———— 1 Aron ein bꝛudermo yſt vnd hoͤhſter biſchoff NVIII Abel der ander ſone ade vnd der ierſt mertrer ein anfang d kirchẽ Abgoͤtterey weñ vñ wo ſie veſpꝛũg gehabt habe. XIX Abꝛahams geſchlecht iſt anzaigt XXILXXII Abꝛahã hat ſeinen ſone yſaac geopffett XXII Abdon vnd Sennen hohberůmbter mañ zweß 3 Abbas ſiculus ein mechtiger docto: CCXLII Agker tihůngen mit miſt hat Saturnus erd acht. XXNXNV Achacius ein ritter Criſtt(XII Achaia die gegent vnd was dariñ ſey CCLXXIIII Accurſius von Floꝛentz der rechten hohgelertet maß 3 C ¶ Dam wo vnd wie er erſchaffen ſey VI IlAdam vnnd Eua ſind auß dem Paradeys geſtoffen Adam vnd Eua wielang ſie gelebt vnnd wieuil kinder ſie gehabt haben Adel weñ vnd warumb er hie anfang hat XX Adꝛianus der. rv.roͤmiſcher kaiſer(CXII Adauctus ein heilliger criſtenicher man Adoaldus aglulphi des koͤnigs ſone CLII Adeodatus babſt ein roͤmer CEIII Adꝛianus der erſt babſt ein Roͤmer(LXNV Adeulphus koͤuig zu Engelland CLNXN Adrianus der ander babſt ein roͤmer CEXX Adrianus der dꝛitt babſt ein roͤmer CLXXNI Adelb ertus biſchoff auß edelm geſchlecht der be⸗ ham gepomnmnĩ⁊(ILXNXII Adeobaldus Vltraiectenſiſcher biſchoff. 318.. Adꝛianus ð vierd babſt auß Engelland((II Adꝛianus babſt der fuͤnft ein genueſer C Adolff ein graff von Naſſaw Roͤmiſcher koͤnig J»n Affrica die innſel wañ ſie iren namẽ hab XIIII Affra vnd Hylaria mertrerin XNV ¶ Grippina ein weib Germanici XCVII Lgrppa der groſs ein ſone ariſtoboli R XCVII Agapitus iungling vnd martrer(NVIII Agatha ein heillige iunckfraw.(XX& Dgues heillige iunckfraw ein Roͤmerin V XIIII Agathon abbt heilligerman(XXXIII Agapitus babſt ein Roͤmer CXLIIII Agi lulphus koͤmg Longobardoꝛum(L Agatho babſt ein Siculus CEVI Agapitus der ander babſt ein Roͤmer CLNNVI AAineöin mechtiger doctoo(CNXI IAlltere der werlt vnnd menſchen wieuil der ſein vnd gerechent werñ VI Alter der werlt weñ ſich das ander anahe&X1 Alter der werlt weñ ſich das dꝛitt anfahe XXIL Alkeyro die koͤnigclich ſtatt in Egypto wer die ge ltar des opffers wie ð geſtalt ſey XXXIII Alter der werlt das vierdt anfang VI Alter der werlt fünftes anfang ILXIIII Alexander der groſs kaiſer regirt ⁊c·,„ LXNV Alerandria groſſe ſtatt in Egypto LXNVII Alexandra ein weib alexandi des iůdiſche koͤnigs LXNXNVIII Alter der werlt das ſechſten anfaͤng CV Alerander der erſt bab ſt ein roͤmer(NXI Alerander roͤmiſcher kaſe(XVII Alexander ritter auß der ſchar Thebeorum 2232*—. Allexius heilliger beichtiger ein Roöͤner „„„„ CXNV Alaricus ein koͤnig gothoꝛum CXXNV Allexander ein belijnbter arzt(NXXNVI Alb oinus koͤnig Longobardoꝛum was der Wel⸗ ſchẽ land gezwang thůn habe(XLVII Albinus biſchoff ʒu andegauo CLNIIII Alcuinus lermaiſter Caroli des große CLNVI Aldegiſius ein ſone Deſiderij iſt zů den gezeitten et nyder gelegen(LNVII Albania die gegent vnd it gelegenheit „„„ Albꝛecht graff ʒu Bamberg iſt enthawbt von ey gem kaiſe.(LXXIIII Apharabius ein treffenlicher philozophꝰ(C Alexander ð ander babſt auß N 0 0 85 Alexandet der dꝛit babſt von Senis(CII Almericus der ſechſt koͤnig zu Jheruſalmm „(((IIII Alb ertus ein beruͤmbter ritter(CCIIIX Aipaid is ein h eillige fraw von Cudota CC Alexander der vierd babſt auß Campania — CCXI Albꝛecht von Tarpano helliger mañ((CXII Alexander der fůnft babſt auß Candia nn.... ⸗ Albꝛecht hertzog ʒu oͤſterreich roͤmiſcher koͤnig Aphonſus ferdinandi koͤnig viel ſich von einem ßpferd todt CCCXLVIII Alter der werlt das ſechſt(CEIIII Alexander der ſechſt babſt auß Valeneia puͤrtig CLVII Alt er der werlt das ſybenrt(LIX Alt er der werlt das letſt CCLXI vnd 8 J Abertus der groſs võ Lawbing puͤrtig pꝛediger oꝛdens 5 CCXIIII Nexand er von ales doctor(CCXIIIIT Alerand er de villa del der heilligen geſchꝛift ein le 3„((CXIIII Albꝛecht der erſt hertzog ʒu oͤſterreich Roͤmiſcher lönss 6 Albertus von Padua auguſtinet oꝛdens Albẽrtus Bꝛixiauus prediget oꝛdens 8 Amaʒonia lannd das die wieber habẽ regirt. Wue das herkomen ſey Ambꝛoſius ein kriechiſcher dyacon CXVII Ambꝛoſius biſchoff zu Mayland CXXXIIII Amalaſintha koͤnigin gothoꝛum ein wittib CXLIII Amandus biſchoff zuů Traieckt CXLVIII Amelius vnd amicus zway kinder(LXIIII Ambꝛoſius von Floꝛentz general CXLV htipater ein ſchaffer des iudiſchen lands vñ Adaſts ſein weib LXNXXIX Anna die můter Marie wieuil ſie mane vnd kind er gehabt hab XCV Anwalde od ambtlewt iudee wer die geweſen 5 XCV Andreas der appoſtel vnd ſein leben(CVI Anacletus ein babſt von gepurt ein Kriech CVIII Anthonius pius der. cvi. roͤmiſch kaiſer CXII Anicetus babſt der gepurt ein ſyrier CXIIII Antherus bab ſt ein kriechiſcher CNVIII Anaſtaſia ein edle roͤmerin CXXIII Anthonius der abbt hat zu den zeitten geſchynen CXXNI Anaſtaſius babſt ein toͤmer geweſt XXXIII Anaſtaſius der ander babſt ein roöͤmer(E Anaſtaſius kaiſer des roͤmiſchen reichs(XLI Anaſtaſins mit dem ʒunamen anthemius kaiſer CLXI Alnaſtaſius der roͤmiſchen kirchen liberey mayſter CLXNXIII Anaſtaſius deꝛ dꝛit babſt ein roͤmer CLXNV Anßhelmus biſchoff zu Luca CXCVII Anßhelmus ein hoh gelerter man CXCVII Anaſtaſius der vierd babſt ein roͤmer 8 Anßhelmus der beluacenſiſch biſchoff CCIIII Anthonius von Padua parfůßer oꝛdens C Anthonius de butrio ein iuriſt CCXLII Anthonius cernuſanus artzz CC&LV Anthonius guaynerius namhaftiger artzt CCXLVI Anthonius ertʒbiſchoff ʒu Hor entz CCLI Anthonius roſellus ein iuriſt CCLVI Anthicriſt wie der den glawben verfolgen wirdt (CCE&N 21 Pis ein koͤnig Sichinioum NXVI Appollo hat die harpffen erfunden 3 XNVIII Appollinaris ein biſchoff zu Rauenna C Appollinaris ein ander biſchofff(XIII Appelles iſt ein ketzer geweſt CXIIII Appollinius ein roͤmiſcher ratgeb Y Appolonia iunckfraw vnd ir heilligs leben CXX Appollinaris ein heilliger biſchof CXXXIIII Quulegia die ſtatt wer die gepawt habe LI Aquila ein iude ein außleger des geſetz Moy⸗ „ CCXIII rcha Noe wie die gepawt was XI Arius iſt der fůnft koͤnig aſſrioꝛum geweſt — f. Artus auch ein koͤnig aſſirioꝛum XNVI Armaniter iſt der acht koͤnig geweſt aſſirioꝛum XXVIII Archa Moyſi wie die geſtalt vnd wʒ dariũ geweſt XIX XXNVIII XV XXXI Ariſtides ein naturlicher maiſter CXII Arnobius ein hohgelerter man(XXVIII Arrius ein ketzer von dannen komen die arriani CXXX Arſenius ein heilliger aynſidel CXXXIII Archid ius kaiſer des groſſen thodoſij ſone CXXXIIII Arthurus koͤnig ʒu bꝛitthonia CCXLIII Aratoꝛ roͤmiſcher kirchen cardinal CXLIII Artharis flauius koͤnig Longobardoum(L 89 koͤnig danoꝛũ iſt zu mayntz getawft wor den 35 L Arnolphus der ſibend franckreichiſch kaiſer 5 5 CLXXIII Arnulphus ei heilliger man CXCII Amnoldus de villa noua ein naturlicher maiſter CCXXIIII Sia die innſel wo die gelegen ſey vnnd von Al wañ, ſie den namen habe XIII Aſſeneth was Joſephs weib XNSVI Aſteſanus adechtiger man parfůßer oꝛdens CCXNVIII Thenos die ſtatt vnd wer ſie gepawt hab XNVII XLIIII Athlas was groſs erfarn in dẽ geſtirn XXVIII Athanaſius biſchoff zu alerandria(XXXI Athaulphus ein koͤnig der gothierr XXNV Athila koͤnig hunoꝛum genant ein gaiſel gots CXNXVIII vnd wie er geſtoꝛben ſey CXL Attica die gegent vnd ir gelegenheit CCLXXIIII Arns die ſtatt wer die gepawt hab XCI Aulus gellus roͤmiſcher oꝛato:(CXIIII Aurelianus roͤmiſcher kaiſer CXXL Auguſtinus ein biſchoff zu hyppone CXXXVI Aurea faſt ein heillige iunckfraw CLIIII Auguſtins leichn am iſt hie gefůert gein Papiam CLXIII Auicenna ein hohberuͤmbter artzt((II Auerrois auch ein artzt(CII Auenzoar ein achtper artzt CCII Auguſtinus von ankona auguſtiner ordens CCCXXNVI Ayſtulphus ein koͤnig Longobardoꝛum 138 CLXNIIII Aymo ein engeliſcher general parfůßer oꝛdens CCNIIII Azo ein rechtgelerter vdn Bononia puͤrtig(CVI IAſſerfluſs des paradiſs — wie die genant ſein VII VIII FBabilon der thurn von weme vnd war umb er gepawt warde XVII XVIII Babiloma ein hawbtſtatt in kalden XXIIII Balaam ein beruͤmbter pꝛophet N Babilon iſt hie zerſtoͤrt woꝛden LXV Bayern wann die anfang gehabt habe XVCII CCLXXNXII Barnabas einer auß den ʒwayund ſibentzig 1 0 V Battholomens ein appoſtel vnd ſein leben Cy π —— EERnn — ι˖ A . EELE LS A EDS=HFHDELEN Baſilius der groſs ein heilliger biſchoff Baſilidas ein ketzer vnd ſynnreich man CXI Baſſianus anthonius roͤmiſcher kaiſer CXVII Barbara ein heillige iunck fraw CXXXIII Babenberg ſtatt des franckenlands von wem ſiie den namen habe CLXXNIIII Baldyinus der ander koͤnig zu Jheruſalem 8 CXCVI Balduinus der dꝛit koͤnig zu Jheruſalem Balduinns der ſybend koͤnig zu Jheruſalem Bartholomeus bꝛitianus groſſer leret(CXI Baldus von Paruſs mechtiger doctꝛ CCNXNVI Bartholomeus von Saliceto gelerter man CCXXNNVI Bartholomeus von vrbino ſant Auguſtin oꝛdens CCXXNVII Barbara kaiſer Sigmunds weib(CXLII Saſel ſtatt in Sch weitzerlandt CCXLIII Bartholomeus de montagnano CCXLV Bartholomeus piſanus pꝛediger oꝛdens CCXXNVIII Bartholus faſt ein berůͤmbter doctoꝛ((XXX Belt wie die erſchaffen ſey 1 Belt die iſt vierlay 14 Berck die got in ſechs tagen am anfanng gewůlrekt hat II III LII V Bebens art hat Neomena bedacht Bein wie den Noe zum erſten erpaut har XI XNVIII Belt iſt in drey tayl getaylt Aſiam Affricam vnnd Europam XII Belus iſt ein koͤnig Aſſirioꝛum geweſt XVII Belocus der.ic.koͤnig Aſſirioꝛum XXNVIII Berillus ein biſchoff zu Boſtremo(CNVIII Benedictus heilliger abbt was CXLIIII Beltzarius der man geſtreng in waffen CXLV Benedictus der erſt babſt ein roͤmer CXLVI Benedietus der ander babſt ein roͤmer CLVI Beda bꝛieſter auß engelland CLVIII Benedicten leichnam iſt hinweck genomen CLVIII Benedicten leichnam auch ſeiner ſchweſter wardẽ hie anderwo entragen CLXIIII Bernhardus des groſſen kaiſer Karls enicklein CLNVIII Benedictus der dꝛit babſt ein roͤmer CL&XXR Berno abbt ein heilliger man CLXNIII Benedictus der vierd babſt ein roͤmer 8 CLXSXIII Berengarius erſt weliſch koͤnig CLXNSVI Behamer land weñ das zu dem glawben komẽ ſey vnd wer des lands hertzogen ſind geweſen CLNXNVII Benedictus der fůnft babſt ein roͤmer 2 8 CLXXNVILII Benedictus der ſechſt babſt auch ein roͤmer CLXNXVIII Benedictus der ſibend auch ein roͤmer CLLN&NX& Bernhardus abbt Claraualle CC Beſſarion ein kriechiſcher cardinal Benedictus der acht babſt ein Tuſeulaner 3 CLNNNV Benedictus der newnd babſt auch ein Tuſeulanet C Berengarius doctoꝛ vnd ſyñreicherman(&C Benedictus der ʒehend babſt auß Campania (CXCI 0 CCXCVIII Berg in burgundia iſt ʒerriſſen vnnd hat vil men⸗ ſchen erſchlagen„ Benedictus der dꝛeyzehend babſt(CCXXXII Begharten die ſich mit gaiſeln ſchlůͤgen 3 5 CC&RXXNV Berññ ſtatt in der Venediger hand komen iſt XCCXXXVII Bernhardinus von Senis ſant Franciſcen oꝛdens CCXLVIII CCLII Bernhardus cõpoſtellanus in beden rechten mech tiger doetoꝛ CCXIII Benedictus der.ki.babſt pꝛediger oꝛdens 5 CCCXNIN& Benedictus der.rij babſt von Tholoſa CCXXVIII Biſchoff wer ſie in dem alten teſtament ſein gewe⸗ ſen XXV XSIN XXNVIISE Bipertus ein fůrſt zu Lothꝛingen heillig „„ Blaſius ein heilliger biſchoff(CXXVI Blandus flauius von voꝛgaul CCNLVI Bollen zuſpinnen vnd beraytten hat Ninerua be⸗ dacht XXVIII Bononia die ſtatt wer die gepawt hab LXII Bonifacius der erſt babſt ein roͤmer(XXXIII Bohecius ein criſtenlicherman CXLI Bohecia die gegent vnd ir gelegenheit CCLXXNIII Bonifacius ð ander babſt ein roͤmer CXLIIII Bonifacius der dꝛit babſt auch ein roͤmer CXLVIII Bo mifacius der vierdt babſt ein marſilier 18 XCIXLVIII Sonifacius dẽr fůnft auß campania purtig(L 55 ahtd f6reſ⸗ CLXIT onifacius der ſechſt babſt auß Tuſcia 8 e ene Bonifacius der ſibẽnd des vaterland verſchwigen i CLNNXN Bonifacius der newnd babſt Neapolitaner 5 CCXXXII Boꝛſius marggraue vnd erſter hertzog zu 6 Bonauentura auß Tuſcia půrtig cardinal XCCXIIII Bonifacius der acht ein Campanier(CNIX Bonauentura von Padua pꝛediger oꝛdens CCXNVI Bꝛandañus der ein heilliger abbt geweſt iſt 38 ̃XLIII Brittania wo das gelegen ſey XLVI Bnugitta ein hellige nöckfrawiin ſehotte XLIII Bꝛijno ein biſchoff zu Coͤlen CLNXXI Bꝛuño iſt der erſt carthewſer geweſt CXCIII Bꝛieſter. Johann wird ein ytlicher oͤberſter in india genant CXCVII Buůgitta oder Birgitta ein heillige wittibe 25 CCXXXII Bꝛix die ſtatt iſt in der Venediger hannd komen CXLV Burckhardus ein heilliger biſchof zu Wurtzburg CLXIIII Bulgaria hat ʒu den gezeitten dẽ glawbe an ſich ge nomen CLXXI Burdinus wardt fůr einen babſt lauffgewoꝛffen CXCVII Bñderzaichin ſein deßmals geſchehẽ CCXXIX Ayn wz erſter ſone ade K vnd Eue IX (Cuayñan ein ſone Enos IX Carthago die ſtatt wañ ſie den namen hab XL Cayus caligula der vierd Roͤmiſch kaiſer CIII Calixtus bab ſt ein roͤmer CXIIII Cayus babſt ein Dalmacier CXXII Coarus roͤmiſcher kaiſer hat mit zwayen ſeinen ſůnẽ getegirt CXXIII CXXXNV Setetnk Caſſianus diacon criſoſtomi Caſſiodoꝛus von Rauenna hohgelerter man CXLHI Caſſinum das doſter wenn das gepawt iſt XXLIIII Canon babſt auß Tracia puͤrtig CLVII Carolus marcellus Idpini des eltern ſonekoͤnig ʒu franckreich CLXIII Carolomannus der elter ſone caroli Marcelli CLNSIIII Carolus der groſs warumb er alſo genannt vnnd wo er gepoꝛn ſey—5 CLXVII Carolus der grofs wie vil er lãd hab du dem reich bꝛacht vnnd wo er geſeſſen ſey vnnd wie er ge⸗ ſtalt ſey geweſt CLXNVIII Carolus der ander kal genant Koͤmiſcher kayſer Carolus der dꝛitt roͤmiſcher kaiſer groſſus genannt 8 e EXXII Caroliſche geſchlecht hat hie mit Lud wigen dem kaiſer ende genomen(LXXIIII Campanus ein treffenlicher lerer CLNX&IX Caliſtus dẽr ander babſt ein burgũdier(XCVI Carolus der vierd roͤmiſcher kaiſer CCNXSI Caſpar ſchlick dꝛeyer fůrſten cantzler CCXL Carolus aretinus ein poet CCXLIIII Caietanus von vincentz thumherr CCXLIIII Calixtus der dꝛitt babſt ein hiſpanier CCXLVI Carolus hertzog zu purgunde(CCLIIII Earolus auch hertzog zů burgunde CCLV Carolus koͤnig in cicilia Carolus der ander auch koͤnig cicilie(CXVIII Carolus der ande: koͤnig ʒu Neapolis het ſechs ſoͤne vnd fůͤnff toͤchter die alle zu groſſ⸗ er herrſchaft ko men CCX& Carolus der vierde roͤmiſcher kaiſer CCXXIX die hat den agkerpaw bey den Siculiern zum erſten erdacht XNV Celeſtinus der anderſbabſt Cerdo ein groſſer ketzer CXIII Eecilia ein heillige iunckfraw CXVI Ceſarius martrer vnd ander vil mer CXXII Celeſtinus babſt auß campania CXXVI Ceſarea ein koͤnig perſarum CLV Eeſarius biſchoff vnd heilliger man CLXI CXCVIII 1 5 der dꝛitt babſt auch ein roͤmer CCV Eeleſtinus der vierdt babſt von Mayland CCVIII Celtis ein poet ʒu Nůrmberg kroͤnt CCLVL Celeſtinus ð fůnft babſt ein gaiſtlicher cloſterman CCXNVIIIL Cipꝛianus ein mechtiger lerer der kirchen CXXI Ciriacus diacon vnd mertrer CXXIIII Ciriacus ein heilliger biſchoff CXXNXII Eleider der bꝛieſter des alten teſtaments wie die ge⸗ XXXIII ſtelt ſein Claudins der fuͤnft roͤmiſch kaiſer was(IIIL Eletus babſt von gepurt ein roͤmer Elemens babſt võ gepurt auch ein roͤmer CVIII Claudius roͤmiſcher kaiſer CXXI Elaudius ein poet von hiſpania CXXXIIII Elodoneus der erſt criſtenlich koͤnig zu franckreich CXLIII Cioſter duniacenſe von weme es gepawt ſey CLXXIII Clemens der ander babſt voꝛmals biſchoff zu bam berg CCLNXNXVIII Uemens deꝛ dꝛitt babſt ein roöͤmer(( Clara gar ein heillige iunckfraw CN Elemens der vierd babſt von narbona CCXIII Elara heillige iunckfraw pꝛediger oꝛdens CC& Elemens babſt der fuͤnft ein vaſconier CCXXI Clemens der ſechſt abſt ein cloſterman CCXXNVIII Clemens der ſibend babſt CCSSXII ECoꝛiñthus die ſtatt vnd wer ſie gepawt hab XXXIIII Codꝛus iſt geweſt det letſt koͤnig zu Athen 8 XLIIII Coleen wie vnd wer ſie gepawt hat XC Comodus Lucius Anthonius. xvij. 0 CV Conciliñ zu rome von. lr. biſchouen CXVIII Coꝛnelius babſt was ein roͤmer CXVIII Concoꝛdia ein ernererin yppoliti CXXI Coſmas vñ Damianus ertt XXIIIIT Concilium in der ſtatt Sinueſſa CXXNVI CXNVIII Conſtancius ein roͤmiſcher kaiſer Conſtantinus der groſs roͤmiſch kaiſer XXIX Conſtancius auch roͤmiſcher kaiſer CXXIX Conſtantinopel die kaiſerlich ſtatt wer ſie gepawt abe(XXIX Conſtantinus toͤmiſcher kaiſer CXXIX Conſtans auch roͤmiſcher kaiſer CXXIX Concilium zu Nicen võ.ccc. vnnd. viij. biſchoffen geſamelt XXX Caonalium zu conſtantinopel vö. cl. vetern geſam̃elt v Conciliũ dꝛitt zu epheſo geſchahe vnder kaiſer The⸗ —— E SS R nan g odoſto CXNXVI Coneiliñ dʒ vierde ʒu caleedonia Warde von ſechſt halbhundert. xrr. biſchoffen CXXXNVIII Concilium zu Aurelia geweſt CXILIII. Concilium zu conſtantinopel(¶NXLV Columbanus abbt vnd heilligerman(XLVI Concilium ʒu rom ʒu ſant Peter CXLIXð Conſtantinus der dꝛitt kaifer erwelt CLIIII Conſtans kaiſer ein ſone conſtantini CLIIII Conailium ʒu rom verſamelt CLLII Conſtantmnus der vierde roͤmiſcher kaiſer CLVII Concilunn zu conſtantinopel das ſechſt CLVII Comet iſt ʒu den gezeitten erſchinen dꝛey monat CLVII Concilium zu Aqulegia geweſen CLVIII QLonſtantinus babſt von gepurt ein Syrus CLX Cometen zwen ſind zu dẽ gezeitten geſehẽ CLXII Concilium zu rom ob man die pilde ſolt anpetten CLXIII Conſtantinus der funft roͤmiſch kaiſer CLLXIIII Conſtãtinus der ſechſt roͤmiſch kaiſer CLXIIII Conſtantinus der ander babſt roͤmer CLNV Concilium das ſibend zu Niceng CLXNVI Comet auch ʒu den ʒeitten erſchinen CLNVII Concilium zu conſtantinopel das fünft CLXXI Conradus der erſt kaiſer des vater erſchlagen iſt CLXXIIII Comet zu den gezeitten faſt wundergroſs CLXNINð Canrad biſchoue ʒu coſtentz(LXNðN Conradt der ander roͤmiſch kaiſer CLXXXNVI Comet iſt erſchinen zu der zeit kaiſer hemrichs CLXXXVI Conciliun zu vercel geſam̃elt(XC Conradt der dꝛitt roͤmiſch kaiſer CCL Concilium ʒu rome deßmals geweſt CCVI Conradt ein roͤmiſcher kaiſer((XII Concilium zu Piſan verſamelt CCXXXVI Conclium ʒu coſtnitʒ geweſen CCXL Coſtnitz ein ſtatt teůtſcher landt CC(CXL Concilium ʒu Baſel deßmals geweſt CCXLIII Concilium zu floꝛentz geſamelt CCXLIIII Coſias medieus zu floꝛen mechtig CXLV Conſtantinopel wie die beſtrnten ſey CGCXLIX Comet faſt groſs deßmals erſchinen CCLII II Conſtantinopel in der ſtatt iſt faſt groſs vngewit ter geweſt CCLVII Comet erſchinen darnach iſt der babſt geſtoꝛben CCXIII Concilium ʒu Lyon von dem babſt ꝛegorio ge⸗ ſam̃elt CCNVI Conradinus iſt mit gewalt der teůtſchen gen Perñ gezogen CC(NV Comet iſt auch zu den gezeitten geſehen CCNX Concilium zu Vienna verſamelt((CXXI Comet aber geſehen iſt deßmals CCXXII Criſpinus vnd criſpimanus martrer CXXIII Criſtofferus groſfer man vnnd martrer CXXNIIII Criſtina heillige iunckfraw CXNVII Eriſtofferus babſt des vaterland vnwiſſent iſt CLXXIII * Curflrſten des reichs gaiſtlich vnd werntlich wer ſie ſein CLXXNXIII vñ wz eins yetzlichẽ ambt ſey CEXXNXIIII vnd Criſoloras ein edelman in der kriechiſchen geſchꝛift gelert CCXXNðVI Criſtiernus koͤnig ʒu Teñmarck CCLIIII Criſten haben die vnglawbigen in hyſpama derny der gelegt(CXVI Eroaci die gegent vnnd ir aygenſchaft CCLXXIIII Crackaw die ſtatt in Poln gelegen CCLXIIII Eynus ein treffenlicher lerer CCXXNVII 4* VAmaſcus ein hawbtſtat des lands aſſirie XXIIII Mauid ein koͤnig iſrahel vnd ſein ſone 0 XLVIL Damaſus babſt ein hyſpanier CXNXNI Dagobertus koͤnig ʒů franckreich(Lv Dalmacia die gegent vnnd was darinn ſey CCLXXIIII Damaſus der ander habſt von beyrñ puůrtig CLXXXNVIII Damiata die ſtatt vnd ir beſtreyttung(CN Dantes ein poet zu den gezeitten CCXXIII Decius ein roͤmiſcher kaifer(XIN. Deuſdedit b abſt ein roͤmer CL Deſiderius letzter koͤnig longobardoꝛnz CLNVI Decretales ſinde zu den gezeits in oꝛdenñg gebꝛacht CCXI Diaſcoꝛides ein kriechiſcher artzt CVII Didius iulianus roͤmiſcher kaiſer(RNV Dioniſius ein biſch offe zu corinthen(XV Didimus von alexandria mathematicus CXXNV Do micilla die heillige iunckfraw iſt mit andern mer verpꝛant CVIII Domicianus der.xij roͤmiſch kaiſer CIX Doꝛothe heillige iunckfraw auß ceſaria půrtig CXNðV Donatus ein ketzer der hat vil wider die criſten ge⸗ ſehꝛiben CXXXII Donatus ein maiſter in grammatica CXXXII Donus babſt ein roͤmer CLVI Donus der ander babſt ein Roͤmer CLXXN Dominicus hiſpanier vnd ein heilliger lerer CCVIIL Dominicus calderinus von Pern CCLII Doͤꝛffer in Schwaben ſein zu ſtetten gemacht CCXNVII Dꝛůckerey weñ die in teůtſchen lañden erfunden ſey CCLII Dunſtanus ein canthuarienſiſcher biſchoff CCLXXXII Důrcken wurden deßmals mechtig erndergelegt (CL. vnd LI vnd LIIII Dyana iſt die erſt goͤttin geweſt XXV Dyo niſius ariopagita ein berůmbter natuͤrlicher maiſter CIX Dyon ein natůrtlicher maiſter CXNI Dyadumeuns roͤmiſcher koͤnig CXVVII Dyoniſius biſchoff zn alerandꝛia CXVIII Dyoniſius babſt der taylet die pfarr CNX& Dyoclecianus Maximianus roͤmiſch kayſer CXXIII Dynus in beden rechten hohberůmbter man ſt8 CCN& Dynus ein faſt hohberuͤmbter artzt 15 CXXIIII AMomundus konigzue 1 ( geldand heilliger man KEN& Ladnundus ertzbiſchoffe zu cãthuaria CC(XII Eduardus koͤnig ʒu engelland heilliger man CLNXXNXI Egialeus ein könig Sichimoꝛum XXNVI Egeſippus heilliger hohgelerter man(CXIL Egidius abbt vnd gar heilliger man CLXI Egidius von roma auguſtiner oꝛdẽs CCXVIII Eyſtetiſtatt wie die geziert vnd erpawt ſey CLXII Eleutheriꝰ babſt auß kriechẽlãd puͤrtig CXIIII Eleutherius ritter vnd martrer(XXðV Eleutherius ein ſtathalter des roͤmiſchen kaiſers CLII Eligius ein heilliger biſchoffe CLII Elſaſſer landſchaft vnd gegent CCLXNXXII Eltzabeth cloſterfraw in ſachßen((IIII Elizabeth eins hungriſchen koͤnigs tochter CCXI Emericus ein heilliger koͤnig zu hungern— CLNXNXNVIII Enos ein ſone Seth der růfft zum erſten den namẽ gottes an Enoch ein ſone cayn hat gepawt die ſtatt Enochiã Engelland oder bꝛittannia wo das gelegen ſey IIVr Engelland iſt ʒu den gezeitten des glawbẽs durch heillig menner vnderweiſt CXLIXð Die gegent CCLNXXIIII Engeldꝛudis koͤnig zu engelland CLIIII CCLX Ende werden haben alle geſchoͤpff vnd LXI Eneas pius babſt CCLXVIII Epiphanius biſchoffe faſt klůger man CXLI Epirus die gegent vnd was darinn iſt 8 8 CCLXXIIII Eraſmus ein heilliger biſchoff CXXNIIII Erdpidem iſt geweſt vier monat lang bey conſtan tinopel CXLIL Eraclius iſt ein roͤmiſcher kaiſer geweſt CLI Erfurt ſtatt in Thůringen gelegen wañ ſie den na⸗ men habe(LV Erdpiedem vnd vil ander wunderzaichẽ ſinde deß mals geſchehen CCVIII vnd IX Erſchaffen wie die werlt vnd alle thier ſein L II III IIII V Eſopus ein beruͤmbter poet was LXX Eſſei wer die ſein geweſen XCVùI Ethgarius koͤnig zu engelland CLXXXII Eua wie die gemacht vnd foꝛmirt ſey VI Europa innſel wo die gelegen ſey vnd von wanne Euſebius biſchoffe zu ceſar ia Eugenius der vierd babſt ein Ven ediget ſie den namen habe 111 Europa Enee ſiluij CCLXIX Euar ein koͤnig in Arabia CVIII Euariſtus babſt von gepurt ein kriech CWIII Euſtachius ein ritter des kaiſers Traiani C Eugenia roͤmiſche iunckfraw CXVI Euſebius MWotencianus Vincencius vnd Poꝛeger⸗ nus faſt edel roͤmer(VI Euticianus babſt auß Tuſcia gepom CXXII CXNðV CXNVIII Eunomin s ketzer an leib vnd ſileauße g Eufroſina was gelert von irem vater here Eufemia edel vnd heillige iunckfraw CXXXVIL Euthices kaiſer was ein ketzer CXEL Eugenius babſt was ein roͤmer CLIII Eucherius biſchoffe ʒu Lyon geweſt(LXVY Eugenius der ander bab ſt ein roͤmer CLXVIII Eugenius der dꝛitt babſt von Piſis(C 15 CCXLII Euſebius babſſt ein kriech CXXVI Exarchatus ambt hat hie ende gehabt(LXV Cyfland vnd ſein gelegenheit CCLXSXVIII Eʒelinus ein grawſamer tyrañ CCXIII bianus babſt ein Ro⸗ mer(CNVIII Fauſtus biſchoff bey den galliern CXLI Fenir ein edler vnd einiger vogel CIIII Felieitas ein heillige roͤmerin CXIIII Felix babſt ein roͤmer XXX Felix vnd Adauctus mertrer criſti CXNV Felix vñ Loꝛtunatus mertrer(&V Felix bab ſt der ander ein roͤmer CXXNXI Felir babſt der dutt auch ein roͤmer CXL Felir der vierd babſt ein fromer man XLII Felix der fuͤnft babſt CCXLII Fewꝛ iſt vonhimel gefallen deßmals CLIL Ferraria die ſtatt wer ſie gepawt vnnd von weme ſie den namen hab CLIX Fewꝛer trome iſt an dem himel geſehen CLXNXXIXN Ferdinandus der ander des koͤnigs alphonſi ſone CCLL Ferdinandus koͤnig zu Neapolis CCLV Hides vnd Capꝛa ſius martrer CXNV Finſternus der ſonnen vnd mons iſt zu den gezeittẽ geweſt CLVłII Cinſternus der gantzen ſonnen deßmals(CIX& Finſternus der ſunnen. darnach krieg CCXLVIII Fiſche warde gef angen ge ſtalt wie ein leb CCXVII Floꝛentz ſtatt wer ſie erpawt hab LXXXVI Floꝛianus roͤmiſcher kaiſer CXXIII FVlandern die grafſchaft wie die auff komen iſt CLXXNIIL Kloꝛentiner ſein zu den zeitten wider vberſich komẽ XIIII — Je datbt ſibelh Wucſct Jigſcſch gch hlch' Aͤgencch Fͤbceths Ibef Macodr J. lshg alehgete ſlekg t fa hz Uan Heigesg Hchch I Huſtt I üuſlhy Häftghe btz 9 gh ü0 Æ Æ EHEÆN¹ N S= Fortunatus biſchoff zu Tud ertin(XLVIII Foꝛtunatus ein hohgelerter man CXLVIII Foꝛſeus eins koͤnigs ſone von hybernia CLIIII — Foꝛmoſus babſt voꝛmals ein Poꝛtuenſiſcher bi⸗ ſchoff CCXXII Foꝛeſtoꝛum das geſchlecht wie ſie geadelt vnnd ge freyt ſein 8 CCXXVI Frawen ere zeerpietten iſt Veturia ein roͤmerein vr⸗ ſach geweſt LRNX Frießlande iſt arioldo von dẽ kaiſer eingeben CLXXI Frießlannd vnd ſein gelegenheit CCL&XXX Friderich der erſt roͤmiſch kaiſer CCIII Franciſcus ein walhe goͤtlicher man CCYIII Friderich der ander roͤmiſcher kaiſer CC IX Vnd iſt ſeins kaiſerthumbs entſetzt(CXII Franciſcus der carrarier herr CCXXXIIII Franciſcus martini carmeliter oꝛdens 5 CCXXXIIII Franciſcus ſabarella von padua CCXLII Franciſcus barbarus von venedig CCXLIIII Friderich der dꝛitt roͤmiſch kaiſer hertzog von oͤſter reich CCNSLVII Franciſeus ſfoꝛcia hertzog zu maylande CXLVIII Franckreich iſt zu diſer zeit faſt verhert CCXLV Franckenland vnd ſein gegent CCLNXNXI Franckreich vnd ſein gegent CCLXNXNXIII Franciſcus philelphus ein gekroͤnter poet CCXLIN Fracricelli die ketzer wurden zu den gezeitten ver⸗ dambt CCXXI Friderich hertzog zu oͤſterreich roͤmiſcher kaiſer CCNXNV Franciſeus maronis parfůßer oꝛdes CC XXVII Franciſcus petrarcha CCXNVII Franciſcus albergotus doctoꝛ CCNXXN Friderich der dꝛitt roͤmiſcher kaiſer CCLXVIII Fulgencius biſchoff affricus võ gepurt CXLI Fulbertus hat vil lobgeſangs gemacht von vnßer lieben frawen CLXNNVIII Fulco der vierdt koͤnig zu ihernſe alem(CNXCIX Alba der ſibẽd romiſch FKkaiſer CVI Galienus ein b erůůmbter artzt XIII allus hoſtilianus roͤmiſcher kaiſer CXXI Salienus roͤmiſcher kaiſer(XIL Salerius roͤmiſcher kaiſer CXNðVII Gall abbt ein iunger columbani CLIIT Hangolphus ein heilliger man CLSIII Galeacius maria hertzog zu maylande CCο Seſanges art hat Tubal erfunden 8 Seſchiecht der menſchen.lxxij. ſein von Hoe ſoͤne komen XIII XVuvnd VYI. Senya ſtatt wer die gepawt het LVIII Sefengknus der hebꝛeiſchen LXIIII 8 0 09 vnd Prothaſius martrer CXXIIII Genſericus ein koͤnig wandaloꝛum CXNXNVII Gelaſius babſt auß affrica puͤrtig CXEL Germanus heilliger biſchoff CXLI Gennadius heilliger biſchoff CXLI Germanus biſchoff zu paryſs CXLVIII Sermaniſch nation wes die geſyt ſeyy CCLNXNXNVI Gerdꝛudis heillige iunckfraw CLIIII Geſchlecht kaiſer heinrichs vnd ſant kungunde (CLXXXVI vnd LNXNXVII Geyſila kaiſer heinrichs ſchweſter koͤnigin zu hun⸗ gern CLXXXVII Gebhardus biſchof zu pãnonia CLNXXVIII Gelaſius der anð bab ſt auß caietana CXCVYI Senueſer haben freiheit vö dẽ kaiſer erlangt muͤntz zumachen CCIL Serardus groet heilliger nan CCNXXVI Geoꝛgius koͤnig ʒu beham CCLIL Gericht des iungſten tags wie das geoꝛdent wer⸗ d CCLXI E Seſchicht diſer ʒeit in welſchen landen geſchehen 5 CCXXII vnd XXIII Sentilis mechtiger artzt CXXIIII Serardus heilliger man auguſtiner oꝛdens CC(CXXX Gießfaß Moyſi wie das geſtalt ſey XXXIII Gibertus wolt mit gewalt babſt ſein vñ iſt iehling geſtoꝛben CXCIHI Giginaciſch vnd Clumatiſch cloſter von weme ſie gepawt ſeyn CLXXIII Glawbẽ habẽ die heilligẽ appoſtel gemacht(II Glawben haben an ſich genomen zuů den gezeytẽ Hi beri vnd armeni CNXNXNII Gonzagoꝛum herrſchaft anfang CCNNVII Gnadenreich iar iſt zů den geʒeyten geweſt 45 CCXNLVIII Gnadẽreich iarlauch deßmalß geweſt CLIIIIL Goꝛdianus roͤmiſcher kaiſer(CNIN Goꝛgonius Roͤmiſcher ritter vnnd mẽrtret CXNIIII Goꝛdianus vnd Epimachus mertrer CXXXII Gothi was die geſtritten vnd weñ ſie den glawbẽ angenomen haben(CXXNXSIII Gothi habẽ ſich dem kaiſeꝛ deßmals vndeꝛworffen CXXXIIII Gothi ſein ʒu den gezeyteñ groß ermder gelegen. CXXNXðV Goar ein faſt heilliger man„ CLI Gotfridus der erſt criſtenlich koͤnig zu Jheruſalem CXCVI Gregoꝛus der Naziancẽſich biſchof XXXIII Gracianus roͤmiſcher kaiſer ein ſone valẽtiniam des eltern CXXXNIIII Gꝛegoꝛius biſchoff ʒu Tyron CXLVIIIL Gꝛegoꝛius der groſs babſt CXLVIII Gꝛumoaldus ein koͤnig Longobardoꝛum(LV Gregoꝛius der ander babſt ein Koͤmer(LX& Gregoꝛius ð dꝛitt babſt auß Syria puͤrtig CLX Gꝛegoꝛius ð vierde babſt ein Foͤmer(LXVIII Gꝛegous der fuͤnft babſt ein ſachs CLXXXI Sregoꝛius der ſechſt babſt(LXXXVIII Hregoꝛius der ſibend babſt CXCIII Gracianus ein cloſterman CCL Sregoꝛus der acht babſt auß der beneuentaniſchẽ gegẽt půrtig CCIIII Gregoꝛus der newndt babſt CCVIII 8 roſſoini dʒz volck hat deßmals die criſtẽ verfolgt CCXII Sꝛegoꝛius der.xi. babſt CCXXXI Sꝛegoꝛins der. xij. babſt venediger CCXXXVI Gꝛegoꝛius trapezuntius doctoꝛ CCXLVI Gꝛegoꝛius tiphernas ein reder CCXNLVI Gꝛegoꝛius der zehend babſt ein wale CC Sꝛafen. xv.auß Schwaben machten půndnus wi der 15 Rudolph CCNXVIIL Sꝛaff Bůntherus E81 ſich wider den kayſer 4 CCNXIX Gwalbertus heilliger menſch ſtifter des oꝛdẽs mõ tis vmbꝛoſe CXC Gwaſparinus pergomenſis CCXLII Swelffi vnd Sebellini wañ ſie vꝛſpꝛung haben CI vnd XII Swarinus von Berñ doctoꝛ CCXLVI S wido ein hohberumbter geſangkmaiſter CCLXXNXNIXN CCXIIII Swido bonatus ſternſeher CCNVI Swilhelmus placentinus artzt Swilhelmus durandi pꝛediger oꝛdens CCXVI Antwerck allerlay art ſein von den ſůnen Lamechs erfundẽ conſtantinopel vil menſchen erſchlagẽ Hagel hat; CXXXIII Hagelſtain faſt groſs ſein deßmals zu gallia gefallẽ CLXXN Hatto iſt zu Maintʒ biſchoff geweſt CLXXII I Hatto ertzbiſchoff zu Mayntz CLXXXII Hartman biſchoff zu bꝛixen CCIIII Her was der ſone iude XNVI Helias iſt auff einem fewꝛen wagen hingenomen L Heltzeus hat mit ſeinem mantel den Joꝛdan getaylt LIII Herodes aſcolonita. ſein eltern. geſchwiſtret vnd ge XC freuͤntten Perodes antipas ein verweſer gallilee XCVI Heinrich der vierd kaiſer ward von ſeinem ſone ge⸗ kriegt Helius pertinax.xviij roͤmiſcher kaiſer Helena ein můter conſtantini Hegeſyppus hohgelerter man hercylianus biſchoff vnd martrer Hermigildis ein koͤnigin viſegothoꝛum Hellis die gegent vnd ir aigenſchaft 5 CCLNXIII Heuſchrecken mit ſyben flügeln ſein deßmals erſchi CLXNXN (CV CXNXN gnen Heinrich der erſt hertzog zu Sachßen kaiſer erwelt L — CLXXNIIII Hertzogen zu Beham wer die geweſen ſein CLXNXXNVII Hheinrich der and er roͤmiſcher kaiſer CLXXNXVI Heribertus ertzbiſchoff heilliger man 93 CLNXXNVIII thermannus ein ſyñreich man CLNXXIX Heinrich der vierdt roͤmiſcher kaiſer(XCII Herzug iſt geweſen das man Meruſalem erledigen CXLI CXLVI.(IE moͤcht CXCIII XCV vnd XCVI Heinrich der fůnft roͤmiſcher kaiſen CXCVII Helmandus biſchoff heilliger man CXCIXN Heinrich der ſechſt roͤmiſcher kaiſer CCVI Helinandus ein cloſterman(CCVI Heinrich der ſyb end roͤmiſcher kaiſer CCXII Heinrich yota heilliger man CCXXNVI Heerzug iſt geſchehen in das Elßas CCLV Hercules hertzog zn ferraria CCLIIII Heuſchꝛecken haben deßmals die land verwůeſt CCLV Hetwig ein heilliger man geweſt CCNVI heinrich der acht roͤmiſcher koͤnig CCXXII Heracleon nach ſeinem bꝛuder kaiſer CEIIII Hertũ von der layttern anfang CCXXIIII Herrñ von carrarier anfang CCXXIIII Herrñ Gonzagoꝛum genant anfang CCXXVII Heůſchꝛecken ſein deßmals in die land komen CCXXNXN Himel vnd die element wie die vnderſchiedlich ſeyn VI Himelfart der iunckfrawen Marie CII Higinus bab ſt ein kriechiſcher man CXI Hireneus ein biſchoff zu Lyon CNVI Hylarius ein biſchoff hohgelert CXXXI Hyberi vnd Armeni haben deßmals den glawben an ſich genomen CXXNXI pilarion abbt ein heilliger man CXNSVSIII Hylarius babſt von gepurt Sardus XXNXVI Hildeb ertus ein heilliger biſchoff CRCV 5 10 einſch eillige iunckfraw CCI Yidruntim ſtatt wardt von den Tůrcken gewonnẽ 3 CCLVI Hiſtria die gegennt auch ir gelegenheyt Hyſpania das lannd vnnd ſein gegent CCLXXNSXNIIII Holland die gegent vnnd ir gelegenheyt CCLNXNX Honig ſamlung hat Aptheros bedacht XNXIIII homerus ein beruͤmbter poet XLILI honorius kaiſer ein bꝛuder Archadij CXXXSNSIIII hoꝛmiſta babſt auß Campania CXLII honoꝛius der erſt bab ſt auß Campania CL honoꝛius der ander babſt CXCVIII honoꝛus der dꝛitt babſt ein Roͤmer CCVYVIII hoſtienſis ein cardinal CCXIIII honorius der vierdt babſt ein roͤmer CCNVII huni was das fr volek ſey vnd was grawſamkeit ſiegeůbt haben CLXNXNII hugo koͤnig welſcher lande CLXXNVI hugo koͤnig zu franckreich CLXXXII hugo ein cluniacenſiſcher abbt CLNXXXIX hugo ein heilliger biſchoff CCXCIII hugo clumacenſiſcher abbt(CXCIX hugo von ſant victoꝛ heilliger man CC hugo von folieto ein wolberetter man CC hugo von Senis auch ein artzt CCXLII hugo cardinal pꝛediger oꝛdens CCXIII CCLNNV ————— ——— 1. Jeri I Vhee JM In R Ipfoe Junſel ft v0 Ioe⸗ Je Jerf Ifocg U5 5 W0 0 J0 det Joͤchmſ Iöhonſ WWh Ihzn Iöhunn Wt Joig U = N. EEE Jacobus de foꝛliuio ein treffenlicher artzt CCXLII 1˙„ Abel ein ſone Lamech der hat alle pauchfül erdacht Jareth was Enochs ſoͤne 88 acob ein vater Joſeph LNXSXVIII acobus der groſſer ein appoſtel CIIII Jacobus der kleiner ein appoſtel CIIII Jacobus ſant Auguſtins oꝛden CCXXXVII Jacobus von arena docto CCXX Jacobus võ Viterbio Auguſtiner oꝛdens (CXXII Jacobinus carrarienſis hat ſeinen vater erſtochen CCXXX Heruſalem die hawbtſtatt in Paleſtina wer ſie zů erſten erpawt hab VIR Jericho ſtatt wo die gelegen ſey L Iheruſalem iſt deßmals zerſtoͤꝛt woꝛden LXIII Jheſus iſt zu den geʒeitten gepoꝛn XCV Jenff die ſtatt von weme ſie erpawt ſey CXXIIL Jeronimus ein heilliger lerer CXXNV Jeruſalez zu ledigen haben ſich die criſten deßßmals vnderſtanden CXCIIII XCV vnd XCVI Jeruſalem letzte gefengknus CC vnd IX Jhetonimus ein ketzer CCXLI In India nennt man den oberſten 8 Johann XCVùII Innocentius der ander babſt ein Roͤmer 8 (CXCVIII Innocentius der dꝛitt babſt auß Campania (CVI Innocentius der vierd babſt Genueſer(CXI Innſel der vil vnd mancherlay ſein. auch ir aller Bge X legenheit IX vnd XXVNSVIII Innocentius der erſt babſt von gepurt ein albanne CXNXIII Innocentius der ſibend babſt CCN XXYVI Innocentius der acht babſt genueſer CCLIII Innocentius der fůnft ein urgundiſcher CCNV Innocentius der ſechſt babſt gelertet man 3 CCXNXVłIII Jonichus der vierdt ſone Noe iſt ein ſternſeher ge⸗ weſt vnnd hat zukůnftige ding geſagt XIII I Joſeph iſt deßmals von ſeinen bꝛuͤedern verkaufft e oell Job der gedultig vnnd reich man XXIX Yoachim vnnd Anna ſein hawßfraw XCIIIX Johannes der tawffer iſt enthawbt XCIIII 5 iſt hie in oͤl geſotten CIIII Johannes apoſtel vnd euangeliſt CIX Johannes ein biſchoff zu Antiochia C& Joſephus ein iude ſone Mathathie CN VJouiniaus ein roͤmiſcher kaiſer CXXSSII Johannes vnd Paulus gebꝛůeder vnd heillig CXXNXNII Johannes criſoſtomus biſchoff&XXNðV Johannes damaſcenus treffenlicher lerer CXXNXVIII ohannes der erſt babſt auß Tuſcia(XLII ohannes der ander babſt ein roͤmer CXLIIII Johãnes ð dꝛitt babſt auch ein roͤmer CXLVI Johannes der almůßner biſchoff CXLVII Johannes der vierd babſt auß Walmacia(L Johannes ein biſchoff C Jobſt ein heilliger einſidel CLIIII Johannes der fůnft babſt ein Syrier CEVI Johannes der ſechſt babſt ein kriech CLVII Johannes der ſib end babſt auch ein kriech 5 CLVII Johannes der. vij. was ein weiplich perſon LXI&N Johannes der acht ein roͤmer CLXXNI Johannes ſcotus hohgelerter man CLXXII Johannes der newnd babſt ein Roͤmer CLXNXIII Johannes der.x. babſt ein Roͤmer(&XNV Johannes der aylfft babſt auch ein roͤmer CLXXNVI Johannes der zwoͤlfft babſt auch ein Roͤmer CLNXNVIII Johannes der dreyzehend babſt auch ein Roͤmer CLXNVIII Johannes der vierʒehend babſt ein Roͤmer CLNXNXN Johannes der fůnfʒehend babſt auch ein Roͤmer CLXNXX ohannes der.xvi. babſt ein Koͤmer CLLXXXNI ohannes der ſybenzehend hat den ſtůͤl bekũmert CLXXNXI Johannes der. xviů. des vaterland vnbekant iſt 5 CLXXNXI Johannes der newnzehend babſt ein Roͤmer CLXNNNV Johannes der ʒweintzigiſt babſt ein Roͤmer CCLNXNVY Johannes ſerapion berůmbter artzt(XCII Johannes wappenmaiſter des groſſen kaiſer karls XCCXCVIII ohannes meſue namhaftiger artzt CCIII ohannes ein carnotenſiſcher biſchoff CCIII Joachym abbt auß Calabꝛia CIIII ohannes der gut merer ſant Auguſtins oꝛdens 5 CCVI Jöbenne ein koͤnig zu franckreich CCXXXI oha nnes bocatius Floꝛentiner ein poet CCXXNXII Jobſt marggraff in Perhern 88 cher kaiſer Wupeeſſü Parfäß CXXSIII ſohan nes von Rupeciſſa parfůßer P 5 ö CXXNSXIIII Johannes galeacius der erſt Maylendiſch biſchoff CCNðNNðV 1 5 rußbꝛoch heilliger mam CCXXXVI ohannes von rauenna ein grammaticus CCXXXðVI Joꝛdanus 30 groſſeh b 86⁹⁹g ohannes der. xriñj. babſt von neapolis 88 38 CCXXXVIII 35 gerſon cantzler ʒu Paryſs CCIIII Johannes huſs ein ketzer(CXLI Johannes rockenzan auch ein ketzer. CCXLI Johannes de ymola fůrnemiſcher doctoꝛ 6 CCXLII Johannes tortellius aretinus((CNLV Johannes capiſtranus ſant franciſcen oꝛdens CCXLIXN Johannes von koͤnigſperg ſternſeher(LV Johannes der. xxi.babſt ein hiſpanus CCNVI Johannes ſcotus parfůßer oꝛdens(XXI Johannes kaiſer heinrichs ſone zu beham ein koͤnig CCXXNIII Johannes der.xrij.bab ſt CC(CNXIIII Johannes andree mechtiger doctoꝛ CCXXVII Johannes de monte villa doctoꝛ CC XXVII Johãnes caldeꝛini berůmbteꝛ doctoꝛ CCXXVII Ippolitus ein achtperer biſchoff CXVIII Iſidoꝛus biſchoff ein heilliger man(LI Jupiter hat dem attiſchen volck geſetz gegeben XXIIIIT Judas vnd ſein geſchlecht XNVVII Judith hat Olofernem enthawbt LXIX Judas machabeus vnd ſein ſone LNXXXI Juden haben deßmals ir freiheit den roͤmern vnð⸗ woꝛffen LXXNNVII Julius der erſt roͤmiſcher kaiſer genãt iſt XCIII Judas thadeus ein appoſtel criſti CVII Juuenalis ein namhaftiger poet(X Juſtinus ein naturlicher maiſter CXIII CXVI ulius vnd Euſebius martrer ulus frontinus naturlicher maiſter CXVII Julius affricanus geweſt deßmais(XVIII Juliana ein heillige iunckfraw CXNVI Julins ein eriſtenlicher man mertrer(XXVII Julius bab ſt ein roͤmer der gepurt XXVIII Vulianus der kaiſer ein bruder galli CXXXII Julianus kaiſer was ein ſchwartʒkůnſtiger vnd wi der die criſten CXNII Juliana vnd Demetria iunckfrawen(XXXII Vuden ſein vil durch den teůfel in geſtalt Moyſi be trogen CXNXXXVII Juſtinus der elter roͤmiſcher kaiſer(CXEIII Juſtimanus roͤmiſcher kaiſer(XLV Juſtinus der iunger roͤmiſcher kaiſer CXLVII Jude hat ein crucifir geſtochẽ dauon iſt plůt gefloſ⸗ ſen CXLIN vuvnd LNVIII Juſtinianus auch roͤmiſcher kaiſer CLVIII Juden haben deßmals ein kint gecreůtzigt CCI Juden haben zu paryſs ein kint gemarttert CCVII Jubel iar iſt deßmals geweſen CCNXNV Inden zepꝛennen ſchaft Albꝛecht roͤmiſcher kaiſer CCNXLIIII CCNLVIII Jylianus ceſarinus cardinal Juden was die fůr kinder getödt haben 5 CCLIIII Juden wie die mit dem heilligen ſacrament gehan delt haben(CLVII Jungſt getricht wie das geoꝛdent werdt(CLXI Yuden ſein ʒu Nuͤrmberg Wuͤatzburg vnnd ander enden verpꝛennt CCNN& Jubeliar zum erſten deßmals auffgeſetzt CCXX& Jub eliar von babſt clemens auffgeſatzt Puden deßmals zu Beckendoꝛff verpꝛant Kerndtland vnd was dariñ ſey CcxxvrII CCNNX Alb haben die kinder iſ⸗ rahel angepet XXXI aiſer haben alle den namen gehabt võ dem roͤmer Julio XCIII Katherina halge gelerte iunckfraw(XXVIII Raiſerthumb wie das an die Teuͤtſchen nation ge⸗ wachßen ſey CLNXNVłIII Raiſer roͤmiſch reichs wie vnd von weme er ſol er/ welt werde CLXXXIII EXXXIIII vnd LXXXNV Raiſer iſt ein herr der gantzen wer lt CLXXSXIII Kayſ⸗ erthumb hat deßmals keinen kaiſer gehabt CCXII Katherina von Senis eins tůchferbers tochter CCXXNXNIIII Faiſerthumb iſt deßmals in zwittracht geſtanden. vnd kein kaiſer confirmirt. Auf die zeit iſt dʒ reich dem babſt zinſpar woꝛn CCXIIII Kaiſer Friderichs geſtalt nam ſich einer an ðward verpꝛennt CC&XX& Faiſer heinrichs vnd kunegundis geſchlecht Cant0 Raſerthumb iſt hie von rome gein Conſtantinope gewant CCXNSIXN Kaiſerthumb der Lateiniſchen hat hie ein ende ge⸗ nomen(CXIIII CCLXNðV Ketzerey der Waldenſer iſt deßmals 3 CIIIL Ketzerey ʒu beham anfaͤng CXXXIII vnd XVXVSVIII vnd weñ man an die ketzer gezo gen ſey CCCXNNIN Ketzerey iſt durch Dulcinum vnnd Margaretiham ſein hawßfraw erſtand en CCXNXNI Kilianus mit ſeiner geſelſchaft CLXI Kint mit kloẽ wie ein pere warde deßmals gepoꝛn CCXVII Roͤnig reich Seitha rum anfang Roͤnigreich Amazonum der weiber anfang vnd ge legenheit XVIII Boͤnigreich der egiptier anfang XVIII Ende LNXNðXNIXN Roͤnigreich Sicionioꝛum anfang XVIII RKoͤnigreichs der hyſpanier anfang XXIIII Roͤnigreich zu Beham anfang XXNIIII Roͤnigs geſchlecht in iſrahel hat vꝛſpꝛung von Jn 5 Der erſt koͤnigwas Saul XLI Roͤnig Sichimoꝛuz wer die ſeyn geweſt XXVI Roͤnig egypti haben deßmals alle Pharaones ge⸗ haiſſen vnd wer ſie geweſen ſein XNVII LXNXNVI“E Boͤnigreich deꝛ kriechen anfang vnd wie lang es ge wert iſt XXVII XXIN Roͤnig welſcher land wer die geweſen ſein XXXV CLXXVI vrd EXXVII Roͤnigreich der Lacedemonier hebt ſich hie 5 8 XVIII Ftegu ſein Kegſ vfo Itgckgr Fugun A¹ ſhe IBaunte Laencih Lonpeh ohpektg L Wobab Woſtas Iütrmh Ihan 00 Uunmi⸗ Lch 6 L905 0 Lohch eh lchz 1 znge⸗ ſolet IIII N 8 Roͤnigreich der coꝛinthier anfang XL. Koͤnigs nomen Welſcher vnd Lateiniſcher lande XLV⁊C. vnd LVI Woͤnigreich aſſirioꝛum anfang vnd ſein koͤnig XVII XVIII XXVI XXNXNIIII Boͤnigreichs Iſrahel anfan XLVIII FBoͤnig Jude wer die Geweſeh ſein XLIXæ⁊õẽ. LXN Boͤnig ſyrie haben deßmals angefochten die koͤnig Iſtahel vnd wer die geweſen ſein L lli Koͤnigreich inde iſt deßmals ettlicher one koͤnig ge⸗ weſen LIII Koͤnigreich iſrahel iſt hie ettlich iar one koͤnig gewe ſen LIII Koͤnigreich der Medeer anfang LIIII Foͤnig eich der Macedonier anfan LIIII Ende LXII Koͤnigreichs Lydoꝛum anfang LIIII Koͤnig zu babilonia wer die geweſen ſein LXI LNVæCẽ. Koͤnigreich perſarum anfang mit ſeinen koͤnigen LNVIII LSIN LXNXCC. Roͤnig der erſt teutſcher nation was otto CLXXVII Koͤnig zu franckreich iſt geweſt Ludwig der vierd CLXXNXI Friegſchlachtung haben gehabt Polen vñ die teut ſchen herrñ CCLI Deßgleich auch marggraue albꝛecht vnd Nůrm berg Auch mit genantem Albꝛechten hertzog Cudwig von Baverñ CCLI FKrieg woꝛden zwiſchen Venedigern vnnd Senue ſern(CXIIII vnd XVII Krieg iſt entſtanden zwiſchẽ koͤnig von Frãckreich vnd Engelland(CCXNVII Krackaw ſtatt in Poln gelegen CCLXIIII Rungund gemahel kaiſer Heinrichs des andern CXXXVI Acedemonia ſtatt wer ſie gepawt hab XXNVIII Lamech was der erſt der zway weyber name Laʒarus ein bꝛuder Marthe vnnd Magdalene CVII Laurencius martrer hyſpan ier(CXXI Lactancius ein naturlich maiſter CXNVIII Lampertus biſchoff vnd mertrer(LVIII Lateiniſch reich wo das gelegen ſey XLV Laudo babſt ein roͤmer CLNNV Ladiſlaus koͤnig zu hungern CLNXXXVIII Landfrancus ein fuͤrtreffenlicher lerer CLNXNðXNIXN Laßlaw koͤnig zu Apulia vnd hungern (CNXNV Laurencius vallenſis natur licher maiſter CCXLVI Laßlaw koͤnig zu Beham vnd hungern CC(CL Leander biſchoff zu Kollethan(XLVII Leben der menſchen voꝛder ſindtflucht X Leichter moyſi wie die geſtalt ſinde XXXII Linea der roͤmiſchen koͤnig Neo babſt der erſt auß tuſeia puͤrtig CXXXVI Leo kaiſer zu Conſt antinopel(NXXVII Leonhardus heilliger man auß Gallia půrtig CXLVI Leodegarius heilliger biſchoff vnd martrer CLIIII Leo der ander babſt ein Siculus CLVIL Leoncius roͤmiſcher kaiſer CCLVIII. Leo der dꝛitt roͤmiſch kaiſer Leo der vierdt roͤmiſch kaiſer CLXIIIIT Leo ð dꝛitt babſt ein hohgelerter man CLNVII Leo der vierd bab ſt ein roͤmer CLXNIX Loeo der funft babſt wardt von ſeinen dienern ge⸗ fangen CLXXIII Leo der ſechſt babſt auch ein roͤmer(LXXV Leo der ſybend babſt auch ein roͤmer CLXXNVI Leo der acht babſt durch kaiſer ottonem geſatzt CLXSXNVIII Leo der newnd babſt ein teůtſcher CLXXXVIII Leonhardus aretinus treffenlicher philozophus CCXNLI Leonellus eſtenſis marggraue zu Ferraria CCXNLIIII Leonhardus de vtino prediger oꝛdẽs CCWLIX Leonoꝛa kaiſerin tranck kein wein(CCEII Linea ð gepurt Criſti X XV XVIL XXI⁊Cẽ Linea der biſchoff in irahel XXV XXNIXNCE Linea der koͤnig Aſſirioꝛum XVIL XSðSV XXVIII LIIII inea der koͤnig ſichimoꝛum XNVI Linea der koͤnig egipten XNVII Linea der koͤnig in kriechen XXIXN Vinea der richter in iſrahel XXX XXNVII Linea deꝛ welſchen koͤnmg XNXV 1 Linea deꝛ koͤnig ifrahe!l XLVIII XLIXSC Ende LV Linea der koͤnig Syrie L Ende LXXNVII LVI LNV Linea ð roͤmiſchen ratherrn LXIX LXXVI Nyon der ſtatt ʒiere vnd gepew LXXXVIII Jinea der roͤmiſchen kaiſern XCVI CXII Linus babſt der nachſt nach Petrum CV Litta die gegent vñ ir gelegẽheit CCLXXNVIII Longobardi wañ ſie nomen vnnd vꝛſpꝛung haben icherl EN onginus oberſter regirer welſcher lande CXLVII Loy ein heilliger biſehoff(CLII Lotharius kaiſer ſone kaiſer ludwigs CL&X Lotharius ein welſcher koͤnig(CLXXVII Lotharius der ander roͤmiſcher kaiſer CXCIX Lucanus ein hohberumbter reder 0V Lucas ewangeliſt vnd iunger criſti CVIII Lucius anthonius roͤmiſcher kaiſer CXII Lucius koͤnig in engelland( Lucius babſt ein roͤmer CXX Lucia heillige iunckfraw auß ſycilia(XXV Lucinus roͤmiſcher kaiſer CXNVII Lucianus ein bꝛieſte: zů iheruſalem(XXSNVI Lintpꝛandus konig longobardoum CLXII Ludwig der erſt nach ſeinem vater carolum kayſer erwelt CLXꝝIN Lud wig derjander roͤmiſcher kaiſer CLXXI Lud wig der dꝛitt kaiſer ſone Arnulphi CLXXIIIIL Lud wig der vierdt koͤnig zu franckreich CLXXNXI Lucius der ander babſt von Pannonia půrtig CXCIXð Lud wig koͤnig zu franekreich CCIL Lucius der vierdt babſt ein Tuſcan(CIIII Lud wig koͤnig zu franckreich((XII Lucrecia vnd Eurialus liebten ſich faſt aneinaodeꝛ 8 CCXLV Lnd wig koͤnig zu franckreich CCLI Luůttrich die ſtatt iſt deßmals zerſtoͤꝛt CCLIII Ludwig biſchoff pꝛediger oꝛdens CCSIX Lund wig koͤnig zu franckreich CCXXIII Lud wig hertzog zu bayern kaiſer(NXV Ludolphus cartheuͤſer oꝛdens CXNVIIIT Lubeck ſtatt in& achßen gelegen CCLNV Atuſaleʒ ein ſone Enoch X Malaleel yrats ſone X Mayntz ſtatt wer ſie gepawt habe XXXIXN Maſſilia ſtatt wer ſie gepawt habe LXI Mardocheus ein heilliger man LXIN NMarcus thurcius hat ſich lebendig mit roße vnnd harniſch zu Rome in ein grůb gewoꝛffen LXN Mayland ein mechtige ſtatt LXXNII Mathathias der bꝛieſter het fuͤnff ſoͤne LXXXI Mantua die ſtatt vnd ir gepew LXXXIIII Marcus anthonius roͤmiſcher kaiſer XCIII Maria die iunckfraw ein můter Jheſu vñ ir ſchwe ſter yſmaria geſyptſchaft XCIIII 8 vnd XCV Mariamnes die koͤnigin iſt von irem mañ ertoͤdt XCV Marie der iunckfrawen himelfart II Marr der heillig ewangeliſt CIIII Matheus ein apoſtel criſti CVII Mathias auch ein apoſtel criſti CVII Maria magdalena die heillig ſůnderin CVIII Marcialis was faſt groſs gelert CX Marcus anthonius ein roͤmiſcher kaiſer(XII Mar cion ein beruůmbter ketzer CXIII Manthanus ein vermertter ketzer(XIIII Marcus Burelius Anthonius roͤmiſcher kaiſer 33 CXVII Martina ein heillige roͤmiſche iunckfraw CXVIII Maximinus roͤmiſeher kaiſer NIXN Martrer vil die zu den gezeytten gelidden hab en CXIXN Nanes ein groſſer ketzer CXXII Mauricius vnd ſein geſelſchaft CXXIIII Marcus vnd marcellianus martrer CXXIIII Maximus vnd claudius martrer(XXIIII Margareth ſchoͤne iunckfraw CXXNVI Maximilianus ein biſchoue CXNVI Marcelliñus bab ſt ein roͤmer(XNVI Marcellus babſt auch ein roͤmer CXNXNVI Maxencius roͤmiſcher kaiſer CXNVII Marcus babſt ein roͤmer CXNVIII Macedonius ein ketzer voꝛmals ein biſchof geweſt 8 CXXXII Macedonia die ge gent vnnd ir geleg enheit CCLXXIII M agneſia die gegent vnd was darinn ſey 75 CCLXXIII Macharů ʒwen heillige manne CXXSXIII Maria egypciaca ein gemain weib(XXXIII Martinus biſchoff ʒu thuron CXXNNIIII Maria ein iunckfraw enthielt ſich in mans klaydern in einem cloſter CXXXNVI Marcianus ein kaiſer im auffgang NXNVII Mamertus biſchoff ʒu Vienna CXL. Maurus ein munger Benedicti CXLVI Maricius kaiſer der erſt auß kriechiſcher zungen be⸗ ſtettigt CXLIN Machumet von wem er gepoꝛn ſey CLI. Martinus der erſt babſt von Tuderto püerg L LIII Marx der hellig ewangeliſt wardt deßmals gein Venedig pꝛacht CLXIN Moartmius der ander babſt auß Sallia CLXXI Martinus der dꝛitt babſt ein roöͤmer CLNNVI Magdeburg ſtatt wer ſie gepawt hab. vnd wie 8 biſchoff ſtůl dohin komen ſey CLXNIXN Malateſta das geſchlecht wie hoh das von dẽ kay ſer begnad ſey CLXðXNXII Mathildis ein edle greffin CXCIII Maurillius ein heilliger man CV Malachias biſch off zu hybernia ertzogen(C Martinus boſianus ein treffenlicher lerer CCVI Marſilius von ſant Sophey artzt CCXXXVI Martinus der fůnft babſt ein roͤmer CCXXNVIII Mapheus vegius ein poet CCXLIIII Matheus polmerius geſchihtſchreiber CCXLVI Maathias koͤnig zu Vngern CCLII Matheolus von Bern ein autzt CCLII Marius philelphus ein ritter CCLII Machumet tuͤrckiſcher kaiſer CCLVI Maximilianus römiſcher koͤnig CCLVIII Mamfredus koͤnig Sicilie was wider den babſt. vnd darnach verſoͤnt CC(CXIII Martinus ſcotus ciſtercienſer oꝛdens CCXIIII Martinus der vierdt auß gallia půrtig CCXVII Marſilius ein fuͤrſt zu carrarier CCXNIIII MPatheus ſiluaticus artzt CCXXNIIII Menſche wie der erſchaffen ſey V(CCLX Menſchen alle ſein von einem menſchen vnd war umb es geſchehen ſey& Penſchen in mancherlay geſtalt võ got erſchaffen ſein XIL XII Mercurius man in vil kuͤuſten erfarn. vnnd fuͤr ein got gehalten wardt XNVIII Meſs zu halten hat Jacobus ein bꝛuder des herrñ zum erſten geoꝛdent CII Metz ſtatt wie vnd von weme ſie erpawt ſey(X S888 2S Miulch iſt deßmals von himel abgeregent 3 LXNXNII Niittiades ein faſt mechtiger koͤnig LNXXVII Minuucius felix ein treffenlicher man CNVII Muͤnchen ſtatt an der yſer wie ſie gepawt ſe Meniacus ein achtper man CXX Methodius ein heiſliger biſchoff CXXIIII Melchiades babſt von gepurt apher CXXNVI Melito oder melitus melicus biſchoff(XIII Merlinus ein nãhaftiger weyſſag CXXXVIII Merherland vñ ſein gelegenheit CCLXXNVII Menna ritter vnd martrer CXNVII Neeles ein koͤnig zu Gramata(LVI Menſche wie der toͤdlich ſey CCLX Minerua hat vil ſchoͤner ſubtiler arbait erdacht P Michaelis ertzengel erſcheinung CXLI 5 IIIII Michael kaiſer zu conſtantinopel CLXNVI Niichael von ceſena CCNNVII Moyſes ð hohſt vñ wathaftig pꝛophet XXIX& Moyſes hat das gepot von got den kindern iſrahel verkůndigt vnd durch das rot meer gefuͤert 8 XXNN Monica ein můter Anguſtini CXNXNVI CÆxXv Achoꝛ der ander ſone VLare vnd ſein geſchlecht XX Nabuchodonoſoꝛ hat ein gulde ſaul auff gericht LV Hareſſeus ein patriatch zu Jheruſalem CXVI Hharſes was ein kamrer des kaiſers Juſtiniani CXLV Neapolis ſtatt wer ſie gepawt hab XLII Neyſs namhaftige ſtatt in Schleſia CCLXVI Nero der ſech ſt roͤmiſcher kaiſer CIII Nerua der.xiij. roͤmiſch l CIX Neſtoꝛ ein biſchoff ʒu conſtantinopel CXXXNVI Ninus der ander koͤnig Aſſirioꝛuz XVII NMininen ſtatt wer ſie Fb 0 hab XN Ninia der was iij. koͤnig Aſſirioꝛum XXV Nicolaus ein heillig biſchoff CXXXII Nicephoꝛus ein roͤmiſcher kaiſer CLXVI Nicolaus der erſt babſt ein roͤmer CLNX Micolaus der ander babſt auß Sophia(XCI Nicolaus von florentz artzt CCXXNXVI NMicolaus euboicus hohgelobter man CCNLV Aicolaus von Tolletin CCXLVùI Nicolaus der fůnft babſt eins artzts ſone Nicolaus von cuſa cardinll UK((XII Micolaus perota biſchoff zu ſiponto((CXII Nicolaus eſtenſis iſt getoͤdt CCLV Miclas einſidel in Schweitzen CCLVI Nicolaus der dꝛitt babſt ein roöͤmer CCNVI Nicolaus der vierd babſt ein picener CCXVIII Iicolaus von neapolis doctoꝰ: CCNX Nicolaus von Lier parfůßer oꝛden CCXXI Morgkaw welche gegent alſo genant ſey XCVII Noꝛmannia die gegent wañ ſie den namen hab vnd criſtenlichen glawben angenomen CLXXII Noꝛweden hat deßmals den glawben widerumb Onden ſant Bꝛigite anfang VUꝛden der celeſtiner angenomen CCII Wo das gelegen ſey CCLXXNIXN. Nuͤrmberg ſtatt wie ſie gepawt ſey vnd võ weme ſie den namen habe hſen vñ kelber ſein fur goͤtter angebeth XNIXN Ochſs hat deßmals wie ein menſch ge⸗ geretht 5 XCII Octauianus auguſtus roͤmiſcher kaiſer XCIII Odoacer koͤnig warde erſtochen(XEI OGddo ein heilliger abbt in dem cluniacenſiſchen clo ſter O dilo ein heilliger abbt Odo canthuarienſiſcher biſchoff CLXXXII Odefredus hohberůmbter leree CLXXNV CLXXðXI CCNI Odofredus ein anð gelerter doctoꝛ CCXIIII OOdericus ein heuliger mſan((XXVIII Ofen der ſtatt in hungern gelegenhet CXXXVIII Olimpias iſt ein ʒal vier iar lang LIIII Oldꝛadus ein achtper doctoꝛ CCXXNVII Omagirus hat zu erſten die ochßen zʒu dem pflug gepꝛaucht XXNVIII Onam was der ander ſone inde XNVI SOpilius macrinus roͤmiſcher kaiſer CXVII Oꝛigenes ein bꝛieſter zu Alexand ꝛia CXVII Onden cluniacenſiſch weñ vnnd durch welchen er anfang gehabt habe n ν 9 8 5 7 Oꝛden Sehamental von wem der vnnd er geſtift ſey„„„**.... Oꝛden Srandimontenſiſch wer den geſtift hab CXCIIL Oꝛden der geregelten choherrñ hat ſich hie wider umb angefangen XCIII Oꝛden der cartheuſer weñ vnnd durch wene er an fayug gehabt habe CXCIII Onꝛden der templarier wo der anfang gehabt hab XᷓCXCVII Uuden der eiſtercienſer weñ vnnd vou wem er an⸗ fang hab genomen Oꝛden der aynſidler ſant Auguſtins weñ vnd võ weme er anfang hab Ce Oꝛden der gedemůtigten anaͤng(C Onden der creutzer wardt deßmals wider auffge⸗ Achhk Orden der catmeliten anfang CVII Eꝛden der pꝛediger hat ſich hie angefangẽ CCIX Oꝛden ð parfůßer iſt deßmals beſtettigt CCIX Oꝛden der teůtſchen bꝛůeder in Pꝛeuſſen 8 Oꝛden der inieſt natoꝛum genant anfang 8 8 CCXXXI Oꝛden der geregelten choꝛherñ ſant ſaluatoris vr⸗ ſpꝛung CCXXXI CCXXXII 885 muͤnch 628—3— Oꝛden der geregelten deßmals erfunden Onden der gereg 1&IXXVII Onden der geregelten choꝛhertñ vnd uſtine vnd ſant Jheronimi((CXXXI Juſtine vnd ſant Jheronimi CIXIN Uꝛden der knecht(CXIXN Orden der Templarier wardt hie außgetilgt (CXXIIII Onꝛdens der Rhodiſer anfang(CXXIII Oꝛden der ritter Jheſu criſti het hie anfang CCXXVI Oſwalt eiñ koͤnig Noꝛdmannouum(LIIII Oſterreich vnd ſein gelegenheit CLNXNVI Otto der acht roͤmiſch kaiſer CVI Othmarus ein teůtſcher vnd heilliger man CLXII Otto der erſt koͤnig teůtſcher lande(LXXII Otto der erſt ein kaiſer der teůtſchen CLXXIXN Otto der ander kaiſer ein ſone des groſſen Ottonis CLXXXI Otto der dꝛitt des andern Ottonis ſone Roͤmiſcher Kaiſer CLXXXII Otto biſchoff zu bamberg ein ſchwab gepoꝛn CXCVIII Otto der vierdt.ſachße.roͤmiſcher kaiſer CCVII Ottomannus tuͤrckiſcher kaiſee CGCCNNVIII Ouꝛdiys naſo ein namhaftiger poet XCIII AAradiſs vnnd ſeyn vier waſſerflůfs wie das geziert ſey 51 35 uPatifs ſtatt weñ ſie erpawt iſt XXXVIII Padua ſtatt wer ſie gepawt hab XLV Paruſia ſtatt wer ſie gepawt hab XLVIII Papia ſtatt wer ſie erpawt habe LXXIIII Paulus weñ der bekert iſt woꝛden CIII Paulus iſt deßmals enthawbt(CIIII Papias biſchoff zu Jheropolithon CCXII Paulus von padua CXVII Paulus ein heilliger biſchoff CXXII Panthaleon artzt vnd martrer criſti CRNV Paulus der erſt ainſidel CXXðXI PNaphuncius heilliger abbt(CXXNIII Maula ein heillige roͤmerin CXNNV Patricius ein ertzbiſchoff Scothoum(XLV Paulus der erſt babſt ein roͤmer CLXIII Eaulus ein dyacon des Aquilegienſiſchen patriar⸗ chatz CLXNVłI Paſcalis babſt eĩ roͤmer CLXVIII aſealis der ander babſt ein walhe CXGCVI Paſſaw ſtatt vnd ir gelegenheit CXCIX& Papias ein lambardier nl Paul us ein Venediger ſant Auguſtin oꝛdens CCNXXðNVII Padua iſt in der Venediger gewalt komen CCXNSXNVII Paulus vergerius na turlicher maiſter 5 3 CCXLIIII Paulus der ander babſt ein Venediger CCL. Paucker in dem franckenland iſt deßmals verpꝛãt P9119 90 babſt fürſte oft 6 detrus erſter babſt ein fůrſt der appoſte Petrus weñ er gecreůtzigt ſey CIIII Perſius ein beruͤmbter lerer(V Betronella heillige iunckfraw vnd tochter rr Perpetua vnd felicitas martter CXVI Pelagius ein faſt poͤſer ketzet 8 Pelagius babſt der erſt ein roͤmer CXLVI Velagius der ander babſt auch ein roͤmer JjIJI Peloponeſus die gegent vñ leger CCLNXIIII Petrus damianus ein großgelerter man CXCII Petrns alphonſus gelerter man.der was erſtmals ein iude en Petrus lombardus biſchoff ʒu pariſs CC Petrus comeſtoꝛ ein bꝛuder Sraciani vnd petri lõ⸗ bardi N Perg in burgundia iſt ʒerriſſen vnd ſein vil mẽſchen darunter verdoꝛben CC&II Peſteutz hat deßmals großmechtig regiert CCLV LVI Hetrus von berñ mertrer pꝛediger oꝛdens CCXIII Petrus de bella partita d octoꝛ((&& Petrus de Abano ein arttt(XXIIII Peſtilentz gar cleglich iſt deßmals geweſt 3(CNNN Phoꝛoneus hat zu erſt den kriechen geſetz geoꝛdnet XXIN Phariſey wer die geweſen ſein XCVùI Philo ein iude vnd hohgelerter man XCVII Philippus apoſtel vnd iunger Criſti( Philippus ein roͤmiſcher kaiſer CXIXN Phoca ein roͤmiſcher kaiſer CXLIN Philippus oder bardanus kaiſer CLXI Philippus koͤnig zu franckrich(CIIII Philippus ein Sch wab roͤmiſcher kaiſer CCVII Philippus koͤnig in Affrica CC&NV Philippus koͤnig in franckreich CCXVIII Piſa ſtatt wer die erpawt hab XLV Pius babſt von gepurt ein walhe CXI Pipinus hertzog zů oͤſterreich koͤnig zu franckreich CLVIII Pipinus der iunger ein ſone Caroli marcelli koͤnig Pipinus des groſſen kaiſer Carls elter ſone CLNVIII Piſa die ſtatt iſt deßmals in der floꝛentiner gewalt komen((XXVII Pius der ander babſt ein walhe((L Plůt iſt deßmals auß dem ertreich gefloßen 1 LXXXII Plinius der ander ein naturlich maiſter(XI Plutarcus ein nat urlich maiſter(CXI Plůt hat es geregent dꝛey tag CLXNXNI Platina ein geſchihtſchꝛeyber(CLII Poeten vil vnnd die mit namen vezeichent LXXII LXSXIII Polniſch land vñ was dariñ ſey CCLXNVII Policarp us ein iunger Johannis CXIIII Poncianus babſt ein roͤmer geweſt CXVI Poꝛphirius ein naturlicher maiſter CXVIII Pontion heilliger man ein martrer criſti CXI& Doꝛtugalia vnd ſein gegent CCLNNXNV Pogius floꝛentinus ein geſpꝛecherma Pel 10 töng hvnd ſe Poln das koͤnigreich vnd ſein viſpꝛung CCLXSIII CXXV (XX IIIII XXN oꝛdnet XIN CVI CVII XIXN LIN LXI IIII CVII (VY VIII XLV ckreich VIII koͤnig P reůſſenland vnd ſein gelegenheit CCLNNVIIIT hrieſterlich geſchlecht kombt von Leuñ XNV Promotheus was ein man von ſcharpffer ſynn — 85 XXNVIII Pꝛot zemachen auß getraydt hat yſis gelernet XXIX Ptoceſſus vnd Martinianus roͤmiſch ritter CVII Praredis ein heillige iunckfraw CXIIII Probus ein roͤmiſcher kaiſer CXXIII Primus vnd Felicianus heillig roͤmer CXXVI Prudencius ein poet vnd criſtenlicher man (CXNXXXIIII DPꝛoba ein ſyñreich weib(CXXXVI Priſtianus gelerter man vnd philozophus CXLIII Pruñ iſt deßmals zu Senna mit plůt gefloſſen CLXNVI Auch zu der zeit kaiſer Heinrichs ander prun CLNXNSXNVI Preßlaw mechtige ſtatt in Schleſia CCXXXIII Prag ſtatt in beham wie ſie erpawt ſey CCNXNIX Ptholomeus ein naturlicher maiſter CXIIII Půcher ſein deßmals vnd der vil verprannt Ni 86 WDintus fabius Romi/ ſcher ratherr LXXXI R Quintilianus ein hohberuͤmbter reder Quadratus ein biſchoff zu athen(CXII ein ritten CXII Quirinus roͤmer vnd martrer criſt: CXVIII GQuintilius roͤmiſcher kaifer CXXI Qnirinus ein roͤmiſcher ambtman CXXII Quintus ritter vnd martrer CXXNVI Adagaſus ein konig Go thoꝛum CXXV Rauenna der ſtatt gepew vnd ir gelegẽ CXLII Sadegñd ĩs ein koͤnig zu franckreich CXLVIII Fabanus ertzbiſchoff zuů mayntʒ CLXIX Racheruus ein biſchoff zu Bern CLXXXII Raſis ein berůmbter artzt CXCIII Raynaldus ertzbiſchoff zu Coͤln(CCVII Baymundus heilliger man pꝛediger oꝛdẽes CCXI Baphael fulgoſius von placencia CCNLII Raynerius pꝛediger oꝛdens helliger man CCXXI Regenpogen warumb er vnnd von wieuil farb ge macht ſey XI Remus vnd romulus wie ſie ernert ſein LVłI Rheinland vnd ſein gegent CCLNXXII FRegiment der roͤmer in der ſtatt LNX Regenßpurg ſtatt von weme ſie erpawt ſey 1436 33 XCIIII Remigius ein heilliger biſchoff CXI. Feichs churfuͤrſtẽ. ertzogẽ.burgrafen. freyen. lant grafen. grafen. ritter. vier ſtet ⁊c.wer die ſein CLNNXIIII vnd LXNXNV Neſchs Tortaroꝛum onfang CCVII Rewſſen land vnd ſein gelegenheit CCLXNVII RNhodis die ſtatt wer die gepawt hab XXVI Rhea iunckfraw vñ můter remi vnd remuli LVI Richter in dem alten teſtamẽt wer die geweſen ſein 3 XXX ͤvnd XXXNVIX Richoldus ein hertzog zu frieſen CLXII Riſen Palantis leichnam wardt zu diſen zeiten fun den(XC Richardus von ſant Victo: CC Richardus de media villa doctoꝛ CCXXNII Bichardus ein kind ward von den iud en zu parys gemartert CCVII Roͤmiſchs reichs anfang vnd wer die roͤmiſchen koͤ nig geweſen ſein LVI Roma wo vnd wie ſie gepawt iſt LVI LVII IXVIII Roͤmiſchen fůrſten haben hie ceſares gehaiſſen von Julio LXXXIX Romanus ritter vnd martrer CXXNI Rock des herrn Jheſu der vngeneet was iſt deß⸗ mals gefunden woꝛden(XI. Rotharis ein koͤnig longobardorum CLV Rodoaldus ein koͤnig Longobardoꝛum(LV Rolandus pfaltzgraue vnd enicklein caroli 8 CLEXNVII Romanus babſt ein roͤmer CLXXII Robertus koͤnig zu franckreich CLXXXVIII Robertus ein andechtiger eloſterman(CV Robertus koͤnig zu cicilia CCNXIII Rochus ein beichtiger gots CCNYII Ruffus ritter vnd martrer CXVVUI Ruffinus ein aquileyẽſiſcher bꝛieſter CXXXNVI Rupꝛecht ein heilliger biſchoff CLII Rudolphus koͤnig zu burgundia martrer (CLXXIII Rudolphus welſcher koͤnig CLSNVII Rudolphus roͤmiſcher koͤnig erwelt zů Koꝛcheym 11(XCII Aupꝛecht hertzog zu bayern roͤmiſcher koͤnig CCXXXVI Fnudolphus roͤmiſcher koͤnig CCXV Aray ꝛvas erſtes weib %)Abꝛahe XXI Salmon ein ſone naaſon XXXIIII Saul was der erſt koͤnig der inden XLI Salomon ein koͤnig der hebreiſchen XLVI Saba koͤ nigin kome zu Salomone ⁊c. XLVI Sachßen land vñ ſein gelegeheit CCL&XXNIX Sadycei wer die G 00 ff 6 1 Saltzbueg iſt voꝛ alter Pelffenburg gehaiſſen Saltzburg iſt 10 95 un Sabina ein durchleuͤchtiſch weib I. Sabellius ein ketzer CXXI Saturninus bꝛieſter vnd mertrer CXXVII Samſon dolentiſcher biſchoff(XLVIII Sabmianus babſt des vatterlands vnwiſſend CXLVIII Saltz burg die ſtatt weñ vnd von wem ſie erpawt 5 16 6 CLIL Sarracen ſind gezogen in die innſeln clandiam vnd vil ſtett ndgehomen CLXXI S0 00 19110 55 55 8 σ Sabatz das feſt ſchloſs iſt den Tůrcken abgewon Ren 3 CCLIII Schmid werck vnnd in das metall zu graben hat Tubalcayn bedaoht X Sciſma die erſt deßmals geſchehen(NVIII Schieſier gegẽt 8 95 4 Scolaſtica ſant Benedicten ſchweſter BB err Scauracius roͤmiſcher kaiſer CLXVI Sciſma iſt auch zu dẽ geʒeittẽ geweſt CLXXIX Schlachtung iſt deßmals geſchehen ʒu Maintz in der kirchen in gegenwertigkeit des kaiſers vnnd die ſtym̃ des teufels gehoͤt(LXXXIX& Sciſma das xxij. deßmals geweſt CCXXXII Sceiſimna auch zu der ʒeit Eugenij(CXLII Seland vnd ſein gelegenheit CCLNXX Seth iſt der dꝛit ſone ade IX Semiramis ein koͤnig aſſitioꝛum in mannes geſtalt geheſenitftß, XNV Sela was der dꝛit ſone Jude XNVI Sena die ſtat vnd ir gepew LXXðX Sewl hoh von ſtain nidergefallen LXXXII Sendung des hailligen gaiſts(II Seneca ein naturlich maiſter vnd lerer des kaiſers Neronis C Seraphia ein anthiochiſche iunckfraw(XII Secundus ein naturlicher maiſter CXIII Seuerus roͤmiſcher kaiſer CV Serapion faſt ein heilliger man(XX Sebaſtianus ein faſt heilliger mañ CXV Sergius vnd Bachus martrer CXV Seuerinus der erſt babſt ein roͤmer(L Sergius babſt kom auß ſyria(LVII Sebaldus ein heilliger wirdiger beichtiger 8 AXII Sergius der ander ein roͤme': CLXIXN Sergius der dꝛitt babſt ein roͤmer CLXXIII Sergius der v ierd babſt auch ein roͤmer CENXNV Seno ein biſchoff zu Trier(CXCII Sect die man neñt die gaiſlender CCNV Sintfluſs iſt geweſen in theſſalia XXIX Sibillen der ſein zehen XNXNXVVYV XLVùI LVI LSIXN LNXNVIII XK HTæẽ Swie des lands verweſer wer die ſein geweſen Simon der ſone Cleophe ein apoſtel CVII Sirtus babſt ein gepoꝛner roͤmer CXI SDyben ſchleffer deßmals in einen perg giengen X vnud zu den gezeiten herfůr gegangen (CXXVNVIII Sirtus der and er babſt ein kriech(⁊XNX Simphoꝛianus.cladius mertrer(CXXIII Siricius babſt ein roͤmer CXXVNI Silueſter babſt roͤmer voñ gepurt XXVIII Sixtus babſt der dꝛitt ein roͤmer(XXXVI Simplicius babſt vnd heiliger man CXL Simachus roͤmer vnd philozophus CXLI Sinachus babſt auß ſardia půͤrtig CXLII Siluerius babſt auß campaua(XLIIII Simeon auff der ſewl 3 5 Siſebutus ein koͤnig viſegothoꝛum Siſiuus oð ſoſinus babſt auß Siria puͤꝛtig LVII Silueſter der and er babſt auß gallia půrtig CCLXXNXI Sllueſter der dꝛit babſt ein roͤmer CLXXSNSVIII Sigib ertus ein cloſterman CXCVII Symon von caſſia auguſtiner oꝛdens CCNNXIIII S igmund koͤnig ein ſone Karoli des vierden CCXXXI& Sifrtus der vierd bab ſt von ſauonia půͤttig OL Symon ein kind wardt von den inden ertodt CCLIIII Sodoma vnd Gomoꝛta vertilgt XXI Sol iſt von den haiden fůr got angebet XXV (XII Sother babſt auß campania puͤrtig CXIIII Soldan hat vil ſtett in oꝛient zerbꝛochen vnnd ver pꝛeñt CCXIX Spartanier habẽ iren weybern and mañ erlawbt Sper das heillig eyſen iſt deßmals gefunden (CV Streit Troye wan der anfang het XXXNVI XXXSVII Strabo ein naturlich maiſter XCIII Steffanus der erſt martrer iſt verſtaint(III Stacius hat geſchriben von Thebaiſchen kriegen Stella ein edler poet vnd tichter Steyer vnd ſein gelegenheit Steffanus der erſt babſt ein roͤͤmer(NX& Straßburg ſtatt von weme ſie namen habe CCLXXV (CXVNINS Steffanus der ander babſt ein roͤmer CLXIII Steffanus ð dꝛitt babſt auß ſycilia půrtigCLXNV Steffanus der vierd babſt ein roͤmer CLNVII Strabo ein iunget Rabani CLXIX Steffanus der fůnft babſt ein roͤnmer(LXXNI Steffanus der ſechſt babſt ein roͤmer CLXXII Steffanus der ſibend babſt auch ein roͤmet CLXðVY Steffanus ð acht babſt ein teutſcher CLNXXVI Stein iſt zu den gezeitten von himel gefallen. ð faſt groſs waſe CEXNIXN Steffan koͤnig zu hungern CLXNVXNVIII Steffanus der newnd babſt auß Lothꝛingen půr⸗ tig CXCI Steffanus ein ſtifter des dꝛdẽs grandimontenſis ge „ Steffanus ein heilliger abbt ciſterc Stern eins vngewoͤlichen foꝛms iſt deßmals geſe⸗ hnRnRn(⁊CVYI Staniſlaus biſchoff zu Crakaw CCXII Stein iſt gefallen in ein cloſter(XII Streit iſt geſchehen zwiſchen Tartaros vñ Babi⸗ loniern CCXVII Stab faſtgroſs ſthu dengsette gercg CCXXVIII Sunnen dꝛey ſein deßmals erſchinen XCII vnd (CIII Syſan na heillige iunckfraw&XNVII „oee LIIII NXXV G XIIII nd ver (XIXN eklawbt ILIII den (XCY XXVI XVII CIIII (III kriegen LXNXVY (XX R XNXIX LXIII CLXV XVII Suñ iſt deßmals faſt finſter woꝛdẽ CLXXNIX Sunca ſſianus ein koͤnig perſar(NLI& Schwetonius ein geſchihtſchꝛeiber CI Schweden das land vnnd ſein gelegenhait .„„ CCLXNIX eytzerland vnnd des volcks aigenſch aft CCLXXNXII der geſtalt ſey XXXIII Tacitus eiñ roͤmiſcher kaiſer CNXIII Tafel iſt gefunden darauff was geſchꝛiben Criſtus Wirt gepoꝛn ĩc((LXNVI Taxrilo ein hertzog zu Bayern iſt von carolo gezwũ gen CLXVII Taxis koͤnig zu ũgern hat Welſche lande faſt zwũ gen 8 CLXNXVII Tantʒer auß vermaledeyung eins bꝛieſters ein gãtz iar getantzt CLXNXNXVII Tarttern irs reichs anfang CCVII Tartari haben deßmals ettliche land faſt verhert CCIX Tamerlanes groſſer koͤnig der tartterñ 880 CCXXXVII Tantzer ſind mit einer pꝛugk vndgangẽ CCNVII Telexion ein koͤnig ſichimoꝛũ NVNI Tempel Salomonis wie der gepawt ſey XLVII LXNVI Teckla ein iungerin ſant Pauls CVII Teleſphoꝛus babſt ein gepoꝛner kriech(XI Terttulianus von carthagine CV Teruiß ſtatt vnd wer ſie erpawt hab LI Teudelinda koͤnigin Longobardoꝛum CL Teůfel hat gewalt gehabt vber Silueſter den an⸗ dern babſt. er het ſich im ergeben CLLXNXNXI Teůtſcher nation ſitten vnd leben wie das geweſen ſey CCLNVII uvnd LXNXXNVI Teſſalia die gegẽt vñ ir gelegẽheit CCLXXIII Teñmarck vnd ir gegent CCLXXNIXN Thurn zu babilonia von weme vnnd warumb er gepawt warde XVùIIL XVIII Thobias iude ein heilligſter pꝛophet LXN Thomas appoſtel criſti CVI Thimotheus ein iunger ſant pauls(IX Theodoꝛa Deiiße iunckfraw CCXXNII Theophilus ein biſchoff(XIII Theodecion faſt gelerteꝛ man(NV Theodoſius der elter kaiſer CXXXIIII Theodoſius der iunget kaiſer ſone archady CXXXVII Theodoꝛicus koͤnig erſtach Adoacrů(XLI Theodoꝛus babſt ein kriech d gepurt CLIII Theodoꝛus biſchof in anglia CLVIII Theodoſius der dꝛit roͤmiſcher kaiſertƷ? LXNI Theodoꝛus biſchoff zu Papia CE&NV Theodolphus hat gemacht das lobgeſang Gloꝛia laus ⁊ẽ CLXIX Theodoꝛus ð ander babſt ein roͤmer CLXXII Thedaldus ein graff dem was Ferraria eingeben CLXNSXI Theodoꝛicus biſchoff zu Metz CLXXXII Theodalus ein gaiſtlicher man CLXXNXIXð Thomas ertʒzbiſchoff ʒn canthuaria(CII Abernackel Moyſi wie Thomas von aquin pꝛediger oꝛdens CCNV Thatheus von Floꝛentz artzt CCXVIII Thomas võ ſtraßburg auguſtiner ordẽs CCXNXVIII Thomas von floꝛentz artzt CCNXNN Tiſch Moyſi wie der geſtalt was XXNI Tiberias ſtatt wer ſie erpawt hab XXXNIIII Titus liuius von Padua gelerter man XCII Tib erius roͤmiſcher kaiſer XCVI Titus der.xi.roͤmiſch kaiſer(IX Tiburtina die ſtatt wer ſie gepawt hab CXIII Tiburcius vnd valerianus gepꝛůder CXVI Tib erius cõſtãtinus roͤmiſcher kaiſer CXLVII Tiberius der dꝛitt roͤmiſch kaiſer CLVIIL Tiber iſt deßmals ſo groſs geweſt das ſie hat hew ſer hingefloßt CLXXI Tiroliſch volck wo des gegẽt ſey CCLNXNII Toloſa ſtatt weꝛ ſie hab gepawi LXXNI Lotila ein koͤnig Gothoꝛum CXLVI Toͤtlich iſt das gantz mẽſchlich geſchlecht CCLX Tryer wer die 621 am anfang gepawt habb XXIII Troya ſtatt vñ wer ſie gepawt hab XXXVI Trayanus der xüij. roͤmiſch kaiſer(IX Trogus pompeyus geſchihrſchꝛeiber(V Tripho ein iunger Oꝛigenis CXVII ¶Truſianus eiñ artzt von Floꝛentz CCXXII Tracia die gegent vnd ir gelegẽeheit CCLNXII Tůͤrcken vꝛſpꝛung CLXII vñ(CLXXIII Q:vnd des reichs anfang CCXNXNVIII Aler ius maximus ein roͤmiſcher gelerter XCIII 85 Valentinianus ein ketzee CXIII alerianus ein roͤmiſcher kaiſen N CXXI Valentinus ein roͤmiſcher bꝛieſter(CNXXII Valentinianus ein roͤmiſcher kaiſer(NXXXII Valens ein kaiſer in orient CXXXNII Valentintanus kayſer im nidergãg CXXNVII Valentinus babſt ein roͤmer CLXVIII Vbertinus carrarienſis CCXNNVIII Vdo biſchoff zu Maydburg CLXNNVIII Venedig wer die ſtatt erpawt hab XLIII 3 CXXNVII Verona ſtatt weñ die gepawt ſey LXVIII Venediger haben deßmals mit den tůrcken frid ge⸗ macht Veronica iſt geweſt ein iungerin criſt: XCVII Verfolgung der criſtẽ die erſt iſt geweſt CIIII Veſpaſianus flauius der..roͤmiſch kaiſer CVI Verfolgung der criſten zum andern mal CVIII Verfolgung der glawbigẽ zum dꝛitten mal CX Verfolgung der criſtenheit zũ vierden(XII Verfolgung der glawbigẽ ʒũ fuͤnften CXVI Verfolgung ð criſtenmenſchẽ die ſechſt(XIX Verfolgũg die ſibend& Die acht CXXI Die newndt CXXII Die.x. CXXIII Ventʒeſlaus hertzog in beham CLXXVII Vgolinus biſchof auguſtiner oꝛdes CGXVIII Vgo heilliger man pꝛediger oꝛdens CCNXVIIL Vittellius der newndt roͤmiſch kaiſer CVII Victoꝛinus ein heilliger biſchoff CIL Victoꝛ babſt auß Affrica puͤrtg CAIII Victoꝛin ein edle iunckfrawmw& Vincencius leuit vnd heilligermam CXXIIII Vitus ein kind vnd martrer criſti CNXV Vier die gekroͤnten martrer CXV CXXNSVII Victoꝛ heilliger man vnd martrer Vigilius babſt ein roͤmer der gepurt CXLIIII Vitigis ein koͤnigin Gothoꝛum CNLV Vitalianus babſt ein goͤtlicher nan CLIII CLIIII Vigilius ein biſchoff edler gepurt Vinſternus der ſunnen iſt deßmals geweſt CLXNXNðXNVI Victoꝛ der ander babſt vormals zů Eyſtet biſchof CXCI Victoꝛ ð drit babſt voꝛnals ein abbt CXCIII Vincentius auß cathelania půrtig pꝛediger oꝛdens CCNXNNVI Vincentius auß burgundia puͤrtig pꝛediger oꝛdens Vlrich biſchoff zu Augſſ 1 Urich biſchoff zu Augſpurg LXNXN Vlixes mit ſeiner geſelſchaft ward in die geſtalt der thier verwandelt 35 XLI Vlm die ſtatt wie die berumbt ſey(XC Vngern ſein in die lannd gezogen vnnd die verhert CLXXNSVII Vngern ſein von den bayern vnd Schwaben ny gelegt CCLXNXIIII Vngerland vnd gſchiht dariñ CCLNIXN Voluſianus roͤmiſcher kaiſer CXNI Vrbanus der erſt bab ſt ein roͤmer CXVI Vrſyla heillige wirdige iũckfraw CXXXVIII Vrbanus babſt der andeꝛ(XCIII Vrbanus der dꝛitt babſt von Maylannd puͤrtig 1 5 5 CCIIII Vꝛbanus der funft babſt(CNXXNI Vrbanus der ſechſt babſt von Neapolis CCXXXII Vrbanus der vierdt babſt auß gallia CCXIII Vulpinianus ein rechtgelerter CXVII Waſſerguſs iſt deßmals geweſt gleich der ſind flu CXLIð Walpurg ein heillige iunckfraw(LXNXII Walfart hat ſich zu diſen zeitten erhaben erfunden vom teufel CCXIIII Walachey die gegent vnnd geſchiht darinn CCLXXNI Melſche land vnd ſein gelegenheit XLV vnd wasgs dariñgeſchehen iſt CCLNXXNVI Wein wie den Noe zum erſtẽ pflantzt hat XI III Wentzeſlaw ein ſone caroli des vierden roͤmiſcher kaiſers CCXXXIII Welt wie die nit ewig ſunde vergengklich ſey (CLIX vnd LXI Weib hat deßmals einẽ leben gepoꝛon((NVII WMẽtzelaw ð ander koͤnig zu beham CCXVIII Wentzʒelaw der dꝛitt koͤnig zu beham(CN& Weſtual die gegent vñ gelegehet CCL&XXX Wieñ ſtatt in oͤſterreich weñ vnd von weme ſie ge pawt ſey XCVIII Wuůrtzburg ſtatt wie ſie erpawt ſey CLX Wubold hertzog vnd koͤnig auß Engelland heilli⸗ ger biſchoff CLXII Wilckil oder willigis ertʒbiſchoff ʒu Mainz CLXNXNVII Wilhalm graf zu hollãd roͤmiſcheꝛ kaiſeꝛ(XII Wund iſche land vnd ſein gelegẽheit CCLXNXX Wollen iſt deßmals von den wolcken gefallen CXXXIII Wolffgangus der·ri biſchoff zu Regenſpurg CLXXXII Wunder werck ſind geſchehen in der gepurt criſtt XCIII wunderwerck vil ſind auch deßmals geſchehen CLIL wunderlich menſeh mit zwayen hawbten iſt deß mals gepom CLXXNXII wun derzaichen deßmals geſehen(XCCIII Darnach deßgleich CCVłIII wundergeſtalte ding ſind auch deßmalßs erſchinẽ ((((L ͤvnd LVII wunderlicher weiß iſt deßmals ein maydlein ge⸗ ο o¹ĩnůli 3 2 ]Enarchus ein naturlich er maiſter vnnd iungert Straboms i XCVIIT Ferſes ein konig affirioꝛͥum XXVI Politus des jomiſchen geſchlechts CXXI yfaac ein ſone abꝛahe allet tugen vol XXVI Yſis hat die egyptier die ſchꝛift gelernet vnnd pꝛot auß dem getraydt zemachen XXIX yſayas ein edler pꝛophet LII CXCII yſaac ein berumbter artzt Fſuardus ein doſterman vnd der ſchꝛift hoherfarn Nyub ein biſchoff vnd iur iſt ¶ Vus ein hohberůmbter doctoꝛ LXVI ÆIII CCNNVII fAleucus hat geſetz ge⸗ , macht wider den eebꝛuch LX c, Zacharias vñ Eliſab eth ſein haußfraw Facharias babſt auß kriechenland CLXIII Fawberin iſt von dem teufel hingefurt nach irem todt CLXðXXNXIX Fepherinus babſt ein roͤmer CXIIII Zeno des roͤmiſchen reichs ein kaiſet(XLI Faichen ſein deßmals an dem himel geſehen bedeut tent 15 der menſchen CXLVI Foꝛoaſtes hat in ſeiner gepurt gelacht XXII izimus babſt ein kriechiſcher man(XXXIII Zweyunſibentzig voͤlcker ſein entſpꝛungen von dꝛey en ſonen Noe XIIII Zwẽ vñ ſibẽtzig außleger wer die ſein LXXVèII Zwolfpotten ſein deßmals in die werlt WußsEl 5 II zwayung oder ſciſma das ander deßmals geſche⸗ hen CXXXI Swapũg od ſciſma dz dꝛit het anfang CXXXI Item mer(XLII Das. xrij iſt deßmals geſche hen CC(XXXII Die vb rigen hie nit angeſagt finſtu vnder dẽ buch ſtaben oben Cvnd S. —.— ¶ Sewell bey den allergelertiſtẽ vnd fürngmſtẽ me ä— ſeweill bey den allergelertiſtẽ vn nẽ die die warẽ natur vnd geſchicht beſchri ben habẽ võ geſchopff der welt. vnd võ eburt der menſchen ʒzwayerlay wone iſt. So wollen wir von diſen voꝛdern ʒeiten den anfang nemẽde auf das kůrtzſt ſchꝛeibẽ: Souul ſich von ſouerlalters halbẽ) enthlegnẽ dingẽ geʒumẽ wil.Etlich habẽ gemaint das die werlt vnge poꝛn vnd vnzerſtoͤꝛlich: vñ das mẽſchlich geſchlecht võ ewigkeit rgee ſey. vnd anfãg eumichs vꝛſpꝛungs nit gehabt hab · Etlich maintẽ die werlt geboĩ vñ zurſtoͤꝛlich ſeyn. vnd ſa I gten das die meͤſchẽ anfang der gepurt genomẽ hettẽ Vñ die kriechiſchẽ hocherlewchten mañ durch die die hyſtoꝛien vnd geſchiehtẽ verſamelt woꝛdẽ ſind. habẽ auch veriehen das voꝛ an⸗ K les begynñ aller ding des himels vnd der erdẽ dieweill noch yde ding beyaynander warẽ ein eyni ge foꝛm geweſen ſey: vñ darnach nach abſund erũg vñ zerteylũg der beyeinãder geweſen půrde. die werlt diſe oꝛd nung vnd geſtalt die wir ſehen empfangẽ hab. Sie ſagen das der in bewegnus ſtetiger lufft vnd feürig tayl irer oberñ ſtett võ leichtheit wegẽ begert haben. vnd das auß diſer vꝛſach die ſunn vnd menig der ſtern in dem krais des gantzẽ geſchoͤpffs vmbgetragẽ werdẽ. Aber der tunckel vnd irdiſch teyl ſey mitſambt dẽ feůchtẽ dingen an die niderſtẽ oꝛt võ ſwerheit wegẽ abgeſtigẽ:nach dẽ aber diſe ding wermniſcht warẽ ſo wer auß dẽ feuchtẽ das mer. vnd auß dẽ herttẽ dingẽ. das lettig vnd gantʒ weich ertreich woꝛdẽ.Als aber das ertreich erſtlich auß hitz der ſun nẽ dicker woꝛdẽ wer vñ dar in faulfeuͤchtigkeitñ mit dynnẽ hewtlein bedeckett erwuchſen do wer alßdañ võ ſol cher pfůtſchẽ mãcherlay geſtalt der lebede entſtandẽ. vnd die.die ſouill merer wirm empfangẽ hettẽ gerietẽ zů ge⸗ fluůgele hin in die obern gegẽt. Aber die trucknere vnd ſchwerere wardẽ zu krychẽdẽ vnd irdiſchẽ thieren.die ding die ein waſſerige natur erlangt hettẽ wardẽ in das elemẽt ires geſchlechts getragẽ. Als nw darnach das ertreich auß hitz ð ſůnẽ vñ võ dẽ wĩdẽ důrr woꝛdẽ was da wardẽ mit verſamelter vermiſchũg mãlichs vñ frewlichs ge ſchlechts volkũner dig geboꝛñ. diſs bezewgt euripides tragicus ein iũger anaxagoꝛe des natůrlichẽ maiſters. Sie ſpꝛechẽ in der ſelbẽ weis die mẽſchẽ võ anfang gepoꝛñ in dẽ felderñ die wayd ſuchende eins wildẽ vnd vngeoꝛdẽ tẽ lebẽs gelebt.den die krewter vnd fruͤcht der bawm williglich narũg geraicht habẽ. Aber wiewoll wir gar vil nit allain lateiniſch vñ kriechiſch ſunder auch Caldeyſch vnd hebꝛeyſch alt vñ new gelert ſehẽ die zu erzelung diſs dings geſchꝛibẽ habẽ. So woͤllẽ wir doch die altẽ irthũ verlaſſen vnd beſchawẽ die verpoꝛgen moſayſchẽ ſchrifß ften võ der werlt geſchoͤpff vnd võ dẽ werckẽ der ſechs tag ſagende daꝛ in die heimlichen ding der gantʒen natun begriffen werdẽ. Dan Moyſes der pꝛophet ein vater der geſchichtbeſchreiber gottes vol: vñ auß himliſcher dich tung des heiligẽ geiſtes des maiſters der gantzẽ warheit hat diſe ding alle begriffen.dem nit allain die vnſern. ſun der die ſeinẽ vnd auch die heydniſchẽ gezeůgnus ſeiner menſchlichẽ weyſhait vñ erfarũg aller lere. vnd ſchrifft ge gebẽ habẽ. Võ dẽ Salomõ in ſeinẽ buch der weyſheit als ein außleger der natur ð weſendẽ ding:veriehẽ hat. das er ſoͤlche lere võ dẽ innerñ dingẽ des geſetzs mopftgenohhehab Bfſeriſt(als Lucas vnd Philon bey den vnſerñ faſt tapfer lereꝛ ſagẽ) In aller lere ð egyptier hoherfarẽ geweſt. So ſpꝛicht Hermippus das Pitagoꝛas vil dings in ſein philoſophey auß dẽ moſayſchen geſetz gewendt hab. Numenius philoſophus ſagt. nichts anders platone ſein dañ dẽ lee moyſen. den in dem anfãg ſeins wercks.võ der natur. võ dem geſchoͤpff der gantzen werlt ſind gleich als eckere oder felder eins ſchatzs allet warer weyſheit vergraben: vnd diſs iſt erſtlich beſchehẽ an deẽ ende do er võ aller dinge außflus auß got. võ dem ſtapfel. võ der ʒale. võ der oꝛd enũg der werntlichen teill alſo hoh vnd weyſlich redet. Darůmb was es bey den alten hebꝛeyſchen ein geſetz(des auch Jeronimus gedenckt) das niemant dan der zeitigs alters wer ʒu diſer beſchöpfung ð werlt raichen ſolt. Was aber die heiligſten mann Ambꝛoſius vnd Auguſtinus. Item Strabo vñ Beda vñ Kemigius. Vnd auß den iungerñ Egidius vñ Alber⸗ tus. vnd auch bey den kriechiſchen Philon Oꝛigenes Baſilius Theodorus Appolinarius Didimus Gernadius Criſoſtomus ⁊c. vber diſs buch geſchꝛiben haben das wirt von vns gantz vnberůt bleiben Auch woͤllen wir võ dẽ dingẽ die Jonethes oder anchelos oder Simeõ d alt in Caldeyſchẽ gezůng:oder auß dẽ hebꝛeyſchẽ Eleaza dus Aba Joannes Neomus yſaac Joſephus Gerfomdes Sadias Abraham ⁊c. haben beſchriben hie bey keyn meldũg thun ſunder in geſtalt kurtzer beſchꝛeibũg auß dẽ pꝛophetẽ moyſe einfůrẽ die oꝛdenũg ð ſechs tag võ gotli chem geſchoͤpff der werlt.do võ in den verpoꝛgen ſchrifften des heiligẽ glawbẽs meldung geſchicht. ¶ Als nw got das geſchoͤpff der werlt gemacht hett do hot er dẽ 0 vnd groͤſiſten ſun fuͤrgeſetzt dem vner⸗ meſſẽ werck vnd ſich des 1 bẽ als eins radtgebẽ vnd werckmeiſters in ertrachtũg. zierung vnd machung ð ding gepꝛaucht. Dan der ſelb iſt an klůgheit vñ vernunfft vñ macht volkũmẽ. Es iſt auch ʒefragen warauß got diſe ſo groſſe vnd ſo wund erperliche ding gemacht hab.dañ er hat alle ding gemacht auß nichtẽ. darůmb iſt garuil gerechter vngeachtet ð vnentpfintlichẽ vñ eiteln ding die augẽ do hin ʒuwẽdẽ da der ſtul. da die wonũg des wa⸗ ẽ gottes iſt. der das ertreich mit beſtendiger veſtikeit auffgehenckt den himel mit ſcheinendẽ ſternẽ vnderſchids die allerclarſtẽ ſunnẽ vnd ainig liecht zu beweyſung ſeiner ainigẽ mayeſtat den meſchlichẽ dingẽ angezůndet. das ertreich mit dem mere vmbꝛinget. die waſſerflůs mit ewigẽ abfal zeflieſſen gebottẽ vnd dẽ felderñ ſich auß zepꝛai⸗ ten.den tallerñ ſich zeſenckẽ · dẽ waldẽ ſich mit lawbgewachs zebedeckẽ. vñ die ſtaynigẽ perg auffzeſteigẽ verſchaf fet hat. Aber diſe ding alle hat nit geen ech ſunder d werckmeiſtet der werlt der vꝛſpꝛũg des peſſerñ der genẽt wirt got. des anfang nit mag begriffen noch auch ſol geſucht werden. Gnug iſt dẽ menſchẽ ʒu volkũne kklugheyt ſo er(das got ſey) verſteet vnd annimbt vnd eret dẽ gemainẽ geperer menſchlichs geſchlechts vnd den pawmeiſter wũderperlicher dig. Die altẽ habẽ von dreyerlay werlt geſagt. vo der oberſtẽ als der engliſchẽ oder vberuerſtentlichẽ. võ der himliſchen. vñ võ der vnder dẽ monde. dar inn wir wonẽ. diſs iſt die werlt der finſter nus. Aber ihene des lichts der himel wirt võ licht vñ finſternus gemaßigt. On dieſe drey iſt noch ein vierde werlt in der auch alle die ding die in den anderñ werltẽ ſindt gefundẽ werdẽ vnd diß iſt der menſch. In der ſchul iſt ein gemains ſpꝛuchwoꝛt das der menſch die kleine werlt ſey. dar inn ein auß den elementẽ vermiſchter,eib vnd himli ſcher gaiſt vnd die wachſende ſele der pflantzẽ. vñ die ſerlichken ð vnuernuͤftigẽ thier vnd die vernunfft vnd en⸗ E— gliſch gemůt e gleichnus geſehẽ wirdt. Võ diſe dreyẽ werltẽ hat moyſes genugſalich Aeſag. als got die ge oꝛdẽt hat in maſſfen im auch als wir leſen) auff dẽ perg do er das gelernt hat gepottẽ ward alle ding nach dẽ ebẽ pildd das er auff dem perg ſahe ʒemachẽ. Was nw der moſayſch bůchſtab von den volbꝛachtẽ wercken der ſechs ag lere: das wollen wir kurtzlichen erzelen.. 6 er ſl 60 h0 6ö0fl ſder e hbſe 01500 Wöder daaſttd nffont ale 1 glefſinf glts ds dedgs! dermaß volhth. verſtaßd dochſft wbelgel muß afigbgt Davoß⸗ ollcher tes vollo 50 l. Gdtunge —— Blat 1 n dem anfang hat got beſchaffen himel vñ erden aber die erde was eytel vnd lere vnd die finſternus warẽ Fauff dẽ antlitʒʒ des abgrũds vnd der gaift des herrẽ ſwebet oder ward getragẽ ob dẽ waſſern. Moyſes der gottlich prophet vnd geſchicht beſchreiber der ſchier.vijc. iar voꝛ dem Troyaniſchẽ krieg geweſſt iſt leret wie got der macher vnd oꝛdner der ding als er diſs werck fůrname ʒu allererſt dẽ himel zeſeyn einen ſtul des ſelbẽ gottes des ſchoͤpffers gemacht vnd in die hoͤhe auffgehenckt vñ dar nach die erdẽ geſtifftet vnd dẽ himel vnderwoꝛffẽ hat. Aber die finſternůſſen hat er geſetzt in der erden dañ ſie begreůfft durch ſich ſelbs nichtzit des liechts ſie neme es dañ võ himel. In deʒ hat er 9715 das ewig liecht vñ die obern gaiſt vnd das ewig lebẽ. vnd hinwiderůmb in der erden die finſternůß vnd die vndern gaiſt vnd dẽ tod. Aber in dem das Moyſes ſpꝛicht das got beſchaffen hab ſo ſtelt er damit ab drey irrũg Platonis Ariſtotilis vñ Epicuri. dañ Plato 55 t das got vnd die voꝛpildnus oder geſtaltnuß ſeiner geſchoͤpff vnd yle võ ewigkeit geweſſen vnd im anfang die werlt võ dẽ ſelbẽ yle gemacht woꝛdẽ wer Die kriechẽ ſpꝛechẽ yle ſey die erſt vngefoꝛmt materi auß der:alle ding geſchoͤpfft: vnd diſe ſichtpere elemẽet die ſich mit etlicher eintrechtigleit einand er vergleichẽ gefoꝛmt. oder(als die andern ſpꝛechẽ) von ð materi vñ foꝛm.oder võ dẽ aller dynniſten ſtaub in der ſunnen glantz erſcheinende gemacht ſeyẽ. Aber got hat die werlt on ainiche voꝛligende vnd voꝛberaite materi beſchaffen. dan er was zu ertrachten der alleklůgſt vnd zemachen d allerſinnreichſt ee dañ er das werck der werlt fuůrname wañ in im was dar bꝛunn des volkůmẽ vñ volbꝛachtẽ guts das võ dẽ ſellẽ gůt als ein pach entſpꝛůnge. Er hat in anfãg die engel.aller creatur die erſtẽ gemacht vñ auß dẽ das nicht iſt. dañ er iſt durch die ewigkeit ſtarck. vñ durch die ſtercke vnermeßner machtigkeit. die des ends vñ der maß mangelt. als das lebẽ des ſchoͤpffers. Darůmb was wunders iſt das. ob der. der die werlt machẽ wolt voꝛhin ein materi darauß er machet fůrb eraittet. auß dem das nit was. das haben villeicht auch die Saracem verſtanden. die ſpꝛechẽ das die engel võ got auß dẽ finſternuſſẽ zũ liecht gefůrt vñ mit ewiger frewd erfllt ſeinẽ doch iſt in etlichẽ die einpildung goͤttliches ſtãmens nit blibẽ.ſunder ſie ſind auß aigner verkerung võ gůtten zum vbel getretten vñ zu teufeln woꝛdẽ Die erde was eytel. das iſt(als Jeronimus od die.lxr. außlege) vnſyhtperlich vñ vnzeſamen gefůgt. die er võ irer zeſtrewlichkeit wegẽ einẽ abgrund nẽnet. vñ die die kriechyſchẽ chaos haiſſẽ einẽ abgrund heiſt er die erden. das iſt ein materi mit driueltiger ermeſſung in die allerhohſtẽ tieff außgepraittet. Da von auch Ouidius der poet in ſeinẽ gedicht gar ſchoͤn meldung thůt. vnd der gaiſt des herre ein werckzewg gotlicher kũſt ſwebet ob dẽ waſſern:als ð wil eins pawherrẽ ſo er yde ding ʒemachẽ veroꝛdent. ſo die werck got tes volkomẽ ſind ſo wirdt die beſchoͤpffũg ð dĩg außgedruͤckt in ſechſer zall. des teill ſind. ains zway drey. Mwn zaygt Moyſes durch die werck ð ſeehs tag nemlich in dẽ erſten die beſchoͤpfung. In dem andern vnd dritten die oꝛdnung oder ſchickung. vnd in den andern die zierung. 7 —— Wom werck des erſtẽ tags Vnd got ſpꝛach. Es werd das liecht. vnd das liecht iſt woꝛdẽ. vñ got ſahe das liecht das es gůt wer vñ tey let das liecht võ dẽ finſternuſſen · vñ nẽnet das liecht den tag vñ die finſternus die nacht. vñ abent vñ frůe iſt woꝛdẽ ein tag.moyſes hat ein wunderperlich kunſtwerck võ goͤtlicher vnd nit menſchlicher emßikeit dẽ heim lichkeiten ð gãtʒẽ natur ſchickerlich gezimmẽd gchg in ſeinẽ buch.das alle lere vñ auß pꝛechlichkeit vñ ſinnreichi keit vbertrifft.dañ ð gloꝛi wirdig gof(der das war liecht iſt vnd das liecht liebett hat alle ding im liecht machen de. das geſchoͤpffder werlt am liecht gar recht angefangẽ. vñ die ſelben an dreyẽ tagẽ bis an den vierden(dar an die groſſen liecht gefoꝛmt ſind) in irẽ vmkreis einẽ naturlichen tag volbꝛacht. Diſs iſt vnder allen leiplichen dingẽ das edelſt. vnd der geiſtlichẽ creatur das neheſt vnd das allerbeſt. das ſein ſchone allermeiſt gemainſam macht. ſo doch der allerkleynſt pũct der gãtzẽ werlt krais erfůllt. darůmb allein das liecht iſt das do mit die gãtzẽ werlt ůt vñ hůpſch iſt. durch vnraine ding on zerſtoꝛung geende. vñ billich ſahe er das liecht das es gůt were. wann das liecht iſt nichtz and ers dañ ein pildnus vñ zarte od er dynne vñ beſchatliche gleichnus des erſtẽ gůts. als nw der gaiſt dieſe waſſer zohe vñ dẽ vnderwurff durchgienge.do iſt auß gepiete gottes des werckmeiſters entſpꝛun gen.das liecht. die ʒierde vnd ð ſchein als ein liechter wolken die obern teil mit ſeiner clarheit erlewehtẽdẽ.(wie in dẽ moꝛgẽ des herpꝛechẽden ſunnẽ glantz gewoͤnlich beſchicht in geſtalt ð ſunnẽ geůbet obẽ vñ vnden den halbẽ himel beſcheinende. vñ darnach hat er abgeſundert das die finſternus vñ das liecht vnd erſchidẽ halbhimel emi⸗ ſperia genãt habẽ ſoltẽ. das liecht hies er den tag võ ð clarheit.die die finſternus rainigt. vñ die finſternus võ be⸗ 1955 heng die nacht. das die augen nit ſehen ſolttẽ. nach ermeſſung diſer teil hat er gemacht tag vñ nacht. da bey das gemercke des ewigen vmbkreis vñ laufs der zeit vñ iar beſteen ſolt. vñ es iſt woꝛden ein tag. der da was deꝛ erſt tag ð werlt. aber nit ð erſt aller tag.darůmb iſt er nit der erſt ſunder ein tag genent. vñ aſobont ot an diſem tag die vnfoͤꝛmlich materi. die engel. die himel. das liecht. die erden das waſſer vñ den luft ⁊c.gemacht vñ zwen ainand er widerwertig vñ vnd erſchidlich teil ð erden:als den auffgang vñ dẽ nidergang geſetzt. ð auffgãg wird got zugeygent. dañ er iſt ð pꝛuñ des liechtes vñ ein erlewchter aller ding. vnd ð vns das ewig leben auffgeen ma⸗ chet. Aber ð nidergang wirt dem zerſtreitten entruͤſten vnd boßhafftigen gemůt zugeſchꝛiben. dann er verbirgt liecht vñ bꝛingt alweg die finſternus vñ ſůchet die menſchen ʒetoͤtten vñ ʒeuergeen in ſundẽ. dañ gleicherweis als das liecht võ anfang entſpꝛingt vñ die vernunfft des lebens im liecht ſwebt alſo kumbt die finſternus vom nider gang. vñ ð tod vñ miderfal werden begriffen in ð finſternus Darnach hat got die andern oͤrter nemlich des mit⸗ tags vnd mitternacht in ð ſelben geſtalt außgemeſſen. die auch den voꝛdern zwayen oͤꝛtern mit Verwantſchaft zu geſellet werdẽ. dañ das oꝛt das võ wirm d ſunnẽ heißer iſt das hãgt dẽ anfang allernechſt an. aber das ort das in kelt vñ ewigẽ gefrůſt qualet iſt des tails des letzſtẽ f als die finſternus dẽ liecht.alſo iſt auch die kelt der wirm widerwertig. darůmb als die wirm dẽ liecht.alſo iſt ðd mittag dẽ auffgang vñ die kelt ð finſternus. alſo ajch die mitternacht dem nidergang aller nehſttete. 3 „„ 3+ vßt oß fehe 91 iachen⸗ dat an dinge macht. Werlt Wann als nhwW (Wie in nhalbẽ nel emi⸗ võ be⸗ ds bey Was dez n diſem ñ zwen ig wird een ma/ erbirgt weis als m nider des mit ſchoftzy ott das uch die ſternys. Wom werck des andern tags Blat III ſſer: vñ taile die waſſer võ waſſeren 5 5 irmament in dẽ mittel d waſſer: vñ ta ere empfintliche dĩ A m̃ 0 88 11 9 5 U5105 f9 5 0 0 l. 0 9 958 1930 vñ er hies 2 ũnẽ waſſern in geſtalt des criſt⸗ 00 der eine die mitternac k —5 zeſammen gerũnẽ w⸗ ften geſtirne in zwaiẽ axen(der 5 Gebrn le Semacht vñ 5 imels mit dẽ dar inn angehefften geſti lcher ſchnellikeit vmbgeweltzt. das ſye eſtirne Nw wirt die ſpera des h t(võ auffgang in dẽ nidergang mit ſoͤlcher ſchnelli§werlthatdie nht 6 38 nittaglich hayßt(võ auffgang in dẽ niderga dertẽ. vñ ð werckmeiſter ð werlt hat die natu ich vñ die ander die mittag laneten mit irẽ gegelawff ſie nit verhin rte, lemẽt nit anzůdete. Etlich lerer nit die werlt zerpꝛeche wo die plan t ð hitz des obern feuͤrs die vndern e die ſperas ð ſibẽ pla t das ſie mit ð hitz des obe bẽ geglawbt das vber die ſper 4 F be auß den hebꝛeyſchen vñ andern habẽ geg ten ſperam. die mit vernunft vñ Wennebhenſeder 10 ie die vnirrendẽ nennẽ. vñ auch vber die i dungen iſt noch ð zehend vnbe neten. vñ vber die achtẽ ſperã. die ſie die vnirr vndter den beweglichen leiplichen 2 helt. das ſoͤlcher eh ſeden eg e derehee ebeber weglich bleiben Iiñ gertüc durch den zaphir in gleichnus eines lichkeit bedewtten ſolt. Aber widerzeko⸗ zehend himel von 15 8 e d die gleichnus des thꝛons die vnbeweglich leyplichen ding vnder dẽ moͤd. ts vnd die gle dreyerlay teylung ð leyplic ñ daſelb phirs den glant des lich das waſſer von waſſern teilet ſo iſt drey ñ das allerlewterſt feüͤer. vñ daſelbſt men auff den moyſen. der 90 des lufts.als ð oberſt teil deſſelbẽ elements. v ůrſcheinenden ſtat des lufts.als bey Fel e te element. So ſind ettliche vnder der mitteln fůrſc ltlichen leibs gemiſcht ſind. da lawtere vnuermiſchte vñ rechte el. lle element võ fayſtikeit wegẽ des werlt 210rirler Conntelh Ad fn en gesen deiodenen beeierſedede wiſchen iſt ein gegen ht vndeꝛſchaidet diſs firmament nit allaüt darob ſind die elemẽt de⸗ ee võ 9090 1 1fhe eh 0 00 er hat dass i nder in volkomner vermiſchũg võ e 4 öm R der bedeckt alle empfintliche vnd vnſichtp 8 —.ꝗ— 33 22 g Wom werck des dritten tags A ſñ̃ dritten tag hat got die waſſer vnder dem firmamẽt an eine enige ſtat verſamelt. vnd eß erſchyne die truͤck ¶Lne vñ got hieß die trůckne erdẽ. aber die verſamlũg ð waſſermẽnet er die meer. vñ got ſahe das es gůt was vnd ſprach. Die erd ſol geperen ein grunends vnd ſamenmachends krawt vñ ein frucht bꝛingends apfelpawm⸗ holtz nach ſeinẽ geſchlecht. Nach dẽ firmament vermanet er vns võ ð gentzigkeit geleger vñ oꝛdnũg ð elemẽt kůrtʒ lich durch verſamlung ð waſſer an ein ſtat vnd durch die zile dẽ meer fůrgeſteckt das es die erdẽ nit vberfiele. ſo nw kůnftig was das die etwan vnſychtlich erde vnder das 589 komen ſolt. ſo was auch not das die waſſer Die vnder dem himel das iſt vnder ð miteln gegent des lufts ſind an ein ſtat.das iſt an ein gemaine vermiſchliche zuſammenflueßung mit oꝛdnungẽ vnd geſtadten vetwaret. verſamelt werden ſoltẽ. vnd alſo iſt das:nit war das nynd ert an enichẽ abgeſündertẽ vnd beſloßnẽ enden waſſere gefunden werden. dañ das iůdiſch meer wirt von dẽ hircaniſchen meer. das hircaniſch võ dem adriatiſchen. das adriatiſch võ dem euriniſchen meer. vnd dannoch ſunſt vnzelich flůß der waſſer. pꝛunnen vnd ſee.durch verre von einander entlegne oͤꝛter geſchidẽ. Aber darum werden die waſſer an ein ainige ſtat verſamelt genant. dañ die ſundern vnd getallten verſamlung ð waſſer des meres.oder ð flůß werdẽ alle als ſalomon ſpricht) ſich zu dẽ vꝛſpꝛůnglichẽ meer ſenckẽde in ein ſtat des meers verſamelt. weñ aber die erde mit den gůſſen vberſwelt wirt ſo iſt ſie vns weder nůtz noh ſychtlich. ſunder alß⸗ deñ vnßerm vnd des viehs geprauch fůgſam vnd fruchtbar ſo ſie võ meer weichẽde mer vñ mer vns zugeſicht kombt. diſs wirt hie gar offenperlich võ moyſe angeʒaigt. ſo er ſie als pald ſie erſcheint) ein gepererein ð krewter vnd des lawb 55 vnd ð pawmen machet. ſo fůret er nach verſamlung ð waſſer die erden herfůr als grůn vnd plůende. aber er hat ſie in dem mittel ð werlt als ein centrũ geſetzt vnd mit adern ð metall. als mit gold. ſilber ſeöt vnd eyſen begabet. vnd mit allen geſchlechten der krewter hohlůſtperlech in grůner zeitigkeit als pald bekleidet. vnd die krewter haben ſamen. vnd die pawmen faſt ſůſſe ſrucht gepꝛacht. Sie ſagen auch das got an diſem tag das paradeis. das iſt den aller fruchtparſtẽ vnd wunſamſten garten an allerlay geſchlecht des Holtz vnd der pawmen den mit aller wunſamkeit. der pꝛunnen. dergrůnenden erden vnd reichlich fruchttragender hoͤltzer beſetzet hab. — ff 0 ſla 000 060 des ſchk Goſcds agelhe avif gnolmt benber uft 6 ſlkeßr (baf ſi0 delel hachleſt fttdañ we ſuchelf zwapfßaſ et degt fezefüreh wachegeſ turdes geſ guch dags lecht des keichlch Wom werrck des vierden tags Blat IIII A iñ vierdẽ tag ſpꝛach got. Es ſollẽ liechter in dẽ firmamẽt des himels werdẽ vñ dẽ tag vñ die nacht teilẽ. vñ Tzu zaichen vnd zeiten vnd tagẽ vnd iarẽ ſein. das ſie ſcheinen in dẽ firmament des himels vñ erlewchten die erdẽ. vnd es iſt alſo geſchehen. vñ got hat gemacht zway groſſe liecht. ein groͤſſers liecht voꝛzeſen dẽ tag. vñ ein kleiners liecht voꝛzeſein ð naht. vñ die ſtern zetailen das liecht. vñ die finſternuß Moyſes gedenckt erſtlich ð him⸗ liſchen ding die got geſetzt hat in dẽ firmament zeſcheinẽ an dẽ himel. vñ zeerlewchtẽ die erdẽ. als die ſunnẽ. dẽ mõd vnd die ſtern. mit dẽ ð oberteil ð werlt geziert wirdt. wie die erde nut dẽ dingẽ die in ir werdẽ. dañ nach dẽ er võ ð natur des firmaments geredt het. ſo gepuͤrt ime nachuolgẽd von dẽ werckẽ des geſtirns vnd võ irem ampt zeſagẽ mit lee le vbung vnd gepꝛauch ſie geſtifft vnd zu was wůrckung ſie võ got geſand ſeyn. Der himliſchem leiplichen ding ſind zwu offenbar wurckung in die werlt.nemlich die bewegnus vñ die erlewchtũg. So ſind ð bewegnus zwu. Eine ð gãtʒẽ werlt do mit ð himel vñ die ſpera des lufts vñ feurs in. xxuij. ſtũdẽ durch den gantzen krais ð werlt mit volkonem vmblawff bewegt werd ẽ Die ander bewegnus iſt des geſtrr. vñ iſt aigen. vilfeltig vnd mãcherlay. vnder den ſelbẽ iſt die bewegnus d ſunnẽ die fuͤrnamſt. dañ die ſuñ vmblawfft in rij.monaten dẽ ʒirckel aller ʒaichẽ.die ſuñ macht dẽ tag. ſo macht ð lawff ð ſunnen durch dẽ ſelbẽ zirckel ein iar. Die andern bewegnuſſen des geſtirns werdẽ in mancherlay ʒwiſchẽfallẽder zeit verbꝛacht. Darumb garſchickerlich hat vns moyſes kůrtzlich diſer ding aller vermanet ſpꝛechende das die geſtirn in dem firmament geſetzt ſein zu ta⸗ gen. iaren vnd ʒeitten. dar ʒu hat er auch gar lawter angeʒaigt die andern wurckũg der geſtirne. die iſt die erlewch tũg. ſo er ſagt das die geſetzt ſeyẽ ʒeſcheinẽ am̃ hymel vnd zeerlewchten die erdẽ darůmb zu ſolchen dinſtperkeiten ſind die leib des monds. der ſunnẽ vnd ð ſterñ außgetailt. vnd wiewol die ſuñ die im tag aufgeet einig Alken iſt ye doch iſt ſie ein wars liecht volkũner voͤlligkeit die mit fůrderlichſter wirm vñ allerclarſte 63ꝑ51 alle dig erlewch⸗ tet. dañ wiewol man vnzalich ſterne ſchimern vñ gletzẽ ſihet nach dẽ ſie aber doch nit voͤllige vñ feſte iecht ſind. ſo raichen ſie kain wirm võ ine vñ můgẽ auch mit irer menig die finſternus nicht vberwinden. darůmb ſo werdẽ ʒway füname ding gefundẽ die mancherlay vnd aneinander wid erwertigen gewalt habẽ nelich wirm vñ feůch⸗ igkeit die got wund erpeꝛlich zu auffenthaltung vnd geperung aller ding erdacht hat. ¶ Hie bey werẽ gar hohfta ge zefůren vnd võ yder ein rechts buch zemachen wie vnd welcher maß diſe geſtirne in dẽ firmament werẽ. auch welche geſchoͤpff in irem adel vnd wirde die andern vbertreffen vñ võ verrer art. aigenſchafft. wurkung vñ na⸗ tur des geſtirns auch võ den ihenen die ſich darauß verkundung kuͤnftiger ding gepꝛauchen. ſo wil doch weder ſtat noch zeit gedulden lenger do von zeſchꝛeyben. ————— Wom werck des funfftẽ tags I ñ̃ fuůͤnfften tag hot got geſpꝛochẽ. die waſſer ſollẽ bꝛingẽ kriechẽds ding lebendiger ſele vñ geflůgel auff die L erden vnder de firmamẽt des himels. vñ got hat beſchaffen groß walfiſche. vñ alle lebendige vnd beweg⸗ liche ſele.die ſye vaſſer brachten in ir fe geflůgel nach ſeinẽ geſchlecht. vñ got ſahe das es gůt was. vñ hat die geſegnet ſpꝛechende. Ir ſoͤllet wachſſen vñ gefilfeltigt werdẽ vñ erfůllen die waſſer des meers. vñ die fogel vilfeltigend 5 ob dem ertreich. darůmb hat got an diſem tag dẽ lufft vñ das waſſer geʒieret.den luft mit de geflůgel. vñ die waſſer mit den ſchwimmẽdẽ dingẽ: Es werdẽ groß walfiſch vñ waſſer thier wunderlich vñ auß vberfluͤſſigkeit irer feuchtigkeit groͤſſere in dem mere gefundẽ. vñ was in einichem teil der natur geporñ wirt das iſt auch als man gemainlich helt) in deʒ meer. kund vñ offenbar ſind die ding die võ geberũg ð thier hernach folgẽ. dañ noch den pflantzẽ ſind geſelte ding die in bewegnus vñ empfintlichkeit gemainſamẽ wie wol die pita⸗ gouci den pflantzẽ auch ein vnbꝛuͤfende empfintlich keit ʒuſchꝛeyben. vñ die ſelben geſeleten ding werden hie von moyſe. vnd in Thimeo in dreyerlay getailt. als in dez lufft in waſſern vñ auff der erden wonende. ob man anders ſpꝛechen mag das das geflůgel im luft wone. wir wollen vermeiden die diſputatioñ.in was geſtat die lieb der chie⸗ auß den elementen oder wie die beſamungẽ den naturen ð ding võ got eingepflantzt ſeien. oder ob das lebẽ 8. thier võ der materi oder ob alles lebẽ võ Aleb 50 anfang her kome.als plotinus gar veſtig klich helt. welcher mainung moyſes an dem oꝛt villeicht zufallende geſehen wirt.dañ nach dẽ er geſpꝛochen hat⸗ die waſſer ſollen kriechends ding lebendiger ſele bꝛingẽ. do ſetzt er darnach hin zu · vñ got hat beſchaffen alle lebẽ⸗ dige ſele.do moͤcht ymant nit allain das halte. das die waſſer auß gottes geheyß geperen vnd das darnach auch beß gepere. ſund er auch das. das an dem ort do võ dẽ werck gottes meldung geſchicht geſchꝛiben ſteet. Got hat eſchaffen ein lebendige ſele. wo aber ð waſſer gedacht wirt do ſteet das nit.die ſele.ſunder ein kriechends leben⸗ tiger ſele herfuͤrgepꝛacht werden ſol. vñ wiewol moyſes võ dreyerlay thiren ð erdẽ in dẽ nachfolgenden tag mel⸗ dung thut ſo ſind doch die allermaiſten vñ groͤßiſten thier in dẽ meer ð indier. vñ zuuoꝛ werden in dez meer groſ⸗ ſe wůder thier an dem oꝛt do ſich die ſuñ wendet:geſehen. vñ daſelbſt durch die groſſen wellen võ den hohẽ peꝛ en in das merfallende auß tieff des mers vberſich auff den menſchen zugeſicht getriben. vñ vil Wundeßfeeh ing von den naturen ð fogel vnd fiſch an mancherlay enden teglich erfaren. hed daröale hen hat. allelche⸗ ach auch Gothat ds leben⸗ tag mel/ neer groſ⸗ hohepe 0 2 Wom werck des ſechſtentags Blat V CQAnm ſechſten tag ſpꝛach go die erde ſoll bꝛingẽ ein lebẽdige ſele.die thier vnd die kriechendẽ vñ die wildẽ thier ð erden Unach irer geſtalt. vñ got ſahe das es gůt was vnd ſpꝛach.machẽ wir einẽ mẽſchẽ zu vnßer pildnus vñ gleichnus. vnd er ſol voꝛſein dẽ viſchẽ des meers vñ dẽ geflůgel des himels vñ dẽ thiern aller erde. vñ for hat beſchaffẽ dẽ inẽſchẽ zů ſeiner ð pildnus vñ gleichnus. Als nw got die obern teil der werlt geʒiert het do ʒieret er zů letzt am ſechſtẽ tag die erdẽ mit dẽ ge ſchlechtẽ der thier. Vnder dẽ thiern der erdẽ bedenckt Moyſes dreier. als iohthier kriechende vnd wildthier. da bey er vns dreyerley vnderſchid der vnuernůftigen thier in gemain ʒeerkennẽ gibt. dañ diſs ſind wildthier die in volköner fanteſey vñ einpildnus weſende die mitteln ſtat vnder dẽ vnuernůftigen thieren haltẽ vñ künnẽ doch võ dẽ menſchẽ nit geʒamet noch pẽdig gemacht werdẽ. So ſind kriechende thier die vnuolkumene fateſey vñ einpildnus.als die mitteln zwiſchẽ dẽ vihe vñ pflãtze habẽ.Es ſind auch iohthier die doch wiewol ſie der vernuft mãgeln meſchlicher ʒucht etlicher maß fahig ſind. vñ ſcheinẽ etwas ð vernuft teilheftig zeſein ſchir ein mittele art oder aigẽſchafft zwiſchẽ dem vihe vñ dẽ mẽſchen habede. Nw hat got geſchafft das groſſe vnd kleinere thier mãcherlei geſchlechtz vngleicher foꝛm werdẽ ſoltẽ. vñ ſind yder thier woꝛdẽ bedemẽdlein vñ freülein. auß welcher beſamung der lufft vnd die erde vñ das meer erfůltt woꝛdẽ ſind. vñ got hat ine allẽ võgeſchlecht zu geſchlecht narũg võ ð erden gebẽ. das ſie dẽ meſchẽ ʒu nutz vñ gepꝛauch.als etlich ʒu ſpeyſůng. vñ ettlich zebeklaidung gedienẽ moͤchtẽ. vñ die die groͤſſerer ſterck vñ krefft werẽ ʒu erpawung des erdreichs helfen ſolten. Biſher iſt võ dreyen. als der vberhimliſchẽ. himliſchen vnd vnd erhimliſchen W29 505 beſchehen. Nw hinfůr iſt von bẽ menſchẽ als ð vierdẽ werlt zemerckẽ. do got alle ding mit wũderperlicher beſchreybung veroꝛdent vñ ime fürgenomen et ein ewigs reich zemachen vñ vnzalich ſelẽ ʒeſchoͤpffen. die vntoͤdlickeit zegeben. do machet er ein empfintliche vnd ver entliche gleichnus. das iſt ʒu foꝛm oder geſtalt ſeiner pildnus. ð niehtz volkůners ſein mag· vnd foꝛmet dẽ menſchen auß ettẽ. oder kloße der erdẽ.nach ð er alſo genẽt iſt. Got ð macher aller ding hat gemacht dẽ menſchẽ võ deʒ doch Cicero wie wol aller himliſcher ſchꝛifft vnwiſſe. das das die pꝛopheten ſagen geſchꝛiben hat.diſs thier das wir einẽ menſchẽ nẽnẽ fůꝛ ſichtig. behend. vilfeltig ſcharp 175 echtig vol vernunfft vnd radks in clarer art vñ aigẽſchafft gepoꝛẽ ſein võ dẽ hohſtẽ got allein. dañ er iſt auß allen geſlechten vnd naturen der geſeleten geſchoͤpff.teylheftig der vermnſſt vñ gedenckung. ð die andern gechoͤpff alle mangeln. Nw iſt offt bey den kungẽ vñ fürſtẽ die gewonheit ſo ſie ein groß mechtig vñ edele ſtat awẽ vnd volbꝛacht habẽ das ſie alßdeñ ir pild enmittẽ in ð ſtat allermeniglichẽ zeſehẽ vnd anʒeſchawẽ auffrichtẽ. Aſo ha auch got ð fuͤrſt aller ding gethan. der nach dẽ gãtzẽ auffgenchtẽ paw ð werlt dẽ meſchẽ als de letʒſtẽ aller ding in den mittel d ſelbẽ hat geſetzt vnd gefoꝛmt zu ſeiner pildnus vñ gleichnus. alſo das mit mercurio wol geſpꝛochen werdẽ mag. aſclepi wie ein groß wũderwerck iſt ð mẽſch.diſs ſund erlichẽ namẽs mag ſech die mẽſchlich art wol beroͤmẽ:aus dẽ ge⸗ ſchehẽ iſt:das ſich niemãt ime zedienẽ verdꝛieſſen laſſen ſoll.dañ ime ſind erd vñ element vñ die vnuernuftigẽ thier willig vñ dinſtbar. ime treibt ð hünel ritterſchafft. Ime ſpꝛechẽ die engliſchẽ gaiſt das hail ſich ſol auch nymãd verwũdern das deꝛ võ allẽ dingẽ gelieht wirt. in dem alle ding etwas des irn.ia auch ſich gantz vnd alles das ir erkennen. 3 .+ * — f Wonbeheyliguns des ſibenden taggs 0 3 Aenndee walkdirch da geſer geinechee Poißhem derſeihofag vondder vnhmäurß ade bechefe geoꝛdnet geʒieret vñ zu letſt volbꝛacht woꝛdẽ ſind. do hat der gloꝛi wirdig got ſein werck erfullet vñ am 0 ſybendẽ tag von den wercken ſeiner hendt geruet nach dẽ er die gantzẽ werlt vnd alle ding die dar in ſind beſchaf fen het do hat er auffgehhoꝛt. nit als zewůrcken muede. ſunder ʒemachen ein newe creatur ð materi oder gleichnus nit vergangẽ wer dañ er hoꝛt nit auff zewůrcken das werck der geperungen. vnd der herr hat den ſelbẽ tag gebe al nedeyet vñ geheiligt vnd ine geheyſſẽ ſabathũ. das nach hebꝛeyſcher zũgẽ ein růe bedeůttet darůmb das et an dẽ deft ſelben tag ruet võ allem werck das er gemacht het. do võ auch die iuden an dem tag võ gigner arbait ʒefeiren er ⸗ 105 kant werdẽ. Dẽ ſelbẽ tag habẽ auch ettlich haideniſehe voͤlker voꝛ dem geſetz 110 gehaltẽ. vnd alſo ſein wir⸗ 60 zů end der goͤttlichen werck komẽ. darůmb ſo ſoͤllen wir dẽ in dem alle ſichtliche vnd vnſichtliche ding ſind foͤr⸗ W chten.liebhaben vnd eren. vnd von dem herren des himels. von dem herren aller gůtter. dem gewalt gegebẽ iſt ſudeſ vnd erden. die gegenwůrtigen gůter. ſouer die gut ſind. vnd auch die waren ſeligkait des ewigen lebes woſſt uchen. le detobt 32 dſſ denl maſch gls des fuͤks b Der ſ derſoſ ſcheyſs htdg' ſſt lch Iwoe foſſoſt gasdoher üßſame wůſſery werdeg kat derg chvög Päggetenk fbel fßVohſ öerfunn ſged tyin fff Horth Tozumffen 5poßde Gunſt (Boynd cherfirſte — —. — S — * . — ¶ Vnderſchayd himliſcher vñ elemẽtiſcher vmb⸗ kreys. 0 As gãtz bibach geſchepff der werlt ſteet in elich in hĩliſcher vnd in ele zwayen dinge. mentiſcher natur Die himliſch natur wirdt geteilt in drey fuͤrnemlich himel. Als in dẽ feůrigen in den criſtalliniſchen vnd in das firmament. Innerhalb deß firmaments das der geſtirnt himel iſt werdẽ ſiben vmbkreys der ſiben planeten begriffen. Als Saturnus Jupiter Mars Suñ Venus ercuri us MNond. Bey dẽ criſtalliniſchen himel wird ver ſtanden der erſt teil ð erſtẽ materi die nach ſag des weyſen gefoꝛmt iſt in zwen vmbkreys. vnder dẽ der oͤbꝛer genant wird das erſt P. e na tur diſer vmbkreis iſt die: das ſie alle bewegt wer den außgenomen den feůrigẽ det růet· Aber die ele mẽtiſch na turwird in vier voꝛnemlich ſper geteilt als des feuͤrs lufts erden vñ waſſeꝛs. Die ſper des feurs hat drey vnderſchid.als dẽ oberſten. der iſt oerf vnd dẽ mitteln vnd vnderſten der iſt liecht Der luft hat auch drey vnderſchid. der oberſt iſt ſcheynlich der mittel vñ vnderſt lůftig.in dẽ ober⸗ ſten iſt die wyrm vnd das liecht von nehe wegen der ſunnẽ. vnd auch im vnderſten aber võ wider ſcheyns wegẽ der glentz võ der erden. aber in dem mitteln vnderſchid dahin der wid erſcheyn ð glẽrz nit raichen mag iſt kelte vnd tunckelheit darinn ſol len wonen die teufel die in dieſen tunckeln luft ver⸗ ſtoſſen ſind. Daſelbſt werdẽ auch vngeſtůmigkeit als donerſchleg hagel ſchne vnd der gleich. Dar⸗ auß ſamelſt du zwoͤlff vmbkreis:die die erden vñ waſſer vmbꝛyngen die alle můgen himel genant werdẽ Aber diſe all vbertrifft ð himel der trifeltig keit.der got der in allen vnd über alle iſt. Mercke auch võ gelegenheit der voꝛgenantẽ vmbkreis vñ planeten von der erd zu dem mond ſind. xvm. vic. rxv. meyl. Von dẽ mond ʒu mercurio. vijm viijc. riij. Von mercurio ʒu venus auch ſoul. Võ venus ʒu der ſunnen kriijm.iiijc. xrrvi. Von der ſunnen ʒu mars.xvm. vic xxv. Võ mars ʒu iupiter. vim. viije rrij. Von iupiter ʒu ſaturnus auch ſoul. Võ ſatur no ʒum fimamẽt rriijn iiijc. xrrvi. Auß dẽ volgt das von der erden bis an den geſtirntẽ hinel ſind Cn.viijm.iijc.Ixxv.meyl. ¶ Võ vnderſchid der himliſchẽ ierarchey gewalt oder faͤrſtenthumb. 05 Ber von der himliſchen natur haben etlich A dreierlay vnderſchid geſetzt als ein nb erhĩ⸗ liſche.ein himliſche vñ ein vndhiliſche. Die vber⸗ himliſch ſol in dreyen perſonen ſeyn.als etlich wie wol übel geſagt habẽ. dañ das woꝛt ierarchia als dioniſius ſagt begreyft in im bedeůtnus einer oꝛd⸗ nung vnd die ſelb oꝛdnung ſlechts zeredẽ iſt nit in dreyen perſonen ſunder allein ein oꝛdnung der na⸗ tur. Die himliſch iſt in dẽ engliſchen oꝛden. Die vn derhimliſch in heilligen menſchẽ. Nw die himliſch ierarchey wird geteilt in ein oberere mittlere vnnd vndere. die obere begreift drey oꝛden. als ſeraphin cherubin tronengel. Die erſten betrachten gottes guttheit.die andern ſein kraft. die dritten ſeyn glei⸗ cheit. in dem erſten libet got als die lieb. in dem an dern erkent er als die warheit in dem dritten ſitzt er als die gleicheit. Die mittel ierarchey helt herſch Ixxxuij. vnd nach dẽ. Ixx.außlegern.iiijc. Das fuͤnft von uͤbergang babilonis da hieruſa⸗ VI engel. fůrſtengel gewaltengel. die erſten regirẽ die ambt der engel. die andern pflegen der oͤbern des volcks. die dritten ʒzwingẽ der teufel macht.in den erſten herſchet der herr als die maieſtat. in den an dern regirt er als ein furſtenthumb. in den dꝛitten wird er gehaltẽ als das hail. Die vndere ierarchey helt auch drey oꝛden. als kreftengel ertzengel vnd engel. die erſten pflegen der ůbung groſſer wund⸗ werck. die andern der verkũdung groͤſſer ding.die dritten der ſoꝛgfeltigkeit menſchücher wart. Indẽ erſten wirckt got als ein kraft. in den andern offen baret er als em licht.in den dritten neret er als ein eyngeyſtender. Diß ſpꝛicht Gꝛegoꝛius. Aber als di oniſtus ſetzt ſo ſind die creftengel der mittel oꝛden der andern ierarchey. vnd die fůrſtengel ð erſt or⸗ den ð dritten ierarchey. vnd merck das in yder voꝛ gemelter dreyer ierarchey die trinitet der gottlichẽ perſon als in ð obern mitteln vñ vndern erſcheint ¶ Von der zeit. oder von den altern. Er werlt altere werdẽ in gleichnus weis INRn nach ð menſchẽ alter. Nw ſind ſcehs alter der werlt. Das erſt võ der be ſchaffung der werlt bis zu der ſintflus. vnd hett nach hebreyſcher warheit. jm. vc.Ivi. iar. Aber nach ſag der.lrr. außleger.ijni.ijc. rlij iar als yſido kus ſetzt vnd vil ander den wir hierinn nachuolgẽ Alſo habẽ die hebꝛeyſchen in diſem alter. vc. lexrvi iar mynder vnd nach diſer rechnung iſt matuſale eſtoꝛben voꝛ der ſintflus in deim iar als dye was B55 and er võ ð ſintflus bis auff die gepurt Abꝛa hams: vnd het nach den hebꝛeyſchen. rrij.iar vñ nach dẽ.·lxx.außlegern. viijc. xlij. iar. lſo das die hebꝛeyſchẽ. vic..iar mynder haben. Doch die vꝛſach ſo groſſer vnderſchaid hab ich nicht můgẽ finden. Das drit von abꝛahams gepurt bis zu an⸗ fang des reichs dauid. vñ hett nach dẽ hebꝛeyſchẽ vüijc.xli iar.vñ nach dẽ. lxx. außlegern. viijc.xl. iaꝛ Das vierdt võ anfang des reichs damd bis zʒu dẽ ubergang babilonis het nach den heb 6 iije kxxv.iar. lem zerſtoꝛt vnd der tepel angeʒůnd ward bis zu der gebenedeiten gepurt criſti vnd het nach voꝛge melter weis xs.lxxrx. iar. Vnnd der iar halb dijs alters iſt ein groſſe 105 dañ mãche machẽ mã cherlay rechnung darůber. Das ſechſt von der ge puit criſti bis ʒu der werlt ende. des zil erkent gott allein. vñ diſs heiſt das alt alter oder die letſt ſtůd Aber diſen ſechs altern mag noch das ſybend zu gelegt werden. das iſt der die nwruen. vnnd diſs alter laufft mit dem ſechſten. Item das acht alter iſt ð aufferſteenden Nw nach hebꝛeyſcher ſchꝛifft ſind in dem erſten alter..geſchlecht. In dẽ andern auch. r. In dem dritten riij In dem vierden. xvij. wiewol Matheus auß verboꝛgener bedeutnus. riiij. ſetzt vnd in dez fünften. ruij. Diß ſind aber die A ⸗ menſchen Das erſt iſt vngeſprechheyt von der gepuꝛt bis zu ſyben iaren. Das ander kint hett bis zu. ruij. iarn. Das drit zeittigkeit von. xv. bis in das. crrviij iar. Das vierdt iugẽt bis in das ᷑lwuij. iar Das fuͤnft altheit võ..bis ĩ das.lxxvinj lar. Das ſechſt heiſt das verlebt. abkomẽ Ferng alter von. Ixx. iaren bis ʒu dem ende des lebens. Das erſt alter. as erſt alter d werltvon Adã bis zu ð ſintflus hat nach ð hebꝛeyſchen ſchꝛifft. jm. vic. lvi iar. aber nach ſag .lr. außleger auch yſidoꝛi vñ anderer ð zal het nach in diſem huch beſtibt iſt hat es gehabt.ijm.ijc.rlij. iar. Je hoͤhſt gůthait wolt ir gut auch andern mittailẽ darũb beſchuff ſie ein vernůnftige creatur die das hoͤhſt IOgu verſtind weiſtende liebhet liebhabende beſeße vnd beſitzende ſelig wer. Aber got machet den erſten menſchen vnd foꝛmet ſeinen leib durch dienſt der engel võ lethen der erden in dem agker damaſceno. vnd eingey⸗ ſtet in ſein angeſicht die geyſtung des lebens das iſt.Er beſchuff ein ſel. die er dem gemachtẽ leib vereinigt. vñd ð menſeh iſt gemaht zů der pidnus gottes in naturlichen dingen vnd zu ſeiner gleichnuß in gnadenreichen dingen den dañ got der herr mit wunderperlicher gnad durchgoſſen hat. rippeterfůllet fleiſch für ſie vnd machet die ʒu einẽ weib die adã ſahe vnd ſpꝛach · diſs pain iſt nun võ meinẽ gepai nen. diſe wirt en e F0 duil iſt als ein weib dan ſie iſt võ einẽ mã genomẽ. Nw der herr fůret Adã in das paradeiß vnd hat daſelbſt võ der ripp des ſlaffenden Euã gemacht vnd ime ein geſellein gefoꝛmt. Aber er hat ſie nit gemacht võ haubt das ſie vber den man nit heiſthe Auch nit võ fueß des mans das ſie nit verſchmeht wuͤrd ſunder võ der ſeyten ʒu bewerung eins bands der lieb. Auch darumb das ein yder im ſelbs nicht mit adel der ſtat oder der gepurt ſunder mit tugend gnad ſameln ſol. vnd wie wol der man auſſerhalb des paͤradeiß vñ das weib dar in beſchaffen iſt ſo iſt doch der man der an der vndern ſtat ward gemacht beſſer gefůnden fůr Eua die im paradeiß geſchaffen ward. Alſo hat got der hoͤhſt werckman allerding am ſechſten tag ð werlt.am. xxv.tag mar⸗ tij nach dẽ geſchoͤpff der thier des ertreichs vnd aller krichendẽ wůrm vnd der geflůgel võ rotẽ erdklos oder lettẽ in demagker damaſceno Adã den erſtẽ mẽſchẽ erſchaffen als ein end vnd einẽ beſitzer aller creatur. 3 Ls nw die geſeltẽ creatur der erdẽ vnd das geflůͤn gefoꝛmirt vnd ʒu adã gefůrt warden die zeſehen da deñ adaʒ nit gefundẽ ward ein helfer im gleich da ſendet der herr einẽ ſchlaff in adam. vnd nam aine auß ſeinen IE der werlt Blat Vn — A Is nw durch eingebung des teuͤfels in geſtalt der ſlangen die erſten eltern das gepot gottes übertreten hettẽ da fluchet ine got. vnd ſagt der flangen. verflucht wirdſtu vnder allen lb gee vnd thiern der erdẽ auff deiner pꝛuſt witdſtu geen. vnd die erden eſſen alle tag deins lebens. vnd dem weib ſaget er. Ich wirde vilfeltigen dein důrftigkeit vñ dein empfencknus. vnd du wirdſt in ſmertzen gepern die kinder. vnd vnder dem gewalt des mans ſein. vnd er wird uͤber dich herſchen. Vñ zu adaz ſpꝛach er. verflucht iſt die erde in deiner arbait. du wirdſt auß ir eſſen. ſie wird dir doͤrner vnd diſtel gepern. in dem ſweis deins angeſihts wirſtu geſpeyſt mit deinem pꝛot. bis du widergekert wird ſt in die erden von der du genomen biſt. vnd da ine got fellein roͤck gemacht het warff er ſie auß dem parad eis vnd ſetzet dar fůr cherubin mit flammigem ſwert den weg des holtz des lebens zebewarẽ 8 o adam dei erſt menſch von der letten der erden gefoꝛmt. vnd.xxx.iar erſcheynende als der nam Eua ſeinem DOwew aufgeſetzt ward von der frucht des verpotten holtzs das im ſein weib raichet geeſſen het ſind ſie von dem parad eis des woluſts in das ertreich der verfluchung außgewoꝛffen das nach aufſatzung des herrñ gottes adam im ſweis ſeins angeſihts die erden arbeiten vnd mit ſeinem pꝛot geſpeiſet werden. vnd Eua in durftigkeit le ben vnd kinder in ſmertzen gepern ſolt die doch der herr mit vnuergleichlichem ſcheyn gezieret het. Awer ð neydig feind irer ſeligkait hat ſie betrogẽ da ſie auß weiplicher leichtfertigkeit die frucht des pawms mit frefellicher getůr ftigkeit verſůchet vñ irn mañ in irn willẽ ʒohe. alſo nach annemung der koſtẽ pletter wardt ſie auß dẽ woluſt gar ten in den agker Ebron mitſambt irm mañ in das enlend vertribẽ.do ſie nw zeletſt die ſmertzen der geperung zu mermal verſuchet do kome ſie mit můe vnd arbeit in das alter vnd in dẽ tod der it võ dem herrẽ verkůndet was. Das erſt alter Von dem parad eis vnd ſeinen vier fluſſen. 158. parad eis vnder ð gleich mitnacht lichen linten. gegen dem aufgang der ſunnen gelegen hat got der herr von anbegiñ gepflantzt. vnd iſt nach lateiniſcher vnd hebꝛeyſcher ſpꝛach ein garten:oder pawmgartten. oder luſtperkeit ge nant. als ein garten mit allerlay pawmen beſaet. daſelbſt was auch das holtz des lebens. vñ ſie ſa⸗ gen das dieſelb ſtatt mit einer fewrimen mawr võ der erdẽ bis an dẽ himel voͤlligclich vmbſchrenckt ſey. vnd der engel gottes mit einẽ flammigẽ ſwert dauoꝛ ſtee vnd verhindere die die hinzu geen woͤl len. In dem ſelben paradeis ſind Adam vnd Eua beſchaffen. vnd darnach von ſtnd wegẽ des fraß darauß vertribẽ woꝛdẽ. Darinn ſind auch enoch vnd helias in wollůſtperkeit. die ʒu letſt von den henden anticriſti ſterben werdẽ. Diſe ſtatt iſt weit von vnſerm inwonlichem teyl entlegen. vnd in al⸗ ler wunſamkeit ſcheinperlich. vnd hat geſundlůf⸗ tigkeit.fruchtperkeit. wunſamkeit vnd froͤlichkeit. Auß des mittel geet ein pꝛunn der es gantz erfeuͤch tet. vnd der ſelb pꝛuñ wirdt in vier geperẽde fluͤſs getehlt. als die außleger des buchs der geſchoͤpff ʒeerkennen geben. Ganges oder phiſon 0 hiſon oder ganges heißt der erſt fluſs vñ iſt ein gar groß vnd namhafftigs waſſer indi⸗ er land das das ſelb land alles vmbgeet. vñ gegẽ dem aufgang flieſſende võ.rviiij. großen vñ ſchif reichen flůſſen gemeret wirdt. vnd rynnet zu letſt an vil oͤrtern in das groß meer. vñ mit wieuil flůſ⸗ ſen er in das meer ſincket ſo iſt er doch ſo groß dz er am̃ engſten. viijm. ſchrit weit. vnd am̃ weitiſtẽ hunderttauſent ſchrit. vnd nynnd ert mynder dañ .ſchꝛit tieff iſt. Wider den ſelben fluſs ſol Cirus ð perſier koͤnig · als man ſagt) gleich in vergeſſen an⸗ ders ſeins fůrnemens ein vnerhoͤrtẽ krieg angeno⸗ men haben. dañ do der ſelb Cirus auß ſeinẽ koͤm lichẽ pferdẽ das allerſcheinlichſt vñ wolgeſtalt dem er getrawet durch diſen fluſs zeſwimmen ſa he in einem wirbel oder tůmpffel deſſelben fluſs mit dem rewtter darauff vndergeen vñ verſinckẽ do ſol er( als man ſagt) zoꝛnig geſwoꝛen haben dz er diſen fluſs der ein pferd vnd ſeinẽ gůttẽ rewter verſchlunden het alſo ſchmal vnd ſeuͤcht machen wolt das er den weibern kawm bis an die knye ze watten ſein ſolt. vnd diſe woꝛt blibẽ nit an werck. dañ er bekumbert ſich damit ein gantzs iar. vñ zer teilet diſen fluſs in. iijc. Ixr bach vngehindert. das diſer fluſs(als man ſagt) gleich wie der Nilus ſich ʒu etlichen zeiten des iars mere. vnd die vmbligen den felldung fruchtper mache. Gion oder nilus idon oder mlus iſt der ander fluſs genant vñ Ondrer gantzen werlt der allergroͤſſiſt geach⸗ tet. vnd wirdt von ettlichẽ Melo geheiſſen. Etlich ſagen es ſey der fluſs dẽ die lerer der heilegẽ ſchꝛift Geon nennen. vnd der auß dem paradeis der wol Iuſtperkeit fließ. die inwoner des ſelben lands heiſ ſen diſen fluſs nilum von dem erdkloſe oder letten den der ſelb fluſs mit im zeůht vnd damit dʒ egyp tiſch feld fruchtper machet. Diſeꝛ nilus koͤmbt auß einem ſwartzen fluſs(den die lewt daſelbſt einen vater des fluſs nili heiſſen) mit ſchnelle lawff. vñ ſchaidet das gantz affricam võ ethiopia.vñ mach et vil inſeln. vnd koͤmbt in die allerberůmbtiſtẽ in⸗ ſeln Meroem:vnd iſt eins teils vneben. vnd eins teils ſchifftragend. vnd geuͤſſet ſich auß in einẽ faſt weiten ſee.darnach wirdt er nach mancherlay an ſtoͤſſen in den gebꝛochen felßen des gepirgs einge⸗ zwengt vnd fleůſſet hin in ethiopiam der moren land in ein gegent Cattaduppa genant. vnd wird alſo gewaltiglich zwiſchen den entgegenſteenden fellſen mit ſeiner vngeſtůmigkeit getriben dz er mit dem groſſen hale der waſſer die ſich aneinanð zer prechen die oꝛen der inwoner daſelbſt bis zu der tawbheit verletzet darnach legt ſich die vngeſtu⸗ migkeit vnd wirdt der fluſs ſtil. vnd ʒu der ſchif⸗ fung wid erůmb gepꝛauchſam. vñ erſt hebt er ſich an bey der ſtat Cereaſoꝛuz dryfeltig zeſein. der ein teil neyget ſich gegen deltam vnd meliaʒ vñ wirdt abermals geteilt. vnd alſo das gantz egyptier lãd von dem gantzen vnd doch in vil teil geſůnd erten nilo mitſambt andeꝛn bachs auß ieꝛlicheꝛ zunemũg erfeuchtet. vnd zu letſt fleůſt er an ſibẽ groſſen oͤr tern in das egyptiſch meer Die alten ſchreiben di⸗ ſer nilus ſey ein vaſt groſſer nerer der wald. vnd ein erzieher groſſer waſſerthier. der lind wůrm vñ waſſerpferd.auch vil roͤrichs vnd alweg gronen der pintzen ⁊ẽ̃. vñ ein ierliche fruchtpere zunemũg der erden vnd felldung. vnd ſolche wachſende zů Bemenßfehe gewoͤnlich weñ die ſuñ im̃ ende des leoben iſt bis ʒu dem mittel der iunckfrawen. darnach nymbt ſie ab bis die ſuñ zuů dem ende der iunckfrawen.oder bis zu anfang der wag koͤmbt. Alßd eñ wirdt der nilus innerhalb der alten fluß ſtat widerůmb beſchloſſen. vnd ſie ſagen das das waſſer diſs fluſs ſoͤlcher krafft vnd n ſey das es die frawen mache. 85 Ligris igris der drit iſt der allerſchnelliſt fluſs des 1L9 groͤſſern Armenie. vnd in der gantʒen werlt bekant. vnd(als die vnſern ſagẽ)einer auß dẽ vier fluͤſſen auß dem parad eis der wolluůſtperkeit ent⸗ ſpꝛingende. wañ ſo diſer fluſs in die gegent der me deer raichet ſo wirdt er ſchnel vnd tigris genant. dañ die medeer nennen ein ſchnells geſchoſs alſo. Aber pald darnach find er einen ſee aritiſſa genant durch den lawfft er gewaltiglich gãtzer vnd mã cherlay farbig auß. vnd fellet darnach gegen dem berg Uauro in ein vngehewrs holes loch des ber ges. vñ koͤmbt durch ein verboꝛgene ſtat auß. vñ ʒeůht mit ime vil ſeekrawts vnd ſchlewms. vnd bꝛingt zu dem ſee zoꝛanda genãt alle veꝛſenckte di herfůr vnd wird widerũb ein fluſs. vnd 9275310 abermals in verboꝛgen durchgeung verſencket. vnd ſo er. xxvim. ſchꝛit alſo verboꝛgen geloffen iſt ſo kůmbt er wider zů land in der gegent Sophen he betz et cog ſel 5 f0 C0 10 Woltſa yfgb ketelſch ynd derg ndiyx megtoß, owerd e frelhet vn, doserſch! 0 wuffe dbl ctere LIRoſſe 05 wfeg Mügbre Wäbgege Wahgzb Woetehen fünthat Hsfcll lgyd yr er leteh dz ep inbtauß bſt einen Aff. vñ oß moch beſtm⸗ 05 eins einẽ ſa 50 igs einge er moren ond wird ſteenden ndzermt uhand ze is zu det vngeſti derfef obt erſch in. der ein vñ wirdt ptier lãd fuͤnderten zulemũg roſſen oͤr reiben d⸗ ald. vnd wuͤrm vñ g gronen zunemũg hſende zů iiñ ende kfrawen. ende der g koͤmbt. ten fluß das das ckung ſeh fluſs des gen werll 6 dẽ viet elket ent⸗ t der 11 6 genant. alſo, ſa genant 000 etlen deſn 055 be ſt guß · II vms. vnd ſenckte 0 dete erſenct b f der werlt bey nympheum alſo nahent arſenie dem fluſs in ð gegent artheni das ir yeder ſo er auß einicher vr⸗ ach wechſt vnd außlaufft ſeinẽ fluſs behellt. vñ bee bede miteinander 15 5 Diſer foßs teylet beh ey den coꝛidrianiſchen bergẽ in zwen. der ein egeüffer ſeleůciam àvnd meſſenẽ. der ander feůch tet gein mitternacht gegen den feldern des pergs caucaſi.vnd ſo ſie wider zeſamen rynnen ſo heiſſet er aber tigris. vñ fleüßt zu letſt in der perſier meer. wiewol ettlich ſagen in das rot meer. Auphrates CCnpre ð vierd fluſs eyn fruchttrager ge⸗ AOnãt iſt vnd dẽ andern fluͤſſen in ge⸗ dechtnus gehalten.ettlich ſagen das er auß dẽ pa⸗ radeis.ettlich in dẽ groſſern armenia in dem perg paracoatra nit verr von dem pꝛunnen tigris ent ſpꝛĩge. vnd ſo er ettlich zufluͤſs in ſich emphaht vñ danit ſtercker wird ſo kert er ſein krefft gegen dem perg Taurus. vnd ſo im der nit widerſteet ſo ryn⸗ net er fuͤran mit ſig. vnd do wirdt er fellſig vñ ge waltſam vnd laſſet camagenam auff der rechten. vnd arabiam auff der lingkeu hand. ettlich ſagen er teyl ſich in zway oꝛt.der ein fließ in den tigrim. vnd der and er durch der Medeer vnd Goꝛdianer land in Meſopotamiam. vnd teyle Babilomã. vñ miegroß vnd ſchffrech ervorßer geweſſen ſy. ſo werd er doch darnach in weite pfůtſchen ge⸗ trennet. vnd ein ſeůchter bach. vnd alſo vnbekant ds er ſich nyndert offenlich außgieſſe. ettlich ſagẽ aber er fließ in das rot meer ettlich ſetzen das ſeine waſſer leblich ſeyn. darůmb er dañ von den alten ein alter merer genant ſey woꝛden. ¶ Von dẽ fluſs vnd mancherlay namẽ des meers Nomerus ſpricht das alles erdtreich von dem B groſſen meer dʒ ettlich das wendl meer nen nen) b gloſſen werd. daruͤmb haiſſe auch die erde ein inſel dañ ſie ſey vom meer vmbfangen vñ wo man an die oͤꝛter des erdreichs kome ſo finde man daſelbſt das meer. Daſſelb meer fleůßt vom ny⸗ dergang zů der lingken hand neben europaʒ. vnd zu der rechten ſeytten neben affricam. vnd lauffet deñ nach zertrennung der zwayer perg(die man Hirculis ſeũln nennet) zwiſchen Mauritama der moꝛn land vnd hiſpania. vnd bꝛicht an einem ort vber das geſwel des innern meers auß in die erdẽ vnd fleuůſſet dardurch gein dem auffgang. alſo dz zway meer ſind. der eins die erden vmbſchrenckt. vnd das ander darauß durch die erdẽ fleüſſet. vñ diſe bede meer haben mancherlay namen von den landen innſeln. gegenden. ſtetten vnd leroten. oð nebẽ dẽ ſie hin feſſẽ. od daran ſie ſtoſſe. Ein zwei fel iſt geweſt ob man gerings vmb diſe erdẽ ſchif fen moͤcht. Strabo maynet das man weß dz mit taglich meer(von vnleydenlicher hitʒ wegẽ) noch das mitternachtlich meer(von 6151 1 0 we en) beſchiffen moͤcht. Aber Julius ſolinus 15 ſchichebeschreiber ſetzt das alles meer das võ In dia bis in hiſpaniam hinden affricam vmbgibt ze ſchiffen ſey. in mafſe dañ Plimus veronẽſis durch Slat VIII anzaigung ettlicher geſchihten mit ſchiffungen an denſelben oͤꝛtern geůbt ʒuerkennẽ gibt. vñ ſchꝛeibt das ettliche die er in ſeinen ſchrifften vñ bůchern nennt geſehen woꝛden ſeyẽ die võ kauffmanſchatz wegen auß hiſpania bis in Ethiopiam der morn lannd mit ſchiffung gerayſett haben. Von dem mitternachtlichen meer iſt ein groͤſſers gezẽcke wie wol wiſſentlich iſt das auß verfügung des kay⸗ ſers Auguſti das ſelb meer zũ merern tail bey teit ſchen landen bis an das gepirg der Cimbꝛier odeꝛ fleming beſchiffet woꝛden iſt. So ſind die Caſpia niſchen chebe mit heerßkrafft der Macedonier (dieweil Seleucus vnd Antiochus regirten) alſo außgeſpehet vñ durchſchiffet woꝛdẽ das in kurtz⸗ er zeit ſchier die gantz mitternachtlich gegent be⸗ ſthiffet ward. So zeüht ſich Plinius auff die zeu⸗ gnus Cornelij. der ein roͤmer vnd ein verweſſer Gallie von eim koͤnig der ſchwaben gegebẽ ward vnd ſagt von ettlichen indiern die von kauffman⸗ ſchatz wegen auß india ſchiffende durch vngeſtu⸗ migkeit in teůtſche land getragen warden. Gtto ð eſchichtbeſchꝛeiber ſetzt das vnder den teůtſchen ayſern ein indiſche ſchiffung mit kaufleuten auß india an dem teutſchen geſtadt begriffen woꝛden ſeyen. die da von vngeſtumen winden von der oꝛi entiſchen gegent komen waren. das doch in keynẽ weg het muͤgen beſchehen wo das mitternacht⸗ lich meer vnbeſchiflich vnd gefroꝛen wer. als et⸗ lich maynen. ¶ Von dem paradeys ſetzen die lerer der heilligen ſchꝛifft. 05 ſtatt was als damaſcenus ſagt ein kam⸗ mer aller frolockung. die iſt hoͤher dann die erd. vnnd mit gemaſſigten alierleůterſten lufft er⸗ leůchtet. vnd alweg mit blůenden pflantzen geʒie⸗ ret.voli gůts geſmacks. vnd wont nichts vnuer⸗ nunftigs darinn. die iſt auch. als yſidoꝛus ſpꝛicht mit allẽ geſlecht des holtzs vñ apfeltragẽð pawm beſetzt. da f. kein hitz. ſund ein ewige gůtgemeſſig⸗ keit des lufts. Auß der mitten laufft ein prunn der den gãtzẽ waldtſ erfeůchtet. Das paradeys iſt als ð maiſter in hiſtoꝛijs ſetzt i anfaug ð werlt. der ſunnen 10 5 ſo ein hohe ſtatt das die waſſeꝛ der ſintflus dahin nit geraicht haben. dañ Stra⸗ bus vnnd Beda ſetzen das es bis in des monnds kreys raiche. wiewol ettlich dawider ſind. vnnd diſs iſt die allerwunſambſt ſtatt langer pꝛaite der erden vnd des meers. vnnd het der menſch nit ge⸗ ſůndt ſo het got auch das paradeis alſo geweiteꝛt das es alle menſchen beſloſſen het.die pawm des paradis verliren ir lawb nymmer. vnd alda har⸗ ren Enoch vnd helias vnerſtoͤꝛt bis auff den tag als der meiſter in hiſtoꝛijs ſetzt. vnd als beda ſagt voꝛ groͤſſer hoͤhe kan nymant dohin komen. vnnd iſt ſo hoh das es bis in den obern teil des luf.s rai cht. vnd das die waſſer douon fallẽde ſo groſſen hall machen das die menſchen in der nehe wonen de ir gehoͤꝛde douon verlirn. Als Baſilius vnnd Ambroſſus ſagen. vnd diſe waſſer flieſſen auß ey⸗ Das erſt alter nem pꝛunnẽ des paradis. vñ gepern vier flůſs. nẽ lich phiſon oder ganges. geon oð nilus. tigris vñ eufrates: vnd das paradis iſt die allerbaſtgemeſ egen Wane e durchgeet die ſuñ ierlich zwayma allerſubtilſt vñ vnzerſtoͤꝛt lufft vnd alweg gleiche nacht. Helias vnnd Enoch ſehen bede polos. die pawm bꝛingẽ ierlich zwaymal frucht. deñ da ſind in einem iar ʒwen ſůmer vnnd winter. vnd vnſer lengſter tag vñ kůrtzſte nacht iſt ir tieffſter winter vñ bede vnſer gleich tag vñ nacht iſt ir tiefſter ſu mer. darũb ſagt Marcianus in indier lãd ſeyẽ ʒwẽ 4516 vnd ſchnyt. alſo erſcheint dz diſe ſtatt die al erhoͤhſt der erden.die allerheimlichſt. allergemeſ⸗ ſigſt. wunſamſt. oꝛdenlichſt vnd fruchtperſt. vnd wol ein garttẽ aller wolluſtperkeit iſt. dañ do ſind grůnung der ſtat.luſtperkeit der plumẽ. wolſmack der krewter. feůchtung der pꝛunnen beſehatũg ð pawm uͤbeꝛfluͤſſigkeit ð fiucht. vñ d foͤgel geſangk ot machet auch ʒu ʒier vnd ſchoͤnheit des pa 68 radis dreyerley holtz. als yſidoꝛus vnd Au⸗ guſtinus ſagẽ.ains ʒu aufenthalt des lebẽs durch die narung. do von gepote got vnd ſpꝛach. Auß allem holtz des paradis ſolt du eſſen. Das ander zubewerung der gehoꝛſam. als das holtz des wiſ ſens gůts vnd boͤſs. von dem verpote got zeeſſen. aber vnnſer erſte eltern hielten das nit. darůmb nach verſuchung des apfels ſind ine ir augẽ aufge tan. nemlich aneinand er ʒebegeren zu dem ine die danoꝛ nit offen warẽ. als Auguſtinus ſpꝛicht. vñ als ſie nw die anraytʒung des fleiſchs vnd der be⸗ 0 in ine. vnd ſich der gnaden berawbt er anten da machten ſie koſten von feygen plettern. ſich damit ʒebedecken vnd zebeſchůtzẽ.doch iſt nit zeuerſteen das die ſünd ade vnd eue geweſen ſey der fruchthalb des holtzs oð ſeiner nyeſſung. als Augnſtinus ſagt ſunder auß vnoꝛde nlicher begir de die ſich dem goͤtlichen verpot widerſetzet. dann es iſt ein anders ſo ein ding verpotten iſt. als ein ſůnd. vnd iſt ein anders ſo ein ding ſůnd iſt darũb das es verbotten iſt. Alſo iſt es hie geweſen. vnd heiſt das holtz des wiſſens des gůttn vnd boͤſen auß dem das auß ſeiner nyeſſung gefolgt hat. dañ R3 nach der nyeſſung empfundẽ ſie des ubels ð ranckheit. ſwachheit vnnd widerſtrebung des fleiſchs wider die vernynft. vnd alſo begunnẽ ſie zeerkennen das gůt der geſuntheit. ſtercke vnnd ge hoꝛſam als der artzt den ſeůchen baß erkennt ſo er nit allein die krancken heymſucht ſunder auch dar⸗ zu die kranckheit ſelbs leidet: vñ was er voꝛ erkẽt durch kunſt das lernet er darnach durch erfaꝛung dañ wer das bitter nit verſucht der hat ſich des ſũſſeß bald verrůcht. Das drit vnnd edelſt holtz was das holtz des lebens in dreyerlay weyß zum erſten von ſeiner krafft wegen. dañ es gabe dem ð es aße die ſach der vntoͤtlichkeit. vñ verhuttet die ſach der kranckheit vñ ſchwachheit. doch mit auß igſt ſtat ſchier vnder der wag vnd dem wider ge das mittel des paradis. do iſt der natůrlicher krafft lenterlich. ſund mer gnediglich von wegen der tugent der got gehoꝛſamen ſel. die dañ die voꝛnemlich ſach der vntoͤtlichkeit des le⸗ bens was als Thomas ſetzt. dañ als offt ð mẽſch kranck woꝛden wer ſo het er von diſem holtz ge⸗ nomen vnd geſuntheit wider empfangẽ. vnd hett das alſo getan bis zu erfullung deꝛ außerweltẽ zal alßdeñ werñ alle menſchen miteinander in den hi mel genomen woꝛden. Zum andern von der gele/ genheit wegen. dañ diſs holtz ſtůnd in dem mittel des paradis als das koͤſtlicher vnd wirdiger. wie das hertz des thiers emmitten des leibs ligt. vnnd den gantzẽ leib lebẽdig macht. in bedeůdtnus des creůtzs criſti.der die gantʒen werlt lebendig macht vnd alle ding an ſich zeuht Zum drytten von heili ger bedeudtnus wegẽ.als Auguſtinus ſpꝛicht. dʒ bey dem holtz des wiſſens gůts vnd boͤſs die frey wulkör 5 öl 0 bey dem holtz des lebẽs criſtus bedeůtet werd.„„ A ber der zugang diſer ſtat iſt nach des men⸗ ſchẽ ſůnd verſloßen vñ allenthalb mit einer fewrin mawr vmbſchꝛenckt alſo dz die ſchier an den himel růͤrt. vnd cherubin das iſt der engel be⸗ Cogenge auf der ſelben mawrn geoꝛdent den oͤſen geyſten zeweeren das die flammen die men ſchen vnd die gutten engel die boͤßen von dannen treyben ſüllen. alſo das keinem fleiſch nach gayſt ð ſollſen. e zugeng des paradis geoͤffent oll ſein. warn in dem ſtand der vnſchuld.als die n⸗ wenndige enthaltende krafft der ſel. vnd die was von got. Die ander ein außwenndige. als nyeßũg des holtzs. diſs holtz het auch dem menſchen ein langs leben gegeben. nach der ſůnd. als Auguſti⸗ nus ſetzt. Aber dem menſchen wardt die verſuch ung deſſelben holtzs verpotten nach der ſůnd. da: ůmb am dritten capittell des buchs der geſchoͤpff wirdt zu den engeln geſpꝛochen. Secht das vil leicht Adam nit neme von dem holtz des lebens. vnd lebe ewiglich. das iſt gar lang. vnd hie mit cõ cordirt auch ſanctus Thomas. ſb9 weyerlay ſach der vntoͤtlichkeit des meſche 0 iſſt Veewe 606 ndem genormes ch v· 65 100 5 ſtand 17 6 ſte ſaghel, b059 feöggich del We lt Blat IX hen ſch die ¶ dam der heilig man leůchtet alle tag ſeins lebens mit dẽ gaiſt der pꝛophecey vñ tet große vñ lange bůßwer Nes le, Hegkevn gab ſeinẽ kinden gepot der gerechtigkeit. vñ ſchefe d40 eh0er 1 85 WM meſch ſeiner kinder gantz enthalten. vñ mit ine nit vereelichen ſoltẽ. Diſer vnſer erſter vater hat vns mit einer ainigẽ ſůnd holtz ge⸗ võ paradꝛs auß getriben. vnd vns doch mit ſeinẽ heiligen wandel vñ buß wertigkeit ein ebenpild gegebẽ zu den vnd hett freůden des himelreichs widerzekeren. wer aber dẽ nit folgt von dẽ mag rechtlich nit geclagt werden. Adam hat rweltezal als ð Comeſtoꝛ ſetʒt. xxx. ſůn vñ ſouil toͤchter gepoꝛn on 55 vnd Abel. Adã was cayns vater vnd ſweher. dañ rindenhi er nam calmana ſein ſweſter. Auguſtinus ſpꝛicht. Adã ſtarb.irc. xxx.iar alt. als er gepoꝛn het.xrr. ſůn ⁊c̃. vnd iſt be der gele graben an der ſtat Caluarie bey iheruſalem do hat er etwyelang geruet vñ iſt darnach ſein leib gepꝛacht in ebꝛon zemmite die erden. von der er genomẽ iſt. diſer 070550 iſt auch Anaſtaſius vnd die hebꝛeyſchen. dañ ſich geʒimet wol dz diger. wie allda eriſtus ſeinẽ leib in den tod gebe da das hawbt menſchlichs geſchlechts zerſtoͤret ward. vnd das die vnzer igt.vnnd ſtoͤꝛlichkeit allda entſpꝛůnge do die zerſtoͤꝛlichkeit geſaet was. vnd das alſo die ertzney dem ſeůchen antwurtet. tnus des E ſpꝛicht got hat das menſchlich geſlecht darumb auß einẽ einigen menſchẽ eingeſtift das er erʒaig ögwaht ¶ L te wie angeneme im wer die einigkeit in vilẽ. diſe betrachtung iſt gar nůtz den außerweltẽ die den heilligẽ en⸗ won he geln in dem ewigen frid ʒugeſellet ſoͤllen werden.aber die menſchen haben durch ſo groſſe grawſamkeit der ſůnd ſpucht 83 abgenomen das die vnuernůnftigen thier ſichrer vnd fridlicher vndereinand er leben.die leoben vnd tracken ha⸗ sdeef ben auch vnder ineſelbs nye ſolich krieg als die menſchen gefůrt.das pand der einigkait hat got lieb. des 05 w lebten adã vnd eua vnnſer allererſte eltern.ixc. xxx.iar vñ geparen on Cayn Abel vñ Seth mit irn ſwe⸗ I ſtern. der die ſchꝛifft gedenckt. xxx. ander ſůn. vñ do adã zuletſt mit kranckheit beladen ward verbote er dem d8 0 Seth ſeinem ſun vnd andern. das ſein kinder init den kindern caym ſich nit vermiſchten. vnnd denſelben hat er es melt(als ſie ſagen) vmb erwerbung des oͤls der barmhertzigkeit zu dem 5 855 geſendet. zů letſt ſtarb er vnd ward ſhern in ebron begraben. doch ſind ettlich ſpꝛechende das er an der ſtat caluarie begraben ſey. engel be dent den ſtoͤle men ſldannen h gaſſtd 8 geöffett 0 W 8 meſchẽ als dien⸗ die was. o ſyeßũg WXI ſchen ein 8 Mf, 8 verſuch/ ſünd. dae chopff t das vil lebens, Das erſt alter A 8 and 50 5 6 10 155 65 ade mit ð ſweſter delboꝛa. diſer a IR erſt martrer hat die kierchẽ angefangẽ. dañ er Linea criſti iſt in ð genad vñ gerechtigkait blibẽ.hett ſich⸗ Adam abeꝛ die kirch an adã angefengt ſo hett ſie ni⸗ cht ſtetigs gewerdt aber die heilligẽ euãgelia thũ meldũg võ diſez gerechtẽ vñ heilige mañ ð võ ihgẽt auf gerechtigkait ʒeliebẽ vñ got ze⸗ foͤꝛchtẽ gelernet hat. des wañdl hirtlich was vñ võ allẽ dingẽ got die erſtẽ opffer raichet. vñ darũb ſahe got auf ſein pffe vñ im was dz angenẽ. in beyweſen ſeins bꝛuders cayn ð ſahe dz vñ voꝛ ſchãd entſtellet ſich ſein ange⸗ ſicht vnd ward mit dẽ ſtachel des neyds ver letzt. vñ toͤtet ſeinẽ bꝛuð. ð hat erſtlich die him liſche ſtat gepawt vñ ſichſelbs als dẽ erſten burger dar ein geſetzt. als abel ůber..iar al geſtoꝛbẽ was do hat adã nach dẽ hunderſtẽ lar ſeinen ſun Seth. 5 5 8 W 5 Sode ð drit ſun ade iſt gepoꝛn im anfang Ndes..xxx.iars ade das iſt im end des.c xrxi.iars der werlt. vnd lebet.ixc.xij. iar. diſer ſeth iſt gepoꝛn im.ijc. xrx.iar ade aber moyſes hat au Woſes die. ciaꝛ dar inn adam den abel bey ebꝛon bewainet. vñ vmb erwerbũg es oͤls der barmherʒigkait an das paradeys gieng. in diſen ʒwayẽ erſtẽ ſůne des adãs. als in dem chaym vnd abel habẽ zwu ſtett iren vꝛſprũg gehabt als ſand Anguſtinus 55 ʒwu lieb Habẽ ʒwu ſtet gemacht. nemüch die lieb ſein ſelbs ein irdiſche. bis ʒuuerſmehung gottes. vnd die lieb gottes ein hĩliſche bis zu der verſchmehũg ſeinſelbs. die erſt beruůͤmbt ſichlin irſelbs. aber die ander in gott die erſt ſucht it ere von den mẽſchen.die and hat got der ein zeůg des gewiſſenns iſt.fůr ir groͤſte 4 —————— Q ayn der erſt ſun ade vñ ehe iſt mit ſeiner ſweſter calmana gepoꝛn im ¶xv.iar ade in dem agker damaſceno.diſeꝛ błas ð erſt agkerman vñ faſt geitig vnd frembð ſeligkait ð allerungedultigſt. het ſmertzẽ dʒ ſein gab von got verwoꝛffen mb ward er auß neyd bewegt dz er ſei nẽ bꝛud in einẽ agkeꝛ fuͤtet vñ toͤtet. vmb dz iſt er von got geſtrafft das er alle tag ſeins lebens vmbſwaiffig vnd fluͤchtig auf der erden was. vñ als nwcayn mit alter beſwert was vnd yezezeitẽ vnð dẽ lawbreiſich ſaße wardt er mit geſchoß ertoͤdet võ Lamech ſeinẽ vꝛenigklein der voꝛ alter plindt was. vñ võ einem kind auf dz geiagd gefurd ward. vñ maynet das Cayn ein wild thier wer. +95 hab auch hiebey eingezogen vil .ſachẽ.hendl vñ geſchichtẽ mancher lay koͤnig vñ voͤclker. auch großtattiger werck vñ fůrtreffenlicher perſon. ð ſich auch die lerer des geſtirns laufs geprau N chen in iren beſchꝛeibungen von Adam bis auf Alphonſum. Av. iar Seth. vnd im iiijc. xxv. iar der werlt. vñ lebet.ixc..iar.diſer Enos fieng zuerſt an den namẽ des herrẽ an ze h villeicht durch ettliche betliche woꝛt die er funde. (Oueſen ð ſun enos iſt gepoꝛn in. xe. (Kiar ſeins vaters. vñ nach denẽ. lxx. außlegern. im.vic. xxv.iar der werlt. vnd lebet.ixc..iar. 5 35 der linien ð gerechtẽ ſind drey mit L himliſchen gabẽ geziert.nelich enos ð den namen gottes an mit got wandert vnd in das paradeys kam. vnd noe der in ſeinẽ geſlechten vol komẽ was vnd das menſchlich geſlecht võ der ſintfluſs behielt. Itẽ in ð linien ð ſunder ſind auch drey mit irdiſchen din⸗ gẽ begabet. deꝛ ein iabel: ð was ein vateꝛ der hirtẽ. vnd ð die in dẽ gezeltẽ wonetẽ der harpfen vñ oꝛgeln. der drit Tubalca yn ein maiſter des hamers in alle werck der metall. 5 gloꝛi. in die erſten ſtat gehoͤrt Cayn als ð erſt gepom · vñ ð ſie gepawt hat in die andern gehoꝛt ð anð gepoꝛn abel d hie als ein pilgram gewandert hat. dann er was auß genad ein fůͤrſehner burger in der hoͤhe. vñ ſeins bꝛuders got angenẽ wardẽ da: nos ð ſun Seth iſt gepom im. ſc. ruͤffet. Enoch ðd der ander Jubal ein vater ð ſingendẽ in gſ 00 fa A0 hbögg 8heſchufft g ſt gl oßdeyſen J lbet dgre Negkriſt. ſerlagech O s ögögml ſolches werde: haſlbetzötcte igcbemtand ißtgüngder⸗ 15 5 czuſcheh ſcßſlde äſttchſsverh OWI0 Pö3 fanf Agat vñ hnt ewandeg ſſhchpamſ icerhgz Wftodhek it 0 deſchg chge vonde Getẽ vnd d imit geſchg ngklen der o einem find vñ moyy . gesgen yl hte mancher großtatther perſon. öſch aufs geptnh nende von den kindern La mechs erfundẽ woꝛdẽ ſeyẽ vnd alſo ſind die Eebrech eriſche kinð zu erſt ſubtiler geweſſen dañ die andernn Nvnnd als ſie ſich kůnſtliger geuerlichkait ð ſintflus vnd des feůrs beſoꝛgtẽ do gru sbe Tubalcayn die ſelben WM ñfonſtĩ ein ʒiegelſtainene vñ ĩ ein marmoꝛſtainine ſeůln. die ſtey nin bleibt noch im land ſyria. alſo ob die ziegelſtainin von regenn Jareth enoͤchs ſun 5 510 liſt das ol 8 noch welcher er in der zal der ſůn Cayn ſey Vn liſt das alle werltlich frey hãtwercks oð 9515 nit 1 viß dlſer Enoch Chayn Enoch D natůrlich kunſt mẽſchlicher hoͤflichkait die⸗ ein ſtat vñ hieß ſie mit namẽ Enochiã. die er auch mit ſeinem ſamẽ erfuͤlt geſehen hat.dañ Joſephus ſpricht das Cayn die gůter mit raub vñ vergewel tigung ſammelt vnd ſein ſůn zu ſchacherey raycet. vnd er foꝛchte die.die er verletzet. darůmb ſamelt⸗ er ſein ſin in der ſtat. vnd wiewol die ſchꝛiſſt ſagt das deßmals kawm vier mann geweſen ſind..N 05 Y& doch iſt als Auguſtinus ſpꝛicht nit vngleublich dz G555 ein ſtat gepawt hab.dann die ſchrifft hab die. die des mals geweſt ſind nit alle gezelt ſunderr gemaint das es genug weꝛ ſo ſie allaim ð gedecht. die die vꝛſach des wercks erfoꝛderte. LWlg 4 der ſun 0 Jenoch ð im in deʒ Matuſalem c. Ixvij. iar gepoꝛen waꝛd. gepait lamech den ſun. nach des ge⸗ purt lebet er. vijc.xcij iar. alſo ſagen ſie das A matuſalem lenger ge„ lebt hab dañ alle dieſy 8 die ſchꝛifft gedeckt 0 Dur hat.c. lx IIv. iar alt ge/& poꝛn den ſun Jareth vnd lebet darnach. wuůrd dʒ dañnoch die mar/ 1de nñ bleybẽ dedẽ mẽ/ vijc. xxx. iar. N —9189 ech O0655 lamech hat zuerſt zwifache N Begird der augen gemahelſchafft eingefiꝛt wid ez 8 iſer Tubalcayn Lamechs vund Selle ſeins anderñ weibs ſun uͤbet ſtreytpere ding. Vñ funde zu erſt die kunſt des ſini dens vnd ergrabens in dẽ metal⸗ Vlen zu begirde der augen. vnd na⸗ ine des ein ebenpůd võ der natur ey dem lawbreiſach als ſein bꝛu er Tubal ʒu wolluſt der oꝛẽ die gleichhellũg des gedons erdacht Begird des fleiſch + Oema die tochter Lame⸗ chs auß Sella gepoꝛn. Du⸗ balcayns ſweſter hat die kunſt yvil vñ mãcherlay webẽs erfund yvñ woll vñ leyn zu gaꝛn gemacht Ind tuch darauß geweben. von lindigkait wegen. dann dauoꝛ be klaideten ſie ſich mit thier hewten das das adam auß weyſſagẽdẽ gaiſt ſprach.es werdẽ zway in einẽ fleiſch. der ſelb ertoͤdtet cayn zwiſchẽ de heg⸗/ kẽ ligẽde mit ainẽ pfeil. vnd ſlug auch dem iüngling der ine fůret mit einẽ po gen ʒu todt. vnd vmb ertoͤdtung ca n iſt er zu ſibẽtzig malẽ geſtrafft. dañ xrvſ. ſel die von ime kamen ſind in„51 der ſintfluſs vergangẽ. 66 iſer Jabel der ſun lamechs auß 1ds ſeini pweyb gepoꝛn fienge an gezʒelt vñ hiꝛttẽſteckẽ zemachẽ.way Begirde der oꝛen de zuuerwandeln. vnnd nichts dann 5 iſer Tubal lamechs ſun fleiſchlich vermiſchung vñ pauchfůll⸗ O46 Ada ſeinẽ weybi ge. zebedẽckẽ. Er hat auch die herde des poꝛn iſt ein vater ð die in ð har vihs geoꝛdnet mit gemerck vnd erſch pfen vñ oꝛgelu ſingẽ vñ ſpilend den. vnd die ſchaff von den poͤckẽ. dieydañ er ſoll erfunden haben die ſe einferbigen von den geſpꝛeckeltẽ. vnd 1 kunſt des geſangs. aber nit die die ierling von dẽ zeitigern abgeſůn· ¶iſtrumẽt deſſelbẽe. dañ die ſelbẽ 6 dert vnd verſtanden die ſelben zu ge N inſtrumet ſeyẽ lãgk darnach er půrlicher ʒeit vndereſnander ʒu zelaſ 9 nerſt AI fundẽ. ſund er erfunde ʒuerſt ſen. Jabel Tubal f5 Seh olllt der ſtym̃ zu A2 kurtz weil ð hirtſchafft zu ð ſeinfß 259 0 KeN AAbender 4 602). 8 8 5 Aber darnach haben vil die fg ⁴ N gleichhellũg ð ſußdoͤnũg vnd mãcherlay inſtrument vnd 9 18 gs ð ſelbẽ ding erfundẽ. als 46 euͤgs ſe ẽding erf e wan dañ ſige dz moyſes võ geff ,— doͤn ð waſſer die ſůßßdöͤnũg ge e fundẽ hab.doch ſind etlich die N ſpꝛechẽ dz es auß die lãd archa 0 dia zu erſt das geſang durch ⸗υάmn kurtz vnd lang ror erdacht habe. aber laercius ſpꝛicht dz es zu ð zeit Pitagoꝛe des weyſen erfunden ſer. 22 2 Das erſt alter Malaleel der ſun Caynans.der ſouil iſt als pflantzung gottes in der lim ctiſti iſt 6 Yacbom in 15 ſeines vaters. vnd im vijc. Ixrrxv. iar der werlt. vnd meg 1 ſtarb. vüjc.lxxxrv.iar alt. Auguſtinus ſpꝛicht das vil menſchen voꝛ ð ſintfluſs. viijc iiee iar erraichten. abeꝛ nyemant ſey ʒu tauſent iaren komen. vnd die ſelb lenge des alter iſt geweſt durch goͤtlichs wunderwerck das menſchlich geſehlecht zemeren. vñ di 5 8 anfenge der kunſt zeerfinden. vnd 958 ffe auß der natur. dañ die menſchen IIRĨ waren des mals beſſerer conpler vnd groͤſſerer krefft wann ettlich hetten vil groͤſ⸗ ſerer gepayn deñ yetz. vnd als auch Plinius ſpꝛicht ye mei der lawff diſer werlt hin U geet ye kleiner leib die natur bꝛingt. vnd das die groͤſſe d ryſen nymant vnglewplich ſey 15 die heilig ſchꝛifft ſagt ſo ſpꝛicht er das er geſehẽ hab einẽ ſtockʒan auß dẽ vnſ⸗ rer zen hundert. nach vnſter maßen hettẽ mugen gemacht werden. vñ Auguſtinus ſpꝛicht auch das den nit zeglawbẽ ſey die do ſagen das in dem ob genantẽ langen a ſpricht das noch hewt voͤlcker ſeyen die zwayhundert iar leben Peareth der ſun Malaleels. der ein abſteigender oder ein ſterckẽder oð ſchlaffend Tunachender außgelegt wird.iſt nach inhalt des buchs der geſchoͤpff im. Ixv.ia 555 vaters. vnd im. iij·lx. iar nach hebꝛeyſcher warheit aber nach ſag der.lxx.auß eger im. viij· Ikxvi.iar der werlt geporn. vñ lebet. viijjc. lrij iar. Auguſtinus ſpꝛich das vil võ Seth vñ auch von Cayn gepoꝛn ſind die doch die ſchꝛifft eylends ůber lawfft vmb des willen das ſie pald kum̃ auff noe do beder geſlecht vnd ſtett gotrs vnd des teufels vnderſchayd vnd erkantnus gemeldet wirdt. vnd auff abrahã dẽ do beſchahe die geluͤbbnus oder verheyſſung das gepoꝛn ſolt werden eriſtus: der do iſt ð anfang vñ das ende. vñ ſind auch nit alle die. die erſtgepoꝛnen die die ſchꝛifft benennet. dañ wiewol die ſchrifft ſetzt das Cayn ſein weib erkant vnd den Enoch epoꝛn hab ſo iſt doch darauß nit ʒebeſchlieſſen dʒ Enoch des Cayms eꝛſtgepoꝛneꝛ ſth. vnd lſo iſt es auch mit den andern geſtalt ʒu des zeiten haben die kinder Seth die dañ gar frum mañ waren vnd in de gepotẽ irs vaters mit eynfeltigkeit des her⸗ tzens beharreten võ dẽ boͤſtẽ kindern cayms die in alle fleiſchliche begird gefallẽ wa A 2 5 e g 0 e Hoch der ſun Hareth iſt. als das buch der geſchoͤoff ſetzt im.c. lrij iar ſeins va⸗ Elters. vnd nach ſag der hebꝛeyſchen im. vic. xxij tar. vñ nach den.lxx. außlegern im jm..xrij.iar der werlt gepoꝛn. vnd lebet ijc. lxv.iar. Diſer Enoch der ſybend võ adam gefiel got vnd iſt in das paradis gezuckt. vnd wirdt die ſybend rue genent. ʒu der ein yder gezuckt wird der an dem ſechſten 1 im ſechſten alter der werlt. als in ð zukunft criſti gefoꝛmt wirdt vnd ð ſelb enoch lebt in de paradis in gerwigkeit des leibs vñ geyſts mit Helia bis zu ð zeit anticriſti. ſo werdẽ ſie alßdeñ ʒu beſchirmũg des glawbens herauß geen. vnd zu letſt mit der marter bekronet. Der apoſtel Ju⸗ das ſagt in ſeiner epiſtel das diſer enoch geſchꝛiiben habl ettliche ding die von alter des angenomen glawbens von den vetern verwoꝛffen ſind. (Dhaagiae der ſun Euochs iſt in dem. lrv. iar ſeins vaters. vnd nach ſag der. lxr Haußleger in dem. jm..lxxxvij. iar der werlt gepoꝛn. vnd lebet.ixc.lxvuͤj. iar. v iſt geweſt deꝛ eltiſt vnder allen den der die ſchꝛifft gedenckt. von ſeinẽ iarẽ ſind man⸗ cherlay wone dañ nach der. lxx. außleger rechnung het er.rüij iar nach der ſintfluſs gelebt. aber man liſet nit das er in der archen noe geweſt ſey. Doch ſpꝛicht Aheroni/ mus das er in dem ſelben iar der ſintfluſs ſey geſtoꝛben vnd ſyben tag voꝛ der ſint⸗ fluſs begraben woꝛden. Aber ettlich wollen das er mit ſeinẽ vater enoch in das pa radis genomen vnd alſo der ſindtfluſs entgangen ſey. Is Auguſtinus Kabanus vnd yſidoꝛus ſetzen.die alle woͤllẽ an allẽ ʒweifel das er nit gelebt hab.xuij. iar nach der ſintfluſs.dañ alda warden allein acht ſele behalten. LE amech der ſun;Mathuſalem iſt nach anzeigung des buchs der geſchoͤpff im .lxxxvij. iar ſeins vaters. vnd nach ſag der.lxx. außleger im. jm.iiijc.liij. iar deꝛ werlt gepoꝛn. vnd lebet. vijc. Ixxvij. iar. Bo diſer Lamech. clxxij iar alt ward do g par er den noe. vnd ſpꝛach. diſer noe wird vns troͤſten von den arbeytẽ vnſteꝛ hend in der erden der der herr gefluchet hat. vnd Lamech gepar außerhalb noe ſtůn vnd toͤchter vñ do er. vije.lrrvij iar gelebt het. do überantwurtet er noe ſeinẽ ſun dz fuͤr ſtenthumb vnd ſtarb. Ʒu den ſelben zeiten waren riſen oder helden auff erden. di waten berumbt vñ vnglauplicher mechtigkeit. vnd wißten ʒů ſtreyten. SS—— f6al f0 6 6 935 flenehchege uägege hgewölt ubhszud lͤchäblerz Wpgtottde Mßteſgfdeſ FPishheang ſhnbchgſe W380 05 der werilt Blat XI * 5 f 8 3 5— R .... 2 38 R 85 173— Wöul rr un 8go 918 00 RN 8 80 50 U— mochem herbarum ‚ 0 enerum Keeee Strrcoꝛanla V Aochenlft U L e ee I 0 —— SSE 6 6% 1 8 „MNR I 8 0 ö 2 S 9825 22 9 W π— S 8. ü — UF ̃ VD Ole anð alter ð werlt hebt ſich an võ noe nach ð gemainẽ ſintfluſs vñ weret bis auff abrahã nach vndſchid licher zal ð iar bey anfang diſs buchs geſchribẽ. aber voꝛ ð ſintfluſs durch..iar iſt ð herr dẽ noe erſchinen. Won derarchen Moe 3 oe der ſunlamechs goͤtlicher ere vñ der gerechtigkait ein liebhaber võ ſinnreichkait gůtig vnnd gantʒer hat 1 gned gefundẽ voꝛ dẽ herrẽ. dañ dieweil der gedanck der meſchẽ zu dẽ übel beraet was do fliſſe er ſich alzeit alle menſchẽ ʒij dẽ gerechtẽ weg zefůrẽ. vñ als dʒ ende alles fleiſchs nahend was do gepote im ð herr das er ſolt machen ein archen võ gehob eltẽ holtz innẽ vñ außen geleymt die do wer iijc. geometriſch elnpogẽder einer anð ſechs) gewoͤnlich elnpogẽ tut(als Oꝛoſius Auguſtinus vñ Hugo ſpꝛechẽ) langk.ll.prayt. vñ. xxx.hoh.dz iſt võ dẽ grund bis ʒu dẽ oͤbꝛiſtẽ podn vnder dẽ ſparrẽ oder lattẽ. vñ du ſolt ſie in einẽ elnpogẽ volbꝛingẽ. vñ darinn kamer lein eßſtůblen. ein fenſter vñ thůr an der ſeyten vndtẽ machẽ:alſo hat noe nach.c. vñ. xx.iarẽ in die geʒĩmertẽ archẽ was zů troſt des lebẽs nottůrftig was:getragẽ. vñ võ yeglichẽ thirn zů enthaltũg irs geſlechts mãdlein vñ frew lein miteinand er darein gefůert. vñ dannoch iſt er vñ ſein ſůn. ſein vñ ſeiner ſün weiber am erſtẽ tag des monds apꝛiis hinein gegangẽ. Do nw die ſintflus beſchehẽ was. vñ ð herr alles fleiſch abgetilget het do iſt Noe mit dẽ ſeinen behalten woꝛden. vnd die arch iſt geſtanden auff den hoͤhſten pergen armenie. dieſelb ſtatt hayſt der auf⸗ gang. Als ſie rw herguß gegangen warñ do ſagten ſie got dauck vnd machten einen aitar vnnd opfferten got. iſs ʒaichen ð Vrpund nus gib ich zwiſchẽ mir gen. ſunder des andern gewißlich warten. Obne euch vnd zů aller ſele n diſem iar der ſintflus hat ſich dz erſt alter ä + võ adam bis auff die ſintflus inſließlich ge⸗ weſen geendet vñ hat das ander alter angefan⸗ gen vnd bis ʒu der gepurt abꝛahe geweret. 0 nw Noe mit ſeinẽ ſůnẽ. auch ſeinẽ vñ ſey⸗ ner ſůn weibern auß d arch gegangẽ warẽ vñ gar pald einẽ altar gepawet hettẽ do opffer tẽ ſie dẽ herrẽ võ iglichẽ raynẽ vihe vnd geflugl gantz opffer. vñ ð herr hat ſeinen geſmackt ð ſůſ — 2 +— ſigkeit geſmeckt. daruͤmb hat ð herr ime vñ ſeinẽ er regẽpoge hat zwu voꝛnẽliche farb. wiewol ſůnẽ gebenedeit ſpꝛechẽde. Ir ſollet wachſen vñ Oculich võ.vi.oð. iij. farbẽ ſagẽ. die waſſerig be gefilfeltigt werde. vnd dauon iſt dz erdtreich ʒu dewt die veꝛgãgẽ ſintſlus. vñ die feuͤrig dz kůnftig ge aigner natur widerkert woꝛdẽ. vñ noe fieng an richt des feůers. des erſten ſol man ſich nit mer beſor ein agkerman zeſein vñ die erdẽ zepawẽ. vñ hat alle thier auff die wayd außgelaſſen. vnd do er Das ander alter als ſie ſagẽ)einẽ gaiſpock auff dẽ perg Coꝛicus ge 19 5 auß9 lnßen het hat derſelb pock da ſelb ſt einẽ wildẽ weinrebẽ geeſſen vñ iſt truncken woꝛdẽ vñ fieng an die andern thier mit hoͤꝛnern ze ſtoſſen. do noe dz gemerckt het erkẽnet er die krafft des wildẽ weinreben · vñ pflantzet deſelben reben ald ein mit leobẽ. ſchweines. lãbs vñ affen pluet do nw derſelb wild rebẽ in einẽ gůtẽ weingarten gepflantzt wardt doſſe er ein volkomne frucht. vnd er hat die abgeloſſen. als aber noe den wein zu gebꝛauch vñ nyeſſung gebracht het do opffert er dẽ vñ machet ein groſſe wirtſchafft vñ wardt truncken daruon vnd als ein lamb zum ſlaff geur⸗ ſacht vñ lag alſo vnzůͤchtiglich entbloͤſſet. do chaz ſein ſun( ð vater chanaan) des vaters ſcham alſo entbloͤſſet ſahe do verkundet vñ zaiget er ſeinẽ bꝛů dern den vater ʒebelachẽ. als Sem vñ Japhet dʒ hoͤꝛetẽ wardẽ ſie auß kintlicher gůtigkait gein dem vater bewegt vñ legttẽ einẽ mantel auff ſein ſchul tern Vñ giengen hinderwertling hinzu vñ bedecktẽ die ſeham irs vaters dañ ire angeſicht waren ab gekert das ſie die manlichen glider irs vaters nit ſe hẽ. do nw noe diſs empfundẽ het hat er dẽ andeꝛn fens ſeligkeit gewůnſcht aber dẽ chã hat er võ ſein ſelbs erkantnus wegẽ nit geflucht. ſunder ſeinẽ ſa⸗ men. As nw noe nach der ſintfluſs.iijc. vnnd.iar (die er ſeligklich verʒert) gelebt het. vñ ix. vñ..iar alt was Woꝛdẽ do iſt er geſtoꝛbẽ. vnnd hat außer halb Sem Chã. Ja het vñ Jonicum ſeiner ſůͤne nach ð ſintfluſs 10 and er ſůn vñ toͤchter gepoꝛn vñ auß dẽ ſůnen der ſůne. vnd auß der ſůne ſůnen s zu vilgeflecht geſehen. 5 5 gelen 12 0 150 wñderperlichgeſtal⸗ Iter menſchẽ ſind nach der zungen zerteilung durch got beſchehẽ an mãchẽ endẽ erſchinnẽ. dañ als der almechtig got wißet mit was gleichnus vñ manigfoꝛmigkait er die ſchoͤn ð werlt beſchuff do wolt er auch wundergeſtalte menſchen in die werit einfůren. vnder den etlich alſo gefoꝛmt ſind wie hernach folgt. Item etliche habẽ enmittẽ in ð ſtyꝛn allain ein awg. Ettliche ſind eins elnpogen lag die ůͤber acht iar nit lebẽ.die wonẽ in dẽ gepug indie nahend bey dẽ groſſen meer an einer geſundẽ vñ alweg grůnẽdẽ gegent. vnd habẽ einẽ ſundern ſtreyt wider die kranich. Ire weiber gepern im.v. lar. Item ettlicheland ere haben faſt groß fůeß vñ ayn on půge vñ ſind doch wũdperlicher ſſchnel⸗ igkait. vñ bedecken ſich zu ſumerzeit mit dẽ ſchat ten irer fůß am̃ rugken ligende. Item ettliche ande re ſind 5 5 13890 ire awgẽ an deꝛ ſchultern Itẽ ettlich haben huntzkoͤpff Sunſt ſind mer vil Vvnd mãcherlay geſlecht wũderlichgeſtalter ding hernach gemeldet. So werden auch ſunſt vil ge⸗ ſtaltnus ð menſchẽ võ dẽ gewoͤnlichẽ lawff ð na⸗ tur außſchwaiffende. vñ allermaiſt weyt võ meer wonende in den hiſtorien gefundẽ. vñ vil mẽſchẽ wunderſam vñ vnglewplich geachtet. dañ wel⸗ cher wolt glawben dʒ moꝛn wern ſo er die nit ge⸗ che het. oð welchẽ mẽſchẽ bůgẽ ſie nit ein verwũ⸗ derũg ð zũ erſtẽ einẽ moꝛn ſthet. vil ding werdẽ vn můglich geachtet vpꝛ vnnd ee ſie geſchen. Item in ſcithia ð gegẽt gein mitternacht an eim oꝛt Geſgli⸗ thꝛon genãt ſind lewt als an dẽ nachfolgẽdẽ blat verzaichẽt iſt mit eim awgẽ enmittẽ an ð ſtirn. ſtet tiglich mit dẽ greyffen ſtreittende. Item in ſcithia in einẽ tal des bergs Timani iſt ein groſſe gegent abarimon genãt. darinn lebẽ waldtmen che mit hind erſichgekertẽ ferſen vnglewplicher ſchnellig keit mit dẽ wildẽ thiern ſchwaiffende. die leben in kainẽ andern lufft darůmb ſind ſie auch weder vn der die vmbligendẽ koͤnig noch vnder dẽ groſſen Alexandrũ geʒogẽ woꝛden. Item in india vñ in ð moꝛn rifir ſind faſt groſſe thier. in anzaigũg gleich als hund.groͤſſere dann die andern. auch ſo hoh pawnẽ das dle mit geſchoß nit ůberraicht moͤgẽ wirdẽ. diſs tut die fruchtperkeit des erdpodẽs gůt maſſigkeit des lufts vñ uͤberfluͤſſigkeit der waſſer Daſelb ſt ſind auch ſo hohe roꝛ dʒz auß yedem tail zwiſchen den knoͤpffen ein ſchiflein zu dreyẽ ʒeylen menſchẽnebẽ einander ſitʒende zu ʒeitten gemacht werden mag. Auff dem perg milo ſind menſchen mit hind erſichgekertẽ ferſen an yeglichem fůß acht zehen habende. Item vnder einẽ geſchlecht indier land gepern die weiber im leben ein mal. vnnd ire kinder veraltẽ alßpald. Item ettliche habẽ an der nafloͤcher ſtat allain loͤcher am̃ eůßerſtẽ ende ĩdien land vom aufgãg herwartz bey dẽ pꝛunnẽ gangis iſt ein volck on mund. an gantzem leib rawh mit myeſe der eßſte beklaidt allain võ luft vñ geſinack lebende on alle ſpeys vnd getranck. dañ auff das ine ſo ſie weyten weg zihen an geſmack nit mangel begegne ſo tragẽ ſie mãcherlay geſmacks võ wur tzeln. plumen vnd holtzoͤpffeln mit ine. vnnd ſo ſie ein wenig eins ſweren geſmacks empfinden ſo ſteꝛ ben ſie. Item an den enden der indier lannd do nit ſchattẽ ſind do ſind die leib der menſchen fůnff eln pogen vñ zwayer ſpann. vnd leben..xrx.iar vnd alten nit ſunder ſterben als in mittlem alter. Itẽ an einem and ern ende in india ſind lewt die leben ijc. iar.die haben in der iugent weiſs har vnd im alteꝛ ſwartzs. Item in der Tapꝛobaniſchen innſel fůern die lewt ein faſt langs leben on ainichen ſeůchen des leibs. Item ein geſlecht der menſchen Soꝛite genant die der fluſs arabis võ dẽ indiern ſchaidt. kennen kain andere ſpeys dañ der ſiſch die ſie mit den nageln zertailen. vnd an der ſunnen derren vñ alſo pꝛot darauß machen. It ẽin den aynoͤdnen af frice komen menſchen geſtaltnus den lewten ent⸗ gegen vnd verſchwinden in eim awgenplick wi/ derůmb. als dañ vil kriechiſcher geſchichtbeſchꝛei ber von den hieuoꝛgeſchꝛiben wůderperlichen vñ ſeltzamẽ geſtaltnuſſen ſchꝛeiben vñ meldung thun alſo das die ſinnreich natur zu entdeckung irs ge⸗ walts ſolche vnd der gleichẽ geſtaltnus vñ form vns wunderperlich beduͤnckende gemacht hat: 9555 den ettliche hernach entworffen geſehen Werden. 1 hen 655 8 aſde mlhee 5 . 5 0 8 l ell 8 0. der we K dẽ 9005 +2 5 rlt india oſſey Eon dia vñ 8 m 0 0 NN 2 g· Augu alt 5 07 3 3 Ergee 13 kt—⁊— Hen 1035 1 1155 0 9 G 0 8 ‚dreſt 0l ay geſle nd h 0 We 5 0 hunds( ten dehle weibi chts. di en m libi vnn ich h feng 25 10 Jnh 9004 10 5 5 1 werd d eſſen Alanf menſch ſic geg ver t pꝛu d au en ettli allain ainf em fij e 51 meſſeh dem eſeb gen. Et ich on thier 10 100 11185 90 105 Waalne 559 3 5955 195 ſp 9115 eir nich ydem reina S5e kiurk—— habẽ ndie ald v geſt ett ts. d flu nð vñ e lin——— be an Ina on ma anck Dan Iſs G n gk faderde 8906 175 pffe ik lne L dee n 15 5 05 5 15 ei 75 1 V 1 uhmt ſue ich 5 15 1110 +4 5 e 8 doeh 11589 Wben aben 93 nit 15 ni ede ich cloſter eůdt eſicht n vnd tan b 8 ö‚ K 0 e 4 J n 2 5 605 2 5 50 1de drbeng 10—5 n eenfife⸗ 5 9 Ganden 15 o nt 8. e.l lebẽ a 10 0 5 0——— Khn ſan 57 fůeſs and Fettiya 10 K. gayß ert N „11 tẽ an 2 5 gk vnd Ite cithi ie die wt mi gẽd. fůſs 4 jel 8 geſc vnd wet ma 1a W. it e Itez i 15 1 Fnſchen 900 en 50 108 6 5 1018 8 127 5 33 1 2 en ſenſ N¹ en 76 e nd 1 vñ 5 ſee. e 90 een ſchadt 1 54—— ettl. Win de die ſemt b d anh t perte halb tlichi die a ich na india. hnoͤd h r 0 geſtal n 85 ew nenef awgẽ 5 30 au t habe wonẽd ‚ len ent der e t nit zu 5675 ffdẽ h nde. J ef enplick 10 d rden glaw ſneb in E em ni awbt tez er geet gege ben eln. D ripi ider eben chtbeſch g et d nv da och pia ſchoͤ gan n erlichen f 615 ſtre⸗ da 916 Aſürhe iſt 20 le 65 e 8— Idun d volc t ind gegen ſunn a menſchẽ ugu mit gth de k · t 1 ſch ſt 7577 un der erd.da ſchri vnſe ffg ẽ an inu 5 15 a 8 155 400 3— 19 0 1 iee bgena flbenneſch. einſſ geſchel b ge 18417 e in m mav⸗K feu t auß d gen erũg nſche zande enſchẽ G——— 55 8 gaff W ‚ · da oc r dem ga en 110 gleic en nit 15 Wir 553 hi⸗ yſt ſſe d he l d ode alſo rn. vn en feu rwei en. Ab er di Amnflde ˖ nd 8 als de er d 95 Abs. er ſtuld gayſt 0 8 exe 8 ny ſſer n eg rden n nndert yndert⸗ ynnde denn inf erß A Das ander alter Außtaylung der werlt in gemaiin 05 werlt wirdt darůmbm vmbkrais genãt dz ſie ſimbel roͤtund geſcheybelt oder kugelt iſt. Nw iſt die werlt in drey tayl. nemlich in Aſiam: Affricam vnd Europaʒ getailt aber doch nit gleichlich.dañ Aſia raichet von mittemtag durch dẽ aufgang bis ʒu mitternacht. aber Europa von mitternacht bis zum nidergang. vnd Affrica zum nidre⸗ gang von mittemtag. Nun begreifft allein Aſia den halben tail vnſers inwoͤnlichen tails. vnd Affrica vnd Europa den andern halben tayl. N. „„⁹⁰ο⁰ , 146 (d WSI( 6 00 VI Tentneum chnatncr crut. usles ſmit Svm Heßtsstrls klat runs auare latlens liugoꝛs et mibies hut derter CAuumuse nittes et grändites Aſtuilters D Voress chuſtrimgens Serundus ſuuldglauus an dꝛtu cpatus naltuenns delienus curns nubes geuerans Tereid auller Rumdus füulmineus Adertris earg arilter cahdus A Alunſtris eitro nattz/ tempeſtun ſits Eꝛuartus hiemem teſoluens prodnteris lloꝛes à latere aluais geurmus lie mins er ceꝛpus nubua faaens der werlt Blat NIII bel rötng . bnh zwiſchen diſen taylen rinnen von dem gemainen meer ein groß meer vnnd vnd erſchaidet dieſelben. Sodu nw chůch oeh die werlt in zway tayl als des aufgangs vnd nydergangs tayiſt. ſo iſt in einem tayl Aſia. vnd in dem andern Af⸗ nacht ah 0 frica vnd Europa alſo haben ſie die ſůn Noe nach der ſintfluſs außgetaylt. vnd Sem mit ſeinen nachkomen Aſt 10 noöre⸗ 1 Eutopam vnd Cham Affricam beſeſſen. als die ſchꝛifft. auch Criſoſtomus. yſidoꝛus vnnd Plinius RN 0 Atv Uetiten: —=— 5 0 0— AI. N ν D ———— E D Tamtobana bN ullula R Von außteilung der werlt in ſunderhait. vnnd erſtlich von dem tail Aſia der dem Sem zugeai⸗ gent iſt. Ab⸗ hat irn namen von einer frawen die bey den alten des aufthãgs hielt. Aſia hat vil pꝛouintʒ land vnd gegent. darinn ligt das irdiſch paradeis. das nach kriechyſcher vnd hebreyſcher ſprach ein gartẽ der luſtperkait haiſt. 65 in diſem tail Aſie ligen die hernachbenanttẽ and vnd gegent.als india von dem fluſs indus al ſo genant. die beſleuſt ſich gein dem nidergang vñ raichet von dem mittaglichem meer bis zum auf⸗ gang. vnd von mitternacht bis zu dem perg Cau/ caſum. vnd hat vil volcks vnd ſtett. vnd ein innſel Thephana genant vol edelßgeſtains vnd elephã ten. auch die innſeln criſem vnd argirem. reich an gold vnd ſilber. vnd Tylem den pawm nymmer an bleter. vnd hat drey fluͤſs. Gangem. Induz. vñ Hypanem.die erd in india iſt von gůtem luft vnd gewitter ſo fruchtper das in einem iar zwẽ ſchnyt ſind. vnd ann ſtat des winters leydet ſie den kuͤlen luft von mitternacht. vnd gepirt menſchen geferb ter geſtalt. groß elephãtẽ.eingehoͤrn. ſittich. ebenũ das holtz zymatroͤꝛn. pfeffer vnd calamum dz edel krawt.elephantenpayn koͤſtlich geſtain als beril⸗ los.criſopaſſos.demant. karfunckel. ligures. fein⸗ perlein vnd vniones:nach den. den edeln frawen ir begird pꝛinnt.da ſind auch gůldinn perg zu den mag nymant komen voꝛ tragken greyffen vnd wũ der groſſen menſchen. Auch ſind in aſia die lannd. nemlich Parthia. Aſſiria. Medea. Perfida: Meſo⸗ potamia. Babilon:Caldea. Arabia oder Sabba vnd Siria. Item dieſelb Siria hat vil land in ir. als Comagena. Fenicia vnd paleſtina.darinn ligt iudea.in Henicia ligt die ſtatt Cirus iudea hat irn namen von iuda auß des geſlecht indea ir regiren de koͤnig het. vñ ligt in paleſtina. vñ hieß voꝛmals chanaan von dem ſun Chams. oder von dem ge⸗ ſlecht der chananeyſchen die darauß vertribẽ. vñ die iuden durch gottes hilff darein geſetzt wardẽ. 15 der mitten des lands iudee iſt iheruſalem. diſs ãd iſt an habe vñ gůttern reich. an frůchtẽ frucht per mit waſſern vmbleuchtet vnd mit balſamẽ be gabetl Item Samaria ligt in Paleſtina. vnnd die hawbtſtat darinn haißt auch Samaria. Da⸗ ſelbſt haben die koͤnig yſrahel irn koͤniglichen ſtul gehaltẽ.als die koͤnig iude irn ſtul zu iheruſalẽ hielt tẽ. Gallilea ligt auch in Paleſtina. Pẽthapolis das land ligt in der nachpawrſchafft Arabie vnd Pa⸗ leſtine. vñ het fůnff ſtet als odoma gomoꝛra ⁊c die das fewer von himel verpꝛẽnet. Nabathea ligt zwiſchen iudea vnd arabia. Item egypten lãd ligt auch in aſia. vnd iſt alda der regen vngewoͤnlich. der einig fluſs Nilus vndfleöſſer vnd erfeůchtet das land vnd machet es alſo fruchtper das es dẽ vmbkrais der erden mir ſeiner ware erfůllet ¶ Itẽ in aſia ligen auch Scithia.Hircania. Albania. Ar⸗ menia. Hyberia vnd Capadocia. Item die klainer aſia wird vom aufgang mit Capadocia beſloſſen vnd an andern oͤrtern mit dem meer vmbgeben⸗ Das ander alter vnd hat diſe land. Bithiniam: Frigiam: Galacian Libdiam: Thariam: Pamphiliam.yſauriam. Niciã vnd Siliciaʒ. Bithinia die man auch die groͤſſern Frigiam nennet ligt bey anfang des meers. vnnd hat ein ſtatt haißt Nicomedia. dahin Hanibal flu⸗ he vnd von vergifftem getranck alda ſtarb. In fri gia oder Dardania iſt Troya. die Tros der troya⸗ ner koͤnig nach ſeinẽ namen a lſo nennet. Nw ſind zway Frigia. das groͤſſer FHrigia begreuͤfft Smir nam. vnd das kleiner ylium vnd Lichomiam. Pam philia iſt in das land Cilicie Ul hat in ir Seleůciã fuͤr ir hawtſtat. Cilicia hat ein hawbt ſtat hayſt Tarſus. In Licia iſt der wund erperlich perg chymera der zu nechtlicher hitz das fewr võ ime laſſet.gleicherweis als in Silicia der perg eth na. vnd in teůtſchen landen zwickaw thun. Von dem tail der werlt Europa genant der dẽ Cham zugeaigent iſt. Oagen hat irn namen von Agenoꝛis des koͤ nigs libie tochter.die Jouis von affrica rau bet vnd in die innſel Creta fůret. vnd einen dꝛittail der werlt nach ir nennet. vnd die hebt ſich an. an dem fluſs Thanay vnd ſteygt ab durch das meer gein mitternacht weſende zů dem nid ergang biß an hiſpaniẽ.die erſt gegend Europe iſt die vndrer Scithia die ſich an dem ſandmeer oder pfůtſchen Metothide paludes zu latein genant anfohet vñ zwiſchen der Thunaw vnd dem mitternachtlichẽ meer bis in teůtſche land raichet.daſſelb erdtreich haißt von der art vnd aigenſchafft des volcks dz darinn wonet gemainlich Barbaria. derſelben er⸗ ſter tail iſt Gothia.darnach Germamia oder teut ſche land. do die ſwaben den maiſten tayl inn ge⸗ wonet habẽ ¶ Germania oð teůtſche land wirdt nach der vndern Scithia von der Thonaw zwi⸗ ſchen dem reyn vnd dem meer beſloſſen. diſs erdt reich iſt krefftreich vnd vol vil vñ groſs ernſthaf tigs volcks. daruůͤmb von fruchtperkait wegẽ irer geperũg heißt es Germania. das iſt ſouil als gepe rende.die hat edelgeſtain Criſtall vnd Eydſtain. Nw iſt ein oͤbere Germania gein dem mitternacht lichen meer. vnd ein nidere bey dem reyn die lannd die dy thonaw von dem barbariſchem meer bis zu dem meꝛ das durch das erdtreich lauft von ein ander ſchaidet. Meſia pãnonia rethicus. 65 1 56 Tracia.dargegen vom aufgãg Conſtãtinopel.v vom nydergãg WMacedonia ligt. Daſelbſt innẽ ha ben etwen mãcherlay voͤlcker gewonet. Als Meſi Gethe: Sarmate ſeythie vñ anð. Itẽ Grecia dʒ iſt kriechen lãd hat vom aufgãg die lãd Dalmacia. Epirũ: Alladẽ. Theſaliã Macedoniã achayã vñ zwey in dem meer gemainlich Nlliricus. vnnd alle Grecia vnd Dalmacia ſind von Delim der groͤſtẽ ſtat derſelbẽ pꝛouitz genẽt. Itẽ in epiro ligt chaona voꝛmals molloſa genãt. Itẽ ellades die man auch Athicha nenntſiſt das recht kriechẽ lãd da etwen athenas die ſtat ein můter ð ſchꝛifft vñ nererin der weyſen reichßnet.aber ellad es ſin zwu pꝛouitz als boecia vñ theſalia. dorinn zu erſt guldin ſchilling gemacht vñ zamũg ð pferd gefũdẽ wardt. Itẽ ma ——— 0 100 i0 ſurh fatglfa tbuͤf f hg Reſchgg lalkrg ſchhnbo donmbet ihesgel bachteh baheg pß Pekrletg ſeypnd p deß Reßh ödl fuen. hñ ſehiberng dehhamen ſffcg von Wövong ofend Pket dler ſüuhyndn fths B5 huichop uſtc fenmvßd öpunhj Uunden Wapg Gl0 b 0 106 flogrge pfiltſchen fohet vñ Hachtlche erdtrech volcks dz ſelben er/ oder teuͤc yl inn geo ind wirdt naw zwi⸗ diſs erdt ernſthaf wegẽ irer lals gepe Eydſtaim. itternacht ꝛielannd meer bis ft vontein dgrnac Hopel.v ſtinnẽ ha 6Meſt recia dʒ iſt bälneef chaya v 75 al e tcha 111 guch ererin de W0g ſchſlaſ 0i Jan der werlt cedõia voꝛmals emathia genãt iſt võ mitternacht methie nahẽd. dʒ wʒ des groſſen Alerãd ers vater land. vnd iſt an guldin vñ ſilberin adern reich dar inn ligt der perg olimpus. der ſo hoh iſt das man oben an ſeiner ſpitzen wederlufts noch wolcken empfindet. Item Achaia iſt ſchier ein innſel. vnnd darinn coꝛinthus die hawbtſtat vñ ein ere des krie chiſchen lands. Item Archadia oder ſicaonia hat den ſtein abeſton. der einmal angezůndet nymmer mer außliſcht. Item pannonia von dem welſchen gepirg alſo genant vnd da mit von ytalig vñ wel⸗ ſchẽ landẽ vnderſchiden iſt ein ſtarcks lãd eins gu ten froͤlichen erdreichs. Hiſtria iſt võ der thonaw die ſunſt auch hiſter haißt alſo genant.die hat von mitternacht pannoniam. Italia hat etwẽ die groß grecia gehayſſen.darnach latiũ. vnd ʒu letſt dẽ na men ytalia von ytalo dem koͤnig behabt. diſs land iſt mit allen dingen das ſchoͤnſt.fruchtper vnd gu ter angenemer ſpeys. Sie hat die drey ſee Benatñ Alumnum vnd Lucernum. vnd die zwen fluͤſs eri danum. padus genant. vnd Vibrim. vnnd gepirt edelgeſtain perlein. ſeyden. korallñ. ligurum vñ bo am die ſlangen. Aber ytalia vnnd hiſpania haiſſen auch heſperie. daruͤmb das man ſich mit der ſchif fung in ytaliaz vnd hiſpaniam nach dem ſtern heſ⸗ ſpero richtet. Vuſtia iſt ein tail ytalie. vnd vmbria ein tail tuſcie. vnd ligt in der hoͤh des welſch en ge pirgs auff dem tail ytalie gein mittemtag. Etruria iſt en tail ytalie. Item Apulia. Itez Campania ein pꝛouintz ytalie grůnet ſummer vnnd winter.da iſt die ſunn gůtig. ein wolgetemperirts gewitter. vnd lautrer lufft. Item Gallia hat vom aufgang irn be ſchirm von der hoͤhe des gepirgs.irn anſtoß gein dem nydergang vom meer.ir anrůrũg an dẽ perg pirenes gein hiſpanien von mittemtag vñ gein mit ternacht an dẽ reyn vñ an germania ir anfang iſt belgica. vñ ir ende aquitania. Diſe geget iſt frucht perer lettẽ auch ſpeis vñ ſuttereich. vnd võ dẽ flůſ ſen vnnd pꝛunnen feuͤcht vnnd hat zwen fluͤſs den 84110 vnnd Rodanum Belgis iſt ein ſtatt inn Gallia vonn der das Belgiriſch lannd ſeinen namen. Hiſpania hat erſtlich von ybero dem waſ ſer hiberia gehayſſen. vnd darnach von Hiſpano den namen behabt. vnd ligt zwiſchen Gallia vnd affrica vom nidergang mit den pireniſchen peꝛgen vnd von andern oͤꝛttern allenthalben mit dẽ meer beſloſſen. da iſt gůter luft vnd gewitter. vñ frucht perkeit aller frůcht. auch reichthumb an edelm ge ſtain vnd metaln. vnd flieſſen dardurch die groſ⸗ ſen fluͤſs Bethus. Meneus · yberis vñ Tagus. vñ hat ſechs pꝛouintzen. als Tarraconam. Carthagi⸗ nem. Auſitaniam: Galiciam. Bethicam vnd Tranſ etam. vnd in der gegent Affrice Tingitaniam. vñ ind zwu hiſpanie.als ein ynnere vnnd ein euͤſſere. Von dem tail der werlt Affrica genant vñ dem Japhet zugeaigent. ttlich halten das affrica irn namen von dem hab das ſie dem himel vnd der ſunnen wol gelegen vnd an foꝛcht des froſts ſey. Die andern ſagen das ſie von affer einem nachkomen Abꝛahe alſo genent werde. w hebt ſie ſich an den enden Blat XIII egipti vnd raichet bey mittemtag durch ethiopiaʒ bis an den berg athlantem. vnd wirdt von mitter nachtlicher gegent mit dem mitteln meer der erdẽ beſloſſen. darůmb ſind diſe land Libia: Cirenenſis von der hawbtſtat darinn gelegen alſo gehaiſſen Itẽ Penthapolis von irn fůnff ſtetten alſo gehaiſ⸗ ſen.der eine iſt Ptolomeida.die ander Bernice. die ire namen von irer ware oder koͤnigen haben. Itẽ Tripolis. Biſanciuʒ. Carthago. Numuda Mauri⸗ tania oder moꝛn land. Tingitania. vnd bey der hitz der ſunnen ethiopia. Tingitania hat irn namen võ der hawbtſtat derſelben pꝛouintz Diſe gegent ge⸗ pirt wild affen.tragken.ſtrauſſen. vnd etwen ele⸗ phanten.aber yetzo gepirt die ſelben allain India Item Garrania ein pꝛouintz. daſelbſt iſt ein pꝛunn kalt von der wirm des tags. vnd warm von der kelt der nacht. Ethiopia iſt alſo gehaiſſen von der wirm des volks das von der nahe der ſunnen ge peinigt wirdt.dañ daſelbſt iſt ein ſtete hitʒz des mit taglichen vmblaufs des himels. darinn ſind lewt von mancherlay angeſicht vnd wunderperlicher ſtalt erſchꝛoͤckenlich. vnnd vol wilder thier vnd flangen. da ſind aueh einhoͤꝛnige thier. camel leo⸗ parden. baſiliſcus.groß tracken in der hirn edelge geſtain. auch alda iacinctus vnd criſopaſſos vnd auch zymatroͤrñ gefunden werden. Es ſind zwu ethiopie.eine iſt bey dem aufgãg.die ander bey dẽ nider gang in Mauritania. Nw auſſerhalb der ob geſchꝛiben dreyen tailen der werlt iſt der vierdt tail ihenſyalb des innern meers in dem mittemtag der iſt vns vor der hitz der ſunnen vnbekant. da⸗ ſelbſt ſollen als ettlich tichtẽ die lewt wonen die ir verſen gegen vns leren. Das ander alter ſri oe der ſun Lamechs ð zehend võ adã iſt nach ſag des buchs der geſchoͤpff im Ainen Hult⸗ 5 ſeins vaters. vñ nach hebꝛeyſcher warheit un. jm. lvi.iaꝛ. aber nach oe der pairiarch beſchꝛeybũg Oꝛoſij. Bede vñ ð. lxx.außleger im. jm.vic.xlij. iar d werlt gepoꝛn. vnd 51191 18 1 rue 375 55 darůmb dz vnd im alle dig geruet habẽ nach ð ſintfluſs oder darumb dz er den gepꝛauch des ackerns mit dẽ vih erſtlich gefunden hat. dem nach ſtet geſchubẽ. Er wirdt vns troͤſten von dẽ werckẽ vnſer hend ⁊c. dañ erſtlich pflagẽ die menſchẽ vnd darnach begunde dz vih ʒeackern. alſo ward ð menſchen ar bait geringert.darůmb ſteet darnach. Noe was ein agkerman. vnd Auguſtinus er⸗ hebt die agkermanſchafft als ein heilige von got aufgeſetzte arbait uͤber alle hant⸗ werckiſche ambt vnd kunſt. 4 on Sem Cham vñ Japhet dẽ dꝛeyen ſuͤnen Noe ſind lxxij. voͤlcker entſpꝛungẽ CQdes zu bedeůtẽ ſendet ð herr Jheſus. lrxxij iunger voꝛ ſeinẽ angeſicht. Auguſti⸗ nus ſpꝛicht. vil ander ſind gepoꝛnd Chã ð anð ſun noe Cathaflua ſein weib ¶doch nit gedacht wirdt darůmb dz ſie andern voͤlckern in geperung voꝛ gegãgen ſind vñ doch kein volck ha ben můgen machẽ. vñ die namẽ der ſelbẽ voͤlcker ſind eins tails blibẽ. al⸗ 5 heber die hebꝛeyſchẽ. Eins tails ſind mit dẽ alter ð zeit verwãdelt. alſo dʒ die allergelertiſten vñ erfarnſtẽ ð hi⸗ ſtoꝛiẽ nit aller. ſunder kaum ettlicher voͤlcker vꝛſprung můgen finden. vñ nach betrachtũg aller ding erfindet N ſich dz mer namẽ verwaͤdelt dañ blibẽ ſin E onichus ð vierd ſun noe iſtigepoꝛn in dẽ dꝛit ten iar nach ð ſintfluſs. des geſweigt moyſes. Diſer hat zu erſt die kunſt des geſtirns lawffs erfunden Vvnd ettlich kunfftig ding fuͤrſehẽ. vñ da im ð vateꝛ gab gegeben het gieng er in das land ethan vñ wonet aldo vñ machet ein volc Vnd diſs iſt die erde( ð ſunnẽ erd genant) dohin ſich ettlich fuͤrtreffenlich mañ ſůn Japhet fůgtẽ vñ Jonicho ein ſtat eliopolis genant pawetẽ.· vnd er ſoll auc dẽ nemroth rat gegebẽ habẽ wie er regirn moͤcht. vñ was fůrſcheinẽder ſinreic igkait. vnd ein groſſer erkenner des geſtirns. ð dẽ lavff vñ aigenſchaft aller ſtern erſchawet vnd dardurch den vꝛſpꝛung vnd auch den vndergang ð vier fůrnẽ⸗ lichẽ reiche voꝛerkẽnet vñ leret do er ſtarb ward ſein ſun coſdron ſein nachkomẽ Gl was chams ſun võ dẽ komẽ(als Joſephus wil) ethiopes die moꝛn. di ſe warden von inſelbs vñ von dẽ aſtanern erſtlich chuſei vñ darnach ethi opes genant. von deſelben iſt die gegent ethiopia alſo gehayſſen. die iſt in den en den des lands mauritania. do dañ groſſe aynoͤde vñ wůſtnus ſeyen ge gẽ dem aufgang.¶ Chanaan ð ſun chã hat geboꝛn etheũ iebuſeũ. amo reũ.gerſeũ. eueũ. archeũ von ð yedẽ iſt ein ſunders volck genãt. als von etheo ethei. von iebuſeo iebuſei. von amoꝛeo amoꝛei. von gerſeo gerſei. von eueo euei oder gabaonite. von archeo wardt archas die ſtat vnd dẽ perg libano gepawet. Ch anaan ð erſt ſun chã von dẽ komẽ die cha⸗ nanei. vnd het. xi. ſůn die beſaßen dz land ð chananeier ietzo das gelobt land. nw iudea vnd von im chananea gehayſſen. CEineus atadius von dem aradĩj die die inſeln aradẽ beſaßen mit kleinẽ meer võ dẽ phenicern geſchidẽ. Samarites võ dẽ ſyrie die edel ſtat vnd wirdt genent aeolis. Amatheus dauon amatite Phuch ð ander ſun chã. dauon libia die ge⸗ gent võ athlante dẽ perg mauritanie vnd ein gegent phuteus genãt iſt Meſſaraym ð drit ſun. dauon egytij. vñ hat..ſiüjn. die egyptier Boffer etwen merſei von merſa irm̃ fůrſtẽ. Lidin. dauon lydi vnd lydia dʒ lar Chus der vierd ſun cham het vier ſůn bey ſeinẽ weib F 75 2 I 6 5 and genãt. do ſand Johãßen ſtul iſt Ananim dauon ananij. vnd Labim dauon cubarij vnd ander ð voͤlcker vnbekãt vñ mit ð ethiopier krieg außgerewtt ſind bis zu ð vergeſſenhait der vergangẽ namẽ. Meſſrã ð ander ſun chams gepar auß im ſybẽ voͤlcker dz ſechſt volck ſind die paleſtiner.ir lãd hayſt haleſtina in ſyria an grabia ſtoſſent. vñ võ ð ſtat philiſtea philiſtei genãt. Saba⸗ tha dauon ſabatheni võ dẽ kriechẽ aſtabari genant Kegma het.ij ſůn. vñ ſabatha habẽ iren altẽ namen darnach verloꝛn. von dẽ ſind voͤlcker ð moꝛn in dẽ nidergang entſprungen. Saba dauon ſabeus oder ſabey. arabes vnd von in arabia genant an den pergen libam wonende. Dada dauon ethiopes. Eüila was ð ander ſun chus des B90 cham von dem ſind eiulei yetzo getuli genant in den verrern gegenden affrice wonende Nemroth ð ſun chus es ſuns chã was ein rys eins groſſen leibs vñ vnder den ſůnen der ſuju Noe der allergetuͤrſtigſt. der bey den ba⸗ biloniern bleybende zu erſt wůterey anfieng zeüben. der werlt △ ◻ Iö V + 8 2 1 K 158 nN 1 W — 8 Das ander alter In daſ erſt ſun noe iſt geporn im..iar ſeins vaters vñ im. jm:ijc. xliij iar ð werlt. vñ. ijm.ire. And, lvij tar voꝛ criſti gepurt. vñ lebet. vie vnd gepar ʒway iar voꝛ der ſintflus Arphaxat. vnd man er ſey machilthe geweſen: der erſtlich nach der ſintflus Salem das iſt hieruſalem pawet Vßſendrvij geſchlecht võ im entſprũgen. Aber Sẽ gepar fůnff ſůn võ den fuͤnff ſůnd erliche voͤl Gen ſt Perfla ſein cker entſtunden. der erſt hieß Elam von dem ko weyb mẽ elamitte die fuͤrſten perſidis. vñ Sem gepar in Pelautt dem hund erſten iar arphaxat vnd ander ſůn vnd 2 kili⸗ toͤchtter vnd ſtarb. 3 5 Iſer aſſur der ander võ dẽ reich aſſiriorum entſtunde wolt got nit widerſtreben in dẽ paw des thurns Babel mit nẽroth. daruͤmb flu he er auß dẽ land ſennaar weit in ein and er gegẽt zſ alſur dar in voꝛ niemãt wonet.die auß ſeinẽ namẽ aſſi⸗ ria hayſſet. vnd pawet einſtat darnach niniue ain hawbtſtat des reichs der aſſirier.dasſelb volck ¶iſt alweg deꝛ grauſamkeit beſchuldigt woꝛden. CNes Aum der vierd ſun ſem het vier ſůn vnd võ Jim ſind entſpꝛungen Syri.der ſelbẽ hawbt ſtat iſt damaſcus darůmb in hebꝛeyſcher ſprach Syria haiſt Aram. Er erſt ſun arãs was huſs des lands Tra ⸗ Pconida das zwiſchẽ paleſtinã vnd celẽſyrie K ligt.dar in iſt huſs in dem iůdiſchen land gelegen dar auß Job der pꝛophet entſpꝛungen iſt. 8 Ahaigt der drit ſun Sem iſt ge/N Lpoꝛn im.ijm.iijc.xliiij.iar der werlt. nach ſag der. Ixx. außleger. vñ lebet ijc. 0 kxx vuj. iar vñ ſtarb. von diſem arphaxat komẽ Caldey. võ dẽ caldea das land aſo genant iſt. lige aſia. ſtoͤſſt an arabiam.iſt ebẽ. vnd der pꝛunnen durſtig.dar inn die groß Babilomia was. 8 EtR V 7L 2 16 —— ls noe einẽ weingartẽ gepflãtzt vñ võ dẽ wein getrunckẽ het. do ward er truncken vñ emploͤſfet lag er in dẽ taber⸗ Lnackl. do nw cham die ſcham ſeines vaters ſahe verkundet er das ſeinẽ zwaiẽ bꝛudern.die bedecketẽ in mit einẽ mã tel auff ſein achſel gelegt die ſcham des vaters vñ kertẽ die augẽ ab vñ ſahẽ ſein ſcham nit. do nw noe wolt f57 dẽ cham dẽ got geſegnet het. do fluchet er chanaan dẽ ſun chãs vmb die belachůg ſeines vaters. als hienoꝛ dauõ me dũg beſchiht. etẽ in mit einẽ mã 5 1 naön befhht gent ð kriechen ʒwiſchẽ ca ſchrit võ welſchẽ lãdẽ ſein dern aſia tharſos machet. die etwen cilices vñ nach der werlt Blat XVI Fer. der drit ſun noe het. vij. ſůn vñ beſaſſe europaz vñ ward võ vater vmb dð edlkeit willẽ gebenedeyt. vñ im weßterung oder erpꝛaytũg gewunſchet. vnd ſind võ im entſpꝛungẽ. xv.geſchlecht. aber durch die ſůn Ja phet ſind ſiben voͤlcker eingeſtiftet Gomer der erſt GPonn iaphets kam in europam vnd richtet Gomeritas das volck auff. die darnach von dẽ kriechẽ galate: vnd das land nach in galacia genant ſind. das ſelb lãd ſtoͤſſet an hiſ panien vñ luſitanien die hat es von mittemtag. vnd vom nidergang vnd mitternacht das wendlmeer. vnd vom guffgang den fluſs ſequane vnd die land der teůtſchen. Gomer der erſt ſim iaphet dauon galacij. vnd het vier ſůn der erſt Aſtanes. dauon ſarmacia ð ſcythier lewet in ð tieff ð meothidiſchẽ pfůtſchẽ wonẽde. vñ iſt ein elẽde gegẽt. Vol vnſelliger pawm. Der ander Rphat oder raphaa.dauon paflagones. vñ ð land paphlagonia ð kleinern aſie Der drit UHhogoꝛma. dauon friges vñ ir land frigia ð mindern aſie voꝛmals dardania darnach troya genant. Deꝛ ander ſun iaphet Magog. dauon ſcythe vñ von in Schia vnd Gothia. Der drit medar oder madeus.dauõ komẽ medi vñ võ in media das lãd nahẽt bey aſſyria vñ perſia. Der vierd Janaan. dauõ greci. vñ het vier ſůn. der ſelb ianaan machet iones die Japhet Flüũda ſein weib in genãt cilicia ſand pauls vater land. Der drit tha 5 yza oder cethim.douon Cipria die inſel voꝛmals ci thina genant Der vierd dodanum. douon burgũ⸗ di.der ſelb kam in die inſel rhodis. vnd wolt rhodi os genant werdẽ. Der fuͤnfft thubal.dauon hiſpa⸗ ni. vnd hiſpania ein faſt groß land Der ſechſt mo⸗ ſoch. dauon Capadoces vnd das land capad ocia der groſſern Aſie nahend. Der ſybend Thyras der Inennet die ſeynen Thyrenſes. von den iſt Tracia das land Scythia. 33 kriechẽ. Jonia was ein ge⸗ riã vñ coliã nw thuꝛgia ge nãt. ð erſt Eliſan. dauõ he liſei.darnach Eoly genãt. vñ eolia ir inſel ſolt. xxvm. ð ander tharſis.ð in dð min R 60 W cosebute ſtlare 6 I 2 J. fN S 5 9 N 2 7 S 8 Das ander alter — ule der auch chaynan genent wirdt dſſun ar⸗ VI.IIdd⸗ harat iſt gepoꝛn im. xrxv.iar ſeines vaters. vñ nen de der werlt.der ſelb pawet die ſtat ſalem zu erſt vñ nennet die nach ſeinẽ namẽ. die iſt darnach iheruſalẽ gehaiſſen. vñ er lebet.iiijim. iijc.iij.iar. A uguſtinus ſpꝛicht. nach deꝛ bened eyung ð ſůn noe bis auff abraaz beſchiht kein meldũg eini cher gerechten. wiewol ich glawb das die ſelb ʒeit ſolcher gerechten nit on geweſen ſey.aber der ſelbẽ aller zegedencken wer vil ʒelang. vnd mer ein hyſto ſRe riſche emſikeit dañ ein pꝛophetiſche fůrſichtigkait. eber der ſun ſale iſt gepoꝛn in. xxx.iar ſeius va⸗ 6 ters. vnd im. ijm. ve.ix.iar der werlt. vñ lebet⸗ A liic.lxiij iar. vnd von im habẽ die hebꝛei iren nomẽ dañ in ð teylung der ene, in ſeinẽ haws allein die hebꝛeyſch zungen bliben ſein. die auch voꝛ ð tey⸗ lung nit ein hebꝛeyſche ſunder ein menſchliche zung nt ward. darumb das ſich ð alle menſchẽ von anbegynn ð werlt gepꝛauchten. doch werdẽ Q ſie auch nach abraham genent auß vmbſten diger bedeuͤdtnus die die gelerten verſteen. N iſer iectan der ſun heber het. xij ſün. die alle ſunder fuͤrnemliche Glken eis ge⸗/ macht haben.aber die ſelben voͤlcker als he rommus ſpꝛicht ſind vns von verrer entlegẽ ¶ heit wegen der land oder auß verwandelũg der lewt vnd namen vnbekant oder ʒertrẽnet iſer phaleg der ſun heber iſt im ijm vic klijj 3 J˙ ẽiar ð werlt gepoꝛn. vñ.ijc. xxxviij. iar alt woꝛ den. vnd nach bedeuͤtnus ſeines namens ſouil ge⸗ N 8 einer võ W e Wie⸗ wol in ſeinẽ tagen zerteylung der zungen beſchah 2(%%/ ον ſo was er doch in dem ſelben pund mt: ſonbeh 9 voing zung blibe in ſeine haws. Auguſtinus ſpꝛicht iudem iſt nit ein kleiner fußſtapff der gereckipkel er SG ſchinnen. das diſs haws frey bliben iſt von der ſtraff ſo es nit teylhafftig was an der ſchuld. vnd die zal der ʒungen was nach der zal der geſchlecht. Nanlichlxrij. Aber mer iſt woꝛden die zal der voͤl⸗ %Kker dañ der zungen. dañ wir findẽ vil voͤlker die al⸗ e enerlay zungen haben. 4 4 48 ..——— 2 .... IJ R. EN en oð regau der ſun phaleg iſt gepoꝛn im.ijm 0 3kde werlt. 5 ijc.ij. 55 Ren od vnd zu diſen ſeinen zeiten ſollen vil tempel erſtlich gepawen vnd angefangen ſein worden.die fuͤrſtẽ deꝛ volker anzubetten. ‚ der werlt Blat XVII Tlanngl in dem land paleſtina ein hawbtſtat der inden. iſt ʒu arſt Jebus. darnach Salem. zum drittẽ hieroſd Elima.zu letſt helia genaut.der ſelben ſtat erſter pawman was Canaan. der ein gerechter koͤnig genant was. vñ hicß melchiſedech ein brieſter des hoͤhſten gottes. vnd pawet alda ein tempel den hieß er Solimã. Solymi warn lewt bey dem land licia in den gebirgen wonende. die haben hieroſolimã nach ine genãt. die ſelb ſtat iſt bis zu dauids zeitẽ ein wonung des cananeyſchen volcks geweſt. Joſue ð iuden fůͤrſt mocht die ſelben chananeyſchẽ oder 010 ſchen nit außtreiben. aber als dauid nach außtreybũg der ihebuſeyſchẽ diſe ſtat wider pawet hieß er ſie hieroſolunam. das iſt die allerbefeſtigſten. Gelegenhait vnd befeſtigung diſer ſtat was felſig mit dryfeltiger mawr bewaret inwendig an waſſern uberflůſſig. võ außen gantʒ trucken vñ mit einẽ grabẽ auß ſteyn gehawñ rl. ſchuh tieff vñ. ije.l. weit vmfangen. von dem darauß gehawen ſtein warden die ʒinne vnd mawr des allerloͤb lichſten tempels aufgefurt.diſe voꝛ allen ſteten des aufgangs weytberůmbtiſt ſtat was gepawet auff zwẽ puhel mit einẽ tal vnderſchidẽ als vil nw der ein půhel hoͤher was ſouil was auch die ſtat erhebter vnd nach der leng gerichter. der ander půhel hieß dauids caſtell. vnd hielt die vndern ſtat. vnd was allenthalb nider. das tal in der mitte gehoͤꝛet ʒu Syloã dem ſůſſen bꝛunnen.diſe ſtat was mit vleis dauids ſalomonis vñ anderer koͤnig ſaſelbſt kreftiglich geziret. Agrippa het auch einẽ tayl der ſtat zugegeben vnd eingefangen. dañ von zunemung der menig ſlich ſie võ weil zu weil fůr die mawr herauß.die ſelb zugab hieß die newſtat. Vñ die gantz ſtat was in irm vmb⸗ kreis.Axxiij.achteyl weyt. vnd wie wund erperlich die gamzʒ ſtat was ſo was doch die drit mawer wũ/ derperlicher der uᷣberſeffenlichkait halb des thurns gein mitternacht vnd nidergang in einem winckel ſteende ab dem arabia vnd das meer bis an die art oder gegent der hebreyſchen geſehen mocht werden. vnd was ſunſt vil koͤſtlichkait von gleiſſenden marmoꝛ ſteinẽ vnd an gepewen des koͤniglichẽ ſals vnd anders. Aber der tod criſti hat diſe ſtat gehayliget.dañ da iſt der tempel ſeiner lere.die ſtat ſeines bittern leidẽs vnſerer erloͤſung. das grab ſei nes allerheiligſten leibs.der berg ſeiner auffart zu himel. von dannen er widerkůnfftig iſt ʒu gericht. Itẽ alda hat der herr die vngelerten armen fiſcher mit irñ anglñ vñ netzen kayſer vñ konig zefahẽ außerkoꝛen. plinde erlewcht. guſſetzige geraynigt.gichtbꝛuͤchig f todtẽ erweckt. vnd vil andre goͤtliche wunderzayehẽ geübt. vñ alſo das die werlt zu erkantnuß des liechts der warheit vnd aller tugend angewiſen. Das ander alter en apgot mit ſeinez tempel zerſtoͤrt darnach daniel der pꝛophet do er gefangen gein Ba⸗ bilonia gefurt woꝛden was: 9 0 Iſe drey fůrſten iectan nemroth vñ ſu Jectan d Neroth ð Sußphe 1500 55 15 irm volck beſoꝛgten die ſint brudeꝛ pha fůrſt 35 na 905 0 flus moͤcht widerůmb ertrenckẽ. darůmb ko leg võ ſem Cham Jahet G1 faffl men ſie in dem feld ſennaar zuſamen vñ ſpra 5 öge 0 chen wir ſoͤllen pawen einã thurn. des hohe M— dalfſnth bis an dẽ himel raiche ⁊c. Aber als gott ſahe e, 5 0 das ſie von irem thoͤretten rat nit abſteẽe wol 8 baf 0 ten da ʒertaylet er ir ʒungẽ alſo das ſie durch„ 450 0 die gantzen werlt zerſtrewt wurden. M„ f 900 abilon was der anfang des reichs Nee ee oählen 1 BE roth. der nach zerſtrewung der zun( ö Glſfen gen gein Perſiam ʒohe vnd das reich ſeinem iſct ſun Belo ließ. Aber Auguſtinus ſpꝛicht. das denef nemroth võ dannẽ veriagt ſey. vnd das die Beſchrei bů ſcgeroſ ſün aſſur das ſelb reich auff. im.njcv. iar in orum F ehfekt gehabt haben. nabdt geneſt iſer belus ſol Abb oder verporgenlich ge ſtſohatdoe Vregirt haben. dañ er het ain klaine herſchafft vnd erwas der erſt den der irſal der mẽſchẽ einẽ got ð achtet. Mancherlay lewt habẽ in mãcherlay weys genent. als bell. baal. baalim. belphegoꝛ. belzebub.( E ie entſpꝛĩgẽ vil reich vñ eꝛſtlich dʒ reich ſcitaꝛß 1 vñ wiewol daſſelb reich das eltſt iſt ſo wirt es H elus ð doch vnd dẽ voꝛnẽlichẽ berũbtẽ reichẽ nit gezelt võ ſirier grobheitwegẽ des ſelbẽ volks als hieuoꝛ am neheſtẽ nn blat geſchꝛibẽ ſteet. vñ iſt ð erſt tayl europe. Das anð maſungetharũ. Das drit ſichomoꝛũ. dauon ð gelert 6h varro als von alter zeit geſchriben hat vñ gein athe f̃0 nis vnd darnach an die lateiniſchen komen iſt. Das ſtvpd ofe vierd was das reich der egyptier. von den allen an 55 0 kder dme nachfolgend en blat verr meldung beſchiht. loert Vnder andern reichen als Auguſtinus ſpcht fehetz 0 Iſæd ʒway fůrnemlichere.als d aſſirier vñ der 50 A 0 roͤmer reich mit zeitten vñ ſtettẽ geoꝛdent vñ vnder⸗ hdsifl, ſchiden. Das reich der aſſirier entſpꝛũg ʒu eꝛſt im au ahohſgech gang. vnd das roͤmiſch im nidergang ð ſunnen vnd g de lls ſich das aſſiriſch reich endet do fieng ſich Moögpköut das roͤmiſch an. Nw ð ander koͤnig ð aſſirier 45 Mdecef vñ erſter eyniger herſcher was ninus. ð auß Mfgesgedt begirde ð herſchũg ſeinẽ nahẽd wonedẽ krieg üfggdec vnd aufrur machet vnd ſie võ wegẽ irer vn⸗⸗= oaätickttvnd. ſchickerlich kait zů krieg bald vndertruckt. vñ chggerh Fh alſo gantʒ aſiam.als dẽ halbtail ð werlt ero⸗ lrdd flege bert. vnd die groſſen ſtat niniue(die aſſur ge q uq̊mqmpee⸗⸗ hofcdeenelehe pawt het) erweitert. vñ nach ſeinẽ namẽ nuͤu Nißnus ð ander kom Rihgtes geert ue nennet. Diſer ninus was der erſt erfindeꝛ d derf(aſſirie,⸗, ee er machet ein pild ſeinez geſtoꝛ?% bẽ vater Belo zu erleichterũg ſeines ſmertze's. vnd verlieh allen ubeltattern die dar ʒu fluhe? ſicherheit vñ freyung vñ alſo ward das ſeitbb„ pild angepetet. nach dem ſelben machtẽ ande„. re den toten auch pild.darein dann die teufel K giengen vñ darauß antwurtẽ. vñ alſo damit K4 bes gpůrende ere erpietung erlangten. Dẽ ſel⸗/F R der werlt Blat XVIII Won dem thurn babilonie Döouol ein rys vñ ſterckſt der hannd ward nach abſterbẽ noe ſeines vꝛanherñ mit begirde zeherſchẽ ange zůdet alſo das er dẽ gewalt der erſchũg an ſich bracht. des ſelbẽ reichs anfãg hat ſich angehebt in dẽ feld Sẽnaar. daſelbſt het der ſelb allergetůrſtigſt vnd redſpꝛechendlichſt man ein verſamlũg. vnd das er die mẽſchẽ paweten vnd ſich mit groſſer irer hohfart wider got erhuben do hat got iren frefel vnd ſtoltzmůtigkeit mit diſer guner qinigen ſtraff alſo gaen das die ʒwayund ſibitzig voͤlker die alda zuſamẽ komen 8 dreyn ſůnẽ Noe abgeſtigen waren vnd alle ain einigs geʒůng hetten in ſoull zerſtrewũg der zungen getrennet wurden das ey ner des andern ſtym̃ nit verſteen mochte. Diſe zeſamenblaſung oder puutnus iſt alſo entloͤſet das ſie auff alle am⸗ plick der erden zerſtrewet wurden. Aber an welchem end diſer thurn geſtanden ſey iſt wenig menſchen offenbar ſelbſt geweſſſ en ſey vnd von dannen alle ding in ir ſtat auß babilonia gefůrt ſind woꝛdẽ. Beda ucht diſer thurn ſey. Mc.lxxuij. ſchrit hoh geweſen. vnd von weylen vnd zu weylen an der hoͤhe ein W diſer thuen wardt genent Babel. das iſt ʒerteilung oder ſchendung. dañ wiwol das gezung alles erdreichs daſelbſt geweſt iſt. ſo hat doch der herr ſie auff den amplick aller gegent ʒerſtrewt. 16 im iſt alſo genant Thanays der groſs berůmbt fluſs der in die pfutſchen die man paludẽ meotidem haiſt) fleůſſet. vnd diſe gegent wird von dem ſelben fluſs thanais getaylet Ein tail bleibt in Europa.ð ander ſtreckett ſich in aſiam ·der tail europe endet ſich gein Traciam. vnd gepiret wenig thier. vnd bleibt vom fluſs vnuerletzet. aber der tail der in aſia gein dem aufgang raichet hat mancherlay volcks. vnd gemainlich alle ſolche cytiſche voͤl ker fuͤren pogen ſo ſie rewten vnd neren ſich nit des pflugs ſunder der thier die ſie iagend fahen. vnd wiewol diſs xreich das eltiſt iſt. ydoch nach dẽ es eins groben volcks iſt ſo wirdt es vnder den vier fůrnemlichen vnd vordern reichen nit gerechent. Aber diſs cytiſch volck hat nye eint em menſchen im ſtreyt gewichen. Sunder es hat dari um den koͤnig der perſter geiagt. Cyrum todgeſlagen. S yphirionam des groſſen alexanders herfůrer abgetilgt. Veſoim den koͤnig der Egyptier land mit allem ſeinnem her vñ kriegßzeug abgetruben vnd in die flucht gebꝛacht Aſiam zu dreyen malen mit ſtreyt ernydergewoꝛffen vnd im vil iar ʒinſper gemacht: Auß den ſelben ſcytiern ſind vil außgegangẽ die groſſe ding geůbt haben. Zuerſt Amazones die hohberümbtẽ weiber.durch die ſcheinpere ta ten in kriegen beſcheen ſind. Bactriani vñ parthi ſind auß ine komẽ. Auch der groß Alttila vñ ander der pannoniã vndertrůcket vnd aquileiaʒ vnkeret vnd in teůtſchen landẽ vil verwůſtung machet iſt von in abgeſtigen. Jelioꝛ bis ð hungern koͤnig der wider den kaiſer Juſtinanũ auffſtund hat auß ſcythia ſeinen vꝛſpꝛung.die hungern Ca thelani vnd alle gothi ſind auß den ſeythiern entſtand en. Auch die dani vnd tůrcken. Diſe gegent hat auß Mago des Noe enicklein anfang gehabt. vñ das volck iſt grob das wed rechts noch gleichs heltet. Slangen vnd abgot terei hat es geeret. eingewickelt mit vil vnoꝛdenlichen begirden. 63 5 O0 reich Seytharũ hat in der 16 mitternacht anfang genomen. do hat erſtlich geregnt Thanay. võð Ns reech der aſſprier in der gegent des aufgangs hat im. xxv. aar des lebens Baruch(als Euſebius ſagt)ſey/ 0 nen 5 5 voꝛ den andern allen das treffentlicher vnd bezůͤmbter geweſen iſt. vnd. R. ccc.ij. iar von dem erſten koͤnig Belo bis auff Sardanapallum den letſten koͤnig vnder. rxxvij koͤnigen gereichß ⸗ net hat. Aſſyria iſt ein gegent Aſte die ſich vom aufgang an den fluſs eůfrates vnd vom nidergang an vnſer meer vnd an Egipto endet aber von mitternacht hat ſis armeniam vnd Capadociam. vnd von mittemtag arabiã vñ diſs iſt Syria. 0055 reich amazonum der weyber hatlals ſie ſagen)nz der zeit regau zwiſchen den etiſchen vnd albaniern t ſprung gehabt. vnd diſs ſind ſeytiſche weiber geweſt. vnd haben erſtlich bey dem fluß thanaym gewonet. vnd darnach in ein gegent bey dem fluſs termodonta komen. darůmb von ettlichen amazomius genant iſt: nach uvolgen ſind ſie 1 510 haben einẽ groſſen tail aſie vnder ſich gebꝛacht. vnd erſtlich ʒwu ſtreytpere ků nigin. nemlich Martheſiam vnd Campedonaʒ gehabt. die do ſagten das ſie auß marte dẽ got des ſtreyts geporn weren.als ſie nwu auß europa in aſien zohen vnd vil in aſien vnder ſich bꝛachten haben ſie epheſim vnd ſinyrnaz vnd vil ander ſtet gepawen. Sie hetten mit den mannen kein gemainſchafft noch vermiſchung dẽ zu der ʒeit des lentzẽ ſo pflagẽ ſie ſich mit inen gemainlich zeuermengen bis ſie ſich ſwanger empfunden. vnd ſo dañ knaben von nie gepoꝛe warden ſo toͤdten ſie die ſelben. wurden ine aber mayd lein gepoꝛrn ſo warden ſie nach außpꝛennun vnd abſchneydung irer rechten bꝛuͤſte zu ambten der ſtreyt vnd krieg gepoꝛn 60510 vnd geůbt. von dannen i in der namẽ amazones entſpꝛungen. dañ nach bedeůdtnus des lateins ſind ſie ſouil geſpꝛochen als an bꝛůſt. Hercu les vnd Bellorophon der koͤnig coꝛinthi hat diſe weiber beſtritten vnd außgefochten. Dauon ſchꝛeyben inſtinus vnd diodoꝛus ſiculus. * 80 I 7536 88 reich der Egyptier hat ʒu der zeit regau ſeinẽ anfang empfangẽ.dar inn( als Euſebius ſetzt) erſtlich So ros geregirt. Diſs reich iſtlals wir leſen mit vilfeltigẽ vñ mancherlay veranderungen vnd aufrurn verwã delt woꝛden. dauon auch offt in der heiligen ſchꝛifft meldung beſchiht. vnd hat gewerd bis auff Auguſtum Octa nianum vnd Meſtam des Chams ſun iſt der erſt geweſt der angefangen hat in egypto zewonen. Egypcier land ligt in affrica. vnd hat(als ettlichen gefelt) von Egypto dem bꝛuder denay diſen namen dar nach behabt. vñ ſtoͤſ⸗ ſet(als Plinius ſchꝛeibt) vom das rot meer vnd an aſſyrier land. vom nydergang an Cirenen. vnd Af⸗ in fricam. vom mittag reichet es biß in Ethiopiam. vnd hat von mitternacht das egyptiſch meer. vnd nach dẽ es ſel ten oder nymmer dar inn regent ſo hieuoꝛ in der beſchꝛeybung des ſelben fluſs erklert iſt. 6 1 as reich Sicionioꝛum hat in Achaia im vierundſibitzigiſten iar des lebens Nachoꝛ(als Euſebius ſchreybt) ſeinen anfang genomen. da dann erſtlich Egilaens geregirt hat. von dem das land Egilaea genant ward das darnach danaa vnd chde achaia genent iſt geweſen. des ſelben lãds was die hohberůmbt ſtat o rinthus. Diſe gegent iſt als Plinius ſetzt) vol ölgaꝛten oder oͤgewachs. Sie iſt auch Aichoonia gehaiſſen ge⸗ weſſen. Auguſtinus ch 50d diſs reich zemal klain 1035 50 80 auch der lerer Varro. als von alter zeit ſage⸗ de vil geredt hat. vnd iſt etwen an die athenienſer. darnach an die lateiniſchen nachfolgend an die roͤmer.zu letſt an die thůrcken gelangt. vnd diſs reich hat geweret bis zu dẽ zeiten Heli des bꝛieſters. vnder. xv. kuͤmigen. achthũ dert vnd zwayuůnd ſechtzig iar. nach den ſelben warden geſetzt die bieſter Carny genant. virdt die ſelb erde n mit befeůchtung des fluſs Nili alſo fruchper gemaeht. als ſ 0* 6 Poshſ e ſaäge o 16 en Wöpih guailde aulflos Fscht Udellſ NA devn en wü dgtinhngt peeg Cal ſorheh ifftpg 0 fahalb bul weſtvtd baepisdie walſteche ſchihetd ficgzl ö0 lbegke (Jun5 cheyßo! fnodeſ fcggehg ohfgcht cage pogcölg Jegfocrffſt 10 Mergggenöe (Ouſtos ecgfe ſcoſtpgd gocgzdesild Pis dtemgß künbtinre ſtogs ecg z — Iöehpelope Rihch 15 wnftdehh ecoßger chewydd. g aktdes hyhepnz fewaf f W000 10 hſetben en 70 Pgr ſchherſtüch G aufrurn verw Auguſtum Han n Ugypcer lild behabt vñſt Crrenen.vnd q d nach dẽesfl per gemacht ſ der werlt Von den inſeln in gemain ein capitel. 0 ie inſeln werdẽ nach aigentlicher bedeũtnus Mdes lateiniſchẽ geʒũgs darũb alſo genãt das ſie in dẽ meer ligẽ. auß dẽ ſelbẽ ſind diſe die merck lich ſtẽ vnd groͤſten. nelich Bꝛitania. die man auch emainl icher engelland heiſt. vnd ligt von Gallia an gegen hiſpaniẽ. vñ ſind dar inn vil waſſerflůß warm pꝛunnẽ.menig der metall auch der 5 ga gates. vnd vil edels geſteins ¶ Jtem Thanathos ein inſel des groſſen meers.mit der gallier meer võ bꝛitama an mancherlay oͤꝛtern abgeſůndert( Itẽ Tile die letſt inſel des groſſen meers ¶ Itez Tilos iſt ein inſel in india(als ſolinus ſpꝛicht) die hat pal men oͤle vnd weingarten. vnd uͤbertrifft mit diſez enigen wunder alle andere land das alle pawmen dar inn nymmer on pletter ſind. daſelbſt iſt auch ð perg Caucaſus der den mayſten tail der werlt mit ſeiner hoͤhe vñ gipfel durchdringt. alda ſind auch pfefferpawmen gleich als die wachalterſtawdẽ. Item oꝛchades ſind inſeln des groſſen meers in nerhalb bꝛitania gelegen. xelij. in der ʒal.der ſind.x. wůeſt vnd.xiij einwonlich ¶ Item Scocia oder hibernia die inſel ligt ʒenehſt an bꝛitania. vnd wie wol ſie eins engen ertreichs iſt ſo iſt ſie doch ð ge⸗ legenheit deſter fruchtperer. vñ die ſtrecket ſich võ affrica ʒu der lingken des mitternachtlichen teyls. daſelbſt iſt kein ſlang.noch pyne. vnd ð fogl ſeltzã ¶ Item Gaddis die innſel ligt am ende des lands bethice vnd ſchaidet europam ab von affrica. dar inn ſind die ſewln herculis. Item ſo ſind ettlich innſeln genant foꝛtunate das ſouil iſt als gluͤkſelig von fruchtperkeit wegẽ irer frucht.die ſie alle gůt tragen. darůmb ſie etwen auß irſal der hayden ein paradeis geacht warden die eꝛſt heiſt membꝛonia die ander minona. die drit Capꝛaria.die vierd the⸗ ode. die fuͤnfft vinaria: vnd ſie lygen in dem groſſẽ meer gegen der lingken des lands mauritanie. ¶ Goꝛgodes ſind innſeln des groſſen meers. Itez eſpidum criſe vñ argire. auch taprophana ¶ So ſind ſunſt andere innſeln von heleſponto bis zu dẽ goꝛgodes in dem groſſen meer gelegen. Zu erſt Ci pꝛus die man ſunſt paphon nennet etwen hohbe/ růmbt in reichtum. znuoꝛan an ertʒ. dann daſelbſt iſt das ertz ʒuerſt gefunden vnd gepꝛaucht wor⸗ ben ¶ Item Creta die inſeln grecie ein groſſer teyl gegen peloponenſem. vnd het etwan hundert ſtet datůmb ſie auch centopolis nach der ſelben zal ge nant iſt.die hat zuerſt in der ſchiffung vnd in dem geſchoß gereichßnet. vnd die recht in die geſchꝛifft pracht vnd den gepꝛauch der reytterey geleret. vñ ettliche art des gedichts erfundẽ.diſe innſel iſt vol der gayße. vnd mangelt der hirſchen. vnd 153 keinen wolff. fuͤchſs noch einig ander wild ſched⸗ lich thier.flangẽ noch nachtewle. vnd ob man die ſind ſo ſterben ſie palde.auch iſt ſie milt an wein⸗ reben vnd pawmen. do wechſt die wurtz dipta⸗ mus. vnd werden daſelbſt groß vergifft ſpynnen Blat XIX gefunden¶ Item Abidos ein innſel europe. Item ocos ein innſel an de m land atthice gelegen. dariñ ypocras der artzt gepoꝛn iſt· vnd(als varro ſetzt) zuerſt das wolwerck ʒu frewlicher zierde gefundẽ ward( Item in dem groſſen meer ligen. liij. inn⸗ ſeln. die ettlich kriechen ciclades nennen. vnder den ſelben iſt rhodis die hawbtinnſel. in dem mittel ð ſelben innſel aller iſt eine delos genãt. die nach krie chyſcher zungen ſouil geſpꝛochen iſt als offenbar. dartiniꝛb das ſie nach der ſintfluſs die zu ð zeit Ogi gi des koͤnigs was. vñ ein ſtettige nacht die werlt vil monad verfinſtert het. voꝛ allen landen zuerſt mit dem glantz der ſunnen erlewehtet. vñ alſo erſt lich dem geſicht geoffenbaret ward die ſelb innſel heiſt auch oꝛtigia. da ʒuerſt die rephůnner geſehen ſind woꝛd eu. Item rhodis iſt die erſt vnder dẽ ob gemeltẽ innſeln. darnach carpathos. Item cichera Item ycharia. Item ſammo. darinn ſind erſtlich ir dine gefaße gefunden woꝛden ¶ Item Sicilia võ ſichano dem koͤnig ſichania. vnd darnach von Si culus ſicilia genant. Aber daruoꝛ hieße ſie trinacria von dreyen e innſel iſt von welſchẽ lan den mit einem kleinen meer vnderſchiden. am land fruchtper. vnd winds vñ ſchwefels vol.darůmb ſind daſelbſt die anzundung des bergs ethne. In dẽ meer ſicilie iſt eyn fels vñ ſtrudel dauõ dẽ ſchif fungen vil geferlikeit. ſchadẽs vnd beweylu auch verſenckung begegnẽ. Sicilia was etwen ein va terland der die ein awg an der ſtirn haben. vñ daꝛ nach ein nererin der tirannẽ. die hawbtſtat dar in heiſt Siracuſa.ir meer gepiert koꝛallen. vñ dẽ ſtein achatem. vnd iſt in irẽ vmbkrais dreytawſentmal achtteil einer meyl weyt. Ite in Sicilia ſind newn innſeln. Solie genant nach Eolo weiland dem re girer der ſelben inſeln. der ſelb eolus kund auß den nebeln vndſ ſumpffigez rawch kůnfftige wind vñ gewitter verkůd den. daruͤmb ward er von dẽ vn⸗ Witzigen gepoͤfel ein koͤnig vñ gewaltiger ð wind vñ des gewitters geachtet.die ſelben innſel werdẽ auch vulcane genãt. vnd ð ſind newn die ire aigne namen haben.nemlich aris.traſia ⁊c. Item Sardinia die innſel iſt a 5 genant von Herchlis ſun Sardo.ð mit groſſer ſchar auß libia daſelbſt hin zohe vnd Sardiniam erobert.die gepiert we⸗ der ſlaugen nach wolff Aber ſie hat warm pꝛun nen die den kranckẽ geſundtheit gebẽ vñ die diebe verplenden die ir waſſer berůrn. ¶ Item Coꝛſica die inuſel hat irn vꝛſpꝛung von irn inwonern den luguriern die ſich nach ires hertzogen namen nenn tẽ. Eboſus iſt ei ninſel hiſpanie. ¶ Itez in hiſpa nia ſind zwu andere innſeln Baleares genant. dar in iſt zuerft der gepꝛauch der ſchleudern mit dẽ ſtei nen gefunden woꝛden. vnd wiewol noch vil an⸗ dere innſeln ſind yedoch dieweil die menſchen dar inn nit wonen ſo werden ſis nicht gezelet. Das ander alter ¶Q maʒonia das lannd eins tails in aſia vñ eins iſt. Aber yſidoꝛus ſpricht das ſie durch dẽ groſſen alexand er gantʒ außgetilgt ſeyen. doch alexanders hiſtoꝛi ſagt das nit. ſundeꝛ man ſagt.als alerander Tæ tails in europa bey albania gelegẽ iſt võ dẽ an ſie begert ime ʒinſper zeſein hab ir konigin ime eöffihl weibern(die man amazones neñt) alſo gehaiſſen. alſo hinwider geſchriben. G koͤnig võ deiner klůg 00 h die ſelben amazones ſind der Gottier(die auß ny heit iſt ſich zuuerwũdern das du dich vnderſteeſt ſh he dern Sircia außgiengen) weyber geweſen als yſſ mit weibern zedringẽ. dañ ob vns das gluͤck alſo e ff‚ doꝛus ſpꝛicht. die 39 betriglicher ertoͤdtung irer gůnſtig iſt das du ernid erligſt ſo biſt du billich ge Iafts 0 mañ ir waffen genomẽ vnd mit manlichẽ gemuůet ſchend als ein ůb erwund ner von weybern. wern f85 zuſ die veind angegriffen vnd alſo ein billiche rachſal aber die goͤtter wider vns alſo erzůruet das wir Aeke des tods irrer mañ begangen haben. dañ ſie erſla dich nit uberwĩdẽ moͤchtẽ ſo dinet es dir dañoch ſöheder gen mit dem ſwert alle mañs perſon vnd behieltẽ ʒu kleinen eren das du weibern obgeſicht hetteſt rede die weiber vnd tailten den raub der veind. vnd ⁊c. Ab diſer antwurt verwundert ſich der hohge 5 ſeſch wurden miteinander zu rat darnach on gemain⸗ porn koͤnig vnd ſprach das ʒimlich wer nit durch ſfbetke chafft der mañ ʒeleben. vñ als ir mañ alveg zwẽ ſwert noch grimmen. ſunð mer durch lieb die wei 055fl0 oͤnig hettẽ gehabt.alſo erwelten ſie auß ine zwu ber zeůberwinden. darůmb verlihe er ine freyheit N ſbe frawen. nemlich marſepiam vnd Lampetaz ůber vnd machet ſie ſeinem gepiete gehoꝛſaz nit mit ver beft ſie zeregirn. der eine pflage mit heer wider die fein geweltigung ſunder mer mit frewntſchafft. 6 de zefechten. vnd die ander des gemainẽ nutzs die 0 104 weyl anheins ʒewarten. vnd ſie wurdẽ in kurtzer 5 1 ʒeit ſo ſtarck ſtreyterin das ſie einẽ groſſen tail aſie gleh 0 ſchier hundeꝛt iar irer herſchung vnderwoꝛffẽ het 10 0 ten. vñ ſie lieſſẽ kain manſperſon vnder ine wonẽ 170 oſcha Aber zu geperung der kinder erwelten ſie ine mañ Amazones 0 auß dẽ necheſten voͤlkern mit den ſelben vermiſch 554 tẽ ſie ſich zu etlichen zeiten. vnd wen ſie empfingen Wwebc⸗ ſo zwungen ſie die mañ von ine zeweichen. vñ ſo vöön ſie dañ knaben geporn hettẽ die teten ſie ab. oder ntgffle ſchickten ſie zu rechter zeit irñ vattern. aber ſie pfla wakel gẽ in die maydlein ʒebehalten vñ auff ſchieſſen vñ föl iagen zeunderweiſen. vnd den ſelben maydlein in f dem ſibenden iar ire rechte pꝛůſt außzepꝛennẽ. das We ſie on ůbung des geſchoſſes kein verhinderũg het Wichffg ten. der ſelbẽ weyber grauſamkeit hat erſtlich her balpfll cules vnd darnach Achilles gezamet. VDoch mer N durch frewntſchafft dañ durch krefft.als in dẽ ge O0n ſchichten der kriechen vnd diſer weyber begriffen ghb ,,, . . 2 W N —, ano ob eſicht nf ſcht herſ chwermdſ uchlchdend lhe erineftechet hoſtzmmrrg wntſchafft. cdahchtt der werlt Blat XX 0 er adel iſt bey diſen zeiten auf komen vnd auß vil vꝛſachẽ eingeſtift. Zu erſt auß not. dañ do ſich die menſchen P nereten vnd zu dem uͤbel genaigt waren do was not die frummẽ voꝛ dẽ boͤſen zebeſchirme. daruͤmb ward ein frũmer man. ð gerechter vñweyſer was dañ ander erkordð. ð d gemeinde voꝛ wer:die tugẽthaftẽfůrdert.die mit teln beſchirmet vñ die boͤſen ſtraffer darab ð iſt ein edler der da iſt voꝛ andern in tugenden mercklicher. dauõ ſoͤllẽ ſichlals hieronimus ſpꝛicht) die edeln zwingen von der alten frůnkeit nit abzewencken. Zum andern auß vnwitzig keit des gepoͤfels das ein gerechs gericht nit weſte. dañ ſie warn alſo vertunckelter ſynn das ſie nichts groſs oder tapffers ermeſſen mochten anders deñ was nach gemainẽ wone gehandelt ward. darumb zu enthaltung des frids zwiſchen ine was not das ſie fürſten auß der gepurt der edeln hetten. Zum dritten auß ſundrer ſtercke. dann ſo zu zeiten ettlich gemainde von veinden beſwert wurdenſ ließen ſie auß ruͤffen. welch er ſie von den feinden er lediget der ſolt adels recht für ſich vnd ſein erben ewiglich behaben. vnd in diſer weis ſind vi geadelt woꝛden. Zum vierden auß uberflůſſigkait der reichthůmer. dañ zʒu zeiten wurden etliche menſchen an narũg alſo verarmet das ſie ſich vnd was ſie hetten einem reichen mañ ergaben vnd alſo die not irs mangels meſſigten. vnd als dann dẽ ſelben reichen fur edel vnd einen herren erkanten. Etlicher adel iſt auch durch goͤtlichs einſpꝛechen herkomen. vnd deſſelben adels ettlicher bliben. als in dauid. vnd ettlicher pald vergangen. als in Saul. Koboam ⁊c̃. Vil a⸗ dels iſt auch durch vergeweltigung vnd wůtrigkait eingefůrt. vnd des ſelben ettlicher gantz außgetilgt. vnd et⸗ licher beſtendig bliben. Aber nach ſag der alten hiſtoꝛien ſind die ſtammẽ der edeln in der haydenſchafft ſeltẽ odeꝛ nie geewigt woꝛden võ irer hohfart vnd wůtrigkait wegen. Ir ſind auch vil bey den criſten auß der ſelbẽ vrſach vertilgt.dañ die ſchtifft ſagt. Der herr hat die ſtůl der hohfertigen zerpꝛochen vnd fͤr ſie die ſenftmutigen darauf geſetzt. Item nyemant hat ye den adel gehaſſet. dañ er iſt durch ſichſelbs ein begerlichs gut. Aber vil heiligen habẽ den adel geflohen von groſſer beſwernuß vnd geferlichkait wegen die darinn verpoꝛgen ſind. Das hat ſich wol erſcheint in dem heiligen pꝛopheten dauid den got ſelbs ſo demůtigen dienſtlichen erwelet. ininem oder niſibin die groß Stat dreyer tagrayſe hat ninus der aſſyrier koͤnig nach abſterbẽ ſeines vaters 9 Selus gepawet vnd zu einer hawbtſtatt ſeins reichs geſetzt vnd alles ſein leben vngerůig gefůͤrt. vnd auß newer begird der herſchung dẽ altten vnd der haiden ſytten verwandelt. vnd ſemen nahẽd geſeßnẽ krieg gemacht vnd das vngeubt volckʒu der gegenwer pald ůͤberwunden. vnd als er nw nach gezamung ſeiner nachpawern mit zufallenden krefften ſtercker ward. vnd fůran auch ander volck überzohe. vnd ye die nehſt vberwindung ein werckzeug det andern was. alſo bꝛacht er alles volck des 1 U 55 leichtiglich vnder ſich. kriget er mit Foꝛoaſte dem koͤnig Baractrianoꝛũ als der ſelb erſlagen ward do ſtarb ninus auch vnd ließ Semiramid em ſein weib vñ ninũ noch alſo iungẽ. u diſer ſtat wurd Jonas der pꝛophet geſendt. vñ do er verſtunde das auß ſeiner pꝛophecei die ſünder der ſelben ſtat gottes barmhertzigkait erlangen wůrden. auff das er dañ nit geſehen wůrd als emvn⸗ warhafftiger ſo widerſetzet er ſich der ſelben ſtatt ir ſtraff ʒeuerkuͤnden vnd vermainet er moͤcht dẽ angeſicht got⸗ tes empfliehen. darůmb ward er in das meet geſencket vnd von einem meer viſch verſchlicket. 8 ie allerlaſterlichſt ſůnd der abgoͤtterei.die ein anfang alles ůbels iſt hat zu diſen zeiten iren vꝛhab genomẽ. al⸗ VIermaiſt võ dreyẽ. vꝛſachẽ dye die mẽſchẽ( als wir auß ð altẽ ſchꝛifft ſameln můgen) zu erung der abgoͤtter genaigt haben. nẽlich forcht. liebkoſung oder ſe—ͤ vnd vleis oder kunſt der hantwercker bey iren pilden. Liniuen 7N 2 αά N———— NIVN 5 5 + NR 11 5 11 N N4 W Mumnunmi e 15— 111 1¹ U 4 4 1Æ ¹ K 8 EEEE 8859N5+α EA n 0 8„ I KA 8 N ˖ JN ⸗ ENG 77 2 3ů— 11 N I N W 75.„ N—— — Das ander alter 83 Baniel 2PlIfnatket ũut umõ kliſid Uäbnt(e dugse LKilzgs 11 3 9 J 85 0 achoꝛ der ander ſun thare. Melcha ſein weib geparn. vijj. ſůn miteinander. võ welchẽ der letſt was Batuel ð gepar Rebeccã die tochter. vnd Laban dẽ ſun. Huß der erſt ſun Nachoꝛ. Job der ſun huß. Der ander ſun nachoꝛ was Vuß hett ij ſůn. der erſt Beoꝛ. der ander Balaam. Batuel der drit ſun Nachoꝛ het ein ſun vñ ein toch ter. Aaban het ij.toͤchter die er Jacob dẽ ſun ſeiner ſweſter Rebecce nach. riiij. iaren ſeiner dienſt ʒu weibern gabe. Apya die erſt tochter rebecce vñ das erſt weib iacob flieſſender augen gepar. vi.ſůn vñ ein toehter. Laban was re⸗ becce bꝛuder bey den dienet Jacob vmb diſe zwů toͤchter Yya vnd Fachel Die ander tochter Kachel rebecce Ja⸗ cobs weib lang vnfruchtper gepar darnach.ij ſůn vnd ſtarb in der gepurt. vnd ward begraben bey bethleẽ Re becca das erſt weib Fſaae Wiſ land chanaan mit irem willen. daher kůmbt es das die pꝛewt vmb verwilligung erſi ucht werdẽ. Camuel ð vierd ſun nachor. Caſeth der fůnft ſun. Aran der ſechſt. Pheldas der ſibend. Bela der acht. — rebeccã fůret helieſer abrahams knecht dẽ 0 aac zu võ Aram meſopotamie in das I — der werlt 7 Ogneh ſun zde gau iſt im. jm. ſirc. v. iar ð werit ge ꝗpoꝛn. vnd lebet. ijc Arxx.iar vnd ſtarb. IJcchoꝛ der erſt .Pſan ſaruch iſ gepoꝛn.iijm.xxxv.i dẽeꝛ werlt. lebet..rl⸗ 00⁰ Arã geporn het loth ſei nen ainigen ſun. vnd ſein tochter Sarã. vñ Melchã do ſtarb er vnder den caldeern in der caldeer ſtatt vr genãt. vnd ſein bꝛůder haben ſein toͤchter. als nachoꝛ melchã. vñ abrahã zů weibẽ genomẽ. Nw haſſet thare das lãt ð caldeer von we eð abgoͤterey die ſie ertẽ. dañ ie bettẽ das fewer an. auch võ bewaynũg wegẽ arams ſeins ſuns. darũb ʒohe er mit den ſei nẽ in charã die ſtatt meſopota⸗/ nie vñ ſtarb zeletſt daſelbſt als er het gelebt.ijc..iar. dañ ietzo Blart XXI Attion Loth 9 vijj. iar vnd ſtarb. haresð ſun na W CIcher iſt gepo⸗ Arẽ. iijm. jc riiij.iar ð gwerlt. lebt.ijc.v. iar het dꝛey ſůn abꝛahã 322 hettẽ die mẽſchẽ angefangẽ am̃ Gdrit 5154 55 lebẽ abzenemẽ vnd warden die .fen vnd f̃roͤch⸗ tag des mẽſchẽ võ weil ʒu weil ◻ Saray abꝛah 25 kürtzeꝛ bis auff dz geſlecht moyſi weib. Melcha nach oꝛs weib. Loth der ¶ſſun Aram het ʒzwen ſſin. Moab der erſt ſſun ein vater Moa⸗ bitarum. Amon der ander ſun ein vater Amonitarum. Samt agelcha 8 , 7. ß, 5 U T. 22 7 , 9 = 0 oꝛra ie andern ſtett ie ſe kachſale der evnzunliche ſůn⸗ de võ dem herrẽ angezundet vnd allain Loth mit ʒweient vnd ſein weib b woꝛden dañ ſte tettẽ allen den die zu ine komen ſimaheit. darůmb tete auch got die gantzen gegent miteinander außrewten. Do nw abꝛahã lxxxxviij.iar alt die beſchneidung genomen vnd von der gepurt yſaac verhayſſung empfangen het. ʒu der ſelben zeyt als Loth vnder dem thoꝛ der ſtat zodoma wartet die armen ʒeladen do ſahe er zwen engel in geſtalt d iungling komẽ die bate er bey ime zuherberg zeſein. als ſie nw in ſein haws giegen do vmbgabe alles volck Sodomoꝛũ das haws Loth. vnd voꝛderten die iungling vermainẽde ſich der ſelben mißpꝛauchen. aber wiewol ine Loth zwu ſein toͤchter ůberanwurtet. ſo waren ſie doch des nit wenuffig ſimder als ſie ſchier die thůr prechẽ woltẽ do fuͤrten die engel Loth in ſein haws vnd verplenten die zodomitten alle das ſie die thůr nit funden. vnd verkůndtẽ vmbkerung ð ſtat vñ do loth diſs ſeinẽ toͤchter mannẽ verkũdet do verachten ſie das. Die engel füreten Loth ſein weib vñ zwy toͤchter von ð ſtat mit dẽ gebote das ſie ſich in dem berg enthalten vnd nit hunderſich ſehen ſolttẽ. aber do Loths weib wider ð en⸗ gel gepot geparende als het ſie der ſtat ſoꝛg hinderſich geſehen het ward ſie in ein ſaltzſewln gekert. vnd fewr vñ ſwe fel regnet ůber zodomã:gomoꝛrã ⁊c̃.vñ ſind vmbgekeret. vñ iſt die ſelb gegent gekeret in einẽ geſaltzẽ oder herbẽ vnd vnfruchtpern ſee. der hayßt das todt meer. vñ die toͤcthter loth machtẽ in auff de perg truncken vnd vermiſchtẽ ſich mit ime. vnd die groͤſſer gepar iren ſun moab. vnd die klainer iren ſun amon. von den elben komen die amonite vnd moabite die ſelben zway volck woneten in dem tal ſyrie. Das drit alter Welhn Vos det lterfphetanin AWbohmeßchurdt rnd ehdhol daudd. nach ſug der hebꝛeßſchen.Fertchlir⸗ 90 10 0²⁰ er nach den lrx. außlegern icc. xl.iar. Do ſich auch di hiſtoi vnſer patriarchen die den waren got geert IN 0 habẽ angefengt hat Nw wardt Abꝛahã der vater der vile der voͤlcker auß thare in hur der Caldeer geboꝛn ein% kloger man vnd göͤtlicher vnd menſchlicher ding der erfarenſt. der erſter verküůndet got einẽ ſchoͤpffer aller ding. 1 ſeh datumb ſtunden die caideer wider in auff vnd zwungan in auß caldea zewandern. der ſelb Abraham wardlvon f wenflt unem vater thare von hur caldeoꝛũ außgefurt in aram. daſelbſt wonet er. vnd im gepot der herr ſpꝛechend. Gee Tbahan auß von deinẽ lãd vn võ deiner ſippſchaff vñ võ deines vaters haws vñ kome in ein ãd das ich dir zait ẽ wůrde uer! Ils abꝛaham wider kame von d erſlahung der fůnff koͤnig der aſſirier.die den Loth fiengen: do lief fim enntge f ſehes J gen melchiſedech der koͤnig Salem. der ein bꝛieſter des hoͤhſten gottes was.Ln opfert pꝛot vnd wein dem ſoecterl be abrahaz zehenden alles raubs. do benedeyet er abꝛahe der ime die feind vndertenig gemacht het. die hebꝛey⸗ 1 eft 0 chen ſagen das diſer machſldreh geweſſen ſey Sem der erſt ſun noe vnd hab gelebt bis auff abꝛahams zeit. do lacltemel erſchine got dem abꝛahe v verhieſſe ime einen ſun den et vilfeltigen wolt als die ſtern des himels. ſumw 13 e. l ————— 2. gamß zuchta prum à be⸗ 2155 tan zum Fmas dlulhg,Fnul⸗ Data pamtyſastnana⸗ Nenfd Mulier Cerſurn 28 hees: abealle Vfabaiatlif Cedar Agar gubia doge 5 5 1 l iſe ſchoͤn Saray abrahams erſt weib was lang er. aber als ſie. Ixxxk.iar alt waꝛd gepar ſie dẽ yſa ac. Cethura abꝛahams ander weib het. vi. ſuͤn die mit it vnd emſigkeit geziert warñ diſe Centhuraʒ eelichet abꝛaham nach den todt Sare. die namen der ſůn. Zamram. Jectan. Medan. adian. Jeſboth vnd Sue der werlt Blat XVXII Agar ein zuweib abꝛahe. ſimahel. ſein weib ein egyptierin het.ij. ſůn. yſinahel der ſun ab ꝛahams den agar ð Sa⸗ re dirngepar. võ dẽ ſind die yſimaheliten. die darnach agareni vñ zeletſt ſarraceni genant ſind. der ward mit ſeinet N můter auß ſeines vaters haws gewoꝛffen. dañ er raitzet yſaac zu ð abgoͤtter ey vñ Adeseng der pild die er mach et. das ſahe ſara vnd ſpꝛach. wurffe auß die dirn vnd iren ſun. Als yſmahel gepom was. den dañ ð vater im zwoͤlf ten iar beſchniden werden wolt. do het Sara ine lieb als iren aigen ſun. Aber als ir ð ſune gepoꝛn ward 15 ſie ſich võ ſeiner lieb vñ gab abꝛahe dẽ rat dz er ine in ein anð geget ſendet.do nw ð zu ſeinẽ tagẽ kame do vereelich et im ſein mutteꝛ ein egyptierin. auß ð gepar er ſůn die alle erdẽ võ eůfrate bis zu dẽ rotẽ meer gelegẽ ingchabt habẽ bꝛaham vnd Aram ſein bꝛuder wurden in hur Caldeoꝛũ darůmb das ſie das fewer nit eren wolten in das fewer gewoꝛffen vnd arã ward darinn erſteckt. aber abrahã von b0. erledigt. vnd er zuwůnſchet im Loth den ſun ſeines bꝛuders aram zu einẽ ſun. vnd nam Saray deſſelben ſeins bruders tochter ʒu einem weib. darnach wandert er mit thare ſeinẽ vater vnd nachoꝛ ſeinẽ bruder vnd dem geſind arams von caldea in aram meſopota⸗ mie. zuletſt do ſein vater thare ſtarb. als er. lrrv. iar alt was zohe er mit loth vnd ſaray vnd mit allem ſeinẽ geſind vñ gůttern auß gepot des herrẽ in das land chanaan vnd wonet in ſychen. do erſcheine im der herr vnd ſpꝛach. deinẽ ſamẽ wird ich gebẽ diſs land. von dannẽ kome er in die fůnff ſtet do yetz das todt meer iſt. darnach zohe er auch von dannẽ vnd wonet in damaſco. Als aber ein hunger ward do zohe er in egypten. vnd wider von dannẽ in das tal mambꝛe bey ebꝛon. dem der herr zeleſt in dem ſlaff erſchine ſpꝛechend.das ſein ſamẽ pilgrã wer in egyp⸗ ten. nijc. xxx. iar. vnd das er mitdem vierden geſchlecht widerkeren ſolt in das land chanaan. vnd das koͤmg von im außgien wurdẽ. vñ auß gepot des herrẽbeſchnite et ſich xñ Fſmahelẽ ſeinẽ ſun vñ alles ſein hawß vñ geſind. Ai Memphis oder Alkeyro 8 82.8 8 8 — ö 3— R ....... SSRRR 8 3 8 38 * 8 3 35 * 7 —— 2+ F RD— ,,. 2 l.. ä . Temphis ietzo Cayrũ. oder Alkeyro genant die kuͤniglich ſtat in egypten iſt durch Ogeloũ den koͤnig egypti ge von ſeiner tochter Mẽphis alſo genent · vnd...mal ac teil einer meyl weyt. vñ die allerberũmb· tiſt ſtatt in egipten. vnd an dem allerbequemlichſten oꝛt der ſelben gegent gelegen. da ſich der flus Nilus in vil end in geſtalt des buchſtaben d außtailet. vnd die ſtat ſchier vmbſleuſſet. vnd alſo der ſchiffung zugang gibt. vñ auch hoͤher zeſchiffen verhindert. vnd hat wider die ertrenckung vnd uͤberſwal der waſſer gegen mittemta beele erd hauffen geſetzt. vnd in andern oͤꝛtten allenthalb en eiñ groſſen tieffen ergraben ſee der die ſtat gantʒ wo efeſtigt. darůmb haben die nachkomenden koͤnig daſelbſt ein koͤnigliche wonung gepawet. vnd die ſelben ſtatt Babiloni am egypti oder Cayrum genent. Bey Memphis ward etwan Oßyris angebetet. dañ als derſelb Oſyris von pho⸗ roneo ſeinem anh ern das kůnigreich Arginoꝛũ ererbet da uͤberſchiffet er auß begird edlenſt gloꝛi gein egyptẽ. die vberwũde er. vñ vereelichet im ſelbs yſidẽ. vñ nach dẽ er die grobẽ lewt vil dẽ meſchẽ dienſtlichs digs geleret het da eretẽ ſie ine als einẽ got. vñ verwãdeltẽ ime ſeinẽ namẽ vñ netẽ ine eine ochßẽ. do võ kõbt es ſo inẽ vnu chẽlich — Das ander alter ein ſchöner ochs erſcheint ſo enthaltẽ ſie dẽ auff ein zeit vñ petẽ ine an. Bey diſer ſtatt Mẽphis lauft hin Nilus der fußs 5 11 5 95 15 dẽ ſſelnfſſ en ð gãtzẽ werlt der mit groffe Wbelſel ð waſſer alle iar ſo die ſuñ im krebs iſt dz gãtz egyptiſch lãd eſbealt et. Mẽphis iſt ietzo ð ſarracener ein fůrtreffentlichſte volckreichſte. vñ an vil gůttern habhafftigiſte ſtat. do ſelbſt wonet der großmechtigſt Soldan in einem weiten ſchloſs. diſe ſtatt iſt in zwu ſtett getailt. die ein wirdt die new Babilonia. vñ die ander inn etwen Pharao ð koͤnig egypti gewonet hat. vnd dahin die gloriwirdig iunckfraw maria mit irem kind Iheſu vnd mit Joſeph komen iſt zimoꝛan in dẽ balſamgarten der dañ an diſen enden iſt.daſelb ſt A55 auch vil gelerter mañ gewandert. als Pitagoꝛas vñ Plato ⁊c. die Babiloniſchen weyſſagen doſelbſt zehoͤrẽ. Diſe gegẽt hat groſſe ſewlu ʒu gedechtnus vnd eren der todten auffgerichtet. vnd ſunſt vi gedechtnus wirdiger ding. dauon ettlich vil vnd weyt ſchreiben. e dem. lexxxriijj.iar des alters Abꝛahe iſt im got erſehynnen verhayſſende das im ein ſun von ſeinem weyb EL Sara gepoꝛn wurd. den hieß et yſaac nennen. do nw yſaac.xxv. iar alt was vnd got Abrahams gehorſam beweren wolt do gepote er ſeinẽ ſun im zeopffern. der fliſſe ſich eylend die geheiſſe gottes zeerfůllen. vnd do er zudð flachtung des ſuns vnd auch zundem altar zugetretten was.do erkennet er des menſchen gehoꝛſam. vnd ruͤeffet Abꝛahã. du ſolt nit außſtrecken die hand in das kind: Nw hab ich erkant das du den herrñ fuͤrchteſt. vnd bracht pald vnfůrſehenlich einen wider zum opfer herfůr. vnd als abꝛaham got 113285 erſchine in aufopferũg ſeines ſuns yſaac. do beſchahe im diſe ſůſſe verhayſſung võ Criſto.alſo das got ſpꝛach zu im. in deinem namen werden gebenedeyet alle voͤlcker dañ dubi Seife aee meiner ſtym̃. Zoꝛaſtes 2 1 b der weiſe. was(als yſidoꝛus ſpꝛicht) ein koͤnig Baractrianoꝛum den Ni⸗ r. nus der koͤnig in dem kriege erſluge vnd die bůecher verpꝛennen hieß. von dem ◻σ ſchꝛeibet Solinus alſo. wiewol die erſt ſtym̃ der die gepom werden ein waynen ift. ⸗ vnd die ſinn der frewö bis in den.xlij. tag verzogen wird. ſo haben wir doch einen ge kẽt Foꝛoaſtes genãt ð an dẽ tag lachet daran er gepoꝛn ward. diſer was ð erſt weiſe od ſwartzkůnſtiger vñ erfoꝛſcher des geſtirus. vñ hat zwaintzig mal hũdert tauſent vers gemacht. die ſelben kunſt hat Democritus lãg darnach erweitert. vñ Soꝛoaſtes reichß„Ne net zů der zeit thare des vaters abraham. — der werlt Blat XXIII Iten iſt alſo ein alte ſtatt das ſie vor zukunft criſti. ſm.ixc. xlvij. iar zu Abrahams zeiten von Trebeta Nini des A koͤnigs bꝛuder. der durch Semiramidem die lkoͤnigin auß aſſiria vertriben ward. in der nachpawrſchafft germanie teůtſchs lands zepawen angefanhen iſt. dañ do der groſs Ninus ſtarb do 165 57 Semiramis gegẽ VUrebetã argkwon vnd veintſchafft. do wiche Trebeta mit groſſem heer der aſſirier auß dẽ kůnigreich. vnd kome in das land Belgiam gallie.nit weyt vom rein an einẽ garfruchtpern oꝛt. daſelbſt ſetzet er die grůndtfeſt diſer ſtat vnd nennet die nach im Treuerim. darnach als Julius der kayſer die gegent alle ihenßhalb rem im vnderwoꝛffen hett do oꝛdnet er ir einen verweſenden ratgeben vnd einẽ einſamler ð ſtewer oder tribut die daſelbſt bis auff das roͤmiſeh reich bliben: vnd die ſelb ſtatt Trier iſt alweg reich vnd habhafftig geweſen. vnd hat vnder den fün ſteten des belgiſchen lands den fůrſtenthumb der wirdigkait vnd des alters behabt. vñ der ertzbiſchoff daſelb iſt vnder den ſiben kůͤrfůrſten des roͤmiſchen reichs der wirdiger geachtet. da ſelbſt ſind auch vil anzaigung ires alters. dauon vnder andern zʒu vnſern zeiten gefunden woꝛden iſt ein lateiniſche ſchrifft von den obgenantẽ Tre⸗ beta vñ Semiramide ſagend. daſelbſt wird gezaigt ein pallaſt wunderperlichs wercks zu gleichnus der Babi/ loniſchen mawru auß gepachen ʒiegel gemacht. noch hewt bey tag ſe Sücher feſtikeit weſende das es nit allain dẽ feind nicht foͤꝛchtet. ſunder auch mit keinẽ werckʒeug gepꝛochen werden mag. Die burgere der ſtatt werden nw an ſittẽ. ʒierlichkeit vnd geſetzen auß ſtetiger beſuchung. hantirung vnd verwãdtſchafft der kaufflewt do ſelbſt⸗ hin komende zu mal efehect vnd werltſelig geachtet:die ſich von nachtpawꝛſchafft wegen teutſchs lannds auch teůtſchs gezůngs geprauchen. vnd auch von den teůtſchen mit geſchmuck vnd ůͤbung vnd mit ernſthafftig keit in kriegs hendeln nit vil vnderſchiden ſind. vnd vnder den galliern ſunderer krafft gehalten. vnd an rayſigem gezeug vnd füßfolck ſer tüglich geſchatzt werden. Daſelbſt wird auch ein pfoꝛtẽ gezaigt die auß vnglewplicher groͤſſe ð ſtein mit eyſen zuſamen gefůeget die leichnam ſand Simeonis vnd des erwirdigen biſcho opionis in ð kirchen võ dẽ ſelben biſchoff gemacht inn ſich helt. Diſe ſtat hat erſtlich von Valerio dem biſchoff ſand Pe⸗ ters iunger das ewangeliũ Criſti empfangen. vnd darnach von ſancto Paulino dem heilligen mañ. biſchoff da⸗ ſelbſt erleuchtung genomen. der dañ von Conſtantio dem kayſer von criſtenlichs glawbens wegen in das elend verſchickt vnd bis zum tod mit elend betrůbt ward. vnd ʒeletſt in phꝛiſia die kron der heiligen marter empfieng Daſelbſt hat auch gereichßnet der biſchoff Marimus von dem der babſt Anathaſius die verfolgũg des kayſers Conſtancij fliehende erlich empfangen ward. Diſe ſtatt hat auch gehabt den biſchoff Nicenũ einen man gantzer heilligkeit vnd vil andere ⁊c. Tryer 1 J N 8 2 AAIUDT 11 File 8 1 NWπνοn 1JI 1 1 ˖ W J D. Y & Æ— J 8 11. 1 1 60 75 11 ⁴ 10 10 .1. 1 ⸗/, c⸗ ; 6 Das drit alter O iſt die erſt ſtat vnd ein hawbtſtat des lands aſſirie vnd ſchiet aller ſtett aſie die eltſt.die die knecht abrahe(als die heilig ſchrifft ſagt) geſtifftet ſollen habẽ: vñ 018 hat võ natur ein vnfruchtpern vñ truckẽ erdpode. dañ ſouer der võ obẽ befeuchtet wirdt mit waſſern durchrinnẽ gelaytet. des ſelben waſſers feuch tigkait macht die erden allerfruchtperſt vnd in beſchattũg des laubgewachs allerfůrtreffentlichſt. vñ iſt ein aini ger klainer fluſs in der gegent zeneheſt an der mawer vnd ʒinnẽ hinfliſſende.ein klains zunglein der erden von dẽ ſelben zinnen hindan gelegen.iſt mit dem allerkoͤſtlichſten laubgewachs bedecket. Diſe loͤbliche ſtat ligt ſechs tag reayſe von iheruſalem daſelbſt innen hat ſand pauls der apoſtel den tauff empfangẽ. da bey iſt die ſtat da ine das liecht von himel vmblewchtet do er die ſtym̃ hoͤret Saule was verfolgſt 1 5 dañ 9900 dẽ tauff in den iůdẽ ſchulen den herrn criſtum pꝛediget. vnd von der iden haimlichen feintſchafft wegen bey nacht in einẽ koꝛb auß der ſtat ůber die mawern abgelaſſen ward. daſelbſt iſt auch das haws ananie von dem ſand pauls den tauf em⸗ pfieng nochhewt bey tag voꝛaugen. ¶ Diſe ſtat hat vil widerwertigkait vnd anſtoͤß erliden. vnd ʒu letſt hett koͤnig Cunrad einen zug in aſiam fůrgenomen vnd fuͤret drey criſtenlich fůrſten. einen cardinal der was auch ein legat. vnd den patriarchen von iheruſalem. vnd vil biſchoff fůt damaſcũ. Als nw vnſer fůrſten das heer mit klugem rat fůr die ſtat gelegt hetten. wiewol dañ die ſtat mit hohen vnd dicken zʒinnẽ alſo befeſtigt was das die mit krefften mt mocht gewunnen werden. yedoch wer ſie in kurtzer weyl zeerobern geweſt. wo den in der ſtat d waſſer des fluſs alſo entweeret woꝛden wer das ſie ir vihe vnd pferd die ſie zu ſchutz vnd beyſtand in ð ſtat hettẽ nit hetten můgen neren. noch an den pꝛunnen in der ſtat weſende. vnder einem ſoͤlchen groſſen volck begnůgũg ha ben. Aber do die burger beſoꝛgten das ine leichtlich die heimlichen roͤren vnd verpoꝛgen waſſerrinnen durch die in das waſſer in die ſtat zugienge abgeſchniten werden vnd als dañ die pꝛunnen beſeůhen moͤchtẽ do vermiſchet ſich dar ein argliſtigkait eines aſſyriſchẽ menſchen. der empfieng von den damaſcenerñ gelt vñ riete den criſtẽlich en koͤnigen das ſie ir heer von ſtat an ein ander oꝛt růcken vnd das oꝛt von dannẽ ine auß der ſtat widerſtand be⸗ ſchehe belegern ſoͤlten. do nw ſoͤlche verenderung beſchahe do mochtẽ ſich die damaſcener des waſſerfluſs wideꝛ ůmb gepꝛauchen. vnd bewarenten ſich mit ſolicher befeſtigung das ſie den ſelben fluſs in irn gewalt brachtẽ. vñ den vnſern die waſſerung entweretẽ. Alſo ward auch pald gebꝛuch vñ teuͤrung an ſpeys vñ narũg die man nyn dert dañ auff dem ſelbẽ waſſer zufůrẽ mocht. do zertrennet ſich die legerũg. vñ Cunradt vñ Lud wig die konig fů reten ire heer in enropam vñ komen wider anhaims. Nach criſti vnſers liben herrñ gepurt Tauſendt fůnfftzig vñ ay iare. ¶ Damaſcus NSTFA — — — — — — — — ———y—— IS Nð 900 Utihre A g ufche pn ewunbkt 0f0 l Folang e ſer diſe 0 denft udertanh elo Pombe d des volke — — —— —— — —fY — — —————— ——— — —— 2 ——= —— — — — = — S ——— 2 — — Æ — — S — — 0 — —— ‚ e 0 ühhchenityſtt. fgnkanen U1 e vñ ſchlerz icgpod glchegeheſem acedesſibelt doülchöer Pcha haſgiſgg lröechgchedeo bch. hhnbegthrkfhich t 4 ſfheſen wougſſ chergeſſe 5 chünſctgemz ̃ 5 let 000 0 das herr lin der fſt h nd indſtgt 0 fckbegnnkfh 0 en dulthqe bedo vermſcht eteden cuſtiſch widerſtund be⸗ aſſerfloſs wög oalt brachtä. g die man tyſ wig die konigff fotffͤhffzeg vñ Blat XXIIII 005 reich der hiſpanier hat ſeinẽ vꝛſpꝛung nach den ʒeiten Tubal von phaleg ſeinẽ ſun gehabt. dañ derſelb iſt Jauch Armenia gegangen. vnd hat erſter das veich der hiſpanier(als yſidorus ſpꝛicht/ erlãgt. vñ im auch da ſelbſt einen ſtul geſetzt. danoꝛ iſt hiſpania auch Hiberia genant geweſt. vnd iſt ein geget die ſich an dẽ pyrreniſchẽ pergen anfahet. vnd vmb die ſeuln herculis geende bis in das mitternachtlich meer raychet.alſo das alle ding in dem ſelben vmbkrais begriffen als in hiſpamam gehoꝛende geachtet weꝛdẽ. der groͤſſe( als Apianus der geſchicht beſchꝛelber ſetzt) vil vnd vnglenblich in einer gegent iſt. dañ ſie iſt zehen tauſent achteyl einer meyl pꝛayt. vnd auch ſchier alſo lang. mancherlay voͤlcker mancherlay namens haben darnach daſelbſt gewonet. da ſind auch vil ſchiß reiche waſſer. diſe Hahen iſt fruchtper vñ reich an waytz wein.oͤl auch allen metallen vnd thiren die dẽ gepꝛauch der menſchẽ dienſtlich ſein můgen. vnd ſünd erlich iſt ſie überflůſſig an uberſchnellen vnd allerſterckſten pferden 1 1 0 gantze iar iſt bey den hiſpanern vnd er den roͤmiſchen heerfůrern Scipione:Gꝛacco. Albino. Catho ne. Mietello:Pompeyo dem kayſer vnd andern gekriegt. vnd hiſpania darnach durch die ſelben herfůrer angeno⸗ men vnd das volck cautabꝛi ʒu letſt von auguſto beſtritten woꝛden. als aber hiſpania den roͤmern freylich gehoꝛ⸗ 15 erſchinnen iſt.iſt ſie auch den roͤmern mit ſoͤlchem beyſtãd vñ zierde erſproſſs das die roͤmer nye einichẽ merk ichen krieg on den hiſpamſchen ritter gefurt haben. vnd auff diſen heůtigen tag werden vil anzeigunge deꝛ roͤmer in hiſpania geſehen vnd ſind vil ſtett darinn etwẽ von den roͤmern beſetzt woꝛden vñ wir haben auß diſem reich em 15 nit allain OQuintilianũ. Senecam. Lucanũ. Luciñ. Floꝛũ. Pompeyum. Mellum. Siliũ. Italicum. Mar cialem vñ Oroſium die lerer vñ ſchꝛifftweiſen:ſunder auch die allernůtzlichften gemains nut regirer vnd durch⸗ leůchtigiſten kayſer. als Neruam. Uraianũ: Hadrianũ vñ die Uheodoſier ʒů zeiten der heydẽ. Aber ʒu eren dem cri⸗ ſtenlichen namen hat hiſpania auch gepoꝛn die allerhohberůmbſten ſand Laurentien vñ ſand Vincentʒñ Valerij diacones. vñ ſchier zu der ſelben zeit Eugraciã vnd ſunſt vil vnzellich martrer der fußſtapffen habẽ Ferdinãdus der koͤnig vnd Eltzabeth die koͤnigin nachgefolgt: vnd tauſent vierhundert vñ in dem einund newutzigiſten iar in dem ende des ſelbẽ iars die groſſen ſtat Granatan ettwen die groſs Nlipula geuãt zu der anbettung criſti vnd zu criſtenlicher gehoꝛſam gebꝛacht. 880 8 as reich der Beheim hat ſeinen vꝛſpꝛung genomen von dẽ windiſchen lewtẽ die das feld Senngar verließẽ Ovnd auß aſia in europam ʒohen. darinn entſtund auß nit vnberůbmten eltern. einer genant Cechius ein Cra bat. der machet das behemiſch volck. dañ Behemer land was etwen vnerpawt võ weldẽ vnd dornhegkẽ rawh den wilden thirẽ fůglicher vnd ſchicklicher deñ den menſchẽ. Aber do ſein bꝛuder Leches ein mitgeferrt des elẽds geſehen het das ſein bruder an eckern vnd ochßen reich vnd mechtig woꝛden was. do ʒohe er gegen dẽ aufgang. vñ ſetzet ſein wonung in einer Rrofß en ebne der felder. vnd gab ir von der gegent den namen. Poln. Als nw ir er⸗ ben zů einer groſſen menig volcks woꝛden waren do bꝛachten ſie ein groſs erdreich an ſich. nach ſeinem ab ſterbẽ erwelten ſie Crokum zu einem fuͤrſten. der pawet ein purg bey ſtennã. vnd do er ſtarb lieſs er dꝛey toͤchter. Libuſſa Bꝛelam vnd Therbam. Libuſſa die elter tochter regirt nach irs vaters tod das land. vnd befeſtiget die burg Wi⸗ ſcherat genant. Bꝛela was ein artztin. der krewter vnd artzney erfaren. vñ Therba ein warſagermin oð glůcks wal⸗ terin. darnach mayntẽ die Behein vnbillich ſein das ein ſolcher gewalt vnd mechtigkan durch ein einigs weybß Pen geregirt werdẽ ſoltt.do ſpꝛach Libuſſa eins mals in verſamlũg einer groſſen menig irs volcks. Ich hab gefel igklich vñ waichlich geherſchet. nw ſolt ir frey ſein. Ich wil euch gebẽ einẽ man ð euch nůtz iſt. Geet hin vnd fů⸗ red mein pferd ins feldt. dẽ folget nach wahin es geet. ʒu letſt wirt das pferd beſten voꝛ einẽ man auf einem eyſßßnẽ tiſch eſſende derſelb wirt mein man vnd ewer fůrſt. do nw das pferd ledig gelaſſen ward. do blyb es zu iungſt ſteen voꝛ einem ackermañ. Pꝛimiſlaus genant der het ſeinẽ pflug vmbgekert vnd emp fing ſein ſpeis mit einem kes auff dem eyſnen pflugſchar das was der eyſnen tiſch.den ſelben Priniſlaum foꝛdertẽ ſie zu einem hertzogen. vnd ſetzten in auff ein pferd. do name er ſein ſchuh auß aychen paſt gemacht mit ime.do ſie ine fragten warůmb er die mit ime nemen wolt. anwurtet er vnd ſpꝛach. darůmb wil ich ſie mi mir nemen vnd im viſcherat behaltẽ dʒ mein nachkomen wiſſen ſollen welcher vnder den Behemẽ das fůrſtenthumb empfangen hab. Diſs reich iſt darnach langzeit von hertzogen geregirt woꝛden. vndih at darnach ſeydher der zeit kayſer fradereichs des erſten võ koͤngẽ in groſſer gloꝛi bis ʒu aufgang der ketzerey vnder mancherlay koͤnigen vnd kayſern gebluͤct. Das orit alter 7̃A81U1R5 —... ——— — ——— — ◻⏑ ⏑+⏑⏑⏑L ———— ———————— ———————— Nbilonia was ein berůmbte ſtat in Caldeg. vnd wiewol Belus des nẽroths ſun vil iar in babilonia regirt 18 8 hat. des reich doch in klainer groͤſs beſloſſen ward. yedoch ſagen alle kriechyſch vnd lateiniſch ſchreiber ð hiſtoꝛen. vnd auch die poeten. das die ſelb ſtat von Semiramide der kůnigin gepawet oder erweytert vñ mit ge pachen ʒigelſcainen die mit ſand. bech vnd leym vnderſtrewet warẽ vmbmawret woꝛden ſey. dann die ſelb erde gepirt ſolche materi. diſe ſtat was ſo edel das ſie gantz caldeã vnd meſopotaniã nach ir nẽnet. Ir mawr was(als Philoſtratus ſetzt) in dem vmkraiß.iijc. lxxx. mal achtteil einer meyl weyt. Aber Plinius ſpꝛicht ſie wer.lxiijjm ſchrit weyt. an der mawer..elnpogẽ digk. vnd viermal alſo hoh.alſo das ſie an ʒinnen. luſtgartẽ. tempel vnd thůrnen vaſt wunderperlich wer. Semiramis bracht auch ethiopiam vnder ir gepiet. vnd bekriegt die indier. zu dẽ on ſie vnd den groſſen alexander voꝛmals nymant komen was ·Wie aber babiloma zerſtoͤꝛt ſey ſteet hernach an ſeinem ort beſchꝛiben. Der erſt konig der aſſmier(als Euſebius ſchreibt) was ninus ð ſun beli. der ſelb Ninus regiret. lij. iar. vnd nach im Semitamis ſein weyb rlij. iar. vnd darnach Samens ir beder ſun. xxrviij. iar. vnd darnach ye einer nach dem andern bis auff dẽ rrrvi. koͤnig genãt Sardanapallus der was gãtzer ʒu fleiſchlicher fůtwützig⸗ keit genaigt. do ʒerſtoͤꝛet Artus medus das ſelb reich der aſſirier. vnd zuaygnet das den medeern im vierdẽ iar aʒa rie des konigs inde. vñ des reichs der aſſirier võ erſteliar nini bis auff den letſten konig ſind gerechent. jm.ijc. l. ia: Item Valerius maximus ſchꝛeibt von der benanten Semiramide als ir auff ein zeit do ſie der zierde irs hars warttet verkoͤndet ward das babilonia vmbgeſlagen het oder abgewichen wer. do wer ſie mit dem einẽ tayl irs haꝛs noch vngeflochten oder vnuerrichtet geloffen die ſelben ſtat wider zebeſtreytẽ. vñ ſie het auch kainer zierde des hars gepflegẽ voꝛ vñ ee ſie die ſtat wider in irn gewalt bꝛachte ¶ Diſe hiebey geſetzte ſaul zaigt an ir geſtalt. 72 upiter der erſt des himels. vnd(als ſie K57 5 tags ein ſun. ſunſt aigentlich Lyſa I nia genant ward ʒu diſen ʒeiten in archadia in groͤſſem werde gehalten. vnd im vmb ſeiner ſyttlichẽ tugent willẽ diſer hohberuͤmbt namẽ inpiter gegebẽ. diſer het ſeinẽ vrſpꝛung auß den ſůnen heber nemlich ierari. vnd nach dem er ein man faſt groſſer ſynnreichigkeit was vñ wol mercket. das das attiſch volck daſelbſt grob wern. vnd .ſchier vihiſcher weyſe lebtẽ. do gab er ine geſetz vnd foꝛm zůͤgtigs lebens vnd menſch Dlichs weſens. vnd als er ſie zu menſchlichen ſyttẽ fnſde vermanet er ſie goͤt⸗ gter zu eren altar. tempel vnd bꝛieſter zeſtiften. vñ leret ſie eelich gemahelſchafft fůrzene (men vnd ʒehalten. die doch dauoꝛ die weiber gemain hettẽ. vñ er zaiget ine auch ſunſt 11 nůtzpare dig. Als nw das grob wald folck ſolchs võ im mercket vñ ſich des alſo verwũderet do mayn ten ſie ine einen got ſein. vñ hießen ine ſupiter. vñ machten in pald zu irm konig. vñ diſer name Jupiter iſt ime von ine gegeben woꝛdin von gleichfoꝛmiget wůrkung wegen des planeten Jupiters. der dañ als die ſternſeher ſagẽ) von natur warm feůcht meſſig. ſytſam 5 85 in ferlichkeiten nach ð gedult kůnmůetig iſt. alſo nach ermeſ ſung diſs menſchen ſytten ward er als gleichfoͤꝛmig dem planeten iupiter geſchetzt vnd alſo nach ime zugenambt. vnd ſie ſagten das er nit ein irdiſcher ſunder himliſcher menſch wer.die alten haben ime vil kin Als mineruam:apium ſolem:dianam:mercurium:vnd ſiben andere. zugeſchriben⸗ · ner hgtin ſohehtußdit 0 hermuͤdet eſoſule U det füs tegtnange blireſens flt faggpon vonde f f Ichſchuff)ytfte choͤepyenohele Gllderhgden g bablonts kehft ſiſch ſchreibet otßtert vñ mit ge ann die ſelb ethe mawr was(e wer.tiijm ſchrt el vnd thuͤrheſ dier.zů dẽ onſt rhach an ſaßeſ nus tegiret.lj ynd datnach ſ icherfürwiß mvierdẽtar c⸗ chent. ſn.ie er zierdeits hets dem einẽ 1 ochlaer zr orglſ ſahenllch N Haben vndin 14 öſſer haſe ˖ 5 emiramis Nini des groſſen koͤnigs derr Aſſirter weib hat im̃. kij.iar von Abra/ Nmm Fer koͤm er behendigkeit vnd ertrachter liſtigkeit ſtellet ſie ſich als wer ſie der ſun. vnd der ſun ſo hat ſie mit verhellung irer weipheyt vnder dem glaw niglichen maieſtat erobert. vnd darnach große ding getan. vnd ſich nicht gefoͤꝛchtet der werlt Blat XXV hams gepurt nach abſterben irs mans das koͤnigreich angenomen. vnd.xlij iaꝛ Semir geregirt.Als nw Ninus ſeinen vnmůndigen ſun Ninia vnd das weib Se/ PIII„., miramis verließe. vnd aber Semiramis noch ein iungs weib. vnd ir einiger ſun Ni⸗/ nia noch ein kind was. do gedacht ſie nit gůt zeſein dem ſo iungen ſun ein ſoͤlch geoß kayſerthum zebefelhen. vnd nachdem ſie das reich weder dem vnmůndigẽ ſun befẽ hen noch auch ſichſelbs offenlich zeherrſchen ſich vnderſteen getoꝛſte. beſoꝛgende dieweil ſouil volcks einem mañ kawm gehoꝛſam wer das es villeicht einem weib nit gefoͤlgig ſein wurd. vnnd als ſie aber ein großmůetigs weib was alſo auß weiplich einander gleich. darůmb bedecket ſie die arm. payn vnd hawbt vnd begũde nach ſyt ten der mañ herʒetretten. In der ſelben geſtalt gepote ſie dem volck ſich auch zebeklai% den auff das ſie nit gemercket wůrde mit newer n l etwas zeuerhelen. vnd al e en irs ſuns kintheit die 5 ſie.dañ ſie warñ bede mittelmaſſiger perſon vnd ʒartlicher ſtym̃ vnd ſunſt an geſtalt 4 74 N allermeniglichẽ ire geůbte verbergung ʒeeroffnen. vnd ſich ein weib zeſein zeuerihehẽ zu 251004 unt allermeniglichs.das ein weib nit 11 die frawẽ 1055 auch 075 mañ an krafft fůrtreffen ſolt.als ſie aber zu letſt an irn ſun ſich mit ir zeuermiſchen be⸗ gert wardt ſie von ime ertoͤdt. inia des groſſen Nini vnd Semiramis ſeins weibs ſun. der vierd koͤnig der aſſ rier hat im. liij. itar der gepurt Abꝛahe nach Semiramis ſeiner muter ʒeregirñ angehebt vnd.xrxviij.iar geregirt. diſer ſtillet die krieg ab da mit ſein eltern das koͤnig reich vermůd et hetten. vñ gleicherweis als er ſein geſtaltnus mit ð muter ab gewec ſelt het alſo ſelten von mennern geſehen veraltet er in der weiber ſchar. An der fůnft aſſiriſch konig hat nach Ninia im̃. rri.iar von der gepurt yſaac ze tegirn angefangen vnd. rerlaar geherſcherl Bey diſen zeten hal Abrahham in lxxrvi iat ſeins alters auß Agar der egyptierin. auß ſeiner vnd Sare dirn den yſina⸗ hel gepoꝛn. von dem das geſlecht der ſmaheliten kome. die darnach agareni vnd ʒu letſt 7915 ſind. dañ als Sara Abrahams hawſfraw(nach ſag ð hei⸗ ligen ſthalffe nit kinder het do ſpꝛach ſie ʒu Abꝛaham. Gee ein zu meiner dirn Agar ob ſ dz villeicht auß ir kindere gepereſt. do das geſchah empfieng ſie pald vñ gepare dar/ nach den yſmahel. den libet Sara erſtlich als einen aigen ſun vnd erben des fürſten⸗ Sol der hayden got thumbs aber ſie nayget ſich von ſeiner lieb als pald ir yſaac gepoꝛn ward. darůmb auß irem rat ward yſmahel mit ſeine mutter in ein ander gegent geſendet. vnd ime als er zu ſeinẽ al( ter kom durch ſein mutter ein epyptierin ʒugefůget auß ð hatf er.rij. koͤniglich ſůn gepoꝛn die alle erden voͤ eufrate bis zu de A roten meer gehalten haben. 5 05 nachfolgenden koͤnig der aſſirier haben nach gleich/ FRe nus irer voꝛfarn den voͤlckern durch mittel botſchafter Veutwurt gegeben die aſſirier. darnach ſirn genant haben das eoͤnigreich. jn.iijc.iar gehabt. vnd ir letſter koͤnighieß Sar⸗ 8 2• 1 1..— man dañ ein weib. 6 I7 dSkt. l der erſt ſun des iupiters. vnd minerue bꝛuder hat(als F 3 STCale ſo ein treffẽlich 10110 ſchein k˖ 6 perer menſch. vnd groſs herrlichs gemůts das die haydẽ ine von ſeiner gꝛoſſen krefft wegen mit eim erleuchten namen be gabten. dañ die alten von Neroth verfůrten maynten das dz feuͤr die erſt ſach der geſchoͤpff wer darůmb mochten ſie ime keinen edlern namen gegeben dañ Sol. das iſt zu teutſch die ſun. wañ ſie hielten ine einen himliſchen menſchen. oder einen R. herrẽ võ himel herab komẽ. võ tieff wegẽ ſeiner ſinreichigkeit NM iana die erſt ſweſter ſolis vnd ein tochter des erſten iu OpP was in diſer ʒeit in wirden. von der Tullius i 0 38 vvboch võ ð natur ð göͤtter vñ meldet. doch ſpꝛechẽ ſie, das ſie Ceres die gottin des die 1 ſey von der die poeten ſagẽ ſie zwigel undſtawſchef getrayds geweſen ſein. (Ilol⸗ was bey den Siculiern auch in werde vnd dem ſi culaviſchen koͤnig vertrewtet. vñ ſolcher ſiñreichigkeit. das ſie den agkerpaw erdacht erſtlich bey den Siculiern die ochßen gezamet vnd dem erdtreich fůrch mit dem pflug ge/ ſchnidten. vnd das beſamet. darnach das gewachße getrayd von den ehern geſchaiden mit můlſtainen zertriben vnnd pꝛot darauß zemachen geleret. ſo doch dauoꝛ die menſchen ſich mit aychel vnd holtzoͤpffeln aufenthieltẽ. darůmb hießzen ſi dieſelben Cererem ein gottin des getrayds. Bas drit alter Rubẽ 1 ein— J1 Hilf f vñ verloꝛe ſein erſtgepurt Lini del. biſchoff Neptalim macht auch Bala die dirn Dañ machet ◻ ·een geſlecht Lye Jacobs zu ein geſlecht Ruben Lenn Jacobs fun weib gepare.ij ſůůn dauno Sã NN N 5 οN W0 Oke 1111 was 5 15 aller 1 von dẽ das bꝛie erlich geſlecht enſpꝛungen iſt. Ihoꝛe 925 1 ſun zancket ſich mit Aaron vmb die 0 Abrieſterſchafft darůmb dz er võ dẽ erſtgepoꝛnẽ yſu ¶ ar wz.darũb veꝛpꝛenet ine vñ ijc. l. man dʒ fewr võ himel 5 aria die ſweſter moyſt was ein pꝛophetin vñ mach ⸗ D. ein ſchoͤns oofteſenn dz ſungẽ ſie. vñ ſie wz ſiben ¶ tag auſſetzig vmb ir murmulũg wið moyſen. vñ ſie ſtarb flarlar in cades der wůſte ſin vnd wardt daſelbſt begraben. acob hat auß Lya. vi.kinder gepoꝛn. als Judã von dem kam das koͤniglich geſlecht. vñ darnach vnſer berr Iheſus criſtus. Item Rubẽ ð verloꝛe die recht der er ſeen gepurt. Item Sinꝛeon vnnd Leui von den kom das brieſterlich geſlecht. Item yſachar. Item abulon: vnnd Dinã die von Sichen geſwecht wardt. 08 W 1 X • 6 er auß goͤtichẽ gehayß Sa Lrzm ſein weid erkennet. die 50 vñ gepar nach erfüllung des iars einẽ ſun den ſie nach gehayß des her ren nennet yſaac. bede wtẽden vil volcker auß im kůnftig ſein. vnd beſnyte ine am̃ achtenden tag ſeiner gepurdt. Tls die vngůtig ſtat der zʒodomiten verpꝛennet was hat Abraham hundert iarig eng der werlt Blar XXVI fum erſtg, 4— ſaac der ſun Abꝛahe got ein lieber man nach ſeinẽ vater gar We Algea criſti TZlans 55 10 1 ſenns lebens ſein ſüne dieswlig ne e⸗ Ccatm lich Jacob vnd Eſau auß Rebecca ſeinẽ weib der tochter Batu 5 elis gepoꝛn. derſelb yſaac ein man aller tugent vol iſt.c. Ixxxv. iar alt geſtoꝛben vnd von ſeinen ſůnen in ebron begtaben. A Eſau der rauh ieger ſein erſte gepurt ſeinẽ bꝛuder Jacob vmb ein linſenſpeis verkawft. vnnd on willen ſeinel eltern chananeyſche weiber genomen het: vnd alſo von ſeinẽ bruder in vaterlicher benedeyung verdruckt wardt. do vnderſtund er ſich denſelben Jacob zeerſlahẽ. Er wonet aber in edom. ydumea ge darnach in dem berg Seyer. vnd do Uacob wider eret võ Neſopotamia do kome in Eſau fridſam entgegen mit vierhundert mannen. 8 acob iſt gepoꝛn im.ijm ijc. rluij. der werlt. vñ lebet. c. rlvij iar het.iüiij. weiber. Lyam Kachel Zelphã vnnd Balam. Seniamĩ ð and ſun iacob Joſeph Aſtenets Manaſſes ¶ Effraym Hachel Jacobs Jephala ein dirn Ra chel het.ij. ſuͤn weib wz lang vnperhafft. zu letſt I het ſſie.ij. ſůn vnnd ſtarb in der geberũg vnd wardt begrabẽ 7 bey bethleem. „— Facch 5 ÆI Lecrch vnnd aller⸗ Lini der konig 5 4 geporn Bichimozum E auß zſaac hal auch FIEgi 5 nach dem xc.iaꝛ ſeins —39ꝗ lebẽs auß Kachel ſei nem weib dẽ Joſeph gepoꝛn. vñ nach deſſelbe gepurt. lvi iar gelebt vnd iſt darnach in egypten geſtoꝛben. Eñ rech ſichomoꝛũ regiret Egialeus der erſt koͤnig. als hienoꝛ ſteet. von dem hieß dz 5 FTland Egialea. ytzo peloponeſus genant. darnach der ander koͤnig Euro pes. vnnd der drit Selchin.xx. iar. pis der vierd koͤnig ſichimoꝛũ fieng an zeregirn im. xlv.iar abtahe. vñ im. xxxv.iar 55 diſem Apis iſt das land Apia genant d voꝛmals egialea nẽnet vñ yetzo peloponeſus heißt. ſ + iſer artus 95 der fuůnfft 10 8 N 5 Lini der Konig demlals Auguſtinus ſchreibt) yſaac gepoꝛn iſt. aſſirioꝛun 0 lexion oð Theſſalion was der fuͤnft künig ſichimo⸗ ¶Nuum.do er regirt do warũ alſo gůttig vnnd froͤlich ¶ͤeit das ſie ine nach ſeinem tod mit opffern vnd ſpiln als ei Aen ¶⁊ꝑnẽ got ereten. nach ime regiret Thauriacus. Tiramachus. eeydes grab ſie auch pflagen zeopffern. A, erſes iſt der alt koͤnig aſſrtoꝛum der auch Baleus o8 Balancus heißt. vnder dem Jacob gepoꝛn iſt. die⸗ — 5 weil der obgenant Thauriacus regiret leman zelet ijm uteer ir ſtein ſundere goſſe ſut f koͤnigs Ggigij. Das drit alter ieweñ Sela der ſun Jude noch ein kind was da gab Due 15 der Chaner die des her vnd Onã weib was geweſen. ſunder er ſendet ſie ein wittiben wider in irs vaters haws heym. aber do Sela gewachſen wz beſoꝛgt er ine zegebẽ dz er nit ertoͤdt wůrdt als ſein brůder. alſo ver ſtellet ſich Thamar als ein gemains weib vñ ſaſſe an d weg ſchaid vñ empfieng von iuda vñ gepare phares vñ zaram. Tincencius in ſeynem geſchichtbuch ſetzt hie vonn Aſſe⸗ uch ein ſchoͤne hiſtoꝛi. wie ſie gar ſchoͤn vñ erber vnd doch dabey ſtoltz vnd hohfertig wer vnd alle mañ verſme het. aber wiewol ſie erſtlich den Ipſeph zu kainẽ mañ wolt Fedoch als ſie ſein ſchoͤn weißheyt vñ beſchaidẽheit mercket do begeret ſie ſein gentzlich. doch wolt er nit verwilligen ſie ließ dañ vor ir abgoͤter. vñ wiewol ſie ſich darůmb betrů bet ſo wardt ſie doch auß engliſcher vnðrichtung gelaubig. hodis die ſtat. von der die innſel Licie Khodus heißt. Bit voꝛ Ciſti gepurt.vijc.xl.iar zu Joſeph ʒeiten võ dẽ 85 Telchimerñ vnd Cariatierñ die dinch Phoꝛonen m den koͤnig argiuoꝛum voꝛlangſt uͤberwunden warn gepawet woꝛden vnd iſt vnder den innſeln die man ciclades auß vrſachen dẽ gelerten wiſſende nennet:den ihenen die vom aufgang ð ſun nen daſelbſthin komen. die allererſt: darinn dañ(als Pompo nius ſchꝛeibt)do der grund der ſtat gegraben wardt ein ro⸗ ſen knoͤpflein gefunden darnach die ſtat vnd innſel Rhodis genãt woꝛdẽ ſey.dañ nach kriechyſchẽ gezũge iſt rhodis ſouil als ein innſel hat in irm vmbkꝛais.ixc.mal achttail einer meyl¶ Voꝛ andern wunderperlichen dingen was da J ſelbſt ein ſawl.ler elnpogen hoh die Lyndins ein iunger Li⸗ ſipi machet Diſe ſtat hat vil kriegs vñ zuletſt võ den tůrckẽ erliden. vnd iſt doch alweg durch dir ritter F0ie I. oꝛdens beſchirmbt vnnd geledigt woꝛden Fhodis 7. 1 MR CIC(CAg —— 1880 hſſ ffbcraßffdgs ſ lhfl denlehertr fehgegigehzum ſhſkoͤepercket! 0 ppiderſhenr wJö ichlke ſäeſchenzleſt befpgr ſedl 2 kgdm 5 — — 777 S 2 —SS——— —— — —— . ——————. N, —— . 5* 1610 8 8 I. 3 S SD 5— der werlt Blat XXVII Jini Nriſti: Allkonig von egypten hießẽ deſimals araones.— Acbe⸗ diß was nit ir aigner namen ſi under ein na· Die 8 nmẽ koͤnigliher wirdigkait. als ytzo bey vns alle roͤmiſch ¶ ¶ kayſer merer des reichs genant werden. vnd ein yeder pharao het einen aigen namen. 3 106 0 harao mephꝛes hat den Joſeph von außlegunge⸗ wegen der trawme erhoͤht. vñ im ein ringlein an die hand vnd ein ſtoln von biſſin. vñ ein gůldeins pãd vmb den hals gegebẽ. vñ in durch egypten thun vmb füren. vnd einen půtl oder ſchergen voꝛ ime laſſen auß ſer INLruͤffen das ſie alle die knye vor im biegen ſoltten. vnnd hieß ſeinen namen behalter der werlt. vnd gab im ʒu ei I nem weib Aſſenech die tochter Putifaris des brieſters G5 17 heliopoleos. auß ð het er zwẽ ſůn manaſſes vñ effraim] 0 harao amenophis kennet den Joſeph nit: vnd ge 18 bote die kinder ʒeuerſencken. vnder de warñ die 1 11 5 iſtahel in groſſer betrůbnus vñ harter dienſtpeꝛ Akait. harao anefre ð newnd koͤnig wolt die ſtym̃ des heꝛrrẽ nit hoͤꝛñ. die kind er iſrahel zelaſſen. daruͤmb ward er mit zehen plagen geſtrafft vnnd darnach mi den ſeinen in dem roten meer verſencket. +. oſeph der allerkeůſchiſt patriarch. vnd ein man Le der begirden hat in egypto auß Aſſeneth Putifa-⸗ ris des bucfters tochter ſeinem weib die zwen ſuͤn ma/ naſſen vnd effraym gepoꝛn. vnd nach dem er von in/ gent auff der ſchoͤnſt von geſtalt. vnd in tugenden ſei⸗ ne bꝛůder ůͤbertreffend was. do libet ine ð vater meer dann die and ern. daher entſtund ſeiner bꝛůder neyt ge gen ime. vnd wardt auch darůmb im. xv. iar ſeins al ters von ſeinen bꝛůdern in egypten verkaufft: vnnd do οσν er.xxx.iar gelebt het ſtund er v raone. Aber des xxx.iar g het ſtund er vor Pharaone. A oͤnigs weib ward in begird gegen im entzůnd et. vnd EEEE.. ſprach Joſep Walt geben dañ allain dich — F 4 4 474 3 ——-— h ſlaff bey mir.er antwurtet. mein herr der koͤnig hat mir alle ding zu gerdalt in di nit. aber auff das ſie ine erbiten moͤcht ſo ſtellet ſie ſich als wer ſie voꝛ ſeiner lib kranck vnnd ergriff ine bey ſeinem mantl den ließ er ir in irer hand vñ fluhe hin auß võ ir. do ſpꝛach ſie zu irm mañ dem koͤnig. ein hebꝛeyſcher knecht iſt eingegãgen zu mir mich zebetriegẽ. vnd ſie ʒaiget dem koͤnig den mantl.das glawber der konig vnd ließ den Uo ſeph in den kercker legen. do nw Joſeph dẽ konig darnach ſeine trawm außleget mit verkůndung der ſiben frucht erñ vñ der ſiben vnfruchtperñ iar do erldiget ine der konig auß dem kercker. vnd ſetzet in ůber alles egypten land ls.nw Joſeph. xxr. iar in egypto geregirt het. vnd.c. vnd..iar alt was woꝛden ſtarb er in egypto. vnd do die hebꝛeiſchen zu letſt auß egipto giengen haben ſie ſeine gepayn in chananeam das iůdiſch lannd mit getragen. dañ alſo beſwure ſie der Joſeph do er ſterben ſolt. Joſeph Das weib pharaonis Pharao mephres LIEMIV 14dl4,l,L4,1,,J h006e 1 i0 2— 2 W S 1 ˖ — Ili 154 Feh 8 10 1U1 8 NN 111 11 J 15 ◻ν Ꝙ WI Q — E 2 25 — E 2 2 2 2 E — W 9— — 88= 122 .— 2 6 Das orit alter P. entſpꝛingt das reich der kriechen. do ynachus ein ſun(als ſie ſagen) des meers vnd der erden im. lx.iar von yſaacs gepurt bey den kriechen in theſſa lia erſter koͤnig zeregirn angefangen hat. daſſelb reich hat geweret. vc.rlinj.iar. Aber Cecrops der egyptier hat im.xciiij.iar der iůdiſchen dienſtperkeit der kreichẽ reich verlaſſẽ. vñ erſter bey dẽ athenierñ..iar geregirt A thene was ein beꝛůmbte ſtat in Attica.der doch ——— 4 l weng fäßſtapffen bliben ſind. Cicero ſpricht. ſeeſey erſtlich von Abalando gepawet. Plato ſagt. dz Amaſis der koͤnig egypti dieſelben ſtat gepawt vnd ir nach egyptiſchem gezünge gegeben hab einen namen der nach kriechyſcher ſpꝛach Athena genant ſey. Etlich ſagen der koͤnig Cecrops hab die gepawet vnnd von gehlinger erſcheinung eins oͤlpawmis mineruam genent. die derſelb pawm bedeůdtet vnd in kriechiſcher zun⸗ gen athena heyßt. Aber ander ſpꝛechen. das diſe ſtat von ime nit gepawet ſunder allain geauffet oder gemeret ſey zu den zeit en als athena bey in fuͤr ein goͤttin geeret wardt. Diſe ſtat was ein nererin der freyen kůnſt vnd vil der philozophoꝛum vnd liebhaber der weyßhait. aber auß teůfliſcher laycherey wardt ſie ein abgoͤteriſche ererin. Auguſtinus von der ſtat gotes am̃ rvij. buch ſchꝛeibt mãcherlay von diſer⸗ ſtat.als Cecrops der koͤnig zu athenis dieſelben ſtat pawet do wer dz waſſer pald an einer ſtat aufgepꝛochen vnd an eim andern oꝛt ein oͤlpawm erſchinen. als nw appollo der abgot vmb diſs wunderzaichen gefragt woꝛden wer. was man da⸗ bey verſteen ſolt do antwůrtet er. das der oͤlpawm mineruam vnnd das waſſer neptunum bed eůdtet. vnd das in derſelben burger willen ſtůnde nach derſelben ey!⸗ nem diſe ſtat ʒenennen. do ſammelt ſich alles volck. vnd die mañ hiengen neptuno. vnd die frawen minerue an. vñ die frawen erlangten die ſtat nach Minerua zenennen. vnd alſo hieſſen die kriechen diſe 1 athenaz. das ʒu latein ſouil als minerua lawtet. darũb wardt neptunus zu ʒoꝛñ geraitzt alſo dz er mit außlawffẽdẽ uͤberſwal des meers der athenier land verderbet.als nw die athenier ſich mit neptuno zebefriden begerten do muͤſten ſie ire weibeꝛ mit trifeltiger ſtraff beſchweren. Zu erſt das ſie nymmermer in gemaynen reten gegenwertig ſein ſoͤlten. um andern. ſo ſol kein gepoꝛner ſeinen zunamen von der můter nemen. Sum dritten ſoͤlt nymãt ſein toͤchter athenas haißẽ. Deꝛ rvij vnnd ir letſtetr konig was Codrus zs den zeiten ſamuelis. vnnd wiewol diſe ſtat etwen großmechtig vnnd hohberumbt geweſen iſt ſoliſt ſie doch yetzo ein vnachtper ſtattlein. das dañ ein floꝛentiner dem machomet uͤber⸗ geben hat. darůmb dys er der walhen hilff langzeit begeret. vnnd doch nit erlangen mocht. Athene oder Nimnerua 3 5 83 657 V 5— 5 8 2 65(2 1 6 65 N 5 WMN 8 8 232 8 I 5 N 3 6 7 U N77ο7,σ 5 0 IJ, 5 8 5 754 8 — 1E N 738* —— J 4 1 8 8=,— —— 5, J— —— 32 8— V 8 —— r,,—— ö ee 8 1 3 E 54 4 114 U 2— E 7— 2 en minerye nn yñ chnq das zu laten ſwal des meeiz ſcelte weibeꝛ mt nn. Zum andern. henas halßẽ De⸗ oßmechtig vntd machomet uber ð˖ N — 5 4 8 4 4 2 , 0 8 Fö8655 2. 8 — ¹S 0 — A 5 bdelebenlt. 2 1 Blat XXVIII neriya Jinerna dz aller beruͤmtiſt weib iſt in. lviij.iar des alters yſaac z K KEIni 2 Yube, dem ſee Tritomdem erſchinen. vñ auß deſſelben ees na Lim der konig men darnach das land Tritomia genant wordẽ. daffelb weib hieß ꝗſſiꝛioꝛum 3 auch pallas von pallante der inſel Tracie darinn ſie ernert was. Armaniter oder von pallante dem riſen den ſie ertoͤdtet. Diſe was des erſten. Jonr e daß Jouis erſtgepoꝛne tochter. die dañ bey den groben affrianern vil vo: vnerkante ding erfunde. vnnd darumb nit allain die affrianer; ſunder auch die kriechen glawbten das dieſelb Minerua on ein můtter auß dem hirn Jouis geporn wer. dañ ir vꝛſpꝛu ng vñ her komẽ was nit lawter offenwar. Diſe hat dʒ wollwerck das voꝛ⸗ mals menigilchem vnbekant was zu erſt erfundẽ. vñ die oꝛdnuug die wollen zerainigen vnnd mit eyſnin ʒenen ʒekemmen. vnd alß⸗ deñ ʒeſpinẽangeʒaigt vñ alſo die weberey erdacht. Dauon begũ dẽ die wolwercker.tůchmacher. weber vñ weberi(als Oindinis bezeůgt) derſelbẽ Minerue hohzeitlichen tag andechtiglich zebegeẽ Sie erfũde auch vñ leret dẽ gepꝛauch des oͤls ð bis ʒů derſelbẽ zeit den menſchen vnbekant was. Sie wirdt auch(als Cicero ſagt) ein goͤttin ð weißhait vñ ein erfind erin ð kunſt genãt. vñ als nw zu letſt ir lewmet lob vñ ere weyt erſchollẽ vñ außgepraytet wʒ do pawetẽ ſie ir zu erẽ etlich templ zuuoꝛan zu rom bey dẽ tẽpel Jouis ¶ mantter iſt als Auguſtinus ſetzt der acht koͤnig der aͤſſirier W. A geweſen zu des zeiten got dem Yaac erſchine vnd ime auch verhieße die ding die er ſeinem vater Abꝛahã verheyſſen het. ryſe romotheus reichßnet zu diſen zeiten in Archadia. ein man 9 ſcharpffer ſinreichigkait vnd groſſer erfarung.der die vnge ſchickten vnd groben lewt zu zierlicherñ ſyttẽ ſchicket. vnd ʒum er⸗ ſten auß der erden pildnus der mẽſchẽ foꝛmiret. vnd die gleich als hettẽ ſie einen gaiſt beweglich machet. vnd darnach als er in dem phohſten des bergs caucaſt wonet vñ aſtrologey gelernet het. do le 5 13 ret er die zu erſt die aſſirier. Diſer iſt auch ð erſt der dʒ fewr auß dẽ 1 R ſlug. Er hat auch erſtlich den geprauch des(aber eyſ⸗ nun fingerleims an dem vierdẽ finger ʒu erẽ der heꝛtz adern zetragen ſ Merdacht. Aber nach verſcheinung ettlicher zeit gienge bey den roͤ⸗ mern ein geſetʒ auß das ſich die gefreytẽ vñ burger eins gulden fin 0 gerleins vnddie kinderder gefreytẽ eins ſilbereins. vnnd die knecht eins eyſnens gepꝛauchten. Inder diſem Beloco dem.ir koͤnig der aſſirier redet ð herr zu Jacob vnd verhieße im die ding die er ſeinenveterñ verhayſ⸗ Iſen het. nẽlich zway ſtůck.als beſizung des lands chanaan vnd be nedeyüg aller voͤlcker in ſeinem ſamen. der do iſt Criſtus. Derſelb! / Belocus regiret. xxxvi. iar. Iee thlas wz ein groſſer ſternſeher vñ ð kunſtj des geſtirns alſo 65 Aerfarn das man von im ſaget das er den himel mit ſeinẽ ach ſelñ getragen het. aleus wʒ ð. r. koͤnig ð aſſirier. vnð dẽ yſaac geſtoꝛben iſt vñ De regiret.lij.iar. ʒu dẽ ʒeitẽ meſapi des.ix. koͤnigs ð ſichiomer Ablch hat die harpffen erfunden. vñ die kunſt der ertzney er dacht. die darnach ſein bruder Eſculapius erweytert hat. der auch mit einem wetterplitʒñ vergienge. deꝛſelb Appollo delphi cus genant wardt fůr einen erleuchten vnd hohachtperñ man ge⸗ achtet. vnd nach ſeinem tod fůr einen got gehaltẽ. vnd ein got der warſagũg vñ weyßhait gehayſſen. vñ er wz ein erfind ð kũſt ð ertz l nney. vñ ð erſt erkener ð krewter kꝛefft. als oyidius võ im ſchreibt. nunnichus was der rij.koͤnig der aſſirier. vnder dem Joſ⸗ ephf Re ſtarb.dieweil Plemmeus der.ri. konig der ſichinier regiret. N N J. upiter wardt auch als ein got verkůndet. vnd im ʒu eren von dem thoͤꝛetẽ volck ein ochß ä geopffert. vnd er was der erſt des oͤbern elements des fewꝛs. vnd(als ſie ſagen) ein ſun des tags. vnd ſein aicner nam Liſania. vnd er wardt ʒu diſen zeiten in archadia hohgeachtet: vnd võ ſeiner ſitlichen tu/ gent wegen erkriegt er den hohberůmbten namen Jolus. vnd darůmb das er von edelm geſlecht auß archadia was. ſagen ſie das er zu athenas geweſen ſey vnd ein man alſo groſſer ſinreichgkait wer das er die groben lewt des lannds die ſchier in vihiſchẽ ſitten lebten mit ſchickerlichen geſetzen vnd gemainen oꝛdenũgẽ ʒu rechten menſchlichen geperdẽ vñ ſitten bꝛachte. vnd ſie darnach zu erũg der abgöͤter vermanet. vñ templ vñ bꝛiſter auffrichtet. vñ ine auch ſunſt vñ nůtzs dings 1510 verwũñdert ſich dʒ grob wild volck vñ achtetẽ ine einẽ got vñ hieſſen ine iupiter vñ machtẽ ine pald ʒu einem koͤnig. 8 affeus was det. rviij. konig der aſſirier. vnder dem Moyſes in egypto gepoꝛn ward. die weil Oꝛthopolis derrij. oͤnig ſichiniounn. vnd Criaſus der fünfft konig der kriechen regixten. —— 2 Apoll e. 8 Das drit alter acedemonia was ein ſtat des lands Litaonie in Achaya. vnd wardt von Lacedemone dẽ ſun Jolis gepaw LL et. von der das kriechyſch land den namen hat empfangẽ dieſelb ſtatt was auch ſunſt genãt Sparta. Aber Herodotus ſetzt das Laced emonia ein land. vnd Sparta ein ſtat darinn geweſen ſey.doch wird ye ains fuͤr das ander verſtanden. Aber warůmb ſie Sparta genant ſey woꝛden das ſetzt Juſtinus. vñ ſpꝛicht das das geſlecht der Spartanier in dem..iar des koͤnigs Ozie nach abſterben Altumenis des koͤnigs der Lacedemonier. vñ nach Verʒerung irs koͤnigreichs den anfang gehabt hab. vnd Cicero ſchꝛeibt von den ſpartaniſchen iunckfrawen das ſte zu ſchicklicher tattigmachung irer leib vnd ʒu ůbung der ritterſchafft gefliſner werñ dañ zu erobrung vnd ge⸗ perũg der kinder.darůmb warñ ſie auch lals Virgilius ſagt) mit irn klaidern von anderñ geſundert. Der erſt kͤe nig der Lacedemonier was Euriſteus ein kriechyſch man von Abꝛahams gepurt im.xcviij. iar. Aber Ageſilaus was ir ſech ſter koͤnig. der wer von ſeiner ſitlichen tugent wegen der vntoͤdlichkeit wol wirdig geweſen. vnd het ſeinen vrſprung von Hercule. Er erobert das reich in ſeiner jugent. vnd was alweg ein halter vñ layſter trawẽs Vnd glawbens. Item Nicurgus was ein fuͤrſt vnd geſetzgeber der Lacedemonier. vnnd ein hoherleůchter man. vñ vnder dẽ weyſen wũdeperlich hoh geachtet. von dem Plutarcus. Dalerius Juſtinus vnnd Areſtotiles vil ge ſchaiben haben. Lacedemonia MNercurius was in vil kůnſten erfarñ die leret er die menſchẽ vnd wardt als ein got ge/ Jherumus Lhachtet vnd all poeten ſchꝛeiben das er der erſt pot oder tulmetſcher der goͤtter gewe ſen. vnd ein got der geſpꝛechlichkait. ein gewerbſtat der kauf lewt. ein bot der dieb vñ ein tulmetſcher der goͤtter genant woꝛden ſey. vnd hat die ſiben ſaytigen leyrñ erfundẽ. Er wʒ auch in aller art der kunſt vnnd ſůnderlich natůrlicher kunſt hoh elert.alſo das er(als ſie ſogen) mit ſeiner gerten vnd krewtern die todten erweckt. darůmb wardt er nach ſeinem todt vnder den goͤtern gezelt. vnd der ſtern mercyrij nach im genant. Amazones J. n diſem dritten alter regirttẽ die K l. weiber Amazones..iar. dauon hienoꝛ geſchꝛiben ſtet. vnd bꝛachten mit grawſamẽ kriegẽ vil ſtett in Aſia vnd europa vnder ſich: Ir koͤnigin warñ Marſepia vnd LKambeta. Si nope. Anthiopa. ypolite. Oꝛothia vñ 8 E08 erſlug Pirrus. Achil K s ſun voꝛ troya. achus fand zu erſt den wein in& E kriechen land. vnd ward für ey nen got gehaltẽ. Er gab auch andern 3— 8 gegenten den wein vnd leret die teůt 2 ſchen auß gerſten getranck machen. 8 magirus hat zu erſt die ochſen zu dẽ gepꝛauch des pflugs vñ 3 der agkerung gefuͤget. — Ne ſrhndöppinden! deabgdkerg poße Fendaſſb wardt abaffde ſafaheldethhete Wdſt 0 Suen, der Werlt Blat XNVIN 8, Obattg Jh nachus der erſt koͤnig der kriechen hat von der gepurt yſaac im lx. iar ʒeregirn T.= d öf Jangefangen. vnd..iar geregirt. vñ nach im 30 en Wkupdl könnemech 5 Lini der Kri 6 ch woneslith. ¶Vnd Phoꝛoneũ ſeinen ſun. der nach im regiret: Alſo iſt ʒu diſer ʒeit das koͤnigreich der yſch en konig⸗ Azackvñ ſn kriechẽ vndter ynacho entſprungñ. vñ durch.ruij.koͤnig bis auff die ʒeit Baroch vñſeeh Inac ünmffawinde Delboꝛe der richter als 35 zu 18 Criſeus 10 W50 wöbkungvndg liglich getoͤdt wardt. da verließ Perſeus auß foꝛcht die kriechen vnd wendet das koͤ' ldert Der ert nigreich in der Micener hand. nach dem bis daſelbſthin hetten geregirt Auriteus A⸗ Aber 5 creus.auch zu diſen zeitten hat Phoꝛoneus erſtlich dem kriechyſchen land geſetz gege/ aewefnunz ben. vnd veroꝛdnet das die ſachen ʒwiſchen den partheyen vndter einem richter ge⸗ filgytet 0 handelt vnd entſchiden werden ſolten. darůmb ſagen die recht gelertten. das die ge⸗ Ohelleichtem richtſtat darinn gerichtlich ſachen vnd hendel geůͤbt werden(ʒů latein foꝛum genãt) Reſtoſfez 100 von demſelben Phoꝛoneo iren namen hab ¶ Item yſis ſein ſweſter ſollals ſie ſagen) 10 ſeinen ſim Apis genant zu einem mañ gehabt haben. derſelb ſey auch von den egyp⸗ ciern 6 einen 89 hane en woꝛden. horoneus hat(als voꝛſteet) erſtlich in kriechyſchem land die gericht geoꝛdnet. vnd geſetz beſchꝛiben. vnd einen bꝛuder gehabt der die lewt leret die ĩar vnnd monat zehalten. vnd auch zu ere den abgoͤtter tempel vnd altar aufrichtet. darůmbe ward er auch vnð dẽ goͤttern gezelt vñ mit opffer ð ochſen geeret vñ phegoeus genãt *) Sösdietochterpnacht hicß herſt Uo. Werais ſie Phekenne Aegypten ſchiffet vnnd dafelbſt die bueſtaben oder ſchꝛifft erfande. vnd geſetze leret da wardt ſie yſis genant. das nach eg ae ſohil iſt als erde: vnd võ irer fürtreſfenlch ait wegen vil tugent vnnd lere wardt ſie in in egypten in groſſer ere vnd wyrde gehalten. alſo das ſie glawbten das dieſelb yſis von himel herab gefallen wer. vnd ſie hielten ſie auch fuͤr ein goͤttin. dann ſie leret dʒ grob volck wie ſie die erden pawen vnnd beſamen. vnnd dar⸗ I NN nach auß den geſamelten frůchten brot machen ſollten. ei erapis der drit koͤnig der kriechen ſchiffet in egyptũ W A vnd da er daſelbs ſtarb iſt er 92 N3f190 d6n 0 cier von dem plinden volck gemacht woꝛden. deßmals entſtund auch ein wũderpe: liche abgöͤterey von einem gepluͤmenden oder manichfarbigen ochſen den ſie Apim hießen. derſelb wardt alſo lebendiger geeret. vnd do er ſtarb do richtete die teuft deꝛ gleichen kalb auff das grob volck damit zebrtrigen. daher kome es auch das die kin der iſtahel die thoͤꝛheit mit anbettũg des kalbs in oꝛeb uůbtẽ. wiewol nichts erbermd Serapis li ñ ein torheit in dem vernunftigẽ menſchen mag gefunden werden. in ſintfluſs beſchahe in theſalia. die hieß darům den⸗ calionis das ſie in deſſſelben Deucalionis reich am 2 E— 64 SS —— ˖Y—————— „5 groͤſten was. Item an dem hohzeitlichẽ tag des koͤnigs Se W NN rapis gieng ein ochs auß einem fluſs vnd erhub ſich in die 64„% 119 N luft. vnd ſtige dañ widerh erab in den fluſs vnd erſchine nit K N M mer vnd wardt võ dẽ thoͤretẽ gepoͤfel fůr einẽ got gehalten 5 A1—8 8 And was der vierd koͤnig der kriechen nach dem daſ⸗ D —*(„ 0 R N ſelb koͤnigreich anech arginoꝛum genant woꝛden iſt.di 4 WINJe E 0 88 ſer wardt nach ſeinem abſterben als ein got gehalten. vnnd N e mit tepln vnd opfern geert. Zu dẽ ſelbẽ ʒeitten hat kꝛiechẽ lãd* angefangs getrayde zehabẽ. dañ ð ſamẽ wardt võ andern endẽ daſelbſt hin gebracht NNee eee, ð allerheilgiſt man ein loͤblich ebñpild der gedult. in den gegenden idumee vñ arabie auß RV.