verſchwind gering/ darumb der Menſch gar weißlich thut/ der allein ſucht das ewig Gut. Wann jemand mit dir hadern will/ rath ich dir/ daß du ſchweigeſt ſtill/ vnd jhm nicht helffeſt auff die Bahn/ da er gern wolt ein Vrſach han. Kerxes verließ ſich auff ſein Heer/ darüber wurd er geſchlagen ſehr ſo du muſt kriegen/ Gott vertraw/ ſonſt allezeit den Frieden baw. He laͤnger je mehr kehr dich zu SOT/ daß du nicht kriegſt deß Teuffels Spott/ der Menſch ein ſolchen Lohn wird han/ wie er im Ceben hat gethan. Zier all dein Thun mit Redlich⸗ Qo-ty 314 SGeiſtreicke Lehrgeſaͤng. o feit 7 Betenct zum End den legten| ANa Bſcheid/ dann vor gethan vnd d miit nach bedacht/ hat manchen in groß potin Ceyd gebracht. Einanders. Im Thon: Rompt her zu mie ſpricht Gottes Sohn. A Ch Herꝛ duallerhoͤchſter Gotti: der will ſih an die klaͤglichgroſſe noth im wilm gangen Tentfchen Lande: Sold i drdi Rauben 7 Bremen 7 Biutbnd Ni iid “QR ord pon denG riffen vor niege d wio sa NX b ſtanden. Juach ner vnd groſſe hud/ rein/ Otrewer uch G. ebar, fiihs sen Get: deekie 8 armen. Gy ich an/ H l wir ge⸗ Leben. ba ſo gar veracht/ w in e tit, wh, Fa ajat al a Hauffen koinmen. Ei rgen deri ſſen der will der beſte fe ya) will man nicht halten. D piian. ? eder die cht vnd tracht/ O hett ich nur w WURI RS: DSe Aud Fluch en vnd ſch we pona! Afaa j ga ji EANNA EDE ren. But vnd Gelt EONA, nach ſolchem ſie ſtaͤts tracht vnd fiellt/ darnach ſteht jhr Ver fangen. Es ſey mit Fug/ Glimpff/ oter: Recht/ es gilt jhr a gleich ond- ſchlecht/ damit thut ſie faſt pran⸗ Q vij; Rofe m Geiſtreiche febr F w Hoffart bat nie Pein gut gerban JAn at ſch⸗ iwal Reich/ auch Babylon!|in wo ſin h hinkommen? Alſo i wirds gwif ons enh ergahnies| wi will doch niemand Buſſe thun/ das li feradh hab ich wol vernommen. Oduch Ich weiß es wol/ du glaubſt es vidi nicht/ heiß mich ein Thorn/ wanns lit aich geſchrch allwcg b hat man ge⸗ Ni ſehen/ wann man Goͤttlich War⸗ Wumt nung verache/ kein Wunderzeichen ſrcho will nehme ninade 1 Pharavifs| feni auch geſcheher Goris R eoi Bintoergieffen if färde| ya Bul Thuͤr/ Hungr vnd Thewrung 06 růckt auch herfuͤr/ Peſtilentz chut ahum her ſchweben. Das macht allein Guh die groſſe S e Sůnd/ damit wirs wol gabz haben verdient/ auch vnſer Gott, my fof Leben. i wolni Caſt vns beſſern/ es iſt hoch gati koh die Axt ſchon an dem Baume leit/ Uug drey Ruthen find vorhandenti: Ktieg Peſtilentz vnd Thewerung Ny TORT Geiſtreiche Lehrgefaͤng.$a? ſind das nicht Strafen vnd Plagn guug/ in vnſerm Ceniſchen R Cande. Man glaubt doch nicht/ nur alls veracht/ vergangne ſtraff man nicht betracht/ i hin/ iſt ſchon vergeſſen. O du Sottloſes Sodome/ es iſt dir nicht zu rathen mehr/ das kan ich wol ermeſſen Ninive die gar groſſe Statt/ von Warnung lich bekehret batlbeſſert ihr Gottloß Leben. Wiel ang ha⸗ ben wir nun gehoͤrt/ die Warnung Gottes heiligs Wort sions zu kei⸗ ner Buß begeben. O Gote toie find tir atf fo blind erbarm dich deiner lieben Rind/ dein Guad thu vns beweiſen. Von vns wend dein gerechten Zorn/ wir ſind (onf gantz vn 8: verlohrn/ ewig wolln wir dich Lob/ prv 3 Thon Gort D V gen Sohn/ dem heili⸗ Namen/ růhmt vnd fingt mit Her⸗ tzen vnd Mund/ die Glory deß Hrrn 328 SGeiſtreiche? ehrgeſäng. HEriꝛn alle Stund/ jmmer vnd wig/ Amen. Wom& eutz/ Truͤbſal vnd erfolgung. QCh h hab mich Gott ergeben/ den lieben Vatter mein: Hie if tein jmmer Leben/ es muß geſchteden Gi mif T Runer pine gow | Aru ſeyn. Oer Todt bringenir tein|nitiin Schaden/ er iſt mein beſt Gewinn|h darumb in Gottes Gnaden fahr ich mit Fried dahin. O Welt wer dir vertrawet/ du ſchnoͤde boͤſe Welt:/ O Weltwer auff dich bawet/ der ſelb gewißlich My tus faͤllt. Dein Gunſt thut manchen ja blenden/ ehe er ſich recht bedenckt⸗ thuſtu dich von jhm wenden/ dein Falſchheit manchen kraͤnckt. fen(t Eef Welt deiner ich nichts achte/ mit Lehr ji Vielmehrich Patada I um das hoͤchſte Gut. Mi z nich beſtrelten mein Feinde Ritterlich/ die jetzt an aln Seiten ſich legen wider mich. Er kan mir Srerrderfüllen Araw u E E lién Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 329 krawvrig Hertze mein Vrd all mein otes Oii abin, er dirh Velte Ñ N A Rimmer ſtillen/ darzu ideß Todes Pein. Drumb will ich froͤlich trin⸗ gen/ auß dieſem Jammer thal/ ich weiß mir wirds gelingen/ ewig in 6 Ottes Saal. Drumb Welt ich thu dich laſſen/ X mit deinem ſchnoͤden Pras bt: Vnd fahr dahin mein Straſſen/ Ade zu guter N acht. Chrifto bin ich erge⸗ ben du Welt fahr jmmer hin/ dann hriſtus iſt mein Leben/ Sterben ſtmein Gewinn. Nach Leyd viel Tantan Monune werd ich im Himmel han OVnd leuchten w die S iê) bey GOttes Sohn/ des eib vnd Sul ſich frewen/ gnd ſagn jhm fhè Cob Dauck/ n jer nen Meyen mien men, Ki:10 Geiſt reiche Lehr geſaͤng.| G i| Eiu anders Gſunt i Pon feinen Sterbens-Gedandes ntfi eg Eshilff u Jmn Thon nod Gui i Ich weiß mir ein Bluͤmlein iſt| afo hübſch vnd fein. Rnautgt r-Ch bab mein Sach Gott heime| me Chi gen ellt/ Er machs mit mir wies ſihiſ F jom gefâlit, follich alpienod lâns| hife A i ger lebn/ nicht widerſtrebn/ feim| MiM mh Willen thu ih mich gantz ergebn. Gutk ;€ E i Mein Zeit vnd Stund iſt wann Roſehrot Gott will/ ich ſchreib jhm nicht fuͤr allenthul Mafu och Ziel. Es fab gezehlt al Bpi Haͤrl lein mein/ bend groß vnd klein/ faͤllt keines ohn den Willen ſein. Es iſt allhie ein Jammerchal/ ii Angſt/ Noth jonb nůbſal/uͤberall/ des Bleibens iſt ein kleine Zeit/ voll e Mühſeligt ison iva bedenckt iR immer: Was iſt der D enid ein Erden⸗ Plop/ von Multer Leib kompt er iiim igu nadton iD blof/ bringt nichtemit Dsm ſich auff dieſe Weln kein Got dard Helt/ d im Streit Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 32· Gelt mmbt nichts mit jhm/ wann ilfft kein Reichthumb/ Gelt tejn Runſt noch Gunſt/ zer Muth/ fuͤrn Todt kein achſen iſt/ mein from⸗ es eoet ſterb⸗ ſtarck orain otiak d li egen im ieSarck/ heut bluͤhn wir wie ein FRNoſen roth/ bald kranck vnd tod/ iſt allenthalben Muh vnd Noth. Man traͤgt eins 555 bem an⸗ e Tebe vns bedencken aß wir ſind /erblich allzu⸗ illhie kein bie oder ſchoͤn. Das macht die Suͤnd/ O trewer Gott/ dardurch iſt kommen der bit⸗ g; teg k E ae Y 3n Geiſtreiche Lehrgeſaͤng.| Q4 ter Todt/ der nimbe ond fri all| deit FNRenfchen Rind 7 wwieer fefindi fnt fragt nicht wes Stands oder£y wi ren ſie ſind.{lagro Zeh Hab Hie wenig guter Tag| fina mein taͤglich Brod iſt Muͤh vnd Mij g log wann mein Gottoilifo 607 ni F utdan S Sterb en af mein Sr winn ond mineg ſchad mir nicht. ji yaa"n e a mein Sind ben ha Thn i ri mein, hEn JEſus AN Chrift/ får all mein Sündgefov| iw ben iſt/ vnd auffer ſtanden mir zu He gut/ der Hoͤllen Glut/ geleſcht u dm/ feinem thewren Blut. Dem leb vnd ſterb ich allezeitwon Mhun jhm der bitter Todt mich nicht| Wie ich leb/ oder ſt rerb/ ſo binich Mig ein/ er iſt allein/ der einig Trokud hdn Helffer mein. KOT Dis Sega T E a i Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 378 Das iſt mein Troſt zu aller Zeit/ n allem Creutz vnd Trawrigkeit. Ich weiß/ daß ich am Juͤngſten Tag/ ohn alle Klag/ werd auffer⸗ ſtehn auß meinem Grab. Mein flommer vnd getrewer SSit/ all mein Gebein bewahren thut/ da wird nicht eins vom Leibe Git meife groß oder klein/ ombkom⸗ hverlohren ſeyn:| Mein 5Ott von Ange⸗ cht/ ich anſchawen/ dran weiffl ieh nicht/ in ewiger Frewd vnd Seligkeit/ die mir bereit/ jhm ſey Cob/ Preiß in Ewigkeit⸗| O Jeſu Chriſte Gottes Sohn/ der du fuͤr vns haſt gnug gethan. Ach ſchleuß mich in die Wunden dein/ du biſt allein/ der einig Trof vnd Helffer mein. Amen mein leber kommer Goit beſcher vns allen ein ſeligen Todt/ hilff daß wir moͤgen allzugleich| bald in dein Reich/ kommen vnd bleiben ewiglich i Ea a EEE a ge r IE A Ca ae 224 Geiſtteiche Lehr geſaͤng. Ein Troſtlied vom Juͤngſten Erafmus Albertus. Hr lieben iſten frewt euch Onun/ Bald wirderſcheinen Got⸗ tes Sohn/ der vnſer Bruder wor⸗ den iſt/ das iſt der Keb HERR Jeſus Chriſt. o Der Juͤngſte Tag iſt nun nicht ferr/ tomm JEſu Chriſte lieber Herꝛ/ kein Tag vergeht/ wir war⸗ ten dein/ vnd wolten gern bald beh dir ſeyn. Verꝛathen iſt der Wider⸗Chriſt/ ſein Heucheley vnd arge Liſt/ ſind offenbar vnd gar am Tag/ des fuͤhrt er taͤglich groſſe Rlag. Girik Birahi pa welid flendo s fonfonderni | o ww Lundtndh/ m 4 i 1 AeA Jinni | tin famti wifin Ouſſ Wundochet Mwanne Du trewer Heyland Jeſu Chriſt/ dieweil die Zeit erfuͤllet iſt/ die vns verkuͤndigt Daniel/ ſo komm lieber Emmanuel. Eu Sanet Simeon wart auch auff fich/ er ward auch ſeiner Bitt ge⸗ dich/ vnd deiner Zukunfft frewet wehrt/ da er ſah/ das ſein Gerh N gehrt. Ditus: Lehrgeſaͤng. 3f Erſ ſprach: Nun will ich ſterben gern/ weil ich geſehn hab meinen HErin/ doch ſoll es nicht geſtorben ſeyn/ ſondern im Friedẽ fahr ich fein. So waren wir nun auch der Stund/ vnd bitten dich vonHettzen Grund/ da woͤlleſt nicht auß blei⸗ ben lang/ vnd ſtraffen einmal die alte Schlane Die alle W fan nicht Li i nimb fati Donel) jii wann doch ei | poh wahaha€ vnd der die ar pmi Der böſe e Geif 346 Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. J efid Der Sathan laͤſt nicht ab zu⸗ óil 1 Mit wehrn/ daß ſich ſewentg Ceut be⸗ e e P die Lent von deinem: uiet Wi aiis richtet an faf Neid| bldeh : Wittin er T entel bråcht vns gern gu fowt Fall/ ond moltons gar verfch lina: ti mshi gen all/ er tracht nach Leib/ Seel/ inln, Gut/ vnd Ehr/ HErꝛ Chriſt dem ha jvachen wehr: MWelt kan nun nicht laͤnger unh h vñ alt/ ſie muß veꝛ„ Wieo n alien Orten febri QRenm icht ragen mehes. Vidni långertawdee WYingk i ean kinfronmt Ridrli y W Eil pſt bat fie fo bart be RY Ind al tante Orönung Yeer tefo kehrt/ diumb wer Ke gern fampt Cime vns erloͤſt 7? wirhoffen allauff di Hidh nen Trof- Meig Die alten Våtter warten Ali Cont wann duů erſcheinſt mit groffe ih Ml Zii C Geiſtrelche Lehrgeſang. 7i Schall/ mit aller lieben Engeln Schaar/ drauff warten ſie manch hundert Jahr. En lebe NER Rel jum Be richt/ laß ſehn dein herrlich Ange⸗ cht liotn ficht/ das Weſen der Dreyfaltig⸗ gurtaſth Keit/ das helff vns Gott in Ewig keit/ Amen. Ein anders/ vom Jängſeen Tage ' Im Thon: HEr Sott dich loben alle wit. Nicolaus Herman. Reut euch ihr Chriſtẽ alle gleich/ ſich naht herbey das Him̃elreich/ der Juͤngſie Tag iſt vor der Thuͤr/ kein frommerChriſt erſchꝛeck dafuͤr. Nicht laͤnger will GOtt ſehen zu/ Er will ſein Heilig en ſchaffen Ruh/ der Gottloß Hauff nimbt uͤ⸗ berhand/ von Tag mehret ſich Suͤnd vnd Shand. Iſt doch kein Glaub auff Erdeg mehr/ all Creaturen ſeufftzẽ ſehr/ die Sonn verleurt offt jhren Schein/ ſehr viel Zcichen am Himmel ſe E wil p Für 338 Seiſtreiche lchrgeſäng. Fuͤr Angt die Erd erſchuͤttetſſ h e ñ iitrert pfeeeBdrmigfich reg Paap i iat vnd knackt alles; Fried iſt im heilig Es wuͤten gra taa ou mt r ſchwind/ v d brauſen in rder Euffe k die Wind/ als wolten ſie alls reiſ⸗(nienendwi danns End wird gwi t sE C Geiſtreiche tehrgefang. 339 laͤng zer je mehr/ Krieg/ Hunger/ Sterben aga P ſich 340 SGeiſtreiche Lehrgeſaͤng. ifii fuͤhren auß dem Jam̃erthal/ erfuͤll| hiie B wird ſeyn der Heiligen Zahl. limat Die Welt iſt nun gar worden alt/ ſffhbid jhr Waͤrm iſt hin/ ſie iſt verkalt/ ſie k hat verlohren Safft vnd Krafft) Donsin das End herbey gewiß ſich macht. Nmt Deinr Zukunfft Her: wirwar fi ten all/ horchen auff den Hofaunen| Biro Schall/ komm lieber HErr Ehriſt/ igei machs nicht lang/ hilff deiner Kuch Gue dann jhr iſt bang. Mfner gt Vnd fuͤhr ſie in die ewig Ruh/ die Bi du jhr haſt bereitet zu/ dort oben in i fys f deins Vatters Reich/ da ſie wird hg ſeyn den Engeln gleich. Vnd weil du dann tvie fë tomin f ſchier/ hilff daß wir gehn entgegen⸗ dir/ mit vnſern Campen wol ge⸗ 6 ſchuͤrt/ alls voller Oel/ wie ſichs ſy gebührt. Dah wir feyn reite Hoyet tihi i Gåftreintn der Licbäm Glauben f Hlhi veſt/ vnd ſteiff in ſtarcker Hoffmg g Buhi Pehn/ mit dir alſo zur Hochzeit gehn. hy i LIT Oit dir den Parter hat seth a. omi da wird auffhoͤrẽ Angſt vnd Noth/ ia vns bald hin Chriſt vnſer Gott. anders. ag/ Im Thons fteben Chri⸗ s Xingtoal D i 3 RESE der 2 daß l= Gotes g! In ſeiner groffe en Pelate; zu richten Boͤ èfi vnd Frommen. Da ird x ri werden th jeror/ Welle Ende J e Da wird G Ott fordern får fein Thron/ all ); iſchen gar behende. Da wird der Todt erf reeken ſehr/ wann er kwird hoͤren newe Maͤhr/ daß alles Fleiſch ſoll leben. Ein Buch wird da geleſen bald/ darim da ſteht geſchrieben: t Wie mp l Gott wird richten Jung vnd Alt/ P ii ſoll e E e aA IAL IE 742 Geiſtreiche Lehrgefaͤng.| ii foll nichts verborgen liegen. Dri trt wird ein jeder ſeinen Cohn/ em, yii pfangen was er hat gethan ͤin ſei, EA nem gantzen Leben. läfedochne ti VUN fi ? { I m Hilff du heilig Drevfaltig keit/ daß 3 hik mein Nam wer B t/t Im der feyt zeit/ an meßß one Teim hnicht voß ſt/ der du a⸗ Dohet du woͤllſt von Jſeuen tig Adn bann fur d einem R uichtſe futa S Was wei ich ir ein Fuͤ ſprecher þa der ach wird außtra⸗ ge n Dasi wirſtu thun Herꝛ Jeſu > Chriſt/ dieweil daß du geſtorben ſy kEm biſt/ all ae U erloͤſen. paral Greate Wannich Hiën meine Suͤnd fá bedench/ mein Yugen die thun wei DG: nen:/ Wa nn ich die ewig grew bedenck A meis s Hertz chue fih er frewen. Herꝛ hilßf daß ich dein An⸗ geſicht/ mo 5g ſehen mit meim Au⸗ genlicht/ in deme srogi uM Mondd dif tef i rim, hi fin Geiſt reiche Lehrgeſaͤng. 349 aaan JEN u gead du sealg Vom ewigen Leben. In fi nem eignen Thon. Oder: Ich danck dir lieber rewen/ die wen/ alles Himmel vnd pe Gott new ſchaffen gar/ all Creatur ſoll werden/ gantz herrlich hůpſeß vnd slar,; Die Sonn wird new vnd reine/ j de W onb die ſterne all: Gar viel⸗ cheinẽ/ dz man ſich wun⸗ der enfo!(i Da piora j wird er thun allemne zur Frewd den I Binen fein. 9 iiij Alſo 344 O efirda teirodia l Alſo wird Gottnewmadenal|in 1 f les ſo woͤnniglich ·/: Fuͤr Schoͤn⸗ Coah heit ſoll es lachen/ vnd alles frewen m noy ſich. Von Gold vnd Edelgeſteine/ die Welt wird ſchoͤn geſchmuͤckt/ MAEN mitPerlen grog vnd tieinesals wer| Enen es auß geſtickt. Mi Rein Zungtan nicht erreichendie| ofin ewig Zierheit groß 11: WMåntans| Ciuu mit nichts ver gleichen/ die Wort yiose ſind viel zu bloß. Drumb muͤſſen Aaw wir ſolchs ſparen/ biß an den Juͤng⸗ ſten Tag/ dann wollen wirs erfah⸗ pa ren/ was Sott iſt: vnd vermag. í Dann Gott wird balo vns alle/ was je geboren iſt:/: Durch fin) Poſaun vnd ſchalle/ in ſeim Sohn IEſu Chriſt. Mit vnſerm Fleiſch erwecken/ zu groſſer Herꝛlichkeit/ vnd vns blaͤrlich entdecken/ die ewig Seligkeit. TEr wied vus vnſer Ceben/ den faib Mit aut vnd faar)? Ganß kich wei Wus Labend& Seel ver mi klaͤren/ Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. zar klaͤren/ ſchoͤn hell gleich als die u Sonn/ nach Luſt/ wie wirs begeh⸗ ren/ vus geben Jrewd Wonn. Sein Engel wird auch ſchicken/ der HERR Chriſt vnſer 4 of: Wi gEntoeaen ihm guzůcEen/ Der ons erloͤſt/ wird vns garſ oͤn empfangen/ mit aller He Schaar/ in ſeine Arm vmbfangen/ f] wird vns erfrewen zwar. Da werden wir mit Freuden/ den land ſcharden an:/: Der durch n/ den Himmel eben Patriar⸗ opheten allzumal/ die Apoſtel/ bey Ihm nt annehmen/ als nJEſu anbeten/ der v Er wird zu te j freundlich fprechen yu: Komot ihr pP o Gebe⸗ 446 Geifrreiche lchrgeſäng Gebenedeyten/ zu meiner Ehr vnd Ruh. Nun ſollet jhr ererben/ meins lieben Vatters Reich/ ' ich euch thaͤt erwerben/ yd jhr Erben g gleich. ;ott recht rich⸗ Welt DAS Kewe fo e ſchlichten/ die bah hrem Gelt, Om d ſein Rotte/ die Heuch⸗ Lammons Ruecht/ wird S0 o Pe uti Wo orten gautz Ver⸗ Fewrer⸗ trick gefloch⸗ AE aA Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 347 vnd Leyd/ von ſchwermuth/ Sorg vnd Za agen oonllerk bof en Zeit. HSonn wird der! pai$ Chrif fafa ren/ vns die wir ihm vert trawt: /: eni jubiliren/ zum Dats eine Braut. Derwird vnsb bald ſchoͤn zier ont Enola aE an/ mit alen Balſam ſchmier en/ mit Schmuck begaben ſchon. — Die Bralit wid DA f dr Eiet b any wan wol Deri vtan ii, zu ors s tebrent i 348 Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. bereiten/ zu ſeinem Lob vnd Preiß. Da wird fennSrerod vnd SPa in rechter Lieb ond Trew 7 auß Gottes Shag ond Brunne/ vnd taͤglich werden new. Da wird man hoͤren klingen/ die rechten Seytenſpiel::Die Mußen wird bringen/ in Gott der Frewden viel. Die Engel werden ſingen/ all Heiligen Gottes gleich/ mit Him⸗ meliſchen Zungen/ ewig in Gov tes Reich. Rein Dhr hat fe gehsret/ tin | menfHlih Uug gefehn 7; Die Frewd/ ſo den beſcheret/ die Gott jhm außerſehn. Sie werden GOtt anſchawen · von hellem Angeſicht/ lieblich mit jhren Augen/ das ewig waare Liecht. SGott werden fic certennen/die hei⸗ it aͤt: /: In Gottes Liebe ſ en/ ſein Weſen vnd ſein Rath. Eid Gott ihrn Augen goͤnnen/ vnd wás en vud hat/ gud Gor A Yio LEE URN mo Ofi Yond siin: finok WEuft. fnat MiG finial Mite Rosttoig wid nieh Cich u iih fons gut 1 Slien i Mw meg meih fn ori Misfiw J irva f in(i ge iin Geiſtreiche Lehrgeſaͤng. 349 hAlſo wird GOtt erfuͤllen/ alles durch ſeine Krafft:/ Wird alles fenn in allem/ durch ſeinen Geiſt MI ond Saffet. Wird fich fok gang 4n engen vns geben voͤlliglich/ vnd all ſein Gut vns zelgen/ in Chriſto ſichtiglich. Mi.tit Gott wir werden halten das ewig Abendmal/ Die Speiß wird nicht veralten/ auff Gottes Tiſch vnd Saal. Wir werden Frůchte eſſen/ vom Baum deß Le⸗ bens gut/ vom Brunn deß Lebens Fluſſen/ trincken zugleich mit Gott. All vnſer Luſt vnd Willen/ was vnſer Hertz begehrt ·/ · Was wir nur wůnſchen woͤllen/ ſoll alles ſeyn gewehrt. Deß werden wir vns frewen/ Sote loben ewiglich/ in waarer Cieb vnd Trewen/ vus lieben hertzig Rir werden fets mit Shala fir Gottes Stul vnd Thron:/ In Freuden ſingen alle ein newes Lied gar ſchon/ Lob/ Ehr/ Preiß/ Rrafft P 2i sa 37 Geiſtkeiche Lehrgeſaͤng. vnd Staͤrcke/ Gott Vatter vnd dem Sohn/ deß H. Geiſtes Wer⸗ cke/ ſey Cob vnd Danck gethan, Solch Frewdenlied ohn Sck tzen/ wird ſeyn der Lobgeſat Aug Frewd vnd Luth s Ler rmoel éh ften, Dant- Hawielgrel öſſerd an E3 ap, für Got tim. y We 7 uy! taan 2 bag eh/ enfan nd. Sie eili zen/ im Friede mit Ge⸗ G Wort ſich wa⸗ ſeiner Huld. Geiſtre ida ubt tigita 371 Wer Gottes Reich vnd Gaben/ mit Chriſto er rben wills); Deri muß `“ hie Eräbfal 9 haben/ Verfolgung lehden viel. Das ſol jhn aber laben/ 5 waͤhrt ein kleine Seit/ der Held 18 hertraben) fein Huͤlff iſt lt magi heucheln/ ey rA pra- klug Sin. Fbr Sachen| w naet Wind o) ved Sanad Ger on IA EO 772 Geiſtreiche iaa Gih in Suͤnden ſchlummern veſt Bald Giwe t hþatenin onferm hånden/ die Lam AAEN Liecht/ vnd duͤrffen vns nicht wenden/ von feinem An⸗ geſicht.(Y gint Der R nig wird bald e eita f ſeh hoeh dt Damadh, hn Yng Maf hrda tinehe gara nod ql r T mida an eor zy ai T A behüte, aa aseti iting h jrre gahn/ 4 a|. Tli cit$ hilff/ daß Rth zur ewigen em : ſch/ ſchlieſſen/ das(Ih. Oe 3 n ei Agfen Manr ; fen Gott i im elen Je Iiih daß wir der Frucht genieſſen/ Amen 0/ das werde war. Ein AREA AS Geiſtreiche Lehr geſaͤng. ire Ein ander Geiſtlich died/ auß dem 24. Capitel Matthi. "i Erafmus E berus. S] Got pat das Evangelium ge⸗ geben dag wir werden fromb/ die Welt acht ſolchen Schatz nicht hoch/ der mehrer Theil fragt nicht darnach. Das iſt ein Zeichen vor dem Juͤngſten Tag. Man fragt niht nach der guten: Lehr/ der Seitz vnd Wucher noch vielmehr/ hat vberhand genommen gar/ noch ſprechen ſie es hat kein Gefahr. Das iſt ein Zeichen vor dem Juͤngſten Tag. i IJaͤglich erdenckt man newe Menck/ das ſind jetzt der Gottloſen ISchwenck/ damit ſie alles Gut zu ſich/ gern wolten reiſſen gewaltig⸗ Das iſt ein Zeichen vor dem Juͤngſten Tag Man ruͤhmt | pnd mif doğ niemand i from/ fůr war man ſpott SGott/ noch ſprechen ſie shat i (' Sa oN | i} ] | 1 | Balai h imel wer/ das k er Kirchen nimbt d jbr bringen tiein G: iwini Pie Ar men laͤſt man leyden Noth/ vnd nimbt jhn auß dem Mund das Brod. Das ifini virchen fi fir nd jhr ! njhnen nicht ge⸗ Moch neban en fie bas Kirchen| 6 ut fih was derf lerdig Geitz nicht 4 jut,£ Dasif ein Z Zeichen vor dem imot gang Luͤgen iſt kein hand/ das iſt ia Seichen vor èm Juͤngſten Tag. $ = TA pE m G fer nas A a p E 36 SGeiſtreiche cabrol Di ſten ſich/ vnd jhr Geſt ak ſiehtj jå| WiN mer lich/ wie geꝛn ſie wolten werden iii frey/ von ſolcher groſſen Buͤberey, Ift di Das if dng Zeichen vor dem Jing Gor fien Tag. weh Darumb fom$ lieber NER Giu b basÉr rdreich vb gig kpa fche S rän rumb aiin machs ein: End. De Vnd laß vus ſehen den lichen| fek Juͤngſten Tag. aah : Jint \ Folgen die B DRF Kl 2 Vno| sie Buß⸗Cieder alle erhand, ånder Me Noth vnd riſte⸗ mfi Vunb Erhaltung deß W. Ports Gottes.| duoh D mP etahi ER palt pns Er bey deinem(anfdie d ſtewr deß Papſt vnd Uhſ d/ die Jeſum Chris| Boui ohn/ woͤllen ſtůrtzen Thn (t —— deins Macht henr Jeſu Chrif/ Bet⸗Klag⸗vnd Bußlieder. 377 Chriſt der du ein Her: aller Herren Hbiſt/ beſchirm dein arme Chriſtenheit daß ſie dich lob in Ewigkeit. hSoOtt heiliger Geiſt du Troͤſter werth/ gib deim Volck einerley Sinn auff Erd/ ſteh vns bey in der letzten Noth/ gleyt vns ins Ceben auß dem Todt. Gotelaß dir befohlen ſeyn/ vn⸗ ſer Kireken die Kinder dein/ im waaren Glauben ſie erhalt/ vnd rett ſie vor der Feind Gewalt. Ihr Anſchlaͤg HErr zu nichte mach/ laß ſie treffen die boͤſe Sach/ vnd ſtůrtz ſte in die Grub hinein/ die ſie machen den Chriſten dein. Sbo werden ſie erkennen doch daß du vnſer Gott lebeſt noch/ vnd hilfſt gewaltig deiner Schaar/ die ſich auff dich verlaſſen gar. Ehr ſey dem Vatter vnd dem Sohn/ ſamt heiligen Geiſt in einem Thron/ welchs jm auch alſo ſey be⸗ reit/ von nun an biß in Ewigkeit. Zin| GA ahy Apa N IE — 2 = — pee S ons D z aa ma ho z.