K3335 8 851,4 10.11.1946 Lieber Herr Hindemith, liebe sehr verehrte Frau Hindemith! Es trenean uns nur noch 6 Tage von Ihrem 51.Geburtstag und da es nun wieder möglich ist sich einen Gruss zu senden, so möchte ich es nicht versäumen mich auch unter den Gratulanten einzustellen. Sicher werden viele Ihrer alten deutschen Freunde sich dieses Tages erinnern. Mögen Sie den Tag bei bester Gesundheit verleben und das neue Lebensjahr Ihnen Ihre alte Schaffenskraft und-freude erhalten. Mit grösstem Interesse habe ich laufend Ihre Werke verfolgt, die mir durch die Herren Strecker zugesandt wurden. So behielt ich den Kontakt mit Ihnen, auch wenn es mir nicht vergönnt war mich brieflich mit Ihnen in Verbindung zu setzen. Wie Sie sicher in der Zwischenzeit von unserer gemeinsamen Bekannten, Frau Emma Libecke- Job, erfahren haben, führten wir gemeinsam auf dem diesjährigen Donaueschinger Kammermusikfest Ihr Werk" Temperamente" mit grossem Erfolg auf. Meinen Studierenden hat Ihre Komposition grossen Eindruck gemacht und jetzt klingt es aus allen Ecken des Schulgebäudes Hindemith hier und Hindemith dort. Auch den" Ludus" spielte uns Frau Lübbecke in vorbildlicher Weise. Dr. Fried Lübbecke gab eine vortreffliche Einführung. So sind wir denn mit Ihrem Werk nach wie vor vertraut. Am 14.Dezember werden wir unter Wezelsberger Ihre Oper" Mathis" erleben. Hierauf ist jetzt schon alles gespannt. Die Aufführung findet in Stuttgart statt. Es sind nun viele Jahre vergangen, seitdem wir uns zuletzt sprachen. Die Zeit, die hinter uns liegt ist so voller Grauen, dass man am liebsten dariber schweigen möchte. Dennoch möchte ich Ihnen einiges von mir erzählen. Im Jahr 1937 holte mich Stein an die Berliner Hochschule. Ich behielt aber die VMS.in Neukölln. Dort wirkten ausser Dr. Boettcher noch Genzmer und Günther Arndt. Ich wurde dann dauernd gepresst in die Partei einzutreten. Da über mich Aufführungsverbot verhängt war im Jahr 1936 sollte ein Orchesterwerk von mir auf dem Musikfest des Allgem.Deutschen Musikvereins in Weimar aufgeführt werden, dies wurde aber von dem damaligen Prop.Minister verboten, da ich aus dem" roten Jödesumpf käme" und ein " atonaler" Komponist sei- libordegte ich mir, wie ich diesem Ansinnen wohl entrinnen könne. Es war eine verzweiflungsvolle Angelegenheit. Schliesslich kam Stein auf einen Ausweg. Da das Heer einen Musikreferenten suchte, schlug er mich vor. Ich sollte vor allen Dingen die Ausbildung der Musikmeister nwärter an der Berliner Hochschule betreuen Durch meinen Eintritt ins Heer konnte ich mich der Partei entziehen. Dies wurde mir wiederum so verübelt, dass das Aufführungsverbot erneut und weit erschwerender ausgesprochen wurde. Am Krieg orauchte ich nicht teilzunehmen. Meine Tätigkeit war eine rein musikalische. Nun drngte im Lauf des Krieges Hitler darauf, dass auch die Wehrmacht politisiert wiirde. Diesen Weg dachte ich aber nicht mitzumachen. Ich hatte meine Stellung bis dahin so aufgefasst, dass ich über 130 Musikern dazu verholfen hatte nicht zum Wehrdienst herangezogen zu werden. Sie wurden auf meinen Vorschlag hin vom Wehrdienst befreit. Darunter befanden sich auch Ihre beiden Schüler Genzmer und Noetel.und viele andere. Durch Vermittlung der mir sehr zugetanen Offiziere des 20. Juli, darunter die Generale Olbrich und Wagner sowie Oberst Graf Staufenberg, die auch die Uk- steltugg der o.a.Komponisten tunlichst unterstützten, gelang es mir im Aug.1941 aus dem Heer entlassen zu werden. Für mich eine der entscheidensten Begebenheiten meines Lebens, denn sonst wäre ich im Jahr 1944 sicher mit diesen Offz. zusammen aufgehängt worden. Nun hatte der Referent für Musik im damaligen Reichserziehungsministerium Dr.Miederer sich oft mit mir über meine spätere Verweung unterhalten. Dr.Miederer hat sich auch wiederholt sehr positiv über Sie geäussert, er konnte aber bei der bekannt sturen Haltung der Partei keine Locke 8000 2 rung der einschränkenden Bestimmungen erreichen. Miederer setzte mich dann ab Sept.41 nach Frankfurt a. M. auf die dortige Staatl. Hochschule für Musik( friher Dr.Hochs Conservatorium). Hermann Reutter war dort Direktor und ich sein unmittelbarer Mitarbeiter als stellv. Direktor. Nun begann für mich eine höchst positive Arbeitszeit. Ich habe mich in Ihrer Heimatstadt von Anfang an sehr wohl gefühlt und dort viele Anregungen erfahren. Auch der damalige Oberbrigermeister Dr.Krebs sprach immer sehr sehr freundlich von Ihnen und bemühte sich ständig irgend etwas für Sie zu erreichen. Leider scheiterte dies an der Dummheit des Gauleiters Spren ger, der ein vollkommen unmöglicher Mensch war. Krebs und Sprenger standen wie Hund und Katze. Aber den" längeren Arm" hatte nn einmal der ehem. Gauleiter und so scheiterten die Bemühungen von Krebs. Wir haben aber auf der dortigen Hochschule trotz aller Verbote fleissigst Ihre Werke musiziert und so der Jugend einen Einblick in Ihr Schaffen geben können. Eine kleine Begebenheit sei hier noch vermerkt: Ich kam eines Tages zu dem Hochschulinspektor Jung und bat mir aus seinem Schrank das Riemannsche Musiklexikon aus, das in mehrfacher Ausfertigung dort abgestellt war. Den ersten Band den ich herausgriff nahm ich an mich und ein paar Tage darauf stellte ich fest, dass dieser Band Ihr Eigentum war. Vorne stand Ihr Name in den mir bekannten Schriftzügen mit dem Datum 1914 eingezeichnet. Dieses Exemplar habe ich dann gehütet, um es Ihnen vielleicht gelegentlich zurückgeben zu können. Doch es sollte ganz anders kommen. Im Okt. 43 bei einem der ersten schweren Angriffe auf Ffm. wurde das Hochschulgebäude in der Eschersheimerlandstr. zerstört. In vierwöchentlier Arbeit gelang es uns dann im Hause Passavant- Gontard in der Bockenheimer Anlage die Schule neu aufzubauen. Nur kurz währte diese Freude. Mitte Jan. 44 ging auch dieses Gebäude bei einem Angriff in Schutt und Asche auf. Damit war vorerst die Arbeit vollkommen lahmgelegt. Meine Wohnung hatte ich in der Leerbachstr.10- alte Frankfurter erzählten sich, dass Sie früher als Konzertmeister eine zeitlang mir gegenüber gewohnt hätten doch unsere schöne Wohnung blieb auch nicht verschont. Am 22.März 44 bei dem schwersten Angriff auf Ffm. verloren wir alles was wir je besassen. In 20 Minuten war von den ganzen Haus nichts mehr als ein einziger unentwirrbarer Trimmerhaufen übrig. Über 10 Kanister fielen in das Haus und wir haben nur das nackte Leben retten können. Das es uns gelang, ist ein Wunder. Ich verlor alle meine Manuskripte, 2 wundervolle ital. Geigen, eine Lupot und alle meine Bunstsachen. Arm wie nie zuvor zogen wir aus