=Zareth ſeinẽ vater vñ Boſra ſeiner můtter geporn. was gerecht. aufrichtig. ſenftmuͤtig. klug.tapfer. ð zei kluͤglich geprauchend. maſſig vnd wunderper ö ſlcher weyſe gedultig vnd vnder allen den in dem 0 aufgang zu ſeinen deiten wonende faßt reich. alſo N das er. vijm.ſchaff.ijm. camel. vẽ. ioch ochſen. vic. Nſlin vñ ſere vil geſinds. vnd darzu auß ſeine weib vi ſun vnd drey toͤch terhet. vnd wiewol ine ð her: 0 8 durch anfechtung vnd verſuchũg des teufels hoh beweret. alſo das ime ſein hab vnd guůter auch ſüůn rvvnd coͤchter alle genomẽ. vñ er auch mit vil ſwerñ 8 geſwerñ beladen wardt. ſo hat er doch in diſen din N gen allen mit ſeinen lefftzen nit geſůndet ſunder ge ſprochẽ. der herr hat es gegebẽ vnd wider genoine ⁊c̃. Aber der herr hat im alles dz er im anfang het ʒwyfeltig wið g ‚ et darnach..xl. iar: vñ ſahe ſeine kinder vñ ſeiner kinder kind bis in das vierd ge ſlecht vnd ſtarb alſo alt vnnd vol der tag. Das drit alter Dabee der warhafftig vnd hoͤhſt pꝛophet ein fůrſt aller ſenftmůtigiſter man hat ůber voͤlcker das volck gottes von ð egyptiſchen dienſtperkait erledig. vnd.xl.iar in der wůſtnus geregirt. dañ er was geliebt got vnd den menſchen. vnd ſein gedechtnus in der benedeyũg. dem auch got der herr ſein glo ri auff dem perg Sinay wolt zaigen. dañ als moyſes die ſchaff yetro ſeins ſwehers in der wůſtnns waidnet: do erſchein im got in einẽ pꝛinnenden buſch der doch nit verprane: vnd gepote im das er in egyptũ abſtige dz volck iſrahel ʒeerledigẽ: Diſer moyſes iſt der von deſs lobe himel vnd erde erhellen.er hat got geſehen von angeſicht ʒu angeſicht clerlich. das doch die ſchꝛifft ſunſt. von keinẽ andern menſchen in diſem gepꝛechüichem fleiſch. dann von ſond paulſen dem apoſtel ſagt. dañ moyſes hat vnder den inden vnd paulus vnder den hayden gezeucknus von dem goͤtlichen weſen gegeben vnd geleret. einen einigen waren got zeſein. ʒeglawben vnd zeeren. 8 —.— Sr˖ ˖——— Aben ein bꝛuder moyſi ein heiliger man mit redlicher geſpꝛechheit geʒiert. hat auß goͤtlicher erfoꝛderung die hoͤhſten bꝛieſterſchafft wirdiglich angendmen. vnd ime vnd ſeinẽ ſünen ein ewigs teſtamẽt geſetzt. er ſtarb .xxxiij. iar alt. vnd ward in dem 9 5— begraben. vnd Eleazarus ſein ſun ward 10 ime biſchoff. dem er dañ voꝛhin die ſtoln der bꝛieſterſchafft uberantwurt het. vnd er ſtarb.c. xriij.iar alt. vnd im. xxxvi iar ſeiner biſchoff lichen wirdigkeit in arabia auff dem perg Oꝛeb. — PN . 23 760————.. C„ 0 drey nemlich athamar. Nadab. Abyu mitſatnbt Eleazaro warn Aarons ſüjn. aber Madab vnnd Abyn Nopferten ein frembds fewt darůmb warden ſie von gotſgeplagt vnnd aißpanld verpꝛennt. der werlt Hlat XNXXN Nalaam der pꝛophet der ſun Beoꝛ ein berůmbter man wonet auff dẽ fluſs der erden der kinder amon zu dem ſchicket Balach deꝛ koͤnig der Madianiter ſein glaub wirdig botten, die begertẽ das er koͤme vnd die iſrahelitiſchen verfluchet. vñ wiewol er bey got dẽ herren darinn rates pflage. vnd im von got verpotten wardt ſoͤlchs nit zethun. yedoch beraytet er ſein eſlin vnd zohe mit den botten vnd do er al ſo hin wand ertte do begnet im ð engl des herren mit außgezogem̃ ſwert. in an einẽ engen wege verhind erende. das er weder auff die rechten noch lingken handt wei⸗ chen mocht. alſo das die eſlin vnder im nyd er fiele. vnnd als ſie in ir ſeytten geſlagen wardt do oͤffnet ir der herr ir maul. vnd alßpald ſahe Balaam den engel des herrẽ Her der ſtraffet ine.alſo wanderte er auß gehaiß des engls vnd weyſſagbt ſpꝛechende. “Ein ſtern wirt entſpꝛingen auß Jacob vnd ein růt entſteen auß iſrahel 4ER was d erſt nach Moyſen ð auß vollẽ gla wbe in dz rot meer gieng. do die andern ʒweifeltẽ. da verdienet er ein koͤniglichẽ ſtamẽ zegeberẽ. Balaa Nneacriſti —— TKobe der ſun naue ward nach dem tod Moyſi von Lini der der Kichter got zu einẽ richter uͤber iſrahel dem volck die erden 10 außzetailen geoꝛdnet. vnd ihericho zeerſpehẽd geſendet 5 vnnd Raab das gemaine weib hat die erſpeher beher Jolue bergt vnd in irem haws verboꝛgen. dieſelben verhieſT ſen ir vnd irem haws vñ geſinde freyung ob ſie ein plu tig oder rotes ʒaichen in it fenſter leget. vnd ſie lieſſe ſie haimlich hingeen. vnd die iſraheliten ſind wunderper lich durch den ioꝛdan komẽ. vnd inen die leuiten mit ð archen voꝛgegangen. Diſer Joſue hat das volck des herren.xxvij.iar geregirt. vnnd allain mit Caleph auß ſechßmal hunderttauſendt mannen.die auß egyptẽ ge gangẽ warẽ das gelobt land erraichet. vnd ſtarb in dẽ Ac..iar ſeins lebẽs. vñ wardt ĩ dẽ prrg effraim begrabẽ aaſon was ein fůrſt des geſlechts Jnda in der Lwueſtnuſfſss. (Oboune der bruder calephs hat das volck von de: vertruckũg des koͤnigs meſopotamie erledigt vñ ine de D Hnele erſchine der engel des herrẽ vñ ſtraffet die kinder yſrahel vmb uͤbertrettũg des geſetzs vnd erinnerte ſie der gůttat die ine got erʒaiget het vnd beweget ſie ʒu dẽ wainen. dañ ſie warn offt võ got ab gewieh id wardẽ ſie offt in die dienſtpeꝛkan vil tyrannen gegeben. aber weñ ſie buſs teten ſo wardẽ ſie durch mancherlay richter erledigt. vnd wiewol ſie offt nach irer erledigung wideruͤmb in ůbel vnd uͤbertrettung fielen. hoth ſlug Eglon den koͤnig der moabiten vnd erlediget iſrahel. dañ er was A ein ſtarcker man vnd pꝛauchet yetweder hand fůr die rechten. dangar ertoͤdet. vic. auß den philiſtinern. die ir land it der pflugſchar einfahen wolten. darnach tetten ſie ůbel vnd wardẽ gegeben in dien hend Jahin des koͤ⸗ nigs chanaan. des heerfuͤrſt wz pizare vñ er gieng in auß dẽ ſtreit mit Barach. dar I riete vnd halffe delboꝛa die weiſſagin. der wardt die ere gegeben yſrahel ʒeurtail r etfoꝛderung de nẽt ge Gaſth ſchoff dem er dff r ſenner biſchf 34 — — ,.——— Mo moyſes vnd die kinder Iſrahel.iinjc. rl.iar in egypten waren geweſen do empfieng er das geſetz von got. Ovnd gabe das den kindern iſtahel. die zohen nach den zehen plagẽ do mit 50r egyptũ plaget durch die wůſt nus gegen dem rotten meer. vnd als nwn Pharaonem gerawen het das er het laſſen hinziehen diſs volck. dẽ dañ der engel des tags in einer ſewln eins wolckens. vnd des nachts in einer ſewln des fewꝛs voꝛgieng. do eylet ine Pharao mit geſammeltẽ heer vnd wagenburg nach ſie wideruͤmb in egypten ʒefůren. als nw Moyſes mit dem volck nach dem gepot gottes das oſterlamb het geeffen. vnd das volck iſtahel die egyptiern zu ine nahnen ſahe. do fiengen ſie an wider Noyſen zemurmeln. das er ſie von egypto außgeflͤret het. alſo ſtrecket Moyſes nach got tes gehayß ein rutten uber das rot meer vnd das waſſer taylet ſich zu ainẽ weg in ſeinem mittel vnd die kinder iſ⸗ rahel giengen hindurch freylich.do ine nw Pharao durch denſelbẽ 155 mit ſeinẽ heer nachnolgt do ſtrecket moy ſes die růten auß ůber das meer do fluſſe es wider zeſamen vnd ertrencket Pharaonem mit den ſeinen in dẽ mittel des fluſs.darůmb frolockten moyſes vnd das volck mit Maria ſeiner ſweſter. 3 ls nw die kinder iſrahel von Kaphidin an den perg 7 5 ſt gepote ine der herr durch moyſen das ſie ſich heilligmachten. vnd ire klaider zwen tag waſchen ſoltten vnd am dritten tag aufſteygẽ auff den perg. vnd kein menſch noch vih ſolte ſich dartzu nehnen. auch nit aurůrñ den perg oder es wurde ſterben. alſo am dritten tag fieng an der perg zeriechen vnd warden thonrſleg vnd puſawmẽ gedoͤn gehoͤꝛt. vnd plitzñ geſehen. vñ ein gar dicker wolckẽ bedecket dẽ perg. dar ein gieng moyſes dz geſetz. alſo hat der herr ſeinẽ volck auff de perg ſinay ĩ dẽ drittẽ monat irs außgãgs võ egypto dʒ geſetz gegebẽ. vñ daſſelb geſetz wirdt getailt ĩ drey erlay.als in ſtälhhe gerichtlche vñ gotzdienſtliche gepot. die ſyttliche ſind die zehẽ gepot die got(als voꝛ ſteet) dẽ volck durch Moyſen gegebẽ hat. vñ wiewol auch ettliche andere ſitliche gepot an mãcherlaß endẽ beſchꝛibẽ ſind ſo werdẽ ſie doch alle in dieſelben zehne gezogen. vnd diſe gepot ſind alle menſchẽ vnnd voͤlcker zehalttẽ pflichtig. vſj die erſtẽ drey vnd diſen zehnẽ ordnẽ vns zʒu got. vñ die andern ſybne zu vnſerm nehſtẽ. aber die gerichtlichẽ gepot ſind geoꝛnet zuenthaitung fridlicher gem inſchafft des volcks vnnd gutter burgerlicher ordnung. 5 N 5 4 A; N 8 2 s geſeh von gh⸗ uduchdewf 0js volck dẽdſj feng doeglet ſt Moßſes mit diy ine nahnen ſahe Nohſes nach vnd die kinderſſ. t do ſtrecket noß ſennet in deme t dlrch mofſeh yfſteygẽ auff de ſterben alſo gft opltz geſchen hett ſafẽ voll tdt getallt idic als vor ſtect d' dibeſchibeſd chalttepflchtte die genchlch ne in den pertẽ der a der werlt Hlat XXXI K u diſen deiten habẽ die kinder iſtahel ie enngegoſſeno kalb nach ſiten der egyptier die Buſteidem iren koͤniz anbeteten) gemachet dañ dieweil Moyſes bey dem herrẽ auff dem berg verzug tet. do ſprach das vol Aaron das er ine goͤtter machen ſolte die ſie anbetteten W08 Poldenhe be 515 der 8515 5 Wderſfee bet wardt er von ine als die ſchꝛifft ſetztjmit ſpaichln erſtecket.darůmb forchte ſich Aaron vnd ſpꝛach. Nemmet ewrer weiber vnnd kinder 185 5 oꝛpannd do ſie die genomen hettenn. do foꝛmet er ein gegoſſen kalb darauß. vnd das volck ſpꝛach· Diſs ſind dein goͤtter iſrahel die dich vonder erdẽ egypti außgefůret haben vñ Aaron ma⸗ chet einen altar vnd ſetzet ein hoheitliche begencknus auff dẽ morgenden tag. ſie ſtůnden frůe auff vnd opfferten die hoſtie. vnd das volck iſt geſeßẽ zeeſſen vnd zetrincken vnd auffgeſtandẽ zeſpiln(das iſt) anzebeten. Do ſpꝛach der herr zu Moyſen. Steygab dein volck hat geſündet mit abgoͤttereyẽ laße mich dz ich ſye vertilge. do ſagt moy ſes. herr ich bit laß ruẽ deinen zoꝛn das die egyptier nit ſpꝛechen er hat ſie liſtiglich außgefůrt vnůermůgende ine die erden zegeben die er ine verſprochen hat. als nw der herr geſenftigt wardt do ſtyge Moyſes ab tragende mit ime ſteinine tafeln geſchꝛiben mit dem finger gottes. do lieffe im Joſue entgegẽ ſpꝛechẽde. Es iſt ein iamergeſchꝛay des kriegs in den gezeldten.do ſpꝛach moyſes. Ja es iſt eln ſtym der ſingenden. vnd als er ihinzu nehẽt do ſahe er das kalb vnd die rayen vnd wardt zoꝛnig vnnd warff die tafeln hin alſo das ſie zerbꝛachen. vñ moyſes hat nach der ſtraffredt Aaronis vmb auffrichtung des kalbs vnd nach ſeiner entſchuldigung das kalb verprennt. vnnd die kugeln zu puluer Pee e ſtrewet er in ein waſſer vnd gabe es den kindern ifrahel. daſſelb puluer erſchi⸗ in der goͤttereyſchen anbetter. vn gepote den leutten ſwerter mit ine denemen vnnd alle ſchuldige mit dem puluer gezaychente zeertoͤdteu. vil tauſent mann ſind an demſelben tag gefallen. 5 Das grab Ratherine &. Baltatous 2 —— — — ◻ = Das drit alter ls nw moyſes nach dreyen monaten des außgangs auf den peꝛg Synai geſtigen was. vnd daſelbſt. rl.tag T vnd xl.nacht gefaſtet vnd verdient het. das geſetz des herrñ zeempfahen. do gepote im der herrdz er ſolt machẽ von den vnfaulendẽ hoͤltzern ſethim ein archen drithalb elnpogẽ lang vñ andhalb elnpogẽ prait vnd des gleichen hoh. vñ gantz innẽ vñ außen mit allerrainiſtẽ gold bedeckt. vñ darůber ein guldine kron. vñ ein guldeins gebetthewßlin. oð tafeln derſelbẽ prait vñ lenge wie die arch das es die archẽ ʒebedeckẽ genugſam wer. Lĩw wz ein ůberſich auffgerichts fuͤrſcheinends ding ð archẽ als ein decklein das nennet man ein gnadẽ ſarchlein. vñ an ye der ſeittẽ d lennge warn zwen gůld ein rinng durch dʒz gantʒ holtz geende. vñ guldein ſtangen võ ſethim holtz hin durch mit den man die archẽ trůge vnd die jimmer herauß gezogẽ wurdẽ. vñ an beden oͤꝛtern des gnadẽ ſarch leins als in dẽ zweien voͤrdern winckelñ waren zwen guldein cherubin einer ſahe dẽ andern an.mit angeſihten in dz gebetthewſlein gekert die bedecktẽ dz gnadẽ ſarchlein mit zwaiẽ außgepraitẽ vñ aneinanð ruͤrendẽ flugeln. vñ die flůgel ſtrecktẽ ſie auß geineinanð ůber. vnd diſe ding het man in ſancta ſanctoꝛũ. aber in der archẽ lagẽ der gul dein eimer mit dein himel prot.die růt Aarons. vnnd die zwu tafeln der zehen gepott. Geſtalt ð archẽ vñ des gebethewßleins nach Geſtalt ð archẽ nach anzeigung der criſtenlichen lerer anzeigung rabi Salomonis 8 YIY R R S SSSS SDN ———— arthe tqpiaato y⸗ leuumdũ rabi 10,. . D doctdꝛes A leicherweis ſprach der her zu moy ſen wirſtu machẽ einẽ tiſch võ ſethim holtz mit Ruldem plecden Oedeckt 8 auff vier ſtollen oder fůßen. in yedẽ fůß was ein guldeiner 0 5 den 0 feWenian 5 mn 15 der tiſch getragen wardt. Nw was daran ein leſten geringſũmb als an der archen vnnd an die leſten geheftet ein guldine kron vier finger hoh:alſo das der halbteil auff dem tiſch fůrſchine.das die daraufgeſetzte ding nit her oofiehn der ander halbleil hienge vnden herab zu einer zerde auff deſelbe tiſch wardẽ.ri. vngeſenrte prot. vi zu der rechtẽ. vi. zu ð lingkẽ hãd geſetzt. vñ auff yeds ein guldiner becher od kelch mit weyrach gelegt des moꝛgens frů anũ ſabbath legtẽ ſie friſche vnnd warme pꝛot darauff die blibẽ vnbewegt bis an dẽ nachfolgendẽ ſabbath roeñ die võ danne genomẽ wurdẽ ſo aſſen allain die brieſter dieſelbẽ pꝛot.darůb hießẽ ſie die brieſterliche pꝛot. dʒz ſie die bꝛieſter machtẽ · bůchẽ. auff dẽ tiſch. vñ wid douon legtẽ. wiewol ſie das mit hielten:man nenet ſie auch die Piot der fütlegung dañ ſie ward en gelegt vot dem herren zu ewiget gedechtneis ð rij. geſlecht ð kinder irahel. 0 — 2 ——— HIE * fl U——.—— —— 4 ll f lechen bedect, gngen. mit deſ leiſten geheftt ſehtedingthe ſcütte ptot. vizl egt des motgeſs Uffendẽ ſebbalh rlchẽ pꝛot z ſhet ſie ane 5 105 ſtahel l——..N den drey ſto 5 —15 der werlt Blat XXXII Mer herr gepote auch zewerden einẽ leůchter auß allerrainſtem gold gegoßen. des ſchefft oder ſtam VLechterſtock oder fůß angehefftet. vnd eyßnin. vnd gezieret mit guldein roͤꝛn: Kf Mgeſlen vnnd wa ſich die hawbter der roͤꝛn zu einander fůegten do warñ als ʒwen knoͤpff oder kelch in geſtalt einer nuſs vnd auß dem grund des knopfs raichten gepogen plumen herfůr als die lilien. vnd in dem ſelben grund zwiſchẽ den knopff vnd den lilen was ein vmlawffends knoͤpflein. vnd ſo deñ alſo in dem ſcheft oder ſtẽmen funff roͤm in diſe geſtalt ʒu einander gefůegt warn. ſo warñ daſelbſt vier fůgen der yede het als zwen zuſamen gefüegt koͤpf vnd die 0 beyeinander vnd die lilien. Aber der leůchterſtock gienge geſtracks auff in die hoͤhe vñ het vn⸗ 15 len oder fůß. vnd oben ſechs roͤrn auß dem ſtammen. drey auff einer vnd drey auff der andern ſeytẽ gepogen uͤberſich aufraichende bis an die hoͤhe des ſtammen. vnd an dem ſtammẽ vier knoͤpff gleich einer nuſs die ettlich anplden nennen alſo das zwen knoͤpff einer gegen dem andern gelegt ein appfelein machten. Kabi ſa lomon ſchꝛeibt das diſe kuoͤpff lenngelet in die ennge gefoꝛmet vnd alſo geſchickt werñ das ein roꝛ durch mittel des knopfs wer gegangen. vnd die knoͤpflein beyeinander vnd die lilien vnd das appfelein vnnd die plům(als die hebreyſchen ſpꝛechen) ſind im̃ leuůchter zů zierde geſetzt. vnd diſer leüchter W95800 Joſephus ſetzt) auß.lxx. zuſamen geſetzten ſtucken in einem ſtock aufgerichtet. vnnd wie er ymmer gemacht was ſo het er obẽ ſybẽ gleiche 6 8 8 F5 2 7 + + 11 —2 Das orit alter Q 7 haw 9 ůl der lucern was auch warnn i 88 20 00 02n dam 70 dee 0 auß gold da mit man das ole in di das die 555 2Wenf 55 des zachens zu außloͤſchet vñdie G205 40 warnnauch doch die hebꝛe tzen keinen rauch ma ng pꝛauchet. vnd di nnẽ putzen der ib⸗ doch die hebꝛeyſchen ſpꝛechen eine chten. aber alles ſei vnd die gefaß warñ auc 1 gewicht golds ff ech einen zentner gold les ſein gewicht mit ſei varn auch vol w Sem tiſch nit geſtracks Aderſc eins ſolchen groſſen Wncko g 85 ie ſeytlingen. gepirt het. vnnd es was 9 5 ein groß 8 mittemtag gegẽ — AE II Senmdi Candelalni luttiitts Ipe Sfal⸗ EIII ¹ 7 1A4 Sa 10 PI 3 e ÆÆν e 2 u= 77rr——— — 4 4 ———— — ——— — ſlt gtze Wnderl fogrprgken Rehöhſtbn yſſd mnargt lenhd aſſo gl yö dgr Iöhowbto ie Plcohberdiefft 8 Ene der werlt Blat XNVXIII Renhgh er herꝛ gepote auch einen altar der ſer im ſ ende h x der gantzen opffer zemachen von Sethim holtz.derſelb altar was vieregk ch Wo ch(Daeidor lang vnd praitt vnd dꝛeyer hoh vnd 5 wie 1 139755 50 deck. die wend 8355 enpft W fl. huů 5 vnd innen vnd auß en mit erinen plechen bedeckt das ſie mochten gepꝛennet werden.ſein podẽ was erin 0 l 00lbs 910 er archen poden. darauff wardt das fewꝛ gemacht das durch das fenſter an der ſeytten des aufgangs ein⸗ 15 ein geh gelegt ward.in dẽ vier oberñ winckelñ warñ galten vier wider gekrůmbte hoͤrner vnd daran vier kettẽ mit ringẽ ntgg gehenckt. daran hieng ein erines roͤſtlein in geſtalt eins netzs gefoꝛmt bis ʒu dem mittel des aitars hinab ſteygende darauff leget 1090 die ding die ʒu wolgeſmack dem herren verpꝛennet wardẽ. Aber bey dẽ vndern wincklñ warñ Wilr erine ring daran tet man die ſtangen von Sethun holtz mit ere bedecket den altare damit zetragen. 8 „ IIl IIFi 1 n U l. 6 inn * 10 0 II , 74 18 , ö 47817 2 „„)· r e e, 2 18 ſtund auch bey Moyſen ſpꝛechend. das er die heillig en brieſterſchafft ſeinem bꝛuder Aaron gebẽ ſolt mit anzeigung wie die bꝛieſterlich kleidung gemacht ſolten werden. Es warñ vier klaider gemeine allẽ auch den mind ern bꝛieſtern. als ein leynin hembd ein rock von weyß leynin tuch zwifach durchauß ein gůrtlſchier vier finger prait mit hůb ſcher mancherlay geſtalt. vnd ein ha wben in die hoͤhe oben geſpitzt. Darůber beklaidet ſich der hoͤhſt bꝛieſter mit aignen kleidern. Das erſt was ein acinctiſcher rock in deſs vnderm ſamen warnn gloͤcklein vnnd margramoͤppfl eingeweben. Das ander was ſuperhumerale. ein ſchulterkleid. on erml. hinnab bis auff die lennd alſo das es uͤbergegůrtet werden mocht mit manch erlay ʒierheit. Das drit ein zwifachs vieregkets rati onal. vnd darinn.xij.koͤſtlich ſtein. Das vierdt ein gůrtl von fünff farben. Des fünfft ein iacinctiſche hawbẽ auff dem hawbt. ob der von biſſo weyß leynen tuch gemacht. vnnd das ſechſte ein guldeins plech als ein halber mõ de gefoꝛmt.darinn der groß gottes namen Thetragramaton geſchꝛiben ſtund. vnnd darnach geaitſt als ein kron die ůber die ſtirñ von einem ore ʒu dem andern raichet. l5, 8 S ◻ V ——— 2 U — —— 63 redet abermals ʒumoyſen. du ſolt auch machen ein erins gyeßfaß mit ſeinem fůß. das was ʒzwiſchẽ dem tabernackl vnd altar des opffers.darinn mit dem darein ge⸗ goſſen waſſer die bꝛieſter ire hend vnd fuß wuſchen wenn ſie die heilligen kleyder zum opffer anthon vnd in den tabernackl Od YDD VD IISSSSSSdSdddd ð D N RNSN I N . Y S8S I NN 7 9 vnd darauß geen wolten als Aaron vñ ſein ſuͤn gethan hettẽ. I, 66 tragende von dẽ plůt der geopfferten hoſtien fuͤr die ſůnd des volcks. vnd weñ ſie zu dem altar giengen das ſie darauff den, 9 2 wolriechendẽ geſmack opfferten. das was gemacht von den ſpiegeln der weiber die bey dem eingãg des tabernackl wach⸗ ten. dieſelben ſpiegl warñ im vmbkrais der oberñ leyſten her umb geſetzt. darinn ſich die bꝛieſter beſehen mochten ob ſie am̃ angeſicht oder kleide einiche mackel abzewaſchen hetten. I Y Das orit alter 5 er hert gepote auch moyſt einen tab ernackel zemachen in diſer geſtalt der tabernackl was ein haws got ge⸗ 0 weihet. vieregket vnd in die lennge gefoꝛmirt mit dꝛeyen wenden gein mitternacht. mittemtag vñ nidergãg befloſſen. der eingang vom aufgang was frey offen. alſo das der templ ſo die ſuñ aufgieng võ irñ glentzẽ erlejch⸗ tet wurd. ſein lennge was. xxx· elnpogen. die prait.r. die hoͤh. r. An der mittaglichen ſeyten warñ. xx. ſteende tafeln von Sethim holtz.der yede het an der lenge..elnpogẽ. an der dicke vier finger. an der pꝛayte anderhalb elnpogẽ. die fůgten ſich aneinanden vnnd warñ an beden oͤrtern verguldet. vnd Jeſude auff ʒwen ſilberin durchloͤchert pfoſten oder ſtollen geſatzt. Mit derſelben zierde was auch die mitternachilich wannd gemacht. Aber gegen dem nidergang warñ̃ ſechs tafeln allenthalben gleich. vnd in dem mittel des templs gepote der herꝛ zemachen nachð praite einen ſchoͤnen vmbhang angehengkt uͤber vier ſeuln. der het ein 1 deck. nemlich võ felleim mit man⸗ cherlay darein gewebner farb· auch von harinen tuͤcherñ. von geroͤtten fellein. vnnd von iacinctiſchẽ fellein. Die andern ding zaigt das buch des außgangs aigentlicher an. Tabernackl Moyſi 15 RRRNRNR Puna tdema mt Sdcda üma: maw⸗ G PRPRRR N E= due eabule cĩ en enſtraruris f u- ——— FEP..· ———— —————————— —— 3 on alſimes ttomen dei tui ————— 8 Figur der einen ſeyten des tabernackls der tafeln vnd Anöpfoſtonhlb darvef ſie angeheft ſind. 6 6 E 5 D eee of leckeghe Fſelunp 0¹ A0 ſonnthls (5 phie berſtich ckt ehedaß die hcie Rehfcodeſ hdgrdi l fenlopepſen Whlesehkree öhöttgeke Pehpoheſhsdßl weerdes gange hedthcken do he obgiſt enmg eshgtdiey Wgegl 1 * ä Perrrre———————j— 8 — J due tablleim aſtunubſug ——————— ⏑— äR p————— die ſtat des lands achaie wʒ etwan hohberůmbt. vñ ʒu erſt võ einem Vvnnd e Paulus hat die võ Coꝛintho võ anbettũg ð abgoͤtterey ʒu dẽ warñ cri der werlt Erictonius Fenir „HBlat 11f Cadinus— Aini der Konig/ afſiꝛioꝛumſ 6 0 K9 4 1 + & 2 I N W Ab.gade der koͤnig des lands Crete hat e 885 erdacht deſſelben tochter empfieng auß ſůntlicher vermiſchung. von dei ſagt man wñ⸗ derperliche ding. vnd darnach regirt ſein ſun Anidis der machet auch geſetz. vnnd er⸗ dacht die pfluͤgung mit dẽ ochſen. Erictonius der fůrſt der Athemier erfunde zu erſt den gepꝛanch des wagens I. B enir regiret in Thiro vnd Sidone vnd leret den gepꝛauch der buchſtaben vnd HF erdacht die feniriſche oder rote farb damit man machet die hawbtbuchſtaben. (ehind⸗ pawet in Boecia die ſtat die man thebas nẽnet vñ regiret daſſelbſt vñ erfunde die kriechyſchen buchſtaben Alpha Betha Gãma Delta. EB Y Inder diſem Amicto ſtarb Joſue. vnnd er was der. xviij. koͤnig der Aſſirier die Qwa bey den Sycioniern ir. xvi.koͤnig Corate regiret. 01 Lomperes was der xriij koͤnig der aſſirier. vnder dein die hiſtoi Delbore. als Auguſtinus ſetzt beſchriben wirdt. vnd ſich das reich ð kriechẽ geendet hat. Syſiphus genant im lxrr.iar des alters moyſi auff dẽ perg yſchmon gepawet. 115 cerchira darnach ephira genãt darůmb ſchreibt virgilius võ dẽ ephiri⸗ ſchẽ ertze. dañ die võ Coꝛĩtho hettẽ in gieſſung des ertz dẽ preyß dz ſie die alleſchoͤnſtẽ vñ kuͤnſtlichſtẽ erine gefaß machẽ kundẽ. aber da diſe ſtat darnach zerůdet. vnd doch võ Coꝛintho dẽ ſun Gꝛeſtis widerumb aufgerichtet wardt iſt ſie nach ime corinthus ö genãt wordẽ uletſt wardt ſie võ dẽ roͤmern angeʒundt vñ iſt ſeydher nit mer zu kref ten komẽ. vñ ſie wz ein hawbtſtat des lands. Bey dẽ coꝛinthiern hat erſtlich geregirt Athletes ein kriechyſcher man. vñ allerſighafftigſter kempffer. vñ coꝛĩthus wardt vn⸗ der.rij.koͤnigẽ.ijc.xxiij. iar geregirt. vñ darnach durch burgerliche oberkait geordnet. Peloponeſus dʒ land dʒ die lateiniſchen moꝛeã hayſſen wʒ etwan ein ſchirm vnd vor weer des gantzen kriechyſchẽ lands.aber do der tůrckiſch gewalt anfienge europã ze nerdrucken do habẽ die kriechiſchẽ fürſtẽ võ einẽ meer zum andern durch ein enge die„ do bey iſt ein mawe gefürt. vñ damit Peloponeſum võ dẽ andern krieyſchẽ land ab geſůndert. Der heilig apoſtel ſtelichẽ glaubẽ mit vernũft lere vnd wund⸗ Coꝛinthus * werckẽ geʒogẽ.aber yetze iſt layð dieſelb gegẽt gãtʒ dẽ tůrckiſchẽ gewalt vnd erwoꝛffen. 9 3 R IIS 6 S bS N— 59 689890 N i 8 N 8 3 4 8————————⏑ 2, R 89 N W N JX f 8 De N I V R Das drit alter iſe Carmentis was ein tochter Euandri.die erfunde die 8 lateiniſchen buchſtaben. Abed efgheẽ̃. 3 almon der ſun Naaſon iſt gepoꝛn als die Ixx. außleger D ſetzen im. iijm. vijd. xxv.iar der werlt.das iſt vor der ge⸗ purt Eriſti. jm.iiijc.Ixriiij. iar. Diſer was ein hertzog in dem ge ſtecht Juda vnd gieng mit Joſue in das gelobt lannd. vnnd name zu der ee Kaab das gemain weib. 5 N;talus der koͤnig pawet bey dẽ fluſs Tiberis ein ſtat dar 98 inn regiret er.daſelbſthin waꝛdt darnach rom gepawet von demſelben ytalo e. gantz welſch lannd yta lua genant worden. talus der koͤm on diſem Kechab ent/ 7 E ſpꝛung ein gar gaiſtlich M er ſtam̃ der zu diſer zeit ſol ge weſen ſein. vñ er kome her võ yetro des Moyſes freuͤnd vñ ward bekert in dem iůdiſchen glawben. iberias oder Tiberiadis Adie ſtat voꝛ zeitẽ Feñꝛeth A oder Cynaroth genãt ligt bey 5 N zodẽ geſtat des meers zwůſchẽ οσοιοοννννσ 895 dem aufgang vnnd dem mittemtag. auff zwu meyl von Bethulia d rg da Judith den Holofernem ertoͤdtet. Als nw darnach dieſelb ſtat von Herode dem regirer gallilee wider auffgericht wardt: do wardt ſie Tiberio dẽ kaiſer zu eren Tiberiadis genant vnd yetʒzo haiſt fe Viberias. In derſelben ſtat hat Criſtus Matheuz võ zoh zum Linea criſti OSalmon Carmentis RE N B2 apoſtelſtand auffgenomen. Ettwen was daſelbſt ein biſchoff der das gallileyſch meer innen het. Bey diſer b 1 ſind(als man ſagt natůrlich warm pad. In derſelben ſtat endet ſich die gegent decapoleos von irñ. x. fuͤrnẽlichẽ ſtetten alſo genant. In derſelben gegent nit weit von Niberiade iſt der ſee Aſphaltides. der von wegen ſeiner groͤſ ſe vnd des waſſers vnbeweglichkait das todt meer genant wirdt. dañ daſſelb waſſer iſt alſo ſterr vnd zehe von dẽ lettẽ oð leym ð den wind wellñ widerſtrebt das es weder võ dẽ windt wirdt bewegt noch auch einiche ſchif⸗ fung geduldet.ſund er alle todte ding in die tieffe verſencket. vnnd kaynerlay materi leidet. dann die vom liecht er⸗ leůcht wirdt. Tyberias oder Uyberiadis die ſtat II 1 Inkgkoe er 6 Ncl D 066˖ dfeſtemiſt de⸗ 10 ſ f• 10 ſhze iwgeirdel, echelec ſchln ettodtet (äbgte Jolle derdcffſe ſundkepffte wageſſungdes ddes ogſch J cgehet Fff umabſterbeſ Dins der feſlicher owardt g ſhus w der werlt A, blot mb diſe zeit haben die koͤnig in welſchen landen zeregirn angefangen. vñ ires Juuammen offt verwandelt. vnd der 8 was Janus. der pawet einen pal⸗ Aim der elſchẽ laſt der wardt nach im Janiclum genant. vnd er wardt darnach fůr einen groſſen NO Higete got gehalten. vnd wirdt mit ʒwayen angeſichten gepildet. vnd ſein feiertag indem Janus anfang des iars begangen. darůmb das er ein ende des vergangen vñ ein anfangg des kůnftigen iars was. vnd daher iſt der erſt monat von ine Januarius genent. ſunſt nennt man ine auch den zwyſtringen. OOmme. des⸗ der vater Jouis ein konig · der von Creta der ſun Arij des ſuns Ni⸗ Inie. des ſuns Nini. des ſuns Beli. des ſuns nemroths. fieng an zeregtrn ʒu der zeit yſaac vnd wardt darnach durch Jouein ſeinen ſun von dem koͤnigreich außge triben. Als no Janus ſahe das Satůrnus bungerlich oder fridlich lebẽ vñ wein garten pflantzen vnd lerñ wolt do name er ine gůtlich auff vnnd taylet das reich mit im. vnd Saturnus gepar daſelbſt Picum der nach ime regiret. Etliche nennẽ ine Stercucium nach dem myſt dann von ime als einem allererfarnſten agkerman wardt erfunden das mit dem myſt des vihs die egker getůngt ſolten werden. dar⸗ ůmb machtẽ ſie ine nach ſeinẽ.tod einen got des agkers vñ gantzer gluͤckſeligkait. võ den roͤmern wardt die pildnus Saturm entwoꝛffen eins trawrigen angeſichts.. alt mit groẽ hare.in ſeiner lingkẽ hand ein ſicheln vñ in der rechten ein flamſchieſſen der drack. Das trawrig angeſicht bedeutet das er auß ſeinen reich vertribẽ wardt. oder das der anfang des ſterns Saturni trawrige ding bedewtet. Item alt dann 35 63* diſer ſtern iſt der allerkeltiſt in ſeiner wůrckũg. darumb ſind der ſtammpock vñ waſß/ ſerman(die ſaturnus verweiſet/ kalte zaichen. Item mit groem hare. dañ er macht Saturnus reyff vnd ſchnee in den yetzgenanten zaichen. Item ein ſicheln. dañ er hat den agkeꝛ A paw gefunden. oð darůmb das er ein veindt meſchlicher natur iſt auß ſeiner kelte f dann er hielte als Seruus ſetzt) an ſeinem lingken arm ſeine kinder die er mit der ogtdt ſie Ubego de ſathenz vözohu ſicheln ertoͤdtet. Item der tragk bedeutet das er dʒ ende des iars iſt. Er wirt auch het Bey oſſer ſtt. ein vater Jouis genãt.dañ er iſt hoͤher dañ Jupiter. Er het auch ein waſſerfarbig n itñ t fürnẽlchi klayd an. dañ ſein ſtern iſt kaltrer vnd waſſeriger natur Saturmis empfieng auch wegen ſuner gto gern die opfferung ein iungen menſchen in den tod. dañ der teufel erlůſtigt ſich in ð kerr vnd zehe voh vergieſſung des menſchlichen pluts auß grauſamkayt des opfferes. vnd auß dem guch emnicheſſchf neyd des menſchlichen geſlechts. die vom lecht e/ Duno + uno ein tochter Saturni vnd Opis. vnnd ein ſweſter 8 vnd weib des Jupiters iſt zu diſer zeit geweſen vnnd auß hayd niſcher irrung ein koͤnigin der goͤtter. vnnd dar⸗ uͤmb von den hayden ein goͤttin der koͤnigreich reichtuͤmer vnd gemahelſchafft genant woꝛden. vnd wolten das ſie ein verweſerin oder pflegerin der geperenden ſein ſolt. dar⸗. ůmb machten ſie ir einen ſchoͤnen wagen vnd wappẽ dar/ an. vnd ſchriben ir.riiij.fůrtreffenlich wartterin oder pfle⸗ gerun zu. der dañ auch( als ſie ſpꝛechen)zu wartt gegeben Pies Swardt ein pfab. an deſs ſwantz diſe goͤttin als Ouidius 9 ◻ ſetzt) die awgen Argi irs hirten von Mercurio erſlagen an geſetzet het. Diſe Juno empfieng auß dem Jupiter den Vulcanum vñ wardt nach irem abſterben vnder die goͤttin geʒelet. die Samyer pawten ir einẽ edeln tempel. 43 8 9 E K* 555 icus der ſun Saturni was der erſt koͤnig.der von Laurento. vnd ein fürtref fenlicher ſtreyter. vnnd ein tichter kůnftiger ding auß dem geſchꝛay der foͤgel NM vnnd wardt auch vndter die goͤtter gezelet. aunus was der ander kůnig der von Laurento. vnnd er was auch ein got S Iae ihene n die alſo wolten oder maynten. Won den Otbillen 56 5 lle die frawen die weyſſagen.oder kůnftige ding verkinden werden gemai E kriechyſchẽ gezung Sibille genant. derſelben ſind võ den hoh 4 5 gelerten zehen beſchꝛiben. als eine von Perſis.die ander Libicg. die drit Delphica. die vierd Cymeria:die fůnfft Erithrea. die ſechſt Samya. die ſibend Cumana oder Amalthea.die acht Helleſpoutica.die newndt Frigia.die ʒehend Liburtina. 3 Das drit alter Sibilla agrippa ibilla a grippa mit einẽ roſenfarben klaid beklaidet · Snn faſt iung ein hand in dem puſen haltende.als ſich vetwunderende vnd die lingken hand halttende vnd ny⸗ derzaigende auff ein kurtze ſchrifft ſpꝛicht alſo: as vnſichtlich woꝛt wird betaſtet oð angeruͤrt wer den vnd wirdt ainẽ bꝛingẽ als ein wurtzel. es wirdt getrucknet als ein plat. vñ nit wirdt erſcheinẽ ſein hůbſch ⸗/ heit.der mütterlich leib wirdt vmbgeb en werd en. vñ got Lwirdt in ewiger frewd plůen. vnd von den menſchen ge/ ¶tretten.er wirdt geporn werdẽ auß der můtter als got vñ wirdt wandeln als ein ſůnder. ein hayd niſcher mẽſch hat ⸗ geſehen diſe gloꝛi. 8 Ie ibilla libica mit einem gruͤnen plumen krantz geʒirt vñ mit einem erſamẽ mantel beklayd et. auch nit faſt iung ſpꝛicht alſo. 5 0 embt war es kombt der tag vnd der herr wirdt die dicke der finſternus erleůchten. vnd das pand ð ſy⸗⸗/ nagog wirdt geloͤſt werden. vnd die lefftzen der menſchẽ werden auf hoͤren vnd ſehen den koͤnig der legendigẽ. vñ ein iunckfraw wirdt ine halten in dem puſen oder ſchoß. J ein herrin der hayden. vñ er wirdt regirn in ð barmhertz/ N igkait. vñ der leib ſeiner muter wirdt ſein ein wagſchuůſſel yjÿetzlicher menſchen. — Sſ5 delphica voꝛ dẽ tꝛoyaniſchen ſtreit gepoꝛn mit ſwartzm̃ klaid beklaidet. vñ mit aufgepunden zoͤpf A ſaumda fen ein hoꝛn in ð hãd halttẽde vñ iung geſtalt ſꝛicht alſo N in prophet wirdt gepoꝛn werden on vermůſchung willgeun der muter auß ſeiner iunckfrawen. E A billa frigia in rotem klaid mit bloſſen armen eins al V 6 O ten trawrigen adgeſichts mit zerſtrb elten har vnd N mit eynẽ finger auff den rugken zaigende ſpꝛicht alſo. ¶QAuß dem himel wirdt der hoh komen. vnd ſeinen rat Æ 2 Wnt Al in dem himel bekreftigen. vnd ein iunckfraw verkun 0 EA dert in dentalen der 30 0 01 95 1 15 5 Smbn ſamia iung geſtat einer ſchoͤnen pꝛuſt mit einem 8 10 3 9 NNR Yſubtilen ſchlayer bedecket. vnnd die hand zu der pꝛuft haltende ſpucht alſo. WNNN C [l enbt war ein reicher wirdt komen. vnnd von jeiner 0 armẽ gepoꝛn. vñ die thier ð erdẽ werdẽ in anbetẽ vñ ſchꝛeyẽ vñ ſpꝛechẽ. Ir ſollet ine lobẽ ĩ dẽ voꝛhoͤfen ð himel Ein ga OSöu europa.hůbſch.iung.roͤſlets angeſicht mit ey⸗ 0 nẽ aller ſubtiliſtẽ ſchlayer gepũdẽ vnd mit guldenin klaid geziert vñ auff ein kurtze ſchꝛifft zaigende ſpꝛicht alſo 0 erſelb wirdt komen vnd vbergeen die půhel. vñ die verpoꝛgen waſſer des himels oder des bergs olim⸗ pi. Er wirdt in armůt regirn. vnnd in der ſtille heerſchen. vund fl dem leib einer iunckfrawen außgeen. ibilla perſica mit einẽ guldin klaid in einem weiſſen 75 * J ſlayer ſpricht alſo. 0 5„.. 5 8 7 N im̃ war du vnſinnigs thier wird ſt getretten vnnd ð 99 herr in dem vmbkrais der erdẽ gepoꝛn werden vñ die ſchoſs der iunckfrawen wirdt ein heil der heiden vnd ſein fůeſs in der vermůglichkait der menſch ſichtlich woꝛt wirdt betaſtet. KS hab auch ein audere Sibillam(der namen ich nit hab kůnden erfaren)gefunden. die bezeugt võ criſto vñ Lſpricht alſo. Es wirdt entſpꝛiugen ein weib auß dem ſtammen der hebꝛeiſchen mit namen Maria. habende einen geſponſen mit namen l es wirdt entſpꝛingen auß ir on vermiſchung eins mans von dem heiligẽ gaiſt der ſun gottes mit namen Jheſus. vnd ſie wirdt ein iůͤnckfraw vor vnd nach ð gepurt. vnd d auß ir gepoꝛn wirdt ð wirdt warer got vñ warer mẽſch. vñ wirdt das geſetz der inden erfůllen. vnd ſein aigens darʒu fůgẽ vñ ſein reich wirdt bleiben in die werlt vnd ůber ine wirdt komen ein ſtym̃ ſpꝛechẽde.diſer iſt mein geliebter ſun· den ſolt ir hoͤrn. er wirdt die vꝛſtendt der todten. vnd ein ſchneller lauff der lamen vnd kruppel. die taubẽ werdẽ hoͤrn vnd die plinden geſehen vnd die ſtummen reden. vnd von fůnff proten vnd zwayen fiſchen vil tauſent menſchen geſettigt werden er wirdt die wint mit einem wort legen vnd das wuͤttende meer ſtillen. vñ das meet mit fůſſen tretten. vnd auff den waſſern wandern · vnd kranckheit von den menſchen loͤſen. vnd vil ſchmertzen vertreiben. Item ein andere Sibilla berichtrea genant ſpꝛicht alſo. In dem letſten alter wirdt got ged emůtigt. vnnd das goͤtlich geſlecht vermenſcht. vnnd die gotheit der menſcheit zugeſellet. das lamb wirdt in dem hew ligen. vnnd got vnnd menſch mit iunckfrawlicher pfleg erneret werden. vñnd er wirdt im auß den viſchern vnnd verworf⸗ nen der zwoͤlfer zal erwelen. 5 9engeerPt 5 d befefügt vm was/ſt ve ab vnd enhnntte hoegdebe öhhechepeg dephchl, der werlt Blat XXXVI Diſel Troys hat in dardania geregirt vñ Anchiſes Laomedon ð koͤnig Caomedon Troyam g PN. troye wardt erflagẽ N Iriona ſein tochter gefangẽ. vñ in krie ſcher irſal auß chẽ land gefuͤrt. dar ð goͤttin vene⸗ auß ſwer krieg vnd re gepoꝛñ den · erſchroͤckẽliche ůbel eneam der in⸗ entſpꝛangen. 8 Swelſchen lan⸗ den regiret. — roya iſt ein gegent der klainern aſie vnd darinn Nlion die ſtat geweſen. doch wüdt zezeiten troya fuͤr die ſtat genomen. vnd als Homerus ſetzt ſo iſt troya vnder allen ſtetten vnder der ſunnen vnd dem geſtirntẽ himel gelegẽ die allerberůmbtſt geweſen.aber ytzo iſt die groß troyal die ettwen der gantzen aſie ein hawbtſtat was) alſo außgeleſcht das kaum ein fußſtapff von ir erſcheint.dañ yetzo iſt(als Guidius vnd Virgilius ſchreiben) da⸗ ſelbſt egker vnd feld da etwen troya was alſo iſt ſie außgeprennt vnd ʒerrůdet. alſo enden ſch meſchliche ding ¶ Eins koͤnigs ſun Troys genant kome n ſeinen alten tagen. in dem.xl iar des richters Aioth in dardaniam vnd pawet troyam. der was ein ſtreytper vnd kriegs erfarner man alſo das er das koͤnigreich erweitert. vnd dieſelbẽ gegent die voꝛmals dardania hieß nach ſeinem namen troyam nennet. dañ einer Dardanius genant kome in das and phꝛigiam. das hieß er dardaniam. derſelb dardanius gepare den obgenanten Troys. der in gerechtigkayt vnd guͤtigkait ein loͤblich man was: vnd zu gedechtnus ſeins namens troyam nach ime nennet. derſelb het zwen ſůne. als Jlum vnd Aſtiracum der erſt vnd elter regiret troyam vnd nennet die nach ime. Nium laomedon. des No ſun gepar Priamum.der hat troyam nach irer erſten ʒerſtoͤꝛung widerbracht vnd gezirt. vnd dieſelben ſtatt großgemacht vnd die zynnen vnd voꝛwerck 15 Pete mit einer faſthohen mawr aufgepawet. vnnd wol befeſtigt. vnnd ein groſſe menig der ritterſchaft beſtellt auff das ſie( Wieuoꝛ zu den zeyten Laomedontis ge⸗ ſehen was)nit vertrůcket wurd. Item er zymmert alda ein koͤnigliche ſtat vnd weihet die ſaul vnnd den temdel iouis. vnd enmitteu durch die ſtat lieffe der fluſs Tanthus vnnd Simois der fluſs auß da dem troyaniſchen peꝛg entſprĩgẽde bey troya hin. ð ſich ſo er ſchier zu dẽ meer kombt dẽ voꝛgenãtẽ fluſs xantho veꝛmuſchet. vñ bey dẽ Sygeyſchẽ perg in dʒ meer ſteygt. w gepar pꝛiamus auß hecubea ſeinẽ weib diſe kind hectoꝛẽ dẽ erſtgepoꝛnẽ alexãdꝛũ.deiphebũ. helenũ. ftosti h hã. caſſandꝛã polixenã. darnach wardt geſtrittẽ wider die troyaner ¶ Troya 5 70 N 5 75 KU PIIeneſhs Das drit alter — durch die kriechen. k. iar vnd. vi monat. In dẽ er⸗ ſten iar Eſebon des richters iſtahel. vnd diſs wz (als die poeten ſchreiben) die vꝛſach. als alexrander (dẽ man auch Paris nennt) eins mais in einẽ wald iagen gienge het ime Mercurius in dẽ ſlaff die goͤt tin Junonem Venerem vnd Mineruam zu gefu ⸗ ret zwiſchen ine von irer geſtalt zeurteiln do het ime venus verhayſſen das ſie ime ſo er ſie die ſchoͤ nern ſchetzet die ſchoͤnſten in kriechyſchem land zu einem weib geben wolt alſo het Paris die goͤttin Venerẽ auff ir verhayſſen die ſchoͤnſten geurtailt. vnd darnach Helenaz des konigs Menelay weib hingefůrt. diſs wer den Troyanern zu letſter zer⸗ ſtoͤrung vnd vertilgung gelangt. Diſen zehemari⸗ gen krieg haben Dares. Frigius vnd Dictes cre⸗ kenſis die in der nyderlag der troyaner gegenwur tig 57 vnd ine alle ſtet namẽ vnd geſchicht⸗ ten bekant ſind alſo lawter angezaigt vnd beſchꝛi bẽ das zu erkundigũg der troyaniſchẽ ding nichts kůrtzers clerres noch vernemlichers gefunde wer den moͤcht. vñ diſe ſtatt wardt gefangẽ in dẽ drit⸗ ten iar Labdon des richters iſtahel. iijc.rxx. iar ee dañ rom gepawet wardt. diſs ſchꝛeibt anthonius Ocoe ſpꝛicht.uijc. xxx.iar ee dann RKom ge⸗ pawt wardt ſey von wegen der hinfůrung Helene ein geſwoꝛne puͤntnus der kriechen vnnnd ein verſamlung tawſent ſehiff beſchehen vnd dae nach die ſtat troya..iar belegert woꝛden. Nu Fri gius dares(der diſe hiſtoꝛien beſchꝛibẽ hat) ſpꝛicht das deꝛ fürſten oder heerfůrer der kriechyſchen wi der troyã ſeien geweſen. xlvij. die haben mit ine dargefüͤrt tawſent ijc. vnd.ij ſchiff. Aber Priamo dem konig troye komen zuhilff.xrriij.fůrſten oder heerfůrer. vnd diſs iſt die ſumma oder ein kurtzer gußzug auß der troyaniſchen hiſtoꝛi. die der voꝛge nant dares beſchꝛiben. vnd Coꝛnelius auß kriech⸗ iſchẽ gezůnge zů latein gepꝛacht hat¶ Als Caſtor vnd Pollux hoͤreten das die ſchoͤn helena dz weib Menelai des bꝛuders agamenonis durch den Pa ris hingefůrt woꝛden 1080 fehe ſie in einſ ſc 1 vVnd volgten ir nach. vnd do ſie in der innſeln Le bos von dem geſtat lenndeten. erhub ſich ein groſ ſe Wef gte das ſie nit meer erſchinen. do ſuchten die auß Leßbos ſie bis gein troya. vnd als ſy ſie nit funden do glawbten ſie das ſie vntoͤd lich goͤtter worden werẽ. Nw komen bey troya ð kriechyſchẽ herfůͤrer.xlvij zeſammẽ mit tauſent.ije. vnd.ij. ſchiffen. alſo wardẽ erſtlich Diomedes vñ Vlixes ʒu Priamo geſendet mit befelhe zebegeren vmb den begangen freuel vnd gewaltſame wi⸗ legung wandel vnd abtrag zethun deſs widerte ſich die troyaner daruᷣmb ethub ſich der krieg zwi ſchen ine. vnnd Hector der ſün Priami erſlug in dẽ erſten ſtreit Proteſilaum· In dem andern ſtryet het er Patroclum vnnd Winonẽ vnd aiacẽ thela⸗ moniũ erſlagen wo er ine nit ſeines pluts erkãt het dañ er wʒ gepoꝛn von 0 der ſweſter Priami alſo ward der krieg erſtli kriechiſchẽ angeſtelt ¶ In dem drittẽ ſtreyt erſing Hectoꝛ dẽ Boechẽ archilocũ vnnd prothenoꝛẽ die heerfůrer. ¶ In dẽ.üij.ſtreit durſtach alexãder die huͤff menelay mit einẽ pfeyl. ¶ In dem. v. ſtreyt er flug hector ſiben garſtarck heelfürer. vnd Eneas zwen. vnd achilles vier. vnd Diomedes zwen. 6 Indẽ. vi ſtreit ward xrx.tag aneinander gefo⸗ ich.ij. iar auff begerung d chtẽ.do begertẽ die kriechiſchen den andern anſtal auff drey iar. ¶ Mach außgãg derſelbẽ fieng ſich ð ſtreyt wið an vñ hector erfluge in ð erſtẽ ſpitʒ iij. ſtarck heerfůrer. Achilles auf ð kriechẽ ſeittẽ erſlug zwẽ auß dẽ troyaniſchẽ ſie ſtrittẽ. xxx.tag do bege⸗ ret Priamus dẽ dꝛittẽ anſtal auff. vi monad. Item agamenon auff ð kriechyſchẽ ſeyttẽ begeret dẽ vier dẽ anſtal auff. xxx. tag.¶ In dẽ ix. ſtreyt wolt an dronica des hectors weib dẽſelbẽ hectoꝛ behalten bañ ſie het in dẽ ſlaff geſehẽ das im nit nůtʒ wer in dẽ ſtreyt zezihẽ. aber do hector it nit volgen wolt do leget ſie ime antianacẽ ir beder ſun zů ſeinẽ fůſ⸗ ſen doch kundt ſie ine damit auch nit behaltẽ. ſunð hector zohe hinauß in dẽ ſtreyt vñ erſlug drey die ſterckſtẽ heerfůrer. vnd verwũdet zwen vnd ech dẽ achille. võ dẽ wardt er zuletſt erſlagẽ.die kriech iſchen begertẽ den. v. anſtal auff drew monad. ¶ Nach dẽ.x. ſtreyt begertẽ die kriechyſchẽ aber dẽ ſechſtẽ anſtal auff ein iar. ¶ In dẽ.ri.ſtreyt wardt Palamides der durch ein auffrur zu konig woꝛdẽ Wz erſlagẽ. ¶ In dẽ.rij.ſtreyt hat Troilus vil auß dẽ kriechẽ erſlagẽ. ¶ In dẽ.xiij. ſtreyt habẽ ſie ſibẽ tag aneinander gefochtẽ.do hegeret agamenon dẽ ſibendẽ anſtal auff. xxx.tag·¶ ¶In dem. xviij. ſtreyt verwundet der Troylus den achilles vnd ſie ſtrit tẽ ſibẽ tag aneinand er. ¶ In dẽ.xix. ſtreyt fiel Uroy lus võ pferde vnd wardt võ achille erſlageg[ In dẽ. xx.ſtreyt fiel Mennõ ð heerfůrer auß perſia. do begeret Priamus den..anſtal auff. xxx.tag. ¶ In dẽꝛxxi. ſtreit erſlug der alexander dẽ achillẽ in dem templ appollinis dahin er ine in ein geſprech gefoꝛ dert het in einẽ ſchein einẽ vertrag oder einigkait ze machen daruͤmb begertẽ die kriechyſchẽ den.xi.an⸗ ſtal. ¶ In dẽ.xrij. ſtreyt hat alexander dẽ aiacẽ ver wundet vnd der verwũdt dẽ alexandꝛũ ʒu tod ge ſlagẽ vnd iſt võ dð wundẽ alßpald auch geſtoꝛbẽ. In dẽ. xriij. vñ. xriiij. ſtreyte hat Pãthaſillea die konigin ð amazoniſchen weiber. dẽ neoptholemũ achillis ſun menlich verwũd et. aber ſie wardt daꝛ nach võ ime erſlagẽ. uletſt ſpꝛachẽ anthenoꝛ.poli damas vñ eneas ʒu pꝛiamo dz er frid machẽ ſoltt. do er dz nit thun wolt do verrieten vnd ůbergabẽ ſie die ſtatt. ¶Ils um troya gefangen wz do taylet agame⸗ non alle hab vnnd gutter ð troyaner gleich auß. vnd alſo hat der ſtrezt wider troyã gewerdt zehen iar. acht monat kij.tag. vnd auß den kriech⸗ iſchen ſind(als Dares frigius ſetzt) achtmal hun⸗ dert vnd ſibentzig tauſent. vnd auß den troyanern ſechßmalhundert ſechßund ſibentzig tauſet men⸗ ſchen tod bliben bis auff übergebung ð ſtat. aber nach irer uͤbergebung vnd veꝛretterey ſind auß dẽ troyanern zwaymalhundert ſechhund ſibebig tau ſent menſchen erſlagen woꝛden. Bneas iſt mit.xxij ſchiffen vnd Alexander mit ine in kriechen land ge zogen. dem volgten auß den troyanern dreytan⸗ ſent vierhund ert menſchen nach. So volgtẽ nach Anthenoꝛi zway tauſent fünff hundert. vnd Ethe laus mit Caſſandra vnd Andronica vnd Heccuba des priami weib zohẽ mit tauſent vñ fůnff hũdert menſchen gein Crinnſium. So ſpꝛicht Homerus. das Menelaus vnd helena ſein weib nach der ge⸗ fencknus troye zu dem koͤnig egyptier land Thecn res oder Polipus genant gezogen ſey. )8t Trolus viq ſtreſthubiſeſt geret ggamegondi Indem frjſſeg achlles pndfeff ltffegtfel dch zchlleerſlageg ſüret auß pefſg dy auffrrtag.(If degchillẽ in den en geſprech gefh. ag oder einigkat z echyſchẽ den figh/ rander dẽ gagcẽ ye lerandĩ zutodg ald auch geſtabẽ t Pathaſle 0 de neoptholenſ aber ſte wardtdg chĩ gnthenehpet fud mchẽſolt fgen vnd ubethhhe do tylet haßt 0 uen glac ſyoyñ gewet waßden kllech⸗ Fechemelhun, U der werlt Wlat XXXVII OEe0 aniſch krieg iſt(als Euſebius ſagt)im erſtẽ iar Eſebon des richters iſrahel entſtanden. In der ſelben zeit ha en die hernachgeſchꝛiben gereiſchnet. dañ Uroyal die der Ilon Troys des koͤnigs ð troyer ſun faſtweyt auffrichtet was nůr tauſeñt vnnd 1 0 ſchꝛit vom̃ meer gelegen. da dann auch noturft vñ uberflüͤſſigkeit aller ding voꝛhanden was. vnnd als Eroya ein zeheniarige belegerũg der kriechen erliden het do wardt 5 von ine abgetilgt. J40 K ercules ercules mit Jaſone hat Tro⸗ Helena N elena w pan500 pald võ Pꝛia ⸗ N„ I Waencla, mo herwider gepawt wardt) ver⸗ Weddes loͤnigs ee⸗ Mweib vñ waꝛdt wůſtet. vnnd den olimpiadiſchen kampff aufgeſetzt. vnd vil krieg ge⸗ 0 vvõ paude dẽ ſun uͤbet. vnd ſol( als ſie ſagen) zwolff ÄE pꝛiami 5 treffenlich vnd vnmenſchlich that vã gein troyã ge begangen haben. Pn der en ſun Pꝛia Aιν‚σεεεατν mi auß hecuba ſeinem weib(s was ein man vngleichlicher ſtercke A yvj geſtꝛẽgigkeit. vũ darũb võ wegẽ des Aergroßhen glãtzs ſeiner ritterſchafft bey dẽ troyanern in groſſer achtũg gehalten. dañ er hat mit ſeiner vngleuplichen klůg⸗ färt vñ darumb ð troianiſch kꝛieg fuͤrgenomé vnd Wunach der zerſtoͤ⸗ rũg troye waꝛdt helena dem me⸗ nelao võ dẽ krie chẽ wider gean heit vñ ſtercke. nit allein ſein eltern ſunder 8 07008 ſty auch ſein vaterland in adel. ere vnd glori ge froͤlich mit ir erhebt vnd ſcheinper gemacht. Diſer hat in ein ſchiff ĩ wil auß Andromacha ſeinem weib vil ſün gef leanheyms zefa⸗ Binte l einer hieß Franco. von demlals N r⸗ aber auß ver⸗ PVincẽcius hiſtoꝛialis burgundus ſpꝛicht) 6 W N hinderung des W die frantzoſen vꝛſpꝛung haben gehabt.. 6 meers vngeſtuͤ⸗ 46 migkeit komẽ ſie een egypten zu dẽ koͤnig Polibũ. darnach ʒohẽ ſie acht iar irrede ůmd vñd kome zů letſt wið anheyms. N 0 aris dẽ man auch alexãder neñt iſt des hectoꝛs bꝛůder auß pꝛamo vnd hecuba gepoꝛn. der wardt in geſtalt einer potſchaft mit.xx. ſchiffen in kriechen lannd ge ſendet. vñ von menelao zu herb erg genomẽ. vnd als er das weib des koͤnigs Mene⸗ lay erſehen het do hat er ſie in abweſen irs mans mit allẽ koniglichen ſchetze hingeno⸗ men vnnd gein troyam gefůrt. auß welcher entfürung ein zeheniariger krieg von den kriechen wider die troyaner fůrgenomen darinn auch paris nach vi ritterlich began⸗ 1 guer that võ pirꝛho dem ſun Achillis erſlagen wardt. A amenon was des koͤnigs menelai bꝛůder vñ ein hawbtman des gamzẽ kriechi N ſchen heers wider troiam. die doch zeletſt verretterlich vnd ſchẽtlich ůbergege⸗ ben wardt. vnd er was Atrei des koͤnigs ſun. vnd von allem heer zu einẽ gepietter ge oꝛdnet. der zohe hin in den krieg vnd verließe Clitemeſtram ſein weib. auß der er vil kinder gepoꝛn het. vnnd geduldet vil arbeit vnnd widerwillens der fürſtẽ bey troya vnd ward auch darumb abgeſetzt. vnd an ſein ſtat Palamedes geoꝛdnet. do ine aber Vlixres erſlagen het do name er dẽ gewalt mit groͤßern ern widerũb an. do nw troya gewũnẽ vñ zeſtoͤꝛet wz. vñ er mit großẽ kriegs rawb vñ mit caſſandra ð tochrer pꝛia mi widerůmb anhayms wolt ſtyge er in die ſchiff aber auß verhinderũg des meers Turess vngewitters zohe er ſchier ein iar irr. Franco Diſe zwen Turcus vnd Franco fluhen von troya vnd ch aber lanng darnach. ¹ machten ywey koͤnigrei ranco was hectoꝛis ſun vnd pꝛiami enicklein von dẽ Hbee⸗ namẽ der frantzoſen herkomt der wardt võ tro⸗ 6 — Ja veriagt. vnd als er voꝛ das gantz aſiam durchſchwaift νναοοαοmnfοfu, het do kome er zn letſt an die geſtat der thonaw alsſer ſich aldo ettuche deit enthalten het do ſuchet er ein võ gemei ner Cheſchef ð mſechẽ abgefůnderte ſtat vñ kome an dẽ fluſs thanai vñ meotitiſchen ſee. daſelbſt pawet er die S ü riam. 8 was ein ſim Troili des ſuns bes koͤnigs Priami.der wolt das man daſ volck das von ime her kome Anach ime turckos nennen ſolt ettlich ſpꝛechen ir vrſprung ſey auß der gegent Scithia. An 3 28— Das drit alter Innca der 51 hinees ð ſun Eleazari. do die kinder iſtahel mit ¶IYinea ber kichter 5 5 Blchoff, 1335 madianitiſchẽ weybern geunkewſchet. vñß Ba0 3 ieee tre abgoͤtter angebettet hetten. daruͤmb ð herꝛ het ge⸗/· ¶ potten die.xij fuͤrſten ð geſlecht zeerhencken. do ſchlu⸗ ge derſelb phinees der brieſter gottes einen auß den kind ern iſrahel vnkeůſchẽdẽ mit einer madia niterin zu tod. vnnd verſoͤnet damit den zoꝛn des herren. vñ võ diſs ůbels wegen ſind auß iſrahel gefallen. rruijn. Neaboꝛa was ein pꝛophetin vnd richterin iſrahel vnder der geſlagen ward Jabin d koͤnig chana⸗ an. vnd ð fuͤrſt des heers Syſare. der võ eine wagẽ ſprang vnd in eins weibs haws flohe. vñ võ getrãck der milch alſo beſwert wardt dz er entſchlieſſe vñ võ ¶dẽſelbẽ weib mit einẽ nagel duꝛch ſeinẽ ſchlaff geſlagẽ vnnd mit einem hamer auff die erden geheftet. vnnd alſo ertoͤdtet wardt. Dieſelb Delboꝛa machet auch⸗ ein geſang zu danckſagung vmb den ſyge irs volcks. u edeon der vierd richter richtet iſtahel. xl.iar: vñ 4. ſchlůg vier koͤnig.nemlich Oreb. Feb. Sebee vñ ¶ Saimanam. vnd alſo wardt gedemůtigt madian in ¶ der hennd die kind er iſrahel. vij. iar gegeben warden von irer voꝛgeuͤbten boßheit wegen. dañ als gedeon —— ————— RRN den waßtz rainigt do erſchine ime ð engel mit verkůn⸗ ] dung das die erledigung durch ine beſchehen ſolt. vñ Abimelech ꝛ zeichen kuͤnftiger ůᷣberwindung warden durch dẽ„„ engel die fleiſchpꝛůe vnd vngeſewrte prot Gedeonis ¶auft dẽ felſen angezůnd et vñ verzeret. vñ dz fellein ge dödeonis mit himliſchẽ taw auff truckner erdẽ. vnd hin⸗ 5003 oder Buuz; wideruͤmb die erden neben de truckẽ fellein erfeuͤchtet ER der fůnft richter der indẽ ein naturlich * enneen. X er vñ doch vneelicher fun gedeonis hat dẽ man ⸗ nen ſichen geratẽ ſein. lxx. eelich bꝛuder gedeonis ſüůne N zeertoͤdten das er allein regirte. das ſie dañ teten vnnd N ſie alle auſt einẽ ſtain entha wbteten außgenomen Ih[]ß⸗„· athan den kleinſten der verboꝛgẽ wardt. darũb ließe der herꝛ den Abimelech eins boͤſen todts ſterben. der dẽ ſichionitern ein gleichnus oder beyſpil ſaget võ dẽ hoͤltzern die do ʒu dẽ weinrebẽ vnd feygenpawm vñ oͤlpawm vnd zu letſt zu dem hagendoꝛn oð doꝛnhegk giengen das ſie ine die zu einem konig machten. Aber 6 als Abinalech darnach mit dẽ ſichionitern zu auftůr 125¹ vnd zwittracht kome vnd den thurn ſichen anzůndet vnd tauſent menſchen darinn verderbet. vnd zu letſt 35 die ſtat thebes belegert vnd ſtuͤrmet.do wardt er võ einem weib mit einem ſtuck ſteins ab der mawꝛin ſein hawbt gewoꝛffen alſo das er nid erfiel vñ einen wep pner antu et ine zeertoͤdten. das man nicht ſprechen ſolt das er von einem weib vmbracht wer. vnnd der włweppner tet als Abimalech begeret het. NI SSEEEEEE „hola vondẽ geſlecht yſachar richtet iſrahel xr⸗ Aij iar. vñ het xrx.ſün auff eſeln ſitzende die waꝛn K furſten ůber.xrr. ſtet. den hat er weiber G90hret leeh deſelbẽ ſůndetẽ die iſrahelitiſchẽ wið de herrñ. darũ wardẽ ſie võ dẽ amonitern vñ madianitern vilfeltig loh gepeinigt zu letſt ſtarb er vñ ward in ſanir begraben. — 2 75 755 2 89 W 2 y Air auß dẽ geſlecht manaſſe ð. vij richter iſtahel het.rxx.frum̃ ſůn. vnd zu flůr nach dẽ die zeit in ð ſtil vñ frid gůt hingegãgẽ ſind. ſo erſcheint darauß dʒ in dẽ tagẽ diſer ʒwaier richter die kinder iſrahel dem herrñ angehangẽ. vnd ſich daꝛumb alle ding gluͤklich begeben haben. vnnd do er diſs ambt der wirdigkeit. xx iar getragen het do ſtarb er alſo alt. ʒ u der ʒeit diſer zwaier richter Thola vnnd yair iſt iſtahel dem herrñ angehangen daruͤmb ſind auch dieſelbẽ zeit glaͤckſalig vñ gerwig geweſt. Aber nach irem tod hat ſich der hebꝛeyſchẽ ſach ʒu einẽ vnerſamẽ lebẽ vñ zu verachtung gottes vnd des geſetzs gekert. darumb haben die paleſtiner ir lannd mit groſſem heer verwůſtet. ſy ð bneſter it võ dẽ ſamẽ aarois durch die lniẽ Eleazari geweſen vñ nach ſeinẽ abſterbẽ dʒ biſthũb auf gottes willẽ an die liniẽ võ ythamar.c. xx. iar gegãgẽ vñ heli ð erſt hoͤhſt bꝛieſter võ ythamar ð letſt geweſt ſten uͤber. xrx.ſtet geſetzt. vnnd ſcgdie lsſulldet mals en we ſheſchwůme u flkoͤhſenw ghedoſctze fllg vntde oochvölmtkerng ſleſcgeftterd Möch vlenden, Hneen vfd fiepgewaltgegt ſqhfferchtet h fhergewelkk, pgewöltdeßgt ſtoſeißhelhwi chabdes be ffffenpnto and S20 Olnglſge Nt b0 ossſte ee Soſend⸗ derWerlt Blat XXNVII 3„„ Die berumbten innſeln des meers das durch das erdreich lawft. S ardinis iſt ein inuſeln des meers das auß dem großen wenndel meer emnitten durch das ertreich lawft vñ von Sardo herculis ſi un alſo genant. dañ derſelb Sardus zohe mit vnzellicher menige auß Libia deſland VvVnd beküuͤmmert in dem tyreniſchen meer die innſeln Sardime. die die kriechen Jcus nenten. vnd hieß dieſelben in ſeln nach ime Sardiniam Diſe innſel iſt.lxxxxvitj.meyl prait. vnd.ijc.rr. meyl lanng. Ettlich ſagẽ ir vmb ais ſey iij n achteil einer meyl. Diſe innſel hat vil rawhe ſcharpffe vnd vnſtille oͤꝛter. vnd an andern ůbꝛigen enden iſt ſie an allen dingen ſelig vnd fruchtper zuuoꝛan an waytz. vihe vnd wayd. da wirdt kein wolff gepoꝛn noch eimeh ſtang gifunden aber ſie iſt zu ſumer ʒeit allermaiſt an fruchtpern enden vol ſeůchens vnd kranckheit vnd hat in it vil ſtet. vnder den iſt Calaris die fůrnemſt. do ein große viſchung der corallen gefunden wirdt die auch lannge ʒzeit mit dem heiligthum des ſeligſten vaters Auguſtin 1 50 geweſt iſt. In diſer inſeln waꝛden voꝛ alten ʒei⸗ ten wyder gepoꝛn die trugen gayßein loͤck oder zotten fůr woll. die hießen ſie muſimones. Die inwoner derſelben innſeln bewartten vnd wappenten 5 mit den fellem derſelben wider gleich als mit einem antzer oder pꝛuſt⸗ harniſch. Die inwoner diſer innſeln hießen voꝛmals Jolenſes. vnd man ſagt das Jolen(die Herculis bulſchafft was) den obgenanten Sardum vnd etwienuil and er herculis ſtine dahin gefüert vnd bey den inlenndern gewo net hab. von den ſie darnach ſardinienſer genant woꝛden ſeyen. Item Peni die anß affrica daſelbſthin komen) haben darnach die wirdigkeit diſs reichs erobert. dieſelben vnderſtunden ſich wider die teůtſchen krieg zefůren aber ſie warden von ine gantz außgetilgt. Die roͤmer haben ſich der heerſchung diſer inſeln lãg zeit gepꝛaucht vñ als ſie nw darnach vilwiderwertigkeit. anſtoͤß. abbꝛuch vnd niderlag von den arbariſchen. pyſamern vnnd ge nyeſern erliden het iſt ſie zu letſt in der arrogomer hannd vnnd gewalt komen. (Oleeſcn die innſeln des obgenanten meers iſt zu erſt von Cirino des obgemelten Sardi bꝛuder vnd Hercu⸗ lis ſun(der auß Libia daſelbſthin kam) beſetzt. vnnd nach ime Cirinum genent woꝛden. Als aber darnach eins mals ein weib Coꝛſica genant in dem land Liguria iren ſtyer waydnet do ließ ſich der ſtyer in das meer vnd uberſchwũme in diſe inſeln. das weib ſchiffet( vnwiſſend irer eltern) dem ſtyer ůͤber meer nach vnd kome in diſe inſeln. do ſie nw irn ſtyer aůff ſo fruchperer wayd gefunden. vnd ab der ſchonheit diſer inſeln einen luſt entpfan Hen het do ſetzet ſie ufůr doſelbſt zewonen. vnd nennet die inſeln Coꝛſicam nach irem namen. Diſe innſel iſt.c. lx. mey lang. vnnd.xr. meyl pꝛait. vnd ir vmbkrais.iij.ijc. achtteil einer meyl weit. vnd ligt in dem liguſtiſchẽ meer doch võ mitternacht dem tuſcianiſchen neher. Zwiſchen diſer vnd der innſeln Sardiniam ſind.rr. meyl. Aber pli nius ſetzt nit mer dañ. viiij. meyl. Diſe innſel ward zu denʒeiten Strabonis(als er ſchreibt boͤßiich gepawet vñ was an vil enden alſo vnwegſam vnd vnwanderlich das die.die in den gepirgen der inſeln woneten ſich ð moͤr derey nereten vnd in grauſamkeit die wilden frayſſamẽthier uͤbertraffen. Als nw die roͤmer diſe inſeln darnach in irn gewalt gepracht vnd an vil enden faſt fruchtper vnd waydreich geſpůrt haben do hab en ſie vil ſtett dar⸗ inn aufgerichtet. yetzo ſind darinn ſechs nit vnedell ſtet.diſe innſel iſt zu den ʒeiten des groſſen kaiſer Rarls in der genueſer gewalt komen. aber darnach den iſaniern/ dieweil irſachen in gůtem weſen ſtůnd)ettlich ʒeit gehor⸗ ſam geweſt deßgleichen auch bey weylen der roͤmiſchen kirchen. als aber ʒu letſt die Piſanier nidergelegen ſind⸗ iſt diſe innſeln widerůmb in der Genueſer gewalt gebracht woꝛden vnnd noch bißher bliben. Diſe innſel gepirt auſſerhalb des beſten weins auch ſunſt die allerſuſſiſten frucht. vnd iſt reich vnd uͤb erfluͤſſig an ochßen. gayßen ſchaffen vnnd anderm vihe. vnnd bringt vnder andern die allerfraydigſten hundt, N reta iſt auch ein innſeln des obgemelten meers darinn Cres oder Hrion Demogoꝛgonis ſun als erſter ko⸗ Q nig( nach ſag Euſebij)geregirt. vnnd die innſel nach ime Cretam genent hat. Erſtlich ward ſie genennt Ae rea( dz iſt.ſouil als lůftig) von der gůtmeſſigkeit irs lufts wom̃ himel. darnach nennten ſie die kriechen neſondas iſt) die ſeligen innſel. Ettlich ander ſagen ſie hab iren namen von Creta der tochter Heſperiadis empẽ fangen. So ſind andere die ſpꝛechen ſie werdt alſo genant von irem lettigen gůten erdpoden. das dañ das Woꝛt cretã bedett. Diſe innſeln iſt ſzo den Venedigern vnderwoꝛffen. vnnd etwen ein zugehoͤung des e fürſtenthinnbs geweſt. vnnd garſſcheinlich gelegen. dañ ſie ſcheint uͤber iglichs meer. Ettwen iſt ſie(als yſido⸗ rus ſchꝛeibt) mit hundert treffenlichẽ ſteten geziert geweſt. Jtem die inwoner derſelben innſel haben die ſtat gno ſum vnd Cybelis der goͤtter můter tempel darinn gepawen. Fie iſt auch die erſt die mit der ſchiffung vnnd dem geſchoßs ſchickerlich geweſt iſt. Die lere der Muſica hat ſich darinn angefangen. Da werden weder ſlãgẽ noch eniche andere ſchedliche thier. noch auch einich nachtewln gefũdẽ. wa aber einich nachtewln alda gefũdẽ wirdt o ſtirbt ſie pald Diſe innſel ligt nit ver võ Peloponeſſẽ o. oð Archadia(vñ als man ſagt) enmitten in der werlt vñ 6 von mitternacht das egeyſch meer. vom̃ nidergang das Joniſch oder Nyrteyſch meer. die bede in europam gehoͤꝛen. aber vom aufgang hat ſie das Icareyſch vnnd das egiptiſch meer. die dann bede in Aſiam raichen vnd dannoch wirdt ſie auch von mittemtag vnnd dem nidergang mit dem Affricaniſchen meer befloßen. Das orit alter Sicano ſeinẽ bꝛuder ʒeregirn angefangen vñ dieſelbẽ inſeln ſiciliã nach ime genennt hat. Erſtlich hat ſie Ti macria. vnd darnach von Sicanio Sicania geheißen. vnd iſt etwẽ ein teyl welſcher land geweſt. aber yetzo au einem erdpidem(als Plinius ſetzt) mit ettlichen darʒwiſchen komenden vnd on růe wellenden waſſern von wel⸗ ſchem lannd abgeſündert:ſie iſt dreyegket vnd hat in den wincklñ drey gegenberg.der ein iſt Pachinus.der andeꝛ Paem der drit Lylibeus genant. der erſt ſtreckt ſich gein mittem tag.der ander gein mitternacht von welſchem land nit verrer dañ tauſent. vẽ. ſchrit der drit 1805 in Libiam gein dem nidergang. vnd ſiht faſt in Carthaginem vnnd iſt von dem affricaniſchen geſtat nit verrer dañ hundert zweyntzi tülſent chrit gelegen. Die altẽ roͤmer ha ben diſe inſel einẽ ſtadel oder auch in allen dingẽ uͤber andere gegẽt welſcher land geachtet vnd gehaltẽ iſt. nemlich in getrayd. ſafftan. honig. vnd nit allein vil anderñ frůchtẽ ſunder auch an vihe. fellẽ wol len vnnd keſen ⁊ẽ. icilia iſt ein innſel des bemelten meers. da dann Siculus des Neptuni ſun der in dieſelb en innſel kome nach iprus die innſeln iſt von Cethin der der drit ſun Janan vnd Japhets enicklein was) Cetina genant geweſt OdlSgn derſelb Cethin hat diſe innſeln zu erſt inngehabt. Diſe iſt vnder andern innſeln die berůmbtſt. dann ſie iſt auch an allen dingen habhaftig vnd uͤberfluůſſig. vnd mit den reichtůmern der alten geʒieret. vnd deßhalb leip licher wollůſtperkeit faſt gefliſſen. darmb wardt ſie der goͤttin Venus geweyhet. Diſe innſel iſt nach abfall der toͤmer langzeit geweſt vnder dem gewalt der kriechen. die nach dem kaiſer Conſtantino zu Conſtantinopel regir⸗ ten. Bicardus der koͤnig in engelland wolt auff ein zeit mit groſſer ſchiffung gegen Jheruſalem rayſen do wardt er von vngeſtůmem gewitter des meers in diſe innſeln getragen. aber die inwoner diſer innſeln wolten dẽ koͤnig nit ʒim̃ geſtat komen laßen. darůͤmb wardt er alſo zornig das er ſein weer vñ waffen die er wider die Sarrace ner angenomen het gegen den kriechen prauchet.ine ir iſein entwendet vnd die innſeln berawbt vñ mit ſtarcker beſetzungder ſeinen hinder im ließ. Er hat auch nit lang darnach diſe innſeln einem gallier Gwido luſimanus ge⸗ nant(der vmb das reich zu Jheruſalem krieget) inngelaßen. welcher Luſimanus dieſelben innſeln von dem vor genanten engliſchen koͤnig einpfienge. vnd fuͤr ſich vnd ſein erben vnd nachkomen mancherlay zeit behielt. Nach mancherlay verwand elung der zeit kome ſie an ʒwen bꝛůder. der einer Petrus genant. verfolget vñ hekrieget mit beyſtannd der Catelanier vnd Gallier die ſtat alerandriam in Egypten. vnnd er kome auch in dieſelben ſtat vnd ʒerrůdet vnd erſtoͤret die halb. vnd wiewol die Egyptier in groſſer mercklicher anzal der ſtat zʒu hilff vñ rettung zuzohen alſo das er ſich ʒu der flucht wendet. yedoch bracht er einen reichen groſſen rawb dauon. aber nit lang darnach wardt er von ſeinem bꝛuder ertoͤdt. dañ man find kem heyllige geſelſehafft in der herſchung. do wardt er befleckt mit bꝛůderlichem plůt. ein koͤnig erwelt vñ im doch auch nit lãge růe verliehen. Nach diſen dingen hat diſe innſel groß anſtoͤß vnd widerwertigkeit erliden. aber yetzo iſt ſie vnder der Venediger herſchung. Iuboßa iſt ein namhaftige innſel. die wir 50 fle l A die ſtat ligt. die von Ce⸗ ando crope dem athenier. oder( als Cicero ſpꝛicht) von epawt iſt. Aber Plato ſpricht Amaſis ð egyp tiſch koͤnig hab ſie gezymmert. diſs iſt in diſer innſel die hawbtſtat ſer beruͤmbt vnd faſt ſtreytpar vnd zu der ge⸗ genwer geſchickt. vnnd iſt doch durch Machometum ottmannum den turckiſchen keyſer den Venedigern abge⸗ drungen woꝛden. In diſer innſeln fer Cecrops der koͤnig erſter den Appollinem einen got genennt. vnd abgoͤtter pild erfunden. vnd daſelbſt tempel gepawt vnd opffer gelegt. daſelbſt hat er auch on die dꝛey toͤchter die vierdẽ 135 vnnd ſie Phrigiam genennt. Die darnach vonn dannen in ein lannd zohe. Daſelbſt wonet. vnnd daſ⸗ pur. jm̃.iijc.lxxi.iar auß verraterey eins liburiniſchen boͤßwichts Thomas genannt mit großẽ ſchaden der criſten. vnmd a gewannen. vnnd gepotten alle walhen daſelbſt. die ʒů irũ tagen komen warñ an ſpitzigen pfaln ʒeſpieſſen. vnnd die kriechen beym oder vnterm ſpieß zeuerkawffen. ge il 15 nach ir Ohrigiam hieß. Machometus der tuͤrckiſch keyſer hat die obgenanten ſtat Chalcis im̃ ſumer nach Cri 5 * on, der werlt Blat XXXIX nt. ErſH, e g i h 10 0 arys die koͤniglich vnd hohberuͤmbt ſtat der Gallier in dem Senoniſchen land gelegen hat nach der Tro⸗ wuſf. ch yaniſchen niderlag irn anfang chabt. dann do Paris der troyaner mit Enea auß Troya wiche vnnd mit i05 0 ecn von L0 Francone hectoꝛis ſun in Galliam ʒohe do ſetzet er ſich bey dem fluſs Sequane genant nider vnd machet 0 cMvass Sergſh daſelbſt ein volck. vnnd nennet das nach im Pariſſer. Alſo das die Frantzoſen vom vrſpꝛung Uroyaner ſind die fitn 8 woſcheh nach der zerſtoꝛung Troye auß belaytung irs hawbtmans Pꝛiami. des großen Pꝛiami enicklein durch das Eurni⸗ d ſuhaphen miſch meer vñ die Meothidiſchen pfütſchen oder ſee in Scithiam komen. vnd haben daſelbſt ein ſtat( die ſie Si⸗ 0 ealt dümnerhh cambriam nennten) gepawen. vnd wuchſſen zu einem groſſen volck. vnnd bliben den roͤmern zinſper wie ander erland achte ſcithier bis an die zeit Valentimami des kaiſers. do begunden die Alani das roͤmiſch reich anzefechten. vnd auff dʒ phefele 0 nw der kaiſer die grauſamkeit der Aanier geſchwaigen moͤcht ſo verhieß er den ihenen die ine widerſtand tetten freyung auff.r. iar. Alſo auß ſoͤlicher begabung warden die ſicambri geraytzt das ſie ſich mit weer vnnd waffen wider die Alanier ſetzten vnd ſie mit krieg vberwunden vnd abtilgten. darůmb warden ſie mit freyung begabet vnd deßhalb nach verwandeltem namen genant Frãci. das ſohul iſt nach atticiſchem gezůng als frayſam graw ſam oder edel vnd nach welſcher zungen frey. Als nw nach verſcheinung der..lar die roͤmer die gewoͤnliche ʒins vnd tribut widerfoꝛderten do warden die Franci von ſoͤlcher freyung wegen widerſpennig woꝛden vnd wideꝛ Ceint ſetzten ſich gehoꝛſam zeſein. Do nw diſs geſtecht der Francier au ſelhin in teůtſche land kome vnd daſelbſt lan⸗ ebenf bbc gezeit gewonet het da wardt es teutſch. Aber do das roͤmiſch reich wuchſe do name auch Krancia zu. Alles das 55 ſe dyyſe ſchier das gantʒ Gallia vnd ein groſſer teyl teůtſcher land von dem pirreniſchen gepirg bis zu end des Pannom⸗ ˖ t. ynd deßhableß ſchen lands Francia genant wardt. dañ alles das das vnnder den Franciern was das ward Francia genant. dliſ lach abfälhe vñ daſſelb Frãcia was in zwey teyl geteylt. dañ Gallia hieß das occidentiſch oð hinderfranckreich vñ Germania onftantnoplleh das oꝛientiſch oder vorder franckreich oder Franckenland. Diſs volck hat vnder dem groſſen Rarl das roͤmiſch in rayſen do wath reich verdient. ð dañ den babſtlichen ſtůl der mit dem Lampertiſehen krieg lang bekůmert wardt getroͤſtet hat. A wolten dẽ f0 Vil ſind die woͤllen das allein die die vmb Parys wonen Franci ſeyen. ynd denfelben das roͤmiſch reich gegeben wider die Gaunc⸗ ſey woꝛden Abeꝛ dieſelben heißt man billicher Franeigenas als Frantzoſen in Franckreich gepoꝛn. In diſef ſtatt wöt vñ mt ſicke 93 die koͤnig vil ʒeit irñ hoff vnd wonung gehalten vnd ſie damit groß vnd mechtig gemacht. Vnd Rarolus Swwdolgſimaftge⸗ er groß hat nach empfagung ſeiner kaſerlechen kron derſelben ſtat von irer wolgelegenheit wegen ein gemeine nſelyvohoͤgn vor hohe ſchul aller roͤmiſchen auffgerichtet. vñvon dioniſio Ariopagita dem Biſchoff. der von dẽ apoſteln daſelbſt 5get behielt Nch hin miſampt Ruſtico vnd Eleuterio von pꝛedigens wegen geſendet wardt das heilig ewangeliñ Criſti empfan⸗ g4nmbeneget mt. en hat. Daſelbſt hat auch ſand Dioniſtus die kron der marter erſtrittẽ. Diſe allerberůmbft ſtat iſt geʒieret mit dẽ ſöeſiben ſtet vñd Halli uʒ Bathuldis der koͤnigin. vnd Aurea der iunekfrawen vnd ander vil martrer arys zuhlff vñ rettung 8 guon. aber nit lanh rſchung. do watdt ͤch diſen dingen ht uſching. t lgk die vofz C⸗ A 0ch gt vnd zu det 5 Vendſhen bge ehft vipabgltte tochte de vitd, 10 vind deß 5 füimene 11 Scfheeone 30 Ui¹ fl ——————-—̃— ——— —— —— ————— ——-—— ——— — —— IAI Das drit alter N ayntz die ertzbiſchoflich hawbtſtat in teuͤtſchen lannden hat von Maguncio einem Troyaner iren anfan (Doind oen 9 babunſcher mderlag gehabt. als Carinus in den Cronicken ſehreibt. vnnd ift vnder den Belgieriſchen ein ſtat teůtſcher lannd. vnd raichet an die flůͤſs des reins. Dꝛuſus nero nach teůtſcheꝛ na cion Germanicus genant hat das lob vnd den rům derſelben ſtat clerlich gemeret. dieweil er wider der teůtſchen ſtet iheßhalb reyns gelegen krieget.der dañ auß einem pꝛuch eins payns darauff im ein pferd fiele am̃.xxx.tag dar nach ſtarb. deſs leichnam von Nerone claudio ſeinem bꝛuder(der auff verkůndung der kranckhet eylends kome) gein rom gefůͤert vnd in keyſer Julij grab gelegt wardt. Von den großen taten des benanten Druſi Neronis bey dem reyn geuͤbt thun Tacitus vnd ander geſchichtbeſchꝛeiber meldung. vnd des ſind gůte anzeigũg vil alte ding zu Na yntz. Ettlich ſetzen das diſe ſtat von Paulino pompeyo dem roͤmiſchen heerfürer in land vndeꝛ Nerone dem keyſer volbꝛacht woꝛden ſey. Der ertzbiſchoff diſer ſtat gibt auch hilff zu der wale eins roͤmiſchen keyſers. Diſe ſtat hat bey ir den allerheiligiſten man Albanum den martrer. Nit verr võ diſer ſtat ligt Franckfurt das edel gewerbhaws. darinn die obernn vnnd niderñ teůtſche lewt alle iar zwaymal zuſamen komen. daſelbſt wirdt auch ein keyſer gewelet auß alter gewonheit. da beyhin fleüßt nit ein vnedler fluſs den ſie Mayn nẽnẽ Pto lomeus heißt diſen fluſs obꝛigma. vnd ſpꝛicht das derſelb fluſs die hohen teůtſchen von den nidern teuͤtſchẽ ſchai de. vnd ſey auch kein andrer fiuſs dañ der Mayn der ſolche vnderſchidung offenbarlicher thun muͤg. Vnd noch hewt bey tag raichen die nidern teůtſchen herauff bis gein Maintz. von dannen auffwartz werden f0 die obern teijtſchen genant Der Mayn entſpꝛingt auß den bergen nahend an Behmer land gelegen. vnd rimit võ ð Maintz iſchen geget in den reyn. darůmb ſind ettlich die glawben das Maintʒ von demſelben fluſs des Mayns irnn na⸗ men hab. vnd in derſelben ſtat werden nach der roͤmer ſytten große vnd weyt hoͤff vnd gepew vñ wolgezierte kirchen mitſampt einem biſchoflichen gſchloſs vnd vil andere gedechtnus wirdige. vnnd anch ettliche von krieg wegen zerſtoͤꝛte ding geſehen. Mayntʒ Wenehlſche ch0 ˖ umi WI rden ſſe de cben kint vod 8 Mayns Ithfhg v vñ wolgei eklche voning * r ——2 1. 8 —— 2—2 N— — — — 42 ———— 2 — 2 5 L Sre 2 5— ——— — — 31 — — ——— 3 4 Pi entſpꝛiugt das reich ð Lacedemo hat xlij tar. monn waꝛdt gep oꝛn im̃ iar ſeins vaters. xlviij. vnd im iar der werlt. in n. vij. lr⸗ iiij. rinnthier ent pꝛingt hie da dañ erſtlich re giret diſer ath lethes ein krie/ chiſch vñ faſt ſtꝛeitper vnnd eunl ſyghaft man. Der da merctet das er zu Coꝛintho gewaltig was vnnd das volck daſelb ſt entweders mit gewalt oder mit 5 a was von geſlecht ein Moabi/ genant Malion.der was von gepurt ein iud auß der ſtat Bethleẽ geporn. deſſelbẽ mans vater hieß Elimelech vnd ſein mu⸗ ter Noemi. die dañ von hungers wegen irs lands mit irn ʒweyen ſůnen in dz land der moabiten wanderten. vnnd daſelbſt Blat XL. der werlt nier. da erſtlich Euriſteus geregirt Euriſteus oos der ſun Sal as reich der Co/ rat fůret wohin er wolt. do name er ſich der herſchung an. &terin.die name ir zu der ee eine man· nit ʒiehen. doch blibe die eine anhayms. Aber do Kuth nit bleyben mocht do fůret ¶Noemi ir ſwiger ſie mit ir in Judeam. vnd do ſie in Bethleem eingegangen warnn do empfieng ſie Boos des Elimelechs freund in ſein haws. Als nw nach ettlichet zeit Boos erlernet het das Ruth ſeins geſtoꝛbens freunds weib geweſen wer. vñ ſo dañ auch er on ein weib was do naine er nach dem geſetz Moyſi die Kuth zu ei Rlnem weib.als das geſchahe do gepare ſie ime nach einem iar einen ſun den name no ¶ lemi die ſwiger vñ hieß ine mit irẽ rat Obeth. darümb dz er in irẽ alter erneret wur⸗ de. darnach hat derſelb obeth gepoꝛn Jeſſe. auß dẽ wardt gepoꝛn Dauid ð koͤnig. Emercke das hie durch die ewangeliſten ein ſpꝛũg oð ůb erhůpffung beſchiht von Boos auff Obeth. dañ ʒwiſchen ine ſind hingefloßẽ ·ijc lrrüj iar die doch auff einen einigen menſchen nit můgen gezogen werden. vnd daruͤmb ſtet zu fuͤnff⸗ malen Boos zebedeuten die zeit als ein geſchehen ding. Nicolaus de lyra ſpricht. en. aber das mag fůr beſtendig nit angezaigt werden. dann man find ſoͤlchs nit in glawb wirdiger oꝛdenlicher hiſtori. Aber das iſt gewiſs das zwiſchẽ dem anfang des richterampts Joſue.da Salmon die Raab eelichet. die den Boos gepare bis auff die gepurt Dauids hingefloßen ſind bey.iije.lxvij. iar. da doch allein drey ge⸗ 8 ſlecht von den ewangeliſten geſetzt werden. das nach warheit der 155 drey nacheinander folgennde Boos geweſen ſeyn⸗ R Das drit alter Ineg der biſchoff N iſſe vier in ð Limẽ ð biſchoff geſetzt ſind nit hoͤhſt brieſter oð biſchoff geweſt.ſun 5 Fꝓaraya 5 Sadoch iſt von ine abgeſtigen vñ durch Salomonẽ in dül biſchofflichẽ wiꝛ 2 Digkeit geſetzt woꝛde.nach voꝛb ſchchner abſetzung yathar von ſeiner brieſterſchaft. der dann von der linien ythamar der letſt geweſt iſt. Peepte ein vnelicher fuͤrſt der moͤrder wardt võ den Galaaitern ein fuͤrer oð hawbt⸗ Than des heers gemacht zeſtreyttẽ wið die Ammonmtter. Alſo ſchicket Jepte erſtlich A ˙ſein potſchaft zu dem koͤnig Amon mit anzeigung vnd vnderrichtung der vꝛſachẽ war uͤmb er vnpillich ſich vnderſtůnde der land die den iſraheliten von got verlihen vñ ge geben werñ. aber der koͤnig amon wolt den Jepte nit hoꝛen. As niv Jepte gelobet het was im zn erſt von ſeinem haws entgegen koͤme ſo er mit ſig vnd uberwindung ſeiner veind wideranhayms kerte das er daſſelb opffern wolt. do zohe er hin wider die amo niter vnd beſtritte ſie. do er nw wider keret vnd im ſein tochter noch ein iunckfra w mit der pawgken entgegen geloffen was. auff das er dañ ſein gelůbd hielte ſo opffert er ſie handlende als ei thoꝛ mit dem gelůbd. vnd als ein vngůtiger mit erfuͤllung deſſelbẽ. vñ Jepte was der ſibend richter iſtahel. vnd richtet. vi. iar. Darnach richtet ð acht richter abeſſon von Bethleem. vij. iar. vnd het. xrr. ſůn vnd ſo vil toͤchter. Sarnach abialon ð ir.richter.x. iar. vnnd nach im abdon· viijiar. vnnd het.xl. ſůn. vnnd was der. xerichter. 5 lanenn die hohberůmbtiſt ſtat in afftica 84 irn namen von eim ſtattlein Cartha cgenant vnd wardt erſtlich von Didone Beli des koͤnigs tyrioꝛũ tochter gepaw⸗ et.Ixxiij.iar voꝛ ee dañ rom gezymmet wardt. vnd dauoꝛ hieß ſie Birſa das ſouil iſt als ochſenhawt. dañ dieſelb Didon kawffet ʒu erpawũg derſelbẽ ſtat võ dẽ konig Hiarba ſouil erdreichs als mit eins ſtyrs hawt bedeckt mocht werdẽ als Virgilius ſagt. dieſel⸗ ben hawt ließ ſie zu den ſchmalſten riemlein ſehneiden. vnd alſo damit ein groſſe weyt einfahen. douon die ſtat irn namen nach ſolcher hawt empfienge. vnnd doch darnach Carthago genãt wardt. Cicero ſchꝛeibt dʒ dielelb ſtat nach einer weibs perſon die car/ thago hieß. benambt ſeß. Plinius ſpꝛicht diſe ſtat ſey den roͤmern..xx. iar widerſtrebi eweſen vnd offt ʒerſtoͤꝛt vnd offt wider aufgericht wordẽ. Diſe loͤbliche ſtat iſt 5 uß aiter irs vꝛſpꝛungs vnd an groſſe vnd clarheit voꝛ allen ſteten affrice vnd hiſpanie erůmbt. In irer erſten erſtoꝛung hat Scipio der iunger dieſelben ſtat ſechs tag vnnd hacht anemander geſtůrmt vnd doch zu letſt ʒu ergebung bedrangt alſo das ſie beger ten das doch die die dem tod des kriegs uͤberbliben werñ knechts weys dienẽ mochtẽ Vñ in deſelbẽ krieg ſollẽ. xrxvm. weiber vnd. xxxm. mañ tod bliben ſein. aber Haſdꝛubal ir konig warffe ſein weib. ſichſelbs. vñ ſeine kinð enmittẽ ĩ die pꝛůnſt. die. xvi.tag anein anð weeret. vñ ein ſolcher iamer(als Liuius ſchꝛeibt geſehẽ) wardt dʒ auch die feind ʒu erbermbdlichez mitleyden bewegt warden. vnd alſo wardt deßmals Carthago in dẽ vic. lxviij iar nach irer erpawung mit allen irenn mawꝛſtein außgetilgt. Darnach ůber xrij.iar ſchůffen die romer dieß ſtat wideraufʒerichten. do das geſehahe do wurden vil romiſcher burger daſelbſthin gefůt. aber in kurtzer zeit ſtigen auß dẽ perg Ethna few⸗ rin flammen dauon wardt die ſtat mit warmer aſchen außgepꝛant. Darůmb zu er ſtat tung vnd widerlegung ſolchs ſchadeus ließe ſie der romiſch ratt.r. iar zolftey. Sie hat ſauch ʒu zeiten vil beſwede der gattie getragen.ʒu letſt iſt ſie in den gewalt der Mau Frorũ komen vnd bißher ein konigliche ſtar geweſen. vnd nach irs lannds gezůnge Tu⸗ ;ůnicium genannt worden. 2 9 2 ö˖—— —— Carthago DRR 4 2 = R˙ 8 K — ., am trttlen Orch ſionñ tochter epnw⸗ Bufn das ſolfſch tvodẽkonghrhg Drglurs ſihtde amt ein grofſ wö 9 vnld doch dſeſh webs perſoydeech/ Wokt.agt widerſtreh ſloblcheſttt ſt ay gffcrce ynd hfoane ſtat ſechs iug vnnd igt alſo das ſie begek wehs diene mochf ſun. aber haſdubſl ſt.die.rvitogaßef tdz auch die facd nals Carthagoln de ellgt Darmach ubeß hahedo wurdeſvl depegkkchmfen, t. Darümb z0 alft un offch Sehe engewaltder lin bunnds gengell ————ů— der werlt 8 85 On richter Linea der kichter Jepte ‚ nach ein verſchmeh er gottes gepot. auß eine koͤnig ein tyrann Iverfol 40 die er dem Dauid tet wider die Paleſtiner auff dẽ pner vnnd ertodtet ſichſelbs. ¶ler in hundert beſchneydung der Philiſtiner brechte. vñ ſaul maynet dauid ſolt alſo von den philiſteyern ertoͤdtet werden Blat XLI anl der erſt koͤnig der Jnden ein ſun Cis. auß dem ge⸗ ¶ſlecht Beniamin wardt im̃.rij iar Samuelis võ herrẽ Der 185 nig Iſrahel zu koͤnig erwelt. vñ regiret mit Samuele.xrvi. iar. vnnd wie/ Saul wol er võ anfang ein guter man was. yedoch wardt er dar vnd vndertrucker ſeiner vnderthanen. Zu letſt da er nach vil berg Gelboe des lands Sirie ſtryte do wardt ſein heer ernid gelegt. vnnd auch erſwerlich verwundet. vnnd iſt williglich in ein ploß ſchwert gefallen vnd geſtoꝛben das ſahe ſein wep ö Al Danꝛd ſich fůr Saul ſtellet vñ Jonathas des ſaule ¶ ſun daſelbſt gegenwertig was do machet er mit dauid ein groſſe freůntſchaft.alſo das er ime alle ſeine klaider hieß anthum do aber Saul vñ Dauid mit dem volck gein Jhernu ſalem mit ſyg ab ſtigẽ. vnnd ine die iunckfrawlein mit geſan Dauid.m. do wardt Saul auß neyd traurig beſoꝛgende dʒ koͤnigreich moͤcht an Dauid gelangẽ. darůmb als daind eins tags voꝛ dem ſaul auff der harpffen ſpilet. do ſuchet ſaul den dauid mit einer lantzen oder ſpeer ʒedurchſtechen. Aber dat/ 35 nach machet er ine einen hawbtman ůber die weppner vnd verhieße ime ſein tochter Michol zu einem weib zegebẽ wen aber dauid verwilliget vñ bracht.ijc.beſchneydung vnd toͤd tet die in einẽ gerechten krieg. dann ſie warñ veind des volcks iſrahel. Nw verſoͤnet Jonathas dẽ dauid mit ſaule. doch als dauid darnach die philiſteyer mit groſſer plag erniderlegt da wolt ſaul den dauid abermals ertoͤdtẽ mit der lantzẽ. aber d⸗ uid entwiche dem ſtich vnnd flohe in ſein haws. do ſchicke ſaul ſein diener den dauid zefahen vñ zetoͤdten. aber NHucho ſein weib ließe ine durch ein fenſter ab. vñ do ſaul erfarñ hei dʒ danid bey Samuele in aioth wer do ſendet er vil vñ mãcherſay kůtſchafter ʒů dꝛeyẽ malen den dauid zefahen.als ſie nw komen vnd die weyſſagendn mit Samuele vnnd ¶ Dauid funden. do weyſſagten auch ſie mit ine got lobẽde. Zu letſt kome auch Saul da⸗ hin vnd weyſſaget mit inen ſichſelbs nackend außziehede. .3 dẽ richterambt Abeſon Abyalon vñ Abdon iſt die zeit fridſam geweſt vñ nichta mercklichs gehandelt in iſrahel. Doch merck dʒ die. lxr. außleger nichtẽ von diſem Abyalon.noch von der zeit on richter ſetzen. ſunder dieſelben zeit dem Joſue ʒurechnen⸗ der kein ſund ere zeit hat nach hebꝛeyſcher warheit. vnd alſo ſolt du gleichhellig machẽ die rechnung der iar nach ir iglichem ſunſt wirdſt du irren. o Vlixes(als Auguſtinus vnd Boecuꝛs ſchreiben) von dẽ troyaniſehen krieg wi⸗ O borkeres do fuer er..iar irꝛ auff dẽ meer vñ kome am̃ ende 0 land gegẽ Si 4 Mg cilia mit einẽ einigẽ ſchiff in ein innſein darinn wonet Circis die ſwartz koͤnſterm gar ein choͤne fraw · di 5 an der ſunnen tochter hieß. dieſelb machet durch ire 5 Bund ge ZÜͥ Aſpenſt ein getranck mit dem ſie nach irem gefallẽ alle die. die es trunckẽ võ menſchlicher natur in vihiſche geſtalt verwaͤdelt nweratchet ſie daſſelb getranck dẽ geſelle vliris vñ vezwãdelte alſo einẽ in ein wilds ſchwein. diſen in einẽ leobẽ. dẽ andern in einẽ hirſch e. aber mercinꝛius het Vlixi gegeben ein plumen die dienet wider ſolch geſpeſt vñ zIwberey. vnnd do ſie ime nit 5 ſchaden mocht do zwunge er ſiemit bloßem ſchwert ſein ge⸗ E ſellẽ ʒů irẽ vorigẽ weſen zebꝛin genn. Solinus ſchreibt. Diſer Vlixes habe die ſtatt Vlirbo⸗ Mnam in Hiſpania gepawen. vñ die nach im alſo genant. 5 55 Ack mmeiech N dieſs brieſterſchaft erlangt. vnnd villeicht ſelbſt als ¶er nichter wardt) auff ſich gewenndt.aber er fieng an helcane vnd Anne ſeins weibs ſun eweſt. ſvnd Phenẽnam. Anna was vnfruch zerichten vom̃ anſbeun auß egypten.iijc.lvi iar. Im̃ dritten alter von a i +* 5 16 I. ꝛaham. vijje.Ixi.iar.vnd im iar ð vüij. vnnd richtet rl. iar. ʒu deſs zeitẽ 8 werlt.ijm. viijc. 2 orien mit Kurh. als hieuoꝛ ſteet. fecorhe die hiſt „e + gloiſte Das drit alter O DdrNR eli der brieſter vñ richter het zwen ſůn. ophin Linea der richter fen odefft ö FB vnd phinees. vñ darumb aber dz er in zuchtt Sampſon: vñ ſtraff ſeiner ſůne veꝛſewmlich wz wardt er võ dẽ h uwet n herrñ er ſeiner ſůn niderlag vñ llüöbe elpaw gefencknus deriarchẽ hoͤret fiel er võ einẽ ſeßel zerbraf fobend hene che ſeinẽ nagk vñ ſtarb voꝛ ſchmerzẽ lxrkxvij dar altſs 5 be ampſon der.xij. vnd letſt richter iſrahel richtet K f dig xx. iar. vñ wz vnder dẽ hebreyſche der ſterckſt. fufthn ie des gepurt wardt manuen ſeinẽ vater duꝛch dẽ engel 85 00 öoſ ffh veꝛkündt. vñ im ein weib auß ð ſtat Thamna gegede föech ſtalſ do leget erxxx.iunglingen ein gleichnus zeerrattẽ fur7 bthe 17 ˖ ¶ die ſie durch liſtige vnderweyſung des weibs aufloͤf ſcegl. icht ſeten.der verpꝛennet dẽ veindẽ ir frucht mit fackln an hhlle f cbn⸗ fůchs ſchwẽtz gebundẽ. vñ ſlůg tod tauſent mañ mit uegaft 0 eins eſels kinpacken. darauß im auch ð herꝛ ʒu labung ſhaben 0 Iſ ſeins durſts waſſer ließ fließẽ. Zu letſt wardt im ſein ‚ 10 00 10 har darinn er ſein ſtercke het auß liſtigkeit Dalide ab⸗ htenglche geſchniten vnd er von den Philiſteyern gefangẽ vnd ble ſabekngeßt ſeins geſichts berawbt aber do im ſein hare herwið rolclgheil ˙wuchße vnd die ſterck darinn wider gegeben wardt chbfetit e hat er die ſewln des hawſs darinn die fůrſten vñ vil! dſbfef 0 volcks warñ zuſamẽ gepꝛochẽ vnd das hawſs aufff fcnfewesgeper ſieſelbẽ fuͤrſtẽ gefellt vñ ſichſelbs vñ. liijm. menſchen 45 lenge mgn mit im getoͤdt. vñ mer meſchẽ todter dañ lebendiger ebegdslud vmbracht. vñ er ward begrabẽ ĩ ſeins vaters grabe ſpenggttenölpr chitob ð ſun phinecs wz ein vater achimelechs I töes wen Alde ſluͤg Saul mit allẽ ſeinẽ hawſs von Dauids ſhleſhefkr wehgen. 5 5 5%0 41 P ely iſt nach dẽ Sampſon richter geweſen. vnd sfee Cn Idatzu auch ein brieſter. vñ von dẽ wirdigernn ampt ein bꝛieſter vnd nit ein richter genãt woꝛdẽ. dañ als die bꝛieſterſchaft von den ſünen Eleazars entwẽ det wardt hat diſer erſter von den ſůnen ythamars Sbnn. der heiligſt prophet des herrũ. ein brieſter vnd richter det hebreyſchen Hhat nach Heli dem bꝛieſter das volck 90 iar geregirt. vnd iſt des manns añ helcanus het zway weiber Annam er vnd doch von irm mañ mer gelibet. Aber Phenẽna was fruchtper darůmb hielt ſie annaz ſchmehlich võ irer vnfruchtperkeit ee wegen.deſs betruͤbet ſich anna 9 Wendu den tempel.tett ein gelůbd vñ batte got ir einen ſim zegeben. vnnd do ſie hheli den bꝛieſter ſtraffet wie. ſie als ein trunckne bettet do entſchůldiget ſie ſich demuͤtiglich mit anzeigung irer bekůmernus aber der herr hat das gebet Anne er⸗ hoͤrt vnd ir einen ſun gegeben. Samuelem den pꝛopheten.den ſie nach ð entwenũg dẽ herrũ in den tabernackl ge⸗ opffert vnd daſelbſt ʒedienen dariñ gelaßen hat · der dann von kintheit bis in das alter got dem herrñ wirdiglich Beun hat. vñ dannoch als er iſrahel. xl. iar gerichtet het iſt er im andernn iar voꝛ dem abgang Saulis geſtor ben vnnd von allem iſrahel als ir aigner vater bewaynet. vnnd ſein leichnam in Ramatha begrab en woꝛden. 88 der werlt Blat XLII üenf iſt ein alte vnd hohbertmbte ſtat des lands Campanie. vñ etwen Parthenope genant woꝛdẽ der⸗ ſelben ſtat vꝛſpꝛung vnd alter wirdt durch Titũ limum angezaigt do er alſo ſchꝛeibt das Palepolis die ſtatt lut verꝛ geweſen ſey von dem ende do yetzo Neapolis iſt. vnd das in denſelben zʒweien ſtetten einerlay volck gewo net hab. vnd die ſtat Palepolis. die deſmals die riechen in hetten ſey võ dem roͤmer Publio plaucio gewonnẽ. vñ zwiſchen derſelben ſtat vnd neapolis ein bequemlich oꝛt eingenomen vnd den veindẽ die geſelſchaft irer hilff an einander entweeret woꝛden. Aber ettlich ſchꝛeiben das diſe koͤnigliche ſtat von Diomede dem koͤnig an den geſta⸗ ten des meers erpawet ſey geweſen. die dann den roͤmern nach dem ſie ſich inen hab vnderwoꝛffen. auch andern fuͤrſten vnnd herrñ alweg trew vnnd glawben gehalten hab. doch ſpꝛicht Lius das Neapolis den roͤmern mit ßß ð nolamer ergebẽ woꝛdẽ ſey.doch habẽ ſich darnach die neapolitaner gegẽ dẽ roͤmern vñ andern herrñ alzeit beſtendiger trew gepꝛaucht. dañ ſo yezuzeiten die roͤmer benoͤtigt vñ die neapolitaner von der roͤmer veinden. vnd ſünderlich auff ein zeit von hanibale angeſucht woꝛden ſind. ſo ſind ſie alweg auff der roͤmer ſeyttẽ beſtãdẽ vñ diſe ſtat hat darnach alzeit geplůet dieweil der roͤmiſch ſtand vnder den ratherrñ vnd kaiſern in gãtzẽ weſen bliben iſt.alſo das auß 00 fridlichen wolſtands daſelbeſt vil tappfer mañ n entlo ſung irer gemijt von den ſoꝛgen geſucht. vnd ſich ʒu leichtfertigen fuͤrwitzigen vnd gayln dingen begeben haben. Spetomus ſpꝛicht von Nerone als er auß kuechen gein Neapolis komen wer do het er zuerſt daſelbſt die kunſt der muſica aufgebꝛacht vnd wer mit weißen pferden durch einen nid ergewoꝛffen teyl der mawr eingeritten. Da⸗ ſelbſt haben auch chriftweyße mañ. nemlich Birgilius. Titus liuius. Oꝛatius vnd ander etwẽ gewonet. So ſind Bomfacius der acht. vnd Johannes der.riij bede bebſt von dannen půrtig. Aber yetzo von iijc. iarñ her iſt diſe ſtat mit koͤniglicher wirdigkeit erleůchtet. vñ mit vil kirchẽ. vñ großẽ hohẽ gemeinẽ vñ ſund erñ gepewe vñ hew⸗ ſern die andern gepewen welſcher ſtett wol ʒegleichen ſeyẽ loblich vñ herlch gezieret. dañ 8 iſt ſand Clarẽ cloſter von einer heiligen ko 14555 90 Roberti ʒu arrogoma gemahel gepawen.das leichtiglich alle cloͤſter wel⸗ ſcher land fürtrift. Item ein ſchoͤn wolerpawt cartheulſer cloſter zu ſannd Mertein genant außerhalb der mawr gelegen⸗Daſelbſt ſt auch ein gſchloſs oder burg das new caſtell genant ain lob vnd gedechtnus wirdigs werck mit ſeinen newen gepewen voꝛ andern alten gepewen welſcher land wol zepꝛeyßen. ich geſweyge der hoͤhe. dicke. ſchoͤne. weyte vnd mancherlay ʒierde derthurn.mewre pallaſt. ſchlafkamer vnd aller andrer gepew darin. Veſu/⸗ hius der berg des lands Campanie der võ allem anderm berg ledig iſt ligt auff tauſent ſchꝛit bey diſer ſtat der iſt vol weingarten.oͤlpawm vnd ettlicher anderer fruchtperer pawmen. vnd voꝛ andern pergen wunderperlich an fruchtperkeit des weins. den ſie den kriechyſchen wein nennẽ. derſelb berg hat bewellen aſchẽ vñ füncklein wie dẽ ſand uͤberſichaufgewoꝛffen alſo dʒ ſich darauß die felder bis ʒů dẽ gippfel ð pawmẽ aufgeſchwellet habẽ. vñ zu ds zeitẽ des kaiſers Traiani iſt Plinius ð 105 1 diß wũder zeſehẽ darzu nehnet võ prannd verſchlickt woꝛden. Neapolis 8—ꝗ— REooo.· J Dasdrit alter Ander diſem iſt die niderlag vnd zerſtoͤrung aber vil⸗ leicht der erſten vnd nicht der andern Uroye beſche⸗ hen. vnd alda hat ſich das fůͤrnemſt anzeigen der zeit vnnd geſchichten der kriechen angefangen. Dannenher haben ſie ir hiſtoꝛien vnnd gerůbte handelung beſch ꝛiben. Im̃ erſten er koͤnig aſſirioꝛum vnd das was am̃ dꝛitten iar Abdon des richters iſrahel. nder diſem Athanis ſollen die troyaniſchen krieg be⸗ ſchehen ſein:dieweil Mneſteus bey den Atheniernn. vnnd Poliſides bey den Sichioniern regirten. li des brieſters. vnnd het geweret.ixẽ. Axxviij. iar. darnach warden brieſter Carni genant geſetzet. men hie beſchriben ſind. oder and ern iar nach niderlag vnd zerſtoͤrũg der ſtat troye ineus was der rrvijj. koͤnig der aſfnier. vnder dem Aauch das reich Sichiniorum ſich endet zu der zeit he Tiie oder yſay het ſiben ſůn vnnd zwu toͤchter. der na/ chſendgshhe Iedgrünb r bWhfehogens boßhböcherr ond achdaflbe ftt Ultsquffde 15 Aſoßt ſct ozs dheſft Mdeynd wohet i ſchekechthchpere ſewchettdo wat hhepchnſchung Nherger des f IMhih. Glangeh cgeſtalt vnd Whh Cretg ſehe Woddewerd. vn ANE der werlt Blat XXXXII omerus der Aſianiſch poet ob allen kriechyſchen ð hohberumbtſt(von des ʒeit vnd leben vngewiſe anzeygung ſind) hat zu der zeit Saul des koͤnigs iſrahel gereichßnet. vnd iſt von den athemern fůr vnſynnig ge halten woꝛden. darrimb das er ſaget das die goͤtter vnd ineſelbs ſtreyt gefurt hetten. vnd wiewol die geſchicht ⸗ beſchreiber von diſem homero ſagen das er ſeiner kraft vnd auch alters halben ein fůrſt nit allein der poetẽ ſun⸗ + der auch der naturlichen meiſter bey den kriechẽ genant vnd geh alten woꝛden. vnd das er voꝛ allen andern der gedechtnus offenbůr iſt ge⸗ weſen ſey. vnd auch das das er hat tichten woͤllen warlicher vnd clerlicher dañ al andere an den tag hepꝛacht hab. yedoch ſchꝛeibt Policratus diſe torheit von ime dz er(daruͤmb das er ein leichtfeꝛtige frag im von ſchiflewten oder viſcherñ fůrgelegt nit het wißen aufzeloͤſen. vnd deßhalben von den ſelben ſchiflewten vnſchamiglich yvnd hoͤnlich belachet wardtals mit vergiftten gſchoſs der ſchand ʒum̃ tod durch drungen dẽ geyſt auf ſendet dañ ainßmals gieng er bey Anchiſes Denus dem meer ſpacirn mit auferhebtẽ angeſicht gegen dem himel gleich als in eynẽ getrachte entʒůcket. als ine nw ñ etlich viſcher die am̃ 125 beieinãder ſaßẽ vñ mit einan der redtẽ vñ gewãd wůrmlein võ irñ klaidern laßẽ erſe/ hẽ hettẽ vñ lachtẽ. do fraget er ſie wz ſie hettẽ.ſie antwiꝛ „ten vnd ſprachen. Die wir fiengen die 12 en wir nit. vnd die wir nit gelangen haben. die haben wir noch. aber homerus warff ſein gedanckẽ nit auff die wůrm⸗ en oder lewße die die viſcher maynten. ſund erauff die uagdiſch vnd gedachte wie das ymmer geſein moͤcht zeha en die vngefangen viſch vnd die gefangen nit zehabẽ 'kttelich ſagen das Homerus auß diſer ſach alſo verpit tert das er darůmb vnſinnig woꝛden ſey vñ 10 erhẽckt hab Biſer Homerus hat nach der zal ð kriechiſchẽ buch ſtaben.xxiiij bůcher võ der nyderlag vñ gefencknus Tꝛo ye. vnd nach derſelben anzal auch ſouil bůcher von der JI irrfart Vliris auff dem meer geſchꝛiben. vnnd lebet.c. vñ. viij iar ſchier alweg pim CA0 ein ſun Capis des Troianers wardt von Sibilla phrigia fuůrgewar net das die ſtat Troya vergeen wůrdt darumb gieng er in die wudtnus der welde vnd wonet in der eynode vnd vnderſtunde ſich der huetung des vihs. in dẽ offt die reichthůmer der alten warñ. vnd do 15 Simeontem dem fluſs mit dem vihe webert do wardt er von Venere der goͤttin liebgehabt. vnd im auß ir nach ir N beder vermiſchung 56535 der ſun Eneas. der regiret in welſchen landẽ. diſs habẽ N, 80 5 8 des groben volcks ertichtet vnd ire eepꝛecherey vñ iunckfraw ſwechũg Ir bedecket. F Glane des Anchiſes ſun iſt im ſechſten iar der herrſchung Labdon in welſche land komen vñ ob alle an yn V Lineg 15 Welſchen koͤmg — an geſtalt vnd geradigkeit adelich vnnd preyßlich geweſt,. der ſich mit ſeinem vater ved Aſeanio ſeinem ſun nd mit Creta ſeiner nererin ʒu vil Troyanern geſellet vnd nach erſtoͤrung Troye von den kriechen in das ellennd verſendet ward. vnd kome alſo in welſche land mit. xx. ſchiffen vnd erwecket vil krieg. Diſer ſol die tochter Pria⸗ Codrus mi ʒu einem weib gehabt haben. vnd auß irrſale des gepoͤffels für einen got gehalten woꝛde ſein. „(n was NMelanti des koͤnigs ſun. vnnd der letſt koͤnig der Athenier. vnd fieng an F ʒeregirn im̃ xrvij. iar Samuelis herrſchung vnd regiret.xriiar. vnd nach ſeinem tod habẽ die koͤnig der athemer ein end ſchafft gehabt. Diſer hat ſich nit in koͤniglicheʒ ſunder in W5 geringem vnd verwoꝛffem klaid.dariun er vnkẽtlich was williglich in den tod gegebẽ. dar Lůnmb das er mit ſeinem tod ſein volck von dẽ veinden erledigẽ moͤcht. vñ wiewol er den fur 65—X ſten vñ herrñ ein loͤblich ebenpild an diſer ſeiner tat gelaſſen hat ſo volgen ime doch wenig AI ODdd gar keiner nach vnnd von diſer ſeiner wunderperlichen trew wegen wirdt er von den heiligẽ lexern offt eingezogẽ gleich als ob ein figut crifti in in veꝛgãgẽ wer. dañ doler ein wiſſen het dʒ die pele po neſer võ dẽ goͤttem ein antwutt hette empfangẽ dʒ dʒ heer ſyge vñ uberwindũg het deſs koͤnig im̃ ſtreyt erflagen wurd auff dʒ dañ ſein heer dẽ ſyge erlãgẽ moͤcht ſo ſtelle er ſich an die eůßern ſpitʒẽ ð feinde vñ ließ ſich erſlagẽ do das die Peloponeſer erkanten do ließen ſie pald von krieg vnd warden die Athenir erledigt.diſer Codrus wolt ʒu obſyge ſeines volcks liber alſo ſterben. dañ nach miderlag ſeins volcks erlich leben. Do nw Codꝛus alſo geſtoꝛ ben was do wardt der Athenier ſtãd ſo lang durch ratherrliche oͤberkeit darnach geregirt bis Solon der treffen lich geſetzgeber zu einem hertzogen erwelt wardt Alſo haben die athemſchen koͤnig võ dem hinderſten iar der he bꝛeyſchen dinſtperkeit bis auff diſen Codrum.üſjt.Ixrevij iar geregirt. A banie ein ſun Enee auß Creuſa Priami des koͤnigs tochter. der ander koͤnig der lateiniſchen hat die ſtat Al bam gepawet vnnd daſelbſt geregiret. vnd iſt ein koͤnig der Albanier genant. vnd ſind anch ſein nachkomẽ Albanier geheyßen woꝛden. Mas drit alter 5 zu vnſern zeiten die berůmbtſt ſtat.ein edels gewerbhaws welſcher lannd.die mechtigſt ʒu land vñ waſſer. hatl als ettlich ſchꝛeibẽ irẽ anfang võ Eneto oð veneto dẽ Uroyaner gehabt. dañ nach dð ʒerſtoͤrũg Troye kome anthenoꝛ auff dem Adriatiſchen meer mit ſchiffung dahin. vñ was bey ime ein große menige der die veneti genant vnd auß Paflagonia vertriben warñ vnd ine ein gegent ſuchten dariñ ſie wonen wolten. võ denſel ben venetis iſt das land Venetia genant woꝛden. vnd begreyft nach der lenge das land Hiſtriam. vnd võ dannẽ hin bis an den fluſs Padus. vnd die pꝛaite võ demſelben fluſs hin bis an das gepirg. das welſche von teůtſchen landen ſchaydet. Vnd diſs land Venecia hat ſeinen namen ob anderhalb tauſent iar behabt. Daſſelb land iſt offt võ ſeinẽ nachtpawrñ auch dẽ Gallierñ vñ den teutſchen. vnd allergrawſamlichſt võ dem plutigen w ůetrich At tila dem koͤnig der hungern angefochten vnd verwůſtet woꝛden. dañ derſelb Attila kome mit großẽ heeꝛ doſelbſt hin vnd beſtritte die ſtett. vil ließ er außprennen vnd ettliche in dẽ grund zerůdten. do nw Padua võ diſem koͤnig gewonnen vnd verpꝛent. vnd Aquilegia vnd Altinum die ſtett zerſtoͤꝛt warñ do ſein die fůrnemſten des Veneti chen namens vnd geſlechts mit irn kindern. weibern. habe vnd gůtterñ diſem wuůettrich zeentweychen in die ne⸗ ſten inſeln geflohẽ vnd haben diſe ſtat fůr das lannd Venidig geheyßen. vnd die ſtettleůt die auch daſelbſthin gewichen ſind haben m ancherley gepew vnd ye ein ſtat ein ſunders darinn auffgerichtet. vnd ſunderlich gleich⸗ erweis als die von Altino ir ſtat in ſechs pforten geteilt hetten. alſo haben ſie auch ſechs ſtet in den innſeln der ſee epawen. nemlich Torcellum. Maioꝛbum. Burianum. amoꝛiacum. Conſtanciacum vnnd annanum.aber die ſtat Venedighat vom̃ anfang irer erpawung zugenomen vnd gewachſen auß anfengklicher innwonung der reich iſten vnd mechtigiſten des lannds Venecle. Itemſder hertzogiſch ſtůl iſt erſtlich zu Eraclea. darnach zu Metha⸗ mauco geweſt. vnnd zu letſt auß gemeiner verwillgiũg auf Realt gewendt worden. dañ daſſelb ende wider die feind ſicher vnd feſt vnd ʒu groͤßerer vnd weyttrer erpawung der ſtat fůgelich vnd ſchickerlich angeſehẽ ward vnd das land hat nach zerſtoͤꝛung der ſtett dẽ namen verwandelt. vnd iſt darnach nit meer Venedig ſunder eins indenpnſhdeſt li Ananunm aber de unwonung der en darlach u Mchy ſſlb ende wͤr d llch angeſchiunt Denedigfurdeeſß der Werlt Blat xLIIII 8 worden. vnnd doch den us terls hiſtria genant worde lchemter der 85„ Is Koriaul vnnd eins teyls Hiſtr wt woꝛden. in welchem iar de 5 Teyls me des lann s bliben. nenher hat ich iſf Herleiek m ſand aret a U Aula de ſtar Aqulegmam erſtöͤret aber dan ſti. vi ſcrrvij.iar iſt der leichnam ſa t Ihen, t Criſti viiſc.xxvij. ierch an dem fürnemſten ende der ſtatt obgenant Altila die rcklch gemeret. Item nach der gepur iie t Ve⸗ deſſelben ſan b lten werden. dañ der V dafehſth. ernrh vugdin dern cheind 67 905 liche klainat beha im ſic iun vm enn d ſchier vnerſchetʒ ñ als man zelet. jm.ijc ſiij. iar daſelbſthin gebracht. v⸗ ñ auß der maffen koͤſtliche vn i unemung. Wañ alsm gepawt. daſe d reichthůmer mereten ſich teg ſen geſellet. vnd in demſelben kriegd zemelden ſo iſt ſich võ 840 nediger in einen krieg zu den Frantzo Aberkerrlich ein wenig von vn dingen zemelden dañ di⸗ . K 8 der zeſchꝛeiben. an, 658 95 5 darnach de Nealrgeßewen ier ʒeuerwundern. dañ douon ʒeſagen o g ntailem auff 145 er zeuerwu licher enthaltũg nit allein Gäie pepeeö nd von irem geleger vnd gepewn nſchatz vñ notturft ʒu menſchlicher den vnd gegeten da diſer ſtat Venedig vn 25 Iſo das allerlay kaufmanſc den nahend vmbgelegnẽ lan en vnd ſt 151 jijmb im̃ meer. a in zufließenden waſſern. auß den hene dariñ ſchier gar nichts Wechf [eſtarlict Jerongku auff andern dohmzuflißßen ũderperlich ding das in diſer ſtat dariñ ſchierg nden wirdt ich dem meer ſund er auch darůmb iſt es wol ein wũderperl illigkeit oder genugſamkeit gefu en w racht werden. darům ftiger ding ein uͤberfluͤſſigke ewe enmitten in dẽ waſſern ä chlicher enthaltung noturftt d zierde der gotzhewßer vnd geß iſt deñ ʒeſagen dannoch aller zu menſẽ ßer. der hohen thůrn vnd z haben kawm giauplich ſind. Was 1606 gen der weyten hewßer.d e die ding nit geſehen ha ceiren oꝛdnungen vnd l buch Wrginbvudlee lhß on be 29 85 großen Pan vnd allerimeniglichem ine gůtige vnd freye Ue 0 en ſuten. die ytzo ob ta Wenedig Das drit alter 0 adna ein faſt alte treffentliche vnd weitgeſůchte ſtat welſcher land iſt(als Virgilius vñ Titus liuius ſchꝛey ben/ durch Anthenoꝛem auß Troya flůchtigen gepawen. dañ anthenoꝛ zohe enmittẽ durch die achimer bis an die lliriſchen geſtat. vnd kome in die herrſchaft der liburnier bis in das adriatiſch meer vnd vertribe die Eů ganier die dieſelben gegent inhielten. vñ pawet die ſtat Padua. Aber Cicero ſpꝛicht das die dẽ roͤmern faſt freůntlich geweſen ſeyẽ vñ inen zn den ſchwerſten zeiten mit waffen vñ gelt geholffen habẽ· Padua iſt aber darnach zu den glůckſeligſtẽ ʒeiten irs ſtands der roͤmer inwonung geweſen. doch nit in geſtalt einer beſuzung mit newem volck. ſunder dẽ Paduanern wardt die gerechtigkeit der mitwelung eins roͤmiſchen rats gegeben. vñ wir halten das kein ſtat in welſchen landen an hůbſcheit offner gemeiner gepewe diſer ſtat gleich ſey. aber alle ſunde⸗ re vnd gemeine gepewe dariñ ſind new. dañ Attila der humer koͤnig verwůſtet ſie. vnd wiewol ſie von Narſete eůnucho vñ võ den võ Rauenna wideraufgerichtet wardt ſo wardt ſie doch darnach võ den Wandſeeh an⸗ gezůndet vñ ʒerůdet. vñ aber nachfolgẽd zů dẽ zeitẽ des gꝛoſſen keyſer Rarls vñ ſeiner ſůne vñ enicklẽ mit wũder perlicher zunemung gemeret bis zů den zeiten des erſten keyſer Fridereichs. hat ſie Ecelinus aller tyrannen ð grau ſamſt ime vnderwoꝛffen vnd vnzelich todſleg vnd außtreibung der burger begangen vnd fůrgenomen. Dar⸗ nach haben die Charrarier vnder dem tittel der hawbtmanſchaft diſer ſtat gepflegen vnd ſie bey.cuaren beſeßen vñ habhaftiger reicher vñ zierlicher gemacht. dañ auß vleis derſelbẽ Charrarier ſind zum groͤßerñ teil erhebt vñ geziert die zynnen damit die ſtat mit trifeltigem vmbkrais vnd mawꝛ befeſtigt iſt. vnd wiewol Tymanus durch ſie hinein fiel. yed och ſind durch vil vnd mancherlay graben mit groſſer ůͤberſchwencklicher arb eit Wunnt die waſſer vmb die ſtat an manchen oͤꝛern der ſtat. ʒu zier vñ fůg vo denſelbẽ Charꝛariern gefůrt vñ gelaitet woꝛdẽ In diſer ſtat iſt ein garfeſte burg. vnd ein pallaſt vnder den walhen der erſt. vnd ire gepew ſind mãcherlay. Rey ſer Henrich der vierd ein teůtſcher hat die thumkirchen alda B350 1 50 iſt auch ein rathaws ſchoͤner den keins in der werlt. das darnach verprannt wardt. vnd doch die Benediger koͤſtlicher wider gepawet. vnd die gepayn Titi liuij an ein ſichpere ſtat gelegt haben. Daſelbſt iſt auch ſannd Anihonis ein ſo ioͤblche kierch das ir gleich ſel⸗ ten in welſchen landen gefunden wirdt. auch iſt alda ſand Juſtina der iunckfrawen tempel. dariñ die leichnam ſand Lucaſen des ewangeliſten. vnd Proſdoanni mitſambt der benanten ſand Juſtina heiligthum behalten wer den. vnd man ſagt dieſelben kirchen ſey Jouis tempel geweſen: Aber yetzo iſt daſelbſt ein weits cloſter ſand Be⸗ nedietẽ oꝛdẽs. In diſer ſtat iſt ob allen hohenſchulẽ welſcher land die hohberumdtſt Wiſe ſtat hat außerhalb Ui to linio in der lere hohachtper vñ erleůchtet menner gepoꝛn.nemlich Paulum den rechtgelerten. Petruʒ de apono. deſs fuͤrtreffentliche ſchꝛift vnd lere zu gemeiner nutzperkeit der menſchen in groſſen eren gehalten werden. Item Albeꝛ⸗tũ eynſidler oꝛdẽs einẽ hohbe:umbteẽ lerer vnd außſchꝛeyer der heiligen ſchꝛift Item Stellam. Flaccũ. Vol luſium vnd vil ander in aller kunſt fůrtreffende mañ· Wom̃ meer aufwartz hat diſe ſtat ein ſchiffung auff dẽ fluſs Bꝛinta.der da beyhin fleußt. Von Lucafuſina ſchiffet man pald ſechs meyl gein Padua in einem mit hannd gema chten graben. Padua 1¹5 . ,. , I, , 8 Mn 1 ſrigr Iohnlbdes 15 fenchedel bonſetöndle 0J0 ſe falgrofef ung ſnichl glfü Hſtöt. Pöoöſerg art eaßt w agenenbtgarein gcen gegelkeßko gem den echoknoften ſrtenbſt vrdttr ogoig Chmeo d fähpetct weſch lan thenvnd toſagſ ſarme vůmerlthe ſleInſehenendett ſlͤſchmeer vndhz affend desge a ichirte egg gr ffeviß, awet. vnd dieggpyh lierch das it lachfl d. dariñ die fhn Migihum behslen we wets coſte⸗/ynd B. ſtat hat ußethalb l en Petuz de apoſh halten werden. Jrn Stellam. Flacch U hyffung auff di fuß hem mit hannd gem 2 8 S—— ,. Æν 7 22 8 D D der werlt Von dem reich der Lateiniſchen vnnd welſchs lannds O14 lannd das yetzo Campama heißt iſt ettwen der Lateiniſchen koͤnigreich geweſen. vnd als Wirgilius vnd Nunius bezeůgen ſo iſt diſs lannd auß. xvij. gegenten eins. das vil oͤꝛter het die vonn den andernn gegenten beſuchet warden. Aber nach dem darinn meer beſchedigung dañ in den anderñ landẽ oð gegenten beſchehen ſinnd. ſo iſt darauß entſpꝛungen das nwmaln daſſelb lannd mynder erpawet iſt oder mynder beſuchet wirdt dañ einiche der andern gegẽt. Daſſelb land oder pꝛouintz 2 darůmb die Lateiniſch pꝛouintz das Saturnus ð Cretenſier koͤnig ſeins ſuns Jouis waffen flihende an denſelben enden heimlich oder verpoꝛgẽlich gewonet hat. dañ ſollich heymlich verboꝛgenlich wonung wirdt in dem woꝛt latino(als die gelerten des lateins wißen) bedenů tet. As dann ſolchs Virgilius in acht lateiniſchen verſen beſchꝛiben vnnd angezeigt hat. Doch iſt die groͤße diſer pꝛohintz vom̃ aufang gar enge geweſen Aber Seruius ſpꝛicht das aigentlich die. die lateiniſchen genãt werñ die zwiſchen den innerũ oͤꝛtterñ des albaniſchen bergs woneten. vnd diſe pꝛouintz hebt ſich an vom̃ meer bey dem ti⸗ beriniſchen geſtadt vnd raichet hin an die ſtat Cayetam da ſind ettwieuill ſtett noch voꝛ awgen weſende vnd et⸗ lich erſtoͤꝛet. In diſer gegent vnd pꝛouintz ſind voͤlcker geweſt.die Aborigenes. Rutuli. Volſci. Vermici. Equicoli. vnd Marſi genant warden. dañ diſe gegent hat einen großen vmbkrais. Aber Janus ein vater vnd got der goͤt/ ter ʒugenambt gar ein hold ſeliger vnd gutter man vnd hoher liebhaber der wirtſchaft vnd gaſtung auß den ori entiſchen gegenten komende hat allererſter in welſchem land ʒeregirñ angefangen. vnd vnder andern wercken ſei ner tugent den Saturnum it allein gůtlich aufgenomen ſunder auch mit ime das reich geteylet. MHlſchsland iſt ein gegent des teils Europe. vnd ob allen andern gegenten der gantzen werlt die berumbtſt fůrnemb ſt vnd treffenlichſt.die(als man naynt) den mamen von ochßen odeꝛ ſtirñ gehabt hat. daꝛumb hat auch Plato in Thimeo die walhen nach demſelben vihe.thauros genennt. vnd von irer menige. ſchoͤnheit vnnd fruchtperkeit welſch lannd ytaliam geheißen. Nw iſt diſe gegent in foꝛm vnd geſtalt eins ſchenckels zwiſchen dem adriatiſchen vnd tuſcianiſchen meer. vnd raichet von dem gepirg. vnd von hinden ab dẽ apenniniſchen berg ſich Rnde mer vñ mer erhebende vnd bis hin an den Reginiſchen gipffel vnd an die Bꝛutianiſchen geſtadt außſtre ende. In ſeinem ende trennet es ſich in zwen ſpitz oder hoͤꝛner. der eins ſiht in das Joniniſch. das ander in dʒ Si⸗ culianiſch meer. vnd hat am̃ oꝛt die ſtat Khegium genant Die lenge diſs lands 15 ſich von der ſtat Auguſta pretoꝛia am̃ end des gepirgs ligende durch Rom vnd Capuam hin bis zu der benanten ſtat Rhegiũ. vnd iſt(als Solinnus bezeůgt)ʒehenmalhundert vnd zwentzig tauſent ſchrit weyt.am̃ groͤßern vierhundert ʒehen. vnnd am kleinerñ oꝛt hundert ſechs vñ dꝛeyſſig prayt. vnnd hat in der Reatiniſchen gegẽt einen nabel vnd ettwen auß der ſeyten des oͤbern oder Adriatiſchen meers den fluſs Rubiconem fůr ein ende gehabt. Poꝛmals wardt diſs lannd von heſpero dem bruder Atlantis Heſperia genant. darnah Oenotria von dem beſten wein der alda wechſt. vñ ʒu letſt 8 es ytalia von ytalo dem koͤnig der Siculier genent woꝛden. der dañ an diſe end kom.darinn wonet vñ regipet. Piſe gegent weichet keinem lannd weder in fruchtperkeit der erden. noch in dem rům der waffen. vnd hat vil treffenlicher 65 Die namen vnnd oꝛdnung der Lateiniſchen vnnd Welſchen konig. 88 Janus 5 Siluius viij xrviij.iar Liberinus tv viij. iar Saturnus ij Die er Eneas ſiluius. ix xxki.iar Agrippa łvi kl. iar Picus iij ſtẽ.v. Latinus + l. iar Aromulus xvij kir. iar Faunus iiij kegirtẽ Alba ſiluiss xi trxir.iar Auentinus rviij kxxviij.iat KAatinus vc. iar Egyptus ſilui.xij. rriiij. iar Yrocas rix Eriij.iar Sneas vi frx.iar Capis xiij rrviij. iar Amulius 2 cluij.iar Aſcanius vij xxxviij.ar Carpentus xiij fpiij. iar Numitot trif.iar Das drit alter 10 10 iſa ein loͤbliche ſtat des lands Ethrurie hat zu diſen zeiten als ſtrabo ſagt) von den kriechen die daſelbſthin 0050 00 0 0 auß Piſa der ſtat Archadie komen den anfang genomen. Dann Seruuußs ſpricht das ettlich auß Piſa vnnd U 0 felb Eldde dẽ zwayen ſtetten komen vnd diſe ſtatt in welſchen landen paweten. vnd nach der voꝛigen ſtat alſo nenne⸗ A 5 05 f ten. Virgilius ſpꝛicht das diſe alte vnd geůbter that berůmbte ſtat von den Upheyern vꝛſpꝛung gehabt hab. vnd wh, 0‚ fonl Plinius ſagt das diſe ſtat zwiſchen Anrerin vnd Arnum den ʒweyen flußen von kriechiſchem volck entſpꝛungen 0 0 0 0 ſey. Aber Juſtinus ſetzt das diſe ſtatt in den Aigyriern kriechiſch auflichter vñ merer gehabt hab. So ſchreibt Nu a dglc danus auch etwas von diſer ſtat. Wiewol nw 1115 ſtatt yetzo vnglůͤckſelig gehalten iſt darũb das ſie dem Floreti ſfacnen wof iniſchen volck mit ſchweren bedruckungẽ vnderligt ſo iſt ſie doch voꝛʒeiten vaſt mechtig vnd gewaltig geweſt. 5 ſdumoſ Aber wir finden das ſie zu den zeiten als der Roͤmer ſachẽ in plůendẽ ſtand vñ weſen gereichßnet 01 kein macht iß 1 wolzehle 85 hab gehabt. Nach dem aber Luna vnd Hopulonia die meer ſtett getilget geweſen ſind. vnd die ſachen der walhẽ f 01 f0 0 z33ni den zeiten des groſſen keyſer Rarls vnd ſeiner ſůne in frid vnd růe ſtunden do begunde diſe ſtatt dẽ gewalt vñ f0 me; die macht die ſie darnach het anzenemen. Zu denſelben ʒeiten vnd darnach hat Piſa vil fůrtreffende vnnd in meer b⸗ 0ſc twe kriegen geuͤbt vnd erfarñ mañ gehabt. auß welcher tugent. ſtercke vnd treffenlichkeit dieſelb ſtat wunderperlich afft olfz er weyſe geauffet vnd gemeret wardt. vñ dardurch verdienet ſie vnder allẽ Ethruriſchẽ ſtetten in rům des kriegs ſene en in reichtumern vnd in der machte das fuͤrſtenthum zeerlangen. vnd het vil inſeln vnd ſchier die ſtat Jheruſalẽ vn tfee der ſich gebꝛacht. Aber von ſibentzig iarn nach dem als ſie den Hlorentinern vnderwoꝛffen wardt iſt ſie an volck gbech 19100 11 vnd reichthůmern gehelligt vnd vereytelt woꝛden. Diſẽ ſtat iſt vnder dem babſt Eugenio dem dritten geʒiert ge⸗ m ſmw. weſt. vnd yetzo iſt ſie mit faſthohen gepewen vnnd pꝛucken ůͤber den fluſs Arnñ gezieret. Vnder andern iſt alda 0 ün ffüt eyn tẽplũ ð allerſeligſtẽ iunckfrawen marie geweihet. vñ auch in der gantzen werlt das beruͤmbtiſt cloſter das hey Prfſfel 119 lich feld genant. auch ein glocken thurn mit wunderperlicher oꝛdnung erpawen. dañ diſe ding alle ʒeſehen vñ ſich pn 100 ð zeuerwůdern iſt ſchier vngleůplich. Diſe ſtatt hat vndern andren gepoꝛn Rayneriñ vñ bartholomeũ lerer ð hei Gaſeiſth f ligen ſchrift vnnd geiſtlicher recht prediger oꝛd den gramaticum vnd andere vill. 05 0 f. 5 1 f 2 8* 0 ſuge 0 15 ce WIii f 6 + + 4 — 15 77 AVN * X NNRN 10 J 8 INN eN. KBs 35 FRX/VWN U 7 80 8 19 7 5 4 1 8 E 5 EK — N 2* 22 EN 3 8 3 N N EE Æ B NI WN 1 I NV I NN NN 0 N 4. SSS ä 3 e der werlt Blat XXXXVI Hehſtt 0 Mugelland iſt ein innſel. die die alten von ettlichen weiſſen bergen. die den ihenen ſo dahin ſchiffen voꝛ erſehey ühl 10 2 nen Albion genennt haben ettlich nennen ſie uttaniam nach Bꝛuto filnij des konigs der lateimiſchen ſun. ð Avolck en 6 N0 dieſelben innſel albionam darinn die ryſen woneten eroberte. vnd ſie bꝛittamam nach ime nennet. vnnd diſs hieß fb.§h 0 Pinnggſ das groͤßer Bꝛitania zu vnderſcheid des kleinern Bꝛitama das an Galliam ſtoͤßet. Aber nw iſt es von einem mech 3 digehenihehen tomg bie gul diſen heannigentag engelland genom Diſeinfel ſt draegket vñ zwiſchẽ miternacht Pn d vß dem mdorgang gelege die von allen daruͤmb gelegnen oͤtern abgeteylt iſt dañ ſie fahet ſich an an mderm teht ſlkt bb geweh ſchem lannd vnd raichet hin bey Gallia oder franckreich vnd 8 gegen dem mdergang. Aber als Bunus f6 0 Almacht der roͤmer me ein wonung oder bleybung in Bꝛitania oder Engelland erwelt het. do pawet er bey dem fluſs ra 8 derm meſis dieſtat Urimoantem gar wol gefeſtigt vnd an allen nottůrfiigen dingen fatfruchtper vnd d gedechtnus ð ſuudJewatf alten Eropa wol zegleichen Derſelb Brutus hat(als ſie ſagen gepoꝛn dꝛey ſüne. Lotrinum Albanenum vnd Gz⸗ ſn Ild tmer brẽ. die habẽ erſtlich diſe inſel vnðſich geteylt. vñ Lotrino als dẽ elterñ iſt ð halbteil gefallẽ vñ nach ime lothria ge Weel nãt woꝛdẽ. vñ man ſagt dʒ die ſtat Aundinũ nochmals dariñ ſey. die voñ kauflewte vñ mit hãdtirung vñ geweꝛ chigtündez f0 be garfaſt beſucht werd. darinn nochmals die konig vnd fůrſten ʒu engellãt vñ die ratgebẽ des volcks mitfampt die ſtJhrüſſfe den kaůflewten offt ʒeſamen komen. Vnd Albaneto wardt der vierd teyl der innſeln vñ albania nach ime geheißẽ uorltfe ſ l die wirdt yetzo Seocia oder ſchotten land genant. vnd iſt der ober teyl gegen mitternacht mit kleinen flůͤßen. vnd emoͤntten Hegelge⸗ einem berg von engelland vnderſchiden. Aber Cambri dem dritten ſun gefiel Cambꝛia yetzo Uõle genant ein inſel cEanderfrſz wiſchen mitternacht vnd dem nidergang gelegen. vnd die letſt auß den die von den roͤmern erkant warden. weñ btitdoſter dqöhe ſich die ſuñ im̃ ſumer wendet ſo iſt daſelbſtinn kein nacht. vnd zu wintterlicher ſuñwendung kein tag. Der groͤßt ale zeſchenyſ 0 tehl diſer innſeln iſt fruchtreich. vñ an vihe. gold. ſilber vñ eyſen habehaftig · vnd dannen herauß werdẽ gebꝛacht cholomeß Uöht rawhe war vihe thier. vnd die aller geſchicktſten iaghund. Diſe inſel iſt mit vil nit vnedeln inſeln vmbgeben. deꝛ Werfe ſelben eine iſt Hibernia die ſich in der groͤſſe engelland nehnet. vnd douon mit einẽ kleinẽ meer vnderſchaidet, Da vmb ſind auch gelegen die kleinen inſein Hrchades. Der heilig babſt Gꝛegoꝛius der ander hat durch ettwienil da ſelbſthin geſchickt mañ bewerts lebens zn erſt engelland zum glawben bekert. vnd vil konig dariñ habẽ darnach in wunderʒaichen geleůchtet.do ſind auch vil vnd groß fluͤß. vnnd auch darzu vil vnnd mancherlay metals. Engellannd oder Brittania 1 W gaagaunaene 8 4 R * ,,— ., ſ, 2 , öe 5 Das vierd alter Vas vierdt alter der werlt hebt ſich an vom anfang Dauid vnnd weret bis zu dem ůͤbergang Babilonis. vnd hat nach den hebreyſchen lerern.iijc.lxrriij.iat 0110 Aber nach dẽ. lex außlegern uinlxrxxv.iar. Derſelb Dauid was der erſt koͤnig auß dẽ geſlecht inda. vnd regiret bey den hebꝛeyſchen.xlvij. iar in Ebron uͤber das geſlecht 95 8 iuda. vnd.xrxiij iar ůber das gantʒ iſrahel. Nw hebt ſich an das vierd alter in Dauid — aber nit als in dem erſten koͤnig iſrahel. ſunder als in dem erſten koͤnig vom̃ 400 iu da. dañ im beſchahe ein außgetruckte verheiſſung das Criſtus auß dem geflecht inda ſolt gepoꝛñ werden. Sein that vnd geſchihten erſcheinen durch das gantz and buch⸗ der koͤnig ⁊c. Do dauid hoͤret das Saul geſtoꝛben was. do hat er mit den ſeinen ine bewaynet vnd gefaſtet vnd ein cleglich geſang gemacht. das er was der erſt koͤnig iſ/ rahel. voꝛ ime vnd ſein herr geweſt. 0 hebꝛeyſchen hat in dem.irc.rli.iar von der gepurt Abrahe ůber die hebꝛeyſchen Zeregirñ angefangen. vnd alle iar ʒeſamen gerechet in iheruſalem vnd in ebron. xl. iar geregirt. Diſs was ein man von kintheit auff der ſchoͤnſt.roͤflet eins hůbſchẽ antlitzs großmechtiger ſtercke vñ noch groͤßers gemůets. der voꝛ empfahũg des koͤnigreichs den allerſterckſten man den philiſteyſchen ryſen mit einer ſchleudern ertodtet. vñ auch nach angenomner herrſchung in den ſtreytten. die er fůr die vndertanen ſeins reichs 555 alweg zum erſten ʒu der geueꝛlichkeit vñ wagknus geeylet. As er in die regirũg ome hat er ʒu erſt Jheru ſalem belegert. Darnach gefangenn. die Cananeyer vnnd iebuſeier außgetriben.alle 50 J vnd veind allenthalben zertrennet. vñ iſt zu letſt 6 in dẽ herrñ entſchlaffen. lex iar alt. vnd durch Salomonẽ rimamtan I4 75 wol der tag vñ gůter werc ſeinẽ ſun zu iheruſalẽ begrabẽ wordẽ. Die ſün Dauid in Ebron Sbunn JSanhams-4 Adiar Jlilonchcb ö 2 N 8 25 5 8 65 8 5— A12 U 2 ü˖ 0 2— U W 8 1 2 ö — 2— f 1 AA ö Zalomon ein ſun Dauid auß Berſabea der ander koͤnig der hebꝛeyſchen h wei noch ſein vater lebet uber die hebreyſchen zeregirñ angefangen vnd.xl. iar geregnirt. vnnd do er gepoꝛn wardt hat ine ſein vater alßpald dem pꝛophetẽ Nathan einen allergelertiſten vnd heiligſten mañ zeerziehen vnd zeerneren gegeben. Als er nw ein iungling wardt do hat ſein vater Dauid ine von ſeiner tugẽt wege nach verwerf fung andrer ſeiner bꝛůder auß gepote des herrñ in das konigreich herfüergezogẽ. Di ſer Salomon beſtritte die veind vnd erlanget allenthalben frid. darnach hat er den in der gantzen werlt berůmbtiſten tempel außgepawen vnnd in glůckſeligkeit alle koͤ⸗ nig ůbertro fen. darnach iſt er. lxxxiiij. ar alt geſtorben. vnnd in Meruſalem begra⸗ ben woꝛden. Sibilla faba Iſls die koͤnigin Saba das gerůchde MHloder den rüm von Salomone ge⸗ hoͤrt het do kome ſie vonn den enden des ertreichs zehoͤrn ſein weißheit. vnnd er tet ir genůg von allen dingẽ die ſie fraget. vñ do ſie die oꝛdnung deſs haws vñ geſinds ſahe vnnd ſein weißheit hoͤꝛet do lobet ſie ine faſt. vnnd ſie raichten einander große gabe. Salomon machet einen helffenpay nin chron ʒu dem můſt man ſechs ſtafleln aufſteigen. darůmb begerten alle mẽſchen glienthalben auff erden ʒeſehen ſein antlitʒ Nw was Saba ein prophetin darůmb wardt ſie ein Sibilla genant dañ ſie weiſ ſaget vom̃ holtz des heiligen creůtzs vnd von zerſtoͤrung der Juden vnnd was ein æverin eins warnn gottes. auid ein fůrſt aller pꝛopheten. ein ſun Iſai vom̃ geſlecht inda. der erſt koͤnig der Heroßehoh vf 0 kfebocchellchkk ſaͤlcehezeategle .Rtinn wadelt lhfögrßbeſbe Miasdzracht oßfidzvockzez hdertnultzuſtt fflchticggalet Emañ IAber dte ſhnterplag ſchet poß de Deſt —— der werlt Blat Oden iſt auß dem rate des herrñ mit den ſeinẽ in Ebton aufgeſti Blat XVII gen vnd daſelb ſt in ſeiner iugent ʒu eim koͤnig erwelt vñ geſalbt 15 worden durch Samuelem allein uber das geflecht uda. So wardt N Hißboſeth der ſun Saulis durch vleißankerung Abner ſeins oͤheims oder ſeiner muter bꝛuders uͤber die anderñ aylff geſlecht ein konig ge/ 78 macht. vnd regniret.ij iar. Nw ſamelten ſich die heer dauid vnd Jo/ ab dem fürſten ſeins heers. vnd Abner demffůrſten des heers Hißbo, 19 ſeth. vnd haben auß gemeiner wilkůr. rij. auff einem. vnd.rij auff de il andern teyl miteinander gekemplt. vnd einer den andern ertoͤdtet mit N0 einem ſtraich.do nw die.die mit abner warñ fluhen vnd Azahel des Joabs bruder den abner verfolget. vnd auff ſein begern von ð ver⸗ folgung nit ablaßen wolt. do waͤrdt zu letſt azahel von abner am̃ ge—— mecht mit gewendtem ſpieß verwundt vnd ſtarb. vnnd wiewol der krieg zwiſchen dem haws ſaulis vnd dem haws dainds langzeit ge⸗ Weret het ſo ʒohe doch Dauid fůr vnd wardt alweg ſtercker. aber dz haws Saulis name teglich ab. Dem Dauid wardẽ geporn in ebꝛon diſe ſůn. der erſt Amon.der ander Cheliab. der drit Abſolon. ð vierd Adomaas. vnd andere von vil weiberen. Aber abner der des Hißboſethts haws regiret wardt von im zů rede ge halten darůmb das er des Sauls ʒuweib het beſchlaffen. da erzůůrnet er ſich wider ine. vnd gieng zu dauid vnnd verhieße im das er das gantz volck iſtahel ʒu ſeiner vndertanigkeit bringen wolt. vnd do er ſich nw ſolchs zehan deln vnderſtũde vñ dẽ dauid ſein weib Michol herwið gebꝛacht het. do ſchlůg ioab ʒu rachſal ſeins bꝛuders aʒa⸗ hels den abner veretter ich zu tod. dʒ mießfiele dẽ dauid vñ ließe ine ¶ Diſe dꝛey haben ʒu deꝛ ziet Dauids geweiß erlich bey dẽ ſeinẽ begrab en mit bewaynẽ vñ faſtẽ vmb ſeine tod. ſagt. vnd Nathan was Dauids bruders iſer dauid iſt ſchier ein wunder in menſchlichẽ geſlecht in dẽ ſun vñ ein ſinn yſay. DOme meer ſolche ding mit einãder zuſamẽ komẽ ſind. als ein Gad athan ſeth ſo graße hoͤh vñ demůtigkeit. ſo groſe geſtrengigkeit. vñ ſo gr ße guůtigkeit. ſo gꝛoße ſoꝛg weꝛtlicher ſachẽ. vñ ſo lautteꝛe vñ andech tige beſcheulichkeit geiſtlicher ding. ſouil meſchẽ vmbzebꝛingẽ vñ ſouil zeheꝛ zeueꝛgießẽ in ſo große ſůud ʒefalle vñ ſolche buß zewiꝛ kẽ. Itẽ im waꝛdẽ in iheruſalẽ geboꝛñ die ſůn. ſalma. ſaba. natan. ſa lomõ auß berſabea dẽ weib vrie. vñ and. viij · on ð ʒuweibeꝛ ſůne Vñ als er dz reich in frd erobert het. do ſchaffet er wid dz geſetz moyſi dʒ volck zeʒeln. vñ hat gefunden tauſentmaltauſent vnnd hund ertmal tauſent das ſwerd außʒiehende mañ vnd von dem geſlecht inda allein viermal hundert vnd ſib entzig tauſent ſtreyt per mañ. Aber die ʒelung des volcks mißfiele got vnd er ſlůg iſ⸗ rahel mit der plag der peſtilentz. darinn fieln bey ſibẽtzig tauſent menſchen von dem volck iſtahel. Die ſtn Dauid zu iheruſalem gepoꝛn Sama Zabaar — — —— 8———— 2 Dasvierdalter Zalomon iſt aufgeſtigen in Gabaon. zeopfferñ in der hoͤhe do der erine tabernackel vñ altar Moyſi was vñ ¶ Ner opffert tauſent hoſtien ʒu einem gantzen opffer. do erſchine im ð herr in ð nacht durch einẽ trawm ſpꝛechẽ de. das er begeren ſolt was er wolt von ime.do begeret er weißheit ſein volck zeregirn.diſe begerung gefiel dẽ her ren. vnd ſpꝛach dieweil du nit begert haſt reichtůmer.ere oder den tod deiner veind. oder langs leben ſo biſt du er hoͤrt. ich hab dir gegeben ein weyſes hertz alſo das keiner deins gleichen voꝛmals geweſen iſt. Das erſt vꝛteyl dar inn ſein weißheit erʒaigt iſt was von zweyer gemeiner frawen zweyen ſůnen der einer võ ſeiner muter des nachts ertruckt wardt. do zancketen ſie ſich vmb den überblibnen welcher er wer. Als aber das vꝛteil durch Salomo⸗ nem gegeben wardt das das lebendig kind in zwen teyl geteylt werden ſolt do begeret die recht muter das. das kind dem andern weib ee gantz lebendig gegeben ſolt werden. Auß dem vꝛteilet Salomon das diſe die recht mu ter wer vnd ſchaffet ir das kind zegeben. Vnd wiwol nie in einichem andern menſchen voꝛ im beyeinander gefun dẽ woꝛdẽ ſind ſo clare weißheit. ſo große wollůſtperkeit ſo große ere. ſo vil reichthůmer. vnd dañoch mit got ſol che geheyme verwandſchaft. ſo hat er doeh diſe ding alle in ſeinem alter mit lieb der weiber vnd erung der abgoͤt ellet vnd vermaliget. Das erſt gericht Salomonis 28 7 S σ DSE .. NN —— . e,, — ¶i Ldas was das cccc lxxx.iar des außgangs iſrahel von egypto. vnd von der gepurt Abrahe dz.irc. vñ. lxxxůij iar. vnd er erfůllet denſelben paw in dẽ achten iar. Nw wardt diſer tempel gepawen in Theruſalem auff dẽ berg Moria do Abraham ſeinen ſun opffern wolt. vñ Jacob im̃ ſchlaff die layttern vom̃ himel zu der eꝛden geſehẽ het Diſer tempel wardt auß weißem ſtain gantz gepawen. vnd ſein erpawung mit vil kunſt aufgerichtet.als mit ge⸗ polierten. vnd durch wunderwirdige art zuſamengefůegten ſtainen. Sein lenge was lx.elnpogen. die prayte. kr. vnd die hoͤhe..xr.mit ſolcher geſtaltnus das die hoͤhe von dem eſſtrich bey der erden bis zu dem erſten podẽ.exx. elnpogen was. vnnd von dem erſten podem oder ſoler bis ʒu dem andernn. xxx. elnpogen hoh. vnnd von diſem andern ſoler bis zu dem drytten. als zů dem dach des tempels iſt die hoͤh. Ix.elnpogen.alſo het er zwen ſoler zwi⸗ ſchen dem l vnd dach. vnd in yedem ſoler. vnd in dem dach was von außen in dem vmbkrais ein gang. vñ darauff ſol der herr Criſtus vom̃ teůfel verſuchet woꝛden ſein. vnd daſelb ſt warñ voꝛnẽ gytter fůr das die vmb⸗ eenden nit herabfielen. vnd er wardt geteylt in zwen teyl. als in ein oꝛt das hieß ſancta. an daſſelb ende was erſt ich der eingang in den tempel vom̃ aufgang.xl.elnpogen. vnd das ander oꝛt ſanctaſanctoꝛum.xx.elnpogen. vnd in dem mittel ʒwiſchen ſancta vnd ſanctaſanctoꝛum was ein wannd auß Cedrin tafeln gemacht vnnd mit guldin plechen bedecket. kx.elnpogen hoh. dauoꝛ hieng ein důnner vaſtſchoͤn gewebner vmbhang. der ʒu der zeit des ley dens Criſti vnſers lieben herrñ von dem hoͤhſten bis herab zerriſſen iſt. Innwendig ſanctaſanctoꝛuz wʒ die arch des herren die Moyſes machet. In der archen warñ die tafeln der.x. gepot. Der hoͤhſt brieſter gieng allein ainmal im̃ iar an dem hohzeitlichen tag den ſie das feſt pꝛopiciationis nenntẽ mit großer ſolennitet vnd loͤblichkeit in ſan⸗ ctaſanctorum. Aber in ſancta bey dem vmbhang giengen offt allein die brieſter von ettlicher opffer wegen zů an zůndung der kertzen oder liecht. vnd alda auff dem teyl gein mittemtag was der guld ein leůchter dẽ Moyſes ma⸗ chet mit den ſyben lucernen. vnd gein mitternacht der tiſch der fuͤrlegung. aber in dem mittel was der guldein võ Moyſe gemachter altar. Doch het ſalomon darzu gethan.r. anð gleich eben ʒierlich. aber doch groͤßerleuchter. v. ʒu der rechten vnd fuͤnff ʒu der lingken. vnd deßgleichen zehen groͤßer guld ein tiſch. vnnd in dem mittel was der altar der wolriechlichkeit. en in aller werlt berůmbtiſtẽ tẽpel des herrn hat koͤnig Salomõ im̃ vierdẽ iar ſeins reichs zepawẽ angefagẽ Sichenht frinder zů 900 ſhächtedd funge ffgſfäßg des kei ſhhhns. Aoen ſüt parwi8hgefg dzike. vñ erif ſun aufdi heh odaßkeng e⸗ ſchtet lbint ge⸗ 00 pgſte l zaftpode fl yyßd vot dſÿ 0 15 un gang. 0 IEdgs 05 ende was 150 Linen der Biſchoff Sadoch der ſun Achitob 3 n e Sadoch ein hoͤhſter brie ſter in der zal der biſchoff der achtend fieng an zeſitzẽ lomonis. Diſer Achimas ð newnd 30 brieſter der hebrey⸗ ſchen was berůmbt vnnd ad in großer erwirdigkeit bey den inden gehalten. ward võ ſeinẽ knecht zambꝛimit al an die wand ertoͤdtet nach d im̃ anfang des reich SaN Achimas ein ſun Sadoch 6 D0 hat in dẽ andern iar Aza des koͤnigs iude B aaſa võ dẽ geſlecht iſachar ð dꝛit iſraheliſch koͤ⸗ ffandẽ ieroboas gewãdert. vñ dẽ pꝛophetẽ Hien ð zu ime geſẽdet wardt nit wollẽ hoͤꝛñ ſunð getoͤdtet. aber der werlt Blat XLVIII. Asce ſilonites der ¶ Linea der koͤmg iſr⸗ pꝛophet weyſſaget dẽ roboã dz er regue wiꝛd ůber zehen geſlecht iſrahel E W ee iſrahelF FI.3 oam empfieng.r. »reißung des mantels võ achia de prophetẽ vñ ⸗ fluhe in egiptẽ.do ſalomõ ſtarb do wardt er võ den 178 vnd leget guldine gegoß ne kelber ĩ Dañ vñ neptali vñ waꝛdt deꝛ ergſt abgoͤt cereyer. vñ viſacht dz volck iſtahel zu ſundẽ vñ abgot 8 terey. daꝛauß volget zerſtoͤrũg des gãtz vocks iſtahel ¶emeias der pꝛophet ge ſwayget Roboã do er ſtrit wið hieroboam vnd be/ ſchribe ire ð koͤnig geſchihtẽ. vñ er weiſſaget do Seſac deꝛ egyptiſch koͤnig in dẽ lãd inda vil ůbels chet nemlich ĩ. v. iar Roboam. s iheroboãs ſun ð anð koͤnig iſ Semeias konig —.— dab des ze regirn angefangẽ. vnnd als ſein vater vil ůͤbels ge⸗ N ¶than.aber Baaſa hat ine geſlagẽ vñ fůr ine geregiert.. nach der weyſſagung Achie des pꝛopheten. nig hat auch uͤbel voꝛ dẽ herrñ getan vñ in allẽ Abdo er wardtauch võ Ghreone vmbracht.. 588 ( bdo d profher weifaget 909 Uwid die guld ine kelbe: vñ die hãd ieroboãs doꝛret. vñ do/ er gein iheꝛuſalẽ wid keꝛet ward VOber võ einẽ leoben ertoͤdtet. X I6 Ala des koͤmgs baſe ſun ff Ddel vierd koͤnig iſtahel. haws ſeims vaters bis auff den pehntzenden U er weyſſagung Hien des propheten. Das vierd alter gar alte vnd edele ſtat des lands Etrurie. vnd weylend die erſt. aber yetzo die drit vnder dẽ etruri ſchen ſteten namhaftig · iſt von den Acheyern(als Juſtinus ſagt) gepawt woꝛden. vnd hat irẽ anfang von der erpawung der ſtat rom genomen. wiewol ettlich ſpꝛechen das ein Troyaniſcher fůrſt Peruſius genant ein er pawer diſer ſtat geweſen ſey vnd die nach ime Peruſium oder Peruſiam genennet hab. Nw hat diſe ſtatt allein vnder allen ſtetten welſchs lannds diſe ſchier vnerhoͤrte glůͤckſeligkeit gehabt. das ſie nochmals behelt ſchier die⸗ ſelben art vnd weſen irs ſtannds vnd handels die ſie voꝛ erpawůng der ſtat rom. vnnd auch darnach als Rom vnder koͤnigen. ratherrñ. vnd kayſerñ vnd tyrannen geweſen iſt gehabt hat. Doch hat diſe ſtat mancherlay. vnd doch traglich anſtoß eriiddẽ. Diefelbẽ ſtat haben die roͤmer nach abſterben des groſſen Aexaders aufß craft vñ zuthun. Lpoſchumy des ratherrñ in ergebung empfangen. Liniůs ſchꝛeibt das Fabuus der roͤmer in dem vnfrid vnd krieg in Ethruria. iin. vnd. ve. Peryſiner erſlagen hab. Darnach in den zeiten der allervnglůckhaftigſten o miſchen regirung der dreyer mann Triumuiratus zu latein genant hat keyſer Octauianus.L. Anthoniiʒ den bau der. N. Anthoniß in der ſtat Peruſia belegert vnnd das heer deſſelben belegerten anthonij vnnd das Deruſimiſch volk dergleichen voꝛmals ſelten erhoͤrten hunger erlidd en. Aſo wardt deſtargefangen vñ zerüdet.Aber als Der ſelb Octanianus ein einiger herrſcher wardt hat er diſe ſtat in kuͤrtze wideraufgerichtet. vnd mit zynnen ken yetzo voꝛ arogen weſende befeſtigt. vnd nach ſunem namen Peruſiam augůſtam genennt als die elnpogelang buchſtaben in den 66555 gehawen anzeigen. Nw iſt diſe ſtat an allen oͤtern gepirgig. vnd die art deſſelben ends alſo geſtalt das nichts befeſtigters noch wunnſamers erfunden werden moͤcht. dañ ſie iſt durch bewarung ð ge⸗ hen ſcharpffen allenthalben daruͤmb gelegen fellſen alſo vnbeſtreytlich das ſie als keiner beſchůtzung bedoͤrffe⸗ Vnd wiewol ettwen vil innwendig ʒwitracht vnder den Peruſinern geweſen ſind vnd die tyrannen dieſs Peru ſiner zu ʒeitten bedrucket haben ſo iſt doch diſe ſtat yetzo frey vnd mit gůtten vnd hohgelerten mannen v nd geſetz en beſetzet. In diſer ſtat ſind großmechtige gotzhewſer vnd wolgezierde cloͤſter der geiſtlichen. hohe pallaſt ð bur ger. vaſt weyte ſpital der armen.ein vaſtwolberůmbte hohe ſchůl.ein weyter marck mit einem ʒierlichen pꝛunuẽ juſtgarten mit pawmen wol beſetzt ir feld an oͤl. wein. ſafftan vnd allerlay ſelen frůchten vaſt fruchtper. In di⸗ ſer ftar hat Baldus in hohẽ rům geſchinẽ. ð dañ mitſambt Bartolo Saſſofferracenſt in werltlichen vñ geiſtlichẽ rechten das fůrſtenthumb vnd den voꝛpꝛeys erlangt hat. Jtem Angelus vnd Petrus gebruder vnd Cynus vor ine. Aber zů vnfern zeiten hat Matheolus der hohberümbtſt artzt auß diſer ſtat ſeinen vꝛſpꝛung genomen. der ʒu ua in der hohen ſchůl mit leren vnd reden va et hat. 25 8 25 5 7 7 +2 SSS ———— 5 &N —.———— 2 EE—— ——— ———— ——— 0 ddsphg ift eude ber 10 mtyngvnd pfz „als die öpogelh, Aegtt deſſcbgahz ichbenmlh⸗ chüzung behigſt ſrannen dieſd pan mannen vnd hee hohepallatöbſe m zerlichey punl ſtfuchhe., lchenögeflch der vnd Cxys v0 genonty.der l der werlt Blat XLIX 0⁰ ſchrifftẽ der heiligẽ lerer gedẽcken bey diſen zeiten der hiſtoꝛiẽ der haydẽ nicht ¶ villeicht auß der vꝛſach das dieß hiſtoꝛien zu verſtentnus der heiligẽ ſchrifft nit dienen. dañ ettlich lerer thun bis auff Sardanapallum den letſten konig der Aſſirier on anderñ do zwiſchen geweſen konigen kein meldung. ben der ſun Salomonis vnd drit hebreyſch konig hat ſeinen vater im reich aber nit in der weyßheit nachgefolgt. vnd nach veſmehung der eltern rat. vnd ach můtwilliger tuͤrſtigkeit der iungen das volck bekummert vnd zway geſlecht be ſhalten. darumb hieß diß dz reich Juda. dañ derſelb můſt auß erheiſchũg ſeiner ſünd des konigs von egypto vngeſtůnngkeit vnd verfolgung gedulden. Roboã het.xviij. weiber vnd.xrr. zuweiber. vnd. xrviij ſůn vnd. xl. toͤchter. In deſs erſten iar das reich Dauids geteilt vnnd nit mer herwider vereinigt wardtet. 8 Hieu Eliezer Gſiel Anea der welſche köͤng 8 ISuduus poſthumus N 8 I 2 Æ 3 ——35 2— iſer Hien ein ſun Anani des pꝛopheten wardt ge⸗ 0 ſendet wider Baaza vnd lidde die marter beſten digelich bis zu dem todt. 8 Oi nemlich Hien Eliezer vnd Oziel mit Aza⸗ ria weyſſagten dẽ koͤnigẽ inda. als Aza Joſaphat vnnd Joram.— Aon diſem ſiluio Enee ſun dem dritten konig Lati⸗/ Cboer ſind ſein nachkomende konig ſiluij genant.. neas des benanten Siluij poſthumi ſun regiret Axxx.iar vñ 10 einẽ erbẽ nach ime vñ ſtaꝛb I bia der vierd konig der iuden Koboams ſun hat drey iar geregirt.vbels voꝛ dẽ herrñ gethan vn in den ſůnden ſeins vaters gewandert vñ daruͤmb we⸗ nig iar geherſchet. Jheroboan der konig iſrahel erhůb einen kriech wider ine dariñ het. Jheroboam.lxxxin. vñ bias.xlin.ſtreytpeꝛer mañ. vñ wiewol Abia ein ſolch groß heer wider ſich komen ſahe yedoch hat er getzaw ende in got die veind leichtlich geſwaigt vnd vberwũ⸗ den vnd bey. limn.mañ in eim ſtreit erſlagen. LI atinus regiret fůnftzig iar zu den ʒeiten Dauids. iſer Anam ein pꝛophet Oſhaffer Aza vñ waꝛdt darůmb gekerckert. I ba ſiluius was Enee A ſiluij ſun. ð pawet die ſtatt Abam. von der die ko nig der Albanier genẽt wor den ſind. ¶ I this hat zu den zenten [ Foboãs xriiij iar ge/ e regirt vnd einen ſun Capi ge⸗⸗ M nant hinder ime gelaßen. He I ſahat in dem anfang ſeins reichs. vnd darnach ¶ Lbis in dʒ ſechßundd reyſigſt iar gůts voꝛdẽ herrũ gethan vnnd in dem weg ſeins vaters Dauid gewan⸗ dert. die abgoͤtter abgenomen. vñ die Ethiopes die wi⸗ der ine komen geſlagen. vnd zu letſt kome er mit Bene/ dab dem konig Spyrie in půntnus dariñ het got ein miß fallen vnd ſendet zu ime den pꝛopheten Anani. dẽ leget er in den kercker. darumb wardt er mit dem ſchmertzen der füß geſlagen vnd ſtarb. Dieweil aber Aza regi⸗ ret vnd dz reich nach dẽ geſetz des herrñ in gůtẽ weſen ſtund do gienge wid ine auß ara ð koͤnig Ethiopie mit ſeinẽ heer vnzellicher menige. dẽ kome ANza mit ſeinẽ heer entgegẽ vñ růffet dẽ herrñ an vñ erſchꝛecket die Ethiopier alſo dz ſie ſich zu der fluchtExEk........ keretẽ do lieffe ime azaria ð pꝛophet entgegẽ troͤſtẽde vñ waeſſagẽde vnd anderm dʒ iheruſalẽ võ dẽ Caldeierñ wurd gefangen werden. 2 Anani Das vierd alter Asarias pꝛop arias der ſun Obeth ein pꝛophet diſer zeit ſcheinẽ Tinea der konig 3— 3 Adehan võ ð gefencknus geweiſſagt. Diſer 3— 1 gieng Aza dẽ koͤnig inda entgegen vnd ð koͤnig wardt in des pꝛopheten woꝛtẽ geſterckt vnd alſo vermanet dʒe die abgoͤtter von aller erden inda vñ beniamin abtete. Aambri ð koͤnig iſrahel vertilget dz haws baaſa vnd D ine hat Amri pald geſtagẽ vñ fůr ine geregirt. 2 5 elias der Pi erlangel mit ſeinẽ gepet das es in vierdhalb iarn nit regnet auff die erdẽ vñ er ward bey dẽ fluſs Carith võ eim rabẽ generet ð ime pꝛot vnnd fleiſch frůe vnd ſpat zubracht. der võ ð wittben von ſa repta die noch ein wenig melbs het dz doch nit abname generet wardt: vnd er irẽ ſun vom tod erwecket. ð auch voꝛ dẽ veſammeltẽ volck iſrahel auff dem berg Carmeli das feuer von himel auff dz opffer abſteigẽ tet. dʒ doch injc. brieſter ð abgoͤtter nit thun mochten die er hieß toͤd ten. darumb verfolgte ine Jheſabel allenthalbẽ do wan dert er in die wůͤſtnus. vñ der engel erſchine im ſchlaffen dem vnder einer wachhalter ſtauden ine auffweckende rvnd vermanente ʒeeßen dʒ aſcherein prot das er ime ge/ Ebꝛacht het in des ſtercke er. xl.tag wand ert biß auff den berg oꝛeb. võ dannen kome er in Damaſcum. Darnach ff Vwardt er von dem herrñ durch einen ſturmwind in den himel gezucket. 45 A4 dyas einer auß den.rij. pꝛophetẽ ſoll ein ſchaffer ¶ Ä Oder außgeber des haws achabs des konigs liſta hel. do nw die konig Iheſabel achabs weib. die pꝛophe ten des herrũ toͤdtet.do verparg er auß inen.l. vnnd.lein dẽ grůbẽ vñ darũb verdienet er dẽ geiſt ð weiſſagunge. Tchab der. vi.konig iſtahel hat vber alle die. die voꝛ Ame warñ boͤſlich gehãdelt.aliermeiſt auß rat vñ eingeplaſung ð allerboͤſte 16 ſeins weibs. d wardt ʒu ĩetſt im ſtreit mit geſchoß verwundt vñ ſtaꝛb.nw wʒ/ Meſabel des koͤnigs Sydonioꝛũ tochter vnd ein ʒaichẽ aller boßheit. die ertödtet den Naboth vnd die pꝛophetẽ des herrñ. vnd ſie wardt durch ldien auch ertoͤdtet vnd A von den hunden gefteßen. icheas der pꝛophet auß dem geſlecht Ephꝛem hat (Doe Achab in ſeinen ſůnd en offt geſtraffet vnd ime verkůndet das er ſterben wůrd. Alſo wardt er im̃ ſtreyt wider den konig Sirie auff einem wagen allein ſitzende zu tod geſchoßen. choſias ð ſibend konig iſrahel ſendet zu beeleebub O0⸗ mugkẽ got Acharon ime ʒeſagẽ ob er moͤcht ge⸗/ ſundt werdẽ. darumb ſtarb er als im Helias geweiſſagt R het. Er fienge an zeregirnn im̃ xvij.iar Joſaphat des loͤ⸗ nigs iude vnd iſt erloſchen an einichen ſun. vnnd Joram ſein bruder volget im nach im̃ koͤnigreich. onas ein 100 Amathi ein leůchtender prophet geach 8 F eet hat vil ding die hie nit beſchribẽ ſind geweiſſagt. Der wardt darnach gein Niniue Gſehncer als in ſeinem EAI bůch begriffẽ iſt. Diſer Jonas ſol(als man ſagt) dieweil Aaa er noch ein kint geweſen ſey durch helyam vom todt er⸗ weckt woꝛden ſein. Diſer vom̃ walfiſch verſchlickter J7o Vnas hat das leyden criſti fůrbedeůtet mit ſeineꝛ geferlichẽ meerfart. a oram wardt von Benedab in Samaria belegert. N1 vnd doch mit den verdienſtẽ Heliſey erledigt. aber 39— erfieng an zeregirp im̃ xviij. iar des koͤnigs ioſaphat an ſtat ſeins bꝛuders ochoſie. nach de eraber der ſuͤnde Meroboams nachgefolgt hat iſt er erſlagen woꝛden mit allem haws ſeins vaters von Hien. wiewol er ettwieuil iar ſich der behaltung der gepot gotes vnd ʒimlicher herrſchũg vber die ſeinen gepꝛaucht. vnd 30— den pꝛopheten in eren vnnd wirden gehabt⸗der Moabiten konig beſtrutẽ ſein ſtett vmbgekert vnd allen rawb der veind erfolgt hat. der werlt Blat L Fe ericho ettwẽ ein koͤnigeliche vnd berůmbte ſtat iſt yetzo zu einẽ kleinen doꝛff woꝛden vnd ligt an einẽ gar ſcho Venen ende vnd in dem tal des Joꝛdãs. vnd hat kawm acht hewßer. vnd ſind alle anzeigung der heiligen ſtett dariñ ſchier gamz abgetilgt. die ſchꝛifft ſagt das der herr vil hab gethan in Jericho do er it mawrn wund erper lich ʒerpꝛach vnnd dem Joſue der ſie wider pawet den flůch gab· von diſem hericho was Raab das emayn weib. In diſer ſtat wardt criſtus in dem haws Zachei ʒu her 10 genomen. Auß diſer ſtatt verſpotteten eliſeuz den pꝛopheten die. die von den bern zerryßen ward en. Bey derſelben ſtatt erleůchtet ð herr den plinden ⁊c. Nw was ettwen bey diſer ſtalt ein balſamſa garten. von des luſtperkeit geſchuben ſtett. das dis tal mit gneinander gelegnen bergen als einer mawer wie die garten beſchloſſen · vnd zwayhũderttauſent moꝛgen weyt vmbfangen ey. dariñ iſt ein waldt an fruchtperkeit vnd luſtperkeit merckich vnd weitberuͤmbt. vnd die balſamſafftpawm ben ein geſtalt gleich den foͤꝛhinpawmẽ dañ das ſie mer mderer ſeyen. vnd werden gepawen wie die Weingar/ ten. vnd nachdem die ſuñ in derſelben gegent am allerhytzigiſtẽ iſt ſo iſt auch daſelbſt ein mittelmaſſige des luffts naturliche vnd ſtetige beſchattigung. Jericho 8 0 Als belyas mit ſeinem iunger Heliſeo wan deꝛt do komẽ ſie an dẽ flujs des Jordans (ee vñ wardẽ die waſſer mit dẽ mãttel Helie geſla gen alſo wardt ein weg vñ ſie giengẽ enmitten 0 e das geſchah ſpꝛach Helias zu he⸗ Nliſeo er ſolte begerñ was er wolt ee dañ er hin⸗ genomen wurdt von ime. do begeret er ſeinen ʒwifeltigẽ geiſt. das iſt wũderwerck zethun vñ kůnftige ding zeſagen. do antwuntet er ume das er ſolchs emphahen wurd ob er ine ſehe weñ er hingenomen wurdt von ime. dieweil ſie alſo miteinanð redten do erſchine ein fewriner wa⸗ gen mit fewrinen pferden. auff dẽſelbẽ iſt Heli⸗ as geſtigẽ vñ aufgenomen in dẽ himel. dʒ iſt in ¶ das irdiſch paradeiß. daſelbſt bleibt er lebedig mit Knoch bis an die ʒeit antieriſt. wider deſel Il ben wirſdet er abſteigẽ zepredigen.do ſchrye he liſeus mein vater mein vater der wagẽ ſſiahel. vnd ſein fůrman c. vñ name dẽ mantel helie ð ume empfallen was vñ keret wið ʒn dẽ hoꝛdan den berůret er mit dẽ manttel zum anderñmal. ,. vñ die waſſer teylten ſich.do kome er gein Jert cho ʒewonẽ vñ auff beger ð inwoner daſelbſt machet er die boͤßen waſſer deſſelbẽ ends mit einẽ newẽirdene vn ſalgſ darin hmmeingelaßne gefaß friſch vñ gůt. vñ do er darnach gein Bethel auff ſtige vñ ine die kind belachete ſpꝛechede ·ſteig auff du kalet. do flůchet er e vñ ʒwẽ berñ zerrißẽ ij auß dẽſelbe kidern. Diſer helias ð groͤßiſt aller pꝛophetẽ ſeiner ʒeit iſt zů diſen ʒeittẽ võ dẽ mẽſchẽ hĩgenomẽ. des ende hat kein meſch erket. er hat dieweil er lebet in vil wũderwerckẽ geſchiunẽ. vnd wie er gantzer als ein prinnends fewer was alſo warnn auch ſeine woꝛt wie ein prinnende fackel. Zu letſt wardt er in angeſiht Heliſei durch einen ſturmwind in dẽ himel gefůrt vnnd ließe hinder ime an ſeiner ſtat Heliſeum den pꝛophete falſch zeugen angeclagt vnd der gots leſterung beſchuldigt vnd a ffteinigt wardt. vnd do achab gieng den weingarten zeemphahẽ ſendet der herr zu ime dẽ Das vierd alter enedab ein ſun Tabremmon des ſuns ozion des Ji Könid Scri 8 oͤnigs Sirie machet mit Baaſa dẽ koͤnig iſrahel 55 ſein půntnus. nach verpꝛechũg derſelbẽ půntnus mach let er ein andere puͤntnus mit aza de konig iuda. als deñ ]' betrůbten die konig Syrie das reich iſrahel ⁊c. 5 ð8 konig Spyrie hat ſein heer geſamelt vñ Prrrij konig zu helfferñ gehabt vñ iſt wid Achab ιονν den koͤnig iſrahel in einen ſtreit komẽ. vnd der herr hat ¶ durch den pꝛopheten dẽ ſyg vñ vberwindung fuͤrkun I oet. das geſchahe alſo vnd die veind flohen. do ſtercket ſich der konig Syrie nach dẽ iar widůmb mit eim heer] gegẽ iſrahel kriegende in den talen. ſpꝛechẽde. dʒ die goͤt ¶ Iter der berg goͤtter iſrahel werñ.da:uůmb wardẽ ſie voꝛ ſmals vberwundẽ aber die heer Syrie waꝛdẽ beſtrittẽ vnd auß ine hũdertauſent erſlagẽ. vñ. rvijn. vberblei⸗ (bende ſind in die ſtat geftohẽ vnnd võ ð nidergefalnen der ſtattmawr verdruckt woꝛdẽ. aber Benedab ð koͤ nig Syrie hat ſich verpoꝛgẽ vñ potten mit harinẽ kleid ſlangethan vnd mit aſchẽ auff ire hawoter geſtrewt ʒu achab geſendet vnd barmhertzigkeit begeret die hat er ime bewiſen vnd ine ledig gelaſſen. darumb hat ine ein pꝛophet in ent ſteltẽ klaid ſtꝛeflich ʒu red gehaltẽ vñ ime vnð ð gleichnus eins ð ymãt bey ð pen des tods ʒu be⸗ warũg gegebẽ wer angezeigt ſo er dẽ des tods wirdi⸗ gen Benedab hingelaßen het. das er vnnd das volck iſ rahel fuͤr ine vergeen wůrden. ¶ J ahel ð konig Syrie waꝛdt auß erheiſchũg ð veꝛ LEAl ſchuldãg mit heimlichẽ gericht gottes ʒu einẽ ko⸗ l nig Syrie gefůrdert die kinð ſtahel zepeinigẽ. vber di⸗ e Vßl ſen waynet Heliſens weyſſagẽde dz er ein kůnftiger ko/N I Zacharias nig Syrie ſein vñ dẽ von iſ⸗ rahel vil vbels thũ wurdt S auch võ wegẽ ð ſůnd hien võ dẽ herrẽ in alle erdẽ ga laad. gad. rnben vñ manaſ ſe geſendet wardt. vnd hat eein groſſe plag gethan alle r die tag Joathas. Aber Jo N as ſein ſun hat dürch gunſt gottes des herren die— 8 genomẽ von der hand He nadad des ſuns Zzahel nach dem todt Aßael. —— iſt ð ſun Azaelis. aber Joas des Joathas —— 5 O ſun der konig iſrahel name võ der hand Benedad ¶ die ſtett die Azahel ſein vater auß dem gewalt Joathas im krieg gewonen het. dann Joas erſchluge ine ʒu dreyen malen. NAs oiada was ein kꝛeffenlicher man der verhindert die Athaliam das ſie nit herſchet Is vber iudã vñ ſetzet dẽ Joas des Jorãs ſun fůr ſie. Diſer allein hat nach moyſen (als man liſethundert dreyſſig iar gelebt. vñ auß goͤttlicher anraytzung verfůget das Achalia in des konigs haws ertödt wardt. 3 3 acharias ð ſun ioiade wardt ʒwiſchẽ dẽ altar vñ tẽpel auß beuelh des koͤnigs io⸗ as verſteinigt darumb das er ine ſtraffet dz er dẽ weg des herrñ verlaßen het. De Jarias —— I8 5 3— 5 aaſim der konig Spyrie hat iudã ʒu der zeit achas verwůſtet võ des wegen hat Bine Teglatphalazar zu Damaſco belegert. die ſtatt gewõnen me erſlagen vnnd das volck verwendet. ʒzarias widerſtunde beſtenndigelich von des geſetzs gottes wegen ozie dem ko When eh 9 Lnig inde der do lßden wolt. Tc. ein iſrahelikiſch man het einen weingarte bey dem haws des konigs achab Nabot NNm erſuchet achab den Naboth ime den weingarten zuuerkauffen. ſo 5 ey⸗ nen garten darauß machen. deſs widerſetzel ſieh Naboch. als nw Jezabel das weib ach abs ine trawrig darumb geſehen het do troͤſtet ſie ine vnnd 0 das Naboth durch ſo vnſchuldigelich ver⸗ 0 prophetẽ Heliã ime zuuerkůndẽ die außrewrũg ſein vñ ſeins haws võ ſolcher ſůnd wegẽ. fürl dſſefſtts ieſchulei, oheretlh öffeſtrflhel Hras vo fü üneczdel, f0 her utdegt aoplcgavnd ˖ ſagjgewunnen ſſhh ſht agem pe chſnd Ruffint ogſflegung v·⸗ hynpoͤfteygchte Cile Blat LI ¶ quueya(nach vnſerm gezůng Agalay genant der ſtett des welſchen lands ihenßhalb Padua gelegen. weylẽd ¶ T die erſt vnd mechtigſt vnd auch die ſchoͤnſt ein wenig võ meer gelegen.iſt zu vnßerñ ʒeittẽ ſchier verlaſſen. vñ hat zů diſen zeitten(als Carinus bezeůgt) võ einẽ Troyaner Equilo genãt.der mit andern auß Troya vertribẽ waꝛdt den anfang irer erpawung genomẽ vnd von ime dẽ namẽ behabt. vñ wiewol ettlich bꝛieſter vnd thumherrñ. doch in kleiner anzal in einer geʒierten vnd ſchoͤnẽ kirchẽ ʒu goͤtlichẽ dienſt geoꝛdent. vnd auch ein wenig hyrten vñ viſcheꝛ alda ſind ſo wonet doch yetzo kein volck daſelbſt. alſo das ettwen ein ſo herrliche ſtat yetzo kawmi ein caſtel genant werden mag. Daſelbſt ſind die yetzbenant kirch. vnd der patriarchiſch hofe. vnnd die mawrn vmb die ſtat gefůrt. vnd ein iunckfrawen cloſter. vnd die anzeigungen der werck Peponis des patriarchẽ. Diſe ſtatt hat angefangẽ zepluů en zu der zeit do die Roͤmer zu erſt wider das barbariſch volck an der Lhonaw wonẽde begunden hand anzulegen vnd wiewol der keyſer Auguſtus octauianus den mereiñ teil der krieg durch ſendbotten geůbt hat. yedoch auff dʒ er ine neher wer ſo enthielte er ſich in diſer art. vnd zohel als Swetonius ſchꝛeibt) võ Rom gein Rauenna Maylaãd vnd Agaley. vn d Julia rayſet mit ime vnd gieng ir ein kind ab. Die Aquileigianer hielten ſich an den Roͤmerñ wideꝛ die Maximiniſchen alſo getrwlich vnd redlich das ſie auß den loͤcken der weiber do ſie an geaderñ mangel hetten) ſtrick zum geſchoß machten. Das gewerb vnd die hantirung mit oꝛientiſcher vnd occidentiſcher ware vñ kaufman⸗ ſchatz die daſelb ſt ʒuſamen gebꝛacht warden hat diſe ſtat wunderperlich vnd vberſchwencklich reich gemacht.dañ dieweil diſe ſtatt alſo in weſen ſtund do was kein ander oꝛt bey dem Adriatiſchen meer daran die oꝛientiſchen vnnd occidentiſchen lewt mit hanttirung kauffen vnd verkauffen irer habe vnd gůtter zueinander komen. Als nw diſe ſtat lange zeit in plůendẽ weſen geſtanden was do wardt ſie ʒů letſt võ dem koͤn g Attila gantz zerſtoͤꝛet. aber die innwo ner diſer ſtat fluhen gein. 901 vnd mereten der Venediger ſtatt wunderperlicher weiß. Do der heilig ewangeli⸗ t5 Marcus võ ſand Peter gein Aerandꝛiã geſchicket wardt vñ die ſchiff zu Aquileya beraitet do bekeret er die aqui eigioner ʒu dem glauben criſti. vnd ſein heiligs enangeliũ das er mi t ſeiner hannd geſchriben hat wirdt zu Venedig in hoher erwirdigkeit gehalten Der heilig Hermacoꝛas der auch võ ſand Marxen pꝛedig bekert. vnd võ ſand Peter zu Aquilegia vnd in allem Venedig zu einem oberſten ratherrũ geſetzt wardt hat dieſelben gegent alle got vnßerm herrñ gewunnen mit bekerung zu dem criſtenlichen glauben. Denſelben vnd auch ſand Foꝛtu natũ erſlug der keyſer Mero mit einem peyhel. Mon Aquilegia was Cromacius an den der gloꝛiwirdig Jherommus vil geſchꝛiden hat. vñ auch ſand Ruffimus der bꝛieſter der in lateiniſchen vnd kriechiſchen ſchꝛiften alſo erfarñ was. das wir ſeine bůcher vnnd außlegung võ irer treffenlichkeit vnd ʒiere wegen vnder allen bůchern vnnd ſchꝛiften der lerer der kirchen nit die mynnſten achten. Aquileya Das vierd alter eruis die ſtatt in Teruiſer marck gelegen iſt zu diſen ʒeiten(als Sicardus der biſchoff zu Cremon ſetzt) võ et Alichen Troyanerñ geſtifftet woꝛden vnd wudt mit dem fluſs Sylo der auß den nehern bergen rinnet ge⸗ tehlt. vnd mit andern faſtfruchtpern dariñ als entſpꝛingenden waſſern befeuchtet. ʒu den zeiten der Aſtrogothier ſol diſe ſtat angefangen haben zeſein in den wirden dariñ ſie yetzo iſt. dañ der vater Totile der konig ſetzet ime den ſtul des reichs daſelbſt ſo wardt Totila der darnach der fůnft konig der Aſtrogothier vñ ein faſt fürnemer man was zu Teruis gepoꝛn vnd auferzogen. Als aber darnach im̃ anfang des Lampartiſchen koͤnigreichs Alboynus der koͤnig deſſelben volcks erſtlich in welſche land gienge vnd die ſtatt Aquilegiam vnd andere ſtett derſelbẽ ge⸗ gent durch ergebung eingenomen het vnd nachdem die von Teruis ſich mit biſchoff, langkſam verzugẽ do ſetz et er im fůr diefelben ſtatt zeberawben vnd zeerſtoͤꝛen wo Felit derſelbẽ ſtatt biſchoff(als Gꝛegoꝛuus ſchꝛeibt) ein foꝛchtſamer man von Kauenna puůrtig mit ſeiner klůgheit vnnd anligendem gepet des koͤnigs grimmigkeit nit er⸗ waicht het. Diſe ſtatt iſt auch geziert geweſen mit einem andernn fuͤrtreffenlichen biſchoff Hermalao. der ſich(als enn biſchoff gepůrt) fleißet ſeinem volck mer nůtz dañ voꝛʒeſein. vnd wiewol die ganʒ Teruiſiſch marck von diſer ſtatt genambt woꝛden iſt ſo glaub ich doch das ſolchs beſchehen ſey võ mynderer vnſchicklichkeit wegen des na mens. dañ in diſer gegẽt ſind ſunſt weitte ſtett. als Verona vnd Pad na die alweg in wirdẽ macht vnd reichtum̃ Teruis fůrtroffen haben. Die Lampardier haben an dem groſſen teil den ſi er limen durch nachfolgende erbſchafft zelaſſen dieſelben zebeſitʒen. Diſe ſtatt hatt auch(wie P adua) der wuͤlte⸗ rey Celim vnd Alberti ſeins bꝛuders von Rumano nit gemanglt ſunder võ ine vnzellich bekuͤmeꝛnus anfechtung iamer vnd betrůbnus erliden. Teruis Lampartiſchen volcks erlanget derſelb ſolt haben die macht vnd das recht ſie ſeinen ſůnen vnd geſypten manlich ———ů—— Y 8 NN& WI 9 ‚— N — I. 8—— N . Nnt 5 5 SöN IIAHASAr Wi — ◻i N Aiſufe NR 1 2—— 2— 5———— ⸗ 2 3 91—— 5 8 9 1 57—— 5— 00 8 RNN 5 2 0 ‚ PIIE 5 4 9 oIIfgeNNJ E Rohs J 8 8 8 43 8 3 2— 8 f VN Wu 3. — lα = EFPEEÆ 6—— ————— II Ei. ein weiſchen landen hetten vier geget die vnder der hertzogen pfleg warñ dariñ den ſůnen vñ emicklein kein gerechtigkeit der erbſchafft gepůret gehabt vnd beſeßen. nemlich die Beneuentaniſchen Spoletaniſchen Lauriniſchen vnd Foriauliſchen gegent. vnd auch zwu andere den voꝛigen in reichtum vnd weyte gleichmaſſig. als die Anconitaniſchen vnd Taruiſiſchen mit ſol⸗ chem geding verpflichtet. welcher es auß verhengknus vnd erkantnus der koͤnig oder gemeyner verſamlung des MIS WKNN f dab ftgpüteg gegett vßd ſ ruſſſchen mff er verſamſung9y geſ pten maſſh ndug) der wu nnus anfechhg —— een 2 pr——————— 6 N N J RRDEE—— ——————— f * D mẽſch 8 8— 0 45 5 8 ẽ in dẽ tabernackeln g N Foſtpoa hat gůts voꝛ dẽ herrñ getan. vñ man liſetſ Iden vngůttigẽ koͤnigẽ iſtahal zu zeittẽ hilff gethan hab vnd ine mit diſen tugentẽ ein gůͤtwillichkkeit aller nah mit groſſer domp ʒu Meruſalem begraben. Aer mallẽ dingen vngluckhafrig vnd ſtarb erbermdlich 6 ſee gehabt vnd durch Athaliã ſein weib nichtzit vi N begẽ gelaſſe ſund teglich ettwʒ neweꝛ boßheitbegãge 08 W 1 8 0 65 (Op 710 Joꝛã des koͤnigs ſun ð acht koͤnig Juda wardt pald getodt võ Hien. Matheus ð euãgeliſt hat ¶diſen koͤnig vñ die zwen nachfolgẽdẽ nelich Joas vñ ¶ffürſt der ritterſchafft Joꝛam des konigs Samarie mit del werlt Vlat LI. 138 2 Innea der Welſchen Eönig nichtz groͤſſers ſtraff wirdigers võ ime dann dz er Capis us vnd er hat alle weibiſche inañ auß ð erdẽ iuda außge leſcht. die abgoͤtter abgetilgt. der veter geſetz behalten der fůrſtẽ erobert. vnd die Paleſtiner fiengen an im tri⸗ but zegeben. do er gelebt het.xiar ward ſein leichnam (Olcbes ſilnius hat Capuã in Cãpania gepawt vnd rrugiar geregirt vnnd Carpento ſeim ſun das Fees reich gelaßen. 85 I. orã der boßhaftig ertoͤdtet ſein bꝛuð vnnd wan E dert in den wegẽ der koͤnig iſtahel darumb was Diſer wardt võ eim geiſtlichen vater gepoꝛn vnd hat ſich doch zu ð trewloſigkeit geneigt vñ die ſůn inda ʒe/ vnkeuſchen geurſacht vnd nachgefolgt der vnkenſch/ U keit Achabs. des tochter mit namen eithalia hat er 590 ndei arpentus hat nach ſeinẽ vater dem koͤnig Capis xxr.iar ʒu der ʒeit Joſaphat geregirt. hat vbels voꝛ got getan als ſein vater. vnnd er Amaſiam vnderwegẽ gelaſſe. dañ er wolt allein dꝛey vierzehner ſetzen. oð als eronimus vñ Auguſtinus ſetzen) darumb das Joꝛã die tochter der 0 10 ſtẽ Jeʒabel ʒu eim weib genomẽ hat. ſo werdẽ ſein ſůn I bis in die vierdẽ ſypp võ den geſlecht des herꝛñ außge e floßen. dañ Ochozias wanndert in dẽ wegen achabs ſſeins muterlichen anhern. Diſen Ochoʒiã Hat Hien der alle haws Achabs thun abtilgen. deſs leichnã ward auß der ſtatt Magedon in die ſtatt Jheruſalem getragẽ vnnd daſelbeſt begraben. bberins ſiluius hat. ir iar geregirt vnd nach dem er Jin der Tiber die voꝛmals Albula hieß verſuncken iſt ſo hat ſie den namen võ ime empfangen. ſo hat romu lus denſelbẽ Tib eriũ einẽ got gemacht. dañ er glaubet dz 47 er vnd die goͤtter gezucket vnd ein gepieter wer des fluß Tiberis des gepꝛauch man zu rom vaſt wol bedoꝛffte. thalia das hohmůtig ſtoltz weib hat nach abſter/K Iben irs ſuns Ochoſie ſich des koͤmgreichs frefenPUrn lich vnderſtandẽ vnd allen koniglichen ſamen eꝛſlagen außgen imẽ Joas den Joiade des biſchoffs weib Jorams tochter ſiben iar verboꝛgen nerct. darnach wardt ſtꝛ võ Joiada als ſie ſiben iar geregiet het ſchentlich vmbbracht vnd ertoͤdt. ‚ AA grippa ſiluius der koͤnig der albanier oder Malhen hat nach dem obgenanten L Ciberium ſeinem vater viertzig iar geregirt. TIbed der ſun Rechab was ein hohberůmbt man gehalten. võ dẽ deꝛ gar geiſt lich ſtammẽ der Rechabitaner entſpꝛunge. Diſer hat dẽ Hien do er die pꝛopheten baal ertoͤdten wolt geweyſſagt. dañ er mit ſeinẽ ſunẽ wʒ ein inpꝛunſtiger liebhaber ð goͤtlichẽ ere vñ großer enthaltůg meſſigkeit vñ geiſtlichkeit. vñ merck dʒ die ſůn rech⸗ abs auß gepot irs vaters gleich als pilgrã vñ geſt au d ð erden abgeſoͤndert von dẽ ewonet.kein haws gepawet nach einichẽ ſamẽ geſeet noch einichẽ wein getrũckẽ habẽ 3 n der zeit Joꝛãs des konigs iuda ſind die pawfelligkeit geſchuꝛ vnd bedachung des tempels die voꝛaltet oð auß verſewmlichkeit der konigin Athalie vergangẽ warñ võ geſameltem gelt wider vernewet woꝛden auß gehaiß des konigs. dañ die bꝛieſter hettẽ bis daher verſawmbt ſolche ding ʒebeſſerñ, doch empfiengẽ ſie das gelt yon dein volck bis das der gemeyn ſtock dar zů geſetzt wardt. Das vierd alter 15 igurgus wz(als Euſebius ſchꝛeibt) ein treffenlich hohberůmb man. der dẽ La⸗ L cedemonierñ geſetz machet. vnnd wiewol er ein haid niſcher man was ſo hat er doch vaſt gerechte dem naturlichẽ vnd goͤtlichẽ rechtẽ gleichhellige geſetz gegebẽ. vñ ꝝñnicchtz geoꝛdnet deſs er nit ſelbs voꝛhin ein ebẽpild erzeigt het. Er hat dẽ gepꝛauch des 1367 vnd ſilbers. vnd die materien aller laſter nit geduldet. vnd grund vnd podẽ al ermenigelichs gleich vnd ſie alle geteiltlauff dz die vergleichtẽ erbſchaftẽ keinẽ reicher Aigurgus dañã den andern macheten. vnd das einichs reichtůmer nit verboꝛgen wern ſo gepote ꝙ er offenlich zewirtſchaften. Den iůnglingen verhieng er nit mer dañ ein klaid ein gantz iar ʒegeprauchen. vnd wolt dʒ keiner ʒierlicher oder hůbſcher dañ der ander hergeen noch auch reichlicher geſpeyßt werdẽ ſolt. Er oꝛdnet auch igliche ding nit vmb gelt. ſunder vmb vergleichung de ware ʒekauffen. vnd die ʒeittige kinder nit an den marck ſund anff dẽ agker zefurẽ dʒ ſie ire erſte iar nit in vnkeuſcheit oð vberfluß ſunð in můe vnd arbait verbꝛechten.ſie ſolten auch võ ſchlaffens w egẽ nichtz vnder ſich prayten. 8 vnd ir leben an gemůeſe hinbꝛingẽ. vnd voꝛ vnd ee in die ſtett nit komẽ ſie werñ dañ mañ wordẽ auch ſetzet er dz die iũckfrawẽ on zuſchetz oð haymſteůr verheyrat ſoltẽ werdẽ. darũb dz die weiber nit võ gelts wegẽ außer welt wurden. vnd auch die mañ ire ee ernſtlicher zwengen ſo ſie mit keinẽ ʒawm einichs heyratgelts wurdẽ gepfrengt. Itẽ die großiſt ere ſolt nit der reichẽ vnd mechtigen ſunder der alten ſein. vnd wie⸗ wol dieſe vnd andere dergleichen ſtuck irn voꝛigen leichtfertigẽ ſittẽ widerwertig vñ ſchwer ſchine ſo hielt doch Ligurgus ine fuͤr das er ſolche geſetz võ Appolline delphico dẽ abgot dargebracht het. vñ auff das er ſolchen ſei nen geſetzen ewige beſtendigkeit geben moͤcht ſo verpflichtet er ſie mit geſwoꝛnẽ aid dz ſte nichtz võ ſo goͤtlichẽ ge ſetzen verendern ſolten ſolang bis er wider anhayms kome. alſo geparet er als woͤlt er Appollinẽ wiðůmb rats fragẽ ob ettwas zu oder võ ſolchen geſetzen zethun wer. aber er gieng hin in die innſeln Creta vnnd ellend et alda ſein lebtag willigclich. vnd als er ſterbe ſolt do ſchaffet er ſeine gepayn in ein pleyeins ſacklein zuthun. vnd in das meer zewerffen. darũb ob ſolche gepayn widerum anhayms gebꝛacht wurdẽ das dañ die Naced emonier nit may nen ſolten ſich irer pflicht vnd aid ledig zeſein Jines der konig iſtahel yſayas N ieu Joſaphats des koͤnigs iuda ſun.k koͤnig iſta hienu⸗ Riies N Lhavs dekind Heltzei geſalb et hat dẽ Joꝛã mit al 7900 jem haws Achabs geſlagẽ vñ dʒ haws Baal zerbꝛoch en vnd ſein pꝛopheten getoͤdtet. Aber er hat die guldine kelber in Bethel vnd Dan nit gelaßen. darůmb hat aza hel der ko nig Syrie auß gottes ſendũg vil in iſtahel er flagẽ. vñ daſelbſtiſtarb er do er. xxviij. iar geregiert het. ſayas ð pꝛophet wirdt võ ſand Jherommmo mer M. ein euãgeliſt dañ ein pꝛophet genãt vñ iſt einer võ e dan fuͤrnemlichen vier pꝛopheten. vnnd iſt zu diſen zeite( KMcoenperlich geweſt. oathas wardt mit allem volck võ dem koͤnig Sy⸗ A. rie Aʒahel genant gar faſt zertriben. vnnd darumb růffet er got an vnd wardt ein wenig erquickt. NJʒee ð prophet erſter võ den. xij. wið die..geſlecht geſendet wz ein ſun Beeri. wiewol man kein pro phecey Beeri bey vns hat. Ozee hat geweyſſagt zu dẽ ʒeitẽ Jeroboãs des konigs iſrahel des ſuns Joas. der ſelb ioas hat mitſambt Oſia dẽ koͤnig iuda. rüijiar gere giert. vnd in iuda warñ weer koͤnig als Oʒias Joathas WAchaz vnd Ezechias. vnder dẽ Ozʒee geweyſſagt hat. N oas hat nach dẽ woꝛt Helizei die ſyrier dreymal ge⸗ e. ſlagẽ vñ die ſtett võ dẽ gewalt Benedab des ſuns Qzahells genomen vnd wið zu ſeim reich gebracht. Er Yhat auch Amaſiam gepeynigt vñ nit willigclich ſund er geʒwũgenlich ſein hohfart gedemuͤttigt. vnd zeregierñ angefangen in dem. xrxvij. iar Joas des koͤnigs Jude. 2 M ohel der ander pꝛophet võ dẽ.rij. võ Jnda hat ſein kanftige betrůebnus vnd anfechtũg fůrgekündet. eroboam wʒ ein gnugſtreiperer vñ ſighaftig mun. ¶ᷓ vñ hat dẽ koͤnig ſyrie ʒertribẽ. vñ dz reich iſrahel in Mesboem, den ſtand dariñ es voꝛ wz geweſen widerbꝛacht. vnde Zdarůber auch Damaſcum nach dẽ woꝛt Jone des pꝛo⸗ phetẽ. Merck wie vnſtet ð ſtand ð reich vñ herrſchung ſey.iſrahel iſt ʒertribẽ vñ bis ʒu dem letſtẽ gedemůttigt woꝛdẽ. ſo wardẽ die ſyrier erhebt. aber yetzo werdẽ ſie( võ den krancken wũderperlich verdrucket. alſo d. ð obẽ wz iſt yetzo vndẽ. vnnd hinwiderůmb ð vnden wʒ der 9 ſteigt auff dʒ er darnach wið abſteyge. Diß iſt dʒ vmb⸗ waltzend rade diſer ʒeit. darumb iſt ſich nit;ʒeuerwun dern das wenig außerwelten darʒu võ dẽ herrñ aufgenomen werdẽ vñ dz ſich diee( verſtẽdigẽ vñ beſunnẽ mañ dʒ geſcheft vñ handlung ſolcher vnſtetigkeit mit gantzen kleften fleißen zefliehen. bogsdeskolgs! ockvosdoffb. 8s gslan vß Raaßderhſtcheh ffedbmüßmenf. 0 hatſe Aſſgetodt vñ Wöergeſtnttene ſötkſben argeret ſhgach wardte nnd Rum hfät hpß ög oſßgußſatgl kirögserfſchff Mwglerſolchs, niheſchr Függune vilzeg ihssfome(Hde edonheltz ſehvhchen inb ngh 00——— 5 E ,, Mockdd g 775 FRN Fbe iſt als er ſiben iar alt was) von Joiada dem Lim welſcher komg; 1 unsßhn Lines Arilti biſchoff zu eim koͤnig geſetzt woꝛdẽ vnnd er thet E5 ulus 0 Sgegebl U Johas gůts alle die tag ioiade. aber nach ſeinẽ tod wardt er Uepuchdtz mit ſchmaichlerey der gewaltigen gewaichet. vñ ſein ſurdpd podig hertz verboſſet bis in ſein end. Diſer Joas ſchaffet a ſchufk kulſe tach chariã dẽ ſun ioiade des hoͤhſtẽ biſchoffs zeuerſteyni⸗ Aen wernſo gpi gen zwiſch en dem tempel vnnd aitar. in dem on eins Henkigh ea 0 faſten iar ſeins reichs. ckgdet 5 Arnnne hat zu den zeittẽ Joas des konigs iude Augnt vnd 0 Lrir.ia: geregirt vñ dẽ gezeůg oð füꝛſchutz ð alba I Magſder ſg nier gelegt zwiſchen dẽ berg do yetzʒo Rom iſt vnd er Dufluß gmſmm ließe nach ime Julium vnd Auentinum ſein ſane., pdelhpng GH balr bgte Si on eugeenbsßend ge f t komſe 55 habt.dz dañ layd gemainclich gung bis auff diſ Anentinus ſilhigs urb dz de 10 ſen heutigẽ tag an dẽ gewaltigen erſcheint. er hat vil. K, aahẽ 0 ‚ auch merklich beweꝛtamptleůte zeꝛbꝛochẽ. des vil ebẽ F 924 alken fen 10 bild hie ſind.diſer hat auch angepetet die goͤtter ſeyr. 10 05 Pld ge ¶ventinus hat.xxrvij. iar geregirt. vnnd von ime ſhneſo N0 Khat der berg Auentinus zů Rom. do er dann be ffoser forhe graben iſt den namen eimpfangen. 1 vöſogelchhe rothas des benanten auẽtini ſun des lob ð Vir/ ne wiöbtns gilius in ſeinẽ ſchꝛifftẽ erhebt hat. xxriij.iar gere⸗/ ndelendetghh girt vñ nach ime gelaſſe zwen ſün als amuliñ vñ Nu⸗K thun, vndindgs mit oꝛem den vater Rhee ð mutter Romuli vñ Remi edemofterfmg O56 reich iude iſt nach dem tod amaſie riij.iar on 0ödeh konig geweſen. das můß man ſubtilich mercken Hiel der Werlt auß zuſamen rechnũg deꝛ iar der konig iſtahel vnd in da.dañ amaſias hat in dẽ andern iar loas des konigs — iſtahel. vnd Oʒias des amaſie ſun in dẽ. xxvij.iar iero/ boams des konigs iſcahel ʒeregirñ e e zeit erſtrecket ſich auff.xli. iar. ſo deñ von denſelben die iar amaſie abgezogen werdẽ ſo bleibẽ.xiij. iar. in denſelben was ozias klein vnd nochmals ʒum reich nit geſchickt. Aber die. lxx. außleger vnnd vil ander hiſtoꝛien habẽ diſs nicht. doch erfůͤllen ſie es anderßwo. vnd nach ſolcher geſtalt můß man ſie gleichhellig machẽ oð du wirdſt ſunſt irrẽ ð rechnũghalbẽ ð iar mulius hat ſeinen bꝛud Numitoꝛẽ võ reich außgewoꝛffen. vnd Lauſum ſeinenf Aſan ertoͤdt. vñ Kheam deſſelben tochter zuenziehẽ die honũg erblichs ſamẽs vnd der geſtalt einer ere der goͤttin Veſtis ʒu ewiger iunckfia wſchaft ergeben. aber als er ſiben iar geregirt het do gepar Rhea zwen zwiling. nẽlich Fhemũ vñ Romu lũ. darnach wardt amulius von Romulo vñ Rhemo do ſie gewachßen warñ) er⸗ ſlagen. vnnd Numitoꝛ wider in das reich eingeſetzt dann er was ir anherr. aaman ein fuͤrſt der ritterſchaft des kůͤmgs Spyrie wardt außmerckig oð auß ſetzig vñ wandert mit beuelh bꝛieffen ʒu dẽ komg iſtahel das er gehailet wur⸗ de vom̃ außſatz.ais er aber komen wao ʒu dẽ haws Heltzei des propheten. do hieß er ine das er ſich ſibenmal in dem Joꝛdan ſolt waſchen ſo wurd er gereynigt. vnnd wiewol er ſolchs ʒů erſt nit wolt. yedoch auf rat ſeiner knecht zohe er ʒu dẽ ioꝛdan. vnd wůſche ſich vnd ward vom̃ außſatzʒ gereinigt. do keret er wið zu Hheltzeo mit er pietung une vil zegeben. er wolt aber nichtz nemen. Aber do Maaman hinweck gezo gen was kome Giezi der iunger boeltzer hinnach ʒu dem Naaman vñ begeret erwas 5 von ine von Helizei wegen. das bꝛacht er in ſein haws. dieſelben ſůnd emdecket he liſeus. vnd Gieʒi wardt darumb mit dem außſat geſtagen. „AE OIi iſt Heliſeus der pꝛophet ð hat mit dem mantel Helie den ioꝛdan geteilt. die waſſer mit ſaltz ſůßß gemacht den.xlij.kindern(die ſein ſpotten. vñ die von den berñ ʒeryßẽ wardẽ) geflůchet. R I dreyen konigen. dẽ gãtʒẽ heer genůͤgſam ····ů·· ——— Blat LIr waſſer gegeben. der witwen ir oͤl gefilfeleigt.den ſun der ſunamiterin wider aufferweckt.die bit ern coloquintidas gebeſſert. dem volck die gůr ſtinen pꝛot gemeꝛet. dẽ naaman gereinigt. dẽ gieʒi mit ſeinẽ geſlecht ußſetzig gemacht. dʒ heer Synie verplendet. die erledigũg Samarie voñm̃ hunger vnd belegerũg geweiſſugr de Azahel zu einẽ konig ſʒ 565 vnd den Hlen zu einẽ konig iſrahel geſetzt. dem konig Joas dreß vber windung wider die Syrier verheißen · den todten aufgeweckt ꝛc. umitoꝛ wardt wider in das reich eingeſetzt. vnnd pald darnach von Fomulo erſlagen. 3 Das vierd alter * TLinen del Uichöff 7 P ie iſt das reich iſrahel on konig geweſen. krriij. iar.als Oa. ö σο ig. die koͤnig iſrahel 00 Amatias ſich erfind auß deꝛ zuſamen rechnung der konig Juda. iiee* 565 mos w Amos 5 acharias der 1 10 65 SNYN der drit N Ekoͤnig in iſra· 1 L auß dẽ. xij. pꝛo hel hat im.xxxvij. A 9 4 phetẽ vñ weiſ⸗ iar oʒie des koͤnigs ſagt wider vil iuda zereguñ ange 9090 voͤlcker. vñ ſůn hebt vñ vbel wie bges! derlich wider ſein voꝛfarñ getan ⸗ Arden in 7 6 ſdie.x. 5539— vñ ſiſt.iiij. nach Fe4 AWolle ſalus 5dyas Bieu. vñ ine hat ð dcken 00 E der Sellã geſlagẽ vñ ahlepurm 0600 vieꝛdt von den BAbdias fůr ine geregirt. ð lhas Alode. xij. pꝛopheten. auch pald dar üörbewfdie der weyſſaget nach võ Manahẽ dbomtvtzel ſvwider Edom geſlagẽ vnnd des bichgghlb vnd ſtarb faſt teichs vnd lebens ſircheßſh alt vnd wardt entſetzt wardt. ö 0 chn in dẽ grab He⸗ Manahen hat nigr lizei begraben. ñ. xrrix. iar ſih ſheht K Iz u diſen zei odie des koͤnigs in Wndhſch V 15 ten haben? de zeregirnn ange/ achtol te die Spartani⸗ fangẽ vñ vbel voꝛ R ſähehon er oder Kacede dẽ herꝛñ getan dar dende monier durch umb gab ine got ĩ herrjderm hãdert iar krie die hẽd des koͤnigs ſhhe Vio ö6s gende vmbge⸗ N3 der aſſirier ð ſcha Fchwder ff ſchwaift vnnd I tzet ine vmb tauſẽt fähaffetſohet, irẽ weibern ge? bpfond ſubers. Fhfcbeuchdd ſchꝛiben das ſie„„„haceia waꝛd andere mañ ne/(?fv võ dẽ pPha/ nen ſolten das cee geſlagẽ derſelb das geſlecht nit regiret fůr ine. labgienge. Ahacee wardt Ponas einer Vvõ ozie erſla⸗ el. võ dẽ. xij. gẽ vnd ozie regivet pꝛophetẽ waꝛd J fuͤr ine vnnd er hat zu dẽ niniuiterñ mit raaſim dẽ konig geſendet die hoͤ H Sirie ein geding ge⸗ 5 Kreten ine. nacht vñ indam zer U allle NIcheas 0 eꝛdet darũb hat ine Audbehäsdder 0 Iwas der D Ceglatphalazar der geſengl vi.auß den xij. Naum konig d Aſſirier ver äestuhoge propheten. tꝛucket vñ ſchieꝛ dꝛeyf Wd;sdo NN geſlecht in die aſſiri/ ee vj. pro/ er gewendet. 5 chgrentt, võ! phet võ de.xij. ʒee wz deꝛ letſ Wschten Paphf propheten. 107JL konig iſrahel Wgdochdgrng Hie wirdt die gantz ebenpildlich hiſtori(n vñ ward von Sal⸗ chgpernehn Thobie gemacht. Rmanaſar dem konig eächt f hobias ſtarb..ij iar alt vñ wz ein hei Thobias der Aſſirier eſenge, 5 ovthte 90 Uügger man vol gůter werck vnd leuch⸗ N vnd iſtahel in die aſ Whtz 10 tend im geiſt ð weyſſagũg. dañ er weyſſaget ſirier gewendet. ü N5 voꝛ ð zerſtoͤrũg Jheryſalem vñ des tempels yſrahel wirdt ge nkdez gleich als wer es yetzo beſchehẽ. wiewol es wẽdt in die Aſſirier ‚ nochmaln kunftig wʒ võ gewißheit wegẽ ð prophecey.bald nach ſeinem tod ſtarb auch ſein weib. vñ do ð iũg thobias mit ſeinẽ kin/ dern auß Niniue gegãgen was do waꝛdt ſie zerbꝛochen. R iñ̃.ijc.lxi: iar fiengl ſich das reich der NMacedonier. an daſelbſt hat Cararius oð Caranus erſtlich. xxviij.iar geregirt. vnd iſt daſſelb reich bi auff den groſſen Alexander einſließlich geloffen durch.xrüij. konig. derſelb fieng an zeregirñ im.ijm. vc. rxr. iar der werlt. vnd regiret. kij iar vnd. vi monat. nach deſſelben tod ward das reich bey Babilonien in vil gewendet. on dẽ.ri. iar oſie das was.iijin. Je. li.iar der werlt vñ des vierdten alters — Amm d von gepurt ein Medeer ettwen des konigs Sardanapalli verweſer hat im ſechſten iar oʒie des ko⸗ Lnigs dem reich der Medeer den anfang gemacht. dañ do Sardanapallus der letſt konig der Aſſirier( douõ Diodoꝛus ſiculus in den hiſtoꝛien der kriechen vil ſchꝛeibt vnd auch Juſtinus ſetzt) der auch vil ʒeruͤdeter vnd vn⸗ zůchtiger deñ einich weib was. von demſelben Arbace ſeinem verweſer vnder der verſamlung der bůbiſchen wei ber den purpur mit dem rocken ʒiehende vnd in weibiſcher kleydung ſein faden teylende gefunden wardt. do erʒůr net Arbaces alſo das er die ritterſchafft wider ine ʒu einer Allederrſalichtune beweget. vñ ð konig wardt in geůb tẽ ſtreit vbeꝛwũdẽ. do gienge er in ſeinẽ koͤniglichẽ holtzhauffẽ dẽ er ſelbs gemacht het vñ ʒůndet in an vñ verprẽnet ſichſelbs mit vnzellichẽ reichthůmeꝛñ. vñ befalhe(als Tullius ſetzt) diſe woꝛt an die ſtat ſeiner veꝛpꝛũſt 055 ſe dig hab ich gehabt.die ich hab gemacht. vñ die die außgefüͤlt vnkenſchguigkeit geſchoͤpfft hat. vñ alſo hat diſs al lergroͤßiſt reich ein ende ſolcher ſeiner lãgwirigkeit genomen vnd iſt an die Medeer gewendet woꝛden. nemlich(als Auguſtinus ſetzt nach tauſent iije..iarñ. ſo auch die zeit Beli des erſten koͤnigs geꝛechent wirdt. Aber bey den Me deerñ hat das koͤnigreich geweret.c. xviij.ar. dañ er hat dieſelb en monarchey oder einige herrſchung des aufgãgs (als Juſtinus ſchꝛeibt) in der hoffnung vnd nit mit der that an die Nedeer gewendt. daſſelb hat Darius darnach volbracht. doch ſind nach dem Sardanapallum auch konig in Aſſiria geweſen.aber ſie warũ nit einige regirer oð monarche bis 55 der ſtatt Niniue. Nw iſt Medea ein gegent in dem kleinerñ Aſia an die land Aſſirie vnnd Perſie vud an das Hircaniſch meer ſtoßende. dariñ ſollend vier gegent ſein. alda dañ der Medus des weibs Me⸗ die ſun ʒu ereñ der mutter die ſtatt Medeam gepawt vnd auch daſelb ſthin das reich der Medeer auß ſeinẽ namen geſetzt hat. Vnð des gewalt vñ macht diſer zeit dʒ reich vñ die herrſchung des aufgangs geweſt iſt. vnd wiewol diſs reich vnder Aſtyage dem koͤnig in groͤſſer hoͤhe vnd wirden was ·als in dem bůch Judith am erſten capittel geſchꝛiben ſteet. ſo hat doch Cirus der Perſier koͤnig diß reich außgetilgt vnd auff die Perſier gewendet. Nach den Perſiern ſind auch die Nedeer den Macedonierñ vnd darnach den Parthierñ gehoꝛſam erſchinnẽ. 45 Jarnaus der Macedonier hat dem reich der Macedonier einen anfang gemacht dañ er was mit ſynnen vnnd (Olinn der hand der behendeſt vnd ſchnelliſt man. Diſer hat nach vnzellic 5 ie er 0 eſt vnd ſe hen kriegen die er mit den nehſtgeleg⸗ nen koͤnigen ſtrengigclich verfůret Macedomam das landt ſeins vꝛſpꝛungs ime vnderwoꝛffen. vnd 99157 erft den ſtůl des reichs geſetzt. vnd(als Eſebius ſetzt im zwolfften iar des reichs Ozie anfahẽde. xxviij.iar geregirt. aber ſie ſpꝛechen das diſs Macedonia ein land des teils Europe ſey. vnd 1 das ſie ʒu erſt von Macedone dem ſun Oſyridis zugenambt ſey woꝛd en. Diſs landt Wacedonia wirt(als Solinus ſchꝛeibt) vom̃ aufgãg an der Tra⸗ cianiſchen grenitz. võ mittemtag an Epirothe theſſalie, vom̃ nid ergang an Dardania vnd kriechenland. vnnd von mitternacht an Paphlagonia beſloßen. Vnd wiewol diſs reich in ſeinem anfang ſchmal vnnd enng geweſt iſt. ſo wardt es doch darnach auß macht kraft vnd ſtercke ſeiner koͤnig vnnd auß em̃piger anhaltung des vocks daſelbſt durch vndertruckung irer nachpawenn alſo er weittert das es(als Plinius ſchꝛeibt) ettwen hundert vnnd fünftzig voͤcker gehabt hat. vnd wiewol auch diſs landt nach mãcherlay ſeinen gegenten ettwen mancherlay namẽ gehabt 22105 Wirdt es doch nwmaln alles als ein einiger leib mit einem einformigen woꝛt MMacedonia genant. Alſo iſt dʒ Maeedoniſch koͤmigreich vnd allermaiſt zu des großen Alexandeꝛs zeitten erleuchtig vñ machtig geweſt. aber doch in den zeitten Onie des biſchoffs der inden zeſtoͤꝛet woꝛden. ö 0 rdiſius oder Ardis võ gepurt ein kriechyſcher vnd an großmůtigkeit ein namhaftig vnd beruͤmbt man hat Adem reich Lidoꝛtz dẽ anfang gemacht n dem klriiſ tar des reichs Ozie die Lidier zeregirñ angehebt. vñ(als Toſebms bezeägt).rvl anrgercgut. Ew ſt'kiöin engegentdee kienern Aliedſe ſesc emnnralle dond ehyn (als Plinio gefelt) vormals NMeoma genant wardt Ar er darnach võ Lydo des konigs Athis ſun. vnd des Thyri druder Aydia gcheißen iſt. dañ als ſich dieſelben ʒwen bꝛnder võ kürtzeoder kleinheit wegen deſſelbẽ reichs bey ein ander nit betragen mochten do wiche Nirrenus daruon.kome in welſche land vnd an das oꝛt gegen dem vnderñ meer gew ennd et. das nennet er nach ime Thirrenam. aber Lydus plib anhayms. vnnd nennet daſſelb Meomam nach ime Lidiam. Dariñ ſind geweſen die ſtett Apheſiis Colophon Clazomene vnd Phocea. doch iſt diſs reich nit vaſt namhaftig oder beruͤmbt geweſt ſunder darnach võ den Perſierũ vnder dem koͤnig Creſolder den Caldey⸗ iſchen wider die Perſier hilff raichet) vmbgekert woꝛden. Diſs reich beſtůnd.ijc. px.iar vnder.ix koͤnigen. der na⸗ men vnd ʒeit hie vnden beſtumbt ſind.„553 Ardiſius 1 xxxvi.iar Candanles üiij tvij. iar Sadiates vüj. kv. iar⸗ Aliates ij xiiij. iar Gigius vrxv.iar Aliates Viij. krlix:iar. Ard is vi kxxvij.iar Creſus ix Fv.iar- WMeles iij Füj.iar limpias iſt ein zeit vier iar lang dabey die lateiniſchen vnd kriechyſchen ettwen ir zal oder gemerck in beſchꝛei⸗ bung der hiſtoꝛien vnd geſchihten gehabt haben. als wir dañ yetzo vnſer datum bey der zal der iar von der gepurt Criſti her nemen. Nw ward die erſt Olimpias bey den kriechen in fůnfftzigiſten iar des reichs Czie zů vbũg eins kampfffpils auffgeſetzt. Võ der fencknus Vroye bis auff die erſten Olimpiadem veſchinnen iijc. vi iar. Anan ſer wardt die erſt Olimpias gehalten. in dem kampff derſelben Olim⸗ dern iar Heſchyli des richters der Athenien gehalt iadis was Choꝛebus võ der ſtatt Elide ein obſyger oder vberwinder. die võ derſelben ſtatt Elide vbten im fuͤnf ten iar ſollich kempff vnd ſſ pil darinn ierlich fůrſten hawbtlewt geſetzt ward en. Dieſelben Olimpiadem hat Iphi⸗ tus der ſun Praxonidis oder Hemonis erſtlich auffgeſetzt. Wiewol andere ſehreiben das Hercules im achtẽ iar Ja⸗ ir des richters iſtahel ſolche Olimpiadem bey den kriechen dem Jupiter zn eren auff dem berg Olimpo zu erſt ein⸗ geſtiftet vnd gewoͤllt hab das die vom̃ fuͤnften iar in das fůnft iar beſchehen ſolt. võ dem dañ bis in diſe zeit. iinjc. vnd fůnff iar gerechẽt werden. aber nach dem die kriechen in gewonheit hetten ſolche ſpil in dem fuͤnften iar zehal ten ſo ſetzten ſie auch in ſolchem ſpil vnd kampff vier ierlich fůrſten · vnnd hieß diſe zeit der vier iar olimpiadem vñ ſolche ſpil vnd vbung beſchahen allein im̃ fůfften iar auff das ſie ob ſie fuͤrter verzogen wurden nit ʒu vergeſſung koͤmen. oder ob ſie eer als innerhalb vier iar wurden das dann die vile des coſtens beſchweret. darůmb ein olim⸗ pias begriffe vier gantze iar. vnnd vnſer herr Jheſus criſtys hat vnter dem hunderſten vnd dreyundnewntzigiſtẽ olimpiade woͤllen gepoꝛn werden. Von diſer zeit her glaubt man die kriechyſchẽ hiſtoꝛien warhaftig ſein. dañ da⸗ noꝛ haben ſie(als memeglicher ſihet)mancherlaß meynung fůrbꝛacht⸗ ndeeändt nnpſe 108 00 0 3 sklanheſt Wwdel flb c n dochſtdſznt 6 Ceo Her de U derſk köntgehe vü, chi, Vuſ. ch, ſbhg. Sun He iſtlals hieuoꝛſteet)ſchentlich geflohen vnd kome gein Niniue vñ pey⸗ der werlt WSBlat LV 7 7 0 5 7————— Innes TrIIfEOO-ſ bedgen vndged Jee Cln der Konig, da iſt on konig 8 9— glet nw 9 ſſi Inde 19 das gůt was voꝛ dem herꝛñ. auſzgenomẽ das er ime mit Jaiaum 3 316 gewalt die bꝛieſterſcahfft vnd Aʒaria dẽ biſchoff zuay Sardanapallus gnet. in dem das er dʒ fewꝛopffer auff dem altar dð wolT/ Aάvoů riechlichkeit ſelbs anzůden wolt. darumb wardt er mite dem außſatʒ geſlagen. vñ beſchah ein erdpidem. auß dẽ er halbteil des bergs zerryße. vnd die koniglichen gar⸗ ẽ niderdꝛucket.d och hat diſer Oʒias die feynd vmb vñ vmb ernidergelegt vnnd iheruſalem geʒieret. vnnd die mawꝛñ die Joas zerbꝛach herwiðgepawet. vñ wardt von ſeines außſatzs wegen auß der ſtatt gethan. vnnd nach ime Joathan ſein ſun eingeſetzt. vnd Mʒias wardt do 97 ſtarb in den grebern der konig zu Jheruſalem be⸗ graben. Sa nhe was ein zerꝛudter vnnd vnzuͤchti⸗ ger weibiſcheꝛ man. Diſer hat zu erſt dẽ gepꝛauch der kůſſen oð pfulgen gefunden. vnd ſich in die verſam lũg vnuerſchamter weibeꝛ veꝛmiſchet. daꝛũb ime ſchãd vnd auch der tod nachfolget vnnd ſein reich zertrennet wardt als hieuoꝛ dauon geſchꝛiben ſteet. vñ es entſtůn den grawſam ʒeit ſchier bis zu der gepurt Criſti in den das menſchlich plůt gleich als ein waſſer in der gantzen werlt vergoſſen wardt.. Hull der konig der Aſſirier vnnd ſein nachfolger woltten die monarchey widerauff bꝛingen damit haben ſie das land nit wenig bekuͤmert. hegelatphalazar hat das land Neptalim vndlgal 2 TIlleam eingefangen vnnd die. die ihenßhalb en des, liardans warũ in die aſſirier gewendet. vñ darnalh auff des Achas begerung Mamaſcum belegert. vñ Raaſim den konig Damaſci erſlagen. IJ chas hat nach ſeins vaters Joathan tod in Juda geregirt. Diſer iſt der boͤßt vñ auff die abgoͤtterey ſer geflißen geweſt. wider den kome in dẽ ſtreyt ð konigeR Phacee vnd erſlůg auß Jnda an eim tag. c. rm. ſtreyt⸗ perer mañ zu tod. vnd fůxet cc.tauſent kinder. maydlein vnd weiber gefangẽ. die habẽ ſie aber nach irer erquick⸗ ung widerheym geſenndet auß rat des prophetẽ. zu des Fʒzeiten iſt Rom gepawt. AClalmanaſar hat Samariam belegert vnd iſrahel in O die aſſirier gewendet. vnd das reich iſrahel hat ſich geendet das.ijc. lxxxij. iar beſtanden was. zechias der ſun Achabs der. xv.konig in iuda wʒ Ol der beſtt vnd fruͤmſt. der das volck ʒu goͤttlichem dienſt wider anlaytet. u des zeittẽ hat das reich der. x. ¶geſlecht iſrahel abgenomẽ. vnd iſt durch dẽ konig Sal Afl mangſar in die Aſſirier gewendet woꝛden. Sennache eb der konig Aſſirioꝛum vberzohe den Ezechiam vnnd ſein reich. vnd belegert iheruſalem. aber auß gepette v 4% demůtigung Ezechie vnd yſaye erſlůg ð engl des herrñ in einer nacht võ dẽ heer Sennacherib. c. Ixxxvm. mañ ʒů tod. vnd alſo wardt Æʒzechias erledigt. Nw iſt Eʒechias entweder von hoͤhmůti ger erplaſung oder von vndanckperkeit wegen bis zů tod kranck woꝛden.aber durch rew vnd bůßwertigkeit wider zů geſundheit komen. vnd ime des in der widerkerũg der ſůnnen durch.x. linien ein ʒaichen gegeben. Diſer ʒaiget der botſchaft des Babilo⸗ niſchẽ konigs alle ſchetz. do verkũdet ime yſayas dz dieſelbẽ dig alle võ dẽ babilonierñ F hingenomen wurden. 65 1 2 ln 29 8 00 2 398 3 82 2 alm niget die iuden vnd Thobiam. zů letſt ward er von ſeinen ſůnen erſlagen. Dlgtraftn des ſun Ezechie hat nach un in inda. lv. iar geregirt. vnd wz ein faſt boöo aih ‚s Ulerman vñ zu der abgoͤtterey vnd aberglawben geflißen. vñ toͤdtet die pꝛophe eee ee ten. vnd ſůnd erlich yſzyam hieß er mit einer hůltzin ſegen voneinander ſchneiden. der doch gein Bobiloniam gefan gen gefuert vnd in berewung alſo faſt gedemutigt ward dz er in derſelben fencknus gnad vnd vergebung erlangt Vnd wid er in ſein reich geſetzt ward. vnd nach ime hat ſein ſun Amon geregirt. vnd dem vater in den ſunden vnd hit in bůßwertigkeit nach gefolgt vñ wardt von den ſeinen erſlagen Aſſaradon was des Sennacheribs ſun. Das vierd alter 5 NeNeNe Sophomias die myndern pꝛophetẽ. 6 Linea der biſchoff 570höeme pes chie phet võ den.rij. pro⸗ phetẽ ein ſun chus des edel ſten mans vnð den hebrey ſchẽ hat fůruerkũd et die zeꝛ ſtoꝛung vñ widerpawũg Fu iheruſalem. TIls ð prophet Waꝛrde eꝛtoͤdt vo konig Je N conia. bacuck T bacuck.k. vnð den 80N xij. prophetẽ vol des gaiſts ð weyſſagũg bey in deã ĩ wieꝛdẽ gehaltẽ weiſſa FN get wider Nabuchodono/ ſoꝛ vnnd babilonem. Diſer bꝛacht auch die ſpeyß dem Daniel do er zu babilonia ias Elchie ſun N in der leoben grůben was⸗ 8 0 Aheremie des propheten hat ein prophetiſch buc Dꝛnd darinn den troſt von der widerfart auß der fencknus fuͤrgekundet. Sarayã hat ð nabuchodonoſoꝛ ĩ reblata mit and erñ ratgebẽ ſedechie todgeſlagẽ Iheremias I eremias ð allerheiligſt pꝛo Olda pꝛophetin KHephet võ mutter leib gehen/ ligt. auß bꝛieſternn gepoꝛn. fieng an dieweil er noch ein kindt xiij. iar alt was zu der zeit Joſie wi⸗ der iheruſalem vnnd den tempel zeweyſſagen. vnnd er weyſſaget 35 kl.iar.on die iar in dẽ er zu egipteẽ P prophetiſtret. daſelbſt wardt er nnach vil im bewyſenns frefelsſ bey Taphnas von demſelben volck verſtainigt vnd an dem⸗ ſelben ende begraben. vnnd nach dem er die ſlangenveriaget darm ſeym tod geeret. Od5⸗ die weyſſagin wʒ Sellũ des hoͤhſtẽ bꝛieſters weib vñ hat geleůchtet vnd geweiſſagt dem konig ioſie vñ ſunderlich die zerſtorung iheruſalem vnnd die fencknus irs volcks. Azar * ard er nach N A 2 2 32 8. — N0 4 ilonia gefan eenn ſechs alle noch kindere wardẽ mit dẽ konig Joachim gein bab gen gefůͤrt. 055 uchodonoſoꝛ het ein guldine ſawl.lr.elnpogen hoh im̃ feld auffgeſetzt vnd Valle fuͤrſten der geget zu weyhung vnd erung derſelben ſawl gefoꝛdert vñ deꝛ ſcherg oder půttel ruͤffet auß. Ir ſolt die ſawl anbetten. dañ wer die nit anb ettet der wuͤrdt in diſer ſtund in den ofen eins prennenden fewꝛs geſennd werden. Nw bettẽ ſſie alle anon die Danielis.daruůͤmb warden ſie bey dem konig verclagt. da ward ein ofen ſib enfeltig angezůndt darein warden ſie gepundẽ mit irn klaidern ge⸗ ¶ woꝛffen. aber der flam̃ des fewꝛs ertoͤdtet die mañ die ſie in den ofen ließen. vnd der Miengl des herrñ fuͤret hinein als einen wehenden wind des tawes der ſie erquick et.d o ö lobten vnnd bened eyten diſe drey kinder mit einem mund got den herrñ. 9——“oſedech der biſchoff ein ſun Jzarie iſt als der herr iudã vnd iheruſalẽ durch dẽ 5 Nabuchodonoſoꝛ verwendet mit andern gein babiloniam gefangen gefuͤrt. Ettlich ſpꝛechen ine Eßdram en ſchꝛeiber vnnd brieſter oder villeicht ſeinen bꝛůder geweſen ſeinn 4 5 U 0 8 ö V— ◻21 8— der weritt Zzlat LVI Fhes ein iunckfraw 0(ſunſt auch Ilia genant) Numitoꝛis des koͤnigs tochter zu diſer zeit noch Hein iunckfrewlein wardt nach gewaltſamer entſetzung irs vaters vom reich 608 von Amulio irem vetter vnder die iunckfrawen der goͤttin des fewꝛs Veſta genant „3 getan vnd ewige iunckfrawſchaft ʒehalten benoͤttigt. als ſie aber zu volligerm alteꝛ ν komen was vnd mit vnzuchtigen ſtacheln bewegt wardt do vermiſchet ſie ſich in vnloblich vmbfenng eins vnbekanten mans. von dem wardt ſie geſwengert.alſo das ſie Romulum vnd Rhemum miteinander gepare. darůmb wardt ſie auß befel he Amulij irs vetters lebendig begrab en. darnach hieß er auch die zwen zwiling in die Tyber zu Kom werffen. aber nach dem die diener zum̃ geſtadt des fluſs von ð menig wegen der waſſer nit komen mochten do legten ſie die zwyling an dz geſtadt ñ alſo mocht auß gepiet Amulij der in den fluſs hingewoꝛffen Romulus mit rhe o ſeinem bꝛuder nit außgeloͤſſcht werden. do nw das waſſer eingezogner wardt nd ein wůlffin das wainẽ der kinder hoͤꝛet verließe ſie ire woͤlftein volget de way en der kinder nach vnd můttert die kindlein. dieſelbẽ hat darnach einer des koͤnigs hirt Fauſtulus genant bey einem pawm gefunden vnd in ſein haws haim getragẽ vnd ſchier vnder der herden des vihs in grobem pewꝛiſchem leben erneret. Atlich maynen diſe kind ſeyen des abgots Martis geweſen. daruͤmb das ſie in dem wald Martis gepoꝛn.oder von einer wůlfin die in dem ſchutz deſſelben Martis iſt) erne ret ſeyen. do ſie nw vnder den hirten aufwuchſen do mereten ſie vmb dle kraft teg⸗ lichen ſtreyt. ſterck vnd verwůſtung. do ſie aber zu iren tagen komen haben ſie amu ufütgekundn, lum irñ vetter den koͤnig ertoͤdt. vnd Nunntoꝛem irñ anherñ wider in das reich ein⸗ eſedechie toöggloß geſetzet. derſelb wardt aber in dem abgethan. vnd alſo der na⸗ Oddapꝛopheh men der Lateiniſchen oder Albaniſchen koͤnig außgeloͤſſcht. do man vnder xri koͤmi Phälh gen. vic.xxvij. iar geregiert het. emus der obgenanten Rhee ſun hat in diſem iar mitſampt Romulo ſeinẽ bru Aberenn ſtatt do yetʒo Rom iſt fůrgenomen vnd erpawen. vnd diewell ſie nw zwiling brůder vnd gleich erben warñ do vnderſtundẽ ſie ſich durch vogelgeſiht mittel zeſuchen welcher auß ine regiren vnd der ſtatt nach ime namen gebẽ ſolt. inw het Remus(der den Auentiniſchen berg innhielt) ʒu erſt ſechs geyern. vnd darnach Komulus(der den Palatiniſchen berg beſaſſe) zwelff geyernn geſehen. 5115 may⸗ net Komulus das er als ein obſyger des geſihts der merrerñ foͤgl auch billich ein regirer der ſtatt. vnd dieſelb ſtatt nach bedeůtnus der plůtgirigen zu dem rawb ge wontẽ foͤgl ein ſtreitterin ſeyẽ wurdt nw wardt es angeſehe dz ein auffgewoꝛffne ſchůdt zu beſchirmung der newen ſtat gnůgſam ſolt ſein. Diſs belachet vnnd bere det der Rhemus. daruͤmb wardt er(ettlich ſagen auß gehaiſs ſeins bꝛuders.die an nnb 660700 ¶ů dern ſpꝛechẽ võ Fabio des romuli rittermeiſter)erſtagẽ. vñ an dẽ ende begrabẽ da hhotgeleͤchte ſer den füͤßſtapffen oder das ʒil der kůnftigen mawr ůbertrate. Diſs was das erſt heruſolem Ind 9 opffer dardurch er die befeſtigung diſer newen ſtatt mit ſeinẽ plůt geweyhet hat. Anfang der Koͤmer reich ¶Nomulus der erſt koͤnig der roͤmer hat im̃ xri.iar ſeins alters. vnd im̃.iijc. xxuij. 16 des reichs Dauid als Numitor ertoͤdt was vnd dʒ reich der Lateiniſchẽ in zerſtrewũg lage.nit mit kleiner verſamelter hand der hirtẽ. mitſampt dem obge⸗ nanten Remo ſeinem bꝛuder an einem vnbewarten erdpodem ein k eine llaehe pawt vñ die nach ime rom geneñt. vñ daſelbſt in diſem iar(als Euſebius ſchꝛeibt) ʒeregirñ anfahẽde. xxxviij. iar geregiert Wiewol aber romulus auß zweifelicher ge pùrt dar komẽ wz ſo wz. doch(als plutaꝛcus ſetzt) ſein angepoꝛne art vñ aigẽſchaft nit knechtlich. ſunder ſie trůg ein koͤnigliche groͤß vnd frům̃keit voꝛ ir.in ime fůͤrſchy ne ein geringfertige natur. vnd ein faſt 5558 ſyũreichigkeit zu den reten vnd ʒu burgerlicher ſytlicher frůmkeit. darůmb kome er zu groſſer hoͤhe der wirdigkeit. Als nw Rom Phne was do teylet er die. die kreftigs alter erlangten auß in rit⸗ ecerliche rott zu uͤbung der ſtreit. die jjbꝛige menige hieß er ein volck. darnach ſchoͤpf fet er rattherrñ. die hieß er vater. vnd die ſo auß ine gepoꝛn warden Patricios. vñ nach dem aber voꝛher daſelbſt gepruch vnd mangl an innwonerñ war ſo ließe er einen wald der nahend dabey was allermeniglichen frey. daſelbſthin komen von vil oͤꝛtern ein groſſe anzal menſchen. alſo machet er ein Koͤmiſch volck. Aber allda was an weiplichen perſonen ein mercklicher mangl. vnd deßhalb ein ſoꝛg der ver mind erung des volcks. demnach machet Romulus ein 15 15 ſcheinſpil. dar zu komen vil iunckfrawen in der nehe wonende daſſelb ſpil zeſchawen. do wardẽ ſie võ den roͤmiſchẽ gefangẽ. vnder ſie verheyratet vñ alſo vꝛſachẽ vil kriegs. vñ alſo „nw diſer allerweiſiſt koͤnig den ſtannd der Koͤmer in mancherlay weiſe geordnet 5115 8 deit außerhalb der ſtat bey einer pfůtſchen was do wardt er gehling auß aller mefchen geſih e hingezucket. 5 Das vierd alter Numa pompilius der ander roͤmiſch koͤnig hat im̃. rvij iar des reichs Ezechie 0 nach Romulum zeregirn angehebt. vnd.rli iar geregirt. Diſer wardt von ſei ner geiſtlichkeit wegen auß dem Sabimiſchen volck ʒu koͤnig erwelet vnnd hat vil geiſtlicher vbung vnd alle ereerbietung der vntoͤdlichen goͤttet geleret. auch die bi⸗ ¶( ſchoff. warſager vnd andere durch bneſterſchafft. vnd das iar in.rij monat. vnd LVeie feyertag vnd wercktag geoꝛdnet vnd beſchꝛiben. vnd diſe ding alle in ſchein ey⸗ eer vermanung der goͤttin Egerie.das das grob gepoͤffel ſolchs deſtgerner anne⸗ men ſolte gehandelt. vnd damit auch das wild volck zů gehoꝛſam gebracht. vnnd alſo das reich das er mit gewalt vnd vnrecht bekũmert het in geiſtlichkeit vnd ge⸗ rechtigkeit geregiret. vñ ſtarb darnach.xrr.iarig an eim leichten ſeuchen. ullus hoſtilius ð drit roͤmiſch koͤnig hat in. xrrir. iar des reichs Manaſſe võ Aden roͤmerñ erwelt. xrxi iar geregirt. Diſem wardt das reich ʒu eren ſeiner tu⸗ NYᷓgent willglich gegeben. vnd wiewol er auß grober pewꝛſcher art ſeinen vꝛſpꝛũg 3 5 et. vnnd darnach in der iugent des vihs warttet ſo name er doch zu letſt alſo zu das er das roͤmiſch volck regiret vnnd er hat zu erſt vnder den roͤmiſchen koͤmigen ſſich des purpurklaids vnd ʒierlicher klainat der wirdigkeit zegepꝛauchen augſen⸗ gen. vnd die ſtat Rom mit einfahũg des Celiomſchẽ berg erweytert vñ nach lang⸗ 65 rid wider die Albanier gekriegt.die vberwunden. gein Rom geſenndt. vnnd ir⸗ ſſtat außgenomẽ die tempel vmbgekert. vnd als nw in großer glon des kriegs gerei chßnet het do ward er ʒu letſt mit allẽ ſeine haws durch einẽ plitzẽſlag verprennt. Anchus marcius des koͤnigs Nume auß ſeiner tochter enicklein ð vierd roͤmiſch EAlkonig hat im̃ vierden iar des reichs Joſie das roͤmiſch konigreich empfangen vnd. xxv.iar geregirt. vnd iſt vnder ſeinen voꝛfareden konigen an kůnſten vñ rům HJdes frids vnd des kriegs nit der mynſt geweſt. E vmbfienge die zynnen mit einer ämawr vnd gab der ſtat den Auentiniſchen vnd den Janiculiſchen berg zu. vnnd warff erſtlich ein brugk an die Tyber. vñ pawet die ſtatt Hoſtiã xvi m Arörom auff dem meer. u letſt wardt er mit eim ſeuchen begriffen vnnd ſtarb. ccqquinius priſcus der.v. romiſch koͤnig wardt im̃. xrvij. iar des reichs Joſie (Lerwelt vnd regiret. xxxvij.iar. vnnd wiewol er auß Coꝛintho der ſtatt des fenlichkeit wegen zu roͤmiſchem koͤnig auffgenomen Er richtet die kriechyſchẽ ſinn reichigkeit mit welſchen kuůnſten auff vnd erweyttert die zal der ratherrlichen wir⸗ digkeit vnd meret die mit dreyen hundertern. Er Was zum frid nit beraytter dann um krieg. wañ er hat zwolff voͤlcker des Tuſcianiſchen lands mit ſtettigẽ waffen ſermdergelegt vnd dauon auff eim guldein wagen mit vier pferden triumphirt. vñ iſt zu letſt nach vil geſtrennglich begangnẽ taten võ dẽ ſunẽ Unchi ertoͤdtet woꝛdẽ diſen zeit en hetten die koͤnig noch lantzen fůͤr ein dyadem. die hießẽ die kriech⸗ yſchen ſcepter. dañ von anbeginn ereten die alten die lantzẽ für vntoͤdlich goͤt ter. von deſſelben wegen ſteckt man nochmals lantzẽ zu den abgoͤt pilderñ. Sibom erithrea die berumbſt 5 in allen auß Babi lonia gepoꝛn lebet zu diſen zeitten. vnnd was mit trůg ein ploß ſwert in irer hand. wʒ nit faſt alt eins mi telmaſſigclich betrůbten antlitzs het vnder iren füeßen einen guldein ʒirckel orer mit ſternẽ zu leichnus des himels Die ſpꝛicht alſo. In dem letſten alter wirdt got gedemůttigt. der goͤtlich ſamen vermenſcht. die gotheit mit iunckfrawlicher wartt erneret werden. 38 0 haleris der Agrigentiniſch wůttrich vnnd redner N hat zu diſeꝛ ʒeit geplůet. Zu dem kom von Athenis „,gein Agrigent einer der ime gar gehaym vñ ein ſiñreich⸗ rr ler kunſtman was. do nw derſelb kunſtman diſs wůttrichs grauſamkeit erkennet. do ſchmidet er ime zugefallen auß ertze einen kunſtwercklichen ochßen. vnd machet an der ſeytten ein thuůr hineyn das die vbeltater darinn befloßen von dem fewꝛ darunder gelegt gepeynigt werdẽ ſolten. alſo das des menſche ſtym̃ daarauß als eins ochßen půln lawtet. vnd als er nw von dem 3 belonung ſolchs weꝛcks begeret da wardt er auß befelhnus deſſelben wůttrichs ſelbs in den ochßen geſloßen. vnd der allererſt ʒu bewerung ſeiner erfundnẽ kunſt gepꝛaucht. Wañ Ouidius ſpꝛicht. Rein gleicher geſetz mag ymmer ſein dañ ſo ð ſtirbt mit ſolcher me irs kunſtmans beclagten ſolchs zu anwurt gab. pein die er mit ſeiner kunſt vnd rat eim anderñ ʒu beraytet hat. inmaßen dañ Poh aleris den Athenierñ die ſich von kriechyſchen lannds půrtig was ſo wardt er doch võ ſeiner tapferheit vnd fuͤrtref můnchs klaidern beklaidt het einen ſwartzẽ ſchlaier auff ¶derimenſcheit gehorſam. das lamb im̃ hew ligen. vnnd — 2— ——— = — —j— woßetnen ſüörſachzaftitr ſcheerfozſchen verm toyg diender P b vmgls fego Achnldfefülft Ete ideſchfkckentgddle flfegod von dis de chtöſeman ye chegtöepfon Ae hetktetdgrſachdt ug weylund Capeſ eethueh hoſterſts v fſeffketzyſackerkktt Jccheheftih8 T ſcfCagphelts dle gdagdeglarbert ſöteſttdgchdedl inßnnmn Awßern geſtodt der fſhnde Iydem be ggch den fahfetgtoͤgffabe gt Vahrcgtum Bediegnen nten alchenegg Midun meß vo n moſffutb. r deskechs Jpf hůttho der ftatt dz apfethettyndfnſ ia diekechhſcheſſ hertathertlchen wy/ d ntt berayptterde o ſmt ſtetigẽ wafe firdentnmnphfreuf Inchiettoͤdtet woh ſDdie hießẽ diektech thefůͤr vntoͤdlchgh bgoͤt pilder. nele auß aitten. vnnd w5ß fl pſwotteſchlucef wöntföſtatehd f hetpſocrtef füff terez0 Rchſls d ſanglte wet gh nſelſcht. de ge hew lgen, vnl h. 20 vhſd teöft umko 5on Ahe heßmvf en ſfe faſamket an gtteh eͤthkheh foöſ de maſ 05 ckobegel fe WSeben ſen.die acht die man yetzo in ei ſiht heißt die pfoꝛt Metrodoꝛi. die die alten Gabin ſam nennten.darnach die Lateiniſch pfoꝛt. Item ei ne Apia weylund Capena genant:die letſt in ð Ty ber ettwen Hoſtienſis vnd ſand Paulßen gehaißẽ dañ ſie fůret zu ſeiner kirchen vnnd gein Hoſtiam. Itẽ noch eine iſt in ð Tyber genãt Carmentalis. ʒů daſelbſthin der werlt Slat LVII 9 om die ſtatt in der gantzen werltt berůmbt Dein herrin aller ding in welſchen landen bey dem fluſs Tybeꝛis gelegen von romulo irẽ erpaw er alſo genãt iſt(als man ſagt) im̃.ri.iaꝛ ezechie des komgs iuda. vnd im̃ andern iar der achten olimpi adiſchen zal von demſelbẽ Komulo gepawt wor den. vnd wiwol mancherlay ſchꝛift von der wey⸗ te diſer ſtatt ſagen. ſo ſchꝛeibet doch vnder andern flalus vopiſcus dʒ Aurelius der kaiſer dẽ vmb⸗ rais diſer ſtatt auff xxrm. ſchryt erweitert hab. wiewol ſich die meſſung der alten mit der art die wir darinn halten nit vergleichet. Die Tyber fleuſ ſet von mitternacht in die ſtat vnd rinnet auff deꝛ mittaglichen ſeyten gegen der ſtat hoſtiam wider⸗ hinauß alſo das ſie die ʒzwen perg Vaticanũ vnd Janiculum iheußhalb auff der rechten ſeyten fin⸗ det. Aber auff der nogen ſeyten begreyft die Kan im̃ krais ſiben berg oder Pähel Plinie ſehꝛeibt dz die ſtat. xxx.pfoꝛten offen vnnd ſiben beſloßen ge⸗ habt hab. Abeꝛ nach dem ſich die ſtatt von weyln 53¹ weyin gemeret hat deßhalb die pforten die in⸗ nerhalb dem letſten vmbkrais der mawrñ bliben ind ir geſtalt verloꝛn haben. vnd ſo dañ auch diſe ſcat darnach zerſtoͤꝛt woꝛden iſt ſo wollen wir ſie alle zeerfoꝛſchen vermeydẽ. die erſt pfoꝛt heißt Flu mentana.die ander Pinciana. die drit Solaria. die vierd Viminalis yetzo ſand Agneſen oder numẽta na genant.die funft Exquilina yetzo ſand LCauren⸗ gen. die ſechſt Nenia die ſibent Aſmiaria. ytzo ſand Johanſen. vnd von dẽ alten Celimontana gehaiſ⸗ m wincklbeſloßen etſten Triumphalis die Sygpfoꝛten. vnd vnder den andern die allerberuͤmbtſt vnd noch bey vn ſern zeiten iſt duꝛch die die Triumpff vñ ſygſpilge ůbt warden. Da mag man ſehen das gꝛoß gepew am̃ b bild der Tyber. vñ auch ein pꝛuckẽ is ʒu dem ſpital des hailigen gaiſts belaytende. auch den weg den man das ſyghaft ertreich nenut.daſſelb etreich vñ wz daran hangt heißt man Vaticanum von dem berg alſo genant. der an ſand Peters kirchen ligt. vnd voꝛ allen din/ genn emßigclicher beſucht vnnd heiliger gegchtet wirdt von wegen ſand Peters heiltums vnd ſey⸗ ner hohen kuchen vñ des babſts pallaſt.dẽ babſt Nicolaus der ander geſtift. vnd einen großen luſt garten mit mawru vmbfaugen hat. Janiculus iſt ein rifier ihenßhalben der Tyber gelegen babſt leo ð vierdt hat erſtlich dẽ Vaticanũ mit einer mawr 181 vnd nach ime Leoninam genãt. Zu rom ſind ſybe capite Palatinus. Celius. Exquilinus. Viminalis. vnnd n berg. nemlich capitolinus. Auentinus. Quirinalis dauon ettwen rom die ſibẽb ergig ſtatt hieß ¶ Capitolinus iſt ſouil geſpꝛochen als ein hawbtberg. dañ do man voꝛ deiten darauff den grund ʒu dem l grube waꝛdt ein men ſchenhawbt daſelbſt gefunden.er hieß auch da⸗ vor Tarpeius von Tarpeya der veſtaliſchẽ iunck frawen. Auff diſem berg was der berumbt tepel des großen abgots Jolis. die zierde diß gantzen bergs warñ alſo koͤſtlich dz ſie alle wũderwerck der egyptier uͤbertraffen. vnd die guldine Capito⸗ lia vnd behawſung der goͤtter genant warden. dabey warñ zwen marck der ochßen vnnd viſch. vñ wiewol diſer berg ettwen ein merckliche anzal der kirchlein vnd tempel gehabt hat. ſo iſt doch Vetzo kein kirch dañ allein die ſand Franciſcẽ bꝛůð Uta celi genant an demſelbẽ berg ¶ Der Auenti niſch berg iſt alſo genant von dẽ meſchen daſelbſt hin komende oder von Auentino albano dem ko⸗ vig alda begraben. Auff demſelben beꝛg warñ vil altar vnd tempel dẽ goͤtterñ vnd goͤttin aufgerich tet. auch ein lorberwaldt vnd freyun hewſer. ye⸗ tzo hat derſelb berg die cloͤſter ſand Sabine vnd ſand Bonifaciẽ.der ůbrig teil des bergs iſt entwe ders mit nidergefallem gepew oder mit weyngar ten bedeckt. außgenomen ſand Alexius cloſter das gar faſt alt ſchemet Per Palatiniſch berg hat ſei nen namen von den Palatinierñ die mit Eyandro dem koͤnig auß Archadia gein Fon komẽ empfan⸗ gen. vñ Rom den aufang irer 1 Cor nelius Uacitus ſagt)auff demſelben berg genomẽ So habẽ darauff die koͤnig. darnach die ratherrñ vnnd nachfolgend die keyſer ʒu meermalñ irn ſtl vnd wonung gehabt. Daſelbſt was der tẽpel des ſygs. dahin(als Plinius ſchꝛeibt) die groß muter ð Itter auß kriechyſchem land gefuͤrt wardt. Da⸗ faͤbft was auch der tempel Febris. vnd der tem⸗ pel keyſer Auguſti.der darnach auß prunſt ver⸗ gieng. Der keyſer Cayus callicula fůeget durch ein prugk uͤber diſen tempel das pallacium vnd Capi tolium ʒeſamen. R fer Auguſtus hat an demſel⸗ ben oꝛt den tempel Appollinis erhebt. vnd dobey ein voꝛgepew mit lateiniſcher vnd kriechyſcher li⸗ brarey aufgerichtet. an demſelben ende hielten die alten oft ir rate. daſſelb gepew was mit wundper lichen arbeiten geʒieret. vnd mancherlay gepews von vil lewten erzaigt. vnd wiewol diſer hohbe⸗ kumbt berg weylund mit großmechtigengepewẽ erhebt vñ koͤſtlich geziert geweſen iſt. als dañ des geben die mercklichen an dem ort nider gefallẽ gepew. ſo hat doch yetzo derſelb berg kein ander gepew dañ ſand Niclaſen kierchen von Ca⸗ lirto dem babſt erpawẽ. vnd dannoch an irem ge bew kawm gantz weſende. NMw was an dem ort des pallacy gegen mitternacht auff des kayſers cõ ſtantini ſygpogen ſehende die ſtatt des pilds 8 goͤt tin Minerue da dann merckliche verfalne gepew voꝛhdẽ ſnid die ʒwifaltig marmorſtainin pfoite Das vierd alter haben. da auch in der ringkmawr ſand Andreßen kirchen de pallara beſloßẽ wirdt. die anderñ teil ſind mit wein garten erfůlt vnd mit hoher mawi vmbgeben · Der berg Celuus genaut hat ſeinen namen von Celio iubennio dem hertzog. der dem Romulo wider den Latinum ʒu hilff kome empfangen. vnd diſer berg wardt der ſtatt zuge geben zu den ʒeitten do Tullus hoſtilius die ſtate Albam vmbkeret · vnd darnach daſelbſt wonet. vnnd machet einen hoff der nach ime hoſtilia genant wardt. Auff demſelben perg hat Veſpaſianus dẽ tempel Claudij gepawt An demſelben oꝛt warñ vil goͤtter hewßer. altar vnnd tempel. der groſs fleiſchbanck. das hol Ciclopis.gemeyne frawen hawßer die fůnff wachter geſelſchaft. die pilgram gezeldt. vnd vihſtal. in dem mittel ſeins rugken werdẽ zwů waſſerlaytung eins gar hohen gepews geſehen. Aber mw iſt diſer berg mit criſtenlichen kirchen gezieret. An dẽ oꝛt gegen dem Palatiniſchen berg iſt ſand Gꝛegoꝛien cloſter von ime au ſeins vaters grund vñ podẽ erpaw⸗ et. darnach ſand Johanßen vnd Paulßen kirch. Item das ſpital Saluatoꝛis. vnd die kirch ſancte Marie in domi nica. auch ſand Stephans kirch. die nachfolgend der babſt Simplicius gezʒieret hat. Item ʒur lingken hand deſ⸗ ſelben bergs ligt der vier gekroͤnten kirch. vnd ſand Eraſmus cloſter. das neheſt newes gepewes auff diſem berg iſt ein pilgram herberg Lateranẽſe genant.am̃ eůßerſten ort deſſelben bergs iſt yetzo die kirch Lateranẽſis alſo ge haißen. dañ ſie iſt auff des edelſten volcks lateranẽſier podẽ erpawt w oꝛdẽ. Diſe erwirdig kirch behellt die 55 ter der apoſtel. vñ ſunſt vil heiligthums.iſt an gepew vaſt hoh in der gantzẽ werlt berůmbt die wardt dẽ babſt Silueſtro durch den kayſer Conſtantinum ergeb en. vnnd die Conſtantiniſch kirch genant. Gleicher weis als diſe kirch der erſt ſtůl der roͤmiſchen biſchoff geweſt iſt. alſo iſt ſie von ine etwen faſt bewonet woꝛden. Nw aber ſind die pallaſt ettwen vmb dieſelben kirchen gelegen. ʒun merern teyl eingefallen. Auff diſem berg ſiht man die groͤſ⸗ ſerñ pfoꝛten Neuia genant. vnd das halb ʒerůdet ſchawhaws. darauß den ſpilen am̃ marck zu geſehen wardt. dz ettliche die wunderpurg nennen. da iſt auch des heiligen creůtzs kirch in iheruſalem genant võ ſand helena gepaw en an dem ende do die tempel Veneris vnd Cupidinis warñ. vnd dabey ein Cartheuſer cloſter.¶ Itẽ auff dẽ ber erquilinus genant. der der groͤßiſt iſt ligt die berumbtſt kirch ſand Marie der groͤßerñ genãt. an diſem perg ſind vi 2 1100 0 wodnfel 10l ckrogheul 10 ſ 00 G000 15 0 f6 fſt el fl 1 100l0 00 Uerkluche ba eͤgefz ddewadt U dlachawttz 0 oꝛden Nw ſeſſh Aſchtmandeeff, 155 WI5 and helengg Ite f 0 ndiſem paſcl 0 WꝗIꝗ N der werlt Hlat LVII vnd wunder perliche gepew geweſen. vmd erſtlich vom̃ thurũ der ritterſchaft aufwartz werden geſehen. die verfal len gepew der pallacien Conſtantini des keyſers. vnd groß marmorſteinin ſewln halbnackennder alter vñ nit weyt dauon große marmorſteinine pferd mit halbnackenden mannen auß wunderperlichein kunſtwerck gemacht. dauon nit weiñ ſind die Dioclecianiſchen gewelbte gepew faſt ſchoͤn vñ wunderwirdig. auch andere gepew vil berumbter mañ. dafelbſt was auch ein fleiſchbanck. ſo ſihet man alda ſand veits kirchen. daran ſtoͤßet der ſygpogen Galieni. ſo ſind ſunſt an dem ort vil kirchen vnd andere vnzellige ding vor angẽ ¶ WMer berg Vimnalis genant hat ſeinen namẽ von Joue vimineo. deſs gepew alda ſind. vnd wiewol an diſem berg vil gepew aufgerichtet geweſen ſind ſo werdẽ doch nwmaln nicht ſůnderliche gefunden. außgenomen drey allerſchoͤnſte hewſer der gantzen ſtatt. nẽlich. M. Craſſi Q. Catulli. C. Aquilij.¶ Der berg Quirinalis hat von dem tempel Quirini den namen behabt. Varro der lerer hat di ſe berg võ iter klainhait wegen puhel genennt. Liuus ſchꝛeibt das Seruius der koͤnig diſe nehſten zwen puͤhel zu wey trung der ſtat eingefangen vnd daſelöſt diſs ort ʒu wirdigkeit ʒebꝛingen gewonet. vnd die ſtat mit aufgeſchůttem gra ben vnnd einer mawrñ vᷣmbgeben hab. Rom wirdt beſtoßen vom̃ aufgaug mit dem angeſchutten půͤhel Tarquini do yetzo iſt die kirch ſancte ¶Marie in popnlo genant. Item ein waſſer das iunckfrewlich genannt durch die hoͤler des Quirinaliſchen bergs fließende geet allein auß dẽ eußerñ waſſerñ yetzo in die ſtat Rom. An dem oꝛt diſs bergs iſt Cã pus Marcius ʒwiſchen der ſtat vñ d Tyber der etwen wũderperliche gepew gehabt hat. der noch ettliche anʒeigũg trer niderfall voꝛawgen ſind. da dañ nochmals ein kirch ſanete Marie in ecuria genant vorhanden iſt. do was der tẽ pel der goͤttin yſidis. ſo ſiht man noeh ein außberaytte ſewln begangner geſchihten. dabey verſamlung zu erwelung ð roͤnuſchen ratherrñ beſchahen. zʒu Rom ſind zwolff hole wunder wirdige gepew vnd waſſer laytung geweſt. So liſet vnnd ſihet man gar vil ſigpogen vnder den etwen die Roͤmiſchen keyſer nach irer uͤber windung der feind in die 5 Rom mit freůd en gefůrt warden. derſelben pogen ſind aber ettlich zerrůdet.ettlch mit nid erfall bedeckt. vnn det⸗ iche mit newen gepewen vonñ geſicht der 19 verrůcket. Pom 8 0 U ◻ Das vierd alter enua ð Ligurier ein herrin vnd konigin(die auch Janua genent wirdt/ iſt ein hochberumbte ſtat in welſchẽ aanden an dem geſtadt des Liguſtiſchen meers gelegen. vnnd von genuo des konigs Saturni ſun gepawt. vnd nach ime alſo genant. Paulus peruſinus ſagt die ſtatt hab iren namen von Genuino dem geſellen Phetontis. So ſchꝛeiben andere ſie ſey von Jano der walhen konig aufgerichtet. vnd nach Troya erweytert. vnnd daſelbſt deſſelben Jani pild erſtlich zeeren angefangen. Doch ſetzen ettlich das man voꝛ den zeiten des Affricaniſchẽ kriegs kein meldůg võ diſer ſtat finde. Aber Linius ſpꝛicht das Lucrecio das keyſerthumb verzogen worden wer bis dz er die ſtatt Genua die von Magone dem Penier zerpꝛochen wardt wider pawete. nach welchen zeiten ſich die roͤ mer der Ligurier vnd Genueſer alß irer freund gepꝛauchten. dañ nachdem ine vil volcks vnnd andere zu dem ge pꝛauch des kriegs dienſtpere diug zugeſchickt waꝛdẽ.ſo erſcheint darauß dʒ es vmb Genua auß natur irs gelegers vnd ſchifreichẽ zugangs wolgeſtanden ſey. Der groß keyſer Rarl vnd ſein ſun Pipinus ein konig welſcher lannd vnd ir nachkomende konig in franckreich haben diſe ſtat bey hũdert iarñ mit hoher gerechtigkeit vñ gůtigkeit wie andere welſche ſtet geregirt. vnd zu irer pflegnus hertzogen( die man graffen neñt) geoꝛd net. Diſe ſtat iſt auch ein kawffhaws derſelben gegent aller. vnd hat alſo ůberſchwencklich zugenomen das ſie auß erobꝛũg großer macht Vnnd kꝛeft an zugang der ſchiffung vnd an faſt hohen gepewen vnd allerlay and erñ zierungen nw bißher(außge nomen VBenedig alle ander welſch ſtett am meer gelegen fürtrift. vñ in ůbũg der ſchiffkrieg alſo geſchickt geweſt iſt das ſie ſich vil iar der herrſchung des meers gepꝛaucht vnd die moͤꝛderey der meerrawder igeweret hat. Aber nach dem großen keyſer Rarl vnnd ſeinen ſůnen hat diſe ſtat alſo große wůtterey geliden das ſie auß not frembd herrñ hat můßen uͤberkomen vnd durch beſchwerde burgerlicher inheymiſcher zwitracht die herrſchung vnd ge walt des meers verlierñ. dañ irer vilfeltigen verwandlung verwundert ſich aufgang vnd nidergang. das ſie alſo hilfloße vnd ratloße iſt woꝛden. das ir weyt vnd praytſaußgegoßne macht ſchier außgeſchoͤpft iſt. wann ſie hat die ſtat Peram gegen Conſtantinopel gelegen. Mitilenam die innſeln. Famaguſtam die hawbtſtat der innſeln Ci⸗ pꝛie.die innſeln Chium auch andere kriechyſch innſeln vnd ſtett von den Tuͤrcken vnd andern voͤlckern erniderge legt verloꝛn oder zinſper gemacht. Aber diſe ſtat iſt geʒiert mit den aſchen des voꝛlawffers des herrñ. vnnd mit dẽ ſmaragdiſchẽ vnerſchetzlichen napff oder ſchůßeln darinn(als ſie halten der herr Jheſus criſtus das oſterlamb in dem obent eſſen mit ſeinen iungerñ genoſſen hat. bewghletſonch Iüichnmuhehe fopcher detzyh cb,Jeenerſhng ſeſghthincker k ahs ſegs wene kigbewäpſhnmtke komenwänd g örrnükengwghe vbſſtrtderinſh een völckernendeh des hetrñ vnfhe ſtgs das ofehh derwerlt Wlat LIV Fbales der Aſianiſch philoſo hus. der erſt auß den ſiben weyſen des kriechyſchẽ Whales Tlande hat zu diſen zeiten zu Athenis gereichſnet. vnd die 3 weyſen ſnd 1005 N ume getant woꝛden. Diſer iſt der erſt vnder den philoſophos der ſich in der aſtrolo gey geůbet vnd finſternus der öek deedde Geometrey von den egyp tiernn gelernet hat. Er iſt auch in ſachen. burgerlich ſytten vnnd weſen antreffende faſt gůter rate geweſen Er hat(als ſie ſagen kein Wel gehabt. ſunder gefragt war⸗ umb er nit eine nem geantwurt. võ lieb wegen der kinder. Diſer ſetzet das 1cſte einẽ ʒanfang aller ding vnd ſpꝛach das die werlt geſelet vnd vol teuͤfel wer. Ar ſoll auch die zeit des iars erfunden. vnd in. ij.lxv. tag getallt hahen. So hat er von der Aſtro⸗ nomey vil ding geſchribẽ vñ in.ijc. verſen begriffe. Bo eꝛn guldiner tiſch voñ viſcheꝛñ vngeuerlich gefunden wardt. vnd deßhalb ein trrung wes der ſein ſolt entſtunde vñ bey dem abgot Appolline delphico kats wardt gepflegen zezetgen wem ſolcher tiſch ðꝝegeben wer. vnd uw Appollo die antwurt gab das der tiſch dem gegeben werden ſſolt der andere in weyßheit uͤbertreffe. do wardt der tiſch diſem Thaͤlet gegebẽ. aber er gab den Bianti vnd Bias Pitacho.zu letſt kome der tiſch an Solonem. der wendet ſolehen tiſch als einen tit/ tel der berumbtiſten klůgheit auff den Appollinem. Diſer Thales was arm vnd flyſſe ſich der lernung der weyß/ heit. Iteim er erkennet durch die aſtronomey fruchtperkei kůnftigs iars. vnd als er in eineꝛ nacht võ eim altẽ weib auß ſeim haws zu auſchawung des geſtirns gefüret wardt do fiele er in ein grůben. vnd do er das andet. ſpꝛach das alt weib ʒu ime. kanſt du das.das dir voꝛ den fůßen Igt nit ſehẽ wie moͤchſt du dañ die ding die in dẽ himeln ſind erkennen. Er ſtarb.lxxviij iar alt. Solon olon der philoſophus der ander vnder den ſibẽ weyſen hat zu Athenis gereich⸗ ſnet vnd den ʒu Athemis faſt gůte geſetz.die die roͤmer darnach von ine annomẽ A gemacht. vnd ee bewyſen vnd ſie vil zeit mit ſeiner klůgheit von dienſtperkeit vnd wůtterrey erledigt. vnd iſt ʒů letſt nach verwandeltem glůck in egypten gefloͤhen Diſer Solon widerſtund in ſeinem alter dem wůettrich Piſiſtrato der die Athemer be kůmern wolt. do er gefragt wardt wes er ſich doch troͤſtet dʒ er dem wůettrich ſo kun lich widerſtunde. antwurtet er.des alters. Item er ſpꝛach das die gůten vnd tugẽthaf⸗ tigẽ mañ bey den tyrannen gegleicht wůrden den 56 0 deꝛ iglicher zu zeitẽ meer zu zeiten minder bedeůdet. Item gefragt vonn Ereſo dem koͤnig. Wen er für felig ¶ anſehe. antwurt er. die vnbekanten vnd die menſchen der gerůchde vñ leumůt verboꝛ⸗ gen wer aber Creſus der koͤnig ʒieret ſich gar ſcheinlich · vnnd ſaße mit koͤnigliche: ſtoltz hett in ſeinem thron vnd frager Solonẽ ab er ettwas wunderwiꝛdigers dañ einen ſol chẽ wolgeziertẽ koͤnig ye geſehẽ het. antwurt er. hanen. phaſan. vñ pfabẽ ſind mit natur llicher vnd tauſentmal beßrer farb vnd plůmen gezieret. Zu diſem Solon der ſeinẽ tod ten ſun bewaynet ſpꝛach einer er ſolt nit waynen. dañ waynen wer nit nůtz antwurt Solon.ſoui mer wayne ich. als vil ich meinen ſchadẽ vnwiderbꝛunglicher ſih. Item gefragt ob er wolt das die ſeinen. ſeinen tod bewaynẽ ſol⸗ ten. do ſpꝛach er.darʒu hab ich mit vil vleis gearbeit das ich in meinem tod des ſmertzens vnd clagens der freund nit an wer. Item er ſpꝛach auch das mmant ſagen ſe olt das er vntraglichere bitterkeit dañ and erelidde. Ftem vnd andern geſctzẽ oꝛdnet er. Welcher ſein důrffc.ige elterñ nit neret der wer vnrůmwirdig. So ſolten die kinder ð. die von gemeins nutzs wegen abgangen werñ 5 erzogen vnd geleret werden. Em voꝛmund oder 5 ſolt nit bey der wayſen muter wonen · noch auch der das voꝛnundſchafftambt uͤben auff den die habe der geſtoꝛben wayſen komen wůrd. auch dem ringgraber nit geʒimen das zaichen des verkaufften rings zehalten. vnnd welcher einen der nuͤr ein awg het deſſelben berawbet der ſe olt ſeiner beder mangeln.ſo ſe olt man einen truncken füͤrſten toͤd ten. Nem er ſaget das woꝛt wer ein pildnus der werck. ſo wurd das wort beſterckt mit ſi weigen vnd das ſweigẽ gen mir der ʒeit. Item ein koͤnig wer ein ſtarker gewalt. ſo wer das geſetz ein ſpinnenw eb darinn ſwache ding be⸗ hingen vnd die ſchwerñ hindurch fůr vnd die web erpꝛechen. Er ſtarb.xxx.iaug bey zeitẽ Sedechie des koͤnigs Ahylon der drit weyße hat zu der ʒeit Sedechie des koͤnigs zu Athenis gereichſnet. Chylon Qln8 ſt von ſeiner tieffgegrundten weyßheit wegen der kurtzredner genãt woꝛdẽ Diſer wardt daruͤmb das er geſelſchafft vnd půndtnus machen ſolt gein Chorinthn geſennd. vnd als;er aber daſelbſt die hertzogen vnd elterñ des volcks im̃ prett ſpilende fande do keret er vngeſchafft wider anhayms. vnd ſpꝛache das er die ere vnd glori der Spatanier mit ſolcher mackl nit beſlecken wolt. dʒ inan ſagẽ ſolt dʒ ſte mit prett ſpilern geſelſchafft gemacht hetten. Item als er gefragt wardt was das gluck wer. do ſaget er N Es wer ein vnwiſſend er artzt. Diſer Chylon leret die ʒungen zamen voꝛan in wirtſchaf ten. Item den nehſten nit uᷣbelzereden. oder es muͤſt einer hoͤrn das ine betrůbet. Itẽ ny⸗ mant zedꝛoen dañ es wer weibiſch. Item eer ʒu ð freund beküjmernus dan zu lrer gluͤck E& ſeligkeit zegeen. Item demuͤtig hohzeit zemachen. den todten nit udel zereden. das alter zeeren. ſeinſelbs warnemen. den zoꝛñ maſſigen vnmugliche ding nit ʒebegernn. den vn⸗ gluůͤckhaftigen nit zebelachen tem ein herr ſolt ſenftmutti ſein. das ine die vndertanẽ 5 mer ereten dañ foͤrchten. ſo ſolt einer liber ſchadens dañ boͤcß gewins begeren. dann der ein mal. aber der boͤß gewin ewiglich. vnd er lebet.lvi. iar. 5 ſchad betrube * Das vierd alter itacus Aſianus Mitilenus der vierd weyſe vnder den ſiben was nit allein er⸗ leůchtet in der lere.ſunder auch geſtreng in ritterlicher tat. dieweil ein krieg ʒwi ſchen den Atheniern vnd Mitilenierñ voꝛ awgen was. dañ er was ein fůrer des mi⸗ tileniſchen heers. vnd vnderſtund ſich eins ſund ern kampfs mit Firmone dẽ hertzog der Athenier. dañ er het veꝛſtolens ein netz vnder ſeim ſchilt damit vmbwickelt er fir monem.ertoͤdtet ine vnd erlediget das land. vnd wiewol die Mitilenier ime das fůr⸗ ſtenthumb uͤbergaben. yedoch als er zehen iar 5 1 vnnd die ſtat ʒu faſt guter Yordnung gebracht het do ſtund er vom fuͤrſtenthumb ab. vñ lebet dañoch zehen iar vnnd er het wol muͤgen vaſt reich ſein. aber er verſchmehet die reichtůmer. Do diſer Pitacus vil weins in der innſeln der Mitilenier wachſen ſahe do machet er zu verhu ten die trunckẽheit ein gemeins geſetz. Welcher trunckner ſündet der ſolt ʒzwifeltiglich geſtraft werden. dañ er ſpꝛach der wein wer boͤs vñ gůͤt. boͤs auß ůberfůlle. gůt auß natur. Er ſpꝛach das allerbeſt wer gegenwůrtiglich rechtthůn. die erd wer ein trew es ding vnd das meer ein vntrewes. Er lebet.lex.iar vnd reichßnet zů den zeiten Joa Pitacus 90 B ias was vnder den 635 weyſen der fuͤnft zwiſchen den Pꝛimenſiſchen vnnd volck erhůb 160 ein krieg darinn die Pꝛimenſiſchen ritter vil Meſſanenſiſcher iunckfrawẽ gefangen bꝛachten mit den het Bias ein mitleyd en. wolt ſie erledigen. vnd huͤetet ir als ſeiner aignen toͤchter:beklaidet ſie mit newen klaidernn. vnd raichet iglicher gabe. vnd ſendet ſie vnder getrewer bewarung irñ elterñ wider anhaims. den veinden alſo gůtigkeit erʒeigen de. Item als zu einer andern zeit Aliatus der fuͤrſt die ſtatt der Primenſiſchen belegert in hoffnung ſie außzehůngerñ. do bede⸗ ket diſer Bias den innwendigen mangel vnd gepꝛuch der ſpeyſung mit ſolcher behen cdigkeit. dañ er ließ zwey ſpat gemeſte mewler von der ſtat auß das ſie als von vnge ſchichten von den feynden gefangen werden ſolten. do nw Aliatus diſe mewler alſo gefutert ſahe do maynet er die in der ſtatt an nottůftigen narung vnd ſpeyß noch uͤbeꝛ XN flůſſig ſein. demnach ſchitket er zu dem Bias ʒu ime zekomen vnd von eim vertrag ze⸗ FdeoheJ ‚handeln aber Bias wolt nit zu ime.ſunder empote ime er ſolt ſein botſchaft in die ſtat ſchicken. Als nw die botſchaft Aliati in die ſtat komen ſolt do ließ Bias einen hawffen ſands ſtrewen vnd waytz darůber ſchůtten. das zaiget er der botſchaft.do Aliatus ſolchs von ſeiner botſchaft berichtet wardt das noch mals ſolch hauffen getraids in der ſtatt voꝛhandẽ werñ doßmachet er frid vnd ʒohe von der ſtatt. alſo wardt die ſtatt durch diſs Bias klugheit erledigt. Zu einer andern zeit als nach ver wandeltem glůck die feind das lannd ver folgeten vnd nw die. die fliehen mochtẽ mit iren koͤſtlichẽ kleinaten daruon flohẽ do trug diſer Bias nichtz ſolchs mit ime. do er aber gefragt wardt warumb er doch ſeiner gůter nichtʒ mit ime flöhnet. ſpꝛach er. Alle meine gůtter trag ich mit mir. dañ er trug die in ſeinem hertʒẽ nit den awgẽ ſihlich.ſunder im̃ gemůtlachtlich in der behawſung des gemůts verſloßẽ. Item er ſprach das beſt in diſem leben wer ein gemůet das imſelbs der aufrichtigkeit wol mitwißende wer. So wer ein aigen ding dem menſchen ſůße. Er reichßnet zu den ʒeitẽ Sedechie des koͤnigs. vñ hat vil 15 8055 eſchꝛiben. nach ſeim tod machten ime die Pꝛimenſiſchen einen tempel. leobolus 5 I 4 K„ leobolus von den ſyben weyſen der ſechſt hat zu den zeitten Sedechie des ko⸗ Anigs iude gereichßnet. Cleobola ſein tochter was ein tichterin verboꝛgner frag. die man raterſche nennt. vnd vnder andern was das ein raterſche. Es iſt ein vater ð g hat. rij.ſun. vnd derſelben yeden ſind.xxx. vngleich geſtalt ſůn gepoꝛn. dañ ettlich der 5 ſelben ſind weiß iñ̃ geſiht vnd ettlich ſwartz. vnd wiewol ſie vntodlich ſind ſo wer⸗ den ſie doch zerſtoͤrt vnnd nemen ab. Diſs iſt das iar ein vater der. rij. monat ⁊c̃. Diſs I ſind ſein lere. Du ſolt wolthůn dem freůnd das er freůntlicher werdt. vnd dich vleißẽ dean feind zu freund zemachen. dañ wir wollen der freůnd neyd mer dañ der feind hin⸗ derlag verhuͤeten. wañ diſs iſt ein offens. ſo iſt ihens ein verdeckts ubel. vnnd ſtercker ſt die betriegligkeit der man nit hoft, ye mer dir gezimmet ye minder ſol dich geluſten. NN ein haßfraw auß deins gleichen zenemen. dañ nimbſt du eine auß oͤbern deñ du biſt ſo widſt du ir freünd zu herrñ haben. Du ſolt die verſchmachten nit belachen oder du Periander wirdſt ine heßlich. Du ſolt in glůckſeligkeit nit ubermůtig ſein noch in armůt dich gar . verweꝛffen. ſunð die wãdelperkeit des glůͤcks mãlichwißẽ zetragẽ. vñ ſtarb. lxx. iar alt 0 eriander der Corintiſch philoſophus vnder den obgeſchꝛiben weißen der ſybẽd hat zu diſer zeit Sedechie des konigs iude gereichßnet. vnnd vil nuͤtzlicher lere in bweytauſent verſen geſchriben. vnd ſein fuͤrnembſte lere ſind die.die.die tyrannen wer den woͤllen muͤſſen ſich mit gutwilligkeit vnnd nit mit waffen behelffen. Glůckſaligen I Vvnnd vngluͤckſaligen freünden ſoltu gleich ſein. Vas du verhaißeſt dʒ halt. Diſer Pe⸗ 5 t ſchier.lxxr. iar alt geſtoꝛben. 0 fit zn. J zbewef 6 10 9 der We lt Blat 389 uönun füͤce 6 Anatharſis Aatherle der philoſophus von gepurt ein ſchitier was in kriegs vbungẽ vnd ant 159 0 90 W 1 5 en großgeachter kuner vnd geſtrenger man. yedoch dʒ er in lernñg vñ ſnle wickeſt 1uts ed dh 1185 1 8 05 1 ſo wandeꝛt er gein Athenas für das haws Solo Pöeſntzndft woöcht ſenftenndts Werden, do ao5„d Serorden wermezeſche vndob es geſen dbehden fiſtgr S dahahmend fren 75 en do gab un Solon die antwurt.das in. aignẽ vaterlãd ge Ji eeen anmnb gepenmenmeflanndolmhende ere Wnnenrdodſ ſſch Solon der paldfahngketr ansihenrſto fürcrunnſd zemachen do verwündert chekezu v.„ haldfahigkeit anatharſis. füret ine in ſein haws vnd machet ime a Ader fit ufi nen großen freünd vnd liebhaber der w eißheit auß ime. Item do er gefragt 0105 uhibefleg 11 wie 45f 5 nit liebhaber des weins werden wrhen er. der wirdt nym⸗ irdendn t 6 n 05 einiliebhaber des weins der die ſehnod geperdigkeit der truncknen vor awgen igh 5(Ge 885 die ſchiffenden nit weytter deñ vier finger dick vam tod werñ 0 N weßt das.·das ſchiff nůr alſo dick was. Er wardt geftagt welche ſchiff ſich⸗ rer werñ. do ſaget er die.die gerrglich auff der erden ligen. Item geßt 0 Pomeſchelphh dem menſchen gůt vnd boͤß wer. antwurtet er die ʒung. tem er ſpꝛach ein hoff wer 5 90 Hoſocet 58 an Vumehſſcheſ bket einand er zebetriegen vnd zuůberwinden. Item es wer beher einen vij freund wirdigen 5 E 11 35 15 s dhmtteorgf witdige freůndt zehabẽ. Darnach zohe er wideranhayms in Scithiam vnd 780 Unde ſchfſin landtsle elntt newen kuhet der oꝛdnung vnd ſytten der zeunderrichten. vnd damit ſein vaterland ʒu auffung vñ zunemũ 5 7 kung irñ eltetnoe ftebede der ſachen wegen verletzet ine ſein bꝛuder auß neyd auff dem geiade mit einer toͤdlichen 1 vnnd ſergndern zel Nitz erbẽde ſpꝛach er.durch weißheit bin ich in kriechyſchẽ lãd behaltẽ aber võ neyds wegẽ vergee ich iñ vaterlad echüngeft 100 8 9— was ein Cretenſiſcher philoſophus. dieweil er noch iung was do ſürgmtſſſcebhh 735 t er voñ vater zu hůt der ſchaff geſendet vnd ſtyge in ein hoͤle dariñ ver 0sfes voy yſ ſchlieff er. 15 iar.darnach erwachet er ſuchet ſeine ſchaff vñ maynet er het ein we⸗ ln8 dſenenge W000 11 er aber die nit fande vnd auff den agker gienge. vnnd alle ding ündſſffochce 867110 1 61 18 einen anderñ beſitzer darauff ſein. do keret er mit foꝛchten wi⸗ Swraß bernaß; ſenen 1 E5b15 50 Wakenehen ſen aigens haws zaigende wer er wer ſo lang bis er 50 85 111 0 er 18 a 155 0 was erſahe vnd die warheit aller vergã sſtwnvndwmß 97 enſchen 5 15 1018 s er a von den kriechyſchen für einen gottgeliebten tet wardt das foc mit der peſtilentz b ardt er gar erlich auffgenomen. Item er hat die Athenier die uſün dſowüdlh Nbon 9315 6115 85 7 185 mit offerung erledigt. Er ſpꝛach auch dʒz gelt wer lefeind das locſo he iar gelebt 918 22 geſchs 1 1 51 75 dem 0 105 ein todflag. Er hat. c. ixxvij. iſer Bias fichg ſochz newn bůcher in tauſent 5 0 gotlichen Belßes ůcher in. v verſen. vñ guch n Meneſthir de8 1 en von mancherlay natur der ding geſchꝛiben vnnd ᷑tepel ð goͤtter zu Athenis geſtift vnd zu zeiten des weyſen Solonis gereichßnet ichin dabchmei Shbedsſe der poet ſchiffet eins mals vber meer. do er an dz geſtadt kome fan der ſufrchügket 0 de er daſelbſt einen vnuerweſen todten menſchen leichnam. vnd als er denſel dechte des konnge⸗k ben begrůbe do wardt er von ime vermanet das er des nehſten tags nynderthinn We 05 vermanung folget er vnd blibe vngefarñ aber die andern die ſchiffetẽ 9 1 en alle von den wellen vñ vngeſtůmigkeitdes meers. Diſs ſind 1deb(als man ſagt) ſein lere geweſen. Sichrer iſt fweigen deñ reden. wañ wir Habẽ ny⸗ eh Sedeche mant mit ſweigen aber vil mit reden hinderkomen geſehen. Růnftige honũg iſt ein et erboigfe 6 artzney boͤßer ding. das gewiſſen bekrenckt nit den vnſchuldigẽ in wide:werligẽ din 0 ſt 0 0 gen 5116155 menſchen iſt ein ergetzlichkeit nit verdiend zehaben das er leydet. Der 5 daſ.e ö60 5 5 ig wirdt offt verlaßen vom̃ gluͤck aber nommermer von der hoffnung. Di ic f 9 ſer Symomdes iſt verrumbt geweſt zů den zeiten Manaſſes des konigs inde. drm foh hich vleſſ pac d Ihl 8 0 7 öiſe fil KAhmpt der iud vnd heiligſt pꝛophet was auß dem ge echt vnd ſtatt Nepta⸗ 1 Ibelvund I15 Gu purtig 15 guͤttigem gemůt vnd aller geiſtlicher 1115 1 0 1918 aſeldch bſt 10 10 er 015515 komg zu diſer zeit in fancknůs gefürt vnd in gůttigkeit fibenedr 5 Wameder uſes lihunporlich gehalken Als dißer Ehobias zu Rinmne é che g0 970 loriſen 4 00 gepote i veter die krancken heymſuchet. den duͤrftigen och f6 gumiit 0 v18 9015 auch cler e 545 ten troͤſtet wardt er mit ð plag ð plintheit berůrt ch ſubi 25 r ſeiner habe vnd gůtter entſetzt vnd alſo der allerermſt menſch Aber do der herr ſein geduldt erkennt het do ſendet er d im der ime ſein geſiht widergab oere„dhenancb önedsi dert vnd zwa i‚ 1 15 1 dalle ſerne glitter zehenfeleigek. vnd do er hun ⸗ 1 4 ö˖ 8 et fůruerkůndet er den fal Ninite vnd die wideraufrich⸗ 50)tung 99810 em vnd des tempels des herrñ. vnd vb ergabe ſeinen gaiſt dem herrñ 6 0 1 0 vnd wardt durch ſeinen ſun vnd die enicklein zu Niniue begraben. d Vvuh, dede 6560 ö 1 05 „ Das vierd alter 35 —5 90 105 f0 mos tet vbel voꝛ dem herrũ vnd wardt von ſeinen knechten geſlagen. vñ ſtaibſ neacriſti“ K in ſeinem aigen haws getödtet. vnd ſie begrůben ine bey ſeinem vater. m 95 61 iſti 0 09 oſias der konig Jude hat als er acht iar alt was das reich empfangen. gar wol 2 1 hertt d E geregiert. die abgoͤttereyer verfolget. die pꝛieſter zu aufftichtung des tempels an fbehnthe gelaytet. das volck zu haltung des geſetzs vnd zu der foꝛcht gottes vnd zu loblicheꝛ be ckun gencknus deſs hohzeitlichen feſts der oſtern angewyſen. du letſt zohe diſer Joſias wi 0 0 1150 ſunclſe der den willen des herrñ auß dekriegen wider den konig egypti. do wardt er ſchwer⸗ gsgel, lich verwundt vnd gein Iheuſalem gefůrt vnd ſtarb. vber deſſ⸗ elbẽ konigs Joſie tod 0 opſchte hat Jheremias claggeſang gemacht.dañ er was in allen dingen alſo hohberuͤmbt dʒ fffhenge mit ime der Juden gloꝛi vnd ere ſchier entſpꝛungen vnnd auch außgeloͤſcht geweſen 1 felchek wer. Diſer Joſias ſůchet in ſeiner kintheit den herrñ. vnd verharret bis in dz ende. vñ Uött ideraller er iſt alſo andechtiglich vnd vleyßiglich gewandert in dem geſetz des herrñ dz er(als hetet i1 man ſagt) keinen im gleichen vnder den konigen inde gehabt hat. fue er won ooathas tet vbel voꝛ dem herrñ darumb hat ine got gegeben in die hennd Phara⸗ vllnewel Tone nechao des konigs der ine gefangen in egypten fůret. vnd ſeinem eltern bꝛuð grung mt ſl 6 mit namen Eliachim das reich vbergabe. ver wanndlente ime den namen Joachim. hgchten itgen FZaleucus aleucus ein gar geꝛechteꝛ man het vil geſetz gemacht b Gollamcel 5 0 ¶vnd vnder aͤmdern geordnet. welcher dz laſter des derlanunggeſ. 9. 05, eepruchs begienge der ſolt beder awgẽ berawbt werdẽ. ten wodehfanſe Nw wardt ſein ſun im̃ eebꝛuch betretten darumb hieß er ime die awgen außbꝛechen.aber die gantz ſtat bate fůt dẽ ſun. vnd wiewol der vatter am̃ letſten auß ſtettigem fůr⸗ bitte des volcks zu barmhertzigkeit bewegt wardt. 9e lltte, Gengdiysg ¶N& doch damit ſein geſetz nit verletzt wurdt ſo ließ er im̃ erſt/ zohdem durchlehe lich ein awg vnd darnach dem ſun auch ains e 5 0 Ein wunderperliche maſſigũg nit vnloblicher gleichheit zwiſchen eim barmhertzigen vater vnd eim gerechter ge/ N ſetgeber erzaigende. darumb o criſten menſch) lerne hie⸗/ I Nbeymit was vleis du die heiligẽ gepot deins Pöbe fl. eenn ſolt dieweil diſek heydmiſch man liber wolt nach ſey nem geſetze ſelbs geſtraft werden dañ ſeins ſuns begangne vb eltat wider das geſet vngerochen laſſen. econias auch ein ſun Joſie wardt geſetzt ʒu eim konig von Pharaone das er gebẽ PPoi hundert pfund ſilbers. aber er tet vbel vor dem herrñ. darumb ſtyge Nabu chodonoſoꝛ wider ine auff. deſs knecht ward er drey iar. vñ als er darnach abeꝛmals widerſpennſtig wardt do erhůbe ſich Nabuchodonoſoꝛ widerumb gegen ime vnd erſluge ine zů iheruſalem vnd hieß ſeinen leichnam auß der mawer Wfe AoOachim was ein ſun Jeconie vnd tet vbel vor dem herrñ darumb wardt er pald TRdas er nit regiret verhindert. vnd gepunden gein Babiloniam gepracht. Diſer io⸗ achim blib bey den Caldeern.rxxvij iar im kercker vnnd ſein ſi un erlediget ine auß den panden nach dem tod des vaters Rabuchodonoſoꝛ. Tedechias wz ð drit ſun Joſie vñ der letſt konig Juda vnd eruſalem vnd sß H haftig. vnd hoͤꝛet nit den pꝛopheten IJheremiam. darumb vergienge er vnnd al⸗ ſes Juda mit ime gefůrt in Babiloniam. vnnd ime warden ſeine 5 außgegraben/ vnd ſein ſun getöͤdtet. diſs het Die ſiben weyſen mit namen Tales Solon Chy⸗ ten Iheremias vñ Ezechiel ge lon Periander Cleobolus Bias vnd Pitacus wehſſagt das er gepunden zu dẽ babiloniſchẽ konig gefuͤret wer⸗ den ſolt. do nw derkonig gefan gen wardt do erwurgten die cal dei alles volck. vñ die dẽ ſchweꝛt 10570 die warden hinge! fůrt den Cald eern zedienen. 3 5 R — 5 ä ... 2. ..— . ..———8 s, —— 2 E , ä J. 8σν Rfc der werlt Blatr LXI Naſſilia die ſtat hinder dem gepirg Gallie iſt in dem erſten iar des regunents Sedechie võ dẽ phocenſiſchen Janderßwo vertriben vnd daſelbſthin komenden gepawt wordẽ wañ zu den zeittẽ Taꝛquini des konigs ko mẽ auß Eſia iungling Phocenſes genant in ſchiffen auff der Tyber vnd haben mit den Roͤmerñ freůnd ſchaft ge⸗ macht ſich darnach in das land Gallie gezogen vnd Maſſiliam vnder den Ligurierñ dem grauſamen volck Gal⸗ lie gepawt. vnd groſſe ding(mit waffen vnd ſtreitten wider die Gallicos. oder die dy ſie voꝛmals vberwũdẽ het⸗ ten begangen. Dieſelben Pphocenſes ſuchten von wegen vnftuchtperkeit des ertreichs mit viſchẽ kauffmanſchatz guch zu merermalñ mit rawbereyl die zu den zeiten ein ere was)mer auff dem waſſer deñ auff dem ertreich ir na⸗ rung. vnd ſein alſo durch den eingang des waſſers Rhodan in gallicum in das hintterteyl des meers gegẽ dem ni dergang gezogen.als ſie nw daſelbſt die luſtperkeit der gegẽt beſichtigt vnd das dahaym widerumb verkůndigt hetten do vꝛſachten ſie vil lewt dahin zeſchiffen. vnd Furius vnd Peranus warñ fůrer derſelbẽ ſchiffung. Maſſi lia iſt auff felſen gepawt bey dẽ einfluſs Khodanm als in einẽ winckel des meers voꝛʒeittẽ garachtperlich geſchatzt vnd treffenlicher groͤßß geweſen. Die hat einen ſchoͤnen poꝛt oder eingang vñ darauff ein faſtweerliche purg.in dẽ voꝛzeiten der allerſchoͤnſt tempel Apollinis delphia gepawt wʒ.aber die Aigures fachtẽ die ſtatt auß neyde do ſie alſo ʒunam mit ſtreitten ſtettiglich an. vnd do ſie vil farligkeit erliden vnd ir feind vberwunden hetten. do machtẽ ſie vil newer wonung. von den lerntten die Galli den gepꝛauch eins gezierten lebens. gepew der egker. der ſtett be warung mit mawꝛñ. vnd tetten ſich irer grobheit ab. vnd lebten nit nach den waffen ſunder nach den geſetzen. ſie brachten in gewonheit den wein zepawen vnd oͤlpawm zepflantzen. vnd was alſo berůmbt von den mẽſchẽ als ob Gallia in Grecia vnd nicht Grecia in Galliã verwandelt wer. In diße ſtatt warden vil auß den edeln roͤmern zu der lernung geſant. vnd wiewol ſie ye ʒu zeiten manigfeltige herrſchaft vnd tyrannen hetten von den ſie agefo⸗ chten woꝛden ſein ſo haben ſie dennoch kein fremds geſetz angenomen noch einich vntterſturtz.den allein von den Chathelaniernn erliden. Diſer ſtatt iſt Laʒatus den der herr vom tod erweckt auß den apoſteln ʒu erſt als ein bi⸗ ſchoff zugeſand. vnd ſein heiltum pißher in groſſer ere alda gehalten. Nan ſagt auch das Maria magdalena ein ſweſter Lazari doſelbiſt begraben. vnd achpar mañ als Salianus vnd Muſeus die brieſter in goͤtlichẽ dingẽ gelerte. Gẽnadius auch ein brieſter 109 ch vñ lac einiſcher zunge erkundigt. ð dañ wie heronimus ein bůch von dem durchleuchtigen mãnen gemacht 921 0 Coꝛuinus oꝛator. Victoꝛnus rhetoꝛ vñ anð vil mer geweſen ſein. aſſilia 1100 1145170 1 I1. ö 16 R 1 YVY J I Y—— N J̃ Das vierd alter Pherecides philoſophus herecides iſt diſer ʒeit ein beruͤmbter maiſter von der gepurt ein Syrus. vnd 90 15 J01 des naturlichen maiſters vnd ſunderlicher vernuft geweſen vnd der erſt ð vnder den kriechyſchen von der natur vnd goͤtterñ geſchꝛiben. Auch (als Cicero ſpꝛicht in dem bůch Tuſculanarũ queſtionũ) der erſt der ð ſelẽ ewigkeit E bekant hat. vñ vil wũderperlicher ding ee dañ ſie geſchehẽ ſein(als Laercius ſpꝛicht) 7 60 vorgeſagt hat. Spꝛicht Plinius diſer ſey der erſt geweſen der lange rede in kurtz zier ich gepꝛacht habe. vnd iſt geweſen ein gepieter Pithagore des meiſters vnd hat vil brieff Taleti dẽ naturlichẽ maiſter geſchubẽ. auch der vil von im widerũb empfangẽ RRäsee Phüoſe pPhus ytagoꝛas iſt zů diſen ʒeitẽ auff gantzẽ ertreich der allerberůmbt ſt naturlich mei⸗ „— D ſter vnd von gepurt ein Samius. vber die moß ſchoͤn vnd wolgeziertes leibs geweſen. vnd er was gelert in der kunſt des geſangs. hat die auch in ir art gezogen. guch die kunſt des gewichts vnd meſſens Geometriam zum erſten den kriechen ver⸗ liehen. Ex iſt auch angelegen der kunſt die do lernet rechnẽ vnd zelen. die artzney hatt er nit verſaumbt. er hielt auch die oppimon das die ſele der menſchen von eim leib in x den anderñ leib fůre. vnd wiewol zu den ʒeiten ſeins gleichen nit was. ſo ſchemet er 0 ſich doch weiß gehaißen werden.er nennet ſich aber ſelbiſt einen liebhaber deꝛ weiß ¶ heit. Do er kam auß Grecia hat er den welſchen geſetz gegeben. vnd es was ſein ord⸗ nung welcher in ſein ſchůl gieng der ſolt voꝛ fůnff iaren von philoſophiſichen dingẽ Init diſputirñ. Sein bůcher ſind(als man ſagt von den Athenierñ verprant. Laertus ahat vil ſeiner lere gedacht ð wir hie einer gedẽckẽ. vñ ſpꝛicht. In alle wege ſol man ab ſchneiden kranckheyt vom leibe. vnwiſſenheit von der ſele. vnkeuſcheit von den len⸗ en. aufftůr von ð ſtatʒwittracht vom haws. vnnd von allen dingen vberfluͤſſigkeit zumerſten erfunden den ſchluſſen zu dem ſeyttenſpil plectrum genant. vnnd was gar einem reichen mañ vertrewtet mit dem het ſie den 5 ◻ liche lermayde Anagoꝛã. Milleſiam Congillam Colophoniam ⁊c. die ſie ettlich leyrẽ N geſanck oder ſuſſen thone geleret hat vnd iſt gar ein edele tichterin geweſen. n Dydan. Sie hett et/ E 22 0 zechiel der prophet ein heiliger mañ vnd brieſter des herrñ wardt mit konig Ezec opheta Joachim gefangen vnd in Babilonia gefurt. der weiſſ⸗ agt auch dem iudiſchẽ 55 volck zukůnftigs vbel vnd ʒzwaygknus. vnd ſendet die weiſſagung von Babiloma 9 4 in Jheruraleʒ zu dẽ koͤnig Sedechiã wiewol der kůnig der weiſſagung nicht glaw ben gabe. in dem dreyſigiſten iar ſeins alters vnd in dem fůnftẽ iar ſeiner gefencknus machet er das bůch ſeiner pꝛophecey vnd weiſſaget Dan vnd Gad.auch anderñ in den das ſie nit mer gein Jheruſalem kũmẽ wurden.der iſt zu Babiloma ermordt vñ indem grab Sem des ſuns Noe begraben. chiel pr Air aniel ein man der begirde vnd hohgepꝛieſtert pꝛophet auß dem koͤniglichen ge ſchlecht der iuden gepoꝛn wardt võ Nabuchodonoſoꝛ dem kong de: Caldey ꝛopheta er gefangen. vnd mit dem koͤnig Joachun in Babilonem gefurt vnd von im ernert⸗ in dem newnten iar Sedechie des konigs zu Meruſalem do der iungling damel die vnſchuldigen Suſannam von dem rode erledigt hett iſt er mit goͤtlichem geyſt er⸗ leůchtet vnnd hatt das erſt trawngeſiht dem koͤnig Caldeorum außgelegt. Dar⸗ umb er in zu einem rentmaiſter ſeines reichs erwelet. Do Nabuchodonoſoꝛ geſtor vnd das zil ſeins lebens verkůndigt het wardt er mit großer ere in der ſtatt vmbge⸗ fůͤrt. von Dario dem ſone Aſtyagis 455 neyde in leoben grůben gewoꝛffen.darauß erledigt vnd zu groͤßerñ erñ erhaben. Er hat geſchꝛuben das bůch ſeiner prophecey vnd in zehen geſiht die er geſehen hat getailt drey vnder Nabuchodonoſoꝛ. drey vn ter Balthaſar ſeinẽ ſone. dʒ ſibend vñ achtend vnter Dario.die letſten zway vnter dem regiment Ciri vnd waꝛd zů letſt in der ſtatt Ebathenis begraben. R Some crerea gotlicher verſtentnus ein poetin iſt zu diſen ʒeilẽ geweſen. die hat ben was vnd Damiel ſeinem ſone Balthaſar die geſchꝛifft an der wandt außgelegt. 7* öſtegetnd welte fee ngroßemtült U techt derfteßen K foftſinden ſunde dergrehidigcoh. odtethe gdoßenhs mͤiſtnulch t, Dwaggez labs ſhih kan ggog ſten den kuache yr⸗ len dregr ſchenvonemlch was ſo ſcheſtktz lbhaberdam des was ſahſh oſophſſchen verprant. Cgenltz Rewegeſolmtch iͤſchet von deſ lh ſgeg vberflſſgeat ögeweſeh die hok unm genant. vngd Vdan. Sie hettetj dieſteettlch leht geweſel, wordt mt kof uch dem lldicht voß Babilonſ gng nicht gurw ſehergefehetle ad auch aßdelf Hlonermgthkrß niömh da lidg der werlt Blat LXII ononia ein alte ſtat. der roͤmer wonung iſt erſtlich von den Etrurierñ Felſina. darnach von Bois dem Gal Yliſchen volck Bononia gehaißen. dañ dauoꝛ was ſie der Etrurier ihenßhalb des Ppenniniſchen gepirgs er⸗ ſte ſtatt. vnd iſt darnach des Boioiſchen volck hawbtſtat geweſen vnd nachfolgend Bonoma genãt woꝛden. Li bius ſpꝛicht ſie ſey von den Roͤmerñ beſetzt vnd ir grund vnd poden von dem Boioiſchen volck genomen woꝛden welcher grund voꝛmals der Etrurier geweſen wer.nach vertreibung der Etrurier haben die roͤmer.ijm. mañ da⸗ ſelbſthin gefů rt.mit hilff derſelben wardt die ſtat alſo gemeret vnd erweyttert das ſie zu den zeitten Auguſti vnnd ettwieuil keyſer der dreyer allerreichſten ſtet welſcher land am obern meer gelegen ayne geweſt iſt. Aber Sweto nius ſpꝛicht das Octauianus den Bononierñ(darumb das ſie ettwen der Anthonier geſlechts geweſen werñ) die gnad Fhar het ſich irs teils mit gantzem welſchem land zeuerpinden. derſelb Swetonus ſchreibt auch das der eyſer Nero fur die Bonanier gein den Koͤmern gebetten hab nach Criſti gepurt. vijjc. xl. iar zu dẽ ʒeitẽ des babſts Sergij vormals Sewruůeſſel genant do Lotharius deßmals keyſer ud wigen ſeinẽ ſun mit vil volcks gein Rom ſchicket. do beſchwerten ine die Sonomer mit vil vnfůg vnd ſchaden. alſo das Lud wig ſein fůrgezogen heer her⸗ wider wendet vnd die maß in rachſal an den Bononierñ vbertrate. vnd nach verderbung des lands vnnd erſla⸗ gung der vnſchuldigen auff der ſtraſſen vnd in den doͤꝛfferñ gefunden. die belegertẽ vñ gewonnẽ ſtatt oͤde machet Darnach im̃ iar des heꝛrñ tauſent.ijc.lxxi. was diſe ſtat alſo mechtig das ſte die freyẽ ſchiffung auff dem adriatiſchẽ meer wider die Venediger verhinderte vnd drey iar krieg fůerete. als derſelb krieg geſtillet wardt do entſprũg zwi ſchẽ den Bononierñ ein vnwill. der die ſtatt alſo zerrůdet hat das not was ſie in den gewalt der Roͤmiſchẽ kirchẽ zeromen. Diſe ſtatt iſt von den Roͤmerñ init de: yetzigen mawr vmbfangen vnd an reichtůmerñ geauffet. vñ nach den ſie getraid. wein vnd alle andere ʒu auffenthaltung des lebens nottůrftige ding vb erflůſſiglich bꝛingt. ſo iſt ſie darnach die faiſt Bononia genant woꝛden. von der zeit Theodoſij bis hieher iſt die fůrtreffenlichſt ſchul aller le⸗ re in großem rům bliben. dañ ſie iſt ein mutter der kunſt genant. daꝛumb das alda alle lere geiſtlicher vnd werltli⸗ cher recht. der freyen kunſt vnnd heiligen ſchꝛifft P155 werden. Auß diſer ſtatt ſind vil heiliger vnnd hohgelerter mañ entſtanden ſunderlich der heilig Petronius iſchoff daſelbſt. der der altveter leben beſchꝛiben hat. Itẽ Gwi do der archidiacon. Johannes andree vnnd Johannes calderinus die lerer der recht. die vil lobwirdiger ſchrifft hinder ine geloßen haben. Bononia 2 Das vierd alter 2— Ne eerodach was der erſt konig Babilonie vñ entwych Terſes philoſophus i hvon U0 fiſbenthen alſirioꝛũ. er vnd der konig 5 32 2 doꝛum wurden Aſſaradon in nichten gehoꝛſame. War 5 umb nam das reich der aſſirier abe vnd die koͤmg Babi⸗ ¶lonie fiengen an mechtig zuwerden.der hat auch Epʒechie vil cleinat zugeſandt. NVas ſchachſpil als man ſagt iſt von rerſe dem heyd ο¹ Oniche meiſter zu ſtraff des tyrannẽ Euilmerodach der ſein lerer vnnd maiſter gewoͤnlich ertoͤttet erfunden. durchſwelchs ſpils ergetzlichkeit er võ der tyranney abge zogen warde. 055 Nabuchodonoſoꝛ ein konig Babilonie iſt faſt ſig haftig geweſen wañ er was ein ruth des zoꝛñ got/ 5 3 ltess zeſtraffen die ſünd des volcks. vnd erobert das reich aſſirioꝛũ. dz võ dẽ medeerñ ʒer ſtoͤꝛt wz vñ wardt daſelbſt ein konig.er hat auch darnach. vij. monet 15 wil⸗ den thierñ gewant. vnd nach ſibẽ iarñ ſeiner buß iſt er durch fůrpete Danielis in ſein Nerſte geſtalt wideruͤmb gewent woꝛden vil ſtreit hat er nit dẽ an die grenitʒ ſtoſſend ¶(voꝛauß mit den egyptierñ die er piß an das ende iůdiſchs lands vberwande)begũ⸗ nen. Syriã vnder ſein gewalt gepꝛacht. Joachim ermoꝛdt. Sein nachkomen mit dẽ kleynaten des herrñ gein Babilonia gefurt. vñ Sedechiã einẽ ohẽ Joachĩ zu einẽ koͤ⸗ ng babilonie geordent. vñ. kl.iar alt iſt er ʒu Babilonia begraben vnd hat ſeinẽ ſun einen erben des reichs gelaſſen. 10925 Vabuchodonoſoꝛ ¶ Appollinem wo ſie ir behawſung hinpawen ſolten. Er antwoꝛt. gegen den plintten §ivber vnd nennet hie Megarẽſes dy Calcedomã pawten die plintten. do ſie in UTraciã vberſchifften vnd die gegent. do darnach Biſanciũ hingepawt wande beſichtigen. als Strabo ſpꝛicht habẽ ſie reiche lande verlaßẽ vñ kleine eꝛwelt. Aber als Juſtinus vñ Euſebius ſpꝛechẽ hat die ſtatt voꝛ ð zukunft Criſti. vic.lriij. iar in grecia gein ð ge⸗ gẽt ð Calcedonier vber an fruchtpar veſter ſtatt võ Pauſama dẽ keiſer dð Spartani er anfãg gehabt. wiewol ſie klein wʒ iſt ſie võ Cõſtãtino dẽ großẽ keiſer erweitert vñ ¶Gsſtãtinopolis geheißẽ. võ ð wir zu ſeinẽ zeittẽ mer lobs ſchꝛeiben werden. Biſancium iſanciũ(võ den kriechyſchen alſo genant) iſt ein ſtatt Vracie auff dem meer. die Bum erſten die Lacedemonier gepawt haben.dieſelbigen ratfragten den abgot D ⏑ 8 an lachkomelhe ohi Jogchipufſiz oben vnd Haffih gdlegyf dem fher he tgtftggteßdenchch Wolt gegendeßplfe dunthtdoſfeh Juei tmude beſſchthhh Aberals Jufifg fringrean gein dgl dẽkeſerd Spariſt fkeſerawelerk ben werden. 2 2 — — —.—— 2— 8— ä ——— . der werlt Blart LXIII D abuchodonoſoꝛ hat Mathaniam ein ohaym Joachim in Jperuſalem zu koͤnig gemacht vnd durch ſeinẽ ay⸗ Ide ʒu ierlichem ʒins verpunden ſeinen namen verwandelt vnd Sedechiam Aen dẽ.xri.iar ſeins al/ ters fieng er an zeregirñ vnd regirt.ri.iar ʒu Jeruſalem. darnach tet er voꝛ got vbel wañ er was hohfertig vnd gedacht im anhang zumachen mit dem konig egyptioꝛũ. vnd hielt auch ſeins aids nicht. wañ die falſchen prophe ken hetten in betrogen vnd geſagt: Es wůrden gar ſchier die Babilonier von egypeijs vertriben.heremias der riet im er ſolt ſein hoffnung nit in den menſchen ſunder in got ſetzen. In dem.ix iar ſeins regiments auß verweiſũg der egypcier wolt er Caldeis ſein 0 ʒins nit geben vnd vermeint ſich freyheit zugepꝛauchen vnd alſo ſei⸗ nen ayde vbertretten. darumb wardt Mabuchodonoſoꝛ ing rymme bewegt vnd verlegt in mit großẽ volck vnd mit hunger den zins zʒu ʒalen getzʒzwungen. Zu mitternacht warde die ſtatt geoffnet auß der Sedechias mit den ſei nen zů dem weg der wůſtnus entwaich.im folgten 10 oldner nach. vnd ſo ſie in des abentz erobert hetten rach ten in gepunden fůr den konig Babilonie in Reblata. Er ſtraft in vmb ſein vndanckperkeit ſo er im das 0 ver lihen het vnd maynaydig woꝛden wer ließ im ſein awgen außpꝛechen mit ketten gepunden in Pabilonam fuͤren vnd ſchafft in mit Joſedech vn allem ſeim geſinde zu toͤtten. vnd fuͤrt von Iheruſalem onzal der menſchen in Ba⸗ bilomam gefangen. Er ſchaft die ſtat vnd den tempel zuprechen vnd verpꝛennen.er hat auch das reich Aſſiriorũ das von den NMedts zupꝛochen was erobert. vñ alſo iſt Babilonia aller der reich ein fůrſtenthum. Diſs iſt gewe ſen ein außgang des reichs der hebꝛeyſchen vnd anfang des reichs der Caldeyſchen. Caldea das reich Aſie ſteſt an Arabiam ſchlechts vnd ebens wegs. vnd mangelt waſſers. In dem iſt die groß Babilonia ein hawbtſtatt ge weſen. vnd ʒů der zeit Sedechie ſo Aſtyages der. viij. vñ letſt konig Medoꝛũ. xxxviij. iar regirt het hat das reich Medoꝛum abgenomen. Pheruſalem zerſtoꝛung 8 1 1 W ie edelſt vnd eltiſt ſtatt Nheruſalem iſt in mancherlay zeit zu mer mal zerſtoͤꝛt woꝛden. Am erſten von dem ko nig Babilonie.do Nabuchodonoſor ein kůnig Caldeoꝛũ zu der zeit Sedechie mit großer heerßkraft kom in das iudiſch land. doſelbſt mit groſſer verherung ſtett betrang vnd Jheruſalem vmblegert. darnach zohe er wið haraonem den koͤnig egypti. do er den in die flucht pꝛacht do ſchicket er Nabuſardo einen fürſten ſeins heers ihe A41 widerumb zebe 5 0 daſelbſt hat er ſein geleger acht monat gehabt. do ergaben die inden ſich vnd die ſtatt den Caldeiſchen. die ertoͤtten den koͤnig mawr vnd thůrñ legten ſie nider. ſie verpꝛennten die tempel vnd namen die kleynat des tempels. der dañ lr iar oͤde belaybe vñ durch Cirum warde allererſt die gefencknus ledig geʒelt. vnd der tempelzu der ʒeit Darij des konigs Perſarum vnd Medoꝛnʒ wider gepawt. ¶ Zum anderñ iſt ſie zerſtoꝛt von Aſobeo dem koͤnig egyptioꝛũ. was dañ das indiſch lãdt võ Medis Egyptijs vnd Nacedonijs erli den hat das erzel ich hie nit(¶ Zum dritten iſtſie erſtoöꝛt von dem allergrauſamſten tyrannen Antiocho epiphane der die ſtatt durch verretterey Meneluy erobert vnd die heiligen ſtatt berawbt durch vnbarmhertzig menſchen. die iuden ſweynen fleiſch zeeſſen von irñ geſetzen abʒetretten. vnd den abgot Jonem olimpum anzepetten gedrun gen hat ¶ Zum vierden von Pompeyo der vberwandt das gantz idiſch landtond macht im das nnt therhſalem zinſpar. Vnd Strabo ſpꝛicht Pompeyus hab an einem ſabath der inden ſo ſy ſich aller arbeit entſchlagẽ die gra⸗ ben gefůlt. laytterñ angewoꝛffen vnd die ſtatt gewunnen.( 9006 dem fachten an zum fünften Gabinus Scau rus Darus die indiſchen ſtett. ſunderlich iheruſalem. vnd der groß herodes vnd Soſtus haben ſie erobert vnnd als einen marck beſeſſen ¶ Zum ſechften iſt ſie durch 0 des andern lars ſeins reichs an dem achtẽ tag des monats Septembꝛis. vnd von ſeinem ſun Tiꝛo erobert in den grunt ʒerpꝛochen. vnd der tempel erſtoͤꝛt. Sy haben die mawrñ nider gewoꝛffen vnd die greben gefůlt. Diſe erobꝛung habẽ die Koͤmer fur ein groß růmreichs Werck geſchatzt. alſo das ſich Lüus deßmals des heers. darnach des reichs ein regirer in ſeinẽ einzůg ob ð mawe Das funft alter verwundert vnd bekant das ſoͤcche vberwindung nicht 15 menſchlicher kraft ſunder auß goͤtlichen gnaden ge⸗ ſchehen wer.in der zerſtoͤrung iſt ſolcher todſlag geſchehen. hunger vnd toͤdliche not ſo du das alles wiſſen wilt lieſe Joſephum der nit gehoͤꝛte ſunder geſchene ding im vnd anderñ wiſſend geſchꝛiben hat. Po alſo Ditus mit ſei nem vater Veſpaſiano in die ſtat kome do ließ er Symonẽl der der ʒerſtoͤrung vꝛſach wy in den triumph fuͤrẽ mit ſtricken durch 81 gantzẽ ſtat ſchlayffen ſeinẽ leib verwundẽ vnd darnach toͤtten. Veſpaſianus pawt einen tempel des frids vñ ließ darein legen der iuden heiligkeit. als die tafeln des geſetzvnd ander ding. Die ſtat iſt dozumal ge⸗ weſen ein behawſung der rawber vnd moͤꝛder piß auff die zeit Adriani.auch bey. liarñ vngepawt belyben. die⸗ ſelbigen darnach Adiianus der keyſer mit mawr vnd gepew vernewt vnd hat ſie nach ſeinem namen Heliam ge⸗ haiſſen. vñ als der heiſig Jheronimus zu Paulino ſchꝛeibt ſo iſt võ der zeit Adriani piß auff Cõſtantinũ bey dẽ.c. VvVnd lxrr. iarñ an der ſtat der vꝛſtend der abgot Jouis. vnd auff dem berg des kreůtzs ein ſteyne ſewl auff der der abgot Venus võ den hayden angepet in maynung das ſie vns durch ſolche vnere den heiligen ſtettẽ bewyſen dẽ glawben der vꝛſtende vnd des kreutʒ entnemen moͤchten. Es haben auch vnßer fuͤrſten die ſtatt yezuzeitten lang beſeßen vnd darnach wider verloꝛñ Der groß Rarolus hat ſie zum erſten mit großer arbeit erob ert. darnach wi der verloꝛñ. Godfridus hat ſie widerumb gewunnen. do mit ſie auch behalten wůrde ſo iſt keyſer Conrad vnnd Jadwicus ein koͤntg ʒu frãckreich mit macht piß in Aſia geʒogẽ. do aber vnßer fůrſtẽ darnach treg ſind woꝛde ſo iſt weder Jheryſalem noch Anthiochia in vnßerm 95 15 beliben. O der ſmahheit vnd des iamers das alſo ð vr ſpꝛung vnßers anfangs abgenomen hat das die feind des kreutzs den hohberumbten tempel Salomonis in dẽ ð herr oft gepꝛedigt hat. Bethleem in dem er gepoꝛn warde. Ealuariam do der herr gekreutzigt iſt. die Sarracen dʒ ʒierlich grab in dem der herr võ vnßern wegen geſchlaffen hat beſuzen ſůllen. das die criſten wo ſieſelbſt nit woͤl ten) nit vnbedacht moͤchten laſſen. Seht die ſtat des lebendgen gots. die ampt vnßerer erloͤſſung. die ſtat die vns got mit wunderwerckẽ erleůcht vnd mit leinem plůt geheiligt hat.in der die plůmen der erſtẽ vꝛſtend erſchinẽ ſein vber dy die ri Machmeti gewalt haben vnd dem ichen volck iſt. ! K0s50lb. 0 5 ttehrCohd ö nchngſhwol Oes Kimetsdzgſ pel 2 gigtiſt,die Sup 0 ken wo ſigſchfkpy löffung dieffthert 6 Aiſtepdafhfſt 00ʃ dgrpnchy — der Werlt Blat LXIIII Fiö hebt ſiech an das fünft alter der werlt. vnd hat anfang von dem als die iuden gefangen gefurt wurdẽ in Ba⸗ 8 bilomam. vnd werdt biß auff die gepurt vnßers herrn heſu criſti bey. vc..iarñ. wie wol ettlich in ð rechnũg anders vermaynen dy die iar der rechten gefencknus zelen woͤllen. von dẽ. rittar des reichs Sedechie. als Kuſebius ſetzt. als dañ haben dy. lxx. iar der gefencknus in dem anderñ iar Darij ein ende. Joſephus aber vnd der heilig Jhero nimus rechen võ dem rilj.iar Joſie des koͤnigs biß auff das drit iare des koͤmgs Ciri.Attlich võ dem letſtẽ iar des koͤ nigs Joachim biß auff das letſt iar Ciri.¶ Damit man aber dz recht verſtee. die.lr.iar die ſich im dritten odeꝛ letſtẽ lare Ciri enden ſind aygenlich die iar indiſcher gefencknus. die iar die ſich aber enden in dem anderñ Darij ſein aygen/ lich die iar als die iuden gantz auß dem lannd komen ſind ¶ Vnd den ſchatz der heiligen geſchrift haben wir ſtind er lich was geſchehen iſt võ dem iar des anfangs der werlt:ujm. vic.r. Võ der ſinefluſs.iñn.iijc. lrix. Võ ð gepurt Abra he tauſent.iijc. xxvij· Vnd võ dem.xrviij. iar des reichs Tarquini des Roͤmiſchen koͤnigs.als auch bey dẽ Medeerñ Aſtyage. bey den Macedones Europe. bey den Lidos Aliacte. bey den Egypcios Vaphre. vnd bey den Caldeos Na buchodonoſoꝛ der erſt geregirt haben.—— e hebt ſich an die gefencknus der hebreyſchen die do iſt geweſen ein zerſtoͤꝛung des volcks Jeruſalem vnd we ret. lxx.iar. Als das volck võ iſtahel yetzo lang zeit den abgoͤterñ gedient auch das plůt der vnſchuldigẽ vergoſ⸗ ſen hat. Do wolt gat diſs geſlecht vertilgen vnnd verhenget das diſs volck in dem reich Caldeoꝛum. lxc. iar gefangẽ were. auff das. das nach diſen. lxx. iaren ein news volck mit ſolchen ſünden vnbeladen gein Jheryſalem die zupawen komen ſolt. eruſa erſtoꝛun „ 18f 85 Das funfralter inea der bi MNaoch dẽ das volck iſtahel võ Babilonia wider Jheſu Olu warñ die zwen des volcks voꝛgeer Jhe⸗ e ſſus der oberſt brieſter als d voꝛgengſt vñ Soroba 5 bel als ein hertzog. vnd die weiß iſt gehalten bis auff die zeit Herodis. das die oberſtẽ brieſter hetten in der wirde den vorganck. vnd die hertzogẽ warñ vnder ne.doch alſo.die hertzogen alweg wurdẽ auß dẽ ge⸗ flecht iuda nach ð pꝛophecey Jacob ſpꝛechende. Das Pepter wirt nit von inda genomen ⁊c. Die komen mit groſſer zal ð iudẽ in iheruſalẽ dẽ tempel wið zupawẽ vnd pꝛachte zuſamẽ die gantzẽ gegent vnd pawtẽ ey Ilnen altar an die ſtat do er voꝛmals geweſen was vñ begiengẽ die tag der tabernackel. der fieng an dẽ tem el ʒuuernewen. aber er ſtarb pald darnach⸗ Ohnner wz ein ſon Jheconie des koͤnigsiude. den hat er gepoꝛnn nach der gefencknus Babilonie. als der ewangiliſt Matheus ſagt. oachim ð brieſter iſt geweſen ein ſon Jheſu des Jaroßſ erñ biſcho ff.er iſt auch genãt als ioſephus ſagt Joſedech. u des ʒeittẽ Soꝛobabel Aggeus vñ Facharia pꝛophetiſirten. vnd ime den tempel vñ ſtat ʒepawẽ geholffen haben. do ð tẽpel gepawt wardt haben ſie die oſterñ mit vnzallichen opfferñ begãgẽ. orobabel ſtiftet den tẽpel nach dem gepott des Oharnd arnach lang iſt er bey dẽ iudẽ groß ge⸗ alten geweſen. vnd von dẽ koͤnig Eiro ein fůrſt des olcks gemacht. vnd pꝛacht ʒum 5 die inden auß Caldea in ir aygen landt. auß der erlaubung Cyri hat hat er den tempel angehaben zupawen. on dem Abind vnd ſeinẽ nachkomẽ piß auff die KViet Joſeph hat man nichts allein wz durch ma theum geſchriben iſt. darumb kan man nichts rechts wiſſen dañ das Abiud gepar Eliachim.derſelbig ge⸗ par Sadoch ⁊c̃.als Matheus in dem anfang ſeiner ewangelien bezeuͤgthat. 5 A eus iſt der aylfft vntter der propheten. ð das bůch ſeiner prophecey ʒu diſen ʒeittẽ geſchꝛiben hatt. in dẽ er das wideꝛkomen des volcks. gepew des tempels. vernewung der ſtat. auch geſetz der brieſter⸗ ſchaft beſchreibet. vnd iſt palde nach des tempels ge 1 geſtoꝛbẽ vnnd bey den greb ernn ð brieſterſchaft TDa40 der pꝛophet iſt zu diſen zeittẽ beruͤmbt Igeweſen. vnd Malachias(das iſt ein engl) von ſeins gutten leben wegen genant woꝛden. wañ ettlich ſpꝛechen. ſo er pꝛophetiſiret wer der engel gotz komen Fibilla Releſöttä vnd het dieſelbigen woꝛt widerůmb geredt. 7 elleſpontina ſibilla iſt in dem Uroyaniſchẽ land gepoꝛñ.alt vnnd mit alten pewriſchen kleyderñ gecleyt.einen alten ſchlayr auff irem hawbt hangent J piß auff die ſchulterñ. gleich als in veꝛſmheten gewãde Yddie ſpꝛicht alſo. Von der hohen wonũg der hunel hat Her die ie vnnd in den letzten tagen wõirt er von einer hebꝛeyſchen iunckfrawen gepoꝛn li⸗ gende in einer wiegen. der werlt Blat LXV Innen der Tonng Badilonie Ba 5 geweſen ein ſun des großẽ K Linea röfniſ 98888570 Nabuchodonoſoꝛ Nabuchodonoſoꝛ vnd dð dꝛit koͤnig Caldeoꝛum Seruius Tylius R NN er hat eroberte das reich nach tode ſeins vaters in dee nmneemme. ◻ kvijjiar der gefencknus der inden r. iar geregirt eins⸗ großen gemůts geweſen. vaſt mechtig· vnd hat mer E koniglicher werck dann ſein vater begunnen. 10 9 wz ein bꝛuð des gedachten nabu chodonoſoꝛ. vñ ein ſone des gꝛoßẽ koͤnigs nabu chodonoſoꝛ ð vieꝛd koͤnig Caldeoꝛũ hat dʒ reich in de ¶xæviij.iar ð gefencknus der iuden nach todte ſeins bꝛu ders ð on erbẽ ſtarb erobert. vñ. xvijj. iar regirt. Joa ſchim der gefencknus crledigt. vnnd darnach mechtigfſ gemacht vnd drey ſoͤn gelaßen. EN Oumde tulius.vi roͤmiſch konig hat das reich I in dem.ix.iar ð gefencknus ð inden angenomen vnd. xxxuij. iar geregirt. wiewol er auß einer muteꝛ dy⸗ ein dienerin was gepoꝛn ward. nichts deſtermynder hat er dʒ reich an ſich pꝛacht. Diß edel kint hat Tana⸗ quil die hawßfraw Tarquini erzogen. vnd iſt durch it weiß fůrſchleg zu dẽ reich komen. ð hat in d ſtatt dẽ erſtẽ zins angelegt. vnd drey půhel. Quirinalẽ. Vimi⸗ nalem vnd Exquilias zu der ſtatt pꝛacht. ſie mit gra⸗ ben vnd mawꝛñ vmbfangen.nachfolgend iſt er von ¶ dẽ hohfertigen Tarqumio ſeinem aydem auß anregẽ ſeiner tochter ermoꝛdt. Guden ein ſone des koͤnigs Tarquinij priſci. vnd ein ayden Tulij ſeruij. dẽ als er hohfertig warde der zunam ð hohfart gegeben wardt. ð iſt in oe.xluij.iar ð gefencknus ð inden nach todt ſeins ſwe H bhers zu roͤmiſchem koͤnig gemacht vnd hat. xxrv. iar geregut. er vnderſtund ſich dz A anherrlich reich das Sermus innhet eer mit gewalt zueroberñ deñ ʒu erharrñ. vñ vonſtundan hat er die voꝛderſten der ſtatt die ſeinem ſweher Sernio verwannd warñ mit Tarquinia ſeiner ſweſter ſuntoͤtten laſſen vnd vil ander tyranney began ⸗ gen. Diſe hohfart des koͤnigs hat das Roͤmiſch volck piß zu ende ſeiner boͤßgirigkeit erlidden. vnd doch dieſelben auß ſeinen erben nit mugen hinnemen. ð einer dy ſchoͤn Lucreciam vmb ir ere pracht.die ſichſelbs deßhalb erſtochen hat. darumb hat das reich der koͤnig gemangelt. Zu letſt iſt er auß dem reich vertriben vnd von Poꝛſeinia ermoꝛdt woꝛden. althaſar ein ſon des koͤnigs Euilmerodach in Caldea koͤmg fieng an ʒeregirnn BBusach ſeinẽ vater. vñ hat. xvij. iar geregirt. in dẽ erſtẽ iar ſeins reichs hat Saniel ð pꝛophet dʒ vierd geſicht gehabt. darnach wardt er gefange. die ſtatt vbergebẽ vñ võ Ciro dẽ koͤnig perſarũ in dẽ grunt gepꝛochẽ. dʒ man kein zaichẽ einer ſolehẽ großẽ ſtat erkẽnẽ mocht. cãbiſes ein ſon ciri hat die ſtat die yetzo ſtet an ein anð ende gepaut abilon die groß ſtatt iſt gewunnẽ vñ ir gewalt genomẽ.die die erſt vnd aller⸗ roſte ſtat ð werlt geweſt. vñ nicht wol glewplicg iſt dʒ ſie auß menſchlichẽ werck erpawt oð võ menſchlichẽ kreftẽ ʒerpꝛochẽ ſolt werdẽ. Diſe erſtoͤrũg iſt durch Darin vñ Cieß dieerftekSng des fürlterhübs§ perſier zeſchehe Babüon — 32 44 82 2 2 2. 242.. T,ll. 72 Das vierd alter Tinea der biſchoffe Il diſen zeitẽ(als Oꝛoſius ſpꝛicht iſt die nacht eins Elizaphat ĩ ¶ groſſen teils in den tag verwandelt. vñ ſind recht l hert ſtein in einem hagel von den wolcken gefallen. ie hebẽ ſich an die wochẽ Danielis(als Beda an⸗ ) zaigt) võ dẽ die doctoꝛes vnter ine große ſpen vñ irrung haben HA5 der tempel des herrñ in geſtalt eins ſchloſs im vi.iar des koͤnigs Sarij volbꝛacht waꝛde do hab ¶ Joachim der biſchoff mit den bꝛieſterñ in puſawmen jvnnd mit hohtziglicher ziere got gelobt. . Der tempel Salomonis iſt des. vij. iars Darij des WMIN2 koͤnigs perſarum volendet. „das, Liqaphat ein hoͤhſter biſchoff der hebreyſchen iſt [. 15 ſeinẽ vater Joachim(als Euſebius ſagt) ʒu biſchoflicher ere komen vnd dariñ. xxrij iar geweſen. ð iſt groß lobs wert. wañ er durchſ ſein weißheit fůr die diener des tẽpels võ Artaxerſe dẽ koͤnig perſarñ freiheit des ʒols vñ tributs vnd auch gewalt die richtet zeuer⸗ enderñ erlanget. FShar der vierd hoͤhſtbrieſter iſt zu der ʒeit Mardo chei geweſt. dẽ er auß ð ſtatt Suſis in perſia bꝛieff Nirber gluckſal ettlicher tag zugeſand hat. Er iſt ein man großer lere vnd heiligkeit. vnd mit vil widerwerdig keit angefochten geweſen. Mohäãnes ein ſun iude des biſchoffs ð..biſchoff he⸗ N¶ebreoꝛũ het einẽ bꝛuder deꝛ hieß Jeſus ð ſtellet nach den wirdẽ des biſchoffs auff troſt Vagoſi eins vogts ih enßhalb des waſſers der im ſunderlich verwant wz ¶ do er alſo gein ſeinem pruder mit woꝛten kriegt vnd ine alſo in dẽ tempel bewegt do erſtach er ine. darũb nam 8 6 Vagoſus die claynat des tempels alle hinweg. KI õ diſem Sadoch hat man auch nichts dañ allein u(Aur von Matheo im erſten capittel von im vnd anderñ der gepurt Criſti geſchriben ſteet — FTBedaf hat zum letſten in egypten geweyſagt vñ L do er daſelbiſt das volck vmb ir ſunde ſtraffet iſt er von ine bey Tapnas verſteint vnnd an derſelben ſtatt ſeiner verſteinigũg begrabẽ woꝛden do dañ ettwen ko⸗ nig Pharao gewonet het. zechiel der prophet als er nach loͤblichen ſeinẽ wer⸗ Q kean ettlich geſtraft het warden ſie wider in verpit tert. vnd ſchlayfften ine mit pferden vber die ſtein dz ime das hyrñ außuiel vnd iſt in dẽ grab Sem des ſuns Noe vnd Arpharat ſeins ſuns begraben. gacharias vnd Aggens Fachatias ?bhabẽ im̃ anderñ iar Da 55= rij das volck geſtrafft das ſie ſewmig werñ in dem gepew des tempels vnd vermanten οοο Sorobabel das er von des l 1 8 wegẽ mit dem konig rede het. das vnd der konig verwilli/ ππff get vnd des hertz des volcks wardt gantz dẽ tempel z , en entzuͤnd. alſo nach vil ſeiner gůtten werck. vnnd do d tempel volpꝛacht was iſt er geſtoꝛben vnnd bey Aggeo dẽ pꝛopheten begraben. 5 8 LE ucrecia iſt ein roͤmerein vber ſie alle die zůchtigſt ſchoͤ⸗ ne vñ gerade vñ ein hawßfraw Collatini geweſen dy hat ſichſelbſt ertoͤdt. darůmb ſie von dem Sertẽ Taꝛquineo dem ſone des hohfertigẽ Tarquini geweltiglich irer keůſcheit berawbt warde. darumb warde Tarquinus vertriben vnd haben ſich die roͤmiſchen konig geendet.als daſelbſt vn⸗ der ſiben konigen.. ijjc. xl.iat geregirt woꝛden was. inea Kril Templum Salomonis VV g 0 Aac, alßdnen l lch 5 Uön ö An ſehröofttte ſcherrlerolſ ecaſttetk 0 0 gegett vIf der werlt Wlat LXVI ttlich durchleůchtig menner 0 ee d 55 0 Elgrundfe be. Renvon lichen vnd mechtigen gepew des tempels vnnd vonſei ſehah. Er wardt von dem geiſt in das ertreichi des iars an dem.x. tag. do die hand des herꝛñ vber i das gepew der ſtat vnd des tem ertreich iſrahel auff einen hohen perg gefůrt. daſelb eren vber me ge K tempels. vnd ſo dañ diſs geſiht von der wunderli rt.daſelbſt hat er ime angeʒeigt pel gepawt ime von dem geiſt angezeigt geſiht von der wunderlichen ſtat auff dem perg mit dẽ durch figuren erſtrecken můſſen W056 gtetrwas finſter vnd verpoꝛgen iſt haben wir einwem 546070 915 8 Wiewol ettlich lerer diſs allei den wir einwenig des tempels foꝛm chen vernemen. Victor aber hat diſs geſi emn von dem geiſtlichen tempel Criſto vnd n ro 5 geſiht von dem materlichẽ tempel außgelegt. dzn⸗ e ‚ kunft der iuden vonn Babilom gelegt dz nach ſag der altẽ hebꝛeyſchẽ geſbe8 lheſe abilomen durch ʒorobabel vnn 2 hebꝛeyſchẽ erpawung! fl nd. letuürh) de 18 t h gane o Meſſiam der mit gewalt regiren 1. kinfgſez 5 5 5 01 doch die newrn he⸗ emp gemele ſolchs gepews mit wenig ſchrift vernemen. A 6 1 5 SSSSRSRSpSSSSYY— U II ——— —— NN 90.e f Kcßenen b24 alkg Postith ⸗ 1 4 ỹe eedee R Edls OeiSin———— ouentalẽ SSS N——ç imur grteriosis⸗ 8S N 5 8 S N— — 9 2— — SSS= 2 —————— PEEP· · Das funft alter ——— ———— 8= + — ——j S —.— — gerhachderwahe helenpohelen w d48 fſelaeccpoge ſnderſchloß fachtus derpolt uyffhur nach de ſohs Vohoffs kun fvõgfangan l eee 0 nNe. NSSIie IOI Sl 7 + 2 He Inp 0 Wi e fiee eee f fdeſpogeſ vnd vier ſbtderpfoen ce de ſfern ſals ethe fchahaſſen hergac 5 7 t Depfotteger „ 8 fahenderpfateh: 4 6 U. ſchvozſttnherm 8 Tanſſo cenpli ſepecior kũůs II U ocoſttthem Sl. albeeskigtme 2 ſcſokwerdö oarng 18 55 fhäfpceſectenx SSSS ο fggdchöheokt die —— hhohg vnd 8 75 U U U IN 9 ht „= eer Wüßgecnchör 5 5 else ———— ſh tberngckelg helhdenmochtt A5 hgandemten — 1* cempli hs 8˙⁰ Manſio ſerpios haßens. xxu⸗ Wd diſelb alatudme 5 7 fn F0 marnuinnied uulpiz warden —— mndepn eees NIIIf1U——— N58 85—= chgydheg R + nde 0 NP ———— —— IELLEL — 25 75— N 5— 8 ſlled⸗ (obÿ m 44 51 ————— 4 Eera Oetio a A U K1 V 8 N 1 1111 EI 2 ., 5 2 — — — —— 2. S — S — — Wofin SdehF ee ee, ef —— —— — —— S= Æ == 1 2 ——— — der werlt Blat LXVII ach dem der iuden gefencknus in Babilontam võ Joachim dem koͤnig inde als hieuoꝛ geſagt iſt anfan et⸗ iſt der goͤtlich pꝛophet Eʒechiel mit Mardocheo dohin gefůrt Wöloen Ounach hat Sloachſen 5 961 girt.in dem iar iſt die ſtat vnd der tempel zerſtoͤꝛt woꝛden. nac folgend in dem.xuij. iare nach d zerſtoͤrung hat Lʒze chiel das zukůnftig geſiht gehabt. Der tempel als die figur außweißt hat mancherlay wonũg wie ein ſtatt gehabt 4 Sein mawren warden als einer ſtatt befeſtigt.der berg auff den der tẽpel gepawt. was ett ichermaß niderer ge⸗ 0 E, mit metzen. die groͤßer warden dañ in ander gemeynen dingen. das gantz gepew des tempels was in die weit gefi⸗ ert. ein deil gantzſlecht gegen dem aufgang.der ander gegen dem mdergang. die ander zway teyl gegẽ ð mitternacht vnd mittẽtag geſatzt warñ. in derſelben hoffrayt was dreyerlay mawren ein ynnere.mittlere vnd eůſſere.die weitẽ võ der mitteln vnd der ynnerñ mawrn hieß ein eůſſrer voꝛſal. vnd die ander weitten zwiſchen der mitteln vnd euͤ ſern mawren ein ſtat 15 volcks. wañ die heyden komen auch auß andacht in den tempel zepetten. Diſes gãtz⸗ en gepews in die vier li uff di gepawt. welche hoͤhe mitſampt der eben hie nit figurirt ſi under in einer betrahtung angezeigt mag werdẽ. die ding le alſo zuuernemen iſt hie die erſt figur geſatzt. Warnach gegem auffgang in dem mittel der eůſſern mawren was ein 05 offenung..elenpogen weit. in derwas ein thoꝛ deßgleich in der andern vnd dritten mawren gegen einander ſehẽ de. in der ſeytten der mawren gegen mitternacht vnd mittẽtag warñ zwey gleiche thoꝛ als die anð figur außweißt 05 thoꝛ gegem aufgang het ſtaffeln võ abhangs wegen des bergs. alſo das võ der ſtatt des gemeynẽ volcks am aufſteigen ʒu dem thoꝛ. vij.ſtaffeln warñ. das voꝛthoꝛ oder voꝛhoff voꝛ der 1 1 der mittel mawꝛen het nach der weitten võ auffgang piß zu nider ang..elenpogen. vnd nach der leng võ mitternacht zu mittẽtag rv.elenpogen. vnd het auch ein voꝛgepew au der offenung der mitteln mawren. vnd gieng võ dem teil ð indern mawren vber das mittel in den voꝛſal außwendig bey. viij.elenpogen. vñ die hoͤh des voꝛgepews võ dẽ ertreich auff ſein. lelenpogen. Bey den zwayen hintterthoͤꝛlein des thors ſein zwen thůrnn ʒu einer zier der pfoꝛten. als in pfoꝛten der ſchloſs voꝛſtirn genãt ſein. dir iglicher. Ix.elenpogen hoh iſt. vnd in der hoͤh der thůrn ſein knopff vnd gleichnus der palmzweid geſchnitten. auch bey den thůrnen. vi. kamern zn voꝛthennẽ geweſen ſein. Der dinge thũ zwu figur(nach der erſten vnd andern nachfolgend anzeigen. Die erſt nach der ſchnůr des paws der pfoꝛtẽ. vor thoꝛs. voꝛhoffs· kamern vñ voꝛſtirn gelegenhait außweiſt. Die ander die hoͤh der pfoꝛten des voꝛhoffs vnnd voꝛ ſtirn võ aufgang anzeigt. Das gepew aber auff der poꝛten in dem voꝛſal hat ʒwu wonung eine oben. die andern 444. ——— —— ——.— — vnten vnd ſchelhe fenſter. Hintter der poꝛten der andern mawrenʒwiſchen der mitteln vnd dritten iſt ein hoff ge⸗ weſt vñ pflaſter geziert vmb den.xrx. ſchatzkamern gepawt warñ r. gegen der ſeytten des mittags. die hilten ine 15 celenpogen. vnd vier auff einem teil des eůſſern ſals. vnd vier auff dem anderñ teil deꝛſelbigẽ pfoꝛten.die auch mit . ſambt der pfoꝛten..elenpogen inhalten. Die anderñ ʒzwue waren bey den kamern der pfoꝛten gegen dem aufgãg des ynnern ſals eine auff einer. die ander auff der anderñ ſeytten. die in ſich hielten mitſampt den kamerñ.c. elenpo⸗ gen inmaſſen hernach figurirt vnd zu merer vnterſcheit der kamern vnd ſchatzkamer.ſein die ſchatzkamer rot ge⸗ weſt. Die pfoꝛten gegen mitternacht vnd mittemtag ſein den pfoꝛten gegen dem aufgang gleich geweſen. auch dz anʒeigen der pfoꝛten vnd voꝛhoff iſt der innerñ vñ eůſſerñ mawꝛen ettlichermaß auch gleich geweſt. Der eingãg in den voꝛſtirn het mancherlay pfoꝛten. doſelbſt wuſchen ſie die tiſch vñ opffer võ fleiſch das fůr die ſünden geop 755 ſolt werdẽ. darnach warñ zwue weẽde auff peden ſeyttẽ des eingãgs. vnd voꝛ den in dẽ voꝛgepew zwue ſew⸗ en auff peder ſeytten wie in dem tempel Salomonis geweſt iſt. Die leng aber der wende des tempels was.celen pogen.die hoͤh. cexr.die weit in dem gemewer.xr. elenpogen. die ʒzwue wende hetten.xij. elenpogẽ.die pfeyler andẽ wenden hin vnd her..elenpogen. die weitten der voꝛthenne. viij. elenpogen. vnd die wand darumb hat. x. elẽpo gen deßgleich auch das pethaws in ſich hielt..elenpogen. das alles nach der zal macht.lxx.elenpogen nach auß⸗ weyſung Ezechielis Nachfolgend võ inwendig was ſanctũſanctoꝛũ. das ander teil võ inwendig ein tempel(wie in dem tabernackel Moyſi das eůſſer ein tabernackel)genant iſt. Die wand die nit vaſt hoh was vñ nit vber zym mer erleyden mocht teilt ſanctũ vnd ſanctaſanctoꝛũ, der leng was. xx.elenpogen. Es warñ auch ſechs abſeyttẽ auß wenndig an dem tempel gegen dem aufgang.· An der ſeytten gegen mitternacht die vll lennger iſt. Deßgleich gegen mittemtag die dieſelbigen lenge het warden der abſeyten.rrr. Gegen dem aufgang was keine võ eingangs wegen des tempels. warden auch die pfel außerhalb den wenden wie in andernn gepewen zu einer befeftigung geſatzt gegen dem mdergang ·iñ pfel.zwen an den enden.einer in dem mittel. vnd raichten heran..elenpogen.dieſelbigen haben an dreyen enden loͤcher gehabt eins ob dem andern darein trame gelegt warden tafelwerck ʒetragẽ alſo ge⸗ oꝛdent. Das erſt võ dem ertrich was ſechs elpogen vnd deßgleich eins võ dem anderñ.alſo warden ini aufſteige bey der mawer des tempel. xviij.elenpogen. die vntterſt wonung des tempels piß auff den erſten tabernackel loð eßlawben iſt als in dẽ tempel Salomonis) bey den.xxr. elenpogen. alſo das die wand des tẽpels die liecht durch die fenſter gab onhindernuß bleibt bey..elenpogen. Bey den zwayen ſeitten des tempels gegen mittern⸗ cht vnd mittemtag ſein zway gepew võ der mawer des temp els. xx.elenpogen heran. der iglicher hat der leng.c. vnnd der prayten..elenpogen. Diſe ding zeuerſteen ſein drey figur hiuoꝛ angezeigt. Die eꝛſt gibt anzeigen des gantzen paws hinterteil nach der grũtfeſt. die ander des tempels hoͤh vnd der voꝛthennen dabey die drit die hoͤh des pawos ge⸗ en mitternacht vnd mittemtag. die gleich ſein angezeigt. Der altar des opffers was auß ſtůcken gemacht.dʒ erſt ey dem ertrich vnd ein elenpogen hoh vberdas ertrich erhaben was genant grůtfeſt. das ander Punib 6ln pogen eingezogen bey zwayen elenpogen hoh genant was kleine hoͤle.das drit aber eingezogen in die hoͤh bey dẽ vier elenpogen genant was große hoͤle das vierd auch bey den vier elenpogen hoh Ariel genant was ·alſo iſt die hoͤh des altars võ dem ertrich.ri elenpogen. Es fluſſen auch waſſer inmafjen eins ebendigen prunleins von dri⸗ ſcheůfel ſanctiſanctoꝛñ herab durch den kempel ein Wenig zů der rechten ſeytten. darnach heꝛab warts zů dem voꝛ gepew des tempels. darnach zu dem voꝛſal inwendig vom nidergang biß ʒu dem aufgang. Ettuch vermeyntẽ dz diſe waſſer ee daõ ſieauß den voiſal gefloſſen võ außwendig in vier flun getailt ſein. vnd darnach in einen fluſs von der pfoꝛten des aufgangs der ynnerñ mawren komen ſein.ettlch verachten die meynung. vnd alſo ſein vol⸗ bracht die zugehoͤꝛung des gepews vnd ſoꝛm des tempels. Nuen volgt hernach ein billiche figur bedenitende das ganz gepew das voꝛmals in ſtůckweiß durch figuren angezeigt iſt vnd nach der gruntfeſt alle ding. Das vierd alter DReg 2 DDDT 2 5 er Vellsoay g8 32 4 i—— EIIIS 0 6. ——9+———— R damderlnd vn e Hcbbe derwerlt Hlat LXVIII Ferona oder Bern die ſchoͤn vñ zierlich ſtatt der Venediger an das gepirg ſtoſſend(als Juſtinus auß Trogo Opompeyo ſagt) iſt mitſambt Maylandt Sꝛixẽ vnd Pergamo durch die Gallier die Koin gewunnen erpawt woꝛden. wiewol ettlich mit Siccardo dem biſchoff ʒu Cremon ſpꝛechen.