=a Sá D a . v) G De ġe pe ES ME 3S WN wia e 2== 29 —= o aD S S uE Geſang/ lieben S $ w3 er ni ten/ dann du vnſer PA ay rieden. tvn sii i a 1 vns Frieden gnaͤdiglich/ E * Bet⸗Kl⸗ č < in ande y is koͤnte ſtre e. w ta N G aa ey uio to men. 44ʃ4 r š g ked hb Ea $: 366 Bet⸗Klag⸗ ond Bupti| Mih Abraham/ Abrahbamgab guten| Stis C Beſcheid/ er glaubt GOtt ſeinem ton kilig HREiren:/: Das ward jhm gezehlt Museallpr zur Gerechtigkeit/ ſein Saamen asu jm wolt er mehren. Alſo hat Gott den Gnt alsd alln gethan/ die ſeinem Wort ver, ſyiht d trawen/ dann Gottes Wort bleibt ewig ſtahn/ den die darauff thun duſolnchn bawen. s| Nuhi Loth/ Coth/ ein from̃ gottsfoͤrch⸗ it tig Mann GOrrthåtjhmgween k: Engel fenden z Hief jhn auß So⸗ dom ziehen thun/ vnd ſolt ſich nicht vmbwenden Alsbald hub Gott zu(ſe regnen an/ mit Schweffel vnd mit Gores W Fewer/ dann Gottes Wort bleibt ind wirhfße ewig ſtan/ kom̃t vns allen zu ſtewer. Muthe y D Davidrein Kënig ond Manny Herꝛ/ ein Mann nach Sottes Wil⸗ eßt len:/: Hat ommen Sottes atinja$ Lehr) daromb ein Worterfállet. tie frig Auß ſeinem Stamm/ Gott gelobet n⸗ un/ wolt er geboren werden. Dann Gottes Wort bleibt ewig ſtahn/ im Himmel als auff Er Owik Bet Klag⸗vnd Bußtieder 261 Wtohongg JEſus Chri iftis Narin Sohn ak o pom heiligen Gei E empfangene Was all Propbetrus geſagt han i ult ſenen als auff jhn ergangen: Das hat o sĝ Gott alls durch jhn gethan sond: iefinn Mi fpricht Den ſolt jhrhoͤnren. Dann S ottes Wmi GOttes Wort bleibt ewig ſtahn/ ynde duii den folin wir loben pnd ehren: Nu a poro un e auff newe erbu un aadlik get war/ von Dann No tęwig ſtahn/ ond wird ofi hallzeitmehrem Matthæus Levi Evangliſt/ in Ma ann vom goll be erſte Cantzler wor den iß ͤlehrt vns allein zu ſuchen/ dieſen H 5891008 è felber ſpricht: R ompt ſi erri iter allei Dant Gottes ZL bleibt ewig ſtahn/ mit Pracht vnd groſſem Schalle. Mareus/ Marcus/ der ander iſt Ko we r E E 36 Bet⸗K id Bußl| der auch reichlich außbreitet: Wi l racul groß von dieſem Chriſt/ damit er hat geleytet/ zum Glaubenbracht er allein gerecht vnd fromb pen Dam Swa leibt ewig ſtahn/ ſie we içi wol/ was ſo oig at AN Bet⸗Klag g⸗vnd Buflieder. 387 Rein befer Trew auff Erden iſt/ dann nur bep Dir DER z JEfu Chriſt/ Te z Dagi j ver laͤſt/ d cin W wheit betdul biſt mei arecperrt der mich ew T eh JEſt us m meinum ein ah wen kan/ wer Or 3 Li bim Her TEA der e 7 Ai 9 £ A 382 Bet⸗Rlag⸗vnd Buß lieder. Wann ich mein Hoffnung wend zu dir/ ſo fuͤhl ich Frewd vnd Trofl ben mir/ wann ich in Noͤthen bett vnd ſing/ ſo wird mein Hertzͤ recht guter Ding/ dein Geiſt bezeugt/ I SINA gen Le⸗ orfe hmad] ſey. uñ wili wal ich lebe noch/ Das r eutz dir froͤlich tragen nach/ mein Goit mach mich bary 3 es dient zum beßten all it mein Sach recht grei ich mein K Cauff ve ollend entan: Hilff mir anchswingens leif tnd iut fuͤr Sünd vnd ſchanden mich beha t/ erhalt n iein Hertz im Glau⸗ ben rein/ ſo leb v SA erb ich diall ein/ Jeſu mein Troſt /hoͤr mein Begier/ O mein Heyland wer ich bey dir. Ja ich wil gewiß bey dir ſeyn/ wie mir zuſagt das a Wort dein/ da werd ich recht den d ir leben/ vnd ſ ins Himmiels 8 8 Frew oden ſchweben/ vnd fiets. preiſen deinen Namen/ JEſu hilff mir May Amen. Ein Bekin En Mhada nd HAN ii f Aronh À milán WEDI Die ve (mii tnd Dli G A h eap, len dilen Mth Dagia Wing felie fon Suneg/ Trag fit O0 bitin Gum i KANA j baio i Ni Wd gi Ji, kif fuh fi Bet⸗Klag⸗vnd Bußlieder. z8% Eein Betgeſang. Vmb gedeyliche Witterung. Im Thon: Danckt dem Herren heut vnd allezeit. Ott Vatt er der du deine Sonn ⸗ laͤſt ſcheinen uͤber Vf vnd Sromb vnd der gautzen Welt da⸗ egn vnd Thaw „2 Berg machſt du von oben aß/ vnd laͤſt drat uff wachſen DD Graß/ in Gaͤng vnd Bra du legſt Saon: vnd Recht du ſelber hegſt. gibſt auch reichlich Brod vnd Wein/ daß Menſchen Hertz kan Daa ſeyn/ du deckf auch a Sůͤnde zu/ deit Worcbeinge vn Trofi Fried vnd Ruh. So bitten wir dein Gnad ond Fried vus ſtaͤrs behůt/ die Fruͤcht der Erden ons bez wahr/ vnd gib vns heur ein reiches Jahr. Ein fruchtbar Wetter ons€ bes eR ora o Batni"gE Den Herm von Sion man dich nennt/ in aller Wele dein Gůt man cennt. Hoͤrſt vnſer Bitt vnd hilffſt allein/ gib Bnad daß wir dir danck⸗ bar ſeyn in anders/ In Sterbens laͤufften Im Thon: Was mein Gott will. ZJe mirs Gott fide ſo nehm Vichs an/ gedultig wilich leben/ In meiner Noth ruff ich jhn an/ wag jhm nicht widerſtreben. Er machs mit mir wies jhm gefaͤllt/ auff jhn ſteht mein Vertrawen/ in meiner Noth/ biß in den Todt/ das wird mich nicht gerewen. In Angſt vnd Noth leb ich bahay HErr thu mir Gnad verlephen tå Daß ich im Creutz gedultig bin/ woͤllſt mir mein Suͤnd verzeyhen. Die ich auff Erd begang en hab/ die rewen mich von Her zen/ Herꝛ Jeſu Chrif mein Mitle ler biR wend mir mein Leyd vnd Schmertzen. Dein Wunden tieff vnd Blut fo R üij roth/ zr Bet,Klag vnd Bußlieder. roth/ haſtu für mich vergoffes ss Dnd geben hin får mich in Todt drauff will ich mich verlaſſen. Wie in der Schrifft geſchrieben iſt/ Jo⸗ hannes thuts verkůͤnden/ das Blut des Herꝛen Jeſu Chriſt/ waſcht vns bon allen Sinden.. Drumb ob ich ſchon von jeder⸗ man/ verlaſſen bin auff Erden:/: GOtt wird auff meiner Seyten Kahn/ mein Troſt vnd Zuflucht werden. Dann er iſt ſtarck mit ſei, | Hand/ dem Teuffel kan er weh⸗ d mir das ewig Vatterland/ Die Seligkeitb eſcheren. Durch JEſum Chriſt ſein lie⸗ ben Sohn/ der fuͤr vns hat gelit⸗ ten:: Die Suͤnd bezahlt/ vnd guug tebia/ a laſt vns trewlich bit⸗ ten. Daß e ſein Barmhet⸗ gigteirons W BVuß im Leben/ vnd dort hernach in Ewigkeit/ die cit wël ribee Gott vomHimmel⸗ b/ Ehr vnd Preiß ich leiſter Gott.. Ming otii i h mieh Bet⸗ Klag/ vnd Bußlieder. 303 Gott Datter/ Golt dem Sohn T eich vi per rén dem heiligen i chkeit/ Barmher⸗ Vnd weilich dann/ al uſt/ wol durch drin Gi ben: An dir allein die beſte Cuſt/ in meinem Hertzen habe: Vud gewiß⸗ lich glaub/ daß du allein/ mich haſt von Sinden: gewaſchen rein/ ond — Rei eh ertoarben: iit ich dich Herꝛ Jeſu Chri al i: bey den⸗ Givanites: 578 R W ſiremꝰ 3904 Bet⸗Klag⸗vnd Bußliedel. vñlaß mich ja zukeiner friſt võ dieſer meynung wancken/ ſondern darbey verha ten veſt biß daß die ſeel auß Teſt/ wird in den Him̃el fahrẽ. Rans f ſeyn ſo gib durch deine nt ein berniiofftig ente2" jich mein Seel fein mit Ver⸗ ; h fehl irdeine Hanae Vnd ſo m sben fi ſauf tond froh/ auff meinem Bettlein oder S troh/ moͤ⸗ ge von hinnen fahren. Wo du mich ber in dem Feld/ Durch Raub auff frembder Graͤn⸗ in Waſſers Noth/ Hitz Uο er de urch Peſtilentze. nem Nath ostilh en nicht Herꝛ nach meinem ich rih Z eten führe. uß Schwachheit bhe hielte:/. oß/ bnd dolaß a Twil fe mider ſchicht /ond mich O hr W ii gá icht kan beſinnen. Khod ohoin E pern g1b mirin E ein prapa ede. hilff daß mir das oe tze t ſan e/ vnd wie e A w 2 Belii âl Dem reich E obi Goit D 395 Bet⸗Klag vnd Bußlieder. Sein Herꝛlichkeit/ Barmhertzig⸗ E bigin keit/ Großmaͤchtigkeit/ vnd Heilige himigh keit/ ſind ewig vnd ohn Ende. Gad Ein ander Lied/ im vorigen Teim Thon. ERES 5 EEE AACA 7 E TRTI E EIn zn Wuͤrmlein binich arm vnd klein/ mit Todes Noth vmbge⸗ ben i: Reim Trog weih i in Marck vnd im Sterbe vnd im LKeben. Dann daß outei HErꝛ ein armes Wuͤrr biſt/ ach GBoit erhoͤr mein Caß mich O Chriſt an deinem m CLeib/ ein grůnes zweiglein bleibẽ⸗ Mit deinem Geiſt HErr bey mir bleib/ wann ſich mein Seel ſol ſchei⸗ den. Wann mir vergeht all mein Geſicht/ vnd meines bleibens iſt mehr nicht/ allhie auff dieſer Erden. Hefnt S laß much mets diefer Noth li nen vmbkommen vnd verzagen:: Rom| dily mir zu Huͤlff du trewer opi memn“i Angſt hilff mir auch tragen. Denck daß ich bin am Leibe dein/ ein Glied Bet⸗ Klag⸗vnd Bußlieder. 397 vnd gruͤnes Zweigelein/ im Fried laß mich hinfahren. Gedenck HErr an den th hewren Ehd/ den du ſelbſt haſt geſchworẽ: k So waar du lebft von Ewigkeit/ 9 ſoll nicht fegn verforen. Dud ſol it kommen ins Gericht/ den Tod ewiglich ſel chm ecken nicht/ dein Heyl wollſtu mir zeigen. Ach GOrt laß mir ein Ceuchte g Wort; um ewigen Leben/ £ nir per leyh/ ich will ch wil dir trawn eiii ed ott/ dann du ver⸗ {åf in teiner Noth/di e deiner Huͤlff erwarten. Drauff will ich nun befehlen dir/ mein Seel in deine Haͤnde:: Ach trewer Gott ſteh feſt bey mir/ dein SGeiſt nit von mir wende. Vnd weñ ch nicht mehr reden kan/ ſo nimb den letzten Seufftzen an/ durch JE ſum Chriſt um/ Amen. R vij Marg⸗ se, wi g t tt ib 9 E 7Y T ilich nicht wider⸗ Sik fy Aii 4 l H / pons Mn } 0 į $ gezeh 7 é er ſel ber ha ſtaͤts å ts fe Yi; hle. i = — — 2 Se za aa — — sne £ e Q 2 is = S3 2 d tè O £ — e] — m = = 8 Ja` — Q VA es Y 9 ſtille. pi frer ot t befehl/ fron i de/ d aaen gp f © — $a $ s g D e S TRN Ua 400 Pet pair ppt Bußtieber. verlaſſe. Mein Seel an meinem H% i letzten End/ befehl ich Herrin deine|l Haͤnd/ dur olbewahren. Kil Mein Suͤnd mich werden kraͤn efh eken ſehr/ me Fen widmie miih a ibe find viel wie mafi h wil ich nicht Demn en wili ih an ji deine Wunden ghtiht t erhalten: ied ar i6| Nofoa soa Seriens itt enbi ib/ in eog th Shmegen Miki Wann ich gleich ab 5 fo Kerb iche tit Sine n miget aſtu mir/ mit Nisim E t bleiben:/· abon ſt dein Auffart(unſhe iſt r—.§ ai ifie verirei Basai ben. Dann wo du biſt/ da kom ich Muaf i fat a dir leb vnd bin Ihatg wit Frewden. t FEfo Chiki liniy mein: ikd Bet⸗Klag · vnd Buß lieder. 401 mein Arm thu ich außſtrecken: /: Ich ſchlaffe ein vnd ruhe fein/ kein Menſch kan mich auffwecken/ dañ Jeſus Chriſtus Gottes Sohn/ der wird die Himmels thuͤr auffthun/ mich fůhrn zum ewigen Leben. Danun Elias feinen Cauff/ groß Wunder hat vollendet:/ Da gleyt jhn Gott in Himmel nauff/ ein Wagen er jhm ſendet. Wagen vnd Rop marn wie cin Feror darauff fuhr der Prophet ſo thewr/ im wet⸗ ter nauff gen Himmel. Mit eib vnd Seel er dahin fuhr/ mit Fewerflammen vmbgeben:⸗ Mns zum Beyſpiel/ Troſt vnd Fi⸗ gur/ daß wir nach dieſem Leben/ zu Gott auff fahren allzugleich/ mit CLeib vnd Seel ins Himmelreich/ wann Chriſt der Herꝛ wirdkommen. Elias auff dem Berg Thabor/ dis Juͤnger Chriſti jn ſahen: /Der viel Jahr hat gelebt zuvor/ drumb ſoll keln MNenſch verzagen. Ein ewiges Ceben iſt gewiß/ da jetzt Elias lebt vnd iſt/ dahin ſolln wir alle komen. M Eaa -4o Bet Klag⸗ vnd slie Elias vor dem Juͤngſten Tas/ ‘foll wieder tommen anf Erden: Daß er der boͤſen Welt abſag/ wie Chriſtus kommen werde. Aber der thewre Gottes Mann/ hat ſich ſchon hoͤre ſehen lahn/ drumb iſt das End nicht ferne. Wer iſt der vns dieſen Reyhen ſang/ iſt alt vnd wol betaget:/ Das mal kont er nicht von det fios/ das Podagra jhn plaget/ offt fftzet er/ bat Gott im Sinn/ zi hol den krancken Herman Bt Elias wohnet. b ein feligen Abſchied. Dapanmet berus: GA Er Jeſu Ch oaf oao E vnd Sote ederi du littſt Marter aky oni Spott/ fuͤr mich am Lre seeli ſtarbſt/ vnd mir Hu ld erwarbſt. Ich bitt durchs bitter Leyden dein/ du w mir Sünder gnaͤdig ſeyn/ wann ich nun komm in Ster⸗ ben vnd egn werde mit dem Todt. Wann cht voit S — w q ye i t2 aa Loa ig P vor 2 È $ y r gede das Leben ſche LUA NR 1. f $ Oa ne 404 Bet /Kiag · vnd Buß lleber.| MWälig Wie du haſt zugeſaget mir/ in dei⸗ nideien nem Mort/ das traw ich dir/ åra Htun: war/ fürwar euch ſage ich/ wer a mein wort haͤlt vnd glaubt an mich. Mofa Der wird nicht kommen ins Ge⸗ m tonhal richt/ vnd den Todt ewig ſchmecken gachnun nicht/ vñ ob er gleichhie zeitlichſtirbt womi mit nichten er deumb gar verdiebt. neie Sondern: ich will mit ſtarcker hchſen⸗ Hand/ jhn reiſſen auß de tes Ef Band/ vnd men in mei(GA Reich/ da ſoll er. dann mit mir zu⸗ alm l gleich, Melun, In Frewden leben ewiglich/ dar⸗ ifj — gl zu hilff vns jagi ådiglich /ach Her: Gah) i vergib all v chuld/ hilff vaf iletsi wir warten mit Gedult. Atn Biß vnſer Stůndlein kompt her⸗ Leden bey/ auch vnſeꝛ Glaub ſtaͤts wacket Nidy |i fen: Deim WBortsutr awen vekigo Gry lich/ biß wir ent ſchl affen a Widegi iii Amen. Wig Ein an ders. takeni JErtzlich lieb hab ich dich 0“riali, Herilich bitt/ du wollſt ſeyn ther KE, Bet⸗Klag⸗uvnd Bußlieder 407 mir nicht ferꝛ/ mit deiner Huͤlff vnd Gnaden: /: Die gantze Welt nicht erfrewet mich/ nach Himmel vnd Erden frag ich nicht/ wann ich dich nur kan haben. Vnd wann mir gleich mein Hertz zerbricht/ ſo biſtu doch mein Zuverſicht/ mein Heyl vnd meines Hertzen Troſt/ der mich durch ſein Blut hat erloͤſt. HErr IJEſu Chriſt mein Gott vnd Herr/ mein GOtt vnd HErzn Schan⸗ den laß mich nimmermehr. HeRR JEſu/ ꝛc. Es iſt ja HErr dein Geſchenck vnd Gab/ mein Leib/ Seel vnd aMlles was ich hab/ in dieſem armen Ceben:/ Danit ichs brauch zum Cobe dein/ zu Nutz vnd Dienſt deß Nechſten mein/ woͤllſt mir dein Gnade geben. Behůt mich Herꝛ fuͤr falſcher Lehr/ deß Satans Mord vnd Cuͤgen wehr/ in allem Creutz sanin| erhalte mich/ auff daß ichs trag ge⸗ pab i! duftiglich. HERRJEſu Chriſt/ byi nein HErꝛ vnd Gott pan vhi agivnd Bußlieder. troͤſt mir mein Seel M Pnteo jebe pen NG tee 3e i is] eana ii SaM Du sið mein Grad Dy thron/ micher JON dgewi 63 rhim oll mir wer w Ai e du O e miedeins m Bhre A eſto aama iil Yik Eea p noh- Tia grawſam 407 i fez: O ne 2 yener £ s ofa Reideis, 4% $ Ra aga Aranci > es 5 0 Him Wuͤrm DEui nd g n > FY Sott/ hüff mir in t deinem i * öond Bußliedel Dt VI GY öet⸗Klager en/ mein Augen ge troͤſt mich m 0 arum treib deſ omb mich 10 HErre $ D Da í é Y 2 z É Ww 2 $ * 3> L leh hen/ er Yt 408 Bet⸗Klag⸗ vnd Bußlleber ſcheyd/ kein Anfechtung/ kein Angſt noh Lpd. HErr laß mich in dem Reiche dein/ nur der geringſte Diener ſeyn| den veſten Gbauben mir verleyh/ daß ich gerecht vnd ſ⸗ elig ſey/ Erloͤ⸗ AAN Diegi Lin Chor Ririe Chif ſet durch dein thcwres Blut/ von Meho IEG Suͤnd/ Tod vnd der Hoͤllen Glut. HErr wenn mein Stuͤndlein ie kompt heran/ ſo laß dein Engel vnmd Piho mich ſtahn/ daß ſie mein Seelins tenin Himmels Saal/ þeimfåhren auh| iiy dem Jammerthal/ Vnd ſie da bleib Cums n deiner Hand/ als ein durchs Blut erworben Pfand Ehr ſey GOtt ind dem hoͤchſten D hont Con: t gri Thron 1 ond Chrifto feimeintgean y Sohn/ ſampt dem Troͤſter heiligen Geiſt/ der vns ſein Hůlff allzeit be⸗ at dem ſey Lob/ Preiß ge⸗ ſagt allzeit/ von nun an biß in Ewigkeit. Bet⸗Klag⸗ vnd Bußlider, 48? Die Ceutſche Ltaney. Ein Chor vmb den andern. wich ind) Kyrie/ Eieeiſon. (i t Chriſte, Eleiſon. KRyhrie, Eleiſon. Chriſte/ Erhoͤre vns. Ioe 2·Gott Vatter im Himmel/ Erbarm dien üͤber vns. ERR GO Sohn der Wele Hu jřand Erbarm dich über vns; et heiliger Heiſt/ Erbarm dich uͤbervns, Sey vas 5anaͤdig/ Verſchon vns lieber Herꝛe Sott⸗ Sey vnt gnaͤdig/ Hilf oas lieber Herꝛe Sott. Vor allen Suͤnden/ Behůt vns lieber Herꝛe Gott’. ; 3 illem Irꝛfal/ Rehůt ons lieber Herꝛe Bott. eooni ariun Vbel/ Behůt vas/ ꝛor. Vor deß Teèuffels Trug vnd Ciſt Behüt vns! a Te Gott. Pipilih o Bet⸗Klag⸗vnd Bußlieder. Vor Peſtilentz vnd thewrer Zeit. B Behi vns lieber pereg Gott. eor Krieg vnd Blutvergieſſen/ Behüt vns s lieber Hene Gott. Mor Buffruhr vnd Zwytracht/ Behůt vns lieber Herꝛe Gott. Mor Hagel vnd 2 Vngeweitter/ Bebüt vns lieber h erꝛe Gott. Sür t gemer vnd Waſſersnoih/ tons lie eber Herꝛe Gott. iE deinet sgo vnd g OÙ dt/ Aii C 6 m saang faat js OELE Gott. Bet⸗Klag⸗vnd Bußlieder. 411 Hilff vns lieber Herꝛe Gott. Wir arme Suͤnder bitten. Du woͤllſt vns erhoͤren lieber pah HErre Bott. za Vnd deine heilige Chriſtliche Kir⸗ che regieren vnd fuͤhren/ l Erps vns lieber Herꝛe Sott. offe/ Pfarrherin vnd Kirchendiener/ im heylſamen Wort vnd heiligem Leben behalten/ Erhoͤr vns/ ꝛc. Allen Rotten vnd Ergernuͤſſen wehren/ Echoͤr vns/ ꝛc. Den Sathan vnter vnſer Fuͤſſe tretten? Erhoͤr vns/ ꝛc. Treue Arbeiter in deine Ernde ſen⸗ den/ Erhoͤr vns/ ic. Deinen Geiſt vnd Krafft zum Wort geben/ Erhoͤr vns /ꝛe. uͤbten vnd Bloͤden helf⸗ en/ Erhoͤr vns/ꝛc. vnd Fuͤrſten Fried vnd Eintracht geben; Erhoͤr/ ie. VPVnnſerm Reyſer ſteten Sieg wider deine Feinde goͤnnen/ © ij Erhoͤr — 412 Bet Klag⸗vnd Büßliedet. Erhoͤr vns lieber HErꝛe Gott uii Vnſern Candsherꝛn/ ſampt feing Hertzliebſten Gemahlin junge perihan vnd Fre vielgeliebten Hermn vnd Gebruͤ⸗ dern Hern W e vnd alle K Mu Hoch angewa: idre lenten fegri om | nen vnd ſchuůͤtzen. Erhor vns/ k. g T Vuſern Gnädigen Lands fürſen| Lie aei Råbe Beamptes: Befeplhan] M ber vad Diener/ mit deinen: Aeth Geiſt regieren/ Exhoͤr vns /e. ben Die Chri kliche/ hohe vnd anden Didis: Schulen kraͤfftiglich erhalten/ Eipre Erhoͤr vus lieber Here Got. IWO Vnſere gantze Statt Rathod Bih Semein ſeguen vnd behuͤten/ Nuo Erhoͤr vus lieber Herꝛe Goͤtt. Ghi Allen ſo n Noth vnd Befasr fem A mit Huͤlßßf erſcheinen/ Erhoͤrne. Pto Allen Schwangern vnd Saͤugern Binte froͤliche Frucht vnd Gedeyen ge⸗ Eih bein: Erhoͤr vns lieber ꝛc. WBa Aller Rinder vnd Krancken pfle⸗ Ehdet Sn vnd warten/ Erhs⸗ Dal E Yr Neow hoki Eiin Me iw A Ni Wnt Wet⸗Klag vnd Buͤßlieder. 413 Alle/ die vmb Vnſchuldgefangen ſind loß vud ledig laſſen/ Erhoͤre vns/ ꝛc. Alle Witwen vñ Waͤiſen verthei⸗ digen vnd verſorgen/ Erhoͤrne. ler Menſchen dirb erbarmen/ Ehr ons lieber Here Hott. ‘Onera geinden/ Verfolgern vnd Laͤſterern vergeben vnd ſie be⸗ kehren/ Schor vns/ ꝛc. Die Frůcht auff dem Cand geben vnd bewahren/ Erhoͤr/ te. Vnd vns gnaͤdiglich erhoͤren. Erher vns li ber Ferie Gott. O Jef Chre Gottes Sohn Erboͤr vns lieber Herꝛe Gott. O du Gottes Lamb/ das der Welt Suͤnde rraͤgt/ Erbarm dich uͤber vns. O duSottes Kamb/ das der Welt Suͤnde traͤgt/ Erbarm dich uͤber vns. O du Gottes Camb/ das der Welt Suͤnde traͤat Verleyh vns ſtaͤten Fried. © ij Chriſte/ 4¹4 Bet⸗Klag⸗vnd Bußlieder. e Erhoͤre vns Ryrie Eleiſon. | l Chrif Rer Eleiſon. Beyde Chor zuſammen. í Kyrie/ Eleiſon/ Amen. Die Haney D Reimenweiß verfuf, ARA oit begnade mich. litih Gott vom Himmelreſch fatin erg Sohn Heltthet Geiſt Puoi PoE eine/ ein ne. Auff deine kten ich du wollſt ons Eeto ren ngndi fich jond dihi | ber vns Armen/ dur ch deme Git | erbarmen, Sey v ns gnaͤdig vid hilff vns Herꝛ/ verlaß vns jetzt vnd $ inmertmehr bhir ena Geref f oi nimmermel behůt vns Seel Leib Shr A Ehr vn für Irthum/ Scha⸗ sh Fhe R uawethoi den vn 15 Acl fůr Kranckheit i vnd Ge ij AGA j Deß nons Misal hingian Klag⸗vnd Bußlieder. 4¹ derpef filent fabres Behůt vns ach fie thewrer Z Zeit/ fůr Rri$: vnd Blut/ Auffruht vnd Streu/ får Hagel vnd VDugewit ter/ fůem | ewigi en Todi bitter. Durch dein Ge⸗ burt vnd Leyden ſchwer/ dure Todkampff vnd Ereutz O Durch dein Vrſtaͤnd vnd⸗ Himi fahrt:/ hilff vns in vnſer letzten Fahrt/ vnd am Juͤngſten Gerichte. Wir arme Sůuͤnder bitten mehr/ a ons hoͤren lieber HErr/ irch regieren/ vnd jhe DnD bei⸗ ipon Retr bey vn Was aber jrꝛig vndve DaS bring zu recht du trewer Hirt/ den S ün, Sathas; 416 Bet⸗Klag· vnd Bußlieber. M Hi Sathan treib zurucke/ mit ſeinen(nN fm falf hen Tuͤcken: Vnd ſend in deine Erndte gut/ trewe Arbeiter/ halt ſie in Hut/ dein Krafft zum Wort ver⸗ leyhe/ all Sůnd vr d Schuld ver/ zeyhe. Vnd troͤſt O Herꝛmit deiner Gnad/ was bloͤd iſt vnd Anfech⸗ kung hat/ daß ſie ja nicht verzagen thun/ wann ſte in Anaſt vnd Noͤh, ehen ſtahn/ loͤß ſie vons T euffels S tricke. Dem Reynſer⸗ Roͤnig vnd Fuͤr, fen gut/ gib Fried vnd eintraͤchtigen | Ruth s daf fie dir dienen alle, m deinem Lob vnd Gefallen. Darzu kin ſteten Sieg O Herꝛ/ wider dein Feind verleyh vnd mehr/ das Neid in gutem Stande/ ſchůtz vns dein rechte Hande. Leyt auch alle Ge⸗ waltigen/ daß ſie auff deinen Wegẽ gehn/ darneben gib auch dieſem Rath allhie vnd gantzer gemeinen Statt/ den Segen vnd Gedeyen. Den Chriſten alln in Noth vnd ON {i a wmf N Ander⸗ ndng) pofle 4 i fnd dyii m Wil tefg M f Dirgit Pe rolli bileh ong niiae Aidra fy tond 4 fenit Mhn l Cng ihr Dekhila Me Birit 4 tipi We ; Ugg Gfahr /mit Hulff erſchein iper h BSDedet Kiag⸗vnd Bußlieder. 4¹ bewahr/ die ſchwanger ſind vnd ſaͤlugen/ dein groß Macht zu bezeu⸗ gen/ daß ſie er frew ein ſeligedrucht/ wann ſie dieh in Nothen geſucht/ ie Kinder auch behuͤte/ all Rran⸗ cken durch dein Guͤte. Verſckaff hn ſelber pfleg vnd wart/ er ledig die find d gefangen hart/ die Wüuwen nd Waͤiſen all/ vertheidig vnd verſorg zumahl/ aller Menſchen ädich erbarnte. Vergit OHERN N& ond zu dir Kehr/ all vnſer Feind vnd Laͤſterer| verleyh vns auch ohn Schertze/ ein fftes Gemůih vnd Hertze. Die růcht vnd alles auff dem Land ewar durch deine rechte Hand/ daß ſte nicht nehmen Schaden/ erhoͤr vns HErr wit Gnaden. O Jeſu Chriſt wahr Gottes Sohn/ der Welt henland vñ Gnaden Thron/ as Caͤmblein GOttes/ das da od errett/ gib vns den Frieden/ Amen. n: | Go Kun 4 as Set⸗Klog⸗vnd Bußtieden.| iiy Ein Buß lied/ vinb Erlaſſung der duuſt Straff/ auß dem 8. Cap.des 1. Buch w Wnde Moſis genommen. Auff die Bettaͤg zuſingen. H Sve Sott von Macht/ miit vnd reich von Guͤtigkeit/ wiltu dunul das gange Land Rraffen mit grims mwN migkeit/ vielfeicht môcdhten noh Aufa Fromme ſeyn/ die theten nach dem Winvii Willen dein/ der wolleſtu verſcho/ Gino nach den Werckẽ lohnen. Rnaͤcte O groſſer Gott von Ehr/ diß fer, uhi ne ſey von dir/ daß Boͤß vnd From⸗ ſu baſch me zugleich/ die ſtrenge Straff be/ Vein ruͤhr/ der moͤchten etwa fuͤnftzig ſeyn/ die thaͤten nach dem Pillen mhii dein/ der wolleſtu verſchonen/ nicht ſulhund nach den Wercken lohnen. IER ofe GOsvon Rathilah. mien mýernigteitergehin 4 ON! Nidri i Gerechtigkeit der Anx moͤchten fuͤnff vnd viertzig ſeyn/ die dyroy haͤten nach dem Willen dein/ der beern ſtu verſchonen/ nicht nach den ſontn Anii 4 Bet⸗Klag⸗vnd Bußlieder. 