Ffm. fort, da dort ein Unterkommen unmöglich war. Die Stadt wurde verheerend zugerichtet. Ich habe fast alle Städte Deutschlands nach ihren Bombenangriffen gesehen, aber so zerstört wie Ffm. sind nur wenige. Sicher werden Sie durch Ihre liebe Mutter oder Ihre Sohwester ausführliche Berichte dariiber erhalten haben, sodass ich mich auf mein Schicksal beschränken kann. im Okt.44 wurden dann alle Hochschulen im Zuge des to len Krieges geschlossen. Durch Dr. Miederer erhielt ich aber sofort den Auftrag ein Staatl. Hochschulinstitut flir Musikerziehung aufzubauen. Dies sollte zuerst nach Heidelberg. Da aber dort keine ausreichenden Räumlichkeiten zur Verfügung standen, wurde ich nach Trossingen verwiesen. Hier habe ich dann im Febr.45 das Institut aufgebaut. Unterkunft fanden wir inder Ihnen sicher bekannten Schule der Fa.Hohner. Die Herren Hohner haben sich in der vorbildlichsten Weise der ganzen Arbeit angenommen. Wir hatten und haben jede nur erdenkliche Unterstützung. Hugo Hermann ist der Leiter der Handharmonikaschule. Wir arbeiten jetzt sozusagen unter einem Dach. Im April kam dann die Besetzung durch die franz.Truppen. Endlich sollte der Krieg ein Ende finden. Aber schon nach 4 Wochen gelang es mir den zuständigen franz.Truppenoffizier für unsere Arbeit so zu interessieren, dass wir am 20.Mai 45 die Genehmigung erhielten die Arbeit in vollem Umfange wieder aufzunehmen. Seit dieser Zeit arbeiten wir uneingeschränkt und die Ergebnisse sind durchaus erfreulich. Wir haben einen kleinen aber recht begabten Schülerkreis. Lehrkräfte der Stuttgarter und Frankfurter Hochschule stehen mir zur Verfügung. Ich leite die Arbeit. Über 80 Konzerte haben wir seit der Besetzung durch die Franzosen durchgeführt und z.Tl. auch solche in Gemeinsamkeit mit erstklassigen ffranz.Künstlern durchgef ihrt. So sind die Fesseln denn endlich nach vie Blatt 2 zum Brf.v.10.11.46 len Jahren gefallen. Wir können ieder freier atmen und auf künstlerischem Gebiet so schalten, wie wir es fiir notwendig halten. Ein recht leistungsfähiges Kammerorchester steht mir zur Verfügung. Wir haben die verschiedensten Werke von Ihnen aufgeführt. U. a. auch die vorher erwähnte Donaueschinger Aufführung bestritten. Das für uns zuständige Staatssekretariat in Tübingen stützt uns nach besten Kräften. Deutschland ist ja jetzt wieder in viele Zonen eingeteilt und da macht die Zuständigkeit einige Schwierigkeiten. So hat unsere Anstalt schon bestanden, als es noch garkeine deutsche vorgesetzte Dienststelle gab. Wahrhaft ein Kuriosum. Aber die Zeit ist ja so voller Merkwiirdigkeiten, dass man sich über diese kleinen Dinge einfach hinwegsetzen musst. Unser Tun und Handeln hat uns Recht gegeben. Schade, dass Sie die Arbeit nicht einmal sehen können. Wie mir Herr Direktor Hohner mitteilte, ist vorerst nicht daran zu denken, dass Sie nach Deutschland kommen. Ich bedauere dies sehr, denn auf ein Wiedersehen mit Ihnen und Ihrer lieben Gattin hätte ich mich ganz besonders gefreut. Nun noch einiges von meiner Familie. Meine Frau zog mit unserer Ellen von Ffm. nach Detmold zu meiner Schwester. Da diese Stadt aber immer mehr in den Bereich zu erwartender Luftangriffe rickte, bat ich meine Frau nach Thüringen aufs Land zu Freunden zu gehen. Unter unsäglichen Mühen gelang ihr dies auch. Erwähnenswert erscheint mir noch, dass wir im Dezember 44 noch Familienzuwachs bekamen. Meine Frau schenkte einem Mädel das Leben. Leider ist Angelika aber an einer Sepsis nach vorausgegangener Furunkelose im Mai 45 gestorben. Ich e rfurh diese Tatsache erst im Sept.45. Über 6 Monate war ich ohne Nachricht von meiner Familie, da die Post jeden Didust eingestellt hatte. endlich nach langem Warten erreichte mich im Sept. ein Brief mittels Furier. Er enthielt fir mich manche niederschmetternde Nachricht. Auf der anderen Seite war ich aber froh, dass meine Frau lebte. Sie müssen bedenken, dass Thüringen im Zuge eines Austausches durch die Russen besetzt wurde. Nun wurde es erst recht schwierig meine Frau nach Trossingen zu holen. Aber auch dies gelang dann endlich Ende des Jahres 1945 und nun sitzen wir wieder vereint in einer möblierten Wohnung und fiihlen uns ganz wohl. Gesundheitlich geht es uns so wie allen anderen Deutschen. Daran lässt sich eben nichts ändern. Das missen wir nun einfach auf uns nehmen. Ich brauche Ihnen hierüber nichts zu schreiben, da Sie über diese Tatsache sicher unterrichtet sind. Unser filius geriet am 14.Okt. 44 an der Adria- Front in engl.Kriegsgefangenschaft. Er wurde zuerst nach Algier und später nach Aegypten transportiert. Lange hatten wir keine Nachrichten von ihm. Auch diese Sorgen bedrickten uns sehr. Endlich kamen dann die ersten Lebenszeichen von ihm und zwar über die USA. Mein Bruder hatte Verbindung mit ihm aufgenommen. Jetzt haben wir laufende Nachrichten von unserem Jungen, den es den Verhältnissen entsprechend ganz gut zu gehen scheint. Vor wenigen Tagen erhielten wir das erste Foto von ihm. Er sieht zwar sehr mager aber sonst ganz gesund aus. An eine Rickkehr ist vorläufig noch garnicht zu denken. Er rec net erst im Jahr 1948 mit einer Entlassung. So missen wir uns in Geduld fassen und abwarten. Wenn er nur gesund bleibt, denn das Klima muss märderisch sein. Er ist in einem Lager unweit des Roten Meeres. In einem seiner letzten Briefe schreibt er:" dass es jetzt schon erträg licher wiirde, da die Temperaturen auf 40 bbs 50 Grad gesunken seien"! Und nun noch einiges, das für Sie sicher wissenswert ist. Der gute Dr. Hans Boettcher ist am letzten Kampftag in Berlin( 1.Mai 45) in der Kanonierstr. gefallen. Seine Leiche konnte nicht festgestellt werden. Die a rme Frau sitzt mit ihren 3 Kindern ohne jede Versorgung und muss sich entsetzlich plagen. Selten hat mich eine Nachricht so schwer erschlittert, wie die Todesnachricht von Hans Boettcher. Er war mir immer ein guter Freund und vorzüglicher Mitarbeiter. Dummerweise war Dr. B. in Berlin geblieben und wurde dort noch ganz zum Schluss in ein solch dämliches Volkssturmbatl. eingereiht. Ich kann ir denken, wie sehr er dieses Kommisleben verflucht hat. Bis zum Fr ihjahr 1945 hatte ich ihn auf Grund keiner guten Beziehungen stets unabkömmlich stellen lassen. Dann verlor ich durch die allgemeinen Wirren die Verbindung mit ihm. An eine Postzustellung war ja schon seit Febr.45 kaum noch zu denken. Der Bombenkrieg hatte alles so nachhaltig zerstört, dass Post einfach nicht mehr zugestellt wurde. Genumer war erst in Hannover als Lehrkraft an einer Landesmusikschule, ging dann aber frühzeitig genug nach Tibingen zu seinen Angehörigen. Dort hat