ſie ſeß voꝛmals nach der erſtoͤꝛuug Troie gepawt. durch vnd vmb die dy Etſch fleuſt vnd damit befeſtigt vnd gezitert iſt. alſo das daſſelb waſſer die Etſch den võ Verona ʒu der kauffmanſchatʒ.auch die frucht ab vnd ʒu zufůrn groß nůtzlich iſt vmb vnd dabey. dz feld ſunderliche gut frucht vnd allerlay geſlecht der oͤpffel. auch oͤle. mancherlay wein vnd wollen bꝛingt. damit durch ſubtilitet der weliſchen ſubtile ſchoͤne tůcher gemacht werden. welch ſubtilitet die ſchaff auß aygenſchaft d wayde nemen damit die innwoner vberfluſſige kauffinanſchatz vben. welcher ſtat wyſen vnd feld naturlichen vnd lůſti⸗ gen anplick geben. die der hoh berg Walbus vberlangt.auff dem allerlay geſchlecht der krewtter wachßen. dy die wurtzgraber allenthalben darkomende wurtzel vnd krewter zu geſunthan der lebendigen douon erleſen. vmb vñ dabey in dem felde vil luſtperlicher lebendiger waſſer entſpꝛingen. welche ſtatt auch den mechtigen Roͤmerñ alſo angenem geweſt iſt. das ſie nach irer gewonheit darinn ein ſpilhaws vnd andere gepew gemacht haben. Nachfol 665 ſind daſelbſt hohe gepew. ſchoͤn tempel. ſtarcke ſchloß vnd caſtel vonn den koͤnigen Gottoꝛum vnnd Longo ardoꝛum gemacht. Daſelbſt iſt ein weinwachs ſunderlichs lieplichs geſmnacks. Der( als Caſſiodoꝛus ſpꝛicht) durch Theodatum den dritten koͤnig Oſtrogottoꝛum do er diſe wein von der Etſch in ſchiffen auff dem meer gein Rom fůret hohe gepꝛeyſt iſt. Daſelbſt haben ſich auch mancherlay geſchicht begeben. Attila ein koͤnig Gothoꝛum hat ſie ʒuſtoͤꝛt vñ verpꝛent. Alda iſt Alboninus der erſt konig Langobardoꝛuz durch ſein weib Koſimunde ertoͤdt woꝛden. Wer keyſer Kudolffus hat den keyſer Berẽgarium aldo vberwunden vnd erſlagen. vnd das edel geſlecht die herrñ von der leytterñ die oberkeit alda gehabt vnd.lex.iar ſcheinperlich geregirt. Nachfolgend iſt ſie in der Ve nediger gewalt komen. Dariñ ſind als in anderñ achtparñ ſtetten fůrgenge mañ geweſen. Zeno iſt der erſt biſchoff zu Verona geweſen. der vil der heiligen geſchꝛifft das alt vnd new teſtament erclerende geſchriben hat. Euſebius ſagt das Emilius mareus ein poet vnd Veron vnd in Aſia geſtoꝛben ſey.darnach Catullus ein poet. nachfolgend pede Plinius auch Gwarinus ein 05 oꝛatoꝛ vnnd and er mer geweſen ſein. Derona — is Anfang des koͤnigreichs Perſarum Q irus der erſt vnd mechtigſt koͤnig der Perſterhat den Pperſterñ diſs iars dʒ iſt in dem. xrr.iar der gefencknus 3 der iuden. vnd in der. lv. zal der romer. Olimpias genant koͤnigreich vnd keyſerthumb geſtift vnd.xxx.iar ge regut. Der iſt geweſen ein enicklein Aſtyagis des koͤnigs ð Medeer auß ſeiner tochter Mãdana. denſelbigẽ aſtya⸗ gem hat er(als erodotus vnd Juſtinusſſagen) ermder gelegt ſein reich in das reich Perſarnm eingezogen. do er vil der ſtett die ime widerſpenig warñ geteubt het. do ſtritte er wider Balthaſar den konig der Caldeer vnd Ba bilomer vnnd hat in vberwunden. nach der vberwindung palde die konigliche vnd hohfertige Babiloniã ʒer⸗ ſtoͤrt. darnach iſt er gezogen wider Creſum den konig Lydorum der den Babilonierñ beyſtandt thet.den er an ar beyt zutrent vnd vberwunden im alle gůtter ſeins reichs genomen vnd zu armůt getrungen hat. Do Zirus Aſiaz gar nahend das gantʒ lande gegen dem aufgang der ſonnen /in ſeinen gewalt gepꝛacht hat er auch mit ſtꝛeit ange fochten das volck der Sathier des die koͤnigin Tamyris ein vorgeerin was. do er in dem erſten ſtreit den ſon der konigin vnd gantz ſein heer erniderlegt nit lang darnach iſt er ſelbſt von der konigin in dem gepirg mit aller ſeiner macht erſlagen woꝛden. wañ do Uhamiris vernam den todſlag ires eynigen ſons vnd die mid erlag irs volcks do weynet ſie nit wie die weiber thon ſunder ſie legert ſich mit dem vbꝛigen volck gleich wie ſie keinen troſt het in dz gepirg vnd raitʒet Cyrum in die engen hoͤhe der perg.doſelbſt Cirus mit.ijm mañ der keiner daruon kam erflagen iſt.do die ding geſchehen warñ do ließ Tamiris den leichnam Ciri ſuchen. do der gefundẽ warde im das hawbt abſlagen vnnd daſſelb in ein vas vol plůts ſeins volcks ſencken gleich wie ſie dem hohfertigẽ koͤnig wirdigs gra⸗ be berayt het. vnd ſpꝛach. Nym hin Cire das plůt darnach dich alweg gedůrſt hat. Seinen leichnam aberl der in die ſtatt Paſargadas getragen warde) begrüben ſie in die garten. auff deſs grabe ſolche vberſchrift wz(als man ſagt) Omenſch ich bin Cirus der koͤnig Aſie der den Perſierñ das keyferthumb geſtift hat. erſia iſt ein reich in großen Aſia das ſeinen namen võ Perſio dem enicklein Acriſij des konigs Arginoꝛũ od er N der kriechen hat in dem reich Parſipolim zu einer hawbtſtat gemacht. die darnach die kriechen verprent vñ die land verheert haben. Diſs ſtoͤſt an die Caramãnis Bactrianis vnd Medis vnd iſt in vil lentlein getailt. Dar⸗ non Guintus Turcius in dem vierden bůch võ den geſchichten des großen Alexandri chreibt. vnd iſt auß ð maſ ſen pirgig vnd võ hytz vnd wint wegen nicht fruchtper. ſo ſind auch(als man ſagt) vil koͤſtlicher ſtett darinn vnd ſunderlich Perſipolis vnd Paſargadas auch andere mere. die do in dem ob erſten Gabis der gegent daſelbſt ligẽ. Swiſchen Perſia vñ Suſam die võ dem Arphaxat mit großem gepew gemacht wʒ warñ ettliche ſteinige gepirg daſſelb pꝛacht darnach Cambiſes des koͤnigs ſonetzu ſeinem reich. vnd wiewol ſein keyſerthumb yezuzeitten v aſt groß was ſo iſt es doch darnach võ den Macedomerñ ʒertrennt vnd gemindert woꝛden. Die Perſier warden zũ erſten võ Nemroth dem ryſen gelert das ſie die ſunnen vnd feur moͤne vnd die Mmeruam fůr goͤtter aupetten ſol ten. aber nw haben ſie die abgötter verlaßen vnd volgen de geſetz Machmeti. võ diſer ſtatt(als Plinius ſpꝛicht in dem erſten bůch)kumen die oͤpffel Perſica genant. Diſe gegent oder ſtatt Perſipolis wird erleuͤcht mit dem ſyg des allerheiligſten martyres vnd ritters ſancti Geoꝛgij. Anaxim ander „5 389 M EAlarimendke ein heidniſcher meiſter vñ berůmbter artzt iſt zum erſtẽ geweſen ein iunger Taletis vñ zu den zeitten(als Euſebius ſagt) ein nachkomender in ð ſchul LEr iſt der erſt geweſt der himeliſche ding geleret vnd auffmercken derj ſtund erdacht. vmbgang des meres vnd ertrichs beſchriben vnd zirckel des himels gemacht hat. daꝛ umb nennet in Plinius in dem and ern buch einen kunſtreichẽ des geſtyrns. In dẽ.lxiij. iar ſeins alters iſt er geſtoꝛben. Es iſt auch ein ander Anarimãder Mlleſius hiſtoꝛicus võ dem Laercius ſchreibt geweſen. 0 Anaxinenes 7 narimenes ein heidniſcher meiſter vnd artzt iſt des neehſtgedachten Attariman/ der iunger geweſt. der hat geſagt der luft ſey der anfang. vnnd das geſtirñ bewe ge ſich nicht ob. ſunder bey dem ertrich vnentlich.der ſtarb an dem tag(als Laczcizs ſwpꝛicht) dar an Sardis gewonnen warde. 85 1 8 4“ I 8* 19 K MR K 15 W 1 ö 0 W(4/ 5 K N 5 5 t f ſendſe 0 ſcegzyent lichte ſtdochehoderß hyngee rev n al E W ie Uihteihrder Wöffnden damndcſſbgz aſum enchff ouade, Ugeogen dye ogde Lbevndh hfrtheWöihn ardtthadhan Wanhel Wer guch int ſach aluſtadp ingepitg migleſſg lemderlagiro ncßh ſeckeihentroſthätg erdgtyonksmeſſgh N wgdeinn důs hth ſungeköhg wrdhzg enlachmnm aber dtkz bogſchuftwzeabft —— kothigs Atginom oög ſekrechen vetprelt Aleftlein getafl. De heunoſeaßen tlicher ftett darnhfe 0 daehſit fietllcheſtängehelf thhunb hezitzetteh 0 Deeſſer wadth fäͤr hötter aupenm at(als Pinihs 6 deleͤcht mt 5afl der werlt Blar LXIXN Cras der heilig vñ hohgelert man wardt als der an Rongrchher d 25 2 der Moyſes vom̃ volck erwirdigelich gehalten diſer U natche dsf, ſte kom kom erſtlich mit andern võ Babilonia. aber auß bewegnus vetterlicher ſoꝛgkfelligkeit zohe er hinwið das er vil mẽſche? nutz ſchaffen vnd mit ĩime hinfürn moͤcht. u diſer zeit hat er· N das geſetz vnd andere heilige bůcher. die die Caldeyer ver/ piꝛennt hetten heꝛwideruͤmb gemacht. vnd der werlt ein ſe⸗ lig teſtament an erfindung newer vnd leichtlich veꝛnemlich er buͤcher gelaßen. Nach volbꝛingung derſelben durch mit hilff des heiligẽ geiſts kome er mit großer menige widerũb gein iheruſalem mit koͤniglichen freyheiten das volck zeleren Err ſtarb in wirdigem alter vnd wardt daſelbſt begraben. Harus was geſwiſteꝛt kind mit Aſtiage der gabe in dz 5 Dtaech di beden warden ermidergelegt von Cyro der was der erſt koͤnig der Perſier vnd wendet die monarchey auff die Perſter. Er vberwunde Babilonem vnd erſlug dee Balthaſar vnd hat Danielem gegroßmachtigt vnd iſrahel wideranhayms gelaßen. den tepel widerʒepawen. hat auch die vberwundnẽ gůtlich verſehen. dem Aſtyagi das reich der hircanier vnd dem Dario dz reich der Medeer verlihe ᷓeemias was ein ſchenck Artaxerſis des koͤnigs der Pek. 0 ſier vnd geſand von ime die mawrn Jheruſalem wið & auffʒerichten die pawet er in zwangſal der ʒeit. Diſs wʒ ein V gar gůttig vnd ſunderlich and echtiger man. do er das Welk ſ, gottes volbꝛacht het vnd ein fewer wunderpeꝛlich gefunde ;vnd die mawer geweihet wardt zohe er wider ʒu dẽ konig kkom darnach wider gein iheruſalem ſtarb vnnd wardt be graben bey der ma wr die er gemacht het. ambiſes der ſun Cyri der ander konig der Perſter hat (Olumletar der iůdiſchen gefencknus das reich angeno men vnd acht iar geregirt. der von Eſdra Artaxerſes oder Aſſuerus im buch iudith Nabuchodonoſoꝛ võ vater genãt wirdt. Diſer verpote dz iheruſalẽ vñ der tẽpel nit gepawet werden ſolten. dañ als er das reich anname hat er in rayſi/ ger růmratigkeit vnd gerechtigkelit doch ettlicher maß mit NKgrauſamkeit vermiſchet wider ſein vndertan geſtoltzet vnd 0 dariũ den vater vbertroffen. Er hat die Ethiopes hernideꝛ gelegt.ime vil land vnder woꝛffen. vil krieg durch Holofer⸗ E MNnem geuͤbt. in egybten gerayſet vnd vil gegent daſelbſt ver⸗ Ae eee heeret vnd daſelbſt die andern Babilomam gepawet. Vale Elt 0 rius ſagt Cambiſes hab die hawt eim vngerechten richter haißen abziehen vnd vber den richter ſeinen ſun zu eim richter darůber geſetzt cx. 5 0 der heilig man was zu diſer zeit im gantʒen reich der Perſier hohberůmbt vnd ʒur zeit ſeinel erhoͤ⸗ 0 Hung.ijc.xcv.iar nach rechnung der lateiniſchen. 5‚ Jun Holoternes S merdis der drit konig der Perſier 105 im̃ lxviij iar der iudiſchen fanck⸗ h N nus. als Cambiſes an erben geſtoꝛben was ſiben monat geregirt vnd A 5 Pattzetis den Cambiſes vber ſeine gůtter geſetzt het erckleret ſeinen bꝛuder ð I; ime des namens vnd antlitzs gantʒ gleich was zu eim konig vnd ertoͤdtet dẽ 57 2 8 4 5 I elterñ. von diſer argliſtigkeit wegen hat Darius der ſun Hitaſpis nach pald Darius — .N N W V e 1235 I 0 4 4A beſchehner puͤntnus den andern Smerdim vnd ſeinẽ bꝛuder Patizetẽ vmb 1e bꝛacht vnd er wardt ſelbſt nach dreyen tagen zu ein konig der Perſter geſatzt P olofernes als ein fůrſt der ritterſchafft Nabuchodonoſoꝛ Cambiſts vil lannd ſeim gewalt vndertenig gemacht vnd iſt ʒu letſt gein Bethuliaz komen vnd doſelbſt von Judith dem weib in ſeiner ſchlafkamer ertoͤdt vnd alles ſein heer veriagt woꝛden. dañ Judith was ein wittib fürtreffenliches gemutsvnd vnglewplichs angeſihts. vnd nach dem die Holofernem dẽ für ſten vmbꝛacht het do wardt ſie alſo weerd bey den inden gehalten. da⸗ ſie 7. 12 0. 6 x W alle ir tag allen inden geachtet vnd mit ſyglichem lob vnd ewigem preyße er G0 hebt wardt. vnd do ſie..iar alt wardt do wardt ſie ʒů irem mañ mit groſ⸗ ſer dag vipend begraben. in newes Babilonia wardt van Cambiſe in Egyto gepawen. Das funft alter .——.—.ßÜòc⸗s Nach erpawung der ſtatt Bom.ijc.xtiiij.iar als ir konig ein ende hetten Linea der Koͤmiſchen rat 9 115 0 90 haben e0 ſtatt ratherrñ geſetzt.die 5 iar des roͤmiſchẽ Biutus Tarquinns collatinus teginent o pflegen ſolten.auff das durch verzůg vnd lenge der zeit kein hoh L Neart in ine entſtůnde. vnder den werden die fůrnamſtẽ hiebey gemeldet. auß 8den die erſten zwen mit poꝛſemia dem konig der Etrurier einen krieg hetten. Jaber Brutus het zwen ſůn die wolten widerumb einen konig auf bꝛingẽ die ließ er mit růten hawẽ vnd mit einer Art todſlagen. So wardt võ ollati no die wirdigkeit. darumb das kein tarquiniſcher namen in der ſtatt Rom Sibilla cumana eſen ſolt. ibilla eumana was zur ʒeit Tarquinij pri⸗ N Dſe mit guldinem klaid beclaidet. ein offẽs mus vnnd hohs buch in der hand tragende. vnd ein buch in der lingken auff dem knye habende. mit bloßem hawbt erſcheinẽde. die ſpꝛach wie auß der ewigkeit in diſe werlt durch ein iunckfrawẽ em wund erperlich gepurt entſpꝛungen. vnd dʒ eyßnein volck ſich enden. vnd ein guldeins ent⸗ ſteen wurdt. Lal X iſe zwen roͤmer legten die Sabiner ernið.& 98 wardt von ine ein triumph gehalten A Us dietato vnd Valerius ſtarb alſo arm. 4 ach erpawung der ſtatt Rom.jjc. xxv.al Manilius toꝛquatus haben die Roͤmer als ſie wider die Sa biner im̃ krieg erniderlagen einen ſund ern regen N ten den ſie dictatoꝛem nentẽ erkoꝛñ. des gewalt vnd macht voꝛ der wirdigkrit det ratherrlichẽ pfleg gienge vnd wʒ ein namen eins wirdigern„ ambts. 5 NNanilius toꝛquatus ein ſun Lelij manilij hat& s6Lheinen krieg mit dẽ Gallierñ angefangẽ vñ einen Gallier der ine in einen ſundern kampff voꝛ⸗ dert geſchlagen ime ſein guldeins halßpand geno⸗ men vnd an ſeinen hals gehenckt. daꝛumb waꝛden xer vnd ſein nachkomen Toꝛquati das ein halßpand bedeuͤtet genennt. ie Senoniſchen Gallier warñ von natur ein 1 vñ an ſitten ein vngeſchickts volck vñ an groͤſſe irer leib vnd waffen alſo erſchrecken/ ſuch als ob ſie zu vertilgung der menſchen vnd ver⸗ heerung der ſtatt rom gepoꝛn werñ. darnach ebne⸗ ten vñ verwůeſteten die Barbari die gantzen ſtat mit fe die bey der nacht einſteygen woltten vbet einen hohen felſen ab. iunckfrawſchaft lebendig begraben. Oay zeitẽ diſer zwayer roͤmer beſchah ð vegẽtiniſch ſtreit dariñ ð obſigẽ dẽ roͤmer ſouil als ð vberwundnẽ Vegẽtiner ernid erlagen vnd fielen. Auf ſatʒung der dietatoꝛiſchen wirdigkeit. I n dem newnden iar nach endſchaft der roͤmiſchen konig(als Euſebius N ſetzt) iſt ʒu Rom ein newe wirdigkeit dictatura genãt geſchoͤpffet wor⸗ den. vnd ein maiſter des rayſigen gezeůgs der dem dictatoꝛi in allen dingen gefolgig ſein ſolt. alſo iſt Largus der erſt dietatoꝛ vnd Sp caſſius der erſt ¶ maiſter der rayſigen geweſt. vnd derſelb dictatoꝛ wz alſo aufgeſetzt das er in gewalt vnd machte wider die veind voꝛ dẽ ratherrñ ſein ſolt. Quincius cincinatus darnach gar ein fůrtreffenlicher Dictatoꝛ wardt vom̃ agker⸗ paw durch dẽ Roͤmiſchẽ rat erfoꝛdert ʒu ð wirdigkeit diſer dictatur. die et IIIR W en ¶¶ker ſund auch die vberwũdẽ feind mit vnzellichẽ rawb gein Rom bꝛachte Inder diſem Valerio dem ratherrñ haben die ellenden burger vnnd die Hace knecht das Capitolium Vvergewaltigt vnd angezuͤndet. vnd was der krieg alſo grawſam das derſelb rather erſlagen wardt. ſechs monat.deßmals warf Manilius auß geſchꝛay einer gãs erweckt die. Nopilia ein iunckfraw der goͤttin Veſtis wardt von verluſt wegen irer doch wiewol vnwilliger anname. vnd darnach nit allein die belegerten to ˖ üſcheburgerm WMfgdde tolnern Tdehzwoffeſ 10 pSie Ce5i. vnd anſoßerſte Nakdeſſabenbrg gcbnchehyd. cchdemdetone etzuſunderm gcggebers! ogallagvondeſ e gſhenröhemghe c chſ Gaäbeöfichn ddieworden 75 vnnd chut 10 G8s uwecko fifncb onvellſtwehun öobſeſ d fflet welchiſbn, lou 8touit 15 9 der werlt Blat LXN A racus der hohberuͤmbt Aſtrologus vñ T poet hat ſich(als Auguſtinus ſetzt) be⸗ růmbt das er mitſambt Eudoxo alle zall der ſtern begriffen vnd beſchꝛibẽ hab. dz iſt aber 34 95 als derſelb Aguſtinus ſpꝛicht wideꝛ die ſchꝛift N5 die zů Abꝛaham ſpꝛicht. Sihe an die ſterñ vñ I hele ſie ob du magſt. aber wie kůnden ſie geze⸗ 58 let ſo ſie nit alle mugen geſehen werden. vnnd 466 8 nach dẽ er der Aſtrologey nit vnwiſſend wz a JI, N ſo hat er gar ein treffenlichs buch dauon ge/⏑ ‚ a NN Aſchnb en mit ſchoͤnẽ ʒierlichẽ getichte. als im deſs Cicero gezeügnus gibt. N*(Dlan in der ſtatt Rom erſchine ein mund der hell mit eim weitẽ rach hen A o begeret(als die warſager außlegten) begre⸗ bnus eins lebendigen menſchẽ. dañ zů Rom(als Linius ſagt)het ſich die erd an eim gemainen oꝛt on einich einwerffung oder andern gewalt als weit aufgetan dʒ man mainet das ſolcher ſchlund mit einicher materi nit moͤcht erfůlt w ſcher rayſiger geſell Marcus curcius genant. der bedacht der goͤtter tem⸗ pel die an daſſelb oꝛt ſtieſſen vnd ſetzet ſich auff ein gar wolgezierts pferd vnd ſpꝛenget gewappet auß liebe ſeins Hnterlands in das loch. vnd als er geſtoꝛben was do beſchloße ſich der ſchlund. Marcus Curcius —— 7 Eſopus ſopus adelphus der hohberůmbt poet vnd merſager hat ʒu den zeittẽ Ciri des koͤnigs der perſier gereichßßnet. Er was ein kriechiſcher man.ſinnreich vnd klůg vñ tichtet treffenlich fabeln. die komulus darnach auß kriechyſcher zungen zu latein gebꝛacht vnd ſeinem ſun Tibertino zugeſchickt hat.dariñ hat Eſopus die menſchen wie ſie ſich halten ſollen geleret. vnd ʒu anzeigung menſchlicher ſittẽ die foͤgel. pawmẽ vñ vnuernuͤftigẽ thier als ob ſie redtẽ eingeflůret. alſo wo die vleißigclich betracht weꝛ dẽ ſo werdẽ dariñ ſolche ding gefundẽ die nit allain ſchimpff vnd gelachter 15 .ſunder auch die ſynn ſcherpffen. Sie ſagen diſer Eſopus ſol im erſten iar Ciri es ko 1 Engs uvmbbracht woꝛd en ſein. EEN ¶ Erwelung der zehen mann zu Kom n dem zwelfften iar des reichs Artarerſis. vnd im̃ ijc.ij iar nach erpawung der ſtatt Rom als Menenius vñ EPD.Saniln Capitolinus ratherrñ warñ haben ſich die roͤmer entſloßen. das der ratherrlich gewalt in růe ſteen. vnd an ſeiner ſtat zehen mann gewelet werden folten. durch die.die gantz ſtat on aufrůrſgeregirt ſolt werdẽ Die ʒeit deſſelben burgermeiſterlichen ambts warñ froͤlich(als Liuius ſpꝛicht) vnd ſie fiengen an ſich vberfluͤſſig keit zegebꝛauchen vnd ir ſach fiel 5 6 1. 25 iar vermůedet võ wegẽ der mißtat Claudij appij ¶ Die geſetz der.kij.tafeln· 0 ach dem die roͤmer bis auff diſe eit nochmals kein geſetz hetten. vnnd nw ʒwiſchen den die dem gemainen volck zu ſundern entſchaidern gegeben warñ die man Tribunos nennet. vnd zwiſchen den ratherrñ ein ir rung eins geſetzgebers halben entſtunde. do ſandten die roͤmer im̃ riij.iar Artaxrerſis gein Athenas it botſchafft. die do nit allain von den Athenier die geſetz Solonis. ſunder auch auß andern kriechyſchen ſtetten beſchꝛibẽ ge⸗ wonheit vnd oꝛdnung gein Rom bꝛachten. auß welch en geſetzen zehen tafeln gemacht. vnd dar zu auch ʒwu ta⸗ feln von den roͤmern gethan warden. auß den dañ das berůmbt geſetz der.rij.tafeln ſeinen vꝛſpꝛung het. darinn auch die gantʒ gerechtigkeit veroꝛdnet was. ¶ Erwelung der auß der gemayn 5 809 55 ierlicher gůter hat die vierden ʒwitracht erweckt das auch gemayn burgermeiſter erwelt warden und die warden erwelt im̃ ſechzehenden iar Artarerſis. vñ wiwol diſs ambt der burgermeiſter auß der ge mayn einiche burgermeiſterliche wirdigkeit nicht het ſo wardt es doch faſt groß geachtet in dẽ gemaynẽ weſen. Veturia die roͤmerin eturia die muter Coriolani des roͤmiſchẽ ratherrñ:diſer ʒeit ein alte fraw hat ire Dar mit loͤblichem werck zu ewiger grůnung geſteckt. dañ do ir ſun die ſtatt vn⸗ ſchuldigclich belegert het wiewol er deñ. weder die erberñ ʒu im geſandten botſchaft nach die wirdigkeit der oberſten bꝛieſter erhoͤhen nach anſehẽ wolt ſo naiget ine doch die obgenannt ſein muter von ſeinem herrten ʒoꝛñ vnd keret ſein fůꝛnemen ʒu gůtem al ſo das er ſein belegerung abſtellet vnd die ſtatt frey ließ. darumb diſer frawen ʒu dãck perkeit ließẽ die Koͤmet an dem end der frawen verſonung irs ſuns einen tempel paw en. vnnd nach dem bis ʒu derſelben zeit den frawen von den mannen kein: oder klaine Vere erbotten wardt. ſo ſetzten die Koͤmer das fůran die lewt gein den ftawen alweg 87 aufſteen. vnd inen auß dem weg weichen ſolten. als dann ſolchs noch bißhieher bey den erberñ gehalten wirdt.inen ſolt auch gezymen ſich golds. purpurklaids vnnd gul⸗ dein gůrtel vnd geſchmucks zegepꝛauchen. .— —— Das funtt alter Harius ein ſun hiſtapſis der vierd konig der Perſier hat im. Irx.ar der indiſchẽ Darius hiſtapſis fencknus zeregirñ angefangen. vnd den Smerd im vnd Patizetem ſeinen bau 88585;der mit and ern ſechs edeln ertoͤdt. Sie vertrůgen ſich alſo miteinander. weſs pferd EEN¶Ndoes nachfolgenden tags im̃ aufgang der ſünnen zum erſten ruͤhelte derſelb ſolt der Perſier konig fenters verfůget Darius durch ſeinen marſtaller das ſein pferd vor Pen andern allen erſtlich růhelte. darumb wardt er alßpald zu konig erkoꝛn. Als er w das reich empfieng do vermahelt er ime Itoſam die tochter Cambiſis. auß der EN er on den xerſem auch andere ſůn. vnd gab dem Soꝛobabel gewalt die iu⸗ den wider gein iheruſalem zefůrñ. vnd befalhe die geuaß des tempels wider zege⸗ ben. vnd ʒu erpawung des tempels den iuden alle iar.xx.pfuud ſil ers ʒeraichen. al S ſſo wardt der tempel gepawen.aber ee er ſtarbe do trate egypten von ime ab. Nerſes ein ſun Darij auß Atoſa der fůnſt koͤnig der Perſier hat im..iiij. iar der Jiude fencknus ʒeregirñ angehebt. vñ.xx. iar geregirt. Diſer erſchine ein erb des vaterlichen wuͤlens. den got iſrahel ze eren vnd anzebetten. vñ gepꝛauchet ſich ð iun⸗ dẽ miltigclich. vnd was Kſore dẽ bꝛieſter gar freuntlich. aber doch ein nachfolger vaterlicher grauſamkeit vnd grymmigkeit. Er erobert egyptẽ widerumb. herrſchet vber das gantʒ Aſiam. vberzohe mit krieg vñ vnzallicher heerßkraft das kriechyſch land. zůndet Athenis an. vnd volbꝛacht vnzellich todſlag. u letſt wardt er võ Le⸗ omda dem hertzog der Spaꝛtamer mit zweyen wunden veꝛletʒt vnd geiagt.alſo dʒ er.der voꝛmals das meer mit ſchiffen vberpꝛaytet. in foꝛcht auff ein fiſcher ſchiflein awm empflohe. vñ er wardt vnlãg darnach võ Artabano ſeinẽ verweſer erſlagẽ rtabanus der ſechſt koͤnig der Perſier fieng an ʒeregirn vñ regiret ſibẽ monat A die fuͤr ein iar gerechent werden. als nw ferſes ertoͤdt was. vnd zwen ſijn Darium vnd Urtaxerſem gelaßen hel. do raitʒet diſer Artabanus den iungerñ bꝛu⸗ er den eltern zu toͤdten ſpꝛechende. das er ſeinen aigen vater erſlagen het. aber Va⸗ abuſus ein mit wiſſender diſer vbeltat erofnet darnach dem Artaxerſt alle ding. o beruͤffet Artaxerſes alle weppner zuſamen in ſchein als ob er die zelen woͤlt. vnd Po Artabanus alſo auch vnd er die ſtund. do ſtellet ſich Artarerſes gleich als het er ſein kurtzers pantzer an dañ ſich geʒimet vnd ſchaffet mit Artabano.mit ime pantzer ]zewechſeln. als ſich aber Artabanus entploͤſſet wardt er mit ſiben ſunen auß Ar⸗ ftaxerſis beuelhe erſtochen. vñ alſo hat Artarerſes ſeins vaters erſlagũg. auch ſeins bbꝛuders tod. vnd darʒu ſichſelbs an Artabano gerochen. ktaxerſes der ſibend koͤnig der Perſier hat. xl.iar geregirt. Diſer was ob allen AAl miſchen der ſchoͤnſt.aber er het ſo lang arm das er damit an die knye raichet vnnd darumb der langhand hieß. Er ſetzet erſtlich den Perſiern tribut auff. dann er het gar große coſtung golds vnd ſilbers auff die gepew gelegt.do hin er die tri but vnnd was er von zinſen einbꝛacht zu gewartung gemeiner ſachen niderlegen E& nach dem er ein ſtifter vnd enthalter des frids was. daꝛumb het ine ye ¶derman lieb. Eſdras der bꝛieſter vnnd hoherleůchtet gottes pꝛophet machet ſein Rreich berůmbt. ſo iſt Neemias ſein vnd des Darij ſchẽck geweſeu. Ouch enleh abderides der philoophus reichßnet zu diſer zeit. Diſer hat erſt/ lich ettlich Caldeyſch ſchwartzkůnſteꝛ. vnd noch ein kind weſende die heilige ſehꝛifft vñ aſtrologey gar wol gelernet. vnd darnach zu lernung der geometrey gein Perſidem vnd zum meer gewandert. vnnd ſich nachfolgend zuferfarung goͤttlicher ding gein Caldeam vnd Athenas gefuͤget. daſelb ſt erkennet er ſocratem. vnnd kam zu letſt gar hohgelert wider anhaymß. vnnd gab ſein vaterliche erb gůter vnnd vil reichtůmer dem gemeinen nutz. vnd ſpꝛach.er wolt ſich lieber in armůt der freyheit ð lernũg frewen. deñ mit knechtlicher ſoꝛg der reichthůmer bekuͤmert werdẽ. er ʒohe ſich in ein gartlein allain bey der ſtatt mawr ʒebetrachten die naturen der ding. vnd auff das er( als Cullius ſagt) deſtfruchtperer gedancken haben moͤcht. oder dz glůck lich weſen ð boͤſẽ burgeꝛ nit ſehẽ ſolt 6 925 er ime ſebs die awgẽ auß. Er lebet..ir. iare. vnd ſpꝛach.es wer bequemlicher genawigkeit in aignen dañ vberfluͤſſigkeit in frembden gůtern zehaben. dañ genawigkeit wer ein artzney der nottuͤftigkeit. R eraclitus der philozophus wardt zu diſer zeit wirdig gehalten. Deſs baͤcher RN warũ alſo tunckel das ſie von dẽ philozophis kawm verſtandẽ warden.diſer Ie wardt beym end ſeins lebens gemanet ettwas mercklichs zeſagen. aber er antwurt nnichtz ſunder treet einen finger vmb. bedeůtende das alle vndeꝛe ding in ſtettiger be wehnus werñ. vnd er ſpꝛach(als Macrobius ſetzt) die ſele wer ein fuͤncklein ſternlichs weſens. Monarchey d Perſter konig .R —— 8 ——§ 7 0 — 8 tem 0 f0 der gh⸗ humet n ‚0 I5 lebdtz Abügppuche ſ98 berdoch ef chfhge udeuunb guffe ußkraft dgz hf letſt wardtaßhh ſegt vnd gegechch, uffen fſchekſcheh enevaweſeefih f regſtet ſbiphſt ht Wgs. vßd zwoß fſ böſts dengeröhy alſlagen hec gberhy/ eSneſfale oit ocohe zeleß woͤlt vß lelſes glach aſs heter bgho fntt mme panger ſiben ſünen guß J⸗ gsgäg auch ſehs l. Diſer was obals ſſt an dekthe kucht ſerntubntanff dl Flegt do hnnerden ſochen ndellgh 85. dalumb hetihll. piophet mache f i„ 0 b dek⸗Diſtt Weſudedehel der Werlt Blat LXXI emiſtocles Lhemiſtocles ein Atheniſcher philozophus wz nit allein in kunſt der ſchrift ſunð R auch in ritterlichen taten vnd ſchiff krigen diſer ʒeit hoh geachtet. auß deſs rate „ ö die Athenier in eim ſtreit auff dem meer den Terſem ernider legten diew eil er noch ein EN kind was do betrachtet er alweg auß clůgheit ſeiner natur treffenliche ding. dañ ſo er yezuzeittẽ nach der lernũg ein eꝛgetzlichkeit ſůchet ſo flyße er ſich nit der ſpil oð ſunſt vn artiger dig zegebrauchẽ ſund ſchoͤn rede zebegreiffẽ. Er wz ð erẽ alſo begnig dz er ſich verfienge die herrſchung der ſtat an ſich zebꝛingen. Do er von eim gefragt wardt. ob er ſein bochter eim geʒierten armen oder bewaꝛten reichen gebẽ ſolt. ſpꝛach er. ich wolt lieber einen man der gelts bedoꝛfft deñ gelt das eins mans bedarff. A riſtides der Atheniſch philozophus ein garfůrtreffenlicher man hat ʒu diſer zeit Nebie nen ſolcher tugent vñ gerechtigkeit in ſachẽ dẽ gemeynen nutz anntref fende das er den namen eins gerechten eꝛoberte. Diſen hat Plato alſo hoh gepꝛißen dz er voꝛ andern berůmbten mannen die ʒu Athenis leuchteten ine allain lobwirdig ach⸗ tet. Sie ſagen das er alſo arm geſtoꝛben wer das er von ſeiner zerung ʒũ grab nit het můgen beſtattet werden. naxagoꝛas der philoʒophus iſt auch zu diſer zeit in der ſtatt Clazomeno achtper — — 1I K geweſen. vnd ʒu der lernung alſo begirig das er alle ſein vaterliche erbgůtter ſei U V3 nen freůnden verlaſſende in verre land der lernung nach zohe. vnd do er nach vil zeit 8 ν widerhaym komende ſeine vaterliche gutter wůeſt in egarten ligen ſahe ſpꝛach er. ich wer nicht weñ diſe gůtter nit vergangen werñ. Einen der ine fraget ob er vmb naxa ſein vaterland icht ſoꝛg het. anwurtet er. Ich trag nit kleine ſund er große ſoꝛg des va⸗ ſ terlands halben vnd recket mit diſen woꝛten ein finger gein himel auff. Item gefraget warzu er beſchaffen wer antwurt er zu beſchawen die ſüßmond vnd den himel. Itez zu einem der ime ſeins ſuns todt verkuͤndet ſpꝛach er. du verkůnd ſt miꝛ nichtz newes. dañ ich hab gewiſt dʒ er auß mir gepoꝛn toͤdtlich wer. do er. lxxij. iar gelebt het wardt er von den Athemerñ in fancknus gelegt vnd mit vergifftem getranck ertoͤdt. daruůͤmb das er die ſunnen die ſie fuͤr einen got ereten einen gefewꝛten ſtayn hieß. A ubeinden auch ein Atheniſcher philozophus ſchwebet zů diſer zeit im lob. der „ was in dem geſang alſo pꝛeißlich das er mit ſeinem ſůſſen geſang einen zoꝛnigen vnnd grimmigen iungen der einen deſſelben Empedoclis gaſt võ verclagung wegen durch denſelben gaſt an des iungen vater beſchehen verfoͤlgen wolt von ſeinem grim migen zoꝛñ lindet vnd gůtiget. Er ſprach es werñ drey ding in gantʒer manichformig keit der natur. nemlich verſmehũg beweglicher zufluͤßigkeit. begirde kůnftiger ſeligkeit vnd erleuͤchtung des gemůts.˖ſo wer nichtz erſamers dañ das erſt. nichtʒz wůrcklichers dañ das ander. vnd zů kůrtzlicher erlangung der beder nichtz fůrderlichers dañ dʒ dꝛit vnd er ließe ſich verpꝛennen auff die maynung das die ſelen vntoͤdtlieh werñ. Scee leßbia auß Mitilena der ſtatt Piteiß ein andere poetin hat ʒu diſen ʒeiten in hohacht perkeit gelebt. vnd auß erbern vnd edeln eltern vꝛſpꝛung vñ iſt alſo eins adenlichẽ gemůdts geweſt das ſie in irer plůenden iugent ſchoͤner geſtalt auß inpꝛůͤnſtigkeit vnd begirde der lernung ſich durch die ſcherpffe des bergs Pernaſi võ ſeiner hoͤhe getůrſtigclich hinab vn⸗ der die tichterin laßende vermiſchet vnd vil irs loͤblichen getichts hinder ir verlaſſen hat.dar⸗ umb ir zu eren ain erine ſawl auffgericht wardt. 33 euſis der groß maler was zů diſer ʒeit(als Euſebius ſchꝛeibt) in großem rům vnd erlan get ſo 0 das er ſtifftet ſeine werck zebegaben vnd ſpꝛach ſie moͤchten mit gepuͤrlichẽ werde nit vergleicht werdẽ. Diſer euſis malet(als Plimus ſagt) ein kind tragẽde. weynperr zu den die foͤge flaßtdesen er zoꝛnig vnd ſpꝛach. Ich hab die weinper beßer otes vñ Parꝛaſius die maler gemalet deñ das kind dañ het ich es volbꝛacht ſo hetten es die foͤgel ge foͤꝛchtet. Diſer ſol auch(als Quintilianus ſetzt) ein erfinð desſ ſchattẽ gewe⸗ ſen ſein ¶ So was auch ʒu diſer zeit ein hohberůmbter maler Partaſius genant der kome mit dem obgenanten Zeuſide zu kampff. dann als derſelb Seuſis herfůrbꝛacht die weinpeer die mit ſolcher ziere gemalet warnn das die foͤgel darzu flugen. do brachte der benant Parraſiljs ein leylach mit foͤ⸗ geln gemalet. vnnd die warheit alſo bedeutende das Zeuſis erkantnus der Nfoͤgel begeret. vnd yderman woͤnet die foͤgel wernn gemalet. aber do man das leylach von dannen rucket. vnd das gemalte erſchine vnnd die irrung verſtanden wardt do ſchlůg der Zeuſis den Parraſium mit flacher hand als het er die foͤgel betrogenn — + N — AII% Al E 2— Das funft alter 1 5 llier gepirg gelegen iſt von einem Troyaner Noloſus Ken ange⸗ 2. fat l i 110 500417 do machten ſie ine ein wonũg daſelbſt vñ ſie ʒiertẽ mit eim gꝛoß neehews capittel haws v nd anderñ gepewen der noch ettliche voꝛawgen ſind Diſe ſtatt iſt der Narb 0⸗ nenſier ſtatt die von den geſellen Enee erpawt wardt. gar nahend gelegen vnd auch nit weit in aquitania voõ dẽ ondiatlſehen volck in der Paulus der iunger ſancti Pauli mit wund erʒaichẽ im frid raſtet. Sie iſt die hawbtſtatt vñ durch babſt Johãnẽ dẽ. rrij.mit ertzbiſchoflicher wirdigkeit erſtlich begabet vnnd die auß irũ caſtellen in 95 ſtatt auffgerichtet vñ demſelben ertzbiſchofſthumb vnd erwoꝛffen. Diſe ſtatt iſt dem konig von franckreich vn tanig. vnd dariñ auch ein hohe ſchul auffgerichtet. Daſelbſt werden die leichnam ſancti Saturnini vnd ettlicher appoſtel heilthum in großer ere gehalten. derſelb iſt der erſt biſchoff alda geweſt. der von den haiden begriften öhe des capittel haws durch alle ſtaffeln abgeſtůrtzet im ſem hawbt zerknůſchet. ſein hirn außge faagen at ſeinleichnem zerriſſen wardt. vnd er alſo daſelbſt ſein heilige ſele criſto dem herrñ au ei 6 dꝛitannieꝛ g t woꝛden. die er nach at des lands Gallie iſt von Bꝛuto dem konig der Bꝛitannieꝛ gepawt woꝛd 0 Unno Rinen aclen der daſelbſt von Ewalfredo dem hertzogen der Aquitanier im̃ ſtreit erſlagẽ 85 TVuronem genennt hat. Diſs iſt nw gar ein gewerbige ſtatt. Sie hat den fluſs Ligeri der die Anef von den Hedniern teylet vnd vom̃ meer vberſich ein ſchiffung vnd derhalbẽ nit ein kleine muige en 15 auch 651 ertzbiſchoflicher ſtůl der dañ ailff andere biſchoff vnder ime hat. die ʒum merern tail in Celtica ſin 85 53886 ſie auß mererm teil in dem hertzogthumb des herdißhalb Keeiher Bꝛitanien den namen beh elt 5 igt ſie d 5 2 dem koͤnigreich der Frantzoſen. vnnd ſo aber diſe ſtatt faſt reich vnd habehaftig iſt ſo ſind 155 ſt edele gepew. Diſe ſtatt hat vil treffenlicher in aller tugent vnnd heiligkeit beruͤmbter mann gehabt. 105 0ff geweſt der allerheilligſt biſchoff Martinus ein auffer wecker dreyer todten. der anð Perpetuus auch ein biſch wunderperlicher heiligkeit. Toloſa Vund demach uund mütteraßd chen lſagend mn vldgeanfa un vnd zyden zel Humpſonso des n anngemiſtſchucten d ſaflhs volck vnd te ſaleeſt wußderpe Wählkrgcheeneng, mhzrunlbgefikt! Rabert ſand ögßis nochanbſe fütachigweſchelgn ſvon den kond et gezymet hetde ſchenſtzt dem erd oſtt vñ Plgeen amhger wö öhe Vubſt Alc 3 waneſ negußed * e Dehawbtf ſi ͤſtdleſ 5 0n ſcch vſd enn pßg chlcher hdet begrffeh cht.ſenhrn 10 ffodcnhamuf wodeg detk iſtt ſ Vüurgu voydm Daſcbſen 6 ſtnd vnd wüng elt ſo Igrſe dochh aelbſt auchneh chabt. Derehnſf 8 gůch ein bſſchf. der werlt Blat LXXII ——-— N V — MNa pland die machtig ſtatt bey den Inſubꝛiern deſs gantzen. herdißhalb dem gepirg gelegen Gallie ein hawbt ynnd můtter anderer ſtett. hatt irñ vꝛſpꝛung von den Gailierñ die vnder Bꝛenno irem heerfůrer in welſche land ʒohen. Wil ſagen diſe ſtatt ſey bey herrſchung konig Aſſueri von den Senonẽſiſchẽ Galliern nit gepawet ſund gemeret vnd geauffet woꝛden. Ettlich ſpꝛechen aber ſie ſey erſtlich zu der ʒeit Joſue des richters der hebreyſchen ge⸗ ßhawen vnd zu den zeitten der Troyaner gaꝛ ſcheinperlich geweſen. dañ als Sicambꝛi das volck teutſcher lannd zur zeit Sampſonis des richters die gegent teutſcher lannd erobert hetten vnd ſich fuͤroan wider Mayland mit feyntli chem gemut ſchickten.do kome inen Julius der Inſubꝛier koͤnig entgegrn. vnd ſie machten frid vnd půntnus das ſie ein einigs volck vnd reich werden ſolten. bis auff hertzog Bꝛennium iſt es nit ein groſſe ſtaꝛt geweſen. ſunderdurch ine allererſt wunderperlicher weiß gemeret woꝛd ſ. iſt ein gewerbſtatt des gantzen Lombardiſchen lãds. vñ hat in aller gůte einengantz fruchtpern erdyoden Hercules maximianus hat diſe ſtatt mit ʒynnen geʒieret die andern awr darumb gefůrt vnd die ſtatt erweittert vnd nach ime hperculeam genennet. vnd in ð ere Herculis einẽ tempel A550 5 0 yetzo ſand Laurentzen geweihet iſt. Nach ſo lãger gluͤckſaligkeit hat ſie ire erſte beſwerde dieweil ſand Anbꝛoſius noch ein biſchoff was auß verfolgũg der Arrianiſchen ketzer erlidden. Vnlang darnach zohe Attila der wůttrich in welſche land vnd zerrůdet Mayland.nach irer wideraufrichtung iſt diſe ſtatt in kleiner růe geſtanden. under von den Lombardiſchen mit großen beſchwerden bekuͤmert woꝛden.als aber der groß Rarolus die Lom⸗ ardier gezamet het do ſtund Mayland durch.ijc. lx.iar in pluẽdem weſen. bis keiſer Friderich mit dem rottenpart dieſelben ſtat dem erdpoden gleich ſchlayffet. Darnach haben die Maylander ir ſtatt vnnd gegent durch hilffe der Parmenſer vn Placentiner mit ſolcher inprinſtigkei des gemůͤts voidererpawen das die ſtatt innerhalb dreyẽ iarñ reicher. machtiger vnd gewerwiger woꝛden deñ ſie voꝛmals geweſen wer vnd zu wund erperlicher zunemung ge⸗ langt het. Babſt Alexander der fůnfft ſchꝛeibt das Mayland alſo eins naturlichen gůten gelegers ſey das alda weð entzůdung der hytz noch ſcherpffe der keltt vbertreffe vnd darůmb ſo ſey daſelbſt ga einwolgemaſſigts ende vnnd faft guter luft vnd friſchs geſůndlich waſſer vnd. xvij. gar ſchoͤne ſee. vnd. lr. waſſ⸗ erflůſs die erden begießende wer den in derſelben gegent gefunden. In was plůedem weſen aber diſe ſtatt ettwen geſtanden ſey vnnd noch ſtee das zeigen an die große der tempel. die weitte der koͤniglichen hewſer. der adel deꝛ hohberůmbten gepew.auch die mech tigen herrñ der hertzo giſchen mayeſtat vndeꝛwoꝛffen vnd die verſamlung der geiſtlichen. auch die ſchar der geray ſigen vnd der gelerten. vnd auch die arbeit vnd kaufmanſchaft der vnd mancherlay kleyder. der ob⸗ genant babſt ſpꝛcht auch Barnabas ſand Paulſzen mitiunger ſeß daſelbſt der erſt biſchoff geweſen vnnd vnlang nach ime ſand Ambꝛoſius komen. der alda ſand Auguſtin ʒum glawben bekert hab. Am ungſten haben die hertzo gzen ein gar hohe burg daſelbſt vnd ein faſt loͤblich ſpital in vnßer lieben frawen kirchen gepawen vnnd mit vñ an deen dingen geziert. 8 Das funft alter Monarchey ð Perſier konig W5 erſes der ander des namens d. vij. konig ð Perſier hat ¶ Meſus ſyrachs ſun rerſes ſyttlicher gar ſchön hand elt. vnd er hat daſſelb bůch Eccle 7 ſaſcg das iſt geiſtlich genent darũb das es alles võ geiſtli cht vnder die verſamlung der gel erten ʒu verhoꝛung vnd A ſſuerus von den hebꝛeyſchen alſo genãt.Artaxerſes ð 76 Perſier. xl. iar des obgenanten Darij ſun vnd der mechtigſt reichs machet er ein große wirtſchaft vñ ſpeyſet ſein vnðto ſamer ernſthaftiger man das er ime mit ſeinen taten ein ewi⸗ ⸗ Iken gehabt. Doch iſt er der goͤtlichen rachſale nit empflohẽ ſeim geſtoꝛben vater im biſchoffthumb nach vnnd ſaße. l⸗ 0 armenides ein h philozophus fliehende die Caucaſi. Erfande zu erſt die loycam vnd was ein maiſter On des benanten Arſani ſun der letſt koͤnig d per ¶ſyerrſchung vnd regiret ſechs iar. vnd dieweil er der mech/ nůr ʒwen monat vnd nach ime Sochdianus.ix. koͤ⸗ 4 nig ſiben monat geregirt vonn den wir kůrtzhalben der zeit 1 der zeit nichtz gedechtnus wirdigs haben. eſus Spyrachs ſun ein hebꝛeyſcheꝛ hat das bůch Eccle⸗ .ſtaſties gemacht dariñ er võ aller tuget geiſtlicher vñ cher zucht vnd tugentlichem vandel leret vnnd ſaget. errodotus ein kriechiſcher geſchihtbeſchreiber fůr alle kriechyſch ʒeerheben hat zu diſen zeiten die bůcher der E gſchiht beſchꝛiben vnd nach verleſung derſelbẽ zu Athenis in gemayner verſamlung große ere erlangt. von dem Quin tilianus vnnd Liuius zeuͤgnus geben. arius. nothus ʒugenambt der. x. koͤnig der Perſier hat 0 xrix.tar geregirt vnd nach ſeiner angenomẽ, herrſchũg wider die Athenier faſt ſchwere krieg bewegt. vnnd in die flucht bꝛacht. alſo das ſie ſich darnach nit mer getoꝛſten wi⸗ ð die Perſier ʒu weer ſtellen. im zehẽdẽ iar ſeins reichs wiche egipten von ime ab. Sctor ſun athenienſis poeta wardt von groͤßeſ wegen ¶/ ſerneer ſinnreichigkeit von Cicerone ein gotlicher poet genant. Diſer ſchicket in den letſten tagen ſeins lebẽs ſein ge⸗/ do er vername das er obgeſyget het ſtarb er voꝛ freůden. anð Memnon ʒugenamet geheißen wʒ der ri. konig ð vber alle die voꝛ ime geweſen warñ. dañ er herrſchet võ in dia bis gein Ethiopia vber.c. xxvij. lande. im drittẽ arꝛ ſeins nen herrlich in eim wund erwirdgen tabernackel. vnd ſetzet die konigin Vaſci die ſich zekomen widerte ab vnd gab die ere der Heſter vnd het ſie an irer ſtat fur die konigin. ˖ chus oder Artaxerſes der drit ein ſun Aſſueri auß he/ ſter wʒ der.xij. koͤnig d Perſier. xvi. iar vñ ein ſo grauf ge gedechtnus bey den Perſiern ſchoͤpffet. Diſer hat Necta⸗/ nabum den konig egypti der in ethiopiam vertriben wardt wider in ſein reich berüffet vnd auß ſoꝛgẽ der verpuͤntnus der ſeinen. weder ſeiner geſyppten nechfiete verſchonet. noch auch erſchlagung vnd ertoͤdtung derſelben. weð auff das plůt noch auff das geſlecht noch alter einich auffmer⸗ ſunder auch von den ſeinen ertoͤdt. Ainhe Ochi des konigs ſun. der.riij.der Perſier köͤ⸗ LT ng hat vier iar geregiert vñ vil ſůn gepoꝛn. aber võ ime hat man nichts gedechtnus wiꝛdigs. Doch Jadus der ſechſt biſchoff der iuden volget in diſem iar Johanni iar gar ein gůter man vnd liebhaber des frids. ẽ ſaße in eim felßẽ des ber gs geſelſchafft der menſc Zenoms. ſier empfieng im erſten iar des reichs Alexandri die tigſt was. auff das dañ der ere ſeiner 8 maieſtat: rr nichtz gepꝛeſte ſo vbet er mit dem großen Alexandao einen krieg in mãcherlay glůck vñ ward ʒu letſt von ime vberwunden vnd von ſeinen verwanten ertoͤdtet vnd hat alſo ſein leben mitſambt dem konig reich der Perſier geendet. 0 Jeliſſus der philozophus auß Samo der innſeln gepoꝛn was ein iunger des Par Imenidis.deſs Ariſtotiles offt gedenckt. der hat groů lere ſeiner tugent gemacht. Ne.. N. der Werlt Blat LXXIII Hippocrates ippocrates ein ſun Eraclidis ein iunger Pitagoꝛe.ein fuͤrſt aller artzt. in der innſeln P Chos K090 zu diſer zeit gar hohb f1 gehalten woꝛden. Diſer hat die 5 ney. die. vc. iar nach dem tod Eſculapij verboꝛgen lage. widerumb zum liecht gepꝛacht vñ alle wolluſtperkeitẽ ſere verſchmehet. vñ(als Iheronimus ſchꝛeibt) ſeine iũger mit ay de verpflichtet das ſie die ſweygung halten vnd beſchaydenheit in beklaydungen vnnd ſytten erzaigen ſolt. vnd er was(als ſie ſagen) kleins leibs. ſchoͤner geſtat. großs hawbts langkſamer bewegnus. vil gedancken langkſamer rede vnd weniger ſpeys. Er lebet. xev A 3. Deſe lere was die. Welcher frey wil ſein ð begere nit das er nit habẽ mag. Welcher das wil haben das er begert begere nit das er nit haben mag. Welcher hie fridlich wil le ben der ſol gleich werden dem der ʒur wirtſchaft geladen wirdt. der alles deſs das man V ime fůrlegt danckper iſt vnd vber keinen ge ꝛuch murmelt. eno der Actienſiſch philozophus auß 8 kriechyſchen ſtatt was(als Appol⸗ lonius tyrius ſaget) eins magern leibs. gerader perſon. vñ einer ſchwartzen 235 Er het zerplaßne ſchwache vnd krancke pain. darůmb vermide er vñ nachtmal. er noße gerñ friſch vnd an der ſunnen getigen feygen. Er was des Cratis ſtilpionis vnd renocra tis iunger. vnd mitſambt Chiteo dem philoʒopho ein lerer der Stoyeiſchẽ ſect. die ſagtẽ. das iſt das hoͤhſt gůt das erlich iſt. dẽ gepꝛicht nichtʒ recht zeleben. in dẽ die tugent iſt. Ze no was bey den Atheniern in ſolchem werd gehalten das der ſtatt ſchlůůſſel hinder ine ge legt warden. vnd ſie ʒierten ine mit einer guldin cron vnd erinem pild. deßgleichen tetten Nauch ſein burgere. Er het vil treffenlicher zuhoͤꝛer. vnd ſunderlicher Antigonum. dem er Gauch yezuzeiten bꝛieff ſehꝛibe. ʒu einem vilgeſi watzigẽ iungling ſpꝛach er alſo.darumb ha⸗ ben wir zway oꝛn vnd nůr einen mund das wir vll hoͤꝛn vnd wenig reden ſollen. im̃. xc. iar ſeins alters ſtarb er. alſo geſund. gantzer vnd on ſejchen. 5 ocrates der hohberůmbt Athenienſiſch phiozophus was auß Mopeto dem doꝛf rs Sophroniſco dem ſteinmetzen. vnd Phanarete der hebammen gepoꝛñ. vnnd ſſtals ettlich ſagen) erſtlich ein zuhöͤꝛer Anaragoꝛe. vñ darnach Archelay. vñ ein may ſter Fhlatonis geweſt. der zu erſt die ſyttlichen kunſt erfunden. vñ ʒu diſer ʒeit gereichßnet hat c Ar hat als Cicero ſchꝛeibt) die kunſt der weißheit auß dem himel herab geuoꝛdert. vnd in den ſtetten nidergeſetzt. vnd in die hewßer gefůrt. vnd gezwungen von gůten vnd boͤ N ſen dingen. ſytten vnd leben zefragen. darumb iſt er( als Solinus ſetzt) nit allain auß ver willigung der menſchẽ.ſunder auch auß anſag Appollims der aller weiſiſt geacht gewe ſen. Er wʒ auch ein ſchneller außpůndiger fůrtreffenlicher redner. der zů erſt. als do be⸗ zeůget Fauoꝛinus mit Eſchino ſeinem iunger das felld der redkunſt eroffent. vnd zu er⸗ FV langung der weißheit bis in ſein alter die eußerſten gegent der erden durch wandert hat vnd wiewol er der allerweiſeſt was ſo achtet er ſich doch nichtz kůndẽ.darumb ſprach er offt. das ayn waiß ich. das ich nichtz waiß. Socrates wʒ auch wũderpelicher keijſch⸗ heit. gerechtigkeit vnd anderer tugen.in ſeinem ſigill was(als man ſag) geſchꝛiben alſo. Ein freůnd des menſchen iſt ſein weißheit aber des menſchen feind iſt ſein toꝛheit. Vnd vil and ern ſeinẽ leren was das eine. Ein frembd geſcheft ſolt du alſo handeln dʒ du des deinen nit vergeſt. vnd als du woͤlleſt geſehen werden alſo ſolt du ſein. Zu leſt wardt er angeclagt das er die aychen. hund vnd rehboͤck die die Athemer als goͤtter ereten belach et. darumb ward er mit e getranck ertoͤdtet. deſs empfiengen die Athenier nach ſeinem tod einen rewẽ. darunb ſetzten ſie ime ʒu gedechtnus ein guldins pild in dem tem⸗ J pel auff. 6 I ocrates von gepurt ein kriech der hohberuͤmbt redner ein iunger Goꝛgie. vñ ein fůr treffenlicher lerer vil naturlicher maiſter. als Macrobius ſagt. So ſpꝛicht Quintilia nus er ſey in mancherlay geſlecht des redens ſcheinperlich vñ zierlich. auch mer zu vbũg wdes kampffs der lere dañ des ſtreyts geſchickt allen liebhabern des wolredens gefoͤlgig i erfindung gering.erſamer ding geflißen vnd in verſamlung vnd zuſamen bringung d 2 ſchꝛifft alſo fleiſſig geweſt dz ſein ſoꝛgfeltigkeit verwoꝛffen woꝛden w er. Er hat vnd an⸗ dern ein bůch gemacht. dariñ ſpꝛicht er. Du ſolt dich gein deinẽ eltern alſo beweyſẽ als du deine kinder ſich gein dir zeerzaigen begerſt. du ſolt eer halten die vertrawung der wort deñ der habe. vnd er lebet.lxxxxuͤij. iar. hucidides der kriechyſch tapffer geſchihtbeſchꝛeiber ließe ſich auch zu diſen ʒeitten lue Euſebius ſetzt) erkennen. Diſen Uhucididem. vnnd darnach Herodotum hat Ri Vallenſis lateiniſch reden geleret. deſs beſchꝛibne bůcher yetzo in werde ge⸗ N ten in 0 Das funft alter WPonßdern der philozophus vnd des Atheniẽſiſchẽ heers ein fůꝛſt ein geſchamig außder 1 850 wolgeſtalt. auch ſittig frum vnd yederman angename menſch. was ein iunger Socratis vnd ein widerſpꝛecher Platonis. dañ xenophon hat ſich wider die ſchꝛiften Platouis die er von gůtem ſtand eins gemeinen nutzs vnd pfleg nus einer 040 gemacht het. als derſelben erſtlich ʒway bůcher geleßen warden vñ an das licht komen dawider geſetzt vnd vi dargegen geſchubẽ. deſs ſich plato(do er das hoͤꝛet)(als ſie ſagen) bewegen het laſſen. Diſer was der erſt der die ding die Socates ſaget in gemercke genomen vnd in die gemayn gepꝛacht har. Er hatt der E 0 erſt aller philozophoꝛum die hiſtoꝛien geſchꝛiben. Er was auch ein geſtrenger fuͤrſt Rn vnud herrfuͤrer. der das heer auß den hind erſtẽ oͤꝛtern Babilonie herwider gefuͤrt vñ Archita tarentinus in ſcharpffen geferlichẽ wegẽ durch grauſame voͤlcker vnuerletzt wið anhaymß be⸗ laytet hat. Diſer lebet. lxxxix.iar. 4 A rchita tarẽtinus der Pit agoꝛiciſch philozophus wardt diſer zeit hohberumbt. 6eY ¶ vnd in allem geſlecht der tugent in großer verwunderung gehaltẽ. Diſer hat platonem den philozophum der vonn Dio niſio ertoͤdt ſolt woꝛden ſein durch einen J ſanndbꝛieff erledigt. Er hat auch vil ſehrift gemacht der eine alſo lautet. Es iſt kein fürnamer geferlicher ſeůchen dann wolluſt des leibs. deſs begirig geluſtungẽ zu fre fellicher vnnd vnmaſſiger gepꝛauchung geraitzt werden. wañ dauon entſteen ver⸗ ilatery des vaterlands. zerſtoꝛung gemeins nutzs. vnd iſt kein laſter. vñ iſt kein vbel Nan rft.darzu die girigkeit des wolluſts nit treybe. Plato lato der allernamhaftigſt philozophus iſt zu diſer ʒeit( als Euſebius ſchꝛeibt) Pe, ob allen philozophen der berůmbtſt vñ erleůchteſt geweſen. auß Ariſtone ſei nem vater. vnd Perictonig. oder petona ſeiner muter gepoꝛn zu Athenis an gleichem tag. daran zu Delon der Appollo(als Appollodoꝛus ſetzt) gepoꝛn wardt:die muter. was des geſlechts Solonis her vnd der vater Codri des ſuns Melanthi. Plato het ʒwen bꝛuder Adimantem vnd Glauconem vnd ein ſchweſter Petonaz auß d Speů ſippus der philozophus vꝛſprung hat. Diſer Plato hat zu erſt malen gelernet. auch getichte vnd beſchꝛeybung geuͤbter vbeltat gemacht. vnd er wardt von herrlicher fürtreffenlicher ſcheinperkeit wegen ſeins leibs Plato genannt. wie wol er dauoꝛ nach ſeins vateriichen anherrñ namen Areſtocles hieß. Er hat gelernet von Socra⸗ te vnd von Euclide. darnach von Theodoꝛo. Nachfolgend ʒohe er in Egypten. do hoͤꝛet er die pꝛopheten vnd bꝛieſter. daſelbſthin het er mit ime Euripidem zu eim weg geferten. do er herwider gein Athenas kome wonet er in Achademia vñ ſchiffet drey mal in Siliciam. vnd als er daſelbſt der geferlichkeit des todts empflohen was da wardt er verkauft. Eins mals wardt er Helrß: warinn ymant die weißheit erlangẽ moͤcht. ſaget er: in nit harrung der ding die nit begegnen můgen. auch vergãgner dig nit widerʒzegedencken. vñ plato ſtarb in der wirtſchaft ſitzẽde im. Ixxri.iar ſeins alters. A nthiſtenes der Atheniſch philoſophus hat im anfang den redner Gorgiam ge hoͤꝛet vñ ſich darnach ſocrati zugeſellet. vñ wiewol er in Pyꝛeo wonet ſo gieng er doch teglich. xl. achteil einer meyl dẽ Socratẽ zehoͤrẽ. võ dẽ leret er gedult vñ ſenft můtigkeit. Er fieng die cyniſchẽ ſect erſtlich an vñ wʒ ein fůrſt dariñ. er ſtraffet dẽ mit hohfaꝛt ſo er yezuzeitẽ ime platonem hoͤꝛet vbel redẽ ſo ſpꝛach er. es iſt koͤniglich vbel zehoͤꝛen ſo du wol gethan haſt. Er hat vil bůcher vonn man⸗ cherlay geſchriben. Os ime ſchꝛeibt Jheronimus wider Jouinianum. do er Socratẽ gehoͤꝛt het do het er ʒu ſeinen iungern geſpꝛochen. Geet hin vnd ſuchet euch einẽ mai⸗ ſter dann ich hab mir einen gefůnden.es iſt ein vnwißenheit vil lernen. vnnd was ir wißt das iſt nit wißen. Sboß pus der Atheniſch philozophus Eurimed ontis ſun vnnd des Platonis auß ſtcher ſweſter enicklein iſt acht iar der ſchul Platonis maiſter geweſen. Er zůrnet leichtlich vnd raichet der wolluſtperkeit die hand. darumb ſtraffet ine Dioge⸗ nes der philozophus hart,. als er.he dem fn des paraliſis beruͤrt waꝛdt Ñ do bate er renocratem das er ime in der lere nachfolgen ſolt. Plutarcus ſchreibt das ervõ aufuͤllenden lewſen vergangen ſey. Thimotheus ſetzt er wer eins mageꝛn leibs 1 38 5 ließ villſchꝛifften. Fauoꝛmus ſagt Ariſtotiles hab deſſelbẽ Speuſippi bächer vmb drey pfund gekauft. Symonides hat hiſtoꝛien an ine geſchꝛiben. er hat MW2⁵ʃv.ꝛnnch erſtlich erfunden wie man auß důnnen hoͤltzern fahige gefaß machen ſolt. 638 II.. ndekouhnde f chen upapinat ſunndern dſſeſtttz chetlchet geſtal ynd dornñ an hů cpgeab mtgt onſchuvl ſfdectk wach rüccllächtm ſchſenpoeken ——§. 2 2 10 5 0 def werlt Blat LXXIIII ſnfhſte ngenm ia die ſtatt Gallie herdißhalb des gepirgs gelegen iſt als Plinius ſagt von den voͤlckern Leug is vnnd Ma⸗ b Deles die Henshlb 85 909395 01 8603 9910 als Paulus longobardus ſetzt ſo hat ſieir grũt⸗ lahen ſubz 0 feſt vñ anfeng zu den zeitten A ff5 des konigs Perſarum von den Senonenſiſchen Galliern gehabt doch lang da galchen vſd R hoꝛ haben die Inſubꝛiſchẽ Gallier das oꝛt doꝛffs weiſe bewonet. Diſe ſtatt ligt am geſtadt Tieim des fluſs auß Ver bedeß deh j bano dem ſee fluͤeßende. darůber ein gar ſchone ſteynnine ken Penui dechees vnd die ſtatt von demſelben fluſs Ti⸗ aſt d phinch cinum genannt iſt do der berůmbt Sapio ſeinen ſyg gegen Banibalem het. Diſe an gelegenheit vnnd geſundheit ch h06 des lufts allerwunſamſte ſtatt haben die Oſtrogotiſchen vnnd darnach die Lombardiſchen konig gerñ bewonet. 0 6. Ethnt de deßhab ſind bey ir vil berůmbter geſchihte vnd tate geůbt woꝛden. vnd darůmb hat ſie mit Mayland in große an⸗ 00 Ae füͤ ehung alter vnad wirdigkeit lang gerungen.aber yetzo fůrtrift Mayland verr. doch ſind ſie bede nw vnnd ettwẽ udergf tyf bonamdt vnd erleůcht geweſen. D iſe ſtatt hat Atila der hunyer 1605 verwůeſtet. vnd als ſie vnlang darnach wið 15 nß be u krefften kome do hat Odoacer der konig Eruloꝛum einen genant Gꝛeſtem dariñ belegert. mit gewalt gefangẽ vñ erſlagen. vnd auch diſe ſtatt grauſamlich ʒerſtoͤꝛet vnd verwůeſtet. alſo das deßmals alda ſo große niderlag der roͤ toſſe Waſchbaſtht miſchen burger beſchahe das dergleichen nie anderßwo nach abnemung des romiſchẽ reichs beſchehẽ iſt. Dieweil ng gchüß dfe 0 aber Rudolff hertzog zů burgundi das reich welſcher land bekumert do haben bey zeitten Babſt Stephans des ſi oepſeſ urch dfe benden die hungern vnder Salado dem heerfůrer welſche land vberzogen vnd diſe ſtatt belegert gefangen vnnd glJ0 laltr Eff 0 mit fewꝛ vnd ſchwert verwůeſtet darʒwiſchen foꝛderten babſt Agapitus vnd der welſch adel vnd volck Ottoneʒ Ug gagſ te den erſten auß teutſchen landen in welſche land. alſo fiengen welſche land an ſich irer beſchwerde die ſie lang ʒeit er fldauon htſeaſbt/ lidden hetten: wider zuerholen. vnd Pertharit deꝛ Lompardiſch konig hat ſant Agethen cloſter vñ Theadolinda 916 ſter vñiſt kayl konigin vnßer lieben frawen kirchen daſelbſt gepawen. So hat Luilpꝛandus der Lompardiſch konig ſand Augu ſtins gepayn auß Sardinia gein Papiam bꝛingen laſſen. vnd iſt ein faſt ſchoͤns grab auß gar weyßem marmoꝛſtein 5 Euſchi n wunderperlicher ſchnel igkeit beraitet. Derſelb konig hat auch ſand Peters cloſter die guld ein zell genant. vnd an In 90 5890 die koͤnig offt hoff gehalten haben ſand Anaſtaſien des marterers cloſter gepawt. So haben Gondi⸗ Wen g 10 berta die konigin die kirchen ſand Johanſen des tauffers. vñ biſchoff Peter des konigs 3997 65 158 00 56 7 n kirchen zu papia aufgerichtet. Nachfolgend hat Johãnes galeacius WNaria vicecomes der erſt mepxlediſch 5 9 1 901fl diſe ſtat ʒeʒierñ vil vleiß angekert vnd nach vil daſelbſt auffgerichten gepewen ein großmechtig caſtell F i he rlicher eſtalt mit einer weytten libꝛarey erpawen. vnd bey dem caſtell einen großẽ walt mit mawxu eingefan 00 110 80 955 arin ein hůbſch waid werck vnd wild fang zu gerichtet. vnd 0 105 1 1 t ſei bm laſſen.der vmbkrays des walds iſt.c. xx.elenpogẽ. Jetʒo hat p irer 0010 116. 5 W recht 15 der philoſophey vnd ertzney berumbt menne: ſie Wlewol Gl het auch vil erleucht mañ gepoꝛn. als Sirum den biſchoff daſelbſt in lere vnd 2 910 540 1 Ehen 90 ergeſpꝛechſten poeten Anthonium P. den artzt. Cattonem Saccum Silanum Nygrum andere. Ademzemwg 5 83 5 N enpflohen was og= 000 fuſh 0 0 ſgoch vergaßher d 9 fl 72 redner Gorgam ſ N e0 wanſ 0 Æ edolt vf WS 0 0f aſftolt W N uf + fürdßſlh A Aibächrpeue I ˖ dogEonm 1— 8————— uni, hennn N oſichchnr VIE bw IINNVI i n, vllanchd U 6 2* 1— l s Y Iuld 0 10 IN 11 ⸗ J J 0 fiuf t WI, 2 8 cls ſch n leh——. ruſee Spaff— ö ſab= Æ ſchmchen———.—. 2— 3 Das funft alter ermes egyptius der philoſophus von den vnſerñ genant Mercurius ettwen ein FP iunger Platonis was ʒu 155 zeit berůmbt. vnd wiewol er ein alt menſch was. ſo was er doch in allem geſlecht der lere hoh vnderwyſen·alſo das ime von ſeins vil wiſſens vnd kunſt wegẽ der namẽ Trimegiſto. das iſt dreymal groͤßer zugelegt wardt Er hat auch vil bucher zu erkantnus goͤtlicher ding dienende geſchꝛiben. vnnd vnder andern ein buch von dem volkomen woꝛt gemacht. vnd ſpꝛach(als Auguſtinus ſetzt) das die goͤtter der hayden todte menſchen geweſen werñ. et vnd daſelb ſt ʒu Madaura vil bůcher geſchꝛibẽ. dañ in ime was ſunderliche vberfluͤſſigkeit vnd gnad des wiſſens der ſchꝛifft vnd aͤuch des außſpꝛechens beyein⸗ Nander verſamelt. vnder anderer ſeiner lere was dz eine. Nichts iſt got gleicher dañ ein man in gemůet volkomenlich gůt. lotinus der philozophus auch ein iunger Platonis vnnd ein mayſter Porphirij S iſt auch zu diſer zeit in rům geſtanden vnnd zu allen zierlichkeitten der tugent ge⸗ ſchickt. auch mit fleiß vnd lere aller goͤtlichen oꝛdnũg beſterckt. gerecht. ſtarck. maſſig vnd klůg geweſen. der do glawbet das er die gewaltſamkeit des glůcks mit klůgheit ð das er von der vnrůe alles menſchlichen wandels abgeſuůndert ſich von dem neid des glůcks moͤcht erledigen. diſer man ließ ſich kein begirde fahen. vnd darumb hat er gar Sein ſchoͤns buch von den tugenten gemacht. vnd er ſpꝛach das die vernuͤftig ſele(die in ⁊den himliſchen ſtuͤlẽ(als er nit zweifelt) wonung het) nicht het vber dienatur dann al lein gott. wañ als die ſuñ den monde beleuchtet alſo erleůchtet got die ſele. 4 iogenes iſt( als Diocles ſchreibt) ein großer philozophus geweſen. ð verließe ſein 0 vaterland zohe gein Athenas daſelbſt fande er Antiſtenẽ. Er empfrembdet ſich von allen wollůſtperkeiten. Er was der erſte der von kelte wegen einen zwifachẽ mã⸗ tel het vnd ein taſchen dariñ er ſpeiß truge. Er ſchꝛib vnd befalhe einem das er ime ein zellmachen ſolt. die weil aber ihener langkſam da mit vmbgieng do het er ein kůffen fůr ein haws. Zur ʒeit der kelte keret er den mund der kůffen gein mittemtag. vnd im̃ ſumer gein mitternacht.im̃ ſumer weltzet er ſich in dem haißen ſannd. vnd im̃ winter vmbfien gge er ſeuln mit ſchne bedeckt. Diſer Diogenes ſahe einßmals ein kind auß holer hannd S5 trincken do warffe er ſein ſchnoͤds gefaß hin vnd ſpꝛach. Ein kind hat mich in ſchnoͤdig W vberwunden. Er ſpꝛach alle ding werñ der goͤtter. vnd die weiſen werñ der goͤtter UUe jreaͤndt. Er ſaße eins mals an der ſunnẽ do ſpꝛach Alexander zu ime. begere wz du woͤl leſt. antwurtet er. mache mir keinen ſchatten. vñ man ſagt das Alexander geſpꝛochen hab. Er woͤlt das er Diogenes wer wo er Alexander nit wer. Diſs was vnder an⸗ xſd erm ſein lere. Weñ dir ymant mit lieb einen rat gibt ſo bis ime mit lieb gehoꝛſam. dar⸗ nach ſtarb er zu den zeitten Ptolomei philadelphi. 0 hilippus perdice des koͤnigs ſun vnd der.xxiij. koͤnig d Macedonier regiret. xrvij. iar. vnd was ein kriegs man. der mit ſeiner kraft die reich Armenie Bithimie Tra⸗ cie vnd Theſſalie miteinander eroberet. Er was ein man freuntlichs zuſpꝛechẽs. begerẽ de mer geliebt deñ gefoꝛcht zewerden. aber auch tapfferer ſitten des weins zeuil begirig vnd doch nach verdewung der trunckenheit in ſeinen hendeln maſſig. Auff ein zeit wz rr piadem das faſt ſchoͤn weib Philippi erſehen het do vergweltigt er ſie durch betrige⸗ rey der ſchwartzen kunſt(darinn er dann hoh erfarñũ was) dann an der nacht darinn Olimpias empfienge trawmet ir wie ſie ſich mit einer großen ſchlangen vmb weltzet. 8 Inw empfienge Olimpias auß ime vnd gepare nach widerkunft Philppi den ſun Alexã drum. vnd wiewol Oimpias irem man Philippo bekennet das ſie denſelben Alexan⸗ UU drum nit auß ime ſunder auß einer großen ſlangen empfangen het. yedoch zohe der koͤ⸗ der nig Philippus denſelben Alexandrum ais einen lieb ſten ſun auff. Als nw Alexander ge poꝛn wardt do ſchrib Philippus dem Areſtotili alſo. du ſolt wiſſen das mir ein ſun ge⸗ poꝛn iſt darumb ich den goͤttern danckſag nit allein deßhalb dz er gepoꝛn iſt ſund auch ⁊darumb das er zu den zeitten deins lebens iſt gepoꝛñ woꝛden. ich hoff das er auß deineꝛ WO anlere wirdig werd.den name darnach Areſtotiles in ſein zucht vnd er hat funff iar vn⸗ Nder demſelben philoſopho gewachßen vnd darnach ein wilds pferdt gezame gemacht vnd vnerſchꝛoͤckenlich geritten. vnd do ine Philippus ſahe ſpꝛach er dz er auß autwurt —4 N niglichen wagen. auch pferde vnd ein ſumma golds. vnd Alexand er beweget einẽ krieg wider den konig der Peloponeſer. vom dem bꝛacht er dem vater die kron des ſygs mit freůden widerheym. als er darnach die herrſchung empfieng do hieß er ſich einen konig aller erden vnd der werlt nennen. 103 7 IE 2 Ce MXV A. 5 SRn rN ee Nne Abebnd apher madaurenſis auch ein iunger Platonis hat zu diſen zeiten geleuͤch * t vernunft vberwinden moͤcht. darumb erwelet er ime ein ſtat eins gerůſamẽ ſtuͤls auff er zubeſchuͤtzung ſeins reichs verr außgezogen dol flohe Nectanabo ettwen ein koͤnig Egypti auß foꝛcht des koͤnigs Perſarum ʒu ime. vnd als aber derſelb Nectanabo Olim der goͤtter erkennet das Alexand er nach ime regirñ wůrdt. darumb gab er ime einen ko⸗ 105 htln ſit ftllem fißl ſom damch lan gefanel egf ſahſherwen pufcrgſtc ſſt ſulẽ heer vñ 9 cfterabgetretten gſtengn büjſen: huͤſedurch Aer gtumalſo wider wuchftdgebe kt; hapſchen ſtet an.r gchomſd Lrdol Iſdg en wunderpe uam nennet.dg hevßd Darus ſ ſinmnte Olnmpiae chwetlch kranck;z hhys vdetobett kegtßgtoß dſſain uunzohe do eryw hter wider ʒuneme herwdenund vß Waphrmtem inſem cheter enn prugk v et ynd 0 drusderk hunſmmſe föudfffhelb nſchtfale das ̃ 8 s ſifden f hüſg 50 5 Whmg EUölJJ döän anchf des gläctz Mükghet eaſs geröſunz 15 tſchvondemche nd dgruͤnbhehz die verfuͤfrgſthhen vber diehgtut pg got die ſele. Keweſeh,§ penlfef rünppftemböt ſch genetzenztwͤhchihß he dfhen dser ſhe eß Töoheteraftläffty für ntzg vud ſnñ ſuſer olß wuntet vmbfien d guß holer hafnld hat mich in ſchnodig ſeſeh werfidergölte ye begete wʒdb wil Nlerander geſpiochtt Diſs was vpderch lch gehozſon dy Adofter keglktt 0 meſte Bthimecl ch5 Fiſpchts bel 5 wäls zeͤlbegt waſſg Auff ih 0 ſabo eckweh,el, 0 0 auſdb WahoCl der werlt E der groß der.xriiij. konig der Mace donier hat im̃ letſten iar Arſani des konigs der Perſier zeregirn angefangen. vñ.rij. iar vñ. vi. monat geregirt. vnd was.xx.tar alt do er anfieng zeregirn: Als nw Philippus det konig geſtorben was do vndertrucket Alerander Nliricam. oder Sclauoniam windiſche land gar p̃ald mit inpꝛun ſtigem gemůt vnd erobert die inuſeln der Koͤmer vnd ſchiffet vber in Aphricam vnd vberwande die gantz. darnach zohe er in die widerſtrebenden Siriam verwůſtet die. vnd beſtritte Damaſcum. vnd erobert Sidonem. darnach eylet er gein Jhe ruſalem. daſelb ſt eret er den biſchoff der iuden. ʒo he in die ſtatt vnd verlihe den iuden freyung. vnd geſchwayget ʒwiſchen den anfenngen vil wider ſpẽnigs volcks vnnd leget vil zwitracht des auff⸗ gangs hin. Mit diſen ding wardt er erhebt das er mit ſtillem fůß in Greciam das kriechyſch lannd kom. darnach name er den Perſiſchen vom̃ vater angefangen krieg fůr. vnd dieweil er ſich alſo zum kꝛieg ſchicket waꝛdt ime verkuͤndt wie ſich die athe nier Thebanier vñ Lacedemonier von ime an die Perſier geſlagen 5 alexander ruſtet ſich mit ſeinẽ heer vñ bedrůcket kriechẽ land in großer Uendee gleicherweiß als die athenier ʒũ erſten abgetretten warn.alſo fiengen ſie auch zum erſten an ʒebůſſen vnd rew zeempfahẽ. doch war den ſie durch Anaximenem den weyßen gein aler⸗ andrum alſo wider verſoͤnet das er me fteyũg vñ auch frid gabe. Er zůndet die widerſpẽnigen the⸗ bayſchen ſtett an. vnnd bꝛacht die Lacedemonier zu gehoꝛſam. Er ʒohe auch in Egypten vñ pawet alda ein wunderperliche ſtatt.die er nach ime aler andriam nennet. darnach als er wider die Perſier zohe. vnd Darius ſein kintheit verachtet. vnd ime ſein muteꝛ Olunpias botſchaft tet. zu ir(dañ ſie wʒ ſchwerlich kranck)zekomen.do keret er wider an⸗ haynis. vnd erobert vnderwegen Phrigiam. als er auß großẽ Aſia in das klein aſia durch Helleſpõ⸗ tum zohe. do er nw wider anhayms komende ſein muter wider zunemend fande. do veꝛſamelt er ſein heer widerumb. vñ als er alle gegent bey dẽ fluſs Euphratem in ſeinen gewalt gebꝛacht het do ma⸗ chet er ein prugk vber den Euphratem. darůber zohe er vnd nehnet ſich gein Perſipolim der ſtatt. dariñ Darius der konig der perſier wonet. Alexan der het in ſeinem heer zwenund dreyſſigtayſent zu fehnt fůnfthalb tauſent zu roß. vnnd hundert xxxij. ſchiff. alſo das ein yweifel iſt ob ſich Alexan⸗ ders beſtreytung des gantzen erdpod ẽs mit ſo klei nem gewalt. oder ſeins kůnmůetigen außzugs wi der die gantʒen werlt mit ſo wenig volcks mer ze⸗ nezwundern ſey. Aber alexand er erwelet ime in ſol chen geferlichen kꝛieg ein heeꝛ nicht von iungẽ ſtaꝛ ken. ſunder von alten betagten. auch ettlichen auß gedienten vnd der ritterſchaft gefreyten mannen. die mit ſeinem vater vñ vettern ritterſchaft gepfle gen hetten. alſo auch das nit allain die ritter. ſund die rittermaiſter außerleßen warden. So was ny mãt rotmaiſter er wer dañ.lx.iar alt. ſo gedacht ni mãt im ſtreyt auff die flucht ſundet auff[ vberwin dung. Dargegen ſchicket ſich Darins der Perſier viermalhund erttauſent zu fäß vnd Blat LXXV konig mit ſechßmal hũdertauſent mãnen. die war den nit min der mn klůgheit des Alexand ers dann mit kreften der Macedonier vberwunden vnd in flucht gekert nach diſer obſygũg ſchlůg ſich ð me⸗ rer teil aſie an ine. darnach wardt ime verkůndet wie Darius mit einẽ großẽ mechtigen heer gegen ime koͤme do beſoꝛget ſich alerandet der enge vnd zohe mit großer eyl vber den berg Thaurum vnd kom in die ſtatt Tharſum.do růet er mit krankheit begriffen:dazwiſchen richtet ſich Darius mit drey malhund erttauſent zu fůß. vnd hund erttauſent zu roß zur ſpitʒzen. dieweil was alexand er geneſen vñ keret ſich mit ſeinẽ heer wider die feind. do erhub ſich ein ſtreit mit großer kůnmůtigkeit. dariñ wear⸗ den bede konig wund. vnnd weret der ſtreyt alſo lang zweifellich bis Darius ſich in die flucht wẽ⸗ det. darauß folget die niderlag der Perſier. dañ it warden erſlagen einunſetzigtauſent zu fůß. zehen⸗ tauſent zu toſs. vnd viertzigtauſent gefangen. auß den Macedoniern fieln hundert vnd dreyſſig fůß knecht vnnd anderhalhundert gerayſig. In den 128 790l1 ð Perſier wardt vil golds vnd ande rer koͤſtlichkeit gefunden. vnder dẽ gefangẽ warñ die muter fraw. ſchweſter vnd zwu toͤchter Da⸗ rij. do Alexander dielſcheinperlichkeit der reichthů mer Darij beſchawet wardt er in verwunderũg derſelben gefangen vnd fienge an Serſanem von trer ſchoͤne wegen liebʒehaben. auß der wardt im gepoꝛn ein kind das hieß er Herculem. Darius flo⸗ he gein Babiloniam: von dannen entbote er alexã dro ime fůr entledigung der gefangen groß gelt ʒe geben. aber Alexander begeret keins gelts. ſunder des reichs. alſo nach verloꝛner hoffnũg des frids růſtet ſich Darius widerůmb gegẽ Alexãdꝛo mit zu roſs. do komen ſie abermals ʒa ſtreitt.die Ma/ ced onier fachtẽ mit groſſer ernſtmůtigkeit.ſo wol ten die perſier lieber ſterben deñ erniderligen. in ey nichem ſtreitt iſt ſeltẽ ſouil plůts vergoſſen. do da riys ſahe dz die ſeinen erniderlagen do wolt auch er ſterben. aber er wardt von den nehſten gedrũ⸗ gen zeflihen. Mit diſem ſtreit erobert Alexander das keyſerthumb Azie. deſs glückſaligkeit was al⸗ ſo groß das ime darnach nymannt widerſtreben getoꝛſt. Darius ward von den ſeinẽ getoͤdt vnnd alſo das reich der perſier geendet. das vnder.xnij. konigen.ijc.liiij iar geweret het. vnd als aber alex⸗ ander fůran vil land vnd lewt. vnd auch Indier land zu gehoꝛſam gebꝛacht vnd ſich zu letſt in ba⸗ bilonia zu růe nidergelaſſen het do ſtarb er võ veꝛ giftem getranck durch Caſſandrum den ſum Anti patris zuberaytet. das dann alſo kreftig was das es weder in ertze noch eyſen. ſunder allain in einer roßhůffe behalten werden mocht. alſo vergieng alexander xrriij.iar vnd eins monats alt. ein man vber menſchliche macht mit großmutigleit bega⸗ bet. 9 Das funft alter PEee Ferbch adus der ſechſt biſchoff der iuden beſaß das bi 3 Linea der biſchoff, Fſchoffthab liar. Er Was ein frummer man vñ ſliebhab er des frids. Als Alexander vber die iuden Lerʒuůrnet vnd Jheruſalem zerſtoͤꝛen wolt do gieng ſim diſer Jadůs in ſeinen biſchoflichen kleidern ent⸗ gegen. do ließ alexander ſeinẽ zoꝛn ab. ſtyge pald võ pferd bettet den namẽ gottes an vnd eret dẽ biſcho 4. 93 50 Als nw alexander in die ſtatt gegãgẽ wz do bracht man im fůͤr Danielis pꝛophecey die von ime ſaget. ſach veeleſſung dſelbe enpfienge ergroßefrezor 2 groͤßern getrawen wider Bariům zefechten. Er veꝛi the auch den iuden freyung ſich irs geſetzs zegepra 0 1 5 8 chen vnd das ſibend iar vnzinßper zeſein. ſun Jad: Vnias Jadi des biſchoft ſun. vñ der iudẽ ſibẽd biſchoff volget ſeinẽ vater im andern iar des ¶ reichs ptolomei im biſchofthũb nach vñ beſaße es.r vij. iar. ʒu deſs ʒeitẽ die geſetz bey dẽ iudẽ gar wol ge halten vnd die ſtatt Jheruſalem in allem frid bewo net wardt. vnd darumb hielten auch die haidniſchẽ Eonig dieſelbẽ ſtatt vñ dẽ tempel in hoh er ere mit ʒie rung großer ſchenck vnd gabe. VAnfang des reichs ð Syrier 1 Sb ein gegent aſie endet ſich vom̃ aufgang an fct im teg ach — den fluſs Eufrates. vom̃ mdergang an de klei huwelcke vnt nen meer vnd an egypten. vnd hat von witternacht Armeniam vnd Capado ciam ſader ſchferne vnd von mittemtag Arabiam. limpias dl leucus einer auß den furſten alerandri hat nach ime in Siria das reich onarchey fecge Ybehabt aber er wardt außgetriben võ Untogono vnd durch ptolome Alexander der groß 1 um nach abſterbẽ antogoni. vnd nach vberwindung Demetrij ſeinnsnsn 4 U06 ſuns widerümb eingeſetzt vnnd regiret darnach. xxxij. iar vnnd fuͤret N wnd Htie mit ſtetiger arbait bis in das achtzigſt iar ſeins lebens alweg klieg. Midſekocgfäth dariñ er zu leſt außgeleſcht wardt. 185 wadehſebee ¶I ntigonus Phuippi des koͤ nigs ſun. vnd aleranders brud fieng talhrebs de L nach ime an in azia zeregirñ vñ regiret. rviij iar. Diſer wz einer yßd erhgt l vnder den fůrſten Alexãdri vñ gar ein hohfettig man. darumb vbet eggloogz fea er vil krieg. dariñ er ʒu letſt ermderlage. vñ Demetrius ſein ſun durch 1 5 flucht daruon entrane. ⁊ 6 Shrneh vogt oð verweſer hat einẽ vberfluͤſſigẽ tẽpelauf dẽ N berg Gartzim gepawt vñ Manaſſen dẽ bꝛuð Jadi zu biſchoff NNE 1 daſelbſt geſetzt. ð dañ ſeyn aidẽ wz. vñ alhie hebt ſich an ð iudẽ ſeiſma ι oder zwayung. dañ im hiengẽ vil an. die wurdẽ verbannet vnd Sa( 0 Ps ngder Die konig Striẽ ¶ maritani genãt. vnd dieſelb zwayũg hat Göulk. KSeleucus Antigonus geweꝛet bis ee ete „ 7= 2 rung des tẽ 6 0 N 5 6 iAmpels durch 38 die roͤmer. 6 W, AInthiochus Sother Seleuci des konigs ſun der ander konig Sirie regiret. xir 10 ſchen L ar. võ dem ſind die nachfolgenden konig Sirie antiochi zugenambt worden z 0 Abeopde der groß der in der plůe ſeins alters vnd ſygs erloſchen iſt. darunmd N l bey yederman vnd dem gantzen Babilonia ein traurigs ſchweigẽ enſtůnd hat W nach ſeinem letſten willen zwelff. die er von iugent guff bey im gehabt het ʒu nach blentidedge 0 N& komen ſeins reichs geoꝛdnet. vnd nach dem aber die zwoͤlff ſich darumb nicht ver edernz ö acggſleichen mochten. vnd deßhalb ſchier vnentlich krieg erwuchſen. vnnd Alexanders ſihanfn ˖ letſter wil ſeiner außteilung keinen furgang erlangen kund. alſo naeh vertreibung der andern haben diſe vꝛeꝛ in ð Uoffr.0 grůnen lini verzeichẽt nach der pꝛophecey Danielis die konigreieh erlangt.alſo das Selencus in Syria. Ptolo⸗ ſn umdlt meus in Egypto.Pphilippus in Macedoma vnd Antigonußs in Aſſiria regirten. Wän lto ſchoff fůr die goͤtlichen ſchꝛifft zehabẽ. die er in dieſelbẽ libꝛarey gelegt het. Diß —5 derwerit Blat LXXVI Demas philozophus Aemas 8 atheniẽſiſeh philoſophus reich net ʒur ʒeit Alexandri. Diſer widerſtůnd aalexãdro do er die ſtatt thenas belegeret het vnd erobern wolt. vnd widerriete dẽ Atheni⸗ erñ ime die ſtattʒeũbergeben. do aber alerans; ¶die ſtatt erobert do hieng er alerandro an mit freüntlicher erbietung. als aber die Athemer dem alexandro opfferñ wolten ſpꝛach demass zu ine. Seht das ir nit die erden verlierent de jmel i des himels wanit Dißs wzſenſpeuch C4/ Sn l enbene Ee e Quintus cnrcnts entpfellt mir zum gelt ſein huſd. 5,%% uintus curcius der philozophus ſtraffet TTXI —25 OQ 5 en alerandrum darumb dz er begeret 15 0 f ime goͤttliche ere zebeweyſen. vnnd ſpꝛach zn d ime Biſt du got ſo gib vns die gabe ð vntoͤd iechkeit vñ nmme die nit võ vns. Biſt du aber ein menſch ſo bedenck daſſelb alweg. vnd leg ,, andere d ing hin. 8 22 W TOskn tagen als alerander gepoꝛn ward 5 M ELdo warden die roͤmer mit ſeltſamen wun U)g derzeichen erſchꝛecket. dañ man ſahe die ſunnẽ WM mit dem mond fechten. ſo ſchwitzten die felſen 55 plůt im̃ tag erſchinen vil monde am̃ himel. die nacht naiget ſich ʒum mererern teil des tags. ſo fielen felſen von den wolcken. vnd der hagel ſchlůg die erden ſiben tag weyt vnd prayt mit eingemengtẽ ſteynnin vberbleiblin gen der ſchifern oder ſchaln. Orfnge die muter Alexandri wardt erſlagen. die den todt on allen weiplichen ſchrecken vnerzittert em⸗ P enge. 855 35 on Philippo vnd ſeinem reich beſchihtiin der heiligen ſchꝛift nit meldung ſunder von den konigen Egipti Avnnd Sirie da dieſelben ſind ʒu ʒeiten den inden vngůnſtig zu zeiten gůnſtig geweſen. auß der vrſach. dañ diſe konig fachten fehier alweg mit den Egyptiern. nw lage iſtahel in der mitte.wo hin ſie ſich dañ kerten ſo warden ſie bekůmert vnd Ptolomeus verfolget ſie ſchwerlich. darumb wardẽ ſie in dẽ voͤlckern zerſtrewet. 0 tolomeus dei erſt nach Alexandro Egiptiſch konig regiret. rl.iar. vñ was ein ſun eins ritters Lagi genãt. vnd er hat Egiptum Affricam vnd einen großen teil Arabie als einen weiten ſehein ſeinen nachkomen ge laßen. alſo das ſein nachfolgende konig zu egypten ptolomei genant worden. Dllippus konig der Maee⸗ Atolomeus Olimpias aler Mectabanus Waue B 5 anders muter alexãdeꝛs vater αννννννο us derander Vonig Egypti omg Egipti re Ff, ‚ PDt ſagi oder So⸗ ſret. xrxvitj. iar Iptolomeus lagſi oder So Diſer was des kher! Ptolomei lagi kleinſter ſun. dẽ trate ð vateꝛ voꝛ ſeinem todt des icbs ab. vnnd = 6 XIIl. n Adelphus, hem ebenpild der gůtigkeit die lieb des volcks gein dem iungen vnd nach dem diſer Ptolomeus aller kunſt deꝛ gelertiſt was. vnnd Stratonẽ den philoʒohhum zu einem vnderweyſer het ſo richtet er die in allerwerlt nã⸗ haftigſten librarey auff. die dañ bis ʒu dem erſten alexandriſchẽ krieg mit dẽ roͤmern blibe. Diſer Ptolomens hat bey hundert zweyntzigtauſent in Egipto dienender indẽ des pands irer dienſtperkeit entledigt vñ ſte wid in Jheruſalez fon nen dẽ gefaßẽ ʒu dẽ goͤtlichẽ dienſt gehoͤred: Eleazaro dem bi⸗ Otolomei muter hieß Beronica.vnnd ſein weib Aſinoa. auß der empfieng er Euergetez vñ Beronicã die tochter. die vermehelt er antiocho dẽ ſun Seienci 0 apirius dieweil er noch ein Furms camius Womtms 5 Hle camillus beſtritte die Veiẽſ Linea d roͤmiſchẽ rathert Jtos.die die roͤmer. x. iar ſere anfa Claudius mar Valerius flac —.— chtẽ. aber zu ð zeit Fabij habẽ die Se cuzsß· cuss I noniſchen gallier die roͤmer.xi. meyl võ· ¶KRom vberwunden. vnd darnach mit E N vienno irem konig gein rom komende den roͤmiſchen namen ſchieꝛ gar außge tilgt. vñ die ſtatt eingenomẽ. vñ 19900 ſauch nichtzt dẽ dz Capitoliũ beſchutzt werdẽ darnach namẽ ſie tauſent pfůd golds das ſie das capitolium nit bele⸗ gerũ ſolten. alſo zohẽ ſie wider ab. den volget Camillus nach. vn ſlůge ſie al⸗ 7 ſ ſo das er das gold das man ine ʒÄway⸗/ ··¶· mal gegeben het. vnd auch alle ritterli( Fabius mari ſche zaichẽ herwiderbꝛacht. vnnd ime nuu- ¶/x; ſwaꝛdt nach Romulo die ander ere er beten. 5 uintius dcinatus wardt im̃ gew ñ vom̃ pflůg zu eim dictatoꝛ an s vale genomen. vnd hat die belegerten ſtatt ff (voñ feynden geledigt. Puzeit diſer ratherrñ wardt die ſtat Falezway iar mit ſchwerer peſti⸗A ientz bekůmert. darůmb zu vertreibũg 0 ¶ derſelbẽ richteten die oberſten ſchentli⸗ che 1 auff. alſo das vmb vertreibũg. leiplicher kranckheit ein ſeuchen der ſe⸗/ len geſucht wardt. Galus füͤlpicuis:Farcu II e 118955 diſer e N Emaniihs toighatus Deciuo=lind vümmenſche durch ꝛcmſche mi eieee, wee weiber mit gift ertoͤdt. vnnd derſelben weiber.iijc. Ixx.durch ain mayd verra⸗/ ten. vnnd auff bekantnus irer vbeltat A ] mit außtrincken irs gekochten gifts am leben grſtraft woꝛden. I2 4 8 aius hat nach anfang der ſtatt eKom. iijc Ixrxviij.iar die Gallier 0 4 ernidergelegt. 3 5 0 Dlaalue hat mit. Ixm. roͤmernn die gallier in die flucht gewendt vñ ſſchwerlich geſchlagen. .5d15 publio coꝛnelio vñ Ma 1 co curio hat ſich geendet dez Sa re mintiiſch krieg.der het mit vil ſchlacht der roͤmer.xlix iar geweꝛet.das kein feind in welſche land der roͤmer kraft ye mer gemůedigt het. Oſtee murena der ratherr wardt imñ̃ ſtreit wid er die Lateimiſchen er⸗ 0 Alagen. aber Manilius triumphiret vnd ſiget ob. des ſun ſtritte vbeꝛ der rattherñ beuelhe wider die feind:aber wiewol er ein obſiger der feind — ſo wardt er doch vmb ſein vngehoꝛſã mit růtẽ gehawẽ vñ enthawbtet⸗ der Dolobella vnd Domicio haben ſich die Cucani Brucij Summireh mit den Etruſcierñ vnd Seno niſchen Gallierñ wider die roͤmer in krieg begeben.dariñ ſiben Tribuni oder rittermaiſter erſtagen. vnnd xvijm toͤmiſcheꝛritter eꝛmð gelegt waꝛdẽ do ſie ader gein rom ziehẽ woltẽ wardẽ ſie võ coꝛnelio ceno abgetilgt le 2. — abꝛicius der gedechtnus wirdig man wolt ſich kein argliſtigkeit noch einplaſſung Pirrhi des konigs wi der rom bewegen laſſen. auch den teil des reichs den et ime verhieß nit nemen. Darumb ſpꝛach Pirrhus diſer iſt ſchwerlicher von ſeiner fruͤmeit dañ die ſuñ von irm̃ lawff zebungen. darumb iſt nit wunder das das roͤmiſch volck mit ſolchen d irer ritter obgeſigt hat. 33 nt was vnd eins mals mit ſeinem vater an der hannd in den roͤmiſchen rat lieffe do wardt er vonn ſeiner muter darnach gefragt was haymlichs er im̃ ratt gehoͤꝛt hett.do ertrach tet er ein behẽde antwurt. vnd ſprach. Es wer die frag geweſen. ob beſſer wer das ein weyb zwen man. oder ʒway weyber eynen man hetten. do nw die frawen auß vꝛſachen diſer des kinds antwuꝛt ein verſamlung hettẽ vnd das kinde ſeiner muter frag vnd ſein antwurt dẽ rat 05 15 wardt das kind in verwunderũg ſeiner geſcheidigkeit vom̃ ratt gelobt · vnd ein gepot gemacht. das kein kind denn diſs in den rat gelaßen werden ſolt. als er aber zů ſeinen tagen kome do wardt er gar ein ſtreitperer man. 83 fffdes ülcl huhunder ſoch Wadichterſeſ ſfedao fleſch dötman die og ubaſs:anheß Ghnoyderft 4 n —— 2323P 8 S— ——= Æ — — —— der werlt ABlat XVII Abteche der ander.des zunamẽs theos Antiochi Vnea der konig Sytief deß erſten ſun. der drit konig Sirie regiret.rv iar.¶ Anthi ochus theos vnnd hat erſtlich Laodiceam ʒu eim weib. vnd einẽ gar ſchweren krieg mit Philadelpho dem konig Egypti darſe EN nach name er deſſelben konigs von Egypte tochter Be⸗/ Jronicen ʒu eim gemahel vnd warden alſo befridet. Auebochs galericus der drit des namens. vnd der T vierdt konig Aſte vnd ſyrie regiret. xx.iar vnd was 6 Antiochi Theos vnd Laodicee ſeiner erſten frawen ſun U die irn man mit vergift abtet vnd Beronicen mit irñ kin 6 derñ ertoͤdtet. vnd diſen Galerienz irñ ſuu machet ſie fürfl den vater regirñ. darumb verfolget Euergetes ſyriam. aber Ptolomeus erſchlůg ine darnach vnd ließ Selen⸗ eum vnd Antiochum den großen hinder ime. 4 Toſep der der ind was ein frumer vnd großmuͤtiger E man der das indiſch volck ʒu treffenlichen ſachẽ an aytet. vnd als er ʒwayunzwentzig iar der ʒins vnnd tri RN but ſyrie Phenicis vnd ſamarie gepflegen hett. do ließ er hircanum ſeinen ſun vnd ſtarb. Derſelb Hircanus iſt ein nachfolgender pfleger der zins vnd tribut Ptolomel ge⸗ weſen. vnd was von kintheit auff wunderperlicher tu⸗ gent vnd ſinmeeichigkeit vnd erzaiget im̃ riij.iar ſeins al⸗ ters die klůgheit des gemůets. dañ der vater wolt die tu⸗ gent des iůnglings n vnnd ſchicket ine on ein aynode zwayer tagrays zeſaen mit dreyhund ert ioch ochßen. vnd ver 2 die ʒůgel oder ſchleuche damit manſie anpyndt do erdacht er ſeinem alter ein ʒegroße ehendigkeit. dañ er ſchlůg ʒehen ioch ochßen vñ taylet das fleiſch vnder die hirrten vnnd machet auß den hewten zůgel oder ſchieůche damit man die ochßen aniochet vnd beſaet die erden als im der vater befolhen het. dar umb als er anhayms kom wardt er faſt geliebet. ö Linea der biſchoff f8 des öt bichoff 85 5 0 des 15 6 on der ſun Gnye⸗ un. der acht biſchoff der iuden empfieng nach dem— ieeee todt ſeins vaters dʒ biſchofthumb vñ beſaſß es xvi iar. Diſer Jaſ6 In N ward von wegen ſeiner geiſtlichkeit.ger echten regiments vñ%. I beraiter miltigkeit gein ſeinen burgern der gerecht genennet. l leaʒarus der biſchoff ſymonis des gerechten brud hat 2 nach abſterben ſeins vaters. vnnd dieweil Onyas ſeins bꝛuders ſun noch ein kint was das biſchofftl umb angenomẽ vnd. xvij iar beſeßen. vnd dem Ptolomeo p iladelpho. lxxij callergelertiſt mañ ʒu außlegũg des geſetz zugeſchickt. wiewol, nach gepꝛauch der ſchꝛifft gewoͤnlich nuͤr.lxx.geneũt werden. Menelau N is nw eleazarus Die. lxx.außleger N die Irrij. außle⸗ 0 ggae deẽ benãtẽ konig auf 5 begeꝛn auß iheuſa ⸗ lẽ gein alexandria zuge— ſenndt het do warden fl 0 01 ſie von ime gar gůetig I clich empfangen. vnd ſ ö do dem konig die rot⸗/ 6+οöNI tel des geſetzs gezaigt WI 5 E waꝛdt.daꝛiñ die geſerz · NN mit guldin buchſtabẽ W geſchuben ſtůndẽ. do 25 0 NN ſbeſchloſe er ir yedẽ in; RRNRRRRRRn 645N Jlein ſund ere zelle. vnd ſie bꝛachten in. Ixxij.tagen dz geſetz auß ebreyſcher in kriechiſche zungen. alſo ein elligclich. das(als Aluguſtinus b ezeůgt) 7. mißhelligkeit der 129010 oder der 591110 dariñ nit erſchine. dieſelben außle⸗ ung vberanwurtet Demetrius von den inden beſtetigt dem konig. der foꝛderet die ſtrij.fuͤr ine.ſaget ine danck ſchicket ſie wideꝛ anhayms vnd begabet ir yeden mit drey ſen gar gůten ſtolen vn ʒzwayen pfunden golds. vñ mit einem becher eins pfunds vñ ; mit einem gantzen wirtſchafft gezeůg. nyas des namens der ander. ſymonis des gerechten ſun.der.ri.biſchoff der he⸗ Obleyſchen ſaße. viiij. iaꝛ. vnd was des gemůts klein. vnd des geltz geitzig. vnd er verſaget auß lieb des geſetzs. oder eer der geytʒigkeit dem Euergeti tributa zegeben. arumb kome das ganʒ iudiſch land ſchier in große geferlichkeit. aber Joſephus ver ¶ nnewet den frid vnd ſeinẽ edein vñ Ptolomens ſetzet ine ʒu eim hertzogen Judee. 0065 drey Jaſon Menelaus vnd Alchimus ſind võ brieſterlichem geſlecht gewe 1 ſen. aber doch nit in die 085 5 linien ʒeſetzen vod wegen irer geůbten ab goͤtterey. boßhaftiger werck vnd oͤſer eingange. — Das funft alter Aan0 ie groß ſtatt in Egypten land gelegen iſt vor der zukunft Eriſti.iijc. kx.iar von dem großen aler andro(als Juſtinus ſchꝛeibt) gepawt woꝛden. dañ als Alexand er zu Jouem ammonem wandert in willen ine von kuͤnftigen dingen vnd ſeinen vꝛſpꝛung rates zefragen. do hat er am̃ widerweg Alexandriam gepawt vñ verſchaffet. das ſie ein wonung der macedonier vnd ein hawbt ſtatt Egypti ſein ſolt. Von Alexandro ſind drey ſtett ſeins namens gepawt. nemlich eine in Egypten, die ettliche Canopicum nennen. die ander in Aſia. die drit in Scithia an dem waſſer Thanaim. darumb iſt Alexandria alſo genant. dañ ſte iſt des Alexanders paw. Nam vñ Grab das Julius vnd Auguſtus die roͤmiſchen keyſer gar ereerbietlich beſchaweten. vnd ir gelegenhait iſt alſo geſtalt das ſich ire ſeytten in die weyt ſtrecken ſchier. xxr. achtel einer meyl vmbgreiffende. Diſe ſtatt iſt alle geteylt mit vil gaßlein dardurch man roß vnd wagen fůren mag. vnd ſund erlich hat ſie ʒwu prayt gaßen ſich enmitten in geſtrackt winckel ſchaidende.ſo iſt ſie(als Joſephus ſetzt)allenthalben. entweders mit vnwegſamer wůſtnus oder mit geſtadtloßem meer. oder mit waſſ⸗ rfihſßen.oder mit waldigen pfůtſchen bewaret.Ettwen iſt diſe ſtatt gar ſchoͤn geweſt vnd yetzo auch mit ʒierlichen zinnen vnd ſtarcken hohen mawrn vnd thůrnen befeſtigt. Aber inwendig nit ein ſtatt ſunder ein ſtaynhawff. vol veruallens vnd oͤdes gepews. Weylund hat ſie abgoͤtter tem⸗ pel gehabt. ſo ſind auch kirchen der criſten noch vor awgen.ſo hat diſe ſtatt am̃ meiſten teil vil herrlicher konigli cher gepew gehabt. dañ ein yeder konig ʒieret ſie nach ſeinem gefallen mit ettwas ſchoͤnem gepew. vñ da voꝛ zei⸗ ten der ſal Alexandrigeſtanden iſt daſelb ſt ſteet yetzo ein wund erhohe ſeůln auß einem einichen ſtein gehawen. oben einen ſcharpffen gipffel habende vnd als ein thurn ſcheinende. Daſelbſt iſt ein kirch ʒu ſant Marren genãt dariñ die Jacobitẽ wonen. dañ ſant Marx der ewangeliſt hat erſtlich den criſtenlichen glawbẽ diſer ſtatt gepꝛe digt. vñ als er võ den apoſteln daſelbſt ʒu biſchoff geoꝛdnet wardt vil kirchen auffterichtet. vnd nach ſeinẽ tod Amanũ zu eim nachkomẽ gehabt. dauon gar vil in goͤtlicher ſchrift hoherfarñ mañ entſtandẽ ſind als Philo võ gepurt ein ind. der vil nůtziichs geſchuben hat. Clemens der brieſter. der allerfůrtreffenlichſt bꝛieſter Oꝛigenes. Athanaſius der biſchoff alda. Sidimus. Thophilus vnd vil andere. Außerhalb der ſtatt ſind zwu marmoꝛſtay nin ſeůln. die ſtatt da ſant Ratherina die iunckfraw vnd martrerin enthawbt woꝛden iſt anzaigende. Die Vene⸗ diger haben daſelbſt zwey gewerbhewſer. vnd die Janueſer eins dariñ ſich ire kauflewt vnd gůttere enthalttẽ. Als die Cathelanier in des konigs Scilicie hoff. vnd diſe haben auch ſchoͤne kirchlein. dariñ goͤtliche ding vol⸗ bꝛacht werden. Die tůrcken Tartari vnd andere hayden haben ire geʒierte hewßer. die durch die Sarracen des nachts beſchloßen werden. Diſe ſtat iſt an einem oꝛt mit dem großen meer vmgeben. vnd am̃ andern oꝛt mit faſt wunſanen vnd fruchtperñ garten bezewnet. mit eim fruchtreichen erdbodem. den der Nuus begeußet. die Sar raceni haben diehůt des geſtadts vetʒo mit Hhoffenn vleiß innen. ʒwen berg ſind in der ſtatt darzu gemacht dar⸗ ab man die zukomenden ſchiff ſehen mag. Man ſagt daſelbſt ſeyen tawbendarauff gelernet das ſie brieff hinvñ hinwider tragen auff das die in der ſtatt voꝛ feindſchaft deſter ſichrer ſeyen. als dañ die tawben etwen(wie pli nius ſagt) in großen ſachen vnderbotſchafterin geweſen ſind. vnd Brutus der roͤmer ettlich ſandbrieff dẽ taw⸗ ben an ire fuͤße gepunden in der 50555 belegerung in das roͤmiſch heer ſol geſenndt haben. Alexand ria ind zwy fharmoſte gigende. Dee hey⸗ vld guͤtere elthlth f götlche dhgech uchde Sugaf de afiandetſokmeff lis begelfet de Hůt totzugengcht dt⸗ ögs ſebneffhinvñ wbenetwen wie pff ſandbtieff dẽ taw⸗ dthabeg. ——————— 92 — 2 —— ——————— XI. der werlt Blat LXXVIII Demoſtenes NRemoſtenes was ein füͤrſt aller redner kriechyſcher land. der ſein redkunſ võ Pla⸗ —5.W geſpꝛechheit Eſchines gelobt hat. ſo ſagt Ween Als Philippus der Macedonier konig die ſtatt Athenas belegert vnd von den athe⸗ nierñ begeret het ime zehen redner zegeben. do het Demoſtenes im rat der athenier ein ſolche fabel geſagt. wie die wolff den hirten geraten hetten mit in einẽ freůntſchaft ʒe machen. vnd als nw die hirten ſich mit den wolffen vereinigtẽ do begereten die wolf an die hirten ine die hund als vꝛſacher irer ʒzwitracht zegeben. vnd nach dem die wolf N von den hirten die hund empfiengen do zerriſſen ſie auch dẽ hirtẽ ire herde alſo wůrd auch Philippus den athemierñ thuñ. do die athenier das hoͤꝛeten folgten ſie ſeinem tat vnnd wardt die ſtatt von geferlich keit erledigt. Einen der ine fraget wie er wol reden moͤcht. antwurtet er Weñdu nichtz ſagſt deñ was du wol waißt 55 Aaenie ein fůrſt aller philozophoꝛum oder naturlicher meiſter was pirtig auß ¶Leim ſtattlein Stragyra genant. ſein vater hieß Nicomachus. der was ein lerer ð ertzney. vnd bey Amyntha dem Macedoniſchen konig an ein große ſtatt geſetzt. vnnd ſunſt einer nidern gepurt. ſo hieß die muter des Ariſtotilis Pheſtiada vnd was nit vn edler gepurt. Diſer Ariſtotiles iſt in ſeiner iugent in Macedonia erzogen. vnd(als ſie ſa gen)im̃ xvij.iar ſeins alters gein Athenas komen. vñ hat Platonẽ. xr.iar gehoͤꝛt vñ kein kunſt vnerfoꝛſcht gelaßen. nach abſterben Platonis hat er ſich zu Hermiam dem tiran nen getan vnd ſchier drey iar bey ime enthalten. darnach wardt er von Philippo wideꝛ in Maced omam gefoꝛdert vnd ime Alerander in ſein zucht ſchier. x. iar gelaßen. als aber alexander mit eim heer in Aſtam zohe do keret Ariſtotiles wider gein Athenas. vnd hielt alda. xiij.iar ſchůl. Er ließ( als man ſagt in ſein ſigill alſo ſchꝛeiben, Weyſer iſt der. ð ver birgt. dz er waißt. deñ der der offenbart das er nit waißt aber ariſtotiles wz red geſpre cchig. vnd(als Fheronimus ſpꝛicht) on zweifel ein voꝛzaichen vnd groß wunderwerck u der gantzen natur. ʒu letſt wardt er auß gemaynem neyd der andern naturlichẽ mei⸗ xſter verclagt das er nicht recht voñ goͤttern redte. darum beſoꝛgende das ime nicht be ſchehe wie ettwẽ Socrati begegent was ließ er ſeinſelbs beſchimung fallen vnnd wi⸗ Epicurus che gein Chaleidẽ.daſelbſt ſchwebet er fůran in kreftiger vermuͤglichkeit ſeins gemuts vnnd lebet. lrij. iar vnd ſtarb daſelb ſt. Glhumuns ð atheniẽſiſch philoʒophus von Athenis pirtig iſt in Samio der ſtatt er A ogen vnd. xviij tarig wider gein Athenas komen.ʒu ð zeit als renocrates in acha demis vnd ariſtotiles in Calcide ſchůl hielten. als aber Alerander geſtoꝛben was. vnd der Macedonier vnd athenienſer ſachen gegem dem konig Perdicam vbel ſtunden. do zohe er gein Colophonem zum vater.Oaſcloſt ſamelt er iungere vnnd keret wider gein athenas vnder anaxicrate. als er nw daſelbſt ettliche zeit mit andern ð weißheit lere ge⸗ pflegen het da machet er darnach die ſect nach ime Epicurica genant. vnd wiewol ine Yeiner Epitectus geheißen widerſtrebet ſo ſ⸗ agen ſie doch dz er allen andern philozophẽ vaſt angename geweſen Fben ſeinem vateꝛlannd eret man ine mit erinen ſeuln. Diocles ſpꝛicht diſer hab gar ſchnoͤ er ſpeis gelebt. Er wardt ſiben iar nach dem tod Platonis geporn vnd ſtarb ʒu athenis. ij. ar alt am ſtayn. Q aliſtenes ð berůmbt philozophus ein iunger ariſtotilis hat diſer zeit vnd alerandryz den großen offt ernſtlich geſtraffet vnd geſpꝛochen. diſt du got ſo b15 du den menſchen guttat beweiſen vnd ine das ir nit nemẽ. Biſt du deñ ein meſch ſo bedencke dich alweg was du biſt. darumb erʒůrnet alerander vnnd hieß ine toͤdten. Rynd ſchaffet ine mit eim hund in ein ſchewhliche grůben verſließen. ſenocrates der Calcedonenſiſcher philozophus was agathenous ſun vnnd ſchier von iugent auff platonis iunger. vñ(als Laercins ſetztlangkſamer ſynn. alſo weñ bder Plato diſen renocratem vnd griſtotilẽ gein einander ſchetzet. ſo ſprach er. das einer eins zawus vnd der ander der ſpoͤrn bedoͤrft. Er wonet vil in achademia. vnnd wenn er zu zeiten in die ſtatt gieng ſo volgten ime vil vngeſchamigs volcks nach die ine an⸗ fachten vnd belacheten. Eius mals waꝛd von ettlichẽ abentewrern ein gemains weib ʒu ime in ſein zell geſchickt:die begeret vnd erlanget von ime einen teil ſeins pettgewãds Vvnd als ſie ine aber vil dings vergebenlich angemůtet het vnd vngeſchaft von ime ab⸗ N ſchaiden můſt. ſpꝛach ſie ſie koͤme nit von eim mañ ſunder von einer ſeuln. vnd wiewol er ein faſt karger vnnd genawer menſch was ſo was er doch ein verſchmeher der rům ratigkeit vnnd hohfart. vnnd nach dem er ſich offt der betrachtung ſliße. ſo verzeret er mermal ein ſtund mit ſchweigen. Er hielt die ſchůl in achademia. Exv. iar.· vnnd ſtarb Iyxkij.iar alt bey nacht als er ſich villeicht an einer pfanner vrletzt het. ——— Das funft alter Linea der koni tolomens Euergetes deß philadelphi ſun ð drit Egyptiſch konig regiret. xrvi. Piolonnenn gden 1 Jrar Wſee hatzurachſelſenreſchroeſter Dronte die Kulhochae Boiccnns vnd ſein muter Laodicia des reichs niſee e e ʒerſtoͤꝛet vnd vnzallichen rawb dauon gebracht. N Itolomeus philipatoꝛ der vierdt Egyptiſch konig regiret.rvij iar.der 110 h nen vater vnd erwůrget ſeinen bꝛuder.daher heißt er Philopatoꝛ. vnnd gleich als er laſterlich was in bekůmerung des rechs. alſo was er auch faul treg vnnd ver⸗ ¶ ſewmlich in pflegnus deſſelbẽ dañ er ergabe ſich auff leiplich wolluſt· darũb hat ime Antiochus der groß konig Sirie vil ſtett bedrucket. Als er aber darnach die verloꝛne M f‚ , 5. 4 5 5Æ7 leinen ſun fünff iar alt. Die vnzuchtigen weiber warden zu rachſal der ertoͤdtẽ konigin ̃erhangen. ſo ſchickten die võ Alexãdria gein Rom das ſie ſich des vnmundigen kinds pflegnus vnderſtuͤnden. Dion philozophus Ob ſyracufanus was ein edeler philozophus. ð nach betrůbnus beð Diomſiſcheꝛ wůetrichey bey ð ſtatt(Æ ſyracuſa ertoͤdt wardt. dañ ð foͤꝛð dioniſius vermehelt ime 8 ariſtomachẽ des Dyonis ſchweſter. auß der warden ime zwe ſün Bypparus vnd Nyſeus gepoꝛn. vnnd auch ſouil (oͤchteꝛ. der eine gab er ſeinem ſün Dioniſio.dem er dz reich ließ. vnd die andern dem vetter Dionis. ð dañ on ſein edle AN gepurt. vnnd on den gůten lewmůt ſeiner elterñ ſunſt auch S von der natur vil loͤblicher gůter ding. als ein gůte gelirnige 4 WRR vnnd zu allen kuͤnſten geſchickte ſinnreichigkeit. auch große wirdigkeit des leibs. vnd auch vom̃ vater vil gelaßner erb⸗ licher gůter empfangen het billa chimica in welſchen landen gepoꝛn mit einem hi melfarben klaid beklaidet. mit guldin locken vber die ſchůlttern gebꝛaytet. vnd iung ſpꝛach alſo. In dem eꝛſten ant litz der iunckfrawen wirdt aufſteygen ein iungs iunckfrew⸗ N lein. mit ſchoͤnem angeſicht.mit langen loͤcken. ſuzende auff ei KA nem geſtrewten ſtůl. nerende ein kind.gebẽde ime ʒeeſſen ſein eygene pruͤe ein milch vom̃ himel geſendet. der philozophus iſt der. deꝛ von den Athe⸗ nierñ mit dem Diogene zu dem roͤmiſchen rat geſannd wardt. der was in lernung vnd gedancken alſo fleyßig das er yeʒuzeitenn an dem tiſch ſitʒennde ſein hannd zum mund zethun vergaße. ſunder Meliſa die er an eins weibs ſtatt bey ime hett laytet im ſein hannd zu noturftigen vbungen dañ er gepꝛauchet ſich des gemůts mit dem leben. vnd ſchi⸗V ne als wer er mit eim frembden leib vmbgeben. vnnd ſtarb im̃ hund erſten iar ſeins alters. ¶narimenes der groß redner was des Alexand er maiſter in der redkunft. der die hi⸗ ſtoꝛiam Alexandri beſchꝛiben ſol haben Vonn dem ſagt Valerius. Als Alexander eins mals auß ʒoꝛn die ſtat Lauſatum vmbkerñ wolt wer im Anaxamenes begegẽt. den hett Alexander erſehen vnd gewißt das Anaxamenes fůr dieſelben ſtatt bitten wyrdt. demnach ſchwur Alexander. was Anaxamenes an ine begeret das er ine deſſelben nit ge weren wolt. do ſpꝛach Anaximenes zu alexãdro. Ich bit dich du woͤlleſt Lauſatũ ʒeſtoͤꝛẽ dAlſo erlanget er der ſtatt das hayl: vñ dergleichẽ ſol zů Atheuis auch beſchehen ſein⸗ V rtilia ein Veſtaliſche iunckfraw wardt von verſchetzung wegen irer iunckfraw⸗ cchafft lebendig begraben. eophius der Piragoriciſch philozophus. auß Calcedonia pirtig. wardt auch zu diſen zeiten in fünbfiar werde gehalten. Diſer iſt( als ſie ſagẽ)alles menſchlichs vn⸗ d als er.c. vnd fůnff iar alt wardt do ſtarb er in hohẽ ſchein ð lere vnd volkomẽheit. 4 NR N ding herwider bꝛacht. vnd Antiochum des reichs berawbet. wo ime das glůck dar 5 inn gefolget het. do fiele er zu letſt in vnkeůſcheit vnd vermiſchet ſich nach ertoͤdtung Piolomeus philopatoꝛ Euridice ſeins weibs vnder die vnzucht der půbiſchen weiber vnd ſtarb. vnnd ließ —— J (585 0 IM, — 6 E4 fßwöaken dehhdetdödtet pſ ſhheh Ceurhbo ef miigs hat w. 1 Fetrttel ſlahun gengt y Min derſteehtſot ſherpber dleteſch 5 005 yßd Tat⸗ Wode Ipdemſebe faͤlſwegſchchs x. Wewndepſog Wpähspfht F del Werlt Blãt LXNI& iphi in phi 8 55 d 77— j 65 Aach phüas 2 philas was ein philozophus võ dem Vnea der ſich die ſect der Achademier anfieng. diſer Toꝛquatus het einen armẽ vnd Range freů nd der 10 doch N voꝛ ſcham nit melden getoꝛſt. Als aber das an diſen 1 Pen gelanget. do ſetzet er ime für ſeinen freünd an beſchamung haymlicher weyſe Ul⸗ ʒu hilff zekomẽ. vñ leget vnwiſſend ſeins frůnds ime ein ſacklein mit gelt vnder ſein 165 auff dz ſich der geſchamig freund ſolchs gelts mer als e 0 eins funds denn als einer 1 gpꝛauchete. iſe zwen ratherrñ haben mit Alexandro de NeN7 2 Olbng Epyri geſtritten. 1 milius het mit den roͤmern wider die Tarẽ ν Oluner ar ein rechten krieg.darinn Pirrhus der kriechiſch konig den Tarentinerñ huͤff raichet. derſelb krieg weret vber vier iar. Zu letſt wardt Pirrhus vberwunden vnnd ſtarb erbermdlich. do machten die Tarentiner mit den von Carthago ein půntnus. darauß fienge Matccus valerius coꝛuinus ſich die půniciſchen krieg an. 18 (lanre valerius mit zunamen coꝛuinus wʒ 40 Lem roͤmiſcher iũgling. fürtreffenlichs ge⸗ N muůets vnd ſunderlicher tugent. nit vnwirdiger dañ Camillus. dañ wiewol er iung was yedoch name er wider einen Galliſchẽ in groͤße vñ waf/ fen beruͤmbten man einen ſunderlichen kampff E K 7 NNauff. vnd als er in das 5 zyl herfuͤrgienge. Emilius Ularci vnd nochmals nit hãd angelegt het do ſetzet ſich II alßpald ein rab auff ſeinẽ helm. ð nach angefan/, E gan Fnpfuy Valerij kome. ſunder nit auffhoͤꝛet die Har 2 275 F. e Galliſchen mans mit dem ſchnabel vnd kloen zeuerletzen ſolang bis Valeri⸗ 8 us ſeinen widerkempffer mit ſolcher wund ergeſchiht erſchzocken vberwan/ de vnd ertoͤdtet. vnd alßpald verſchwande der rab. Võ dẽ Valerio der zu HVJY namen Coꝛuinus entſtunde.„„„„ milius hat wider die Tarẽtiner gekriegt.ſo hat Curius mit konig Pir/ Qlcho geſtritten. vnd den dritten krieg wider die Epyrotas gefuͤrt. vnd Pirrhum geiagt. vnd.xxiijm. mañ zu tod geſlagen. dañ er ſpꝛach.ich mag we ene der in der ſtreytſpitʒen vber wunden noch mit gelt gepogen werden.ich wil liber vber die reichen herꝛſchen dann ſelbs reich ſein. 5 iß zwen ratherrn haben nacheinander eregirt. Gemicius hat die affri 00õ vnd Tarentiner beſtritten: ſo hat Sempꝛonius die Picenter vber- wũdẽ. In demſelben ſtreyt erzitteret die erd.gleich als ob ſie emẽ grawẽ het ſouil menſchlichs vergoßens plůts zeempfahen. dann wiewol die Koͤme. vberwanden ſo komen ir doch wenig daruon. 5 Lucius papirius LE ucius papirius der roͤmer.ein hohberůmb ⸗ ä ter kriegs man wardt von dem roͤmiſchẽ K kat zu eim dictatoꝛ erwelet. vnd er ſetzet im Qnin K WW tum fabium zu einem hawhtman des rayſige ge zeugs. der name auß befelhnus des roͤmiſchen rats einen krieg wider die Samniter fur. Vnlang darnach 05 derſelb dictatoꝛ gein Rome. do man ſein notturftig was — vnd befalhe Quinto Fabio dem hawbtman das er in ſein em ab weſen mit dẽ fein den nit treffen ſolt. Aber nach abſcheid des dictatoꝛs erkuͤndiget ſich der Fabius durch ſpeher das der feind ſachen alle in zerrůdung ſtunden. demnach wardt Fa⸗ W Dbn⸗ a10 begirig das er wider die Sammter ein ſlagen anfieng. vnd zu hefftigerm ſtreit den ferden die ʒawm abzʒohe vnd ſie geſpoͤꝛet vnder die feind lawffen ließ.alſo das ine kein macht wider ſteen kund. vnd warden(als Plinius ſetzt) rrin. feind an dem tag erſlagen. das ließ Fabius nit an dẽ dictator ſun der an den roͤmiſchen rat gelangen. darumb vrteylet ine der dictator auß zoꝛñ zu deꝛ pen des tods das er in ſeine abweſen wider ſein verpot mit den feinden geſtritten het. als aber Fabius zum tod gefůret wardt. do wardt er durch groß gunſt des volcks vnd der ritterſchafft entledigt. vnnd ein ſolche auffrůr wider den obgenanten Papirium den dictatoꝛ das er kawm mit dem leben dauon kome. vnd wiewol darnach die Samniter die Roͤ⸗ g mer an einem engen ort beſloßen.mit großer ſlacht ernider legten ſo haben doch die roͤmer im 5— iar auß befelhnus eins rats auff anlaytung des obgenanten Papirij dieſelbẽ Samniter hinwiderumb vberwũdẽ 43 E — e, Das funft alter 5 3 3„((—————— 5deft 575 eleucus ceraunos ð and des namens. ð funft ko⸗/ ineg 90 he Sns Sregter unyin vnd mehet woß de Tilte Eliltr N hel ſtett die võ ſeinẽ vater abgetrettẽ warñ. ein große ſchif de 15 ¶ fart die verloꝛe er alle in einer vngeſtůmigkeit. vnd ko⸗ 0 wdehile, IN me mit ploßem leib vnd wenig mitgeferten kůmerlich aßunach ſolchem ſchifbruch wardt er von Ptolomeo ſehgeöe euergete vberwunden. gein Antiochiã geiagt. daſelbſt 0 boſerfft begeret er von antiochd ſeim bruder hilff. aber antio f ſeweyſtet chus nůr.riij.iar alt. vnd des reichs vber ſein alter be⸗ Wöch d00 loblie girig entſetzet ſeinen bꝛuder Seleucum des reichs vnd fer ſabengdkvet ¶ der geſtalt vnd vrſach eins beſchutzts. AÆ gß dem 75 R Eüd gro 995 0170 755 ge wtehſihen IY Nes růdere regirten bede. die woltẽ das plůt irs xa ſchsb. Aeünti ergroß ters vnd Guhe ieder koßug Egyptt Knergetes eztoͤdt R ßelh het rechen. darůmb furten ſie ein groß wi 8 315 IX ſtders. 10 dder philopatoꝛem den ſun Euergetis. aber Seleucus ANe anmgf ſtarb voꝛ dem angang. ſo volfuret Antiochus dẽ krieg ae WAll ſoſpin d in dem er kawm entfliehende dz gantʒ heer verlore. da! loch ſit iſsgh ¶ſamelt er herwider ein heer gegen Epiphanem dẽ ſun— ſihölscfkne Philopatoꝛis. der noch ein kind von vier iarn was. daꝛ 1 rdlgke Jinn het er mit vil an ¶ Linea der biſchoff Sfins. Onye des biſchoffs 0100000 ?dern bey ime Philip Symon Onye ſun ſun d. rij. biſchoff ð indẽ ſaß(ellerrferſtt9 ꝗpã den koͤnig ð Mace; Itj. iar. wz ein frum̃ man hat vil hrgohedemaf donier.damit ſyget er preyßlobs im̃ bůch Eccleſiaſtici yderkuͤchterg ob vnd iaget Scopã ĩ. Lcapittel. der den tempel zu ſuuchmt nez âddenſelben kinds heer⸗ beſſerung bracht vnnd die ſtate ſchekwen von fůrer. vnd er erobert ſerweitert. Diſer hailet ſein volck Saamoderd uch indeã mit vil an vnd entlediget es Vo verluſt zie 0 ſum wnd dern ſtette. vñ nachde ſeeſt ſtarb er vnd ließ Oniã ſeine hihefg 2 ν ler En egiptẽ mit waf] ſan zu eim nachkomen. W0—— 8 feilkit fahẽ mocht dof nias der groß ein ſun Sy⸗ 38 eeevermehelt er liſtiglich! monis erlanget dz biſchof —— ſein tochter dem Epi thum̃ vnd ſaß.rviiij. iar. der võ wegẽ der wůtrichey anthiochi ]ůl do er iudeam vndertrucket mit vil inden in Egypten geflohen ſiſt vnd daſelbſt gepawet hat ei Inen tempel zu gleichnus deſs in ſiheruſalem.daran er ſchwerlich ¶ſen ſůndet.er ſtarb vnd ließ eine ſſon noch vnſpꝛechenden. Sumeng 0 des Onpe ſun Oð nach ſeins vaters flucht Vldas biſchoffthũ inhielt.da aber jzu letſt der fůͤrſt ð brieſter ſtarb ließ er drey ſün Onyam. Jeſum vnnd Johannem die zu dreyen fůrſtenthumẽ der brieſterſchaft komen. dnyas der guͤttig was ein heiliger man got vnd dem menſchen angenanie. der zu letſt phani. das er alſo als ein freůnd in das reich kome aber ſein anſlag waꝛdt gemeꝛckt vñ im vnðbꝛochẽ I ntiochus deꝛ groß genant ð ſechſt konig Si L rie regiret.xrrvi.iar.vnd hat Ptolomeũ phi⸗/ lometrem beſtritten. vnd auß vbeꝛfluͤßigkeit ſeine: mechtigkeit vnd reichthůmeꝛ ſein heer alſo angeri⸗ chtet dz die gemaynẽ ritter hoßen auß gold mach/ ten. Diſem vbergabe Hanibal penus die ſtatt Car taginem auß foꝛcht der roͤmer. vnd tet ſich ʒu ime. Nw mochtẽ die roͤmer die hohmůtigkeit Antiochi vnd Hanibalis nit geduldẽ: darũb ſchickten ſie. K. coꝛnelium den ratherrñ. vñ die Scipiones mit na men Naſicã vñ Affricanũ als geſandte. vnd vber/ wundẽ Hanibalem vnd beſtrittẽ auch Anthiochũ mit bezwangnus. võ den roͤmern frid ʒebegern. ð wardt ime verlihen. alſo das er ſich auß Kuropa vñ Aſia ʒiehen. vnd innerhalb dem beig Thauꝛus enthalten. vnd bey.xx. ʒu geyſel geſatzten perſonen⸗ ierlich.vn. pfund bezalẽ ſolt. als aber daꝛnach auß⸗ begirde des ſchatzs ime von den bꝛieſtern betrieg von Andronico erſlagen wardt clich verheißen in perſidem kome do wardt er iñ Naber der konig von diß allerge⸗ tempel des gluͤcks von den brieſtern etoͤdt. glids E e eee Arechtiſten menſchen tod betrů⸗ weyß zerſchnitten vñ auß dẽ tempel geworffen Onsas pius bet hieß Andromicum den tod⸗ leucus iners oder philopatoꝛ der.vij. konigg ſlager fahen ime ſein purpur⸗ Daſie vñ Sirie regiret. rij iar vñ was ein toll ¶ klaid abziehen vnd ine an dẽ en⸗ vnſumwitzig vñ boͤßhaftig mañ dð ſchicket dẽ ho liodorũ zeberawbẽ dẽ ſchatʒſtock im̃ tempel. ð vn recht vꝛteilede durch de engel alſo gegayſelt ward dz er auß fuͤrbete Onye kawm herwider genaſe. ie ſiben ſůn machabey wardẽ mit irer muter 0 vñ eleazaro mitſambt vil anderñ gemartert die dañ voꝛ der menſchwerdung des ſuns gottes vmb des goͤtlichen geſetz willen biß zum tod ſwel re marter vnd peyn erlydden haben. I K W f5 0 NI (de des 8 ſlol Aicheb IN Nachabei hawẽ bis er ſtarb. Fe 00 NN ene 2 0. ν 8 8 N 4 N J 3 15 28„ N RR Ofhe des bſehſz bfhn anfanmnhe iiböch rgeht al de den knpa gbtuchtyndöſhſeh Dſſrhuleſektoſck oetes vöpeift zg. rb leß Oã ſue achkomeh, ofofeeſ Betlanger dbichof ſahtvitß igt. der v wuͤtichey gytheoch am vndettrhcketſht Eghpten gefohe Abffgeprwehtt( lachtos deſz ſ Wumaſhwel, ſtgrb 0 ließ eſſ ſſpiechenden. be Oghe f0 chſehs vetsflet fhänebtez fun zfohen Jſr 0 denwerlt Blat LXXN L ela detaeeſez vnder den ſtetten des lands Uthnnie an kreſften vnnd reichthůmern die anderi ſt an einẽ Ygarwunmgelichem oꝛt gelegen. vnnd(als policrates ſchꝛeibt) von den Senonenſiſchen Galliern ʒu der zeyt Brennij voꝛ der zukunft Criſti.ije.lertij tar. als er in welſche land ʒohe gepawen inmaßen dañ 10 ein anzeigung gibt das die von Sena in beſchmirung oder ſalbung der gliderhůbſchheit des antlitzs vnd der farb. vnnd auch an ſitten den galliern vnd Pꝛittanniern ab den ſte iren vꝛſpꝛung gezogen haben)gleich ſcheinen vnd gepaten. wie wol alter der ʒeit einfluſs des himels.gelegenheit der geegent vnd mitleben irer nathpawrn den ſie ſſich mit dem plũt vnd mir den ſitten vermiſcht haben ſie ʒum groͤſſerñ teyl verwandelt hat. aber nach dem in keinen ſchrifften d alten von diſer ſtatt ychtzit gefunden wirdt.auch keinerlay fůßſtapffen des alters darinn erſcheinen ſo mag ſie vn der den newen 61585 geʒelet werden. Ettlich woͤllen ſagen Earolus malleus hab diſe ſtatt gepawt. aber zu Ve⸗ nedig in dem loblichen cloſter ſant Geoꝛgien de alga. das der gloꝛiwirdig babſt Eugenius als er die werlt verließ von aigem gelt vaterlicher erbſchaft gepawt hat find man in eim faſt alten buch geſchꝛiben. das babſt Johannes der. xviij. auß dem Peruſiniſchen Cluſienſiſchen Aretiniſchen Feſulaniſchen Floꝛentiniſchen vnd 10 gee den ſechs biſthumen. von ſechs gemaynen diſe ſtatt gepawen vnd ſich Senam das ſechs bedeůdtet genent hab. Diſe ſtatt ligt yetzo auff eim půhel ſchier einer inſein allenthalben als hohe geſtadt habende. doch am̃ oberñ oꝛt ð ſtatt iſt der erdpoden ettlichermaß mit garten vnd gruͤngewachs gezieret. In diſer ſtatt ſind faſt herrliche gepew voꝛhanden als ein ſchoͤne hohe ſchůl. ein marckt ein pfoꝛten.vñ konigliche pallaſt. Ein faſttzierhaſtigs gůttlich ge regierts ſpital. Diſe ſtatt iſt auch weit vnd frey mit thůrnen vnd voꝛwerñ. vnd anch mit gar gutten ſittẽ angeſchi ket auch hit eins groben noch vnhoͤflichen volcks. der erdpodem daſelbſt iſt faſtkrawtfruchtper. vnd alweg ner haftig vil ochßen. wilderſtyer vnd ſchaff auch an getraid. wein vnd oͤle ftuchtper. vnd an allerlay frůchten vber anlnhwos ligt von Rom achthundert achtail einer meyl. Diſe ſtatt hat gehabt das erleůcht geſtirñ den heiligen ernhardinũ deſs heiligthůmer bey der ſtatt Aqula mit mani feltigen wunderzaichen teglich ſcheynen. derſelb hat allererſter ſant Franciſcen oꝛden zu der ob ſeruãtz die yetzo alſo hoh plůt gebꝛacht. Sie iſt auch Mere geweſẽ mit lougone dem artzt vnd naturlichen maiſter.der voꝛ andern ſeiner zeit nach abſterben Jacobi foꝛlluienſis geler⸗ ker vnd erleůchter gehalten waꝛd. Auch mit Fridrichen den rechtweyſen. der vil ratſleg im̃ rechten daſelſt gelaßẽ hat. auch mit Enea ſiluio dem poeten darnach mit babſtlicher wirdigkeit begabten vnd Pius genanten. Daſelbſt iſt auch ettwen von irer treffenlichkeit wegen ein Conciltum geweſen. wiſchen Vmbꝛonem dem fluſs vnnd dem ſee Danaam:oder dẽ fluſs Paliam. der auß demſelben ſee koͤmbt ſind vil bergige vnd felldige ſtett. auch die garalt ſtatt Cluſium. von der Plimus vil ſchꝛeibt. die ettwen Caꝛmon hieß. vnd yetzo der ſtatt Sena vnderwoꝛffen vnd von ir geauffet iſt. Sengs 85 6 l. 111U, K 45 2 . 2 — 7⁹⁰αο 11 10 W U 1 1616¶◻LHHl 6 —— Das funft alter tolomeus epiphanes ð fůnft egiptiſch konig regiret.rriiij. iar. vñ was im̃ an 9 Pbloen e fang ſeins regiments nit vber vier iar alt vñ nach dẽ ſein kintheit weder rats Ee„cbbhanes noch kreft ih ſein mocht.darumb vnderſtůnde ſich ſeins reichs Antiochus der ſqq droß konig Sirie. vnd begunde das mit tat anzefechten. aber die fuͤrſtẽ ¶ des reichs namen ſich des lungen konigs getrewlich an vn beſchirmtẽ alles konig⸗ reich. Diſen kome auch zu ſchutz Onias der iuden biſchoff. als er aber zu ſeinẽ vogt Il pern iarñ komẽ was do vermehelt im Antiochus der edel des groſſen antiochi un ſſein ſchweſter hinderliſtigclich ʒu eim weib. auß der empfieng er zwen ſůn. do An⸗ tiochus das hoꝛet kome er in geſtalt ſein ſchweſter Cleopatram vnd ire ſün zeſehẽ. ¶ ſin Egypten vnd verfůget diſen Ptolomeum ob dem tiſch zeertoͤdten. vñ als er ſich das gantʒ egyptier lannd vnderzedꝛucken ſich vnderſtunde do wardt er von den egyptiern vertriben. vnd als er nach zwayer iarñ Alerandriam belegert von den ro miſchen potſchaftern auß Egypten ʒeweichen gedꝛungen. 1 tolomeus philometoꝛ ð ſechſt Egyptiſch konig regiret. xxv. iar. vnd was deꝛ ſchweſter Antiochi ſun vnd zumal ein nachlaßig man. diſen bekrieget ſeiner muter bꝛuder. darumb ſcheke er ſein botſchafft gein Capronia Kome nach hilff. do ſchickten die Roͤmer Pompilinz ire—— rats botſchaft zů antiocho mit begerung von Egypten abzeſteen. do empfienge ine an tiochus mit dem kuſs. vñ (ſlols nw Pompilius ſeinẽ beuelh gewoꝛbẽ het vñ Untio ẽktyus die werbũg an ſein freuͤnd bꝛingẽ wolt. do vmb ieng ine põpilius mit eineꝛ růtẽ gepietẽde ſeineꝛ freůndt ra tes zepflegen vnd voꝛ vnd ee auß dem zirckel nit zegeen. er hett deñ antwurt gegeben. vnd ime frid oder krieg erwelet auß diſer geſtrengigkeit wardt deꝛ kunig zu gehoꝛſam des roͤ⸗ miſchẽ rats bewegt. Diſer l darnach ſein tochl ter Cleopatram dem konig Alexandro verheyrat. vnd nach folgend widet genomen vnd Demetrio vermehelt.dẽ er wi⸗ der ine komende in die flucht bꝛacht. vñ am drittẽ tag in vber antwurtung des hawtbs Alexandꝛi im durch den Arabiſchẽ konig beſchehen voꝛ freuden verſchiede. Q apronia ein veſtaliſche kloſteriunckftaw wardt võ ver wuͤrkung wegen irer iunckfrawſchaft eꝛhenckt. e itus liuius ein beſchꝛeiber geůbter vbeltat wz diſer I zeit hohberůmbt. der von verdienſt wegen ſeiner ſinnreichigkeit gefreyet ward. (Dumune die Veſtaliſch iũckfraw wardt auß verſcher Igung irer iunckfrawſchaft lebendig begraben. bheophꝛaſtus dichreſiſch philozophus hat zu erſt d CDhaymed Leucippũ ſeinen burger. darnach Platonẽ uvnd nachfolgend Ariſtotilẽ gehoͤꝛt. Diſs was ein man ho her klůgheit. ſunderlicher emßigkeit vnd wund erperlichs außſpꝛechens.alſo. wiewol er dauoꝛ ein tyrañ hieß ſo nen net ine doch von ſeins wunderſamen außſpꝛeches wegẽ bder Areſtotiles Theophraftũ. Er hat bey.iijc. bůchernn cgemacht vnd bey.ijm. ʒuhoͤꝛer vnd zunße⸗ gehabt. vndeꝛ den was Nicomachus der ſun Akꝛiſtotilis vnd Meande: vnd diſs het er alweg im̃ mund die allerkoͤſtlichſt ʒerũg iſt die zeit. vnd ſtarb.lxxxv.iarig. E 0 Danane⸗ der poet vñ ſungeꝛ Theophꝛaſti iſt ð võ dẽ ft 10Ouintilianus alſo ſpꝛicht. Mich bedůnckt dz diſer N RN Meand vleißigelich geleßen. zu volbꝛingung alle der lere die wir getan haben gnugſam ſey.alſo aigẽtlich hat er al le pildnus des lebẽs außgetruckt. alſo ein gꝛoße gnugſam keit vnd vermuͤglichkeit deß getichts vnd außſpꝛechens was in ime. alſo ſchickerlich redet er von allen dingẽ. per ſonen vnd iren naygungen. N. enippus wz ein Cuniciſcher philozophus vnd ein 8 00 5,%/L(lischeden herr 9he 5 vñ er was e ein teglicher wuchrer. Zu letſt verloꝛe er durch veynt⸗ ſchafft alles das er het vnnd erhungffch 8 ſt vert 0 veynt O phalerius der philozophus ein iunger Theophꝛaſti ein ſubtiler diſpu ¶Ptirer vñ redner was ein wenig gewaltſam. vnd doch ſüß. vnd als er..iar bey de Atheniern geweſen wʒ wardt er võ ſeiner fürtreffenlichẽ tugent wegen mitihe R 8 lr. erinen ſewln geeret. darumb das er die ſtatt an zinſen vnd gepewen gemeret het. Als aber darnach in ſei weſen die ſewln zerpꝛochen warden ſpꝛach er. noch haben ſie vit ʒerſtoͤꝛt die tugent. von der wegen ſie die ſewln haben aufgericht. Er ſaget auch dz die geſpꝛechlichkeit in regirũg einer ul nutzs alſo kreftig wer. als die waffen in dem krieg. 3 Ewös als Lgel alſodsserzue weg vnd ſtraſſe eſchil Renoen heßung zeter Polemonfürgn ffocgfAregkut Up tath lſas ſcher WImlagemde fchghpnddaflt cgthggo vnnd egei omſo der wertt Blat LXXXI ach erpawung ð ſtatt Rom.iiijc. Ixrvij iar was der namen der uben Inen der roͤmſſchen tatherrß⸗ ſtatt yetzo hohberůmbt vñ nochmals kein waffen außer 5 0 A 5 claudius Guhe E5 den bewegt woꝛden. aber ʒu erfarung der manſchaft der Koͤmer wardẽ ge NI zelet ʒwaymal hunndert zwaßunndnewntzig tauſent drey hundert vier⸗⸗ 7 unddreyſſig hawbt. wiewol die Koͤmer von anbegyn irer ſtatt nie an krieg warñ. Nw fieng ſich der krieg wider die Affrier an.erſtlich vnd Apio clau⸗E& dio vñ Quinto fabio den ratherrñ in Sicilia.vnnd apius claudius behiel den ſige wider die Affrier vnd konig Sicilie. 5 cc 005 Gneus vñ Gauuꝛs ratherrñ warñ do fachten die roͤmeꝛ im̃ meet mi. 76 geſpitzten ſchiffen. aber Eoꝛnelms wardt betrogen. ſo hatt Duellits im ſtreit den Carthaginenſiſchen hertzog vberwunden.xxxi. ſchiff genomen 5 rüij.ſchiff verſencket.der feind ſiben tauſent gefangen vnd dreytauſent erſla gen. alſo das kawn einiche vb erwindung den Roͤmern angenemer was. I 5 Criſpus(Olebdae der naturlich maiſter reichßnet ʒu di⸗ N ſer ziet. ð im. lxrr.iar ſeins alters ein buch alſo 4 ſubtilig machet. das ʒu verſtentnus der ding dariñ begriffen eins laugen lebens not wer. Deſs ſpꝛůch was diſs einer. Der weiſe mangelt keins dings. vñ iſt doch vil dings nottůftig. hinwiderumbe bedarf 5„„— 0 2 5 5 65 65 der narre keins dings. dañ er waißt keins dings ze gepꝛauchen. ſund er mangelt aller ding. ſo was e/ Lucius ſcibio C. Polemon non der naturlich maiſter auch zu ſeinen zeiten. der MN 1 rede die du allain hoͤꝛſt ſol bey dit begra 99 en ſein. 8 0⁰ zwẽ ratßherrñ ſtritten mit dannone dem R 8 carthaginenſiſchen kayſer vnd verwůeſteten ccoꝛſicam vnd ſardimaz. vnd ſeipio füret vil tauſent Æ 1 I menſchẽ gefangen von dannen hin. N Nolemo hemiſch philozophus wardt ʒu diſer zeit erkannt. Diſer Atil wss(als Laercius ſetzt)in ſeiner iugent ʒumal furwitzig vñ vngeſcha⸗ Ius mig. alſo das er ʒu erfůllung aller wollůſtperkeit ſein gelt vmbtrůge vnd an vnweg vnd ſtraſſen verbarge.aber als er eins mals truncken vnd gekroͤnt⸗ in die ſchůl Renocratis ſtolpert. do hoͤꝛet renocrates auff võ ſeiner angefan⸗ gnen meynung zereden. vnd fieng an von geſchamigkeit ʒeſagen. Auß de het ſich Polemon fůran in emßiger lernung vñ tapfferkeit alſo gebeſſert das er xenocrati in regirung der ſchůl nachkomen wer. ν 8 nder diſen ratherrñ hetten mancherlaß geferlichkeit des fewꝛs vnnd e UIwaßſer⸗ ſchier die ſtatt Kom verzeret vnd wardt der krieg in affricaz N wider Amilcarem dem cartaginenſiſchen hertzogen gewendet 1 dẽ meer Marcus ein geſtritten vnd derſelb hertzog vberwunden. do zogten diſe ratßherrñ bis gein carthago vnnd verſtoͤꝛeten vil ſtett. Mallius keret als ein vberwinder⸗ wid er gein Fom.ſ o blib Ittillius regulus in Affrica. vnd krleget wideꝛ die Affrier vnd facht wider drey carth aginenſiſch hertzogen. nemlich wið die zwen Aßdrubales vnd Atailcarem vnd ſiget inen ab. vnd ſchlůg der feind xvijm ʒu tod. vnd ertoͤdtet ein wunder groſſe ſchlangen. deꝛ hawwt wʒ c. xr ſchůg lang. vnd zu Rom menigclichẽ ʒu eim wunderaig en gezaigt. do wa: 0 dẽ die ca rthaginenſer ernidergelegt. alſo das ſie von den Roͤmern frids be⸗/ ffr begerten. doch wardt Kegulus darnach auch ernidergelegt. 2 ieweil Marcus emilius vnd Paulus ſeruius ratherrñ warñ ſind ſie bede in Affricam mit.iijc.ſchiffen ge⸗ 3 gein der ſtatt Clipſeam begeret vnd pald gein Carthago komen. alſo hetten ſie erſtlich die Iffrier mit dem ſchiff ſtreit vberwunden. ſo verſencket Emiliſis hundert vnd vier ſchiff mit feyndẽ vnd fieng dꝛeyſſig ſchiff mit weppner. So hat er auch. rxvm feind eintweders erſlagen oder gefangen vnd Affrica wer deßmals gantz ernidergewoꝛffen woꝛden. wo nicht ein ſolcher hunger geweſen wer. das das heer nicht lennger verhar ren mocht. Aber die rattherrn erlidden bey Sicilta einen ſchiffpruch. ʒn diſen ʒeitten ward der ſilberm pfenig 135 erſtlich zu Rome gepꝛegt. Das funft alter Linea der konig Sirie Arnd n der durchleůchtig genant tegiret ki. iat 7 Antiochus 100 5 50 vnd was ein faſtboͤßer menſch. vnd 5 figur 5 Minegcriſti 5 durchleuͤchti ticriſti. do erzu Rome ʒu geyſel in der laiſtung was vñ⸗ der ſun eR ſhohlh ſeins vaters tod vernam. flohe er heimlich daruon. ko Ula me in Siriam.daſelbſt wardt er von ettlichen ſtetten aufgenomẽ. vñ do ſein bꝛuð ſtarb regiret er fůr ine. vnd 7 0 ſafte 00 veꝛbote nach veikauffung der brieſterſchaft erſtlich võ, 0 aldte Jaſone vnd darnach von Menelao mit der rate die in 0 ſrke den ine haidniſche namen auflegten opffer im̃ tempel 10 zu iheruſalem zegeſchehen. Zu letſt als er von AEgypte f U1 loch kom hat er auß anlaytũg Wenelay den tẽpel berawb aähſ die iud en den ab goͤttern zeopffern. vnd haidniſch ſitt Wͤäddn SN anzenemen bedꝛangt. vnd den abgot Jouis Olimpi in ſſhweſer den tempel geſetzt.die beſchneydung verbotten. vñ di weſterſ beſchneidenden ertoͤdt. vnd die ſiben bꝛůder mit ir mů 1 tvn ter die nit ſchweinen flaiſch eßen wolten mit mancher⸗ 06 laß pein gemartert Zum iůngſten als er wider iheruſa 60¹5 l rvi e Jonnch dẽ wůrmẽ verzert vñ ſtarb er ich in ei ⸗ 3 den lannd. ffänd⸗ 5 cgf ntiochus hiebey regiret.ij iar. was noch ein kind als der vater ſta n H mund in ſeiner iugent was Nyſta vnd als ſie ein heer 1 82 die Ideneußfägee on warden ſie bede vnlang darnach von den iren erſlagen von forcht wegen eie dets ſl es ſons Seleuei Mlathatias het funf ſün Färndelmn ‚ eeleůt Waeſl. hemetti— 8 athathias ð brieſter ein ſun ſhendil — ch 8335 75 s(DIhanne des 15 Synno ft 5 815 3 8 nis wardt in lere vnnd rům der 3 1 hꝛie vnd I gloꝛ bey den inden faſt geeret. Di⸗ Wöh ‚ 6 5 le. regtret ſer heilig man ſchlůg in ſeinẽ z 6115 ſpechs Cüehee nach ertod⸗ Ndie fuͤnder IE175 0 aehs ſo tung ſeins vnd het fůnf ſůn deſſel 1 5 Feeeeffuns rüi 0 ben ʒoꝛns.aber er was nit biſchof Marödech L aanr.de ſt 5 ſunder ſein drey ſůn. Do er ſtarb Maeggegt E. rſun wardt er in MNodin begraben. ünlbälHa tet antiochin epRRoꝛem. 0 l 838 ſ0* 3 glkcszyee tet antiochi upAtddem. vnd Liſtaz. vnd ſetzet e 90 u eim bi 117 + ödey danßerh 51 denhe, dem bachides gein iheruſalez geſandt ude 1000 5 udas machabeus der ſtarck man ein ſun xN e Was gar ein geſtrenger kriegßman 1 ob ſhrrmnlen 30 5 hel vnd ime keiner gleich weð voꝛ noch nach. er iſt zuletzt 5 im ſtreit ernider elegen. vnd hatt vmb das geſetz gottes unemeheerdgf dẽ tod geliddẽ als er des biſchoftſjs dꝛey iar gepflegẽ het äee Dn tẽpel wardt von inda vnd ſeinen bꝛůdern geray 7 0 herdephath nigt als er drey iar enteret getveſen was. 0 degbeeenden I der inden hertzog vnd biſchoff regiret das( Pon dferhe CL.iudiſch volck nach iudam rir. iar vnd was ſeim bꝛu adgfh der Machabeo in tugentẽ nit vngleich vñ wardt ʒu letſt thſchwuffſſ mit ſeinen ſůnen võ Triphone betrieglich gefangen vnd fuöſeſteſten Ariſtarcus erſlagen. öſgen NN E ein lereꝛ ð grã 1genndo Jego matica reichßnet zu dẽ wpvälen zeiten Machabeoꝛum. 5 Matimhg 8 acubus brunduſinus mehthede ſn geticht beſchreiber wudbewunh Ennij des poeten tochter ſun öp 16 reichßnet eꝛſtlich zu rom. kom 0 0 Vähſe darnach gein Tharentum vñ fekpohghe ſtarb.lxxxx.iariger. entern ¶ ymon der drit ſum Ma enddg =thahie ð inden hertzog. Antendde vnnd auch biſchoff ſaß acht f ſünnd Bänun. kieewaseingeſtichtend fa R Womurſh ůgman vnd vonüͤgẽt auffe rr W0e 55 laftſchelch ed wardt zule—— ˖ Würmelr Heſſeben 16 Derd hſei ich ertodt võ ſeinẽ aidẽ. diſer ſymon vñ ionathas die bꝛuð iude eꝛloſtẽ dẽ leib vehffe wirtſchaft vñ erſchluge 15 5 feindẽ vñ begrůbẽ dẽ ĩ modin. dañ ptolomeus lůde 10 ʒu einer endet ſich das erſt buch Machbeoꝛum. ẽ vñ legte des ſimonis weib mit dẽ andern waiẽ in fancknus vnd dariñ s der yater ſtgth r ffgch geh t woer die i5ueſt 01 facht weghlhme hechosöbtteſt Jhamnsdtsfſtz.W hutdt in kere yft kün degttbepfftgergd n ſchligin feßẽ zt hetfügffädeff aber ck wes ſt bſſch undrey ſͤn. Do er finß Tntllodmn begtabeſ. derwerlt Blat LXXXII tolomeus Suergetes ein ſun Philometoꝛis. der ſibẽd egyptiſch konig regiret Linea der konig Egypti rtxviij. iar. was ein faſt boͤſer vnd grauſamer man. dem von ſeiner grim̃zor¶ Ptolomeus euergetes nigkeit wegen ſein bꝛuð vnd Cleopatra ſein ſchweſter auß foꝛchten dz reich durchh/ οf botſchafter vbergaben. do er nw alſo das brůderlich reich on einichen krieg erlan get hett wardt er hohmůtig vnd ertoͤdtet ſeins bꝛuders 5 der muter henden& vnd erwůrget alle ſein gůnner. vnd gleicherweiß als er ſeinen verwandtẽ ein gꝛau ſam plůtgůſſiger man was geweſen. alſo wardt er den roͤmern die daſelbſthin ko⸗ men zu eim gelachter vnd geſpoͤt. dañ er was(als Juſtinus ſchreibt)eins vngeſtal ten antlitzs.kurtzs leibs. vnd mit fayſtem bauch eim großẽ thier gleich. die ſelb vn geſtalt wardt durch die vberſubtiligkeit des klaids gemeret. Diſer hat kinder auß ſeiner ſchweſter vnd auß der ſchweſter ſeins weibs gepoꝛn. vnd auch die toͤchter πο, ſeiner ſchweſter mit gewalt geſchwechet. vnnd irnn ſůn glid weiß zerteilet. in ein⸗ Ptolomeus phiſton oð8 truhen gelegt vnd iñ tag ſeiner gepurt vnder der wirtſchaft herfůrtragen haißen. Sother tolomeus phiſton oder ſother ein ſun Euergetis der. viij.konig der egyptier 0 regiret.xvij.iar. ꝓu diſen ʒeiten kriegten Antiochus tyricenus der ſun Deme⸗ trij. vnd Antiochus griffi des konigs bꝛuder mit einander.alſo das yetzo einer vnd deñ der ander regiret. vnder ſolchen todſlegiſchen zwutrachten ſtarb diſer Ptolo meus vnd ließ ſeinem weib das reich. 0 tolomeus alexander der.ix. egyptiſch konig regiret nach außtreibũg ſeins bꝛu ders. x. iar. der was des voꝛgenanten Ptolomei ſother bꝛuder. nach dem Cle opatra die muter mit irẽ eltern ſun. xvij iar geregiret het do empfieng ſie verdrieß ab der mitherrſchung irs ſuns. darumb raytzet ſie das volck wider ine vnd ʒwun ge ine in die inſeln Cipꝛum zeellenden. do foꝛdert ſie diſen Alexandrum irn iungern Oie ſun an ſtatt ſeins bꝛuders mit ir ʒeregirñ. aber die wardt darnach võ ime abgetan. vnd er deßhalb vom̃ volck in das ellend vertriben. vnd Ptolomeus ſother wide:: in das reich gefordert. darumb ſetzet Alexander das roͤmiſch volck zu erbẽ des ko⸗ nigreichs Cyreneoꝛum. das ime ſein vater durch ein teſtament gelaßen het. tolomeus ſother vnlang dauoꝛ võ ð mutet vertribẽ hat diſs iars als alexran⸗⸗ 0 der võ dẽ egyptierñ erſlagẽ wardt dz vaterlich reich widerumb erobert. vñ viij. iar geregirt. P annibal Hamilcaris des Carthaginenſiſchen hertzogẽ ſun iſt im̃ xrv.iar ſeins alters zu einem keyſer oder gepieter des Carthaginenſiſchen heers geſchoͤpft woꝛden. dann er hett vor and ern heerfůrernn an klůgheit kůnmuͤtigkeit vnnd ra⸗ ten ʒu antaſtung der ferlichkeit den voꝛpꝛeiße.als er nw hawbtman worden wz. do leget er drey iar alles volck lhiſpanie mit krieg ernið. daſelbſthin ſetzet er Aßdru balem ſeinen bꝛuder ʒu hůt vnd bewarung vnd ʒohe vber das Pirꝛeniſch Hoirge vñ als er kome an das gepirge das welſches land von gallia ſchaidet.daruͤber me mant mit heer dañ bercules gegangen was. do offnet er die ſtainigen weg vnnd ſtett mit verpꝛennung der holtzhawffen vnd mit dareingegoßem eſſich.alſo dz ein 11505 elephãt hindurch komẽ mocht. da voꝛmals ein einiger menſch nit hingeẽ und aber an demſelbeu oꝛt verfieln vil lewt mit den elephanten im̃ ſchnee. Man ſagt das diſer ambal. lxxrm. ʒu fůß vnd. xxm ʒu roß vnd. rrrvij. elephaten in wel⸗ ſche land gefüͤrt hab. dañ loanibal zohe in das Thaurinenſiſich feld vnd leget nach durchſchwaiffung der gantzen ihenßhalb des gepirgs gelegnen gegent. die roͤmer Hanib in dreyen ſtreytten ernider vnnd erobert vil ſtett. des gleichen tett er auch durch die* Liguriſchen gegent.darnach zohe er vber das Appenniniſch gepirg vnd waꝛdt bey Ꝙ Ethruria do yetzo Floꝛentz iſt mit dem ſeůchen der awgen begriffen. alſo das er dz recht awg verlore. darnach erſlůge er..flammineum den roͤmer. demnach wardt Fabius maximus von den roͤmern wider hanmbalem geſchickt. der leget ſeinẽ heer ʒeůg in die hoͤhe des gepirgs vnd an verpoꝛgene oꝛt der waldt damit betroge er ine R vnnd vber wyůnde ine mit hilff der Aretiner. vnnd hannibal hat das gantz welſch lannd. xvi iar mit mancherlay beſchwerden belaſtigt.nachfolgend heeret er in Apu liam vnnd bekumert die Koͤmer bey Camias mit großer niderlag. In demſelben ſtreit warden der roͤmer ſouil tauſent erſlagen das Dannibal drey metzen guldiner⸗ ringlein die er von der roͤmiſchen ritter hennden abʒohe gein Carthago ſendet. So 8 wardẽ deßmals auch die roͤmiſchẽ ratherrñ eintweders gefangẽ oder erflagen. vnd es wer vmb die roͤmer geſchehen geweſen wo hannibal pald nach dem obſyg gein Rom komen wer. Aber er wardt gezwungen welſche land zerawmen vnd ſein va R(I6 WWCIſ J terland wider Publium Scipionem zebeſchitmen. Do die Carthaginenſer mit den NNee Koͤmern frid machten flohe er ʒu Antiochum dem konig. vnd darnach ʒu dem konig Bithimie. daſelbſthin ray⸗ ſet..quintus der roͤmer wider ine. vnd auff das er aber von den roͤmern nit gefangen wůrde ſo vegabe er ime⸗ ſelbs mit vergift. das er nach herrlichẽ ſyttẽ in eim ringlein bey ime trůg. vñ ſtarb iñ.lxr. iar ſeins lebens. * Bas funft alter cch erpawung der ſtat tome.iiijc.Ixxx.iar ſähe man plũt auß der erden vñ milch von himel fließen in geſtalt eins regens. Ein ſchwere peſtilentz was ʒway iar ʒn Mom die als die Sibilliſchen bůcher ſagen auß goͤtlichem zoꝛn entſtanden was.man W I fraget nit nach der ʒal der geſtoꝛb en ſunder der vberblibnen.* 0 Gl.n große hohe marmoꝛſteinine ſawl.ein pildnus der ſunnen. von Clare lido dem ſawlmacher beraitet. in der innſeln Rhodis auffgerichtet fiel ernider. die was N(als Euſebius ſetzt hundert.lxx. elnpogen hoh. vnnd einem thurn gleich. vnnd vnder 0 d den ſiben wunderwercken der werlt das groͤßiſt. 5 § 0 trato ein Lampſaceniſcher naturlicher maiſter ein ſun Archeſilai. was ein faſt wolgeſprecher man.der ſich in erfoꝛſchung der naturlichen kunſt. die man phiſi⸗ cam neñt voꝛ andern gar fleiſſigclich vbet Strato philozophus ſ vnd darumb võ derſelben kunſt phiſicszs genãt wardt. Er was ein lerer Prolomei Poreß elphi. von dem er mit. lxxx. pfunden R begablt wardt. Sie ſagen das er alſo ſub til geweſen ſey das er an empfindnus ge⸗ ſtoꝛben wer. Silphon der naturlich mai⸗ 0 10%/⁰ Iſter verloꝛe zu diſer zeit alle ſein gůter vnd enmpflohe nackent douon. vnd ſpꝛach alle AIJ meine guͤtter trag ich mit mir. dañ er trůg 68 die vnderm hertzen. 80. N. rates deꝛ Atheniẽſiſch achademiſch Crates Oh maiſter ein ſun Antigenis. was ein iunger Palemonis vnd ſein nach 885 komen in der ſchul. die einand er im lebẽ al o lieb hetten dz ſie alweg einerlay lere vñ kunſt erlangten. vnnd im tod in ein ainigs grab gelegt warden. den zu gedechtnus. Antagoꝛas auff ir grab ein ſchrift machet der maynung. wie ſie in eintrechtigkeit der Igemůet vñ in raynigkeit mit weißheit ge/ Panecius lebt hetten. 3 Qu5 der naturlich maiſter reichßnet zu der Silphon philozophus zeit Scipionis zu rom. des lerer wz er. ð ſprach das leben der menſchen die ir tag in dem mittel ð ding vben vnd ineſelbs vnd den irñ erſpꝛießlich ſein woͤllẽ můß ʒuuerhůetung vnuerſehner vnnd ſchier taglicher A geferlichkeit alweg eins berayten vñ aufmerckigen ge H mũets ſein. pgftepſſt Su der Megatẽſiſch philozophus reichßnet 9 zu diſen zeiten. der in volgung vñ weißheit ande N re weit vbertroffen hat Diſer was(als Cicero ſagt) ſeabelt ein ſchaꝛpfſinnig vñ zu ſeinẽ ʒeitẽ faſt glawhaftig man Licon philozophus 005 0 0 der in bekriegung ſeins vaterlands nach verluſt aller Aygt 10 107 Aelee 5 eſterlte ob er al 0 efd e ding verloꝛẽ het. antwurtet. Ich trage alle meine gů 88 Mehits ter mit mir. dann er ſpꝛach das er die im hertzen 198 achetz NN nit auff den ſchultern trůge. 8 Aiö Cere 0 oſſidonius der naturlich maiſter. der ſect ein ſtoi⸗ Jachpoh cus vñ ein iũgeꝛ Panecy reichßnet auch zu dẽ zeitẽ W 055 wch 5 was(als Auguſtinus ſpꝛicht) ein groſ 9—50 Wulrhen er aſtrologus. 8 bechs,Emet K raſiſtratus ein Athenienſiſcher artzt reichßnet(als Euſebius ſetzt) zů diſen zei 10 4 R ten. der was des geſlechts Ariſtotilis vnd ein fůrtreffenlicher artzt vñ ward W f0 0 vmb geſundmachung Anthiochi des konigs von eim ſchwern ſeůchen durch Pto W lomeum deſſeiben konigs ſun mit hund ert pfunden begabt. Als ſolchs Plini Amrrrirr bůch der naturlichen hiſtoꝛien bezeuͤgt. V e LE icon der Troadenſiſch naturlich maiſter was diſer ʒeit in rům vnnd gar ein eebLll redſpꝛech man. vnd in aufzucht vñ anweyſung der kind er zumal ſchickerlich dañ er ſpꝛach das bey den kindern die ſcham vnd der vleis des lobs als bey den pferden der ſpoꝛn ſein můſt. er was do er lebet eins gar raynen wandels vnd vnglewplicher ſawberkeit vnd ſcheinperlichkeit der klaider. vñ nach dem er auch ſtarcks leibs was ſo vbet er ſich im palſpil. vnd hielt den fůrſtenthumb der ſchul.xliij.iar. Ju % 1595 er ö 55 ſeins alters. 79 philozophus reichßnet auch zu d eiten vnd was in der ingent eins vnzůchtigen weſens.aber in den iarn det t ei 00 zůchtigen weſe manſchaft ein lerner der kunſt ð 6 0 5 Whane der werlt Slat LXXXIII 0 SWoh 3 8 8 lnme Linea der roͤmiſchen ratherrũ 0 etellus der Roͤmniſch ratherr hat in ſi Lineã der roͤmiſchen rathertñ 5˖ L. metellius C. Furius cilia Aßdrubalem den hertzogen der M..marcellus Cornelius ſcipio öſthUdhet E affrier.der ime mit hundeꝛt vnd. xrr. elephã R hWogſelbde den ten vnnd mit großem volck entgegen kome daähmö. vberwynden bey Panoꝛmum· xrin feind U erflagen. xxvi. elephanten gefangen. vñ die h 1 vbꝛigen vnder die Numidier die irs teyls Sf 05 alfk warñ verloffen widerzuſamẽ geſamelt vñ 0 Gyn Amphſt⸗ mit großem geprengk gein Rom gefuͤrt. WMö Obe L. mallius torquatus. vnd C. attilus ratherrñ warñ. do ſygten die ſe Koͤmer wider die Sardier vnd wardt an allen oͤꝛtern frid gemacht. alſo das die Roͤ⸗K mer keinen krieg hetten. das doch ſeyder an Lucuus ing fangs der ſtatt rom allain ain mal. dieweil 16 Nimia Pompilius regiret den roͤmern bege gnet. vñ die pfoꝛt Jani waꝛd ein iaꝛ befloßẽ undeẽ zeite da ratspfieg Emilj zohe iin groß mechtig heer d Gallier vber die gepirg. aber alles welſch lannd hielt es mit den roͤmern. vnd der feind wardẽ. xim gefangen. vnd vijm erſlagen. vnd Emilio ein trunnph erkant. dañ wiewol die Galli⸗ „ ẽer kuns gemůets vñ vbermeſchlichs groß N leibs waꝛn. yedoch gleichezweiß als ir kꝛaft ¶ i erſten rawſch mer was dañ manlich al ſo was ir nachfolgende kraft minder dann weibiſch. dañ ſie hetten pirgiſch leib vnder eim feuchten himel erzogen gleich dẽ ſchnee die pald von hitz des feůchtẽs dẽ ſchways ließen vnd auß leichtlicher bewegnus. ais ob die ſun ſie erwermte entloͤſet wardẽ. daꝛ ——— 2 J. Emiluis Terencius varro 8 R— Spphog Phlcheht yvach vber ettliche iar wardt wider die gal leer innerhalb welſchs lands geſtritten vñ U— le ſchendecð krieg dieweil Mclaudius marcellus vnd Coꝛmelins ſcißio ratherrn 889-ο NN 070 warñ. nachfolgẽdt hat derſelb Marcellus mit ſeinem mitratsfreuͤndt Coꝛnelio groß volck der Gallier vmbꝛacht. Mayland beſtritten. einen gꝛoßen rawb gein Rom gefůrt vnnd im̃ triumpff ſpil auff ſeinen achſeln getragen. Neſſelben iars erhůbe ſich der ander puniciſch krieg. oder Affricaniſch krieg wider die Roͤmer durch Hanniba⸗ O15 den Carthaginenſiſchen hertzog Amicaris ſun. der dañ dieweij er noch newn iar alt was demſelben ſey nem vater auff der goͤtter altar geſchwoꝛn het dʒ er ſo erſt er moͤcht wider die Koͤmer fechten woͤlte. ¶Non anfang der ſtatt Rom fůnf hundert vnd in dem viertzigſten iar ſind Lucius Emilius Paulus. vnnd Pub Tuus Terencius varro wider hannibalem außgezogen · vnnd doch bede ernidergelegen. hũdert vñ einund fůnftzigſtẽ iar nach anfang der ſtatt Rom. wider denſelben konig wardt C. Quintius Flã minius der Roͤmer geſchickt. vnd es gienge im glůcklich vnd wardt im frid angepoten. mit dem geding das er die kriechiſchen ſtett die die Roͤmer wider ine beſchunzten nit bekriegen ſunder die gefangen vnd fuͤrfluͤchtigen ledigze⸗ len.alleim fůnftzig ſchiff haben vnnd die vbrigen den Koͤmern geben. vnd durch die iar 30 zehenmal viertauſent ge wicht ſilbers raichen. vnnd des alles ſeinen ſun Demetrüum zu geyſel ſetzen ſolt. 2 ach volziehung des Puniciſchen kriegs entſtund der Macedoniſch krieg wider den konig Philippũ im̃ fuͤnf —— Das funft alter 5 RRRRE 5 5 0. U K 7 chdt Linea der konig Syrie lexãdeꝛ ein ſun antiochi ephiphanis ſun.ri. koͤnig ſ Linea der biſchoff/ 0 labne Lilexander anthiochi ſun Sprie vnd Eſie regiret newn iar vnd was dẽ in Feene in den alweg gnedig. vnd machet mit Jonatha machabeo 5 dem hertzogen ein půͤntuus.mit des hilff eꝛſlug er Deme trium ſother vnd regiret an ſeiner ſtat. Er veꝛmehelt ime Cleopatram des 8180 Ptolomei tochter.die name pto lomeus vnd gabe die Alexandro Demetrio dem ſun De⸗ metrij ſother ʒu eim weib. Zu letſt flohe Alexander zum konig Arabie der beſoꝛget ſich voꝛ ptolomeo darumb er toͤdtet er alexandrũ vñ ſchicket ſein hawbt ptolomeo zu Oallesſen regiret drey iar nach alerandꝛo vnnd als alles ſein vaterlich konigreich erwiderdt wardt. fiel er auß laſter der 5 in verſawmlichket vñ nach⸗ laſſigkeit. wardt u letſt in hircaniam gefangen gefů rt. vnnd lebet. ix.iar des reichs entſetzet.darnach wardt er wider in das reich geſetzt vnd ime durch Philometoꝛem ſein tochter Cleopatra die Alexander entfůret vermehelt 4 A ntiochus ſedetes vnderfienge ſich. dieweil er noch N ein kind wz. auß rate Criphonis ʒu widerbꝛingũg des reichs ettwas ʒuhand eln. aber er ſchůff wenig. dañ er wardt paldt von ime erſlagen. wañ diſe bede mitein⸗ ander fechtende.regiret yetzo einer vnd deñ der ander. eohannes hircanus hat nach ertoͤdtung ſeins vaters + ſymonis vnd zwayer ſeiner ſůn Jude vnd Matha⸗ thie vonn Ptolomeo in der wirtſchaſt zu Ihericho mit recht die bꝛieſterſchaft erlangt. vñ derſelbẽ. rriij iar gar wol gepflegen. vnd nach. ſeinẽ abſterben Ariſtobolũ ſei nen erſtgepoꝛnen ſun vnd Antigonũ mit zwayen andern nlaeinen ſuͤnen gelaßen. vnd nach dem ir keiner das volck WJcẽeseregirñ gnůgſam oder tůglich wz.ſo ſetzet er ſein weib die faſt klůg was den ſijnen voꝛzeſein. vnd ſaße. xxvi iar als ein man der bꝛieſterſchaft wirdig. vnd in dẽ hertzog⸗ thumb geſtreng. Er begeret vnd erlanget võ dẽ roͤmern; fleůntſchaft. vnnd erlidde vil widerwertigkeit von den phariſeyern vnnd Eſſeniern. vonn den er ʒu leſt erledigt 54 wardt vnd ſeligclich in das alter lebet. riſtobolus ein ſun Johannis Hircani leget ſein muter vnd zwen ſein iunger bruͤ A dere in fancknus vnd ſetzet imſelbs die kron des reichs auff vñ regiret allain ein iar vnd was ein konig vnd ein biſchoff vnnd ertoͤdtet ſeinen bruder durch zuplaſung ſeims weibs. vnd als. ſiſIxxv. iar võ Sedechia dẽ leſten konig iuda verloffen warñ ſtarb er an eim herben ſ eůchen das dz plůt auß den zeriſſen gliderñ außdrunge. riphon fienge nach verraterlicher fancknus Jonathe wider Symonẽ ſeuet bꝛis N der einen krieg an vnd empfienge von Symone hundert pfunt ſilbers vnd zwẽ ¶ſun Jonathe wider verhaißne ding. vnd ertoͤdten Jonatham mit zwayen ſůnen. vnd erſlãg darnach ſeinen herrñ Antiochum alſo iungen vnd regiret fůr ine. Abndken der bruder Ariſtoboli empfieng bey den hebꝛeyſchen das biſchoffthñb vnd konigreich vnd regiret. xxvij.iar. dañ die verlaßẽ wittib Ariſtoboli die auß ine kein kind gepoꝛn hat erloͤſet ine mit wayen bꝛůͤdern auß fancknus. vnnd ſetzet ine «as den eltern zu eim konig Judee. derſelb ertoͤdtet ſeinen nehſt nach ime gepornẽ bru⸗ der vnd 1138 den dritten des reichs mit bezwangnus mit ime zeregirñ vnd er was alſo boßhaftig das er tanſent alten innerhalb ſechs iarñ vmbracht vnnd achthundert eemañ die ſein vbeltat andeten mitſambt irñ weibern vnd kindern an den ſtraßen vn d gaßen aufhencken 615 dar⸗ nach ſtarb er an dem viertagigem fiber im̃ xxvij. iar ſeins reichs vnd ließ zwen ſůn Hircanum vnd Ariſtobolũ abe: er ſetzet ſein weib Alerandram ʒeregirñ. dañ ſie het die gnad des volcks. 0⁰⁰⁴ Alexander ein ſun Amochi regiret nach dem Triphon den erſchlůg Diodatus der hertzog. 4 Pli—. , R 22 9—— „— ,. J, ,F, 4. 7 7 5 D „,3 ,. enhſan ingerhn pñkegtet glafeſ oderdlech zplah s veloffen wuſ atadnſ, ouSSſloftſncel. lbers yd zre A laund ſchaiden nahend. vnnd nt welt von dem aßk r ein ſee woꝛden. vmb die ſtatt rinnet vnd von dannen fůroan in kurtzem lawff in dẽ fluſs Pa⸗ ſelbſt ra tig der Werlt Blat LXXXIIII (Dbeines iſt in Gallia der Cenomaniſer ein beruͤmbte ſtat. vnd(als ettlich ſagen) von Mantha der tochter Thi reſie der tichterin benambt. vnd nach abfall der Thebanier von Alexandro gepawt. ſo ſind ettlich die ſpre⸗ chen das Thireſia zu den zeiten theſei geweſen vnd in ir dinſtperkeit gelangt. vnd nach abſterbẽ irs vaters in wel ſche land mit villewten komen ſey. vnd mit kriechyſchen gehilffen diſe ſtat Mantuã erpawẽ hab.als aber daʒwi ſchen Oenus auß Ciberino dem konig der Tuſcier gepoꝛn wardt. vnd ſich nw die Tuſcier vnd Venediger in die⸗ ſelben ſtatt verſamelten do vmbfieng Oenus die ſtatt mit mawrn. wendet die in ein andere geſtalt vnd nennet ſie von ſeiner muter E¶Mantuam wie ſolchs Virgilius im̃.rbuch Eneidos genant anʒaigt. Doch iſt wiſſentlich das diſe faſt alte ſtatt von den Etruſcierñ pepawen. vnd eine der zwolff ſtett ihenßhalb des 0 gepirgs. von demſelben volck bewonet geweſen 5 ligt den bergen die Galliam vnd teůtſche land võ welſchẽ ee Benaco.darauß das waſſer Mincius bis gein Mantua hin dum kombt. Mantua hat in vergangen zeiten groß anſtoͤß vnnd widerwertigkeit erlidden. vnnd iſt vonn Althi⸗ la dem hungriſchen wůttrich vön den Gothierñ Longopardierñ vnd ð Baiern konig ʒu zeiten zerůdet beweylen berawbet. zu ʒeitten an zinnen geoffent vnd vnbewardt gelaßen Die Hungr iſchen haben zu zeiten diſe ſtatt bis an den erdpoden vmbkert. darumb iſt nochmaln ein oꝛt daſelbſt Vngaria genant. Mathildis die edel greffin hat diſe ſtatt lang ingehabt vnd wunderperlich erweitert. Vnder der ba ſt Nicolaus der ander ein Concilt hielt. Vil herrſchaften haben nach Mathildim diſe ſtatt vil zeit beſeßen. dariñ haben auch die hohberuͤmbten geſtecht de Rippa vnd Paſſerini genant zu zeiten geherrſchet. Zu letſt nach mancherlay fallen hat das edel geſlecht Gonza⸗ goꝛum genant nach vertreibung der Paſſinier diſe ſtatt bis hieher mit gꝛoßem lob behabt. durch derſelben vnnd auch der voͤrdern herrñ ſoꝛg vnd fleiß iſt diſe ſta mit ſchoͤnen pꝛugken vber den ſee aufgerichtet vnnd mit hohen gotzhewßern. koniglichen pallaſten. vnnd ad ellichẽ burgerßhewßern hůbſch gezietet. darumb ſie auch hewt ein weyte ſtatt vnd an habe vnd gůttern reich die ʒu menſchlichem gepꝛauch notturftig ſind vnnd machtig geachtet iſt. u den zeiten des groſſen Rarls erſchine zu Mantua das wunderperlich plůt Criſti Zu deſs beſichtigung ſich babſt Leo der ander daſelb ſthin fůget. vnd von dannen in teůtſche lannd ʒu demſelben Rarl zohe. Rarolus cal⸗ uns deſs groſſen Rarls ſun ſtarb zů Mantua von vergift.das ime ein hebꝛeiſcher artzt mit gelt Perant gab. Wa⸗ ſte Anßhelmus der Lucenſiſch biſchoff ein heiliger vnd in erfarung vnd ſytten bernmbter man. Auch ð 115 Johannes bonus daſelb ſt ettwen ein burger an wunderʒaichen ſcheinperlich. Von dannen ſind auch pir⸗ lbertinus. der ein buch von dem fronleichnam Criſti geſchriben. vnd Matheus ein fuͤrtreffenlicher artzt. deꝛ ein außpůndig buch von der ertzney an fu von Sieilia gemacht haben. antua ——ků— 7 + , — . 2,4 . WX VVXVXVVVVXV —— ———-—— I 1J,5 —ä—2—— W05 11. 14411 U b Das funft alter NMeuius ein poet ¶ Neuius der poet iſt im andern iar des reichs Ptolomei epiphanes genant(als en 35 0 ſebius ſchrabr n Vtica geſtoꝛben. vnd 901 Rom daßel ſthin auß verfůgung ettlicher roͤmiſchen ratherrñ. vnd ſund erlich Metelli verttiben woꝛden. Diſer hat vñ der den poeten die ire gedicht von ſunderlichen vnd nidern perſonen in ſůßem liepli/ lichẽ weſen beſchꝛiben habẽ. die dritten ſtatt des preiß.als Vulcanus im buch võ dẽ poeten ſagende anzaigt. das in berůmung diſer art der poetrey Cecilius der erſt. Plau Atus der ander. diſer Kemne der drit. Licinius der vierdt. Attilius der fůnft. Terencius 9750 110 0 der ſibend. Trabea der acht. Lucrecius der newndt vnd Enni⸗ Nus der zehend.„ 8 0 lautus ð poet was ein vater der lateiniſchen zungẽ. vñ( als Euſebius ſchreibt) Plautus ein poet auß Arpinas der ſtatt des lands Vmbrie pirtig vnd zu Kom geſtoꝛbẽ. auß des rede hetten die tichterin geredt(als Varro nach der maynun gEpiſcolonis ſagt) wo N ſie lateimſch geredt wolten haben. Diſer reichßnet in vbung vnd lere ð poetrey ſchier im.xv. iar nach anfang des andern kriegs wider die Poemer. vnd wiewol er ettliche gedichte von vil kriechyſchen poeten genomen in latein gewendet hat. yedoch nach ð maynung Oꝛacij ſo vergleicht ſich Plautus dem Siculo. vñ wirdt deßhalb Epicha rini genant. Varro vnd vil and er ſchꝛeiben. als diſer Plautus alles ſein gelt das er mit ꝛvleis vnd arbait der ſpilmaiſter eroberet.mit kauf handellungen wid erumb verloꝛn bet. vnd wider arm gein Rom kome. do dinget er ſich daſelbſt von narung wegẽ zuei ꝛnem becken ime taig ʒekneten. vnd als ofter võ der arbeit feyret ſo vbet er ſich fabeln ein poet zemachen vnd zeuerkawffen. vnd er ſtarb vmb die hund erſten vnd fůn unduierigſtẽ 2 olimpiadiſchẽ iarzal. vñ hieß auff ſein grab 5 105 ein vberſchꝛift auff die maynũg ergrůndet. das auff ſein abſterben das ſůß lieplich geticht waynete vñ verlaſſen wer vnd alles gelachter. ſchimpff vnd ſpil miteinander zehernteen. nnius der poet wardt ʒu Tarento gepoꝛnn vnnd Quincius Ennius genaut. l vnd reichßnet( als Euſebius ſetzt) zů diſen ʒeiten. vnd waꝛdt von Cathone dẽ roͤmer gein rom gebꝛacht. vnd wonet auff dem Atheniſchen berg an einer gar kleinẽ zerung vnd einer einigen maid dinſtperkeit begnůgig. vnnd hielte alweg das die ſeln vntoͤdtlich werñ. vnd darumb ſpꝛach er am̃ ende des lebẽs alſo. O ir burger ſeht an e die geſtalt der pildnus des alten Ennij der die groͤſten geſchihten ewer vater beſchꝛi Scipio afftleanus ben hat. nymant ſol mich mit zehern noch meyn leich mit waynen zieren. ſund er ich be gere lebẽdiger getragẽ zewerden durch die můnder ð mẽner. Diſer poet fürpꝛeyſet die Al vnd ſpꝛach das es ein anfang des laſters wer ſo die leib vnder den bur gerñ emploͤſſet wurden. Diſer ſtarb ob. Ixt.iarn alt an eim glid ſeuchen vnd wardt in dem grab Scipionis begraben.„„„ 5 Orlene affricanus des andern Scipionis ſun was ſchier ob allen roͤmern der fuͤr⸗ treffenlichſt. der im̃ xritij. iar ſeins alters. nach ertodtung ʒzwayer Scipiones võ Haßdrubale von dem roͤmiſchen rat gein hiſpaniam geſendet wardt. vnd was ein ler iunger Panecij des hohgelerten mans. vnd voꝛ andern menſchẽ an gemůt tapffer vñ manlich. Als diſer Scipio verſtand en hett das der Koͤmiſch ratt von foꝛcht wegen. Enn * EER D Ale e ſie auff haßdrubalem hetten welſche land rawmen wolten do wendet er dz mit auß Mesdgnem ſchwert vnd ſpꝛach.er woͤlt ſelbſt ein beſchutzer vnd beſchirmer des vater lands ſein. Diſer was manlicher ſytten vnd geperde. Er nam( als Eutropius ſpꝛicht) lxx. ſtett in hiſyania ein. vnnd do er diſe ding wol gehandelt het do wardt er ein richter wider die din e geoꝛdent. doſelbſthin ʒohe er vnd machet ime den hertzogen der Afftier mitſambt Stiphace dem konig Numidie vndertanig. vnlang darnach het er mit hanibale einen ſtreit dariñ leget er im̃ ſeinen rayſigen gezeůg alſo ernider. dʒ (als man ſaget) der auff Hanibalis ſeiten ob. xrmn.erflagen vnd auch ſchier ſouil gefangen worden an einem tag al ddas Hanibal mit wenig perſonen entpflohe. demnach erlanget diſer Seipio frid zu land vnd waſſer vnd ʒohe 5 in Siciliam vnd kome darnach gein Rom alda er dañ mit hohierlichem triumpff eingefůrt vnd zu ſunderer ere affricanus genant wardt. darumb das er die Affrier beſtritten hett. vnd alſo endet ſich der anð puniciſch krieg der. xviij iar geweret het. Diſer was Cathoni dẽ Koͤmer widerwertig.in dẽ dañ er wolt nit dʒ Carthago die ſtatt die den roͤmern widerſatzig was zerſtoͤꝛt werden ſolt. darumb das die Roͤmer ſo ſie an forcht des kriegs in frid leb ten ſich aufgeylheit vnd furwitzigkeit ergeben moͤchten. Diſs was Scipionis ſpꝛuch. Er wer nymmer mynð muůͤſ ſig. dañ ſo er můſſig wer. vnd nymmer mynder allein dañ ſo er allein wer. vñ wiewol diſer Scipio ein groſſer va ter des vater lands was ſo wardt er doch von ſeinen mißguͤnern verclagt. vnnd auß ſeinem vndanckperñ vater⸗ land vertriben. vnd ſtarh im ellend an einem ſeůchen lij.iar alt. 9 duncks Eftogeh wadt poy Cahhhef Abaganahr gyr Hakegluegss deeſh % Ofrbäkger ſchth heenemet vater bech enuſe dlſer pottffͤrpzehſetdſ 15 0 W 0 dſcüchen ynd watde· obelentöthenderff, unghet Gaponc5eſ wurdt vnd wzsenlt angemük kͤpffe n voß fucht wgl wendererdymtß beſchemerdez vil a Eropbsſta da de Cuhrglel der werlt Blat LXXXV hilo ein iud auß brieſterlichem geſlecht gepoꝛn vnd ʒu Alerandria erzogen hat ʒu D diſer zeit gereichßnet vnd das böch der weißheit in kriehiſcher 8 9 heh erfarñ was) nach artlicher weiſe beſchꝛibenevnd daſſelb bůch darumb das bůch der weißheit genennt. dañ er hat dariñ das lob vnßers herrñ Jheſi criſti ſunderlich gemel det oder darymb das die weißheit dariñ vilfeltigelich gelobt wirdt. Er hat vil dings NKgeſchꝛben. als ſand Jeronimus im̃ buch von den erleůchten mannen meldet. , Olche ð ſtoiſch naturlich meiſteꝛ võ gepurt ein Egiptier ettwẽ ein leriunger Pane cij hat vil ſchrift nach ime gelaßen. vnnd vil koͤſtlicher lere vnd ſpꝛůch gemacht. Cathon philoʒo ohus Auß deñ ſind diſs die treffenlichern. Weñ du auf hoͤreſt zehoffnẽ ſo wirdeſtu abloßen l Zefoͤꝛchten. Ob du fragſt was ich mir nutzs geſchaft hab. ſo antwurt ich. Ich hab an⸗ gefangen mir ſelbs ein freůnd zeſein. Wiltu lieb gelhhabt werden ſo hab lieb. Eins mals wardt er gefragt ob ein knecht eim herrñ ein gůtat thun moͤcht. do amwurtet er. Es ſind ettliche gůttat ettliche ambt vnd ettliche dienſtperkeit. nw iſt das(ſpꝛach er)ein gůt tat die ein frembder tůt aber der iſt ein frembder der do on ſtraffred mocht aufhoren. aber das ambt iſt des kinds. der hawßfrawen vnd anderer perſon die die zunaigung vnnd verwandtſchaft raitzet vnnd hiiff zeraichen erhaiſchet. aber dienſtperkeit iſt des knechts.den ſein P85 das oꝛt geſetzt hat. das er nichtz deꝛ ding die er thůt dem obern vekargen ſoll. 85 6 ð erſt roͤmiſch naturlich maiſter vñ rechtgelert wz zu erſt ein rẽtmaiſteꝛ loſ ger oder pfleger. eynnemens vnd außgebens des gemaynen roͤmiſchen gelts. vñ darnach zu zwayen maln ein ratßherr vnd bey den roͤmerñ ein zierde der kriechyſchen vnd lateiniſchen zungen. Diſer hat zu erſt mit Q. fabio maximo ritterſchaft geůbt.daꝛ⸗ nach im fuͤnften iar ſich gein Tarentum gefüget daſelbſt Ennium den poeten gefundẽ vnd mit ime gein Rom gefůret vnd darnach mit Scipione dem treffenlichen mañ gein Affticam ziehende den gemaynen roͤmiſchen nutʒ int Wenig geauffet. vnnd nach dem er e von einem ſtannd an den andern aufſteigende geoꝛdnet wardt ſo hat er ſich in denſel en allen gar wol vnd redlich gehalten. Als er nw zů letſt ſchier im alter die lateiniſchẽ ſchrift gelernet het do begeret er auch die kriechyſchen zewiſſen. auß den wardt er alſo gelert das er hiſtoꝛien vnd ritterlich ſachen handelt vnd beſchꝛibe. vnd do er ime auß miltigkeit ere vnd rům ʒu wegen gebꝛacht het do ſchicket er ſich alſo das er fůr den er⸗ farnſten des roͤmiſchen burgerlichen rechthens gehalten wardt. vñ alle· mitgenoſſen ſeins alters innerhalb vñ Bußerhalo dem ratt mit fuͤrtreffung ð tapfferheit vñ glawb wirdigkeit vberſtige. Auß deſſelben Cathonis geſlecht iſt der nachfolgend Catho ein 155 150 10 roͤmer entſpꝛungen. der dañ den namen der Cathonen darnach vntoͤd/ ich gemacht hat. 8 cipio des großen Scipionis enicklein was bey deitoͤmern an allen tugenten be⸗ 8 růmbt vnd wardt außer der oꝛdnung ein ratßherr gemacht vñ ime Affrica ertailt dt.'o er nwgein Cartaginem kome vnd die ſechs tag vnnd nacht aneinander geſtuͤrmet bhert do bracht er zeletſt nach verzweifelten dingen die Carthaginenſer zu ergedung alſo das ſie begerten das doch die. die vor der ſchlacht des kriegs vberblibẽ werñ doch die eiꝛen moͤchten. dem nach zohe er zu erſt der weiber ſamlung. vnnd darnach der menner Iſchar gar erbermdlich auß. dañ(als Linius ſchreibt)ſo warñ der gefangen võ weibern xvmn. vnnd ð menner.xxxin. Aber Haßdrubal ir kayſer gab ſich willigclich in die flucht ſo warffe ſein weib ſichſelbs vnnd ire kinder auß weibiſchem grimmen enmitten in die ee pꝛunſt. Dieſelb ſtatt pꝛane. rvi.tag an einander.alſo das es auch dẽ obſigeꝛn ein erbermd Terencius ein poet lich anſchawen bracht. Diſer Seipio hat mit ſeiner ſtarcken kraft verdient auch dẽ lob lichen zunamen ſeins anherrñ 985 vnd affricanus der iunger genant zewerdẽ. 0 ublius Terencius ein affrier von Carthagine půrtig ein poet. wardt von dem voꝛ⸗ genanten Scipionelals ettlich maynen ͤ in dienſtperkeit auß Affrica gefůrt. vnnd doch von wegen der großze ſeiner ſynnreichigkeit vnd fůrtreffenichkeit ſemer geſtalt mit Nreyung begabet.Ettlich ſchreiben das Therencius Lucano dem ratherrñ zu Rom ge⸗ dienet 5 vonn dem er egemelter vꝛſach halben nit allain freylich angerichtet. ſunder auch zeitlich ledig gelaßen woꝛden ſey. Diſer Therencius hat bey vil edeln perſonen vñ IJ ſunderlich bey Scipione affricano vnd Lelio gar dienſtperlich gelebt. vnd ſechs liepli⸗ che gedicht gemacht. vnnd darinn mancherlay ſytten der menſchen ʒu verhůttung der verlichkeit an gemercket. Vulcanus ſchꝛeibt vonn ime. do er eins mals in Z ſiam ziehen mwolt wer er in ein ſchif geſtigen vnnd darnach nimmer mer geſehen woꝛden. Man ſagt VÜ ͤ Aer ſey ein mittelmaſſige perſon.magers leibs vnd pꝛawner farb geweſen. vnnd hab ein n die ſich einem roͤmiſchen rayſigen geſellen verlůdet. We W Das funft alter 7 rFrprſehR ach erpawung der ſtatt Ron. vic exvij.iar haben diſe ratherrñ mit dẽ gal C S n Pome liern ihenßhalb 055 weſende krieg angefangen. vñ irẽ konig Vi⸗ 1655 eloms 733 turto ein vnʒalliche menig volcks bey dem fluſs Rhodanum erſlagen. dañ wie wol derſelb Viturtus.c. Ixxxm. weppner het vñ ſich berůmet das dz klein volck dder roͤmer kawm ſeinen hunden die er im̃ heer het ſpeiß genug wernn. yedoch wardt er von den roͤmern im ſtreit vberwundẽ.alſo das auß ſeinem heer auch ſeins teils im̃ ſtreit vnd eins teils im̃ Khodano dem waſſer ertrunckende. bey.c. X lier. vñ die beden rathern triumphirten mit groſſer gloꝛi. dieweil Lieimus metel ſlus vnd Quintus Lucius ſceuola ratherꝛñ warñ. do wardt wider Dalmaciam auch triumphirt. idan ʒeiten diſer ʒwaier ratherꝛñ erhůb ſich wider Jugurtham den konig Numidarum ein krieg. darumb das er Aderbalem vnnd Hiempſalem ſein bꝛůder die dẽ roͤmern freüntlich warn ertöͤdtet het. Calphurnius beſtia wardt erſtlich wið ine geſchicket.mit dẽ machet er võ gelts wegen einẽ ſchentlichẽ frid. den die roͤmer widerruͤften vnd in dem nachfolgenden iar wideꝛ ine ſpurũ albi num poſtthumium ſendeten. derſelb ſtritte auch verheittlich durch ſeinen bꝛuð wider die Numidier. Ʒun dritttn wardt Quintus ceciltus metellus der ratherr geſendtet. der denſelben Jugurtham mit mancherlay ſtreytten ernid erleget. vñ ſfen elephauten eintweders erſlůg oder fienge. vnd vil ſtett eroberet. vnd do er ¶yetzo vom krieg aufhoͤꝛen wolt do trat im Caius marius in den fůßſtapffen. vñ at auch den benanten Jugurtham vnd Boꝛchum den konig Mauruanie der lus ime hilff zethun verfangen het ernidergelegt. vnnd bey. xxm. weppner eꝛſlagen. vnd Jugurtha wardt mit zwayen ſunen voꝛ dem wagen Marjj gekettent ge⸗ fůrt. vnd als pald auß beuelh deſſelben Marij in dem kercker erwuͤrgt. arius iſt nach der Jugurtiniſchen vberwindung zum̃ andernmal ein rat Dberr woꝛden vnd ime der krieg wider die Cymbꝛier vnnd teutſchen zuge ailt im wardt auch zum dritten vnd vierden mal die wirde der ratspfleg ge⸗ eben. dañ der Cimbꝛiſch krieg verzohe ſich.im̃ fůnſten ſtand der ratherrlichẽ irdigkeit het er Quintum Lucacium catulum ʒu einẽ mitgeſandten. dañ die foͤꝛ ern ratherrñ warden durch die Cymbrier teůtſchen vnd Ambꝛonier pey dem uſs Khodanum vberwundẽ. do was ʒu Kom ein große foꝛcht als kawm zu Nden ʒeiten Hanibalis in den Puniciſchen kriegen geweſen was. Nw ſlůg er ſich mit den Cimbrierñ vnd erſlůg in zwayen ſtreyten. cein. vnnd fieng.xrxin.feind. dieweil zohen die ʒinbri vnd teůtſche(der dañ noch ein vnentliche zal voꝛhan⸗ handen was) in Woelſche land. da wardt von Caio mario vnd Quinto catulo błider ſie abermals gefochten. aber auff der ſeyten Catuli glůcklicher. dañ in dẽ ſelben ſtꝛeyt den ſieſbede mit einander tetten ſind der feind..xlin eintweders in Fit oder in der flucht erſlogen. vnd. xlm. gefangen woꝛden.ð roͤmiſchen wep pner ſind auß beden heern.ijjc. vergangen.da bliben auß dem Cimbꝛiſchẽ heer ij. panyer. der erobret dz heer Marij ʒway. vnd das heer Catuli. xrxi. aber n irñ weiberñ haben die roͤmer ſchienkihen e kampff dañ von den N flonginus * b vnd darauß woͤeldfen ſie ſich alſo das ſie den roͤmern lang voꝛſtunden abeꝛ ſie warden mit eim newen geſlecht des todts erſchrecket das ſie abließen. dañ man ſchnite inen mitſambt dem har ten wendeten ſie in ſichſelbs vnd in die iren. dañ do ſie ire botſchaft zu Mario ſendeten vnd von ime entledigung vnd brieſterſchaft nit erlangen machten als auch nit zimlich was do erſteckten vnd ʒerknoͤtzſten ſie ite kinder. vnd eintweders verwundeten ſich aneinander. oder machten pand auß iren haren vnd erhiengen ſich alſo darmit. en dem. vi. lxij iar nach gepawter ſtat Rom iſt der erſt burgerlich 1115 zu Rom bewegt woꝛden. vnd deſs deꝛ .Came marius ein vꝛſach geweſen. dañ als Silla der ratherr wider Methꝛidatem( der Aſiam vnd Achaiaz be⸗ kůͤmmeret) in krieg geſendet wardt vnd nach ettlichermaß ein heer in Campanialhet. do begeret Marius das man ine wider Methridatem ſchicken ſolt. Auß dem wardt Silla alſo bewegt das er erſter mit dem heer vnd gewap penter hand gein Kom zohe.daſelbſt wider Marium vnd Sulpicium fachte. Sulpicium ertoͤdtet vnnd Marium veriaget. vnd Gneum octauium. vnd Cornelium cimiam zu ratherrñ geoꝛdnet vnnd iſt in Aſiam gezogen ʒu di⸗ ſen ʒeiten ſind grawſame ʒaichen am̃ himel gein mitternacht vnd bey den Iretinern in der wirſchaft plůt auß dem prot fließende erſchinnen. alſo auch das die haymlichen thier auß den ſtellen vnd von der waid mit erbermdlichẽ hewlen in die weld vnd auff die berg fluhen. vnd pald darnach ſind ſchwer inheymiſch krieg entſtanden. lin. menſchen vergiengen. alda blib ein große koͤſtlichkeit der halßpand ð Gal⸗ ãnen erfarn dañ ſie machtẽ mit wagẽ vnd karren gleich ein wagenburg. dar⸗ die hindern halßadern ab ſo erſchine deñ gar ein grewliche wũden. die waffen die ſie wider die feind genomen het eg wber den w. Iuchtendiehſpo adonlã. vnd ds öohkr vñohebts craſtkhechtlo GSpbnſchehe darl Siclg vlgeg Voßerpawung hamhncf efts ggrafglhſigeg! ſſchworeß, vnd ſſt afen voß Cerroß Hlendemgn ergn thoptodenggdernkz des mchflgdrs ſilaßge vyd Lphgte Opehs möpz Ogchalknden wöerfrkongde ſkwardt. vnd N berpynden hat. er ynd hetode bopßlch beſfrit Malachpot igtur ſehgfgtwgs beſ ſſhäadendenz tobou ge geh Waßdeß ſnlte Nolsgg(oſtt Abbggt kechugtlt her n. weppfgſgg Aebl 05 fkacket iſt ufß goemmglehtt fr fo talſchen uß mrbeöertgtopfleggl finnd der therleh geſandtetzdzf deeff. 10 Mbꝛotter perden Pefäͤcht as kawnz Awas-Noſlägeſch vnndffeng tnfech phentlchezal vohl o vnd Onſtocgrß gtäclcherdzſd 9 tllnentwedetz ſf en öroͤmſcheſ rh pdem Cnbuſchehe zheg Gäle Iampffdefrorol FEll henwigelbu 0100 aghae then ſl öefkenne 1ömecſkedcglt 1 ſeke b Pſhedernß, oben vnd 60 Aud Ahin. HMus 050 f Jheer vnd ge⸗ edihe farmgezeh,, d val ſft erbem gekde des rats bey.iijc.on die die in gãtʒem welſchẽ land hin vñ her außgetilgt ſind bꝛachten die Hiſpanier dẽ roͤmern zu gehoꝛſam. Appius claudius wardt gein Macedoniã. vnd darnach Cn. Stribonius geſandt. derſelb beſtritte die Daꝛ derwerlt geůbet die ere vnd gloꝛi eins keyſers von dem roͤmiſchen rat erlangt. ð dañ wider Mithridatem geſchickt in Achaia vnd aſia obſiget. diſer was außß dem alten vnd hohberuͤmbten geſlecht der Scipioner gepoꝛn vñ all ſein tag, e von iugent auff m vbung ſchentlicher leſterlicher henndel geſtanden. bis er vnder Nario wider Jugurtham zu dem rentmaiſter ambt geordnet wardt in demſelben ambt veꝛwãdelt er ſein leben gantz. dañ er hat Ingurtham geket tent. Mitridatem geſchwaigt. die betrůbnus des geſelliſchen kriegs nyderge drugekt. die herrſchung Cinne zerbrochen vnd Marium in das ellend gezwũ gen. Er was in kriechyſcher vnd lateiniſcher ſchift gar wol erfarñ. geſprech. paldfahig. geſchickt. eregirig. milt vnnd großmůetig.alſo das man zweyfeln 70 mocht ob er ſtercker oder glůckſaliger wer. Als er nw ʒu einem dictatoꝛ vnnd ⸗ oberſten des Koͤmiſchen regiments woꝛden was. da hat er den gemaynen nutz alſo gezwengt das wider ſeinen willen nymandt. weder einiche gůetter. noch das vaterland nach auch das leben behalten mocht. Zu letſt ſtarb er in eim abgeſchiden leben an eim ingewaidiſchen fenchdi ſich haben mit ſei nem tod geendet die zwen moͤꝛdlich krieg. nemlich der welſch oder geſelliſch.E& N vnd der inhaynnuſch Sülianiſch.die dañ..iar gewerrt hetten. darund er ver/ gangen ſind ob hundert funfftzigtauſent menſchen.xiij rattherrũ. ſchier ſunſt ls nw der benant Silla das gemayn regiment alſo geſetʒet het. do ent/ I ſtunden vnder diſen ratherrñ new krieg einer in Hiſpania. der ander in er⸗ Pamphilia vnd Sicilia.der drit in Macedonia.der vierdt in Dalmacia. dañ Sertoꝛius in den gegenten des meers weſende beweget die Hiſpanier zum̃ krieg. wider den warden geſandt Quintus cecillus vnd Metellus ſein ſun. die danier. vñ zohe bis an die Thonaw. alſo warñ ʒu einer zeit vil triũpf vñ ſige. er erſt knechtlich krieg zu Rom hat ſich daſelbſt vnder loerodonio dem Sabiniſchẽ hertzog erhebt. wiewol es mer ein aufrůr dañ ein krieg wʒ dariñ Sicilia vil grauſamlicher dañ mit dẽ Puniciſchẽ krieg veꝛwuſtet waꝛd Non erpawung der ſtatt Rom in dem. viẽ.Ixrxix. ian ʒu den ʒeiten diſer rat Fana beri hat. L. ſergius catilina ein man gar eins edeln geſlechts. aber doch eins gar argliſtigen verkerten ſynns zu vertilgung ſeins vateꝛlands einẽ pund geſchworen. vnd iſt mitſambt ettlichen edelns geſlechs aber doch getuůrſtigẽ mannen. von Cicerone auß der ſtatt Rom vertriben woꝛden. ſo warden ſein geſellen die man ergriffe in dem kercker erwůrgt. vnd Catilina wardt von an thonio den andern ratherrñ im̃ ſtreit vberwunden vnd erſlagen. vñ daꝛnach des nachfolgẽdẽ iars die inſeln Creta durch metellũ beſtrittẽ. dieweil Junius ſillanus. vnd Lmurena rattherrñ warñ. 0 ompeius maximus der Roͤmer gepieter wardt in gar groſſem werde 0 gehalten. der nach eyllender ſchneller vberwindung der meerrawber Eöns 1bime 1 44 wider.xrij.konig des aufgangs ʒu einem heethawbtman vnd gepieter geoꝛd amnmm mmm net wardt. vnd Mitridatem in dem kleinern Armenia mit nachtlichem ſtreyht( vberwunden hat. vnd hat darnach Tigranem den konig bekriegt. vnd die al“ banier vnd Herodem irn konig.auch den konig hyberie. die Itureos vñ Hra⸗ bes weißlich beſtritten. nachfolgend iheruſaleʒ die hawbtſtat Judee. die dañ nit allain von natur der gegent. ſund er auch mit großer mawr vnn d graben HBlat LXXXVI Oa der roͤmiſch rattherr hat nach vil tattẽ in dem Jugurthiniſchẽ krieg¶ Linea der roͤmiſchen ratherrñ 106 Bi a S* —— ——— 2 ſer befeſtigt was belegert. kawm am dritten monad erfochten.tauſent iuden erſlagen. die andern zu gelůbde genomen. Hiꝛcanum in das biſchoffthnmb ge ſetzt. Ariſtobolum gefangen gein Kom gefůͤert vnd iſt darnachin Aſiam ge⸗ zogen vn alßd eñ mit großer gloꝛi vnd triumpff gein Rom komen. Jaius iulius ceſar.der darnach keyſer ward iſt nach eupawung der ſtatt Rom. vic Ixxxxviij. mitſambt Cucio (Ilbidnno rattherr gemacht. vnd im Gallia ihenßhalb vnd herdißhalb gelegen. vnd Burgundia vnd frank reich zugetailt. darzu 5 ime auch der romiſch rat das kriechyſch land mit ʒehen ſcharn. mit den er..iar kriegẽ⸗ de faſt ſchwer ſtreit volbꝛacht. Erſtlich hat er die deluecios beſtritten vnd iſt bis an das Britaniſch meer gezo⸗ gen. darnach hat er Arioyiftum den konig dem die Arud es Marcomones Triheti Vangiones Schwaben vnd andere hilff tetten in die flucht gebracht. vnd darnach die belgiriſchen vnd andere die man mit einem namen die teũtſchen nennt darnach machet er ein pꝛugken vber den Rhein. daruͤber zohe er.alſo dʒ er in. ir. iarñ ſchier alles Gallier land zwiſchen dem gepirg Khodan Reyn vnd Neer gelegen gezamet het darnach folget ein iamerlicheꝛ inheymiſcher krieg.dañ als Julius ceſar mit ſyge auß Gallia widerkeret vnd ein andere ratherrliche wudigkeit be geret. wardt ime die von Marcello bibulo. Pompeio vnd Catone verſagt. vnd befolhen die heet zelaſſen vnnd gein rom zekomen. vnd Pompeius ward geſendet dauon entſtund ein vbler krieg. WMas funft alter loꝛencia die edel vnd fůtnamſte ſtatt vnder den ſtetten Etrurie wirdt irs vꝛſpꝛungs halbẽ auff die zukunft U der Sillamſchen ritterſchaft(den dieſelb gegent von Silla dem roͤmiſchen ratherrñ zugeaigent waꝛdt ge zogen. vnd nachdem ſie ſich erſtlich daſeloſt bey dem fluſs Armi nider geſetzt haben. So maynen etlich das diſe heß võ dẽ fluſs erſtlich fluẽcia genãt woꝛdẽ ſey. Dañ plinius(ð erſtlich võ demſelbẽ end meldũg tůt) heißt dieſel en lewt Flnentiner.als bey dem fůrfließenden Arno wonende. Nw ſind dieſelben ritterſchaften daſelbſthin ko men nach erpawung der ſtart Rom. vic. lxvij iar. Aufʒ dem erſcheint das diſe ſtat bey. lxxxiij iarn voꝛ zukunft cri⸗ ſti vnßers gottes einẽ anfang gehabt hat. Diſe ſtatt Floꝛẽcia iſt võ dẽ Heſulianeꝛñ an dẽ geſtadt des fluſs Arni ge pawẽ. vñ die alten habẽ ſie Fluenciam gehaißen. nach dem ſie aber an gluckſaligem weſen vnd zugefalligen din gen andere ſtett in der nachtpẽawrſchafft daſelbſtumb gelegen ʒeůbertreffen. vnd irñ gewalt kraft vnnd vermů gen wunderperlicher weiß deerpꝛaiten begunde.ſo iſt diſe ſtan vil billicher FHlorencia als ein plůende. dañ Kluẽ cia ein fließende genãt. Diſe ſtatt iſt zu den ʒeiten der Gotier mit vil beſchwerden angefochten woꝛden. dañ Toti la het ſie verheeret vnd verwuſtet die doch der groß Rarolus widerauffrichtet vnd mit eim groͤſſern vmbkrais vnd zinnen einfienge vnd mit loblichen freiheiten vnd burgerlichen rigimentenb egabet. Als aber Florencia mit ewalt vnd ſunſt die eſulanier an ſich bracht. nach der gepurt Criſti tauſent vñ in dem. xxiiij. iar hat ſie an reich⸗ hůmern vnd eren faff zugenomen. Deſſelben iars hat keiſer Bentich dererft ſancti Miniatis kirchen bey ð mawꝛ zu Floꝛentz gepawen. Von derſelben zeit her f1 die ſtatt durch die voꝛdern der kunſt vñ panyertrager der gerech kigkeit. die inan ʒu latein pꝛioꝛes areium et veri lifferos inſticie nennt. als yetzo biſchiht geregirt woꝛden. In diſer ſtatt ſind außzerhald andrer vnglewplicher zierden ein berůmbte thunbkiuch mit ein wunderwirdigen ſchwin bogen oder gewelb gezieret. vnd in der ere der hohgelobten gloꝛiwirdigẽ iunckfrawẽ Marie geweyhet.darnach iñ vierden iar wardt ein hoher pallaſt. dariñ die voͤꝛdern des regiments wonen zepawen angefaugen vnd nach 9398 ödWkurſte 1 10 U usſßlrn koh ech bPigſe Wbkte 1* dan der werlt Blat LXXXVII folgend iñ fůnften iar. das iſt das jnn iri.iar nach criſti gepurt ein pawmgart gepflantzt die ſtatt an innẽ erwey tert vnd vber ſand Lorentzen kirchen an dem geſtadt des fluſs mit ewigem vmbgang gelaytet. vnnd darnach im 0 Palb glocken thurn auffgerichtet. alda dann der zaiger finger des voꝛlawfers criſti in großer ererbietung gehalten wirdt in des ere ein koͤſtlicher tempel. den ſie baptiſterium nennen. an eim ge⸗ legnern ende der ſtatt geweihet iſt. daran die thoꝛe von feſter glocken ſpeiß oder ertze gemacht. vnnd die hiſtorien des neven vnd alten keſtaments mit vnaußſpꝛechlich em werck darein ergraben ſind. vnd nachdem aber Floren⸗ cia ein plům aller welſchen ſtett genant wirdt.ſo hat ſie außerhalb irer hůbſcheit vnnd irer burger holdſeligkeit. auch man in allem geſlecht der tugent fůrtreffenlich gehabt nemlich zwen poeten Dantem aldegerium vnd Fran ciſcum petrarcham. Item vnlang darnach Jothum den hohberuͤmſten maler in kunſt Appelli dem pꝛeyßwirdigẽ maler wol zegleichen. Item Accurſium den fůrſten der rechtgelerten. vnd einen fůrpůndigen außleger der werltli⸗ chen recht. Item Tadeum einen hohberumbten artzt. Item Coſinum medicum. der an ʒuflůſſigkeit dð reichthůmer holdſeligkeit vnd miltigkeit alle burgere in Europa vbertroffen hat. ſein ſůn vnd enigklein ſameln auch nochmaln ſein gluͤckſaligkeit. die dañ auch ð ſtatt Floꝛetz vil zierde zugelegt habẽ. vñ ſundlich ein loͤblich cloſter ſancti Marci darinn ſchoͤne gepew vnd ein libꝛarey. die andern all vbertreffende. Das feld darinn Hloꝛencia ligt tregt faſt gůtẽ wein. die fůrſichtigkeit der Hloꝛentiner iſt in vil dingen loblich vnd preyßlich. vnnd ſund erlich in außerleſung irer cantzler vnd ſchreiber dañ des ſind ſie hohgeflißen allweg ʒeerwelen vnd bey ine zehaben die ihenen die in erfa⸗ rung weißheit vnd kunſt des gedichtes vnd wolredẽs vor andern hohberůmbt. gelert. geubt vnd fůrtreffenlich ſind. demnach haben ſie ettwen Leonhardum vnnd Rarolum die Aretiner. auch Poggium. vnnd voꝛ denſelben Collucium bey ine gehabt die von art des ſchꝛeibens vnd dichtens außpuͤndig geweſen ſind. Floꝛentz IIIIIIAII 15 E 907%% 929 Das funft alter h ntiochns pius hat Triphonem verfolget vñ flůchti acht. dañ Tripho el. Linea der konig Syrieh was erſtlich auff aleranders 915 505 ſhe 5 ales 55 wider 1 r de⸗ Autiochn piue ¶ trium murmelt gienge er in Arabiam dẽ Antiochum herwider zefůren. darnach ge 0fe ˙dacht Triphon den Antiochum ʒertoͤdten vnd imeſelbs die koniglichen kron auffʒe ſoebe haftl ſetzen. aber er beſoꝛget ſich vor Jonatha dem geſtrengen beſchirmer Antiochi.dar lee nach kom Antiochus in die erden ſeiner vater vnnd alles heer zu ime.alſo das we⸗ ‚6 0 antemp nig volck bey Triphone blib. darnach belegeret er doꝛam. vnd verſchloße Tripho⸗ ölleh ehantet Jnem zu letſt wardt er in parthia erſlagen. doode 1 g5ei ¶Intiochus ſpondius was Antiochi pij ſun.der dañ von dem konigreich vnd fallke 9 ſnvn die Parthos flohe. Mitridates der konig fflh on Nitridates phaꝛnacis des konigs Partho ꝛum ſun. ddaußrle 16 Lbwas ein konig ponti. bey Sinope gepoꝛn vnd er⸗ eh angenfl zogen. dieweil er noch ein kint was ſtaꝛbẽ ime ſein eltern heökeh fli ſie als er aber wuchs do bracht er das nahend volck vnd ſſen vnd ſoſſed ldie Sathier in ſeinen gewalt. vnd fůret mit den roͤmern faußzufleſſu rl. iar einen grauſamen krieg vnd erobꝛet Bithimiaʒ vñ hegangen gagef Capodociã. vñ bekꝛieget Aſiaʒ Phꝛigiã paphlagoniã vñ eannen hotpllte maced oniã. Sie ſagẽ das er. xrij. zungen( dañ er herſchet 50 buagſ vber ſouil nacion)gekundt hab. vñ ye eine alſo wol als ſhakhs Wbomeklts die andern. ſo wz er ð kriechyſchen ſchrift bericht. darůmb fliße er ſichauch ð muſi ſtech dſehette Vca.er was großer nůchterheit vnd der arbeit allergedultigſt.dẽ hat Cn. pompeis f ſanh Kaoodet Demettius macero in eim nechllichen ſtreit vberwunden. ſein wagenburg ʒeriſſen. vnd der ſeinen. xln. daflble fſtindih WÆ„ſerſlagen. Pharnaces ſein ſun hat nach ertoͤdtung der andern ſůne ein heer wider dẽ ebſtſanlebenge vater gefůrt. vnd als Nitridates ſeinen ſun von hoher mawr lang vergebens ge⸗ 0 ſarneh des betten het do ſtig er pald herab zu ſeinen weibern kotzen. vnd tochtern. vnd raich⸗ 0 eufffſten ve et inen allen vnnd zu leſt auch imſelbs das gift. aber er mocht voꝛ ertzney damit er 6 oſtſonla ſich furbewaret het nit ſterben. ſunder er vergienge bey Boßphoꝛuz. der regiret Tl. 0 51 dtauchl⸗ iar. vnd wardt auß verwilligung Pompey in eim koniglichẽ begraben. bey Sino⸗ 00 be 0 pem beſtattet Linea der verweſer Sitie Nemetrius was ein bꝛuder des voꝛgenanten anti Scaurus 0 ochi. den alexander der iuden konig erſlůg· Jhllippus der letſt konig Sirie vnd Aſie hat im̃ V vieiden des reichs alexandri zeregirñ angefan gen 4 2 2255 W vnd ʒway iar geregirt. Bey des herrſchung flo⸗ he anthiochus ſein vetter ʒu den Parthiern vnd ergaf K be ſich Põpeyo. nach dẽſelbẽ wardt Philippus pald ee von Gabino dem roͤmiſchen ratherrñ gefangen. vnd N ¶ ſitn reich den roͤmern vndertanig. vnd das reich Sy Irie endet ſich. das doch.ijc. px.iar. vnder.xvij. konigen . geweeret hat. 0 ach dem letften konig Syrie. wardt Spyeis vonn Pompeyo den Koͤmern. ʒinſper gemacht. Pompeius kom gein iheruſalem. vnd name die ſtatt ein.erof F net den tempel. vnd gieng bis in ſancta ſantoꝛum. begabet Hircanum mit dem bi⸗'P ſchofthumb. fůret Ariſtobolum ſeinẽ bꝛuder hin. deſs mals haben die iuden ir frey Pr hait gantz abgelegt vnd angefangen den roͤmern vnderwoꝛffen zeſein. vnd Pom/ peius hat Scauro dem fůrſten die verweſung oder pſlegnus deſſelben lands em pfolhen. vnd zwu ſchar volcks bey ime gelaſſen. 8 abinus wardt in Syriam geſendet. daſelbſt nach Scauro der verweſung ;epflegen. der befalhe ircano die ſoꝛg des tempels. vnnd taylet das volck d inden in fůnff verſamlung. als prechende die hohfart des iudiſchen lands. raſſus der roͤmiſch ratherr vnd mitgeſandter Pompey waꝛdt nach abſterbeſh des obgenanten Gabini an ſein ſtatt zů eim verweſer Syrie von dem roͤmi Es rat geoꝛdnet allermaiſt das er die Parthos die an Syriam ſtießen vnd widerſpe⸗ nig warñ ſtillen ſolt. Diſs was ein faſt geitzig man vnerſatlicher geitzigkeit. do er hoͤret von des tempels zu iheruſalez reichtumb. die doch Pom eius vnberuͤrt het gelaßen. do kome er gein Jheryſalem.gienge durch den teinpel vnd name dauon zwaytauſentpfundt werdt. von dannenn ʒohe er durch Meſopotamiam in Par thiam. vnd durch den fluſs Eufratẽ. vnd do er mit den ſeinen bis zů der ſtatt Ca r ram komen was komen ime die Parthi pald entgegen. vnd verdruckten die roͤmerſf mit geſchoß. vnd verfolgten Craſſum mit 8 ezeůg vnnd erſlůgẽ ine. Ettlich ſehreiben er ſey von gold im in ſeinen mund gegoßen geſto'ben. der verweſer Sirie was ein nachkomen Craſſi.ð beweget zu letſt ein.——— 6559008 wider Octauianum.ixc. pfund ſilbers auß den inden ſchetzende. Sů etſt wardt er von den Philippis ſlagen. 38 RPRPEPERR * 0 aßi% lugſtdehnt Ch, n ſfervrdderffnf nderyſißeen heknyf amawtlung nagthrs Aepßdtochten ppͤfß Mocht vaagheß öoe Boſphontz oertegth lichebegtabetbey E Leadet vaweſerSf Scie in einen einigen fluß zuſamen. vnd rinnen in den KRhodan vñ dañ der R def Werlt Blat LXXXVIII ugdumnn das iſt Cyon die ſtatt Gallie ihenßhalb des gepirgs nahend bey Vienna iſt zu den zeiten keyſers Auguſti octauiam(als Euſebius ſagt) von Numancio plauco an einem berg do die zwen flůſs Arar vnnd Fhodanus zuſamen lawffen gepawt woꝛden. wiewol Franciſcus petracha von diſer ſtatt ſchreibt. das Lyon ein edle wonung der roͤmer vnd ein wenig elter ſey den die ſtatt Coͤln:die auch voꝛ andern ſtetten Gallie(außge⸗ nomen Narbone) an perſonen hohberumbter erleůchter mañ lang geſchinnen hat. als Strabo helt. dañ inen l ſt die ſ in vergangner zeit vnd auch nochmals zu großem gepꝛauch erſpꝛoſſen. Die hertzogen habẽ daſelbſt ein ſilberine vnd guldine můntʒ auß gehaiße Auguſei des roͤmiſchen keyſers geſlagen. Es iſt auch võ al⸗ len Galliern ein tempel von gemeiner dem keyſer Auguſto zu eren vor diſer ſtatt erpawen an dem en⸗ de do die obgenanten fluſs zuſamen rinnen. daſelb ſt iſt auch ein tempelein treffenlicher wirdigkeit habende einen tittel. Ix.voͤlcker an einer ſeuůln. Diſe ſtatt iſt ettwen dem volck Segozianoꝛum voꝛge ůſſen Rhodani vnd Dabudis ligt.die andern voͤlcker darnach gein dem rhein ab ude einßteils von Arare den waſſern abgeſůndert. dañ dieſelben waſſer vom gep weſen. das dañ ʒwiſchen dẽ werden einßtails von Da⸗ irg fallende komen darnach 180 odan fůrter ab gein Viennã vnd vmb diſe drey flůſs iſt es alſo geſtalt das ſie bey dem anfang gegen mitternacht vnnd darnach gegen dem iidergang flieſſen vnd ſo ſie deñ zu letſt in einen einigen fluſs komen ſe o lauft derſelb fluſs herwiderumb gein mittemtag bis er auß zuflieſſung and erer waſſer vberhand nimbt vnd ftüroan in das klein meer kombt. aber der tẽpel mitſambt der gantzen gegent iſt ʒu den zeiten Senecelals er zu Lucillo ſchreibt) von eim leichten fewer außgeprennt. Von dannen hat plotinus(der erſtlich die lateiniſchen kunſt der zierred geleꝛet hat) ſeinen vꝛſpꝛung gehabt. von dannẽ ſind purtig ſanctus Augẽdus an leben vnd wunderwercken berůmbt. Item ſanctus Deſiderius der biſchoff. vñ ſanctus Baldomerius der 5 655 mit ſtettigen wunderzaichen erleůchtet. Item ſanctus Romanus der abt der erſtlich daſelbſt ein einſidliſch leben gefůrt hat vnd ein vater vil můnch ge weſt iſt. Diſe ſtatt wirdt auch geziert mit ſancto Nicecio dem biſchoff vnd Hyreneo dem biſchoff ſancti Policarpi iũger. der daſelbſt gemartert wardt Daſelbſt raſtẽ in dẽ herꝛñ Domicianus ð fe ð biſchof vñ Antiochus ð biſchof. ð heilig Juſtus hat auch daſelbſt ſein leben geendet Diſe loͤbliche ſtatt iſt ang vnder den konigen zu franckꝛeich geweſen. die dañ daſelbſt zierlich iarmeß des kawflehlags aufgerichtet haben. Daſelbſt haben als man ſagt) Pilatus vñ herodes von dẽ roͤmiſchen fuͤrſten verſchicket ein ere loſes leben eendet. Lugdunum hat iren namen von des keyſers heer.dʒ lich Lugdal das iſt ſouil als ein plitz) nennet. dañ aff elb heer pſlag gewoͤlich an denſelben enden vb er winter zeblei ben.alſo wardt auch(als Tacüus ſetzt) ein roͤmiſch heer gegen den hyſpanierñ gelegt. vnd das rawbend heer ge nant die voͤlcker mit ſolchen grauſamen W zeerſchrecken. 3 80 Lyon 099 0 05 „, Das funft alter lexandra das weib Alexãdri der inden konigs re. ret ix.iar.dañ als alerander ſtarb do ließ er Hirca⸗ KI num vnd ariſtobolum die zwen ſůne vnd vbergab das Kſ reich alexãdre ſeinẽ weib.darũb das Hircanus zeregierñ vnwiſſende im̃ ein můeſſig leben erwelet. ſo was ariſto⸗ bolus zefriſch vnd zekůn. aber ſie wardt vom̃ volck faſt geliebet. nach annemung des regiments ſetzet ſie hcanũ von alters wegẽ zu eim foͤrſten der brieſter. Diſe ʒeit ent( lerandra ſti Linea Lr ſtund die ketzerey der phariſeyer in iudea. derſelben rat wurdt in allen dingen gepraucht.aber ſie trůg allain den Fkoniglichen namen. vnd mit derſelben rat hat ſie die be⸗/ VN ι⏑ ꝗ ſten der iud en erſlagen oder in das ellend verſchickt. vnd alſo alle ding zerůdet. doch handeelt ſie vil dings ʒu handhabung des reichs. vnd wz liſtig bey enthaltung deßſel ben aber nach dem ſie weder gůts noch gerechts voꝛ awgen hielt. ſo hat ſie voꝛ irm abſterben die hendel irs hawß zu hoͤhſter widerwerdigkeit gebꝛacht. vnd nach irem 0 ftodt das reich mit vil důrftigkeiten erfullet. vnnd doch ir volck in dem frid bewaret. end als ſie aber zu letſt in ſchwere kranckheit gefallen was hat Ariſtobolus mit ver N ſamelter hand vil lewt ſichſelbs erklert nach abſterben ſeiner muter zeregirn. vnd vn iang darnach ſtarb ſie lrrij. iar alt. Lacob was Joſephs naturlicher vater. Aber Heli was ſein vater nach dem geſetz Pon dem ſagt Matheus. von ihenem Lucas. f ircanus des obgenanten Hlexandri vnd Alexan Pdbee ſun der. xriij.biſchoff der iuden erlanget dz bi ſchoffthumb vnd ſaß.xrüij. iar. vnd wardt von der muter zu biſchof geſetzt. vñ het nach todt ſeiner můter faſt groß anſtoͤß. Ariſtobolus griffe mit verſameltẽ heer wi⸗ der ſein bruder zů dem waffen.do nw dieſelben ʒwẽ bꝛůder widereinãder in dz felt Ihericho außzohen. wardt hircanus vberwunden vnd flohe gein Jheruſalez. Zu ſaft komen ſie ʒu ainigkeit. das Ariſtobolus regiren vnnd Hircanus vnder ime aller eren gepꝛauchen ſolt. vnlang darnach was Vircanus zugeſagter ding nit benůͤgig. ſund er flohe bey nachtlicherweil zu Aretham dem Arabiſchen konig. vñ ſamelt ein heer vn ʒohe damit in das indiſch land vnd belegert Jheruſalem. aber Scaurus ð römer hertzog trib die belegerung ab. vnd bedacht wol das es ʒeit wer das er Ju/ deã leichtlicht zu zinßperkeit bꝛingẽ moͤcht. vnd dieweil ſie nw alſo miteinãder zanck A ten vnd kriegten gaben ſie den Roͤmern vrſach das iůdiſch land zeuerfolgen. darũb kome Dompeius gein Jheruſalem. vnd belegert ſie. do entſtůnd ein zwitracht in der ſtatt.dañ die auff des Ariſtoboli ſeyten wolten die ſtatt beſchůtzen. vnd die Hircani ſchen ſie den roͤmern vbergeben. u letſt wardt er in die ſtatt genomen vnd der tẽ⸗ pel von ine angegriffen. vnd die Koͤmer haben den tempel enteret. T riſtobolus wardt durch Pompeium nach zerſtoͤrung der ſtatt Meruſalez ge⸗ fangen.gein Rom gefůrt mit zweyen ſůnen Alerandro vnd Zůtigono. vnnd mit ſouil toͤchtern. vnd als deñ haben die iuden ire freyheit gantz hingelegt. vñ ange hebt den roͤmern vnderwoꝛffen zeſein. darnach fiel ariſtobolus vngeſchihtlich auß Rom vnd ſamelt ein groß heer der inden. wid dẽ wardt Gabinus geſendet. durch S den ward ariſtobolus gefangen vnd abermals gein Rom gefüͤrt in der zwittrachtf 0005 Pompey vnd des keyſers Julij mit ʒweyen ſcharñ in Siriaʒ geſchickt aber die hoff nung des keyſers wardt vnderzuckt vnd im von den Pompeyſchẽ mit gift vergebẽ als er ſich das indiſch land in des keyſers gewalt zebꝛingen vnderſtanden het. lerander der biſchoff ein ſun Ariſtoboli iſt vnderwegen. als er mit ſeinem vater gein Rom gefürt wardt empflohen. der mit großer verſamelter hannd das iudiſch land verheeret. vnd Hircano ſeinem vetter heymlich nach ſtellet. vñ faſt wolbewarte oͤrter erlanget. als Alerandrum. Hircanum vñ Macherunta.darnach wardt er erſlagen ʒu anthiochia von Scipione mit einem peyhel, ¶ntiogonus Ariſtoboli des konigs der inden ſun iſt nach ertoͤdtung a lerandri L vnd ariſtoboli mit zwayen ſchweſtern empflohen. So hat der keyſe: Julius Siriam vnd Judeam erobert. vnd Antipatrum ydumeum den geſtrengen man zu A einem procuratoꝛ vnd ſchaffer des lands Judee geſetzt. vnnd widerum Deannef dem vettern Antigoni das konigreich gelihen. doch alſo das er nit ein kom geheiſ⸗ ſen ſol werden. ſo flohe antigonus zu Pacchoꝛum der Parthier konig vnd blib da⸗ ſelbſt bis auff abſterben des keyſers.darnach beſtuͤrmet vnnd beſtritte er die ſtat ergriffe Hirca num vnd ryße ime die oꝛn mit ſeinen zenẽ ab.darumb erkleret. Man⸗ tonius mit beyſtand Octauiani den herodem zu einem konig des iudiſchen lannds der gieng frefenlch in die ſtatt ergriffe Antigonum. vnnd ſchicket ine gepunden zu antonio gein antiochiam der ſchlůge ine mij eim peyhel zetod. vnd das konigreich Judee hat ſich alſo genndet. — 90 lder A e Flegeervne E derwerlt Blar LXXXI& Ven dem erſten iar des reichs Cleopatre erhůb ſich zwiſkhen dem keyſer Julio vnd ompeyo ein ſchedlicher e moͤꝛdiſcher inh eymiſcher krieg.dariñ außerhalb der beſchwerden ſo in dargnewffte ſich 5110 b 85 auch das glůck vnd weſen des roͤmiſchen volcks verwand elt woꝛden iſt. die ſach ſolcher verderpnus was die vberſchwengklich gluͤckſaligkeit. dañ Julius ceſar der keyſer bekrieget Galliam. Craſſus Aſiam vnd Pompeyus geſelſchaft dreyer fürſten wardt der gewalt der werlt alſo mit dreyẽ großenmachtigen heern edrãgt. diſe heerſchung weret zehen iar. darnach beſoꝛget ſich ye einer voꝛ dẽ anderñ. aber nach abſterben Craſ ſi bey den Parthierñ. vnd Julie des keyſers Julij tochter. die dañ Poinpeyo verlobt der ee halben eynigkeit zwi⸗ ſchen dẽ ayden vnd ſchweher behalten het erhůb ſich pald ein gram̃ſchaft. dañ die reichthůmer vnd machtigkeit Julij ceſaris warñ Pompeio argkwonig. ſo was die ompeyſch wirdigkeit dem iulio ſchwer. So nw Juliůs ce ſar ſich des reichs Europe gerwigclichen gepꝛauchet. do ʒohe er vber in kriechyſch land vñ belegert daſelbſt Põ peyum mit ime fechtende vnd er iſt mit allem heer zerſtrewet vnd doch ſelbſt in der nacht vnuerletzt enttrunnen Julius ceſar rayſet füroan mit erfoꝛdertẽ heer durch Epirum in Theſſaliam.dẽ volget Pompeyus mit vil volcks nach. vnd ſie růſteten ſich bedenthalben zum ſchlahen vnd ſtritten mit machtigem kampff in zweiffelliche gluͤck. Zu leſt wardt das heer Dompejj dertrennet. ſo fluhe Pompeius eyllẽd gein Alexandriã huff von Ptolomed bege rende. aber er was vnwillig vnd ſchlůge ine todt vnd ſchicket ſein hawbt mit einem ringlein dem Julio ceſari zu do er diſs ſahe do waynet er. Nach abſterbẽ Vompey hat Julius ceſar von Ptolomeo dem tod ſlager haymlich feyntſchaft erlidden. vnd nach erobꝛung der ſtat Alerandrie Cleopatram vom̃ ellend wider anhayms erfoꝛdert vnd in das reich geſetzt. darnach ſch waͤyffet er zway iar durch Syriam vnnd vberwunde Pharnacem den ſun Mitridatis in Ponto.als er darnach gein Rom zohe wardt er abermals ʒu eim dictatoꝛ vnd ratherrñ geſchoͤpfft vnd in Affricamn geſchickt. Nachfolgend kome er wider gein rom. daſelbſt hieß er ſich einen keyſer nennen. vnd al ſo endet ſich aldo der ſtand des burgerlichen vnd ratherrlichen regiments. das dañũ.nijc. lruij.iar geweret het. Marcus Tullius Cicero ullius des ʒunamens Marcus vnd Ciceꝛo was ein faſt großer naturlicher mai C4 ſter vnd ein fuͤrſt der redner. vnd auch ein roͤmiſcher ratherr. vnd auß dem tul liſchen geſlecht.das ſeinẽ vꝛſpꝛung auß Arpinato het vnd ſeinen anfang auff Tulliñ den konig Volſcoꝛum ʒohe. ſein vater hieß Tulluus vnnd ſein muter Olbia. alßpald er nw der lernung fahig wardt do vbertraffe er in groͤße der ſinnreichigkeit ſein mit ſchůler. ſein erſts lob erſehine bey der poetrey. dariñ er ettlich bůcher machet. nach be ¶greiffung kintlicher lernung ergabe er ſich auff lernung der weißheit vnd werltlicheꝛ ¶burgerlicher recht. darnach vbet er ſich in kriegs thalten vndeꝛ Sylla dem roͤmiſchẽ ratherꝛñ. nachfolgẽd wardt er ein pawmeiſter.darnach mit hilff des roͤmiſchẽ volks ein voꝛweſer der heer oder entſchaider des volcks ſachen geſchoͤpfft. vnd iſt mit. C. antonino ein rathetꝛ geweſen. vñ hat 1555 ſein ratherꝛliche pflegnus alſo erlich vñ loͤblich geůbt das er ein vater des vaterlands genennt wardt. Diſer hat die naturli⸗ chen kunſt der weißheit. die dauoꝛ vnßern ſchꝛiften vnbekant was herfüͤrgebracht. vnd auß erleůchter ſubtiligkeit ſeiner ſynnreiehigkeit vil dings beſchriben. vnd ſtarb in dem.lxiiij. iar ſeins alters vnd ward von Antonio durch ſein hofgeſinde in gaſtalt einer einigkeit auß verhengknus Octauiani erſlagen. aber ſein feind vergiengẽ ſchent⸗ lich vnd laſterlich. re l52 0 auß edli geſlecht gepoꝛn was des gemůets vnnd leibs großkreftig. ⁊85 aber doch argliſtiger boͤßer ſynn. dem liebten von iugent auff inhaimiſch krieg aufrůr. rawberey. vñ burgerlich zwitracht. vnd damit fliße er ſich ſein iugent zeuůbẽ. dañ er was getůrſtig. hinderliſtig.mancherlay anſchlegig vñ ein betrieglicher ſchein macher aller ding. vnd nach dem er alſo der boͤßgirigſt man vnd ein füͤrer aller miß⸗ tatigen was ſo wolt er derſelben geſelſchaft alweg vmb ſich haben. Nit hilff vnnd rate ſolcher geſellen vnderſtund er ſich gemainen nutz zeuerdrucken wider Tullium marcum ciceronem einen ſchedlichen geſchwoꝛnen pund zemachen vnd die ratherr⸗ Flichen wirdigkeit zeerlangen. nach eroͤffnung ſolcher puͤntnus vnnd entdeckung der vunt genoßen warden derſelben ettlich die des rats warñ ergꝛiffen in gefancknus ge fůrt vnnd dariñ erwůrgt.da das an Catilinam gelanget gedacht er vber das gepirg auß defliehen aber er wardt durch Antonium ergriffen vnd der gemayn ſtannd der roͤmer alſo auß kraft vnd weißheit Ciceronis voꝛ großẽ ʒerůdungen behalten. I atho der letzerer des obern Cathonis vꝛenicklein ein naturlicher maiſter was gar ein hohgelerter man vñ Olm. begirde der lernung alſo entzůndet das er auch zu hof. dieweil man rat hielt ʒeleſen nit feyret. ſund auch die kriechyſchẽ bůcher durchſuchet mit ſolchẽ fleyß vnd tapfferheit das er zaigen wolt das ettlichen die zeit man gelet vñ ettlich der ʒeit noch vberb liben werñ. Diſer lernet das ein gem ainer nutz vnd ſtand mer mit tugenten. dañ mit waffen ʒebeſchirmen wer ſpꝛechende. Ir ſolt nit maynen das vnſer voꝛfarñ irñ klaynen gemaynen nutz mit waffen groß gemacht haben. dañ wer das ware ſo hetten wir einen groͤcßern. nachdem wir auch groͤßere machtigkeit an geſellen. burgern waffen vnd pferden haben deñ ſie. ye mer diſer Catho die mẽſchlichẽ ere flohe. ye mer ime die nachfolget. Auß des lere hat man(als man ſagt) das buͤchlein Cathon. das man den kindern li⸗ ſet zuſamen geſamelt. Vnder andern ſeinen leren was das eine.das menſchlich leben iſt aigenlich gleich als das eyſen. dañ ſo man das ůbt ſo wirdt es ʒertriben. wo man es aber nit uͤbt o wirds vom̃ roſt verzeꝛet. Diſer Cato hat ſichſelbs(als Auguſtinus ſagt) ertoͤdt. darumb das er den obſyg Julij ceſaris vngedůltigclich trůg. vnd ſich ime nit vnderwerffen wolt. 2 Tiieg der Fo nig Töypft Ptolomeus diomiſins N 0 ſunder mit narb Das fůnft alter ntipater ein ſun Ariſtoboli vñ Cri gehabt. den Antio gonus bey dem ‚ decktem kleid ſein wunden ſpꝛechende. das ni en zebeweiſen. dauon wardt er ei indiſchen lands ercleret. darnach hat er F ruſalem zu eim ſchaffer. vnd Herodem zu ben.uij ſůn vñ ein toͤchteꝛ laget. diſer zaiget vnd eꝛ t not wer trew mit woꝛten. atoꝛ oder ſchaffer des er ime zu ihe is ſein weib ha den elterñ ſun vnd Gallilea zu eim verweſer geſẽ 6 KL tolomeus dioniſius der.rij. Egyptiſch konig regiret. xrx.iar. von ſeiner iugent wegen von dem roͤmiſchen rat ʒn einem voꝛmun er erſlůg als ein vndanckperer man Pompeium. nach todt deſſelbẽ ompey ʒohe der ke andriam von Ptolomeo dem tod ſlager feintſchaft gedulde vmbſchrenckt wardt vnd auff einem kleinen ſchiflein empfl vnderſuncke.aber keyſer Julius kom mit einer vberſichauffgehebt mende ʒu dem großen ſchiff. doch vnlang darnach eroberet er in ei aber do Ptolomens frey einpſlohe ſo machet er dannoch dem keyſe get vnnd ſelbs in einem ſchiflein darauff er hoffet ʒeempfliehen verſencket anzaigung ſeins pantzers am̃ geſtadt gefunden. vnd alſo hat keyſer Julius a patram deſſelben Ptolomei ſchweſtet vom̃ ellend wider anhayms gefoꝛdert. darnach mit koniglichen ʒeůg gein Rom kome. (A ein Egyptiſche konigin was ein tochter Dioniſij wegen außgeworffen hetten die wardt nach tod irs brud aber nach des keyſers todt vnd in Philippis gehandelten ding konigin Cleopatre hohe ere. alſo dz er die im ʒu eim weib wermehelet vñ kinð auß ir in dem atticiſchenkrieg vnd ſind auch bede geflohen. ʒu letſt ſin auguſtus b eʒzwãge antoniñ in dſſtatt Nicopoli gefangnẽ gein imeſelbs h lebendig in ſeinen gewalt zebringẽ. die vnlang darnach in fangknus võ mit keiner dañ des munds ſchonheit vñ mit eim gemerck warer klarheit geziert wʒ ſie an geitzigkeit. grauſamkeit vñ aller vnkeůſchheit ĩ ð werlt berůchtig end gekert. dʒ doch.ijc.lr iar vnd.riij.konigẽ geweret het. vñ anguſtus ge 1 — von dem begeret Pompeius hillf. dẽ er dañ d oder pfleger gegeben wardt. aber ſer Julius geiu alex⸗ icher menig deꝛ feind půrde der nachfolgendẽ hand dariñ er brieff hielt.ijc.ſchrit ſchwĩ m ſchiffſtreit den konigclichen ſchiffzenn reinen krieg. der dañ mit allem heer vertil wardt. des leichnam wardt bey lexandriam erobert vnd Cleo⸗ vnd ir das reich verlihen. die nde. der dañ mit vnuerſehel ohe. das doch von der anletis den die alexandriniſchen võ boßheit ers durch den keyſer zu einer konigin geſetzt. en zohe anthonius in aſiam vnd beweyſet der empfienge. Bede warñ erwunden woꝛdẽ. dañ and anzelegẽ. vñ befalhe Cleopatrã eim ſchlangẽ piß ſtarb. Diſe iſt ſchier eweſt. aber hinwiderumb ſo hat ſich ð egiptier reich zũ chwaiget dz wůetted egiptiſch lãd d ſie vou auguſto vb ldes elnſin Antpon ſeie zuden zeiten ſgeheſchgfvat wierſüän geml ſähe watdt/ 10 10 Nrgnffzue 10 fem vnd d gmgenhg f 10 vond W n ſüſhegphr enefd mul ndeff ——— gefß hoſſherſ, ernbamneft 0 kegnh dzn hulke 0 Klut benf ſhe eſim Uhr0 0 8 mrcgehh der werlt omut 05 0 n——.— chgſth. F, Wngem, Tlopars. Mhatlarn Verodts altulanta Manane Dues üh 8 X O ö S Mr ˖ 0 N. N 85 NV. 8 2 I 5 5 WWnhe 8 W W 7 5 4% 105 0 6 10 8 5 5 778 4 I N 4 0 8— 8 0— N 1 I ö 660 5 2 + 4 53 W 8˖ Wde 5 N N W4 4 f 1 I flel gdefelh bh ſche ſhſfe folgat kloͤdtet er 4 D 7 76 5 1451„6 8 MNN ö 3 I 8 5 4 Agrupa 3 6 3 0 N 60 0 7 f N L IE—9— 6 8N N 0 X A 8 9 0 X 75 3 8 5 0 4 0 7 4„‚ 0. 4 —— 1 0 ö LI 8 E 1 7 16 9 8 8 4 N— 5 0005 76 0 N W J 9 1U11 5— 8 8 b 1.* 3 P erodes ein ſun Antmpatris empfieng das reich der iuden von den roͤmern vnd regiret. xxrvij.iar. dañ Anti⸗ Ppater was zu den zeiten Sabim des verweſers Spyrie an tugenten alſo achtper vnnd berůmbt das er ein konigliehe gemahelſchaft verdienet. vnd vermehelt ime auß koͤniglichem ſtammẽ Arabie ein weib. auß der war⸗ den ine gepoꝛn vier ſůn. nemlich Phaſelus lherodes aſcalonita genant Joſippus vñ Feroas. vnd die einich toch ter Saloma. darnach wardt ime mit gift vergeben. vnd Phazelus der erſtgeporn erſlagen. aber herodes zʒu An tonio flůchtig vnd darauff ʒu eim konig des iudiſchen lands gekroͤnt. vnd danebẽ vbergabe ime Auguſtus Tra conitidem vnd Ituream vnd die gantʒ meer gegẽt. Er pawet in Aſchalone ein koniglichs haws. douon wardt er aſchalonita genant dañ von der gepurt des vaters was er ein Idumeer vnd von der muter ein arabier. Vnd nachd em ſich alßdañ die gepurt Criſti vnßers herrñ nahnet. ſo iſt das konigreich vnd die brieſterſchaft der indẽ o dañ dauoꝛ ye võ einem auff den andern ererbt zerpꝛochen. vnd alſo die weiſſagung Moyſi erſült. die do ſagt. 1 Es wirdt nit abnemen der fůrſt von iuda nach der hertzog von ſeinen hůffen bis der komet dem es behalten iſt. vnd er wirdt ein harrung der hayden. Als uw diſer Berodes das konigreich empfangẽ het. do richtet ei Sama⸗ uß vom̃ grñd auff vnd nẽnet ſie Augi 69 dem keyſer zu eren auguſtam. vnd ſetzet wider der inden willen auff die koſtliche f5 oꝛten des tempels einen guldein adler. vnnd ʒieret den tempel großtattigelich vnd miltigelich. Zu letſt dircanum den fůrſten der brieſter vnd ſeinen ſun der ſein nachkomen in dem biſthumb geweſt ſein ſolt⸗ Deßgleichen tet er auch ſeiner ſweſter. ſeinem weib.mit aignen zwayen noch iungen ſůnen. vnd ſeins weibs mu⸗ ter. darzu erſlůg er auch ſeiner ſweſter Salome man vnd vermehelt ſie eim anderñ. den ertöͤdtet er auch. ſo ertoͤd ket er auch alle ſchriftweiſen vnd außleger des goͤtlichen geſetzs. vnd als aber nw diſer allermoͤrtlichſt man die gepurt Jheſu criſti auß anʒaigung der dreyer konig erkant het do ließ er alle knablein zu bethleẽ toͤdtẽ. vñ wardt alßpald mit eim ſchwern ſeůchẽ geſlagen. dʒ auß ſeinẽ gantzen leib die wůrm kruchen. vñ alſo ſein arme ellẽde ſele auffgab. vnd hat fůnff ſůn gelaßen. nemlich archelaum Herodem antipam, antipatrum Lyſamam vnnd Philip⸗ hum. der warñ vierder yeder einen tayl des reichs inhielt. — Das funft alter Feſtethſ 10f Igrippa oder Colonia.das iſt Csͤln. auff der lingken ſeyten am̃ Rheyn iſt nit allain der getzent vñnd des ge⸗ Glegers. ſunder auch des fluſs vnnd volcks halben 5505 5 9 achpare 725 1 nidern dantſchen haä, 5 landen gelegen. die hatlals Sicardus cremonenſis helt)ʒu den zeiten Enee des Troyaners. von einem Uroyani⸗ 1 b05o ſodel, ſchen Colonus genant den anfang genomen. vnd iſt darnach auß gehaiß vñ geſcheft Claydij des roͤmiſchen kan dae 90 e ſunln ſers. der dann ein gemahel der frawen Agrippine was. als das volck Vbij genannt von den ſchwaben vertagt ffß ſlegeße wardt. geauffet vnd bid von derſelben frawen auß irem geſlecht herkomen Agrippa genant woꝛde. 0 unlcke den Budelfo hat des volck Vbij daſelbſt zewonen angeheht.aber die warhafügern vnd glswöwurdigerſ geſchihe b6flß, oe denpe beſchreiber alle ſagen. das. N. agrippa ein ſtiffterfdiſer ſtatt geweſen ſey.dañ wiewol er anhayms vnd außwen bee, bwaſche dig vil achtperer gepew auffgerichtet hab ſo hab er doch diſe ſtatt voꝛ allen andern die wirdigern geſetzt. nach dich, werffe ſeinem namen genent zewerden. dañ er was ein treffenlicher vnd werder pawmeiſter vñ krieg man gehalten. de eodzeß geflae ime der keyſer Auguſtus zu einem ayden:oder tochterman ſeiner geliebten ainigen kayſerlichen tochtet auß d gãt dhetdee 0 ynd f en werlt erwelet. Derſelb oꝛdnet diſe ſtatt wider die ſtatt Tryer machtiglich. das er darau die feind ſchafft vnd f ſffle, 9 zwitrachtigkeit der Gallier ſtillen vnd nidertrůcken moͤcht. Aber lang darnach hat Hildericus der konig zu frank l ſügeh 1410 reich Egidij des Roͤmers guͤnner vnnd anhenger auß diſer ſtatt Coͤln vertriben daſelbſthinein Frantzoſen ge⸗ aſe dönfcgke 1 ſetzt. vnd auß der Frantzoſen einwonung. dem latein nach Coloniam genennt. wiewol ettlich ſagen. das die. der bchwedert. 6 0 Foͤmer einwonung geweſen ſey. Diſe ſtatt iſt eins mals. dieweil ſie der roͤmer geſellin was mit wunderperlichẽ 6 ch we chehlm fewꝛ verzert woꝛden. dariñ warñ ein Capitolium:gepew vnd gewonheiten gleich den Koͤmern. immaßen dann bb irñ muchbe, derſelben noch ettliche voꝛhanden ſind. dañ es hat daſelbſt ein Capitolium gleich geſtalt dem roͤmiſchen. dañ al⸗ faßſtet Achglcnt lain das doꝛt rate des frids vnd kriegs gehandelt warden ſo pflegen abhie hohberumbt iũgling vñ ſiunckfrawe l vnd Ribl 0 got dem almechtigen nachtlichs lob in ewiger aynerachtigkeit zeſingen. Alda enmitten in der ſtatt ſyht man den Len we mdle ſchoͤnſten vnd doch nochmals nit gaꝛ außgepawen tempel. den ſie den hohſtifft nennen. daſelbſt ſind der heyligẽ bhat geodlt ſel dreyer konig leichnam. vom̃ aufgãg bis ʒum nidergang der ſunnen in dreyen ſpꝛůngen dahin gefůrt. die dañ(als b die wffenktoß vld wir leſen)den Bbiſchol konig ettwen in der krippen wechtzende mit gaben geeret haben. Diſs iſt ein freyhe vñ 00 ubsnleken namhaftige ertzbiſchofliche hawbtſtatt. Der ertzbiſchoff daſelbſt iſt ein curfürſt des heiligen roͤmiſchẽ reichs vñ Irteg c15ß fhee ein weler vezuzeiten eins roͤmiſchen konigs. Daſelbſt haben vil menſchen an kunſt vnnd heilgkeit geleůchtet. als 0 H cloſ ſand Seuerinus daſelbſt biſchoff. vnd Albertus magnus. des leichnam bey den redigern ligt. alda haben fůnf wilennſ tzig auß der ſchar Thebeoꝛum ir leben geendet. So hat ſand Vrſüla mit den aylfftauſent iunckfrawen. vnnd et⸗ ugohanhuů ient. aber ſich iſt zeuerwundern der burgerlichẽ ſyttlichkeit. geſtalt liche andere daſelbſt die kron der marter verd SFFRRRR 7 7 8 15 AII U 0 00 dohlͤgffrt 0 A hfbet⸗ Falcheſrlchtt gfak. 0 0000 der ſtatt.tapfferkeit ð mañ vñ der weiber hůbſch heit vnd ſauberkeit daſelbſt. Võ einer allẽ gewon heit der weiber alda ſchꝛeibt Frãciſeus petrarcha der es geſehẽ hat. dañ an ſand Johanns des tauf fers abent ſo die ſunn nidergeet ſo ſamelt ſich ein vnglewpliche große menig ð weiber am̃ geſtadt des fluſs die tunckẽ deñ mit auffgeſtꝛaiffen ermeln bis hinder den elenpogenn wolriechende krew⸗ ter darein vnd waſchen ir ſchneweiß hennd vnd arm darauß vñ werffen alle anligende widerwer digkeit 18 05 hinein. das der fluſs die⸗ ſelben hinfůren vnd fiꝛbas froͤlichkeit bꝛingen ſol O ir zeuil ſeligen nachdawrn des rheins der euch ewrer důrftigkeit alſo reimgt vnd ab weſcht. das doch weder in oberm teůtſchen land die thonaw noch in welſchen landen die der Padus. oder die Liber irñ nachpawrn nie thůn mochtẽ. Bey Coͤln iſt ein ſtat Ach genannt.ein ſtůl des großen kayſer Rarls. vnd daſelbſt in einem marmolſteinem tem pel ein wunderwirdigs grab deſſelben fůrſtẽ. der elb hat geoꝛdnet das ſein nachkomen am̃ reich da ſabſt die erſten kron vnd wirdigket des roͤmiſchẽ kayſerthumbs annemen ſollẽ. als dañ noch hewt bey tag beſchiht vñ fůro beſchehẽ wirdt.alle die⸗ weil die teůtſch nacion dẽ zawm des Roͤmiſchen reichs hanthabt. Löln 2 0 7 8— en EF E„ 10 0 1 W 40 5 l eeeeen — eh Alu AAUάuι¹αν 15 —— —. — ů— der werlt Blat XCI beſchꝛeiber vnd wolred ner iſt ʒu diſen zeitẽ achtper ge⸗ weſen. als Euſebius ſetzt. der hat ein buch gemacht dariñ er außgemeſſen hat wie weit ein AP,pͤſtatt von der andern lige. L eoneus was ein hohge⸗ — 8 9105 grãmaticus vñ ein gefreyter Gn. pompey. der hat auß efelh deſſelben 500 ſeins herrñ ettliche außlegung in der ertzney die dañ pompey⸗ us nach vberwind ung Nietri aris in ſeineꝛ beheltnus fande n latein gebꝛacht dañ Metri⸗ dates was auff die ertzney ge fliſſen aiſo das er võ allẽ ſeinẽ vnderthanẽ ertzney erforſchet. vnd die beſchꝛeibung vñ auff⸗ zaichnus derſelben in ſeinẽ ge⸗ igperren verließ. IX ASaen tochter man Metauiani ein außpůn⸗ E Æ diger pawman hat in ſeiner pawineiſterſchaft zu rom vil gepew vñ vnd andernn vijc. ſee gemacht vñ ð ſtatt Coͤln irñ namen nach ime. als obgeſchꝛiben ſteet gegeben. Lb omponius L Põponis ein geſchiht⸗ . 8 EIE .„Ä 7 Das funft alter erſtlich diſs land dewonet. vnd alda diſe ſtat erpawen hab.da man vberfluͤſſigkeit der waſſer. geſunden luft vñ andere bequemliche vnd nottůrftige ding leichtlich haben moͤcht. dañ als die ſchwaben in das rieß komen vnnd daſelbſt von wegẽ deſs zuſamanlawfs zwayer ſchneller fluſs. der Synckelt vnd des Lechs.ein ſchicklichs vnd zu beſchirmung auß natur befeſtigts oꝛt vermerckten. haben ſie erſtlich diſe ſtatt daſelbſt gepawen vnd die nach denſelben zwayen waſſern Vind elicam genent. wañ dieſelb gegent hieß dauoꝛ bis an das gepirg hinauff Vinde lica. vnnd alles gepirg gein dem aufgang vnd mittemtag wardt vo den Rieſſern vnnd Lechfelderñ beſeßen.als ſtrabo ſetzt. Dieſelben ſtatt vmbfiengen ſie nach altem ſitten) mit einer anſchůtt oder graben. Nach dem nw die ſtreypern weyber Amazones genant Europam verfolgten. haben ſie vnder irer konigin Marſepia die ſchwabẽ mit vngewoͤnlichen waffen vnd ſchaꝛpffen helmparten auß diſer ſtatt bis an das gepirg zeweichen gezwungen vnnd die ſtatt wůſt gelaſſen. wo diſe ding voꝛ der zerſtoꝛung Troxe geſchehen ſind. ſo maynt man das diſe ſtatt vor Troya geweſen. vnd zu den zeiten des außgangs der kinder iſrahel võ Egypto voꝛ Rom. vc. vñ..iar gezim mert ſey. Ettlich ſagen die ſey von den Troyanerñ gepawen. Nw erwelten ſie ine die goͤttin Zizam. die maynẽ ſie Cererem geweſen ſein. Von derſelben goͤttin wardt die ſtat Ztzaria genambt. vnd iſt ir tempel bis an die ʒeit der Koͤmer vnuerletzt bliben. vnd darnach auß veraltung eingefaln. vnd hat behabt den namen eins bergs den die inwoner zu Augſpurg noch hewt den Eyſenberg heyßen. Als nw diſe ſtatt darnach durch die Lechfelder vnnd Rieſſer mit mawrnn. ergkernn vnnd ſchirmwer bewaret wardt hat ſie vonn den Koͤmernn vil krieg eꝛlidden. Dann die begertten alweg der freyheit. darumb empfremdeten ſie ſich vonn den Koͤmernn Dem nach ſchicket Auguſtus Octauianus Titum Ennium den Noͤmer mit der Marcianiſchen ſchar vnnd andernn heerfuͤrernn wid die Augſpurger.in derſelben ſchar warñ die b mañ Auar. Bogudis des koͤnigs ſun ein iũgling in der wer vnd waffen bey den kriechyſchen vnd lateiniſchen geůbt. vnd Varro ein hawbtman der ritterſchafft Dieſelben belegerten diſe ſtatt in dem ende des ſumers mit großer menig der Koͤmer. vnd bekůmerten ſie mit mã cherlay vnfůg vnd beſchwerden.in derſelben ſtuͤrmung wardt Auar der kriech erſlagen. vñ beydẽ dorff kriech ſawrn begraben. vnd bey im ein lateiniſche ſchꝛifft.ſeinen vꝛſpꝛung vnd ende anzaigen gefunden. Diſer voꝛgenãt Titus vergieng auch mitſampt ð Marcianiſchen ſchar.alſo das in derſelben niderlage wenig vberbliben. die ge⸗ hand elte ding anſagten. vnnd die verloꝛn ſchar. zu latein perdita legio gab dem oꝛt do die niderlag beſchah den Tugſpurg ein loͤbliche hohberůmbte. vñ obꝛer teůtſcher land gar alte ſtatt dañ ettlich die diſer ſtatt faſt al Uten Wfpong 1990 woͤllen. ſagen. das das ſchwabiſch volck vonn Japhet dem ſun Moe herkom. der Pübodiögrffng fondtene achlhegeg⸗ oglg chgh de del Werlt Blat XCII namen von den erſten zwayen ſilben yedes lateiniſchen woꝛts.als per vnd leg.das yetzo enmitten in der ſtatt. vnd der perlech genant iſt aber Varro(den ſie Verrem nennen) empflohe vber das 055 verbarge ſich in dẽ hůlen vnd ſtarb nachfolgend vnſelligelig. vnd Swetonius ſchreibet das Octauianus alle ſchwere vnd ſchent lich niderlag vnd zwů geferlichkeit eine Loliana.die ander Varriana genant. vnnd doch nyndert dañ in teůtſchẽ land empfangen hab.alſo das die Varrianiſchen mit dreyen ſcharn irem heerfůrer vnd gemaynen ſenndbotten vnnd gehilffen ſchier gar erſchlagen warden. Darnach hat Auguſtus durch Uiberium neronem dieweil ſich Druſus ſein bruder an die Reiniſchen gegent richtet) nach deꝛ Varrianiſchen niderlag vber drey iar die Lechfeld ernider gelegt vnd ir ſtatt verwůſtet. Vnd als die woꝛt Strabonis anzaigen ſo hat keyſer Auguſtus dreytauſen ten daſelbſthin geſandten roͤmern die ſtat zebeſitʒen eingeantwurtet. da dañ Barro ſein heergeleger gehabt het. Aber Claudius druſus hat diſe ſtatt darnach baß geauffent vnd mit mawrñ vndthůrnen erweitert· vnd nach dem ſie dañ auß den anfengen Auguſti vberwunden vnnd gemeret was ſo iſt diſe ſttt Auguſto Octauia no ʒu eren Auguſta genant woꝛden. Als aber nwidie Schwaben die dañ an machtigkeit vnd volck and ere fuͤrtreffe) inen diſe ſtat als fůr ein allerſicherſts oꝛt erwelt hetten. do iſt von dañnenher dieſelb ſtatt an dem roͤmiſchẽ reich beſtendig vnd getrew bliben vnd hat groß zugenomen. vnd ſind vil anzeigung irs alters dariñ bliben. Abeꝛ do in dem.ixẽ.lüij. iar der gepurt Criſti die hungern vber teůtſche land vnd Schwoben gezogen ſind haben ſie di⸗ ſe ſtatt belegert vnnd die Norgkewer. Kießer vnd Schwaben mit mancherlay beſchwerden bekuͤmert. Reyſer Ott d erſt krieget vil tag wið ſie. vñ ʒu letſt tilget er ſie bey Augſpurg gar ab. In deſelben ſtreit iſt todt blibẽ graff Diepolt ſant Vlrichs bꝛuder. vnd Regnibaldus ſeiner ſchweſter ſun. Darnach machet ſant Vlrich der biſchoff diſe ſtatt erleůchter vnd richtet ſant Afira kirchen wideranf.die dañ dauoꝛ von Attila vnd yetzo von den huny ern Herletzet wardt. Diſe kayſerliche ſtatt iſt auch gezieret mit einem weiten biſchoflichen thumſtift vnd kirchen in der eren der ſeligen iunckfrawen Marie geweihet. Auch mit ſant Vlrichs cloſter ſant Benedieten oꝛdens. dar in die leichnam deſſelben ſant Vlrichs. vnd ſant Simpꝛechts. Auch ſant Affre der martrerin. vnd ſunſt vil an⸗ dere heiligẽ in ſund erer ere gehaltẽ werdẽ. die dañ der ſtatt Augſprug mit irer marter gegen got vil verdient habẽ Augſpurg Das funft alter N rey ſunnen ſind am andern tag nach ab ſterbẽ des key W˖ 73 ſers Julij aufgangen vnd im̃ orient erſchinnẽ.die ſich ite ⸗ võ weil ʒu weil in einẽ einigẽ ſunnẽleib vnd krays zuſamẽ ge dcogen haben bedeuͤtende das die herrſchaft Lucij antho⸗ Inj vnd MWarci anthonij vñ Auguſti octauiam in ein einigs , Dlarſtenthumb eingezogen werden ſolt. oder eer darumb dz ſſdie kuntſchaft des trifeltigen vnd aynige gotes ſich ð gãtzẽ ſwerlt kunftig nahnet. Zu diſen zeiten redet in deꝛ voꝛſtatt ʒu Rom ein ochß mit eim agkermañ. vnd ſpꝛach das er vmb/ ſunſt vnd vergebens arbaitet.dañ es wurdt in kurtze mer mangels an lewten. dañ an getrayde erſchemen.· FI Egyptẽ wadt die allernãhaftigſt libꝛare) mit fl.tau N œlſent bůcherñ verpennt. vnd da bey der em̃ſyg flleiß ð alten in ſamlung der bucher gelobt dann Ariſtotiles hat Theophraſto die librarey vnd die ſchůl gelaßen. vnnd iſt (els Strabo maynnt) der erſt ſamler der bůcher geweſt. der die konig Egypti die oꝛdnung der librarey geleret hat. N darnach hat Theophꝛaſtus dieſelben librarey Neleo vber antwurt vnd VNeleus die fuͤrter gein Scepſym zu vngenie Iten vnerfarnen lewten gefůret. die ſie veꝛſloßen hieltẽ. auch hat Ptolomeus philad elphus ein große anzal bůcher geſa melt. vnd als Seneca ſetzt ſo ſind viertzig tauſent buͤcher. das dañ ein faſt ſchoͤne anzeygung koniglicher machtigkeit Nvnd reichthůmer geweſen ſey zu Alexandria verprunnen. lluſtius ein roͤmiſcher geſchihtbeſchreiber vñ natur⸗ ¶icher maiſter was zʒu rom achtper vnnd im adel der warheit ein treffenlicher geſchihtbeſchreiber.der von dem krieg Cateline vnd ingur the der verbannten roͤmer loͤbliche bůcher gemacht. vnd auch ettliche epiſtel vnnd ſandbrieff geſchriben hat. ö (.0 varro in der aticiſchen art. auß dem Narbonenſiſchẽ land pirtig wardt Jʒu Rom in großem werde gehalten. dañ er was ein gar hohgelert man vnnd außdermaßen ſcharpffer ſynnreichigkeit. vnd in aller werltlicher ůbung erfarñ vnd hat im̃. xrxv.iar ſeius alters die kriechyſchen ſchrift mit hoͤhſten fleiß gelernet. Diſer was 5n aller ſchrift alſo ein hohgelert man dz er ſouil geſchribẽ hat als kawm ymãt zeleſen glewplich ſein mag. Er hat auch(als yſidoꝛus ſagt) vnʒalliche bůcher(dar⸗ 22 under.nijc. rüj.als alte furname gehaltẽ werdẽ) vñ ſunſt vil andere bůcher gemacht Vnder andern ſeinen ſpꝛůchen wz dz einer. Die freůnd der reichen ſind als die ſpꝛew 15 bey den koͤꝛnern. Wilt du( ſpꝛach er)einen freůnd ſpůrn ſo wird důrftig. Er lebet xxrx.iar. fuͤrſt der poeten. von Mantua auß ſchlechten elterñ. vnder Mn.pompeio magno.vnnd.licinio craſſo den roͤmiſchen rattherrñ. am̃. xv. tag des monats octobris in einem dorff And es genant nit verr von Mantua gelegẽ geporn. Seiner muter Maia trawmet wie ſie einen loͤꝛb eraſt gepoꝛn het in vnzwei⸗ fellicher hoffnung fruchtperer gepurt. ſein iůngere tag verzeꝛet er zů Cremona.in dẽ manlichen tagen ʒohe er gein Mayland. vnd vnlang darnach von dannen gein Ne⸗ apolis.als er nw daſelbſt ſich mit ernſtlichem fleiß auff die lernung kriechyſcher vñ lateiniſcher ſchrift begeben het do leget er ſich fuͤran mit großer emſſigkeit auff die ertzney vnd Mathematicam. vnd do er in diſen kuͤnſten voꝛ andern gelerter vnd er⸗ farner was woꝛden zohe er gein Rom. daſelbſt wardt er von Auguſto dem kayſer angenomen vnd Pollioni beuolhen. Er was von leib vnnd perſon groß ſchwartz far.eins pewriſchen angeſichts. wanckler můglichkeit des leibs. was er von Augu⸗ ſto begeret des wardt er gewert Er ſchicket ſeinen eltern vil iar gelt zu vberſluͤſſiger narung. vnd hat vil dings in der poetrey geſchriben. vñ iſt lij iar alt ʒu Brunduſio geſtoꝛben vnd ſein gepayn gen Neapolis gefůrt vnd in eim ſtain begraben worden. dꝛacius der hohgelobtiſt poet von Benuſyn. auß eim gefreyten vater geporn. 65 Virg 6 G 83 ⁰W8 GNNR 155 WUN 70% 0 Horacihs flacehs h was ein kurtze perſon vnnd in den freyen kuͤnſten erfarn. daꝛnach wardt er zu athenis der bruti der den kaiſer Nulinz erſlůg. vnd wardt von demſelben ʒu eim rotmaiſter der ritterſehaft wider..anto⸗ nium vnd Auguſtum gemacht aber als brutus in einer ſchlacht ernid krag empflo⸗ he er. Deſs ſchonet darnach auguſtus von Mecenatis wegen. darnach erledigt gab erſch auff die poetrey. dariñ er vil geſchriben hat. vnd als er nw vnzallich reichthu mer mit ſeinen gůten leren gehauffet het ſtarb er ʒu Rom.lxiij. iar alt vnd ſetzet auguſtum ʒu eim erbẽ. W N tefñ eſdog)vpd Rhd bögckerzzgchghmg katpndgroßtgtcßeh Vahet pꝛawt vnd do⸗ ſhm Senbong veſ ſſchwülget hingeftk Wſahwabken 1 unaſſrd zwi ſchebeo ſchoͤſegw —.— == SS2 S S S S2 2— —.—— 2 — lobt Wa 5 1cßtigg ohtt her tbeſcheberßſhg⸗ ſcpe rſſo padelde Cltertdigtt Holcheepfkeſ vnſd chelgpd pfclg watht thohgelertnan vfßd cheruͤbngerffrñ ny ichflaß glarger Dſe behgtals kmn yn chilſche bteherſo ⸗ öebüchergeſgchk ſchelsdeſpsed vidditfſg, E lhe hehkey gef̃ vde ſchehutheaflaff, 81vohoötttgich gepomhathßzr, 0 Cacſgh ö hregeßlle NA ſachſhe 0 oſcket whioe ahfe dme der werlt Blat XCm 7 Qass inliujs ceſar ein ſun Lucij hat im. xvi. iar ſeins alters ſeinen vater verloꝛen. ſo 7. ſind ime(dieweil er noch renntmaiſter was) Julia ſeins vaters ſchweſter vnnd ¶Cornelia ſein gemahel geſtoꝛben. Er hat auch in ſeinem pawmeiſterambt Rom mit vil treffenlichen gepewen gezieret.darnach auß voꝛweſung der ritterſchaft Hiſpaniã erlangt. vnd nach erobꝛung der ratherrlichen wirdigkeit ʒum erſten geoꝛdnet das die taglichen geſchiht des roͤmiſchen rats vnd auch des volcks beſchriben vnd geoffen⸗ bart werden ſolten. Zn derſelben zeit vermehelt er ime Calphurnam die tochter Lpi⸗ ſonis. vnd ſetʒet ſein Juliam Cneo pompeio ʒu. darnach fůret er newn izr krieg ſchier cdurch alle Galliam von der Pirreniſchen grenitz. auch dem gepirg vnd dem berg Ge⸗ benna ʒwiſchen den fluͤßen des Kheins vnd Khodans begriffen. In derſelbẽ zeit hat er erſtlich die muter. darnach die tochter· vnlang darnach ein enicklein maydlein ver⸗ Hloꝛn. In fuͤnff ſtreitten nemlich in dem Gaͤlliſchen. Alexandriniſchen. Ponticiſchen. Af kricaniſchẽ vñ hhiſpaniſchẽ obgeſyget vñ triumphiert. vñ mancherlay wñderperlichs ſtus dings gemacht. Er ſoi geweſen ſein ein lange gerade perſon. weyſſer fatk. ſinnweller glider.eins wenig voͤlligenmunds. ſchwartzer vnnd friſcher awgen.guͤtler vermuͤg⸗ lich keit des leibs. dañ allain das er am letſten pald am gemuͤet abnanie vnd im ſchlaf ſcherrmerdeh was an ime ein zweifel ob er in annemung ſeiner kriegßhedel vnd ge⸗ ſcheft merſbehůtſamer oder mer getůrſtiger wer. Als er nw die burgerlichen krieg al⸗ lenthalben hingelegt het do hielt er das einig fuͤrſtenthumb der ſtatt Kom vnnd der werlt innen. vnd hat in der..lxrxiij. o limpiadiſchen zal vber die roͤmer zeherrſchen an gehebt vnd vier iar ſiben monat geherrſchet. Von demſelben ſind darnach die fůrſtẽ der roͤmer kayſer genant woꝛden. Nw vnd erſtund er ſich wider die gewonheit vnnd ßyttẽ der freyheit. auß ſein ſelbs freyheit ere zegeben vnd außzeiteilen. darũb ſchwurn vber ſechtzig roͤmer einen pund wid ine. den vmbſchrenckten ſie in capitolio in geſtalt urs ambts vnd verletzten ine mit. xriij wunden zum tod.einen ſolchen außgang des le bens het der keyſer im̃. vi iar ſeins aiters. aber ſeiner todſlager vberlebet ſchier keiner drey iar.ſtarb auch ir keiner ſeins tods.—5 5 74 ectayianus auguſtus iſt von Octauio eim rumiſchen rathgebẽ.dieweil Marens PVecullius cicero vnd Anthon ius ratherrũ warñ. am newnden tag kalendas octo ſbris ein kleine weil voꝛ aufgangs der ſunnen geporn.im vierden iar hat er ſeinen vate N vnd im ʒwoͤlften ſein anfrawen verloꝛn. vnd iſt darnach in dem vierden iar nach an⸗ N genomer manheit mit ritterlicher ere durch den affricaniſchen triumpff Ceſaris des kei ſers begabet woꝛden. Er hat funff burgerlich krieg.als den Mutinenſiſchen. Philip⸗ penſiſchen. Peruſiniſchen. Sicyliſchen vnd Actianiſchen. nemlich den erſten vnd letſtẽ wider Marcum anthonium. den andern wider Bꝛutum vnd Caſſium. den dritten wi Sàder Anthonium den bꝛuder Triumuiri.den vierden wider Sertum den ſun Pompei Ngefurt. Anfang vnd vꝛſach diſer krieg was die ertoͤdtung Julij des kayſers muter bru ders. Er hat auch Cantabriam. Aquitamam Pannoniam. Dalmaciam vñ alles kriech iſch land gezamet. Item das Kieß. die Lechfelder vnd pirgiſch volck bezwungẽ. vnd die einlewff der Temimarckiſchen der er ein große anʒal mitſambt dreyen irñ heerfije rerñ erflůg) vnd auch die teůtſchen vber den fluſs Abim auffgehebt vnd hingenomen. vnd andere vngerůwige voͤlcker zu gehoꝛſam gebꝛacht. Er hat auch gar vil gemayner gepew aufgerichtet. vnd in emſſigkeit manichfoꝛmig keit vnd großtatigkeit wunderperlicher ding all ander fůrtroffen. dieweil er inng was do het dle tochter.ſeruilij zu einer pꝛawt. vnd do er mit Antonio ʒu verſoͤnung kame name er Clandiam ſeimn ſtiefftochter zu eim weib. Er hat ſich mit Scribonia vermehelt vnd ſich doch wider von ir ſchaiden laſſen. vnd darnach pald Lunam druſillam al ſo ſchwanger hingefůrt. vnd allain vnd ſtettiglich geliebt. Er empfieng auß Scribonia Juliã ſein tochteꝛ vñ auß Luna ſeim weib kein kind. Er vermehelt Juliam erſtlich Marcello. vnd nach ſfef en tod Marco agrippe die ge parn drey ſůn vnd zwu toͤchter. Er was ein perſon ſchöner geſtalt. vnd in allen ſtaffeln des alters faſt hůbſch. vñ het clare vnd ſchoͤne awgen ein ſehlechts vnd wenig ſcheinlichs har. zuſamẽgefügte obbre oꝛn ein naſen obẽ erhebter vñ vnten lenngleter.ein farb zwiſchen ſchwartz vnd weiß.ein kurtze perſon. vnnd vbet ſich von iugent auff mit großem fleiß in geſprechlichkeit vnd freyen kunſten. als er nw zu letſt ein vberwinder von ori ent erwider kome do wardt er ʒu erſt Auguſtus.das iſt ein merer. darumb das er den gemaynen nutʒ gemeret het gegrůſſet. vnd alßdañ erlanget er das einig fůͤrſtenthum vnd herrſchung der werlt. darzu meret vñ zieret er auch die ſtatt Kom. vnd ſpꝛach. Ich hab diſe ſtatt ʒiegelſtainin gefunden ſo wil ich ſie marmoꝛſteinin laſſen. Itez er herr ſchet. lvi.iar vnd machet frid auff der erden vnd im meer. n denſelbẽ fridlichen ʒeitẽ wolt vnßer halmacher Jhe⸗ ſus criſtus gepoꝛn werden. Diſer Auguſtus ſtarb eins ſenften tods im. lxxvi.iar ſeins alters. f. (Dutevn antonius der ratherr wardt von eim rat ein feind erteilt. wider den zeuerfolgen warden geſendet Pau Iſa vnd hircius vnd Octauianus noch ein iunger.darnach machet Ceſar frid mit Anthonio. alſo wardt das gemain roͤmiſch weſen vnder ſie ʒerteylet. das Auguſtus Diſpamam Galliam vnnd Welſche lannd. vnnd Antoni us Aſtam Pontum vnd den aufgang haben ſolten. Diſer verließ auch des keiſers Auguſti ſchweſter. vnd verme⸗ helt im Cleopatram die komgin Egypti vnd beweget einen krieg. Aber er wardt von Auguſto in eim ſchiffſtreyt ernidergelegt vnd flohe in Epyptum. vnd als ſich yederman an Oetauianum ſchlůg do veꝛz weifelt Antonins ſich ſelbs ertöͤdtende.a ſo wardt Egyptier land durch Octauianum an das roͤmiſch reich gepꝛacht. Das funtt alter 5 ibilla tiburtina die fůrnamſte weiſſagin. aigentlich Albumea genant hat in welſchem land geſchynen. vnd vil dings fürkundet. vn d nach dem ſie Tiburre der ſtatt bey dem geſtadt Amonis des fluſs als ein goͤttin ge eret wardt darumb wardt ſie Tiburtina genant. vnd im lſtrudel deſſelben waſſeꝛs ir pildnus ein bůch in deꝛ hand haltende gefunden. Auguſtus octauianus(dem die Roͤ⸗ Hſmer goͤttliche ere erboten)hat diſe Sibilla rates gefragt ¶ uvnd ſie im als ſie drey tag gefaſtet het geſagt võ dem zai⸗ chen des gerichtz. vnd von befeůchtigung des ertreichs ꝑ mit dem ſchwaiß. vnd wie der kůͤnftig konig auß den hi⸗ fels auß dem himel fallen wurdt mit lengerer meynung⸗ in.xxvij. verſen begriffẽ. daran die hawbtbůchſtabẽ( a ſant Juguſtin ſpꝛicht)die meynung hieltẽ. Jheſus criſtus gottes ſun ein haylmacher.als ſie das geſagt het do thet ſſich in angeſiht Octauiani ð himel auff vñ fiel ein großer ſchein auff ine. vnd er ſahe im himel ein vberſchoͤne iunck Ifrawen auff eim altar ſteend vnd ein kindlein tragend vñ Ihoͤꝛet alßpald ein ſtym̃ ſpꝛechẽde. Diſer altar iſt des ſuns 98 gottes. vnd als nw Auguſtus in ſeiner ſchlaffkamer dz al ſo hoͤret vnd ſahe do fiel er auff das ertreich vnnd bettet got an. darumb wolt ſich Auguſtus nit mer einen got nẽ nen laßen. An demſelben end iſt darnach zu gedechtnus 8—— 2„fLXfrawen Marie in Ara celi gepawt worden. da dann die bꝛũder ſand Franeiſcen oꝛdens yetzo wonen. Die andern beſchreiben ſie nit alt mit rotem klaid vnd rawhem fel auff der achſeln mitt fligend em har die ſchrifft in irer hand haltende. Criſtus wirdt in Bethleem gepoꝛn vnd in Nazʒaret verkundet werden. dieweil Thaurus der fridſam ſtifter der růe regiret. O ſelig iſt die muter der pruſt ine ſewgen werden. underʒaichen warden in der gepurt Criſti geſehen. Ein oͤlpꝛunn( als Eutropius vnd ander bezeuͤge) hat zu Rom ihenßhalb der Tiber auß der erden den gantzen tag gefloßen. verkůndende die gnad Eriſti allen voͤlkern gegeben ſein. An demſelben tag iſt auch ein guldiner cirkel vmb die ſunnen erſchinnen.ſo iſt die ſawlro muli vnd der tempel des frids gefallen. K Onidius 1 vnd vil geſchꝛiben. vnnd auß Sulmone der 5 ſtatt veſpꝛung ge ben erlangt aber er wardt lang darnach im..lar ſeins alters von demſelben Augu ſto in die inſeln Pontum verſchickt. ſein leben was gleich der leichtfeꝛtigkeit wie ſein ggeticht. Zu letſt im. liiij iar ſeins alters vnd im funften iar Tiberij des keiſeꝛs ſtarb er Il liuius von Padua ein großer fürſt der kriechi Titus linius ſchen vnd lateiniſchen geſchihtbeſchꝛeiber iſt. xvi ν iar voꝛ der ʒukunft Criſti zu rom achtper geweſen. võ Valerius maximus ¶dem ſchreibt ſant Jherommus auß den woꝛten Plinij 00 das ettlich edel lewt von verren gegentẽ gein Kom nit von Rom wegen ſunder diſen wunderwirdigẽ man in ſeinen můchflieſßẽden ſchꝛifften beſchawen. Diſer limius wardt von Auguſto mit eren vñ reichthuůͤmern begabt dañ er was alſo ein vberfleiſſiger erſpeher der hiſtoꝛien das er hundert vnd ʒehẽ hiſtoꝛien bůcher beſchribẽ hat derſelben bůcher haben wir einen großen teill auß vbel ſtand der zeit) verloꝛn. Er lebet. lxxx. iar vñ ſtarb im vieꝛ de inr des keiſerthũbs Tiberij ʒu Padua vñ iſt daſelbſt begraben vndſemñ grab nochmals in ſandt Juſtine kirchẽ vorawgen. CIcchere maximus ein roͤmiſcher naturlicher maiſter vnd ein treffenlicher huͤh⸗ Aſcher redner iſt im. rv.iar voꝛ der zukunft Criſti zu Rom achtper vnd dẽ keiſer Auguſto gar lieb geweſen. vñ hat vnder anderm newn bůcher in clarer vñ ſchein licher art von gedechtnus wirdigen reden vnd geſchihten der mañ die bey den roͤc mern vnd kriechiſchen hohachtpar warñ gemacht. vnd ſunſt auch won lob der tu gen tvnd ſcheltũg ð laſter geſchꝛibẽ. vñ vnder anderm geſagt. der goͤttlich ʒoꝛn wa dert mit langkſammẽ gang zu rachſſale ſeinſelbs vñ vergleicht dẽ verʒug der ſtraff mit ſchwerheit. Kolnus 5 treffelich geſchiht beſchꝛeiber vñ redner iſt zu diſen zeite als wir auß ſeinẽ bůchern abnemẽ můgẽ) berümbt geweſen dañ er machet ein gar gůt bůch ðz er võ dẽ wůderpenlche digẽ ð werlt nenet vñ aug ſto octauiano zů rom zugeaignet. dariñ er die werlt entwoꝛffẽ vñ die gelegeheit vñ vñ oner d ſtett gemeffen hat 1 2 * iee meln komen vnd ein waſſerflufs des fewꝛs vnd ſchwe⸗ dis dings ein 1 vnder dem tittel der heiligen iunck o poeta 10 ublius ohidius naſo der hohberuͤmbt poet hat diſer zeit ʒu Kom gereichßnet. habt. vnd erſtlich ʒu Athenis die poetrey vnd darnach die philozophey gar wol ge lernet. vnd nachfolgend bey dem keyſer Auguſto mit leben vñ getichte großẽ glaw ſe W0 fäthene en bonö, lch zate Whisdennlf 8 A 8 Ahſgsch bigego Irn kbswedfgerfle werd knhwreſtgechtgeſche — höhoeſedchfühfwo, ilen mamfwdehoſtc. ſPaßhfiſchhabenrnge Wefög ſchlbſen vgte Wörhehderet —— füſnd. Whgtſe vn 00 n . Onl N Himle layer Aüinihvdinn Mefamn krnteneht h IV geörhhgt Mlderhelgygt wöchen Kö ab mönmheyflf engwpdi de p uder bggekchh deghsd Ceftialeß ſchſßiſtdeſſclto Vofealſhi, chſtzt wſdung ge gophchhat wolge gechegteßiged oodenflbet 0 chfelhkctweft iakiſe Cleophas hat die voꝛgenanten Mariaz 65 ſtiefftochter Joſeph dẽ mañ L. 8 V Diſe Anna hat ſich nach abſterben Cleophe irs andern mans zum dritte der werlt SHBlat XCIII Trabo ð beſchꝛeiber ð geſchichten vñ gelegenhait der erden auch ein naturlich 702 Der maiſter vnd außleger der geticht homeri des poeten auß Creta oder Can⸗ die pirtig.·ift lals ettliche ſagen) u diſen zeiten hohberůmbt geweſen als wir auß ſei 88 nen bůchern erfinden. vnd nach dem er faſt hohgelert vñ in erkanenus großer ding ;deterr erfarnſt gehalten wardt hat er vnder andernn anʒaigungen ſeiner tugent. xvij· S babſcher bucher von beſchreibung der werlt gemacht. vnd darĩ die vnderlaßnen oder verſawmten oder auß alter vergeßnen oͤꝛter der werlt beym nagel angezaigt. vnd fleißigclich verʒaihent. die voͤlcker. nacion. geſchihten. berg. meer vnd ire riefier VYvnd gegent clerlich fůr vnſere awgen geſetzt. Er het ſeinen vrſprung auß můterlich K er linlen von dem plůt Ntridatis des ko nigs. na ein hebꝛeiſch weib ein tochter yſachar des iudẽ waꝛd Joachim Lem heiligſten mann von irem geſchlecht zu der ee gegeben. Diſe Inna hat als ſie lang vnperhaftig geweſen was nach vi gepettes vnnd zehern. auch nach fůrgeſandter engliſcher verkůndung die tochter Mari⸗ aʒ ein kůnftige gottes gepererin gepoꝛn. vñ pald nach abſterbẽ Joachim irs mans ſich einem andern mañ mit namen Cleophe vermehelt. Derſelb vereelichet. vnd Mariam ſein tochter Alpheo dem mañ vertrwtet. auß dð ſind gepoꝛn Jacobus alphei Simon chananeus vnnd Judas thadeus. 18 mal nach dem geſetz Moyſi einem mañ Salome genant verheyrat. vnn bey demſelben die dritten tochter Mariã ſalome erobert. die darnach de; 4 bedeo vermehelt Jacobum den groͤſſern vnnd Johannem den euangeli/ ſtẽ gepare. Diſe Anna het ein e mit namẽ yſineria. auß ð iſt gepoꝛn Elizabet die můter Johanis des tawf ferõ. als nweanna alle deit irs lebẽs in dẽ gepote vñ wegẽ des herrñ gewãdert het do růet ſie vol ð tag in dẽ herrñ Sachatlas. Alwzabech ¶acharias der hebꝛeiſch man ein brieſter vnd pꝛophet des herrñ ſant ]cohanſen des tawffers vater ein ebenpild gantzer heiligkeit hat ſich mit Elizabeth dð iunckfrawẽ Marie muter ſchweſter vermeh elt. die warñ bede an vnſchuld.guttigkeit vnd gnad faſt heilig. als ſie nwlãgzeit vnper haftig geweſen warñ vñ Elizabeth yetzo ir alter erraichet het vnd ſich ire weipliche recht hetten geẽdet. do wardt der herr durch ir gebette bewegt alſo das er inen zu leſtiden ſun Johannem dẽ tawffer gabe.dañ als Jacha rias ſich nach der oꝛdnung des bꝛieſterlichen ambts geprauchet vnd das opffer anzůndet vnd allai in dem tempel weſende auff der rechten hannd des altars einen engel ſahe do erſchrack er. vnnd der engel ſpꝛach. Foͤꝛchte ¶ Deich nit dein weib wird in dem nachfolgend en iar dir einen ſun gepern vñ 55 vil werden ſich frewen in ſeiner gepurt vñ er wirdt groß voꝛ dem herrñ. ewen vnd alles truncken machends getranck wudt er nit irinckẽ. do ſpꝛach Zacharias.ich bin yetzo alt vnd mein weib iſt fůrgegangen in iren 8 engel antwurtet. du wirdſt ſtum̃ ſo⸗ lang bis diſe ding erfůllt werden. als nw pacharias auß dem tempel gieng vnnd nit reden mocht. do verſtůnden die lewt das er ein geſiht geſehen het. alſo gieng Zacharias in ſeinhaws vnd pald empfieng Elizabeth. vnnd voꝛ ſcham enthielt ſie ſich fünff monat verboꝛgẽlich. In dem ſechſten monat wanderet Maria die iunckfraw vnnd muter des herrñ die von dem heiligen geiſt geſchwengert was ʒu Elizabeth ſie zegruſſen. vnd do Eltzabeth des geyſs Marie empfande do frolocket das vnſpꝛechend kind voꝛ freuden in muter leib. darnach hat Elizabet einen ſan gepoꝛn vñ ſich haben ir nachpawꝛn vnd verwandten mit ir gefreůet· Als am̃ achten tag das kind beſchnitten ſolt werden. do ſchꝛib ſein vater. Johannes iſt 0 namen. vnd ſein mund wardt alßpald geoffnet vnnd er weyſ⸗ ſagt ſpꝛechende. Gebenedeyet iſt der herr got iſrahel ⁊c. u letſt iſt er in aller heiligkeit als ein prophet Naria die allerſeligſt vnd hohgelobtiſt gottes gepererin vñ ewig innckfraw auß Ider wurtzel Jeſſe entſpꝛungen iſt in dem. rxviůj. iar des keyſerthunmbs Auguſti in Nazʒaretht der ſtatt Juda. auß Joachim irm vater vñ Anna irer muter abe deß 8 was ein außerleſenſtes vnd allermenigclichs awgen wunderperlichs iunckfrewlein. als die muter ſie entwenet het wardt ſie in dem dritten iar irs alters(nach gelůͤbdnus) ʒu dem dienſt des tempels mit andern iunckfrawen ergeben. vnd gleicherweis als ſie wider den gewoͤnlichen lawff der ingent lernung andere ire ge pilnn in adel vnnd ſchoͤne vhertroffen · alſo hat ſie auch die lernung vnd beſchaidenheit heiligs lebẽs võ iugent auff auß ebenpild vnd leſen gelernet alſo auch das ſie in kůrtz an heiligkeit vnd vbung 5 lebens vnd quch an demůt in goͤtlichen vnd menſchlichen dingen an dern heiligen iunckfrawen vnuergleichlich wardt. darumb hat got ſie außerwelet zu einer muter der menſchwerdung ſeins ſun s. vnd do ſie das dreydehend iar irs alteꝛs er fäuet het wardt ſie auß ſchickung goͤtlichs rates dem Joſeph von irem geſlecht verme ber als pald nach ſolcher vermehlung iſt der engel Gabꝛiel gein Nazareth ʒu ir komẽ Ra vnd mit großem liecht ſcheynẽde in die ſchlaff kamer der iunckfrawen ereerbietlich ein 1 58 vnd hat ſie gegruͤſſet mit den wortten. Biß egruͤſſet vol gnaden der herr mit dir vñ ſpꝛach verrer. Di haſt gnad gefunden bey dem herrñ. nymwar du wird empfahen vnd geperen einen ſun vnd ſeinen namen haiße Jheſus. Darʒu antwurtet Maria. Nymwar einldiern des herrñ mir beſcheh nach deinem wort. vnnd al pald iſt des woꝛt fleiſch woꝛden. Vnlang darnach hat Maria ir můmen Elizabeth haimgeſucht.iſt drey monat beyn bli ben vnd hat daſelbſt geſungen dʒ wũderſam̃ geſang magnificat. Großmacht mein ſel dẽ herrñ. als nwJohãnes geporn wʒ do keret Maria Fetzo ſchwãger wið ʒu haws. do Joſeph ir man ſie alſo ſchwanger ſein erlernet ſetzet er im fůr ſie haimlich zeuerlaß. aber dieweil er( als matheus ſetzt) dʒ alſo gedacht do vermanet ine der engel durch einẽ trawm beʒeůgẽde wz in ir empfangẽ wer dz wer võ dẽ heůigẽ gaiſt. Die andern vbůg vñ wůrckũ des lebẽs der allerſeiliglten iunckfrawen Marie bis ʒu dem leyden irs ſuns mag man auß dẽ ewangelio zuſamen eſen. Maria die iunckfraw * 101 A05 bößunh Dai 1 enclen 6 100 115 fachſhere 45 wo heſchub 10 önuge 3—— SSSSüEEE.. IILLELCLULCLCLLLI Y——— C — 2 8 e .20 baptiſta der voꝛlauffer Yeſu criſt 5 heiligen eltern Facha⸗ .ria vnd Elizabet gepoꝛn was von ſeiner muter leib her geheiligt vñ vn/ der den ſůnen der welber(als der herr ſelbs bezeugt) kein groͤßrer auferſtan/ den.er was ein pꝛophet vnnd mer dañ ein pꝛophet do er Criſtum den erloͤſer f mit eim finger zai get ſpꝛechẽd. Nembtwar das lamb gottes 7 · vnd wiewol er nach verſcheinung der vnſpꝛechenden iar noch ein zarts vnd verlebten el tern einigs kind was yedoch ergabe er ſich vinb lieb willen des himliſchẽ va terlands in die aynſid elſchaft. Barnach im. xrx.iar ſeins alters vnd im. kij iarfß Uiberij des kayſers(die weil poncius Pilatus das indiſch land verweſet)geE ſeheh das woꝛt des herrñ vber Johannem in der wuͤſtnus vnd er kom in al egegent des Joꝛdans verkůndende den tauff der bůßwertigkeit. Vnlãg vor anfang der pꝛedigung Criſti wardt er gefangen vnnd gekerckert von Heꝛode antipa den er geſtraft het ſpꝛechende Dit geʒimt nit zehaben das weib deins ö bꝛuders. vnd Johannes wardt auff deſſelben weibs anregen ein iar mit geN=f ſtanck des kerckers vnnd großer hungerung gehelligt. als nach außgan des lars Herodes am tag ſeiner gepurt alle fuͤrſten vnd die edlern zu ð wirtſchaft beruͤfft het. vnd die in der wirtſchaft flolockten.do gaylet vnd ſpꝛang die to⸗ chteꝛ des weibs heꝛodis alſo dz ſie dẽ konig wolgefiel vñ ð konig ſchwůꝛ ir ze gebẽ wz ſie foꝛderte. do begeret ſie auß vermanũg irer muter des hawbts io/ hanms in eineꝛ ſchůßel. vñ wiewol ð konig võ des geſwoꝛñ ayds wegen de⸗ trůbt wz. yedoch ließ er Johannem nach begere der bůbin enthawbten. Entha wbtung lant Johanſen des tarofers vñ voꝛlamffeis 8 herrñů⸗ 2——— 4 2 8—. 42 ,· W 5 5 0 8 5⸗0 8 .8 — N us, 10 8 N ü K U .. I I N 3 7 G 8 L 8 del Werlt Blat XCV N ess ſechſt alter ð werlt hat ſich als vnſer heur Jheſus criſtus gepoꝛn wz angehebt in dẽ anfang des klij iars 19.K keyſerthumbs Auguſti octauiani in dẽ rrri.iar des konigreichs Herodis des außlendiſchẽ. vñ in dẽ drittẽ iar..pciij. olimpiadiſchẽ ʒal. võ erpawũg ð ſtatt rome.vijc.lir.iar. võ gefancknus ð indẽ. vc. xlv.iar. võ dẽ konig ⸗ reich dauid tauſent. xxir. võ ð gepurt Abrahe.ijm. rv.iar. võ ð ſintfluſs Noe ijm irc. lvij. võ adã vm.xcir.iar. vs ð empfencknus Johãnis des ktawffers in dẽ ſechſtẽ monat. vñ wirdt werñ durch die gantzẽ ʒeit die man ð gnaden haißt. vñ iſt verʒogẽ võ ð gebenedeitẽ gepurt criſti iheſu bis in diſe gegẽwůrtige ʒeit tauſẽt.iiijc. rc. vñ ʒway ĩar. vñ wirdt hinfůr ſeinẽ lawff habẽ bis zu d zeit anticriſti. oð bis zum ende ð werlt.ſo ſich mit keiner gewiſen oꝛdnung ð geperũg oð zeit ſunð gleich als mit einẽ agebkomnẽ tod ð gantzẽ werlt endẽ wirdet. Ettlich nemẽ den anfang diſs alters(als voꝛ geſchꝛibẽ ſtet) võ d mẽſchwerdũg criſti ettlich võ dẽ tauff criſti võ ð kraft wegẽ dẽ waſſerñ gege⸗ bẽ nach entſchafft ð beſchneidũg. vñ ettlich võ dẽ leidẽ criſti. dañ alßdeñ iſt die pfort des paradiſes geoffent vnd das ſibend alter der růenden angegangen. vnd auß diſem ſechſten alter haben das criſtenlich keyſerthumb vñ dʒ hoͤhſt babſtlich biſtumb mit g 0 gruntfeſte gehabt.— Icachnn ö f 7 0 N 0 DEI ASNII 1 + 4 D komgin ð hebꝛeiſchẽ. ein tochter Ariſtoboli wardt võ Herode irm mañ auß neyd ertoͤdt. dañ 0 ſie wzlals Joſephus ſagt)ſo großer vñ vngeſehner ſchoͤne dʒ man maynet dʒ ſie nit allain in derſelbẽ zeit an dere frawẽ an wolgeſtaltnus vbertraffe ſund man hielt ſie auch fůr ein himliſch pild. ʒu letſt wardt ſie võ ireꝛ mu ter vñ ſchweſter gein herodẽ verclagt dz ſie ein entwerffnus irer pildung vnd geſtalt Octauiano zugeſchickt habẽ ſolt inen darmit zů irer begirde zeraytzen. das glawbet Herodes vnd hieß ſie toͤdten. 0⁰ iudẽ habẽ nit gemangelt einich furſtẽ bis auff diſen tag als ſie erſtlich diſen außlẽdiſchẽ Herodẽ angenomẽ habẽ dañ es wz die zeit dʒ do koͤme ð dẽ verſprochẽ wz dʒ dem newẽ geſetʒ gelobet iſt. dʒ er weꝛ ein harrung ð hayden. darunib hat. vnd gar billich ir ſalbung· das iſt ir herrſchung vnd gewalt ein ende gehabt. dañ es was auß der ſchꝛift Danielis der heilig der heiligen komen. 0 heſus ertſtus der ſun gottes vnſer haylmacher vnd erloͤſer iſt im̃ xlij. iar TcTkehemd Aaguſt diervel Eirinus ein verweſer vnd die gant werlt befridet was in Bethleem indee gedoꝛn woꝛden. den Maria die iunck fraw durch verkůndung des engels:auß dem heiligen gaiſt empfangen vnd gepoꝛn hat zu hinlegung des falls menſchlichs geſlechts durch vngehoꝛſam der erſten menſchen entſtanden. der in ſeiner gepurt. in ſeinem leben. in ſeinẽ ſterben. in ſeiner auferſteung vnd auffart gein himel zu anzaigung ſeiner got heit vil vnnd vnerhoͤꝛte wunderzaichen gethan hat. vnder den das erſt. das er alſo wunderperlich gepoꝛn iſt. ſo habẽ die engel in dem himel. Ere ſey got in der hoͤhe geſungen. vnd den hirten große freüdt verkůndt vnd geſpꝛochẽ. das der haylmacher der werlt gepoꝛn ſey. darnach am achten tag wardt er ʒu der beſchneidung in den tempel getragen vnd Jheſus genant. nachfolgẽd an dem dreyzehenden tag komen die weiſen auß laytung des ſterns in Siriã mit dreyen gaben ine anzebetten. ſo hat ine ſein můter am viertzigſtẽ tag in de tempel gebꝛacht.den Simeon der gerecht in ſein arm empfieng vVnd einẽ hail 9U1 macher 5 ſt 15911 1625 3 0 deinẽ 5 uog ls diß kird Aund rid ⁊c. Darnach flehnet Joſeph auß vermanung des engels diß ud 8N 35 Amdi 121f. AxI2. Ad m̃di 4200 ſein muter in Egypten voꝛ herode daſelbſt enthielt er ſich bis auff abſterben Herodis. vñ darnach wonet er in der ſtatt Nazareth darumb wardt er naza Anwalt Judee renus genant. 5 Archelaus Ahern. des gꝛoßẽ heꝛodis ſun hat nach ſeim 2 vater.ir.iar geregirt. Diſen hat Auguſtus võ NNe iicb wegẽ ſeins vaters mit andern bꝛudern in groſ ſer ere gehalten. darnach wardt er auff verclagung auguſti gein Viẽna ĩ die ſtat ð allobꝛogier verſchikt riſtas iheſus in dem rij.ia: weſende gieng mit N(Oſenen eltern zu dem hohzeitlichen tag gein ihe lraſalez vnd als er daſelbſt in dem tem el vnder dẽ flerern der heiligen ſchrifft zweiffelich frag aufloͤſet. wardt er nit ein got ſunder ein kind wund erwirdi⸗ ger ſinnreichigkeit von ine geglawbt. als aber ſein eltern wider von dannen anhayms kereten vnd dʒ 111 nit 658 ſahen 9 591 ſ W9bferſlis tigkeit wider ʒu dem tempel vnnd funden das kin 2 fragende vnð den 915 1 er zohe mit ſeinẽ eltern Anidi N2. AKX. 30. auß irer vermanũg anhayms vñ wzine vndtanig. 02— 8 omponius wardt von Auguſto nach Arche⸗ 8 aaã ʒu eim anwalt vber indeam geſchickt. vn 8 der ſeiner verweſung komen die Samaritẽ am̃ tag der vngeſeůrten pꝛot heymlich gein Jhe ruſalez vñ warffen die gepayne der todten auß. vñ võ dannen fieng man an des tempels groͤßere hůt zehaben. (Dlecnf was ein nachkomen Componij. vnder dem ſtarb Salome die ſchweſter Perodis Aund ruffus volget Marco nach. vnder dẽ ſtarb Auguſtus im̃. xv.iar des herrñ. FTbene der herr. xxruiar alt weſende. wolt zuoͤf⸗ Nunen die thůr des ewigen lebens im Joꝛdan võ ¶ Johãne getauft werden. da wardt ein ſtym̃ wõ hi⸗ mel erhoͤꝛt. Diſs iſt mein liebeꝛ ſun ⁊c. dẽ ſolt ir hoͤꝛn ⁊c. vnd ð heilig gaiſt in geſtalt einer tawben blibe auff ime.darnach faſtet er in ð wuſtnus rl. tag vñ nacht. vnd ine hungret. vnnd nach vberwindung I des teuͤfels verſuchung kom er darnach in den tem⸗ pel darauß warff er die verkauffer vnd kauffer. alerius wardt im erſtẽ iar des keyſerthůmbs W Viberij võ im ʒu eim verweſer iudee nach an ſoium geſand. vnd regiret.ir.iar. vñ wʒð. der ſich zu Lſeeſt vndſtãd die biſchoflichẽ wirdigkeit zeuerkaufé 0 ilatus von gepurt ein gallier auß der ſtatt Ly PP on pirtig ein liſtiger vnd ſchadper man iſt ñ riij. iar Tiberij des keyſers von ime nach abſatzůg Valerij ʒu eim anwalt vber iudeã geoꝛdnet. vnd r. ſiar derſelben pfleg voꝛgeweſen. Diſer Pilatus hat mit ſeiner liſtigkeit die tobheit der iuden vnðdruckt vnd darnach auß irẽ einplaſen Jheſum an dz ereutz—.— geheft. Nachfolged gedacht Pilatus ſich foͤrchtende den kayſer Tiberiũ. der lere vnd des —◻⏑˖ 14 VI. D 25 5⁰5 tods Meſũ zeund errichten. als nw Eiberius des berichtet wardt do vermaynet er Jhe I ſum in die ʒal der goͤtter zeſetzen. aber nach dẽ Pilatus diſe ding von Jeſu voꝛ vnd ee an Tiberium dan an den roͤmiſchẽ rat het laſſen langẽ do wolt ein ratt des nit geſtadtẽ. u leſt waꝛdt Pilatus auß ve⸗ clagũg der iuden vom̃ ambt entſetzt. vñ bey Lyon d ſtatt ſeiner gepurt ʒu verſpotung ſeines volcks in ewigs ellend verſchickt. vnnd ſtarb eins boͤſen ends⸗ lakt ſener gepurt zů vekſpotung ſeines volckson erpi mcgſchenſunnoe baunceglrpe ftd fihlich waßff bfimopgſheſche mt öſhweheſd vd gergl eas crrifrgehe ſeglafthrluellog ſihäbengfimduich C TInadabſhnf AAbte —— 7 —— — 2 22 232 8 7 —— —— 2◻ — —— — —— 2 8 8— 75³— — I fal π n II — ———— 0 9 K ——— deeet Blat XCVI .bberüus claudius nero der drit roͤmiſch keiſet hat. rriij iar vñ ettlich tag gehertſchet Nineß FerFrc Avnd was Lune des gemahels Auguſti ſun vnd deſſelben Auguſti 0* 11 75 f0* man vnd auch erbe von dem geſlecht Patricta claudia gepoꝛn vnd Nero zugenambt. in N ſeiner kintheit fürwitzig vnd gayl. vnnd ix. iar alt do im ſein vater ſtarb. Als er die man harn iar erraichet do vermehelt er ime Agrippinam die tochter Marci Agrippe. aber er wardt nit on großen ſchmertzen des gemůets dieſelben Lunam 15 ſchwanger zeuerlaſß ſen vnd Juliam die tochter Auguſti ʒenemen gezwungen Et verloꝛe Dꝛuſum ſeinẽ bru⸗ f ber in teůlſchen landen. ſo wardt im ein tribunianiſeher gewalt auff fůnff iar zů erobꝛũg teůtſcher land 120 en. Als er nw bedacht das die ſchwer Varrianiſch niderlag gegen den tetſchen auß vermuͤtwilligung vnd verſewmlichkeit entſtandẽ was do hand elt er nichtz on ratt vnd betrachtung. Nach ʒwayen iarn ʒohe er auß teůtſchem land gein rom vnd triumphiret vnd wiewol er das fuͤrſtenthumb langzeit verſchmehet vnd ein durf⸗/ tigs vnd arbaitſams leben zeſuchen fůrneme ſo hat er doch zů leſt gezwunge n das keiſeꝛ thumb angenomen. Do ettliche ſeiner amblewt rieten land vnd lewt mit tributen vnnd ʒinſen zebeſchweren antwurtet er. Einem gůten hirten gepůrt die ſchaff zeſcherñ vnd nit zelerſchlicken. Er hat der Egyptier gewonheit vnd der Juden ſytten geſtillet. die zawberer vnd warſager vertribẽ vnd erftlich ſoꝛgfeltigkeit zu ab ſtellung der plackerey. moͤꝛderey vnnd rawberey gehabt in zwayen iarn den nehſten nach angenomner herrſchung den fuß auß der poꝛten nit geſetzt. vnnd iſt im nachfolgenden iar außgenomen die na⸗ henden ſtett nyndert außen geweſen als er aber darnach beder ſůne berawbt ward alſo das Germanicus in Siria vnd Druſtis zu Rom abgiengen do ʒohe er in Campamam. vnd als er nw daſelbſt die freyhait eins haimlichẽ ends ergriffen vnd ſich gleich als von den awgen der ſtat entzogen het. do goße er zu letſt ſein lang boͤflich verboꝛgene la ſter auß. demnach ward er von ſeiner ʒeuil begirden wegen zum wein als ein trunckner vnd wein lieber in dem heer geleger nachgenamet. er was karg vnd anhabig vnnd großmachtiger gepew vngeflißen. ſo het er weder zu Druſ⸗ 0 960 naturlichen ſun noch zu Germanico ſeinem zugewuͤnſchtẽ ſun kein ehn lieb. Er was eins weytẽ ſtarckẽ eibs. nit rech)t geſtalter perſon. prayt von ſchulttern vñ pꝛuſt. vnd an den andern glideꝛn bis an die füß hinab gleich maſſig vnd fůglich weißfarbig hinten ein lenngelts har hinab bis vber den nagk. das dañ haidniſch an ime ſehyn. eins erſamen angefyhts mit faſt großen awgen.eins gangs mit auffgeſtrecktem nagk. vnd was ʒu merern maln ſtill vnd ſchweigend vnd gar gůter vermuglichkeit des leibs. Die fiehen Panſt het er faſt lieb. vñ machet auch ettliche ge licht. vnd als er reiij. lar geherrſchet het vnd weder gantz vnd den boͤſen noch vnder den gůten gezelet werdẽ mocht ſtarb er zu letſt in Lucullana dem doꝛff im.lxrvijj.iar ſeins alters. Ettlich maynen das er von einem lynden vñ tawb achenden gifft im durch Cayum gegeben geſtoꝛben ſey. vnd in ſeim todt hat ſich das volck gefrewt. Linea der biſchoff Oind Valerius der roͤmer von Tiberio dem keiſer zu eim anwalt oder verweſer Annas Judeam geſand wardt iſt er der erſt geweſt der die biſchoflichen wudigkeit ze ſuerkauffen angefangẽ vñ in zeit ſeiner verweſuüng vil biſchoff nacheinãde: geſetzt vñ ent U ¶. ſetzt hat vñ erſtlich ſetzet er Amanũ dauõ ab. vñ yſmahel Jabi ſunſan die ſtat. vñ vnlãg N darnach denſelben auch widerab vnnd Eleazarum den ſůn Anne des biſchoffs in das „bbiſthumb. Nach verſcheynung eins iars entſetzet er ine vom̃ ambt vnd ſetzet Symonẽ dden ſun Cemithi in die pfieg des biſthumbs. derſelb blib auch nir lenger dañ ein ĩar bi⸗ ſehoff. Nach entſetzung eſfüben oꝛd net er ʒu letſt ʒu eim biſchoff Caypham einen hoh⸗ můtigen ſtoltzen vnnd frembder gluͤckſeligkeit neydigen man. Diſer ʒweyer biſchoff 0 denckt der ewangeliſt. ſo er ſpꝛicht. Jheſus iſt in dem garten gefanngen. vnnd alßpald durch die diener erſtlich fuͤr Ar gefůrt. der was ein ſchweher Cayphe. Vñ Annas Nſendet Jheſum zu Ca ypham vnnd als Criſtus beſchwoꝛn geantwurtet het das er got „esgleich wer ſpꝛach cayphas. Er hat got gelaſtert. vñ auff das die bekantnus Criſti deſt⸗ 00 geſehen wůͤrde ſo zerriß cayphas ſeine klaider. vnd damit er auch das volk zu verdampnus Criſti anraytzen moͤcht ſo ſchre er ſpꝛechend. Er iſt ſchuldig des tods. Auß deſſelben rat vnd zuthůn iſt Criſtus vnßer herr(als die geſchiht des henigen ewã gelij inhelt) in den tod geanwurt. ( Jheſus hat gelidden im iar der werlt. vm ijc.xrx. vnnd in dem. xviij iar des keiſerthumbs Tiberij. dieweil zwẽ ʒwillig als roͤmiſch ratherrñ regirten. im erſtẽ monadt den die hebꝛeiſehen Niſan vnd wir Aprill nennen. dañ er wardt auß neyd de⸗ bꝛieſter von Jnda ſeinem iunger verkaufft. darnach gefangen vnnd angeclagt.auß ge 5 haiß des richters gehoͤnet mit gerten geſlagen vnd gegapffel vnd ſie haben ſpůrtzẽde in ſein angeſicht ine mit halſlegen geſlagen.mit einer doͤꝛnin kron gekroͤnet mit ſpeicheln VVbeſpuůrtʒet. vnd ʒu letſt an ein creůtz gehefft. vnd die fůrgeenden ine mit pittern wortten zn geredt. vnd als er nach ſeinem willen mit großer ſtym̃ ſchreyende ſeinen gůiſt auffgeſendet het do erbidembte al⸗ les ertreich. die ſun ertunckelet vnd der vmbhanck des tempels ʒerriße ſich. vnd do Longinus ein ritter deꝛ wenig ge ſohe die pruſt des geſtoꝛben mit einem ſper durchſtochen het do gieng plůt mit waſſer gemiſcht herauß. von dannẽ die ſacrament des heils der gemainen kirchen iren anfang vnd vrſprůng empfangen habẽ.darnach wardt er wom̃ creůtz genomen vnd begraben vnd wie Jonas auß dem pauch des walfiſchs. alſo iſt diſer Criſtus vom̃ pauch der erden am̃ dritten tag nach vberwundnem tod erſtanden. ſeinen iungern offt erſehinnen vnd enmittẽ auß ine. in irem anſchawen in den himel geſtigen. Vnd nit on vrſach iſt Criſtus geſtoꝛben zu eruſalem als an einer ſtat ʒu den op⸗ pferungen geoꝛdnet. vnd enmitten in der bewoͤnlichen erden gelegen. Auch außerhalb der pfoꝛten der ſtatt vnnd nit 985 blenſelt obdach zeuerſteen. das mit allain demſelben volck ſunder auch den haiden diſs opffer ſeins leichnãs emain ſein ſolt. erodes antipas des großen Herodis ſun hat nach Archelaum voꝛgenannt ſey Herodes antipas nem bruder in verweſung Gallilee rrüij.iar geherrſchet. dañ nach außtreibung hamiſchen ein rawber. der in abtilgung weder ſeins volcks noch ſeiner kinder. noch zerſtrewet. vnd als er das weib Philippi ſeins bruders wider das geſetz genomẽ het darumb ine der heilig Johannes der tawffer vermanet ſie zelaſſen do wolt er ine toͤd ten. aber er foꝛcht das volck. dañ Johannes(als der euangeliſt ſetzt) wardt võ menig clichẽ als ein warer pꝛophet gehalten. aber er ließ nach ime greiffen.ine in einẽ kercker legen. vnd vnlang voꝛ dem toͤd Criſti enthawbtẽ. Diſer Herodes iſt deꝛ zu dem Jhe⸗ ſus von Pilato in Jheruſalem geſennder vnnd von demſelben Herode verſpottet als Lucas ‚ eibt. ʒu letſt wardt er von Caio dem kaiſer gein Rom gefoꝛdert vnd in vil ſtraflichen dingen pber⸗ W3184 gein Lyon in der Gallier ſtatt burſchkt doſabſt endet er ſein leben erbermdlich. aber ſeinẽ weib die do wz ein ſchweſter agrippe. dẽ dañ Gaius ſer liebet gab er freyheit wið anhayms in ir lãd deieheẽ. ſie fol get aber irm̃ mañ in das ellend ſiach vnd ſpꝛach ſie woͤlt irn mañlnit verlaſſen in widerwertigkeit mit dem ſie wer geweſen in gemainſchafft der glůckſeligkelt. vnd darnach hat Caius das lannd Gallileam Bbee Phariſe der nachfolgend drey vierteil der geteylten gegent Aeule hat. n dem iͤldiſchen land warñ dreyerlay ſeckt oder beyglawben der inden võ gemay nem leben vnd wone der andern abgeſůndert. Eine was der Phariſeier. die zu dẽ ʒeiten Ptolomei philadelphi entſtund. vnd zu diſen ʒeiten von ſcheins vnnd erzaigung wegen der heiligkeit zu Jheruſalem in großer achtunglals wir auß ð hiſtoꝛi des ewõ geluns abnemen můgen) bey den iuden gehalten wardt die hießen darumb phariſei N das iſt die abgeſtinderten. dañ ſie warñ von andern menſchen mit klaidung vnd wan⸗/ E del abgetailt. wañ ſie gepꝛauchten ſich geſtrengerer geiſtlicher vbung vmnd gar maſſi ger ſpeyſung vnd trůgen pirgamenme zettelein an der ſtirn vnd an der lingke hand die zehen gepot beſchꝛiben ʒu gedechtnus des geſetzs.ſie trůgen auch weyte pꝛem gepundeẽ mit doͤꝛnern mit den ſie geſtachelt warden dabey der goͤtlichen gepot gedechtig zeſein. ſie rechenten got vnd der fůroꝛdnung goͤtlicher fuͤrſichtigkeit alle ding zu iren obeꝛn vñ eltern · antwurteten ſie nymmer widerwertigs. vnd ſpꝛachen dʒ dz gericht gottes kuͤnf Aινσ‚ 5 tig wer. ſo wer alle ſele vnzerſtoͤꝛlich vnd hofften vnd verkůndeten die vꝛſtend deꝛ tod—— ten. Diſe phariſeier warn vnſerm herrñ Criſto faſt widerwertig vnd ſeins todts mitwiſſende vñ mitſchuldig. Saducei ie ander ſeckt was der Saduceyer. aber nit derſſelben geiſtlichkeit vnnd achtung wie die phariſeier. ſie hielten nit fuͤroꝛdnung goͤtlicher fůürſichtigkeit. ſund ſprachẽ got wer ein anſchawer aller diug. vnd es ſtůude in des menſchen willẽ gůts oder boͤß ʒethun. ſie widerſpꝛachen vꝛſtend des flaiſch vnd ſagten es werñ nit engele. vnd main⸗ ten das die ſelen mit den leiben vergiengen. ſie namen allain die fůnff bůcher Moyſt an vnd nach dem ſie ʒefaſt ernſtlich vnnd geſtreng vnnd auch wnder ineſelbs nit gaiſtlic warñ. darumb von ſolcher ernſthaftigkeit wegen nenneken ſie ſich Saduceos. das 5 die gerechten. ch vnnd aynſidliſch leben fůͤerten. ſie verſchmeheten die hohzeiten der ee. nit auß L verachtung der gemahelſchaft oder ʒuverminderung menſchlicher geperung. ſunder snzuuermeiden die vnmaſſigkeit der weiber. vermainẽde das ir keine dem mañ trew hielt Sie warf mit lieb vnder einander alſo verwandt. das ſie als verſchmeher der reich⸗ terliche erbſchaft wer.ſie achteten der ſalben nicht.ſie hieltẽ es fůͤr ein vnſewberkeit vñ vnzier ſo ſie alweg in ſcheinenden weiſſen kleidern werñ. Sie hetten ſunderlich ſchaffeꝛ vnd beſoꝛger irer gemaynen ding abet kein ſundere gewiſe ſtatt ſunder in iglichen ſtettẽ ire behawſungen.ſie verwandelten ire klaider vñ geſchůch nit eer dañ die voꝛgẽ werñ gantʒ zerriſſen oder von gepꝛauch langerzʒeit verʒeret. ſie warñ ſunderlich gegẽ got geiſt licher vbung vnd andacht. voꝛ auffgang der ſunnen nichtz vnʒimlich tedende. im auff gang bettende. vnd darnach bis ʒu der fůnften ſtund arbaitende. vnnd ſich widerumb zuſamen verſamlende mit weißem leinen tůch gůrtende.ſich mit kaltem waſſer waſchẽ⸗ de vnd alſo zum eſſen komẽde. vnd es gezimet auch keinem ichtzit ʒeuerſuchen er het deñ 5 voꝛ vnnd ee das gebett zu got getan. Nach ende des mals oder eſſens erwiderten ſie ire sebett. ſie bewiſen die wirtſchaft mit hohẽ fleiß. Einich aufrůr.gethumel oð geſchꝛay eN wardt in irñ herbergen nyndert gehoͤꝛt:ſunder ſie hielten das hoͤhſt ſchweigen. Einen 3 G ſchwör hetten ſie fůreinen maynayd ſie ließen nymant in ir ſeckt. dañ vnder der bewe⸗ rung eins iars.ſie warden gezwungen zeſchweren. das ſie got denglawben. den menſchen die gerechtigkeit. vñ dẽ fůrſten gehoꝛſam layſten wolten. vnd ſo ſie yezuzeiten andern voꝛwerñ ſich der kreft irs gewalts ʒu vnbillicher be ſchwerde der vnderthanen nymmer mer gepꝛauchen ſolten. Zu irem gericht komen nit minder dañ hundert perſon Derſelben vrteil vnd erkantnus warñ darnach vnwiderrůflich. Den feyertag hielten ſie alſo vnbeflecklich das ſie daran weder kochten noch einich feweꝛ anzůndeten. noch einicherlay gefaß 8 W 50 0 ſich abgedewter ſpeiß rainigten. aber an andern tagen ſo ſie ſich von abgedewter ſpeiß rainigten. ſo grůben ſie mit einẽ peyhel in die erdẽ vñ bedecktẽ ſich vmb vñ vmb mit niðgelaßnẽ klaid dʒ ſie nit geſehẽ wůꝛdẽ ð ſunẽ glãtʒ einich ſchmahe vñ vn⸗ zucht ʒebeweiſẽ. vñ weñ ſie ſich deñ alſo rainigtẽ ſo warffẽ ſis alßdeñ dʒ außgewoꝛffẽ erdtrich wið ujber die gꝛubẽ⸗ archilai wardt das reich der inden in vier teil geteilt vnd diſem Herodi Gallilea zuge „ oꝛdnet. Diſer was der aller vngůtigſt vnnd grauſambſt ian.gegen den burgern in todſlager. gegen den edeln ein moͤꝛder.gegen den geſellen ein verwůſter. gegen den in außwendiger noch auch aigner lewt verſchonet ſunder alle ding verachtet vnd ente ¶ et. dañ er hat die brieſterſchaft der inden abgenomen. vnd alle geſetz vnd oꝛdnung wider zu Pilato geſchickt wardt darumb das Iheſus gefragt nit antwurten wolt. 8 regiret auch die drit ſeckt Eſſeoꝛũ genant die ſchier in allẽ dingẽ ein můnch 1 thůmer ire hab vndguͤtter vermiſchten.gleich ob zwiſchẽ ine als bꝛůdern ein einige va R tgfwdaßdedme ITPppißg was vofh 1 unzter Coy ſkt Dee wardt dſerze chdss feiſlbe nth cheg vnd gewaihem! nchcg vrdhetbey d ch dx Fönerher s mkerwös eboyß Paberſechch weplch ſos gegeghy ſhen oeän Aapfcheg,ppdffeng⸗ ſberohtg ochſchſ enaberyeme A fchefdedes boͤl Wbodzüß vlthm ſedepFüſhuhh getlchketpfndgchthg ſhſchkgkeſſont ſgcl verßtitetgeletyrd wag effcffbäche kofich. derſheſabs 10 Iſch Sadhleod⸗oß danſldkene, Dechohgekndgrelkel. c phſibn ſ0 e hel chrcherdekel wellme 0 ſhſeh 5 eitſitdtt 0h ſcheßwilgitz ober bz vermehelt. vnd hat bey demſelben irem mañ drey ſůn. der einer hieß Caius caligula. der dar derwerlt Blat XCVII 50 eronica ein weib zu Jgeruſalẽ ein iungerin eriſti vñ ein fraw an heiligkeit vñ zůch 1 tigem wandel achtper wardt zu diſen ʒeiten von Tiberio dem kaiſer durch Volu⸗ ſianum den geſtrengen man auß Jheruſalem mit dem ſchwaißtuch criſti gein Rom ge foꝛdert. dañ derſelb kaiſer(als ettlich ſchreiben) wardt mit ſchwerem ſeůchen einer krak heit begriffen. als pald er aber diſe heilige frawen empfangen vnd das pild Criſti berů ret het do wardt er von aller kranckheit gehailet. vnd dieſelb Veronica von diſs wund⸗ wercks wegen von dem keiſer darnach in großer achtung gehalten. dann ſie verharret alda bis an ir end mit Petro vnd Paulo den apoſteln vnd Clemente dẽ babſt ein kirchẽ gottes machennde. Diſe iſt die die vonn weiplicher ploͤdigkeit(als das euangelium inn⸗ helt) bekůmert vnnd dauon durch den herrnn nach berůrung der oͤꝛter ſeiner kleid er ge hailet wardt. von dem ſie auch ʒu der zeit ſeins leidens das bemelt pild ſeins antlitzs zů eim zaichen der lieb empfienge.daſſelb alſo in ein tůchlein eingedruckts pild iſt Clementi 3 Idem babſt vnd ſeinen nachkomen von derſelben Veronica durch ein teſtament zugewi „R˙demt daſelbſt wirdt es bis auff diſe zeit in ſant Peters kirchen von den criſtglawbigen menſchen mit großer andacht vnd Wlr der vnd vil lobs dauon geſchuben gefunden. Achhubeſ der naturlich maiſter ein gedechtuus wirdiger man.den Strabo der ge Zenarchus philoʒophus ‚ ſchihtbeſchꝛeiber noch zumal iung gehoͤꝛt hat iſt ʒu den ʒeiten Uiberij des 5165 bey Seleůciam der ſtatt Cilicie geſtoꝛben. vnd( als man ſagt) nit lang anhayms bliben. ſunder eint weders ʒu Alexandria oder zu Ach enis oder zu Kom von lernung wegẽ auß erwelt bis in ſein alter alweg in großer ere gehaltẽ geweſe. Diſem wz ð keyſer Auguſtus darnach gar freůntlich. aber vnlãg voꝛ diſen ʒeiten vñ ſeinẽ ab ſterbẽ veloꝛe ſein geſyhte. Philo ein Jud ¶Ahilo der ind von Alexandria pirtig gar ein hohgelert man wardt diſer zeit in großer achtperkeit gehaltẽ vñ hat vil treffenlicher vnd tapfferer ding geſchꝛiben. vnd mit ſeiner kunſt vnd redſpꝛechlichkeit das freuenlich fuͤrnemen mnααο Appionis gegen den Juden geſtillet. dariñ vil haben in verwunderung ſeiner redſpꝛech lichkeit geſpꝛochẽ das Philo dem Platoni.oder Plato dem Philoni nachfolg. Diſer kom Szu letſt gein KRom vnd het red vnd wandel mit ſant Peter. von dem wardt er im glaw⸗ bẽ alſo wol berichtet dʒ er võ dẽ lob criſtẽlichs glawbẽs vñ weſens daꝛnach vil geſchri ben hat. die(als der heilig Jheronimus bezeůgt) vnder dẽ bůchern die man Eccleſiaſti⸗ —“deos nennet gezelt werden. Auch allermaiſt gar erleůchte außlegung vber die fuͤnff bůch er Moyſi. vnd anders mer. Agrippina ein weib Germanici ¶J grippina was von Marco agrippa auß Julia des kayſers Gctauiani tochter geporn„ vnd ein muter Cay caligule des keyſeꝛs vnder den erleuͤchten hohberumbten frawẽ ge gchtet. Die wardt diſer zeit von Tiberio dem kayſer mit vil můtwilliger bekůmernus alſo be /e truͤbt das ſie irſelbs mit hungrung den tod erwarb. Diſe wardt alſo iung Germanico einem( ʒierlichen vnd gemainem nutzʒ fůgſam iungling vnd Tiberij des keyſers zugewůnſchtem ſun 2 5 nach vber die Boͤmer herrſchet. vnd auch drey tochter. der eine Agrippina genant. vnd Ne ronis muter was geb oꝛn het.do wardt ir man au ſchickung Tiberij mit gift abgethan. vñ N als aber ſie nach weiplichem ſitten den todt irs mans mit großem iamer bewainet do fiel Ti berujs gegen ir in haß alſo das ſie von ime ſie amñ zim haltende mit vil hoͤnungen vñ ſchm lichen geperden bekůmert wardt. aber diſs erber pider weib ſetzet ir fůr dem hohmůt des füͤrſtẽ mit tod des magẽs zeempflihen. vnd fieng alspald an ſich von aller ſpeis zeenthalten. do das an Tiberium gelanget. vnd er aber weder mit betroung noch ſchlegen die frawen zu einnemung der ſpeys bꝛingen mocht. do ließ er ir die ſpeyß gewaltigclich einnoͤten. aber yemer Agrippina mit vergeweltigung verpittert wardt ye keckers vñ ſterckers fürſatzs vñ anfngs hig genant. vn in fůr die eiß ſie verharrende des boͤßhafſtigen fürſten gewaltſamkeit ſterbende vberwand. vñ wiewol diſe fraw mit irẽ todt ir⸗ ſelbs bey dẽ irn vil růms lobs vñ ere erlãget hat ſo hat ſie doch damit dẽ tiberio weit mer ſchãd vñ nachred gelaßẽ Agrippa der groſs E der groſs Ariſtoboli des komgs ſun volget ſeinem vater im reich nach vñ L regiret die iuden ſiben iar. Diſer was von natur ein gůt menſch vnnd hat die ſtatt Iheruſalem mit aigner coſtung vaſt gezieret Aber der ſun Ariſtoboli den der vater Pe⸗ rodes ertoͤdtet kom zu Tiberio:als aber derſelb die verclagung nit annemen wolt do ent⸗ A er ſich zu Bom vnnd fliße ſich ettlicher gewaltiger kunſchaft zeerlangen. Nw hielt Agrippa ſich mit großer verwandtſchaft an Cayum den ſun Germanici dieweil er noch in ſunderm weſen was. vnd nach dem er ſaget das derſelb ettwen keyſer werden ſolt do S wardt er bey Tiberio verclagt vnd auff befelh Tiberij eingeſloßen vnnd alſo in großer hertigkeit bis in den tod Tiberij im kercker ſechs monat gehalten vnd darnach durch Ca⸗ yum auß den panden entledigt. vnd ime die gegent Philippi eingegeben vnd alſo ein ko⸗ nin ketten die er im̃ kercker getragen het ein gůldine geſchanckt. vnd als er auß rom gein Jhekuſalem in den tempel kome hielt er opffer vnnd hienge dieſelben ketten daſelbſt auff zu ewiger anzaigung ſeyns großen fals Do er aber zu letſt in Ceſariam abſtyge vnd geduldet ſich einen got zehaißeni wardt er vom̃ engel ge⸗ 1 1757 vnd ſpꝛach mit auffgeplaßnem leib. Ich wardt voꝛmals ein got genant ſo lig ich yetz in todes pant. vñ ſtarb im̃ lvij iar ſeins alters vñ ließ Agriůpã dẽ ſun.xvij.iar alt einẽ erbẽ vñ dꝛey toͤchter Beromcẽ Mariã vñ Dꝛuſillã.ſo LMAKN het er einẽ brud genãt Herodes ein konig Calcidis der was von ingent wegen des ſuns dem reich vor. Das ſechſt alter beruͤmbt vñ gedechtnus wirdig vñ freye ſtatt an ð thonaw gelegẽ iſt võ tiberio nerone im Hals iar Criſtus ieſus fuͤr dz hail mẽſchlichs 8409 geliddẽ hat eꝛpawt vñ ettwẽ die hawbtſtatt in Bay erngeweſen Voꝛ altẽ zeütẽ habẽ die Noꝛckewer diſe gegẽt inngehabt. darůb haiſt man noch hewtbeytag einẽ teil ihenßhalb der Thonaw gelegendas Noꝛckaw. nach den Noꝛckawern komen die Bayern. Die faſt alte bůcher nennen das Bayerland Baioariam ·aber yetzo haißt man ſie Bauariam vnd derſelb Baioariſch namen iſt her komen von dem Galliſchen volck Bois genant. dañ als die roͤmer(als Strabo ſetzt) dieſelben Galliſchen vol⸗ ker Baios auß iren gegenten vertriben. do zohen dieſelben voͤlcker an die Uhonaw vnd woneten mit dẽ Thau riſciern. ſo haben ſie auch in Pannonia gewonet. vnd von dannen leichtlich in das Noꝛckaw als ein anſtoſſen⸗ de gegent gelanget. Wiewol dieſelb gegent ettwen(als Strabo ſchꝛeibt wůeſt geweſt ſt ſo iſt ſie doch yetzo f⸗ atwol erpawt. vnd hat groß loblich ſtett vnd edel befeſtigung.aber Kegenſpurg vbertrift an zierde die an⸗ dern. Nñ Bayerlannd ſind fünff biſchoflich ſtett. Die hawbtſtatt derſelben iſt die ertzbiſchoflich ſtatt Saltz⸗ burg ·von dem fluſs daran ſie ligt alſo genant die die alten Juuauiam. das iſt helffenburg hießen. aber das Re genfpurgiſch biſchofthumb ift weylend hoh berümbt vnd gantz Behemer land demſelben vnderwoeffen ge⸗ weſt. Diſe ſtatt hatt ſiben namen ehabt. ¶ Zu erſt wardt ſie genant von irm erpawer Tiberina oder Tuburi⸗ na. dañ Uberius linie des weibs Auguſti techter vnd deſſelben Huguſti ſtief ſun wardt võ Auguſto mit groſ ſem heer wider die Noꝛckawer oder Bayern vñ Lechfelder geſendet vnd nach erniderlegung derſelbẽ diſe ſtatt von ime gepawẽ vñ nach ime Tiberina genãt ¶ Zũ andern iſt ſie langzeit Quadꝛata das iſt die vierecket ſtatt ge haißẽ woꝛdẽ darumb das ſie in vieregckete geſtalt vnd mit einer mawr võ großen quad erſteinẽ vmbfangẽ ge⸗ weſen iſt. als man an den vberbleiblingen der aiten mawer hintter ſant Hauls kirchen ſehen mag ¶ Zum drit⸗ ten Hyatoſpolis oder hyaſpolis von wegen der groben ſpꝛach des volcks in der nachpawꝛſchaft auff dẽ gew weſende. das ſeine woꝛt mit weyttem ʒedentem mund außredet. oð aber võ wegẽ deſs zuſamen fluſs deꝛ ſich er pꝛaytenden waſſer beyder ſtatt. dañ die Thonaw die lſlab vnd der regen rinnen dabey gegen mitternacht in ermanos haißt. die dañ diſelben einander. ¶ vum vierden Germaußheym von dem teutſchen volck.die man ſtatt pfleglich beſi uchtẽ. oð võ dẽ mañ Germanico ð diſer ſtatt vor wʒa Zũ fuůnftẽ Reginopolis dz iſt ſouil als konigßpurg võ vilfeltiger zuſamekomũg wegẽ daſelbſt ð fürſtẽ vñ konig.als di zrn vñ herrñ usgge, Zů ſechſtẽ võ dẽ fluſs ymber dz iſt zu teůtzſch regẽ. ymbripolis dz iſt Regẽſpurg. dañ derſelb fluſs Regen fleůſtt gegen mitternacht in die Thonaw. Daſelbſt iſt ettwen diſe ſtat angefengt vnnd ir der na⸗ men Regenſpurg dauon biß hieher bliben ¶ Zum ſibenden Ratißbona vonden ſchiffen oder floͤſſen die kauf⸗ mãſchatʒs halbẽ. vñ ʒu dẽ ʒeitẽ des großẽ keiſer Rarls zu den kriegen daſelbſt zuſamẽ komẽ vñ darůb als feſtig clich gelegẽ vñ mit gepewẽ beſtercket auf diſen hewtigen tag zu latein Katißbona genant wirdt. Thonaw der — * in maktketfflab f0 Sungbeyel, 2 konſtdehohe Illge lachtgn ſalt flb ſiuthefiblr ol bllleh fteweſ woldeh Regſe U Tbſg 0 0% n kehſ öelgunUk bee thärhvñpohegghoy Nſt Reffug 0 0 Fraggefignd rderſ fchföchefhſudkeef chnerfceöb gfff unemot Ahongwöt UN 0 0 drliblk der Werlt Blat XCVIII roß fluſs teůtſcher land.entſpꝛingt an dem teuütſchen gepirg. vnd nymbt.lx.flůſs die ſchier alle ſchiffreich ſind in 5 fleůßt voꝛ diſer!öbichen ſtatt hin. vnd iſt dabey vber dieſelben Thonaw ein faſt ſtarcke ſteinine prugk mit vil ſchwynbogen.angefengt nach der gepurt criſti tauſent hũdert vnd in dem.xv. iar Der aller criſtenlichſt keyſer Rarl der groß hat mit gewappenter hand im das Bayer lannd vnderwoꝛffen. vnnd Tarillo der hertzog ʒu Bayern mitſampt den Huniern ſeinẽ nachtpawrn wider Rarolum einen krieg erhebt. do machet derſelb Narolus pald frid mit empfahung ettlicher ʒu geyſel. vnd wendet ſich wider die ſtatt Regeſpurg vnd wider die vnglawbi gen dariñ. die erobret er vnd ʒwang ſie das ſie den criſtenlichen glawben empfiengen. In demſelben krieg wardt ein große menig der vnglawbigen vnd Hunier voꝛ Kegenſpurg erſlagen. dariñ keiſer Rarln von den ſeinen auch ettliche verloꝛe die in ſant Peters kirchen außerhalb der ſtatt begraben ſind. Von derſelben zeit her hat diſe edle ſtatt große auffuug vnd ʒunemung empfangen. vnd wirdt auch gezirt mit einer biſchoflichen kirchen. darnach in der ere ſant Peters geweihet. vnd dauoꝛ ſant Remigien kirchen genant. gar ein hohberůmbt werck in ð ſtatt noch mals nit volbꝛacht. Auch mit einẽ weitẽ r Emerams cloſter ſant Benedictẽ oꝛdẽs. Itẽ daſelbſt ſind zway fraw en můnſter. das oͤber vnſer lieben frawen. vnd das vnder dariñ ſant Erhart der biſchoff raſtet Vil hewſer in di⸗ ſet ſtatt haben geweiht kirchen vnnd aigen bꝛieſtet. Aber Arnolffus der keyſer hat auß ſundrer lieb die er zu diſer ſtatt voꝛ andern ſtetten des reichs het ſie an mawrn erweytert. vnd ſant Emerams cloͤſter dareingefangen vnnd faſt gezieret. dañ als er von der ſchlacht der Noꝛtmanoꝛum wider gen Bayern ʒohe hat er die e niſij ariopagite in dem end ſeins alters diſem cloſter gegeben mitſambt einem gar ʒierlichen ewãgeli bůch mit gul dinen buch ſtaben geſchꝛiben. vnd wardt zu leſt bey ĩnen begraben. Diſe ſtatt wirdt auch geʒiert mit dem erwůrdi gen martrer ſancto Emeramo dem biſchoff. vnd mit ſant Wolffgang dem.i. biſchoff derſelben ſtatt. der wunder perliche ding bey inen gehandelt. vnd ſant Pauls cloſter gepawt hat. So hat auch Albertus magnus in aller ler re vnd kunſt der hoherfarn man daſelbſt das biſthumb geregirt. Vnd nach dem in diſer ſtatt KRegẽſpurg die vier heilige leichnam ſant Diomiſij. ſant Emerams. ſand Wolffgangs vnd ſant 8— beſloßen ſind ſo mag ſich die ſelb ſtatt der fůrbit vnd verdienſtnus derſelben irer heiligen patron vnd hawßuater gegen got dem almechtigen wol billich frewen. 385 Begenſpurg NS E, J 1 1 α R I 5 N 33 8 Das ſechſt alter enn iſt ein weitberůmbte ſtatt in oͤſterreich an dem fluſs der Thonaw gelegen. Derſelb fluſs taylet Bayer A and oſterreich vnd hungern vnd ſteyget durch Kaſciam vnd Bulgariam mit.lr. ſchiffreichen waſſern ab in Muxinum vnnd berůrt vil treffenlicher ſtett. vnder den iſt kein habhaftigere.kein volckreichere.kein eltere dann Wienn. die hawbtſtatt der oͤſterreichiſchen ſtett vnd lands. Diſe ſtatt iſt ettwen( als man in den alten freyhaiten ð hertzog findet) Klanianum genant woꝛden nach Flauio dem landfogt der diſer gegent voꝛ was vnnd die ſtatt an aber nach Flaino dem keyſer der an die Thonaw zohe gemercke zu zil des roͤmiſchen reichs zeſetzẽ vn daſelbſt ſol diſe ſtatt auß den gemercken den namen erlangt haben. Wenn nw die teuͤtſchen Flanianum nennen ſo ſprechen ſie mit verzugktem woꝛt Flawienn ſo iſt nit on vꝛſach durch lennge der zeit deꝛ erſt ſilb Hla(lals ſunſt oft geſchiht) hingelegt vnd alſo Wienn bliben. vnd diſe ſtatt dauon Wienn genant woꝛden. Wiewol ettlich maynen dz die ſtatt võ de klaynẽ fluſs Wiẽna genãt ð ʒwiſchẽ dẽ voꝛſtettẽ fleußt irñ namẽ hab. Diſegroßmachtig ſtatt iſt n irem vmbkrays der mawꝛn zwaytauſent ſchrit weit vmbfangen. hat auch groß vnd weyt voꝛſtett mit eim gra ben vnd ſchůt bewaret. ſo hat die ſtatt auch einen großen graben vnd daran ein faſt hohe auffgewoꝛffne ſchůtt. Vnd dick vnd hoh zinnen. vil thůrn vñ voꝛweer zum krieg geſchickt.daſelbſt ſind weyte vnd zierliche burgerßhew ſer.feſte.hohe vnd ſtarcke gepew.allain iſt das ein vnzierde das der hewßer vil mit ſchindeln vnd wenig mit ʒie⸗ geln gedeckt ſein. Die andern gepew ſind von ſtayneim gemeuͤre. ſo ſind die hewßeꝛ gemalet.alſo das ſie innen vnd außen ſcheinen. wo du in eins yeden hawß eingeeſt ſo maineſt du ſeyeſt in eins fürſten wonũg komẽ. Der edeln vñ prelaten hewßer daſelbſt ſind frey. Alda ſind auch dem hoͤhſten got vnd den heiligen weyte vnd ſcheinpere von gehawen ſtainen gepawee liechte. vnd an oꝛdnunge der ſewin wunderwirdige gottzßhewßer geweihet. Item vil vnd koͤſtlich heilthumb mit gold ſilber vnd edelm geſtayn beklaidet. vnd ein großer machtiger ʒier der gotzßhew⸗ Per. Diſe ſtat iſt in dem Paſſawiſchen biſthumb gelegen. vnnd die tochter groͤßer dañ die muter. Daſelbſt ſind die vier öͤꝛden der pettlenden. Auch die Schotten. Vnd ſant Auguſtins Canonici regulares.gar reich gachtet. Auch Aunckfrawen cloͤſter. Alda iſt auch ein cloſter ʒu ſant Jheronimus genant. darein bekert gemayn ſůndig frawen ge⸗ nomen werden. die tag vnd nacht in teůtſchem gezůnge gotloͤblichs geſanng ſingen. Welche dañ in widerkerung der ſůnd begrigſen wirdt. die wirdt in die Thonaw geſtůrtzt. Aber ſie fůren daſelbſt alſo ein zůchtig vñ heilig lebẽ das von ine gar ſelten ein boͤß gerůcht oder lewmat erhoͤꝛt werdt. In diſer ſtatt iſt auch ein hohe ſchul der freyen kůnſt. Auch der heiligen ſchꝛifft vnd geiſtlichs rechtens. aber doch new. vnd von babſt Vrbano dem ſechſten fůr 8 8—.— ———— rſ nrchſcheleglſer velaminfſntg welb vnd w 1 ſenfindſelnele denſſthrdfeſtel t zuwenhel ndb ſhadens Uddemk huns Anathehet Inllaynum ſnſaen g 2— — Wg 15N dOebPerlt Blat XCIN Achſeür ht 1d o J c che wh 1 ungern vnd obern teujtſchen landen zuſa⸗ 0 men ll. 119 öa 92300l fe de gefunden 15 552 werdẽ. 55 an mlfhn 15 in richter der gerichtlichen ſachen vnd hendeln voꝛ iſt. darnach ein burger malſkel d la Wöunöden gemehner ft. Fſoreter Aluch annnchter dergerch Ida. dañ allain die die den wein ʒol einfoꝛdern. auff dieſelbe alth chnte anapnor ſerieſoꝛg eregt. ſunſt ſind nit ander oͤdern alda. dañ all e die de l5 cgftechszl 8 0 r gewalt weret von iar zu iar. Es iſt vnglewplich zeſeher 8 05 05 Waschairoimesehilheren narung teglich in diſe 55 geb 35 ſchfſch 110 0 oſ egen vnd karren mit ayern vnnd krebſen. dahin bꝛingt man gepac en prot flaiſch.fiſch Fi 106 Werdent dtgn 0 ſinoſt du nichtʒ mer derſelben ding fall. da verzeuht ſich das Poeinleſen vierzig tag. In keinem chog eszeitfindſt du laden wegen zway vnnd dreymal hineingefürt. Bey zwolfhundert pfer e eh,sntoghft 0 niebeß drex hundert mit wein gels lewplich zeſaͤgen wieuil weins in diſe ſtatt gefůrt. fthchenmemnteh ppiaucht inan taglch zum werck des weinleſens. Es iſt vnglewp ch zeſag 3 5 äſt, 8 8 ken oder außer lands auf der Thonaw auffwartz wider den fluſs mit gro 0 3290 95 Wenkele ſind 0 0 185 15 155 9 1 1185 n pgß 0 den dañ darob ſein ſol. Die gaſſen vnd ſtraffen daſe ſtſi Umgktchohgit der gef ores vnder der erden de n ni leichtlich zertriben werden mag. In den hew it den raden der geladen wagen m*38 nbogen woncpthm Wt 5 gepflaſtert das das pflaſterm 1 llung der pferdt. vnd allerlay thier. allenthalben ſchwinbogen.ge W lvnd rayne hawfßgeſchirr. weyte Kalils der di ltet. allenthalben böwrgfepnd ſholn nik 5 vnd ſtuben dariñ man ſich wider die ſe erpffe des winters entheltet. Sn Wurchſegenegerbefenhe 115 thůr gewoͤnlich 5 10 5 15 1252 08 97 10 5 381 Hachtiger zler J, 5 7351 ſl er alle entweders daſe in einkomen o r, er annienrdrer eben Henlhenden veber ger Jöakehn diltres he Wöe 5 d deſſelben keyſer Krideric es. der erblichen lan yſer Irid zn 1— 8 vil zugezogen vnd ime diſe att ʒi leſt abgedrun 3 9 berene nkee dechdede edeenöndeſ durch ſenen ſin ionixxnnit cehh 10 90 imilianum in ſeinen gewalt gebꝛacht. 