419 O groſſer SO LT von Staͤrck/ ſchaw an das aꝛme Cand/ vnd wen⸗ de von der Straff/ dein auß geſtreck⸗ te Hand/ der moͤchten etwa viertzig al fenn die thaͤten nach dem Willen ein der wolleſtu verſchonen/ nicht nach den Wercken lohnen. O groſſer Gott von Krafft/ laß och erweichen dich/ weil das elend Gebet/ ſo offt erholet ſich/ vielleicht der moͤchten d ſeyn/ die thaͤ⸗ ten nach dem Willen dein/ der wol⸗ Bitt leſtu verſchonen/ nicht nach den Wercken lohnen. O groſſer Gott von Gnad/ erhoͤr auch dieſe Stimm/ vnd in dem ho⸗ hen Thron/ das Seufftzen tieff ver⸗ nimb/ der moͤchten etwa zwantzig ſeyn/ die thaͤten nach dem Willen dein/ der wolleſtu verſchonen/ nicht nach den Wercken lohnen. O groſſer Gott von That/ ſehaw wie die arme Erd/ von deiner Mil⸗ digkeit/ noch einen wunſch begehrt/ der moͤchten etwa zehen ſeyn/ die S vj thaͤten 40 EBet⸗Klag⸗vnd Bußlieder⸗ Win thaͤten nach dem Willen dein/ der⸗shy Wolleſtu verſchonen/ nicht nach den CRIL Wercten lohnen. Iii Ogroſſer Sott von Lob/ wann ja daß Maß erfůikt/ der Suͤnden/ vVnd auß Zorn/ vns ja verderben h wwilt/ ſo moͤchten desh die Kinder⸗ bein/ hun nach dem rechten Wilſen dein/ der wollefen berſchonen/ nicht Racd den Suͤnden lohnen⸗| O groer Gott von Trew/ wtil dann vor drr nichts gilt/ dann den Sohn Jeſus lᷣhriſt/ der deinen zorn geſtillt/ ſo ſih doch an die Wunden Moho ſem/ ſein groſſe Anaſt vnd ſehwete tnihi Vem/ vmb ſeinet wjllen ſchone/ dus. ſuheſſn Racht nach Wercken lohne/ Amen, Ufaft Einanders. a Aiii A Ch; Gott erhoͤr wein Eeufftzen H iei 1 ond Weptfogen s lag midhimd Mheen k meiner Nochnicht gar verzagen/ dur| Mhi Weiſt mein Schmertz/ erkennſt mein; Eißſchn Mertz/ haſtu mirs auffgelegt/ ſo⸗| llogi DiR Mirsiragens, Whofity Abßz deien Witlen kan wir, hini michta. Misy Bẽt/Ktagevnd Bußlieder. 421¹ nichts begee gnê du kanſt ver fluchen vnd auch wider ſegnen/ bin ieh dein rdient/ gib wa T cin nach truͤbem Regen, nur Geit darch cean: Hertze/ vnd hilff d daß keinen Scher ge, 3u: Zeit/ wend ak mein. eyd: ton 3 Osi pia e f A mutten pY i Ungt: reſſen. Ysi hat tein Vnglůcknie ſo lang natr hat doch letzlich wider öret/ beut min dein Hand vñ nd/ vff dieſer Erd mein Pig SEa ieiti, Sollich nochmehr vm̃ deinet wil⸗ eo a a initis Rνννν 422 Lobeynd Dandlicdber.=;| W Daß ich durch deinen Geiſt moͤg WD vberwinden/ vnd mich allzeit in dei⸗ halle w nem H Zauß laß miea zum Preiß iſdene vnd Dand, mit Lobgefangimitdie morini i mich verbinden(notis fii eit bleiben bey⸗ OY | eA all zeit dein außer Mins hin wehlten Namen preiß hertziglich/ ſer den das litt ic dich/ vnd ſing von mei⸗ K pen Grunde/ Amen.-= 1 Gonshil — itadie b⸗u Danck⸗| amdi eo vnd otti berah fe hN ngo ck für ſeine Gnade| Wty daß nun gnd nimmer Sh rtantein Shade. 4 Co en Gott an vns Nig 5Fried ohn vnter⸗ acin Ende. K P3irloben/preifen/anbeten dich!| ibi far deine Ehr wir dancken/ Da tow Lob⸗vnd Dancklieder. p du Gott Vatter ewiglich/ regierſt ohn alles wancken/ gantz vngemeſ⸗ ſen iſt deine Macht/ fort geſchicht was dein Will hat bedacht/ wol'j vns des feinen Herꝛen.| O Jeſu Chriſt Sohn eingeborn/ deines himliſchen Vatters: Ver⸗ iwi fepuer dern Die warn verlorn/ du Stiller vnſers Haders. Camb Gottes heiliger HErr vndS Ott/ nimb an die Bitt von vnſer Noth/ erbarm dich vnſer aller. O heiliger Geiſt du hoͤchſte Gut/ du allerheilſamſter T Fuͤrs Teuffels Gwalt fortan be⸗ huͤt/ die JEſus Chriſtus aerloͤſet/ durch groſſe Marter vnd bittern Todt/ wend ab all vnſer Jammer vnd Noth dazu wir vns verlaſſet Clotia in excelſis Peo. bſoll GOttes È Y H oͤch ein End/ ſein fried v vns wend/ den menſchen das gefa k wok 434 Bet⸗Klag⸗ und! Bußtledek. le wol/ darfuͤr man hertzlich dancken ſoll/ ach lieber Sott dich loben wir. Vnd preiſen dich mit gantzer fer: auch kniend wir anbeten Dein Ehr wir ruͤhmenſte, smie dapreru diri u affer seit vmb deine groſſe Herrlichken/ pere.| | VlAlg k ANN | iii M Jupe rMs far h irait À emt Gott im Himmel Roͤnig du biſ/ ein Vatter der allmaͤchtig iſt. 1Gottes Sohn vom Watter geborn HerꝛJeſud hriſtez GoOtt du zartes Gottes aunb/ ein Sohn auß GOtt deß PVatters Stamm/ der du der Welt S uͤnd traͤgſt allein. Woͤllſt vns gnaͤdig/ barmhertzig ſeyn/ der du der Welt Suͤnd traͤgſt allein. Caß dir vnſer Bitt gefaͤllig ſeyn/ der du gleich ſitzt dem Vatter deim Woͤll R vns gnaͤdig/ barmhertzig ſeyn/ du biſt vnd bleibſt heilig allein/ vber alles der Herz allein der Ab lerhoͤchſt allein du biſt/ du lieber Hey land Jeſu Chriſt. Sampe dem Patter vh v Melao ii iine | nkol | TeDe Dete ar EE or Wet⸗Klag⸗vnd Bußlieder 477 Geiſt/ in Goͤttkcher Majefaͤt gleich:/ Amen/ das iſt gewißlich wahr das betent-Aller Engel Schaar/ vnd alle Melt: fo weit vnd breit/ dich lobt vnd ehret alle⸗ zeit/ von Anfang biß in Ewigkeit. Ein anders. Loria::in excelſis Deo Ehr ſey Gott in dee Hoͤhe:/: in der Hohe/ Friede auff Erden:/ Den Meuſchen ein wolgefallen:/ Glo- ria 21ꝛ in excelſis Deo. in excelſis Qe;; £in Lobaefang S. Ambrofi ond Auguſtini. TeDeum Laudamus.| PVerteutſcht durch.M£, AErꝛ Gott dich loben wir/ Herr Gott wir dancken dir. Dich Matter in Ewigkeit/ ehret die Welt weit vnd breit. All Engel vnd Him⸗ nels Heer/ vnd was dienetdeiner „%Eßr. Auch Cherubin vnd Sera⸗ ghin: ſengen jm̃er mit hoher Stii Hellig iſt vnſeꝛ Sott/ Hellig E vnſer ED r oein rosul ai ml keit/ geht uͤber Ér en weit. Der heill⸗ W jai — o die f H yt(Hm rode ren oeinen| t: W Bih 8 Hothor roͤſter wai Mt, Gey vnd ehet, La Gilin ohi| "e pat ver⸗ das Menſchlich adem E M ttes gleich git aller eich. Ein Rich⸗ T alles n sufni Lob⸗vnd Dancklieder. den Dienern dein/ die mit iam thewren Blut erloͤſet ſeyn/ laß vns im Hir mmel haben Theil mit de en Heiligen im ewige nen Dolt HEr ſegne was dein Err Gott wir loben dich/ vnd ehrn dehi Namen ſtaͤtig⸗ Sott/ vor alf that, Sey vi G ptt/ fen ons gu Digi Zeig bns deine Ba wie vnſer goh gi Auff d dich hoffen n > mie 2 ee(4% > Nt ea eR 8 ami ed ſcha ndla B pns niter y Ein Zied von der Ki e% Im Thon:“ Jiu ł e n a 2 22 Te HEtꝛe GoOtt/ er aller: /: Der chaffen hat/ vnd en rO wir jetzt ſind vns a1 16 jm hat laſſe — D —. a28 Bet⸗/Klag⸗vnd Bußlieder. A ſind die liebſten Rind/ im H. Geiſt h geboren durch Jeſum Chriſt ders meak Leben iſt/ ſonſt weren wir verlore i menh Soo du dann vnſer Vatter biſt/ Yii vnd weiſt was deinen kindrn:/ Im Elend dieſer Welt gebriſt ſo gib Mi daß wir dich finden In gnaden all/ daß keins abfall/ s onsin gleichen Í Smuͤthe/ in Oeborfamteitrvorál, r n n lem Leyd/ dein wort behuͤte, Du haſt vns Ceibvnd Seelge⸗ ſpeiſt/ nun gib vns/ daß wir lebens Daß vnſer Glaub vnd Lieb dich} f ꝓpreiß/ die vns dein Gnad muß ge⸗ ben. Daf durch dein Trew/ die Snd ons rew/ von der vns hat gewaſchen/ Chriſtus dein Soha/ dann ſei Blut fron/ hat vns die Hoͤll erloſchen. SEin Lobgeſang/ vor geiſtliche vnd weltliche Wolthaten. Vn laſt vns Gott dem Herꝛen/ danck ſagen vnd jhn ehren/ von, wegen ſeiner Gaben/ die toirem Ifangen haben. Bet⸗Klag vnd Bußlieder-⸗ 4289 Den Leibd/ die Seel/ das Leben/ hat Ex allein vns geben/ dieſelbe zu bewahren/ thut er nit etwas ſparen. Nahrung g gibt er dem Leibe/ die Seel muß vus auch bleiben/ wie⸗ wol toͤdliche Wunden/ ſind kom⸗ l moon der Sunden. 3t me vns D t allen d Vn⸗ Blauben/ ave 1e Dar kai bht awna Darch jhn iſt vns vergeben/ die: geſroenckt das LCeben/ im Hunniel ſolle wir haben: O Gottr i Gaben Sitel Í wolii pnshi£ en/ Ins Hro oſſe H1 mit den Rlein zen/ du kanſts nit boe⸗ menen.. 3r čit, gib 3 nòrmes Nameh Lob⸗vnd Dancklieder. Namen/ durch FA Efu n Chriſtut Amen. Ein andere 2 an ickſ⸗ agung. Mlejeit grof> iffe in SALONA M r N ge fein Geſcorf M sm waͤchſt ein Werck hut ſein milde die Fuͤll in allem ch des frewet jeder⸗ Nenſch noch Vieh z4 i csa daß manja wer auff jhnn ord er v s ons gepreift 3 fo reichlich hat gefpaf O Pat 6 A Danckliede hewr erꝛ da fa sS E o Fe An 29 g Herle e — — as è- a — teares : Í a 4 $ cF p È A; ſta riſt d f TEEN F TEDNE WN EO EA A 432: Lobivnd Dancklieder. epav Ciecht/ laß vns im Finſtern tappen Chikiqui nicht.(huſt. ber Dir ſey Danck/ daß du vns den Lecht fird Tag/ fuͤr Schaden/ Gefahr vnd m ua mancher Plag/ durch deme Engel; Huß/ he haſt behůt/ auß Gnad vnd Vaͤiter⸗Muthſſtgantz lirher Guͤt⸗ Wir bitende Womit wir haben erzuͤrnet dich/ itas He aſſelb verzeyh vns gnaͤdiglich vnd fwaht vns iij rechne es vnſer Seel nicht zu lafe Gott Vaite vus ſchlaffen in Fried me Rub Nit Durch dein Engeldie Wache be⸗ Verkeſ de ſteltdaß vns der boͤſe Feind nicht: harig, faͤll durch Sthrecken/ Geſpeuſt vnd ſs Feindes | Fewersnoth/ behuͤt vns Herꝛ/ O Aier i lieber Hott: tuSorgfi | Vann wir den Fußſtäͤpffen vn⸗ mife tieba 1u/ thun folgen vnd zun buß ßd afi bekehrn/ ſowil er wider barmbérgig l ftimmsg ſeyn/ vnd vns in Frewdennehmen e ARTAN T heim eitu pi Ins new; Jernſalem/ in jener Minha | Welt/ zu ewiger Fewd ins Him⸗ fus lEn | mels Selr/ das gib vns Gott nun: Ahdni allzug leich/ zu ſchen ſein ewig Kin- My, melreich, Caris- Morgen vnd Abendgeſaͤng. 486 Chriſti qui lux es& Dies. CHnſtte der du biſt Tag vnd Ciecht/ fuͤr dir iſt err verborgen nicht/ du Vaͤtterliches Ciechtes Glantz/ lehr vns den Weg der MA ABarheit gang. Wirr bitten dein Goͤttliche Krafft behůt vns Herr in dieſer Nacht/ bewahr vns Herr vor allem Leyd/ Gott Vatter der Barmhertzig⸗ it. Vertreib den ſchweren Schlafß| Herr Chriſt/ nicht fhad des Feindes Ciſt/ das Fleiſch in Zuůchten reine ſen/ ſo ſeyn wir maite cher Sorgen frey. Wann vnſer Augen ſchlaffen ein⸗ laß das Hertz doch wacker ſeyn ſchirm vns Gottes rechte Hand/ vnd loͤß vns von der ſuͤnden Band. Beſchirmer HErr der Chriſten⸗ heit/ dein Hulff allzeit ſey vns bereit lff vns HErr GOtt auß aller Noth/ durch dein heilig fuͤnff wun⸗ en roth. g Ges 424 Morgen⸗vnd Abendgeſaͤng. Mia Gedenck OHErrder ſchwereß Mebi Zeit/ damit der Leib gefangen leit) hitsi die Seele die du haſt erlòft ter gih) fiendn Herꝛ Jeſu deinen Troſt. tms Gott Vatter fen Lob/ Ehr ond Ciy Preiß/ darzu auch feinem Sohne ioin) weiß Deß heiligen Geiſtes Gi inris tigkeit/ von nun an biß in Ewigteiti iseis Unien: p 1 Bild Ein ſchoͤner Abendſegen. ahnsbe Im Thon: Chriſte der du biſt Tag Biong ; vnd Liecht. WPuirfh (ELIR der du bift der belle Tag Coidhi fuͤr dir-die Jace: niche bleiben hnil y mag du leuchtet ons vom Pattee Mhig, her/ vnd biſt deß Liechtes Prediger. tiyg Ach lieber Herꝛ behuͤt vns heint/ kiy in die ſer Nacht fuͤrm boͤſen Fendi Thon Ond laß vns in dir ruhen fein/ daß Oher wir fuͤrm Satan ſicher ſeyn| Ob ſchon die Augen ſchlaffen ein/ À Yil ſo laß das Hertz doch wacker ſeyn/ Y fyti halt vber vns dein rechte Hand/ daß wir micht fallen im ånd- vni Chand. a an TA Moͤrgen⸗ vnd Abendgeſaͤng. 46 Wir bieten dich Herꝛ Jeſu Chriſt/ behuͤt ons får def Teufels Lif: der flaͤes nach vnſer e Seelen tracht/ daß er an vns hab keine Macht. Sind wir doch dein ererbtes Gut/ erworben durch dein theures Blut/ dz war des ewigen Vatters Rath/ als er vns dir geſchencket hat. Befihl deim E a daß er komm/ ont vio tipan ein SSES f n i dieweil si Engel 5 bey phi uR n Du heilige D eyfat E wir lo⸗ ben dich in Ewig nici ejet hers x dvom Schlaf auff⸗ ſtehen wir/ lobt Gott/ der vns heint dieſe Nacht/ behut hat fuͤr des 0 T Teuffels Machtt. Tij Herz 436 Morgen⸗vnd Abadia ugy Herr Chriſt den Tag vns auch be⸗ ei hůt/ fuͤr Suͤnd vnd Schand durch wuh Deine Gåt. Laf deine liebe Enge⸗ Hiit lein vnſer Hůter vnd Waͤchter ſehn. ſn Daß vnſer Hertz in Gehorſam moti leb/ deim Wort vnd Willen nicht Dapid widerſtreb/ daß wir dich ſtaͤts fuͤt imien Augen han/ in allem was wir fa⸗ ſi mihn hen an.-fi jie met Caß vnſer Wert gerathen woli Widni was ein jeder enhrichenfotl. Dap h i fi vnſer Ardeit/ Muůh vnd Fleiß/ ge⸗ Maen dan reich zu deinm Cob/ Ehr vnnd InGlt | Prik i Meo Morgen Geſaͤng. i Joh Rolroß. Mi if QE danck dir lieber Herre/ daß hiz⸗ = du hih paf bewahrt: Yndie Wier t ſer Nacht ſo g} Darimich(ihig lag ſo hart. Mit Finſternuß vmb⸗Jh fangen/ dar u in groſſer Noth/ dar⸗ hahe auß ich bin entgangen halffſt mie Kli mein Herꝛ vnd Gott. iihi Mit Dauck will ih dich oben Mits w X du mein Gort ond Ferz zs BM tiop Hime h, R E AE ET ar o, Morgen⸗ vnd Abendgeſaͤng⸗ az;⸗ Himmel hoch dort oben/ den Tag mich auch gewehr/ warumb ich dich hh ehu bittén/ vnd auch dein Will mag fenn lept mich in Deinen Sito ten/ vnd brich den Willen mein. DSaß ich Err nicht abweiche/ von deiner rechten Bahn:/: Der eind mich nicht erſchleiche/ damit ich jrꝛ moͤcht gahn/ erhalt mich durch dein Gůͤte/ das bitt ich fleiſ⸗ ſig dich/ fürs Teuffels Ciſt vnd Wͤͤten/ damit er ſetzt an mich. Den Glauben mir verle dein Sohn Jeſum Chriſt: /· Mein Suͤnd mit auch verzeyhe/ allhie zu mir auch gibe/ die iR: Dargu ein Chrifi u dem der mich verletzt. jhm guts erzeige/ ſuch nit 5 mein/ vnd lieb jh Hail dem Willel Dein allein der Ruhm:/: Die Rach dir Wergen,und Aberdarteng Dein Wort laß mich bekennen/ dwin får dieter argen Welt:/ Auch mich Humi "oa ds p nennen nicht foͤrchten Mypal. uch bald trak warheit tosel ſchti⸗ glrbene den/ von der Chriu Schaar, finto. Laßn n Tag vollenden/ zu Ih/ dag ot dem N ½ Daß ich ſg Gak nde/ ans End be⸗ uir Leib vnd ückeim Koh Ai liſte wemi de i Mebonshi Herꝛ Chrift dir Loh ich fage fir fodun deine lBolthat alke Die du mirall mY, 8 mein Tage/ ertzeigi haſt uͤberall/ dei OYgh nen Namen will ich preiſen/ der du fzdtbi⸗ callein biſt gut/ mit deinem Leb tinaha mich ſpeiſe/ traͤnck mich mit deinem fiiia Blut. PE A< ftu f allein die Ebre deim iſt ſin ut i 9 Woude nem and webre/ dein S egen zu vns iy Dj kom̃ Dan wir iSe en ſchlafken Wi mit Morgen/ vnd Abend geſoͤng. 439 mit Onaden zu vns eyl/ gib vns des laubens Waffen/ fůͤrs Teuffels liſtige P feil. Ehr ſey Gottin ſeinem Throne der vns erſchaff en hat: Sampt ſei⸗ nem lieben Sohne/ der vns durch ſeinen Tod. Erworben hat das Le⸗ ben/ darzu vns leit vnd fuͤhet/ der heilig Geiſt gar eben/ biß zu der Himmels Thür. Ein anders. Ochriſte Morgenſterne/ leucht vns mit hellen Shei vns vons Hi nmels Throne /an die⸗ ſem dun ·keln Oet/ mit deinem rei⸗ nen Wort. O JEſu Troſt der Armen/ mein Hertz heb ich zu dir/ du wirſt dich mein erbarmen, dein Gaade(chens cken mir/ das traw ich gaͤntzlich dir. Ich kan ond mag nicht ſchlaffen/ ich kan nicht froͤlich ſehn/ mir iſt erwund mein Seele/ vnd foͤrcht der Hoͤllen Pein/ O Chriſt erbarm dich mein. i k Tiii OJy SRG 440. Morgenond Abendgefingi| my © Jefu lieber Herre /dueinigey| dum Gottes Sohuvon Hergen ich bes liyin gehre/ du woͤllſ mir helffen thun/ du hgt biſt der Gnadenthron. wif Du haf fúr mih vergoffendein MM koſinfarbes Blut/ das laß mich HErr genieſſen/ troͤſt mich durth ; Deine Güthelff mir+ dasifmin dka PETS o A Ehi Bitt. Twy Itft dir verwund ſo ſehre/ die arme 0 Selele dein/ chu du dich zu mir keh⸗ ren/ ich will dein Helffer ſehn/ ver⸗ geben Schuld vnd Pein. l Caß du von Suͤnden abe/ vnd biß ein frommer Chriſt/ ich will dich 0 ſelber laben/ vnd ſchencken meinen hi Geiſt/ der dich zum Himmel weiſt. Ich w ſelber ſpeiſen/ mit MEt meinem Ceib vnd Blut/ mein Cieb wif an dir beweiſen/ vnd will dir theilen 1| iin d Eoi mitmein fhan ond hshkes Gut. idn w NJeſu Lob vnd Ehre/ ſing ich sa dir allezeit/ den Glauben in mir AN mehi ch moͤg nach dieſer Zeit Mhu it dir eingehn zu:Frevd. hut Der e E W Morgen⸗vnd Abendſegen. 441 Der vns diß Liedlein ſange⸗ ſo wol geſungen hat/ Gott helff daß jhm gelinge/ im Ceben vnd im Tod/ durch Chriſti Wunden roth/ Amen. Eein NMorgen⸗vnd Abendſegen/ AE Ane Thon: 2 è Hon edler Art. t kesit Deß Abends ſingt man den Tagi deß Morgens heint. f f | Ch danck dir Gott/ fuͤr all Wol⸗ Othat/ daß du auch mich/ haſt gnaͤ⸗ i ich(die Nacht) den Tag behůt/ eine Güt/ vnd bitt nun fort/ Suͤnd vnd ewahr/ pe toi $ der Laget dein hab meiner EA tfind Macht/ der deind an mir/ nach ſeim Begier/ vnd mich ur Sůnd vnd Cuͤſten fuͤhr. Auch woͤlleſtu HErꝛ/ vergeben mir/ durch deine Huld/ mein. Sind Zo 442 Worgen.und Abendgeſeng, Win vnd S chuld/ an dir hab ich vergrif, Gen fen mich/ von Jugend an/ HEgd 601/ gnad vnd ſchon/ zu aller Friſt Dait mhd efm Chriſt/ aeni Yd Mitler iſt.| Gund Ein anders. MN D Er Tag vertreibt die finſter Muld Nacht/ O Chriſten ſent mun⸗ diener ter pi d wacht/ preiſet GOtt den Md im re| Cumi yel fingen jmmerdar/ fi in groſſer S' Gaii Duva Voͤgel wN t? remGGeſchrey| hipan i HErꝛn Lob vnd Mdh thun ſein wolgefalſen. Gyi emas je gefh! N M médi i i ii t: | Eynun Menſch hn wel O du vernuͤnftig Er Af iTho ETE Werhened Wergefdg, n Gedenck daß dich dein HE Gott/ zu ſeinem Bild Mitali; hat ſdaß du jhn erkenne ſt. Snd lieb haͤtteſt auß Hertze Gꝛrund/ auch bekenneſt mit dei Séi: Mund ſeinr alſo genoͤſſeſt. Weil du nim feinen Geif gof| ond feiner Gusd genoſſen haſt/ ſo danck jhm von Hertzen. Sep mu dier peewit oa>? proja: Sach trewewerd et Du weiſt nicht på reae Di Erre: Yiu. Fompt 7 danner dir ter í ſtimt/ ſondern ſtats beiſt wa So üb dich nun in feinen lob jhn mit Hertzen/ Tha zt vnd rundad iaf: ier wolthat. Spꝛrich:O Vatter n Ewigtert/ ich danck dir aller Guͤtigkeic/ mir biß her erzeiget. i Durch a—— Af gm deinen| il Sohn welchen—— im hoͤch⸗| iig h Ren Ti eiki 2 A gel lobſinges. Hulff HErꝛ daf ieh dich glacher f Top weißl⸗ 444 Weergcn vnd Abendee os weiß/ von nun an allzeit Cob vnd Jami Preiß in Ewigkeit/ Amen. Ein ander Morgenlied. Im Thon: Ich ging einmal pat APY5ß meines Frei gen Grunder ſag ich dir Lob vud Dantis: In dieſer Morgenſtunde/ darzu mein Acbenlang O Gott in dei, nem Thron /dir zu Lob Preiß/ vnd A mion Ehren/ durch Chriſtum vnſern Hen en den ingeb ornen Sohn. zich auß Gnaden/ gunt | Mig in? ARNA: Jaro! fht Veroa Betondi Denk n e i olf anch< gni aͤdiglichen/ ſen Vors niich vor ersnoth/ vor Ar⸗ anden/ var Ret⸗ ten Wa EE EN t[týs ET Mér Mor gen⸗ vnd Abendgeſaͤng. 44s ten vnd vor Banden/ vor boͤſem ii no, fopnellen Tod. Mein Seelmein Ceib/ mein£e ben/ mein Weib/ Gut/ Ehr/ vnd Rind$: Yn deine Hånd befehle/ darzu mein Hauß geſind/ iſt dein Se⸗ ſchenck vnd Gab/ mein Eltern vnd Herwandten/ Geſchwiſter vnd Bexandten/ vnd alles was ich hab. Dein Engel laß auch bleiben/ vnd weichen nicht von wirt/ i Den Sa⸗ tan zu vertreiben/ auff daß der boͤß Feind hier/ in dieſem Jammerthal⸗/ ſein Tůck an mir nicht vbe Zaib| vnd Seel nicht betrůbe/ vnd bring mich nicht zu fall. Gott will ich laſſen rathen/ denn er all Ding vermag: Er ſegne meine Thaten/ meinm Vornehmen vnd Sach/ dann ich jhm heimge⸗ ſtellt/ mein Ceib/ mein Seel/ mein Ceben/ vnd was er mir ſonſ geben/ er machs wies jhm gefaͤlt. Nun wolln wir dancken vnd lobẽ/ den HErren allezeit/ Wor feine g vij groſle 446 Morgen⸗ vnd Abendgeſaͤng. Moget groſſe Gaben/ die er vns hat bereit/ daum vnd bitten demůtiglich/ daß Ee Kolie nach dieſem Ceben/ den Him̃el vns s tuf woll geben/ die Frewd vnd ſeligkeit. wcht Vnſern Fuͤrſten wollſt auch gee trnöge ben? 9nd afen Piedigern from e: Mbam Win gfund ond danges Leben/ yuwun Ehren deinem Namn/ auff daß fie⸗ moͤgen frey/ dein goͤttlich Wont Mjen vns lehren/ wollſt ſie auch ſonſt be⸗ wahren/ vor jrꝛthumb vnd ketzerey⸗ MNs Sott woll gnaͤdig beſchirmen/| vi jnng/ alt oder klein/ in ſeinẽ Schutz Er allein/ vor Peſtilentz vnd Hunger⸗ vor Krieg/ Armuth vnd Kummer/ u wol nach dem Willen ſein. tein Darauff ſo ſprech ich Amen/ vnd Wifey, jiveiffeinichtdaran ue Gottwirds| Ling es all zuſammen/ Xbm wolgefallen: lityi lan/ vnd ſtreck nun auß mein Hand/ greiff an das Werck mit Frewden/ inen darzu mich GOT hat beſcheh⸗ Aih den/ in meinem Beruff vnd Scand. tity Darumb⸗ a E ET i ANTIPATIA N RA Abendgeſaäͤng. 247 Darumlb jhr lieben Chriſten/ ſeyt ſtaͤts hierzu bedacht:: Hůtet euch fuͤrs Teuffels Liſten/ ſeye nuͤchtern vnd wacht/ bittet demuͤtiglich/ daß wir moͤgen ſtaͤttiglichen/ bey Gott bleiben ẽwiglichen/ jmmer vnd alle⸗ zeit/ Amen. anders. : Ch sifted er du biſt Tag ond£ ziecht. Bechuen e ůndi gen det fan Im Thor Ar wa: cht a fent nåchtern ł keule vnd rein/ dann ic ch jetzund ben euch treib/ von DN 7 i pand 10 kaet den 448 Morgen⸗ vnd Abendgeſaͤng.| Mogn den LCeib/ leſch auß all vnſer alte Jölehod Sůnd/ vnd was ein newes Liecht umid) anzuͤnd.