er das Kriegsende gut überstanden. Er hat ausgezeichnete Fortschritte gemacht und ist ein sehr würdiger Vertreter Ihrer Schule. Überall finden seine Werke höchste Anerkennung. Ich habe mich über das Wiedersehen mit Genzmer sehr gefreut. Nun ist er als sellv.Direktor an der neugegründeten Hochschule für Musik in Freiburg i.Br. Scheck( der Flötist) ist dort als Direktor. Ich stehe mit Beiden in Verbindung. Ihr ehem. Schüler Noetel ist in Berlin geblieben und unterrichtet an der dortigen Hochschub. Über Paul Höffer brauche ich Ihnen nichts zu berichten, denn er schrieb mir, dass er Verbindung mit Ihnen habe. So habe ich Ihnen einen langen Bericht gegeben, mich dabei aber nur auf Ausschnitte beschränkt. Es gäbe viel zu berht aber auch dieses genügt. Und nun möchte ich sehr gerne etwas näheres von Ihnen, Ihrem Wohlergehen und Ihrem Tun erfahren. Hoffentlich haben Sie sich dort einleben können. Waren Sie im letzten Sommer in Mexiko? Ich hörte, dass Sie dort für längere Zeit bleiben wollten. Es muss ein interessantes Land sein. Erst kiirzlich las ich ein Buch voller Spannung über Mexiko. Haben Sie in den USA. einen Komponisten namens Henry Cowel kennen gelernt? Was macht er und wo wohnt er? Früher hatte ich briefliche Verbindung mit ihm. Herman Reichenbach ist an der Universität Virgi nia. Ob Sie wohl Verbindung mit ihm haben? Ist Ihnen ein deutscher Musi ker mit Namen Paul Gies begegnet? Er muss an einer Universität in Lewis burg sein. Wir sind Schulkameraden aus Bonn. Gies hat aber schon lange nicht mehr geschrieben. So reissen die Fäden leider doch hier und da ab und das ist so bedauerlich. Ich weiss es, dass Ihre Zeit knapp bemessen ist, dennoch hofie ich, dass ich von Ihnen einmal eine direkte Nachricht erhalte. Sie wirden mir eine grosse Freude damit bereiten. Bleiben Sie gesund und lassen Sie sich Beide herzlichst grüssen als Ihr Professor Ernst- Lothar v. Knorr K3335B 851,2 14b Trossingen/ Wttbg., den Burgstr. 5/1 16.11.1947 Herrn Professor Paul Hindemith Yale Music school NEW HAVEN/ Conn. U.S.A. Lieber Herr Hindemith, liebe, sehr verehrte Frau Hindemith! Endlich finde ich einmal einen ruhigen Tag, an dem ich Ihnen wieder schreiben kann. Es ist Sonntag und beim Blick auf den Kalender. stelle ich fest, dass wir den 16.11. schreiben. Es ist der Tag Ihres 52.Geburtstags. Im vergangenen Jahr gab ich Ihnen am gleichen Tag einen ausf ihrlichen Bericht über den schicksalhaften Ablauf meines Lebens. Seitdem hat sich für mich nicht viel verändert. Ich leite nach wie vor das Staatl. Hochschulinistitut fir Musikerziehung hier in Trossingen. Die Arbeit hat sich weiterhin gut aufgebaut, die Begabungen lassen zwar allgemein in Deutschland zu wünschen übrig. Dennoch muss ich sagen, dass der. Durchschnitt unserer Studierenden recht begabt und äusserst lerneifrig ist. Nach wie vor beschäftigen wir uns oft mit Ihren Werken, die den jungen Menschen starken Eindruck machen. Man findet in Ihrer Musik den echten Ausdruck für zeitgenössisches Schaffen. Leider sind in Deutschland viele Stellen am Werk und propagieren- anders kann man es nicht nennen- eine Sorte von Musik, die zwar gut auf gemacht ist, aber in ihrer Substanzlosigkeit oder Abwegigkeit auf starke Ablehung bei den jungen Menschen stösst. Hinzu kommen die sogenannten Fachzeitschriften, die das ganze Musikleben von Unten nach Oben krempeln wollen und nur in der radikalsten Richtung Musik gelten lassen. Auch Sie, mein lieber Herr Hindemith, werden nun als" Abtriinniger", als Klassizist angesprochen. U. a. hörte ich kiirzlich einen Vortrag, wo in schärfsten Worten die Orchesterbearbeitung einiger Lieder aus Ihrem" Marienleben" angegriffen wurde. Diese dummen, Schwätzer und Besserwisser sollten endlich einmal den Mund gestopft bekommen. Da die Verhältnisse aber in Deutschland so sind, dass selbst der Verleger einer Musikzeitschrift nicht einmal die Autoren seines eigenen Verlages vor Verunglimpfungen bewahren kann, scheinen wir wieder in ähnliche Verhältnisse hereinzuschliddern, wie wir sie gott ob hinter uns zu haben glaubten. Genug mit diesen Andeutungen über das unerfreuliche Leben in Deutschland. Sie kennen die Verhältnisse sicher aus eigener Anschauung, da Sie ja im Sommer hier waren. Leider habe ich Sie bei dieser Gelegenheit nicht sehen können. Herr Direktor Ernst Hohner hatte Ihnen über die Adresse von Ansermet einen Brief zu geleitet und Sie darum gebeten, wenn möglich auf ein oder zwei Tage nach T. zu kommen. Wir hätten uns über das Wiedersehen mit Ihnen ganz besonders gefreut. Wie schön wäre es gewesen, wenn Sie zu meinen jungen und begesiterungsfähigen Menschen ein paar Worte gesprochen hätten. Hoffentlich führt Sie Ihr Weg im nichsten Jahr wieder nach Deutschland, dann, missen Sie aber zu uns kommen. Ich werde veranlassen, dass Sie mit dem Wagen abgeholt werden, dann verlieren Sie keine Zeit. Sie miissen sich die hiesige Arbeit einmal ansehen. Wir haben mit dem èingefahrenen Musikhochschulrummel, wie er bisher in Deutschland betrieben wurde, grindlich aufgeräumt. Es wäre sicher für Sie auch nicht uninteressant die Arbeit einmal kennen zu lernen. Auf der anderen Seite hätte ich mich sehr gerne einmal mit Ihnen über Ihr Aufgabengebiet in den USA. unterhalten. Aus einem Interview, das im" Melos erschien, entnahm ich einiges. Aber aufschlussreich war dieses Zwiegespräch nicht. Ich habe aus dem Gedruckten den Eindruck ge wonnen, dass es auf Sensation hin zugeschnitten war. Wenn ich die Zeit genauer gewusst hätte, wann Sie in Frankfurt a. M. waren, dann wäre ich auf jeden Fall nach dort gekommen. Sie wissen ja, dass wir in Deutschland nicht frei im Lande herumreisen können, sondern Passierscheine beantragen miissen. Die Genehmigung dauert oft Wochen. Wie Sie wissen, liegt Trossingen in der franz. besetzten Zone. So ergeben sich für uns sehr viele Schwierigkeiten, die sich oft recht hemmend in der Arbeit auswirken. Dennoch packen wir aber alle Aufgaben mit dem notwendigen Nachdruck an und gelingt uns auch mit den täglichen Schwierigkeiten in etwa fertig zu werden. Bei Aufbau des Instituts verfiigten wir über kein Notenblatt und kein Buch. In Deutschland gibt es ja auch nichts zu kaufen. Man muss dann schon den" Schwarzen Markt" aufsuchen, dieser ist aber für einen normalen Etat eines Instituts unerschwinglich. Da werden Sie dort ein leichteres Arbeitsfeld haben. Sicher verfigen Sie über, die notwendigsten Arbeitsunterlagen. Wie ich kiirzlich in einem sehr aufschlussreichen Artikel aus den USA las, besitzen Sie ja an der Yale University eine eigene Radiosendestation. Wie gerne wirde ich