0 Wöwchtf Wienn 5 385 W W ö N WXS Dasſechſt alter — 4 —— 3 il un 1 65 1111 ö„ * 17 . Dasſechſt alter 00 „e 9 urmberg iſt in gantʒem teůtſchen land vnd auch bey euͤßern voͤlckern ein faſtnamhaftige vnd weyt beſuch l ſahen te ſtat. Ein berůmbts gewerbhaws teuſcher land. vnd mit ſchoͤnen gemaynen vnd ſundern gepewen ge⸗ ch 106 1 ʒieret. Ein konigliche faſt alte bur fůrſcheint ob eim berg vber die ſtatt auff. daruõ iſt ein geſichte in die ſtatt vñ peſel G 606 darauß. Ettlich maynen das der ſtatt ir namen von derſelben burg entſpꝛungen ſey. So ſpꝛechen ettlich. das ſie 0 1‚el öerbe von Uberio nerone dem kayſer nach Keſgenſpurg gepawet odet von Druſo nerone ſeinem bꝛuder(der die teut wiholſ g alf ſchen beſtritten hat) Neroberg enant woꝛd en ſey. dañ Tib erius der keyſer zohe ſein vaterlichs geſlecht von Ti⸗ Neollt 0 0 ſnlt berio nerone. Derſelb hetlals Swetonius tranquillus ſchꝛeibt) Liuiam Dꝛuſillam alſo ſchwangere. vnd doch oſſh 01 0 auch dauor bey ime eins ſuns geneſen. dem Octauiano auff ſein begerñ orgeben. vnd ſtarb vnlang darnach. vñ 10 zffhrt emke ließ hinder ime die zwen ſüjn Tib erium vnd Dꝛuſum nach ime Nerones zůgenambt. dañ Nero bedeut nach ſabi⸗ be h0 ftw miſchen gezůng ſouil als ſtarck od er geſtreng. Nachfolgend hat der Tiberins Burgundien vnd Franckreich. die 0 ſe 59 0 von einiawffung des barbariſchen volcks. vnd auß ʒwittracht dð fuͤrſten vnrůeſam warñ geregiert. vñ daꝛnach cſelm 0 die krieg am̃ öberñ Rieſs. am̃ Lechfeld an der Thonaw vnd in teůtſchen landen nacheinander gefůrt. vnd in dẽ deſſeben ſelben kriegen die Algewe: vnd auch die Dalmacier ernidergelegt vnd ſunderlich in dem teůtſchẽ krieg bey. xlm. vom̃ anf ergebener menſchen in Galliam gefůrt vnd ſie bey dem geſtadt des Kheins in vnd bleibung niderge⸗ Mdes vierdent ſetzt. darumb zohe er mit zierlichen ſygʒaichen nach Roͤmiſchem ſytten geſchmůͤcket froͤlich gein Rome Aber ſein l vñ mit ein we gloꝛi vnd machtigkeit wardt darnach mer vñ mer erweytert. da er dz Zantz kriechẽ land das innerhalb welſchs bezwayẽ Ihetty fands vnd dem Noꝛkewiſchen reich vnd Traciam vnd Macedoniam vnd ʒwiſchen der Thonaw vnd dẽ Adri 0 glegevßdehn atiſchen meer ligt zu gehoꝛſam vnnd ergebung gebꝛacht het. Diſer Claudius tiberius nero(als Eutropius ſetzt) ondnßg v0öge was ein klůg man in den waffen vnd glůckhaftig genůg voꝛ ſeiner angenomner herrſchũg· vnd ſchaffet das die umgpnuft fad ſtett mit ſeinem namen genent werden ſolren. nber die allerelliſtẽ bůcher der geſchihtbeſchꝛeiber haiße diſe burg f 60 guchwupf ein noꝛckewiſch geſchloß. dañ auff d as die Koͤmer den feyndẽ die ſich nach dem gepirg enthielten ir vberziehũg 90 110ů aſck weeren moͤchten ſo paweten ſie an den bergen des Noꝛckaws vnd in vil gegenten teůtzſch lannds bůrg vnd ge 1ße Whanl ſchlöſſer. alfo hat auch diſe ſtatt ein einige hoͤh darauff diſe alte burg zu hůt der ſtatt gepawen iſt. Vnd wiewol 5 affgchene (als der hohberůmbt babſt Pius der ander von diſer ſtatt ſchꝛeibt) ein zweifel iſt ob ſie des Frenckiſchen oder 60 rfſ de Bayriſchen la nds ſey. ſo ʒaigt doch ir namẽ an das ſie zum Bayer land gehoͤꝛe. ſo ſie doch Noͤꝛmberg. gleich als Kwalle uſchnch Noꝛckaws berg geheißen wirdt. dañ die art oder gegent zwiſchen der Thonaw vnnd Moͤꝛmb erg gelegen heißt ft 40 65 E6 das Noꝛckaw. Diſe ſtatt ligt aber in dem Bambergiſchen biſthũb das zu Franckẽ gehoͤꝛt. doch woͤllẽ die Nůͤrm ae 1 berger weder Bayern noch Francken aber ein drittes beſunders geſlecht ſein. Diſe ſtatt wirdt durch ein flieſ⸗ ſbemgbteb ſt ſn ſends waſſer die Pegnitz genannt enmittẽ getaylt in zwu ſtett. ſo kombt man võ einer in die andern auff vil ſchoͤ⸗ dlen derftolt nen ſtaynin pꝛugken vber daſſ elb waſſer auffgerichtet. vnd iſt auff eim vnfruchtpern vnnd ſandigen erdpoden ftrchdſe futſ erpawen. vnd auß diſer vꝛſach alda ein arbaitſams emſigs volck. dañ alle die. des gemaynen volcks ſind entwe faftanceigeafft ders faſtſinnreich wercklewt. erfinder vnd maiſter mancherlay wunderwirdiger ſůbtiler arbait vnd kunſt ʒum mdſgepheüchumend gepꝛauch menſchlicher notdurft vnd ʒierde dienſtlich. oder aber gar anſchlagig kaflewt vnnd gewerb treyber. hdeſ, Vnd wiewol auch diſe ſtatt von ettlichen fůr new geachtet wirdt darumb das in den ſchꝛifften der altẽ wenig dauon geſchꝛiben gefunden werde. vnnd auch keynerlay fůßſtapffen oder anzaigung des alters darinn erſchey⸗ nen dañ allain die vorbemelt alte burg vnd ettliche hewſer. des ſich doch nymant verwund eꝛn ſol. deñ auch võ vil andenn treffenlichen ſtetten nů allain teůtſcher ſunder Auch Welſcher vnd andrer land. vnnd ſund erlich von der in aller werlt berůmbtiſten ſtatt Rom irs vrſpꝛungs alters vnd ſtiffters mancherlay zweifellicheꝛ wone vñ vermůtung vnd er den geſchihtſchreibern erſcheinẽ. yedoch ſe o iſt wiſſentlich das diſe ſtatt zu der ʒeit des großẽ kayſer Rarls in plůendem weſen geſtanden iſt. dañ nach dem d erſelb Rarolus ein konig ʒu Franckreich die kyr⸗ chen vnd auch das roͤmiſch reich auffen vnd meren wolt vnd die Sachſen gezamet vnd die Britãnieꝛ vñ Gal lier ʒu ime in půndnus gebꝛacht. vnd auch mit Taſſilone dem hertzogen zu Bayern auſ volg babſt Adriani frrr. eehclteaſreg den auffgenomen het. vnd aber derſelb Taſſilo nach beſchehner foꝛdrũg weder ſelbs komen noch auch die auß⸗ On ſid 150 geding verſpꝛochen layſt bůrgen ſchicken wolt. do name Rarolus wider denſelben Taſſilonẽ einen krieg fůr. vñ hegeuhoſclnod 0 füret die heer in Bayern taylende das volck auff drey oꝛt vnd veroꝛdnet die oͤſterreicher thůring vnnd ſachſſen WoffCnſe hf ſich bey der Thonaw zelegerñ ſo blib Pipinus ſein ſun mit dem welſchẽ heer zu Trient Aber Rarolus hielte ſein ſndde.000 wartt init dem dritten teil des heers ʒu Nůrmberg vnd in den nahenden enden daſelbſt vmb vndpawet in foꝛm chuben Ehiophet vnd geſtalt ſeins gezeltes bey Nůrmberg ein kirchlein das nachfolgend durch babſt Leo den dritten. der dem be 0 lide Hales e. nannten Rarolo gein Padepoꝛren in Sachſſen nach zohe. auff dem widerweg gein KRom in ſaunt Ratherinen Ibirfſ wonde der iunckflawen vnd martrerin ere geweiht woꝛden iſt vnd yetzo ʒu dem alten fůrt genant wirdt. Ettlich ſagen hr füfläter das diſe ſtatt ettwen vnder des edeln herrñ Albꝛechts grafen zu gewalt geweſen vnd nach abſterben Wöeh cemgpfen, deſſelbẽ grafen( der auß veruntreuũg Hattonis des biſchoffs zu Maintz võ kayſer Lud wi ẽ vmbracht wardt) 1 des* an das Roͤmiſch reich gelangt ſey. Nach dem aber diſe ſtatt an das Roͤmiſch reich komen iſt ſo iſt ſie ſeydher mit debo denlshg hoher trew vnd beſtendigkeit dem Koͤmiſchen reich vnuerwenckt angehangen. vnd hat den roͤmiſchen konigen ehf Ie 0 alweg hohbeſtendigen glawben vnnd trew gelayſtet. vnd darumb auch in ʒwitrachtigkeit ð Koͤmiſchen kayſer 0 omen.d ſchwere bedrangknus vnd ſchaden erlidden. vnd ſunderlich dieweil keyſer loeinrich der vierd regiret. vnnd ine Uur, Hern munk konig Heinrich ſein ſun auß goͤtlicher rachſale(als man maynet) mit krieg verfolget. Als nw die Nuͤrmberger ir nſah ſirert 8 0 fffüf 0100 ie Wenwpſ als A! 0 roͤſchg I cherhußthfh hidtepir behhſ aunds bötg P0 0 wenſt Oſd wnſ 08 kſchcchr öndeggethſ nbeggdtgehf Hochwölchekfe Mtörönnch en 90 ocenguffvflſchd⸗ endgen edpodeſ evocksſhdehhye Abagt vrdkiſt pyſ d gewitbttebe⸗ fchder gte weng ſhats druntercheß hunſoldeñ guch do hfdſikerlch oh paffllche wohexft uderzetdes deff gtglckechdä 4 5 vobg Aötig 0 hoch cef ieheckehf öcſhfe derwerlt Blar CI trew an ſeinem vater hielten do wardt die ſtatt Nůrmberg durch den ſun mit hilffd er ſeinen belegert vñ gewũ⸗ nen. als dañ die glawbwirdigen geſchihtbeſchꝛeiber Otto friſingenſis vnd Gotfridus viterbienſis beſchꝛeiben Derſelb konig Heinrich zohe gein Wurtzburg vnd ſetzet biſchoff Erlongum ab vnd Robertum ein. darnach lie⸗ ße er die Sachſen haym ziehen vnd eroberte mit dẽ Bayern das Noꝛckawiſch ſchloſs zu Nuͤrmberg.als er das zwẽ monat oð mer belegeret het do zohe er gein Kegẽſpurg in die hawbtſtat des Roꝛcka wiſchẽ hertzogthumbs dẽ volget der vater alßpald nach. vertribe den biſchoff Boͤbertũ vnd ſetzet Erlongum wider ein. do ʒohe er fůr⸗ ter vnnd veriaget mit hilff der von Regenſpurg den ſun auß der ſtatt vnd ſetzet daſelbſt biſchoff Vlrichen ein. vnd zerſtoͤꝛet durch die Beheim die Marckh Theobaldi. Ronig Conrad der Schwab. der nach abſterben Lo⸗ tharij ʒu roͤmiſchem konig erclert wardt. vnd auß rat ſant Bernharts einen heerzug wider die vnglawbigẽ fůr name hat diſe ſtatt wider auffgerichtet vnd ein loͤblich cloſter vnd abtey ſant Benedicten oꝛdens zu ſant Egidiẽ genant an eim gelegnern enden der ſtatt geſtiftet. vnd iſt guch die ſtatt durch nachfolgend hilff ſtewr vnnd be⸗ oe deſſelben konig Conrats vnd anderer roͤmiſchẽ kaiſer vnd konig ʒu auffung komen. Aber nit iſt zeglaw en das ſie vom̃ anfang irer widerauffrichtung ſolcher zierde vnnd weyte geweſen ſey. ſunder ſie iſt zů dẽ zeittẽ Farls des vierden toͤmiſchen keyſers vnd komgs zů Beheym mit weiterm vmbkrais ein gefangen vñ mit newẽ zinnẽ vñ mit eim weyttẽ vñ tieffe gerĩgs vmb die ſtat gefůrtẽ grabẽ. vñ miteitjc.lxv.thuꝛnẽ. ergkerñ vñ voꝛweꝛn an dẽ zwayẽ innern mawrn gemeret vñ mit faſt weitẽ vñ feſtẽ inwonũgẽ geʒieret vñ ſchier in dẽ mittel teůtſchs lads gelegẽ vñ die burgeꝛe daſelbſt habẽ auß vndrichtũg keiſerlicheꝛ geſetze eins ratspflegnus vñ burgermaiſter liche oꝛdnũg võ ð gemaynd vndſchiden. dañ die burgere des herkomes võ alten erbern geſlechten daſelbſt pfle gen gemayner ſtatt ſachen. ſo wartet die gemaind irer henndel. In diſer ſtatt ſind vil weyte vñ wolgezierde gotz hewßer auch zwu pfarr. ſant Sebalds vnd ſand aurentzẽ kiuchen. vnd deꝛ petloͤꝛden vier wolerpawee cloͤſteꝛ die die burger in mancherlay zeiten aufgerichtet haben. Die geiſtlichen iunckfrawen haben daſelbſt ʒway cloͤſteꝛ Eins zu ſant Rath erein. das ander zu ſaͤnt Clara genant. So haben die teuͤtſchen herrñ ein große weitte ð ſtatt innen. Da iſt auch ein Cartheuſer cloſter an großtatigkeit des gepews faft weit vnd ein konigclich er wolgeʒierter ſal der allerhailigſten iunckfrawen Marie am̃ marck mitſambt einem aller ſchoͤnſten pꝛunnẽ. Di ſe ſtatt frewet ſich nicht wenig irs konigclichen patrons ſant Sebalds der in ſeinem leben vnd mit wunderwer ken alſo erleůchtet geweſt iſt das er auch diſe ſtatt erleůchtet hat. Sie frewet ſich auch der keyſerlichen zaiehen. als des mantels ſchwerter. ſcepters. der oͤpffel vnd kron des großen keyſer Rarls die die zu Nůmbeꝛg bey ine ha ben. vnd die in der kroͤnung eins roͤmiſchen konigs von der heiligkeit vnnd alters wegen einen glawben geben. ſo wirdt auch diſe ſtatt ſunderlich hohgezieret mit dem vnerſchetzlichen vnd goͤtlichſten ſper. das die ſeytẽ Jhe/ ſu criſti am creůtz geoffent hat. Auch mit einem mercklichen ſtuck des creůtzs vnd anderñ in der gantzen werlt ze⸗ 8 heilthumen.die ierlich zu s ſterlicher zeit offentlich daſelbſt mit großer ſolennitet vñ zierlichkeit gezaigt werden. er heilligen ſtreyttendẽ kichen grundfeſtungen darauff ſich das gantʒ zimmer diſs RRers⸗ vertzawenlich ſteůert ſind die heiligen apoſtel. dañ got hat dieſelbẽ als erſte opffer zu hail aller voͤlcker erwelet. Diſe ſind die grundſeuͤln oder pfeyler der kirchen auff der grundfeſte(on die nymant einiche andere grund feſt ſetzen mag) die do iſt Criſtus heſus mit dem hoͤhſten egkſtayn befeſtigt. das die warheit die voꝛmals in dem pꝛeyſe des ge ſetzs vnd der 5074 ſehwe ‚ hwebet. durch die apoſtoliſchen puſawmen ʒzu hail aller werlt außgienge. dann es iſt geſchꝛiben. In alles ertrich iſt außgegangen ir ſtyn. wañ von inen iſt die kierch entſpꝛoſſen vnnd bis zum ende ð werlt mit dem woꝛt der verkuͤndung ghee Sie haben diſe kirchen mit lere. mit wunderʒaichen. mit eben pildẽ vñ mit plůtuergiſſen gepflãtzt.darüb werdẽ ſie billich veter.ſtifter. pawere oꝛdner. hirtẽ biſchoff vñ weg macher der gemaynen kirchen genant. Aber das ſacrament diſer gabe hat der herr alſo zu dẽ ambt allel gpoſtel woͤllen gehoͤꝛen: das er es in dem ſeligſten Petro aller apoſtel dem hoͤhſten ſetzet. das er võ ime als eine hawbt mit ſeiner gabe als in allen leib ergůͤſſe. das ſich der.der goͤtlichen heymlichen verboꝛgenheit entſetzet verſtůnde der von der feſtigkeit Petri abweichen getoͤꝛſte.dann der herr hatt ine in die mit verwandtſchaft der vnteylpeꝛn einigkeit alſo genomen. das er ine das. das er ſelbs was nennet ſpꝛechende. Du biſt Petrus vnd auff diſen felſen wirdt ich pawen mein kirchen. das der paw des ewigen tempels in wund erperlicher begabung mit der gnadẽ gottes auff ð feſtigkeit Petri ſtůnde. vñ er hat diſe kirchẽ mit ſeiner bekreftigũg alſo geſtercket das mẽſchliche ver meſſenheit vnd frefel ſie nit erraichen noch auch die helliſchen pfoꝛten wider ſie geſygen moͤchten. Das ſechſt alter 6 ah eheigebeomte ſhin derßehngld gitgkätellhe denheſgehwiee whgket erfttect. lödet viſtend. Als dffzrtdes herif pßhſconbemel ehffddoſrd ferh heunhgete vnd gie famnderfnlke, he uchtetdebesſebec ferfiſtdebewegth ſofffnbget pnd daſ ogppoſtglo vber dl Dlchgledſſtzethg findefotkekoßk we WWeͤſlehöhderhühe Rerpboyeropder wert ahſtymvonhhgeg vn vnd ſudagleufäk wen dem volck Jfech geert uffdembeg ginegre hvndernchtyn haßwakf galtz 5 der hohſt got vñ geperer aller ding hat dẽ newglawbi Sendung des heuigen gaiſts DYagen ein news geſetz zegeben. einen lerer der gerechtig 3 —————— derwerlt Blat CII keit auß dem himel herab geſendet.derſelb hat( als vorge. ——— melt iſt) ſich an das creůtz laſſen heften vñ daran ſeinẽ gaiſt auffgegeben. aber nach dem er voꝛgeſagt het das er am̃ dꝛit 9 ten iag von den todten widerauferſteen wutdt. do beſorg/ ten die iuden die iungern moͤchten den leichnã heymlich hin nemen vnd wůrde villeicht allermenigelich glawbẽ das er 1 17˙ U 1 1 147J1½1 17110 II1111411 erſtanden wer.darumb ʒohen ſie ine vom̃ creůtʒ beſloßẽ ine— in ein grab vnd bewartẽ das feſtigclich mit ritterlicher hůt RE Aber am̃ drittẽ tag voꝛ dem liecht nach beſchehnem erdpi⸗ dẽ iſt das grab pald eroffnet ein großer ſchꝛeck vber die hů ter gefallen vnd der herr auß dem grab gantzer vñ lebendi⸗/ ger 95 ngen vnd in Gallileam gewandert vnd hat ſeinen(e amelten iungern die bůchſtaben der heiligen ſchꝛifft vñ Re 1110 Ver haymligkait ð pꝛopheten geoffenbaret die doch dauoꝛ nicht N. mochten verſtanden werden. dañ ſie von ime vnd ſeinẽ ley/ den verkuͤndigten. Als nw der herr ſeinen iungern das ewã gelium vnd die verkundung deſſelben in ſeinem namẽ geoꝛd ·¶·¶·¶·¶ ·¶·ůRR net het do vmbgabe ine pald ein wolcken vnd hůbe ine auf ns, in den himel.am̃ viertzigſten tag nach ſeinẽ leyden. dañ nach F,„ der heiligẽ gloꝛiwirdigen vꝛſtend. als die goͤttlich machtig⸗. 7 keit in dreyen tagen den gottes tempel der von der iudiſche. X vngůtigkeit entloͤßet wardt wider auffgewecket hat. iſt die 7 DD 7050%N zal der Heiligen viertzig tag mit verharrung leiplicher gegen NNNN wurtigkeit erſtreckt. ʒuů anzeigung vnd befeſtigũg des glawy/( 9 N bẽs der vꝛſtend. Als nw die appoſtelln vnd iũger alle nach ſ, der auffart des herꝛñ( als Lucas võ den geſchihten der ap⸗/ A& 9 N poſtel ſetzt)ab dem oͤlberg gegangen vnd in Jheruſalem kofe 43. men ſind do ſind ſie in ein eßlawben geſtigen vnd alda bli⸗ 0 ben in gebette vnd gůetigem weſen bey den weibern vimd aale ä ö Matia der muter Jheſu vnd ſeinen bꝛůdern verharrende vnd in dem geſetze des herrn vñ ſeiner gepot tag vñ nacht trachtende bis ſie beclaid et wurden mit tugent auß der hoͤhe. In diſen tagen ʒwiſchen der vꝛſtend vnd auffart des herrñ iſt die bewegnus des bittern tods hingenomen vnd nit allain der ſeln ſund er auch des ſlasche vntoͤdtlichkeit geoffenbaret. vnd dariñ durch einplaſſuug des herrñ der hailig gaiſt allen apoſteln eingegoßen. vnd dem ſeligen Pe kro appoſtolo vber die andern nach vbergebung der ſchlaͤſſel des reichs die ſoꝛg des ſchaffſtals des herrñ befolhẽ Durch alle diſe zeit hat die goͤtlich fürſichtigkeit dẽ awgen vnd hertzen der ſeinen eroffnet das der herr als waꝛlich er ſtanden ſolt erkant werden der do warlich gepoꝛn. gemartert vnd geſtoꝛben was. Aber von dem tag an als ð herr vber alle hoͤh der himel geſtigen iſt do kome der ʒehend tag das waͤs von ſeiner vꝛſtend der fůnftzigſt. do nw die iũ⸗ gern beyeinander warn do empfiengen ſie die gelobten gabe des hailigen gaiſts der ſie begerten. vnnd pald wardt ein ſtym von himel vnd erfůllet das gantzt haws dariñ ſie lbenn⸗ ine erſchinnen zerteylte zungen als das fewer vnd ſind alle erfůlt mit dem hailigen gaiſt vnd fiengen anzereden mit mancherlay zungen. dann gleicherweis als et⸗ wen dem volck Iſrahel nach irer erledigung von den Egyptiern am̃ fůnftzigiſten tag nach opfferung des lambs dz geſetzt auff dem berg Syna gegeben iſt. Alſo nach demleyden dariñ das war gottes lamb getoͤdtet iſt woꝛden. an fünftzigiſten tag von ſeiner vꝛſtend iſt der heilig gaiſt in die appoſtel vnd in das volck der gaawbenden außgegoßẽ Auß vnderrichtung diſer empfangner gabe haben die appoſtel alle ding die von Criſto durch die pꝛopheten geſchn ben warñ gantz verſtanden. vnd mit gemainem rat die artickel vnd grund feſte vnſers glawbens geſetzt. ¶ Vnd Pe trus ein fůrſt der appoſtel hat nach der pꝛophecey Iheremie. yſaie vnnd Dauid geſpꝛochen. Ich glawb in einen got vater almechtigen ſchoͤpffer des himels vnnd der erden Andreas mit Abaculk. vnnd in Jheſum criſtum ſeinẽ ey⸗ gen ſun vnßern heerñ. ¶ Johannes. der empfangen iſt vom̃ heiligen gaiſt auß Maria der iunckfrawẽ als yſaias voꝛ geſagt hat. Nembt war ein iunckfraw wirdt empfahen vnd gepern einen ſun. ¶ Jacobus beſtetigende die pꝛophe⸗ cey yſaie. Gelidden vnder poncio Pilato.gecreůtʒigt. geſtoꝛben vnd begraben. ¶ Thomas die pꝛophecey Oſee beʒernů gẽde. Abgeſtigẽ zu den hellen am̃ dritten tag wider erſtanden von den todten.¶ Jacobus der groͤßjer. Zuff geſtige zu den himeln ſitʒet ʒů der gerechten gottes vaters des almechtigen¶ Philippus. Von dannen er kuͤnftig iſt ʒů rich⸗ ten die lebendigen vnd todten. 80 el5 h in den heiligen gaiſt ¶ Matheus. Die heiligen criſten lichen kirchen. ¶ Aber Simon. Judas vñ Mathias. Gemaiuſchaft ð heiligen. Ablaß der ſtünd. Vꝛſtend des flaiſchs vnd das ewig leben amen. Darnach haben die appoſtell vil dings von aller kirchen geſetzt. vnd Jacobum den bꝛu⸗ der des herrñ einen biſchoff zu eruſalem geoꝛdnet der von gepurt auff ein heiliger man was. der do anfieng die meſs in ſchlechter weiß ʒehalten. das vater vnßer ⁊c̃.ſpꝛechende. alſo name das criſtenlich weſen an mannen vnnd frawen zů, vnd ſant Peter erwelet ſiben diaconos. das iſt diener des glawbens. Als Stephanum. Phillppũ. Pꝛoco⸗ rum. Micomoꝛem. Tymonẽ Parmenã vnd Nicolaũ antiochenũ diſe vnderfiengẽ ſich.die ding die den dienern criſti zu⸗ 15 zeuerbringen. Darnach taylten ſich die apoſttel auß in die gantzen welt. nemlich Thomas vnder die 1 ledos Perſas Hircanos Bactrianos vnd in die hindern Indien. Matheus in Macedoniã vnd Ethiopiã. Bartho⸗ meus in Licaomam vnnd foͤrdern Indiã. Andreasin Achaiã vnd Scithiã. Johannes nach dẽ todt der iunckfrawen Marie in Aſiã. Petrus in Pontũ vnd Gallaciã Bith iniã Capad ociã Welſche land. vnd zu leſt gein Rom. Jacobus ð merer in Hiſpaniam. Judas in Meſopotamiã Simon in Egypten. vnnd Philippus vnder die Gallier Wie dañ von diſen apoſteln hernach geſchuben ſtett. vnd alſo habẽ ſie ſich durch die land außgeteilt vñ allenthalbẽ die grundfeſte der kirchẽ geſetzt · vnd in dẽ namẽ gottes irs maiſters große vñ ſchier vnglawpliche wũderʒaichẽ gethan. Deꝛſelb hat ſie an tugentẽ vnd krafft vnder wiſen zu grundfeſtigũg vnd beſtetigung newes glawbens vnd verkundigung. Das ſechſt alter Nie alerglonwirdigſt vnd alweg iunckfraw=Marla die vnuermapyligt Die himelfart Marie der gottes ge 9l gepererin hat nach ð auffart des herrñ Jheſu einen wandel zu pererin 8 ebenpild menſehlichs lebens(als Lucas von den geſchihtẽ der appoſtel be 3 118 zeůgt)gemainclich mit den apoſteln gehabt bis ſie mit der gnad des heiligen gaiſts erfüͤlt warñ. aber nach des heiligen gaiſts ſendung vnd der appoſtel 1 erteylung(als der heilig Jheronimus ſagt) hat ð eꝛtzegel Gabꝛiel als ein him E= liſcheꝛ vnderbotſchafter diſe heiige iũckfraw an gemůet vñ leib vnberürt be war et. vñ Johannes der ew angeliſt(dẽ ſie ir ſun vom̃ creůtʒ herab befalhe)f, ein iunckfraw die iunckfrawen dienſtperlich behůtet vnd ir bis zů end irs le/ bẽs als ein zug ewůnſchter ſun gepflegẽ. ir wonũg bis in de tod wʒ voꝛ vber großer liebe an dẽ ende da ſie alle ſtett daran d herr iheſus ir ſun gelidden hetſ⸗ anſehẽ mocht. vñ auff dẽ berg Syon wirdt ein zell dariñ ſie gewonet vnnd ſant Johanns meſs geleſen hat gezaigt. Vñ wiewol Eriſtus võ allẽ meſchen& lieb zehabẽ iſt ſo wardt er doch vil inpꝛůnſtigclicher geliebet võ ð ð herr vñ JM ſun er was. ſie wardt mit vil ſchmertʒen betrůebet vñ mit eib gkeit der 5 liebe entʒůndet. nach der auffart irs ſuns gein himel ſo ſie bey irſelbs ſtilſweiß gende betrachtet was ſie gehoͤꝛt geſehẽ vñ erkant het. Zu letzſt als ſie aller — gnadẽ volvñ mit aller tugẽt erlechtet wz iſt ſie in dẽ rlvitj iar von ð gepurt Criſti Jheſuj irs ſuns. vñ in dẽ.lxiij.iar ius altets in dẽ frid entſchlaffẽ vñ hat vberfluͤſſigclich die gnad ð ewigẽ clarheit zeb eſiẽ verdient. vñ die võ irẽ ſun Jeſu chꝛiſto voͤlligclich empfangen. Beß irer leyche oder begrebnus ſind nachf dem willẽ gottes(als die heilige lerer ſchreibẽ)alle appoſtel gegenwurtig ge⸗ weſen ſo iſt ir vnßer herr Jheſus criſt us mit gantzẽ himliſchẽ hoff ſouil ʒim I 8 Intelis? lich iſt zeglawbẽ)gantz ſeyerlich vnd hohzeitlieh entgegen komen vnd hat ſie Qinis Marie In telts mit freůdẽ an ſele vñ leib in dẽ himel aufgenomẽ vñ bey ine in dẽ thꝛon geſetzt ach irs ſuns tod lebet ſie tvi iar ſo was ſie dauoꝛ. rlvi iar alt. Nymant ſol W Y aber zweifeln das alles himliſch iheruſalẽ in irer erwirdigẽ auffnemũg vñ be kroͤnung alßdeñ in vnaußſpꝛechenlicheꝛ freůd gefrolockt in vnſchetzlicheꝛ lieb ſich gefteůet vnd in aller mitfrolockung geiuhtzet vnd geiubilirt hab. vñ des iſt ſich zeuerwundern. dañ die můtterliche ere iſt des ð auß ir gepoꝛn iſt. dẽ al le oͤꝛdẽ ð himel eren vñ anbetten. vber ſie erhebt mit dẽ vater in dẽ ſtul ð ma⸗ ieſtat des herrñ. alſo iſt die vnuermaligt muter vnd iunckfraw ʒuð hoͤhe des throns hinfůrgetretten vnd in dem ſal des reichs erhebt nach Criſto erwir⸗ digelich nider geſeßen. 88 Netrus ð erſt babſt ein fůrſt ð appoſtel võ gepurt ein gallileer võ bethſai da ein ſun iohãnis ein bruð andree des apoſtels iſt erſtlich.vij. iar nach des herrñ auffart in dẽ biſchoflichen ſtul in ð ſtatt Anthiochia geſeßen. vnnd diſer iſt der Petrus zu dẽ Chꝛiſtus alſo redet. Selig biſt du Simon bariona dañ flaiſch vnd plůt hats dir nit geoffenbart ſunð mein vater ð in dẽ himeln iſt. vnd du biſt Petrus vnd auff diſen felſen wirdt ich pawen mein kirchẽ. vñ ich wirdt dir geben die ſchlůſſel des himliſchen reichs vnd auch den gewalt ʒepindẽ vñ zuẽtpindẽ. Als nw 5 petrus ob in allẽ ð fleiſſigſt die kiꝛchẽ ĩ aſta gnug beſtettigt vñ die irthũb ð ihenẽ die die beſcheidigũg hieltẽ vberwũden het vñ nach verkundũg ð ʒerſtrewũg võ ð beſchneidũg in Põto Galacis Caſ⸗ padocia Aſta Bithinia auß ð fancknus Herodis erledigt wardt do kome er 0 FüN welſche land vnd fienge an zu Rom dẽ erſtẽ ſtul iñ andern iar Claudij ʒehal ten. betrachtende.nach dẽ dieſelb ſtatt ein hawbtſtatt ð gantzẽ werlt wer dʒ ſie auch zu dẽ biſchoflichẽ ſtůl ſchickerlich ſein wůrdt. vñ er ſaße daſelb ſt. xxx tar vñ. vij monat. Nw kome Petrus des mals gein rom. do er verſtnnd das daſelbſt wer Simon der zawbꝛer ein Samaritaniſcher man. ð mit ſeinẽ ge⸗ ſpẽſt dʒ röͤmiſch volck hetzo ĩ dẽ nthũb gefůt het dʒ man ine einẽ got glawbet dañ er het ʒu rom erlãget einẽ tittel zwiſchẽ zwayẽ brugke lateiniſch geſchꝛibẽ zu teůtzſch alſo lawtẽde. Simom dẽ heiligẽ got. Diſeꝛ Simon ſtellet ſich in ſa maria ſolang als ob er in Chriſtũ glawbet bis er võ Philippo dẽ diacono dẽ tawff empfieng. des er ſich doch nachfolgẽd mißbrauchet vñ vil ketzerey vr⸗ achet mit Selene dẽ vnzůchtigẽ weib einer mitgeſellin ſeiner boßheit. Diſer oßhaftig menſch getoꝛſt Petrũ mit wũderʒaichẽ an eim todtẽ kind raytzen. dañ wie wol ſein geſpenſt erſtlich geſehẽ wardẽ als ob ſich dʒ kind beweget.⸗ yedoch als das kind darnach nichtzdeſteminð alda tod lage. ſo ſtund es auß ⸗ dẽ gehaiß Petri in dẽ namẽ Jheſu auff. darũb ʒůrnet Simon vñ verhieß de⸗ volck in irẽ angeſiht võ dẽ Capitoliniſchẽ auff dẽ Auẽtiniſchẽ berg zefliegen. als nw Simon alſo flohe do fiel er auß gepete Petri herab vnd zerprach ein ⸗ payn. deſſelbẽ ſchwertzẽs ſtarb er vnlãg darnach ʒu Arecia. võ dannẽ komen her die Sinoniaciſchen ketzer die die gabe des haligẽ gaiſts pflegẽ zekawffe 8 Ilouoſe ui I l vnd zeuerkawffen ⁊c. Petrůs hat darnach zu erſt die viertzigtagigẽ faſtẽ auf—„ 5 Peſezern ʒwu epiſtel die man canonicas neñt geſchꝛibẽ. vñ nach dẽ er auff vil ding nit aufmeꝛcki⸗ ‚ ein mocht vñal lain des gebets vñ ð pꝛedig wartet ſo oꝛdnet er ʒwẽ biſchoff. als Linum vnd Cletũ die des hrieſterlichẽ ambts vñ Pflegnus bey dem Koͤmiſchen voleck vnnd andern außwarteten. guhe Oſetn Mögvofß laterſſg feüh„ Fhingenhe fedobe Ponst ſugfſfe gerobelbfte Ja00 8 etve ſcchhůl to zugemideſt Ahat roͤeffee fperkantnus ynde Ipitonnã dehunde chgcht uyd dieihſe guͤſtrdfßrottkft Aach gfftzen ydetechzetvrdllt a perh vond ſich dekehchetet ſe Möpnbgrdarſnf ffapgeſchmachl fuͤßt ehs lͤngẽ vnd Ihs gber er wags de laſtvoß J9rppſhg m eachenos, Eß Cone O epfteffone gns woo du⸗ vd ſeiyagterngme ſeintochter Oagu Ine yhet e Afäͤrwißgkat vn üfe ſnet vftd mer ſheken er pbet ft felbochattgerpn 80 EN 2 2 l der gůtter erzaigt. das er ſich mit kalten ſalben ſchmyrn. mit guldinen netzen viſchen.) del werlt Blat CIIl gius ʒegenambt caligula ein ſun Dꝛuſt Auguſti. des kaiſers ſtiefſun vnd Ty⸗ Jimea der a⸗ Aberjj enicklein wz ð vierd toͤmiſch kaiſer. Diſer wardt 15 Iliuß ſue alters in 8115 5 Capꝛeas die ſtatt Campanie gefoꝛdert vnd võ Tiberio an dẽſelbẽ einigẽ tag mit de klaid des frids begabt. Er was viermal in der rats pfleg er volbracht die vnd Ti⸗ beno halb auffgerichte gepew. den tempel Augufti vnd den marckt Pompei. Er fiſ enge an die waſſer laytũg Tiburti ſo pawet er vil ſtett in ſeinẽ namẽ· Er was einer ſcheinpern lenge.plaicher farb. vngeſchicks leibs. důrrer pain vnd hals. holer aw⸗ 05 vnd ſchlaff. prayter vnd ſcheůtzlicher ſtyrn. wenig vnd an der ſchaytteln keins f ars vñ võ natur eins ſchwartzẽ ſcheůhlichẽ anplicks.dẽ er mit fleiſs vberſich trůͤg Er gepꝛauchet ſich weð vaterlichs, burgerlichs. noch auch manlichs klaids nochge ſchůehsſund Haidet ſich oft mit geſticktẽ klaid edels geſtayns vñ perlein. er vꝛſachet geawſame geſchihtẽ mit ſcharpffen herttẽ woꝛten. darumb wardt der allerboßhafE ligſtimẽſch geurteilt. Er tet nichtz loͤblichs noch ritterlichs weð anhayms noch auß er halb. alle dĩg zerrůdet er mit geitzigkeit. Er wz alſo großer flaiſchlicher begirde. das er auch ſein ſchweſtern ſchwechet. auch ſolcher grawſamkeit das er offt ſol ge/ ſchribẽ haben. Ich wolt das das roͤmiſch volck ein einige halßadern het. Er wz d· gerůhde vnd leymat alſo neydig das er ſchier ir ſchꝛiften vnd pildnus auß allẽ libea keyen hingetan het. Er machet Agrippã ʒu eim konig vber das indiſch land. vñ ver ſchicket Herodẽ gein Lyon. vñ wardt zu letſt võ den ſeinẽ im dritten iar am zehende monat ſeins keyſerthumbs. do er gelebet het.xxix. lar ertoͤdt. ſein leichnam heymlich hingetragen geprennt vnnd begraben. 5 ein vetter Cay caligule was der funft roͤmiſch keyſer ð(als Joſephus QAſetzt) durch hilff vnd fleiſs agrippe des konigs ð iuden dʒ keyſerthũb empfan/ gen hat. Diſer iſt zu Nyon an dẽ tag daran erſtlich ein tempel daſelbſt dẽ keyſer Au/ guſto zugewidemt wardt gepo ꝛn. vnd Niberius Claudius Druſus genant wordẽe.& vnd hat ʒu dẽ fleyen kuͤnſtẽ võ ſeim erſten alter nit kleinen fleiſs gehabt. vñ im̃.l· iar In erkantnus vnd entſchaydũg was er mancherlay P des gemůets.er hat Brittanniã dahin doch nymant weder voꝛ noch nach Julio raichẽ getoͤꝛſt vndð ſich gebꝛacht. vnd die inſeln oꝛchades dẽ voͤmiſchẽ reich vnder woꝛffen er volbꝛatht mer groſſer dañ notturftiger gepew. Itẽ durch einẽ berg ein rynnen.iijn. ſchrit lang vnd M e nach aylff tarn mit. xxxm.menſchẽ die an vnderlaß arbaytetẽ die pfoꝛtẽ Oſtie ʒu rom(Me zu der rechten vnd lingken ſeyten den eynlawff des meers zeweeren. Er vermehelt Fuu im Eliã petinã, von der ließ er ſich auß leichtlicher verſchuldung wið ſchaidẽ dar/ nach vereelichet er ſich mit Meſſalina. die het ſich dauoꝛ eim and ern verlobt. darũb vnd vmb andere mißetat toͤdtet er ſie. Zu letſt hat er ſich mit Agrippina. die ine mit fuͤrwuzigẽ ndmt; dar zu raytzet ʒu ð ee vertrewtet. võ perſon wz er wol ge// foꝛmt eins langẽ vnd nit eins dunnẽ leibs.ſchoͤner geſtalt vnd weiß hars.eins faiſte Nero nacks. aber er was der ſpeyß vnd des weyns ein vnmeſſiger begerer. vnd wardt zu letſt von Agrippina mit gift getoͤdt. im.lxiiij iar ſeius alters vnnd inũ. riij.ſeins key// ſerthumbs. Ein Comet was ein verkůndung ſeins todts. ero ein ſtiefſun Claudij vñ ein rechter ſun Agrippine vnnd Gney domocij irs„N mans was der ſechſt roͤmiſch gepoꝛn voꝛ newn monaten ee Tiberius ſtarb.(A vnd ſein aigner namen hieß Domicius als ſein vater. do aberdder kayſer claudius im eß⸗ ſein tochter Octauiã vereelichet do nennet er ine Nero. von iugẽt auff het er begirde 5u pferden. er vhet erſtlich volb weil zu weil verboꝛgenlich als in iugetlicher irrung vil fůrwitzigkeit. vnkeuſchgirigkeit. geytzigkeit vnd grauſanikeit aber dieweil die la⸗/ er ye mer vnd mer vberhand namẽ da bꝛach er darnach offentlich auß zu groͤßern Pe oßheiten.er vbet ſich in dẽ fraß von mittẽtag zu mitternacht. ſo was er in allẽ din⸗ſſ gen boßhaftiger vnd laſterlicher dañ der obgenant Caligula. dañ er hat einẽ großẽ teil.der vom̃ rat erſlagen. vnd ſich alſo einen vnmeſſigẽ gepꝛaucher oder verſwẽter —— vñ dieſelben mit purpurſtricken ziehen ließ. Diſe laſter hat er alle im̃ anfang ſeins kei REN ſerthumbs alſo verboꝛgen das er allermenigclichẽ ein gůte hoffnung gein ime vor; trůge. Er was ein mittelmaſſige perſon ein mayligen ſtinckenden leibs eins gelbelt ç Y hars. von angeſiht ſchoͤn. aber mer des leibs dañ der ſitten vnd geperde. geſpreckleter vn tunckler awgen.eins fat⸗ ſtẽ nagks. eins fürgewoꝛffen pauchs vnd faſt magrer payn. vnd geſunder můglichkeit des leibs. Zu ſeinen zeitẽ wʒ ein große pꝛunſt ſechs tag zu Rome. darin beſchuldiget man ine da mit er aber ſollich geſchray von ime hiniegen moͤcht ſo beſtellet er falſch ʒengen die do ſagẽ ſoltẽ dʒ ſolch anzůndũg von dẽ criſten beſ chehen wer. deßhalb War den der criſten merckliche große anʒal gefangen vnd erſlagen. Ettlich ſagen Nero hab diſe pꝛuuſt darumb fuͤrge⸗ nomen das er die gleichnus der prunſt der ſtatt Troye ſchawen wolt.ſo hat er ſich ſeiner wuͤtendẽ grauſamkeit ge gen Senecam Lucanum.auch ſeiner muter. ſeinem weib vnd gegen allen den die zů Rom in achtperkeit warñ ge pꝛaucht. Zu letſt iſt er in den haß des roͤmiſchen volcks gefallen. vnd zu der ſtraff geſucht woꝛden do flohe er vnd loͤdtet ſichſelbs.im̃ xxx.iar ſeins alters vnd im̃ kiij. ſeins keiſerthumbs Phanißz der erſt martrer von Jheruſalem pirtig auß ſhen biaco nen der erſt. voñ wegẽ ſeiner heiligkeit Sant Stephans verſtaynung ſeiner ſitten von den apoſteln ʒn einẽ diacon vnndf diener des glawbens erwelet. hat vil ʒaichen vnd wund geß ſchehten als Lucas ſchreibt in dem indiſchen volck zu bekref tigung des criſtenlichen glawbens zethun angefangen. wiß denhabeſich erich udern auffger oiffemen lihtedeh( heit vnd gaiſt nit widerſteẽ můgẽ. dañ ſein angeſiht erſchine 3 4 als ein angeſiht eins engels vnder inẽ vnnd als er irñ irthũd vberwunden het habẽ ſie ine auß ð ſtatt gewoꝛffen vnd mit( ſtaynen ertoͤdt. vnd von myndrer verhindꝛung wegẽ irs ve ſtainens ire klaider bey den fůßen eins iüglings Saulus ge nant nidergelegt. dieweil man ine alſo verſtainiget do knyet er nider ſchawende in den himel. vnnd ſahe Jheſum ſteendẽ f 5 dẽ pate er fleiſſigclich fůr ſein verſtainiger dañ dieweil diſee Stephanns ein lebendigs pild ð tugẽt mit ſtainẽ geknuͤſchet wardt vnd der ſtainin rawſch vmb ſein hawbt ſawſet hat er ſich an beſtendigkeit des gemůets vnbewegt mit gantzer maynung in kuͤftige hoffnung außgegoßẽ vñ damit dẽ nach komenden ein große lere der gedult erzʒaigt. vñ iſt nach erfůl tem gepete alßpald im̃ frid entſchlaffen. vñ im augſtmonde des iqrs als Chꝛiſtus gecreůtzigt wardt verſteinet. vñ ſein er wirdigen leichnã von ſancto Luciano dẽ brieſter zu den zeitẽ Honoꝛij des babſts nach criſti gepurt iijc. vij. iar gefunden woꝛden.in deſſelben findũg( als Auguſtinus ſetzt)ſind ſechss de todten 80 vnnd ſib 09 melihen von mancherlay= Lnstgpige ſeuchẽ erledigt woꝛdẽ.derſelb leichnã wardt darnach gein⸗ 0 8 ſſachthunderſteni Cõſtantinopel vñ von dannen gein Kome gebꝛacht.( Phil————— Uüubagcheon lippus ð anð diacon kom gein Ceſariã.als er in Samaria gepꝛedigt het vñ wz an vil zaichẽ vñ tugentẽ berůmbt. obfftond ſuuſtpl Er het drey toͤchter die vol des gaiſts der beh eh warñ vnd in ſeinẽ grab beſtattet woꝛden ſind. Er ſtarb zu hdrgwgen mt en den zeiten Neronis vnd wardt võ menigclichẽ fuͤr heilig gehalten.¶ Pꝛocoꝛus der dꝛit diacon hat zu Antiochia die belehem gbelgezte kirchen gottes die dauoꝛ von den apoſteln erweckt was in dem glawbẽ vnd fleiſs gemeret vnd daſelbſt der mart⸗ dſeſfcgahob ſcheyc rer klon empfangen ¶ Micanoꝛ der vierdt iſt zu. Jheruſalẽ in der gnad des glawbens vñ in tugentẽ bis an die zeit pmcheerunvoywe Veſpaſiani wund erperlich geweſen vnd alda gemartert woꝛdẽ.¶ Timon der fuͤnft iſt erſtlich zů Beroazʒ geſeßen 6 fitghtem gerne vnd darnach verkůndende das woꝛt des herrñ gein Choꝛinthũ komen, alda wardt er von den iudẽ vñ kriechiſchẽ hhlcke afſſch gls an. erſtlich in ein fewꝛ geworffen vñ dauon vnueꝛſeret. ʒu iũgſt gecreůtzigtl Parmenas ð. vi. volfůret ſein ambt ð pꝛe 5 90 dig in vollem glawben vnd wardt ʒu den zeiten Traiani gemartert. ¶ Nicolaus aber der ſibend dyacon iſt nit im Tohis der glawben bliben. ſunder die ketzerey der Nicolaitarum von ime entſtanden.** Naulus der wirdigſt appoſtel Jheſu criſti ein vas der DSekerung vnd leben ſant Paulße außerwelung. was auß dẽ geſlecht Beniamin von dſ iudiſchen ſtatt Giſoalis genant.als er nw in der kinth eit võ—— den roͤmern gefangen wardt do wandert er mit ſeinẽ elteꝛn gein Ciliciã in die ſtatt Tharſim alda wardt ſein vater mit roͤmiſchen burgerrechtẽ begabt. dañ diſs was ð roͤmer ſyt ten do ſie die gantzen weꝛlt vnder ſich bꝛachten. welche voͤll ker den Koͤmern mit frid vnd kronẽ entgegen lieffen die ge/ 6, pꝛauchtẽ ſich des roͤmiſchẽ burgerrechtẽs vñ wardẽ der roͤꝛꝰꝛ: ½ mer bꝛuð genant Als nw die roͤmer mit heers kraft in Ciliß ciũ rayſeten do hat ð vater Pauli mit den edlern Tharſiern den roͤmern mit frid begegnet. vnd darumb ein ratherrlich klaid verdient.alſs das er vnð dẽ roͤmiſchẽ burgern gezelet wardt darũb iſt auch diſer appoſtel Paulus ein roͤmiſcherk burger geweſt. Do aber der criſtenlich glawb durch das antz iudiſch land begunde zewachßen hat er noch ein iũg ing von de biſchoffen des tẽpels bꝛieff genomẽ in willẽ di ihenẽ die Chriſtũ einen warñ got ſein verihehen zeuerfolge Als er nw aber bey ð verſteynũg Stephani geweſen wz A vñ ð verſtainẽdẽ aller klaidere behaltẽ het. als ob er mit de hendẽ ir alleꝛ verſteinigte. do hat Stephanus fůr ine gebet ten vnd Paulũ võ der erdẽ auffgerichtet. dañ vnlang dar nach als er in Damaſcũ wãdeꝛet( wie Lucas ſetzt) waꝛdt ert. vom̃ heiligẽ gaiſt berurt. ʒũ criſtenlichẽ glawbẽ getribẽ. vñ ein vaſs ð außerwelung. vñ das alletz iſt beſchehẽ in dẽ iar als Chriſtus gellidden hat. als pald er nw alſo gefoꝛdert wardt do iſt im das ewãgeliũ criſti geoffenbaret woꝛden. N RN einteꝛ vñ er wardt zu goͤttlicher lernung gem Jheruſalẽ geſchickt vñ Gamalieli dẽ hohgelertẽ mañ empfolhẽ. nac bekerũg hat er mitſambt dẽ appoſtel vil ſtett durchzoge vñ darnach gein Jheruſalẽ 0 105 930 Jo Keg bens h hãne vñ Jacobo dz ewãgeliũ Criſti zuſamẽ 3 6 er wardt võ inẽ ein appoſtell ð haidẽ erklert. Er hat von 9 fſt vefogſ oꝛedigẽs wegẽ in hiſpaniã geſchiffet vnd ʒu Narbona vil bekeret. vnd iſt ʒů andern mal wider gein Jheruſalem bhpero 9 omende gefangen gein Kom deſchickt voꝛden.alda er zway iar vnder freyer hůt bleibẽde mit den Judẽ taglich 800 Woſzhtn l diſputirt. vnd nach ſeiner von nerone entledigang vil gepredigt vnd geſchriben hat. I 1 0 0 Herntſt benö Fahenffo Erfbzt hggtwochgöt idögfabſtdee mgt Atütettebis gydie zet lchm Betotz 10 dehtzde ñ kchſche Volfiretſnnantbtöhe beßd öpeob ſt ehi im gchthunderſten iar der ſtatt Rom daſelbſthin gebꝛacht woꝛdẽ. Diſer fogel ſol dauor de Perlt HBlat CIIII Marcus der ewãgeliſt auß dẽ geſlecht Leun pirtig vñ ein bꝛieſter iſt mit Metro ſeinem maiſter zu erpꝛaytẽ das woꝛt des herrñ gein Rom auß Antiochia komen.daſelbſt hat er Petrũ gehoͤꝛt vnd auß gepete ſeiner bꝛůð ein kurtzs ewangeliũ geſchubẽ. Als Petrus daſſelb gehoͤꝛt het do beſtetiget er es den kirchen zeleſen do nw d heilig Petrus diſs mañs beſtendigkeit ſa he do ſendet er ine gein Alexandriã. dauoꝛ het Marcus mit ſeiner pꝛedig die von Aqꝛuilegia zum criſtenlichen glawben beckert vñ ſunderlich einen bur ger daſelbſt Ermagoꝛa genant Deenen man.mit dẽſelbẽ zohe er wi der zu Detro.der weyhet ine zu eim Aquilegienſiſchẽ biſchoff võ dannẽ zo⸗ he er gein Alexandria vnd hat erſter daſelbſt Eriſtum verkůndende ein kir⸗ chen geſamelt. mit ſolcher lere vnd maſſigkeit des lebens. das er alle nach olger Criſti nach ime zohe. Er was ſo hoher demůtigkeit das er imſelbs ei ẽdawmẽ abſchnidte dz er zu ð bꝛieſteꝛſchaft vnſchickeꝛlich gehaltẽ wůrde Als er aber nw langzeit die kirchẽ mit lere vnd ſchrifften geſamelt het. do wardt er im achten iar Neronis võ den biſchoffen d tempel in ð oͤſterlichen ohzeit als er meſs hielt gefangen vnd mit eim ſtrick an ſeinen hals geworf fen durch die ſtatt gezogẽ vnd alſo ertoͤt. vñ iſt zu Alexãdria begrabẽ wor de. vñ Amanus ſein nachkomẽ gewoeſen. Aber nach Criſti gepurt. viije. xxir 5 iar als Juſtianus patricius ein hertzog zu Venedig was iſt der leichnã ſant 2 5 2222 Marxen daſelbſthin gein Vendig gebracht. vnd im iar darnach das was nach erpawung der ſtat Venedig.ine lxri iar wardt ſant Narren kirch die yetzo ʒu Venedig voꝛgawgẽ iſt zepawẽ angefangen. vnd ſant marr ʒu einem patron der ſtat erkoꝛn. deſs pild ſie in irn paniern tragen vnnd haben das bůch ſeins ewangelij auß e mit andern coͤſtlichen gaben in demſelben tempel behaltẽ. H enix der edel einig fogel in der gantzen werlt iſt(als Coꝛnelius valerianus ſchreibt) Fenix der fogel in Egipten geflog en vnd dieweil Q plaucius vnd Ser. papinius ratherrñũ warn Satnt Marr der ewangeliſt in Arabia geſehen woꝛden vnd alſo geſtalt ſein. an der groͤße als ein adler. vmb dẽ hals 7 goldfar. vnd ſunſt purpurfar.eins ſch wãtzs mit roͤſletẽ. fedeꝛn vermengt/ vnder awgen mit einẽ fürſcheinnendẽ koͤplein oder kroͤnlein. vnd auff% derichem girbel gezieret. Manilius der roͤmiſch ratgeb ſetzt. das nymant ye geweſen ſey ð T] diſen fogel hab ſehen eſſen. vnd er lebe ſechßhũdert vnd ſechtzig iar. So er deñ ait weꝛdtRα d mache er in von wolriechenden hoͤltzern vnd weyrach zweydlein ein nehſt vnd erfülf edas mit gůtem geruch vnd ſterbe dañ darauff. alßdeñ werde auß ſeinen gepaynen vñ J marcke erſtlich als ein wuͤrmlein vnd daꝛnach ein foͤgelein. Jacobus der groͤßer ein apoſtel Tlsn0 groͤßer oder mere.F —— JeL ein appoſtel des herrũ ein ſun Y ¶ Zebedei auß Maria ſalome vnnd ein bruder Johannis des ewangeliſten. iſt darumb der groͤſ er oder merer genant das er voꝛ Jacobo dem mindern zum appoſtel ſtand gefoꝛdert woꝛden. vnd auch durch die marteꝛ voꝛ ime ʒum reich der himel komen iſt. den der herr mit dem ſelben Johanne gefoꝛdert hat ſpꝛechende. Roment nach mir lich wil euch machen zewerden fiſcher der menſchen. vnd ſie habẽ ime mit verlaſſung jrer netze nachgefolgt. Nach ʒukunft des hailigen gaiſts ʒohe er in biſpaniam zepredigẽ vnnd als er alles Biſpaniam pꝛedigend durchwandert vnnd dariñ nit mer dann newn iunger erkrieget het. vnnd nw mercket dz al⸗ da ein grob volck wer do keret er wider in Judeam. daſelbſt wardt er von Herode des konigs bꝛuð. ð dẽſelben ſeinẽ bruð jʒu Jheruſalẽ verwaſe enthawbtet. vnd hat alſo die kron der marteꝛ eꝛlãgt.als man ſagt an dẽ tag daꝛan criſtus veꝛmẽtſcht 0 od er gemartert wardt.ein gantʒ iar vergangen. vnd als er ʒů tod durch Joſiã den ſchꝛiftweiſen gefůrt vnd ein gichtprůch iger menſch von Jacobo vnðwegen geſund gemacht waꝛdt ZSꝙdo glawbet Joſias vnd wardt voꝛ getauft vnd mit Jacobo Eenthawbtet aber ſein iungere habẽ ſeinẽ heiligſtẽ leichnã bey 5 nacht genomen vnd võ Iheruſalẽ gein Hiſpania gebracht in Xin ſtatt Gallicie Compoſtella genãt. an dẽ letſtẽ oͤꝛtern Hiſpa⸗ niẽ. alda er dañ võ denſelbẽ vñ auch anderñ eujſſern voͤlckern in ſtettiger groſſer erwirdigũg gehaltẽ wirdt.alſo das ſich ð DSre eingegoßen an andacht der criſtẽmeſchẽ in haimſuchũg deſſel ben heilligẽ Jacobi ʒeuerwũdern iſt. vñ die kich auch beſtettigt.das vmb das gelůbd ð walfaꝛt daſelbſthin nymãt dañ ð bab ſtlich ſtůl ʒediſpenſiern hat. vñ was alſo diſen heiligẽ appoſtel mynder ere dañ andern apoſteln võ kuͤrtʒ Wegẽ ſeins lebens hie im leben erbotten woꝛden iſt dʒ hat die goͤttlich erentreichigkeit im nach ſeim tod erſtadtet. ¶Nie erſt verfolgũg ð criſtẽmẽſchẽ fieng ſich an im̃ riij iar des keiſerthũbs neronis dariñ auß befelh neꝛonis außer halb petro vñ paulo die hernach geſchꝛibẽ ſundern mañ zu rom vñ auderßwo mit ð marter bekꝛoͤnet. darun ber. Avij. võ ſant petro in ð fancknus beyime getawft vñ vnd andechtiger veriehñg des glawbẽs von dem Neroui ſchen ſchwert geſtoꝛben ſind. Das ſechſt alter hoſtel Jacobus der mynder ein ap acobus ein apoſtel der gerecht zugenambt vnnd der minder genant in achtung gegen dem groͤſſern.nit deꝛ heiligkeit ſunder der berůffung halb zum apoſtel ſtannd. Iſein bruð des herrñ. auß der 51 marie ſeiner muter iſt nach der auffart des herrñ võ den apoſteln der erſt bi⸗ ſchoff der kirchen zu Meruſalem geoꝛdnet woꝛden vnnd geſeßen. xxx.iar bis auff das ſibend iar Neronis. Diſer Ja ſcobus was von muter leib heilig der wein vnd truncken machend getrancknit getrunckẽ noch einich flaiſch geeſſẽ hat. eyſen iſt auff ſein hawbt nit geſtigen. noch er ye mit ei nichẽ oͤle geſalbet woꝛdẽ.ſo gepꝛauchet er ſich keins pads vñ wʒ mit leynim klaid beclaidet. Er gienge allain in ſan cta ſanctoꝛum vnd pate fleißigclich vnnd ſtetteigclich fůt Idas hail des volcks mit gepogẽ knyen. darumb wardt er der gerecht genaut: vnd(als Ngnacius ſẽtzt) im angeſiht le Iibẽ vñ in weyſe des wãdels Eriſto Jheſu der gleichſt. als wern ſie zwiling bꝛůder. Diſen Jacobum tet Amianus ð Juden biſchoff fahen vnd Criſtũ zeuerlaugnen verſuchẽ vñ auff die ſpitz des tẽpels ſtellen vñ herab ſtuͤntzẽ. vñ mit ſtainen verwerffen. aber er hůb ſouil er mocht ſein hendt ein himel vnd pate fůr ſein verfolger. vñ dieweil er noch lſo gaiſtet wardt er mit eim wolbogẽ an ſein hawbt ge⸗ Iflagẽ vñ ſtarb. begrabẽ bey dẽ tempel. Diſem iſt der herr nach ſemer vꝛſtẽd erſchynnẽ hat ime das pꝛot geſegnet vñ JVgepꝛochẽ ſpꝛechẽd. Mein bruð iße dein pꝛot dañ des men⸗ ſchẽ ſun iſt voñ todtẽ ertſtandẽ.dañ er het gelobt nit prot ◻ Zeeſſen er ſehe ine denn voꝛ. Er iſt( als Joſephus ſagt) ſo heilig geweſen das man glawbet das von ſeins tods wegen Jheruſalem zerſtoͤꝛt woꝛden ſey. ls nhw Petrus ð heiligſt man ime bey allermeinigelichẽ alſo einẽ großẽ namẽ gemacht het dz er hoh geeret wardt do erzuͤrnet Nero ſuchẽde ine zetoͤdtẽ do zohe Petrus auß vermanũg der freůnd dẽ zoꝛn Neronis ʒe⸗ empflihẽ auß ð ſtatt Rom vñ begegnet Criſto dẽ bettet er an fragẽde herr wohyn komſt.ant wuꝛtet Criſtus gein BNom widumb gecreůtzit ʒewerdẽ. darũb keret Petrus widumb zu ð ſtatt vñ oꝛdnet Clementẽ zu eim biſchoff. vn⸗ lang darnach wardt er mit Paulo auß befelhe Neronis getoͤdt. doch mit vil peynigũgẽ.dann Petrus wardt(als er wolt) an ein creůtz geheft nuit dẽ hawbt gein ð erdẽ gekert vñ mit dẽ fůßẽ in die hoͤhe gehebt. vnd in Vaticano begraben. vnnd ſaße. xxv.iar. So wardt Paulus an demſolben tag enthawbtet vnd an dem hoſtienſiſchn weg begraben im. xxxvij.iar nach dẽ tod Criſti. vnd als ſie ſich von einand er ſchieden ſpꝛach Panlus zu Petro. ð frid 585 ſeß mit dir du grundfeſt ð kirchen vnd hirt aller lamb Criſtt. So ſpꝛach Petrus. Gee hyn im frid du pꝛediger ð gů ten.du mittler vñ layter des hails ð gerechtẽ. Marcellus vñ Apuleius ire mngere habẽ ſie mit wolriechẽdẽ krew tern ſalbende begrabẽ. Noch hewtbeytag werdẽ die hewbter Petri vñ Pauli mit gold.ſilber vnnd edelm geſtan geʒieret. In der kirchen ſancti Johannis lateranenſis weſende dem volck geʒaigt. Creutzigung Detri des appoſtels Enthawbtung Pauli 3 8 FEEFE 5 9...··...(((···(·˖·((..— 5 5 85——— 1 FFC.(....... i 1 —— 0——————— EEEE ꝓ— II brserißeihlere 670 raſf rads enhoſhe 56 cgfs hſhels epudgcchl iſehgafſfh glerger vddgeh ſhergechcklchket hunne wzvn dam ibdtzs habẽ wie Pauaſos Wönndn Wunn sfenz en Ig 0 06 N4 ſehek Muuff et ho Jemte Wgn ſue 5 — 5 oc W gehbhjn ktdhe f 0 mhe fteſegeobhfthrg bfhh 0 ſet Rer hoh gert ddezomRaontsze Arwhhe Coſtho goſ ſiach. ite, ewembſchöffvu“ hParbs wotdtes chebt yßd in fegth Ho höfkenſocht.weg ls y Peuh,öftd ftd upzedigerd ſſt woltkechedẽkteh hervſſd edehn get der werlt Blat CV Teneca ſunſt Lucius anneus genant ein naturlicher maiſter was Neꝛonis Sodes kaiſers lerer. zu Rom in wierde gehalten vnd ein vetter Lucani des oeten. Von diſem ſchꝛeibt der heilig Jheronimus das er eins allermaſſigſtẽ ebens geweſt ſey darumb ſetzet er ine in dem zalbuch der heiligen von ð ma⸗ Inigfeltigen ſendbꝛieff wegen. ſo Paulus an Senecam vnd Seneca an Pau⸗ lum geſchꝛiben hat. Diſer Seneca hat vnder andenn gůttaten feiner gnaden ime von got verlihẽ ein ſolche gedechtnus gehabt das er zwaytauſent namẽ in ð oꝛdnũg wie die geſagt warñ alßpald herwider ſaget. vnd ʒwayhũd ert verſs von zwayhundert ſchůlern geſpꝛochen an dem letſten anfahẽde bis ʒu dem erſten gentzlich herwider redet. Der ſol zway iar voꝛ ertoͤdtũg Petri vñ Pauli von Nerone ſeinem grawſamen iungeꝛ ʒu wideꝛgeltung ertoͤdt woꝛdẽ ſein. dañ als Seneca faſt alt woꝛden was do wardt er an der Piſonianiſchẽ tnus verargkwonet oder als ettlich ſpꝛechen. do Nero gegen Senecaz ſtraych die er ime in ſeiner ʒucht gegeben het zugedechtnus fůret( ia auß angep oꝛnem haß der tugent) do wardt dem Seneca võ Nerone geſagt das imſelbs einen tod erwelet. do Seneca den willen Neronis erkẽnet begeret er das er in ein lawes waſſer geſetzt vnd ime alle adern geoͤffent werden ſolten bis ime der gaiſt entgienge. maynende das es gar eins ſůß geſlecht des tods wer. alſo von eroffnung der adern zeſterben. vnd alſo endet er ſein leben. vnnd hat als ein hohgelerter man vil lere goͤtlicher vnd menſchlicher ſchꝛifft gemacht. Kücanus Incanus anneus des voꝛgenanten Senece bꝛuders ſun ein hohberůmbter redner. po 15 et vnd geſchihtbeſchꝛeiber was 0 den derſelb ſein vetteꝛ aber ime doch võ groͤf Seneca wegẽ ſeiner ſinnreichiikeit gleich vñ gemeß geachtet. der hat erſtlich zu Rom von Coꝛmito ſf gelernet. vnd daſelbſt Perſum vnd Baſſum zu mitſchůlern gehabt. vnd wiewol er von ſeiner geſchicklichkeit wegen durch Neronẽ gein hoff gefoꝛdert vnd ime langezeit faſt an⸗ 6 gename wz vñ darauff das renntmaiſter ambt vñ brieſterſchaft erlãget ſo wardt er doch ð půndnus halbẽ wie ſeneca verclagt vñ mit eroffnũg ſeiner adern nach ſeineꝛ wale getoͤdt erſius flaccus aulus von Volaterrana der Etruriſchen 2 ſtatt pirtig.iſt ein mittelmaſſige perſon. ſcheinlicher ge/ ſtalt.gůtter ſitten vnd fuͤrtreffenlicher ſinnreichigkeit vnd lere geweſen vnd hat erſtlich Grãmaticam. darnach Khetoꝛicam( vnd ʒu letſt bey Coꝛnnto philoophiam gelernet. vnnd iſt im„„ xrix.iar ſeins alters am̃ ſeüchen des mages dieweil Neꝛo noch regiret geſtoꝛben vnd zů Rom in ſeinen erbgůttern begraben. Zu diſen zeiten iſt auch Coꝛ nutus der naturlich maiſter vnd poet von dem grawſamen Nerone on einiche verſchul⸗ dung in das ellend verſchickt. der von großer lieb wegen die er ʒu Perſo ſeinem iũger het ein librarey ſamelt vnd ſeinen verdienten lone ſeinen ſchweſtern erblich ließe. 10 hilippus vnßers herrñ Jheſu criſti auß der zwolfer ʒal ein appoſtel gefoꝛdert ime nachzefolgen. Der fůret ſeinen bꝛuder Nathanaelem einen lereꝛ des geſetzs in dẽ kein liſtikeit was zu dem der zum appoſtel ſtand nit gefoꝛdert was. das die bekerung der men ſchen zum glawben menſchlicher weißheit nit ſolt zugelegt werden. Als nw diſer appo⸗ ppoſtel ſtell. xx.iar durch das land Seithiam gepꝛedigt vñ ſie ſchier al⸗ le zum glawben Criſti bekeret het do kome er gein Jheropolim in die ſtatt Aſte. daſelbſt hat er außgeleſcht die ketzerey Hebeoni tarum. die do ſagten das Chriſtus ein getichts flaiſch an ſich ge nomen het. daꝛnach als er von den haiden gefangen vñ gefuͤrt waꝛdt ð ſeuͤln Martis des abgots zeopffeꝛn. do gieng ein dꝛagk vnð der ſeůln herauß vñ ertoͤdtet den ſun des biſchofs der des feürs zů opffer wartet. vñ ʒwẽ rotmaiſter.diener dẽ appoſtel hielten. vñ machet vil lewt kranck. doch auß gepete diſs appo⸗ ſtels verſchvoande diſer dꝛagk vñ wardẽ die lewt wið geſund RVAAber er wardt im̃ Ixrviij.iar ſeins altes von den vnglawbigẽ (ſlan das creutz das ebetdige, wie ſein meiſteꝛ geheftet vñ zu eun martrer Chriſti gemacht. Diſer Philippus ließ ʒwu toͤchter die warñ iunckfrawẽ.die bede warden bey ime eine zů der rechten VJävnd die andern zu der lingken hand begraben. 05 arnabas einer auß den.rrij. iugernn auß Cipria pirtig⸗ OQ was Paulo zu eim geſellen zugegebẽ den haiden ʒepredi⸗ en. der durch zohe auß befelh Petti predigend vnd lerend al⸗ Iles Longobardiſch land. vnd bekeꝛet durch ſich vnd ſein iunge: alles herdißhalb gelegen Galliam ʒum criſten glawbẽ. vñ rich tet zu Mayland ʒu erſt ein biſehofliche kirchen auf ließ daſelbſt inen biſchof. kom wider in cipriam mit dem ewãgelio Mathei vil haylende. Zu Salamina vnlang voꝛ der marter Petri. Da⸗ ſelbſt wardt er auch mit marter gekroͤnt. Perſius Das ſechſt alter Jar der werlt. vm.ije.Ixxiiqj. Jar Criſti.Ixxii. IL inũs hat vom̃ lettzern iar Neronis ſant Petro im̃ bab ſtumb nachgefolgt vñ iſt bis auf die ʒeit Veſpaſtani komen. Ettlich ſchreiben diſe ſtatt Clementi dẽ babſt zʒu vnd fuͤrgeen Linũ vnd Iletum aber dawider iſt nit allain die hiſtoꝛi. ſund auch die ſchrift Jheronimi. der ſpꝛicht. Nach Petro iſt lemens der vierd biſch of zu rom geweſen. Linus der ander. letus der drit. wiewol ettliche lateiniſche ¶lementẽ pald nach Petro zelen. dañ es iſt wiſſentlich das clemens den Linum vnd cletun gezwun⸗ gen hat ſich voꝛ ime des biſchoflichẽ ambts zeunderſteen. das den nachkomẽ diſe ere girig keit fůrſtlicher hoͤhe nit eins toͤdtlichen ebenpilds wer. Diſer Linus was võ ge⸗ puꝛt ein Uhuſcus an ſitten vnd heiligkeit ſcheinper. vnd ſetzet auß befelh Petri. Da einich weib vnbedeckts hawbts nit in die kirchen geen ſolt. vnd weyhet zwaymal in der ſtatt. xviij. brieſter vnd.ri.biſchof. beſchꝛibe die geſchihten Petri vnd allermaiſt ſein gefecht mit Simone dẽ zawbrer. vnd do er nw die teůfel von dẽ menſchẽ außtri be vnd die todten zum leben widerbꝛacht wardt er von Saturnino deßmalß romi ſchẽ ratherrñ. des tochter er võ dẽ teůfeln erledigt getoͤdt. vñ am̃ xri.tag des monats 3 in Vaticano bey ſant Peters leib begrabẽ.des leichnã hat Gꝛegoꝛius der Hoſtienſiſch biſchoff(als man ſagt) gein Hoſtiã gefůrt vnd in ſant Laurentzen kirchẽ exlich beſtattet. vnd diſer babſt Linus iſt.ri. iar.iij. monat.xij.tag geſeſſen. JIar der werlt. vm.ijc.lxxxiij. Jar Criſti.lxxxiiij. (Iltoun ð babſt von gepurt ein roͤmer hat auß vermanung Clementis das bab ſt Athumb vnwilliger angenomẽ. wiewol er an lere ſitten vnd wierde bey dẽ ſey⸗ nen hohgeachtet vnd gar ein gůter vnd hailiger man was. ð doch nichtz vndwegen ließ das zu auffung vnd merung ð kirchẽ gottes geh oͤꝛet. vnd als er dieſelben kirchen wol zu zeitten geoꝛdnet. vnd.xxv. brieſter auß geßot Petri geweihet het. do waꝛdt er vnder Domiclano dẽ kayſer mit der marter bekroͤnet vnd bey ſand peters leichnã in Vaticano.am̃ xr vij.tag aprilis begraben. vñ er iſt lals ſie ſagen) der erſt geweſen der in dẽ babſtlichen briefen ha yl vnd babſtlichẽ ſegen geſchꝛibem hat. Er was zu dẽ zei 01 ten Veſpaſiam vnd Titi bis auf Domicianum vnd Kuffuz die rattherrñ als Dama ſujs ſchꝛeibt. vnd ſaße.ri. iar.einen monat.ri.tag. vnd růet.der babſtlich ſtůl nach ſeinem tod zwentzig tag. 5 artholomeus der appoſtel einer auß ratgeben des himels iſt nach zukunft des hailigen gaiſts. als er in Lica Dona vnnd Ind ia das ewangelium Criſti gepꝛedigt het gein albanã in die ſtatt des groͤßern Armenie komẽ vnd alßpald in dẽ tempel dariñ der abgot Aſcaroth geeret wardt eingegangen. vnd hat gemacht dʒ der teůfel ſey nen anpettern kein antwurt gabe. do zohen ſie in ein nahend gelegne ſtatt. daſelbſt ſaget ine ein andrer abgot das ir abgot võ ð zukũft wegẽ Bartholomei in ir ſtatt mit ketten gepunden wer alſo das er nicht reden moͤcht vnd inen ſein perſon anʒezaigen. ſprach ð abgot Bartholomeus het ein 676 600 krawſes har.einen weyſſen leib. gꝛoße aw gẽ. ein gleiche gerichte naſen. vnd einẽ langen part. wenig groer loͤck.ein ebne perſon in eim langen weiſſen klaid on —— ermel. vnd in eim weiſſen mantel der an allẽ egkẽ rat edelgeſtain hat.des tags petet er zu hũdert maln mit gepognẽ knien ⁊c̃. Daſelbſt hat Bartholomeus das ewãgeliũ gepꝛedigt vñ Polemiũ den konig derſelbẽ ſtat vñ die konigin mit zwolff ſtettẽ zu criſto bekeret vñ dẽ teůfel vngeſtalt geʒaigt. darumb ʒůrnetẽ die biſchoff des tempels vñ vtſa⸗ Bartholomeus der appoſtel cheten das er võ Aſtiago dẽ bꝛuð Polemij erſtlich geſlagen darnach geſchundẽ vnd ʒu letſt enthawbtet wardt vñ alſo Iden obſyge in die himliſche freůdt erlangt hat. deſſelbẽ leich⸗ Vnã wardt von dẽ glawbigẽ daſelbſt mit aller erwirdigkeit begraben. vnnd darnach gein Lipparim. von dannen gein Beneuentũ. vnd zuletſt( als ettlich ſagẽ) gein Rom gebꝛacht Nw was er von faſt edeln elterngepoꝛn vnd kome gein ihe ruſalem vnd do er den goͤtlichen handel criſti vnd ſeine ſtet⸗ tige wunderwergk höꝛet vnd ſahe do hienge er ime an. A pollinaris ein biſchof zů Apppollinaris ElKauenna ein gar heiliger ſmañ ward võ ſant petro gewei 8 het. gein Rauenna geſendet vnd ſoft mit grawſamẽ gaiſel ſchlegẽ epeinigt vñ ſein alter leichnam mmit vngůtigẽ ſcheůhlichẽ queln ben ʒertiſſen. das aber die glaw J/ bigen menſchẽ von ſeinẽ anfech AN Atũgẽ ſich nicht foͤrchtetẽ ſo thet er KA gappoſtoliſche zaiche vnd wecket in tods madilein auff.erleůchtet die plinden. machet die ſtummen edende. rainiget die außmercki/ gen vnd warff einen abgot mitſambt ſe 4 Sðu letſt vobꝛacht er bey derſelben ſtatt vnd nochfolgeöde pei nigũgẽ die gloꝛiwirdigẽ marter am̃.xxij.tag des manats inlij ſeſabe vnder dem a delflat⸗ an den ſey ſg ſe avpd Rlvßſchie 1 ch yffſtiec⸗ Vlls derßewn (Janäomgen, hohſchen vizöchttge ſedet wůs deßkeyſ h abereelcher czigroßẽ eren vnd zů tdgeyech voy G⸗ ßhchepfladgsel lchaem fichz verſ cgeßwfnketpodf 0 ffepd dpyzel Kagfgergeswötd⸗ ehpauchs wcgehs ſhbitolo zy FRomſit Ienffäcklepzahh derinvt ſel ſpagſghtes flah 10 fPakckrdk b wasſo wurdte hözwelthhteh. faälts dle 0 f0 geögherg Spngeßle kan oochtdzdeteäflff teengrhkercbgetot chirenmochtpfhe uwehſehlab gogeen ngeweffchkdeh bettmolhmt gepogte elbeſttvf de kah fdestenpes vñ Pohenseaflch gae awdtgwrdff cgſie imtelrgn het Nbe vil ſpeiß. auch zu wintterzeit voꝛ tags zenemen vnd wz zu vnkeuſchgirig 6 8 wardt er auß haimlicher verwartung Sthonis zu Rom bey dẽ ſee Curcij mitſampt derwerlt Blar CVI alba ein man eins altẽ edeln geſlechts wz der ſibend roͤmiſch kayſer.dañ wie Linea der kayſer ;vol ſich das keiſerlich geſlecht in Nerone geendet het vnd diſer Galba in key⸗/ Galba nem grad die kaiſerlichen ſipſchafft berůret ſo wardt er doch in Hiberig võ ð ritter/ ſchafft zů eim kayſer erkoꝛn. vnd zohe nach erfarnem todt Neromis pald gein Rom. ff. Diſer was von anfang auff lernung deꝛ freyen kůnſt vnd des rechtens gefliſſen vnd eir in ſeinem ſi undern leben an ritterlichen vnd in inhaimiſchen ſachen achtper vnnd offt ff N in ratherlichẽ ſtand. vñ zumermaln ein heerfůrer in den ſchwerſten kriegẽ. auffgerich ter perſon.eins kaln hawbts.groͤnſchwertzleter awgen. krummer naſen. von hendẽ 8 vnd fůßen alſo vngeſchickt das er weder einich geſchůeh leydẽ noch einich bůchlein vmbwenden noch halten mocht. ime wůchße auß ſeiner rechten ſeyten ein hoger. er keit berait. aber als er alermenigclichen mit geitzigkeit vnnd verlaßheit belaydiget do Piſone dẽ edelſten iungling. den er ime ʒu eim ſun zugewůnſcht het erwůrgt im. lxrtij. iar ſeins alters. vñ im ſibenden monat ſeins kaiſerthumbs. Diſer hat Marcũ fabium Qnintilianum den achtpern wolredner auß Hiſpama gein Rom gebꝛacht. SMiho der acht roͤmiſch keiſer was auß eim ritteriſchen vater vñ einer nidern mu/ er gepoꝛn. vnd doch von der muter edler den vom̃ vater. Er was von der er ſten iugent ayff ein verſchwenter vnd vnmaſſigs weſens. vnnd wardt durch gnad Lilie auguſte.in der haws er aufwuchß ein ratgeb. Nw was er ein verwandter Ne ronis vnd aller rate teilhaftig geweſen vnd kome alſo vnder den auffrůren vnd zwi trachten hinder das keiſerthumb. vnd wiewol er wider Witellium der in teůtſchẽ lan„ den zu eim kaiſer erkoꝛn wardt in dreyen liderlichen ſtreyttẽ obſyget ſo waꝛdt er doch e in dem vierden vberwunden.alſo das er auß verzweiflũg in ſichſelbs hand anleget. ſichſelbs vnder dem lingken pruſtwartzlein verwundende vnd ſtarb. vñ waꝛdt bey Volaterana der ſtatt Etrurie nach ſeim gehaiß begraben im. xxxviij iar ſeins aiters vñ an dem. xcv.tag ſeins ehe d iſtlals man findt) klainer perſon. vbel be fůßet vnd kal vñ ſchier weibiſcher ſewberkeit geweſen. wiewol andere võ ime ſchri ben dz er ein vaſt ſtarck man vnd ein einiger keiſer kriegiſcher henndel geweſen ſey. VJitellius der newndt roͤmiſch keyſer mer auß geertem d añ auß edelm geſlecht ge Ibernkom gemn Rome vnd verzeret die kintheit vnd erſte iugent vnder den Ti⸗ beriniſchen vnzůchtigen frawen vnd beflecket das nachfoldenden alter mit allen la⸗ ſtern. Er was den kayſern Cayo von warſagens wegen. vnd Claudio von pretſpils wegen aber ettlichermaßen Neroni angenemer mit gunſt diſer dreyer fuͤrſten kome er ʒij großẽ eren vnd zu ð pflegnus der ratherſchaft Affrice vnd des pawambts vñ wardt darnach von Galba dem kayſer in nider teůtſch land geſchickt vñ daſelbſt in hewßlichem klaid als ein keiſer gegrußet darumb das er im̃ heergelegeꝛ ymant ichtʒit begerendem nichtz verſaget.do er nw das kayſerthumb erlanget fiel er in alle ſchalck Af 5 heit grawſamkeit vnd freſſerey.dañ er was ein ſolcher ſchlundfreſſer das er offt im tag aſſe vnnd ſind ʒu zeitẽ in einẽ nachtmal auff ſein gehaiß.ijm. viſch. vnnd. vijm. foͤ gel auffgetragen worden. Sie ſagen eriſey eins faſt rotten angeſihts vnnd eins fay/ ſten pauchs geweſen. Diſer Vitellius verpꝛent Sabinum den bꝛudeꝛ Veſpaſiani im̃ capitolio ʒu Rom mit den flauianiſchen. darumb hieß Vaſpaſianus den Vitelliuz zu klaynen ſtucklein zerhawen vnd in die Tiber werffen. vnd vergienge mitſambt ſeinẽ bꝛuder im̃. Ivij.iar ſeins alters. 55 Jeſpaſianus flauius was ð zehend roͤmiſch kayſer. wiewol das reich auß wider ſpenigkeit vnd kriegiſcher vbung der dreyer fůrſten in ʒweifellichẽ vngewiſem ſtand was ſo wardt es doch zu letſt durch das flanianiſch geſtecht beſtetigt. Veſpa ſianus vermehelt im flauiam domicillã auß dẽ empfieng er Titũ vnd Domicianum vnd Domicillam. Er wardt voꝛ annemung des kayſerthimnbs von Clau dio in teut/ land in Bꝛittanniã vnd darnach zway iar voꝛ Neronis tod zu erobern dz indiſch lad von demſelben Nerone geſendet. daſelbſt fuͤret er vil ritterlicher ſtreyt darũb wardt, er nach abſterben Neronis vom̃ heer zu kaiſer erkoꝛn. der hat den krieg Tito ſeinẽ ſun befolhen vnd ſich durch Alexandriã gein Kom gefůgt vnd dieſelben ſtat rom(die en EE an ſitten.geſetzen vnd gepewen entſtellt fande) geʒieredt. dañ er wz gar ein milter vnnd„„ abꝛeicher man. der nach empfahung des kayſerthumbs den ſchier abgefalnen gamaynen nut gar wol herwider bꝛacht. Er was ein vierſchꝛoͤtige perſon gedruckter vnd ſtarcker glider. vnd gleich eins glitzendẽ antlitzs. bewißner verletzung allermaiſt gedechtig. aber auff ſamlung des gelts ʒeuil gefliſſen. wiewol er es von frembden nit name. doch pꝛauchet er es zů miltigkeit vnd gabreichigkeit. Ʒu letſt ſtarb er von dem fluſs des bauchs. vnnd ſpꝛach.einem kaiſer gezimbt ſteende ʒeſterben. vnd als er aufſtund do vergieng er vnder den henden der die ine hieltẽ. iñ iar ſeins alters lxviij. vnd im̃.ſeins kaiſerthumbs. 3 5 Das ſechſt alter Tndreas ein bꝛuð vnd im leydẽ des creutzs ein geſel h⸗ l monis petri. was zu erſt ein iũger Johãnis des tauf fers vnd ein nachfolger iheſů. auff dẽ Johãnes zaiget ſpre chend. Nim war ein lamb gottes.Diſer wandert nach zu 0 kunft des hailigẽ gaiſts in Achaiam die gegent kriechiſcher A„land.dieweil 3555 noch regiret vnd Andreas den Scithiernn das ewangelium predigt vnnd in Achaia vil lewt zum glawben bekeret het. vnd ſunderlich Maximillã I das weib Egee des verweſers ð ſelben gegent. do wardt ̃ er bey Patras der ſtatt Achaie von Egea nach langer diſ⸗ putacion vom̃ glawben in den kercker gelegt. vñ darnach 78 von.xr. hoff bůben ſchwerlich geſchlagen. vnd ʒu letſt mit chvolck 1⁰0 ſtricken 15 1henn n. vnd als aber das volck wi ſlt depꝛön 4 der den richter Egeam murmelet do bate ſie Andreas fleiſ ſaals volck ge . ſigelich das ſie ſein marter nit hindern ſolten. dañ ſein mai⸗ 000 tickftawen 0 W ſter Jeſus het in ſeinẽ leiden auch gedult erzaigt Do Au⸗ chetherdo feſ VL⁊w ͤꝛꝛeas das ereũtz anſchawet do grůßet er dz U Bis lw alermehhe gegruſt du hailigs creůtz dʒ du in de leichnã Chꝛiſti gewey nemſe wittoh het vnd mit ſeinẽ glidern als mit edelnn ſtayn geziert biſt⸗ vñ er lebet zwen tag am̃ creůtz. do erſchine zu letſt vmb ine ein glantz vnnd er volbꝛacht die marter. am letſten tag des monats Nouembꝛis Maximilla name ſeinẽ leichnã vñ be⸗ grůbe dẽ mit wolrichendẽ krewtern. derſelb leichnã ward im.xxi.iar des kaiſers Conſtancij mit ſant Lucas gepaynen auß dlobbenãtẽ ſtatt gein Conſtãtinopel gebꝛacht. Babſt Pius derland er hat darnach das hawbt Andree võ Pelo —— poneſo gein rom gefuůͤrt in ſant peters kirchẽ beſtattet. uintilianus der hohberumbt redner vnd nat urlich maiſter auß Hiſpania pirtig Wyintilianus wardt diſer zeit in großem werde gehalten. vñ von Galba dem kaiſer gein rom 10 gefütt. daſelbſt hielt er die ſchůl. Er was gar ein hohgelert vñ tapffer man. der võ ð kunſt des wolredens acht bůcher. vnnd auch ein nůtzlichs bůch der ſachen genantge macht hat. darinn diſer treffenlich vnnd gedechtuus wirdig ſpruch begriffen iſt. Got woͤlt das wir die ſitten vnßrer buͤcher nit verlůren. dañ wir entloͤſen die kintheit der vnſpꝛechenheit paldt mit luſtperkeit. wann ein waiche auffzucht oder nachlaſſigkeit bꝛicht das geadere des gemůets vnd leibs. vnd als nw das bůch ð kunſt des wolre⸗ deus diſs mans ſchier. vic.iar verloꝛn geweſt was do wardt das darnach võ Pogio floꝛentiuo dem hohgelerten man vmb das tauſent. iijc.rüij.iar Chꝛiſti in dẽ concilio zu Coſtentz in eim eloſter alſo gantz gefund en vnd von ime abgeſchꝛbẽ vnd alſo gereht/ R 7 Uertigt in Welſche land gebracht e Tstdegzel eeeeee eeeeeee homas didimus oder Geminus genant einer auß den Jawumteg wkem A xij.apoſteln. was der ð an der 1198 criſti ʒweiflẽde mopedengppoſte vns mer gefrůmet hat dann die glewplichkeit Magdalene 00(ouninheg dañ er wardt ein ʒeůg der vꝛſtend nicht allain durch hoͤren um Hönß an ſend vnd ſehen ſunder auch durch berůrn. Diſer hat das ewan⸗ lachchzgeys wid gelium Chꝛiſti den Parthiern. Medeern. Perſiern. Hircani it vſhaylperlt ſern vnd Bꝛachmaniern 55 6775 in oͤbern vnnd nidern tepoß fefkerk 0 Indien vil menſchen bekert. vnnd Migdoniã Carithij eins ftpydiſ I freůnds des konigs weib getauft. vnd daſelbſtſvil kirchen. Michb 75 die noch voꝛ awgen ſind geſtiftet. vnd von dannẽ(als Eri⸗ cgaggen ſoſtomus ſpꝛicht in die gegent der konig die do komẽ Chri⸗ ſtum anzebetten ʒiehende.ſie zum tauff gebꝛacht. vnd als ge ſellen zu hilff dem criſtenlichen glawbẽ aufgenomẽ. ʒu letſt wardt er von den vnglawbigẽ in einen pꝛinnendẽ ofen dar inn er doch vnuerletzt blib gewoꝛffen. vnnd darnach zu der ſunnen abgot dẽ anzebettẽ gefüͤret.do ſprach diſer appoſtel mit gepogen knyen. Ich bette an meinẽ herrñ Iheſuz chꝛiſtũ Ich gepeůte dir. ð du alda verborgẽ ligſt das du die abgot eůln zerbrecheſt. do das geſchahe ʒůrnetẽ die bꝛieſter des tẽ pels vñ duꝛchſtachẽ diſen appoſtel mit lantzẽ. Sein leichnã wardt vnlang darnach in die ſtatt Ediſſam gebracht. daͤs Maber Thomas bey dẽ abſterbẽ Marie nit geweſen ſol ſein. vnd an aufnemũg irs leibs vnd ð ſel geʒweifelt vñ ime dar umb die gloꝛiwirdig iũckfraw maria eꝛſcheinẽde ir gůꝛtel ʒu deſſelben gegeben hab · Des iſt nit glawbirdige ſchrifft voꝛ handen. U ſüſtdugz l 00 0 wötdhge ß P00 fchebeßttt, Ogfblggz ggckeheg ftederſt refd. pplchtet goe cht thng rc 1 feſrkösz 10 bas zũ ambt der pꝛedig durch mancherlay ſtett vmbgetragẽ. auff der werlt DpeszBert von Chꝛiſto am̃ ʒol auß offen ſündlichen werckẽ ge⸗ fordert wardt ein hohberuͤmbter appoſtell vñ euãgeliſt. vñ ʒ als er nach des herrñ auffart das ewẽgeliñ Chriſti in dẽ indiſchen land gepredigt. vñ ime fůrgeſetzt het vndet eůßere voͤlcker zeʒiehen hat er erſter dz ewãgeliũ hebꝛeyſch ĩ ethipiã dz moꝛn lãd fůr die be kerten iudẽ zũ glawbẽ geſchꝛibe vnd dẽ bꝛůdern. zuuoꝛauß Barna⸗ be ſeinẽ mitiunger ſein ʒegedencken gelaßẽ. vñ in deſſelbẽ ewangeli ums anfang die meſchwerdũg im mittel die pꝛedig vñ im̃ ende dʒ leiden Chꝛiſti angezaigt. Daſſelb ewãgeliũ hat der apoſtel Barna⸗ Blat CVII Matheus der appoſtel die krancken gelegt vnnd ſie alle damit gehaylet. nw hat Matheus ſchier dieſelben gantzẽ gegent Ethiopiã predigẽde durchloffen. vñ vnzallich volck ð Ethiopier oð moꝛn ʒu criſtẽlichẽ ioch bekert vnd ſie mit dẽ pꝛunnẽ des tauffs waſchende auß dẽ ſchwartzẽ ein wol geſtalts volck gemacht. vñ kirchen Chꝛiſti geſtiftet. Als er aber die edeln iũckfrawen Epigeniã mit.ijc.iũckfra voẽ dẽ herrñ Chꝛiſto ge/ K weihet het.do ſendet der konig einẽ zůchtiger ð den appoſtel gotes dieweil er meß hielt vnd ſein hend gein himel auff hůb beym altar mit eim ſchwert durchſtache vnd ertoͤdtet. am̃ xri.tag des monats ſeptẽbꝛis. So wardt ð komig mit außmeꝛckigẽ ſeůchẽ alſo geplagt„ das er auß verdrieß ſeins lebens ſichſelbs ertoͤdtet. ſo vermanet ð Sι appoſtel das volck durch geſyhte das ſie den bꝛuder Epigenie zu/ S W eim konig ſetzetẽ. ð regiret darnach.Ixx.iar vñ richtet vil kirchẽ guff& Tecla iunckfraw vnnd machet Ethiopiã faſt criſtenlich. 1 ella die hohberuͤmbt iunckfraw(— IJſant Paulſen iungerin wardt v——— = 8 W veriehung wegen des criſtenlichen glawbẽs Wilde thi/Pꝛo ceſſi 3 8 5 N ern vnd gepeinigt 9005 hat nach 1515 von Ce, N. Iconio gein Seleůciam am. xxiij.tag des monats ſeptẽbris in dẽ herr̃ gerůet. ſ Ae, 1 0 zoceſſus vñ Martinianus die roͤmiſchẽ ritter wardẽ võ Pe· EEI tro im kercker getaufft vñ auß befelhnus Neronis mit ſtach eln. flãmen.kolben vñ ſcorpionẽ gepeinigt vñ ʒu leſt mit ð marter bekroͤnet Auch haben Nereus vñ Archelaus die bruð. burgere(R su RKom vnnder diſer verfolgung daſelbſt zu Kom. Deßgleichen MCoꝛpetus Toꝛquatus vñ Cecilius euphraſius bey den Hyſpaniezn die marter erlidden. 8 I udas tadeus ein bruðd Simonis cananei vñ iacobi des mĩdern.ein ſun marie cleophe vñ Lalphei vñ ein appoſtel Chꝛiſti hat erſtlich nach zukunft des hailigẽ gaiſts in Meſopota⸗ 7 65 6 9 mia vnd in ð nidern gegent Ponti das ewangeliũ Chꝛiſti gepꝛedigt. vnnd die wilden vnge;·aiIe zawmten voͤlcker mit heiliger lere geſenftiget vñ darnach mit Si Judas tadeus der appoſtell mone dem appoſtel in Perſidẽ gewandert. vnd iſt(als eccleſiaſtiſ ca hiſtoꝛia innhelt) in die ſtat Ediſſam komen ʒu dẽ konig Abaga? rum.ð dañ ein ſendbꝛieff an Chꝛiſtũ voꝛ ſeinẽ leyden geſehꝛibẽ. de? K auch chꝛiſtus wideꝛũb ſchꝛiftlichẽ geantwurt hat. Deꝛſelb wardt mit vnhaylperlichem ſeůchen des leibs begriffen. den erlediget er von ſeiner kranckheit vñ wardt darnach mit Symone gemar tert vnnd in Netruo der ſtatt Armenie begraben. vnnd wirdt ir tag ierlich begangen am. xxviij. tag octobris. Diaſcoꝛid es 5 iaſcoꝛes ein kriechyſcher artzt v und Onrcher man.auch in kunſt vnd wiſſen der krewter kraft diſer zeit wun⸗ derperlich. hat die krefft. wurckung vnd tugent der krewter. pawmen vnnd ge· ſtayne mit groſſem fleyß beſchrihen. al ſo das er von imeſelbs ſprach. Was ichſſ⸗ geſetzt hab das hab ich nit auß wone eiel Ekant ſund er auß erwelung vnd erfarũg. 851 5 diſem tut auch Plinius mel & dung. 95 ſechſtaſternn Da ſ0 Sfnen ð ſun Cleophe wz ein appoſtel vnſers herrñ Je ſi criſti vnd geſch wiſtert kint mit ime Chananeus ge nant ein bruð Thadei Judas gehaißẽ vñ auß inpꝛuͤnſtigkeit ð liebe des herrñ gleich des zunamens Petri. Diſem wardt im̃ loſe der predig Egiptẽ lãd ʒu tail.als er allenthalbẽ vmb ſtel nach der marter Jacobi des appoſtels die kirchẽ zů ihe ruſalẽ geregirt het. vñ do er nw dz hundert vñ. xx.tar errai⸗ ſchet vñ mit Juda dẽ appoſtel fuͤrgefiꝛet waꝛdt die abgot ſeůln d ſunnẽ anzebettẽ. do ʒaigtẽ ſie dz dieſelb ſeůln vol teü fel wer vñ gebotten dz die teufele die ſeůlen zerpꝛechẽ ſolten do giengẽ ſchwartz morn herauß vñ ʒerbrachen die ab goͤt 2 do fieln die fürſtẽ ð bꝛieſter vber die appoſteln ſie peinigede Lttlich haltẽ diſer Simon ſey voꝛ Attico dẽ rathern durch die ketzer verclagt vñ nach vil ſchwerẽ quelung ẽ mit ð mar ter die Chriſtus lidde ʒñ todt geb ꝛacht woꝛdẽ mit verwun derung aller menigclichs. dʒ ein ſo alt man ein ſolch marter des creůtzs het můgen erleiden Die andern ſprechen dʒ St mon d ſun leophe ſey ein biſchoff zuů iheꝛuſ⸗ alẽ geweſẽ. ſein tag wirdt begangẽ am. xrvijj. tag des monats octobꝛis dar an auch ſant Judas geeret wirdt. Petronella etronella die hailigſt iunck. fiaw ſant Peters tochter. Iein ſchoͤns mẽſch waꝛdt auß wil Wie ſant Peters mit dẽ kaltẽ ſichta⸗ , ¶ge gequeligt. vñ do er võ dẽ iun⸗ EAEEEgern gefragt wardt waꝛumb er ſein krancke tochter nit geſund machet ſo er doch vil andere gehailet het. antwurtet er. es wer ir alſo erſpꝛeißlich.doch gepote er ir das ſie inen dienen vñ darnach wider in it 15— geen ſolt. aber als ſie in der foꝛcht gottes volkomen zeſein begunde do empfieng ie ertzney der geſuntheit vom̃ vater. Nw begeret ein graff Flaccus genannt ir vber irn willẽ ʒu ð ee. do begeretſſie drey tag friſt vnd bedenckẽs. in derſelbẽ zeit fliße ſich faſtes Vnd bettens vñ ſtarb am̃ dritten tag als pald als ſie das hailigſt ſacrament chriſti vn⸗ ßers herrñ võ ſant Nicomede empfangẽ het. darůb ließ ð ſelb graff Felicolã ir geſpilen vñ dẽ yetzgenantẽ Nicomed em mit mancherlay marter toͤdten. Jrlichnã iſt zů Rom be grab en vnd wirt ir tag am̃ letſten des mayen ge halten. azarus ð zwayer ſchweſtern Marthe vñ Wagdalene bꝛuð ein biſchoffzu maſſi 6 A lia.dẽ vnßer herꝛ iheſus chriſtus von todtẽ eꝛwecket iſt im riij. iaꝛ des kaiſeꝛthũbs KA Claudij ʒñ andern mal geſtoꝛbẽ.ſo hat martha ſein ſchweſter vnlãg darnach nach für⸗. veꝛkũdung des herrn eins gãtzẽ iars dariñ ſie dẽ kaltẽ ſiechtũ het im frid gerůet. vñ ſant: feee de Frontinus irñ leib begrabẽ. In diſer beder geſchwiſtert loͤblichẽ gedechtnus iſt nit ver 8 Mathias der app oſtel võ Bethania darnach ein kirch l gepawt wordẽ. Marcella ir die nerin hat als man ſagt)ir leben beſchꝛibẽ vñ nachfolgẽd in win diſchẽ landẽ vil mẽſchen z demomamaae glawbẽ bekeret vñ zehẽ iaꝛ nach ab ſterben marthe in dem herrñ geraſtet. Diſs hailigſtẽ mans lazari vñ ſeinet ſweſteꝛ heiligthũb wirdt in ð ſtatt maſſilia in ſunder ere gehalten. 0 Detbae ð appoſtel võ Bethleẽ auß dẽ geſchlecht Ju ⸗ IIda geporn iſt nach auffart des herrñ võ dẽ apoſteln durch ein loße in ir zall als Lucas bezeůgt) erwelet. vnd im nach zukunft des heiligẽ gaiſts daz iudiſch land. daſelbſt ʒe predigen am loſe zugefallen. Ettlich ſagẽ auß ſeiner; hiſtori die zu Urier ſein ſol. dʒ Mathias in dẽ geſetz des herrñ hoh gelert rayns leibs klůgs gemůts. fůrſichtigs rats vnd ver ſtetlicher rede wer geweſen. Die iudẽ verclagtẽ vñ beſchul digtẽ ine ð gots leſterũg vñ veroꝛd netẽ zwẽ die ine mit ſtay nẽ erwerffen ſoltẽ. aber vnd ſolcher marter wardt er võ ei nẽ mit einẽ peygel oð agkſt geſlagẽ. vlſo dʒ er mit auffgeſp ten hẽdẽ ſeinẽ gaiſt aufſendet. Ettlich ſagẽ ſein leichnã ſein gein Rom ertlich Berdne gein Urier gebracht wordẽ. Sein tag wirdt am xriiij.tag des monats februa⸗ rij gefeyert. vñ wiewol võ ð zeit ſeiner marter mancherlay gehalten werden.ſo iſt doch ye wiſſenlich das er ʒůfal des goͤtlichenloſs an die ſtatt Jude ſcariothis des veyraters von dẽ appoſteln erwelet wordeniſt. das ewãgeliũ chriſti gepredigt vñ auß verwilligũg ð appo del werlt 15 5 152045 GN. ö cas der ewangeliſt ucas der ewangeliſt vñ iunger Chꝛiſti auß Antiochiad er ſtatt Si rie pirtig.ein artzt. ð kriechiſchẽ zungẽ nit vnwiſſende.ein nachfolgeꝛ Paul des appoſtels vñ ein vnabgeſüͤndert weggefert aller ſeiner pilgrã ſchaft. was ein menſch an alles laſter. Als diſer Lucas nw verſtandẽ het das zway ewãgelia voꝛhandẽ wern durch Matheũ im̃ iůdiſchen lannd vnd durch Marcũ in Welſchẽ land. do hat er auß anregung des halligẽ gaiſts in den gegentẽ Achaie als er võ ſant Paulßen gelernet het ſein ewã geliũ geſchꝛib en. võ dẽ ſant Paulß e haben mit dẽ geſchickt ey nen bꝛuder deſs lob iſt im ewangeli durch alle kirchen. vñ an einẽ andern ÆN oꝛt. Euch grůßet Lucas ð artzt mein allerliebſter. doch hat er ſein ewãge 1 ſlium nit allain von dẽ appoſtel Paulo.ſunder auch võ andeꝛn appoſteln gelernet. als er ſelbs meldet. als vns die geleret haben die es von anfang habẽ geſehen. vnd diener der pꝛedig geweſen ſind. Sie ſagẽ auch das er deſs võ der ſeligẽ gotes gepeꝛerin Maꝛia(ð freůntſchaft er ſich gepꝛaucht hab) vnderwiſen ſey worden. vñ nach dẽ er auch der kunſt des mallens berichtet was. vnd vmb die iunckfrawen Maria vil wandels vnd wo⸗ nũg het ſo hat er( als damaſcenus ſetzt)ir pildnus oftmal entwoꝛffen vñ abgemalet. derſelben pildnus dañ ʒwu nwmaln zu Rom voꝛhandẽ ſind , der eine zo ſant Maria de popyulo in großer erwirdigkeit bewaret wirdt uñ als er. lxrüij.iar on ein weib blibẽ wʒ do ſtarb er in Bithinia am xviij nſtãcij wardẽ ſeine gepayne gein CLõſtãtinopel gebracht. yetzo raſten die ʒů Euax der konig tag octo Padua in ſant Juſtina kirchen. 2 uax ð komig in Arabis ein bernͤmbter naturl icher maiſter. artzt vñ wolredner iſt zu di A ſer zeit in rům geweſt. Der hat vnð andern werckẽ ſeiner kunſt vnnd lere ein faſt gůt bůch võ den ertzneyẽ gemacht. vnd Rerom zugeſchickt.dariñ er nit allain die geſchlecht na⸗ men vnd farb d ertzneylichen krewter ſund auch ð geſtayne. vñ in welchẽ gegente die zefin⸗ den ſeyẽ beſchꝛbẽ hat. Vectius ð kriechiſch artzt hat nach erobertẽ gewalt zu rom in ð ertz ney ein newe weiß auffgerichtet. vñ ſich fůr die alten vnd newen auß frefellicher tuͤrſtigkeit Maria magdalena auffgewoꝛffen ð doch durch Galienũ als ein HE vnwiſſender angezaigt ward. (Tbline magdalena die hohberümbt poͤt⸗ Itin chꝛiſti hat võ iugẽt auf(als ir hiſto⸗ ri innhelt) alle maid lein an ſchoͤne fuͤrtroffen Sie wardt auß willẽ Marthe ireꝛ ſchw eſteꝛ vñ Lazari irs bꝛuders in Magdalũ dz caſtel eim mañ gegebẽ vñ doch pald auß betꝛiegũg der wolluſtperkeit vnnd auß eytler freůde verfůret. Diſe Magdalena wardt in ver geſſenheit irs geſchlechts ein ſůnd erin. aber ſie iſt auß ð pꝛedig vñ lere heſy zu beßrung irer verſchuldũg bewegt woꝛdẽ vnd zu dem herrñ ĩ dʒ haws Simonis des außmerckigẽ komẽ vñ hinðwertling zu ſeinẽ fůßẽ getrette. vnd hat ire zeher miltigclich vergießende die fuß gewaſchen vñ mit dẽ haꝛe iis hawbts ge trůͤcknet vñ gekůſſet vñ mit koͤſtliche:ſ albẽ ge ſalbet. vñ ð herr ſpꝛach ʒu ir. O weib dir wer dẽ vil ſůnd nachgelaßẽ gehin in frid. daꝛnach iſt ſie dieweil ſie lebet criſto hitzigclich augehã 0 gẽ vñ ir brud lazarus voᷣiker lieb wegẽ vom todt erweckt woꝛdẽ. vñ ſie hat auch dẽ beſten E tel erwelet. Nach deꝛ auffart des herrn hat ſi⸗ ſich in maſſilia in ein ſcharpffe einſidelſchafft ‚ Peßs on einer ſtatt. xxx.iar dẽ mẽſchẽ vn bekãt gewonet vñ ſie wardt taglich ʒu dẽ. vij 7 2 5 tag zeitẽ võ dẽ engeln in die luft erhebt vnd in irn leiplichẽ oꝛn võ dẽ freůdẽreichẽ geſang der himliſchẽ choͤꝛe er guicket. vñ alſo dauon erſa⸗ tigt.dz ſie einicherlay leiplich en narung nit be doꝛft. ʒu letſt wardt ſie durch einẽ aynſidel dẽ biſchof maximino geoffenbaret ð harret r am ſuntag in ð moꝛgẽ toͤte als ſie ſterbẽ ſolt do er ſchine ſie zwẽ elubogẽ hoh võ ð eꝛdẽ eihedt in dẽ mittel ð engel mit großem liecht vmbgebẽ. mit dẽ heiligſtẽ ſacramẽt bewaret vnd ſendet mit ʒehernn irnn gaiſt auff ʒů got. am̃ rñ. tag des monats Julij. Das ſechſt alter Jar der werlt. vm.ijc reiiij. Jar Chꝛiſti.rciij. ‚ Ilemens võ gepurt ein roͤmer wz zu ð zeit des kaiſers Domiciani vñ ſaße nach dẽ babſt Cletũ.ir.iar..tag. der vierd babſt zu Rom nach Petro. wie wol et⸗ lich der Lateimſchen gemaynt haben das er der ander babſt geweſen ſey. Diſer wʒ der allergůtigſt ſenftmutigſt man. der die zwen 521 Linũ vnnd ¶ lerũ willigclich voꝛ ime in ſolcher arbait fuͤrtrettẽ hieß. vnd als er aber an lere geiſtlichkeit vnd gů tigkeit berůmbt gehalten wardt ſo machet er in namen der kirchẽ ettlich epiſtel vnd oꝛdnet das einicher biſchoff in ab weſen des diacons nit meß haltẽ noch einich laye einichen clerick anclagen ſolt vnd taylet die gegenten ſyben notarien auß. die die ge⸗ ůbten geſchihten der martrer fleißigclih ſoltẽ beſchreibẽ Diſe: ¶lemens hat taglich vil menſchen mit ſeiner lere. geiſtlichkeit vnd gůttigkeit ʒũ criſtenlichẽ glawben be⸗ kert. darumb raytztẽ.tarquinius vnd MNamertmus die roͤmer dẽ kaiſer Trayanuz wið die criſtẽ. auß deſs gehaiß wardt Clemens in ein inſeln gebꝛacht darinn er bey zwaytauſent criſten maꝛmoꝛſtayn hawende fand. Nw hetten die menſchen daſelbſt gepꝛuch vnd mangel an waſſet das ſie ſechs meyl dahin bꝛachten. do wardt Cle⸗ mens auß notturftigkeit des volcks bewegt vnd gieng auff einẽ půͤhel nit weit gele gen. do ſahe er ein lamb vnder deſſelben rechten füß goße ein pꝛun wunderperlich vberflůßigs waſſer auß.mit dẽ warden alle menſchen erquicket vnd vil zum glaw ben bekert. dauon erzůrnet Trayanus vnd ſendet ſeyn diener die punden ime ainen angker an ſeinen hals vnd wurffen ine in das meer. am.xxiij. tag des monats nouẽ⸗ bꝛis. ſein heiliger leichnã wardt vnlang darnach an das geſtadt getragẽ vñ an dem ende begrabẽ. dauon ein pꝛun außfloße. in ſeinẽ todt růet der ſtůl. xx.tag. Jar der werlt. vm.ijc.iij. Jar Chꝛiſti.ceiiij. Q nacletus was von gepurt ein kriech võ Athenis. vñ ein nachkomẽ Clementis ¶ ll in babſtthumb ʒu dẽ ʒeiten Nerue vñ Trayani. Euſebius fůͤrgeet diſen Ana⸗ cletũ vnd ſpꝛicht er ſey Cletus. aber gibt ʒzwiſchen diſen ʒzwayẽ einẽ vnd erſchaid irer gepurt vnd toͤdte halben. dañ Cletus ein roͤmer ſtarb vnder Domiciano. vnd ¶Ana cletus von Athenis vnder Trayano. Diſer hat die gedechtnus Petri zuſamẽ geſetzt. vnd ſund ere oꝛt ʒu begrebnus der martrer geoꝛnet. vnd ein mal im monat decembꝛi fůnff bꝛieſter. dꝛey diacon vnd an mancherlay enden ſechs biſchoff geweyhet. vñ ge ſetzt das ein biſchoff nit von wenigern dañ von dreyẽ biſchoffen geweyht werden ſolt. aber ein ſchlechter bꝛieſter võ eim biſchof. vnd dz ein biſchof ſich nit vnderſteẽ ſolt frembd vnderthanẽ zeweyhen. Zů letſt wardt er vnder Traiano dem kayſer ge⸗ toͤdt. vnnd růet der ſtůl.riij.tag. Er ſaß.ix.iar.ij monat..tag. ö ¶¶ uariſtus der babſt võ gepurt ein kriechiſcher. auß einẽ iudẽ Judas genãt võ 2 Bethleẽ pirtig 91005 ein gerechter vnnd gantzer man Der hat erſtlieh in der ſtatt Rom de brieſtern die tittel außgetaylt. vnd ſyben diacon in oꝛdnung ge// bracht die den pꝛedigenden biſchof zu der warheit bewaren ſolten. Er hat auch ge ſe ſatzt das die anclag des volcks wider den biſchof nit angenomẽ ſolt weꝛden.er hat fg die haimlichẽ winckl ee verb otten. vnd das pꝛewtigã vnd prawt vom̃ bꝛieſter ge⸗ E ſegent werden ſolten. Er het im monat decembri dreymal weyhe. vnd weyhet. vi. 0 brieſter zwen diacon. vnd an mancherlay enden fünf biſchof. vñ wardtlals ettlich:— Johannes ũ oͤle ſagen im letſtẽ iar Erayani des kaiſers gemartert aber es iſt glawplich⸗ 8 ¶Ner das er vnder Hadriano die weil er nochmals gegen den criſten nit ver ſſoͤnet was(als ettlich ander ſehꝛeiben) gemartert woꝛden ſey. dañ er ſaß newu iar zehen monat zwen tag vnd wardt begraben bey ſand Pete 76 e 010 dene hultenherst 0 5 P ie andern verfolgung der chꝛiſten hat d kaiſer Domicianus im.kj. d W— O ſeins kaiſerthumbs nach Nerone wið die chꝛiſten geůbt. dariñ — dAf;wvwardt Johannes der appoſtell vnd ewãgeliſt von Domiciano dẽ kay⸗ e ſer gein Rom gefůrt vnd in ein kůffen ſyedẽdigs oͤls. darauß er doch vn herſert gieng geſetʒt. vnd darnach in die inſeln Pathmos verſchicket vñ MNꝰWioch nach de todt Domiciam wið auß dẽ ellend gefoꝛdet in Epheſim. W A omicilla die heilig iunckfraw wardt in diſer verfolgung in die in⸗ ſein pontiã gebꝛacht. vnd nach langgedultẽ ellend mitſambt Eu⸗ — phꝛoſina Theodoꝛa vnd andern iunckfrawẽ in irer ſchlaf kamer võ eim wuůetrich verpꝛent ¶ Nicomedis ein roͤmiſcher bꝛieſter.¶ Hermocoꝛas der Aqullegienſiſch ertzbiſchoff ſant Marren iunger mitſambt Foꝛtuna N to ſeinem ertʒdiacon haben vnder diſer verfolgũg ir marter kron erſtrit (ſ qcen. So ſind auch vnder andern Cletus vnd Anacletus die bebſt vnnd vil and ere ge martert worden. + 3 o P0 40 ᷣ auß deychdber epew wemnb h ſlt dochſpuchergl ffncgfehwdernuff ſchöeserſcherſahs Abeſnnnenhett das et yſghesberzyleſt wat nreſchagen pnd, begabehn rv f os geghen v gleich vnd wuppgre ußguffrärigiekſeh diethat vnd henßde ſaſ. ynd dem hach⸗ hlenntehab vnd! ſentzrſentskgſert Wbe fo vyd ſtarh mn ſtehfbs dedſerz FAus vong. Anchkaſer vn hhifchket ynd 96 boonleh Tevoden woffndepz .5 Pchtend U0 Höähnenng echenervif PPfähugnl Wrfteinddgh derwerlt Blat Cix & tus der erſt ſun Veſpaſiani der. ri toͤmiſch kaiſer hat nach abgang ſeins vaters Innea derkayſer Uzeregirn angefangen. Diſer wʒz von natur der alleꝛgůt willi 2 machet bDeſ Titus 4197 Titi ſeins ſuns tugent 5 groß das er(do ettliche anfftäͤrig in begirde ze erſchen ʒwittracht ſuchten) ſprach. das eintweder nymant oder aber ſein ſun ſich es kaiſerthumbs gepꝛauchen ſolte. vnd nicht vnbillich. dañ Titus wardt von we⸗ gen ſeiner tugent vnd getzigkeit des gemůes als ein lieb vnd wunſamkeit des menſch lichen geſlechts geachtet. Er was der redſpꝛechiſt im frid. vnd der ſterckſt im krieg. vnd der allermiltſt in die vberfarr. aeuch alſo gůtig vnnd freygabig das er nymant ychtzit verſaget.als diſs ſein freund gein ime andeten do antwurtet er. nymant můß krawrig võ dem antliz des kaiſers geen Eins tags im̃ nachtmal wurd er gedechtig] das er deſſelbẽ tags nymant ichtz gegeben het. vñ ſpꝛach · O ir freůnd ich hab dẽ hew ⸗ N tigen tag verloꝛn mit vergeſſung meiner miltigkeit. Er was lateiniſcher vnnd kriechi⸗I ern zungen hoherfarn. darũb het er in freůntlicher kuntſchaft des hohgelertẽ mans 4 2 N ſcanij pediani gůte ergetzlichkeit Diſer beſtritte das iudiſchs land. keret Jheruſalez N 8 vmb. ſchlayffet den tempel der erden gleich.erſchlůg ſechßhund ermal tauſent men/ Domician 116 ſchen. wiewol Joſephus der in demſelben ſtreit gefangen waꝛdt alſo ſetzet. dʒ ʒu aylf mal hund erttaůſent vom̃ ſchwert vnd hunger vorgangen. vnd hundert tauſent mẽ ſchen gefangen vnd offenlich verkauft woꝛden ſeyen. Diſer Titus vnd ſein vater hiel ten vber ſolchen obſyge der iuden ʒu Rom einen triumph auff einem ainigen wag ſitʒ ende. den folget Domicianus nach auff eim weyſſen pferdt. Auff diſen tag ſind noch 5 zu Rom voꝛawgen deſſelben ſygs zaichen vnd die gegraben leůchter vnd tafeln des alten geſetzs auß dem tempel dargebracht. Er ſtarb in dem dorff dariñ ſein vater ge(% ſtoꝛben was im rlij iar ſeins alters vnd wardt mit gemaynem waynen vnnd clagen RP zum grab getragen gleich als ſie alle irs vaters berawbet werñ. omicianus ein bꝛuð Titi vnd ein ſun Veſpaſiani der. rij.roͤmiſch kayſer. zwiſchẽ? Oden anfengen ſeins kaiſerthumbs ſuchet er ime taglich haymlich ſchlu ecken. oder winckel vnd tet nichtz mer dañ mugken fahen vnd mit ſcharpffem griffe ſtechẽ. Er was Neroni oder Gallicule den kaiſern gleicher dañ ſeim vater Veſpaſiano oder dem bꝛuð Tito. doch was er in den erſten iarn maſſiger. aber er fiel alßpald in groſſe grobe laſter der vokeuſchgirigkeit. vnd grawſamkeit. ertöͤd/ tet vil auß den edeln. verſchicket vil in das e lend. doch richtet er vil weyte verpꝛante gepew widerumb auff. aber alle vnder ſeinem titel vnd on irer alten ſtiffter gedecht nus. doch ſpꝛach er gůte recht vnd vꝛteil vnd richtet die verpꝛanten libꝛareij mit groſ ſem coſten wideranff. aber zu letſt raytzet er mit ſeinen mißhandlũgẽ ſouil neyds vber ſich das er ſchier ſeins varers vnd bꝛuders namen vertilget het. vnd kome zu ſolcher vnbeſunnenheit das er ſich einen herrñ vnd got zenennen. zeſchreiben. vnd zeeren pote. aber zu letſt wardt er auß goͤtlicher verhengknus von den ſeinen in ſeiner ſchlaf( kamer erſchlagen. vnd ſein leichnam durch die fledermewſe vertragen vnd ſchentlich begraben im.krrv. iar ſeins alters vnd im. xv.iar ſeins kayſerthumbs. 01 erua der.xij. roͤmiſch kaiſer wardt yetʒo alter nach Domiciano ezwelet vnd wʒ 0 eins gemainen vnd ſunderlichen maſſigen lebens. der ſich dem gemaynen ſtand gleich vnd nutʒpar erʒaiget. vnd nach dem alles weſen des roͤmiſchen kayſerthumbs auß auffrůrigkeit ſeins voꝛfarn verletzet vnd ʒerrůdet was ſo warden auß ſeinẽ fleiß die that vnd henndel Domiciani 00 gemayne rats erkantnus abgeſtelt vnd abge tan. vnd dem nach auch vil in das ellẽ verſchickt lewt herwidergefoꝛderdt. vnd dẽ ihenen ite hab vnd gůter ð ſie dauoꝛ entſetzet warñ widergegeben. aber nach dem er 4 ſten iar ſeins kaiſerthumbs als er yetzo mit dem alter beladen was vnnd ſich der todt nahnet hat er ʒů fůrſehung des gemaynen nutzs Traianũ ʒu eim zugewuͤnſchtẽ ſun ge V nomen. vnd ſtarb im.ixxij.iar ſeins alters vnd im erſten iar vnd vierdtẽ monats ſeins 1 keiſerthũbs. dẽ die roͤmer auß erkantnus des rats vnder die goͤtter zeleten: 8 & raianus von gepurt ein Hiſpanier. Vlixius Crinitus ʒugenambt was§. xiuij.roͤ AI niſcth kaiſer vnd ein nachkomen Nerue am̃ reich. Diſer hat an ritterlichem ruͤm an hoͤflichkeit vnd an maſſigung alle kaiſer vdertroffen. dañ er hat die ende des roͤmi N ſchen kayſerthumbs lang vñ prayt erweittert. teůtſche land ihenßhalb des Reins ge·· legen in ſeinen voꝛdern ſtand gebꝛacht. Daciã vnd vil voͤlcker ihenßhalb der Uhonaw weſende dẽ roͤmiſchẽ reich vInderwoꝛffen. die Parthier wider genomen. den Albaniern einem konig gegeben. Eufratem vnd Tigrim zu pro⸗ vintz gemacht.vnd bis an die ende Indie vnd an das rot meer gezogen · vnd ſich dannoch allenthalbẽ alſo gleich lich gein aller menigcklichem erboten das man bis auf die zeit Juſtiniani in de: wal vnd erkieſung deꝛ roͤmiſchẽ kai ſer ye einem erwelten kayſer zuſchꝛye vnd wůnſchet das er glůckſeliger dañ Auguſtus vnnd beſſer dañ Vraianus ſolt ſein. Darzu was er ſolcher gůtigkeit vnd hold ſeligkeit mit haymſuchung ð krancken vnd grůſſamen zuſpꝛechẽ der freund das ime ein ſo große ſeuftmůtigkeit zů argk gerechnet wardt. vnd dannẽ iſt das ſpꝛuchwoꝛt entſtandẽ Alſo můß ð kaiſer ſich gein ſundern perſonẽ erʒaigẽ als er ſund perſon zu im wil naigẽ. Ere. reichthuͤmer. abe vñ delonũg hat er dẽ woluerdienẽdẽ gleichlic auffgeteilt. vñ niehtz im lebẽ getan dz zu gemainẽ nutz nit dienſtlich wʒ Er ſtarb zu Seleucia ð ſtatt Jſaurie am ufs des leibs im · xviij. iar vñ. vi. monat ſeins kaiſe erthũbs. deſs gepaine Wardẽ darnach gein rom gebracht. vñ daſelbſt begrabẽ vnd einer ſeuͤln die man noch ſihet. vñ.c xl.ſchuh hoh iſt Woie Hae aben biſchofzu Epheſo einer glawvige hi yIs himotheus ein iũger Pauli des apoſtels ein biſchof zu Epheſo einer glawbigẽ 52 vñ 904995 haid niſchẽ vaters ſun wardt võ deſelbẽ Paulo geoꝛdnet. vnd nach vil angſten mit marter gekroͤnet.doch ſagen ettlich er hab vndeꝛ Nerone ge udden. dem in ſeiner marter zwen engel erſchinen.ſſ pꝛechend. Hebe auff dein hamwbt iñ himel vnd ſyhe. do ſahe er den himel offen vnd Jheſum ein coͤſtliche kron haltẽde vñ ſpꝛechende.diſe kron wirſt du von meiner hand emfahen. dʒ ſahe einer Appollinaris genant vñ ließ ſie tawffen do hieß der richter ſie bede enthawbten. Titus auch ein N 00 unger Pauli ein biſchoff der Cretenſier hat nach getrewer außůͤbung des predigens an ſeligs ende erlangt vnd von Paulo auß der ſtatt Nicopoli einen ſendbꝛief oder epi Eeſtel empfangen. Creſcentius was auch ein iunger des appoſtels pauli vnd wãdeꝛt 05 POurch Galliam vil menſchẽ mit 5655 zu dẽ criſtenlichẽ glawben bekerende All ioniſius 111 01 ein hohberůmbter naturlicher maiſter iſt in der veꝛfolgung Domiciani des kaiſers mit Leůtherio dem bꝛieſter vnd Ruſtico dem Diacon ʒu Paryß gemartert woꝛdẽ. dañ als er von babſt Clemẽs auß gepote ſant Peters vnnd der die Gallier zepꝛedigen geſendet wardt. vnd das beuolhẽ werck des herrñ inpꝛůn Dpyoniſius ſtigclich gehandelt het do wardt er mitſambt ſeinen geſellen yetzo newntzig iarig võ Feſtenmo dem richter der ſtatt halßgeſchlagen. verſpůrtzt. belacht. auff einen eyßnen koſt an das feur gelegt nackendt außgeſpant. vnd ſunſt in mãcherlay weis gepeinigt vnd zu letſt knyende enthawbtet. daꝛnach trůg er ſein hawbt ʒwiſchen dẽ armen auß laytũg des engels an dz ende da er darnach raſtet. Diſer iſt der Dioniſius der zu athe nis in dem leydden des herrñ Jheſů ſpꝛach.aintweders got der natur leyddet. oder das gantz gepew der werlt wirdt zerbꝛochen werden. de auch darnach der appoſtel x Paulus getauften 51965 vnder wiſen vnd zu eim biſchof zu athenis geoꝛdnet allda er dañ einẽ großẽ teil der gegent zum criſten glawben gebracht vnd daꝛnach in Gallia am̃ newnden tag octob ꝛis die marterkron empfangen. vnd als ein hohgeleꝛt man vil treffenlicher erleuchter ſchꝛift hinder ime gelaßen hat. vnd er iſt(als er in einẽ ſeiner bůcher ſelbs bezeůgt) mit den andern appoſtelln bey der entſchlaffung Mariel der gottes gepererin auch gegenwurtig geweſen. Als er nachfolgend hoͤꝛet das Pe⸗ ee trus vnd Paulus die apooſtel võʒ Nerone ʒu Rom enthalten wurden do kom er daſelbſthin ſie ʒeb eſihtigen.dar auff wardt er(als voꝛ ſtet) von dem babſt Clemens geoꝛdnet. Victoꝛinus Jictoꝛinus an hailigkeit vnd wunderwercken achtper vnd ein wirdiger biſchoff (Oder ſfat Emiterue. wardt als ein criſten man auß der ſtatt zu dem kaiſer Nerna gefůrt vñ auß deſſelben befelhnus mit dem hawbt vnderſichwaꝛtz gehenckt an eim end do ſtinckende vñ ſchwiflige waſſer außfloſſen. vñ als er nw ſolche marter drey le tag vmb den namen Jheſu beſtendigelich gelidden het do ſendet er gekroͤnt am̃ füůnf tentag des monats ſeptembris ſeinẽ gaiſt auff zu Criſtol Eutices vñ Marcus ſind auch bey dem kayſer Nerua gemartert woꝛden. dañ als Aurelianus der geſpons Do micille vernomen het das dieſelb Momicilla diſe hailigen von irs glawbẽs vñ tugẽt wegẽ mer libet. vnd Nerens vñ Achilleus ietzo auch gemartert waꝛñ.do teilet er auß erwoꝛbner erla wbnus von Merua diſe hailigen als knecht auff ſein pawgůter auß. das ſie das ertrich graben ſolten. aber nach dem ſie alleꝛmenigelichẽ angename waꝛñ vnd wunderzaichen tetten warden ſie ʒů letſt auch getoͤdt am. xvi.tag des mayen. ohannnes der appoſtel vnd ewangeli ohanmes d appoftel vñ ewãgeliſt Jacobifß 5 Medes merern bꝛuð d allergeliebſt des herrũñ Jheſu wardt in ſeinẽ mindern alter ʒu ð iunger NV Hall beruft. Sie ſagẽ diſer Johannes ð allet hailigſt man ſoll bis an die ʒeit Traiandes kei ſers gelebt habẽ. Er hat als er die Iſianiſchẽ kurchẽ auffgerichtet het) deꝛ aller letſt ſein ewã geliũ geſcheibẽ. vñ die ding die võ matheo ma: co vñ luca beſchꝛibẽ waꝛn beſtetigt. vñ(als ſie ſagẽ die lere der ebionitiſchẽ ketzer vernichtigt die do wiewol vnwarlich ſagten. dʒ Chꝛiſtus voꝛ ¶Maria nit geweſen wer. dañ iohãnes me det ſein goͤtliche natur ſo er fpꝛicht. Im̃ anfang F was das woꝛt ⁊c. Er hat auch vil andre ding .e das bůch ð haimlichen offen barũg. als er võ Domiciano in die inſeln path⸗ mon verſchickt wardt. nach deſſelben todt vñ nach abſtellũg vñ vernichtigũg aller ſeiner als eins wůetzichs hãdel vñ tate keꝛet iohãnes wið gein epheſim.daſelbſt hat er bis auf die ʒeit tra iani des kaiſers mit ratẽ vñ ſchꝛifftẽ die kirchen auffenthalten. vnd mit alter beladen i Irxvnj. iar nach dẽ leydẽ criſti im herrñ gerůet. dañ als er. kc. ia: alt wʒ do gieng er eins ſuntags frůe in——— die kirchen vñ pꝛediget dẽ volck vñ ſtyge in ein vieregkete grůbẽ die er in d kirchẽ het heißẽ machẽ. do erſchine ein mroß iecheds 15 ine nit ſehõmocht nach hinweichůg des lichts wardt die grůb vol himelpꝛots vnd ſein leich n nit geßunden. dubeffzeeeye ſuchmttznſekegeel fingkrbec voodzeſ ken rd gentht. Woſohle — Heſkagferg, Verdlegt das fngf trvon dẽ alter der⸗ Affdode Agufe Gſcns Hecketigch acug ſabſkehudn witdigerbſche Wneh Wychencktgn u ſoche mutterdr cgektottan füff öuñ liarats ſid sdergapons Do wbes vñ tugit ſf dotelet erauß pawgüterauß, gngneme wn ag des ſayeh. ſt der werlt Blat Cde Nie drit verfolgung ð eriſten menſchẽ iſt geſchehẽ do ſich das gemayn criſtenlich weſen wundperlicher weiß meret. dañ wiewol Trayanus ein kaiſer ſundrer gerechtigkeit vnd gůtigkeit was yedoch wardt er im̃ zehẽ⸗ den iar ſeins keyſerthumbs auß zutragung ettlicher boßhaftigen geraitzt ʒu ſoꝛgen ob villeicht dẽ roͤmiſchen reich einicherlay abbꝛuch dauon nkech moͤcht. dem nach verhienge er die dritten verfolgung wider die chꝛiſten dariñ ir vil ertoͤdt warden.alſo das Plinius ſecundus der die pꝛouintz regiret auß barmhertzigkeit von der menig wegẽ der ertoͤdten menſchen bewegt dẽ kayſer Trayano ſchꝛibe das teglich vnzallich tauſent inenſchen ertodt wurden in dẽ doch nichtz ð roͤmiſchẽ geſetz verletzlichs. noch auch ſunſt einicherlay mißtattlichs gefundẽ wuͤrd. dañ allain das ſie einem criſto als got lobſůngen. aber eebrůch vnd ſolche laſter wuͤrden bey inen vnʒymlich gehalten. dauõ wardt Traianus bewegt vnd ſchribe hinwiderumb das man die criſten nit erſuchen. ſunder ſo ſie vberantwurt vnd fůrbracht wůrden peinigen ſolt. IJgnacius der biſchof Jdniane ein biſchoff ʒu Antiochia der drit biſchoff daſelbſt nach ſant Peter vnd 2 N iin iunger ſant Johanſen des ewangeliſten iſt in diſer verfolgung nach dẽ er vil E iar die kirchen geregirt het von Traiano ʒu Antiochia gefangẽ vnd den wildẽ thiern fůrzewerffen verurteilt woꝛden. vnnd dieweil er von den knechten gein Rom gefůͤrt wardt do beſtettigt evalle criſtenmenſchẽ vnderwegẽ im glawbẽ. entweders mit ge bet oder mit bꝛiffen alſo ſpꝛechend. Auff das ich Jheſum chriſtũ finden můg ſo ſollen mich feuůr. creůtz. wilde thier. ʒerpꝛechung ð gepayn. zerdenung des gantzʒẽ leibs vñ pei nigung des teuͤfels finden ſo ich nůr Chriſtũ neůße. vnd als er der leoben giſchꝛay hoͤ ret do ſpꝛach el Ich bin ein getrayde Chriſti ich ſol mit den zenẽ der wilden thier ʒer malen vnd ein rains prot gefundẽ werdẽ. Als er eins mals auf einẽ berg ſtund do hoͤ⸗ Aret er die engel 5 ſingen. darumb oꝛnet auch er das die in der kirchẽ geſun 51 gen ſolten werden. Er hat auch Mariã in vil ſandbꝛiefen die er ir ſchꝛibe ein Criſtra⸗ gerin gegruͤſſet vnd ſtaꝛb im.ri. iar Traiani. uſtachius Placidus zugenambt des keiſers Traiani ritteꝛmaiſteꝛ iſt in diſeꝛ geaw L Ol kmmen verfolgung mitſambt ſeinem weib Theoſpita vnd Agapito vñ Theoſpi 4 0 to irñ ſůnen am̃. xx.tag ſeptẽbris vmb criſti willen gemartert woꝛden. von ð bekerung K man wunderliche ding liſet. dañ Euſtachius ſahe einen ſchoͤnẽ hirſchẽ auff dẽ geiayd vnd ʒwiſchen ſeinẽ hoͤꝛnern das pild eins crucifix das redet ime zů vnd er wardt dar umb getauft boermes ein roͤmiſcher burger vnd durchleůchtiger ambtman der ſtatt rom ward võ Alexãdro dẽ babſt mit weib vñ kindern vñ ð ſchweſter Uheodoʒa vñ auch mit tauſent.ijẽ.lknechten vnd irũ weibern getawft. vñ in diſer verfolgũg ergrif fen gekerkert vnd darnach am.xxviij.tag des monats auguſti mit dem ſchwert gemar tert vnd gericht. Joſephus I9 ephus der iud genant Flauius ein brieſter vñ Ma⸗ thatie des brieſters ſun ein hohberuͤmbter geſchihtbe ſchreiber vnd vil ding erfarner man. auch ein hertzog des iudiſchen kriegs dieweil Nero vnd andere regirten. wardt von Veſpaſian in erobꝛung des iudiſchen lands gefangẽ vnd in ein erbere dinſtperkeit gefůrt. dañ er was ein guͤter vnd fuͤrtreffenlicher man. der ſich von Criſto gar wol verſtunde. Di⸗ ſer Joſephus verkůndet voꝛhin das nero in kůrtz ſterbẽ vñ Veſpaſianus kaiſer wuͤrd vnd als nw ſolchs geſchahe do entlediget ine darumb der kayſer Veſpaſianus võ al 8 er dienſtperkeit. darnach wardt er 19 Kom gefůrt vnnd daſelbſt mit dem burger⸗ 8Ce rchtẽ vñ auch mit dẽ namen des Flaman ſchen geſlechts begabet. vñ lebet alda bey 72 R 82 7 I 2—— 77 2— 7 7 . 2 —*—— Nuſß 25 4 7½7— 5 2 7 7 σ Sοο A W 8. denſelben ayſern. xv. iar glůcklich. dariñ hat er ſiben bůcher von der indiſchen gefencknus geſchubẽ. vnd damit verdient das man ime(als ſant Jheronimus ſagt)ʒu Rom ein ſeůln auffgerichtet.darnach auch. x. andere buch er von dẽ alter der Juden von anbegynn ð werlt bis auff den Judiſchẽ krieg. auch vil andere bůcher. die alle võ Ruffino dẽ Aquilegier zu lateiniſcher zungẽ 3 woꝛdẽ ſind. Biſer Joſephus iſt gepoꝛn geweſt da Chriſtus gecreůtzigt wardt vnd hat gelebet bis auff die zeit des kayſers Urayani vnd iſt gar erlich geſtorben. Stacius S tacius der neopolitaner auß dẽ ſtattlein Epiroto pir Marcialis Atig hat zu Kom gereichßnet vnd daſelbſt. xij. bůcher 25 von dem Thebayſchen krieg. vnnd ſunſt andere meꝛ bůch er geſchriben vnd gemacht. vnd nochʒemal iung Claudiã die tochter Apolinaris ʒu der ee genomen. 0 D37565 was auß hiſpania pirtig. vnd zu Rom von I IIgroͤße wegen ſeiner ſinnreichigkeit vnd ettlicher trefae fenlcher kurtzer ſchꝛfft in groſſer achtung gehalten. Er zo σfgr he vnder Traiano alſo alter anhayms vnnd ſtarb. NN Sde nit ein vnedleꝛ poet vñ tichter hat auch zu diſen ʒeiten gereichßnet vnd ein weib gehabt Violentilla II genãt auch in der poetrey 1415 Tuinonem der poet võ Aquinas pirtig iſt zu rom ſchein 0 lich geweſt. vnnd als er die zeit figuͤrlich angemercket N ßhet do ward er pald. wiwol lrrr. iariger durch die ere der Æ AIffe. INN 9* ritterſchafft von der ſtatt hingenomen vñ in Egypten mit Ee einer n n 80h ime nit zue ren ſunð zů einer peen l 0 1 ENN 2 Aber in kurtzer zeit vergienge er auß angſt vñ verdꝛoßenheit.doch lebet er bis an die zeit des kaſſers Nern Das ſechſt alter NNetz iſt ein faſt alte hohberuͤmbte ſtatt in nidern Gallia.ſunſt auch zu latein genãt Mediomatricũ als ein mit ne muter dreyer darumb gelegner ſtett. nemlich Trier von mitternacht. Toll von mi.temtag. Verdun vom̃ nidergang. So iſt Metz gein dem auffgang fer ierlich gelegen. Metz hat irnn namen von dem Roͤmer Wetio erlangt. der ſie doch nit gepawen. ſunder ir als ein merer vnnd ſtercker den namen gegeben hat. dañ als der kay⸗ ſer Juluus die Gallier zamet vnd diſe loͤbliche ſtatt beſtritten wardt do hat der hohberůmbt vnd edel roͤmer me tius dieſelben ſtatt geauffet vñ mit groͤſſem vmbkrais an ʒinnen vmbfangen. dañ als er daſelb ſthin kome do fů. ret er erſtlich allen adel durch die nahenden befeſtigung vnd nahend gelegnen ſtett in diſe ſtatt mit hoher freůdt vnd gabe ir den namen Metz nach anzaigung einer ſchꝛifft in einẽ ſtayn vnder der erdẽ gefunden. Eitlich ſagẽ di⸗ ſe ſtat hab Dundunum. das iſt der goͤtter berg gehaißen der dañ vom̃ mitternacht vñ nidergang fuͤrſcheinet. Di ſe ſtatt ligt an dẽ geſtadten ð ʒwayer nbaſ der Mufel vnd Selln.iſt volckreich vnd ein mechtige biſchofliche ſtatt. vnd hat von biſchoff EClementen babſt clementen vetter von pꝛed igens wegen daſelb ſthin geſendet dʒ hei lig ewangelium criſti angenomen. Derſelb Clemens was ein edler eins roͤmiſchen ratherrñ ſun vnd ein bꝛuð Fau ſtiniam des vaters Clementis des babſts vnd wardt von ſand Peter getauft. vnd zů der ʒeit als Gallia in man cherlay irrungẽ lebet zu biſchoff geweyhet vnd an diſs ende zu auffung criſtenlichs glawbens erwelet mitſampt Celeſte dem bꝛieſter vnd Felice dem diacon. dieſelben haben darnach an eim ende dreytauſent ſchrit võ der ſtatt gelegen ein bethaws in ſant Peters ere gepawen. Goʒia genant die hat der fuͤrſt von Metz auff dem geiayd ge⸗ funden vnd in die ſtatt gefüͤrt. Diſe edle ſtatt iſt an der ſtercke irer kreft faſt machtig. der krieg vnd waffen alweg gewenet. an reichthůmern faſtehabehafftig.an veldern. agkern. weingarten. welden vnnd waſſer ſer fruchtper. Doch iſt diſe ſtatt mit vergiffter berůrung auff ein zeit ſchier gar wůeſt geweſen. dañ es lage ein großer drack ver boꝛgen an dem ſandigen ende. da das coͤſtlich gepew in geſtalt eins marcks von Octauiano auffgerichtet was derſelb drack vergifftet mit ſeinem attem dieſelben ende alſo das allermenigclichẽ ð eingang durch das thoꝛ gein mittemtag vnd de auffgang verpotten wardt. Aber der heilig Clemens der dañ mit ſeiner tugent vnnd lere das volck zugoͤtlicher ere anlaytet hat durch ſein ſtoln diſs thier vnd alles gifft hingenomen dz hinfůro diſs ende võ allen vnraynen thiern ſichrer gefunden wirdt. Darnach hat er ſaut Peters kirchẽ vnder d mawrn ein herrin des gantzen biſchoffthum bs geſetzet die nachfolgend durch andacht des volcks wol gezieret. ſant Stephan ʒugeai⸗ gnet vnd ein biſchofliche kirch geoꝛdnet woꝛden iſt. Er hat außeꝛhalb der ſtatt ſant Johãßen des ta wffers bet⸗ haws vnd in ſeinem alter ein kirchen nit weit von der ſtatt gelegen ſeiner beſcheůlichkeit daſelbſt deſtfreyer auß zewartẽ volbꝛacht vnd dariñ ein gewelblein vnd geſunden pꝛunnen gemacht. vnd voꝛ der thuͤr ein altar in ſant Peters ſeins gepieters ere auffgerichtet. Vnd als er nw diſe ſtatt võ großẽ vnſawberkeit gerainigt dem herrñ er obert het vnd der kirchen zu Metz mit gůter regirung. xxv.iar vnd vier monat voꝛgeweſen wzʒ do hat er am̃. kriij tag 93 monats nouembꝛis ſeinen gaiſt RII auffgeopffert vnd mit ſeiner heilig keit die ſtatt Metz berumbi gemacht.* Netz„ 3 2 üAe1 chyet. Lrſrich f6 Win ſenbentle ſowlchelt vogre ſeevon deakrehegte haben zuſnmeßgeſen Eronzwafclichert cſchlfung uns v ſah winden ſi, mioe Plutzrchls Gant Lhodihs Sant Slegs Sut Janmobſ. Gittpaults blſcho Gilt Sgturnmus! Gſt Aiſtgicys G. Gb gealts bſſ Guelopinöſ GCgotsbfe 90 65 S 8 biſc heſ. mawkenharſ tün 8000 nosupſſt ön Aecheögfferalß rchen Ate wſm ſekullgt demhettß a dohcteram̃ im ietatthezberinh der werlt Blat&c1 Swetonius wetonius tranqullus ein geſchiht beſchꝛeiber vnd ſachſpꝛecher. auch ein maiſter ð ſendbꝛieff. ein gepoꝛner roͤmer des patricianiſchen vnd ratherrlichen geſchlechts iſt ʒu diſer zeit bey den roͤmern in großer achtung. vnnd darnach vnder dem kaiſer Adriano lieb. angenam vnd großer gla wbwirdigkeit geweſt. darumb das er Plinio nouocomẽſi. mit vil gůtwilligkeit verwandt was. Er hat auß art ſeiner außſpꝛechlichkeit ein ſcheinpeꝛ lich werck von den hieuoꝛgeſchꝛiben zwolf kaiſern gemacht vñ darinn vil hiſtori. geſchih ten vnd vbung der alten herwider gemeldet. vnd auch ein bůch in außpůndiger art vnd 88 N foꝛm von den durchleůchtigen mannen. vnd mer andre ding beſchꝛiben. aber Adrianus drr kaifer hat ine zu letſt vom̃ ratherrlichen gewalt entſetzt. daꝛumb das er mit Sabina ð kaiſerin deſſelben Adriani weib zeuil gehaimſchaft ſuchet. dann es was ein gemůrmel dzʒ N er ſich ir mißbꝛauchet. vnnd er leebet bis an die zeit des kaiſers Antonini veri. N 0 linius der ander ein Nou ocomenſiſcher naturlicher mai⸗ Plinius 5 ſter vnd ʒierredner. auch ein hohberůmbter geſchihtbe ſchꝛeiber iſt diſer zeit in wirden gehalten worden. vñ wiewol er die pflegnus ſtettiger vnd offenlicher hendel vnd ſachen taglich vbet. yedoch keret er in lernung freyer kunſt alſo fleiß an das ymant mer dañ er in můßigkeit nit het beſchꝛeibẽ můgen. Er was ein man eins geſchickten ſinnreichen gemuͤets. vnglawplicher lernung. hohs fleißes. gar wenig ſchlafs. weñ er zu ſumerzeit in můſſigkeit was ſo lage er an ð ſun nen die bůcher leßende. merckende vnd außzaichnẽde. dañ er laße ye nichtʒ das er nit auß zaichnet. Er ſprach kein bůch wer alſo boͤſe dz nit ettlichermaß nutzet.er maynet alle zeit verloꝛn ſein die mit lernũg nit verzert wůrdt. in diſer maynũg hat er vil bůcher volbꝛacht ν Nemlich eins von ritterriſchẽ geſchoſs. zway võ dẽ leben Poͤmponij des andern. zweintz ige von den kriegen teütſcher land.dariñ er alle krieg die die roͤmer mit den teůtſchẽ gefůrt( haben zuſamen geſamelt do er in teůtſchen landen ritterſchaft gepflegẽ hat. Itẽ acht buch. er von ʒweifellicher rede vnd mer ander ⁊c. Dieweil er in verweſung der Miſſenenſiſchẽ heerſchifung was vnd die vrſach des angezůndten pꝛinnend en bergs Veſunij erfoꝛſchen wolt vnd auß widwerti⸗ gen winden nit widerkeren mocht da wardt er mit vberlaſt des ſtawbs vñ ð funckẽ vertrucket vñ ſtarb. lvi. iar alt. Plutarchus D lutarcus ein naturlicher maiſter vnd außſpꝛechender g eſchihtbeſchꝛeiber ein gepie⸗ ter vñ anrichter des kaiſers Trayani iſt ʒu diſer ʒeit an ſinnreichmůtigkeit vñ glawb⸗ wirdigkeit in faſt großer achtung geweſt. von dem Policrates in ſeinen hiſtoꝛien alſo ſetzt 0 Plutarchus der naturlich maiſter iſt ein menſch in dẽ beſchꝛeibungẽ warhaftig. in dẽ woꝛt ten lawtter verſtentlich. vnd in dem heiligthumb ſchꝛein der ſitten ein ſo großer wilkůrer geweſt das er leichtlich ein gepieter des kaiſers hat můgen erkannt werden. Diſer Plutar⸗ chus tet ſundern fleiß dem kaiſer ſeinem iunger vier ding einzepilden. nemlich gottes erwir digkeit. ſeinſelbs erſamkeit. der ambtlewt zuc ht vnd der vnderthanen lieb vnnd beſchůtz⸗ ung. vnnd er hat als ein hohgelerter man gar vil bůcher von mancherlay materien vnnd ſachen in kriechiſchem vnd lateiniſchem gezůng gar treffenlich beſchꝛiiben vnnd mit ſeiner tapfferheit bey Trayano angename begabung erlangt. KNe — 4 N WW 110 7 0 „ + 4 8 U 2 9 2 8 6 ille ſin 2 Egeſippus Sant Enodius icU0 GFele der heilig vnd hohgelert man K at(als Euſebins ſetzt) zu diſer zeit ge⸗ Sant Sileas W98 ſchinen vnd vnder anderm von dem leydẽ vn Sant Julianus biſchoff N ſers herꝛñ Jheſũ chꝛiſti bis auff diſs alter alle Sant paulus biſchof N hiſtoꝛien der kirchlichen geſchihten beſchꝛiben vñ alſo der ihenẽ ſchꝛifftliche gedechtnus auß getruckt der leben er nachgefolgt hat. 0555 der naturlich maiſter auß Pꝛuſie der ſtatt pirtig hat diſer zeit gereichßnet vñ vil vom̃ reich beſchuben. Sant Satur ninus biſchof Sant Ariſtaꝛcus Sant Maron Sant Marcialis biſchoff Sant Eutropius biſchof Sant Gregoꝛius biſchof ⁊c̃. So haben diſe vnder Trayano geſchynen. Sant Hereneus biſchof zu Lyon Sant Jouinus bꝛieſter vnd martrer Sant Carannus martrer Sant Lucianus beiuacenſis Sant Eutropius vnnd Eufroſina Sant Eugeus. Sant Sulpicius ö + aſilidas der ketzer. gar ein ſcharff ſpitzig 9 man hat ʒu diſer ʒeit ſein leben geendet. vnnd rriij. bůcher in den ewangeliẽ gemacht. Sant Santinus biſchof vnd hinder ime verlaſſen. ber einer genannt Sant Thaurinus biſchof Agrippa derſelben zeit der alergelernft vnder Sant Theodoꝛa. Sant Seruilianus den chꝛiſten hat mit ſeiner lere deſſelben ketzers Sant Sagericus biſchof bůcher wunderperlich widerworffen. verun⸗ tůchtigt vñ vernichtigt. vnd andern zu einem ſchrecken belachet. 2 8 Das ſechſt alter Jar der werlt. vm.ijc.rij. monat decembꝛi gehalten het do wardt er mit 77 růet der ſtůl. xxv.tag. Jar der werlt. vin iije.xriij. irtus der babſt was ei wañ aber zu den zeiten diß bab ſts Sixti von mamgfeltiger er chlagung wegẽ we nig gefunden warden die des namen Chuſti veriehen getoꝛſten. vnd nw die criſten lichen Gallier eines voꝛgeers begerten. do ſendet diſer Sixtus Per egrinum einẽ ro⸗ miſchen burger daſelbſthin. als aber dieſelbẽ Gallier in dẽ glawbẽ beſtettigt warñ dðdkeret Peregrinus wider gein Rom vnd ward getoͤdt. So wardt Sixtus als er drey weyhung in dem monat decembꝛi gethan het mit marter bekroͤnet vnnd in Wa ticano bey Petro begraben. vnnd ſaß ʒehen iar.drey monat.xxi.tag. vnnd feyret der Jar ¶ hꝛiſti..xxriij. ein gepoꝛner kriechiſcher was zu den zeitẽ Antonini pij des kayſers. ein man ſunderer lere vnd tugent. vnnd ſetzet ſyben wochen vo 85 oſtern die faſten zehalten. vnd an dem feſt der gepurt vnßers herrñ Jheſu Chꝛiſtiin der nacht dꝛey meſs ʒehalten. vnd vor geſegnung der hoſtien das Gloꝛia in exelſis ze ſingen. vnnd als er in dem monat decembꝛi vier weyhung gethan vnnd. xv.brieſter acht diacon vnnd.xiij.biſchoff geweihet het do wardt er nach erliddner marter beß ſant Peters leichnam begraben ſaße ·ri.iar drey monat. xxij.tag. vnnd feyret der ſtůlſA Jar Chꝛiſti..xluij. iginus der babſt ein kriechiſcher man von Athenis.ein nachkomen Theleſpho ri des babſts. ʒu den zeiten Antonini pij des kaiſers hat die gaiſtlichẽ gar lag babſtlich ſtuͤl deßmals allain zwen tag. Jar der werlt. vm iijc. xxxiij. heleſphoꝛus der bab ſyben tag. Jar der werlt. vm.ijc. xliij. lich in ein oꝛdnung gebꝛacht. die grad außgeteilt vnnd geſetzt.die t des ambts der meſs nit zeweyhen noc auch dieſelben zemeren vnnd zemindern onn willkůr des ertzbiſchoffs oder biſcho 8. Er wolt auch das doch einer oder einel ge fatter im̃ tawff oder firmung entgegen ſein ſolt. Diſer was ein hohgelert man. der ei nen treffenlichen ſendbꝛieff von der aynigkeit vnd drifeltigkeit gottes allẽ criſtglaw Wi ʒeleſen geſchꝛiben hat. vnd do er in dem monat decembꝛi dꝛeymal weyhůg ge⸗ habt het do ſtarb er vnnd wardt bey ſant Peters leichnam begraben.als er vier iaꝛ drey monat vier tag geſeßen was. vnnd růet der ſtůl vier 55 Jar Chꝛiſti..liiij. Jar der werlt. vm.ijc.lijj. Nuas deꝛ babſt ein walhe võ Aquilegia lebet bis an die .aiſers. vnd het ein große gemainſchaft mit Hermete. tel des hirten gezaichnet geſchꝛiben hat. dariñ ein engelin geſtalt vnd perſon eins hir ten ime gepewte allen menſchen zeraten die oſtern am ſuntag ʒebegeen vnd das thet er. Item er ſetzet das einicher ketzer auß der iuden ketzerey nit getawft ſolt werden er Pꝛaxedis in ð ere Pudẽciane irer ſchweſter zu rom an der gaßen Patrieij genant geweihet vnd mit vil gaben begnadet vñ daſelbſt oftlg meſs gehalten. vnd allda einen pꝛunnen des tawffs geoꝛdnet. vnd den bꝛieſtern ein— pen auffgeſetzt die verſewmlich in hãdlung vnd wandlung des plůts vnd leichnams Chꝛiſti ettwz veroͤꝛen. mit hat auß bitte der heiligen frawen Jar Chriſti..riiiij.. lexander der babſt was von gepurt ein tõmer.der tag iung. der ſitten elter vñ A ein nachkomen des babſts Euariſti vnd kome bis an die zeit Adriani des kay⸗ fers vnd bekeret mit ſeiner kunſt vnd heiligkeit vil rathern zʒum glawben vñ machet ettliche geſetz zu hanthabung der kirchen dienende. Erſtlich das nymant bey der pe ne des pans einen babſtlichen legaten hindern ſolt. Item ſo ſolt kein clerick vorleim werltlichen richter verelagt werden. Item das allain ein meſs von einem vnnd an einem tag gehalten werden ſolt. So ſolten ſie die oblaten nit auß eim geſewrtẽ ſund Vvngeſewrtem machen. Item das man das weyh waſſer in den kirchen vnd ſchlaff kamern zu veriagung der teůfel behalten ſolt. als er nw vnzalliche wũderwerck ge/ ujbet. vnd darunder Balbinam die tochter des roͤmers Quirini geſund gemacht vñ denſelben Tribunum mit allem ſeinem hawßgeſind getawft. vnd dꝛey weyhung im̃ 0 encio vnd Theodoꝛo den diaconẽ am̃ dritten tag des monats maiſ gemartert vnd ſaße..iar. vij. monat.ij tag. vnnd n gepoꝛner roͤmer. vnd ſetzet das die hailigẽ gafaße vñ ¶lainat zu den goͤttlichen ambten gehoͤꝛende von nimant deñ von den dienern Derſelben ambt vn d ſunderlich von keinem weib berürt werden ſolten. ſo ſolt man das coꝛpoꝛal auß keinem andern deñ auß leynem vnd allerlawtterſten tůch machen Lr gepote auch das in dem ambt der meſs das Sanctus geſungen werdẽ ſolt. Jar Chꝛiſti..xxij. dten HaltungP ʒeit M. antonini veri des der ein bůch mit dem tit D gepote. wahin ettwas fellt daſelbſt ʒelecken. aber als er noch großen tugenten in dem monaldecẽbrizu fuͤnfmůln xir. bꝛieſter.rix.digconos..biſchof geweihet het ſtarb er als ein martrer Chnſti vnd wardt wie ſein voꝛfarn be⸗ graben ·als er. ri nar. vier monat. drey tag geſeßen was. vnnd růet der ſtůl.riij.tag. ſuman vnd gern regtetmtſoch fivnd en vnterd dafſfderlch loch g cheöhabögserlebek wöt poderwöshtl whnherhlefnn en vnd ſeinem vit gch dem er ſaner len ſdßentafelhandͤtep ſihefhtgket mütgh ſchen tct en gotle ſcheſbyrgennan geme — —— lſchdesn Bomg ſchlftedimiefrſch + LWWId dggebgh wibchgſ Aſdesleras vidhi liſehgöramegog Wao relo comod — — — S — S derwerlt Blat CXII Aimme zugenambt boelius der. xv.töͤmiſch kaiſer des eltern vꝛſpꝛungs auß den⸗imia der katſer L Piceniern. vnd des iungern auß den Hiſpaniern von Domicia Paulina ſeineꝛ Adrianus muter zu Rom gepoꝛn vnd im zehendẽ iar ſeins alters ſeins vaters berawbt wordẽ. vnd het Traianum vnd Celium zu voꝛmynden vnd pflegern. Er was in kriechiſcher lernung alſo geſchickt das er von ettlichen Gꝛeculus. das iſt kriechlein genant wardt im̃. xv.lar keret er wider anhayms vnd ergabe ſich in die ritterſchaft. darnach wardt er von traiano von haymend außgefuͤrt vnd für ſeinen ſun 2. nach em⸗ pfangnem kaiſerthumb vnder den beſten kaiſern billich gezelet. Diſer was erſtlich den criſten menſchen widerwertig vnd ʒu letſt nach erkantnus irer gaiſtlichkeit vnd gůttigkeit gegen ine ein ſundrer woltater. ſo was er gein dem roͤmiſchẽ volck alſo wol verdient das er ein vater des vaterlands genant wardt. dañ er wʒ freygabig. ſchein/ perlic. mylt vnd in beden zungen des krichiſchen vnd lateins erfarn. vnd der kunſt deꝛ muſica vnd ertzney faſt wol wiſſend. Er hat den Atheniern auff ir begern auß dð may El nung Draconis vnd Solonis geſetze gemacht vnnd ein mercküche libꝛarey gegeben 1N A vnd ʒu rom ein pꝛugkiſeins namens vnd auch ein grab in Vaticano bey ð Tiber auff⸗ Antoninus gerichtet yetzo die engelburggenant. vñ ſunſt vil andre ding wunderperlich erpawt vnd zuuoꝛan in dem indiſchen land die ſtatt iheruſalem die võ Tito zerſtoet was an zinnen vnd gepewen gepeſſert erweytert. vnd die ſtat des leydens vnßers herrñ Jhe ſu chꝛiſti in die zinnen eingefangen vnd die ſtatt nach ime Heliam genennet vñ gepot ten das kainem iuden. ſunder allain den criſten hinein zegeen macht vnd gewalt gege⸗ bẽ werdẽ ſolt. vñ als er zu letſt mit ſchwerer kranckheit beladen wardt hat er ime 15 toninum pium ʒůgewuͤnſchet vꝓnd iſt im̃.trij. iar ſeins kaiſerthumbs vñ im. lxxij. ſeins alters geſtoꝛbẽ vñ was võ perſon ein gerað man.ʒierlicher geſtalt vñ eins lãgẽ parts Aldo dint, pius der.xvi.roͤmiſch kayſer hat mitſambt ſeinen— Aurelio vñ Lu ¶ Co das kaiſerthumb empfaugen. vnd was des voꝛgenãtẽ kaiſers Adriani toch K ter man vnd fPibeer ſun vnd des vaters halben des vꝛſpꝛungs auß Gallia. vnd 855 mit ſolcher en vnd gůtigkeit das er billich 150 mmenſch der ιννεr„270 ůtig vnd ein vater des vaterlands genant wardt. dañ er was einichem menſchẽ we Ann— der ſund erlich noch gemaynlich nye 55 noch herbe. vñ man ſagt das er offt geſpꝛo Lrels ankoninhs—32505 chen hab das er lieber einen einichen burger behalten dann tawſent feind erſchlagen woͤlt. vnd er was auch alſo ein gerechter man das vil konig vnd volcker auß ſeinem ahaiße ire Keiſle ser vnnd irer zwittracht vnnd krieg zu entſchidung auff ine amen vnd ſeinem vꝛteyl vnd entſchaide volgtẽ. Er was ein ʒierliche lãge perſon vñ nach dem er ſeiner lennge vnnd alters halben ſich voꝛnen nidernaiget ſo wardt er mit lindnen tafeln an die pꝛuſt geleg alſo geſchnuret dz er auffrichts gienge. Er wardt võ; ſeinerlgůtigkeit.miltigkent ſinnreichigkeit vnd tugentlichen weſens wegen von dem roͤff miſchen rat ein goͤtlicher genant. Er hat mit ſeiner coſtung vnd darlegung den roͤmi ſchen burgern an gemaynẽ vñ ſundern gepewen daran die Tiber mit irer ertreckung. vil ſchadens in Rom gethan het gar miltigelich geholffen. Zu letſt ſtarb er gleich als ſchlaffend im. lxx.iar ſeius alters vnd im.xxij. iar vnd dritten monat ſeins kaiſerthũbs Narcus antoninus zugenambt verus ein naturlicher maiſter iſt zu Kom Ienn 0 Yvnd daſelb ſtin ſeins anherrn haws erzogen vnd wiewol er ʒu der kaſt ichen Lucius aur wirdigkeit gefoꝛdert was yedoch kome er von lernung wegen in das haws Appolo⸗ 1 nij des lerers vnd hoͤꝛet die lernũg von Sexto dem enicklein Plutarci. Er wardt indẽ bůſen Adriani erzogen vnd veriſſimus das iſt der wareſt genãt. Darnach hat er mit Lucio aurelio comodo ſeinem bꝛuder. xix. iar des kayſerthũbs ʒimlicherweiß gepflegẽ So haben ſie bededen krieg wider die Parthier mit wund erperlicher kraft vñ glůck lichem zuſtand gefůert vnd wid er die feind triumphiret. aber als vnlang darnach co modus von dem ſeuchen des ſchlags vergieng do hielt Antoninus allain das kayſer thumb innen vnd was von ingent auff eins gemůets vnd eins angeſihts in iedẽ glůck vnnd ſo er aber die gůetigkeit der natur mit der lere in ime kempffet darumb wardt ey billich von menigclichem ein naturlicher maiſter vnd liebhaber der weyßheit geneñt doch hat ine die lieb derſelben kunſt an kriegiſchen ſachẽ mt verhindert. ſunder er 12 4 die teutſchen Marcomãnos Sonados vnd Sarmatas mit großer kraft vnd gluckli chem zuſtand mitſanibt ſeinem ſun Antonino comodo vbeꝛwunden vnd triumphirttt Aber als er in diſen krieg ziehen wolt vnd doch den kriegßlewten nit ſolde zegeben het do verkawffet er allen ſeinẽ kaiſerlichen hawßrat vnd ſeins weibs zierde auff offem marck. doch als er nach vberwindung der feind wider an hayms keret do gabe er den kauffern ire kauff ſum wider. doch welcher ſeim erkaufts gůt nit widergeben wolt dem tet er darumb kein betrancknus. Er was nach erlangter obſigung gegen allen in dem gemainen nutʒ verdienten faſt milt. ſo ließe erdettlichen landen ir zinſs nach vnd maſſiget mit newen geſetzen die ernſtlichern. damit vꝛſachet er das er von menigclich em alſo lieb gehabt wardt das er den namen eins heiligpꝛuchels erlanget. der ſein pildnus nit da⸗ haymend het. Ʒn letſt ſtarb er eins ihehen tods im.lxi. iar ſeinu alters. vnd in dem. xviij. jar ſeins kaiſerthumbs. AN ee, nd verolaung der kirchẽ iſt geſchehẽ zu dẽ ʒeitẽ Marci antonini vnd Luejj aurelij vnd ſind vñ mi deꝛ 15 11 5 Helrone woidenaber nach biſe veifelzung kom ein eylender großer iamer vnd ſterben. ð do vil land weit vnd pꝛait verwůeeſtet. vnd allermaiſt Welſche land alſo verheeret das ettliche doͤꝛffer vnd feldeꝛ on in b darʒu wʒ auch in dẽ waffen kein růe. ſunð ſehwebtẽ durch den auffgang kriechdlannd 0 rieg. alda warn erdpidem mit verſenckung der ſtett ertrenckung der waſſer vnd be 1 alliam Welß Ch hn ſchedigung der hewſchꝛecken an den feldern. Serephia ophia die edel fraw kome mit irñ dꝛeyen toͤchtern cGlawb hoffnung vnd Lieb gein Kom vñ bekeret mit dẽ ebenpild irer geiſtlichkeit vnd nůchterkeit vil edler Nfrawẽ ʒu Chriſto. do das an Adꝛanũ den kaiſer gelanget hiet er ſie zu ime fůreñ. die warn faſt ſchoͤn vnd in d 805 geſſchꝛift gelert. vnd nach langẽ kampff endetẽ ſie ir leben mit marter durch mãcherlay peynigũg als die muter dar rach ieer toͤchter leichnã. rviij. meyl võ der ſtatt begrůbe. ¶vnnd mit zehern ſpꝛach. O mein toͤchter nembt mich zu 2 euch. do růet ſie gleich als ſchlaffende im fiid. 8 Sramme die Antiochiſch iunckfraw hat diſer zeit zu N SFom vmb Chꝛiſtus willen gelidden die wardt in S iei finſtere ſtatt zu zwayẽ fůrvoitzigẽ mannẽ ſie ʒeenterẽ ge .— tan vnd doch võ ine vnuerletzt. darnach mit fewꝛ gepey⸗ 10 vnd auß befelhe des richters mit kolbẽ geſchlagẽ vñ zu leſt mit de ſchwert getoͤdt. vnd durch ſabinã die 15 be⸗ ert het ĩ irẽ grab beſtattet.am̃ rrir.tag des monats Dulij( abina dʒ durchleůchtigſt weib ettwan des hohbe! rumhtẽ Valentini hawßfraw. vñ Herodis metalla rij tochter was võ ſeraphia im criſtenlichin glawbẽ vnd wiſen vnd ſtund in vbũg ð werckt ð N005 fein vnd wardtzu Rom darũb dʒ ſie dẽ goͤttern nit opffern wolt nit dem ſchwert gerichtet. vnnd alſo auch mit der kron sderwarter begabet, 39.%0 uadratus ein biſchoff zů Athenis vñ ein iũger d apf (Odoſid gar ein hohgelerter man. hat in diſer vnge ⸗ ſtůmigkeit die kirchẽ die mit großer foꝛcht zerſtrewet wz wiðigeſamelt vnd ʒu beſchirmung des criſtenlichẽ ſtãds He bůch vol glawbẽs vnd vernunft vnd wol wirdig ð I appoſtoliſchen lere gemacht. vnnd ʒu letſt auch die mar⸗ ter gelidden am. xxvi.tag des monats may. q Virinus erſtlich ein richter nachfolgend ein biſchof wardt diſer zeit in dẽ windiſchen lad in ð ſtatt Sci 15 ſcia am vierdtẽ tag der monats iunij gemarteꝛt vnnd ime (Edein můlſtayn an ſein hand gepundẽ vñ ertrẽcket. Zenon ein Roͤmiſcher ratgeb iſt zů Rom mit. rmn. vñ.ijc. bꝛudern Aινε Iin diſer aufrůr vmb chꝛiſtus willen erſchlagen woꝛden l I gacus pꝛimicerius iſt mit.xin. menſchẽ auf dẽ berg N Araraht võ Adriano de kaiſer in Armenia gemar⸗ Papias tert woꝛdẽ. dañ als ſie durch dẽ engel bekeret den ſyge wi 8 der die feind behieltẽ. vnd Adrianus vñ Antoninus erfů ren das ſie chꝛiſten woꝛdẽ werñ do waynetẽ ſie vñ hießeẽ die erſtlich gaiſeln. vnd darnach vil triſpitziger nagel. kx. roßlawff weit auff der erden ſtrewen das die hailigẽ mit ploßẽ füßen darauff geen ſoltẽ aber ð engel gottes gieng voꝛ in hin. vnnd ſamelt die nagel auff das ſie nit verletzett wurden. darnach habẽ ſie zu gleichnus chꝛiſti die marter gelidden vnnd ſind ir ſeln zu himel genomen.„ Napias ð iheropolitaniſch biſchoff ein iunger Johã! nios des appoſtels wʒ alſo ein hohgelerter man dz mme võ ſeiner kunſt vñ lere wegẽ vil andere gelert mañ in Nuc gedichte nachgefolgt habe. als Hereneus. Appollina⸗WM erclilianus Victoꝛinus Lactancius vnnd der voꝛgenannt Quadratus. 0 ¶riſtides ein Atheniſcher naturlicher maiſter vnd vnder dẽ voꝛigẽ weſen ein iunger chꝛiſti hat ein buch võ CLinnhalt vnßer lere ʒu der zeit. wie Quadratus dẽ kaiſer Adriano zugeſchickt auß denſelben bůchern ward Adrianus geurſachet dʒ er fůr vnbillich vñ vnrecht achtet dʒ die chꝛiſtẽ allethalbẽ ſoltẽ erſchlagẽ werdẽ vñ dar auf ſchꝛibe er Minucio fundano dẽ verweſer Aſie nimãt zetoͤdtẽ eß wer dañ ein anelager vnd die mißtat voꝛaw⸗ gen vnd wiſſentlich. 85 As af gen vnte ſuuinfchenſteynde dbroffohzt oͤe hſtpnd gröfnelo önd andere an k ee, derwerlt Blat&cIII Saldne ein athenienſiſcher naturlicher maiſter iſt diſer zeit in achtũg geweſt. ð Nalweg das ſchweigẽ haltẽde ein Pitagoꝛiſch leben fůret. Die vꝛſach ſeins ſwey gens was die. Als er auff ein zeit ſein aigne muter vnzimlichs beyſchlaffens angemů⸗ tet vnd ſie ime vnwiſſende das er ir ſun was verwilligt het. vnnd do ſie nw erkennet das es ir ſun was geweſen do ſtarb ſie voꝛ ſeham. als Secldus das mercket do ſetz Selet er imſelbs die ſtraff ʒu peen das er hinfůro nimant meꝛ ʒů reden wolt. do ſolchs an S 960 den kaiſer Adrianum ʒu Athenis deßmals weſende gelanget. beruͤffet er ine. aber do V. er ine weder mit grůß. vermanung noch bedroung vom̃ fůrſatz des ſchweigens nit erntziehen mocht do verwũdert er ſich ſeiner ſchweygung vnd beſtendigkeit. vnd be ¶¶geret an ine das er doch ſeinen fragen mit der hannd antwurten wolt. darauff fraget er ine. was iſt got.do ſchꝛeib er im pald. Got iſt ein vntoͤdlicher ſyn. ein vnbeſchewli⸗ N che hoͤhe.ein vilfoͤꝛmige form.ein manigfeltiger gaiſt. ein vnerd enckliche erfoꝛſchũg al ie ding begreiffende. ein vngeprechlichs liecht vnnd das hoͤhſt gůt. iburtina d ſtat welſcher land die noch hewt die alt Tibur genant wirdt iſt ʒu diſen ʒeiten durch den kayſeꝛ Adrianum(als Helius ſparcianus bezeügt) mit wunderperlicher darlegung erpawt vnd auß eim dorff zu aner ſtatt gemacht woꝛden vnd ligt. xvim.ſchꝛit von Kom bey dem fluſs Anienne an einem nidern vneben ende Diſe ſtatt hat(cals Strabo vnd Birgilins woͤllen)lang voꝛ Rom von den kriechiſchen vꝛſprũg vñ aigenſchaft gehabt. Ettlich ſprechen ir erſter ſtifter ſey geweſen Liburtus der bꝛuder Coracis vnd Catilli. dañ dieſelben brů der warñ Thebanier. die nach zerſtoͤrung der Thebanier vom̃ vater in welſchen landẽ geporn. darnach die ſtatt auß irem namen paweten. Deſs iſt ein zeůgnus der berg nahend dabey noch hewt Catillus genant. So hat der ander bruder Corar ein andere beruͤmbte ſtatt vnder den Volſcos aufgerichtet. alſo iſt diſe ſtat Tiburtina etwẽ edel geweſt. als ſolchs die nahendt noch voꝛ awgen weſende gꝛoße vnd machtige nidergefalne gepew diſer altẽ it anzaigen vnnd die geweſen wirdigkeit diſer ſtatt bedewten. An demſelben ende grebt man den ſtarcken Ti urtiniſchen ſtayn der zu erpawung vnd enthaltung der ſtatt Rom faſt hiflich geweſt iſt. dañ kayſer Friderich barbaroſſa hat diſe ſtatt. die dauoꝛ von andern teůtſchen zerrůdet was wider erpawen. So haben darnach vil bebſt vnd cardinel dieſelben ſtatt gemeret vnd mit vil gepewen erleůchtet. Auß diſer ſtat habẽ babſt Simplici us vnnd andere an kunſt vnnd wirdigkeit hohberumbt menner irñ vrſprung gehabt. Tiburtina die ſtatt Secundus pPhilozophus ni ——— Das ſechſt alter ualienus der allergelertiſt artzt was der gepurt ein kriechiſcher auß der ſtatt per Galienus artztt gamo in Aſia gelegen.ein groſſe perſon. groſſer vñ prayter achſel vñ ſchultern prawner farb.het luſt im geſang vnd in der alchamey.er was gepoꝛn auß eim reich⸗ Vvnd milten vater. kůnſtreich in der kunſt des geſtirns vnd zelens vnd dergleichẽ. vnd durch Talunm ſeinen maiſter in der ertzneh wund erperlicher weiß berichtet. er vmb⸗ gieng die werlt kunſt zeerlangen im̃ frůmal aße er wenig vnd was allain an feygẽ vñ prot benůgig vnd het ein vberflůſſigs nachtmal.er was von iugẽt auff zu lernung ð ertzney gefliſſen vnd diſputiret im̃ xir.iar ſeins alters mit den iungern Athanei von ð ertzney.er hat zu den zeiten des kaiſers Antonini pij gereichßnet:ſo iſt er in ſorgen odeꝛ ertzneyũgẽ nie ʒu ſcham woꝛdẽ hat auch in ſeinen fuͤruerkundungen nie geirret. Coſtã⸗ tinus ſpꝛicht er hab hundert vnd fuͤnfftzig buͤcher geſchꝛiben er lebet lxxvij. iar. vnd Ner iſt als ettlich ſprechen im meer geſtoꝛben dieweil er ʒu beſichtigũg der wunderzay W 8 chen ettwen durch chriſtum beſchehen außwanderet. vnd Mundimus ſpꝛicht Wiſer. K Galienus ſol billich ein fuͤrſt ð artzte genẽt werdẽ. ð in derſelbẽ kunſt alle andere auß⸗ genomẽ ypoerate vberttoffen habẽ geglawbt wirdt. vñ Galienus hat auch deſſelbẽ ypocratis ſchrift mit wun ð Juſtinus philoſophus ſamer ſinnreichigkeit außgelegt. Q 4 Neuſtinus ein naturlicher maiſter auß dð ſtatt Neapolis: ELhat diſer zeit fuͤr den criſtenlichen glawbẽ vil mue vñ arbait gehabt. der gabe Antonino pio dẽ kaiſer vñ ſeinẽ ſi nẽ ein bůch wið die haiden geſchꝛiben.auch ein frag vnnd antwurtſchꝛifft wider Triphonẽ dẽ fůrſtẽ der indẽ. ſo w er auch wider Marcionẽ den ketzer der der lere Cerdonis F des ketzers nachfolget. vnd ſprach. Das der ein herr gůt. A vnd der ander gerecht wer. als werñ zwen widerwertig Aie anfeng der beſchoͤpffung vnd der gůte er redſtraffet auch A 25 Creſcentem cynicũ als einẽ fraßigẽ.auß deſſelben haymli⸗ chen hinderliſtigkeitten wardt er alſo hinderkomen das er vmb die ere des criſtẽlichen namẽs ſein plůt vergoße. quila ein Jud iſt mit Priſcilla ſeim weib auß gepott Alaudij gewichen. vñ(als ettlich ſagen) bis an diſe zeit in leben bliben. vnd den anð außleger des geſetzs Mo 28 2 — „ 8 2. 8—— A —. 5 W. 772 NI5 4 — — iſt nach den.lxx. außlegern geweſt. vnd hat die bůcher des altẽ teſtaments auß hebꝛeyſchem in kriechiſch gezůnge faſt 0 wol gewendet. vnnd des propheten woꝛt von der iunck⸗(IN 19 Ifrawen Maria geſpꝛochẽ an ein iunckfrewlein geſchꝛiben R⸗ 5 (Jine ð ketzer. võ dẽ die Cerdonianiſchẽ ketzer irñ na Hndethgt ſohgt Amos habẽ vndſtund ſich zu diſeꝛ zeit vnſinnẽde zeweiſ kßgwſſep beche ¶ſagen vñ ſpꝛach. Es werñ zwen widerwertig anfeng. ſcgtherckeskoche tzer 0 ILRBunſte der ketzer ſein iũger ein ſtoyciſcher naturlicher Theophilus ein biſchoff habſidewoeltl maiſter fieng mit ſeinẽ maiſter auch an vnſinnigclich Augselt zeredẽ vñ ſpꝛach. Got der ſchoͤpffer der die werlt durch deẽ Mie ſun gemacht het wer nit geweſt ein vater Chriſti. Auff ein zeit gieng er zu Rom gegen Policarpo. den fraget er ob erſe ine kennet. Do ſpꝛach Palicarpus ʒu ime. Ja ich kennne den x VMerſtgepornen des teuͤfels. 8 en ein andeꝛ ketzeꝛ võ dẽ die valentinianiſch n 8 N. ketzerey irñ namen hat auch diſer ʒeit vberhand gend No 1 men. Die ſpꝛachen.das ¶ hriſtus von dẽ leib deꝛ iunckfraw(. L nen nichtz genomen het.ſunder auß ir als durch ein pfeyftein oder roͤꝛlein lawtter gegangen wer. thophilus ð Antiocemſchẽ kirchẽ 0 hat auch z 5 Adiſen zeitẽ gepluͤet vñ wið dẽ voꝛgenãtẽ ketzer Marci onẽ bey dẽ kaiſerthũb ᷣntonini ein bůch gemacht. auch ein buch wider die ketʒerey Hermogenis. vnd ſunſt drey buͤcher wider Etholum vnd vil andere ding mer beſchribẽ. J oð Miletus ð Sardẽſiſch biſchof ein iũger Fron onss des kunſttedners iſt zu diſer zeit in große werde geweſt. vñ hat ein bůch võ ð criſtenliche lere dẽ kaiſer Anto⸗ nino marco vberantwurt. Diſs mans ſinnſchicklichkeit hat d ¶ maiſter Terculianus(als Jheronimus ſchreibt) wundperli⸗ Ner weiß gelobt. vñ ſpꝛicht dz er võ vil dð vnßern ein weyſſag Ygehaltẽ ſey darũb dz er vil Pꝛophetiſcher Frügknbsgeſeheibe ppollinaris ð iheropolitaniſch biſchof wardt hab. dſer ʒeit ĩ achtũg gehaltẽ. ð hat ein treffenlich bůch võ dẽ glawbe chꝛiſti de kaiſer Nantonino dẽ andern vberantwurt. vñ ſunſt vil vnd man cherlay wid ettliche ketzer. auch fůnf bůcher wider die haiden vnd ſunſt zway andere von der warheit ge ſe riben⸗ der werlt Blat&IIII 0 olicarpus ein iunger Johannis des appoſtels.ein biſchoff zu Smytna von ime geoꝛdnet vnd des gantzen Aſie an gaiſtlichẽ weſen vnd lere ein fürſt iſt in diſem iar vnder dẽ babſthũb Pij gein Rom komen vnd hat vil chꝛiſten menſchen die durch falſche einplaſung der zwayer ketzer Marconis vnd Valentimani verfůert warñ. wið ʒum glawben gelapytet. Diſem Policarpo begegnet eins mals der ytzgenant ketzer mar dion den hieß Policarpus einen erſtgepoꝛnen des teůfels.dañ er lawgnet das got der ſchoͤpffer ein vater Chꝛiſti wer ⁊c. Diſer olicarpus wardt in der vierden verfolgũg vnder dem kaiſerthum MN.antonini vnd L. aurelij comodi verprennt vnd mit ime. kij auß Philadeiphia komende gemartert. vnd nach dem diſs ein faſt hohgelert vñ heili⸗ ger man wz ſo hat er ein faſt nůtze epiſtel vnd ſendbꝛief an die võ philippis geſchickt. 0 raxedis die heiligſt iunckftaw des ſeligſten Roͤmers Praxedis Pudentis tochter. vnd d hohberůmbten iunckfuawẽe, vud enciane ſweſter in der heiligen ſchꝛift hoherfarn was 0 5 — 3 zn diſer zeit bis auff Anicetum den babſt. als ſie nw ir va⸗ terlich erbe mitſambt irer vorgenanten ſweſter zu auffenthaltung der armen anßgege ben vnd alle zeit irs lebens mit ſtettigem wachen.betten vnd faſten verzeret. vnd alles ir hawßgeſind nemlich. rc. perſon lediggelaſſen vnd vil leich nã der martrer begrabẽ het do hat diſe allerſeligſte iunckfraw auch iren gaiſt zu dem herrñ geſendet vnnd die kron ð gerechtigkeit empfangẽ. am̃ xxi tag des monats Julij daran auch ir tag begãgẽ wirdt vñ iſt zu rom bey irer ſweſter pudẽciana in dẽ kürchof priſeille begrabẽ woꝛden. Felicitas mit dẽ.vij ſun ¶QN ẽelicicitas die roͤmerin gar ein heilige fraw hat zů diſer zeit mitſambt iren ſiben ſůnen nemlich Januario Fel ee Philippo Scylano Alexandro Vitale vnd Marciale 300 Bom die marter empfangen. Diſe Felicitas vnd nach bedeůdtnus irs namens an ſele J vnd leib wol ſelige fraw hat diſe ite ſiben ſün got anzebetten geleret das ſie die kron ð marter empfiengen. dañ Januarius der erſtgepoꝛn wardt mik růten geſchlagen vnnd mit pley getoͤdt. Felir vnd Philippus mit kolben erſchlagen. Seyllanus vberſtůrtzt. Alexander Vitalis vnd Marcialis enthawbtet. vnd zu letſt auch dieſelb Felicitas wi der die gewonheit ð muͤter mit dẽ ſchwert gerichtet. In diſen perſonẽ iſt ein großer ſpi ö gel vnßſers glawbens für vnßre awgen geſetzt.ir tag be n8 am̃ rx.tag des monats Julij. Ptolomeus 83 0 tolomeus von Alexandria pirtig ein naturlicher 655 Nvnd treffenlicher ſternſeher hat nach den zeiten des kai⸗ E ſers Adriam geſchinen. vnd iſt diſer zeit erkant woꝛden. Der⸗ ſelb fürtreffenlich man hat vil mer zu der Aſtronomey gelegt dañ er voꝛ ime geſchꝛiben gefunden hat. ſo hat er auch ſunſt vil bůcher von mancherlay mater(als die geleitẽ des lateins wiſſen)beſchꝛiben. vnd.lxxxviij iar gelebt. Vnder andern ſeinen ſpꝛůͤchen ſind di⸗ ſe zemercken. Welcher vnder den menſchen nit ſoꝛget in wes hand die werlt ſey deꝛ iſt hoͤ⸗ her dañ die werlt. Item welcher durch andere nit gebeſſert oder geſtrafft wirdt durch Aulus gellius den ſollẽ auch and ere nit geſtrafft werdẽ. Ite als vil du dich⸗ —.— mer ʒu dẽ ende nahniſt ſonil ſoltu dz gůt mit merũg wirckẽ. ee Auns gellius ein roͤmiſcher kunſtredner vnd treffen Mantanus ein ketzer lcher grãmaticus was ʒu diſen ʒeiten achtper. Deꝛ 0 G hat vnder andern wercken ſeiner kunſt vnd tugent als er 3 auß Rom im winter in das Atticiſch land zohe gar vil ö treffenlicher glawbwirdiger bůcher geſchꝛiben vnd inẽ den titel von Aticiſchen nachten gegeben hat ⁊c VDrſpꝛung der Cathaphriganiſchen ketzerey. K u diſen zeiten iſt vnder Mautuano die ketzerey Ca/ ⸗ Appelles ein ketzet thaphugarum genant entſtanden. dañ diſer aller⸗οσE böͤßiſt er tketzer Mantuanus auß Pohꝛigia gepoꝛn. vnnd · hat ſich den haligen gaiſt den troͤfter in Phrigia land genennt vnd vñl menſchẽ ver⸗ füret vnd dieſelb en gegent mit den nahend gelegnen gegenten mit vñ irthumen ver⸗ gifftet vnd daſelbſt priſcam vnd marimillam die hohberůmbten weiber alſo ver keret das ſie ire man verließen vnd mit ime offenlich vmbzohen vnd ſichſelbs auß ſeiner einplaſung weyſſagerin hießßẽ. Diſe ketzer ſagtẽ das die gabe des hailigẽ gaiſts allain in ſie vnd nit in die appoſtell gegeben woꝛden wer. J Ppelles ein ander ketzer in kriechiſchem land ſpꝛach Chriſtum 5 in ð wat E heit ſunder in der menſchen fantaſey den menſchen erſchinen ſein. Diſen Appel lem nennt der hohgelert man Uheodocion den aller ketzerlichſten ketzer. vnnd hat mit ſeinen ſchriften deſelbẽ ketz er gar ſchimpflich belachet vnd verwoꝛffen. 35 1 aſblswbfe Das ſechſt alter Jar der werlt. vin.iſjc. riſii. Jar Chriſti..lxiiij. nicetus der babſt von gepurt ein Siriet. was ein man treffenlicher ſitten. vnd A ſetzet das einicher clerick einich langes har nit ziehẽ ſolt nach dem gepot des ap⸗ ¶ poſtels. ſo ſolt auch einich biſchoff nit von mindern dañ von dreyẽ andern biſchof⸗ fen geweihet werden. Sunſt hat er vil andre ding geoꝛdnet. Vnd als er in fůnff wey hãgen des monats decembꝛis.rirx.bꝛieſter vier diacon. vñ newn biſchoff geweyht het wardt er mit der marter gekroͤnt vñ begrabẽ am̃ xvij.tag apꝛilis. vñ ſaße. ki iar. vier monat drey tag vnd feyret der ſtul. rxvij.tag. 105 Iar der werlt. vin. iijc.lrxiij. Jar Chriſti.Ixxiii. other der babſt auß Campania pirtig von der ſtatt Fundano wʒ ʒů dẽ ʒeitten C. Comodi des kaiſers. vñ wiewol er in vil geferlichkeiten ſchwebet yedoch ke⸗ et er ſein gemůet in ſouil anfechtungen ʒu goͤtlichẽ ſachẽ oꝛdnende. das einich cloſter⸗ iche hawßfraw gehalten werden ſolt dañ die. die ein bueſter nach auff ſatzung einge ſegnet. vnd die ir eltern mit zierlichẽ gepꝛeng nach criſtenlichem ſitten irem gemahel zu gelegten. vnd er verwarffe vil ſegnens vnd zawberey. die man bey den hoheiten vñ newen een vbet. vnd als er im monat decembꝛis fůͤnff weyhe gehabt vñ. viij.bꝛieſteꝛ vnd.xi biſchoff geweihet het do ſtarb er vñ wardt begraben in dem kirchoff Caliſti als er.ir.iar drey mona vñ. xx.tag geſeßẽ was. vñ ð ſtůl růet des mals.xri.tag. Jar der werlt. vm.iijc. Ixxxiij. Jar Chriſti..lxxxiij. ¶ leutherius der babſt auß kriechiſchem land von der ſtatt Nicopoli was zu der OC52 des kaiſerthumbs L. Antonini Comodi. Diſer ſetzet das nymant von vber 1755 flufs wegen einich geſchlecht ð ſpeiß do mit die mẽſchlich gewonet geſpeyſet wuͤrdt verſchmẽhenſolt. Er wolt auch nit das ymant von ſeinem ſtand entſetzt ſolt werdẽ. er wurde dañ auff anclagung der mißtat ſchůldig gefunden. ʒu diſs babſts zeiten iſt den kirchen frid vnd ruͤe gegeben. vnd der criſtenlich namen durch alle erden wund⸗ erlicher weiß gemeret woꝛdẽ.allermaiſt ʒu rom. alda dañ vil edel roͤmer mitſambt tren weib ern vnd kindern in dẽ criſtenlichen glawben genomen vnd getauft woꝛden ſind. Diſer babſt empfieng einen ſendbrieff von Lucio dem konig Bꝛittãnie das er ine vnd die ſeinen in die zal der Chꝛiſten nemẽ ſolt. als er ʒu letſt in dem december in drey⸗ en weyhũgen bꝛieſter vnd biſchoff geoꝛdnet het do ſtarb er vnd wardt bey ſant Pe⸗ ters leichnam begraben am. rrvi tag des monas may.Als er.xv.iar dꝛey monat zwẽ ltcag geſeßen was vnd der ſtuͤl feyret fuͤnfftag. 1 JIar der werlt. vin.iijc. rciij. Jar Chꝛiſti..xciiij. Nictor der babſt auß Affrica pirtig ſetzet das die oſtern am ſuntag von den.kiij⸗ Gln des monds des erſten monats bis an den. xxittag gehalten werden ſolt. die auoꝛ mit den Juden am̃. xuiij.tag des monds gehalten wardt. daſſelb geſetz wardt darnach in dem concili zu Niceno beſtettigt. auff das wir nit geſehen wůrden den in⸗ den nachzefolgen. Diſer Victoꝛ wardt gemartert vnd bey ſant Peter begraben. vnd Tle e ſaß ʒehen iar.drey monat. zehen tag. des mals růer der ſtůl.rij.tag. uger man mer auff goͤttlich dañ auff menſchlich ſachen gefliſſen. darumb ſetzet ſer das ein leuit vnd bꝛieſter in beyweſen glawbiger clerick vnd layen geweyhet wer⸗ den ſolt. das dañ darnach in dem Calcedonenſiſchen concili beſtetigt wardt. Er ord net auch das die geſegnũg des goͤtlichen plůts in eim glaſerin gefaße vnnd nit in eim Thuͤltzein(als voꝛ) beſchehen ſolt. aber diſe ſatzung wardt nachfolgend verwandelt. vnd fürgenomenſſolche geſegnung weder in holtz noch in glas. ſunder in gold oð ſil⸗ ber oder zin zevolbꝛingen. Jtem er ſetzet das alle criſten menſchen die ʒu irn vogtpern arn komen wern alle ĩar am̃ heiligen oſtertag offenlich das heilig ſaerament empfa⸗ hen ſolten. u letſt nach weyhung elttlicher brieſter vnd biſchoff ſtarb er als er acht iar ſiben monat..tag geſeßẽ was ¶ Jar der werlt. vim.nijc.riij. Jar Chꝛiſti.ijc. xiij 99 5 der babſt ein roͤmer vnnd ein goͤtlicher hohweyſer heyliger man hat in großer betruebuus des criſtenlichen weſens vnder dẽ boßhaftigen kaiſern vn abgetretten von ſeinem fůrnemen geoꝛdnet viermal im iar als die vier quatemper oð goldfaſtẽ ʒefaſten. võ denſelben vier zeiten her ſind auch die weyhungẽ gehalten woꝛ den. die dauoꝛin dem monat december beſchahen. Er hat auch einen kirchoff ſeins na mens iet dariñ vil martrer leichnam begraben warden als er aber Palmachiũ vnd Simplicium die roͤmer. vnd Felicem dẽ edel man mit irem hawßgeſind getauft nd vil brieſter vnd biſchoff geweiht het do wardt er am̃ riiij.tag des monats octo ris võ dẽ kaiſer alerãdro mit marter bekroͤnet als er. vi.iar..monat.x/tag geſeßẽ wʒ pherinus der babſt ein roͤmer was zu den zeiten des keiſers Seueri gar ein hai Hahen (Oleere fm 1 vn ubCg P 150h eken b puynſt d chen geſch Wh pettſſgr Matlis gepo denandern von, eterkonn wozde ſüne 0 chthyckten pgtts. Igrgc guo direchtgdenkeſ daß die utter vnd he ſußfaln darond Iianus didins n· enmngran ertd fege kugen vnd aw delhet doleß er den 9 0 ſey derde ſfathab Degrder algides rechtgklet öſtneſchdergfof ſſen wzvñ watdt ebetus der rom Dunther derku tvertentnus der fſßregts innchter ö 4 kvhylernens wege übkkaſttlchen w ſtulltkgen verm tadeterwag zudet dundigbtren ſol Woummchet e leſſhhehterf opnefhgen ſrürha 0 it a 155 ſalte Waſkebeh Uſen Wfghinptwe Ipd 00 N it h gch toch 0 1050 ſoßze 0, chß, N 0 chd 0 hachäufffh chaleadeywutd⸗ cheltöner fntſuſhe hdgeohſtwadeß Boätedgs rff damdecanderiſdte/ owardtbeyſuſk ſů⸗ vigtöeh mongt zri ickät,, ſeg vof deß. fß ten wedden ſoltdl dab geſcthwwat cheß wüͤrdendeß Darbeguboſ n 90.* 1 5 Sulihrl ffsfndab 00 dhhergeert hemchkrr fdt newufdel. epbes Whewmvogtpeß metelff 0 15nlereff der werlt Nemodus lucus antoninus.evij. Koͤmiſch kaiſer iſt nach ſJ.antonino vero 0 ſeinẽ vateꝛ kaiſer geweſt. Sein muter Fauſtina het als ſie ſein ſchwangeꝛ was großen fleiß den Comodũ durch lere vnd anweyſung guter mañ ʒeund errichtẽ. vñ wiewol diſer Comodus treffenlich kriechiſch vnd lateiniſch anweyſer vnd maiſter het ſo warñ ſie ime doch gar nichtz nůtz. ſund er wʒ võ erſter kintheit an ein befleck ter. vnfruner grauſamer.vnkeuſchguiger menſch.ð im rij.iar ſeins alters anʒaigũg ſeiner kůnftigen grauſamkeit erſcheinen ließ.Er ʒohe mit dem vater in den teuͤkſchen 3* krieg dariñ er weð der ſcham noch einicher zerung verſchonet. ʒu letſt het er kein ge⸗ maynſam mit dem vater. ſunder was allermenigclichem vnfůgſam vñ vnnutz dañ allayn das er wið die teůtſchen durch hilff der criſtenlichen ritt er glůcklich ſtrite vñ als ſein heer in demſelben krieg mangel an waſſer het do wardt als ſie ſage) auß fur bitte ritter das waſſer wunðperlicher weiß voñ himel geſend et vnd fieln vil plitz auff die terůͤſchen vnd Sarmacier. Aber als er wið gein Rom zohe do fiel er in alle vnzucht der vnkeuſchheit vnd ſchandpeꝛkeit in vil ſtucken Neroni nach⸗ folgende. vil des Roͤmiſchen rats vnd allermaiſt die fůꝛtreffenlichſten am̃ adel vnd redlichkeit ertodtende:ettlichen die 6555 verbiettende.die land vnd ire pfleg veꝛkauf fende. Er was ebner geſtalt des leibs. eins trunckengeſtalten angeſichts. vngefůger rede. alweg geferbts hars vnd beſenget ſein lock vnd part ſelbs ſich voꝛ dem barbi rer beſẽ bere ð zeit ſeins ſůntlichen lebẽs erlidde die ſtat Kom ein ſtraff an ver pꝛunſt ð libꝛarey im capitolio durch einen plitzen. do er ſtarb wardt er ein feynd des menſchlichen geſchlechts geurteilt vñ erwůrgt im.xij.iar ſeins kaiſerthumbs. elius pertinax.xix. Roͤmiſch kaiſer iſt in dem gepirg Appennino in eim doꝛff L Martis gepoꝛn vnd nachfolgend in dem Koͤmiſchen weſen ye von eim ſtand an den andern von ſeiner gůetigkeit wegẽ gefürdert vñ ʒu iũgſt ʒu kayſerlicher wir digkeit erkoꝛn woꝛden. aber er wardt von ſeiner kargheit wegen d ie dañ an eim kai ſer zumal laſterlich iſt verachtet. Doch was er ein erwirdiger alter man eins einge⸗/ ſchmuckten parts. eins widergepogen hars faiſt leibig.ein herrliche perſon. mittel⸗ maſſiger geſpꝛechlichkeit vnd mer liebkoſend dañ guͤetig. u letſt wardt er von Juli ano dẽ rechtgelerten in Pallacio erſchlagen im̃ ſechſten monat ſeins kaiſerthumbs. dañ die ritter vnd hoff lewt haſſeten ine. aber das roͤmiſch volck het an ſeinem 25 mißfallen darumb wardt er von rats wegen vnder die goͤtter ernennet. I. ulianus didius was ein nachkomen Pertinacis als die ritter die denſelben kaiſer LpPertinacem ertoͤdten ſein hawbt an einer ſtangen durch die ſtatt in das heerge leger trůgen. vnd nw diſer Julianus deſſelben Pertinacis leib in dem pallacio gefun den het do ließ er den mit den groͤſten eren ſo er mocht beſtatten. Ettlich maynen di f Julianus ſey der der Pertinacem erſchlagen vnnd das kaiſerthumb nach ime be⸗ kůmert hab. Die andern ſpꝛechen es ſey geweſen Julianus das enicklein des großen Jyuliani des rechtgelerten. deſs voꝛfarn von Mayland geweſen ſeyen. Diſer was ð%% boͤſt menſch der alſo ſchẽtlich lebet dz er dem volck haßlich vñ võ menigelichẽ ver laſſen wz vñ wardt im vij. monat ſeins regimẽts võ Seuero vberwũdẽ vñ erſlagẽ euerus der roͤmiſch kaiſer auß Affrica des herkomens wardt erſtlich in ſeyner kintheit der krlechiſchen vnd lateiniſchen ſchꝛift alſo vnderrichtet das er zu ho her verſtentnus derſelbe kome. weñ er in ſeiner kintheit vnd andern kindern ſpilet ſo ſaß er als ein richter vnd vꝛteilet. ſo die andern kindere vmb ine ſtundẽ.daꝛnach kom er von lernens wegen gein Rom. daſelbſt wardt er von eim ſtand in den andern bis in die kaiſerlichen wirdigkeit fůͤrgezogen. Er was zumal karg. võ natur ernſthaftig· mit vil kriegen vermuͤedet. den gemaynẽ ſtand ſtercklich wiewol můſamigclich regi⸗ rende. Er was zu der philoʒop Ser geflißen vnd wið die Parthier. Adiabenier. vnnd Arabier ein ſolcher vberwin rende. des flaiſch gewoͤnlich vnwiſſende. Er was zierlicher perſon. vnd groß.eins Blat&XV Lucius Antoninus Como einen trawm wie ſie vi ſchlangen. vnd vnder den ein rawſameꝛe gepere. vñ ſie ge⸗ dus ee pare Comodum vnd Antoninum.nach abſterben deſſelben het Marcus der vater er das er der Arabier gegent zů einer roͤmiſchen.„ pꝛouintzen machet. Er zieret die ſtatt RKom mit gemaynen gepewen vnd was maſſi Y Y ger ſpeis. ſchlechter klaidung. vaterlicher zemeſs begirig ʒu zeitten des weins bege// 20 Wee 2 4 4 langen parts.eins groen vnd krawſen hars.eins erſamen angeſihts.einer lieplichen ſtym̃ vnd ſpꝛach ſeins Affricaniſchen lands bis in ſein alter. Als er aber zu letſt mit mã Tinnen der Falſer ö 1 E 0 N IN 4 4 ð 7 Aier. — cherlay geferlichẽ anſtoße nit allain in Syria ſunder auch in Gallia vñ in Bꝛittania nach verlaßung ſchier aller ſeiner geſelſchafft vnd ver wanten bekuͤmert wardt do Saſſianum vnnd Getam, ſtarb er zu Eburaco in Gallia im. xvij.iar ſeius kaiſerthumbs vnnd ließ zwen ſuͤl Dasſechſt alter Sant Lucius einkoni ucius Coilli des konigs Fuſci ſun ein konig in engelland Abeire,— Ledder Dumanun 10 dem herrñ gefordert. N„ ¶Feer ſendet einẽ bꝛieff an Eleutheriũ dẽ babſt mit begerung ine e 25 vnd die ſeinen in die ʒal deꝛ chꝛiſten ʒenemen. demnach ſchicket LS 0 der babſt die treffenlichẽ mañ Fugaciũũ vnd Damianum da ¶ſabſt hin den konig vnd das volck zetawffen. Diſer Lucius ¶hat nach empfangnem tawff alle ligẽde gůter der haidniſchẽ tempel den criſtenlichen kirchen geweytert vnd gemeret vber geben vnd ſein vaterland vñ konigreich verlaſſen. erſtlich in Galliã vñ darnach in dʒ oͤber rieß durch die ſtatt augſpurg dgein ¶ hur gezogen vnd daſſelb volck dem herrn vnd ertanig gemacht vnd raſtet daſelbſt im frid an tugenten vnd wund 22 33 zaich en ſcheinende. Aber Emerita ſein ſchweſter hat in einẽ caſtel nahent dabey Trimis genant mit der marter des fewꝛs die ewigen kron verdient. Ir tag wirdt begangen am dꝛitten tag des monats decembꝛis vñ hat dz gantz Bayerlãd vñ ober Rieße ʒwiſchẽ dẽ gepirg criſto erobert vrogus pompeius ein Hiſpanier vnd geſchihtbeſchꝛeiber iſt auch berůmbt geweſt darumb das er die ge⸗ ſchihten von Belo dem vater Nini des konigs Aſſirioꝛum bis auff das b 5ii vnd monar⸗ chey den kayſers Julij in latein beſchꝛiben vnd dieſelbẽ in.rxluij.bůcher geteylt hat. Dieſelbẽ bůcher hat darnach Juſtinus der geſchihtbeſchꝛeiber in ein kůrtzere foꝛm vnd maynung geʒzogen. 18 10 nn ein biſchoff der Choꝛinthier iſt ʒu den zeiten Sotheris(als Euſebius ſchꝛeibt) geweſen. vnd was ein man ſolcher geſpꝛechlichkeit vnd redlichkeit das er nit alla in das volck ſeiner ſtatt vnd pꝛonintz. ſunð auch die biſchoff andrer ſtett vnd pꝛouintzen mit ſeinen epiſteln vnd ſendbꝛieffen leret vnd vnnderrichtet. dann bepenechugwegel Trogus pompeius ¶nach dem er der lere des appoſtels Pauli berichtet was Dioniſius biſchoff zů Co 15 gengwneft ſo mocht er leichtlich an heiligkeit vnnd vnderweyſung rinthien Mee N die andern im̃ ambt behalten vnd mit ſeinen ſchꝛifften le⸗ 2 ren. der er dañ ſechs an ſechs oͤꝛter gar nůtzlich geſchꝛibẽ hat. Sunſt ſin auch zu diſer ʒeit vil mer hohgelerter mañ in leben geweſen. heodocion ein Aſianer von Epheſo ein hohgeler⸗ Ater vnnd der ſchꝛifft wolwiſſender man. der drit außleger ð goͤtlichẽ ſchꝛift hat diſer zeit auch nach nebẽ dẽ obgeſchꝛiben mannen gereichßnet vnd außerhalb ſeiner außlegung vnd tulmetſchung auch ſunſt vil ſchriffte võ Idem lob criſtenlichs glawbens hinder ime gelaßẽ. Er iſt —=—— ¶— 8 8. des hohgelerten mans Taciani voꝛ vñ ee er in die ketzery ⸗ fiele iunger geweſt vnd hat mit ſeinen ſchrifften den ketz/& ieeeee er Appellem gar fchickerlich belachet das er ſpꝛach dz er cdſeblb pmgetſere got dẽ er eret nit kennet. dañ er ſaget dz criſtus nit got ĩ ð ödtyydirlechngtn; warheit ſunð ein menſch in der fantheſey erſohinen wer. eit ſunð ein n in der fantheſey er Watcſes üpptugrch 0 lemẽs ein bꝛieſter võ Alexãdria ein fůrtreffenlicher manghat(als Jheronimus ſchꝛeibt) mit den voꝛgenanten gereichßnet vnd vil vnd mancher lay nit allain bůcher ſunder auch treffenlich ſendbrieff ge ſchꝛibẽ vnd gemacht vñ Oꝛigenes iſt ſein iunger geweſt EE ein 0 0 vnd hoherfarner ů man hat auch ʒu dẽ ʒeitẽ des babſts eleůtherij al der kirchen frid gegebẽ wardt allain die marter geliddẽ do er vonein ſchoͤne red võdẽ lob des criſtenlichẽ glaw 2¹ bẽs gehabt het. dʒ dañ zudẽ ʒeitẽ beym lebẽ verbotẽ wʒ Appolonius Er vberant wurtet ein treffenlich bůch dẽ keiſer comodo dz er in eim rat froͤlich leſen ließ. darnach wardt er dz er ein criſtẽ man wer võ ſeinẽ knecht verratẽ vñ enthawbt am̃. xviij.tag apꝛilis. vñ nach ſeinem abſterbẽ namen vil ketzerey vberhand cx. ercullianus võ carthagine eins rittermaiſters vnd .. Uratherrn ſun an ſinnreichigkeit vñ lere hohberũbt hat diſer zeit(als ſant Jheronimus ſchꝛeibt) gereichßnet. dDiſer wardt zu mittelm alter ð clerickẽ ð aller nãhaftigſt Vrom auß neyd ð clerickẽ mit ſchmeũgẽ vñ gewaltſame alſo bekuͤmert vñ beſchwert dz er ſich an Montani des ketzers lere ʒekeꝛẽ gezwũgẽ wardt. darũb vndſtũd er ſich Yvil buͤcher wið dẽ criſtenlichẽ glawben zeſchreiben vnd er lebet bis auff in ein abkomens verlebts alter. — h bn der werlt Blatcx VI U00g 0 eg 0 325* 2 4 9 +ασ 2 enedröl e fuͤnft verfolgung der criſtẽ menſchẽ hat auß zoꝛn vnd befelhnus des kaiſers Seueri in diſen iarñ anfang 00 0 e enhs ð fuͤnft von Werone der die criſten verfolget. doch wardt er ſtettigelich mit mãcherlay ge⸗ 0 00 ferlichkeiten vnd kriegen angefochten vñ bekůmert.ſo warñ die roͤmer nit on goͤttliche rachſal. dañ ſie wardẽ alß⸗ wanſtt, n pald mit burgerliche kriegẽ wũderperlicher weiß betrůbt. in welcher verfolgũg die hernachbenãtẽ geliddẽ habẽ lüptrdn f Hhyreneus biſchoff FPfihnen der biſchoff zu Lyon ein faſt hohgelert man wardt alſo alter in derſelbẽ e huhn ö Lh ſtatt von des 0 namens wegen bemartert. dañ er was vnder dẽ kaiſer achch äth X3 Comodo in großem rům. vnd(als Iheronimus ſchꝛeibt)ein inuger policarpi des mart A5 f M rers. von demſelben ward er alſo gelert das er fůnff bůcher wider die ketzerey. vnnd ſl te eins wider die haiden. vnd ſunſt mer andere geſchriben hat. Zu letſt wardt er von dẽ dahm nene kaiſer Seuero auff zwen puhel auff der einẽ ein creutz. anff dẽ andern ein abgot ſtund. ſeh ſotd 0 geſtelt dẽtodt durch dz creůtz. oð dz lebẽ durch dẽ abgot zeerwelẽ. aber er kome mit dẽ f. ſehe volck zũ creůtz vñ ſie warden alle mit marter bekroͤnet am. xrviij.tag Jun. 405 I L eonides von Alexandria des großen Origenis vater Leonides ð vater oꝛigenis 60 N 155 90 10 hat in diſer die mar! er ge en. ̃ ſein ſun i ſothuns 70 henden 855 kaſſers Permngeis 60 1 19 beblche 0 00 folgt haben wo er auß goͤttlichẽ willen zu vil meſchen nutz⸗ 8A 0 nnneperkeit nit enthalten vnd durch muterliche ſoꝛgfeltigkeit nit W geweſe p verhindert, den. dañ als er ime het fuͤrgenomen des moꝛgens Chꝛiſtũ offenlich gtt vnd Polſh 10 ʒzeueriehen do warden ime ſeine klaider in der nacht durch die muter haymlich auffge⸗ 1 lymndern 10 hebt vnd er alſo vor den Lirannen behalten. aber er vermanet ſeinen vater zu der mar⸗ es dſch 10 ter vnd wardt mit ſechs bꝛüdern vñ ð muter arm verlaſſen vnd das vaterlich gůt võ hn irer veriehung wegen des criſtenlichẽ glawbens in einẽ gemaynẽ pewtel genomen. e Eugenia iunckfraw Olte 10 her durchleuchtigen roͤmers Philippi des rich⸗ K 8 ters tochter ein ſchoͤne iunckfraw in den freyen kuͤnſte αν lert iſt mit Pꝛotho vnd Jacincto den bꝛudern die ire eltern verließen durch dẽ biſchof elenũ getauft vnd darnach in manlicher klaidung in einem cloſter wonẽde durch Me lanciam das weib vmb vergeweltigung vnd notzerrung angeclagt vnd deßhalb fůr den richter 56 55 vnd zur berayten marter bedroet woꝛden aber als ſie irn rock den ſie an het zerriße vnd ein weibs pild er ſcheine. vnnd ſie ſich als ſein tochter erzaiget do ge⸗ ſchah ein freůd dem volck mit foꝛchten. dann Melãcia wardt mit allem irm̃ haws mit Nwunderperlichem fewr verpꝛennt. vnnd ire eltern lieſen ſich mit gantzem hawßgeſind auffen. darnach ʒohe ſie mit der muter vnd brůdeꝛn Pꝛotho vnd Jaciento gen Rome nit ebenpild der tugent vil menſchen zum glawben raitzende. vnd ſunderlich Baſiliam uu ewiger keuͤſcheit vermanende. darumb als ſie der goͤttin Dyana nit opffern wolt do Inwardt ſie an einen ſtayn gepunden vnd in die Tyber gewoꝛffen. aber ð ſtayn ʒerbꝛache vnnd ſie blib vnuerſeret. Zu letſt nach vil marter vnd quelung wardt ſie an dem tag der gepurt hꝛiſti iñ̃ kercker ertödt vnd ir leichnam nit verr von rom auff irem aigen grund vnd poden begrabẽ. Perpetua vñ Felicitas Narciſcus ein patriarch 9 vñ Helicitas die heiligen frawẽ ſind in Mau X ritania in der Tiburbitamier ſtatt mitſambt Saturni I W 6% no vnd Secũdolo am̃ ſibenden tag marcij gemartert. vnd N 4 6 nach abſterben Secũdoli im̃ kercker den wilden thiern füͤr geworffen vnnd zerriſſen woꝛden. Verciſcus ein patriarch zu Jheruſalem iſt zu den zeiten Victoꝛis des babſts vnd Seueri des kaiſers geweſt. 8 Auff ein zeit als mangel des oͤls in den ampeln erſchine. do F hieß er waſſer darein gieſſ⸗ en do keret ſich das waſſer in fai 4 7 * A 42 hwen 50 e alters halben dẽ ambt nit voꝛ ſein mocht do wardt Alexran Euſebius mart der der biſchof Capadocie an ſeim ſtatt mit ſeiner verwili rer gung aufgenomẽ · Er wardt darnach auch gemartert. — Ol.(bein potencianus Vincẽcius vnd Peregrinus die edeln Roͤmer warden voꝛ diſer zeit vnð dẽ kaiſer C o modo vmb criſtẽlichs glawbẽs willẽ getoͤdt. vñ doch voꝛ mit vil marter vnnd peinigung geangſtigt vnd gequelet. h IJrulius der Roͤmiſch ratgeb iſt auß derſelben martrer le⸗ , remit allẽ ſeinẽ haws zu Chꝛifto bekert vñ durch Kuffi num getaufft vnd auff geſcheft des kaiſes mit kolbẽ erſchla/ gen woꝛden. Deſs leichnam begrůb Euſebius. Dem hieß Vitelltus der richter die zungen abſchneidẽ. do dz geſchah do ſang er got lob. Dauon wardt Antoninus glawbig.der enthawt wardt. So wardt Euſebius da:nach mit pleyzay nen ſo lang geſchlagen bißer ſtarb. 1 IR Das ſechſt alter Jar der werlt. vm. iiſc.kriũũ. Tar Chriſti.fir riß ante tbavus der erſt ein babſt vnd gepoꝛner roͤmer was vnder M. aurelio anto⸗ Uuuno dem kaiſer im.ijc.xxiuij.iar chriſti an lere vñ heiligkeit des lebẽs faſt ſchein er vnd zohe vil menſchen mit ſeiner ſunderer lere zum glawben. vnnd ſunderlich( 5— den fürtreffenlichen man ſant Cecilien geſponſen vnd Ciburcium ſeinen= bꝛuder. die darnach die marter mit beſtendigem gemůet erlidden. Diſer babſt hat(d geſetzet das fuͤran nymant zu biſchoff erwelet werden ſolt er wer dann voꝛ brieſter oder diacon geweihet. Item das die kirch die ligenden gůteꝛ grund vnd poden von den glawbigen gegeben nemen moͤcht vnd des gleichen die nutzung allen clericken von mãnen ʒu manen. vnnd nichtz eins allain beſunderlich. ſunder ein gemains güt ſein ſolt. Aber es iſt hewt daruon komen. ſo groß iſt der menſchen aigennutzigkeit.& eingriff vnd girigkeit worden. vñ er wardt am. xriiij. tag may mit ð marter gekroͤnt.. Als er vier iar. x. monat. rij.tag geſeßen was des mals růet der ſtöl.rrr.tag. oncianus der babſt ein roͤmer was ʒu den zeiten Blexandri des kaiſers im ijt xxviij.iar Chriſti. von erpawung der ſtatt rom im.ixc. Ixxiiij.iar gar ein gůter vnd hailiger man vnd wardt auß anregen der abgoͤter pfleger auff des kaiſers ge ſcheft auß der ſtatt Rom in die inſeln Sardiniam mit Phllppo dem brieſter getri⸗ ben. daſelbſt er nach erduldung vil bekůmernus vnd ſchwerer pein von criſtelich glawbens wegen geſtoꝛben iſt. Sein leichnã wardt von babſt Fabiano darnack mtt großer erwirdigkeit vnd auß bitte aller geiſtlichkeit wider gem Rom gebracht vnd begraben Als er im babfthumb newn iar fůnff monat zwe tag geſeßẽ wz. vñ feyret der ſtůl des mals..tag. P5 ettlichen hiſtoꝛien findt man das Ciriacus nach Pouciano babſt woꝛden ſey ¶N vnd das babſthumb verlaßen hab das er mit den. xun. iunckfrawẽ durch mar ter bekroͤnet werden moͤcht aber rechnung der ʒeit laßet das nit zi. als die legend ðõ ſelben iunckfrawen anzaigt. vnd er ſ ol ein iar vnd drey monat geſeßen ſein. doc iſt er in dz ſalbůch ð bebſt nit geſetzt darũb dʒ er on wi ð vater wülẽ vom̃ babſthũb abſtund. Jar der werlt. vmm. iiijc. xxriij. Jar Chriſti.ijc.xxxuiij. Abebmer der babſt ein kriechiſch vñ faſt gůt man hat geſetzet dz die geſchihtẽ er martrer fleißigclich erfoꝛchet vnd von den notarien beſchriben vnd in die ſchatzkamer deꝛ kirchen gelegt werden ſolt.das die gedechtnus mitſambt dem leben der rechtthůnden menſchen nit vergienge. Item er oꝛdnet das ein biſchoff nach ver laſſung ſeins erſten biſchoffthumbs ein anders biſchoffthumb von notturft vnd nutzs wegen nit ſeinſelbs ſunder ſeiner befolhner ſchaff annemen moͤcht mit willen des babſts. aber ettlich halten es yetzo anders nit ſorg tragende ire ſchaff zewayd/ nen ſunder irñ aignen nutz vnd wie ſie die ʒinſs vnd gůlt auch groß ho eſind me⸗ ren zeſuchen. Antherus aber gieng allain mit eim biſchoff in die marter. als er. ri iar einen monat zwolff tag geſeßen was.der ſtuůl růet. riij.tag.„ Tiburcius vñ Va iburcius vund Valerianus gebꝛůdere die hohbe b 1 Nruͤmbten römiſchẽ burgere wardẽ ʒu diſer zeit mitt — hilff der innckfrawen Cecilie durch Vꝛbanꝛz den babſt IRINT ʒum glawben gefůrt vnnd darnach auß befelhnus Almachjj des richters erſtlich mit kolden geſchlagen vnd zu letſt mit dem ſchwert getoͤdt alles vmb des criſtenlichẽ na⸗ mens willẽ. So wardt Maximus der berůmbt man der ſie iñ̃ kercker enthielt) auch ein criſt vñ mit pleyzaynẽ ſo lang geſchlagen bis er mit todt verſchide. des leichuã hat Cecilia mit Tiburcio vñ Valeꝛiano thũ begrabẽ anñ.riiij tag des monats aprilis. ecilia die roͤmiſch iunckfraw an leiplicher zierde. ſitten ¶ Ceeilia unckfi 100 heiligkeit vnnd loͤblicher keuͤſcheit ſcheinpar was ein PNeinige tochter irer eltern. die ſie mit koͤniglichẽ reichthůmerñ FNIle. sdem voꝛgenanten roͤmiſchen edeln iungling Valeriano zu ð v65 W ee vermahelten. denſelben hat ſie mitſambt Tiburcio zum kEE V criſtenlichen glawben angewiſen vnd ſie in geduldung irer marter mit ſůßer lere vnd beſtendigkeit vermanet. als ſie ſich dann auch beſtendigcliche hielt in irem leyden in irm̃ vaterlichen haws. das dahoꝛ durch babſt Vrbanum auff ir beger got geweihet was.dañ als Almachius diſe Leciliaz den abgoͤttern zeopffern beſſ noͤtigen vnd ire eltern ſie auch darzu dꝛingen wolten. vnd aber Cecilia ſich des wid er// 466 te vnd ein chꝛiſtin bekennet do ſchaffet Almachius ſie in irem haws mit ſiedẽdem waſſe ſer tag vnd nacht ʒeprennen vnd als ſie dauon vnuerletzt blib darnach zeenthawbten 5 IKRRN vnd als ir der nachrichter drez ſtraich gegeben het vnd ir das havobt nit abſchlagen 0 85 NN kund. vnd aber nach roͤmiſchem geſetz verbotten was den vierden ſtraych zethun. do Æ ließ er ſie halb lebendig vnd ſie taylet in dꝛeyen tagen ire gůter vnð die armẽ. vñ befalhe babſt Vꝛbano die. die ſie zum glawben bekeret het. vnnd ſtarb am.xij tag des monats nouembꝛis ʒu der zeit kaiſer Aleranders. eiſt ſchjtiſtlc ſch das etvoeſ 15 lbinſsin Gol lach demdſeen hechtuus wogi ſchthtbeſcheber Abinys von finſ gedechtthts etlangt, ſchſmalhñder c⸗ feygen vfd viechund [Di3 ghrelths des voſhehgt. weſt Ettich ſpuch ihter ſrdentomſſc fahs inde atgege berk lchtelcheht vufd gegendanderß Funcleſchööeget ſcheweberglweg! witdſfickvßderde kahſen dferſihgg wotſchubel Igf ſch hulz g0 gff mxelbs vñime der werlt Blar&Vn Seueri ſun. ð aurelius antoninus caracalla zůgenambt.— Tnen der kaiſer nerus zumal alt verſchiede do ließ et zwe ſt tine Baſſtanus antoninus cara⸗ eins Vaters nachkomen in dẽ kaiſerthumb aber cglla 2 efleckter Hhiags wegen an Pompiniano dem recht gelert“?“ begangen. Baſſianus aber was ſcherpffer vñ in alier flaiſchgirigkeit deñ ſein vater vnd ließ kein geſchlecht der boßtatigkeit in ſeinem leben vndwegen. Er vermehelt ime ſein ſtiefmuter ʒů eim weib.er hieß die ihenen enthawbten die ertz ney fůr das vierta⸗ gig vnd dꝛytagig fleber am hals trůgen: ſo wardẽ die von ime verdambt die an die ſeuln harmten. Zu letſt wardt er im krieg wider die Parthier erſtagen im ſechſten iar vnnd an⸗ dern monat ſeins kayſerthumbs vnd im. xliij iar ſeins alters. piliuzs macrinus hat nach ertoͤdtung Baſſiani caracalle das kaiſerthũb erobert mit/ ſambt ſeinẽ ſun vñ Albino. aber nach dẽ ſie nit lenger dañ ein iar vñ ʒwẽ monat ge⸗ herrſcht haben ſo haben ſie auß kůrtze ð ʒeit nichtz gedechtnus wirdigs geuͤbt ſunder ſuͤnd darnach in ʒwitracht der ritterſchaft erſlagen woꝛden vnd nemlich Macrinus von Helio gabolo bey Antiochia. 2 jadumenus aber wardt vom̃ vater Antoninus genant vnd 8 ime das kaiſerthumbs dieweil er noch ein kint wʒ gemaynclich Dyadumenus zugenaigt. diſs was ob allen kinden dz l llieleeh ſeeügleter Te. perſon. gelbs hars.ſchwartzer awgen. zu aller zier geſtrichner 06 W naſen geſchmuckts kyns vñ ʒum kuſs beraits munds. ais er uu erſt ſeinen kaiſerlichen geſchmuck antete do erſchine er alſo zier⸗ lich das er võ meni gelichen geliebet wardt. Go wardt ¶ lodi us albinus in Gallia ein kaiſer genant võ edelm geſchlecht. vñ nach dem diſe ein kurtze zeit geregirt. oð aber nichts das der ge dechtnus wirdig iſt begangen haben ſo ſind ſte von ettlichẽ ge ſchiht beſchꝛeibern vndwegen gelaßen woꝛdẽ. doch hat allain Albinus von fraſſerey wegen bey den hirten einen namen vnd gedechtnus erlangt. dañ i he hff ein N 18 nachtmal hũder cãpaniſch pfir ing. x. hoſtienſiſch mela wn. vc.. K ‚ feygen vnd vierhundert meer ſchnecken geeſſen. onnbunele Aeinns hel Haucus aurelius antoninus empfieng das kaiſerthumb. vnnd iſt(als man maynt) E (Iboss boꝛgenanten kaiſers Caracalle auß Semiamira ſeinem ſchoͤnſtẽ zuweib ſun ge& weſt. Ettlich ſpꝛachẽ er wer guß dẽ gemaynẽ ge oͤfel enipfangen. Diſer kaiſer gepote ſein 985 muter in den roͤmiſchen rat Sebütten Biſs ſt ð allererſt kaifer vnd dẽ ein weib an ſtat eins⸗ mans in den rat gegangen iſt. Er machet den weibern ein ſunð rathaws. die machtẽ vnd dañ aller ſchnoͤdigkeit vnd ſchentlichkeit hinder ime gelaßen. iunckfrawẽ geſchwecht. bů⸗ biſche weiber alrweg im haws gehabt. vnd den W0.0 ratgebẽ Sabinũ hingethan wirdigkeit vnd ere den boͤßen vnd laſterlichen lewten beuolhen. vnd vnd dẽ Roͤmiſchen kayſern erſter ſilberin tiſch vnd behalter gehabt. vnd als er von ſeinẽ freunden gewaꝛnet wardt ſich ʒehijte das er nit in armůt koͤme. do antwurtet er vnnd ſpꝛach. was iſt beſſers añ mixrſelbs vñ meinem weib erb zewerdẽ·Er verdꝛucket ſein argliſtig liebkoͤſeꝛ ob tiſch 0 mit feyeln vñ plůmen alſo das ir ettlich dauon ſtarbẽ. Er erdacht auch ettliche geſchlecht ekeckref der flaiſchgirigkeit aber von diſer vnſimnigkeit wechen wardt er alſo verſchmeht das er in rufſole einer aufrůr ð ritterſchaft mitſambt ſeiner iuter 10 en vnd daruoꝛ von dẽ lotter bůbẽ gdeshes ſhtlee durch die 01 en vnd haymliche ſtinckende wincke ſchnödigeih gefůert wardt im vier/ Cabſckfa den iar ſeins kaiſerthumbs vnd alſo endet ſich der namen Antoninoꝛum. ¶ llexander iſt nach ertoͤdtung Heltogabali kaiſer woꝛden vnd het ein criſtenliche mu⸗ Lter Maãmea genant. Diſer was ein ſunders ebenpild ð tugent. vnd ʒu widðpꝛingung⸗ des gemaynen nutzs ð auß laſter d foꝛdern kaiſer in abfal komen was hoh geflißen. dariñ N Warñ ime beſtendig vnd hilflich Julius frontinus ð hohgelert. vnd Vulpiañus vñ Pau⸗ ⸗ N lus in werltlichen rechten tiefferfarñ mañ. Er lebet an alles gepꝛengk vñ eregeitzigkeit. vñ U Was ſolcher fuͤrtrechtigkeit das er von nymant betrogen werdẽ mocht. Er verachtet gelt, vnd liebkoſung vnd ed elgeſtayn. Er wolt chꝛiſto einen tempel der goͤtter nennen. Diſer Alexander noch alſo tung ein kaiſer erkoꝛn fieng bald wið die 1 Das ſechſt alter Arigenes von Alerandria irtig Leonidis des martrers ſun vnd ein bꝛieſter ð kit chen zu Alexandꝛia.ein fürſt aller naturlichen maiſter vñ lerer der heiligẽ ſchꝛift ſeiner zeit hat zu diſen zeiten in Alexand ꝛia gepluͤet. vnnd nach dem er aber von iugent auff der allercriſtenlichſt vnd ein iunger einer allerfůrſcheinlich ſtẽ ſinnr eichigkeit wʒ. ſo hat er im.r. iar des kaiſers Seueri pertinacis vnder ð criſtenlichen verfolgung dar inn Leonda ſein vater gemartert vñ durch dẽſelbẽ Oꝛigenẽ ſeinen alſo iungẽ ſun ʒu ð marter vermanet wardt.nach abſterbẽ ſeins vaters die criſten menſchẽ die von den ti rannen durch peynigung verdꝛuckt woꝛden nach vermůgen beſchůtzt vnd die zum Ccodt gefurt vnerſchꝛoͤckenlich getroͤſt. vñ ſich darnach gantzer 5uir gaiſtlichkeit gekert Srnd das ambt des redigens gehabt. Nw was er ſolcher großer ſinnreichigkeit dae⸗ ime kein gezůnge noch ſehꝛift verboꝛgen was. r gepꝛauchet ſich wund erperlicher maſſigkeit in ſpeis vñ getrãck vnd enthaltung in frembden dingen. dañ er hat auch der armůt Chꝛiſti nachefolgt vnd vil iar mit ploßen fuͤtzen gewandert.vil menſchen haben in nachfolgung ſeiner tugent vmb den glawbẽ Thꝛiſti die marter willigclich ge lidden.Er hat die ketzerey der Hebionitarum vderfochten. die dañ hielten das Chꝛiſtus auß Joſeph vnd Maria Ein lawter menſch beon wer vnd verkuüͤndeten das geſetz nach iudiſchem 8 federpeth nie geſchlaffen ſunder ſich gantz vom̃ flaiſch enthalten. vnd die keůſchheit alſo geliebet das er auß in unſtigkeit des glawbens ſichſelbs ſeins manlichen můgens berawbet von wegen ſeiner ſchꝛiftlichen außſpꝛechung vnd geſtrengen lebens wardt er von dem criſtlichen weib Mãmea der můter des kaiſers Alexan dꝛi gein Anthiochiam gefoꝛdert vnd von ir vnd irem ſun in großer achtũg gehalten. Oꝛigenes was an ſinnreich⸗ igkeit vnd ſchꝛiftlicher weißheit alſo geſchickt das ime ſiben ſchꝛeiber kaům genůg nachſchꝛeiben kunden. Po het er ſunſt ſiben ander bůchſchꝛeiber vnd ſiben wolberichte iunckfrewlein die er alle mit abſchꝛeibung ſeiner ange⸗ gebnen ſchꝛift vnd lere můed machet. vnd wiewol er durch Poꝛphirium den gꝛimmigen verfolger des criſtenli⸗ chen nam enns als ſein feind geachtet wardt ſo iſt er doch yezuzeiten auch alſo durch ine gelobet woꝛden das er ine einen fůrſten der naturlichen maiſter hieß. vnd ſſ ꝛach das er alle heymliche kunſt Platonis er olgt het. Jheꝛo nimus ſpꝛicht diſer Oꝛigenes hab. vim. bůcher geſthuben. Woch hat er(als Auguſtinus vnd Pheronimus mel⸗ den in vil ſtůcken geirret. allermaiſt im bůch vom̃ fůrſtenthumb gemacht Periarchon genannt. von dannenher die Oꝛigemaniſch ketzerey entſtůnde. Dieſelben ketzer ſpꝛachen. das Chꝛiſtus ettwen auß großer Rih dre nit allaim die menſchen ſund er auch die abtrůnnigen engel erloͤſen wuͤrd⸗ Aber Oꝛigenes ſol( als ettlich ſprechen) in einer ſchꝛift an den babſt Fabianum getan einen rewen ab boßlich fuͤrbꝛachten dingen gehabt haben. Ettlich egen die vꝛſach ſeins irrthumbs auff Ambꝛoſium einen ſeinen widerwertigen der die vngerechtfertigten ſchꝛiftẽ jrbꝛacht hat. darumb ſo wirdt er von ettlichen. als võ Euſebio vnd Kuffino vñ andern Mꝛigenis 1fis vnd fů faſt hohgelobt. vnd ſind ettliche ſeiner ſchꝛift von der kirchen angenomen. vñ er ſtarb im. lxir. iar ſeins alters. Paulus patauinis pianus ð rechtgelert ein fůrtreffenlicher man des Vulpianus NNN obgeſchꝛibẽ kaiſer Aerãders beyſitzer iſt zu diſer zeit SN võ ſeiner mercklichẽ kunſt vñ lere wegẽ bey dẽſelben kaiſeꝛ(N in großẽ weeꝛde gehaltẽ geweſt vñ hat voꝛ andern lerern 95 155 vñ geſetz außgelegt vñ ſunſt vil ſchꝛiftẽ hind ime gelaſſen. 0. võ Padua hat auch diſer zeit in ð philozophey I vñ werlllichẽ burgerlichẽ rechtẽ gereichßnet. vñ dẽyν TCripho obgenanten kaiſer Alexandro ʒu widerbꝛingung des abgef 0 2 komen gemaynen nutzs große hilff gethan. Vnd auch ettli·U che ſchrifften in dem rechten hinder ime gelaſſen. Julius fr Frach frõtinus ð philozophus vñ in aller lere d kunſt reichiſt hat mit dẽ hienorgeſchribnen gelertẽ gereichß net vñ alerandro hilff getan vñ auch vil ſchriftẽ gemacht ripho ein iunger Origenis iſt auch zu diſen ʒeiten ge N weſt. an dẽ ettliche ſendbrieff außgangẽ vorhandẽ ss ſind. vnd nach dem er ein hoherfarner man deꝛ ſchrift wz rre hat er ſunderlich ein bůch von deꝛ roten küe Deutrono Ambroſius mij vnnd ſunſt mer ander ſchriften gemacht. NNN 2(Dlwſch felix ein treffenlicher ſachſſ precher zu Kome e Iʒwiſchẽ zwayẽ mit einand diſputirẽdẽ Octauius ge⸗ inutius felir nãt vñ ſunſt auch wið die ſchwartz kunſter vñ warſager mbroſĩꝰ ein kriechiſcher diacon iſt diſer(geſchribẽ zeit ĩ ð glori vñ ere ð weriehũg faſt achtper geweſen vñ wiewol er auch erſtlich ein margionitiſcher irrer wz ſo wardt er doch durch origenẽ dauon geſtraft vñ gezogen 5 An diſen ambroſiũ hat Origenes auff deſſelbẽ ambroſij„ oſten vñ zerüg vnzalliche buͤcher geſchribẽ. Diſer adel lich man auch treffenlicher ſinnreichigkeit ſtarb vnlãg voꝛ dẽ tod Origenis vñ wardt võ vil mẽſchẽ verachtet darũb dz er als ei vneicher man ſterbẽde ſeinẽ alten vnd armẽ freünd nicht bedacht het. inus 8 —— 1. 4 D 61 EFEEE % oin leob zů it kaſtmnt dem/ tius Hongrte Benllgk föcqpſihrec ſakunden Fyſt bungſenet gerdes crfth ‚50 ̃ochee Je 0 Ppetopnne/ ſlt. voß oͤehe er baänhapfet gschlchſßtehet) ſbththeh kllch chtecgen ſchufte Affcc vñgedern rſechs lerd. derwerlt Blat CXum Aagapitus Bapitus der durchleůchtig iungling wardt ʒu diſer zeit bey Preneſta der Sabi ö 4 E ſtatt auß geſcheft deskalſes Mierendrn vltnrg mit der marter bekroͤnet dañ als er. xv. iar alt was vnd auß ð lieb Chriſti ð marter inpꝛůnſtigclich begeret· do werdt er vom kaiſer begriffen vnd ʒu erſt mit rohen gendern geſlagen. darnach dem nichter ine zezwingen den gottern zeoffern vberantwůrt vnd in einen herten ſtincken den 1 i vnd ime in vier tagen keim ſpeis gegeben. vnd darnach pꝛinnẽ de glůt auff ſein hawbt gelegt. vnd erlals er got dackſaget) mit gaiſeln widerumb ge l Zentond alſo dloß mi möergekertem hawbt auffgehenckt vnnd ſein leichnam mit ſiedendem waſſer durchgoßen. vnd dieweil ſie noch die wanng oder kynbacken diſs C /eriſtenlichen martrers zerbrachen do fiel der richter ab ſeinem ſtůl vñ gab ſein traw⸗ Yrigeſel auff. Als der kaiſer das hoͤꝛet hieß er ine den leoben fůrwerffen. ab er die wil⸗ dent ſie ſich den fußen des martres naigten. do dißs die diener des laſters ſahen do haben ſie diſen hailigẽ martrer hingenomẽ vñ zwseſznnmut de ſahwert geflagẽ am.rvnj. tag des monats Auguſti. Tbmeite die roͤmiſch vñ faſt heilig unckfraw diſer zeit ein Quiricus martrer ob ancherlay peyni⸗ gung gequelet. dañ ſie was zumal ſchoͤn alſo dz er in lie gein ir entzůndet wardt darumb Vetmanet er ſie die abgoͤtter anze betten ſo woͤlt er ſie ʒu einer geſellin des kaiſerthumbs haben. E aberð abgot Appollo zerfiel in irer zukunft:dañ ſie het got ir keſſchheit des gemuets vnd leibs gelobet. darnach wardt ſie/ 8N Soehge den kercker gelegt vnd mit großem liecht darin I orchgoßen. vnd in irer hand an anertafl geſchuben gefhn /r den Gherr wie gegroͤßet ſind deine w ckalle ding haſt in weißgeit getan. nochfol⸗ gend wardt ſie außgedenet vnd ire glider mit ſcharpffen ſchwertern v erletzet. vnnd ein leob Zu ir geloßen von dem ſie vnuerletzt biib.als ſie dañ in dem glawben vnbeweglich verharret vnnd zu letſt mit dem ſchwert gerichtet wardt am erſten tag Janvarij uirinus der Koͤmer wardt mitſambt Inclita ſeiner muter vnd vil andern in diſer vngeſtůmigkeit zu Kom gemartert am fünffzehenden tag Julij. 8 DVoꝛphirius philoſophus Berillus biſchoff zrilüe auß Arabiz ein biſchoff zu Boſtreno vnnd 0 hohgelert man regiret ſein kirchen ein weil loͤblich., Se vnnd fiel ʒu leſt in ein ketzerey. die lawgnet das Chriſtus voꝛ ſeiner menſchwerdung geweſen wer. doch waꝛdt er durch Oꝛigenem wider zu der warheit gefuͤrt. D oꝛphirius ein Athenienſiſcher fürtreffenlicher phi⸗ lozophus iſt zu diſer zeit in großem werdt geweſt vnd wiewol er ein ſundrer liebhaber vnd lober des bꝛie ſters Crigenis was iſt er dorh ein ſcharpffer herber 0 Vverfolger des criſten ichẽ namẽ geweſen vñ hat vil nach i redlicher vñ vnnůtzer tayding wið dẽ criſtẽlichẽ glawbe( eingetragẽ die doch ð heilig Auguſtinus abgeſtelt Hakl, ) ppolitus ein biſchof iſt zů diſer zeit achtꝑer geweſt Innyd hat die rechnũg ð oſterñ vnnd die oꝛdnung ð Zeit beſchꝛibẽ bis auff das erſt iar des kaiſers Alerandri elenus ſchreibt) vnd dẽ geſchihtſchreibern ſeiner zeit hohberůmbt geweſt. vñ hat võ de zeitẽ fuͤnff bůcheꝛ vñ võ ð trifeltigkeit ein groß bůch geſchriben vñ an de groſ ſen Origeẽ einẽ ſendbꝛieff geſchickt. vnd darm̃ angezaigt dz die fabel Suſanne bey de hebreiſchẽ nit gehabt weid Wis dẽ origenes ein geſchꝛibẽ hat. Di Aſer Julius Hat als ein pflantzer vnd liebhaber der ſchꝛift ff Fauß vermuͤglichkeit ſeiner reichthůmer zu Ceſaria der& ſtatt des lands Paleſtine ein merckliche libꝛarey ſeinem name Wardt m namen gemacht. vnd wat als ein ern wirdiger man geſendet das caſtel Emaus wider zepawen vnnd auffderichten. das er dañ nachfol⸗ gend erpawen vnnd Nichopolim genennt hat. 5 D 9 ſ0 echſt alter Eabians ð babft wz ein Roͤmer. dieweil man nach abſterbẽ des babſts An⸗ theri vnd wegẽ võ erwelũg eins kůnftigẽ babſts redet do erſchine alßpald wůdperlicher weiß ein tawb auff ſeinẽ hawbt. vñ als erlalſo goͤtlicher 1505 erwe let waꝛdt do taylet er die gegẽt durch.vij. diacõ. die võ dẽ notaꝛiẽ die beſchehnẽ dig der martrer zuſammẽ ſanilen ſolten ʒu eiuem ebenpild den andern die den glaw chriſti bekanten. Er hat auch einen kirchoff ʒu eren der martrer gepawẽ vñ geord net das alle iar ierlich an dẽ hailigen donerſtag des abent eſſens des herrñ der cre⸗ ſem vernewet. vnd der alt in der kirchen verpꝛent werdẽ ſolt. Zu ſeiner zeit entſtũd die Nouacianiſch ketzerey. vnd als er in dem monat december.xxij. bꝛieſter. ſybẽ dy⸗ acon vnd.ri. biſchoff geweyhet het do wardt er mit marter bekroͤnet. vnd in dẽ kit choff Calixti begraben.als er. riiij. iar. ri monat ri.tag geſeßen was. vnnd der ſtůl růet ſechs tag ſein tag wirdt mitſambt ſant Sebaſtian begãgẽ am.rr.tag des mo Coneili ʒu Rom mit. lx. biſchoffen nats Jauuariſ. —— te erſt ſciſma oder NIN wayung iſt ge⸗ ſchehẽ do ſich nouatihs ð bꝛieſter ʒu Rom zu di ſen zeitẽ vnðfieng die kir chen gottes zeertrennen vñ zebetrůeben. dañ er vermiſchet auß begirde biſchoflicher wedigkeit alle goͤtliche vñ menſch liche ding. vñ auff das dʒ babſtlich biſchoftũb t an coꝛneliũ gelãgẽ ſol tee. ſo taylet er ſich von ð 85 vñ nenet ſich vñ die ſeinẽ die raynẽ. Item Wer ſaget das die abtruͤn nigé vom̃ glawben. die 2 auch des rew hetten nit wider auflzenemẽ weꝛñ S darumb wardt ein con⸗ 2 cili võ.lx.biſchoffẽ.auch ſouil bꝛieſtern mit mer diacon gehalten. vñ dariñ der wone Nouacjj als falſch ver woꝛffen:alſo das auß ebenpild vnßers haylands. kainen rewenden vergebung ze/ uerlawgnen ſey vnd alſo endet ſich die erſt ſeiſma der roͤmiſchen kirchẽ. In diſs zey ισe,ο ονεν ten fiengen auch an andere ketzerey ſich zeerewgen. dañ origenes ſtellet die ketzerey 4 4 Nu N ab ettlicher ·die do ſagten das der menſchen ſele mit iren leiben vergiengẽ. vnd in d. vꝛſtende mit den leiben wideraufl erweckt wurden. Item auch die ketzerey Helcheſatarũ genant die Paulũ dẽ ap poſtel gãtʒ verachtẽ. vñ ſagtẽ das ð der chꝛiſtũ in ð peinigũg verlawgnet kein ſůnd het ſunð eins gantzẽ vñ gere 0 oꝛnelius der babſt was auch ein roͤmer vnd gar ein hohgelert man. der vill vnd man(rechtẽ hertzẽs wer Icherlay epiſtel vnd ſendbꝛieff an vil ende vnd perſonẽ geſendet hat. vndeꝛ ſeinẽ bab ſtthumb hat Nouatus MNouacianũ außerhalb der kirchen vnd in Affrica Nicoſtratũ geoꝛdnet. darumb haben die beichtiger die võ Coꝛ nelio abgewichen warñ ſich wider zu ð kirchen gekert. vnd dẽ namẽ des warñ beichtigers vñ verieheres erlãgt Aber Coꝛnelius wardt darnach auß anregũg der ketzer in das ellend geſendet. dem ſchicket Cipꝛianus der Car⸗ taginenſiſch biſchoff in den kercker gewoꝛffen brieff zu. auß den verſtund er ſeins freůnds widerwertigkeit vnd ſeins ellẽds beſtettigung. voꝛ vñ ee dañ er in dz ellend geſchickt wardt do hat er auff begerung der hailigẽ fraw en Lucina ſant Peters vnd Pauls leichnã von dẽ oꝛt do ſie voꝛ mynder ſicher lagen bey nacht erhebt. vnd Luci⸗ na Panlũ auff irem grund vñ aigen do er ertöͤdt wardt. vñ Cornelius Petrũ do er gecreůtzigt wardt in dem tem pel Appollinis vnð am̃ guldin berg am̃ xrix. tag des monats Junij beſtattet. Diſer Dioniſius biſchof zʒu Aer heilig Tornelius wardt auß befelhe Decij des kaiſers mãcherlay weiß gepeinigt vñ andria die abgoͤtter zeerẽ angemůtet vñ zu letſt in verha rrung des glawbeus am fůnftẽ tag des monats maij geloͤdt. SDSp—————. Dioniſins der biſchof zu Alerandria ein hohgelert man vnnd ein hoͤrer des may ſters Origenis. wardt diſer zeit ʒu eim biſchof daſelbſt geoꝛdnet. vnd ſaße. Pvij. 5 10 0 55—— Aſchuf ketzer 680 getauft werden ſolten. Er at auch als ein hohgelert man vil ſchriften an mancherlay perſonen. von mãcherla materien gemacht vnnd außgeſendet. 5 8 ohlerel pawel ordiantis/ Jungtle oward dffrale J628 t heßenſte fen üſſunſind chef G07dtanus derluft Paber Hapmt dlanet do ſegete Duſelben warden fiſt aſſo blb alſl fbelihgeobtog unphnen gean en vſſdd rntt ettem es 065 hat ng⸗ 1 f Sy 1010 gſect 100 ghnnlichen b ſheh liach demdrſt tt Ronn do hielt m, fle9 pyblcola ne leech wßiebebe Phäppto derpaterzz der deyhöttenge⸗ Emitteheklgttörzw rindenohgengeh Ddhachdemdr n ßdaflbg eas öromſch wein ſ der werlt Blar CNI& (Dhlaemun der kaiſer iſt võ erpawung ð ſtatt Rom irc lrxrviij iar nach Mexãdꝛo Tine a der kaſfer· Lauß ð ritteꝛſchaft nach dẽ er dẽ kꝛeg nͤrteůtſchẽ lãd glůcklich gefüert het on einiche Waximinus 8 zůthůnũg des Roͤmiſchẽ rats zu kaiſer erwelet woꝛdẽ. Jn ð erſtẽ kĩtheit wzer ein hirt. zu zeitẽ ein verwarteꝛ ð ſchacher oð moͤꝛð die ſeinẽ voꝛ vb ezlauffůg zebewaꝛẽ. Er fienge an N ritterſchaft zeůbẽ vnð dẽ kaiſer Seuero. dañ er wʒ an groͤße des leibs ſyhtper. an tugẽt 8 vnd andern rittern ſcheinper. an manlicher geſtalt ʒierlich vñ ernſtlicher ſittẽ. vñ võ per ſon alſo gerad das er lenger dañ acht ſchůh was ſo het er alſo einen großen füß. weñß; man darnach võ lange vñ vngefůgen menſchen ſaget dz man ſpꝛach. Diſer bedoͤꝛft wol[( des kaiſers Maxunini hoſen. ſo mocht er alſo ſere trimcken das er auff ein nachtmal eine kruͤg weins außtrãcke. Aber nach dem er nach Nerone der ſechſt verfolger der chriſten 2 was ſo wardt er von Pꝛipieno zu Aquilegia die er belegert het im dritten iar ſeins kay ſerthumbs mitſambt ſeinem ſun Marimino erſlagen. dañ die von Aquilegia hieltẽ ſich wider Maximinũ auf des Koͤmiſchen rats ſeytẽ alſo getrewlich das ſie auf mangel der geader auß der weiber horlocken ſtrick zum geſchoß machten. darumb denſelbẽ fraw A en zu eren paweten die Koͤmer den tempel der kalen goͤttin Venus zu Rom. CGoꝛdianys der vater⸗ Fordianus hat nach Marimino dẽ tyrannẽ das kaiſerthũb er Goꝛdianus dſünf„„ Gimm als er e mit großer niderlag vbeꝛwundẽ het I ‚ 380— do ward diſer alleredelſt man mitſaͤmbt ſeinẽ ſun ein kaiſer genannt Als er. lxxx.iar alt vñ in vil pꝛouintzẽ ein verweſer geweſt was den hießen ſie Affricanum. Diſer Goꝛdianus ð vater vnnd Goꝛdianus ſein ſun ſind bede mit großem rat der Affrier kaiſer genennt woꝛdẽ Goꝛdianus der iung wardt zu kaiſer erklert vnd herſchet fechs iar. Als aber Maximinus on willen eins roͤmiſchẽ rats dz kaiſerthumb ⸗ erlanget.do ſetzet ein rat drey kaiſer denſelben maxim nũ anzefechtofff A 4 Derſelben warden zwen.als Pupienus vnd Albinus im̃ pallaſt e N f 1 ſlagẽ alſo blih allain Goꝛdiano das kaiſerthũb · Diſer kaiſer wardt Ium gelobt 5 10 bud ſeiner 0 9 055 en ſol. Zu letſt als er t etriumphiren gein Rom keret wardt er nit verr von Rom auß liſtigkeit Philivdi erſia Pippus 5 4 5 vübd 11n erlichen tittel von vierlay gezůng begraben. Ae hür enef Hiltpppüsð Pulppus hilippus hat nach er 9100 ð ſtatt Kom im. ixc.rcvij iar als er die heer ð ritter⸗ 12 chaft auß Syria in Welſch land herwidergefüůert het mi tſambt ſeim ſun Philip 0 J im kaiſerthum geherſchet die criſten habẽ diſen erſten kaiſer gehabt aber er at die haymlichen bedentnus des glawbens mit der tat nit angetaſtet. ſunð allain ve:· iehen Nach dem dritten iar ſeins kaiſerthumbs was das tawſentiſt iar d erpawung ð 551 Rom do hielt man die ſpil die man alweg vbel das hunderſt iar begieng. vnd võ R alerio publicola nach entſchaft ð roͤmiſchen konig als ein ʒil des neſchliche ſdes auff NNN geſetzt warñ. Die bede warden darnach auß liſtigkeit Decij vom heer erſlagen. nemlich NN Philippus der vater zu Verona oder Bern. vnd Philippus der ſun ʒu Rom. vnd ſind e⸗ vnder den goͤttern gezelet. Philippus der iung was alſo eins ernſtlichen gemuüets das er mit keinerlay kůrtzweilicher geperde ʒu gelachter bewegt werdẽ mocht. ſundeꝛ dẽ va dePnlsde ch ter in den obgemelten ſpiln leichtfertigelicher lachendẽ mit ab gewendtẽ anplick mercket xgherß hef Vnd nach de inẽ Decius abgůnſtig wz darũb wendetẽ ſie ire ſchetz an den babſt Fabi anum. Auß derſelben ſach empfieng Decius großen haß wider die chꝛiſten. OR ð roͤmiſch kaiſer auß nydern Pannonia budalie geporn hat nach ertoͤdtung der zwayer Philippen das kaiſerthumb angenomẽ wid die chꝛiſten in haß pꝛinne de von d eriſtenlichẽ Philippen wegẽ. Er hat den burgerlichẽ krieg ð in Gallia entſtũd gedrůcket.ſeinen ſun zu einem kaiſer gemacht. u Rom ein waſch ftatt gepawen. vnnd wardt darnach als er mit ſeinẽ ſun zway iar geherſchet het in dem Barbariſchen krieg verdꝛucket vnd in einen tůmpffel einer pfůtſchen alſo verſencket das ſein leichnam nyn. dert gefunden wardt. alſo das er mit wirdigem vꝛteil verdambt iſt woꝛden. der nach Nerone die ſibend verfolgung wider die chꝛiſten bewegt vnnd dariñ vil hailiger mañ ertoͤdt hat. Alhie entſteet vnder den geſchihtbeſchꝛeibern ein mißhelligkeit. dann En⸗ tropiꝝs ſchꝛeibt Decius hab mit fewer gepeinigt ſant Laurentzen den leuiten vnd mart rer der vnder Sixto dem babſt 0 hab. darũb ſo erſtrecken ettlich das kayſer, thumb Decij Ettlich ſagen diſer ſey der elter Decius vnder dem Fabianus vnd oꝛne ee — N lius gelidden haben Darnach ſetzen ſie den iüngern Deciñ ceſarem. vnd das ʒwiſchen diſen zwayen Gallus voluſia⸗ nus vnnd ander kaiſer geweſen ſeyen. vnnd darnach Valerianus mit Galieno. vnder dem Lucius Stephanus Sixtus die bebſt. vnnd Laurencius der ertzdiacon vnnd yppolitus gemartert ſeyẽ.alſo dz Galienus ſol Decius galienus genent ſein worden. Ettlich ſetzen Decius ceſar ſey võ Philippo geſetzt. dañ inſant Laurentzẽ leben liſet man decius ceſat vnnd nit Imperatoꝛ. vnder dem ſannt Laurentz gelidden hat. dañ voꝛ alten zeiten ſind ettlich kaiſer mit vnderſchidnem latein ceſares,ettlich Auguſti vnnd ettlich Imperatoꝛes.das doch alles kaiſer bedeut geweſen. Mas ſechſt alter ach Nerone hat Maximinus der kaiſet wedeꝛ die chriſtẽ bewegt. vn ſunderlich wiß DOolekn 900 00 35 Amd W dem er menigclichen mit toͤdtung verfolget ſo wardt er auch im dꝛittẽ ſar ſeins kaiſerthumbs von Pupieno zů Aquileia miſambt ſeiuen ſůnen erflagẽ. vñ alſo ſeiner verfolgũg mitſambt Poncion martrer ſeinem leben em entſehaffiigemache: k oncion der hailigſt martrer hat die kaiſer Philippos(als die geſchihtbeſchreiber ſa gen)ʒũ glawbẽ chꝛiſti bekert. Er was eins roͤmiſchẽ rathern 10 ſein vater hieß mar cus ſein mutei Julia. die gieng ſchwãger in dẽ tempel des iupiters. dariñ ð brieſter opfferẽ de ſein klaidung zerriſſe vñ mit erſchꝛoͤckenlicher ſtym̃ ſprach. Diſs weib tregt in irẽ leib dẽ Màder diſen tempel von grundauff vmbkerẽ wirdt. darumb keret ſie trawrig wideꝛ zu haws Arnd beſch weret irñ leib dz dz kind in ir vergeen ſolt.doch gepare ſie dʒ kind an alle mackel. vnd als ſie ſich vnd erſtůnd das kind zeertoͤdtẽ do ſpꝛach der vater. laß es leben wil Jupi⸗ ter ſo wirdt er ſichſelbs an ſeinẽ feind rechẽ.do er nwhohgelert wardt vnd die chriſtẽ dẽ ſant Poncianus voꝛ was hoͤꝛet ſingen vnßeꝛ got im himel hat alle ding ethan die er wolt abgoͤt der haiden ſind ſilber vnd gold ⁊c. Do hat er die abgoͤter verlaſſen. vnnd mit ſeinẽ 9 den tawff empfangen. vnd nach abſteꝛben ſeins vaters vnd Ponciani.dem babſt Fabiano alle ſein habe vnnd gůter gegeben. den armen außzeteylen. Nw was er mit den zwayen Philippen den kaiſern ge⸗ eundt. vnd ietzo das tawſentſt iar der ſtatt Rom.do ʒaiget er ine das der war vñ groß got ifft himel zeerẽ wer vnd vrſachet ſie damit. das ſie von Fabiano den tawff empfiengen vnd den tempel ʒerprachen. võ dem nachfol⸗ genden kaiſern hat er nach erduldung mancherlay peynigung. doch von den wůetenden bern vnd vom̃ feror im̃ ſannd vnuerſert bleibende. zu letſt mit enthawbtung die marter volbracht. Hienach volgẽ die martrer die durch meãherlay verfolgũg geliddẽ habẽ. vñ darnach die namẽ d beruͤmbtern Leontius martrer VPatrocluus Flocellus ein kind Simphoꝛianus eliciſſimus martrer rlviij.martrer Romanus martrer Leonilla Habundus martrer Priſcus lijc.xlij martreꝛ Crrils iunckfraw ein tochter Dee vnnd martrerin Quirinus Abacuck inartrer ¶ Anderius ein iunger Policarpi Vheodorus baſilides Siminus martrer Maurus Nouatus mit.xx. Victoꝛinus WVictoꝛ ritter vnnd Terrena ſein weib Victoꝛ martrer Concordius ein ſubdiacon icoferus Valerius martrer Claudianus Alexander Carpofeꝛus Criſandus Gedeon Daria ALarcellianus Narcus(ſein weib Nicoſtratus vnnd Zoe ranquillus Gapus martrer Phüippus voyt zu Alexand ria LTtiphonia Leſarius P Januarius romacius Feſtus Creſcencia Deſiderius Theodora Sabinus Albinus ¶ BBaſilius mit ſiben andern Helicianus AnAdrianus Arimus Simplicianns Fauſtinus Die ſiben ſchlaffer 8 GBeatrix h zeiten Deci des kaiſers(als er nach mãcherlay werfoßös ð chriſtẽ gein 0 Epheſum komẽ wʒ) ließ er mitten in der ſtatt einẽ tempel pawẽ vñ bedrã ðgeet aller menigclichẽ bey ð peen des tods den abgoͤttern eopffern. do fiel ſo ein große foꝛcht der pein in aller menigelichen. dʒ ð ſun des vaters. vnd ein freůndt des andern verlawgnet. In diſer ſtatt warn ſiben edeln die erſten vnd fůrnem⸗ 8 ſten im̃ pallaſt. nemlich Mariminus Marcus Martiniauus Dioniſius Sera⸗ Ee N phion Johãnes vnd Cõſtantinus die verachtetẽ die abgoͤtter vñ verbargẽ ſich faſtende vñ bettẽde in irm̃ haws. Nw wardẽ f0 gegen Secio verraten do gabẽ ſie ire vaterlich erbe den armẽ vñ giengẽ in dẽ berg Telion in maynung ſich da⸗ ſelbſt bis ʒu ende der verfolgung ʒeuerbergen. auß den wartet ir einer d andern vnd eroͤffnet inen dẽ grimmẽ decij vnd bracht ine prot ʒu.mit derſelbẽ ſpeis wardẽ ſie geſterckt redten in wainẽ einander ʒu. alſo dʒ ſie(als got wolt) entſchlieffen. do hieß decius das loch des hols verſchopffen das ſie hungers vnd durſts ſterben ſolten.die wardẽ daruach zu den zeiten Uheodoſij nochmals lebende gefunden als ettwen hernachfolgt. N weſtkö do hat erchl chen tochterd werden ſoltvyd nuchabſchteßdl geot ynd med woliechden krer gnneg got öbe et Mpolon N 4 Ofaanaaß fingenmtg hoch lebede vz de cht Sen ta9 Mengche getoͤdt vnd mit der martrer der werlt ie ſibend verfolgung der chriſten nach Nerone iſt an vil menſchen an mancherla 0 5 den kaiſer.der dem kaiſtr Philppo(als er von Verona oder Bern auß dẽ k„ Blat CX& enden heſchehen durch ieg wid anhayms zohe) in geſtalt ine ʒeeren engegen kome vnd ine liftigclich ertoͤdtet vnd alſo das kaiſerthumb an ſich bracht. vnd gein KRom zohe das er geſehen wůͤrd das er auß lieb der goͤtter ſeinen herrn darumb das er ein criſten man was)er⸗ toͤdt het. vñ er P ein herte verfolgung wið die chꝛiſtẽ vil ertoͤdtẽde vñ ſundlich darundter dẽ ſun des vor Agatha genanten kaiſers Pht ppi mancherlay marter haben vnder decio gelidden wie hernachnolgt. Abdon vnd 4 Benen A bdon vñ Senen roͤmiſche vndergeſatzte koniglein. gar hohberumbte mañ auß ¶ orduba der ſtatt per ſter lãd pirtig ſind in diſen aufrůrůgẽ nach vñ bekijmernus des kerckers mit ketten gepundẽ gein Rom gefůert vñ da ſelbſt mit mancherlay geſchlecht der pein lanng gequelet worden. dañ als ð kaiſer Decius Babiloniã vnnd andere Hand vberwunden het do fůeret er die criſten menſchẽ võ mancherlay oͤꝛtern in die benantẽ ſtatt Coꝛdubã vñ toͤdtet ſie mit mancherlay marter. ðſelben leichnã begrůbẽ Abdõ vñ Senẽ die criſtẽlichſtẽ mener. Zu leſt habẽ ſie mit dem ſchwer die marter volbꝛacht am. xtr. tag des monats iulij 8 Hatgn ein ſiculianiſche iũckfꝛau võ gepuꝛt edel vñ hoh berumbt iſt diſer zeit in Cathania ð ſtatt des lands A Sicilie vmb ¶ hriſtus willen mit marter gekroͤnet woꝛden. dañ Rn nd vnd lob irs adels ſchoͤne vnd reichthůmer hoͤꝛet vnd das ſie ein diern criſti wer do hat er nach it gegriffen vnd ſte Afflidoſte ð ſchnöͤdiſten fra wẽ vberant wurt. die het ſiben zʒu ð ſchnoͤdigkeyt ergeben toͤchter die vermaneten Agathã mit raten vnd bedꝛoungen xxr.tag das ſie dem verweſer ſeins willens werden ſolt. vnd als ſie nw zu letſt den abgoͤttern nit opffern wolt do wardt ſie nach vil ſchlegen vnnd kerckern nach abſchneydung irer derl. vnnd nach vmbweltzung auff S 1 koln auß verurtailung Gumciam im kerckeꝛ t vn ron am fuͤften tag des monats febꝛuarij begabt. vñ ir leichnã võ dẽ glawbigen mit wo hiechẽden krewtern geſalbet begꝛabẽ. dabey leget ein engel ein tafel dar an ſtůnd gegrabẽ. Ein heiligs willigs gemuet.got die ere. vñ entledigũg dẽ vaterland. Appolonia ppoloma die heiligſt gedechtnus widit ſt Aleran⸗ Abinſeh iũckfraw 1395 a hat in diſer zeit võ des ckiſtẽlichẽ namẽs wegẽ die bitterſte maꝛter erliddẽ.dañ als ſie dẽ abgoͤtern nit opffem wolt do habẽ ſie ir eꝛſtlich alle ir zene außgeſchlagẽ vñ mit vil ſchlegẽ gepeinigt. Ʒu letſt als ſie tr droeten ſie woͤlten ſie lebendig pꝛennen wo ſie mit ine got nit leſtern woͤlt. Aber da ſie das fewer ſahe do riße ſie 165 von den henden ð vngütigen vnd ſprang ſelbs in das erayt fewr.alſo dz die handler ð grawſamkeit erſchꝛackẽ f das ein weib wardt gefunden ſchneller ʒũ tod dañ ein ver folger zu der pein. vnd veꝛdient alſo die kron ð martrer am̃ bewden tag des monats febꝛmarij. vnnd wardt ir heiliger Serapion 8 3 98 590 N W 8 RNnd S crapion auß Alexandria Piktig ein faſt heiliger man ward in demſelbẽ iar ʒu Alerandria voñ verfolgern ge fangen mit grawſamen peinen gequelet alſo faſt dz ſich alle ſeins leibs glidfůge voꝛ entloͤſetẽ.aber en waꝛdt noch lebede võ des teufels knechten võ dẽ hoͤhſtẽ ſeins hawß vber abgeſtuͤrtzt vñ alſo ein criſtelicher martrer ge macht. Sein tag wird an. riiij tag nouembris begãgẽ. Juſtinus ð brieſter hat auchmit victoꝛia vmb chꝛiſtus Meniacus willen die marter hohdeſtendigclich erduldet. Victoꝛia iunckfraw (Pllaccus ein Etruriſcher hohachtper man hat zu Flodð EKyrentz in Ethrurier land am̃. xxv.tag octobris die mar J ter erlidden. des heiligthũb võ dẽ burgern daſelbſt in groſ⸗ ſer eke gehalten 18 vnnd NLaurentinus deſ⸗ ſelbẽ lands ſind in der ſtat Arecio mitſambt Nicoſtrata dẽ dnacon.vnd vil andre in diſer aufrůr vmb criſto gemartert ‚ ictoꝛia die edel iũckfraw einẽ haidẽ verme⸗(woꝛdẽ „ helt dieſich weð beſchlaffelaſſen noch dẽ abgoͤttern K + N Jopffern wolt iſt zu rom vnð d Decianiſchẽ verfolgũg nach „ vil wãdzaichẽ vñ heilger werck. als ſie den herrñ vil iunck⸗ N K frawen zubꝛacht het auß bitte irs geſponſen mit dẽ ſchwert 2 9 8 N. ö 2 N 50 2 III 8 —4 2 5 8 5 3 — 2 —— 4 2 Lnca der bebſt Lucius błiderwertiger handlung nit fieln in die ſtraff Balthadars d Babile mie der die hailigen gefaß mit vnwirdigen hendẽ anruͤret Diſer babſt was der maynũg wie babſt Coꝛnelius der ihenẽ die ſich widerumb zům glawbẽ keretẽ. — 0 Das ſechſt alter Jar der werlt. vm iijc.lij. Jar Chiiſti cſc ln.. ucius der babſt ein roͤmer wardt nach Cornelio vnð dẽ kaiſe: Gallo holti liano zu babſt erwelet vnd võ dẽ kaiſer Voluſtano in dz ellẽd verſchicket. vnd nach ab ſterben deſſelbẽ kaiſers vom̃ ellend erledigt vnd kome wider gein rom. vnd ſetzet das zwen bꝛieſter vnd drey dyacon allenthalben vmb vnd begy eim biſchof ſein vñ võ ſeinẽ lebẽ vñ hãdel ʒeugknus gebẽ ſolte. Diſeꝛ hat voꝛ vñ ee er ʒu ð marter auß gehaiße Valeriani gefůrt wardt allen gewaft ð kirchen ſey nem ertzdiacon Stephano gelaßen. vnd wardt nach volendung ſeiner marter am.xrxv.tag des monats Auguſti begraben als er geſeßen wʒ drey iar drey mo Inat drey tag· vnd der ſtůl růet des mals.xxxv.tag. Jar der werlt. vm.iiijc. vijj. Tar Chriſt.qjc. lvij. S tephanus der erſt ein babſt ein roͤmer vñ gar ein gůter man hat geoꝛdnet dz die bꝛieſter vñ leuitẽ ire ʒu ð hailigkeit geoꝛdente klaið nĩdert andeſßwo añ in ð kirchẽ vñ in handlung heiliger ding gep f. auf fedoin 5 althazars des konigs Babilo⸗ nnd das auch in keinen weg gemainſchaft zehaben wer mit den die widerũb tauften.als er nw zu letſt mit wercken vnd woꝛten vil haidẽ ʒů criſtẽlichẽ glaw⸗ ben bekeret het do wardt er von Galieno oð dẽ ihenen die auß decianiſchem be hawbtet vnnd am andern tag des monats Auguſti begraben. Er ſaß ſiben iar fůnff monat zwen tag vnnd feyret der ſtůl. xxij.tag. 2* irtus der ander ein babſt auß kriechiſchem land von Athenis piꝛtig waꝛd HNauß eim naturlichen maiſter zu eim iunger criſti.dieweil die decianiſch vñ X. 175 vñ außzetilgen. aber er wardt von ſeiner verkůndung wegẽ des criſtẽ⸗ abfa chen glawbens wider die keiſerlichen verbot verclagt vnd in den tempel des abgots Martis gefangen gefüert. entweders dẽſelben abgot zeopffern oð ſein awbt zeuerlieren. als er zů der marter gieng do redet im Laurencius ð ertzdya⸗ n ʒu· Vater wohin wilt du on den ſuñ vñ diener. antwurt Sirtus. O ſun ich wverlaße dich nit.dir ſind nochmals groͤßer kempff voꝛ võ criſtenlichs glawbẽs wegen. vbeꝛ drey tag wirdſt du mir nachfolgen. was du in ſchetzen haſt dʒ gib dieweil den armẽ. An dem ſechſtẽ tag des monats Auguſti waꝛde mit Sirto er toͤdt ſechs diacon. Nemlich Feliciſſimus Agapitus Januarius Wagnus Inno⸗ ſcẽcius Stephanus.er ſaß zway iar.r. monat.xrij tag. So růet ð babſtlich ſtůl brieſtern die kirchẽ vnd freythoͤfe in ð ſtatt rom auß. deßgleichẽ auch die verdampteñ voꝛ vnd ee er durch tuͤglich zeugẽ vberwũden wardt. Diſe: babſt gepote in ſeinem abgekomen alter ein Concilũ in der ſtatt Antiochia wið Pau⸗ et het. Er ſaße ſechs iar zwen monat vier tag vnd feyret ð ſtůl. vi tag. Jar der werlt. vm.iijc.lxiij. Jar Chꝛiſti.ijc.lxiij. Nalles lobs wirdiger man der ſetzet das die opffer ð martrer alle iar võ dẽ criſtenlichen bꝛieſtern hinfůro begangen werden ſolten. vnd das auch die meſs nyndert dañ an geweyhtem ende vnd von gaiſtlichen mannen.2505 werdẽ ſolt. Er gepote auch die feſt der weyhung der kirchen hohzeitlich vnnd ʒierlich zeb oim ein kirchen von der weyhung man kein wißen auß veraltung oð Obnſter wardt auß eim muͤnch zu babſt erkoꝛn. der teilet den kxxv.tag. farr vnd biſthumb anßerhalb. damit ein yeder an ſeinet rifier vñ gemercke be nůgig wer. Item er gepote werltlichen vnd gaiſtlichen richtern das ſie nymant ſum den biſchoff daſelbſt ʒehalten. vnnd wiewol diſer Dioniſius alters halben dabey nit ſein mocht. yedoch wardt er aller handlung iñ concilio geuůbet durch Marximum dẽ Alexandriniſchẽ biſchoff ſchꝛiftlich berichtet.als er ſtarb wardt er im̃ freythoff Calixti begraben. do er.rij.bꝛieſter. vi. diacon. vij. biſchof gewey ꝛauchen ſolten. auff das ſie mit felh die chꝛiſten verfolgtẽ mitſambt vil andern ð ſeinẽ zu der marter gezuckt ent Valerianiſchen verfolgung noch weret. Diſer wz ein hohgelert man ð mit gꝛoſ ſeem fleiß trachtet die entſpꝛungnen ketzerey d Sabellianer vñ Nepocianer zebe⸗ elir der bab ſtſein Roͤmer wz zu den zeitẽ Aur eliani gar ein gerechter vnnd der mawrũ haben moͤcht widerumb zeweihen. Als diſer Felix.tr. brieſtes v. diacon. v. biſchoff geweyhet het wardt er ein martrer an dem Aurelianiſcheẽ weg zu rom begrabẽ. am rrr· tag des monats maij in der kirchen die er dauoꝛ in s ere gottes zwů meyl võ ð ſtatt gepawet het. vñ iſt im babſtthũb geſeßen vier ſiar. zven monat dv. tag vnd deßmals feyrei der babſtlch ſtůl..taz. ſöfnſathunbenpff uberhstntoffet 0 0 fle 1 ich dgih ſcenkevtalechalbe hẽ deedgs das de lexys verleßh das te fehtet vnd werdtet ſöeklchſcrechen ſnth uceghus etſlagen ſhen dißgen wardt das Fhürnn hafterſugen dwsch Ibs wol angeſtengn ſunch flenbdegemth uinrſener herſcchſ xweſerdes lands J 0 durnedeen AWden Roͤmſſche Müledohſ 30 11 off Rörmſche etspighyg thn dannmömthh Micpgghtkr eoe⸗ fWegedes gſte öektenpel des opffert. oö ſeß enchs öeedy Sfans O ſe ſchs gawde⸗ ſchcenheteggd ndemt Sito e Hahſtts Jo⸗ ö babſtich fl deh, Feepah Fylachs goch de 4vñ heercke he eundeö ſehynſ Wurdt ſaͤbch fochigwiß Uil ſrscheczäbt ohele fabe 80 dabachet hgeueh, 110 ffen,,. ähen clein vöd rachſale des eriſtenlichen namens ein ſolche große peſtilẽtz vnd ſunderlich in Egyptẽ vñ ʒu Alexandria dz auch ſunſt empfunden. Diſe ʒwen kaiſer habẽ nichtz treffenlichs gehã delt. alſo das ir furſtenthumb allain auß dẽ iamer 1 vñ kranckheit in gemercke vñ gedechtnus vndſtũd einẽ krieg an vñ warden dariñ erſlagẽ. aber nach zway tar geregirt hetten. alle ding mit dẽ ſchwert vnd pꝛannd verwůeſtende. ſo füů iſchen lewt allenthalben vber die roͤmiſchen gegent vnd entſtundẽ ettlich ſchedlich“ tyrann ẽ die das das dem voꝛ ewßern feind vberbliben was gar verwůeſtetẽ. Diſer Galienus verließ das regim ent gemains nutzs vnd flißze ſich zů Mayland der flaiſch girichkeit vnd wardt ertoͤdt im newnden iar ſeins kaiſerthumbs. vnd das beſchahe als ettlich ſpꝛech en mit hilff Cecropij des hertzogs zʒu Dalmacien. Alda auch ſein bꝛu der Valerianus erſlagen wardt. Die teůtſchen zohen bis in hiſpanien. nach veꝛʒwei⸗ felten dingen wardt das Koͤmiſch reich veꝛtilgt vnd Poſthumus auß Gallia tunckel A poꝛn. herrſchet durch wuͤeterey als ein kaiſer zehẽ iar. vnd wardt in auffrůr ð ritte 8 fchaft erſlagen. darnach vnderſtund ſich Victoꝛinus der Gallier herrſchung. Diſer boͤdt. der die newnden verfolgung wider die chri der werlt Hlat&NI Geuld e vnd Voluſianus ſein ſun warden Voluſianus ſein ſun pald zu kaiſern erkorn. zu denſelben zeittẽ entſtũd zu wenig land ſtett vnd hewher warn die ſolchs iamers nit cher liben iſt. doch fiengen ſie wið Aemiliũ ð ſich newer ſachẽ dem Aemiliizs eins tunckeln herkomens von d gepurt wz ſo regiret er noch vil tůnckler vnd waꝛdt im dꝛiften monat abgetilgt. Die obegnannten zwen kaiſer vergiengenee ſie A Jalerianus der kaiſer regiret mitſambt galieno ſeinem (Oen rv. iar. dañ dieweil Valerianus ſich im Rieß vñ Noꝛckaw vbet do wardẽ er vom̃ heer vnnd Galienus zu Rom vom̃ rat zů kaiſern erwelet Diſer zwayer kaiſeꝛthũb vnd herrſchũg was dẽ roͤmiſchẽ namẽ ſchadper vñ ſchier außtilgclich von wegẽ irer vnkundenheit vñ wůeterey wi der die criſten. dañ die teůtſchen komen bis gein Rauenna ret Valerianus einẽ krieg in Meſopotamia. daſelbſt ward er võ Sapoꝛe ð Perſier konig gefangẽ vñ lebet in knecht/ f lichkeit ſchentlich. vnd veraltet bey de parthiern in vnadel licher dienſtlichkeit. dañ ſo ð konig Fbeel auff ein pferd ſytzẽ wolt ſo gepꝛauchet er ſich deſſelbẽ Valeriani als eins füßſchamels darzu vnd ſetzet ſein fůß auff ſeinen nack. vnd gar billich· dañ alßpald er das kaiſerthumb empfienge do beweget er die achten verfolgung wider die chꝛiſten. aber Galienus mit offenbarẽ gottes gericht erſchꝛeckt hat d kirchen frid gegeben. als er iun ſe erwelet wardt do regiret er das reich ʒu erſt glůͤcklich. pald fůeglich. zu letſt ſchedlich. dañ in ime wz die gedůrſtigkeit gehliger kraft. doch fieln die Baꝛba was wol ein geſtreng mañ aber doch vberſchwencklicher flaiſchgirich keit.alſo das er auch frembde gemahelſchaft zerrůdet. darumb wardt er zu Coͤlne erſlagen im an/ dern iar ſeiner herrſchung Nach diſem wardt Vetricus ein Noͤmiſcher ratherr vnnd verweſer des lands Aquitanie von den rittern ʒu kaiſer erwelet. y laudius der ander ein Koͤmiſcher kaiſer ward võ ð ritterſchafft. vnd auch von 0ο˙ em Roͤmiſchẽ rat ʒů reich erwelet. Diſer hat die Gothier. die das kriechenland vñ Macedoniã ver wůeſtetẽ.mit vnglewplicher ſchlacht ernidergelegt. daꝛũb ward im vom̃ Voͤmiſchẽ rat zu Rom ein guldiner helm vñ ein guldine ſeuͤln erkant. Er wz ein maſſig vnd ſittſam man vnd des gerechten anhabig. vnd zu handlung gemains nutzs ſchickerlich. Diſer hat nit weit võ dem ſee Benaco in eim wald 5 genãt wid zwa mal hund erttawſent teůtſchen gefochten. vnd derſelben ein ſolche menig ernid ergelegt das kawm derhalbtail vberblibẽ wer. Er regiret nit gar zway iar vñ 555 einer kranckheit. vnd ſein bruder Quintilianus wardt vom̃ heer zu kaiſer erwe et. vnnd doch am̃. xvij.tag ſeins reichs erſlagen. Linea der kaiſer Alchers empfieng dʒ kaiſerthumb im. ſin.xxvij. iar nach erpawũg ð ſtatt Rom. wz võ Dacia pirti terlicher vbung berůmbt.in kriegen machtig. doch eins klainẽ vñ ʒů ð grawſamkeit genaigteꝛn gemi hat die Gothier bey d Thonaw mit ſchwerẽ krieg vberwundẽ vñ dz roͤmiſch reich drey iar võ dẽ verfolgern be⸗ .in rit⸗ jets. Er fridet. Diſer hat erſtlich bey den roͤmern die kayſerlichen kron aufs hawbt geſetzt. vnd ſich edels geſtains vnd gul dins klaids(wider dielrömiſchen ſitten) gepꝛaucht. vnd die ſtatt Rome mit ſterckern vnnd weytern mawꝛn einge⸗ dem abgot Appollini einen tempel Wbe Fenobiam die kaiſerin des auffgangs nit weit võ Antiochia beſtrittẽ vñ in Galliã ʒiehende die Lechfe in kriechiſche land ʒohe wardt er vnder wegẽ zw feldiſchen võ barbariſcher belegerũg erledigt. vnd als er wider iſchen Heraclia vñ Conſtantino pel auß boßheit ſeins notari er⸗ en beweget. vnnd regiret funff iar ſechs monat. 45 Das ſechſt alter Nie acht verfolgung der kirchen beſchahe auß gehaiße des kaiſers Valeriani. der nach ſeinem angenomen kay⸗ Vſetthumb von Nerone ð achtend verfolger. allenthalben verſchaffet die chuſten ʒepeynigen vnnd die die ab⸗ goͤtttkr nit anbett en woͤlten zetoͤdten. vnd wiewol er anfengklich die hailigen gottes alſo eret das ſein haws ein kir chen gottes geachtet wardt ſo wardt er doch darnach durch einen ſchwartzkůnſter oder ketzer ʒu verachtung des chꝛiſtenlichen glawbens alſo verkeret das er diſe verfolgũg vbet.deſs grauſamkeit vnd tobung auß gottes vrtehl der werit nit wenig ſchedlich geweſt iſt. dañ vnlang darnach ſtůnden die teůtſchen auff vnnd zohen mit feintlich gemůet bis gein Rauenna vnnd verwůeſteten vnd verheerten alle ding. 8 Oebnme CBut dedeen lerer derkirch vñ biſchoffen Carthago zwardtauß befl he Valeriani des kaiſers nach langẽ ellend von Galerio marimo dẽ ratgeben eynẽ gar harten mañ am.xriiij tag des monats ſeptembꝛis mit enthawbtung gemartert. vnd man ſagt dz mit ime in derſelbẽ ſtatt geliddẽ habẽ Creſcẽcius Victor Roſula vñ Genera⸗ lis. Zu erſt was Cipꝛianus ein haid niſch man füͤrtreffenlicher ſinnreichigkeit mit vil gůte künſten wolgezieret. vnnd anfenngclich leret er die kunſt ð ʒierrede darnach kome er auß rate des bꝛieſters Cecilij zum criſtelichen glawbẽ vnd gabe alle ſein gůter den armen vñ wardt erſt ein bꝛieſter vnd darnach ein biſchoff ʒu Carthago gemachet. daſelbſt er dañ mit lere. vermanung vnd ſchriftẽ der kirchẽ chriſti vil nutz ſchaffet. Sein hohberuͤmbts 0 leben vnd marter hat Poncius ein bꝛieſter deſſelben Cipꝛiani vnnd ein mitgefert ſeins el⸗ ¶Plends in eim bůch beſchꝛiben. Das hawbt dis martres Cipꝛiani wirdt in deꝛ kaiſerlichen reichſtatt Růrmberg in ſant Laurentzen kirchen mit großer ere enthaltẽ. Er hat vil bůch er. vnd ſund erlich von einigkit ð kirchen geſchꝛiben. vnd wz mit der roͤmiſchen kirchen d e maynung das die widerkerendẽ ketzet nit widerumb getauft ſunder allain mit auflegůg der hand zʒu gnaden genomen werden ſolten. Laurencius aurencius ein hiſpanier Sirti des babſts ertzdiacon vñ zugewůnſchter ſun ward L zu Rom in gegenwůrtigkeit Decij oder Galieni nach vil vbũg der tugent. vñ noch mer geſchlecht der peinigung als des kerckers.dariñ er einẽ plinden erlenchtet. vnd ppo/ litum tawffet mit ſtraichen. pleyzʒaynen vnd ſeoꝛpionẽ. die ſchetz der kirchen anzʒeaigñ. ge ſlagen vnd zu letſt in der nacht von Valeriano vnd Decio dẽ goͤttern zeopffern angemů⸗ tet. vnd ſprach. Mem nacht hat nichtz finſters oder tunckels. ſunder alle ding ſcheinen im liecht. Er wardt nach hartem ſchlag des munds am..tag des monats auguſti auff eim eyßnin roſt ob glůenden kolen grvwſamlich geprennet. vnd hat got dãckſagende die mar ö„ ter ſtarckmůetigclich verbꝛacht. yppolitus mitſambt Juſtino haben den geprenden leich/ nam begraben. Ettlich ſagen diſer Laurencius ſey eins hertzogen von Hiſpania ſun gewe ſen. den der teůſel alſo iungen auß der wiegẽ in einen waldt vertrůg den het der heilig ſir/ tus als er in Hiſpanien pꝛediget vnder einẽ loꝛperpawm auß gottlicher ſchickũg gefundẽ vnd ine nach demſelben pawm Laurenciñ We vñ mit großem fleiſs zeneren vñ ʒeler/ ae nen befolhen.den het er darnach mitſambt Vincencio gein rom gefůrt vnd einen ertzdiacon auß ime gemacht. On wz ein ketzer võ dẽ die Sabellianiſchẽ ketzer irñ yppolitus Ynamẽ habẽ.die hieltẽ vñ ſpꝛachẽ dʒ allain ein einige per⸗ ſon des vaters vñ des ſuns vñ des hailigen gaiſts wer. Diſe ketzerey wz vol laſterũg i got dẽ vater vñ in ¶ hriſtũ. dẽ lawg neten ſie einẽ ſun des hoͤhſten vaters ſein. dauon enſtůnden vil zwitrachtigkeit vnd ergernus in dẽ kirchẽ des ngãgs vñ auf gangs aber er iſt auch zu letſt dẽ goͤttlichẽ gericht nit entwic en. ſunder ſchnoͤdigclich vnd ſchentlich geſtoꝛben. ppolitus einer des roͤmiſchẽ ratherꝛlichen geſchlechts iſt M in dẽ iar vñ monat als er ſant Laurẽcien begraben het er/ WMN griffen vnd darumb dʒ er ein criſt wz lang hefftigclich gepey/„. Nnigt. vñ do er dẽ abgoͤttern nit opffern wolt mit kolbẽ geſlage f5i 55 woꝛde ſo lang bis die peiniger můeden wardẽ. Valerianus de: N I2 vogt hieß auß befelhe Decij des kaiſers voꝛ yppolito in ſeinẽ Romanus angeſeht alles ſein haußgeſind enthawbtẽ. vnnd darnach ine⸗*— ſelbs mit fůßẽ an die helſs vngezawmbter thier pinden vñ al /T ſo durch diſtel vnnd doͤrner grawſamlich ziehen bis er ſtarb am̃ xiij.tag Auguſti. 10 W Noncordia wʒ des vorgenãtẽ yppoliti nererin. zu ð ſpꝛach T 4 0 Sabellius ein ketzer —9765 7³7—3 5 15 M 75 8 24 S X J0 I 0 4 U Isd verweſer. Nebt war ewrs lebẽs dz ir mit ewrm herrñ nit vergeet.do antwurtet ſie. wir begern mer mit vnßerm her⸗ rẽ ʒeſterbẽ deñ vnzůchtigelich zelibẽ vñ er ließ ſie mit pleyʒay ⸗ nen ſo lang ſlahen bis ſie irñ gaiſt auffſenndel. 8 omanus ð ritter hat am̃ nachfolgendẽ tag an dẽſelbẽ end Jauch geliddẽ. Diſer hat ſich in 15 ſint Laurencien auß geſiht eins engels bekerẽde laßẽ tauffen. darũb gepote der 8 richter ine mit kolbẽ ʒeſlahen vñ nach ſeiner beſtendigkeit zeenthawbten am newuden lah chnam wardt darnach gein Lucam in die ſtat Ethrurie gefůert vnd erlich begraben. 5 VYM ſöclchcksſer, cchef epceſgeponenſlt Wüſheft aff was gerß W WX VI. K 1 1 der Werlt Blat CXXII Quirinus Vrrinus ein roͤmiſcher ambtman iſt in diſer verfolgung Valentinus nach abſchneidung ſeiner ʒungen vnd nach abhawung 4. ſeiner hennd vnd fůß zu rom von criſtenlichs glawbens wege mit dẽ ſchwert gerichtet woꝛdẽ am.xxx. tag des monats marcll iß iunckfraw bermetis des martres ſchweſter wardt diſer zeit von Aureliano gemartert. 5 ein roͤmiſcher bꝛieſter wardt nach erzaigung vil treffenlicher lere vnd geſchihten von ¶ laudio dem kaiſer gefangen vnd von dẽ goͤttern der haidẽ gefragt. vnd ſpꝛach dz Japner Mercurius vnd die andern goͤtter arme důrftige men/ ſchengeweſen wern. darnach erleüchtet er die tochter Aſcerij.οοο Tie bꝛacht er mit. xlir. perſonen irs geſinds zu dem criſtenlichen glawben. Zu letſt ward 5 Ver auß befelhe des kaiſers hart mit kolben geſlagẽ vñ darnach enthawbtet am̃.xiiij.tag L des monats febꝛuarij. Cirilla die tochter des kaiſers decij ein gůte criſtin ward deßmals auch zů Rom mit dem ſchwert gerichtet am. xrviij. tag octobꝛis als die hiſtoꝛien ſchꝛeiben. ie newndt verfolgung ð kirchen beſchahe auß bewegnus des kaiſers Aureliani. aber als er auß eingebung 9 böͤßer rate ſein brieff vnd ſchꝛifften an die verweſer ð Roͤmiſchen land vnd gegẽt het außgeſendet die criſtẽ⸗ delerfolgen do wardt er auß goͤtlichem vꝛteil von himel getroffen vnd ſtarb ſchentlich. . die hohberůmbten ſtatt ð Sophoyer hat ð kaiſer Aurelianus vnder den Galliern in diſem iar ʒepawẽ ge Pen ASchat vnd nach ſeinẽ namen Aurelianam genent. dañ wiewol Gallia die prouintz von grawſamkeit vñ tob⸗ heit wegen der kaiſet Valeriani vnd Galieni lenger dañ. xx.iar ſich von gehoꝛſam der Koͤmer entzohẽ het ſo ward ſie doch auß kraft des kaiſers Aureliani herwiderbꝛacht. Diſe ſtatt iſt der Schweitzer gegenten nahennd gelegen. vñ dabey der Leuianniſch oder Auſitaniſch ſee.auß dem ð fluſs Khodanus fleůßet. vber dẽ ein faſtloͤbliche hůltzi⸗ nepꝛugk iſt. Diſe ſtatt iſt von groͤße ſchoͤne vnd der buͤrger menig wegen nwmaln ein gewerb 55 oð kaufhaws des gantʒen Sophoyſchen lands. dahin dan von manigfeltiger meße wegẽ vnzalliche reichthůmer gebracht wer den. Diſe ſtat iſt lang vnder dem hertzog ʒu Sophoy 1 vnd noch vnder ime. In diſer ſtatt ſind vil hohbe⸗ růmbter mañ geweſen. als Mariminus ein beichticher Auianus ein biſchoff daſelbſt bede an heiligkeit vñ lere fůͤr name man. vnd Letus der bꝛieſter in der hailigen ſchꝛifft adellich erfarn. vnd vil andere. Diſe ſtatt iſt in irẽ geleger glſo geſchickt das ſie von vndenan einen berg auff raichet. vnd hat faſt fruchtpere weinwachs. Daſelbſt iſt auch em biſchoflicher ſtůl. Bey diſer ſtatt hat Amodeos der erſt hertzog ʒu Sophoy dʒ hertzogthumb deſſe elbẽ volcks a erſtgepoꝛnen ſun vbergeben. gaiſtliche ſittlichkeit vnd weyſe zebetten gelernet. vnnd iſt in das concilium zu Baſel zwiſchen zwayen ſeinen ſůnen ſchoͤnen iunglingen. der einer ein hertzog zu Sophoy. vnd der andeꝛ ein gꝛafe zu Jenff was eingeritten vnd daſelbſt ein biſchoff der Roͤmiſchen kirchen gekroͤnet woꝛden als hernach volgt. — 91 15 ———— — — ————— foꝛdert rij. iunger zů ime mit den er in allẽ dingẽ ein glawbwirdihkeit machẽ moͤcht Das ſechſt alter Jar der werlt. vm.iijc. lxriij. Jar Chuſſti.fc.xriiij. ſneg der beb 4 2 uticianus ð babſt auß Thuſcia võ ð ſtatt Luna gepoꝛn ſaße nach dẽ babſt itienns AI Felir zu Rome gar ein heilig vnd gelert manDiſer ſetzet das auff dẽ altar RN die newen frucht vnd allermaiſt ponen vnd weyntrawben ſolten geſegnet wer⸗ dẽ. Itẽ das die. die die martrer begraben woltẽ ſolchs on ettliche zum gotßdienſt geoꝛdnete klaider nit tun ſoltẽ. ſunderlich hind ime. Man ſagt er hab mir ſeiner ay⸗ gen hand.iijc.martrer begraben.˖aber als er.xiuj. bꝛieſter. v. diacon vñ. ix.biſchoff geweyhet het do wardt auch er mit marter bekroͤnet am̃ xv.tag des manats Jn Haneie ſaße ein iar einen monat vnnd einen tag. deßmals feyret der ſtůl acht ſag Ettlich ſchꝛeiben er hab acht iar vñ. x. monat im babſthumb gelebet. (a ð babſt ein Dalmacier auß dẽ geſchlecht des kaiſers Biocleciani was Aein goͤtlicher man ð die oͤꝛdẽ ð weyhe außtaylet durch die als dunch ſtapfeln auß die geſchihten der martrer zebeſchꝛeiben. vnd ſetzet dz kein lay einichẽ geweih ten in gericht foꝛdern ſolt. das auch einich haid oder ketzer nicht gewalt ſolt habẽ einichen criſten menſchen anzeclagen. als aber zu den zeiten Diocleciani wið die cri ſten ein großere verfolgung dañ voꝛmals nye entſtund. do enthielt er ſich an ver⸗ oꝛgen enden vnð ð erden. ʒu letſt wardt er von den verfolgeꝛn gefangen vñ mit ſambt Gabinio ſeim bꝛuð vnd mit Suſanna deſſelben ſeines bꝛudeꝛs tochter mit marter bekroͤnet. vnd begrabẽ am rrij tag des monats Apꝛilis. Er ſaße. riiar.ij. monat.xi.tag.der ſtůl růet deßmals.ri.tag. Euſebius ſchꝛeibt diſer babſt ſey. xv. 0 aulus d Samoſateniſcher biſchoff gar ein hoherfarner man iar geſeßen. hat ʒu diſen zeiten die ketzerey Arthemonis exwecket. Dieſelb ketzerey wider ſpꝛach ð iũckfrawſchaft marie. vñ hielt dʒ maria ſich nach ð gepurt Chuiſti mit irẽ man Joſeph vermiſchet vnd andere ſůn gepoꝛn het. Als diſer Paulus zu eim bi⸗ ſchoff zu Anthiochia erkoꝛn wardt do hielt er ſich zeuil hohfertigclich.alſo das er zu deiten voꝛ hohfaꝛt in gegenwůrtigkeit vil voꝛ vnd nachgeender lewt ſchꝛiften heꝛwi der laße vnd ſeend bꝛieff tichtet. daꝛumb vil menſchen võ 15 mans ſtoltzmuͤtigkeit O wegen den criſtenlichen glawbẽ verachtetẽ. wo aber dieſelbẽ lewt zu diſen vnßern ʒeitẽ die hohfart.das gepꝛengk. pomp vnd vbermaſſigkeit der gaiſtlichen anſchawẽ Nvnd ſoui koͤſtlich gekaidt iunge hoflewt auff freydigen pferden vñ die ſchaꝛ ð nach felgenden bieſter in ſouil guldinen geſchmucken vnd klaidungen ð koͤſtlichſten vñ beſten farb allenthalben vber die pferd abhangende ſehen ſolten ſo wůrden ſie flů⸗ chen vnd ſpꝛechen. das ſolche biſchoff oder gaiſtlich außerhalb einer gleichnus oð ¶ ſchein ð gaiſtlichkeit mit Chꝛiſto kein gemainſchaft hettẽ. Diſer Paulus wioſpꝛache das der ſun gottes auß dem himel herab geſtigen wer. ſunder er ſolt von Maria dẽ 775 17 8 J Rüviſpꝛung vnd auß der erden ſeinen anfang gehabt haben. darumb waꝛdt er in dem coneili zu Antiochia mit aller deßmals gegenwertiger biſchoff verwilligũg offenlich verdambt. vñ allermaiſt auß vꝛteil Gꝛegoꝛij des Ceſarienſiſchen biſchofs vnnd hailigen mans. der in demſelben concili auch entgegen was vnd nachfolgend vmb criſtenlichs glawbens willen gemartert waꝛdt. Maanes ein ketʒer Nanes dð ketzer auß Perſia pirtig ein liſtiger vnd teůfliſcher man grober ſittẽ vn; NNN Hebens iſt zu diſen zeiten geweſen. Diſer ketzer getorſte ſich chꝛiſtum nennẽ vñ vnd er machet ʒu ertoͤdtung der betrognen ſele ein ſchedlich gedicht ſchentlicher e. te von kichpꝛuͤchigen vnd ertrachten lůgen damit er ſichſelbs vnd auch ſein nach fFolget betroge. dañ er ſpꝛach das Chꝛſtus den awgen der menſchen nit einen war Haftigen leichnam ſunder ein eytle pildnus eins gedichten flaiſchs geʒaigt het. Diſeꝛ ketzer mit ſeinen nachfolgern ſpꝛach das zwen anfang wern.einer des gůten. der an der des boͤſen. einer des liechts. der ander der finſternus. Er verachtet das alt teſta K N A 0 0 5 2 U C 1 ment vnd ſahe allain das new an. Alſo hat die ketzerey der manicheoꝛum von im de Ceſarius vnd and martrer vrſprung genomen. Abet gleicherweiß als diſer ketzer Manes võ ſeiner vngůtig⸗ keit vnnd hohfart wegen geſcholten ward. alſo wirdt Anatolius der Laodicenſich 979 biſchof von ſeiner gaiſtlichkeit vnnd lere wegen ohgeddi. 8 A1 H elir ð bꝛieſter· vnd Euſebius ð muͤnch ſin in diſer vrfolgũg zu Terracina in ð Lſtatt des lands Cãpanie vmb criſtenlichs glawbẽs willẽ getoͤdt. dañ als Eu ſebius die hailigen martrer Julianũ vnd Ceſariũ die bꝛieſter begꝛabẽ vnd von deſs wegen vil menſchen ʒum glawbẽ gekert vnd getauft het do wardt er mit Felice dẽ babſt ellendigelich fuͤr gericht gefůrt vñ do er dẽ goͤtern nit opffern wolt enthawb etct am fuͤnſten tag nouembꝛis. Q eſarius der diacon vnd Julianus der bꝛieſter ſind einẽ tag voꝛ dẽ yetzgenantẽ J; martrern in derſelbẽ ſtatt ertoͤdt woꝛdẽ. dañ als derſelb Ceſarius vil tag in ð fangknus allain gehelligt woꝛden was.da ward er darnach mitſambt Juliano in CKCe einẽ ſack geſendet vñ in das meer geſtuͤrtzt am eꝛſten tag des monats nouẽbꝛis. Adio chus der bꝛieſter. Tyraſius der diacon vñ ſelir der ſubdiacon ettwẽ ſancti Policarpi iungern die er võ pꝛedigẽs wegẽ des glawbẽs võ ouent in Galliã gefendet het wardẽ in d ſtatt Anguſtuno in Gallia gelegen mit ettlecher marter bekruͤnet. E ymant ʒu biſchoflicher wirdigkeit aufſtige. Er taylet auch den diaconen die gegẽet nch Tach wt gar feidfe ſiſterdler dañ ꝛ ſhyft vnd I ſſerhwinter he0s feumgtgeoßergläe ahſtetnfehet eiß entmtg Cobein Galah. gm iß wilten ſeß pywflendas ſe ges dertoͤn ſcchgtſelkzu hhmbsgfgglgy wellgeſenklegn Deſſerglſo ghet Tigniswemto gheim pett vohy kenſeiher zet.Abe Wyn Docheenhh Ornme Wlig vone IGigind möghvgſ Nöcdechhg l, zmnf 0 Wancſa chanhch achenon ſltahfnenße cgſtechrtuſch cpß dieſchgöpt end Föichge eßſo Wötdenffl lb energlechcgeg ſtr Pau wöſhgh ekſoſtvoßigg fnb wgotet nöe hynbt, vñ glemmt cell goch eßtgch Aghes enketzt der werlt Blat CXXIII 3 der roͤmiſch kaiſer empfieng nach Aureliano das kaiſerthumb von dem Koͤmiſchen rat vnd volck. In deſs erwelung ſprach ein roͤmiſcher ratherr. Eine heer mag on einen fuͤrſten nit wol lang beſteen darumb foꝛdert die notturft einen ze⸗ erwelen dañ man ſagt das die teutſchen die gegent ihenßhalb Rheins vberfalle vñ die ſtarcken ſtett.die edeln. reichen vnd machtigen bekůmert haben. demnach gab der gantz roͤmiſch rat ſein ſtym̃ vnd wal diſem Tacito.der was von ſeiner tugẽt vñ gentz igkeit wegen wol ein geſchickt vnd tůglich man ʒu regirung gemains nutzs. das gelt o er anhayms ſam̃lt gepꝛauchet er zuerſoldung der ritterſchaft. Er wz gar eins maſ ſigen leb ens vnd begeret ſawrer ſpeis. Er badet ſelten. vnd was in dẽ alter kreftiger. Lmea der roͤmiſc het luſt in mancherlay gleßern. Er aße kein pꝛot dañ allain trucken. vnd was der ge/ 5 pew gar hoh verſtendig. der marmoꝛſtein begirig. vnd ʒu fahung des wildprets ge⸗ fliſſen. Zu letſt wardt er auß haimlichem zuſchůb der ritterſchaft am̃ ſechſten monatRνινν ſeins kaiſerthumbs erſlagen. Aber ettlich ſagen er ſey an einer krauckheit vergangen. 0 Er hat von kůͤrtze wegen der zeit nichts großtatigs geůbet. er gieße den monat ſeptẽ⸗ 0 bris nach ime Tacitũ nennen. dañ er wardt dariñ gepoꝛn vnd zu kaiſer erkoꝛn. F loꝛianus des benanten Taciti bꝛuder erlanget nach ſeinẽ bꝛuder das kaiſerthũb Idoch nit auß wale des roͤmiſchen rats ſunder auß ſeiner bewegnus.als wer dz kaiſerthumb erblich. dañ er weßt das Tacitus in eim rat beſchworn was dz ſie nach ſeinem ab ſterben nit ſeine ſůn ſunder einẽ gůtten vnd darʒu tů lichen man zu kaiſer er welen ſolten dannoch behielt diſer Florianus das kaiſerthumb zwẽ monat vñ ward erſlagen. Diſer Floꝛianus was ei nachfolger bꝛůderlicher ſitten. doch nit in allẽ din⸗ Flozianus gen. dañ er was zu herſchũg begiriger deñ ſein bꝛud vnd ime deßhalb nit gãtʒ gemeſs 8 I N 0 ꝛobus der roͤmiſch kaiſer anhayms vnd außwendig ein beruͤmbter mañ waꝛdte nach Ta cito auß kůr aller redlichen mann zu kaiſer gemacht. vnnd regiret die muter edler dañ vom̃ vater gepoꝛn. maſſiger erb ſchaft. nit groſſer geſipter verwant⸗ werlt gar fridſamlich. Diſer was auß Pannonia von der ſtatt Syrmium. von 5 ſehaft. vnd in kaiſerlichem ſtand vnd auch dauoꝛ an hohedeln tugentẽ leůchtede. vñ als er nw in ritterlichen hendeln berůmbt was. vnd die pflegnus des gemainẽ nutzs empfangen het. do erlediget er die von den Barbariſchen voͤlckern belegerten Gal⸗ lier mit großer glůckſeligkeit. vnd warden. xlm. menſchen erſchlagen. vnd. lrx. treffen/ lich ſtett an fencknus der feind gerochẽ. Diſer Probus hat auch Baturninum dẽ kay⸗ ſer in oꝛient mit mancherlay kriegen beſtritten. vnd auch Proculũ vnd Bonoſum bey Coͤlne in Gallia herſchende ſchnelligclich gedꝛůcket. u letſt kome er anhayms in Sir mium in willen ſein vaterlich land zeerheben vnd zeerweytern. das beweget die ritte: zu vnwillen das ſie ine in einen eyßnin thůrn flihẽde erſchlugẽ. im ſechſtẽ iar ſeins kai⸗ 9 G arus der roͤmiſch kaiſer empfieng nach Probo das kalferthũͤb. BDi⸗(ſerthüb. ſer hat ſein ʒwen ſůne Numerianũ vnd Carinum pald ʒu gubernirung des kay ſerthumbs angelaytet vnd zu kaiſern gemacht vnd mit ine zway iar geregirt. aber die weil er einen krieg wider die Sarmathas fůret do kome im bolſchaſt von aufrůr deꝛ Perſier.alſo zohe er gein oꝛient vnd beſtritte ſie vnd wardt im heergelege an dẽ fluſs Ligris mit eim tonderplitz erſlagen. ſo wardt Numerianus durch haymlichẽ zuſchůb an eim pett von wetagens wegen der awgẽ ligende ertoͤdt. Derſelb fůrtraffe alle poe ten ſeiner ʒeit. Aber Carinus mit allen laſtern deflecket ein ſtettiger eebrecher wardt von Diocleciano in Dalmacia vberwunden alſo die ſtraff ſeiner mißtat leydende. G Dalmacia gar tunckler oder niderer gepurt wardt im tauſentẽ A Nfli.iar von erpawung der ſtatt Rom vom̃ heer zu kaiſer erwelet. als ein aufrůr in Gallia entſtůnd.do ſehicket er maximianum herculeum mit eim heer daſelbſthin. ð dañ das groß volck paldſtillet.dieweil ſich aber allenhalben krieg erhůben. den allen Dioclecianus allain nit widerſteen mocht do erkiſet er ime Maxrimianũ. auch Conſtãð cium vñ Maximinum galerium zu mithelffern des kaiſerthũbs. Maximianus bꝛacht ⸗ Nume barius Brittanniam nach..iarn wider an das reich. Aber ¶ onſtantius hat vil tauſent teut⸗/ FE — in Gallia dohin ſie verſoldet komen zu tod geſchlagen vnnd Galliam befridet. Dazwiſchen zohe Dioclecianus in Egipten vnd belegert Alexandriaz die erobert er nach acht monaten vnd gabe die den weppnern zezerrůden. Dioclecianus was liſtig clich ſittig. anſchlegig vñ ʒumal ſubtil an e vñ ein faſtfleyſſigeꝛ vñ emſſi/ ger fuͤrſt die andern voꝛ ime warden gegrůßet aber er gepote ſich anzebetten. Wer Maximianus wʒ ein ernſtlich man vnſytlicher ſinne. ð ſein hartmůͤtigkeit mit ſcheůh/ 3 lich keit ſeins antlitzs anzaiget. Als nw allenthalbẽ die aufrůr feten Dioclecianus im uuffang vnd Maximianus im mdergang die kirchẽ zeuerwuͤe et das kaiſerthum vnd ſetzet ſich ʒů rů.lebet lxxiijtar vnnd ſten. vnd Dioclecianus tai wardt mit gift außgeloͤſcht. geſtllet wandẽ do ſchaff Das ſechſt alter der die 555 540 51 19 0 65555 91 Rn ð rit⸗ iten erwecket. vnd auß gehaiße Diocleciami vnd Maximiam durch alle teil ð werlt ver 2 Wl oꝛient vnd Maximianus im nid ergang die kirchen zeuerwůeſten vn die chꝛiſten zepey nigen vnd zeertoͤdten gepotten. Diſe verfolgung was die lenger vnd graw ſamer vnder den andern allen. dann die heilig ſchꝛiften warden verprennt. vnd welcher in burgermaiſterlicher oͤherkeit ſich einen chꝛiſten bekennet ð wardt abgeſetzt vnd als erelos geachtet welche knecht dañ in criſtenlichem ſtannd verharreten die mochten nit freyheit erlangen. die criſtenliche rittere warden gezwungen aintweders dẽ abgoͤttern zeopffern oð ir ritterſchaft vnd auch das leben zeuerließen mit aufgeſetztem gepote des kaiſers am marckt. das getoꝛſt einer ʒerpꝛechen. dem ward ſein hawt abgeſtrayft vnd mit darein gegoßem eſſich vnd ſaltz ſo lang gepeinigt bis nichtz dañ das leben vberblib. Diſen beſtettigten Doꝛotheus vnd Gorgonius die beruͤmbten man. In denſelben tagen kome in der koͤ nigelichen behawſung der ſtatt Nicomedia ein fewer auß. do maynet der kaiſer auß falſchem argk won dz ſolchs von den criſten beſchehen wer darumb ſchaffet er vil eriſten ʒeerſchlagen vnd vil leb endig in das fewor zewerffẽ vnd ſolche wůetende grawſamkeit wardt nit allain in Mitilena Siria Affrica Thebaide vnd in Egypten. ſund auch in der ebne Paleſtine vnd Tiri geůbet.alſo das bein geſchlecht der peinigung an den criſten geſparet wardt vnnd(als Damaſus ſetzt) in. xxx.tagen. xvjm. menſchen beder geſchlecht mit marter bekroͤnet woꝛden ſind. on die die in die inſeln verſchickt. oder ertze.oder ſand ʒegraben. oder ſtayn zehawen gezwungen woꝛden. der dañ ſchier ein vnentliche anʒal was. Zu Ületſt eroffnet got die awgen vnd bedrange Dioclecianũ dohin das er vom̃ reich ab ſtunde. So wardt Maxinuanus mit mãcherlay ſeuchẽ vnd vnſinnigkeit ſeins gemůets alſo geengſt das er ſich⸗ Adauctus ſelbs zu letſt ertoͤdtet. Ulexander dauctus ð roͤmer ein faſt eriſtenlich heilig mañ emp⸗ LTXpfieng zu phrigia die marter. als er die ſtatt daſelbſt döckeret het. do hieße Dioclecianus die gantz verpꝛennen. darumb das die burger den abgoͤttern nit opffern woltẽ. Diſer Adauctus wardt nach außgrabung ſeiner awgen zu letſt mit enthawbtung zu martrer gemacht. lexander der geſtreng ritter. einer auß der ſchar The⸗ beorũ hat zudiſer ʒeit als er zu Bergomo in der ſtatt /⸗ den cꝛiſtenlichen namen beſtendigclich gepꝛediget. nach vn galichen daſelb ſt geübten tugenten in abſchneidung ſeins Ar hawbts die marter erlich volbꝛacht deſs leichnã begrůbeſe Srata ein heilige wittibin auff irẽ grund vñ podẽ. daſelbſt wardt ein loͤblicher tempel ð noch voꝛhandẽ iſt gepawet 5 LBarden die edelſt iunckfraw. auß ð ſtatt Nicomedia gepoꝛn wardt von irem vater von irer großen ſchoͤ ne wegen in einen hohen thunn geſetzt beſoꝛgẽde ſie winꝛd ein criſtin. aber auß vnd errichtung des hailigen gaiſts pe⸗ tet ſie als ein criſtin den got des himels an. der vater wolt 8 ʒehend verfolgung wi — 00%K& Criſpinianus ſiee toͤdten voꝛ dem verbaꝛge ſie ſich. Als ſie aber gefunden wardt do wardt ſie fůr den richter gefůrt mit růten geſla⸗ vnd pꝛennũg ð fackln vndnach vnzʒallichẽ peinigungẽ zu A letſt võ irs vaters hendẽ enthawbtet am̃ vierden tag des prennet den vater zu puluer. 9 J naſtaſia eins edeln roͤmers tochter vnd eins mechti⸗ Criſpinus vñ gen mans weib ein criſtin vnd vberin der werck der riſt 8 5 Publio irem mañ begriffen lang in fancknus gehelligt vñß ⸗·· N darnach enthawbtet..e Dus die hohberuͤmbten mañ habẽ in diſer zeit zu rom 7 gaelidden die wardẽ erſtlich in kercker gelegt. darnach mite ſcoꝛpionen gehawen. vnnd ʒu letſt auß gehaiß Dioclecia⸗ I. Olfe⸗ verfolgung erſtlich zu Sueſion in ð ſtat gefange · vnd grawſamlich gepeinigt. warden zů letſt enthawbtet gen mit fuͤßen aufgehenckt vnd mit abſchneidũg ixer pꝛuſt monats decembꝛis. vnd das fewer võ himel ſteygẽde ver⸗ 65 Claudss ꝛc Kf —barmhertzigkeit gegẽ den in diſer aufrůr v inphoꝛanus Claudius Nicoſtratus vnd Simplici 4 ni in das meer geſtůrtzt. am̃ Exviij. tag octobꝛis. riſpinus vnd Criſpinianus die beꝛumbten mañ in di am̃. xxv.tag des monats octobꝛis 8 W V enpandeelott wynden, vnd al Sont YN — — ⏑ο Ebewmſece gelebehnb. G zet geaidder üch Pobiamdr derwerlt Blat CXXIIII (Detre vnd Exuperius. Candidus vnd Wictor mit Innocencio die fuͤrnemſten der Ichar Thebeoꝛum ſin diſer ʒeit auß geſcheft des kaiſers Maximiani in Gallia bey der ſtatt Seduno mit. vim. vic. vnd.Ixvi.menſchen von Criſto wegen gemartert vnd mit der martrerkron erlich begabt woꝛden. Diſe martrer ſind auß den orientiſchen gegenten vnnd auß einer ed eln ſtatt Egyptier land bey dem fluſs Nilo gelegen komen. vnd von dẽ biſchof zu Jheruſalem getawft woꝛden. vnd nach dem diſe menner in kriegßſachen vnnd hendeln eſtreng vnd geůbt. vnd an tugenten edel vnd im glawben noch edler warñ. do warden Oſie Maximiano zu hilff in Galliam gefoꝛdert. Als aber Maximianus ſie wider die criſten qg eſendet het mit befelhe den abgoͤttern zeopffern. vnd ſie aber das nit thun woltẽ da ſchaf fet er ſie an mancherlay enden mit mancherlay marter zeertoͤdten vnd alweg den zehenden zeenthawbten. Manric ius in heerfüͤrer beſtettiget die andern im glawben.die legtẽ ir waf fen hin vnd opfferten ſich willigclich auff. Dincencius 0 incenc ius der leuit ein vnůberwintlichſter hailigſterman Rauß boiſpania ſant Sixts des babſts iunger dem hailigẽ martrer Laurencio an kunſt vnd tugenten gantz enlich. von gepurt faſt edel vnd hohgelert hat mit Valerio dẽ heiligẽ biſchoff ð ſtatt LTeſar auguſte faſt pittere marteꝛ võ Daciano dẽ verweſer erduldet. vnd nach harter peinigung. fangknus. bekettung helligung vnd hunge rung an allen glidern des leichnams toͤdliche quelung erlidden. darnach waꝛdt er an einem ſchnelgalgen außgeden et vnd daran hangend mit vil wunden verletzet. nachfolgẽd vom ſchnelgalgẽ genomẽ vñ vber gluͤẽde koln auff einẽ roſt gelegt darauf mit eyßnin kreuln zer riſſen vnd ſaltz darein geſtrewet.darnach in einen kercker gelegt mit fůßen in einen ſtock ge/ ſchloßen vnd on allen menſchlichen troſt geloſſen. aber doch durch den engel gottes von/ den pandẽ erledigt vñ mit großem liecht vmbſcheinet. do ſprach Dacianus wir ſind vber wunden. vnd auff das er ine mer peynigen moͤcht do hieß er ine haylen. aber er ſtarb pald Sant Agnes eins 125 5105 vnd gabe ſeinẽ gaiſt auff gein himel. R Ade die hohberůmbt iunckfraw hohwirdiger gedechtnus ein Koͤmerin xiij iar alt. Mauricius ſchoͤns antlitzs wardt als ſie von der ſchůl herwider kam) võ des verweſers ſun ge liebet. aber ſie ſpꝛach ich bin mit lieb fůrkomen gein dem deſs muter ein iunckfraw iſt. dar⸗ mb wardt ſie gefangen vnd eintweders der goͤttin Veſte ʒeopffern oder ſich in die geſpil ſchaft gemainer frawen zebegeben angeſunnen. aber do ſie das alles vezachtet waꝛdt ſie al ſo nackend in ein gemain frawenhaws zeʒiehen vom̃ verweſer geſchaffet. aber doch von got dem herrñ mit dicken locken als mit klaidern vmbdecket. vnnd(als ſie hinein kome) mit eim weyſſen klaid von dem engel gottes gezieret.deſs verwundert ſich menigelicher vnnd der fib. des verweſers wardt erſteckt. aber Agnes pate darnach fůr ine vnd er wardt wi — ebendig. darnach wardt ſie nach vil bedꝛoung.erſchꝛecken vnd ſchlagen in dʒ fewꝛ ge AAwoꝛffen vnd doch nicht verletzet.ſunder zu letſt mit eim ſchwert durch irñ hals geſtochen ¶vnd alſo ʒu der marterkron gebꝛacht am.xri.tag ianuarij.in der nacht erſchine ſie irñ elterñ mit großer ſchar der iunckfrawẽ ſprechende. Alerlieb ſten eltern ir ſolt nit mich als ein tod te bewaynen. ſunder mit mir frolocken. dañ ich bin dem im himel vertreůtet. den ich auff erden mit gantʒer meynung geliebet hab. Ciriacus der diacon mitſambt Largo vnnd Smaragdo auch mit andern.xx. hat diſer 0 ʒeit gelidden der dann Artemiam die tochter Diocleciani vom̃ teůfel erlediget vnnd auch Jobiam die tochter des konigs Perſarum. Maximianus hieß diſen Ciriacum außfů⸗ ren vnd ſein hawbt mit heißem pech begißen. vnd darnach diſen Ciriacum mit Smarag Geruaſius vñ Pro do vnd andern.xr. enthawbten zu Rom am achten tag Auguſti. thaſtus Slnnenſmn vnd Prothaſius gebꝛůdere võ Mayland des hei⸗ igen martrers Vitalis ſtne eins mals miteinander geporn. hhaben diſer zeit ʒu Mayland die marter gelidden. vnd dauoꝛ nach abſterben irer eltern allen irñ erbteil vmb gottes willen dẽ aꝛmen Mgegeben. vnd ſich lange iar in gůten wercken geůbet. Aſtaſius der Yverweſer der ſtatt wolt in einen ſtreit ziehen.dem ſagten die brie/ äſter der abgoͤtter wo er Geruaſium vnd Prothaſunn nit zwuͤnge pden abgoͤttern zeopffern. ſo kunde er nicht obſigen. Aber ſie wider ken ſich alſo zeopffern. darumb wardt Geruaſius mit plewzay⸗ 5 nen zu todt geſlagen. vnd Prothaſius mit kolben geplewet vnd ʒu letſt enthawbtet. Derſel⸗ 33 ben martrer leichnam warden nach vil iarũ durch ſand Ambroſium auß goͤtlicher offenba⸗ rung alſo vnuerſeret gefunden als werñ ſie deſſelben tags geſtorben 5 1 W 4 7 N 2 Dass ſechſt alter G eoꝛgius von Capadocia ein rittermaiſter vñ ein warer ritter criſti.diſer zeit auß Capadocia gein Perſidam in die ſtatt Dioſpolim komende hat ſichſelbs zu erle digung ſeins vaterlands in die gefarlichkeit des tods zu erſchlagung des drackes vñ erduldung der marter ergebẽ. dañ er wardt nach ertoͤdtũg des drackẽs an eim ſchnel galgen außgeſtreckt an allem ſeinem leich nam iemerlich zerriſſen an allen glidern 5 9987 gedenet vnd nach erduldung vil marter vnd peinigung zu letſt enthawbtet. vnd wie/ wol ſein geſchichten vnder eüßern ſchꝛiften geſetzt werden. yedoch wirdt ſein durch⸗ ledichtige marter vnder andern kronen der martrer durch die kirchen gottes wirdig/ clich geeret vnd ſein tag von allen criſtglewbigen menſchen afñ.rxüiij tag des monats ν aprilis feyerlich begangen. vnd gar billich. dañ dieweillals Ambroſius ſchreibt dießfte bekentnus vnd veriehung des criſtenlichen glawbens bedecket wardt.do hat allain A diſer heilig martrer vnder den criſtglawbigen den ſun gottes veriehen vnnd darumb 5 8 vnzallich marter vnd pein in beſtendiger verharrung auß beyſtand goͤrlicher gnad er afe; 5 5 0 8— 685 8* 2 liddẽ. ſein hailigs hawbt wardt darnach gein Venedig gebꝛacht vñ daſelbſt in ſeiner A IuN W ereein cloſter vñ kirch auffgerichtet. Sein panyer wirdt in teütſcher nacion in ð biſchoflichen ſtatt Bamberg mit Eraſimus großer ſolemnitet gezaiget. raſmus der Campaniſch biſchoff vnd durchleüchtigſt vñ heiligſt man hat( võ cdie den abgoͤttern nit opffern woͤlten mit vil marter gepeinigt werdẽ ſoltẽ) in ð wůeſt Jnus ſiben iar in vbung des gepettes vnd beſchewlichkeit gewonet. vnd von dẽ herrñ durch einen raben die ſpeiß empfangen. darnach kome er auß engliſcher vermanung in die ſtatt vnd erlediget vil menſchen von den teuͤfeln vnnd bekeret mit ſeiner lere vil ʒu criſto darumb wardt er fůr Dioclecianũ gefüret mit pleyzaynen vnd kolbẽ geque⸗ jet vnd daꝛnach mit hartz. ſchwefel. pech vnd oͤle begoßen. aber Eraſinus blib vnuer ſeret.auß ſolchem wunderzaichen warden vil menſchen von den abgoͤttern zu Criſto Absceret. Machfolgendt wardt er in einen herten kercker gelegt mit geoßem eyſenlaſt be ſchwert. vnd vnlang darnach vom̃ engel darauß gefůret. Nachfolgend von Maxi⸗ nano dem kaiſer begriffen vnd in einen keſſel ſidends pleies. pechs vnd hartzs geſen⸗ ket.aber er blib vnuerletzet. doch wardt er zu hůt genomen. vnd des nachts durch dẽ s meers gefüret vnd auß goͤtlicher fürſehung gein Hoꝛmianã in die ſtatt Campanie auff engel an das geſtadt de eim ſchiflein Bbten letſt ſahe er ein ſcheinpere kron auff ine fallen vñ ſprach. Herr nyme meinẽ gaiſt auf zu dir 5 Coſmas vñ Damianus alſo ruet er mit ſeligem ende am dritten 5 monats Junij Criſtoferus — riſtoferus der martrer ein man gerader perſon vnuer/ OQlce iche groͤße vnd ſtercke hat diſer zeit in Samo der ſtatt Licie.des jands Aſie vmb Criſto den tod gelidden. dañ er wardt erſtlich mit eißnin růten geflagẽ.darnach imit πνννν flammen geprent vñ doch auß goͤtlicher kraft behaltẽ. aber . ʒzu letſt mit geſchoß der pfeyl ergraben vnnd darnach ent A, hawbtet.am̃.xxv.tag des monats Julij.der dañ(als ſie ſa ι 2 gen den herrñ Jheſum in kinds geſtalt auff ſeinen achſeln⸗ vber ein waſſer getragen hat.. 8 O oſinas vñ Damianus die criſtẽlichſtẽ mañ vñ hohbe/ ¶ A W rümbt artzet wardẽ diſer zeit gekerckert. in dʒ meer ge⸗ & ſencket.gepꝛennet. geſtaynet. geſchoßen vñ zu letſt enthawb Methodius tet am.xxvij. tag ſeptembꝛis 38 N 9 ð biſchof ð ſtett Olimpiade vñ Tiri iſt diſer zeit zů Migropont gemartert woꝛden. der was ein hoh gelert man der vil lere hinder ime gelaßen hat. 7 G orgonius ð roͤmiſch ritter wardt diſer zeit zů Nicomedia võ 3 Diocleciano gefangẽ. aufgehenckt. ʒerrißẽ.auf eim roſt grew e lich gepraten vnd zu letſt an eim ſtrick erwuͤrgt. (Iblanb vnd Marcellianus gebꝛůdere roͤmiſch burger wardẽ vmb criſtenlichs glawbens willen gefangen. an einen ſtam F men gepunden vnd ine in ire fůß ſcharpff pfal geſlagen vñ zu letſt A Ke, en do ſie nit abloßen wolten den namen vnßers herrñ Jheſu chriſti Maxinꝰ vñ Claudiꝰ zeloben mit lantzen durchſtochen. Marcꝰ — H; vnd ¶laudius die durchleůchtigen mañ ward en di Lier zeit mit des erſten weib vnd zwayen ſůnen in deꝛ ſtatt ho ſtia von dem hofuolck diocleciani gehanthabt in das ellend ver⸗ ſchicket vnnd ʒu letſt verprennet vmb Ehriſto willen. am.xvijj. tag Februarij. foꝛcht wegen des gepots Siocleciani zu Anthio chia außgangen.das alle die ülchen gettehel fitthůſtow ſchaffetmntdeſ dehon verwillaſ bmrdt medleke fgotgaſts aſoſch ſerbeßltmachẽẽ GDchs 15 0 IN HI ihn chbeſedeagmn flbſewardt Aff föhntgDocechh ſügeworhettbett naſͤchend. lichhgfe vo III5 daſelb ſ ultwes oenteſfrnpo Muhce bgönenze 0 ch 00 5 10 Hets geſeſ/ öhchtsdchdẽ Canpaſhe goff fäggſtgufg de⸗ Loſtoferts der werlt Blar CXXV e ebaſtianus der durchleůthtigſt man ein fůrſt der erſten rott Diocleciani.den die ritter Scbaſtianus Orle einen vater ereten. ein wareꝛ bhhbl gottes hat ʒu diſer ʒeit mit vermanũg vnd lere vil martrer chriſti vnd ſunderlich marcũ vnd marcellianñ die gebꝛůdere vnnd ir eltern In ckiſtenlichen glawben enthalten vnd ire foꝛchtſame gemůet berroͤſtet vnd ſichſelbs vn⸗ erſchꝛoͤckenlich einen criſten bekennet. vnd das ſtum̃ weib Nicoſtrati redent gemacht. vnnd ſte bede zum herrñ bekeret. Als Diocleclanus das hoͤꝛet do hieß er Sebaſtianum mitten im feld anpinden vnd die ritter zu ime als ʒu eim ʒil ſchieſſen.den ſie mit pfeil alſo erfůlten das er ſchier als ein igl von pfeyin rawh was vnd ine alſo fuͤr todten ließen. der doch in kurtzer weil geſuntheit wider erlanget vnnd den kaiſern ire vngerechte verfolgung erkleret. die ine Vu Rom ſolang mit kolben ſchlahen hießzen bis er ſtarb. Die hoflewt Diocleciani wurffen ſeinen leichnam in ain haymlich gemach. der wardt auß erſcheinung Sebaſtiam der ſeligẽ Nucine geoffenbaret vnd an ein erliche ſtat begraben. Biſer Sebaſtianus was außerhalb 6 des criſtenlichen namens ſunſt ein man gantzer fuͤrſichtigkeit warhaftiger red. gerechts vꝛ Mtalls.klůger rate. getrewer handlung vnnd in aller erberkeit der ſitten beruoͤmbt L auß Sicilia vnder andern iunckfrawen derſelben inſeln die wol Lucia geſtaltiſt wardt diſer ʒeit von irer muter einem berůmbten iũgling vermehelt. Aber als Jucia die wunder werck ſant Agethen geſehen het do bate ſte ir muter ſie nit mer ein ge ſponſen des iunglings zenennen vnd eylend gabe ſie ir erbſchafft den armen vnd wittiben darumb verclaget ſie ir prewtigam vot gericht das ſie ein criſtin wer vnnd wider die kayn/ ſerlichen geſetze handelte. do riete ir der richter den abgoͤttern zeopffern vnd ſpꝛach. wo du— das nit thůſt ſo wil ich dich als ein gemaine frawen in das offen haws laſſen fuͤren. vnnd er ſchaffet mit den bůben ſie dahin zeziehen. do ſpꝛach ſie. ð leichnam mag nit befleckt wer⸗ 9 den on verwilligung des gemůets. vnd laßeſt du mich vber meinen willen vergeweltigen f, ſo wirdt mir die keuſcheit gezwifacht ʒu einer kron. Aber ſie wardt durch beyſtand des hai l AN ligen gaiſts alſo ſchwer das ſie von ſtatt nit mocht gezohen werden.ð richter ließ ein großνο fewer bey ir machẽ das engſtet dẽ richter alſo das ſein freůnd ir ein ſchwert durch irñ halßle( l S. Witus hieß ſtechen. e 42 70 itus das kind lein auß Sicilia hat mitſambt Modeſto ſeim zuchtmaiſter vnd reſcẽ 5 Acia ſeiner nererin in der inſeln Sicilia die marter erlidden. vnnd.xij.iar alt als ein criſt glawbiger nach ſeinem vermůgen der durſtigen gepflegen. vnd ſeinem haidniſchen vater mit anbettung der abgoͤtter nit woͤllen folgẽ. vnd darumb võ Valeriano dẽ richter ſchwe⸗ re pein erduldet.darnach auß engliſcher vermanung mit Modeſto vnnd Creſcencia in das land Tonagritarũ geſchiffet vnd alda vnbekant ett iche ʒeit in gepett verharret. vñ dẽ ſun Diocleciani vom̃ tewfel erledigt. von dem wardt er angemůtet dẽ abgoͤttern zeopffern. do er das nit thun wolt wardt er mit eißnin panden gepunden in einen herten kerke: gelegt vñ darnach von beſtendigkeit wegen ſeins glawbens in einẽ hafen ſiedends hartzs vñ bechs oogagtlegt aber ſie bliben vnuerletzt. darnach warden ſie an ſchnelgalgen auffgehenckt vñ alſo P außgedenet das man ire glider ſahe. do wardt ein groß erdpidem vnd ð engel gottes erloͤ⸗ 5 ſſe ſie fůrende zu dem fluſs Siler. da ſtarben ſie bettende am̃. xv.tag Junjj. ffra was ein tochter des konigs Cipꝛie.der wardt in eim ſtreit vberwũden. do leng Affra vnd Hilaria ¶ l ſie alſo iung mit Hilaria iter muter von haymend auß gein Rom vnd hHilaria ir muter ergabe ſie der goͤttin Venus zu erlangũg irer goͤtter huld. darnach komẽ ſie gein Augſpuggg daſelbſt wardt Affra zu ſchnoͤdem gepꝛauch flaiſchlicher werck ergeben. Zur zeit der ver + folgung Diocleciam kom der biſchoff Naꝛciſcus vnwiſſend irs weſens in ir haws nach ſei VI, ner gewonheit bettende. Affra verwundert ſich des vngewoͤnlichen gaſts.als ſie aber ine 8 4 einen criſtenlichen biſchoff erkennet do veriahe ſie ſich ein ſchnoͤde ſůnderin. vnd ſie wardt durch Narciſcum von irem vnzimlichen weſen gezohen vnd getawfft. vnd Diomiſius der x⸗ bꝛuder Hilarij daſelbſt ʒu eim biſchoff gemacht. darnach wardt ſie von Gaio dem richter ergriffen vnd entweders den goͤttern opffern oder die großen pein zeleyden angeſonnẽ. vñ. do ſie nit opffern wolt auff das Lechfeld nit verrne von Augſpurg gefüert vnnd daſelbſt Panthaleon an eim pawn gepundẽ am̃. vij tag auguſti verprẽnet.die doch in angeʒundtem fewꝛ got lob vnd danck ſaget. darnach wardẽ auch Hilaria Digna Eunomia vnnd Eutropia daſelbſt auch.— verprennet vmbeſtendigkeit willen irs glawbens. 85 anthaleon der durchleůchtig mañ vnd erfarner artzt iſt von Hermolao dem bꝛieſtet 0 getawft woꝛdẽ. ð verhieße im wo er in chꝛiſtũ glawbet ſo wůrd er allermenigclichẽ Jon ertzney heyle. alſo erleůchtet er in beyweſen ſeins vaters einẽ plidẽ vñ bekeret ſie bede zũ glawbẽ. Maximianus ð kaiſer hieße ine fůr ſich bꝛingen do hahylet er ein gichtpꝛůchigẽ. dar nach wardt er võ criſto wegẽ an einẽ ſchnelgalgẽ aufgehencket daran iemerlich gepꝛennet Ʒu leſt in ein pfannen ſiedends pleys geſetzt. aber der herr erſchine im vnd das pley eꝛkaltet darnach wardt er fuͤr grawſame wilde thier geworffen vnd doch von ine nit veꝛletʒet da non bekereten ſich vil ʒum criſtenlichen glawben.die hieß der kaiſer enthawbten. darnach ward auch Panthaleon mit ſeim maiſter Hermolao vnnd andern mit dem ſchweꝛt gerich tet.am̃. pxviij.tag Julij. Das ſechſt alter oꝛothea die glorwirdige iunckfraw in Ceſarea der Eleůtherius Jſcatt Capadocie wardt diſer zeit von criſto wegẽ er⸗ feahe einem ſchnelgalgen aufgehebt.darnach mit feů Dorothea en hart geſlagen vñ zů letſt enthavobtet in irem außgãg 5 1110 1 Cheophlos ſpꝛechend. Ey du geſpons chriſti libe ſchick roſen her von deins geſpõſen paradis. alſo guß fůrbete. Doꝛothee erſchine im ein kind tragẽde in eim koͤrb⸗ lein drey oͤpffel vnd drey roſen Theophilo zebringen. der empfieng die pald in verwunderung dañ es was ein kalte 38 ʒeit in dem monat Februario vnnd er wardt bekert vnnd A ¶nach ſchwerer peynigung enthawbtet. 6 OMLleůtherius ð durchleüchtig ritter wardt in diſer ver I 3 2 folgung mit vil vnzallichen menſchen zu Nicomedia gemartert auß den ettlich enthawbtet.ettlich verprennet vñ ettlich in das meer geſtůrtzt 5 10 1115 1010 therius an allen glidern ſeins leichnams gepeynigt vnd ye vnnd ye kreftiger wardt do wardt er zu letſt als gol mit fewr beweret vnd mit der martrer kron begabet am andern tag des monats octobꝛis. 95 Sergius vnd Bachus ergius vnd Bachus die edeln mañ vñ fůrname bey Die vier gekroͤnten 8 dem kalſer Maximiano warden in diſer aufrůr gein 8 ime das ſie criſten wern verclagt vnd darumb in den tem Apel Jouis gefůrt.daſelb ſt die abgoͤtter anzebetten. do ſie ¶das nit thun wolten do warden ſie irer ritterlicher klaider entploͤſſet vnd Bachus mit rohem geadere plůtfluſſig ge⸗N lagen vnd bis zu zerreißung ſeins bauchs vnd lebern ge denet. vnd nach ſeim ab ſterben ſein leichnam durch die foͤ NOR A,. ,. W gel voꝛ den wilden thiern bewaret bis der begrabẽ wardif a ber do Sergius ſich auch nit abwenckẽ wolt laſſen doß warden ime genagelt ſchůh angezogen in den můſt er vorß eim wagen vil meyl lawffen. Zu letſt ward er im criſteliche glawben deſtendig weſende enthawbtet. ie vier gekroͤnten. nemlich Seuerinus. Seuerianus 0 Carpopherus vnd Victoꝛinus wolten auff gepott Diocleciani dem abgot Aſclepio nit opffern darůb war⸗ den ſie mit pleyzaynen tod geſlagen vnd ire leichnam den hunden an die gaſſen fůrgewoꝛffen. die ſannt Sebaſtian mit dem babſt Melchiade bey nacht begrůbe. ides die heilig iunckfraw waꝛdt in der ſtatt Ageno 805 dem richter Daciano mit liebkoſerey vñ auch mit bedꝛoung angemůtet den goͤtterv ð haydẽ ʒeopffern. do ſie ſich des wideret wardt ſie auff ein erin roſt außge ⸗/ denet vnd mit darunter geſtrewten kolen gepeynigt vnd ¶ſo feftmůtig in der marter gefundẽ dz ſie damit vil lewt Yu criſto bekeret. Do ſanctus Gapꝛaſius(ð ſich auß foꝛch· e ten verboꝛgenhet) die marter diſer iunckfrawen ſahe. do ss bate er got ſie zu einer vberwinderin zemachen. do ſahe er e bez tawben von himel ſteygen vnd diſer iunckfrawen ein lichte kron von gold vnd edelm geſtayn auff ir hawbt ſetzen vnd das fewer außleſchẽ.darumb opfferet er ſich einẽ criſtẽ vnd wardt mitſambt Primo vnd Felictano vñ diſer iunckfrawen enthawbtet. Felix vñ Adauctus Gnehnran die edel iunckfraw wardt bey der ſtatt Calcedo· Felix vñ Hoꝛtunatus Anua mit and ern lx.ergriffen. vnd darumb dz ſie den abgott 2 Mars nit eren wolt mit allen geſchlechtẽ der pein geengſtigt vñ ymmerdar beſtendigelich erfunden bis in den todt. N elrx der biſchoff in Apulia iſt mit Adaucto Januario Foꝛtude nato vñ Septuno diſer zeit als ſie lang im kercker gehelligt/ warden durch gantz Affricam vnd Siciliam mit vil engſtigungſl gefũert vnnd zu letſt enthawbt worden. dir ein andrer vnd Foꝛtunatus gebꝛůdere ſind in diſer ver Ifolgung zu Aquileia an eim ſchnelgalgen auffgehenckt woꝛr dnkx die peiniger hielten pꝛennend ſtayn diſen ʒwayen martrer an N irſeyten. die wa:den auß goͤtucher kraft außgelöſcht. darnach warden ſie mit ſiedendem oͤle begoßen. aber vnuerletzt. Zu letſt warden ſie 910 081 am̃ pi.tag Junij. . 8 0 S N . libẽ L — —.— S 7 der werlt Blat CXXVI Margaretha 0 argaretha die ſchöͤnſt iunckfraw auß Antiochia von Maximilianns ein biſchoff haidniſchen eltern gepoꝛn.einer nererin vberantwuꝛt vnd martrer hat ſich willigclich laßen tawffen.als ſie nach abſterbẽ irer muter bey irer nererin der ſchaff warttet vnd. xv iar alt vñ faſt wol geſtalt wz do wardt Olibꝛius in begirde zu ir ent⸗ zůndet aber do er erkennet das ſie ein criſtin wer leget er ſie in den kercker vnd do ſie ſich die abgoͤtter anzebetten wider ſetzet wardt ſie aufgehenckt mit růten iemerlich geſlagen vñ ir flaiſch mit eyßnin krewln zerrißen vnd wideꝛ in den kerkeꝛ gewoꝛffen.alda erſchine ir der tewfel in geſtalt eins drackẽs als wolt er ſie verſchlicken aber ſie machet ein ʒaichen des/ creůtzs vnd er verſchwunde. darnach hieße ſie ð richterſent⸗ bawbten am. rij tag Julij vnd ſie bate fuͤr allermenigclich. eeaoch fur die verfolger vnd fuͤr die geperenden frawen. die ſich it in der geperung befelhen. 19 auß der ſtatt Ceyla von edeln vnd andachtigen eltern gepoꝛn ein hoherfarner vñ tugentreicher man wardt nach abſterben ſancti Quirim des Laureacenſiſchen biſchofs von allermenigelichem zu eim bi⸗ ſchoff daſelbſt erwelet vnd ʒu der zeit ¶C ari vnd Numeriani der zwayer kaiſer. darumb das er die abgoͤtter nit erẽ wolt in den tempel martis gefüůret vnd von dẽ hoflewtẽ gemartert. ʒu Ceyla außerhalb der mawꝛ im ĩar chꝛiſti.ijc. lxxrir.am rij.tag octobꝛis. de ð hertzog zů Bayrn gein Paſſaw gebracht hat da dañ ſein gedechtnus gehabt wirdt Blaſius Qlaſius der dañ in aller heiligkeit vnd ſenftmůetigkeyt Juliana ◻σ 8 plůet) wardt von den criſten in Sebaſte der ſtatt Cað padocie ʒu biſchoß erwelet. Diſer Blaſius gienge zu empflie Y hung der grawſamen verfolgung in ein hoͤle eins bergs da hin komen die wilden thier. die hailet er. ſo brachten ime die raben ſpeys. do das der richter hoͤꝛet hiieß er ine fůr ſich bꝛin gen. Blaſius thet vnderwegen zaichen.er wardt in einẽ ker⸗ FEker gelegt vnnd von verſchmehung wegen der abgoͤtter an en holtz aufgehenckt an ſeinẽ leichnã mit eyßnin krewln geriſ ⸗ ſen. ſiben ſten frawen hůben ſein plůt auf die warden ent⸗ hawbt. deßgleichẽ auch Blaſius mit zwayẽ klainẽ ſünẽ. der⸗ ſelben weiber. WI Galle die durchleůchtig iunckfraw von Como ð ſtatt νν 0 Pamphilus —* N Gallie hat diſer zeit daſelbſt vil vnd mancherlay graw ſamer marter vnd peynigung erlidden. vnd darnach offenlich mit dem teuͤfel gefochten. vnd ine ritterlich vberwunden. vnnd nachfolgend abermals vil marter geduldet vnd zu letſt wardt Nſie enthawbtet.am̃ rvi tag februarij. MNI 0 rimus vnd Helicianus die roͤmer vnd gaiſtlich mañ habẽ 39 in diſer verfolgung nach vil ertichter peynigung darumb das ſie dẽ abgoͤttern nit opffern wolten durch enthawbtũg die ¶ kron der martrer erlangt am.ix.tag Junij. 6 9 8 amphilus ein kriechiſcher bꝛieſter vñ ein verwandter Eux ſebij ceſarienſis ein treffenlicher lerer der heiligen ſchrift iſt R 9 diſer zeit bey ð ſtatt Ceſarea des lands Paleſtine gemarteꝛt woꝛ den a m erſten tag des monats Junij. 3 Oſerane ein Galliſcher ritter hat võ Marimiano dem kay ſer am letſten tag des monats octobꝛis die marter erliddẽ!l vnnd ſein leichnam iſt darnach vber. lv.iar vnzerſtoͤrt gefundẽ woꝛden auß en 15 offenbarung. uffus der 0 erůmbt roͤmiſch ritter wardt von dem ka: ſer Diocleciano mitſambt allem ſeinẽ hawßgeſind mit vil plagen berůrt vnnd zu eim criſtenlichen ritter gemacht. vñ wie ⸗//„„ wwol vnzallich criſtenlich lewt ertoͤdt woꝛden ſind. ſo ſind doch ¶die beꝛůmbſten vnd namhaftigſten bedacht vnnd hie beſtůͤmpt N 65 NN worden. N 380 PI5 5 Das ſechſt alter Jar der werlt. vm ninjt. lrxiij. Jar Chriſti.ij.lxxxiijjʒ. Nardcellinus der babſt was ein roͤmer vnd zu dẽ zeitẽ Diocleciani vñ Mari⸗ mani nach babſt Gaio. Diſer babſt ward im ſechſtẽ iaꝛ ſeins babſthũbs in ð Dioclecianiſchen verfolgung gefangen vnd mit bedroung auß foꝛcht zu an bettung frembder goͤtter beweget aber vnlang darnach ſchlůg er in ſichſelbs verſamelt ein concili von hundert.lxxx. biſchoffen in Sinueſſa der ſtatt Campa nie daſelbſthin kome er in gepulfertem vnd harinem klaid vnd begeꝛet ime vmb ſein vnbeſtendigkeit gepuͤrliche ſtraff außzelegen aber nimant wardt in dẽ gan tzẽ coneili gefunden der ine verdammet. ſundeꝛ allermenigclich ſpꝛach dʒ Petrus ſchier in ſoͤlcher geſtalt geſůndet vnd mit bewaynen die peen der ſůnd getragen het. Marcellinus keret wid gein Rom vñ red ſtraffet Dioclecianũ zoͤꝛnigclich. ð ine dẽ goͤttern der hayden ʒeopffern angetriben het. do wardt Maꝛcellinus mit Cõcili võ. jc.lxxx.biſchoffen in Binueſſa ð ſtatt Cãpanie ſambt Claudio cyri no. Antonino dẽ criſtẽ lichen mannẽ auß ge⸗ haiße Diocl eciani zu ð marter gefuert. vnder wegen vermanet er Marcellũ den bꝛieſter das er dẽ gepotẽ Dio ;dlleciani ʒuuoꝛan in ſa chen dẽ glawben an Atreffẽde nit gehoꝛſam D 2 8 2 8 5 2 V 5 8 3 4 Linea der bebſt grcellmns ſein. noch auch ſeinen INIe N hailannds der werlt veilawgnet het. Abez Vr alleꝛ leichnam war darder werlt vmmſcraiſ. Jar Chrſti ſeciſ ſute— ijd.xciiij. Jarcellus der babſt ein roͤmer iſt von Cõſtancio vñ Galerio den den haiden taglich ʒum glawben komẽ. Er oꝛdnet auch ſund ere end zu begreb nus der martter. Als Maxencius verſtund das die erber fraw Lucina die kirck en ʒu einer erbin irer gůter geſetzt het. do verſchicket er ſie ein zeit ʒornig. Max enclus vnderſtund ſich auch diſen marcellum gefangnen zebenoͤtigen des babſt lichẽ biſthumbs vnd criſtenlichs namens abzeſteen. aber do marcellus ſich des wideret do wardt er duꝛch maxencũ geſendet des vihs zehůůetẽ. daſelbſt er dañ gauch ſein gepete vnd faſten nit vnderwegen ließ vnd wiewol er von den brie ſtern erledigt wardt. ſo wardt er doch võ maxecio abermals an ein vbelſchm kends oꝛt gethan daſelbſt er vom̃ geſtanck ſtarb.als er..iar. vi monat.xri. ta geſeßen was. vnd der roͤmiſchs ſtůl feiret nach ſeinem tod.xx.tag. 5„7 Olntebi der babſt ein kriech empfieng den babſthumb dieweil Conſtanti Vlnus vnd marencius die kaiſer regireten. Diſer ſetzet das die layen ſich nit vnderſteen ſolten irñ biſchof in Nerted d ern. Vnder ſeinẽ babſthum wardt das creůtz des herrñ am dꝛitten tag des monats may gefun⸗ 15 babſt name die ketzer allain mit aufgelegter hand wið ʒu verſoͤnũg er ſaß vr er ein monat iij.tag⸗ 8 ettlich geſchihtbeſchꝛeiber ſeiner iar halb ſchritig ſind der baſtlich ſtůl růet deßmals einen tag. lciades der babſt von gepurt ein Apher was zu den ʒeiten Marẽcij Lieinij vnd maximimi an hallgkent vnd kunſt ein fůrnamer man der oꝛdnet das nymant auß einichem argkwon vnd voꝛ warhaftiger be⸗ Weiſung verdammet oder verurtailet werden ſolt. vnd das man auch nit ſolt faſten am ſuntag vñ donrſtag dañ 15 haude hieltẽ diſe tag als heilig. Er hat anch ð opfferung halben vil geſetzet. das die nich h 561185 er ſtatt Kom deßmals ſere vberhand name Nach diſen dingen wardt diſer babſt auß gehaiß mari⸗ 010 b S— 151010 der Alexandriniſch 9 6 82 nucianus võ 51 miſcher bꝛieſter vnd mer andere. Diſer melciades iſt geſeßen vier iar ſiben monat. newu ta vnd der babſtlich ſtůl iſt deßmals. xvij tag in feyer geſtanden. ſt geſeßen vier iar ſiben 8 Janſie CRe ga 1 hehl me fflche Jber Marmianus ymligclch vert fchdꝛoclcano ſedes whereter ſ tanherrgeſchch eddenlt kMrenelh Aafgerſlggenvndt wotdeßaberezohe btber voyſenmſut ſhhnn zeertödteß,gl warden. vnd di ſhcleroffhet watd faffeße vbel L lchtet wegeſft flbenHerhzemn hechtemanderher Lantunn vndbeſel beeet Dardaniaml 8 ſauner herrſch Hudofrbarnſ der werlt Blat CXXVII ( vnnd Galerius haben nach abſtand Diocleciani vnd Marimiani ¶Inea der kaiſer Avom̃ kaiſerthumb das regiment 0 1 die gegent vnd prouintz vn Conſtantius der ineſelbs getailt. alſo das Galerio das kriechiſch land Aſta vnd ð aufgang wor. W den vnd Conſtantius allain an Gallia vnnd Hiſpania benůgig geweſt iſt. wiewol A 0 ime auch welſchland am̃ loſe gefallen was. Diſer Conſtantius was ein außpuͤndig man fürtreffenlicher ſittlichkeit. zu reichthnmern deꝛ land vnd lewt gefliſſen. zu ſam lang gemains ſchatzs nit faſt begirig. vnd ſpꝛach das beſſer wer die gemaynẽ reich thůmer vnd gůter durch ſunder perſon zegepꝛauchen dann in einen behalter zeuer⸗ ſchließen. Er was alſo maſſiger geltgirigkeit. weñ er yezuzeiten mit vil perſonen ein wittſchaft haben ſolt ſo můſt man von haws zu haws ſtewr vnd handraichung. darzu thun. Diſer Conſtantius was den Galliern nit allain lieplich ſunder auch er/ wirdig ſi underlich darumb das ſie durch ſein heerſchũg der argkwonigen klůgheit 0 Diocleciani.vnd der plůtgirigen getůrſtigkeit Maximiani empflohen warñ. Con ſtantius was Claudij des andern enicklein dem wardt Theodoꝛa die ſtieftochtenJ Maximiani vermehelt.auß der gepare er ſechs ſůn vnd ſchiede ſich von ir vnd na⸗ N me im Belenam des konigs von Engelland gefangne tochter vnd ſtarb in Bꝛitan/P OWalerntis nia im.xiij. iar ſeins fůrſtenthumbs vnd wardt von ſeiner ſenfmůͤtigkeit vnnd mil⸗/ tigkeit wegen vnder die goͤtter gezellet. 0 68 alerius in ritterlicher vbũg ein fuͤrtreffenlicheꝛ man hat zwẽ regireꝛ geſchoͤpft nemlich Maximianũ vnd Seuerũ. dem erſten 041 er den aufgang. dẽ an J dern welſchland. ſo wonet er in kriechiſchẽ land vnd er behielt ſelbs ſolichs oꝛt innſ dañ er empfunde das die Barbariſchen feind der roͤmer daſelbſthin rayſen wolten Aber Maximianus in hoffnung das kaiſerthumb wider zeerobern das er voꝛmals I vnwilligelich verloꝛñ het. kom auß der aynode Lucanie gein Rom vnnd vermanet] οNMrs auch Dioclecianum durch ſchꝛiften das er den hingelegten gewalt wider an ſich nafees me.des wideret er ſich. Wider diſe aufrůr ward Seuerus von Galerio gein Bomſee N XI mit eim heer geſchickt. der belegeret Rom. aber er wardt durch veruntreijung d rit EIF. ter die mit Maxencio verſtentnus hetten hinderkomen vnd fliehende ʒu letſt ʒu Ra Sen 8 r uenna erſlagen. vnd Marimianus wer auch ſchier von ſeim ſun Maxenclo erſlagẽ Senerus Maximianus worden aber er zohe in Galliam zu Conſtantinum ſeim tochterman geparẽde als wer er von ſeim ſun vertriben. vnd vnderſtund ſich auß ertrachter vꝛſach Conſtã tinum zeertoͤdten. als nw die Frantzoſen vnd teutſchẽ geſlagen vñ ire konig gefan gen warden. vnd die argkliſtigkeit durch Fauſtam des Maximiani tochter irẽ ge/ mahel eroffnet wardt do flohe Maximianus gein Maſſilia. alda lidde er zu letſtſ 656 die ſtraff ſeiner vbeltat. 6 ieinius der kaiſer auß Dacia oder Teñmarck pirtig wardt von ſeiner fürtreffe 8 L lichkeit wegen in ritterlicher vbung vnnd auß alter kuntſchaft Galerij võ dẽ ſelben Galerio zu eim teil des kaiſerthumbs aufgenomen. aber Cõſtantinus ð groß mechtig man der herrſchung der gantzen werlt begirig beweget einen krieg widerR Licimium vnd beſtritte ine erſtlich in Pannonia. zum andern bey ¶ibalias vnd ero beret Dardaniam Meſiam Maced oniam vnd vnzallich land. vnd Licinius ward zu letſt mit ſtreit zu waſſer vnd land vberwunden vnd darnach erſlagen. nach dẽ æv. iar ſeiner herrſchung vnd nach dem.lr. ſeins alters. Er was ein geitzig vnnd vn keuſch menſch vnd ein feind der kunſt.die hieß er auß vnmaſſigeꝛ vnkundenheit ein gift vnd offenbarn ſeuͤchen. Jaxencius wardt zu Rom(als Conſtantinus nach ab ſterben ſeins vaters Cõ⸗ PDfancg in Brittannia ʒu kaiſer erkorn wardt) ein kaiſer genãt.dañ die des rats zu Rom nenneten Maxencium des Maximiani ſun.der nit verr von Rom in eim] offen dorff wonet als einen merer des reichs. Diſer was gar ein grawſam man vñ grimmiger verfolger der criſten vnd doch ein liebhaber der ſchrift. vnder andern werrken ſeiner grawſamkeit het er großen luſt in der ſchwartzen kunſt. In dem. v. iar des kaiſerthumbs Conſtantini beweget er einen krieg wider Maxencium erſlůg ime vil volcks vnd vberwunde ine zu letſt ʒu Rom. vnd wiewol diſer Maxencius zu betrieglich keit ſeiner feind zu Rom vber die Tibeꝛ ein fellpꝛugken gemacht het. ye doch gieng er auff ein zeit in vergeſſeheit ſeiner argkliſtigkeit vor ſchmertzẽ vber die ſelben pꝛugken.fiel in die Lib er vnd ertrancke mit großer anzal ſeiner diener. 0 — — Das ſechſt alter do diſe hieuoꝛgeſchꝛiben kaiſer verſtunden das kaiſer Cõſtantinus bey aller menigclichem in großer achtũg criſtenlichen weiber ſchneyden ließe von irer frucht wegen.derſelben puluer geprauchet er ʒur ſchwartzẽ kunſt Dergleichen vnſinnigkeit vnd gra wſamkeit vbet Maximianus im̃ oꝛient den maiſtern der b915. 58 lte vnd lerern boͤſer kunſt belonung ſetzende dem vogl geſchꝛay vnd warſagung glawben ge gewonheit ð altẽ die goͤttere ʒeeren. diſer Marimianus wardt auß goͤtlicher rachſale an allen ſeinen glidern vñ ingewayd alſo zerplaſen vnd veraytert das zwiſchen ime vnd eim fawln aſs kein vnderſcheid was. allenthal⸗ ben krochen wůrm auß ime in ſolchem geſtanck den 913 gedulden mocht vnd ſtarb alſo in ſchwerẽ ſeuͤchẽ ein grawſamer vnd wanckler menſch. dañ yetzo hand ten ſein verſchuldungen. Als Nariminus von Galerio an ſtatt Maximiani im oriennt ʒu herrſchung geordnet wardt do gepꝛauchet er ſich wider die criſten auch dergleichen grawſamkeit mit verfolgung vñ ertoͤdtung der Criſtina criſten. der ettlich hernach beſchriben ſteen. ni zu Tiro gelidden. ſie was auß hohedeln eltein gepoꝛn vnd alſo ſchoͤn das vil mañ ir zu vermehlung begerten. darumb ſetzten ſie ir eltern in einen thurn darinn den goͤttern als ein iunckfraw zedienen. aber auß vnderweiſung des hailigen gaiſts ver⸗ wenden mocht do hieß er ſie nackend abʒiehen vnnd ſlahen. in den kercker legen. dar⸗ nach ire zarte glider 65 10 en. do nam Criſtina irs flaiſches vnd warff dem vater dz N in ſein antlitz ſpꝛechende. Nyme hin wůetrich vnd yße dein gepoꝛns flaiſch. der vater IN herauß vnd toͤdtet tauſent. vc.menſchen. der vater ſchꝛib das der ſchwartzẽ kunſt zu. ivrnd ſchaffet ir einen großen ſtayn an irn hals zepinden vnd ſie bey nacht in das meer U5 6 ◻ 5 empfiengen die engel vnd criſtus tawffet ſie vnd ſie kom wideꝛ an das land. ʒu letſt nach mancherlay marter vnd abſchneidung irer pꝛůſt ſchoße Julianus einen pfeil in ir hertz vnd einen in die ſeyten. alſo erlanget ſie der martrer kron erlich in den himel ſteigende. Dlfate ein Egyptiſcher ritter a edeln eltern gepoꝛn hat diſer zeit in der hawbt Menna ein ritter 0 ſtatt des lands Phꝛigie gelidden. dañ nach dem er dem himliſehen konig in der aiſidelſchaft in haimlichem wandel ritterſchaft gepflegen het do trate er herfuꝛ in die werlt vnd bekennet kuͤnlich ſich einen criſtenlichen man ſein. als Pirrhus der hertzog das hoͤꝛet ſprach er ʒu ime. du ſolt den goͤttern opgern ſo wirdt dir vergeben alles dʒ du durch vnwiſſenhait gehandelt haſt. aber do Menna dem hertzogẽ ſeins begerns nit wilfarñ wolt do hiß er ine mit adern vnd herten quelungen alſolang ſlahen bis die ſtraß mit ſeinem plůt bemayligt wardt.darnach wardt er an eim ſchnelgalgẽ auf gehenckt mit fackln geprennt. nachfolgend herab genomen vnd an henden vnd fuͤßẽ gepundẽ durch eyßnin pfal gezogen. vñ ʒu letſt nach verharrung in goͤtlichẽ lob ent. hawbtet. vnd ſein leichnam in ein fewt gewoꝛffen vnd doch von den criſten herauß Pß genomen vnd erlich begraben. der wardt nachfolgend gein Conſtantinopel gefurt Julius vnd in großer ere gehalten. 7 FThame ð criſtenlich ſt man hat diſer zeit zůu rom graw⸗ ¶ ſame marter geliddẽ mitſambt ð iunckfrawen Baſiliſ ſa. zu den was ein erbere menig der bꝛieſter vnnd diener ðd kirchen von ð grawſamen verfolgung wegen geflohen. J die vñ vil andere am.ix. tag ianuarij dẽ todt geliddẽ habẽ (Qlſ; ein Maylandiſcher burger von iugent auff ein criſt wardt diſer zeit( als er vnder Maximino der reeytterey pflag)als ein criſt fůr ine gefiꝛt vnd zu anbettũg der ab goͤtter angeſunnen. vnd auff verachtung derſelben ?ʒeſlagen vñ doch auß goͤtlichẽ ſchirm des ſchmertzes vn 5 a, W entpfintlich gemacht. daꝛnach mit ſiedenẽ pley begoßẽ vñ 4 K dauon vnuerletzt bieibende zu letſt enthawbtet. t Saturmnus Sdenzn Fo der brieſter vnd Siſinus ð diacon war 988 den zu Kom von veriehung wegẽ criſtélichs glaw νν 4 bens lang gekerckert. an eim ſchnelgalgen auffgehẽckt mit kolben vñ ſcorpionẽ hart geſlagẽ vñ ʒu letſt enthawbtet. J S uſanna die hailigſt iũckfraw auß Balmacia võ edeln etern gepoꝛn vnnd ein freuͤndin des babſts Caij. hat rnder diſeꝛ verfolgung ʒu Rom am ri.tag Auguſti durch enthawbtung vmb criſtenlichs glawbens willen die maꝛ Iter erlidden vnnd der martrer kron erlangt. was do verſchoneten ſie der criſten ettliche zeit. yedoch ſendet Marencius rittere heymlich allt die cuiltesd ſo ine begegneten ʒeertoͤdten. Er het auch zur ſchwartzen kunſt ſolche begirde vnnd luſt das er die ſchwangern ende. vnd die criſte die ſolchs verachteten grawſamlicher dañ ander verfolgende. Er gepote die alten tempel zeuernewẽ vñ nach et er wider die criſten vnd deñ wʒ er irs teils.dʒ erhaiſch 0 riſtina die hohloblich iunckfraw hat in der voꝛgemelten verfolgung Maximia ſmehet ſie die abgoͤtter. als das an irn vater gelanget vnd er ſie mit bedꝛoung nit abd⸗ erzůrnet vnd ſetzet ſie in ein rad vnnd leget fewr vnd oͤle darundter. der flam̃ ſpꝛung werltweſel deshatßſplihe öch zu Ciſd fitern dcl n end miſchhe ſon vellezet vnf deddegedecht wokot von deneß ſfeniren des hett (AOPProlt n Hyfigls ſee die ſochfahendee tfobihs gffte Ldier zet. we Mffieg dterethonte wolheſdzech man! ſchabong vlbuch Gheſto demerter dſerzettgch yl vf Wgalts Aächgickbrge A 105 i — — S. 2 —— 22 — —— —2— — — Föſichngbegpde uſſe hinelſtegerde, Mlenggelftter Abonebemn affricanus der hohberuͤmbt philozophus vnnd wolerfarñ redner iſt ſchꝛeibung vil bůcher vnd außgeſandten ſchriftẽ zu Helinopolið ſtatt Bithinie vmb diſer zeit auch vil vnd mancherlayſchꝛiften wider die ketzer vnd fůr vnſern glawbẽ reichiglelt wegen dey den hayden vnd auch bey den criſten vnder den werltweiſen für name vnd adellich geachtet woꝛden. vnd wiewol diſer Euſebius ettwen der Arriani 5 ſehen ketzerey anhengig was. yedoch als er in das Nurniſch concili kome do wardt er der werlt Blat CNXVIII Natherina die durchleůchtigſt hohberůmbtſt Egiptiſch iunckfraw hat diſer ʒeit Hlals ir hiſtoꝛi zeerkennen gibt) gereichßnet vnd die marter erlidden nach Diocle ciano vnder Worenc. Dife allerheiligſte iunckfraw was von hohgepoꝛnem plůt.ir vater hieß ¶ oſtus. der was ein konig in der ſtatt Alexandria. vnd wiewol ſie in iren iungen tagen irs vaters berawbt wardt vnd von ime als eim konig groſße vateꝛliche erbſchaft erlanget ſo wirdt doch von ir geleßen das ſie vnder den wollůſten ð reich⸗ thůmer nit ʒu můſſigkeit vnd weiplicher waichmůtigkeit geflißen. ſunder mit ſolcher kunſt treffenlicher ding begabet geweſen ſey das ſich zeuerwundern was das ſie ſich in ſo zarter iugent des kampffs der diſputacion mit den hohweiſiſten der werlt vnder fieng. Diſe goͤtlichſte iunckfraw wardt võ eim ainſidel des criſtenlichen glawbẽs vnd wiſen vnd ein geſpons criſti dieweñ die Dioclecianiſch verfolgung nochmals tobet. vnd der kaiſer ¶axencius zu Alerandꝛia was. do ſahe Ratherina ettliche criſte waß Nye darumb das ſie zu opffrũg ð abgoͤtter bedrangt wardẽ.do tratte Ratherina. viij Liar alt kuͤnlich vnder das angeſiht! Naxencij vnd ſtraffet ine vmb die eyteln ere ð goͤt⸗ ter vnd vmb ſein grawſamkeit. Marencius hieße Ratherinã in den pallaſt fůren vnd mit allem fleiß bewarn als er ſie aber nach dem opffer verhoͤret vnd ſich irer redſpꝛechigkeit vnd weißheit verwunderet do ſchicket er fuͤnf tzig werlt weiſe mañ ʒefoꝛdern dieſelben warden von it vberwunden im̃ glawb en beſtetigt vnnd darumb ver⸗ prennet. Marencius hieß Ratherinam in einen finſtern kercker legen vnd.rij tag hůngern do erſchine ir der engel des herrñ ſprechende.du got angenams iunckfrawlein halt dich beſtendigcelich dañ der herr iſt mit dir. vil duꝛch dich zu Criſto bekeret werden mit ſigzaichen in die gloꝛu eingeen. Darnach hat ſie den rütermaiſter Poꝛphirũ mit ijc. rittern. vnd auch des kaiſers gemahel vnd vil andere zum glawben bekeret vñ voꝛ ir hyn gein himel geſchickt Ein rad mit ſchneid enden ſchwertern das ir ʒu marter was beraytet wardt pald ʒerpꝛochen vnd vil volcks da Ratherina non verletzet. vnnd ſie zu letſt enthawbtet. An der ſtat irs leydens pate ſie das alle die iter hilff empfinden ſolten. die die gedechtnus irs leidens begiengen. Nach irer emhawbtung floße milch auß irem leib. Ir heiligſter leichnã wardt von den engeln auff den berg Synai. xx.tagrays von dannen gerragen vnnd alſo erlich begraben. bey dẽ iijc..iarn des herrñ am̃ xxv.tag nonuembris. Arnobius vñ andere Rophꝛonia wardt von Marẽcio vmb verſchertzuug irer iũckfrawſchaft gerůgt Ipñ als ſie die geuerlichkeit nit vermeidẽ mocht do ertoͤdtet ſie ſichſelbs Nucreciã nachfolgende. L diſer ʒeit(wiewol faſt alt in großer achtperkeit gehalten woꝛden. Diſer hat in Affrica die rethoꝛicã geleret vñ wider die haiden vil bůcheꝛ geſchuben. Lucianus ð wolgeſpꝛech man vnd ein bꝛieſter der Nicomedienſiſchen kirchẽ hat diſer ʒeit nach be J N Chriſto die marter gelidden ¶ Item Jacobus ein biſchoff zu Niſibine in Perſia hat 6658 vnd anders gemacht. 