(Uf jegud i Ein ander Morgen⸗vnd Abendſe⸗ mieui gen: Im vorigen Thon. finada DSrs Morgens wannich fruͤh Thons auffſteh/ vnd deß Abends zu fi Berte geh /fehn meine ugen her ME Ta auff dich/ HErr Jeſu Chriſt dir be⸗ Y Natti fehl ich mich. gtbenedet In die heiligen fuͤnff Wunden Aub dein/ da kan ich ruhen vnd ſicher TOAD ſeyn/ mit Ceib vnd Seele/ hab vnd nlehhten Gut/ mein Schutz allein iſt dein Nachtsiſte heiligs Blut. Wbeſfaͤdig Dann O HERᷓ Cyhriſt aus Creutzes Stamm/ dein heiligs Blut vnſer Suͤnd hinnam/ drumb ich wach oder ſchlaffe ein/ thuſtu HEr: allzeit bey mir feyin. fenffein Dein Engel mir fås halter Yuh hetdeß he Wacht/ drumb ich Tod/ Teuffel/ tagu Feind nicht acht/ dann wo ich bin leh tie bifu bey mir/ mein Gluͤck vnd ih. Py Creutz kompt alls von dir. Minse a fo k Ich leb oder ſterb/ ſo bin ich dein/ darumb ich dir die Seele mein/ be⸗ fehl jetzund/ vnd auch im Todt/ nim ſie zu dir O treuer Gott/ Amẽ. Ein ander Lied/ in ſeinem eignen Thon/ Gder: Ich dauck dir lieber HErꝛe. Oer Tag hat ſich geneiget/ die Nacht herfůr gethan:/ Bott ſey gebenedeyet/ der vns beſchuͤtzet hat. Durch ſeine milde Gůͤte/ erhaͤlt er Ceib vnd Seel/ Gott woͤll vns fort behůten/ fur allem Vngefaͤll. Nichts iſt auff dieſer Erden/ das da beſt aͤndig bleibt /: Allein die Guͤt deß Herꝛen/ wehrt biß in E⸗ it. 2 ff ſteht allr Men⸗ zung/ Gott verlaͤſt die / in jhn ſetz ich all mein Troſt vnd Zuverſicht. hm hab ich mich ergeben/ in die⸗ ſer argen W Leben/ wi Feld. Deß Thawe/ ſtehn ſie gelaͤrbet ſchoͤn/ bald Morgen⸗ vnd Abendgeſaͤng. 449 SEET fo Dorga vnd Abendgeſaͤng. werdn ſie abgehawen/ verder nvon Runden an. Pergib mir lieber HErre/ mein Sond vnd Miſſethat e Zh m geſundigt ſehre/ vnd bitt Herꝛ vmb Grenad. Wann du mir wolſſt u⸗ ſchreiben/ mein Suͤnd vnd auch mein Schuld/ wo ſolt ich fůr dir bleiben/ den Tod haͤtt ich verſchuld. Ich bit nur ge iäͤdiglichen durch Chrif tum allermeiſt: /: Mach mich pon Sünden edig/ gib mir dein heiligen Ge er mich weiſe vnd febre; ieh leyt vnd fuͤhr/ auff EE L E E L E A S eT i ermehre/ dein Gnad jim i kiefie teprrond allmen Gun 6 ſt gegebẽ/ befehlich n fiai Tiſchgeſaͤng. grr zas Tiſchgeſaͤng vor dem Eſſen. hgn Ein ſchoͤn Lied. Im Thon: Erhalt vns HEr bey deinm Wort. mimi GY Limåch riger gůtiger Gott/ du min dini S ewige ther gs aoth aller Au⸗ Dwmi gen warten auff dich/ vnd d du ſpei⸗ ſeſt de anadiglich Wann du auff pug dein milde Hand/ ſo frewen ſte fih aliefampt/ genieſſend gutes Haben/ dar⸗ fór f ſie dich perk Í fent Teir gebravne$ ermer IA ois arme eien feine Gerechtig ſen Gutigkeit. Sey dus gnaͤdi ig O Her erꝛe Sott/ oaii DaD verfchon vnfer TN tbat dein "oli milder s⸗ egen beg ens fep/daf i pe gedey. Rw derſelben genieſſen in rechtem gnt n gewiſſen/ mv MT ahmen/ in Chr riſto A Man, ARIAN 47 zitegi. Ein anders/ im vorigen Thom Ee vns HErꝛ das taͤglich | Brodt/ fuͤr Thewrung vnd fuͤr Hungersnoth/ behuͤt vns durchdein lieben Sohn/ Gott Vatter in dem hoͤchſten Thron. O Herꝛ thu auff dein milde hand/ mach vns dein Gnad vnd Gut be⸗ kant/ ernehr vns deine Kinderlein/ der du f peiſt alle Voͤgelein. Erhoͤrſtu doch der Raben fime drumb onſer er Bitt Herꝛ auch ver⸗ 4 s winni eldi htn Y pasti ~ Datti Čo Wg ha i iÑ niii/ dann aller ding du Schoͤpffer tms biſt/ vĩ allem Vieh ſein Futter gibſt. Gedenck nicht vnſer Miſſethat/ vnd Suͤnd die dich erzoͤrhet hat/ laß ſcheinen dein Barmhertzigkeit/ daß wir dich loben in Ewigkeit. O Herꝛ gib vns ein fruchtbars Jahr/ den lieben Rornbaw vns be⸗ wahr/ fuͤr Thewrung/ Hunger/ Seuch vnd Streit/ behůt bas hert zu diefe g eit. Vnſer lieber Vatter du biſt/ weil Chri ius vaſer Bruduuilk, drumb trawen Aity Wil Mè feta £ fpei uiw krabbor Ome. Aig ANT OEE E ET o Vor dem Eſſen⸗ 4$ n trawen wir allein auff dich/ vnd wolln dich preiſen Ewiglich. Ein anders. Im Thon: HErꝛ Chriſt der einig GOttes Sohn. FJch biten wir deine Rinder S Vatter HErꝛe Got Mah vnſer Sorgen minder/ gib vns das täglich Brod. Erhalt vns vnſer Ceben/ das du vns haſt gegeben/ biß wir jens erben dort. Geſegne mit dem Munde/ was du vns haſt beſchert: Daß es vns ſey geſunde/ die Rrafft werd in vns| gemehrt. In deinem Dienſt zu blei⸗ ben/ die Werck der Cieb zutreiben/ allzeit gegen jederman. Woͤllſt deine Cieb beweiſen/ vnd allẽ ſchaffen Rath:/ All Hungeri⸗ ge ſpeiſen/ mit Gůtern machen ſatt. Daß wir dich alle loben/ dein Gut herab von oben/ erkennen ſtaͤts mit Danck. Cob/ Ehr ſey Gott dem Vatter/ ond Chriſto ſeinem Sohn:/ Der vns 4ra Ticchgefaͤng. vns als ein Wol Zunge fey Preig vnd Ehr ge⸗ yip igbei ſſen. Antar aes Herꝛen/ dam Et h/ vnd ſeine Guͤt Pada heurblel bet ewiglich. Der als ein barmhertziger guͤti⸗ ger Gott/ vns duͤrffuge Creaturen f mauk Hernin Grund inigkeit/ Cob vnd Ha⸗ mri dir Gor t Daätterin Ewigkeit Der du vns als ein reicher nil⸗ der Vatter/ ſoeiſeſt vnd Fedek Deis ne elend R ider, Í aß wir dich recht ler⸗ ene kenn nen/ vnd nach dir ewigen Schoͤpffer vns ſehnen Durch um Chriſtum deinen allerliebſter ohn/ welcher vnſer Wiler ig worden får deinẽ Tron Oerhelff vns allenſampt all⸗ e ite roonShad erloͤſet ſchon. Dein heiligen Geif i. eli | Zuko pilihen fiy wh pemi e wifi Dufan fuigutent hercken find Hhtv - WitLuko Whw ittih Min j faden: í Cohn, Ulio Uſc Stt pinhe t 1i femi Migi Nach dem e zugleiche/ vnd mach vns ſeins Vatters Reiche Zu Lob vnd Ehrn Aa heilige goͤttlichen Namen/ wer das begert · Der ſprech von Hertzen Amen⸗ Ein ander EH Gott nun ſey gepreiſet/ mwir ſagen dir groſſen Danck: · Du haſt vns wol geſpeiſet/ ond ge⸗ ben guten tranck: Dein I zu mercken/ vnd vnſern Glauben zu ſtaͤrcken/ daß du ſeyſt vnſer Gott⸗ Ob wir ſolchs haben genommen/ mit Cuſt vnd Vbermaß:/ Dar durch wir moͤchten kommen/ viel⸗ leicht in deinen Haß/ ſo wollſt vus auß Genaden/ O Herꝛ nicht laſſen ſchaden durch Chriſtum deinen| Sohn.| Alſo wollſt allzeit vnſer Seel vnd Geiſt:/ In Chriſto⸗ gantz betetren/ vnd in dir machen feiſt. Daß wir den Hunger meyden/ ſtarck ſeyn in allem Leyden/ vnd le⸗ ben ewiglich⸗| das ſind wir jm ſchuldig von recht/ NA erkennen wie er vns hat geliebt/ den 47 Tacheſnng Yi Ein ander Danckſagung nach y in Di Eſſens. ah Apd S Ingen wir auß Hertzen grund/ I H ijai loben Gott mit vnſermoNund w wiw wie er ſein Gůt an vns beweiſt/ alſo hat er vns auch geſpeiſt. LBieer| JW Thier vnd Voͤ gel ernehrt/ alſo hat ſchläf er vns auch beſchert/ welchs wir je⸗/ hwimY tzund haben verzehrt. Wjungon Loben wir jhn als feineRneht nw M Menſchen auß Genadi gibt. Dah j li ji. er von Bein Fleiſch vnd vonhaut/ Duikt artlich iſt zuſammen gebawt/ daß er iaunusg deß Tages Liecht anſchawt. Wiwi Alsbald der Menſch ſein Leben iis mh hat/ ſeine Kuͤchen fuͤr jhm ſtaht/ in Aen N dem Leib der Mutter ſein iſt er zu⸗ ſtoohn gerichtet fein. Aber es iſt ein kleines iisa Kind/ keinen Mangel an nirgends ſadt find/ biß es auff die Weltekompt. tty GoOtt hat die Erden zugericht/ Wa laͤſts an Nahrung mangeln nicht/ tiodh Berg vnd Thal die macht er twi Wan E ENY Nach dem Eſſen. Udag den Vieh auch waͤchſt ſein Graß Auß der Erden Wein vnd Brod/ ſchaffet Gott vnd gibt vns att/ daß der Menſch ſein Leben þat- Das Waſſer das muß geben Fiſch/ die laͤſt Gott tragen zu Tiſch/ Kyer von Voͤgeln eingelegt/ wer⸗ den Jungen darauß geheckt. Muͤſ⸗ ſen der Menſchen Speiſe ſeyn Hirſche/ Baͤren/ Schaaff/ Rinder vnd Schwein/ ſchaffet Gott vnd gibts allein. Dancken wir ſehr vnd bitten jhn/ daß er vns geb deß Geiſtes Sinu daß wir ſolches recht verſtehn/ ſtaͤts nach ſeinen Gebotten gehn. Seinen Namen machen groß/ in Ehriſto ohn vnterlaß/ ſo fingen wie: rechi Das Gratias. einander Lied ym Thons Chrif: der du biſt der helle Tag: o A Ding O HErꝛr bitt ich von dir/ die woͤlleſtu nit weigern mir/ weiliich in dieſem Elend bin biß⸗ 478 Tiſchgefaͤng. bik mich mein Stündlein nimbt dahin. auch Eůgen ferne von mir ſen/ Ar⸗ muth vnd Reichthumb gib mir it/ doch dieſes ich noch ferner bitt Ein zimlich Notdurfft ſchaff dem Leib/ daß ich kan nehren Rind vnd Weib/ oder kein Noth vnd Mangel ſey/ vnd auch kein Vber⸗ fluß darbey. onf. wann ich wuͤrde zu ſatt yn/ verlaͤugnet ich den Herꝛẽ mein opw tas fragi nah Gow ich bin verſorgt in aller Noth. Oder wann Armut trůcket mich/ pem Stelen veich gerathen ich/ o⸗ bermi i d trach ten nach Guty ohn Bones€ Schew/ wie ioncher thut. Deß HErten Segen machet reich/ ohn alle Sorg/ wann du zu⸗ gleich/ in deim Stand trew vnd fleiſſia biſt/ vnd thuſt was dir be⸗ fohlen iſt. Ein Verfaͤlſchte e Eehr/ Abgoͤttereh/ n i pda fi ai Wirot ketmoni f hife A tio lih hi Bitten jh Ws ii hi Watgeht Waset tah heifer mih Er gift W Spei i thej A nigr eitt t h3 Arit, Nul l ſchat Mah dem Eſſen. i Ein anders. Im Thon: Erhalt vns HEr: beg einem Bort. herzu d du ſunge ſch 18ich heut ſing das neh wahr/ mit Frewden wollen wir ſin⸗ ga? daß es fro hut erkli er bey vns fehe in affer Vioch vnd iſe zu helffen ſt tets bereit dem ſey vas wir—— im Namen k in/ das gibt er vns vnd kans allein. Eri iſt ein Peite aei in gehet ni verhe weift er mit der Ca Er abtone Kleider/ Tranck vnd S Speiß vnd er nehret den Er⸗ Fyag 4 6 hert greit/ troͤſt er vnd hi ffezu tech⸗ ter Zeit. Nun ſchaw herab auß deinem Dij Thron/ 460 Tiſchgeſaͤng Thron: HEr: Gott fih deine R imli der an/ mit heller Stimm wir loben|p Ruti dieh zu dir ſteht vnſer Zuverſicht. i5 Wiewol wir ſind noch ſchwach nit Ane bnd klein/ doch kennenwir dich Gott Ennden allein/ Rein ander Huͤlffe wiſſen fotos wir/ ti aller Noth ruffn wir zu dir. prih Dann du biſt ſtarck mit demere ih Eyii Hand/ du thuſt erhalten alle Cand. iG Alls machſeu nach dem Willen pitele hat dein/ vnd hilffſt in aller Not allein. T Dumei O Vatter fromm von vns nicht Grad feig kehr/ zu lobſingen wir deiner Ehr/ ty W dann vnſer Mund iſt Lobens voll/ A dos gefållt tir indemhimmelwol. h hyi Vnd wann vns kaͤm der Boͤſe⸗ Ju wicht/ ſo wolten wir jn hoͤren nicht// mithi der vns etwas twolte lehren 7 DAS wita nicht were deiner Ehren.- Aang Vnd wies deim Willen wolge, Hyh ſaͤllt/ vnd twie dein heiligs Wort Giit g inhaͤlt/ auff daß wir leben dir zu NNi CLob/ ob wir ſchon gehn zu Boden Hio drob. ITN Das fen dir gefungen mon E o Nach dem Eſſen. 481 Gott/ von deiner ſchwachen jun⸗ gen Rott/ die noch nicht groß Ver⸗ moͤgens iß/ der du jhr trewer Pats ter biR Umen. Ein anders im vorigen Thon. Ehr/ Rob vnd Danck mit hohem Preiß/ fuͤr dieſen Tranck vnd dieſe Speiß/ die vns der lieb vnd freundlich Sott/ auß Gnaden mita getheilet hat. Dann er iſt freundlich vnd ſein Gnad/ ſein Guůt vnd Trew kein Ende hat/ der da ernehret alles Fleiſch! vnd ſeim Geſchoͤpff all Huͤlff beweiſt. Der araon Fiſch vnd Doͤge⸗ lein/ mit ſeiner Suͤt erhaͤlt allein/ wweñ der alt Rab ſein junge verlaͤſt/ ſo ſpeiſt ſie Vek. Er hat kein Luſt an Roffes Staͤrck/ gibt auch gar nichts auff ſolche Werck/ allein der iſt jhm lieb sn werth der auff feia Båt wart nd jhn eyrt. Gi dancken dir Vatter/ HErꝛ D iij vnd 46² Tiſchgeſaͤng. vnd Gott/ daß du ſpeiſeſt in Hun⸗ P rain b durch oni fern Herren Yes ſum Chriſt/ der vnſer Heyland vnd Erloͤſer iſt/ Amen. Fuͤr die alee m Thon: Diß n vie heiligen Z ehen ebott. FNE Gottes Namen AMUA Ifeiner Gnaden begehren wrr/ deß Vatters Gůt be bis vns heut/ be⸗ wahr ons vife Seel vud Lib Ryrieleiſon. Ehriſtus ſey vnſer Geleits mann/ bleibe ſtaͤts bey vns auff der Bahni vnd wend von vns deß Feindes Liſt anch was ſeim Wort zu wider iſt/ Briele ſon. Der heilig Seiſt auch otpis halt/ n nit femen Saben mannigfalt/ troͤſt/ kaͤrcke vns in aller Noth/ vnd fuͤhr vns wider heim mit Gott/ SByrieleiſon. Ein Dd fih 7 wie Wlagt de m Adame Isg fhe Bin dmg Marg Chon hal Waha Wiegenlieder. 465 Ein ſchoͤn Chriſtlich Wiegen⸗ led/ In Thon: Cobt Sott jhe Chriſten alle B .Joh. Matt der lie bGott will dei nD: y drumb ſchlaff in gin me T ſchlaff in auter Dein V vnd wils au rn dein/ ol tard die Meh tern dein Dnd da du wark in Sünd ges born/ wie Menſchen Rir il vnd lagſt darzu in Gottes Zi vmb Adams bonb Salirum: Adams Shud vnd Fali. Da ſchenckt Er dir ſein lieben: Sohn/ den gab Er inden T kam auff Erdn vons Himmels Thron/ halff dir auß aller Noth/ halff dir auß aller Noth. D iij 464 ii Ein Rindieim thein ward Ær gv|| born/ am Creutz ſein Blut vergoß/ damit ſtillt er ſeins Watters Zorn macht dich von Suͤnden loß/ macht dich von Suͤnden loß. Hoͤr was dir Chriſt erworben hat mit ſeiner Marter groß/ die Heilig Tauff das ſelig Bad/ aufß ſeiner Seiten floß/ auß ſeiner Seiten floß. Daruwmb biſt du nun new geborn/ durch Chriſti Wunden roth/ ver⸗ Gottes grim̃ig Zorn/ Schuld biſt quit vnd lofi Schuld biſt quit vnd loß. Miit ſeinem Geiſt er dich regiert/ gauß lauter Lieb vnd Trew/ der auch dein zartes Hertzlein ruͤhrt/ vnd matt dich gar ſpannew/ vnd macht dich dar ſpannew. Er ſend dir auch ſein Engelein/ zu Huͤtern Tagvnd Nacht/ daß ſie bey deiner Wiegen ſeyn/ vnd halten gu⸗ te Wacht/ vnd halten gute Wacht. Damit der boͤſe Geiſt kein Thell/ an deiner Seclen find/ das A dir p M tles Ci nige k pa mD hi i MN yli KI Ihtketve! oes Gote p Daud Ihtodtf ' dnin ſlebes Auw /teh wie Zah flligk Dehi foad Nan ho i nEw Li. Unon ieh Woon dfo W Wiegenlieder⸗ 45 dir alles Chriſtus Heyl/ drumb bit ein ſeliges Rind/ drumb biſt ein ſen⸗ ges Rind. Dem Vatter vnd der Mutter dein/ befihl ich dich mit fleiß/ daß ſie dein trewe P fleger ſeym ziehen dich zu Gottes Preiß/ ziehen dich zu Gottes Preiß. Daʒu das liebe Jeſulein/ geſellt ſich zu dir fein/ will dein Emanuelis chen ſeyn/ vnd liebes Bruͤderlein/ vnd liebes Bruͤderlein. Drumb ſchlaff du liebes Rinde⸗ lein/ preiß Gott den Vatter dein wie Sacharias Haͤnſelein/ ſo wir⸗ ſtu ſelig ſeyn/ ſo wirſtu ſelig ſenn. Der heilig Chriſt der ſegne dich/ bewahr dich alletzeit/ ſein heiliger Nam behute dich/ ſchuͤtz dich fuͤr allem Ceyd/ ſchuͤtz dich fuͤr allem Lend. Í| Amen/ Amen/ das iſt ja war/ das ſagt der heilig Geiſt/ geb Gott/ daß du von heut zu Jahr/ ein Gottſelig Kind ſeyſt/ ein Gottſelig Rind V Ein 466 WDiegenlteber. Ein anders/ Im Thon: Joſeph lit⸗ ber Joſeph mein. Jeſu liebes Herꝛlein mein hilff mir wiegen mein Rindelein/ es ſoll zu Lohn dein Diener fenn, im Hielreich ond in der gange Chris| ſtenheit/ Eja/ Eja/ ſchlaff du liebes Rindelein/ der heilig Chriſt will bey dir ſeyn/ mit ſeinen lieben Engelein/ in Ewigkeit/ O mein liebes Jeſulein du Troͤſter mein/ erfrew mich fein/ vnd mach vns arme Wuͤrmelen/ zu Dienern dein. O Jeſu Gottes Soͤhnelein/ vnd Maria kindelein/ laß dir mein Rind befohlen ſeyn/ im Himmelreich/ vnd in ſeim kleinen Wiegelein/ Eja/ Eja F mein liebes Rindelein/ ſt bringt dir gut aͤpffelein/ -ARU iin i onfe oh janele stik detel, g bmd delen . i Yis Me nhat a tigi imn -Ein 3o Munk MY tivomfi -~ fukn bawt dir ein ſchoͤnes Haͤuſelein/ im m eich/ O du trawtes Jeſu⸗ ttes Caͤmmelein/ erbarm 0 dich mein/ vnd faß mich auff dein Ruͤckelein/ vnd trag mich fein. O Jeſu liebes Bruͤderlein 3 ie woͤll gan Š Wiegendlieer.-467 oͤllſt mein Emanuelichen ſeyn/ vnd vnſer ewiges Prieſterlein/ im Himmelreich/ vnd in der lieben Cheiſtenheit/ Eja/ Eja/ ſchlaff mein liebes Kindelein/ es beiſt dich ſonſt das Zſelein/ ond ſtoͤſt dich Joſephs Oechſelein /u Beihlehem/ Odu fuͤſſes Jeſulein/ erhalt vns rein im glauben dein 7 Ditt für vns arme ſůnder lein/ den Vatter dein. Jeſus das zarte Kindelein/ lag in eim harten Krippelein/ gewickelt in die Tuͤ helein/ zu Bethlehem im fin⸗ ſtern Stall/ beym Oechſelein/ Eja/ Eja/ Joſeph kocht ein Maͤſelein/ )MNRaria ſtrichs jhem Soͤhnlein ein/ das Muͤßlein waͤrmbt ein Enge⸗ bein/ nun ſiaget fein/ O du liebes Je⸗ ſulein/ die vnſchuld dein/ laß vnſer ſeyn/ vnd mach vns arme Leutelein/ hei⸗ lig vnd rein. 465 Von S. Dorothea. Ein Lied von S. Dorothea. Welches iſt eine Vnterweiſung ei⸗ nes Chriſtlichen Jung⸗ fraͤwleins. Nicolaus Herman. Sn war ein Gottsforchtiges/ Lond Chriſtlichs Jungfraͤwlein: Gottes Wort vnd den Catechiſ⸗ mum/ hat ſie gelernet fein. Ihr Name Dorothea/ iſt weit vnd breit bekant/ von jhrem Vatter vnd Mutter/ ward ſie alſo genant Auff Teutſch ein Gottes Gaber die⸗Dorothea heiſt:/ Die hoch vom Hinme be/ beſchert der heilige Dar ſtOfft bringt ein guter Name/ t mit ſich/ wanns Rind gezeuge wird enfle et oor alle S jing ut Bitat i fipa (eln :"mawi igk Motti Bi tontes fafi ugeot almay | n hif Mig tofe h KET [Goh Oina AN Ang l l ad ERI Wi Alit Bon S. Dorotheom. 469 Schamhafftig vñ fein ſtille/ hielt fie fich allezeit: Dnd lebt nach Got⸗ tes Willen/ acht keiner Vppigkeit/ Armen war ſie geneiget/ vnd dienet jhn mit Fleiß/ jhr Huͤtff ſte jhn erzei⸗ get/ Gott zu Lob/ Ehr vnd Preiß. TWeh thaͤts dem alten Drachen/ vnd kont es leyden nicht:/ Spent Fewr auß ſeinem Rachen/ Verfol⸗ gung er auricht. Das Maͤgdlein wolt man zwingen/ zu der Abgoͤtte⸗ rey/ dem Feind wolts nicht gelin⸗ gen/ Chriſtum bekant ſie frey. Mit Worten ſuͤß vnd ſawer/ man ſie bereden wolt: Sie ſtund veſt wie ein Mawer/ wie im Fewer das Sold. Kein Marter/ pein noch Schmertzen/ von Chriſto ſie ab⸗ wand/ mit jhrem Mund vnd Her⸗ tzen/ den Glauben frey bekant. Als der Feind nichts kont ſchaf⸗ fen/ ward er thoͤricht vnd toll. Deß⸗ gleichen die Baalspfaffen/ wurden der Teuffel boll. Ein vrtheil ward gefallet/ verdient haͤtt ſie den Todt⸗ llitler⸗ ſchon doch dein ſelber/ verlaß die LON 470 Von S. Dorothen. t kitterlich ſi fit: Ghi rnftli T ks Haen ndh Mipleiwauh hiia 3 ji Wh w" meiſt ſteh bey end ; i f miD nem Nam ien zu ehren wie pua ein Chriſt ſterb ich heut/ ach hilff daß ſich bekehren/ die armẽ blindẽ Ceut. melt Theophilum den Cantzler die pue Jung frawjannnert ſehr Er ſprach Vai faiſche Lehr Vnd friſt dein junges CM A Leben/ drauff Dorothea ſpricht; sa Ein beſſers wird mir geben/ Chri⸗ H ſeus/ drumb thu ichs nicht. un T Ins ſchoͤne Horadeiſeftommich Erden nach meinem Tod:/ Gott zu Lob, WN Ehr vnd Preiſe ehn da viel Röß⸗ iunte fein roth: EA mir Chriſt hfi mein Herꝛe machen ein Ehrenkranz/ nt der Todt liebt nur viel mehre/ dann lione ſo ich gieng zum Tang. MA Theophilus die Rede da/hielt für Wfd ein lantern Spott: Sprach Liebe‘NMa any wann dukompſt zu deim Gott. uE E TEE r Pon© Dorothea. 42¹ Gott.: Schick mir auch aͤpffel vnd Roͤßlein/ auß ſeinem Garten ſchon/ ſie ſprach: Ja das ſoll wahr feudis foltjbrwartes thun: Als nun das ſchoͤne Jung fraͤw⸗ tein/ durchs Schwerd gerichtet mar: Da kam ein kleines Knaͤbe⸗ lein dar vnd il thea/ auß pai usi S Sihen ot nè Wo: une/ ein End hat all jh Le wie die peee Sonneſl in jk: ligkeit. Theophilus entſ vber dem wunder gro of vnd ſyrach: herszlich erfrewets m nich. meins Irrthumbs bin ich lo Bald finge rang yr ſtum den waaren& 5 ſich vnter bot Dwf vnd ſich ein Chri⸗ zur Marter gienge/ vnd Chris um frey bekennt. Gleich 472? tasiti; ti Gleich wie ein fruchtbar Regen dsl iſt der Marterer Blut t Diel imin Frucht vnd Gottes Segen/ reich⸗ dy lich er bringen thut. Durch Ereutz Ow die Kirch zunim̃et/ vnd waͤchſt ohn nbar vnteꝛlaß/ durch Tod zum Lebẽ trin⸗ nG get/ wer hertzlich glaubet dʒ/ Amen. hei Folgen di CLeichgeſãng beh i den F graͤbnuſſen. In media morte. DME IIAG ikin Sem Tod omb Pasai x D, p tigi ſuchen wir der Huͤlffe thut/ daß twie hki Gnad erlangen; das thufu H Ere hni alleine. Vns rewet vnſer Miſſe⸗ ù hi that/ die dich HErr erzoͤrnet hat/ ng Heiliger Herꝛe ſtar⸗ cker Gott/ Heiliger Barmhertziger book Heyland/ du ewiger Gott/ laß vns gi nicht verſincken/ in deß bittern To⸗ par des Noth/ Kyrieleiſon. dan Mitteu in dem Tod anficht/ vns tinta der Hoͤllen Rachent/ Wer wil vns Mi auß ſolcher Noth/ frey vnd yñ ledig Lſe mahn? | EE E E T Leichgeſaͤng. 475 chen? Das thuſtuHerꝛ alleine. Es am̃ert dein Barmher tzigkeit vnſer Sůnd vnd groſſes Leyd. Heiliger Herꝛe Gott/ heiliger ſtarcker Gott/ heiliger barmhertziger Heyland/ du wiger Sott/ laß vns nit verzagen/ fuͤr der tieffen Hoͤllen Glut/ Ryriel. Mitten in der Hoͤllen Angſt/ vn⸗ ſer Sůnd vns treibẽ: wo ſollen wit deũ fliehen hin/ da wir moͤgen bleibẽ Zu dir HerꝛChri c inthewres Blut/ das g thut/ Heiliger Her ꝛe Gott/ heiligerſt arcker Sott/ heiligeꝛ land/ du ewiger nit eutfallen/ von deß rechten Glaubens Trofſt/ Ryriel Ein ander Geſang bey dem Ba⸗ graͤr nuß der Verſtorbenen. Mon laſt vns den Keib degraben/ daran wir kein Zweiffel haben/ er wird am Juͤngſten Tag auffſftehn/ vnd vnverweßlich herfuͤr gehn. Erd iſt er/ vñ von der Erden/ wird auch T m 474 Leichgeſaͤng. t auch zur Erd wider werden/ vnd Mifs von der Erd wider auffſtehn/ wann tigu pen Gottes Poſaun wird angehn. mEpo Sein Seel lebet ewig in Gott/ 7 khi n p h auß lauter Gnad/ von Duut rch⸗ pon habii 7 t D gd tn 835 u eim ſe Ae e Grab da er hat getragen Ci r fiae i Cigo meii ? jm ni gr Mehm; stt mi SA Arlobi e grany wird pea Mfg idda er genek, ji in ewiger imeni Frewd vnd W Zomme feuchten wie wiftoy Die helle Sont pe vit í ifa vnd gehn al inon afer Rraffavfet Colhew cken vns auch mit gantzem fleiß/ Mal dañ der todt rõyt vns gleicher weiß Ui Das helff vns Chriſtus vnſer Troſt/ der vns durch ſein Bluthit erloͤß/ S E TM a nitih: 47* iii erlit vons Teufels Gewalt ond ewiger Pein/ Ihmfen Cob/ Preiß/ vnd KChrallein/ Amen. Ein ſchoͤn new Leichgeſang. D Ludw. von H wig E M Ein Wallfahrt ich vollendet hab/ in etei boͤſen Leben:! Jetzund traͤgt man mich in das Grab/ darauff thut fi anheben: Ein nen e Frewd vñ Seltgkeit/ ben EChriſto meinem Herꝛen/ die allen Frommen iſt bereit/ diß iſt die Cron:| der Ehren. Der Leib thut zwaꝛ veꝛ weſen gar vnd muß zu Staube werden: Doch wird daꝛ auß eincörprt klaꝛ/ welcher nit mehr auf Erden: Sondern hier⸗ nechſt bey Jeſuch: iſt ohn jam̃er vñ elende/ wird ſeyn vnd bleiben zu al⸗ ler friſt/ der ſich von Gott nit wẽde. Solch ewig Leben haꝛ er mir/ v allen Menſchen erworben:/ To dt hat gewart fuͤr meiner Thuͤr biß ich jetzt bin geſtorbẽ: Vnd diſes i der Suͤnden Schuld/ wir muͤſſen einmal 476 pase l y einmal ſterben/ jedoch beweiſt et lottich noch ſein Huld/ ſein Glaubigen nicht dultil⸗ verderben. Sondern wie ein Weitzkoͤrnelein Idhe geſaͤet wird mit fleiſſe: Vermodert vnd grùnt hernach ſehr fein/ alſo pan i all fromme firk rd/ ein weil ver⸗ n/ ſtehn doch hernach rt/ mit ſchoͤnen klaren (m sch hat auff mein Hern Yefum| Mi Ghri mein Hoffmg Thunond 1 liis Laffen, Gekellt/ welherauhgu Wew jeder Friſt/ mein Heyland iſt gewe⸗ honta ſen. Der wird mein liebe Freunde Wiid hier/ welche ich hinderlaſſe/ beſchir À men vnd mil groſſer Zier/ endlich auch zu ſich faſſen. Darumb laſt fahrn all Traurig ⸗ keit/ chut mich nit mehr beweinen: · In mir iſt nichts dan lauter freud/ weils Gott ſo wol thut meynen. Mein Seele preiſet GOTT den hi y Hern/ fůr ſolch freudenreich Leben/ h W was tid bni E E afin Leichgeſaͤng.-ANT Milni twas tonti herꝛlichers begehrn? Gott woͤls euch allen gebẽ/ Amen. Ein anders. Im Thon: Insbruck ich muß dich laſſen. Welt ich muß dich laſſen/ yh ſahr dahin mein Straſſen/ ins ewig Batterland:/ Mein Geif wil ich auff geben/ darzu mein Leib vnd Leben/ ſetzen in Gottes gnaͤdig Hand Mein Zeit iſt nun vollendet/ der Tod das Keben ſchaͤndet/ ſterben iſt mein Gewinn:/ Rein bleiben iſt vff Erden/ das ewig muß mir werden/ fabr dahin. hat betrogen/ die geꝛogen/ durch eTR ill ich i ſein Angeſicht wil ich ſchauen/ w ljch durch Jefim Chrif ri De⸗ # 45⁸ PA e ki mich iſt geſtorben/ def Dattera) Migh zin uld erworben mein Mieler er iiinn ;~ ekiti w won g ? f d vieht di fong durch Chri:/: Rein Mit Bu Werck kompt mir 4u frommen sfo Molijn z Avil ich; vam fonmonanap durch Mhhh Askea t oS i ; viel zu fakes hte/ d bane ihi mbejahls: Damit das ewig KSA will er mirs ge⸗ ha ben ond nicht nach meim Verdienſt Ind Wahl. nfin, Drauff will ich froͤlich ſterben/ ifi das Himmelreich ererben/ wie Er Van mirs hat bereit:/ Hie mag ich nicht mehr bleiben/ der Todt thut mich bertreiben/ mein Seel ſich von mei⸗ aem Leib abſcheid. Damit fahr ich von pinnen Oh t w nid WMelt thu dich beſinnen/ dann du ſthu miiſt auch hernach: Thu dich zu wil rfi Gott bekehren/ vnd von jhm Guad dulſtg -begt a È w E E T Leichgeſaͤng. 479 iM begehren rim. Glauben fey duaudh nicht ſchwach. Die Zeit iſt ſchon vorhanden/ hoͤr auff von Sund ond Schanden/ bnd richt dich auff die Straks Mit Betten vnd mit Wachen/ ſonſt all jrꝛdiſche Sachen/ ſoleu guͤtlich hinfahren lahn. s ſchenck ich dir am Ende X de zu Gott ich wende/ zu jha ſteht mein Begehr: i Huͤt dich får Pein vnd Pann nim mein Ab⸗ t die Mien ſehen jung end dalti mit Eie iens darnider. Du biſt gerecht vnd dein Gericht/ SEa aa* 430 Leichgeſang. tan vnfer teiner Rraffen+ Won Miwiio wegen vnſer Suͤnd geſchicht/ daß uef wir fo ſchnel einſchlaffen. Ja vnſer us ij groſſe Miſſethat/ dich ſo gar hoch Lit bewogen hat/ dein P feil in vns gat: Min fieoon ſchieſſen. O HErꝛ vergib vnd ſtraff vn nicht/ im Zorn fo gar geſchwinde:/: pi Kehr doch das Patter Angeſickt/ m zu deinen keben Rindern. Lah fi cken dein gerechten Grimm/ v wider zu Genad annimb/ vmb dei⸗ nes⸗ Sohnes willen. Sih HERR wie wir betruͤbet bija gehn/ krafftloß mit Forcht vmbge⸗ ita| ben: In Angſt vnd groſſen Sorgen Pokie ſtehn/ vnd in viel Kummer ſchwe⸗ ſeſch ben. Die Nachbarſchafft ſich für Oy vns ſcheucht/ ein jeder fuͤr vns laͤuft vnd fleucht/ als weren wir verban⸗ m Handlung/ Hand werck vnd an⸗ Mif ders mehr/ geht nicht in vollem hi ſchwange: All vnſer Nahrung wel⸗ Krii, cket ſehr/ ar Aiki n% LE N CE Leichgeſaͤng. 43e Ond wiſſen weder auß noch ein/ O Vatter ſih genaͤdig drein/ vnd hu vns wider troͤſten. Caß ab von vns mit deiner ruth/ nimb ſie von vnſerm Ruͤtken: was haſtu nutz an vnſerm Blut/ wanns der Tod thut hinzucken. Ein todter Coͤrper dich nit preiſt/ noch jemand zum Erkaͤntnuß weiſt/ deines heili⸗ gen Namens. 