das alles einmal kennen lernen, aber es wird ja wohl in unserem Leben nicht mehr möglich sein. Wie glicklich können Sie sein, dass Sie seinerzeit den Entschluss fassten ins Ausland zu gehen. Dr.Reichenbach ist ja auch Driben. Er schrieb mir einen sehr ausführlichen Brief. Kommen Sie gelegentlich mit ihm zusammen? Gibt es in den USA auch so etwas wie" Volksmusikschulen"? Das wäre vielleicht noch ein Betätigungsfeld fir junge deutsche Musiker? Haben Sie Ihre Frau Mutter in Butzbach bei guter Gesundheit angetrofon? Friher, in Frankfurt, erkundigte ich mich ab und zu nach dem Be inden. Mit Dr. Hans Boettcher besuchten wir Ihre Angehörigen mehrmals. Boettchers Schicksal teilte ich Ihnen wohl mit? Der Ärmste modert auf irgend einem unbekannten Platz in Berlin. Was hat dieses Hitler- Regime nicht alles zerstört. Wie gut könnte ich diesen treuen Mitarbeiter jetzt hier gebrauchen. Leider gibt es nur wenige wirklich tichtige Mitarbeiter. Neuerdings habe ich Helmut Degen als Kompositionslehrer heraufgeholt. Er arbeitet weitgehend im Sinne Ihrer" Unterweisung". Gerhard Strecke aus Breslau bzw. Beuthen wird Ihnen auch ein Begriff sein? Er erzählt öfter von Begegnungen mit Ihnen. Er ist als Schlesienflichtling gleichfalls hier im Lehrkörper tätig. Donaueschingen, ursprünglich Ihre Domäne, wird jetzt ganz von Hugo Herrmann verwaltet. Die Entwicklung ist dort anders gelaufen, als es unter Ihrer bewährten Führung geschah. Vielleicht haben diese Dinge auch ihre Existenzberechtigung verloren. In Deutschland kann man an einen positiven Aufbau kaum noch glauben. Zudem bekämpfen sich die Musiker untereinander in einer Weise, die man nur mit nazistischen Methoden bezeichnen kann. Das sind die rudimentären Erscheinungen, die diese Zeit uns als schlechte Eigenschaft auch noch hinterlassen hat. Ich glaube nicht mehr an eine Entwicklung. Der Kampf ist entsetzlich und die angestrebten Ideale unterscheiden sich diametral. Aber warum schreibe ich Ihnen das alles? Ja, machmal möchte ich mich mit Ihnen über den Weg unterhalten, der einzuschlagen ist, denn Sie stehen mitten in einer positiven Aufbauarbeit und wissen, wie man den Dingen begegnen kann. So wäre mir eine Aussprache mit Ihnen von allergrösster Wichtigkeit. Wird sie sich im kommenden Jahr arrangieren lassen? Nun möchte ich Ihnen zu Ihrem heutigen Geburtstag noch alles Gute winschen. Bleiben Sie gesund und schaffensfreudig. Ihr Werk wird weit über die Eintagsfliegen von Machwerken hinausleuchten, die sogen. bedeutende andere Komponisten als allein gültige Werke der Jetzzeit vorzulegen wagen. Was wir alles vorgesetzt belrommen, ist unbeschreiblich. Lassen Sie sich auf Ihren graden und eindeutigen Wage nicht irre machen. Grüssen Sie Ihre liebe Frau von uns. Wir denken noch oft an die gemeinsamen Zusammenkiinfte. Das liegt nun alles Jahre hinter uns. Aber es bleibt unvergessen. Ich griisse Sie mit meiner Frau herzlichst als Ihr stets getreuer STAATLICHES HOCHSCHULINSTITUT FÜR MUSIKERZIEHUNG TROSSINGEN To: Mr.Prof.Dr.Paul HINDEMITH Yale Music school NEW HAVEN/ Conn. Alden Avenue 137 U.S.A. Lieber Herr Hindemith, 14b TROSSINGEN, den.. Löhrstraße 32 Telefon 381 K3335 B 851,3 6.11.1949 zu Ihrem bevorstehenden Geburtstag sende ich Ihnen meine und meiner Frau herzlichste Glickwiinsche. Mögen Sie den Tag bei bester Gesundheit und in alter Schaffensfreude verleben. Oft habe ich an Sie und Ihre liebe Frau gedacht. Immer hatte ich gehofft, dass Sie es war brief lich an der vergangenen Jahreswende verabredet worden- auf Ihrer diesjährigen Europareise auch Trossingen besuchen wirden. Ich kenne die Grinde nicht, die Sie von Ihrem Vorhaben abhielten. Die Freiburger Schule hatte die grosse Freude Sie als Gast zu sehen. So sehr weit wäre Crossingen von Freiburg nicht gewesen. Ausserdem hätte man Sie dort mit dem Wagen abholen können. Vielleicht hat Sie die Person Hugo Herrmanns davon abgehalten Trossingen zu besuchen? Ich möchte aber bei dieser Gelegenheit erwähnen, dass die von mir geleitete Staatl.Anstalt nicht identisch mit der von Hugo Herrmann geleiteten ist. Wir haben also am Staatl.Hochschulinstitut nichts mit dem Akkordeon zu tun. Leider werden wir durch die gemeinsame örtliche Lage sehr oft mit der von Hugo Herrmann geleiteten Stadt. Musikschule verwechselt, die sich vorwiegend mit dem Akkordeon beschäftigt. Sie kennen diese Grindung sicher noch aus Ihrer Donaueschinger Zeit? Soviel ich mich zu erinnern weiss, kem Hugo Herrmann durch Ihre Empfehlung damals zu Hohners. In den abgelaufenen letzten 4 Jahren ist es mir gelungen hier eine durchaus tragfähige Arbeit aufzubauen, die sich, gemessen an mancher anderen musikalischen Bildungsstätte in den Großstädten durchaus respektabel entwickelt hat. Bin Besuch Ihrerseits wäre mir sehr willkommen gewesen, da Sie sich dann persönlich von dem Geleisteten hätten überzeugen können. Vielleicht nehmen Sie bei Ihrer nächsten Europareise Gelegenheit uns zu besuchen. Sie sind uns stets sehr willkommen und schon heute mit Ihrer lieben Gattin herzlichst eingeladen.. Im abgelaufenen Jahr haben wir wieder eine Anzahl Ihrer Werke aufgeführt. Paul Hindemith gehört" zum täglichen Brot" unserer musikalischen Erziehungsarbeit. Teuerdings wird auch in den Tonsatzklassen nach Ihren" Aufgaben für HarmonieSchüler" und den" Harmonieiibungen für Fortgeschrittene" gearbeitet. Glicklicherweise liegen nun auch diese Werke von Ihnen in einer deutschen Ausgabe vor. Meiner Familie geht es gut. Im Juli vergangenen Jahres kehrte unser filius aus englischer Kriegsgefangenschaft, die er in über vierjähriger Dauer in Ägypten verbringen musste, wohlbehalten zu uns zurick. Vielleicht habe ich Ihnen von dieser für uns so hocherfreulichen Tatsache schon früher Kenntnis gegeben? Im September ds.Jahres hat er sich mit einer Stuttgarterin verlobt. Wir werden allmählich alte Leute.- Wie oft sprechen wir noch von den Jahren, da wir gemeinsam in Neukölln wirkten. Brinnern sich noch des Dr.Kosmehl? Was wird wohl aus ihm geworden sein?