3 L actancius firmianus ein flͤrtreffenlicher wolredner Lal vnd philozophus des voꝛbenanten Arnobiſ iunger* iſt diſer ʒeit groß werds vñ namẽs geweſt. dañ als e ʒů Nicomedia die kunſt des zier⸗ bedens leret do wardt et von tugent vnnd groͤcße wegen ſeinerkunſt von Diocleciano mit Flauio dẽ grãmatico gein Rom gefoꝛdert. do er ettlich zeit daſelbſt geleꝛet het kom er auß mangel der ſchuler zu letſter armůt.demnach fliße er ſich bůcher ʒeſchꝛeiben vñ ʒzemachen dariñ er faſt tůgclich was. dañ er was nach den ʒeiten Ciceronis der anden in derſelbẽ kũſt fůͤrname.in ſeim letſtẽ alter wardt er des kaiſers Criſpi des ſuns Cõſtã uni in Gallia lermaiſter. vnd er hat von mancherlay dingen vil loͤblicher bůcher vnnd a a vil perſon manch erlay epiſtel vndiſandbꝛieff geſchiben. Auẽſebius biſcholl 18 hſebius ð ſtatt Ceſaree paleſtinebiſchoff ein gedecht NN N Anus wirdiger man iſt ʒu diſer ʒeit nit allain von erfa ⸗ . rung wegen vil ding ſunder auch von wundperlicher köſt Lactancius von dem hailigen gaiſt alſo erleuchtet das er mit den vatern der kirchen in einh ellig⸗ keit kom vnd fuͤroan bis in ſeinen tod heiligclich im̃ criſtenlichen glawben lebet. Er wʒ in der heiligen ſchrift gar fleiſſig vnd ð librarey heiliger ſchrift mit Pamphilo dẽ mart⸗ rer gar ein em̃ſſiger nachſpeher. Diſer Euſebius hat als ein hohgeleꝛt vnd wolerfarneꝛ man vil vnd mancherlay bůcher geſchꝛiben vnd getichtee. vñ vnder andern.xr. bůch⸗ er von dem leiden vnd leben der martrer aufgerichtet. vñ ſunderlich hat er auch ein hi⸗ ſtoꝛi oder geſchihtbůch beſchriben. von den geſchihten von dem erſten iar Abrahe bis auff das. ijc.iat des herrñ. das der heilig Jherommus volendet hat. diſer Euſebius was nac großen kaiſers Conſtantini. demſelben dieweil er lebet mit vil gůtwilligkeit verwandt. h der bekerung des EE 2— Das ſechſt alter IJar der werlt. vn. vẽ.rijj. Jar hꝛiſti.iijc.xiij. Oun ſen der babſt ein roͤmer ſaß nach Melciade zu zeiten Conſtantini.diſer wʒ ein goͤtlicheꝛ man. von angeſyht engliſch. klarer red. zierlichs leibs. heiliger werck. groß vnd tapffers rats.criſtenlichs glawbeñs. gedultigſter hoffnung vnnd mit aller lieb begoßen. dem verlihe got ein ſolche gnad das er nit allain von den cri⸗ ſten ſunder auch von den haiden in wunderperlicher naygung geliebet wardt. Als nw Conſtantinus getauft vnd der kuchen frid gegebẽ ward do hat er vil geſetze zu goͤtlichem dienſt gehoͤꝛende fuͤrgenomen. Erſtlich das ð creſem allain vom̃ biſchoff geſegnet werdẽ ſolt. ſo ſolt ein biſchoff einẽ getawftẽ ʒaichnẽ. vñ ein brieſter einẽ ge⸗ tawftẽ in tods noͤtten mit dẽ creſem ſalbẽ. vñ kain lay einichẽ geweyhtẽ in ericht foꝛ dern auch kein geweyhter einich ſach zů hoff hãdeln noch voꝛ eim Wertlche richter einich ſach ſpꝛechen. Ein bꝛieſter der meſs hielte ſolt weiß leyneins tuch geprauchen als dañ der leichnam chꝛiſti in eim weyßen leynen tuch begraben wardt. Diſer hey⸗ ligſt babſt hat vnd andern ſeinen geubten wunderwercken die ſtatt Rom auff ein ʒeit von der peſtilentz eins dꝛackens erloͤßet.er ſtarb ſeligclich vnd wardt ʒu rom be⸗ graben am̃ letſten tag decembris als er. xxiij.iar..monat.ri.tag geſeßen was. Jar der werlt. vm. vc. xxrij. Jar chꝛiſti.iiyc.rriij. (Dlatrr der babſt ein roͤmer was nach Silueſtro zu den ʒeiten Conſtantini. e guter man vnd liebhaber criſtenlichs glawbens. vnd hat geſetzt das der Ho ſtienſiſch biſchoff von dẽ ð roͤmiſch geweyht wirdt ſich eins choꝛmantels gepꝛauch en. vnd an hailigen hohzeitlichen tagen alßpald nach dem ewangelunn der glawb von der bꝛieſterſchaft vnd voñ volck mit großer ſtym̃ geſungẽ werdẽ ſolt. als deñ dauoꝛ in dem Niceniſchen concili erklert was. Er pawet zu rom ʒwu kirchen. er ſaße in babſtlichẽ ſtůl ʒwaß iar acht monat.xx. tag vnd der ſtůl feyret.rr.tag. Jar der werlt. vin. ve. xrxv. Jar Chꝛiſti.injc. xxrvi. Fe der babſt ein roͤmer was zu den zeiten Conſtanců des kaiſers ein man wũ derperlicher heiligkeitvnnd lere. vnnd wardte dieweil die Arrianiſch ketzerey vberhand name) mit vil vnfůg bekůmert. vnd von Conſtante dem ſun Conſtantini in das ellend öd i D J0 chenb wider gein Rom. vnd ſtraffet die orientiſchen vnnd ſund erlich die Arrianiſchen biſcholff die zu Anthiochia ein concil furgenomen hetten das doch on macht oð gehaiße eins roͤmiſchen biſchofs nicht beſchehen mocht. Er pawet zu Kom zwů kirchen vnd drey freythoͤf. Er ſetzet auch das ein bꝛieſter nindert dañ voꝛ eim gaiſtlichen richter ſpꝛechen ſolt. vnd welcher ey nen richter argkwoͤnig het der moͤcht ſich an den roͤmiſchen ſtůl berůffen. vnnd das alle ding ʒu der kirchen gehoͤꝛende durch einen offenbarn ſchꝛeiber oder prothonota rien ſolten beſchꝛibẽ werden. Er ſaße. xv.iar zwen moͤnat ſechs tag vnd feyret ð ſtuͤlſ deßmals. xxv.tag. Jar der werlt. vin. ve. rliij. Jar Chriſti.iijc.xliij. LE iberius der babſt auch ein roͤmer was zu den zeiten Conſtancij vnd Conſtan tis. Zu deſs zeiten als ein concili zu Mayland gehaltẽ waꝛdt ſind alle die ihenẽ die Athanaſio anhiengen in ellend verſchickt woꝛden. das als in der Arrianiſchẽ ver ſamlung die orientiſchen brieſter als liſtig vnd geſcheid menſchen die bꝛieſter des n dergangs als ſchlecht vnnd vngenyet lewt mit liſtigen behendigkeiten vberwůn dẽ. dann ſie lawgneten das Chꝛiſtus mit dem vater mitſelbſtentlich wer. do fachte ſolchs liberius offenlich an. vnd darumb das er Athanaſium auff des kaiſers befelſ he nit verurtailn wolt do wardt er von den Arrianiſchen ketzern in das ellend getri ben vnd alſo drey iar außer rom. Die brieſter aber verſamelten ſich vnd ſatzten Fel cem den bꝛieſter gar einen frumen man an ſtat Liberij zu einem babſt vnd ſunde die zwen bꝛieſtel Vꝛſacñ vnd Valentem von der kirchen ab. vnd erlangten mit irẽ fuͤrbette das Conſtancius den babſt Liberium widerumb auß dem ellend 66018 deret vnd ine nach abſetzuug Felicis widerumb einſetzet. vnd wiewol der babſt d arrianiſchẽ anhienge ſo ʒieret er doch die kirchẽ gottes gar fleißigelich. daꝛnach ſtaꝛb er zů Rom vnd wardt begraben anũ.xriij.tag apꝛilis. Er ſaß ſechs iaꝛ· Ettlich ſagen pvi. iar. drey monat vier tag · vnd růet der ſtů deßmals ſechs tag. das er dañ 00 Adknanbalf, omerung def hhbſten enclde tdas als en 0 woſſſen hawbite ſnbtCrſpofine do ffbeyNcß fid wardt vert Honftantus ha ((Ismt Conf ozuderſihen zeu den deßerleg deey. eſhhälchkettte dböäcußbefcheſech Airdt ipennkregn ndehanblkee sonangasbett kecht washede Hößerfteönd gage ſhaften 15 16 flt verher⸗ In.r igr ſein I0 gffrcgm 5 Mitot Verauto g. Fölgehſchenlän ge derwerlt Blat CXXIXN Oeb der groß auß indrer ee ein ſun Conſtaneij wardt in Brittannia kai ſer erkoꝛn. vnd wiewol deßmals d gemayn roͤmiſch ſtand von vier kaiſern als Conſtantino Max encio Licinio vnd maxlmiano gehandelt wardt. yedoch hat diſer Conſtantinus als ein großmechtig man.der ſich vnderſtund alle ding die er ime fůr⸗ nam ʒeuerſtrecken. ſein begirde nach dem fůrſtenthumb der gantzen werlt geſetzt vnd die andern(als voꝛ ſteet) vberwunden. Er was im̃ anfang ſeins kaiſerthumbs den. beſtẽ vnd beym ende den mittelmaſſigen fuůrſten ʒeuergleichen mit vnzallichen kreften des gemůets vñ leibs begabet.ritterliches růms hohbegirig vnd in kriegen gluͤckſalig der Gothier ein obſiger. ſyttlicher vnd freyer kunſt gefliſſen vnd ein begerer ð gerech⸗ tigkeit vñ lieb.in dẽ. ijc. vñ. xrxix.iar des herrñ haben die criſten menſchen dauoꝛ võ dẽ erannen verdꝛucket vnder diſem kaiſer angehebt erquickung zenemen. wer frids bege ret der wardt des von ime geweret. mit gnaden vnnd ſeiner freymiltigkit erlnanget er allermenigelichs gunſt vnd gůtwillichkeit. er machet vil geſetz mit abſchneydũg d vberfluſſigen vnd milterung der ʒeuil geſtrengen. Diſer großmechtigſt kaiſer wz auff fürſehung der erſamkeit des criſtenlichen weſens alſo genaigt das er ſich(ſo er in einẽ krieg zohe) keins andern panyers dañ des ʒaichen des creůtʒes geprauchet. dʒ er dañ als er wider Maxenciũ ein heerzug thet) an liechtem himel geſehen vnnd angepettet. vnd die engel gehoͤꝛet hat ſpꝛechende. Conſtantine in diſem ʒaichen wirſt du vberwin den. das er dañ gethan vnd alle tyrannen von dem roͤmiſchen vnd allem cꝛiſtenlichen volck vertriben hat. Diſer Conſtantinus ward von dem babſt Silueſter zů auffung vnd merung der kirchen gottes beraytter vnd ſchneller gemacht. dañ er verlihe den babſten ein guldeins dyad em mit edelm geſtayn vnderſchidẽ. aber Silueſter verach tet das als ein ding das dem gaiſtlichen hawbt nit geʒimet vnnd was allain an eine weyſſen hawben oder hůt benůgig. Diſer Conſtantinhs wardt von Silueſtro mit/ 5 ſambt Criſpo ſeinem ſun getawft. Ju letſt als er wider die Parthos krieget ſtarb er inf ſeins kaiſerthumbs vnnd im. lxvi.iar ſeins alters. eim doꝛff bey Nicomedia im̃ xxri.iar ſein tod wardt verkůndet durcheinen cometẽ d vngewoͤnlicher groͤße etw ielãg ſchine (eb n e hat nach abſterben des voꝛgenanten großen Conſtantini ſeins va⸗ Aters mit Conſtantino vnd Conſtante ſeinen bꝛůdern das kaiſerthumb erobert. vnd zu derſelben zeit vnd ſunſt nye iſt das roͤmiſch weſen vnð vier herrſchern ge ſtã den. dañ er ließ drey ſůn vnd Dalmaticũ ſeins bꝛuders ſun.der ſeinem vetern an gů ter ſchicklichkeit nit vngleich was. der wardt vnlang darnach mer auß verhengknus wardt in eim krieg wið ſeinẽ bꝛuð in vnberatlichem anfang des ſtreits bey Aquilegi deñ auß befelhe ſeins vetters Conſtancij von der ritterſchaft aerbe, Lörie võ dẽ hawbtlewtẽ Conſtanců erſlagẽ. alſo gelanget die herrſchung an die zwen. techt was. yedoch. nach dem er ſich alßpald vnglůckhaftiger zufalligkeit vnnd boͤßer freüͤnd gepꝛauchet do wardt er zu ſchwererñ laſtern gewedet.er wardt dẽ lãd ſchaften vntraglich vnd der ritterſchaft vnbehaglich. vnd durch zuſchub Maxencij erflagen nit verne võ hiſpania in eim ſchloß Helene genãt im. xvij.iar ſeins kaſerthũbs vnnd im xrr. iar ſeins alters. ¶ Nach ertoͤdtung Conſtantis hielt Maxencius welſch land Affricam vnnd die Gallier inn · von dem het das kriechiſchland newe an ſtoͤß do wardt Vetrauio auß verwilligung der ritterſchaft zum kaiſerthũb vnd beſchirmũg des kriechiſchen lands erkoꝛn. Diſs wz ein frum̃ vñ gůt ſittig betagt man vñ võ lenge vnd glůckhafrigkeit wegen ſeiner ritterſchaft allermenigelichem augename vnnd liep lich. aber er ward von Conſtantino(der zu rachſal ſeins bꝛuders ertoͤdtung einẽ krieg erhůb) vom̃ reich abgeſert. Nepocianus vrſachet zu Rom einen auflauff vñ maynel das kaiſerthumb zuer lus ʒu kaiſer im auffgãg ¶ Conſtantinus der groß —— 5 kaiſerthumb vnd wiewol das ettwielang geſtreng vñ ge/ jangẽ aber er wardt zu ſtraf ſeins vbels erſlagẽ.ſo wardt Gal⸗ eoꝛdẽt. Marencius endet ſein leben zu Lyon im dritten iar vñ Linea der aſſer Rantt 4 7 0 774 .— 8 U 8 5 W 7 2 i 1706 0 ſibenden monat ſeins kai erthumbs. darnach ward Gallus in den kriegen erſlagen. der ib. ein grawſam man ſchnel zů der wůeterey wo er nach ſeinẽ willen ſolt geherſchet jaben. 5 2 290 Das ſechſt alter õſtantinopel die kaiſerlich vnd allet hohderuͤmbſt ſtatt iſt ettwen dieweil ſie noch klain was Bizanciñ vnd A darnach Conſtantinopolis genant woꝛden. dañ als der groß Conſtantinus m fürgenomen B5 1 chen ſtůl zu ſchichkerlicher gegenweer wider die Parthos auß Rom in den oꝛiennt ʒewenden. do iſt er( als ettlich geſchihtbeſchꝛeiber ſetzen) gein Troiadem( do weylund Igamenon vnd ander kricchoſch faeltehe Höen Göſlel eFeen e Fne bel daſelbſt die grundfeſte einer koniglichen ſtatt furgenomen. vnd doch daſſelb end auß vermanung chꝛiſti vnßers hailands der ime in dem ſchlaff ein anders oꝛt anʒaiget den angefeng alfbeſd.es kancseel andaigung blibenſind vmnerbꝛacht gelaffen. vñ in Uraciã gein Biſanciñ geſchiffet die ſtatt alßdaldt erweftert newe zmnen aufgerichtet. hohe thůrn gepawet vnd mit großtatigen gemaß nen vnd ſundern gebewen ſo hůbſch vnnd ſchoͤn geieret das ſie das ander RNom nit vnbillich genant werden moͤcht. Die alte ge⸗ ſchihtbeſchreiber die diſe ſtatt in rem plůenden weſen geſehen haben. dieſelben ſtatt mer ein wonung der goͤtter nalferorn dan derkaſer Feſchast Piſerkaſer hieß digsſtatt da new Rom aber nach dem gemaynen růff iſt ſie ien n end ee Se ſtatt haben die nachkomen kaiſer võ weil zu weil mit ge maynen vnd ſundern faſthoh en fürtreffenlichen gepewen alſo gezieret das die enßern daſelbſthin komẽde in veꝛ 2 wũdꝛũg diſer ſtat ſcheinperkeit dieſelben ſtatt ein behawſung nit allain der toͤdlichen ſůnder auch der humliſcheze 3 ſein vermaynten. Die mawꝛn diſer ſtatt warñ an hoͤhe vnd dicke in der gantzen werlt beruͤmbt vnd die voꝛwete bieeh ee dreyegket geweſen ſein. an zwayen oͤꝛtern růret das meer dat⸗ an.ſie ſt an mawen ʒu gegenweer des ſchifffturms geſchickt. Das ander oꝛt gegen dem lãd gelegẽ iſt außerhalb der ʒinnen vnd voꝛweer mit eim großen graben beſloſſen. Diſe ſtatt hat aylff pfoꝛten die die zierde der ſtatt fůr⸗ zaigten. Außerhalb andern großmechtigen gepewen iſt daſelſt der tempel Sophie Juſtimani des kaiſers 35 in gantzer werlt gedechtnus wirdig ettwen mit.ixc. bꝛieſtern beſoꝛget. mit wũderperlicher arbait vnnd koͤſtlicher materi auffgerichtet. Diſe ſtatt iſt ein beſuchung des gantzen onents vnd einige wonung des gelertetẽ kriechiſchẽ lands geweſen Daſelbſt ſind drey große conain gehalten woꝛden. Diſer ſtatt haben von irer wüdigkeit vñ wol ſtands wegen die Kůrcken neyd vnd gramſchaft getragen. vnd darumb dieſelben ſtatt nach der gepurt criſti vnñ Pers hails nñ. jm rcijj tar mit großem gewalt belegert vnd darnach erobert. Nachfolgend habẽ die Gallier 5565 den venedigern diſe ſtatt.lv.iar beſeſſen. darnach hat das edel geſchlecht der Jenueſer palealogoꝛum genant diſe omet ottomannus ſtatt von den Galliern an ſich gebꝛacht vnd inncdehabt bis in 5. Im. tc. luj. tar. darin Mach K 5 61477T7Ä 175 ——— ———— 71761171K50 der werlt VBlat&xXXx wonn hgez 8 818 ch iter erpawung tauſent 50ſh 9389 růdet hat. alſo iſt diſe aller edelſteltattnach i om geſtanden. Atha der 185 175 ſ⸗ 65805 8 9406 1520 W080 99 6 15 0 hne Un hundert vnd dre der ſtatt Rom im. jm c. Aeee d vihiſch vnſinnigkeit der Tůrc ken ha „eß laticus hat von erpawung er ſt 3 die wůetend tobheit vn Vih dẽ ſchnoͤdẽ mach Mge 0 60 laricus e kirchen der heiligen nit ʒeerſtoͤꝛen. aber 1 ſi nder die hailigẽ tempel daſelbſt ẽ ſc 285 chſ 0 8 poten 5010 f rayns in diſer konigklichen ſtatt gelaſſen. ¹ 0 f beruůmbten gr hligẽ geſchih 9 wunderperlichen hoh rdi der doch ietzo Whn nichtz hailigs 95 55 vnd er worffen. Wir leſen von vt nthier vñ vil gedechtnus wirdiger ſtett erd ſhedbſ metiſchen mißp Uaie Lacedemonier Athenier Coun llain diſe ſtat. Eõſtantinopel vbertrift auß ſo d taten der Thebame beſchehen mag aber allain iſe ſtat Cõſte lon vnd ere ge unmn fahe—— irs gelegers au erdpodem beſc l waffen. ſoui ſchꝛift. ſol vnd qꝛoß g 8 der, kain anzaigung irs g 19 70 11 licher gepew. ſouil wa 055 ewol õſtantinopel nach wẽ r. oßem fal irs alters. die ſonil wunderperlich zeuergleichen erſcheint. vnd wiewol Cöſtant li 10 705 35 77 kl zelergleich die kirchen der haili iunft ehes alan Aiſ ſeat den ſchadenaller ſte Lelöster fend emen ſtſo ſind doch mediekirc e der al oiante habt kaiſerthumbs auff die Frantzoſen in die 9 ioͤſter gantzberawbt woꝛden. ſunder die anzaigunge het 5 800 n 3707 0 och dielibkarey verpꝛent noch die Fem! keiniſcher mocht nit elert gnůg geſehen werdẽ er 1 fübhdrhmhehe gen zerpꝛochen. n bis in dis iar bliben kein la el 1 on dannẽ her ſind vns die hhhenſhet weißheit zu Conſtantinopel bis in Von dannen her iſt vns Plato Cegheben von da d vil andrer zuů ieee den krüche zeit zu Conſtanemopel gelernet. Vo edekel n Lafil Dionſi, Ougens 0 n 0 e• 51855 dle e Arſſtotilis Demoſtenis. renop geſtalt vnder dem kaiſerthumb der Tůͤrcken der gry Re ſchꝛiften vnd ler ber yetzo wirdet es anders g re abgegraben vnd bꝛuñ ð weißheit ver cdeethbdd tagen geoffenbart. aber yetz o iſt der fluſs der lere abgegra* 8 Roͤln Randesſ vnßern, er feind gůtter ſitten vnd lere. yetzo iſt als zů Rom Parys Bononia Padua Dektis maamdöszun fie en menſchen der fein Gil miſchen an vil endẽ. als zu om Dary lein auß kriec iſchẽ pꝛun⸗ Ipnd, gen. Ich bekenn das bey den lateiniſch ſchuin ſinð ader diſe ſind als bachlein au clen Uh, ekenn Hohſchun ſin 3 8 8 05 W 0 52 10 t; Erfurt vnd 47 8 fe ckiſchen kaiſers VIñ durch W8 n g Anh Ione e ehheeden aiſel geiderichen dem duiteen beſchretbůng v 5 deghun komen ſey des alles beſchiht hienach vn 4 fech rhede RFant ogeunmn Höſhg ö L 0 nſtan kin 0P el ahomet t ————— —— ——̃— —— — — — — — — 2 S— — — 1 1 in Dasſe echſt alter elena Conſtantini des kaiſers muter w ein fraw groß glawbẽs vñ gaiſtlichs gemůets vñ an ſundrer großtatigkeit fůrname als ſie nach empfangne tawf irs ¶M¶ ſins wunderzaichen von ſant Silueſter gein irem ſun vnd wider die iuden geſehẽ het R f wardt ſie auß groͤße irs gemůts vnd nachtlichen geſicht bewegt das ſie gein iheru⸗ ſalem zohe das holtz des creůtzs ʒeſuchen. aber das was ſchwer ʒethun. dañ dz pild ð P‚T öttin Venus was an daſſelb ende von den alten verfolgern gelegt das die criſtẽ mẽ ſchen dieſelben goͤttin an ſtat des hailmachers anpetten ſolten. Nw rawmet elena dieſelben ſtat mit großer innigkeit vnd funde hin vnd her drey creůtz. an der einem wõ in 185 gezůngen geſchꝛibẽ. eſus nadarenis ein konig ð iudẽ.dabey ſtund Macha Iius ein biſchoff derſelben att. der ſpꝛach. das der eins das war creis We. das drit creůtz 8585 glſden 10 055 gelegt vnd dieſelb fraw alßpald widerumb lebẽ⸗ dig· Alſo wardt das creůtz des herrũ alf dritten 18 des monats maij gefunden vnd ̃ d in großer erwirdigkeit gehalten. Judas ð finder deſs creůtzs wardt getawft vnd nachfolgend Ciriacus genant. darnach pawet Helena an derſel ben ſtat des gefunden creůtzs einen tempel vnd ʒohe hin vnnd bꝛacht die nagel darmit der leichnam chriſti an dz creltz geheftet wardt mit ir ʒu irem ſun. der name derſelbe eindne pferds zawm ſich des im ſtreit zegepꝛauch en. Aber Conſtantinus wardt bewe t zeuerbieten das ſich hinfůro nymant ſolc antinus 139 begiriger ʒu 144579 der criſtẽheit pawet vil tempel in rom vn Helena ſtarb nach vil verdinſts vmb got zu Rom am. rvij tag Auguſti. 8 Arrius ein kerʒer ¶I rrius der bꝛieſter ʒu Alexandꝛia ein man mer an geſtalt vnd form dañ an tugent 33 ſcheinper vnd des lobs vñ růms eer deñ der warheit begiꝛig begũde ʒwittꝛach tigkeit ʒeſaen in dem glawben chꝛiſti dañ er vnderſtunde ſich den ſun von der ewige vnd vnaußſpꝛechlichen gottes des vaters ſubſtantz abzeſundern ſpꝛechende. Er wz ettwen weñ er nit was. vnd verſtunde nit den ſun dem vater mitewig vnd ain ainige ſub ſtantz oder ſelb ſtendigkeit in der trifeltigkeit ſein als geſpꝛochen iſt. Ich vnd der vater ſeyen eins. Nw maynet er mit ſolchen ſeinen liſtigkeiten fůͤrzedꝛingen alſo das er ſchier die gantzen werlt mit ſeinem irthumb vergiftet het. dem nach wardt im̃ andern R iar Conſtancij ein concili verſe amelt.daſelbſthin komen die criſtenlichẽ vñ die Arriani ſchen. aber nach dem Arrius ettliche ding nach ſeinem gefallen nit erraichẽ mocht. do vnderſtund er ſich die chriſten zeſchmahen dem hailige maſ Athanaſio die ſ chwartz en kũſtfůrwerffende.aber got ließ diſen teůfliſchẽ man zu letſt nit vngeſtꝛafft. dañ vnſſe 6 lang darnach als diſer Arrius mit vil biſchoffen vnd volcks vmbgeben was vnd ʒu Nnn ringerung ſeins leibs ein haimlich gemach ſuchet do empfiele im alles ſein ingewaid darein vnd nan Concili zu Niceno tod ſeinem ſchentlichen leben wirdig — IOcchande Ce concili wardt im.xvi iar des keiſer⸗ hiengen Arrio an ſich der aynfeltigkeit vnßers glaw⸗ bes widſetzende. wiewol auß ine ein hoh gelerter phi⸗ * lozophus der dauoꝛ vnßern glawben angefochtẽ het s denſelbẽ vnßeꝛn glaw U auß bewegnus goͤtlichs gai 4 7 IN chen das der ſun gottes von außen beſchaffen vñ nit Aauß der gotheit des vaters gepom wer. A erals die die warheit ſolcher zwittrachtigkeit erkant wardt do oeſteriger Conſtantinus die erkantnus des vonali mit bedꝛoung. welche das widerſprechen dieſelben in dõ eauad eaerſchicken alſe dohehrenmſiczdren Alaio 8 in die ſtraff. die andern komen in einhellige veriehung der die die warheit erkanten. In diſem concili warden auch verdambt die Sabellianiſchen ketzer. die dem vater ſun vnd hailigen gaiſt allain ein perſon zuſchꝛiben. In diſem concili vberantwurteten die biſchof dem kaiſer Cõ⸗ ſtantino clagzette vbereinander. begerende dariñ deurteilñ. do ließ der kaiſer dieſſelbẽ ʒettel verpꝛennẽ vñ ſpꝛach das ſie allain gottes vnnd nit der menſchen vꝛteil gewarten ſolten. Alda ward auchlgeoꝛdnet dʒ die die ſich auß vngedult der flaiſch girigkeit entnyereten hinfüro in die bꝛeſterſchaft nit aulfgenomen werden ſoltenn ichs vbels gepꝛauchen ſolt. Con⸗/ me alſo einen thumbs Conſtantini auß ſeinẽ gepot vñ mit ſey ner darſtreckũg wið die ketzeriſchen lere diſs verſtock ⸗ ten Arrij fůrgenomen. darein komẽ.iijc.vnnd. xviij. bi⸗ ſchoff. alda wardt ettwielang treffenlich gehãdelt vn diſputirt.dañ ettlich in fragen geſcheyd vñ liſtig mañ 0 bẽ als hailigẽ vñ gantzẽ alßpald anname alſo zů letſt nach fleiſſiger erfoꝛſchũg ð ſachẽ im concili wardt be ſchloßen das man ſchꝛeiben vnd veriehen ſolt das deꝛ ſun mit dem vater einiger ſubſtantz oð ſelbſtendigkeit ſey. der aber die es mit Arrio hieltẽ warñ rwij die ſpaa Agend poßpſtertapffel geken was et zů velinh ſyſch vnd iſſimofſt gtd waſſer ſan ge öerbeſchellchkeat ge ſchen ke M amnen mongtz p epi Senlechnam ſehſtitanldes großeng fagchncht wode sldge Hgpts enbiſchoff WN e eger geſtanden. böehſcgtckeg grund en fhlſch oer glechwe Pbenkehen moc üvoheh.0 A5 Wnandeeben, ſn todten e Muencgge F.„hseſhhſdn, 0em 605 böan innde. XN NN. 90 ſ geet itog.. 75 ſahecgepgtvntfe falrſ eifevßndrrſh ſfellchgchädckdf, dyn kſtg mß 110 vſßhets gle Kenhehhlet, öbenaßhff 0 5 der werlt Blat CXXXI aulus ð erſt aynſidel Aulus der erſt ynſidel iſt in udern chebaida am.tag ianuarij in der aynſidel 8 ſchaft oder aeſtonbe Heſs ſele(als ſant iheronimuſ ſchꝛeibt hat ſanctus anthonus alßpald vnder die choͤꝛe der apoſtel vnd pꝛopheten fliegen ſehen. Er was nach abſterben beder ſeiner eltern an verlaßner erbſchaft faſt beich bey.rviarn alt. der kriechiſchen vnd egyptiſchen ſchrift wol erfarñ. eins ſenftẽ gemůts vnd ein großer liebhaber gottes. In der vngeſtuͤemen verfolgũg decij vnd valeriam ʒohe er verre in ein doꝛff zu letſt funde er einen felſigen berg vnd darundteꝛ ein große hoͤln mit eim ſtayn beſchloſſen vnd inwendig einen weytten eingang vnð aoffem himel mit außgepꝛayten aſten eins alten palmpawms bedecket. einen gar law Ytern pꝛunnen zaigende. Diſe ſtatt libet er als wer ſie ime von got gegeben. alſo dz er Ibſt in gepett vnd aynoͤde ſein leben fůret. vnd von dem palmpawm ſpeys vnd Ollaidãg empfieng. ʒu dem kome der heillig anthonius vnd dieweif ſie miteinanð koſe ee do pracht inen ein rab ein gantzs pꝛot. Paulns ſpꝛach d herꝛ hat diſs eßẽ geſchickt eee Vvñ mich yetzo. Ix. iar mit halbem pꝛot geſpeyſet. aber yetzo dz prot gezwifacht. Nach abſchid des heilligen anthonij entſchlieff er ſenftiglich vnd mit aufgerichtem nagk vnd aufferhebten hendẽ ver lieſe ð Raſ, den leib. ð wardt durch antoniũ an ein ende ime durch leobẽ angezaigt begrabe. Antonius ð abbt A tonius der abbt ein egiptier.ein heilliger vnd an woꝛtten vnd werckẽ ein kref Ltiger man hat diſer zeit geſchinẽ. Er wz mit ſolcher weißheit goͤtlicher ding vñ klůgheit der ſitten nit durch menſchlichen fleiß der kunſt vnwiſſend.ſunder mit goͤtli chen begabungen erfůlt. Der kaiſer conſtantinus hat ettliche ſchꝛift mit großer zierli⸗ chkeit von ime empfangen. Antonus hat ſiben epiſtel(als iheronimus ſchreibt in e⸗ giptiſcher ʒungen geſchriben vñ den egiptiſchen kirchen zugeſchicket.die ʒů denſelben ʒeiten wie yetzo ſant pauls epiſtel bey vns in den kirchẽ geleſen wardẽ.die ſind nach folgend von irer tapfferheit wegen in kriechiſchs gezůng gewendet woꝛden. ʒu ſeinẽ zeiten was er ʒu vermanung der menſchen in großer glawb wirdigkeit. dem hat hele na ſich vnd irn ſun offt durch ſchrift vnd botſchaft befolhẽ. Sein ſpeys was allain NN pꝛot. vnd waſſer ſein getranck. vnd aße nymmer den in nidergang der ſunnen. er waſ& ʒu der beſcheuͤlichkeit gantz ergeben.er ſtarb im iar des herrñ. ccc.lx. vnd ſeins alters— NR im..v. iar. Sein leichnam iſt nach langer verbergung nachfolgend auß goͤtlicher offenbarung zů den zeuen kat ſer iuſtiniani des großen gefunden.erſtlich auß thebaida gein alerandriã. vnd nachfolgend in galliam gein vien na gebꝛacht woꝛdẽ alda er bißher ĩ wirdiger ere geraſtet hat. ð tag ſeinſ feſts iſt am. xvij tag def monats ianuat ij Hilarius ein biſchoff 5 Ilarius der durchleüchtigſt pictauiẽſiſch biſchoff was aller ſchrift hoherfarñ vnd alweg ein gůter criſten man. Als die pictamenſiſchen ſahen das er mit gan tzer kraft alle ketzer außſtritte do erweletẽ ſie ine zu biſchoff.er beſchirmet nit allain die ſelben pꝛonintz ſunder auch franckreich voꝛ den ketzern. deßhalb wardt er gegen dem kaiſer conſtantio verclagt vnd verſchickt in die inſeln gallinaria.die was vol ſlangẽ. die verluren ſich alle in ſeiner zukunft. darnach als er vom̃ kaiſer wider anhaymis ge fordertwardt do erwecket er am widerweg einen todten ſun der on tauff verſchiede was. er wardt darnach auß zuſchůb ſaturnini des arelatenſiſchen biſchofs von cri⸗ tenlichs glawbens wegen in phrigiam verſchickt. Von dannen kom er nach vil an⸗ fechtung wider in ſein ſtat vnd ſtarb in chꝛiſto. nach deſſelben gepurt. ccc.lxxi iar. IIN thanaſius biſchoff ʒu alerandria an hailligkeit vnnd Athanaſius der biſchof %,ο kunſt ein berůmbt man hat diſer ʒeit von den arrinn ˙ ſchen ketzern vil ſchwerer verfolgung erlidden. dañ er wz m vergangnen iarn in dem lao dicenſiſchen concili wið die ſelben ke tzer geſtanden. vnd hett ſie mit offenbarn lawtern vꝛſachen vñ hohuernnnf tigen ſtarcken gruͤnden vnd argumenten vberwunden. dʒ der ſun dem vater mitſelb⸗ ſtentlich oder gleichweſenlich voer. Als aber arrius vnd ſein verwandten ſe olchs nit widertreiben mochten do gedachten ſie athanaſium ʒebeſchamen vnd ſchnitten einen„ arm von einem todten leichnam den zaigten ſie dem kaiſer vnd ſagten das athanaſiuſ in dem concili denſelben arm arſemo zu gepꝛauchung der zauberey abgeſchnitten hett Aber er wardt einweil bewaret. ʒu letſt zaiget er die arm vnnd eroͤfnet ir bettiegerey. A doch wardt athanaſiꝰ auß befelhe cõſtãcij geweltigelich verurteilet vñ flohe vñ lag ſechs iar aneinand er in einer ciſtern grůben die an waſſer was alſo verborgen das 8 er die ſunnen nye geſahe.darnach wardt er võ einer dirn angezait aber flohe auß got tes vermanũg in die gegẽt cõſtãtis des kaiſers. der ſeinen bꝛuder conſtantium mit bedroũge ʒwũge athanaſiũ wi der auffzenemen. ʒu keſt nach vil anfechtungen vnnd eronen der gedult im.ccc.lxxviij.iar chriſti am andern tag des monats maij verſchiede er ſeligelich. Nuencus ein hiſpanier ein poet vnnd cardinal edel von geſchlecht.noch edlet an tugenten vnnd lere iſt diſer FBat zumal hohberuͤmbt geweſen. as volck ð hiberoꝛũ wardt durch ein 085 armen im nidergãg dẽ glawbẽ.al 8 0 (8 efangne frawẽ ĩ dẽ criſtẽlichẽ glawbẽ vnd weiſet. ſo emt fiengẽ auch o gelãget ð glawb fürter an die nahendẽ Das ſechſt alter ie ander zwayũg entſtũd DDſten dann als ein conciliʒ athan aſio anhiengen in dz ellen rom vnd ſie erwelten an nd ander geweyhten in den kirchen ertödt warden. die bꝛieſter v d arden. wardt er von ſeinen wid erſachern gefangen vnd mit vil die ime anhiengen erſlagẽ. rvnd begraben bey rom am̃ cr. tag nouembris, vnnd ſaß nůr ein iar. vier monat vñg zwen tag von wegen der auffrůr dureh Liberium bewegt. Isnr der werlt.vm. velri. Jar chꝛifti iijc.lriin. dung der kirchen beſthribe er auß luſt ſchriftlicher muſſigkeit das leben aller bebſt die voꝛ ime geweſen warn. Er meret auch die gotzhewſer vnd goͤtlichen dienſt mit ʒierlicher beſchꝛeibung der heilligen leichnam daſelbſt begraben ʒu gedechtnus der nachkomenden. Item er oꝛdnet das die pſalm in den kirchen wechßels weis vñ bey ende eins yeden pſalms gloꝛia patri ⁊c.geſungen werden ſolt. Er was der erſt der den ſchꝛiften iheronimi glawben gegeben hat. dañ dauoꝛ warden allain die ſchꝛifté der.lr. außleger in wirden geachtet. Er ſtarb am̃ ri.tag decẽbus.als er.rir.tar drey monat. ri.tag geſeßen was. deßmals feyret der ſtůl rri tag· 5 6 05 8 8 2 ſchuldigt. Aber auff ſein entſchůldigung voꝛ offem coneili als vnſchuldig abſoluir vnd ſein falſch anclager verdambt vnd von der kirchen außgewoꝛffen. Da ward geſetzt. Welche hinfuͤro ymant falſehlich beſchuldigten oder verclagten. dieſelbẽ ſo ten die peen vnnd ſtraff der beſchuldigten mißtat ſelbs tragen. ¶ In der werll. vm. vt. krif Jar chriſti ife.ltrüij. Irticius der baſt ein roͤmer was zu den ʒeiten valentiniani. Der oꝛdnet das die Yeoſter mañ der leben bewert wer die heilligen weyhe von der erſten biß zu 5 viſchoflicher wirdigkeit annemẽ moͤchten. Ite das dieſelben weihe võ weil zu weil 5 gegeben werden ſolten. Er verpote den manicheiſchen ketzern die ʒu rom warñ mit 1 den glawbigen nit gemainſchaft zehaben. Die aber die die bußwirdikeit thun. vndde widerkern wolten ſolt man widerauffnemen wo ſie in ein cloſter wolten geen. vnd ſich al ir tag mit faſtẽ vñ peten helligen. Itez er oꝛdnet das ein bꝛieſter allain vom̃ bi ſchoff geweyhet werden ſolt. Jtem welcher ein witibẽ oder die andern hawßfraw en neme der ſolt von kirchlichem ambt getriben werden. vnnd das die ketzer durch auflegung der hand wider aufʒenemen werñ. Als nw die ſachen der kirchẽ zu frid 4 gebꝛacht wardẽ. vnd diſer Siricius vil biſchoff bꝛieſter vnd dia con geweheyt het do ſtarb er vñ wardt begrabẽ am̃ rrij. tag marcůj. ſaß xv.iar. ki monat..tag. võ dẽ arrianiſchẽ zwiſchen liberio vñ Felice dẽ beb Mayland gehalten wardt do warden alle die die; d getriben. alſo was liberius drey iar von der ſtatte ſein ſtat felicem. der wardt darnach von conſtantio vertri⸗ ben vnd liberius widereingeſetzt.dauon entſpꝛung alſo ein heftige verfolgung das 6 der ebſt⸗ Elir der ander ein babſt ein roͤmer wardt nach vertreibung liberij von den ketzern babſt erwelet. oder von den chuſten an ſtat liberij geſetzt. wiewol ihe/ ronimus ſetzt ſolchs von den ketzern beſchehen ſein. Als er nw in den babſtthumdd kome do verkündet er conſtantium einen ketzer. vnd anderwait getawft ſein. dieweil aber alſo ein große zwaiung(als voꝛſtet)ʒwiſchen liberio vnd felice erwuchs. vnde aber diſer felix in kein weiß vom̃ rechten glawben abgewendt werden mocht. do Jamaſus der babſt ein hiſpanier was nach liberio zu den ʒeiten iuliani des kay O ſers.gar ein gůter man. vnd allerbeſter wegweiſer. Der ſetzet das n mãt in ge richt voꝛ beſchehener verhoͤꝛung verurteilt werden ſolt. Er gepote auch bey peen d verfluchung das nymant auß freuellicher durſtigkeit vnderſteẽ ſolt ime die ding võ dem roͤmiſchen ſtůl verlihen n verkůndung diſer geſetze vnd; befri⸗ Je drit zwayung was zwiſchen damaſo vñ vrſicino. derhalb dañ zu geprau chung der gewaltſam vnd der waffen gegriffen wardt. Aber vnlãg darnach wardt damaſus mit verwilligung der bꝛieſter vnd des volcks beſtetigt. vnd vꝛſici⸗U nus an die neapolitaniſchẽ kirchẽ gewiſen. Damaſus wardt auch eins eebꝛuchs be⸗ dedie gellere 7 Kwalh krunmg wodet ſ weßlchdzcdern 50liianus gl 3 der letnuntg heers erwelttauß yld wiewol erabel 0 ſchahedo hnme ek Wnſi mageldet des heck hottüxfuge vud t en gegetdgs danciſ vi Vd ſtarb 0 vſgttig noch vntlog ſeſeh vof den geſcht Nclin,rtjugt ſabs entigtgts ggf daſchlttegger! Abträhngtſerdeg g euſchogeundarth Ihe ſo wäddterdoch ftätſaßs vofflcee bogectapfſtsg Haghkeit haßig der fens hfe holten diewe ſE Hifeng von 1 ire mk fantle uder gepietend wachegherdas ni meſigigz wuͤeſt 110 60herde 10 huämndt Gothepnee ſhafn der werlt Imnca derkarſer·· Pki was ein bꝛuder Galli des kaiſers. Als Conſtanciis ð kaiſer allain das kaiſerthumb innhielt do hat er diſen Julianum ſeinẽ vetter zu kaiſer geſchoͤpft Julianus 53 wid er die gallier die vnder inen aufrůr hetten geſchickt vnd ime ſein ſchweſter ver mehelt · des mals warden von ime mit wenig volcks ein große mechtige anzal der 0 teůtſchen bey Straßpurg erſchlagen. vnnd als vnlang darnach die teuſchen heer durch beyſtand der gallier abgetriben warden do wardt Julianus mit verwilli⸗ Hare der rittterſchaft ʒu hoͤhrer kaiſerlicher wirdigkeit erhebt. Als Coͤſtancius dz oͤꝛet do wardt er mit der kranckheit des tropffenſchlags berůert alſo das er ſtarb auß ſchmertzen vnd ſchwermůetigkeit do er hoͤꝛet das Julianus widſpenſtig weꝛ(fff Nw was diſer Julianꝰ ein fůrtreffenlich man in freyẽ kůnſtẽ erfarn. aber in kriech⸗ iſcher ſchrift noch gelerter ſtarcker vnd behender redſprechigkeit. paldfahiger ſtar ker gedechtnus.gein den freůnden milt. gein der land ſchaft aufgericht.der eren vñ des růms begirig.aber er hat diſe ding alle vertunckelt vnd augßekeꝛt. do er ſich ʒu verfolgung der chꝛiſten gewendt hat.aber er was ein liſtiger verfolger deñ die an dern geweſen warn. dañ er hat erſtlich nit mit newer peingung. ſunder mit belo⸗ nung. eren ſchmaichlung.liebkoſerey vnd raten mer dañ ob er grawſamer gewe⸗ ſen wer den merernteil dᷣes volcks angeraitzt. Er verpote das die chriſten ſich der haidniſchen maiſter lere nit vnderfahen ſolten. das auch die ſchůlen nymãt deñ dẽ ſtoftehn vnd goͤttin ereten ſolten eroffnet ſein Ettlich ſpꝛechen das er ein cri⸗ ſtenlichek geweihter man geweſen. Vnnd nachfolgend von dem glawben lab⸗ trunnig woꝛden ſey. barnach vnd erſtũd er ſich ettlicher krieg. die furet er alſo vn weißlich dz er dariñ erſlagẽ ward im.vij iar ſeins reichs vñ im xrri.iar ſeins alters Esderlen auß Panvonia gepoꝛn. was ſcheinpers leibs. gemůts vnd zu der 1 wardt zum reich auß einhelliger verwilligũg des heers erwelet. auß ſeins vaters tner dañ auß aigner befelhnus den ritteim bekante: vnd wiewol er aber alſo zu kaiſer erwelet wardt ſo wolt er ſich doch nit laßen ey⸗ nen kaiſer veriehen voꝛ vnd ee dañ allermenigclich ſich chꝛiſten ſein bekennt. als dz geſchahe do name er das kaiſerthumb an vnd erlediget das heer võ dem barbari⸗ ſchen volck. nachſolgend wendeten ſich die ſachen vnd er wardt auß gepꝛuch vñ mangel.den das heer lidde. zwaymal von den Perſiern vberwundẽ. alſo dʒ er ein nottůrftige vnd nit ein redlikhe richtung oder frid aufname mit verwandlung 8 gegẽt. das danoꝛ in vil iaru nit geſchehen was. darnach zohe er in kriechiſche land vnd ſtarb in den 5 Gallicie eins gehens tods vnd was doch ſunſt nit ein vnartig noch vnklůg man. Ettlich maynen er ſey hungerß geſtorben. Ettlich halt' er ſey von dem geſchmack der ſehlaf kamer von friſchem kalck gemachet vergauge ⁊c.im.xxxiij.iar ſeins alters vnd im. vij.monat ſeins kaſerthumbs. 1 Nalentinianus auß der Cibalienſiſchen pannonia gepoꝛn was ein hawbtman (Oder ſchilttrager vnd ein gantzer eriſtenlicher man. dem Fbgte Julianus der abtruͤnnig kaiſer den goͤttern zeopffern oder der ritterſchaft abzeſteen. vñ wiewol er ſich der eren der ritterſchaft von criſtenlichs glawbens wegen willigclich ver⸗ zihe ſo wardt er doch auff ertoͤdtung Juliani vnnd auff abſterben Jouiniant an ſtatt ſeins verfolgers zu kaiſer erwelt.diſs was ein treffenlicher kaiſer. eins erbern angeſyhtʒ.tapffers gemůts artigerlanſleg. zeitiger red. den laſtern vnd ſunderlich ð geitzigkeit haßig. der red ſparig. eruſthaftig.heftig.⁊c̃. 1 alens hat nach abſterben Valentiniani das oꝛiẽtiſch kaiſerthumb vier iar ge KIban biewet Gracianus der ſun Valentiniani im nidergang herrſchet. Di ſer Valens von Locio dem Conſtantinopolitaniſchẽ widergetawft verfolget die vnßeren mit feintlicher hand. auch ð ihenen die in der wůeftnns warñ nit ſchone de. ſunder gepietende das dieſelben ainſidel fechten oder ritterſchaft pflegen ſolten welche ab er das nit thun wolten die hieß er erſlagen. derſelbe was ein vnzalliche( menig in dẽ wůeſtnu ſſen vnd aynoͤden E gypti. deßinals warden die Gothier 0 55 haymant außgetriben vnd in alle Tracier gegent außgepꝛaytet. dẽ růſtet er ſich em egen aber er wardt nach ſpater widererfoꝛdrũg der biſchof vnd aynſidel mit ge 93 000ß verletzet in ein ellends hewßlin getragen vnnd dariñ durch anzůndung der———— Gothier verprennt im vierdtenjar ſeins kaiſerthumbs. vnnd diſer außpꝛuch der Gothier was ein mderlag des voͤmiſchen xeichs vnd gantzs welſcholannds. 22 2 4 f 2 W Has ſechſt alter ANicolat durchleůchtigem geſchlecht gepoꝛn vnd ein burger der ſtatt icolaus ein biſcho K Paäte 9599 1900 I18805 noch ein kind von ſeiner muter geſchgen wardt. 5 ſchof do noße er zwaymal in der wochen als am mitwoch vñ freytag allain ſeimer můter 5 pꝛůſt. als er nw aufwuchs vnd ſeiner eltern berawbet wardt do vbet er vnder an⸗ dern wercken ſeiner tugent diſe gedechtnus wirdige geſchihten. Sein nachpawꝛ ein erber man het in willen von armůt wegen dꝛey ſein zeitig toͤchter in das gemayn lebẽ zegeben. als ſolchs an den heiligen man 3 1 do warff er auß mitleydẽ bey nacht nit wenig golds haymlich ein fenſter ein in des armen mans haws damit ver We heirat er die erſten tochter. deßgleichen tet er mit den andern. Darnach ward er ein bi ſchoff der Myrrier erwelt. was demůetig.gůetig in vermanung ernſtlich in ð ſtrafffe behůtſam in zuredung der weyber. nachfolgend begunde er in wunder wercken ze⸗ 5 ſcheynen. alſo welche ſeinen namen anrůfften das die der vaf empfunden vnd ſund lich in geferlichkeiten der waſſer. Er verſchied vol der tag ſeligclich vnnd waꝛdẽ vil(h krancker von dem oͤl auß ſeim grab fließende geſund. Eunomeus ein ketzer onatus der ketzer auß Numidia komende hat diſer 8 O5er vil wider die criſten geſchꝛiben vnd ſchier das gantʒ Affricam vnnd Judeam mit ſeiner vergifften lere verlaytet. der irret vnd ſpꝛach das der ſun myn der wer dañ der vater. vnd der heilig geiſt minder deũ der ð ſun. du letſtt ward er mit vil ſchmnah auß carthago vertribẽ unomius ein and er ketzer diſer zeitwas an lei b vñ E ſele außſatzig vnd nit anders innen deñ außen. der was ein irrer vnd hielt dz in allẽ dingen der ſun dem va tec vngleich wer. vnnd das der hailig gaiſt mit dem va Donaths ein grammatieus ter vnd ſun nichts gemains het. 8 B5(den die vnſern voꝛ ſeiner irryng ʒu eim 0 Nonſtantinopolitaniſchen biſchoff gemacht het⸗ tem/ wardt von den Arriamſchen ketzern außgetriben. darumb das er den ſun dem vater gleich bekennet. wie⸗ wol er den hailigen gaiſt nit anders deñ als ſie gotzlaſte ret vnd vil ergernus erwecket. n ein maiſter in grãmatica in ð ʒierred vñ in J R — 2— 8 2 K 9 ‚ 3 8 K N Xsd phiozophey wz ein lermaiſteꝛ des hailige Jheꝛo D iin vnd zo rom in großer achtung. Diſer hat als man f ſagt) den onat gemacht den die ſchuler yetzo in der ſchůl lernen.— tebel der kaiſer was auff die eytelkeit der ſchwartzen kunſt geflißen. vnnd richtet den criſten zu verdrieß dẽ tẽpel zu Jheruſalẽ dẽ indẽ wið auff. vnd ſpꝛach das er anderſwo nicht opffein moͤcht. do warden die in den mit ſolcher ho ah. das ſie ſich merer darlegung dañ vormals zu ſolcher aufrichtung ver⸗ flißẽ. aber vnlang darnach fiele der tempel von eim erdpidẽ ein vnd verdrucket vil inden. des andeꝛn tags kom auch das feůt von oben herab darein vnd verzeret auch das eyſenwerck dariñ. auß erſchꝛeckung diſs wunder⸗ wetcks keret ſich vil iuden ʒu dem criſtenlichen glawben. Ettlich ſchꝛeiben Julianus ſey mit eim pfeyll nymannt wa ißt woher) durchſchoſſen worden. vnd hab mit auferhabner hand gein himel geſchryen. Du haſt vbeꝛwñ den. du Gallileyſcher haſt vberwunden. dañ er hieß Chꝛiſtũ einen Galllleiſchen vnd eins ſchmids ſun. Johãnes vnd Paulus Fbobenne vnd Paulus warñ gůt chriſtẽ mañ gebꝛů · Goꝛdianus vñ Egimach⸗ .der vnd wolgepoꝛn roͤmer. als Julianus hoͤret das ſie von irn gůttern die armen enthielten. do warden ſie ge fangen vnd zu rom auß befelh Juliani nach vnzallichem ſchlagen am. xxvi.tag Junij enthawbtett. G8 181 vnd Epimachus die hohberuͤmbtẽ mañ 0 ſind in diſer aufrůr zu rom mit der marter bekroͤnet R woꝛden. Der erſt wardt vmb veꝛihehũg des criſtenlichẽ namens lang mit pleyzaynen geft gen vnd zu letſt am. r. tag Maj enthawbtet vnd ſein 5 den hundẽ fůr⸗/ F gewoꝛffen. zu nacht von ſeinẽ geſind begraben. 7 + uliana vnd Demetria die roͤmiſchen iunckfrawen haf benauß gehaiß des wůetrichs Juliani in diſeꝛ veꝛfol 0„, 25 8 gung auch der martrer kron erlangt. R/ðů 8 lriacus ſunſt Judas genannt ein zu Jheruſalem hat diſer ʒeit mit Anna ſeiner muter vmb criſten AI55 glawbens willen die marter beſtendigclich genomẽ. Diſer iſt der der ſant Helena die ſtat hat gezaygt daran das erentz verboꝛgen was vnd von der wunder werck wegen bey erfindung des creůtzs beſchehen wolt er die gloꝛi vnd ere deſſelben alweg verkůnden. darumb ward er von den hayden gefangen vnd an ein creuͤtz ge⸗ heftet vnd darumb hat von ime(als vil ſpꝛechen) der orden der greůtztrager den anfang genomen. ...— 2 K. 8 Ahaſgſf vßd klie eömder den koſſet J. itgephndem gedcch ſchen vſachen vond lte ime enen nachke ſer Gregomis iſt vnd fils einbichof Con n ppo gſarehohft Afchgeſß derwerlt Blat CXXVXIIII Ole eit iſt bey der gegent Atrabatarum rechte woll von den wolcken dem regen vermiſchet abgefloßen. ſo ha ¶ben die hagelſtayn wunderperlicher groͤße ʒu Conſtantinopel nyderfallende ettliche menſchen erſchlagen. vñ beſchahe ein erdpidem durch die werlt. In diſer vngeſtůmigkeit hat Athanaricus ein ko nig der Gothier die eriſtẽ mẽ⸗ ſchen in ſeinem volck grawſamlich verfolgt vnd ʒu der marterkron erhebt.auch ſetztẽ ſich mer dañ. lxxxm. gewappẽ⸗ ter burgundioner bey dem Kheyn nyder.die doch vnlang darnach den criſtenlichen glawben annamen. Nach diſen zeiten vnder dem ka ſerthumb Valentis wardt das volck der humer die langʒeit in vnwegſamen bergen eingeſchloſ ſen warn. auß eylender grimmigkeit wider die Gothier alſo entʒůndet das ſie dieſelben Gothier auß irm̃ altẽ haymẽt triben. do flohen ſie vber die Thonaw vnd warden von dem kayſer Valẽte on geding einicher verpuntuus auffge⸗ nomen. darnach warden ſie von vntraglicher geytzigkeit wegen Naximi des heerhawbtmans auß hunger alſo an⸗ getriben das ſie zu den waffen griffen. das heer des kaiſers Balentis beſtritten vnd ſich in gantz Traciam au oſſen. vnd alle ding mit moꝛd vnd prand verwůeſteten.als nw die Gothier darnach begerten das er inen biſchoff ſendete von den ſie vnderweiſung des glawbens einpfiengẽ. do ſchicket inen Valens lerer des Arrianiſchen irrthumbs.alſo wardt daſſelb volck alles Arrianiſch.als aber der kaiſer 0. wardt do zohen die Gothier fur die ſtatt Conſtã tinopel daſelbſt het Dominica die kaiſerin vil gelts das ga ¶ Baſilius der groß geſypten das reich getreulich. Qaſilius der groß ein biſchoff Ceſaree capadocie vnd ein vater vil abgeſůnd erter be⸗ ¶ Uſcheulicher oder cloſterlewt was an aller weißheit vnd tugent diſer zeit ſcheinper. ð r dañ vnder andern geſchihten ſeiner tugent vnnd heiligkeit einen mungling der ſich von lieb wWegen eins unckfrewleins dem teufel ergeben het gegen got wider verſoͤnet. vnd dem ten fel gepote ime die zettel der ergebungwiderzeantwurten vñ als er ein hohberuͤmbter lerer was alſo ſchꝛib er auch treffenliche bůcher wider den ketzer Eunomütz auch ein bůch võ dem haligen gaiſt vnd andere kurtze vnd mancherlay bůͤchlein. Er richtet im kriechenlãd den oꝛden der abgeſchnidnen oder cloſterlewt auff. Diſer hailigſter vater ſtarb im ſechſtẽ Miar des kaiſers valẽtiniani am erſtẽ tag des monats Januarñ in vil wund werckẽ leůchtede 2 8 regorius der Nazareniſch biſchoff der Bailiũ in ein cloſter oder aynſidelſchaft fiꝛet f‚ J ein lermaiſter Iheronimi in goͤttlichen ſchriften iſt diſer zeit von helligkeit ſchriftlich⸗ her weißheit vnd redſprechigkeit wegen in großẽ werde geach Gregoꝛius Nazarenus „ ſie dem volck damit erlediget ſie die ſtatt vnd behielt iren tet geweſen. vñ hat vil dings geſchꝛibẽ. zuuoꝛan ʒu lob cipriani Athanaſij vnd Marimi des weyſen. hat auch geſchꝛiben wider Eunomunn zway bůch N er.wider den kaiſer Julianum ein bůch. vnd diẽ eepflicht. vnnd auch die iunckfrawſchaft 160 mit gepundem gedicht gepryſen vñ gelobt. Er hat auch die Conſtantinopolitaner mit red lichen vꝛſachen von der ketzerey erledigt. als er nw ʒu letſt faſt alt worden was do erwe⸗ let er ime einen nachkomen vnnd fůret auff dem Gew ein abgeſůnderts aynſidels leben. di ſer Gregoꝛius iſt vnder Theodoſio vnd Baſilius vnder Graciano geſtoꝛben. ¶ Ephipha nius ein biſchof Cipꝛi Salamine hat mit treffenlichẽ tapffern bucher alle ketzerey angefoch. en zuverdliß ten vnd in ſeinẽ hoͤhſtẽ alter mancherlay bůchlein gemacht vnd ſtarb als heilig. f Macharij iſer ʒeit warn zwen heilig mañ in Syria die hießẽ Mach, 617 5 ˖ garij ſant anthomius iunger großer glawbwirdigkeit der dbeftstslon einer wonet in der obern vnd der ander in der vndern wuůeſt Y bßswüßl Fe, us.¶ hilarion der heiligſt abbt hat diſer zeit in der inſeln Cy/ g I nult Cgenßvpeo nit verne von der ſtatt Salmina als er Anthomum 32655 het ein hartes lebẽ gefůrt Wampfeſ 10 i„ 12 Nxñ ein ſeligs end erlangt. ¶ Arſenius wardt auß eim roͤmiſchẽ ratherrñ ein aynſidler nach Iu dahſſt Leiner ſtym̃ die zu ime ſpꝛach. Grſeni wiltu behalten werden ſo fleüͤhe die menſchen vnnd ſchmdsſü.„ ſchweig. demnach blib er in hailigem leben vnnd wund erwercken ſcheinende in dẽ dienſt dianhs Eß chriſti in dem. xev.iar ſeins lebens ſeligelich ſterbende. ¶ Paphuncius ð abbt hat bey The bayda Thaiſim ein vnuerſchamte gemayne frawen zu chuſto bekeret. vnd als er das leben sdes heiligen Onuftrij beſchꝛiben het do wardt er in angeſyhte der aynſidler võ dẽ engeln n den himel auffgenomẽ ¶ Agathon der abbt ift diſer ʒeit auch geweſen. der trůg drey iar eynen ſtayn im mund das er die tůgent des ſchweygens erlangen 5 Maria Egypciaca 8 aria egipciaca ein gemains weib erſtlich genant vnd darnach ein exempel vnd eben⸗ (OPpise Lerhengken Püßwertigket vnd verharrung. hat rlvij iar in der wůeſtnus ain faſt geſtreng bußwertigkeit volbracht vnd nůr zway pꝛot mit ir vber den Jordan getra gen. die nach kurtzer zen wie die ſtayn verharteten. donon ſie ſich ettliche iar enthielt. vnnd darnach am newnden tag apꝛilis zu got auffůr. der leichnam von von Jozina dem hailigẽ* abbt begraben wardt. ¶ Euphꝛoſia von geſchlecht vnd an tugenten fürname 8 imvuji iar in eim abgeſůnd ertem leben in vnglewplicher abbꝛechung vñ arbait bis ind 15755 1ar NN irs alters bliben. Diſer vnd vil andrer heiliger vater vnd frawen abgeſchaidẽs leben vnd wandel hat ſant Jheronimus gar ſchoͤn beſchriben. 0 Das ſechſt alter Jar der werlt. vin. vc.rciij. Jar Chꝛiſti.iijc. rciij. ¶ Jnaſtaſius der babſt ein roͤmer nach Sitico vnder dem kaiſer Graciano erkoꝛn ¶ hat geordnet das die bꝛieſter in einiche weyſe nit ſitzen. ſunder genaigt vnd ei wirdigclich ſteen ſolten ſo das hailig ewangelium in der kirchen gottes gefungẽ oð geleſen wůrd. das auch die pilgeram vnd allermaiſt die die vber meer wand erten ʒu clericken oder geweyhten nit aufgenomen werden ſolten. es wer deñ dz ſie fuͤnff Anen der bebſtü Anaſtaſius 5 2 biſchoff handſchꝛift anzaigten das beſchahelals ſie ſagen) von deꝛ Manicheyſchen⸗ ketzer wegen die des mals in Affrica in großer achtung warñ vnd zu zerſtoͤꝛũg des glawbens von den irñ auch verſs außſendeten. Er ſetzet auch das die ploͤden vnd einer hand oder einichs glids manglenden in die zall der clericken oder geweyhten nit genomen ſolten werden. Als er nw ettwieuil brieſteꝛ diacon vñ biſchof gemacht het ſtarb er am. xrvij.tag Apꝛilis. ſaß dꝛey iar..tag vñ feyꝛet ð ſtůl deßmals.xri.tag. Jar der werlt. vm. vic.iij. Jar Chꝛiſti.iiijc.uij. 685 nnocencius deꝛ erſt von gepurt ein Albanus ʒu den zeiten Theodoſij des kayſeꝛs 2 was ein heilig man. der vil gůter ding zu criſtenlichem vnd gaiſtlichẽ weſen vñ ſtand gehoͤꝛende in gerůſamkeit des roͤmiſchen reichs vnd auß gůtwillichkeit des kei ſers betrachtet. vnd oꝛdnet das man am ſamb ſtag faſten ſolt. darumb das chꝛiſtus an demſelben tag in dem grab gelegen wer vnd ſein iungere gefaſtet hetten. von de iuden vnd haiden vnd auch von den můnchen oder aynſideln ſetzet er ettlich regel.er wolt das ein kiuch eins mals geweyhet nit mer geweyhet werden ſolt. er vertribe die Cathaphꝛigiſchen ketzer auß der ſtatt rom vnd verdammet Pelagiuz den můnch oð aynſidler vñ Celeſtinũ als ketzer. darumb das ſie die freyen wilkůt der goͤttlichẽ gnad fürſetzten. vnd ſpꝛachen das ʒu erfůllung goͤttlicher gepote oder gehayße allain ð wil gnůgſam wer. Diſer babſt ſetzet auch das zu allen hohzeitlichen tagen in den kirche voꝛ nießung des heiligen ſacraments der frid den criſtglawbigen menſchen gegeben werden ſolt. Er ſaße xv.iar.ij. monat..tag vnd ſtarb vnd ð ſtůl růet.xrij.tag. inns der babſt. ein kriechiſcher nach Innocencio was ʒu den zeiten Archa⸗ dij vnd Honoꝛij der kaiſer gar ein heilig vñ frum̃ mañ. der in vil betrůebnuſſen götlichẽ ſachẽ nit vergeſſen · ſunð geſetzt hat. dʒ die diaconi ſo man celebꝛiret die ling ken mit tůch von flachs vnd woll geweben bedecken ſolten. Er verlyhe das am̃ hei ligen oſter obent die oſterkertzen in den pfarren geweyhet werdẽ moͤchten. er verpo⸗ te den clericken oder geweyten an offen enden ʒetrincken. vnd das getranck zeueꝛkawf fen. doch moͤcht das in den wonungen der glawbigen wol beſchehen. So ſolten die verkawften oder knecht nit ʒu clerick 0 werden. Sie ſagen diſer Jozimus hab Fauſtinum den biſchoff vnd ʒwen bꝛieſter der ſtatt Rom in dz Carthagineſiſch concili geſendet. das er ʒaiget das yndert nichtz offenlich gehandelt ſolt werdẽ on veꝛ willigung der roͤmiſchen kirchen. Als er ein iar drey monat.rij. tag geſeßen was do ſtarb er vnnd feyret der ſtůl.ri.tag. e e i Tar chꝛiſti iüc. iß,.. 5 der erſt ein roͤmer was ʒu den zeiten Honoꝛij. Als er ʒu babſt erkoꝛn M wardt do entſtůnd vnð den gaiſtlichẽ ein ʒwittracht. dañ Bonifacius ward an einem end. vnd Eulalius an eim andern oꝛt ʒu rom zu babſt erwelet. vnd diſs ſol die vierdt zwayung der kirchen geweſt ſeyn. Als ſolehs an den kaiſer Honoꝛium(der deßmals zu Maylannd was) gelanget. do warden ſie bede auß Rom getriben. vnnd doch Bonifacius darnach im ſibenden monat wid ergefoꝛdert vnnd allain babſt zu Kom geſetzt.als er nw frid ſamlich einkomen was do oꝛdnet er vil ſtůck zu erberkei des gaiſtlichen ſtands dienende. vnd ſunderlich das nymant in ſeinem abweſen vor gericht in einich weiß angeclagt noch veꝛdambt weꝛden ſolt. Es ſolt auch ymant vo Exx.iarn ſeins alters nit bꝛieſter geoꝛdnet werden. vnnd do er drey iar. acht monat. vij tag geſeßen was do ſtarb er. do beruͤften ettliche auß deꝛ bꝛieſterſchaft Eulalium gein Bom aber aind weders auß vnwilligkeit oder auß verſchmehung werltlicher ding verachiet er ſolche berůffung vnd ſtarb ein iar nach Bonifacio. N 2 7600 Auu 6 006 100 Iſaeb 0 100( Eo n 116 0 eſhch Fchlſto 2 6„ 4 ſäßelchne (Iſenhunbdes den moͤꝛder rnal Mottinnm den ha bexeand vlttyeanſ ugpen nntzs al, vßz er ſinreſch vnẽ fſd ndekcheſ ge Hochteflkthöͤleket Jnnhtoſo dagcket vt ſrer gtchadiũ vñh ſänedgs kggerchun Jmwan Theo 9. dergang hert lbet nach ſans vtet ſng daxunnb leß erſ Mfinomdenorente ehlken die wardene wergchtuygderürnget Verganſnfet von ſchwetzenſars gunt 15 hochdemehſch s watdt von dte Gber dlserzuleltv. lederkaſer n vngn Worius was! ſeh ſeim vgter; kikeftdes gemayn (hpfggehm den! 100 imöyrnach Hün egwar oubdan bonder 90 der werlt HBlat CXXXIIII EFracianus Valentimam des eltern ſun hielt nach abſterben Valentis ſechs iar Linen der kaiſer Gde⸗ kaiſerthumb. wiewol er langſt dauoꝛ mit Valente ſeinem vetter vnd Va Gracianus lẽtiniano ſeinẽ bꝛuð geregiret het. Diſer wz von ſeiner iugẽt aufin ritterſchaft geſtreg/ σ vnd darzn ein gůt criſtenlich man. dañ diewel er noch zůmal iung was vnd ein vn erſchetzliche menig der feind die gegent der roͤmer vberzogẽ het do růſtet er ſich guff getrawen in chꝛiſto mit einer claimen. vnd den feinden vngleichen anzall der ritteꝛ Wi der die feind vnd vbet bey ſtraßburg einen erſchꝛeckenlichen krieg mit vnglewplich er gluͤckhaftigkeit vnd erflůg im ſtreyt on niderlag gar wenig roͤmer mer dañ xrxm. teůtſcher.das hat er gehabt auß rechter liebe des glawbens. Als Ambꝛoſius zu bi⸗ ſchoff erwelet wardt do keret ſich alßpald alles Welſchßlannd wider zum rechten glawben.do hieß er die zerbrochen criſtenlichen kirchen widerauffrichten. Als nw diſer Gracianus Traciam vnd Daciam von den Gothieꝛn beſeßen vnd auch den ge maynen roͤmiſchen ſtand in großer geferlichkeit ſahe do foꝛdert er Theodoſium voͤn Hiſpama vñ befalhe im im̃ xxxiij. iar ſeins alters mit allermenigclichs gunſt bey Sir mium die herrſchung des oꝛients vnd Tracie. Diſer hat allen ſeinen getrawen in die hilff chꝛiſti ſetzende die machtigen grawſamen Scithier. Alanyer. Hunyer. Gothier kunlich angegriffen vnnd mit vil großen ſtreytten ernidergelegt. Daozwiſchen vbet: a wůeterey vnnd ʒohe in Galliam vnnd erſchlůg Gracianum Maximus in Bꝛitanni xrix.iar alt bey Lyon. Aber Gracianus was nit wenig gelert. wolgeſpꝛech. der ſpeis vnd des ſchlafs maſſig vnd ein vberwinder der flaiſchgirigkeit. ; Theodoſſus der elter ein hiſpanier hielt allain nach abſterben Graciani das kay 8 ſerthumb des roͤmiſchen vmbkrais.xi lar vnd erſlůg den tyranne Marimum. den moͤꝛder Graciani bey Aquilegia zu todt das wardt demſelben wůetrich durch Martinum den hailigen man voꝛ verkůndet. Diſer Theodoſius hat durch goͤtliche beyſtand vil tyrannen verdꝛucket. dañ er was ein pflantzer beſchirmer vñ mereꝛ des gemaynen nutzs.an ſitten vnd leib dem Traiano gleich zuſampt der ritterlichẽ zuchtſ⸗ Was er ſinnreich vnd zu criſtenlichẽ weſen andechtig.dañ als er ains mals ʒu May⸗/. land in die kirchen geen wolt vnd ime von einer kat wegen verbotten wardt vnge/ beichtet nit in die kirchen zegeen do name er das alſo gůtigclich auf das er dẽ biſchof Ambꝛoſio dancket vnd buß tet ime wardt vermehelt eme genam Flacilla auß d ge„N par er Archadiũ vñ Honoꝛiũ vñ ſtarb zu Mayland im..iar ſeins alters vñ lieſſe ſey⸗ 8 nẽ ſůnẽ das kaſerthumb gerůſam̃ vñ ſein leichnã wardt gein Cõſtãtinopel gefiert.. rchadius Theodoſij des großen ſun im̃ oꝛiennt vnnd Honoꝛus ſein bꝛud er im ndergan herrſchende regirenten das kaiſerthumb gemayn. vnd Archadinus lebet nach ſeins vaters todt rij.ar. Nw warñ ſie als in vater theodoſius ſtarb noch iung darumb ließ er inen dꝛey machtig mañ die den iungen voꝛſein ſolten. nemlich Kulſinum den oꝛient. Stilconem den nidergan g vnd Gildonem die gegent Affricã zeregiren. die warden darnach auß begirde zeherrſchen alſo bewegt dz ſte ſich nach verachtung der iungen des reichs ſelbs vnderſtunden. aber Gildo wardt von ſey/ ner grawſamkeit von Maſceleger ſeim bꝛuder vertriben. vnnd ſtarb von gift oder ſchmertzẽen ſeins gemuͤts aber als Maſceleger auß vberhebung ſeins ſygs weder ots noch der menſchen verſchonet do wardt er von der ritteꝛſchaft erſchlagẽ. Ruf inus wardt von Archadio verdꝛuckt. Stilco fůeget dem gemaynen nutz vil vbels.. Aber als er zu leſt von den Gothis ernidergelegt wardt vnnd hilff begeret do ſchi⸗/ ket der kaiſer in vngnaden ettlich hawbtlewt die erſlůgen Stilconem. FHonoꝛius was des voꝛgenanten Archadij bꝛuder an ſitten vnd criſtenlichẽ we/ ſen ſeim vater Theodoſſo enlich vñ gleich. als er nach angenomnẽ kaiſerthũb die kreft des gemaynen roͤmiſchen ſtands zu taglichem abfall ſahe komen do ſendet er Conſtancium den geſtrengen vnd ſtreitpern man mit eim heer in Gallias vñ ver⸗ mehelt im darnach mit allermenigclichs frolockung Gallam plaeidam ſein ſchwe⸗ ſter. auß der gepare Conſtantius Valentinianum ſeinen ſun der darnach das kaiſer thumb handelt. darumb name er ine ʒu Rauenna in die mitherrſchung des reichs. der doch voꝛaußgang ſiben monat verſchiede. Dazwiſchen wardt Placida võ irẽ bꝛuder Honoꝛio außgetꝛiben vnd kom mit Honoꝛio vnd Valentiniano iren ſůnẽ gein ENKNN orient.do wardt ſie von Theodoſio erlich empfangẽ. Als aber honorius mit dem iungern Theodoſio ſeins hyn ders ſun. kv. iar geregirt het do ſtarb er zů Rom wardt daſelbſt begraben vnnd ließ keinen lelbs —— Das ſechſt alter Sant Ambroſuus biſchoff licher wirdigkeit gar ein hailig mañ vnd vnder allen lerern ſei ner zeit der fuͤrnemſt vnd oͤberſt. nach abſterben Auxencij wardt er auß eim haid niſchen richter pald zu Mayland auß goͤtlichem willen 40 bꝛoſius iſt wirdig ein biſchoff zeſein. vnd wardt alſo der.ix.biſchoff Jʒzu Mayland. vnd als er nw ettliche bůcher des criſtenlichen glaw⸗ 0 Ambroſius was ſolcher gůtmůtigkeit. heiliger ſitten. ſcharpffer G (reichigkeit vnd goͤtlicher kunſt weyſe das er nit allain in ſeim leben digen angedechtnus gefůert hat. Als diſer Ambꝛoſius noch einſ vn⸗ ynen ſein antlitz gleich ob ſie in einen pynſtock vnd darauß flugen. 10 bedeudtnus das auß ſeinem mund hoͤnigſůße lere fließen wurdt — cals ſich das darnach gar warlich erſchaint hat an der großen ſüßig keit ſeiner lere vnd ſchꝛift ð er dañ ein merckliche ʒal zu befeſtigũg des glawbens vñ der kirchen gemacht hat. dañ er hat vnder den lateiniſchen ſchreibern wie ein plům geſchinen. Siſer heilig biſchoff ſtarb am vierdten tag des monats Aptilis. Nartinus der Turonenſiſch biſchoff an heiligkeit vnd gůtigkeit hohſcheinper Dosn der ſtatt Sanbadie auß Pannoma gepoꝛn vnd in welſchẽ land zu Pa⸗ pia erzogen hat mit ſeinem vater ein rittermaiſter vnder kaiſer ¶ onſtantio vnnd darnach vnder Juliano ritterſchaft gepflegẽ wiewol vngern. Einßmals zu wint ter zeit begegnet im ein armer menſch mit dem taylet er ſein klaid. dariñ ſahe er in ð nacht darnach Chriſtum geklaidet. da verließ er die ritterſchaft vnd zohe zu Hila⸗ rio dem pictauienſiſchen biſchoff. deſſelben zucht vnderwarff er ſich vnnd pawet daſelb ſt darnach ein cloſter von dem wardt er zu biſchoff auffgenomen. ſein leb 668 was darnach mit ſolchen wunderwercken alſo berůmbt das nach den appoſtelnd ime keiner gegleichet wirdt. dañ er verdienet zeſein ein auffwecker dꝛeyer todten. zu FIer letſt wandert er ʒů got im.lxrxi.iar ſeins alters. vnd im erſten iar des babſts Ana ð ſtaſij am.xi.tag nouembꝛis. Bey des begencknus was der heilig Ambꝛoſius wundl derperlich. vñ als er ſein heiligkeit vñ tugẽt erlernet het do lobet vñ preyſet er ine mit vil ſch hẽ woꝛttẽ Martinus biſchoff A der kaiſer machet zu diſen zeiten mit Athamarico der Gothier Herft ein půndtnus. do kom AAthanaricus gein Conſtantinopel zu Theodoſio den empfieng er mit großer froͤlichkeit. als nw Atha⸗ naricus die gepew der ſtatt vnd die menig des volcks zu dem hohzeitlichen tag alſo gezieꝛet ſahe vñ darnach in dem kaiſerlichen hoff ſo vill vnd mancherlay dienſt vnd ampt beſichtiget. do ſpꝛach er. on zweifel ein irdi⸗ ſcher got iſt der kaiſer. welcher wider ine ein hand auffzeheben geſendt wirdt der ſol ſeins plůts ſchuldig ſein Aber ſchier darnach kome ine ein ſeüchen an das er ſtarb. den ließ der kaiſer gar erlich zů der erden beſtatten. vnd was ſelbſt bey ſeiner begencknus.als nw der konig der Gothier alſo geſtoꝛben was vnd dieſelben Go⸗ thier die tugent vnd gůtigkeit des kaiſers Theodoſij mercketẽ vnd anſahen do ergabẽ ſie ſich alle aintrechtig/ clich demſelben roͤmiſchen kayſer vnd an das römiſch reich. Prudencius CLlaudianus ein poet 10 ein poet auß Hiſpania was diſer zeit —— Izu Floꝛentz in weꝛde gehalten vñ machet zway 7 bůcher treffenlicher lere vnd ſpꝛůch. auch ein bůch ge 1 5 gedichts võ lob vñ preiß des obgenannten aiſers Theodoſij. rudẽcius auch ein poet vñ criſtenlich man werlt licher ſchꝛift hoherfarn vnnd wiſſend hat diſer GVeit geleůchtet. der dañ etliche lob wirdige ding in goͤt lichen ſachen gemacht hat. als ein bůch von den marte 6 Irern. Item von dem vꝛſpꝛung der ſůnd. Item võ der ;frifeltigkeit. Itẽ auch ein bůch wider einen Simacus( enant der die abgoͤtter beſchirmet ⁊c. u diſen zeiten was Appollinaris ein biſchof der ſtatt Laodicee in Syria.ein man in der diſputirung ernſthaftig. vnnd alſo ſcharpff das er getoꝛſt ſprechen das von dem herrñ in der diſpenſatz der leib vnd nit die ſel angenomen wer. Aber als er auß vꝛſachen geraitzt wardt ſaget er das er auch ein ſel gehabt het. aber nit als ſie vernůftig wer ſunder als ſie den leib lebendig machet. aber ʒu erfůllung vnd erſtattung des vernuͤftigen teils ſey das wortt gottes geweſen. Dieſelb maynũg wardt dauoꝛ võ damaſo vñ võ petro dẽ alerãdꝛiniſchẽ biſchof vernichtigt vñ außgeloͤſcht. vñ võ dannẽheer habẽ die Appollinariſchẽ ketzer irẽ vꝛſprũg vñ namẽ gehabt vñ empfangẽ 2 N ¶mbroſius der biſchoff zu Mayland was ein roͤmer võ rather auß allermenigelichem zu biſchoff erwelet alßpald getawft vñ ge⸗ wechet. dañ es wardt eins kinds ſtym̃ gehoͤꝛet ſpꝛechẽde. Diſer um ⸗ bens halb dem kaiſer Graciano vberantwurtet het vnd mit gepůr ⸗ licher ere erbietung empfangen wardt:do hat ſich gantz Welſchlãd paid zum rechten glawben wider gekeret. vnd alles Gallia 10 0 Ahalb des gepirgs gelegen den rechten glawben angenomen. Diſer Nſunder nach ſeim tod welſchland vnd alle vmbkrais ʒu ſeiner erwir ſprechend kind in der wiegen ſchliffe do bedecket ime ein ſchwaꝛm ð h hailet In ſm ochlenl gulg entoͤnfdl tochtet vndint feylfteg Jannan zu plaſſingles vtetl ſhan büchlein megre ſt vnnd moffgkut ſawbenbeleldgket Hehelgeniß kerbege Ueheſchlechts Waze amsn euß dem tormiſ P eihdoſter vehiftet dieſalbe fiyſch aß deegnad got ſhettzy8gerechtigket fizſezuenlleocgung v ſcͤſchmnſch wöer msguchenhbühle Doghitefkere uſſch ahh pthoktts⸗ o ke oachket.gs w A cgeatſtherñ dgrtth * on zwefckeneh, wsplktsſchlbigf ndererdenbefthe .s vIddeeſbelc⸗ ſſeſch fdtaht Pubehb 5 der werlt Blat&XXV E eronimus ber helligſt vnd hohberumbſt lerer.der roͤmiſchen kirchẽ Lcardmal vnnd bꝛieſter was gepoꝛn auß ð ſtatt Stridonis. die von ZS den GHothier verwůeſtet wardt. vnd ettwen an Dalmacia vnnd Panno nia 1655555 hat. Diſer in aller werlt an lere vnnd kunſt clar man hat bey Beth eem der ſtatt des lands Paleſtine wonent dieſelben gegent erleůch⸗ bet. Wie er aber der kirchen gottes mit ſeinem leben vnd ſchzfften gefuͤr⸗ dert hab das kan man nit gnůg ſagen dieweil ſein allerheiligſt leben alleꝛ menigelichem fuͤrſcheinet. vnd ſein ſchꝛifft vnd lere in großem weerde vñ eken ſind. dañ er was ein faſt wolgeſpꝛech man vnd weßt vnnd kund vil chꝛift vnd gezůngs. do er gein Rom kome wardt er ʒu eim Cardinal vñ bꝛieſter geweihet. Gꝛegoꝛius nazanzenus was ſein maiſter zu Eerrzreß ſung in der heiligen ſchꝛift. darnach name er an 0 klaidung beweꝛtez E 119 10 oder aynſidler in der wůeſtnus in Syria nach vier jarñ kome ¶er wider gein Bethleem. daſelbſt hat er mit tichtung vnd ſchꝛeybung vil Ĩbůcher der criſtenlichen kirchen einen vnbeweglichen thurn wideꝛ dʒ veꝛ gifft geſchoß der vnglawbigen auffgeꝛichtet. Es iſt vnmůglich alle ding von diſem heiligen mañ zebegreiffen. Eins mals vmb veſperzeit als ſant A N ¶E Joronimus mit ſeinen brůdern in der lection ſaß do kom ein großer leob 8 3 hinckende in das cloſter gegangen, die bꝛůder erſchꝛacken ſo gieng ſant Je Atonimus im als eim gaſt entgegen. der ʒaiget ime ſeinen veꝛzwundten füeß den hailet im ſant iheronimus do wonet der leob vnder inen als ein haymiſch thier. vnnd Jheronünus verſehied zu Bethleem.reviij. iar alt. Paula ein roͤmerin aula ein roͤmiſche fraw wunderperlicher vnd ſant Jheronimi in eriſto tochter 1 e iſt in diſem iar wie ſant kartinus im. Lvi iar irs alters am trvij tag Januarij ʒu Bethleem verſchieden ir wirdigkeit vnd abgeſchieden wandel verlaſſung irs vaterlands vnd wandꝛung gein Jheruſalem hat der heilig Jheronimꝰ in eim bůchlein mit großem lob erhebt vnd dariñ ir pilgramſchaft an hei ige ſtett.ir de müt vnnd maſſigkeit ir gůttatigkeit gein den armẽ. ir vnglewpliche gedult. wirtſchafft glawben. beſtendigkeit wider die ketzet. vnd iren ſeligen außgang. auch die verſamlũg der heiligen in irer begengknus beſchꝛiben. Sie ſagen diſe Paula ſey der gepurt vnnd des geſchlechts Agamenonis des konigs der Lro hẽ zerſtoͤret hab.die eine hohberuůmd ten man auß dem roͤmiſchẽ iulianiſchen geſchlecht gepoꝛn gegeben woꝛden ſey. 9 elagius ein cloſterman vnd 55 boͤſer ketzer zohe von Rom in Angelland. vnnd⸗⸗ vergiftet die ſelben inſeln alle mit grawſamer irrung. dañ er verkindet das der RNN menſch an die gnad gottes be halten werden moͤcht. vnd das ein iglieher menſch auß ſeinem verdienſt vnd gigner tugent zu ð gerechtigkeit geregirt wůrdt. Er ſaget auch das die kindlein on erbſünd gepoꝛn wůrden darůmb můe ſten ſie ʒu entledigung von der ſůndt nit getawft werden. Aber der heilig Auguſtinus 7* bꝛieſtern Sant Jeronimus Æ S ———— 2 INI NNI LIIIIdonreErrrdb ſetzet ſich manlich wider diſen ketzer. vnd machet darumb ein bůch von dem tawff der kider. So ſchryb ſant 7 ronimus auch ein bächlenwber denſelben ketzer. Mee, b ſant. Me Pelagius ein ketzer A ein roͤmer vnd ein wirdiger vnnd heiliger beichti⸗ N ger iſt am̃ rvi.tag des monats Julij ʒu rom in dẽ haws ſeins vaters Kufemiani genant ð ein rattherr was vnbekannt vnð eiher ſtyeg nach vil exliddner gedult geſtoꝛben vnd auf zu b6 gefarñ. Bey des wundergeſchiht voller begengknus oder egrebnus warũ die kaiſer Archadius vñ Honoꝛ. dañ er het vmb gottes willẽ ein außdermaßeẽ ſchoͤne geſponſen verlaffen/ 4 Tuate criſoſtomus biſchof ʒu Cõſtãtinopel iſt diſer zeit .is ciiſto verſchidẽ. deꝛ doch dẽ criſtelichẽ weſen mit woꝛt/ 8 0 ten ebenpild vnd lere faſt fůrdeꝛlich vnd eꝛſpußlich geweſt iſt e. der dañ auch vmb beſchirmung ð warheit vnd gerechtigkeit fe Johannes criſoſtomus von Eudofia vnd Archadio vil beſchwerde erlidden hat. 1 8 R 5 Naſſianus auch ein cloſterman ein Conſtantinopoli/ (Olalbaloder Sah vnd ein diacon des vorgenantẽ Johannis eriſoſtomi ward von ime gein Maſſiliam geſen Ret. Daſelbſt hat er zway cloſter gemacht. vnnd alda vil Amaus vnd weibs perſon zu coͤlſterlichem weſen veꝛſamelt Ævnd vi vnd mancherlay bůcher vnd ſchriften zu gaiſtlich⸗ gem ſtand dienſtlich gemacht vnnd hinder ime gelaſſen. Das ſechſt alter ie ander gemain verſamlung zu Conſtantinopel. Coneili zu Conſtantinopel elele den zeiten der kayſer Gracti⸗ G am vnd Theodoſij auch Damaſi des babſts vnd Cyril lides biſchofs zu iheruſalem vnd Nectarij des Alexan⸗ driniſchen h wider Macedoninʒ den Conſtã tinopolitaniſchen biſchoff. vnd wider Endoriuz die do lawgneten den hailigen gaiſt got ſein. vnd die alle habẽ nach verdamnus derſelben ketzerey vier regel geſetzt. dañ diſer Macedonius bekůmeret vnd beſaße den patriarch lichen ſtůl dieplich vnd tyranniſch. nach deſſelben abſetz ung wardt Wectarius von den vatern erwelet. vnd ſie eꝛ cklereten das der heilig gaiſt got vnd lebendig machend vnnd dem vater vnnd ſun mitweſentlich wer. auch ver fluchten ſie Appllinarem vnd Sabelliũ die gots leſtrer die dergleichen hielten das dz flaiſch chꝛiſti vngeſelet. on ein vernůftige ſele vnd on menſchliche verſtentnus. vnd das die gotheit in dem tod chriſti die drey tag mit geſtorf ben wer. Der kaiſer Theodoſius was den verſamelten⸗ vatern widerwertig. die verfuͤret er mit ſchmayc lung das ſie vnwiſſend des babſts den biſchoflichen ſtůl zu Conſtantinopel zu eim patriarchlichen ſtůl erhoͤhtẽ. das was ein vꝛſach nacfolgend er zwittracht. idimus von Alexandria was von iugent auff gefanges geſihtes vnd darumb der bůchſtaben vnwiſſend. Naber er lernet im alter die Geometrey vnd Dialeticam.die doch großer vbung bedoͤꝛffen mit den bůchſt aben alſo wol das er vil treffenlicher ding in Mathematica auch in der halligen ſchꝛift. vnd vil wider die Arrianiſchen ketzer gemacht hat. dañ er het ſolchen fleiß můe vnd arhait.alſo warzu andern das geſiht erſpreißlich was. dar ʒu Kadagaſus ein konig ð gothier furderet diſen Didimum ſein gehoͤꝛde. 3 G us der konig der Gothoꝛum oder gothier vnder allen alten vnd deßmals Jgegenwertigen feynden der grawſamſt hat diſer zeit des kaiſers Honorij welſch⸗ land vberzogen vnd in geher vngeſtůmigkeit alle divg mit waffen vnd fewꝛ verheeret vnd verwůeſtet mer dañ mit ʒwaymalhũdert tauſent Gothis. zuſampt ð vnglewplich en menig vñ vngeʒawute heerßkraft was er ein grober vnglawbiger Sciha. der het gelobet alles plůt des meſchlichen geſchlechts ſeinen goͤttern zeſchencken. do erhüb ſich ein großer ſchreck vnd foꝛcht zu Rom. vnd die hayden lieffen alle zuſamen vnd ſpꝛachẽ das ſie ſolchs darumb leyden můeſten das ſie die opffer der groſfen goͤtter veſawmbt hetten. vnd es erhub ſich ſchier in der gantzen ſtatt ein große f0 mehung vnd laßterung 0„ des namẽs chꝛiſti.aber auß goͤtlicher ſchickũg wardt Radagaſus in die fluchtgeweñdt N võ dẽ roͤmern gefangen vnd vnlang darnach des lebens berawbt. vñ man ſagt dʒ ð ge fangnẽ gothier ein ſ olche menig gem eſt ſey dʒ ſie mit hawffen herds weiſe wie die ſchnodẽ thier verkawftwurdẽ laricus was des obgenan:en Kadagaſi nachkomen.der wardt von Stüͤcone.§ Alaricus ein koni ine wol het muͤgen vberwinden beſchuͤtzt vnd beſchirmt vñ kom in Welſchelãd 89 ein konig der dem gabe Honoꝛius mit voꝛbetꝛachtem rat die gallieꝛ. als er nw daſelbſthin kom 90 be 5— falhe Scilco zu verderbnus emains nutʒs die gothier angreiffende den krieg Saulo SN dem hayden. der dañ an dem ailigẽ oſteꝛtag die gothos(die ſich des nit beſoꝛgtẽ) vbeꝛ fiel vnd merckliche anzal auß inen erſlůge. do griffen ſie ʒu der wid erweer. legtẽ dʒ heer NN ernder vnd warden zu der tobheit des grimmens alſo geraitzt das ſie Galliam ließen(N, vnd gein Rom zohen vnd alle ding vnderwegen mit waffen vnd fewꝛ verwůeſteten 660 5 alſo das ſie auch die ſtatt Rom eroberten. ver wůeſteten vnd anzůͤndten. nach erpaw⸗ 67% ung derſelbẽ ſtatt tauſent hũdert.riij iar. vñ nach ð gepurt Voch W 76 5 gepꝛauchet ſich Alaricus diſer peſeheidchet vñ gůtigkeit dre⸗deleinegepote ſich ð todtſ*1 ſleg vñ vergieſung des plůts ſouerr es mu lich wer zemaßen. vñ der ihenẽ die ʒu dẽ kir 0 chẽ ſant peters vñ ſant pauls 630 10 18055 letſt 1032 111 10 eins gehẽ todts ⸗ aulphus des benanten Alarici geſypter waꝛdt nach ime von d 0 koni Agefs von der ſipſchaft vnnd des geſchlechts W90 00 komen ſt.8 fen Rom vnd was vberbliben was das nogten ſie wie die hewſchꝛecken ab. vnd fůere⸗ ten Galliam placidam des eltern Theodoſůj tochter.des Honoꝛij ſchweſteꝛ hin. die vet mehelt Athaulphus imeſelbs. das dañ vber lang darnach dem gemainen nutz zu gůt kome. dañ wiewol diſer Athaulphus ime fürgenomen het die ſtatt rom zeuertilgẽ vñ ein newe ſtatt daſelbſt zepawen vnd dieſelben Gothiã ʒenennen. vnd ni nach den ro⸗ miſchẽ kaiſern ſumð nach ime vnd ſeinem namen zehaiße. yedoch wendet Plaada ſein gemüetſoñ grawſam fürnemẽ vñ machet frid zrwiſche ime vñ bonorio vñ dẽiumgern Theodoſio. do zohe er in Golliã daſelbſt wardt er auß veruntrewũg ð ſeinẽ erſlagen yn imſt der mutervol dern gentanthag ſach der egel heckkom vnd lebe gale noch gelſſenn, fahlechnaninſan Mohlcs nun LE zaugung ſoſt fefundemvnd die ſchuben Die öm ehskey vddehnö aſers Hororh wolh ffhvnd fewnvohktb. ömptövffheryg wbiger Suhn den chelcken dosrhlbß helezuſamet vööſpeff goſn göket raſen chchuigvro lferl, ſtedefochtgevf rötrömmpfictd Hahevakgwwfrn Abttchsebloßthe Gohiet Proba ein weib 1 gar ein redlichs weib adelphi des roͤmiſchẽ der werlt Blat Cx&XXVI Vguſtinus was ein iunger des heilligen ambꝛoſij in dẽ glawbẽ vnd ob allen den die deßmals warñ der gelertiſt. Ein biſchoff ʒu hippone in affrica vñ ein machtiger beſehirmer vnd verfechter vn ſers glawb eltern gepoꝛn. ſein vater was ratherlicher wirdigkeit vnd Monica ſein muter gar ein criſtenlichs weib. zu emſſi ger auffzuht irs ſuns auguſtini hohgeflißen. Auguſtinꝰ wardt in ſey ner iugent werltlicher ſchrift faſt wol bericht. vnd in den freyen kuͤn⸗ ſten die er von ime ſelbs on einichen lerer begriffe vñ verſtund gelert. ſEEr fiele auß heidniſchem irthum in die manicheiſchen ketzerey darinn er newu iar blibe. Er het auß einer ledig en frawen einen ſun adeoda ſus genant gar ſubtiler ſynreichigkeit der ſtarb in ſeiner iugent. Diſer Nauguſtinus hat erſtlich vil iar ʒu carthago die freyen kunſt rethoꝛicam geleſen vñ iſt darnach vnwiſſend ſeiner muter gein rom der lere nach A,ezogen vnd von dannen gein maylant auß erfoꝛderung ſimachi des ¶ verweſers daſelbſt von lere wegen der rethorica komen. daſelbſthin 0 volget ime die muter pald nach. Vnlang darnach wardt auguſtinus gallda auß bitte der muter vnd auß lere vnnd anweyſung des heiligen JJambroſij zum weg des rechten waren glawbens bekert. vnd im̃. krr. liar ſeins alters mit ſeinem ſun von demſelben ambroſio am̃ oſtertag getawft. do machten ſi bede das lobgeſang Te deum laudamus. dar nac kome er auß ſeiner muter anregung gein rom zohe durch die gegent ethꝛuriam vnd beſuchet die heilligen aynſidler bey piſa vnd hũdert zell nit verne von rom. ʒu rom fachte er mit dẽ manicheiſchen ketzern. vnnd zohe mit der muter von rom wider in effricam. As nw ſein muter verſchiede do ſchiffet auguſtinus mit ſeinen bꝛů⸗ dern gein carthago vnd ſpendet ſein erbſchaft vnder die armen auß vnnd fienge an in eim eloſter eins walds nach der regel vnder den apoſtelñ geſatzt zeleben. Daꝛnach ward er wider ſeinen willen ʒu biſchoff zů hippo⸗ ne erkoꝛn. vnd lebet noch. xl.iar. Als er nw in allem geſchlecht der lere vñ kunſt ſonil bůcher das die weder ge⸗ zelet noch geleſen muͤgẽ werden beſchriben het vnd.lxxv.iar alt woꝛden was do ſtarb er ſeliglich vnd wardt ſein leichnam in ſant ſtephans kirchen begraben. darnach gein ſardimam vnnd ʒu leſt gein papiam gefůrt. da⸗ Monica ſelbſt er in eren gehalten wirdt. 5 onica des 0 auguſtini muter ſtarb im̃. Vi.iar irs alters am̃. vij. tag des 0 monatſ maũ ſeligclich.ſie wz ein tugẽthaftige gůetige ſenftmuůͤtige. beſchaidne vnd vnd geduůltige fraw. vnd in gepete vnd beſcheuͤlichkeit faſt andechtig. in wach en.faſten. vnd almuſen geben gar fleißig. Nw blib ir heilligſter leichnam an dem en de do ð võ auguſtino beſtatet wardt wol tawſent vnd.xx.iar bis zu der ʒeit babſts martini des 5 deſſelben martini zeiten als bey. jm.iiijc. xrix.iarn nach chꝛi⸗ ſti gepurt wardt derſelb leichnã von dannẽs mit großer ſolẽnitet gein rom gebꝛacht vñ 10 daſelbſt ein koͤſtliche kůnſtreiche beſtatũg vñ darzu vil loͤblicher pꝛeißrede genacht.—3 5 5 775 N ufffinꝰ ein aquileienſiſcher bꝛieſter hohberumbter vnd erfarner man. hat diſer Lzeit Re vnd von ſand iheronimo etlich ſendbꝛieff vnd darinn võ ime 0 als einẽ vil ſüůͤßer freuͤntlicher zukoſung empfangẽ. vnd mit kerung des kriechiſchẽ ge zungs in latein vil arbait gehabt. LL Vcianus ein bꝛieſter zu iheruſalem in heiligkeit vñ kunſt ein fůrnamer man hat diſer zeit auß goͤtlicher an zaigung ſant ſtephans des erſten martrers vnd gamalielis ſant pauls lermaiſters leichnaz oder gepayn gefundenivnd dieſelben anzeigung vnd findung als ein gelert man allen kirchen in kriechiſchem gezůng zuge⸗ ſchꝛiben. Die dann darnach von habundio dem hiſpanier zum latein gebꝛacht warden. Lerander der artzat diſer zeit von wegen der groͤße ſeiner ſinnreichigkeit. Ein fůrſt der artzt gehalten. hat L die lere der gantzen ertznei in dꝛeyen bůchern außgetruͤcket. Niſer zeit iſt gekrochen ein ſunderer irthũb ettlicher ketzer.die hielten das es nit erſpꝛieſlich wer ʒum leben Mes hails ſo die menſchen tugentlich lebten. 3 Neſtor ð biſchoff zu coſtãtinopel ein ketzer hielt vñ pꝛediget dz criſtus ein lautrer menſch vñfnit got geweſẽ wer. lxij.artickel ð heiligẽ ſchꝛift ʒu beſtettigũg ſeiner verkertẽ maynñg anziehẽde. Euftoſina ratherrñ hawßfraw hat mit emſigẽ fleiſs in dẽ ge N ticht vngilij des poeten alle die hiſtori ſo im alte vñ newẽ 5 5 geſetz bis zu ſendũg des hailigẽ gaiſts geleſen werdẽ.alſo K8 ern ;)upſchlich vñ ʒierlich zůſamẽ gebꝛacht. das deꝛ. deꝛ ſolch er zůſamenſetzũg nit wol bericht iſt giawben mocht. das virgilius ein euãgeliſt geweſen wer. ¶I ufroſina võ irẽ vater ð ſchrift gelert giẽg in mãßklai VUdĩ dernĩ ein kloſter nẽnet ſich ſinaragdũ vñ blibbis an Nir end vnd geſtrẽger enthaltůg in mũchs klaiderñ darinn. Ys⸗ Ĩ(Dloant ein iũckfꝛaw enthielt ſich deßgleichẽ ĩ mãßklai d⸗ 1 Lbderñ in eim kloſter vnd nennete ſich marinũ als ſie ð ιν nαν vergewaltigũg oð ſchwechũg einer iũckfrawen beſchul⸗ M — elt ſi ſich in ſchnoͤder verſehmehũg gar gedultigelich voꝛ dem cloſter bis in ir ende. 5 Das ſechſt alter ¶N eleſtinus der babſt auß campania puͤrtig was nach bonifacio zu den zeitẽ che (870 des 92 hat auß fleiß vnd andacht zu dem goͤtlichen dienſt e liche oꝛdnung geſetzt die mit ſingen vnd leſen in dem ambr der meſs gehalten werdẽ ſolten anders dañ voꝛ ſeinen zeitẽ gewonheit geweſen was· Er gepote auch vnder anderm(als gracianus ſagt /das alle bꝛieſter die geiſtlichen recht oꝛdnũg vñ ſatzũg kůnden vnd wiſſen ſolten. Als er nw ettwieuil bꝛieſter diacon vnd biſchoff gewey⸗ het het do ſtarb er am. vi. tag apulis vnd was. viij.iar.r. monat. xvij. geſeßen. vnnd deßmalß feyret ð ſtul.xxi.tag. ie drit gemain ver⸗ Oſemiung zu epheſo Concili zn epheſo beſchahe vnder dem keiſe: theodoſio dẽ iuͤngerñ vñ vnder babſt celeſtino. vñ vnder iuuenale dem Con⸗ ſtantinopolitaniſchen bi⸗ ſchoff daſelbſt ʒu epheſo Fkomẽ zuſamen.cc. biſchof ¶ auch deꝛ vnguͤtig ketzer ne ſtoꝛius mit ſeinen anhen gern vnd allen pelagiani mẽſch vnd nit got gepoꝛn wer. vnd chriſto wer die gotheit auß verdienſtnuͤſ Iſengegebẽ woꝛdẽ. wid ſol chen ketzerlichen irthumb ſetzten ſich Cyrillus deꝛ bi bſchoff zu alerandria. vnd ö der babſt Celeſtinus gar ernſtlich. do ward beſchloßen das die ſelig iunckfraw maria ſolt genannt werden theotochos. das iſt ein muter des herrn vnd diſe ketzer warden mit gemainem rat durch.xiij. geſetʒe derſelbẽ ketzer torheyt widerſtrebende verutteilt vnnd als võ dẽ rechten weg des glawbens irrende menſchen verdambt. Jar der werlt. vm. vic.xxijj. Jar chꝛiſti.iiijc. xriiij. Irtus der drit ein roͤmer erlanget die zeit des kaiſers valentimani. Als nw di ſir ſirtus in das baſtthnmb komen was do wardt er von eim baſſus genant voꝛ gericht vmb ettliche verſchuldũg verclagt.aber ſirtus bracht ſein ſach voꝛ ver ſamlung vnd in gegenwůttigket.lvij.biſchoff alſo fůr das er von ine allen mit ge⸗ mainem ainhelligem rat abſoluiret vnd ledig erkant. vnd der ſchmaher baſſus auß verwilligung valentiniam vnd placidie ſeiner muter in das ellend verſchickt wardt vnd ſeine gůter warden nit dem gemainen pewtel ſunder der kirchen zugeſchꝛiben. Sixtus pawet der iunckfrawen marie kirchen yetzo maria maioꝛ genant. die bega⸗ bet er gar wol. vnd do er nw alles das ſein eintweders an das gepew oder ʒierde ð kirchẽ gewendet odeꝛ den armen gegeben het ſtarb er als er acht iar.rir.tag geſeßen was vnndt růet der ſtůl. xrij tag. eo der erſt ein baſt auß thuſcia půrtig wardt von ſeiner wirdigkeit vnnd fuͤr⸗ nemer lere wegẽ der groß Leo genant vñ an wirdigkeit der erſt gehalten. daꝛ umb das ime an redgeſpꝛechigkei nymant gegleicht war dt. Demnach wardt er in de calcedoniẽſiſchen concili auß hoher verwundrung vnd aller b 970 zu dreymaln heillig angeſchryen. Er hat zu beſtetigung vñ ſterckũg des glaw ens vil geoꝛdnet vnnd als ein hohgelert man vil geiſtlicher ſatzung auch layenred vñ pꝛedig gemacht. vil 9 hewſer vñ ʒierde aufgerichtet. vernewet gebeßeret vñ gefůrdert. Er ſtarb als er.rriaar. j monat. riij. tag geſeßẽ was. der ſtůl ruet. viij.tag. Jar der werlt. vm.vic.liij Jar chriſti.iiijc.liiij. F5 Nalius der babſt von gepurt ein ſardus hat aufgeſetzt das die bebſt ine hinfůr keinen nachkomen erwelẽ ſolten. vnd ſolche auffatzung gehoͤrt zu allen geiſtlichen ſtenden. Er hat drey epiſtel von dem criſtenlichen glawben zuů beſtetigung dreyer concili.zu nicena.epheſo vnd calcedonia gehalten geſchꝛiben. Drey bethewßlein vnd ein cloſter gepawt. vnd ʒwu libꝛarey auffgerichtet. vnd als er nw ſich in erparmung vnd zierung der gotß hewßer auch in vermanung lere. caſteyung vnd almuſen gebung vnd allẽ andern wie eim frůmẽ voꝛgeer zůſteet wol geůbet het do ſtarb er als er ſibẽ iar.ij. monat.r. tag geſeßen was. ſo vůet der ſtůl deßmals·.tag. h bo.D ſchäde dul baſger very hcht ger vel⸗ 05iſcherfnl zmömweſcht lentz zu Conf Aane chelntgeß 1 wIal coßſtagttophh( 1acßnnge chrgedachlegmlgs Demhach ſmmdt Lis das ventiun hedonumſchm ockdenkneg möe hiſferdieglambntg dahohgeDo hwat Meeletb zunncht v ſhidenfübenſtte pirt drunnb etzodt detrhndentd des gemspnen ronſ ſſt vngetochen, dañ ſloem ittet des obgh talhs wardt fgatg oder on ſherndlſen ſchekeihdeefehenrg Wss dos fenhg halbdſer ethetder deregehent vndlund ggbüammg voſch alghg vpd ſerdhe Igt Dſerhgretg Loerlanget Hisnnh, r was 180 Wenwgg ö˖ 50 dalzſerge 60 Afgeyo, 10 We uher. lte ſechn, 4⁰0 U c0 der werlt 8 der iunger was ein ſun archadij des kaiſets. vñ als er mit honorio ¶ rv. iar geherrſchet het vnd honoꝛius geſtoꝛben was do wardt diſer theodoſi us ʒum kaiſerthumb beſtetigt. Aber einer iohannes genant verfolget auß fůrſchub Iſtim des rittermaiſters das kaiſerthumb diewell theodoſius im orient herrſchet Als nww theodoſſus des abſterbens honorij berichtet wardt do machet er valent⸗ nianum ſeiner můmen ſun zu eim kaiſer vnd ſchicket jne mit ſeiner muter das reich iñ nidergang einzenemen. Dieweil begeꝛet iohannes affricam.die bonifacius innhet ʒe bekriegen aber er wardt als ʒu beſchirmung zeſchwach. von den valentinianiſchen verdrucket. Diſer theodoſius ein allercriſtenlichſter kaiſer vnd hold ſeliger man em pfieng vnd beſaß das kaiſerthumb in großer aufrůr vnd betruebung der romiſche e ſachen.dañ er verloꝛe ſchier gant afſricam. die ime genſernus der komg wandeiorn f abdrunge. Er duldet in bꝛittãnia vil zerrůdung. Demnach wardt valentimanꝰ mit eintrachtiger ver willigung des gantzen welſchen lands ʒu herrſchu ng vñ regirũg des roͤmiſchen kaiſerthumds bey rauenna erkoim. der daß di⸗ veynd des roͤmiſchen namẽs in welſchem land geſchwaiget. Als aber theodoſius on die xri iar die er mit honoꝛo ſeim vetter regiret das kai erthumb.xxvij. ar gehandelt het do ſtarb er 605 peſtilentz zů Conſtantinopel. 5 fakgeß het do ſt G ein gubernatoꝛ vnd regirer des kaiſerthumbs im̃ ma⸗ ꝛter in af⸗ chet mit genſerieo dem konig wandaloꝛum fride vnd gabe ettliche flica dem wandaliſchen volck ein darinn ʒewonẽ Diewell aber valentinianus gein conſtantinopel ʒiehende ime die tochter theodoſij vermehlet do fiengen die wanda li auß anlaytung genſerici die ſtatt carthago dieſelben zeſtoꝛende. Vnder ſe olcher auf 0 růr gedachte attila das kaiſert humb im̃ nidergang anʒegreiffen vnd ʒu vberfallen. Wemnach ſammelt rſchnelligeüch allenthalden groß volck vnnd zohe für an. Ae weeret bis zu nacht vnd bliben von baid en tailn bey hundert vñ 5 10 ſchẽ in dem ſelben ſtreit tod. Vnd nach dem aber ſyg kraft vnd macht alweg ney epirt. darumb ertoͤdtet valentinianus den benanten Etium ſich ſeiner gluͤckhaftig/ eit beſorgende.mit dem dañ auch das kaiſerthumb des nidergangs. vnd das hayl des gemaynen roͤmiſchen ſtands gefallen iſt. Aber diſer moꝛd blib an Valentiniano⸗ nit vngerochen. dañ im̃ iar darnach als er. xxx.iar geherrſchet het wardt er von tru ſila eim ritter des obgenanten etij erſtochen. arcianus wardt nach erpawung der ſtatt rom tauſent.ijc.iij. iar zu kaiſer iñ (Dlaufgang oder oꝛient geſatʒt. Diſer was ein criſtenlicher fůrſt vnd den chriſten gar wolgůnſtig. Er vermehelet ime die ſchweſter Theodoſij. vnnd als attila ſtarb ſahe er in der ſelben nacht im trawm ſeinen bogen gepꝛochen. Bey ſeiner herrſchũg was das kaiſerthumb des nidergangs von dem oꝛentiſchen ſchier ʒerteylt. Inner⸗ halb diſer zeit hat der roͤmiſch ſtand alles teutſch land. daciam.ſarmaciam vnd an⸗ dere gegent vnd land an der thonaw vnd am̃ reyn gelegen. Auch die hinder hiſpa⸗ nia aquitania.vaſconia.vñ ettlich gegẽt in gallia. vnd auch die vmb pariſs gelegen at CNXNVII iade⸗ kaiſer Kheodoſuus der unger Dalenttnanue, verloꝛn. vnd ſeydher derſelben land vnd gegent keine mer an das roͤmiſch reich ge⸗ langt. Diſer Marcianus ſtarb ʒu conſtantinopel im.vij iar ſeius kaiſerihumbs. 5 0 1 4 0 0*+., 4 Eo erlanget nach abſterben matciani ʒu conſtantinopel die kaiſerlichẽ wirdig L keit vnnd machet nachfolgend Leonem ſeinen ſun zu eim mitregiret des kaiſer thumbs. Diſer was der erſt kaiſer zu Conſtantinopel auß kriechiſchem geſchlecht. Sey des ʒeiten was mancherlay aufrůr in dem roͤmiſchẽ reich. Biſo wardt iñ erſtẽ iar leoms des kaiſers einer maioꝛanus genant auß rat Leonis bey rauenna durch dz heer ʒu kaiſer aufgenomen vnnd im dritten iar erſchlagen. An deſſelben ſtat wardt durch die roͤmer einer Geuerianus Fenzt. nach abſterben beſſelbẽ einer athe⸗ mius gehaißen erkoꝛn. Aber in mittſer zeit blib leo zu conſtantinopel vngemůůet nit. Zu letſt ſtarb leo einer kranckheit vnd ließ leonem einen nachkomen des reichs. l8 6 er das orientiſch laiſerthumb. xvij iar geregiret het. Das ſechſt alter Genſerieus der konig GSe konig des volcks wandaloꝛuz hat in mittlit ʒeit ſeins regirens die hiſpanier. gallier vnd roͤmer zertrennet. Aber als Bonifacius der graff ein velweſer affrice vnd ſand Anguſtins liebhaber ſich beſoꝛget affricam mit zebehal ten do hat er zu verderbnus gemayns nutzs das volck alanoꝛnm vnd wandalorũ mit Genſerico irem konig die von den hiſpaniern außgefoꝛdert warũ in affricã ein⸗ zielhen laſſen. die haben ſchier gantz affricam mit moꝛd. pꝛand vnd rawb grawſam lich verwůeſtet vnd darzu den criſtenlichen glawben mit arrianiſcher ketzerey ver⸗ keret. vnd ettlich rechtglawbende criſtenlich biſchof in das ellend verſchickt. In di ſſer vngeſtůͤmigkeit iſt ſant anguſtin der biſchoff ʒu hyppone dz er dẽ fal ſeiner ſtatt ni ſehe am̃ dritten monat irer belegerung ʒu chꝛiſto au gefarñ. Darnach hat genſe cscos die ſtatt carthago in betrieglicher geſtalt eins frids verfolget. die burger da⸗ ſebſt mit mancherlay geſchlecht der marter geengſtigt.inen ire hab vnd gůeter ge⸗ nomen. vnd ſich auch von berawbung der kirchen nicht enthalten. Alſo wardt carthago von den wandalis gefangen als dieſelb ſtatt. vc.lxxxv.iar vnder der Koͤmer gehoꝛſam geweſen was. In dem nachfolgenden iar rayſet er in ſiciliam. die betrůebet er mit vilnamers vnd bekůmernus. Deßgleichen tetten auch die voͤlcker picta⸗ nioꝛum vnd ſcotoꝛum die innſeln bꝛittãniam bekůmerende. Nw wardt einer genannt etius ga. ein ſtarck vnnd kriegßlewftig man von dẽ bꝛittanniern zu hilff gefoꝛdert. der hat die burgũdier.die deßmals erſtlich new auf růr gemacht hetten mit kriegs verfolgung geſtillet. vnd die francken die widerymb am reyn ſaßen vnd gallia vberzichen wolten mit großer ſchlacht vberwunden vnd wider in teuͤtſche land getrib en. vnd wider die ala ⸗ nos einen heftigen krieg angefangen. vnd auß anhang vnd kuntſchaft der konig vnnd voͤlcker an der thonaw wonende. die hunos welſche land ʒeuerfolgen erſter angeraytzt. Vnd nach dem nw die fuͤrnamern vnd voͤr⸗ dern in bꝛittãnia.als die die der roͤmiſchen geſetz vnd ſitten gewont hetten. die grobheit der pictauioꝛum vnnd ſcotoꝛũ nit leyden mochtẽ. do ſendetẽ ſie ʒu diſem tiñ ine vmb hilff anrůelfende. den lihe etius ein ſchar volckſ das ſchiffet vber meer vnd vertribe das grob volck mit großer ſchlacht. Als aber die brittãnier von Etio ve: laßen warden do begerten ſie hilff von den engliſchen vnd ſachſen. derſelben empfunden ſie mer als feind deñ als helffer. dañ ſie warden von ine verdrucket vnd verloꝛen ir vaterland vnnd auch iren namen. bluuder warn ottar vnd rhoas die voꝛ athila ſollẽ geregirt haben. nach derſel/ ſel gottes ben abgang wardt er mit Bleda ſeinẽ bꝛuder ein nachkomẽ im̃ konigreich hunoruz Athila was ein man hohfertiger geperde. ſein geſyht hin vñ heer vmbweꝛffende.al NN ſo das ſein hohtragende machtigkeit auch in bewegnus ſeins leibs erſchine. Eer wʒ% ein liebhaber der krieg aber doch nit faſt milter ſunder maſſiger hannd tuͤglicher NJ% rate. erpittlich. kurtzs leibs. we ſter pꝛuſt. groß hawbts klemner augen duͤnns parts„ mit groen haꝛlein beſpꝛengt.gedruckter naſen. ſchwartzer farb. die ʒaichen ſeins vr Æ„ ſpꝛungs voꝛ ime tragendẽ. Er hat Bledam ſeinẽ bꝛuder der eins gůetigern gemuͤets N 40 3 Was durch argliſtigkeit vmbꝛacht. vnd ime die konig der oſtrogothorũ mer vnder tanig dañ geſelliſch fe allein auß Tiee 15 ð thonaw weyt AI J ent weppner aulſge ö f tERERVNNNNNN vnnd pꝛayt bey fůnffhundert tauſe pp gebꝛacht vnd außgefůert. Mit 60 ſolchẽ heer vñ mit auch dem volck das in dem ſtreyt der cathelaniſchen felder vber blibẽ was vndeſtůnd er ſich welſch land ʒeůberziehen. vnd hat dẽ heerzug erſtlich gein den gegenten des kriechiſchen lannds geſtellt vnnd vil treffenlicher ſtet deßmals in d das mit der that erʒaiget.do zohe babſt Leo der erſt auff vermanung des kaiſers valentiniani deim athila ent⸗ gegen. der vberredet ine das er zuſaget welſche land ʒemeyden vnd wider anheyms ʒeziehen. Deſs veꝛwunde 8 ſich ſenn heer. Aber den die ine ð vꝛſach fragten ſol er( als man lagt) geanwurt haben. das er ſolchs gethan het nit auß bewegnus des babſts ſunder zwayer mañ die mit außgeʒogen ſchwertern bey ime geſtãdẽ werñ. 805 ime vnd ſeinem heer den tod gedroet hetten. vnd man glawbt das diſe zwen geweſen 60 0 arde paulus. Solcher maß wardt athila von ſeiner grimmigkeit gewendt anheyms ʒiehende. M Enedig die ſtatt hat diſer deit des grawſamen vberzugs des vůetrichs athile merckliche auffung vñ vr ſpꝛung genomen. dañ als das geſchꝛay vnd 5 in das volck der gegent Venedig durch belegerung der ſtatt aquieye kom. do fluhe das volck in derſe ben gegent ab dem land in das waſſer hineyn do yetzo die ſtatt Venedig iſt. Alſo das on zweifel auß goͤttlicher gabe diſe ſtatt an dem oꝛt zu guter aufſung pald kuͤnſtig furgenomen iſt. das in fridfamen ſachen kein menſchliche klůgheit erwelet het. (Bun ſagt das zu diſer zeit der tewfel in geſtalt der perſon moyſt vil iuden betrogen hab: dann er verhieße inen das er ſie ʒu gleichnus der alten hiſtoꝛi auß der inſeln creta in das gelobt landt mit truckẽ fůß durch das meer fůerñ wolt. Aber vil auß inem dem falſchen moyſt nachfolgende ertrancken dariñ. vnd komen allain die daruon die chriſtum waren got glawbten. I thila auß ſcithia was ein komig der hunoꝛum. ſein vater hieß mũdizicus. deſs Athila der konig ein gay 0 es kaiſers Marci⸗ ani verſoꝛgknus weſende ʒerrůdet vnnd verpꝛennt. vnd fůroan auff die welſchen grenitz gerayſet. aquileyam belegert. vber kurtz arnach erobert. vnnd daneben die vnbefeſtigten ſtett derſelben gegent beſtritten. vnnd dannoch die ſtatt rom vmbgekert. vnd fůrtter an die ſtett padua. vincentiam. veronam oder berñ. maylannd vnd papiam gefangen. Nw warteten die roͤmiſchen vñ andere voͤlcker in welſchem land mit großem ſchꝛeckẽ Vnd foꝛchten des wůetrichs athila. der ſich ain gaiſel gottes vnd einen ſchꝛecken der volcker nennet vnd auch — Glephte 06 eafte chſeß dgmeſ alear det hellg 9sonſind dgser pwenmfhtunmerlere hemſynngensſt.dzn wolſchtabt Sohg des lobe vnd peys d Veſclg fütngmemvheh pctguthnh Lehhs iſchgerle bunnttpoßeehy dogſemegßfihß enngh Ahlaöe etggh 010 WEok. l desfſers A ̃ Kergſc. daflet gacnbiſ r odebaf uoſlh aad nt gufßſhri volcke fuenah Aamtintlorhe „ dpowüfe 9echerDei 50lh geht ſoädewel 1 ſe gattenffelb, yw ein fůrnamer lerer heilliger ſchꝛift geac el“ 6 w do het ſie ſich geſchwengert empfunden. vnd ʒu letſt diſen ¶Merlinũ gepom. der wer darnach ʒu eim großen mañ woꝛden. Auß diſs mans anlaytung hat voꝛtigerins der derwerlt Blat CXXXVIII As vierd gemayn cõcili ʒu calcedomia wardt von Coneili ʒu Calcedonia vic. xxx. biſchoffen in diſem iar auß macht babſts Leonis vñ kaiſers marciani furgenomen wider den con ſtantinopolitamiſchen abbt euthicem der do irret chri⸗ ſtum nach menſchlicher annemung nit auß zwayen na⸗ turen ſeyn. ſunder allain in ime die goͤtlichen natur blei⸗ ben Aber auß gemaynem beſchlufs der veter wardt eꝛ kant ʒeglawben das zwu natur in chꝛiſto geweſen ſeyẽ vnd das derſelb ainig chꝛiſtus got vñ meſch geglawbt werdẽ ſolt. Demnach wardẽ auch die ketzer neſtoricus 8 vnd eutices der manicheyſchen biſchoff verdambt vnd alle manicheyſche ketzerbůcher offenlieh verprennt vñ deßmals. xxviij. geiſcliche geſetz gemachet. Oꝛoſius 0 Aulꝰ oꝛoſius ein hiſ⸗ 0 panier ſant auguſtis ingeꝛ ein redſpꝛechig man vnd ein erkenner vil dings⸗ iſt diſer zeit nach ab ſter Auguſtini gein vom komen V vnd hat ſiben bůcher wid die hayden gemacht vnnd darinn ſchier der gantzen*ν werlt iamer.not vnd durf tigkeit vnd auch die vngerůſamkeit der krieg herwider gemeldet vnnd ein geſchiht⸗ buch von anbegynn der werlt bis auff ſein zeit beſchꝛiben vnnd oꝛmiſta das iſt võ duͤrftihkeit der werlt genennt. Diſer wardt von anguſtino zy merer vnderrichtung zu ſant iheronimo gein ihernſalem geſendt. der hat widerhaymziehende ettliche ſant Stephans des erſten martres gepayn erſter in den nidergang der ſunnen gebꝛacht. Johannes damaſcenus Noohannes damaſcenus gar ein gůter vnd hohgelerter cloſterman vnd treffenlic . lerer der heiligen ſchift. Iſtlals ettlich maynen zu diſen zeiten geweſen. darũbb das man ſind das er dem kaiſer theodoſio faſt gehaym geweſen ſey. vnd nach dem er tet was ſo machet er vier bůcher der ho⸗ henſynn genant dariñ er vom̃ glawben. von der menſcheyt chriſti vnnd vom̃ tawff wol ſchreibt. So hat er als ein hohgelerter ſunſt andere bůcher mer beſchriben. von des lobe vnd pꝛeys der lerer pꝛudentus vil wund erwirdigs dings geſchriben hat. Vr 20 Fſula die gloꝛiwirdig iunckfraw was gepoꝛn auß 0 engelland ein einige tochteꝛ eins fůrſten deſſelbẽ lãds Æ fiſt ſchoͤn vnnd großmůjetig. Diſer iunckfrawen begeret Q eus konigs ſun zu der ee. derſelb was vnglawbig aber ſiel 4W7N NY riette irem vater das er des verwilligen ſolt mit dẽ geding⸗ Ii⸗, Y das er ir zehen außerklawbt iung wolgeſtalt vñ edel tck⸗MlRe frawen. vnd derſelben yeder tawſend ander zugeben. vnnd 31 gyl awſent perſonen ſchiff machen vnd dꝛey iar die hohzeit verziehen. Di ſen iunckfrawen wardt zugegebẽ Pontulus der biſchoff ʒu Baſel. der fůret ſie gein rom. Darnach verließ Geraſina die NEkonmgin ſicilie mit vier toͤchtern vnd eim ſun ir reich vnd zohe mit ſant vrſula bis in die marter. Alſo zohen ſie mit dem babſt Ciriaco von rom.Auff das aber das criſtenlich weſin nit gemeret wuͤrdt ſo ſchꝛiben maximus vnd affricanus die ʒzwen hayden irem oheim Julio dem fuͤrſten der hunoꝛum weñ diſe menig gein Coͤfne koͤmen das ſie die Aben ertoͤdten ſolten. Alſo wardt ſant vꝛſula mit eim pfeyl durchſchoſſen vnd mit gylfftawſent iuuckfrawẽ võ dẽ hunis vnder dem konig athila mit erwirdiger marter ʒu coͤlne bekroͤnet auff gein himel farẽde. Aber eine auß inen Coꝛdula genant blib auß menſchlicher forcht die nacht im ſchiff. die eroͤffnet ſich am andern tag von got be ſtercket vnd wardt auch erſchlagen vnd bekroͤnet. Merlinus Omm ſiben ſchlaffer leichnam.die vnder dẽ kaiſer decio in einer gruͤben veꝛſchloßẽ mit marter bektoͤnet woꝛdẽ ſind. diſe ſind diſevʒeit võ gott aufferweckt ʒu behoͤ nũg vñ belachũg des rrthũvs der ihenen die deꝛ vꝛſtend det todten laugneten (D ein namhaftiger weiſſag auß engelland hat diſeꝛ zeit(als ettlich ſagen) Vgelebt. Des muter wz eins konigs tochter. die vnd ettlichẽ cloſterfrawẽ ſant pe ters erzogẽ nye einichen manals ſie ſaget) erkennet het. Aber ſie ſpꝛach yezuzeiten das ſie gedaucht wie ein ſchoͤner man ſie vmbfangen het der wer alßpald verſchwundẽ. 4 konig der bꝛittannier den criſtenlichen glawben vberſchwecklich gemeret. es nach lſ komen voas.ſein bruder des großen arturi vater. Diſer merlinus eroͤffnet vnnd ver⸗/ kůndet vil künftiget ding. vnd ſunderlich das vnder eim grund do man keinen thurnſ pawen mocht ein ſee wer vnd vnder dem ſee werñ zwen dracken. Das ſechſt alter Fen iſt ein hohberüͤmbte namhaftige ſtat des konigreichs hungern vñ ein ſtül d konig daſelbſt am̃ geſtadi Ode⸗ thonaw gelegen. dañ hungern degreift ihenßhalb vnd herdißhalb der thonaw fi gegent. was von der thonam gein dem oꝛient ligt das iſt ettwen pannoma geweſen. vom̃ aufgang e meſiam. vom̃ nidergang das noꝛgkaw. gein mitternacht die thonaw vñ gemin mittemtag das kriechiſch gepirg be ruerende. was aber von der khonaw gein dem mdergang ligt das iſt hungern vnd voimal. ein teyl ſeithie gewe ſen. vnd hat gehabt zway volcker. nemlich gepidas an die teůtſchen ſtoſſende vnnd dacos. Aber nit die. die yetzo daci haißen vnd die wir teñmarckiſch nennen. welchs volcks konig gein dem teůtſchen meer wartz zwiſche ſchwa den vnd ſachßen. ein weittes aber doch ein ſeeigs konigreich beſitzt. ſunder die. die die ende vnd gegent inngehabt haben. die hetzo die tranſſügani das iſt die mnſibe bürgen beſize näihend dey den walachen angeſirurkine frnd⸗ unt bergen eingefangen. In diſem tei des hungerlands diedes volcks gepidarũ geweſt iſt do iſt noch ein iannd f daſeehuſumffegehudnndes iſt zyps nennen. Nw iſt hungern ein fruchtper lãd. Da ein waſſer flüß ein in dem das eyſen darein geſenckt ʒu kupffer wirdt. daſelbſt iſt ein fruchttragende getraidreiche erden. ſilber grůben vnd gůter luft· alſo das diſer erdpoden den fruchtperſten landen wol wer zeuergleichen wo er ſich mit ſeiner vberfruchtperkeit ſelbs nit ʒerſtoͤret. Als nw die huni in ſcithia gemeret warden do ſamelten ſie ſich zu⸗ 15 hawbtlewt vnd zohen in die gegent des nidergangs vber die beſſos vn weyſſen cumanos. Darnach vber die ruthenos vnd in das land deꝛ ſchwartzen cumanoꝛũ vnd komen bis an den fluſs tyſſa.Erſtlich wardẽ ſie võ martino lõgobardo der pannoniã guberniere: abgetriben. ʒu letſt erlangten ſie fndſamen beſeße dei pãnoniſchen gegennt. Nach der gepurt des herrir c. vnnd ein iar.diewoellathina der kkongicherandalkerde etzel genant iſt vnd Buda ſein dochebrenſie denſelbenarhzlam zn ongegrkeadndrele erwelet ime in der ſtatt ſicambꝛia den koniglichen ſtůl vnd vnderſtůnd ſich auß angepoꝛner redlnickeeit andreläd HEAUDEDAUEEE 2 2— 2 2 2 2 2 2 11 V NVV — — — . — — — — IIII„ —22 —.,. . Iu Au der werlt Blat&XNI& flbg 8 woe lere e ñ̃. vnd n à oder budam ſeinen bꝛuder zu eim mitgenoßen ſeins regiments. vnnd 00 e uneeundoanen deise elehwee f0 f0 1 vil land vnd lewt mit grawſamer tobheit verheeret vnd verderbet. vnd darnac Geettten Hind k0 dgſei ein bꝛuder Buda gein ime verſagt als ob er die ʒil vnd ende ſeins regiments vbe eech leneee rahleren ed M en. Aber buda hieß diſe frart nach ſeinem namem h vnſer 85 eh 551 be'81 1975 15 ſeinen bꝛuder buda vnd gepote ine in die 00 411 616 Möiez 0 ilckhlt athile ʒenẽnẽ. Aber die huni hielten das nit ſundeꝛ hießen ſie obudam. als dañ die hungeꝛn diſe 5 65oschzenng 0 6 flöſrche obudam haißen. Doch auß beſorgknus des konigclichen gepots neñten die teůtſchen diſe 110 f Afaneh tay ge 0 ul athila etzelpurg. Darnach hat athila funff iar in ftamndn gerůet vnd ſein aufſeher vnd ſpe eß eleh waſt feſ gent geoꝛdnet. Vnd nachfolgend iſt ofen zʒu glůckhaftigen zeiten ein hawbtſtatt in 5 öcht. Wor andern A chen ende das nichtzs feſters noch wunſamers ſehier in gantzem hungerland gefundẽ Sieberänd Ui Oerümd 0 w 0 ſtetten derſelhen gegent iſt diſe ſtatt an wolgezierten gemainen vnd ſundern gepewen die lleſe hoͤnſt. daß Wafſh mit konialicher wiꝛdigkeit gezieret. vnd von hohen ʒinnen vnd wunderwirdigem Selchtoſe 5 4 dan die kom 9 ſftenne ſelb geſchloſs mitſambt andern geſchloͤßern. vnd ſunderlich miſſegradum das iſt 1115 5 machtihen ſaln. aſſch clich kron behalten wirdt iſt durch konig Mathiaſch võ coꝛuinis mit dickẽ mewꝛn La ew billich zeloben fiöſnmht vnd hůpſchen gepewen in wunderperlicher ſchonheit alſo geʒiret das es nw fuͤr alle alte gep M vnnd zepreyſen iſt. 8 ichewihhehe Mfen dc0tigfegg I M F6*4 Alli 8 SSSS Nu Im 1 lün 32 115—— S UI „+4 anl— f 5 Y WTin mnn I 88Æ ies iinr inIn i— 8.. I I ,. W n nß 8 Kun is— +◻+— 2 D Das ſe chſt alter S Traßburg die faſt alt vnd machtig ſtatt bey den ſchweitzern am̃ reyn gelegẽ iſt erſtlich vnder ð herrſchũg ryer der hawbtiſtatt im̃ niderlannd die zu den ʒeiten abꝛahe zepawen angefengt wardt geweſen. die hat Juuus der kaiſer ime mitſambt allem ſchweitzerland vnd der gegent vnderw oꝛffen. vnd in der ſel ben ſtatt ein kamer der romer zu bezalung der tribut. ʒinſs oder ſteůr gemacht. Von dannen her iſt diſer ſtatt deꝛ namen Argentina. das iſt nach dem latein ſouil als ſbergrůb ent ſtanden. Als aber der wůetrich athila nachfol⸗ gend mit heerßkraft von der gegent mitternacht auß. vnd erſtlich die kriechiſchen land angegriffen. vñ darnach ſchier alles teutſchland durchſchwayft. vnd alle ſtett vnd ſchloͤßer vnderwegen zerſtoͤꝛet hat da iſt er zu letſt in das konigreich conſtancie komen. vnd ime konig Sigmund ein fürſt deſſelben lands bey Baſel mit großem heer entgegen gezohen. aber er wardt nach zertrennung vnd flucht alles ſeins heers von athila ernidergelegt.do ray ſet athila von dannen vnd hat diſe feſte ſtatt Straßburg die kain roͤmiſcher kaiſer 73 beſtreyten mocht) bele⸗ gert. beſtritten vnd die mawrñ an manchen enden zerruͤdet das menigclicher on můe freyen weg vnd offen ein⸗ gang daſelbſthinein haben mocht. Vnd athila gepete ernſtlich das die mawer bey ſeinem lebẽ nit gepawet wer den ſolt. Dieſelb ſtatt ſolt auch nit mer ſilbergrůb oder ſilberburg. funder von der vile wegen der eingeng vnd ſtraßen durch die mawꝛ ſtraßburg genant werden. Als nw nach ettlichen ʒeiten die konig zů franckreich bey dẽ ſchweitzern herrſchung erlaugten haben ſie in diſer ſtatt ir wonung vnd anweſen 0 darnach hertz⸗ gen daſelbſthin geſetzt. Als deñ ſant otilien vater das hertzogthumb nit allain der ſtatt ſunder a uch des lannds gehabt vnd hohenburg vnd and ers gepawt hat. So haben nach ime albertus ſein ſun vnd ſein na komen ge regiret. Nachfolgend hat diſe ſtatt durch die roͤmiſchen kaiſer ʒn freyheit vnd an das roͤmiſch reich gelangt. vnd von ſant matern der von ſant peter ʒu den reyniſchen ſtetten geſanndt wardt den criſtenlichen rechten glawben empfangen. Diſe ſtatt hat auß erhalh irer luſtperkeit vñ der burger zuht vnd hoͤflichkeit ein faſt groß gotzhaws vnd allerſchoͤnſten thurn in ſunderer fůrtreffenlicher hoͤhhe gepawt. vnd den adel auß nahendẽ ſchloͤfſern vñ ſtet ten in großer einigkeit daſelbſt zuſamen iſt auch ein edels biſtumb.dem auch fuͤrſten vorge weſen ſind. So hat auch diſe ſtatt on dẽ reyn ſunſt zwen ſchiffreich flůſs die der reyn in ſich nymbt. 4. der werlt Hlat CXL. 0 0 85 Aw Won abſteꝛben athile des konigs hunouum fur 10 0 Ls der konig Athila(wie voꝛſteet) von heymend außgerayſet vñ in die norgkawiſchen art.eins teils oͤſterreich 8f80 uf 0 An⸗ teils bayern genant komen was do hat Honoꝛia die ſchweſter des kaiſers valentiniam durch einen irer ge⸗ 9 1 haymen wartter denſelben Athilam angeraytzt ſie ime ʒu eim ee gemahel mit bitte oder bedroung von irem bruder r vjd 0 zeerwerben. Des vnderſtund ſich athila mit großem fleiß alſo das er ſein begerung erlanget vnd Honoriam erwarb tegpl) Aͤber er was alſo ein vnkeuſchgirich menſch das er ſich von weibern nicht mocht enthalten. ſunder lt 0 fuͤret alweg vil weiber mit ime in dem heer.Der eine hieß Ndiconi.mit vermiſchũg derſelbẽ bꝛacht U5 ſnſer er ſich ʒum tod Bañ als er auff ein zeit ein vberflůffige vnd froͤliche wirtſchaft gehabt het vnd dar⸗ uun f 0 nach in einẽ tieffen ſchlaff rugkling entruet wʒ do waꝛden ime ſein luſtadern alſo verſchoppt das ine Wüehbe⸗ ſein plůt zu den naßloͤchern außſchießende erſtecket. Als dañ der kaiſer marcianus zu conſtantinopel U ſfin h⸗ durch einen trawm(als vil geſchihtbeſchꝛeiber ſetzen in derſelben nacht einen bogenldergleichẽ ſich hdewe dañ die hum erſtlich ʒur waffen gepꝛauchtẽ) zerbꝛochen geſehen haben ſol. Innerhalb derſelben zeit . 00 vßd dañ das růmiſch reich. nit allain das gantz teůtſch land. daciam vnd ſarmaciam vnd andere land an mün 9) der thonaw vnd an dem reyn gelegen. ſunder auch hiſpaniam vnd andere gegent in galliam wartz rnſh⸗ Hynein verloꝛn hat. VVVI.;.. Eutices der ketzer 0 mch Dtices der ketzer vñ abt zu con ſtantinopel hat diſer zeit ſeinẽ irthũübb ſungtg außgeſaet. vnd auff das er nit geſehen wůrd als ob er mit dẽ ketzer 77 hin Re neſtoꝛico einer meynung wer. ſo ſpꝛach er das die goͤttlich mit der menſch crtechtengeeh lichen natur in eins zuſamen komen vnd ein ding woꝛden wer. vnd in eim ſſige ſchytz chen weg vnder ine nit ʒerteilt werden ſolten. Als nw Flauianus der con dicht kutfſtt Pv ſtantinopolitaniſch biſchoff diſe ketzerey verdambt het. mit verhencknus( wchfitfey RME des kaiſers theodoſij. Do wardt das epheſiniſch concili fuͤrgenomen. dar ſhnd. 99 inn diſer Eutices verdambt vnnd in das ellend geſchickt Wardt. ———— — Btraſʒburg 5 gefürdert. Deßgleichen auch kein glidlamiger zu bꝛieſter gemacht werden ſolt. Er N hatht vil ſchriften vnd bůcher wider die ketzer gemacht. il kirchen zu rom gewey ſe⸗ het. vñ auch angezaigt welche bůecher fůr eůßer ſchriftẽ gehaltẽ ſoltẽ werdẽ. vñ er Das ſechſt alter 8 Jar der werlt. vin. vic. lxx. Jar chriſti.uijc.Ixri. Implicius der babſt was nach hilario dieweil Leo der ander vnd Zenon di ¶Naiſer regurtẽ. Diſer heillig vñ gerecht man ſetzet das keiner vnwilliger zu eim biſchoff gefůrdert ſolt werden. ſo ſolt auch kein clerick beſuzung einicher pfrůnd võ eim layen nit erkennen. das dañ nachlolgẽd durch ander bebſt auch beſtetigt ift Er erkleret das der roͤmiſch ſtůl der erſt aller kirchen wer. Er tailet die ſtatt dẽ brieſteꝛn in drey gegent. die erſt was ſant peters. die ander ſant paulßen. die dritt ſant lauren tzen. die vierd Johannis lateꝛanenſis. die fůnft ſant marie maioris. Vnnd als er nw ettliche gotzhewßer geweihet vnd die roͤmiſchen kirchen nit allain mit oꝛdnung vñ geſetze ſunder auch mit begabung geauffet het do ſtarb er als er. xv.iar ein monat ben tag geſeßen was. deßmals růet der ſtůl. xxvi.tag. Elir der drit ein babſt vnnd ein roͤmer hat auch ettliche ketzer von irer irrun H wegen durch verſamelts concili verdambt. vnnd in demſelben concili geſetzt. das eim verclagten bey dem richter allweg vmb antwurt willen zug vñ friſt gege⸗ ben ſolt werden. Das auch die kirchen von den biſchoffen geweiht werden ſolten Er pawet die kirchen ſancti agapiti nit verr von ſant laurentzẽ des martrers kirche Vnd als er nweauß oꝛdnung der heiligen ſchrift ettwieuil bꝛieſteꝛ. diacon vñ biſchof do ſtarb er im. viij.iar. ri. monat.xvij.tag ſeins babſtthumbs vnnd der ſtůl feyret Mamertus ein biſchoff darauff funff tag. 8 B biſchoff zu vienna wardt diſer zeit von NN 0 ſeiner heilligkeit vnd lere wegen in großem werd ). gehalten. vñ als aber deßmals groß erdpidem in gall warñ vnd die wulden thier ſein volck vbeꝛfieln vnd in vil beſchwerde zufůegten do machet er die letaney die man die mindern haißt zu vnderſchait ð groͤßern letaney emigius der remeſiſch biſchoff ein heillig vñ 8 hohgelert man iſt zu diſeꝛ zeit ((als ettlich ſagen in leben ge E& weſen. Der dann als die hi⸗ ſtoꝛien ſetzen) Clodoueũ den Kemigius konig zu franckreich mit vnzallichen frantzoſen getawft hat. Er hat als ein hohberůmbter gelerter in der heilligẽ J ſchrift vil nutzer beſchꝛeibung im̃ alten vnd newẽ geſetz gemacht.do er. lxx.iar in biſchoflicher wirdigkeit erfült gepurt. iijc.lxviij.iar am erſten tag des monats octobꝛis ν Elaſius der babſt auß affrica půꝛtig was ein hellig man. geꝛ m 68 nicheos in der ſtatt ergriff do verurteilet er ſie in das ellend vnd pꝛenet ire b cher bey ſant marie kirchen offenlich. Vnder andern ſetzet er das keiner der zway ee⸗ weyber gehabt het dañ mit erlawbnus des babſtlichen ſtuls zu helligen weyhen ſtarb als er geſeßen wʒ vier iar acht monat. xvij.tag.der ſtůl růet deßmals. vij.tag Arndalten der ander ein roͤmer was zu den zeiten des kaiſers anaſtaſij babſt. die ſant gregoꝛius ð groß an ſant marxẽ tag gemacht hat Tinen der bebſt Simplicius vnd wiewol er erſtlich als ein guter criſtẽlicher man gehaltẽ wardt ſo wardte er doch von achatio verfůret. do er ſich heimlich vnderſtund ine ʒewiderrůͤffen.do empfremdet er die pfaf heit ſchwerlich von ime. die ſich von der gemainſchafft des babſts entzohe. Das er auch on verwilligung der criſten mit plotino dem dyacon⸗ gemeinſchaft het.der dañ dem irrthumb achatij nachfolget. Sarumb ſpꝛechen ett/ liche er ſey 5 goͤtlicher verhencknus Wöſgr Wnete hyrlale⸗ ſchꝛeiben ime ſey K ſein ingewayd im̃ ſtůlgang empfallen. Diſer Anaſtaſius hat(als ettlich ſetzen) den aiſer anaſtaſium verpannet datumb das er achatio gůnſtig was, Er ſaß ein iar.. monat pruij. tag vnnd ruet der ſtůl deßmals vier tag. 23—— Jweldſe ſac OWö wohetentahſcken vol ſgken hand vndlen halget do ſchcketete ſberhifloße wardt. Leobiet bemt ſtern, degheöſchgft nt prg Aſnchelteftgggeſcht ſodgs eeßg pch deſ Hachſchengeßhlehz dofebſtvondenvug gen ſch ſhk ohgnder Aoflrkontheodo 110 the Agepo:nerſuntb gd hebenl fſthekt Erlſch dt fcsgektareng! 0 gadewas de⸗ Aichefflgein rauen ichenſhpd venhen R lannd gehabt. vnd allain mit den gothis dariñ geherrſcht. Sein herrſchung was nit ;der werlt Blat CXLI UVnea der kaſer ¶ ¶ Eno der kaiſer hat nach abſterben leonis des erſten leonem den andꝛen ſeinen Senenene ¶ſun zum̃ kaiſerthumb beſchieden. der dann auch vnlang darnach mit großer ¶ kranckheit beſchwert voꝛ ſeinem abſterben 65 vater Zenoni das kaiſerthumb ge⸗ ¶ laßen hat. Der ieo(von dem voꝛgeme t iſt den ſein vater Leo in den gewalt ð herr ſchung des kaiſerthũbs vorderet wardt durch ſeiner muter verfůegung in beſoꝛgk nus des gewalts Zenonis heimlich zu eim cleri gemacht. Als nw Zeno ernſtlich begeret ime irñ ſun darzegeben do brachte ſie ime einen andern der irem ſun gleich geſtalt was. Derſelb Leo lebet darnach in der pfaf heit bis an die zeit des kaiſers in ſſtiniani. In demſelben iar zohe das iung kaiſerlein wider ſeinen oͤheym mit heer in welſchen lannden. den veriaget er vnnd verfolgte das regiment des kaiſerthumbs. Vĩvber ein iar darnach kome oꝛeſtes der roͤmiſch ratherr mit genſerico dem kunig wã daloꝛum in půntnus. dieweil diſe lewffe vnd hanndel bey den roͤmiſchen ſchwebtẽ ¶ Do vnderftenge ſich adouacer mit ſtarcker menig von den hinderſten gegenten pã Eerrvonee welſche land zeuͤberziehen. vnd hett auch ettliche iar welſche land vnd ſtett in ſeinem gewalt. Auß dem fiel der iung kaiſer in ſolchen ſchrecken dz er willigclich Anaſtaſius 5 n 5 Anaſtaltus abſtůnd. als er kawm ·ri.monat im̃ regiment geweſen was. Alſo vergieng das roͤd⸗ N miſch kaiſeꝛthumb ʒu rom mit diſem iungen kaiſerlein võ anfang der ſtatt rom. jinm. ijc.xrix.iar. von der menſchwerdung des herrñ.nijc. Irxxv. iar. vnnd Zeno ſtarb i kvij iar ſeins regiments zu Lonſtantinopel. ¶ Laſtaſius iſt nach abſterben zenonis nach der menſchwerdung chꝛiſti. uijc. L xcjj iar in das kaiſerthumb komen. Diſer was ein zierde des roͤmiſchen kaiſer⸗ thumbs vnd hat den konig von franckreich clodoueus genant auß das er dem volck viſegothis die die arrianiſchen ketzereh hielten ettlich ſtett entwendet. ei nen koͤſtlichen rock zugeſchickt. Aber er wardt nachfolgend auß verlaytung achatij ——— does conſtantinopolitaniſchen biſchofs zu eim ketzer. Vnd wiewol er durch babſtli⸗ che zu im geſandte botſchaft zu abſtãd ſeiner ketzerey vilfeltigclich vermanet wardt ſo hat er doch ſolchs auß freuellicher verachtung nit angenomen. das auch got an 8 E ime nit vngeſtrafet ließ dañ er wardt im̃.xxvij.iar ſeins kaiſerthũbs mit eim thonr plitzen erſchlagen. 5 3 ORe diſe ſachen vnd hendel bey den roͤmiſchen voꝛ awgen warñ do erhůb ſich ein newe aufrůr. dann zway voͤlcker. nemlich heruli vnd thuringi die an dem heer athile vberbliben warñ. vnnd an der thonaw woneten rayſeten von den hindern gegenten der thonaw auß vnd zohen in welſchland.ließen aquleiam zu der lingken hand vnd lendeten au ff die taruiſiner. vincẽtiner vnd die bꝛixiſchen zu. Als ſolchs an den iungen kaiſer ge langet do ſchicket er oꝛeſtem ſeinen vater den er zu eim rittermaiſter gemacht het dem Odoaſter entgegen. Als er aber hilfloße wardt do fluhe er gein papiam.dem volget odoacer nach vnd belegert die ſtatt gerings vmb. vñ erobꝛet die ſnit ſturm. auch die burger vnd romiſche heer erſchlagen. vñ nit allain die ſtatt zerrůdet.ſunder auch die landſchaft mit pꝛand vnd moꝛd verwueſtet. Gdoacer fieng auch oꝛeſtem vnd fůeret in gein placentiam vnd erſtache ine in angeſiht des heers. Auß foꝛchten ſolcher gra wſamkeit erſchꝛacken die andern welſchen voͤlckeꝛ. al ſo das ye eins nach dem andern ſich ergabe. Alſo herrſchet odoacer.rüij iar in welſchem land vñ regiret die ſtett nach ſeinem gefallen. Ʒeno der zů Conſtant nopel regiret riette theodoꝛico in welſche land zeʒiehen vnnd die ſtett daſelbſt von den vngerechten enthaltern zeledigen. Demnach vb erʒohe theodoꝛcus dẽ odoacer aber ſie vererl gen ſich mit einand er zeherrſchen. doch weeret diſe geſelſchaft nit lang. dañ ir yeder trůg argkwon zu dẽ andern. Alſo fůrkom theodoꝛcus odoacrum. den lude er ʒů tich vnd erſtache ine. Odoacer Theodoriens heodoꝛicus theodomiris des konigs oſtrogothoꝛum auß arilena ſeinem zuweib ein konig ein konig (Oospomner ſun hat im̃ xvi. iar des kaiſers Zenonis die herrſchũg vber gãtz welſch W 3 faſt hart. Er ließe die ſtett ſichſelbs vnnd ire burger regiren. vnnd ſetzet den ſtuͤl ſeins A reichs gein rauenna vnd wonet daſelbſt. xxxvij.iar. Theodoꝛicus in welſchem laund N herrſchende was des groben volcks der allergůettigſt. Vnd wiewol er ſeinen konig⸗ clichẽ ſtůl gein rauenna geoꝛdnet het ſo ziered er doch die ſtatt rom mercklich mit auf richtung vnd vernewung mancherlay gepew an kirchen vnd andern. vnd zu beſtet tigung ſeins reichs hat er andeßledaz clodouei des konigs zu franckreich tochter zu ð ee genomen vnd ſein ſchweſter honoꝛico dem konig des volcks wandaloꝛum. vnnd zwu toͤchter eine alarico dem konig viſigothoꝛum. vnnd die andern Gundibato ver mahelt. vnd doch vnlang darnach wider clodoueum ſeinen ſchweher gekrieget. dar umb das er alaricum ſeinen aydem erſchlagen vnd ettliche gegent ſeins reichs einge R nomen het. Demuach bekrieget er die frantzoſen vñ vbet ſunſt vil ruͤmwirdige: ſachẽ la%•]mnmnnm gaußgenomen das er ſich in ſeinen letſten zeitẽ mit gerůchde der wůetrichkeit beflecket do er Symachuʒ vnd Bo ecium die ratherrn ʒu rom toͤdtet. Er hat trient die ſtatt i gepirg mit mawꝛn eingefangen. Zn letſt wardt er mit dem ſchlag berůret vnnd ſtarb. 8 2 2 ue, Das ſechſt alter lin großer erdpidem ſol diſer zeit ver monat aneinander bey conſtanti Oboope geweſen ſein. der hat aufgehoͤꝛt auf vermanung eins 158 das man dreymal ſingen ſolt. heilliger. heulliger. heilliger got. ſtarcker vn licher erbarm dich vnſer. daſſelb 5055 15 nachfolgend in dem calcedo kiſchen concili gepoten in den kirchen zeſprechen. ſch Ilzachen 979055 auch am̃ himel.gein mitternacht ſahe ð few (Aag ſo warden ſpieß geſehen. der monde vertun nelt. vnd erſchin ein comet bey tholoſa. 0 Iſer 5 enſtund die 5 15 die das calcedoniſch concili anfachtẽ acephaloꝛũ genant das nach lateiniſchẽ gezůng ſouil iſt als on hawbt 5 Diſe ketzer widerſpꝛachen vnnd laugnetẽ die aigenſchaft zwaßer ſubſtantz — Iin chriſto. allain ein ainige natur der einigen perſon verkuͤndende. 8 n diſer zeit ſind als man ſagt die gepayne Eltzei gein alerãdria gebꝛacht vñ iſt ð S. Mohaels offenbarũg Tlachn, barnabe des appoſtels mitſãpt dẽ euãgelio ſeiner hãdſchꝛift gefũdẽ woꝛ S Nichaelis des ertzengels offenbarung iſt vnder dem hieuorgemeltẽ babſt(den 0 (Ilsdaſto in apulia auff dem berg gargano anũ. xxir. tag des monats ſeptembꝛiſ be ſchehen. vnd daſelbſt nachfolgend ein wunder ſchoͤnes gotzhaws gepawt woꝛden vnd man ſagt das an demſelben end ierlich ſoul volcks zuſamen koin. das nit allain criſten menſchen. ſunder auch vnglawbig vmb anrůffung der fuͤrbitte des hailligen engels daſſelb gotzhawß mit andacht beſuchen. Piphanius der papienſiſch biſchoff in goͤtlicher vnd menſchlicher weißheit ein faſt klůg man iſt diſer zeit vmb ſeiner redſpꝛechheit vnd heilligkeit wille bey the„ oecius odrico dem konigin großem werde gehalten geweſt. 68 ermanus der altiſidorenſiſch. vnd lupus der tre 8 charẽſiſch he habẽ diſer ʒeit.als ettlich ſchꝛeibẽ 8 mit irer lere vnd ſchrift den kirchen vil hilflichs beyſtands gethan. iũckfraw reichßnet zu pariſs. die dañ got ir iũckfrawſchaft in beyweſen germani ge⸗ Oetius. anitiꝰ.maniliꝰ.ſeuerinus ein faſt gůt criſtẽlich man. ratherrli(lobet Ocher erberkeit. ein hohberũbter tichter vñ philozophꝰ. vñ ein tochterman des bhernach benanten ſimachi was diſer ʒeit zu rom in hoher achtung. vñ als aber diſer 2 ls ein recht criſtenlicher man mit den arrianiſchen ketzern auff vilfeltigs erſuchẽ nit -(cagtchellen wolt do wardt er auß befelhnus theodrici nach ſeim fweher gein papiam zu ſtraff in das ellend verſchickt. vnd daſelbſt nachfolgend auff anregẽ der 110 zu ewiger fangknus verurtailt . 1 In ſolchem ellenden leben hat er zu ergetzlichkeit ſeins gemůets ettlich ſayttenſpil erfunden. vñ als ein hohgelert man vil effin bůcher vnd ſchꝛiften gemacht. ʒu letſt wardt er auß beuelhnus theodricides konigs nach langer quelung des kerckers vnder dem kaiſerthumb iuſtim des eliern im̃ iar der gepurt des herrñ. vc. xx. zu pa pia von criſtenlichs glawbens wegen getoͤdt. vnd(als ettlich ſagen)in das zalbuch der hailligen geſchꝛiben vñ ſant Seuerinus genant. S ymachꝰ der roͤmer auch ratherrlicher erberkeit ain wolredner vñ philozophꝰ 65 zeit zu rom hohgeachtet. wardt võ dem konig theodoꝛico võ argkwons wegen begerter freyheit zu papia mit ellend verdambt. vnd ettlich zeit in fangknus gedrungen. darnach voñ ellend wider anhayms gefoꝛdert vnd zu letſt mit marter zum tod gebꝛacht. Diſer halt mit ſeiner weißheit vnd ſehrift den roͤmiſchen ſtannd + hoh erleüchtet. vñ ein ſandbrieff buch beſchriben. dariñ vnder andern diſe mainũg lawtet. Die natur frewt ſich alweg gleicher ding. 8 Vlgentius ein affricus von gepurt ein biſchoff zu rupa vnd hohgelerter do⸗ 6 hat diſer zeit gepluͤet. der wardt in ſardiniã mit andern criſten tranſimun do dem konig wandalorum von beſchirmũg wegẽ cri⸗ ſtenlichs glawbens in ellend verſchickt. Er verſawmet nichtz das zu dem waren criſten glawben gehoͤꝛet. ſo hat ex vil vnd mancherlay ſchrift vnd bůcher beſchꝛiben. (Fmdin⸗ der biſchof in kriechiſcher vnnd lateini⸗ 85 ſcher zungen erfarñ hat ein buch von den criſtenli chen leren geſamelt. vnd dariñ was eim yeden zum hail netturftig iſt ercleret. vnd mit ſeiner lere vnd ſytten ð cri 0 ſtenlichen kirchen faſt ſhichtßet erſchinen. EAcgeſippus der hohgeler man hat auch mit ſeiner Lbſchꝛift der kirchen gottes nit wenig fůrdernus ge⸗ Ftan. vnd den cloſterlewten regel beſchꝛiben. vnd ſant ſe⸗ uerinis des abbts leben zierlich beſchꝛiben. H Auſtus der biſchof bey den galliern hat auch vil vnd mancherlay zierlich. vnd die arrianiſchen ketzer gemacht. gatherrß vndbecht ſnum den 199 tehſet, Itemauch. 10 04s derſlbd chen wyderymb in Re. Güeg e gemnfig⸗ achenl ſlobe ſahtochermgß des 0 dſte⸗ offchcgs gche k. ſwchtegunprpen. förgirls pelhkte 1Pßgs uhohgäkt Hheskofths t5heuf.vetu gengechubet n Gfahts der Werlt Blat CXLII Auenna iſt ein alte ſtatt aber doch von dem oſtrogotiſchen volck geauffet. Ettwen was es ein ſtattlen der Bfabimenumn. Tiberius der kgiſer hat diſe ſtatt mit mawꝛn die noch voꝛawgen ſind vmbfangen. nach anzay gung irer beſchloßen pfoꝛten die gulden pfoꝛt genant. Als nw theoducus der konig gothoꝛum dieſelben gothos auß tracia komende mit weibern vnd kindern vnd mit aller irer hab vnnd gůettern beweget do haben ſie zu letſt den konig odoacrum in diſer ſtatt rauenna belegert. Nw verzohe diſe belegerung die gothos lenger dañ ſie anfen gelich gemaynnt hetten. vnnd das kom auß natur der gelegenheit deſſelben oꝛts. Dann diſe ſtatt ligt an eim oꝛt am̃ geſtadt des meers daher mag ſie micht leichtlich belegert werden. Deßgleichen auch mit leichtlich vom̃ lannd wartz hinein.da ſie deñ auß dem flaſs pado eiñ graben hat vnd mit ettlichen ſeen vñ waſſerpfůtſchẽ eingeʒwẽgt wirdt. alſo das die gothi ſchier drey iar in ſolcher belegerung verzohen. vnd darnach aus einen vertrag die ſtatt einnamen vnd die ſtatt fůͤroan efůrdert vnd geauffet habẽ. So hat theodoꝛicus ir konig ein herr alles welſchẽ lands. dalmacien. hungern teut chs lands. vnd nit eins kleinen teils gallie on zway viertzig iar ʒu rauenna gewo⸗ net. vnd daſelbſt vil hoher gepew an hewßern vnd kirchen auffgerichtet. Daſelbſt ſiht man denelben konigs ge dechtnus werck von alamaſuntha ſeiner tochteꝛ außerhalb der zinnen geſetʒt. Dariñ iſt ein cloſter ſancte Matte gepawt vnd zu der ſymbeln oder rotunden genant darumb das der hoh altar der kirchen vnd der chor mit. xx. cloſterperſonen in einer oꝛdnung nach gewonheit ſingende von eim einigen gantzen rotunden ſtayn bedecket wer den. Valentinianus der kaiſer hat ſeiner tag vil. vnd. xxc.ar in ſeim kaiſerthumb daſelb ſt verzeret. die ſtatt erwey tert vnd irem biſchoff zwolff andrer ſtett biſchoff vnderwoꝛſen. Ettwen iſt diſe ſtatt ein ſtůl deꝛ roͤmer erarcho rũ geweſen. Aber nwmaln dem Venedigiſchen rat vndertenig. yetzo wirdt ſie nit von vil volcks bewonet. Vor zeiten hat diſe ſtatt heillig vnd gelert mañ gehabt. Nemlich appollinarem. vitalem. vnd ſein ſůn geruaſium vnnd. prothaſium. Anch vrcinum den artzt alle mit marter bekroͤnet. Item babſt iohannem den.xvij. Petrum den fori⸗ coꝛneliſchen biſchoff.der dañ vil heilliger ſchꝛift gar verſtentlich erleůtert hat. Item caſſiodoꝛum den roͤmiſchen ratherrñ vnd beſchreiber der ſandbꝛieff der oſtrogotiſchen konig. der darnach ein cloſterman wardt. JItem guili elmum den artzt. den petruspaulus vergerius als im den freůntlichſten vnd bekantiſten menſchen mit hohẽ lobe preyſet. Item auch Johannem den hohgelerten 5 8e vnd ʒierredner. von dem leonhardus areti us be⸗ zetigt. das derſelb der erſt geweſt durch den die lere vnnd kunſt der redſpꝛechigkeit die yetzo alſo plůet nach vil zeitten widerumb in welſche land gebꝛacht woꝛden ſey. Rauenna V Winih Das ſechſt alter IJasnr der werlt. vm. vir.teij; Jar chriſti.ijc. rciij. ¶imachus auß ſardia laurencium. Dauon entſtunde zertaylung. Deßhalb wardt auß gemayner folg ein concili ʒu rauenna anfgeſetzt. al Au 56%0 en in beyweſen des konigs theodoꝛici wardt ſunachus zu 1 nach erfarung der ſach abſt beſtetigt. der dañ auß gepꝛauch großer gůtmiltigkeit den benanten laurentiũũ zu eim nicteriniſchen biſchoff machet. immachus hat die manicheyſchẽ ketzer auſß rom vertriben vnd ire buͤcher offenlich verpꝛennt. Auch vil kirchen eintweders ge zieret oder von grund auff erpawet. vnd den armen bey ſant peters vnd pauls kir chen wonung gezymmert vnd ſie nottůrftiger ding verſehen. dañ er was ein liebha ber der armen ein entlediger der gefangnen. Er ſetzet am ſi untag· oder an deꝛ martre: tag gloꝛia in ercelſis deo zeſingen. vnd ließ nichtz vnderwegen das ʒu der ere des alſ mechtigen gotes gehoͤꝛet. vnnd ſtarb als er. xv.iar.vi.monat. rrij tag geſeßen was Deßmals růet der ſtůl ſiben tag. Me funſt zwayung was zwiſchen ſimmachum vnd laur entium als voꝛ ſteet. MNber im̃ vierden ĩar darnach berůffeten ettliche auß der brieſterſchaft durch huff vñ beyſtand feſti vnd pꝛobini der ratthern den benanten laur entiũ 5 Demnach ſchicket der konig petrum den biſchoff zu altino gein rom den aſtlichen ſtůl nach außtreibung ihener beder ʒehaltẽ. Aber ſimmachus verantwurtet ſich voꝛ 35 gehaltem concili beſchuldigter ding vñ erlanget mit gemayner folg allerminigclichs das die voꝛgenanten laurentius vnd petrus als vrſaͤcher aller vbel verſchicket wer den ſolten. Auß dem erwuchs zů rom ein ſolche große auffrůr das vil auß der bri ſterſchaft vnd auch auß dem volck. auch auß den gaiſtlichen iunckfrawen eyntzlin erſchlagen warden. In ſolcher ʒwittracht wardt auch goꝛdianus ð bꝛieſter ertoͤdt. Diſe verfolgung het ſich auch nit geendet wo fauſtus der ratherr ſich der brieſter ⸗ ſchaft 73— wider pꝛobinum den vꝛſacher ſolchs vbels zu der waffen nit ge griffen het. E Grmißda auß campania hat nach angãg ſeins babſtthumbs auß vermanũg D cheodrici ein land ßuerſamlung zu rom gehabt vñ mit gemainem rat die enthi cianiſchen ketzer verdambt. vnd in derſelben verſamlung vil ordnung aufgerichtet. Vñ erſtlich keinen offenlich bůßwirckenden hinfůr ʒu der weyhung zefůndemm. auch die hohzeit der chuſten nit haimlich ſunder offenlich zehalten. Auch keinen altar in geweyhten kirchen on ſunderliche erlawbnus des biſchofs auffzerichten. Diſer hat die kriechiſchen verſoͤnet. die brieſterſchaft eingezogen. vnnd von dem franckreich⸗ iſchen konig koͤſtliche gab.deßgleichen auch von iuſtino dem kaiſe empfangen. So hat auch der konig theodoꝛicus ſant peters gotzhawß koͤſtlich begabt. Alſo das deꝛ babſt kaiſer vñ konig aneinander mit begabungen der gotzhewßer fürtreffen woltẽ Simmachus ſtarb als er.ir.iar. xvij. tag geſeßen was. der ſtůl růet ſechs tag. Xa diſs namẽs der erſt babſt auß thuſcia hat als ein fleißiger hanthabeꝛ rechts criſtenlichs glawbens zu außtulgung ketzerlichs namẽs die arrianer auß getriben vnd ir kirchen den rechten chꝛſten er empfieng theodricus ð konig zu verdrieß vnd ſendet diſen iohannem den babſt vnd and eꝛe zu iuſtino zebe Alen die arrianiſchen widereinzeſetzen oder er wolt alle criſtenlich kirchen ʒerſtoꝛen⸗ Als aber diſe botſchaft den kaiſer iuſtimum nit P5 bele do baten ſie waynen 4 de den kaiſer ſich des vndergangs vnd verderbnus welſchs lands zeerbarmen.do er ſolchs erwarb vnnd wider gein rauenna zu theodrico kom wardt er alßpald i 5 geworffen. darinn ſtarb er als er zway iar vnd acht monat geſeßen was er ſtůl růet. lviij.tag. ¶Jar der werlt. vm. vijc.riij. Jar chꝛiſti.vc.xiij. Hfel diſs namens der vierdt babſt hat den patriarchen ʒu conſtantinopel der ſich vom̃ giawben nayget verflucht. vnd als ein guter frummer man vil ge pew zu rom aufgericht. Vnd ſunder den tẽpel coſme vnd damiani der noch voꝛ aw gen iſt. Diſer veroꝛdnet die krancken voꝛ iren todr ʒeoͤlen. Vnnd als er aber nach der oꝛdnung vil brieſter diacon vnd biſchoff geweyhet. vnnd den bab ſtlichen ſtůl vier ar.ʒwen monat vnnd dꝛeyʒehen tag beſeßen het do ſtarb er am fi tag des monats 6 octobꝛis. vnd der ftůl růet deßßmals drey tag. K půrtig wardt nach abſterben anaſtaſij nit on große ʒwi⸗ ttacht zu babſt erkoꝛn. dañ ettlich pfafheit weleten ſimachum. ſo weletẽ etlich in dem roͤmiſchen rat vnd volck ein große auffrũr vñ e erwider./„ Codouels die zu ffſcku vd wdder diebl⸗ vndaſtunderſc finzuñ ſtrettang fihſensszyſagesd ſolchemogwekt Wdeggothymele dieſehenmtkernd ſmfloflchtgen vn ceinfroeſehs dgs ofgech de dhechſtewidereſ Fſem Lonigsgg ahene wi, kogthiz ſe fuße hat ſch der weſß elß abe nrd b0 der werilt Blat XLIII FE.lane ð elter hat võ ð mẽſchwerdũg des herrñ. vc. vñ. xviij iar dʒ kaiſerthumb erlangt. vnd ſich als einen ernſtlichen liebhaber vnd beſchirmer rechts criſten⸗ lichs glawbens beweiſt vnd alßpald zunũ babſt ſein botſchafter geſchickt den ge⸗ walt des babſtlichen ſtůls zebeſtetigen vnd allen kuchen frid ʒeſuchen. Zu diſem kai ine vil ʒweifollicher menſchen im glawben befeſtigt. vnd er als ein fleißiger hand haber des glawbens berijeft. vnd durch ine 143 5 8e außgeleſcht. vnd allermaiſt alle arrianer auß conſtantinopel vertriben vñ tre kirchẽ den rechtglawhigen criſten 5810 e darumb dañ konig theodoꝛicus als hienot ſteet ſinachum vnd doetium die roͤmer vnd auch babſt iohannem verfolget. aber die goͤrlich rachſale hat ſolche grawſame verfolgũg eylẽds geſtraft. daũ an. xcviij. tag nach ſolcher voꝛhãdlũg ſtarb er eins gehẽ tods.des ſele ſahe ein ainſidleꝛ in ð in ſeln lippara wiſchen babſt iohanne vnnd ſimacho dem ratherrñ in den hafen de abgots vulcani nit weit von der Wonung des ayſidlers farñ vnd verſenckt werdẽ Aber als iuſtinus ein faſt alt man kaiſerlicher wirdigkeit vnd des reichs ſoꝛgen.xi.iar gepflegen het vnd iuſtinid Clodoneus der konig nus ſeiner ſchweſter ſun zu kaiſer geoꝛdnet wardt do růet er ʒu conſtantinopel im frid. zu franckreich G04 Lodoueus der erſt cuſtenlich konig in franckreich iſt nach abſterben childeriel 8 Aſeins vaters an das konigreich getretten vnd hat. kxx.ar geherrſcht vnd was ein mechtiger vñ ſtrethhaftiger man. der hat crothildem chilperiei des konigs zu bur 3 2 hundia tochterun ſolcher maß er woꝛben. dañ als clodoueus verſtund das dieſelb cro thildis ſchoͤn vnd wolgeſtalt was alſo das ſie andere iunckfrewlein irs alters an u⸗ genten. wolkundenheit vnd zucht vbertreffe.do ſendet er botten haimloch zeerſpehen ob ſie ſich ime vertrewten wolt. die iunckfraw waꝛdt des konigs rům vñ ſeins reichs auß das clodoueus nach dem ſie ein criſtin wer auch ein criſt weꝛden ſolt. vñ wiewol dlodoueus ir zuſaget das er nach abred des gedings den ta wf empfahẽ wolt. yedoch hielt er ſeiner perſonhalb ſolchs nicht. ſund ließ ʒwen ſůn auß ir gepoꝛn getawft Wer den. vnlang darnach beweget er einen krieg wider gundobaldũ ſeins weibs vetterñ vnd wider die burgundier.dariñ erobret er ettlich ſtett. doch wardt derſelb krieg durch ſein weib geſtillet. Do vnderſtund er ſich eins andern kriegs wider die teůtſchen. die dañ nit minder deñ die ſeinen an ſtercke vnd waf⸗ fen ʒum̃ ſtreit angeſchickt warñ. Als er aber im kamplt vnd ſtreit die ſeinẽ in der flucht ſahe. do wardt er gedech tig ſeins zuſagẽs das er auff vilfeltig vermanũg ſeins gemahels zeuerſtreckẽ verſawmbt het. vñ maynet dʒ ime ſolche widerwertigkeit des ſtreyts allain vonderſelben verſamliehkeyt wegen begegent wer. demnach gelobet er dem got hymels vnd erden den ſein weib anbettet das ee ir mit volziehung ſeins ʒuſagens volgẽ wolt weñ die ſeinen mit erniderlegung irer feind den obſige behieſten do wendet ſich das glůck alſo gehling das die vor⸗ mals flůchtigen vnd ʒerſtrewten frantzoſen ire feynd abtriben vñ in die flucht keretẽ. do er anhayms kom ward er im.rrv.iar ſeins reichs von ſancto remigio dem biſchoff mit aller menig der frantzoſen getawft. vnnd füroan das konigreich der frantzoſen geauffet vnd der criſtenlich ſtand zu erqunckung geſtellt. die arrianer vertriben vñ die criſtẽ widereingeſetzt. vñ die ſtatt pariſs ʒu einer hawbtſtatt des konigreichs geoꝛdnet. Amalaſiuntha die ¶ Malaſiuntha die tochter deßmals ein wittib hat vach abſterben Theodorici des konigin Lonigs gothoꝛuz on manlich leibs erben mit athalario dem ſun das konigreich ge erbet. Nw was athalarieus gar iung darumb ſtund die ſoꝛg vnd regirung alle auff der konigin ſie fuße ſich das kind der 3 8— gůtter ſitten;zeund erweiſen. ſo tegiret ſte gar. ernſtlich ſich der gewaltſamkeit vber die gothier aufhaltede. vñ vber weipliche gewon 2 heit ſich der vnd fuͤrſichtigkeit gepꝛauchende. des vaters boͤße geſetz rechtferti⸗ gende. vnd den kind eꝛn boecij vnd ſimachi ire vaterliche in gemainen pewtel genomjne gůeter widergebende. Als aber die gothi andeten das ir kong nit in ð ſchrift ſund in rit/ terlicher vbung zelernen wer do fiele er auß gailheit vnd fůrwitzʒigkeit ſeins lebẽs in mã 3 9 cherlay ſeuchen. vnd ſtarb im̃. xviij. iar ſeins alters. do name ſie thodatů iren freunnd zu⸗ eim mitregirer des reichs. der wz hohgelert. aber ʒu außrichtũg der geſchefr vnd werlt ··· lichen henndel treg vnd langkſam. vnd wiewol er gůnſtiger fůrdeꝛung de: konigin in das reich aufgenomẽ wardt ſo hat er ſie doch in vergeffung der danckperkeit gefangen vnd verſchicket. vnd mit ſolcher vntrew vil gothier betrůebet vnnd darnach die koͤnigin toͤdten laßen vnnd ime ir tochter zn eim gemahel vnnd geſellin des reichs genomen vnnd nachfolgend nit mer dañ funff iar geregirt. N5 Trier ein heiliger man. Item ſaut Victorinus biſchoff zu Maffilia der des konigs von perſia ſun vom̃ teů Ob deit ſind voꝛ awgen geweſen Dioniſtus ein abbt vñ hohgelerter man. ZAuch Seuerinus biſchoff zu fel erloͤßet. Auch Eutherius biſchoff zu Lyon. machtigkeit berichtet vnd verwilliget. aber ſie name in ſolcheꝛ veimehlung allain das Das ſechſt alter Og0 drit aurelianiſch concili wardt diſer zeit auß geſcheft des konigs clodoyei fůrgenomen. Das ſoll ſanctus mellanius geſamelt haben. So ſollẽ auch in dſelbẽ ſtat vier andere cõcili verſamelt geweſen ſeyẽ nach anzaigen des gaſtlichẽ rechtẽs dẽ gelertẽ wißẽde. Fturus der bꝛittãni Arturꝰ ð bꝛittãnier konig er konig hat diſer zeit J N, (als man ſagt) das konig⸗( reich empfangẽ. Diſer wʒ ein weitberůmbt ſtreithaf tig vnd faſt ſtarckeꝛ man.s het das allerſchoͤn ſt pãtze: Ar als eim ſolchen konig wol 1 Ngezimet. vnnd auff ſeinem 06 hawbt einen guldein hem* dariñ ein dragk gegraben was. Er hieße ime einẽ gul⸗ dein ſchilt voꝛfůren dariñ was das pild der gepererin Fgottes gemalet. das er ſie alweg als ein fuͤrſpꝛecherin Ezu allen ſachen in gedechtnus haben moͤcht. Auch ein Coneili zu aurelia ime tragen. Er ſoll auch ein ſchwert gehabt vnd 15 ert habẽ mit dem er vierhũd ert vnd ſechtzig man hab —9 5 erſchlagen in eim ſtreit. Sie ſagen diſer ſey gar ein gůt criſtenlich man vnd ein merer criſtenlichs glawbens geweſen vnd hab vil konigreich Wmſiſe vnnd erobert. u letft als er in eim ſtreyt vil feind ernidergelegt het do wardt auch er verwũdt vnd in ein inn el gefůert vnnd da⸗ ſelbſt verzuckt das er nindert erſchine. vnnd man ſagt von den brittanniern das ſie delſelben us konigs wider⸗ Caſſiodorus kunft nochmaln bis auff diſe zeit warten. 15 3 Aſſiodoꝛus von rauenna ein hohgelert man iſt diſer zeit von ſeiner beruͤmbten W Alere 1 in großer achtung geweſt. Er was erſtlich ein roͤmiſcher rattherr. darnach auß berůrung des heiligen gaiſts verließ er die werlt vnd ergabe ſich in ein cloſterlich leben. Aber dauoꝛ was er theodriei des konigs welſcherland camzler vnd ſchꝛibe in deſſelben konigs namen vil ſandbꝛieff an mancherlay perſon von wertlichẽ geſcheften vnd hendeln. Er hat auch zu vbung der verſtentnns den pſalter vernem⸗ lich außgelegt. vnd darnach von bebſten vnd kaiſern vnd ſund erlich vil von dẽ ko⸗ nig theodato ſeinem ʒeitgeferten in einer cronica geſchꝛiben vnd ſunſt auch ein buch gemacht von der vernunft der ſele. vnd andersz. Priſtianus 0 Kiſtianus der hohgelert man vñ philozophus võ eeſaria in kriechiſcher vnd lateiniſcheꝛ zungen hoheꝛ 8 4 2 5 farn hat zu diſer zeit zu conſtantinopel gereichßnet. vnnd A ais er ein fürſt allergelerter in der erſten freyen kunſt grã matica genant gehalten wardt. Alſo hat er in derſelbẽ kunſt vil nutʒlicher bůechlein ʒu lere vnd vnderweiſung der ihenen die das gezůnh des lateins zebegreiffen bege⸗ Aratoꝛ ren vnd ſunſt ander treffenlich ſchꝛift gemacht 2E der heilligen roͤmiſchen kirchẽ cardinal vñ T gekroͤnter poet iſt diſer zeit in wunderſamem rům ſeiner kunſt geweſt vnd hat vnder andern wercken ſeiner ſinnreichigkeit vnnd craft die geſchihten der appoſtell in gepũdem getichte. vñ anders meer ierlich beſchꝛibẽ. d le der heillig abbt ʒu hibernia iſt diſer zeit von ſunderer ſeiner heillig ¶eit vnd lere wegen in großem werde A ein vater dreyertawſent Oſ cloſtermañ geweſt. von dem vil wunderperlichs dings geſchriben wirdt. 5 6 5 Jdoniꝰ appollinaris wardt auß eim ver weſer oð ¶ Brigida iunckfraw F vogt zu eim biſchoff. Er was nach werltlicher er⸗ berkeit faſt edel vnd in ſchꝛiftlicher lere ein wolgeůbter vnd erfarnen man vnnd hat vil ſchwerer ſendbrieff gemacht. BBIben die heillig iunckfraw in ſchotten land von criſtenlichen vñ edeln eltern gepoꝛn hat zu der zeit des kaiſerthumbs iuſtini des elten an heilligkeit vnd wũ derwercken geſchinen dañ ſie was von kintheit auff zů gůten tugentreichen dingen. vñ ſunderlich ʒu zůchtigkeit. geſchemigkeit. nůechterheit vnd malligkeit gantʒ geflißẽ Sie wardt eins mals von irer miter außgeſend puttern võ kuͤemuch zeſameln. das raichet ſie den armen. do ir mutter die puttern foꝛderet fiel ſie in ir gepete do het ſie meꝛ dañ die andern ir mitarbaitterin. Als ire eltern ſie verheyraten wolten do gelobet ſie/ got dẽ herrẽ ir ũckfrewliche kron. uff ein ʒeit ð arent oder des ſchnitts vberſchwẽ/ met ð regẽ dz gãtz lãd.allain in irẽ ſchnitt fiel nit ein tropf waſſers. Sie hat waſſeꝛ zu pier. ſtain zu ſaltz gemacht. Einẽ plind gepoꝛnẽ erleůchtet vñ ſunſt vil and wũderʒaichẽ gewůrcket. lange vnd pꝛayte lantzẽ die můſt man wo er gieng mit unftig was. vñ daunbheſe de fegemiſcht 0 Julſtffat Das c 00 Rwo er Nahſt gehndtvo oſdſichnhneyſcb. Hoöſtrſhcgengſt togchet zy elgeffeerödg⸗ Whskongs won/ fecher bäüfbteh thſchu tuthet, derhbeſchipeſ halondcacher d peſvoßweſch Heh pfilervuneh ch nron dẽk⸗ ſt ſch an bich laghe 0 0 b bů hallh weruſe Fgſell, tt 5 vñ menſchen in denſelben koͤnſten zů verlaytung vnd irrthumb wanderten. do zo ter lernung der ſchꝛift vnd nach verlaſſung vaterlichs hawß habe vnd gelegen vnd enthielt ſich in einer engen hoͤln drey iar das weßt kein menſch dann allain ein můnch genant romanus daſelbſt fůeret er ein faſt geſtrengs vnd hartsf Plat derwerlt CXLIIII EEnedictus der abbt ein walch vnnd vater aller cloſterlewt hat zu diſer deit die ʒerſtrewten cloſterlewt ʒuſamen geſamelt vnd inen auß erleuchtung des heilligen gaiſts ein ordẽlichs leben geſetzt. Diſer Benedictus iſt geporn auß edelm geſchlecht in dem land der ſtatt nurſie. die dañ an freyheit vnd ʒuuoꝛan von diſem* heilligen Benedieto hohberůmbt vnnd namhaſtig iſt. daſelbſt hat er ſein leben in gůtten ſittẽ ſchickẽde ſein gemůet ʒu keiner wolluſtperkeit gegeben. Darnach ward er gein rom zu der lernung freyer kunſt vnd ſchrift geſendet. Als er abeꝛ mercket dʒ he er den fůeß den er ſchier in die werlt geſetzt het pald herwider. alſo nach veꝛach begirde allain gott zegefallen wonet er ett iche zeit vnbekanter an wůeſten aynoͤfg 8 den oͤꝛtern. Diſer Benedictus ein man gottes kom an ein ende klin. ſchꝛit von rome leben in maucherlay anfechtung. das alles blib von ime vnuerſchwigen. Diſer al⸗ allerheilligſt man was vnder andern gaben ſeier tugẽt mit eim weiſſagẽde gaiſt erleůchtet auß dem er vil kunftiger vnd verboꝛgner ding offenbaret. Do totila deꝛ koͤnig oſtrogothoꝛum von diſs mans tugent vnd craft höͤꝛet ſagen do wolt er ſein heilligkei t erfarñ vnd tet knechtßklaider an vnd klaidet ſeinẽ knecht mit konigclich em klaid. Aber Benedictus erkennet auß ſeiner weißheit den konig in knechts klay⸗ dern vnd foꝛderet denſelben konig ʒu ime in das cloſter vnd veꝛkundet ime wz ime kunftig was. vnd ſpꝛach du wirdſt newu tar regiren vnd in dem zehenden ſterbẽ. darumb het ine der koͤnig in hoher erewirdigkeit. Benedictꝰ hat auch ſunſt vil an⸗ dere ʒaichen der heiligkeit bewiſen. ſunderlich mit eim glaß darein ime die bꝛůden ift gemiſcht hetten. darůber machet er das zaichen des creutzs vnd das glas zer⸗ ꝛach. Zu letſt ſtarb er ſeligelich im iar des hayls. vẽ. xxvi. Das cloſter caſſinum Og4 oꝛden ſant Benedicten bꝛůeder hat ſeinen vꝛſpꝛung gehabt nit verr von aquino abrucij der ſtate auff dem berg caſſino da ettwen die ſtatt caſſina geweſen was. vnnd darnach in der gantzen werlt das berumbtſt cloſter caſſmuz gepawt woꝛden iſt. Der heillig benedictus hat nach auffri⸗ chtung diſs cloſters den cloſterlewten erſter ein regel grund foꝛm vnd weiße ʒeleben gegebẽ. wiewol vil abgeſchaidner lewt voꝛ ims geweſen ſind. Bañ als diſer heillig man lang/ zeit in der aynode an tugenten vnd zaichen leůchtet do verſa melten ſich vil lewt von goͤtlichs dienſts wegen ʒu ime.alſo das er fijran xij.cloſter pawet vnd mit cloͤſterlewten 555 et. Darnach ſamelet er vil iunger. mit derſelben hilff erobꝛet er ſchier die gãtzẽ werlt. Auß diſs heilligen mans hohſcheyn perm oꝛden ſind vil heilliger vnd hohgelerter mann entſtan den. vnd wiewol er diſe regel erſtlich den ſchwartzen cloſter lewten gegeben hat. ſo habẽ doch darnach ettlich ander die ſelben regel auch angenomen. Auß diſs allerheilligſtẽ mans oꝛdẽ ſollen hergefloße ſein. xxiiij. beb ſt..lxxriij.caꝛdinal.taw —— 1 Aiiil I1 ſi f ſent. itijc.lriij. ertzbiſchoff vnd biſchoff rvm. vñ.lr.treffen⸗ ſch abbt. vnd(als babſt iohannes der.xrůj ſchꝛeibt) vmn. ve. Scolaſticaa- lv. canoniſirter vñ erhebter můͤnch. Colaſtica ſannt Benedicten .. ¶Iſchweſteꝛ was von kintheit =υ duff got ergebẽ. Ir bruder beſuch et ſie gewoͤnlich im̃ iaꝛ ein mal als ie bede eins tags in gotes lob vñ heilligem gekoͤſe die zeit bis an die nacht verʒogẽ hettẽ vñ er nach empfangner ſpeiß wið ʒů 15 ſtet wolte do bate ine ſein (5 5 die heillig cloſterfraw lenger bey ir zebleiben vnd von frewden des himliſchéẽ& ebens mit ir ʒereden. vnd do er ſpꝛach das er auß der zell nit bleiben wolt. do kom auße T. erwerbung ſcolaſtice ein ſolcher regen vñ vngewitter das er mit ſeinẽ brůdern die füͤeß N auß der lettigen erden nit ʒiehen mocht. Alſo verzereten ſie die gantzen nacht vngeſchlaf N fen mit heilligem gekoͤße von geiſtlichem leben. An dem nachfolgendẽ tag zohe er heym) A. N in ſein cloſter.Alſo nach dreyẽ tags als er in ſeiner zell ſeine awgẽ aufhůb do ſahe er ſeiner ſt WWeteie in geſtalt einer tawben auff in die himel farñ. 10 55 4. b 7 f W Ael Leißſels 3 Das ſechſt alter Onifacius der ander ein roͤmer iſt nach felir dieweil dre kaiſer inſtinianus re⸗ IZgrre. babſt geweſen. vñ als etlich ſagẽ) nit on gezẽgk vñ ʒzwayñg erkoꝛn woꝛ dẽ dañ dioſcoꝛꝰ wardt an babſts felir ſtat erwelt. Aber die pfaf heit in diſer aufrůr(⸗ łxviij.tag bekummert wardt zu letſt durch abſterbẽ dioſcon dauon wider erledigt Diſer bonifacius ordnet das nymant imeſelbs einichen nachkomen in biſchoflicheꝛ 35 wird.gkeit erwelen ſolt. das dañ darnach vil bebſt beſtettigt haben. Item er ſetzet 805 das nach abgang eins babſts am̃ dritten tag wo es geſchehen moͤcht ein ander ge ſetzt ſolt werden. Item er ſunderet das volck von der pfaf heit. ſo die goͤtlichẽ ambt 3 gehandelt wurden. Er verpote auch das ein biſchof weder in burgerlichen noch heynlichen ſachen fůr einen werltlichen richter gefoꝛdert werden moͤcht. Er ſtarb als er zway iar zwen tag geſeßẽ wz vnd der ſtůl růet deßmals ʒwen monat. ¶Iar der werlt. vmm vijexrij. Jar chꝛiſti. vc. riij Ohannes der ander ein roͤmer was ein babſt bey kaiſer iuſtiniani zeiten. ð hat .35 1 ſeins babſtthumbs den biſchof anthimuz von abfals wegen in die arrianiſchen Memlich einen guldein kopf mit edelm geſtain võ ſechs pfundẽ. vñ zwẽ ſilbeꝛin koͤpf von xij. der ſtul feyret ſechs tag. Gapitus ein roͤmer wardt zu babſt gemacht vnd võ ſtundan võ dem konig ¶ Ltheodato zu dem kaiſer iuſtiniano geſendet zeſtillen ſeinen zoꝛn dẽ er vber th odatum het darumb das er amalaſiuntham des konigs athalarici muter zeuerſch ken vnnd zeertoͤdten het verfůget. Als aber agapitus vom̃ kaiſer erlich empfangen wardt vnd fride erwoꝛben het do wardt er vom̃ kaiſer angeſunnẽ die euticianiſchẽ wone vnd maynung zebeſtettigen. do aber der heillig man ſich des widerſetzet do fiel der kaiſer gein ime in bedroung. Do ſpꝛach agapitus ich hab mir gewunſcht zu dem allercriſtenlich ſten kaiſer iuſtiniano zekomen ſo hab ich dioclecianum gefundẽ der ein wiſſentlicher feint deꝛ criſten geweſt iſt. Auß ſolcher 985 rede vnd goͤtlich em geſchicke wardt iuſtimanus bewegt dz er dẽ recht criſtẽlichẽ glawben anname vnd anthimum den conſtantinopolitamſchẽ biſchoff vnnd beſchůtzer der euticlam 6850 ketzerey außtribe vnnd einen andeꝛn recht criſtenliehen man an ſein ſtat ſetzet. den diſer Agapitůs weyhet. vnnd vnlanng darnach zu Conſtantmopel ſtarb als er ki.monat.xix.tag geſeßen was. 5— Jar der werlt. vm vjjec rrrijj. Jar chꝛiſti. vc.xxriiijj. OSnbabſe auß campania wardt auß gehãiße oder gepote des konigs theodati Al⸗ zůu babſ geſchopft wiewol ſolchs dauoꝛ nit auß konigclichem ſunder kaiſerli chem gewalt beſchahe aber die bedroung des konigs fůrtraffe die vernunft vnnd redlichen vrſach des geſetzs. dañ er droet der pfafheit den tod auß anwegun Vigi lij des roͤmiſchen diacons vnd ſchatzmaiſters gepote. Theodoꝛa die kaiſerin ſiluerto dẽ babſt bey bedꝛoung mennam den conſtantinopolitaniſchen biſchoff ʒeuertreibẽ vnd anthimuz herwider ʒeb erůffen. des widerſetzet er ſiec etzerey verdambt. Der kaiſer inninianus in willen den roͤmiſchen ſtůl 0 zeeren hat deßmals zwen biſchof mit gaben gein rom geſendet von ſeinen wegẽ dẽ roͤmiſchen babſt damit zegrůßen. vnd dieſelben gabe ſant peters tempel zeopitern⸗ Linea der bebſt Bonifacius der ande funden. zwen ſilberin kelch von..pfundẽ. Diſer Johãnes(võ dẽ die geK ſchihtbeſchreyber wenig ſetzen)ſtarb als er.ij.iar vnd. iijj. monat geſeßen was vnde do ſchub die kaiſerin dẽ heerfůrer beltzario den ſiluerium außʒeſtoßen vnd vigilum an ſein ſtat ʒeſetzen be⸗ 8 lizarius mit kriegs hendeln bekůmmert befalhe die ſach anthonine ſeim weib do be ſtellet vigilius ettlich zeugen die beſchuldigten ſilueriũ das er die ſtatt rom het woͤl len verraten. demnach wardt ſiluerius gezwungen ſich des babſtthumbs zeuerʒei⸗ hen vnd ein cloſterlich leben anzenemen. Der wardt in ellend verſchickt vnd ſtarb nit on wone der heiligkeit als er ein iar..monat. mnianolehen Wass Igilius der roͤmer wardt ʒu der eit tuſtiniani ʒu babſt erwelt.an den beger Vie kaiſerin theodoꝛa gein conſtantinopel ʒeʒiehen vnd anthemiuʒ wider einze fetzen. do er ſich des wideret wardt er gein conſtantinopel gefůrt vnd darumb alſo hart geſchlagen das er ſchier geſtoꝛben wer vnd an eim ſtrick durch die gantzẽ ſtat bis zů veſpetzeit vmb eʒogen. darnach in einen kercker gelegt vnnd ettwielang m bꝛot vnd waſſer gehelligt. alſo gedultigclich das er alweg ſpꝛach ſich noch erge verſchuldet haben wo er mit gepurlicheriſtraff gepeinigt weꝛden ſolt. Nachfolged wardt er herwider berůft vnd ſtarb als er. vij.lar.vi. monat. xxvi.tag geſeßen w fächezetioſfalh One ener gehant v ffſgſteanpgn üuntsgtr 1 u00Jone liehen d Hacffez dlcodelngef derwerlt Blat CXLV Vſtinianus der ſchweſter iuſtini ſun. der röͤmiſchen kaiſer der groͤßiſt hat das Lines der kaiſer 6 eaa“ E kaiſerlich 11 5 alßpald 155 empfahung kaiſerlicher obeꝛ Joſtimanne keit ſein gemůet zin widerbꝛingung des ſtands gemayns nutzs gekert. vnnd das Koͤmm m miſch kaiſerthumb in glůcklicher ʒufelligkeit geregiret. vnnd nit allain kriegßhenndel glůcklich gefůert. ſunder iſt auch in ſittlichen burgerlichen ſachen vn geſcheften wñ dertatig geweſt.dañ er hat durch belizarium den gꝛoßen man die perſier kreftigclich ernidergelegt. Das volck wandaloꝛum mit irem konig Goliſinero abgetilgt. vñ gãtz affticam die. reviiar voĩ roͤmiſchen reich entwenndt geweſen was) wider an das reich gebꝛacht. vnd widerumb mit kreften des voꝛgenantẽ belizarij ð gothier volck in welſchem land vberwunden. vnd vitigem iren kůnig gefangen vnnd das volckſe mauroꝛum vnd iren konig attilaʒ mit wunderperlicher kreft vnd ſterck midergewoꝛſe fen. vnd gleicherweiß auch andere voͤlcler mit krieg bezwügẽ. Diſer kaiſer hat auch in der ſtatt cõſtantinopel dẽ herrñ. der do iſt die weißheyt gotes des vaters einẽ tem pel gepawt vnnd den nach kriechiſcher ſpꝛach Agiam ſophiam · das iſt die heilligen weißheit geneñt. Seſs gepew alle andre alſo vb ertrift das an allen oͤꝛtterñ des ert/ reichs ſeins gleichen nit geſunden werdẽ moͤcht. Diſer kaiſer was ein eheene man. in werckẽ rechtfertig. in gerichten vñ vrteiln auffrichtig darumb bekomẽ im a leſein dĩg zu gůtẽ. Er hat als ein ſynnreich man mit rat vñ fleiß ettlicher treffenlicher hohgelerter mañ dz groß vnermeſſen meer ð rechtbůcher.ð vber. ijm. in zerrůdter vnoꝛd nung zerſtrewet warñ in ein klaine anzal bůcher gebꝛacht. vnnd vil mißhelli⸗ ger geſetze in gleichen lawt gezogen Als er. xxxviij iar geregirt het ſtarb er zu conſtã tinopel ein man großer vnd goͤtlicher ſinnreichigkeit. 3 On funft conciitʒu Conſtantinopel gehalten auß geſcheft des bab ſts agapitiſ vnd des kaiſers iuſtiniani voꝛlangſt angefangen. hat ſich zn der ʒeir vigilijides babſts.im iar des halls. Vc. xrrvij. geendet. wider theodoꝛum vnd alle kezer.die do hielten das die allerſeligſt iunckfraw maria allain menſchen vnnd nicht got vñ mẽ⸗... Co ncilizu conſtantinopel ſchen gepoꝛn het. In demſelben cõcilt wardt geſetzt das die ſelig iunckfraw Maria ein muter gottes ſolt genant werden. das ſie vnns mit ſrer W5 92 got gepoꝛn het. Alda warden.xiiij. capittel der verfluch⸗ ung wider die leſterung thyeodoꝛi vnd ſeiner geſellen beſchꝛiben. 5 Zu waffe ein man ratherlicher erberkeit.geſtreg in waffen. ein fůrer des kriegs von dem kayſer iuſtiniano mit großer menig geoꝛdnet hat erſtlich die perſier die die roͤmiſchen gegent ſchwerlich beſchedi gten angegriffen vnd mit großen ſtreitten erniderge⸗ egt. vnd ijt mit willen des kaiſers zu conſtantinopel triumphirende eingeʒogen. Diſer Belizarius wardt von iuſtiniano dem kaiſer gein affricaʒ. die das volck wandaloꝛum vll iar beſeßen hetten mit eim heer ge⸗ ſchickt. Der hat eylends mit den wandaliſchen einen ſtreyt getan inen vil volcks nidergewoꝛffen. iren ko⸗ nig Geliſinerum gefangen vnnd gein conſtantinopel U geſendt. vnnd die ſtatt carthago wider an das reich gebꝛacht. Darnach wardt diſer von vil ſtreytẽ hoh⸗ 0 N bderuͤmbt Belizarius von iuſtiniano wider den konig — 5 W theodatum geſchickt welſche land van der dienſtper keit der gothier ʒeerledigen. Dieweil nw Belizarius ettliche zeit in ſicilia verʒohe do ſtarb der gothier konig theodatus. an deſſelben ſtat Belizarius kome einer geuant vitigis. wider denſelben verfůeret belizarius dẽ angefengtẽ krieg. auß ſieilia in campaniam ʒiehende gein neapolis. die eroberet er mit gewalt.ertoͤdtet v lewt keins alters. noch iugent noch weiplicher perſon verſchonende. von dannẽ eylet er gein Rom da fluhen die Gothier die daſelbſt warñ bey nacht herauß vnnd ließen die thoꝛ offen vnnd zohen eylent in die ſtatt rauẽna. Als aber beltzarius may net das der konig vitigis mit großer heers craft fůr rom ziehẽ wurd do bewaret er alleweil die ſtatt mit mawꝛ ſchůttwer vnd graben in großer eyle. Nw kom ð konig N vitigis wol mit hundert tauſent menſchen. Als aber beltzauus die ſtatt lenger dann iar vnd tag beſchůtzt het do entſchloſs er ſich mit vitige vnd ſeinem heer zeſehlahen Aber vitigis woit ſein nit erharren ſunder fluhe gein rauenna. dem eylet beltzarius nach vnd fienge ine in der ſtatt vnnd fůeret ine gein conſtantinopel im funften iaꝛ ſei ner zukunft in welſche lannd Das ſechſt alter Itigis ein gothus auß tunckelm oder niderm geſchlecht vnð inẽ gepoꝛn wardt (Odſſen zeit die weil der konig theodatus noch lebet ʒu rom konig erkorn vñ regiret alle gothos oder gothier die durch welſch land zerſtrewet warñ. Diſer dageld rayſet wider belizarium mit großem heer gein rom. belegeret mit den gothiern dieſe t rom vnd verheret verwůeſtet vnd verpꝛennet alles das gerings vmb rom was vñ ertoͤdtet alle roͤmer mit dem ſchwert. vnnd berawbten vnnd emploͤßeten alle heillige ding vnd bekriegten on vnderlaß die ſtatt. Aber belizarius(Võ dem hieuoꝛſteet) hielt die ſtatt kůͤnlich voꝛ. do meret ſich alleweil der hunger zůu rom vñ erwuchs durch die gantzen werlt in demſelben iar ein ſolcher großer hunger. vnd allermayſt in dem land irer kinder glyder geeßen haben. Nw kom vitigis der konig mit ſeinem heer wi beli⸗ ¶ zarium zu eim ſtreit. aber die ſeinen lidden 805 niderlag vnd er name die flucht vnd le um: een nopel gefůert ʒu dẽ wardt in de: flucht bey nacht ergriffen vnd ʒu belizario gein rom vnd darnach gein conſtantinope kaiſer 11275 deſs flewel ſich iuſtintanne gar feift vnd machet vnlang darnach denſelbevnigiam zu enn pfle ger oder ambtman an den grenitzen der perſier.daſelbſt endet er ſein leben vnd auch ſehier der gothier rei h. & otila ſunſt auch baduilia genãt wz ð letſt konig des volcks oſtꝛogothorũ. dañ als Lotila ð konig gothoꝛũ vitigis gefangen wardt do machten die gotht ihenßhalb des fluſs padus we ſende inen chelpidarum zu eim konig. Nach deſſelben abſterbẽ wz errarius ſein nach komen. derſelb wardt voꝛ außgang eins iars erwurgt vnnd nach ime diſer totila zu konig erkoꝛn. Diſer totila verſammelt eylends allenthalben ein heer vnd veꝛfolget al les welſch land vnd auch ſiciliam. vnd begeret fůroan gein rom vnd belegeret dieſel ben ſtatt gerings vmb vnd wardt daſelbſt ein ſolcher hunger das die eltern irer kid(A flaiſch eßen wolten. Als nw die roͤmer damit gehelligt waꝛden vnd ire ſtatt nit len er beſchirmen mochten do kom totila in die ſtatt durch das hoſtienſiſch thoꝛ vnnd ieße den roͤmern zu verſchonung die gantzen nacht die puſawmen vnd thrumetten e klingen das ſie ſich voꝛ der 1 90 der gothier beſchirmẽ oder verbergen moͤchten. Zu ſolcher ſenftmi tigkeit vñ gůetigkeit het ine wiewol er dauoꝛ ein grawſam man geweſen was etwen die vermanung des heilligẽ vaters Benedicti gelayret. Ettlich des rats ʒu rom fieln vber die mawr auß vnd eylten gein conſtantinopel vñ verkũd ten diſen iamer dem kaiſer. Der ſendet narſem ſeinen gehaymen rat vnnd diener eylends mit großer heers krafft in welſcheland. der ſtritte mit totila vnd ſeim heer vnd vertilget ſie ſchier alle ab vnd erlediget welſch land von den gothiern. die doſelbſt von theodrico an xrij iar geherſchet hetten. vnd alſo iſt der gothier namen erloſchen Alſo das die die im ſtreytten bey leben bliben nit gothi ſunder walhen genennt werden wolten darumb das ſie Nayſes in welſchem land erzogen vnd gepoꝛn warn. 1 Arſes was ein verſchnittner man vnd des kaiſers iuſtiniani gehaymer diener ſei 9 ner ſchlafkamer. vnd nachfolgend nach erkantteꝛ ſeineꝛ tugent von demſelbẽ kai ſer zu eim ratgeben gefoꝛdert. vnd darnach allermenigclichem ein einigs ebenpild der guͤetigkeit innigkeit. barmhertzigkeit. gabmiltigkeit vñ gnad. Diſer narſes hat mu hilff vnd beyſtand der weppner die ime von alboino dem onig des volcks longobardo⸗ N rum die mit ime in půntnus warñ zugeſchickt wurden wider die gothos geſtrittẽ vñ ſie mit irem konig totila erſchlagen · vnd darauff die longobaꝛdos mit gabẽ beladẽ vñ wideꝛanhayms geſchickt in pannoniam. Nw wardt ſophia das weib iuſtini auß ney 48 diſcher einplaßung der mißgůnner narſetis eraitzt denſelben Narſetem auß welſche lannd wider anhayms zefoꝛdern mit ſchmalichen woꝛten. auff meynung er ſolt heym Biehen vnnd der wollen. enſpinß vnd ſſ pindel warten. Do antwoꝛtet narſes. Er woͤlt eun ſolchs garn. wefl oder zettel ſpinnen der ſeinen mißgůnnern vnd feindẽ zu vnuer⸗ ii richtlichẽ irrthũb gelãgẽ ſolt. vñ wiewol er rachſal ſůchet ſo ſtarb er doch pald. 0 Atricius auß brittannia purtig dauor ein ertzbiſchoff ſeotoꝛum geoꝛdnet hat. lr. Patricius biſchoff ia in heilligkeit vnd lere die gantzen inſeln hibermam zu chriſto bekeret. vil tod ten erweckt gefangẽ ekꝛedigt. vil kirchẽ erpawt. vñ vil tawſent mẽſchẽ getawft. Aber M V nach dem daſelbſt ein wilds volck was die do nit glawben wolten ſie ſehen deñ die 4 peyn der boͤßen vnd die frewd der gůten.do erſchine ime der herr vnd raichet ime dz euangelium vnd einen ſtab vnd fůeret ine an ein wůeſte ſtatt vnd zaiget ime ein rotũ de grůben die was außen finſter. da dañ ein warer bůeßer in.xxiiij.ſtunden von alle ſünden geraynigt vnnd ſolche peyn vnd frewd ſehen wůrd. Daſelbſt hat Patriuus ein kirchen gepawt vnd ſant auguſtins choꝛherrñ geoꝛdnet. vnd inen den ſchluͤßel zu der grůben gegeben Ʒy ſeinen zeitten ſbengen vil menſchen in dieſelben grůben vnnd aben ʒeugknus erfarner ding. Derſelben anſag befalhe er bey der kirche anzemerckẽ arumb haißt es Patricius fegfewr. fůnff iar. vnd was ritterlicher kunſt vnd vbung ein berůͤmbt man · Er verfůget theo datum abzethun. Nach deſſelben tod eylet er gem rauenna vnd verſamelet widerũb lben ſtat ſliguria das(als datuus der heillig biſchoff ʒu Mayland geſagt hat) ettwieuil muͤtter 3 8 5 9 S 09 5 W 9 IN ſbelmt zwaßenel J00 wuche 116 fim pubenleogherng Paqurus ber vanmſchet doe uß demcdofterhhe flemttferer angez Heſitgeim wald.E heh pern gefunden fubſem diener die Afkek os hellge datug hpdl vñ pekſo 5 ens frgſt ewoſchlyyd vo Mle gehtthche ögzynh dvſſ I9chgreröferfe Wn ankstbegpidde urſshtnehf. gä Oihos gelefte gelein wchhhfaff nalf h p oleheßker uſi vlle fmfe Blat&LVI Thelad narh9e ʒaichen ſind in wel ſchẽ lãd nach gepurt des herꝛñ. vẽ. lxx.iar bey nacht geſehen woꝛdẽ.dañ few der werlt rig ſtraln erſchinẽ am̃ hinel vñ plůt trop 8 fet voñ wolckẽ. mẽſchlichs plůt bedewtẽ 0 de dʒz darnach vergoßen wardt. nachfol 8 M ·gend regnet es vil tag aneinander vñ me 7 VNM;et ſich die tyber mit gewalt der waſſer. NI“ alſo das ſie an nidern enden vil volcks er 6 XN. W trencket. deßgleichen geſchahe auch in an )/ 0 dern ſtetten vnd gegenten. 2. 49„N U 0 eim waſſerfluſs erſchinẽ thier võ ———— 6 J ‚ 1¹ J. nonges bis zu nonzeit.die hettẽ mãs vnd weibs geſtalt vñ lãgs har bis zů dẽ lendẽ das vndertail wardt vom̃ waſſer bedeckt. 0 Je ſagen das auch ein zerrißner berg in gallia einen großen hal gegeben hab vnd darauff vil lewt vnnd ge⸗ pew verfallen ſeyen. S. Leonhardus Eonhardus deꝛ heiligſt man auß gallia půrtig võ der ſtatt cenomanoꝛum iſt von ſant remigio auß dem tawff gehebt vnd von une in haylpern lern vnd zucht vnð weißt woꝛden. Er wolt kein biſchoff werden. ſunder verließ alle ding vnd wonet in ei nem waldt nahend bey der ſtatt Lemona. Daſelbſt was ein konigclichs iaghawß auff gerichtet. Als die konigin alda in geferlichkeit der gepurt ſtůnd do wardt Leonhardus durch dẽ konig auß dẽ waldt hinein gefůert. vnd vom̃ konig gepetten got fuůr ſein weib zebitten. Leonhardus růffet zu got vnnd erwarb dem konig zwifache frewd. dann die muter genaſe mit dem kind.der konig raichet ime boid vnd ſilber. das verachtet er. ver manende ſolchs den armen ʒegeben. vnnd ime allain des walds ſouil er des bey nacht mit ſeinem eſelein vmbreitten moͤcht folgen zelaßen. Daſelbſt pawet er ein cloſter vnndee lebet mit zwayen cloſter bꝛůdern in großer maſſigkeit vñ leůchtet in vil wunderwerckeſ Vnd weeiche in fangknus ſeinen namen anrůften die giengen alßpald von zerbꝛochnen 4 bt die menig vñ man 9 panden 180 herauß Wie große wunderʒaichen got der herr nochmals durch ine tůt das gi MMaurus cherlay geſtalt des eyßens in ſeinen kirchen zeerkennen. (Duanger⸗ der roͤmiſch cloſterman was des heiligen vaters Benedicti ſunderlicher iunger. dañ vil auß dem roͤmiſchen adel durch die heilligkeit Benedicti bewegt ko men von gaiſtlichs lebens wegen auff den berg caſſinum. Die galli baten Benedictum durch botſchaft vnd ſchꝛift einen auß ſeinen iungern ʒu ine zeſchicken der die gallos clo VI ſterlichs lebens berichtet. Dem nach ſchicket Benedictus diſen maurum daſelbſthin. ð vnderrichtet menigelichen wol vnd ſeligclich zelebẽ. Pawet auch vil cloͤſter. Alſo nach 6 vil geůbten tugenten vnd wunderwereken ſtarb er in gůtem alter vnnd nit on großen wone der heilligkeit. S·Columbanus e anus der abbt an gaiſtlichẽ lebẽ vñ hailligkeit N berumbt hat diſer zeit in ð inſeln hibernia gereichßnet d aſelb ſt vil dloſter gepawt. vnd darnach in burgundi das luxonienſiſch cloſter aufrichtẽde vnzallich volck geſammelt vnd menigclichem ein rechte weiß vnd foꝛm zeleben gegebẽ vnd den konig theodoꝛcum ʒu red gehaltẽ darumb das er ſich mit eebꝛuch der kepſwei ber vermiſchet. do ergrymmet die anfraw bꝛunichildis wið ine alſo das der konig ine auß dem cloſter hieß ſtoßen. das geſchahe. aber theodoꝛicus wardt auß goͤtlicher rach ſale mit feůer angezůnd vnd verpꝛeñt. Diſer heillig man lebet von den frůchten ð paw men in eim wald. Sein diener verkuͤndet ime wie er auf ein eit als er die frucht ſamelet einen pern gefunden. der von den geſammelten fruͤchten geeßen het. do gepotte colũba⸗ nus ſeim diener die frucht vnd oͤpffel zetailn vnd einen tail dem pern vnd dẽ andern tai ime zu zeaignẽ. do aße der per allain ſeinẽ tail vnd nichtz von dem andern. Hereulanus der biſchoff P Erculanus der biſchoff wardt ʒu peruſia(als dieſelb ſtat in dẽ ſibend Negerung gewũnen wardt) mit marter gekꝛoͤnt. dañ der verweſer des heers totile NꝗdDes konigs hat diſen herculanũ auf der ſtatt mawin enthawbtet ſein ha wt zerſchnittẽ ſeinẽ leichnã vber die mawꝛ auß gewoꝛffen. Ettlich trůgẽ ſein hawbt zu dem leichnam M und begrãbẽ dẽ mitſambt eim kind bey der mawꝛ Nach rl.tagẽ ſuchtẽ ſie den leichnaʒ in die kirchẽ ʒelegẽ do fundẽ ſie des kids leichnã vol ð wůrm Simeon auff ðſeůl krichẽde.aber dẽ leib Hercuiani alſo gantzẽ das ſie auch kein ʒaichen oder narbẽ der enthawbtung ſehen mochten. Dbezech ð heillig toꝛnacẽſiſch biſchof hat aueh an wñ 0 derzaichen geſchinen. In des hinfart auß diſer werlt wardt ð himel aufgetan das das goͤtlich liecht vor ime drey 4 Iſtund ſchein gabe. Sein bruð gildardꝰ ð rothomageſiſch bi NI ſcchof vñ er wurdẽ bede an eim tag gepoꝛn vñ biſchof erkoꝛñ S meon von antiochia was auß muter leib auß erwelt. von dem ſagt man wunder yerliche ding. Er fůret erſtlich ein abgeſchaidens leben. Darnach wonet er in einẽ waſſerloſen prynnẽ Sy letſt ſtund er.xl. iar bis in ſein end auſt einer ſeůln. + N 5 Das ſechſt alter Jar der weꝛlt. vm. vijc. lij. Jar chꝛiſti. ve lüiſ.. LElagius der erſt ein roͤmer ward nach vigilio ein babſt vñ ſetzet das die ketz⸗ E ten wo ſie ſich zůu widerbekerung mit vernůnftigen vꝛſachen nit bꝛingen laßen wol ten. Das auch die geweyhten die ſiben zeit taglich volbꝛingen ſolten. Er wardt be⸗ ſchuldigt das er der verhandlung vigilij ſeins voꝛfarñ vꝛſach geweſen wer. alſo in angeſyht des volcks vnd der pfafheit růeret er das creůtz vnd euangeli vnd rayni get ſich mit geſchwoꝛnẽ aßd von ſolcher beſchuldigung. Darnach kom narſes gein rom vnd oꝛdnet mitſampt diſem pelagio das nymant von eregirigkeit oð bette we gen ʒu einicher heilligen weyhe zugelaßẽ werdẽ ſolt.ʒu leſt ſtarb er iñ. ri.iar. r. mo⸗/ 4 nat vnnd. xxviij tag ſeins bab ſtthumbs vnnd der ſtůl feyret deßmals drey monat. e vnnd.xrvi.tag. Jar der werlt. vin. vijc.lxiij. Jar chꝛiſti.vc.lxiijj. 6 FOhannes der drit auch ein roͤmer auß edelm geſchlecht gepoꝛn iſt zu ð zeit des Nekaiſers Juſtim babſt geweſen. Diſer was ein hohweiſer vnd gůetiger man vñ hat vil gotzhewßer gepeßert. vnd narſetem der wider die roͤmer zůrnet von neapo lis wider gein rom gefůert. daſelbſt ſtarb narſes vnlang darnach vnd wardt ſein leichnam gein Conſtantinopel gebꝛacht. Zu diſs babſts zeiten haben die armeni dẽ criſtenlichen glawben angenomen. Deßmals hat welſchlannd vil mderlag durch⸗ vberfal des barbariſchen volcks erlidden als dañ ſolchs die erſchꝛockenlichẽ zaych⸗ en am̃ himel wie hieuoꝛ gemeldt iſt erſchinen voꝛbedewtet haben. Diſer Johannes ſtarb in großem alter vol betrůebnus vnd ſchmertzen im̃ rij.iar.ri. monat vñ. xxvi. tag ſeins babſtthumbs. vnd růet der ſtůl deßmals. x. monat vnd drey tag. Jar der werlt. vin. vijc. lxxijj. Jar chꝛiſti.vc.lxxiiij. 18 Enedictus der erſt ein babſt vnd roͤmer iſt zu den zeiten kaiſer tyberij des an Jdern geweſen. gar ein 9295 man vnd ſolcher eren wol wirdig. der mitſampt kaiſer tyberio zu der zeit des hungers welſchem land vnd ſund erlich rom zu hilf ko⸗ men iſt vnd auß egypten getrayd gein rom geſchickt hat. dañ diſen Benedictum het der kaiſer tiberius vber diemaß lieb vnd hielt in auch groß voꝛ awgen. A beꝛ vnlãg darnach iſt er von ſoꝛgen vnd ſchmertzen.den er(als ettlich ſchreiben) in dem iamer 0 der ſtat rom vnd welſchs lands empfieng geſtoꝛben. ls er vier iar einen monat. vnd. xxviij. tag geſeßen wʒ. vñ der bab ſtlich ſtůl ſeyret deßmals.ij.monat vñ.. tag Linea der bebſt elagiss der erſt er vnd abtrůnnigen auch mit werltlichem gewalt gezwungen werden moͤch Jar der werlt. vm. vijc.lxrriij. Jar chꝛiſti.vc.lxxxiiiqj. Elagius der ander ein roͤmer iſt von der zeit tiberij bis in die zeit des kaiſers mauricij deſſelben tiberij tochterman in babſtlicher wirdigkeit geſeßen. Diſer iſt auß geſcheft oder gehaiße des kaiſers zu babſt geſchoͤpft dieweil nymat auß der belegerten ſtatt rom geſendet werden mocht. dañ deßmals wer von der mit erwelung eins babſts nichtz gehandelt woꝛden. ſo der kaiſer ſolche erwelung nit beſtettigt het. Alſo wardt der tůglich hohgeleꝛt man Gꝛegoꝛius ein cloſterman vnd dyacon gein conſtantinopel dẽ kaiſer zeerſenftigẽ geſendet. Als er nw alle ding nach willen des babſts außgericht het do wolt er dannoch weder ſein muͤeßigkeit noch ſynnreichigkeit mißbꝛauchen. ſunder er hat die bůcher moꝛallum vber den iob gemacht. vnd Euticium den conſtantinopolitaniſchen biſchof in beyweſen des kay ſers alſo vberwunden das er alle ding die er in ſeim buch von der vꝛſtend geſchꝛib het zewiderrůffen gezwungen wardt. Dañ er ſpꝛach das vnſer leichnam in der glo ri der vꝛſtend in dem wind vnd luft ſubtiler ſein wurdt. darumb moͤcht er nit berů ert werden. das dañ wider die woꝛt des herrñ iſt. do er ſpꝛicht. greyft vñ ſeht dañ der gaiſt hat nit flaiſch vnd payn als ir mich ſeht habẽ. Als nw Pelagius denſelbẽ gregoꝛium von bette wegen des roͤmiſchen volcks wider gein rom gefoꝛdert vnnd ſein vaterlich hawß zu einer herberg armer alter lewt geoꝛdnet. vnd ſand lauretzẽ kirchẽ auß dem grund aufgepawt het do ſtarb er an der peſtilẽtz.die deßmals gãtz vi.monat.xxviij.tag. Europam engſtet im̃ zehenden lar ſeins babſtthumbs. vnnd der ſtůl růet deßmals chen öleß f000% 1 5 ffeh fenſc rſchatz J fſoen tuf Aanders vnd erl gkfäßen ttetten 086 ſo vfd damnochel flbessals dleggt chehhtergchläts ſeictgepnocht pnd ſhung voftine ſoullk ſſch gäöck begeghet ſdhet vndauch höchätzet Asernr ſitb ſelgach vnd⸗ L Otgobcdiy flalhtg einet ‚ higogen emlch⸗ ſotzueim kong d der werlt Blat CXLVII FEI der iunger empfieng das regiment des kaiſerthumbs zu cõſtãtinopel ſ Lineg der kaiſer:; Lauff abſterben des kaiſers Valentiniani.Er was ime in keinem ding gleich.ſüun⸗ Juſtinus der ein geitzig rewbiſch man vnd ein verſchmaher der goͤtter vnd menſchẽ. ein ent Wν 6 ſetzer deꝛ alten rattgeben. Er tobet in geitʒgirigkeit alſo ſere das eyßnein ſarch zema chen verſchaffet vnnd das gold das 80 4500 5200 57 E ſol 151 als man ſagt in die pelagianiſchen ketzerey gefallen ſein. Als er nw das oꝛ ſeins hertzẽs von goͤttlichen dingen abkeret do kome er auß gerechtem gottes gericht ʒů verluſt ſeiner vernunft vnd wardt vnſinnig. Diſer foͤꝛderet tiberium den gerechten vnnd geſtrengen menſchen ſeinem pallaſt oder die land ſchaft zegubernirñ. Sophia ſein weib regiret das kaiſerthumb bis an die zeit Tiberij des andern. Auß welcher vn. klůckheit das welſch konigreich von der conſtantinopolitaniſchen gehoꝛſam ent wedet iſt als nw iuſtinꝰ.xi iar geregiert het do endet er ſein vnſinnigkit mit dẽ lebẽ erüs conſtantinus hat nach abſterben iuſtini den gewalt der roͤmiſchen konig angenomen. vnd(als voꝛgemelt iſt des kaiſers inſtini hoff odeꝛ pallaſt 0 geregirt. vnd ine derſelb inſtinus zu eim ʒugewůnſchten ſun vnd erben des reichs auffghenomen. vnd nit vnbillich dañ in diſem menſchen warñ vil ʒierde die eim ſol chen fůrſten wol anſtůnden.als miltigkeit.gerechtigkeit gůetigkeit andechtigkeit u got. weißheit. beſtendigkeit vnd ewige ſterck. vnd er was ſunderlich gůtwillig vñ miltreich gegen menigclichem vnd zuuoꝛan gegen armen lewten. Vnnd als er nw von dem geſamelten ſchatz iuſtini den armen vil außgegeb en het do redſtraffet ine ſophia die kaiſerin mermals. das er den gemeynen ſtand ʒu armůt gebꝛacht het do/ ſprach er. Ich getraw in den herrñ das vnßerm gemainen ſeckel nicht gelts gebref chen werd die armen mit almuſen zebegabẽ vnd die gefangen zeerloͤſen. das iſt ein groſſer ſchatz. Auff ein zeit ſpaciret er in ſeim pallaſt vnd ſahe auff dẽ eſtrich in eine: marmorſtainin tafeln das creůtz des herrñ gegraben. vnd gepote daſſelb creutz an ein anders vnd erlichers ende zethun. vnd ſpꝛach.das woͤl got nit dz wir dʒ creuͤtz mit fůßen tretten da mit wir vnſer ſtirn vnd pꝛuſt bezaichnẽ. Darnach waꝛdt 1551 5 eins vnd dannoch ein anders creůtzʒaichen gefundẽ. darunder fund er ſouil golds vñ ſilbers als die groß miltgabigkeit diſs meſchẽs erfoꝛdert.douon raichet er einẽ großen tail dẽ armẽ. Deßglei chen hat er auch(als man ſagt) die ſchatʒ narſetis ime auß welſchem land zugebꝛacht ʒů Rrofcecheit vnd mil tigkeit gepꝛaucht. vnd ʒu anzaigung ſeiner glůckſaligkeit ſo hat ſein heer das er wider die perſas ſendet nach ob⸗ ſigung von ine ſouil habe vnnd gůeter mit. xx. helffanten haym gebꝛacht als voꝛmals nie mer beſchehen was. a zr begegnet ime auß ſeiner verdienſtnus gegen den menſchẽ vnd auß andacht die er zu got vnſerm hay and het. vnd auch auß guͤetigkeit gein dem roͤmiſchen volck. die er nach vermůglichkeit mit gewappenter hand beſchůtzet. Als er nw das kaiſerthumb ſiben iar geregirt het do erwelet er Mauricium ʒu eim nachkomen vnnd ſtarb ſelligelich vnd menigclicher bewaynet eins ſolchen frummen fuͤrſten todt. L Ongobaꝛdi von iren langen perten nach lanntlichet ſpꝛach alſo genant haben iren vꝛſpꝛung auß Scandi nauia einer inſeln zu teůtſchem land gehoͤꝛende gehabt. Als ſie auß derſelben inſeln zohen do hetten ſie zwe hertzogen. nemlich Aionem vnd thatonem. Nach abſterben diſer beder do weleten ſie inen einen agelmundꝰ ge hant ʒu eim konig.der wardt von dem volck bulgaroꝛum an der thonaw wonende erſchlagen vnd lamiſſio an ſein ſtatt geſatzt. Der vnderſtůnd ſich die ertoͤdtung agelmundi ſeins voꝛfarũ ʒerechen vnnd leget die bulgaros mit großer ſchlacht ernider vnd regiret.xl. iar. Nach ime herrſchet ð dꝛit konig lethu genãt. ð regiret auch. rl.iar. Vnnd ſetʒet ſeinen ſun hildooch zu eim nachkomen am̃ reich. Nach demſelben regiret der fünft konig Godooch. Darnach claffo der ſechſt. vnd nach ime ſein ſun thato der ſibend konig. Der acht konig hieß vnacho. vñ nach ime ſein ſun valtharith der newndt. Der zehend kong longobardoꝛum hieß andom. võ demſelbẽ iſt diſs volck ʒu erſt in pannoniam gefůert woꝛden.als ſie dauoꝛ. xrxviij.iar in der prouintz Rugilanda gewonet hetten. vnde: diſem andonio vnd darnach vnder alboino ſeim ſun dem.xi.konig longobardoꝛum haben ſie rlij.tar gewonet. vnd an wirdigkeit vnd machtigkeit zugenomen. Der eingang diſs volcks longobardoꝛum in welſche land iſt beſchehen im̃ anfang des baſtthumbs Benedicti. Iñ.rij. iar des kaiſerthumbs iuſtini des iungern durch oſter reich vnd foꝛiaul vnd lieſßen ſich bey dem fluſs plane nider. Das ſechſt alter Mboi konig Cboinus der.xi.konig longobardoꝛum wardt mit allem ſeinem volck auß pan deis H nonia in welſche laddle in ein fruchtperere vñ weitreiche gegẽt zekomẽ võ nar ſete gefordert vñ darauff bewegt dz er mit allẽ lõgobardis. mannẽ. weibern.irẽ kin⸗ dern vnd vihe durch ſyrmium vnd foꝛiaul in welſch land mit außerklawbtem heer gerayſet. die gantzen venediginiſchen gegent erſtlich eingenomen. vnd darnach in In ſubriam ziehende die ſtatt mayland mit gewalt erobert vnd verheeret papiam drey iar belegert vnd zu letſt gewunnen vñ ſich furoan gein verona gefůeget vñ daſelbſt einen ſtůl des gantzen koͤnigreichs auffgericht hat. In derſelbẽ ſtatt het alboinus ſein weib die konigin roſimundam. auch ſein ſchatz vnd allen konigclichen hawßrat. Als nw diſs volck in wunn vnd freůdẽ ſchwebet vñ alſo nach ſeiner vnart ſolche freůd in wirtſchaft vnnd trunckenheit mit ʒutrincken vermiſchet do truncke der konig eins rals auch in ſolchen wirtſchaften auß eim becher gemacht von der hirnſchaln ſeins / ſch wehers gamundi den er dauoꝛ in pannona ertoͤdt het. Vnd als aber ð konig des Ae weins zeuil vnbeſchaidenlich in ſich geſchoͤpft het alſo das er froͤlich. oder(aigẽtlich Zereden)abſinnig wardt do ſchicket er ſeiner gemahel der koͤnigin denſelben becher vol guts weins. das empfi⸗ eng die fraw ſo hoh zu hertzen das ſie ir in derſelben ſtund fuͤrſetzet die belachung vnd hoͤnung irs vaters hirn⸗/ ſchaln mit irs mans todt zerechen. vnnd fieng den handel alſo an. Helmechildis ein edler ritterlicher vnnd ſchoͤ⸗ ner iungling an dem koͤnigclichen hoff bůlet ein iunckfrawẽ in der koͤnigin frawẽ zimmer.als die konigin ſolchs erfůre do verfůget ſie das die iunckfraw dem iungling ſeins willens volget. das tet die koͤnigin darumb das ſie hoffet der iungling wůrd auß gewagter fuͤrwitzigkeit vñ gailhait ſeins gemůets ʒu vnbeſunner tůrſtigkeit kunf tiger tat vñ der konigin anmůtung deſt liederlicher bewegt werden. als ſich dañ das in der geſchihte darnach erfunde dañ der iungling wardt heimlich in des konigs ſchlaf kamer gefüert vnd toͤdtet den konig in hoffnung er ſolt(als ine die konigin vetroͤſtet het angeender konig werden aber ſie mochten das nit erlangen ſund wichẽ auß foꝛcht gein rauenna. vnd vnlang darnach ertoͤteten ſie ſichſelbſt mit gift. LD Onginus der krlechiſch man erſter oberſter regirer, welſchs lands exarchus ge/ Lginus oberſter regirer nant hat mit einẽ newen namen des regirens oder oberkeit in welſchem lannd welſchs lands aufgebꝛacht vnd ſich ʒu rauenna enthalten. vnd in pflegnus welſchs lands vnd der ſtett die in den gegenten des kaiſers iuſtini mit rom vnd rauenna verharretẽ.erſtlich ein ſolche weiß gehaltẽ.dz einicher verweſer. pfleger oð obꝛer nit lãdẽ vñ gegẽtẽ voꝛ ſein ſolt.ſunder ein yede ſtat marckt oð commun ſolt von iren oberñ bewart vnd ge regirt werden. vnd dieſelben obꝛer hieß er hertzogẽ. Alſo machet er rom andern wel H ſchen ſtetten gleich. ſie allain in dem ſtůck erende das er den regirer deßmals der ſtat E rom einen verweſer.aber doch ſein nachkomen hertzogen hieß. vnd aiſo iſt darnach uE vil iar ein roͤmiſchs hertzogthum in namen geweſen. vnd ſolche oberkeit hat bey hů(= 5 2 Leander biſchoff ¶der vnd. xxüiij. iarñ gewert. A L Lander der tolletaniſch oder hiſpalẽſiſch biſchoff was ein heilliger vnd hohgelert man. Auß des pꝛe n 10 volck viſigothoꝛum& YN lrch kecaredum iren koͤnig von der arrianiſchen ketzere ee ee vil ſchrift gemacht nit allain zu beſtetigung vnſers 5 der auch zu vertilgung. verachtung vnd verſch 9 ˖ die wand ali auß aphꝛica in hiſpamam von belizario vertri ſer heillig man hat in ſeinem leb en vnd im̃ end an vil 10 2187 Helbener Fagfeben die zall der heilligen geſchriben. vnd ſein tag wirdt ge⸗ Arij.* 2 24.,. Ohannes der almuſner vnd alerandriniſch biſchoff L hat diſeꝛ zeit die oꝛientiſchen kiꝛchen ſouil můglich wʒz 2E N. 9. N 85 N N 6 4 Min dem glawben enthalten. mit leſen. diſputiren. ſhreibẽ i, vermane.leren. wiewol er vil widerſacher het. hat auch gꝛoße zaichẽ. vil alm 50 vil al vnd andere werck der gůetigkeit getan. Diſs heilligen mans loͤ 85 indere loͤbli„ ¹/ perlichs lebẽ hat Leontius der biſchof neapolis der inſeln 8 0 Walehide . diſem aufrůrigẽ vngeſtůmẽ weſen diſer zeit weꝛ es ſchier gar vmb dẽ welſchẽ I 60 namen geſchehen wo die heilligen mañ paulus patriarcha aquileyenſis. vnd fe N+ÆÆ, ö lir der biſchoff ʒu teruis welſchem land nit ʒu hilff komen werñ. dann paulus flohedes, mit ſeiner brieſterſchaft vnd pfafheit vnd heilligẽ ʒierde a N si0 uß aquileya gein gονσ Jo erwarb felir ſeiner kirchen gůttern bey den konig alboino f0 vnd 45550 5 g N 4 V 5 2— 8 S 8 5 2 0 mahung der arrianiſchen irrung.die Ceſoll.t gbſchoff —————— ——— ——— tdegkofgighe btcgpgepſuc 10 tschafkertghtt Naſchsrdz Awüc öte cheltcaſl miſinmehd. agchuclhkl; * der werlt 8 8 der boͤßen gaiſt großer gnad vnnd kraft geweſt. alſo das er yezuzenten von beſeßen lewten vñ ſchar der teufel außgeiagt vnd vil menſchẽ geledigt. auch ein ſchel. ¶lichs ſchedlich pferd mit dẽ zaichẽ des creůtzes geſenftigt &vnd einen plinden erlerichtet. man ſagt das ſein leichnam ˖ 0 in der ſtatt Tudertina nochhewt bey tag die tewfel auß⸗ 50 treib vnd die krancken geſund mach wie er lebẽdig getan hat in ander foꝛtunatus ein hohgelert vñ wolſpꝛechẽd „ Gnan hat die gallier mit ſchuften vnnd exempeln zu nachguͤetiger goͤtlicher ſigiberto irem KNe 120 wie 55 onigreich regirñ ſol beſchꝛi⸗ Sanmpſon biſchoꝛf ben. Auch ſant martins leben Samp ſon biſchoff Erman⸗ der biſchoff zu pariſs. iſt(als ettlich ſchꝛey ö W ben/ diſeꝛ zeit gar ein heillig man geweſt. Er hat die f konig zu franckreich alw eg im̃ ambt 95 der maßen das ye einer den andern an andechtiger vbung.gůetigkeit „genad vnnd holdſeligkeit vbertreffen wolt. was gůter Awerck ſie an diſem biſchoff ſahẽ die vbeten ſie auch. So OSgroße ding wuͤrckẽ die exempel der gůten hirten. 5 ³ Emſon der dolenſiſch biſchof hat in wund erſamer 9 heiligkeit geleůchtet. in ſeiner weihũg kom ein tawb 0 von himel die ſaß ime auff ſein hawbt ſo lanng bis er ge/ weyht wardt. 10 A mandus der traiectenſiſch biſchoff in Vaſconia(ʒu des zeitten das volck zumal grawſam was hat ſe mit ſeiner heiligkeit vnd lere zuů gůetigerm leben gezogen 22 3 Lkaiſers iuſtim geweyhet iſt in allen dingen berůmbt ge c weſt vnd hat.xv.iat das ertzbiſtumb verweſen. Als grego/ rius ð groß in dẽ babſtlichen ſtůl kom. ſo hat er als ein wol⸗ G1705 man die geſchiht der konig ʒu franckreich vnd anders eſchꝛiben. 0 ein konigin zu franckreich. auß der gegent 3„ terland rewplich hingefüert vnd vnder des konigs lotharij gewarſam erneret. nachfolgend eim irdiſchẽ fürſten verma nelt vnnd doch von dem himliſchen konig nit abgeſundert. lotharn des ko awt vi wunderwercken gelebt vnd gar ein loͤblichs ſeligs end genomen.im erſten tag des monats auguſti. be Kadegũdis konigin. (8 51 der tironenſiſch ertzbiſchof im̃ achtẽ iar des zu franckreich S e ſunder darnach durch medardü ʒu cloſterlichem leben dem herꝛñ geweihet Sie hat dem pictauienſiſchen volek auß mitwůrckung der gnaden gottes durch veroꝛdnãg nigs ein cloſter gepawt vñ als ein abbtiſſin dariñ mit einer groſſen menig in aller maſſigkeit vnd Blat CXLVIII Fonunatus der biſchoff HF Ortunatus ð tudertimiſch biſchoff iſt in außtreibũg Germanus ð biſchoff thuringie půrtig wardt nach vberwundnem irem va 18 5 N Guagome der goß Kegoꝛius der groß Henent vonwegen ſenner heiligkeit vnd hs/ E N. Gxhbeſenderer ſänner ſittlichen weißheit. dariñ er ſchier alle lerer fur⸗ 5 V troffen hat iſt auß rattherrlichem edelm roͤmiſchen ſtammen gepoꝛn Aber wiewol er den hohſten gipfel naturlicher kunſt vnd weißh eit in K 2 ſeiner iugent erraicht. vnd auch vberfluͤßigen reichthůmb zeitlicher gñ 8 ter hett ſo hat er doch alle ding verlaßen vnd gaiſtlichen ſtand außer ⸗ f koꝛn. vnd doch auch verhinderung mancherlay werltlicher 8ſ.drſde„6 tragen. vnd zu letſt nach abſterben ſeins vaters ſechs cloͤſter in Sicilia 8= gepawen. vnd das ſibend in ſant andreßen ere zu rom gezimmert. dar/—— inn er nach verachtung koͤſtlichers gewands in ſchnoͤdem klaid gewo⸗ net hat. Er koſtiget ſeinen leichnã mit ſolcher maſſigkeit vnd abbꝛuch das er mit gekrencktem magen kawn leben mocht. vnd wardt von ſey ner frůmkeit vñ heilligkeit wegẽ in großẽ werde gehaltẽ. vñ hat ʒu con/ J ſtãtinopel vñ auch zů rom dẽ criſtenlichẽ wefen zu gůt vil treffenlicher ,. 2 ſchuften gemacht. Das ſechſt alter JIar der werlt. vm.vjjẽ.xcij. Jar chriſti. vc.rciißj. Tnea der bebſt/ ſ Gin en⸗ der groß. diſs namens der erſt ein roͤmer wardt wider ſeinẽ willẽ Gꝛegoꝛius der erſt 00 md. mit gemainem rat allermenigclichs zu babſt erkoꝛn. vñ nach dẽ aber ſolchs 7 mit ver wuligung des kaiſers beſchehen ſolt do ſendet gregoꝛus ſein botſchaft mit dafl Abonl brieffen zu mauricio dem kaiſer ine zebitten ſolche wal des roͤmiſchen volcks vnnd kä kn der pfaf heit nit zebeſtettigen. Aber dieſelben bꝛieff warden durch den verweſer ð fl 1010 6 rom verhalten vnd zerriſſen vnd ander bꝛieff geſchriben.der maynung das ð ob ſßt kaiſer gregoꝛium zu babſt beſtettigen geruchen woͤlte. deſs was der kaiſer gar fro hbes dañ gregoꝛius het dauoꝛ ʒu conſtantinopel diſem mauricio einen ſun auß de tawff a0 0 gehebt. vnd mauricius ſendet botſchaft gregoꝛium zebeſtetigen vnd zezwingẽ ſieh ſhfobck i1 des regiments des bab ſtthumbs zeunderfahen. demnach hat ſich gregonus ð puͤr fepbekwn den baͤbſtlichs ambts vnd der gubernirung gemains criſtenlichs ſtandts beladẽ drchzoß vnd nicht ſichſelbs. ſunder der menſchen nůtz vnd die goͤtliche ere gefürdert. und uchtom lang nach verſchmahung vnd hinlegung aller werltlicher reichthuͤmer. wolluſt. ere öſgobardiin! gewalts alſo gelebet das er bis zů vnſern zeiten keinen auß ſeinen nachkomen ime Muricius 4l gleich nach obern gehabt hat. an heilligkeit des lebens oder an fleiß zehanndlẽder 950 ſchwach ſachen. oder an lere oder an ſchriften. Diſer hohgelert man was alſo demuͤetig das JWer Gegonn er vnder den bebſten der erſt ſich einen knecht der knecht gottes geſchribẽ hat. vnd ſehten Durz er hat ſunſt vil oꝛdnung zu auffung vñ enthaltung goͤttlichs dienſts vñ eriſtẽlichs zueim gengſlt weſens fürgenomen vnnd außgerichtet. Zu letſtſ arb er in dem.xiij. iar. vi.monat dylden.dogſtey r. tag ſeins babſtumbs am̃. rij.tag des monats marcij. vnnd der ſtůl růet deßmals dſeſrmn v. monat Wue zeß„„„ 32 VVLͥkk Aber Muntlit Abiſianus ð babſt deſs vaterlannd vnwiſſend iſt. vnd gar billich. was ein dardos dieroͤfe nachkomen gregorij. Aber demſelben gregono ſeinem voꝛfarñ in ſitten vnnd ſt ntgernwt wercken vngleich vnd Wäerwertig dan als in ſeinem babſtch umb ein hungeꝛ v ſböer handlung tewrung was. vnd die armen von diſem babſt als von gregoꝛio des almůſen wa u doch mes erk teten. do ſpꝛach er nichtz anders dann das gregoꝛius die gůetter der kirchen von er f0 5 be langung wegen werltlichs gemains růms außgeſtrewet het. vñ wer ſchier geſche 10 Muuechset hen das ſeine bůecher verpꝛannt wern woꝛden. Der maßen was der boͤßwillig ocghet ſcl menſch in zoꝛn vnnd neid wið gregoꝛiñ entzůndet. Doch oꝛdnet er dz die tagʒeit in A den kirchen von des ambts wegen geſůndert. vnd die ampeln pꝛinnend enthalten Arm werden ſolten. vnd ſund eꝛlich in ſant peters kirchen. Do er geſeßen was ein iar. v. 015 babe monat.ix.tag do ſtarb er. 060 9 B Onifacius der dritt ein roͤmer vnnd diſer ere wol wirdig erlanget von dem wunden Jhauſnl kkayſer phoꝛa.doch mit gezengk das der ſtůl ſannt peters des appoſtels. der geuomen. vnd zec ein hawbt it aller kirchen auch alſo genant vnd gehalten werden ſolt von allerme huchmnel nigclihem. dann die conſtantinopolitaniſch kirch vnderfienge ſich ir dieſelben ſtatt 0 e 00 zuzegignen auſꝛ gunſt yezuzeiten boͤſen kaiſern. Aber der roͤmiſch ſtůl wirdt gar bi lich für andere gehalten. nach dem durch gentzigkeit vnd beſtẽdigkeit deſſelbe ſtůls alle ketzerey abgeſtelt vñ außgelsſcht ſein. Darnach hat er nach gehaltner verſam lung vil dings geſetzt. aber zu letſt wardt das alles abgeſtelt mit ſeinem abſterben im̃ newnden ſeins babſtthumbs. der ſtůl růet ein mouat ſechs tag. 4 Ianr der werlt. vm. viijc riů. Jar chriſti. vir. rüiſ⸗ Onifacius der vierdt ein marſilier hat den tempel ſant marte der rotunden. Pettwen allen gottern gemain was von dem kaiſer phoꝛa erlangt. vnd in de ere der heilligen iunckfrawen marie vnd aller martrer geweiht. vnd dauoꝛ alle ab goͤtter pild der haiden herauß gewoꝛffen vnd dẽ tempel erliechtert. vnd auch ſeit vaterlich erbhawß zn eim cloſter gemacht. vnd ſein ligende gůeter dem cloſter ʒu geaignet vnd den cloſterlewtten zegepꝛauchen gegeben. vnd inen auch gewalt b folhen zepredigen vnd beicht zehöͤꝛm. Aber nit faft lãg darnach ſtarb er im ſechſt iar achten monat.am̃ kilj.tag ſeins babſtthumbs. als zu derſelben ſterben hun ger vnd waſſerguß voꝛhanden was. vnd deßmals ruet der ſtůl. vij. monat vnnd EB ‚ der welrt Blat(XLIX Hiaben ge was ein tochterman des kaiſers Tyberij. vnd der erſt der auß kaiſer/Imneca der kaiſer LMichem geſchlecht zu kaiſer beſtettigt waꝛdt. vnd wiewol er ein cappodociſche: Mauricius was ſo wardt ime doch von wegen ſeiner tugent vnd geſtrengigkeit in hanndlunge der ſaehen das kaiſerthumb befolhen. Als nw die Longobardier nach ab ſterbẽ its köonigs Nbormierr iar vnder hertzogen geweſen warn do ſatzten ſie imenſelbs Eutha ſcr⸗ rium zu eim konig. den neñten ſie auch Flauium. nach dem ſich dañ fůtoan alle lõgo gobardiſch koͤnuß Flauos geneñt haben. Nw vnderſtůnde ſich mauricius die longo⸗ bardos auß ytalia ʒetreiben vnd beſtellet Sigibertum den koͤnig zů franckꝛeich zumñũ krieg. der ſamelt eylends auß den galltern vnd teůtſchen ein groß heer. vñ het mit de N longobardiſchen koͤnig einen großen ſtreyt. aber er wardt von ime vberwůden. au„% diſer vberwindung warden die longobardi alſo behertzt das ſie bis an dz ſicculiſc meer durch zogen vnnd die welſchen ſtett in iren gewalt bꝛachten. Aber wiewol ſie auch rom lang belegerten ſo kunden ſie doch rom nit erobern. Dieweil nw alſo die longobardiin glůck des obſigs ſchwebten vnnd in alle laſter fieln. do macher diſer Mauricius ein geſetz das einicher roͤmiſcher ritter der nit handloße oder auß verwñ/ PPho dũg ſchwach wer voꝛ geendeteꝛ kitteꝛſchaft got de herꝛũ nit ritterſchaft treibẽ moͤcht: e Aber Gꝛegoꝛius vermanet ine ſein hand in die gaiſtlichkeit micht zelegẽ noch die anze⸗/⸗ fechten. Darzu het auch Mauricius Jehannez den conſtantinopolitaniſchẽ biſchoff zuſeen genaynen patriarchen geſchoͤppft vnd Gꝛegoꝛium vermanet ſolchs alſo zege dulden. do antwurtet Gꝛegoꝛins. das der gewalt zepinden vnnd ʒuentpinden Petro vnd ſeinen nachkomen vnd nit den conſtantinopolita niſchen biſchoffen gegebẽ wer Aber Mauricius ließ ſich an diſen boßheiten nit benůgen ſunder beweget die longo bardos die roͤmer anzegreiffen. vnd ſie belegertẽ die ſtatt ein gantz iar. aber do ſie die ſtatt nit getrawten zeerobern do kereten ſie wið gein mayland. Mauricius empfieng ab der handlung wider Gregoꝛium beꝛewung vnd erʒaiget ſich gein ime gůetigclich er. Doch was er gemaynem ſtand ein nůtʒper man. dañ er hat offt wider die feind ge fochten vnd ſie beſtritten. Zu letſt wardt Phoca zu kaiſer von der ritterſchaft erweit! σοον vnd Mauricius erſchlagen im̃ xri.iar ſeins kaiſerthumbs. SEEER Hoca hat ſich nach abſterben Mauricij vnd ſeiner ſůne Theodoſij Tyberij Conſtantini vnd aduocati des roͤmiſchen reichs vnderſtanden vnd acht iar geherrſcht. vnd iſt gein conſtantinopel komende ʒu kaiſer auff genomen. Er machet dem volck große hoffnung zů ime. aber der außgang ſeiner hanndlũg betroge vil lewt.dañ zu ſeiner ʒeit haben die perſe vnder Coßdra irem koͤnig die roͤmiſchen gegent vberfallen. dʒ heer diſs kaiſers vber wunden. Jeruſalem bekůͤmmert die criſtenlichen gotzhewßer enteret vnd zerrůdet.das heillig creutʒ von dannẽ genomen. vnd Zachariam den heilligſten man vnd derſelben ſtatt patriarchen gefangẽ gefüſert. Darumb wardt Phoca võ menigclichẽ vnd ſunderlich von dẽ roͤmiſchẽ rat verſchmeht. vñ durch Eracleũ den hertzogen der heeꝛ vnd affricaniſchen pꝛouintʒen des kaiſerthumbs vnd lebens berawbt. vnnd Eracleus deſſelben ſun in das regi⸗ oneili ʒu ſant Peter zuů Rom ment des roͤmiſchen ſtands geſetzt. Vrom bey ſant peter hat der heilligſt man Gꝛego rius der babſt mit.rruij. biſchoffen ein verſamlãg gehabt. vnd dariñ vil ſtůck vnßerm glawben zu gůt ge handelt. vnd anch alßpald vier dauoꝛ gehaltne conciſia Als das nyceniſch. ¶ onſtãtinopolitaniſch Epheſtniſch vnd Calcedonenſiſch offenlich beſtettigt. vnd auch das fůnft geeret. In dem ſelben cõcilt hat er geoꝛdnet dʒ keen man zwayer eeweiber zu bꝛieſteꝛ auch ein biſchof allain eim mal geweyht werden ſolt. Et hat aueh geſetzt den letzſten willen in alle weg zehalten. Auch im eingang deꝛ Nmeſs einen verſs auß dem pſalter. vnd newn mal kyrie⸗ leyſon zeſingen oð zeſprechen. vnd alleluia. Er hat auch erſtlich die großen letaney vnd alle oꝛdnung des kirchlt Hchen ambts angeſchickt vnd beſtettigt. —5 Achfolgend hat babſt Bonifacius der dritt auch LBa0 verſamlung von.lxxij biſchofen. xxx. brieſtern 8 Ivnd dꝛeyen dyacon gehabt vnd dariñ geſetzt das ymãt beyð pen des verfluchs an die ſtat des geſtoꝛbẽ bibſts 2 oder biſchofs voꝛ dem dꝛitten tag ſeins abſterbens nit 9—EKgiſetzt werden ſolt. Das auch die verflucht ſoltten wer — 0“8i.ẽeuen die durch gabe oder gunſt inen den zůgãg zu babſt 5* licher oder werltlicher wirdigkeit ſuchten. Er hat auch gewoͤllt das die wale eins biſchofs von der pfafheit vnd vom̃ volck beſchehen vnnd alſo kreftig ſein ſolt als ob die vom fůrſten der ſtatt beſtetrigt wer. Vnd er oꝛdnet auch das ein bueſter ſo er meſs hielt alweg ein rayns tůch das man coꝛpoꝛal nennt auff den altar legen ſolt. Das ſechſt alter iſer ʒeit hat ein ind das pild eins crucifir geſtochẽ dʒ dʒ plůt milti 0 gelich herauß floße vñ dẽ indẽ beſpꝛenget alſo dz man des indẽ D fuͤßſtapffen plůtig ſpůret. die criſten die das ſahen volgten dem geſpoꝛ „öderr pluͤngen fůßtritt nach bis ſie zu dem plůtflůßigen pild komen. als , ůſie das funden do verſtaynten ſie den inden. 55 +8 dem ſechſten iar des kaiſers mauꝛien was ein ſolche waſſeꝛ gůß das man mapnet dz die ſyntfluſs noe vernewet wer. dañ diſe ſynt⸗ fluſs was in der venediger foꝛiaul oder andern gegentẽ welſchs lãds alſo das ſich die weg vnd ſtratzen verluren. acker. wyſen.doͤꝛffer vnnd ander menſchliche wonung zu ſeegrůben warden vnd vil menſchẽ vñ &Qvih verdůrben vnd ertrancken. Ber fluſs der etſch lieff deßmals alſo Vauß das in ſant ʒenonis des martrers kirchen außerhalb der mawꝛn ð ———. LCuſtatt Berñ oder Verona gelegen das waſſer bis zu den oͤbern fenſtern ¶ Laichet. vnd ſolche waſſerguß beſchahe am̃. xvij.tag des monats octo bꝛis. Aber es warn ſolch hagel. thonr vnnd plytze die kawm ʒu ſumer Jbeit geſchehen můgen. So was auch die Tyber zu rom alſo groß das ¶das waſſer dauon vber die mawꝛn hynein floße vnd vñ oͤrtter dariñ Vbeſchwemmeet. do ſchwumme auch ein wundergroßer drack mit vil ¶ ſchlangen in dem rechten waſſer gang vnnd furt des fluſs der Tyber durch die ſtat auß bis in das meer ab. Nach diſen dingen kom alßpald ein ſchwere peſtilentz alſo das von vnerſchetzlicher menig gar wenig menſchen Hehdeltd 160 er blben Wi peſtilentz berůret erſtlich Pelagium den babſt. nach deſſel⸗ 90 durc ben hynfart ſtrecket ſie ſich auß in das volck. In diſer betruͤbnus wardt der ‚ rrergeſl heillig Gꝛegoꝛius zu babſt erwelet.der oꝛdn et ei letaney in ſybnerlay form. 101 Galdech dieweil man der eine hielt do ſtarben. Ixxx. menſehẽ darundter. In ſolcher pꝛo 0 ſih +4 ceß warñ von ſan Gꝛegoꝛio ſyben choͤr geoꝛdnet. In dẽ erſten warn alle pfaf lh 11 5 heit.in dem andern alle ebbt mit iren můnchen. In Auguſtinus vnnd Mile d5 5 hleer 160 0 Nbdem diitten alle abbiſſin mit iren verſamlũgẽ. In tus cloſterlewt 75 1 1010 dem vierden alle iunge kinder. In dem fuͤnften alle le 91 10 layen. In dem ſechſten alle wittiben. In dem ſybẽ⸗ eh 1615 Xvdcean alle eeweyber. Aelolkebndie Vgu nis Muiletus vnd Johannes vnnd ettliche andere cloſterlewt bewerts⸗ 70 Warhskel vnd erbers lebens warden diſer ʒeit durch Gꝛegoꝛuum den babſt in engelland f V geſchickt. von den die engliſchen erſtlich die lere vnßers glawbens gentzlich empfan⸗ 60 gen. vnd bey denſelben engliſchen diſe heillige mañ ſelige ende genomen haben. 4 ‚ Der vngenet rock des Er vngeneet rock vnßers herrñ Jheſu chꝛiſti von df herrñ heilligen iunckfrawen maria gemacht. deꝛ einem auß 90 den rittern ʒu tayl wardt. In diſer ʒeit nit verr von iheruſaf is¶ lem in der ſtatt Zaphat in einer marmoꝛſtaynin archen võ W, WI GSregoꝛio dem antioceniſchen. Uhoma dem Jheruſalemi WI ſchen vnd Johanne dem conſtantinopolitamſchen biſchoffen gef ich ſeer erfindung in großen wůden gehalten. vnd von ine gein Jheruſalez gefüert vñ Wegethh wnmen helffantpaynmne archen gelegt woꝛden. Nan ſagt als die ſtat cõſtantinopel ver in Dud gf loꝛen woꝛden ſey do ſey deſer rock in den gewalt der thůrcken komen. gog ſolchs er Lrmigldis ein koͤnig viſegothoꝛum des koͤnigs hy ⸗ Hermigildis der koͤnig Iſenkewftengf ib ſpaniarum vnd viſegothoꝛum ſun wardt diſer zeit 5 beruw ʒů f0 von koͤnig Lemugildo ſein vater in den kerckeꝛ gewoꝛffen 8 ſchagſolchs kn ſls vnd vnlang darnach boͤßlich getoͤdt darymb das er auß fe ſugeguffe 45 des heilligen hiſpalenſiſchen biſchoffs Leandri pꝛedig vñ Sſshelgg 55 s lere von der arriamſchen irrung zu dem recht criſtenlichẽ ildt flt glawben bekeret wardt. dañ als Leander diſen hermigildum bekeret het do verfol⸗ hußehunrh get ſein vater Leandꝛum in mancherlay weyſe vnnd toͤdtet loermigildum ſeinen ſun. 95 ade SBDey ſeinem leichnam warden darnach engliſch geſang gehoͤꝛt. vñ pꝛynnẽde ampeln beh adonn Uäbröge 65 5 5055 10 vnd berůeffet Leandrum herwider ver 18 d ebun ſůnd vnd beweiſter vngerechtigkeit begerende. vnnd e Fi nſeiten E 1810 5 ſollneie 505 einen rechten 810 zewerden. 5 85 ſeinen andern ſun zuů eim 0 Sant A s ein abbt Sat Si eſter in ftacktei Fieh„ 078% Saut Similiamits ein abbt Ser 555 ſſchr bſche Si Dig b llter 5 ſu 0 Spneree“ Srr brr dllheerwerSr96. S. Cumbertus biſchof ʒu Cöin eeen edäns ünger Sant Deicola uſen Sant Bauo was ein rawber von ſannt amando bekert.der fij in ayt ſidler leben in harter bußwerſ igkeit andern ein erempel vnd ebenpild der heilligkeit Wd e eh Wſ ſl 0 WXI 11 0 0 5 dung el R Rcx 00 Atopſhee teſgch ö tchbnbs 10 Iß ſhelgyfe ndkr. 90 gleßf afftksith gffe c outl. ageörſſh 80 rſh derwerlt Wlat CI. Fcharis flamnus der koͤnig longobardorũ. Als ſie.kiar on ein koͤnig geweſen ſind von inen zu koͤnig er wel hat ſiben iar geregirt. Diſer was des koͤmgs daphonis ſun. den die longobardt Kanum ʒůnambten. vnd wiewol er alſo iungling zu koͤnig er hoͤht wardt ſo hat er doch mit vbung vil tatten vnnd ſchihten groß lob verdient. aͤlſo das ime alle lõgobardiſch hertzogen den halbenteil irs gelts vb erantwurteten. Er hat Pharam nit ein vndedle ſtatt an dem fluſs Abdue gepaͤwt. vnd die ſtatt Bꝛirellum am geſtad des waſſers Padi gelegen belegert.beſtritten vnd der erden eben geſchlayft. vñ ¶ſich ſolcher vberwindung alſo vberhebt das er bis an das ſicculiſch meer alle ding ero beret vnd vil welſcher ſtett in ſeinen gewalt bꝛacht. vnd auch den koͤnig võ ſtanckreich mit großer menig der ſeinen vnd auch den teutſchen erndergelegt. vnd auß welſchem land veriagt. vnd darnach Francilionem den roͤmiſchen hertzogen auß der comaniſchẽ W innſeln vertribẽ vñgroßmechtige reichthůmer von dannen hingefuͤert. vnd damit alſo etich Garibaldi des koͤnigs der bayern toͤchter. die aller criſtenlichſten iunckfrawen zu der ee ge⸗ getieht Ehendelindam nomen hat. Nw was Chllpericus der koͤmg zu franckreich diſem Arthari ſere feind darumb vberzohe er Garibal⸗ dum ſeinen ſweher vnfürſehẽlich vñ vertribe ine auß bayern. alſo flohe Garibaldus in welſchs land ʒu ſeim toch terman. vnd Artharis ſtarb in dem iar darm̃ er gehayrat het. P0 die Lõgobardiſch koͤniginwz des koͤnigs zu Bayeru tochter hohgeporn Avnd durchleuͤchtigs plůts. vnd wiewol ſie in anfang irs koͤnigelichen weſens iung. achtperer geſtalt vnd mit vil reichthůmern begabt was ſo was ſie doch an ſitten keůſch/ heit vnd andechtiger vbung vil ſcheinperer. An die ſant Gꝛegoꝛius durch ir tugẽt bewegt. J ettliche ſyttliche lere(als eitlich ſagen geſchꝛiben hat. Diſs was ein gar tapffere fraw vnd 3 des criſtenlichen glawbens hohgeflißen. vnder andern wercken der gůetigkeit hat ſie gar 8 ein loͤblich cloſter in ſant Columbans ere in der ſtatt Bobio mit irer darlegũg erpawt vñ vil ligender gůͤetter dar ʒu gegeben. Vnd auch ſant Johanns kirchen zu modoecia. dz rm. Æ ſchꝛit von Mayland ligt erpawt vnd auch mit vil gůttern begabt. von dannenher habẽ glle longobardi auß ebenpild diſs weibs Johannem den tawffer zu eim ſundern patron 0 07 0 0 Agilulphus koͤnig gauffgenomen. ASunu hat nach Artharim vber die Lougobardos xri, iar geregut. Als nw W N artharis mit tod vergangen was vnd ſich die lõgobardi nach langem rat eins ſ koͤnigs nicht vereynigen mochten. do warden ſie deſs zů rat. Welchen auß den longo bardiſchen hertzogen Theudelinda ir ʒu eim gemahel erwelet derſelb ſolt von menig elichem zu eim koͤnig angenomen werden. Nw was Theudelinda ein weib großer tu gent vnd wol wirdig das ir wal vnd erkieſung bey den longobardiern hoh geachtet werden ſolt. Dem nach erwelet ſie diſen Agiulphum. der was ein taurinenſiſcher heꝛ tzog vnd ein iunger wolgeſtalter ſtreythaftiger man. Die erſt ſoꝛg diſs neroen koͤnigs M was die gefangen die Chudebertus hyngefůͤert het zeerledigen. vnd võ dẽſelbẽ koͤmg frids zebegeren. vnd nach erlangtem frid die heꝛtzogen die arthari ſeim voꝛfarn widerſ⸗ etzig geweſen warñ ʒeſtraf hertzog ſolchs erlernet do ergabe er ſich ingnad vñ erwarb die So wardt auch Vlfari der hertzog zu Lernis in diſen lewften gefangen vnd gepunden zu dem koͤnig gefůert. do vnderſtund er ſich abermals die feind ʒeertoͤdten Als er nw zu frid koͤme do fieng er wider die roͤmer einen krieg an vnd belegert Kom ein iar. vnd wiewol ein auf ſchlag ſolchs kriegs was yedoch zerbꝛache das Zotto der beneuentaniſch hertzog. dañ er hat das caſſinenſiſch clo ſter angegriffen. vnd der abbt iſt mitſambt den můnchen vnd klaidern vnd des oꝛdens regelbůch geflohen. vnnd diſs heillig cloſter von den groben barbariſchen lewten berawbt vnd in dẽ grund zerbꝛochẽ. vnd diſs mag dfal diſs allerberuͤmbtiſten cloſters ſein geweſen. deñ(als gregoꝛius ſchꝛeibt der Heillig vater benedictus fuͤrgekuͤndet hat. ſoꝛechende.das er kawm bey got het můgen erlangen das ime auß derſelben ſtatt ettlich ſelen verlihen wur⸗ den. Aber Bonitus nach ſannt Benediet der vierdt abbt kome mit ſeinen brůdern gein Ron. Vnlãg nach ſolcher begagner mißtat ſtarb Zoto vnd wardt Arrigis von dem koͤnigzu hertzogen geſetzt. Darnach haben die Longo⸗ bardi ir heer fuͤr Padua gerůckt. die was von der zeit des wůettrichs Athile bis deßmals on ʒynnẽ.allain mit gra ben vnd anſchůt vmbfangen. vnnd inwenndig die gepew auß materi vnnd pꝛettern auffgericht.do warffen die longobardi nach voꝛtail des winnds pꝛinnend fackeln vnnd fewꝛpfeil in das hůltzen gepew hinein vñ vewuͤeſte ten die ſtatt mit dem prannd. Diſer Agilulphus wardt zu letſt mit den longobardis durch funbett der criſtenlichẽ koͤnigin von den abbgoͤttern ʒu chꝛiſto bekeret. alſo das er die gůetter der kurchen wider gabe vnd ſtarb. Nach ime Adoaldum ſeinen ſun noch ein kind mit ſeiner můter Thendelinda ein nachkomen laſſende. U Minulfum den hertzogen ſant Julians innſeln erſtlich ʒeertoͤdten. Alhpald Gandulfus ð bergomeniſch Das ſechſt alten Eußdedit bſt ein roͤmer vnd gar ein gůter vater hat die pfaf heit Wwun⸗ 0 h 5 vnd gemeret. Sie ſagen diſen man ſolcher heillig⸗ keit geweſen ſein das er einen außmerckigen menſchẽ mit ſeim kůſs vom̃ außſatz võ 1 8 5 90 18 Er hat geſetzt das der ſun deſs der auß dem tawff, gehebt iſt die tochter die ſein vater auß dem tawff gehebt hat zu der ee nit nemẽ můg. Zu diſs babſts zeitten hats got gegebenlals ſein nam anzaigt/ das ſich vil ſchedlicher ding ereůgt haben. als erdpidem. vnd ein ſolche zů der außſetzigken genaigte reůdigkeyt. oder ſchwůrigkeit das man die menſchen voꝛ vngeſtalt nicht eskennen mocht. Er ſtarb im̃ dꝛitten iar vnd am dreyundʒwentzigiſten tag ſeins babſtthñbs vñ wardt begraben in ſant peters kirchen. vnd der bebſtlich ſtůl ſtůnd deßmals lere einẽ mo⸗ nat vnd.xvi. tag. 38 0 Siſebutus ein koͤnig See ein koͤnig Viſegothoꝛum regiret. xxxvi iaꝛ was zu erſt ein hayden. wardt darnach ein criſten man. vñ bꝛacht vil hiſpamſcheꝛ ſtet. die an die roͤme: vmb e geſchlagẽ hetten wider an ſich. vñ welche iuden er in ſeim koͤnigreich ergriffe die drannge er mit ſchwerer marter zu criſtenlichem glawben auff begerñ des kaiſers Eraclij. den het man gewarnet ſich voꝛ den beſchnittnen zehůetẽ. doch wardt er darnach nit von den inden. ſundeꝛ von dẽ ſarꝛacenis.die ſich auch beſchneiden laßen bedꝛucket. Nw was diſer koͤnig alſo ein geſtrenger man das er alle hiſpa Lniſch ſtett den roͤmern entwendet. Vnnd alſo endet ſich d conſtantinopolitaniſchen kaiſer heerſchung in hiſpamia. We Onifacius der fůnft auß Campania empfieng den N bab ſtthumb zu der zeit als Eleutherius von Era⸗ cleo gein rom geſendt ſich ſelbs ʒu eim koͤnig welſchs lands ſchoͤppfet. Diſs wʒ ein gůetig milt man ſich gein menigclichem ſenftmůetigkeit vnd gnad gepꝛauchende. der nichtz verſawmbt das eim gůten hirtten wol anſtund. vnd gepote das die. die zu dẽ kirchen flůhen mit gewalt nit ſoltten võ dannen gezogẽ werdẽ. So ſolttẽ auch die ac coliti das plůt der martrer nit anrůren. vnd die heilligs verletzer moͤchten an allen en den verpannt werden dẽ̃. Er ſtarb im̃ fůnften iar ſeins babſtthumbs. Onorius der erſt auch auß campania wardt deßtnals ʒu ʒeit als Theud elinda ſtarb. vnd dieweil er mit eußern ſachen nit bekuͤnert wardt. ſo hat er ſchier al le pfaf heit mit lere vnd heilligen ſytten vernewet. vnnd vil kirchen zu rom gebeſſere vñ ſan peters kirchẽ mit eriner dachũg bedeckt vñ ſunſt vil andeꝛe gotzhewſeꝛ in rom auffgericht vñ gepawt. Diſer heillig man ſtarb ſeins babſtthumbs im. rij. iar. ri. mo nat. am̃ xvij eag. vnnd der ſtůl feyret deßmals ein iar.ſiben monat rvitj.tag. 4 Jar der werlt. vin. vije. xrin. Jar ¶ hꝛiſti.vic.xriij. ¶Vuerinus der erſt ein roͤmer in des abgeſtorben babſts ſtat erkoꝛn wardt võ 5 Ifacio dem oͤberſten regireꝛ gantzs welſchs lands zu babſt beſtettigt. dañ deßß⸗( mais wardt der pfaf heit wale eind babſts fůr eytel geachtet wo die durch die kaiſer oder ire oͤberſten ſtathalter nit beſtettigt wardt. Er was ein man ſunderlicher gůe⸗ kighkeit vnd andechtiger gaiſtlicher vbung ein liebhaber der armen.gegen den ellen⸗ den důrftigen menſchen troͤſtlich vnd ſenftmůetig.gegen menigelichẽ erentreich vnd gnedig in widerpawung vnnd beſſerung der gotzhewſer ſcheynper. Er ſtarb ſeins babſtehembs in denm erſten iar vnd andern monat. 5 1 0 PTVdoh der vierdt auß dalmacia hath ſich alßpald er babſt wardt wunderper Llicher guͤetigkeit gepꝛaucht. vnd auß den vber bliben ſchetzen die Jſacius hinder iine gelaßen het alle gefangen ſo vll můglich wz erledigt. vñ nach agenomner babſt licher ſoꝛge alßpald gepotten. Ob ſich ymant vnderſtůnde der kirchen gůeter auß fe fel anzegrelffen der ſolt das vierfeltig zewiderlegen gedꝛungẽ werdẽ. Zu diſs babſts zeitten hat ſich Rhotaris der koͤnig longobardoꝛum in die Arrianiſchẽ irrũg genaygt vnd geduldet das zu denſelben zeiten in allen ſtetten ſeins reichs zwẽ biſchof gleichs gewalts warñ der ein ein criſtẽlicher. der ander ein arrianiſcher. Aber Johãnes vol gůter werck ſtarb ſeins babſtthumbs in erſten tar newndẽ monat am newnde tag. flenkomen vne ſhoueffkte fölfenhumbs er ſhhen wod yder p ewgs vnd erghe Argech deregcle ſchtago ddg hine daſtkecget ſch det ſhloßẽgedgycht v gen vnd darauff eleutherium den conſtantinopolitaner kaiſerlichen ſchlaf kamrer gar der werrt Blat CLI lSaane ward zu eim merer des reichs aufgenomen vñ hat võ ſergio dem con ¶ Linea der kaiſer ſtantinopolitaniſchen patriarchen bekroͤnt das oꝛiẽtiſch kaiſerthumb empfan Eraclius einen wol erfarnen h awbtman krieglewffiſcher hendel vnd ſachen in welſche land geſchickt vnd ime volck vnd gelt gegeben da mit er die ſachen welſcher land beſtetti 1 Vvnd ime ſein vater eraclianus auß affrica ſchicket vnd teglich ſchickẽ mocht angerich tet vnd geſendet wider coßdram den koͤnig perſarum zu beſchutzung der roͤmiſchen von dannen genomen vnd anhayms behalten in eim thron den er mit wunderperli chem werck von gold vnnd edelm geſtain geziert gepawen het. In dem ſechſten iarf ſeins kaiſerthumbs haben die perſe alles aſiam gein mitlem tag erobert vnd die waf frica ein ſolchs erf gen ſolt. Nw hat er das volck das er in nahend gelegnen landen aſie vnd europe het. f gegent. wider deſſelben konigs gewaltſam. dañ als derſelb coßdras meſopotamiam vnd paleſtinam verfolgt het do raiſet er auff iheruſalem ʒu vnd eroberet ſie. vnd zer rudet kirchen vnnd heillig ſtett. Wiewol er dem heilligen creůtz ettwas erwirdigkei ſoll erbotten haben. dañ er hat(als ettlieh geſchihtbeſchꝛeiber ſetzẽ) einen tail den he ena die muter conſtantini des großen an der ſtat der ereůtzigũg criſti nidergelegt hat fen fůroan auff egipten gewendet vnd auch alexandriam eingenomen vnnd ſich ein weil daſelb ſt enthalten bis das geſchray kom das eraclianus des kaiſers vater in af roß heer geſamelt het. aber in der ſelben zeit ſtarb eraclianus. Als die perſe 0 ůrn do fiengen ſie carthaginem. u derſelbẽ zeit verſamelt eraclius ein groß heer vnd bꝛacht vil pꝛouintzen von den perſiern bekůmert wider in ſeinẽ gewalt. vßñ; erſchlůg den hertzogen der perſier in eim ſundern kampff vom̃ pferd ʒu tod. vnd be drucket coßdram den konig der perſier. aber ſeinen ſun hat er gefangẽ tawffen laſſen vnd in ſein vaterlich konigreich widereingeſetzt. So iſt er in das land perſidem gezo gen vnd hat den thurn 0881 0 der ſchetz berawbt vñ einen teil dauon dẽ ruterrn gegeben vnd den andern tail zu wideraufrichtung der tempel vnd gotzhewßer die C coßdraß zerrůd et het veroꝛdnet. vnd iſt mit ſiben helffanten große reichthůmer den femden genomen gein i e⸗ ruſalem komen vnd hat das creutz des herrñ voꝛmals von den perſiern hingetragẽ mit ime herwideꝛ gefůtt vñ an ſein vorige ſtatt gelegt. vnnd die von der perſis gefangen wider haym geſchickt. Nw beſchah das im̃ xij. iar des kaiſerthumbs eraclij das er das creůtʒ des herrñ gein iheruſalem mit großem gepꝛengk bꝛacht vñ als er nw komen was zu der pfoꝛten durch die man hinauß an die ſtat caluarie geet vnd die voꝛgeende ſchar hinauß gegã gen was vnd er auch hinauß geen wolt do beſtůnd er voꝛ der pfoꝛten vnd ine hielt doch nymant. do ſprach d patriarch der eraclio an der ſeyten hieng zu ime. Jheſus der maiſter der armůt vnd demůetigkeit hat das creůtz nicht alſo alda hinauß getragtn als du mit purper vnd koͤſtlichem geſchmůck geziert das creůtz yetzo tregſt. do demůetiget ſich der kaiſer vnd tet an ſchlechts klaid vnd gieng parfůß do wz die pfoꝛt offen die ine voꝛmals be ſchloßẽ gedaucht. vñ trůg dʒ creůtz an die ſtatt caluarie. Siſer eraclius berůmet ſich ſeinet vbũg vnbeſchaiden DYlich vñ fiel in mancherlayirrung der ketzerey vnd ſtarb zu letſt an der waſſer — ſucht in. xxx.iar ſeins kaiſerthumbs. 9——— ſagen das in diſen tagen feuͤr vom̃ himeel gefallen vnnd ein großer regen pogẽ erſchinen ſey das die menſchen may ne ten das das end der werlt komen wer von der großen grawſamen thonꝛſleg vñ plitze wegen. do kom ein vberſchwere peſtilentz hernach.die verzeret in den ſumermonaten wil menſchen. Man ſahe einen gůten vnd ei Inẽ boͤßẽ engel durch die ſtatt geẽ. vñ wieuil ſchleg deꝛ boͤß engel auß befelh des gůtẽ en gels an ein hawß tet ſouil menſchen vergien gen mit tod in demſelben hawß an dem tag darnach. Hit 25 wunderlicher vñ erſchreckẽ 0 Nicher ding erſchinen diſer zeit in kriech⸗ iſchem land.die die kůnftigẽ vbeltat des ver fuͤrers machomets fuͤrkuͤndetẽ. dañ in eim ei⸗ nigẽ iar wardt ein lichter comet ʒu conſtanti Anopel geſehẽ. vñ ein vierfuͤßigs kind gepoꝛn. Auch wardẽ in deꝛ inſeln delon geſehe zway meerwunder mẽſchlicher geſtalt. So erſchi⸗ Inen auch ſunſt vil der gleichen ding an man/ Das ſechſt alter 13 Macheme ein Arabier. oð als ander woͤllen) ein perſier was von eim edeln haid niſchen vater vñ auß einer ißmaheliterin des hebrey ſchen volcks gepoꝛn. vñ wie wol er alſo auß zwayen aneinander wider ᷓ wertigen ſecten oder glawben ſeinẽ vꝛſpꝛung het ſo hieng er doch derſel ben keinem gantz an ſunder hat auß Aᷓeiner geſcheiden vnnd behedliſtige ſinnreichigkeit auß ſolcher zwayer voͤlcker geſetzen dem menſchlichẽ ge ſchlecht ein faſt ſchedlichs fewr hyuf geplaßen. dann vnder den atabiern (bey den er in großen eren gehalten wardt ſaget er oenlich. dʒ coßdro es der konig perſaruz mit allem ſeinẽ geſinnd nit vnbillig abgetilgt wer. darumb das er ſich fůr got het anbe ten laßen. der doch ein vbet boßhaf tig menſch wer geweſen vnnd ſelbs ., auch abgoͤtter angebettet het. Nw 11* von den hebꝛeiſchen vnd von dẽ cri 3. lſtenlichen geſetze diſputiret er alſo dz 7 ex ſpꝛach. bede geſetz werñ ein einigs dig. wiewol bede voͤlker durch groſ 38 ſe irrung verfůeret wurden. dieſelbe irrungen maſſiget er alſo.das er die hebre; ſchen Elß das ſie lawgneten iheſum criſtum auß einer iunckfrawẽ gepoꝛn ſein das doch ir elterñ als kůnftig voꝛhin verkuͤndet hetten. Aber die criſten redſtraffet er der leichtfertig⸗ keit. das ſie hielten das iheſus gottes fteůntlichſter vnd auß einer iunckfrawen gepoꝛner ſchmahlichkeit. vnd dan noch den tod des creůtzs von den Juden leidden het woͤllen. Aber Machomet verkuͤndet vnnd fuͤrpꝛeyßet ſein geſetz alſo wo die ſarraceni ſolch geſetz annemen vnd hielten vnd ime als eim goͤtlichen darzu geſendtẽ boten vol geten ſo wůrden ſie ſichſelbs zu freyheit bringen vnd herrſchung vnd konigreich vber ir nachpawꝛñ erlangen. Hr getoꝛſte mit großem mechtigem heer der arabier die ende vnd gegent des roͤmiſchen reichs betrueben. ber eraclius geſchwaiget dieſelbẽ aufrůr gar pald. Sarnach haben die ſarraceni vnd arabier wider zu ð waffen ge griffen vnd von der gepurt chꝛiſti ſechßhundert vnd in dem.xxiij. iar die heerfůrer eraclij vderwunden. vnd den ſelben eraclium der erſtlich ein glůckſalich menſch was zu einem vnglůckhaftigen mañ gemacht. vnd er item heer fůrer oder hertzogen machometo. Derſelb nennet ſich einen großen gottes pꝛopheten vnd het die lewt in aſia vñ affrica durch die ſchwartzen kunſt betrogẽ. vnd ettliche volcker mit 5 19 eins newen glaubẽs alſo bewegt das ſie ſchier den namen des kaiſerthumbs gantz abtilgten. Diſer mißglawb nymbt yetʒo vil meer vberhãd dañ voꝛ. dañ gantz aſia vnd affrica vnd auch ein großer teil europe ſind den machometiſchen fůrſten vnderworffen. yetzo vnderſteen ſich die turcken zu land vnd waſſer vns auß diſen egklein europe auch zeueriagen. Vnd auff das diſer Machometlals in ſeinem geſetzbuch geſchuben ſteet ſein nachfolger ab der criſtenlichen andacht deſtfer⸗ ner entfůret. ſo volget er ettlichen ketzern vnd allermaiſt den neſtorianiſchen nach. in begreiffung vñ beſchreibũg ſeiner geſetze. vil digs wið dz moſayſch vñ euangeliſch geſetz zuſamẽ ſuchende vñ als in ein einigs buch verfaßen de. Vnd ʒu ſterckret beſtrickung der verfůrten voͤlcker ſetzet er das ein man vier eeweiber auß ſeinem geſchlecht. vnd ſouil koͤpßweibeꝛ als vil er neren kund. vnd deꝛ kauften weibeꝛ wieut er wolt haben moͤcht. A ber er hat inẽ wein zetrincken verbotten vnd den gehoꝛſamen ſeins geſetzs den garten der wolluſtperkeit verhaißen. vnnd den Iſidoꝛus biſchoff verſchmahern diſs geſetz die hell gedroet. vnd ſaget das moyſes vnd iohannes ð taw fer t gottes pꝛopheten geweſen werñ. aber chriſtus wer ob allen pꝛopheten der gꝛoͤßiſt auß goͤtlicher kraft vnd mitwiꝛckung vñ nit auß menſchlichẽ ſamẽ võ ð iunck frawẽ maria gepoꝛn ⁊ẽ. Als er nw. vi.iar geherrſchet. vñ S. Goar kxxuij iar alt woꝛden was do iſt er nach vil geuͤbtẽ eebrů⸗ cqchen trunkeh eittẽ vñ laſtern geſtoꝛbẽ nach der gepurt chri 24 I U IIIU I 7 + ſti.vic.xxxij.iar. + ſidoꝛꝰ ð hiſpalẽſiſch biſchof ſancti gregoꝛij des babſtſ iũgei iſt diſer ʒeit võ wegẽ ſeiner hohẽ lere. tugẽt vnd 9 vilfeltiger wũderwerck in großeꝛ wudiger achtũg geweſt vnd hat gar vil dem criſtenlichen glawben nutzpers vnd ¹ανerpüßlichs dings vnd auders beſchriben. 4 65 fer 8 oar kom auß aquitama in galliã vñ leůchtet an heil/ ligkeit vñ wũdetʒaichẽ. Eꝛ hat in der trieriſchẽ vor ſtatt vm̃ waſſer ein kirchẽ gepawt vñ vil gepains ð heilligẽ dariñ eingelegt. vnnd da⸗ 15 A ſelb ſt tag vnd nacht got mit wachẽ. betẽ vñ pꝛedigẽ gedient. vñ vil lewt ʒu chriſto be 8 5 85 kert. vñ krãck geſundt emacht vom̃ teuͤfel vil anfechtung geliddẽ. auch ein vnſprech end kind dʒ drey tag tod wʒ wið lebendig vñ redẽd gemacht vñ biſchof ʒu trier zewerdẽ verachtet vñ in gůtem alter ein ſellig end empfangen. vwſs ein gott ue late unlzchendeſ choͤlſedarunt hellenaldlder Kchdofcdf dondos gh terfſtdet ſchelt mdervg 1 Leuthenl 8 chſchet w ladgeſchick. A tonnzehe woll Shs(ſi Crche lfethergeädten ſtatGemong gep. eleßeegfol flbenzoheeriyff eſief aſen zagg der mac gachen hof Fr. Hoökbrfthiebedof wehktvnd pgwpel! ddezet dagoberh iiungdegdhbehe end zubiſchofy lgen 80 A önng fhö vder enigt! MWprcht eunbe Uer argcheht 10 hönſchenvheh 0 Wcprch Gegechwußtaß Wolbchepiftheche⸗ Truffremgem e ümgt areUckfgh fecdgfachheß chmehlchkettpoohg ber ppſdflepzghgſt ögtzugſchdtdogent kir ſchhewiß klgge⸗ cotöches bekrͤcheß bie wöerznöwaffhgſ brbemnundeß hihte ſamccht nderkußhl. öhedelwtftoſn posgebesgſdenß oylmet wachſol. ffrken vtderwafe Jenggeh Ufph, lchererdich hee cguffugf ice nerfdeeſ bgufng brah 0 ehnundn der werlt Blat C L II Sant Gall ein abbt GAlus ſant columbans iunger lebet deßmals alſo in dem nidergang der ſunnẽ 3 dz er auch im leben eins heilligen namen verdienet. Zu den zeittẽ eraclij des kay ſers reichßnet er in teütſchem land. vnd vmb ſeins verdienſts willen iſt ſant Gallen cloſter in coſtiitzer biſtthumb gepawt woꝛden.in welchem cloſter vil mañ an tugẽ⸗ ten vnd wunderʒaichen geſchinen haben. vnd als ir. iiijc. heilligclich gelebt hetten do ſpꝛunge einer erubꝛinus genant auß verfůrung bꝛunigildis der koͤnigin ʒu frãckreich auß diſem loͤblichen leben. ʒu leſt iſt ſant gall nach mancherlay geůbter wunderzay chen der heiligkeit in got dem herrñ entſchla Fen. Des füßfkapffen hat nachgefolgt N euſtachius der abbt. Auch ſant aurea.in derſelbẽ ere hat ſant eligius oder loy ein iũck 5 frawen cloſter gepawt. Dißmals iſt auch einer Baſilius genant dem biſchoff yſido⸗ ro an leben ſitten vnd kunſt gleich berůmbt voꝛhanden geweſt F8 Ohannes ein cloſterman vnnd nachfolgend ein Ge⸗ IJ.rãdinenſiſcher biſchoff beſchůtzet den criſtenlichen nglaäwben mit pꝛedig. lere vnd ſchꝛiſten allenthalben. Di⸗ ſer was ein gothus vnd zohe der lere nach gein conſtantinopel. vnd wardt der krie chiſchen vnd lateiniſchen zungen vnd ſchrift alſo erfarñ das er wideꝛ anhaims in lu ſitaniã ʒiehende gar leichtlich die arrianiſchen ketzerey(die deßmals vberhand nam) behoͤnet.darunib wardt er von den ketzern in dz ellend verſchickt. Aber nach abſter ben lemꝛn gildi des koͤnigs vnd guͤnners der ketzer zohe er wider anheym vnd paw et ein cloſter vnd ſchrib vil criſtenlichs gůts dings. doaldus agilulphi des koͤnigs ſun auß theudolinda gepoꝛn hat nach dem va⸗ A ter mit der muter.x. iar geregirt. dieweil erinoch kawm vier iar alt was do ver 8 mehelt im der vater die tochter des konigs theoberti ʒu frãckreich. Die het. x iar mit den longobaꝛdis vnd walhen guttẽ frid.in der weil begabet er die kirchẽ nit wenig · Leutherius der newndt eyarchus oder oͤberſter ſtathalter des roͤmiſchen kaiſers in welſche Olchſcher wolgepoꝛner man vnd in kriegs lewften wol berichtet. wardt von dem kaiſer eracleo in welſche land geſchickt. Als er gein rauenna kom do ercleret er ſich zu eim konig welſchs lands. Do er aber darnach gein rom ziehen woltſdo wardt er von ſeiner ritterſchaft von ſtoltzmůetigkeit wegen erſchlagen vnnd ſein hawbt gein conſtantinopel geſchickt. Eligius oð loy ein biſchof Ligius(ſunſt loy genant) der nouianienſiſch biſchoff iſt diſer zeit võ ſeiner vn⸗ Glsallchen tugent wegen in großem werde gehaltẽ geweſt. dañ die manigfeltig νσ f zal ſeinergeuͤbten zaichen pꝛeyſet ſein wunderſams leben. Er was auß dem land der( ſtat Semona gepoꝛn. ſein vater eucherius vnd ſein muter terrigia genant. Sein va⸗ ter ließe ine alſo iungen zu der lernung des goldſchmid wercks.nach außlernung deſ ſelben zohe er in franckreich vnd tet ſich zu des konigs goldſchmid. Nw begeret der konig eins ſattels mit gold vnnd ſilber geʒieret. Do raichet der maiſteꝛ diſem Eligio allen zeůg. der machet daꝛ auß zwen gar ſchoͤn ſettel.alſo wůchſe ſein rm in dem koͤSe 10 nigclichen hoff. Sie armen hett er alſo lieb das er alles das des er zu ſeiner ploßengf⸗ notturft nit bedoꝛft den armen miltigelich außſpendet. Darnach verzige er ſich der 4 8* werlt vnd pawet mit hilff des konigs vil cloͤſter Don der ʒeit bꝛunechildis bis auff die zeit dagoberti des konigs reichßnet die ſymoneiſch boßheit in gallia. Zu außre w e ſer eligt ö W tung derſelben het diſer eligius großen fleiß. darumb wardt er an dem ob genanten end ʒu biſchof auffgenomen. vnd iſt an vll andern enden biſchoflicher pflegnus voꝛgeweſen. Hat ettlicher heil ligen leichnam gefunden. vnd vil heilligen greber vnd ſarch mit gold vnd ſülber geʒieret. mit koſtung vnd dar/ legung des koͤnigs dagoberti. Auch einen plindẽ erleůchtet. vñ ſtarb iñ. lxx.iar ſeins alters. Nach ſeiner begreb nus vber ein iar wardt er alſo ſchoͤn vnd vnuerweſen gefunden. vnd ſein har vnd pard erſchinen als hetten ſie Rupꝛecht ein biſchoff gewachßen ĩ grab. 18 derſ biſchof auß koͤnigclichem ſtammen von fianckreich entſpꝛungen hat zu der zeit holdebertt des konigs zu franckreich das biſtumb zu wuꝛms ge regirt vnd wardt nach abſterben deſſelben konig von dẽ hertzogen berchgario. der Idi kirchen zerſtoret mit růten geſchlagen. von demſelben biſchoflichen ſtůl mit ge⸗ GNN waltſam vertriben. vnd darnaah von theodo dem hertzoge zu baiern zu regẽſpurg mit frewden aufgenomen. Denſelben hertzogen hat er mit vil edeln vnd gemainem volck getawft. vnnd darnach das noꝛgkaw bis in pannoniam hinnab predigende vnd chꝛiſtum das liecht des glawbens verkundende gewandert. vñ kom ʒu letſt zu dem fluſs iuuarus do ettwen die ſtatt von demſelben fluſs iuuauia vnd yetzo ſaltz⸗ burg genant gelegen. vnd vnder andern barbariſchẽ ſtettẽ fürname aber deßmalß verfallen vnd mit zweydrůten geſtewdich vnd holtzbůſche verwachſſen was. vñ 6 18 als er nw daſſelb oꝛt ʒu biſchoflichem ſtůl ſchickerlich vnd wolgelegen ſahe do er⸗ 1 anget er aigeñtſchaft vom̃ hertzogen ʒu baiern vnd pawet ein kirchẽ in ſant peters ere vnd ſendet ſein inger auß vnd bekeret die ſehurg gegẽt zů glawbẽ. darumb haißt er ein appoſtel zu baiern oſterreich lie ger de. Rach vi wercken der heillgkeit ſtarb er ſeligclich am̃ oſtertag als er.rimnj.ar den biſchofll⸗ chen ſtůl verweſen het. 0 8 Das ſechſt alter ¶tzburg ettwan iuuauia vnd petena genant iſt ein faſt alte ſtatt des no in biſchofli 60 hawbtſtat des bayerlands. die zu den zenen des kuſels 0140 ſie ſag euewen 600 P 950 6. gepirg das ettwen den noꝛgkewern ʒugehoͤit hat vñ yetzo teütſchem land zugeſchriben wi⸗ 91 ſchoc añ die noꝛgkewer in dem nahenden gepirg wonendelals plinius ſchielbt) ſind weylund thauriſei genannt ge⸗ Hlgl weſt. Als dañ auch diſer zeit bey kerenten in den erſten grenitzen teůtſchs lands lewt ſind thauri genannt 15 ſ 1 als auff ein zeit die ſachßen vnd mar ckiſche voͤlcker kriechiſche gegent oder windiſche land vberzogen do hat 11 dſt ft ferne vom̃ noꝛgkaw in dem gepirg der roͤmer papirius carbo mit inen geſtritten. vnnd(als ſtrabo ſagt) niderla pbleſlel 0 gelidden. Aber vnlang darnach haben die drey machtigen voͤlcker nemlich die ſachßen oder marckiſchẽ die ſte 1 1 horge ſchen vñ das gepirg volck an oſterreich ſtoßende ʒů einer ʒeit welſch land vberfallen dero eins teilslals AI 10 ond hesz ſagt) durch die noꝛgkewer hingezogẽ ſind. Aber bede heer ſind ernidergelegt vnnd vertůgt. Nemlich das ein bund f‚ 55 19 16 von Saltzburg nahend bey dem gepirg. vnnd das ander heer an der etſeh. vnnd warden(als Pli f vnd ſent 1 eſſelben barbariſchen volcks dreymalhundert viertzigtauſent erſchlagen. vnd hundert funfftzig tau⸗ ſuden 5 80 10 8 aufrůr was nit allain den vberfalnen gegenten ſunder allem welſchem land erſchꝛockenlich. 0 6aſton 10 fm eben 9250 155 1155 das 151818 mit ſtetigen auffrůren alſo gepꝛaucht dz die fil 10 0 8 dañ ſie yezuzeiten drey gantz ſchar in die na end gele 0 55 905 516 0 wardt der krieg von den roͤmern 9200 955 an der 8 ſfant peter Wglfes 910 5 f. 15 teůtſchen fürgenomen an dem weg zu ſaltzburg. als an eim oꝛt da die roͤmer mit irẽ PFeunnt tupre 501 00 heßen8 ß 11 15 haben moͤchten. Als nw Juluus der roͤmiſch kaiſer die teutſchẽ angreiffen gip bſchnf beneſbis, Iufinche vn 55 f6 315 dem berg ein feſt geſchloß pawen das die roͤmiſch ritteꝛſchaft zů dem ſel voch het 5 nd hilf darauß habenmoͤcht.darumb wardt daſſelb geſchloß iuuauenſe. das iſt nach 0 F ſhloßzer teůtſchẽ gezůnge helffẽburg genãt Der waſſerfluſs i 3 a Ae5e 55 8 8„ Der waſſerfluſs iuuarꝰ genãt darob dz geſchloßligt hat ime auch de namẽ iieee 45 1145 W255 ch, Pa der werlt Blar CLI chnd, 0 W die Saltzburger vnd ir nachpawrſchaft wuñ vnd wayd. fogel vnd willprett. vnnd an mancherlay enden vi⸗ egen ſchung gar fůegelich haben muͤgen. Sa hat es alda ein gennge ſtraßen do die teutſchẽ võ kawfmanſchatzs we ön delam 00 gen durch das gebirg in welſche vnd andere land vnd herwider ʒiehen. Nw iſt diſe ſtatt ettwen ſcheinperlich übhnöshen mit mawꝛn. anſchůtten vñ hohen thůrnen wol befeſtigt vnd deßhalb ein ſtůl der konig geweſen. vnd hat vnð 00 000 beh dem haidniſchen volck marmoꝛſtainin tempel der goͤtter gehabt· Vnd als aber diſe ſtatt vil zeit in plůendẽ auff 0 ſcheht ˖ ‚ nemendem ſtand geweſen was hat ſie darnach zu den zeitẽ des konigs Attile võ den hunis vb erfall name prãd WN 5 9 vnd moꝛd alſo gelidd en das ſie gantz verheeret verwůeſtet vnd ʒerrůdet wardt. Nachfolged als ſant rupꝛecht Ii 10 nach der gepurt chꝛiſtt vnßers hailands funf hundert vnd in dem achtzigiſten iar Theodonem den hertzogẽ zu Wsg 0 bayern vnnd das volck in den vmgelegnen gegenten zu criſtenlichem glawben wider gefůert het do kom er zu 5 7˙. letſt an den fluſs Juuarus den man yetzo ſaltzach nennt vnd funde daſelbſt diſe ſtatt verfallen vnd mit waldt U chlänln ſtawden vnd holtzreyſich vberwachſen. die vernewet er vnd richtet die widerauff als ein ſtatt die ettwen vnd Kg 0 10 den ſtetten des bayerlands fůr aud ere geachtet was. Vnd nach dem ſant rupꝛecht diſe ſtatt zu eim biſchoflichẽ h150 90 NM ſtůl wol fůegelich vnd ſchickerlich achtet do erlanget er von dem hertzogen zu bayeꝛm freyh eit vnd aigenſchaſt wuhnd deſſelben ends vnd ließe die pawmen. geſtewdig vnd holtzpůſch abrawmen vnd außrewtten vnd ein kirchen voruh in ſant peters eren aufya wen vnd ein cloſter ſant benedicten ordens mit begabung des hertzogen anfrichtẽ. vñ hekeſtſ i ſannt rupꝛecht regiret die biſchoflichen kirche. xlüij. iar. Sant vital was ſein nachkomen. darnach hat ſant Vir⸗ hutteſt UN giltꝰ biſchof daſelb ſt ein biſchofliche hawbtkirchẽ gepawt vñ ſant rupꝛechts leichnã daſelbſthin beſtattet. Daꝛ ghe 10 nach hat biſchof gebhardus die geſchloͤßer võ newẽ geb eßert vñ die ſtatt in allẽ geʒierde auffnemũg empfangẽ 001 10 loſſh. alſo dʒ yetzo diſe ſtatt mit großẽ ʒinnen vmbgebẽ vñ mit faſt ſchoͤnẽ gepewẽ ð cloͤſter. tempel. hewßer vñ des ge ineguch hit ſchloß gezierz. vñ außerhalb des alles mit vil wirdigẽ heiltumb begnadet iſt. 3 ettlich woͤllen)die orgeln erlawbt vnd Theodoꝛum den ertzbiſchoff vnd Hadrianñ Das ſechſt alter Jar der werlt. vm. viijc. xxxiij. Jar chriſti. vic. xxrüij. 8 heodoꝛũs ð babſt ein kriechiſcher man betrachtet fůrſichtigclich alle ding die Jl ʒu fůrderung gaiſtlichs criſtenlichs weſens erſprießlich bedauchten. vnnd gepꝛauchet ſich gein menigelichem vnd ſund erlich gein den armen wũderperlicher ůetigkeit. Er ſetzet das die benedeyung des oſterlichen wachſſtoeks am̃ oſterabent geſchehen ſolt. Item es ſolt nymant geſchiden werden ð ſich eelich het verlobt nach eim ſchlechten gelůbd. Diſer babſt hat Pirrhum den conſtantinopolitaniſchen patri archen auch Sergium vnd ander ketzer in ellend verdambt. vnd der heilligen mart rer pꝛimi vnd feliciam leichnam gein rom gebꝛacht vnd in ſant Stephãs des erſten martrers kirchen beſtattet vnd ſchoͤn geziert. vnd darnach ein kirchen vnd zway bet hewßlein gepawt. vnd ſtarb im̃ ſechſtẽ ĩar fůnftẽ monat · xvij. tag ſeins bab ſtthũb vnd der ſtůl růet.lij.tag. 8 Tineg der be (Deendert der erſt von Tuderto purtig wardt nach Theodoro babſt erkoꝛn. der ſendet botſchaft gein conſtantinopel paulum zeuermanen von ſeinen irrthum ben abzeſteen vnd der warheit anzehangen. Als aber paulus die bebſtlichen ver⸗ manung verachtet do emſetzet ine der babſt ſeiner wirdigkeit. Das verſchmahet dẽ kaiſer conſtantio.darumb machet er Olimpiũ ſeinen kamter zu eim kaiſerlichen ver⸗ weſer oder anwalt welſcher land mit befelh das er martinũ fahen vñ ime zuſchickẽ ſolt. In ſolcher zwittracht ruͤſtetẽ ſich die ſarraceni zu alexãdria mit eim großẽ mach tigen ſchiffʒug vnd komen gein rhodis vnd eroberten die ſtatt vnd zerrůdetẽ die ſun nenſeůl colloſum genant gemacht von ere oder glockſpeyß da mit ſie newnhundert camel belůden. Ader conſtantius beſſeret ſich in ſolchem iamer vnd noͤtten nichtz ſun der ſendet theodoꝛum caliopam widerumb in welſche land mit ſolchem befelhe das er erſtlich den babſt martinũ gepunden ʒu ime ſchicken ſolt. Als er nw von den ro mern gůetlich empfangen wardt vñ darnach ſich in geſtalt freuͤntlichs grůß zu dem babſt nahnet do Waf er ime ketten an den hals vnd ſchicket ine gein conſtantinopel von dannen wardt er in das ellend verſchicket dahin ettwan ſant Clemens ð babſt auch verſchicket wardt. Als nw diſer Martius mit vil iamers ellend vnnd duͤrftig keit vmbgeben vnnd bedꝛucket was ſtarb er ʒu letſt im̃ ellend uñ ſechſten iar erſten monat vnd. xrvi tag ſeins babſtthumbs in vil ʒaichen der tugent bis auf diſen hew tigen tag ſcheinnende.darumb iſt er in der hailligen ʒal geachtet. deſs feſt am̃ zehen⸗/ deẽ tag des monats nouẽbꝛis begangẽ wirdt. vnd der ftůl zu rom feyret. xuij. monat( dañ nymant weßt von diſs heilligſten mans tod ichtzit gewiſs zeſagen. Jar der weꝛlt. vin. viijc.xlij. Jar cheiſt, vie Vgenius der erſt ein Koͤmer wardt nach Martino babſt ſchier zu der zeit als Apetrus an die ſtatt pauli des ketzers zu conſtantinopel geſetzt wardt. dañ wie/ 1 wol derſelb petrus ettlicher maß des criſtenlichen weſenßhalb baßhielt deñ paulus ſo hielt er doch die foꝛm vnd weyße des glawbens nit gentzlich alſo wie die heillig roͤmiſch kirch die verkundet. Diſer babſt was ein man wunderperlicher gůetigkeit. gaiſtlich keit. ſenfmůtigkeit. holdſel gkeit vnd miltigkeit. Diſer oꝛdnet das kein cloſt man von einicher ſach wegen on vꝛlawb ſeins oͤbern auß dem cloſter geen ſolt. Er ſtarb im andern iar vnd.ix. monat ſeins bab ſtthumbs. 7 Lganone der babft hat als ein frummer vnnd zu goͤtlichem dienſt gefließner ¶lman vil oꝛdnung zu den goͤtlichen ambten gehoͤꝛende fuͤrgenomen. vnnd als den abbt vnd hohgelert mañ gein Bꝛittannia.Engelland genant zu en haltung des glawbens geſchickt. vnd ſtarb im̃. xiuij iar vnd ſechſtẽ monat ſeins bab ſtthũübs. ¶̃ù Deodatus ein roͤmer wardt auß eim cloſtermañ ʒu babſt geſchoͤpft vnd was Lein geiſtlich vnd hold ſelig mangein armen milt. gein geſten gůetig. vnnd gein den důrftigẽ barmhertzig. Sant eraſnn cloſter dariñ er ein cloͤſterlich weſen gefüert het iſt durch ine mercklich gebeſſert vnnd hat zuabſtellung der wũdergeſtalt die zu ſeinen zeitten offt erſchinnen vil letaney gehaltẽ. Ʒu letſt im vierdẽ iar andern monat am̃ funften tag ſeins bab ſtthumbs ſtarb er vnd wardt von menigelichem beway⸗ net. der ſtůl růet vier monat xx.tag. pfenvekſe ählnd vnb, Weerthatänß thumb hilt bedoch ynd hergclehle das ellend va Onfßgns: 100 Henne des geſtoꝛben p/ 0 bybſts eſcheland fiͤr, weſſchemlatd zel lechthuͤnet vnte begeghetime der vol der ſtatt det debeſcchtgetde tzenetmen, vno; arggehoöerpmt. fenderſtettrom Wdachmndfünfz fiffkoggihfchc MRierif pod erc Nuen der wrelt Blat CLIIII (lessſoun le der drit wardt an ſtat ſeins geſtoꝛben vaters Eraelij zu kaiſer er/ ¶ Inea der kaiſer koꝛn. dañ als Coßdroas der konig perſarum in gewaltiger vberwindũg reich Conſtanti ßnet vnd mit nichten zu aufnemung eins frids genaygt werde mocht do ſchicket erra clus einen heerzug wider das barbariſch volck vnd erſtlich zu beſchůtzung deꝛ ſtatt conſtantinopel.ſo name er ſeinen ſun conſtantinum zu eim geſellen des reichs auff vñ oꝛdnet ime den erwirdigen patriarchen Sergium vnd den woltuͤglichen man bono ſum zu mitgeſellen ſeiner pflegnus zů. Der wardt darnach an ſeins vaters ſtat zu kai ſer auffgenomen vnnd doch im̃ vierden monat ſeins empfangnen kaiſerthumbs mit gift getoͤdt von martina ſeiner ſtiefmyter vnd eraclione ſenn bruder. Die Pirrhus ð conſtantinopolitaniſch patriarch ʒu diſer mißtat angeraitzt het. Eracleon bekům mert nach abſterben ſeins bꝛudets das kaiſerthumb zu dẽ zei⸗ hten als Lirrus Sergius vnd pirrhus die arephaliſchen ketzerey hanthabtẽ vñ hielten. das in chriſto ein einige würckung vnd ein einiger wil der menſcheit vnd got heit wer. aber nach abſterben eraclij kom pirrhus auß affrica(dohin er võ ð ketzereyn wegen verſchickt wardt) gein rom vnd fiel dem babſt theodoro zu fůßen vnd bege⸗ ret gnad vmb ſein verſchuldung.das er als oben ſtet martinam vnd eraclionem ʒu vbler that angeraitzt het. Als nw nach abſterben conſtantini diſer heracleon das kai ſerthumb hielt vnd gemayner ſachen vnd hendel boͤſlich vnnd vngepůrlicher weiß warttet do erzůrnet der conſtantinopolitamſch rat vnd gemaynd wider martinam vnd heracleonem das ſie ir die ʒungen vnd ime die naſen abſchneyden hießen vnd in das ellend verſchickten. In diſem grimmen wardt pirrhus vom̃ volck erſchlagen. 8 Onſtans der conſtantinopolitaniſch kaiſer des kaiſers Conſtantini ſun wardt nach heracleone alßpald auffgenomen vnd paulus der patriarch daſelbſt an N des geſtoꝛben pirrhi ſtat von rat vnd gema nde geſetzt. dauon hienoꝛ in der beſchꝛei bung des babſts martini meldung beſchiht. Nw name Conſtantius einen heerzug in; welſche land fůr.ab er nit in maynung als er doch ließ lawten) die lõgobardos auß welſchem land ʒeuertreiben. ſunder die ſtatt rom vnd ire vndergeworfne lannd irer reichthůmer vnnd geʒierde ʒebera wben. Als nw conſtantinus gein rom ʒu zohe do begegnet ime der babſt Vitalianus mit der pfaf heit vnnd großer menig des volck vor der ſtatt. der fůeret den kaiſer zu erſt in ſant peters. darnach in die andern kuchen⸗ die beſichtiget der kaiſer.funff tag die erſten nacheinander do gedachte eꝛ die kleynat hinzenemen. vnd was er mit ertze vnd marmoꝛſtayn geʒiert ſahe das verfůget er ab⸗ zetragen oder mit gewalt zenemen vnd auff die ſchiff ʒelegen. alſo das er in ſiben ta⸗ gen der ſtatt rom mer gezierde entʒogen hat dañ die barbari dauoꝛ in zway hundert vnd achtund funftzig iarn ye gethan hetten. Darnach zohe er gein neapolis vnd ſehif fet fuͤroan in ſiciliam vnd enthielt ſich ʒu ſyracuſis do wardt er von Miſeſſo eim ar/ menier im̃ pad erſchlagen im̃ xrviij. iar ſeins kaiſerthumbs. CLoncilizu Rom 5 332 — * .* —— uRom hat babſt martinus ein verſamlung võ an K R derhalbhundert biſchoffen gehalten wider Pau! ium den conſtantinopolitaniſchen patriarchen deſſelben babſts botten. die er( als oben gemelt iſt)ʒu paulo ſendet warden auß befelh conſtantij des kaiſers n mancherlay inſeln verſchickt. Als mattinus das hoͤret hat er in dẽ ſel⸗ ben cðalli erſtlich die verdamnus Cyri Sergij vñ pirrhi vernewet. vnd Paulum deßmals patriarchen zu conſtã⸗ tinopel verdambt vnd von ſeiner wirdigkeit zeentſetzen ſein erkant. In mittler zeit wardt der frid welſchs lands der ʒwiſchen den roͤmern vnnd longobardos.xxk. iar ge weret het zerbꝛochen. dann die Longobardi wolten alle 6 +5 8 ding nach irem willen hannd eln ſo widerſetzeten ſich die Froͤmer dem das wider recht vnd zimlichkeit fuͤrgenomen wardt. D. 75 Das ſechſt alter Sant Jobſt Sdocus der heillig aynſidler was diſet zeit an tugenten be Egeitrudis ein ko + růmbt. vnd wiewol er des konigs von bꝛittania ſun was. nigin yedoch verſchmehet er konigcliche ere vnnd werltlich gepꝛengk 3 DN vnd gienge in die wůſtnus. dariñ er langzeit heilligelich lebet vñ YD iſt darnach an vil wunderʒaichen ſcheinende ſeligelich geſtoꝛbẽ. J, 2 Geltrudis die konigin zu engellãd iſt deſer ʒeit berůmbt ge A weſt die was dreyen mannen veꝛlobt vnd blibe dannoch iunckfraw. Ir leichnam wardt in dem aylften iar nach der begre bnus noch alſo vnuerweſen gefunden. 85 Aume die heilligſt tũckfraw ſant Eligij oð Loy des biſchofs iungerin hat diſer zeit ʒu paryß in zucht heilligkeit vnd ſun ;drer geduldt gereichßnet. Sie was võ edeln eltern gepoꝛn. Sdʒ⅛ttt VMeligius hat ſie von irer heilligkeit vnd klůgheit wegen vber drey SHoꝛſeus hundert iunckfrawen geſetzt.„ 8 H Oꝛſeus eins konigs von hibernia ſun hat diſer zeit mit ſambt ʒwayẽ bꝛudeꝛn nach veꝛſchmehũg des gepꝛẽgks ſeins konigreichs ain cloſterlich weſen angenomẽ. Der paw et ein cloſter vnd vnlang darnach als ſein bꝛuͤder geweyhet w urden do verſchiede er ſeligelich. vber vier iar darnach wardt von den biſchofon eligio vnd anßbeꝛto ſein leichnam enoinicherlay ʒerfaulung erhebt. Swaldus ein konig des volcks noꝛdmannorũ wardt Om erſten iar des kaiſers heracleonis von penda dẽ ko⸗/ 185 35 N 5 F— 23 75 8 nigmecioꝛuz ertoͤdtet. Der het voͤlcker virerlay gezůngs in ſei geweſen k W ner gehoꝛſam. nemlich die pictauiſchen.ſcoͤtiſchen. brittanni⸗ 0 fhen 50 eif &ſchen vnd engellendiſchen. Sein rechte hand damit er vil al Sant Gertrawt Cög0 můſens gegeben hat iſt noch hewt bey tag mit dẽ aim hawt faſchn vnd geadere vnuerweſen voꝛawgen vnnd doch das vbri IApperfts des leibs gantz veraſchert. welche hand zʒu bembaburch fuͤr HIds w ein wũderwerck gezaigt wurdt. gaten hüͤlten di 8 Ertrudis die heillig ſtarb im̃. xri.iar des kaiſers conſtã„, firudergand tiss vnd was ein tochter ytte der wittiwen des konigs&N e cbgengnehd pipini.die auß eingebũg des hailligẽ Amãd: ein clo ſter paw⸗ 4 60 NI Iumdenuängenf et. dnd diſe iunckfrawen Gertrudem ir tochter dar ein ſetzet. 7 chtenCedet An dem 10 irs ſterbens erſchine ſie einer abbtiſſin zu UyerN 1. abohnd die ir gůte kuntſchaft het vnnd verkůndet ir iren ſeligen ab/NꝘm I K4 e 4 A NN fuchtgefeltyne ſchaid. ſie leůchtet in vil wunderwercken. ee 1576 1 Eodogarius der biſchoff wardt zu den zeitten conſtãε bein M Leodegarius ein bi NN tini des kaiſers durch Ebꝛonium den ſchalckhaftigſtẽ ſchoff mann(den Theodoꝛicus der konig wider zu gnaden na⸗ me)mit mancherlay peynigung gequelet. gehungert. geker⸗ kert vnd nach außgrabung ſeiner awgẽ. nach zerſchneidũg ſeiner ferſen. vnnd nach abſchneydung ſeiner ʒungen vnnd ilebbſen enthawbtet. Mach ſeinem tod leůchtet er an vil wũ iede pſpoerenſſe olcheffehlegepnn vñ JIgilius der antiſiodorenſiſch biſchoff edler gepurt vñ N TIan heiligkeit fůrſcheinperer hat daſſelb biſtthüb. xxvi. iar werweſen. vñ daſelbſt vor ð ſtatt vnſer liebẽ frawẽ kir⸗ chen mit eim cloſter vnd einẽ ſpital gepawt. Er wardt von ſeiner heilligkeit wegen als ein haſſer der feynd der gerechtigf 0 keit von eim genant Warachonus des konigs zu fradckreichſſf, gambtman in eim waldt eꝛtoͤdtet. Deꝛſelb warachonꝰ wʒ ein ιοοοοπράfε 8 ˙fRanachkomen Ebronij der Leodegarium verfolget. Derſelb Abronizs wardt geſehẽ dz ine die teufel gein hell trůgen. Als aber vigilius durch die ſtatt Senona anhaym gefůert wardt do zerbꝛachẽ die ketten der gefangnen vnd giengen frey auß den kerckern vnd brachten die keiten ʒů ſeiner voꝛgenanten kirchen. 2 der werlt Blat CLV O Eſarea die koͤnigin perſarum iſt diſer zeit võ irem koͤnigreich perſide vnwiſſend Alits gemahels des koͤnigs mit kleiner anzal irer getrewen vnd gehaymen in ſun⸗ drer klaidung von lieb wegen criſtenlichs glawbens außgezogen vñ gein conſtanti⸗ nopel kõmen. nach criſti gepurt ſechßhundert vnnd in dem drey vnd achtzigiſten iar. die wardt von dem kaiſer erlich empfangen. vnd vb er ettlich tag darnach(als ſie be⸗ geret) getawft vnd von der kaiſerin auß dem tawff gehebt. As ſolchs an den konig perſarum gelanget do ſchicket er eylends ſein botſchafter gein conſtãtinopel ſein weib von dem kaiſer wid erʒefoꝛdern do ſpꝛach der kaiſer es ſteet in der koͤnigin wilkůr ze⸗ bleyben oder anhayms zeziehen. Als die koͤnigin darinnb gefragt ward do ſpꝛach ſie. wolt nymmermer anhaym keren es neme dañ der koͤnig den criſtenlichen namen an ſich. do kom der koͤnig alßhald mit viertzigtauſent menſchen gein conſtantinopel vnd wardt vom̃ laiſer gar gůetigclich empfangen vnnd mit ſamdt ſeiner rutterſchaft ge⸗ ö ð tawft vnd vom kaiſer auß dem tawff gehebt vnd in dem recht criſtenlichen glawbẽ beſtetigt vnd von dem kaiſer mit vil gaben vnd ſchanckungen vereeret. vñ alſo keret er mit ſeiner gemahel deꝛ koͤ nigin froͤlich wider haym in ſein konigreich. 9 38 Botharis der konig Ocharis der longobardiſch konig hat nach arioaldũ ſeinem voꝛfarn. tve iar ge 75 Ehiegür.vnd wiewol er mit vil tugenten begabet was ſo was er doch mit der ar—— riamſchen mackel beflecket vnd ʒohe auch alle longobardos gehling darem. alſo das U8 er in ſemnen ſteꝛten ʒwen biſchoff einen criſtenlichen vnd einen arrianiſchen. In ritterli 3. chen vnd ſtreits ſachen was er fůrtreffenlich vnd anſchlegig das er ettruriam vnnd liguyriam mit den meer gegenden bis gein maſſiliam in ſeinen gewalt bꝛacht. Er wasll auch alſo ſinnreich das er die geſetzt die er allain durch gedechtnus in gepꝛauch vnndefff 16 85 vbung het in ein oꝛdnung eins bůchs bꝛacht. dañ die jongobardi warñ dauoꝛ on ge ſetz geweſen.lxxi.iar. Zu letſt het theodoꝛꝰ der kaiſerlich verweſer oder anwalt in wel ſchem land einen ſtreit mit diſem rothare do verloꝛe theodoꝛus ſibentauſent mañ vnd rotharis ſtarb on ſůne. Odoaldus regiret nach ime fuͤnff iar. dem wardt Theodalinde der koͤnigin tochter verheyrat. der doch in IIflaſchgrrgken alſo verſencket was das er in eebꝛuch eins weibs begriffen vnd võ irẽ mañ erſtochẽ wardt Kipertus der konig nach ime regiret.ix.iar vnd pawet ʒu papia ein ſchoͤns gotzhaws in der ere vnſers hay CLeſarea ein konigin perſa tum 2 lands vnd ſtarb vnd ließ ʒwen ſuůn. partheritem vnd gundibertum nachkomẽ am̃ koͤnigreich. Zʒů denſelben zeitten hielten die longobardi mit den roͤmern vnd rauennern allenthalben frid. aber ſie bewegten allerlay auff⸗ růr vnderainander. Als nw Gꝛimoaldus der Beneuentamiſch hertzog der longopardier verſtund das die zwen obgenanten bꝛůder zwaytrachtig warñ do kom er mit großem volck gein papiam.daſelbſt veriaget er partheri⸗ tem den iungen koͤnig auß der ſtatt vnd vertribe gundibertum ſeinen brůder auß mayland. Als aber ſolch ʒzwy⸗ tracht an Clodouenm den koͤnig zu franckreich gelanget do ſendet er vil volcks in we ſche land. die wurden von Grimoaldo hinderſich getribenñ. Ettlich ſchreiben das ſich die Longopandi in zukunft der Gallier in ein retichte flucht geſtellt vnd in irer wagenburg vnd heergeleger vil weins gelaßen vnd ſich nit ferne võ danne in ein heim lichs geleger verboꝛgen hetten. do warñ die gallier in der wagendurg des weins froͤlich. erſattiget vñ mit ſchlaß Grimmoaldus ¶beſchweret vnd alſo als das vih erſchlagen woꝛden. She der zehend Longobardiſch konig regiret.ir.iar. In diſein koͤnig IJ ſind vil ſcheinperer gabe des leibs vnd gemůets geweſen. dañ er was an klůg heit vnd reten in handlungen nit allain anhayms ſund auch außerhalb wolgeſchikt vnd tuͤglich. Er het ein mittelmeſſige perſon. ſtareken leib. kales hawbt.langen part von ſinnen vnd leib tatig vnd behend. Als er ime zu den adern am arm gelaßen vnd N 5 51 bogen ein tawben geſchoßen het do. plůtet die adern an vnderlaß bis er ſtarb. 15 VJIA Ach abſterben conſtantñj des kaiſers komen die ſartaceni mit großer ſchiffung vnd bekummerten die ſtatt Suracuſe vnd die gantzen inſeln vñ komẽ mit rawb wid er gein alexandriam vnd bꝛachten auch mit ine die geʒierde der ſtatt rom võ dan 1 ertus koͤnig zu nen. die Conſtantus daſelbſthin geftůert het. flankreich VAgobertus der kuͤnig zu franekreich ein man liſtiger ſinnreichigkeit mit rat vnd A 8 N ett ſchickerlich vnd behend ſtarb vmb diſe ʒeit. Deß ſele auß den hendẽ der teu I fel erledigt wardt mit hilff dioniſij vnd mauritij des marterers vñ martini des beich D 4 1 tigers. die er dañ alweg als ſein patronen vnnd fůrſpꝛecher in feinem leben geeret het. Er regitet.xxxuij iar vnd het ein ewige feintſchafft mit den engellendiſchen. vnd thet durch beyſtand des kaiſers eraclij alle inden in ſeinem koͤnigreich tawffen. 1 0 8 45 echlitalter, f00 0 ¶ Fffurt die groß vnnd gedechtnußwirdig ſtatt ein hawbt Thůuͤringer lannds von den alten Erpheſfurt ge 0 nant hat öhen 1 90 man ſant peters nennet. dañ als von den zeitten theodoſij des kaſtee budes ue 0 archadio vnd honorio den kaifern die naygung des kaiſerthumbs vꝛſpꝛung het do haben die franckreichiſchẽ die we g 6 verweſer oder anwelt der roͤmer vom̃ rein gegen welſchen landẽ wartʒ abgeworffen vnd ſich einem aignẽ koͤnig ſh ̃ vndertanig gemacht. Als die Thůring ſolchs vernamen do erweleten ſie inen vom̃ andern tayl des Reyns gegen ouole 5 dem aufſgang auß rot des könſge zuffronckrech klierwigum ſeinen freund zu eim köng. Derſelb pawet emn bürg 0 auff demſelben berg vnd ein geſchloß bey erffurt das yetzo ſant dio niſien kirch iſt. das der gemayn man Merwiß⸗ 65 0 1 burg nennet: Nach diſs koͤnigs abſterben empfieng Baſſinus in thůringen das reich. Deſs weib darnach ilderi 6 f 1 cus der koͤnig zu franckreich une vermehlet. Zu dẽſelben ʒeitten ſtund das doꝛff ſchildinrode an dem ende do yetzo f00 döer thüͤrn ſant Andrefzen kirch iſt. So het in dem pꝛůel bey dem waſſerfluſs Gera(der yetzo durch die ſtatt vnd ſchier nebẽ doſdrgkchen der halben ſtat hinfleßt. von deſs gepꝛewchlichkeit die gantz 0 vnd 06. geziert wirdt ein namhafft f tden do b ger wolberůmbter můlner ſein durchfart. derſelb můlner hieß erpff. ſo was ettwen bey ſeiner můl ein durchgan b00 upervnn. oder furt. Vnd als nw nach der gepurt chꝛiſti.iijc. vnd in dem.xxxviij. iar zu dẽ zeitẽ Clodouei des koͤnigs ʒu frac woſl t. vnd a reich diſe ſtatt iren anfang gehabt hat do iſt ſie von des můlners namen vnd von dem furt Erpheſfurt genannt 110 ˖ fürne woꝛden. Dieweil darnach der edel Franckreichiſch koͤnig Dagobertus regiret hat derſelb auß der burg auff dem 0 b6 ſtraff berg ein ſchoͤns cloſter ſant benedicten oꝛdens in ſant peters ere dañnenher es ſant peters barß genant iſt) gepaw hgees bey nden. en. vnd auch ſant Gangolfs kirchen begabet. Als aber nachfolgend der ertzbiſchof zu maintz bonifacius vnder pi lächszche titer pino dem franckreichiſchen koͤnig thůringer land zum glawben bekeret het do pawet er der gloꝛiwirdigen vnd al gaben flon weg iunckfrawen marie kirchen vnd oꝛdnet daſelbſt ein biſchofthumb das alßpald dem ſtůl zu mayntʒ gewichen ͤleben 0 c0 hat: Diſe ſtatt ligt in eim gar gůten flůr vnd fruchtpern erdpodem. der tregt ein krawt waydt genant. zu ferbũg ð Rrhallgen'“ 100 tůcher faſt dienſtlich. Durch des felder fließen die gera vnd andere waſſerflůſs die die gegẽt fruchtperlich befeuch henllachbol i tigen. Darumb iſt auch alda ein vberflůßige vih wayd. Diſe ſtatt iſt nachfolgend nach dem tauſentiſten vñ ſechß amnnenherſez und ſechtzigſten iar mit ma wrn vmbfangen vnd mit thůrnen bewaret woꝛden. Vnd hat an wonungẽ. hewßern lophey äce vnd 9510 der burger. vnd an gezierden der cloͤſter vnd kirchen wunderperlich zůgenomen. Diſe ſtatt iſt auch ein 0 Vnd ſidealh gewoͤnlicher ſtuͤl der thůring geweſt. als die. die ſchier in dem mittel deſs lands gelegen vnd an getraydt vnd an dfen iunkfrͤweßt dern nottuůrftigen dingen vberflůͤßig iſt. vnd nach dem diſe gegent vnd ſtatt der zehenden gefreyet was ſo hat ſie 9halſo begcheoig derſelben ſachhalben vil widerwillens vnd angſt von iren nahend geſeßnen fürſten erlidden. vnnd ſunderlich zu den zeitten kaiſer heinrtichs des dritten. Derſelb pawet auff alle berg vnd hoͤhe in ſachßen vnd thuͤringẽ große be⸗ V U —— R ——— 1 1 ———ů—— — ‚ 1 ———— —— 8 D — ä D DD V DVD D 8 . —— — U 8 ⁊[ + G30 d 0 8 8 der werlt Slat( iung W feſtigung vnd geſchloͤßlein. vnnd leget darzu ein ſtewr auff aber do die nit genůgſam warñ do verhenget er das Hanng man a den nahſten doͤꝛffern vnd feldern feyntlicher weiß angreiffen vnd die lewt allenthalben daſelbſt vmb 10 0. wonende zu bewarung vnd befeſtigung der fürgenomen fbers bezwingen ſolt. vnd auff das er an offenlicher 0 Mwl fn wůetterey nit verlupft wůrde vnd ſein vngůetigkeit in geſtalt eins gůten bedecken moͤcht. ſo raytzet er dẽ mayntzi un 00 ſchen ertzbiſchof in alle weg das er die zehenden ʒu thůringen(als er voꝛmals offt furgenomen het) erfoꝛdern ſolt uiö0 rß dar ʒu wolt er ime hilff vnd beyſtand thun vnd die widerſpenigen mit koͤnigclichem gewalt dar ʒu zwingẽ. doch Wn ſchhſe 0 mit dem geding das er ime zu volziehung der fuůrgenomnen gepew einen teil ſolcher zehendten geben ſolt.dẽ nach 9040 berůeffet der biſchoff ein verſamlung gein Erpheſfurt. daſelbſthin komen auff den ernenten tag.der koͤnig. ð ertz⸗ ſhſe W. biſchoff vnd biſchoff herman von bamberg. vnd andere. die ʒu außtrag vnd entſchyde der ſehen berůeft warñ 0 Wachnnheſt do ſtund der thuring hoffnung vnd zuuerſyht allermaiſt in dem abbt zu fulden vnd zu hernelden die dann vil ze⸗ ohſchge hendperer kirchen vnd gůetter in thůringen hetten. vnd als dieſelben zu raichung der zehenden offenlich angefor 1 W00 f dert warden do baten ſie erſtlich vmb gots willen den ertzbiſchoff das er das. das voꝛ alter den cloͤſtern gegebẽ 0 tu woꝛden wer vnuerruckt bleiben ließ. das dañ auch der bebſtlich ſtůl mit alten vnd newen ſchriften mermals be 1 uſhn ſtettigt het. vnd auch ſein voꝛfarn ertzbiſchoff zu maintz zeuerletzen nye fürgenomẽ hetten. Als aber ð ertzbiſchoff 0 Von f1 fürnemen nit abſteen wolt do beruůffeten ſich die thůring an den bebſtlichen ſtůl. aber der koͤnig ver⸗ 15 fWö bote es bey ſtraff des leibs mit tod. Darnach entſtund der ſachſiſch krieg vnd beſchahe hinnach kein foꝛderung fomnten einichs zehenden. do freweten ſich die thůring das ſie vꝛſach hetten gefunden das ſie die geſetze inen von irẽ eltern flzu üge gegeben mit ritterlicher hand beſchirmeten. deſs bekůmeret ſich der koͤnig alſo hart dz er ſchier dz koͤnigreich mit 'öt gemt, W0 demn leben verloꝛm het. In diſer ſtatt ſind vil leichnam der heilligen durch hohberůmbt mañ beſtattet. Memlich fuekce der heilligen biſchoff Adolarij Kobani Seueri vnd vincencie. den ſie auch weyt kirchen vnd tempel gepawt ha⸗ hgſemffn 05 ben. Nach der gepurt chriſti tauſent.iijc. vñ in dem.reij. iar hat die loͤblich hoh ſchůl daſelbſt anfang gehabt. Võ wonnf 00 dannnenher yezuzeiten vil treffenlicher vnd hohgelerter mañ der heilligen ſchꝛift. der rechten. der ertzney vnd phi dſeſgl ſ 0 lozophey gefloßen ſind. Diſe beruͤmbt ſtatt hat mermaln große beſchedigung vnd farlichkeit durch pꝛunſt erlid⸗ 10 505 den Bnd ſund erlich in dem iar chriſti tauſent.üijc. lxxij. an ſant Gernaſij tag ſt diſe ſtatt mit fewr an der gloꝛiwir 155 + digen innkftawen marie vnd ſant Seuers kirchen auff der kremer prugken am růbẽ marckt vnd voꝛ den graden Wöen 5 den alſo beſchedigt woꝛden das ſchier der dritteil durch pꝛunſt vergienge: 90 hhäktgegghebe Erfft Uyrt 85 90 N ——— 3 ι 2 8 8——— 2 8 R 5 ——————— I 8 Scc „„„„„„„Wr * 8 ?25• Das ſechſt alter OYgob ein roͤmer wardt zu babſt zů der zeit als Grimoaldus der koͤnig longo gobardorum ſtarb. Defſelben iars warñ groß mechtig regen vñ vil menſchẽ von den plitzen angeweet vergiengẽ. vñ das getrayd vnd die frůcht auff den eckern verdoꝛret vnd verſchweſcket. Biſer donus was an heilligkeit des lebens vnd an le re tůglich. Ettlich cloſtermañ auß ſyria die mit den neſtoꝛianiſchen ketzern helletẽ hat er in eim boecianiſchen cloſter ergriffen vnd geſtraft vnd in mancherlay cloͤſter auß getailt. vnd auch die rauenniſchen kirchen die dauoꝛ von der roͤmiſchen kirchen abge ſchiden was wider ʒu gehoꝛſam des baſtlichen ſtuls gebꝛacht. vndan vil kirchen vñ gotzhewßern hilff ſtewr vñ beſſernng gethan. vñ zu letſt ſtarb er im̃ funftẽiar funf ten monat am̃ zehenden tag ſeins babſtthumbs vnd ð ſtůl ruͤetʒwen monat.xvi:tag Jar der werlt. vm.viijc. lxiij. Jar chriſti. vic. lxiij Gatho ein ſicculus wardt auß eim cloſtermañ zu babſt erkoñ vnnd was ein ůl man ſolcher heuligkeit das er mit ſeinem kuſs einen außmerckigen menſchen v ſtundan erlediget vnnd rayniget. ſo was er alſo ſenftmůetig vnnd gůetig das er nye ymant von ime trawrig ließ komen. Mit willen vnnd gunſt des kaiſers. der ime an⸗· fitten nit vngleich was hat er von der monothelitiſchen ketzer wegen zu conſtantino pel ein concili gehalten. vnd doch damit bis auff widerkunft des kaiſers conſtantini auß dem ktieg verzogen. Aßpald aber conſtantmus anhayms kome vnnd die von ime beſtritnẽ ſarracenos dem roͤmiſchen kaiſerthũb zolpflichtig vñ ʒinſper gemacht het. do ſendet diſer babſt agatho einen biſchoff vnd einen diacon gein conſtãtinopel die warden von conſtantino gůetlich empfangen vñ lieplich vermanet das ſie nach hinlegung geſchaynter vnd verzickter ſpiegel rede geʒengk vnnd ʒwirtracht die zwů kirchen ein einige kirchen macheten. Aber agatho(ʒu des zeiten nach finſternus ð ſun nen vnd monds ein ſchwere peſtilentz regiret)ſtarb ſeins babſtthũbs in dẽ andern iar.vi.monat.am.xv.tag. Eo der ander auch ein Siculus vnnd hohgelerter man lateiniſcher vnn L kriechiſcher zungen. vnnd in der muſica alſo geubt vnnd kuͤndig das er die Kun gedoͤn machet vnd die ymnos zu beſſerer ſtymmũg bꝛacht. Er oꝛdnet das in er meßhaltung der frid dem volck gegeben werden ſolt. So hat er das ſechſt con/ ſtantinopolitamiſch concili alſo angenomen das er die ihenen verfluchet die daſſelb concili in beyweſen conſtantim verdambt het. Item er erla wbet das man alle tag ſo es die notturft hieſch tawffen ſolt. Auch oꝛdnet vnd ſetzet er das der. der zu einẽ ert⸗ biſtumb auffgenomen wer vmb den gepꝛauch des palliums odeꝛ anderer ambt deꝛ kirchen nichtz zalen ſolt. Wolt got das ſolchs noch hewtbeytag gehalten wurdt. ſo doch auß ſolcher beʒalung tagliche vbel entſpꝛingen. Aber Leo der guůetig vnd milt man ſtarb in dem zehend en monat ſeins babſtthumbs vnd wardt als ein gemayner getrewer vater von menigelichem bewaynet. * FJar der werlt. vm viijc. lxrrii. Jar chꝛiſti. vic.lxxriij. 90 der ander ein roͤmer vnnd babſt hat von iugent auff chꝛiſto ritter AOcchaft gephleßen vnd ſich der heilligen ſchꝛift alſo geflißen das er an lere.kunſt vnd vbung in gottlichen dingen deßmalß in ſundrer achtung gehalten was võ we gen ſeiner hold ſeligkeit gůetigkeit vnd gnad gein menigclichem. vnd ſunderlich gein den armen Auß heilligkeit diſs menſchen wardt conſtantinus alſo bewegt dz er ime ein beſtettigung ʒuſchicket dermaßen das furohin 1000 dẽ der von der ro miſchen bꝛieſterſchaft. volck vnd ritterſchaft ʒu babſt erwelet wurd als einen warñ “vicari vnnd ſtathalter chriſti glawben ſolt. Er beßeret vil kirchen vnnd ſtarb ſeins babſtthumbs in dem zehenden monat am̃ rij.tag. FI der fuͤnft ein ſyrier von antiochia wardt vmb die zeit als conſtantin 8 Vlepr in babſt erkoꝛn. ein man ſunderlichs criſtenlichs weſens. ſenftmůͤetigkeyt. vnd ſchꝛiftlicher weißheit. vnd er wardt in ſant laluatoꝛis kirchen conſtantiniana ge nant W allermenigclichs verwilligung erkoꝛn. vnd in geſtalt wie babſt leo der and 0. 80 biſchoffen. nemlich von dem hoſtienſiſchen. poꝛtnenſiſchen vnd veliter⸗ niſchen. dieſelben weiß dann die nachkomnen fůroan auch gehalten haben.Als er 805 letſt ein büchlein von der wirdigkeit des palliums gemacht het do ſtarb er in 11 5 iar ſeins babſtthumbs vnd deßmalß růet der babſtlich ſtůl zwen monst hichtüſrch f henfſchbſchofr 118˙ kone frunbſchoff le iſchenkeger ante ſcheh wathet hiel ſtowe, Vnd vrſſe Ge1confßg „ib wwolſch b berſſchenlechtäch. terdochtpachatlhs ſpöngeetdgrund⸗ Weidlgkei ktſetet ſgto ptehovfitt fgebeh fo zylef toſy verſchſckt vnd chgej ttzu bſſ edẽherrñ dzerbe⸗ deroſternvondemf Coſtgttgopoktag diedo gegenwerth wordt nach magh Comet 22 ä — ., . öö lichen warheit hielten das allain ein einicher wil in chri⸗ conſtantinopolitaniſchen volck in der kirchen ſancte ſophie das abt der h der werlt Slat CLVII Linea der kaiſern Conſtantinus der 9115 Olehen des kaiſers conſtantij ſun hat nach conſtante vnd mezentis das roͤ miſch kaiſert humb empfangen vnd xvij iar 1657 5 Diſer conſtatinus(ð dañ dauoꝛ von ſeinem vater Conſtantio ʒu eim mitgeſellen des kaiſerthumbs aufgenomen wardt/ fiele nach ertoͤdtung deſſelben ſeins vaters(als hieuoꝛ ſteet in großen ſchꝛecken vnd handlet alle ding alſo foꝛchſamlich das er das kaiſeꝛthumb wo ſich einicher ge⸗ ſwalt wider ine erewget het moͤcht verloꝛn haben. Er was darnach ein criſtenlicher. ſtapferer vñ gar tugentreicher man. der nach empfangnem kaiſerthumb Eraclium vñt —— 85 8 832 8 2 68—— 6 4 8 2 25 ben das er dieſelben ſein bꝛůder auff das ſie nit nach dem reich ſtelleten der naſen be⸗ rawbt hab. Darnach hat er die kirchen die zu den zeitten eraclij von den ketzern zerrů det warden wider aufgerichtet. vnd dannoch auch andere kirchen gepawet. So hat 4 E er auch als ein ſtreythaftig vnd deꝛ waffen geijbt man des roͤmiſchen reichs feinde die ¶˙Zerracenos mit krieg ernidergelegt vnnd in dem zehenden iar ſeins kaiſerthumbs die⸗ —.elben ſarracenos mit eylender obſigung alſo beſtritten das ſie gelobtẽ dem kaiſerthũd ʒinſper vñ ſteůerpflilhtig ʒeſein. vñ alſo befridet er ſich mit inẽ vñ keret wider gein conſtantinopel vnd ʒu vereini gung der kriechen mit der roͤmiſchen kirchẽ hat er das ſechſt concili ʒu cõſtãtmopel auf bete agathonis des babſts geſammelt. vnd do er nw gůter werck vol was do ſtarb er zů conſtantinopel vnd ließ iuſtinianum ſeinen ſun einẽ nachkomen am̃ kaiſerthumb. Das ſechſt gemayn cõcili ʒu conſtantinopel Me fechſten gemain verſamlung zu conſtantinopel 0 hieß kaiſer conſtantinus haltẽ. Saſelbſt warñ zwẽ legaten agatoms des babſts. Nemlich Johannes dð por tuenſiſch biſchoff vnd Johãnes ein diacon der roͤmiſchẽ kirchẽ. So komen auß gepote des kaiſers daſelbſthin. ije lexxix. biſchoff. Alda wardt von den ſachẽ die monothe litiſchen ketzer antreffende gehandelt. die wider die criſtẽ ſto wer. Vnd vrſacher diſer ding warñ zwen biſchoff. Geoꝛgius ʒu conſtantinopel vñ macharius zu antiochia Vnd wiwol ſich Geoꝛgius nach fůrhaltung vernuͤnfti⸗ ger ſachen leichtlich ab ſeiner irrung fůerẽ ließ ſo verhar ret doch macharius als ein veſtockt man in ſeiner wider ſpẽnigkeit darumb wardt er nit allain ſeiner biſchoflichẽ wirdigkeit entſetzet. ſund mitſambt den geſtoꝛbẽ ketzern ſergio pyrrho vñ irẽ anhengern derſelbẽ irrũg dẽ tewfel gegeben. vnd zu letſt mit ettlichen iren verwandten gein rom verſchickt. vnd Theophanius der abbt an deſſelbeſ macharij ſtatt ʒu biſchoff geſetzet. Nw zu danckſagung ot dẽ herrñ dz er bede kiuche ein einiche gemacht het do A 8 6 on Ponenſſeh biſchoff am̃ achten tag der oſtern voꝛ dem kaiſer vnd patriarchen vnd voꝛ dem„„** A er heilligẽ meß lateiniſch vñ allermenigclich die do gegenwertig warñ erkenneten das ſolchs die recht vnnd heillig weiß meſs zehalten wer. In diſem concili wardt nach maynung der heilligen criſtenlichen lerer beſchloſſen zwu natur vnd wurckung in chriſto ſein vñ nit Comet ein einige nach der monethilitiſchen ketzer irrung. FJinſternus —— O31 ʒeit ſchine ein comet dꝛey monat an ‚ 8 einander.der zaiget an großen nachfol/ gend en iamer. dañ es komen groß regen vnnd thomſleg. der gleichen voꝛmals vngeſehen. die element ſtellten ſich als ob ſie zu außtilgung d8 ſtatt rom vnd welſchs lannds zuſamen ge⸗ 8 ſworen hetten. vil vihs ſtarb dauon den men⸗ S ſchen große beſchedigung entſtůnd. vil mann warden von den plitzen angeweet vnd ſtarbẽ vil getraydtgewechs verdoꝛret vnd verſwel/, ket auff dem velde.alſo das zemeß als arba ys N qponen linſen vnnd der gleichen dem volck ein große ergetzlichkeyt was. vñ wo dieſelbẽ koꝛn —.— Sanr ꝗ ⏑——————2ʃ2LT— 85 lein vom̃ winnd vnd regẽ anßgeſchlagen einen krawtigẽ waſen errachtẽ ſo komen ſie zu zeitigung. Da⸗ der ſunnen vnd des monds finſternus kom ein faſt ſchwere peſtilentz die verwůeſtet vñ veroͤddet di⸗ hſeo, papiam alſo das die burger daſelbſt auff die hoͤhe der berg zohen vnd in ð ſtatt ſtawdẽ vnnd krawe wuchſen. tib erium ſein bꝛůder in gemaynſam des kaiſerthůbs ʒů ime name Wiewol ettlich ſehꝛen Mas ſechſt alter Onon auß tracia puͤrtig in ſieilia erzogen wardt ʒu babſt erwelet. ein frummen Gbürab end ſolcher hoͤhe wol wirdig. dann als er die roͤmer Petrum den ertzbi⸗ ſchoff vnd die ritterſchaft Theodoꝛum den bꝛieſter zu bab ſt machen wolten do er weleten ſie darnach auß goͤtlicher vermanung diſen canonem ainhelligclich.dann et was an ſitten. weißheit der ſchꝛift gůetigkeit. geiſtlichkeit vnd geſtalt der wirdigkeit ein berůmbt loͤblich man. Ettlich hießen ine einẽ engliſchen man von ſeins erwirdi gen growen alters vnnd auch von ſeiner erbern perſon wegen. Er was ein 110 ſchlechts vnnd gantzs gemuets. ſunderer beſchaidenheit vnnd gerechtigkeit. vnnd mer dann menſchlicher beſtendigkeit vnd klůgheit. Aber er watdt pald nach ange nomnẽ babſtehumb mit ſchwachheit ſeins leibs beladẽ. Demnach raytzet paſcalis der ertzbiſchoff vnd pfleger des bebſtlichen ſchatzs auß begirde des babſtthumbs 5 Johannem den kaiſerlichen verweſer oder anwalt in Welſchem lannd mit gelt ime nach abſterben Conomis ʒu dem bab ſtthumb zehelffen. do name der kaiſerlich an⸗ E walt das gelt. er layſtet aber nit was er verhieß. Conon ſtarb uñ. rij. manat ſeins ba 6 ſthumbs. vnd der ſtůl feyret in den dritten monat. Jar der werlt. vin viijc.xciij. Jar chriſti. vic xciijj. urgus der babſt auß ſyria von anthiochia kom ʒu den zeiten des babſts Ade Sodartgen rom vnd wardt in die roͤmiſchen pfaf heit gefoꝛdert vnd von wege 39 ſeiner ſchriftlichen weißheit vnd fleiß bey goͤttlichen dingen alſo erkant das er nach Conone zu babſt erkoꝛn wardt. doch nit an ʒwittracht. dañ das roͤmiſch volck bege ret theodori des ertzbiſchofs. Go nenneten ettlich auß anlayttung des kaiſerlichen⸗ anwalts paſcalem. Als ſie aber von beden teyln in dem latranenſiſchen pallatio zu· 8 komen do wurden die pfaf heit vnd das volck vmb Sergio der wal ainhel⸗ ig. Der wolt darnach in des kaiſers Juſtiniani concili nit verwilligen. dariñ gepote der kaiſer denſelbẽ babſt gepunden zů ime zebꝛingẽ. aber die welſch ritterſchaft wolt ſolchs nit verrhenngen. Als er aber nach erlagtem frid ſein gemůet zu beſſerung der kirchen wendet. vnd an ſant peters kirchen merckliche vernewerung auftrichtet do 66075 er einen teil des heilligen creůtzs in einem erinen trůhlein oder ſarchlein. Diſer ab ſt hat geoꝛdnet in der pꝛechung des heilligen fronleichnãs ʒu dreymaln dz aguꝰ U dei ⁊c. zeſingen. Er ſtarb im̃ xuij iar ſeins bab ſtthumbs. vnd der ſtůl růet deßmals ein monat..tag. 9 1¹ Ghannes der ſechſt auß kriechiſchem land půrig wardt ʒu babſt als theophi⸗ FTüonus in welſche land zohe. vnnd hat an den roͤmiſchen gotzhewßern nit wenig beſſerung gethan. vnd auch als ein gůetiger man auß gemayner ſchatzkamer der kir⸗ chen vil gefangen erloͤſet. r ſtarb ſeins babſtthumbs im̃ dritten iar am̃ dritten mo⸗ nat als ein martrer.als ettlich woͤllen. aber von wem er gemartert ſey iſt nit kũdtper +. Ohannes der ſibend auch ein kriechiſcher man iſt zu den zeiten babſt woꝛdẽ als Juſtinianus wider gein conſtantinopel komend tiberium vnd leontium von dẽ er außʒ dem kaiſerthumb gewoꝛffen was in angeſiht des volcks ertoͤdten hieß. Diſer Johannes was gar ein wolberedter vnd heilliger man vnd pawet in ſannt Peters kirchen ein bethewßlein zu eren der muter gottes. do die wennde ʒur rechten vnnd lincken hand võ erhebtem werck gemacht ettlicher heilliger veter antlitz ʒaigen. vnd er hat ſunſt mancherlay befſernng vnd zierung an den gotzhewßern getan. Er ſtarb ſeins babſtthumbs im andern iar.vij monat am xvij.tag. der ſtůl feiret drey mona Iſimus oder Soſimus auß ſyria půrꝛig hat in ſeinem babſtthumb nit lenger dañ xx.tag gelebt. Wiewol er nw der herrñ kranckheit an 0 5 vnd fuůͤßen her alſo das er weder geen noch ſelbs einich ſpeiß nemẽ mocht. ſo iſt er doch in hãd⸗ lung der roͤmiſchen ſtatt vnd gemayner criſtenheit ſachen alſo ſoꝛgfeltig geweſt das er voꝛ. vnd in dem babſtthumb nichtz veſawmet das eim frummen ʒethun gepuͤret dañ er beraytet yetzo allen ʒeug dami er die zinnen vnd alte verfallẽ tempel der ſtatt in beſſerung bꝛechte. Aber er wardt mit eyllendẽ tod begriffen. vnd des mals růet d bab ſtlich ſtůl on einen voꝛgeer ein monat. xxviij.tag. Ebekeliüs der deit etr der werlt Slat CLVIII I. Vſtinianus der ander oder iuuger des voꝛgenanten conſtautini ſun blib nach dem vater erſtlich ʒehen iar im̃ kaiſerthumb vnd was zu erſt gůt klůg.fůrſich⸗ 18 vnd ein milter außgeber der almůſen. Piſer ſachhalben hat er das conſtantinopo ¶ licaniſch kaiſerthumb faſt gemeret vnd vil geſetz machende die goͤtlichen criſtenlichẽ gaiſtlickeit geeret. vnd als er. riar geherrſchet het do bracht er affricam von dem ge ¶ walt der ſarracen vnd machet mit inen ʒn land vnd auff dem meer frid. vñ gleicher⸗ weiß wie ſeins geſtoꝛben vaters fůrgenomen newigkeit die lannd Affricam vnnd libiam verloꝛe alſo warden auch dieſelben prouintzen durch entſtãdne newigkeit vn der dẽ ſarracenẽ wider erobert. dañ als Gizites der ſarraceniſch konig ſtaꝛb do kome baldalan an ſein ſtatt vnd do er hoͤꝛet das iuſtinianus das kaiſerthumb mit verwilli gung aller prouintzen eingenomen het do můtet er ine willigclich eins frids an. durch ſolche puͤndtnus gelangten affrica vnd libia widet an das kaiſerthumb. vnnd ettlich ſchꝛeiben das in derſelben puͤndtnus bedingt woꝛden wer das die ſarracen dem roͤ⸗ W miſchen kaiſer zehen iar an einander iedes tags tawſent guldein pfenning vnnd einen Eknecht auß irem volck vnd darʒu ein pferdt raichen ſolten. Dazwi chen fienge iuſti⸗ nianus an:ſich gein got vnd gein den menſchen wunderlicher vnbeſtendigkeit zege brauchen vnnd die ſarracenos vnd bulgaros widet die půndtnus des aufgenomen .e er empfieng võ inen mer vnrats dañ er inẽ ʒufůeget. do keret r wider gein conſtantinopel daſelbſt wardt er von allen burgern gehaßſet darumb 8 er die grawſe amkeit des verweſers der ſtatt nit ſtillet. vnd auch ein cõcili gehabt het dariñ ettliche ſtůck wider die criſtenlichen gewonheit weſende fuͤrgenomen war den die doch der babſt Sergius nit beſtetigen wolt. darumb ð kaiſet vber dẽ babſt erzůrnet vnd ine gepunden zu ime fůeren hieß. das aber die welſch ritterſchaft nit ge ſtatten wolt. In diſen lewften erhub ſich Leoncius der conſtantinopolitaniſch rat Fherr mit verwilligun das volck ʒu der waffen ʒerbꝛache die kercker mit gewalt vnd ließ die gefungẽ ledig. gallinici des patriarchen daſelbſt wider den kaiſeꝛ vnd raitzet P fienge iuſtinianũ vnd ſchnitte ime die naſen ab vnd verſchicket ine in das ellend. Eontius oder(als die andern woͤllẽ) Leo der ander vnderſtund ſich nach auß werffung iuſtiniani des kaiſerthumbs vnd regiret drey iar. Vnd als nw ſolch aufwegung des kaſerthumbs an Habdimelech den ſarraceniſchen konig gelangten. do vnderfieng er ſich affricam anzegreiffen. Wider den ſchicket Leontius Johannem einen hawbtman der ritterſchaft mit eim heer der veriaget ſie auß gantʒem Affrica. Aber vnlang darnach als ein aufrůr ʒwiſchen ine entſtund do machten ſie Tiberinz einen conſtantinopolitaniſchen burger zu kaiſer. der ſchiffet eyllends gein Conſtanti nopel vnd fienge leontium vnd thet ime wie er iuſtiniano getan het ine in einẽ kercker 0 R legende ]berius der drit hat nach dem gefangnen vñ eingekerckerten Leontio ſiben iaꝛ geregirt vnd was ein faſt edler conſtantinopolitaniſcher burger vnnd wardt ſin einer auffrůr(als hieuor gemeldt iſt) ʒu kaiſer erwelet vnd hat einen conſtãtinopo litaniſchen burger philippus genannt in das ellend veſchickt darumb das er geſagt het er het in eim trawm geſehen das ein adler ime ſein hawbt beſchattet het. Diſer ¶ ¶ CLib erius wardt nachfolgend entſetzet als hernach folgt. Ten ettwen kaiſer auß beyſtãd der bayern vnd bulgaroꝛum wider gein conſtantinopel kerend hat ſechs iar geregirt. dañ als er bey anfang babſt Johã nis des ſechſten in der ſtatt cerſona dahin er in elllend verſchickt wardt ime furgeno men het dem kaiſerthumb widerumb nachzeſtellen do vnderſtundẽ ſich die burger die dem obgenanten tiberio verpflichtet warn iuſtimanuz zefohẽ aber er kome heim lich doꝛuon vñ fluhe zu dẽ bayern. dem vertrewtet ir renng ſein tochter. voꝛ außgãg eins iars wardt der konig von tiberio obgenant mit gelt a ſo verkeret das er Juſtim nianum ſeinen 80 vnd tochterman dargeben wolt. deſs wardt iuſtinianus gewar net vnd fluhe zu dem konig bulgaꝛoꝛum dem befalhe er ſieh. durch des huff wardt er mit gewappenter hand wider anhayms gefůrt gein con ſtantinopel. daſelbſt hieß er leontium vñ tib erium ertoͤdten vnd gallinicum den patriarchen ſeins geſyhts be⸗ tawben vnd gein rom ſchicken. vnd als offt er ſein abgeſchnyttne naſen rayniget al * 1 offt hieß er einen ſeiner widerſacher zu ſtůcklein zerhawẽ. Nachfolgend iſt er mit Ciberio ſeinem ſun in eim ſtreyt ernidergelegen. Das ſechſt alter legienſiſch concili Iſer zeit iſt das concili zu aquileia ʒweifellich ge⸗ 1 00 We ob es dz lůnft cõcili 80 zu döſternopelh. 