2 Erzeig vns Gnad du lieber Herꝛ⸗ thu deinen Grimm auffheben: Vnd ſey mit deiner Huͤlff nit ſeiꝛ du haf ſt zum Leben. Vnd biſt ein tvon Warheit veſt/ der feinen Zorn leicht fahren laͤſt/ wann man dich hertzlich bittet. O Xey Chrifte oner penl thie lles Vbel wenden: Nimb doeh den Bogen vnd die Pfeil/ auß dei⸗ nes Vatters Haͤnden. Heiß den Perderber hoͤren auff/ daß er nicht ſo geſchwinde lauff/ zu wuͤrgen dei⸗ ne Bruͤder. Dein will geſcheh/ wir bitten alln ~%— 9na ak Lichgeſaͤng. bi i vns nicht in Noth verlaſſe:/: Hilff wh inh i vns nach d eine wolgefall/ du weiſt Migori a Die rechte Maffe. Dad wirfwol Mig f a deine Zeit erſehn/ wann vns hierin ie l { Foll Hilf gefchebn. das woͤlln wit: p) | dir vertrawen. i: A O heiliger Geiſt mit deiner krafft/ ng: Dee ſterbenden thu ſtaͤrcken:/ Daf: Me npe man deg Glaubens NRitterfhaffy an jhrem Ende mercke. Vnd ſie ulſo mit Fried vnd Frewd/ erhalten ein ſanfften Abſcheid/ in Chriſte Inſerm Herꝛen. Ein anders g? Hriſtus der iſt mein Leben t Sterben iR mein Gewinn dem; Ahn ich mich ergeben/ mit Frewden Kahr ih ins j X Mei Frewd fahr ieh von daw] q nen/ zu Chriſt dem Bruder meim uff è zu jhm komme/ vnd e⸗ tigt en j$ mfe 1 Nun hab ich überwunden Heutz/ Leyden/ Ang ond Nory Ae ah: k Frewd⸗ seinf: mf mit de i 484 Leichgefaͤng. A E Í V D. pul ra vo; monumentaj, res ditur illis, non mor- Nam quod requieſcere corpus, e mente videmus, ſpa- ſtat, ut alti repetant afus. Socius calor oſſa reviſet, animata- que ſanguine vivo, habitacula pri- j ſtina geſtet. Quæ-Pigra cadavera pridem a tumulis putre facta jacebant, volu- cres rapientur in auras,animas co⸗- mitãta priores. Sic ſemina ſicca vireſcunt, jam | Mortua jamq; ſe pulta, quæ reddi- tacefpite ab imo veteres medi» | cantur ariftas Nune GK adin Leichgeſaͤng. 4856 |-D, Nunc fufcipe terra fovendum, gremioq; hunc concipe molli, ho- minis tibi membra fequeftro; ge- ncrofa& fragmina credo. Animæ fuit hæc domus olim, factoris abore creatæʒ ferveos ha- bitavit in iſtis„ſapientia principe Chriſto. Tu depofitum tege corpus, non immemor ille requiret;[va mune- ra ſᷣctor& authot, propriique æni- gmata vultus,. ora juſta, at Omnem; tan e eh, qua- j h; Zeyd/ Klag ht ab von den [Si F Leichgeſaͤng. childe? Es der Eeit ne/ ſo ii B,€ 3 daß ſie D seel tan den t Fleiſch vnd Blut ER Difidw aidin diei himt Í inhawi drumb laſt ewer l. Was vor todt/ Gebein vnd ver⸗ war/ Pia gde em Grab uo bann milder en/ ſich fuͤr SoOttes ls wuͤrffman vnter die 2 zunichte muß bd en Geibi ndein gif vnd į di efobles i vom: Aenſ hlchen Leib Diß ån die Golat a miih Wiin Binoda 00 piatos e weintni M aa Pre UN er bukt t Nofol 4 wAn, Leichgeſang. 48 Diß ſind nur Menſchen Gebei⸗ e/ darinn die Seel wohnt alleine/ ie Seel auß lebendigem Athem/ mmit Weiß hett von Gott iſt geboren Caſt vns dieſen Ceib nun bede⸗ cken/ bald wird wide vom Todt er⸗ ken/ der allmaͤchtig Schoͤpffer ſein Gaben/ vnd all die ſein Eben⸗ bild haben. ?SQSo bald nun die Zeit herzu ga⸗ het/ vnd die ewige Frewd hernahet/ muß ſich die Erd auffthun gar e⸗ ben/ vnd dieſen Ceichnam wider ge⸗ ben/ Amen. Ein ander Compoſition/ ym bvorigen Thon. Oert auff zu weinen vñ klagen/ weint nicht als wolt jhr verza⸗ ott ſol man nitwiderſtreben/ urch den Tod gehn wir ins Leben. Gott ſpricht: Wer mir hat ver ⸗ trawet/ vnd ſtets meinen Wortes glaubet/ ob er gleich hie wird zur Erden/ ſolch Ereutz ſoll zur Frewde werden.; Xii o o O 488 archgeling. Der Leib muß ruhen vnd ſchlaß Me fen/ die Seel aber leben onb swadë bald wird Gott ruffen herwider/ uhi wer"e f irbt vnd faͤllt hermder. Ialembe yje Zei komt vnd iſt befimmet A vnd Scel widerbringet/ meh Reich zu ererben/ weſchs necit us muſt erwerben. ußthe Hie find wir Suͤnder geweſen/ rumis 3 toir alfe verwefen- Hiin Chriß Wio ehi 5 in? ſfeben alz i agi mk Leichtzeſaͤng. 489 6 Die Erde nehm vnd bedecke/ den«i Coͤrper biß jhn erwecke/ ſein ſchoͤyf⸗ fer vnd ſein Erloͤſer/ vnd bhuͤt jhn für allem boͤſen. Die Aufferſtehung mit Frewden/ geh nur bald an wie wir glaͤuben/ vns einander wider zu ſehen/ vor Gericht helff Sott wol beſtehen.| GOtt Vatter Sohna heiliges Geiſt/ denck vnſer aller im Para⸗ deiß/ ſey Lob vnd Preiß feinem: Namen/ hier vnd dort ewiglich/ A⸗ men.| Mii f ni Erun ander LCied/ im vorigen i A Thon: T Onen R Oert auff mit Trawren vnd Klagen/ Vob dem Todt ſoll niemand zagen/ er iſ!· geſtorben als ein Ehriſt/ ſein Todt ein: „„GBang zum Leben iſt⸗[ E Der Sarck vnd Srab drumb wird ge⸗| ! ziert/ der Leib Ehrlich begraben wird/ daß| wir glauben er eſt nicht todt/ fondern: k p | { ſchlaͤfft vnd ruht ſanfft in Gott. Wol ſcheints als ſey nun alls dahin/ weil er da ligt ohn muth vnd ſinn/ doch ſol ſich bald ſinden wider/ Leken vnd Rrafft:| in allen Gliedern⸗ 5 490 Leichgefaͤng. Baid werden dieſe Todtenbein erwãt⸗ men vnd ſich fůgen fein/ zuſammen mit Krafft vnd Leben/ GoOtt wirds herrlich widergeben. Der Leichnamb der jetzt ligt vnd ſtarꝛt/ bwird nun gar balbd in ſchneller fart/ ſchwe⸗ ben in Lůfften vnbeſchwert/ gleich wie die Scele leicht hinfaͤhrt. Ein Weitzenkoͤtnlein in der Erd/ ligt erſt gantz todt duͤrr vnd vnwehrt/ doch kompts herfüt gar fein vnd ir vnd bringt viel Frucht nach ſeiner Art. Der Leib gemacht von Erdenkloß“ ſoll Begeni in eE kipar Schoß/ vnd ſoll da Leyd/ biß das er vom Todt Gott mit ſeim Athem brein/ eine) pt~ Hahi rehi Wuth vnd Sinn/ war durch idie Gabe Chriſt brinn. Den Coͤrper nun die Erd bedeckt/ biß Ihn Gott wider aufferweckt/ der ſeins Ge⸗ choͤpffs gedencken wird/ welchs war nach Reinem Bild formirt. A un kaͤm derſelbig Tag/ da > na Zuſag/ wird herfuͤr ond gar/ was in die Erd an E Leichgeſaͤng. 491: an einem Ort:/ da hat ich mich verborgen⸗“i ich hört klaͤgtiche Wort: Von einem jun⸗ gen ſtoltzen Mann/ der Todt der kam ge⸗ ;) ichen griff jhn gewaltig an. D oap wol auff mit Eyle/ ſprach⸗ er Todt grimmi iglich:/ Ich ſchieß dir viek ber pfa biß ich dein Leben brieh. Du muſt mit mir al meinen Tantz/ daran pr„a auſend biß daß der Reyhn faf n kini 4G phu Der Todt ſpraeh‘2 a: mich nicht daran:/ Ich nehn auch Alte/ beyd Ftawen vnd Die boͤſen Kind zeuch ich he ven ſoll man ſpuͤren/ Sar ibet n Thuͤr. Zie Jungen lernen ſchweren/ das ge⸗ fänt ben Mice wot⸗ T SEE k wehren/ ſie ſind der Boßhei Die:[ j | Pefkilent theii ich jhn mit/ iei a arm o⸗ der reiche/ ks foll ſie helffen nicht. Ihr habt mir lang geruffe cher groſſen Sind:/: Ta tiefe-ih bingar fi 492 Leichgeſaͤng. Es will nit helffen Seraff vnd Plag/ die euch Gott hat geſendet/ auff Etden man⸗ chen Tag. f Frantzoſen thun euch peinigen/ im fan V in de weit vnd breit:/ Sie liegen hinter den Zaͤunen/ einer ſtirbt/ der ander traͤgt leyd 1 m die Plag macht manchen armen Mann. der vor hat koͤnnen lauffen/ muß jezt auff Krücken gabn. Drz Thewrnng e der Streite/ han angenommen fi ſeh Es koſt viel Gut vnd y f Ea mehr. Daf fot ey/ ſchafft alls ewr ſuͤnd⸗ Ño heit man pe) lnicht laͤnger amen ift der Tag. ll würgen /hr feyt er Geſtalt, Reich an/ ewer Artze⸗ rde ihi n/ ſoll teinen fortgang han. E i p fi iia Ei i itgin, Leichgeſaͤng. 493 Surumi Obin feon davon toft fieben/ ein arenga Dalh Jabr auf dem tand:/: Ich kan dir wol nach ziehen/ bin allenthalb betant. Laß ich dich frey daſſetbig Jahr/ ſo du kompſt wider heime/ biſt noch nicht ſicher zwar. Darumb ihr Menſchen Kinder/ laſt ab von ewrer Suͤnd:, So wirdchottes gorn minder/ rufft an Marie Kind. Daß er euch wöll genaͤ E g ſeyn/ laß euch in Sůnden nicht ſterben/ bhůt euch vor hoͤlliſcher Pein. Ein onders. Im Thon/ Hertzlich thut mich er⸗ frewen/ Oder: Ich danck 1 ir lieber Herꝛe. KeErtzlich thut mich verlangen/ i oe nad einem felig End: Beil | ich hier bin vmbſangen/ mit Truͤb⸗ ſal vnd Elend. Ich hab Luſt abzu⸗ ſcheiden von dieſer boͤſen Welt/ nw fehu mich nach ewiger Frewde/ O %IEſukomm nur bald. iali Du haſt mich ja erloͤſet/ von Suͤnd/ Todt/ Teuffel vnd Hoͤllu Es hat dein Blut gekoſtet/ drauff ich me in Hoffnung ſtell. Warumb ſolt mir dann grawen/ fuͤrm Tode Vnd hoͤlliſchem Sſind/ weil ich auff JX vij Db 494 Lelch geſaͤng. dich thu bawen/ bin ich ein ſeligs Rind. (Aue mitt konig Wann gleich ſůß iſt das Ceben/ ngroſſ der Tod ſehr bitter mir:/ Willi mich doch ergeben/ zu feerben willig dir. Ich weiß ein beſſer Le⸗ ben/ da mein S eel faͤhret hin/ deß ch mich gar eben·/ Sterben R zwar in der Erden/ von xklaͤrt. Ynd leuchte onne í er Frewd vnd Won⸗ -menfe (i ir dann der Todt. elt auch reitzet/ r/:Vnd mir / Ehr/ Gelt/ Gut hr S achte/ es waͤhrt ein kleine Zei/ das himmliſch ich betrachte/ das bleibt in Ewigkeit. 7 Wann ich gleich auch nun ſchey⸗ de./ von meinen Srana s Das des ich gar nicht. fy E E Leich geſang. AOS jil Das miond jhn bringt Eegde/ doch troͤſt mir meinen Muth: Daß wir in groſſen Freken zuſammen kommen ſchon/ vnd bleiben vnge⸗ ſcheiden in Himmeli iſchem Thron. Ob ich auch hinderlaſſe/ beirͤbte ein: Der Noth mich vber⸗ ammertim Her tzen mein/ h gerne ſterben/ vnd trawen meinem Gott. Er wird ſie wol verſorgen/ retten auß aller Pn e tfo Sagen Ihr fein in Solt euch fagien der ſyerſt die Frommer Witwen er der trew trotz dem der aa aͤſen/ das glaubt ohn alle ſchen Gef egn euch Gott der Herrꝛe/ jhr viel gel iebten mein 15 all ſo fehre⸗ vber den Abſchied mein. Beſtaͤndig bleibt an Elauben/ wir wer den in kurtzer Zeit/ einander wi⸗ der ſchawen/ bort in der s teit, 496 Leich geſaͤng. Nun will ich mich gantz wenden/ poh zů dir Herꝛ C A allein 1: Gib mir anpes ehy nrm? t TA $: deaf nit wancke/ von n Chun ir Den: Wuih 1 Rårcte inmin. Mihet finir ritterlich. Uwi halt mich veſt M fingen: das|M ea a e $ C: feꝛwecket werd. ydi:HerꝛChriſt niti Blut beſprenget iſt.| Du haſt mich erſchaffen onders- Mitis loͤſt./ drumb biſt du auch mein eini⸗ Wih ger: Leichgeſang⸗ 497 trawt hertzlich/ dir bin ich geſtorben Herr- G ott mein. 5 tarniti iſt: fi: Ruffi in ir vnd weck mic ch froͤ⸗ Vn Eicheglich auff/ laß mich ſeyn beym ſeligen Hauff/ der dich ewig wird ſchawẽ þan. kämmerlein, auß iep mich habt be⸗ gleitet fein. Hilff Gott/ daß wir im ein ewiges Leben im Him MIDE dahin hilff vns Sott allzugleich. Ein i ger Trof: Dir hab ich gelebt vnd ſeliglich. Drumb kan ich auch keins andern f fenn/ dann dein allein O Wann dirs aef faͤllteſ o fom Herr Chrift/ dy u weiſt wol wañs am beſtẽ an/ vnd in dir Frewd vnd Wonne Nu akan enh Gott der Here- mein/ jr lieben Brůd er vnd Schwe⸗ ſterlein: Die jhr in mein Schlaff⸗ m ſreich/ einander wider ſehn sen Sufan. Cied von der keu⸗ hen Suſanna. uſch vnd zart/ gieng h drein zu erluſti⸗ ſen die Thuͤr/ war vermeint eyn/ vnd ſich ma sae Sa i W ſprach: st aia jirg geht hinauß/ len Dingen/ nach / daß mich nie⸗ euch ich vertraw/ ſprachen ſie/ es ſoll ii 0 nichts beſorgen/ lichen her fur gar leiß/ ſprachen bu vns erfrewen ſchlags vns niht io H 3i f 5, n Dér $ is ora àͤ⸗ 3 79 Ween haͤt ſich e bein Alt ſprach/ da ich Auch reguli tu S Doe 3 E Sa- 94 ay 8 L 2 ea Sao ga f i Aut s2 o E wa SN Ra 2 K HR chs vnter einer Linden ger a e na jire 8 efe roo Vom H. Abendmal. 1 Pny 3er Daniel weeig mia i Akile ehy hindeg Č ief ohwi Wiles Nihit ieh pongz tiita: u erforſcheſt mich atmi anck ſey dir ge⸗ H wills ſammen ſind amg Cieb vnd Ei⸗ g Nachtmal y Tan ns der Herꝛ füͤre Ih kt od vnd Wein ſein ine warhafftig han im Mi Zend den wir be/ iſt am Creutz en ſolln wir abar in 7: Vom Abendmal deß HErren. For ſieberleiden/ traͤncken vnd ſpeiſen. Die Rxancken beſuch von Herp j dein/ die Suin en e ohn Troſt A Esi dran wi als obie jhm ſel BR habn geihan wills vns mit Frewden ergetz Nicht daß d das Werck bring wigs Heyl/ im Glauben muͤſſen wir leben/ Gott iſt ſein Reich vmb Werck nicht feit aͤuß Gnad vmb⸗ ſonſt wills gebenDie Werck wer⸗ den megi eugen gen zent/ wie man den Baum beyn Fruͤchten bent/ iu Beſſerung vuſers Cebens/ von Hertzen ſetzen vnſern Sinn/ nicht mehr zu Suͤnden nun forthin/ die Gnad woͤll vns Gott geben. Ein ander Ked. Im Thon: Es ſind doch ſelig allene. Sebald Heyden, A Jeſus Chriſtus vnſer Heri wuſt/ daß ſein Zeit nun kommen wer/ daß er von hin ſolt ſcheiden: /: ZR 502 Zu eo i ife ;(Mt naM johdon K, rty mit verd K das Ò 1s: Reih Gottes 1 i Abán rin alſo mit jhn aß/ Æe hiki tet das/ jhr Hertz 16i icht taget i Setzt dar⸗ bh; Sacramentet ee $-niia iſt mein Ked bandes a tfi ef ae a i hr glaubt auff Ex⸗ E deß HErin⸗ faz: Vnd machet gantz diß Sacra⸗ ient) nam auch den Reth in feine: Haͤnd/ danckt/ gab jn den vnd ſpra⸗ che· Nennt hint rinckt all/ das iſt mein Blut/ deß newen T Ceſtamen⸗ tes gut/ welchs ich ans Creutz ge⸗ hencket/ Vergieſſen werd fůͤr eiwre ichs thut/ ſo offt jhr End E darvon triuckt/ daß jhr mein bne bey dencteé Gleich wie Gort in Kgopten⸗ thaͤt/ da Er all Erſtg eburt er ertoͤdt/ im Land in einer Wachten Den Koͤnig Phaꝛaos ertraͤnckt/ im rothen Meer ju Grund verfen dt mitab Aine Ma⸗ chte. Da KE Pk. das Ofterfe ſt/ daß ſein Volel dar⸗ vnd n ſein groſſe⸗ bey d dacht Wunderthate durch welche fie gefuůͤhret auß iit ſtarcker Hand aug dem Dienn haug durchs ro Piee trucken tratten. Alſo hat auch&hriſtus ber frer durch ſein Blut in d er Tauffe meer/ all vnſer Sůnd verſencket Tok 5o4 Vom Abendmahl. Todt erwuͤrgt/ die Hoͤll zerſtoͤrt/ die Oe Handſehriffe die das Gwiſſen ſich ans Creutz gehencktt. ij irch ſolchs allzeit be⸗ loſe zum Oſterlamb ſich m acht/ im ment vnd ſchaffte/ ſein Leib zu eſſen in dem Brod/ in Wains zu trincken ſein a O durch ſe es Wortes Kraffte. Wer nun das Brod nach o Ü Hi di Befel ch/ jſſt vnd trinckt von deß Herꝛen Relch/ der ſoll ſein Todt verkuͤnden: Nemlich! daß Chriſtus Sottes Sohn/ am Creutz bezahlt/ vnd gnug hab gethan/ fuͤr vnſer al fer Sonden. Vnd daß vns Gott nun gnaͤdig ſey/ ſo wir glauben vnd auch darbey/ vns an die Tauff ſtarck halten/ ſo ſolln wir Gottes Kinder ſeyn/ vnd das himmliſch Erb nehmen ein/ da will Gott ewig walten. Sopruͤff nun der Menſch ſich ſelbſt recht/ eh er diß Sacrament pfabe daß er Hertz erken⸗ ger? deß Herin. s of? 4 one: Ob er im rechten Glauben ſteh/ vnd in waarer Lieb hinzu geh/ daß jn kein Vubuß brenne. Daß er: jm nicht eß das Gericht/ drum̃ daß Ehri⸗ A fig auff kal naon dem bren. finen Te ve nt zu ket — t F Einigkeit pns mich durch deine groſſe Macht/ zu ſoichen Soamen ewiglich. 2,%4 Vom Abendmahl. mich/ deß ſelig preiſen ewiglich/ du haſt groſſen Ehren bracht. Dein Nam iſt aller Ehren werth/ Sa drumb man dich billih růhmt vnd ehrt: ˖/: Du nimbſt dih aller Menſchen an/ wann y ui ße dich nur vor Augen ban. Die aber wider k dich ſtoltzirn/ vnd wöllen vber dich regiern/ Vienio, Zerſtöreſtu mit zhrer mpr cht/ du haſt jht banh baib, ein End ge: th Mehin e geder ndn tider tih, das eji geit binterfidh:/: Dan Taa Maria 9 s` yha Erun Aale shi fatlih ve Gh í Di nfe K | maoa Nito Ao ninad iin Allelaz £ ; icht verdient vmb dich/ Hu faͤhreſt ntit vns gnadeglid::Zu vnſern Waͤttern iſßt Wort das bafa] n geſehn. Abraham dem thet wnf” a inn/ dem bafia ſelbſt ein Eyd gethan/ o jm gered das Himmelreich/ vnd feinem Mlan, TA ut Auff Oſtern. fo? 2, Auf Ogen den iſt der HErꝛs Chriſt/ 13 Ocralier Velt ein Troͤſter iſt/ hat geli itten g groſſe Noth/ Aleluja. Vmb vnſertwillen den biitern Tod/ Alleluja. j Maria Magdalena zu aller| Stund/% Darl S Konti nac Todt nit abe⸗ Å Kny Allelnja £) einwad anze⸗ ya o Ta Sie dachtyr der HEr Uifelu)"i eh es Engel ſprachen in ii felnia © Weib warumb weinſtu ſo N x menti Nleknja. Weiß nicht/ find/ Alleluja. Sief dying 30¹ ner g a. ib war nii weinſtů ſprach der=i] Allelafa. wes if dn fitt ABetogg- ſtu den Her:n heimlich ver⸗ Alleluja. Sag mirs, ich wil jhn wider hon Elaia; Mania⸗ ich omb/ da ſtund der 0e AGa Ai tA Hii tj A A aeh su Ai AA gn IT Auff Himmelfahrt. yog Maria ſprach zu ibrder HErꝛ/ Alleluja. A war damit eitant von er Chrlſt ſich frewen hen Tagen/ 5 3. Benedicamus auff Him⸗ melfahrt. E r König der Ehren JEſu a RUE Ae. hem finn iel heut gefahren iſt/ hen Maͤnner Hi aA f si ji 19 ye; Galileife wi e be a an deß Himmels 7 Ale All e ON a Ss 3t © S e 3 3 z = 2 53 3 = kommen Jeſus í D m bes it Ott mit Frewden hell /Alle. Hle. h Der auffgefahrn iſt in ſein S aal p qhe Alle. Alle. 4e Beneo — fiè Auff Pfing ſten. 4. Benedicamus auff Pfng⸗ Ren. Geiſt ein Tioſte vie ein Sturmtvind Tem iG auff jeden ſaß| Mit f U Einon Mudei egeli edo; inger Chriſti allzumahl/ me i+ i msy i Mi i“ et{ buin i Creutz hatten ge⸗ anden mit groſſer Dus Či W eftt eN N imene : ih nainit E T Auff Pfingſten. SH i Dem Troſter der Wele iſt ge⸗“| fand, Alleluja. Mit frewden laſt ons fagen: Danck/ Alleluja. Ein anders auff Pfingſten. IAuchs ⸗ tz Erd vnd himmeld ich er⸗ wanina Ygell/ die Wander GO Ttes mit Frewdn erzehl/ dis er heut hat be⸗ Chiti gangen:$i: An ſeim Troſtloſen Haͤufflein klein/ da ſaß mit ſtill⸗ i iedfam in cin mit Gbethat grof verlangen/ daß es get⸗ ufft wer ant eiſt/ der kam einsm ahls mit Fewers gneiſt/ mit Gtõß v vnd ſtar⸗ Saaf Mi ckem Winde/ das Hauß eꝛfuͤllt er ġa berall/ die Zungen ſah man in Deit: s Baahi ertheilt/ ſie redẽ eſchwende 2. Sich thät gantz auf deß H im⸗| Sop mels ſchrein/ man merynt ſte wehren| MUM solter Wein/ all Weit thaͤt ſich⸗ i pai berwiun dern: Mit andern Jun⸗ sall, K eRN e Geus grof» EPOE EEIE -a Auff Pfi safii. sa n den. Vnd hens man n fole o Siro. Maas j ah aey; 3..vie gabri s di iin fem vns jetzt wird offenbar/ die i Eofung GOttes auff Erden:/: bgehe durch die gange| a5 der lieb: a zochzeitlichen werths 5 Teuffels Ruth/ s Sohns Tod vnd ich eingenom̃en/ kt er vons Vatters i gei fei n ſol vnd das 6wir ſollen nachkom̃en. Herꝛ nun gib/ daß vns auch d Gebete diefe felig fom Sůnden Stau⸗ a 3/3. m Gmuͤth/ ond fuͤl| das Hauß/ de einer heili en Gmeine/ Mm id i bein Werck mach vns/ daß auff, tid hrechter Glaube. Pnd onſer Min ang gantz fewrig werd/ vnd hhe At adanateir Eobhain iG; ipn Auff yR ften. repni bawet. gewaͤſſert wo jetzt bitten ſoll/ das gemehr ret /, Und deiner tiglich/ vo lich/ vn⸗ Nenian 85 Omm H. Geiſt O Sottes VSalb/ eru fuͤll die Hertze rtzen allene⸗ halb/ mit deiner£ sprui tezi: Von dir allein muß ſeyn geehrt der ſich durch Buß zu GOtt be⸗ kehrt/ gib vns deß Him̃els Kunſte/ der fleiſchlich Menſch ſich nit ver⸗ ftaht/ vff Goͤttlich dmg. drumb gib Y9 vei k i 7¹4 Auff Pfingſten. dein Rath/ in Warheit wollſt ons leyten/ vnd vas eriñern aller Lehr/ die vns gab Chriſtus vnſer fen ſein Reich außbreiten. 