- Damals waren noch erfreulichere Zeiten mit aufbauender Tendenz. Durch die Hitler- Aera wurden alle schönen Aufbaupläne restlos zerstört. Wir bemühen uns hier, so gut es geht, den geistigen Schutt wegzuräumen. Die Jugend zeigt sich aufgeschlossen und ist lebegierig. So hoffen wir trotz allem Elend in der Welt in absehbarer Zeit wieder eine brauchbare Musikergeneration in Deutschland heranzubilden. Zweifellos sind die politischen Verhältnisse in Deutschland verworren wie nie. Sie werden sich davon bei Ihrem Deutschland- Aufenthalt selbst überzeugt haben. Hoffentlich kommt bald etwas mehr Ordnung in die Dinge. Der Tod von Paul Höffer hat mich tief erschlittert. Ich sah ihn zuletzt im Juni ds.Jahres in Berlin. Damals machte er einen frischen Eindruck, er war voller Pläne bzgl. seines Hochschulaufbaues. Ieider war es ihm nicht vergönnt das Amt des Direktors an der Hochschule länger zu verwalten, sodass seine durchgreifenden Reformpläne wohl kaum zur Auswirkung gekommen sind. Vorgestern erhielten wir von Annemie Höffer einen Brief. Die Ärmste hat es anscheinend sehr schwer. Sie wissen sicher, dass Paul Höffer eine neue Ehe einging? Im Frithjahr hatten wir während vier Monaten den kleinen Wolfgang Boettcher zur Erholung, bei uns. Der kleine Kerl hatte ein erstaunliches Untergewicht. Meiner Frau geleng es ihn tiichtig aufzupäppeln. Mit fast 20 Pfd.Gewichtszunahme strebte der Junge im September nach Berlin zuriick. Die armen Berliner Kinder einschliesslich der sie umsorgenden Eltern haben es sehr schwer. Frau Boettcher berichtete uns, dass sie mit Ihnen in Berlin kurz zusammentraf. Noch eine herzliche Bitte darf ich meinem Brief anschliessen. Aus Frankfurt/ Main sandte man mir einen Bericht, in dem Sie zur Frage von Dr.Hochs Konservatorium( Staatl.Hochschule flir Musik Ffm.) Stellung genommen haben. Wie Sie wissen, habe ich ab 1941 mit Hermann Reutter diese Anstalt verantwortlich geleitet. Nun bemüht man sich schon seit einiger Zeit mich nach Frankfurt zurückzurufen. Diese einstmals sehr fest fundamentierte Anstalt ist durch den Krieg und seine verheerenden Auswirkungen erheblich aus ihren Bahnen geraten. Z.Zt. scheint man nicht einmal die unbedingt notwendigen Etatmittel von Seiten des Staates und der Stadt zur Verf igung zu stellen. Man ist sich in Frankfurt garnicht bewußt, welchen Rang dieses Institut dermaleinst eingenommen hat. Deshalb war Ihr Bericht sicher sehr aufschlussraich und wird seine Wirkung hoffentlich nicht verfehlen. Die Anstalt schwimmt auch, de bisher. kein verantwortlicher Ieiter bestellt wurde. Ich interessiere mich für die Wiederaufnahme meiner dortigen Tätigkeit, da ich auf die Dauer doch nicht in der Kleinstadt bleiben möchte. Hier ist es zu ong, kein grosses Orchester, keine Chorvereinigung von Rang( ausser dem sehr fähigen Hochschulchpr) keine besonderen Anregungen auf musilischem Gebiet( Oper etc.), kein Sender usw. usw. Wirden Sie mir den grossen Gefallen tun und mich Herrn Ministerialdirektor Dr.Karl Holl vom Hessischen Kultusministerium in Wiesbaden empfehlen? Er hat, wie er mir im Juni bei einer persönlichen Aussprache in Ffm. sagte, grosses Interesse an mir. Herr Dr. Fried Lübbecke mit seiner Frau haben mich gleichfalls empfohlen. Es wäre sicher von entscheidender Bedeutung, wenn Sie mir diesen persönlichen Gefallen täten. Bitte, geben Sie mir eine kurze Nachricht, ob Sie meiner Bitte entsprechen wollen. Ihnen, lieber Herr Hindemith und Ihrer lieben Gattin wünschen wir von Herzen alles Gute. Ich grisse Sie in alter Anhänglichkeit und grosser Verehrung als der auf ein gesundes Wiedersehen im Jahr 1950 hofft. K3335 8 854,5 STAATLICHES HOCHSCHULINSTITUT FÜR MUSIKERZIEHUNG TROSSINGEN Lieber, schach H. Shoir dewith erigebellet 14 TROSSINGEN, den.. Löhrstraße 32 Telefon 381 2.8 12.49 über the guten Wurple v. 22. 12. HG, die angetretect in the charakter sticker listener than, habe ich mich mich wenien Familie ochu geport. Wir danken Themen sehr fin the Grüsse und nahmen mit Finden für daron Keinution, deep bit in kommenden Finlyalu sieder nach Europa kommen. Bei diem Jelegentant curissen win wires aber bestimmt wiedeschen. In diesen witheachtlichen Tagen wollte iche themen emnant sension, da idi un Vector las, dup thre liche, beschondente Fran Menten im hoben Alter in Buzbad verbiem its helenem fie mit then bicken fälten auch an hamm meine Famistic vissa benzliches und tiefensfünden Beileid outgegen. In den ersten Jahren wins Franck finitur Aufurthalts habe ich The Fran Meither pelegentlich gemainam mit h. It Betten aufgericht. Das ligt unn junich auch schon wiedu riche Falue du urs Attleetin In die Hemen bunits unit geteilten Verhandlung mit Ffm. H.-M. Ram im Brief oru theing Tiessen, du nade Paul Hoffers tod kommen. Direktor der Beckerin Hffer ish a frapti kii dub ich geneigt sei dir Helland in mid d Hello. Dicktorias Blu, ju überben du denat du Affle habe mich einmalig u austering fin desen Portre oregechlag. et min am aut Mach eingelesen briating val meine Famitor Literaton dir Bulein über mein Entschlichen bebe ich abgesagt. Ich bin deritzaude fashieben сти dem rebarbon ich, dafs Pail Hoff Heren Tak hadefolgen P.St. geworden ist. Sein Hellmutictur wird Hovered an Dctured Hoffen funker Kolen Kolen. So bleibt fin mich win arch dir thefing up Ffen. Wie hie wir heats written, wurden hie and Dr. Hillinglight schreiben. Ich war them ich denkben, wenn füm houden, da die Entscheidung über die Frankfurter• felück in nächster Zut fallen soll. In Frankfurt it man сий hidr bald acht an min quindrefach solar intuericht das hat man um quade with Regiceming rupole sam tertung Licau vurichet, The Holl hun tre haben den durende Auftig an der Harvard lini Junity zu leluen. Ich beglückwunde te judican Beaufing. Haben dr. H. Reichenbach einmal geben? Abu die USA nice ju so grip, daf man sich als klinum Duitch kein rechte Vorstellung th daron machen kann. Fritz flofenen, Beelen, überbrachte win the fuisse for trafe The in Blen lin Hemen und Ther liden Frau hagliche prime und gleichlichen und schaffer, froker Jahn 1957 verbunden wil dening won't be brich bald wieder zeichen. stests Thr E Prof. Ernst- Lothar v. Knorr 4b Trossingen/ Wttbg., Schurthalde 1 * افم K3335 B 851,7 11-1-1952 Iieber und sehr verehrter Herr Hindemith! Leider kam ich zum Jahreswechsel nicht dazu, Ihnen einen Gruss zu senden, da ich über die Feiertage mit einer heftigen Kopfgrippe fast 3 Wochen fest zu Bett lag. Nun muss ich meine guten Winsche fir das Neue Jahr nachholen. Nehmen Sie mit Ihrer sehr verehrten Gattin die besten Winsche für ein erfolgreiches, schaffensfrohes und hoffentlich von Gesundheit getragenes Jahr 1952. Mit meinen Gedanken bin ich oft bei Ihnen, denn die gemeinsamen Jahre der Arbeit an u Blu, der" euköllner WMS sind nicht ausgelöscht. Hin und wieder Deit geramum. Zel endlich Hillegung aut grossem Halie kraft treffe ich den einen oder anderen Threr damaligen Berliner Hochschiiler, der sich dem Kreis der Neuköllner Schule zugesellte. In letzter Zeit waren dies Genzmer, Pater Corbinian Gindele aus Beuron, und in Donaueschingen auf dem Musikfest traf ich den Amerikaner Gaßmann, der sich seit etwa 1 Jahr in Deutschland