8 haltẽ annemẽ woͤlt ſo lãg bis es mit heilperr vermanůg des babſts zu annemung deſſelbẽ bewegt wardt. dañ daſſelb fünft concilt wardt gehalten zu dẽ zeiten babſts iulij vnd kaiſers iuſtiniani wider theodorũ vnd alle ke⸗ tzer die do hielten das maria allain einen menſchen vnd nit got vnd menſchen gepoꝛñ het. darumb wardt in dẽ ſabben concili geſetzt das die heillig maria ein muier got⸗ rs genent ſolt werden. dañ ſie nit allain einen menſchen ſunder warlich got vnd menſchen geporñ hat. 0 heodoꝛus der engellen Theodoꝛus (Udeb biſchoff hohge 5 lert vnd frum̃ mañ hat diſer R;deit in engelland gereichßnet. vnd vil treffenlicher ſchriften G0510 7 ſunderlich ein Abůch mit was buͤß ein yede I ebgewaſche werde ſol J Sant Dheodor' deꝛ augn ſtudinenſiſch biſchoff ſchyne ä diſer zeit auch Lampertus biſchoff Ampertẽ ð heilligſt man hat diſer zeit ʒu Luͤttich die/ W ſch L gelidden 95290 das er pipinũ den hertzoge EA K4 redſtraffet vmb den mißbrauch Alpiadis der zufrawen neben ſeimem eelichen weib wiewol ettlich ſagen das der bꝛuder derſelben alpiadis ſolchs vbel ſelbs geůbt hab III5 vnnd nachfolgend vdn den hawbtwůrmen gefreſſen woꝛden ſey. Diſer Lampertus VEauß reichen vnnd edeln eltern geporn vnnd von iugent auff der ſchꝛift vnderrichtet wardt von ſeiner heiligkeit wegen von menigelichem alſo geliebet das er nach Theo⸗ dardo ſeinem maiſter zu eim biſchoff ʒu Vttrich auffgenomen wardt. Als nw Childe AI˖ ricus der ine gefůrdert het erſchlagẽ waꝛdt do habẽ ine boͤße lewt ſeineꝛ erẽ berawbt .C 2 vnd pharamundum an ſein ſtat geſetzt. do gieng lampertus mit zwayẽ kindern in ein doſter darĩ er ſiben iar ein loblich weſen fůret. Aber pharamũdus ward darnach 6 außgetriben vnd lampertus wid ereingeſetzt vnd maniger menſch võ ime mit lere vñ Aebenpidt zu got bekeret. Vñ als er ainß mals creutzweis in ſeinẽ gebet lage do waꝛdt er vs boßhaftigen lewten zu Lůttich ertoͤdt vñ haimlich auff eim ſchiff zu ð biſchoff gefůert vnd võ der feind wegen paldbegraben. Aber ſand Chumbertus ſein nachkomen hat auß himliſcher vermanũg ſant lampꝛechts leichnam võ vtrich gein lůttich mit großer glori der wũderʒaichẽ gefüert Eda ein engellend er bꝛieſter vnd cloſterman des zunamens erwirdig genannt Beda vnd lateiniſcher vnd kriechiſcher zungen nit wenig erfarn. hat im̃ iar des herꝛñ vic.xcij.fůr das criſtẽlich weſen nit wenig gearbaitet. In dẽ. xxx.iar ſeins alters waꝛd er ʒu brieſter geweihet. vnd wiewol er in eim euͤßerſten winckel der werlt gepoꝛn iſt. ſo hat er doch die gantzen erden durchſchinen. darumb dz er zeleren vnnd zepredigen bis in ſein alter oder zeſchueben nit abgelaßen hat. alſo das er. lvix. iar zeleren vnnd bůcher zemachen nye ſewmlich gefund en woꝛden iſt. vnd vmb ſeiner tapfferheit vñ erſamen weſens willen 1 er der erwirdig zugenambt woꝛden. Er hat als ein hohge lert man vil guts nůtzlichs criſtenlichs dings geſchꝛiben. vnd iſt in dem.lxxij. iar ſeins alters vol guter werck geſtorben. Strabo vnnd haymo die hohgelerten mann ſind Pipinus der hertzog ſein brüder geweſen —— S Ant Benedicten leich nam ſol diſer zeit ab dem caſſi ⸗ 910 niſchen berg verſtolens hingenomen vnd in galliã gefuͤert woꝛden ſein. 9 Ipinus der hertzog ʒu oͤſterreich oder oſterwalden vnderſtund ſich des konig reichs zů franckreich. von dem hat ſich der berumbt namen koroloꝛum bey den franckreichiſchen angehebt. dañ als er verſtund das Bertarius ein vngeboꝛmer odeꝛ nit geadelter man des ſich theodericus der komg zu franckreich faſt geprauchet) võ allermenigclichem gehaſſet wardt do ſammelt er ein groß mechtig heer vnd zohein alliam vnnd machet theodericum vnnd bertarium die ime entgegen komen fluͤchtig ¶N Bertarius entpfluhe. do name theodericus diſen Pipinum als einen obſiger mit ime anbayms vnd machet ine zu emm regirer. As nw die ſachẽ uñ konigreich geſtillet war da do ſetzet pipinus einen ſeiner geſiptẽ freůnd in die pfleg vñ zohe wider anhayms do regiret er noch ſiben iar A 28 getrewichbech obeeten dlſeſint du ofs der füßſt deft ſchetten auch denbe hoſczentiner vndk loch alweg vnde yſelerlch ti gul mugern. Daſclhſtl fenſhohgeletterlen 75, . f,, , 45 derwerlt Blat LIN Erraria die berůmbt edel ſtatt an dem alten fluſs pado gelegen. iſt erſtlich(lals die hiſtoꝛien ſathen) bey dem H ſibenhunderſten iar des herrñ von ſmaragdo dem Sberftenkaßſhehe 18 Walſle 1 fh zinnen vmbfangen vnd geʒtert woꝛden. Die vꝛſach irs namens iſt die das von alter her deꝛ rauennatiſchen 1 f1 gewonheit geweſt iſt das die ertzbiſchoff diſer ſtatt drey ſtett irer kirchen zugehoͤꝛende von dryen namen ð metall nennten. Als aureolum die ſtatt vom̃ gold. vnd argentam vom̃ ſilber. vnd ferrariam voñ eyſen. Als aber diſe ſtatt vom̃ anfang irer expawung auff der rauenniſchen vnd auch der roͤmer ſeytten wider dieſ lõgobardiſchẽ beharret het iſt ſie nachfolgend als dieſelben von carolo vberwunden warden nach vbergab der comiſchen kir chen beſchehen in irer gehoꝛſam bliben. Darnach zu den zeitten als die teůtſchen kaiſer anfiengen der kirchen zewi derſßzeben hat ſich diſo ſtatt eürs wanckln vnſtetten weſens beder ſeytten gehalten. Aber in dem. ric. jar des hails hat Mathüudis die grafin ir mit hilff der venediger vnd rauenmichen diſe ſtat von kaiſe heinrich dem dritten. ð kirchen feind bekůmmert vnderwoꝛffen. vnd darnach in dem hundert vnd xrri. iar(als 1 eſtenſiſchen margra⸗ fen an freüntſchaften vnd reichthůmern großmachtig zu ferrarig warñ) ein ferrarieſiſcher man Salinguerra ge⸗ nant durch anregung vnd hilff kaiſer friderichs im̃ rotenpart diſe ſtatt erobert vnd.xix.iar dariñ geherrſche wardt in dem.xijc. vnd.xl. iar des hails durch babſt 195 0 n vierden mit häff vnd benſtan 9 5 ger vertriben. vnd vnlang darnach vnderſtuͤnden ſich die eſtenſiſchen marggrafen diſe ſtat inen vndertanig ze⸗ machen. Als aber darnach in dem lvij iar vnder babſt clemente dem funften Azo der eſtenſiſch marggraff da⸗ ſelbſt beatricem des neapolitaniſchen koͤnigs gemahel ʒu eim weib name do wardt er von Friſco ſeinem ſun von der ſtiefmuter Wegen in den kercker gewoꝛſſen vnd der ſun erobꝛet Ferrariam mit hilff der venediger. vnd als er nw mercket das die ferrarier ſich der kirchen vnderwerffen wolten do zůndet er auß rachſal die halbe ſtat an. võ ſolcher boßheit wegen vertriben die burger denſelben friſcum vnd ergaben ſich an die venediger in hoffnung võ inen getrewlich beſchirmt vnd beſchůtzt zewerden. Do warden die marggralen außgetriben vnd die venediger erobꝛeten diſe ſtatt durch ergebung der burger daſelbſt. vnnd wolten auch der nit e ddewe babſt Cle⸗ mens der fuͤnft die Vab venedig verpannet.dauon alie ire guͤeter in gallia vnd brittannia zertrennet wurden. vñ ſie hetten auch den bab ſtlichen gepotten nit gehoꝛſam gelaiſtet wo ſie durch einen baſtlichen legatẽ mit beyſtãd xtbepſeßon WNE der floꝛentiner vnd konig karls mit gewaltiger gewappenter hand nit betrůbet vooꝛden werñ. Vnnd ferraria iſt ſuchsrbaſſh 100 dankäch alkweg ynder der regirung des eſtenſiſchen geſchlechts in gehoꝛſam der kirchen geweſt. mit dem geding oßerſe dfe Ihn H00 e bſer ſtv P545 55 15 5 bezalen ſolten. So haben ſis auch ettlich vertrag mit dẽ N edigern. iſt vnder babſt eugenio dem vierden ein concili Auch i ö der vil hohgelerter lewtentſpꝛoßen ſend⸗ 5 18 e 5 8 5 5 nenwardt Apch 5 1 1 bößhekeptſipgeklous nus mi zwoſt Ffoghch pheennihuswddeſ erehſchröiwentlacß ſensgelgoow vauffanlſchfrwöhhehf sſntichkötegh de undetzzchegeff SBode 4 VWO NNVNNV&RI VVVVVVNV NVV U 46141(U¹¾A. 5 8 HeREIpOUS tiſin iufAM uin—— 1inn 1 I1 lllt 1 IAn 2 G Aele 1I1 1 1 IIIII 0 0 der werlt Blat CLX Vrtzburg die voꝛnemlich vnd berůmbt ſtatt des oꝛientiſchen franckreichs. Franckenland genant iſt an dem Ifluſs des Mayins der auß dem behmiſchen gepirg entſpꝛingt gelegẽ. dariñ die abgoͤttin diana geeret wardt. bis zu den zeiten ſant Rilians des martrers. der den hertzogen Goʒbertum vnd ſein vnderthanen des criſtenlichẽ glawbens vnderwiſen hat. So hat ſein ſun Hetanus der hertzog auff dem berg Wurtzburg zu eren der gloriwir digen iunckfrawen Marie die erſten kirchen gepawt. Diſs franckẽland iſt eins teils eben.eins teils bergig. die berg ſind nit hoh. ſo iſt der erdpoden nit faſt faiſt. ſunſt ʒum̃ mererñ teil ſandig. An vil enden ſind die berg mit weingaꝛ tẽ beſetzet. die gůtẽ wein gepern, vnd allermaiſt bey Wuͤrtzburg. Vñ wiewol diſs land in vil herrſchaft geteylt iſt ſo haißt man doch dẽ Wůrtzburgiſchen biſchoff einen hertzog zu Franckẽ. Nach dẽ dieſelb edel ſtait des biſchoffs 1 ſtůl iſt. Der dañ auch ein hertzog der francken gehalten wirdt. Vnnd weñ er das goͤttlich ambt helt ſo hat er vor 0 P045 ime auff dem altar ein ploß ſchwert.Auch iſt bey der ſtatt auff eim hohen berg(dẽ man vnßer frawẽ berg hayßt) 109 ein geſehloſs mit kunſt vnnd gepew befeſtigt. vnd anſchawens wirdig. Allda dañ der biſchoff ſein anweſen ge⸗ woͤnlich hat. Nw iſt das geſchloß auff einem hohen berg erpawt. vnd von dreyen oͤrtern auß der ebne vberſich 4 auff gerichtet vnd auß ſein ſelbs natur beſchirmt. Das vierdt oꝛt hat ein prugken vnd einen faſt tieffen graben. an 1 demſelben oꝛt iſt ein thurn allenthalben mit erckern vnd pruſt weer bewaret. In der hoͤhe deſſelben thurns wo net ein hůter der des hoꝛnplaßẽs fleißigelich wartet. Dariñ iſt auch ein capell zu goͤttlicher ere gezieret. allda ſind geweiht altar. Daſelb ſt ſind auch vil weytte vnd geʒierte wonũg. Auch vnder dem geſchloß faſt weyt keler. vñ ‚ vil ſtaliñg. Diſe loͤblich ſtatt hat drey choꝛherriſch kirchen. on die biſchoflichen thũkirchen. vnd die vier petl oͤꝛdẽ. Auch ſant Benedicten oꝛden. zu ſant Stephan. vnd carthewßer.tertſch herrñ. vnd ſant iohanſen. mit dẽ ſchottẽ. Auch funff frawen cloͤſter. In diſer ſtatt ſind auch funff pfarr vnnd zway ſpitall. Auch der iunckfrawen Marie capell mit eim thurn wunderwirdigs gepews Vnd faſt ſchoͤne hewßer vnd hoͤfe der thumherrů vnnd burger. yetzo iſt in verweſung diſs wůͤrtzburgiſchen ſtůls der edel vnd hohfůrtreffenlich biſchof KRudolf võ ſchernberg der das newntzigſt iar ſeins alters fuͤrraicht. vnd das biſchofihumb mit vnzallichen reichthůmern vnd mancher lay gůttern geauffet vnd gemeret hat. Wurtzbuꝛg I in 1Ul IIII Das ſechſt alter 0 C õſtãtinus võ gepurt ein ſirus ein hohgelerter vñ in lateiniſcheꝛ vñ kriechiſcher zungen erfarner man wardt ʒu der zeit babſt als die tewrũg drey iar zu rom geweret het. In derſelben tewrung was diſer conſtantinus allermenigclichem vñ allermaiſt den armen alſo troͤſtlich hilflich vnd beyſtendig das die menſchen main ten diſer conſtantinus wer inen in himliſcher weiße zʒugeſendet. Nw was der kaiſeꝛ iuſtinianus begirig diſen babſt von wegen ſeins gůten lewmats zeſehẽ. dẽ ſchicket er ſchiffung zu mit bette zu ime zekomen. Als ſich nw diſer babſt zu der ſtatt nahẽde. do komen ime Tiberius der ſun iuſtiniani mit großem gezeug vnd cyrus der patri, arch mit aller pfaf heit erlich entgegen. do vmbfienge nit allain der kaiſer iuſtinianꝰ diſen babſt ſunder er kůßet ine auch in ere erbietlicher geſtalt ſein fůeß. Als aber daꝛ 4 arb do erkleret diſer babſt philippicũ deſſelbẽ kaiſers nach nach derſelb iuſtinianꝰ komen fůr einen ketzer.dann diſer babſt hat in einer gehalten d nit allain deſſelben Philippici vnnd Johannis eins muͤnchs maynung verwoꝛffe lien gegenweritig geweſen warñ in ſant peters voꝛkirchen entwoꝛffen vnd gema⸗ let werden ſolten. dañ er het verſtanden das dieſelb pildnus von philippico ab dẽ wenden in ſant Sophie kirchen zu conſtantinopel in verachtlicher weiß abgeſcha ben werñ. Darzů gepote diſer babſt das keins ketzenſchen kaſers namen offenlich]E noch heimlich in kein ertze ſilber noch pley entwoꝛffen werden ſolt. Darnach ſtarb n. ſunder auch erkant vnd geſetzt das der heilligen veter pildnus die in ſechs bewerten conci conſtannnus ſeins babſithumbs in dem ſibenden dar am̃ rrtgg der fũ röet deßß⸗ mals ein monat.vnd. xl.tag. Jar der werlt. vm.ixc.riij. Jar chriſti.vij.xiiij. Gieen der ander ein roͤmer was ein frummer heilliger man vñ der ſchrifft alſo erfarn vñ wol beredt das er leichtlich alle die vderwunde die von dem criſtenlichen glawben vbel redten. Eꝛz was anfengcklich vor vnd ee er zu diſer baſt lichen wirdigkeit erkoꝛn wardt ſo großes vertrawens vnd glawbens. das er auch der einer was der mit babſt conſtantino ſeinem voꝛfarn gein conſtantinopel geno⸗ men wardt. vnd als man aber daſelbſt von ettlichen ſtucken den glawben antreffẽ de heftigclich diſputitet. do antwurtet diſer gregoꝛius alſo ſcharpff das ſich menig clicher ſeiner ſinnreichigkeit vnd ſchriftlicher weißheit verwũderet. Alſo wardt er darnach nach conſtantino zu babſt erwelet. wiewol ettlich ſchꝛeiben dz ſtephanus der ander an des geſtoꝛben ſtat geſetzt wer. In ſeinem angenomen babſtthũb hat er nit allain an det ſtatt mawꝛ ſunder an vil gotzhewßern zu rom mancherlay beße rung getan. Man ſagt von diſem babſt das lob das er Bonifacium vnd andere in teůtſch lãd geſchickt. vnd durch ſie die teůtſchẽ zu dẽ liecht des glawbens auß der⸗ finſternus gefůert hab. Er hat auch nach gehaltneꝛ verſamlung den kaiſer Leonem als einen ketzer verpannet.darumb das er der heilligen pildnus abtilget. vnnd als, er aber mit ſeinem guten ebenpildlichem leben allermenigclichem zu tugenten vnd heilligkeit geraytzet het do ſtarb er in dem.xvi.iar.ir. monat am̃.ri.tag ſeins babſt/ thumbs. vnd der bab ſtlich ſt er in ſeinem babſtthumb hundert vnd achtundꝛiertzig biſchoff gemacht hab. EKegoꝛius der dritt auß Siria půrtig was ein man ſund erlicher ſchꝛiftlicher eißheit vnd holdſeligkeit. vnd zunoꝛan in kriechiſcher vnd lateiniſcher zun/ f gen hoherfarn. der die mainung der hailligen ſchrift alſo ergrůndet. das deßmals in pꝛedigen vnd außlegungen heimlicher vnd wunderperlicher ding nymants erfarner vbe Er was alſo ein emſiger beſchirmer des rechtcriſtenlichen glawbens das er von deſſelben wegen bey dẽ groſ⸗ ſen fuͤrſten vnd herrñ ſchwere vngunſt vnd feindſchaft erlanget. Aber er ließe ſich weder mit waffen noch be droungen von ſeiner beſtendigkeit abwenden. u iungſt was er alſo ein gůetiger man das er die armen leiplich ůl ſtůnd nach me lere. rxxv.tag. Vnd man ſagt das troſtet vnd begabet. vnd billich ein vater vnd hirt der armen genennt wardt. Er hielt in dẽ anfang ſeins babſt thumbs von ſtund an ein concili.in dem er kaiſer leonem den dritten des kaiſerthumbs vnd auch menſchlicher gemainſchaft auß obgemeltẽ vꝛſachen entſetzet. Er hat auch ettliche gepew vnd beßerung an dẽ gotzhewßern vnd zynnen zu rom getan. Auch cloͤſter aufgerichtet. vnd den cloſter lewten regel gegebẽ. Er ſtarb ſeins babſt thumbs in dem..iar. viij.monat. añ.xxiiij. tag. ꝛine gefunde wardt httvenaufle 25 f 0 fhpald bubſe aſtaſtus 0 0 ſungen ſal ſ Naſtiſus⸗ Hhenſcher dannoch andelt 67 bechum bſegepüllche gunhet do vndel zůnſchen kaſckt ſlanſöruam aber fodas ſee dey knh Theodoſo ſeſ nb dzime als em Aheodoſihs de ſt edlet 5 ttubern. Az erad cher kaſer. das di gůffhenichtet wer wudt er voy lLeot E dut hů ſathunb geh volahwiigzet we dentoymſchenbebß fegenpftengeywit ſerrhundo ede ein geoße wengd hermnſent chſft fättconſtartng ſcheckichentune mahynderttnyſeſ Mahfctgozogeſ widogedgcht dndothewben on Mbbfcgr vermapngle afte gſſen dhz vn vaflucht derwrelt Blat CLXI hilippicus oder Bardanus der kaiſer hat nach iuſtiniano ein iar vñ ſechs mo Tmea der kaiſer nat geherrſcht vnd wʒ ein man groß gemůets vñ faſt großer rete vñ anſchleg, Philppicus Als babſt conſtantinus von conſtan ·inopel abſchied vnd den kaiſer iuſtinianũ ver manet wider diſen philippicum zu Cerſone in dem ellend weſende nichtz ſchwerers fůrzenemen beſoꝛgende vbels darauß zefolgen. do wolt iuſtinianus des babſts rat nit folgen ſunder ſchicket ſchiffung wider Philippicum in maynung ine ʒeertoͤdten. Nw beweget iuſtimanus alles das volck das er mocht auff bꝛingen auß conſtanti nopel vñ thracia. vnd erhůb ſich ein ernſtlicher ſtreit. dariñ bliben er vnd ſein ſun tiſ berius nach zertrennung vnd flucht irs volcks tod. Auß diſer vberwindũg erobꝛet philippicus das kaiſerthumb vnd wendet ſich alßpald ab von den babſtlichen cri⸗/ ſtenlichen ſatzungen vnd ſendet auß verkertem rat eins ketzers We zu dem roͤmi ſchen babſt vnd pfaf heit ſie vermanende in ſein fuͤrnemen ʒegehelligen. abeꝛ ð babſi wolt mitſambt ſeiner pfafheit dẽ kaiſer nit wilfarñ ſunð verpãnet ine als einẽ abge⸗ ſchnittnen auff anruͤffung des roͤmiſchen volcks. vnd gepotte das in keinen goͤttlich AIK en ſachen noch auch in gemaynen oder ſundern handlungen ſeins namens oder kay An ſerthumbs enich meldung beſchehen ſolt.alſo weeret ſein herrſchung nit lang dann 8N alßpald babſt conſtantinus ſtarb do wardt philippicus von anthemio ſunſt auch anaſtaſius genant eim conſtantinopolitaniſchẽ burger des kaiſerthumbs entſetzt. ge fangen ſeins geſihts berawbt vnd alſo geplendet in einen kercker geſtoßen. Naſtaſius anthemius zugenambt hat nach philippico drey iar als ein kaiſer ge ¶Lherrſcht vnd denſelbẽ philippicum als hieuoꝛſteet ſeins geſyhts berawbt. vñ dannoch an den roͤmiſchen babſt brieff geſchickt vnd ſich erbotten einen mechtigen( ſtarcken beſchirmer criſtenlichs glawbens zeſein. Als uw diſer kaiſer dem roͤmiſchẽ babſt gepůrliche ereerbietung beweyſt vnd beſtettigung nach gewonheit empfan⸗ gen het do vnderfieng er ſich die ſarracen als feinde des criſtenlichen glawbens vñ 8 6 NIN' 2¹⁰ ——— roͤmiſchen kaiſerthumbs anzegreiffen vnd oꝛdnet ein großmechtig ſchiff heer wider/ alexandriam.aber die heerfůrer vnnd hawbtlewt warden vnder wegen auffrůrig Rιν U0% MοσnKR alſo das ſie den kaiſer verachtetẽ vñ auß dem kaiſerthũb verwarffen. vñ er wardt he 8005 ſis der een von Theodoſio ſeinem nachkomen gezwungen die heilligen weyhe anzenemen. dar⸗ ymb dz ime als eim geweyhtẽ wider an dz kaiſerthũb zetretten nicht gezymmẽ moͤcht heodoſius der drit regiret nach Anaſtaſio das kaiſerthumb ein iar. vnd was (Unit edler gepurt ſunder ein ſchreiber bey den offnen zolfoꝛdrern. oder gewerb treibern. Als er aber das kaiſerthumb empfangen het do ſchaffet er als ein criſtenli⸗ cher kaiſer. das die pild der heilligen veter die von philippico zerrůdet warn wider auffgerichtet werden ſolten. Darnach voꝛ außgang des erſtẽ iars ſeins kaiſerthũbs wardt er von Leone dem dritten abgeſtoßen vnd gieng in ein cloſter. Eo der dꝛit hat mit conſtautio ſeinem ſun nach theodoſio.xruij. iar in dem kay⸗ 1 L ſerthumb gehetrſcht. vnd alle ding warñ vmb conſtanemopel in boͤſem ſtad R võ lãgwirigkeit wegẽ ſeins kaiſerthũbs. Er was gegẽ dem criſtenlichen weſen vnd den roͤmiſchen beb ſten vnguetig. vnd die pꝛouintzen dem kaiſerthumb vnderwoꝛf fen empfiengen vnder ime faſt große beſchedigung. dañ in dem erſten iar ſeins kay⸗ ſerthumbs als Athinus vnnd Amoꝛteus die nehern Viſpaniam angriffen do zohe ein große menig der Sarracen die in Aſia woneten in Thꝛaciam. vnnd ir heerfürer het tauſent ſchiff vnd belegeret conſtãtinopel zů waſſer vñ land. E ber wiewol die ſtatt conſtantinopel deßmals von den feinden nit erobert wardt ſo hat ſie doch er⸗ ſchrecklichen iamer erlidden. vnd wardt von der peſtilentz alſo veroͤſigt dz bey dꝛey malhund erttauſent menſchen ſtarben. Vnd wiewol diſe ding den kaiſer Leonem ʒu gůetigkeit gozogen haben ſolten. yedoch als er von der foꝛcht ð ſarracen entledigt wardt do gedacht er nichtz dañ rom vnd welſche land des gelts vnd die kirchẽ irer ʒierde zeberawben. vnd můtet auch den babſt an die pild abʒethun vnd zeuerpren s nen. Aber babſt gregoꝛuus wolt ſolcher vngůetigkeit nit verwilligung thun ſunder R vermanet alle criſtenlich menſchen ſich diſs wůetrichs grawſamkeit nit erſchrecken zelaſſen. vnd als er aber in ſolcher verſtockũg verharret do ſtarb er zu letſt verpãd vnd verflucht. 8— 8 2 Das ſechſt alter Sn ein kriechiſch man zu athenis auß erberm geſchlecht gepoꝛñ iſt diſer zen ſant ceſareo dem biſchoff derſelben ſtat gewonet. vnd einen der drey iar dʒ fieber oð kelt het geſund gemacht. darnach zohe er haymlich in die aynſidelſchaft vñ erdtreichs mit ſeinẽ verdienſtnuſſen. Vñ nachdem ir yeder an wunderzaichẽ leůchtet do zohe er zu vermeydung menſchlichs lobs ferrer in die wůeſtnus hinein vnd erwe glet ime in einem hoͤl mit eim pꝛůnlein ſein wonung. alda het er auß göͤttlicher fůrſehũg ein hyñde ʒu einer nererin die ime zu ettlichen ſtunden narung der milch raichet. Als des koͤnigs diener eins tags diſe hynnde iagten do fluhe ſie zu ſeinen fußen. der batte fetzt zebehalten. Einer auß den iegern ſchuße nach der hynde vnd traffe den heilligen man. als koͤnig Carolum gelangten do name er ine mit allen eren auff. Wer gienng wider in ein cloſter in der ſtatt nema 9de 5 ſeinen tod got fur ine zebitten. die gaben ʒeugknus das ſie die engel die ſein ſel empfiengen gehoͤit hettẽ. aſ der erſt ein ertzbiſchoff hat zu den zeitten der voꝛgenanten bebſt ge Bonifacius ertzbiſchoff reichßnet. Der was ein cloſterman gar 86 5 vnd wolberedt. vñ kome ſei 05 ner großmůetigkeit halben auß bꝛittanmia zu babſt Gregoꝛio dem andern. Als nw 75 diſs menſchen tugent vnd heilligkeit erkant wardt do ſetzet ine Gꝛegoꝛus auff bege⸗ rung pipini in dem ſtůl zů mayntz ʒu eim biſchoff vnd ſchicket ine in teůtſch land das volck daſelbſt in der ewangeliſchen warheit ʒeerleůchten vnd des rechten glawbẽs zeunderweiſen. das er dañ getan vnd mit pꝛedigen vnd ebenpildẽ in thuͤringen heſ⸗ ſen. ſachſen vnd francken ſeinen befelh redlich außgerichtet hat. Als er nw nach cri/ dr ein ertzbiſchof waꝛdt do hat er mit wiſſẽ vñ gewalt des bebſt Js ichen ſtůls vnd der fůrſten ʒu franckreich zwen biſ⸗ chofliche ſtůl aufgericht einen zuyx Waͤrtzburg. vñ dẽ andern ʒu Ayſtet. daſelbſthin oꝛdnet er Willibaldũ ʒu biſchof vñ 8 Surckhardum gein wůͤrtzurg. Darnach ʒohe er in frieſland vo pꝛedigens wegen d Æ wardt er gemattert als er. xrrvi. iar der kirchen voꝛgeweſen was.& V diſen ʒeiten hat das Venedi giſch hertzogthumb vꝛſpꝛung genomen. vnd wardt von dem pa allem volck vnd ritterſchaft in der ſtatt eraclea einer genant Paulus lucius eracleanus 7ndſt erkoꝛn. deꝛ regiret als hertzog acht iar. Der machet von ſtundan mit den longobardiſchen ein puͤndnus vnd fliße ſich die ſtat Venedig an macht vnd gewalt zeerweittern. 1757,7 N I 6 66608 6 5 N WN W 4 3* WII S. Lolonatus.Kllianus S. Cotnanus Slind der arelatenſich biſchoff vnd ſant Wolfram mus der zenonenſiſch biſchoff. auch Albinus zu ande gauo vñ Egidius zu rothomago biſchoffe. Auch ſant ama tus der ertzbiſchof in engelland haben an vil heilligkeit vñ derwercken geleuͤchtet. Ant Rilian biſchoff hat in dem oꝛiẽtiſchẽ franckreich diſer zeit gereichßnet. Er was ein ſchott auß edeln el tern gepoꝛn. Als er nw in ð ſchrift gelert wardt do verſme⸗ het er die werlt vnd gieng in ein cloſter vnd fůeret ſein lebẽ J I. 2 + FINNN SSG 5 0 —3— 4+. ödas er aber der beſchewlichkeit deſtfreyer gepflegen moͤcht WMaſo zohe er in ae al vnd daniſchſnd vnd ko Hine auß begirde d marteer kron gein Wuͤrtzburg vnder die (bhahyde aber ee er an fieng 8885 do ʒohe er voꝛ gein rom vnd empfieng von conone dem babſt das ambt des pꝛedi⸗ gens vnnd wardt von unẽ zu biſchoff geweyhet. alſo zohe er mit dem bꝛieſter Colonato vnnd den dyacon Totnano wider gein Wůrtzburg doſelbſt funde er den hertzogen Goßbertum. vnnd lernet teutſch reden vnd fienge an zepꝛedigen. alſo das der hertzog die abgoͤttin dyanam verließ. vnd ſich ſchier mit dem gantzen land dẽ criſtenlichen glawben vndertenig machet. vnd añ heilligen oſtertag ließ er ſich tawffen. Nw het er ein weib Geilana genant die ettwẽ ſeins bꝛuders gemahel geweſen was. do kiete Rilianus dem hertzogen das er dieſel⸗ ben frawen ſolt farñ laſſen. demnach verfüeget ſie das diſe heillige mañ ertoͤdt warden. Derſelben moͤꝛder ey ner ryße ſichſelbs mit ſeinen zenen. do wardt der ander vnſynnig vnd ertoͤdtet ſich mit ſeim ſchwert. ſo wardt Geilana mit teuͤfeln beſeßen vnd ſchꝛye. Gerechtigclich wirdt ich gepynigt die ich den heilligen mannen peyni ger zugeſchickt hab vnd nam mit großer quelung ein vnſelig end. Egidius abbt n kunſt ebenpild vnd wundeꝛzaichen berůmbt vnd von ingent auf der ſchrift 20 8 8 Wrleh gergeſen Mah abſterben ſeiner eltern hat er chriſtum einen erbẽ ſeiner ve NN& terlichen gůeter gemacht. vnd zuuermeydung der geferlichkeit menſchlichs lobs vnd růms ſich zu dem geſtad des meers haymlich gefůegt vnd in ein ſchiff ſteigẽde die vn geſtůmigkeit mit ſeinem gebette geſtillet. vnd in die ſtatt arelato komẽde zway iar beß wonet langzeit bey verdunio dem heilligen mañ vñ wendet die vnfruchtperkeit des ſa vnd erwecker den ſun des fuͤrſten. ʒu letſt auß offenbatung des herrñ verkuͤndet er ſeinen in aller gehoꝛſam vnd meſſigkeit. Darnach wardt er zu bꝛie Atter geweyhet vnd zu pflegnus des cloſters erwelet. Auff eht ſthße der werlt Blat CLXII NVI 00 1 Sant Wuͤibaldus S Anctus Willibaldus der heillig man iſt von ſant Rki Sant Walpurg cgdehe ¶Dchardo hertzogen zů ſchwaben vñ koͤnig zu engellãd äba 0 8 vnd auß Bunna der kewſchiſtẽ frawen ſeiner gemaheln ge ſdiſchrg 0 ale nd als er nw die ſtatt iheruſalem vñ das heillig lad aſchſt 1 phugrams weiß haymgeſucht het. von dannen gein rom ko⸗ üpent Sme do wardt er von babſt Gregoꝛio dem dritten der ine võ hefſ 16(einer innigkeit vnd beſtendigkeit wegen des glawbens lie⸗ Wwyh chtt et. ſancto Bonifacio dem ertzbiſchoff zu mayntz befolhen. Wöd we vnd von ſancto Bonifacio(der ſein geſyppter frewndt wz) U N00 3 tag des monats iulij bꝛieſter geweyhet. Vnnd in dẽ ö Wuhe A5 110 vñ rl.iar des hayls vñ ſeins alters im̃. li. iar dẽ Eyſtet ouhec 0 iſchen biſchoffthumb fůrgeoꝛdnet. Das dañ ſanctus Boni⸗ uobendi 7„A1 bte wodln gde 19 96 dẽ grafen vmb Fpuf ü0 100 E 8 eben auffgerichtet het. r wardt auch des ſtůls zu mayntz cangzler pfů rnn flüͤschf empfieng auch das erlich klaid rational b Sie le e ee, 8 83371 ale genant. deſs ſich die alten bꝛieſter gepꝛauchten.alſo d Fſemnenach⸗ komen ſich damit zebeklaiden geʒymmen ſolt. Diſer heillig man Willib 15 18 fe 30 5 Ven feehe mm gene⸗ in einer wůeſten aynoͤde nach nidergehawen welden die ſtatt Eyſtett elbſt iſt ein loblichs ffre 5 0 tt zepawen. Daſelb ſti WBtö d 9 0 fleaßetl 92.985 pekftes Wanpng heab, Sroln ſam Willibalds ſc ‚ ̃ ß fleüßet heilliger ſafft der den krancken geſuntheit bringt. Diſer zeit iſt d hohwirdig biſchoff Wilhelm auß dem edeln geſchlecht reichenaw geboꝛn i Ueen 15 1 E 5 ſtetiſchen biſchoſthumbs. das auch ſunſt das aureatenſiſch diſtthund 125 8 18 beſizung Si8e 455 eLt andempuech Uohechogectotde nöſftheche ſfofittlboftet Absezualde offe chſett fme lhellgiat hñ chefücef ſchet achel W wotdtde huffk, I. dft FNN uchwehnl Aüffn un NI d 11 111 00 0rd. l 0h Ji Das ſechſt alter Ebaldus der wirdigſt vnd heilligſt peichtiger hat diſer zeit(als et De Such ſagen) an lere 550 heilligkeit in teůtſchen lannden gereichßnet. Cr iſt auß hohgepoꝛnen eltern entſpꝛungẽ eins koͤnigs zu tennmarckt vñ der kewſchiſten koͤnigin ſun. die dann mit gelübd vnnd bete von got diſe frucht erwoꝛben haben. Er was von ingent auff zu zucht vnd lernung der ſchꝛift gehalten vnd zohe zu begreyffung der freyen kůnſt in ſeiner iu⸗ gent gein parys: Als er nw dariñ hoherfarñ ward do wardt ime ein gar ſchoͤne iunckfraw von koͤnigelichem franckreichiſchem ſtammen gepoꝛn eelich vermehelt:aber er hat der werlt gepꝛengk vnd ſein koͤnigreich ver achtet vnd ſein allerhůbſchſte geſponſen 995 nacht verlaßen vnnd iſt in ferre gegent vnd aynſidelſchaft gegangen. alda.rxv. iar heilligclich lebẽde Als er aber darnach von 190 0 kome do wardt er võ dabſt Gregoꝛo dẽ andern ʒu dẽ teůtſchẽ zeʒiehen vnd ine ʒepꝛedigẽ geor⸗ Ibdnet. vnd het Willibaldum vnd Wunibaldum die gebꝛůderezu wegge⸗ fferten. Alſo hat er erſtlich bey den Longobardiſchen. darnach zu A ſburg an lere. tugenten vnd wunderzaichen geſchinen. vnnd ʒu letſt be ꝛurmnberg in aynöde deꝛ weld ein faſt dienſtlichs. beſchewlichs vñ vol bomens leben bis in ſein ende gefůret.alda er dañ ʒu ſampt der lere die er ddcm volck tet in rům der wunderzaichen faſt nam̃haftig woꝛden iſt. As ecnsw zu letſt zu großem alter raichet do kome er in ſant Martems cap⸗ peln zu Nurmberg do yetzo ein cloſter ſant Benedicten oꝛdens vnd zu ſant Egidien genant iſt. daſelbſt veꝛſchiede er ſeligelich. Deſd heilliger leichnam wardt von vngezemen ochßen an die ſtatt der begrebbnus gefürt alda dañ ein ſchone kirch in ſeinem namen gepawt wardt. Diſen Sebaldum haben darnach die roͤmiſchen bebſt von ſey⸗ ner manigfeltigen wunderwerck wegen in die zal der hailligen beichtiger genomen. Sunderlich babſt Martinꝰ der fůnft hat diſs heilligen ſant Sebalds feſtt am̃. rir. tag des monats auguſti zebegeen gepoten. Darumb wirdt diſer heilig Sebaldus Sbernderſeſ ch patron vnd hawhuater von den zu nurmberg ierlich mit loͤblicher be gengknus geeret. dañ diſe loͤblich ber mbt ſtatt auß verdienſtnus diſs irs wirdigſten patrons zunemung in eren vnd wirden empfindet LNuitprandus der koͤnig Vitpꝛandus aiſprandi ſun der longobarder koͤnig empfieng noch in leben ſeins IL vaters das koͤnigreich vnd regiret. xxxi iar vnd. vij. monat. vñ was koͤnigclichs fuͤrſtenthumbs wol wirdig vnd groß gerads ſtarcks leibs. vnnd alſo tetiger reſſcher hand das nymant damit geſchickter geachtet wardt. So was er an gerechtigkeit vñ gůetigken alſo achtper das nit wol zeerkennen was an welcher tugẽt er mer lobs wir dig wer. Er was auch ein faſt gůt criſtenlich man vñ ein ſolcher liebhaber goͤttlicher erè das er nyñdert einiche gotzhewſer on ſein ſtewꝛ vnd hilff erpawen ließ. auch hat er zu papia vil tempel mit wunderperlicher ʒierde auffgepawt. Carolus marcellus was L5 geuatter vnd ime faſt freundlich vnd ſchicket ime vil volcks zu hilff auß welſchẽ anden wider die ſarracen vnd ſendet auch ſeinen ſun Pipinuz zu ime. im ſein har(als 8 gewonheyt iſt zebeſchneiden. den empfieng luitpꝛandus gar guͤettlich vnd ſchicket ine; ¶ mit begabungen ſeinen eltern wider haym aber in dem.xij. iar ſeins koͤnigreichs waid N er zu begirde der herrſchung bewegt vnd fienge die ſtett vmb vnd vmb gelegen vnd E vnder ſtund ſich die ſtat rom zebelegern. alſo ſchicket babſt Gꝛegoꝛius ſein botſchaft zu carolo dem koͤnig zu frãck reich ine zebitten der ſtatt rom vnd der kirchen zu hilff zekomen. do ſtellet Luitpꝛandus auff begerung koͤnigs Ca toli ſein fuͤrnemen ab vnd gabe den roͤmern vil abgedꝛungen ſtett wider. Icholdus ein hertzog der frießen wardt in diſem iar auß der pꝛedig Wolframmi des biſchofs bekeret vnd 88 er ſich tawffen laſſen wolt vnd in den tawff gegangen was do fiele ime ein zweifel zu alſo das er dẽ ey nen fůß herwider zohe vnd fraget ob ſeiner voꝛeltern mer in der hell oder in dem paradys wern. vnnd als man ime ſaget ir wernn mer in der hell do růcket er den andern fůß eylends auch widerherauß. vnnd ſpꝛach. Es iſt loͤbucher dem merern dañ dem mindern teil nachzefolgen. alſo wardt er in ſeiner toꝛheit betrogen vnd durch vn Sant Othmarus fuͤrbetrachten tod verzuckt. Iſs iars in ianuario warden zwen cometen geſehen der einer gieng voꝛ. vñ der * E ander zu veſperzeit nach der ſunnen. 7 II Thmarus ein teutſch man wardt in ſchꝛiften vnd an tugenten vnderrichtet. zu bꝛiſter geweyhet. durch Victoꝛem den graffen von ſeines andechtigen weſens vnd růms wegen zu eim pꝛelaten auffgenomẽ vñ zu eim abbt erwelet. Daſſelb cloſter haſt er an gůettern vnd gepewen faſt gemeret vnd ſtrengs dnaſſice leben gefůert vnd als enn liebhaber der armẽ ſie offt haungeſucht vñ inẽ ein ſpital gepawt. doch wardt 112 Mer von ſeinen mißgůnnern verfolgt. einer frawen beſchuldigt vnnd darumb in ellend verſchickt. dariñ ſtarb er nach zehen iarn wardt er in ſant Gallen cloſter durch Coſt Initzer ſee mit großen wunderʒaichen vnd ſtillung der vngeſtuͤmigkeit gefůert. lißsauch Plertt der als ſann gigne göſſalg ödieherſchunt hnwerſanlehen falsußfucgkntt lgem gemüet wi ecr Inden elte goßen obſg De digen vnd füetetd kſſen ſchat pipint ſutket aber dleti tos lo behlelt ſtatteſeale Darn Bafern vpdenent achergalnzee beyduomdhunder bey ndechyld r ſirttervndhichſ nochabgotterehe vof den viſgol datvber denth ohe vnd nt fer aynet amo Naſcbeul do h manhſpafte! tolzzgef dsC rächmſteffe ſchwchaled erſhug ahele endegd 00 ſpoeß Srrnpbweöſ Lalchmechlched⸗ s bhenſygiß ertt gthusöerg 2 Aodopfikgff g 0 IbſchhEllett ,J0 cdech 00 0 Hlat CLXIII Qabſt Gꝛegoꝛius der drit hat in ſant peters kuchen 53 rom ein cõcili ſchier mit tauſent biſchoffen gehal ten. vnd dariñ( als voꝛgemelt iſt den kaiſer leonẽ des kai ſerthumbs vnd menſchlicher gemainſchaft entſetzet. dar umb das er der heilligen pildnujs zerrůdet het. In demſel ben concili wardt erkant die pilde in hoher erwirdigkeit wienoꝛ zehalten. vnnd das die ere erbietũg ð heilligẽ pild zymlich wer. vnd die verbꝛecher diſs ſtatuts vñ ordnũg ſolten in dem pañ ſein. Vnd als ſich aber kaiſer leo offen⸗ lich an dem babſt nit rechen mocht do gepote er das alle does roͤmiſchen reichs vndertanen aller Heilligen martrer NJ;vnd engel ſeůln vnd pild in den tempeln abſchaben vnd hinthůn ſolten. ʒu vermeydunglals er ſaget der abgoͤte⸗ rey. welcher aber das nit thet den wolt er für einen offen barñ feind halten. Aber Gꝛegoꝛus vermanet alle eriſten menſchen nach diſem coneili das ſie ſich auß foꝛcht oder gepot des kaifers in ſolche irrung durch kainerlay weiß verlayten laßen ſolten. 8 Ole marcellus Pipini des eltern ſun wardt di⸗ Aſer zeit ʒu verweſung des koͤnigclichen franckreichi 0 ſchen pallaſts geſetzt nach abſterben Pipin des kurtzen. * Diſer Carolus was des pipim eimiger ſun marcellus zu⸗ —— genambt auß Calpiade ſeiner erſten gemahel gepoꝛn. Er lieſs auch Plectrudim ſeinen andern gemahel.die eret Carolus nit als ein ſtieftnuter ſun Carolus marcellus der als ſein aigne gepererin. Aber nichtzdeſtminder trachtet das neydig weib auff abtil⸗ gunz diſs inglings. dañ als Dagobertus der iung koͤ nig auß antreybung ragnifredi wi der die heꝛrſchung pipim volck ſammlet do het Carolus wo er auß liſtigkeit nit empflo⸗ hen wer ſein leben vnd herrſchung in dem kercker verloꝛn. Vnlang darnach als diſer ca kolus auß fangknus ledig wardt do ſtarb Dagobertus. Nw ſaminlet Carolus in rach aligem gemůet wider Chilperieũ den koͤnig vnd Ragnifredũ ſeinẽ gubernatoꝛ ein groß eer. In dem erſten ſtreyt wendeten ſich die ʒwen in die flucht vnd ließen Carolo einen 8 großen obſig. Darnach wolt er ſich auch von dem haymlichen neyd ſeiner ſtiefmuter le digen vnd fůeret das heer fůr Coͤlne alda ſich dañ plectrudis ſein ſtiefinuter mit dẽ ver ⸗ e⸗ laſſen ſchatz pipini enthielt. die eroberet er mit gewalt mitſambt dem ſchatz vnd deꝛ ſtief muter.aber die ſtiefmuter kom haymlich daruon vnd zohe vber die thonaw zu de Bu aros.alſo behielt er das koͤmigreich allam wiewol neben vil widerſachern. aber er be ſtrre ſie alle. Darnach zohe er vber Reyn vnnd machet ime die Sachſen Schwaben 4 WI Bayern vndertenig Als er nw veꝛſtund das die ſarracen von Eudone dem hertzogen zů aquitania ſeinem wider beiz; in galliã ʒeziehen gefoꝛdert werñ do zohe er inẽ mit großer heerſcraft entgegen vnd ſchlůg der Sartaceneꝛ ey dꝛeymalhund ert vnd fuͤnfund ſibẽzig tauſent ʒu tod vnd warden doch auß den franckreichiſchen nit mer dañ bey anderhalb tauſentẽ erſchlagen als die geſchihtbeſchreiber ſetzen. Darnach ʒohe er vber die burgundier die be kritt er vnd hieß ſie auß beſchaidenheit geſellen. Nachfolgend wendet er die waffen wider die Frießen deßmals noch abgoͤttereyer. nach vberwindũg derſelben keret er wider anhayms Er e obꝛet Lyon Arelate vnd Maſſiliã von den viſigothiern. die foꝛderten athimum den ſarraceniſchẽ koͤnig zu hilff. do rayſet Carolus mit großer heerſ craft vber den rhodan vnd eroberet die ſtatt auimon mit gewalt. do erſchlůg er die ſarracen vnd ruͤcket gein nar⸗ bone. vnd nit ferr von dannen in das tal eoꝛbaria. daſelbſt was ein ebne zu dem kampff vñ ſtreyt gar ſchickerlich Nw maynet amoꝛeus der ander ſarraceniſch koͤnig hiſpanie Carolus het ſich in die flucht geweñdt vnnd zohe in daſſelb tal do komẽ bede heer miteinand er ʒu ſtreyt. aber amoꝛels lag ernid er ſo fluhe Athimus auff eim ſchiff in hindern hiſpaniẽ. vnd alſo warden die ſarracem 15 dannenher komen alle viſtgothi an den gewalt ca roli. u letſt als Carolus mit ſchwerer kranckheit beladen wardt do taylet er die eroberten koͤnigreich vnd lande nach rat ſeiner freund vnder die ſůne. alſo geficle Carolomanno dem eltern ſun oſterreich oder oſterwalden vnd ſchwaben land. vnd pipino dem nůngern burgundi vnd frauckreich eins teils. vnd Carolus ſtarb im̃. rxv.iar ſei⸗ ner herrſchung. 0 der werlt Coneni zu tom von der pild wegen Ant Auguſtins leichnam der voꝛ dꝛitthalbhundert iarn auß yppone d ſtatt gein Sardiniã gebꝛacht wardt oals das Wandaliſch volck die criſtenlichen kirchen in Aphrica den arriamſchen ketzern zebeflecken eingege ben hat iſt in diſem iar auß fleiß des longobardiſchen koͤnigs Luitprandi von Sardinia gein papiam gefuet vnd an ein erliche coͤſtuche ſtatt in ſant peters lurchen gelegt woꝛden. Das ſechſt alter fö ů Ff. Vüe 5 8 ar der werlt. vm. irc. xxxiijj. Jar chꝛiſti. vñj.ryrxvů6. ein kriechiſcher man wardt nach Gregorjo babſt erkom. vñ wirdt ee der den allerbeſſen fuͤrſten gezelet dañ er was ein faſt ſenftmůetig man. wũ erperlcherfͤßte 85 10 5995 mit aller tugẽt begabet.ein liebhaber der pfaf heit vnd des volcks. Dañ als er in anfang ſeins bab ſtthumbs vil aufrůriger krie giſcher zwitracht in welſchem land funde do ſendet er ſein legaten vnd botſchaft vmb frids willen ʒu Luitpꝛandum dem Longopardiſchen koͤnig. der wider Traſmundum den ſpoletamiſchen hertzog krieget. aber do er durch die botſchaft niehtz außrichtẽ mocht do ʒohe er mit ſeiner roͤmiſchen pfaf heit für die ſtatt in ſabiniam in willen den koͤnig erſönlich zeuermanen do ſagt man das der koͤnig acht welch meyl võ Narnia diſem babſt engegen komende vom̃ pferd abgeſtygen vnd ʒu fůßen diſtm heiligiſten mañ bis in die ſtat rom nachgefolgt hab. der thet am̃ ag darnach vnder dem ambt ð hel ligen meſs ein treffenlich predig offenlich anzaigende was eim criſtenlichen konig 8. thun gepůret oder zymmet ſo er krieg oder frid het. Auß ſolcher vndrichtung wardt der koͤnig alſo bewegt das er ime die ſachen des kriegs alle befalhe vnd gůetlichs en ſchids vnd vertrags bey ime gewartet. Als nw Zacharias allenthalben frid hoͤret do hat er vil vnd mancherlay gepew an den roͤmiſchen gotzhewßern zu auffrichtũg vnd enthaltung derſelben fuͤrgenomen vnd außgefuͤert. Den Venedigern verpote er bey der peen des verflůchs das ſie die knecht mit dem zaichen chriſti gemercket dẽ ſar tacenẽ vnd hayden nit verkawffen ſolten. als die kauflewt pflegen ʒethun. Er ſtar ſeins babſtthumbs im zehenden iar vnd dritten monat. vnnd der ſtůl růet deßmal iag Jar der werlt. vm ixc. rlij. Jar Chriſti. vijt.rliij. 485 TCophanos der ander ein Roͤmer wardt zu babſt erkoꝛn. vnnd allermenigcli⸗⸗ gchem alſo angeneme das er auff allermenigelichs achſel in die Conſtantiniani⸗ ſchen kirchen getragen wardt.dann er was ſunderlicher criſtenlicher andacht. vnnd klůgheit. Ein liebhaͤber der pfafheit. Ein widergeber des almůſens.ein fleißiger pre⸗ diger; vnd ſchreiber criſtenlicher lere. Ein vater der armen. vñ beſchumer der witwẽ vnd wayſen. Der do(wiewol vergebenlich)fleiß ankeret Aiſtulphum den longopar diſchen konig ·der die roͤmiſchen gegent angriffe mit woꝛtten vnd begabungen võ ſei ner vbeltat abzewenden. Semnach vnðſtůnd er ſich der dinghalben zu pipino dẽ koͤ nig zu franckreich zeʒiehen. dem ſendet Pipinus Carolum ſeinen ſun den iungen(ð dae nach von ſeiner geůbten hendel wegen der groß genant wardt in eren bis ʒu dẽ hun dertſten ſtayn entgegen. Aber Pipinus ſtyge bey dem dritten ſtayn võ der ſtatt rom ab von dem pferd vnd kůßet diſs heilligen mans fůeß vnd laytet ine auff dem pferd bey ſeinem zawm bis in das roͤmiſch pallacium. vnd diſer babſt ſalbet pipinum alß⸗ 109 zu einem koͤnig vnd wendet das kaiſerthumb von den kriechiſchẽ in franckreich Sunſt nach vbung vil gůter werck ſtarb er ſeins babſtthumbs in dem fůͤnften iar. im̃ erſten monat. der ſtůl feyret. xxxij.tag. Aulus der erſt ein roͤmer des obgenãtẽ babſts Stephans bꝛuder wardt nach ime babſt ein gantz gůetiger vnd milter man. der dañ in dẽ patriarchiſchẽ ſtãd gaiſtlich ſitten vnd lere wol erfaren het. Vñ in dem ſtuck wz er einnachfolger vnſers haylands das er nye ymant vbels vmb vbel thet. ſunder die boͤßen mit guͤtem vber⸗ wunde. vnd alſo ein gůetiger woltetiger man. das er bey nacht zuzeitten mit zwayen oder dꝛeyen dyenern die ſiechbette der armen krancken beſuchet. vnd einen yeden mit woꝛtten vnd almůſen zu der geſuntheit troͤſtet.gefangen erledigt vñ frembde ſchuld fůr die lewt bezalet. vnd witt wen vnd wayſen beſchirmet vnd mit almůſen auffent hielt. Diſer hat mit verſamelter pfafheit vnd alles roͤmiſchen volcks den leichnã ſant Petronelle ſant peters tochter von dem ende do der voꝛgelegen iſt in ſant Peters irs vaters kierchen beſtatter vnd ſtarb ſeins babſtthumbs in dem zehenden iar. vnd der ſtůl růet deßmals ein iar vnd ein monat. ——— 65 fſſd vixñ 8 609 8 4 ddſ 0 doy Pendußg vnnd gyh⸗ hſtardere ebef ſgſodeeköhtgelch ſheh bͤeger bewe fechfgckhumſte ſtuchtccglla fuf cakß. den A adwicheote der werlt Blat CLXIIII Imea der Faiſer Onſtantinus der füͤnft Leonis des kaiſers ſun regiret allain nach dem vater dz Conſtantinus der fünft kaiſerthumb.xrriij iar. ð dañ auch als ein nachfolger vetterlicher vngůetigken die geſetzt vnd oꝛdnung der heilligen veter nach ſeinem vermuͤgen verfolget vñ ſich 7 5 alle zeit ſeins lebens in vbeltaten. ſehwartzkůn ſterey vnd vbermeſſigkeit vbet. vñ als er aber die heilligen pilde allenthalben abtilgt vnd Conſtantinum den biſchoff ð koͤ⸗ 7;nigclichen ſtatt der ſch wider ſein boßheit ſetzet getoͤdt. vnd Nicetam ſeiner vbeltat mitſchuldigen an die ſtatt geſetzt het do ſchicket der babſt ſein botſchaft gein conſtan tinopel den kaiſer zeuermanen die abgetilgten pilde widerauffʒerichten oder der peen der verfluchung darumb zegewartten. Aber conſtantinus als ein verſtockter veꝛhar ret in verſchmehgũ ſolche: bebſtlicher vermanung vnd name auch Gabinum dẽ bul gariſchen koͤnig der des gleichẽ die pild vertilget ʒů gnadẽ dẽ er doch dauoꝛ mit krieg verfolget. vnd ertoͤdtet auch vil cloſterlewt vnd werltliche criſtenliche meuſchen võ des rechten criſtenlichen glawbens wegen auß rat Anaſtaſij des ketzers vnd conſtã tinopolitaniſchen patriarchen. Deßmals was daſelbſt ein ſolche peſtilẽtz das ettliche hewßer gar außſturben. Anaſtaſio dem ketzer bꝛach das kott zum mund herauß vnd ſtarb ellendigclich. So wardt conſtantinus mit der plag des wilden fewꝛs berurt. vnnd ſtarb ſchreyende. Ich bin noch alſo lebendig in ein vnaußloͤſchlich fewꝛ geant wurtet. I Eo der vierdt cõſtantini des fůnften ſun hat iñ iar des herrñ. vijc Ixxvij nach dem vater als kaiſer fůnff iar geherrſcht. dem het ſein vater ob allen frawẽ die edelſten vnd ſchoͤnſten yrene genant ʒu gemahel vertrewtet. Auß der gepare er ey nen ſun conſtantinum mit namen. du diſs kaiſers eonis ʒeitten hat das kaiſerthunb kawm namen gehabt. dañ das barbariſch volck bekůmeret das kaiſerthum im̃ oꝛient ſfettigclich. So hetten die roͤmer auß krieg vermůdet ir aufſehen auff die gallos oder franckreichiſchen. Vnd wiewol er mit heerßcraft in ſyriã rayſet. yedoch als die feynd gegen ime komen do ʒohe er wider anhayms vnd ergabe ſich zu můßigkeit vnd ver⸗ ¶. encket ſich in vnzalliche laſter vñ vnthat. Er het edelßgeſtein alſo lieb das er mit ey⸗ W nicher groͤße derſelben nicht mocht erſetigt werdẽ. Demnach het er einßmals die koͤſt (Les der vie IEE lichen kron die in ſant ſophie ſarch was auff ſein hawbt geſetzt vnnd durch die ſtatt K getragen do entʒũdet ſich auß goͤtlicher rachſale das edelgeſtayn in derſelbẽ kron vñ verpꝛennet ine. das er mit eim tod ſchier gleich wie ſein vater vergieng. SNN der ſechſt des voꝛgenanten Leonis ſun auß hyrene regiret als kay ſer mit hyrene ſeiner muter..iar. Diſe allerklůgſt vnd gotßfoͤꝛchtig kaiſerin võ geſtalt die ſchoͤnſt regiret das kaiſerthumb auffrichtigclich vnnd mit großer růe des volcks. vnd ſie het den fleiß bey irem ſun ine zeziehen das er den anherrlichen vnnd vaterlichẽ boͤßẽ ſytten( dar zu ſie ine von natur genaigt verſtůndt) nit nachfolgẽ ſolt Sie hielt ein concili mit dreyhundert vnd fuͤnftzig biſchoffen. darinn ſtellet ſie ab die ketzerey der ihenen die die erwirdigung der pild verachteten. Aber ir ſun conſtantinꝰ f lin dem die angepoꝛn vnrat vberhand name) mocht ſeiner muter frůmkeit. erberkeit. vvnd gulſutigkeit nit lenger gedulden darumb entſetzet er ſie von der pflegnus des kay ?ſerthumbs. Alßpald er nw erſtlich als einiger in der herrſchung ſein angepoꝛne boß heit vbeñ füůnd do vnderftůnd er ſich grawſamer handlung. Vnder den was die eine. das er frewd ſuchet in ver plendung vnnd awgen außgrabung der menſchen.alſo das die von conſtantinopel gedachten das kaiſerthumb ymmãt and ere zebefelhen. dañ ime wardt eine maria genãt vermehelt. die verdrũge er in ein cloſter vnd ſetzet einer mayd die eeſen kron auff Auß ſolchen vntaten warden die conſtantinopolitami Ayſtulphus koͤnig — —— ſchen burger bewegt Hyrenem ſein muter widereinzeſetzen. Als das beſchahe do fieng ſie conſtantinum iren ſun vnd ſtache ime die awgen auß vnd leget ine in ein kercker vnd ſie regiret allain funff iar vnd machet ein půntnus mit karolo. Aene der Longobardiſch koͤnig regiret acht iar vnd griffe die roͤmiſchen ge gent an. den beweget der babſt mit ſchanckungen vnnd zu frid auff et/ lich iar in maynung den zehalten.aber in kůrtze darnach belegeret Ayſtulphus die ſtatt 666 rom vnd beſchediget die landtſchaft mit großer verwůeſtung vñ mit bedroũg wo ſie ſich nit ergeben wolten ſo woͤlt er nach erobꝛůg der ſtatt ſie alle hencken oder erwůrgen N◻ Vnd als aber der babſt ayſtulphum noch fleißigclicher vermanet vnd doch nichtz erlã gen mocht do ruͤffet der babſt pipinum den koͤnig ʒu franckreich vmb hilff an. do zwun⸗ ge pipinus diſen aß ſtulphum das voꝛbeſchehen geding deſs frids zehalte. Nach vil ge/ K kͤbten kriegen ſtarb er ʒů letſt auff dem geiayde am̃ ſchlag. Das ſechſt alter Sant Gangolfus Angolfus der heillig man hat bey zeitten des genanten conſtantini in burgun ⸗ , 8 dia gelenchtet. Er kauffet in gallia einen hſen den machet er ehlſpring in burgundia. Als er ſein weib einßmals vmb den eebꝛuch redſtraffet vnd ſie aber faſt lawgnet. do ſpꝛach er. wiltu das ich dir glawb ſo entploͤße deinẽ arm vnd bꝛing mir ein ſtainlein auß dem pꝛunnen an verletzung als ſie aber den arm in den punnen ſen ket do verpꝛane er ir vnd Gangolfus ließ ir halben tail ſeiner hab vñ ſchiede ſich võ ir. Vnd er wardt 655955 in ſeinem hawß von dem clerick ð dẽ eebꝛuch begangen het. Als ſein leichnam in der pare zum̃ grab getragen wardt do machet er vil kranckẽ geſund. Das verkůndet die diern ſeinem weib. die lachet vnd ſpꝛach. Gangolſfus tůöt alſo wunderʒaichen gleich wie mein hindtrer ſingt. do fieng ſie an on vnderlaß vom̃ 3 hidtern lawt wind ʒelaſſen. Dz begegnet ir darnach dieweil ſie lebet am̃ freytag dar oauiman gemartert wart alſo wie offt ſie ein woꝛt redet als offt machet ſie ein vbels M gcdoͤn das geruchet pipinus perſoͤnlich zeerfaren. Melius vnnd Amicus die kinder ſind zu den ʒeiten Pipini des koͤnigs zu Amelius Amicus A franckreich. uemlich ir eins von eun grafen das ander von eim ritter ge/ 3 5 V poꝛn vnd gein rom ʒu der tawff gebꝛacht woꝛden. vnd als die vnderwegen in der ſtatt lůca einander funden do gewunnen ſie ein ſoͤlche geſelſchaft zuſamen De F das ir eins an das ander weder eßen nach ſchlaffen wolt ſie warden von dem ð babſt getawft vnd von vil roͤmiſchen rittern mit frewdẽ auß ð tawff gehebt. Die haben darnach in irem leben wunderliche henndel geubt. vnd als got ſie in irem leben zuſamen fůeget alſo wolt er ſie auch in irem todt nit ſchaiden. dañ wiewol ſie an zwayen enden zu der zeit caroli begraben wardẽ ſo wardt doch fruͤe der leichnam Amelij mit ſeim ſerchlein bey dem ſarchlein Smici in ð koͤnig ichen kirchen gefunden. — 5 Vrckhardus der wůrtzburgiſch biſchoff leůchtet an helligkeit vnd wunderʒai chen. Auß 0 ½ võ hohedeln eltern gepoꝛn mitſambt ſeinem bꝛuder Sui dimo darnach daſelbſt biſchoffe. Die des heilligen Bonifacij landßlewt vnd geſyppt freund warñ. Als nw diſer Burckhardus in den freyen kůnſtẽ gelert wardt do zohe er von hayment auß in burgundiaʒ. alda enthielt er ſich an eim demůtigen ende in pil⸗ grams klaydung. Darnach wardt er durch Bonifacium den ertzbiſchoff auß eim clo Wne(ʒu den zeiten babſts zacharie) ʒu eim biſchof zu Wurtzburg erſtlich geoꝛdnet Ynd ſolche aufrichtung diſs newen biſchoffthumbs zu wuͤrtzburg iſt beſchehẽ nach criſti gepurt ſibenhundert vnd in dem einund fůnftʒigiſten iar auß auffung vnd zune⸗ mung der kirchen keůtſcher nacton. vñ ſund erlich zu hayl des oꝛientiſchen frãckreichs mit beſtettigung des benanten babſts Facharie vnd Pipini des fuͤrſtẽ in franckreich. durch mittel des ertzbiſchofs bonifacij vnder Burckhardo dem erſten biſchoff. Diſer Burckhardus lebet in aller tugent. meſſigkeit vnd miltgabigkeit des almůſens. Dar⸗ nach vbergabe er Megigando das biſtthumb vnd zohe mit ſechs můnchen gein Ho henburg.a eſchewligkeit vnd aller heilligkeit. Nach chriſti vnſers haylands gepurt ſibenhundeꝛt vnd in dem einundneuntzigiſten iar als er dem biſchoffthumb. xl.iar voꝛgew eſen was. Carolomannus Was des Caroli marcelli eltrer ſun. dem wardt ſchwabẽ land vnd oͤſterreich oder oſterwalden. vnd Pipino dem iungern burgundia zu tayl Carolomannus ſetzet im fur vnlang nach ſeins vaters tod ſich der werlt zeuerzeihen ν Das eroͤffnet er ſeinem bꝛuder vnd zohe mit wenig weggeferten gein Rom. daſelbſt 8 wardt er von babſt Zacharia geweyhet vnd ʒohe ein cloſterklayd an vnnd gieng in das caſſinenſiſch ſant benedicten cloſter vnd thet daſelbſt pꝛofeſs. Nachfolgẽd wan⸗ deret er gein franckreich. das er pipino ſeinem bꝛuder in welſche land ʒeziehen vñ wi Albinus biſchoff der longobardiſchen zekriegen widerraten wolt. 6 ¶ Winus der biſchoff zn andegauo. vnd Kemigius d 6 biſchoff zu Rothomago ſind diſer zeit an wunder y wercken vnd helligkeit beruͤmbt geweſt. Aluius der Albianenſiſch biſchoff wardt mit Valentiniano ſeinẽ iunger gemak nnDlun S f 2 7770¹ W W lewten mitſambt ſeiner ſeh weſter ſcolaſtice leichnam enttragen. wardt durch 6 N N DObler leichnam ſancti Benedicti bey. xxxiiij iarn verſtolens von Galliſchen cloſtet Y fůrbete carolomanni gein babſt zachariam den caſſinenſiſchẽ cloſterbꝛuͤdern vergůn ret auß dem loꝛiacenſiſchen cloſter wið daſelbſthin zebꝛingen. Miewol ettlich ſpꝛe . chen. als die floꝛiacenſiſchen bꝛůder ſahẽ das ſie eins ſolchen heilligẽ vaters barawbt lwerden ſolten do werñ ſie mit zehern in ir gebette gefallen. vnnd wer der leichmm bey inen bliben. Alpaßil, 155 15 befhne gf ten. Vůghech rſch.defcbel ſchendeßſerdel 15 zu Thueof Pſchen vypd woſ 0 ſbenhyndett v 0 ſhteberſegel Nerätckenals helb des pruch weſen vnd vote ts vergeſſets . Diewel pipl gchongen vnd voh weſlzywe etfall der Taͤr flohabeg moch boßuten der kſ ſcungvñ mechf O Vadſchoß wat warden felchengh — der werlt Blat CLXV 5 e W505 Pipinus koͤnig ¶Dpinus der iunger ein ſun Caroli marcelli wardt nach ab ſterben ſeins vaters katn Wöieff zu eim gemaynen ver weſer des koͤnigelichen hawß ʒu franckreich geordnet. vñ öch M50 RR hat dem leben ſeins vaters vnd anherrñ nachfolgende ſie an glori ere vnd rům vber ch 1‚ 0 ſtygen. Es wer zelang deerzelen yede ſein handlung gegen den teutſchẽ. aquitamſchẽ Nch ſbe 06 vnd burgundiſchen geůbt. dañ dieweil er an ſtatt vnd in namen des franckreichiſchẽ 0 ahbgen volcks vnnd irs koͤnigs Childeriei des koͤnigreichs ſachen alle hanndlet do begegnet 0 16 feaſtl⸗ ime von nymant mer verhinderung dañ von demſelben vnartigen abſynnigen koͤnig kkofte 0 childerico. Darumb die beſchꝛeiber der Franckreichiſchen geſchihten ſetzen. das der 0 Hah Voff 6 adel vnd das volck in franckreich auß ermeſſung dertugent vnd geſchicklichkei pipi- f ſhg— ebsm vnd der vntuglich keit childerici bey babſt Zacharia rats gepflegen hetten ob ſie dẽ Werhh vngeſchickten könig gedulden oder pipinum verdienter koͤnigclicher wirdigkeit entladen ſolten. vnd als aber der babſt antwurtet das der. der ʒu p egnus des koͤnigclichs ſtannds tůglicher wer billich koͤnig ſein ſolt. do wardt Wis mit gema ynem rat des franckreichiſchen volcks zu koͤnig erkleret. vnd childericus zu eim clerick geweyhet Vnd alſo endet ſich das regiren des geſchlechts meroningoꝛum genannt in gallia.das het vnder.xri koͤnigen.ijc. rcvi.iar geregirt. Nw wardt pipinus von babſt zacharia vnd darnach von babſt Stephano beſtetigt. vnd võ der roͤmiſchen kirchen zu eim kriegs fierer wider Ayſculphum den longobardiſchen koͤnig geoꝛdnet. dẽ belegeret et zu papia der erpotte ſich ʒum̃ ftid. Nachfolgend hat pipinus Franckreich teglich an rům vñ machtigkeit geme⸗ ret.dañ zu der zeit als er auß weiſchem land in frãckreich zohe do ergabe ſich tarillo det hertzog ʒu bayern in ſein befelhnus. So verwilligten ſich die ſachſen ime dꝛeyhundert gerayſig reyter wohin er die gepꝛauchẽ woͤlt zehal ten. Vñ als ſich nw pipuins in vil kriegßhenndeln geůbet het vñ yetzo mit alter beſchweret wardt do entſchluße er ſich. dieſelhen ding Carolo ſeinem ſůn zebefelhen. Nw fieng ſich die ritterſchaft Caroli glůcklich an. vnnd in dẽ ſibenden ſar darnach wardt aquitania dem koͤngreich zu franckreich vnderwoꝛffen. In der ſelben zeit ſtarb pipi nus zu Thuron bey ſant dyomſien. Vrſpꝛung der turcken Rünhen Wiſchen diſen zeiten bewegten ſich die tůrcken in fuͤrſatz beſſere landſchaft.gegẽt. f nn vnd wonung deerobern. vnd verfolgten erſtlich aſiam die alanos.colchos vnnd 900 58 armenier. darnach das kleiner aſiam auch die perſas vnnd ſarracen. nach chꝛiſti gepurt fatngehhp ſibenhundert vnd in dem fünfundfünftzigiſten iar. Dieſelben tůrcken warñ ſcithe. auß g webdtdo phe den ihenen die der groß Alexander(als ſant Jheronimus vnd ettlich ander gſchihtbe⸗ acgekedechhl ſchreiber ſetzen) in die hyperboꝛeyſchen berge mit eyßnin rigeln verſchloßen hat. Wann ſchofcrßeg dh die tůrcken( als Ethicus der weyſe man ſchꝛeibt) haben in der aſiaticiſchen ſeithia ihenß, afuchgodte halb des pirzicheyſchen gepirgs vñ der tharacuntiſchen innſeln gegẽ mitternacht ir an gſtbgchheſgh weſen vnd vaterlich haymmend gehabt. Ein grawſams. wilds.der eren vñ gůts lew auffpogvßd zſt mats vergeſſ⸗ ens. vnzůchtigs. vnkeůſch volck. das da et dauoꝛ andern menſchẽ graw ftſchackrech et. Dieweil pipinus in franckreich regiter do ſind ſie durch die caucaſiſchen pfoꝛtẽ auß⸗ fiſtümfnckrch gegangen vnd haben pontum vnd capad oeiam vberzogen. vnd darnach fůr vnd für unhoff dſt von weil ʒu weil die nehern voͤlcker vberfallen. Nw was der frefellich eingriff vnnd 6 gltläſets Det vberfall der Tuͤrcken alſo mechtig dann die Sarraceni mit inen in keinen andern weg⸗ üökchengehhy frid haben mochten dañ durch widergabe des koͤnigreichs perſarnm das die ſarraceniſ⸗ llt ſbehondg bey zeiten der kaiſer Foce vnd Eraclij in iren gewalt gebꝛacht hetten. Von weytrer be⸗ Ctolomahe ſitzung vñ mechtigkeit der tuͤrcken wirdt hernach mer gemeldet. 0 ſer zeit hat die kaiſeꝛ ich anwaltſchaft in Welſchem land Erarchatus genant irl. 1 Wendſchaft gehabt. vnnd von Narſete hundert.lrrv. iar vnder ʒehen anwalten bißher geweret. Dieſelben an welt warden alweg auß cõſtantinopel in welſche land geſendet vnd Exarchi genant. u demſelben exarchat oð kaiſerlichen anwaltſchaft gehoͤꝛeten vil treffenlicher welſcher ſtett die der roͤmiſchen kirchen durch die conſtanti⸗ Sant Eucherius nopolitaniſchen kaiſer entʒogen. vnd doch durch pipinum nach beſtreytung aiſculpht der roͤmiſchen kirchen wider gegeben warden. Vcherius der biſchoff ʒu Lyon iſt diſer ʒeit an vl wunderzaichẽ berůchtigt ge⸗ EUl weſen. Er was eins edeln ratßherrn ſun vnd keret ſich zu geiſtlichem leben vñ ¶& wonet lang ʒeit in einer hoͤle. mit betten vnd faſten got in hoher andalht dienende. der ward darnach auß engliſcher offenbarung in den biſchoflichẽ ſtůl zů Lyon geſetzt. vñ ſchyne dieweil er lebet in viñ wunderzaichen. . 92 8 F beodoꝛus der biſchoff zu papia ein faſt heilig vnd hohgelert man hat diſer zeit N auch geleůchtet. vnd auch ettliche treffenlche vnd gedechtnus wirdige ding in ſeunen ſchriften hinder ime gelaßen. Mas ſechſt alter Jar der w erlt. vm rc. lriij. ar chꝛiſti. viſc.Ixiiij. A Onſtantinus der ander ein roͤmer wardt babſt nach paulo in der maße. Tho Cn der nepuſiniſch hertzog der den longobardiſchẽ anhienge wonet zu rom vnd forderet auß tůͤrſtigkeit vil volcks von Nepeſo gein rom. vnn ſtercket ſich mit deſſelben volcks waffen alſo das ſie diſen conſtantmũ mit gunſt ektlieher durch gab vnd verheißũg verkerter freund ʒu babſt Fpi Ein andrer philippicus genãt wardt auch von ettlichen ʒu babſt beſtymbt. abeꝛ doch pald mit gewappenter hãd ſich des babſtthumbs ʒeentſchlahen gedꝛungen. So wardt Gregoꝛius der preneſti miſch biſchoff gezwungen diſen conſtantinum der noch ein lay was vonſtundan ze wechen vnd biſchoffen ʒeſalben. Deſſelben hennd verdoꝛreten von ſolcher weyhũg wegen alſo wanderlich das er die ʒun mund nit bewegen mocht. Als aber conſtan tinus den babſtthumb ein iar verſtocktlich geůbet het do wardt er von dem Roͤmi ſchẽ volck auß dẽ babſtlichẽ ſtäl gewoꝛffen vñ ſtephanus dð dꝛitt oꝛdẽlich ʒu babſt erwelet. da:nach durch ine ein concili in laterano verſammelt.cõſtantinus ſeiner aw gen berawbt in ein cloſter verſchloßen vñ ſchnoͤdigelich außgewoꝛffen. Ettlich zelẽ en ine nicht vnder den bebſten. Jar der werlt. vm irc.lrrij. Jar chꝛiſti. vijc. lrrüij. 0 Uephañus der dꝛitt auß Sicilia půrtig iſt in das babſtthumb gangen in dem jar des herrẽ. vijc.lxviij. vnd was ein gelert vnd wolerfarner man. vñ in hãd⸗ lung. ſunderlich gaiſtlicher ſachen gar geſtrenng vnd beſtenndig vnd von aller roͤ⸗ miſchen pfaf heit vnd volck als ein warer wegweiſer vnd babſt gegrůeßet. Der ke⸗ ret ſein gemůet zu rechfertigung der ſitten ynd verſammlet die pfaf heit. ſundlich auß gallia vnd welſchem land in ð lateranenfff chen kirchen zu rom. daſelbſt hetten ſie võ veroꝛdnungen der kirchlichen ſachen vil vnderred miteinander vnnd entſetzeten den⸗ voꝛgenanten conſtantinum mit wid errůffung vnd abſtellung ſeiner geſegze vñ waꝛd mit gemainer verwilligũg ir aller geoꝛdnet. dʒ einich laye der nicht oꝛdelich geweihet wer ſich nit vnderſteen ſolt dem babſtthumb nachzeſtellen noch dẽ zebekůmern bey ſtraff der verflůchung. Auch ſe vlten alle die ding die conſtantinus in heilligen dingen gehañdeit het vntůglich vnd kraftloß ſein. außgenomen den tawf vnd creſem Nach beſchluß diſer ding aller wardt am̃ tag darnach ein loͤblich pꝛoceſſion got zu dãckpeꝛ keit gehalten. darm̃ giengen der babſt vnd menigclicher parfůß auß der Lateranenſi⸗ ſchen kirchen gein ſant peter mit großer andacht vnd gotßdienſtperkeit. Diſer aller fleißigſt hirt. warer nachkomen petri vnd nachfolger ehꝛiſti ſtarb ſeins babſtthũbs im̃ vierden iar. fůnften monat ·am̃.xrvij. tag. der ſtůl růet deßßmals.ix.tag. ÑNN „ F Adrianus der erſt ein roͤmer was auß edeln eltern gepoꝛn vnd in ſeinem babſt⸗ thumb des adels der tugent ein fleißiger nachfolger. alſo dz er auß groͤße ſeins gemůets von ſeiner rete. lere vnd heilligkeit wegen eim igclichen babſt gegleicht wer⸗ den mocht. Es was ſein erwelung noch kawm offenbar wordẽ. do entlediget er die gefangen von affrica. vnd foꝛderet die in das ellend verſchicktẽ wideranhayms. Als ſSlchs an den longobardiſchen koͤnig Deſiderium gelanget do trachtet er ime freund ſchaft vnd půutnůs bey diſem babſt zemachen vnd ſendet darumb ſein botſchaft zu ime. Derſelben botſchaft gab er die antwurt. Wiewol er mit menigclichem vnnd ʒu⸗ unoꝛan mit dem longopardiſchẽ volck frid zeh abẽ begeret ſo moͤcht er doch nit glaw⸗ ben geben den woꝛtten deſiderij irs koͤnigs. der Stephano dem babſt die 19615 Intnus alſo offt verbꝛochen hett. Bemnach ruͤffet der babſt koͤnig Carolum vmb huff an. derſelb Carolus belegeret Deſiderium. vnd die longobardos zu papia. vnd befalhe die belegerung Bernhardo ſeinem vetter vnd zohe gein rom vnd eret diſen Hadtianum mit dem kuß ſeiner füͤß vnnd verpflichteten ſich ʒu ewiger freund ſchaft⸗ miteinand er. Vnd als nw babſt Hadrianus auß den kriegs forchten zu ſicherheit kof me do keret er ſein gemůet ʒu ʒierde der gotzhewßer vnd gepewen der ſtatt rom. 3u letſt ſtarb er in dem.xxiij. iar ſeins bab ſtthumbs. Bwaßp lreg ſhenchts behttl chäftern die vlli Häſcben fios ecz degufffgng nnte Mfinſet Uichet duſchgſtgen ddh doerlangten ſe ve ſung mder die B vßd gengt alſod yon dem baſſertht ſuhende zydes ze heaſchen diebat Ian dxunb geſc chiodeektchſſch 12 IX 5 8 25 75 7 9 5 dein ierlich ʒu zinſs zebezalen. Aber vnlãg darnach erkleret nicephoꝛus auß vnberatẽ Caroli ʒu conſtantinopel ʒebeſtettigen widerkeren mocht. do wardt er in dem ſtreyt 5 der welrt Blat CLXVI Hne der kaiſer hat nach der kaiſerin Hyrene ix iar geherrſcht vnnd dieſel ¶ Linea der kaiſer Eben hyrene liſtigclich gefangen.in die innſeln leßbon verſchicket. Vnnd er ſelbs Micephoꝛus auch nach angenomnem kaiſeꝛthumb frid mit Carolo gemacht. Vnd man liſt das in 7* N 5 deſſelben puͤntnuſſen nemlich bedingt woꝛden wer. das die ſtatt Venedig. die bede kaiſer erete ſich irer geſetze gepꝛauchen moͤcht. vñ in krieg oder frid keins teils ſein ſolt Als nw die botſchafter die foꝛm vnd verſchꝛeibung ſolchs frids koͤnig Carolo in teuͤt! ſchẽ land bey ſaltzburg deßmals weſende zůgebꝛacht hetten do ſendet er ſie gein rom alle gehannd elte ding dem babſt fůrzebꝛingen. In demſelben iar. das do was dz erſt des kaiſerthumbs Nicephoꝛi hat Aron admirhas dreimalhunderttauſent ſarracen in die aſianiſchen pꝛouintzen dem conſtantinopolitaniſchen kaiſerthumb vnderwoꝛffen eyngefůert. Von deſſelben zukunft kom der kaiſer in ein ſolchen ſchꝛegken das er von ine frids ſchentlich begeret. vnd den erlanget mit geding ime fůr die vmbeſchedigũg des kaiſerthumbs tauſent guldein. vnd fuͤr behaltung ſeins hawbts dꝛeytauſent gul heit ſeinen ſun Scauracium zu eim mit regirer des kaiſerthumbs. der als ein iũger võ von dem ſchnoͤden geding ſeins vaters abweichende vil beſchedigung vnd vnfugs an mancherlay enden von den ſarracen empfieng. Nicephoꝛus hat in dem krieg wið die bulgaros vil obſigung gehabt. Aber voꝛ vnd ee er zu dem frid mit der botſchaft Vnd Scauracius ſein ſun in demſelben ſtreyt verwundet alſo das er gein conſtanti den er mit dem 0ſlen koͤnig in obern Meſia het vberwunden vnd erſchlagẽ. nopel kerende das kaiſerthumb empfienge. Den ſetzet Michael ſein ſchweſterman in dem dritten monat ſeins kaiſerthumbs ab vnd wardt ſein nachkomen. 8 (DI29 der conſtãtinopolitaniſch kaiſer hat nach Scauracio ſeinem ſchwager Izway iar geregirt vnd was ein gůetiger man vnd folger der heilligen geſetz. vñ E ime nichts begirigers dañ den frid von Nicephoꝛo angefenngt mit koͤnig Carls bot/ ſchaftern die vil monat zu conſtantinopel geharret hetten zebeſtettigen. Das geding deſſelben frids erzelen die gſchihtbſchreiber mit kurtzen woꝛtten. Nſo das Michael den auffgang mit conſtantinopel. vnnd Carolus den nidergang mit rom haben ſolt Vñ kaiſer Michael het carolum alſo voꝛawgẽ das er ſein botſchafter mit koͤnig carls botſchaft gein Ach in die ſtatt geſtalt des frids anzeſagen. Als ſie daſelbſthin komen⸗ do erlangten ſie von carolo alles das ſie begereten. Vñ wiewol diſer Michael etwie lang wider die Bulgaros krieget vnd obſyget ſo wardt er doch letſt vberwunden vnd geiagt.alſo das er ſein heer vnd auch ſein gemůet vnd hertz verloꝛe. vñ thet ſich von dem kaiſerthumb.gieng in ein cloſter vnd lebet alda in fleißigẽ gotzdienſt bis in ſein ende. Zu des zeitten het das kaiſerthumb kawm einen namen. dann im̃ auffgang( herrſcheten die barbari.ſo hettẽ die roͤmer yetzo mit krieg vermůedet ir aufſehẽ in gal liam. Darumb geſchiht hernach gar wenig meldung von den Conſtantinopolitani ſehẽ oder kriechiſchen kaiſern.ſunder von dem groſſen carolo vnd ſeinen nachkomẽ. Die ſybend verſamlung 57 yrene die muter Con/N GNRe M. FP ſtantini hielt das and·· cõclli ʒu Nicea. mit. ijc. xrx. biſchoffen. Alda ward geſetzt das die ihenen die do ſagten das die heilligen pilde abze tilgen werñ mit ewigem fluch beheftet werden ſolten. Vnd wardt auch beſtettigt das der heillig gaiſt vom vater vnd ſun außgieng. Adrianẽ ð babſt hat auch nach erobertẽ frid mit II 10 8 88 die ſybenden verſamlũg võ öei biſchoffen gehabt Darinn wardt die Felicianiſch ctzerey von abtilgung der pild hingelegt. vnd auch dẽ uagen gepotten ſich keinerlay weiß in die wale eins 1enn Eccchen dabſts zeſchlahen. Das auch die ereloßẽ zu brie ſterlichẽ ſtannd nit gefůrdert werdẽ ſolten. So ſolten ¶ſich auch die clerici in frembde werltliche gericht nit zie hen laßen. Mas ſechſt alter O0S zeit ſol ein guldine tafel zu conſtantinopel in eins menſchen grab gefunden woꝛden ſein. daran was ge chꝛiben Chꝛiſtus wirdt gepoꝛn werden auß der iunckfrawen maria vnd ich glawb in ine. vnder conſtanti Deſiderius ein koͤnig no vnd hyrene o ſuñ du wirdſt mich widerumb ſehen. Eſiderius der letſt longobardiſch koͤnig hat nach abſterben ayſtulphi des koͤnigs Oa iar geregirt. vnd iſt erſtlich ein koͤmig des lands ethrurie geweſen. Als er nw den abgang aiſtulphi gehoͤꝛt het do ſammlet er allenthalben vil volcks das longobar⸗ diſch koͤmigreich anzegreiffen. vñ auff das dʒ er daſſelb erlangẽ moͤcht ſo verhieß er wi der tacheſum der muͤnchs klaider angenomen het dem babſt vnnd roͤmern große din damit zohe er ſie in ſeinen willen vnd erlanget alſo das koͤnigreich fridlich. u derſelben zeit begunde die craft vnd tugent der longobardiſchen von irer luſtperkeit wegen abze⸗ nemen. vnd als aber Deſiderius von der foꝛcht vnd beſoꝛgknus aller widerſacher erle⸗ digt wardt do keret er ſich ab von dem zuſagen vnd verheißung dem babſt vnnd den roͤmern gethan vnd vnderſtůnde ſich inen vil vnbillichkeit vñ beſchwerde zeerzaigẽ. dẽ nach růffet, babſt Jacharias koͤnig Carolum den großen an Deſiderium ʒeuermanen von ſeinem vnbillichen fůrnemen geindẽ babſt abzeſteẽ. Alſo wardt Deſiderius durch — Lwkoͤnig Carls potſchaft erſucht dẽ babſt die vnrechtlich abgedꝛungne ding wideꝛ zegebs do ſam̃leten ſie zu beder ſeytten heer. Aber carolus vberzohe Deſiderium. der ime entgegen kome an zwayen orten vnd bꝛacht ine in die flucht vnd verheeret alle ding weyt vnd pꝛayt. do fluhe Deſiderius gein papia vnd ſchicket weib vnd kinder gein verona oder Berñ. Vnd als nw die ſpoletiniſchen Keatiniſchen vnd longobardiſchen alle die in denſelben gegenten woneten den iamet deſiderij vernamen do zohen ſie gein rom vnd befalhen ſich vnd al? les das ir dẽ roͤmiſchẽ biſchoff. Deßgleichẽ auch ettlich ander ſtett vnnd gemaynde tetten. Nw ließ Carolus ſeinẽ vetter Bernhardum in der belegerung der ſtatt papie vnd zohe mit eim tayl des heers gein Bern aber Aldegiſius der ſun des koͤnigs Deſiderij wiche von dannen vnd fluhe zu dem conſtantinopolitaniſchen kaiſer. Rarolus em⸗ pfieng ſchier alle ſtett welſchs lannds ihenßhalb des gepirgs in ſein ergebung vnnd kome gein rome. von dannen zohe et wider fůͤr papiam. die erobert er durch ergebung. vnnd fůeret deſiderium in franckreich. vnnd verſchicket ine gein Lůttich. oder als andere ſetzen gein Lyon. vnd alſo endet ſich das longobaꝛdiſch koͤnigreich in dem iar vn ſers hails. vijc. Ixriij. das het vnder.xxij koͤnigen bey ijc.rrx iarn geweret. Panis dyacon Aulus der longdbardiſch gſchihtbſchꝛeiber vnd ein diacon des aquilegienſiſchen phatriarchats was ſeim koͤnig deſiderio von ſeiner ſchriftlichen weißheit vnd ſynn reichigkeit zumal lieb vnd wardt von carolo in galliam gefůert vnd mit freyung begna⸗ det vnd ettwielang von ime in großem weerde gehaltẽ. Añs aber Carolus darnach mer ket das paulus entledigung deſiderij ſuchet do verſchicket er ine in die innſeln Diomedis. von dannen empfluhe er vnd beſchꝛbe auß bitte der tochter vnd gemahel deſiderij alle geſchihten von dem kaiſer mliano bis an die ʒeit kaiſers iuſtiniani des erſtẽ. Darnach ko⸗ me er in das caſſinenſiſch cloſter darinn verzeret er ſein vbꝛige tag bis in ſeinen todt inan/ dechtigem gotßdienſt vnd hat ſunſt vil guter criſtenlicher ding beſchꝛibe.(1 yſuardus ein cloſterman Suardus ð cloſterman auß gallia puͤrtig in aller ſchꝛift/ Yue licher weißheit hoherfarñ hat diſer ʒeit gereichßnet. da/ er hat auß befelhnu⸗ karoli des großen alle hanndlung werck⸗ vnd geſchihten der heilligen in ſchoͤner beſchreibung zuſamen gebꝛ acht vnd in ein buch gedo gen vnd martirilogium genennt. vnd gefunden das alle tag mer dann dꝛeyhundert feſt zuſamen lawffen. 1800 Ulcuninus A leuinus auch auß gallia puůrtig ein anweyſer vñ lermay 22 ſter Caroli des Froßen in kriechiſcher vnnd lateiniſcher zungen hohgelert vnd auch aller philozophei. vnnd lerer der A heilligen ſchꝛift ſeiner zeit ein fůrſt iſt diſer zeit von koͤnig Ca/ rolo voꝛgenant derſelben dinghalben in großem weerde vñ EA. achtperkeit gehalten woꝛden. dañ er leret carolum in ettlichẽ 761 freyen kůnſten. So hat er auch võ bette wegẽ Bonifacij des Nertʒbiſchofs zu mayntz gebette der meſs vnnd andere ding zu e dienſt gehoͤꝛende(die auß zertůdung der gothier verloꝛn waꝛñ) gãtʒ So hat von ſeiner bute wegen der benant Carolus die hohenſchul 0 35 dlligelich vmb⸗ pfangen.dañ alle die bꝛůdere dariñ wolluſtperlich lebẽde warden in eine„ie bracht. Sunſt hat er auch vñ guts dings 55 ein hohgelerter beſchꝛihen. cht von eim engel vnf ertuů enmg 5 kthve ward en dle ſa vſd falſchehol debarbsriſchefꝛ gledigung hiſe ſpennig ſtett mit gCarlo der ba; gergbe ſchal n tůn vnd teie fünd gehag hett wolden 119 9 Auoſenfärtekel b Folgndus Van gberq 0 igſtt.othh 1 Wötonevoßhrt hach, Vud pafheh öcheeg s ſcht vfd einblch dann drechoßdek Alcmighe 115 * 38 —ů—— * U derwelrt Blat(LXVII Roͤnig Rarl der groß Cl Arolus der franckreichiſch koͤnig(der darnach von groͤßi wegen ſeiner geůbtẽ Uthate der groß zugenambt wardt) hat nach abſterb en ſeins vaters pipini. xlvi. iar geregirt. dañ pipinus regiret dauoꝛ.xv.iar. vnd ließ Carolũ vñ Carolomannũ die tayltẽ dzʒ koͤnigteich gleich. Aber als vnlãg darnach caro lomãnus mit tod verſchide. do vberant wurttetẽ die frãtzoſen ſeinẽ tail Rarolo ſeinẽ bꝛuð. Diſer Carolus iſt(als man ſagt ʒu ingelheym vier meyl võ mayntʒ gelegẽ gepoꝛn. alßpald nw pipinꝰ geſtoꝛ ben was do fienge carolus wider die aquitaniſchen einen krieg an vnd keret dainach N mit obſygung wider anhayms. Darnach wardt Carolus von dem babſt vmb hilff vnd beyſtand wider Diſiderium den longobardiſchen koͤnig angerůſt. darauff zohe Larolus mit gꝛoßer heerßkraft vber i růſtet ſich auch mit groſ ſer macht entgegen vnd komen bede heer ʒu ſtreyt. aber longobardi lagẽ ernydet vñ öwenderen ſich in die flucht. Deſiderius entwiche nut wenig weppnern gein papiaz den verfolget carolus mit ſeinem heer daſelbſthin. zu letſt wardt deſiderius mit weib vnnd kindern gefangen. Allererſt richtet ſich welſch land auß hoher gůttat Caroli widerauff. Als nw diſer longobardiſch krieg volen det wardt do foꝛderet der anhenngig fchſſch krieg Carolum wider anhayms. der dann zway iar von ſeinen hawbtlewtten linndigelich gefůert wardt. Nw warñ die ſachßen ein faſt ſtreytper groß volck. die eretẽ falſche goͤtter vnd fůereten mit den frantzoſen ſtettigclich krieg. vnd wiewol ſie offt in ſtreytten vber wunden warden vnd vertrag auffnamen vnd layſtpůrgen ſetzten ſo hat doch bey den franckreichiſchen ye keiner einiche voͤllige obſygung vnd gezemung irer vntrew můgen chen bis auff diſen Carolum. Der růſtet ſich mit ein großen mechtigen heer vnd beſtymmet einen tag daran yeder man am̃ rhein ʒuſammen komen ſolt. vnd die franckreich er růſteten mit großer froͤlichkeit. da wardt der ſechſiſch krieg alſo vernewet das keiner groͤßer. ſchwerer noch lennger krieg voꝛ bey ine ye geweſen was. dañ es iſt wiſſentlich das derſelb krieg bey.xrxiij. tarñ weeꝛet. ʒu leiſt ward en die ſachſen alſo hart bekrieget das ſie ſich vnd alles das ir in den gewalt caroli ergaben vnd it alt ſyttẽ vnd falſche goͤtter verlaßen vnd den criſtenlichen glawben verihehen můſten. Als aber auch zu denſelben zeitẽ die barbariſchen voͤlcker hiſpaniam mit ſchwerer dienſtperkeit bedꝛuckt hielten do keret Carolus ſein gemiůjet ʒů entledigung hiſpanie vñ zohe gein den feynd en ʒu. alßpald ergaben ſich ettlich ſtett. ſo eroberet er ettliche wideꝛ ſpennig ſtett mit gewalt.alſo kome ſchier alles hiſpama in den gewalt der franckreichiſchen. Darzwiſchẽ mach⸗ et Tarilo der ba Friſch hertzog ſein nahend gelegne nachpawꝛſchaft wider die franckreichiſchẽ auffwegig. aber er ergabe ſich auch vnd ſetzet layſtpůrgen. Vnd als nw das koͤnigreich caroli vnd alle ſach det fratzoſen in gro⸗ ßem rům vnd reichthůmein ſtůnd do ſetzet ime carolus fůr wider die hunos die ſeinen feynden hilff vnnd bey⸗ ſtand gethan hetten einen krieg anzefahen. Vnd Carolus hat keinẽ krieg gefůert dariñ mer mẽſchen vmbbꝛacht woꝛden ſind. dañ ein große mechtige menig der hunier vnd ſchier die alleredelſten warden erſchlagen. vnd die frantzoſen füͤereten einen vbergroßen weerde an gold vnd ſilber mit inen anhaymbs. Kolandus Endee ein pfaltzgraff vnnd enicklein Caroli was an ſtercke ein fůrtteffenlich Dman vnſchatzlicher kraft vnnd groͤße. deſs ſtarcktettigkeit durch alle werlt be⸗ rumbt wirdt. Als carolus ſein heer wider in galliam fůeret do fiele er bey dem piren .ſchen gepirg in heymliche verwarttung des vaſconiſchen volcks. vnd wiewol in ge⸗ ¶thanem ſtreyt der feynnd vil erſchlagen warden.ſo ſind doch darinn auch ernidegele gen Anßhelmus vnd Egibardus die oͤberſten hawbtlewt deſs heers. vnd diſer Ko landus wiewol ettlich ſagen das er durſtßhalben geſtoꝛben ſey. Arillo der hertzog zu Bayern hat diſer zeit( als man Taxillo hertzog zu bayern Iſagthauß amaitzũg ſeins weibs ſein nachpawꝛſchaft bewegt vñ mit dẽ hunis oder hunigern půntnus gemacht dañ ſein weib was deſiderij des longobardiſchen koͤnigs tochter.die auß vnmůt irs vaters vnglůcks den man ta vvnd nacht vermanet ſeinen ſweher auß ſeinem iamer vn ellend zeerledigen. dañ nymant on ine mocht iren vater ʒu freyheit bꝛingen. Mit ſoͤlchen taydingen beweget ſie ine dʒ Ller ein heer zů ruͤſtet. do kome Carolus pald gein bayern zu Deſs erſchꝛack tarilo alſo vbel das er ſich ergabe vnd layſt puůrgen ſetzet. Nemlich Theonem ſeinen ſun vnd ander vil außerleßen iungling. N 4A Ldegiſins der ſun deſiderij ð voꝛ beſtreyttũg ð ſtattεe MNN l papie in kriechiſche lannd fluhe iſt diſer zeit durch hilff vil kriechiſcher lewt mit großẽ gewalt ſein vaterlichs reich wider zeerfordern in welſche land komen. Aber er wardt von den frantzoſen vberwunden vnd gefangen vnd mit ſouil peinnigung ge⸗ quelet das er ſein ellends leben in der marter endet⸗ 8 85 8 —. 4 Das ſechſt alter Jar der werlt. vim.iij. Jar chꝛi.vijc ii j.——— Neolen Eo der dꝛtt wardt zu babſt erkorn. der was ein 5090 1 0 von iu Anea der bebſt CPal gent auff in kirchlicher gaiſtlicher zucht alſo erzogen vnd vnderwyſen. das er fg wol wirdig was für andere erhebt zewerden. Er was ein keuſ⸗ cher. gantzmůtiger.. 1 10 G zůchtiger. wolgeſpꝛecher man. vnd ein ſolcher liebhaber gelerter lewt das er ſie võ 110 allen oͤꝛtern mit belonungen zu ime zohe. vnd ſich in irer gemainſchaft vnnd beywe—ꝓ ꝓä i iiäii fal ſen wunderperlicher weiß erltiſtiget Er was zeleren. zepꝛedigen. die krancken ʒebe Leo der ditt 3 b Hh0 15551 vnd almůſen ʒegeben hohgeflißen. Vnd nach dẽ er zwaßer bꝛieſter ſtꝛeflichs 0 ſche eben beredet het vnd ſie ine darumb auß rachſale vbels berůchtigtẽ wardt er auff g1 ſſern ein i in einer letaney vñ pꝛoceſſion auß liſtiger verwarttung derſelben bꝛieſter ver n ſocheßk 50 inenm babſtlichen geſchmůcks vnd auch ſeiner zungen vnnd geſihts Fanleln il 05 t. vñ in ſant eraſmus cloſter in hůt gehalten. vnd ime dochlals bibliotheca⸗ ghurdert, 5 die rede vnd das geſihte auß goͤttlicher gnade widergegeben vñ dar doalchtem 5 55 Vist 8 eins getrewen ſchlafkamrers in ſant peters kirchen gefůeꝛt vñ hunbſheke ſehn fble er ſpoletaniſch hertzog vmb hilff angerüefft. Aber Leo enthieltt ahvnd kraft Wanhſted ta 15 en zohe zuů koͤnig Carolo in ſachſen. vnd darnach auß ver⸗ 0 udigkeit eils Wäähe 0 55 196 wider gein rom. dẽ gieng die romiſch pfafheit vnd volck lſo fuiſgarcle ſer 51555 9110 70010 gẽd kom auch Carolus gein rom. daſelbſt wardt er mit groſſahg 4 digket di b ernffetd ö 5 vom̃ babſt vnd menigclichen empfangen. Vnlang darnach el renvorlen ů er koͤnig die pfaf heit vnd das volck in ſant peters kuchen. daſelbſt hielt 8 5 metzeſter. 2 8 babſt auff eim predigſtůl das euangelium chriſti. othewßelhe —— vnnd ſchwůr darauff das er aller beſchuldigter 1 füſcherarg ding vnſchuldig wer. vnnd ſolchs geſehahe am̃„ fvnd nale N dꝛeyzehenden tag des monats decembꝛis nach criß/ Fuld geperde 0 SNN. ſti gepurt achthundert iar · vñ an dẽ heilligen wey flpeets geflf. Y Gulie dehen 50 15 Leone de babſtt* ſach 036 et roͤmi chem kaiſer ge roͤnt. vnd ˖ inũ E iie 5 0 V YM ſeinen ſun ʒu eim koͤnig welſchs lands 150 0 Geb 2 25 ſ 1 5 9 5 leo ein wehts ſpital bey ſannt Beter u gche 5 4 E b.— 2 1 4 5 ſenoebfethend⸗ geunnd auff gepawet · vnnd ſtarb im.kiiarf gaakErherbef met erſchine in dem iar dariñ der vorgenant babſt Le 3/als wamerdei (Clenlch maynen ein anʒaigung ſolchs 1 was. 3 Wadesöchme Jar der werlt. vin rij. Jar Chꝛiſti. vꝛijc xiiij. 3 88 mkclkerbelddeh. 6 5 10 5 der vierdt ein roͤmer zohe in dem dꝛitten monat ſeins babſtthũbs J ſißeglungenfit 00 15 1 Lud wigen in galliam in die ſtatt aureliam· Dem ſchicket er Thedol⸗ ⏑ ehem koug w. BAA. Ib5 iſchoff daſelbſt mitſambt der paf heit erlich entgege. Er empfienge ine 3 füiee 0 ſelbs mit großer wirdigkeit vnd ereerbiettung. Diſer Stephanus 60 Fhſtebeftehogt. 83 edeln eltern gepoꝛn vnd ſoleher ſchriftlicher weißheit vnnd gantzmůeti ee 5 as er von menigclichem heillig geachtet wardt. Vnd als ſie ſagen ſo hat er 85 ydeſz. xiſe vßd t e e 1905 evob ands miteinander hetten wider gein rom geʒogẽ. mi 1 Kö 5 15 6 7 5 uſhene loſheet Hangend 878 89 15 Wnth V 12 FR 2 Aſcalis ein roͤmer wardt on einichen des kaiſers gewalt zu bab Icha ſeneyſ He 68 75 en zu kaſtr Audwz 9 ten als ob er von inen bezwungen woꝛden we e ee e nb 19 er das babſtthumb an F e W 013 84„, Stephanus dieweil er noch leb ethet ner tugent vnd lere wegen vber ſant Ste hlebet olie Stephans des martrers cloſter. A Ppald —5 1 Vnd iſt ʒu leſt im ſibenden iar dꝛi 8 Aubeſhek am. xvij.tag ſeins babſetl tum ſib dꝛitten monat bek gſeins babſtthumbs geſtoꝛben. vnd der ſtůl růet deßmals vier tag. 1 Wohe i. bolh 0 derwerlt Slat CLXVIII (C mit dem zůnamen der groſs von ſeiner fuͤrtreffenlichen verdienſtnus ſun( Linea der kaiſer ders glawbens vñ freyheit wegen ob allen criſten dañ nach dem er ſeinem vetter · Carolus der groſs lichen koͤnigreich nit allain in gallia am̃ rein. am̃ meer vnnd in teutſchem lannd an ð Tho— naw vnd Sala dem fluſs.auch aquitamam. vaſconiam vnd ſchier gantz hiſpamiam v in welſchem land die longobardiſchen gegent mit macht vñ kraft zugefůegt. ſunder auch ſachſen land. das nit ein kleiner teil teůtſcher nation iſt. vnd bede pannoniam vnnd ihenß halb der thonaw daciam. hiſtriam. vnd das gantʒ liburniſch koͤnigreich. auch alle barba riſche voͤlcker in teůtſchem lannd zwiſchen der thonaw. dem meer vnd rheyn wonende. eins teyls mit waffen vnnd eins teils mit gůttat in ſeinen gewalt gebꝛacht hat. ſo hat er ime mit ſolchen reichthůmern vnd mit alſo fůrtreffenlich geübten tathen diſen namen v rům.nit allain in gallia ſunder durch alle werlt auß erkriegt. vnd in dem iar vnßers hail achthundert vnd eins in dem fůnften iar Leonis des babſts(nach dem als conſtantinu der groß rom verließ vnd in den aufgang gein cõſtantinopel zohe vñ das roͤmiſch kaiſer thumb.ijc. xxx.iar im niderganng nach Auguſtulo feyret) hat diſer Carolus mit ſeinert gent vnd kraft das kaiſerthumb wider in den nidergang gebꝛacht. vnd den namen vnnd wirdigkeit eins kaiſers mit willen vnd frolockung des roͤmiſchen volcks empfangen. vn alſo.xuij.iar als kaiſer geherrſchet. vnd darnach in gedechtnus ſeiner erlangten kaiſerlich wirdigkeit die ſtatt Floꝛentz(die ettwen zum̃ merern tail von den gothis zerrůdet war in iren voꝛigen ſtand geſetzt vnd allen adel durch die nahendgelegnẽ ſtettlein ſchloͤßer v marckt zerſtrewet wider in dieſelben ſtatt gefůert. mit newen zynnen eingefangen vñ mi gotzhewßern gezieret Diſer Carolus was gerader perſon. pꝛayter pꝛuſt vñ achßeln gro ſer friſcher awgen.ein wenig echebter naſen. vnnd wolgeſtaldts ſchoͤns munds. heller ſtym̃ vnd in allem ſeinem wandel vnd bewegnus des leibs erberer vnd tapfferer ſitten Ifff⸗ vnnd geperde.langs parts. geſunder complex vnnd nach galliſchem ſitten ʒu iagung de willprets geflißen. vermainede ime ſolchs zu geſuntheit des leibs dienſtlich zeſein. Ma ſagt auch das er inbaden vnd natuͤrlich warmen waſſern vil ergetzlichkeit vnnd erluͤſti gung geſucht. vnd deßhalb in der ſtatt ach do des reichs vnd ſein koͤnigclicher ſtůl was mit großer koſt vnd dar⸗ legung ein kirchen der heilligen iunckfrawen Marie gepawt. vnd darein das ſchwais tůch vnd der ſeligſten Ma⸗ rie hembd geſchickt. ʒuſambt ſeinẽ koͤnigelichẽ tugentẽ wz er wolgeſpꝛech vñ redper vñ gůter kunſt vndrichtet vñ gelert. Er hett bey vil weibern ſchoͤne kinder. vnd ſunder bey hildegarde ſeinem gemahel. Carolum Pipinum Lud/ wicum. vnd mer toͤchter. Die ſůn befalhe er hohgelertten lewten ſie ſchriftlicher kunſt vnd weißheit zeunderrichtẽ. Aber die toͤchter auff das ſie von můſſigkeit nit treg wůrdẽ tet er des wolwercks gewonẽ. Als aber Carolus hetzo mit alter beladen vnd Pipinus ſein ſun der koͤnig welſchs lands zu Mayland geſtoꝛben was do hat er Lud wigen ſeinen iungern ſun zu eim koͤnig aquitanie vnd zu einem nachkomen des kaiſerthumbs vnd Bernhardũ ſein einiklein zu einem koͤnig welſchs lands geoꝛdnet. vnd ime befolhen das er demſelben Lud wigen in allen dingen gehoꝛſam er ſcheynen ſolt. Diſeꝛ Carolus hat ſeinen nachkomen nit allain das frantzoſiſch koͤnigreich ſundeꝛ auch den namen deꝛ kaiſer beſtenndigt. Als er zu iungſt von Ach auß auff das wayd werck oder geiagde gezogen wz do kom er mit eim fieber vnd ſchmertzen der ſeytten wider haym. vnd ſtarb im̃.lxxij.iar ſeins alters.im̃. xlvij.iar ſeins regiments. vnd in dem. viijc. vnd. xv.iar der gepurt chꝛiſti. vnnd ligt ʒu Ach begraben. Drey iar voꝛ ſeinem tod machet er ein teſta⸗ ment vnd oꝛdnung zegeben. zwen tayl den hawbtbiſchoffen zu ſtewr an die kirchen vnd zu hilff den armen. vnnd den dꝛitrayl ſeinen kindern vnd enicklein. nach gepuͤrlicher anzal ir yedes. Vnder andern ſchetzen warñ voꝛhanden drey ſilberin tiſch. vnd ein faſt großer guldiner tiſch.auff der einem was entwoꝛffen die gleichnus der ſtatt conſtã⸗ tinopel.den ſchicket er ſant peters kirchen zu rom. Auff dem andeꝛn die gleichnus der ſtatt rom.den vermaynet er ð kirchen zu rauanna. Der dutt begriffe die beſchꝛeibung deſs gantzen vmbkrays. Denſelbẽ vñ auch den gulden tiſch ließer er ſeinen ſunen. 8 Iſer zeit hat ein iud in Syria ʒu ſchmah den chriſten das pild chꝛiſti mit einer lantzen durchſtochen vnd iſt Dp510 ymmerdar plůt herauß gefloßen.do erſchꝛacke der ind des wundeꝛperlichen dings vnnd hielt ein ge feß fůr die wunden vnd fieng das plůt darein. von dem warden vil menſchen geſund. vnd mer iuden ʒum̃ criſtenli chen glawben bekert. Daſſelb plůt wardt darnach gein mantua gebꝛacht daſelbſt iſt es von manigfeltiger da bey beſchehner wunderʒaichen wegen in großem weerde vnd rům gehalten. Als Carolus die ding hoͤꝛet do ſchꝛibeen dem babſt Leoni ine der ding zeberichten. demnach zohe babſt leo gein Mantua beweret das plůt vnd kom zu ca⸗ rvolo vnnd vnderrichtet ine erfaruer warheit ſolcher wunderperlicher ding. 2 Das ſechſt alter + Jar der werlt. vim.rrij. Jar Chꝛiſti.viijc.xxiij. TLinea der bebſt Vgenins der ander ein roͤmer wardt nach paſcalis zu babſt erkoꝛn. Zu deſs Eugenius der ander Ulzʒeiren iſt die acht ʒzwayung zwiſchen diſem Eugenio vñ einem Zinzʒinus ge⸗/ ů nant geweſen. Aber Eugemus von leib ein wirdige erbere perſon. vñ võ gemuet ein fůrtreffenlich man hat von ſeiner holdſeligkeit vnd redſpꝛechigkeit wegen fuͤr E gezogen. Der het ʒu ſam̃lung des getrayds ſolchen fleiß das das getraydt nyndert Wolfayler dañ ʒu rom verkawft wardt. So beſchurmet er die ſachen der witiben vnd wayſen. alſo das er von menigelichem billich ein vater der armẽ genãt wurd Als er vier iar geſeßen was do ſtarb er vnd wardt von yederman bewaynet. EÄt lich ſchꝛeiben er ſey von ſeinen mißgůnnern der aw gen berawbt woꝛden vnnd aly/ ſo mit marter bekroͤnet. Alentinus iſt auch ein roͤmer vnd babſt geweſen. der bey paſcali vnd Euge I50 ſeinen obgenanten voꝛfarn vnd heilligen mannen zucht vnd weiß gůts vnd heilligs lebens von iugent auff bis in tapffers alter gelernet het. vnnd nit ge// flißen was auff ſpil.ſchimpff vnnd wolluſtperkeit als die iungen thun. ſunder er name die lere vnd regel loblichs lebens auß ſchrift der alten vnd auß ebenpild d heilligẽ hebſt. Vnd nach dem er eins ſolchen heilligen. tugentlichen. gůetigen vndd mylten lebens was ſo wardt er zu der babſtlich en hoͤhe als derſelbe wol wirdig erkoꝛn. aber er ſtarb am̃ xl.tag ſeins bab ſtthumbs villeicht auß verſchuldung d menſchen die deßmals lebten. 4 Jar der werlt. vim.xxxiij. Jar Chꝛiſti.viijc.xxxiii. G Fegoꝛius der vierdt ein roͤmer vnnd bꝛieſter des tittels ſancti Marci. edler gepurt beruͤmbter heilligkeit. fuͤrnem ſchꝛiftlicher weißheit.lere vnnd redy ſpꝛechigkeit. was ein man ſolcher beſchaidenheit das er nach beſchehner wale ð r toͤmiſchen pfafheyt vnd volcks das bebſtlich ambt voꝛ vnd ee er von kaiſer LAud wigs bottſchaftern die deßhalb gein tom zu erkundigung ſolcher wale geſendet Warñ darzu beſtettigt wardt. Vnnd kaiſer Lud wig ſchicket daſelb ſthin nit auß hohfart ſunder ʒu hanndhabung der gerechtigkeit des kaiſerthumbs. Diſer Gre⸗ goꝛius hat auß bette kaiſer Lud wigs die feyer aller heilligen am̃ erſtẽ tag des mo⸗ nats nouembris zebegeen auffgeſetzt. Dieſelb en feyer haben die franckreichiſchen vnd teütſchen erſtlich zehalten angefangen. Nach vil geůbten gůten werckẽ ſtarb diſer Gꝛegoꝛus im̃. rvi iar ſeins babſtthumbs vnd wardt in ſant Peters kirchen%/ begraben. vnd der ſtůl tůet. xv.tag. I5 Pipinus koͤnig Ipinus kaiſer Rarls eltrer ſun regiret in welſchem lannd als ein konig kiij tar. vnd was ein hohberuͤmbt man dem vater in einicher tugent nit vngleich. dẽ ſendet ſein vater wider die hungern.die bꝛacht er mit ſtreyt zu gehoꝛſam. Deßgleich en auch die beneuentaniſchen. die des babſts anſtoßende lanndſchaft ſchwerlich be drangten. Diſen Pipinum ſchicket auch der vater wider die venediger. Der verfol⸗ get eracleum vñ equilium. darumb zohe vil adels gein venedig. Als er nw diſe ding vnd ſunſt vil andrer ſtreit redlich volbꝛacht het do kome er gein Mayland.daſelbſt endet er ſein leben mit vil růms im̃ frid. Bernhardus koͤnig Ge des großẽ kaiſer karls enicklein waꝛdt Pnach Pipino von demſelben kaiſer Rarl welſcher W konig erkleret vnd regiretir.iar. vnnd wiewol ime kaiſer ¶Barl gepotten het Lud wigen ſeinem ſun vnd nachkomẽ in allen 1 1052 gehoꝛſam zeſein. yedoch wolt er nach ab⸗ eEſterben kaiſeꝛ Rarls diſem gepot nit gefoͤlgig ſein auß veꝛ laptung ettlicher welſcher biſchoff vnd ʒwittrachtigen burgern. dem nach empfiel inñ der gewalt vnd bezwunge ſtett vnd lewt ime zeſchweren. Als ſolchs an den ka: K ſer gelanger do vꝛteylet er ine ais einen verletzer der maieſtat vnd einen feynd. vnd zohe mit veſameltem heer auß gallia.teütſchem land vnd bayern in welſchland do ur warden die vom̃ adel die daran ſchuld hetten erwůrgt vñ Bernhardijs enthawb⸗ tet. vnd die biſchoffe irer wirden entſetzet vnd in cloͤſter verſchicket. WMbsnus ergb igahie eld udos diefük ſundo ſchicket don weͤlſchen hyrdus in we ſichen duch ftäckrech vſſl lomn do heten deeſarnunl denengket k ſacherndelkg greich dgele v hndei vnd ſe chen Lothauu derſun zuaql Banhordys det dtaber dgrl obrtzmauff dͤg fudſam. In: gend ſtgeterſelt 08 0 0 ckrb bſtkchen ftuͤ oſtands ynd h/ wd ohah ſachfol gſlich vñd kurze Mridgs vo Iendiveßcht wderingffrcgm⸗ 6fdug gen venc dosſirchlemdgt mtkrywt vnd ſe onals von eine der werlt Blat(LxIN Vdwig der erſt der gůetig ʒugenambt hat nach ab ſterben kaiſer Carls des ſ⸗ ALinea der kaiſer Lgeoße ſeins vaters dʒ kaiſerthumb nach der gepurt chriſti. viijc. xv. iar empfan⸗· Lud wicus der erſt gen vnd mit Lothario ſeinem ſun erv.iar geregirt. Diſem Ludwig wardt ſeins v/·· ẽ ẽ&⁰et. ters tod zů wynter zeit in aquitania verkundet · do zohe er wider gein ach vnd hoͤret erſtlich die bottſchafter die ſeinem vater nachgerayſet warñ. darnach handlet er mit verſamlter landſchaft von den ſachen das kaiſerthumb vnd das frantzoſiſch koͤnig reich berůrende. Rayſer Leonis von conſtantinopel botſchaft wʒ auch deßmals da⸗ ſelbſt vnd warden die puntnuſſen vernewet. Diſer kaiſer LAud wig hat ſeinen erſten mitſambt dem koͤnig Bernhardo heerzug wider das volk Danoꝛunn fuͤrgenomen. Aber nach dem das meer ʒů ſchwerer wintterzeit gefroꝛe do warden der kaiſer vnd der konig an irẽ fůrnemẽ dermaß gehindert das ſie ſchier in mitlẽ weg ʒuů Padebꝛuñn in ſachßen das heer den wyntter enthielten. Daſelb ſthin wardt dem kaiſer verkůn ⸗ det das die fürnembſten zu rom den babſt Leonem zetöͤdten ʒuſamen geſchwoꝛñ het fi ten. do ſchicket der kaiſer den koͤnig in welſche land mit befelhnus zeuerhuͤetten das dem welſchen koͤmgreich nit vermyndrung oder abbꝛuch beſchehe. Als koͤnig Bern hardus in welſcheland kome do fiel er in ſchwere kranckheit vnd ſtillet die roͤmiſchẽ ſachen durch Gerardum den grafen. Darnach ʒohe babſt Stephanus der vierd in frãckreich vnnd bekroͤnet diſen Ludd wigen zu kaiſer. Als er nw in das kaiſerthumb kom do hat er wider die Vaſconier Brittannier Engellendiſchen vnnd auch wider die ſarracen vil ſchwerer krieg gefůert. vnd dieſelben voͤlcker damit zugehoꝛſam. vn/ dertenigkeit vnd befridung gebꝛacht. Vnd auch init gewappenter hand Heroldum nach erniderlegung vnnd beſtreyttung der chenen die ine auß ſeinem vetterlichen koͤ/ nigreich dacie vertriben hetten wid ereingeſetzt. Vnnd nach vil ſolcher wolgeůͤbter—— henndel vnd ſachen hat diſer kaiſer Ludwig in der ſtatt Ach einen tag gehalten. vnd nach befridung kirchlicher ſa 4 2 chen Lotharium ſeinen erſtgepoꝛnen ſun zu eim mitregirer des kaiſerthumbs erkleret. So warden Pipinus der an 0 1 der ſun ʒu aquitania. vnd Lud wig der diit ʒu bayern koͤnig beſtymbt vnd berůfft. Vnder diſen lewften begunde Wattg hs0phteg Bernhardus der koͤnig welſcher land auß verlaytung ettlicher welſcher herrñ dem kaiſer widerſpennig zeſein. deꝛ wardt aber darumb geſtraft vnd enthawbtet als hieuoꝛ gemelt iſt. Darnach wardt dem kaiſer verkůndet das in brittannia auffrůr woꝛdeñ werñ abeꝛ als er ſich dieſelben zeſtillen ruͤſtet vnd daſelb ſthin kome do funde er alle ding fridſam. In mittler zeit verſchied ſein gemahel Ermelgart mit tod. auß der er drey fůn gepoꝛn hett. Nachfol⸗ gend ſetzet er ſeinen ſun Lotharium an des geſtoꝛben koͤnigs Bernharts ſtat zu eim koͤnig welſcher land. ð wardt von babſt G4 vnd dem roͤmiſchen volck gein rom gefoꝛdert vnd daſelbſt vom̃ babſt erſtlich zu eim koͤnig ge⸗ Bd vnd bekroͤnet vnd darnach ein kaiſer berůefft. Diſer kaiſer ludwig ein ſenftmůetig man hat ſich gegen dem abſtlichen ſtůl alſo gehalten das vier bebſt die in zeitten ſeins kaiſerthumbs xrvij.iar nacheinander ſaßen ſeins beyſtands vnd hilff nye mangelten. Diſeꝛ ludwig wardt darnach von lothario ſeinẽ ſun gefengklich eingeſchloßẽ vnd doch nachfolgend wider erledigt vnd in das kaiſerthumb geſetzt. Zu letſt ſtarben der kriechiſch kaiſer nuchel erſtlich. vnd kurtz darnach babſt gregoꝛius. vnd diſer kaiſer lud wig ſchier in einem monat. Nuri das volck alſo genant komen diſer zeit in ſchiffung gein Siciliaz vnd verwůeſtetẽ vil dings. do ſchiffe (Iheen di venediger auch hynein. alßpald aber die vnglawbigen die ſchiffſegeln von verren ſahen do keretẽ ſie wider in affricam. Tſer zeit wardt der leichnam ſant Marren des euangeliſten von ettlichen kawflewtẽ auß aler 1 R andria gein venedig gebꝛacht durch einen liſtigen anſchlag.dañ die bꝛieſter legten auß verhaißung der kawflewt ept vgech das ſerchlein dariñ der leichnam lag an ein angezaigtes ende in einem korb. do decketen die kawfinaußknecht den ſſn deſlch mit krawt vnd ſchweynnim flaiſch ʒu vnd trůgen den vber den marckt vnd do die ʒolfoꝛdrer it gerechtigket da⸗ heft ſhunſhce von als von einer kawfinans ware zehaben ſuchten vnnd ſchweynnin flaiſch alda vnder dem krawt funden do öghe f ufſ Babanus ertzbiſchoff ſuchten ſie auß grawen den ſie ab demſelben flaiſch haben Strabus 3 Auwotoſt— nit weyter.alſo kom der leichnam in ein ſchiff vnd fuͤroan gein Venedig. 4. abanus ein cloſterman vnd teutſcher abbt zu Fuldẽ 00 IHvund darnach ertzbiſchoff zu Mayntz. der heilligen ſchriffu vnnd der poetrey ein hohgelert man hat diſer zeyt auß groͤße ſeiner ſynnreichigkeit vil treffenlichet ſchrifft vñ Ybuͤecher gemacht.„ Ift Urabo au ch ein eloſterman des benanten rabani iũ ⸗ KN1 5 ger iſt diſer ʒeyt mt mynder dann derſelb ſein maiſter geweſt. vnnd hat auch vil ſchoͤner ſchꝛifft gemacht vnnd Ebegriffen. Das ſechſt alter Jar der werlt. vim.liij. Jar chꝛiſti. viijc. xliijj. Linea der bebſt S Eergius der ander ein roͤmer wardt nach Gꝛegoꝛio babſt erkoꝛn. vnd nachdẽ 855 16 der 50 ¶ Ner dauoꝛ os poꝛcildas iſt ſewrůßel genant was. do wardt er gezwungen võ vbellawts wegen ſeins namens einen andern namen Sergius anzenemen. võ dan⸗ nenher iſt die gewonheit entſtanden das die roͤmiſchen biſchoff wiewol nit alle) in annemung des babſtthumbs ite namen verwandeln. Diſer Sergius hat ſich vnð den bebſten Leone Stephano Eugenio vnd Gregoꝛio ſeinen voꝛfarñ in gůtten ſyt tẽ vñ lere alſo gehaltẽ dz er allain nach abſterbẽ gꝛegoꝛij des babſtthũbs wirdig g achtet wardt. Nach empfangnem babſtthumb keret er ſich zů zierung der gotzhew ſer vnnd beſſert ſant Silueſters vnnd Martins kirchen. vil heilliger leichnam dar ein legende. Er pawet auch von grundauff neben derſelben kirchẽ ein cloſter in ſant peters vnd P01 ere zů ſtettigem gotzdienſt. Vnnd die roͤmer die durch ſein fürbet auß der foꝛcht tyranniſcher grawſamkeit erledigt warden lobtẽ diſen heilligẽ babſt als einen warñ ſtathaiter chꝛiſti. vnd einen einigẽ vater des vaterlãds ʒu letſt ſtarb er im̃ dꝛitten iar ſeins babſtthumbs vnd der ſtůl ruͤet deßmals ʒwen monat. xv.tag Eo der vierdt ein roͤmer wardt nach Chꝛiſti vnſers herrñ menſchwerdung achthũdert vñ in dem.xl. iar babſt erkoꝛn mit allermenigclichs veꝛn /ligũg vñ wolgefallen. vnnd gar billich. dañ er was in allem ſeinem leben in goͤttlichem dienſt vnſchuld gůetigkeit. holdſeligkeit. gnad. freymiltigkeit vnnd gaiſtlicher ler⸗ ůrnem lich bertimbt. Ettlich halten das got auß diſs heilligſten mans gebette die Satra⸗ cen mit ſchifbꝛuch vnd ertrenckung als ſie mit criſtenlichem rawb anhayms kereten Hect de hab. Er 1 auch ſolcher heilligkeit geweſen. das er einẽ vregifftẽ wurm aſiliſcus genant mit ſeinem gebette auß ſant lucien der iunckfrawen ſch wynbogen oder gewelb in ein hoͤle tribe der mit ſemem atem vnd gift vil menſchen verderbet. Er hat auch mit dem zaichen des creůtzs ein geferliche pꝛunſt ʒu rom erloͤſchet. vnnd vil alte nidergefalne gepew an der ſtatt rom wider auffgerichtet vnd. rv. thůrn dar angepawen vnd der vier gekroͤnten martrer leichnam gefunden. Bey ſeinen zeitẽ zo hen die ſarracen mit großem ſchifheer vber die neapolitaner vnd roͤmer. Gegen den ruſtet ſich der babſt vnd rayſet bis gein hoſtia vnd ruͤeffet 05 flehlich an vnd thet das zaichen des creůtzs vber die ſeinen alſo das die feynd vberwunden vnd geiagt warden. Er ſtarb im̃ achten iar ſeins bab ſtthumbs vnd der roͤmiſch ſtůl feyret deß mals ʒwen monat vnd. xv.tag. 8 der ſibend Toeen auß engelland erlanget mit boͤſen kůnſten das bab ſtthumb. dañ wi wol ſie ein weipliche perſon was ſo wanndert ſie doch in geſtalt vnnd geperde eins mañßpilds. vnd zohe noch alſo iung mit irem liebhaber eim gelerten mañ gein Athenas. alda wardt ſie der ſchrift alſo hohgelert das ſie gein rom komende wenig ir gleiche in der heilligen ſchꝛift het. Nw erlanget ſie mit leſen vnd ſcharpffem diſputi HFF ren in ſcheyn eins mans vnder der verboꝛgenheit irer weiplichkeit zu rom ſolche gůt⸗— willigkeit vnd glawb wirdigkeit das ſie nach abſterben Leomis an ſein ſtat(als martinus ſpꝛicht mit allermenig clichs willen zů babſt erkoꝛn wardt. Aber ſie wardt nachfolgend von eim irer diener geſchwengert. vnnd als ſie den leib ettwielang getragen het vnd eins tags in ſant Johanßen lateranenſiſchen kirchen geen wolt. do wardt ſie zwiſchen der wunderburg vnd ſandt Clementen mit ween befangen vnd gepare vnd ſtarb an derſelben ſtatt. Ettlich ſchꝛeiben weñ ein babſt ʒu der benanten ſant Johanßẽ kirchẽgeẽ woͤll. vnd an daſſelb end do das beſche hen ſey kome. ſo vermeyde der babſt denſelbẽ weg in verſchmehlicher gedechtnus ſolcher geſchihtẽ: um̃ andern weñ ein erwelter babſt erſtlich in ſannt Peters. darzu geloͤcherten ſtůl geſetzt werdt ſo pflege der letſt dyacon zu 30 50 der gleichen kůnftiger irrung dem babſt ſeine manliche gepurt glyder durch denielben geloͤchertẽ ſtůl heodolphus der Zurelianenſiſch biſchoff von gepurt ſeins geſchlechts. auch an kunſt vnd lere ein fuͤrnem (AIman zu den voꝛgeſchꝛiben zeitten in achtung gehalten. wardt gein kaiſer LIudwigen falſchlich verclagt vnd gekerckert. Dariñ 100 er vil treffenlichs gedichts. vnd ſund erlich das lobegeſang Gloꝛia laus et honoꝛ ĩc. das man am̃ palmtag ſinget. Als nw der kaiſer ſolch geſang einßmals añ palm tag hoͤꝛet vnnd berichtet wardt das ſolchs durch diſen biſchoff gemacht wer do wardt er erwaichet das er den frummen biſchoff ledig ließ vnnd mit eren widerumb in ſein bülthumb haymſchicket. bowägſenbil Ib 0 cbn h ſunmn, Lgents in baned 00 detbegwbt mo bwderggl he Lothanlt 00 deſht con Mey Seeh uund 6 uwoh dowen 6 huſlbehft, 0 90 05 0 8— 11F G 1 „7 13 K U 5 0 K R 2 5 Lotl Ari 8 girt. vnd nach abſterben ſeins vaters das romiſch kaiſerthumb allain behabt. Aberſ 0 105 Lud wig was noch kawm zu der begrebuus beſtattet do ergrymmeten dꝛey ſein bꝛuͤr 5 dẽ ſie doch gleichwol wie Lotharius an iren kreftẽ dermaßẽ gekrẽcket.das ir yeder ſein ⸗ alles teůtſch land bis an den rhein vnd was ſein vater ihenßhalb des rheyns beſeßen ben den tittel des kaiſerthumbs. auch rom.welſchland.die narbonenſiſchen pꝛoumntzten vñ das lotharingiſch lad das dañ von demſelben Lothario lothringen genant wirdt. Als nw die ſachen alſo hingelegt warden do vberga do ließ er den Lud wigen als einen kaiſer vnd wandlet nit lang darnach das leben mit dem igd. martrer kron empfangen· Nach ſeiner enthawbtung wardt ſein hawht von eim wůden wolff b der werlt Blat(LXXV Gtharius des voꝛgenante kaiſer Ludwigs ſun hat nach dem vater mit Audwi⸗ 0 8 0 2** Lel gen ſeinem ſun den er zu eim mitgenoßen des kaiſerthumbs machet) rv.iar gere Tinca Fer Falſeb 75— der. nemlich Lotharius ud wieus vnd Carolus mit hitʒigem neyd gege einander võ des welſchen koͤnigreichs wegen vnd komen widereinander zu ſo großen kriegiſchen aufrůren das der gleichen nach dẽ cathelaniſchen ſtreyt mit athila in gallia nir gew ſen ſind. dañ ir yeder kome mit ſeiner groͤßiſten macht vñ kraft in das antiſiodorẽſiſch feld. Alda hettẽ ſie einẽ ſtreyt dariñ des franckreichiſchen volcks mer deñ voꝛmals yn dert erſchlagen wardt. Aber wiewol Ludwig vnd ¶ arll das feld behieltten ſo wai egent vor den feynden ʒebeſchirmen vnuermůglich wardt.Auß demſelben ſtreit flu 5 lotharius gein ach.daſebſthine verfolgten ine ſein bꝛůder. do entwiche er mit weib vnd kindern von dannen durch Vyon gein vienna vnd ſamlet widerumb ein heer do V warden die bꝛůder durch vil potſchafter w elſcher.galliſcher vnd teůtſcher land vnd Dε ſtett getriben zu verwilligung eins anſtands. do fieng man an vom̃ frid vnd taylung vaterlicher erbſcha tzehan ent ſeins vatterliche reichs o ſolt dem Ludwig werden het. Aber lotharius ſolt ha⸗ deln vnnd die drey bꝛůder warden alſo vertragen das Carolus der kal genant die ger gegen mitternatht von dem bꝛittanniſchen meer bis an den fluſs moſa beſitzen folk. S50 be Lotharus Ludwigen 1 5 das kaiſerthumb vnnd gieng in ein cloſter. In derſelben zeit ſtarb der 10 0 Lud wig ſein bꝛuder in ſeinem teůtſchen veich. Vñ als er nw das reich vnder die fůn geteylt her vnd alt woꝛdẽ wz eßmals hat gallia wie welſchland mit den ſarracen empfunden. was großen vbels vnnd ſchadens inen die I0 des kaiſers Lotharij vnd ſeiner bꝛůder gebꝛacht hat dañ das Noꝛmanmſch vo 5 ohe durch dẽ fluſs Ligeris in das land aquitaniam daſſelb alles verwieſtende. vnd in die innſeln heriã. vñ ettwieuil cloͤſter ver pꝛennende. vnd hat fuͤrter durch galliam verre vnd weytte vmbſchwayffende vil ſtett vnnd b efeſtigung geplun⸗ dert. berawbt vnd verheeret. doch getoꝛſten ſie in den franckreichiſchen ſtetten nit lang verzug h 1 en. ſunder ſie ke reten wider in aquitaniam daſelbſt iren koͤnigelichen ſtůl ſetzende. 8 ndel groß hagelfegynſagen ſio)ſeyen diſet zett in gallea gefalle. die ha⸗ A˖ ben vil vihs vnd ettliche menſchen erſchlagen. in denſelben hagelſtaynẽ 2 Owarj faſte herrte koyn wunderperlicher lenge. So geſchahe in welſchẽ land ein erdpidem.alſo das an ettlichen enden ſtett vnd berg einfieln. Eyſchrecken in vnbegreiflicher zal ſechs flůgel vnnd zwen zen herrten I den die ſteyn habende. bedecketẽ als der ſchne das erdreich in gallia vñ lverwöleſteten alles das. das do gronet. Als ſie aber zů letſt in das meer vnnd KKAe 5 wider herauß an die geſtadt auff das erdreich geworffen warden do machtẽ W ſie ein fawle fewchtigkeit die vergiftet dẽ luft. dat t er g gr W. ffrſtelbrn dieveigittet dẽ luft darauß volget eigemayner gee In dem andern iar des kaiſerthumbs Lotharij erſchyne ein comet. 0 6 Je affrirayſetẽ diſer ʒeit widerumb in welſche 3825 er ſie wardẽ võ 50 beſtritten ſo zohen die ſarracen in welſche land. bexawht⸗ Adenphne der engliſch koͤnig vnnd allercriſtenlichſt 3 man hat diſer ʒeit erſter das einig fůrſtenthñb gatzs c8 J⁰ engellands behabt ſiben iar geregirt. vnd auß ſundrer in⸗ niger naygung icher pflichtperkeit dieſe 05 82 innſeln dem roͤmiſchen ſtůl zinſper gemacht vnd geoꝛdnet tas yedes haws yedes iars der knchen vnd ſannt peter ey nen ſilberin pfenning zinſen ſolt. CAenfpckeropdhefhtenrenbſ neen goße iee e Aenf it vnd heilligkeit berům in ernſtli er verfechter criſtenlichs Wiben 9 hat vil 63 5* S9dlerebign gefůert W E vnnd ʒo letſt deb EWgret, Das ſechſt alter Enedictus der dꝛit ein roͤmer. von heilligkeit wegen ſeins lebens billich alſo Be nedictus das iſt ein benedeyter genant. dañ er hielt ſich vnder Gregoꝛio vñ dar nach alſo erberlich das er nach abſterben Leonis ſein nachkomen vnd von menigcli chem als ein heilligs leüchtends geſtirn von got auff die eꝛden herabgeſendt ʒu babſt erkoꝛn wardt. Aber er waynet vnd batte got vnd ſein heilligen zu geʒeůgẽ das er ſichſ nicht wirdig achtet den babſtlichen ſtůl zeuerweſen. Nach vnwilligclich empfan⸗ gnem babſtihumb hat er drey tag gefaſtet vnnd gebettet mit ynniger růffung zu got ime zeuerleyhen heilligclich zeleben vnd die kirchen gentzlich zeregiren. Vnd wiewol ettliche 316 anlaytung Rhodoaldi des poꝛtuenſiſchen biſchofs einẽ andern fůr diſen Benedictum in das babſtthumb fuͤrdern wolten. yedoch nach erkãtnus irs irrthũbs begereten ſie gnad vnd batten es diſem heilligen mañ ab. vnd bettetẽ ine als gewon⸗ heit iſt an. deſſelben gleichen teten auch kaiſer Lud wigs botſchafter ʒu beſtettigung des babſts wale gein rom geſendet. dañ er was ein mañ ſolcher ſenftmůetigken vnd ſolcher wirdigkeit von leib vnd gemůet das er in dem babſtthumb vnd auch dauoꝛ menigclichem weerde. lieb vnd angeneme was. vnnd was er ſetzet das volbꝛacht er ſelbs nit allain mit woꝛtten ſunder auch mit werckẽ. Er was alweg bey begengknus der geſtoꝛben bꝛieſter. Er haymſuchet die krancken. Er neret die armen. er troͤſtet die ellenden. er beſchirmet wittiben vnd wayſen emſſigelich.mit ſolchen dingen fůeret er ſtettigclich ſein leben vnd ſtarb im̃ aud ern iar ſeins babſtthumbs. 6 Jar der werlt. vim.lxiij. Jar chꝛiſti.viijc. Iriijʒ. Icolaus der 85 ein roͤmer ward von iugent auff wol vnd heilligclich erzogen erſtlich von Sergio zu eim ſubdiacon vnd darnach võ leone ʒu eim dyacon ge weyhet. Der hat den leichnam Benedieti mit ſeinen henden nit on zeher ʒu der erdẽ be ſtatet. Den haben ſie nach vil wachen vnd betten abweſenden zʒu babſt erkoꝛn vnnd ine fliehenden vnd wider gefundnẽ in ſant Johanſen kirchen gefůert vnd wider ſeinẽ willen in ſant peters ſtůl bebſtlicher wirdigkeit geſetzt. Als er nw darnach in ſant pe ters kirchẽ geweyhet vñ mit bab ſtlicher kron bekroͤnet wardt. do hat er ſich alleweil mit kaiſer Lud wigen der deßmals entgegen was von ſachen das babſtthumb vnnd auch das kaiſerthumb berůerende vnderredet. Zu diſem babſt hat darnach kaiſer miſe⸗ chael von conſtantinopel ſein bottſchafter mit gabe vnd ſchanckung geſendet. Biſer babſt hat auch in betrachtung der eren babſtlicher wirdigkeit den rauennatiſchẽ ertʒ biſchoff Johannſen. der ſich auff furfoꝛdrung fur den babſtlichen ſtůl võ fuͤrgehalt ner verhandlung wegen zekomen wid rſetzet ſeiner wirdigkeit berawbet. vnd doch darnach wid erumb ʒu gnaden genomen. Den koͤnig des volcks bulgaroꝛuz mit aller Piser pꝛouintʒ durch ſchriften vnd heilper vermanunge zu dem criſtenlichen glawbẽ ekeret vnd inen biſchofe vnd bꝛieſter gegeben. vnd zwiſchen kaiſer Ludwigen vnd dem Beneuentaniſchen hertzog frid gemacht. Vnnd in beyweſen vnnd mit beſtet/ tigung kaiſer Audwig vil ſatzung vñ oꝛdnung begriffen. ʒů letſt ſtarb er iñ newndẽ iar ſeins babſtthumbs. Ettlich ſchreiben der ſtůl hab nach ime vil iar gefeyret. —— P Adrianus der and er auch ein roͤmer was Sergio dem babſt gar gehaym vnd dienſtpar geweſen.gar ein frum̃ tugenthaftiger. myltter vnd gein dẽ armẽ gab reicher man. vnd in diſen vnd andern tugenten bey allermenigclichem in ſolchẽ großẽ weerde geachtet. alſo das man nachfolgend von erkieſung eins babſts redet. das me nigelicher den eynigen Badrianum welet vnd inen wider 5 willen in ſant Johã ſen kirchen fůeret. Als kaiſer Ludwig ſolchs hoͤꝛet do ſchicket er eylẽds ſein botſchafft gein Rom ſolche wale zebeſtettigen. Vnnd als nw diſer hhadꝛianus in den geprauch des babſtlichen ambts kome do betrachtet er fleißigelich alle die ding die zů goͤttlich⸗ et ere dienten einen yeden mit woꝛtten. ebenpild vnd lere zu gůtem vnd ſeligem leben vermanende. Auch die mit vꝛtail vnd gewaltſam verdꝛuckten emſſigclich beſchirmẽ de. vnd ſich wider alle feynd der kirchen nach allem ſeinem vermuͤgen ſetzende. Vnd ſtarb im fůnften iar ſeins babſtthumbs. + lradi Buwna 0 ſehkem vnẽ kt derbabſtals! tzers dagſclb voſ gs umanſolch ſchey futd anſec tachvoyled weg Reſz gwgen iſ enhe fbamafs ungöſt denconſtzwonoy aufnamen. das d deskohngtechsd lam. voſſ̃ nider⸗ pbin der heweſ ftbenflbern bis moss gun mgce Whgeheft LCrog oſrzt Mhegen Wömuen oi Jengcht daz toſo U 110 Wichn achtrd. der welrt Blat CLXXI L Vdwizg der ander hat nach abſterben Lothari ſeins vaters in dem achthun/.— Imeh der kaiſer dert vnd W e iar vnßers hails allain. cri iat das kaiſerthũb Lundwig der ander geregirt. der dañ ettwen von babſt Sergio zu eim koͤnig geſalbet wardt. dañ lotha 6 6 rius ſchicket lud wigen ſeinen ſun mit großmechtigem heeꝛ in welſche land vñ oꝛdnet ime ʒu drogonem den biſchoff ʒu metz vnd ande: gaiſtlich weyſe vnd glawbwirdig mañ ſich derſelben rattes vnd anweiſun zegepꝛauchen. Abet nach dem diſer Lud⸗ wig noch iuug vnd auß vbermeeſſiger ucklichkeit erplaſen vnnd hohmuͤetig was wohin er deñ rayſet ſo verwůeſtet er alle ding vnderwegen mit moͤꝛden. rawbẽ vñ pꝛennen. als er ſich aber gein rom zu nahnet vnd ime zu eren die roͤmet entgegẽ komẽ do leget er ſein galliſche grawſamkeit hin vnd fienge an gůetiger zewerden vñ waꝛd voi babſt zu eim welſchen konig geſalbet. vñ auch alßpald mit der kaiſerlichẽ kron bekroͤnet. Zu ſeinen zeitten vberzuhen die ſarracem die benenentaniſchen gegent dieſel ben verwůeſtende. wider die růeffet kaiſer Ludwig ſeinen bꝛuder L otharmum vmb hilff an. der kome mit eim heer in welſche land vnd ward kranck vnd ſtarb ʒu placẽ/ cia. Als nw Carolus der koͤnig in gallia den tod lotharij hoͤꝛet do ſtellet er nach loth Vlringe. Daſſelb lothꝛingiſch land taylet kaiſer ludwig mit Carolo ſeim vetter mit dem geding das kaiſer ludwig mit ſeinem teil das pallacium vnd hoff zu Ach haben ſolt. uden zeiten kaiſer Audwigs hat es(als die gſchihtbſchreibeꝛ ſetzen) bey — 7 der bꝛixianiſchen ſtatt drey tag vnd nacht plůt eregent. , bbens der fluſs hat in diſem iar die ſtatt rom alſo erfloͤßet das man mit ſchiflein von einer gaßen zu der andern farñ muͤßt. vnd an ettlichen oͤꝛ⸗ tern alſo vbergoßen das man maynet es wer ein ſintfluſs voꝛhanden. In di⸗ ſer gůße warden vil hewßer vmbgeſtoßen. vil pawmen außgerißen vñ die 9 ſawmen außgeſchwemt. Vnd ſoichs geſchahe ʒu zwayen zeiten in einem iar 4 zu Rom. Zu ergetzlichkeit ſolcher ſcheden ſparet bab ſt Nicolaus keinerlay gůt Itetigkeit gegen den ſeinen. 8 agaria die gegent iſt in diſen zeiten mit ſchriften vnd vermanungen des babſts Wicolai mitſambt irem · k 58 zuñ criſtenlichen glawben bekert woꝛden. Deßgleichen auch Sueropius der koͤnig zu Dalmacia mit⸗ Eoßen vndertanigen windiſchem volck. das von den beheimiſchen teuͤtſchẽ vꝛſpꝛung gehabt hat. Nw ſchi ket der babſt als hieuoꝛ gemelr iſt) ettlich biſchoff vnd bꝛieſter daſelbſthinein. die nach vertreybung Photini des ketzers daſſelb volck in de glawben befeſtige ſolten. dañ derſelb ketzer hielt alle bulgaros in eim irſal.aber ir koͤnig was ein man ſolcher volkomenheit vnd heilligkeit das er ſeinen eltern ſun in das koͤnigreich ſetzet vnd einen cloͤſteꝛ lichen ſtand an ſich name. Als aber darnach ſein ſun durch verfůerung die abgoͤtter eret. do name er das koͤnig reich von lieb wegen des glawbens widerumb an den ſun von dem koͤnigreich entſetzet vnd nach laußgeſtoch nen awgen in einen kercker werffende. Machfolgend vbergabe er das koͤnigreich ſeinem iungern ſun vnnd name abermals ein cloͤſterlichs klaid an ſich. aber vnlang nach abſterben deſſelben wardt das bulgariſch volck von den conſtantinopolitaniſchen bꝛieſtern alſo verlaytet das ſie die lateiniſchen bꝛieſter vertriben vnd die kriechiſchẽ aufnamen. das dañ vil vbels zwiſchen den lateiniſchen vnd kriechiſchen erwecket hat. Diſer zeit iſt ein zertaylũg des koͤnigreichs dalmacie beſchehẽ. dañ dalmacia die eꝛſt gegent des kriechiſchen lands hat vom̃ aufgãg macedo niam. vom̃ nidergang hyſtriam. vom̃ mittemtag das adriatiſch meer vnnd von mitternacht pannoniam gehabt vnd in der newen taylung haben ſie es von den feldern dalmacie bis in hyſtriam weyß roaciam vnd von den ſelben feldern bis gein dirarchium rot Croaciam. vnd gegen dem epirg vom̃ fluſs dꝛyno vber denſelben fluſs hin bis gein macedomam Raſciam. vnd herdißhalb des fluſs Boßnam gehaißen. vnd Naſſia vnnd Boſna ſind zwu gegent Croacie des koͤnigreichs.„ Ze diſen zeitten haben die ſarracen die innſeln Candiam ereta genant angegriffen vnd alle erobert vnd fůro 8 an gegen welſchen landen ſchiffende vil ſtett eingenomen. vnd ettliche darunter nach entweichung irer in⸗ Woner verpꝛannt. 8 Wichenkaſf er Lud wigen vnd Andaliſium dem Beueuentaniſchẽ hertzog hat diſer zeit babſt Nicolaus frid gemacht. dañ Ludwig belegeret denſelben hertzog von ſeiner widerſpennigkeit wegen in der ſtatt Beneuẽ to ſo lang bis er zu widerlegung ſeiner ſcheden gelt empfieng vnd ſolche belegerung ab ſtellet. V* NM Ttlich ſchreiben das Emt Cyrillus ſant clementen leichnam auß Cherſona der ſtatt deßmals gein Rom ge⸗ bꝛacht vnd daſelbſt in deſſelben ſant Clemẽten kirchen beſtattet hab. Vñ vnlãg darnach ſey cyrillus geſto ben vnnd an demſelben end begraben worden. 35 Rooldus der koͤnig des volcks danoꝛum iſt als ſie ſagẽ deßmals mit weib vñ kindern zů Mayntʒ getawft Awonden dem hat der kaiſer Frießland gegeben⸗ 1 5 Das ſechſt alter Jar der werit. vim.lxxij. Jar chꝛiſti. viüjc. lrrüin deßmals gein rom kome zu kaiſer erklert. darnach wardt er in einer zwittrachlig keit von den roͤmern in fangknus gewoꝛffen. vnd ime doch vnlang darnach durch et liche ſein freůnd wider darauß geholffen. vnnd er fluhe ʒu Ludwigen. balbus zuge⸗ nambt in franckreich.wonet daſebſt em iar vnd ſalbet ine ʒu eim koͤnig. vnd ſtellet et⸗ lich irrung zwiſchen den gaiſtlichen entſtanden ab do zohe er von dannen vnd het in der ſtatt Ereca ein concili.in dem vil ʒum glawben gehoꝛende ding aufgeſetzt Wardẽ. Vnnd wardt dem flandriſchen volck das deßmals erſt auß der wildnus zu beſſerer zucht vnd gotßdienſtnus komen was ein biſchoff gegeben. Aber nach dem die ſarra cen deßmals welſche land vberfieln do wardt Johannes wider gein rom gefoꝛdert. vnd vertribe mit beyſtannd der criſtenlichen fůrſtẽ einẽ großen teyl auß welſchẽ land vnd auß Sicilia. Er iſt in kriechiſcher vnd latemiſcher zungen gelert geweſen. vnnd hat als ein hohgelert man vil ſchꝛiftẽ gemacht. auch kriechiſche zu latein gebꝛacht. Er ſtarb als er zehen iar babſt geweſen was Artinus der ander auß gallia puͤrtig. Ettliche nennen ine Marinum. Iſt ð(als ectlich ſchꝛeiben) auß deſs argkliſtigkeit babſt Johannes hieuoꝛgenãt verfolgt. hen můßt. vund als er das babſt/ Vnd in fangknus gelegt wardt. darumb er auch fli thumb mit boͤſen liſten erlanget het alſo ſtarb er auch kůrtzlich. nemlich im̃ andern 1a: 5 ſeins bab ſtthumbs nichtz gedechtnus wirdigs handlende kůrtze halben deꝛ zeit ſeins kegirens. Adrianus der dritt ein roͤmer was eins ſolchen gemůets vnd kůnheit das er iũ anfang ſeins babſtthumbs dem roͤmiſchen rat vnd volck fuͤr hielt vnd ſaget dz du erkieſung vnnd ſchoͤppffung eins bab ſts des kaiſerlichen gewalts vñ beſtettigũ nut nott wer. vnd ſolche ſatzung ſol erſtlich von babſt Nicolao dẽ erſten fůꝛgenomen fein. Aber diſer haduanus zu dem von ſeiner tugent vnd großmuͤtigkeit wegen die roͤ miſch pfafheit vnd volck große hoffnũg het ſtarb un andern iar ſeins babſtthumbs. 8 Tephanus der fuͤnft ein roͤmer hat den babſtthumb empfanngen ʒu den zeiten 6 54l0 das volck normannoꝛum mit anhang des volcks dacoꝛum galliaz verwůe U ohannes der acht ein Roͤmer hat nach angenomnem babſtthumb Carolum der Linea der bebſt ſteten. Diſer Stephanus iſt alweg dieweil er lebet in vil bekuͤmernus vnnd betrbd nus vnd anfechtung des noꝛmanniſchen. huniſchen vnnd welſchen voleks geweſen. aber wunderperliche ergetzlichkeit in ſolchen anfechtungen hat er empfangen võ heil ligkeit vil berůmbteẽt mañ ʒu ſeiner ʒeit weſende. vnd ſunderlich Luitpꝛandi des papi enſiſchen dyacons. Valdridi des bairiſchen vnd Berardi des pictamenſiſchẽ biſchofe Auß derſelben gůttem leben vñ ſytten hat deßmals ð criſtenlich glawb alſo gewach⸗ ſen das vil cloͤſter vnd kirchen mit großer ʒierung vnd koſtung in beden galliſchẽ lan⸗ den gepawt warden. Aber Stephanus ſtarb im̃ ſechſten iar ſeins bab ſtthumbs vñ Das fuͤnft coneili ʒu Conſtantinope· ¶ der ſtůl růet fünff tag. — Ode fůnft coneili zuc En b⸗ 0 5 D anregung babſt Johannis dis achtẽ gehaltẽ. ð machet ein vereinigũg ð kriechiſchẽ mit dẽ lateiniſchẽ in getraw das ſolchs zu vertreybung der ſarracen fichlich vnnd 8 dienſtlich ſein ſolt. n ſolchẽ cõcili warñ. ijc. vnd. Ixxxij veter. Wie nutzparlich das ſelb cõcili zu erklerung ð ar eccckel des criſtenliche glaw bes geweſen 69975 geben die bůcheꝛ ð gaiſtliehe recht eerkennẽ.aber einicher ver drag zwiſchẽ debede zungẽ iſt nit gefundẽ der zu wide ſtand der ſarracen erſpꝛoß bhet dañ in dẽſelbẽ iar ʒohẽ 05 die ſarracen auß der innſeln creta vnd verfolcgtẽ dalmacie vñ tayltẽ ſich zu waſſer vñ land weyt auß vñ verheeretẽ vñ waeeoeſes lewt. ſtett P810 ber meer auß beſoꝛgende wo ſierẽ kẽ die ſtatt gradũ die rettete die venediger vñ veriagten die ſatracen v nachpawrn nit hilff tetten die feind 9185 weyter Keßſſe vber das en. maynſũg vnd hoffnung 500 eb f0vnd ſnch fd delatoſch detteůlſchen vn vonden Rgh Gichhen Fiee ſoſſechlgachd ſergoß demtt foſſts gls et e⸗ ſymkeſ ſelts gen gkoßtg Rotle wilhtett ſMene wodemcgtolnf ſoͤlchtk dͤäkftgket. vnbſüßtecpft Vöenzett fegenff fahektachgeker Johnmnesſſe derwerlt Blat CLXXII ¶ Narolus der ander der kal zugenambt hat in dem erſten iar Johãnis des babſts. zeherrſchen angefangen vnd ſechs iar geregirt. vñ fünff 70 15 65 Ceelbe Ser e 4 den Sꝛittanniſchen eimen krieg gefůert vnnd homeueio dem Brittanniſchen hertzo⸗⸗/ er gẽ erſtlich. vñ darnach Criſpoio ſeinen ſun beſtritten vnd erſchlagen. Bꝛittanniã ero bert vñ ſich u ein koͤmig der ſtatt Lemonice ſalben laßen. vnd iſt mit eim heer wideꝛ anhayms in franckreich gezogen. Bey den ſelben zeitten iſt auch der ander ſein bꝛudeꝛ ein koͤnig in bayern vnd teuͤtſchen landen ʒu franckfurt geſtoꝛben. Vnd wiewol das apkomen des kaiſtethumbs an diſen Carolum nicht aigentlich angezaigt wirdet. ſo iſt doch offenbar bey allen gſchihtbſchꝛeibern das ſich diſer Carolus des kaiſerlich namens angenomen gein rom gefuegt vnd daſelbſt von babſt Johanne dem achte 85 die kaiſerlichẽ kron empfangẽ vnd alßpald wider in franckreich gekeret. vnd nach ge ⸗ machtem frid daſelbſt widerumb gein rom gerayſet hat. In mittler zeit ſamleten ca⸗lk rolomannus vnd carolus ſein oͤheime ein heer auß allen gegenten teůtſchs lands wi der diſen Carolum iren vetter in welſche iand zefůeren. dargegen růſtet ſich diſer E 4a HN rolus in willen vnd maynung ſeinen oͤheimen iren einzůg in welſche land bey ð ſtatt: ε Eryent ʒeweeren.aber als ine bey mantua ein kranckheit berůeret do wardt er durch CLarolus der dritt einen inden ſeinen artzt mit vergiftem getranck getoͤdtet. Diſer Carolus der ander wz V ein faſt criſtenlich vnd and echtig man. der do hin vnd her vil beruͤmbter cloͤſter vñ kirchen gepawet. vnd goͤtliche ding zumal faſt gemeret hat. (Lsigig der dꝛitt groſſus zugenambt hat.rij iar geregirt. Nach der menſchwer ¶Yung chriſti achthundert vnd in dem llrrri.iar. Diſer was ein koͤnig gallie vnde Teutſcher lannd. vnnd ʒohe mit großer mercklicher heeres krafft in Welſche lannd vnnd name ganntz Longobardiam ein. Rom gein rom vnnd empfienng die kaiſer⸗ lichen kron von babſt Johanne. Vnlanng darnach rayſet er mit heerßkraft wider; die Noꝛmannos die do franckreich vnd Lothꝛingen mit rawb vnd pꝛannd verwue⸗ F ſteten vnd nach erfarung kaiſer Ludwigs abſterbens die edeln ſtatt Tryer belegert. A vnd die landſchaft darumb mit fewꝛ verheeret. Demnach wardt diſer carolus von den teůtſchen vnd galliſchen fůrſten auß welſchẽ landẽ gefoꝛdert ſein veterlich reich⸗ von den noꝛmannos ʒeentſchůtzen. darauff ſam̃let er auß den longobardern. bayern,k Sachßen Frießſen Alemaniern vnd Thuͤringen ein heer wider die noꝛmannos. die bedꝛucket er in kurtzerwei Al⸗ ſo mechtigclich das Rothifredus ir koͤnig frids begeret vnd ſich zu einem criſten man machen ließe vnd von dem kaiſer auß dem tawff gehebt wardt. Ettlich ſchreiben das zu den ʒeyten bab ſt Stephans des fůnften Carolus groſſus als er yetzo rij. ar geregirt het von den foꝛderſten von wegen ſeins leibs tragkeit vnd ſeins gemůets lãgk ſamkeit ſeins gewalts entſetzt vnd Arnulphus an ſein ſtat geſetzt woꝛden wer. Im̃ nachfolgenden iar ſtarb Lud wig köͤnig Rarls zu franckreich ſun vnd ließ Carolomannum einen erben des koͤngreichs. ð dañ vnlãg darnach willprett iagende von eim wilden ſchwein verletʒt mit tod vergienge. Darnach ward en ſie ¶ arolo dem kaiſer. ð von dem caroliniſchen ſtammen allain voꝛhanden was vnderwoꝛffen. Ettlich ſagen das Carolus in kranckeit zu ſolcher duͤrftigkeit ʒadel vnd mangel komen wer das er ein wenig rennt oder gůlt von arnulpho dãckperlich vñ vmb ſunſt empfangen het. 5 1 5 Ne R 9 IK ¶dD den ʒeitten kaiſer Rarls des kalen hat die grafſchaft flandern iren vꝛſpꝛung genomen. aber deßmals was diſe grafſchaft nit alſo reich vnd mechtig als ſie yetzo iſt. ſunder wardt von den foꝛſtmaiſtern des koͤnigs z uů franckreich geregirt.derſelben einer hieß Andacrus. deſſelben ſun Balduinus genant entfůeret dem benanten kay ¶ Johannes ſcotus ¶ſer Karl dem kalen ſein tochter Judith. darumb wardt er verpãnet vñ doch darnach wider außgeſoͤnet. vnd der kaiſer gabe balduino vnd indith vnnd iren erben die graf⸗ chaft flandern ewigclich zebeſitzen. Nohannes ſcotus ein man durch ſcheinender ſubtiler vnnd goͤtlicher ſynnreichigkeit vnd hoͤnigſůeßes auſpꝛechens vnd in goͤttlicher ſchꝛift Anaſtaſius faſt hoherfarn was bey dem voꝛgenanten kaiſer in großerx Sachtung gehalten. vñ kome auß ſchottenland in frãckreich vnd machet auff begere des kaiſers das bůch Dyoniſij võ der iherarchey auß kriechiſchem zu latein. Darnach kom er 418 6 517 daſelbſt ſtachen ime ſein ſehůler die awgẽ mit riffeln auß. 8. 1 Naſtaſius der roͤmiſchen kirchen libꝛarey mayſter. di 8 Aſer zeit in beden kriechiſchẽ vnd lateiniſchẽ zungẽ ein hohgelert man hat vil ſchꝛiftẽ auß einẽ gezuͤuge in das an⸗(α RR Das ſechſt alter Jar der werlt. vim reij. 5 chꝛiſti. viijc. xciij; Ounoſus wardt nach Stephano babſt erkoꝛn. Er was ein poꝛtuenſiſcher bi 8 ſchof. daſſelb biſchofthũb verließ er võ ernſtlichkeit weeſe johanis des babſis vnd flinhe in galliam. Als er aber wider gein rom ʒekomen berůeft wardt vñ ſolchs verachtet do wardt er in den pan gethan vnnd gein rom komende ſeiner wirdigkeit entſetzet. wertliche klaider mitſambt wertlichen ſytten anziehende. Ettlich mayne das ime ſolchs begegent ſey darumb das er ein vꝛſacher vnd mitwiſſender ð fenn nus babſts Johãnis geweſen wer. Auß diſer ſchmah wardt er alſo bewegt das von rom ziehende einen ayd ſchwůr das er hinfüro nymmer mer weder gein Ro noch auff ſein biſtthumb komen woͤlt. aber babſt martinus abſoluiret ine von ayd Vnd ſetzet ine widerũb in ſein voꝛige wirdigkeit. Zu letſt ſtarb er un..iariſeins babſt thumbs vnd růet der ſtů deßmalß zwen tag. Er libꝛarey maiſter ſant Johanßen kirchen zu rom hat die gſehihten durch.xxi — bebſt in. lx. iar geůbt. gar aigentlich beſchꝛiben mit beſtimmung vnd benẽnung irer eltern. irs vaterlands vnnd der ʒeit irer regirũg. dañ wiewol die andern gſchiht⸗ 8 bſchꝛeiber auch von geůbten geſchihten ettliche vnd ʒu ʒeitten eytele vnd vberflüßi 5 meldung thun ſo haben ſie doch. wenig vom̃ roͤmiſchen reich vnd den roͤmiſchen ebſten erklerende anzaigung beſchꝛiben. Aber ich waiß nit auß was zufal es bege ent iſt das mitſampt der kaiſerlichen redlichkeit vnnd beſtenndigkeit auch die bebſt ich kraft vnd gentzigkeit zů abfall vnd vermynndrung gelanget Diſs was ein vnſe lige zeit. ſo doch(als Plato ſpꝛicht) die burger vnnd das volck alſo ſein ſollen als die fůrſten ſind. Sunderlich ſeind die hernachbenantten acht bebſt kurtze zeitt geſeßen. vnd mit mancherlay anſtoͤßen vnd ʒwittrachtigkeiten bewegt worden. dann Ste/ hanus beſtettiget die handlung iohannis vnnd verdammet Hoꝛmoſum. vnd hieß ſeinen todten leichnam. von dem er ʒwen finger ſchaffet abzeſchneydẽ in das waſſe der tyber werffen. So vernichtiget hinwiderũb Theodoꝛus die n ni vnd beſtettiget das das Foꝛmoſus gehandelt het. Die nachfolgenden ebſt han delten wenig lobwirdiger ding. Onifacius ð ſechſt auß tuſcia pürlig wardt nach abſterben Formoſi zu babſt Beckomn Weelang er aber als babſt gelebt hab iſt ein große mißhellung vnder den gſchihtbeſchꝛelbern. aber der merer tail ſchꝛeibt dʒ er allain· xxvi. tag in dẽ babſt thumb gelebt hab. 8 65 K Sc vae der ſechſt ein roͤmer ein biſchoff zu Agnano wardt ʒu bab ſt erkoꝛn Vvnd verfolget den namen des babſts Foꝛmoſi. alſo das er von ſtundan ſeine geſetz vnd erkantnus widerrůeffet vnd ſein hadlung abſtellet. vnd ſie ſagen da⸗ di⸗ ſer Stephanus alſo wider Foꝛmoſum getobet het das er nach gehaltem concili dẽ leichnam Foꝛmoſt auß dem grab ʒiehen. bab ſtlicher klaidung berawben, mit werlt/ lichem klaid bedecken vnd als einen layen begrab en. vnd nach abſchneydung zway er finger die zu der weyhung oder ſegnung gepꝛaucht werden. damit er die wider kunft in ſein hayment vnnd ſein bꝛieſterſchaft verſchwoꝛn het dieſelben in die Uyber werffen hieß. Er ſtarb im̃ erſten iar vnd andern monat ſeins babſtthumbs. 39 ein roͤmer hat nach Stephano das babſtthumb nit mit gabe. ſundeꝛ wie ſaut Peter erlangt. vnd doch alßpald die geſetze vnd handlũg des babſts Stephani vernichtigt vñ abgelaynt. dañ diſer bebſt meynung vñ kraft alle wz die wie ye ir einer des andern ere Vnd wirdigkeit vertilgen vnnd außrewten moͤcht. Er ſtarb im̃ dꝛitten monat. 35 8 ander auch ein roͤmer vnd babſt wid erbeſtettiget die hanndlũ⸗ AIgen Koꝛmoſi Sunſt von kůrtze wegen der zeit beſchiht kain gedechtnus von ime dañ eꝛ ſtarb am̃ xr.tag ſeins babſtthumbs. e e tell zů franckreich gehoͤꝛende. dariñ das volck noꝛmanni genant Enewlich zum̃ glawben bekert wonet hat von demſelben volck den namen em pPfangen. Ettlich ſagen ſie ſeyen auß Noꝛweden in Galliam komen vnd von Carolo ¶durch ſtreyt zum glawben gedꝛungen vnd ine ein gegent in gallia die noch hewtb tag Noꝛmannia genant wirdt eingegeben woꝛden⸗doch mit geding das ſie etwienil 5 koͤnigen in franckreich zinſper geweſen ſind. ſckgeende 1 1 z00e vnd wgtdel. ttet das cöt U der hungetn! ſnſchen alen ber die toſet ektimett was ſhfouaſlaußt vd hobenind gothewßer.vf flechen habeſ fold edelmge wonffeh, FFwillidin ais vnd waßdelteng bͤſggeweſehd. Daſogh⸗ K. 90 * A 1. derwerlt Abon der ſibennd eingang hat er die ſtatt bergamum gefangen vnd iren grafen gehenckt. vn gein rom ziehende den babſt Foꝛmo ſum wider in ſein Voꝛige wurdikeit eingeſetzt. vñ von ime die kaiſerlichen kron empfangen vnd zohe wider in franckreich. Diſer kayſer hat die von mayntz geſtrenngklich beſtritten. vnd die noꝛmannos die mitſambt dem volck danorum xl.iar gailiam mit großer beſchedigung verfolgtẽ mit groß ten gezemet. vnd darnach das oꝛientaliſch franckreich das man dz teůtſch koͤnigreich nennt.als bayern ſchwaben ſachſen. thůringen. frieſen vnd lothringen geregirt. abeꝛ Oddo des hertzogen ʒu ſachſen ſun het von kaiſer Arnolphs wegen franckr ſo het er Cendebuldo ſeinem ſun guß einem beyweyb gepoꝛn lothꝛingen eingegeben. Aber nachfolgend wardt er auß zeullgluͤcklichem zuſtand hohmůetig vñ ſtoltz gein menigclichem. vnd ſunderlich gegen den gaiſclichen. doch zu ſtraff deſſelben bekrochen die hawbtwůrm vnd ma ennd franckreichiſch kaiſer wardt nach Carolo dem großſen nach der gepurt criſti achthundert vnd in dem ainundnewntzigiſten iar an die ſtatt Raroli des dritten erkoꝛn vnd herrſchet als kaiſeꝛ.rij iar. vnd nach dem er ein koͤ ‚ nig teůtſchs lands was do wardt er durch den babſt foꝛmoſum der von ſeinen ver⸗ AI folgern vergeweltigt wardt ine zebeſchirmen in welſche land gefoꝛdert. vñ uñ erſtẽ Blat CLXXIII Linea der Falſer Arnolphus nd fůrter ẽ ſchlach eich innẽ. den ſeinen leichnam alſo das ime kein ertzney darwider gehelffen mocht. vnd ſtarb in demſelbẽ qual zu Otting in bayern. In diſem Arnolpho hat ſich der adel vnnd hoͤhe des roͤmiſchen kaiſerthumbs bey dem franckreichiſchen volck geendet das ſie bey hundert iarn inngehabt hetten. FP Vni das volck auß ſcithia warñ in verſchinen tagen mit großem mechtigem gewalt von haymand außge⸗ Yzʒogẽ vnd ließẽ ſich nit ider voꝛ vnd ee ſie zu irñ ble ohbten den hungern in pannonia wonende komen. vnd warden alſo gewaltig das ſieb die hungern außtribẽ aſſel volck was in erſter zukunft daſelb ſthin alſo ge⸗ ſyttet das es rohs vnd ʒu zeitten menſchen flaiſch aße. Alſo nach wenig iarñ irer zukunft als Arnolphus in frack reich zu kaiſer gekoꝛn wardt do vnderſtunden ſich die longobardiſchen eynt weders auß hoffnung des beyſtands der hungern wider Arnolphum. oder auß troſt des vbelſtands vnd zwittrechtigen weſens welſcher land die roͤ miſchen ʒeuerachten. klain zeſchetzen ine widerwerttig zeſein. vnd offenliche fehd vnnd feindſchaft zetragen. Als aber die roͤmer vnd anð walhen verſtunden das ſie von dem kaiſer ð ſunſt mit newen ʒwittrachten in franckreich bekůmert was kein hilff wider die longobardiſchen haben mochten do erkieſeten ſie Berengarium den hertzogen in foꝛiaul auß rom půrtigen ʒu eim kaiſer. In mittler zeit vberzohen die um die tertſchen vnd auch die galliſchen vnd haben in dem erſten heerʒug vnder den teůtſchen vil menſchen eintweders erſchlagen oder gefangen.kirchẽ. gotzhewßer. vnd anders geplůndert vnd berawbt vnd mit waffen vnd fewꝛ zerbꝛochen vnd verwůeſtet. Deß gleichen haben ſie auch in galliſchen landen großen mercklichen rawbe genomen. vil habe vnnd gůts an ſiber. gold edelm geſtayn vnd koͤſtlichen klaynaten hingeflͤert. vnd vil ſchoͤner vnd kiſtiger gepew zerrůdet vnd einge woꝛffen. &willidinus der gůetig zugnambt ein hertzog zu aqui⸗ SOan vnd graf ʒu aluerma iſt diſer zeit an glawben. wandel.ſytten gotzdienſtperkeit vnd lere in faſt hoher ach tung geweſen.der het keinen manlichen erben darũb paw Berno ein abbt et er in burgundia auff ſeinem va 4 zu veꝛ weſung als einẽ abbt daꝛ⸗ 7 ‚ ein. daſſelb cloſter mit großẽ gůl 6 ten. rennten vnd ʒinſen verſehẽ⸗ S 55 de. i Erno ein abbt des yetzge⸗⸗ 8 Zbaame cloſters auß burgũõ ⸗ 6 ia puͤrtig von edelm grafen ge ſchlecht gepoꝛn wardt diſer zeit NVoon ſeiner heilligkeit vñ treffen . ſetzt. daſſelb reich weeret lannge zeit. underoldus ð ertzbiſchoff N zu mayntz wardt von den normãnis zu mayntz gemartert. N Ba der Antiſiodorenſiſch biſchoff iſt menſchlicher ſchꝛiften berůmbt geweſen. * Fudolphus ein koͤnig lichen lere wegen wũderperlich—5 cgelobe Vdolphus wardt zʒu eim Bibsng der burgundier ge/ Das giginaciſch vnd clumaciſch cloſter diſer ʒeit in außlegung goͤttlicher vnd Das ſechſt alter Hhãnes der ir.ein roͤmer nach theodoꝛs habſt erkoꝛn hat die ſachẽ des babſts IW. Fonmof alßpald in gentzigkeit vnd widerbꝛingung geſetzt auff widerſtand des merern tails des roͤmiſchen volcks. darauß entſtůnd ein ſolche aufftůr das es ſchier zum krieg komen wer. dañ er zohe gein rauennam verſamlet daſelbſt lrrüij. biſchoff vnd vernichtiget die hanndlung babſts Srepham vnd beſteritget dieſachen For⸗ moſi mit eitaylung. das Stephanus vnoꝛdenlich geſetzt het. das die ihenen wider⸗ umb zeweyhen vnd zeoꝛdnen werñ die zu der weyhe vnnd oꝛdnung be⸗ reſßt her Söichs komeauß dem dqe diebebt ab denffhſeobffuſimſhedogen tretten werñ. vnd der gemain criſtenlich ſtand fawl. treg vnd verſewmlich voꝛge oder regirer het. Diſer Johannes ſtarb im̃ andern iar ſeins babſtthumbs. vnd lie nichts gedechtnus wirdigs dañ allain das er ettliche ſchier außgeloͤſcht zwittrach tigkeit herwiderumb vernewet. jn Enedictus der vierdt auch ein roͤmer wardt von ſemner gůetigkeit vnd miltig ! feit wegẽ zʒu babſt erkoꝛn. ð dañ mit großẽ lob in ſolchẽ zerrůdtẽ ſittẽ ð beb ſein leben beſtendigclich vnnd on gemercke odet mayle einicher verlewmung durch füeret. Doch finden wir nichtz von ime beſchehẽ das faſt gelobt werdẽ moͤcht. dañ derſelben zeit begegnet ein ſolcher vnfall das alle tugent in dem hawbt vnd auch in den glidern auß verſewmlichkeit vnd laßheit der menſchen verzeret was. Er ſtarb ſeins bab vthumbs im̃ andern iar.*V Eo der fůnft ein babſt(deſs haymannd die gſchihubſchreiber nit ſetzen) ward ¶ A von criſtofero ſeinem diener auß begirde zeherrſchen gefangen vnd in den ker⸗ ker gewoꝛffen. das dañ on große aufrůr vnd on vil menſchen verderbnus nicht be ſchehen mocht. Alſo bekůmeret criſtoferus den babſtlichẽ ſtůl am̃ xl.tag des babſt thumbs Leonis. Vnd als nw diſer Leo ſich der eren berawbet ſahe vnnd zuuoꝛan võ eim diener dem er vil gůttat bewiſen het do ſtarb er vnlãg darnach võ ſchmer⸗ tzen ſeins gemůets. N Riſtoferus des vateꝛland vnd zunamen von ſeins vnadels wegen nit wiſſent (QOlich iſt hat nach dem außgewoꝛffen Leone den babſtthumb mit boͤſen kůnſtẽ Vvnd argen liſten erlangt vnd boßlich wider verloꝛñ. dañ er wardt in dem ſibenden monat der wirdigkeit(gar billich)berawbt vnd in ein cloſter geſtoßen vñ darnach von babſt Sergio ſeinem nachkomen wider auß dem cloſter genomen vnd in einẽ offen kercker gewoꝛffen. vnd vnlang darnach ime ʒu groͤßrer pein in einẽ haꝛttern k ker gedꝛungen. daſelbſt ſtarb er zu letſt ellendigclich vnd erbermdlich.. EO. Michels erſcheynũg ertzengels erſcheinung iſt voꝛ diſen zei 0 ten in apulia bey der ſtatt Sypontum auff dẽ berg SGargano beſchehen.darauff dañ nachfolgend von ſolch er gedechtnus wegen ein ſtatt mit eim tempel vnd ander ſchoͤnen gepewen aufgerichtet wardt. Daſelb ſthin noch bis hieher auß aller criſtenlicher erden vil volcks mit gro ſem zulawff wallet. 5 O¶55 diſen zeiten ſind fewꝛine fackeln am̃ hymel vnd ſcheynend vnd vngewoͤnlicher weiß durcheinãde lawffend ſtern geſehen woꝛden. Vnlang darnach zohen die hungern in welſche land vnd beſchahen groß ſchlach ten zu beder ſeytten. 3 In comet vngewoͤnlichs glantzs erſchyne.darnach volget ein große guͤß der waſſer. vñ ſunderlich in Sſſeg der dritt ein roͤmer hat nach empfangnem bab ſtthumb die lateranen⸗ ſiſchen ſant Johanſen kirchen. die deßmals pawfellig woꝛden was widerge⸗ pawet. vnd dieweil er nochmals ein diacon was do keret er fleiß an zeuerhind eꝛn dʒ P babſt werden ſolt. Demnach wardt er von foꝛmoſo verfolgt. Als er aber babſt wardt do zohe er in Galliam. vnnd keret darnach auß gunſt vnnd gnad Lotharij widerumb in welſche land vnd fieng Criſtoferum dẽ verfolger des babſt thumbs vnd leget ine in fangknus vnd vernichtiget die geſchihten vnd handlungen Foꝛnmoſi alſo das not was die ihenẽ nochmals zu ð weyhe ʒuzelaſſen. die foꝛmoſus bꝛieſterlicher weyhe wirdig geachtet het. vnd zu einer rachſale ließ er ſeinen leichnã auß dem grab ziehen vnd ine als wer er lebendig enthawbten. vnd dẽ leichnã in die Tyber werffen in geſtalt als wer er der begrebnus vnd menſchlicher ere nit wirdig Heinna Medechwe ſtehenſichhyt Llagch.vndim egehwe hotto aa0 Wmayng Ainea der alſer Ludwig der dꝛitt 55 915 VĨ 1 4 der wertt Blat CLXXIIII I. Vdwicus ð dꝛitt des kaiſers Arnolphi ſun volget ſeim vater im regimẽt nach. iñ iar des hayls.ixc.iij. vnd regiret.iar. vnd mocht doch nach dem das reich ſin zerſtrewtem weſen ſtund ʒu der kaiſerlichen bekꝛoͤnung nit komen. Aber die franck reichiſchen ſetzten ine nach ſeinẽ vater zu eim koͤnig der frantzoſen vnnd teuͤtſchen vn der dem tittel des kaiſerthumbs. vnnd wardt in dem ſtettleein Foꝛchem zu koͤnig ge macht. vñ auff das er ¶ endebuldo dẽ die Lothꝛingiſchẽ furſtẽ wiðwertig warñ wi derſtand thun moͤcht ſo wardt er zũ reich des gantzen belgiſchen nideꝛlands gefo: dert. darauff verheeret vnd verwůeſtet Cendebuldus Lothꝛingen mit waffen vnd fewꝛ. Aber er wardt zu letſt von den grafen Stephano Gerardo vnd Manfredo erſchlagen. Nach der menſchwerdung chꝛiſti ixc. v. iar zohe Lud wicus der ſun Bo⸗ ſſenis des koͤnigs der roͤmiſchen gegent vnd burgundie in welſch land vnnd bracht es alles in ſeinen gewalt. ſchicket ſein ritterſchaft von ime vnd kome mit klaineꝛ anzal gein Berñ. daſelbſt wardt er durch verretterey gefangen vñ ſeins geſihts berawbt. Jvñ Berengarius in das welſch koͤnigreich mit dem kaiſerthumb eingeſetzt. Aber lud Conradus der erſt — wig der koͤnig teůtſchs lands vnd bey den framzoſen vnd teůtſchen ein kaiſer ſtarb on erben. In dem vnd in Lendebuldo ſeim bꝛuder ſol ſich(als man ſagt das Caro⸗ liniſch geſchlecht geendet haben. vnnd alſo iſt das kaiſerthumb das das geſchlecht des großen kaiſer Rarls hundert vnd..iar beſeßen het auff die longobardiſchen ge wendet worden. Nach ab ſterben kaiſer Ludwigs wardt Etto ð hertzog zu ſachſen gar ein hohberumbter betagter furſt von menigelichem zum̃ regimennt gefoꝛderrt. gber er wolt ſich auß vꝛſachen ſeins alders da mit nit beladen laßen. ben der erſt. ein ſun Cunradi. den graff Albꝛecht erſchlůg ward auß rat des benanten hertzog Otten mit aller frantzoſiſchen verwilligung zu koͤnig er⸗ Rkoꝛn. im̃ iar des herrñ.irẽ.riij. Er iſt ʒu der kaiſerlichen bekroͤnũg nit komẽ.noch auch von den walhen ſo er bey inen nicht geregirt hat vnder den kaiſern gezelet. doch re⸗ giret er bey den teůtſchen vnd galliſchen. vij. iar. Im̃ erſtẽ iar ſeins reichs wardẽ die hungern. die ʒu verwůeſtung des ertreichs außgerayſet warn võ dẽ ſchwabẽ vnnd bayern bey dem rhein ernidergelegt. Darnach fluhe Arnolphus ð hertzog ʒu bayern der dañ koͤnig Cunraten widerwerttig was mit weib vnd kindern gein hungern da ſelbſt blibe er bis koͤnig Cunrat ſtarb. P Einricus der erſt der demůetig genant ein hertzog zu ſachßen hertzog otten ſun regiret in dem oꝛientiſchen franckreich. vnd empfieng in dem iar des herrñ ixc. cr.in teutſchen landen das kaiſerthumb. vnd herrſchet. xviij. iar dieweil Carolus deꝛ N koͤnig ʒu parys das nyder franckreich regiret. Er hat die hungern vnd beheim die dʒ fcchſiſch lannd vberzogen hetten mit ſehwerer irer nyderlag beſtrittẽ. Sein eegema HHel hieß Mathildis.die wz ein durchleůchtige fraw wũderperlicher ſůßigkeit. gnad vnd ſenftmůetigkeit. vnd mit glantz aller andrer tungent gezieret. Hie gepare von dẽ Aet die ſchweſter diſs Beinrichs Baba genant gepare graff Albrechten. von dem hernach meldũg beſchiht. Di ſachſiſchen geſchlecht Ottonem den großen. vnnd Heinrichen hertzogen zu bayern. ſer Heinrich hat das heillig ſpeer mit den nageln chꝛiſti iheſu von Rudolpho dẽ koͤnig ʒu burgundia mit bedꝛoũgẽ erlangt. vnd ime auch ettliche ſchanckung. vnd einen tail des ſchwebiſchen lands deßhalb gegeben. vnnd daſſelb ſper ſeinen uachkomen zu einer ʒierde vnd beſchůͤtzung des kaiſerthumbs gelaßen. 5 Hatto ertbiſchof zu mayntz — 6 2 8 ◻ν f N Hatto het auch auff koͤnig Cunrats anregung ein 5 1 getödt von den teůfeln in einen fewꝛigen pꝛunnen auff eim berg in Sicilia geſtůrtzt. 5 Cunraten koͤnig Ludwigs ſun erſchlagen. demnach belege ret koͤnig ludwig dẽſelbẽ albꝛechtẽ im ſchloß babenbeꝛg. deꝛ wardt auß betriegnus vnd argliſtikeit hattonis des mayntz iſchen ertʒbiſchofs zum kaiſer gefůert vnd enthawbtet. Auß 6 ſeinem plůt ſol vꝛſpꝛung gehabt haben der albꝛecht der da: nach oͤſterreich an des roͤmiſch kaiſerthumb gebꝛacht hat. P Atto ertzbiſchoff ʒu mayntz iſt der.der graff albꝛechtẽ balßpannd laßen machen in fůrſatz hertzog Heintichen von Y ſachßen. dem koͤnig Cunrat feind was da mit zefahen. Aber yhertzog heinrich wardt gewarnet vnd der biſchoff ſeins ar ;gen anſchlags berawbt. vnnd vber dreytag darnach mit S Vden zeittẽ Ludwigs des dꝛittẽ hat ð edel Albꝛecht Graff Jbꝛecht zu graff zuů Francken hertzog otten zu ſachßen enicklein babenberg võ babeberg liſtigelich in den tod gegeben hat Diſer K 23 12 Dagſechſt alter 3 5 H Abẽberg iſt ein wolberůmbte ſtatt des franckenlands mit dẽ fluſs redni im guͤtte vñ fru⸗ guehe Portt gelegen. Diſer fluſs ð rednitz nymbt nit verre vnderhalb 5 921 fugßBeen gen mflh chlpern 10 1050 den hambergiſchen inwonern mancherlay luſts vnd nutzperkeit von fůegelcher vnd ſchicklche 5 hiffun vñ gibt ö 0 5 daſclbſe vondamenfleößetdiſerconn hmabim denfluſs des Nꝛayns. der dan nt wengſete des ktanckenlandn fochhn fürfleüßßet. Ob der ſtatt auff eim hohẽ berg iſt ein burg oder ſchloß võ natur vñ mit kunſt befeſtigt Uwöhen L 15 Bh 5 fus der hertzog zu ſachßßen einen ſun genant otto der gepare heinrichen den demůetigen zugenambt der darn 1fel wagogen miſcher konig vnd teůtſchem land voꝛ was) vnd ein tochter baba genant. võ der diſe ſtatt babenberg dẽ 15.. 10 eo ſſe von ettlichen pfabenberg genennt wirdt. Dieſelb Baba grefin zu babenberg gepare zwen ſtäne Ke hat 30 b0 fepnn dum den hertzog Cunrat erſchlug) vnnd Albrechten den edelſten grafen der francken des voꝛgenanten Ott l Aheneh 1 tzogen in ſachßen vnnd thůringen enicklein. der den Cunraten den bꝛuder koͤnig Ludwigs von erſehla 3 15 fegdehe gen 311 1 lh auch vom̃ leben ʒuñ tod bꝛacht vnd ſich darumb in die benantten burg fůeget vnd 1 hlſ ſotte l 0 dezun 5 1 5 0Pee 111 9 em aber die 100 0 56 1 für ſchwerlich geachtet Wardt.ſo 500 hund * 38 igkeit ey zuflucht genomen vnnd Patto der biſchoff zu Mayntz als ein di 160„ich erob Wd 5 001 f5 0 05 15 auff 15 wenf vnd 6 aget er 015 es Rirgs ein 85f8 E55 0 eergeleger zekomen ſo woͤlt er ime fiid geben oder ine v 3 088 00„ſchof bſtff nd gi f5751 f5 olebo 1 65 10 5 100 darauff glabs vnd ayd von 5000 0 61 15 16 eburg. vnnd als ſie aber kawm herauß komen warñ do ſpꝛach Hatto. die ſach Poleſ ffer get moͤchten ſich villeicht bey dem kaiſer lang verʒiehen darumb moͤcht ein nů in 5 h uuß wiſſeg fen geflele die woꝛt des biſchofs wol vñ gieng wider in die bu hinei 65 16 965 voꝛ die ſpeiß zenemen dẽ gra⸗ Hawerheß, begerel ketner gndern ſtcherhei von ime. Mis funwgeſſen rg 83 vñ gab dem biſchof das frůmal 15 vñ Feinſchölc 900 daßtlb bendten Alel0 15 05 55 eſſen hetten o zohe graff Albꝛecht mit dem biſſchoff hin ʒu 9110 gchg 555. zum̃ tod verurteilt. do vermanet der graff den bi Pnde vnd zuſagung der ehnhee del wenig gotzfoꝛchtig biſchoff antwurtet vnd ſbrnh U48 8f 6. 1 5—————.— 5 2—— 5 3 13—— 4— 2 — 2 22 W — 0 M 1 whedt Wy. Fn ſich Seh kun 0 0 voß hyN Wau 10 NWl 10 sffäch 00 fi, 9 der werit Blat CLXXV trawen vnd zůſagen genůg getan. do er ine erſtlich auß der burg vnd alßpald wid erumb hynein zu dem fiiemal vnbeſchedigt gefůer heett. dan er he ime meht verſpꝛochen ine ʒiwaymal wider haym zefůerñ. alſo ward der vn⸗ gluͤckhaftig Albiecht enthawbtet. Baß haben die roͤmer gehandelt die der gleichen liſtigkeit geßꝛauchende einen auß den gefangen von Hanibale gein rom geſendt gepunden hinwider ſchickten. Die ligend en guͤeter die graff Al bꝛecht gehabt het gelangten darnach an das reich. So hatt kaiſer Otto der dꝛitt ſant Heinrichen vil ligender gůe⸗ kergeneben als nfemerfteiher geſehnteenſiert ͤltokarennde Zuvoſfenſepenlenenſtelerebegenmeiſehen das wir auff begerung vnd anrneffung vußerer lieb ſten můter Adelheide vnßerm lieben enigklein hertzog Heinrichen ʒu bayern vnßer ſtatt Sabenberg genant mit allen darzu gehoͤꝛenden dingen auß vnßerm kaiſerlichen gewalt vñ macht zu gepꝛauch ewiger aigenſchaft vorlihen vnd feſtigcuch vbergeben haben ꝛc. Diſe ſtatt hat daknach ſant kalſer Bemich gar ſehyoͤn gezierer vnd ein löbliche biſchofliche firchen vnd hof dariñ geſtiftet milſampt ſeiner ge maheln der heilligen iunckfrawen Runegunde. dañ ſie haben nichtz in irem leben vnderwegen gelaßen das ſie zu der ere gottes dienſtlich vnd fůrderlich geachtet haben. Sie haben auch nach irem abſterben in derſelben koͤnig⸗ clichen thumbkirchen in vil wunderʒaichen geſchynen. Daſelbſt iſt auch Berengarius begraben. dei das welſch komgreich erob eret vnd von Ottone dem erſten gefangen vnd in teůtſch landlgefůert wardt vnnd daſelbſt im̃ el lend ſtarb Diſe ſtatt wirdt auch geziert mit gemainen gepevo en vnnd gar ſchonien heilligen goherwßern Sannt Stto ir biſchoff vñ ein appoſtel des lands zů pomern iſt daſelbſt ʒu babenberg mitſambt ſant Geoꝛgen fannẽ od panher. Oie giswben guchzwen auß dan ſeeh g18091 daſelbſt ſein in den von dẽ herrñ vnßerm hahland weyn auß waſſer gemacht ff als die hifton der enägeelettsſest Sluch dasſchwertda miſhettus demalcho ſemn orabfhe hawenhat. Bas lob vnd die beſchꝛeibung diſer ſatt hat Gotfredus von Viterbia dertreffenlich lben 4 ber in ſchoͤnem artlichem gepundnem gedichi hůbſch vnd aigentlich gemeldet vnd zeerkennen gegeben. Wer des vnderichtung haben woͤl der ſuch es in dem lateimiſchen druck bey ende der beſchꝛeibunb diſer ſtatt babenberg 32 Da Sſechſt alter ¶ Naſtaſius der drit ein roͤmer iſt nach Sergio babſt geweſen vnder dẽ Landul phus der beneuentaniſch fürſt in apulia wider die kirchen mit ſchwerem ſtreyt kempfet vnd obſyget. Diſer babſt lebet gar beſchaydenlich vñ volkomẽlich im̃ babſt thumb vnd het nichtz ſtieflichs in ime. Ein ſolchs lob find man von ime das er kein babſt voꝛ ime geweſen vbels nach geredt hab vñ er ſtarb im andern iar ſeyns babſt⸗ thumbs. 8 Ando der babſt ein roͤmer iſt eins ſolchen vnberůmbten tunckeln lebens gewe Lando mit ſeinem gewalt vnd gepote vnderkomen hab das Berengarius vnd KRu⸗ dolphüs der ſun Gwidonis ſich vndereinand er nicht bekriegten. Vnd diſer Landus ſtacb im ſechſten iar am̃ xri.tag ſeins babſtthumbs. 8 DDer luniacenſiſch oꝛden 5 Er dluniacẽſiſch oꝛdẽ hat 8 DOnach der gepurt criſti. ixc. xiij iar vnder ſant benedictẽ re⸗ gel von Oddone dem abbt vñ faſt heilligen man anfang ge mẽ. dañ als berno ð abbt yetzo ſteꝛben ſolt do ſetzet er diſen od donez zu eim abbt des cluniacẽ ſiſchẽ cloſters mit dẽ geding dʒ die clunacẽſiſch kirch der gignia cẽſiſchen kirchen ierlich.xij. pfen nig bezalen ſolt. vnd nach dem die moͤnch von ſant benedicten % 9 aufſatzungen vnd regeln ſchie ab genaygt warñ do lebet diſẽ 0 I oddo alſo heilligclich in cloͤſte ö glicher zucht bey inen das ſie al die halb todtẽ duꝛch anzůndũg 0110 Aſeſen 85 N TJumb zu der inpꝛuͤnſtigkeit ð an/ 8 dacht Vesh 111 91 159 alf Eſſo die loͤblich einſtiftũg des hei ligẽ vaters benedicti wider an 2 fienge zelebẽ. Diſer oddo waꝛd VTſca vnd dialetica vnderwiſen. ſe ie hiſtoꝛi von ſancto Martino. + Ohannes der zehend ein roͤmer trat in dz babſtthũb Rs nach criſti gepurt.irc.ix.iar. Er ws dauoꝛ ein biſchoff zʒu Rauenna geweſen vnd in einer auffrůr des volcks auß demſelden biſtumb gewoꝛffen woꝛden. aber er wz in ſeine bab ſtthumb mer ʒu ritterlichen ſachen dann ʒu gaiſtlichen vbungen genaigt. Nw bedoꝛft die kirch eins ſolchẽ babſts der dañ mitſambt albericio dẽ ethruriſchẽ margrafen wid ¶ die ſarracen die manche oꝛt in welſchẽ land bekůmertẽ gefo hten vnd ſie vberwundẽ vnd auß dẽ roͤmiſchẽ gegetẽ ver riben hat. Do zohe diſerbabſt in geſtalt eins triũphs gein IA. ſtiften mer iamers in welſchẽ land deñ die ſarracen. Diſer Johãnes wardt võ ð ritter. ſchaft Gwidonis gefangẽ vnd mit einẽ kyße erſteckt er ſun babſtthũ 1 wiewol ein andrer Johãnes an die ſtat kom yedoch nach dẽ er dẽ ſtůl mit gewalt be⸗ kümert wardt er gar pald abgeſtoßen vnd darumb nit wirdig der babſtlichen zal. II eo der. vi auch ein roͤmer wardt gepůrlicher weiß ein babſt erkoꝛn. vñ wiewol 10 ee ſich 55 bi0 ein loͤblich weßẽ zefijern. erweckte igke illen. frid zemachen. der fei x. ö ſein babbſtthumbs im̃ ſybenden m0 and Linea der bebſt L ſen das ettliche ine vnder den beb ſten nit zelen. vnd allermayſt Vincentius der· gſchihbſchꝛeiber. aber anders halten artinus vnnd Gotfredus. Die ſchꝛeib en dasf 2 erſtlich von remigio dem antiſi odorenſiſchen biſchof in dmu⸗ NW 2 naſtaſius der diitt IVooderch Phenſchern deerder den Ber b vnd zohe hel hanhergehe befalhe erabem⸗ feindzelend vfdaydern anhaß Walbengften hert dethevudffrb vn Geete Vss ſeinetru Mechthen tswö da kboocht Waͤrdt! Aduftundenſichd Waagrgdeßz ſofengnug etdgſabfidregi Hennzu den Beret ſcheland vnd ve oberten paptam Wdüs bephunge h elsunget ſn mineſ upeſepdgs Whte ſb0 derwerlt Blat CLXXVI cErengarins der erſt ein foꝛiayliſcher hertzog auß rom von koͤnigelichem longo Welſch konig bardiſchein ſuammen gepom vnd in kriegs fachen vnnd ritterlichen henndeinnn hoherfarn hat ime erſter nach vberwindung des voꝛgenanten Lud wigs das kaiſer/ Wwelſchen landen ſolche aufrůr das ſie zu ſtreyt komen. vnd in den erſten an riffen be eengarins derert ſchediget Gwido den Berengarium. ab er berengarius ein 10mc iiiiii0 er ding wolwiſſend man behnelt in kůrtze das feld alſo dz ſich Gwido in ſeinem her 5 tzogthumb enthalten můßt. Deßgleichen tet er auch Ambꝛoſio dem bergomenſiſchen grafen. Nach abſterben vnd ertoͤdtũg der beder krieget berẽgarius wider die roͤmer. In diſen ʒeitten iſt ʒwiſchen den teůtſchen walhen vnd frantzoſen vmb beſitzung des kaiſerthũbs ein große zwittrachtikeit geweſen darauß gar ſchwer krieg entſtůndẽ vñ on große verderbung vil lannd vnnd lewt nit geſtillet warden. doch vnderſtůnden( ſich die roͤmer vnd walhen den namen des kaiſerthumbs in irer pꝛouint zebehalten.. darumb ſagen ettlich das diſer berengarius von dem babſt Land one zn kayſer gekroͤ net woꝛden ſey. 3 8 8 NNNR P Vgo der arelatenſiſch graff hat nach Berengario in welſchem lannd.iar ge/ Hherrſcht vnd wardt von den walhen erkoꝛn wider Budolphum den burgun dier der den Berengarium ſeins reichs berawbt het. dẽ trate Rudolphus an gezenck 7 ab vnd ʒohe gein hurgundi. Nw trůg diſer hugo auß warnung die ime Fudolph⸗ Hugdo U gethan het gegen den ihenen die ine erkoꝛn hetten mißtrewigen argkwon. dem nach befalhe er einem auß ſeinen hawbtlewten den handel des heers. die andern verſchi⸗ ket er in dz ellend. Nw wardt Arnoldus der hertzog zu bayern durch die verſchicktẽ vnd andern anhaymiſchen walhen alſo angeraytʒt das er wider hugonem mit eim wolberaytem heer in welſche land kome. gegen dem růſtet ſich hugo vnd vberwun de ine vnd ſtarb vnlang darnach. 1 Erengarius der ander regitet darnach ſiben iar. das ſie in etruriam zohen vnd nach verwuůeſtung der ſtet darinn.einen großen mechtigen rawb daruon brachten. vnd wiewol darnach mit verwilligung berenga rij bedacht wardt wie das welſch kaiſerthumb wid erbꝛacht werdẽ moͤcht. yedoch Diſer verhenget den hungern vnd erſtunden ſich die welſchen tyrannen die ſich voꝛ dem gewalt vnnd mechtigkeit Berengarij 8 ſolchs zeuerhindern vnd foꝛdert ſchen koͤnig in we ret daſelbſt drey iar. Aber es blib an den walhen nit! en Rudolffum den burgundi⸗ ſche land ʒeʒiehhen. der kome vnd vertribe Berengarum vnnd regi ang vngerochen. dann die hun EEEE gern ʒu den Berengarius geflohen was komen mit Saſardo item heerfüereꝛ in wel/ ſche land vnd verwůeſteten alles das ſie vnderwegen funden vnd belegeꝛten vnd er 6 oberten papiam alle ding mit waffen vnd fewꝛ verʒerende. Ju letſt ſtar diſer beren garius bey hungern. oder(als ettlich gſchihtbſchꝛeiber ſetzen)bey den bayern. Erengarius der dꝛitt des erſten Berengarij enicklein kom in welſche land vnd Baamne im̃ iar des herrñ.ix. xxxv. die herrſchun er mit ime daſelb ſthin gebracht hab oð mit welchs volcks hilff oð beyſt and er hyn ein komen ſey das ſchꝛeibt ir keiner. aber das iſt wiſſentlich das er ʒu den zeittẽ babſts Stephani des ſibenden in welſch land iſt komen. In mittler ʒeit haben die ſarracem vmb den berg garganum wonende die in apulia vnnd in calabꝛia mit newer aufrůr vberzogẽ. die ſtat beneuentum belegert. erobert. berawbt vnd angezůnd. Vnnd euff das aber die roͤmiſchen gegent von inen nit angegriffen wůrden ſo ſammelten die ro mer vnd walhen in eylender aufrůr ein anʒal volcks. den grafen zů einem heerfůrer oder hawbtman. mit d daruber oꝛdneten ſie Gwidonẽ daſelbſt. wie ein groß heer vnd machet ſie wider wendig· Diſer berengarius macheet frid vnnd půntnus mit den hungern alſo das die hungern ire wůetende tobheit der ſie ſich ettwieull iar wið die 45 N ten. Ettlich ſchꝛeiben das diſer walhen gepꝛaucht hetten gegen andern voͤlckern vbe Berengarius acht iar geregut hab⸗. enen ʒohe er gegen den feinden.. e N erengarius de 2 Das ſechſt alter Inr der werlt. vim. jc erriijj. Jar chꝛiſti. irc. xxxniij. Mohannes der.xi. ein roͤmer iſt zu der zeit in das babſtthumb getꝛetten als ein plů Feger pꝛunn zu Genua miltigclich gefloßen iſt zu anzaigũg kůnftigs iamers. dañ Genua wardt von den ſarracenen auß affrica komende gefangen vnd zerrůdet. ſo zohen die hungern in welſche land weyt vnd prayd alle ding verheerende vnd ver wůeſtẽde. Diſer iohãnes ſtarb im̃ vierdẽ iar.x. monat. an. xv.tag ſeins bab ſtthũbs ¶Eo der ſibend auch ein roͤmer wardt zu zeitten hugonis vnd Lotharij in wel LIschen landen regirende zu babſt erkoꝛn vnd was ein nachlaſſiger man. vnnd hat nichtz gedechtnus wirdigs gehandelt vnd ſtarb im̃ drittẽ iar ſeins babſtthũbs 0 Jeweil Johãnes der.xi.als voꝛ ſteet i babſtthũb im.irc. xrxv.iar des herrñ in dem babſtlichen regiment ſaß do komen die ſarraceni auß Affrica(als vor gemelt iſt) mit großem mechtigẽ ſchifheer vnnd verwůeſteten alle oͤꝛtter am meer des ethꝛuriſchen lands vnnd eroberten die ſtatt Genuam vnnd vbten daſelbſt vil grawſamer iemerlicher that. vnd ſchlůgen das weerlich volck zu tod vnd fuůͤereten die ʒeittigen knaben in den ſchiffen hinweg. Wiewol ettlich ſchꝛeiben dz die in kůrtze auß affrica wider anhayms geſendt ſeyen.****V 6 Ls babſt leo der. vij erkoꝛn wardt do ſchrib Gwuhelmus heinrichẽ teuͤtſchs lands emen koͤnig vnd kaiſer tod ſein. deſs nachkomen in reich vnd kaiſerlich E en tittel wer Otto wie hernach meldung beſchiht. ¶ Tephanus der acht ein teůtſcher wardt nach empfangnem babſtthumb võ den roͤmern alſo feyntlich verfolget das er nichts gedechtnus wirdigs ſchaf fen mocht. vnd( als Nartinus ſetzt/ wardt in ſolcher varfolgung gelemet vnd fůe ⸗ ret ſein leben ettwielang ſchnoͤdigclich alſo das er ſich ſchemet mit ſolchen wunden⸗ fůr die lewt zegeen. Nw ruͤſtet ſich koͤnig hugo ſolche ſchmah vnd freuel zerechen. aber er ſtarb in derſelben aufrijſtung. deſs nachkomen wardt Lotharius ſein ſun d thet von den dingen kain meldung villeicht darumb dz er ein freuͤnd des roͤmiſche volcks was. oder das er kůrtz regiret. dañ er lebet zway iar nach ſeinem vatter.abeꝛ diſer Stephanus ſtarb ſeins bab ſtthumtzs im dꝛitten iar vierdẽ monat am̃ xij.tag. Sant Bipertus pertus oder Vgibertus ein edler furſt des Loth⸗ Dringiſchen lands an heilligkeitt vnd andern tugen ten berůmbt wardt diſer zeit von ſeiner ſcheinpdern wun derzaichen wegen in der heilligẽ zall geſchriben. Der hat vnder andern ſeinen tugentlichen wercken in ſeinem lebẽ das Gemaltenſiſch doſterin Franckreich auff ſein aigne koſtung vnd darlegung mit großmechtigen gepewen in⸗ kurtzer weil erpawen. Kb. diſem iar als voꝛ ſteet) iſt ein plůtiger pꝛunn nach NLeo beſag der gſchihtbſchꝛeiber gezeůgnus in deꝛ ſtatt ge nua an eim end fontanella genant einen gantzẽ tag miltig⸗ clich gefloßẽ.der dañ den burgern daſelbſt ein anzaigũg kůnftigs iamers was. der inen( als hieoben gemeldet iſt) von den ſarracenen auß affriea ſchiffende begegnet. der dritt ein roͤmer was ein auß der maßen ſenftmůetig vnnd guͤetig man. vnd dariñ wol ein nachfolger babſts Stephani des ſibenden. dañ als er in dẽ bab ſtthumb kome do entſchlůg er ſich aller kriegiſcher henndel vñ warttet gaiſtlicher vnd gotzdienſtlicher geſcheft vnd ſachen. doch was die Kobent Europe nit an kriegiſche aufftůr.dañ als Otto in welſche land ziehen wolt do beſchahẽ auß widerſtand vnd gegenwere Lotharij beder ſeytten große moͤꝛdt vñ plůt vergiſſen doch vermanet ſie babſt martinus von iren waffen abʒeſteen ſo doch allenthalbẽ tewrung vnnd manngel aller ding vor awgen werñ. Er ſtarb in vierden iar ſeins babſtthumbs. 2 s der dint e Acens der ander auch ein roͤmer wardt dieweil die kriegiſch aufrůr in wel 5 ſchem land was ʒu babſt erkoꝛn. Diſer was ein ſtarckmůetig man. Der hat ttonem den koͤig teutſehs lands wider Berengarium den kaiſer welſchs lannds nach erkantnus ſeiner hohfart auffgefoꝛdert. Durch deſſelben hilff vnd beyſtannd 85 urden die kuueg vnd ʒwittracht ʒwiſchen dem babſt vnd berengario. der wider as recht vnd billich keit alle ding an ſich ziehen wolt hingelegt vnd abgelaynt. Di ſer was gar ein vnſchuldiger man vnd gemayns criſtenlichs ſtands vnd nuůtzs ein& fůrnamer liebhaber. vnd ſtarb im..ar ſeins babſtthumbs. ahlichs fül. bmßvo Be f150 0gen gf90vl [Dan odes vier berenſ deßs ſol ſch yn gaßehenſctet. vfd diezet Loth fiferntſabtde ferj aeniſ welſe 10 Mgen ſo ſſt doe gij des ertenb bobſt Johanſed ſelbotto den Bere Vohſchlckechgt. Blnlen Lothgräides gcherſcht dewg f ſchen gegent pwiſ firedokeeter f lihs alles we ſinglbertym ein hbeſcwetich frkmogeege Haßz zy en öfl ichypo verme derwerlt Blat CLXXVI Otharius der ander des voꝛgenantten hugonis ſun empfieng nach abſterbenſ WelſchKöng II Hürßchretere dtee reich vnd regiret ꝛway iar dañ nach dem berengarius ð ditt. Lotharins in gleichem rechten aller ding pflegen ſolten. Solche geſelliſche regirung weeret al/ lain nach dem namen ettliche iat. Aber Berengarius ein ſcharpffmůetig man veꝛach tet Lotharium der ſich dañ mitſambt ſeiner gemaheln Alunda zu f apia enthielt. vñ ſolche gewaltſamkeit vnd verachtung geduldet. da ʒwiſchen ſtar Hugo. Aber Lo tharius ein freůnd der roͤmer vnderſtůnd ſich eins hartten kriegs wider Otthonem heinrichs ſun. dañ als Gttho gein rom ziehen wolt do verhindert ine Lotharius daꝛ an. darauß volgten groß ſchlachten vnd plůtuergieſſen. * N Ddolphus der bey Verona oder Bern den Berengariñ vberwunde was ein Bhezeg zu burgundi der dauoꝛ hugom dem arelatenſiſchen grafen in welſchẽ land gewichen het vnd darnach ein koͤnig zu franckreich wardt regiret zway iar. (Dlantge vnd ſeltſamkeit der gſchihtbſchꝛeiber diſer zeit iſt ein vꝛſach deſs dz man nicht waißt was Berengarius oder Lotharius gehandelt habẽ. oder ob dꝛey odeꝛ vier berengarij geweſen ſeyen. demnach ob tunckle meldun von inen beſchiht deſs ſol ſich nymãt verwũdern. dañ die gſchihtbſchꝛeiber ſind a ſo irrig das ettlich 4 auß inen ſetzen.das der erſt Berengarius vier. vnd der ander. rij.iar geherrſcht habſKl vnd die zeit Lotharij vnd berengarij erſtrecken ſie auff.riij iar. alſo das fůnf welſch 3 kaiſer mitſambt den koͤnigen vnd tyrannen als ptolomeus lucenſis ſchꝛeibt)allain in kxrij. iarn in welſchem land geweſen ſeyen. vnd wiewol nicht vil gſchihtbſchꝛeiber iiii die zeit der bemelten kayſer. koͤnig vnnd tyrannen vnderſchiedlich zeerkennen geben Serengarius der vierdt N ſelb otto den Berengarium der erſtlich in lombardia regiret darnach in das ellennd 8 Erengarius der vierdt(den ettlich fůr den dꝛitten ſetzẽ) hat ſich nach ab ſterbz 4 Lotharů des kaiſerthumbs vnderſtanden vnnd mit Alberto ſeinem ſun.xi.iai geherrſcht.der was ein achtparer redlicher treffenlicher man. dañ als Heinricus hei EE 91 Bog zu bayern die hungern in welſchen landen ernidergelegt vnnd die reich ſten wei uιοiε ‚ YYο⏑ ſchen gegent zwiſchen aqulegiam vnd papiam geplůndert vñ verheeret het do ruů ‚ ſtet ſich berengarius eylends mit eim heer gegen ime. Als ſolchs hertzog Heinrich er⸗ + fůre do keret er ſich von dannen vnd zohe in oͤſterreich.darnach eroberet Berenga⸗ rius alles welſchs land vnd ſetzet ime ſelbs den namen eins kaiſers vnd nennet ſein— ſun albertum einen koͤnig welſchs lands. vnd nach dem er aber vder ſeine vnd ert Allbertus ſein ſun nen beſchwerlich vnd gewaltſamlich herrſchet. vnnd Nundann ſeinen gemahel in„ fangknus gelegt het do berůfften die walhen durch den babſt Agapitum den otto nem zu eim koͤnig in welſche land. der kom vnd betruebet ſie in dem welſchen koͤnig reich vnd vermehlet ime Alundam.„6 ¶ Wertus des benanten Berengarůj ſun ʒu rauenna weſende beſchweret die ve ¶ Lnedigiſchen kawflewt mit vil vnfůgs. dañ er het an einem ende be einer ſtatt die meerſchiffung innen darauff geſtattet er der rawb erey. Als aber ſelch die vene diger nit lennger gedulden mochten noch wolten. do vbereylten die venediger auff ein ʒeit dieſelbẽ ſtatt mit ſchiffung vñ fiengẽ die burger dariñ vñ namẽ ſie zů pflicht vnd ayd ſolcher rawberey hinfůro nit meer zegeſtatten. Darnach zohe otto wider berengarium in welſche land. den beſtritte er vnd bꝛacht ine in ſeinen gewalt. vnnd verſchicket alßvald einen gein Conftantinopel vñ den andern in teůtſche land in dʒ ellend.darinn ſtarben ſie bede. 8 „„ Das ſechſt alter Taxis koͤnig zu hungern Alis der hungeriſch könig der die ſeinen die von den bayern. den er in welſchen ſand regiren maynet vertriben warñ rechen wolt. vbeꝛʒohe welſchs lannd mit N eim ſchnellen heer. do fiel in die walhen ein ſolcher ſchreck das ſie ſich ireꝛ leſten außtil gung beſoꝛgten. do ſchicket Berengarius Abertũ ſeinen ſun ʒu inie · der erwaichet ine alſo das er ·k. metzen ſüberiner pfenning name vnd welſchs lands verſchonet. 8 Je hungern ʒohen erſtlich durch teůtſche land vnd darnach duꝛch galliam alle 0 ding verwůeſtende. Nachfolgend machten ſie inen die 05 zinſper. Dar⸗ nach erſchwẽmeten die waſſergůße des vngezewmten barbariſchen volcks vber die maß vũ lewt vnd land. Sie zohen auch durch fouaul in welſehrs land vnd verheret BOrnd verwůeſteten alle ding mit pꝛannd vnd rawb. Albericus der marggraff deꝛ auß neyd vnd vndanckperkeit von rom getriben wardt foꝛderet die hungern ʒů verdꝛuͤckung der romiſchẽ ſtatt.aber ſie berůreten die roͤmiſchen grenitz nyndert. doch ver wůeſteten. verheereten vnd zetrůdeten ſie ſchier alles Ethru riſch land mit ſtiftung vnd vbung groß iamerß durch moꝛd vnd pꝛand vnd fuͤereten alle weibe: vnd knaben die nit entfliehen kunden mit mnen hin in hungern. darnach vnder kaiſer otten dem erſten vbezohẽ ſie teuͤtſch land. Ehmer land wardt voꝛ diſen zenten zum glawben bebert. alda dañ Bordiwogins der letſt haydmiſch her 8 zog mitſambt Ludimilla ſeiner gemaheln von ſant Methodio dẽ ertzbiſchoff zů merhern getawft wardt Nach criſti gepurt irc. v iar. Man ſagt von deꝛſelben Ludimla dʒ ſie ein ſohallige fraw geweſen ſey das ſie wũ derwerck gethan hab. Sie bede haben nach angenomner criſtenlicher warheit den criſtenlichen glawben vnder den behmen groͤßlich gemeret vnd erweytert Spitigneus Dratiſlaus bignen ein ſun Boꝛziwogñ des erſten criſtenlichẽ hertzogs zu beheim behielt hertzogen zů Beheym hach abſterben ſeins vaters das hertzogthumb.aber er ſtarb on menlich erben vnd ließ ſeim bꝛuder Vratiſlao das fůrſtenthumb. Nw gepare Drahomicia deſſelbẽ Vꝛatiſlai fraw ein kůns vñ zur boßheit beraits weib zwẽ ſůn bey irẽ mañ. Nelich Wẽ tzeſlaum vnd Boleſlaum. den eltern befalhe ſie irer ſchwiger Ludimille zeziehen. dẽ an dern neret ſie. Ir yeder zohe die ſytten ſeiner nererin nach ine. Wẽtzeſlaus was gůetig ν vnnd aller tugent geflißen. aber Boleſlaus ein abgoͤttrer vnd zu allen laſtern genaigt. Nw oꝛdnet der vater das Ludimilla bis die kinder zu iren vogtpern iarñ koͤmen des re R giments pflegen ſolt. das verſchmahet Drahoniee gar vbel vnd verfuget das LAudi/ milla ir ſchwiger in dem geſchloß Thetin erwůrgt wardt. do vndſtůnd ſie ſich des ee Hürele; vñ was gein menigelichem grawſam. auch irem ſun Wentzeſlao geheſſig vñJ egeret ſeinen bꝛuder fůr ine hinfůrzeʒiehen. 4 Lntzeſlaus ein hertzog zu beheim des obgenanten Vꝛatiſlai ſun wardt von der heilligen frawen Ludinulla als obgemelt iſt eʒogen vnd bey ir der weyßheit vñ Aνοο,Ez— Sant Wentʒeſlaus lernung goͤtlicher vnd heilliger ſchrift gar wol berichtet. Der iſt(als ſie ſagẽ)faſt maſ Csbz, fſiger ſpeiß vnd getrancks. vnd gerads ʒierlichs leibs geweſen. vnd hat ſein iũckfraw ¶NV- ſchaft bis in ſein end behaltẽ. vnd weder tag noch naͤcht einigẽ gotzdienſt oder ambt nit verſawmbt vnd zu nacht mit Ploftanſßſe auff eyße vnd ſchne gegangen vnnd doch keins froſts empfunden. vnd auß gehayße des volcks bey leben ſeiner můter dz fůrſtemthumb angenomen. Alſo erwůchß vnd erlawtet der namen vnd das lob wẽ tzeſlai vnder dem volck wunderperlich. Aber als vil er võ andern mer gelib et warde ſo vil mer wardt er võ bꝛuð vñ můter gehaſſet. Nw wardt ein wirtſchaft vber ine beraytet vnd er dar ʒu berůefft. vnd wiewol er ſeinen tod voꝛ verkůndet het yedoch I erſorget er ſich nach criſtenlichẽ ſitten mit beichten vñ gieng in ſeins bꝛuders haws vnnd wardt von ſeim bꝛuder erſchlagen. vnd auß getanen wunderzaichẽ vnder die Otto der erſt koͤnig heilligen martrer von der kirchen angenomen. OQu8 koͤnig einrichs ſun geporn auß Mathilda der tochter Theodoꝛici des koͤ N ngs zu ſachßen wz deſſelben ſeins vaters nachkomen am̃ koͤnigreich. Diſeꝛ otto VIE N hat vil großer hohberůmbter ſachen vnd henndel in dem teutſchen vnd franckreich iſchen koͤnigreichen geůbt. Vnd nach dem aber der preys vnd das gerůchde ſeiner tu gẽt bis in welſche land hinein erlawtet vnd babſt agapitus vnnd vil des welſchen adels ab dem tyranniſchen weſen Berengarij vnd Alberti ſeins ſuns beſchwerd vñ ⸗ verdrieß hetten do růefften ſie diſen koͤnig otten vmb hilff wider ſie an. darauff zohe er wol mit fůnftzig tawſent weppnern durch foꝛiaul in welſche land vnd entſetzet be N 0 0 8A8T rengarium vom̃ kaiſerthumb vnd Albertum vom̃ welſchen koͤnigreich. vnd nam welſchs land ein. vñ enllediget Alundam auß fangknus vnd vermehlet im die ʒu der ee. ( buwuͤchs Weſfl elſpinge wben vndey fen zuemen de fg vnd gewntſ enmañ der dlegkf ſchket harohobe deflbmangfelt ſeſch vmb geond krungentſchlede fteß kftcheßmt Regzeagffſchte deengs fütſt fhiſehende germpders guß E faſerthunb inẽ ſy dgkunb iſt eyntewe⸗ geweſt das tonſch ſich gbgang detſel laingeegltt vñ Jul. ewwſſtpud mochtg Mzmghgs y ech Bgißelche wikdichz Auß guhf der dtke heßtypogniergff tigtoßer wrdigte mermtt mancherle ſichskgſetchunt memt verwflgmn ſndmmiphhate Runchäffgieg dieſe weſhdt woꝛden, y duchocolchen tdsfehetr fchekee Piunn f pek, Jyy önee on 0 Betherg 9 Wufder bes Wls Inärehh WA 0erſch 0 ſechecſgunſ ht v Jeweſhſeh f I ihagee bughas Heent ſahogen zu Ahch 110 ee tb hftſiß effgh Kgchöſaft derkuhl. eggugeh v 0 flherteh envddgslobf unmaübeiwon pichyft Wwef e üſesdodes pn der weirt Blat CLXXVVIII Won veſbꝛuna vnd herkomen des kaiſerthumbs vnd ꝛvie daſ⸗ ſelb an die teutſchen nation gewendet woꝛden iſt. 00⁰³ kaiſerthumb von den roͤmern.galliern vnd longobardiern genomen vnd durch den voꝛgenanten Otto nem yetzo empfangen iſt alhie erſtlich an die teůtſchen nation gewendet vnd dariñ bißhieher enthalte wor den. ¶ Zu pꝛeys lob vnd erkantnus diſer allerfůrtreffenlichſten kaiſerlichen wirdigkeit iſt zemercken. Das die roͤ⸗ miſch koͤnigclich macht( die mañ das heillig kaiſerthumb nennt) von mẽſchlicher naturlicher vernunft(die ein an layterin des beſten lebens iſt. vnd ð allermenigelicher gehorſam ſein můß)) iren vꝛſpꝛung hernymbt. Sañ als vn ſere erſten eltein auß dem paradeys vnd gartten der wolluſtperkeit getriben warden. vnd die menſchen auff den feldern vñ in dẽ welden wie das vihe vmbſchwaiffeten. do bedacht der menſch(den got vermmftig beſchaffen hat) das der menſch dem menſchen ʒů rechtfertigem leben hoherſpꝛeißlich ſein moͤcht. Semnach welche menſchẽ voꝛmals in den welden(nach ſytten der wilden thier)ir leben gefůert hetten die komẽ eyntweders auß anlernũg der natur. oder auß willen gottes des maiſters der gantzen natur ʒu ſamen. macheten geſelſchaft. paweten hew⸗ ſer vmbfiengẽ die ſtett mit mawꝛn.erfunden allerlay kunſt vnd fůereten ein ſůeß burgerlichs freůntlichs vñ nach pewꝛlichs weſen beyeinander. Aber gleicher weyß wie eim menſchen von dem andern vil nutzperkeit entſteet.al ſo entſpꝛingt auch eim vom̃ andern mancherlay vnrats. vnd alſo fiengen die menſchen an geſeſſchafft zeuerletzen glawben vnd vertrawen zebꝛechen. frid zebetrůeben. aneinander heimlichen neyd zetragen. einer dem andern dʒ ſein zenemen. vnd vom̃ weg der tugent in die irrung der laſter zetretten. Als nw die menig võ dẽ ihenen die mech tig vnd gewaltig warñ verdrucket warden do bedachten ſie zuflucht zehaben ʒu einem an tugent fůrtreffenlich en mañ. der die armen voꝛ den reichen vnd gewaltigen beſchumet vnd menigclichen bey gleichheit.recht vnd bil lichkeit handhabet. Demnach warden võ vll voͤlckern koͤnig erkoꝛn vnd alſo die fuͤrſtemhůmer gemanigfeltigt dieſelb manigfeltigkeit der koͤmig vñ fůrſten vꝛſachet vil zwittrachtigkeit vnd auffrůr. dañ zu zeitten entʒwaystẽ ſie ſich vmb grund vnd podem yezuzeiten vmb den gerichtzwangk. vnd ſo deñ nymãt was der die parteyẽ irer irrung entſchiede. vnnd ye einer nit mynnder wolt geachtet ſein deñ der ander ſo griffen ſie deñ zum̃ ſchwert vñ taylten ir ſachen mit kriegen. vnnd alſo entloͤßet ſich die aller ſůßiſt gemainſchaft menſchlicher geſelſchaft. Aber die guͤetig fůrſieh tigkeit menſchlicher natur die alweg zu den beſten dingen geuaigt 15865 beſunnẽ alle ding. vn⸗ der ein einigs fuͤrſtethũb zebꝛinge.dañ ſunſt mag man einichẽ gemaynẽ frid nit haben. Von dannẽ her iſt das aſſi riſch kaiſerthumb entſprungen. Deßgleichen auch das kriechiſch fůrſtenthumb mit kraft vnd glůck des groſſen glexanders auß Europa bis in aſiam vnd lybiam erweytert. vnd auch das carthaginenſiſch. So aber dieſelben kaiſerthumb inẽ nye die gantzen erdkrays vnderwerffen. noch auch einichen gemaynen frid machen habẽ můgẽ darumb iſt eyntweders der menſchlichen natur. oder aber got dem herren vnd regirer derſelben natur gefellig geweſt das roͤmiſch kaiſerthumb zeerwecken. Nw ward rom anfengelich von ſiben koͤnigen nacheinander. vnd nach abgang derſelben ye von zwayen vnnd zwayen dar zu geoꝛdenten mannen. vnnd ʒu letſt durch einen al⸗ lain geregirt. vñ Julius ð kaiſer wz ð erſt anfengeꝛ ſolchs einigẽ regirens im̃ kaiſerthumb.dem het das volck allẽ gewalt vnd macht gegeben. vnd wiewol yezuzʒeiten zwen kaiſer miteinander geweſen ſind als Dioclecianus vñ Maximianus.zu zeitten auch mer.ſo iſt doch das mer auß gewaltſamkeit dann auß recht beſchehen. Zu ſolcher kaiſerlicher wirdigkeit kome yezuzeitten ymant auß wale des rats. ʒu zeittẽ auß berůeffung des volcks. beyweyhnn guß gunſt der rittetſchaft. ʒu ʒeitten auß veroꝛdnung eins kaiſers. Vnd ſolch kaiſerthumb iſt ʒu zeiten durch wal hen. hyſpanier.affrier vnd dalmacier vnd auch durch die kriechiſchen. vnd ettwielang zu conſtantinopel in glo⸗ ti großer wirdigkeit geregirt woꝛden. Aber als zu letſt die kriechen gen rom alſo verſewmlich warñ dz ſie die roͤ mer mit mancherlay kriegßlewften beſchwerñ ließen do berůeft das roͤmiſch volck das dañ allain mit ſeinẽ plůt ſolchs kaiſerthumb gemacht het den großen Karl koͤnig zu 510 den Pörolt tettſchen.der ine zů hilff ko me mit verwilligung des bab ſts zu eim roͤmiſchen kaiſer. Von diſem kaiſer Karolo bis auff kaiſer Ludwigẽ den ſun Arnulphi hat das kaiſerthumb in hundert vnd zehen iarn bey den galliern nit klaine zůnemung gehabt. vnd darnach auff gie Lombardier gelangt. vnnd iſt zu letſt an die teutſchen. an hertzog Otten koͤnig heinrich ſun ge⸗ wenndt woꝛden. vnd von ime bis hetzo auff kaiſer Frid erichen den dꝛitten vnd koͤnig Maximilianum ſeinen ſim durch ord enliche wal herkomen.denen dañ der hoͤhſt gewalt in zeittlichen dingen auß dem himel herab befol⸗ hen iſt. das ſie die krieg glůcklich volfůern. den frid zieren. vnnd den ſtannd gemains nuͤtzs auffenthalten ſollen. fel zu ſich alle voͤlcker; alle nation. vnd alle koͤnig vnd fuͤrſten diſem kayſerthumb mit willigem gemůet ergeben Ollen. 2 Das ſechſt alter JTar der werlt. vnn. ſc. liij. Jar criſti.ixerliit. TPerron der.xij. ein roͤmer hieß erſtlich octamianus. Sein vater was ein mech⸗ tiger roͤmer. der bꝛacht diſen octauianum mit gewalt vnd liſtig anſchleg in den bebſtlichen ſtůl. aber er fůeret im babſtlichen ſtand ein ſolchs leben mir iagen vnd frawen das nicht allam eim babſt ſunder einer igelichẽ ſundern perſon verachtlich vnd verweyßlich geweſen wer. Es warden deßmals ierlich zwen ratherrñ auß; erberkeit vnd adel erkoꝛn denen das gemayn regiment der ſtatt befolhen was. vnd auch ein verweſer auß den erbern geſatzt dem volck rechtens zegeſtatten vnd zeue: helffen. vnd auß dem gemaynen volck ʒzwolff man. Vnd wie wol die ſtatt rom mit ſchickerlicher oꝛdnung zu der freyheit dienſtiich vnd fuͤrderlich bewaret Was. ye. Soch vnderſtuͤnd octamanus ſich in ſolcher freyen ſtatt gewalts ʒegeprauchen vñ ime bebſtliche hoͤhe. der er nit wirdig was zuzeziehen. wen cardinel hettẽ deſs veꝛ ο Ol drieß vnd ſchꝛiben ottoni mit fleißiger bette die roͤmiſchen pfaf heit vnd volck vonſſh den hennden Berengarij vnd diſs babſts zeentledigen oder es wůͤrd der criſtẽlichſſ glawb mitſambt dem 0 5 kaiſerthumb ernidergeen. Deßgleichen ſchriben auch ottoni vn ander welſchs volcks. In mittler ʒeit gelanget die ſach an dẽ 18500 der erzůrnet alſo das er derſelben cardinel einen die naͤſen dem andern ein hand a hawen ließ. Nw kome oꝛto gein rom vnnd empfieng von diſem Johanne wiwol[ IU ettlich ſpꝛechen von Leone) die kaiſerlichen kron mitſambt dem tittel teuͤtſchs lãds] vnd pannonie vnd vermanet den babſt erſtlich mit gůten woꝛtten vnnd darnach mit bedroungen von ſeinem vnweſen abzelaſſen. do beſoꝛget ſich iohannes voꝛ dẽe kaiſer vnd enthielt ſich ein weil in den welden wie ein wilds thier. vñ vnlang nach, ſeiner widerkunft ſtarb er im.ir.iar dritten monat am̃ fuͤnftẽ tag ſeins bab ſtthũbs Bbuden ve der fůnft auch ein roͤmer wardt zu babſt erkoꝛn allermaiſt võ dẽ die dem voꝛgenantten Johann verwandt warñ. wiewol otto vonnals de erwelten Leonem beſtettigt hett. yedoch ſetzten die frefeln diſen Benedictuz in ſant peters ſtůl. Als ſolchs an kaiſer otten gelãget do gedacht er das nichtz mer mit woꝛ ten vnd bedꝛoungen zeſchaffen wer vnd keret fleiß an die ſtett vnd gegent des roͤ⸗ miſchen gerichtßzwangs vnd felds einzenemen zeuerwueſten vnd zeuerheerẽ.dar⸗ nach bedꝛanget er die ſtatt rom mit alſo ſchwerer belegerung das ein metz kleyen ð ſelben zeitt. Ex. gulden gegolten hat. vnd die roͤmer alſo geengſtigt warden das ſie diſen Benedictum dem kaiſer ottoni gaben vnd Leonem auffnomen. Nach gezeuͤm ter widerſpennigkeit der roͤmer keret otto wider in teůtſche land. III Eo der acht wardt voꝛ Benedicto zu babſt erkoꝛn vnd von kaiſer ottẽ zu dẽ lanl bebſtlichen ſtůl beſtettigt vnd doch voñ roͤmern außgetriben. Aber kaiſer ot to ʒwunge ſie mit gewalt vnd waffen Leonem wider auffʒenemẽ. Deꝛ hat alßpald ʒu ſtraff der roͤmet vnbeſtenndigkeit allen gewalt einen babſt ʒewelen võ dem roͤ⸗ dereinſatzung im̃ druten monat. R roͤmer nach Leone babſt erkoꝛn wardt von Petro dẽ ver⸗ weſer der ſtatt mit feindlichem hawbtneyd verfolget. vnnd auff ſein geſchefft von 8 8 campaniſchen grafen in ſant Johanns kirchen gefangen vnd in die engelburg gefůert ettlich tag alda in hůt gehalten. vnd darnach in campaniam geſchickt. ls aber Jofredus vnd ſein ainiger fun von Johanne dem capuaniſchẽ 85 0 warden do kom diſer Johannes wider 0 1 5 8 mile aiſer otto diſs babſts iamer vername do zohe er gein rom vnd fienge den verwe D ſer vnd regenten daſelbſt. vnd Johannes ſtarb im̃ ſibenden iar ſeins babſtthübs. . 8 5 5 der ſechſt auch ein rͤmer was ein nachkomen Jehãnis im babſt⸗ 8 50 5 89 85 vnd iamer. dañ er wardt von eim mechtigen roͤmiſchen burger in die engelburg gedrungen vnd daſelbſt innen erwůrgt. oder(als die andern haltẽ) hun gers getoͤdt im andern iar ſeins babſtthumbs. dücheſe volck vnd pfafheit an den kaiſer gewenndt hat. vnd ſtarb nach ſeiner wi⸗ ‚ bunget e anfnngo vönderfloc dchengeger zyderk ee velln ſch a fluſsd inſer otto gl hungern töfft etſogechh ſenen daſſho aßſtken blb f. Wunms.ſowa geen vmgel damch vñzel genpdleberd fußlohered ſheßs an dle tolm yd albett ſuns fergenchelgcho ſcrebeguhtomd. Leote demachte⸗ olcks feß einel ypd hch ſtilunt wůnden vnd dg laherſlbergrübe ſtattgemacht vne Veqondertngter f mtgaguerdesei doſchgebegragen 0 feö nderßaſ 05 clffy. Wfedſcume . 5 0 N — 5 derwerlt Hlat CLXXIX Tto der erſt ein kaiſer der teůtſchen koͤnig heinrichs erb vnd nachkomen ſeins Aineg der kr 4 9„Lnen leins e L er kaiſer konigreichs iſt im iar des hayis.ire.lrij. als er in teütſchem lãd. xviij iar geregu OStro dererſt. het vom̃ babſt ʒu kaiſer erklert. vnd dauo zu Ach von hildiberto dem mayntziſchen Was ein faſt criſtenlicher man vnd ein liebhaber vnd ernſtlicher beſchirmer der roͤ⸗ miſchen kirchen. Er zemet Boleſlaum den beihmiſchen hertzog vnnd hat nach entle digtem koͤnig Lud wigen zu franckreich demſelben koͤnigreich frid gegeben. Zu derſel ben zeit vndſtund ſich Vgo der groſs pariſieſiſch graff der die ſchwoeſter Ottonis 15 A ʒn derr ee vermehelet. Nwhaben deßmals die hungern teuͤtſch land vberzogen vnd ſich am̃ fluſs des lechs bey der ſtatt Augſpurg ernider 00 Dind 5 diſer kaiſer otto auff anrůffung ſant Vlrichs des heilligſtẽ biſchofs daſelbſt ſich gegen dẽ hungern růſtet vnd init heereßkraft an ſie ſetzet. vnd dieſelben ſchlůg vnd ermderle get ſo geſchahe doch ſolchs nit on mercklich plůtuergieſſung vñ nyderlage auch ð ſeinen. dañ in demſelben ſtreyt der dañ ettwiehil tag weeret. vnnd allain bey nacht anſteen blib iſt gefallen Conꝛadus der tochterman des koͤnigs. vnnd der hertzog ʒu Wurms. ſo warden die hungern ſchier alle erſchlagen vnd abgetilgt/ vnd der hun,. gern vermůͤgen vnd macht deßmals alſo gekrenckt vnd außgeſchoͤppfft das ſie ſich A 2 0————p——r darnach vil zeit anhayms haben můeßen enthalten. Drey hungriſch koͤniglein warden in demſelben ſtreyt gefan⸗ gen vnd lebendig ʒu kaiſer otten gefůert. vnnd durch die teütſchen ʒu ſchmah den hungern erhenckt. Als nw der pꝛeyß.lobe vnd rům ſolcher ſighaftiger vnd mechtiger beſtreytung kaiſer Otten wider die feynd des roͤmiſchẽ na mens an die roͤmer vnnd walhen gelanget do ruͤefften ſie diſen kaſer otten an ſie von der gewaltſame Berengarij. vnd alberti ſeins ſuns auch andrer wuͤetrich zeentledigen. Alſo bekꝛoͤnet diſer kaiſer otto ſeinen ſun auß Nunda ſei ſer ere gein rom daſelbſt hat er die kaiſerlichen kron von babſt Johanne dem.xij.( wiewol ettlich ſetzen von babſt Leone dem achten)empfangen. Babſt Johannem zu beſſerungſſeins lebens vermanet. vnnd auff anrůeffung des volcks inen einen wirdi en babſt anzezaigen Leonem. der auff des kaiſers befelh erwelt ward zu babſt 85175205 vnd nach ſtillung der r. 0 ſachen gein Spoletum gerayſet vnd die kriechiſchen in apulia vnd calabꝛia vbeꝛ wůnden vnd das roͤmiſch kaiſerthumb an die teůtſchen gebꝛacht. Auch zu Gaßlar in ſachßenland ein bergkwerck einer ſilbergrůben erfůnden. vnd die ſtatt Magdeburg mit vil zierden begabtt. vnd zu einer biſchoflichen hawbt ſtatt gemacht. vnd pfenning die in welſchen landen vnd ottolini genant ſind gemuntzt. vnd als ein gůetiger vnnd daſelbſt begragen in ſant Mauricien kirchen.die er mir großem dargelegten koſten erpawet het. OAlee fiel ein ſtayn wunderperlicher groͤße von hymel in großem wind vnd regen. vnnd an vil menſchẽ klaidern erſchynen plůtfarbe ʒaichen des creůtzs. Je aylfft vnd zwoͤlfft ʒwayung beſchahen zu den zeiten kaiſer otten zwiſchen Johannem Leonem vnd Be⸗ Inn auß vꝛſachen vnd in geſtalt als hieuoꝛ gemelt iſt. 8 * 179 8 Je ſunn lydde ein erſchꝛoͤckenliche fiuſternus am̃ freytag zut dꝛitten ſtunnd als GA der ſarraceniſch bngbon Radanuro dem aller criſtenlichſtẽ koͤ⸗ nꝛg gallicie in ſtreyt vberwunden wardt. 2 VVN welſchem land erſchyne ein wundergroßer comet furkůnd ende einen hunger. ð Tbarnad folget. So bracht koͤnig otto den leichnam ſancti Innocencij gein Mag⸗ deburg. In dẽ xkrij iar ottonis wardt einer ſeiner·grafen zu rom vom̃ teujfel ergriffen inen mit zenen ʒůzereiſſen. vnd ʒu babſt Johannem dem.iij. gefůeꝛt ime ſant peters ket ten vmb den hais zelegen. vnd als ime erſtlich ein vnrechte kett angelegt ward vnd ʒu entledigung nit helffen wolt do wardt ime darnach die recht ſant peters kett. da mit er epunden was geweſen vmb ſeinen hals gelegt vnd geledigt. alſo das der teufel 65 půrtzet vñ mit geſchꝛay hinfůre. do ergrifte Theodoꝛicus der biſchof 5 Metz dieſelbẽ ketten vnd ſpꝛach.er wolt ee die hannd dañ die ketten laßen. do betayd get der kayſer das der babſt dem biſchoff ein glide von derſelhen ketten geben ſolt. Das ſechſt alter Dasbehrg iſt ein hawbtſtatt in ſach ßen land an dẽ fluſs der Klbe glegẽ. Derſelb fluſs entſpꝛingt in dẽ ber 6 gen behmer land · vnd merhernland taylend. vnd lawft ſchier mitten durch die pꝛouintzen auß. vnnd ryn net hin erſtlich gein dem nidergang darnach gein mitternacht. vnd alßdañ durch enge gepirg vñ gehe kal ſchnel ligelth in das ſachſiſch land fůr diſe ſtatt Magdeburg hyn vnd fůrtter hynab in das meer. Vnd die romer ſind (als ſtrabo ſchꝛeibt)nye vber die EAb komen.· Ettlich haben diſem fluſs der elb als ei ffiten dh vñ des ſarmaciſchẽ lands geſetzt. Diſe ſtatt ein erberer erſamer ſtůl ð kaiſer vnnd biſchoff iſt in dꝛey vyfior getalt vnd mit zynnen. voꝛwerñ. ergkerñ. thůrnen vnd graben befeſtigt vnd bewaret. vnd mur großketigen herriche hewßern.· hůbſchen gaßen. vnd weytten ſchoͤnen tempeln e ein edels biſtthumb geoꝛdnet dañ als er den longobardiſchen krieg volbꝛacht vnd iren mechtigen koͤnig gefan. gen het. do ſetzet er ime fůr alßpald on verzug in Galliam wöderzeziehen deñ derſechſiſch kries viſgche ine wi deranhayms ʒekomen. wañ das ſechſiſch volck was gar mechtig vnnd ſchieꝛ aller teütſehen das fiihedafkilt. die ereten falſche goͤtter vnd hetten wedet goͤttlichs noch menſchlichs recht vor awgen ſunder ſie haßeten die glecchhen biliehkent vußern gotßdienſt vnnd glawben vnd die gonesdieſor. Hiemende f8 0 f nachpawꝛn mit den fůeret en ſie ſtettigclich krieg. derſelben beſtreyttung vnd Karl als auß göͤttlicher ſchickung behalten. vnd kaiſer Rarl hat ye keinen größern ſchwetern vnd engemn kneg deñ den ſechſiſchẽ gefbert wol. xrrij. iar. Zů letſt warden die ſachßen alſo ganz Wei trin den gewalt k aiſer Rarls ergaben. rechte geſet auff ſich namen.ire angepoꝛne gewonheit vnd falſch goͤtter hinlegten vnd verließen. den aſtenlichen glawben bekenneten vnd des alles layſtbůrgen ſetzetẽ. dañ kaiſer karl het in ſeinen kriegen den fuͤrſatz vnd das ende voꝛ awgen das er das geſetz des criſtenlichen glawbens. ſouil an ume were erhebẽ woͤlt. darumb als er das ſechſiſch land geraynigt het do richtet er daril.biſchoffthunbauf. Der erſt biſchoflich ſtůl von ime geſtiftet iſt die Ofnaburgenſiſch kirch an dem fluſs Haſa gelegen in ſannt Pe⸗ ters ere. Die ander die Halberſtatiſch in ſant Stephans ere die voꝛmals zu oeſterwick geweſen iſt. Die dritt die Mynd enſiſch an dem fluſs Weſara in dem gſchloſs Weſckini. Die vierd die ꝛemenſiſch in ſant Wf II — — — — — — — — — — — N 1114 0 a der werlt 5 amnaßvlr 8 der Weſera telegen. Die fůnft die Badeboꝛnenſiſch in der ſeligſten iunckfrawen Marie ere. Die ſechſt Verden⸗ 00 10 ſechen deodſias fane Be 10 Herhro elbheklere ricrdereh Neen die newndt die Hambergẽſiſch. Die ʒehend biſchoflich kirch iſt der hohberuͤmbt Magdeburgiſch ſtůl in ſannt 0 00 0 Kän eheſd Gnenvon Wie r hen kſphrngenen Werpaeh Oiefteige Peleß rgeh der herrſchaft der grauen von Swalenwoꝛch yetzo die von Ayppia genant. Darnach iſt diſer ftüil gein Walerß aü ge G0 lene. nachfolgẽnd gein Vꝛeſe gewendet. vnnd ʒu letſt durch kaiſer otten den erſten nach der gepurt criſti orrx. 8 iarſgein Magdeburg verwandelt. vnd durch ſein hilff vnd fürdernus ʒu der wirdigkeit des pꝛmatnd in alema 0 ma erhoͤht woꝛden. Daſelbſt was ſantn Adelbertus der erſt biſchoff ein man aller tugennt vol. In diſer ſtatt Magdeburg iſt ein faſt zierliche kirch in ſant Mauricien ere auß quaderſtaynen erpawet. gar ein edels werck ð faſſer otten. vnd dariñ der leichnam ſanctt Floꝛencij. Sie glawbẽ das alda ſey der ſechs kruͤeg einer dariñ nach 0 ſag der euangeliſchen hiſtoꝛien der herr criſtus vnßer hay and waßer zu wein gemacht hat. Dẽ ʒaigt man dem 0 volck vnd iſt marmoꝛſtaynin vnd leicht vnd mag ſo vil weins dar ein als vil deſs ein pferd tꝛagen moͤcht. So u 90 ſagen ſie das ein andrer vnd klayner krůg ʒu hildeßheym ſey. Anch wirdt ſant Mauricien panyek ierlich alda ge m zaigt. Die burger daſelbſt haben vnnd halten ein rechtbůch der Sachſen ſpiegel genant inen von dem großen kaifer Karln beſtettigt. Daſelbſt hin auch die nahend gelegnen volcker ʒu entſchidung irer ſachen ir zuflucht ha ſhutvſd N 0 ben. Daſelbſt iſt em ſchöͤns pild Rolandi kaiſer Barls geſyppten freunds. der ein vberſtarckerman was vnnd 00 0 0 nach großer mechtiger niderlag der feind als er ſein heer auß hyſpania in galliam herwiderfůeret von dẽ vaſco 905 niſchen volck in eim ſtreyt erſchlagen wardt. Vnd diſer iſt der Rolandus der(als man ſagt ʒu ſeinen Aen 50 ſtercke des leibs vnnd 5 des gemůets andere mañ weit vbertroffen hat. alſo das ſeine ſtarcke werel vnnd 15— 0 bbung in aller werlt gepreyſet. gelobt vnd hohberuͤmbt werden, wküfft Deh Rßſehet ef Magdeburs I N WGUUU U * N * — Das ſechſt alter ¶ Jar der werlt. vin. jc. rriũj. Qar Criſti.ixc.Ixxiiij. Onus der ander ein roͤmer nach Benedicto ein babſt was eim frum̃ auffrich⸗ Itig vnd gantzmůetig man. Aber er hat in ſeim bab ſtthũb nichtz ſunders groß lobs wirdigs gehandelt. dañ er ſtarb im erſten iar ſeins babſtthumbo. 3 derſſibend deſs vaterland vnd zunamen von ſeins vnadels wegen verſch wigen bleibt erlanget den babſtthumb mit boͤſen liſten. vnnd veriore auch denſelben hinwiderumb boßlich.dañ er wardt auß verfolgung frummer bin ger gedꝛungen die ſtatt rom zemeyden. darumb zohe er von dannen vnnd name die koͤſtlichen klainat auß ſant peters kirchen mit ime hin vnd fluhe gein conſtantinopel daſelbſt enthielt er ſich ſo lang bis er auß den verkawften enttragnẽ heilligen klay⸗ naten ein große ſumm gelts ſammlet. mit demſelben gelt maynet er ettlicge perſonen durch myet vnd gabe zebiegen vnd widerumb alſo in dem babſtlichen ſtůl einzeko mẽ.dariñ teten ime ettlich frumm lewt widerſtand. Vnnd nemlich ein car dinal de hieß er fahen vnnd ſeins geſichts berawben. Aber er ſtarb vnnd endet ſein leben in zwittrechtigkeit ſchentlich vnd ſaße nůr ſiben monat. Sant Vlrich biſchoff OSsbt Vlrich biſchoff zu Augſpurg auß dem edeln ge — ſchlecht der grafen von dilligen gepoꝛn. in ſant gal len doſcer erzogen. der ſchꝛift vnd goͤtlicher ere erbietun vnderweiſt begeret in einen gaiſtlichen ſtand zekomẽ. ab er wardt võ einer cleůßnerin vermanet ſolchs nicht ʒetu vnd verkůndet ine kůnftigclich einen biſchoff zewerdẽ. daꝛ nach wardt er von ſeinen freuͤnden zu dem biſchoff Adel berano getan. vnd ʒu letſt ʒu eim biſchoff nach dem willen gottes erkoꝛn vnd keret ſich mit gantzem fleiß auf goͤttliche beſchewlichkeit vnd widererpawung der kirchẽ vñ vbet mit ſeinen tugenten vnd ſtettigem gepette wunderperliche ᷣing in dem hungriſchen krieg ſund erlich do kaiſer otto ſie V. VIIN ermderleget. In demſelben ſtreyt verloꝛe ſant Vlrich ſeinẽ d buꝛuder Diepoldum vnnd Regniboldum ſeiner ſchweſter ſun. Zu letſt nach vil kronen der gedult ſtarb er nach criſti gepurt.ixe. lxriij iar. vnnd ſeins alters in dem.lxrriij iar. vnd waꝛdt von ſant Wolffgang dem regenſpurgiſchẽ biſchoff ʒu Auſping in ſant Affra kirchen begraben vnd was an heilligkeit vñ wun derzaichen ein hohberuͤmbt man. nedetius der ſibẽd ein roͤmer hat in eingang ſeins babſtthumbs Guͤbertum IZemnen aufrůrigen man vnd ſchwartzkunſter in einer gehaltnen verſamlung ve dammet. vnd Arnulphum den biſchoff der von Gilberto außgetriben wardt wið eingeſetzt. vnnd darnach mit verwilligung kaiſer Otte des altẽ Ottonẽ ſeinẽ ſun mit Theophonia ſeiner gemahel zu rom gekroͤnet. Diſer babſt vermanet einen yegclichẽ DY⸗ bittende das ſie in der wale eins roͤmiſchen kaiſers den gemaynen criſtenlichen nutz vnd ſtand verſoꝛgen ſolten. Er ſtarb im.ix. iar ſeins babſtthumbs. ‚ hannes der. riiij.auch ein roͤmer wardt im dꝛitten monat nach angang ſeins babſtthumbs von den roͤmern gefanngen in die Engelburg gefůert vnnd da ſelbſt in vnd ſchwermůetigkeit ſo hart gehalten das er ſtarb. Auß was vrſachen ſolchs beſchehen ſey iſt nit aigentlich wiſſend. Founu der. xv.auch ein roͤmeꝛ hat ſich nach empfangnem bab ſtthumb wideꝛ die pfafheit in haß alſo grym̃lich entzůndet das auch er billich von der pfaf heit gehaßt wardt. dañ er gab goͤttliche vnnd menſchllche ding ſeinen geſypptten vnnd Sant Cunrat biſchoff nahend gewandten vngeachtet goͤttlicher ere vñ der wir digkeit der romiſchen kirchen. Diſ irrũg hat er ſeinẽ nach⸗ N komẽ alſo gelaßẽ das der bis hieheꝛ an vnßere zeit geꝛaicht Vhat. Aber er ſtarb im achten monat ſeins babſtthumbs. Annt unrat der biſchoff ʒu Coſtentz iſt diſer zeit an gaiſtlichkeit heilligkeit. lere vnd andern tugentẽ hoh berůmbt geweſen. Er was auß edeln eltern in teůtſchẽ lan den gepoꝛn vnd wardt der ſchꝛift berichtet erſtlich võ o thingo dẽ biſchoff ʒu Coſtent ein verhoͤꝛer gaiſtlicher ſach en. darnach ein pꝛobſt erkoꝛn. vnd nach abſterben deſſelbẽ ' biſchoffs ʒu eim biſchof von ſant Vlrich vnd der pfafheit erwelet. Er hielt eins mals am oſtertag das ambt ð meſs vrond noße in vertrawẽ zu got ein ſpinnen die in den kelch E efallen was. die ſeinem mund on verlezyng⸗ fallen was. die kroche darnach ob dem tiſch wider auß 8 9 Gicliam. d0s erlanhfte dem aanhin toaͤſtfihen 1elfnm Bueh lißemehſite fehgench. Pio enl 6 derwerlt Blat CILxXXI Tto der ander ein kaiſer. den der groß kaiſer Otto ſein vater einẽ mitregirer des ¶NJinen der kaſſer 6˙ ¶laiſerthumbs machet. vnd den mitſambt ſeiner gemahel theophonia ð babſt ¶ Qtto der ande⸗ in ſant Johanßen kirchen zu rom kroͤnet.hat im̃ iar criſti.ire.Ixxv. allain zeregierñ an/ gefangen.ein gůter man vnd ernſtlicher beſchumer der roͤmiſchen kirchen. vnnd hat Ff⸗ dem reich der kriechiſchen voꝛ angenomnem kaiſerthumb frid gegeben. vnnd Theo phoniam Johannis des conſtantinopolitaniſchen kaiſers ſchweſter zu der ee geno⸗ men. Als er nw die kaiſerlichen kron empfangen het vnd nach abgang ſeins vaters ñ auß welſchen landen wider in teůtſch lannd keret.do fande er hertzog Heinrichen zu bayern widerſpennig. aber er machet ine pald gehoꝛſam. Dieweil kalſer Otto mit di ſem krieg bekůͤmert was do zohe Lotharius der koͤnig zu franckreich mit großer hee res kraft in das lothꝛingiſch land das zu dem roͤmiſchen reich gehoͤꝛet. vnnd fuͤroan ein Ich vnd verwůeſtet die landſchaft daſelbſt. do růſtet ſich diſer kaiſer Otto mit herrcßfraff auß bayern in Lothringen vnd fůroan in franckreich bis fůr gein parys ʒiehende vnnd zůndet die voꝛſtatt daſelbſt an. Im̃ widerweg empfieng er ettlicher maß ſehaden. Darnach zohe er mit großem heer in welſche lannd wider die kriechi ſchen kaiſer Baſilium vnd conſtantinum. die Calabriam vnd ettlieh gegent welſchs lannds erobert hetten. Abkr otto wardt vberwunden do kome er in der flucht auff ein ſchiff der meerrawber die fůereten ine vnhekannten in Sieciliam. Als er aber daſelbſt bekannt wardt do verhieß er den võ Sicilia vil gelts ine wider gein rom zefůerñ⸗ das erlangkt er von inen. Do er nw gein rom kom do thet er fleiß ſein ʒerſtrewtes heer wider zeſameln. vnd nach dem er auß mangel des beyſtands ſeins heers wider die Roͤmer als vꝛſacher ſeiner erliddner nyderlag nichtz ge⸗ toꝛſt fůrnemen ſo keret er ſeinen zoꝛn auff die ſelei en ſtatt fienge er vnd zůndet die an. vnnd fůe ret ſant Bartholomes leichnam von dannen gein rom vnd ſtarb alda vnd wardt mit großen dren begraben vñ ließ einen ſun otto der dꝛitt genant einen nachkomen des reichs vnd Adaliſiam die tochter des marggrafen mõtiſ ferrati gemahel.* SBꝛuno ein biſchof Bius biſchoff zu Coͤlne des erſten kaiſers ottẽ bꝛud. Odilo abbt 8 iſt von helligkeit wegen ſeins lebens in großen wirdẽ gehabt geweſt. ð hat ſant pãthaleons cloſteꝛ zu coͤlne geſtif N tet vñ mit großer darlegung aufgerichtet. Durch diſs heilli gen biſchofs fleiſs ſind die leichnam ſan Eliſij vnd Patro⸗ Hcli 5 ſant Peters ſtab von rom gein coͤlne gebꝛacht Elwoösden. 8.db hat nach Maiolo dem heilligen Cluniacenſiſchẽ Habbt diſer zeitt gereichßnet vnnd in tugenten gepluͤet rvnd als ein abbt daſſelb cloſter. lvi.iar heilligclich geregiert vnd in Burgundia den tag der gedechtnus aller geſtoꝛbnẽ nach aller heilligen tag erſtlich erfunden vnd auffgeſetzt. dʒ dañ nachfolgend babſt Johannes der. xvi. allen kirchen ze⸗ halten beſtettigt hat. Duardus der engellẽdiſch koͤnig was deßmals in ſei ʒophus W ner regirung vnd auch an heillikeit ſcheinper. der da: ) nach auß liſtigkeit vnd neyd ſeiner ſtiefmůter erſchlagẽ als iein martrer in vil wunderzaychen geſchinen hat. HAeehnhe auß arabia puͤrtig ein treffeulicher phi/ ozophus hat diſer ʒeit vil gůter ſchriften gemacht. f⸗ N 1 Vdwig der vierd ein franckreichiſcher koͤnig vnnd d NR I 8. 5 1 0 ⏑ν 7 auß des großen Karls geſchlecht hat n ach Los NC Ychario vber die frantzoſen geregirt. vnd hugom eim faſt Thedaldus em graf geſtrengen ritterlichen man das veich. vnd Hlancam ſein gemahele auß der er keinen manß erbẽ het nach ſeinẽ todt ;zewerden geſchaft. deſs geſchlecht vnd nachkomen noch ſhewt beytag in franckreich herrſcht. I hedaldus der graff Canuſij der Regienſiſchen ſtatt Awas ein berůmbt man an gemůet vnd wolgeůbten AÆN geſchihten. dem dañ von ſeiner verdienſt wegen babſt io 18 dannes die ſtatt ferrariam zebeſitzen eingabe. 8 Das ſechſt alter MOhannes der. xvi.ein roͤmer empfieng dʒ babſtthũb bey ʒeitẽ kayſer ottẽ. ab er Lunochmals der kayſerlichen kron vnempfangẽ. Er was ein hohgelert man vñ wardt durch Creſcentium den roͤmiſchen ratherñ. der ſich des regiments der ſtatt rom vnderfahen wolt Faugefogn auß rom in das ellennd gein ethruriam zeziehen. vnd als aber der babſt kauſer otten wider Creſcentium in welſche land zekomẽ ge foꝛdert het do ſchicket creſcencius an den babſt ſein freůnd ine zebitten den kaiſeꝛ nit ʒefordern. ſunder wider gein rom zekomen ſo woͤlt er ime in allen dingen gefoͤlgig ſein. demnach wardtder babſt durch bette ſeiner freůnd bewegt das er gein rom zohe do kome ime creſcentius mit allen den des rats vnd der gantʒen gemaynde ent gegen begeret gnad vnd kůßet dem babſt die fůß vnnd erlanget vergebung. Diſer babſt ſtarb im̃.xi. lar ſeins babſtthumbs. 68 Regoꝛius der fünft auß ſachßen purtig voꝛmals Bꝛuno genant wardt auß. macht kaiſer Otten des dꝛitten von ſyppſchaft wegen zů babſt erkoꝛn. Aber r er wardt dieweil otto in teůtſchen landen was von den roͤmern. vnd zuuoꝛan võ ανσννE,--ſ ECreſcentio dem ratherrñ alſo verfolget das er erſtlich in ethruriam vnnd alßpald in teůtſche land zu dem kaiſer fluhe. In deſs abweſen macheten die roͤmer den be⸗ nanten Creſcentium einen gewaltigern ratherrñ. der ſchoͤppffet Johannẽ einen krie chiſchen ʒu babſt. Als aber Creſcencius verſtund das kaiſel ottd mit großer heerß kraft gein rom ʒu zohe do bewaret er die zynnen vnnd pfoꝛten gar fleißigclich. Als nw der kaiſer kom vnd ſich vnderfieng die ſtatt zeſtůrmen. vnd ſich die roͤmer ver můteten das ſie dem gewalt des kaiſers zewiderſteen nicht genůgſam ſein moͤchtẽ do offneten ſie den tentſchen die pfoꝛten. do fluhen Creſcentius vnd Johannes als hilfloßen in die engelburg vnd hielten ſich daſelbſt ð feind ettliche zelt kijnlich auff Als ſie aber zu letſt in hoffnung gnad zeerberben auß der burg zum̃ kaiſer giengen do wardt Creſcentius vnderwegen von der menig mit vil wunden verletzt. vnnd Johannes erſtlich ſeiner awgen vnd darnach des babſtthumbs vnnd auch des lebens berawbt. vnd diſer Gꝛegoꝛius im.xi.manat nach ſeiner außtreibung wider 4 eingeſetzt. vnd ſtarb iñ dꝛitten iar ſeins babſtthumbs. e Ohãnes.xvij hat( als voꝛgemelt iſt) auß gewalt vñ fůrſchub Creſcencij des J 3 Eroͤmiſchen ratherrñ. den er(als man maynt) mit gelt dar ʒu bewegt het zur z 8 Gregoꝛüj des fůnften das babſtthumb bekůmert. daſſelb gelt het er von conſtanti nopel gebꝛacht. Alſo was die kij.zwayung ʒwiſchen diſen bebſtẽ. Aber die weeret nit lang. dañ Johannes ſtarb ſchentlich in..monat ſeius bab ſtthumbs. Nneſter ð anð auß gallia půrtig dauoꝛ gilbertꝰ genãt hat dz babſtthũb boͤß 9 2 liſtigclich erobeꝛt. dañ er kom iũg in ein cloſter im̃ aurelianiſchẽ biſtthũb gele gẽ. aber er verließ dʒ ſelb cloſter vñ ergabe ſich gãtzẽ dẽ teůfel vñ kom gein Hyſpalĩ in die ſtatt hyſpamer lãd võ gůter kũſt wegẽ. do wardt er in kurtzer zeit alſo gelert⸗ dz er ð beſt lerer geachtet wardt. vñ kayſer Vttẽ vnd Robertum den koͤnig zu frãck reich vñ vil anderer hohberůmbter mañ ʒu ſchůlern het. darumb eroberet er auß eregirigkeit vnnd teufelliſcher inpꝛůnſtigkeit zeherrſchen. Erſtlich das Remenſiſch itdbiſtthumb.darnach das rauenniſch. vnd ʒu letſt das bab ſtthumb durch teufel liſche hilff. doch mit dem geding das er nach ſeim tod des teůfels gantzer ſein ſolt. idſgvß hlfh h ellheß Mduechleäch Pofcagg vf doch Nw fraget er den teufel wielang er leben wurd. do antwurtet er ime. wirſt du ihe bſchosfhen ruſalm nit berůren ſo wirſt du lang leben Als er aber im̃ fůnften iar ſeins babft⸗ Wziichſ thumbs in der kirchen zum̃ heilligen ereůtz auff eim altar Jheruſalẽ G50 zu rom bunomdke das ambt der heilligen meſs hielt do erkennet er das er alßßpald ſterben wurd vnd lchs lbeßr fiele in rewe vnd bekennet ſeiner irrung voꝛ menigelichem vnd vermanet alle men⸗ 04 07 ſchen die eregirigkeit vnd tewffelliſche betriegerey zemeyden vnd ein gůts loͤblichs 4 15 b10 eben zefůerñ. vnd begeret darnach das man nach ſeim tod ſeinẽ leichnam võ glid 40 ſfien⸗ zu glid entgentzen vnd auff einem wagen oder karren legen vnd denſelben an dem e ende begraben ſolt dohin der von dẽ pferdẽ vngelaytet gefůert wůrd. Alſo ward 0 (als mah ſagt) derſelb leichnam auß goͤttlichem willen von den pferden in ſant io⸗ W hanßen kirchen gefůert vnd alda begraben das die boßhaftigen menſchen lernen 600 0 ſolten das inen wo ſie ſich in irem leben bereweten bey gott ein ſtat der vergebung 90 s vo behalten ſey⸗ 3 h etwy . Jar der werſt. vun ijc. j. Jar Criſti. Im iiqj. 5 der. rviij. des zunamens vnd Cönkiades von ſeins vnadels wegen ALemit kundper iſt ſtarb im̃ füͤnftẽ monat ſeins bab ſtthumbs. darumb von kůrtze wegen ſeins ſitzens wirdt nichtz gedechtnus wirdigs von ime geſchꝛiben. dañ das u denſelben zeitten vil wundergeſtalter ding erſchinen vnd erdpidem beſchehen dauon vil ſtett nydergefallen ſind. „ der wertt Blat CLXXXII MVto der drit des andern Ottonis ſun ein kayſer hat nach der gepurt criſti.irẽ. vñ K 83 462%8 0 Linea derkaiſer Vut dem lrxriij iar noch ein kind ſeinem vater im reich nachkomende. xviij iar geOtto der dꝛitt herrſcht. vnd ſich in allen tugenten vnd beſchirmung der roͤmiſchen kirchen ſeinen el- tern nit vngemeß gehalten. vnd vil krieg mit großem rům vnd pꝛeyß verbꝛacht. Als, aber nach abſterben ſeins vaters des kaiſers zu wale vnd erkieſung eins andern kay/ ſers taglayſtung gehalten wardt vnd ettliche diſen Ottonem den dꝛitten. die andern hertzog Heinrichen ʒu bayern des erſten kaiſers otten oͤheim haben woltten. vnnd die walheẽ maynten das die ding creſcentio numentano befolhen werden ſolten, do erwe leten die teůtſchen der detzmals vil zu rom warn diſen ottonem den dꝛitten. Huff das aber deßhalb kein aufrůr entſtůnnde ſo beſtettiget der babſt die wale der teuͤtſchen. Als nw diſer otto zu kaiſer geſchoͤppfft wardt do verzeret er vnder dem vertrag vñ eynigung teutſcher ſachen.ri ior voꝛ vnnd ee er gein rom zohe. Darnach empfieng er von babſt Gꝛegorio ſeinem geſyppten freůnd die kaiſerlichen benede; ung vnnd kron vnd ʒohe ʒu ſant Michael auff den berg goꝛganum dahin er ſich gelobt het. vnd kom darnach widerumb gein rom. vnd pald fürtter herauß in teütſche lannd. Nw hetten—— die roͤmer ein große andtung gegen babſt Gꝛegoꝛio das er diſen ottonem zukaiſer gekroͤnet het. Dem nach wardt Gregoꝛius auß bedꝛoung genoͤttigt kaiſer otten nach zeziehen vnd ine vmb beyſtand anzerůffen. do zohe diſer kay ſer mit heers kraft fůr rom. wie dañ hieuoꝛ bey babſt gꝛegoꝛio gemeldet iſt. Wiewol auch die gſchihtb ſchꝛeiber we nig von den letſt en zwayen kayſern otten ſetzen ſo ſind ſie doch alſo ernſthaftig vnd wunderwirdig mañ gewe⸗ ſen. das der ein ein plůtiger oder plaicher tod der ſarracen. vnd ð ander wund eꝛe der werlt zugenambt zewerd en ẽdig vñ verdient haben. Als nw diſer kayſer otto der dritt die auffrůrigen ſachen vnd hendel in welſchem land zu frid vñ ſoͤne geſtellt hett vnd in willen was widerumb herauß in teůtſche land ʒeʒiehen do wardt ime ʒu rom mit gift vez geben vnd ſtarb. vnd ſein leichnam in teutſche land gebꝛacht vnd in ſeiner eltern grab beſtattet. Adelbertus biſchoff auß edeim geſchlecht der behem gepoꝛn iſt nach Ditimaro dem erſtẽ biſchoff zu Pꝛag diſer ʒeit von feiner ſundern furnemen heilligkeit vnd lere wegen fNals biſchoff zu pꝛag in großer wirde vnd achtung geweſt. Aber nach dem er nicht ver⸗ ANN můglich was zeregiren das volck das des rawbs vnnd eebꝛuchs gewonet het do zohe I er gein rom vnd enthielt ſich daſelbſt bey ſeynem bꝛuder Gaudencio in ſant Mexius clo 75 VIe ſter ſo lang bis er von dem babſt 910 85 wardt ſeine ſchaf wideꝛ haym ʒeſuche.abe: 0 do er ine vngeneme was do zohe er in hungerland vnd bracht koͤnig Steffanum vnd öſchier alles volck in hungern zu dem heilligen eriſtenliche tawff. Darnach ʒohe er in pol ner land vnd oꝛdnet Gaud entium ſeinen bꝛuder in der Gueſnenſiſchen kuchen das euan gelium zepꝛedigen vnd zeuerkůnden. Zu letſt wanderet er zu dem volck Pꝛutenorum vñ do er ine dz geſetz eriſti fleißigclich verkundet do wardt er mit dẽ ſchwert geſchlagẽ vñ in ſeiner ere durch ſant ſtephan dẽ koͤnig die biſchoflich hawbtkirch ʒu gran geſtifftet. J 0 D15 dʒ alt koͤnigelich geſchlecht kome diſer zeit auß teuͤtſchẽ land in welſches land vnd was dem roͤmiſchen reich wider die tyrannen vnnd wuettrich faſt bey hilflich· Barũb hat kaiſer otto der dꝛitt dẽſelben geſchlecht von ſeiner verdienſtnus wege die ſtatt Arrini num verlyhen vnd mit vil vnd großen freyheitten vnd gnaden erhebt. Auß demſelbẽ geſchlecht ſind nachfolged Vil hohberůmbter fůrſten vnd treffenlich tapffer mañ entſpꝛũgen. Sant Wolfgang ofgangus der.ri. biſchoff ʒu regenſpurg was ein ſchwab auß edeln eltern gepoꝛn vñ wardt in der kunſt der redſpꝛechigkeit vnd zierredens gelert. Er was dẽ ertz⸗ biſchoff heinrichẽ ʒu tryer gar gehaym vñ daſelbſt ein ſchůlmayſter. darnach geweyhet vñ ʒu techãt erwelet. Mach abſterben deſſelbẽ ertzbiſchofs zu rom hieng er ettliche ʒeit bꝛunoni dẽ coͤlniſchẽ ertzbiſchof an. darnach verließ er die werlt ergabe ſich in ein cloͤſt lichs leben vnd ward durch ſant Vlrich den augſpurgiſchẽ biſchoff zu bꝛieſter gewe het. Darnach kom er mit willen vnd erlawbnus ſeins abts in das norgkaw gein auff// gang der ſunnen in pannoniam als oͤſterreich vnd hungern von predigens wegen. da-⸗ ſelbſt fuͤeret er ain ainſydliſch leben in aller heilligkeit Nachfolgend wardt er durch für, dꝛung Pilgrini des biſchofs zu Paſſaw vnd kaiſer otten des andern biſchoff zu regenſ purg geoꝛdnet. Dieſelben kirchen regiret er in vil tugenten vñ wunderʒaychen. xrvi ia Im̃ iar des herꝛñ irc. rcüij. ſtaꝛb er ſeligclich. Der heillig hertzog heinrich zů bayeꝛn kom ems mals von andacht wegen zu ſant Molfgangs grab vñ funde daſelbſt geſchꝛiben die zway woꝛt. Nach ſechs do maynet hertzog Heinrich er wuͤrdt nach ſechs tagen. monaten.iarn ſterben. Aber nach perſcheynung derſelbẽ alzeit wardt el zů roͤmiſchem koͤnig bekroͤnet. Das ſechſt alter 545 8 335 ‚ aſſckl, Ratherius biſchoff AIcherins ein biſchoff zu Berñ. dauoꝛ ein cloſter man. Sant Alic, böRNN fat hohgelert hat vil dings geſchꝛiben. vñ die ketzeren J5r0 Antropoꝛmotitarum genant außgerwtet. dieſelben ketzer hi wocde elten auß pewriſcher aynfeltigkeit das got menſchliche glyð 0 0 durlch het vnwißende der ſtym des herrñ. das der heillig gaiſt ein ö vnleiphaftiger got iſt. 65 balei Afckt 160˖ O großzen der cantuarienſiſch biſchoff was diſer zeyt Vafi9 an großen wunderzaichen vnd heilligkeit ſcheinpeꝛ vñß; opeeltten, hat vil cloͤſter geſtiftet. vnd am̃ tag ſeins abſterbens von de hſ gechle engel gelernet die antiffen. O rex gencium et dominatoꝛ eoꝛũ iker ofuhe N ſiols di ſhlt kaiſerl 0 5 15 Fahden Thgarius ein engellendiſcher koͤnig hat nach Echelſta ſe otten vol nũ ſeinem vater vber die engellendiſchẽ. ix.iar geregirt chen geyyff ein gar criſtenlicher man. Von dem lißet man dʒ er vnder an ſſer vnd dern wercken ſeiner tugẽt ſchier yedes iars ein cloſtet pawet 66 N aiefeler 13 NR lle fürſihy 0 U A kenkant der Vltraiectenſich biſchoff iſt auch diſer U i0 600 98 zeit an kunſt vnd frům̃keit des lebens berůmbt geweſt N umneſehſol 5• vnnd hat vil zu lob der iunckfrawen marie vnnd des heil/* 931 vſfſ 2 ligen ereůtzs geſchuben. 5 tendet well 5VV 5„N hen die dofl heodoꝛicus biſchoff zu Metʒ ð ſybend ein heillig maneateee ſeer wderſße AN. Abar hieß vil heiltumbs außwelſchem land zů ime bꝛin Patto ertzbiſchoff woffenzeſeh „(KNN gen. vnd růet zu letſt mit heilligem ende. 8 6W dem ochdes 5 Atto der ertzbiſchoff zu Mayntʒ voꝛmals abbt ʒu ful/ 1 X. mtreölcheng dẽ ſol võ dẽ mewßen in dẽ rheyn gefreßen woꝛdẽ ſein. 4 ider wetltlch ¶ daarumb das er ein große menig der armẽ in einem ſtadel oð ſcheelcbeg ͤN:ſchewerñ ʒur zeit der tewrũg als woͤlt er ſie mit almůſen be⸗ wüthmene e gabsẽ verſameln vnd verpꝛennen hieß. die mewſe habẽ auch zuwbeteßtod . ſeinen namen ab den wenden genagen. ſol Wo chſ 8 ten vfs gůrrr dDo der cantuartenſſch biſchoff wz diſer dettauch heilſes e Odo ein biſchoff ligs lebens berůmbt. Deßgleichen Anfridus zu vtrich vnd Gerhardus zu Camera biſchoff. uumefferdet N 8 0R hernachbenant ebbt alle haben diſer ʒeit in tugen⸗ fengeegttw. ten vnd heilligkeit geplůet. Nemlich Gwilhelmus. Ki⸗ finmigſofi 5 chardus. Popo. Oſtertus. Berno. 15 9 + dem land vaſconia erſchyne ein wundergeſtalts ding 8ſed das het zway hawbt vom̃ nabel vnd vberſich auff ge⸗ Aſpalten. het auch zwů pꝛůſt. vnnd weñ ir eins aße ſo ſchlieff 5 das ander. 5 5 t0 IUi Id gefe Wunden 35 Ffpkegr 3— Ppe der groß caputius zugenambt empfieng nach ab dgig ſterben koͤnig lud wigs zu frãckreich. auß ſeim geſcheft Hugo koͤnig daſſelb koͤnigreich. vnd regiret mitſambt ſeiner gemahel vier Ien Wonſht⸗ lar. Ettlich ſpꝛechen er ſey ein graff oder hertzog zu Parys. vnd ſein vater robertus ein tyrann vnd flaiſchhacker gewe⸗ ſen. Aber zu ſeinen zeitten iſt franckreich mt alſo geauffet. als Pipinus vnd die andern koͤnig das inngehebt haben. dann ettwen hatt alle Gallia vber das gepirg gelegen. auch oſter walden. vnd ein groß tail teůtſcher land ʒu frãckreich gehoͤꝛt Aber als das kaiſerthumb auff die ſachßen gelanget ſo iſt nit allain teůtſch land vnd ſchwenzerland. ſundet auch ein groſf ö der werlt Blat CLXXXIII AQAiſerlicher gewalt vñ koͤnigeliche macht iſt nicht allain auß kraft der natur ʒu gemaynem nutʒ eingelaytet. ¶ ſunder auch durch den hayland vnßern herrñ iheſum chꝛiſtum gottes ſun. In des hand alle reich ð werlt ſind mit woꝛtten vnd wercken beſtettigt. der dañ zu der zeyt als aller vmbkrais beſchꝛiben wardt hat woͤllẽ ge⸗ poꝛn werden. vnd den zynſe des kaiſers auguſti geduld et vnd fůr ſich vnd für petro tribut zegeben geſchaffet. vnd der auch gefragt ob zymlich wer dem kaiſer zinſs zeraichen. nach befichtigung der můntʒ geſpꝛochen hat. Gebt dem kaiſer was des kaiſers iſt vnd got was gottes iſt. Darumb ſpꝛicht der ſellig ambroͤſius. Begeret der kaiſer tribut oder zinſs ſo ſind wir ime des nit wider. grund vñ poden der kirchen als ecker vnd felld ſollen das bezalen. So ſpꝛicht der kaiſer iuſtinianus das ime der kaiſerlich gewalt von der hymliſchen maieſtatt Heltben ſey. Sañ gleicherweiß als in den gaiſtlichen dem roͤmiſchen babſt alle patriarchen. pꝛimates vñ andere iſchoff vnd prelaten vnderwoꝛffen ſind. wie wol die kriechiſchen ſolchs ʒuzeiten wid erſpꝛochen haben. vnd das trew⸗ loße geſchlecht der huſſen nochmals widerſpꝛicht. Alſo iſt offenbar dem roͤmiſchen kaiſer alle werltlichen vnd⸗ woꝛffen ſein. Darumb die hernach geſatzt figur zaigt an wie die kaiſerlich wale als auff ſtarck ſewln gefeſtigt iſt dañ als die ſchwacheit des kaiſerthumbs vnd die wannckelheit des glůcks betrachtet wardt. auff das deñ der hoͤhſt kaiſerlich gewalt lenger bey den teütſchen blibe. vnd das det.der andere an tugent vñ wirdigkeit fůrtref fe auch den andern voꝛ ſein ſolt. So hat babſt Gꝛegoꝛius der fünft oꝛdnung vnd beſtettigung mit willen kay⸗ ſer otten von wale eins kaiſers.die bis hieher auff vnßer zeit gehalten iſt fůrgenomen. Alſo das allain den teut⸗ ſchen gezym̃et einen fůrſten zeerwelen. der dañ ein roͤmiſcher koͤnig genant. vnd nach beſtettigũg des babſts ein kaiſer vnd merer des reichs gehalten werden ſolt. Vnd wañ aber nach innhalt vnd ſatzung der gaiſtliche recht der kaiſer in zeittlichen dingen die ihenen fuͤrtrift die von ime zeittliche ding empfahen. vnnd nw alles volck vñ alle fůrſten von dem kaiſer als von eim herrn der werlt zeittliche ding nemen. darumb ſind ſie ime zu vnderte nigkeit vnd gehoꝛſam billich verpflichtet. dañ wiewol ſich ettlich widerſetzen dem roͤmiſchẽkaiſerthumb gehoꝛ ſam ʒeſein ſo iſt doch nach der monarchey vnd einigem fuͤrſtenthumb des kaiſers auguſti octauia ni nymannt ye g vnd abmůetig woꝛden das er ſich vnder eim andern dañ des roͤmiſchen koͤnigs tittei einen her o gar vnſynni 8 der werlt vnd fuͤrſten des vmbkraiß der erden hett gethůrren nennen. Nw zu anzaigung des frefels der ihe nen die do fůrgeben das ſie dẽ roͤmiſchen kaiſerthumb nicht pflichtper. ſunder dauoꝛ gefreyet ſeyen. wiewol deñ irer en, eer mit waffen deñ mit geſetzen ʒebegegnen wer. auff das ſie ſich auß dem rechten vnder woꝛffen ʒeſein erkennetẽ. auß dem ſie ſich gefreyt achteten. yedoch iſt zemercken das alle die ihenen die ſich vnder dem ioch des kaiſerthumbs zeſein lawgnen. ſpꝛechen das ſie ſolchs erlangt haben eintweders auß freyheit odeꝛ mit redlichen gethatten vnd einicher tuůgent. Vnd ſo aber das roͤmiſch kaiſerthumb von got vber alle menſchẽ in der werltlichkeit auffgerichtet vnd deßhalb kund vnd offenbars rechtens iſt das demſelben nymant einichẽ nachteil oder geuerde bringen mag ſo iſt vnlawgenper vnd wiſſentlich das ſolch freiheiten die den hoͤhſten ge walt hinnemen vnd abſtellen vntůglich vnd kraftloße ſind.dann auß ſolchem erwachſen vil zwitrachtigkeit. rawberey.todſchleg vnd krieg ſo nymant iſt der als der oͤberſt nach oꝛdung des rechtens ſolchen kriegen maß ſetzẽ ſolt. Wo wir aber vnder einem einigen hawbt lebten alle einer emigen gehoꝛſam folgten. vnd einen eini⸗ gẽ hoͤhſtẽ füͤrſtẽ in werltliche dingen erkenneten ſo reichßnet allenthalben auff erden der fid vnd wir geprauch ten vns gůter vnd ſüͤßer eintrechtigkeit. Deſs zu offenbarem zaichen ſo iſt von anbegynne der werlt bis hieher nye einicher 50 frid geweſen. deñ ʒu der zeit do aller vmbkraiß der erden auff den einigen kaiſer auguſtuz in geſtalt des himliſchen reichs ein aufſehen het. Vnd wiewol ſolchs zu eren Chꝛiſto vnßerm erloͤcßer. der vnße re menſchliche geſtalt an ſich geklaydet hat deßmals beſchehen iſt. ſo ſoldoch genůgſam ſein das der goͤttlich pawmeiſter der werlt diſen weg des frids zehaben gezaigt hat.dieweil der vmbkrais vnder einem einigen fůr⸗ ſten geregirt wardt. Vnd wiewol wir nit lawgnẽ das auch andrer koͤnig vnd fůͤrſten macht vnd gewalt groß ſein můg ſo ſagen wir doch dabey das ſie alle vnder dem roͤmiſchen kayſerthumb ſind. vnnd alſo gefoͤlgig ſein ſollen. das ſie die gehoꝛſam die ſie von iren vndertanen eꝛfoꝛdern dem roͤmiſchen kayſer irem herren layſten. das roͤmiſch kaiſerthumb an die teůtſchen gewendet wardt do iſt es zů ſterckrer beſtenndigkeit geſtift 0 vnd gefeſtigt woꝛden auff wier ſewln. als auff viet hertzogen. vier marggrafen. vier latgrafen. vier burg grafen. vier grafen. vier panyerherren. vier freyen. vier ritter. vier ſtett. vier doͤrffer vnd auf vier pawꝛn nach an zaigung der nachfolgenden figur. Won ſatzung vnd veroꝛdnũg der churfnꝛſtẽ des romiſchẽ reichg. Die ſiben churfurſten Die gaiſtlichen Der kayſet WNugkus: liben Talis. Wwelkerbäm,. Aldenwalden Des beiſſigenromiſchẽ reichs. Plat CLXXXII 2 — VVVV“ 8 9 1 9 5 ——* WV 9 8 2 8 D 8 NNN W S QWugamozwimicrs. ARrr Das ſechſt alter „ ‚ ‚ Wꝛdonungdeꝛ chuꝛfijꝛſten desieichs QAbſt Gregoꝛius der fůnft hat erſtlich ſatzung. oꝛdnung vnd beſteteigung der wale vnd kieſung yezuzeittt foobal 0 ö Deis roͤmiſchen kaiſers gethan. Bañ nach dem otto der dritt durch erblichen fale doch nit an leichte můe zu 0 el kaiſer erkoꝛn wardt. vnd aber der yeßgenam babſt auß demſelben oͤttiſchẽ geſchlecht gepoꝛn. die ſchwachheit fl 0 1 0 des kaiſ⸗ erthumbs vnd die wandelperkeit des gluͤcks erkennet. auff das dañ die hoͤhſt maieſtat des kaiſerthũͤbs öcahg lot bey den teůtſchen lennger bleiben moͤcht do hett er ein verſamlung vnd machet ein oꝛdnung vnnd ſatʒung. das ſle fdge allain den teůtſchen geʒimen moͤcht einen roͤmiſchen kaiſer zeerwelen vnd dannenher habe die churfuͤrſten iren gee de fel namen. Dieſelb wale oder chur iſt bis her vber vierhunder iar gehalten woꝛdẽ.alſo das hinfůr o dz kaiſerthũb dlude rü di nit durch erbſchaft des plůts gelaytet. ſund er deʒuzeiten ein kaiſer allain durch hohgepoꝛn teütſch mitſambt eim f0h0 zwirdt kůnig 1 beheim erkoꝛn ſolt werden· der dañ ein roͤmiſcher koͤnig ſein. vnd nach empfangner kaiſerlicher kron zu öhht del rom alßdeñ ein kaiſer vnd merer der reichs genant werdẽ ſolt. Diſs 619(als die figur hieuoꝛ anzaigt) des reichs 15 kbfh in churfůrſten. Nemlich die drey ertzbiſchofe ʒu Mayntʒ Trier vnd Coͤlne. Itẽ marggraf zu brandemburg. pfaltz⸗ 04 haß ˖ graf hertzog ʒu ſachßen.koͤnig ʒu behiem. er yeder hat ein ſunders ambt. alſo das die erſten drey cantzler ſind Wun dez vole der erſt teůtſcher land. der ander gallie. der dritt welſcherland. Der mat graf zu bꝛandemburg iſt ertz camrer. pfaltzgraff ertzdruchſeſs. der hertzog zu ſachßen ertzmarſchalck. der toniz ʒu beheim ein ertzſchenck vñ als ein ftlfſddas dief obman. die andern churfůrſten wo ſte in irer chur vnd wale ſpennig wůrden darumb zeentſchaidẽ. vnd ſolche ſatzung vnd oꝛdnung kaiſerlicher wale iſt beſchehẽ nach der gepurt chꝛiſti tauſent vñ in dẽ erſtẽ oder andern iarrt. tbben der welrt Blat CLLXxXXV N welcher weiß vnd geſtalt die wale vnd chut eins newen römiſchen koͤnigs durch die ſiben churfůrſten zu Lfranckfurt am̃ Mayn gelegen fuͤrgenomen. edeli vnd volfůert werden ſol das gibt clerlich zuerkennen die guldin bull die kaiſer Rarl der vierdt auff dem kaiſerlichen tag zu nurmberg im̃. N. ccc.lvi.iar der gepurt eri⸗ ſti gehalten gemacht hat. Nw werden vnſer kaiſere in irer erwelung voꝛ irer ſalbung vnd bekroͤnung roͤmiſch koͤ nig genant. als ob der kaiſerlich namen mer deñ der koͤnigelich ʒeachten wer. Nw haben aber die alte roͤmer nach außtreybung tarquinij des hohfertigen irs konigs von haſs wegen der koͤnig den koͤnigelichen namen gantʒ hin genomen vnd geſetzt. das ſich nit gezymmen ſolt hinfůro einichen koͤnig ʒu rom zeſein. ſunð die.die die kriegs henn del wider die feind wol fůereten warden von eren wegen imperatoꝛes. die wir kaiſer haißẽ genennt. Dañ bey dẽ roͤmern warñ drey ſtaffeln oder grade der groͤßern wirdigkeit.als koͤnig.dietatoꝛ vnd kaiſer.die koͤnigelich was die hoͤhſt wirdigkeyt. darnach die dictatoꝛſch. vnd nach derſelben die kaiſerlich. Vnd wiewol Julius ceſar offt obſigung wider die feind erlangende imperatoꝛ genant wardt ſo het doch der koͤnigelich namen zu rom einen ſol chen haß das ime derſelb Julius nicht den kaiſerlichen oder koͤnigelichen. ſunder den dictatoꝛiſchen namen erobe ret vnd nach dem er aber des koͤnigelichen tittels begeret vnd ſich doch darinn der vnwirßkeit vnnd vnwillens des volcks beſorget do ſam̃let er ein heer wider die parthos fůrgebende das in den ſibilliſche bůchern begriffen ſtůnd das die parthi nicht dañ von eim koͤnig vberwunden werden moͤchten. alſo verfůget er ſich einen koͤnig ze ⸗ nennen. das was ein vꝛſach ſeins ʒueylenden tods. Aber zewiſſen was das kaiſerthumb oder der kaiſerlich namẽ ettwen bey den roͤmern geweſen ſey. ſo iſt zemercken das der ein imperatoꝛ oder kaiſer genãt wardt der do het dẽ empfolhnen gewalt der waffen vnd heer. zub eſchůtzung. auffung vnd merung gemains nutzs vnd ſtands. Abeꝛ nwmals erſtrecket ſich der kaiſerlich namen vnd gewalt weytter. Das ſechſt alter Jar der werlt. vim.ijc.ijj. Jar chꝛiſti jm.iij. oOhannes der. rix.ein roͤmer kom in můeſſigkeit in den babſtthumb vnd hann Johan Tbiet nichts gedechtnus wirdigs vnd ſtarb im̃ fuͤnften iar ſeins babſtthumbs. Ergius der vierd auch ein roͤmer nach dem benanten Johanne bab ſt erkoꝛn S was eins helligen lebens vnd angenems wandels auch voꝛ. vnd in dẽ babſt thumb gein den armen mylt gein den freůnden vnd dienſtpern wunſam gein den ſtraflichen ſenftmůttig. gein den vngehoꝛſamen ſytſam. vnd ſolcher klůgheit vnnd fůrſichtigkeit das in allem ſeinem babſtthumb nichtz gehandelt wardt dariñ er als verſewmlich oder ſchuldig het můgen geachtet werden. dañ er keret als denn die biſchoff alle billich thun ſolten) alles ſein gemůet hin zu got.alle ding voꝛb etracht lich vnd wolhanndlende auß ſeiner angepoꝛnen natur vnd gůtſittigkeit. Auß diſs babſts rat vnd vermanung haben die welſchen fůrſtẽ diſer zeit in kraft gemayne ůntnus die ſie miteinander macheten die ſarracen in kurtzer weil auß ſicilia vertt ben Wiewel die ding in welſchem land vnd in apulia alſo gehandelt wurden vnd in welſchem land vnd ſchier in aller werit tewrung vnd ſterbẽ herrſchet do ſtarb diſer heilligſt Sergius. im̃ dꝛitten iar ſeius babſtthumbs. vnnd růet der ſtuͤl dar nach acht tag. Jar der werlt. vim.ijt riij. Jar chꝛiſti. m riij. 5 8 Enedictus der acht ein tuſculaner hat nach angang ſeins babſtthumbs ka H ſer heinrichen den andern nach aufſatzung babſts Gregoꝛij des funften m der kron des kaiſerthumbs begabet. vnd ſich in allen ſachen darnach deſſelben kai bee ſchutzs vnnd ſchirms gepꝛaucht. Aber er wardt nach ab ſterben deſſelbẽ ſeins eſchirmers des babſtlichẽ ſtůls entſetzet vñ ein andrer an ſein ſtatt geoꝛdnet.doch vertrůge er ſich mit ſeinen widerſachern vnd ihener babſt wardt außgetriben vñ diſer Benedictus wider eingeſetzt. Vnlang darnach im̃ xij.iar ſeins bab ſtthumbs 655 er. Ettlich ſagen. vnnd ſund erlich Damianus der lerer das ein biſchoff diſen enedictum auff eim ſehwartzen pferd ſizende eins tags in einer aynoͤde geſehẽ vñ gefragt hab. auß was vrſachen er alſo auff eim ſchwartzen pferdt ryte.do hab be nedictus geſpꝛochen. wie er ſo gar ſwerlich gepeinigt wůrdt. vnnd dem biſchoff ein ende RSaeſ. dohin benedictus ettlich gelt verboꝛgen het. vnd an den biſchof be geret ſolch gelt in ſeinem namen den aꝛmen zeraichen. dañ was gelts voꝛmals in ge ſtalt des almůſens gegeben woꝛden wer das wer ime nit erſpꝛießlich geweſen dar umb das es auß rawberey eroberet wer woꝛden. dem thet der biſchoff volg vnd verließ alßpald auch ſein biſtthumb vnd vnderſtůnd ſich eins cloͤſterlichen lebẽs TPentae⸗ der. xr.ein roͤmer wardt ʒu babſt zu der zeit als cunrat an des geſto Ms ben kaiſer Heinrichs ſtatt kayſer erkoꝛn wardt. von dem er darnach die kaiſeili chen kron empfieng.der dañ von den roͤmern nachfolgend mit auffrůr vnd oͤffenli chẽ kriegen angefochten vnd durch deſſelben kaiſer cunrats macht vnd gewalt er ese bedroung wo die roͤmer den babſt zebekuͤmmern nit vermeyden woͤlten das er inen den tod vnd außtilgũg zufůegen woͤlt. Er ſtarb im̃ xij. iaꝛ ſeins babſtthumbs. 5 0 Jar der werlt. vin.ic.rriñ. ar chꝛiſti. jm rrüij. ö 6 8 Enedictus der.ir.ein tuſculaner wardt 4 on enh00 vñ Vvnwitzig menſch von den roͤmern auß dem babſtlichen ſtuͤl gewoꝛffen vnd iohannes der ſabiniſch biſchoff. darnach Silueſter ð drit genant an ſein ſtat geno men vnd doch nach rlir.tagen wider außgetriben vñ Benedictus widerumb ein⸗ geſetzt. Vber wenig tag darnach hat diſer Benedictus auß beſoꝛgknus voꝛiger ge ferlich keit einem ertzdiacon iohannes genant des babſtthůmbs freylich abgetrette Oderals ettlich ſagen)den verkauft. darumb iſt diſer benedictus billich von aller⸗ menigclichem beſchuldigt vnd auß goͤttlichem gericht verdambt. vñ nach ſeinem todt ettlichen menſchen in grawſamer erſchꝛoͤckenlicher geſtalt ſein vbeltat klagen 6 de erſchynen. darumb entſtůnd auch die.riij ʒwayung vol ſchand vnd ergernus zwiſchen diſem benedicto vnnd dein rii.zwayung v ſch agernuüs —————— . uchen pohend be ſig dos ſhtam hen dobnche t Iſchen vyd ende ohe wber die w PHduttägr; vgd her Iüwlben. ekt Pnmedeh von Hm0 00 afüfkgn Danfffmnhn der werlt Blat CLXXXVI .inea der kaiſer FP Einrich der ander ein hertzog zu bayern iſt in dem iar der menſchwer Heinrich der ander Sant Ruͤnegund dung chriſti tauſent vnd drey nach abſterben kayſers otten des drittẽ 9* durch die teůtſchen churfüͤrſten ſich erſtlich irs verlihnen rechtens der chur gepꝛauchende zu kaiſer erkorn worden vñ hat.xxij iar geregirt. vñ wiewol er von ettlichẽ geſchihtbeſchꝛeibern fuͤr d ẽerſten Heinrichẽ gezelt wuͤrdt ſo ſſind doch h ſein ſchꝛiften vnd brieff ʒu babenberg geſehen wordẽ dar 9 32 1— 7 inn eriſich Heinrichen den andern geſcheibẽ hat. Darzu ſo wirdt er auch võ 11ꝑꝑ HENſettlichen geſchihtbeſchꝛeibern Heinrich der ander genant. vnd diſer ʒal woͤl if— len wir vns auch in den nachfolgenden beſchꝛeybungen haltẽ. Sein zukũft N in welſche land verzohe ſich auff. rij iar von vil krieg wegen. die er mit den I0 EIHEN gallis vnd mit den von metz het. Darnach wardt er ʒu eim koͤnig des reichs Wig 5 von Willigiſo dem Mayntziſchen biſchoff geſalbet Er hat ime die Windẽ ¶NLiuſper gemacht Darnach von babſt Benedicto dem achten die kaiſerlichẽ 0 lbckroͤnüg empfangé. vnd ſeinen erſten heerzug gein capuam gefüůert vñ die ſarracen darauß vertriben. vnd die ſtatt Trotam in den enden apulie gelegẽ von den burgern eingenomen darůber layſtbůrgen empfangen vñ ſich wi⸗ derumb gein rom gefüegt. Diſer kaiſer Heinrich wz ein faſt criſtẽlicher fůrſt vnd heilliger man. der mit kůnegunda ſeiner gemahel die iunckfrawſchafft oder himliſche keůſchheit hielt. vnd auß irer beder rat vnd anraytzung war den koͤnig Stephan zu hungern vnd ſein vnderwoꝛffens volck ʒum criſten lichen glawben bekeret. dañ er vermehelt ſein ſchweſter demſelben koͤnig. guwucbet er alſo 15 vñ heilligclich mit ſeiner gemahel das ir yedes 7 na dem tod an wunderzaichen leůchtet. dañ ſie ließßen in irem leben nichtʒ zu goͤtlicher ere Chongh vnderwegen. vnd ſtifteten das babẽbergiſch biſchof Nuthumb daſſelb mit vil gůttern vnd zierden begabende. vñ auch die biſchof lichen ſtifte Hyldeßheim alda er von kind auff erʒogen vnd gelert ward Magdeburg Straßburg Meichſen Merſenburg(die võ den na ẽd geſeßnen windẽ zerꝛuͤdet warñ) wider auffgerichtet. Zu letſt nach vil kriegen in beheym.teutſchemland. vnd in welſchẽ and geuͤbet ſtarb er an vil wund erzaichen nach ſeinem tod ſcheynende. buran der ander vom̃ vꝛſprung ein ſchwab oder(als ander woͤllen) von ge⸗ purt ein franckreichiſcher. vnd auß der můter von den erſten Franckreichiſchẽ koͤ⸗ nigen(die von Troya kom en) entſpꝛingende wardt nach abſterben kaiſer heinrichs võ den churfüͤrſten in teůtſchen lannden koͤnig erkoꝛn der dann dauoꝛ vnder kaiſer Hein richs ritterſchaft ein hawbtman geweſen was. Diſer koͤnig Cunrat verweylet ſein zu⸗ kunft in welſche land ſchier dꝛey iar. In mittler zeit macheten die welſchen fůrſten vnnd Nvoͤlcker wider diſen cunraten ein puntnus alſo.weñ er in welſche land koͤme das ſie ine mit gewappenter hãd außtreiben woltẽ. Do ſolchs an ine gelãget do fůret er ein groß berr in welſche land. Vnd als ime aber zu mayland widerſtand beſchahe do verheeret vnd verwůelſtet er die land ſchaft darumb vnd belegeret die ſtat mit bedꝛoung nit abze ziehen bis er die ſtatt verpꝛennet vnd geebnet het. Als aber der ertzbiſchoff zu Coͤlne am̃ heilligen pfingſttag in einer kirchen nahend bey der ffatt868 ambt der heilligen meſs hielt vnd durch den gaiſt geſehen vnd diſem Cunraten ge⸗ ſag das ſant Ambꝛoſius der patron daſelbſt den teuͤtſchen die außtilgung oder den tod gedꝛoet het wo ſie nit abʒů⸗ hen do bꝛache er mit ſeim heer auff ʒohe gein rom vnd empfienge die kaiſerlichen kron. zwiſchen Eudonem dem en⸗ gliſchen vnd rudolffum dem burgundiſchen koͤnigen. Darnach zohe er auß rom vnd lieſß wel ſche land befridet vnd zohe wider die winden vnd hungern die beſtritte er. vnd ſtarb zu letſt in nidern vttrich im̃ xvij iar ſeins reichs. 5 AJs iñ dꝛitt ẽiar kaiſer Heinrichs erſchine ein ſcheůhlicher comet 7 hyn vnd her flammen vmb ſich ſtrewende. Item im̃ ſiben 8 den iar deſſelben kaiſers wardt die ſunn verfinſtert vñ der mõd plůtfar geſehen. vnd beſchahe ein großer erdpidem. So fyel ein hꝛinnendeffackel oder ſerůln gleich wie ein thurn mit großem hal von himel. So wardt ein pꝛuñ in dem lothꝛingiſchẽ land in plůt gekert künfiigen iamer hungers vnd ſterbens fuͤrkündende. dañ Darauff kom ſchier in aller werlt ein ſolche tewꝛung vnd peſtilẽtz das in welſchen landen mer lewt mit tod vergiengen dañ leben⸗ ERD. Das ſechſt alter Hethunnit Aüibausle ä 9 5 2 288 5. 1 derweritt Blat CLXXXVII P alt das geſchlecht der allerdurchleuchtigiſten vnd heilligſten kaiſer Heinrichs vnd ſeiner Hhellligen gemaheln vnd iunckfrawen kunegundis. die dañ voꝛ andern teutſchen koͤmgen vnd koͤnigin an heil ligkeit des lebens vnd in tugenten geſchinen. vñ nach irem tod an vil wunderʒaichen geleůchtet haben. vnd in di⸗ ſem pawm bey ſeiner wurtzel wirdt Luitolfus der hertzog ʒu ſachſen als ein vater des geſchlechts. vnnd in ſeinen eſten ſeine ſůne vnd enicklein bis auff den heilligen kaiſer Heinrichen vnderſchiedlich geſetzt. vnnd da bey auch der vꝛſpꝛung ſeiner gemahele von dem großen kaiſer Rarl angezaigt. V den zeiten des vnůber windlichſtẽ kaiſer Rarls des großen. der dañ an vnderlaß wideꝛ die abgoͤttereyſchẽ ſachſßen vil iar krieget. ſie beſtritte vnd zum criſtenlichen glawbẽ beʒwunge hat der durchleuchtigſt hertzog Luttolfus zu ſachßen das regiment deſſelben lands angenomen Der zohe gein rom vnd erlanget vom babſt den leichnam ſancti innocentij. So fůeret bꝛuno ſein eltꝛeꝛ ſůn krieg wider die Danos vnd ertruncke im meer. do gefiel das ſachſiſch hertzogthumb auff hertzog Otten den andern ſun. Der hett einen ſun Heinrich der demuetig gnannt. vñ ein toch ter mit namẽ Baba. Graf Abꝛechts võ Babẽberg můter võ ð babenberg dẽ namẽ hat dẽ von ertoͤd ſůg wegẽ ſeins bꝛuders cunrats kaiſer lund wigals hieuoꝛ gemelt iſt) enthawbtet. Als nw dſelb kaiſer lud wig on Hant kunegũdẽ deꝛ kaileꝛin geſchlecht KKät Dasſechſt alter manlich erben ſtarb. do wardt Cunrat des erſchlagen Cunrats ſun in das reich Feſest. As aber derſelb Cunrat auch on erben abgieng do wardt Heinrich der demuͤetig gekroͤnet. Der vermehelt ime zu der ee Mathüdem. auß der gepare er ottonem den großen vnd heinrichen hertzogen zu bayern. Otto der groß gepare Ottonez den rotẽ Derſelb ander Ott gepar dẽ dꝛitten Ottonem. Hertzog Deinrich zu bayer n gepar Peinrichen dẽ heilligen vñ ſtarb nach der gepurt chriſti.irc. xcv. iar. vnd iſt begraben zů Fegenſpurg in ſannt haymrands cloſter. Derſelb hertzog Peinrich het ʒwen ſůn vnd ein tochter. Der ein ſun hieß Heinrich der gůͤetig vnd wardt darnach kaiſer. der ander Bꝛuno darnach biſchoff ʒu Augſpurg. die tochter hieß Geyſila. die wardt koͤnig Stephano ʒu hũgern vermehlet vnd durch ſie 995 ʒu chꝛiſto bekeret. Als aber der heillig kaiſer Heinrich ſein gemahle als ſein ſchweſteꝛ liebet vñ ſie nye erkẽnel vñ deßhalb keinẽ kůnftigen erben auß ir weßte do hat er irdiſche ding in himliſche verwã dlent. ein biſchofthumb in ſant Peters vñ ſant Geoꝛgen ere vnnd ſunſt vil werck der gůetig keit geſtiftet. Als nw diſer kaiſer Heinrich dem tod nahnet do zohe ein große menig der teůfel mit großem rawſch vnnd gethůmel fůr eins heilligẽ aynſidlers zell. ð fraget einẽ auß dẽ teůfeln wohyn ſie wolten. d antwurtet. ʒu des kaiſers tod ob wir ſchtzit an ime find en moͤchten. der ayſidler beſchwuͤr den teuͤfel das er darnach wider zu ime komen vnd ime erfar 19 05 do bon der teůfel wider vnd ſpꝛach.ſie hetten nichtz geſchaft. dañ als gůte vnd boͤße ding auff die waͤg gelegt woꝛden wern. vnd wir aber maynten das wir hyngewegen hettẽ do kom der verpꝛennt oder ge⸗ roͤſcht Laurencius vnd leget einen ſchweren guldin hafen auff die ſeytten des gůtten das dieſelb ſeyt fůtwuͤge. do erbꝛache ich auß zoꝛn demſelben hafen ein ore ab. Nw was daſſelb ein kelch den hieß der teůfel einen hafen. vnnd alſo groſs das zway oͤrn daran warñ. der noch hewt bey tag zʒu merſeburg gezaigt wirdt.den der kaiſet in ſannt Laurentzen 5 daſelbſthin geſchafft het. Darnach erfunde ſich das deßmals kaiſer Heinrich geſtoꝛben vnnd dem kelch ein oͤꝛe ab was. 5 3 Ber ſant Rungunden geſchleyht halben iſt es alſo geſtalt. das der groß kaiſer Karll kaiſer Ludwigẽ den gů ¶Aigen. vnnd derſelb kaiſer Lud wig vnð andern dꝛey ſůn. als Carolum koͤnig in Gallia. Lud wigen koͤnig zu franckreich vñ Sigifridum pfaltzgrafen bey rhein gepoꝛn hat. Der gepar auß ſeiner gemahel Mathilde drey ſuͤn Vvnnd ein tochter. Nemlich Theodoꝛicum biſchoffen ʒu metz. Adelbertum thumbherrn daſelbſt. vnnd ddeinrichẽ faltzgrafen bey rheyn vnd hertzogen zů bavern vnd diſe heillige kunegund em. die wardt kaiſer Hheinrichẽ vemeh et vnnd wiewol ſie mit ime keůſchlich vnd heilligclich lebet ſo wardt ſie doch von ime auß teůfliſcher zuplaſung 8..:it eim ritter verargkwonet vnd ʒu henemung irer vnſchuld auff glůͤen⸗ den pflůg ſcharen zegeen gedꝛungen 85 vnd ſpꝛach. O got als du mich von kaiſer Deinrichen vnnd allen andern Avnberoͤrt waißt alſo hilf mir. do wã dert ſie vnuerſeret auff den glůendẽ Aſcharen hin. Als ſie nw zu leſt. xv.iaꝛ in eim von ir geſtiften cloſter in heßẽ geweſen was do ſtarb ſie vñ ward ¶ʒu bamberg neben kaiſer Heinrichen begraben. vnnd von irer manigfelti zen wunderwerck wegen in die zal orer heilligen auffgenomen. A ʒu dẽ zeittẽ kaiſer heinrichs IA ineim doꝛff des Magdeburgi ſchen biſtthumbs ein brieſter in ſant Mangen kirchen am̃ heilligen wey⸗ ſhennacht abent meſs hielt do fiengẽ Arviij. man mit.· xv.frawen auff dem ſelben kirchoff an zetantzen vnd hoh 25 te ſſingen. die irretẽ dẽ bꝛieſter in ſeim ambt auon nit laſſen do fluchet ine der bueſter das ſie ein gãtz iar on vn/ derlaß alſo ſingende tantʒen můſten. vnd die weil fiel weder taw noch regen auff ſie. ſo wurden ſie weder hungerig noch můed. auch ire klaider vnd geſchuhe nit gepꝛechlich Nach verſcheynung des iars warden ſie von dem ertzbiſehoff entledigt ettlich ſtarben alßpald ettlich ſchlieffen dꝛey nacht aneinander ettlich zitterten ir lebtag. F5lligis ertzbiſchoff zu Mayntz was eins wagners ſun. ð Geiſila koͤnigin het ime zu vnuergeſſenheit ſeins vꝛſpꝛũgs in ſeiner ſchlaf kamer mit großen bůchſtaben geſchꝛiben. Willigis willigis ge⸗ D 5 dennck wannenher du komen biſt. Er hieng auch reder an den ν wenden auff. Von dannen her fůrt die Mayntziſch kirch reder Y n irem panyer. ˙eiſila die edel iũckfraw kaiſer ldeinrichs ſchweſter wardt „‚⸗‚‚Stephano dem koͤnig zu hũgern vermehlet. Auß fleiß der ——— ſelben empfiengen der koͤnig vnd das hungeriſch volck den cri ſtenlichen glawben gentzlich. — Ifiawen m. mlch erguſcktt! henbertys et )59· Oltpunden dobſche *V Lc chgſ guffe ſchenmzcgeeh 00 WOots dunht chen vnßd allhgh waß dſohfnrdy waſerg ufd füt Mbſehwnlin gſftftepdhſteſk 8doffbſerñ v Aacbepkuſtt heſzh d poßtter nalh Wec᷑ wegen iydh ſeuffteſohg, 0 0 iſer hcth dolfdes Mieer hunbe öbcſfet hehafſ belgech bemeßhekch f f ſt. cfttweß 0 ff 00 9000/ 41 beſfr Utede 60 5 E 00 5 0 ch00 ſlt 100 og lf Saul Step derwerlt Blat CLXNXVIII Pungeriſch könig S CTephan ein koͤnig zu hungern ein ſim Geyche auß Sarolth der tochter Gynla Hungeriſch han geporn hat in ſeiner iugent einen erlichen krieg wider Cupan den ſtaꝛcken meh tigen hertzogen gefůert vnnd obſigung erlangt. vnd nach koͤnigelicher empfangner kron wider Gynlam ſeiner můter bꝛuder gekriegt vnd ine vbe:wunden vñ mit weib jvnd kindern in hungern geſendet vnd ime die gegent ihenßhalb walds eingegeben Als er nw Geiſilam kaiſer Heinrichs ſchweſter zu deꝛ ee genomen het do wardt auß huff vnd vnd erw eiſung Alberti des biſchofs ʒu Prag diſer koͤnig erſtlich. vnd dar⸗ nach alles ſein volck zum̃ criſtenlichen glawben bekeret. Sarnach beſtritte koͤnig ſte phan den vberreichen hertzogen des voleks Bulgaroꝛum. von deſſelben genomner P0 ůettern vñ reichthůmeꝛn hieß er ʒu altẽ ofen in ſant peters ere ein cloſter paw⸗ en. Als er nw alle nahend gelegne voͤlcker vndertenig gemacht. vnd ime fůrgenomẽ het das koͤnigreieh Emerico zeůbergeben vnd goͤttlichs dienſts vnd der beſcheuͤlich keit zewartten do wardt er mit ſchwerer kranckheit beladen vnd ſtarb im̃ xxxvij.iar Nſeins reichs vnd ward zu Stůlweyſſenburg. alda er dañ in der ere der heilligen got Emtes gepererin ein kirchen gepawt het begraben. da er dann mitſambt ſeiner gemahel — an ſtettigen wunderʒaichen leuͤchtet. Nericus ein koͤnig zu hungern was des benanten ſant Stephans ſun auß gei 8 2 ſila gepoꝛn. Er het mer ſůn. aber diſer was von iugent auff voꝛ dẽ andern brů dern wider die gemaynen natur der menſchen auß goͤttlicher begabung mit gerech tigkeit klůgheit. ſenftmůetigkeit barmhertzigkeit. miltigkeit. demůetigkeit vnd gedult bewappnet. vnd got lieb vnd den menſchẽ angeneme. dem der vater die ſoꝛgkfeltig⸗ keit der pflegnus vnd regirung des koͤnigreichs befolhen het. Auf das aber ſein veꝛ ſtentnus durch boßheit nit verwandelt wůrdſo wardt er noch mit feiner gemahel iunckfraw weſende durch den todhingenomen vnd von ſeiner manigfeltigen wun derwerck wegen von menigelichem heillig geachtet. Adiſlaus auch ein koͤnig ʒu hungern hat von der himliſchen kron wegẽ die koͤ⸗ IL nigeliche kron nye auff ſein hawbt geſetzt. Nach empfangnẽ koͤnigreich wardt er ein troͤſter der betrůbten. ein wideraufheber der verdꝛuckten ein gůetiger vater ð wayſen. vnd von den inwonern des koͤnigreichs ein gůetiger koͤnig genant. Er ero⸗ beret Dalmaciam vnd Croaciam. vnd erlanget wund erperlichẽ ſige wider dz volck Cunos. vnd vberzohe poln vnd beheym vnnd kome mit freůͤden wider anha yms. ʒu letſt ſtarb er iñ.xir. iar ſeins reichs vol heilligkeit vnd tugent. Obertus ein koͤnig zu Franckreich fůeret diſer zeyt San 8 ein gůetigs zuſambt eim koͤnigclichem lebẽ an heyl ligkeit vnd ſchuftlicher lere vnd weißheit alle criſtenlich koͤnig vbertreffende. vnd was zu goͤttlichem dienſt alſo geflißen das er zu zeitten ſo er mit kriegs hennd eln nit be kůmert wardt die oꝛdenlichen tagzeit mit den bꝛieſtern ſunge. das ſagt man von ime. Als er auf ein zeit voꝛ einer⸗ Heaz ſeiner feind gelegen wer vnd ſein oꝛdenliche tagzeyt ettet do werñ die zynnen vnd mawꝛ derſelben ſtatt ein + 85 M gefallen vnd alſo dieſelb ſtatt von ime gewunnẽ wordẽ Vlbertus ein biſchoff ſol diſer zeit vil lobgeſangs vnd ſunderlich von ð iunck⸗ H frawen maria gemacht haben. vnd darumb in ſeiner kranckheit von ir mit irer milch erquicket woꝛden ſein. Heribertus ertzbiſchoff zu Coͤlne leuchtet diſer ʒeit an tugenten vnd heilligkeit. 8—— Ebhardus ein biſchoff in pannonia 35 diſer ʒeit von den feynden criſtenlichs glawbens auff einen karren 5 gepunden. auff einen hohen berg gefůert vnd vberab gelaßen vnd alſo gemartert woꝛden. 5 B80 biſchoff Q³ eeſtlich ein vngelirniger vnd tunekelſynniger ſchůler zu Magdeburg ruͤffet die koͤnigin der himel vmb gelirnigkeit an. die verhieß ime weißheyt vnnd das biltthumb. Nw wardt er gelert vnd darzu auch ein bifchoff daſelbſt aber er was ay Igens hayls vngedechtig. auff wolluſtperkeit des fleiſchs geflißen. der kirchen ſachen ¶verſewmlich vnnd mit vnoꝛdenlicher lieb einer abbtiſſin befleckt. vnd darumb aller⸗ menigclichem haßlich. Her hoͤꝛet in der nacht ein ſolche ſtym̃ Vdo hoͤꝛ auff võ diſem ſpil du haßt geſpilet vil ʒeuil. aber er verharret in ſeinen wollůſtẽ. u letſt ſahe ein choꝛ ßherr derſelben kirchen bey nacht in ſant Mauricien choꝛ ein ſchar der hailligẽ vñ vdo ⁊nem zum̃ tod verurteylt vnd enthawbtet vnd von der ſeytten der abtiſſin dafelbſthin gefũert. vnd von der iunckfrawen maria verclagt.als dañ das plůt des vnſeligẽ vdo N nis in eim weißen marmoꝛſtain deſs anzaigung gibt andern biſchoffen zu waꝛnũg vñ 8 erſchꝛecken. 35 Bas ſechſt alter Spnnbd der drit ein roͤmer wardt an des außgetribens babſts Benedicti ſtatſ⸗ zu babſt aufgenomen.er blib aber nit lang in dem babſtthumb inmaßen von den nehſten bebſten hieuoꝛ angezaigt iſt. dañ deßßmals was der bab ſtthumb dahin komen das nit die heilligen tugentreichen vnd hohgelertten. ſunder die mechtigen ge waltigen. vnd die die myet vnd gabe ʒeraichen hetten zum̃ babſtthumb gelangten. woͤlt got das ſolcher ſyt nit bis in vnßere ʒeit bliben wer. ¶ Jar der werlt. vim ijc.rrriij.( Jar C hꝛiſti. jm.xxiiij. 8 Kegoꝛius der ſechſt hat das babſtthũb von Benedicto(als voꝛ gemelt iſt)em 8 pfangen.als ſolchs an koͤnig Heinrichen dẽ dꝛittẽ gelanget do empfieng er deſs (als billich was) myßfallen vnd zohe mit großem heer gein rom vnnd vnderſtund ſich die gaiſtlichen ſachen ʒeſtillen vnd zebefriden. vnd wardt mit vil allenthalbẽ do hyn gefoꝛderten vettern ein concili gehalten. vnnd darinn Benedietus der. ir. Silu ſter der dꝛitt. vnd Gꝛegoꝛius verdambt. alſo warden diſe dꝛey boͤße wunderthieꝛ võ irem gewalt abgedꝛungen. vnd Syndegerus biſchoff zu Bamberg nachmals Cle⸗ ment der ander genannt zu babſt erkoꝛn. Doch ſetzt Gübertus der gſchihbſchꝛeiber das ſich Gꝛegoꝛius bey der kirchen gottes verdienſtlich gehalten. den babſtlichẽ ver druckten ſtůl in kůrtz mit hroßmechtigem gemůet widerbꝛacht. vnd die rawber vñ moͤꝛder der ihenen die gein rom von andacht wegen wandern woltẽ abgethan hab darumb wardt er von den boßhaftigen ſchedlichen menſchen ein todſchlager vnd plůtiger genant. vnd deſs auch von dẽ cardineln berůchtigt. Semnach foꝛderet gre⸗ goꝛins in der kranckheit dar an er darnach ſtarb die cardinel zu ime vnnd red ſtraffet( ſie das ſie ime das. das er billich gethan het auß neyd verargeten. vnd ſpꝛach. wenn ich geſtoꝛben bin ſo legt meinen leichnam fůr die kirchen thůr. vnnd beſchlyſſet die wol mit rigeln. do man nw alſo thet als er begeret hett do wurden die thůr in eim ſchweren windt geoͤfcfnet vnd der leichnam mit allermenigclichs verwunderũg hin ein getragen in wone vnd vermůtung großer heilligkeit. Lemens der ander dauoꝛ biſchoff zu bamberg Syndegerus genant wardt in O verſammeltem concili auß verwilligung oð geſcheft konig heinrichs des dꝛit⸗ ten zu babſt erkoꝛn. vnd derſelb koͤnig Heinrich in gegenwůrtigkeit des concili zu kay ſer gekroͤnet. Ettwieuil ſchreiben das diſer Clemens dẽ roͤmern zu verhůttung kuͤnf⸗ tiger irrung dergleichen voꝛmals beſchehen werñ bey aydßpflicht die wale ð bebſt Amaſus der ander auß bayern půrtig dauoꝛ Stephanus genãt kom nach cle⸗ mente in den babſtthũb. Ettlich maynen clemens ſey auß diſs Stephans ver fůegung vergiftet woꝛden. das glawben ſie darumb das er ſich laßpald nach abſteꝛ ben clemẽtis des babſtthumbs mit gewalt vnderſtuůͤnd. aber Damaſus lebet allain xriij.tag darnach. Dann alſo hett diſer ſitten vberhand genomen das eim yeden ere geittigen menſchen gezymmet ſant peters ſtůl anzefallen vnd anzetaſtẽ. aber got als ein recher wid erſtůnd diſem Damaſo durch abbꝛuch ſeins lebens andern ʒu eim ebẽ pild der foꝛcht vnd warnung. EEo der ix.ein teütſcher iſt nach der gepurt chꝛſti tauſent. xlix.iar in ſolcher ge⸗ L ſtalt in das babſtthumb gegangen. dañ dieweil der babſtlich ſtůl Ihez 94150 hen die roͤmer zu kaiſer lheinrichen gein ſachſen in willẽ võ ime eins babſts zebegern do vberredet der kůnig Bꝛunonem den tullenſiſchen biſchoff einen ſchlechten aynfel( tigen man. Als nw diſer Bꝛuno in babſtlicher klaidung gein rom auff dẽ weg durch Veſuncium zohe do wardt er von zwayen můnchen vberedet das er die bab ſtlichẽ ʒier abzohe do fůerten ſie in plgrams geſtalt gein rom. Daſelbſt wardt er am̃ letſtẽ tag des ſechſten monats von anfang der feyer des ſtůls zu babſt oꝛdẽlich auffg eno men vnd Leo der. ix. genant.Er was ein ſo gůetiger milter vnd zu almůſen geben al⸗ 95 5 das ſein haws den armen alweg offen ſtůnd. Er funde eins malß einen merckigen menſchen voꝛ ſeiner thůr den hieß er in ſein pett legen. Als man dẽ des moꝛgens ſuchet vñ nyndert gefunden wardt do glawbet man das chuſtus an eins armen ſtatt beherbergt woꝛden wer. Er ſtarb im̃ ſechſten iar ſeins babſtthumbs. — 11 nit heett f vnd bas gtwienlliakel uufcſugeld woppellerf wiwchffe vnd 0 Fget Detehl W08rnbehfl lſthoſzban fton zileftff llchgc Uander ven goldonkaſet foheegapahellh glög beͤgchtet. 0 zetodten. ab dogeeng der her hederkaſerdſe ſſne er ne auffz geſchtddeſs breeßz bnchedbreſterg ee oſstpchkerge e derwelrt Blat(LXXXI&N Einrich der dritt des voꝛgenanttẽ kaiſer Cunrats ſun wardt inñ iar des heriñ̃ tanſent..durch die churfůrſten ʒu eim nachkomen ſeins vaters erkoꝛn vnnd regiret.xvij iar. Er was ſeinem vater in tugenten nit allain nit vngleich. ſunder fůr⸗ treffenlicher vnd name noch in leben ſeins vaters ein ſchoͤne des koͤnigs von engel⸗ lãd tochter zu ð ee. die wardt des eebꝛuchs F beſchuldigt. aber doch durch ein kind das ſie mit ir auß engeilannd dargebꝛacht het gegen dem verclager. der ein großer ſtarcker man was in eim kampff beſchumt mit obſygung des kinds gein de] ſelben mañ Datnach ſchiede ſie ſich willigclich von irem gemahel vnd endet ir lebẽ in ddoͤſterlichem weſen. Nachfolgend vermehlet er ime des edeln pictauienſiſchẽ her zogen Gnilhelms ſchweſter Agnes genant vnnd hielt nach kůnigclichem ſytten die hohzeit ʒu Jngelſheym. vnd hieß alle freyharten.loͤtter vnnd gawgkler außtreiben vnd alles das inen noch gewonheit der fůrſten an klaidern pferden vnnd gelt zege ben was den armen zeraichen. Nw was er von natur ein frolich man.den menſchẽ freüdſam.gein menigclichem demůetig. den feinden erſchꝛeckenlich. den armẽ guͤetig vnd milt. Er zohe im̃ erſten iar ſeins regiments wider Oldericum den behmiſchen 3 koͤnig mit heers kraft.aber doch deßmals vugeſchaft wider in teůtſehe land vnnd koͤme in andern iar mit ſter⸗ kerm vnd basgeſchickterm heer wider in beheim vnd beſtritte denſelben koͤnig Oldericum alſo das die h eheim ettwiehil iar eim roͤmiſchen fůrſten ʒinſs geben můßten. u deꝛſelben ʒeit warn die hungern gegẽ einander auch auftiͤrig. alſo das ein teyl petro iren koͤnig. vnnd der ander teil eim andern anhiengen. do waͤrdt Petrus mit ge⸗ wappenter hãd außgetriben. vnd einer Aboinus genant ʒu koͤnig auffgenomen. Aber nichtzdeſtminð blibẽ die zwittrachtigkeiten zwiſchen den füͤrſten vnnd dem volck. Nu fluhe Petrus zu diſem Heinrich ine vmb hilff vnd beyſtand anruͤffende. demnach ʒohe Heinrich mit heers kraſt in das hungriſch lannd veriaget Alboinum. bboer Vetrum widerumb ein vnd ſtillet alſo dieſelben aufftůr. In myttler zeit entſtůnden vnerhoͤꝛte zwittracht ey dem bebſtlichen ſtůl darumb zohe er mit großem zeůg gein rom vnd warden dꝛey bebſt entſetzet. vnnd ein biſchoff zu bamberg(als hieuoꝛ gemelt iſt) zu babſt geoꝛdnet. von dem empfieng koͤnig Heinrich die kaiſerlich kron. Zu letſt ſtarb er vnd wardt ʒu Speyer begraben. 5 5 ttlich gſchihtbſchꝛeiber ſchꝛeiben von wunderperlichen vꝛſpꝛung diſs Heinrichs. alſo kaiſer Cunrat der Gde⸗ verſchonet keins verletzers des frids. w het graf Leůpold den frid gepꝛochen darumd ſtunnd er gegen dem kaiſer in ſoꝛgen. demnach fluhe er in einen verren wald ſchwartzwald genãt. alda enthielt er ſich mit ſeiner gemahel in eim hüttlein. w begab es ſich vngeuerlich das der kaiſeꝛ vom̃ geiagde daſelbſt ʒu keret vnnd alda benachtet. In derſelbẽ nacht gepare die grefin einen knaben. do hoͤret der kaiſer ein ſtym̃ võ himel dreymal ös08 kaiſer diſs kind wird dein tochterman vnd erb e. des moꝛgens gepote der kaiſer ſeinen dienern dz ind zetoͤdten. aber ſie legten es auff einen pawm vnd bꝛachten dem kaiſer eins haßen hertz fůr des kinds hertz. do gieng der hertzog fůr vnd funde das kind vnd name es ʒu eim zugewůnſchten erben anff Lang darnach ſa⸗ he der kaiſer diſen iungen in des hertzogen hawß argkwonende ob er der wer den er zeertoͤdten geſchaft het. do name er ine auff ʒu eim reytter vnd befalhe ime der konigin bꝛieff zebrmgen. dariñ gepote er der koͤnigin ine in an geſyht deſs briefs ʒeertödten. Nw růet der iung vnderwegen in eins bꝛieſters hawß vnnd entſchl ieffe. diewell bꝛache ð bꝛieſter alßpald dẽ bꝛieff auff vñ ſchꝛib einẽ andern bꝛieff auff maynũg. alßpald die konigin den brieff le⸗ eſo ſolt ſie dem iungen ir tochter geben als lieb ir ir leben wer. vnd als ei daſelbſthin kome do wardt ime des onigs tochter gegeben. OlA großer fewriger palck oder tram̃ ward am himel geſehen ʒwiſchẽ A dem aufgang vnd mittemtag ob deꝛ ſunnen gein dem udergang lawf fende vnd auff das erttreich fallende. ¶ s kaiſer heinrich obgenant am pfingſtag in teutſchẽ landẽ zů mayntz daſſelb feſt loͤblich begienge vñ ein wenig voꝛ dem ambt der heilligẽ Imeſs das kaiſerlich gefeß beraytet wardt do entſtund auß teufeliſcher anrai tzung ein auffrůr zwiſchen des ertzbiſchofs vnd des abbts zu fuldẽ dienern welcher herr neher beym kaiſer ſutzen ſolt. nach mancherlay woꝛtten kom es zu den ſchlegen alſo das der eſtrich der kirehẽ vol plůts wardt. aber biſcho⸗ fe vnd andere lieffen zu vnd die ſach ward geſtillet. die kirch gerainigt vñ dʒ ambt der meſs mit vil andacht volbꝛacht. Vnnd als aber vnder anderm im Lqtzentz ein verſs geſungen wardt zu teutſch de: tag haſt du 2— růmreich gemacht. do ſpꝛach ein i ſtym auß dem luft. Diſen tag hab ich krꝛegiſch gemacht do erſchluch tzet alles volck voꝛ foꝛchten vnd der kaiſer mercket des teufels frolockůg vñ ſpꝛach. Du erfinder aller boßheit haſt diſen tag traworens vol gemacht. So woͤllen wir durch die gnad gottes diſen tag den armen vnd důͤrftigen gnadenreich machen. Nſo nach volbꝛachtem ambt ließ er die důrftigen vnd armen foꝛdern vnd gabe inen alle koͤſtliche ſpeys mit ſeinen aigen henden. Das ſechſt alter In boßgaftige zawbꝛerin was in engelland die wardt 8 nach irẽ tod dieweil die bꝛieſter die pſalm ſungen võ dẽ J teuͤfeln erſchꝛoͤckenlich gezerret vnnd auff ein ſcheiͤhlich pferd geſetzt. durch die luft hmgefůert vñ wol vier meyl ein erſchr E kenlichs foꝛchtſams geſchꝛay gehoͤꝛet. D deẽ ʒeittẽ dꝛittẽ waꝛd die kirch ð glo riwirdigẽ vꝛſtend ʒu iheruſalem dauoꝛ võ den arabiern K Zerbꝛochen von den criſtglawbigen herwider gepawet. dañ nach dem der gewalt der egyptier wider die perſier anfienng vberhannd ʒenemen haben die egiptier voꝛ zukunft der tůrckẽ von egypten bis gein anthiochiam alle gegent inngehabt mit ſambt der heilligen ſtatt iheruſalen vnd irer anſtoßßenden ge gent. Darnach ſchaffet der verweſer calipha ein vngůͤetig. vñ got vnnd den menſchen ein haßlich man vnder andern ſeinen mißtaten die bemeiten kirchen der vrſtend von grundauff nid zewerffen. vnd das beſchahe nach der menſchwerdung criſti tauſent. xviij iar dieweil hereſtus ein gůetiger man deſſelbẽ ty rannen můter bꝛuder derſelben kirchen voꝛ was von dannen an keret ſich der glawbigen weſen auß bitterm ſchmertzen vñ vil anzaigungen ʒu boͤßerm Nach abſterben deſſelben tyran⸗ begunne daher ſein ſun auß begere des Conſtantinopolitam ſchen ſich guͤetigclicher ʒeerzaigen vnd 8110 den glawbigẽ Campanus pꝛinnender begird wid ergepawt haben. 8 117) 42 vꝛſachen da bey gemeldet. 8 wido ein hohberuͤmbter geſangmaiſter auß etru⸗ ria von der ſtatt aretio půrtig iſt diſer zeit in hohẽ lob vnnd pꝛeyß geweſt vnd hat als die gelerten wißen ſchoͤne mayſterliche anzaigung vnnd regel in der kunſt der muſica geſetztt. 06 Dgo der cluniacenſiſch abbt an lere edler gepurt MPgůetigkeit vnd gaiſtlichkeit berůmbt hat diſer zeit ettliche lobwirdtge vnd tapffere ding beſchꝛiben. LE antfrancus von papia puͤrtig ein fůrtreffenlicher lerer. vnd Anßhelmi des treffwüche lereꝛs maiſteꝛ was diſer zeit in gallia vnd zu parys gar hohberuͤmbt N zohe anhayms vnd gabe alles das ſein dẽ armen durch got vnd dienet got in großer demůt dieweil er lebet. Er vil gůts in den engellendiſchen kirchen. auch ein edler franckreichiſcher vnnd heillikeit ſeins lebens in großer achtung geweſen. vnnd hat auch ettliche ding gemacht vnd zuſamen geſetzt. L 8 I fö 55 165 vnd auch ein gaiſtlicher auß 93— 2 teůtſchem land puͤrtig ein man fuͤrtreffenli jj Kene 5 tſchem land puͤrtig ein man fuͤrtreffenlicher ſyñ obgeſang. vnd ſund erlich zu eren der iunckfrawen marie das Salue regina vn ſunſt vil anderer treffenlicher kunſtreicher ding geſetzt vnd gemacht. 7* 4 Äde verließ auß vermanũg des heilligẽ gaiſts die ſchůl F gaiſtlicher man iſt diſer ʒeit von wegẽ der lere vñ als der der in goͤttlichen dingen hohgeubt was vil tapffereꝛ/ gewalt dieſelben kirchen wider zepawen. vnd nach dem aber bdrr criſten zu iheruſalem vermůgen nit genůgſe am was ʒu auff⸗ richtung ſolchs gepews do teten ſie an den cõ ſtantinopolitani ſchen kaiſer begerung der hülff der leget ſein aigne coſtung dar. alſo das die criſten ſolche kirchen im̃ lar criſti tauſent. rlvii. mit Nampanus ein treffenlicher lerer vñ großer ſternſeher hat „(Jbie zer in achtung weſende ettliche ding gar tapfferlich beſchꝛiben vnd ſunderlich in den dingen die ptolomeus ð ſtern Ocuher geſent hat erklerung vñ duſatz getan mit anzaygung ſeimeꝛ wardt darnach Lin ertzbiſchoff zu cantuaria vnnd vbet 5 Æ 8 5 1 N W + 4 bardis ſoßd des dalerO 880thungſele ben komenEl voſt eins wege zohe er eins fl ich weppſerb huders vngelle ſoſt klinſanulm bochkckegefn henhaben mocht bgteine dyrch ih yſd vergebyng waht das er ſaf bodſchlager vet. Ihd gls aberdſ derwegen wa unpddobewege egpgtgtgung WoWgeboggr fabckizwüdt Sechtpusſehchs oerheffeh A väßgng IBbewegtogs wpögßz elhgiff Muls vmbtof Oſohneoge derwerlt Blat(XxC VEr leichnahn dẽs ryſen Pallandis des ſuns Euandri wardt diſer ʒeit gefunden vnd bey deſſelben hawbt ein pꝛamende lijcern. derſelb leichnam het enmiten der pꝛuſt ein wunden fünfthalb ſchüh offen ſo mocht die puñned lucern mir keiner feuchtigken noch mit eimchem gewalt des plafens außzgeloſehi derden aber einer ſubtiler ſynnreichigkeit machet vnder dem flammen mit einem ſtil oder griffel ein loch vnd alßpald der luft vn dten hinein gieng do verlaſche das fewer. Der leih was alſo groſs das er an ein mawer gelaynet die hoͤhe der zynnen vbertraffe. vber ettliche tag darnach zerfiel diſer wie ein andrer menſchlicher leich na m. us Betengarms ZErengariis ein doctoꝛals er diſer zeit lang an heilligkeit vñ ſchuftliher weiß⸗ hheit vnnd lere geſchynnen het do irret er darnach von weitlewftigkeit wegen ſeiner kunſt an dem heilligiſten ſacrament vnd vergiftet vil menſchen gemůet mit ſey ner irrung Aber er wardt darnach mit goͤtliche gnad alſo erleujchtet das er in dem concili zu Vercellis ſein irrung offenlich widerrůeffet. vnd alßpald von ſeiner ſubtilẽ vnd behenden ternung abließ.alles das ſein vmb gottes willen außſpendet vñ ſich alle ſein tag mit der ardait ſeiner hend darnach neret vñ ſein tag heilligelich verzeret 9.3 nachfolgenden iarn wardt ein coneili zu Vercellis auß bab ſts leonis befelhe V wider die urung des benanten Berengarij gehalten. vnd derſelb Berengarius ö als ein irrer in demſelben coneili verdambt. der doch darnach(als voꝛſteet) erleuch/ tet ſein leben wol beſchloße. .Hiſensien des lars eeſtitawwſent ei hat geſchynen fant Johanes ſtifter vnd aufſetzer des oꝛdens Valliſumbꝛoſe genant vnder ſant Benedicten tegel mi zuſatz ettlicher oꝛdnung. vnd in groem klaid. der dañ vil in tuſcia vñ oͤbern Lom bardia ſinnd. Diſer heillig auß der ſtatt Floꝛentz puùrtig Orden ſchadentall (des vater Gwalbertus genãt vñ ein ritter wzj iſt nach ⁊ N anzaigung ſeiner legend vnd hiſtoꝛi alſo zu gaiſtlichem le ben komen. Er het gegen ſeinen nachpawen feintſchafft von eins wegen der het ime ſeinen bꝛuder erſchlagen. nw zohe er eins tags vom̃ land gein Floꝛentz zu vnnd het et/ E lich weppner bey ime do kome ime der todſchlager ſeins 4 banders vngeuerlich entgegen nit verr von dem cloſter 5 ſant Minnat. im gepirg. den fiel er an. vnnd als aber der R todſchlager gefangen ſahen vnd kein hoffnung ʒeentpflie hen haben mocht do fiel er diſem Johanni zu füßen vnd bate ine durch iheſum eriſtũ den gekrerjtzigten vmb gnad 1 vnd vergebung. Auß dem ward diſer Johannes aſſo be 88 2 wege das er ſeins zoꝛns vmb den bꝛůderlichẽ tod gein dẽ 8 todſchlager vergaße vnd ime alle ver ſehuldung veꝛgabe 6 Vnd als aber diſer Johannes in ſant Minnati kirchẽ(die — vnderwegen was) gienge vnd voꝛ dem pild des crucifix ſtund do beweget das pild des crucifix ſein hawbt gegẽ— I II ime zu anzʒaigung goͤtlichs wolgefallens in nachlaſſung ··ů 5 vnd vergebung verdienter ſchuld des todſchlagers. DafI 846 ſelb ckeůtz witdt noch hewt beytag zu anzaigůg vnd ge S& e dechtnus ſolchs wunder wercks in derſelben kirchen beyf Floꝛentz auff eim berg mit großer ere erbietung geweiſel N Auß vermanung ſolcher wůdergeſchiht wardt diſer heñ + lig bewegt das er ſich pald in ein gaiſtlichs weſen füͤegetfen Ge Vvnd als ein ainſidler an das oꝛt des appẽnimiſchẽ gepirgs Vallis vmbꝛoſa. odeꝛ ſchadten tal genant abſündeꝛet. vñ————.——f——— S. Johãnes gualbertus in heilligkeit ſeins lebens in ime groͤßere gottes gnad erlanger. vnd an dem ſelbẽ en⸗ deals ein andechtigſter můnch deſſelbẽ oꝛdens den tempel ſetzet. Von dem darnach vil andere oꝛt iꝛ namen vnnd vꝛſpꝛung genomen haben. Derſelb oꝛden hat nachfol⸗ 9055 an vil heilligen vnd hohgelerten mannen geſchynen. Als diſer Johãnes gaiſt lich wardt do fliße er ſich ſein flaiſch mit faſten. maſſigkeit der ſpeyß vnd getrancks auch mit wachen zezemen. vnnd mijeſſigkeit ʒemeyden. dem gepete vnnd gůͤettgen wercken anzehangen. Darnach vbet er werck der heilligkeit in geſundinachung der krancken. Ʒu letſt im iar nach der menſchwerdung criſti tawſent lxxüij. ſtarb er ſelig⸗ Y dclich vnd wardt von vil ſeiner wunderwerck wegen von babſt Gregoꝛio dem ſy⸗ àbenden vnlang darnach in die ʒall der hailligen geſchriben. vnd nach ſeim todt am dutten tag in der kirchen des cloſters de paſignano begraben Das ſechſt alter „Vmiſt en diere des ſchwaben lands vnd ein kaſerliche eechs ſtatt vnd wie wel eitech apgentlich andoy⸗ 41* yedoch wird ir alteꝛ vñ wirdigkeit vermůtet bey irem ung irs vꝛſpꝛungs vnd anfangs nit voꝛawgen iſt. Söſ Ben ders Alicher befeuchtigung irer lettigen erden zu felber gewachs geſchickt ge ⸗ habt vnd nach hinlegung der grobhait auß lateiniſcher art den namen Vlma von demſelben feiberwachs er⸗ jymant den dem gepiet des roͤmiſchen koͤnigs vnder woꝛffen. vnd neben oð bey n vier doͤꝛffern zu dem heilligen roͤmiſchen reich gewidennt. namen den ſie von der aigenſchaft langt hat. Diſs iſt ein freye ſtatt nymant de Babenberg Slettſtatt vnd Haganaw. eins auß den v fern zu d en reich ge doch nit alſo oder dermaſſen do. Vim ein doiff ſey ſunder als ſie vlleicht ettwen durch krieg lewft zerſtoͤret woꝛden vnd ettlich zeit an mawꝛn geweſt iſt. do iſt ſie darnach widerumb erpawet woꝛden vnd ʒn ſtarcker be feſtigung komen. An einem oꝛt der mawꝛn fleußet hin ein ſchiffreich waſſer die Thonaw rei chan woͤlgeſchma chen viſchen.darein rynnet auch oberhalb der ſtatt ein merckuch waſſer mit namen gen ant die pller. Zuff dem waſſer der ſtatt. auch an andere ende darneben vnd darundter gelegen groſs vnd vil mercklchs zymmer vnd Prenholtzs zugefütet wudek, Es 1Wongt anh daremndareh ehndm uſs des waſſers die piaw genãt. Dar beiſt oſeſtattmu kieffen grcben end hoh enhörnen dewaenen mnit zierlichen hewßern erfůͤllet. Vnder an dern ſchöͤnen gepeweniſt daſubſe derhngegonen gepererin Marie pfarꝛkirch ein großer paw. vnd als man galt von cri nußgepawet wer cklith ende dz ð gleichẽ kawm in d wer t gefundẽ wirdet. faſt ho ſti gepurt tawſent drewhundert ſib enund ſibentʒig iar angefangen vnd bis yetzo ʒu volendũg diſs buchs auffgerichtet. vñ ſol vñ mag nach irer viſirũg derhalbẽ gemacht bis dʒ der thurn daran volendet wirdt dẽ. mit ſolcher großer mercklikher vñ vnzalberer arbeit kunſt vñ koſtũg bißher vñ hinfůr zu h vñ mit groſſen gewelbẽ beladẽ vñ alſo weyt dz ſie che der werlt HBlat(&CI Wränſſ 0 8 7 9 8. 3 4 roſs volck. der vil tawſent ʒu feyerlichen tagen dariñ zuſamen koͤmen begreiffen mag. Vñ ift kawm ein einiche W010 g 195 die ſouil pfarlewt hat. In derſelben kirchen ſinnd zwayundfunftzig altar vnnd zwuundfünftzig geſtiſter unn üämnchz 0 pfrunden. dariñ iſt auch ein mercklich koͤſtlich vnd weicklich ſacrament gehews auch geſtůle in dẽ choꝛe. Juch 0 W iſt ſůßt mit pꝛedigen vnd geſanck got dem almechtigen vnd ſeiner gepererin ʒu lob vnd eren vnd dem volck da 0 enöeh ſelbſt zu beſſerung des lebens vnd weſens ein großer zierlicher vnd mit mercklicher koſt ewiger vñ vnabgẽck⸗ 905 f Jaſtite licher geſtiefteꝛ gotzdienſt in derſelbẽ kirchen. der teglich frůe vnd ſpaet ſtettlich dariñ loͤblich volbꝛacht wirdet R ſheche Vlm hat auch klůg ratgeben die des gemainen nitzs mit fůrſichtiger regiung pflegen. darũb iſt Vlm in kurtzẽ 00 00 zeitten auß armůt zů reichthůmern. vnd von dienſtperkeit ʒu herrlichkeit erwachßen alſo das Vlm yetzo vil rei unclk f 155 cher ſtett an ewigen zinſen vnd gůlten vbertrift Vlm hat dꝛey grafſchaft ſchier mit allen iren anhengẽ vmb paꝛ müche et 8 gelt Etawſt. Pudkreybt vnder vil henndeln nit mit kleinem nutz ein gewerb mit parchannten vnd ſſt der han⸗ 0 ſ, del ſo mancherlay das ſich vñ lewt da mit neren. vil verderben ſo werden vil reich damit. Vil mer treffenlicheꝛ duufürſr 5 ſtůck wern von dem lob dñ pꝛeyſe der kaiſerlichen ſtatt Vim zuſchreyben. aber kůrtzerung der materi wil das äpme im leyden. 80 rge 0 oächevn W Fabnnth 5 „ Wlm 2 Das ſechſt alter Ittoꝛ der ander voꝛmals Gebhart genant vnd der.xvij. biſchof zu Ayſtet auß⸗ (OPeyen půrtig hat nach Leone die babſtlichen wirdigkeit erlanngt. aber mer fl auß gnad kaiſer Heimrichs deñ auß freyer wale. dañ die roͤmiſch pfafheit vnd voick 6 ſit, foꝛchtẽ kaiſer Heinrichs mechtigkeit.Als nw diſer Victoꝛ mit gemamer verwilligũg ſte d0öff menigelichs zu dem babſtlichen ůl beſtettigt wardt do het er ʒů forentz ein groſ⸗ ul i le verſam̃lung. dariñ entſetzet er vil biſchoff irer biſtthumb von ſymoney vnnd vn gß 15el keůſchheit wegen. die pfafheit vermanende was inen dethun gepuret mit fuͤrhaltũ oh a190 deaꝛ peen ynd ſtraff der ihenen die die gaiſtlichen geſetz vnnd oꝛdnũg vbertretẽ. Diſeꝛ eil eſetke Victoꝛ flarb in dꝛitten iar ſeins babſtthumbs. an, umalde 85 90 wadltt guſchef 1 10 dlet⸗ Ssc0 wſee der newndt danoꝛ Friderich genant auß Lothꝛingẽ půrtig wardt 115 ein fa ¶nach ab ſterben Victoꝛis oꝛdenlich zu babſt erkoꝛn. Alßpald nach angenomn dlung ſein babſtthumb keret er fleiß fůr das die Meylendiſch kirch die ſich bey.ijc.iarn von d fawelffe roͤm iſchen kirchen entʒogẽ het die roͤmiſchen kirchen als it oͤbern wider erkennet. Als rime für il diſer babſt ſchier alles welſch vñ burgundiſch land mit ſymoney befleckt verſtund duckeh vſb do ſchicket er Adebrandum den ertzdiacon daſelbſthin ſie von ſolchen vbeln zeray⸗ haben dof nigen. vnd do er ein coneili gein Floꝛentz zeberůeffen fuͤrgenomen het do ſtarb er am̃ Iäbſtn achten monat vnd achten tag vnd iſt ʒů Floꝛentz in der haw btkirchen begraben. gehet deske inynderf• den parmel well die din „GVViII... ſchßel die BBbichdur der zehend auß Campama puͤrtig voꝛmals Mintius genant wardt felſeiſer fl durch die mechtigen roͤmer babſt gehaißen wider ver willigung aller cardinel 16ds erte vnd pfafheit die deßmals ʒu rom warn. Als nw diſer Mintius der Velitrenſiſch bi⸗ ſchwolt erl ſchoff alſo in den babſtlichen ſtůl gedrungen vnd Benedictus der zehennd genannt moyttſchek wardt. vnd nw Ndebꝛandus die cardinel. biſchoff vnd andere pfaf heit kein oꝛden⸗ vndebbtde liche wale zu rom thum mochten do ʒohen ſie gein Senis vnd erweleten Gerardum Jußdeſbe vnd Benedictus wardt außgetriben uñ zehenden monat ſeins babſtthumbs.)ſd vͤͤpot obſolunketg ſedemfbe kehfurſteh! j 50 HB50 der ander auß Sophoia puͤrtig voꝛmals Gerardus genannt biſchoff atbteh Vu Floꝛen wardt von tugent vnd ſeins gemůets fůrtreffenlichkeit wegẽ nach Hegefo entſetzũg des vnoꝛdenlich erkoꝛnẽ Benedicti zu Senis babſt erwelet. Diſer hohwey wgdgkt ſe vnd fuͤrſichtig babſt hat in demſelben concili die foꝛm vnd maſs wie die bebſt võ Hldtereh den cardeneln erwelet ſollen werden auffgeſetzt als dañ in dem gaiſtlichẽ rechte ver/ dehfäerd leibt iſt.Auff das ward nach der gepurt criſti tawſent lix iar zů Nitrio in gegenwůt herßog tigkeit der biſchoff vnd des adels ein concili gehalten. Etlich ſchꝛeiben das Berenga hevnddi riůs in diſem concili von ſeiner irrung abgerůefft woꝛden ſey. So ſind ettlich die ſetzẽ 385 lg de d⸗ das heintich der vierdt von diſem Nieolao dem andern die kaßſerlichẽ kron empfan/ nemntoör gen hab. Biſer Nicolaus ſtarb ſeins babſtthumbs im dꝛitten iar ſechſten monat vnd am̃ ſechßundzwayntzigiſten tag vnd der ſtůl feyret deßmals. rij.tag. ¶ Lexander der ander dauoꝛ anßhelmus gehaißen auß Mailand puͤrtig biſchof AH Luca wand von ſeiner holdſ⸗ Age g eee vud en in ſeinem abweſen nach abſterbẽ Nicolai zů babſt erkoꝛn. vnd kom in babſtlicher ſtalt vnd klaidung gein rom. Nw mayneten die biſchof dißhalbs gepirgs das billich wer das einer im̃ land auß irer zal W0 ſe nd Alengen Dneh Chb fil von Parmeno.von kaiſer Heinrichen wider agneſen ſeiner můter willen das ein and bab gewelet werden ſolt. do zohẽ die teůfliſchẽ biſchoff wider in Lombaꝛdiam vñ erkieſeten Cadoluʒ von parmeno zu eim babſt. De warñ die herdißhalb des gepirgs alle gehoꝛſam Do zohe Cadolus gein rom zů. vnd begab ſich in den neromiſchen fel/ dern ein ſchwerer ſtreyt vnd wardt auß rom getriben. vnd darnach durch Cincium des verweſers ʒu rom ſun in die engelburg gefůert.als aber kaiſer heinrich die irrun 105 do ſetzet er alefandrum widerumb ein vnd ſtarb im ʒwoͤlften iar ſeins babſt chũrfürſten zů koͤnig vñ kůnftigem kaiſer erkoꝛn vnd herrſchet bey.larn. Nach ab ö rung · die dañ ettliche ʒeit das kaiſerthumb weyßlich vnd fridlich regiret. darnach⸗ rin als ein gotzdienſtlichs weib in die wer vnd wardt ir leichnam in ſant Deters kire Diſer ſighaftig vnd zu rom gekroͤnter kaiſer Heinrich kom mit ſeim heer durch apu beredter. ſcharpffinniger. des almůſens mylter· vnd in ritterlichen henndeln vnnd dꝛucken vnd auff iegerey vnd ſpil mer fleiß dañ auff pflegnus der gerechtigkeit ze⸗ 4 ſachßen die vberwunde er. aber nit on entgeltnus. dañ m warden bey fůnff taw⸗ lich woit er ſich au ß̃ der bebſtlichen gehoꝛſam entziehen. vnd hieß Sigifreduʒ dẽ mayntziſchen ertzbiſch off ʒu Wurms ein concl Vvnd ebbt des reichs kaiſer Heinrichs vermanet Gꝛegoꝛum nicht fůr babſt zehalte Auß derſelben vꝛſach entſetzet Gꝛegoꝛius dieſelben biſchoffirer befolhnen kirchen Vvnd verpote diſem Heinrich die gubernirung titel vnd wirdigkeit des reichs. vnd der werlt HBlat&CII 1 Linrich det vierd des voꝛgenanten kaiſer heinrichs des dꝛitten ſun ward im Imne der kaiſer ) ſ. vij.iar des herrñ nachſſeins vaters abſterben noch alſo iung von der x ſterben ſeins vaters was er vnder ſeiner muter agneſen der kaiſerin hůt vñ bewa⸗ auß verlayttung der ſeinen verachtet er der můter rete vnd empfrembdet ſich võ/ ir. das was ein vꝛſach vñ ſamen großer zwittrachtigkeit. Nw wolt ſich die kaiſe/ ſotzdienſtlichs ltliche geſcheft nicht einwickeln darumbe erwelet ſie ir ein gaiſtlichs leben in eim cloſter. darnach ʒohe ſie von andacht wege gein rom. alda vbet ſie ſich in vil gůten tu entlichen wercken bis in ir heilligs ende 5 bey ſant Petronelle altar begraben. ich der vierdt A liam wider anhayms in ſein vaterlannd. Er was langzeit ein růmwirdiger. wol⸗ taten ein faſt glůckhaftiger fůrſt· wiewol er im ende ſeins kaiſerthumbs zu wider(I geltung ſeiner verhandlung von den fuͤrſten vnd auch võ ſeinem aigen ſun vil wi, derwertigkeit vnd anſtoͤſſe erlidden hat. Zu geprauch der freyh eit ſeineꝛ iugẽt ſetzet W er ime fůr in ſachßen zewonen Aber nach dem er ſich vnderſtunnd den adel zeuer⸗ 399N haben. do fiengen die ſachßen an ine zeuerachten vnd vil wider ine dem roͤmiſchen ð babſt zeuerkünden. Auff das verließ er ſachßen land vnnd vnderfieng ſich andere eget des reichs ʒeregirñ. Nw gedacht er wie er den babſtlichẽ gewalt vñ macht mynd ern moͤcht. darumb machet er wider babſt alerandrum den andern Cadolũ den parmenſiſchen biſchoff zu babſt darauß enſtůnd vil vnrats vnd moꝛds. Die weil die ding in welſchen landen entpoꝛ giengẽ do krieget diſer heinrich wider die ſent ſeiner ritterſchaft verloren. Auß ſolcher vberwindung ward er alſo hohhmůe 5 tig das er mancherlay vnʒym̃licher ſachen wider den babſt fuͤrnemẽ getoꝛſte. Erſt 8 li machẽ. daſelbſt wardẽ die biſchof abſoluiret alle fůͤrſten vnd voͤlcker auß bebſtlichem gewalt von der pflicht damit ſie demſelben Heinrichen verwand warñ. Dem nach empfrembdten ſich vil pꝛelaf len fürſten vnd volck vnd em großer keyn der teütſchen vonimeſſo Warn die ſoch het die erſten zum krieg. alſo erkennet ſich diſer Heinrich demuͤetigclich gnad vomj babſt bittende. vnd wardt vom̃ babſt widerumb in die einigkeit der můter der kir chen genomen. vnd durch ine frid geſchwoꝛn vnd zohe gein Papiaz ʒů. daſelbſt erkl.. vnlang darnach den frid zerbꝛach vnnd newe ſachen anfienge in fůrſatz Gꝛegoꝛium nochmaln abzeſ etzen. darũb hielt er ein verſamlung vnnd machet Gibertum den rauenniſe chen ertzbiſchof ʒu babſt. vnnd nennet ine Clemens den füeret er in feyntlichem gemůet gein rom vnnd belegerten Gꝛegoꝛium in der engelburg.do kom Guiſcardus hertzog d. dem babſt mhihf alſo das Hennrich auß foꝛchten mit feim babſt Clemens in teütſche and de he vnd die ſtatt augſpurg belegeret Darnach machet er ʒu Ach ſeinen iungern ſun Heinrichen den fůnften zů koͤ⸗ 4 nig. der darnach im ſechſten iar wider ſeinen vater zůrnende ine bey Luͤttig in einem ſtreyt ermderleget · Nach ſey⸗ nein tod wardt er erſtlich zu Luͤttig begraben. darnach gein Speyer gefůert.daſelbſt blib er fuͤnff iar vnbegra⸗ ben. vnd wardt zu letſt erlich ʒu ð begrebnus beſtattet· Man ſagt das voꝛ diſem kaiſer Heinrich kein keiſer vom Hhabſt gepannet woꝛden ſey. ſtKdolffkosng A Vdolffus hertzog zu ſachßen wardt auß vꝛſachen des fridbꝛuchs nnd ſchwe 93 Dren fuͤrnemens des obgenanten Heinrichs bey Foꝛchem u koͤnig eꝛhebt vnd ʒu . mitterfaſten von dem Mayntziſchen ertzbiſchof Sigeftido ʒů koͤnig geſalbet. Nw be geret heinrich erſtlich vom babſt das er Rudoffen mit dem pann vom̃ reich abtrey ben ſolt. aber als er das vom̃ babſt nit erlangen kund do gryffen ſie bederſeyten ʒu ð weer vnnd ſchlůgen drehmal hart einander vnnd wiewol der babſt ſein kreffenliche potſchaft zu hinlegunng der ſachen in teütſche lannd ſendet ſo wolt doch Heinrich in nichten verwilligen es wer dañ das Rudolf auß babliliehem gewalt gepannet wůr de. Sem nach ʒohe Heinrich mit heereßkraft vb er Rudolffen in ſachßẽ. der zohe ine mit dꝛeyen wagenburgen entgegen vnd ſchlůgen ſich ʒunã vierden mal aneinander. Iudoff wardt vngeuerlich von den ſeinen verwundt vnd ſtatb ʒu Merſeburg be⸗ graben.