2. Der Vatter vnd der Sohn in eeban: Inongo AAwa ah i gemein/ in dir kom̃en ſie uberein/ du 6 biſt jhrewigs Bande; Alſo mach"WEN vns auch alle eins/ daß ſich abſon⸗ er keins/ nimb hin der See⸗ len Schande: Vnd halt zuſammen Gottes Rind/ die in die Weltzer, ftrewe efind/ durch fal ſchen Gwalt vnd Cehre/ daß ſe am Haupt ſteiff halten an/ lob ißeum mit jeder⸗ man/ zallein ſein Ehre. 3. Durtk dich beſteht das N New ent/ ohn dich wird Gott nit recht unt/ du newerſt vnſer Her⸗ w S Aofi neng aM Aor` fadou io. Aih ETET tzen: Vnd ruͤffſt darin dem Pat, MN ter zu/ vns viel Fried vnd troͤſt vns in allen D viis a feiden ift j in ea a: ge. leiteſt vns auff ebnem vnd lle i, À Wsif i ikg thit h W i pE vnd treibſt vns hie den rechten ſteg/ weck vns am Juͤngſten Tage. 4. Du biſt der lebend Brunnen⸗ auall/ der durch Gotts ſtatt fleuſt p beralk/ erq ckſt das duͤrſtig Ge⸗ muͤthe:/ Durch dich beſteht deſß Vatters Baw/ du wilt vnd gibſt/ daß man diꝛ eraw/ du gibñ die Got⸗ tes Gůte/ ein jrꝛdiſch Gſchirle ſind wir weich/ brechen gar leicht von jedem ſtreich/ du ſelbſt wollſt vns bewahren/ bnd brennen wolin dei⸗ nem Fewr/ daß vns nicht ſchad der Feind vngeheur⸗ ſo wir von hinnen fahren. Caß vns nicht ſuͤndgen wi⸗ der dich/ vns dir zu ei Cen apek weich/ lehr vas mit Glaubenbe⸗ tent/ Daß Jeſus Chriſtus hie auff Erd/ durch dich in vns verklaͤtet werd/ all Schwachheit wilk yers tretten. Der Welt art noch ftarck in vns iſt/ vnd vnſerm Fleiſch gar ſehr gebꝛiſt/ drum̃ woͤlſt vns taͤglich ſtraffen/ vmb die Suͤnd vnd Ge⸗ y vi cepe| 416: Pf fatt f Li ed⸗ rechtigkeit/ vmbs Gerichts willen, Goien mit Sanot! daß wir in Gott entſchlaff Ders 5: Ofar. yt a u laſt vns ein Chrif dem Her⸗ ebr Eh Die Dirgebi ftin Das Werer das hat er fein/ mit Haͤnden nien vnd beten fa llent/ Der `i hren kan/ Gott. Wirr ſind das geid/ vnd ſchaͤf⸗ Heerd/ die| eal Wi atni A! th M bo) ANg paji q$ Ein Schůler Ked. HE Preiß/ werd jhr mein Wort gern rafina hoͤrn/ ſo will ich euch alls beſchern/ eng was ewr Hertz unr wird begern. ynya E ſollen euch men Engelein/ i alzeit gleiten auß vnd ein/ daß jhr itali nicht Sof an ein Stein/ auch nicht iin Pp vad brecht ein Beinewerliebs ſte Muͤtterlein/ Vatter/ Bruͤbr i vnd Schweßerlein/ ſollẽ euch behl⸗n⸗ ten fein. el R wry ; en ern ichr n/ vnd Dei ie ue Ehru/ vnd H fen Riedi vnd Schuh/ A s MN io cher vnd was jhr doͤrfft darzu/ l T enig ih liebſten Rinder⸗ ſam vnd lernet fein/ h ſeyn/ hab euch pud Tod/ drumb halt Sebou vnd ruffet zu ro y Diefes newe Jahr/ fiaa ERRA nE— ] Ein Schüler⸗vied. fio p eher ſeyn fůr aller gfahr/ kein Krieg‘i ! Thewrung/ Peſtilentz) foll kom⸗ men vber ewer Graͤntz/ ſeyd nur fromm vnd lernet fein/ O jhr lieb⸗ fte Rinderlein/ ſo will ich be euch ſehn. Ein anders. iii Kon aonne liebſte kinderlein ” werd Sottſelige Schület kein⸗ in vnſer Sch pui wiin wir euch fuͤh⸗ ren/ GSOttes Wort ſolt jhr darin ſtudirn. Wie fbr ig Chrifo tommen felé; den jhr habt in der Tauff geholt/ fernen folt jhr in ewer Jugend/ Gotts furcht/ Weißheit/ Zucht/ Ehr vnd Tugend. wmo K INOREN ae Ewer Jugend iß Sott ange⸗| MIAME pem 7 denn gum Ra iern if frre| iiei, quem vnd was man euch fetzt bil⸗ g pein y det ein das ier net vnd behalter ſein. TAL i vill durch der F enga i x fingen M Ig eßrey ui h, 7 ſtund/ one das] iein der erf k! Wiet erteunenkern fein Gnad ond Eie| fieri qli Ein Schuler⸗Lled. denn er auch war ein kleines Xin drum befihlt er ſein Engelein/ daß ſie ſollen jhr Waͤchter ſeyn. allem Leyd. vnd Predigſtu Prophet Samuel/ ein Ifrael/ von ſeiner lich lieb jhm die Rinder fad Brio liebe Obrigkeit/ Durch vns laͤſt er fetzt for, >| dern euch/ gleich wie er rufft zu ſei⸗ a‘tem Reifen Sånger ond fabre n ſeein die ſchul/ befihlt jhns Wott F ModE Ama M wigi \afaug Atußſenſt midea in itn mit ; M Dui zuch ſo wůrd yu Ehin f ch drein/ daß er leyd riſti Schul kommen m vor ſein Muͤh vnd Ob jhr das bitter Kraͤutelein/ Hhuũſt mit Elias Schůͤlerlein koſten/ ſo macht doch Chriſtus ſuͤß/ durchs Wott E Ein Schuler⸗Lied. Wort vnd Geiſt all ſaur Semüß. Denn er verheiſt euch groſſen Lohn/ im Himml ein vnverwelckte Cron/ bey jhm vnd ſeinen Engelein/ ſolt jhr himmliſch ehſer ſeyn. Durch ſeinen Geiſt will er gute Runſt/ auß Gnaden euch mitthei⸗ len vmbſonſt/ werd jhr jhn trewlich ruffen an/ vnd ewren fleiß auch wenden dran. Sein Wort ſolt jhr jhm helffen mehrn 1 mit Schr eiben/ Leſen/ Predigen vnd ſolt jhm zufüͤhrn ſei⸗ Braut/ Die Rirch im Jamen jhn 3 umb fo t omm òu fanges Blat ei dich dein Herꝛ GOtt fordern thut/ vnd will dich zu ſeim Berck ar 5 greiffs im Na⸗ 772 Morgengeſang. Ein anders/ Im Thon: PRN O Hetre Bott mich treibt die Noth. A» Eo Ehi inck die ſe n/ durch deinen Sohn/ á< O Gott für dine Gåte/ daß du mich Wia t 2 heint in dieſer R acht ſo gnaͤdig haß $ Nacht ich lag ſo jart) mit nge von aller Suͤnd ein InG ab be⸗ 5 — i Wit anë Hertzen Grun ergeben/ all mein Suͤnd die mit meinem böͤſen Leben. ich auch dieſen tegrín| n/ dz mir der Feind ten mannig faltẽ. em willen dein/ laß 3 Fag it mein/ vnd all mein a 2 B w w eib vnd Seel/ vnd eper ee Anag Hülff. e fende. pöy y fey. Preify in Einigkeit ersfátins Pins Bihi d Aypendix⸗ Wend ab Gyr Fried O Gott du Pai o” ar fer saoe heere ay die Heyland fron/ be⸗ E doine ef Sib§ ied/ O A | Shiter deiner -fanget an tein nwt t ondA Eren ianei A f 00 die seinde vns jetzt vñ aljeit it H lab dein Kirch nicht veroͤden. Das mep Goebet erweck/ den Glauben ſcaͤrck/ gib wahre Po peh Rewe ròi í olck beſchůtz/ a í ipar a nſcht n Amter hah Boßhen nad ET enba DAAI utt 1d Surch 8 Gefaͤ a |é ale Volck kꝛ werde. Starcker Gottins Himmels⸗ ea 7 eyi bilf goti en n ive, ſtand HErr ohn dein d ſtarcke Hand/ drumb ſelber auff den Plan/ du R ter rechte Krieges Niani- Vns Appe ndira fip Vns kraͤuckt mHertzen nicht ſo ſehr/ als daß deims Namens Wort vnd peui So gar ſchroͤcklich ge⸗ ſchaͤndet wird/ vnd n s Men⸗ Scel verführt. Der Feind fro⸗ locktzwar ſ ſehr vnd lacht“ well ers ſo gar hoch hat ge it ag wan vkeg r Dno tydrumb dewalt. zreit wider gnen nicht/ cht. Behuͤt 107 e er $26 G dix, AN FAD Fried eff Hen JEſa wpf ~ h ahr Meuſch vnd wa⸗ t fir rer Gott ein ſtarcker Nochhelffer w IM de biß/ im Leben vnd im Todt/ Imh drumb wir allein im Namen dein/ zu deinem Vatter ſchreyen. Recht groſſe Notb vns ſtoͤſſet Retetes vnd Vugemach/da⸗ fuͤhr di e Sach/ dein ja Rik 1 im a0 à nach deiner E e yr trågf,: Nak? Es Mals, Apendis fe? pe Eo Es iſt groß Elend vnd Gefahr/ mj wopregil ileng regleraser viel grdf it ſer iſt fürwahr/ wo Rrietz geführet idih fird/ da wird veracht vnd nicht W iN betra ÜE cht{ was recht vnd loͤblich mimi såre. wiu Da fragt man nicht nach Erbar⸗| Noii fitne guhrondnah Bericht Mi gad Dryand aR velei o iuch zu dieſer Zeit/ a hinia as toanga niche um̃ onon i8 ferr 0 Weſen. Sun vnd r jeda o po a nienia Lieftch. gleichr biß an der W Ende/ 3 4oß yopep i a TER 128 Appendivs loß ſehn deß Creutzes mein/ würd umic ſ ich boch fe ochs nicht wenden. wrid kei Zn dir flieh ich/ verſtoß mich nicht Eſreſche wie ichs wol hab verdienet/ ach Meon Got zorn mecht/ geh nit ins Gerſcht MBda dei n Sohn hat mieh verſoͤhnet. buſßin Er Sol ls ja ſo ſeyn daß Straff vnd Pem anfi ñ ude] e folgen måffeni Ergger oi fahr hie fo fokon e dort/ vnd obſchond ;` P ttp Á bicie Aie soii ih in Heyl murr at verſchertzen. Orunb la mit mir/ wies düncket dir Rp ff bein Gagad will ichsdeoten Mehul lan iis nur nicht dort ewigl feh o Erw von ir ſeyn a geſcheiden. wollgbgß Heri Jeſn Chriſt dieweil du bit/ Wohndetbi ameng fi ie mich gekorben Teup Amh Chri fel vnd Tod 7 gemacht zu Spott/ Hmm efi pafi tuir den Him melerworben. atea di Serr Jeſu Chri 7 mein Trof fihla dtz biſt/ an meinem letzten Ende/ w initin soam. Moi Appendix. pg wann ich hinfahr/ mein Seel bes wahr/ ich befehls in deine Haͤnde.) Ehre ſey Gott/ in aller Noth/ dem Patter vnd dem Sohne/ dem heili⸗ gen Geiſt ſey ewig Preiß/ von nun an biß in Heras nicht duthauflein klein/ ob ſchon die Feind im Willens ſeyn/ dich gaͤntzlich zuberſtoͤren:/ Vnd ſuchen deinen Vntergang/ da⸗ von dir recht wird angſt vnd bang/ es wird nicht lange wehren. Drumb laſt vns haben ein klein Gedult/ iſt Papſt vns feind/ Gott iſt vns Huld/ er lacht der Feinde to⸗ ben: Er winds mit jhn nicht machẽ lang/ wolln bald ſehn jhren Vnter⸗ gang/ vnd ewig Gott darfuͤr loben. Durch Chriſt den rechten Krie⸗ gesmann/ der ſelbſt mit vns iſt auff dem Plan/ die Feinde allzuſam⸗ men:/ Zuſchlagen ſtuͤrtzen mit Ge⸗ walt/ damit ſein Kirch das Feld be⸗ Piyu Ehren ſeinem roͤ⸗ Appendix: Ttöſte dich nur daß deine Sach! Dw iſt Gottes dem befehl die Rach/ vñ Plapft laß es jhn ſchlecht walten Ær toird. ig durch feinen Gedeon s den ertok hpp kent/ dir helffen ſchon/ dich vnd fein, Wiwi Wort erhalten.(tening Durch Abraham hat er den Coth/ Mii geriſſen auß der Feinde Rott/ mit y ti Weib/ Haab/ Vieh vnd Rinden:/ hih Jacob durch ſeiner Engel Schaar/ 6 thet er retten auß groſſer Gfahr/ ſein Angſt vnd Sorge lindern. I Der Pharas im rothen Wees) Yy A muſt ſchaͤndlich mit ſeim gantzen keid Heer/ vmbkommen vnd erſauffen/ tued Sennaherib der zornig Heid/ ge” ſchlagen worden auß fi Straff tend A R lifa Gottes Huͤlff der Joſaphat/ i viel Feinde aberwunden hat/ er wår get vnd erſchlagen:/ In Got) tes Namen Siegs Panier/ koͤnnen y wir auff werffen dort vnd hier/ ond p i auff ſeine Huͤlff es wagen."7 Er RAN. Gott Gott iſt nota pe ij! fdati VAa tih aham halein e Sih N Aiah anh Rih h ANONC i iper i rit 7 saa fh igap M hyeon fda jfk wagi grbo Appendix. Wort/ muß Welt/ Teufel gnd Hoͤllen Pfort/ vnd was dem thut anhangen:/m Endlich werden zu Hohn vnd Spott/ Sott iſt mit vns vnd wir mit Gott/ den Sieg wolln wir erlangen Orum̃ ſey getroſt du kleines Heer ſtreit ritterlich vor Gottes Ehr/ vnd laß dir gar nicht graten ize Gott wird den Frinden nehmen den Muth/ daß ſie ſterben an jhrem. Blut/ wirſtu mit Augen ſchawen. Amen das gib Herꝛ Jeſu Chriſt/ dieweti du vnſer Schutzherr biſe/ hilff vns durch deinen Namen: So⸗ wollen wir deine Gemein/ dir dar⸗ vor allzeit dauckdar ſeyn/ vnd froͤ⸗ lich ſingen/ Amen. a Y Imb von vns Herꝛe GOtt/ all Vonſer Miſſetha u auff daß wir mit rechtem Glauben vnd rejnem Hertzen/ in deinem Dienſt befunden werden. Erbarm dich/ Erbarm dich/ Er⸗ Zil bae EE Ene a, do a ATTS 32 Appendix. i barm dich deines Volcks O Chri⸗ WE Po ſte/ das du erloͤſt haſt/ mit deinem hutzift thewrbaren Blute. ſußſchle I ErhsrerErhsre Erhsre, onfe möni i bitt/ Gott Vatter/ Schoͤpffer aller Munr ii ding/bilff ons vud fen vus s gnaͤdig. ſindein rhore/ Er hoͤre/ vnſer iih Bitt/ OChriſte/ der Welt heyland/ iliatauf bitt fůr vns vnd ſey v us gnaͤdig. Uhſeh! Erhoͤre/ Erhoͤre/ Erhoͤre vnſer| miya Bitt/ H. Geiſt/ du einiger Troͤſter/ KimG erleucht vns vnd ſey vns gnaͤdig. 4 ninme So wahr leberfpuhe SO: der HErre/ ich will nicht den Todt MOi deß Suͤn Bee./ foneti daß er ſich Mty bekehre vnd lebe. ertrar 7¹ Bietako $4 Leich mi we fich fein, ein Voͤge⸗ uen e ii lein iin hole n Baum verſtecket/ aien P weñs trůb hergeht/ die Lufft vnſtaͤt neoni jji Menſchen vnd Vieh erſchrecket. Orlita W Alſo HErꝛ Chriſt/ mein Zuflucht yey iſt die Hoͤle deiner Wunden/ wann Michon | Sůͤnd vnd Tode/ mich bringt in hiy | Noth/ hab ich mich drein gringe ie Appendixes r33 - Oie Seite mein leit groffe pein S Hertz iſt mir dꝛinn troffen/ Mein Hertz ſchließ ich Herꝛ Chriſt in dich/ dein neit ſteht darumb offen. Meinr Haͤnd Arbeit/ iſt boͤß all⸗ zeit/ in dein Haͤnd ich ſte ſchlieſe/ mei⸗ ne Fuͤſſe han/ boͤß Gaͤng gethan/ ich trett auff deine Fuͤſſe. Ehre ſey Gott der vns auß noth/ durch Je ſum Chriſt thut führe b̃/ auch heiligem Geiſt/ ſey Cob vnd Preiß/ den Dreyen geſungen zu Ehren.[ 8 Godgmen Henl, mein HAI vnd Troſt/ meinHoffnung mein Vertrawen:/ Der mich durch ſein Blut hat er loͤſt/ auff ihn wil ich beft bawen/ dann ich hab all mein Zu⸗ verſicht/ zum lieben Gott gericht dann er verlaͤſt ſt die Seinen nicht. Verlaͤſt mich deñ die welt all gar/ vnd was da iſt auff Erden:/ So traw ich auff mein hermn vnd Gott/ ſein Huͤlffe muͤſſe mir werden/ denn ih hab all mein Zuverf ſicht/ zum Z üj liea f34 Appeudix. lieben Gott gericht/ denn er verlaͤſt die Seinen nicht. Die Seinen hat der gůtig HErꝛ/ alltzeit auß Noͤthen geriſſen/ Wie Daniel vnd andere mehr/ offentlich thun außweiſẽ/ dañ ich hab all mein Zuverſicht/ zum liebẽ Hott gericht/ danner verlaͤſt die Seinen nicht Nit mehr begehr ich vom Herm pnd Goti dann daß ich moͤchte er⸗ bẽ:/ Ein ehrlichs Lebn nach ſeinm Geboet/ darnach ein ſeligs ſterben/ dann ich hab all mein Zuver ſicht/ zum lieben Gott gericht/ denn er verlaͤſt die Seinen nicht. D. N vnſer Krieges Noth/ Trawn wir allein auff Gott. Er wird vns nit verlaſſen/ ob vns die Feind ſchon haſſen/ er kan die Feinde ſchla⸗ gen/ die vns gedencken zu plagen. Sind ſcbon der Feinde viel /habn ſte doch all jhr giel/ wie weit ſte ſol⸗ len kom̃en/ daß ſie nicht ſchaden den From⸗ $ AMNEM Als dieth Wih nag tufaeelal ieot mai fiea Buah weifiolid niidi LNE gingar Bidfo foienâhe keot waif, tdn Augg hribih fidesi Y: Wlict/ ojana Kids AM E A EE AE AE AA EEA "ooo Appendix. P3 WiN Srommen/ mehr find auff onfer fei ten/ als die wider vns ſtreiten. Wird ſchon der Feinde Macht/ von jhnen groß geacht/ da ſie ſich drauf verlaſſen/ vnd trotzn ohn alle maſſẽ/ Gott kanſie gar bald dempf⸗ en/ daß ſie auff hoͤrn zu kaͤmpffen. Berathſchlagen ſie ſich/ wieder ns liſtiglich/ Gott kan jhrn Rath auffdecken/ die Feinde all erſchre⸗ cken/ daß jhre falſche Tůcke/ muͤſſen gehn gar zuruͤcke. Sind ſchon die Feinde nah/ Gote iſt viel naͤher da/ mit ſeinem Him̃els Heere/ Gott kan den Feinden weh⸗ ren/ daß ſie zuruͤcke weichen/ odr werden zu einer Ceichen. Odu HEr JEſu Chriſt/ der du ein Fried fuͤrſt biſt/ Beſchere wieder Friede/ wir ſind deß Krieges muͤde Treib den Krieg auß dem Lande/ gib Gluck zu allem Stande. Caß auch an allem ort/ dein ſelig⸗ machends wort/ gantz vnverfaͤlſche erklingen/ ond dir allein lobſingẽ/ ſo g iii P 346 Appendix. wolln wir deinen Namen/ mit inan Frewden preiſen/ Amen. usan Iwa| Khaled SEn efu Chrif Gottes Bohn Korsi duheyland vnd Genadẽ Thron/ midak du weiſt daß ich voll ſuͤnden bin/ du iddag gber mit Gnaden wirſt helffen mir. int Ich ruff dich an liebes JEſulein/ Ouegl er hoͤre mein Gebett vnd ſehnlichs Motorni Schreyn/ erbarm dich doch der Klagen mein/ ich hoff du wirſt mir barmhertzig ſeyn. JA Dubifvor mich ans Creuges li Stamm/ geſchlachtet O du Gottes Camm/ wol tauſentmahl haſt du linong vor mich/ deinen Himmliſchen VBal⸗ OMuſch ter gebetten ſehr hertzlich. o Enh Jas Blut der heiligen fuͤnff Mhag Wunden dein/ vor mich vff die Erd Pa gefloſſen ſeyn/ aber auß lauter Ciib and Gunſeerluffus Hernlonſthul⸗ l dig vmbſonſt. h Wenn dein bitter Ceyden vnd Sterbn O Herꝛ wns nicht zu Troſt nbiftn chehen wer/ ſo wern wir all in ig Suͤn⸗ aS fa— K karn Aid M PALIN V US renan ichheftut mich an(y fa aaa Ado AMN IV Appendix. 137 Suůnden verdorben/ drumb biſt du für vns am Creutz geſtorben. Ich als ein ſůndliche Perſon/ oh⸗ ne Gottes Gnad nichts vollenden kan ich aber mit Rlagen bitt demů⸗ tiglich/ daß Gott mich woll verlaſ⸗ ſen nicht. O wie gluͤkſelig vñ froͤlich bin ich/ du vor michHert ReſuChꝛiſt/ dein Blut vergoſſen an Ereutzes Stam̃ ſo gar gedultig du Gottes Camb. Drumb wil ich mit Hottes Huͤlff kraͤfftiglich/ dem Satan widerſt hë: H trotziglich/ weil du mich liebſtes Je ſulein/ verſoͤneſt bey dẽ Vatter dein. O Menſch bedenck die groſ oib > vnd Gnad/ die! Gott an dich gei wen⸗⸗ det hat/ ſonſt haͤttſtu muͤſſen Suͤnden vergehn/ wann Chriſtus vor dich nicht geſtorben wer. Drumb bitt ich liebes Jeſulein/ ſchleuß inich doch indie fci lige: fuͤnff Wunden dein/ deinen Heli gen Geiſt doch zu mir ſend/ verlaß mich nicht am letzten End. Zw Eix 538 Appendix. i Ehr ſey Gott Vatter im hoͤch⸗ nhu | ſten Thron/ ſampt Jeſu Chriſt ſei⸗ Ylin o pemlibfen Sohn, temh. Geif iul auch gleicher weiß/ dem fen gefagé midi Lob/ Ehr vnd Preiß/ Amen. Magon i ta.! Mek Erꝛ Gott ein Gott des Friedes Muhi ynd aller Einigreit/ die Bitte umdu dieſes Liedes/ vernimb in vnſerm uf Ceid/ bey dir iſt Frewd und Wonn/ uf der du den Frieden giebeſt/ weil du Cidi s E vns hertzlich liebeſt/ durch Chriſtum imga | Deinen Sohn.- Mſch Vufried haben wir vernommen ungt àn dieſer lezten Stund/ dein Rach⸗ mizy ſchwerd iſt jetzt kommen/ willre⸗ Mf — i achen deinen Bund/ groß Schrecken Eyy i lcht vns an/ daß wir nicht ſicher Cni ſchlaffen/ wir foͤrchten deiner ſtraf⸗~Ma in/ die wir verdienet han. Nihon eliſt tieff gebeuget/ der h fey Zauch klebt auff der Erd/ zu dir ufe erꝛer ſich neiget/ biß jhm geholf⸗ Dhen nery erwecke dich/ wach hii ufſ was wilt du ſchlaffen/ fuͤr den⸗ Wiin He a a Appendix. aD. m Heerde Schaafen/ verbirg dein Antlitz nicht. Da tang den Kriegen fewrenhie vnd in dieſer Welt/ verbrenaf die: Wagn mit Fewre/ Spieß/ Bogen vnd Gezelt/ den Fuͤrſten nimbſt den Muth/ wann ſie wider vns wuͤten ſo kanſt dus jhn verbieten/ zu rau⸗ ben vnſer Gut.| Caß groſſe Potentaten onè| Staͤnd der Chꝛiſtenheit/ auff guten Sinn gerathen/ zu guter Einigkeit/ daß wir ohn allen Streit/ bey jrem Gut regieren/ ein ſtilles Ceben fuͤh⸗ ren/ in Zucht vnd Erbarkeit. Hilff daß wir zun Pflugſchaaren/ die Schwerter machen all/ die rp zu Sichelſchaaren/ dz aller fried fall/ auff dz dein glaubge Toa jren Weinfeock ſitzen/ jhrn Fey genbaum wol nůtzen/ weil Re auff Erden find. O HErndiebòf ſe Seuche/ ſchaͤdli⸗ cher Peſtilentz/ weil ſolche auch zu⸗ ' dodena iſt gꝛ noſſes elẽds. Iſts⸗ 4. j mhs 740 Appendix. nicht wider deinen Willen/ weil ſie hfthne KRirchen vnd Schulen/ elenditzlich hchſt zerwuͤhlen/ chu ſie gnaͤdig ſtillen. Hidi Amen gibs Himmlſcher Wats lht teꝛ/ duꝛch Chriſtum deinen Sohn/ O undad H. Geiſt du Troͤſter/ zeig vns die h rechte Bahn. Huff daf wir federa ifm ʒeit/ der alten guten Straſſen/ vns Hiu faͤmptlich moͤgen anmaſſen/ zur Seelen Seligkeit. t N iii 13.) sE i Im Thon: d l Tin veſte Burg iſt vnſer Gott.. Gononſer Staͤrck vnd Juver⸗ ſicht/ iſt in den groſſen Noͤten iin — gασ²⁹σꝰœq.. Die vns zu treffen angericht/ ſein aurſi Vaͤlf laͤß vns nicht toͤdten/ drume uhme H foͤrchten wir vns nicht/ wann gleich MG kracht vnd bricht/ Welt/ Feld/ daß Mi / all Berg vnd jhre Thal/ hinn ttel Meer ſich huͤben. honth Wanngleich das groß vnd tieffe imli Merer/ mit hohen Wellen wuͤtet/ n Daf får feim vngeſtůmmen Heer/ h ew Berg def oanp a Arig ; gleich 4 Appendix. 74¹ ſlatgleich fielen ein/ Huͤgel groß vnd klein/ doch ſoll Gottes Statt/ da Er ſein Bruͤnlein hat/ fein luſtig ſtehn ohn truͤben. Dann da die heilige Wohnungen l ſind/ deß Hoͤchſten vnſers Herꝛen:/ Da iſt manch Chriſti vnd Gottes Kind/ wer mag ſich widerſperren. Gott iſt bey jhr drin/ drumb in jh⸗ rem Sinn/ iſt ſie Hoffnung voll/ ſie werde bleiben wol/ Gott hilfft jhr fruͤh obſtegen. Die Heyden muͤſſen zaghafft ſtehn/ vnd Koͤnigreiche fallen:/ Dz Erdreich muß auch ſelbſt vergehn/ wann er ſein Stimm laͤſt ſchallen. Ser Herꝛe Zebaoth/ ſo auch Ja⸗ cobs Sott/ iſt mit vns im Streit/ vnd iſt zum Schutz bereit/ ſprecht Sela er wird ſiegen. RERompt her vnd ſchawt jhr Men⸗ ſchen all die Werck deß Herꝛen Her⸗ ren:/ Der auff der Erden bringt zu Fall die jhm ſein Erb zuzerren. Der M Die Rrieg er Teelt meim Zaum i 3 vij haͤlt. 642 Appendix.. haͤlt Bogen vnd Spieß zuſchlagt/ vnd was ein Heer mit traͤgt/ mit woſe Fewer kan verbrennen. en shoi Seyt ſtille vnd erkennet doch daß mfo ich ſey Gott alleine:/ ich wil ja Ehr Esini einlegen noch/ Den ruch mein li Gemeine. Dah der Henden Heer vnd der Voͤkcker mehr/ mich HErx Zebach der ich bir Jacobs Gott Min fuͤr ewrn a erkennem lag t Im Th jone Mag ich Vnglůͤck nicht/ ꝛe⸗ S find die Heyden wild vnd inim herb/ Herꝛ in dein Erb/ mit groſ⸗ fem Grimm gefallen: Die haben den heiligen Tempel dein/ genom̃en igih ein/ daß nun darein muß ſchallen. mn Vnreinigkeit/ daß dieſer Zeit/ dein heilige Statt/ zuklagen hat/ ſie ſey ein Steinhauß worden: Sie haben die Leichnam deiner Rnecht(wider Gott vnd recht) zu freſſen ůbergeben: /Den Voͤgeln vuterm Fiumament/ vnd wie mans RnRiennt/ endy Apendix. T43 hiiinennt den wilden Thiern darneben. VDergoſſen Blut/ rumbflieſſen thut vmbs Heyligthum/ wie ein waffers T— ſo grewlich ding ſie worden. Hil Es iſt niemand ders begraͤbt/ da⸗ souii hee Reh hebt viel Schmach auff Daß de hite allen Seyten a /: Wir vnd die vn⸗ ſern haben davon nur Spott vnd Hohn/ vmbher bey allen Ceuten. Wie lang wilt du HErꝛ ſehen zu/ f deins Eyfers Fewr/ ſo vngehewr/ n Thott an deinem Zorn brennen laffen. Schütt auff die Hewes mon Grimm mit Donner: m m/ d | bich HErrt gicht erkennen N die fremk de Ks nigr rich/ den Hey⸗ den gleich/ die dꝛch jhrn HErꝛn nit nennen. Deß Jacobs S amuy find fie faſt gon ſie freſſen jhn auff/ e ein wůſte Steinhauff ſind ſei⸗ ner Staͤtte G: e Gedenck ni iger Miſſethat erzeig vns Gnad /d añ wir faf dañ findworden:/ Hilff du onfe helffer vnſer Gott/ fuͤr Angſt vnd ſpott be⸗ hut Appendix. pit vns Chriſten Orden/ deins N pat Namens Ehr/ reit vnd vermehr/ Mit vnd mach vns frey/ all Suͤnd ver⸗— zenh/ vnib deines Namens willen. Warumb laͤſt du die Heyden ſa⸗-%6 gen/ vnd hoͤnlich fragn wo iſt nun"jte Gott jhr Here? lah vntern Hender dih deinen Bundt imien prané Rachie ii noch ſchreyen thut/ laſſen ſtillen. für dich tommen: woſ der Gfangnen je Behalt nach dei⸗ m den ſchaͤndlichen des Rinder heiſ⸗ Erꝛ vbe Rach/ vergilt die mitſſie dich/ ſo frevent⸗ als hoch geſchendet. Wira aber dein Volck lieber Gott ein arine Rott/ doch Schaͤfflein deiner Weyde:/ Dir wollen wir p dancken ewiglich/ vnd loben dichi. igri Frewden vnd a Minni Appendix. 147 i uii Ruhmim Heiligthumb/ nach aller i tie Gebthrfchall får ond får, big Ua| mpen alles endet. 14. Was Gott thut das iſt wol ge⸗ than/ kein einig Menſch jhn ta⸗ deln kan/ jhn ſoll man allzeit ehren/ wir machen mit vnſer Vngedult/ ſulh nur jmmer groͤſſer vnſer Schuld/ l Dag fech die Straffen mehren. Was Gott thut das if wol ge⸗ than/ Er iſt der rechte Helffersmañ/ Er weiß wol Zeit vnd Stunde/ ins Trocken fuͤhrt er erſt die Feind/ als⸗ dann wanu fie gang ficher fend? IW ſtörtzt ſie das Meer zu Grunde.(a Was Gott thut das iſt wol ge⸗ than/ mit dem iſt Er am beßten dran dem ſeine Sach wol ſtehet/ weñ das Gewiſſen iſt gut vnd rein/ kaus deñ ha vnd ſolls nicht anders ſeyn/ ſo mags gehn wie es gehet. Was Gott thut das iſt wol ge⸗ than/ Er ſchlaͤfft im Schiff der lie⸗| be Mann/ laͤſt Wind vnd Wellen toben⸗ PRS non à a L a a ATTA i| F46 Appendix.|} toben/ ploͤtzlich aber wann er nun dhn winckt/ Roß vnd Mann baldzu ND boden ſinckt/ Er henꝛſcht im Hin⸗ m y| imel droben. ei Was Gott thut das iſt wol ge⸗ aynin | than/den follen wir åts riffen an! Mton I in teiner Noth verzagen/ der Go, Mhil I liath muß doch noch dran/ vnſer fmgfon aN Davidjhn dåmpffertan ı dafir ih wolln wir jhm dancken. nP de Hoy i t5. Iſt der 3. Pſalm/ Im Thon: Nun frewt euch lieben Chriſten gemein/ ꝛe. Rewt euch deß HErꝛn jhr Ehriſten all/ ihr Frommen ſolt Gott preiſen/ ein et fi neiwes Lied mit groſſem Schall/ mit Ge⸗ iatu ſang vnd ſchönen Wejiſen/ laſt tlingen ur Pſalter/ Seytenſpiel/ auß Harpffen macht n/ fa der Frewden viel/ zu Lob vnd Ruhm dem irj Herꝛen. Def Herren Wort wahrhaftig i Ù ii maglt wol getroſt drauffbawen/ wae Gott | zuſagt haͤlt er gewiß/ bey ihm iſt Glaub angaſſh vnd Trawen/ hoch liebt er die Gerechtig⸗ iting g keit/ vnd ſchůtzt Gericht zu jederzeit/ die WA Erd iſt voll ſeiner Gůte. w NNk Gy g Appendix. rean Der Him mel mit all ſeiner Pracht/ iſt ſhhdeurch deß Wortes Kraͤffte/ von ott dem i höpfer wol gemacht/ durchs Hei ligen Seiſts Geſchaͤffte/ er faſt das Waſſer in dem Meer/ ais obs im Schla uch beyſam⸗ men wer/ ins tieff gelegt verborgen. Den frommen Gott fol jederman fůt K agouti baben 1 all die au AR % dann⸗ was er redt/ bas muß SUNIA más Atoyining, gebent thut bald dafehn/ alles nach ndui ſeinem Wi llen. De Heyden Rath GO mht m nicht/ er wendet jhr Bedancken/ deß Herꝛen Vath bleibt ewiglich/ Seins Hertzer Sinn nit wancket/ O ſelig leut/ die Gote lieb haͤlt/ die er zu ſeinem Erd erwehlt/ nennt Renad feinem Namen. Der HErr ſchawt auff die M KRind/ vom veſten Hunmeghron ej ſie all ſo viel jhr ſind die au wohnen/ auff all jhr Tuͤck wmerckt/ fůr j jhm ſin tiar/ di o a snte' chts ſchafft/ en/ nichts hiifft deß n wider Sott nicht ma er Feind viel Roß vñ Da ann iss Fald, tan er doch nicht beſtahy/ Sott fůr die Seinen ſtreitet. Der Hetꝛ in Gnaden ſihet an/ all ble MWN in ſeiner Forchte/ allein ſich auff ſein Ttey verlahn/ im Glauben jhm gehorchen 1 Sott pflegt jhr mit barmhertzigteit/ vynd nehret ſie zur thewren Zeit/ errett vom Toh 1" ihr Secle. Bon ganger Sect wir Harren dinl Gott vnſer Hůiff vnd Schilde/ in dir von Hertzen wir vns frewn/ trawen deim Ra⸗ men milde/ laß walten ob vns deine Bůt/ für allem Bnfall vns behůt/ auff dich wit ſehnlich hoffen. 