aufhält. Sie können sich denken, wie lebhaft unsere Gedanken um Ihre Person kreisten. Heute darf ich Ihnen eine grosse Bitte vortragen. Vor etwa 1 1/2 Jahren schrieb ich Ihnen, dass Dr.Holl, der jetzt als Regierungsdirektor an der Regierung in Wiesbaden wirkt, sich für eine Wiederverwendung meiner Person an der Frankfurter Hochschule für Musik einsetzen wollte. Leider hat Herr Dr.Holl sein Wort nicht gehalten. So blieb ich denn hier, obwohl die hiesige Anstalt mit Wirkung vom 30. Sept. 1950 ihre Tore schloss, da man im Zuge des zu erwartenden Siidweststaates in Württemberg keine zwei Hochschulen betreiben wollte. Stuttgart hat Prioritätsansprüche gestellt, und so kam es zu einer voriibergehenden Schliessung unserer Schule. Nach vielen Bemühungen gelang es dann schliesslich eine" Stif tung des öffentlichen Rechts" zu erstellen, die das Aufgabengebiet der ehem. Schule in eingeschränkter Form wieder iibernahm. Die Geldgeber sind jetzt der Staat Wiirttemberg/ Hohenzollern, die Stadt Trossingen und die Firma Hohner. Vorerst ist der Umfang der Arbeit noch gering. Die Schüler sind auf Grund der Schliessung im Sept.50 zu anderen Kunsthochschulen Zwangsläufig abgewandert. Ich strbbe nun wieder einen grösseren Arbeitskreis an. Frankfurt a.M. kommt nicht mehr in Frage, da Davison aus Leipzig diese Stelle verwaltet. So sah ich mich nun vor einiger Zeit veranlasst, mich in Hannover um die freiwerdende Stelle an der Akademie flir Musik und Theater zu bewerben. Diese war im" MEI OS" bzw." MUSICA" öffentlich ausgeschrieben. Wie ich auf Umwegen aus Hannover höre, soll ich dort in die Reihe der Bewerber aufgenommen worden. sein. Mein" Konkurrent" sigt Herr JoseffRu fer, ehemals Schiiler von Arnold Schönberg in den 25ziger Jahren. Später dann ein Schreibgewaltiger im deutschen Blätterwald der Presse. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Mann eine Kunstschule mit ihren Aufgaben xex********** д richtig verwalebiet ist. tet, da er ja ohne jede Kenntnis auf diesem Nun geht meine Bitte dahin, ob Sie vielleicht ein kurzes Gutachten xxxdi ii er mich die Stadtbehörde Hannover fertigen wirden? Ohne diese ausseren Hilfen scheint auch heute keine Stelle besetzt zu werden. Da Sie mich und meine Arbeit kennen, wäre ein solches Schreiben von allergrösster Wichtigkeito flir mich. Das Schreiben misste etwa folgende Punkte enthalten: Klinstlerische und pädagogische Leistung, Fähigkeiten als Schulleiter und Organisator. Da die Angelegenheit sehr eilig ist, misste das Schreiben möglichst bald an folgende Adresse gesandt werden: Herrn Oberstadtdirektor Wiechert,( 20a) Hannover, Rathaus. Kurz noch einige Daten über mich: von 1937 bis 1941 Lehrkraft an der Staatl. Hochschule für Musik in Berlin- Charlottenburg. 1941 xxx zum stellv. Direktor der Staatl. Hochschule flir Musik in Frankfurt a.M. ernannt. Nach Stillegung sämtlicher Kunsthochsculen( Goebbels- rlass zum totalen Krieg) 1945 mit dem Auf- und Ausbau des Staatl. Hochschulinstituts fiir Musikerziehung in Trossingen in leitender Position beauftrag Diese Stelle habe ich bis heute inne. Sollten Sie weitere Daten oder Unterlagen von mir benötigen, so stehe ich Ihnen hierfür jederzeit zur Verf igung. Wichtig ist folgendes, meine hiesige vorgesetzte Dienststelle, das Kultministerium des Landes Württemberg/ H ohenzollern in Tübingen, weiss von dieser Bewerbung bisher nichts. Es ist daher vorläufig eine vertrauliche Behandlung der Angelegenheit geboten. Dies auch in Bezug auf die Persönlichkeiten Hugo Herrmann, der hier die Städt.Musikschule leitet, und Herrn Direktor Hohner. Es wäre denkbar, dass Sie mit diesen Herren gelegentlich zusammentreffen. Meine Position wiirde ich aber hier sehr erschlittern, wenn meine Bewerbung in Hannover negativ entschieden werden sollte. Mit grosser Freude und innerer Anteilnahme habe ich Ihr weiteres Schaffen verfolgt. Leider bin ich hier nur auf den Rundfunk angewiesen. Aber ich hatte Gelegenheit viele neue Werke von Ihnen zuxkären, auf diesem Wege zu hören, die mich sehr stark beeindruckt haben. Ietztlich war es Ihr Honrkonzert, das von Brain hervorragend interpretiert wurde. Nun werden Sie Ihre Arbeit in der Schweiz aufgenommen haben. Ich wünsche Ihnen einen vollen Erfolg und hoffe sehr, dass wir uns nun bald einmal wiedersehen werden, nachdem wir räumlich ja garnicht mehr so weit voneinander getrennt leben. Fir Ihre freundliche Miihewaltung sage ich Ihnen meinen verbindlichsten Dank. S Mit den herzlichsten Grissen an Sie und Ihre liebe und sehr verehrte Gattin bin ich Ihr dankbar ergebener Ernst lothar v.Knorr IONA Ernst- Tothar v.KNORR K3335 8 851,8 ( 20a) Hannover, den 14.11.1952 Walderseestr.100 булозвать Lieber, sehr verehrter Herr Dr.Hindemith! Es wird Zeit, dass ich mich wieder einmal bei Ihnen melde. Seinerzeit bat ich Sie, mich bei meiner Bewerbung um Hannover zu unterstitzen. Ich weiss nicht, ob Sie meiner Bitte entsprochen haben, möchte Ihnen aber doch mitteilen, dass ich unter vielen Bewerbern zum Direktor der Akademie für Musik und Theater gewählt wurde und seit dem 1. April ds. Jahres hier wirke. Die Arbeit macht mir viel Freude und ich hoffe seh dass ich sie meinen Vorstellungen gemäß aus- und aufbauen kann. Sehr dankbar wäre ich Ihnen, wenn Sie hier einmal vor den Studierenden und dem Lehrkörper sprächen. Wenn Sie wieder in der Schweiz sind, fiihrt Sie Ihr Weg hoffentlich auch einmal hierhin. Ich wiirde dann dafir sorgen, dass Sie hier eines Ihrer Werke entweder durch den Oratorien- Chor oder in der Oper zur Aufführung brächten. Das hiesige Kultusministerium legt grossen Wert darauf, dass Sie hier einmal ein Werk von den dirigieren. Vielleicht lässt sich dieser Plan doch einmal durchführen, wenn Sie auch sicher mit Terminen in Europa sehr liberhäuft sind. Vor wenigen Tagen sprach ich hier Arndts aus Berlin, deren Sie sich sicher auch noch erinnern. Wir haben uns lebhaft über Sie und Ihr Schaffen unterhalten. Ich habe mich hier gut eingelebt und bin sehr froh, dass ich wieder in einer grösseren Stadt wirken kann. Trossingen wurde auf die Dauer zu eng. Die Hohnerei bemiiht sich ja riihrend um einen kulturellen Aufbau der erzieherischen Arbeit aber Mary Trossingen ist eben doch sehr way! Zum Musikstudium gehört eigentlich die grosse Stadt. Her stehen nach dem beabsichtigten Weggang von Werner Egk die Gazetten davon voll, dass Sie Direktor der Berliner Hochschule werden sollen. Gestern las ich einen Stuckenschmidt- Artikel dariber. Ob Sie unter den obwaltenden Umständen wirklich eine Tätigkeit in Berlin anstreben? Ihre Symphonie" Harmonie der Welt" habe ich mehrmals mit grösstem Interesse gehört. Welcher Bogen wird in diesen Werk gespannt! Die Musikwelt ist Ihnen zutiefst dankbar fiir dieses herrliche Werk. Ansonsten stossen sich hier die Musiken aller" Richtungen" hart im Raam. Hentze, Nono, Boulez sind die" genialen Vertreter" der sogen.neuen Musik. Aber was fiir Vertreter?