ſo wardt Heinrich in der fluchr verloꝛn vnnd darnach erſt am ſibenden tag Das ſechſt alter Anfang des oꝛdens grandimontenſis genant Nlæordenhat vnder vater tepha 1 no nach ð gepurt criſtitawſent vt. iar viſpꝛũg gehabt. Berſelb Stephan ein edein mans ſun auß auernia wardt in ſeiner kintheit võ feimem vatet gein benenentů ge⸗ füert vnd daſelbſt von ſancto Milone dem Bbiſchof rij iar in lernung gůts tugelichs lebens erzogen. Darnach ʒohe er auß vnnd durchwanderet vil wůeſtnus vnd aynoͤde vñ erkůndiget ſich vil gaiſtlicher lewt lebẽs nd weſens. u iungſt kom er auß goͤttlch er belaytung in aquikania an einen waldige berg. alda funnde er pꝛunnen. ſpitzig felſen. wůeſts vnnd vnwegſams erttreich daꝛ ab frewet ſich Stephanus vnd veꝛhieß got al da alzeit zedienen. In dẽ.xxr.iar ſeins aͤlters IDRNN fieng er an in der aynſidelſchaft mit ſtettige 88 faſten wachen vnd petten got zedienen ſein —— ſpeyß was waſſer vnd pꝛot. vnnd zu zeiten Jein pꝛ oͤcklein Waitziner kleyen. Als aber die. weg als wer er der minſt auß ine Sarnach in ſeiner letſten kranckheit ſpeach er zů ſey nen bꝛudern. Ich laß ench got des alle ding ſind. werdt ir in liebhabung der amüt ime anhangen ſo wirdt er euch auß fürſichtigkeit. da mit er alle ding regnet alles d5deden das euch nůtz iſt. vnd ſtarb darnach ſeligclich im. lxrr. iar ſeins alters. vnnd die 1„ erweleten inen petrum lemomicenſem zu einem pꝛioꝛ. Nw vermayneten ſant Auguftins munch das das ende da dañ diſe bꝛůeder mit ſannt Stephan gewonet hetten inen zu⸗ ſtuͤnde. dem nach wolten die bꝛůder von demſelben ende weichen. vnd baten got ine ein bequemliche ſtatt irs kůnftigẽ anweſens anzeʒaigen.als ſie nw das Agnus dei drey mal geſungen hetten do wardt ein ſtym von hymel gehoͤrt ſpꝛechede dꝛeymal Ingeñ dimonte. das hoͤꝛeten der pꝛioꝛ vnd eitlich bꝛůeder nach ende der mels komẽſie an die assffneten ſtatt nit went von dem voꝛigen ende alda machten ſie ein kirchen vnd hew ßer vnd trůgen den heilligen leichnam daſelbſt hin vnd beſtateten den voꝛ dem altar. dauon weßten gar wenig menſchen. Daſelbſt ward ein gihtpꝛuchiger vnwiſſende ge ſund. ſo empfieng ein plinder dz geſiht. vnnd beſchahen vil Johannes ſerapion andere wunderzaichen. die verpote der pꝛioꝛ in ſtill zehaltẽ N das kein auffrůr oder zulauff wuͤrde.—406 1 D Etrus damianus ein doctoꝛ vnd cardinal in der heil 0 ligen ſchrift hohgelert vnd erfarn iſt diſer zeit derſel 8 ben ding halben in großer achtung gehalten geweſen. vnñ 5 hat vil treffenlicher loͤblicher vnd tapfferer ding geſchꝛibe WWge “Vnd ſund erlich ein bůch wider die iudẽ. Auch vil exempel öſethech (die ʒu ſeinen ʒeiten geſchehen ſind. dañ er was an gaiſtlich WMergss hey keit. demijetigkeit vnd weißheit ein namhaftig man. Vnd ina dſe biat gauff das er got in demůt deſtfreyer gedienen moͤcht ſo ent enaͤbthetdo ſchlůͤg er ſich ſeins biſchoflichen weſens. Er trůg(als do⸗ netden grad wuüchß öögane h 55 8 865 i0 5 leib vnnd A Mauneßewe zWů eyßnin gůrtel darumb vnd zwů vmb die arm. e ögkiñ zehgn Tannenhe ſerapion der artzt iſt diſer zeit ſeiner kunſt ð Seno Arnulphus 905 15 Leertzney berůmbt geweſt. vnd hat ettlich außzuůg in de: 8 ſuwhienged ertzney gemacht vnd zuſamen gezogen. 35 Ivhſtard d⸗ ſaac benimiram ein hohberumbter artzt Salomonis! lchdss gllen Jdes artzts ſun hat diſer ʒeit auch vil dings in der ertz/X lchſeeader 4 ney geſchriben. dathochegleſ Æ Onchen ſe, zu Tryer wardt von Thedorico dẽ trie uſßtgge 2 riſchen grafen gefangen. ʒum̃ dꝛittenmal vbeꝛ einẽ fel eltaketng Dogſnd zů letſt mit dẽ ſchwert zu tod erſchlagẽ Tben Rnulphus hat erſtlich in ſannt Medards cloſter an 6 wa RN9.zaichen vnd tugenten geſchynen. Darnach wardt er leomn ſ0 0 deneiben doſter ein abbt. vnd zu letſt auß bebſtlichem Iſde 00 gſſcheften öſchoffzu Lÿoůn. 5 dungunlehe fͤas phgeh eeſſtg gerghthethhg acher uo bug gth ſ0 ögs h pachde dermesköneſeth fechktchenppohez ttenden vgdepght dpächtgevpfcheg Jhanſesfugh 4 ir dariñ zehandeln wer.alſo gepote ir der babſt das ſie ſi ich gantz von ſeiner gemainſchafft enthalten vnd entziehen ſolt. dem nach warden ſie bede von einander geſchieden. vnnd die derwerlt Blat&CIII SGed 16805 betkelten choiherrnß 85 Iſer oꝛden hat zu der zeit babſt Gꝛegoꝛñ des ſibendẽ ieeee DOekeſerHenechoim tar des herrñ tawſent lxxx⸗ wi Bo deter zeplůen angehebt in der kirchen ſancti uirini. ð erſtlich lron den appoſteln darnach von ſancto Auguſtino dem bi choff vnd fürtreffenlichen lerer oꝛdenlich vnd regels weis ſauffgeſatzt iſt vnder maiſter yuone dem erwirdigen pꝛobſe I derſelben kirchen ·der daruach ein Carnotemſiſcher biſchoff wardt. In diſem oꝛden haben diſe berntndremann Huß ĩ de ſanct victoꝛe. Richardus de ſancto vietoꝛe. vnnd hugs de ſancto folieto geleüchtet. yuo biſchoff VDo der hohberůͤmbſt leree. 3 ꝙgaiſtlicher recht vñ carno 5* enſiſch biſchof wardt diſer zeit An gallea in geoßer achtung vnd 26J. irde bere andern wercken vnnd gethatend x W R 8 ſeiner tugent weyßheit vñ kunſt Rnach yſidoro dem hiſpalenſiſchẽ biſchoff ettleih ſam̃lung vñ auß gaiſtlicheꝛ recht gemacht vñ in ein bůch geʒogen. vnnd ſunſt⸗ mancherlay lob wirdiger dinng eſam̃elt gedicht vnd beſchꝛibẽl Aſis ein fůrtreffenlicher artzt auß affrica puͤrtig iſt di⸗ ſer zeit in plůung vnd rům geweſen. Ettlleh ſetzen das Lei mit ſeinem aigen namen Bachilo gehaißen hab.ſo neimet ine auicenna Meamethum Der ward in der ſtatt Almanſoꝛia erzogen. vnd daſelbſt der grabiſchen ʒungen gar wol berichtet. alſo das er in derſelben zungen auß allen lerern ð errtzney die voꝛ ime geweſen ſind ettliche namhafuge bůcher geſamelt. Auch in der aſtro logey vnd alchamey geſchriben haet. 0 BlIyoneh. die edel grefin vnd erber durchleůctig fraw wardt diſer ʒeit ſich gegen ð Lrsmiſchen kirchen wol haltende. von irer tugẽt vnd treffenlichen handlung wegẽ * allenthalben gepreyſet vnd berůmbt. Bonifacius ein faſt edler vñ großmechtiger man W vnd Beatrix Heinrichs tochter warũ ire elterñ. dañ nach deim ſie ein einiche tochter was ſo ererbet ſie nach irer eltern abſterben die ſtett Cucam Parmam Regiñ Ferrariaz Man tuam.darumb was ſie in gantʒem welſchem land hohberůmbt vnd lawtper vnnd deßhalb vermehlet ſie ſich in welſchen land en eim mechtigen fuͤrſten Gotfrid genannt. Mathildis N die dañ auch als ein durchleuchtige fraw nit allain der zwayer hertzogen ʒu apulia vnd calabꝛia ſunder auch Heiurichs gewalt I ſo ſie wider die roͤmiſchen bebſt vbten großmuktigelich widtribẽ vVnd ſie auch zu widergebung der ding ſo ſie der kirchen abgedꝛungen hetten geʒwungẽ hat Aber als Heinrich kaiſer Heinrichs ſun vorñ vater in welſche land geſand bey dez ſtatt par: ma diſe Mathildim vnd iren gemahel ernideꝛgelegt vnnd denſelben iren gemahel Gotfrid ertödt het do vertrewtet ſie ir zu der ee Azonem eſtenſem des voꝛ en irs gemahels in dem vierden grad geſyppten freůnd vnwiſſende ſolcher ſyppſchaft. Als ſie nw ettliche monat beh ime gewonet het vnd der ding berichtet wardt do ſuchet ſie rat bey babſt gꝛegoꝛio wʒ 90. G 5 fraw hienge darnach mit gepete vnd wachen got vnd der roͤmiſchen kirchẽ fleißigclich an ⸗ 4 vnnd ſtarb darnach im̃ lrir.iar irs alters vol gůter werck. vnnd machet dauoꝛir geſcheft vnd letſten willen. Erſt lich das alle ir knecht vnd mayd frey ſein ſi olten. Darnach ſchicket ſie alle ir guldine gefeß ſuber geſchirr vnnd koͤſt lichſte klaider den kirchen. vnnd begabet auch vil cloͤſter vnd kirchen mit vll vnzallichen gůettern. vnnd vbergabe ö n ende von biſchoff Anßhelmo alle ſacramẽt rdigclich. vnd befalhe got die ſel. vnnd ir leichnam wardt gar erlich zu der erden darnach alle ire erbſchaft ſanct Petro vnd empfienge an irem letſte criſti gar andechtigelich vnd erwit beſtatet in einem ſarch den man noch ſyht. O wardt zohe mit heereßkraft mit kaiſer Heinrichen vnd ſeinem ſun in welſche land gein rom vnd erodere die leoniniſchen ſtat gar pald. Zuů letſt nach vil geůbten hendeln vnd ſachen ſtarb er eins gehen tods gepuͤrliche ſtraff vnd peen ſeiner mißhandlung leydende⸗„„ FIbertus der wider Gregoꝛium von kaiſer Heinrich ʒu babſt gekoꝛn vnnd Clemens als hieuo: ſteet genannt . Das ſechſt alter ¶Jar der werlt vnn. he.lrrij. Iar criſti. IMlxxij. f Regoꝛuns der ſibend voꝛmals Ildebꝛandus genant wardt von menigcliche ¶dieweil nochmals dz volck mitſambt ð pfafheit in ð begengknus des geſtoꝛ ben babſts was fůr einen babſt denennen gewelet. ſagende das er von ſant Peter darʒu erkoꝛn wer. Auß diſem geſching fiengen die cardinel in verſamlung vñ we⸗ leten denſelben Idebꝛandum oꝛdenlich Gegoꝛnum den ſibenden nenennẽde. Diſs was das. xviij lat des reichs kaiſerl einrichs des vierdten. als derſelb kaiſer mit ſchwerem krieg der ſachßen beladen was Diſer babſt was got vnd den menſchẽ Ingeneme klůg.fürſichtig gerecht mylt ein vater der armen. wittiben vnd wayſen b 45 vnd ein ernſtlicher geſtrenger beſchůtzer vnd be chirmer der roͤmiſchen kirchen wi der die kegſche 0 5 vnd 806.80 der boͤßen fůꝛſten die ſich de: gůeter der kirchen mit gewaltſam vnderſtunden Diſer babſt vermanet kaiſer hein richẽ das er hinfůro nymãt mer einich biſtthumb oder pfrůnd durch ſymoneiſche beiengket Von myet oder gabe wegen befelhen ſolt. Darnach entſetzet diſer babſt iſchoff herman ʒu bab enberg. vnd den biſchoff zu ¶ oſtnitʒ irer wirdigkeit von geübter ſymoney wegen. In der faſten darnach hielt Gꝛegorius zu rom ein concili da bey warñ Gibertůs der ertzbiſchoff zu rauenna vnd ein große anzal der Lom/ bardiſchen biſchoff. Deſs vermanung wolt Heinrich auß verlayttung Giberti nit gefoͤlgig ſen ſünden derſelb Gibertus als ein kriegiſch man machet des verweſeꝛs zu Rom ſun wider diſen Gregorium auffwegig das er ine in der waihenachten zu nacht meſs haltende fieng. aber die roͤmer erledigten ine vnd keretẽ des verweſers ſuns hewßer vmb. der fluhe zn hheinrichen vnd der babſt verpannet ine vnnd al⸗ leſeine helffer do machet Heinrich in gehabtem concllt Gibertum ʒu babſt wie hie uoꝛ bey beſchꝛeybung kalſer beinrichs gemeldet iſt. Darnach ſtarb Gꝛegoꝛius im Uliſj.iar ſems babſtthumbs. 83 N0 der daitt dauor Deſiderius genant vnd abbt des caffiniſchẽ bergs hat Ach alßpald nach empfangnem babſtthumb die ihenẽ die guf Gregom ſeins voꝛfarn ſeyten geweſen warn ʒeb eſchirmen vnderſtand Heinrich ʒu feynd gemacht. Auß deſs argli ſtigkeit als N ber ſetzt) diſer babſt mit vergift dieweil er meſs hielt in d wardt im andern iar ſeins babſtthumbs. 8 Jar der werlt. vim.ijc xxxiij. ¶ Jnr criſti..lxxriij. 0 Bbanůs der ander voꝛmals Otto oder oddo genant erſtlich auch ein cloſte man darnach cardinal wardt im fünften monat nach abſterben Victoꝛis 3 babſterkoꝛn. ein man von ſeiner ſchꝛiftlichen lere vnd heilligs lebens wegen bab licher ere wol wirdig. Er hat vil treffenlicher ſendbrieff an die grefin Mathild geſchriben. uß kleinen vertrawen der roͤmiſchen ſachen zohe er gein melphuimn in fůrſatz daſelbſt ein verſamlung zehalten. Als er aber mercket das er in welſchẽ lãd einich ſtatt der růe nit haben mocht do hielt er zu placencia ein concili.alda ſtillet er die fůrnamiſch keit ettlicher gaiſtlichen wunderper bf daſelbſt het er aber ein concili.dariñ vermanet er di ſtatt Jheruſalem die von den ſarracenen enthalten. er nach der gepurt vnßers haylands tawſent vnd in dem vi voꝛ der menig aller der die in demſelben coneili auß foꝛdert entgegen warñ ein tapffere ſchoͤne red geth Meruſalem vnd des gelobten lands dreymal hun gig gemacht hab. Dat nach keret er wider gein ro ſo die r en geſchlichtet wůrden die walhen zu ſolchẽ ʒug auch aufʒebringẽ aber er wardt von Johanne eim haidniſchen boßhaftigen man alſo feyntlich verfolget dz er ſich n uns mechtigen burgers hawß zway ĩar enthielte. Doch nach abſterben deſſel T ben wůrtrichs fliße er ſich der kirchen ſachen zeſchlichtẽ. u letſt nach vil eruddez e verfolgung můe vnd arbait ſtarb er im.rij. iar ſeins babſtihumbs. Fngllegegenn ſodlechnam gaffvnd ſchye Wſeret ſunget. ſuwaldt dem! Iuhodererſte durh enentr Egottes an, wardt do we iadenbeyg uudſehn g hach ſeiß ſhacßgecchd aftat dem z Woͤftdh maſft der W Blat Cx&cCuI Orden der cartheuͤſer ¶ ſer oꝛden hat nach der gepurt chꝛi 2 8— 0 ſti vnßers hayldsã tanſent. Irrrvi iar in Gallia in dẽ Gꝛacianopolitaniſchen biſt⸗ thumb võ Bꝛuno dem heilligſten lerer goͤt⸗ lieher ſchꝛift anfang genomen. vnnd nach vꝛ ſprung ſeiner aufſatzung durch die hilff chꝛi ti an doͤſtern vnd perſonen auffung vñ me empfangen. vnd iſt von alerandro dẽ ꝛitten vnd vierden vnd von andeꝛn bebſtẽ ewert. beſtettigt vnnd mit mancherlay fret hayten begabet woꝛden. vnd hat vnder an⸗ dern gaiſtlichen oͤꝛden(nit der zeit ſunder det geſtrengigkeit halben) alweg den voꝛgang gehalten daꝛumb nennet man ine ein wolge Eſſtaltiſte ſeůln deꝛ kirchen. Der hat auß einem olchen erſchꝛockenlichen fal vꝛhab empfan gen. Dieweil die hochſchuͤl zu paris in groß ſer pluͤung ſtund vnd vil treffenlicher hoh⸗ weiſer ſchuler vnd lerer auß mancherlay ge genten daſelbſthin komende in allen kunſtẽ — ſynnreich gefunden warden. do was vndeꝛ inen einer die andern an clarheit der kun eit des lebens vnnd hohen gerůchde vbertreffende. der ſtaub. die weil nw die vigili in beyweſen großer anzall der doctoꝛ. magiſter vnd andrer geſungen wardt do richtet ſich der tod leichnam in der par auff mit großer ſtym̃ ſehꝛeyende. Ich bin auß gerechtẽ gericht gottes verclagt. des erſchꝛa ken alle gegenwertigen vnd entſlußen ſich den leichnam deſfelben vnbegraben zelaſſen Deſs moꝛgens ſchꝛie den tod leichnam wie voꝛ. Am dꝛitẽ tag kom ſchier die gantz ſtatt das wynderperlich zehoͤꝛm. do ſtůnd der geſtorben auff vnd ſchꝛye. Ich bin auß gerechtem gottes gericht verdambt. Da bey was eim maiſter Bꝛuno genãt ð ſpꝛach ʒu ſeinen iungern. Seht wie iemerlich vnd erpermdlich iſt der vergangen der von menigclichem als heillig geach tet wardt dem nach verließen ſie die werlt vnd giengen in die wůeſtnus vnd gynoͤde. Bꝛuno der erſt carth eůſer der heillig man ein hohberůmbter philozophus vnnd lerer der heilligen ſchꝛift auß teůtſchen landen von Coͤlne půrtig ein thumherr der remenſiſchen kir⸗ chen vnd ſchulmaiſter zu parys hat diſer zeit die werlt vnnd ir gepꝛenngk verlaßen ſich mit ſiben hohgelerten mannen in die aynſidelſchaft der carthawſen gethan. daſelbſt ein cloſter gepawt vnd einen hohſtrengen fůrſatz abgeſunderts wandels angefengt. wel⸗ che geſtrenngigkeit ſein nachkomen yetzo vierhundert iar her hoh gehalten haben mit langem faſten.alle freytag mit waſſer vnd pꝛot. nymmer einich flaiſch eßende. wie krãck ymmer ymant iſt. Herin klaid an ploßem leib tragende. So geen ſie nymmer auß außge nnomen der pꝛioꝛ vnd ſchaffer ſunder bleiben allam in den zellẽ mit geſtrenngem ſchwey ¶gen vnd mit vil wachen. Diſs heilligen fůrſatzs iſt ugo ð gratianopolitaniſch biſchof der von demſelben Bruno das klaid des ordens empfieng ein anfennger geweſen. Et⸗ lich Leghe das babſt vꝛbanus vnder den iungern Bꝛunonis einer geweſen ſex. F5 Vgo der gratianopolitaniſch biſchof het ein ſoͤlche ʒeů Hugo biſchoff e 8 gnus võ ſeiner můter dz ſie ſein ſchwanger ſaget ſie het. durch einen trawm ein ſchoͤns kind empfangen. das hetten die heilligen vnd ſant peter 72 XVX fůr gottes angeſyht zeſtellen in den himel getragen darumb als er gepoꝛn vnd ein kind wardt do wardt er zu lernung der ſchꝛift gethan in hoffnũg ſunderlichs verdienſts vñ gnaden bey got ʒeroerden als dañ die goͤttlich gnad vil ʒierde der tugent in ine getkagen hat. Diſer Hugo ſahe in der ayſidelſchaft der carthawſen in eim trawm ime got ein Wo If nung nach ſeinem gefallen pawen vnd ſiben ſtern die ime layttung des wegs gaben. Al ſo auß gerůchde ſeiner heilligkeit komen zu ime ſibẽ mañ die alle auß begirde angezuͤndet(J& ein ſtatt dem aynſidliſchen leben ſchickerlich ſuchten. Der erſt vnder denſelben was(als H voꝛ ſteet maiſter Bꝛuno. auch ſunſt vier gelert vnd zwen layen.die giengen auß rat Hu/Ns onis in die aynöde der carthawſen dieſelbẽ pawende. Vnd wiewol ſich diſer Bugo biur 3 ſthoflicher půrden entladen vnnd der růe der ſelen wartten wolt aber nach dem er als ein heillig vnnd mit vil tugenten geziert man. der allen vmb ine wonenden ein eben⸗ e pild der heilligkeit was allain mit einem leben als mit einem ſpigel der tugent dem volck met dañ ymannt andrer erſpꝛießlich ſein moͤcht So kund er bey den bebſten verwilligůng ſeins abtrettẽs nit erlange. Nach ſeinem abſter ben wardt er in der heilligen ʒal geſchuben. 5 Das ſechſtalter Ein criſtenlicher heerʒug Iheruſalem zeentledigen beſchehen zur zeit bab ſt vꝛbam des andern im̃ iar des herrñ tauſent.xciiij. N zeitten des babſts Vꝛbani nach gehaltem concili zu ¶ laromonte ſind die criſtenlichen fůͤrſten in gallia zu Vwidererobrung der ſtatt Jheruſalem die die ſarracen lang zeit inngehabt hetten durch denſelben babſt mit ſchoͤner red alſo vermanet woꝛden das allermenigclicher mit eim eynhelligen munnd růeffet. Got wil es. got wil es. Dieweil nw der babſt mitſambt den biſchoffen vnd pꝛelaten von einem heerhawbtman ʒeeꝛwelen ratſchlag ten ließen ſich vil tauſent menſchen mit dem cretitz bezaichnen vnd růſtetẽ ſich innerhalb wenig monatẽ bey dꝛey⸗ malhunderttauſent menſchen in ſolchen zug auff den weg vnd zohen auff conſtantinopel zu. Der erft heerfůtrer Petrus genant ain ayſidler nam den weg mit vil volcks durch teutſche vnd hungriſche land. Zu demſelben geſel⸗ leten ſich dꝛey mechtig grafen. nemlich Gotfredus Euſtachius vnd Balduinus vnd ʒohen auch mit dẽſelbeheer Aber die mechtigſten fürſten vnnd der adel. der Padienſiſch biſchoff als hawbtman deſs zugs.auch des konigs zu franckreich brůder. Hugo der groſs genant auch Raymũdus Robertus vñ Stephanus die graſen mitſanibt vil anderen treffenlichen grafen vnd edeln. ʒohen durch welſchs land ſich in dꝛey hawffen taylende. So ʒohẽ bo emũdus mit.xijm.außerleßẽ weppnern welſcher iugẽt auch zu. As nw Petrus obgenaãt mit ſeinẽ volck gein cõſtã tinopel kome vnd ſich in die voꝛſtett gelegert het do kund er die ſeinen nit alſo halten das ſie die conſtantinopolita ner nit angriffen mit berawbũg heilliger ding. Auß dem wardt Alexius der conſtãtinopolitaniſch kaiſer bewegt das er von ſtundan Petrum bedꝛannget ſich mit den ſeinen voꝛ zeittiger weyle von dannen zethun. alſo zohe er erſtlich in Nicomediam. vnd belegeret die wolbewartten ſtatt Niceamn. die dañ die tůrcken als der criſten zukunft voꝛwiſſende dauoꝛ mit volck vnd aller notturft zu widerſtand der belegerung verſoꝛget vnnd befeſtigt hetten. aber nach dem die im geleger zugangs mangelten vnd die ritter bey ayntʒling abfieln vnnd die chꝛiſten in haymli⸗ cher verwarttung ermdergelegt wurden do můßten ſie von ſolcher belegerung ablaßen vnd empfiengen in der flucht einen ſolchen großen abbꝛuch das Reinaldus der teutſchen heerhawbtman des criſtenlichen glawbens verlawgnet vnd ſich mitt ettlichen weppnern den vnglawbigen ergaben. vnd petrus wider gein conſtãtinopel keret. Aber Boemundus bedrannge kaiſer alexium mit bedroungen vnd verheißungen durch die gegent des kay⸗ ziehen zelaßen. vnnd alſo komen die criſten wider fůr die ſtatt Niceam. Nw was dieſelb ſtatt ſchwer lich zeerobern dañ man mocht durch eintn ſee an der ſtatt gelegen ſtettigclich zufůeren. Aber als ett wieuil klaineꝛ ſchiflein auß ee in denſelben ſee zuů verwarttung der ʒufart geſchickt warden. do můßten die burger auß gebꝛuch vnd mangel aller ding erniderligen vnnd ſich nach.lij. tagen vom̃ anfang der belegerung ergeben. Als nw die ſtatt beſetzt wardt vnd man durch wůeſt ſtett ʒiehen ſolt do taylet ſich dz heer auff zwu rott. vñ als Boemũdus bey eim fließenden bach einẽ wurtzligen waydreichẽ erdpodẽ ſeine pferd vñ vihe wayden wolt do komen die ſarracen an ine.den hetten ſie e wo ime hugo vnnd Gottfredus die zwen grafen alſopald Licea 0 48 X— * 5— ,, , N N1 110 11 , , 100 2 179 H 0 14 l Lf,AI 10 K. ydas ſie dieß ſhw die crſte gwbtlemtmůd Boamundo 5 erobert dil Pundlverm Acehwolen, Abs ſchentdie ſn fichsPerſstum ſhüge Boenin ge cohfhg hdegegeh 0 8˖elb ſihſtht adscunlfe Honiendeehe Hgeng enl enffzwurctt e wgden wall Ingenfen geg unt maurälns der 1 biſchoff an tugenten vñ helligkeit ein⸗ 6 der werit Blat&xcv mit. rlm gerayſigen zu hilff vnd rettung komen wern. alda wardt beder ſeytten kreftigclich geſtatten In demſel ben ſtreyt(darindañ editůrcke ſyr j caldei. ſarracen vẽ grabier geweſen ſind)ſollẽ bey dẽ. rin menſchẽ vmb bꝛacht vnd erſchlagen woꝛden ſei. Aber Solimannus ir hertzog oder hawbtman kome in der flucht dauon. Nw behulffen ſi ittig ein man fürtreffenlichs gemijets vnnd ſynnreichigkeit erſter die herrſchung in aſia mit der ſtatt Tarſo begabet. Darnach nayget ſich das groͤßer heer in Eiliciam das klainer rmema genant·vnd komen nach erobrung der ſtatt ceſarea in dem land Capadocia gelegen vber hohe berg fůr antiochtam vnd machten ir heeꝛgeleger ettlich Hrit vor im fl geferlichkeit nit geen mocht. vnd die hawbtlewt be ſchaweten die ſtatt vnd fragten die gefangnen von geſtalt derſelben. die antwurteten ſpꝛechende. der koͤnig di⸗ ſer ſtatt haißt Caſſianus. vnnd als die hebꝛeyſch ſchꝛift anzaigt ſo iſt diſe ſtatt erſtlich Reblata vnnd darnach von Antiocho dem herrſcher des aufgangs nach ime Antiochia genannt woꝛden ſie iſt mit zwifacher vmbfangen. die inner von ziegelſ ynen. die ewßer von quaderſtaynen gepawt vnnd hat in hoher geſtalt. nje. le.thůrn. vnd vier berg in ir. Auff derſelben einem gegen dem aufgang ligende iſt ein ſolche von natur befeſtigte purg das allem geſchoß.allem kriegßzeug vnd allem ſturm leichtlich voꝛſteen mag. Die inwoner haißen diſe gegent Celiſyrtam. Das geleger der ſtatt iſt an flůßen vnd pꝛunnen befeuchtet. das feld vnd der erdpodem dar umb fruchtper vnd waydreich. der ſee da bey vol gůter fiſch. Diſe ſtatt ligt. rijn. ſchꝛitt vom̃ meer. alda dañ ð obgenant fluſs fůr antiochiam rinnende ein pfoꝛten hat. Diſe ſtatt hat vom aufang der erſten kirchen große zier de empfangen. dañ Petrus der füůrſt der ppoſtell hat daſelbſt denerſten patriarchiſchen ſtil auffgerichtet vnd gehalten. So hat Theophilus der ſibend pꝛe at daſelbſt nach petro zu abtilgung desnamens des oͤden koͤnigs anthiochi diſe ſtatt nach ime Theophiliã geneñt. Diſe ſtatt iſt vnð dẽ criſtenlichẽ namẽ in ſolcher plũung geſtan⸗ den das ſie dꝛeyundfůnftzig biſchoff. hnndert weyhbiſchoff vnd dꝛeyhundert vnd ſechtzig kirchen gehabt hat Als nw die criſten verſtunden das man diſe wolbefeſtigte ſtatt lanugzeit belegern můeßt do ward durch die hawbtlewt mãcherlay Weyß geratſchlagt. vñ im̃ iar vnßers hails tawſent revij. mit großẽ gezeůge belegert vñ von Boamundo noꝛmano ertzog Roberts ʒu apulia ſun dem gar ohberůmbten man nach ſchwerer bele erung erobert durch einlaſſun Pirrhi eins mechtigen burgers daſelbſt. der ſich in verwynderung der kra 95075901 verwilliget den criſten dieſſtatt einzegeben weñ ſie denſelben Soamundum vber die ſtatt herrſchẽ laßen wolten. Als die criſten in die ſtatt komen do verſchoneten ſie ſchier allermenigclichs. Der koͤnig Caſſianꝰ fluhe in die gepirge vnd wardt von den Armeniern ertoͤdt. aber es kome Coꝛbane der fürſt der ritterſchafft des koͤmigs Perſarum mit Senſadolo dem ſun Caſſiani.als aber ſich der mangel aller nottůrftiger ding eewget do die ſeytten iheſu criſti am̃ creůtz geoͤffnet hat wardt dureh offenb arung eim gaiſtlichen ]mañ beſchehen in ſant Andreßen kirchen gefunden. Dauon warden die criſtenlichen hawbtlewt in ſolche große hoffnung aufft erichtet das ſie inen fůrſetzeten mit dẽ fenn den zefechten. demnach wardt diſs helligſt ſpeer als ein panyer auß wider die feynd bex.xv. tawſent cameln gefangen. Dauon warden die criſten alſo reich das ſie võ der feuſßerſten důrftigkeit zu hohſter gnugſamkeit aller ding raichten von wůdergeſchiht wegen diſs ſpers. FDebertus der biſchoff ein man großer ſinnreichigkeit vnnd kunſt iſt diſer zeit in weißheit vnd att gepundens gedichts berůmbt geweſt vnd hat vil aufech⸗ ö beruͤmbt man hat diſer zeit ge Das ſechſt alter 50 Iſer oꝛden hat nach der gepurt eriſti tawſent. rcviij Orden der eiſtercienſer ib 0 dar in Burgundia von Roberto dem gaiſtlichen vñ⸗ 85 ö 0 0 erwirdigen molinenſiſchem abbt in der ayſidelſchaft Ci⸗ 10 000 0 ſtercij genannt erſtlich vꝛſpꝛun gehabt. Welchen oꝛden f fe babſt vꝛbanus vnder ſant benedicten regeln doch mit vil Febſhe ‚ zugeſatzten oꝛdnungẽ beſtettigt hat. Der iſt auß begabũgg i beb 0 vñ freyheit in der ganten werlt ʒu auffung vnd merung 0 N*3 Undphl komen. dañ als in dem lingonẽſiſchen biſtthumb ein tref N 3 Leſrel Peo fenlich berůmbt cloſter moliſinus genant geſtiftet vñ dar*— u6ev 18 nach mit mancherlay gůttern vñ auch mit erleůchtẽ mañ EEN FN petorten, nen gemeret wardt. vnd aber die lang vnnd manigfeltig 8 N Nell 01 alenf geſelſchaft an tugenten abzenemen begunde do giengẽ.xriſg ſeomwmn münch mit Roberto dem vater als liebhaber himliſch er⸗ SIXI 6l5 hinein⸗ vnnd verſchmeher irdiſcher ding auß dem cloſter an ein 8 4 9 10 nenſchi wuͤeſt ende ciſtercium genant vnd inen von got fuͤrgeoꝛd A aAT ne ‚0 lbentz 9 net daſelbſt ſeifteten ſie ein new ſtatt vnd oꝛden der gaiſt⸗ 39 44 4 d0 Imel lich keit. der ciſtercienſer genant. Darnach auß ratt Oddo!%„ t Kbep nis des hertzogen zů burgu ndi vnd hugonis des Lyoni⸗ J o0 1 5 ſchen ertzbiſchofs vnd babſtlichen ſtuls legatẽ. vnd wal⸗N ſb. 080 1 theri des cabilonenſiſchen biſchofs fiengen ſie an die ayn I 88 N att b9e ſidelſchaft zů eimer abbtey auffepawẽ. die kome darnach YSe b 0 0 in kůrtz an allen dingen ʒu wuderperlicher auffnemung. J 1 Deßgleichen Obertus derheilig man Molinenſiſcher abbt auß E 0 campania puůrtig gieng erſtlich in ſannt Stephans EEEE doſter in der Trecacenſiſchen pfart gelegen. darnach ver⸗ SSSSSSe ließe er daſſelb cloſter vnd gieng miſambt Aberico.od ne.tohanne. ſtephano. letaldo vnd petro den cloſteꝛlewten f50 Robertus abbt in die wuͤeſtnus ciſtercium genant. daſelbſt kichtet er ein Stephanus abbt Jaufſlen doſter auff durch hilff vnd macht der obgenanten ertoi hrlf, ſchoffs vnd hertzogen. Als er aber darnach widerund in das moliſiniſch cloſter gefoꝛdert wardt do wardt Al⸗ bericꝰ gat ein and echtig man an ſein ſtat geoꝛdnet. durch deſſelben emſſigken vnd tapfferheit hat der oꝛden in Hei liger gaiſtlichkeit vnd loͤblichem wandel zugenomen. vñ von paſcall dem babſt freyung vnd enthebimz erlangt, OSüchret an der abbt Eiſtercj ein lieblʒ aber ð gaift⸗ 0 lichkeit. armůt vnd oꝛdenlicher zucht hat 55 dertssÆ gepurt des herrñ tawſent hundert. vij.iar zu den zeitẽ kai F ſer heinrichs des fůnftẽ die cartẽ der lieb mit gewalt des öbabſtiichenſigels beſtettigt volbracht. Diſer Stepha ⸗ 1 rus betriebet ſich das ſo wenig perſon in ſeinen oꝛdẽ ko⸗ 6 i0 men. dañ man forchte die ʒumal geſtrenngẽ obſeruantz. do ſahe er in der nacht durch den trawm ein große me⸗ ydemt nig volcks zu dem cloſter geen. alſo am̃ and ern tag gieng Bernhardus mit ſeinen bꝛůdernond weggefertẽ in dẽ ſiig derſtgt ih oꝛden. den hater hohgemeret vnd gezieret als hernach 1len oihs.dgtiñ ha Widerbꝛinguns der von Iheruſalem vnnd anfans des konig⸗ ſangen reichs daſelbſt bey den criſten. e 115 O330 hertzogen oder hawobtlewt des criſtenlichen heerzugs kamen am̃ erſtẽ tag des monats octobꝛis zuſan. inpeugend Hlochn zuſamen vnd Boenundus werdt zn fürſten derſeiben liatt amochteeekler Als aber dazmiſche 1 hugo der groß geſtoꝛben was do entſchluſſen ſich die andern hawbtlewt auß enomen Raymũdo der die ſtat Ceſariam belegeret mit heereßkraft gein iheruſalem zeʒiehen dem nach komen ſie in Licia zuſamen in fuͤrſatz die ſtatt Toꝛtoſam zeſtůͤrmen. aber nach dꝛeyen monaten zohen ſie vngeſchaft von dannen gein der ſtatt Tripolim die ließzen ſie auff bitte irs koͤnigleins befridet. darnach ſchickten ſie ſich durch den nehern( wiewol vber das ge pirg den ſcherpffern) weg gein Iheruſalem ʒu vnd zohen mit dꝛeyen rotten an dꝛeyen oͤꝛtern. Vnnd als ſie aber nach ettlichen gelegern fůꝛ ett wieuil ſtett hin ʒohen vnd vnderwegen ein ſtatt von den tůrcken vnd ſarraceuen auß foꝛcht wůeſt gelaſſen funden. vnd füroan bis auff ſechs tawſent ſchꝛit gein iheruſalem zu komen. vnd des morgẽs kawm vsꝛ aufgãg ð ſunnẽ d ſtatt iheruſalẽ zynnẽ anſyhtig wurdẽ do het ymãt groß wũder geſehẽ mit wz großẽ geſchꝛay in die himel. mit wz iubel freůd vñ frolockũg. mit wʒ freüdẽreichẽ vber die wang abfließẽdẽ — nig der ſtat iheruſalem gekoꝛn. vnd das beſchahe im iar vnſers hails tawſent hundert derwerlt Blat CXCVI zehern ynd mit was auff das angeſyht nidergepogner demůetiger vnnd ere erbietlicher geperde die criſtenlichen mañ die beheilligten ſtatt Jheruſalem vnd das erwirdig heillig grabe des herrñ grůßeten. Nw iſt diſe ſtatt in der paleſtiniſchen gegent ſyrie auff einem hohen berg gelegen vnd auch mit hohen bergen vmbgebẽ.ſie hat weder in⸗ nen noch auch in der nehe einich fluͤſs. auch keinen pꝛuñnẽ.ſund den 15 mit feůchten. vnd zu zeitẽ im̃ ſummer mit keinem waſſer fließßende. der dañ vom̃ berg Syon enmitten durch das tall Joſaphat rynnt. Aber daſelbſt hat man inner vnd außerhalb vnzallich vil eſtern des kegenwaſſers. Ir feld gehoͤꝛt an vil voͤlcker vnnd feinde des criſtenlichen namens. dañ es ſehen die arabiermoabitide vnd amomte vom̃ aufgang. Sedumei egyp⸗ cij vnd philiſtei vom̃ mittentag. Die meer ſtett Ptolomaida Tyrus vnd Tripolis vom̃ midergang. Vnd yberias Ceſarea Decapolis vnd damaſeus von mitternacht in die iheroſolemiſchẽ gremtz hinein. Els nw die criſten an die mawer vnd pfoꝛten diſer ſtatt hinzu komen do warden ſie rettig die ſtatt alethe ben zeuͤmbgeben vnnd fiengen an vier oꝛten kreftigclich ʒeſtůrmen. vnnd eroberten die imit gewalt. In ſolcher erobꝛung diſer ſtatt erlanget Got⸗ fridus einen ſundern rům das er an dem oꝛt do ime vnd ſeinen bꝛudern zeſtůrmen zugegignet wardt der erſt auff die mawꝛn was vnd Balduino hulffe das er ab der mawꝛn in die ſtatt ſteygende den criſte die pfotten oͤfnete vñ ſie als hinein dꝛungen. do beſchahe ein ſolche ſchlacht vñ plůtuergießeẽg in der ſtatt oder allermaiſt im tempel das das menſchlich plůt der toͤdten vber die knoꝛren od enckel auffſtyge. weñ die nacht nit komen wer ſo hettẽ ſie auch deſſelben tgs den tempel eingenomen. Als man ſich aber des andern tags den tempel die oͤbern teyle des tempels ʒeſtůrmen zugerichtet het do wardt den burgern mit erbermdlichem geſchꝛay vnd waynen gnad bittẽde ſicherũg des lebens zugeſagt. In ſolcher geſtalt iſt die jtatt Jheruſalem von den criſten erobert vnd gewunnen woꝛdẽ am v. tag des monats iulij nach der gepurt criſti tawſent vnd in dem newnundnewutzigiſten iat. nach dem dieſelb ſtatt in den zeitten Heraclij des kaiſers von dẽ ſarracenẽ beſeſſen wardt. darnach ʒohẽ die hawbtlewt irẽ harnaſch ab vnd hießẽ die ſarracen den tempel raynigen vnd wanderten demůetigclich oder kriechende zum̃ heilligen grab Deßgleichen thet auch alle menig der criſten. Go ridus der erſt koͤnig zu Jheruſalem U 2* 8 Ls ſie nw ſolche frenud vnd andacht acht tag gehabt hetten do fiengen ſie an ze⸗ ratſchlagen von eim koͤnig der ſtatt zegeben. vñ Gotfridus wardt võ dẽ hawbt lewten vnd aller menigclich em ʒu koͤnig berůfft. vnd von den hawbtlewten auff den achſeln ʒu dem heilligen grab des herren getragen. vnd nach loͤblich gehaltnem ambt der meſs ein koͤnig ʒu Jheruſalem genant. vnd wiewol er die puͤrde vnd ſoꝛg des regt rens anname ſo wolt er doch den tittel vnnd die kron des koͤmgreichs nit haben. vnd ſprach dʒ es vnzimlich wer dz ein ſündigs mẽſchlein ein gurdine kron auff ſein hawbt ſegzete in der ſtatt dariñ der hayland der welt der ewig koͤnig ein důrnine mit ſeinem al echeilligſtẽ pläͤt genetzte kron getragen het. Darnach wardt arnulphus der bꝛieſter u patriarchen daſelbſt erkoꝛn. Aber in menſchlichen dingen iſt nichts zu der ſelligkeyt gehsigs langwirig dañ ein iar nach eroberung der ſtatt Jheruſalen wardt diſer got tridus ein herr daſboſt mit kranckheir des fibers oder kalten beladen vnd ſtarb. Wee Balduinus der ander ko⸗ Bidonheiter nach abſterben ſeins bꝛuders Gotftidi mit verwilligung aller nig zu ihernſalem in dem heilligen land wonenden criſtẽ.nit wie ſein bꝛuder als herr ſunder als koͤ eins.dariñ babſt Vꝛbanus der ander(der ein anfenger diſer widererobꝛung des heilli en grabs was) geſtoꝛben iſt Balduinus regiret. xvi. iar. Die ſarracen ſameltẽ groß heer in fuͤrſatz den eriſten die ſtatt iheruſalem widerab zedringen. do foꝛderet er die Je nueſer vnnd Venediger vnnd Herrennne dieſtan Prolomaidam. vnnd leget die ſarra⸗ cen veriagende ernyder. vnnd beſtritte im̃ andern ſtreyt die egyptier vnnd erſchlůg ca lipham iren koͤnig. * — ——ι In vngewonlicher ſtern ward in diſem iar am̃ freytag der erſten faſtwo 3 1 Glchen vmb veſperzeit in dem mittag vnnd nydergang geſehen. der ſchyne txv. tag alweg ʒu der einigen ſtund. dem lieffe ein großer palck oder tram entge⸗ — qgen. darnach an dem heilligen gruͤnd onrſtag des abent eßens des herrñ wardẽ jzwen monde voꝛ tags.einer im̃ aufgang ·der ander in9 ehen. Vn⸗ lang darnach erſchine ein comet mit langen flãmigen ſtraymen. Voõ dem ſpꝛach ein cloſterman. Biſtu komen vil můttern bewainendens ding. ich hab dich voꝛ ſtangſt geſehen aber yetzo ſchawe ich dich an als bedroendẽ die außtilgung diſs vaterlannds. 19 2 Das ſechſt alter Inr der werlt. vim. ijc rcij, Tar ckiſti, finrkeiiß. Aſcalis der ander ein walh voꝛmals rainerſus genant ein cloſterman wardt wider ſeinen willen von der Roͤmiſchen pfafheit ʒu babſt erkoꝛn. wiewol er ſpꝛach das ſein achſeln nit genůgſam wern ſolche půrde ʒetragen. yedoch auß pete des volcks. auß wale der pfaf heit. vnd auß gefallen der cardinel ſo name er an das ambt des bab ſtthumbs. dañ es wardt ʒu dꝛeyen malen geſchꝛeye. Sant Pet er ha Rainerium den frummen man u babſt erwelet. Demnach w ardt er nach gewon heit geſalbet vnd mit der bebſtlichen kron gezieret. Darnach hat er in willen dẽ ab fallenden ſtannd der kirchen ʒu ſtůer vnd hilff ʒekomen vnd den widerumb in auff nemung zebringen. ſein volck wider Gibertuz den aberbabſt geſchickt. der ſtarb mn lang darnach eis gehen todts. doch het die kirch gottes nit pald růe. dañ Richardꝰ ein campaniſcher graff ſetzet einen Albertus genant doch můßt er ſich der dinng ent ſchlahen vnd wardt verſendet. Ettlich andere weleten einen Theodoꝛicus genannt zu eim babſt. Aber ſie empfiengen deſs rew vnnd wurffen ine am̃ hundert vnnd funften tag wider auß dem babſtthumb. Als aber zu letſt die roͤmiſch kirch zu frid vnnd vertrag kome do empfieng babſt Paſcalis die ſtatt Caſtellanam vnnd Bene nentum ime dauoꝛ von den feinden abgedꝛungen wid er in ſeinen gewalt. Er hatz ron. xv. kirchen geweyhet vnd ſtarb zu letſt im̃ rir.iar ſeius babſtthumbsß/, 8 Elaſius der ander daloꝛ Johannes genãt auß caietania võ edelm geſchlech O půrtig vnd von iugent auff adellich 0 vnd gelert erſtlich auff dem caſſi niſchen berg vnder dem abbt Odꝛiſio dem heilligen man ʒu gaiſtlichẽ ding angewoy ſen. wardt deßhalb von babſt vꝛbano dem andern gein rom gefoꝛdert. dañ es wʒ ein heilliger vnd alles lobs wirdiger man. vñ lebet in großer vngeſtůmigkeit mẽſch licher anfechtung auffrůren vnd betrůbnus alſo beſtendigclich vnd heilligclich dz er mit allermenigclichs einhelliger wale babſt erkoꝛn wardt. Aber nach dem Cinci us fregepanis der roͤmiſchen pfaf heit einen auß ſeinen cardineln zeerwelẽ fuͤrgelegt het. der dañ nicht erwelet wardt. do erzůrnet er alſo das er mit gewappenter hand in ſant Palladij cloſter eynfallende die thůr auffgepꝛochen. yederman vnderwegen geſchlagen. den babſt auff die erden gewoꝛffen. mit fůeßen getrettẽ. in fangknus v pande gelegt. Die cardinel von iren meůlern vnd 9 5 geryßen vnd kein vbun der ſchmah vnderwegen gelaßen hat. Aber diſet õmiſ volck pald erledigt. in ſant Johanſen kirchen gefůert vnd daſelbſt nach herkomner gewonheit bekroͤnet. Als er aber darnach durch kaiſer Heinrichen verfolgt wardt do fluhe er in galliam. daſelbſt wardt er von dem clun lacenſiſchen abbt erlich vnd ſcheinperlich empfangen. Vnnd als er ſich nw bey demſelben cloſter mitſambt de 9 koͤnigen vnd fuůrſten vil dings der kirchen zu gůt vnd ſchůtze ʒehãdeln vndeꝛſtund 7 do wardt er mit kranckheit einer ſeitten begriffen alſo das er ſtarb vnd in demſelbẽ cloſter begraben warddett. ¶A!GD—ar der werlt. vim iijc.riij. Jar chꝛiſti. jm. jc.riij. Aliſtus der ander voꝛmals Gwido genant ein Burgundier vnd vienẽſiſcher ertzbiſchoff auß koͤnigclichem franckteichiſehem engenllendiſchem vnnd tent ſchem ſtammen entſpꝛingende. vnnd(als die andern ſetzen) eins grafen zu burgundi bꝛuder. wardt von dẽ cardineln die deßmals zu Cluniaco warñ babſt erkoꝛn. doch wolt er das babſtlich ambt voꝛ vnd ee er auch von den andern cardineln ʒu Rome vnd in welſchẽ land weſende beſtettigt wůrdt. Als ſolehs beſchahe do zoh er gein rom.dem gieng das volck frolockende entgegen. Vnd als nw die roͤmiſchen ſachen befridet Warñ do zohe er gein Benenentzm vnd komen die fůrſtẽ ʒu ime. die verhie ſen ime bey geſchwornem ayd ſich alweg vnder dem gew alt eins babſts zehalten. Dat nach keret er wid er gein rom vnnd ſchicket ſein legaten ʒu kaiſer Heinrichen. die machten an allen widerſtand fridt. vnd bꝛachten den frid bꝛieff gein rom in ſannt io hanns kirchen mit großer freüd menigelichs auffhenckende. Diſer Caliſtus hielt mit irc. vetern ein concili ʒu vom. dariñ bracht er vil zwitrachtigken ʒu frid vnd einigkeyt vnd vermanet hertzog Niichaeln zu Venedig den criſten zů iheruſalem zu hilff zeko men. Ʒu letſt ſtarb er im ſechſten iar ſeins babſtthumbs⸗ pſein hend. beſtettgung! darymb wöe hen in namen xwalt zegeb in ſechſten nt hybſt ſchicke poͤlt glle ine fſodas allek ägepnchel habſt ſan lega ſrkönghent vydalsgl ſchebten zunf! E 5 ſſt vnd ſach der inhef llepꝛelaten de wegig vnd tn n das ſie ſnez Iſd dlepfofhe miderymb int kMaalhz Darſe tido dem erhl Caſſeshohe dheahßs vnbſe 5 Eeinrich diſs namens der fünft kaiſer heinrichs des vierden ſun wardt im iar der werlt Blat&CViI Linia der kaiſer Hvnßers haus tawſent hundert ſiben von den churfůſtẽ diewel ſein vate: noch ¶ Hemnich der fůnft lebet erkoꝛn. vnd regiret.xx. iar. Ur verfolget ſeinen vater mit krieg. vnnd zum̃ mererree—— teyl bey Lůttich vnd Coͤlue der maßen. Der ſun zohe mit heer von Ach auß auff Lu. tich zu wider den vater. vnd als aber die ſeinen im voꝛtrab oder voꝛzůg die pꝛugken„N auff der Noſa eingenomen hetten do komen des vaters lewt vnd ſchlůgen die ihenef von der pꝛugk voꝛ vnd ee dañ der ſun daſelbſthin kome. do wendet ſich der ſun aufffß die von Coͤlne die dann ire trew vnd ltobe an dem vater hielten. Als er aber dieſeh ben ſtatt ein kleme weil belegert het do erobert er die auß huff vnd gunſt deſs erzbi( ſchoffs daſelbſt. Darnach ſetʒet er den biſchof Rothardum zů Wuͤrtzburg ein vnnd empfieng ſicherheit von den bur gern daſelbſt vnd ließ die ſachßen anhayms iehen. vnd růgket mit den bayern fůr Nůrmberg vnd zohe nach erobꝛug deſelb en ſtatt mi dem heer gein regenſpurg. Dem volget der vater alßpald nach vnd ſetzet dẽ biſchofff Rubertum zu Wuͤrtzburg wider ein vnd veriaget mit hilff der von Regenſpurg den ſun von dannen. Darnach zohe der ſun wider auff Lůttich zu in fuͤrnemen von bele gerung derſelben ſtatt nit abzelaſſen bis er die erobꝛet.alſo verharret er daſelbſt vie: monat do ſtarb der vater voꝛ zwangkſal feins gemůets vnnd das reich gefiel dẽ ſim in ſein hend. In den erſten fünff iaren nach ſeins vaters ab ſterben keret er fleiß an ime beſtettigung bey dem roͤmiſchen ſtůl ʒeerlanngen. Aber der babſt Paſcalis was üne N darumb widerwertig das er ſich vnderſtůnd die biſchoff vnd ander gaiſtlich perſe 5 nen in namen des babſts zeinueſtirn vnd einzeſetzen. dañ als der babſt ime denſelben gewalt zegeben verſagt het do gedacht er die ſachen mit liſten anzetaſten vnnd zohhe im ſechſten iar ſeins reichs mit heer in Ethꝛurier lannd ſein ſendboten voꝛhin zu den babſt ſehickende zuzeſagen das der koͤnig ſo er zu der kron gelaßen wůrdt ſchwerr woͤlt alle inueſtituras vnd einſetzung der gaiſtlichen abzeſtellen vnnd fallen zelaſſen 8 alſo das alle kirchen ſeins reichs ſich irer aigen recht. vnd ſant Peter ſeiner gerechtig! keit gepꝛauchen ſolten wie bey ettlichen ſeinen voꝛfarn Roͤmiſchen kalſern beſchehen wer. Auff das ſchicket der babſt ſein legaten ʒum koͤnig.die empfiengen von ime den ayd nach einer foꝛm zu rom begriffen. Darauf ʒohe di ſer koͤnig Hemrich hinein gein rom. dem kome das roͤmiſch volck gar erlich mit panyern vnd oͤlzweydlein entge gen. vnd als aber der koͤnig ʒum̃ babſt kom do fiel er dem babſt ſeine fuͤß ſckäßßen nider. den ließ der babſt auff⸗ gehebten zum̃ kůß des munds. vnd Heintich tet voꝛ vnd ee er eingefuͤrt wardt kaiſerliche gelijbd vnnd pflicht als ſytt iſt vnd wardt vom bab ſt kaiſer genant. Darnach begeret der babſt an den kaiſer das er ſeinem zuſagen nach der inueſtit ure ab ſtunde. do ſtund er auff vnd gieng auff einen oꝛt vnd befienge den babſt Paſcalem vnd alle pꝛelaten der kirchen vnd taylet ire gůtter auß. Am andern tag wardt das roͤmiſch volck mit der weere auf wegig vnd triben die teutſchen auß rom. Aber der kaiſer verprennet alle voꝛſtett zu rom vnnd můtet die roͤ neꝛ an das ſie ine zulaſſen ſolten. aber ſie entſchlůſſen ſich einhelligelich ine nit zuzelaſſen es wůrden deñ voꝛ ð babſt vnd die pfaf heit frey.do warden die ſachen vertragen vnd darauff der kaiſer beſtettigt vnd bekroͤnet vnd keret widerumb mit frid in teůtſche land vnd vermehlet ime zu deꝛ ee Mathildim des koͤnigs in engelland tochter zu 00 oſ 0h ſeins kaiſerthumbs kome er wider in welſche land vnd empfieng die kron von mau⸗ ricio dem ertzbiſchoff. dañ er was dauoꝛ nit oꝛdenlich gekroͤnt woꝛden. Zu letſt hat er die recht ð kirchẽ in babſt Calirts hannd auffgegeben vnd empindung erlangt. Vnd als er nw nachfolgend in den nydern gegenten des rheins vmbſchwayffet do begriffe ine ein kranckhet vnnd ſtarb zu Vtrich in Frießland. von dannen wardt er N durch Coͤne gein Speyer gefůert vnd daſelbſt bey ſeinem anhern begraben. Anßhelmuůs biſchoff Nßhelmus ein biſchoff zu Luca an lere vnd heilligkeit eim fiuͤrnamer man hat A diſer zeit gereichßnet vñ fleiß getan das das weyt cloſter ſant Benedicts auß⸗ AνY J erhalb Mantua auß verlegung Mathildis gepawt wardt.daſelbſt wardt er auch begraben. vnd doch darnach von dannen in die ſtatt in die hawbtünchen gefloͤhnet s das er von den nachpawꝛn nit entwendet wůrdt. dañ er tet teglich wund erʒaychẽ. Aebean andrer ſol diſer ʒeit geweſen ſein. Der was ein hohgelert man. vnd bey den engliſchen alſo hoh geachtet das er kůͤrtze ein abbt vnd darnach ein ertzbiſchoff zů Cantuaria wardt. vnnd hat vil loͤblicher bůcher von mancher⸗ lay geſchuben. 85. Igibertus ein cloſterman in allen kjjnſten der ſchꝛift ein ſynnreich menſch ſol Obach diſen zeitten geſtoꝛben ſein. Das ſechſt alten JIſer oꝛden hat vnder babſt Gelaſio zu iheruſalẽ ſei⸗ Orden der templarier hen anfang genomen vnnd ſchier.ijc. iar beharret. 252 Bann nach dem Gotfridus der durchleůchtigſt hertzo zu Lothꝛingen das koͤnigreich Jheruſalem vnderſich ge⸗ bracht het vnd nw ettlich frumm vnd der ritterſchaft ge/ ůbt mann vermerckten das die pilgram die auß andacht vnd innigkeit die heilligen ſtett beſuchten mit rawb vnd mord bekuͤmert Wuͤrden. do verpflichteten ſie ſich got dẽ herrñ ritterſchaft zepflegen. Erſtlich was ir ein kleine an/6/ ʒal in williger armůt. vnd ir maiſter einer in der voꝛwart des tempels von dannen ſie iren namen des oꝛdens hettẽ Die woneten nit weit von dem heilligen grab vnnd wo her die pilgram darzu komen ſe o wartteten ſie de: mit groſ ſem fleiß vnd belayteten die von einer heilligen ſtatt zu d andern voꝛ beſchwerde der vnglawbigen. Sie fůerten ſolchs criſtenlichs vnd tugentlichs leben das ſie von den pilgꝛam wunderperlichet weiß gelobt vnd deßhalb mit vil milten gaben des almůſens bedacht woꝛden. Sie trů gen für iren oꝛden einen weyßen manntel mit einem roten creůtz. So machet inen ſant Bernhart der abbt ein regel ʒehalten. Dieweil ſie nw alſo in armůt vnnd haltung irer regel lebten do reichßneten ſie in heilligkeit vnd tugenten. Alßpald ſie aber zu reichthůmernn vnnd vberfluͤſſigkeyt langten do begunde ſich bey ine wolluſtperkeit vñ girig⸗ keit von weil zu weil einʒemiſchen vnd vnderzeſchlaichẽ. Außdem komen ſie zu abfal der tugent in laſter vnnd 5 8 güßee,, l teeen 2 V On der menſchwerdung criſti tawſent vnd.xr. iar hat ſich angehebt der oꝛden der templiſchẽ ritterſchaft genant ſant Johanßen zů Jheruſalem. Die leben vnder ſant Auguſtins regel vnd haben ſchwarxzs klayd in layſcher geſtalt vnd ein weiß creůtz auff der pꝛuſt. vnd ſind geoꝛdnet leiplich wider die vnglawbigẽ zeſtreyt ten. Jre fůrnamſts anweſen iſt in der innſeln Rhodis. So ſind ſie vnder dem hohmaiſter daſelbſt mit allen irẽ kirchen vnd hewßern. dero vil in der werlt vnd reich ſind. Vnd wiewol ir wenig clerickẽ t ſi freůen vñ gepꝛauchen ſie ſich doch perſoͤnlicher vnd hablicher freyheit der 5 D5 1 0910 ˖ 11 5 den pater noſter bettende. Dauon hienach auch meldung be/ PNIIIER chht‚, Indier land nennt man iren patriarchẽ brie ſteriohann. Dieſelbẽ M patriarchen hat erſtlich ſanctus Matheus der appoſtei. vnnd dar⸗ nach ein haymlicher camrer Candicis der koͤnigin in demſelben land ge oꝛdnet. So hat ſant Thomas der appoſtell Indier land zum̃ criſtenli⸗ chen glawben bekeret. Nw wirdt derſelb bꝛieſteriohann nit allain als ein biſchoff. ſunder auch als ein kaiſer geachtet. Von dem ſagt man das ime.lrrij koͤnig vnderwoꝛffen vnd ierlich zynſper ſeyen. vnd in denſelbẽ koͤnigreichen ſeyen hundert. xrvij. ertzbiſtthumb. vñ der oͤberſt biſchof lich Vnd kaiſerlich ſtůͤl ſey in einer großen mechtigen ſtatt Bibꝛith genãt vnd hat Johannes der patriarch einer auß den großſten der indier d im iar des herrñ tawſent hundert. xr. gein rom kome)hat dem babſt ca liſto. den cardineln vnnd andern pꝛelaten offenlich geſ⸗ agt. Wie ſancti Thomas der appoſtel ierlich in der ſtatt Hulna in India gelegen d volck das allerheilligſt ſacrament gebe. ſolchs mit ſeiner hand dẽ wirdi gen ratchende vnd dem vnwirdigen entziehende. ein aberbabſt auß Hyſpamia puͤrtig.dẽ kaiſer Heinrich ð fůnft zu eim abgot auffteworffen het ge ſtattet mitſambt ſeinẽ anhangẽden tyrannen an ettlichen ſi dentz undern ſtraſſen ſolcher plackere 5 i ͤ ie ſtatt Sutrium dariñ Burdinus was. Aber die b ben denſelben Burdinum von 8 hera Was. Aber die burgere ga 1 uß. Der wardt auff ein eamel mit dem antl ñ widerſynns geſetzt. vnd alſo nit allain zu rom ſunder von itz zum̃ ſchwantz gekert .657. ror allem volck vnderwegen belachet. eſt ſick Caliſtus von vergieſſung des boßhaftigen menſchen plůts vnd ſtieße den in an dloſter. Voch euthienklteh —— beh 515 glerbigi Ri. Wfebget U0 Der 050 ‚ N 0 EEunhakdus abbt zu claraualle ein Burgundier was auß Caſtellione dem edeln Sant Bernhart Igſchloſs oder ſtatt von edeln eltern půͤrtig.ſein vater was ein geſtrennger vnnd andechtiger ritter der latt defontanis bey dunione. So was ſein můtet vom̃ gſchloſs montißbarri genant. Die hat on diſen Bernhardum ſunſt fůnff ſün vnd ein tochteꝛ die nachfolgend in ein cloſter kome gehabt. vnd dꝛeſelben ire kind mit gemayner vnd gro⸗ bet ſpeyß( das ſie got in den cloſtern deſt freyer dienen moͤchten) erʒogen. Dieweil die můler diſen iren ſůn im leib trůge do ſahe ſie ein weiß hůntlein ein wenig roͤtlet auff dẽ rugken vnd pellende zu kůnftiger anzaigung ſeins geſchꝛayes vñ pelleus dz er wið die nachreð vñ entzieher ð kirchẽ thun wurdt. Er kome in dẽ.rrij iar ſeins altes mitſambtſ f xrx.geſellen in das ciſtercienſiſch cloſter.dariñ name er alſo ʒu das er in kůrtzer weil võ ſeiner großen heilligkeit.ſchꝛiftlicher wei ßheit vnd lere wegen zu abbt in claraualle er korn wardt. Daſſelb cloſter het er in großem rům vnd ere. xrxvi iar verweſen. vnd i ſeinem leben hundert vnd ſechtzig cloͤſter ſeins oꝛdens außgepawt. vnd die criſtenlic en kirchen mit heiligkeit ſeins lebens. ſüeßigreit ſeinet lere vnd mit gloꝛi vnd rům der wunderzaichen erleůchtet vnd neben ſeinem heilligen vnd loͤblichen lebẽ ſunſt auß ſei ner ſynnreichen geſchicklichkeit vil heilliger inniger. andechtiger.ſt üeßer. hoͤnigfließeder 71 ſchꝛift.bůcher vnd lere gemacht vnnd hinder ime TT˙V˙!.gtkelaaſſen. Als bey den oꝛienntiſchen die ſtatt Ediſſa — 8 den criſten entwendet worden was. do hat er die fürſten. pꝛelaten. edeln vnd das volck in gallia v ſauch Cuuraten den roͤmiſchen koͤnig zu gemaynem ]jʒzug wider die vnglawbigen auffwegig gemacht. Nach vil geůbten wunderʒaichen ſtarb er im. lxiij. iar ſeins alters ſelligclich. das was dʒ.c. liij.iar Ses heienieiiſtt,,, 10 Ettus alfonſus ein ind dauoꝛ moyſes genãt verließ den irꝛſal der indiſcheit vñ öhen I das ſacrament des tawfs andechtigclich. vnd ma chet ein bůch wider die inden vnd 85 treffen ¶lich diſputirende. vnd wardt an ſant Deters vnd Pauls tag getawft. vnd von alfonſo dẽ koͤnig hy ſſpanie auß dem tawf gehebt. vnd des ʒu gedecht nus vnd ſant Peter ʒu eren Petrus vnd mit dẽ zu Iſnamen alfonſus genant. O31 zeit. als in dem..c. xxviij. iar warden ettliche menſchen ĩ nideꝛgang mit dem heil ligẽ feüͤr alſo angezůndet dz inẽ ire glider wie di koln erſchwartztẽ. Als ſie aber in vnßer liebẽ fraw en kirchen in derſelben gegent lieffen vnd got anrůe en gegent lieffen vn ffeten do erlangten ſie vs got durch fůrbette marie der iunckfrawen geſuntheik. 8 fe 8 RTI Junij hat es an eiilichen enden in Welfehen lannden plůt geregnet. In ſaw gepare in der Liginenſiſchen pfarꝛ ein ſchweinlein das het menſchẽs antli N 8 So wardt deſſelben iars ein vierfůͤßiges 1 außgebruͤret · MMNN WFEocen ſtralen oder ſpitzen erſchynen am himel. die NN 0 8 taylten ſich durch den gantzẽ himel. So fieln ſtern U auff die erden. ſo man waſſer darauff goße ſo gaben ſie 7 Wed einen hale. e 0 W 4 S was ein harter winter.dẽ volget er große tevo ULrung nach.alſo das vil lewt vnd vih ſtarben vnde * die foͤgel ſichſelbs erwůrgten. Johannes von d zeit FP.en wz ein N 88985 Eerdbidẽ. xl. tag. der keret 00%⁹ον die doͤꝛffer vmb. O mond wardt bey eN IUnaccht verfinſtert vnd. Ii, 4 plůtfar. N 5 in weib gepaꝛe ein wũ DOldder geſtoi z8 oche leibs. voꝛnen eins menſchen vnnd hindten eins hundes — ¶Mãangeſiht habende. VN'was des großen Rarls wappẽ maiſter geweſen lebet. cec lpi. iar vnd ſtarb. Das ſechſt alter ]Jasr der werlt. vim.iijc xriij. Jar criſti jm. jc. rxiij. Iiz derbebſt F Onoꝛius der ander voꝛmals Lambertus genant wardt zu den zeittẽ ʒu babſt¶ Hhonoꝛius der ander erkoꝛn als Balduinus von den feynden mit gelt erloͤßt die ſtatt Antiochiã zu W dem koͤmigreich Jheruſalem bꝛacht. Vnd wiewol diſer Honorius vnd runckler nyd rer gepurt was ſo wardt er doch von ſeiner ſchriftlichen weyßheit. von gůter ſyttẽ wegen ſolcher ere für wirdig angeſehen. doch wirdt ſein eingang nit getzlich gelobt nach dem er den babſtthumb ettlicher maß in eregiriger weiß erlangt habẽ ſol. dañ das volck begeret faſt hytzigelich eins cardinals eins ſachßen zu babſt. So erzaiget ſicch Leo fregepanis ein roͤmiſcher burger als het auch er denſelben cardmal gern zu babft. Als aber ettlich cardinel ſolchs mercketen auff das ſie deñ nit nach ſeinem ge⸗ fallen einen babſt weleten ſo ließen ſie den ſachßen růen vnd erkieſeten einen andern card inal Theobaldus genant zu babſt.den nennten ſie Celeſtinum. do gedacht de benant Leo nit lennger zeuerziehen vnd ſchlůg den obgenanten Lambertum zu eim babſt fur. das gefiel der pfaf heit. darauff wardt er mit gemayner folg als ein babſt gegrůßet. Der machet ettlich treffenlich mañ ʒu caꝛdineln. derſelben fleiß gepꝛauch⸗ et ch in großen dingen. Vnnd ſtarb zu letſt im ſechſten iar ſeins babſt thumbs. 85 Nnocentius der ander ein roͤmer wardt nach angenomnem babſtthũb alßpald wider Rogerium des grafen Sicilie ſun. der ſich einen koͤnig welſcher land nen net alſo bewegt das er met auß ʒoꝛn dañ auß kreften vnd ſchicklichkeit zů denſelbẽ dingen gehoͤꝛende in einer auffrůͤrigen eyl ein heer ſammlet. vnd da mit eylennds fuͤr die ſtatt ſancti Germani genant komende vnuerſehenlicher weyß abgetriben vnnd doch die Enk gewonnen wardt. Aber Gwilhelmus hertzog zu Calabꝛia deſſelben Rogerij ſun kome mit heereßkraft vnd beſchahe ein ſtreyt. dariñ der babſt mit den cardineln gefanngen wardt. Doch nach dem Rogerius ſich der beſchaidenheit ge pꝛauchet das er den babſt mit den ſeinen ledig ließ ſo erlanget er(außerhalb des ti tels des koͤnigreichs) ſunſt vom babſt was er wolt. Als nw Innocentius wider umb gein rom kome do funde er einen aberbabſt an ſein ſtatt geſetzt Petrus genan Derſelb Petrus het in abweſen Innocentij die foͤꝛderſten kirchen zu rom irer guldi⸗ ner vnd ſilberiner zierde berawbt. gelt darauß gemuͤntzt. vnd vil lewt damit ſeins willens gemacht. Demnach ließ Innocentius einen cardinal Cunradus genant als ſeinen ſtathalter zu rom vnd zohe mit den cardineln vnd dem hoff zu nß Ludwi gen gein franckreich vnd hielt ein concili.dariñ verdammet er Petrũ den aberbabſt vnd ſein anhenger. Darnach keret er mit kaiſer Lothario wider in welſche land vñ ſtarb im. xv.iar ſeins babſtthumbs. vnnd deßmals was ein große tewrung in wel ſchem lannd. Aleſtinus der ander dauoꝛ Gwido genant ein cardinal ward nach abſterbẽ Innocentij einhelligclich ʒu babſt erkoꝛn vnd het in ſeim bab ſtthum kein wi⸗ * 8 derwertigkeit villeicht auß vrſachen der peſtilentz die deßmals regir et. Tuß der er auch ſtarb im fuͤnften monat ſeins babſtthumbs. Otto biſchof zu Babẽber O biſchof zu Babenberg auß Schwab enland von edeln elt in gepoꝛn ʒů ¶ lernung getan in polner lannd geſendet.deſſelben gezůngs vnderweiſt. darnach durch hilff der hertzogin ʒu Poln in kaiſer Heinrichs hoff auffgenomẽ iſt nach biſchoff Ruprechten daſelbſt auß gunſt kaiſer Heinrichs zu biſchoff geoꝛdnet. vñ darnach vbeꝛ vier iar in das land pomern geʒogen vnd hat mit ſeiner ſůßen lere vnd wunderweckẽ daſſelb volck von den abgoͤttern ʒu criſtenlichem glawben bekeret. Auch manch erlay I cloͤſter an vil enden gepawt. vnd das cloſter hailßpꝛunn durch hilff der grafen võ abẽ berg mit gůettern gemeret. Diſer heillig mañ ſtarb im̃ iar des Balduinus der dꝛitt koͤ 0 4 8 Cherrñ tawſent hundert. xxrix. vñ iſt auff dem můnch berg nig ʒu Jheruſalem 6 IN bey Babenberg begraben. vnd von ſeiner heilligkeit vnnd 5 ¶ wunderwerck wegen vom̃ babſt in der heilligen beichti⸗ f 4 ger zal geſchꝛiben. 3 uinus der dꝛtt kůnig zu Jeruſalen hat im andern iar ſeins reichs Gazim dẽ Ptuͤrckiſchen hertzogen des klainern aſie vberwunden. vnd im nachfolgenden iar den koͤnig der ſtatt Damaſci. der vnuerſehenlich in feindlichem gemůet gein Jheruſalẽ begeret ernidergelegt. vnd die ſtatt Antiochiam zu demſelben koͤnigreich iheruſalem ge bracht. Darnach den koͤnig Aſcola nitarũ in eim einigen ſtreyt abgetribẽ. Zu letſt ſtarb 31 0 NLol grils 1 111 Alchen l in das ld hlla. Dſerl, Aaſchen land gleo der vier ſinket deulde glets noch der wolken)itt de vd ihnckfrate ſer erwdighe ſcheifth Chobt woꝛts vnd de appoſtels ger wutt mit go wonet was)n gdden hatd 170 der werit Blat CXcCI&ð LE Gtharius oder lintherius hertzog zů Sachßen hertzogs Gebharte ſun wardt Linea der kaiſer U nach abſterben kaiſer Heinrichs des fůnften an erben von den fuͤrſte zů mayntz Lotharius der ander mitſambt dem roͤmiſchen legaten an deſſelben geſtoꝛben kaiſer Heinrichs ſtatt gepůreaunmm 1 licher weiß zu roͤmiſnhem koͤnig.· wiewol wider ſeinen willen ſich ſolcher ere vnwir/ ũÄA dig achtende erkoꝛñ. Im iar des herrñ tawſent hundert. xxvij. In dem erſten iar fůe⸗ ret er wider die Beheim die im widerſpennig warñ einen krieg doch nit an nyderlag der ſeinen. Darnach ſtraffet er kaiſer Heinrichs geſchlecht darumb warden ime Fri⸗ſ derich vnnd Conrat deſſelben kaiſer Heinrichs oͤhme wider wertig. deßhalb wardt ime ʒu wider vnd verdꝛieß von ettlichen derſelb Conrat zu koͤnig erklert. vnnd doch. 8 die ſach dermaß befridet das Cunrat růet dieweil Lotharius lebet. Nw zohe Lotha⸗ rius nach empfangnem gewalt gein Lůttig zu babſt Innocentio. der von Petro dem aberbabſt auß rom vertriben wardt. do ſom̃let Lotharius eyn groß heer vnnd zohe mit Innocentio in welſch land vnd fůeret denſelben babſt gein rom in ſant iohanßẽ kirchen vnd bꝛacht wund erperlicher weyß alle ding zu gůtem ſtand. vnnd empfieng vom̃ babſt die kaiſerlichen kron vnd keret widerumb in teůtſche land. vnd ſtillet mit erniderlegung die behenn Dieweil aber der babſt zu Piſa ein concili hieit do richtet ſich ettlich ʒu rom vnnd im̃ fůrſtenthumb Rogerij in ab weſen des babſts wider ine aüff in troſt des beyſtands den inen Rogerius verſpꝛochen het. demnach kom ð kay⸗ b8 11 855 auff erfoꝛdꝛung des babſts mit heereßkraft gein rom vnd zohe mit dẽ abſt wider Rogerium.der uhe auß foꝛchten in Siciliam vnd verlore alles das er in Welſchem lannd gehabt het. So ſetzet der babſt Rainonem einen kaiſeriſchen gra⸗ fen in das land daſſelb ʒebeſchirmen. vnnd gab ime den tittel des hertzogthnmbs zuf 1 apulia. Diſer kaiſer was ein klůger vnd mylter fůrſt. vnnd als er ſein heer wider auß I welſchem land anhayms fůeren wolt do ſtarb er zů Bern vnd ließ keinen leibs erbẽ. Fulco der vierd koͤnig zu H Vlco der andegauienſiſch graff des voꝛgeenden Balduini tochterman wardt Iheruſalem Izu dem vierdten koͤnig zu Jheruſalem geoꝛdnet vnd regiret.ri iar vñ was gar 28 ein criſtenlicher man vñ in der waffen ein ſtarcker ernſthafter verfechter. Darumb di ſen koͤnig. der dañ drey ſůn het die ritterlicher vnd kriegßlewftiger ſachẽ geůbt warñ teten die hayden ſelten angriffe. Als aber diſen koͤnig angelanngt hett das die tůrcken fůrgenomen hetten vil tawſent mañ gegẽ iheruſalem wider die criſten ʒeſchicken. do Nruͤſtet er ſich gegẽ inẽ vñ ſchlůge ir dreytawſent ʒu tod. vñ fieng ir auch ſouil ſie gebñ⸗ dẽ gein iheruſalem fůrende. Auß dẽ wardt Alaph der tůrckiſch koͤnuig alſo geraytzt dz R er mit eim großen mechtigen heer der ſeinen vnd auch der arabier Caldeyer vnd Ba buomer Eᷓdiſſam die ſtatt des lannds meſopotamiedie Balduinus der ander koͤnig zu iheruſalem erobert het) belegeret. gewunne. vñ mit ſunſt vnerhoͤꝛter großer graw ann die vnſynnigen wůettenden tůrckiſchen hund verſchoneten in todſchlagung weder des 2 ſamk eit ʒerrůdet. alters noch der iugent. vnd ſund erlich warden der ertzbiſchoff vnd alle pfaf heit(do ſie Criſtum nit verlawgne wolten) mit dem ſchwert getoͤdt. vnd dannoch(das alle boßheit vbertrift)die ſchoͤnſten vnd edelſten weyber 1 Vnd iunckfrawen von den wůettrichen auff ſant Johanßen altar. den die criſten(als die haydẽ wißten) in groſ —— ſer erwirdigkeit hielten genotʒogt vnnd vergeweltigt. Ediſſa iſt die edel ſtatt der Medeer.dahm nach ſag der Aee ſtchrift) Thobias ſeinen ſun ʒu Gabello geſennd hatt. Und die von ſant Thades dẽ apoſtel durch kraft goͤtlichs derweſt doewWoꝛts vnd der wunderwerck zu · dem criſtenlichen glawben bekert wardt. vnnd in der( mit ſant Thomas des iſt fahbſff uppoſtels gepayne geziert Abagarus ein koͤnig was. der dem herrñ Jheſu bꝛieff zů ſchꝛibe. vnnd darauff ant⸗ übrchhl 4 wutt mit goͤtelicher hand geſchꝛiben empfienge. Vnd die(nach dem ſie. xliiijiar von dem criſtenlichen volck be ud wſberwel wonet was) wider die ſytten menſchlicher aigenſchaft von dem wilden volck ſolche vbele vnnd grawſamkeyt A0 üthl erlidden hat die menſchlicher vernunft vntreglich ſind. Nach dem aber koͤnig Fulco ſolchẽ iamer mynnder deñ orhefreöe VHugo ein abbt ¶ ſich gepůrt het betrachtet vnnd einen haſen iaget do fiel er Helinaudus ein biſchoff bonelntl vber ab vom̃ pferd zu toedt. VVV ůt an 5 Vgo der Cluniacenſiſch abbt was ein man Hubusft.beſe an gewiſſen. noch beſſer an meſſigkeit. engilſch an geſtalt. eingeʒogen an ſytten ſi Ueß an red. Als er mit dem alter beſehweret wardt do befalhe er Poncio ſeinem nachkomẽ die ſchetze ð demůetigkeit vñ vnſchuld àðebewaren. Alſo růet er in goet. Eldmandus der Landunẽſiſch biſchoff in aller heil P ligkeit ein ſcheinperer man hat diſer zeit gereichßnet So iſt Maurillus der Rothomagienſiſch biſchof an wů derzaichen beruͤmbt geweſen. 1393 Wai 0 * Das ſechſt alter Aſſaw ein berůmbte vnnd ettwen ein reiche ſtatt zwiſchen der Thonaw vnnd dem yne gelegen. die Cho · naw kombt og den bergen des ſchwebiſchen lands. vnd der yne auß dem gepirge das teůtſch lannd von welſchem land ſchaidet. An dem ſelben ende fleußt der yne in die Thonaw vnd verlewßt ſeinen namen. Diſe ſtatt ſtreckt ſich in die lennge vnnd neme die geſtalt emer mnſeln. wenn ymannt vom yne ein grůben in die Thonaw laytet. vnnd des yns ſinnd nit funfhundert ſchꝛitt auß einem in das ander waſſer. Vbe rden yne iſt ein huͤltzine pꝛugk. die hat. rvi pogen. vnd raicht von dem teil der ſtatt ihenßhalb des fluſs gelegẽ an die groͤßern ſtatt. Auch iſt ein andere pꝛugkk vber die thonaw. vber dieſelben pꝛugk iſt der weg an die berg die gęem Beheim hinein ſehen. Yenßhyalb derſelben berg rynnet ein andrer zumal ſchwartzer fluſs yltʒ genant.derſelb kombt auß Beheim vnd taylt derkuden ſtettlein vnd den dꝛittail der ſtatt Paſſaw vnder des biſchoffs gſchloſs. vnd vermiſcht ſich ð tho⸗ naw ſchier gegen dem yne vber. Alſo komen an einem einigen ende dꝛey flußs ʒuſamen Vnd darumb nach aygen⸗ ſchaft des welſchen ezůngs nennet man diſe ſtatt Paſſum. das nach art vnßers gezůngs ſouil iſt als durchgang dann es wardt durch diſe ſtatt die welſch kawffmanſchatz in das Behmiſch lannd gefůert. So wanderten die oͤbern teůtſchen alda durch hinab gein oͤſterreich vnnd hungern.als dañ bis auff diſen hewtigẽ tag beſchiht. En mitten in der ſtatt iſt ſant Stephans des erſten martrers vnd des biſtthumbs patrons kirch. koͤſtlich angefengt aber nochmals nit volbꝛacht. Ber choꝛ daſelbſt wirdt zumal ſchoͤn gepawt. Bey derſelben kirchen gegen dẽ yne ſind weyt vnd ſchemnlich hoͤfe des biſchofs. vnd ihenßhalb derthonaw zway biſchofliche gſchloß.dero eins ligt auff der hoͤhe des bergs. vnd das ander vndten am̃ berg bey den waſſern da die Thonaw vnd die yltz die auch berlein tregt)zuſamen rynnen. Zu dem oͤbern gſchioſs iſt ein vnleichter ſchwerer zugang vnnd daſelbſt mag man allain an einẽ oꝛt ſtůrmẽ.aber es iſt an dẽſelbẽ oꝛt mir mawꝛn vñ grabẽ alſo beſtetigt vñ bewaret dʒ es mit meſch licher macht nit zeſtůůrmẽ noch zegewimẽ iſt. Baſelbſt innẽ ſind vñ ſchoͤner wolgeziertter ſale vnd camern. aber in dem vnder gſchioſs iſt noch groͤßzere zierd an gewelbtẽ camern vñ vil ſaln. dañ die teůtſchen ſind wunderwirdig t esnitl 0 chmerh geh 5 wudd Blat CC derwerlt Wercklewwt alle voͤlcker in kuͤnſtliehẽ werckẽ vñ gepewen vbertteffende. Diſe loͤbliche ſtatt Paſſaw iſt geziert mit de lechns ſant Valẽtins. den Tarilo hertzog zu 99825 daſelbſt gefůert hat. vñ ſant Maximilians deß Laureaceſi ſchen ertzbiſ. choffs. durch ſant Rupꝛecht aüß der ſtatt Laur eata gein Paſſaw gebꝛacht.dañ Laureata was ʒu⸗ mal ein berů mbte namhaftige in einem weytten ebnem feld gelegen an dem fluſs Anaſum dauon die ſtatt noch mals Anaſu m haißt. da ettwen ein biſchofliche hawbtlirch was. vnd der heillig Maximiltanus daſſelb ertzbiſt thumb regir et vnd darnach gemartert wardt. Aber nach dem Athila der huniſch koͤnig diſe ſtatt abtilget da dĩ gſchloſs was do iſt die ſtatt auß dem namen deſs fluſs genennt worden. Aber 8 biſchoflich hawbtſtuͤlt ward gein Saltzburg gewendet hugo von folieto Hugo von ſant victo: Vgo von ſant victoꝛ ein gallier auß ſannt Victor s Lgſchloſs ein geregelter choꝛherr vnd ein hohberuͤm 658 bter lerer hat vmb dz tawſent vñ hunderſt iar des herrn in ſolcher frůmkeit des lebens vnd in weißheit vnd erfa⸗ rung aller freyen kunſt alſo geſchynẽ das zu ſeiner zeit ime keiner gleich e e wardt. darumb wardt er in großeẽ weerde gehalten. der dañ vber ſein heilligkeit von d man wunderſame ding lißet) mit leren vñ ſchꝛeibẽ. vil meſchen fuͤrðlich. nutzpar vñ erſpueßlich geweſt iſt vñ vil treffen ⸗ licher ſchꝛift gemacht vnd hinder ime gelaßen hat. als er in ber⸗ toͤdtlichen kranckheit lage vnd ſich võ vngeſchick lichkeit wegen ſeins magens der vndewung beſoꝛget vñ⸗ ime nw das heilligſt ſacrament zugebꝛacht wardt. auf dzẽ 3 er deñ demſelben ſacramẽt nit vnere bewyſe ſo ſprach er Wer ſun ſteyge auff zu ſeinem vater vñ der knecht zu ſeinem herrñ der ine beſchaffen hat do verſchwunde das heillig ſacrament vnd er gab ſeinem got den gaiſt. Pobn von folieto ſannt Peters carbonenſiſcher choꝛherr ein wolberedter man hat zumal ein namhafftigs P bãch von dem cloſter der ſele gemacht vnd dariñ vil ſchoͤner lob wirdiger ding voõ ſicherheit dloſterlichs lebens vnd von geferlichkeit der werlt beſchuben. 38 81 2 Maſſaꝛv Das lechſt alter nia půrtig vnd dauoꝛ ein cardinal. der dañ nach angenomnem babſtthumb( nichtz verſawmet das ʒu notturft deſs heerzugs gein iheruſalen wider die hayden gehoͤꝛet. dañ alßpald die iemerlich nyderlag vnd vnmeſchlich grawſamkeit die die haiden(als hieuoꝛ gemelt iſt gegen den ckiſten in der ſtatt ediſfa geůbt hetten het/ außen lautpꝛecht wardt do vnderſtund ſich Bernhardus der heillig vnnd hohge lert inan des ſchutzs vnd ſchirms criſtenlichs glawbens vñ vermanet alle criſtlich furſten ſchriftlich vnd můntlich das ſie das panyer des heyligen creůtzs wider die 5 vnglawbigen annamẽ aber dieweil der babſt in diſer handlůg arbaytet do ward er durch die ge ilentz hingenomen uñ.rij. monat ſeins babſtthumbs. G ar der werlt. vim.tijc. xliij. ¶ Jar criſti.jm. fc. xliij. 0 Vgemus der dꝛit von Piſis půrtig ſant Anaſtaſij abbt dauoꝛ ʒu eim munch von Bernhardo dem heilligſten mañ erwelt wardt nach abſterben Lucij in ſant Ceſarij kirchen von den vetern in großer hoffnung zu ſeiner heilligkeit dañ zu ſeiner werltlewftigkeit zů babſt erkoꝛn. wiewol er darnach nit mynder an werltli⸗ cher klůgheit dañ an gůtheit tůglich erſchyne. Als er aber verſtũd dz ime die roͤmer 9 ff0 f ſein wolten do zohe er bey nacht auß vñ kome in das cloſter Farſüm daſelbſthin berůeffet er auß rome ʒu ime die cardinel vnd hoflewt vnnd wardt ge/ weyhet vnd beſtettigt. Als ernw darnach nit allain ð roͤmer bedꝛoung. ſunð auch ire vbung vnd thaten verſchmehet do machten die roͤmer frid mit dem bab ſt. Nxw verſtund er nachfolgend das die roͤmer in argliſtiger maynung mit ime frid auffge nomen hetten. dem nach fiel et vber die tyber auß vnd wardt von den roͤmern mit waffen vnd geſchoſs verfo lget vnnd kom hin in franckreich daſelbſt funde er ſant Bernhart von dem lernet er wie vb el der criſten ſachen in aſia ſtůnd.do batten ſie bede koͤnig Ludwigen zu franckreich das er das cteůtz an ſich name vñ mit eim heeꝛ zug gein Jeruſalem rayfete. Darnach im iar des herrñ tauſent hundert.lij kom en genius wider gein rom vnd bꝛacht wider in ſeinen gewalt ettwieuil ſtett die die ty⸗ rannen darzwiſchen bekůmert hetten. Zu letſt ſtarb er inũ.ir. jar ſeins babſtthumbs. Haſtaſius der vierdt ein roͤmer dauoꝛ ein abbt vñ cardinal hat nach empfan/ gnem babſtthumb einen ſchoͤnen koͤſtlichen kelch ſant Johanßen kirchen ge/ geben vnd kurtzer weil ſchoͤne hewßer bey marie rotunde gepawt.Er hett ime fůt genomen vil dings zu wirdigkeit vnd ere der kirchen vñ zu zierde der roͤmiſchẽ ſtatt auffʒerichten wo er gelebt ſolt haben. Es was diſer zeit ſchier in gantzem Eur opa ein hunger vnd tewrung do raichet diſer babſt Anaſtaſius heymlich vnd offenlich den armen důrftigen menſchen vil almůſen. Er ſtarb ʒu letſt in dem erſten iar vierd 65 1 am̃ xxiij.tag ſeins babſtthumbs vnnd wardt in ſant Johanßen kirchen egraben. Richardus võ ſant ſancto victore ein fürtreffenlicher hoh Dachtparer lerer vnd geregelteꝛ choꝛherꝛ ſancti victo ris ʒu paris.ein ſcharpffer vñ vnz weyfellicher diſputirer iſt diſer zeit zu Parys hohberůmbt geweſen. der dann 3u. dem das er ein heilliger man wz ſunſt au ſeiner ſyñreich Y en kůnſtlichen weyßheit vil lob wirdigeꝛ ſchꝛif chꝛi ten vnd bůcher den gelerten wolbekant gemeche hüt L Veius wardt nach abſterben Celeſtim zu babſt erkom. Er was von Bono/ ö 4 Aien der ehſ 70(Dlalbeghies in bybermia etzogen. geleret vnnd von edeln mechtigẽ eltern gepoꝛn. wardt in der ſtatt Ardinacha von eim Nalachias genant der in einer zell der kirchen gott dienet. der weis eins kechten lebens vnderrichtet. vnnd dar⸗ WM nach in. xxv.iar ſeins alters zů bꝛieſter geweyhet vnd zu vs biſchofs geſent. vnd darnach im̃ err iar zů biſchoff ʒu Conereht geweihet vnnd vnder daſſelb vihiſch volck gefůeret. die bꝛacht er zu gar gůtten ſytten. Darnach Wardt er ʒu eim ertzbiſchoff auffgenomen vñ in gantzẽ hybernia ein hawbtbiſchoff ge⸗ oꝛdnet. vnd hat mit ſeiner lere vnnd wunderzaichen nit allain ybermam ſunder auch ſeociam erlechtet darnach ſtarb er im iar des herrñ. tawſent hundert rlvij. 8 belegett wa mit kalck geſ derſich in L 11 5 1 lung nach g den bebſtlich un das geleg ſatürtrcken flͤßlan datal r machen. 5 wee ſten mit irer x tenalſokome Ehropam flů Gyelfonemd Wußßberg en des hertñ tan Iu dsſen welſchen Gdbelnnigeh⸗ derwerlt Blat CCil Vnrat der dꝛitt kaiſers Heinrichs des fuͤnften enicklein võ gepurt ein ſchwab.7 inea FerEr wardt nach abſterben Lotharij des kaiſers zu Coblentz 60 00 105 den + 5 15 9155 churfũůrſten zu roͤmiſchem koͤnig in beyweſen Theodorici eins babſtlichen legaten erkoꝛn. vnnd darnach von demſelben legaten zu Ich mit koͤnigclicher kron bekroͤ⸗ net. vnd regiret. xv. iar. Aber die ſachſen vnd hertzog Heinrich zu bayern der hohfer tig genant warñ ime widerſpennig. Darnach ward zu Babeberg ein fůrſtlicher tag B. da ſelbſt der koͤnig gegen den ſachßen. vnd des kaiſers Lotharij witti en zu frid vnd gnaden bewegt. Aber hertzog Heinrich zu bayern wer gern Boͤmi⸗ ſcher koͤnig geweſt vnd enthieite das kaiſer heilligthumb vnnd zierde zu Nuͤrmb erg in der burg. doch wardt er zu letſt das heillig creůtz vnd das ſper widerzegeben be⸗ dranngt vnd auß erkantnus der fürſten vom̃ koͤnig nut vier rutern in ſachßen ver⸗ ſchickr. daſelbſt ſtarb er. Als nw diſeꝛ koͤnig Cunrat allenthalben in teuͤtſchen landẽ frid geſtellt het do name er auß vermanung ſant Bernharts mitſambt Audwigen zu franckreich. Alphonſo zu hyſpania vnd Heinrichen ʒu engelland koͤnigen vnd vil andern fuͤrſten wider die ſarracen das creꝛltz an ſich. vnd zohe mit großer mechtigeꝛ heerßkraft gein Conſtantinopel ʒu. daſelbſt ward er von Emanuel dem kriechiſchẽ kaiſer in betrieglicher weiß freuntlich empfangen vnnd vberredet pald für die ſtatt Iconium zeziehen mit verhaiſſung alle dem heer notturftige ding zebeſtellen vnnd daſelbſthin zeſchicken. Vnd als nw dieſelb wolbewaret vnd feſt ſtatt ettwielanng belegert wardt do kom ein großer ſeuchen vnnd ſterben in das heer von dem pꝛot mit kalck gemiſcht das iuen die kriechen raichten. alſo das koͤnig Cunrat wider hin⸗ derſich in Traciam weichen můßt. vnd koͤnig ¶ unrat vnd koͤnig Audwig ſchꝛyben Balduino deln koͤnig zu Jheruſalem hilff zu vnd ſhedeſel ſich das heer fůr diel— ſtatt Damaſcum zefüren vnnd komen gein Jheruſalem. daſelbſthin was ein babſtlicher legat koͤmg Ludwigen ang nach gerayſet. Vnd als nw diſe drey criſtenliche koͤnig ſich fuͤr Damaſcum legerñ wolten do namen ſie auch den bebſtlichen legaten mitſambt dem patriarchen ʒu Jheruſalem vnd vil biſchoff zu inen in den zug vnd heffte ten das geleger mechtigclich fůr die ſtatt. die die knecht Abꝛahams gepawt haben. vnd die an eim felldigen von natur trucken. aber von arbait kunſt vnd fleiß fruchtpern ende ligt. dañ in derſelben gegent iſt ein klains waſſer flůßlein darauß vil rynnen in die felder gelaytet werden vnd denſelbigen erdpodem befeuchtigen vñ faſt frucht⸗ cr machen. daſelbſthin hett ſich das heer mdergelaßen alſo das man den burgern in der ſtatt ſolche weſſerung eichtlich weeren mocht. Aber auß rat eins aſſiriſchen mans(dem dañ Balduinus vil vertrawet) rugkten die cri ſten mit irer wagenburg vnd geleger an ein anders oꝛt do mochten die Wamaſcener dem heer die weſſerung we ren. alſo kome hunger vnd durſt in das heer das es auff bꝛache. vnd koͤnig Cunrat vnd Lud wig ir heer wider in Europam fůerten vnnd anhayms zohen. In mittler ʒeit wardt Rogerius vom̃ babſt zu koͤnig erhoͤht. der raytzet Guelfonem des benant en Beinrichs bꝛuder wider koͤnig Cunraten ʒu f Guelfo wardt bey dem gſchloß Wißberg ernidergelegt. Zu letſt ſtarb koͤnig Cunrat vnempfangen kaiferlicher bekroͤnung zu babenb erg uñ̃ iar des herrñ tawſent hundert liij. On diſem Guelfone haben die Guelfi( als ettlich maynẽ)iren namen. der dañ als ein betrueber des frids in (Uwelſhen landen vberhand genomen hat. Welche aber vnd auß was vꝛſachen ettlich Guelffi vnnd ettlich Gebellini gehaißen werden das wirdt hernach gemeldet. Koͤnig Lud wig zu franck L Vdwig koͤnig zu franckreich köͤnig Ludwigs ſun regiret. lviij.iar. der was ein reich Aman groß geinůets vnd tugent. vnd zohe mit großer menig volcks im. xiüj iar ſeins koͤnigreichs mitſambt dem roͤmiſchen koͤnig Cunraten wider die tůrcken. Els er gein Jheruſalem zunahnet da ſchicket ime der roͤmiſch koͤnig den patriarchen daſelbſt entgegen. der wardt durch die ſtatt vnd an erwudege ende gefůeret. vnnd blibe nach dem abzug von Damaſco ſchier ein gantz iar in dem koͤnigreich Jheruſalez mitſambot ſeiner gemahel der koͤnigin. Zu leſt zohe er mit den fuͤrſten wider haym gein frackreich⸗ Vvoiſen zeiten komen die oꝛientaliſchen gegent der Lateiniſchen von tag zu tag in abfal vnd boͤſerung.die doch daruoꝛ allain allen feyndẽ des criſtenliche glaw bens ein foꝛcht vnnd erſchꝛecken warn. aber ſie komen in ſolche verachtung das ſich die feind nichts mer voꝛ inen beſoꝛgten. vnd die macht vnd ſtercke der criſten vernich teten. Auß dem enntſpꝛunge das Noꝛadinus der hayden die Antiochiſchen gegẽt ſich -’ͤ·•·rvnderſtund zebekůmern vnd vnder ſich zebꝛingen. Das ſechſt alter i Ndegardis ein iunckfraw gůts alters hat in teutſchen landen bey dem Rheyn Biener dis FH 5005 erperlicher 85015 gereichßnet. vnnd het auß goͤtlicheꝛ kraft die gnad. das ſie( wiewol ſie ein layin vnd vngelert was offt wunderperlich im̃ ſchlaff entʒugt.ler net nicht allain latein reden ſunder auch ſchꝛeyben vnnd tichten. alſo das ſie ettliche bůcher criſtenlicher lere machet. Von der ſagt man das ſie kůnftige ding verkůnndet hab. Ir hab auch ſannt Bernhart ettliche brieff geſchꝛiben. So hab ſie auch an die von Coͤlne von kůnftiger betrůbnus deꝛ pfafheit geſchuben. wie die pfaf heit ere vnd rům on verdienſt. vnd verdienſtnus on das werck haben woͤllen. r 8 Racianus ein cloſterman wardt in dẽ iar des herrn Guꝛacianus reoqc xur. zu Bononia von ſeiner großẽ ſynnreichig kKkeit vnd ſchꝛiftlicher lere vnnd weyßheit wegen ʒu großer achtung vñ wird en gehalten. Der hat vndeꝛ andern wer⸗ Eken ſeiner kunſt das buch gaiſtlicher rechten Decretoꝛiʒ ge DI nant gar maiſterlich geſam̃elt. das dañ durch babſt Euge nimm beſtettigt vnd in den hohen ſchůlen zeleſen veꝛlihen iſt. das hat er in ſchoͤner art zu vnderſchaid vnd merckung der punckten.artickel vnd maynung dariñ begriffen ge oꝛdnet. vnnd in dꝛey tayllgeſůndert inmaßen die rechtgelerten deſs gůt wiſſen haben. πν 92 075 haben auch nachfolgend ettlich lerer der recht außlegung vnd erklerung ge f ſchꝛiben. Petrus lombardus 0 Etrus lombardus biſchoff ʒu Parys ein Lombardi 8 er iſt diſer zeit lals Vincentius gallus ſetzt) zu Parys öE vnder den gelertten.nit allain ſeiner. ſunder auch dauoꝛ ver 8 275 8 85 55 ſchyner zeit an gůtheit des lebens vnd ſcherpffe der ſynnreichi it hohbeklmbt vnd cachtper geweſt. vnnd hat die bůcher der hohen ſynne gar treffenlich geſchriben. das 905 emn 8 5 Wet⸗ auß vichelbghe veter ſpꝛuchen nůtzlich ʒuſamẽ gebracht iſt. Er hat auch die groͤßern gloß des pſalters vnd ſant paulſen epiſtel auß vil ſpꝛůchen geoꝛdnet. vñ ſunſt vi 9900 treffenlichs gůts vnd tapffers dings gemacht vñ be ſchuben vnd auch gar ſchoͤn loͤblich vñ fruchtper pꝛedig vñ lere voꝛ dẽ vo lck getan. HEtrus comeſtoꝛ der voꝛgenãtẽ zwayer bꝛůder nicht ¶Petrus comeſtoꝛ 0 des flaiſchs ſunder der tugent halben hat diſer ʒeyt gelebet. vnd(als Vincentius Gallus meldet) hiſtoriã ſco⸗ RN laſticam gemacht. vnd dariñ die hiſtoꝛien vnd geſchihten N beder teſtament fleißigelich vnd zierlich außgedruckt. vnd dabey auch alßpald ettlicher hayden hiſtorien vnd geſchihtẽ an bequemlichen enden eingefůert vnd eingezogen vnd auch ettlich ſchoͤn verſs zu lob vnd pꝛeyſe der iunck⸗ b marie gemacht. Alſo iſt diſer zeit die kirch mit lere faſt erleůchtet woꝛden. Et⸗ ich ſagen diſe voꝛgenanten drey lerer ſeyen dꝛey leyplich bꝛůder doch auß eebꝛuch ge ⸗ ⸗ Gwilhelmus ein kind e Au , łweſen. vnd als ir mute: W darumb nicht rew haben mocht. do wardt ir zu bůß geſetzt das ſie doch deſs rew habẽ ſolt dz ſie nicht ew haben moͤcht. 8 wilhelm us ein kind in engel⸗ 5 land wardt diſer zeit von dẽ iuden am̃ karfreytag in der ſtatt noꝛ wico gekreuͤtzigt. von dem liſet man daꝛnach ein wunderlichs geſihte. O535 ienueſer warñ diſer ʒeit an VVreichthuͤmern vnnd rům alſo gachtpeꝛ das ſie von koͤnig Cunꝛaten ein freyheit gold vnd ſilbeꝛ zemuntʒ en erlanngten mit ſeinem pild die ſie nochhewt beytag gebꝛauchen. Vettoi dyba 0 purt des h f6 1 9 cher ſchn W Wö0h b0 ob. Joͤm mg Gifns 65 Pöſe eih chepfeüch u la. karhuhbe ö ſheh wlch Nechtbn, chyſſ ſchtch ſtleußwſßi 5 öiſgsgmachtg larpgöpolc f0 Doriscomſtk tev hyden foch zubiß glec ds whödeſctſerk der werlt Blat Coin Vicenna ob allen doctoꝛn der ertzney der berůmbſt.ein man erleůchter ſyñreich igkat iſt zu diſen zeiten aller werlt namhaftig geweſt. dañ er was ein herr ð ſtat Coꝛdube in hiſpania vñ ein fůrſt daſelbſt vnd hohgeflißen zu der ertzney. alſo das er Auls ich von den eltern verſtanden hab in ſeiner ſtatt ein 55 wonung hat haißen hgawen. vnd darĩ vnzallich vi ktancken gelegt vnd ſelbs haymgeſucht. vñ was em froͤlicher vñ wunſamer man. vñ machet em geſavgbuch. vñ als man ſagt ſo iſt er alſo K ung geſtoꝛben vnd nicht funſtzig iar alt woꝛden. doch hat er außerhalb der ertzney in Alen kanſten geſchty ben. wie dañ die gelerten des wol wiſſen haben. alſo das er ge⸗ weft iſt der herrlich ken halben ein fůrſt. der vbung ein artzt. vnd in aller geſtalt derle re vnd ſchꝛiftlicher kunſt erfarn. vnd wiewol vil lorer nichtz aigentlichs dauon ſchꝛey den weñ vnd ʒu welcher er geweſt ſey. So iſt doch vnzweyfellich das er zu den zeitẽ at auguſtins nicht gelebt hat als doch ettlich irrende wenen woͤllen. dañ der heilli wtuguſtinus iſt ſchier tawſent vnd zehen iar voꝛ diſer zeit in leben geweſen. ʒu derſelbẽ e 3— Auicenna mit můgen ſein. wiewol ettlich ſpꝛechen das man ſendbꝛiefff finde die ſie einamder geſchꝛrden haben. aber es iſt nit wol glawblich auß voꝛgemelter vꝛſach der vnderſchiede der zeyt. Er hat als ein hohgelert vnd erfarner man ein vbertreffenlich buch gemacht. vnd dannoch nach erſchawung ð ſchriften aller ertzte alle ertzney in fůnff bůecher gebꝛacht vnd ſunſt vil dings geſchꝛiben. 0 ( Auicenna ein artzt Verrois der artzt vnd liebhaber der weißheit hat in hyſpamia bey der ſtatt cor/ ¶Anerrois ein artzt Aduba diſer zeit(als in einem ſeiner bůcher erſchemt)gerochßfnet. den er iſt nach ð R gepurt des herrn tawſent hundert f0is iar(als er ſagthein 5 55 der ſchꝛiften ge⸗ weſen. So ſpꝛcht Egidius võ rom d lerer er hab Auerrois ſüne in kayſer Friderichs hof geſehen. Er hat vil dings gemacht. vñ alſo treffenlich vbeꝛ alle bůcheꝛ areſtotilis ihnben das er den ʒzunamen eins gloſineꝛs. erklerers vnd außlegeꝛs zehabẽ veꝛdient at. So hat er auch in der ertzney ein ſchoͤns bůch vnd auch ſunſt vñ loͤblicher kůnſt⸗ reicher ſchriten gemacht vnd hinder ime gelaſſen. ˖ Auenzoar ein artzt Abachen, der artzt iſt diſer zeit(als er das in ſeinſelbs bůchern bezengt)in hoher achtung geweſt. vñ nach dẽ er abeꝛ hohgelert vñ deꝛ ertzuey erfarn was ſo hat er ein ertzneybůch Theyſir genant gemacht vnnd einem koͤnig zu geſchribẽ vnd gegeben. vnd auch ettliche ratſchleg begrif K fen vnnd geſpꝛochen das er alle ertzneye in eynem weyten 85 büůch beſchloſſen hab. 2 Sant Thomas ertzbi lontk der canthuarienſiſch ertzbiſchoff was in der ſchoff zu Canthuarta ingent allermenigelichem angename. vnd verließ dẽ dichen hoff in engelland vnd ward von Theobaldo 106 dem ertzbiſchoff zu eim ertzdiacon auffgenomen vnnd bey Heinrichen dem koͤnig ʒu engelland zu cantzler gemacht dz er mit ſeiner klůgheit die vnſinnigkeit der boͤßwilligen men n maſſigen ſolt. Als er g ergbiſchoff et⸗ oꝛm wardt vnd ſich dem 37 der der kirchen vund dem biſtthumb ir gerechtigkeit nemen wolt widerſetzet. do fiel er in vngenad des dkoͤngs.d voꝛ dem entwiche er eitliche iar. als er nw vber ettliche iar wider anhayms kom vndd uw vil verfolgung erlidden het do wardt er gemartert vnnd von ſeiner geubten wñ⸗ derwerck wegen in der heilligen dal geſchꝛiben. vnd ſein heiniger empfiengen iemeꝛlich ſtraff vnd toͤde. 02 land Norweden hat ʒu diſen zeitten dencriſtenlichen glawben widerangenomen auß treffenlicher lere vnd pꝛedig des Abanenſich en blſchoffs.der dañ dar nach abſterben aſij zu babſt erkoꝛn vnnd Adrianus der vierdt genant wardt. Das ſechſt alter ar der werlt. vim.ijc.liij. Jar eriſti. jn.jc.liiiʒ. f 575 5 5 vierdt auß engelland půrtig. Als er ein biſchoff zu albana was ¶ vnd von babſt Eugenio dem dutten als ein cardinal in das land Noꝛweden eſendt wardt. vnd das volck daſelb ſt ʒum̃ criſtenlichen glawben gebꝛacht het. do 5 wardt er nach abſterben Anaſtaſij zu babſt erkoꝛn vnd alßpald von den Römern; mit bette vñ mit bedroungẽ angeſunnẽ eim roͤmiſchẽ rat die pflegnus vnd regirun ð ſtatt zelaſſen. vñ in ſant iohãßẽ kuchẽ ʒeʒiehẽ vñ dariñ zeweyhẽ. vñ nach dẽ er ſic aber das zethun widerſetzet es wůͤrde dañ ein verfůerer Arnaldus genant voꝛmal von Eugenio verpannt auß der ſtatt getriben. do ſchlůgen ſie einen cardinalderz dem babſt ſ wWolt. darumb leget der babſt ſingen vnd leßen ernyder. vñ ſolch beſchahe villeicht in der letſten faſtwochen alſo das das volck ein große andtung dar ab het.dem nach warden ettlich roͤmiſch ratgeben abgeſetzt. vnd der benannt verfůerer arnoldus außgetriben. vnd das oõſterlich ambt durch den babſt in ſannt Johanns kirchen geha ten. vnnd Gwilhelmus der 158 5 von entwendung wegen vil kirchlicher gueter mit Kebch erer verfluchung beladen. vnd Friderich der eeſt von diſem babſt mit der kaꝛ erlichen kron bekroͤnet. Diſer babſt iſt der erſt der ſein wonung in der alten ſtatt gehabt het. deßhalbẽ dañ dieſc elb ſtatt pewlicher v weſenlicher wardt. Als er aber darnach auff der Roͤmer bitte vnnd anrůffen wi⸗ der in die ſtatt kome vnd abermals von den roͤmiſchen ratgeben angefochtẽ waꝛrdt die ſtatt zefreyen. doohe ein gein arggnanum. daſelbſt ſtarb et vnlang darnach inn 5 * dem fünften iar ſeins babſtthumbs. JDar der werlt. vnm iijc. lir. Jat eriſti Im, ſelr. f Cetander der dritt von Senis puͤrtig wardt nach abſterbẽ adriani durch be· Al ſtymmung exrij.card inel zu babſt erkoꝛm. Vnnd wiewol er oꝛdenlich erwelet wardt ſo hat er doch vil vnd mancherlay anſtoße vnd wid eꝛſtands erlidden. vnd deſs was ein anfang Octauianus ein roͤmer vnd catdinal.der ward auch ʒu babſt. aber lain von dꝛeyen beſtimbt vnd Victor genant. Derſelb Victoꝛ ſchlůg ſich an den roͤmiſch en kaiſer. So het alerand er ſein zůflucht zu koͤnig Philippſen zů franck geich. vn d ein verſamlung ʒu Claromonte. dariñ verpannet er den kaiſer vnd auch Octania num. Demnach machet kaiſer Friderich wider alerandrum dꝛey anð bebſt? IE„ nacheiander. Aber die roͤmiſchen ratherrñ warñ diſem alexandro gůnſtig. daribk foꝛderten ſie ine auß franckreich gein rome. In mittler zeit empfiengen ettliche wel ſche voͤlcker den troſt vnd hoffnung ſichſelbs ʒu freiheit zebꝛingen vnd niffen geg·· kaiſer Friderichen zu der waffen vnd weere.do zohe der kaiſer mit Verſenmelten 1* heer in welſche land bis gein Rom.daſelbſt warden dem doꝛnigen grinmigen kay/ ſer die thoꝛ vnnd pforte n geoͤffnet vnnd eingelaſſen. do beſoꝛget ſich der babſt voꝛ dem kaiſer alſo hart das er mit ſeinem geſinde bey nachtlicher weil auß rom gein be neuentum. vnd von dannen in ſeins koehs klaydern haymlich gem Venedig fluhe. Als man ine aber daſelbſt erfůre do wardt er mit gepůrlicher ſolemnitet empfangẽ vnnd der hertzog vnd das volck von ime gebenedeyet. Do nw der kayſer berichtet wardt das der babſt zu Venedig wer do ſchicket der kayſer Ottonem ſeinẽ ſun mi heereßkraft zʒu waſſer fůr Venedig den babſt herauß zefoꝛdern. Aber Sebaſtian ð venediſch hertzog ſtellet ſich gegen ime zu weer vnd vberwunde ine gefangen gein Venedig fůerende. alſo wardt zwiſchen dem babſt vnd kaiſer ein frid gemacht. vñ; derſelb frid des andern tags darnach von dem kaiſer alſo angenomen das er alls; das der kirchen zugehoͤret ir volgen laßen ſolt vnd der babſt gepote dem kaiſer ofß· fenlich vnder ſant Marren kirchen thůr das er ſich auff die erden ſtrecken vnd ablaſs vnd vergebung bitten ſolt do trate der babſt dem kaiſer auff ſeinen hals vnd ſpꝛach. Es ſteet geſchꝛiben. Ob der ſchlangen vnd ob dem baſi liſek wirdſtn wandern vnd treten den leoben vnd dracken. do P5 18f kaiſer. Ich bin nit dir ſunder Petro deſs nachkomen du biſt gehoꝛſam. Alſo wardt die ſach ʒwiſchen babſt vnd kaiſer befridet. vnnd der babſt kome zum̃ dꝛitten mal gein rom vnnd hielt ein concili darinn er vil ʒu gemainem mitz der kirchen erſpꝛeißlichs oꝛdnet. Zu letſt ſtarb er nach vñ můe vnd arbait. i rri.iar ſeins babſtthumbs. 98 er Ciem errdertömſch apland der el vwonen bedrli gangſolchsaſe elt ein puͤlt doberbeffet erſe Cenoſg für Be ſſtbobſt alerand yuhebung vnd a hyrzog vnd ſengſ ſaſt vmb ſon ver fikſten anen tag. yjd name das cr Id traciamn geiſt feaffcglicher als; dagtüccken dle ſtaſ ttawö vnd pꝛn ſcheß gewalt, aloo ſgetz aber en vn dcdẽ wardtdor gſet oz en groß vlldingen gſſof ah glechergefune Wderr Wogdo ger aßuffher öeme ſeneſudſe derwerlt Blat CCIII Riderich der erſt barbaroſſa zugenãbt von gepurt ein ſchwab ein ſun hertzog Linea der kaiſer Friderichs zu ſchwabẽ des bꝛuders koͤnig Cunrats auß dem durchleuͤchtigſte Friderich der erſt — 2 füůͤr die ſtatt Terdonam. vnd nach erobꝛung derſelben mit ſolcher eyle gein rom das, ſich der babſt voꝛ ime beſoꝛget vnnd mit den cardineln in die alten ſtatt fluhe. Abei 5 nach vil hin vnnd her geſchickt er botſchaft kom koͤnig Friderich zu dem babſt dem erpote er gepůrlich ere mit demůetiger geperde vnd ſicheret ine vñ empfieng die kay⸗ ſerlichen kron von ime. dieſelben weil hielten die roͤmer der ſtat thor oder pfoꝛten beß/ ſchloßen. darnach vberfieln ſie die teütſchen die heraußen mit großer heereßkraft la gen vnd blyben beder ſeyten vil lewt tode. vnd wiewol ſich der kaiſer darob net yedoch wardt er durch den babſt wider gegůetigt. darnach zohe der kaiſer wid umb in teůtſche lannd vnd ließ ſich von ſeiner gemahel marggrafen Diepolds voſ Voburg tochtrr von ſyppſchaft wegen des plůts ſchaiden. vnd vermehlet ſich mi iunckfrawen Beatrir des grafen von Burgundi tochter zu der ee. Ʒu derſelben zeyi machet er den hertzog zu beheim ʒu einem koͤnig. vnnd das oͤſterreichiſch marggraf thumb zu einem hertzogthumb. Als aber Fadſt Adtrans geſtoꝛben was do begũ de der kaiſer dem nachkomenden babſt Alexandro zʒumal widerwertig zeſein. alſo 5„ W ee das er Cremam die reichen ſtatt in Lombardia belegeret vnd daz wiſchen land vndd ſtett der roͤmiſchen kirchen zuſteende angriffe. auch die ſtatt Terdonã plůnderet. vñ— Mapland der erden gleich ſchlayffet. vnd das volck daſelbſt zehen meyl von ð ſtatt ʒewonen bedrunge. vnnd darnach der ſtatt Cremam vil beſchwerde zufiůeget. Nĩwy gieng ſolichs andern welſchen voͤlckern zu hertzen alſo das die von Berñ Padua vñ Vincentz ein puͤntnus wider den kaiſer macheten. Als die ding an den kaiſer lanngt'“ 5— do berůeffet er ſeine teůtſchen allenthalben zuſamen vnd fůeret die mit hilff vnd beyſtand der von Papia vnd Cremona fůr Bern. Vnd nach dem ſich aber der kaiſer voꝛ dem babſtlichen gewalt beſorget do hanndelt er mit babſt alerandro liſtigclich. vnd als aber Otto ſein ſun zu Venedig gefangen gehalten wardt vñ Friderich vergebung vnd ablaß durch fleiß der Venediger(als hieuoꝛ ſteet)erlanget do begabet er Sebaſtianum den hertzog vnd ſein nachkomen. vnd den rat zu Venedig mit vil ʒierden vnd freyheten. Do nw kaiſer friderich zu⸗ letſt vmb ſein verhanndlung wider die kirchen gein dem babſt außgeſoͤnet was do hielt er in FI der fůrſten einen tag zu Nuͤrmberg. daſelbſt beſtettiget er den frid. vñ ſchicket die frids brieff durch teutſche land vnd name das creuͤtz an ſich wider die vnglawbigen. vnnd mit aylff wagenburgen durch hungern. bulgarey vnd traciam gein Conſtantinopel zu. Von dannen hulffe ime yſaac der kriechiſch kaiſer gein Bo phoꝛum.ſſouil fleiſſieglicher als vil er ſich lãgʒeit voꝛ ſeinẽ gewalt vnd mechtigkeit mer beſoꝛget het. alſo erobꝛet er erſtlich võ den tüůſcken die ſtatt Philomemam vnd zohe fuͤrter fůr yconium. dieſelben vnd auch die daran ſtoßendẽ gegẽt mit rawb vnd pꝛand verwůeſtede. darnach rayſet er fůroan in klein Armeniam.daſelbſt bꝛacht er alle ding in ſeinen gewalt. alſo das ſich Salndinus der dicheſe kaiſer weder voꝛ noch nach nye mer ſeiner außtilgũg be ſoꝛgete. aber ein vnſelige ſtund vnderzucket ſolche hoffnũg der criſtẽ. dañ als er eius tags mit hitz vñ ſchwayß beladẽ wardt do ryte er vnerſßehet vñ vnbeſunnẽ in ein padlfließeds waſſer zuckẽtz waſſer vñ ertrãck. Diſer kayſer wz ein großtettig. kuͤnmůuetig.mylt. geſtreng vñ redgeſpꝛech man. vnd qußerhalb der kirchen verfolgũg in vil dingen alſo hohberůmbt das nach dem großen kaiſer Karln in großtettigkeit der geſchihten kawm ime ein gleicher gefunden wirdt. Etzerey der Waldenſier oder armen von Nyon hat diſet zeit anfang gehabt von einem Lyoniſchẽ burger Waldo genant. Der was reich vnnd verließe ſeine gůeter den armen außtailende vnnd vnderſtund ſich auß tewfliſcher verlaytung die euangeliſchen armůt gentzlich zehalten. vñ nach dem er aber ein vngelert man was ſo hieße er ime ettliche bůecher mit ettlichen ſprůchen der heilligen teutſche odet in ſeiner ſpꝛach ſchꝛeiben vnd vnderſtund ſich auß erplaßem gaiſt. wiewol der ſchrift vnuerſtendig zepꝛedigen. alſo ſam̃let er vil iũgere vnd ſeet vil ſchedlichs ſamens die pꝛelaten vnd pfaf heit verachtende. vnd als er aber nach vil vetmanung in ſeiner verſtockung verharret do wardt er als ein arger ketzer verpannet vnd auß ſeinem vaterland vertriben. Das ſechſt alter Orden der aynſidler ſant Auguſtins hez der hallig man ettwen hertzog zu aquitania vnd graff ʒu pi ctauia iſt iñ lar des herrñ ta wſent hũdert lvij in gallia an tugenten vñ wund eꝛʒaich ſant bernhart geleret wardt vnd ime den todt flůr awgen ſetzet. der werlt gepꝛengk verachtet vnd in ein große wůeſtnus gien e. vnd dafelbſt vnder ſant auguſtins re⸗ 3 gel als ein voltomner diener criſti lebet. vñ do er nwein den gaiſtlichen ſtand kome ye⸗ 9 hoͤher er deñ in den eren was geweſen ye 77N VHtieffer er ſich demůͤetiget. vñ gleichet weiß als er dauoꝛ gepantzert wider die feind ge 4 ö EAfochten het. alſo wolt er in gott gekeret in eim pantzer an ploßen leib gelegt mit ſtetti gem beten. wachen vnd faſten ſeinen leich — nam peynnigen. darumb nicht allain vil 8— werltlich perſon. ſunder auch etliche brůe dere diſs oꝛdens vnd andere komẽ ʒu ime als ʒu eim vater vnd aufrichter diſs oꝛdẽs Als aber diſer heillig man ſahe das der oꝛ er ciſtercienfer in klainer zeit alſo faſt zugenomen het vnd ſein or⸗ den ſo gar in abfall vnd wuͤeſtnus komen was das ſchier tein anzaigung enicher gaiſtlichkeit dariñ mer erſchy⸗ ne. do richtet er ſein gemuͤet ſolchen ſeinen oꝛden widerʒeerquicken vnd brachte dẽ mit mercklicher menig gaiſtli⸗ cher perſon in kurtzer ʒeit zů auffung alſo dʒ man ine einẽ paweꝛe des oꝛdẽs. vñ die perſonẽ deſſelbẽ nach ime gwi lielmitas nennet bis an die ʒeit bab ſt innocẽtij des vierden do wardẽ ſie auß 8 den wůeſtnuſſen in die ſtett gefordert. vnd nach hinlegung diſs namens võ demſelben babſt vnd ſeinen nachkomen ſant augu ſtins ainſidler genant. Di ſer Gwilielmus hat auß ʒugabe anaſtaſij vnnd adriani der bebſt nach der aynſidelſchaft erſtlich in den ſtetten ʒewon en angefangen vnd das erſt clo⸗ ſter zu Parys vnder dem tittel des petelns erpawt. Reß ſunnen ſind diſer zeit in dem monat ſeptembris in dem nidergang. Yeyeinander geſehen worden. vnd vber zwů ſtund gienge die mittler ſunn nach verſehwindung der andern zu raſt. Deßgleichen ſinnd auch in dẽ& nechſten iarn darnach drey monde erſchynen. vnd in dem mittlern ein ereůtz L ʒaichen. Diſe geſihte warden von ettlichẽ außgelegt das ſie zwitrachtigkeytf Æ. 6 5 Johãnes meſue ein artzt der cardinel in erwelung des babſts. vñð chur— 2 fuͤrſten in wale eins roͤmiſchẽ koͤnigs bedeůtetẽl⸗ als dañ wider babſt alerandrum(als hienoꝛ ge ·YYP meldt iſt) vier bebſt erkoꝛn warñ. deßhalbẽ wʒ ein ſchwere zwayung.die weeret. xvij. iar. So ——— warñ diſer zeit ſolche erdpidem. vnd ſund erlich NN in ſyria vnd ſicilia das ſich land lewt vnnd ſtett f erſchůtteten vnd verfielen. 15 .hlache meſue ein artzt auß koͤnigclichem Lgeſchlecht damaſcenoꝛuz puͤrtig iſt ʒu diſen⸗ zeiten in 1650 vnd ertzneyung der ſeuchẽ vñ kranckheit hohberůmbt geweſt. vnnd hat auß wiſſen der kunſt ð ertzney ettliche nůtzliche boch ö R Pl NN er von allerlay ertzneyen vnd võ irer natur.art.N 9 aigenſchaft vnd vbung geſchꝛiben. vnd wiewol er auch ein buch von haylung vñ Johannes ein biſchoff ertzneyung der ſeůchen zebeſechreiben vnd am̃ hawbt angefangen het. yedoch als er NN bis an das hertz komen was do ſtarb er. P Ohannes der carnotenſiſch biſchoff. vnd ſant Thoman dem cantnarienſiſchen Zbiſchoff gar gehaym an ſchꝛiftlicher wiſſe enheit. lere vñ außſpꝛechlichkeit hohbe růmbt hat diſer ʒeit in achtung vnd wirden weſende ettliche ſchoͤn ſchꝛiftẽ gemacht vnd vnd er andern des benanten ſant Thomas leben emſſigclich beſchriben. en ſcheinper geweft. der võ iugent auff võ 0b bbehnt der e obetten.m gletſt vol tah wunderzſchel wungfenhif Lens ſansbet diher mun detd eh hat vnd h0 Ve lůrckſchen chuntt hatttet lanen weg v⸗ wfedurchlne ſfeſhe diſer Alt örnmfolgel⸗ bereglchßet ſüe lerto. vndempft Goldan aberm Sunt Albe ctderſinegß, Wchernefſ ögfdbeneh pfienge diſer Almericus ein meꝛcklich groß gelt von dem Soldan vnd ließe ime alex NN Soldan abermals gelt vnd zohe ab. der werit Blat CCIII. Hartman ein biſch off F Artmaunus biſchoff zu Bꝛiren in dem Paſſa wiſchen land gepoꝛn entzohe ſich in anbegynn ſeiner iugent võ der werlt vñ kome zu dẽ geregeltẽ choꝛherrñ ſaut Niclaßen zu Paſſaw.allda wuchße er auff in heilligem leben an gůten ſytten vnnd ler nung. Biſchoff Kunrat zu Saltzburg ſetzet ine zu verweſung des cloſters daſelbſt. darnach empfienge er auff begerũg margraff Leůpolds zu oͤſterreich an d Thonaw ein newe pflantzung zeregierñ. Als er aber pald pꝛobſt ward do peyniget er ſein leich namlein mit vil faſten. wachen vnd andern quelungen herttigelich vñ vbet ſich gern in wercken der demůetigkeit.alſo nach abſterben Reinberti des biſchoffs zu Brixen wardt er mit gemayner wale der pfafheit ʒu biſchoff daſelbſt erwelt. alda volbꝛacht er ſein leben in aller heilligkeit vnd wunderzaichen vnd enteůßeret ſich allet werltlich er vnd flaiſchlicher wolluſtperkeit vnd ergabe ſich gantzen in gebette vnnd beſchew⸗ „ανν cchkeit. vnd lebet alſo in hoͤhſter maſſigket vnd wundergeſtrengem weſen. vnnd het eender ſeinẽ klaid ein hareins hembd an Er wardt von kaiſer Friderichen faſt geliebt aalliß vnd als ein vater vnd beichtiger alweg von ime geeret. vnd darumb des kaiſers zoꝛn rch ine geſenftigt. Zu derſelb en zeit leůchteten zway oͤlzweydlein in der kirchen gottes. Eberhart der ertzbiſchoff ʒu Saltzburg. vnd diſer ſant hartman biſchoff ʒu Brixen. der alle ſein ʒeit mit wachẽ vnd betten. mit beſchewligkeit oder mit leſen verzeret. vnd gepott des hails gabe. vnd krieg richtet. vnnd ſtarb zu letſt vol tag in einem waſſer bade zů wintter ʒeit. vnd was nach ſeinem ſeligẽ abſchaid auß der werlt an vil wunderzaichen ſcheinper. vnd ſünderlich iſt er ein getrewer nothelffer den ſchwangern frawen die in irer gepe tung ſein hilff auß verdienſt bey got anruůͤeffn. 3 Almericus deꝛ ſechſt kö A Lnericus der ſechſt koͤnig zu Jheruſalẽ hat nach abſterbe Balduim des dritte ung zu Jheruſajem ſeins bruders.xij.iar geregirt. vnd was ein geſtrenng vnd vil gedechtnus wir AIII diger man. der dañ mit den hayden vil vnd offt gefochten vnd derſelben vil erſchla/„ V 9 gen hat. vnd hat Alexandriam die hawbtſtatt in egypten(die Tiracumus Saladini 2 des tůrckiſchen koͤnigs verweſer dem oelb hen Soldano mit betriegerey entzoge Aν het) mit hartter belegerung bedrangt. alſo das die von Alexandria(die ſich den criſtẽ V N in keinen weg vnderwerffen wolten ſich an diſen koͤnig Almerico ließen mit geding das ſie durch ine widerumb in des Soldans gewalt gelangen ſolten. Dem nach em andriam folgen. Als aber almericus verſtund das der Soldan in denſelben dingen ⸗ betrieglichkeit ſuchet do belegeret er als ein großmuetig man die mechtigen ſtatt Al Außhelmus biſchoff keyro· vnd empfieng doch darnach auß verlaytung eins falſchen ratgeben von dem W Sant Albertus ARehnen; ein berůmbter ritter wardt nach erlichem ⸗ N fechten mit marter bekroͤnet.(8 Anbbenme der Beluacenſſſch biſchoff iſt diſer zeyt C nach heilligem leben vñ gůtten ſytten geſtoꝛbẽ. bey des grabe warden ettliche lampen wunderperlich ange⸗ zůndt außgenomen eine darein ein wůchrer oͤle getan het RnRhiippus koͤnig zu franckreich des voꝛigẽ koͤnig lud DO 5 e der ʒohelals er hoͤꝛet das fraw in ſachßen Heruſalem widerumb verlorn wer)mit vil criſtenliche 799 ackreich fůrſten in ſyriam. als er nu mitſambt Richardo dem En⸗ gliſchen koͤnig fuͤr Ptolomaidam komen. vñ darnach her widerumb gein Jheruſalem ʒiehen wolten do begunden ſie bede vmb das koͤnigreich Jheruſalem miteinander ze zancken. doch name ſich Philippus einer kranckheit an vñ AVbohe haym vnd ließ Richardum hind er ime vnd verzeret Ie⸗ E ſiein vbꝛigs leben in heilliger vbung.„N Lbabeth ein heillige cloſterfraw leůchtet in ſachße G Ol iard an wunderʒaichen vnd hat auß engliſcher offe; 4 Nſfenbarung wunderperliche geſiht beſchuben. ſunderlichh — ein buch der weg des herrũ genant. 09 Das ſechſt alter Jar der werlt. vim.ijc. Ixxrüiij. Jar criſti. jm. Fe. lxxxiij, Vcius des namens der dꝛitt.ein tuſcan auß der ſtatt luca võ edelm geſchlecht L půrtig ward nach babſt alexander mit gemainer folg babſt erkoꝛn.der vnde: ſtund ſich die ratherren von den roͤmern abzeſetzen. aber die ratherrlich hand was alſo mechtig das nach vertreybung Lucij auß der ſtatt ſein gůnner vnd anhenger grawſamlich verfolgt warden. Alſo welcher ſich als einen anhennger vnd gůnnei des babſts mercken ließ wo er dann nicht pald an ſem gewarſam̃ kome ſo warden ime ſeine awgen außgeſtochẽ. Demnach fluhe der babſt gein Bern. daſelbſthin be růeffet er ein concili vnd beclaget ſich alda der getuͤrſtigkeit vnd hohfart der roͤmeꝛ 85 vnd vermanet alle criſtenlich fůͤrſten ʒu rettung iheruſalem vnd des gelobtẽ lands aber die weil die poten hin vnd her derſelben ſach halben geſendt wardẽ do ſtarbſ⸗ diſeꝛ babſt im fuͤnften iar ſeins bab ſtthumbs. Lucius der drtt 7 VRbanus der dꝛitt von Nayland puͤrtig hat alßpald er babſt wardt fleiß an gekeret die criſtenlichen fůrſten erſtlich zeuertragen vnd ʒeueraynigen. auff d ſie in iren zwittrechtigkeiten von dẽ vnglawbigen nit verdtucket wůrden. vñ nach dem aber ime in anfanng ſeins babſtthumbs die mechtigkeit des koͤnigs Sala dini 55 vermanet er alle criſtenlich fůrſten mit gemayner auffoꝛderung R ewt in aſtã zeſchicken. aber nach dem die ding ſpat vnd verſewmlich zugiengen ſof name er ine auß hitʒigem gemůet fuůr gein Venedig zeziehen vnd daſelbſthin die cri ſtenlichen ritterſchaft zu ime zeſamen zefordern als er aber bis gein ferrariaz koͤm was vnd ime von niderlag der criſtẽ in einem ſtreyt botſchaft gebꝛacht wardt do ſtarb er voꝛ layd am̃ fieber im andern iar ſeins babſtihumbs.. 8 16 ð acht auß ð beneuẽtaniſichẽ gegẽt puͤrtig ward mit gemayneꝛ wa le aller menigelichs zu babſt erkoꝛn. Dẽ begegnet auß hitzigkeit vñ inpꝛunſtig keit ſeins gemůets gleich wie ſeinem voꝛfarn. aber doch ein eyllenderer tod. dann er ſendet von ſtundan bꝛieff vnd botten an die criſtenlichen fůrſten ſie vermanẽde mit ſambt ime mit aller macht vnd heereßkraft zu land vnd waſſer gein Meruſalem zu ʒeziehen vnd die helffen widerumb ʒeerledigen. dieweil er nw mit dẽ anſchlegen al⸗ ſo vmb gieng do zohe er gein Piſa. die warñ mit den Jenueſern zwittrechtig· vnnd nach dem die von Piſa vnd die Jenueſer bede an heerſchiffungen mechtig warñ. vnd zu dem eriſtenlichen zug auff dem meer faſt hilflich vnd für derlich ſein moͤchtẽ ſo vereyniget er ſie mit dem gedinng. das yeder tayl ein ſtarcke ſchiffung zum̃ ſtreyt geſchickt wider die feind des criſtenlichen glawbens in aſiam ſenden ſoͤlte. Dieweil nw diſer heilligſt man die ding alſo mit emſigẽ fleiß hanndlet do ſtarb er zu piſa an dem ſibenundfünftzigiſten tag ſeins babſtthumbs. Joachim abbt T der abbt auß ¶ alabꝛia kom zů babſt vrba Lno zu Bern. Diſer Joachim ein man großer lere vñ vbertreffenlicher vñ ſchier goͤtlicher ſyñſchiklichkeit wz diſer zeit bey koͤnig Gwilhelmo vnd allen Calabꝛiern in groſſer g dannl(als ſie ſagen)des gaiſts des warſagens vol kůnftige ding als wern ſie gegenwertig verkundet. Er het dauoꝛ nit von hohgelerten lewten ge lernet. ſunder er empfieng die gabe der verſtentnus goͤt/ licher weiß. vnnd leget die ſchweren vnd tapffern mey nung der ſchriften verſtẽtlich auß. Im̃ ſol auch vil kůnf 4 tigs geoffenbaret ſein von den zwayẽ koͤnigẽ frãckreic 12 vñ engelland. die bey der ſtatt Meſſana bewinterten. Eins mals wardt e gefrat wer das iheruſalẽ wider erobert werdẽ moͤcht. Aber die ding die er võ kůnftiger zeit dem gericht vnd erkantnus vnſerer nachkomen befelhen vnnd es got 55 Linea der bebſt + „* was zehoffen wer vom̃ zug der ſarracen. do antwuꝛtet er. das die ʒeit noch nit komẽ A Woͤoloſte obſterben Argekegltt daf do, vndeſtund lihreichs zepfle heng das kmnd ſſch groff moc Haſſungenme we Emndt auffſchäb y I llee dſz Ahehhwendet, Sns mirfü peuſ benſſchdende dem ſan 08 fbhefen indi ftht derwerlt Blat CV UAlduinus des namens der vierdt des voꝛigen Almerici ſun der ſibend koͤnig zu Salduinus der ſibend ks ◻ des na nig zu Jheruſaleem Hheruſalem regiret nach ſeinem vater ſechs iar. vnd wiewol er mit dem ſeůchẽ der außmerckigkeit beruert was ſo regiret er doch dʒ koͤnigreich kreftigelich vñ weyß ich. vnd was ein kůnmüetig vnd ritterlicher ding ein geuͤbter vnd erfarner man. der Ybꝛacht dem egyptiſchẽ köͤnig Saladino ſein heer erſtlich in die flucht darnach ſchlůg Her voꝛ der ſtat Tyberiadis mit einer klainen anzal ſeins volcks dem Salad ino in ſeined gegenwertigkeit bey zweintzigtawſent ſarracen turcken vnd arabier ʒu tod. vnd wie offt ſie bede mit einand er zů ſtreyt komen ſo tet Balduinus dẽ Saladino alweg man⸗ lich widerſtand. Vnd nach dem er aber auß grawen ſeins ſiechtags kein weib nemen volt vnd kein hoffnung einichs erbens het do gedacht er das koͤnigreich ſeiner ſthwe ſter kindern zelaſſen. demnach verhayratet er ſein zwů ſchweſtern. vñ die iungern Si Dilla genant Gwilhelmo dem marggrafen zu Monteferrato.die gepare im̃ erſten ian Geinen ſun. den nennet man nach ſeiner můter bꝛůder Balduinus. der wardt nach ab⸗ Hꝛden der gedemůetigen ſterben diſs vierden Balduim an ſeiner ſtat koͤnig. 835 0 Iſer oꝛden der gedemůetigen Humiliatoꝛum genãt JPhar diſer ʒeit(als man ſagt) anfanng gehabt doch ſſchreiben ettlich vnder kaiſer Hei — 8— inrichen. Aber als kayſer Friderich barbaroſſa alle herdißhalb gelegne galliã mit = 4 6 ſmãcherlay vnfůgs bekůmmeret do verſchicket er darauß ET vnzallich man mit weibern vnd kindern in teütſche land ins ellend. Als er ſie nw daſelbſt ettwielang enthaltẽ het. N vñ die verſchickten irs ellends verdrießlich woꝛdẽ warñ N do klaideten ſie ſich alle mit weyßem giengen ʒum̃ kayſer IENN vnd begerten gnad vnd barmhertzigkeit. Auß dẽ wardt N ·¶der kaiſer zu gůetigkeit alſo bewegt das er ſie haym ʒiehẽ ließ. Als ſie nw in ir haymend komen do fiengen ſie an vil Nleicht auß beſchehner geluͤbdnus zeſamẽ zewonen laſter zemeyden in demůͤetigem klaid degeen vnd ye lenger vnd lenger geſtrennglicher zeleben. die mañ be⸗ einander. vñ die frawen beſonder zeſein vnd zearbeiten. vund nach ei nem teyl ſannt Benedicten regel zeleben ire oͤbern pꝛoͤbſt nennede. Diſer oꝛden name alſo auff an gůetern vnd per⸗ ſonen das er von dem babſt beſtettigt vnnd mit vil frey heiten begnadet wardt. — Die letſt fengknus IJheruſalemaſeee wmido luſignanus der obgenantẽ Sibille des außmerckigẽ koͤnigs Balduini ſchweſter gemahel hat nach Ooubſterben deſſelben Balduin vnd Balduim ſeiner ſchweſter ſun als der achtkkonig zu Jhernſalem zway iat geregirt. dañ als nach adgang Baldyini das konigreich an Baldunum das kind ſeiner ſehweſter ſun fiele. do vndeꝛſtunden ſich Raimundus der tripolitaniſch fef vnd der benant Gwidg des koͤnigleins vateꝛ des k& eit der criſten ʒu iheruſalẽ gehandelt warden do ver 5 nigreichs zepflegen. die weil aber die ding in zwittrac tig delt w do a 905 98 bnndn todt im̃ achten monat nach ſeins vettern abganng Nwb eſoꝛget ſich Sibilla der tripolita⸗ niſch graff moͤcht villeicht vom̃ volck vnd von der ritterſchaft ʒu koͤnig erkoꝛn werden aber ſie erlãget mit ver haiſſungen myet vnd gabe vom̃ patriarchen. biſchoffen. edeln vnd Unele das Gwido ir man u koͤmg er welet wardt. das verſchmahet Raimundo dẽ tripolitaniſchen graffen alſo vbel das er mit koͤnig Saladino ei nen i irs kriegs machet. vnd die tripolitaniſchen grafſchaft mitſambt dem fuͤrſtenthum Tyberiadis. vnd Gallilee durch hayrat mit einer edeln frawenlder daſſelb fuͤrſtenthumb zuftund) dem koͤnigreich Jheruſa lem entwendet. Nw warn die ſachen ʒwiſchen den criſtẽ vñ Saladino deßmals in frid angeſteltt. do gedacht Saladinus den frid zepꝛechen vnd ſam̃let ein groß mechtigs heer fůß volcks vnd rayſigs ʒeügs vnd ʒohe da⸗ e0 mit fůr Jheruſalem vnd belegeret die vnd ſtůrmet erſtlich vergebens.r. tag· vnd darnakhj ertag. 5u letſt erga bd 1 P b 190 ſtatt Aähsauß foꝛcht des ſturms fnde auß verzweiflung der hiff vnnd rettung. doch mit enthes ilht dem geding das man ſie mit irem hawßrat ſouil yeder des tragen moͤcht ʒiehen laßen ſolt. Alſo zohen die criſtẽ 1öbfl 100 auß Heruſt alem vnd eins teyls gein W teyls gein Tyrum ·eins teyls gein Alexandriam. Do Sala If dinus in die ftattkome do wurffe er erftlich die glocken ab den ihůᷣrnen vnnd machet die lirchen ʒu ſtallungen⸗ Das ſechſt alter Ie ee der dꝛit ein roͤmer.als er nach empfangnem babſtthumb verſtund das der criſten ſachen in aſia teglich mer vñ mer in verlichkeit fieln do verma JCleme net er die criſtenlichen fůrſten mit gemayner auffoꝛdnung das ʒaichẽ des haylpern creũtzs an die klaider vnd in das hertz zenemen. vnd gegen den vnglawbigen vmb deꝛ gloꝛi der ewigen ſeligkeit willen zu der waffen vnd weeꝛ zegreiffen. Solche ve: manung des roͤmiſchen biſchoffs machet auffwegig den roͤmiſchẽ kaiſer Friderch. Wchardum zu engelland koͤnige barbaroſſa genant. vnd Philippſen zu franckreich. 5 vnd GOddonem hertzogen ʒu burgundi. denen dañ ein vnzalliche menig der ertzbi⸗ ſchofe. biſchofe vnnd andrer fůrſten zohen auch auß welſchem land die Venediger vnd Piſaner. vnd au Frießland Flandern vnd Batia mecht eheerßkreftige ſchiffung ʒu. So beftid et Gwühelmůs der koͤnig Sicſie dz meer 6 vnd rawbern. vnd fuͤeret auß 755 vnd ſialia getrayd zu. 850I ůcks in aſia manlich gefoch 5 8 vnd oꝛdnung pfa icher vnd gayſt N W55 A1 licher ettlicher derſelben vnſytten vñ vnweſen mit ſeiner ernſt releſein Diſe fůrſten haben darnach in gepꝛauch manc erlay 105 Clemens hat ſein gemůet ʒu richtun 8 lichkeit gebeſſert.Auch ſant Laurencien cloſter außerhalb der mawer gepawt. v ⁊ ſant Johanßen tempel mit gewůrmeltem werck gezieret. vnnd ſtarb darnach im̃ vierden iar ſeins babſtthumbs. Eleſtinus der deitt auch ein roͤmer dauoꝛ iacinctus genaut vnnd ein cardinal OQ ein alter vnd tugentreicher man nach clemente zu babſt erkoꝛn het ein merck⸗ lich mißfallen ab der offenbaren widerſpennigkeit der von Sicllia die ſie wider ſei nen voꝛfarn genͤbt hetten. alſo das er ime fůrſetzet diſelben zeſtlen vñ zegeſchway* gen. Er was ein gůt man. der den hernach benanten koͤnig Heinrichen zu kayſer be kroͤnet. vnd dieweil er lebet allen fleiß zu widererobꝛuug der ſtatt Jheruſalem vñ des gelobten lands ankeret. Er hat der ſtatt Viterbio den namen gegeben vnnd al da ein biſchofliche kirchen gemacht vnd ſtarb im ſibenden iar ſeins babſtthumbs. vnd wardt von allen frummen menſchen ſchmertzlich bewaynet. racen an ſein ſtat als ein ſtarcker vnd in allen 198 ge er Tineg der bebſt 5 Is derdrütt enes Sermenenrge.g legeunen n regitet. rvi iar. alßpald nach angenomnem koͤmgreich egyptier in einen krieg gegeben.ine gefangen vnd erſchlagen. — des koͤnigreichs Jheruſalem mit großem mechtigem heer an vnnd moꝛdt 3 deche briechiſchen koͤnig. den v ohe vnd dieſelben hellligẽ ſtatt(die die criſtẽlichẽ koͤnig nach lomonis gieng den ſelben tempel mit roſen waſſer waſchen vnd mit ſeinem geſpenſt raimgen hieße. Diſem mangelte nichts zu hoͤhſtem lob dañ der tittel des criſtenlichen namens. Do er ſterbẽ ſolt do ſchaffet er das man voꝛ ſeinem leichnam zum̃ grab ein ſchwartz tuch an einer lantzen voꝛtragen vnd ein ſcheꝛg voꝛhergeẽde ſchꝛeyẽ ſolt. Ich zemer gantzs Aſieꝛ lands.bꝛing hin allain diſs faatt gewands. wiewol ich was ſo mechtig reich.das mir kawm ymant wardt gleich. 64 hlachr die heillig fraw von Cudota lebet vil iar on leipliche ſpeyß. was von Iſ ſich gegen demm koͤnig deꝛ vnd alles egyptier land vnd das gaut Syriam erkrieget vnd vnder ſeinen gewalt bꝛacht. vnd in dem land vih vnnd lewten rawb dauoꝛ zu zwayen maln von Balduino dem koͤni (als hieuoꝛ 610 055 erlidden. Darnach tet er einen heerzug auff Emannelezʒ d erwunde vñ erſchlůg er. Auß ſolcher vberwindũg wardt alſo ſtoltz vnd hohtragend das er mit heereßkraft wider die criſten fuͤr 10. koͤnig Gottftid. Irrrvi iar inngehabt hetten als hienoꝛ gemeld iſt erobert. vnd voꝛ vnd ee eu in dẽ tẽpel Sa Apaidis ein fraw lechten lewten gepoꝛn vnd ein vihhůtterin. vnd am̃ leib mager vnd au 90 hungerts ingewayds.aber von aygeſchte alſo ſchoͤn vñ leibig als ob ſie in vber uſs der wolluſtperkeit ſchwebte. Sie ward oft auß englicher laytůg in die hoͤhe gezuckt vnd wiewol ſie auff dem gew gepoꝛn vnd erzogen was ſo was ſie doch wundeper licher klůger rete vnnd fůrſichniger woit. U 8 6 5 K 55 5 8 5 . 2 3 ⁊· e Gangtam bis in, ſang in Sicligſe erſein weib vnd trel ens herzog ſclls bis zu ſane doſtarb et zu P vſd gufftur D Igſchoͤr ſnttelm Hochotdys eine ‚ der werlt Blat CCVI Einrich der ſechſt kaiſer Friderichs des erſten ſun wardt nach der gepurt ert ¶ Linea der kaiſer Eſt tamſent hundert vnnd in dem newnnigiſten iar durch wal der churfürſten Heinnich der ſechſt zu roͤmiſchem künftigem kaiſer erwelet. vñ regiret. viij. lar. Aber er als dauoꝛ zů koömgg vom̃ vater geoꝛdnet empfieng die kron zu Ach. Er het erſtlich einen krieg mit den vou Coͤlne.aber er name ſie nach ertoͤdtung des biſchofs zu Lůttich widerumb zu gnade N Nachfolgend wardt er von babſt celeſtino zu kaiſer gekroͤnet mit dem gedinng das ery. n nach widererobꝛung des koͤnigreichs herdißhalb vnnd ihenßhalb des Sielliſchen meers mit aigner zerung einen ierlichen zinſs bezalen. vnd die land ʒu der kirchen gehoͤ tende dem babſt einantwurtẽ ſolt. Damit aber ſolchs deſtleichtlicheꝛ beſchehẽ moͤcht ſo verfůeget er das conſtantia die iunckfraw koͤnig Noꝛmans tochter ʒu Parnoꝛmo in ‚ einem cloſter weſende haymlich darauß gefůert. vnd ime( wiewol ſie eltrer dañ zu ge perung ſchicklich geachtet was)auß bebſtlcher erlawbnus zu ð ee vermehelt wardt 4 Alſo iñ erſten iar des koͤnigreichs habẽ Heiurich vnd ſein gemahle Neapolim die ſtatß belegert.aber doch auß vꝛſachen der zufallend en peſtilentz wider in teůtſche lannd g 5 8 kert. Darnach hat diſer Heinrich abermals auff erfoꝛderung babſts celeſtim ein großf mechtigs heer in welſche land gefůert. vnd mit ime daſelbſt hinein Conſtanciam ſeine gemahel. vnd Friderichen ſeinen ſun(den ſie vber allermenigclichs hoffnung alſo al⸗ te gepoꝛn het) gebꝛacht. vnd on ſunder große můe die ſtatt Neapolim vñ was in welf ſchem land zu dem koͤnigreich Sicilie gehoͤꝛt vnd darnach auch daſſelb land Sicilie in ſeinen gewalt gezogen. vnd man ſaget ſtettlich das diſer heinrich einẽ vberſchweͤch lichẽ reichen ſchatz dureh die Noꝛmanniſchen koͤnig lannge ʒeit geſam elt haymlich zij ſeinen handen gebꝛacht. vnd in teůtſche land geſendet het.er wardt võ dem babſtice leſtino auß Panoꝛmo gein rom gefoꝛdert vnd daſelbſt mancherlay zu widererobꝛũg dfff⸗ des heilligen lands vnd Jheruſalem gehandelt. Aber wiewol diſeꝛ Heinrich derſelbe ſachen perſoͤnlich mt vnderſtee wolt ſo ſaget er doch zu dieſelben ding durch ſein bot J7 ſchaft vnd anwalt zehand eln. demnach oꝛdnet er den ertzbiſchoff zu Maintz vnd denn. N hertzogen zu ſachßen zu hanndelern diſer ding mit befelhe das volck vnd heer auß allem teůtſchein lannd zeſa⸗ ömdy Fin meln. Zu derſelben zeit zohen die ſarracen mit großzer mechtiger ſchiffung in hindern Hiſpauiẽ vnd legten den ko . Abcf nig caſtelle in eim ſtreyt ernyder vnd bꝛachten vil land vnd lewt daſelbſt vnder ſich. alda ſie dañ die großen ſtat uhemt Gꝛanatam bis in das. N. cecc.xcij.iar inngehabt haben. Als aber heinrich herwideꝛ in das reich keret vñ ʒu meſ ch9 denkinl ſana in Sicilia ſchwerlich in krankheit gefallen was. do ſendet er ſein botſchaft ʒu babſt innocentio. dem defally v5 ccpfe lh er ſein weib vnd ſun. vn Philipſen ſeinen bꝛuder. dem er die herrſchung des gantzen ethruriſchen lands vnder dẽ buch. vdfj denkl titrel eins hertzogthumbs verlihen. vnd die pflegnus des roͤmiſchen reichs. vnd das regiment des koͤnigreichs zij yh pydlewhlth ſicilia bis zu ſeins ſuns vogtpern iarñ befolhen het. vnnd als er nw ſein geſcheft vnnd teſtament verordnet hett Baddtuno dem lit do ſtarb er ʒu Panoꝛmo: Daſſelb ſein abſterben vꝛſachet in aſia vnd auch in teůtſchen landẽ nit wenig zerrůdũg AanffEngſgeg vnd auffrůr. Diſer Heintich was in ſeinen ſachen geſtreng. wider die feind kůnmůetig. gabreich geſpꝛech. võ an rbamföͤſh 1 lit ſchoͤn. mittelmaſſiger perſon klůger ſyñ. vnd wardt in der Panoꝛmitaniſchen kirchen erlich begraben. gafepfiß Jen 25 100 0 Meecditpeſ 90 N Sinandus ein doſte Oper Haffch vyd gehe nſch hat diſ ˖ inandus ein cloſterman ein redper gaiſtlich vnd gelert menſch hat diſer zeyt 1005 70 AAffer Lweſennde ein cronick von allen geſchichten des anfangs der werlt bis auff 5 lelb en zeit belchub en vnnd ein groß bůch dauon gemacht. aber daſſelb buch iſt alſo dertrenne od dertezlet dao man s nyndert ganz finden mag. Sunſt hat er auch vñl anders treffenlichs dings beſchꝛiben 85 J0 echegele Apias ein lombardier hat diſer zeit als einer in late: niſcher vñ kriechiſcher zungen geůbt einen vocabn ſari geſamelt vnnd ſunſt vñ ſchoͤner ſendbrieff gedicht. o von Bononia purtig in kaiſerlichen weꝛltlichen rechten ein hohgelert man hat diſer ʒeit vil treffen- licher erklerung vnnd außlegung derſelben rechten alſo 4 ſchoͤn beſchuben das er von andern lerern der rechtẽ ein pruñ kaiſerlicher geſetz geneñt wirdt. 4 (DUSe indie en treffenlicher lerer derſelben Irecht hat auch diſer zeit gereichßnet. vnnd wardt erten ein lucern des rechten vnnd ſpigel der werlt genant. K A + 5 13 von ein andern rechtgel Das ſechſt alter Jar der werlt. vim iiijc. iij. Jar criſti. im.ijc.iij. + Nnocentius der ditt auß Campama půrttig von grafen geſchlecht ein man eins Isbewerten lebens vnd hohgelert. von iugent auff zu Parys der lernung anhange de wardt von ſeiner ſchuftlichen weißheit vnd gůtter ſytten wegen durch den babſt eleſtinum in der cardinel zal genomen. vnd nach deſſelben abſterben anl ſein ſtatt er koꝛn. Aber wie ein hohberůmbter vnd achtperer babſt vnnd weglayter er geweſen ſey das zaygen ſeine werck vnd bůcher. die alle ʒemelden zelang wer Er was der ver faylſerey alſo geheſſig das er oꝛdnet dz einicher ambtman des babſtlichẽ hofs nichts von einichem frembden nemen ſolt. außgenomen die ſchꝛeyber vnd bullierer den ſetz! et er ein maß irs lons. Vnd auff das menigclichem ein ſichrer freyer zugãg zu dẽ babſt lichẽ amblewten gedeyhen ſo ſetzet er das voꝛ den camern der notari vnd offenbaren ſchꝛeiber kein thůrhuter ſein ſolt. Vnnd wiewol auff abſterben kaiſer Heinrichs des ſechſten große auffrůr vnd ʒwittrachtigkeit in teůtſche landẽ entſtundẽ. vñ diſer inno centius mercklichen fleiß ankeret dieſelben irrungen hinʒelegen. aber es was vnuer fengklich. Als er aber verſtunde das der ſarracen gewalt vnd macht in aſia vberhãd!——çfnũ———— genomen het do machet er ein groß concili ʒu rom. dariñ erſchynen vil treffenlicher achtperer vnd fuͤrnemer mañ. Machfolgendt hat er vil ſchoͤner tapfferer vnnd ʒierlicher bůcher vnd ſehriften von mancherlay materi gemacht. Vnd die gaiſtlichen recht Secretales genant zuſamen geſetzt. Vñ nemlich vnder andern dꝛey geoꝛdnet. Der eine iſt die von den gerichten. wie offt ein fůrſt wider den andern hanndelt das die ſtraff dem babſt zugehoͤre. vn d das die fürſten wie groß die ſind die bꝛieſter eren ſollen. Die ander vnd die dꝛitt von der erwelung. Diſs babſts hãd⸗ lungen haben nicht wenig beyſtands furdrung vnnd hilff empfanngen von der heilligkeit der zwayer mann Do⸗ minici vnd Franciſci. Diſer babſt hat auch 100 durch den abbt Joachim gemacht widerwoꝛffen. vnnd auch die · irrungen des ketzers Almerici. der darnach zu Parys mit ſeinen anhengern verpꝛennt wardt. Diſer Innocenti us hat auch in zeit ſeins babſtthumbs wercke der gůetigkeit nit verſewmlich geůbet. Sunder zu Rom ein ſpital zum̃ hailligen gaiſt genant. vnd noch ein anders daſelbſt zum̃ thurn gehaißen erpawen. vnd Sant Sixts paw⸗ felliche kirchen gebeſſert. Zu letſt als er von richtung wegen der aufrůr zwiſchen den ienueſern vnnd piſaneꝛn gein peruſius koͤme. do ſtarb er in dem. xix.iar ſeins babſtthumbs. vnnd er was in ſeinem leben.in ſeinen hanndlungen alſo ein auffrichtig vnd rechtfertig man. das nach ſeinem tod nichtz das er gehannd elt het verwand elt wardt. Iinca der bebſt nn tius der dritt Concil izu xom 8— 8. diſem iar wardt durch babſt Innocentium ð wi⸗ R dererobꝛung halb des gelobten lands vnd Jheruſa⸗ lem zu Rom ein große verſam̃lung gehaltẽ.darm ſind ge⸗ weſen ta wſent vnd dreyhundert prelaten mitſambt den patriarchen von Jheruſalem vnnd Conſtantinopel. xr. 1 HgelfHolbr e r pꝛioꝛes vnnd con⸗ nent bꝛüder. die legaten des kriechiſchen vnnd roͤmiſchen kaiſerthumbs. vnd die bottſchafter der koͤnig zů Jheruſa lem. franckreich. hiſpanien. engelland vnd apern. vñ. wie wol võ vil ſachẽ gehanndelt ward ſo mocht doch ni chtz zu fůrgenomner hanndlung erſpꝛießlichs gefunden wer⸗ den der krieg halben die zwiſchen den piſamern vnd ihe⸗ nueßern vnd an andern enden welſcher land voꝛ awgen warñ. J Ohannes der gůt ein merer ſannt Auguſtins oꝛdens von mantua půrtig hat diſer zeit in welſchen landen ar ein gaiſtlichs vnd Hellig⸗ leben eſdelt voe vil cloͤ ſter auffgerichtet. Von dannẽ her die bꝛůder nach ime ge⸗ nant warden. u letſt ſtarb er vol tag vnnd gůter werck 2 nach der gepurt criſti.cc.xrij iar. 171 r uben wodeſ, manlichs g· Tto des n⸗ tawſert zn ſh0zuohngerk hekgferlchenbe iĩn vod dem b⸗ roͤmſchsſtölg ſltfendlcherhs cheh g1zegreffeſ uͤd beyſeiner berlirchen wide glangen, demnae devod glleroͤmiſ tönnſchen kaiſert en iheab der könig ʒ llger. ach derh⸗ flen. do keret Ott ſchem koͤuig phio lach dergepyrt U Aſſhpffchf chehſtrhmokt hüpewbekgh ahſtptoegtitn ö ehfds pßo Jha 9gehale dgeftſſde Aipiältealmtfanhy nd Confiacttopdl cbbtpevuſ ſchſchetonbthnf acßhie a5 pfd hehh ll 5 t ſochh ſupdhe Hcgoͤch obe 5 0 nohlteg it 0 uiſhe 6 ffct Vllo, n . Hilip des roͤmiſchen reichs. Aber ſich begabe ein große vntrachtigkeit vnder den churfun/ ſten nach abſterben kaiſer heinrichs. dann eitlich weleten Ottonem des hertzogs zuů„*VV ſachßẽ bꝛuder. ſo 0 diſen Philippſen. der võ kaiſer Heinrichen geſerzt wz;;; o kome die ſach ʒu krieg vnnd auffrůe. vnnd der koͤnig vonn als einen koͤnig haben.al hilipſen. ſo was der koͤnig von engelland auff hertzog Ott! ¶ franckreich hielt es mit der werlt pus ein fůrſtẽ in ſehwabẽ vnd hertzog des ehruriſchen lands faiſer heinf richs bꝛuder. Friderichs deſſelben henrchs ſuns vnderſtunnd ſich Blat CCVII W. mitler ʒeit hielten die walhen dero keinẽ fůr kaiſer. Nw růlſtet ſich diſer phi 10 ʒuñ̃ krieg vnnd im iar des herrñ tawſent zwayhundert ʒohe er in dʒ el aſs das ſelb land verwůeſtende vnd Straßburg belegerende vñ bꝛacht die in ſeine gewalt In dem andern iar darnach tet er des gleichen in Thůringen dẽ lantgrafen daſelhſt erniderlegende. Aber nach din kaiſer Heinrich vnd Friderich diſs Philippſen bꝛude vnd vater(als wiſſentlich was) wid er die roͤmiſchen kirchen gehandelt hettẽ do be· ſtettiget Innocentins der babſt hertzog otten ʒu 1 er. aber Philippus verfolget ot: tonem mit gewappenter hand vnnd vertribe ine enthalben. Zn letſt kome er gein Coͤlne. daſelbſt innen wardt er von Philippo ſchwerlich belegert vnd in einẽ ſtreyt den er voꝛ Coͤlne mit ime het 6 8 75 vnd von den Coͤlniſchen außgetribẽ. vñ(1 als eim roͤmiſchen koͤnig. Als aber nw die fůrſtenff mitſambt den ſtetten des reichs mit ſo langen kriegen vermůedet wurden do ward frid gemacht vnnd Philips ʒu roͤmiſchem kaiſer erklert. vnd regiret alſo nit an muͤeſ vñ beſchwerde.ix. e er nach angenomnem reich nit lang in růe blibẽ. ſunð e ringen. oder(als ettliche andere ſehreiben) dinch pfalt abenberg erſchlagen vnd darnach zu Spey er be n gůetig vnd mylt meuſch. ſchwachs leibs. har vnd mittelmaſſiger perſon die von Coͤlne huldeten Philippo a durch den lantgrafen zu Th graf otten von graben woꝛden. Diſer Philipps was ei aber manlichs gemůets. ſchöns antlitzs mit liechtem Tto des nam ẽs der vierdt ein hertzog zu ſac tawſeut zwayhundert.ix.iar nach ertoͤdtung ko ſchen zu koͤnig erkoꝛn vnd regiret dreyar. Der ʒohe alßpald gein rom vñ empfieng%½ die kaiſerlichen bekroͤnung von babſt Innocentio.Als er aber dieſelben kaiſerlichen 7½ ittẽlßbach ʒu en wardt nach der gepurt criſt E nig Pphilipſen von ſeinẽ terit 5 Otto der vie kron von dem babſt empfangen het do griffe er wider ſein pflicht vñ ayd da mit er ſtöl gewoͤnlicher weiß verwand wʒ die gůetter vñ landſchaft ð krchef mit feindlicher hand an. vñ vnderſtund ſich 99355 neapolitaniſchẽ geget deßgleyy dẽ roͤmiſchẽ chen anzegreiffen. vnnd wiewol er durch babſt vnd bey ſein reichs irer p ime ab der koͤnig zu beheim. der lantgraff zu thůringen.die Wfſe mayn Tryer. auch ſchem boͤnig nach der gepurt ibehener der ertzbiſcho Iſchehen die leichnam der h b10 ein kind wardt zu Parys von den inden gemartert. VSan P gen vnd geůbet hetten zn ſe tribe ſie auß ſonem koͤnigreich. er zegeben ſo mocht doch der babſt ſolchs von kaiſer otten mehtſe der hertzog zu oͤſterreich. vnd auß der ritterſchaft vñ ade phillipſen beſtritten vnd ſtarb vnlang darna ch trawrig vnd vnmůtig crifti tawſent zwayhundert.xviij.iar. das thet vil wund ahe dem criſtenlichen glawben do name er ine alle ire hab nnocentium vilfeltigelich erſucht er hiicht vermanet wardt dem babſt als dem lehenherren die guͤetter der kirchen wi erlangen. demnach wardt er vom babſt verpannet vnd alſo in verſtockeing bleibẽ de vnd alle roͤmiſche ſtraße mit plackerey rawberey vnd moͤꝛderey verfolgende des roͤmiſchen kaiſerthumbs vnd teutſchen koͤnigreichs entſetzt. vnd die verwandtẽ des flicht vnd huldung gegen demſelben otten entloͤßet.darumb fielen 5 f vnd ie treffenlich ſten. do keret Otto wider in teuͤtſche land vnd wardt darnach von den franekreichi IEen derkaife ieee e eeeee, 9 zu Coͤlne hat nach ð zerſtoͤꝛung der ſtatt Mayland durch kayſer Friderichen be⸗ eilligen dꝛeyer koͤnig von dannen gein Coͤlne gebꝛacht. erzaichen. Vnnd als aber hilipſen den 5 5 franckreich gelanget das die inden ett wieuil iar vil vbels vnnd boßheit began evnnd gůeter vnnd ver Das ſechſt alter VEr creutzer oꝛden in dem lateranenſiſchen cõcilt vor 1255 0 langſt angefengt. aber beywelln vnderleſſig blibe. wardt von babſt Innocentio dem dꝛitten in dem. xviij. liar ſeins babſtthumbs widerauffgerichtet vñ beſtettigt Der vꝛſpꝛung diſs oꝛdens kombt alſo her das vnder den albaniern ein ſchedliche arge ketzerey entſtund.die in dem ſroͤmiſchen volck vnd pfaf heit ein große widerwertigkeyt vrſachet datumb ſchicket der babſt vil mit dem creůtz be zaichente wider dieſelben ketzer. die warden vberwundẽ ¶ Dem nach richtet er diſen lang erloſchen oꝛdẽ widet auf mit begal ung vil freyheit visd gnaden Diſem oꝛd en ſetzet dan — nach babſt Innocẽtius ð vierd — zu lyon deßmals weſende ein re Mäegel gepietende dz die gaiſtliche diſs oꝛdens alweg ein creutz in A der hannd tragen ſolten. Vnnd Il Quſriacus der biſchof vñ mart I 1„rer ſolzu d zeit Helene des groſ ſſen couſtantini můter ein anfen alger vñ layter diſs oꝛdens geweß ſen ſein. aber diſer oꝛden iſt biß Hher in abnemung komen vnndẽ π⁹ỹe I ſchier zu nichten woꝛden. Anfang des reichs der Tartern Anid ein Perſier auß vnedelm geſchlecht vnder inẽ gepoꝛn ein koͤnig des tartariſchẽ volcks gar ein groſ můetig man hat diſer ʒeit auß dem gepirg indierlãds mit S W N allen mannen vnd weibern ſeins volcks in feyndlicher maynung außgerayſet vnd alle nahend gelegne ſſett ge⸗ 0 plůndert vnd berawbet. vnd ſein volck mit außtaylung ſolchs Wwl 5 908 ſte alſo 05 vñ willg 5 60 llen 10 0 das er mit inen fürter Parthiam Nedeam Aſſiriam Perſtam Armeniam vnnd Sarma ciam in kůrtzer zeit durch⸗ lchefindhe zogen vnd bis an das geſtadt der Neotidiſchen 6 ůtzen komen iſt.daſelbſt haben ſie ſich mdergelaſſen vnd groſ 00 10 ſe macht vnnd gewalt vberkomen. Diſe tartern ſind vngeſtalt menſchen.großer poltzender awgen. prayter ant⸗ ſlwegſeihhern litze. ſtirn vnnd 9onſt Wonffen perſon. vnnd alſoſtoltz vnd vbermůetig das ſie irem herrñ Cham einen ſun mäallenfleß gottes nennen. yetzo iſt Vſo caſſan ir fůrſt. eiyꝛden der Cameliten hußſchwebet 83 homen oꝛdens 8 igt voz ſehtemte Iſer oꝛden der Carmeliten iſt diſer zeit in dem lannd tcußgeſtteck Spyria bey dem berg Carmelo võ Alberto dem pa⸗ zwen flägen wg triabehen ʒu iheruſalem erweckt vnd mit vil freyheytẽ võ mlt wwaßen wg ime begabet woꝛden. vnd er har demſelben oꝛden auß ſei chgadodſe nem ge walt ein regel geſetzt vnd beſtettigt. Als nw diſer meſhemſp oꝛden ſich in die werlt außpꝛaytet vnd an treffenlichẽ cloͤ⸗ keun pie f. ſtern vnnd perſonen teglich gemeret wardt do hat er vil ſeſ 0 We anfechtung lannge ʒeit gelidden. Aber nach dem darnach babſt Hononus der dꝛitt betrachtet das ſolcher heilliger oꝛden vnbillich ſolang angefochten vnd ettwen verfolgt woꝛden wer ſo hat er diſen oꝛden. doch mit ettlicher ver⸗ endrung des klaids vnder dem tittel der iunckfrawẽ Ma⸗ rie von dem berg Carmelo angenomen vñ beſtettigt. dañ man ſagt dieweil diſer oꝛden ſeine erſte beklaidung getra⸗ gen het do wer er bey dem ſoldan in großer ere gehalten vnd mit vil almůſens begabet. vnd doch nach verendꝛũg Deſſelben klaids auß deſſelben ſoldans koͤnigreich vertri⸗ ben woꝛden alſo das der von notwegen het muͤßen in ein ropam komen. alda hat diſer oꝛdẽ wůderperlicher weyß gewachßen. vnd vil an heilligkeit vñ kunſt hohberůmbt Vnd treffenlich mañ gepoꝛn. Als Angelum Albertum Cy rillum vnd audere ⁊e. der Tpeh gchhkrree egetsgreyg Nk9 dets d gelgkeſect üſfwidggreh pkörgerdothyſh. Wäcgagſſehpodgh rawgenpthtggt Harñ Chpgafgeh der werlt (5 ein hiſpanier an heilligkeit vnd lere faſt gezieret.ein layter. füerer vñ vVater der prediger hat diſer zeit als ein moꝛgenſtern des criſtenlichen glawbẽs geſchynẽ. vñ ward in dẽ doꝛff calogura oð calaꝛoga des Exonienſiſchẽ biſtthũbs ge poꝛn Sein vater hieß Felix vñ ſein můter Johãna.die hettẽ drey ſůne. die wardẽ ge iert vnd ʒu bꝛieſtern geweihet. Der dritt was diſer ſelig Dominicus. Sein můter ſa he in dem ſchlaffe wie ſie ein welflein ein angezundte fackeln in dem mund haltende trůge. vnd als es auß irem leib gienge do zůndet es die gantzẽ werlt an in vorbedeut nus das auß ir ein treffenlicher außpundiger pꝛediger gepoꝛn ſolt werden. dañ er Wz ein wunderperlicher ſchelter der laſter. abſtůrmer der betzerey vñ fleiſſiger vermaner Pder criſtglawbigen. vnd von ingent auff wuchße mit ime die erbermdnus. Er was eſclich ein geregelter choꝛbꝛuder aber darnach hat er auß goͤttlicher fordꝛung mit ſei Luen mit bꝛuedern der pꝛediger oꝛden in vnglewplicher inpꝛůnſtigkeit eingeſtiftet. vnd das klaid des oꝛdens von der hohwirdigiſten gottes gepererin Maria empfangen. vnd entſtand ne ketzerey in gallia außgerewtet. Diſer dominicus ein vater ð gaiſẽlich keit hat darnach von babſt Honoꝛio, als er hoͤꝛet das die widerſpennigen vnd zwit⸗ trachtigen ʒu Tholoſa gezemet warñ beſtettigung des ordẽs erlanget. vñ als er nach ſolcher beſtettigung vi cloͤſter auffrichtet wunderwerck vnnd zaichen getan. vnnd mancherlay 1ent mit leren vnd predigen durchſchwayfft vnnd erleuͤchtet het do do ſtarb er ʒů Bononia nach der gepurt criſtitawſent zwayhundert dreyundzwein d wardt von babſt Gregorio dem newndten in der heilligen zal geſchry Sant Dominicus F Raneiſcus ein walhe auß der ſtatt Aſſis půrtig wol ein gorlicher man vnnd er ſter einſtifter des oꝛdens der myndern bꝛůder. was bey den iarn des herrñ taw ſent.ijc.viij.erſtlich ein kawffinan vnnd ein gantzer werlt menſch bis in das. xrv.iar. darnach verſchmehet er alle irdiſche ding vnd folget criſto in allem ſeinem lebẽ nach Vnd als er nw ettwielang geſchůht vnd mit ringken gegůrt gangen was do wardt Sant franciſcus er gedechtig des woꝛts des herren ſpꝛechende. Wer zů mir koͤmbt vnd ſich nit verzey 83 het aller ding der mag nit mein iunger ſein. vnd wurffe alle ding von ime vnnd lege: ein vnachtpers ſchnoͤds klaid an vnd gůectet ſich mit einem ſtrick vnd fienge alßpald emen newen oꝛden an Mit dem hat er als die ſuñ in der werlt ſcheynende den criſten lichen ſtand hoh erleuchtet. Er was imeſelbs alſo geſtrenng vnnd hert das er in an⸗ fechtung des fleiſchs ſich zu wintteꝛzeit mit ſchne odeꝛ eyße decket. Er hieß die armůt N. alweg ſein hetrin. So hoͤꝛet er liebet ſchmahe dañ lob von ime ſagen. vnd verhuůetet I mit allem fleiß das er nit das zil der armůt vbertretẽde zu vberflußigkeit koͤme. Sein hertz ſchwebet in begirde der marter. darumb zohe er in dem ſechſten iar ſeins ange⸗/ nomen oꝛdens in Syriam vnd gienge fůr dẽ Soldan. der empfienge in erlich. 3way iar voꝛ ſeinem tod ſahe er durch ein geſyhte einen engel in dem lufft mit ſechs flůgeln mit außgeſtreckten henden vnnd mit zuſamen gethanen fuͤßen an ein creutz geheftet. zwen flůgen warñ vber das hawbt außgereckt. vnd zwen ʒu fliegen außgeſpant vñ mit ʒwayen wardt der gantz leib bedecket. vnd die weil er ſolchs geſyhte lennger be⸗ trachtet do erſchynen in ſeinen henden als narben der nagel. vnd ſein rechte ſeytẽ als mit einem ſper durchgraben. Als er nw. xviij.iar ſichſelbs vermůedet vñ ſeinẽ flaiſch kein kůe gelaſſen het do ſtarb er zu Aſſis in ſeinem haymẽd im̃ iar vnßers hayls taw⸗ ſent.ijcxrij. vnd ward vber zway iar darnach durch babſt Gꝛegoꝛium den newndtẽ von der wunderwerck wegen die er von ime hoͤꝛet ſagẽ. nach großer deßhalb gehal ter verſam̃lung alßpald in der heilligen zal geſchꝛiben. EFFAdpidẽ vñ vil wůdergeſtalteꝛ ding ſinnd in diſen iar — Glſher allenthalben geweſen. alſo das die ſtett Antio chi kripolis vnnd Damaſcus groſs tayls einfieln. So er, ö 9 0 Nrencket das meer in einer innſeln Sicilie wider des waſſers 0 N IJnatin hinderſich weichende ſchier tawſent menſchen· So fieln in welſchem lannd ha⸗ 8 gelſtayn groͤßer deñ die ganß ayre. 90 ene im̃ nydergang nach der ſunnen an einẽ ſtern võ 5 ſer palck geſehen aufſteygende in die hoͤh des firmaments. mittem tag gein dem nidergang ſteygende. vñ wardt auch ein glantʒ als ein groſ 8 NII. 0 435 EC Blat Cum Das lechſt alter Jar der werlt. vin.ijc.riij. Jar criſti.jm.ijc.ciiij. 4 Ono ꝛius der dutt ein roͤmer wardt durch die cardinel zu Peruſia zn babſt er Hbor vnd ſoͤlche wal eylender deñ voꝛmals gewoͤnlicher weiß beſchehe wzſ fuͤrgenomen. dañ die burger zu Peruſia betrachteten die nott vnd beſchwerde de verloꝛnen gelobten lands vnd der krieg in weiſchen landẽ. dem nach verſchlůſſe ſte die cardinel bey einander vnd gaben inen al tag mynder ſpeyß auff dz ſie die v deſt fuͤrderlichen thůn ſolten da mit deſter eer zu hanndlung eins der ſachen der eriſtẽheit gegriffen wurd. Als nw diſer babſt dẽ gewalt enpfiene Ynd eingeſetzt wardt do vnderſtund er ſich durch ſein botſchaft vnnd legaten di handlung von ſeinem voꝛfarn angefenngt ʒuuolſtrecken. dar zů vermanet ine anc Petrus der Conſtantinopolitaniſch kaiſer. den dañ vnlang darnach mit Jolem ſei ner gemahel difer babſt mit der kaiſerlichen kron in ſant Laurentzien kirchen außer halb Rom begabet. vnd darnach zu h Johannẽ v der ſeůln den card inal zu einem legaten des babſtlichen ſtůls geoꝛdnet. Diſer babſt⸗ hat Frid ee dem andern den kaiſerlichen tittel gegeben. vnd ine doch darnach auß verſchuldung ſeiner wirdigkeit entſetzet. vnd den konig von iheruſalẽ auß Aſia gein rom komende gar gůetlich empfangen vnd vil gaiſtlicher Keered auch ettliche koͤſtliche gepew an den gotzhewßern zů rom gethan. Zu etſt ſtarb er in dem.ri.iat ſeins babſtthumbs. Gbeehd newnd zu babſt erkom vermanet kaiſer Friderichen ſeinem zuf ſagen nach den zug in das heillig land fuͤrneme vnd volſtrecket mit bedroũg Wo er dem kuͤrtzlich nit noch koͤme ſo wolt er die erkantnus vnd vꝛteil des pans vñ entſetzung von ſeinem voꝛfarn wider ine außgangen von newem beſtettigen vnnd wider beſchweren. demnach verhieß Friderich die ding fürʒenemen. vnnd wardt deßhalb ein tag ʒu Pꝛunduſio zuſamen zekomẽ beſtymbt. daſelb ſthin kome ein groſ ſe menig volcks. ſunderlich auß teůtſchem land. der lantgraff zu heſſen der dañ mit großer anzal der ritter zu Pꝛunduſio ſtarb. dieweil enthielt ſich friderich in Sicilia in geſtait getichter kranckheit. Nls aber Friderich des abſterbẽs diſs lantgrafen be richtet wardt do ſchiffet er in großer eyl gein Pꝛunduſio vnd name alle des lannd grafen daſelbſt gelaßne habe vnd klaynat. Do nw diſer babſt Gꝛegoꝛius die argli ſtigkeit diſs Friderichs erkennet do beſtettiget er die vꝛteil des pans vnnd der ent tzůng ſeins voꝛfarn wider diſen Friderichen dauoꝛ beſchehen. Vnder diſen lewft vVnd dieweil der babſt von rom außen was do vnderſtunden ſich die roͤmiſchẽ rat herrñ wider oꝛdnung der kirchen zehand eln vnd abfellig zewerden.alſo das auch Hanibal einer auß denſelben ratherrñ in ketzerey verwilliget. dar ein vil brieſter g fallen warñ. die beſoꝛgten ſich auff des babſts widerkunft vnd macheten ein auff růr. aber die goͤtlich rachßale geſchwayget ſie pald. dañ die Tiber ward alſo groſs das ſie vil ſchadens vꝛſachet. darnach kome ein ſoͤlche peſtilentz das kawm der tze⸗ hend menſch leb endig blib.do gab der babſt haimlich vnd offenlich vil almůſens vnd hat ſunſt vil beſſerung. geßewe vnd bewarung an der ſtatt rom geſtiftet.Als aber diſer babſt zu letſt vil beſchwerde vnd bekoͤmernus von kaiſer Friderichẽ er lidden het do beruffet er auß rat der koͤnig zu franckreich vnd engelland allermeni⸗ gelichen auß dem criſtenlichen vmbkrays ʒu eim concili.aber die ſtraßen wardẽ zu kand vnd waſſer durch kayſer Friderichen verſchloßen vnnd die cardinel von der ſchiffung gefangen. vnd dardurch das coneili verhindert. vnnd diſer bab ſt ſtarb zu letſt im.xv.iar ſeius babſtthumbs. entche ð vierdt von Mayland voꝛmals ein Sabinẽſiſcher biſchof ein tu Agentlicher vnd wolgelerter man.aber doch alt vnd kranck wardt nach Gre goꝛio ʒu babſt erkoꝛn. Der ſchicket ʒu Friderichen. der die ſtatt Fanenciam belege⸗ ret het vnd het ine mit vil dofinde gen gern gewaichet. aber voꝛ vnnd ee ime Fr derich antwurtten mocht do ſtarbice ſtinus am̃. xviij.tag ſeins babſtthumbs. v der babſtlich ſtůl ſtůnd deßmals xrimonat oͤde auß vꝛſachen der fengknus deꝛ ea dinel. als hieuoꝛ gemelt iſt die dañ pꝛoteſtirten vnd bezeugten das on ſie kein wal einichs babſts beſchehen moͤcht. Deßmals was das gantz welſch laud durch des⸗ obgemelten kayſer Friderichs auffrůx alſobedruckt dʒ man ſich teglich heſoꝛget er Wůrdt die ftatt ronn er Inemẽ aunͤ geſchle 1 01 lift wab⸗ Adge gewohheſtl geeſolleß Vidyekgach, feth Sulalie.“ enpfegdaſe das.ktvih ant verwaͤndelte de vnd vnde guff vilfeltig chen ire abge uch dathach⸗ doch widerun pold wideruum erſuhen marſc er lehſein bot do zohe er wi Iwghen wide het babſt In der werlt Blat CCI& F RNiderich des namens der ander wardt nach der gepurt criſti tawſent. je. xjj. Vinea der kaiſer I iar nach entſetzung des voꝛgenanten kaiſer Otten von den churfůrſten an ſein Frederich der ander ſtatt geſetzt vnd von babſt Honoꝛio beſtettigt vnnd zu kailer bekroͤnet. vnnd regireet krriij.lar. Diſer Friderich was kaiſer Heinrichs des ſechſten ſun auß Conſtancia ſey/ ner gemahel des koͤnigs Sicilie tochter in ð ſtatt Panormo vnder einem gezeldt mit ten in einer gaßen gepoꝛn. dañ die kaiſerin conſtancia was alſo alt das nymãt glaw bet das ſie nochmals perhaftig ſein moͤcht. Auf das aber menigclichem ſolcher argk won genomen wurd vnnd die weyber freyen zugang ʒu irer geperung hetten ſo ge/ pare ſie alſo offenlich. Diſer Friderich wardt vnder der gubernirung der kirchẽ vñ des babſts Innocentij erzogen vnnd darnach alſo ein mechtiger kaiſer vnnd herr welſchs lands Sicilie Sardinie Jheruſalem vnd des Schwabenlands das key⸗ ner dz roͤmiſch kaiſerthumb großmechtigclicher ye m̃gehaltẽ hat. dañ er wzʒ ð kriegs hendel geůbt. vnd der lateiniſchen.teůtſchen. kriechiſchen. galliſchen vnnd ſarraceni ſchen zungen kůndig vnd erfarn. auch kreftig milt vnd großtetig. aber doch nit on la ſter. vnkeůſch.nichtz dañ zeitlichs achtende. Er het mit vil babſten krieg vnd wider Wertigkeit. doch tet er große gepew in allen ſtetten des koͤmigreichs Apzlie vnd Si cilie. Er het auß ſeiner erſten gemahel zwen ſün Heinrichen vnd Cunraten. die mach et er mitgenoſſen des reichs. Auß ſeiner andern gemahel des koͤnigs zu Jheruſalem tochter het er den ſum Joꝛd anem. vnd auß ſeinem koͤbß weibe Frlderichen koͤnig zu Aiitiochia. Manfredum den fuͤrſten Varenti darnach koͤnig zu Sicilia. vnd Rentziũ dẽ machet er koͤnig zu Sardinia. Diſer Friderich het erſtlich nach empfangner kron der teůtſchen 15 maymz ſein anweſen vnnd woning in ſchwaben dem lannd ſeins geſchlechts. Als er von deꝛ nyderlag die kaiſer · Otto erliddẽ het hoͤꝛet do bꝛacht er die kaiſerlichen ſtatt Ach.die durch belegerung bedꝛuͤckt was wider in ſeinen ge M᷑kal walt. Alda er dañ auß gewalt babſt Innocẽtij des dꝛitten die koͤnigelichen kron alsſ/ Agee gewonheit empfienge. vnnd das er got dem herren ein danckperkeit er⸗/ RI zaigete ſo ließ er ſich mit dem creůtz ʒaichnen vnnd tet offenlich gelůbde den eriſtglawbigen in aſia hhuͤff zeihun. vñ dʒ er auch gein dẽ babſt nit vndãckper 10 ſo gabe er ð roͤmiſchẽ kirchẽ em gůte grafſchaft võ dẽ koͤnig reich Sicilie. Als er nw ʒu romiſchẽ koͤnig erkoꝛn was woꝛden do zoheer nach abſterbẽ Ottonis gein rome vñ empfieng daſelbſt von babſt honoꝛio die kaiſerlichen kron. vnd wiewol er von Conſtancia ſeiner můter bis in das. xxviij iar ſeins alters ʒu gůten tugentlichen vnd loͤblichen dingen gezogen vnnd vermanet wardt. yedoch verwandelt er ſeine gůte ſytten nach abſterben ſeiner muter vnloͤblich.dañ er verachtet ſein be thehens gelůb⸗ de vnd vnderfieng ſich vil grober handlung. vnd ſunderlich der kirchen das ir 308 Sdingen A0 nach dem er auff vilfeltig gůetlich erſuchũg vnd vermanung ſeinem 88 vnd zuſagen nicht volg thun. noch auch der kit chen ire abgedrungene gůetet widergeben wolt do wardt er vom̃ babſt verpannet. vnd wiewol diſer Fride rich darnach abermals verhieße ſeinem gelůbd nachzekomen vnd dem babſt Gregoꝛio zewillfarñ ſo wardt er doch widerumb verſewomlich vnd pꝛůchig. dañ wiewol er võ Pꝛãduſio außſchiffet ſo keret er doch hey nacht pald widerumb daſelbſthin. Als er aber deßhalb von babſt Gegoꝛio mit dẽ pañ verfolget wardt do ſchicket er ſeinen marſchalck wider den ſoldan voꝛhin vnd kome darnach auch ſelbs fůr die ſtatt Ptolomaidam. aber er ließ ſein botſchaft hinnder ime bey dem babſt ab ſokition ʒeerlanngen. Do ime der babſt die nit geben wolt do zohe er wider hin derſich in welſche land vnnd tet alda land vnd lewten vil bedꝛannknus vnnd vbels. den zʒwayen widerpattheyen Gibellinis vnd Guelfis 1 0 hilff raichende u lerſt verfluchet vnd entſe⸗ tzet babſt Innocentius diſen Friderichen vnd zelet alle ime verwãdtẽ irer pflicht ledig. Darnach wardt er bey Parma in eim ſtreyt vberwunden. vnd ʒu letſt durch Manfredum ſeinen ſun mit gift getoͤdt oder erſteckt. A5 finſternns der gantzen ſunnen beſchahe im̃ iar des herrñ tawſent.ijc. exxvi Nam̃ ſechſten tag innij vmb die newndẽ ſtund vñ was alſo finſter wie die nacht ¶Die bedeůtet( als man maynet) den tod babſt Gꝛegoꝛij des newuden vñ verdꝛuckũg det kirchen durch kaiſer Friderichen. bergen das bey fůͤnftawſent menſchen dauon vergiengen. Deſſelbẽ iars ward Frießenland von den meer fluͤßen ſchier gant verſenckt. alſo das dey hũder e on Oeri P0 ne, Roſs erdpidem entſtunden vꝛberling vnd alſo groſs hagel in den Saluiniſchẽ Mas ſechſt alter Pꝛediger oꝛden Ore pꝛediger orden iſt diſer zeit als ein newes geſtirn n e der ſant Auguſtins regel geſtiſtet. Dañ als ſant Dominie⸗ mit Fulcone dem biſchoff zu Tholoſa in das lateranẽſiſch coneili vnd zu babſt Innocentio kome vnnd beſtettigung diſs oꝛdens begeret. dariñ ſich doch der babſt von newig keit wegen diſs dings ſchwerlich erʒaiget. do ſahe dbabſt bey nacht ĩ dẽ ſchlaf als ob ſich die lateranẽſiſch ſant iohãs Eirch zu rom auß irẽ gepewgſchick entloͤſet vñ zů ſchwerẽ niderfal genaygt het do wer ð man gottes dominicus mit ſeinẽ achheln darunder geſtanden vñ het den niderfal deſ⸗ ſelben gepews aufgehaltẽ. Auß bewegnus ſolchs geſihts name der babſt das begern an mit vermanung ein regeln zeerwelẽ. demnach keret er wider zu ſeinen. rvi. bꝛuͤdern vñ oꝛdneten ʒu Tholoſa die regel der pꝛediger. die wardt dar⸗ nach von babſt Honoꝛio angenomen vnd beſtettigt. Diſeꝛ Hoꝛden iſt vnder andern oͤꝛden wider die ketzerey zu irer ver treibung vnd außrewtung alweg der vngeſtumſt vnnd heftigſt geweſt. Vnd auff das ſie am̃ ambt des pꝛedigens nit verhindert wuůͤrden ſo ſetzten ſie inen fuͤr ligende gůeter vnd ierlich zinſs vñ rennt hinzewerffen.das dañ darnach in gemaynem capitel ʒu Bonoma beſchloßẽ wardt. Diſen oꝛden hat nachfolgẽd Raymundus ſant dominici nachko⸗ men. vnd füroan die andern an leben. lere vnd oꝛdnungen wunderperlicher weyß geauffet. Die fůrnamſten derſelbẽ ſind Petrus der martrer. Thomas von aquino vnd Vincẽ cuns die behailligten. Auch Petrus von Tarantaſia. Inno centius der fůnft. vnd Benedictus der ri.bede beb ſt. Hugo cardinalis. Albertus der groſs. Petrus de palude. Ja cobus de voꝛagine. Antoninus biſchoff zu Floꝛentz die heilligen beichtiger vnd vil ander. Nien oꝛden der parfůßeꝛ. der myndern bꝛůedeꝛ genãt Parfůßer oꝛden. Hat diſer ʒeit babſt lonoꝛius(wiewol kumerlich vñ ſchwerlich) beſtettiget. dañ der alt feind erkennet den kuͤnf bigen 1195 diſs hen 15 der 11 1 gottes darumb miuͤet er ſich den zu nichten ʒebꝛingen. Diſen oꝛdẽ hat der heillig AᷓNN.UNNN Franeiſcus als einen garten der wolluſtperkeit vnd 29155 7 WNIN W V mit vil großer arbait gepflantzt vnd iſt auß der vngeſtůe NN migkeit diſer werlt ʒu goͤtlichem dienſt vnd anhang fliehe ⸗ de ſelbs erſtlich darein getretten das er die andern ſein mit ſ⸗ 6676 bꝛůdere mit den gaiſtlichen waſſern der lere vnnd gnaden/ befeuͤchtigen moͤcht. Als er nw ſahe das der oꝛden ſich an bꝛůdern vnd ſchweſteꝛn auß anraytʒũg des heilligẽ gaiſts meret do machet er ein regel. die er ſelbs mit inpꝛůͤnſtigem hertzen hielt vnd ſeine mitbꝛůdere ʒehalten vermanet. vnd iſt das die regel. ʒu halten das heillig ewangelium voßers f 6 herrñ iheſu criſti in gehoꝛſam. armůt vnd keuͤſchheit bis in 2 den todt zeleben. Auß diſem garten ſind vil heilliger vnnd hohgelerter mañ gewachßẽ. Nemlich Ludwig ein biſchof ⸗ Antonius vlirbonenſis. Bonauentura ein cardinal. vnnd— Bernhardinus von Senis alle vier in der heilligen zal ge/ S ſchꝛiben. Auch dꝛey bebſt. Nicolaus der vierdt. Aerxander der fůnft. vnd Sirtus der vierdt. vnd Alexander de ales. Richardus de media villa vnd vil ander vnzallich hohbe růmbt lerer. Nuch deꝛ gepurt criſti tawſent. ijrri iar haben die ta:J Etari Geoꝛgianam vnd das groͤßer armenia vbeꝛʒogẽ 8 5 1 vnder ſich 50 ſind dar nach vber das ripheyſch gepirg in Poln vnd Hungern komen vnnd haben diefelbe 2 112 155 07 moꝛd iemerlich beſchedigt. veröfſg vnnd 1838. Wenhgen mit zer ¶ xDeruſalem die ſtatt iſt nw ʒum funften mal von Coꝛdirio des großẽ Salad ini ſun. di e criſtẽ di EDamitam belegerten von grund auff verheeret 120700 v105 085 temp 9 5 5 29 05 blben Aber als er ime fůrgeſetzt het das heillig grab anzegreiffen do wardt er durch bitte vnd anrůffen der criſten alſo erwaychet das er ſein boßhaftigs fůrnemen nit volſtrecket. Hek ckiſten aiſo 1 7 R 0 4 4 angergelkke alſtus wilen. wunderpelll von danfet haweget er ſel ladſchen vnd ſnyine engrcl euwinderzgic Iſdie zůlder he gelegen was vl ſehemmund n 5uderſelben z Nw erſcheyne voh Padi en Taͤgcherbräd Wigethn 0 bt 0⁰ Moh fük Igdeg 1ög8 daß g0 lae If höſhgz fürnanſaheff aqutovh ſ Tanthiſt, J Musdephr im iar des herren tawſent ʒzwayhundert. lv. ger vnd mit vil tugenten gezierter man erſtlich Ferdinandus getawft iſt erſtlich ein geregelter choꝛbꝛuder geweſt. Als er aber verſtůnd dz ettlich parfůßer bꝛůð vmb wunderperlicher weiß. Er pꝛediget vnd wonet langzeit ʒu Padua darũb nennet man in von dannen. Als er aber auß befelhe des babſts vil pilgrammẽ zu rom prediget do; ſfſWers beweget er ſein zungen alſo das die kriechen. frantzoſen. teůtſchen. lateiniſchen. engel/ JY lendiſchen vnd alle die ine hoͤreten clerlich verſtunden dañ er was alſo hohgelert das man ine ein archen der heilligen ſchꝛift nennet. Er ſtarb diſer zeit zu Dadua in vnzallich en wund erʒaichen beruͤmbt. vnd wardt von babſt Gregoꝛio dem newuden alßpald in die ʒal der heilligen beichtiger geſchuben. Als ſein leichnam vil iar vnder der erden Teůtſcher brůder oꝛden berwerit Blat(C& 075 wunder wirdig vnd heillig iunckfraw von der ſtott Aſſis auß erberm Ageſchlecht gepoꝛn(dañ ir vater was ein ritter) vnd durch die zucht vnd ebẽpild des heilligen Franciſei zu goͤtlichen tugentlichen vbungen angewyfen.iſt diſer zeit bey der ſtatt Aſſis an tugent der heilligkeit vnd an gnaden in wiꝛden vnd achtung gehaltẽ woꝛden. Sie hat bey ſant Damians kirchen ein heillige ſam̃lung vnd oꝛden der armẽ V N frawen angefanngen vnnd darinn xlij. iar mit wunderperlicher keſtihung irs flaiſchs 6 in vbung der tugent geleůchtet vnnd mancherlay wunderwerck mit den ʒaichen des creůtzs getan. Als aber die kirch vnder kaiſer friderichen bedꝛuckt was. vnd die feind die ſtatt Aſſis. vnd die ſarracen das iunckfraw cloſter bey ſant Damian vberfallẽ het⸗ N ten do ließe ſie ſich alſo kranck mit voꝛgeender monſtrantʒ dariñ das heillige ſaceament IYMwas fůr die feinnd tragen vnnd ſpꝛach ir gepet mit zehern zu got fragende. Mein herꝛ MMIliſt es dir 55 15 dein vngewappente diern in die hend der haiden gegeben weꝛdẽ ſollen. lieber herr behůete dein dienerin. do hoͤꝛet ſie alßpald ein ſtym̃ ſpꝛechende. Ich wil euch alweg behneten. vnd alßpald ließen die feind die bis auff die mawꝛn geſtigẽ Sant ¶ lara 2 warñ von irem feintlichen fuͤrnemen. Babſt Innncentius det vierdt mitſambt den cardineln hat ſie in irem ſter⸗ ben haymgeſucht vnd ſie von ime vergebung aller ſünd erlangt Alſo wardt ſie von got geſtercket dz ſie in.riiij. tagen kein leipliche ſpeiß empfieng. darnach ſtarb ſie ſeligelich. Vnlanng darnach volget ir Agnes ir ſchweſter nach. Als aber der herr in irer ere vil wund erzaichen getan het do wardt ſie in die ʒal der hellligen geſchꝛiben. 5 Sant Antoni von Padua Ntonus ein hiſpamer auß ð ſtatt Vlixibona půrtig ein parfůſſer bꝛnder ein heilli 8 4 criſtus willen ertödt warñ do name er fůr ſie den oꝛden an vnd helliget ſeinen leichnz gelegen was vnnd von derſelben ſtat an ein andere gelegt wardt do was ſein zung in ſeinem mund noch alſo friſch vnd roͤtfar als ob er allererſt deßmals verſchieden wer Ʒu derſelben zungen ſpꝛach der heillig Bonauẽtura O du gebenedeyte zung die du alweg got gebenedey aſt w erſcheynet wie groſs verdienſts du geweſt biſt. Darnach in dem iar des herrn tawſent. ijc lriij. haben di⸗ von Padya ein große ſchoͤne kirchen in ſeiner ere gepawt. — VEr teuͤtſchen bꝛůder oꝛden in pꝛeußen hat diſer ʒeit vꝛſpꝛũg gehabt. daſelb ſt dañ pruteni das barbariſch vnd abgoͤttereiſch volck bis auff kaiſer friderichen dẽ an dern geweſt iſt. Dieweil nw die criſten vnder dem kaiſerthumb deſſelben Friderichs die ſtatt Ptolomaid am in Siria verloꝛn hetten do wurden die teutſchen bꝛueder ſant Marie genant von dannen vertriben vnnd kereten widerumb in teůtſche lannd. Nw warñ ſie edel lewt vnd ruterlicher ſachen erfarn vnd geůbet. auff das ſie dann durch můeſſigkeit mcht in verſchwelckung koͤmen ſo hielten ſie dem gemeltẽ kaiſer Friderichẽ für wie das land zu preußen an teůtſche land ſtoßende nicht criſtenlichs glawbes wer vnd das vnglawbig volck dariñ offt die ſachßen vnd andere inen nahend gelegne cri⸗ ſteliche voͤlcker vberfieln. angriffen vñ beſchedigtẽ. Nw weꝛñ die teutſchẽ bꝛůed in wil Qlen ſolch grob vnglawbig volck zeʒemen wo er der kaiſer inẽ daſſelb land ſo ſie dʒ mit dem ſchwert eꝛoberten volgẽ vnd ir bleiben laſſen wolt. das ver williget der kaiſer mit ſambt hertzog Cunraten von Moſania der ſich einen herrñ deſſelben lands nẽnet. vñ , Oder kaiſer gabe inen des einen bꝛieff vnder der guldin bullen. Demnach brachten ſie is kurtzer zeit alles pꝛeůßen land mit dem ſchwert in iren gewalt. Diſe gegent iſt reich an getrayd. viſchen. willprer vih. waſſer. wunn vnd wayde. auch vol inwonendes volcks. vnd mit vil namhaftigen ſtetten vnnd befeſtigũg gezieret. Auß derſelben zeit her hat ſich daſelbſt das teiiſch gezůng vnnd der criſtenlich glawb erhebt. So ſind darnach ettwieull biſchoflich kirchen dariñ auffgerichtet. Alda iſt ein edels weyts geſchloſs Marieburg genant dariñ hat der hoh mayſter ſeynen hoff vnd wonung. vnnd nach dem die teutſchen diſen oꝛden erfunden haben. ſo wirdt nymant dañ er ſey ein teůtſeher vnnd auß edeln eltern gepoꝛn in diſen oꝛden genomen. So flͤeren ſie in weyßem klait ein ſchwartzs creůtzs. in bedeutdnus das ſie wider die feynnd des creůtzs fechten woͤllen. Sie alle haben pert. außgenomen die pꝛieſter. Fůr ir tagzeit beten ſie das pater noſter. vnnd lernen die ſchrift nicht. Sie ſind ettwen reich vnd an mechtigkeit dẽ koͤnigẽ gleich geweſt vnd haben offt mit den polnern gefochten. dDas ſechſt alter Won deiſtatt Damiata vnd irer beſtzeytung -.˖. criſtenlichen fürſten die ettwen durch fleiß des babſts Innocentüj vnnd des lateranenſiſchen concili zu Mrettung der ſtatt Jheruſalem bewegt woꝛden warñ ſam̃elten ein heer vnnd zohen eins teils ʒu lannd.eins teyls zu waſſer gein Conſtantinopel. vnd von dannen durch laytung des babſtlichen legaten fuͤr die ſtatt acco nem. In diſem heerzug warñ koͤnig andreas zu hungern. der hertzog zu oͤſterreich.graff Heinrich von Ninerna⸗ vnd Gualterius des koͤnigs zu franckreich camrer. Sie wurden mũ iohanne dem koͤnig zu iheꝛuſalem ʒu rat erſt lich Damiatam d ie ſtatt in egypten an dem fluſs Nilo gelegen zebeſtreyten. in hoffmung ſo ſie die eroberten das ſie alßdeñ Alkeyro vnd Babilonem die großen aneina nderſtoſſenden ſtett deſt baß beʒwingen moͤchten. vund ſo deñ alſo diſe ſtett als wonunge der ſarraceniſchen fůrſten der ſoldanen bedrůckt wůrden ſo getrawetẽ ſie idz alles barbariſch ſa rraceniſch volck nit allain auß iheruſalem vnd auß dem heilligen land. ſunder auch auß dem vmbkraiß der erden außgerewtet werden ſolt. Demnateh wardt nach der gepurt criſti tawſent.ijc.xviij. in dem mayen diſe ſtatt damiata belegert. dieſelb ſtatt iſt mit dꝛeyen faft dicken ziegelſtaynin mawrn vmbfangen. vnnd von eim arm des nili in der groͤße der tyber zu rom vmbfloſſen von dem newen babilone ſchene dem anfgang dꝛey tagrayſe. vnd von dem berg ſinay ſiben tagrayſe gelegen. Diſe ſtatt Damiata ligt ʒwiſchen dem meer vnd dem fluſs nili. vnd hat. xrviij. hoh vnd vnzallich klam thůrn. Vnder andern was daſelbſt ein thurn Pharea ge nant. deßgleichen an dicke vnd hoͤhe nyndert nit gefunden wardt. darauß man der vorſtatt kteme vnnd gemay ner eůßerer gepewe voꝛ den meer rawbern vnd nachtdieben hůetet. dieweil nw vnßer heer im zug fuͤr die ſtatt vnderwegen was do ließ der ſoldan diſe ſtatt mit voꝛweer vnd polwerck vmb diſen thurn vnnd ſunſt allent/ halben bewarn vnd befeſtigen. vnd dieweil die vnßern ſolch voꝛweer vnd polwerck ſtůrmten vnd den thurn vmb vnd vmb mit geſchoſs ʒerůdeten do wurden teglich vil lewt ſchadhaftig. aber der vnglawbigẽ mer deñ der vnßern. Als nw die vnßern diſe ſtatt in den fůnften monat belegert hetten do vnderſtundẽ ſich ettliche der vnßern die ſchiltwach der feinde ʒeerſpehen. vnd als ſie aber an daffelb ende komen vñ die wechter eintweders tieff entſchlaſſen oder aber nit entgegen warñ do ſtygen die vnßern auff die mawꝛn ʒerha weten die pfoꝛten vñ erſtachen die ʒulawffenden ſarracen die das gethůmel hoͤꝛeten vnd dieweil dꝛungen die 8115 durch die geoͤffen ten pfoꝛten hinein vnd eroberten alſo die ſtatt. vnd die pfoꝛten vnd befeſtigung allenthalben warden den cri⸗ ſten zu bewarung vnd innhaltung eingegeben. vnd der erſt vnd oͤberſt tempel derſelben ſtatt zu einer kirchẽ in der ere der gloꝛiwirdigen iunckfrawen gottes gepererm auffgerichtet vnd zu eim biſchofthumb geweyhet. Deß mals het damiata die geſtalt einer weitbetůmbten vnd machtreichen ſtatt.in der große vberflůſſigkeit an gold ſilber vnd koͤſtlichem hawßrat gefunden wardt. das alles der babſtlich legat. die koͤnig vnd die heerfůerer vnd die criſtenlich en ritter gleich außtaylten. ſo wardt auch gehandelt vnd geratſchlagt von außtaylung der ligendi habe vnd gnůetere in der ſtatt vnd auff dem land weſende. 22 Damiata 0 +. N 1E, IV 2 2 ., H ,, 8. + , e ., Ie, 2 2 2 8. 2 dewmrel Alderhelligen weckt vnd elner Afänfft Uabſt& Fapymut Jewahteteßhh, wendehfeöſ ͤſfedyeth t bewyönd tznee h unb echec rbuftfſcetchg Wodeheaffkrah oguggdgſe ——— — —— —————— — 9 8 25 20 U 0 8 V N N Si — der werlt Blat(&I Iʒ wiſchen gelangten die criſtenlichen ſachen zn Bamiata teglich mer vnd mer ʒu beſſerung alſo das der babſtlich legat. der hungeriſch koͤnig Andreas vnd andere vom̃ adel vnd titterſchaft hoffetẽ den ſoldan vnd ſein ſarꝛacen gar pald zebedꝛucken. vnd beſchluſſen mit gemaynem rat zeʒiehen für die ſtett Akeyro vnd ba bilon. daſelbſthinein dañ der Soldan ſchier alle v arende gueter. klaynat vnd reichthumer der ſarracen gefloͤh net het. Nw gepꝛauchet ſich der Soldan ſolcher liſtigkeit das er die rynnen vnder der erden dardurch dz waſ/ ſer auß dem Nilo allenthalben in das lannd gelayttet wardt abgraben. vnnd alle fůetrung des vihs vom̃ weg thůn hieß alſo das man ſouil damit ſich menſchen vñ vih dꝛey tag enthaltẽ kunde nicht findẽ moͤcht. dardurch komen die criſten in noch ein groͤßere not das ſie ſich beſoꝛgten ſo ſie widerumb gein Damiatam zukeren woͤlte das ſie villeicht in den abgegraben rynnen der waſſerfell ſchaden nemen wurd en. demnach ſend eten ſie ir bot · ſchaft zu dem Soldan bey dem erlaugtẽ ſie frid mit dem gedinng das ſie dem Soldan die ſtatt Damtata mit aller habe vnd gůͤertern dariñ gefunden volgen laſſen ſoltẽ. ſo ſolte er inen dẽ partickel des ereůtzs den erhet ein antwurten vnd die gefangnen gegnen einand er ledig ſein. vnnd das geſchahe nach der gepurt criſti tawſent.ijc⸗ Sant Elizabeth xri.iar (59844 eins hungeriſchen koͤnigs tochter.eins lantgrafen zu heſſen eelicher ge Amahel hat nach der gepurt vnſers haylands tawſent.ne.xxr iar in teůtſchẽ lan⸗ den geleůchtet. von iugent auff gotzdienſtlicher vbung geflißen vnd alle ire werck in got geoꝛdnet. als ein außrewterin der laſter. ein ebẽpild der geduldt.ein ſpiegel ð vn ſcheld vñ verfolgung vnnd verſchmehung von ires geſponſen reten vnnd von iren nehſten leydende.aber was ir ehnlher krofeck Der lantgraff ir gemahel gab ir freyen gewalt alle gůetige vnd gotzdienſtliche werck zeuͤben. darauff ergabe ſie ſich mit gantzen kreften dariñ bis in iren todt verharrẽde luſtperliche ding iremmund Rentziehende. der armen mit baden. betten. klaiden. wiſchen vnd waſchẽ pflegẽde. vñ R ien ein ſpital pawende. Als ſie nw alſo in tugentlicher vbung einen ſchatz vil guter S werck geſammelt het do keret ſie ſich auß begirde der Aiöe ucl von der ge main chaft des irdiſchen geſponſen. vnd leget hin die klaydung werltlichs růms vñ empfieng von maiſter Cuntats von Marpurg hand einen groen rock. verachtet das geprengk vnd die růmrerigkeit der reichthuͤmer vnd machet ſich der werlt gantz verſchmehlich. vñ ſtarb nach wund erwurcklichem vnd tugentlichem leben gar ſeligelich vñ wardt võ babſt Gꝛegoꝛio dem newnden in die zal der heilligen geſchꝛiben. dañ vnder andern Indllche wunderzaichẽ die got durch ſtetet hat ſie. rvi.todten er weckt vnd einen plindgepoꝛnen erleůchtet. 5—— 15 fünff bůecher der gaiſtlichen rechten decretales genant. ʒu gleichnus der fuͤnff ſynn ſind diſer zeit von 35 91670 dem newnden durch beyſtand Raymundi nach Innocentio dem dꝛitten in en ordnũg ge Raymundus bꝛacht vnd in fuͤnff tail getailt in den gar vndeꝛſchiedlich ſa tzung vnd ordnung begriffen ſind an treffende die hoͤhſtẽ tri feltigkeit.den criſtenlichen glawben gerichte.pfaf heit. gema bhelſchaft vnd ir ſtraff xx. 0 8 aymundus prediger oꝛdens.der dꝛitt general deſſelbẽ Doꝛdẽs an lere ð ſytten vñ heilligkeit des lebẽs ein ſchein per man iſt diſer zeit babſt Gꝛegoꝛio dem newndtẽ in begrei fung ſatzung vnd oꝛdnung der fuͤnff 50 gaiſtlicher re/ cjchten decretales genant hilflich beyſtͤndig vñ anweyßlich geweſen. vnd hat in der hohen ſchoͤl zu Bononia das gaiſt/ ſch vecht geleſen. vnd als man ſagt an wunderwercken ge/Y 5 ſchynen. 7 W 5 Arehne von Floꝛentz der rechten ein hohgelert man 2 8 Sartholomeus barianus ¶ hat diſer zeit lebende auß weſßheitſüner unſt vñ au Odefredus klůgheit vñ erfarung des regirẽs 0 18 Alaß 5 vber das gantz werlklich recht außlegung geſchiben. Faſtichenrt⸗ bꝛixianus der hohberuͤmbt lerer in gaiſtlichen rechten hat diſer zeit ettliche beyſatze vñ gloſs der gaiſtlichen rechten gemacht. vnd ſunſt ein huch der ſendbꝛieff. vnd ein cronicken von den ſtetten welſcher Ilaand gemacht. R Defredus von Beneuento ein hohberumbter lerer Accurſius Apis Obdber rechtẽ in denſelden beden rechtẽ gaiſtlichẽ vñ 6 werltlichen ein außpuͤndigs vnnd faſt moͤtzpers buch ge/ h ſammelt⸗ Das ſechſt alter ar der werlt. vin ·iijc. xliij. Jar criſti. jm.ijc.xliiij., rInocentiũs der vterdt dauoꝛ Synebaldus genant ein genueſer wardt auß car . dmal zu babſt erkoꝛn. das hoͤꝛet kaiſer Friderich zumal vngern.dañ er kẽnet diſs menſchen kraft. tugentvnd ſtarckmůetigkeit. Als nw diſer babſt in ſein ambt getrettẽ was do tet er meldung von frid mit dem kaiſer ʒemachen. Alßpald er aber verſtůnd das ime von demſelben kaiſer haymliche feintſchaft beraytet wer do zohe er gein ge nua vnnd fiel alda in große geuerliche kranckheit als er aber wider zu geſuntheit ko⸗ me do fůeget er ſich zu koͤnig philipſen gein franckreich.der hieße den babſt erlich em fahen vnd gein Lyon fůeren. Daſelbſthin berůeffet er ein concili. vnd foꝛderet erſt/ lch kaiſer Friderichen zekomen. Aber nach dem er als vngehoꝛſam ʒekomen verzohe ſo wardt er von diſem babſt verpannet vñ entſetzet. darab erzürnet kaiſer Friderich alſo das er ʒu Parma die hewßer vnd ſchoͤne doͤꝛffer die des babſts verwandtẽ zu ſtunden in den grund verwůeſtet. vnd ſunſt auch an andern enden vil vnrats ſtiftet Diſer babſt hat außerhalb der handlung in dem concili beſchehen vil treffenlicher bůcher ʒu Lyon geſchꝛiben vnd gemacht. vnd ſant Eadmundum von cantuaria in der heiliigen zal geſchꝛiben. Daſelb ſt zu Lyon iſt erſtlich von dẽ babſt geoꝛdnet woꝛ den.als dann nochmals gehalten wirdt datz die card inel ſo ſie offentlich yndert hin reyten woͤllen rot hůet fůeren ſoͤllen zu bedeůtnus vnd vermanung. als ſie nach der babſtlichen wirdigkeit in den hoͤhſten wirden ſind. das ſie auch alſo zu vergieſſung irs plůts vmb den criſtenlichen glawben vnnd hayl des criſtenlichen volcks barayt ſeyen. Diſer babſt hat Petrum von Verona pꝛediger oꝛdens. der von den ketzern er ſchlagen wardt zu Peruſia in der heilligen martrer criſti zal geſchriben. Deßgleiche hat er auch getan Staniſlao dem biſchoff zu Crackaw. der in ſeinem leben an wun derwercken geſchinẽ hat. Diſer bab ſt zohe zu letſt auf bitte des adels in Sicilia gein Neapolis. daſelbſt ſtarb er vnd wardt in ſant Laurentzen kirchẽ daſelbſt gar erlich begraben.in dem ailfften iar andern monat. añ.rij tag ſeins babſtthumbs. vnd di⸗ ſer babſt hat geoꝛdnet das man alle iar in der criſtenlichen kirchen den achten tag der feyer der geputt der innckfrawen Marie begen ſolte. A Lexander der vierd voꝛmals raynaldus genant auß campania puͤrtig vnd ein hoſtienſiſcher cardinal wardt nach abſterben Innocentij babſis des vierden das do geſchahe nach der gepurt criſti zwelffhundert vnd in dem vierundfůnftzigi⸗ ſten iat durch die cardinel zu neapolis zu babſt erkoꝛn in eyle vnd on verzůg. anff dʒ ſie die kirchen wider die gewaltſamkeit Mamfredi des koͤnigs ʒu ſialia verſehẽ moͤch ten. Diſer babſt vermanet alßpald denſelbẽ Mamfredum nichtz wider die roͤmiſchẽ kirchen fuͤrzenemen. Diſer alexander was ein man groß gemůets vnd rats. vnd gůt⸗ tatig. ʒuuoꝛan gein den armen criſten menſchen. darumb verwurffe er etiliche bůcheꝛ von eim gwilhelmus genant wider die armůt gemacht. Siſer alexander verpannet den benanten MNamfredum in offner verſam̃lung zu auiana vnd verfolget allenthal ben die wuͤettrich vnd tyrannen. vnd vnderſtund ſich die krieg zwiſchen den Vene⸗ digern vnd genueſern zerichten. Auß vermanung eins geſihts dariñ ime ſant Augu ſtin erſchine volbꝛacht er die aynung der aynſidler bꝛůdeꝛ võ ſeinẽ voꝛfarn angefengt vnd bezwunge denſelben oꝛden die aynſidelſchaft zeuerlaſſen. in die ſtett zeziehen vñ dariñ zewonen.auff das ſie wie die andern mit lere vnd pꝛedig vnnd ebenpild auch mit beichthoͤm dẽ mẽſchẽ fruchtperlich vnd zum̃ hail fůrderlich ſein moͤchten. In dẽ ſelben ſtand beſtettigt diſer babſt denſelben oꝛden. vnd gabe inen vnd auch den pre digern vnd parfuͤßer vil freyheit voꝛtail vnd ablas. vnd tet inen vil fuͤrdernus hilff vnd beyſtand. vnd het ſunderliche gůte naigung zu den gelerten diſer oͤꝛden. alſo dʒ er vil derſelben ʒu cardinaliſcher vnd biſchoflicher wirdigkeit fůrderet. Als nw diſeꝛ babſt Clara die iunckfrawen nñ dꝛit en iar ſeins bab ſtthumbs in der ſtatt Anamia in der heilligen zal geſchribẽ het do vnderſtund er ſich abermals die ſachẽ des kriegs ʒwiſchen den mechtigſten communen welſcher land. der Venediger vnnd Genyueſe zerichten vnd zeuertragen. vnd zohe darumb gein viterbio daſelbſt wardt er auß lã 905 Wft9s 3 vnd 5 er wardt aſelbſt gar erlich vnd mitt groſſer ſolennitet beſtattet ꝛn der eꝛden in ſant Aaurentzien kirchen in dem ſibenden ĩar l e cäabrepmomt gffend 055 1 0 em roͤ Sbaltheff aßbabſtlel wurdt do ge darnach 1 Nhelm widerk doch vnlang yoꝛgengnthe liderich mit entſtöndſe das der vatet zwwitttachtigt wrden den y Hengengwel ſhets von der/ Pſtont ghoͤt fedig vergftet geweret hatm ſelbs vnder ein Inglawbigen latd vnd lewt lain die nacht begegnet ſnd h. oydern ir ſundet Audgepeddede⸗ wider kal derwerit Blat H dem Faiſer Friderich der ander die roͤmiſchen bebſt langzeit verfolget vñ ſ den roͤmtiſchen ſtůl mit vil iamers bekůmret vnd betrůebet het do ward er zu letſt von babſt Innocentio in dem concili ʒu Lyon verpannet kaiſerlichs vnd koͤnig cliehs gewalts entſetzt. vnd der wahyer koͤnigreich Sicilie vnd Apulie berawbt. Al⸗ ſo hach ſolcher entſetzung feyret das kayſerthumb. xxvꝛj. iar bis auff babſt Gregoꝛi⸗ um den ʒehenden vnd kayſer Rudolffen.„33 namens der ſybend wardt zu romiſchem koͤnig erklert. Diſer zeyt LH warf die ſachen teůtſcher land in groſſer vnrůe vnd ʒwilewftigkeit. dann die churfůrſten des reichs erweletẽ in kraft des befelhs inen võ dem babſt auff verpan⸗ nung vnd entſetzung kaiſer Friderich beſchehen Heinrichen den lautgrafen zu thůrin gen ʒu eim romiſchen koͤnig. wider denſelben ſetzet ſich Conrat des benanten kaiſers Friderichs ſun. den der vater dauoꝛ zu koͤnig geſenzt het. Aber nach dem das creiͤtz auß babſtlichem befelhe wider diſen Cunratẽ vã kaiſer Fridriehs gůnner gepꝛedigt wardt do gewunne der landgraff ʒu thůringen vil anhangs vnd gunſts. doch vn⸗ 2 lang darnach ſtarb er ʒu Pnach on erben. Nhelm graff ʒu hollannd wardt nach abſterben des lantgrafen zu thů wngen doch vnlang darnach von den frieſen erſchlagen. Nſo das weder er noch auch der Voꝛgenant heinrich zu kaiſerlicher bekroͤnung nicht komen ſind. Je ſchedlichen namen der gwelfmer vnd gebelliner ſind ʒu verderbnus gantz es welſchs lands von zwayen teůtſchen bꝛůdern dieweil der babſt vnd katſerl 8 9 0 Friderich miteinander in zwittracht ſtunden diſer ʒeit ʒu Viſa eꝛfunden woꝛden dañ es entſtůnd ſchier in allem volck welſchs lands ein ſolche tobheit vnd vnſynnigkeit nedig vergiftet vnd vermayligt haben. das daũ yetzo bey dritthalbhundert iarn he: geweret hat. mit ſolcher tobheit. wůettung vnnd ſchedlichkeit das die walhen inen 0 4 ſelbs vnder einander die zeit her mer vb els. args vnd ſchadens etan deñ ſie von dẽ. vnglawbigen eůßern voͤlckern erlidden haben. dañ in ſolcher wůettung haben ſtett f land vnd lewt bis zu vergieſſung des plůts vnd irer außtilgung verfolget. vñ nieht allain die nachtpawern. ſunder auch die weyt von einander geſeßnen wů die einanð 4 begegnet ſind haben ſich vndereinand beſchedigt. ſo hat auch yede parthey ʒu haß ð andern ir ſunder warzaichen an farben.frůchten klaid ern. wand elfingerzaigen ſtym̃ vnd geperde des leibs gehabt vnd getragen. 4 ¶Purat was kaiſer Friderichs vnd Jole koͤnig hanßen von cheryſalem 43 1 ſun. auff den gefiele nach abgang ſeins vaters. den Mamfredus ſein koͤbßſun erſtecket alle verlaßne. erbſchaft deſſelden ſeius vaters. Diſer Cunrat eubet auch võ kaiſer Friderichen das ſchwaben land. aber er enthielt ſich wenig dariñ. darnach ko Rne er gein Bern vnd fůeret daſelbſt durch die pfoꝛten ein groſs mechtigs heer in dz koͤnigreich apulie. Diſer Cunrat was ſeinem vater(als die hiſtouen ſetzen)in eregeitz⸗ igkeit vnd boßheit faſt enlich vnd gleich.darnach zohe er in grimmen vnd mit bedꝛo 13 3 CCNXII Vies der kayſer W. ſer Fuiderichen von den churfürſten ʒů roͤmiſchem komg erkoꝛn. aber 00 Wwühan; P Conrat 1 8 2 ung fũr die ſtatt Neapolis vñ eroͤffnet die mawrn an vil endẽ ſo keret er die mawrn der ftatt Capue gar vmb. vnnd verpꝛennet die edeln ſtatt Aquinum. Eins teyls wo net er in teütſchen landeu. vnd eins teils fliße er ſich bis in ſeinen tod zeerobern dz koͤff nigreich Sicilie. vnnd er ſtarb zu letſt nit on argkwon des gifts das ime auß verfů⸗ geng Namfredi ſeins bꝛůders von den ernten in einer cliſtyer eingegebẽ wardt. vñ ſetzet dano: Conradino ſeinem ſun voꝛmund ine die pflegnus des koͤnigreichs Sici⸗ lie vnd fleiß zu lernung der kunſt laſſende. 135 Das ſechſt alter 5 In großer berg in burgundi zerriſſe vnd ſpielte ſich vñ erſtecket bey fůnftawſent menſchen. dañ er lieffe vil meyl. vñ ʒu letſt legt er ſich wunderperlich an einen andern derg.. (Obhn d ein kriechiſcher man vnd carmelitiſcher pꝛioꝛ vñ doctor Ahat diſer zeit in heilligkeit des lebens vnd in dem gaiſt der weiſ⸗ NIlſagung reichßnende der nachkomenden weilt kůͤnftige ding beſchꝛibẽ Nin vll wunderzaichen ſcheinper.got ʒu ere vnd der werlt zů ver wun⸗ drung vnd erſchꝛecken. 8 Roſſoim das arabiſch volck hat diſer zeit auß anraytzunng des Soldans die criſten menſchen in aſia wonende. vnd ſundeꝛlich die templarier vnd hoſpitalier vilfeltigelich verfolgt vnnd edꝛuͤcket. rvnnd darnach gein Theruſalem komende die criſtgla wbigen die von Vaoen ſtüͤnen Saladini des egiptiſchen koͤnigs vnuerletzt blibẽ warñ mit geoſſt er ertoͤdtung Fäntedeß dannoch das heillig grab. das bis zu enfelben zeiten vnberůert behalten wardt mit der groͤßiſten ſchma⸗ he ſo geſchehen mocht geuneret vnd beflecket. 5 1 Vdwig der he iliig koͤnig ʒu franckreich in. dem riů.iat ſeins alters nach abſter Sant Ludwig koͤnig ben ſeins vaters gekroͤnet vnd geſalbet hat. xli.iar geregirt. Diſer Lud wig ein zufranckteich inpꝛuͤnſtiger liebhaber criſtenlichs ſtands von Blaucha der koͤnigin einer andech⸗ tigen frawen võ kintheit auff in aller tugẽt erzogen. gedachte.redte oder tete nichtz dañ wz got zugehoͤꝛet. darumb ſam̃let er in dem. xx. iar ſeins reichs ein groſs mech/ tigs heer vnd fůre daunt vber meer in egypten an das geſtadt des fluſs Nili.do ge dachte das Sarraceniſch volck auß der ſtatt Damiata zeweichen. In diſem heer warn ein bebſtlicher legat. der patriarch von Jheruſalem. vnnd a Gallia vil bi ſchoff vnnd ebbt. do belegeret ſich Kobertus der Pictauienſiſch graff koͤnig Lud wigs bꝛud eꝛ mit newem heer fůr die ſtatt Damiata. die etobret koͤnig Ludwig mit ſchwerem ftreſel het nach er obꝛung derſelben ſtatt mit den ſartacen mancher x lay ſtreyts. Zu etſt wardt er von inen v erwunden vnd gefangen. vñ dieſelb ſtat S fůr ſeine entledigunng den 58 10 wider eingeantwurt. Darnach ſtryt er ab er⸗ /% mals offt glůcklich wider ſie. Zn iůngſt kom ein ſterben vnder ſein he er alſo das er IHMMH& mit Johanßen ſeinem bꝛuder vnd vil adels mit kodt vergieng. Er wardt in ð heil ANe Sant Kadmundus ertz ligen beichtiger zal geſcheiben. biſchoff 2 Admundus ertzbiſchoff zu cantuaria in dem iar des herrñ tawſent ʒwa h5 Adert.lvjj. von babſt Innocentio dem vierd en in der heilligen ʒal 0 5 ſtarb vnlang dauoꝛ. ein man wund erſamer heilligkeit vnnd groſſer weißheit auß er maiſter der freyen kunſt wardt do pflage er teglich meſs ʒehoͤꝛn. das was 5903 6 0 ſchuleren erſpꝛießlich vnd hutzper. Sarnach gabe er ſich auff lernung ð hei igen ſchrift vnd ward ein außpůndiger prediger vñ faſt ſcharpffer diſputirer. vñ X nachfo gend ʒu ertzbiſchofe zu Cantnaria erkoꝛn.alda er dann in großen tugenten Jreichßnet. Darnach wardt er verfolget vnd fluhe haymlich auß engellannd vber meer in das pontegnis ciſch vnd von dannen in das 5 cloſter. Als er nw Al zun tod kranck ward do empfieng er dz heilligſacramẽt Sant Staniſlaus 8 vnd veꝛſchied in dem pett ſuzende vnd ſein hawbt auf 4 tignacum getragen vnd in ſant Jacobs kirchen begra⸗ na ercken leůchtende. Caniſlaus biſchof zu Rrack aw in Poln an Ilre vnnd heilligkeit ein durch ¶leuchtig man hat zů diſer zeit geſchynen. vnnd ift nach vil geůbten tugentli⸗ chen wercken nach ſeinem ſelig en abſterben von babſt Jnnocentio dem vierdẽ in der heilligen zal geſchꝛiben woꝛden. dañ er hat in ſeinem leben vnd auch nach ſei⸗ ꝛem abſchied von hinnen an wunderzaichen geleuͤchtet. Ant Albrecht von Tarpano auß ſicilia ein carmelit an verdie nſtnus zaichẽ vñ lere berůmbt vñ ein ebẽpild 9 volkomcheit hat diſer z eit geylůͤet 8025 groſſer ſtayn fiel in ſant Gabriels doſter.der het das zaichẽ eins creuͤtzse A vas die püdnus criſti. vnd was mit guldinen buchſtaben darauff geſcheyx ben. heſus nazarenus ein koͤnig der inden. vnd erleuchtei einen plinden. eim dorff in engelland puͤrtig. der ſein iuuckfrawſchaft bis in den todt behielt. Als ¶ die hand ſtewrende. vnd ſein leichnam wardt gein poᷣ R gneb eh vnd ‚ ergrößererft vnd königclie tonam odet cherlaldgef ponPodun et talzeſein be gefnſſet vnd m ſen vnd ts geſi ett Vincentzv 15 ß lurvilſt Huůge cgt fffö 50 AArur vñ 1 ů 15 kalnef lgen z 10 +wößhhe ch öqs wasg hunfflanmgöhe der werlt Hlat CCXIII Sant Petet martrer 0 Etrus ein newer martrer von Verona oder Bern püͤrtig pꝛediger oꝛdẽs des prediger oꝛdens Srechten criſtenlichen glawbẽs ein ſtarcker beſchirmer iſt gleich wie ein roſen võ den doͤꝛnern entſpꝛũgẽ. dañ ſeine elterñ warñ ketzere die ð mamicheiſchẽ iꝛũg anhiengẽ Als er ein iungling wardt do verließ er die werlt vnd ſeine eltern vnd gieng in ð pre diger oꝛden. dariñ fůeret er. xrx. iar ein loͤblichs leben. als ein inpꝛinſtiger liebhaber. ſunderucher hayer vnd ernſtlicher verfechtiger des glawbens. As er kw auß ð ſtat Cumang(aldg er dañ ein pꝛoꝛ der bꝛůder pꝛediger oꝛdens was) auß bebſtlichem be⸗ felhe zůj erfoꝛſchung der ketzer gein Mayland geen wolt. vñ in dem iar des heꝛiñ taw ſent.ijc. li. von beſchutzung wegen criſtenlichs glawbens mit ſeinem mitgeferten võ dem umaniſchen ſee gein Mayland zukeret do wardt er bey der ſtatt Barlaſina wõ den Arrianiſchen ketzern begriffen vnd durch die ſeyten mit eim meſſer geſtochen vñ alſo gemartert. vnd wiewol diſer fechter des glawbens die ſchedlichen ketzereyſchen rrung in ſeinem leben faſt abgeſtellet het. yedoch hat er die nach ſeinem tod mit ſeind Lerdienſtnuſſen vnd ſcheinpern wund erzaichen alſo außgerewtet das vil menſchen ſſich zů der ſchoſs der kirchen gekeret haben. Von ſeiner heilligkeit vnd manigfeitiger wunderwerck wegen hat ine babſt innocentius in der heilligen martrer zal geſchuben. 5 Seliuus vnd Alberinus gebꝛůdere von rumano werde hie auch bedacht. dañ Czelinus tyrañ S diſer ʒeit beſchahe ein außoͤꝛtterung des herkoinens des adels in welſchen lan den. vnd was offenlich kundper das die andern edeln geſchlecht welſcheꝛ land eins eltern herko mens werñ dañ Ezelinus. dañ er was nydrer tunckler gepurt vnd ſem anherr ein teůtſcher ritter vnd kriegßman mit kaiſer otten dem dꝛitten in welſche lãd komen. Nw kome diſer Eʒelimus vnder kaiſer Friderichen dem andern dem er dañ an leben vnd ſytten faſt gleich was ʒu ſolchen reichthůmerñ vnd mechtigkeit das er großere tyranney vnd wůetrichkeit vbet dañ welſche land 0 vnd koͤnigclichs tittels voꝛmals nye erlydden het. dañ der kaiſer bꝛacht die ſtatt Ve ronam oder Bern durch diſen Eʒelinum in ſeinen gewalt. vnnd als die ſachen teut/ U ſcher land geſtillet warden vnd kaiſer friderich in welſche land zohe do wardẽ die ⸗ von Padua erſtlich durch 50 ſchmaichlerey diſs Ezelini auff des kayſers Y tail ze ſein vberredet vnd alßpald durch Ezelinum mit dem ioch der dinſtpeꝛkeit an gefaſſet vnd mit tetſchem vnd Sarraceniſchem volck vberſetzt. vil in dz ellend ve —— IcDm ae rſchickt. die nungẽ verſehnyt ten vnd irs geſihts verplendet vnd nymants verſchonet. Nit ſolchem ſchꝛecken vnd foꝛcht bꝛachter auch die * ſtett ndenße Bꝛir vnder ſich. vnd do er ſehier alle Venediſche gegent verwjjeſtet het do richtet er ſich an Ma yland aber ime ereng wardt ernidergelegt vnd hart verwund vnd kxxuij iar vil ſtett mit gewa hugo cardinal 3 ſtarb in verzweiflung. als er tiger verdꝛuckung inngehalten het. VDgo pꝛediger oꝛdens des lebens vnd der lere ein namhaftig man ward durch Ababſt Unnocentium den vierden. der dañ ſunderliche große naygung vñ gunſt zu gelecten lewten het vnd dieſelben ʒu hohen ſtenden vñ wirdigkeite fürderet zu ey nem cardinal gemacht. aber doch durch dieſelben angenomnen wirdikeit in ſeine vo⸗ rigen leben der demůetigkeit.gaiſtlichkeit vnd andacht in kein weyß verandert. Nunfredus kaiſer Friderichs ſün aufß eim edeln kobßweib gepom hat nach ab⸗ Iſterben ¶unrats ſeins bꝛuders das koͤngreich Sicile erlangt vnd.xijj.iar gere girt. Piſer;MNamfredus wardt won babſt Alerandro ver Mamfredus ein koͤntg manet nichtzit wideꝛ der kirchen gerechtigkert vnd gijetere in Siailia fůrzenemẽ. Aber er verachtet die babſtlichẽ ver manung vnd ſaget er wer ſeins geſtoꝛben bꝛuders rechter erbe. Dem nach tet der babſt ine in den pan vnnd. 0 ein groſs heꝛ ¶ der ine. do foꝛderet mamfredus vi ſarra Wesbten vod vnnigwe, Azumebnd beacht das babfuch hee: in die flucht. alſo das er ir eins teyls erſchlůg vnd eins teils fienge. Darnach vnder⸗ ſtund er ſich die neapolitaner anzefechten. vnd ſunſt an andern oͤꝛtern welſcher land ¶( vil guffrůr vñ grgliſtigkeit fůͤrzʒenemẽ. Darũb foꝛderet babſt vꝛbanꝰ carolũ des heili gen konig Lud wigs biuder zu hůff vnd rettung wider; Namfredum vñ verkunde men einen koͤnig in Sialiq demnach kome Carolus mit heerßtraft vnd erſchlug d⸗ ſen Mamfredum vnd beſaße das koͤnigreich ſieilie in frid. Das ſechſt alter VRbanus der vierd auß gallia puͤꝛtig ein patriarch zu iher uſalem wardt nach Halerandro zu babſt erkoꝛn. vñ wiewol er auß niderm demnetigem geſchleck gepoꝛn wz ſo was er doch ein fůrtreffenlicher außpůndiger wolberedter man. A er eins mals ſchmahred hoͤꝛet auff mainung das er von eim ſchlechten vned eln v ter gepoꝛn wer. do ſaget er die antwurt. Nit die leiplich gepurt ſunder ein gẽtlichs leben vnd loblich that machen den man edel. Diſer babſt har das hohzeult eft vnßers herrñ fronleichnams auffgeſetzt vnd dar zu großen ablaſs verlihen. Vrbanus name ime fůr das er der kirchen groͤßern reichtumb ʒutragen woͤltx demſelben nach ſo ließ er die mit dem creůtzgezaichenten farñ vnnd vermanet gr⸗ Kalln von franckreich koͤnig Lud wigs oͤheim vnd tochterman ſich der ſachen des ſchirms der kirchen anzenemen. dar zu erpote ſich karl dem babſt vnd koͤnig zegefal⸗ en gar willig. Als aber ime verkuͤndet wardt das diſer babſt tod wer. do maynet man es wuͤrd ſein fuͤrnemen nit fuͤrgang gewinnen. den der babſt ſtarb ʒu perus in dem virden iar ſeins babſtthumbs vnd wardt in der biſchoflichen kirchẽ daſelbſt begraben. vnd der babſtlich ſtůl feyret deßmals funff mon⸗t. Diſer Vꝛbanus wʒ den 5 9 mit fůrdernus gunſt vnd freyheiten faſt genaygt.beyſtendig vnnd erſpꝛießlich. 5 (Ii der vierdt dauoꝛ Gwido fulcodij genant von Narbona wardt von ſeiner heilligkeit vnd lere wegen billich zu babſt erkoꝛn. Er was der fuͤrnemſt vnd foꝛderſt rechtgelert man in allem franckreich. vnd der treffenlichſt ratgeb an dẽ koͤnigclichen hof daſelbſt. Er het auch weib vnd kinder. aber nach abſterben ſeins weibs wardt er erſtlich ein podienſiſcher biſchoff darnach ein narbonenſcher ertz biſchoff. nachfolgend ein cardinal. vnd ʒu letſt ein babſt erwelet. dann babſt Vꝛba nus ſein voꝛfarn het inen als einen cardinal gro ſs lobs růms vnd werltlicher hen⸗ del vnd ſachen geůbten als einen babſtlichen legaten außgeſchickt die ſachen der ir⸗ rung zwiſchen koͤnig Heinrichen ʒu engelland vnd den grafen montiſfortis zerichten vnd zeuertragen. In mitler ʒeit ſtarb vrbanus vnd ward diſer Clemens an ſein ſtat babſt erkoꝛn alſo das er anhayms keren můßt. vnd es was ein große notturftigkeit das diſer babſt in welſche land kome.aber er beſoꝛget ſich vnderwegen voꝛ Mam fredo dem entſetzten koͤnig Sicilie das er in eins petelmůnchs klaidern zu land zohe. alſo do er gein Perus kome do fůereten ine die cardinel gein viterbiũ. daſelbſt hand/ let er mitſambt den cardineln von den ſachen durch den obgenanten Carolum anze⸗ nemen.aber vnlang darnach zohe ¶C arolus mit ſchiffung auß Maſſilia auff die Ty ber vnd gein rom. Diſer babſt hat ſich in ſchickung vnd pflegnus ſeins bab ſtlichen ambts alſo fuͤrſichtigclich. beſchaidenlich vnd loͤblich gehalten das er der kirchẽ gůe ter mer zu almůſen vnd goͤtlichen gůten wercken dañ ſeinen freuͤnden vnd geſypptẽ gegeben hat. Voꝛ vnd ee er babſt wardt ſtarb ime ſein weib vnd ließe ime zwu toͤch ter.derſelben einer gabe er in ein cloſter. xxx. pfund. vnd der andern zu einem eemann iijc.turonenſiſche pfund zu heyrat gůt mit dem geding das ſie nichtz weytter an ine J foꝛdern ſolten. So het er einen geſyppten freůnd deꝛ het dꝛey pfrůnd. denſelben dꝛun olt. Als ine aber ſein freund batẽ ime ein groͤßere pfrůͤnd zegebẽ do antwurtet er vñ ſpꝛach das er got dem herren vnd nit dem flaiſch noch plůt lebet. Er ſtarb darnach zu viterbio ſeligclich vnd feyret der ſtůl auß zwittracht der cardinel zway iar. Bernhardus ein doctoꝛ I compeſtellanus ein hoherfarner 8 vnd lerer beder rechten des obgenanten babſts In/ zzkocentij diener vnnd capellan wardt auß deſſelben babſts 8 vom̃ auffgang bis in das mittel des hymels ſteygende vnd M ſein ſtraymen gein dem nydergang ſtreckende. vñ in ð nacht LEuich der Debſt 0 er darzu das er nůr eine welche er woͤlt behalten vnd die andern zwu farñ laſſen I ebenpild vñ fleiß alſo bewegt dz er ettwieuil ſchoͤner ſchꝛift n dẽ rechtẽ vñ anderm gemacht vñ hinder ime gelaßen hat, . S 1 8 c⸗⸗, V, 5 Noach der gepunt criſti tawſent zwayhundert. lriüj.iar er 4 DOcchne ein mercklicher großer comet. vber drey monat dariñ Vrbanůss ſtarb hoͤꝛet diſer comet auff zeſcheynen. 0 e 50 e 0 hülb H0ochel, ER 005 fcdvonb folgclich ſelh chd 0ſb Vndertan pen verp 4 niſchen k deßmabse roͤmſchks gabeanhe coꝛnubiſch ſo veldrie wo et ſich rlich vnd vllocht ſ nw Gle zweyltggtg zohen ſchat bern gefang Ulbertne Moeshalche 0 5 ſefhe 9 hauent DFung ce G reichs chürflůrſten warden nach abſterben kaiſer Friderichs Ameg der kaiſer vnd Cunrats ſeins ſunis nach der gepurt eriſti tawſent je.Ivi tar mn der wa⸗ Alphonſusgs deenegenſele on Selſo Fdnnrrecheg dasſestwenkang Remich Alchonthrl Abbenlie den koͤnig caftelle vnd Richeltdum grafern zu g omubia oderEomatehum des koͤ nigs zu engelland bꝛuder aber ir keiner wardt beſtettigt.alſo das das toͤmiſch kaiß ſerthumb abermals ettliche rar on ein hawbt blib bis an die zeit babſts Gꝛegonj n des zehenden vnd koͤnigs Nudoffen. 8— 62 V (Pobe Haſchihtbeſchraber Ptolomens leenſts ſetzt von Carolo gat klerlchl W das derſelb Raroluus mitſambt Beatrice ſeiner gemaheel dutch ettlich tardi⸗ nel von babſt Uemente darʒu geſendt in ſannt Johanß en lirchen zu tom mit den Inigelichen kronen iheruſalem vnd ſtellte bektoͤnet woꝛden ſeyen. So iſt guich wiſſ ſenh das diſer carolus voꝛ annemũg derſelbẽ kron zugeſagt ſich vetpflicht vn; veif heiben hab zu pen ſton der lehenſchaft. vnd zu veriehung vnd bekenntius§8 93 ˖ Vndertanigkeit der toͤmiſchen kirchen ierlich. Elviijm guldein zeraichen. In denſel ñ ben Verpüntnůſſen ſey auch beſchloßẽ. das einichẽ nachkomẽ die pflegnus des raͤf niſchen kaiſerthumbs. ob ime auch ſolchs von den churfürſten befolhen wer aß nen gezym̃en ſol. vnd ſolcher beſch ůß geſchahe auß betrachtung vnd ange⸗ ſqtnus der veꝛgangnen kaiſer Friderichs des erſten vnd ander zeit. vnd auch ð deßmals ge enwůrtigen auffrůt vnd zwilewftigkeit dann Alphonſus wolt das roͤmiſch kaferthunl dar zu er in der ʒwittracht erwelet was mit dem ſchweꝛt vß gabe annelnen. S Bichat⸗ nen So hetten die churfůrſten in verachtung oder kleinſchetzung des coꝛnubiſchen grafen leichtlich in diſen Carolum ver willigt. das wer denn a P0 ſo verdrießlich geweſt. vnd het villeicht welſche land mit heereßkraft vberzogen g wo er ſieh voꝛ Heinrichen vnd Friderichen ſeinen bꝛůdern. dero er einen in franckN reich vnd den andern in Affricnm verſchickt het nit het doͤꝛffen beſoꝛgẽ das ſie ime villeicht in myttler zeit in das eaſtelliſch koͤnigreich fallen moͤchten. 15 8 1 In wunderperliche pilgraniſ⸗ chaft hat ſich diſer zeit nit allain in Welſchem 2 8 Alalde ſunder auch außerhalb vnder dem volck erhebt So wardẽ auch bey weyntzegta wſent kindere auß teuͤfelliſchem geſpenſt mit dẽ creůtz bez aic hnet vnde⸗ dohen ſchar weiß an maucherlay pfoꝛten des meers. vll wardẽ von dẽ meer raw⸗ bern gefangen vnd gar wenig komen widerumb anhayms. Albertus der groſs Heune der groſs genant auß ſchwaben land von der ſtatt Lawgingen an der Thouaw gelegen půͤrtig pꝛediger oꝛdens iſt difer ʒeit zu parys ob menig⸗ clichem der berůmbſt. der namhaftigſt loͤblichſt lerer der kirchen.ein ſehel n vñ ziere teůtſchs lands. vnd an heilligkeit des lebens vnd der lere alſo groſs geweſt das ny⸗ mam pber ine noch ime zegleichen was. darumb wardt er der groſs Albertus ge⸗ nant. Nach der gepurt criſti tawſent.ijc. Ixij. iar wardt er biſchoff ʒu Wnerdge ſetzt. aber von lieb wegen der lere ließe er das biſtthumb vnd hat vn iaꝛ zu Coln vñ Fu Parys die heulligen ſchrift vnd die phuoʒophey geleret vnd vil ſchoͤner nůtzlich ⸗ ber ſcharpffer. ſubtiler vnd verſtentlicher außle ung. nit allain der heilligen ſchꝛifft. Ihur auch ð bůcher natůrlicher kũſt vñ anders gaꝛ treffenlich begeiffen, In ſunðheit hat diſerlerer geſetzt das ein ſchlechte betrachtůg des leydẽs criſti llitzer ſey deñ ein antz iar ʒewaſſer vnd ʒepꝛot vaſten. oder teglichẽ ſich bis zu plůtuergieſſung gai⸗ Nl der tegliche hbipihergeeſſi ee ſeln cc. Von ſolcher großer ftucht wegen das yederman mit leichter arbait moͤcht roßen lon verdienen iſt das bůch mit namen der Schatzbehalter ʒu Niürinberg gedruckt w oꝛden das einen K0 weg zu der ewigen ſeligkeit leret. Zu letſt ſtarb ei ʒu C oln im. lxxxvij lar ſeins alters vl wardt daſelbſt in des heilligen creutz kirchen eerlich begraben. vnd hat(als man ſagt) in ſeinem leben Bonauentina caldinal vnd nach ſeinem tod wunderzaichen geuůbet. Onauentura auß Tuſcia půrtig hat bey dem.xrij.iar ſeins alters das klaid ſant I Kuanalſenorden, angenomen. vnd kome auß lere vnd anweyſung Alexãders võ ales zu ſolcher volkomenheit ſchꝛiftlicher wiſſenheit das er in dem ſibenden iar ſeins eingangs als ein maiſter die andern in der heiligen ſchrifft leret. In dem. xijj. iar ſeins eingangs in diſen oꝛdẽ wardt er ein general. vñ darnach ein cardinal. Iu ſambt ſeiner großen heilligkeit was er mit der gnadẽ der vñ großeꝛ glawb wudigkeit alſo begabet das ſein rům in aller werlt erlawtet. So hat er gar vil tref fenlicher zu andacht vnd innigkeit raytzẽde ding geſchꝛyben. Nach veraſcherũg ſeins leibs wardt ſein hertz noch vnuerweſen gefunden. darumb vnnd von ſeiner manig feltigen wund erzaichen wegen iſt er von babſt Sixto dem vierden nach deꝛ gepurt criſti tawſent iiijc.Ixxxij.iar in der heilligen beichtiger ſchar billich geſchribẽ woꝛdẽ( Das ſechſt alter Lexander von ales ein vnwid ertreiblicher vnnd fůrnemer lerer hat auch diſe zeit mit ſeiner kunſt vnd lere nit wenig erleůchtet. vnd auß ſeiner ſiñreichigkeit Aerander von ales doctoꝛ ⸗ 898 babſts Innocentij befelhe vnd gepote gar ein ſchꝛift reiche vnnd loͤbliche 90 in der heilligen ſchꝛift geſammelt. vnd ſunſt vil tapffers gůts dings beſchꝛiben Vvnd das alt vnd new teſtament ſchier alles außgelegt vnd da mit verdient das er ein pꝛuñ des lebens genant wirdt. Auß goͤttlicher weißheit vnnd ſundrer andacht vnd innigkeit die er ʒu der allerſeligſten iunckfrawen Marie het empfieng er in den tetſten tagen das klaid der bꝛůeder ſant Franciſcen oꝛdens. dann er Verhieße wenn Pymant in irem namen ettwas das můglich wer an ine begeret ſo woͤlt er das volzie hen. Nw begegnet ime einer ſant Franciſcen bꝛůeder mit eim ſack dʒ almůſen durch die ſtatt ſammlende. der ſpꝛach zu Alexandro. So ir langzeit der weilt in großem rům dient. vnnd vnßer oꝛden keinen maiſter hat ſo bit ich euch vnib gottes vnd der iunckfrawen ſeiner muter liebe willen ir woͤllet ewrer ſele zu nutʒ vnd vnßerm oꝛdẽ zu eren vnßer klaid annemen do antwurtet er. ich wil dir pald nachfolgen vnd tůn Was du haſt begert alſo verließe er die werlt vnd gieng in den oꝛden. Tido bonatus ein ſternſeher was diſer zeit in derſelben kunſt vnd practica al 8 ſo erfarn das ime dariñ nichtz vnbekannt was Martinus ſcotus Artinus ſcotus ciſtercienſer oꝛdens großer lere vnd ſunderlichs lebens iſt diſer ʒeit zů rom in großẽe we⸗ erde geweſt vnd hat ein kurtz geſchihtbuch geſam̃elt vnd Odss nach ime martinianam genant. Aber diſs lob ſchꝛeibẽ ¶ die pꝛediger einem biſchoff irs oꝛdens Maꝛtinus genãt ʒu Lerander de villa dei ein lerer der heilligen ſchriſſt. AAſant Benedicten lettlich ſagen)ſant Franciſcẽ)oꝛdes ¶ hat diſer zeit fůr die ſchůler gar ein nůtzlichs buch geſchri ben vñ das in dreh tayl getaylt. vñ faht ſich alſo an Seri V obeäere dericulis-ckQ. N Alexader der villa dei: Incentius auß burgundia puͤrtig ein gſchihtbſchꝛeiſſe 40 der helligen ſehrift ein bꝛuder pre⸗ diger oꝛdens hat diſer ʒeit auch geleüchtet vnd vil vnzal Vincetiijs prediger oꝛdes lich hiſtoꝛien vnd ſunnſt von mancherlay materiẽ vil tref fenlichs loͤblichs dings geſchnben. Je Floꝛentiner bꝛachten ſich nach abſterben kayſer O0I1dach⸗ der ſie ſo faſt bekům̃ert het widervumb zu freyheit vnd fůerten die guelfos von d emſelben kayſer vertriben wid er haym vnnd richtetẽ ſich widerumb auff zu rechtem ſtand vnd weſen loͤblichs regunents. 511 ittracht vnd krieg entſtunden diſer zeit zwiſchen den venedigern vnd genueſern von eins cloſters we en in aſia. denſelben beden ſtetten vnd dem gantzẽ criſtẽ /it Dcchag paleologus ein kriechiſcher man dẽ kriechiſchẽ kaiſer theodoꝛo mit freůnd 0 Iſchaft verwandt vertribe die gallier vnd venediger auß kriechenland vnnd er cneeeee Hoſtienſis ein card inal ſchlůg deſſelben kaiſers zwen ſůn. die ime doch als eim voꝛmund befo lhẽ warn. vnd 8 vnder ſtůnd ſich des kaiſerthumbs vnd regiret.rlv.iar. vnnd alſo endet ſich das kaiſer thumb der lateiniſchen vnd fiengen an die kriechen zeregiren vnd hieltẽ das kriechiſch kaiſerthumb hundert.revi. iar bis nach der gepurt eriſti tawſ ent.iiijc.liiij.iar. 13 Emricus der hoſtienſiſch cardinal was in menſchlichen vnd goͤttlichen rechten diſer zeit ein hohgelert man vñ darumb bey babſt Alerandro hohgeachtet vñ hat auff deſſelben babſts Wn vil nůtzlichs gůts dings vnnd ein wunderwilbithe ſum̃ iuſbeden rechten geſchriben. ¶WDofredus der ander ein hohgelert man werltlicher recht hat diſer zeit auch vil aoblicher ſchriften in demſelben rechten gemacht. A ymo ein engellendiſcher ein general garfůßer oꝛdens ein hohgelert man der heil Aiuge ſchrit hat zu der zeit der hieusr geſchꝛiben mañ auch gepluͤet. 9 Ind binde Halhht ond wa ppftkng auß beheolkeyffig Täwdepwſle ſaemedcle Wnklit 6 der werltt Slat CC&V Khach h ̃ ö ng S. Whomas von aquino homas von aquin pꝛediger oꝛdens ein doctoꝛ ein iunger des großen Alber⸗ 0 05 850 ◻ 0 auß grafen geſchlecht in der nachpa wzſchaft apulie vnd ſicilie půrtig iſt zů ſthb 0 den ʒeitten als die bewegnuſſen vnnd auffrůͤr in dem 5 Sicilie wandelper Wö n weſende koͤnig ¶ unrat der ſehwab die ſtatt Aqumum zerſtoͤꝛet durch ſeine edeln el⸗ tern die in derſelben ſtatt die oͤberſten warñ vnd von dannen fluhen den bꝛůedern 10 ſcht des eaſſinenſiſchen cloſters auffzeziehen befolhen woꝛden.alda hat er ſich auff die 1 ‚0 lernung vnd gaiſtlichkeit zʒebegeben angefengt vnd darnach auß laytung goͤtlicher '0 Wahh gnaden mit der er von kintheit auff begabt was ſant Dominici oꝛden angenomen. 0 ͤke vnd ein faſt gaiſtlich vnd volkomen leben bis an ſein ende volbꝛacht. vnd dariñ ʒu l uoch ſoleher vbertreffenlichkeit ſchꝛiftlicher kunſt vnd weißheit glangt. nymant vber ine ihe weſende gefunden wardt. dañ er zohe gein Coͤlne vnd name alſo zu das er nach et⸗ UAI 885 ichen iarñ ʒu parys die erſtẽ ſtatt der lere hielt. Daſelbſt hat er vier alſo treffenliche ucnoi 4. ER bñecher gemacht das er ein engliſcher leret genant wardt. Als er daꝛnach võ babſt agehſt Vubano gein rom gefoꝛdert vnd ime hoher ſtand der wirdigkeit angepoten wardt. 5 do verachtet er die hohen ſtend vnd ergabe ſich gantzen anff leſen vnd beſchꝛeibung. vnd hat vil tapfferer loͤb Pndputtll licher ding beſchuben. vnd ſchoͤne lawtere außlegung vnd erklerung nit allain der heilligen ſchꝛift. ſunder auck 15ſchtls natuůͤrlicher kunſt gemacht. zuſambt dẽ das er auch in rům der wunderwerck faſt namhaftig geweſt iſt. u letſt wardt er abermals gein rom gefoꝛdert in das concili gein Lyon durch Gꝛegoꝛiuum den ʒehenden füꝛgenomen ze ʒiehen. Als er aber zů dem caſſiniſchen berg komen was do bigriffe ine ein kranckheit vñ ſtarb nach der gepurt criſti tawſent.ijc.lrruij iar am ſihenden tag des monats marcij heilligclich. Den darnach babſt Johannes der xtij. von manigfeltiger wund erʒaichen wegen in die zal der heilligen beichtiger vnd lerer hat woͤllen ſchreiben zu Auion nach der gepurt vnßers haylands tawſent.iijc. xx. vnd drey iar. das geſchahe nach ſeinem außgang auß diſer werlt im fünftzigſten iar. KcE,garolus koͤnig (IAonps koͤnig Lud wigs zu Franckueich bꝛuder nach abſterbem Mamfredt von babſt lemente ein koͤnig Sicilie erklert hat xvij iar geregirt. vnd alſo vnlang darnach die koͤnigreich Sicilie vnd apulie in ſeinen gewalt gebꝛacht. Dar⸗ nach ʒohe er pald mit allem heer gein Viterbium zum̃ babſt. Als er aber daſelbſt hoͤꝛet das Conradinus der iungling koͤnig Cunrats des ſchwaben enicklein võ dẽ gebellinern wider die gwelfiner in welſche land gefoꝛdert woꝛden wer do zohe er in ethꝛuriam daſelbſt beſchahe ein großer ſtreyt vnd Comadinus wardt gefangẽ vnd enthawbtet. Diſer Carolus machet darnach mit den Piſanern fcid vnd zohe mit inen in affricam ſeinem bꝛuder koͤnig Ludwigen zu hilf. aber nach dem er ine da, ———— ſelbſt todt funde do machet er mit dem koͤnig Aunici flid · 2 mit geding das er ime vnd ſeinen nachkomen ewigclich al 2 le iar einen ʒinſs gebe. 3 O0⁰5 ſeckt oder irrglawb der gaiſlendẽ hat in welſchem 1 land vꝛſpꝛung gehabt vnnd von dannen in teuͤtſche land vnd in galliam gekrochen. Dieſelben gaiſelten ſich mit geknoͤpften vnd mit ſtacheln darein verfaſten gaiſeln. Dat auß entſtůnd vil irrung beym glawben vn den ſacramentẽ —. letſt zum̃ tail mit fewꝛ vnnd ſchwert außgerewtet wardt. Je lerer ð heilligen ſchꝛift ſagen das diſer ʒeit diſs her OOD dabgeſchnden 90 0500 lewten gelobt vnd on babſt Clemente von koͤnig Ludwigs des heilligen be⸗ e wegen mit dꝛeyer iar ablaſs als offt man das ſpꝛicht be⸗ — R gabt woꝛden. Geſegnet ſey der ſůͤeß namen des herren hefů ckiſti vnd der gloꝛiwirdigſten innekfrawen Marie ſeiner můter ewigelich vnd hinuibeꝛ amen. Die iunck aw Maria mit irem gůetigen ſůn geſegne vns. 8 Philippus koͤnig . U Hilippus ſant des koͤni s ſun hat ſich nach abſterbẽ ſeins vaters 69 Ivnd bꝛuders in affrica des koͤnigelichen regiments vnderfangen vnd..iarn ⸗ geregirt vnd was in heilligkeit des lebens ſeinem vater faſt gleich. vnd fluhe vor 8 Der peſtilentz auß affrica in 9b benohhee 8 bold 50 vnd 8 venedigern frid auff fünff iar. vnd vbet anhaßins vnd außeꝛhalb vmb criſtẽlichs glawbens willen vil loͤblicher werck der gůetihkeit. Vnd ſunderlich hat er ſannt] Marie magdalene leichnam ʒu Maſſilia mit einem zierlichen grab vnnd groͤßern capellen gedieret. vnd ir hawbt beſunder in einem ſchꝛeinlein verſchloßen. Das ſechſt alter Göscdeuneerhe von platenein auß grafen geſchlecht võ may TLüner der bebſt land vertriben gepoꝛn voꝛmals Theobaldus genant ein Laudenſiſcher ertz⸗ diacon in aſia weſende ward zu viterbio in verſam̃lung der cardinel babſt erkorn.· Diſer was in allem ſeinem lebẽ ein berůͤmbt man. in handlungſeiner ſachen vnd g· ſcheft klůg vnd fuͤrſichtig.tapffer vnd ſtarckmůetig.ein verſchmeheꝛ des gelts vndd menſchlicher ding. gůetig. mylt vnd ſenftmůetig gegen den armen ckiſti. vñ ſunder lich gein den die ʒu der ſchoſs des bebſtlichen ſtůls ʒuflucht hettẽ. Er vnderſtund ſich alßpald nach angenomnem babſtthumb durch mitgepꝛauch des voꝛgenantẽ koͤnig Philipſen zu franckreich fuͤrſichtigkeit den ſchweren krieg vnnd auffrůr ʒwi⸗ ſchen den genueſern vnnd venedigern deßmals weſende ʒerichten. Nach richtun deſſelben ʒohe er mit Karolo dem koͤnig zu Sicilia gein Floꝛentz alda keret er mit anhang koͤnig Karls auß mitleyden der ellenden auß der ſtatt vertribẽ burger fleiß fůr dieſelben widerumb einzebꝛingen. Darnach ʒohe der babſt gein Lyon daſelbſt ein concili ʒehalten. do hin komen Paleologus der conſtantinopolitaniſch kaiſer.ſ⸗ wardt Rudolffus vou den churflͤrſtẽ zu roͤmiſchẽ koͤnig erkoꝛn. Nach gůter hand lung diſs concili keret der babſt widerumb in welſche land do kome Alphonſůs ð koͤnig caſtelle vnder wegen ʒu ime vnd beclaget ſich der erwelung koͤnig Rudolffs zn dem kaiſerthumb. vnd das ſeiner gerechtigkeit die er auß vorbeſchehner wal zů reich het nicht verſchonet wer.aber der babſt gůetiget denſelben Alphonſum mit vil vꝛſachen vnd guͤten woꝛten alſo das er ſich ſeiner vermaynten foꝛderung vnn gerechtigkeit gegen dem new erkoꝛnen roͤmiſchen koͤnig verziege vnd enteußeret.al ſo 3505 diſer babſt fuͤroan gein Arecio daſelbſt ſtarb er im fůnften iar ſeins babſt thumbs. F Bonenete der funft ein burgundier dauoꝛ Rieeh tharentaſienſis genant ſant Dominici oꝛdens ein hohgelert man der heilligẽ ſchꝛift wardt nach der gepurt criſti tawſent.ijc. lixv. ar zu Nrecio babſt erkoꝛn. Zu derſelben ʒeit ſchickten die Flo rentiner ir treffenliche botſchaft gein rom vmb entledigung des panns darinn ſie warñ. die erlangten ſie von diſem babſt. Er het die Genyeſer vnd Venediger au ſein maynũg gezogen wo er mit dem tod nit vbereylt woꝛden wer. dañ er ſtarb im ſechſten monat ſeins babſtthumbs in ſant Johans kirchen. TDrianus der finſt ein genueſer voꝛmals othobonus genant wardt zu Rom LEm ſant Johanſen lateran kirchen zu babſt auffgenomen vnd was babſt In⸗ nocentio dem vierden mit ſyppſchaft verwandt vnnd von ime dauoꝛ zu eim cardi⸗ nal gemacht. Diſer was ein man eins großen gemůets vnd ʒohe võ ſtundan nach kugznemner pflegnus babſtlichs ambts gein Viterbio in fůrnemen vnd willẽ a 0 lege zemachen die mechtigkeit Raroliʒemindern vnnd ſendet deßhalb zu koͤnt udolffen zu ime zekomen. der was dariñ auß verhinderung des kriegs den er wi⸗ der den koͤnig ʒu beheim fůeret verſewmlich. vnd diſet babſt was in fürſatz vil gů ter ding zehandeln aber er wardt mit dům tod fůrkomen vnd ſtarb aml. oder. kl. 5 Concũi zu Lyon tag ſeins babſtthumbs 5 3u Viterbio. 4 In cõcili oder groͤſ A ſe veꝛſam̃lũg waꝛd Diſs iars zu Lyon von babſt Gꝛegoꝛo dẽ..fů genomen darinn erſtlic von hilff oder rettůg ih ruſalẽ zu thun gehandelt wardt. Daſelb ſthin ko me Michael paleologus der kriechiſch kaiſer mit einem in die verainigung der oꝛientaliſchen mit der oceidenta ſſchen volcks. Etilich wolgepoꝛn vnnd edellewt au Scithia mit dem benanten kaiſer komende empfienge den tawff vnd bekenneten den criſtenlichen glawbeſl. So wardt Rudolff von den churfůnſten ʒů roͤmiſchẽ koͤnig erwelt vnnd von babſt Gꝛegoꝛio in dem conclli auffgenomen mit geding das er in dem nachfolgenden iar fridlich in welſche land komen vnd die kaiſerlichen kron vnd ſalbung empfahẽ. vñ darnach der ſtatt iheꝛu ſalẽ ſein groͤßte hilff vñ rettũg wienil er moͤcht tun ſolt großen anhang vñ verwilliget ʒum dꝛeyzehendẽ mal liſchen oder roͤmiſchen kurchen mit ergerung I a1 ſüben Ol fls zu den öſtegyes 800 l vñ etſalſ das füͤſte er den O5 nach dem Willigung rehde zuh Olhosgle föhig doe Kaſck folg dedamumb ntig ſchwů nit woꝛten guekderkg fer vnnd ſc beeſ, Aber! cgt ſun zůu Con 100 Id berich WEwid Wiht zull um Refhg ſia vanch dievnggt ero;denzz lochter yb. hals auchd Wüpohſz der werit Blat Cc&VI „urkeſt In eher„ Bbbonb 500 habßpurg wardt nach langer feyre des roͤmiſchen kayſet E— Keile 3* 4 8 8 8 . thumbs vnd ʒerrůdung der gůeter des roͤmiſchen reichs mit gemayner eyn/ helliger wale der churfůrſten ʒu roͤmiſchem koͤnig mit geding als hieuoꝛ ſteet in de iar darnach zů empfahung der kaiſerlichen kron gein rom zeʒiehen erkoꝛn. vnnd uß rettung des heilligen lands von babſt Gregoꝛio beſtettigt. dañ er was ein klůg fů:;; ñ ſichtig anſchlegig man. in ſeinen handlungen geſtreng vñ ernſtlich mit waffen;;; weere. gerecht.gotfoͤrchtig vnd an fuͤrtreffenlich keit alles lobs vnnd pꝛeyſs vnge hꝛechlich. ſtarcks leibs ſchoͤns antlitzs. ratweyſe großmůetig ad Tndſ BEVudolffus frey. In betrachtung vnd ermeſſung ſolcher loblicher art vnd aigenſchaft wardt„·QC er zu kaiſer. vnd herrſchet. rir iar in vil můe vnd arbait der ſachen vnd hend el teůt„ ſche nation vnd land berůr ende · Iw was diſer Nudoiff Gchocari des könngs zu beheim hoffmaiſter ettwen geweſt als er aber ʒu eim vogt vñ voꝛfechteꝛ gemains/ criſtenlichs nutzs erwelt wardt do ließ er durch ſein kayſerliche potſchaft von d( ſelben Othotars oͤſteꝛreich.kernten vnd andere an welſche land ſtoßende gegent als ʒu dem roͤmiſchen kaiſerthumb gehoͤꝛende erfoꝛdern dañ als hertzog Friderich( zu oͤſteyreich on leiplich erbẽ mit tod 5 do empfieng margaretha ſein ſchwe 65 ſter die erbſchaft deſſelben lands vñ verheyratet ſich zu dem benanten Othocaro. vñ erlanget alſo das oͤſterreichiſch edel fůrſtenth ũb. So het Vlrich der deßmals das fůrſtenthumb ʒu kerndten beſaß auch keinen leibs erbẽ. darumb verkawffet er dem Othocaro Rerndten Krayn vnd die windiſchẽ marck vnd anders mer. vñ ——ꝗ—— nach dem aber oſterreich kein frewlichs lehen wer. vnd vlrich on gehaiß oder ver e willigung eins romiſchen kaiſers die benanten land vnd gegent als zum reich gehao ⁵I] reude ʒutkerka wffen mcht macht gehabt het darumb begeret kaiſer Rudolff von Othocaro imie des alles abʒetretten. deſs widerſetzet ſich Othocarus der behmiſch koͤnig doch warden ſie durch vndertaydigung verainigt alſo das oͤſterteich demm kaiſer folgen. vnd ſie bede zu bederſeyten ire kinder zuſamen vereelichen vñ die lan/ de darumb der vnwil w er zu heyr at gůettern werden ſolten. vnd der behmiſch koͤf nig ſchwůr dem kaiſer die ding alſo zehalten. Aber ð koͤnig wardt durch ſein weibe mit woꝛten alſo angeraytzet das er wider den kaiſer ein groſs heer ſam̃let. dẽ bege/ gnet der kaiſer vnd erſchlůg den koͤnig in eim großen ſtreyt. Ʒu letſt ſtarb er voꝛ al...... ter vnnd ſchwachheit zů Erfurt. vnd ſein leichnam wardt gein Speyer gefůert vnd bey andern kayſern begra⸗ ben. Aber von ſein abſterben kom Gutta ſein tochter mit Mentzeſlao koͤnig zu beheim irem gemahel des Otho⸗ 4. 834 f* cari ſun ʒu ime gein Erfurt. e Conradinus niß, kaiſer Friderichs des ſehwaben enicklein von Cuntaten ſeinem ſun gepoꝛn zohe auff anruffen der gibelliner wider die gwelfimer mit großẽ mechti⸗ gen heer der teůtſchen erſtlich gein Berñ. darnach gein Papiã. vnd von dannẽ durch der Lararrier ſtett bis an der genueſet meer. Darnach ſam̃let er auß Lombardia vnd Romandiola der gidelliner ein groſs heer vnd erſchlůg zu Arecio koͤnig Karls zu Si cilia marſchalck. Da rnach komen er vnd der hertzog ʒu oͤſterreich bede noch iung des alters vnnd des vngluͤcks mit demſelben koͤnig Rarln zu eim ſtreyt. dauon waꝛden ſie fluchtig vnd vber achttag wider außerſpehet.fůr Caroluz gefůert vnd ʒum̃ tod des ſchwerts verurtailt vnd damit getoͤdt. Mit diſem Conradino endet ſich das hertzog⸗ ihum 50 Godchban en fllen ſchild vnd helm. Als die hertzogen zu ſchwaben dʒ toͤ miſch kaiſerthumb bis in das..ijc. vnd..iar criſti erlich geregirt hetten.„„„„ UBI 180 zohe Heinrich ein ungling des koͤnigs A18 10 grafen zu Coꝛnubia ſun ʒum̃ babſt ſachen halb ſein vaterlich koͤnigreich betreffend zehanndeln. So kome Gwido ein graff ʒu montfort auch noch ein jungling mit koͤnig philipſen von franckreich auch dahin. Nw begabe es ſich das ſie auff einen tag in ſant Lauren tzen kirchen zu Viterbio komen. Als aber Gwido des obgenantẽ beinꝛichs anſſhtig Sant Hedwig vnd berichtet wardt das er wer ein ſun des foͤnigs Richardi von dem Symon deſſe el ben Gwidons vater in engelland betrieglich getoͤdt woꝛden wer do tet er ſich vnge⸗ warnet ʒu ime vnd erſtache ine vnuerſchont goͤttlicher ere in der benanten kiichen. ¶ Ed wig einſhertzogin zu Poln ein wittib wunderperlicher heilligkeit vom̃ vater F ein mar ggrafin ʒu bada vnnd von der můter ein oꝛientaliſche marggrafin vnnd 607 grefin zu Rochluz. zu Ritzing zu der lernung angewiſen. vnd hertzog Heinrichẽ in ſchle ſia vermeheli het drey ſůne vnnd ſoui toͤchter Auß den der elter in einem ſtreyt widen die vnglawbigen erſchlagen wardt. Diſe heillige Hedwig hat ein edels cloſter ciſterei A ‚ E er oꝛdens ʒu Treb nitʒ nlt verre von Pꝛeßlaw gepawen. vnd dariñ Gertrawtẽ ir toch ff tochter vber hundert iunckfram en ʒu ebbtiſſin geſetzt vnnd nach abſterben irs gema e hels auch daſelbſt innen ein heilligs leben gefůert. vnd wardt dach irẽ ſeligen ab ſter r ben von irer vulfeltigen wund eraich en wegen in der heillgen ʒal geſchꝛiben Das ſechſt alter Ohannes der. xri auß hiſpania oder poꝛtugalia von der ſtatt Vlirbona puͤttig Ten tuſculaniſcher biſchoff vnd cardinal dauoꝛ Petrus artzt genannt wardt zu eim babſt erkoꝛn vnd wiewol diſer man ſunſt gelert was vñ auch gelert lewt lieb öfagt man doch das er an vnwiſſenheit vnd vnſchicklichkeit zeregiren vnd z hanndeln vnnd an vngleicheit der ſytten leichtfertig geweſen ſey. Sie ſagen er hab in ſeinem leben vil geſchuben. ſunderlich ettlich kegel det ertzney dienſtlich. vñ auch ein buch das die ertzte einen ſchatz der armen nennen. Diſer babſt vermanet Micha elem paleologum den kriechiſchen kaiſer die einung in dem coneili zu Lyon zugeſagt vnd geſatzt zůhalten Zu diſes bab ſts ʒeitten verfolgten die venediger die von anco na mit einem ſchweren meer krieg Zu derſelben Je hͤben die templarier in der ſtat CTyro wonende den venedigern vñ gerechtigkeit vnnd freyung irer kawflewt ver⸗ günnet. Daʒwiſchen hat der benant krichiſch kaiſer diſen babſt Johannem mit veꝛ ʒickten wanckelbern woꝛten auffgeʒogen bis derſelb babſt zů Viterbio in einer ka⸗ mer die er pawen hieß nach verſchemung acht monat ſeins babſtthumbs verfiele vnd ſtarb. 1 colaus der dꝛitt ein roͤmer vꝛſinet geſchlechts. voꝛmals iohannes catetanus genant wardt doch nach veꝛzug ſechßer monat zů babſt erkoꝛn dañ die car nel zohen alßpald nach ab ſterben des obgenanten babſt Johãnis gein rom in wil len einen newen babſt zewelen. So vnderſtunnd ſich koͤnig Karl von ſieilta durch beyſtand des roͤmiſchen rats die verſamlung der catdimnel in ſein aufſehen vnnd be warung ʒeziehen. das dañ der kirchen ʒu großem vnd ime ʒů mererm ſchadẽ gelan get. dañ er het lieber einen galliſchen deñ einen welſchen zů babſt er welet geſchẽ. da edebe Jat der werlt. vim iijc Iyrvi. Jar criſti. jm ije lxrvij. mit verzohe ſich die wale ſchier bis in den ſibenden monat dem ganzen criſtenlichẽ ſtand zu mercklichem geuerde vn d entgeltnus. darumd wardt der adel vnnd das gemain volck welſchs lands demſelben koͤnig karln faſt abhold vnd vnguͤſtig. v darumb wardt diſer Johannes caietanus dauoꝛ ein cardinal zu babſt erkoꝛn vnnd Nicolaus der dꝛitt genant. Diſer Nicolaus was mit gaben des leibs vnd aueh des gemůets alſo gezieret das er gar vil dings handlet. vñ noch vil mer zů hand eln fůr name alles zu anzaigung ſeiner klůgheit vnnd großmůetigkeit dienende doch may⸗ net er in ſeinẽ babſtthumb michtz gedechtnus Wirdigs zetůn. dañ wo er des benan ⸗ ten koͤnig Rarls gewalt⸗ nömeeheſer drucken vnd myndeꝛn moͤcht. vñ das hat er auch auß ſiñſchicklichkeit ſeiner anſchlegigen fůrſichtigkeit vnd klůgheit gethan. vnd demſelben koͤnig karln vil ſtett land vnd lewt die ſein voꝛfarñ der roͤmiſchen kirchen gewaltigclich abgedꝛungen hetten vnd er noch innhielt widerumb etnzogẽ Diſer Nicolaus was ein ratweifer man vnd ein fůrdrer vnd liebhabir gelerteꝛ mañ vñ ein mylter außtayler gaiſtlicher wirdigken. darumb machet er ettwienil biſchoff vnd cardinel auß ettlichen gelerten mannen pꝛediger vnd parfůßer ordens vnd an dern. So hat er auch vil ſchoͤner gepew an den gotzhewßern vnd ſunſt zu rom ge than. Man ſchꝛeibt von ime das er die ambt der heilligen meſs alſo innigclich vnd andechtigelich gehalten das er die weil g ſeine zeher vergoßen het. doch mang let er der nachred nicht.dañ er wardt beſchuldigt das er die ſeinen zu vil liebet vnd 5 inen vil hab vnd gůts gebe. Zu letſt ſtarb er zu rom vom̃ ſchlag im dꝛitten iar ſeins babſtthumbs. 5 Gwilhelmus durandi 6 Wühelmus ein burger ʒu placencia vnd artzt ʒu ſeiner Gwilhelmus placentius σ ᷓ zeit hohberumbt hat diſer ʒeit zů Verona oder Bern artzt 61 vmb einen gemainen ſold geleſen. vnnd daſelbſt ein ſchoͤnsn W bůch in ð wůdertzney gemacht võ allẽ ſeuchẽ vñ kranckhey ten darnach r neffenich in vier bůcher gezogen. wWühelmus durandi pꝛediger oꝛdens ſpeeulatoꝛ zuge 3 nambt ein pꝛouintzialiſcher biſchoff ein iunger des le rers Hoſtienſis vnd ein 61 lerer der gaiſtlichen recht hat diſer ʒeit als er ſelbs Wbi ein nůtzliche ſumm in dem rechten gemacht vnd die ſpeculum genent vud darũbb den zunamen ſpeculatoꝛ dauon behabt. Er hat auch noch ein anders buch beſchꝛiben. vnd(als ettlich ſagen) dʒ buch 8 W. I rationale dinnotum genant gemacht. Je vnglawbigen ſehiffeten auß afftien in hinders vnd voꝛders hiſpania. aer öie criſten U den cole Paicher wel5mů demerenß beznchnttvnd legtenſſemicroßerſehlaehtemder 0 mthiff vnd be hettẽ die geneſ fotñ wuͤrdẽ d hediger von deſ fenaß das geſt fißgbey Lbe haß genha kom Ahſhene decehleſer em didelhgvergch ehffffengen, Oernd man zu Vtrich auf ey er pꝛůgken ob der muſel tan tzet do wardt dz allerheilligſt ſacra ment ʒu einem krancken allda fůrge⸗ tragen. vnnd demſelben ſacrament von den tantzeꝛn kein zucht noch ere erbottẽ. darũb zerpꝛache die prug vnd fieln bey zwayhũdert menſchẽ⸗ in den fluſs der muſel vñ ertrunckẽ darinn zu ſtraff iret vergeſſung got ſchuldiger danckperkeit. —— 2 20— F ——— 8 8 +—.—— 8— U. 5 3 8 „ El zun 19b gepare diſer zeit ein vngewoönſ renn ergeſtallten leoben. FI oͤbern ſchwaben iſt ein monſtrum in der ſtatt Eßlingen(als man ſagt) von einem we Hegeen Wonde nabel auffʒwů ptuſt vnnd zway hawbtſgegen einander ſich anſehennde. vier arm ſich vmbfangent. auch zwu ſchame gehabt. das iſt von ſtund an nach ſeiner gepurt geſtoꝛben.„„„ CCEC Fi ſchwebiſch grafen beſchluſſen vnder einander wider kaiſer Fudol⸗ 3 ñ tetẽ ime vil verdneſs. die nãhaftigſtẽ vñ fůrnemſtẽ vnd dẽ 3N fen ein puͤntnuß vñ tet ſelbẽ warñ die grafen võ montfoꝛt. helffenſtain vñ võ wittenberg vñ tockenßburg äAͥber er zerrůdet inen ire hab vnd gůeter vnd bezwunge ſie ewigclich dem reich vn dderwoꝛffen deſein. Darnach zerſtoͤꝛet er die gſchloͤßer der rawber in teůtſchem lannd jan vil enden. von dem welſchen gepirg bis gein bꝛittannien hynein frid machende. 035 Venediger vnd Genueſer hetten iren bey Ptolomaida angefengtẽ krieg bis 5 auff diſe zei her an vnd an geůbet dauon wir ein wenig melden woͤlle. Nach qder geputt vnßers hailands tam ent.ijc. lriij iar ſchicten die venediger vnder Raine Irio zeno dem hawbtman ein große mechtige heerſchiffung an die gegent ſicilie. Als ie aber die genueſiſchen ſchiffunng.als ſie hoffeten alda nit fund en do ſchiffeten ſie Aſiam. Alda bey der ſtatt Tyro legten ſie der genueſeꝛ ſchiffung die ine vngſchiht ich begegnet ernider. vnd vnderſtůnden ſich in derſelben freud auch die ſtatt tyrũ mit hiff vnd beyſtand der von Ptolomaida vnd Accone ʒeeroberñ. aber der auſchlag gienng hinderſich. MRÄw hettẽ die genueſer ir kuntſchaft das ettwienil mit kawſmanſchatz geladne ſchiff zu venedig auß vnd vber meer farñ wuͤrdẽ. dẽ nach ſteltẽ dri genueſer haymliche verwarttũg auff dieſelben venedigiſche ſchiffaber als die ve nediger von den ſpehern vnd kuntſchaftern warnung empfiengen do legtẽ ſie die kawfinanſchatz auß dẽ ſchif 0 fen an das geſtadt vnd vetlůren die lerẽ ſchif Vber dꝛey iar da:nach ſtieße võ vngeſchihtẽ die venedigiſch ſchifß fung bey Ulibeo auff ein Genueſiſche ſchiffung. die wardt võ der venedigiſchen gefangẽ. Als pald dz geſchꝛay gein genua kome do ſchickten die genueſer der venediger ſchiffung ſtarck nach. vnnd die genueſiſch ergriffe die venedigiſchen an der drepaniſchẽ pfoꝛten vnd komen b eder ſeyt zu großem kampff vñ ſtreyt geineinander⸗ aber die genueſer empfiengen große beſchedigung an verpꝛennung vnd verluſt irer ſchiffe. Auß vrſachen derſelben niderlag verachtet kaiſer Michael ʒu conſtantinopel der genueſer geſelſchaft vnd name mit den Venedigern ey nen fuͤnfierigen frid auff„ Er hiſtoꝛi ſchꝛeiber Pto omeus lucenſis ſetzt das babſt Nicolaus(wo der tod ſeinen anſchlag nit gewen⸗ JO0 ddet het)zwen koͤnig ein in lombardia vnd den andeꝛn in ethꝛuria wolt gemacht haben. da mit Welſch land voꝛ den roͤmiſehen vnd ſiciliſchen koͤnigen. die ſich irer tittel mißbꝛauchten beſchuůtzt vnd beſchirmt werdẽ moͤcht. Derſelb babſt oꝛdnet das hinfuͤro nymant auß koͤnigelichem plůt gepoꝛn zů einem ratherrñ zu rom auf genomen werden ſolt. y 3 UEr tartari mitſambt den armeniern haben hunderttawſent babilonier vberwunden. vil auß inen erſchla ̊gen vnd ſie in die flucht gebꝛacht. So hat ſich Sicilia die inſeln in diſem iar von Carolo irem koͤnig abge wenndt. Als der fůrſt apulie deſſelben koͤnig Karls ſun von des Arroganiſchen koͤnigs ſun in eim ſchiff ſtreyt mit vil volcks gefangen in apuliam gefůert vnd in fangknus gelegt wardt. Das ſechſt alter 0 Artinus der vierd dauo: Symon genãt ein cardinal auß gallia purtig wat nach langer zungkung nllereiſt in dem ſechſten monat nach abſterben babſt 4 Nicolai zu babſt erkoꝛn. Diſer babſt machet an dem heilli en vꝛſtend tag ſechs car dinel. vnd ſetzet koͤnig ¶ arolum der zu ime kom widerumb in die ſenatoꝛiſche wun digkeit. der et dauoꝛ von babſt Nicolao entſetzt wardt. Diſer babſt hat au ö deſſelben koͤnig Rarls begern vnd amuͤffen wegen Paleologum den krie kaiſer als einen vngehoꝛſamen vnd verachter des verlaßen cili ʒu LJyon. vnd Petrum den arrogomſchen koͤnig als einen ſchen freuellichen vnnd ge waltſamen enthalter des Siciliſchen koͤmgreichs verpannet. vñ das geſchahe in erſten iar diſs babſts. das was das tawſent zwayhundert vnnd Biſlhn onchre iar vnßers hails. Im̃ anfanng des iars darnach als die Peruſimer die Fulgmates Pbersohen men ire landſchaft verwijeſteten vnd darnach die ſtatt belegerten vnd mit gewalt eroberten do warden die peruſiner von diſem babſt in den pan geta vmb vil gelts geſtraft vnd gein der kirchẽ wider außgeſe oͤnet. Diſer babſt hat dai nach wider die von der kuchen abdꝛůnnigen foꝛauler eimen krieg gefůert. vnnd ſie kůͤrtzlich ghfuke 300ed Foctgehttser der auffrůr wegen der Gibelliner wider die Guelfiner zohe diſer ba ſt gein Perus daſelbſt ſtarb er vnlãg darnach am̃ fieber vnd wardt alda in dei hawbtkuchen begrabẽ. Bey deſs grab empfien/ N gen vil krancken geſuntheit von got auß diſs heilligſten babſts verdieſtnus. Jar der werlt. vnn fitj.Ixxxiiijj. Tar criſti. jm.ijc.lxxxv. 95 Onoꝛius der vierd ein Roͤmer des ſabelliſchen edeln alten geſchlechts vor⸗ mals Jacobus genant ein cardinal wardt zu Perus babſt erkoꝛn on langen verzug. deſs ſich voꝛbegebner ſachhalben Mid ko⸗ me gein rom nach der gepurt criſt vnßers hallands tawſent. Herlxxrv. iar. dieweil deßmals lein buder pandolfſus die ſenatouſchen Whtatherrlichen wirdigkeit tiü ge. Zu deſs zeitten das roͤmiſch weſen in gerechtem vnd Giehßhenerees 8 bet. Diſer babſt was den hendeln vnnd ſachen der fi anckreichiſchen koͤmg allent⸗ halben guͤnſtig vnd wolgenaigt. vnd in allein ſeinem leb en ein auffrichtiger ſtum⸗ mer man vnd großer liebhaber criſtenlichs ſtands vnd gaiſtlichkeit. dann er h catmeliten oꝛden der voꝛmals in dem concili nit gnůgſamilch hewert vnd von vil lewten angefochten was beſkerkiget Er het gelert.geſehiekt kiag vnd werltweyſe lewt gar leb. vund trůg ſundere gunſt zů den die dem bebſtlichen hof anhiengenſ vnd deſſelben warteten. u letſt ſtarb er im andern iar am er ſten tag ſeins babſt⸗ thumbs vnd der ſtůl feyret deßmals zehen monat. dann vil cardinel warden mit gehet kranckheit beladen.„„„„ e —— Aiſer Rudolff ſendet ſeinen cantzler in das ethruriſch land mit befelhe vnnd helt begabt. So flennge das floꝛentimiſch vojck ein gar ſchoͤne nůtpere newe J foꝛm vnd weiß eins regiments an mit ſatzung vnd verodnung irer regirer mit vn/ 666 NN derſchiede yedes derſelben regirer pflegnus vnd ambtes. 83 eingefangen vnd mit buigerlichen ſtattrechten vnd freiheiten begabt. ſunderlich Aßling haylpruůn. In meerfiſch geſtalt wie ein leob waꝛdt diſes iars in 7 Amonat februario gefangen vnnd ʒu babſt Martino die alten ſtatt gebꝛacht. der hewlet ſchrye vñ waynet als einf menſch das menigclicher der das hoͤꝛet erſchꝛacke. vnnd ſich. deſs verwunderet. vnd diſs was ein zaichen großer zwi ewß frigkeit. Old lind wardldiſer zeit mit kloen wie emn per. auß einet babſts Martini freuͤndin gepoꝛn. Deſs ſchemet er ſich in ſeinen hewßern ab⸗ alſo vbel das er alle pildnus dir pern ſchaben hieß. 85 Cunnee ſtett in oͤbern ſchwaben voꝛmals fůr doͤꝛffer geachtet warden von dẽ tomiſchẽ 191 ewthͤ cee A der werit Blat CCXVIII Carolus der andet ein ko(Assene er des königs zů Sicilin ſun hat diſs iars nach abſterben ſeins u Sicilia Axvaters alſo iung das koͤnigreich erbende.rxv.iar geregirt. vnnd vil ſtreyts vnd ſchlahens wider Petrum den arrogoniſchen koͤnig gehabt. vnnd ine ʒu letſt aiſo ver⸗ wundet das er vnlang darnach imit tod vergieng. Als ſich nw Carolus alſo voꝛ ſei nem feinnd gefreyet het do verzeret er die vbꝛigen zeit in frrd. Darnach im fůntfen iar ſeius koͤnigreichs als der koͤnig zu hungern on manlich leibs erbẽ vergienge do gelan gerauch daſſelb hůgriſch koͤnigreich durch ſeins eegemahels erbſchaft an ine.dʒ lihe er Carolo ſeinem erſtgepoꝛnen ſun. Zu letſt ſtarb er.xl. iar alt vnd ließ auß ¶Maria ſei⸗ ner gemaheln des koͤnigs ʒu hungern tochter newn ſůn vnnd fuͤnff toͤchter. Die nam 5 haftigern derſelben warñ Carolus marcellus zugenambt koͤnig zu hungern. Ludwi aeus der helllig, der parfůßer oꝛden an ſich name. vnd Robertus ein nachkomen am koͤ R Wentzlaw der and er ein nde⸗ namens der ſechſt koͤnig zu Beheim ein ſun Othocari koͤnig ꝛu Beheym Anch erſchlagung ſeins vaters. viij.iar alt wardt võ Ottone dem marggrafen zu Bꝛandemburg in das Franckenland gefůůert. vnd das koͤnigreich Beheim von ime als einem voꝛmund fünff iar verweſen. vnd darnach von dẽſelben Wentzlaw ſelbſt geregirt. Diſer Wentzlaw hat die ſtatt Prag. die von eim inheymiſchẽ fewr ſchier gar R außgepꝛunnẽ was alſo darnach zierlich wider erpawt das es ein ſelige pꝛunſt geach/ Er tet mocht werden Darnach hat ſein gemahel Gutta kaiſer Rudolffs tochter dẽ krieg ʒwiſchen Albꝛechten irem bꝛuder vnd irem gemahel gerichtet. Man ſagt das in ſeineꝛ kronung ein große merckliche anzal garayſiger pferd ʒu Pꝛag am koͤnigclichẽ hoff ge/ NN ſpeyſet woꝛden ſeyen. vnnd der zů 155 ein vnentliche zal.Er hat ime die Poln vnder/ 1 woꝛffen vnd die koͤnigclichen kron von inen empfangen. So hat er den hungern auffE ir begern ſeinen ſun Wentzlaw.xiij.iar alt ʒu eim koͤnig gegeben. vnd darnach aufwi· Thadeus von florentz derlawffen der hungern den dabſt Bonifacius Carolum des k igs zu Sicilia ſun artzt ʒuſendet wideranhayms zu ime genomen. vñ nit lang darnach im̃. brr. iar ſeins alters ſein leben geendet vnd wentzelawen ſeinen ſun einen nachkomẽ am koͤnigreich gelaßẽ badeus von floꝛentz ein treffenlicher artzt hat diſer zeit zu Bononta die ertzney Acgkeleſen vnd geleret vnd vil loͤblichs din san der ertzney vnd außlegũg ð ſchꝛift andrer ertzt gemacht. vnd ſtarb ʒu WBonehla hr iar alt. vnd ließ vnzallich reichthu⸗ mer hinder ime die er auß ſeinem großen rům mit ſeiner kunſt geſam̃let het. dañ wañ er von den welſchen fůrſten gefoꝛderet wardt ſo dinget er ime alltag hũdert guldein zegeben. Vnd als er eins mals von babſt Honoꝛio ʒu ime zekomen gefoꝛderet wardt do wolt er voꝛ vñ ee nicht komẽ ime wůrdẽ dañ alltag hũdert guldein ʒu ſold zegebẽ verſpꝛochen. vnd als aber derſelb babſt geſund vnnd von ſeiner kranckheit geledigt wardt do gabe er ime zehentawſent guldein. 1 Düßies koͤnig zu franckreich der ſckoͤn zugenambt koͤnig philipſen ſyn hat in di ſem iar nach abgang ſeins vaters vber franckreich zeregiren angefangen vnnd .xrir.iar geregirt. vnd einen faſt ſchweren krieg wider Edouardem den koͤnig zu engel Philippus koͤnig zu franck land gefuͤeret vnd vil ſchadens vnd vnfůgs empfangen. vnd babſt Bonifacium dẽ reich andern von ſeiner hohmůetigkeit wegen in einen kercker gedꝛungen. vnd als er die tẽ Plarier außzetilgen fuͤrgenomen het. erſtlich iren hohmaiſter oder general verpꝛen⸗ nen vnd die andern grawſamlich ertoͤdten haißen.die vbꝛigen fluhen in foꝛchtẽ auß Ddem koͤnigreich. So hat er auch den inden von irs geytzs Egidins Auguſtiner oꝛ⸗ vnd andrer vbel tat wegen ire habe vndiguͤeter genomen dens ¶rnd auß ſeinem reich vertriben.„ Gidius von Rom auguſtiner oꝛdens ein general vñ eein Bituricenſiſcher ertzbiſchoff vnd Aquitaniſcher primas wardt diſer zeit von wegen der groͤße ſeiner ſyñ⸗ ſchicklichkeit ein fuͤrſt der lerer heilliger ſchꝛift genant. Er Was ein edler röͤmer des geſchlechts der columneſer. vnd mit ſeiner lere vnd ſchꝛiftl⸗ chen weißheit ein erleuͤchter ſeins oꝛdens vnnd der gantzen criſtenlichen kirchen. vnd⸗ auch e yn beſchůtzer der lere vnd ſchꝛiften ſeins maiſters Thome von aquino. vñ hat 11 an wunderzaichen ſcheinner ein ſeligs ende ſeins zeittlichen lebens genomen. „ 0 7+ 7„ 65 ſcitefen rglſhr G.* 8 13 die auß langgehartetem verzug der wale vnd in verwunderung diſs mans heillig Das ſechſt alter Jar der werlt. vin. uijc.Ixxxvij. Uar criſti.jm.ijc.xxxviij. IHeolaus der vierd eim picener v on der ſtatt Aſeula voꝛmals Jheronimns ge ¶ant ein bꝛuder parfůßer oꝛdens.darnach ein cardinal wardt im zehendẽ mo⸗ nat nach abgãg babſts Honoꝛij babſt erkoꝛn vñ in ſant Peters ſtůl geſetzt. Der hat ſich alßpald mit dem babſtlichen hoff in die Keatiniſchen ſtatt getan. vñ nach eim iar wider gein Rom kerende daſelbſt hoff gehalten. vnd ſchier auß allen gaiſtlichen oͤꝛden cardinel gemacht. dañ er het ſie alle gleich lieb vnd maynet nit das er ſeinẽ ge ſyppten vnd nahent gewandten mer dañ einem yeden gůten menſchẽ ſchuldig wer Vnd wiewol diſer Nicolaus ein frum̃ menſch was ſo erewgten vnd begaben ſich doch in zeiten ſeins bab ſtthumbs vil dem criſtenlichẽ vmbkraiß ſchedlicher vnſe liger ding. vnd wiewol auch zu ſeinen ʒeiten frid zwiſchen den koͤnigen ʒu Arrogo⸗ nia vnd Franckteich gemacht wardt ſo weeret doch dieſelb freůd nit lang. ſund erſtlich erhůbẽ ſich vil vñ mancherlay auffrůr.zwayũg. pꝛand vnd todtſchleg in ſtatt rom. So wardt die ſtatt Tripolis im andern iar diſs babſts vom Soldan mit moꝛd vnd pꝛand verwůeſtet. wie wol der babſt auff ſein aigne coſtũg vil we pner zu rettung dei ſelben ſtatt ſchicket. vnd andere creůtzer ʒeſenden fůrname abe nach dem der criſtenheit ir ſachen ſich in ſeinem babſtthumb ſch werlichen eꝛewgte/ ſo iſt diſer babſtlals ettlich maynen) voꝛ vnmmůt in verdrieſs ſeins lebens gefall vnd geſtoꝛben im fůnften iar ſeins bab ſtihumbs vñ feyret der ſtůl deßmals bis in das dritt iar auß mißhelligkeit der cardmel. 8— 4— (Ubsthie ð fůnft dauoꝛ Petrus moꝛoneus genãt ein gaiſtlieher eloſterman iſt Aauff bite vnd begern koͤnig Rarls vnd Latem des cardals zu babſt erkoꝛn. Er was der ſchꝛift nicht hohgelert aber doch ein heillig man. vñ zohe nach vnwil ligclih angenomnem bab ſtihumb in die ſtatt Ao tilam daſelbſihm die cardinel zu ime foꝛderende vnd machet alda.xij new cardinel. vnd empfieng dafelbſt die bebſt lichen kron. Bey derfelben kroͤnung warñ bey zwaymalhundert tawſent menſchen D keit. vnd das ein aynſidler vnd von der werlt abgeſůndetter man ʒu einer ſoͤlchẽ wů digkeit komen ſolt bewegt warden. aber Celeſtinus wolt võ deſs wegẽ die geſtten gigkeit des voꝛigen lebens nicht endern Nach dẽ er abet kein werlt geſcheyd mẽſch was vnd deß halb zu verweſung des bebſtlichen ambts vnd gemayns 15. genů gfam geachtet wardt do fieng man an von abtrettung zehandeln. Als ſolchs an koͤnig Rarolum gelanget do fůeret er den babſt mit ime gein Neapolis vnd ver manet ine in vil vnd mancherlay weyß vom̃ bab ſtthumb nicht abzetrettẽ noch die von ime wolgeregurten kirchẽ zeuerlaſſen. Aber Benedictus der cardinal ein behẽd liſtigs anſchlagigs menſch vnnd der geſchuben recht gelert zaiget dem babſt in vil gaiſtlichen rechten das er ſchwerlich ſundet ſo er ſich vngenůgſam erkennet vnnd voiñ babſtſtin nicht abtrette. vnd bꝛacht zu wegen das ein ſatzung gemacht wardt das einem babſt gezymen moͤcht vom̃ babſtthumb abzeſteen. Alſo vnlãg dar nach entſchlůge ſich Celeſtinus des bebſtlichen ambts vnd ließe dẽ cardineln gewalt vñ freye wilkiͤr einen and ern bab ſt zeerwelen. dem nach er weleten alßpald die andndl Beuedictum caietannm.Als aber Celeſtinus abgetretten was vñ widerumb in ſein gewunſchte aynſidelſchaft ʒiehen wolt do wardt er vnderwegen auff befelhe Benedicti Her 36 bad ſt 7 oin pn 5 bonffacius der acht genant wardt gefengelich angenomẽ in das gſchloſs Sulmonis gefůert vñ alda aſo ſchwe lich enthalten das er pald ſtarb. daun Wonifacius beſoꝛget wo Celeſtinus in leben bits 855 Polt öchr ehahe Vgolinus ein biſchof demſelben Celeſtino als eim heilligen mañ lieber dañ ime als einem mit kunſt erplaßnem nachfolgen vnnd anhangen. Diſer Celeſtinus wardt durch Clementem den finfzenin der heilligen zal geſchiben. ſambt feiner ſchꝛift weißhen alſo ein gůtſytig man das er damit der ki 3 beee füͤdeliah das er damit der kirchen gottes deß lich geweſt iſt vnd lerten vnuerboꝛgen ſchuftlich gemacht. Seweſei helligkett des lebens vnd mit vil von ime begriffnen ſchꝛifften erleůchtet. Deßglei helg 119 0 Johannes von Parma parfüßel oꝛdens ein neffenucher Per ð Goimus Juguſtiner ordens ein durehleüchtiger lerer der helligen ſchnft erſtlch ſee ednnennenoneelhe, derer. Parys in großer achtung weſende den erſten ſtůl der lere gehalten. dann er Was zu vil loͤblichs dißgs den gde Go bolionius pꝛediger oꝛdẽs ein berujmbter doctoꝛ vnnd cardinal hat diſe zeit t Bipo (dend Olbgns! 100 vilfelt vnd gielet vnd verwu benantenb donenmn bor wie die ſtat moꝛd vnd p ghime zerec fetauff derk heeteßkraft dahin gen PU menig diſste de det Sold ſun als eim k ſchwerlich. bchſct 0 rfäbuchfheſ athe ntknſtpfgh aeffe der werit Blat CCXVIIII Dolff ein graff von Naſſaw ein geſtreng man von den tentſchen churfuͤrſtẽ x falſer Anach abſterben kaiſer Rudolffs gemainklich zʒu roͤmiſchem 555 er 91 135 E ſchet ſechs iar. Er was ein treffenlich man aber an volck vnd gelt nit faſt mechtig Diſer Adolff hat nach angenomnem reich. doch Pfiftpfengen der 152 be 8 kroͤnung vom̃ babſt:im iar des herrñ tawſent.ijc rcij.ein heer geſam̃let vnd damit gewaltigelich in meychßen gezogẽ. dem kome koͤnig Wẽtzelaw zu beheim zu grůn haym entgegen.alda vereelichten ſie ire kinder zeſam en. vnd der kaiſer bꝛacht das Meiſchſnich marggrafthumb an das roͤmiſch reich. Als er aber zu letſt ſich vnder fieng gepurliche huldung vnnd pflicht von den verwandtẽ des reichs zeerfoꝛd eꝛn do beſchahe ime von hertzog albꝛechten zu oͤſterreich durch anhang vñ beylegũg. ettlicher churfürſten mercklicher widerſtand. alſo das diſer Adolff mit demſelben⸗ chen Bbe 19 1 18 15 wegen ſeins volcks von ime im feld zwif er vnd Wurms ernidergelegt vnd e 1‚ ligen Proeeſſi vnd Martimani. geleg rſchlagen wardt am tag der heil 8 ¶ Won verluſt der oꝛientaliſchen ſtett 8 BRipolis die namhaftig ſtatt in aſia iſt im andern iar babſts Nicolai des vier A den durch belegerung. vergeweltigung vnnd machte in des Babiloniſchen e Soldans gewalt gebracht. vnd von ime nac h großem moꝛd vil menſchen vnnde nach vilfeltigem großem rawb vil vnzallicher vnerſchetzlicher reichthůmer.habe vnd gůeter die man dariñ funde mit pꝛunſt vñ deefing deꝛ gepew verheert vnd verwůeſtet woꝛden. Derſelb Poldan hat auch innelhalb dem dꝛittẽ iar des benanten babſts fůroan in dem ſelben vngeſtuůmigem grimmen die ſtett Tyrum. ſi donem. barutum mitſambt iren befeſtigungen. merckren vnd ſchloͤßern erobert vͤn wie die ſtatt Tripolim mit prannd zerrůdet. Vnd auff das er aber durch ſoͤlchen wider die criſten geůbtẽ iamer moꝛd vnd pꝛand die criſtenlichen oceidẽtaliſchen fůrſten nicht bewegete in aſiam zeziehen vñ ſich ſoͤlchs iamers an ime ʒerechen ſo machet er mit der ſtatt Ptolomaida puntnus eins zwyierigen frids. Aber bab ſt mcolaus ſchi⸗ ket auff der kirchen verſoldung anderhalb tawſent rayſige pferd. den volget ſunſt vil volcks nach mit großer heereßkraft. on einichen ſunderlichen treffenlichen hawbtman. das doch großer geferlichkeit waltet. vnnd ʒohẽ dahin gein Ptolomaidam. Nw was voꝛmals ein große vnʒalliche menig volcks in derſelben ſtatt. alſo das die menig diſs rayßuolcks ettwielang vil moꝛds rawbs vnd prands in den gegenten des Soldans vbten. das lid de der Soldan lange weil gedultigelich. Als aber ſolchs ein iar geweeret het do ſchicket der Soldan mit ſeinẽ ſun als eim hawbtman anderhalbhunderttawſennt weppner fůr Ptolomaidam der belegeret dieſelben ſtatt ſchwerlich. In mittler zeit ſtarb ſein vater. vñ er wardt vom̃ heer an ſeins vaters ſtatt geſetzt. Nw entſchlůſſen OUꝛden der Celeſtiner ſich die in der ſtatt. die weiber kinder vnnd krancken mit allem irem hawßrat auß der ſtatt zelaſſen. vnd die ſtatt mit..tawſent weppnern zehalten. Aber der new ſoldan eroꝛberet darnach die ſtatt mit gewalt.eꝛſchlůg alle men ſchen die er dariñ funde zu todt vnd beſchediget die ſtat mit grawſammen pꝛand vnd nid erpꝛechung der ʒynnen vnd ma wꝛ vñ das geſchahe im̃ iar des hails. jmije. xc. 0e Celeſtiner oꝛden von dem voꝛgenanten babſt Celeſtino als eim ſtifter deſſelben alſo genant hat diſer zeit vnder ſant Benedicten regel anfang vnd wun⸗ derperliche zunemung gehabt. darumb das nach diſs heilligſten mans ab ſterben in dem kercker von ſeineꝛ ma nigfeltigen wunderzaichen wegen vil edel vñ hohgelert mañ der werlt gůeter vnd geprengk verſchmehende di ſen oꝛden angenomen. vnd gar pald an perſonen vñ clo ſtern wunderperlicher weiß gemeret haben. Dꝛden der knecht Vs oꝛdens der knecht ð iunckfrawen marie iſt phi 0 lippus ein faſt gaiſtlicher man erſter ſtifter geweſt Der nit verne von Floꝛentz ſtarb. vnd diſen oꝛdẽ hat er N vnder ſant Auguſtins regel auffgerichtet. vnd mit wor/ eten vnd ebenpilden in ein foꝛm gezogen vnnd ettlich ʒu⸗ ½ àſatzung dabey gethan. Diſer oꝛden iſt darnach von dꝛey —— en bebſten. Benedicto dem.ri. Bonifacio vnnd Vrbano en ſechſten beſtettigt vnd vnder den pettel oͤꝛdẽ gezelet Das ſechſt alter Onifacius der acht ein campanier dauoꝛ Benedietus caietanus genant ward DBan abent der gepurt des herrñ..cc. rcuij iar ʒu neapolis babſt erkoꝛn. vnd was ein hohgeleꝛt. vnd darzu auch ein werltlewftig man. dañ er was lang an dem bebſtlichen hoff geweſen vnd durch alle grad der wndigkeit in den bebſtlichẽ ſtůl komen.dañ dieweil er in dem cardinaliſchen ſtand was do vndeꝛſtund er ſich alles das fůrzenemen das er maynet ime ʒu erlangung bebſtlicher hoͤhe fůͤrderlich vnnd fůrtregclich zeſein. Nan ſagt das er A verfůget hab das ettliche ſeinem voꝛ arn Celeſtino haymlich in ſeiner ſchlaffkamar zugerawnet vnd als in 15 einer„onn ymliſchem ſtym̃ zugeſpꝛochen haben ſolten auff maynung als ob er ſelig werden le woͤlt ſo ſolt er von dem babſtſtuͤl abſteen. Nach empfangnem bab ſtthumb fieng er an yed erman zeuerachten.die Gibelliner alle zeuerfoͤlgen. Petrum vnd Jacobuz die cardinel des columneſiſchen geſchlechts mitſambt Sara irem vettern irer veter kchen caſtell zeenſetzen. och hat er den appoſteln ewangeliſten vnnd vier lerern Gregoꝛio Auguſtino Jheronimo vnd Ambroſio zwifachs feſte geſetzt. vnd den ſe ligen Lud wigen auß koͤnigclichem geſchlecht von franckreich parfůßer oꝛdens in ð heilligen zal geſchriben. vnd das ſechſt bebſtlich rechtbuch gemachet. vñ oͤffenlich in den hohen ſchulen zeleſen gepoten. vnd die ſtatt Eugubidʒ.die die gibelliner der kirchẽ entwedt hettẽ wid an die kurchẽ gebꝛacht. vñ hertzog Albꝛechtẽ võ oͤſterreich beſtettigũg ſeiner wale zum̃ reich dreymal verſagt. vñ erſter das iubel oder gnaden reich iar im. M. ccc.iar angefengt vñ volkumne vergebung aller ſůnd dariñ gegebẽ den ihenen die die kirchen der appoſtel zu rom haymſuchten. Dẽ nach kome ein ſol⸗ che große vnzelliche menig volcks gein rom das ein mẽſch voꝛ dẽ andern in ð großẽ weytẽ ſtatt kawm geẽ kund. Diſer babſt hat kaiſer Abꝛechtẽ das koͤnigreich ð fran tzoſen von geubter irer verhandlung wegen vnderwoꝛffen. vnd Philipſen dẽ frãck reichiſchen koͤnig deſſelbenkoͤnigreichs etſetzt vnd den benanten hertzog albꝛechten ʒu eim koͤnig daſelbſt vnd auch ʒu roͤmiſchem kaiſer gekroͤnet. dem nach ſchicket phi⸗ lippus ð entſetzt koͤnig dẽ obgenãtẽ Sarã haymlich beynacht gein Anagniã. dẽ dañ die gibelliner die ſo lang von diſem babſt verfolget warñ dar zu beyſtand vñ hilff teten. Die vberfieln den babſt in ſeins vaters hawß in der ſchlaf kamer dariñ er ge⸗ poꝛn was vnd fůereten ine gein rom gefangen vnd ſtarb innerhalb.xrüiij. tagẽ vor vnmůt im̃ newnden iar ſeins babſtthumbs. 85 Enedictus der.ri.dauoꝛ Nicolaus genant pꝛediger oꝛdens vnd ein caꝛdinal ge 8 weſen wardt zu rom babſt erkoꝛn. Der gieng in dem anfang ſeiner iugẽt in dẽ hpꝛediger oꝛden vnd was alſo ſchickerlich vnd tůglich das er ein general deſſelbẽ or dens. vnd darnach von ſeiner tugent wegẽ zu babſtlicher wirdigkeit genomẽ ward vnd fuͤeret ſein leben alſo das er nach ſeinem tod vnder den ſelligen billich geachtet wůrdt. Diſer babſt verpannet fůnff Agnaniniſch burger. vnd ſetzet den koͤnig von frãckreich wider in ſein koͤnigreich vnd freyhait. vnd name iohannem vnd Jacobũ die cardinel dauoꝛ durch Bomfacium entſetzet wider zu gnaden. Sein fuͤrnemẽ wz das er den criſten wider die tartern vnd vnglawbigen die in Siriam vnd Paleſti⸗ nam gezogen warñ hilff vnd rettung zeſchicken. als er dañ dar zu mit brieffen vnd potten teglich vermanet vnd angerůefft wardt. Auff das er aber ſolch deſter fůeg clicher vnnd ſchicklicher moͤcht verſtrecken ſo zohe er alßpald mit dem hoff geift e Perus.aber er ſtarb daſelbſt in dem newnden monat ſeins babſtthumbs vnd al⸗— 5 biſchof parfů ſo blib ſein fůͤrnemen vnnolzogen. vnd diſer babſt waꝛdt daſelbſt ʒu Perus er oꝛdens 509 Vaꝛ mit große gepꝛengk in der pꝛediger cloſter begraben nach der gepurt des herrñ. N. ccc.ijj.iar. vñ růet der ſtůl.xi.monat. 8555 vdwig auß koͤnigclichem geſchlecht von dem andern carolo ſielliſchẽ könig ſey Æ 0 25 Au2 nem vater vnd auß maria ſeiner můter einer ſiciliſchen vnd hungeriſchẽ koͤmigin gepoꝛn het in ſeinen iungen tagen einen gaiſtlichen zuchtmaiſter. vnd wardt võ zway en auß ſeinen bꝛůdern in Catheloniam gefůert vnnd zu entledigung ſeins vaters koͤnig caroll ʒu eim layſtbůrgen gegeben. vnnd daſelbſt ſyben iar von den parfůßen bꝛůdern in dẽ freyẽ vñ goͤtliche kůnſtẽ vndwiſen vñ alſo gelert. dz er gaiſtlichen vñ werltlichen im gepete. vnnd ein ſolcher liebhaber der keůſchheit das er außer alb ſeiner můter vod ſchweſter ſunſt nye mit einer allain redet. ſeinen leib ſtettigclich keſtiget Den parfůßer oꝛden erſtlich. vnd darnach von bete wegen babſt Bomfacij das biſtthumb ʒu Tholoſa zeregirn anname. vnd wunderperliche werck ð gůetigkeit vbet vnd ein ſeligs ende nach heilligem leben empfienge. goch koͤnig pizwiral Fudolffge helt derffn ngalbicht eſpoͤts We cher ſachen ward et vo ſne zohe be hahs des ker ſchlags.dof ſohe gohen ſans begong wderetſchd dsſen ner gen lliſt ſun des bus des negf ventiniſch fit eaſtgepoꝛnen enthegn ſäbehmetlan 0 ime des dins elc 0 Müd mf (otne d0 dapdoln der werilt Blat CC&X& Ebrecht des namenns der erſt ein hertzog zu oͤſterreich kayſer Rudolphs νι FIN A ſun wardt nach ertoͤdtũg kaiſer Adolffs 5 i nhe k5(Wbeaderka koͤnig erko:n vnd regiret.iar. aber nach dem die churfůrſten in irer erſten wale mit alle ainhellig warn. auff das er dann gewaltſamer vnderfahung des reichs nicht beſchuldiget wůrd ſo gabe er die gerecgtigkeit der wale inen widerumb auff. Alſo Albꝛecht der erſt wardt er darnach einhelligclich erwelet. vnd nachfolgend zu Ach gekroͤnet. 3um p ů krieg. waffen vnd weere ein ernſtlicher geſtrenger vnd geſchickter man. wiewol et ο liche ſchreiben das er einawgig. grobs pewriſchs angeſihts vñ ein geytzig man ſe weſen ſey. vnnd ſeiner kinder ſachen voꝛ dem gemainem nůtz gefůrdert hab. Diſem 55 koͤnig Albꝛechten wardt vber manigfeltigs ſein begern vnd erſuchen võ babſt bo Ä nifacio.Ser ein ſtoltz hohmůetig man was beſtettigun verzogẽ. Aber als zwiſchéẽ demſelben babſt als eim ſtoltzmůetigen mañ vnd zwiſchẽ koͤnig Philipſen zu frãck reich darnach vntrechtigkeit entſtũde.darumb das Philippus ʒu Parys in großei verſam̃lung ſich von Bonifacio zugefüegter beſchwerde vnbilligkeit vñ vngepuu lichs eingãgs vñ iñhaltẽs ſeins babſtthůbs beclagt het. do wardt Bonifactis al ſo zoꝛnig das er nach gehabtem conelli nit allain difen Albꝛechtẽ beſtettiget. funder auch koͤnig Philipſen reich diſem albꝛechten vnderwurffe. das was ein eꝛzweckung vil ʒwitrechtigkeit vnder dem criſtenlichen volck. Diſer Albꝛecht het einen bruder Rud olff genant dem wardt agnes koͤnig wentzlaws zu beh eim ſchweſter verme/ helt. der ſtarb zu Prag vnd ließ einen ſun Johann genant. der begeret võ diſem koͤf nig albꝛechten ſeinem vetter ein teylung vetterlicher erbſchaft. aber er ſchicket ime geſpoͤts weys ein grůns krentzlein darfůr. als nw zu letſt diſer albꝛecht vil treffenli cher ſachen vnd thate geſtrengclich gehand elt vnd vbeꝛ den chein gerayſet het do Ward er võ dem benanten Johannßen ſeinem vetter.der in freůntlicheꝛ geſtalt mit ime zohe bey rheynfelden nit verrne von dem ſtettlein pꝛugk erſchlagen. als aber io-- hans des rew empfienge do zohe er zu babſt Clementem dem fůnften. von dem begerer er vergebung diſs tod ſchlags. do ſpꝛach der babſt das ein tod ſchlager eins kaiſers von einem kaiſer geurteilt werden ſolt. Demnach kome Johannes gein yſa. daſelbſt was kaiſer Heinrich der acht. der hieß denſelben Johãſen zu půß vñ ſtraff 8 N ſeins begangnen tod ſchlags in ein cloſter ſant auguſtins oꝛden geen vnd dariñ ſein lebtag bůßen. das tet er vñ wideret ſich des nicht. R¶N diſen ʒeitten warn nach abgang ſant Ludwigs Carolo dem andern koͤnig zu Neapolis auß Maria ſey ner gemahel des koͤnigs zu hungern tochter gepoꝛn ſechs ſůne vnd fůnff toͤchter. Nw wartet Carolus der eltiſt ſun des hungreſchen koͤnigreichs als müͤfterlher erbſchaft. vnd Robeꝛtus der ander ſun heꝛtzog zu ¶ ala bꝛia des neapolitamſchen koͤnigreichs als veterlicher erbſchaft. So erlanget Philippus der dꝛitt ſun das Ta⸗ rentiniſch fůrſtenthumb. So wardt die erſt tochter Clemencia genant Carolo koͤnigs Philipſen zu franckreich erſtgepoꝛnen ſun. vnd die ander Blanca genant Jacobo dem arrogoniſchen koͤnig. vñ die dꝛit Leonoꝛa gehaiſ⸗ Wentzelaw der dꝛitt ſen Jacobo deſſelben koͤnigs bꝛuder eelich vermehelt. Entzlaw der dꝛitt des namens der ſibennd behmiſch koͤnig des voꝛgennanten Wentzlaws ſun ein truncken. vnkeuſch. bůebiſch mennſch. der anderlewt gůe ter verzeret. vnd andrer mañ weiber enteret vnd eebꝛecherey mit inen vbet wardt zu merhern in der ſtatt Olmůntz in des thumtechants hawß in dem. xviij. iar ſeins alters erſtochen. aber von wem waißt man nicht.dañ das bey Conrado einem thů ringiſchẽ rewter ein plůtiger tegẽ geſehen darumb er in der ſach verargkwonet vñ in einer auffrur erſchlagen voꝛ vnd ee er darumb gefraget wardt. Zurſelben zeit ko⸗ * me hertzog Heinrich võ Rerndtẽ. der des koͤnigs ſchwe 4& ſſter annam het gein Pꝛag.den erweleten die beheim inẽ zu einem konig. das myßfiele dem roͤmiſchen koͤnig albꝛechtẽ vñ zohe mit heerßkraft—., 15 75. einnichen vnd ſetzet Rudolffen ſei zu koͤnig vñ in behmerland vnd veriaget heinnichen vnd ſetzet Rudolffen ſeinen ſun zu koͤnig, gabe ime des eltern Wentzelaws gelaßne wittiben zu der ee.der ſtarb in dem erſten, — ſar ſeins reichs on erben. Deßhalbẽ komẽ die beheim vmb wale eins andern koͤnigs 2 * J + Gldn comet erſchine diſer zeit am himel kůnftigen iamer vnd truͤbſale der criſtẽ 2 , in beheim. Zu letſt behielt der obgenant hertzog lheinrich wiewol wider kaiſer Al⸗— bedeutend e. In demſelben iar an ſant andreßen tag kome gehling ein ſolcher bꝛechts willen das koͤnigreich. ,, erdpidem dergleichen voꝛ nye geweſen was alſo das vil gepew dauon erniderfielẽ ö Das ſechſt aller Aß diſen zeitten machten ettlich des reichs. vnd beſunder die gaiſtlichen churfůrſten võ mancherlay zwi GBiewffgkeit wegen wider koͤnig Albꝛechten půntnus vnd werſchꝛeibung miteinander. den beſchuld igten ſie das er Adolffen ſeinen herrẽ in eim krieg vmbbꝛacht het. deßhalb er dañ koͤnigclicher ere vnwirdig wier. dar umb ſetzeten die andern fuͤrnemſten fůrſte teůtſcher nation hertzog Rudolffen pfaltzgrafen bey rheyn ʒů eimn rich ter des roͤmiſchen reichs. alſo das er hinfuro ʒu kůnftigen ʒeiten auß ſeiner tapfferheit daſſel b ambt volfůeren ſolt auff das die bliß 7 wůrden vbels 0 wirdigs im r eich fůrzenemen dar Iy ſſe der loͤmiſchen koͤnigclichen hoͤhe vnwirdig geſchatʒt werden mochten. Wäkihee Günſehen 5 ꝑdig geſ⸗ at In argliſtiger verfůrer gabe 50. ſich mit macheꝛlay anzaygun gen fůr den verloꝛnen kaiſer Fride⸗ richen daꝛ. vñ als er nw ʒu letſt mit IN Aeſeiner liſtigkeit ime vil anhenger ge⸗ + NNN N macht het do wardt er vom̃ kayſer 5 ggefengklich angenomen vñ auff be kantnus ſeiner betriegerey verpꝛeñt Je iuden die ſich an vil endẽ OR hetten ſind in dem er ſten iar koͤnig albꝛechts von ireꝛ boͤ er handlung wegen zu Nuͤrmberg Wuͤrtzburg Rotenbyꝛg vnd an vil endẽ daſelbſtũb verpreñt woꝛden. Ls nach ð gepuꝛt criſti M. ce. W xcix.iar lawtpꝛecht wardt dz Jacobus arrogonus der Siciliſch fkoͤnig geſtoꝛben wer do fuͤeret Ro⸗ 0 bertus hertzog ʒu Calabꝛia auß ge⸗ , Khhhaiße koͤnig Rarls ſeins vaters ein eeee ee 33 groß volck hinůber in Sieiliaz vñ — e— ſer erobꝛet die ſtatt Cathinam. dem volget Philippus der taremtiniſch hertzog ſein bꝛuder mit einer wolberayten ſchiffung eylends nach. dazwiſchẽ růſteten ſich die in Sicilia zu der gegen weer ʒu land vnd waſſer.in mittler ʒeit ſchiffet dz philippiſch heer gleich liederlicher weiß ſich der ſicherhait auff Robertum der die benanten ſtatt eingenomen het troͤ ſtende. dẽ erſchy⸗ ne deſſelben Roberts ſchiffung auß der cathiniſchen pfoꝛten von weyten vnd kome ð philippiſchẽ ſchiffung on einiche ſchicklichkeit zum̃ ſtreyt vnd were entgegen. do ſchiftẽ die Sicilier mit wolbewarter ſtreytſchicklichkeyt in inpꝛůnſtiger begirde auff die zwů ſchiffung ʒu. vnd griffen die die nach ſe chiffet erſtlich an. alſo dz dero ettlich gefangen. ettlich ertrenckt vnd ettliche zertreñt warden. ſo kome wenig ſchiff eyllends zů Roberto gein cathinaz Darnach wardt ein herttrer ſtreyt mit der philipſen ſchiff ung. aber Hbehifß gabe ſich auß angſt ſeins gemůets in die flucht. ließ die ſtatt Cathinam vnd keret mit wenig vberblibnen ſchiffen wider in welſche lannd Dinus ein doctor VInus mugelanus beder rechtẽ ein hoherfarner lerer hat diſeꝛ zeit die erſtẽ ſtatt 2 (Ponder den doctoͤꝛen vnd lerern in welſchen landen erlangt. vnd in reden diſpu tirn vnd entſchaidung ſolchen glawben vnd kraft gehabt das ſein gegenwůrtigkeit fůr ein verſam̃lung aller rechtlichen weyßheit geachtet wardt.dañ er hat das gantz werltlich recht in vil büechern außgelegt vnd erklert vnd gar vil ſchoͤner treffenlich er ratſchleg gemacht. Etrus de bella partita ein burgundier dem voꝛgenanten Dino an ſchꝛiftlicher weißheit vnd lere wol gemeſs. hat diſer zeit nit myñdeꝛ artlich vnd treffenlich dañ derſelb Dynus vber die werltlichen recht erklerung vnnd ander loͤblich tůglich ding im rechten beſchꝛiben. Jacobns von arena K Ndem iar criſti vnßers haylands. M. cec. ward võ E babſt Bomfacio dem achtẽ auß gůetigẽ rat in nach &folgung der veter des alten teſtaments das erſt iubel oder 8 e gnad en reich iar auffgeſetzt.daſſelb hinfůr alweg vber hũ dert iar zehalten. vnd was alſo geoꝛdnet. Welche menſchen vber die gepirge vñ vbeꝛ meer gein rom komende acht tag. vnd die in welſchem land vnd iren innſeln wonẽde daſelbſthin ziehende. xv. tag die heilligen ſtett vnd gotzhewßer zu rom haymſuchten die exlangten ablaſs aller ſůͤnde. Auß ſolchem ablaß komen vil menſchen die langzʒeit gegẽeinanð offeulich vñ haymlich in großer ſchwereꝛ hawbtfeintſchaft gelegẽ warñ zu frid gůtwilligkeit vnd verſoͤnung. 8 Acobus von arena was ein hoh erfarner rechtgelerter man. deſs opinion vnnd⸗ IAs wone in erklerung der geſetze alweg der maynung des rechten geweſen ſind. vnd*3 hat auch vil ſchoͤner ding im̃ rechten beſchꝛiben. RR Dibeter von Neapolis auch diſer zeit weſende hat auch als ein rechtgelerter vil treffenlicher ſchrifften vber erklerung der werltlichen recht geſchꝛib en. 0 hen anfien ſnateri deſf eweſen ſe loͤblichen ſ Nioolatt 66 teeffenlich de ſs iſt in den von dem bet eltſoſcheng wiſſen gew Chrg unckfte fer oadens bruptckw högepgnaftl, käwachweh Wöes de Cet düöwadyffg WI Wätsſüsptest äbcelSelcht ec Othlg öh 0s ſchedcpwſt Mͤäppſchhergte öſtende dieff ippſchſchfftz erſtepſchäſct o08 Bohery gen alhe heſcherßangfet ſock ſ woschefſh zatdeeafft tyndiftedet 0 angegewätgt dof thetdas ſfß ee Diaſſhfh Aulchrolt 0 0 derwerlt Blat CCXXI Johannes ſcotus parfůſ Time dee ſcotus parfüßer oꝛdenns ein faſt ſubtiler lerer der heilligen ſchrift hat ſer oꝛdens oim iar des herrñ. Mccc. oder do bey als der ander Appollo geplůet vnd voꝛ an⸗ dern lerern der heilligen 3 ettliche gar faſt ſubtile bůcher gemacht. vnd vber die bůecher. vnd ſunderlich vber das vierd von den hohen ſinnen(das er dann als man ſagt in ein oꝛdnung gezogen hat) vil ſubtils dings geſchuben. darumb er auch ð ſub⸗ til lerer genant wirdt. Sunſt hat er auch vil anßlegung vnnd erklerung der heilligen ſchꝛift vnd anders den gelerten wolwiſſende beſchꝛiben. vnnd als ein hohgelert man vil andere mañ gelert gemacht. durch derſelbẽſm̃ſchicklich keit hat die ſchꝛiftlich weyß heit wunderperlicher geſtalt zugenomen. Zu letſt ſtarb er am ſchlag. wiewol ettliche N maynen das er lebendig vergraben woꝛden ſey. Raynerius pꝛediger 1 3 Aynerius von piſa pꝛediger oꝛdenns ein treffenlichen ordens mniſter.an lere vñ außſpꝛechũg tapffer ein faſt frum 14 vnd ſchier heillig man wardt diſer zeit in großer erwirdig ei gehalten. Wie hohgelert ſchuiftweyße vnd ſyñreich er cgcweſen 0 das gibt zeerkennen ein bůch das er zebeſchꝛei ben anfieng. vnd ſich on ſeinen tittel alſo anhebt Abſolntio ⁊ẽ. Auß beſchꝛeybung deꝛ materi deſſelbẽ buchs erſcheint was ſchꝛiftweiſen vnd heillegen gemůets diſer man geweſen ſey.alſo das ſein gedechtnus neben andern treffenlichen vnnd hohgelerten loͤblichen mennern wol bülich zemelden iſt. 15 4 Nicolaus von lyer. Jcoolaus von Lyer parfůßer oꝛdens ein fůrſcheynen der lerer der heilligẽ ſchꝛift hat erſtlich wider die vn ſe gůetigkeit der iuden diſputirende vnd ſchꝛeibẽde lang můe vnd arbait gehabt. vnd darnach inen zu ſchmahe vnd berr 8 hoͤnung das new vnd alt teſtament mit emſigem fleiß in vil bie hern erklerk vñ auß gelegt. darumb iſt ſein namen in der gantzen werlt berumbt erſchollen. Nan ſagt di ſer Nicolaus ſey erſtlich ein lerer der iuden geweſen vnd darumb hab er ir ſchꝛift vñ gezůng gar wol gekuͤndt vnd verſtanden vnd ſey dariñ gar hohgelert geweſen vnd ᷓvom̃ indiſchen glawben ʒů criſto bekert woꝛden vnd hab darnach der parfůßer or⸗ den an ſich genomen. Alanus ein doctoꝛ 114 A der hohgelert doctoꝛ ſol zu diſen zeitenals 33 IN N 4 ettlich ſetzen) geweſen ſein. vnd wiewol er in aller kunſt hoh erfarn was. ſo was er doch in der heilligen eL ſchꝛift vnnd naturlichen kunſt der philoʒophey alſo für⸗ treffenlich das er verdienet der gemayn Nanus genant zewerden. Seu begreb⸗ nus iſt in dem cloſter ciſtercij in eim marmoꝛſtaynin grab zur rechtẽ hand als man von dem bethaws der kirchen heraußgeet. vnd auff ſeinem grab ſteet geſchriben K ein ſolche maynung.das alda begraben lig Alanus der alles das gewißt hab wz zewiſſen geweſen ſey. Clara iunckfraw auguſti E von dem ſtettlein Montiſfalconi půrtig au⸗x ner oꝛdens guſtiner oꝛdens ein tugenthaftige vnd heilligs le⸗ bens berumbte iunckfraw 11 in dem. MN.cc.xcix.iar des herrn daſelbſt eins ſeligẽ außgangs auß diſer werlt ver ſchieden. Diſe heilligſt unckfraw iſt mit ſo großen verdieſtnuſſen vnd wunderzay chen geziert geweſt das ſie in der heilligen zal gůetlich geſchꝛiben geachtet werden mag. Von dem lob irer heilligkeit ſagen wir diſe zeugknus. die mit offen awgẽ mag geſehen werden vnd die man von einichem heilligen nye geleßen hat. dañ als ſie ge⸗ ſtoꝛben was do waꝛdt alßpald in irem hertzen ein clars vnd offenbars pild des cru cifirs geſehẽ mit den narben des leidens. dariñ auch drey ſtayniein eins gleichen ge⸗ wichts gefunden wurden zu ſcheinperer anzaigung der heilligkeit. Raticelli die ketʒer mitſambt irer ketzerey wardẽ võ babſt Bonifacio verdãbt mit emſſigem fleiß erfoꝛſchet vnd dieſelben allenthalben außzerewten gepote N vnd darumb wardt der leichnam Hermanni der derſelben ketzerey ein vꝛhaber vñ anfenger was zu Ferraria. xr iar in der erden gelegen widerumb außgegraben vñ verpꝛennt. Diſe ketzer komẽ bey nacht in den hoͤlern zeſam̃en. vnd die geweichten ſungen nach criſtenlicher gewonheit ir tagzeit. vnd nach mitternacht vermaneten ſie mit lawter ſtym̃ man vnd frawen ſich zeuermiſchen. vnd ſo dañ ein kind vnder inẽ gepoꝛn wardt ſa wardt daſſelb kind ye von einer hand zu der andern durch ſie alle außgeraicht ſolang bis dz kind ſtarb darnach ließen ſie das tod kind praten vnd die aſchen dauon in ein Fen vnd einen wein dar ein gieſſen vnd deñ die newen menſchen irs aberglawbens dauon trinckẽ ʒu be ettigung derſelbẽ in irer irrũg Das ſechſt alter Jar der werlt. vim. vciij. Jar criſti. jm.iijc. v. Lemens der fůnft ein vaſconier. biſchoff zů Burdegalia dauoꝛ Bernhardus (Ildetdo genant eins ritters ſun wardt nach langem gezengk babſt erkoꝛn. dañ die cardinel warden von den peruſinern in verſamlung ſo lang gehalten bis ſie ſich der wale in diſen Bernhardum deßmals in Gallia weſenden vertruͤgẽ. Als er nw die potſchaft ſeiner wale ʒu Burdegalia empfieng do zohe er gein Lyon vnd foꝛde ret daſelbſthin zu ime die cardinel. die komẽ nach verʒug in dẽ augſtmonat des iaꝛs des herrñ. N. ccc. v. Daſelbſt wardt der babſt bekroͤnet in beyweſen koͤnig Philip ſen zů franckreich. Caroli ſeins bꝛuders. Johann hertzogs zu bꝛittannia vnnd alles adels in gallia. vnd dieweil man den babſt nach gewonheit mit großem geprengk durch die ſtatt fůeret do fiel ein hohe mawer darauff das volck dem gepꝛengk alſo ʒuſahe zu grund ein.darunder verfieln der hertzog võ bꝛittannia vñ ſunſt vil vnnã haftig lewt. So fiel Carolus des koͤnigs von Franckreich bꝛuder in ſchwacheyt. So wardt der babſt in ſolcher geher auffrůr alſo vnder dem volck hin vnnd her gepanckelt vnd getriben das ime ſein babſtlicher hůt empfiel vnd ein koͤſtlicher iaſ pis darauß verloꝛen wardt. Er machet ſouil frantzoſiſcher vnd galliſcher cardinel das ſich leichtlich zeuermůten geweſen wer das hinfůro nymant dañ einer auß gal lia zʒu babſt erkoꝛn möͤcht woꝛden ſein. doch machet er welſchem land vnd den ro⸗ mern iren willen mit widereinſatzung der ʒwayer cardinel vnd roͤmer Jacobi vnd ⸗⸗ ohannnis der columneſer. Auff das aber die roͤmer von langs ab weſens wegen e⸗ des babſtlichen hofs von rom nit vngedultig noch widerſpennig wůrden ſo ver⸗ oꝛdnet er dꝛey bebſt mit befolhnẽ gewalt ratherrlicher wirdigkeit gein rom ʒeʒie hẽ vnd rom vnd welſche land zeregiren. Nachfolgend wardt auß ſeinem befelhe des mans Mulcini ketzerey nydergedꝛuckt. vnd der templarier oꝛden gantʒ außgeloͤſcht. Er hat auch die venediger von der von ferraria wegen verpañt vnd ſingen vnd le ſen vnd die ſacrament ernidergelegt. vnd deßgleichen auch wid er die von Floꝛentz vnd Luca gehandelt. darumb vnderſtundẽ ſich die Floꝛẽtiner die pfaf heit mit groſ⸗ ſen anlegungen vnd ſtewrn zebeſchwern. Als er ſich aber ʒu befridung des ſtands der kirchen wendet do het er concili. dariñ wardt das erſt bůch clementinarũ nach ime genãt gemacht. vn ¶ eleſtinus vnder dẽ namen petri in der heilligẽ beichtiger ʒal geſehꝛiben. Nach erduldung vil ſchmertzlicher kranckheit ſtarb er zu letſt im newnden iar ſeins bab ſtthumbs vnnd der ſtůl feyret nach ime in das dꝛitt iar. 965 0 Vlcinus vnd Margaretha ſein hawßfraw die ketzere ſam̃elten nach der gepurt criſti.M. cec.vij.iar in lom 0 bardia bey der ſtatt Nouaria bey tawſent nachfolgere irs ketzerlichen irrthumbs vnd vergiſteten dieſelbẽ mit irem argen ſamen. alſo das ſie die bieſter vnd gaiſtlichen zu neyd vnd haſs der layen raitzten vñ ſich von ge tichter lawterheit vnd vnſchuldigs lebens wegen vber andere achteten. vnd ſich die menſchẽ vnzymlicher weis mit einand er 0005 weeret zway iar. darnach warden ſie von den potſchaftern babſt Clementis auf Concili zu Viem 2—— ger vnd froſt getoͤd. vnd Duleinus vñ Margaretha zer riſſen verpꝛeñt vnd in den luft geſtrewet. F5. dem iar vnſers hails tawſent. cce.ri. wardt in ð eſtatt Vienna ein concili angefangẽ.dariñ warñ mer dañ dreyhundert biſchoff on andere pꝛelaten von man cherlay gegenten der werlt. vnd wiewol babſt clemẽs zu wilfarung dem koͤnig zu franckreich. dem er zugeſagt A het die gedechtnus babſts Bonifacij außzetilgen allen łfleiß ankeret ſo mocht er doch deßhalb von dem concili kein verwilligung erlangen. yedoch erkleret er einen vn rechten proceſs vber dẽ koͤnig zu frãckreich. Alda ward geſetzt das alle der templarier habe vnd gůeter dem ſpi⸗ tal zu iheruſalem zugeachtet werden ſolten. In demſelbẽ concili warden auch gemayn ſatzung der gaiſtlichẽ lewt ſtand f620 er de 5e babſt Cle⸗ mens vil anregung zu rettung der ſtatt Jheruſalen tet ſo beſchahe doch alles vergebenlich vnd Wunblhnſt na dem gepirg an einen berg getriben vnd daſelbſt mit hun lechen teten ſihlere ylf ʒu Lz dederGbel felnbedepat get vnd mith ſezet.Dazwi darnach ʒoh ſelbſt ward ſigreichs bel fenhennchſ heheſen ls i heñ andern ly ſehd 0 chteber ſctz ſes ſagt das d ment gegehe Helnkichs toſ ſtatten vnd dek dem hoh ſe ding beg⸗ ahſtabde Reſche ſchierg Mamd. far Jem 5 l ſtathalter. So gelobten ime auch die herꝛn von der layttern ʒů Bern gehoꝛſam. ſo dem babſt gein anion vmb beſtettigung zum̃ roͤmiſchen reich.dem nach erlangten ſie vom̃ babſt beſtettigũg. doch mit dem geding dʒ diſer Heinrich innerhalb zway⸗ en iarn in welſche land komende ʒu rom die kaſtrlechln kron empfahen ſolt. aber diſer heinrich erharret geſetzter friſt nit. ſunder ſchicket ſein potſchafter voꝛhin in 519 5 land vnd er zohe hinach in die gegennt teůtſcher land nahend an die oͤꝛter s lands im gepirg ſtoſſende. Nw komen die roͤmiſchen koͤnigclichẽ potſchaf welſc ter erſtlich ʒu den Floꝛentinern. die dañ voꝛ andern des roͤmiſchen kaiſerlichen vnd koͤnigelichen namens haſſer vnd feind warn. Diſer Heinrirh was ein weißer. gere⸗ chter. gnadenreicher. in waffen vnd were geſtrẽger.gůtglawbiger.erſamer. ratklů ger vnd ſtarckmůetiger man. Daʒwiſchen hieß e KI Wentzlaws ʒu Beheim ſchweſter. xviij iar alt gein Speyer zu ime komen. die ver⸗ mehelt er Johanßen ſeim ruij.ierigen ſun. u derſelben zeit ſam̃let er drey heer dero eins füeret er in Welſche lannd wider die Bꝛirier. dieſelben vnnd auch die Lom/ barter bꝛacht er damit zu gehoꝛſam. Dz anð gepꝛauchet er wið die grafen võ wir tenberg die dem reich vngehoꝛſam warn darumb inen dañ auß lxrr. wolbefeſtig⸗ ten ſchloͤßern vnd ſtetten die ſie innhielten. lrrij. mit dem ſchwert wider abgedꝛun, gẽ vñ an dz reich gebꝛacht wardẽ. Dʒ dꝛitt heer auß francken vnd bayern geſamlet 8 ſchicket er mit ſeinem ſun vnd Petro dem Mayntziſchẽ ertzbiſchoff als hawbtman in das beh eimiſch koͤnigreich. In mitler zeit zohe diſer Heinrich vber dz gepirg vñ erſtlich auff die Chauriner ʒu die giengen ime entgegen ſich an ine ergebende. Deß gleichen teten die aſtenſes denſelben vnd mer andern ſtetten ſetzet er verweſer vnd warñ ʒu Mayland zwẽ partheyſch burgere.ð einer was der gwelfiner. vñ der an izabethen die andern koͤnigin Ei N. N derwerlt Blat(CCXXII Einrich diſs namenus der acht.oder als ettlich ſchꝛeiben die Heinrichen den ¶ Tmeã der kaiſer Fubangrafen zu thůringen nit ʒelen)der ſibend ein graff zu Lůtzelburg wardt nach der gepurt criſti vnßers haylands. M. ccc. viij. iar von dẽ churfůrſtẽ zu frãck 8 furt roͤmiſcher könig erkoꝛn vnd ʒu Ach gekroͤnet Barauff ſendet er einen herzoge: ʒu bayern vnd herren Gwidonem von namurco des grafen zu flandern bꝛuder zʒu der der Gibelliner hawbtman. Als ſich nw diſer Heinrich zu der ſtatt nehnet do fieln bede partheyen in ſoꝛg alſo das er bey inen ſeinen willen vnd herrſchung erlã ilfrechlki get vnd mit hertzog Leůpolden von oͤſterreich vnnd mit den teůtſchen die ſtatt be⸗ ſetzet. Dazwiſchen empfieng Heinrich das eyßnin kaiſerlich kroͤnlein zu Mayland. K darnach zohe er gein Genua. vnd von dannen gein Piſa. vnd fůrter gein Rom. da 10 heßffetn dolh ſelbſt ward er gekroͤnt. Darnach entſetzet er Robertũ dẽ koͤnig zu neapolis ſeins koͤ glen vjſchrheg nigreichs belegeꝛe t Floꝛẽtz vñ het Piſaʒ vñ ſenis in ſeinẽ gewalt. ʒu leſt fiel diſeꝛ kay chvgynlche u, ſer heinrich in ſchwere kranckheit.da fůr badet er auß rat ð ertzte in hoffnũg wið ze bchſellmcts geneſen.als inen aber ſolchs nit helffen mocht do ſuchet er aber auß rat der ertzte ei mbaabßhmth nen andern luft vnd zohe fůr die ſtatt Bonauentum rij meyl wegs von ſenis gele zpflicrehag gen. vnd als er dieſelben ſtatt mit belegerũg vmbꝛingt het do ſtarb er. Vil gſchiht—.— ed. bſchreiber ſetzen das ettliche zaiehen des gifts in ſeinem todten leichnam erſchynen ſeyen. Aber Ptolomeus lucẽ ſis ſagt das diſer Heinrich vergangen ſey von gift ine von einem bꝛuder pꝛediger oꝛdens in dem heilligen ſacra ment gegeben. So ſetztlein ander darʒu das ſolchs durch verfůgung der Floꝛentiner beſchehen ſey. Biſs kaiſer Heinrichs tod kome dem koͤnig Roberto ʒu großem gluͤck. aber hinwiderumb vil andern lewten zu groſſem vn ſtatten vnd ſchaden. Sein leichnam wardt zu Piſa in eim alten vnd edeln tempel in einem entpoꝛten grab hin⸗ der dem hohen altar beſtattet. Er was ein großmuetig man. der dañ(wo er lenger gelebt ſolt haben)nicht klay ne ding begangen het aber er regiret nit lenger dañ füͤnff ck iar vnd acht monat vnnd das reich was nach ſeinem ſuibrirtn abſterbẽ ein iar on einen koͤnig. 00· fiie Aerolbblk 15 1 5 ˖ Kaßkhue Je feyer des kaiſerlichen oder koͤnigelich en roͤmiſchen ſtůls voꝛ dem obgeſchꝛiben Heinrichen vꝛſachet dz 0 en col. ſchier alle welſche ſtett zu dem reich gehoͤꝛig den tyrannen vnd gewaltſamẽ regirern in namẽ der hawbt oglel manſchaft vnderwoꝛffen warñ. dañ dauoꝛ warñ dꝛey roͤmiſch koͤng nicht in welſche land geʒogen. alſo dʒ die M01 walhen nit vnſchickerlich ſagen das das reich gefeyret hab. darumb ſo hetten die ſtett Bern. die von ð laytern 10 ſicadu Mantua. die paſſerinos. vnd padua die carrarier zů herren. So ſagt man das die Aſtenſiſchẽ marggrafen dee w ſtatt Ferraria von der kirchen wegen gepflegen vnd gewartet het. 0 I8dgf 0 0ů dwenil 10 Das ſechſt alter oeende, Außtilgung des oꝛdens der Templarier Jeweil babſt Clemẽs ſein anweſen Phfhng j DOmi dem hoff nochmals in der ſtatt Pictauia het do wardt der koͤnig zu fran reich von ſeinẽ ambtlewtẽ(als man ſagt) alſo verlaytet das er dẽ babſt verkůndet wie der hoͤhmaiſtet der Uemplatier vnd ein bꝛůedete in ettliche irrthumb vnnd la gefallen weꝛñ alſo das ſie criſtum vei chmeheten. leſterten vñ belacheten. vmb eſs willen vnd fur den ſie doch zeſtreytẽ gewidemt werñ. alſo auch das ſie mit dẽ vnd ſarracenen der ſachẽ eins vñ den criſten widerwertig wern. demnach warden ſie verfolget vnd großer mechi ⸗ er irer habe vnd gůeter entſetzet vnd die elben gůeter ʒu anderm gepꝛauch vñ an⸗ gaiſtlichẽ vnd verfechteꝛn eriſtẽlichs wbens zůgeaygnet. Als vil ſich aber (wie hieuoꝛ gemeldt iſt) diſer oꝛdẽ in reich thůmern meret. ſouil mynnd eret ſich ſein heilligkeit. Nw wardt Jacobus ein bur⸗ gundier. der ſich in diſen oꝛden thet nach abſterben des hohmaiſters durch fuͤrſchůb der fůrſten in das hohmaiſterambt gefůrdert. do begabe es ſich dz er in Philipſen des frankreichiſchen koͤnigs.deſs ſun er auß der ta wff gehebt het vngenad fiel alſo das auß ver hengknus des babſts alle foͤꝛderſten diſs oꝛdens mitſambt dem benanten Jacobo irem hohmaiſter an eim ayni gen tag auß befelhnus deſſelben koͤnig Philippſen durch alles ſein koͤnigreich gefangen vnd iter ſtett ſchloͤßer ſchetze. habe vnd gůetere berawbt. vnd die gefangen gein parys gefůert. daſelbſt langzeit in panden gehaltẽ vil ſehendlicher dingder ſie doch lawgneten gefragt. vnd zu letſt alle. außgenomẽ Jacobum mit dꝛeyen geſellen ʒñ pꝛand verurteilt. vnd vber bekantnus rechts criſtenlichs glawbens. vnd vber widerſpꝛechung beſchuldigter ding verpꝛennt. So wardt Jacobus gein Lyon. vnd von dannen nach bekantnus ettlicher ime vom̃ babſt fůr gehaltner ding widerumb gein Parys gefüert vnd mit ſeiner geſellen einem.deꝛ des vienenſiſchen Delphins bꝛu der was zum̃ tod verurteilt. Als ime aber in gegenwertigkeit ʒwayer beſtlichen legaten die vꝛteil geleſen wardt IL WA do bezeůget er das er des tods wirdig aber doch der ding in der vꝛteil gemeldet nit ſchuldig wer. darauff lydde er mitſambt des Delphins bꝛuder in 50 des koͤnigs die peyn 905 tods beſteldunclech ffiß 10 auß 1 Truſianus Nuſianus ein artzt von Aoꝛentz Thadei des artzts iñger hat diſe zeit ein groſſe en ine 5 erklerung vber ein ertzneybůch Galieni geſchuben. vnd ſich daꝛnach als er mer ket das er in der ertzneyung nicht glůckfellig was gantz auff gaiſtlichkeyt ergeben vñ cartheijſer oꝛden angenomen. Richardus 8 Ichardus de media villa. ein hohgelertet man der Yailigen ſchꝛift parfůſer oꝛdens iſtlals ettlich ſage) W diſer ʒeit geweſen. vnd was ein ſolch ſyñreich vnd ſchꝛiſt 10 weiſe man das ime nichtz in den goͤtlichẽ bůechern beſchꝛi ben verpoꝛgen was. der dañ vnder andern anzaigungen ſeiner ſyñſchicklichkeit die vier bůecher der hohen ſyñ gar ſchoͤn außgelegt hat. cGent de viterbio auguſtiner oꝛdens auch ein fuͤr⸗ treffenlicher lerer der heilligen ſchꝛift vnd ertzbiſchof zu neapolis vnd tugent ſcheinperer man hat diſer zeit als 5 zein hohgelert man vil ſchriften den gelerten bekannt ge⸗ 55 bmnd begeffunu fui , Ach der gepurt des herrñ..ccc.riiij iar erſchynen drey old 5 40 et W0n , 9 MNi.ccc.xiiij.iar erſchy e vnd ein com 60 é, ERgegen mitternacht dꝛey monat nach verſcheynunng deſſelben ſtarb koͤnig Phi⸗ ſchůl —. K— lips zu franckreich. ð het.rrir.iar geregirt. dañ auff dẽ geiade kom ein wilds ſchwein oabunche — ſſ, Ivns das pferd des koͤmgs alſo das er vom̃ pferd fiel vnd vnlang darnach mit todt ſ , + verſchied. Diſer wʒ gar ein ſchoͤn man.gerads leibs vñ gůter glidmaß.aber er ſuch⸗ h0 ſchw 2 25 et ʒeuil leiplicher ergetzũg. darũb ließ er die ſeinẽ das koͤnigreich beſorgẽ. das kome dẽ Alseeche 9 ö ſelbẽ koͤnigreich zu großẽ vnſtattẽ. Er ließe drey ſüůn. nẽlich Ludwigẽdẽ koͤnig nauarꝛe enn v0n 5 + J l llpiigg f0 mtotgengli echung bochlhgz Heenevofibehſf ſche Daph fegtel gaceß zt hatoſtgrkehhef ſchö ungchdßzkut lchkertecgebehhf chgdöis waren daſelbſt hin empflihen die criſten den kůrcke chen rawb das er ſein rayßlewt mercklich reichet. Ʒu letſt wardt er vom̃ koͤnig zu der wellt Blat CCXXIII Philipſen den grafen zu Pictauia odet pickardia. vnd Caroluz den grafen der marck. Alle diſe drey ſind ein kley ne zeit koͤnig zu franckreich vnd gar ſchoͤn mañ vnd irer weiberhalb vnglůcklich geweſen. dann Lud wig hieße die ſeinen exwuͤrgen. So ſchiede ſich philippus von d ſeinen vñ name ſich doch darnach wider auff. Go hielt Carolus die ſeinen in fangknus vnd man maynte ſolcher vnfal koͤme daher das ſie in verpoten graden geheyra tet hetten. oder von irs vaters frefel wegen mit fangknus an babſt Bonifacio geůbet. Odys die innſeln gegen Lyeiam vber gelegen iſt in —5 diſem..ccc.viij. iar in der criſten gewalt komẽde dem oꝛden ſant Johanßen auß babſtlicher machte vnd öberkeit befolhen woꝛden. dañ als die ſtatt heruſalem 3 gantz verloꝛn was. vnd die templarier von fals wegen 3 iſi ingroße irrung vom̃ babſt außgeloͤſcht warden do zo⸗ 06 70 90 hen diſe Johanniter in diſe innfeln vnd vertriben die tuͤr N 8 AN Rhodiſer oꝛdens anfang ken darauß. vnnd richteten die ſtatt die ſchier zertůdett was mit hilff vnd fůrſchutz der criſtẽ wider auff mit wi NYN der vernewung des ſchiffʒeugs. alſo das ſie nit allain di XX 11 ſe inſeln beſchutzt vnd beſchirmt. ſunder auch den võ ci⸗ Is hern vnd andern nahend gelegnen criſtenlichẽ voͤlckern 88.