16. rE Eines Herrens Trof y alein if l vd f Gott der HErꝛe/ der trewe Hirte mein/ mit Frewd vnd Luſt von ſeiner nad mich nehre/ ich bin ſein Schaͤffelein/ mir wird mangeln nicht/ alls was mit gebricht kan er reichlichgeben/ er weydet ſelber mich/ führt mich ſelber auß vnd ein/ auf den grů⸗ Min 1en Awen ſein/ hertz lich er mich thut laben/ mit friſchem affer rein, Minh Mit ſeinem Wort vnd helligen Sa⸗ p Ja ramenten/ erquickt er meine Seel/ daß Miny nun hinfore/ geiſtlicher Teactamentenr id Minli, habe keinen Fchl/ fuͤhret mich an/ daß ich Ddug lerne gahn/ auff der rechten Straſſen/ wol hidemor auff der Himmels Bahn/ ſolches alles der yfi Hirte gut/ vmb feines Rahmens wilen ume thut/ sarauß ſein Lieb erkenne/ mit dauck⸗ Niehe barn Mund und Muth. Vnd Appendix. 740 Or—nd ob ich muſt wandern im finſtern Thale/ da mir nachſchleicht der Tod/ werd iay ich mich doch nit foͤrchten ůberalle/ es hat lmit mir kein Noth/ HErꝛ du biſt bey mir/ dein Beyſtand ich ſpůr/ der Stab vnd der Steden deines Worts mich ſtets regier/ k fo wird mir tein Noth no Led nemen den Troſt/ vnd Hertzensfrewd/ werd wol figer bleiben/ in deinem ſchutz vnd Geleit. Ach wie kan ich gnug rühmen vnd auß⸗ breiten/ O Herr dein Gůtigteit/ ein vollen Tiſch thuſt du mir zubereiten/ wers gleich dem Feinde leyd/ du ſalbſt mein Haupt reichſt auß Gnaden/ mir den Troſtbecher voll/ dein Gůt vnd Barmhertzigkeit/ wird mir folgen allezeit/ werd im Hauß deß Her⸗ tin bleiben in Ewigkeit. 17. BRuuuandich Vngluͤck thut greif⸗ f fen an/ vnd Vnfall wil ſein Wiillen han/ ſo ruff zu Gott im Glauben veſt/ in keiner Noth Er dich verlaͤſt. Ob du gleich haſt viel boͤſe Zeit/ ein jederman dich haſſt vnd neyd/ greiff zum Gebet ohn abelan/ Gott Reht dir hey/ Er will dich han.$ wol/ mit dem Frewdenoͤl/ ſchenckeſt vnd Appendix.. a T erofehgt bih regter bfai ji r dich mol. inteiner noth man sweife|"? feln ſoll/ Gott iſt ein Fuͤrſt derr ten thut/ auß Trawren machter Nh Frewd vnd Muth. mR Drumb ſoltu jhm vertrawer KEN zwar/ Er iſe bey dir in Noth vnd liy fn Gfahr/ Er ſiht gar wol das Vn⸗ gluͤck dein/ es geſchicht dir nich ohn den Willen ſein.| Dru mb ſetz jhm weder giel noch maß/ er weiß gar wol wie/ weñ ond ulhe was/ dir nuͤtzlich iſt zu dieſer Friſt/ igy Er braucht an vns kein arge Liſt. Mnja Trag nur eduli imLepten dein Muhi befehl dich in den Wilte en feyn/ dann Eiwerlk Er weiß wol die rechte Zeit/ wann ſins onden Greng vnd Lend. h Yil zar deins Haupts gezehlet nig ſeynd/ es ſchad dir nichts dein arger iwl Feind/ er wird an dir zu Schand Nis vnd Spott/ er bringt fich fetogi in Ming Augſt vnd Noth. Duttc Hery Jeſu Chriſt das bit tid dich Mirin indeinen Shug befehlih mide Ny # bale i Appendix ffE halt mich veſt im Glauben rein/ laß mmich dein Rind vnd Erbe ſeyn. Amen/ Amen/ Herꝛ Jeſu Chriſt/ weil du vnſer Schutzher: vnd Hey⸗ land biſt/ beſcher vns auch ein ſeli⸗ ges End/ nimb vnſer Seel in deine Haͤnd/ Amen. rS, VHirte Iſraelerhoͤr/ der du⸗ deß Joſephtz huͤteſt: /: Gleich⸗ wie der Schaff/ erſchein vns Herꝛ/ uͤber Cherubin ſitzeſt. Im Guaden Stul fůr Ephraim/ Manaſſe auch vnd Benjamin/ mit Macht komb vns zu Huͤlffe.| Erwecke dein Gewalt OGott/ troͤſt vns vnd laß ons leuchten ie s Antlitz Herꝛ Gott Zebaoth/ bald wir geneſen moͤchten. Wie lang wiltu zoͤrnen doch/ vber deins Volcks Gebet ond Klag/ mit Thraͤnen⸗Brod ſis ſpeiſeſt. Du tꝛaͤnckeſt ſie mit groſſer maß/ boll Thraͤnen/ vnd du ſetzeſt:/ Vns: anſern Nachbarn nurgu Haß/ zum SDanck n ee rE. Stteetee Y yez Appendix. N ganck anons fie hegen dah onfe| D fu ſyotten vnſer deind/ troͤſt vns Gort Mnhkji wir geneſen ſeynd/ wann es dein oim Antlitz leuchtet. ſthlfttzche Du haſt dir auß Egyptenland/ kipi ein Weinſtock hergeholet/ Vertrie⸗ Elß hm ben durch dein ſtarcke Hand/ Me dutea Heyden gar verſtoͤret/ den Stock due dol gepflantzt fuͤr jhm die Bahn/ ge⸗ mip macht vnd jhn einwurtzeln lan/ das ßund Cand hat er erfuͤllet. Vh fiedy Nit Schatten hater Berg bes Holvi deckt/ die Cedern Gottes mit Res Minws beni Haſt ſein Gewaͤchs weit auß Jmn geſtreckt/ ans Meerr/ vnd jhm gege⸗ Esel ben/ ſein Zweige biß ans Waſſer iwyd Phrat/ warumb haſt du dann nun Miriio ſo trad/ ſein Zaun vnd Mawr zer⸗ kiy brochen. slachte Das alls was geht fuͤruͤber iğ: ſchier/ zureiſt jhn vnd zerſtoͤret: Die wilde Saͤw vnd wilde Thier/ jhn haben gar verheeret/ zerwuͤ, Hinn let vnd verderbet ſehr/ Gott Zeba⸗ Alure oth wend dich doch her/ ſih an vnd Vk Pini {haw vom Himmel Pd aas Appendix. frg: Ond ſuche dieſen Weinſtock heim/ halt jhn in Baw vnd Ehren:/ Gepflantzt hat jhn die Rechte dein ⸗ dir veſtigl ich erkohren. Haſt jhn er⸗ wehlt/ ſih drein vnd ſchilt/ auff daß: ein End beyn Saͤwen wild/ deß Brands/ vnd Reiſſens werde. Das Volck die Leut der Rech⸗ ten dein/ ſo du dir veſt erkohren:/ d: Dein Hand vnd Arm beſchuͤtz ſie fein/ haſt ſie durehs Wort geboren. So wolln wir von dir weichen nit/ laß leben vns/ ſo wolln wir recht aii dein Mamen HErranruffen. HEiꝛ JEſu Chriſt„HErn Zes: Abaoth/ durch deinen Geiſt betehre:/ e uun Vnd troͤſte vns du waarer GoOtt/ ipi Durch deing Wort/ durch dein Lehre/ Herꝛ leuchten laß das Antlitz dein/ a being: nadevnd Hulffe vns eoſcheim t ſo geneſen wir vnd leben. 10 Hymnus D. Ambroſij. Lux beata Tfinitas, & Principalis Vnitas, A lama | 174 Appendix. i Jam Solrecedit igneus Infunde lumencordibus. giii Temanèlaudemcarmine, s| Te deprecemur ve ſperẽ, Te noſtra ſupplex gloria, Per cuncta laudet ſecula. Deo patri fit glorias Ejusque{oli Filios Cum Spiritu Paracleto, Nunc& per omne feculum, 20. “r F Eni Creator Spiritus, Mentes tuorum vifita, Imple fuperna gratia, Quæ tu creaſli pectora. Qui paracletus diceris, Donum Dei altiſſi mi. sii Fons vivus, Ignis, Charitas, Et ſpiritualis unctio. e Du ſeptiformis munere, Ete ſciamos Noſcamuz Te uting Mlaus Partic fanĝo fimu Nobilouen Charifmaf (7 laime p i ! molent C | Agnusrede, cens Patri wWioreg, A Dextræ Deitudigitus. losgi; i oe A. jit iii Tu ricè promiffum patrise tado, D Sermone dictans guttura. TE Wri Bad hi(trivs, &ccende lumen fenfibus, NWodsl Iufunde amerem cordibus, odli Iafema 1 am rigi rh i Appendix[7 Infirma noftri corporis,“ii Virtute firmans perpetim, Hoftem repellaslongius, Pacemque dona protinus, Ductore ſic prævio, Videmus omne noxium. Per te ſciamus, da, Pattem, io Nofcamusatque Filium, f aracketo Te utriufque Spiritum, ' Credamusomni tempore. ii Sit laus Patri cum Filio, r Spint Sancto fimul Paracleto, ' Nobiſque mittat Filius, Chariſma ſancti Spiritus. 21. ytor paſchali taudes im- molent Chriftiani, Agnus redemit oves, Chriftus innocens Patri reconciliavit pec- catores. Miors& vita due llo conflixcre mirando, Dux vitæ mortuus, reg- nat vivus. Dic nobis Maria, quid vidiſti in via?Sepulc hrumChriſti viventis&| Slotiam vidi reſutgentis. An-| H f6 ttiie, Angelicos teſtes“ ſudatium&: veftes Surrexit Chriftus fpes mea, præcedet ſios in Galilæam. Crédendùm magis ſoli Ma- riæ em Iudæotum tur- bæ fal lci; Scimus ci a, tan Deti: y RENS Fote: ò danni nicht er⸗ oidd Kin⸗ yr Errettere t mHertz iſt angſt vñ Sangi iwis Kiaddoch jhre Wunden/ ſo gar vnheilbar/ daß kein Mann n dieſelben beſſer machen kan/ vnd⸗ heylen auß De m Grantee Dann diß erfahrn wir in der That/ vnd klagens dir N Er onfe Goit/ daß kein Arzney werd SR gi . tatil w A lieti oit nf Ygor' f Minking. liner Giad irh Chrif Cohn tiesi Ameri di bnn, o Min w ig ind Appendix. yi? Rein Salb/ kem Kraut/ keins Pfla⸗ ſters Krafft/ hie Rath/ Troſt/ Huͤlff oder Beſſerung ſchafft/ das ma⸗ chen vnſere Suͤnden. Dann wie dieſelb ſind viel vnd groß/ die wir getrieben ohn vnter⸗ laß/ biß her zu allen ſennden: Vnd von vieln werden vollnbracht/ alſo iſt leicht die Rechnung gemacht/ woher kein Huͤlff zufinden. ir wenden OHErꝛ/ Derwegen w vnſr Aug vnd Hertz allein zu dir/ du kanſt vns Huͤlffe ſchicken/ nach Deiner Gnad vnd mirk es thun durch Chriſtum Jeſum deinen Sohn wie wir vertrawlich hoffen. Dann er iſt ja am Creutzes Stamm/ durch ſein leiden vnd ge⸗ horſam/ fuͤr vns ein Opffer worden e vnd hat die ſůnd der gantzen Welt/ mit ſeinem thetwren Blut bezahlt/ vnd getragen vnſre Buͤrden. Vmb deß willen OVatter gut/ erbarm dich vnſer in dieſer Noth/ vergib all Sünden Schulde/ ertoͤß Ka iij vns 658 Appendix- wend von vns die Straffen ſchwer/ nach deiner groſſen Hulde. Inſonderheit/ O Herꝛ abwend/ Krieg/ Mord vnd Brand von vn⸗ ſerm Land/ vnd thu vns Fridn be⸗ ſcheren/ welchen mit Seuffgẽ man⸗ nig falt/ in dieſem Elend Jung vnd Alt/ von Hertzen Grund begehren. Fuͤr allem gib HErꝛ/ daß dein Wort/ moͤg rein vnd klar an allem Ort/ ferner werden gelehret/ vnd Menſchentand ja nim̃ermehr/ oder andr er Retzer falſche Lehr/ hie wer⸗ den eingefuͤhret. Caß auch dein heilig Saerament/ ja nicht bey vns werden geſchaͤnd/ wie geſchicht in manchem Lande: Sondern gib/ daß disſelben rein/ vñ vnverfaͤlſcht in vnſer Gemein/ blei⸗ ben biß an der Welt Ende. So wolln im Fried zu jederzeit swir dich su loben ſeyn bereit/ fuͤr die⸗ ſe groſſe Gaben: Biß du endlich auß dieſer Welt/ wann dirs nS A vns auch auß aller Gefahr sonb(imi | peehod Da wir i mohn ilen Thor ffhöten/ finmencin furig femi Wehren, Se dane K Chrift ~ imbi I o fehrts Blu ſchthndg Wir bittan MEDd Uudeproch Wion Todi lne ogh, Chandi reich T Din) wst f Dei, LE A E AA AE EEN PANER AE C A N e ERR g : Appendix. fr? ins Himmels Szelt/ ons ſelig wirſt erheben. Da wir dich Datter(ampt de nem Sohn/ vnd heiligen Geiſt/ mie⸗ ſuůͤſſem Thon/ werden preiſen ohi⸗ auffhoͤren/ vnd mit den Engela ſtimmen ein/ die mit vns werden feurig ſeyn/ dein Lob vnd Preiß zu mehren. Z 3> MIr dancken dir HErr JEſu Ehriſt/ daß du fuͤr vns geſtor⸗ ben biſt/ vnd haſt vns durch dein thewres Blut/ gemacht fuͤr Gote gerecht vnd gut. Wir bitten dieh waar Menſeh vnd GDOit/ durch dein heilig fuͤnff Wunden roth/ erloͤß vns von dem ewigen Todt/ vnd troͤſt vns in der letzten Noth. Behůt vns auch fuͤr Sůnd vnd Schand/ reich vns dein allmaͤchti⸗ ge Hand/ daß wir im Creutz gedul⸗ tig ſeyn/ vns troͤſten deiner fiwe ren Pein.: Aa ii s760 Appendix. Vnd darauß ſchoͤpffen die Zuver⸗ ficht/ daß du vns werdeſt verlaſſen nicht/ ſondern gantz trewlich bey vns ſtehn/ daß wir durchs Creutz iins Leben gehn. 24. Noͤlich wollen wir Hallelu ſin⸗ Vgẽ:./: Auß hitziger Begienvnſeis Hertzen ſpriagen/ ſein Gnad vertil⸗ get hat/ ail vnſer Sinden ͤin jhm haben wir reiche Schaͤtz gefunden. Alles was lebt auff Erden/ ſoll ‘Hott lobe: Reichlich iſt ſein gnad uůber vns ebote Frewd/ Leben/ Staͤrck vnd Krafft/ haben wir erer⸗ bet/ H oͤl/ Tod deß Teufels Macht/ if darch jhn verderbet. Got tſagt Gi iade zu/ allen die jjm vertrauen:/ Troſt/ Hůlff ſchickt er zu/ den ſo auff jhn bawen feſt feht/ erewlich haͤlt/ ohn Liſt vnd Triegen/ wie ſein Wort vermeldt/ dann er kan nicht luͤgen. G Ott ſey Lob geſagt/ vnd ſeim einigen Sohne:/ Heiligen Geif Gott | i i uban anbegi iims Ead henvon J t fa NÌ thoͤr ei Straff mith Miine žo Uicht hE idim S Bi W isini A hoide tingar yi inho dinod E y Khoen miS Vi Atiy MiSo dein Miei S MiG M Bati tOndi danto, ge Patte Jeſu Ç Chrift/ erhoͤr mein klaͤglich Stimmeꝛ Straff mich ja nicht zu dieſer Friſt/ in deinẽm Forn vnd Grimme/ gib ja nicht HErꝛ verdienten Lohay ut deiner—.—.— mein Sgan — bin gar— hoai lich/ mein Hertz Gebein vnd Seel erſchro ach heyle mich/ mach mich geſund/ du rechter Seelen Artzte. Ach Herꝛ wie lang ſolls waͤren noch/ Caß deinen Zoren ſtillen? Er⸗ rett mein Seel vnd hilff mir doch/ vmb deiner Guͤte willen/ groß iſt ĩa dein Barmher tzigkeit/ im Tod gar eine Danckbarkeit/ die Hoͤll wind P dir nit dancken. Aao Pä T T A EE 1E E EA EARN 13 féz Appendix. i Viel Seuff gen hat mich muͤd ge Wii macht/ fuͤr groſſer Angſt ich ſehwi⸗ adad ge: Dafiich im Bethe(Hhwimmen moͤcht/ mit Thraͤnen ich auch netze/ dirol mir ift verfallen mein Geftalt vnd| shuki ifi für Trawren worden alt/ in al⸗ Tnd igRen.<-feih All Vbelt haͤter weicht von mit/ deꝛ e den/ Herꝛerhoͤrt mein weinen: Mein Mfu Flehen auch erhoͤret er/ lͤß mir ſein DMB Bnad erſcheinen 7 es múffenalle Wha Feinde mein/ geſchẽdet/ ſehr erſchro, Sn cken ſeyn/ zuruck ſich ploͤtzlich behrẽ. ma ; iwN 26 Gott du hoͤchſter Gnadenhort all dur verleyh daß vns dein Goͤtllich Mnire Wort)von Ohren ſo ju Hertzen Ongif dring/ daß es ſein Krafft vnd tida Schein verbring. 6 Wi glei Der einig Glaub is dieſe Rrafft/ Mtin der ſteiff an Jeſu Chriſto hafft/ die ſ und MWeru ck der Lieb ſeynd dieſer ſchein/ Aecdefd dardurch wir Chriſti Juͤnger ſeyn. Miio Verſchaff bey vns auch lieber Mie⸗ Kau daf wir durch deinen BA je onti ; mee 4 hatni iini Jes Unaik PU rinenidad Appendixes: F6? mehr/ in deiner Erkaͤndnuß nehmen zu/ vnd endlich bey dir finden Ruh. 27. M dir allein in dieſer Noth/ wir deine Kinder ruffent/ Auff dich du Gnadenreicher Gott/ ſteht vnſer Tioſt vñ hoffen/ du wolleſt doch im Zorne dein/ deiner gnaden ja einge⸗ denck ſeyn/ vñ vns nit gar verderbẽ. PVoll Boßheit leyder iſtdiß Cand/ den Suͤnden gantz ergeben:/ Danto noch viel Frommen dir bekant/ nach deinem Willen leben/ denn du ein Kirch an dieſem Ort/ dir haſt ver⸗ ſamlet durch dein Wort/ die wile du nicht verlaſſfen. Der groͤſte Hauff dich Herꝛ ver⸗ acht/ ſich an dein Wort nit kehren:/ Ob wir gleich wolten mit vn ſer Macht/ toͤnnen wir jhn nit wehren ſeynd wir darumb in Zu verſicht⸗ du werdeſt vns je laſſen nicht/ jhrer Boßheit entgelten. Mitt Suͤnden ſeynd wir ſehr be⸗ ſchwert/ die ſind auch leyd vns Ar⸗ Aa vi— mna 5764 Appendix.. ment: Deiner: Ruthen find wirja wol werth/ woͤllſt dich aber erbar⸗ men/ wegnemen vnſer Miſſethat/ die. Chrif vor: vns getragen- haty vnd vaͤtterlich vns zuͤchtigen. Du haſt doch nie ghn Huͤlff vnd Troſt/ die deinen/ Gott verlaſſen: Iſrael du errettet haſt ·/ im Meer uuff truckner Straffen da fonfalk:|! Huͤlff verlohren war/ haſt bſchuͤtztt allein dein Volck auß Gefahr/ der Feind kondt phn nicht faden. i deha wG fn iva L uehang t} amiin Alſo auchj jetzt kom̃ vns zu ſtewr/ Ddit wir ſitzen in ſorgen:/ Daß wir werden von Schwerd vnd gewri h vmbbracht heut oder morgen/ den Ja er den wir hahen geſehn/ an k Mann vnd Weib an Kindern a ttenta j fa nicht wider tommen: jas: Land den Chriften: geben ez r vor viel fundertyabhrens: Mih Aufß daß ſie deinen NamenChriſt/ apoa e Aayan ſi HeT b b Appendix.. fer: Das haſtu mit Gedult ſo laug/ Hegg Gott koͤnnen vertragen Nun wachſt du auff/ vnd machſt vns bang/ daß wir fuͤr Angſt ver⸗ jagen dein Gericht: Parter iR jm mer recht/ wir thun wie Kinder die man ſchlaͤgt/ die ſprechen nicht wa⸗ rumben. Vorlengſt iſt verdient dieſer lohn/ lißher haſt vns geborget:/ Daß es endlich ſo wuͤrd zugohn/ ſich haben beſorget/ von dit ſem IB lugeweiſſagt viel/ muß fuͤhlen wer⸗ nidi hicht glauben wili:/ mie Shand vnd Schaden lernen. GHerꝛ Chriſt in dieſer groſſen Ge⸗ wkl faprdich bitten wir von Hertzen:/8: Dein arme Schaͤfflein ja bewahr/ daß ſie die Woͤlff nicht freſſen/ in üdeinen Schutz wir Seel vnd Leib/ Hauß/ Hoff vnd Gut/ mit Rind) abvnd Weib/ alleis dir thun befehlen, Pnſer Herrſchafft⸗ gib guten Sinn/ daß ſie ſich recht bekehre: wi Vud fich halt nach dem Worte: i Ya. vij, deny g P E EO E O E EA r EnS Dp A AT TA PEN ras pend,| dein/ zu deinem Cob vnd Ehren/ in deiner Forchte nuͤchtern ſey/ Par⸗ theiligkeit ſich machen frey/ Go richt vnd Rehte: halte. Der Vnterthan viel tauſend ſind/ die dein Wort nicht moͤgen hoͤren:/· whin imf Tthalbt Die laß nicht laͤnger bleiben blind/ en weg gu dir fie lehren. Bo deine Ehr nit gefuͤrdert wind/ kein Gluͤck auch dar kan ſeyn beſchert/ wie kan man dir vertrawen. Zu retten vns in dieſer Noth/ SGWuͤrſten vub Herꝛn erwecke:/ Gi⸗ iy pòit vitt, Togind n Ulnch fi/ de Rath/ gib Macht/ gib Helden⸗ Muth/ damit der Feind erſchrecke: n wann wir darnach den Frieden ſchon/ durch deine Huͤlff erlanget hii han/ ewig woͤlln wir dir dancken. Diß Lied von vns geſungen iſt/ e dich Herꝛ Gott zu bewegen: Er⸗ Parni dich vafer© Jeſu Chriſt/ vn⸗ ſer Hertz thu zu dir naͤhen/ mein Nam allein ifi dir hekandt/ mein Ceben in deiner Hand/ auff Men/ ſchen ich nit bawe. g die Gh hing w fafi Mi Maloi Hufi S ohond Cimi nitten yb : Appendix, fer Rew dih ſehr D meine Seele vnd vergiß al Noth vnd Qualt weil dich nun Chriſtus dein Herꝛe/ rufft auß dieſem Jammerthal/ auß Trũůb ſal vnd groſſem Leyd/ ſolſtu fahren in die Frewd/ die kein Ohre hat gehoͤret/ vnd in Ewigkeit auch waͤret. Tag vnd Nacht hab ich oae zu dem HErren meinen GOtt Weil mich ſtets viel Creutz 55 troffen/ daß er mir Huͤlff auß der Noth/ wie ſich ſehnt ein Wanders⸗ mann/ daß ſein Weg ein End moͤg þan/ ſo hab ich gewůͤnſchet eben/ dafi fich enden måg mein Leben. Dann wie die Roſen ſtehen vnter Dornen ſpitzig gar ar Mfo auch die Chriſten gehen in lauter i Dir het t g Anaſtvnd Gefahr/ wie die Meeres Wellen ſind/ vnd der vngeſtuͤmme Wind/ alſo iſt hier auff Erden/ vn⸗ ſer CLauff voller Beſchwerden. Die Welt/ Teuffel/ Suͤnd vnd Hoͤlle⸗ s68‘Appendix. Hoͤlle/ vnſer eygen fleiſch vñ blut i hynni Plagen ſtets hier vnſer Seele/ laſ⸗ dt m 4 ſen vns bey keinem Muth/ wir ſind a voller Angſt vnd Plag/ lauter MD y h‘Greng findonfer Tag Hwan wit i a nur geborenwerden/ Jammer gnug h Giri a find ſich auff Erxden. Mtata Wann die Morgenroͤht her⸗ dink leuchtet/ vnd der Schlaff ſich von ggſen vns wend /i Sorg vnd Kummer munzt Ddaher ſtreichet/ Muͤh find ſich an Kiky allem End/ vnſeꝛ Thraͤnen ſind das ihi Brodt/ ſo wir eſſen fruͤh vnd ſpat/ si n ‘wany die Sonn nicht mehr thut i ſcheinen/ iſt nichts dann Klagen hi | vnd Weinen. i Drumb HErꝛ Chriſt du Mor ı a genſterne/ der du ewiglich auffgehſt: K) Sey von mir ennyd nicht ferne/ e weil mich dein Blut hat erloͤſt i | daß ich mit Fried vnd Frewd/ moͤg i von bionto fahren heut/ ach ſey du mein Ciecht vnd Straſſe/ mich mit Benf and nicht verlaſſe In dein Seite will ich fliehen/ Ko Appendix. 769 Wiican meim Bittern Todesgang? iedur ch dein Wunden will ich ziehen⸗ tins himmliſche Vatterland/ in das g ſchoͤne Paradeiß/ drein der Schaͤ⸗ i echer thät fein Reiß/ wirſt du mich HErrꝛ Chriſt einfuͤhren/ mit ewiger Klarheit zieren. Ob mir ſchon die Augen brechen/ fidas Gehoͤre gar verſchwind/ vnd mein Zung nicht wehr kan ſprechen der Verſtand ſich nicht verſint/ bi⸗ lſtu doch mein Liecht/ mein Wort/ das Leben/ der Weg/ die Pfort/ du iiil virg mich felig vegieren/ die recht gts dng Bahn zum Himmel fuͤhren. ein Engel mit mir fahren/ ſull auff Elias Wagenrothen/ Vnd mein Seele tvol bewohren/ wie Lazarum nach ſeinem Todt/ laß ſie ruhn in deinem Schoß/ erfuͤll ſte amit Frewd/ vnd Troſt/ biß der Leib kompt auß der Erden/ mit jhr wird 8 hif Frew diel O meine Selle/ api On vergi all Noih vnd Qual:/: Weil f7o TUHUN Weil dich nun Chriſtus dein He yilt re/ rufft auß dieſem Jammerthal/ nuſeh feine Srewd ond Herilichteit/ folt nithi fehn in Ewigkeit/ mit den Engeln hafin d beca iuei EA a í Gnin wid jubiliren/ in Ewigkeit triumphiren. duzeſt 29. Wſchn. Er grimmig Todt mtt feinem PFU hinoi "thut nach dem Leben gtebten/fein Bos hynny gen ſcheuſt er ab mit eyl/ mit jhm aͤſt er nit guf hum! ſpielen/ das Lebn verſchwind wie Rauch hinnat im Wind/ kein Fieiſch mag jhm entrinnen Nn kein Eut noh Shat biym Zod RoS Hinh) Platz/ du muſt mit jhm von hinnen. Mphanden Wann dir das letzte Stuͤndlein kompt/ tng ſo heiſts Vrlaub genommen/ all Freund hun' verlaſſen dich die Stund/ kein Gſell will iagt, mit dir von dannen/ du muſt allein dich ge·⸗ i eh ahy ben drein/ zu reiſen frembde Straffen! itina Hajt viet guts gethan/ ſo trags davon/ Yi Riy ſonſt wird man dir nichts laſſen. hawane Dem Ungeſicht wird fallen ein/ dein hmg aͤualein werden brechen/ das Hertz in grof, tnih fen angſten ſeyn der Mund fcin wort mehr ſprechen/ doen ſchoͤn Geſtalt wird werden rtg ait/ der Putß wird nimmer lauffen/ deß mefl Todes Schweiß macht dir gar heiß/ da Wwäan tompt die Noth mit Hauffen. Bia r x inen Zod Dem du zuvor warſt lieb vnd werth/ fi dem bringſt du jetzt ein Grauſſen/ der ia togata Appendix. 