- Mit dem wohllöblichen Herrn Hentze hatte ich ein langes nächtliches Gespräch. Wenn Sie herkommen sollten, werde ich Ihnen davon berichten. Ich kenne von diesem jungen Mann noch Werke aus der Zeit vor dem Umbruch, die in einem feuchtfröhlichen H.J.- Stil a la Spitta geschrieben waren. Diese Zeit scheint Herr Hentze ad acta gelegt zu haben. Meine heutigen Zeilen sollen Ihnen aber keinen Musikbericht aus der alten Welt bringen, sondern sie sollen Ihnen meine Verbundenheit zu Ihrem 57.Geburtstag bekunden. Seit nunmehr 33 Jahren habe ich Gelegenheit gehabt Ihr Schaffen mitzverfolgen diirfen. Es war in Heidel berg als wir uns im Hause Dr.Iobstein vor vielen Jahren erstmals ken nen lernten. Seit dieser Zeit ist mancher" Erdrutsch" erfolgt. Und doch: man lebt und ist eigentlich ein gliicklicher Mensch. Fiir Thr neues Lebensjahr darf ich Ihnen von Herzen alles erdenkbare Gute wiinschen. Mögen sich auch Ihre kiinstlerischen und schöpferischen Gedanken alle erf illen. Hoffentlich geht es Ihnen und Ihrer sehr verehrten Gattin recht gut. Ich hoffe immer auf ein Wiedersehen und kniipfe die Bitte daran, dass es im Jahr 1953 Wirklichkeit werden möge. Wenn es Hannover sein sollte, dann wäre ich ganz besonders glücklich.Nehmen Sie mit Ihrer lieben Gattin die herzlichsten Grüsse auch von meiner Frau stets Thr Trust Lothar v. Kuan Tover( os) HOME IRL CL dimebaiH. 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Seinerzeit bat ich Sie, mich bei meiner Bewerbung in Hannover zu unterstitzen. Ich weiss nicht, ob Sie meiner Bitte entsprochen haben, möchte Ihnen aber doch mitteilen, dass ich unter vielen Bewerbern gewählt wurde und nun seit dem 1. April ds. Jahres hier wirke. Die Arbeit macht mir viel Freude und ich hoffe sehr, dass ich sie meinen Vorstellungen gemäß aus- und aufbauen kann. Sehr dankbar wäre ich Ihnen, wenn Sie hier einmal vor meinen Studierenden sprächen. Wenn Sie wieder in der Schweiz sind, fiihrt Sie Ihr Weg hoffentlich auch einmal hierher. Ich wiirde dann dafiir sorgen, dass Sie hier eines Ihrer Werke durch den Oratorien- Chor oder aber in der Oper zur Auffihrung brachten. Das hiesige Kultusministerium legt grossen Wert auf eine solche Verbindung mit Ihnen. Also vielleicht lässt sich dieser Plan doch einmal durchfiihren, wenn Sie auch sicher sehr mit Terminen iiberhäuft sind. Vor wenigen Tagen sprach ich hier Arndts aus Berlin, die Sie sicher noch in guter Erinnerung haben? Wir haben uns lebhaft iiber Sie unterhalten. Ich habe mich hier gut eingelebt und bin sehr froh, dass ich wieder in einer grösseren Stadt wirken kann. Trossingen wurde auf die Dauer doch zu eng. Die Hohnerei bemiiht sich ja riihrend um einen kulturellen Aufbau der dortigen Arbeit aber es ist eben doch eng und unproblematisch. Zum Musikstudium gehört eigentlich die grosse Stadt. Hier stehen nach dem Weggang von Werner Egk die Zeitungen davon voll, dass Sie Direktor der Berliner Hochule für Musik werden sollen. Gestern las ich einen Stuckenschmidt- Artikel dariiber. Ob Sie unter den obwaltenden Umständen wirklich eine Tätigkeit in Berlin anstreben? Ich kann es mir kaum denken. Ich Habe Ihre Symphonie der Welt mehrmals mit grossem Interesse gehört. Welcher Bogen wird in diesem Werk gespannt. Die Musikwelt wird Ihnen zutiefst dankbar fiir dieses herrliche Werk sein. Ansonsten stossen sich hier die Musiken aller" Richtungen" hart im Raum. Henze, Nono, Boulez sind die" genialen Vertreter" der neuen Musik Aber was fiir Vertreter! Ich möchte mich dariiber nicht weiter auslassen. Wenn Sie herkommen sollten, werde ich Ihnen von einem nächtliche Gespräch mit Herrn Hentze berichten, das mir symptomatisch fiir diesen jungen Mann zu sein scheint. Ich kenne noch Werke von ihm, als er noch in einem feuchtfröhlichen H.J- Stil a la Spitta schrieb. Na, diese Zeit scheint Herr Hentze ad acta gelegt zu haben. Diese Zeilen sollen Ihnen aber keinen Musikbericht aus der alten Welt bringen, sondern sollen Ihnen meine Verbundenheit zu Ihrem bevorstehenden 66. Geburtstag bekunden. Seit 42 Jahren habe ich nun Gelegenheit Ihren Entwicklungsgang mitzuverfolgen. Es war in Heidelberg, als wir uns erstmalig im Jahre 2. kennen lernten. Vielleicht war es auch schon friiher, das weiss ich nun nicht mehr genau. Wir trafen uns im Hause Dr.Lobstein oben am Schloss. Seit dieser Zeit ist mancher" Erdrutsch" erfolgt. Und doch, man lebt und ist eigentlich ein glücklicher Mensch! Für Ihr neues Lebensjahr darf ich Ihnen von Herzen alles Gute wiinschen. Mögen sich auch Ihre kiinstlerischen Vorstellungen und Winsche alle erfiillen. Das walte Gott! Hoffentlich geht es Ihnen und Ihrer lieben sehr verehrten Gattin recht gut. Wir hoffen immer auf ein Wiedersehen und kniipfen die Bitte daran, dass es im Jahr 1953 Wirklichkeit werden möge. Wenn es Hannover sein sollte, dann wären wir ganz besonders gliicklich. Nehmen Sie mit Ihrer lieben Gattin die herzlichsten Griisse auch von meiner Frau stets Thr Trust- Lothar v. Kuor. sae.. 35 xooms( BOS) 005.109999 ! du imeniH. TONIO Tee bruederI -tenis?.sblom endI ied. Jemnie obejw doin dates briw et -19 a 1evonnant grodowed veniem ied doim sie doi and dies reded gedoongatre i recien of de doin eaiow do.nasdite. Niedrewed neoiy rep asb nelietim docb 19ds nend eddoom Ew old axBL.2b A. 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Das Opernhaus liess mich wissen, dass Sie ab 7.11. hier in Hannover zur Probenarbeit anwesend sind. Ich komme erst am 9.11. aus Wien zurück und ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das Zusammentreffen in der Akademie so legen könnten, dass meine Teilnahme daran möglich wird. Diese Bitte trage ich Ihnen noch einmal gesondert vor und gleichzeitig sollen diese wenigen Zeilen eine Erinnerung darstellen, dass Sie es freundlicherweise übernommen hatten, mit meinen Studierenden in ein zwangloses Gespräch einzutreten. Hierfür sind wir Ihnen äusserst dankbar. Ich freue mich ganz besonders, Sie und hoffentlich auch Ihre sehr verehrte Frau Gemahlin bei dieser Gelegenheit in Hannover nach vielen Jahren wiederzusehen und begrüsse Sie herzlichst als Ihr sehr ergebener v.K. ( Prof. von Knorr) Beef redo amoispoffob cod gifs and seb der Gemba doon for In.ca doll on noteb, sustento onion sex coef ba atm fs E gliendoffs boy ondoany lenska doon norddo e ate at debatire nonid har busieron existed Ebert fedolized he souped ofte dat toofdst wton( do 2011) Der Direktor Herrn Prof. Dr. Paul Hindemith Zürich / Schweiz Lieber Herr Hindemith! K 3335 3 851,10 18. Februar 1956 Gestern hatte ich Besuch von einem Schüler von Ihnen, Helmut 29 Gericke, Leipzig, Hainstr. 9, der vorgab, in den Jahren 1927 bei Ihnen in Berlin an der Hochschule studiert zu haben. Ich hatte den Eindruck, dass er in seiner Tätigkeit beim Leipziger Gewandhaus sehr unglücklich ist und eine Verwendung in Westdeutschland anstrebt. Kennen Sie Herrn Gericke näher und können Sie mir etwas über seine künstlerischen Fähigkeiten sagen? In der Anlage füge ich Ihnen 2 Programme aus jüngster Vergangenheit bei. Wir haben des öfteren hier Werke von Ihnen in unsere Programme einbezogen. Es ist im Lauf von etwa einem Jahr Ihr gesamtes Sonatenwerk zur Aufführung gelangt. Vielleicht macht es Ihnen Freude, diese beiden Programme für Ihre Akten zu erhalten. In der Hoffnung, dass es Ihnen und Ihrer lieben Frau recht gut geht, begrüsse ich Sie herzlichst in alter Verbundenheit als Ihr 1.K. ( Prof. von Knorr) 上 Jug#box sest tabou ze edith Scot D Der Direktor Herrn Prof. Dr. Paul Hindemith Resedastrasse 20 Zürich 8 Schweiz Lieber und sehr verehrter Herr Hindemith! K3335 8 851, 44 25. Mai 1956 Wie ich erfahre, werden Sie im November ds. Js. hier in Hannover die Leitung eines Konzerts des Opernhausorchesters übernehmen. Wir Hannoveraner sind sehr glücklich darüber, dass Sie endlich auch einmal in unsere Stadt kommen werden und wir knüpfen daran die Bitte, doch zu erwägen, ob es nicht denkbar wäre, dass Sie aus diesem Anlass in der Akademie einen Vortrag übernähmen. Dieser Vortrag könnte mit Kammermusikwerken von Ihnen umrahmt werden. Da Sie sicher mehrere Tage in Hannover anwesend sein werden ich nehme an, dass Sie auch die Probenarbeit für das Konzert leiten- liesse sich der Vortrag Ihrerseits doch sicher einrichten. Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir baldmöglichst mitteilten, ob Sie diesen Vorschlag akzeptieren und ggbf. das Datum bekanntgeben könnten, da wir auf lange Sicht planen müssen. Dass ich mich ganz besonders freue, Sie und hoffentlich auch Ihre sehr verehrte liebe Gattin bei dieser Gelegenheit wiederzusehen, brauche ich Ihnen nicht zu versichern. Hoffentlich sind Sie gesund von Ihrer Reise nach dem Osten zurückgekehrt. In Erwartung Ihrer baldigen Nachricht bin ich mit herzlichen Grüssen und einer freundlichen Empfehlung an Ihre liebe Frau Ihr alter v.k. ( Prof. von Knorr) diare both Lus C300 OS seasxresses Idlehni roll rederov se 50 rodet! Tovonast aid int as rodmevom eta abar, effets dol DIY I mondstad faeda90 ob asosol dente sitedelb Ismate doce oilbao 912 anabadieb dobolig anse bate IVONIBH doob id efb meiab metqui ch bau dobie nogmod beta at aasinA monstb aus at each so zeinab doin as do mega s -mel tim at gay teesi rondinodu geovne 190 no busy hide cox mend now revam enden doi- mebrew ntes breaewas TOYOH i ens sistem odola st& ac dota saaeid- od te tresno Bab 1 Jisdisgodoi si fove of East As notifoite reffore toob alobalo b 4 oid do not Itory Em darfoliatablad te et2 now redne mond of ronda dedendused mods asb dgg bau mersitosis foeto posib Teeth nonala vile ogme I IUS II b Edsa sad dove doi Idnetton hane1891 arobnoaed gas doim dot baed edouard medhedsrebelw redmogsI00 best fod mide edet eddoxey -sora de mob og eats sdl tov bawang si baie dotnetol noaa Hofsted mot mid todos to FBInd Mort edell I de guidelem nedobno .dided wid I onie bru Der Direktor Herrn Professor Paul H in dem i th z. Zt. Hannover Hotel Luisenhof Lieber Herr Hindemith! K3335 B 854, 42 12. November 1956 Wie gestern mit Ihnen verabredet, gebe ich Ihnen in der Anlage die Diskussionspunkte für morgen bekannt. Eine Bitte darf ich äussern: heute rief mich Herr Dr. Sprengel an, der an allen musikalischen Fragen der Akademie sehr interessiert ist und unsere Bestrebungen sehr fördert. Er möchte gern an der Diskussionsstunde teilnehmen. Ich hoffe, dass Sie dagegen nichts einzuwenden haben. Vielleicht kann ich Ihnen dann Herrn Dr. Sprengel, der sich für die künstlerischen Dinge in Hannover besonders einsetzt, kurz vorstellen. Wie verabredet, hole ich Sie morgen früh um 10,45 Uhr vom Luisenhof ab. Mit herzlichen Grüssen an Sie und Ihre liebe Gattin bin ich SOSAI STAL for atas nasa asdehisted Rehnevate di menanal Jote on 999 abouter weil vachuter luchu Hen H., by Paul this demith не K3335 B 851,15 Am 16. Nov. 1960 feiem lie cum Theren 65. Gebreitstag. Freunds und Unchanger this head and Becunderer Luck feheffers aus aller Well werden thuer aus digun Aulas gedenken. In diesen grossen Kreis du Grafilantin möcht ich mich einer als einerben. „ Kulturen gegenseitiges Keemulanm liegt min 39 Falun funk. Jun 4. Ubel begequeten wou wees in Jake 1921 on Donneschingen as folgte dann es wan bir den gumminsann Freundellex Riegle. Zusammensein nach incen nach uncen Koupel in Heidelberg que auf etudere mich noch daran voic Fram Lotten fre Abendstende ariffonatate in иелен pater auch r ли зашу natheteres ий -- aufforderte nach deres zu spielen Das geschah dazu auch Shrerseits mit viel humor. Vielleinneven for viclo troch an diese Begegnung? Es folgten die talise in Ble., die was dann über den pusontich precinds deaftlichen Koubatt in aus auch aberts mafing in der damals von mir geleiteten Hadt. Volks. u. Sigreed much releuch Blur. Keukölln – der spat bumbattle. de V. H. S. Jerp Ben. – gesammenfaldt. 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Traber und down eingelassen dir dey beh damit wir sehr der deutete Mussell and Thr und auch Then be coundens vecternschaffen verbundmist. as them Wenn ich ein am нейр feletup ucchi can gripe ucchcem große grope Britte aipen dent innigster drift, dann were even febertstags veusch you Heven cen Foto Bild mit Widening zu abatten. Wich for wunden min damit die allergropit Freude bereitung wil de Eufüllung dieses Hauschie Zeilen für Ich hoffe, daß dieses Geburtstage flights in beter undert eneichte und begripe fie, lieben Master this demith, much Пейил The leche fetten zugleich im kamen mein Free at licht He getreuter GLv. 1. forgehen waren, Et.. K. V. wis weer texter den Verwendten Hum 16. Fran bin de Ande Farishio На нова Наплашь Ниши K3335 B 851, 17 L. H. Hindurth; Уй девітад Zu. Three bb. Geb. Tag sende ich thuen meine und meiner Fran allubenglichste Glückwünsche. Ich hoffe, daß diese Frilen bir quture Hotelbefinden eereiden. Möges auch über in 67. 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