67¹ bey dir all Tag eintehrt/ der bleibet jetzt wol drauſſen/ ſchleicht heimlich fůr bey dei⸗ ner Thur/ kein B fel midih mehr tennen? du liegſt im Bett/ vnd ſeufftzeſt ſtet/ das Gwiſſen werd dich brennen. Das Fleiſch wird ſtincken wie ein Aaß/ 29, in Menſch mag bey jhm bleiben/ wird Tott jhn verſtopffen Mund vnd Naß/ dich auß ü der Smern vertreiben/ du muſt hinauß bald aul deim Hauß/ die Leut ob dir er⸗ ſchrecken/ man deckt dich zu/ du ſchlaͤffft mil Ruh/ Niemand wird dich auffwecken. Bald nach deim Todt/ ꝛnit deinem leib/ wid man dem Grab zu eylen/ der letzte Troſt von Kind vnd Weib/ iſt weinen vnd auch heulen/ ein halben Tatz waͤhrt kaum jhr Klag/ atsdann ſo werdens lachen/ man wirfft dich nein/ es muß nur ſeyn/ man i thuts teim anders machen. Im Grab verborgen warten dein/ viel Kroͤten vnd auch Schlangen/ die werden dan dein Hauß gfind ſeyn/ dich gruͤſſen mit verlangen/ jhr afteren wird- dort feys fren/ keins darff die Zech bezahten/ ſie erte⸗ chen nein biß auff die Bein/ machens nach al ihrem 5 falem. Dein Freundſchafft wird ein kleine Zeit vmb deinen Todt ſehr tlagen/ ein Mantel vnd ein ſchwartzes Kleid ein halbes Jaͤhr⸗ lein tragen/ dann Peor l o$ 7672 Appendix. Gott/ dein werden ſie bald velgeſſen/ thei⸗ len dein Haab/ ſo du im Grab/ von Wür⸗ mier wirſt gefreſſen. Wann nut veroon Ernai A biſt du ſchon verweſen/ der dich ſucht ſin kein Haut noch Haar /fragt wer bi i' weſen/ dein Hirrenſchaal iſt worden kahl/ dein Aeuglein ſind gefreſſen/ man ſicht al⸗ lein/ die Todenbein/ die Welt hat dein ver⸗ geſſen. Rein Menſch auff Erd vns ſagen kan/ wann wir von hinnen bald der Tode kon pt vnd klopffe ſo muß man fbm ſſen/ er nin npe mi Owale hin i Seng vnd A- thu fh fúr-niemand Toetoentteh Koͤnigs Stab/ bricht er ſiugs ab/ vnd führt jhn an bend Reyon. i Ein engen Sre wird er da han/ fůr feines Königs€ Saale/ das Dach wird auff n/ merckt auff jhr Fuͤrſten Ma jeſtaͤt/ wird dort ſein Rath/ lern halten vnd wohnen/ in we⸗ 4JIche /ſo habt jrs gar/ die Wert pflegt ſo zu lol nen. Wo bieibet dann dein Land vnd leut/ deit ut vnd lehen/ eim Frembden it/ kein Haln wird nach dirk trähe en/bemePalläft unded awren feſt/ wird man darmder reiſſen/ bu liegſt im Srab/ na vnd biſt ſchabab/ muſt jetzt die wůr⸗ eſperſen. Menſch wird nach dir fragen/ auß den Au⸗ gen auß dem Sinn/ thut das gmein ſprich⸗ wort ſagen/ all bieb vnd Trew/ wird man ohn ſchew/ ins G rabi nit dir einſcharren/ dann wem die Welt ſo wol gefaͤllt/ muß letzlich zu jhr fahren. Der Tod ô ch⸗als ein Dieb/ thut ur rton i heimit⸗ ch De ci di bitgi leyd oderl kanſt jhmen entwei⸗ FEL zuffm nachen/ er nimbk Bitt/ drumb ſih zu AR o ein Pfeili TOn wan: edinin Wi h ſt òu t di PA das ber lenteTag/ den dig: ſt zu leben/ OMenf ſch veracht nicht ch ſag/ nach Tugend ſoltu fireben/ er Mann wird müſſen dran/ ſo hofft auff a Jahren/ vnd mu f well die Sonne ſcheint/ zur Hoͤll hinnunter fahren. OFleiſch vnd ſchoͤndlicher Madenſack/ wie viel haſt du betrogen/ diedir geglaubet %%, vnd vertrawt/ deinn Warheit iſt erlogen// wer dir vertrawt ſchaw auff ſein Haut/ er⸗ wirds wol muͤſſen zahlen/ im hoͤlliſchen: I Ferrr/ da iſt al Ding(hewr rewt jhn zu⸗ tauſend malen. Darumb⸗ Appendixs. 9˙ T Omnin o f genommen bin/feins ?4 Appendix. l Ay Darumb© Menfch bik Råts bereit/ thu allzeit manlich wachen/ Ghendit wann der Tod kompt zu ſeiner geit/(dundne will dir den garauß machen/ ſo kanſt/ nditen du dich gantz ſicherlich in Rampff Cwmwd KR mir jhm begeben 7 bie ewig Cron tdavot i craͤgſtu davon/ wann du wol endſt Myf ons dein Leben. fonk gan All Creatur laß fahren hin/ dein r ſchon Schoͤpffeꝛ ſoltu lieben/ was du ven, Fuus ſch leuꝛſt ißt dein Gewinn/ kein eytel laß doch/ d dich betriegen/ mit Seel vnd Leib lumit G dich jhm verſchreib/ ĩñ laß jhn dar⸗ Walk wöl nach walten/ ſo wird er dich/ glanb Hentylg ſicherlich in ſeinem Schutz erhal⸗ iodi ten. mocil es de Wer dieſes Liedlein hat gemacht Mii h | vnd erſtlich new geſungen/ der hat niri i den Todt gar offt betracht legli Mostin al mit ihmgerungen/ ligt jetzt im Hohl AAA di es thuts jhm wol/ tieffinder Erd hidap i verborgen/ ſchaw auff ſein Sach⸗ tyt tenen, u du muſt hernach/ es ſey heut oder wifi h l Mergen. itn durch OHEn asii Appendix. 30. s ObeEri:dich thun wir ruffen an/ dann vns ſonſtniemand helffen Kan/ in dieſen ſchweren Zeiten: /: Schaw wie der Feind ſo grawſam bwůt/ darvor vns lieber Herꝛ behůͤt/ vnd hilff vns jhn beſtreiten/ wir ſind faun gang vnd gar verlohrn/ ob wir ſchon haben deinen Forw auff vns ſchwerlich geladen/ ſo denck doch daß wir ſind getaufft/ darzu mit Chriſti Blut erkaufft/ derhalb woͤllſt vns begnaden. Erꝛeylends vns mit Huͤlff er⸗ äſchein/ vnd laß die Sach vei ſeyn/ weil es den Chuſten G Aifa Dnd deiner Birchen Peyl benifft/ darwider der Feind Jan will vns deins Ta ts dann f ſichft a fo Fro: Appendix: Ap Sehyd nun der Feind ſo grewlich Junent tobt/ vnd dich der Todten keiner AA Elot fe fobtdiesu derhs ll abReigen:: So Vihron geſtatt nicht daß er vns außreut/ neohn /d dein Chriſten gib jhm nicht gur- phan Yeh Beut dein Macht wolleſt erzei⸗| Ysera gen/ das bitten wie dich in Gedult/ Monidi durch Chriſti deines Sohns Vn⸗ fvuſchl ſchuld/ die er fuͤr vns hat gtragen. aih toele Vnd ruffen dich vmb beyſtand an/ krbe mi weil vns ſonſt niemand helffen kan h Akhütern laß vns HErꝛ nicht verzagen. efmorgen Dann fou ſt tdein Na m en⸗, Alluochdee bekennt/ Niemand Chriſtum ſein ſ ſunderffeh. Heyland neut/ weil 10 der Feind ſo haſſet/ Aach olt er H. Geiſt verſpott/ ſo man ſprech/ wo iſt ewer Got? Erhat euh gar verlafen. í O lieber Gott daſſelb betracht/ vnd ilff vns HErꝛ mit aller Macht/ dein Ehr vnd Loß erhalten/ So⸗ woͤllen wir in aller Noth/ gantz ite Rofi Dangel fan willig auch biß in den To i RAD tor dein Gnade laſſen kurg ti i i walie. Appendix: 577 Surrexit Chriflus Hodie,&c. GæCLuobe ſey GOtt im hoͤchſten Thron/ ſampt ſeinem eingebor⸗ nen Sohn/ der fór vns hat genug gethan/ Alleluja. Als er allhie gewandelt hat/ ver⸗ ſoͤhnet Suͤnd vnd Miſſet at/ durch ſeinen vnſchuldigen Tod/ Alleluja. Nach welchem er geſalbet ward/ begraben nach Jůdiſ⸗ er art/ vnd d da mit Hůtern wol bewart Allelu, f Deß morgens frů am drittẽ d weil noch der Stein erſtund er frey ohn all Ein Engel feig i her ab, pa haͤ ab/Allelufa. dz Grab aufbrach/ bald dbeben geſchah/ darvon rafft zerbrach/ Alle. Her Engel ſatzt fi ich fein ein Kleid war weiß ſein Autlitz ſthein/ gleich wie der Plitz gantz 3 sak ond rein/ Alleluja. DP CN AE E A A aai i Kiii A PALL T a* Rs 78: Appendix,| Da tamen Weibesbilder dar| w wurden deß Engels auch gewar/ vnd entſatzten ſich gantz vnd gar/ Allelnja. o Der Engel ſprach: Eyfoͤrcht Abogttn euch nicht/ denn ich weiß wol was gu i encd gebricht/ jhr ſucht Jeſum den Hoch Wa flnd jhr niche/ Alleluja⸗ Er iſt erſtanden von dem Todt: hat uͤberwunden alle Noth/ komptt feht wo er gelegen hat/ Alleluja Sie giengen forchtſam in das Grab/ in dem da ſaß ein anderr y Rnab/ deß Glantz jhn auch erſchre⸗ hja. cken gab/ Alleluja Ogacht Da ſagten die Engel zu jhn/ den y jhr ſucht der iſt ſchon dahin/ in Ga⸗ hlea find jhr jhn/ Alleluja. XI fias nii D‚Denckt was er euch geſaget hat // ia wie er wuͤrd aufferſtehn vom Todt/ vnd wiſſt daß ſichs ergangen hat // | Alleluja. N Geht hin vnd ſages ſein Juͤngern ii piai frey/ daß er vom Tod erſtanden ſey // y i und dencket ſeiger Wont bdabey/ | Alepia, Hik a ndix. U f% sefl EH feinG ja lileam gehndah Re: ! Rehn fo bald ein: hu/ Alleluja. ie Weiber fol gten dieſer Ceh em becräbtẽ Jeſus aufferſtanden we Doch glaubten DiG die Yinga į n jhn dieſe wahre nicht recht kam verleyh was v luja. Omah vnſer Her kit/ an⸗ Warheit WA afe 72o Appendix. Darinnen da wohnet BOttes Sobnidas Zeſu Rindlein fromme/ zu welchem all mein Zuflucht ſteht/ bit bafi ch zu jh EOE Sin armer Pilgram Din ich aes nant/ muß wandern meine Straſ⸗ ſen/ wolin das ewig Vatterland/ bitt wollſ mieg nicht verlaſſen. Meit meinem Blut bi iſt du erloͤſt/ ic o Fich lieb von Hertzen/ trag yden dein/ will wender Appendix. rgi Doch weiß ich/ daß dieſ⸗ ſer mein iE Leit/ sim ab nicht werde bleiben/ Juͤngſten Tag von Engeln on/ erweckt zur ewigen Freuden. o woll e ons helffen Jeſus "E geſtorben ⸗ bittern Tod/ CDER. Ur Hi uja Muas aa lle groſ⸗ Fane 7 R nef- w e zefaänge e im H. R pmi vnſer m lieben T aat. AT 4 Teutſcher Nation, p Aen rgnåt dig i Im Thon: Wie ſchoͤn leuchtet/ ze. nein n Hert erfrewe dich/| gyt te dem HErꝛen jnniglich/ b iij Lob faz Aan ndix. Lob/ Ehr vnd Preiß jhm ſage/ ine Sim y Ein End sbat di iney Deiner$ Riit at 3. Wie offt haſtu fe Daß Gott der Herr woll hoͤren och Einmal vnd dich gewat Dieſer deiner einigen Bitt/ PVnd den Hoch Edlen lieben Fried/ Dir widerumb beſcheren. Nun hat In Snad SGott dem HErꝛen Dein Begehren oferii Nicht miß fallen: htf Sondern dich erhoͤrt in allem/ t 3. Er hat den Bnfried vnd Vntuh/ Auch andere Plagen darzu/ Thewrung vnd Peſtilentze/ Bu Durch ſeinen Arm vnd ſtarcke Hand/ W In allen Gnaden abgewand/ Mape Von dieſer vnſer Grentzẽe/ Malfini Wad dir A Jabittuh Hinfůhr bintan arlu tE Ee 5 Erꝛen: ck barkelt Seid mai Eren iji Bnd nicht aͤr ger moͤge werden. i Bitte/ d af€ i vnſer Land mit ſeiner mitten Hand/ All vnſer Sůnd verzeihen/ Vnd vnſer lieben Obrigteit Fried/ Geſundheit vnd Einigkeit Beſtaͤndiglich verleyhen/ Daß wir Mit ihr Deinen Namen All zuſammen Moͤgen preiſen/ Vnd all ſchuldig Ehr erweiſen. 6. Ja bitte/ daß er fein Wort tein ‘Erhalten wol in"a Gmein/ biit Bi t24'Appendis, Rnd yne laffen gelingen: Auch ſeine Heilige Sacrament Vuverfaͤlſchet vnd vngeſchaͤnd Huf Kindes Kinder bring Nichts mehr/ OHeEre Ich f Segah re/ Mids gewaͤhre/ Nur behende/ e Gib vve lln ein ſ eligs Ende/ Amen. ir ein a Bedi f ird bericht⸗ röſſer mein Chriſt/ orhin por iſt: A{ oF jen liegen an/ fennen feins: nii ns gemein fromn s26 Auffgehoben werden/ Nein! Caß vns denſeiben blůhen fein Vnd beſtaͤndig bey vns ſeyn. Eo 8. Thewerung vnd Peſtilentz/ &E Vende fern von vnſer Greng? Steh vns bey/ O trewer Gott/ Erus vns anf aler Roth Dem Satan ſtewer vnd wehr/ Daß er vns in kein Gefaͤhr Bringe/ oder ſonſt verſehr. 9. Gib vns auch dein Goͤttlich Wort/ Vnſer Troſt vnd hoͤchſter Hort/ | Nun vnd forthin allezeit/ E} In der gantzen Chriſtenheit/ Sampt den Sacramenten rein/ Das ſoll vns viel lieber ſeyn Alls/ was mag auff Erden fiyn, 16. Vnſer liebe Obrigteit/ Scgne/ foͤhr/ regier vnd leit/ Fur ſie trewlich forg vnd wach/ | Damit ſie tein Vngemach/ api MNein Vnfall berůhren thu/ yiii ¶Exrhalt ſie in Fried vnd Ruh/ | Lang friſch vnd geſund darzzu⸗ L Bnfere gange Gemein/ Laß dir auch befohlen fenn, Samyt der Statt vnd Bürgerſchafft/ hhnnne O du vnendliche Krafft/ Mhd Deine reiche milde Hand/ n Epresa in jetem Stand/ Inder Statt vnd auff demand. 12. W Appendix: 12. Alles was vns lieb vnd werth/ Was du vns/ O Gott beſchert/ Vnſer Hauß/ Hoff/ e vnd Kind/ BAnſer Bieh/ vnſer Geſin Vnd was ſonſt noch weites mó Nothdurfft gehoͤrig/ HErꝛ/ Reichlich ſegne vnd vermehr. 15. Schw ungre“ Sääuger n/ trancke Lint Oder wel def iſt DMI o or piver uana hebibi. 4b in Genaden bey/ e Gedt a verleyh/ er vnd Tröſter fep. gib vns allen zugleich/ í 14.3 x 2 2 y k D AN pat Wann wir nur in keiner Etwann werden muthwillig Auß den Augen ſetzen dich/ Deſſen wir verſichert ſeyn/ Sprechen nun im Namen dein⸗ OJeſn/ das Amen fein/ Amen⸗ Bh Qo rèl? Appendix. Das dritte. fa Lobt GOtt jhr eg Kia ji in feinem 1. Eſudugt E: Dich pr efen ehn Gri sift yn oe 8 jae RG rely wyi önd guina treh ce SISARA 17 í fngin dir mi t gro ſſem S al In dieſer deiner Gmein/ zmdieſer deiner Gmein. bitten laß gefaͤllen dir/ Dif"e oe Fert orchen wir/ Appendix. ritte 6. Erhalt/ du vnſer Gott vnd HErꝛ/ INE WAN Vns in Frieden vnd Ruh/ Dem boͤſen Feind ſtewer v Vnd jhm nicht giel Lor Vnd jhm nicht giel as$ fer r terin vnfer re oR vn t E N brung/ garewign d 9 Zur ewign Frewd vnd Ruh. 11. So wollen wir dich vnſern Hort/ Frey von aller Gefahr/ Loben vnd preiſen immer fort/ Wit der Himmliſche⸗{ Mit der Himmliſ iid 706 Appendix.“ 12. Drauff ſingen wir das Amen fein/ Vnd zweiffeln g gar nicht Du werd tdir dtf m onſer Gmein Ar. 1t 7 in Auch wolgefal utian Das vierdte. fn Draf ihi In der Melodta: Allein GOtt in a eki m Tho Á y ebhecfe Si a ur ammi vona znaden wiederum b bef rt/ wir ſo lang gewünſchet. ten wir Der tút: glich/ ob vns halten/ anbeiwig Sri iet vnd Ruh/ zten immer rzu/ Ega ir au Dir tommen.: an wolln wir/ O Gott hierfůtr allererſt recht loben/ as an vns noch mangelt hier/ verſetzen droben neiu etoigen Himmelreich ach hilff/ daß wir allzu gleich rju gelangen Wég, v h CWD) zem Appendix.:f91 b 3Efum Chriſtum deinen Sohn Ins dieſer Bitt gewaͤhre/ "Uug om midt anf verdienfi, noch lohn/ vns allzeit beſchere/ et zu deiner Ehr/ er Seligkeit/ OHErꝛ/ uff ſingen wir froͤlich Umen. Das fünffte. Im Thon: Chriſt der du bik der helle Tag. ol Ch hoͤchſter Gott/ wie koͤnnen wir/ tur immermeh rgnug dancken dire? Nuvs allezeit in fot Vor Appendix. Das ſechſte vnd letzte. In der Melodya: Chriſte der biſt Taß g vnd biedt. Ober: Erhalt vns HErꝛ/ꝛc. BI dancken dir P ros Don Hertzer ui nonſer Vatte mò x keegi ſand. b emuͤtiglt$ gnaͤdiglich/ hutz vnd Semy nie ge⸗ rden. s i gbůchlein noch funden wo vgef rgar vet it men? f, 54 Yi ſer οα Apvendix. Du biſt jetzund die Betrůbte/ Geiſt vnd Seellſt dir ve Doch ſtell alles Trawrn ein/ Wo mag eine Mutter ſeyn/ Die jhr eigne Kind kan haſſen/ Vnd auß jhrer Sorge? Mpe J ġ Mutterſinn D Lie ndt verſchwinden/ So bleib ich doch/ wer ich bin: Meine Trew bleibt gegen dir/ Zicn/ O du meine Zier: Mein Hertz haſtu mir beſeſſen/ Deiner kan ich nicht vergeſſen. dich nicht den Satan blenden/ Der ſonſt nichts als ſchrecken kan/ Schaw doch/ hier in meinen Haͤnden Habich dich geſchrieben an/ Mie tan es dann anders ſeyn/ Ich muß ja gedencken dein/ Deine Mawren will ich bawen/ Vnd dich fort vnd fort anſchawen. Ge Diu biſt mir ſtets fůͤr den Augen/ Du ligſt mir auff meinen Schoß/ Wie die Kindlein die noch ſaugen: Meine Gnad iſt uͤbergroß. Dich vnd mich kan keine geit/ Reine Noth/ Gefahr vnd Streit/ Ja die Hoͤlle ſelbſt nicht ſcheiden. Bieib geitew in allen Leyden. t j GoTTel mi Niat! loo Nada mich Guin, toNspii Rye w Appendix. sgp Klag⸗vnd T Trof Lid SDPN. Im ihon: Ach GYO Terbór man Seufftzen Angſt vnd Klagen/ ꝛc. Ch Gott! ah Port! ad haf du mein vergeſſen? D ſt du mich mit deß Creutzes Laſt zer⸗ preſſen? Die boͤſe Ratt/ hat mis mit Spott Den Thraͤnen becher übervoll ge emeſſen. 2. Wie ſang/ ach HErt/ w ie lang ſoll ich mich quaͤlen? Wie gar zerknirſcheſt du der frommen Scelen. Die Todespfeil/ vnd Donnerskeil/ Erhaſchen mich/ vndſind faſt nit zu zehls. 3. Nun meine Seel laß dich beſanfftigt aii ſtillen/ h TWpymurrnit mitet dine sBottee willen. Wer Gott vertrawt/ veſt auf jhn bawt Den will er/ nach dem Leyd/ mit Frewd erfůllen. La . Geh hin vnd frag die lang bejahrten pi Greiſen/ i Ob ſie in il rem Leben Nur einen Mann/ der ſagenta Gott laß jin ſonder Troſt von baias veiſen? fe Be Der gleicheſtn den Himmelmit der er Er⸗ den ⁊ Der C A E E s96 Ape | Der Rate enep Donte io o ilgteit/ wird ni ach d it zei o an Morg i ewig offenbaret werb rben Winmert wal ch biß an der E Erdẽ knd vertrteben/ AA s hand geſchribẽ/ N Enay Fr/ et/ will ich jhn Ua nele n: j 7· So hat Gott meiner nimmer nicht vet⸗ eei ſſen/ baana Ra th vnd Todt faſt auff⸗ d/ PEA ůbem Pfad/ t ta Klag- vnd ‘g 1N hafi Wii in il Moi A 107 Mein Hüter vnd me in der Herre/ ꝛc. ott/ das Kind der Jam⸗ Hertzen. moͤchteſt iie ff rechten p tii A Vnd da v Y sermeh rſt die Srentzen mei⸗ ner Jahre: ich nicht die g Reh vnd anie Apendix. T97 2. Denn wenn ich gleich vom Abend biß an Morgen/ Bekümmert wat itepe aa en aͤng ſten hat erqnicket. / vnd horſt/ wenn ich noch Daß deine Gnadenhülff, tife mir gebeye/ Vnd mich ſampt allen Frommen/ uberſchũ Ja/ ja du laͤſſeſt tommen/ was ich bicke Da Klag- ynd 7 ſchweren Siei ii Ein à Ach Goter poir immelꝛc. Ae igi hat Beint er Mund/ foB: Appendix p Sür tihi u tretten faumen nicht: i ara onenig auon Pi ji ł T Zag Hn zu geftogen: Eei . r E uch vns angeſteckt/ 4 i t i i Dasg en fhon bedeti: f Ep re e 3 Der will vn fen gi Dur Jin ynd Ki ranckheit/ ſchlach tel i Sehr? vnd bleich Die ang gedachte in. Peſt as Schwert/ as ohus Scheu vnd) Reu velſe ehrt: Noch will ma ne s nicht achten. $: Rund mag ich nicht verſtockel i ſchuldig nennen: i mich Bin wi m nen/ Wie mane er ſchon dꝛ Ruth | In dief vnb Kranckheit thut: udm nnen i fs Sd ibe nit dein Göltlichs Wortt Mit andaͤcht angehoͤret:/ mir ein verkehrter Ort: inn verſtoͤret/ Wolluft/ Fleiſch vnd Welt/ a chen vns wird nachgeſtellt/ Wining haben mich bethöret, A 6 Y D anaana? K Apgendix. ami E. Ach Goti! mir habei Belt vnd Zukt i Für alles nur begehret: /: m munſeem h$ yian R ref ſch Fa Kardo vnd Bein ꝛ Wir haben dieſen Ma Sehr hervlic aiil Der turg bernat ga Ktanckckſtek. Als jh nder Schmett n Wo dienet nun die Hoff Der kruncke Leib! agt ohne d Auch biß ans& $ Bir pben vaf fer gani Vnd ⸗ fft befl Mit uvnzuet Ee wa i Vnd hie aen i Was u: nderbaß. vn So heiß hat ang eſtecket 9, Nun treuer Botti Deß Pnrechts vns entfreie Wir kommen fůr dein Ang⸗ Bmb Troſt dich anzuſe hrein. Es dringet vns der groſſe Schmertz/ Wir bringen ein zerſchlagens Hertz /⸗ Das bittet vmb verzeihen. 10. Auff vnſern Knien ligen wir Vnd vnſer Angen wemnen/ geis ꝛoch ct 60⁰0 Appendix. Es ſchreien Tag vnd Nacht zu dit Heſtiche soii Die Großfen ſampt den Kleinen fle [y Vergib vns doch die Mif ethat: 4 Ambia febarts AACE pee Laß deine Gnad vns pai, 1. Nim von vne diefe fharpfe Ruth őr auff vns ſo zu plagen CE Err ſtraff vns/ als ein Vatter thut/ mit wir nicht verzagen. Staub en hab ich i5 gefaſt/ ander nà teſe Laſt tragen. nier Noth/ H Sipan rger geht herf jhn verderben. o bald e Meßgchg Appendix. Geiſtliche Betrachtung der ſieben Wort Jeſu⸗ aiti In Thon: nfi Da Jeſus an dem Creutze ſtund/ ꝛe. elha S lenckt mein Suͤndenkrancker Sinn/ Sich Jeſu ind dein Leyden hin/ isin Dal Das mir hat Frewd erworben/ ii PER deß Lebens bin/ Macht weil du biſt geſtorben. miii 2 Die Wort/ ſo dir der Schmertz vnd lieb deua LUAm Creutz auß deinem Hertzen trieb/ Rendal In meinen Ohren hallen. Ach moͤchte/ was ich ſeuffzend gib/ Auch wol in deinen ſchallen! 3Die g⸗ antz verwildte on ſchenrott/ p Ror f fo odeine cht verſ Gottve eni lichtet/ iep deinem Gott/ Sie/ bie d ge g 4. e y mein Die ich ſe o Dab e avk enet: % Doch hat ſo deiner Wunden Qual Die meinen auß Saaft inet.: M pi Den Wird der dir hieng gar feit)? Hat d dein Berdien vora Von denen/ die er Der ſuͤndig lebte biß auf Der Hoͤlle noche pafas: eoo Ega 6 SHI inden Schwal > a ta S 6 Appendix. h 6. Ich zwar fůhl taͤgiich Sůndenrew/|n Boetiterh Doch wird die Sůnd auch taͤglich ner Wantan Ich gleiche dem Verbrecher: Doltin der Schaff/ daß einmal ich ben dir ſen/ J bringv Ss auch/ wie dieſer ere<: nmn lehcheb 9. Du wolteſt ein Nothhelffer ſey ydio Be In deiner ſchwerſten Creutzes Pein: ſchon der at trewen H bijfentbloͤften/ firs Vnd dieſe/ dĩ eſich nendten dein/ si Selbſt arm am Troſte/ troͤſten. De a 8. Nun/ Jeſu, ich feh auch vor dir: 1 Habdgpe d Mied einer Seel zu ſtatten: Dn Samer ein e sreg E ji je honik is quålte i ha die Sündenüß/ die Sinde zott auff deine Schnitern ſtieß/ De Dier gib te vu von vnfern nabmeft: Du tibino p gteſt/ daß dich Gote ereh o D Baen í NR du dich fo verlaſſen. Tabni Ren E o wat doh dir en si ro dich fo quåite Durfibegier/ Onto inarte Vnd deine Seel vmbfangen? Do hbn i Mein Heyl/ OHeyland/ nahte ſchier/ ſn Diak Das/ das war dcin Deign i Bw Winih fia Appendix. 603 12. Vns leider hat mit Durſt bokriegt/ (Wann du nicht haͤtteſt j jhn beſiegt) Dort in der Höllin Flammen. 9 Jeſu/b bring vns wol vergungt Zum Lebensbrunn zuſammen. 13. D ee Wort/ O troͤſtlichs Wort/ p D Iori der armen Seelen Port/ yruch zu dem Leben/ racht/ ſpricht vnſer Hort/ Defi ſich dem Todt will geben. 14. Hab danck du trewes Bruderhertz/ Hab danck O Jeſu/ fůͤr den Schmertz/ Den Schmertz der mich eranicket/ Tod/ Teuffel/ Hoöͤll/ bleibt hinderwaͤrts s e Dus anor ifft iſt zer ſtůcket. 1. Die Suͤnder re iſt vollbracht Der Micler gibel gute Nacht/ Der Lebens er verftirbet: Nimb/ Vatter/ meine Seel in acht/ Spricht ių den Fried erwirbet. 16. Du ſtirbſt: Dein Sterben machet mich S Jeſuleben ewiglich. Ach laß an meinem Ende Mein Seelchen auch ſo letzen ſich Nimb mich in deine Haͤnde! 17. Mir/ Jeſu/ hat dein Martertod/ Dein Todt in harter Creutzesnoth/ Dao tebeh wollen fenden, Daran/ D ds mein Seeleubrodt/ Laß mich ja ſtaͤts gedencken. Cc ij 18. Deg *— PALL I 6O: Appendi;> 18. Dein Ceint feo metnes ErongEt voſt/ Dein Dürcten mein eelen Koſt/ Bi A Abepöſt möz tebon In deß laß mich ohn Glaubens froſt aeih mi dein An deiner Gnade kleben⸗‘Foinn tera ED Monet nid Himmliſchen 3 Chriſto. In E £ Morgenſtern/ ꝛc. j ; Wre Ich/ T fht Goli meta n inge preiſen. Auff! Auff Eil! lauff! Kwilleiten ine Saͤiten/ Sonder Zwingen. tes Lob beſ utter nicht zu Hauß/ £ flogen auß/ egi mgen/ volle S chlangenzucht/ Frucht 8 SeNi Sungen/ ei Giſchet/ ainai EES EI “Append dix. Mas da lebet/ Lebt vnd webet Aa EuR nme né CÈ Am z i upon RNI, iften/ Brennet/ saniar id Rennet/ H P $ i Laufft vn P Spe tondo Zaver GEEA Die/ mein Gott d dein Lob 4: Die permou f t Ob den Dingen/ Sott ich will dein Lob beſingen. dreyer Taͤgen Trawerzeit/ hinweg das ſchwattze Kleid/ €c tij Appendix. Vnd ſich nicht ferner quaͤtet/ Zer hacket jhre zarte Bruſt/ Auß welcher guillt der debensmuſt/ ci Der ihre Frucht beſeelet/ o Mmg ich zu ſchwingen: in Lob beſingen. nder ſeyn/ nicht ſterben: en Thaten/ lsbraten Hell Pech⸗ vnd Schw Am britten— y Prächtig Hpi Appendix: Ihn gebunden/ Bberwunden In den Ningen⸗ Gott mein Geiſt ſoll dich beſingen. Er/er d der trawte Pelican/ g f; Ue an/ Diech nnen/ Gegr ien m kep Ere nies G Stamm/ Auß welchen vns das Leben kam/ Durch dein DI ut her gerunnen/ Regnen/i Ot À Fiun frete iebe: Lary et zu ihr Ehriſtenteut 296 eit zuſin gen hell 32 Ran tomm eyden Heyland 17 Nun komm herzu du junge 479 Run lob mein Seel den HErren 198 Nun lobt den HErꝛen mik 243 Ese ij Ryn Regiſter un laſt vns Gott dem Herꝛen zn laſt vas den deib Dand HEr: ſchlaff mein liebes e ihr Hoffnung Nun Sott lob es iſt volbracht Nimb vonvns Herꝛ Golt/ all —ů| O Herꝛ w fein Wohnung nade mich dein Göttlich vom Himmelrei nwit ruffen- tt vnd psi meins Lebens D EMiS Herle mein O kamb Got tes vnſchuldig O Menſch bewein dein Sünde Oreicher Gott im Throne O Datt er aller Frommen O Weit ich muß dich laſſen B Gotttob, Dang fey dits 418 s90 po twh i Diigo 23: MaiCreaor 167 184 261 4S4. Ni $75: Gl: 562) 466- hi 83: pA 269 3I. 477 0 N Udta W Da Singen wir auß So war ich le So wönſch ich Suſanna⸗ ‘Surrexit C i JAtter rims anmilieig h vnſer nmelk eich aien RAS in heut geborn Ynys thut vert ntign Wr hn Regiſter. lůck thut greiffen f aſt vnd Noͤthen ann mein Si ün dlein nd Herodes tt paill baent ſcheh Rel 3E iita us.. 4 riom 193“Ei GOl a t dcin trener 797 tör Morgenſtern 293.! A e nimb 14 Bir bancken dir Herr Jeſu tanbeh all an einen Gott fi fes Fur T 7 nh beyvns