— E 8 große hillf vnd beyſtand getan gaben. Diſen ritteꝛn ſind 6 9 0 100 von irer beſchutzung wegen criſtenlichs glawbes im oꝛi ent der templarier gůeter durch die bebſt vnd ander cri⸗ ſtenlich fůrſten zugeaygnet. Darnach wolten ſie auß an⸗ echtiger bewegnus auch ſannt auguſtins regel willig⸗ clich annemen. darumb ſie auch von bebſtẽ mit vil gaiſt⸗ lichen freyhaiten vnd gůtaten geeret woꝛden. Der Sol⸗ dan auß egypten hat ſie fůnff gantze iar mit gewappẽter dheerſchiffung angefochten. aber doch mer ſechadens em⸗ pfangen dañ zugefüget. So haben auch die tůrcken vier mal diſer ritter lãdſchaft angegriffen vñ ein große nider⸗ lag vnd ſchlaht darob erlidden. Zu iungſt hat ſie der tůr eiſch 8 beſchedigt. als hernach dauoͤn meldunng be⸗ ſchiht. Sie ſagen die rodiſer habẽ gar ein wolbefeſtigts Nenſtell ſant Peters genant.das ſie mit großer coſtung be n gar offt. dariñ ʒiehen vnd halten ſie hũde. die laßen ſie bey nacht auß. Von denſelben hunden ſagt man das ſie die criſten am geſpoꝛ kennen vnnd ſich fietintlicher weys ge en ine erſtellen. aber ſie ſollen die tuͤrcken anfallen. melden vnd peyſſen. Ohannes kaiſer Peinrichs ſun. dem ſein vater Elizabeth die andern koͤnig wẽ Letzelaws ſchweſter vermehlet hat darnach das koͤnigreich zu beheim beſeßeẽ vñ Jxxxv.iar mit gewaltiger bem, geregirt. vnd dieweil ſein vater in welſchem land wz das roͤmiſch reich heraußẽ in teůtſchen landen als ein ſtathalter guberniret. als ſich aber nach abſterben ſeins vaters vil welſcher ſtett an ine ergeben hetten do zohe er mit eim heer vber das gepirg vnd beſchůtzet die nit wenig iar.dann als er die ſtett Bꝛixen Bergamum Lucam Parmam Reguum Mutinam vnd andere in ſeinẽ ſchirm empfieng.do vnderſtůnd er ſich dieſelben ſtett mit ſchloßern vnd zynnen zebefeſti⸗ P5 vnd pawet zu Bergamo ein faſt wolbefeſtigts ſchloſs das noch voꝛawgen iſt Darnach bꝛacht er widerũb vnd ſich die ſtett Eger vñ Preßlaw mitſambt andeꝛn eget mit den oͤſterreichern. von dannen bracht er einẽ ſol Dantes ein poet ftetten in der ſchleſt. vnd kri franckreich ime wider die engellender ʒu hilff gefoꝛdert vnd in eim großen ſtreyt mit vil voleks erſchlagen vnd ließ Carolum ſeinen ſun. xxxi.iar alt. Antes aligerius von Floꝛentz ein namgaſtiger poet vñ lerer der heilligẽ ſchꝛift Od ʒeit wardt auß Floꝛentz von ſeinen mißgůnnern vertriben vnd zohe auf die hohẽ ſchůl gein Parys vnd nach dem er ein poet vnd ſubtiler ſyñreicher tichter was ſo machet er gar ein ſchoͤns loͤblichs gedichte. dariñ er die tieffe himliſcher. irdi 55 vñ helliſcheꝛ ding betꝛachtẽde. yede in viererlay geſtalt. als geſchihtlich.beden ich. ſytlich vnd hinliſch beſchꝛiben. vnd ſunſt mer anders in ſchꝛiften gebꝛacht hat Als er aber auß franckreich zohe do hieng er Friderichen dem arrogoniſchen koͤnig vnd Canigrandi dem herrũ von der layttern zu Bern an. Nach abſterben deſſelbẽ herrñ von Berñ ſtarb auch er zu Rauenna nach der gepurt Criſti. M. ccc.xxi.iar. ini⸗ dem. lvi.iar ſeins alters. Das ſechſt alter Geſchihten diſeꝛ zeit in ꝛwelſchen landen 25 Ldem gnadenreichen iar gezemet het was zu ſolcher mechtigkeit komen das der neapolitaniſch koͤnig ¶ aro lus der ander Beatricem ſein tochter Azoni deßmals aſtenſiſchẽ marggrafen vermehlet. Aber Azo mocht ſich der eren vnd freiden ſolcher heyrat nicht lang gepꝛauchen. dañ in dem erſten iar derſelbẽ heyrat fienge ine Kri⸗ ſeus ein iungling der auß einem frembden weib ſein ſun was vnd beʒwange ine in eim kercker zeſterben. vnd al ſo erlanget derſelb iungling mit gun ſt ettlicher ferrarier vnd des biſchofs die herrſehung vber die ſtett ferraria mutina vnd regiũ Daſelbſthin ſendetẽ die Venediger ime auf ſein anrůffen ir hilff mit ſchiffung. dañ das caſtell Thealdum genant lage an der pꝛugk darauff man von der ſtatt vber den fluſs Padus gein Bononiaz wartz zu ʒeuůht. daſſelb caſtel getrawet Friſcus on ſchiffung nit ʒeeroͤbern. Als nw der cardinal Pelagura den der babſt gein Bononiam ſenndet ſolehs verſtůnde. do gepote er den Venedigern bey bedꝛoung des panns ſich der Fer rarier ſachen zeentſchlahen vnd mit irem volck vnd ſchiffung von dannen zeweichen. Aber die venediger ruͤcktẽ alle weil iren ſtreyt vnd ſchießzeug an das caſtel vnd zůndeten die fchiffung der Ferrarier allenthalben an. vnd namen das oꝛt der ſtatt an die pꝛugk ſtoſſende ein. alſo ee der befelh vnd das gepote des bab ſtlichẽ legatẽ lawt ꝛecht wardt do hetten die Venediger die pꝛugken verpꝛennt vnd zerriſſen vnd das caſtel eingenomen. In mit 5 zeit zůndet Friſcus durch beyſtand Rinaldi des hawbtmans des rayſigen ʒeůgs ſchier diehalben ſtatt Fer⸗ rariam an. Als nw die auffrůr von den venedigern ein wenig geſtillet wardt do ergaben ſie ſich an die venedi⸗ ger. Demnach tet babſt ¶lemens der fůnft die venediger zů Aon oͤffenlich in den pan mit gepote wo man die betrette zefahen vnd fůr knecht zeuerkawffen. darumb warden den venedigern in Flandern vnnd anderßwo Aobertus koͤnig vil gueter aufgehalten vnd genomen. Obertus des andern Caroli koͤnigs zu Sicilia vñ Apulia ſun hat nach abſſteꝛ ILBben ſeins vaters als koͤnig daſelbſt. xxxiij. iar geregirt.ein edler koͤnig vnnd ſun dere ʒierde aller tugẽt. vñ von vil rednern vnd poeten hohgelobt. vnnd mit allain in vbung vnd kuͤndigkeit ritterlicher hendel vnd ſachen. ſunder auch vnder andern ſei ner zeit genoſſen in kunſt vnd weißheit der heilligen ſchꝛift. philoʒophey vnd ertzney beruͤmbt. Er hat in ſeinem alter den poeten Franciſcum petrarcham hoͤꝛen woͤllen. ¶M vnd ʒu Auion die bekroͤnung vom̃ babſt gewoͤnlicher weiß empfangen. Darnach N ſehicket er Johannem ſeinen bꝛuder wider kaiſer Heinrichẽ gein Rom. vnd Heinrich entſetʒet diſen Robertum ſeins reichs. aber bab ſt Clemẽs wolt nicht darein verwil⸗ ligen. Nachfolgend empfieng er der Genueſer ſtatt in ſeinen gewalt. vnd als er aber ſterben ſolt vnd keinen ſun het do ſchaffet er dʒ Andreas 3 zu hũgern ſein enickl Canis von der layttern Anfang der herrñ von der laytern. Anis von der layttern der von ſeiner geſtrengklich geubten handlung wegen (Older groſs zugenãbt iſt albꝛechts von der laytern des hawbtmans ſun ein hoh beruͤmbter man vnderʒohe ſich der herrſch aft zů Berñ vnnd herrſchet ſchier. xx. iar mit ſolcher ger echtigkeit. weißheit vnd guͤetigkeit das er auch alles Romandiolam. mer mit ſeiner gůetigkeit den mit dem ſchwert ime vnd ertenig machet. Er was ein wolberedter furſt. holdſelig. milt. vnd ein ſundrer liebhaber vnd erer der gelerten. als er nw zu letſt die ſtatt bern mit großen gepewen erlewchtet het do ſtarb er nach der gepurt criſti..ccc.xxix.iar.on manlichen leibs erben. vnd ließ die herrſchaft ſei⸗ nẽ zwayẽ vettern Alberto vnd Maſcino gebꝛůed ern. vnd ſein leichnam ward mit be waynung allermenigclichs in hohem gepꝛengk in der kirchen bey der ſtatt markt be/ NNN raben als dañ daſelbſt ob der kirchen thůr nochmals ein groſs herꝛlichs grab mit NN 8 115 pildnus vnd vmbſchꝛift voꝛawgen iſt. G Lud wig koͤnig L Vd wig koͤnig Philipſen zu fianckreich ſun regiret nach ſeinem vater zway iar. „VIS vnd was ein liebhaber criſtenlichs glawbens vnd der gaiſtlichkeit. dann als 8N er verſtund das die cardinel in manche ſtett gallie der mißhellung halben in der wa le eins babſts enſtanden lang zeit ʒeꝛſtrewet geweſen vnd zwen cardinel erſchlagen worden werñ do ſam̃let er ſie pald zeſamen vnnd riete inen zu der wale einß babſts gein Nyon zekomen. dem volgten ſie vnd weleten Jacobum den Poꝛtuenſiſchen bi⸗ Aſchoff. vnd in dem iar als derſelb babſt erkoꝛn ward do endet diſer koͤnig ſein leben⸗ vnd ließ Johanßen ſeinen ſun noch ein kind das regiret nůr.tag. Er eſtẽſiſch marggraff. d Ferrariã võ ð kirchẽ wegẽ in pflegnus. vñ die ſtett Mutinam vnd Regiũ nach ter ſchzifften in der kriech tinopel vmb ſvll krichiſ ſaforner maſ gdichenſe ſe ynd hab Dyuhs wachumheswift pfftge Dg ſom oheſh enchtögen peß cal. Vyd gsh 65 higeeyſafßet övo in der kriechiſchen zungen geſchꝛibne bůecher verſteen moͤcht ſo zohe er gein conſtã (TRitbene ſilnaticus ein artzt auß edeln eltern von Mantua gepoꝛn hat diſer derwerlt Blat(CC&XXIIII Anlang der Calꝛarier heꝛeſchun. maſlind mi fůſſ Arſilius ein fürſt der edeln carrarier. Als er ſich der herrſchung zu Padua vnd (Dlfanden vnd daſelbſt nichtz tyrãniſch ſunder vetterlich vil iar geregirt het do ſtůnde er auß beſoꝛgknus des großen Canis von der layttern gewalts vnd mechtig keit ime derſelben herrſchung willigclich ab. Als aber derſelb Lanis in dem iar dar nach mit tod abgieng do zohe er widerumb gein Padua name die herrſchung wið an vnd herrſchet..iar. Diſs was gar ein ſenftmůetig man. herrlicher ſyttlichkeit wãõ dels vnd geperde mit vil tugenten gezieret. Der ſtarb on manlich erben vñ ſchaffett Vbertino ſeinem vetter alle ſeine verlaßne erbſchaft 0 Ach der gepurt criſti tawſent.uijc.xiar habẽ ettliche geſchlecht ʒu venedig auß begirlichkeit der herrſchung daſelbſt ein auffrůr gemacht wider den hertzog Petrum grandenigum.aber dieſelb wardt durch ſein fůͤrſichtigkeit pald geſtillet. vñ die Quiriner mit iren anhengern auß der ſtatt vertriben. vnd die fuͤrnemſten vꝛſach;· i Arnaldus de villa noua er mit zwayen Floꝛentinern enthawbtet. vnnd das was die erſt zerſtoꝛung des ge⸗ — ſchlechts in Venedig auß partheyſchkeit. Vnd als aber nachfolgend dieweil Johan nes ſoꝛancius das hertzogthumb daſelbſt regiret Jacobus quirinus vnd Marinus barocius zerrůdung in dem gemaynen ſtand ʒu Venedig machen wolten do wardẽ ſie darumb getoͤdt. vnd deßmals die oꝛdnung der ſechs pꝛocurator ſant Marxẽ auß dem rat fuͤrgenomen. Angeſcc de noua villa ein großer philoʒophus vbet ſein lere zu Parys. vnnd Lfliße ſich durch die prophecey damelis vnd ſibille erithree die zukunft des anti fee criſts zebewerñ. vnd das die verfolgung der kirchen künftig wer zwiſchẽ.ecc. vñ 4..cccc.iar des herrñ ſchier in dem. N. ccc. Ixxvi.iar gegenwertig geweſen. darůͤber machet er ein bůch. aber es wardt verwoꝛffen vnd gleich ketzeriſch geachtet. dann ine warñ dariñ vil maiſter ʒu parys widerwertig. Nw beſoꝛget er ſich voꝛ dẽ ketʒeꝛ N 0 Ymaiſter. darumb fluhe er haymlich daruon vnd kom in Siciliam. von dannẽ ward er von koͤnig Friderichen zu Sicilia zum babſt geſ⸗ endet vnd ſtarb auff dem meer. pP 5 Lud wigs zu franckreich bꝛuder regiret nach abſteꝛbẽ koͤnig Jo Detrus de abano haußen deſſelben Ludwigs ſun fuͤnff iar. ¶Etrus apponus oder de abano ein hohberumbter artzt vnnd philozophus rvnd zu Parys ein namhaftiger lerer hat gar vil treffenlicher vñ tiefgegrůnd ter ſchꝛifften in der ertzney vnd naturlichen kunſt gemacht. vnnd auff das er ettliche tinopel vmb lernung willen kriechiſchs gezungs. Als er daſſelb gelernet do bꝛacht er vil krichiſcher bůͤecher Galieni in das latein. Er iſt in allen freyen kůnſten ein hoh erfarner man geweſen. vnnd hat vnder dem gemaynen regiment des volcks der koͤ⸗ kigclichen ſtatt Padua geplůet. Man ſagt er ſey ein großer ſchwartzkůnſtner gewe/ ſen vnd hab wunderſame ding dardurch erzaigt. Dynus ein artzt ORn de garbo ein Foꝛentiniſeher artzt. hat diſer A 0 zeit als ein hohgelerter vnd wolerfarner man der/ e ertzney gar vil nůtzer vnd ſchoͤner außlegung der buͤech⸗ er durch die alten ertzte beſchꝛben clerlich begriffen. vñ ſunſt in der eꝛtzney vil gůts dings hinder ime gelaßen. Gentilis ein artzt Grme fulginas von Perus ein faſt weyſer artzt uvas diſer zeit nicht myñders lobs vñ ruͤms dañ wie dynus Deſs geben ein anzaigung ſein ſcharpff vñ fleißig außlegung der buͤecher Auicenne. vnnd die ſud Villermeſſung der woꝛt deſſelbẽ Auicenne. Sunſt auße:„ Hhalb ſolcher ſubtiler außlegůg hat er vñ nutzperer rat/ ſchleg wider die peſtilentz beſchꝛiben. vnd vil ſchoͤner frag von den ſtaffeln der ertzney gezaigt. 1 deit ein ſchons treffenlichs buch die kunſt der ertzney antreffende geſchꝛiben vnd dem koͤnig Roberto zu Sicilia zugeſchꝛiben. 3uey f 8 ſch oen Mas ſechſt alter ¶ Jar der werlt. vim vc rvi. ¶ Jar cr iſti. jm.iijc.xvi. l— 8 Channes der.xrij dauoꝛ Jacobus l ein biſchoff zu Povua Lunes der b bſt 1 oiſt nach lãger mißhelligkeit ſo. xxiij. dardinel in der wale vndereinandeꝛ gehabt habẽ zu Ayon in der pꝛediger bꝛůeder cloſter babſt erkoꝛn in dem iar vnßers hails tawſent.ujc.rvi.als die cardinel der roͤmiſchen kirchen durch verfůegũg Philipſen des Pietauiſchen oder Pickardiſchen grafen.koͤmg Lud wigs zu Franckreich bru⸗ ders zu Lyon bey einander verſchloßen warden bis ʒuuerſtreckũg diſer wale. vor der dan der babftlich ſtůl ʒway iar lere geſtanden was. Diſer babſt empfieng die kron des babſtihumbs in der thumkirchen daſelbſt zu Lyon. von dannen zohe er gein giuon. daſelbſt machet er acht cardinel.derſelben einer was Jacobus caturcẽ ſis ſein geſ/ ppter freund. vñ Johãnes caietani des vꝛſiniſchẽ roͤmiſchẽ geſchlechts. Siſer babſt verſaget hertzog Ludwigen zu bayern beſtettigung ſein er erwelung ʒun tomiſchen reich. auß beſchuldung das derſelb Ludwig ſich vnderſtanden h ben ſolt einen roͤmiſchen koͤnig oder kaiſer mer gewalts dañ ime gepůret zeuerleih oder nachʒegeben. Diſer babſt was ein hohgelert vnd mit vil klůgheit geziert ma vnd ein liebhaber der gelerten Ur machet die Tholoſaniſchen kirchen zů eim ertzbi ſthumbd vnd ſechße irer caſtell ʒu ſtetten vnd was zu newigkeit alſo geflißen dz er eitliche biſtthumb taylet. vnd die getailten in ein einigs biſtthumb zohe. Auch ettli che ebbtey in biſtthumb vnd hinwiderumb biſtthumb in ebbtey verwandlet. Di ſer babſt hat das gaiſtlich rechtbůch clementinarum genant beſtettiget. vnnd de geandinontenſiſchen oꝛden(der auß mißtat ettlicher vnfrummen menſchen in ab fal komen was in beſſern ſtand vnd foꝛm gebꝛacht mit abſtellung ettlicher demſelf ben oꝛden ſchedlich er ding. vnd mit zuſatʒ ettlicher oꝛdnung dar zů fin derlich vnd dienſtlich. Diſer babſt hat auch die ceſarauguſtaniſchen kirchẽ die er zumal liebet zu einmn ertzbiſtthumb aufgerichtet. vnd fůnff andere biſchoflich kirchen derſelbẽ ʒ gewidemt. vnd auch einen newen oꝛden der ritterſchaft geſtiftet. Vnd nach dem e aber vil ſachen der kirchen ſtand an treffende fuͤrſichtigclich handlet ſo hat er im ſi benden iar ſeins babſtthumbs Thomam den Erphoꝛdenſiſchen biſchoff. vñ Thoß mam von aquino pꝛediger oꝛdens in die ʒal der heilligen beichtiger criſti geſchꝛi vnd darnach koͤnig Ludwigs wale widerrůft vnd geunkreftigt. vnd ine als einen ſciſmaticum vnd der kirchen widerſpennigen verpannet vñ dannoch vil ketzer ver dambt. ʒu letſt ſtarb er im.rc.iar ſeins alters vnd im.xx. ſeins bab ſtthumbs. vnnd ließ einen G großen ſchatz der gleichen kein babſt vor ime gethan het. ¶ Jar der werlt. vim. vẽ. xxxiij. ¶ Jar criſti.jm.iijc. xxxv. 1 Enedictus der rij. von Tholoſa auß frankteich ciſtercier oꝛdens voꝛmals ia Pcobus genant ein cardinal wardt nach abſterben Johãnis ſeins voꝛfarñ am xvi.tag babſt ʒu auion erkoꝛn. demnach beſtettiget er den pan voꝛmals von Johã ne wider Ludwigen den hertzog ʒu bayern anßgangen. As nw babſt Johannes geſtoꝛben was. vnd aber die welſchen fuͤrſten vnd voͤlcker mit einander der ſachẽ eins kriegs eins warñ. vnd ſich auch Bononia zu inen gewendet het do wurden ſie alſo ſtoltzmůetig das ſie ſich vil dings auß důrſtigkeit vndervůnden vnd die vieiſ ſtett die koͤnig Johannes zu beheim der kirchen zu eren mit beſetzung innhielt vndeꝛ ſieh tailten. alſo das Parma dem von der laitern. Regiuz dem Gonzage. Mutina de eſtenſiſchen e Luca dem Floꝛentiner gefallen vñ werden ſolt Nach Vn dem aber der babſt in ſoꝛgen wz ob villeicht( dieweil der kaiſerlich ſtůl oͤde ſtund welſchs land von einichem eůßern feind vberfallen vnd angegriffen werdẽ moͤcht ſo ſetzet er vber die voꝛgenanten vnd auch vber andere groſſe treffenliche welſche R ſtett die obgemelten perſon vnnd auch ettliche andere als ſtathalter derſelben auß babſtlichem gewalt. vnd nach dem aber die ſtett dem eſtenſiſchen marggrafen ge⸗ geben der kirchen zugehoͤꝛten ſo ſetzet er ime einen zinſs.nemlich alle iar der kirchen zehen tawſent guldein zebezalen. Diſer babſt machet ſechs cardinel. die treffenlich mañ warñ. vnnd was ein ſolcher beſtendiger man das er weder mit gewalt. pyte. myet noch gabe võ der gerechtigkeit nymmer abgewẽdt mocht er liebet die frũmẽ vnd verfolget die boßhaftigen offenlich. Er keret( wiewol vergebenlichallen fleiß an die koͤnig franckreich vñ engelland ʒeuertragen. Ʒu Ületſt ſtarb er im achten iar ſeins babſtthumbs vnd ließ einen großen ſchatz golds.aber nit ſeinen freunden oder geſyppten ſunder der kirchen. 15 afen zu Na durch il⸗ ſaͤcht Aber b. deñ dee Guelft vnlang darnac Mapland daß en ʒohe er für ſchen ſtett tat ner von einen het. demnach h vnd beſchwere Iregteung des gezůͤngs vnwiſ einer Ulrch vof demſebenkoni vohkdoͤng Aud vnd eßtſchuldi wegen an den! ſende des kong vnd beſchwerden verdambt. Nw was diſer Lud wig ein fůrſichtiger.klůger vnde zů regirung des ꝛoͤmiſchen reichs ein woltůglicher man aber des lateiniſchen ge der werlt Blat Ccxxv Vdwig der vierd hertzog Audwigs zu bayern ſim wardt nach der gepurt e— L criſti tawſent.iijc.xv.iar von h chunfieeten erwelet vnd reg 305 txrij.. EEL 0 iar.dañ nach abſterben kaiſer Heinrichs komen die churfůrſten zu Ach zeſamen vñ weletẽ in zwitrechtigkeit zů reich ʒwẽ die warñ geſchwiſtergit kind miteinander) Nemlich Ludwigen zu bayerñ vnd Friderichẽ zů oͤſterreich hertzogẽ. 5wiſchẽ de ſelben entſtunde vnd weeret ein achtieriger krieg. Zu letſt komen ſie im̃ feld ʒwiſchẽ Muůldoꝛff vnd oͤttingen mit iren heeren zu ſtreyt gegeneinander. dariñ bliben beð ſeyt 585 35 auß dem oͤſterreichiſchen heer 1 mafen H6og Friderich⸗ wardt vderwunden gefangen vnd in einen kercker gewoꝛffen. vnd doch daꝛnach„ auß gůt willigkeit koͤnig widerumb ledig ge Friderich 9005 3u Audwig hertzog zu baprn laſſen. mit dem geding vnd beſchaidenheit das hinfůro öſterr⸗ich kein hertzog zu oͤſterreich ſich zu erlangunng des roͤmi⸗ ſchen kaiſerthumbs wider die hertzogẽ ʒu bayern nicht ſetzen ſolt. aber Friderich wolt in vergeſſung ſeins zu⸗ 35 ſich des roͤmiſchen koͤnigclichẽ tittels nit maſſen o vberhůb ſich Lud wig ſeins eroberten ſygs vnnd hielte ſichſelbs 1 ür einen roͤmiſchen koͤnig. vnd oꝛdnet vnd handlet vil ſachen die eim beſtettigten vnd K4/8 7 gekroͤnten koͤntg gezymmen dem rat vnd vꝛteil eins roͤ/ F ö miſchen babſts zeunderwerffen. dañ dieweil zwilewf tigkeit vnd krieg in welſchen landen voꝛawgen warñ 8 do vnderſtund er ſich bey den welſchen ſtetten kaiſer⸗ lichs gewalts zegepꝛauchen vnd kein aufſehen auf die babſtlichen oͤberkeit zehab: ñ Er hat Matheum den vitzdomgrafen vnd Galeacum Maꝛeinn Luchinum Johãs, nem vnd Stephanum ſeine ſůne alſo beſchůtzt das ſie ſich deßmals zum erſtẽ gein der ſtatt Mayland tyranney vnuerſchamt ʒegepꝛauchen vnderſtunden dieſelben⸗ grafen zu Mayland machet er ime als er gein rom ʒiehen wolt gantz gůtwillig daf mit er durch ire hilff den titel des toͤmiſchen elbehn deſtleichtlicher erlange moͤcht. Aber babſt Johannes verpannet dieſelben grafen vnd diſen ludwigẽ. die dañ die Guelfiner verdruckten. Nw zohe Ludwig widerumb in teůtſche land vß vnlang dar nach mit eim groſſen heer auß teutſchẽ land fůr Trient abermals gein Maßland. daſelbſt wardt er vom biſchoff mit der eyſtn kron gekroͤnet. von dan nen zohe er fuͤroan gein rom. daſelbſt wardt er nach zukunft des adels vnd d weſ ſchen ſtett ratßbotſchafter die teglich dohin komen auß rate vnd anlaytung ð roͤf/ mer von einem parfůßer ordens. den der koͤnig ʒu eim babſt machet ʒu kaiſeꝛ gekroͤ net. demnach hat babſt Johannes denſelben Ludwigen mit mancherlay vꝛteyln gezuͤngs vnwiſſend das ime dañ ʒu groſſem ſchaden gelanget. dañ man ſagt das------ einer Vlrich von augſpurg genant des benanten koͤm Lud wigs ſecretari vnd cantzler der zwittracht zwiſchẽ demſelben koͤnig vnd dem babſt ein vꝛſacher geweſen ſey.dañ derſelb eãtzler weꝛ ettlicheꝛ geůbter hendel halb von koͤnig Aud wigen beruchtigt woꝛden deſs het ſich derſelb cantzler zů Nůrmberg voꝛ. xv. pꝛelaten benemẽ vnd entſchuldigen muͤeßen.demſelben nach het der cantzler zu rachſal gegen dem koͤnig von deſſelben koͤnigs wegen an den bab ſt einen bꝛieff geſchuben vnd in dem ſelben bꝛieff ettliche dem bab f chmaliche woꝛt vnwiſ ſende des koͤnigs ſetzen laſſen. als dañ derſelb cãtzler deſs an ſeinem letſtẽ ende bekeñtlich geweſen wer. Zu letſt ſtarb diſer Ludwig in dem iar des herrñ tawſent.cec. xlvij. in ems pawꝛn haws bey Fuͤrſtenfeld als er in eim wald auff dem geiagde von einer hertzogin zu oͤſterreich auß einer flaſchen die zwayerlay getrancks iñhielt ge Z truncken het. vnd wardt zu Můnchen begraben. vnd die ſüne taylten die ladſchaft ʒzu Landſperg dẽ eltern hertzog Ludwigẽ. vnd hertzog Lud wigẽ zu rom gepoꝛn vñ N hertzog Otten dem iũgern gefiele oͤbern bayern. Aber Stephanus Wilhelmus vñ Abertus beſaßen nydern bayern auch hannogaw. holland. ſeeland vnd frießland So het kaiſer Aud wig einen bꝛuder Rudolffus genant pfaltzgrafen bey Rhein der het ſein ſtym in der wale dem hertzogen von oͤſterreich gegeben. darumb wardt er von ime vertriben. der ließ dꝛey ſůn. die wardẽ võ diſen kayſer Lud wigẽ gar freůnt lich gehalten. Von denſelben dꝛeyen ſünen haben darnach die pfaltzgrafen iren vr⸗ ſpꝛung genomen. In comet wardt in dem letſten iar diſs kaiſers ʒwen monat geſehen. vnd was deßmals ein großerthunger vnd tewrung in welſchem land. Das ſechſt alter (Plamechent ſtatt des oͤbern teůtſchen lannds an dem fluſs der yſer gelegen iſt vnder der fůrſten ſtetten in Iteätſchen landen hohberůmbt vnd in baßerland die namhaftigſt· Aber wiewol diſe ſtat fůr new geach⸗ tet wirdt ſo fůrtrift ſie doch andere ſtett an edeln gemaynen vnnd ſunderlichen gepewẽ. dañ alda ſind faſt ſch ne behawſungen. weyte gaſſen vnd garwolgezierte gotzhewßer. Vnnd wiewol diſe ſtatt zu den zeitten kayſer Otten des erſten den anfang irer vꝛhabe genomen hat. yedoch iſt ſie von dem yetzhieuoꝛgeſchꝛibẽ kaiſer Ludwi gen erweitert vnd mit gepewen geziret woꝛden. Als der benant Ott der erſt das kalſerthumb in teutſchẽ land nach der gepurt ceiſti ir bl, empfieng do beſaße hertzog Heinrich von pꝛawußwigk auß můterlicher erb⸗ ſchaft einen teil des bayriſchen lands vnd het auff dem ſchloſs veringen ſein wonung. u derſelben ʒeit wz an demſelbẽ ende ein gemayne ſtraß oder durchfart vber die hſer do hreff derſelb hertzog Heinrich ein pꝛugkẽ vber die yſer bey dem můnchßhof da dañ xetzo die ftatt Rüͤnchen igt mache vnd auſkrichten vnd veroꝛnet daſelbſt ein gemayne ſtraß zewerden mit eim kleinen ſtettlein. Aber nach dem biſchoff Albꝛecht von freyſingen deßhalb abbꝛuch vnd vermyñderung an ſeinen zoͤllen vnd freyheiten empfunde do beclaget er ſich des voꝛ kaiſer Otten Dem nach ſchaffet der kaiſer die ſtraßen nach alter gewonh eit bey Veringen bleiben zelaſſen. Dazwiſchẽ ſtarb hertzog Heinrich vnd ließ einen ſun Ernſt genant. Vnlang darnach ſtarb auch fraw Odyena 5 Otten ge⸗ mahel des koͤnigs võ engelland tochtter. alſo name kaiſer Otto des geſtoꝛben hertzog Heinrichs ʒu bayern gelaß ne wůttiben frawen Adelhaiden zu der ee Nw wardt derſelben Adelhoid en ſun hertzog Ernſt von ſeiner red⸗ lichen an vñ enden bey eußern geübten tate wegen dem bemelten kaiſer Otten ſeinem ſtiefuater faſt angeneme. darumb begeret er vom̃ kaiſer ime zegeſtatten auß dem ſtettlein ein ſtatt mit eimer offnen ſtraſſen ʒemachen. alſo nach allerlay handlung ver williget der kaiſer darein. doch mit der vnd erſchaide. das deßhalb ierlich fuͤnftzig pfund pfennig gein Freyſing bezalt werden ſolten. In ſolcher geſtalt hat diſe ſtatt mit iren koͤnigclichen frehey⸗ ſen vnd begnadungen vrſpꝛung gehabt. Vnd als nw diſe ſtatt durch hertzog Ernſten anfang genomen het do raichet ſie von tag zu tag zu Uuffang vñ zunemung an volck vnd gepew nach der gepurt criſti..cc.lxx.iar.u der zeit biſchoff Cunrats zu Freyſingẽ wardt diſe ſtatt in ʒwů pfarr getailt. vñ vnßer lieben frawen kirch auch zu einer pfarr auffgerichtet.dañ voꝛmals wz ſant Peters kirch allain ein becfſun n ʒu 115 Aunchen 1 ö 1 11 TuR 74 1¹ 11 1 855 1 5 8 14 5 5 1 20 1444 1U 4n I 114 8 4 4 2L 1 Iu 4 1R.U uen 4 H44 11 1210„ I JIs 0 11 1* 14 u 1— 555 4 411 1 1 8 u 4 U 1 gpnnldud 5 Felrgtit ſuß der ſiattvettt chẽ heet damt die uf Leß Obtzonem ugdchenff Wgetoeheſ mh öwatktch ſ occhflghh 00 der werlit Blat CCXXVI den zeiten hertzog Lud wigs zu bayern vnd des roͤmiſchen kaiſers hat diſe ſtatt mercklich vnd groſs zugenomen dañ derſelb kaiſer hat die voꝛſtatt vnd vil andere gepew mit mawꝛn eingefangen. vnd das alt ſchloſs mit der parfůßer cloſter. vnd auch das cloſter Auguſtiner oꝛdens in der ſtatt auffgepawt. Bey diſer ſtatt in vnßer lile frawen pfarrkirchen voꝛ dem hohen altar ligt derſelb kaiſer Ludwig begraben. alda man dann ſein kaiſerliche kron mit ſeinem tittel ſyht. Diſe ſtatt Můnchen iſt in ein wunſamen oꝛt an der yſer gepawt. Daſelbſt haben die kawflewt zuzeiten iren durchzuch auß welſchem in teůtſch lannd. Alda iſt yetzo ein ſthöns wolgezierts ſchloſs vnd ein faſt weyter fürſtlicher hoff vnd behawßung mit vil hůbſchen vnd wunder wirdigen gemachẽ. cameꝛn vnd gewelben. Diſe ſtatt hat bißher mancherlay herrñ gehabt. aber diſer zeit hat der durchleůchtig fůrſt herr Albꝛecht hertzog zu bayern kaiſer Friderichs des dꝛitten tochterman diſe ſtatt innen. vñ neret auß ſeiner großta tigkeit vil leoben. In diſer ſtatt hat ein leobin vil iunger leoblin gewelfft. ¶ Rreiheit des edein geſchlechts Foꝛeſtoꝛum PNadabente beꝛgomenſis auß dem alten vnd edeln geſchlecht Foꝛeſtoꝛum genannt gepoꝛn beder rechten ein hhohgelerter. wolberedter vnd werltgeſcheider man wardt diſer zeit võ ſeiner woltůgelichkeit wegẽ bey kaiſer nn in großer achtperkeit gehalten. vnd darumb von ime mit vil großen freyheitẽ begabet fur ſich vnd ſein nachkomen.alſo das ſie vnderm macht haben ſolten notari zeſchoͤpffen. vneelich perſonen zeelichen. oꝛ denlich richtere zeſetzen vnd der gleichen. 15 5— aynaldus der eſtenſiſch marggraff Aldromandꝛini ſun hat in diſem iar nach ſeinem bꝛuder die herrſchũg Jzu Ferraria erlangt vnd mitſambt Niclaſen ſeinem bꝛuder vier iar geherrſchet. vnnd der gallier beſetzung auß der ſtatt vertriben vnd ſich irs gewalts entledigt vnd die ſtatt Argentam vnderſich gebꝛacht. vnnd der kir chẽ heer damit die ſtatt ferraria belegert wz auß der ſtatt vberfallẽ vñ zerſtrewet. Zu letſt ſtarb er in gůtem frid vñ ließ Obizonem Niclaſen ſeins bꝛudeꝛs ſun als einen erben vnd nachkomen ſeiner herrſchafft. 7 Das ſechſt alter Orden der ritter Jheſu criſti Iſen newen oꝛden heſu eriſti hat babſt Johan nes der. xrij.aufſgeſeßzt. alſo das die bꝛůdel deſſel⸗ cen vnd vnglawbigen.die allenthalben die criſten be⸗ truͤeben vnd beſchedigen ritrerſchaft pflegen vnd trey ben ſolten. Das hawöt diſs oꝛdens iſt in der ſtatt Ma rino des ſiluenſiſchẽ biſtthumbs.alda er dañ dʒ oberſt hawß geoꝛdnet. vñ diſen rittern alle gůeter der templa ger aufenthaltũg diſs oꝛdẽs ʒugeaygnet hat. der oͤberſt diſs oꝛdeus iſt der abbt des Alcohaſiantſchen cloſters dañ befelhe vnd gewalt hat ſolche rittere zebeſehreibẽ zeſetzen vnd zeentſetzen. ¶ Frigt vnd in alle hohe ſchůl geſendet. vnd allẽ doctoꝛen Hin denſelben ſchůlen gepoten daſſelb bůch offenlich ze gemeldt iſt)ʒu vienna mit.iijc. pꝛelaten ein concili.dariñ Nſnacher er vil vnd mancherlay ſatʒung vñ oꝛdnung dẽ ſtãd ð gaiſtlichẽ antreffende dieſelbẽ ſatzũg vñ oꝛdnũg nach demſelben Clemẽte das buch clementingrum nen Inen mit beſtettigung deſſ⸗ elben auß bab ſtlichẽ gewalt. Die.xxi.ʒꝛvaingoder ſciſma. Etrus coꝛbatienſis parfůßer oꝛdens ward in di 5 75 ſem iar wider babſt Johannem auß gehaiße od vergunnen kaiſer Ludwigs ʒu eim babſt auffgewoꝛffen vnd Nicolaus deꝛ fůnft genant. vñ wz ein pewriſche: menſch vnd het ein iungs weib die wolt ime des nit vergůnnen. Er wardt vom̃ kaiſer vnd võ vil andern ais ein warer ſtatthalter Criſti geeret. Dem hiengen vil mißtetiger vnd ſeins gleichen abtrůnniger verurtailter vñ leichtfertiger lewte an. vnd vil auß inen empfiengen von ime cardineliſche. biſchofliche vñ bꝛieſterlich wirdig keit.die richteten ſich in ſolcher hohmůetigkeit auff das ſie babſt Johannem offenlich einen ketzer neñten. Vnd nach dem er ein hawbt vñ ſchůtzer der ketzerey Fratricelloꝛum was ſo vnderſtůnd er ſich die teůfelliſche ſchůl derſelben irrung nach vermůgen zemeren. dañ dieſelben kertzer ſpꝛachẽ zu hedeckung irer boßheit. das criſtus vnd ſein iungere alſo arm geweſen werñ das ſie nichtz ſunders noch gemains gehabt hetten. aber diſe etf ward von hohgelerten lewten der heilligen ſchꝛift als ketzerlich erkannt vnnd vom̃ babſt verdambt. Zu wardt difer Petrus von Bonifacio piſano gefangen vnd zu dem babſt gein Anion gefůert da begeꝛet er gnad vVnnd vergebung.doch wardt er ʒu bůß dꝛey iar gekerckert vnd ſtarb dariñ. Auſtuſtinus võ ancono ¶ ¶ Vguſtinus von ancono auguſtiner oꝛdens an weißheit deꝛ lere vnd fruům̃keit des lebens ein loͤblich man hat diſer ʒeit gelebt vnd auß klarheit ſeins ſchuftli vbertroffen. Vnd nicht allain das new teſtament von dem ewangelio Mathei an fahende gar ſcharpff vñ ſubtillich erklert. ſunder auch ſunſt vil erlewterung vñ ʒu außlegung der heilligen ſchꝛift begriffen als dañ den gelerten wol kůndig iſt. ſancti Egidij von rom iunger gar ein hohgelerter Lerer der heilligen ſchrift iſt diſer zeit als ein fůrſt der pꝛe diger gehalten geweſt. Vnnd nach dem er alſo hoh mit ſchꝛiftlicher weißheit begnadet wz ſo hat er gar vil ſchoͤ ner loͤblicher nůtzlicher lere vnd pꝛedig dem volck vnnd 655 auch der pfaf heit zu vnderrichtung gemacht. vnd auch die fuͤnff buͤecher moyſi vnnd alle epiſtel Pauli declarirt vnd außgelegt. Onauentura auch von Padua deſſelben oꝛdẽs ein general vnd der roͤmiſchẽ W ¶ Rirhen ein cardinal iſt diſer ʒeit von ſeiner lere vnd ſchꝛiftlicher kunſt wegen in großer achtperkeit geweſen. Vñ nach dẽ er ein ernſtlicher beſchitmer kirchlicher freyheit wider die tyrannen was ſo wardt er von dem carrarieſchen herrn erſchoßß vnd alſo mit marter bekroͤnet. L . ben oꝛdens vnder criſto in Poꝛtugalia wider die farca rier mit ver willigung des koͤnigs Po ꝛtugalie ʒu kreft/ ciſtercier oꝛdens des Vlixbonenſiſchen biſtthumbs deꝛ das gaiſtlich rechtbůch alſo ge⸗ nant hat diſer ʒeit babſt Johãnes der.xrij beſte⸗ leſen. dañ ſein voꝛfarn babſt Clemens hielt(lals hieuor —4 ließ babſt Johannes in ein einigs bůch verfaßen vnd chen wiſſens alle lerer ſeiner zeit in weißheit vnnd verſtentnuß der heilligen ſchift Aor von Padua auch einer deſſelben oꝛdens. Albertus von Padua get er9 1 etlange el in ein ſtetleiſ getgſtetll e danf cuſſt. Mccltr W0ägehmbe beſchimt wer firſten ſeinen 10 wolhende den wunderznech wos do kome zů bdieſtatt Diß helligen ⸗ yyd itme ein pa xr Ohannes gl „des babſtlil auß wolſchickle deh galſtichenb choͤte oblched hona nach det g ynns piſtet Ceuß wellllcchen techt. kklerung der wet Poradyus de vnd dienſtl gätſttigem leben ime gelaßen. + Ohannes . lcher 00 doo goſtich ba Johannes deme fch fbich 0 ohäesder 10 öet 0 0 bgd bhächcflt her Helt gsh Igten en cohchlhe ugvfohnug biigrſg Wbüchväfſßn ͤh demtkdhnhg Tuß bahfichiggh Goderſaſh ſher oydehs wüto haßtencnßgehußeh .wzeppewifſ. övö plagdeſß gerventtthtet epß bueftelchwögh en kegerpeftchhy ſchdrteffahſchech rboßhek öes ulgber oͤ 0 rahunbttzlle 0 öbegekergad dalervfdftäfff Ahchetſfels ſcft 6 duhe ſ Wößgelo!, fhach pläalwtenlg 0 alicghe Abe 15ü den gaiſtlichen babſtlichen rechten. zu außlegung vnd erklerung derſelben auch ſunſt ſchöne loͤbliche ding den gelerten wiſſe end geſchud der werlt Blat CCXxXVII Sant Rochus Lberd. auß dem land narbona ein beichtiger criſti iſt bey dem peſſulaniſchen berg auß der ſtatt Agathopolis ettwen genant. võ einer freyen můter. vñ võ⸗ Johanne ſeinem vater eim herrẽ derſelben ſtatt gepoꝛn. vñ als er das.xij iar erraich et do fieng er an ſich gar weniger ſpeys vnd getranck zegepꝛauchen. vnnd nach ab⸗ ſterben ſeiner eltern ſein große erbſchaft den armen außzetailn 0 der herrſchung deentſchlagen vnd ſeinem vetter die vetterlichen ſtettlein ʒeb efelhen. dem nach kome er alle ding verlaſſende in kůrtzem klaid mit eim hůt taſchen vnd ſtabe auß gallia in welſche land als ein pilgram. Als er nw vil ſtett vnd ſchier alles galliam zwiſchen ˙N dem lampardiſchen gepirg vnd dem bꝛittanniſchen meer weſende vnnd mit der pe ſtilentz bekůmmerte durchſchwaift vnnd vil menſchen mit dem zaichen des creůtzs Rꝝeſund gemacht het do kome er darnach gein Placentz alda herrſchet die peſtilentz. N alſ⸗ Ogieng er in das ſpital daſelbſt vnd bꝛacht allle krancken dariñ ʒů geſundheit. Zu Detſt wardt auch er nach goͤtlicher fuͤrnerkundung mit eim ſcharpffen fleber vñ mit eeeinm pfeil der peſtilentz durch das lingk 599 geſchoßen alſo das er voꝛ ſchmertzẽ vñ pꝛennen kein růe finden mocht darumb wardt er auß der ſtatt vertriben vnd kroche in einen wald da bey. al⸗ da erlanget er geſuntheit von got. darnach zohe er wider in Galliam dariñ warñ krieg vnd aufftůr. vnnd als er in ein ſtettlein das er ſeim vetter gegeben het komẽ was do wardt er als wer er ein ſpeher oder verkuntſchaf ter angetaſtet.in einen kercker 01 vnd fuͤnff iar mit großer ſeineꝛ gedult vnd geſtrengigkeit vnbekant võ ſeim vatter dariñ enthalten. wie der ander roͤmiſch Alexius. Nach außgãg ſoͤlcher füͤnff iar.als nach der gepurt eriſti..ccc.xxvij.empfienng er die heilligen ſacrrament vnnd verſchied in criſto in dẽ. xrrij iar ſeins alters mit voꝛgethannem gepett ʒu gott. Welche menſchen hinfůro ſeinen namen auruften das dieſelben voꝛ deꝛ peſtilentz beſchirmt werden ſolten. als dañ ſolchs ein tafel neben ime gefunden in ſahꝛiften anzaiget. Als nw das an den furſten ſeinen vetter gelanget vnd ererkennet das diſer ſeins bꝛuders ſun Rochus geweſen wer. do ſchaffet er wainende den heilligen leichnam mit großem gepꝛengk zebeſtatten. vnd pawet ein kirchẽ dariñ Rochus vil iaꝛ an wunderzaichen geſchynen hat. Als die verdienſtnus diſs heilligen mans den walhen nochmals verboꝛgen was do kome zu letſt in dem iar des herrñ. M. cecc. xiij. der namen Rochi auß teůtſchẽ in welſehe lannd.darñb das er die ſtatt Coſtnit( alda dann deßmals ein concili gehalten wardt) von einer großen peſtilenntz erlediget. Diſs heilligen manns leichnam wardt in dem iar des herrñ. M. cccc. lxxrv.verſtollens gein Venedig gebracht vnd ime ein pa we eins tempels mit großer koſtung angefengt daſelbſt wirdt er mit großer ere gehalten. Ohannes andree von Bononia der rechten ein hohgelert man. vnnd ſunderlich Johannes andꝛee Tdee babſtlichen rechtens ein vberfließender pruñ hat diſer ʒeit gereichßnet vnnd auß wolſchicklichkeit ſeiner vernunft vnd auß erleůchter verſtentnus der ſchꝛifft bey en. aber er ſtarb am̃ peſtilentz zu bo nonia nach der gepurt criſti..ccc.xlviij iar. 8 7 ynus piſterienſis auß dem edeln geſchlecht ſymbaldoꝛum gepoꝛn des voꝛgenan/& G Johannis andree gar gehaymer. em faſt hohachperer treffenlicher lerer der werltlichen recht hat diſer zeit auch nicht wenig nutzlicheꝛ ſchuften zu veꝛſtentnus vñ erklerung der werltlichen recht begriffen vnd gemacht. 5 TYradus de laude ein iunger des doctoꝛs Dini vnd Johãnis andree gehaymer Vrnd dienſtlicher hat diſet zeit in lere der werltlichen kaiſerlichen recht vnnd in re leben gereichßnet vnnd vil erklerung derſelben recht vnd auch vil treffenlicher ratſchlege hinder ime gelaßen. 0 1 Ohannes caldermni ein burger zu Bononia ein ſund erlicher ſun vnnd iunger Johannis andree ſchrifft licher weißheit vnd loͤblichs lebens ein berůmbt man hat diſer ʒeit mit keſen öſſonnmen vnnd ſchreiben das gaiſtlich babſtlich recht ſcheinperlich erleůchtet vnd anch vil loͤblicher tapffrer ratſchleg beſchuben. Johannes de monte villa 1 Ohannes mandena oder de monte villa ein namhaftiger doctoꝛ der ertzney. L vnd ein ritter auß Engelland puͤrtig hat einen großen tail des vmbkraiſs der SSN erden puͤgramßweyſe durchwandert vnnd vil wunder wirdigs dings ſunderlich in fliöe india erfarn vnd in mancherlay gezůnge beſchuben. vñ ſein leben diſer zeit geendet. 5 Ranciſcus maronis parfůßer oꝛdens ein hohgelert man der heilligen ſchrifft I hat diſer zeit vil ſchriften zu criſtenlicher gai ſtlichkeit gehoͤꝛende gemacht vñ gedechtnus wirdige erklerung in den bůechern der helligen ſchrift gethan. D20 von ceſena ein general parfůßer oꝛdens hat vber Ezechielẽ vñ vber 2* das buͤch der hohen ſynn hůbſch geſchuben. Er wardt von babſt Johan⸗ ne in einer irrung verargkwonet vnd deßhalb des generalambts entſetzet. Aber er Jannen ſich mit ſchꝛiften vnd vrſachen vnd ſchꝛib darumb vil wider babſt W Johannem. “dWTekas ſechſt altet ¶ IJſer zeit enſtund ein grawſamer krieg ʒwiſchen Philipſen koͤnig zu franckreich vnd Eduardo koͤnig ʒu en 0 gelland. dañ derſelb Philippus hat in dem iar des herrn. M. cec. xxviij in franckteich ʒeregirn angefangen vnd.xxij. iar geregirt vnd mit koͤnig Eduardo von engelland offt geſtritten vnd vil niderlag mermals von ime erliddden. vnd wiewol babſt Benedictus der ʒwelft offt fleiß ankeret durch ſein legaten dieſelben koͤnig mitein ander ʒebefriden vnnd zeuertragen ſo mocht doch kein einigkeit gefunden werden. Als ſie ſich nw zu mermaln mit moꝛdſtreyten aneinander beſchedigt hetten do kome Eduardus mit den frantzoſen auff dem meer nit weyt von der flandꝛiſchen pfoꝛten alſo kreftigclich zʒu ſtreyt das der Frantzoſen bey. xxriijm. erſchlagen warden. alſo auch das ſo vil plůts vergoſſen wardt das das flandꝛiſch meer(als die andern ſetzen)plůtfarbig erſchyne. Franciſcus petrarcha Ranciſcus f8 ethꝛurier võ floꝛentz auß altem geſchlecht vñ erbern eltern im ellend zu Arecio gepoꝛn wz ein menſch hoher ſyñſchickligkeit vñ zu allen gůten vnd hailpern dingen gepꝛeuůchlich vnd fůgſam vnd ſunderlich zu der leꝛ nung ſytlicher weißheit vnnd poetrey beraytt. In der iugent was er nit faſt ſtarcks leibs aber glengker glidmas. ſchoͤner geſtalt wolgeperdig. mittelmaſſiger. oder ein wenig 91157610 perſon.voͤlligs angeſthts. rotunder glider. vnnd in dem alter faiſts leibs. vnd lange zeit eins ſolchen ſcharpffen geſyhtes das er bis in das · lr. iar & die klainſten ſchꝛifte on awgen gleſer leſen mocht. Er het alle ſein tag einen geſunden . leib bis in ſein letſt alter. Erſtlich lernet er die freyen kunſt. darnach wardt er wider öàͤ ſeinen willen zu der lernnng des werltlichen rechtens angehalten. Als aber ſein va⸗ ter hoͤꝛet das der ſun nit zu lernung der rechte ſunder zu der poetrey luſt het do ließe er ime ſeinen willen. alſo wardt ein hohberuͤmbter vnd wo geſpꝛecher poet.tichter. vnd redner auß ime. Darnach durchwanderet er galliam.franckreich vnd teuͤtſche aand vnd beſichtiget Parys vnd vil koͤnigreich vnd fuͤrſtenthumb. Nachfolgend ko me er gein rom daſelbſt wardt er von Stephano dem columneſer in großer ere gehalten vnd in dem capitolio mit einer lorber kronlals eim poetẽ gepůrt) gekroͤnet. Darnach entſchlůge er ſich ettliche ʒeit mẽſchlicher gemain ſam vnd machet ſchoͤne geticht in der aynode. Nachfolgend zohe er widerumb zu den lewten erſtlich gein Nea/ polis zu koͤnig Roberto. Von dannen gein Bern zu den herrn von der laytern. Von denſelb en fuͤroan gein Pa⸗ dua vnd von Dadua gein Venedig. an diſen enden allen wardt er gar erlich empfangen vnd 155 0110 fl hefftet er ſein wonung in einem pirgigen gew. daſelbſt verzeret er ſein leben mit beſchewüch eit vnd ſchreiben du letſt wardt er mit arbait vermůedet vnd mit dem ſchlag berůert vnd ſtarb in Criſto nach ð gepurt vnßers haylands. MN.cec. Irxiij. iar vnd ſein leichnam wardt beſtattet in einem mit vil ſeuln erhebtẽ marmoꝛſtaynin gra be. Diſs was allem alter wol ein wunderwirdig man. der gar vil ſchoͤner kůnſtreicher vnd loͤblicher ſchꝛiftẽ vñ getichte gemacht vnd nach ime gelaßen hat 3„„ Sant yuo ein doctor 2 Vo ein bꝛittannier vnd hoherfarner doctor der geſchꝛiben rechte. außerhalb ſei ner ſchꝛiftlichen weißheit auch wunderperlicher gůetigkeit vnnd gegen den ar men geuͤbter barmhertzigkeit berumbt hat diſer zeit in engliſcher maſſigkeit gelebt. vnd ſich von wein vnd flaiſch ſpeys gantz enthalten. ſeinen leib mit hereim klaid be⸗ deckt vnd mit faſten. betten wachen vnd zuchtigung gekeſtiget. Sein leger ſtat was die ploſs erde. ſein hawbtkiße ein herter ſtein. das heillig bibel bůch was alweg bey 8 hawbt. aller ſein wandel was in demůt bey den armen. die er beſchůtzet. Er et ein große veterliche erbſchaft. darumb ſetzet er ſein hoffnůng in got vnd wolt al weg der armen vnd wittiben vnd wayſen ſachen beſchirmen. Als nw diſer yuo ge ſtorben was vnd an ſtettigen wunderzaichẽ leüchtet do wardt er in die zal der heil/ ligen gar billich geſchꝛiben. Ru Anfang der herꝛſchaft Gonʒagoꝛum e 1III Vdwig gonzaga ein kůͤnmůetig vnd kraftmechtig beruͤmbt man hat in diſen iarn auß liſtigl LEheit die herrſchaft der ſtatt Mantue dem Paſſerino bonaceſſo entzogen vnd auf ſich vnd ſein nachkomen bis auff den hewtigen tag gewendet. Berſelb Paſſ⸗ erinus vnd ſein voꝛfarñ hetten dieſelben herrſchaft vil iar in nen. aber in auffrůrigen weſen gewunne es die geſtalt das ſich ein yeder gedurſtiger vnderſtund die herrſchaft der ſtatt anzetaſten. dem nach haben die bebſt vnd roͤmiſchen kaiſer diſem geſchlecht von ſeiner beruͤmbten ge⸗ ſchihten wegen diſe ſtatt vnd fůrſtenthumb beſtettigt. Wiewol ettlich ſchꝛeiben das diſs geſchlecht Gonzago rum die herrſchafft nit auß gewaltſamer getůrſtigkeit ſunder auß gemayner wale des volcks erobert hab. Die burger ſo ettwen zu Mantua gewonet haben ſind teůtſche geweſt. E ker lechnam v⸗ tam wunderper Artholom gaſſtichet ſch ime Piſang Weettusk größererl felſchſchuften Molfüs ein ca — uto dem herrñ chlie die vened Woöyg wderge Kentdefktig ſtebehwitdtz Inddeeheaſchz n Manh. önwelſ ſintngapeh f ehmen dlen Aögbe⸗ ſg fenghifhebe Wäheptkktt, kuckech dkf, unb lichſhgel bſhoeßgg mchchegehe wäpceſüchgehz ſcheyfftogt ge podgchgken ht hchketvyd ſchch Ohgchögeptkt e cbtimamncgtytz öſblcheſhf ftpoenddgech Padua widergegeben vnd ime dieſelb herrſchaft von babſtlichem vñ kaiſerlichem 1 beſteteht Wardt. Dieſelben beſaße er ſein lebtag in růe in frid. Nach ſeim ab der werlt Hlat CCXXVIII temamme..Anfang des Mttomãniſchẽ turkiſchẽ konigreichs Je Ottomanniſchen tůͤrcken von Ottomanno irem erſten fürſten alſo genannt die zu vnßern zeitten ſchier alles kleiner Aſiam vnd kriechenland vnder ſich ge⸗ ſbꝛacht haben. Diſer zeit dieweil babſt Johannes noch ſaße anfang genomen. vnnd von demſelben Ottomanno die nachfolgenden tuͤrcken den namen behabt. Als unw vnder den tůrckiſchen fůrſten ʒwayung entſtunnd do wardt diſer Ottomannus gar pald gewaltig vnd namhaftig alſo das er nit wenig ſtett vnnd ſchloͤßer in ſeinen ge⸗ walt vnd gehoꝛſam bꝛacht. Aach abſterben deſſelbden ottomãni was Orchanes ſein ſun ein nachkomen. der erweytert die ſachen von ſeinem vateꝛ angefengt. Nach diſem regiret Amurates ſein ſun. der wardt võ eim der mit eim andern vmb das kriechiſch ¶ kaiſerthumb krieget ʒu hilff gefoꝛdert. aber er verzohe die hilff ʒu verzug des kriegs. Vaber als er ſie bede des kriegs můede empfund do krieget er wider ſie vnd bracht des kriechiſchen lannds vil vnder ſich. Do diſer Amurates ſtarb ließ er zwen ſůn Solo⸗ qmannum vnd Pazaitem nach abgang Solomanni gelangten alle ding an Pazaitem der thet voꝛ vnd ee er von dem hernachgemeldten tamerlane gefangen wardt in krie chiſchẽ kand große ding. nach entledigung derſelben fangknus ſtarb er in aſia an rům vnd ere. vnd ließ vil ſůn. der elter vnder inen hieß Calapinus der regiret. vñ nach ime n ſun oꝛcanes.denſelben ertoͤdtet ſein vetter HMoyſes. der regiret nach ime vñ ſtarb vnlang h on erb en. Nach demſelben herſchet Mahum etes der ſun Pazaitis vnd ſtiftet vil vbels wider die criſten in Europa. Nach diſem Nahumetem regiret Amurates ſein ſun. der het einẽ ſun Mahumetus genãt der dañ ʒway kaiſerthumb vnd xij koͤnigreich vnder ſich bꝛacht. Als derſelb ſtarb ließ er Pazaitem ſeinen erſt⸗ 5131851 tůrckiſchen kaiſer. vnd diſs iſt das geſchlecht der Unon vnd al ſo hat ſich der tůrckiſch namen gemeret das das ſo ettwen Aſia genant wardt yetzo die tůrckeß haiſt. ¶Bericus der heillig man parfůßer oꝛdens hat Aſiam vnd Indiã durch wan Odericus parfůßer oꝛdeẽg O derende vnd pꝛedigẽde an wunderzaichẽ geleůchtet. vnd vier 5 mar⸗ 8 trer leichnam von der ſtatt hoꝛmes durchs meer gein oͤbern Indiã in die ſtatt Car r nderperlich gepꝛacht. 5 50 85 5 0 ö 5 pꝛediger oꝛdens ein doctoꝛ der heilligen ſchꝛifft vnnd BBgaſticher recht hat diſer deit vil loblichs dings. vnnd ſund erlich ein ſumma nach ime Piſana genant in ſchꝛiften geſam̃elt. 2 0 3 A Cbertus bůxianus auch deſſelben oꝛdens vnd ſchꝛiftlicher weißheit vñ noch roͤßerer heilligkeit hat diſer zeit an wund erʒaichen gereichßnet vñ auch tref fenlach ſchüſten hinder ime gelaßen. dem ſol ſant Anguſtin WI 15 R 6, dolfus ein cartheuſer ettwen erſchinen ſein.„ Vdolfus ein Teutſcher cartheuſer oꝛdenns pꝛioꝛ zu Straßburg an lere vnnd heilligkeit der ſytten e in⸗⸗ ſcheinperer man hat diſer zeit das lebe vnßers herrñ Jhe ſu chꝛiſti in einem treffenlichen buch in himliſcher art.ia auß goͤtlicher offenbarunng. mer dañ auß menſchlichem fleiß beſchꝛiben. vnd dariñ gůter maß angeʒaigt vnd zeen kennen geben ſein wiſſen kuntſchaft vnd erkentnuß aller goͤtlicher vnnd menſchlicher ding. vnd ſunderlich des lebens vnßers herrñ Jheſu ſo vil einem menſchen zewiſſen můglich ſein mag. 185 bomas von Straßburg Auguſtiner oꝛdẽs ein general hat diſer zeit gelebet vñ „-AXArxvber die vier buͤecher der hohen ſynn außlegung vnnd erklerung gemacht. alſo huͤbſch dʒ man ſich derſelbẽ voꝛ andern als fůrtreffenlich in teůtſchẽ land gepꝛauchet Bertinus carrarienſis hat in diſem iar auß geſchefft Vbertinus carrarienſis CAſun ſeins vettern die herrſchafft zu Padua em fanngen vnnd ſechs iar geherrſchet. Aber nach dem vil beſchwerden von Ma⸗ cino dem hertñ zů Bern empfangen do vbergabe er ime zu letſt die ſtatt. Doch ma cheten die venediger vnd der herr zu Mayland einen frid alſo dz Vbertino die ſta NN 6 ſterben wardt Marſilius ſein nachkomender ſun von Jacobo ſeinem vetter ertoͤdt vnd die herrſchat gelanget auff denſelben Jacoben. Steſanus von Aſt der ſtatt in Lombardia parfůßer oꝛdens auch ein hohge Ai man hat zu diſen ʒeitten auch ein treffenliche ſum̃ in der heilligẽ ſchꝛift vñ in den werltlichen rechten gemacht. 43 Das ſechſt alter Jar der werlt. vnn. ve rlij. Dor criſti jmiſc.rlij. Imez der bebſe Lemens der ſechſt dauoꝛ Petrus genannt erſtlich ein cloſterman darnach ein rothomagenſiſcher ertzbiſchoff vnd zu leſtt in dem monat des mayen nach cri ſti gepurt tawſent.ccc. xlij iar ʒu auion babſt erkoꝛn wz ein wolgelert.geſpꝛech. mylt vnd holdſelig man. Der machet in dem erſten iar ſeins babſtthumbs acht cardinel vnd ʒwen dyacon. Aber nach dem er verſtund das vil zwittracht vnnd auffrůr in welſchem land wer ſo beſtettiget er allain Luchinum vnd Johannẽ zu vitzdomgra fen des lands inſubꝛie vngeachtet andrer fůrſten in welfchem land. ð hoffnung dʒ dieſelben zwen kaiſer Lud wigen ſo der welſche land vbeziehen woͤlt am maiſtẽ wi derſtand thun moͤchten. Nw zohe der kaiſer bis gein Trient vñ beſtettiget dẽ babſt ʒuuerdꝛieß vnd wider. vil ſtatthalter welſcher ſtett zu der kirchen gehoͤꝛẽde auß kay ſerlichem gewalt. Solche widerdꝛießlich gram̃ſchaft kome dem babſt vnnd ſeinen nachkomen ʒu mercklichem vnſtatten. dann der roͤmiſchen kirchen warden vil ſtett vnder dem tittel der ſtatthaltung auß der gehoꝛſam entʒogen. Diſeꝛ bab ſt Clemens ſendet ettlich cardinel von Auion gein rom den ſtand vnnd das weſen der roͤmer ze rechtfertigen. Zu letſt ſtarb diſer ¶lemens in dem xi. iar ſeins babſtthumbs zu Aui⸗ on vnd wardt daſelbſt begraben. 0 Is iubel oder gnadenreich iar wardt auff begere der roͤmer nach der gepurt criſti..cec..iar von babſt Clemente geſetzt. alſo das auch fůtroan alweg vber. liar ein gnadenreich iar ſein ſolt ʒu vergebung aller ſůnnd. den ihenen die die heilligen gotzhewßer vnd ſtette zu rom haymſuchten. dañ wiewol voꝛmals dem al ten geſetz nach alweg vber hũdert iar ein iubel iar geweſen wer. yedoch ſo ſich des menſch ẽ alter alſo lang nicht erſtreckt ſo maynten 15 es wer beſſer ye vber..iar die romfart fůrzenemen.alſo kome auff daſſelb iar teglich auß allen criſtenlichẽ gegentẽ ein ſoͤlche große menig volcks gein rom das dauoꝛ in einichem iubel iar ſouil volcks nye daſelbſthin komen was. ¶ N den ſelben ʒeitten was ein voꝛmals vnerhoͤꝛter ſterbe der peſtilentʒ zu May⸗ Tland vnd durch das gantz welſch land dꝛey iar aneinander alſo erſchꝛockenli das vnder tawſent menſchen kawm der ʒehend in leben blib. vnd des was ſich ni zeuerwundern dañ die menig deſs volcks das võ allen gegenten durch welſche lãd im̃ iubel iar zʒohe befleckten vnd vergiften aneinander. I Nnocentius der ſechſt voꝛmals Stephanus genant geiſtlicher vnd werltlicheꝛ recht ein hohgelert man.erſtlich ein pꝛocuraldꝛ darnach ein biſchoff vnd cardi nal. vnd ʒu letſt in dem iar criſti tawſent.iijc.lij. bab ſt erwelt. was ein man recht tigs lebens. großer beſtendigkeit vnd ernſtlichkeit. Er verliehe die gaiſtlichẽ pfrůnd nymant dañ frum̃en gelerten bꝛieſtern gůts lebens. Alßpald nach ſeiner bekroͤnung oꝛdnet vnd ſetzet er das alle pꝛelaten vnd alle die die pfrůnd hetten bey der peen des hanus zu iten kirchen ziehen folten. dañ er ſpꝛach die waydſchaff ſolten von iren ay gen hirten vnd nicht von dem tagloͤner bewaret werdẽ. So rynngeret er die haw zerung die zumal groſs was vnd erwelet ime frum̃ lewt zu hoffgeſind. Deßgleiche ſchaffet er auch den cardinel zethun. Er ſetʒet den ſachhoͤꝛeꝛn des bab ſtlichẽ pallaſts ſold vnd belonung auff das ſie von armůt wegen in em ſchied der ſachen mit mye vnd gaben hicht verwenckt wůͤrden. Er was der 185 meſſig.aber in kriegßzerũg gantz milt. als er das das die tyrannen voꝛmals der kirchen abgedꝛungẽ hetten wið foꝛderet.dann er ſchicket Egidium von dem edeln geſchlecht Carilla mſhhſpand 9 poꝛn.der was ein biſchoff ſabinoꝛum vnd ein cat dinal vnd gar ein treffenlicher a ſchlagiger vnd mechtiger man. durch den bꝛacht er in kurtzer zeit alle ſtett vñ ſchloͤſſ ſer der kirchen zugehoͤꝛende vnd von den tyrannen bekůmert in ſeinen gewalt. Biſer Innocentius hat die Genueſer vnnd Venediger mit einander zu puͤntnus gebꝛacht. 5 wiſchen den von Piſa vnd Floꝛentz frid geinacht. vnd die zwitracht ʒu rom die ſie in wale der ratherrñ hetten gar wol geſtillet. So keret er allen fleiß an die ſache des Franckreiehiſchen vnd Gngellendiſchen kriegs nyderze⸗ dꝛucken. vnd lieſs auch ſchiffung wider die vnglawbigen berayten.aber in ſolchen bekuůmernuß en můe vnnd an fechtungen ſtarb er im zehenden iar ſeins babſtthumbs vnnd wardt begraben zu Anion in der carthewßer clo⸗ ſter das er mit aygner koſtung vnd darlegung gepawt vnd begabt het. erſelb naͤn 0 v0 Bbehmſch 1 nd ſyten erleic Iſelbſt init man ngrech beftde 0 0*miderl machet diezwůt ffroan genn f ber auff dem w mdapartheſer. ſaſes vnd Flort mdt er von zw⸗ ſlt der kaſſerlchef ynd die Lonbard ſche vnd oꝛdfl derdektchen han tünn vnd Lombor yſchergt zu Pꝛag ſingeingefollen r zem bſſchoffthn tinbt loͤblich ma bere ſollhaben, dkennſun zu tomſſ⸗ vaſchub vnd veeſ ilggtenn altet fch Gtof Guͤnther! ſchwarpburg K 15 55 ettliche geſetze die noch voꝛawgen ſind vnd nach ime Caroline genant wer ſtreyt kom er ʒwaymal vom̃ pferd vnd ʒum̃ dꝛitten mal wider darauff mit erzaygũ⸗ . großer vberſchwẽcklicher ſchewhlicher tampff beweget ſich in dem ge⸗. derwerlt Blat(CC&XIN& CE des namens detr vierd koͤnig Johanßen zu beheim ſun vnd kaiſer hein Linea der kaiſer ichs enicklein ward nach der gepurt criſti tawſent ije.xlvij.iar auß verfůgũg Carolus der vierd babſt Clementis des ſechſten kaiſer Ludwigen ʒu ſehmah vnd verdꝛuckung von doe churfürſten des reichs zu roͤmiſchem koͤnig erkoꝛn vnd regiret.cxcij.jar. Diſer Carol was wolgelert vnd kund vil ſpꝛache, er was gerecht. frum̃. gotzßfoͤrchtig.ein liebh ber der frum̃en vnd ein haſſer der boßhaftigen. Er machet zů fůrderung der gere — 22 rhat noch in leben ſeins vaters wider die vnglawgigen glücklich gefochten. vnd die ſtett in Aombardia die ſein vater dauor eingenomen het mit dẽ ſchwert beſchuͤtzt vnd noch ein iunger mit den von Bern geſtritten vnd ſie vberwunden. In demfel ritterlicher tate. Diſer Carolus wardt in ſeinem taw ffWentzlaw genant vñ ime dar nach derſelb namen in ſeiner firmung von Carolo dem franckreichiſchen koͤnig per⸗ wandelt. vnd võ ime in ſeiner kintheit erzogẽ. Diſer Carolus wʒ ein großtetig man dz behmiſch koͤnigreich mit goͤtlicher dienſtpflichtperkeit. auch mit zůcht gůter geſetzeſhe vnd ſytten erleuchtet. Die ſchůl der freyen kůnſt zu Pꝛag aufgerichtet. Die newe 155 daſelbſt mit mawꝛn vnd zynnen eingefangen. den koͤnigelichẽ pallaſt herꝛlich erpawt vil cloͤſter geſtifftet wunderwirdige ſchloſs auff gerichtet vnnd das gantz behmiſch koͤnigreich beftidet hat. Als nw diſer Carolus das Roͤmiſch koͤnigreich erlanngt het do zohe er widerumb in welſche land vnd verzohe lang vnderwegen zu mantua vñ machet die zwittrechtigen welſchen fuͤrſten die ſich voꝛ ime beſorgtẽ einig. vnd zohe fůroan gein Mayland. daſelbſt empfieng er nach gewonheit die eyßnin kron. Als er aber auff dem weg gein rom ziehen wolt do kome er gein Piſa. daſelbſt ſtillet er die widerpartheyer. So erzaigten vnd oppferten ſich die Senenſes Volaterani Minia tenſes vnd Floꝛẽtiner dem kaiſer zu gehoꝛſam. Zu leſt kom Carolus gein rom daſelbſt wardt er von zwayen cardineln(die babſt Innocẽtius darumb dahyn geſendt het)— mit der kaiſerlichen kron bekroͤnet. Darnach hat er die gibelliner außgewoꝛffen vnd d guelfos an ir ſtat geſetzt. vnd die Lombarder in ſeinen gewalt genomen. vnd den andern oͤꝛtern des ethꝛuriſchẽ lands nach ſenem wills geſetze vnd oꝛdnung 1510 5 p55 nw Carolus alſo zu rom gekroͤnet was woꝛden do gabe er die ihenen die wi der die kirchen handelten dem babſt in ſeinen gewalt dieſelben ʒeurteiln. Dat nach zohe Carolus durch Ethru⸗ riam vnd Lombardiam wid erumb in teutſche land. vnd hat Johanni ſeinem bꝛuder Merhern eingegeben. den viſcherat zu Pꝛag mit newen mawꝛn vnd voꝛweere beſeſtigl. vnd die prugken vber die Mulda die auß verfloͤ ſung eingefallen was widerumb auffgericht. Sant Veits leichnam gein Pꝛag gebꝛacht. vnd die kiꝛchẽ daſelb ſt zu eim biſchoffthumb erhebt. die dauoꝛ dem Maintziſchen biſchoff vnderwoꝛffen was. Er was gar ein hohbe růmbt loͤblich man. außgenomen das er als ettlich ſchꝛeiben mer des behmiſchen dañ des roͤmiſche reichs nutʒ vnd ere ſoll haben geſucht Er verhieße yedem ehurfürſten hunderttawſent gulden das ſie Wentzlawen ſeinen eltern ſun ʒu roͤmiſchem koͤnig nach ime welen ſolten. Aber nach dem er ine ſoul gelts par nicht layſten kund ſo verſchꝛib vnd verſetzet er inen gemayne des roͤmiſchen reichs zoͤlle. vber ettliche ĩar darnach ſtarb diſer Carolꝰ in gutem alter nach der gepurt criſti. MN. ccc· lxxviij.iar. Graf Guͤnther von Raff Gůnther von ſchwartzburg ein großmuetig man ſetzet ſich mit gunſt et⸗ ſchwartzburg icher churfüͤrſten wider den obgenanten kaiſer Carolum vnd nennet ſich ey⸗ nen roͤmiſchen koͤnig. vnd als er aber vil volcks geſam̃let het vnd wider diſen Caro lũ kriegẽ wolt vñ inẽ weð mit bitte noch erſchꝛeckũg nymãt dauon abwẽdẽ moch do wardt ime mit gift vergeben vnd Carolus uleh einẽ artzt deſs verargkwonet Nach diſs graff Gunthers tod regiret Carolus on widerſtand gerůelich. In comet erſchine im..ecc.liiar in dem decẽber Ononat in der mitternachtlichen gegẽt. darnach ko —— men ſchwere wind. vnd man ſahe einen voꝛnen pꝛinnen den palcken von himel fallen. Vnnd man ſagt das vo:, 1 babſt.Innocencij des ſechſtẽ tod ein groͤßere vinſternus=x, der ſunnen geweſen dann dauoꝛ yẽ geſehen woꝛden wer., im̃ oriennt von himel herab gefallen ſey. 0 woͤleke vnd fiel auff die erden nyder. vñ man ſagt das ein große zal gewůrms 2 Das ſechſt alter gen billich voꝛlangſt geſetzt ſolt woꝛden ſein. Aber nach dem kaiſer Karl der vierd:der behmiſch koͤnig vil großtetiger gedechtnußwudiger ſachen bey diſer ſtatt geůbet hat ſo iſt ir beſchꝛeibung bis nach meldung ſolch er ſeiner henndel anſteend bliben. Nw diſe ſtatt Pꝛag hat(als die behmiſchen hiſtoꝛien ſagen)nach den zeittẽ des patria rchen Abꝛahe anfang gehabt. vnd iſt ein erber koͤnigclicher biſchoflicher ſtůl. vnd in dꝛey tayl. nemlich in klein pꝛag.alt pꝛag vnd new pꝛag getailt. Klein pꝛag begreift die lingken ſeytten der Mulda vnd beruͤrt dẽ berg auff dem dañ der koͤnigelich hoff vnnd ſant Veits biſchofliche thumkirch ligt. Alt pꝛag ligt gantz in einer ebne. mit großtatigen hohloͤblichen gepewen geꝛieret.Auß derſelben alten ſtatt komht man in die klainẽ vber ein ſtay⸗ nine pꝛugken. die hat. xxuij. ſehwinbogen. So iſt die new ſtatt von der alten mit eim tieffen grabẽ geſůndert. vñ vmb vnd vmb mit ma wꝛn bewaret. Diſe ſtatt iſt faſt weyt vnd ſtreckt ſich bis an ſant Farls vnd ſant Fathe⸗ rinen berg vnd bis an den viſcherat. der dann in geſtalt eins ſchloſs gepawt iſt. Daſelbſt iſt das collegium dern ſchůl. Diſe ſtatt iſt hohberůmbt vnd namhaftig in behmerland. das dañ ʒu teůtſchen lannd en gehoͤꝛt. vnnd ligt ſchier alle gein den luͤften mitternacht. vnd hat ein rotuude geſtalt. vndlallenthalbẽ vom̃ mittel an die oͤꝛter dꝛey tagrayſe vnd einen wald gantz vmb ſich. vnd wirdt mit vñ flußen befeuchtigt. darunder iſt die Mulda der gro ſiſt. die dañ in die hawbtſtatt Pꝛag fleußt. Als nw des namens halbẽ diſer ſtat wie die gehaißẽ werdẽ ſolt zwai ung entſtund do verordnet Libuſſa die fůrſtin das man auß der wercklewten einen der zum̃ erſten begegnet fra gen ſolt was er machet. alßdañ ſolt die ſtatt nach dem erſten woꝛt deſſelbẽ werckmans antwurt genambt wer den alſo ward erſtlich ein zymmerman gefragt. der ſpꝛach er machet ein geſchwel.das heißt nach behmiſchem gezůnge pꝛaha. von dannen her wardt diſe ſtatt mit verzucktem woꝛt Praga diſem land haben die Amaſoniſchen weiber ettliche ʒeit. vnnd darnach hertzogen geherrſchet bis auff Vꝛatiflaum den erſten koͤnig. ð dañ nach der gepurt criſti.Mxxrvi. zu Mayntz in verſamlung der fůrſten von kaiſer Heinrichen dem fuͤnfftẽ zu koͤnig zu beheim erklert. vnd merhern. ſchleſia vnd lauſutzerland dẽſelb ẽ behmiſchẽ konigreich znugewendt ward Rag ein hawbtſtatt des Behmiſchen koͤnigreichs iſt ein faſt große ſtat. der beſchꝛeibung võ irs alters we cbelhocernd x bobeef Wöbch 6 hchehh b. bavldnch fpe der werlt Blat CC&&NN Darauff ward Gilbertus ertzbiſchoff zu Tryer mit diſem Vꝛatiſlao gein Pꝛag geſendet. denſelbẽ Wꝛatiſlaẽ vot der landfchaft zu koͤnig zeſalben vnd mit koͤnigclichen wirden zeʒieren. Derſelb Vꝛatiſlaus hat mit verwilligũg babſts Alexãdꝛi des dꝛittẽ ein verſamlung geregelter choꝛherrñ in dem Pꝛagiſchen ſchloſs auffgerichtet. darin ſich dann nicht allain der pꝛobſt ſunder auch der techant vnnd der bꝛieſter. ewangelier vnnd epiſtler ſo ſie die goͤttlichen ambt halten biſchoflicher zierde gepꝛauchen. vnd der pꝛobſt ein cantzler des koͤnigreichs genannt ge⸗ pꝛaucht ſich auch fůrſtlicher wirdigkeit. Ettlich ſagen Behmer land ſey durch kaiſer Friderichen den erſtẽ auß eim hertzogthumb zu eim koͤnigreich erhebt woꝛdẽ. Darnach hat graff Vlrich zu kerndten der keynen manlichẽ erben het von Qthocaro dem behmiſchen koͤnig gelt empfangen vnd ime darfůr Rerndten Crayn die Windi⸗ ſchen marck vnd Poꝛtunaw vbergeben. Zu letſt bey ʒeiten kaiſer Rarls des vierdẽ iſt das behmiſch koͤnigreich in großer mechtigkeit gloꝛi vnd wunderperlicher ʒunemung geſtanden.alſo das kein koͤnigreich in gantzem Eu ropa dem behmiſchen gegleichẽ mocht.an manigfeltigkeit.koſtlichkeit. vnd zierlichkeit der kirchen vnd gotzhew ſer. mit hohen. herrlichen. weyten huͤbſchen. wercklichen.liechten vnnd ſcheinperlichen gepewen auffgerichtet. vnd mit ſchoͤnen koͤſtlichen ſilberimen vnd guldinen oꝛnaten klaynaten.edelmgeſtayn. klaydungen vnd ʒierdẽ be gabet. vnd nicht allain in ſtetten ſunder auch in doͤꝛffern. Vnder andern was ein koͤſtlich cloſter zu Pꝛag an der Mulda gelegen. daſelb ſtiñ hetten die behmiſchen koͤnig ire begrebnus. In demſelb en cloſter was außeꝛhalb an ders ſeins koͤſtlichen vnd gedechtnußwirdigen gepews ein weyter ſchoͤner vieregketer cretzgang. dariñ was das alt vnd new teſtament von anbegyñ des Aibeses s auff ſant Johans heymliche offenbarung in tafeln mit ſoͤlchen ſchoͤnen foͤlligen bůchſtaben geſchꝛiben das es ein yeder võ hoͤhſtẽ bis herab leichtlich leſen mocht ſchmack von ime gabe. Aber nw hat es layder einen vberrůechenden geſtanck. got woͤl das er ſchier widerũb ʒu ſüßem gerůchde vnnd ſchmack gelang. Die hiſtoꝛien diſs bemiſchen lands vnnd geſchihten ſeiner koͤnig hat babſt Pius der ander gar treffenlich beſchuben. Pꝛag Diſs behmer land was ein plum̃ der ſůßigkeit das ettwen vnder den fuͤrſten vnd koͤnigẽ einẽ ſůßen růch vñ 5 Das ſechſt alter DObſ⸗ ellend iamerig vñ troft⸗ 8 loſe volck der indẽ hat nach der gepurt criſti. N. ccc.xxxvij. iar zu Deckend oꝛff an der thonaw im bayerland zuuerſchmehung vnnd belachung der goͤtlichen mayeſtat rvnnd hohwirdigkeit deſſelben vn⸗ ſers herrñ Pheſu criſti vnd vnſers heilligen criſtenlichen glawbens. das allerhailligſt ſaeram ent vilfel⸗ 33 geſtochen. daꝛnach in einen zgzgzlenden ofen gelegt. vnnd zu letſt als er vnverſert blibe auff eim an ays mit hemern geſchlagen. Als bet auß goͤtlichem willen ſolchs ¶M.offenbar wardt do warden die iu ⸗ den von Hartman von degenberg dem pfleger vnnd den burgern da ſebſt angenomen vnd auf erfarũg ſder warheit mit gepuͤrlicher peen des tods geſtraft. vnnd dieſelb ho 8 5 ſtia des ſacraments daſelbſt zum̃ heilligen grab weſende wirdt mit vil wunderwercken geeret. 5 Tem alle iuden in teutſchen landen warden darnach im iar criſti..ccc. C xlviij. verpꝛeñt vnd beſchuldigt das ſie die pꝛunnen vergiftet hetten. als le mſ deñ ir vil des bekentlich warn. 3 5 Ewſchꝛecken vnd gewuͤrme an zal vom̃ auffgang bis zum̃ nidergang wie ein dicker wolck den himel vberziehende haben diſer zeit alle krew ter vnd frucht der erden veroͤſigt. vnnd nach zerſtoͤrung vnd geſtanck derſel ⸗ ö ben ein grawſame peſtilentz geurſacht.„ In erbermd liche clegliche peſtilentz fieng ſich an in diſem. N. cec. xlviij. iar vnd weeret drey lar durch die gantzen werlt auß von des ob genan⸗ IIIII —— R H 8 — ten gewurms oder hewſchꝛecken wegen. Erſtlich in India anhebende vnnd von dannen bis in bꝛittannia. darnach in welſche land vnd franckreich vnd zu letſt in teůtſche vnd hungeriſche land kriechende. vnd was bey allen volckern ein ſolcher geher vñ Proßer ſterb das auß tawſent menſchẽ kawm der ʒehend in leben blib. An ettlichen enden blib kawm der dꝛittan menſchen lebendig. vil ſtett. ſchloͤßer. merckt. vnd doͤrffer ſtarben gar auß vnd bliben oͤde. Ettlich maynten die iuden hetten diſen iamer mit vergiftung der brumnknetenee: Gerhardus auguſtiner Erhardus ſenenſis auguſtiner oꝛdens ein erleůchter außleger der heilligẽ ſchift ordens ein ſyñreicher man vnd ſancti Egidij romani ein nachfoͤlger iſt diſer ʒeit zu mal alt geſtoꝛben vnd alſo ein hohgelert man geweſt das er vñ nutzperer vnnd loͤblicher ſchuften gemacht vnd hinder ine gelaßen. der ſich dañ der heillig Bernhardinus ſein landßman in begreiffung ettlicher ſeiner ſchꝛiften gepꝛaucht. vnd den auch Johannes andree faſt gelobt hat. Erhardus auch deſſelbens oꝛdens vnd lerer der heilligen ſchrift ein Sauonen 8 ſiſcher biſchoff was diſer zeit m achtunng vnnd mer geflißen ſein volck zu nutz K zefürdern dañ vber ſie eherrſchen. So was er auch in gaiſtlichen rechten hohgelert. liebenferren dariñ er auch ettlich außlegung gemacht hat.„ 00 akethew Thomas von Jiorens ein drtzt weylend wyn des arttes ſuniſt diſer zeit an ſynn⸗ uinbtmaßetze L4 ſchicklichkeit nicht in mynd erm rům dañ ſein vater dauoꝛ geweſen. 9 TOhanresd. Nðr̃rtholus de ſaro ferrato emn fürſt der rechtgelerten verſchynner zeit vñ ein vbeieννννν Lohfaben lleßender außleger der rechten vnd ein unger vnd ʒuhoꝛer Exn vñ Jacobi bo π gleegtt vnd Bartolus ein doctoꝛ thigarů der doctoꝛen. was diſer ʒeit in ſchniftlicher erfarung verſtentnus vnnd erklerung gefigh geffeet der rechte der gantzel werlt wunderperlich vnd hoh achther. der dañ voꝛ andeim außle A5 pitn gern der geſchuben recht fürtreffenliche erklerunng vber die kaiſerliche vnnd werltliche ſfetgel vnth ‚ rechte begriffen vnd vi außpůndiger loͤblicher gůter ratſchleg beſchuben hat. Er ſtarb fircg eſhgee abeꝛ im̃.lvi.iar ſeins alters.„ 13 öl Ranciſcus albergotus ein aretiner ein feſter doctoꝛ vñ außleger der kaſſerlichẽ recht ſchmnmamn .Iwas ein gehaymer vnd nachfolger Battotl. 0 hunmes wah PAcobinus carrarienſis herr zu Padua der Marſiliuz erſchluͤg ward in diſem iar als öewffne eu Aoer vier iar daſelbſt geregirt het von Gulhelmo ſeinem ſun den er auß einer zufrawe kugeeh 10 geporn het auch ertoͤdt darumb das er ine einen panckart geſcholten het. dem nach foꝛderet er den vater auff ein 1 migt haymlichs oꝛ vnd erſtache ine mit eim ſchwert vnd hieß ine in ſant Anguftms krrchen begraben vnnd darummd 5 13 95 noch vergebens hat der herr geſpꝛochen. Welcher mit dẽ ſehwert ſchlecht der wirdt mit dẽ ſchwert Ueofty 6% ſaämet dit Agud. chmirgſſ ppalßft 180 ögbs un ſe gdſtrgch ung y bafmc cnigdfen Ra bußvodtzthes ndg hebgße nriſcht yohleck Fwfnngſ Krſtſhlher n m daßfit Fiehghft Kb 1 0 10 5 růmbt mañ erzogen. der werit Blat CCXXXI er der vierdt des namens ein hohberůmbter kaiſer kome mit ſeinem gemahel vnd ſuͤnen zu babſt vr bano gein Rom nach der geputt des herren.P. ccc. lxviij. iar. Nw zohe er durch Paduam vnd Bononiã in ethꝛuriam. vnd als er gein 010 kome do ergaben ſich ettliche ſtett an ine ʒu dem Roͤmiſchen reich. Er bꝛacht auch ettlich gelt auß den Floꝛentinern die ſich der widerſpennigkeit ettlicher inen vnderwoꝛffner Ethꝛuriſcher voͤlcker beſoꝛgtẽ.die inen deñ begegnet weer wo allain der kaiſer verwilliget het. Dieweil aber Carolus zu rom was do manet er babſt Vꝛbanum die hawbter der heilligen appoſtel Petri vnd Pauli ʒeſuchen. die waꝛdẽ auß goͤtlichem willen gefunden vnd in ſant Johanſen lateranenſis kirchen an ein ſyhtpere ſtatt geſetzt mit vil filber gold vnd edelm geſtayn geieret. Biſer Tarolus gieng eins malß zu Pꝛag in die hohen ſchůl.darmn er dann die mayſter der freyen kunſt diſputiren bey vier vꝛen hoͤꝛet do wurde ſein ritterſchaft vngedůldig vnd ſpꝛachen ʒu ime.es wer nachtmals ʒeit. do antwurtet er vñ ſpꝛach.es iſt mir noch nit ʒeit ſunder euch dañ diſs iſt mein nacht mal. Diſer Carolus foꝛderet eins mals zu ime einen menſchen der ine vom̃ leben zum̃ tod bꝛingen wolt vnd ray chet ime tawſent guldein mit denſelben ſein manpere tochter zebeſtatten. vnd ſpꝛach das er ſich vber die erpar⸗ met die als die eltere doheym beſchloſſen wer. do dancket derſelb man dem koͤnig vnd gieng zu den die ine auff des koͤnigs todt beſtellet hetten vnd ſpꝛach. ich weßte nicht wer Carolus was aber nw mag ich den milten vñ barmhertzigen fůrſten in kein weyße toͤdten noch vmbbꝛingen. Ʒu diſs kaiſer Rarls zeitten enſtund in der kayſer lichen reichßſtatt Nůrmberg große zwittracht darumb das die des rats vnd die erbern demſelben kaiſer Karl anhiengen. das was der gemaynde nit gewillt. vꝛſacher ſolcher auffrůr warñ ettlich auß der ſchmitzunft gaiß pert genant. aber die ſachen warden durch fleiß kaiſer karls geſtillet. die zůnft der hãd werck abgeſtellet. die ſtat mit beßerer pollicey auffgerichtet. vnd die flaiſchhacker die dem kaiſer vnd den des rats anhiengen mit eim ewi Oꝛden der Inieſuatoꝛum genant. gen vaßnacht ſpil gefrehhet. 3 Iſer oꝛden hat vnder dẽ hernachgeſchꝛiben babſt Vbano zu Sena der ſtatt Ethrurie anfang geno⸗ men. die perſon deſſelben oꝛdens fiengen an in den hew⸗ ßern in werltlicher klaidung nach ſytten der gaiſtlichen mit großer lieb vnd einer einfeitigen gaiſtlichkeit in dem ſchways vnd arbait irer hend verſamenltlich zelebẽ vñ got zedienen. Als nw der benant babſt ſie für ſich foꝛde⸗ ret do empfieng er ab irem leben ein groſs wolgefallen vnd gabe inen zu einer klaidung einen weyßen rock vnd ein verachtliche kappen. vnd veroꝛdnet inẽ zu eim ſchum herrn einen tapffern vnd faſt gaiſtlichen man deꝛ ſein ge ſypter freůnd 55K 0 gabe inẽ auß ſeim beſolhnẽ gewalt ein groes klaid ob dem weyßẽ rock on geſchůhe zetragen. vnd begabet ſie mit vil freyheiten vnd gnaden alſo das ſie nwmaln ſchier durch alle welſche ſtett faſt emert. gůts lebens in hoher achtunng gehalten wer⸗ en. O0 oꝛden der geregelten choꝛherrñ ſcopetini genãt vnnd den man ſant ſaluatoꝛs haiſt hat auch diſer zeit in dem ſenenſiſchen feld von ettlichen gaiſtlichen ve tern ſant Auguſtins oꝛdens vꝛſpꝛung gehabt. Dieſelben verſamlũg hat darnach bab ſt Gꝛegoꝛußs der.xi angeno men beſtettigt gefreyet vnd vnder den geregulirten choꝛ errñ gezelet. Dieſelben perſonen tragen zu gedechtnus nd eren irs erſtẽ gaiſtlichen ſtannds ein weiß klaid mit eim weißen ſchepler ob eim weyßen leynin hembd. Sie geleben irer rennt vnd gullt vnd pꝛedigen nit. Sie hoͤꝛn aber beichte. Biſs heer ſind die in großem werde vnnd achtperkeit geweſt. dañ diſer orden hat an ſchꝛiftlicher weißheit vnd an heilligkeit des lebens ettwienil hohbe⸗ Johãnes koͤnig zn franck .Wenben der koͤnig ʒu franckreich hat nach der gepurt criſti..cce..ia: nach reich Wabſterben ſeins vaters philipſen in franckreich zeregiren angefangen vnd. ro iar geregirt. vnd den krieg ſo ſein vater mit Eduardo den koͤnig zu engellãd anfien G ge fuͤroan gefůert.aber er wardt im ſechſten iaꝛ ſeins reichs von dẽſelbẽ koͤnig Edu ardo in dem piturienſiſchen feld vberwunden: vnd mitſambt Phiupſen ſeinem ſim gefangen. vnnd Gualterus der Atheniſch hertzog mit. xrim. frantzoſen in demſelben ſtreyt erſchlagen. aber in dem dꝛitten iar diſer fengknus ließe koͤnig Eduardus di⸗ ſen Johannem mitſambt allen gefangen ledig. doch mit dem geding das Johãnes ſich nymmermer vnderſteen ſolt auechen krieg wider Eduardum zefüeren. aber Joz hannes wardt vnlang darnach treuͤpꝛůchig vnd vꝛſachet Eduardum von newen zu der waffen zegreiffen. alſo das Eduardus mit eim Goh mechtigen heer in Franckreich zohe vnnd daſſelb koͤnigreich mit großer nyderlag vnd ſchlacht langzeit beſchediget. Das ſechſt alter DJar der werlt. vim ve. krj. ¶ Dar chꝛiſti.j iijc Iriij. Rbanus des namens der fůnft dauoꝛ Wilhelmus griſant genãt ſant Vict oꝛs u Maſſilia abt w ardt(dieweil er als ein legat in welſchen landen außen wʒ) ʒu Auion mit gemayner wale zuů babſt erkoꝛn. Er was ein tugenthaftig ſtarck můetig man vnd auffrichtigs vnſch uldigs lebens. vnd ſchicket Egidium dẽ hyſpa niſchen cardinal als einen babſtlichen legaten von den ſeyten in welſche lannd gein Bern ʒu Lanem dem herrñ ʒu ð laytern. Daſelbſthin foꝛderet er zu ime die welſchẽ 5 herren e mit 005 8577 115 wider Ber na bonem fn 105 lendiſchen ſtatthalter. der war t darnach mit ſtreyt vberwunden.zu der fluc ht ge KiuFR 8— vnd Welſchs lannd b efridet. Darnach kome babſt Vꝛbanus im̃ v ierden tar⸗ 2 eins babſtthumbs in welſche land gein rom in fuͤr ſatz vnd wille n die ſachen wel ſcher land in oꝛd nung ʒebꝛingen. Als aber kaiſer Karl verſtund das Vꝛbanus gein⸗ r rom gezogen wer do zohe er( als voꝛ ſteet) auch hynein. Deßmals warden(als hie uoꝛ gemeldt iſt) ſant Peters vnnd Pauls hawbter gefunden. Dieweil Vꝛbanus zu rom was do ließe er von der reutſ⸗ chen vnd andrer außlender wegẽ ſchoͤne pallaſt gemache vnd wonung fůr beſchwernus des roͤmiſchen lufts zu ſummer zeit in der alten ſtatt vnd auff dem faliſconiſchen berg pawen. Er ließ auch Johannẽ haucut ar einen treffenlichen kriegßman auß fangknus vnnd machet ine vber das kriegs volck das voꝛmals vnder Egidio geweſen was zu eim hawbt man vnd ʒohe Wi⸗ derumb in galliam vnd ſtar b ʒu Maſſilia in dem newnden iar ſeins bab ſtthumbs Regoꝛius der ailft voꝛmals belfoꝛtis genant ein cardinal waꝛdt ʒu Auion mit gemayner wale babſt erkoꝛn. Diſer wardt in dẽ. xvij.iar ſeins alters võ babſt Clemente dem ſechſten ſeinem vettern zu cardinal gemacht. vnd ʒu vermeydung 8ð nachred(als ob er iner dem plũt dañ der kirchen genaigt wer zu den allergelertiſtẽ gelt vi lewten. vnd ʒuuoꝛan zu Baldum gein Perus 15 vnd lernũg wegẽ geſchickt fpleneſle vnd in allen kuͤnſten ſchꝛiftlicher weißheit e was alſo vnſchuldigs n ſen aber n vndefleckts lebens vnd alſo ein holdſelig vnn ben das ine menigclicher 10 ſlermeßdun ſunderlich liebet. Als er nw in den babſtlichen ſdand ome do ſchicket er von ſtund ch 9 15 a‚ an ſein legaten in welſch land der kirchen ſachen vnd henndel zeerkůndigẽ vnd mit äet blab dem vitzdomgrafen zu Mayland fiid zemachen. dañ alle ding warñ in zerrůdunng ahaldebee 0 vnd auffrör. Vnd nach dem aber diſet Gꝛegoꝛins dauoꝛ langzeit in welſchem land grungdeshell zu Perus in der lernung des hohgelerten recht weiſen doctois Baldi geſtanden wz läichetpd vente vnd gůtermaß betrachtet het was nutzperkeit ſein eingang in welſche land vnd ſein ydfrawen wont anweſen zu rom der kirchen bꝛingen moͤcht. vnd aber diſer babſt einen biſchof ver⸗ ſcheden ſeh ſolten manet zu ſeiner kirchen anhayms zeʒiehen do ſpꝛach derſelb biſchoff zu diſem babſt ſihtlächtlcch dent Heilliger vater warumb zeuͤhſt du ſelbs nicht ʒu deiner kirchen gein rom. demnac halig ſacrament de ſich Gꝛegoꝛius mit ſeinen willigen. doch wider gefallen ſeiner geſyppten ey doch das ſie ein gen ends vñ kome gein rom nach der iheh vnßers haylãds..ccc. lxxvi. ſeins bab ebrleder hernyyde thãbs in dẽ ſibendẽ iar als der babſtich hoff ler.iar in Gallia gehaltẽ wordẽ was. halten ſolten aſſo al Aber als vil diſe widerkunft des babſtlichen hofs gein rom dem volck da ſelbſt froͤ ſgen vnd die bꝛüed lich vnd freůdſam was ſo vil was die den floꝛentinern erſchrockenlicher vnd wið⸗ wkten. So ſolt eze ʒam. dañ menigelich hoffet das dardurch der kirchlich ſtand geauffet vnd der tiran lchergenent werden! nen gewaltſam verdꝛucket werden ſolt. Die roͤmiſch ſtatt bedoꝛfft gar wol ð babſt⸗/ güch geo dyet das lichen ʒukunft. dañ die gotzhew ßer thůrn vnd mawꝛn auch die ſundern gepew da⸗ zinſs haben vnd elbſt erſchynnen allenthalben pawfellig. ſo was derſelben ſtatt burgerliche ſytlich vnd ſpehfin de⸗ keit alſo entganngen das ſchier nichtzit bůrgerlichs weſens daſelbſt geſpuret ward ten an mer f a0 Als aber der babſtlich ſtůl widerumb daſelbſt nidergeſetzt wardt do gelanget die⸗ Ae 000 ſelb ſtatt von tag zu tag widerumb zu auffnemung an gemaynen vnd ſunderlichen gepewen. vnd alch an hůbſchheit burgerlichs ſtands vnd regiments. Vnnd wie! wol diſer babſt die floꝛentiner zu vertrag vermanet yedoch widerten ſie ſich deſs. darũ ſie zwungen die bꝛieſter bey inen meſs ʒehalten. dem nach bewegten ſie den babſt zum krieg. aber in ſollichẽ lewff ten ward er mit eim vntraglichẽ ſchmertzen der plaſen beladen vnd ſtarb im newnden iar ſeins babſtthumbs. der werlt Blat CCXXXII ¶Rigida oder Brigitta die andechtig criſtenlich fraw teinſcher nation. ein fůr⸗ 8 ſtin vnd herrin des lands ſchweden was auß durchleuchtigen. edeln. vnd an dechtigen eltern gepoꝛn. Ir vater auß ſundrer lieb gein ſant Jacob wallende beich tet in gedechtnus des leydenns criſti alle freytag. Dieweil ſie in můter leib getragen wardt do fiel ir můter in geferlichkeit eins ſchif bꝛuchs. aber ſie ward behalten von irer frucht wegen. Als nw Bꝛigitta gepoꝛn wardt do blibe ſie dꝛey iar vnredende. darnach redet ſie volkomelich. Nach abſterbẽ irer můter wardt ſie irer můter ſchwe ſter befolhen. Sie wůchße in aller tugent vnd andacht. der vater vermehlet ſie eim edeln vnd weyſen iungling ʒu der ee. bey demſebẽ wonet ſie vil iar in aller erſamkeit vnd in vnglewplicher meſf keit. demůetigkeit.ſenftmůetigkeit vnd arbait. Nach irs mans tod taylet ſie alle ire gůeter vnder ire kinder vnd armen vnd verwadlet ir klay dung vnd leben ſie gepꝛauchet ſich keins leynins klaids dañ auff irem hawbt. ſund trůg ein ſcharpffs herins klaid an zu keſtigung irs leibs. Sie zohe auß gepote ¶ riſti WA 5 Jeim rom mit eim andechtigen mitgeferten von andacht wegen vnd vberantwurtet babſt Vrbano ir offenbarung das er nit gein Auion ziehen ſolt. So ſendet ſie ſchꝛiften an babſt Gregoꝛio das er den hoff wider gein Rom wenden ſolt. Von dannen wallet ſie gein Jheruſalem. vnd von Jheruſalem wið gein rom. Darnach ſiechet ſie ſchwerlich ein ganntz iar der herr eroͤffnet ir die zeit irs ſterbẽs. auff das ſtarb ſie ſeligclich. Diſer Bꝛigitta hat got in irem leben vil offenbarung kůnftiger ding gezaiget. Ant 0 ordẽ hat võ derſelbẽ ſant bꝛigutẽ ð Grden ſant Brigitte hohberůmbten frawẽ anfang genomen. ð dañ auch ſant ſaluatoꝛs oꝛden genannt wardt. alſo das die ſelb heillig fraw durch antreibung des heulligen geiſts ein newe gaiſtlichkeit zwifacher cloͤſter als mañ vnnd frawen erweckt vnd auffgericht hat. vñ diſer gaiſtlich keit ſol ſant Baſilius in kriechiſchem lannd ein ſtifter ge/ weſen ſein. aber nachfolgend von weil zu weil hat die f kuch zuuermeydung vbels · vnd zu geſchwaygũg boͤß redender muͤnder ſolch cloͤſter entloͤſet alſo das f. von 77% einander bleiben ſolten. aber die heillig bꝛigitta ſol auß 46 anlaytung des helligen geiſts den oꝛden alſo widerauf gerichtet vnd vernewet haben das it beder. als ð mañ— vnd frawen wonung aneinander. vnd doch alſo vnd N ſchieden ſein ſolten das man von einer zu der audern nicht leichtlich denn auß erheiſchung der notturft das f heillig ſacrament den krancken zebꝛingen komen moͤcht doch das ſie ein gemayne kirchen haben ſolten. alſo dz 5 die bꝛůeder hernyden vñ die ſchweſtern oben ire ambt halten ſolten. alſo auch dz die ebbtiſſin die foꝛdern ſoꝛg tragen vnd die bꝛůeder allain goͤtlichs dienſts ſoltẽ ge⸗=& warten. So ſolt einer vnder inen der pꝛioꝛ oder beich=& tiget genent werden vnd den andern vor ſein. Sie hat⸗ auch geoꝛdnet das ſolche cloͤſter ligende gůeter vnnd ʒinſs haben. vnd aller bꝛůeder vnd ſchweſter klaidũg vnd ſpeyſung det ehbtiſſin zugehoͤꝛen ſolten Itẽ ſie ſol ten an mercklich vnd offenbar vꝛſachen vnd on lawb————— Johannes boccacius der ebbtiſſin nit auß dem cloſter geen ſunder durch biſchoff eyngelaytet vnd conſe⸗ criret werden. Ir klaidung iſt ein rock mit eim groen mantel mit eim roten creůtz dar auff vnd mit eim weißen kinglein dariñ. vnd tragẽ nicht leyneins am leib. Eßẽ dꝛey tag in der wochen flaiſch aufſerhalb ð faſten. Sie halten ſant Auguſtins regel mit beylegung ſant Bꝛigitte ſatzung ir von ot(als ſie geſagt hat) geoffenbaret.die dañ die heilligen veter die bebſt mir ſunde icher freyheit beſtettigt haben. Diſer cloͤſter ſind wenig in welſchem land aber vil in ſchweden vnd teutſchen landen. Die bꝛiůeð diſs oꝛdens hoͤꝛen beicht vnd pꝛedigen zu heilligen tagen vnnd haben layen bꝛůeder PYzu gepꝛauch eußrer vnd werlilicher hendelu. + Ohannes boccacius ein floꝛentiner ein hohberumbter poet philozophus vñ aſtronomus oder ſternſeher diſer zeit tſt im̃xlij.iat ſeins alters geſtoꝛben. abeꝛ nach dem er in lateiniſcher vnd welſcher zungen faſt wol berichtet vñ ein man wũ⸗ ſamer ſyñſchicklichkeit was ſo macheet er in lateiniſchem gezting gar vil ſchoͤns ſynn reichs dings. vnd auch ſunſt in welſchem gezůng manc erlay lieplichs getihts als Brigitta ein wittib NTDTDDas ſechſt alter 81 8 werlt. vin. ve rrvij. Jar Criſti. jm.tijc.lxxviij. er Linea der bebſt 5 ona ward in diſem iar nach babſt gregoꝛio babſt ſib 65 n. Diſs was ein liſtig vnnd rachſelig man. der ſich dañ mer an Johanna der koͤnigin vnd den cardineln re⸗ chen dañ die criſten befriden wolt. darumb abſolunet er die verpannten floꝛentiner in hoffnung das er ſie damit nach ſeinem willen wolt ziehẽ. vnd nach dẽ er von natuꝛ ein vngeꝛůgſam man was ſo machet er ʒu Nuceria newe cardinel vnd leget ettliche auß den alten in kercker. Dar⸗ nach ʒohe er gein Genua. vnnd von dannen wider gei rom.daſelbſt machet er zu empfliehung heimlicher feint ſchaft. xxix.cardmel an eim tag. der warñ der merer teyl neapolitaner vnd dꝛey roͤmer.Zu letſt ſtarb er in dem. xij iar ſeins vnglůcklich gefůertẽ babſtthumbs. vnd ine be wayneten nicht vil lewt. 6 03⁰ zwayundzwentzigſt ſciſma oder ʒzwayung vnd die allerergſt vnd boͤſiſt. xxir. iar weerẽde hat diſs iars anfang genomen. dañ nach abſterben Gꝛegoꝛij des ri. wardẽ die cardinel von den roͤmiſchẽ bůrgern freůnt licher weiß gebetten das ſie einen walhen oder roͤmer zu eim babſt welẽ woͤltẽ. Nw warñũ der frantzoſen oð gal liſchen cardinel riij. die vnderſtunden ſich einen auß ir er nation ʒu babſt zeerwelen. ſo begeret vnder vier walhẽ oder roͤmern ein Vꝛſiner des bab ſtthumbs. nw begabe ſich der fal das ein neapolitaner zu babſt gewelet. vnnd (als voꝛ ſteet) Vrbanus genant wardt. deꝛſelb vꝛbanus blib dꝛey monat babſt. Sarnach zohen die galliſchẽ car dinel in ſchein als ob ſie die hitze des ſummeꝛs fliehẽ woͤl ten auß rom.darunder warn acht die ſagten das die wa le Vꝛbani zum̃ babſtthumb gepꝛechlich geweſen wer. darumb ſo erkieſeten ſie einen andern von Genff dẽ neñ⸗ ten ſie Clementem den ſibenden. vnd ſchicktẽ in die werlt bꝛieff auß das derſelb Clemens der recht ſtathalter Kri/ ſti wer. Von dannen entſtund ein groß ſciſma in der kir/ chen. dañ die teůtſchen welſchen vnd hungeriſche launds hiengen Vrbano an. vnd Gallia Piſpania Cathelonia vnd Bꝛittannia Clementi. öb aber zohe nach vil gethaner vnd erliddner niderlag mit ſeinem hof in Galliã gein Auion. daſelbſt hin ſetzet er ſeinen ſtůl vnd ward von den Galliern als ein rechter babſt geeret vnd ſaße. rv.iar. Feer ertzbiſchof ʒu ba Vrbanus der fechſt Clemefis Ser oee diſs namens der newudt ein neapolitaner dauoꝛ Petrus thomacellus genant wardt zu rom mit gemayner einhelliger wal der cardinel erwelet. nach der gepurt Criſti. M. ccc. lxxrix.iar. vnnd wiewol diſer Bonifacius in eingang ſeins baſtthumbs bey.xxx.iarn alt was ſo fůeret er doch fůroan ſein tag in ſolchem pluͤen⸗ den alter das ine kein wolluſtperkeit zu arg fůrgewoꝛffen werden mocht. So was er alſo klůgmůetig vnnd rat⸗ weiße das er erſter allen gewalt vnd machte des roͤmiſchen volcks auf den babſt wendet. vnd nach ſeinem gefal len einen roͤmiſchen rat beſetzet. vnd die engelpurg vnd pꝛugken befeſtiget. In dem ʒehendẽ iar ſeins babſtthũbs ʒohe er von Aſſis alda er dañ vil iar gewonet het wider gein Rom vnnd hielt ein gnad enreichs iubel iar. In dem⸗ L550 iar kome er mit rům vnd gelt ʒu ſolcher mechtigkeit das er ſein nachkomen roͤmiſch beſt zu herren des criſtẽ ichs vmbkrays machet. Dañ er ſetzet das nymant geʒymen moͤcht einich bueſters pfrůnd zeerlangen voꝛ vnd ee er das gelt des weerds des erſten tarnutzs derſelben pfrůnd in die babſtlichen ſchatzkamer geanwurt wuͤrd. vnd des wideret ſich nymant daun die engellendiſchen in den kleinern pfrůnden. Siſer Vrbanus hat Brigittam in deꝛ heilligen zal geſchꝛiben. Zu letſt ſtarb er im.rv.iar ſeims babſtthumbs. 83 Euedictus diſs namens der.riij. wardt nach der gepurt criſti tawſent.ijj. ciij. iar nach Clemente vnoꝛden⸗ E er Petrus hyſpanus von Luna vnd was gar ein hohgelert man Nich ʒu Amon in der zwayung zu babſt benennt vnd ſaß.xri. iar bis auff das coneili zu Coſtnitz. dauo: hieß ſſtz vñ daſonch 51 hechten vons hewßeen vndk hon vnd entwi fſtten vnd gen reichs mit veln Nuppchndef konm.Underdſe Abenkeher vbe nem edeln maß! ghen weftteke fl dgtnach wider das gemayn vo von dannen m Sigmunden deln das tathan Ichter der ſtatt ſernauß Derkö fůndet warden. r gen do ſpuch de wörd do ergtiff aint degẽ in wile dert. Oald darn ſals altets als er den Behmẽ das d degoghewßer de tutſñ die newen ſt. getrogen vnd öaſe dobꝛachtein hadr ſochen zubeſſermn hb den wiet. Pobſt matggt ſnerhern 8 Aögtl. ſchetylkt, A Eiſtzlaw des veꝛgenãtẽ kaiſer karls ſun ð mit dẽſelbẽ ſeinẽ vater. viij iar re⸗ zeit ſeiner tag in můßigkeik vnd flaiſchgirigkeit. darumb wardt er von den lanndt uon vnd entwiche vnd kome widerumb in das reich. Doch nach dem er ſein boͤße f ſytten vnd gewonheit nicht wandeln wolt do wardt er durch die churfůrſtẽ des darnach wider komen vnd antwurt empfahen alſo gieng miclas ab vnd beweget 5 das gemayn volck mer vnd mer zʒu auffrůr. do fluhe der koͤnig in dẽ viſcherat vnd von dannen mit wenig volcks in das new ſchloß das er gepawt het vnd ſchicket 65 de in das rathaws vnd ergriffen ſiben ratherrñ( dañ ri. warñ empflohen) vnddẽ 8 gichter der ſtatt vñ ettliche andere burgere vñ ſtuͤrtztẽ die vber dz rathawß zũ fen kůndet warden. vnd alle die entgegen warñ deſs erſchꝛecken vñ mitleydẽ empfien· der werlt Blat CCXXXIII Ree— 8 5 2 — S 2 E A gieꝛt hat nach abſterbẽ ſeins vaters allain.xrij iar geherrſchet vñ doch die be! nedeyung des kaiſerthumbs vom̃ babſt nye erlangt. Aber doch im.xv. iar ſeins alx ters mitſambt Johanna ſeiner gemahel zu Ach die roͤmiſchen koͤnigclichẽ kron em̃ pfangen. Darnach in dem ſechſtẽ iar ſtarb die koͤnigin alſo ward ime ein hertzogi:nmnmn von bayern Sophia genant vermehlet Diſer Wentzlaw was ſeinem vater in al/ len dingen vngleich. Er ſuchet wolluſtperkeit vnd fluhe ſoꝛg vnd arbeit. vñ was entꝛl des weins geſlißner vnd giriger dañ zu verſoꝛgknus des reichs. vnd verzeret alle herrñ gefangen vnd. xvij wochen in hůt gehaiten. doch durch hertzog Hanſen zuß/ Lauſiz vnd hertzog Procopium zu n erhern wider erledigt. vnd darnach zum an dern durch koͤnig Sigmůdum zu hungern zu fangknus genomen vnd hertzog Al⸗/ bꝛechten von oͤſterreich zu wei warung gegeben. alſo wardt er zu Wien in ſchoͤnen hewßern vnd gemachen bewaret aber er kome daſelbſt durch vnfleißige hůt dar reichs mit ver willigung des babſts von dem roͤmiſchẽ koͤnigreich abgeſtoſſen. vñ Rupꝛecht der pfaltzgraff bey rhein wider ſeinen willen an des Wentʒlaws ſtat er⸗ koꝛn. Vnder diſem koͤnig Wentzlaw hat die huſſiſch ketzetey vꝛſpꝛung gehabt. Die ſelben ketzer vberfieln auff ein zeit nach mancherlay irem fuͤrnemen mit Niclaſen eyyß nem edeln mañ vngeſtůmigelich den koͤniclichen pallaſt vnd begerten an dẽ koͤnigg ¶ inen weyttere kirchen zegeben. do hieß der koͤnig denſelben Niclaſen deſs morgens 8 n Sigmunden ſeinem bꝛuder vmb hilff vnd beyſtand. So lieffen die ketzer toben ſtern auß. Der koͤnigclich camrer empfluhe auch. Als nw die ding dem koͤnig ver“⸗ 2 gen. do ſpꝛach des koͤnigs ſchennck. Ich hab voꝛhin wol gewißt das es alſo geen wiürd do ergriffe ine der koͤnig zoͤꝛnigelich vnd tratte ine vnder ſein fůeß vñ zucket einẽ degẽ in wille me zeerſtechẽ aber er wardt von den vmbſteenden daran verhin 5 dert. Dald darnach wardt er von dem ſchlag berůert vnnd ſtarb in dem. Ivij. ar ſeius alters als er.lv. iar zů Beheim geregirt het. Es was gewonheit deßmals bey 3 den Behmẽ das die leichnam irer koͤnig voꝛ irer begrebnus mit koͤſtlichen wůrtzen acht tag gefalbet vnnd durch die gohewßer der ſtatt vmbgetragen vnd bewaynet warden. Aber nach dem die koͤnigin die ketʒer fůͤrchtende mit in die newen ſtatt getoꝛſte ſo wardt Metzlaw alſo nicht begãgen. ſunder in ſannt Veits kirchen in dʒz ſchloſs getragen vnd daſelb ſt in dem koͤnigclichen ſale beſtattet. Als aber darnach das cloſter voñ ketzern zerſtoͤꝛt ward do bꝛacht ein hãd weꝛckman diſs Wentzlaws leichnã haymlich dauon vñ behielt den in ſein hawß. Als nw die ſachen zu beſſerm weſen gelanget vnd der leichnam Wentzlaws geſucht wardt do nam der man kx.guldein vñ gab den wider. Jobſt marggraf zu N Obſt marggraff ʒu merhern ward noch in leben Wentzlaws võ dẽ ertzbiſchof Tfen Ma öl zu koͤnig erwelt. ſo hettẽ ettlich Sigmũdẽ gekorn. aber er ſtarb in kurtzer ʒeit on erben vnnd wardt ʒu Bꝛujñ in merhern vnder eim koͤnigclichẽ ſcepter begraben. Als diſer Jobſt einßmals zu 55 Wentzlaw obgenãt nach ſeiner hlentſetzung kome do wardt er von ime on ein heymlichs oꝛt gefoꝛdert vñ ſprach. wie (wol ich wais das es auß meiner wirdigkeit nit iſt das mich die churfůrſtẽ des toͤmi Nſchen reichs entſetzt habẽ ſo iſt es mir doͤch ein ergetzlichkeit dz ſolch wirdikeit als an meinen vettern gelangen fol. do erſchꝛack Jobſt diſer woꝛt vnd fiel 05 auf x ſeine knye fůr den koͤnig vnd bate ine ime nichtz zeuerargen: alſo ſpꝛach koͤnig Wentz⸗ aw. Leg hin dein foꝛcht dañ ich ſtee nicht allain des reichs gern ab ſunder mir 3ů— Nayd das ich gepoꝛn plůt verletzen ſolt. abet Jobſt lebet allain ſechs monat darnac vVnd liß pfaltzhraff Ruprechten herrſchen Das ſechſt alter Reßlaw ſchleſier lands ein edle vnd bey dem teutſchen vnd ſarmatiſchen volek ein ſaſt namhaſtige ſtatt, ligt an dein fluſs der Ader. Dann Schleſia ein prouuntz teůtſcher land iſt mit derſelben Ader befeůchtigt Die fleußet gein mitternacht ʒu beden geſtadten teutſch volck habende. doch ſchenftholb ð adern Gpolſch zung in mererm geprauch. Diſe ſtatt hat von irem anfang her auß verſa nlung der menſchen daſelbſt zuſamen komende mercklich auffung vñ zierlichkeit an ſundern vnd gemainen gepewen empfangen. vnd zumal wolge⸗ zierte gotzhewßer. Vnder denen fürſcheint die biſchoflich thumkierchẽ in ſant Johanß ere geweihet. daſſelb ha ben die alten das guldein biſtthumb gehaißen. aber der hußen krieg 90855 oder 19 0 75 0J Johañ rot diſer zeit biſchoff daſelbſt ein doctoꝛ des rechtens vnd in allerlay ſchꝛiftlicher lere vnnd weißheit ein hoherforner man hat diſs biſtthumb an ere vnd wegte gar hoh geauffet. In diſer loͤblichen ſtatt ſind ſcheinpe re cloͤſter. Sant Auguſtins oꝛden ʒu ſant Doꝛothea. Der parfůßer ʒu ſant Jacob vñ ʒu ſant Bernhardin. doch vnderſchiedlicher obſeruantz. Der pꝛediger ʒu ſant Albꝛecht. Der geregelten choꝛherrñ zu der glouwirdigẽ iũck frawen Maria. Der pꝛemonſtratenſer zu ſant Vincentz voꝛ der ſtatt. Baſelbſt iſt auch ein halber ſtift zu dẽ heil/ ligen creůtz. Aber vnder den fuͤrtreffen die zwů pfarr kirehen ʒu ſant Eliʒabeth vnd zu ſant Maria magdalena So ſind ſunſt allda ſchoͤne klayne kirchen Sant Barbare Gant Criſtofs vnd ſant Lazarus vñ vil ander. Di⸗ ſe ſtatt hat von mancherlay fuͤrſten verwandlung der herrſchaft empfunden. Ns die ſtatt Eger von Johanne kaiſer Karls drs vierden vater wider erobert wardt do ward en auch diſe ſtatt die hertzog Heinrich zu Schle ſie innhielt. auch Ligniz vnd ander vil ſteet in ſehleſia ime in dem krieg vnderwoꝛffen. In diſer ſtatt wardenzu RSSLIR 10 Poeß a 19 f0 0ben Rh 61 0 0 50 883—ů ů————5ĩ derwerlt Blat CCXXXIII Den zeiten könig Wentzlaws zu Hehein die des rats in einer auffrür durch die fenſter vber das rathaws ab an fiberdingabhbeß bWa8e geſtůrtzt vnd ertodt. aber vber wenig iar darnach die vꝛſacher vñ anfenger der⸗ ding auß befelh kaiſer Sigmunds gefierteilt. Als ſolchs an die von Dꝛag die dañ ð geleichen mi Haht. lung anien ratherrñ danoꝛ auch begangen hetten) gelanget do fieln ſie in forcht vnd verzweiflung gnad vnnd verſſebunng irer mißtat von kaiſer Sigmunden ʒeerlanngen ſunder beſoꝛgten ſich der gleichen ſtraff gein den zů Preßaw geübt. Diſe ſtatt iſt erſtich vnder der Beheim gewalt vnd herrſchung geweſen. vnd nachfolgẽd nach mancherlay krie gen auß trewloſigkeit der beheim athie dem koͤnig zů hungern vnderwoꝛffen woꝛdẽ. vñ nach abſterben une koͤnigs Mathie widerumb an das Bemiſch koͤnigreich dem yetzo Vladiſlaus ð durchl 010 tigft koͤnig ʒu hungern vnd beheim voꝛ iſt) gelangt. Diſe ſtatt iſt mit wunder perlicher mawꝛ vmbfangen. vñ an dem oꝛt daran die Ader nit rynnt mit eim tieffen außgewoꝛffen graben vñ mir einer ʒiegelſtainn mawen bewaꝛet in ſolcher dicke das die mit geſchoße nicht leichtlich zerpꝛochen werden mag. an den mawen ſind vñ thurn vnnd an ſchickerlichen enden ergker vnd voꝛweer gepawt. Auch in der ſtatt weyt gaſſen vnd weg creůtzweys G mit ſehoͤnen zierlichen hewßern. eben vnnd gleich neben einander gelegen.alſo das ye ein hawß dem andern ſein außgeſyht nicht nymbt. So iſt an eim faſt weyten marckt ein rathaws mit einem hohen thurn auff dẽ die wach⸗ ter mn horen plaſen ire ſpil zu eſſens zeiten vben. Pꝛeſʒzlaꝛy II UI I1 Das ſechſt giter Entzlaw der koͤnig zu Bcheim ſolch gar offt aals ſein hoffgeſind ſage geſpꝛochẽ haben. Weñ mit das glůͤck ʒu zerrůdung der welſchen ſtett ſchickt ſo tayl ich den rawb der andern gijetere vnder die ritter. darumb ſo wil ich allain den rawb des weins bey mit behalten. wo aber ymant in die weinzell in meinem gepiet geet ð ſol mit dem ſchwert geſtraft werden. Aber die churfůrſten haben diſen Wentzla w als einen vnartchen vnnd verſewmlichen menſchen vom̃ roͤmiſchen reich(als voꝛgemeldt iſt) entſetzet vnd Rupꝛechten dẽ bayern an ſein ſtatt geoꝛdnet. An denſelben wendeten ſich alle teuͤtſche ſtett außgenomen die von Nuͤrmbeꝛg. die dañ ir pflicht vnd ayde diſem Wentzlaw getan voꝛ awgen hetten vnd ſich doch voꝛ des andeꝛn newerkoꝛnen koͤnigs gewalt beſoꝛgten. demnach ſchickten die von NRuͤrmberg ire ratßbotſchaft zu dem Wentzelaw ine zebittẽ ſie iter pflicht ledig zezelen mit erbietung ime deßhalb. xn. guldein ʒegeben. auff das ʒelet er ſie ledig. doch das ſie ime ſchicken ſolten vier fůder fůrſtenberger weins der dañ vnder den rheiniſchen der beſt geachtet iſt. 55 Johannes de rupeciſſa +. Ohannes de rupeciſſa parfůßer oꝛdens ein namhaftiger lerer der heilligen ſchꝛift parfůßert L. vnd in naturlichen dingen. hat diſer zeit auſterhalb deſs das er vber die bůecher der hohen ſyñ geſchꝛiben hat vil von pald kůnftigen dingen geſagt. Er wardt in einẽ Fercker gelegt. dariñ wolt er als ein pꝛophet vil voͤn kůnfüigen ſachen ſch ꝛeiben. Nem⸗ lich von zwayen anticriſten. von nidertretrung der kirchen. von ver wůeſtung der oͤꝛ⸗ den vnd von bekerung aller haiden zu criſtenlichem glaw ben. vnnd vil anders dings vnd das alles ſolt an der zeit vnd ime von dem herr ñ Jheſu geoffenbaret woꝛdẽ ſein Aber dieſelben ding ſind nit allain nicht beſchehen ſunder es iſt in allen ſachen wider⸗ wertigs erſchynen. Der gleichen warſager von verboꝛgen dingen ſind vil von anbe gyñ betrogeñ woꝛden. denſelben wer beſſer zeſchweigen dann alſo freuellich dauon F Spmon von caſſia 6 ymon von caſſia Auguſtiner oꝛdens ð heilligẽ ſchꝛift 6EE Neinm treffenlicher lerer vñ prediger iſt diſer zeit ð ſiechẽ 06 s den ſele zu gentzigkeit des lebens als ein ertzneyliche erquick Lab ung geweſen. vnd hat als ein warer außleger der euangeli ſten vnd als ein warer nachſolger Jheſu 63 alle geſchihten deſſelben vnſers hayl⸗ machers in ein oꝛdnung geſamelt vnd in. xv. bůecher getaylt. vnd ſunſt vil gůter criſtẽ licher lere vnd anweyſung beſchꝛiben. vnd zu Floꝛentz mit dem gaiſt der weyſſagung gereichßnet. vnd daſelbſt ein frawen cloſter ſeins oꝛdens von grundauf gepawet vñ daſſelb mit edein frawen vnd iunckfrawen erfuͤllet. FEyer der haymſuchung der gloꝛiwirdigen unckfrawen Marie wardt diſer zeit ⸗ ſvon bab Vꝛbano dein ſechſten durch die acht tag wie das feſt vnßers herrñ fronleichnãs zebegeẽ auffgeſetzt auff das durch das fuͤrbete vnd verdienſtnus der ge RR denedeyten gottes gepererin der iunckfrawen Marie einigkeit der kirchen in dẽ ſeiſma erwoꝛben wardt. Franciſcus der carrarier herr ri iar ein ſcheinperer tugentreicher vnd vil lobs wirdiger man. der die ſtatt Pa ¶ dua mit thůrnen. zynnen vnd faſt ſcheinpern ſundern vnd gemaynen gepewen vñ be 0 hawßungen wunderperlich gezieret. vnd auch in ſtꝛeitten vil loͤblicher vnd gedecht⸗ (nußwnudiger gethaten begangen vnd damit ſein herrſchaft faſt zu auffung gebꝛacht hat. Aber nach den er ſich vnderfieng Bernabouem ſeinen ſchweſter inan von Gale adaciomarie ledig zemachen do entlediget er ine nicht allain nit ſunder er verlure auch den vnd gefangen vnd in dem kercker alſo gehalten das er ſtarb. dem xij iar irs alters eeliche gemahelſchaft verſchme 8 hende der pꝛediger dꝛitten oꝛden anſich genomen vñ in vn⸗ 6 8. zallichen tugenten ſcheinende ein wũdergeſtrengs vñ maſ ſigs leben gefüert vnd wunderperliche geſihte vnnd vber windung in irer entʒiehung vnd maſſigkeit gehabt. Criſtus hat ſie ime vertrewtet mit eim fingerlein das het vier perlein vnd einen adamanten darauff. Der herr name ir ir hertz vñ gab ir das ſein. des blibe die narben in der 61552 Sie ſchyne mit eim gaiſt deꝛ pꝛophecey. Darnach im. xxr.iar irs alters nach vil volbꝛachtẽ wũderʒaichẽ zu rom võ andacht wegẽ weſende ſtarb ſie ſeligclich. Daſelbſt wardt ir heilligſter leichnam in d pꝛediger kirchen in gegenwurtigkeit vil volcks mit großer andacht vnd wirdigkeit ge/7 tragen vnd begraben. Dieſelb hellg iunckfraw ward darnach durch bab ſt Pinz dẽ T andern irẽ landßman nach der gepurt criſti..ecec.lv.iar am̃ erſten tag des monats LI igen iunckfrawen zal geſchꝛiben. Von welcher innekfrawen heilligkeit may in dei helli ben. Von w vnd tugent derſib babſt Pius gar ſehoͤn geſchuben hat. U Ranciſeus carrarienſts der elter empfieng ſein veteꝛliche herꝛſchaft vñ herrſchet ſein aigens leben dardurch. dañ er ward darnach von demſelben Galeacio vberwů] Itherina von Senis eins tuchferbeꝛs tochter hat in S. Katherina von ſenis yndi gro ckonelt ‚ F Arahch Ahew in hunge ſja. das daselb 0 95 er zuſeanen te ſch auch das ⸗ roßimtietig vnd Iſtand allermel babſtargkwont yyd diſerm koͤng⸗ diefloꝛentiher zůe vrffgung mitgi Jgſſmundt⸗ Ohyng ſhx. Der was ein! Die weyſſeng l0 fchſcht, Spohrohgf, Iheſchſtyſhenſt förrote Aecgebenehvfl Uölchervnd göeht fäbafföhtbe⸗ wogtermhvöß 00 ſuder c Velobech Ibegrchde Enoun in dem monat ſeptembꝛis durch ſein geſandte mit hunderttawſent gulden erlanget. vnd in derſelben hertzogiſchen wirdigken ſibẽ iar gelebt. Er was ſo kůns vnd groſs furnemens das er nach dem roͤmiſchen kaiſerthumb trachtet vñ villeicht dafſelb wo ine der tod nit lia. das derſelb ſein vater erobert het ererbet vnd. rrix. iar geregiret. vnnd darnach(85 der werlt Blat CCNNV Johannes galeaciys der N Oha nnes galeacius Galeacij marie ſun der erſt hertzog zu mayland hat drey iar erſt maylendiſch hertzog nach abſterben ſeins vaters vnd nach teylung der herrſchaft zwiſchen ime vñ Bernabouem ſeinem vetter beſchehen die maylendiſchen herrſchaft erodert vnnd zehen iar geherrſchet. vnd daʒwiſchen den herrn von der layttern vberwunden vñ Bern vnd Vincentz vnder ſich gebracht. vñ vnlang darnach Franciſcum dẽ herrñ von Padua mitſambt derſelben ſtatt ergriffen. So habẽ ſich Bonoma. die võ Se nis vnd die Peruſiner ime ergeben. Diſs was gar ein hohberůmbter fůrſt. gerads Nlleibs. huͤbſchs angeſihts. ſchuftgelert vñ wol beredt. liſtiger anſchlege vnd in ſeinẽ = ſachen vnd handlungen fůrtrechtig vnd klůg. Er het zwey eeweiber nacheinander. dDo eine Eltzabeth genamt was des königs zu Beheim tachter. Auß deiſelben gepa 442 re er Valentinã die tochter. die vermehlet er Carolo dem koͤnig zu franckreich. die an der ſein eegemahel hieß Natherina. die wz ſeins bꝛuders tochter. die gepare bey ime Johannem vnd Philippummariam die hertzogen. Diſer Johannes galeacius was alſo ein Gaind eß önn mechtig man das er nach der gepurt criſti. NM. ccc. xev. iar otſchaft den Maylẽ diſchẽ ertzbiſchof dẽ titel eins hertzogthũbs fůrkomen het erraichet. E 55 der ſunnen ſol diſer zeit geweſen ſein vnnd ſchier zwu ſtund ge⸗ Weetet aben. La law koͤm 3u A ulie Aßlaw koͤnig Rarls ſun hat nach abſterben deſſelben ſeins vaters. der dañ 167 Pn Ap 1 ILL in hungern von der koͤnigin durch gift getoͤdt wardt das koͤnigreich zu appu als er zu ſeinen tagen kome auch das koͤnigreich zu hungern eingenomen. vnnd dar nach auch das appuliſch koͤnigreich erobert. Vñ nach dem aber diſer Laßlaw ein großmůetig vnd fůrſichtig man. vnd auch an gewalt. mechtigkeit vnd glůcklichem(0 zuſtand allermenigelichem erſchꝛeckenlich was do begunde er anch dem roͤmiſchẽ babſt argkwoͤnig ʒewerden. alſo das die ſach zwiſchen den nachkomenden bebſtẽ ⸗ vnd diſem koͤnig manch erlay gluͤcks waltet. Als ſich aber diſer koͤnig vnderſtund die floꝛentiner zů gehorſam vnnd vndertenigkeit zebungen do wardt ime ayß irerd verffgung mit gift vergeben vnd ſtarb. OYhpbngerſchen aber darnach roͤmiſcher kaiſer wardt nach vertreibung koͤnig Lawßlaws auß hungern zu Mungeriſchem koͤnig gefoꝛdert. daſelbſt tegiret er bis auff empfengknus des roͤmiſchen kaiſerthumbs. xxv iar. Der was ein kriegßman vnd ein ernſtlicher verfechter vnd beſch utzer gemeyns criſtenlichs ſtannds. Die weyſſen gaiſte're ¶Nebeghart vnd die die ſich mit geknoͤpften gaiſſeln ſchlůgen haben in teůtſche 6 land vnd in andern gegenten ſchwere irrung eingefüͤert. dauon dañ hienoꝛ mel NS dung beſchehen iſt. So iſt auch in diſem..cce. lrrir. iar in allem welſchen land ein wunderliche auffwegung des volcks entſtandẽ. alſo das ſie ſich ſchieꝛ alle innerhalb dem galliſchen gepirg mit weyßem vnd leyninem klaid bis auff die fuͤeß hinab mit ei ner kappen gleich einer muͤnchs gugel beklaideten. Darunder warñ edele weiber vñ maß. Auch fůrſten. biſchoff pfaffen vnd můnch allerlay oͤꝛden die ſich der gleichẽ be klaidten. Nw diſe menſchen giengen in proceſſionweiß ye ʒzway vnd zway zu den ne⸗ VN hern ſtetten vnd ruͤfften mit flehlichem geſchꝛay nach frid vnd barmhertzigkeit vnd AY/ſolchs weeret ſchyer dꝛey monat. Vnder diſen warñ von der ſtatt Luca bey.iijm.ms⸗ ſchen. Vrſacher diſs fuͤrnemens was ein bꝛieſter. der was von antlitʒz vnd wortẽ ſoͤl cher topfferkeit das er von in allen heillig gehalten wardt. Aber babſt Bonifacius Ohieb zu Viterbio nach ime greiffen.ine zů im fůeren vnd als einen irrer verprennen, bel oder gnad enreichs iar wardt im..cccc.iar zu rom auß befelhe baſts Bonifacij gehalten. daſelbſt⸗ Luhin dañ ein vnzalliche menig der menſchen kome. Vnd man ſagt das in demſelben iar von wegen der groſ ſen menig des volcks. vnd ſund erlich der obgemelten weyßen gaiſt, re vnd gaiſterin. die rom beſuchten allent halben ein ſo groſſe peſtilentz geregirt het das zu Floꝛentz bey. xrxrin. menſchen vergangen werñ. So wʒ auch im vierdten iar koͤnig Laßlaws ein ſolcher grawſamer ſterbe in Beheim das zu Pꝛag in vier monaten allain in einer ſant Stephans pfarr.iijm. vnd. xl. leiche warñ. Vnder diſen dingen komen die Piache zu auffrůr vñ vbez fieln die iuden namen ine ire gůeter. verpꝛennten inen ire hewßer vnd ſchlůgen ir ettlichetawſent zu tod. Aheß der iungen kindlein warden ettwienil zum tawff behalten. ee Das ſechſt alter Jar der werlt. vinn. vic.iij. Jar Chꝛiſti. 5 5 Linea der bebſt Fiem babſf der ſibend dauoꝛ Coſmatus genant ein cardinal nach Bonifacio zu Innocentius der ſibend Eerom babſt erkoꝛn was ein alt man vnd vil vñ großer ding erfarn der tratte in/ mmne kt ettlichen dingen in die fůßſtapffen Vrbani vnd Bonifacn ſeiner voꝛfarñ. Er regiet: alſo eins auffrůrigen weſens das er die roͤmer die an ine die ſciſma vnd zwayung in der kirchen hinzelegen begerten zu Lud wigen ſeinem oͤheim als zu eim tod wůrger geſchickt. der dañ alßpald.ri. auß inẽ durch die fenſter außgewoꝛffen ertoͤdtet. Auß; dem wardt das roͤmiſch volck bewegt koͤnig Laßlawen vmb beyſtand wider den babſt anzerůffen vnnd zu der waffen zegreiffen. aber der babſt fluhe von ſtund an mit Lud wigen ſeinem oͤheim gein Viterf.do fieln die Roͤmet in des babſts pallaſt. vnd in der cardinel hoͤfe vnd ſchlůgen ire hofgeſind zu tod. Als aber zu letſt die roͤy mer verzůrneten do namen ſie den babſt widerumb zu gnaden. vnd als er wið gein ⸗ tom kome do machet er ettliche cardinel vnd ſetzet den benanten Ludwigen zu eim Diceniſchẽ marggrafen vnd ſtarb nit lang darnach zu rom in dem and ern iar ſein abſtthumbs. 6 Jar der werlt. vim. vic. v. Jar Criſti. jm.iiijc.vi. 3 8 Regoꝛius der.rij. ein Venediger voꝛmals angelus Coꝛnarius genant ein cardi⸗ nal im iar des herrñ..cecc. vi. zu babſt geſchoͤpfft was wol ein erwirdiger 5 biſchoff großer ernſtlichkeit vnnd ſundrer heilligkeit. Siſer verpflichtet ſich das er wo Benedictus der ſich in Gallia fur einẽ babſt hielt abſtunde auch võ ſeim babſtt thumb abiretten woͤlt. vnd wiewol ſie ſich bede deßhalb aneinãdr im anfang ver maneten vnd ein ſtatt ernenten alda ſie zuſamen komen vnnd ſich irer babſtthumb entſchlahen wolten yedoch tet dem irer kein volg. darumb warden ſie von ir bede:· cardmeln als treůpꝛůͤchig gehalten vnd vꝛſachten ein groͤßere ʒzwittracht vñ erger E nus in dem criſtenlichen volck den die voꝛig was. dem nach ward zu Piſa ein conciß g li gehalten darm̃ ſie bede als teůſcher angeclagt vnd des babſtthumbs entſetzt. vn Mexander erwelt. Dieweil Gꝛegoꝛius von rom außen was do rawſchtẽ alle ding. zu rom mit waffen. ſo zohe Gꝛegoꝛius als fluͤchtig vom̃ cõcili gein Ariminum. aber. Benedictus fluhe nach eim concili zu Perpiano gehalten in das caſtell Paniſchole. Aber wiewol ſie bede in dem Piſaniſchen concili irs gewalts entſetzt wardẽ ſo ma⸗ chten ſie doch als werñ ſie die rechten bebſt ettliche cardinel. vnd allermaiſt Gꝛego. rius. Serſelb ſetzet zu Luca mit willen ſeiner cardinel die nochmalß bey ime warñ Gabꝛielem candelinarium zu eim cardinal.der wardt darnach ein babſt vnnd Eu⸗ genius der vierd genant. Jar der werlt. vin. vic. viij. Jar Criſti. pᷣn.iiijc.ix. 28 Lerander der funft auß candia dauoꝛ Petrus candianus genant parfuͤßer oꝛ/ ¶dens ein doctoꝛ vnd ertzbiſchof zu Mayland an lere ſchꝛiftlich er weißheit vñ heilligkeit des lebens ein hohberuͤmbt man wardt diſs iars in dem piſaniſchen cõ cili nach abſetzung Gꝛegoꝛij vnd Benedicti mit verwilligũg aller cardinel deßmals in dem concili gegenwuͤrtig zu babſt erwelt. Er gienge in ſeiner iugent in der parfũ ßer orden vnd vbet ſich zu parys alſo in lernung der freyen kůnſt vnd der heilligen ſchꝛift das er in kuͤrtz offne ſchůl hielt vnd vber die bůcher der hohen ſynn ſchꝛibe. Er was ein großer redner vnd ein 1115 pꝛediger. darumb wardt er von dẽ her tzogen zu Mayland zu dem foͤꝛderſten ſeiner rete auffgenomen vnnd zu biſchoff zu Vicentz. darnach zu ertzbiſchoff zu Mayland gemacht. vnd nachfolgend durch In nocentium den ſibenden zu cardinal geſchoͤpfft. vnd zu letſt babſt erkoꝛn. Er was alſo ein milt man das er ime in kurtzer weil nichtzt behielt. darumb ſpꝛach er zu zeitẽ in ſchimpff. Er wer ein reicher biſchoff.ein armer cardinal geweſen vnd ein petlen der babſt. Er was alſo kůnmůetig das er den mechtigen koͤnig Laßlaw der die kir⸗ en betrůbet ſeins reichs entſetzet. Nach ende des concilis zohe er gein Bononiam. da ſelbſt fiel er in ein ſchwere kranckheit.alſo foꝛderet er die cardinel fůr ſich. ſie zů eyn trechtigkeit vermanende. vnd wie der herr Criſtus ſpꝛechende. Meinen frid gib ich euch meinen frid laß ich euch. vnd ſtarb alßpald in dem achten monat ſeins babſt· thumbs vnd wardt zu Bononia in der parfůßßer cloſter gar erlich vnnd mit gepůr licher ſolennitet begraben. 3 3 n hechohen mach. 15 nffunbt dẽſſ pöklchet noch otd chnlabden ſüe 8 delt goffte b10 v heinehme Olin vufcket gen Nannt erdgz 57 derwerlt Blat CC&&NNVI I9 9 hertzog ʒu bayern vnd pfaltzgraff bey rhein wardt nach der gepurt mneg der Falſer F EDeriſti..ccec.iar nach ab ſetzung koͤnig Wentzlaws des beheims als eins vn nůtzen mans von den churfůrſten ʒu roͤmiſchem koͤnig erwelet vnd regiret..iar ʒzu Coͤlne von dem ertzbiſchoff daſeldſt bekroͤnet. Diſer was gar ein faſt criſtẽlich maf ein liebhaber der gerechtigkeit in kriegs hendeln geſtreng vnnd in beſchiumung der; BVupiecht verdꝛuckten ſoꝛgfeltig vnd fleißig. darumb wardt er võ babſt Bonifacio zum reich xxß beſtettigt. Diſer Rupꝛecht wardt von den floꝛentinern wider den hertzogẽ zu Way; land zu hilff in welſche land zekomen gebeten vñ ine ein große merckliche ſum̃ gelts darumb von ine verſpꝛochen.doch mit geding daſſelb 9 nit ʒeempfahen voꝛ vnd ee er das Maylendiſch land mit dem heer erraichet. w kome diſer Rupꝛecht in dem ende des herbſts auch in fuͤrſatz die kaiſerlichen bekroͤnung vom̃ babſt zeempfahen vnd zohe zu einnemung vnd empfahung des verſpꝛochen gelts in die bꝛixiſchen ge⸗ 805 8 als er aber des gelts einen teil empfangen het do kome er mit den Naylen ern zu ſtreyt. vnnd die ſeinen warden zerſtrewt vnd er keret wid er gein trient. So zohe der biſchoff von Coͤlne vnnd hertzog Leůpold von oͤſterreich mit eim groſſen volck vom̃ koͤnig Rupꝛecht wider anhayms. do zohe Rupꝛecht von Trient durch Teruis gein Padua daſelbſthin ſchickten die Floꝛentiner ir botſchaft zum̃ koͤnig mit anrůffung den krieg wider anzenemen. aber nach dem ime die Floꝛentiner mynnder gelts geben wolten deñ er gerñ gehabt het do name er ime fůr hinweg zeziehen. darfrfrf umb ſchiket er dẽ gerayſigẽ zeug zu land gein Teruis ſo ʒohe er gein venedig die ſtat:/ſ, daſelbſt zeſchawẽ. Vñ als nw alda erlich vñ gepuͤrlicher weis empfangẽ waꝛd doß erzelet er dẽ venedigern ſein erlidne uyderlag. Als aber zu letſt diſei koͤnig wed võ de babſt noch von den venedigern beyſtand noch auch von den Forẽtinern wilfarũg. ſeins begerns erlanngen moͤcht do keret er wider in teuůtſche land vngeſchaft. Diſer Rupꝛecht ließ auß ſeiner gemahel Elizabethen eins burggrafen zu Nůrmberg toch ter vil erben. Rupꝛecht vnnd Friderich ſein ſüne ſtarben voꝛ ime. Aber er ließ nach ime hertzog Ludwigen Stephan Johanßen vnd Otten vnd dꝛey toͤchter. Die eine e wardt hertzog Friderichen zů oͤſterreich an der etſch. die ander ein grafen von Elefe. den kaiſer Sigmund zu ey nem hertzogen machet. vnd die dꝛitt Margaretha geuannt dem hertzogen zu Lothꝛingen erlich vertrewtet. Der vater mitſambt dẽ fůnẽ blibe bis zů tod vnder ð gehoꝛſam babſts Gꝛegoꝛij ſagende das das Piſamiſch cocili vit gepuͤrlicher noch ordenlicher weiß gehalten woꝛden wer. u letſt nach loͤblichen getaten im̃ reich vnnd in terit ⸗ ſchen landen ſtarb er im iar Criſti..ccec..iar ʒu Oppenhaim vnd ligt ʒy Haydelberg begraben. Concili zu Piſa Ls die ſciſma vnnd ʒwayung zwiſchen Gꝛegoꝛio =Æ Tvnd Benedicto(in maſſen hieno: gemeldt iſt) al 8 ſo beharret vnd nw zů Floꝛentz ein lange diſputatz ge halten wardt ob von ſoͤlcher boͤßen vnnd der kirchen ſchedlichen ʒwayung wegen die cardinel ein concili zů ſamen bernůeffen moͤchten. vnnd aber durch die gelerti ſten mañ beſchloſſen wardt das ſölchs zyrilich Zeſche hen moͤcht. do beſtimbten beder bebſt cardinel ein co eili in die ſtatt Piſa mit verwilligung der Floꝛẽtimſchẽ gemaynde. Dem nach foꝛderten die cardinel durch bo en vnd brieff alle biſchof. pꝛelaten. fůrſtẽ vnd gemayn de. Daſelbſthin kome auß allen natio nen ein große me anag voicks. In demſelben concili warden bede obge⸗ vnant bebſt beſchuldigt vnd in daſſelb cõcili zekomẽ ge foꝛdert. aber Benedictus het ſein gelechter darob. So ſaget gꝛegoꝛius das die cardinel nicht gewalt hette ein concili ʒeuerſam̃eln. doch warden ſie bede zu letſt abge ſetzt vnd Aleranderl als voꝛ gemeldt iſt) babſt erkoꝛn Derſelb Zlerander lebet aber nicht lang in ſeiin o abſt thũb. Vñ als er an ſeinẽ todpet lage ſo name er es auff 2 ſen ſterbẽ vnd letſte hinfart das en hielt vnd giawoct 4 das alle die ding die in diſem Piſaniſchen conclit gehã⸗ delt auffrichtigclich vnd 15055 0 5 1 werñ on allen argen liſt vnnd geferde. vnnd ſtarb azuff. vnd was deßmalß großer hunger vnd ſterd.* VV Ahle⸗ zeit kom wedes mndegsuenſſech herzog dee Lndwigeſunderſſchmmi Cerolo uind dgeh (YMire gen piſn vnd empfteng von Aletandro das zöntgreich Apulte dañ Laßla vo her alle das gean damit er das concili zeuerhindern vermaynet. Das ſechſt alter O. Vincentus pꝛedi auß Cathelania pꝛediger oꝛdens ein hohberuůmbter lerer der heilligen ger oꝛdens 3 chꝛift von der ſtatt Valẽtia auß edelm geſchlecht der Ferrarier. Sein vater wz ein offenbarer ſchꝛeiber. Der het dꝛey ſijn. der elter hieß Peter ein frum̃ man. vnnd het ein eeweib.der ander Bonifacius beder rechten doctoꝛ. der gieng nach abſterben ſeins weibs in det cattheůſer oꝛden vnd wardt ein general deſſelben oꝛdens. der dꝛitt hieſt Vincẽdus ð blib in ð iunckfrawſchaft. vnd was diſer zeit nicht allain an treffenlicher loͤblicher lere ſunder auch ſunderlicher heillikeit beruͤmbt. ð dann mit gabe des pꝛedi⸗ gens hoh erleůchtet die weil er lebet die kirchen gottes durch lere vñ vermanũg nicht allain mit woꝛtten ſunder auch mit loͤblichem ebenpild gefůͤrdert. vnd dꝛeyſſig ĩar an⸗ ar des herrñ..cccc.xviij.iſt er auß diſer werlt verſchieden vnd hat in ſeinem tod vñ darnach an vil wunderwercken geſchynen. vnd ine darũb babſt alixtus der dꝛit ſein landßman nachfolgend in dem. Ncccc.lv iar criſti in d heilligen beichtiger zal geſchꝛi ben. Er pꝛediget in ſemem leben gar offt von dem lungſten gericht vnd võ der zukunft oes anticriſts alſo erſchꝛoͤckenlich das er menigclichen zu foꝛchten keret. vnd die ſuͤnde⸗ re kůnftigem gottes ʒoꝛn zeempflihen warnet. Ranciſeus martini carmeliter oꝛdens ein treffenlicher lerer der heilligen ſchrifft diſer zeit in achtperkeit we⸗ HF ſende hat ein bůch von der iunkfrawen Marie 1 P5 gemacht. 55 Gerardus groet hat diſer zeit in heilligkeit des lebens vnd an kunſt geleuͤchtet.. +. Ohannes räßdroch ein beruͤmbt andechtig vnd erleucht man hat vil teütſchs dings ge ſchriben. NCinricus yota ein lerer der heilligen ſchrift. vnd Heinricus von heſſen auch ein ſoͤlcher lerer ſind zwapy licht FP der kirchen geweſen zu Wienn in oͤſterreich.***3 15 Baldus ein doctoꝛ Aldus von Perus kaiſerlicher vnd werltlicher rechten ein hoh fůrtreffenlicher RE JZicrer hat mit Angelo vnd Petro gebꝛijedern diſer zeit hoh 85 vnd nach bartolo ſeinẽ maiſteꝛ in bedẽ techtẽ dẽ pꝛeys vñ voꝛgang behabt. vñ ſchier vnzalliche bujecher beſchuben. vnd vbet das gantʒ werltlich recht begriffen. vñ gat vil treffenlicher loͤblicher ratſchleg hinder ime gelaßen. Zu letſt wardt er von fůrtref 18 wegen ſeiner ſchuftlichen weißheit vñ kunſt võ hertzog Philipſen zu may and mit einem gemayne ſold zu papia verſoldet. vnd ſtarb im iar Criſti..cccc.xxij de Saliceto gar ein hohgelert man in den rechtẽ hat diſer zeit ge plijet vnd ettliche erklerung vber die kaiſerlichen recht gemacht. Vñ nach dem er bey Alberto dem ferrariſchen maꝛ grafen in achtpeꝛkeit was ſo beweget er ine daꝛ zů das er von babſt Bonifacio freyheit erlanget ein 30nehehe ſchůl daſelbſt auffzerichten. Desele von floꝛentz ein namhaftiger doctor der ertzney hat diſer zeit ein groß Micolaus von flloꝛentz bůch von aller ertzney beſchuben vnd hinder ime gelaßen vnd ſtarb zu floꝛẽtz ein artzt nach der gepurt criſti. Ni. cccc.xij. (Diach von ſant Sophey von Padua auch ein artzt hat mit beſchꝛeybung et NMicher ertzney an ſubtilikeit vnd ſynnſchicklichkeit vil andere fůrtroffen vñ ſein vaterland mit lob gezieret. FCoberne, von Rauenna ein W grãmaticus vnnd rhetoꝛ vnnd ein ſynn Lereich vnd kunſtweis man hat diſer zeit geplůet. Von dem(als Leonhardus are tinus bezeugt) die kunſt vnd lere der zierrede die ſo lang verboꝛgen bliben was wi⸗ der in welſche land gebꝛacht worden iſt. Vnd nach dẽ er von Franciſco petrarcha gar wol gelernet wardt. ſo hat auch er gar fůrtreffenlich hernachfolgend mann zu A Criſoloꝛas itingern gehabt. P Emanuel criſoloꝛas von onſtantinopel der gepurt ein edelman. aber an etfa⸗ rung kriechiſcher ſchꝛift vnd in aller ſchriftlicher weißheit vnd an tugent noch edler vnnd berijmbter. kome erſtlich auß ſeinem haymend von Conſtantinopel gein 0 Venedig. daſelbſt leret er die kriechiſchen ſchꝛift. die bey ſybenhund ert iar in det ſtill D 199 ſchweigung gelegen was vnd widerũb durch ine an das liecht gebꝛacht ward 2 IF.5 von dannen gein tom. vnd von Rom in das concili gein Coſtnitz zohe do zohen ime die yetzgenanten ſein letiunger von ſůßßigkeit wegẽ ſeiner wort nach. Er ſtaꝛb zu Co hitz vnd wardt von Pogio floꝛentino mit einer hoͤnigfließendn pꝛeyßrede geeret. getriben hat. ʒu letſt zu ʒeiten babſts Martini des fůnfien vnnd kaiſer Sigmunds im man das g name die ſehe jeß er⸗ ſ0 legerck hen zu bedeurn 00.vud deſchr bſen merlont 0 tdteſelbenk 0 9 9 10 ne zoͤmugellch 1000 bin de ſt. Die dien Ce VAulus von 9 vnd naturl lein welſchen Ian ſchen kunſt weg Artholom Gbnnſche dern ſeihen ſchifft ſach dema bege⸗ + Ordgnis ait zeit voywe ingroßzer gchtpet Acobus gu eto püͤttig ha andern en büch Iͤcherl 0 öſeh 0006 10 hchthe Whſkrön, Weirrſüh, 0 Mhege ſchiofe 9 anchlhedſth, nght hieh entg tochůe, Haesfhgh cch chmhehge 00 oehkh nnfef 0 puhell 015 Ige 0 fl urhflhli ö )ue, heſt Koc Iöſeh edechh 0. rbh⸗ name die der werlt Blat CCXxxXVII Camerlanes NAmerlanes der groſs koͤnig der tartern oder parthier ſtarb in diſem..ccco· ij. iar. Er was ein parthier auß ſchlechten eltern gepoꝛn. vnd erſtlich ein rot⸗ maiſter.aber vnder den ſeinen an tetigkeit des leibs alſo geſchickt vnnd fuͤrtreflich das er in kůrtze ein hawbtman vnd hertzog vber vil volcks wardt. damit hat er die herrſchung der parthier erlangt. vnnd fuͤroan die Scithier Hyberos Albanos Perſas vnd Medos ime vnder woꝛffen. Meſopotamiam verfolgt vnd Armeniaz durch den Euphꝛatem ʒiehende mit. xlm pferden vnd mit ſechßmal hundert taw⸗ , ſent fůßknechten das gantʒ kleiner Aſiam verwůůeſtet. vnd den allermechtigſten ð Ntuͤrckskoͤnig Pazaitẽ bey dẽ armeniern beſtrittẽ ime bey zwaymalhundert tawſent N menſchen erſchlagen vnd ineſelbs gefangen vnd als ein wunderthier in eim fogel hawß durch gantz Aſiam vmbgefuͤert. Seine Veegaeße oder wagenpurg warñ wie ein ſtatt gefoꝛmt vnd eim yeden handel vnd gewerbe ſein oꝛt zů ſeinẽ gepꝛauch ogcodnerdarin fonde man gnuͤgſamkeit aller dinng zu menſchlicher notturftigkeit FRNEe dienſtlich. Alda het weder rawberey noch moͤꝛderey kein ſtat. Er ʒohe darnach fů roan von demſelb en fluſs Thanay bis gein egypten duꝛchalles Aſiam auß Smurnas Anthiochiam Sebaſtẽ Tripolim Damaſcum vnd vil ſtrarcket vnd feſter großer ſtett mit gewalt fahende. zerrůedende vñ verpꝛennẽ de. Er hat auch Soldanum den egyptiſchẽ fůrſten mit krieg vberwunden. Als er ime fůrgeſetzt het die ſtatt Caphã deßmals d Genueſer inwonũg anzegreiffen. do ſchicket er ettliche kawflewt mit koͤſtlicher raweꝛ ware voꝛ hynein mit befelhe dieſelben ware vmb mynder gelts dañ gewoͤnlich was ʒeuerkawffen. denn er weßt dz man das gold vnd nicht die rawhen ware verbergen moͤcht. darnach gewunne er die ſtatt mit gewalt vnnd ekawften ware wider.alſo eroberet er gelt vnd ware zuſamen. Weñ diſer Tamerlanes ein ſtatt be legeret ſo ließ er am̃ erſten tag ein weiß gezeldte am̃ andern tag ein rotes vnd am̃ duttẽ ein ſchwartzs aufſchla hen zu bedeuͤtnus das die die ſich am̃ erſten tag an ine ergaben hail erlanngten. aber die rot farb bedeuͤtet den tod. vnd die ſchwartz abtilgung der ſtat. Man ſagt von ime das einßmals ein volck in einer ſtatt die er bis an den andern tag belegert het alle ire kinder vnd iunckfrawlein in weißem klaid oͤlzweydlein voꝛ inen tragende diſem Tamerlani entgegen ſchickten in hoffnunng mit irer vnſchuld des fůrſten zoꝛñ zeuerſoͤnen. aber er het ge ſchafft dieſelben kinder vnd iunckfrewlein alle mit dem rayſigen zeůg ʒertretten vnd die ſtatt zeuerpꝛennen. als er aber von eim gehaymen ſeins N gefragt wardt warumb er die grawſamkeit alſo geůbt het. do het er ime ʒoͤꝛnigclich mit entſteltem antlitz vnd init fewꝛſchießenden awgen geantwurt. Maynſtu ich ſey ein mẽſch. du irrſt. ich bin der zoꝛn gottes vnd ein verwieſtung der erden. hůete dich das du mir fůrohin nit mer begeg⸗ neſt. Die diſen Tamerlanem geſehen haben die ſagen das er dem Hanibal gleich geweſen wer. Aulus von Venedig ſant Auguſtins oꝛdẽs ein fůrſtider lerer heilliger ſchꝛift Paulus ein Venediger vnd naturlicher maiſtere vnd gar ein ſcharpffer diſputireꝛ iſt diſer ʒeit in al⸗ lem weiſchen land gar namhaftig 815 woꝛden võ manigfeltiger ſeiner ſchꝛift lichen kunſt wegen. 8 Artholomeus von Vꝛbino deſſelben oꝛdens ein gar fleißiger doctoꝛ vñ Vꝛ binatiſcher biſchoff iſt diſer zeit auch namhaftig geweſt vnd hat vnder an/ dern ſeinen ſchꝛift en alle ſant Auguſtins vnd ſant Ambꝛoſij ſpꝛůch in ein oꝛdnung nach dem a be gezogen vnd daffelb bůch Milleloquium geneñt. Ordanis ein teütſcher ein wolergruͤndter lerer der heilligen ſchꝛift iſt diſer ʒeit von wegen ſeiner wiſſenheit der ſchꝛift vnd von erforſchung alter ding ⸗ in großer achtperkeit geweſen. W 8 A. Acobus auch ſant Auguſtins oꝛdens ein lerer der heilligen ſchꝛift vonTole V Roto puͤrtig hat diſer ʒeit geplůet vnd ſchier alle heillige ſchꝛift erklert. vnd vnd · andern ein bůch das man Sophologium nennt geſammelk. 8 22 8 5 * 3 Ern die hohberumbt vnd alt ſtatt welſchs lands iſt im̃ iar des herrñ..cccc..(von den Carrariern O verdꝛuckt) auß nachgebung Johanniſmarie des Ma lendiſchen hertzogs durch Franciſcum gonzagaʒ vnd Jacobum vermem vnd Paulum ſanellum in der 255 gewalt komẽ. vñ bißhyhher mit großer auf⸗ fung bey inen bliben.— 0 Iſa die mechtig vnd wolerpawt. vnnd dem Floꝛentiniſchen volck widerwertige ſtatt des ethꝛuriſchen lands iſt in diſem iar durch harte belegerung vnd ernſtlichen krieg gezemet. In deſſelben Floꝛentiniſchẽ volcks gewalt vnd hand komen. dañ als die von Piſa die Floꝛentiner auß der ſtatt getriben vnnd ſich wider umb ʒu freiheit gebꝛacht heten do warden ſie alſo hart belegert vnd inen der zugang allenthalben verſchloßẽ das ſie nach erliddem hunger auß dargebung Johannis gabacurte wider vnder das voꝛig ioch der Florẽli⸗ ner gedꝛungen warden. 8 Das ſechſt alter Adua die großmechtig vnd ſcheinper ſtatt iſt der criſti.M. cccc. vñ. vi.iar durch belegerũg ð vene diger in derſelben venediger gewalt komen in ſolcher geſtalt. Franciſcus carrarius der winger ein herr zu Padua Franciſci des eltern ſun vberzuhe die Vicentiner mit eim heer. Nw ſchickten die Venediger ir botſchafft ʒu ime zebittẽ das er die Vicentiner mit krieg nicht bekůmmerte oder er wůrd die venediger zu feynd haben. Frã ciſcus verachtet die ding.das was den Venedigern verdꝛießlich. darumb machten ſie mit Franciſco gonzaga pijntnus vnd ſetzten ine ʒu einem gemamen hawbtman wider Franciſcum carrarium. Nw gewynne er erſtlich durch verhengknus der Maylendiſchen hertzogin die ſtatt Berñ vnd fieng Jacobum carrarium vnnd ſchicket den gepunden gein Venedig. Sarnach fůeret er das heer fůr Padua. Als nw die in der ſtatt ettliche monat von hunget ſterben vnd ſtettigem ſtůrmen große beſchwerde vnd not gelidden hetten do wardt dẽ Galeacis gon zage des benannten Franciſa gonzage bꝛuder vnwiſſende Franciſct carrarij des heilligen creũtzs thoꝛ von den burgern geoͤfcfnet vnd er mit dem volck in die ſtatt gelaſſen. Nw zohe Carrarius mit Franciſco ſeinem dꝛittẽ ſum in demůetigem klaid gein Venedig dafelbſt gnad vnd barmhertzigkeit ʒeerlangen aber inen mocht kein gnad ge deyhen. ſunder der vater wardt mit dem ſun in eim kercker verſchloßen. darnach der vater erwuͤrgt vnd ð ſun (wer waißt wie) verloꝛn. vnd alſo die ſtatt Padua in der venediger hand gebꝛacht. Vnd dermaßen habẽ auch die ʒway mechtige vnd durchleuchtige geſchlecht die von der layttern vnd carrarier genant võ irer zwittracht wegen endſchaft irs langen herkomens vnd gewalts genomen. Oꝛden der můnch des oͤlbergs Er oꝛden der weiſſen můnch des oͤl N bergs oꝛden genant hat zu den zeitẽ E difer ſeiſma oder zwayung in der ſenenſi⸗ FFERR ſchen gegent von ettlichen edeln ſeneſiſchẽ 8 J burgern anfang gehabt. dañ vil namhaf tiger treffenlicher burgeꝛ daſelbſt die diſeꝛ zwilewftigen vnnd kriegiſchen ſache ver dꝛießlich warñ giengen durch anlaytung des heiligen gaiſts mit eintrechtigem ge⸗ můet auß der ſtatt nit verne auff eine berg oͤlberg genãt alda fiengẽ ſie an ſich werlt 9 6 9 licher ſoꝛgen zeenſchlahen vñ als andech tig aynſidler got dẽ herrñ mit betẽ. wachẽ —.— ſſ vnd ſtettigem faſten zedienen Auß eben ElApid derſelben warden vil edler vnd umg N ˙Aing in begirde des himliſchen vaterlãds alſo 55 7 das ſie zu inen in ir verſam̃ lãg komẽ. Nw begundẽ ſie auß vnglewp⸗ licher inpꝛůnſtigkeit in goͤtlichem dienſt al ʒzuzenemen das ir gerůchde an dẽ babſt ........————— gelanget. vnd als er die fuͤrnembſten auß inen fůr ſich gefoꝛdert vnd ſich von inen irs weſens vnd lebens erfarn vnd 5 5 het do empfieng er ab di⸗ ſem oꝛden ein ſolch gůt gefallen das er den beſtettiget vnd mit vil hohen freyheiten egnadet. In newer petler oꝛden iſt vnder ſant Jheronimus tittel bey zejtten bab ſts Innocentij des ſibennden auß Adem dꝛitten ſant Franciſcen oꝛden von eim grafen Bedo genant bey der ſtatt Feſulana in dem ethꝛuriſchẽ land erſtlich erweckt. Sein mithelffer in diſem heilligen werck was einer genant Gualterus marſis Diſe zwen heillig mañ ſind diſer oꝛdenlichen obſeruantz vnd zucht ſtifter vnd merer geweſt. vnd haben die ſelben mit heil ligen oꝛduungen. lere vnd ebenpild wũderperlicher weyß auffgerichtet Diſer oꝛden iſt durch Gꝛegoꝛium den rij. vnder ſannt Auguſtins regel der fůrnembſten gluͤbdhalb mit freiheiten auß bab ſtlichem gewalt beſtettigt. Deßgleichen auch darnach babſt Eugenius der vierd mit ʒuſatzung andrer freyheit. vnd mit einem groen rock vnd groen mantel zu gedechtnus der voꝛigen religion des dꝛitten oꝛdens. 2 In andrer geregelter oꝛden ſant Geoꝛgen verſam̃lung vom̃ alga 95 Venedig hat diſer zeit von dem hoh Agaiſtlichen mañ. darnach patriarchen Laureneio inſtiniano vnd andern erſtlich in vnglewplichem gunſt vnd in einer geſtrengigkeit anfang genomen. Dieſelben verſamlung hat der voꝛgenant Gꝛegoꝛius mit ettlichen inen gegeben ſatzungen vnder der erſten ſant Peters regel beſtettigt. die dañ gar pald an treffenlichen vnd hoh gelerten mannen gewachßen hat. Auß derſelben zal iſt antonius corarius babſts Gꝛegoꝛij oͤheim. darnach ein cardinal. vnd Gabꝛiel darnach babſt Eugenus der vierd. der das cloſter vom̃ anfang von ſeiner vaterlichen erbſchaft faſt erweytert vnd geziert hat. In diſer verſam̃lung ſind auch andere mer an leben vnnd gůten ſytten 1156 vnnd ſcheinper geweſen. die diſen oꝛden mit lere vnnd gůten ebenpilden nach irem vermugen erleůchtet ——————— SS bambt. vnd des w beepfffhelſchier caftenlichen krchet iung· das der toͤnſ vnſb die todten zebſ pild abʒechun. Es h gllgin des olmöſens ih ue ſter an alen enden; ten. So ſey kem vꝛ hat ener üre dem volck empfeh bellum den meſchß Ind Ciprian die n fenng er an das v. lihtverſawmenſ cbenmaynten de gaffdgs coneſ zut ken Rlaſtehlichet ilcchebueſter 51 el vntgr et gethr II cbichhhgen 0 Iöhebthmvine üugad nd Wegſcheſſch WWögnducheſch as nt ecthekht tranefeghe Aböfcheſcroſchr hchehenpfaz fe chgmtbeß aeczeheher Mfce wdeuplchlchtz cdeshche veh ſepnact bet Weeſrge Fngetchrh ötgenthhegchibh, ronhfereg penpftge 0 5 ſbangß Aaipdeß chff usuſf.Df 0 abefbn, tduch Gachl ſöhmhelſt önlamnpen 151N0 abeg n 98 der werlt Blat CCXXXVIII Won ketzerey der huſſen vnd von irem vꝛ ſpꝛung 00905 abtrůnnig treůloſe huſſiſch vnſinnigkeit hat vnder koͤnig Wentzlaw zu Be heim im̃ fůnfftzigiſten iar ſeins alters vꝛhabe genomen. vnd die teůtſchen cri⸗ ſten diſer zeit grawſamlicher weißz mit krieg vnd waffen ʒeueꝛfolgen angefengt. dañ erſtlich regirten die teůtſchen die pꝛagiſchen hohen ſchůl. das was den Beheim. die võ natur frayſam vñ vngezemte lewt ſind gar verdꝛießlich. Nw kome ein edeiman auß engelland daſelbſt hin gein Pꝛag vnd bꝛacht mit ime ettliche Johãnis wickeffs 06 bůecher als einen koͤſtlichen ſchatz ſeins vaterlands. dariñ von der kirchen vnd von mmancherlay fragen wider die pfafheit geſchuben ſtund. Als er nw des wicklefiſchẽ gfes guog geſogen het do goße er dz gift auß in die burger vnd lyhe dieſelbẽ bůch eraleemaiſt den ihenen die den teuůtſchen feind vnd geheſſig warñ. vnder denſelbẽ erewget ſich einer Johannes genant auß dem doꝛff huß.dz iſt ſouil als gans gepoꝛn Ser was ein ſcharpfſynnig vnd redſpꝛechig menſch vnd het luſt ʒu verſchꝛenckten gegenreden vnd frembden woͤnen vnd begriffe die wickleffiſchen lere gar begirlich vnd damit veriret vnd bekuͤmeret er die teůtſchen maiſtere in hoffnung die teůtſchẽ alſd geſchendet wůrden von der ſchůl laſſen. Als aber ſolehs nicht fuͤrgang ha ben mocht do erlangten ſie von dem koͤnig das die Pꝛegiſch ſchůl in geſtalt vnd weys ð Parifiſchen geregirt werdẽ ſolt. In ſolcher maß kome die maiſterſchaft ð ſchul auß der teůtſchen gewalt. darumb zohen der teůt ſchen maiſter vnd ſchůler auff einen ey nigen tag vber ʒwaytawſent auß Pꝛag hinweg. Vber ein kleine weil volgtẽ inẽ bey dꝛeytawſent nach vnd richten in der ſtatt Leybtzk dꝛey tag rays võ Pꝛag gelegẽ ein gemayne ſchůl auff. die dañ von bab ſt Alexandꝛo mit freyh eitten begabt vñ beſtet⸗ tigt. vnd durch die durchleůchtigen hertzogen ʒu ſachßen begnad vnd mit gepewẽ f695 wardt. Alſo regirten die beheim ir ſchůl nach irem willen. vnnd Johannes 8 hus was ir hawbt. Als nw derſelb hus maynet das er bey den behemen glawbẽs gnůg gewuynnenhet do fieng er an das gift das er dauoꝛ heimlich geſchlickt het of⸗ fenlich außzeſchůtten vnd ſich der wickleffiſchen bůecher vnd lere zegebꝛauchen für gebende das alle warheit in denſelben bůchern begriffen wer. vnd ſiget oft in ſeine pꝛedigen das er nach ſeim tod gern dahyn wolt farn dahyn des wickleffs ſele komẽ wer. den er dañ nit ʒweifelte einen gůten vnnd des himels wirdigen man geweſen ſein. Aber in ſeinen bůechern warden bey der ſtalt Lunda xliiij. aꝛtickel gefund en võ dem canthuatienſiſchen ertzbiſchoff vnd andern biſchoffen vnd gelerten mannẽ ver dambt. vnd des wickleffs leichnam wider W08 550 vnd be volgten diſem Johannem auß der pfaf heit ſchier alle die nach die mit geltſchulden vnd vntaten erůchtigt warñ. vnd ſie tratten ab von der criſtenlichen kirchen vnd namen an ſich die waldenſiſchen vnſynnigkeit: Diſe Verdambten ketzer halten initer ir dong dan der ömſhbiſchoffgrdreeſchofferekiſrdcroWeeomdden healgen vmb die todten ʒebitten vnd auß bꝛieſterlicher geizigkeit erxdacht woꝛden. Bo ſeyen gottes vnnd der hellligen pild adzethun. Es haben die gaiſtlichen pettelöꝛden die boßen teuͤfel gefund en. So öllen die bꝛeſter arm vnd allain des almůſens gnůgig ſein. Es ſey die eußzerlich oꝛnbeichte lugerihaftig dañ es ſey gnůg dz ymãt ſein ſůnd in ſeiner 595 kamer got dem herrñ beichte. So ſey der gepꝛauch der kirchoff ein eykele ding So můg ein bne ſter an allen enden den heilligen fronleichnam criſti ſeg nen. Nan verzere die zeit vmb ſunſi mit den ſiden tagzei ten So ſey kemm verdienſt bey der faſten von der kierchen auffgeſetzt. vnd ſunſt vil andere iirung ec. Darnach hat einer genant Petrus von der ſtatt Dꝛeſen an der Elbe in Eeichßen gelegen ein news gift auß gegoſſen vñ dem volck empfahung des heilligen ſaeraments auch vnder der geſtalt des weins gepꝛedigt. vnnd auch Jaco bellum den meichßner in die irrung derſelben maynung geʒogen. der dañ ſaget das er in alten bůchern Dioniſij vnd Epriani die myefzung des ſacraments auch vnder der geſtalt des wane gelobt gefonden her. pnd auff d⸗ fienng er an das volck offenlich zeuuermanen das ſie die empfahung des ſacraments vnder ð geſtalt des pꝛots licht verſawmen ſolten. vnd diſem hiengen die keßzer an mit großzer frolockung das ſie emen ereckel gefinden haben maynten der in dem ewangeliſchen geſetz gegruͤnd wer. Barnach beſchahe mancherlay fuͤrnemens bis auff das concili zů Coftnit doch vnfruchtßerlich· dañ die huſſiſchen ketzer zerſtsꝛten. zerbꝛachen vnd verpꝛen⸗ ten vil criſtenlicher cloͤſter vnd andere gotzhewßer an manch en enden. Schier Wuindeie ene fechedae zu Prag Johannes genant ein můnch des pꝛemonſtratenſiſchen oꝛdens. das was ʒu vbung al er vntat ein getörſii menſch vnd nicht ein kleiner merer vnd beſtercker der vmbkriechenden huſſiſchen ketzer⸗ vnd abtrůͤnnigen vnfynnigkeit. 4 55 N Mas ſechſtalter Jar der werlt. vim. vic. ir. Jar Criſti. jm.iiijc.r. IOhannes diſs namens der.xriij. võ Neapolis ein wolgepoꝛner man dauoꝛ bal As deſar coſſa genant ein cardmal wardt in diſem iar nach ab ſteiben Nexandꝛiʒu Bononia babſt erkoꝛn vnd ſaße vier iar vnd zehen monat. Ettlich ſchꝛeiben dz ſey gewaltſamlich beſchehen. dañ es was ein Sononiſcher legat vnnd het vil wepner in der ſtatt vnd auff dem land. alſo wo er den babſtthũb durch wale nicht erlangt het ſo moͤcht er den mit dꝛoe vnd waffen erobert haben. dañ es warden ime vil fuͤrg ebꝛacht er wolt aber keinen annemen vnd ſpꝛach zʒu den cardineln. Gebt mir ſannt Pas mantel ſo wil ich den dem babſt geben.alſo leget er den mantel auff ſein ach ſeln vnd ſpꝛach. Ich bin der babſt vnd wiewol die cardinel deſos mißfallen hetten ſo iſt doch wiſſentlich das er zu babſt geſchoͤpfft wardt vnd alweg der babſtlichẽ Wel nach ſtellet Er was gaiſtlicher vnnd werlllicher recht ein hoherfarnet wolgelerter man.in zeitlichen ſachen groß vnd in gaiſtlichen dingen gantʒ nichtz vñ vngeſchickt. vnd mer mit ſchickerlichkeit werltlicher geſcheft den mit heilligkeit des lebens begabt Nach empfanngnem babſtthumb blibe er ettliche tag zu Bononia. darnach zohe er gein rom vnd ſchicket ettliche kriegs volck wider den laßlaw. abeꝛ des nachfolgenden iars fieung derſelb Laßlaw widerumb einen krieg gegen diſem babſt Johannem an. dem nach beſoꝛget ſich Johannes darumb zohe er von Ro AY 8 gein floꝛentz. vnd von dannen gein Bononiam. vnd fůroan vnlanng darnach gen Mantua ʒu Johannem franciſcum gonzagam. daſelbſt auch zu lande vnnd zu Cre mona het er mit kaiſer Sigmunden wie er den Laßlaw der dañ Rom vnd uul ſtett der kirchen bekůmmeret abtreyben moͤcht ein verſamlung. Darnach wardt diſer io hannes mit verwilligung aller nacion zu auf hebung der ʒwayũg oder ſciſma in concili gefoꝛdert.dem nach ſchicket er ʒwen cardinel in teůtſche lannd. die mitſambt den fůrſten der galliſehen vnd teuͤtſchen notion ein bequemliche ſtatt zu haltũg eins concili außerwelen ſoiten alſo wardt Coſtnitz die ſtatt teůtſcher land dar zu ſchick erlich angeſehen. daſelbſthin komen ſie alle vnd auch diſer babſt Johãnes. wiewo ime das von ettlichen wideratten wardt. Aber als kaiſer Sigmund darnach auch in das concili kome do wardt der babſt vil vntaten beſchuldigt. darumb verkere der babſt ſein klaid vnd geſind vnd fluhe als er vieꝛ monat in dem concili geweſen was) heimlich bey nacht auß der ſtatt Coſtnitʒ vnd koͤme gein Schaffhawſen gein Surgundi eylende. aber er ward vnderwegen auß befelh hertzog Friderichs auff gehalten vnd dem kaiſer vberantwurt vnd in ſant Marxen cloſter in den kercker ge woꝛffen. vom̃ babſtthumb auß abgeſetzt vnd zu hertzog Ludwigen von 555 geſchiekt vnd zu haydelberg dꝛey iar gehalten vnd doch hachfolgend durch Martinum ſeinen nachkomen erledigt. ¶ Jar Criſti. jm.iiijc xvi. ¶ Jar der werlt. vin. vic. xvi. (D der fůnſt ein roͤmer dauoꝛ Otto genant auß dem edeln roͤmiſchen co umneſer geſchlecht gepoꝛn iſt in diſem iar an ſant Martins des K tag in dem coneiſi zů Co ſtnitz mit verwilligung aller nation vnd der card inel auß car di nal zu babſt erkoꝛn worden. dañ er wardt von iugent auff dnrch ſeine eltern zu ler/ nung gůter ſytten vnd kunſt angewiſen vnd darnach in ſeinen auffwachſenden ta⸗ 955 zu Perus in den babſtlichen rechten gar wol gelert. Von dannen kome er gein Rom daſelbſt wardt er von ſeiner woltůglichkeit vnd ſchꝛiftlicher weißheit wegeẽ Vrbani des ſechſten referendari vnd darnach ein card inal. vnd ſo deñ in dem con⸗ cili zu Coſtnitʒ zwiſpeltigkeit erſchinnẽ ſo hielt er alweg ein mittel gemay nem nůtz darũb ſo wardt er kaiſer Sigmunden vnd den cardineln angename vnd eheglich. Er ſchicket ſein babſtlich ambt nit in ſchlaff vnd můeſſigkeit ſunder in ar beit vnd ſoꝛgfeltigkeit. vñ wiewol er dauoꝛ nit werlt geſcheid oder fuͤrſchlegig ſun⸗ der gůetig vnd mylt geſchatzt wardt ſo erʒaiget er ſich doch alſo in ſeinẽ bab ſtthũb das an ime hohe werltgeſcheidigkeit vnd kein vberfluͤſſige miltigkeit erſchine. Nach entſchaft des concili keret er wider in welſche land gein Floꝛentz alda blibe er zway iat. Darnach ʒohe er gein rom do gienge ime die gant ſtat entgegen. vnd er wardt— micht anders dañ als ein vater der ſtatt empfangen. vnnd die ſtatt rom. die dañ an gepewen vnnd ſytten die ge⸗ ſtalkeiner ſtatt verloꝛn het durch ine wið in ein burgerlich weſen gebꝛacht. u letſt ſtarb er im.rv.iar ſeins babſt thumbs vnd im̃.rij iar ſeins alters. vnd wardt von dem roͤmiſchen volck vnd der pfafheit alſo bewaynet als ob die kirch gottes vnd die ſtatt rom auß diſs mans tod vaterloſe woꝛden wer. ug vnd tgelt: nwnenin ſchen bꝛuͤederſ mt Fng benzllan ſus genomene i fiſg nknegeh w chier wãs ſan et egegen krrij.vi elſchlagen her ſlvndhat Barb, ſbacht vnd ſunz deſten des koͤngte oöſterroch ſe donburgiſchen mg. hyng koiſerlicherkt yon dannen gein ſhembrgf ſige Nlmne. vnd a erkanten ine als ſchen vnd auff der hägplet mit heſtymn Wübh nen geritten vnd von 10 vnd huldun Feaſtzrlchekögtg ogoldine toſeß, f ſchwekde bacle fftkenrochaiſoe fiſchegmerckttde dährenk lbiech lmme zueim f ten wlehfolg z0 Wähmuälhcht der weritt Blat CCc&xXXIV Igsmind des roͤmiſchẽ kaiſer Karls des vierdẽ ſun ein Beheim. vom̃ vꝛſpꝛũg Linea der kaiſer ein teůtſcher zu hungern vnd zu Behẽ koͤnig wardt nach abſterbẽ Rupꝛechts Sigmund des roͤmiſchen koͤnigs nach der gepurt criſti. M eecc..iar zuů Franckfurt võ dẽ chu Faen zu roͤmiſchem koͤnig erwelet.ein geſtreng man vnd zu volbꝛingũg aller ding erayt.ſunderlicher fuͤrtrechtigkeit kůnmůetig. gabreich. woltetig vnd milt. an herr 3 lichkeit vnd zierlichkeit des leibs ſcheinper. ſchoͤns lawters antlizs. wolgeſtalts vß; arcks leibs. in frid vnnd krieg fürtreffenlicher großmuͤetigkeit. vnnd in außge en vberſchwencklich. Alßpald er das Roͤmiſch koͤnigreich anname do zohe er mi eim großen zeuͤg ſchier durch alles galliam ihenßhalb des lampartiſchẽ gepirgs ge/ legen von richtung wegen der krieg daſelbſt. vnd wiewol er als der alleꝛcriſtelichſt ujrſt vil treffenlicher růmmwirdiger gethaten begangẽ hat ſo iſt doch das die durch eůͤchtigſt allerberůmbſt vnd gedechtnußwirdigſt das er vnuer ſpart aller můe vñ koſt Welſche Galliſche Hiſpaniſche vnnd Engliſche lannd durchſchwayffende all nation in ein concili gein Coſtnitz zuſammẽ gebꝛacht vnd den gemaynen criſtenliche ſtand(der dañ von der ſciſma vnd zwayung wegen in ſchweren abfal komẽ was nach hinlegung derſelben ʒwayung vnnd nach entſetzung der ʒ wilewftigen bebſt. vnd nach erkieſung babſts Martini des fůnften zu ainig keit zebꝛingen allen můeglif chen fleiß angekert. vñ die ſytten der werltlichen vnnd gaiſtlichen mit ſeiner verme nung vnd tugent zu beßerm ſtannd gefůert hat. Er hat Vitoldum den hertzogen zu Litta w zu eim koͤnig gemacht. Vnd Pꝛeuſſen land das der koͤnig zu Poln den Teuͤt/ 5den bꝛůedern mit kriegßgewalt abgedrungen het inen widerzegebẽ geſchaffet. vñ oͤnig Wentzelawen ſeinen bꝛuder als dem roͤmiſchen reich ein vnnůtz man in fangk nus genomen. wiewol er. als verſewmlich bewaret dem gemaynen nutz zu groſſer Pil se võ dẽ Behmẽ darauß wider erledigt ward. Aber er was nit faſt glůckk fellig in kriegen weder gein den Tůrcken noch gein den Behmen Roͤnig Ludwigs tochter was ſein erſte gemahel. die wardt mit ime gekroͤnet. Er wardt võ ſtraff wel 6 gen gegen rxrij. widerſpennigen hungriſchen herrñ fůrgenomẽ in fangknus gelegt vnd einet wittibẽ der er ien man erſchlagen het zu bewarung gegeben. vnd doch von derſelben wittiben auff gůte vertroͤſtũg ledig gelaſ ſen. vnd hat Barbaram des grafen von Cili tochter zu der ee genomẽ. vnlang darnach das koͤnigreich an ſich gebꝛacht vnd ſein verreter geſtraft. vnd der wittiben ſůne mit erlichen ſtenden vnd reichthuoͤmern neben de foe derſten des koͤmgreichs angeſehen. Behemer land nach vil widerwertigkeit ʒu leſt erobert. Hertzog Albꝛechtẽ von oͤſterreich ſeinem tochterman das land Merhern. vnnd burgrafen Friderichen von Nuůrmberg die Bꝛan denburgiſchen marck gegeben. vnd in wanckelm glůck vber ſůnftzig iar geregirt. vnd iſt in ſeim alter ʒů empfa hung kaiſerlicher kron aber eins in Welſche land gezogen vnd von babſt Engenio damit bekroͤnet woꝛdẽ. vñ von dannen gein Mantua gezogen. vnnd 950 daſelbſt Johannem franciſcum gonzagam zu einem Mantuani⸗ ſchen marggrafen gemacht. Sich mit den Venedigern befridet. vnd fůͤroan den weg gein Baſel. vnd võ dan nẽ gein Vlme. vnd auß Vlme gein Regenſpurg genomẽ. Daſelbſthin komẽ die Beheim in großer anzal zu ime. vnd erkanten ine als irñ herrñ vnd en Fefß begern der hungerñ iſt er zu Regenſpurg auff die ſchif geſeßen vnd auff der Thonaw gein Ofen gefarñ. daſe er die fůrſten des behmiſchen koͤnigreichs zu ime gefoꝛdert die ſachẽ zu beßerm ſtand gerichtet yñ ʒu Stulweiſſenbutg ſechtzigtawſent guldẽ vndeꝛ ſie auß getaylet mit beſtymmung eins tags daran er gein beheim komen wolt. Darnech kome er gein der Iglaw vnd nach beſchehem vertrag vñ gemachter einigkeit daſelbſt iſt er nach der geßurt Criſti..cecc.xxxviiar ʒu pꝛag eingeritten vnd von den Behmẽ mit großer ereerbietung empfangen. vnd ime von den landheri vnd ſtetten flicht vnd huldung beſchehen. Do komen die oͤꝛden der gaiſtlichen wider gein Pꝛag vnd des ſteweten ſich al e criſtenliche koͤnig vnd voͤlcker vñ babſt Eugenius ſchicket diſem kaiſer zu einer anzaiglůg ſeiner mit frolockũg ein guldine roſen. In diſen lewſten begunde diſer kaiſer Sigmund kranck vnd ſchwaeh zeworden vnd die be⸗ ſchwerde des alters auff ſich zeladen. do trachtet Barbaꝛa die kaiſerin wie ſie iñ gewalt vñ reich ble ibẽ moͤcht in fuͤrſatz noch alſo alte nach abſterben irs herrñ einen andern man zenemẽ. Als der kaiſer des wüetendẽ weibs fůrſchleg mercket do ließ er ſich voꝛ ſeinem tod ſein tochter noch ein mal zeſehen in merhern fuͤerñ. alſo kom ſein tochter mit Albꝛechten irem gemahel zu ime in die ſtatt Inam˖daſelbſt hat er denſelben Abꝛechten ſeinen toch kerman ime zu eim nochkomen beneñt. vnd die fůrnemſten der koͤnigreich hungerñ vnd Beheim gebetten ſeinẽ letſten willen folg zethun. vnd ließ die reiche ſeinem tochterman. vnnd ſprach das das reich ſelig wer dem ſein tochterman Albꝛecht voꝛ ſein wůrd. Darnach ſtarb er vnd wardt ʒu Wardeyn(als er geoꝛdnet) begraben. Das ſechſt alter Em heerʒus ꝛvider die behmilchẽ ketʒer zu kaiſer Bigmũos ʒeitẽ ¶ Ls babſt Martinus vernomen het wie die behimiſch ketzerey nit allain an menig der perſon. ſunder auch mit gewappenter mechtigkeit teglich auffwuůechße do ſchicket er den Vitonienſiſchen cardinal von engel land auß koͤnigclichem ſtammen gepoꝛn in teůtſche land wider die behmiſchen befleckung ein heerfart zeſameln Dem nach ward en mit hilft vnd beyſtand kaiſer Sigmunds dꝛey heer fůrgenomen. Die hertzogen von ſachßẽ vnd die ſeeſtett hetten das erſt heer. Der marggraff zu bꝛandemburg mit den francken das ander. vnd Ott der eitzbiſchoff ʒu Aryer.die rheiniſchẽ herrñ vñ die bayern mitſambt den ſchwebiſchen reichſtetten das dꝛitt heer vnd zohen an dꝛeyen enden in behem hinein durch den wald vnnd komen zuſamen in ein wagenburg.˖aber die behem ſam̃elten ſich eyle nds zů der gegenweer vnd zuhen auff die vnßern zu. als ſolchs den vnßern verkůndet wardt das die Behem mit gewappenter hand koͤmen do fluhen die vnßern ee ſie einiches feinds anſyhtig war den der cardmal kome vnßern flůchtigen entgegen mit vermanung von der flcht widerzekeren. aber es was vmb ſunſt. yederman fluhe vnd die Behem eroberten der 0 kriegs zeůg. Darnach zohen ſie in Meichſen land dz verheeretẽ ſie. vnd als ſie ſich füroan auf dʒ marggrafiſch land vnd gein der Nůrmbergiſchen gegent ke reten do warden ſie mit gelt geſtilt vnd komen rawbreich haym. Als ſolchs an kaiſer Sigmunden gelanget do zohe er gein Nurmberg vnd ſam̃let von newem ein heer wider die Beheim. Darzu ſendet auch babſt Martinꝰ 2 einen cardinal. legaten in teutſche land einen krieg vnd ſtreyt wider die Behem anzerichten. alſo kome der cardi nal gein Nůrmberg ʒu kaiſer Sigmunden daſeldſt was ein große verſam̃lung der fuͤrſten vñ wardt ein newe heerfart wider die Behem beſchloſſen. Dem nach ſchickten Johannes vnd Albꝛecht die Bꝛandemburgiſchen marggrafen mit irem vater. Auch die biſchofe Wůrtzburg Bamberg Eyſtet. vnd die kaiſerlichen reichſtett. vñ anch die ertzbiſchofe Trier vnnd Coͤlne ire hilff. alſo das mit diſen die foͤꝛderſten irer land bey. xlin. gerayſiger ge weſen ſollen ſein. alſo zohen ſie in Behmer land vnd verwůeſteten vil ketzeriſcher doͤꝛffer vnnd ſtett. Nw warñ die Behem gewarnet das die feind komen wůͤrden darumb berayteten ſie ſich zů der gegenweere. In mitler zeit kome entweders auß verretterey(als vil maynten) oder auß ſchꝛecken ein ſolche aufftůr vnder die vnßern das ſie ſich vor zů d flucht wendetẽ ee ſie einichẽ feind erſahen. Als hertzog Albꝛecht võ oͤſterreich vernomen het dz der beb ſtlich legat mit heereßkraft in Behem gezogẽ was do zohe er auch mit volck auff die ketzer ʒu. aber nach verkůndung der flucht ſchwayffet er durch Merhern die ime nochmaln nieht gehoꝛſam warñ vnd verpꝛennet beß fünffhundert doͤꝛffern vnd gewunne die ſtett mit gewalt. vnd ſchlůg vil lewt ʒu tod. vnnd engſtet daſſelb Merheruſſch volck alſo ſeꝛe das ſie ſich an denſelben hertzog Albꝛechten ergaben. mit dem geding das er ſie des glawbenßhalb bleiben laſſen ſolt wie das conell ʒu baſel erkennet. Darnach zohe der bebſtlich legat auß Be⸗ heim gein Baſel. daſelbſt hielt er ein concili. Newer oꝛden der geregelten choꝛherrñ vnd ver ſam̃lung ſant Juſtine vnd ſancti Jheronimi In newer oꝛden der geregelten choꝛhertñ hat in NEthꝛuria in dem Lucenſiſchen feld in dem cloſter Friſonarie anfang genomen. vnd von babſt Eugenio mit ſundrer freyheit begabt. vnnd vnder den geregelten choꝛherrñ ſant Auguſtins gezelt woꝛden. Sie bꝛůeder diſs oꝛdens haben von irẽ erſter einſtifter einẽ ſchwartz en mantel mit einẽ ſchwartzẽ ſchepprer vñ eim ſchwartz en pyret empfangen. vnd darnach dẽ weyſſen ſcheppreꝛ hingelegt. vnd an ſein ſtat ein leynins hembd angethan In diſem oꝛden ſind vil mañ in aller ſchꝛiftlichen weyß⸗ heit. wolgeſpꝛechheit vnd heilligkeit berůmbt geweſen⸗ A Vch hat ſant Benedicten veꝛſamlũg die man ſant MMuſtinen neñt diſer ʒeit in der Teruiſiſchen gegent bey der ſtatt Padua in ſant Juſtinen cloſter 9rch Lud wigen barbum den venedigiſchen ratßherꝛñ anfang oð vernewung gehabt. vnd von babſt Eugenio dem vier 8 den mit großen 50 beſtettigung empfangen vñ Ei vil treffenlicher hohgelerter mañ erzogen. ee iſt auch ſant Jheronimus oꝛden(ð ſchier Aνzu abfall vnd zu egarten komen was) von dem er wirdigen mañ Lupo hiſpalenſi deſſelben oꝛdẽs general mit newen oꝛdnungen vnd ſatzungen auß ſant Meroni mus ſpꝛuͤchen wider auffgerichtet vnd duꝛch den bebſt lichen ſtůl beſtettigt vn ð ſaut Benedicten regel in allen 1 0 außgenomen das ſie groe farb tragen vnnd ire mb t nach des roͤmiſchen ſtůls ſytten halten. md darnach if en gewalt gegeb bedguchte do ken HMoſtthumb ab. böſtichen mach oghſezt vnd die: Phantes huſs v fchetey verpꝛennt. ſczyhendlungo heſeſſnatioſcheb fieh.dem nach u lſchen babſt e o gller nation ſt erkon mit fl gepurůcher ere gnckſagende d⸗ cktbijtar Criſtt Jhannes gerſol uniörchn 105 42 00 öVrſch cgnf Wärmchchenhet cheyfühde 9 popbthgEeh ömhrtggh. 1661ʃ— gFehthe cgtfrchſhwc unfanſchwch Fwefthſhepee öhendd gecht achrfſchevaß Audeömdigefk vrſufftdreſt ſtett in Francken. Vnd koͤnig Albꝛecht in hungern Caleſum vnd Weyßkirchen gege⸗ der werlt Blat(eXL Aſer Siginunden warden auff ein zeit rim guldein auß hungern zugebꝛacht vnd gleich ſpat in die kaiſet Alcchen kamer gelegt Als nw der kaifer ſich zeſchlaffen genaigt het vnd bey imeſelbs betrachtet war zu er ſoͤlch gelt gepꝛauchen woͤlt do kome er zů vrwach vñ der ſchlaff verließ ine. alſo wecket er ſein kamrer auff mit befelhe ſeme rete vnd die hawbtlewt vnnd rotmaiſter ſeiner ritterſchaft pald zu ime zefoꝛd erñ. Die rete zů mit⸗ ternacht alſo gefoꝛdert erſchꝛacken vbel beſoꝛgende dem kaiſer vnfal zugeſtanden ſein vnd komen eylends zun laiſer. den fragten ſie die vꝛſach ſoleher ſchnellen foꝛdrung. do oͤffnet der kaiſer alßpald den ſchꝛein vnnd taylet das gelt auß vnder ſie. vnd ſpꝛach. Nw geet hyn yetzo můgen wir ſicherlich vnd gerůelich ſchlaffen dañ dʒ inir X den ſchlaff hindert das geet mit euch hinauß. ¶l Coſtnitʒ in ſchwabẽ land ward ein gemains Coneili ʒu Coſtnitz concili ʒu hinlegung der ſciſima vnnd zwayunng (ſo. xxxix.iar geweret het) nach der gepurt Criſti. M. ccec. ditij.iar auß verfůgung vñ fleiß kaiſer Sigmũds Berſam̃let. In diſem concili erſchynen fuͤnff nation.nẽ lich die Welſch Galliſch Teůtſch Hiſpaniſch vnd En gellendiſch. vnd was durch erkantnus diſeꝛ nation ge ſetzt oder geoꝛdnet wardt das was alſo kreftig vñ be ſtendig als ob ſolchs mit allermenigclichs verwülli⸗ gung darnach beſtettigt geweſen wer. Daſelbſthyn ome babſt Johannes wiewol ime ſoͤlchs võ ettlich⸗ en widerraten wardt. Aber wiewol derſelb Johan⸗ nes durch ſcharpffe diſpytation ſeiner verwandtẽ die teuſchen lang ʒweifellich hielt. yedoch als kayſer ſig/ mund darnach in das concili kome vñ allezmenigelich em gewalt gegeben ward freylich zereden wz ine gůt bedauchte do tratte iohãnes wiewol vnwillig vom̃ badſtthumb ab. So entſchlůge ſich Gꝛegouus ſeinerf babſtlichen machte willigelich. vñ Benedietus ward 6 V abgeſetzt. vnd die Wicklefiſch ketzerey verdambt. vnd. Johannes huſs vnd Jheronimus als irrer derſelben ketzerey verpꝛennt. Vnd als nw vil pꝛelaten vnd fůr⸗ ſten zu handlung criſtenlicher ſachen vnd abſtellung. der ſeiſtmaticiſchẽ bebſt ſchier vier iar daſelbſt verharret hetten do wardt fůrgenomen einen newen babſt zeer kieſen. dem nach warden auß einer igcliehen nation ſechs frum̃ mañ geoꝛdnet die mitſambt den cardineln einen roͤmiſchen babſt erwelen moͤchten. Alſo nach der gepurt Criſti.M. cccc.xvij iar. wardt mit willen. xrrij. cardinel vnnd aller nation(als die kierch vier iar an babſt geweſen was) Otto der roͤmiſch columneſer vnnd cardinal ʒu babſt erkoꝛn mit frolockung kaiſer Sigmunds.˖der inen allen danckſaget. vnd fůr den babſt noderfiele vnd ime mit gepůrlicher ere erbietung die 1110 kůſſet. So vmbfſieng der babſt den kaiſer vnnd hielt ine als einen bruder ime danckſagende das die kierch durch ſeinen fleiß zu frid gebꝛacht woꝛden wer. alſo endet ſich diſs cõcili imñ. N. cccc.xviij.iar Criſti. Johannes gerſon Channes gerſon cantzler zu Parys hat diſer zeit in dem coneili zu Coſtni ettli⸗ Koh ſachen von des koͤnigs zu franckveich vnd andrer wegen 5 elt zumal ein gelert man vnd hoher doctoꝛ der heilligen ſchꝛft. vnd hat vil ſchꝛiften von ime ge macht vnd der kirchen erſpꝛießlich hind er ime gelaſſen. vnd ſtarb nach der gepuꝛt cri ſti..cccc.xxix.iar. Caſpar ſchlick dꝛeyer kei 0 Aſpar ſchlick ein herr vnder den fuͤrſten genant auß ſer ca ntzlen einer welhin grafen geſchlechts vnnd auß einẽ teut ſchen des geſchlechts von Ladan in Francken gepoꝛn wz S Rein ſynnſchicklich mañ. ſůͤeßes geſpꝛechs ein liebhaber ſchꝛiftlicher weyßheit. vnd zu allem dem das er hanndlet gwolgeſchickt. den das glůck vnd auch ſein geſchicklichkeyht galſo erhebt hat das er das voꝛmals vneꝛhoͤꝛt was) dꝛeyeꝛ Inach einander regirender roͤmiſcher koͤnig cantzley verwe ſer geweſt iſt. So hat er eins hertzogen auß der Schleſiẽ abt. Ime hat kaiſer Sigmund Eger vnd Einbogen vnd andere tochter zu der ee gel ben. Diſer man můß ein herrliche vnd wolgepꝛeůchliche ſyñſchicklichkeit vnd ſunde⸗ re gůte natur gehabt haben. ð vnð ſouil in ſyttẽ einãder vngleichen kaiſern in gleicherzu)νν gnad vnd gunſt hat můgẽ leben. Durch diſs mañs freůntſchaft wardt Eneas pins ʒu hiſchoflicher gefůrdert. von dannen ime die nachfolgende wirdigkeiten entſpꝛungen ſnd. N Wirdigkelt Das ſechſt alter VN Oſtnitz iſt ein ſtatt teũtſcher land nit faſt groß ſunder habehaftig vñ wolgeſtalt. Bey diſer ſtatt fleůßt ð Rhein auß dem See vnd kuͤmbt wider in ſeinen fluſs. Alda iſt ein pꝛugk von ð ſtatt pfoꝛten vber dẽ chein Ihenßhalb derſelben pꝛugken am̃ andern geſtadt des fluſs ſind vil gepewe. Alda iſt der aller wunſamſt ſee.der hat alienthalben an ſeinen geſtadten vil caſtel vnd ʒufart.auch ein lawters waſſer durchſſihtig bis auff den ſtai nigen grund. dariñ ſind mancherlay vñ vil fiſch. Aber nach groͤße des waſſers nicht faſt vberflůſſig. Diſer ſee iſt. rriũ. ſchꝛit lang. vñ ettwo.r. vnd ettwo. xvm.ſchꝛit pꝛayt. dañ der Rhein fleůßt dutch die curienſiſchen gegẽt vnd ſo er in die Loſtnuʒiſchen art raicht ſo macht er zwen ſee. der einer haißt der podenſee vnd iſt der oͤber. den andern neñt man den vndern oder celler ſee. Z wiſchen den ligt coſtnitz am vndern oꝛt des obern ſees. Zu anzay gung des alters vnd vꝛſpꝛungs diſer ſtatt find man ein marmoꝛſtaynine tafel mit alten bůchſtabẽ daſelbſt. auß den erſcheint das diſe ſtatt von Conſtantio.des Conſtantini vater der von Dyocletiano vnnd Maximiano kai ſer genant iſt den namen empfangen hab. die dauoꝛ Vitudura genant woꝛden ſey. Dieſelben tafel kůndẽ wenig Coſtnitzer leſen. Das gemain volck helt dieſelben tafel fůr ein heylthumb.die frewlein vnd das ander vnerfarn volck hat mit berůrung irer hend vn d mit beſtreichung irer antlitʒe dieſelben bůchſtaben yetzo ſchier gantz võ der tafel abgetilgt. wiwol doch daſelbſt geſchꝛiben ſind die namen nit der heilligen criſti. ſunder der verfolger criſtenlichs glawbes. Alle iar wirdt einer auß den burgern erkoꝛn der hat oͤberſten gewalt vnd macht. der wo⸗ net nit an eim gemainen ende ſunder in ſeiner aignen ſundern behawſung. Weñ er durch die ſtatt geet ſo hat er bey ime die zůchtiger růten in der hand tragende Diſer hat gewalt vnd macht ein yeden ʒeſtraffen. So man võ todſchlag. diebſtal. rawberey. eebꝛuch vnd andern vbeltaten handelt ſo ſiʒen bey ime die die ime die ſtatt ʒuge⸗ oꝛduet hat. vnd ſo denn die ſchuldigen fůrgefůrt werden ſo gibt man den anclagern vnd beſchirmern erlawb nus wider den ſchuldigen vnd fůr ine zereden. vnd nach verhoͤꝛung alles fůrbꝛingens wirdt dennvꝛteil gefeit. Die kunnſt vnnd ſchicklichkeit der redſpꝛechlichkeit iſt an dem ennde faſt achtwirdig vnnd angeneme. Alſo Loſtnitz V U IIVIIII4III vnd · krin. ſchut vdn dem gepirg ligt ein habhaftige vnd ho geſtalte gepew. weingewachs vnd pawmgarten. Der Rhein entſpꝛingt in dem gepirg nicht weit võ demſelbẽ Ifäßtuit wo ettwen treffenlich redner gefunden werden. die werden daſelbſt ʒu aduocaten vnnd beyſtenndern in bur⸗ geflichen vnd ernſtlichen ſachen auffgenomen vnd in großen wirdẽ vñ eren gehaltẽ. Diſe gantz ſtatt iſt in zway volck getailt. Ettliche ſiund eins rewteriſchen erbern ſtands ettliche der gemaynde.die der gemaynde gepꝛauchẽ ſich der kawfmanſchaft vnd hand wercke. die erbern betragen ſich irer erblichen guͤetere. vnnd hand haben iren ſtand. alſo wo einicher auß der gemaynde zu reichthůmern vnd gůter narung koͤme vnnd in die ʒal der erbern Sblen Abernn begeret ſo maynen ſie ime ſolchs in keinen weg zegezymen alſo iſt vedeꝛ ſtand lang zeit in ſeinẽ zil liben. Aber gemayne ſtatt wirdt von beden ſtennden gemaynclich geregirt. ¶ Spben meyl von Coſtnitz Abſche ſtatt. Veldfirchen genaut die hat ſchoͤne wol⸗ ende ſo man auß welſchen landen zeuͤht ʒur lingken hand.aber er fleußt alßpald zur rechten hand. vnnd wirdt mit ſeinſelbs vnd auch mit andern darein fallenden fluͤßen ſere groß vnd ſtarck. vnd lawft zwiſchen dem oꝛient vnd mitternacht in ſeinen geſtrackten waſſergang hinab. Diſer flůß hat die mittel zwiſchen ſchwertzelter vnnd grůner farb vnd einen ſchnellen zuckenden lawff vnd einen ſandigen poden. der iſt doch alſo feſt das man keinẽ dariñ mercken ke. dẽ zeitẽ des cõeili ʒu Eoſtnitz iſt(als ſie ſagen daſelbſt ein groß menig voleks auß aller criſtenlicher nati⸗ geweſen. vnd ſund erlich die fůrnemſten auß Welſchen Galliſchen Ceůtſchen Hiſpaniſchen vnd Engli⸗ 5 landen. durch die alle ſachen des coneili gehandelt warden. dañ alda warñ babſt Johannes der.xriij. vñ kaiſer Sigmund. Fuͤnff biſchofcardinel. Ste ʒehen bꝛieſtercardinel. Syben diaconcardinel. Siben patriarch en. xxxiij.ertʒbiſchoff. e. vnd.üůij. biſchofe. lr.tleffenlich ebbt.die general der vier oͤꝛden.xruij. hertʒo fiter afel vnd die ratßbotſehafter der ſtett Welſchs. vnd ober vnd nydern teůtſchs lands in großer mercklicher anzal. Das ſechſt alter Johannes has Fanen gepoꝛn auß eum doꝛff genãt hus dz ſouil iſt als gans. wz ein ſcharpfſin⸗ nig vnd redper menſch.der ſeinen luſt in verſchrencktẽ redẽ vnd frembdẽ fůndeẽ N ſuchet. Derſelb Johannes hus vnderfieng ſich der Wickleffiſchen irrigen lere. vnnd het Meronimum den redſpꝛechigen menſchen zu eim iunger. Nw begeret kaiſer Sig mund in dem concili ʒu Coſtnitʒ mittel zeſuchen durch die die ketzerey ʒu beheim abge ſtelt werden moͤcht. dem nach warden dieſelben Johannes hus vnnd Meronimus dals die gelertiſten in dem koͤnigreich Beheim. vnnd als fuͤrſten derſelben ketzerey) in das concili gefoꝛdert die komen in fůrſatz andere zeleren. aber nit gelert zewerden. vñ 1 warden in verſam̃ung der veter gehoͤrt vnd von vil doctoꝛen vnd lerern gotlichen E vnnd menſchlicher ſchuft vmb iren irrthumb geſtraft mit Iheronimus ein ketzer anzaigung das ir lere wider das goͤtlich 5 vnnd wider gůt ſytten wer. vnnd mit vermanung ſichſelbhs nicht mer verſtendiger den die kirchẽ zeachten irer fremb den irrung abzeſteen vnd ire ſyñſchicklichkeit vnd gemůete mit der wickleffiſchẽ vn ſinnigkeit nicht zebeflecken vnd ſich in lerung vnd nicht in verkerung des volcks zeu ben damit moͤchten ſie voꝛ got vnd ſeiner ſtreyttenden kirchen zu hoher wirdigkeyt komen aber die verſtockten behem bliben in irem fůrſatz vnd ſpꝛachẽ ſie werñ nach folger des heilligen euangelij vnd iunger criſti. vnd die roͤmiſch kirch wer weyt von 6 der lere vnd ſatzung der appo 5 abgetretten. dañ ſie ſůchet reichthůmer vnnd wol luſtperkeit vnd Soee hertſchung vnd zeitlicher ere vnd nereten hund vnd pferde vnd verzereten vn lis die verſtockung vnd vnwandelpere gemůet der verloꝛnen menſchen merckten das die fawln glidere nicht zehailn wern auff das dañ der vbꝛg leichnam nicht vergiftet wůrde ſo wardt mit vꝛtail erkant ſie als verach⸗ ter der kirchen lere zeuerpꝛennen. Demnach wardt Johannes erſtlich. vnd darnach vber. ccc. xltag der Jhero⸗ nimus. nach dem er nit widerkern wolt verprennt. vnnd ire aſchen(das die die behem nit nemen) in den ſee ge⸗ woꝛffen. Aber ire iunger bꝛachten von dem erdpodem do die verpꝛeñt warñ erden in beheim.die hielten die ketz er als ein heylthumb. Dieſelben Johannes vnd Iheronimus werden bey den beheim fuͤr heillig martrer geeret vnd nichts mynder dañ wie Petrus vnd Paulus bey den roͤmern gehalten. vnd die ketzer in beheim halten inen Johannes rockzan ¶ alle iar ierlich einen hohzeittlichen tag. 35 TI gaſtre rockʒan von dem ſtettlein Rochezana. von dannen er auß nydern vnd nit faſt reichẽ eltern gepoꝛn iſt alſo genant. kome gein Prag. daſelbſt lernet er pet⸗ lende die erſten ʒwu freyen kůnſt. darnach wardt er eins edeln zuchtmaiſter. vñ nach „„ dem er tůglicher ſynne vnd redper was do wardt er in das collegium der armen auf genomen. vnd hoͤꝛet Jacobellum den ketzer. Darnach wardt er zů bꝛieſter geweyhet vnd nachfolgend vnder der behmiſchen botſchaft. die das concili zu Baſel daſelbſt⸗ hin gefoꝛd ert het mit dꝛeyhũdert pferdẽ geſchickt. Als aber darnach kaiſer Sigmũd zu Pꝛag am̃ marckt zu gericht ſaße do veriahe diſer Rockʒan mit vieꝛ bꝛieſtern võ we ägawagen der gautzen pfafheit der roͤmiſchen kirchen gehoꝛſam zelayſten. darauff wardt er durch die legaten des concii voñ flůch vnd pañ entledigt vnd in die kirchen gefůert. nber er blib ſeiner trewlo ſigkeit vnuergeſſen. dañ als er meſs gehalten het do foꝛdert er einen layen dem raichet er das ſacrament auß dẽ kejch wiewol ime einer der legaten auß dem cõcili ſaget das ime ſolchs nit ʒym̃et. Mit ſolcher irrung kome er ʒu alter vnd ſtarb dariñ. Leonhardus aretinus KELonhardus aretinus ein faſt treffenlicher philozophus. redner. vnd bewerter gſchiheb ſchꝛeiberthat diſer zeit gereichßnet vnd das ſecretariambt der bebſt In nocentij des ſibenden. Gꝛegoꝛij des.rij. Alexandꝛi. vnd Johanms des dꝛeyundʒwentzi⸗ giſten bis guff das concili zn ¶ oſtnitz in großen trewen vnd glawben gehabt. Dar⸗ nach weardt er ein cantzler zu floꝛentz. Vnder den berůͤmbten mannen er võ ſchick lichkeit vnd treffenlich keit wegen ſeins getichts iſt er vber ſie alle zeerheben. vnd wie ö wol er mit vil ſachen vnd geſcheften beladen was. ſo hat er doch als ein hohgelerter kriechiſcher vnd lateimſcher zungen nicht allain vil kriechiſcher 55 in das latei gebꝛacht. ſunder auch fůrſichſelbs auß ſeiner hohen ſyñſchicklichkeit vnnd erleuͤchten e 4 verſtentnus gar vil ſchꝛiften gůts loͤblichs vnd tapffers gedichts begriffen vnnd hin/ N der ime gelaſſen. Auß dem allen die tůglichkeit vnd kraft ſeiner geſchicklichkeit vñ hohfe uerſtendigkeit gemerckt wirdt. Er ſtarb nach der gepyrt Criſti..cecc.xliij.iar. vnnd⸗⸗ A „*3* ſeins alters im. Ixxiiij.iar. eůſchlich der kirchen gůeter die den armen criſti zuſtůnden. Als nw die foͤꝛderſten des conci ⸗ 60 chuften gelt hat dſer zelk pühdauch zwaßt ſaůelt vnd vulrot Banciſcus;. gelert manh ſhaben vnd ande gphael fulgo 6³00 vIlzu er hlanch gethan ſt fechke. . Ohãnes de yin Irebe die gaiſtlt ſcheiben. Neobus de fon J lter nachtts ſuchabſterben deſ ermdlichs anſchgn krpdfen, De. 0 chelleglche ahiltgghy me m9%0 frhelgnetehtt IBchöbhgechh ücafkhöengh hgehftercgp, uhmaſt ſh c0gundr Wunhele gerf bSgh uclarh tpabugftgthße nmeth aintihten!, chnohznlil der werit Blat CCXLII Pogius floꝛentinus D Ogius Floꝛentinus ein faſt wolgeſpꝛecher redner vnnd ein wolgeuͤbter ſchꝛei⸗ 8 ber vnd tichter der beb ſtlichen bꝛieff iſt zu diſer ʒeit von ſundrer ſeiner ſchꝛiftli chen weißheit vnd zierredens wegen ʒu rom vnd zu Coſtnitz in dem cõcili vnd auch hat auß ſeiner geſchicklichkeit v ſchoͤner getichte. auch ein buch der ſendbꝛieff. vnnd lateiniſch gemacht. nedig von! obs vnd pꝛeyß wegen ſeiner kunſt vil iunger zu ime gezogẽ vnd kůnſtreich gemacht als hertzog phi lixſen zu mayland diſs mans rům anlanget do foꝛderet er ine von Padua vnd Venedig zu ime in ſein hertzog⸗ thumb zekomen. Diſer Gnaſparinus hat auch ettliche bůecher Ciceronis die verloꝛn Warñ wider auff die pan gepꝛach! vnd dieſelben erſtattet. vnd gar ſchoͤner lieplicher rede vnd epiſtel hinder ime gelaſſen. 85 Eßgleichen hat auch Criſtoferus barzizius ein artzt hohberůmbt vñ namhaftig als ein gelert man etlich Vſchꝛiften gemacht vnd hind er une gelaſſen. INtonius de butrio von bononia ein hohgelert man vñ heilligs lebẽs beruůmbt ¶ Antonius de butrio eill hat diſer zeit voꝛ andern ſchoͤne außlegung vber die gaiſtlichen recht geſchubẽ iyriſtt vnnd auch zway regiſter ʒu dem werltlichen vnnd gaiſtlichen rechten gehoͤꝛende ge⸗ ſam̃elt vnd vil ratſchlege gemacht. H Ranciſcus zabarella von Padua ein cardinal vnd in gaiſtlichen rechtẽ ein hoh/ Ið gelert man hat diſer zeit vil vber die gaiſtlichen recht zu erklerung derſelben ge ſchriben vnd andere ötieelreſe ding geſam̃elt. 3— Buhe fulgoſuts võ placẽsia ein fl h rechtgelerter man hat diſer zeit auch vil zu ercklerung der werltlichen recht gehoͤꝛende geſchiiben. Deßgleichen hat auch gethan ſein zeytgenoß Raphael cumanus. ein hohgelert man werltlicher rechte. NChãnes de ymola ein ſunder fuͤrnamer doctoꝛ beder recht hat diſer zeit nit allain 93 vher die gaiſtlichen ſunder auch vber die werltlichen recht vil treffenlicher ding geſchꝛiben. Jacobus de fo ꝛliuio .kenn der foꝛliuio ein treffenlicher artzt hat diſer zeit gepluͤet. UVnd(o E alle naturlich maiſter vnd ertzt vbertroffen. vnd auß ſeiner fuͤrtreffenden nigkeit vil vñ mãcherlay ſchꝛiften ʒu erklerung vnnd außlegung der bůecher der alten ertzt begriffen. 3 5 Vgo von Senis ein namhaftiger artzt ſol nach dem benanten Jacobo au ſynn ſchicklichkeit vñ in kũſt ð ertzneß alſo begnadt geweſen ſein dz er alle die die voꝛ ime zu dem ethꝛuꝛiſchen land gereichßnet hetten vbertroffen hab. Er hat auch vbey der alten ertzt buͤecher geſchꝛiben vnd faſt nůtzliche ratſchleg hinder ime gelaſſen. ¶] Bbas ſiculus hat diſe zeit aueh oe ſchꝛiftlichẽ weißheit vñ kunſt erleuch⸗ T tet vnd als ein hohgelert man gaiſtlicher recht daſſelb recht zu Sena offenlich glleſen vnd geleret. vñ auß ſeiner erleůchten verſtentnus vil treffenlicher erklerung ð bůeccher des gaiſtlichen rechtens beſchriben vnd vñ ratſchleg gemacht. BDarbara kaiſer Sig munds gemahel Abara faiſer Sigmunds gemahel ein grefin von Cili gedachte ir yetzo in irem JBllter nach irs gemahels tod ein newe gemahelſchaft fůrʒenemen. aber ſie ward nach abſterben deſſelben irs gemahels mitſambt ſeinem geſtoꝛben leichnam als ein er bermdlichs anſchawen vnd ſund erliche warnung vnnd ebenpild aller menſchen ge⸗ f fangen gefůert. Die trawꝛigen hungern liefen enegegen nymant mocht ſich auß newig keit ſolcher kleglicher ding voꝛ waynen enthalten Bie bewaynten ſie den todt des koͤ nigs doꝛt hetten ſie mit der gefangnen koͤnigin erbermdnus vnd mytliyden. Als aber die koͤnigin ledig ward do kome ſie in behmerland alda veraltet ſie in vnzůchtiget ve: miſchung. Sie was des geſchlechts vnd der gepurt edel. vnnd irs lebens verlewmt vnd vol argkwons. Sie fiel in ein ſolche ab ſynnige plinthait das ſie die heilligẽ iunck FN 55 75 die von criſto wegen den todt gelidden hetten offenlich thoͤꝛin vñ nerrin hieß Aνννννe Vnd ſaget das nach diſem leben kein anders leben wer. vnd das leib vnd ſele mitein N FS ander ſtuͤrbe. Difs ſchentlich boßhaftig weib wardt nach irem vnſeligen tod der pe⸗ ,r ſtilentz von den grewlichen huſſiſchen bꝛieſtern gein Pꝛag gefůert vnnd alda bey irem heylthumb in den koͤmug⸗ clihen begrebnuſſen beſtattet. dañ nichtz iſt in beheim vnerlawbt. Diſs was ein weib vnerſchoͤpflicher flaiſch⸗ girigk eit vnd einvbelſtinckends fafs aller laſter an andern enden in großer achtwirdigkeit gehalten woꝛdẽ. vnd hat(dieweil er in dẽ ſelben concilit was) den alten maiſterlichen zierredner Quintilianum.der gar verlon was in eim cloſter bey Coſtnitʒ wider gefunden. Diſer Pogius wardt võ ſeiner kunſt lichen ſchꝛiftlichẽ weißheit wegen(als er.xl.iar an dem roͤmiſchen hoff gewonet het) von den floꝛentinern zu inen gefoꝛdert.erlichen empfangen vnnd erlich gehalten. Er ein bůch hoͤflicher lechterlicher geſchihten vnd fabel. vnd ettliche kriechiſche ſchꝛiftẽ Vaſparinus bergomenſis auß eim doͤꝛflein Barziza gepoꝛn ein hohberümbter grammaticus vnd tichter oder zierredner diſer zeit zu venedig weſende hat dis ¶ lateiniſchen ſchꝛift( die ſchier halb todt was) wider aufferweckt vnd daſelbſt u We Das ſechſt alter J0g Jar der werlt. vim. vie. xxx. Jar criſti.jm.iijc.xxxi. II ñ ¶Vgenius ð vierd ein venediger eins gemainẽ aber doch eins altẽ geſchlechts. ee ſertemg 2 dauoꝛ gabꝛiel genãt ward ĩ diſem iar am. v. tag des monats marcij babſt er ugenlſe kom. vñ was babſts Gꝛegoꝛij des.rij. oͤheim vñ ein choꝛherꝛ des celeſtiniſchẽ oꝛdes enhel ſant Georgen in aliga zu Venedig verſamlung. den fůeret et mit ime gein rom vnd 8 0 ge eiſtl. machet ine zn eim ſc atzmaiſter vnd darnach zů eim Senenſiſchen biſchoff vnd zuf bes Hahwiſch eim cardinal. Zu letſt wardt er babſt des vberhub er ſich nicht vnnd verwandelt fe ſch diſ auch ſein voꝛgs lebẽ in keinen dingẽ. Aber in anfang ſeins babſtthumbs hat er auß 5 ſdb g155 verlaytung boͤß rats alle goͤttliche vnnd menſchliche dinng betruebet. das ncgeini ö h dañ nae volck ʒu der waffen bewegt. vnd das concili ʒu Baſel von dannẽ vnentliche vbeil gffle nals er entſtanden ſind beſtettigt. vnd doch darnach in ſichſelbs ſchlahende alle ding gar fuſe wer di weyßlich vnd beſtendigclich gehandelt. Er was ein man mercklichs angeſihts eren ogen enn diſ wirdig. in reden mer tapffer dañ geſpꝛeche. nit faſt gelert ſunder vil erfarunng. gein 0 die IE. ßert menigelichem milt. vnnd ſunderlich gein den gelerten. die er gern bey ime het. vnnd ok 00 hnn ließ ſich nicht leichtlich zu ʒorn 1 55 fůrderet gerñ die hohen ſchöle. vnnd yatden di bit ſunderlich die zu rom. Er hat die gaiſtlichen vber die maß geliebet. vnd ſie mit gůe lang durch 6 tern vnd freyheiten gemeret. aber kriege het er alſo lieb dz es ſich an eim babſt zeue ligung beweg 6 wundern was. vnnd beweget Delphinum koͤnig Karls zu franckreich ſun mit eim an vñ Jhen ‚ großen gerayſigen geʒeug wider die võ Baſel. deßhalb dañ die verſam̃lũg daſelbſt muitler zer tat ʒerſtrewet wardt. Er was in ſeinem zuſagen beſtẽdig. jn ſpeyſung ſeins hofgeſinds dem ſchloſs ün ſcheinper. vnd ſeinſelbs karg. vnd des weins gantz gelaſſen. Er het gar wenig hof der koͤnigin gege eſinds aber gar hohgelert mañ. der rete vnnd vnderrichtung er ſich in ſchwere eetñ datzu geo fachen geprauchen moͤcht. Diſer Eugenius hat koͤnig Sigmunden zu kaiſer gekroͤnt ſent Stephans vnd nach abſterben deſſelben vnd nach erwelung hertzog Albꝛechts võ oͤſterreich paßherk ene ʒu roͤmiſchẽ koͤnig das concili ʒu Ferraria angefengt. vnd daſelbſt b ey ime dẽ kriechi wagenburg zw ſchẽ kaiſer gehabt. vnd daſſelb concli von dannẽ gein Floꝛentz gewendt. vnnd dar ſchkaſer das c0 nach die kirchen gottes mit gotzhewßern vnd gepewẽe zezierẽ angehebt. Diſer babſt nndzohe wideth ſtarb im̃ lriij iar ſeins alters vnd in dem. xvi. iar ſeins babſtthumbs,. als er Nicolaũ hegen Ofen. vn von Tolentin in die zal der heilligen beichtiger geſchꝛiben het vnd wardt begraben kungin denn in ſant Peters kirchen zu Rom in einem marmoꝛſtainin rab mit einer ſchoͤnen vmb 1 mebs emp ſchꝛift. die handlung der geſchihten durch ine in ſeinem babſtthum geůbt meldende ſußgin dem lufft vnd anzaigende. 21165 nöſt 0 ſenktaß Elix der funft iſt 0 gepurt criſti. M. cccc.xxxviij.iar an dẽ xviij. tag des b5olyngdonf monats nouembꝛis als babſt Eugenius vom̃ concili ʒu Baſel auß verfůgung i ˖ tge hertzog Phüpſen abgeſetzt wardt in dem ſeiſma oder ʒzwayung zu babſt erkoꝛn vñ en ſaße newu iar. Nach erkieſung deſſelben ſind alßpald vil aufrůt vnd zwilewftigkeit ie zet watẽ in der kirchen gottes entſtanden. alſo Dalder ehſ llen getaylt wardt. dañ ettliche hielten Eugenium. die an— ro keinen fur babſt. Diſer Felir was der erſt herzog ein grafſchaft. vnd als er nw nach ſeins vaters ab ſterbẽ bey. xl. iarn dz land geregirt vnd daſſeib allenthalben befridet het do verließ er der werlt eytelkeit vnd gepꝛeng vnd gieng mit ſechs betagten edel mannen in ein gaiſtlichs beſchewlichs leben. vnd als er nw alſo auff enden ein heilligs himliſchs weſen gefüͤert het do wardt er vom̃ concili ʒu Baſel babſt erwelt. demnach hat er ſeinen part abſcheren laſſen. das her tzogthumb ſeinem eiſtgepoꝛnen ſun l gewonheit vnd ſytten geler net vnd iſt mit eim gioßen zeůg gein Baſel gezogen vnnd daſelbſt als ein roͤmiſcher babſt zwiſchen zwayen ſeinen ſůnen gekroͤnt woꝛden Als aber Eugenius ſtarb d tratte diſer Felir als ein liebhaber des frids vnd der demuͤetigkeit auß aigner bewe/ gnus ſeinem nachkomen Martino des babſtthumbs willigelich ab vñ verzige ſic f—— des babſtlichen namens vnd behielt die cardineliſchen ere. 003 S. xriij. ſeiſma oder ʒzwayung zwiſchen Eugenio vnd Felice weeret nit on erger nus deſs gemainen criſtenlichen ſtands bis auff babſt Nicolaum den fuͤnften von mancherlay di 1355 vnd fechtens wegen. ob der babſt vber das concili oder ein cõ cili vber den babſt wer. S wardt diſer zeit ein finſternus der ſunnen. nach derſelben volgten mangerlay krieg vñ aufrů: So erſchine auch ein comet. Damach beſchahe ein große ſchlacht vnd plůtuergieſſung der menſchen zu Luͤttich. 0 15 zwayhſ 855 WWnit.. derwerlt Blat CCXLIII ¶ bꝛecht hertzog ʒu oͤſterreich des voꝛgenanten kaiſer Sigmũds tochtermane Hrnd 020 zu Behem vnnd zu hungern wardt nach Crlt gepurt. Wccc.(Ares txxviij iar am̃ xx.tag des monats Marcij ʒu roͤmiſchem koͤnig geſchoͤpft vñ regiret zway iar. Er was mit allen tugenten geziert. ein gaiſtlicher fůrſt. mylt vnnd gerecht i kriegen keſnmijetig vnd beraytter hand Diſer hertzog Aibꝛecht ward můſambt ſeiner gemahel Eltzabethen zu Stůlweiſſenburg mu verwilligung vnd frolocküg des volcks erſtlich zu hungriſchem koͤnig vnnd darnach zu Behmiſchem koͤnig g kroͤnt. Daʒwiſchen komen die churfůrſten des reichs zu franckfurt zuſamẽ vnd ent⸗ ſchluſſen ſich diſem Albꝛechten auch das roͤmiſch kaiſerthumb zebefelhẽ aber ine was daſſelb anʒenemen on veꝛwilligunng der landherrñ in hungern in keinen weg 3 zym̃lich·. dañ nach dem bey zeiten kaiſer Sigmunds der auch ein hungriſcher koͤnig 5 L— geweſen als er den walhen zu Hrr von wegen des roͤmiſchẽ rei chs in welſche land gezogen wer die tůrcken das koͤnigreich zu hungern vberfallen hetten. ſo verpund? g,x 5 95 die hungern diſen 0 bey aydßpflicht in auffnemung zu irem koͤnig. das er on ir gehaiße vnd verwi ligũg das roͤmiſch kaiſerthumb nicht annemẽ ſolt:yedoch warden die hungern zum̃ koͤnig gein Wienne gefoꝛdert. vnd nach mãcherlay hand lung durch bitte hertzog Friderichs zu oͤſterreich. deßmals noch iũglings zuuerw ligung bewegt. Alſo name er das roͤmiſch reich mit groſſer frolockung der teutſchẽ an vñ zohe mit beyſtãd des reichs gein hũgern in wůlẽ wider die tůrckẽ ʒerayſen in, mitler zeit ſtarb biſchoff Geoꝛg zu Gꝛan. der dañ die koͤnigclich bungrſeß ktonaufff N dem ſchloſs behalten het. Do zohe koͤnig Abꝛecht daſelbſthin vñ dz ſchloſs wartd der koͤnigin gegeben. vnd als man nw die koͤmgin den ſchatz des reichs voꝛ den lãad herrñ darzu geoꝛdnet beſchawen ließ do entwenndet ſie heimlich die heilligen kron⸗ 5 ſant Stephans vnd ſchlaychet die eim alten weib zu. Daꝛnach zohe koͤnig albꝛecht V vnerharret einicher hilff mit heereßkraft wider die Tůͤrcken vnd legeret ſich mit de⸗;;“ wagenburg zwiſchen die Thonaw vnd den fluſs Ticiam. Die weil erobert ð tuͤrtck iſch kaiſer das caſtel vnd F655 0 des Diſpoten ſun des ſchweſter er zu der ee het.. vnd zohe widerhaym. Als das an den koͤnig gelanget do lieſs er das heer vnnd ko—— me gein Ofen. vnd nach dem er aber von der hitze des warmen augſtmonds geengſtigt wardt ſo ſuchet er er⸗ quickung in den melawnen oder pfeben alſo vnmaſſigclich das er leibflůſſig wardt. vnd als er nw geferlichkeit bey imeſelbs empfunde do ſetzet er ime fur gein Wienne zeziehen in willen vnder den ſeinen zeſterbẽ. oder in ioff nung in dem lufft dariñ er erneret wer geſuntheit zu erlangen. vñ als er aber auff dẽ weg fůr Gꝛan hin komẽ wʒ vnd ſich ſein kranckeit meret do lieſs er ſeine gemahel ſchwangere vnd oꝛdnet ſein geſchefft vñ ſtarb in eim doꝛff das lang doꝛff genant. vnd ſein leichnam wardt zu Stůlweiſſenburg begraben.als er nit gar zway iar das roͤ⸗ miſch reich geregirt het. Allermenigclicher troͤſtet vnd verſahe ſich vn gůter kuͤnftiger dinng zuf diſem Albꝛecht. aber die zeit wardt ime zekurtz. Concili zu Baſel G zʒu Baſel ward nach der gepuꝛt criſti.MN. Leccc.xxrviij.iar auß babſts martini geſcheft doch erſtlich langkſam. aber darnach in großer anzal geſam melt durch beſuchung der biſchoff vnd andrer pꝛelatẽ mit eetlichen cardineln die von Eugenio abgetretten warn. Als aber Eugenius allenthalben mit kriegen ge engſtigt wardt. vnd mercket das ſich das cõcili teglich meret. vnd auß vil criſtenlichen landen vnnd gegenten ¶die furſten daſelbſthin komen. vnnd alle ſachen des ge maynen criſtenlichen ſtands zu erkantnus vnnd in die N wilkůre des concili ſetzten. do vnderſtund ſich Eugeni us mit gemainer folge aller bey ime weſender cardinel ödiſs concili gein Panoniam zewenden. Aber der kaiſer 2 vnd andere ſörften vnd pꝛelatẽ deßmalß ʒu Baſel we N ſende wolten dem babſt nicht allain nit wilfarñ. ſund ſie vermanten ine mermals gein Baſel mit ſeinen cardi neln zekomen oder ſie woͤlten gegen ime als eim vnge⸗ Jhoꝛſamen handeln. aber nach dem Eugemus nit erſchi ne ſunder allein einen legatẽ ſchicket do ward er durch verfugung hertzog Philipſen von Maylãd des babſt thumbs entſetzet. vnd Amedeus det hertzog zu ophoy 8 ou babſt erkoꝛn vnd Felir genant. Siſs einẽ 0 ſchoͤnen anfang aber einen vbeln außgang võ nachſol gender zwayung wegen. dann Eugeuius beweget den Delphin koͤnig Rarls zu franckreich ſun mit eim großen ayſigen zeůg wider die von Baſel. deßhalb wardt das concili daſelbſt gar pald zerſtoͤ. MDas lechſt alter Aſel iſt ein weyte vnd faſt namhaftige ſtatt ſchweytzerlands an eim koͤnigclichen ende erpawt. dañ ſo di⸗ 8 e ſtatt lateiniſch genennt wirdt ſo iſt es nach art des kriechiſchen gezůngs ſoil als koͤmigclich geſpꝛochen Oder aber diſe ſtatt hat iren namen von dem mangel der grundfeſte auß vrſachen der vilfeltigen erdpidẽ. vnd auß bedeutnus des lateiniſchen namens diſer ſtatt. wiewol man in der gemainde ſagt. das ettwen ein Waſiliſck alda verborgen gelegen ſey von dannen her diſer ſtatt ir namen entſtannden vnd bliben ſey. Der Rhein fleůßt ſchier mitten durch diſe ſtatt. Doch iſt darůber ein pꝛugk võ einem teyl ʒu dem andern. Derſelb fluſs des rheins entſpꝛiengt in dem gepirg vnnd wirdt durch mancherlay anſtoͤße zwiſchen gehen ſeharpffen felſen alſo einge⸗ zʒwengt das er einen erſchꝛecklichen ſaws võ ime gibt. Sunderlich fleüßt er bey Schafha wſen mit großer vn geſtůmigkeit vberwaltzende. vnd vnder dem ſtettlein Lauffenberg wirdt er mit felſen alſo eingedrenngt das er voꝛ zwanckſale vnd geſtoͤße als ein weiſſer ſchaym erſcheint. Von dannen rynnet er grawſam̃lich ſchayme nde in weytem ſchlund bis gein Baſel.dieſelben ſtatt vnd pꝛugk heymlich beſchedigende. dañ er floͤßet die geſtadt hin. ſucht newe genng.hoͤlert das ertreich vnd fůllet es dañ mit wind vnd Waffer. Waher koͤmbts das diſe ſtat mermals mit erdpidem beſchedigt woꝛden iſt. Diſe ſtatt hat von dem Rhein darauff man daſelbſthin. vnd võ dannen in ſchiffen vil gůetere fuͤeret große nutzperkeit. Sant Vꝛſula die heillige iunckfraw hat auch( als die hy ſtoꝛen ſagen)mit iren weggeferten von Coͤlne auff dem Rhein gein Baſel auffgeſchiffet. vñ wiewol der Rhein den die dabey wonen zuzeiten vil ſchadens zufijegt ſo gibt er inen doch einen fruchtpern erdpodem. Diſer ſtatt iſt in vnßern zeiten mit zygelſtaynin mewꝛn. faſt ſchoͤnen behawſungen. großen cloͤſtern vnd kirchen. mit weytẽ ſpitalen vnd andern einer ſtatt nottůrftigen dingen mit großem vmbkrays vnd zynnen vnd mit tieffen greben geziert vnd befeſtigt vnd hat zwiſchen den pergen ein weyte feldung an getrayd vnnd gůtem wein faſt frucht per. Aber wiwol in diſer loͤhlichen vnd alten ſkatt vil anzaigung vnd vberbleibung ſer alter gepew erſcheinen ſo ſind doch dieſelben auß pawfelligkeit vnd erdpidem auch auß alter alſo entſtelt das man nicht erkennen kan was geſtaltnus vnd zu welchem gepꝛauch dieſelben gepewe gemacht geweſen ſeyen. Aber diſe ſtatt iſt wunð herlich geauffet vnd nach dem erdpidem wider erpawt. vnnd zu vnßern zeitten daſelbſt ein hohe ſchuͤl auffge richt. Diſe ſtatt ligt im Elßas ettwen Sweitz genant ettwen in galliaz yetzo in teůtſche land gehoͤꝛẽde. Als Lud 8 n 1 11 1i 11* ˖ 0 00 U 1080 85 der werlt Blat CCXLIIn thn 25„ WW5rn. Via der Vienniſch delphin die võ Baſel ſchier mit aller Galliſchẽ ritterſchaft vberfiele do ſchicktẽ die ſchweitz W00 8482959 w0ff un. Woilcheger ſlan zu hilff. dauon hernach weyter meldũg beſchiht Diſe ſtatt hat zwu 000 Ph ſeyten. In der groͤßern ſeyten ſind dꝛey berg. auff dem einen iſt die biſch oflich kirch. der heilligen iunckfrawẽ ma 00 6 tie thum̃ſtift mit hilff des ſeligen kaiſer heinrichs des andern gezieret. Auff dem andern wonẽ die geregeltẽ choꝛ Wegh herrñ zu ſannt Leonhart. Auff dem dꝛitten ligt ſant Peters kirch. Das erſt cloſter mit der ebbtey ʒu ſann alban üete ligtan der ſpitʒ diſer ſtat. In diſer ſeyten hab en auch die parfůßer auguſtiner vnd pꝛediger brůed ire cloͤſter. vnd Wil 0 die cretzherrũ vñ teůtſchen herrñ ire hewßer. auch die cloſter frawe ʒu ſant Fatherine. Zu ſant Clarẽ. vnd ʒu 4 ſant Mariã magdalenen ire cloͤſter. Aber in deꝛ klainen ſeyten iſt ein faſt treffenlichs cartheußer cloſteꝛ vnd ſant Nnh Theodoꝛa vnd ſant Niclaſen kirch vnd andere gotzheůßer. In diſer ſtatt iſt auch nicht wenig heyligthumbs. ff W5 Riderichen den hertzogen ʒu oͤſterreich darnach roͤmiſchen kaiſer het amedeus der hertzog von ſophoy.d 15 ohent, in dem conclli zů Baſel babſt erkoꝛn vnd Felir genant wardt ſein tochter die ein iunge wittib vnd ſchoͤn ö e was ʒu der ee angetragen. vnd ime zu ir zwaymal hunderttrawſent guld ein ʒu heyrat zegeben angepottẽ. weñ I00 N 10 et ine einen nachkomen ſant Peters nennet vnd Eugenium verließe. Deſs entſetzet ſich Frider ich. dann er wolt mn Ahnd mit ſeinem ſactament die ſacrament der kirchen nicht beflecken vnd keret ſich zů ſeim hofgeſind vnd ſpꝛach. Die Mm 0 andern pflegen ire biſchofliche wirdigkeit zeuerkawffen ſo wolt diſer amedeus gern kawffen weñ er nuͤr einen pwſ awffer funde,„„%„„„„„„ 0 ehon 0 mles eſtenſis marggraff ʒu Ferraria der erſtgepoꝛn auß Stella der edeln iungẽfrawen vneelich ge Aunncheſ f0 poꝛn hat nach Nicolao ſeinem vater zu Mayland geſtoꝛben das marggraffthumb empfangen vnd.it.a⸗ Wadſeg 00 in frid vnd gerechtigkeit geregirt. vnd die ſtatt Ferrariam mit newen mawꝛen gegen beh Padi einzefahe tenhch 0 0 angefengt vnd vil hoher gepew vnd ein cloſter ſant Dominicus oꝛdens auffgericht. vnd dariñ ſein begꝛebnus Nn0 W1 erwelt Diſer was ein holdſelig.gůetig. klůg vnd mylt man. vnd gůter ſchꝛiften wolgelert. vnnd het Johannis 5 8 5 franciſei gonzage von Mantyua tochter ʒu der ee. IU 1 1 W 2 82 80 4 8 0 U C i1 7 11 111 f11 1 1 0 I 181 bin iun 6E *◻ UUAbih ßIIN 1 In H .— SDas ſechſt alter ALbꝛecht voꝛgenanter hertzog zu oͤſterreich gepote voꝛ vnd ee er zu roͤmiſchem koͤnig erwelt wardt alle in⸗ en in ſeinem gepiete zeerſchlagen die ſich zů Eriſto dem waren einigen got nit bekeren wolten Nw ließen ſich vil iuden auß foꝛcht tawffen. Derſelb en iuden einen name hertzog Fliderich võ oͤſterreich ee er ʒu roͤmiſchẽ koͤnig erwelet wardt in ſein ſchlaf kamer auff. vnd het ine als ſeinen zeitgenoſſen gar lieb. Nach ettlichen iarũ fiel er in rew vnd ſpꝛach er het ime fürgeſetzt widerumb in den iudiſchen glawben zetretten. vñ wiewol Friderich ime riete den weg des lebens nicht zeherlaſſen ſo mocht er doch den iuden nit widerwenden. do berůeffer er die lerer der heilligen ſchꝛift auß der hohen ſchůl zu Wienne diſen iunngen iuden zeunderrichten. abet der iud wolt weder durch dete. zeher. verhayſſung noch bedꝛoung von ſeinem fůrnemen abſteen. Als nw zu letſt nichtz hel⸗ ſen wolt do ließ Friderich den ſelben iuden fůr gericht fůeren. vnd als aber der iud vngepundẽ als er begeret) zu dem tod gefůert vnnd des pꝛinnenden fewꝛs anſyhtig wardt do fiennge er ein hebꝛeyſch geſanng an vnnd ſpꝛunge vnerſchꝛocken mytten in die flammen 35 Jnßmals ſaße koͤnig Albꝛecht des Laßlaws vater zu Wienne an einer pꝛedig eins muͤnchs pꝛedigeꝛ oꝛdẽs Aꝛr entſchliefe do ſchꝛye der pꝛediger mit hoͤhrer ſtym̃ vñ ſpꝛach. Ich frag euch die ir alda ſteẽt ob auch die fuͤrſtẽ behaltẽ můgẽ werdẽ. vnd als aber ð pꝛediger die ſach zweifellich vñ kůmerlich gemacht vnd d koͤnig 5 gewacht vnd die ding gar wol gemerckt het do ſpꝛach er. Weñ die fůrſten getawft in der wygen ſterben ſo iſt an irem hail nicht ʒeuerz weifeln. Daulus vergerius 0 Etrus paulus vergerius ein naturlicher maiſter. zierredner vnd rechtgelerter und lateiniſcher vnd kriechiſcher zungen hoherfarn ein iunger Criſoloꝛe von iſt diſer zeit yetz gemelter ſeiner kunſt vnd ſchicklichkeit halben in großer achtperkeit geweſen vnd hat vil loͤblicher pꝛeyßwirdiger ſchuft gemacht. Apheus vegius nicht ein vnachtperer zierredner vnd poet vnd Martini des babſts hofgeſind hat diſer zeit zu Rom weſende vil vñ mancherlay gedichts den gelerten bekannt begriffen. Ranciſcus barba rus von Venedig auch ein iunger Criſoloꝛe in dẽ kriechiſchẽ F bůchſtaben ein man vbertreffenlicher ſyñſchicklichkeit vnnd klůgheit iſt diſer ʒeit von ſeiner ſchꝛiftlichen kunſt. wolredperkeit vnd werltgeſcheydigkeit wegen in hohem weerde geachtet geweſt vnd hat ein ſchoͤns bůch von hawßfrewlichẽ ſa⸗ chen vnd vil ʒierlicher epiſtel vnd ſend bꝛieff gemacht. Leonhardus iuſtinianus deßgleichen ein wolgelert vnd beruͤmbt man hat 5 zeit gelebet. G Arolus aretinus ein poet kriechiſcher vnd lateiniſcher zung durchfarñ vnd wolredper treffenlicher tich⸗ Ater iſt diſer zeit von ſeiner ſchicklichkeit vnd woltůglichkeit wegen von den von Floꝛentz in ir cantzley auf genomen vnd mit ſold verſehen vnd gefreyet woꝛden. Aietanus von Vicentz ein thumherr zu Padua ein fuͤrnemer lerer der heilligen ſchꝛift vñ naturlicher may Aſter hat diſer ʒeit in der hohen ſchůl zu Padua mit leſen vnd diſputirñ den voꝛgang behabt vnd gar tref fenlich vnd außpůndig vber ettliche bůecher des naturlichen maiſt ers Areſtotilis geſchꝛiben. vnnd anders ge⸗ ſam̃elt. Concili ʒu Floꝛentz noelli ʒu Floꝛentz wardt nach der gepurt Criſti O0 M. cccc.xxxix.iar von babſt Eugenio wider dʒ cõcili zu Baſel gehalten. dañ nach ab ſterbẽ kaiſer Sig munds von dem das concili zu Baſel auffunng name als hertzog Albrecht von oͤſterreich zu roͤmiſchem koͤ nig erkoꝛn wardt do fienng der cardinal des heilligen creůtzs von babſts Eugenij wegen das Ferrariẽſiſch concili an. Daſelb ſthin koͤme auch Eugenius. dann er verſtunnde das der kriechiſch kaiſer auch daſelbſthin komen wuͤrd. vnd der wardt von Eugenio zu Ferra ria nicht anders empfangẽ dañ wie man die roͤmiſchẽ kaiſer pfligt mndßiee Aber es begunde zeſterben zu Ferraria darumb wardt das concili von dannen gein Floꝛentz gewendt. alda warden nach mãcherlay vnd gnůgſamer verhoͤꝛung der kriechiſchen vnd latei niſchen gegeneinander die kriechen mit vernůftigen vꝛ ſachen vberwunden zebekennen. das der heillig gaiſt voñm̃ vater vnd vom̃ ſun außgeet. vnd das der fron⸗ leichnam Criſti in eim vngeſewꝛten waytzin pꝛot geſe⸗ gnet wůrde. vnd das ſie auch ein fegfewꝛ glawbten. 86 vnd auch veriahen das der roͤmiſch biſchoff derwar e ſtatthalter Criſti vnd rechter nachkomen Petri die er⸗ 3 ſten ſtat in der werlt hielt dem die oꝛientiſch vnd occidentiſch kirch billich gehoꝛſam̃ wer. vnd wie wol die krie⸗ chen mit freůden abſchieden vñ haym zohen ſo fiel doch vnlang darnach die kriechiſch nation wider in ir alte Ptten vnnd gewonhen Conſtantinopel. vnnd des carrarienſiſchen geſchlechts weylund geheymer diener 015 Ippl 10 17 0 Fgbet vo dee 6 nſ Hde 0 II 0 W 0¹ Nojentage groſſen heer dedaß die geaft ſoinder belegern zut engeben ſolte das nͤt tetten ſo h ſet. dañ es wet y Mompelgart ere ſheſferlaß geſtalt hülff komen we gecr ettlichen für ſibhaws bunge nb woͤlter dle ſt nchẽ hit dz es alſ fendie Schweſtze hant demſolben cg gen vnd ſchögen ſem heer vnd vb uin grawſamer v gfang des tags b ſo vermmjedet das ſinder gub meng Vodden Dieweil ſchoff von Augff lein das reich mit dogoes mitſambt Mützheſchedlge, diet lehten. vne vl. handeungdet 10 widerdiecdch Achtonrellſtdz 010 K Vht achpef, undthatt helt enhtheh i0 lhte dene = hgffrmchfe ade⸗ cpc keffgchstch Scghkarhhſ khgtrtcgh behchtehgettſ rötehe 4 der werlt Blat CC&XLV 0 Pilippus hertzog ʒu EMayland hielt nach erobꝛung der ſtatt Genua ein groß heer beyeinaner. darumb ko men die Floꝛentiner wider ine ʒu krieg. der weeret bis in ſeinen tod. xxv·iar. Wiewol yezuzeiten dazwiſchẽ ein frid. aber vol vntrew vnd hind erliſtig geſtellt wardt. 5 FE Ranckreich iſt dauoꝛ lang in plůung aber zu diſen zeiten in trawꝛigkeit vnd vnmůt geweſen. vnnd durch Il koͤnig heinrichen von engelland vber die maß verheeret vnd ver wůeſt woꝛden. ð doch auch nach vil be 11 55 0555 den andern mit krieg zugegefůegt hat nit mit klainer beſchwerde der ſeinen ſein leben vnſelig⸗ clich geendet hat. Ghanes hertzog zu Burgũdi hat daſſelb koͤnigreich auch angegriffen. der wardt kůrtzlich darnach erſchla gen. das was ein vꝛſach vil boͤſer ding. Der caͤrdinal des heilligen creutʒzs machet zu letſt frid. den namen die burgundier an. aber die engellender wolten nicht verwilligen. Aber als hertzog Johanns nach auffgenom Zway liebhabende nem frid das heilligſt ſacrament mitſambt dem koͤnig zu Franckreich genoſſen het. do wardt er in angeſyht des koͤnigs zu franckreich frefellich erſchlagen. auß ðẽ vol⸗ get demſelben koͤnigreich vil vbels. VVapy liebhabende warñ diſer zeit in welſchez land.ein ritter Euriolus genant aiſer Sigmunds ſundrer gehaymer diener vnd Lucrecia in der ſtatt Senis Sie warñ bede hůbſch. bede wolgeſtalt. aber Luerecia in wunderperlicher ſchoͤne fürtreffend. Diſe zway warden in plinder liede allain von geſyht geineinander ent⸗ zůndet. Zu letſt komen ſie ʒů begertem ende. vñ ſoͤlchs geſchahe ʒu kaiſer Sigmũds zeitten als der ettwielang zu Senis was. Als aber der kaiſer fůrter ziehen wolt do můßten ſich diſe ʒway ſchayden. Auß dem kome ir yedes ʒu ſolcher trawrigkeit. dʒ VLocrecia nach vil zehern in ein kranckeit fiel vnd irer můter vnder den armen ſtarb. G vnd als Euriolo der todt ſeiner liebhaberin verkůndet wardt do ward er alſo vn⸗ můtig vnd betrůebt das er keinẽ troſt empfieng ſo lang bis ime der kaiſer ein keuſche MuuuelddLedeh& iuuckfrawen ihertzoglichs plůts ʒu der ee vermehlet. Won dem beerzug des Delphins in das Elſas N diſen tagen hat Lud wig der Vienniſch delphin vnd des koͤnigs zu franckreich erſtgepoꝛner ſun mit emm J groſſen heer die geſchwelle oder gegent des roͤmiſchen reichs vberzogen vñ die ſtat Niompelgart belegert die dañ die grafen von Wirttenberg vom̃ roͤmiſchen reich zu lehen haben. Als nw der Delphin ettwielang al⸗ ſo in der belegerung geharret het do machet er mit den in der ſtatt ein gedinng das ſie ime die ſtatt ein nemliche zeit eingeben ſolten ſo woͤlt er inen die nach verſcheynung derſelben zeit freylich widereinantwurtẽ. wo ſie aber das nit tetten ſo het er ime fuͤrgenomen die ſtatt mit gewalt zebeſtreyten. damit er doch ein ſtatt het dariñ er wo net. dañ es wer ye nit zym̃lich das eins koͤnigs ſun auff dem feld on ein obdach ſein ſolte. As nw der Delphin Mompelgart erobert het do verkůndet vnd eroͤffnet er die vꝛſach ſeiner ʒukunft. aber nit bey allermemgeltchẽ in einerlay geſtalt. Sunder yetzo ſaget er das er dem adel der in Teůtſchen landen durch die grafen verdruckt ʒu hülff komen wer. Señ ſpꝛach er er wer durch den roͤmiſchen koͤnig wider die Schweitzer gefoꝛdert. So hiel te er ettlichen fůr wie er das. das zů dem haws Franckreich gehoͤꝛte vnd bis an den Rhein raichte wider an dz ſelb haws bꝛingen wolt. Zu zeiten ließ er ſich mercken als ob er von hertzog Sigmunds wegen alda wer dar umb woͤlt er die ſtatt Straßburg belegern. Alſo vnderſtund er ſich W allenthalben lawtpꝛecht ze machẽ. nit dz es alſo war wer. ſunder er maynet dardurch gunſt vnd naygůg bey vil lewten ʒeerlangẽ Nw het ten die Schweytzer bey Baſel ein caſtel belegert do wolten des Delphins volck Armeniaci odeꝛ armegecken ge nant demſelben caſtel zu rettung komen. als die Schweitzer das vernomen do zohen ſie den armegecken entge gen vnd ſchlůgen ſie ʒu růgk. alſo wichen die armen gecken von fůß zu fůß hinder ſich vnd ſamletẽ ſich mit groͤſ ſerm heer vnd vberfieln kawm vier roßlawff von Baſel bey ſant Jacobs ſpital die Schweitzer. do geſchahe ein grawſamer vnd erbermdlicher ſtreyt vnnd bliben vil menſchen beder ſeyten tod. vñ der ſtreyt weeret vom̃ anfang des tags bis zum̃ ende Zum̃ letſten warden die Schweitzer nit vberwunden ſunder vberwindende al ſo vermůedet das die armegecken einen zeherlichen cleglichen obſyg vnd das feld behielten. doch nit auß krafft ſunder auß menig obligende.Ettlich ſagen das der armegecken mer denn der Schweytzer ermidergelegt ſeyen woꝛden Wieweil diſe ding alſo gehandelt warden do ſchicket der roͤmiſch koͤnig ſein botſchaft. nemlich den bi⸗ ſchoff von Augſpurg. vnd doctoꝛ Johaußẽ von Aych vnd ettliche rittere zu dem Delphin zefragen. warumb er in das reich mit heereßkraft gezogen wer. Dazwiſchen warden von des coneili wegen zwen cardinel vñ vil doctoꝛes mitſambt den burgern zu Baſel zů demſelben Delphin geſchickt ine zebitten das concili vnnd die ſtatt 47 , 0. N U. 0 U U 9 90 8 nicht zebeſchedigẽ. Do ſendet der delphin ſein botſchaft mit inẽ gein Baſel. Daſelbſthin komẽ auch des babſts Felicis legaten. vnd des hertzogen zů Sophoy vnd des gantzen Schweitzeriſchen punds zuſamen. vnd hettẽ vil handelung der vertreg. Die botſchafter die zů Růrmberg warñ ſagten das der delphin auff des koͤnigs be gern wider die Schweitzer außgezogen werñ. Als nw die armegecken Elſas verheert hetten do zohẽ ſie doch nicht on verluſt der irñ wider anhayms nach der gepurt Criſti..cccc.xlüij.iar. Das ſechſt alter Rir ettt wen der Cenoman niſchen gallier ein faſt edle ſtatt vnd yetzo vnder andern ſtetten des Lambardi ccheulande ʒumal mechtig iſt voꝛ diſen ʒeiten in der Venediger hand komẽ in ſoͤleher geſtalt. Hertzog Phi⸗ lips von Mayland ſetzet daſelbyt gar einen boͤſen man ʒu emm ʒoͤlner. der leget den bůrgern vntregliche ding auf alſo das die von Brir von ſolcher beſehwernus wegen vermůedet die ſtatt den Venedigern ergaben. Vnd als die Venedeger diſe ſtatt eingenomen hetten. do ſchicket der cardinal des heilligen creůtzs ſein botten offt dar⸗ undter hin vnd her. vnd machet zu letſt zwiſchen hertzog Philipſen vnd den Venedigern fride in der gefkalt dz die Venediger diſe ſtatt Brir vnd die ſtettlein der von Brirx vnd der Cremonier die ſie vnd der marggraff von Mantua eingenomen hetten behalten ſolten. Darzu ſo hat auch derſelb cardinal den Venedigern die ſtatt Ber gamum vnd ir land ſchaft auß puntnus ʒugetaydingt mit der beſchaydenheit das ſie der Venediger vnd Floꝛẽ tiner pundgenoſſen nit bekriegen ſolten. Darnach fieng ſich der Lucenſiſch krieg von den floꝛentinern an. ð wee ret mit beder parthey großem ſchaden dꝛey iar. 5 9906 Coſinas mediceus von mediceus ein mechtiger burger zu Floꝛent wardt erſtlich auß Floꝛttz Floꝛentz getriben vnd darnach wider hinein gefoꝛdert vnd durch ſein verfůegung alß pald alle ſchickung vnd regirung gemayner ſtatt refoꝛmirt vnd vernewet vnnd vil widerpartheyſcher vngefoͤlgiger burger in das ellend gewiſen. Er was vnder den Floꝛentinern der foͤꝛderſt burger. vnd nicht allain bey den Walhen ſunder villeicht auch bey den eůßern nationen an zuflůſſigkeit der reichthůmer der 1 vnd dar zu auch an werltgeſcheydigkeit.guetigkeit myltigkeit vñ ſchꝛiftlicher wi ſſen heit. vnnd ſunder der hiſtoꝛien alle ander vb ertreffende Der vberfluſs ſeiner reich⸗ thůmer was alſo groſs das mit ſeiner hilff Franciſcus ſfoꝛeia dz Maylend iſch hertz ogthumb erlanget. Er hat auch vil kirchlicher gepewe hůͤbſcher vnd baßgeſtaltter gemacht. Vñ ʒway cloͤſter. eins in der ſtatt ſant Dominici oꝛdens. vnd das ander au Fßberhalb nit verne von derſelben ſtatt von grundauff gepawet. vnd die mit libꝛarey ðvil koͤſtlicher lateimſcher vnd kriechiſcher bůecher aller kunſt geʒiert. vnd ſunſt ande Are cloͤſter vnd ſunderliche gepew in der ſtatt auffgericht. vnd ſtarb darnach in gůtẽ Aalter vnd ließ einen ſun als ſeinen erben Petrus genant. 88 8 N 8 * S n 13 — ess IESien: DBaen euboicus der Sagund inenſiſch biſchoff lateiniſcher vnd kriechiſche: Nieolaus euboicus zungen vnd zierlichkeit ein hohgelobt man in dem concili zu Floꝛentz weſende hat vnder der verſamlung ſouil hohgelerter vnd treffenlicher mannen deſſelben cõ cili alles das das lateiniſch oder kriechiſch gered wardt gar ſchnelligclich aigentlich vnd ʒierlich herwidergeredt vnd außgelegt. KHAcawbelee von Floꝛentz des(amaldulenſiſchen oꝛdens ein general vnnd be⸗ rumbter lerer der heilligen ſchꝛift.des lateiniſchen vnnd kriechiſchen gezuͤngs berichtet vnd mit allen gůten ʒůchten geʒieret was in demſelben concili namhaflig. ð hat vnder andern anzaygungen ſeiner ſyñſchicklichkeit Diogenem laercium den krie 8 lerer von den ſytten vnd leben der naturlichen maiſter ſchꝛeibende auß krie chiſchem gezůnge in latein gezogen. 2 I Ohannes toꝛtellius aretinus des babſts ſubdyacon vñ cubiculari des kriechi⸗ eLL ſchen vnd lateiniſchen gezůngs vnd der heilligen ſchꝛift nicht wenig gelert iſt K diſer zeit in pluͤung geſtanden vnd hat vnder audern wercken ſeiner lere vnnd kunſt Aσννννοmnmnne Antonius eermiſanus gar ein ſchoͤns bůch gemacht vnd dariñ angezaigt vnd zeerkennen geben wie vnd wel cqcqhermaßen man nach rechter art die wort des lateins ſetzen vnd ſchreiben ſol. Andertt cermiſanus ein einiger fůrſt der ertzney hat zu Vadua lãgzeit die ertzney in der ſehůl geleſen Den kůnden ſein nachkomen nit gnůg verloben. Er was froͤ lich vnd wuñſam gepůrlicher weiß leibig vnd gar gůter complex. vnd ließ in ſeinem al ter gar ſehoͤn knab en nach ime. vnd hat auß ſeiner gůten verſtentnus ettliche ratſchleg wider alle kranckheit dienſtlich ſeinen nachkomen gelaſſen vnd ſtarb zu Padua in dem iar des herrñ..cccc.xli. Bartholomeus de mon i ie montagnanus ein treffenlicher natur/ tagnano 2 licher maiſteꝛ vnnd artzt hat mit erkantuus vil dings 8 vnd mit ſubtilichkeit der ſchꝛift die andern ertzte ſeiner zeyt vbertroffen. das erſcheint auß dẽ buechern die er von ent tung der geſuntheit gemacht. vnnd dabey auch vil ſchoͤner ratſchleg beſchꝛiben 6 8 9 12 N A 4 5 hal hat. FOgo ſenenſis gar ein namhaftiger artzt hat diſer zeit(als man maynt) mit goͤt Cicher gnad ſeiner ſchicklichkeit vnd ertzneyung alle die ſo voꝛ ime in Ethꝛuria namhaftig geweſt ſind fůrtroffen vnd ettlich nunʒpere ratſchleg gematht. (Dachen yd in det zůl ber Blondus 6 W ſ Oäger ein ho fercgch ökriechſſe lůtſchier vnzallch vuddiend. vnnd ett ſyfferer P5 vn er carmeltten cl Eoꝛgius tt Gu5 010 bohn Vomit ſanbtden Walher Regoꝛus fp tichtet hat 4 Mögrſpeg deꝛbgb TMesgye Mons gt 5 Gännfe henvndſ derwerlt Blat CCXLVI .Niclas von tolletin 0 Icolaus toletanus ein vater ſant Auguſtins oꝛdens iſt im. M. cce. reiiñ iar Cri⸗ 138 ſti geſtoꝛben. vnd in diſem. Nicccc. klvi.iar an wunderwercken leůchtende võ babſt Eugemo in beyweſen alles roͤmiſchen volcks vnd in veſam̃lũg aller cardinel in die zal der heilligen beichtiger geſchuben woꝛden. vnd wiewol babſt Johannes 0, 0 der.xrij. ð ſeiner heilligkeit ſůndere kũtſchaft het ime diſe ete gethan haben wolt. ſo K( ¶ wardt er doch auß kriegßlewften vnd auffrůr der zwayung vnd zu letſt auß fürko VELNRnüg des tods daran verhindert vñ ſoͤlchs bis hieher verzogẽ. Diſer heillig iſt auß F eim piceniſchen ſtettlein zum̃ heilligen engel genannt vnder der ſtatt Firmana gele⸗ F ˖ N gen von mittelmaſſigen eltern gepoꝛn. Als er zu ſeinen tagen kome do ergabe er dem herrñ leib vnd ſel vnd verziehe ſich der werlt vnd ging in ſant Auguſtiůs oꝛden.da iñ hat er ſeinen leichnam mit vil faſten. wachen vnnd ſchlegen gep eynigt. vnnd ſich gantzen in beſchewlichkeit ergeben Er redet ſelten. oder weñ es not was. von gůtẽ pßeren. von gaiſtlichkeit. von gůetigkeit. von der werlt verſchmehung. von der lieb 8 V9ottes oder von dem hymliſchen vaterland. Er trůg ein harins klayd an vnd ein ey ſinine vawhe gůrtel vmb ſich am̃ leib. vñ lidde teuͤfelliſche anfechtung. vnd het in ime den gaiſt der weiſſagung vil krancken vnnd ettliche mit dem boͤßen gaiſt bekůmert warden zu ime gefhert vnnd geledigt. Er aße. xrk, 137 in ſeinem cõuent weder in geſunth eit noch kranckheit kein flaiſch. ayr. fiſch noch ander fayſt ding. Zu anaigung ſeiner heiligkeit erſchyne ime ein liechter ſtern im̃ ſchlaff der Aengsdon ſeinem haymand auß biß in ſein cloſter. daſelbſt ſtund der ſtern ſtil iñ chor hinder dem altar. Alda erwelet im Nicolaus auß goͤtlicher veꝛkůndung ſein begrebnus vnd ſtarb ſeligclich. Sein tag iſt am̃.tag des monats Septembꝛis. Aurentius vallenſis nit myñder ein naturlicher maiſter vnd lerer der heillige Laurentius vallenſis IL ſchꝛift dañ ein zierreder vñ grãmaticus iſt diſer ʒeit in hohem rům vñ achtper keit geweſen vnd hat vil ſchoͤner vnd nutzlicher ſchꝛiften. epiſtel vnnd ſendbꝛieff in latein geſchꝛiben zu lere vnd vnderrichtung der nachkomenden. D heus palmerius ein floꝛentiner ein hoherfarner gſchihtbſchꝛeiber. auch na⸗ ¶ Iturlicher maiſter vnd ʒierredner iſt diſer ʒeit in pluͤung ſeiner kunſt geſtand en vnd in der zal beruͤmbteꝛ menner des concili zu Floꝛentz geweſt. Blondus lurdvon flauius von Foꝛiaul ein hohgelert man N vnd von ſeiner redſpꝛechigkeit wegen dem babſt Eugenio faſt augename iſt diſer ʒeit von derſelben ſey/ σ 535 ner geſchicklichken vnd woltůchtigkeit wegen in großſer ach 6 4 4 + d. erkeit gehalten wor⸗ den. dañ er hat außerhalb der vnzallichen tede vnd ſendbꝛie 19517 7 Welſchem land große gloꝛ vnd ere ʒugezogen.alſo das er voꝛ andern die hyſtori⸗ en die vber tawſent lar verboꝛgen bliben warñ mit großem fleyß erraicht. vnnd in gprrü. buͤechern weyt vnnd ʒierlich angezaigt. vnd den ſtannd nicht allain Welſcher and. ſunder auch ettwen des gantzen roͤmiſchen reichs. pꝛouintzen vnd gegent gar Win hubſch beſchꝛiben. vnd auch ſunſt von andern dingen ettwien bůeecher gemacht vnd hinder ime gelaſſen. 8 355 Guarinus von Ber Varinus võ berñ des kriechiſchẽ lãgſthienoꝛgemeldtẽ maiſters Criſoloꝛe lere Düger.ein hoherfarner kůnſtreicher grãmaticus. zierredner vñ naturlicher ma: Faehwend er auch ð kriechiſchen vnd lateimſchẽ zungen geubt hat zu ferꝛaria in gegenwertig 8 I kn ſchier vnzallicher ſchůler mit leſen. leren vnd tichten großen rům.lob 50 pꝛeys Sögetdeeh verdiend. vnnd ettliche kriechiſche bůecher in das latein gebꝛacht, vnnd vil ſchoͤner aldheh E ft tapfferer epiſtel vnd ſendbꝛieff getichtet. Darnach ſtarb er ingůtem alter vñ ward 1plepfen ö in der carmeliten cloſter zu Ferraria beſtattet.„ g0blerpy Eoꝛgius trapeʒuntinus der hohgelert man vnd babſtlicher ſecretari iſt diſer mmen b% 8 zeit auch in rům vnd achtperkeit geweſt. Danñ er hat auß anmůtung babſts buf 0 Eugenij zu Rom in offner ſchůl vil iar die Hiſpanier. Gallier vnd die Teůtſchen mit h, ſene den Walhen in der kunſt der zierred. poetrey vnd getichte geleret. o Regoꝛius tiphernas ei ʒierredner beder kriechiſcher vnd lateiniſcher zungẽ be Grchtet hat Aſiam Strabonis in das latein gebꝛacht. So iſt diſer zeit han nes auriſpa deꝛ babſtlich ſecretari vnd dierredner auch in wirden vnd rům geweſen Alen naynerius ein namhaftiger artzt hat diſe ſein zeit mit feiner ſchicklichkeit vnd ſchꝛiftlicher weiß heit vnd lere erleüchtet vnd in ſeiner kunſt der ertzney gar vil loͤblichs vnd nutzpers dinngs von allerlay kranckheiten vnd iren eitzeneyungen dawider beſchꝛiben vnd geſam̃elt. als die ertzt wiſſen. Das ſechſt alter Jar der werlt. vim. vic. xlvi. Jar Lriſti.jm.iiijc.xlvij. 38 5U der fůnft dauoꝛ Thomas ſarzanus genant auß nydrer ſtatt vnd ge ſchlecht geporn eins artzts ſun ward mit gemayner folg babſt erkoꝛn in dem monat Marcij nach der gepurt Criſti..cecc.xlvij. iar. Diſer was ſolcher bebſtli cher hoͤhe vnd eren wol wirdig. Er was alſo milt vnnd het die gelerten mañ alſo lieb das er dieſelben zu ambten vnd pfrůnden wunderperlich gerñ fůrderet. vnd ſte vmb ire tichten vnd tulmetſchen des kriechiſchen gezůngs in das latein wol be lonet.alſo das die kriechiſch ſchꝛift die bey ſechßhundert iarn verboꝛgen gelegẽ wʒ widerumb in das liecht gebꝛacht wardt. Er ſchicket auch gelert mañ in alles Eu⸗ ropam auß zeſuchen die buecher die auß verſawmnus der eltern vnd durch abtil⸗ gung der artern vnd vnglawbigen groben volcks vergangen warñ. Vnd nach dem diſer man mit allen tugenten hohgeziert vnd gein got vnd gein den menſchen wol verdient was ſo erlanget er in eim einigen iar ein biſchofliche.ein caꝛdineliſche vnd auch die bebſtlichen wirdigkeit. Nach angenomnem babſtthumb wardẽ ime vber allermenigelich zuuerſyhte alle fuͤrſten deꝛ werlt gůnſtig. Auß dẽ ward babſt Felir bewegt. auch auß vermanung kaiſer Friderichs vom̃ babſtthumb abʒeſteẽ darumb ſendet er ime ein eardinal hůt vnd machet ine einen legaten teůtſcher nati⸗ on. Auß ſolcher eintrechtigkeit empfienng nit allain das Roͤmiſch volck. ſunder die gantʒ werlt große freůd vnd frolockung. Von diſem Nicolao hat kaiſer Friderich mitſambt Leonoꝛa ſeiner gemahel die kaiſerlichen kron vnd benedeyung empfan⸗ gen. Diſer babſt Nicolaus hat vil ſcheinperlicheꝛ vnd koͤſtlicher gepew inner vnnd außerhalb der ſtatt Rom nicht allain an gotzhewßern ſunder anch an behawſun gen. gemachen. mewꝛn. zynnen. thůrnen vnd andern auffgericht vnd fůrgenomen vnd vll ſchoͤner gotßʒierde von ſilber. gold vnd edeln geſtayn zemachen. vñ ſcho ne bůecher mit hůbſcher zierde voꝛ vnd ee die kunſt der truckerey erfunden wardt ʒebeſchꝛeyben beſtelt. vnd vil almůſen den duͤrftigen vnnd armen iunckfrawen ge geben. Er was der geytʒigkeit alſo vnſchuldig das er nye einich ambt verkawfft. noch einich pfrůnd mit ſymoneyſcher boßheit verliehen hat. Er was gein den die Calixt ime dienſtlich warñ gar danckper. Auch ein liebhaber der gerechtigkeit. Ein merer 2 vnd hand haber des frids, Vnd hielt ein iubel oder gnadenreichs iar. vnnd ſchꝛibe den ſeligen Bernardinum in die zal der heilligẽ. Ʒu letſt ſtarb er eintweders auß be kůmenus ſeins gemuets von verlizſt wegẽ der ſtatt Conſtantinopel. oder aber am̃ fieber vnd podagra im achten iar ſeins babſtthumbs nach der gepurt Criſti in dẽ M cccc.lv.iar. Jar der werlt. vim. vic. lvi. Jar Criſti. jm.iiijc.lv. e der dritt ein Hyſpanier auß d ſtatt Valentz von edeln eltern gepoꝛn. dauoꝛ Alphonſus boꝛia genant wardt in dem appril monat diſs iars in v lebtem alter von den cardineln babſt erkoꝛn vnd was ein man groſs rats vnd an ſchlags vnd ein ſcharpffer doctoꝛ beder rechten vnd des koͤnigs Alphonſi ſecretar 4 us. vnd name alßpald nach angang ſeins bab ſtthums einen krieg wider die Tůr O, ken fůr. den het er voꝛ ſeinem babſtthumb gelobt als er mit ſeinet hand ſchꝛift anzai get. Zu volziehung ſoͤlchs kriegs hat er von ſtundan ettwienil pꝛediger durch gãtʒ Europam außgeſchick talle criſten menſchen wider die tuͤrcken zeraytzẽ vnd zu da ſtreckunng irer hůff zeuermanen. Auß derſelben hilff ſchicket ð babſt ein große ſchif fung vnd damit den patriarchen von Aquileia. der hat mit derſelbẽ ſchiffung dꝛey iar die meer gegent der aſianiſchen feind angefochten vnd vil inſeln gewunnen. vñ den feynden vil beſchwerde zugefůegt. Der koͤnig Alphonſus vnd der hertzog von Burgundi namen das creůtʒ an ſich mit verihehung an die feynnd zeziehen oder ire weppner ʒeſchicken. In m ittler zeit hielten die breſter ettlich letaney mit vermanũg ſo man des mittags die glo cken lewtet das den die criſtẽ menſchen in ir gebeth vnd andacht fallen vnd got fůr die die wider die tůrcken ſtrytten bitten ſolten. Von der ſelben ſach wegen oꝛdnet diſer Calirtus das ambt der verklerunng vnßers herrñ Iheſu criſti. Diſer Calixtus hat auch von der ding wegen bꝛůder Ludwigen von Bononia parfůßer oꝛdens zu Vſucaſſanum dem furſten Perſier vnd Armenier lãd vnd zu dem koͤnig der Tarttern mit vil ſchankungen vñ gabe geſchickt vñ ſie durch ine wider die Tuͤrcken geraytzt die dañ denſelben Tuͤrcken auff ſolche anraytzung vil beſchwerde vnd ſchadens zufůegten. Diſer babſt hat den ſeligen Vincentium ſeinen landßman vnd Eadmundum den Engellender in die zal der heilligen beichtiger geſchꝛiben. Diſer Calixtus ein man eins auffrichtigen lebens. des almůßens mylt. der ſepyß maſſig vnd gapffere⸗ red ſtarb im̃ vierdten iar ſeins babſtthumbs vnd ließ hundert vnd funfzehen taw⸗ ſent guldein die er zu gepꝛauch des kriegs wider die Tůͤrcken geſamlet het. d ‚ eweſen 0 10 eyſe. taß e ſehenche zahmgiln chen kche fußfen zaung vnd ouſi ſingebrachthet“ ylgen iſt Aber Ynñ wermah mt Toßnerhligen für lpſochenfürſten ſchiſt dſs alerdut zig iar in dem r vnnd woͤllen al fihftkett vberlawf wayung wegen b ſbefuidet. Dem n ſer die feyer derg llach.loa komet efftten Pelſchs! hacht ded kgiſers be ſchvllach vnd zohe Loglswen mit in Mpgwardt er vond Iäzegendent lnd und gegent zer ung des ſchemn .erliechten vn, ſyffan antitzs vn hffan ſeiherluge ſoechtnus dasſfee abnden tathhn der werlt Blat CCXLVII Riderich diſs namens der dꝛitt hertzog Ernſts zu oͤſterreich ſuyn. Zu oͤſterreich Linea der kaiſer H Steyer RKerndtẽ hertzog vñ graf ʒu Tyrol ward nach abgãg koͤnig albꝛechts ¶ Friderich der dit des iars der gepurt Criſti..cccc.xl.mit gemayner wale ʒu roͤmiſchem 1 06 erkoꝛn. vnnd mit der kron des teutſchen koͤnigreichs in der ſtat ach mit hohen eren bekroͤnet. vnd hat das roͤmiſch reich in das dꝛeyund fůnftzigſt iar geregiert. Als diſer Friderich zu dẽ tarñ vnderſchiedlicher erkãtnus gelanget do het er ſich alßpald goͤtlicher dienſt pflichtperkeit angenomen vnd ime fuͤrgeſetzt goͤtlichen dienſt vnd ere voꝛ allen dingen zefůrdern auß anraytzung der gůete ſeiner natuꝛ vnd ſeins adellichen angepoꝛnẽ plůts Daf die füͤrſten des oͤſterreichtſchen hawß( vnder den ettwienn als koͤnig vnd kayſer Pereteh ner haben)hoften glůcklichs ʒuſtands ſo ſie goͤtlicheꝛ 51 vnd eren wol vñ eyſteñdigclich warteten. Alſo hat difer Friderich denſelben fůß apffen ſeiner eltern nachfolgende noch alſo iung zu beſichtigung der ſtett vnßerer erloͤſung vber meer ge ſchiffet vnd die heilligen ende, der gepuct.deꝛ oppfferung in den tempel. der tawf.de: verſuehung. des abendeſſens. der verurtailung. der creůtzigung. der begrebnus vnnd der hymelfart vnßers haylmachers haymgeſücht. vnd die erden da der. der vns erl ſet hat geweſen iſt gekůſſet. vnnd ein glůckliche widerfart von dannen bis anhayms gehabt. dañ er was ein gůt criſtenlicher vnnd gůetiger fůrſt in ſeinem plijenden alter weyſe.tapffer vnd ſbinde lebens. geſtreñgs. zunemends vnd feſts leibs. zů der arbai 1 chickt vnd geduldig.ſtarcks vnd beſtendigs gemůͤets. vnd ein ſund erlicher liebha er der nuͤchterheit. Wol gepůrlich wer zeſagen võ ſeiner ſenftmůetigkeit. gaiſtlichkeiiy gerechtigkeit vnd werltwitzigkeit. vnnd wie er die ſchedlichen parte yſchkeit der roͤmi ſchen kirchẽ auß vnßrer nation hingenomen vnd mit Eolen arbait vnd noch groͤßreꝛ derung vnd emſſigkeit das teutſch volck den bebſten Eugenio vnd Micolao zu gehor ſam gebracht hat darauß dañ der kirchen einigkeit der wir vns yetzo gepꝛauchen ent ſpꝛungen iſt. Aber wir ſchewhẽ vns mit kleiner ſchiffung in das groſs meer zerůdern Dañ wer mag mit kleiner hiſtoꝛi(als hie die vnßer iſt) fon em erzelen eins ſoͤlche großmechtigen fürſten maieſtat. gloꝛi.ere. gewalt. adel vnnd tugent. Mich bedunckt beſſer ſein zeſchweygen ðeñ eins ſolchen fůrſten maieſtat. pꝛeys. růms vnd lobs mit ſchmaler meldung zegedencken. vnd ſo vns aber vnmuͤg lich ift diſs allerdurchleuchtigſten fuͤrſten lobliche vnd gedechtnus wirdige geſchihten vnnd gethaten dꝛeyund⸗ inftzig iar in dem romiſchen reich geůbt hie kůͤrtzlich zebegreiffen ſo můſſen wir die ganntzen hiſtoꝛien laſſen fal en vnnd woͤllen allain die nachfolgenden geſchihten von diſem Friderichen als eim ebenpild der tugennt vnnd frum̃keit vberlawffen. Diſem kaiſer W3 565 wardt die kaiſerlich bekroͤnunng ʒu Rom von der ciſima vnnd zwayung wegen bis auff babſt Nicolaum den funften verzogen. In mittler ʒeit waꝛden die ſachen teůtſcher nati on hefridet. Dem nach ſetzet kaiſer Friderich ſein ver weſer in oͤſterreich vnd kome gein ſant Veit. daſelb ſt begien⸗ ge er die feyer der gepurt criſti vnnd foꝛdert daſelbſthin ʒu ime den koͤnig Laßlaw vnnd ʒohe von dannnen gein Villach. alda komen die Behem vnd die hungern zu ime in willen die ſtatt Rom. die kayſerlichen bekroͤnung vnd die ſytten Welſchs lannds zeſchawen vnd die gůrtel der ritterſchaft zeuerdienen. Daſelbſt was auch hertzog Al⸗ bꝛecht des kaiſers bꝛuder. der dañ einen ſcheinpern zeůg auß ſchwaben land ʒu ime gefoꝛderet het. Der kayſer veꝛ ließ villach vnd zohe aufs gepirg vnnd ſchicket hertzog albꝛechten mit eim tail des zeůgs voꝛhin. So fůͤeret er koͤ nig Laßlawen mit ime vnd kome am̃ heilligen iars tag in Melſche land im erſten iar nach dem gnad enreichen iar Alda wardt er von der Venediger entgegen geſchickter ratßbotſehaft vnd von der pfafheit mit dem hailthumb ntende mit groſſen freuden reuerentz vnd ereerbi ettung empfangen. vnd allenthald en in der Venedigeꝛ land vnd gegent ʒerung frey gehalten. An allen enden lieffe vil volcks Welſcher land ent egen mit lobung vnnd ꝛeyſung des ſcheinpern kaiſerlichs zeugs des gleyſſenden harnaſchs. der hůbſchen iungling vñ irer ſchoͤnen ant⸗ itze. ixer liechten vnnd gelben har. irer wey 85 helſe. auch mit verwunderunng Friderichs wolgeſtaltnus. ſeins tapffern antlitzs vnd ſeiner klůgheit. auch koͤnig Laßlaws engliſchen angeſihts. ftiller vnd zůchtiger ſytten. vnd tapffern ſeiner iugent vngleichen geperde. Die von Teruis ſchaweten diſen Friderich an mit ſundrer begirde in edechtnus das ſie ettwen vnder den herrñ von oͤſterreich geweſen werñ. dero ſchilt vnd zaichen nochmals da⸗ f0 in dem rathaws ſind. Deßgleiche auch die von Padua. wolwiſſende das ſie dem roͤmiſchen reich zugehoͤ⸗ ken. Dazwiſchen komen vil teůtſcher auß Schwaben Francken vnd vom̃ Rheinſtram durch Trient Bern vñ Mãtua gein Ferrariã des roͤmiſchẽ koͤmgs ʒukunft wartẽde.dẽnach zohe koͤnig Friderich võ Padua gein Ferta riã.darnach gein Bononia. võ dannẽ gein Floꝛẽtz. vñ võ Floꝛẽtz gein Senis. zu der hohẽ ſynn genãt. an welchẽ enden allẽ er mit großẽ eren. zůchtẽ vnd zierlichkeiten mit entgegenkomung der herrſchaftẽ. legaten vnd cardinel oh ech Das ſechſt alter wanſedef, —5 dehgers! empfangen ward.dieweil er zů Senis was do kome ſeine vertrewte geſpons Leonoꝛa des koͤnigs von Poun ſchẽ 0 40l galia tochter gein Piſa. Ein perſon mitonnalf gereng⸗ ein iunckfraw.xvi. iar alt.froͤlichs anplicks. ſchwartzer eh öenchh vnd durchleuchtiger awgen kleins munds.roͤtleter wanng. weiß nacks vnd antlizs gantz wolgeſtalt. An dem fiſte f gtodsr anderncggz der faſten wardt ſie gein Senis geftiert. Ir komen entgegen erſtlich die foͤꝛderſten bůrger daſelhſt. znh zobaß darnach konig Laßlaw vnd hertzog Albꝛecht. vnd nachfolgennd die pfafiyeit. So harret ir Frid erich der roͤ⸗ Wah newel miſch koͤnig mit den bab ſtlichen legaten 1 0 ʒwaher thoꝛ der ſtatt. Als ſie einander anſihtig warden enthe, me als do vmbfienngen ſie bede aneinander. Nach diſen geſchihten richteten die von Senis einen marmoꝛſtayn auff. ſeeveß ſl al Als nw diſer Friderich ſeinen weg fuͤroan gein rome nam do wardt ime vnder wegen zu Viterbio auß befelh⸗ ſſf 110 M3 nus des babſts vberſchwenckliche große ere erbotten. Vnd do er ſich gein Rom zůnahnet do komen ime aller v0deſe en adel. vnd auch die wudigſt verſam̃lung der bebſtlichen rete vnd cardinel. vnd der Spoletaniſch biſchoff des ſwelltatt hl babſts vicari· vnd vil ander biſchoff vnd ebbt haylthumb tragende entgegẽ. Alſo zohe diſer Friderich in wũ Hſet Füehe derperlichem ſchoͤnem geſchick vnd oꝛdnung der ſeinen gein Rom ein mit voꝛgetragnem ploßem ſchwert. mit ſe zwiche zwayen panyern Sant Geoꝛgen vnd des adlers des roͤmiſchen reichs neben der koͤnigclichen oſbonſen vnnd ſfelüchtegrſe koͤnig Laßlawen. auch hertzog albꝛechten. in gepůrlichem geſchick yedet perſon an irem ort. Vnd koͤnig Fride⸗ Ind vber ettich rich wardt vnder eim guldein tuch bis an die ſtaffeln ſannt Peters kirchen gefůert. alda ſaß babſt Nicolaus in ſien ſun Mogtit babſtlichem zierde auff eim helffantpaynin ſtůl vnder der verſam̃lung der cardinel vnd empfieng diſen Fride⸗ perſon vot beſch richen mit veterlichen vnd vber die maß gůetigen woꝛtten. vnnd von ime nach kůß der fůeſs ein kůgel golds. Hffr gllednichl Darnach kůſſeten Laßlaw vnd Albꝛecht vñ zu letſt Leonoꝛa dem babſt die fůeß. Darnach bate Friderich dẽ 10 monats vm babſt Nicolaum ine ʒů eim Lampartiſchen koͤnig zekroͤnen. das erlannget Friderich vom̃ babſt. alſo das er am̃ allgen ſocrgmen cv.tag des monats Marci zu Lampartiſchem koͤnig gekroͤnet wardt So wardt ime Leonoꝛa vnder dẽ ambt Gephans krchet der meſs von newem widerumb vermehlet vnnd die eegemahelſchaft gebenedeyet. Nach dꝛey en tagen wardt Ernardinn die kaiſerlich kroͤnung für enomen.dermaß der babſt ſaße voꝛdem hohen altar ſant Peters kirchen in eim ho⸗ ein färtreff hen thꝛon. ſo warñ zwen ftol beraytet.einer dem kůnftigen kaiſer Friderichẽ. der ander Leonoꝛe ſeiner gemahel h. galen hater Als nw Friderich die ayds pflicht ſant Petern vnd dẽ babſt Nicolao gewoͤnlicher weys gethan het do ward 100 905 ſenet eltet er mit weyſſem klaid beklaidet ʒu einem geoꝛdenten choꝛman ſancti Petri auffgenomen. darnach mit dem kayſer ß's entſlaheſ lich klayd geziert. mytten in die kirchen gefüert vnd dꝛeymal gebenedeyet. darnach bey ſant Mauricien altar mit 190 hwoden dem heilligen oͤl geſalbet(deßgleichen auch Leonoꝛa) vnd nachfolgend vnder dem ambt der heilligen meſs(ſo hech 10 90 der babſt ſelbs anfieng) mit einer guldein mit perlein vnd edelm eſtayn gezierten kron zu kayſer gekꝛoͤnt. vnnd lächtet vn f mit eim ſcepter.apfel. vnd ſchwert geeret. in bedeůtnus bey dem ſcepter des koͤnigclichen gewalts. bey dẽ apfel ſychedem 1 0 der herrſchaft der werlt. vnd bey dem ſchwert ð waffen vñ krieg. So empfien auch Leonoꝛa nach dẽ kayſer pedgende luchle auß des babſts henden die kron die kaiſers Sigmunds gemahel geweſen was. nd wiewol kaiſer Friderich uneret das er me ime mit großer koſtung ſelbs koͤſtlichen geſchmůck vnd gezierde beſtellet het ſo hieß er ime doch auch des groſ⸗ lüfherichtet vndt ſen kaiſer Rarls mantel.ſchwert. ſcepter. apfel vnd kron von Nurmberg gein Rom zu der ſolennitet ſeiner kay⸗ voleckden namen. ſerlichen bekroͤnung bꝛingen. Nach volendung des heilligen ambts ʒohe die kaiſerm Leonoꝛa in ire herberg. ſo hor( vngezweſfelt ryten babſt vnd kaiſer miteinander ʒu ſant Marie kirchen. daſeib ſt ſchieden ſie ſich. Vnd der kayſer ryte auf die chon. vnd ſtarb in Cyberpꝛugken adriani genant vnd ſchlůg daſelbſt albꝛechten ſeinen bꝛuder. vnnd vil hertzogen vnd grafen zu ot er von bab rirtern. nemlich bey dꝛeßhunderten. Alſo iſt diſer kaiſer F riderich nach der gepurt Criſti. N. cecc.lij.iar. an dem Ge xviij.tag des monats Marcij mit der kaiſerlichen kron begabt woꝛden. Darnach ward diſer kaiſer mitſambt ð æweis als au kaiferin von Alphonſo dem arrogoniſchen koͤnig Reu Neapolis geladen. vnd mit eoßer ere erbietung empfan ſſoſolten auch alle gen. vnd blibe alda die heilligen marterwochen. bis achttag darnach do zaiget ð koͤnig alphonſus ſeinẽ ſchatz 10 llgem gemi vnnd was er koͤſtlichs het. Der kaiſer zohe wider gein Rom. ſo blibe die kaiſerin noch acht tag bey irem vetter lh volck gein N. dem koͤnig. Darnach zohe ſie gen Mamfredo mam. vnd von dannen auff dem meer gein Venedig. So keret ð außgãg deſſelb kaiſer von Rom vnd machet Boꝛſium eſtenſem ʒu einem hertzogen der ſtet Mutine vnd Regjj lepidij darumb ſat Peters lirch gab er dem kaiſer ein kleinat das ſein vater vmb. xri. guldein gekauft het. Darnach ſchiffet der kaiſeꝛ gem Vene ſohs groſs gedren dig. Von dannen komen ime der hertzog vnd dreyhundert ratßherꝛñ mit ime. vnd vil vnzallichs erbers vnd ge hoöerſelben pꝛugke mayns volcks mit wunderlichen vnd ſeltzamen ſpiln auff dem waſſer entgegen vnd erzaigtẽ ein vnerhoͤꝛte vñ Roben eetr vngewoͤnliche hohzeitlichkeit.daſelbſt blibe der kaiſer zehen ime vnnd ſeiner gemahel wardt alle ze/ rung. nicht allain in der ſtatt Venedig. ſunder auch in allem der Venediger lannd võ inen geſchennckt. Als nw kaiſer Friderich auß Welſchem lannd an die oͤrter Teůtſcher nation gelannget. do enntſtunnde ein rawſam̃ wunderperlich vngewytter vnnd verwanndlunng des luffts am hymel zu anzaygunng kůnfftigs v els. das 1 0 6 Nbenird buhd dann darnach folget. dann die fuͤrſten in Teutſchen vnnd hungeriſchen lannden, vnderſtunnden ſich newer W nng vnd m· ach cghge Wposithhch Sohſheg gchunheoh chſmhc pertlengegh nchrsckhhneh gcgeht cgecgbe dechf ſchLcgsrghdee SWiglketr Sceh Janedcchchdsp depumteſef Lenteſeh önſfferfecg Fcgöblögge Tcrc etirhe acttge ofe fi 00 f0 10 h ffl 4 655 derwerlt Blat CCXLVII dinng von des iunngen koͤuigs Laßlawen wegen, dann als Friderich in welſche lannd ziehen wolt do batten ine die oͤſterreicher das er denſelben Laßlawen in ſeinem vetterlichen erblichen land bey ine laſſen ſolt. Als abeꝛ der kaiſer den oͤſterreichern ir begern abſchlůge do ſetzten ſie ſich auß verlaytung graff Urichs von ill vñ Wl⸗ richs eytzingers in widerſpennigkeit gegen dem kaiſer vnd belegerten ine in der ñewen ſtatt als er auß welſchen landen wider komen was. Dem nach ließe inen der kaiſer den iungen koͤnig Laßlawen folgẽ. Diſer gloꝛuwirdig Faiſer Friderich hat auß Leonoꝛa ſeiner kaiſerlichen gemahel dꝛey erben gohabt.den erſten Criſtoferum ð ſtard vnzeittigs tods. vnd Maximilianum hertzogen zu Burgundi yetʒo roͤmiſchen koͤnig. vnd Margarethaz hertzog Albꝛechts zu bayern gemahel. Vnd wiewol die oͤſterreicher diſen kaiſer Friderich mit beyſtand vnd hilff der be hem in der newen ſtatt vnd zu wienne 0denen ſo ſind ſie doch ʒu letſt dar zu gebꝛacht woꝛden das ſie als ob yger von ime als eim vberwundnen frids begereten. vnd darumb alle iar ierlich ſechßtawſent guldein bezalen můſten. Diſer kaiſer Friderich hat zum̃ iungſten mit Mathia dem koͤnig zu hungern mancherlay krieg gefuͤert. vnd derſelb Mathias ime vnd ſunderlich den oͤſterreichern ettlichen ſchaden We dd die ſtett äwien vnd Newenſtatt entwendet.Aber Maximiltanus die ſelben ſtett dem vater nach abfterben Mathie wider erobert. Diſer Friderich hat auch zu hinlegung der zwittrechtigkeit criſtenliche fůrſten vnd commun zu b eſtettigg des friden zwiſchen inen vnd zu rettung vnßers criſtenlichen glawbens an manchen enden in dein roͤmiſchen reich offenlich teg mit verſam̃lung des reichs verwandten. vnd ſund erlich ʒu Regenßpurg im̃ iar ¶ riſti..cecc.lxxi Vnd vber ettliche iar darnach ʒu Nůrmberg gehalten. vnd ʒu letſt ĩ. M. cecc.lxxxvi iar Eriſtt den benannten ſeinen ſun Marimilianum zu eim mitgenoſſen des roͤmiſchen reichs gemacht in der geſtalt was ſein kaiſerliche f loilee voꝛ beſchwerde des alters nicht volbꝛingen nlche das doch ſolchs durch ſeinen ſun vorſtreckt wůrde iſer allerdurchleuchtigſt kaiſer Friderich der dꝛit iſt nach der gepurt Criſti..cccc.xciij.iar an dẽ xir. tag des augſt monats vmb mittentag zu Lintz in oͤſterreich.iñ. lxxviij.iar ſeins alters nach andechtiger empfahung der heilligen ſacrament in criſto entſchlaffen. Sein leichnam von dannen gein Wienne gefuert vñ daſelbſtt in ſant Stephans kirchen beſtattet woꝛden. Deſs vnd aller glawbigen ſele got ewigclich troͤſte. 58 von Senis ſant Franciſcen oꝛdens vnd ein merer deſſelben vind Sant Bernardinus ein fůrtreffenlicher pꝛediger ſeiner zeit auß erbern eltern gepoꝛn. der gaiſtlichemn recht gelert hat erſtlich nicht ein kleine vetterliche vnd můterliche erbſchaft nach ab⸗ ſterben ſemer eltern vnder die armen criſti außgeſpendet. der werltlichyn ere vnnd ge entſlahen vnd diſen oꝛden angenomen vnd denſelben(der an vil ennden ge/· pꝛechlich woꝛden vnd von erſter auffatzung vnd oꝛdnung ent wichẽ was) widerauf gerichtet vnd ʒu beßerung gebꝛacht, vnd ſein bꝛueder nach ſannt Franciſcen regel ge· meße dem heilligen euangelio zeleben vermanet. vnd vbeꝛ.xrx.iar alles welſchs land pꝛedigende duꝛchloffen. vnnd damit den oꝛden vnnd die aiſtlichkeit alſo geauffet vn gemeret das er mer dañ fuůnftzig eloͤſter ſeins oꝛdens durch welſche lannd von grund aufgerichtet vnd mit bꝛůedern erfůllt hat. Weñ er pꝛediget ſo was ſein gewonheit dẽ Y voleckden namen Jheſus mit guldinen buchſtaben in einer tafeln gemalet zezaigk. Er hat(vngezweifelt in dem namen Jheſu kranckheiten gehailet vnd wunderwerck ge⸗/ than. vnd ſtarb in dem.lxiij.iar ſeins alters an wund erʒaichen ſcheinenende. darvmb ο wardt er von babſt Nicolao in der heilligen zal geſchꝛihen im̃ iar des herrñ. N. cecc.))j/. Nadenreichs iar was in diſem ¶M.ccec.l. iar zu Rom. vnd diſs was das groſs iar der gnaden. dañ gleich 8 erweis als auß dẽ alten geſetz alle dienſtperkeit des leibs vnd des gaiſts ſich in dem fůnftigiſten iar endet alſo ſolten auch alle ſchuld vnd půrde der ſůnd den ihenen die die geſchwelle der heilligen appoſtel mit andech 15 innigem gemůete beſuchten gelaſſen werden. Darumb kome auß aller criſtenlicher geget diſs iars ein vn zallich volck gein e das teglich vber. xlm. menſchen durch die ſtatt hin vnd her giengen aber vnlanng e voꝛ außgãg deſſelbẽ iars begabe ſich ein großer iamer ʒu Rom. dañ als vmb veſper zeit ein groſs menig volcks in ſant Peters kirchen vnd nicht myñder menſchen wider herauß gienngen. do wardt auff der Tyber pꝛugk ein ſollhs groſs gedrenge des hin vnd her geenden volcks mitſambt iren eſeln. pferden vnd meuͤlern das die wen⸗ de derfelben pꝛugken ein fieln, alſo das vil menſchen in die Tyber fallende ertruncken vnnd vil auff der pꝛugken heroben zertretten wurden⸗ Iu dem iar dauoꝛ entſtund erſtlich ein groſs peſtilentz in Aſta. die kruche darnach durch das windiſch lãd E vnd durch Dalmaciam in Welſche land. vnd darnach in Teuůtſche vnd Galliſche land vnd ſolchs kome auß tewrung vnd mangel. auch von wegen der finſternus der ſunnen vnd manigfeltiger erdpidemn. n Das ſechſt alter Alphonſus ein koͤni phonſus Ferdinandi des koͤnigs zůu Atrogonia ſun. des vater Johãnes ein 70 0 A koͤnig hindetn Hiſpanien der von eim lawffenden pferd zu tod fiel hat nach ð gepurt criſti..cccc.xlij.iar nach vberwindung vnd außtreibung Renati das Nea politaniſch koͤnigreich ſchier. xxij iar 62 egirt. Als er dauoꝛ langzeit in Arrogonia. ſar dinia vnnd hiſpania geregirt het. Diſs Alphonſi vater ein heillig man ließ nach ime vier ſün. Nemlich alphonſum Johannem Heinricum vnnd Petrum. Alphonſus als der eltſt behielt das veterlich reich vnnd warff ſein awg auff diſs koͤnigreich vnnd ſchiffet darein mit großer macht vnnd raytzet den pfleger oder verweſer des caſtels zu verretterey vnd dargebung vnd erobert daſſelb caſtel oder ſchloſs in dem meer gelegen. darauß krieget er die Reapolitaner vnnd bedꝛannget die ſtatt Neapolis mit öbhcrter belegerung alſo lang das vil menſchen hungers ſtarben. Zu letſt ließ er heim ſich ettliche weppner durch verboꝛgen genng vnder der erden bey nacht in die ſtatt Arnd eroberet dieſelben. vnnd vnlanng darnach zemet er den adel des gantzen koͤnig reichs vnd bꝛacht es alles in ſeinen gewalt. vnd ließ ſich triumphirende auff einem uldein wagen gein Neapolis einfůren. vnd ſtarb nach vil großtetigen geſchihten. vnd ließ keinen eelichen ſun ſunder allain Ferdinandum den er bey eim zuweib erobert. vnnd ime das kuͤnigreich Apulie auß eim teſtament erblich ließe. So blibe Johanni ſeinem bꝛuder das arrogoniſch koͤnigreich. Diſer Alphonſus ließ mer reichthů mer vnd einen großern ſchatz dañ ye einicher ſeiner voꝛfarn gethan het. der auch on widerſpꝛechen vnder allen koͤnigen vnd fuͤrſten vnßrer zeit der allerweiſiſt vnnd ſterckſt gehalten wardt. Er was vnder den wolluſtper⸗ keiten meſſig. vnder den ſehmaychlern vnd liebkoſern ſtarckmůetig vnd feſt. vnd vnder den eyteln vnd gewoͤn⸗ lichen der föeſten vdunehen des fleiſs der lernung vnuergeſſen. Julianus ein card inal Tbnden ceſarinus der cardinal ein inpꝛuͤnſtiger liebhaber criſtenlichs glawbens vnd ein geʒierter man mit allen goͤtlichen vnd menſchlichen tugenten wardt vor diſen tagen durch babſt Eugenium als ein 10535 gein Hungern geſchickt zwiſchen koͤ nig Laßlawen zu Poln vnd des roͤmiſchen koͤnigs Albꝛechts gemahele frid zemachẽ vnd der wardt gemacht im iar des herrñ. M. cccc.xliiij. vnd derſelb koͤnig durch den cardinal mitſambt den hungern alſo bewegt das ſie mit 1 5 heer wider die Tůr ken. derſelben ſchlůgen ſie bey. xlm. vnd vnder inen.xviij. fůrſten zu tod. In demſelbẽ beeh⸗ wardt koͤnig Laßlaw verwundt vnd ſtarb So lage auch diſer cardinal erny⸗ Franciſcus ſfoꝛcia Ranciſcus Sfoꝛcia Philippimarie des hertzogenz 8 lMayland tochterman wardt im̃ M. cecc.clviij. iar vierd Maylenndiſch hertzog gemacht. vnnd herrſchet m ſambt Blancamaria in das.xvij.iar. Der was ein faſt tapf 4 rer vñ wolgeſprechig man. der mit ſeiner wolredperkent. großmůletigkeit. ſtercke. myl tigkeit.klůgheit vnd werltw uzigkeit ſehier die alten kaiſer vbertroffen hat. vñ in ruter lichen geſchihten vnd gethaten gar ſyghaftig geweſt iſt. dañ er hat in ſeinen iungen tagen vil großer obſygung wider Bꝛacium. wider die Floꝛentiner. wider die Vene⸗ diger. wider babſt Eugemum. wider die Maylender vnd ander Walhen erſtanden als dañ das vnd anders durch ine großmechtigclich Gbeen den poeten vñ tich tern in ſchuften gebꝛacht vñ nochmalß voꝛ awgẽ iſt. So hat er nicht allain ʒu May⸗ / land ſunder auch in andern ſtetten großmechtige ſ cheinperliche gepew aufgerichtet vnd erpawt. Nemlich ein ſchloſs zů Eaaylannd. Ein ſchloſs in der ſtatt Cauda. Ein 11 beoßfmechage ſpital zu Rom. vnd voꝛ derſelben ſtatt ein cloſtet in ſant Niclaſen von To lentin eren. u letſt ſtarb er nach Criſti gepurt..ccce.lxvi. iar. vnd lieſz bey blan/—— ca ſeiner gemahel ſechs ſůn vnd zwů coͤchter. 8 6 0 8. — — 2. — — 9 F Inſternus der ſi unnen beſchahe nach der gepurt Criſti rm.cccc. rlviij iar am er ſten tag des monats Septembꝛis zu der ſechſten vꝛe. In dem ſelben iar entſtun den an vil enden große vnd grawſam̃ krieg. in Engelland. in Frãckreich. in Teuͤtſche landen. In Flandern. In apulia vnd in allem We ſchem land.moͤꝛd. rawberey. zer/ 69 550 0 85 vil weuge 05 88 0he dẽ Aate den Tuͤrckẽ vil 5 ns. Vber zway iar darnach wardt ein ſoleher großer ſterben das auß vilmen ſchen wenig lebendig bliben. fohamſtneoten WE aluhen ihch öpoenvöfch calgl gcen ſaecht W0be nftdee der werlt HBlat CCLIx Won beſtreitung der ſtatt Lonſtantinopel im. M. cccc.liii.iar beſchehen. Onſtaminopel die ſtatt ein ſtůl des oꝛientiſchen kaiſerthumbs vnd ein einige behawßũg kriechiſcher weiß Olber iſt in diſem iar am̃ andern tag des monats Junij von Machtmeto dem fuͤrſten ð Tůͤrckẽ fünftzig tag belegert mit gewalt vnnd waffen beſtritten. verwůeſtet vnd 9 woꝛden im dꝛitten iar des reichs deſſelben Machumets. der dañ diſe ſtatt zu land vnd waſſer vmbſchꝛencket vnd vil vnzallich koͤꝛbe mit weydẽ gezeůndt damit ſich die feynd bedeckten an die graben rucket vnd den thurn bey ſant Romans thoꝛ mit einer großẽ mech tigen bůchßen zerrůedet vnd nyderſchoße alſo das der einfal des erckers oder der woꝛweere den grabẽ außful let vnd alſo ebnet das die feind darůͤber einen weg haben mochten. Als aber der Tůrck die mawꝛn an dꝛeyen oꝛ ten mit ſtaynen verletzet vnd ſchier 5 50115 do vnderſtund er ſich auß ertrachtung eins treuͤloſen verheyten criſten ſchife von der hoͤhe vber einen puͤhel abzelaſſen. Nw hett die ſtatt ein lange vnd enge pfoꝛten gegen dem auffgang der ſunnen aneinander gepundne ſchiff vnd mit einer ketten befeſtigt. daſelbſthinein zekomen den feyn dẽ nicht můglich was. vnd auff das aber ð Tuͤrck die ſtatt noch mer einzweñgen vnd vmblegerñ moͤcht ſo ließe er in der hoͤhe auf dem puͤhel den weg ebnen vnd die ſchiff auß vnderlegten faſſen wol bey.lxx.roßlawfen ſchie ben vnd machet vom̃ geſtadt gegen Conſtantinopel ein pꝛugk bey. xrx.roßla wffen lang von holtzʒ mit weyn faſ ſen vnderlegt darauff das heer zů der mawꝛn lawffen mocht. Alſo wardt die ſtatt Conſtantinopel vnnd auch Pera geſtůᷣrmet. die mawꝛ vnd die thoꝛ beſchoßen. vnd die oͤber mawꝛ erſtigen. alſo das die feinnd die burger in der ſtatt mit ſtaynwerffen ſer beſchedigten vnd in dem einlawff der pfoꝛten bey achthunndert rittern auß den Lateiniſchen vnd Rriechiſchen ermoͤꝛten vñ erſchlůgen vnd erob erten die ſtatt. Alda warde der Kriechiſch kay/ ſer Conſtantinus paleologus enthawbt. alle menſchen ſechs iar vnd daruͤber alt erſchlagen.die bꝛieſter vnd al⸗ le cloſterlewt mit mancherlay marter vnd peyn getoͤdt. vnd das ander volck mit dem ſchwerr ermoꝛdt. vnd ein ſoͤlchs plůt uergießen das plůtig beche durch die ſtat fluß. So warden die heilligen gotzhewßer vnnd tempel erbermdlich vnd grawſamlich befleckt vñ enteeret vnd vil vnmenſchlicher boßheit vñ myßtat durch die wůet tenden Tuͤrcken gegen dem criſtenlichen plůt geůbt. vnd das geſchahe nach erpawung der ſtatt Conſtãtinopel Mee. xxx iar oder da bey. Das ſechſt alter Suncaſſianus ein koͤnig Vncaſſianus der gluͤckhaftigſt koͤnig Perſarum vñ armenie mit aigem namen Perſarum. Aſſunbeus genant hat uñ. N. cccc.luij.iar nach beſtreytung vnd erſchlahung Zenza des koͤnigs Perſarum vber die Perſier zeherrſchen angefengt. Diſer wz erſt lich ein koͤniglein armenie.ein kůnmůetig. kriegßmechtig vnd lewfft ig man. vnnd be ſtritte gar oft große heer mit wenig volcks. Als er den koͤnig zenza erſchlagẽ het do ließ er ſich mercken als ob er deſſelben Zenze gefangnen ſun ʒu eim koͤnig Perſarũ be kroͤnen wolt. Nw rayſet er furo an bis gein Thauris in die hawbtſtatt 1 mit erobꝛung aller ſtett vnd ſchloͤßer. vnd als er maynt das er ſich gnůgſam̃lich veꝛ ſicheret het do ertoͤdtet er den newen koͤnig vnd eroberet das koͤnigreich Perſarum. Diſer Suncaſſianus(das ſouil bedeůt als ein großer man) hat darnach die Bactri anos ¶ Hedos vnd Parthos vnd einen großen teyl des oꝛients vnder ſich ge bꝛacht. Mit diſem koͤnig hat babſt Calirtus freüntſchaft angefeñgt. vñ derſelb koͤnig dem babſt vil ere bewiſen. vnd auff des babſts anraytzung den Turckẽ große beſchweꝛ de zugefüegt. Vnd auch auff d Venediger anruͤffen(als nigropont verloꝛn wardt) wider Othomannum den tuͤrcken mit heereßkraft gekriegt vnd ime bey. xxxn.tuͤrckẽ erſehlagen. Vnlanng darnach macheten er vnd der Tuͤrck hayrat. zwiſchen irñ kinderñ. 5 Ohannes Capiſtranus auß Apꝛucio dem ſtettlein nit verne von der ſtatt Aquila Johannes capiſtranus gelegen půrtig ſant Franciſcen oꝛdens iſt diſer zeit ein ernſtlicher vnnd fuͤrpůndi ger pꝛediger des criſtenlichen glawbens geweſen vñ auß bebſtlichem befelhe in teut ſche land gezogen vnd durch Rerndten vnd Steyer in oͤſterreich komen. vnd von ð bꝛieſterſchaft mit heilthumb vnd allem volck entgegẽ geende als ein legat des babſt lichen ſtůls vnd em ſendbot gottes empfangen woꝛden. Ime wardẽ vil krancker mẽ ſchen fůr ſeine fůeß gelegt. auß denen werñ vil(als man ſagt) geſund woꝛden. Er bly be alſo ettwe vil tag in teůtſchẽ landẽ dẽ weg des herrñ lerende. vnd die menſchen ʒu bůßwwertigkeit berůeffende. Er kome auch geladen gein Nůrm berg. vnnd vil volcks von ſeiner lere vnd werck wegen auß vmbgelegnen gegenten daſelbſthin in großem gedꝛenge diſen man zeſehen voꝛ frewden vnd andacht way nende.ire hennd gein hy mel auff hebende.diſen man benedeyende. got lobende. ſeine klaider anrůerende vnnd kũſſende. vnd ine als einen von himelgeſandten vnd engel gottes anſchawẽde. Diſs was die weiß ſeins lebens. in dem klaid zeſchlaffen. voꝛ tags auff zeſteen. Mette Lan — des Dꝛeym Tertz zebetten. darnach meſs zehalten. Nachfolgend lateiniſch zepꝛedigen. vnd durch einẽ tulmetſehẽ ʒu teůtſch zeſagen. Nach ende der pꝛedig in ſeins oꝛdens cloſter zegeen. Sext vnd None zebetten. vnnd darnach die krancken haymzeſuchen. lang bey inen zeharren. die hend auff ſie zelegen. Sant Bernardins pyret vnnd das plůt das ime alſo todten auß ſeinen naßloͤchern gefloßen ſol ſein auff alle krancken zelegen.fuͤr allermenigclichẽ flehlich zebitten. Darnach das nachtmal nemende. vnd zu letſt die ihenen die ʒu ime komen zeuerhoͤꝛen. vñ deñ alßpald veſper zebetten. vnd darnach wider zu den krancken zegeen. vnd ſich in diſen dingẽ bis an die nacht ʒe üben. vnd nach der complet nicht der růe vnd des ſchlafs ſunder ſouil ime dð zeit zuckender weyß werdẽ mocht des leßens der heilligen ſchꝛift zefleißen. vnnd alſo gleich ein himliſch leben zefuůͤeren. Diſen man haben wir zu Nuͤrmberg geſehen. Ixv.iar alt. klains. magers. důrrs. außgeſchoͤpfts. allain von hawt. geedere vnd gepayn ze⸗ ſam̃engeſetzts leibs. doch froͤlich vnd in arbait ſtarck. alle tag on vnderlaß pꝛedigende. vnd hoh vnd tieffe ma⸗ teri fuerende Diſen man hat kaiſer Friderich gern gehoͤꝛt. Darnach iſt er gen hungern gezogen vñ hat ein groß heer wider die Tuͤrcken ſam̃lende bey ſechßtawſenten erſchlagen. Franciſcus philelphus ein Ranciſeus philelphus võ Ancona ein rittermeſſig man ein gekroͤnter poet vñ poet tichter. beder Lateiniſcher vnnd kriechiſcher ſchꝛift vbertreffenlich hohgelert. hat mit großem rům vnd pꝛeyße bis in diſe ʒeit gelebt vnd ſich alweg in kriechiſchẽ. vnd auch in lateiniſchem getichte geůbt. vnd iſt des maiſters Criſoloꝛe von ¶ onſtã tinopel leriunger vnd tochterman geweſen. Von demſelben wardt er alſo gelert dz er erſtlich bey den Venedigern. darnach bey den Floꝛentinern Senenſiſchen. Bono niern. vnd ʒu letſt zu Mayland vil lewt der kriechiſchen vnnd lateiniſchen ſchꝛift be⸗ richtet. vnd daſelbſt von vier hertzogen einen ierlichen ſold gehabt vnd vi treffenli⸗ cher hůecher gemacht hat. vnd ſtarb nach der gepurt criſti. M. cccc. lxxxiiar in dẽ. rel iar ſeins alters. L Eonhardus de Vtino pꝛediger oꝛdens ein lerer der heilligen ſchuft en wolbe 4 redter vnd hohgelerter man.fůrſyhtig vnd angeneme hat auß erlenchtung ſei⸗ 200 ner hohuerſtentnus vil pꝛedig zu vnderrichtung des volcks. vnnd von den hei ligẽ durch das gantz iar gemacht vnd nach ime gelaſſen. gwbten R gemahel zege 10 tochter als d choft nach det 90‚ zut gehalten wet zatlichem gepꝛene dieſtatt Pꝛag dar hechtigen zeög ge ſids wege zehan⸗ n mit frawen vñ des koͤugs ſchweſ dazůckt. dañ et fiel ſchs geſpꝛeche. dat en do name er ei Gunder erloͤßße vn uuß vergiſtung im Ichawgenplickli 24& 5 bachelphz IAA ahwspſttpnhh hffr durgehgec 0 chzhehhu fech) 0 Wugschhy echte huruch fneh nan ſchtt hyzR rgnx⸗ chyrtefem auvfhrenguß fögetöſerpoltf ſfelchſchgit eweo (henhlet. nc 6 G90ſ W hrdſfl, fulenl c obe el der werlt Blat CCI. An hat nye erfarn das kaifer Friderich der dꝛitt ye geſehwoꝛn hab. dañ allain in der ſtatt Ach vñ zů Rom 1 Dluts er gekroͤnt wardt. vnd denſelbẽ ayd hat er gar beſtendigelich gehaltẽ. dañ als er bey geſchwoꝛnẽ ayde gelobt het das er die gůeter des roͤmiſchen kaiſerthumbs in keinẽ weg verendern woͤlte. wiewol dañ yetzo diſs deñ ihens an ine gefoꝛderet wardt ſo wolt er doch verſagende lieber geytzig dañ wilfarẽde maynaydig geſehẽ werden. Demnach verzohe er Boꝛſio dem Ferrarienſiſchen marggrafen vber ſein vilfeltigs anſynnen die lehen ſchaft des hertzogthumbs der ſtatt Mutine vnd Regjj ſo lang bis diſem kaiſer Friderichen angezaygt wardt. das ſolcher hertzogthumb ſo der vmb einen ierlichen tribut verliehen wůrd die geſtalt mer eins nutzs deñ einer verenderũg vom̃ reich het. Diſem kaiſer Friderichen ſagten einßmals ſein hoflewt wie ime ſo ſch mahlich von ettlichẽ perſonẽ nach gered wůrd. do ſpꝛach er zu denſelbẽ ſeinen hoflewtẽ. Wißt ir nicht das die fürſten als ein zlſtat zum̃ geſchoſs geſetzt ſind. Die plitzen ſchlahen in die hohen thůrn vnd verſchonen der nydern gepew. vn ⸗ ßer ſachen ſteen wol ſo wir allain mit woꝛten angefochten werden. Laßlaw koͤnig zu Beheim L Aßlaw zu hungern vnnd Beheim koͤnig auch hertzog zů oͤſterreich koͤnig Al⸗ vnd Hungern bꝛechts ſun vnd kaiſer Sigmunds enicklein nach abſterbẽ ſeins vaters gepoꝛn 5 hat alßpald er an das liecht herfür kome ʒu Stůlweiſſenburg den criſtenlichẽ tawff vnd die guͤrtel der ruterſchaft. vnd auch die heilligen des Hungeriſchen koͤnigreichs kron(die ſein můter bey ir het) auff einen einigen tag empfangen.darnach was er võ dannen genomen ſchier.rij iar in kaiſer Friderichs wartt vnd pfleg.dem dañ die mů ter den ſun vnd die kron befolhen het. Als Vladiſlaus koͤnig zů Poln( der ſich dann des Hungeriſchẽ koͤnigreichs vnderfangen het) in eim ſtreyt zu tod geſchoſſen wardt do wardt diſer Laßlaw mit gemayner folg vnd wilkůr des adels vnd der lantherꝛñ ñu koͤnig geoꝛdnet. Der name ime fůr wider die Tůrcken zefechten. Vnlanng darnach ʒzohe er mit eim großen herrlichen ʒeůg zu Pꝛag ein vnd empfieng daſelbſt in großen eren vnd wirden die kron des behmiſchen koͤnigreichs. vnd blybe nicht ein kleine zeit alda. aber er gieng nye in der ketzer kirchen. So zohe er voꝛ gein Pꝛeßlaw ee dz er wi⸗ N der gein oͤſterreich keret. Darnach wardt der graff von cili von Ladiſlao des Hunia⸗ NN(dis ſun in dẽ koͤnigclichẽ ſchloß ertoͤdt.deſs empfieng koͤnig Laßlaw großen ſchmertz en. vñ fůeget ſich gein Ofen vnd hieſs die ſůne des huniadis zu fangknus nemen. den todſchlaher Ladiſlaen ent hawbten vnnd Mathiam gefanngnen. in oͤſterreich fůerñ. In oͤſterreich wardt erghc dem koͤnig ei⸗ ne gemahel zegeben. darzu wardt auß vil edeln hohgepoꝛn iunckfrawen Margaretha koͤmig Farls zu Franck⸗ reich tochter als die wirdigſt diſem koͤnig Laßlawen zu gemahel vnd eegenoſſen erkoꝛn. vnnd treffenliche bot⸗ ſchaft nach der geſponſen gein Franckreich geſchickt. So erhůben ſich ſpeñ vn ʒãckerey in welcher ſtatt die hoh zeit gehalten werden ſolt. die Hungern maynten Ofen. die oͤſterreicher Wienne. die Beheim Pꝛag zu ſolchẽ hoh zeitlichem gepꝛengk fůgſam̃ vnd ſchickerlich zeſein. Doch wardt durch verfůegung Geoꝛgen von Pogieprad die ſtatt Pꝛag darzu beſtym̃bt. Als nw der koͤnig ſein ſachen in oͤſterreich geoꝛdnet het do zohe er mit eim großẽ mechtigen zeůg gein Beheim. Vnd von dannen auß warden zwů botſchaft geſendt.eine ʒu kaiſe: Friderichẽ võ frids wegẽ zehand eln. Die andern zu koͤnig Rarln gein Franckreich mit achthundert pferden mit guldinen we/ gen mit frawen vnnd iunckfrawen die pꝛawt zebelayten. Darʒu warden gefoꝛdert. der kaiſer. die kaiſerin. bede des koͤnigs ſchweſtere vnd alle teůtſch fürſten. aber ſolch fuͤrnemen wardt durch vnzeittigẽ tod des koͤnigs vn⸗ derzuckt. dañ er fiel in ein kranckheit daran die ertzt verzweifelten vnd het mit Geoꝛgẽ pogieprad ein langs heim⸗ lichs geſpꝛeche. darnach ließ er ſich mit den ſacramenten bewarñ. vnnd als er ainzfend⸗ ſeins lebens nicht mer zeſein do name er ein geweyhte kertzen in die hand vñ fieng an das vater vnßer zebetten. vnnd als er die woꝛtt. Sunder erloͤße vns von vbel geſpꝛochen het do wer er verſchieden.ettlich ſagen 910 einer kranckheit. ettliche auß vergiftung im.xviij.iar ſeins gktere.W ere. wirdigkeit. reichthůmer vñ gewalt diſer werlt wie eytel. vnbleib lich. awgenplicklich. vngewiß. hinfellich vnd onmechtig ſeyt irr. (Debnawe, wundeꝛgeſtalte ding ſind im..cecc. lvi.iar in dem monat fe ffe bꝛuario erſchynẽ. Nemlich in dem Sabiniſchen land er nkalb mit zwayẽ koͤpffen. So ſol es zu Rom plůt. Vnd in dem land Liguria flaiſch geregnet ha S ben. vnd ein kind mit ſechs ʒenen vnd großem angeſyht gepoꝛn ſein. SN An comet ſol auch in dem monat Junio. vnd darnach vber ein iar aber ein andrer comet erſchynen ſein vnd die menſchen ſere bekůmert haben. DN(Ildechende der Tuͤrckiſch kaiſer wardt bey kriechiſchen weyſſenburg an 8 Idem ende gelegen da die zway waſſer Saw vnd die Thonaw zuſamẽ N Y VY flieſſen von wenig creůtzern zertreñt vnd veriagt. vnd das geſchahe(als Jo⸗ Ii capiſtranus daſelbſt was) an ſant Sixts tag. darumb ſetzet babſt ca⸗ 5 lirtus der dꝛitt an demſelben tag die verklerung des herrůũ. Ich der gepurt Criſti.¶M cecc. lvi.iar am fůnften tag des monats Decemb ꝛs zur. ri. ftund der nacht. vnd adnach am.xxx.tag deſſelben monats zur. xvi.ſtunnd was ein ſoͤlcher großer erdpidem. vñ ſund erlich in Apulia Neapolis Beneuento vnd in andern ſtetten. dergleichen nicht in menſchlicher gedechtnus was noch in der ſchuft gefunden ward. alſo das vil gotzhewßer. gepewe vnd die pallacia zů Neapolis einſieln vnd vil men ſchen vnd thier darunter verfiln. 5 Das ſechſt alter Jar der werlt. vinn. viẽ.lvij. Jar Criſti.jm.iiijc.lviij. Tinea der Jus der ander dauoꝛ Eneas picolhomineus genant ein Walh von Senis⸗ 0 nach dem vater voꝛmals Siluius zugenambt iſt in diſem iar am̃ xr.tag des monats Auguſti mit gemayner wale aller cardinel zu babſt erkoꝛn. ein man alles lobs wirdig. redper. wolgeſpꝛechig vnd ſunderlicher klůgheit vnd werltgeſchey digkeit der nicht zu ð můeßigkeit ſunder zu handlũg großer ding gefoꝛdert wardt dañ erſtlich hat er die grammaticam.darnach die poetrey vnnd nachfolgennd die kunſt des zierredens gelernet vnd dieſelben alſo ſyñreichlichen begriffen das er in kůrtze vil getichte machet. Ʒn letſt ergabe er ſich auf die lernũg der werltlichen kaiſerlichen recht. Darnach kome er erſtlich mit Dominico capꝛa⸗ nicio. vnd nachfolgend mit Bartholomeo dem Nouarienſiſchen biſchof. vñ nach ime mit Nicolao dem cardinal des heilligen creůtzs gein Baſel. vnd wardt alweg bey allermenigclichem in eren gehalten. In demſelben concili was er ein ſchꝛeibe: vnd ein rechtfertiger der bebſtlichen bꝛieff. vnd tet dariñ vil rede. vnd wardt võ des concili wegen offt in botſchafften gepꝛaucht. vnd zu letſt zu Frid erichen dẽ roͤ miſchen koͤnig von babſt Felice geſendt. bey dem er dañ ſein befolhne werbũg al⸗ ſo fyñſchicklich handlet das ine der koͤnig mit einer poeten kron begabet vnd ʒu ey nem pꝛothonotari. vnnd darnach ʒu einem ratgeben auffname vnnd ſeins rats in ſchwerñ tapffern ſachen pflage. Darnach als babſt Nicoulas erkoꝛn wardt vnd der biſchoff zu Trieſt ſtarb do wardt diſer Eneas vnwiſſende võ dem babſt vñ roͤmiſchen koͤnig zu demſelben biſtthumb gefůrdert. vnd darnach von babſt Ca⸗ lirto in die zal der cardinel genomen. vnd ʒu letſt nach abſterben Calixti babſter welet. Nach empfengknus der bebſtlichen kron hat er ſich gantzen zu veꝛſoꝛgknus gemayns criſtẽnlichs ſtands gekeret. vnd hertzog Sigmunden ʒu oͤſterreich von handlung wegẽ wider einẽ cardinal geůbt ſchwerlich verpãnet. Die ertzbiſchofe zu Mayntz vnd zu Beneuentan abgeſetzt. vnd weder koͤnigen noch voͤlckern auß foꝛcht oder geitzigkeit ichtzit verlihen. Katherinam von Senis in die zal der heilli f0 iunckfrawen Criſti geſchꝛiben. die fůrgenomen ſatzungen in Franckꝛeich abge ſtelt.ettliche ertzgrůͤben bey Tolpham angerichtet wiſchen dem koͤnig Ferdinã dum vnd Sigiſmundum malateſtam einen anſtall gemacht.darũb das man deſt ſichrer gein Mantua daſelb ſthin er ein gemaine verſam̃lung der criſten fuͤrgeno⸗ men het) komen moͤcht. alſo zohe diſer Pius mytten in dem wintter von Rom auß vnd kome gein Mantua. Daſelbſt ward in verſamlung vil fůerſten vnd ſendbot ten mit gemaynem beſchlůß ein heerzug wider die Tuͤrcken angeſchlagen. Diſer babſt hat micht allain zů Rom ſunder auch zu Senis vil ſchoͤner namhaftiger ge pew auffgerichtet. Er was ein menſch gar meſſigs lebens. vnmůeſſiger zeit. kurtz er perſon. voꝛ vnd ee der iar groloͤcket. altgeſtalts antlitzs. in dẽ 11 5 ein ernſt⸗ lich keit mit leichtlichkeit gemaſſigt erzaigende, in ʒierlichkeit des leibs mittelmaſſig von natur ſtaꝛcks leibs. den doch die lange wallunge vnd ftettige arbait vermůe deten zuſambt der huſten ſtayn vnd podagra damit er offt gepeynigt wardt. Er machet. rij. cardinel in ſeinem bab ſtthumb. du letſt ſtarb er zin Ancona am̃ fieber. im ſechſten iar ſeins babſtthumbs vnd wardt ſein leichnam gen rom gefůert vñ daſelbſt in ſant Peters kirchen beſtattet. Jar der werlt. vim. viẽ. lxiij. Jar Criſti. jm.iize.lxiiij. 0 Aulus der ander ein Venediger voꝛmals Petrus barbo genant des babſts Eugenij ſchweſter 62 ein cardinal ſancti marci ward in diſem iar am̃ letſtẽ tag des monats Auguſti babſt erkoꝛn ein großer herrlicher vñ kůnmůetiger man Dieweil er iung was do name er ime fůr kawffinanſchaft ʒetreiben. die dañ ʒu ve nedig in achtperkeit iſt alſo wardt ime verkůndet wie ſeiner můter bꝛuder Gabri el zu babſt erwelt vnd Eugenius genant woꝛden wer do verʒohe er auß verma⸗ nung ſeins bꝛuders Pauli barbi. vnd begabe ſich(wiewol yetzo gewachßner) auf lernung der ſchrift. darnach ward er von ſeiner můter bꝛnder Eugenio von einẽ ſtand in den andern vñ ʒu iungſt ʒu eim cardinal gefůrdert. Er was von natut ein gůetig vnd holdſelig man vnd/ ward alſo nach abſterben Pij an ſein ſtat genom· Er was zu verſam̃ung des gelts alſo das er ſchier alweg die pfrůnd vñ biſtthumb den ihenen befal he die ein fayls ambt hetten dauon ein gabe entſteen moͤcht. Aber ſolch gelt gepꝛauchet erauch zu deitẽ zu miltig keit. dañ er halffe gar gern den armen cardineln. biſchoffen.duͤrftigen edellewten. iunckfrawen. wittiben vnnd krancken. So verfůget er auch das das gatrayd vnd andere zůu der narung gehoͤꝛende ding zu Rom baßfayler dañ voꝛ gefunden warden.Er richtet zu Rom vil ſcheinperer vnd herrlicher gepew auff vnd wardt auch fůr einen gerechten vnd ngiten vnd ſtolzen vnd ſehwern man geachtet der dañ die geregelten choꝛhertñ die auß tanuenſiſch ma ſterffſche warñ vol we ſem Boꝛſto koñ koihelals htelte ghch diſer Boꝛ ſs ſein vater d do gepgre er a giſmundum.d munoͤſchaft l leherrſchgft be ynd nach dem Hohiym mntt de froͤgs fürſtenth. ch liicolaum⸗ bergelerter maff herſchung⸗ der werlt Blat CCLI ſant Johanns laterano vertriben wardẽ wider eingeſetzet. Als diſer Paulus koͤnigs Geoꝛgẽ trewloſigkeit erk net do raytzet er die teůtſchen vnd die hungern wider ine. Diſer Paulus hat mit babſtlichem weſen vnnd ge⸗ pꝛengk ſeine voꝛfarñ vbertroffen. vnd ʒu ſeinem babſthůt vil koͤſtlichkeit an edelm geſtayn vñ perl ein erzengt. vnd in ſeiner bab 65955 wirdigkeit.r. cardinel gemacht. Als er ime ürgenomen het lang zel eben do ſtarb er im iar vnßers hayls.M. ccec.lxxi.in dem monat Julio in der andern d ö er de lich ein verſam̃lung vnd frewdenreichlich das nachtmalgenomen het am̃ ſchlag in dem ſybẽdẽ iar ſeins babſt thumbs Er het groſſen luſt pfeben oder milawn.krebs. ge fůlte kůchlein vñ viſch zeeſſen dauon ime(als man maynet) der ſchlag koͤme. dañ als er in der nacht ſtarb do het er in dem tag dauoꝛ zwen große milawn Seeſſen Deſs tags darnach wardt ſein leichnam in ſant Peters můͤnſter frůe begraben. vnnd der babſtlich ſtuͤl feyret deßmals newn tag. 0 80 Antoninus ertzbiſchoff A Floꝛentz ein vater pꝛediger oꝛdẽs ettwen ein ver ſs. rům. lob vnd achperkeit aſſen hat vil vnd groſſe bůecher mit großeꝛ arbait vnd langer erklerung erzeugt. vnder denen iſt ein ſchoͤne treffenliche ſumma N 1 die fell des gewiſſens berurende den bꝛieſtern dienſtlich vñ nottuꝛftig. Er hat auch vil gſchihtbůecher zu vnderrichtung deꝛ toͤdlichen geſañelt. ʒu letſt ſtarb er nach ð epurt Criſti..cccc. lir iar. in dem monat des mayen nit on großen wone der heil ſigkeit an vil wunderwercken ſcheinnende. vnd ſein lechnam ward auß der biſchof Ülichen behawßung in ſant Marren cloſter ſeins oꝛdens mit groſſer erwirdigkeit ge Stragen. Boꝛſius ferrarienſis U marggraff vnd 1 hertzog zu Ferraria 8 Leonelli des marggrafen bꝛůder vnd Nicolai eſtẽ⸗ ſo ſtn hat nach ahſterden Leonelli ſeins bꝛuders dʒ Fer rarienſiſch marggrafthumb ein vnd.xrij iar geherrſcht. dañ er wʒ ein man gůt er ſyñſchicklichkeit.kein ieglicheꝛ ſcheinlichkeit. ſeine woꝛt warñ vol weyßheit vnd ſer frideri⸗ ſem Boꝛſio kome vnd di mundſchaft Leonelli ſeins bꝛuders. der dieſelben gein Neapolis verſchicket vnd al⸗ le herrſchaft beſaße. vnd allain einen ſun Nicolaus genant et. Vnlang nach deſſelben gepurt ſtarb vnd nach dem der ſun Nicolaus nochmals zu der regirung vngeſchickt was do gelãget die herr Boꝛſium mit dem geding das nach ſeim abſterben die herrſcha in das fůrſtenthumb kome do igi auch Nicolaum als ſein ſüůne. Diſer Boꝛſius was goͤtlicher vnd men ber gelerter mañ. vnd pawet ein weitberumbs cartheuͤſer cloſter hertſchung⸗ hat diſer ʒeit nach abſterbẽ ſeins vaters ĩ kraft deſſelbẽ ſeins vaters geſchefts vnd teſtaments das Neapolitan ſch koͤnigreich erblich erobett. Aber nach dem der koͤnig Alphonſus on eelichen leiplichẽ mans erben abgieng vnd daſſelb koͤnigreich deßhalb als ein lehen dem roͤmiſchen babſtlchen ſtůl haym gefalle geachtet ward ſo vnderſtůnnd ſich babſt ¶ alutus daſſelb mit waffen ʒeerfoꝛdern. aber Calirtus ſtarb vnder denſelben lewfften. vnd Ferdinandus erlanget nachfolgend darůber beſtettigung von babſt Pio wider der Galliet willen. Nach fridſamer erobꝛunng vnd beſitung des koͤnigreichs hat er vil feynd darnach in krieg ernydergelegt vnd mi hilff vnd fůrderung des babſts Johannem den Andegauienſiſchen hertzogen ß apulia veriagt. vnd nach abſterben babſts Pij mit Paulo vnnd andern ſeinen nachkomen feintſchaft gehabt vnd ſich mit den venedigern von des koͤnigreichs ʒu Cipern wegen bekrieget. vnd(ais man E Tůrcken wider die Vened iger erweckt. Dem nach befrideten ſich die Venediger mit den Cürcken vnd ereten ſich mit heereßkraft gegen diſem Ferdinandum vnd dꝛungen ime hydruntũ die welſchen meer ſtatt ab⸗ H Eerdinandus des namẽs der ander des koͤnigs Aphöſi ſun auß eim ʒuweib Das ſechſt alter Ach der gepurt criſti. M. ccec. xlviriar entſtund ʒwiſchen den teütſchen bꝛuedern vnd Vladiflaen dem koͤ⸗ In zu Poln von wegen der oͤꝛter vnd gegent des koͤnigreichs ei auffrůr vñ komen bedetayl mit großem mechtigẽ volck zu krieg vnd ſtreyt. aber die pꝛewßen(entweders in der menig irs ſtreytpern volcks oð auß frayſ ſamkeit irs můts frolockende)ſchickten erſtlich durch einen heerolt oder parſafanten dem koͤnig zway ſchwerte des frids oder des kriegs dero eins welchs er woͤlt ʒenemen. alſo name der koͤnig das ſchwert des kriegs vnnd 13655 an vnd ließe ime das ſegnen vnd beguͤrtet ſich damit. Als ſie nw gegeneinander zu ſtreyt zugen do ſchi et der koͤuig die Litawer die ime zu beyſtand komen warñ voꝛ hyn an die ſchlacht.mit denfelben vermůedeten ſie 5 65 hart das ſie von den polacken die alßpald darauff nachdꝛuckten ein ſchwere nyderlag vnnd plůtuer gieſſung ydden. alſo das an demſelben tag bey vierhundert bꝛůeder des oꝛdens mitſambt dem hohmaiſtere zu roß vergiengen. vil tawſent mañ erſchlagen vnd die vbꝛigen gefangen warden. Vnd dermaß gelanget Preu ner land(außgenomen Marieburg)an die Polacken. So warden ine die ʒwů ſtett Tantzka vnd Doꝛn darnach durch Laſimirum den koͤnig zu Poin abgedꝛungen. der ſpꝛach das Pꝛeußner land ein teil ſeins koͤnigreichs wer ¶bUkrecht marggraff zu Bꝛandemburg hat voꝛ diſen iarñ wider die ſtatt Nůrmberg einen großen krieg ge⸗ fuͤert vnd das ſtettlein Grefenberg das mit einer mawꝛ vnd graben bewaret vnd viet meyl von Nuͤrm/ berg ligt mit großem gewalt geſtůrmt. vnd als nw bede partheyen aneinand er vil beſchwerde vnd ſchadẽs zu gefůegt hetten do wardt diſer krieg ʒu letſt durch Lud wigen hertzogen zu bayern nach vil angekertem fleiß vñ gehabter taglayſtung geſtillet vnd hingelegt. Vber ettliche iar darnach enſtund ein krieg ʒwiſchen dẽſelbẽ hertz og Ludwigen vnd dem voꝛgenanten marggraff Albꝛechten beden mechtigen fuͤrſten. als aber bede tail ettwie lang mit großer kůnmůetigkeit gegeneinander gekriegt hettẽ do wardt d krieg zů letſt nach vil erliddneꝛ ſchlacht vnd nyderlag durch die andern fuͤrſten teuͤtſcher land vertragen. Roͤnig Ludwig zu franck Vd wig koͤnig Karls zu Frackreich ſun hat diſer zeit nach ſeinem vater das koͤ reich LI nigreich ererbet. Derſelb koͤnig karl was ein ſenftmůetig man aber tawber ſyñ dañ als er wider koͤnig Heinrichen von engellãd vnd hertzog Jhanßen von Burgũ di einen krieg erweckt vñ vil lewt erſchlagen het do ward er zu letſt mit großeꝛ mech tiger ſchlacht zertreñt vnd ime vil ſtett abgedꝛungen. vnd wo es 05 durch ein iunck frewlein wunderperlich nit vnderkomen het ſo wer es vmb ſein koͤnigreich gar be⸗ ſchehen geweſt. u letſt machet Nicolaus ein cardinal cartheuſer oꝛdens frid mit dẽ hertzogen zu burgundi. den hieß er doch darnach hinderliſtigclich ertoͤdten. das wz ein vꝛſach vil vnzallicher vbele die darauß folgten. Als nw diſeꝛ Ludwig das koͤnig 5 reich vnd herrſchung erlanget do vertribe er vil ſeins vaters gůnneꝛ auß dem koͤnig P reich. vnd als er ſich darnach vnderſtůnd die freyheit der kirchen zeuermyndern do machet er ime vñ romiſch bebſt widerwerwertig. Vnd nach dem das volck hertzog Karls zu Aquitania vnd Noꝛmandia von ſeiner weißheit wegen ʒu eim regirer begeret do wardt er auß zuſchůb vnnd verfůegung diſs koͤnig Ludwigs ertödt. Als aber der adel des koͤnigreichs vnnd der hertzog zu Burgundi ſolchs verſtunnden do verneweten ſie den alten haſs vnd neyd vnd machten ein puůntnus vnd vberzohen diſen koͤnig Lud wig mit heereßkraft. alſo das der hertzog von Burgundii die Pickardey rayſet vnd die ſtatt Pichinetum erobert vnnd ſchlayffet. ſo wardt der koͤnig von den ſeinen verlaſſen vnnd wiche gein Parys. Aber der babſt ſtillet darnach die ſachen durch Beſſarionem den Niceniſchen cardinal. Diſer Lud wig ſtarb zu Remis nach der gepurt Criſti M cccc. lxxxiij. iar vnd ließ Larolũ ſeinen erſtgepoꝛnen.xv. iar alt de noch lebt einen nachkomẽ des koͤnigreichs 8 Eoꝛgius von Pogiebꝛat ein Beheim vnderſtũd ſich nach abſterbẽ Laßlaws ¶ Geoꝛgius koͤnig zů Be koͤnigs zu hungern vnd zu Beheim in gefoꝛderter verſam̃lung des adeis vnd heim der lantherrñ fuͤrzegeben. wie das ambt oder pflegnus ſeiner gubernation ſich mit tod des geſtoꝛben koͤnigs nit geendet het.demnach ergaben ſich die võ Pꝛag alßpald on verzug in ſein gub ernation. vnd er wardt ʒu koͤnig verkůndt. dañ er wz zu haws vnd zu feld alſo geſchickt das ime zu handlung ſeiner ſachen weder rats noch alters manglet. Vnnd wiewol er ſich einen gůten criſten veriahe vnnd zwayen biſchoffen G 8 an ire hend gelobet vnd auff das heillig ewangelium einen ayd ſchwůre das er nachd +◻= empfangner kroͤnung hinfůro der heilligen roͤmiſchen kirchen getrew vnd gehoꝛſam. 17 ſein wolt. darauff er dann durch kaiſer Friderichen beſtettigt wardt. yedoch hielt er„ ſich in diſen dingen allen widerwertiger vnd trewloſer weiß vnd beſchůtzet vnd be 24 ſchirmet die behmiſchen ketzerey. darumb wardt er vnd das gantz Behmiſch reich durch babſt Pin um ſchwerlich verpañt vnd verflucht vnd ſtarb alſo nach der gepur Criſti. N. cecc. lxri.iar. 0 I der Tůrcken kaiſer hat nach vertreibung Thome paleologi des Kriechiſchen kaiſers vnnd ſeins Ibbꝛuders im. N. cccc.lx.iar Peloponeſſum vnd nach gefengknus vnnd eꝛtoͤdtung des Trapeſunthiſchen koͤ nigs deſſelben iars Pontum. vnd darnach Mitilenam erobert. So belegerten die Venediger Corinthum. aber die Tůrckẽ komen mit gewalt vñ zwungen die criſten ʒu den ſchiffen zefliehen. Zu letſt růſtet ſich ð hertzog zu ve nedig mit treffenlicher ſchiffung vnd als er gen Anconam zu lendet vnnd von babſt Pio der noch gayſtet ah der hoͤhe von verrnen geſehen ward do verſchied der babſt in großer gloꝛ · EII Dſſer dañ er was 4 lchs gepꝛengks bis uſeh hohs ynd aiſo vberfl ueden vnuerſeh gͤgſamlch dat ys zumal ein v ſchhtẽ cht allat gechtig vnd in ſelichen rechten ul ienn 1colaus Beſſarꝛon ein kt ſcher cardingl ecgrdh dnif Maßng cucbntgkeno wotz Whchhge 0 ufüchnföweh ichethu orz W afh cwmh bd Aggg 5o ͤffthhoß Pch pehht ng Lonft eber o göcſlt krech 1phuſhlt Liſt hlöcskögtkechs giöthude ſöihupgr/ —+ ᷑̃afer * Blat CCLII malzeit. In dẽ nachtmal truncke er dẽ allerleichtiſtẽ ¶wenn doch mit waſſer gemiſcht. Nw rieten die ertzte Leonoꝛe der kaiſerin die in irem haymend nye einichẽ wein genoſſen het das ſie in teutſchem land(das dañ kalt wer) wein trinckẽ ſolt ob ſie anders fruchtper vñ ge⸗ perhaftig werden woͤlt. Als aber ſe olchs an den kaiſer gelanget do foꝛderet er Eneam ſilhium vnnd ſpꝛach zu ime. Geehin vñ ſage der kaiſerin. Ich woͤlle lieber ein vnperhaftige dañ ein wein ſawffende gemahele habẽ ob ſie mich liebet ſo haſſet ſie den wein. Als nw die kaiſerin diſe werbung vernomen het do ſpꝛach ſie. wie wol ich dem geſcheft vñ gehaiſfe meins gemahels alſo gern gehoꝛſam bin als gerñ ich lebe. yedoch weñ der kaiſer mir wein zetrincken gepůte ſo wolt ich mir ee wůnſchen zeſterben deñ gehoꝛſam zeerſcheinen. Mathias koͤnig zu hun(Po.beat Johãnis huniadis des koͤnigreichs Hũgeꝛn gubernatoꝛs fun hat nach abſterben koͤnig Laßlaws on erben das benant koͤnigreich mit verwilligung der werlt 858 erich gepꝛauchet ſich keins weins außeꝛhalb des adels. der lantherrñ vnd oͤbern daſelbſt erobert. Deſs vater guberniret das kõ nigreich mit einer eyßnin ruͤten. vnd wardt auch nicht mynder dañ als ein koͤmig 95 hallten. vnnd als er die Tůrcken bey kriechiſehen weiſſenburg ernider 99001 hel do ſtarb er vnlang darnach. Als aber( wie hieuoꝛ gemeldt iſt der graf von Eili durch Ladiſlawen des obgenanten Johannis huniadis eltern ſun getoͤdt wardt do hieß koͤnig Laßlaw denſelben Ladiſlawen enthawbten vnd den athias gefangẽ gein oͤſterreich. vnd von dannen nach ime gein beheim fůerñ. alſo kome Mathias gein Pꝛag an dem tag daran koͤnig Laßlaw ſtarb. den name Geoꝛgius pogiebꝛat der Be miſch gubernatoꝛ in ſein hůt vnd bewarung Nicht lanng darn ach wardt er in dem rviij iar ſeins alters ʒu koͤnig ʒu Hungern erneñt. auff große purgſchaft vnd verſchꝛeibung außer ferngknus ge⸗ laſſen vnnd in ſein Hungeriſch koͤnigreich gefüͤert. Aber nach dem der roͤmiſch kaiſer vermaynet das ime daſſelb koͤnigreich zu ſtůnde darumb entſtunden vil auffrůr vnd krieg zwiſchen inẽ. doch blibe das koͤnigreich dem ma⸗ thias. Der was ein ernſthafter fleißiger vnd ſtarcker beſchirmer vnd verfechter des criſtenlichen flezebis e die Fůrcken vnd hat vil großer kempff vnnd ſtreyt wider ſie erſtanden vil abgedꝛungen vnd ire land vnnd ge⸗ gent mit pꝛand. verheerung. rawb vnd todſchlaguug vilfeltigelich beſchedigt. Auch wider Caſimirũ den koͤnig ʒu Poln. in beheim gekriegt. vnd ſich zu letſt doch mit ime befridet dermaß das Pannonia. Hungern. Merhern vnd Schleſia dem koͤnig Mathias. vnd das koͤnigreich zu Beheim dem Vladiſlao des ¶ aſimiri ſun bleibẽ ſol⸗ ten. Als diſer Mathias mercket das ime kaifer Friderich widet wertig was do befridet er ſich mit dem Tuͤrcken vnd ſtellet ſich wider den kaiſer. dem dꝛunge er ab die ſtatt Wienne. daſelbſt ſtarb er. N. ccec.xc.iar. vnd wardt gein Stůlwehſſenburg gefůert vnd alda begraben. Er het Ferdinandi des koͤnugs zu Neapolis tochter zu ð ee. Poblaus von Cuſa ein Teũtſcher vñ des tittels ſancti Petei ad vincula ein fůr/ Nicolgus von cuſa cardi Leeffnlacher vnd hohgelerter cardinal iſt diſer ʒeit in rům vnd pꝛeyſe geweſen nal Vnd was ein ſoͤlcher gůter man das wenig beßrer lewt zu ſeiner zeit gepoꝛn warn. dañ er was ein ernſtlicher feind aller laſter. ein wide:ſacher alleꝛ eregirigkeit vñ werlt lichs gepꝛengks. an gentzigkeit des gtmůets vnwandelper: erberer můe vnnd arbait bis in ſein hohs alter vnuerdꝛoſſen.in gůttettigkeit vnd danckperkeit wunderperlich. vnd alſo vberflůßig in aller ſchꝛiftlichen weißhet. weñ yezuzeiten von einichem ding ʒereden vnueꝛſehenlich fůrfiele ſo kund vnd weßte er alſo ſchickerlich. voͤlligclich vnd gnůgſamlich dauon ſagen als ob er ſich daſſelb ding allain zelernen geflißen het. Er was zumal ein wolgeſpꝛechig vnd des lateins fertig man. vnd aller hyſtoꝛien vnd je ſehihtẽ.nicht allain ð newẽ vñ gegẽwertigẽ ſunð auch der altẽ gantz wiſſend vñ friſth gedechtig vnd in allen freyẽ vñ andern kůnſten hoherfarn. Auch des babſtlichẽ vñ kai ſerlichen rechtens wolgelert. vnd ein ſcharpffer außleger der heilligen ſchꝛift. vñ hatß vil treffenlicher vñd loͤblicher buͤecher vnd ſehꝛiften gemacht vnd hinder ime gelaßẽ Diſer 1505 wardt auß vꝛſachen das er ſein Bꝛixiſche kirch en fleißigcluch beſchir N W Beſſarion ein kriechi met von Herßzoß Sigmunden von oͤſterreich gefangen vnd in eim erbern ke ſcher cardinal halten. Darumb wardt babſt Pius wider denſelben 50 zu vngnad vnd miß⸗ gunſt bewegt alſo das er ine mit ſchwern geiſtlichen penen belůde Zu letſt wardt di⸗ ſer Nicolaus frey geledigt vnd die ſachen hefridet. Vnnd als babſt Pius zu Ancona auß diſer werlt mit tod verſchiede do ſtarb diſer Nicolaus cardinalis zu kom. 181 ein cardinal vnd Sabinenſiſcher biſchoff vnd auch ein patriarch zu Conſtantinopel was diſer zeit bey dem babſt Paulo vnd menigclichem ſoͤlcher fůͤrſichtigkeit. werltwitzigkeit. vdung erfarung. ſchicklich keit vnnd glawb wirdigkeit gehalten. das von hohen treffenlichen ſachen vnnd geſcheften nichtz gehandelt noch fůr beſchließlich geachtet wardt es beſchehe dañ in beyweſen vñ mit rat diſs hohbe Raauͤmbtẽ mans Er was in ſchꝛiftlicher weißheit alſo erleuchtet das man glawbet dz Eſeiner zeit nye ymant mer geleſen geleſne ding baß verſtandẽ vnd clerlicher geſchubẽ ſhet deñ er. Vnd wiewol er mit ſachen vnd geſcheften den gemaynẽ criſtenlichẽ ſtand Ietreffende beladen wz ſo vnderſtund er ſich mit inpꝛuͤnſtiger begirde ſeins gem ůetg die lere des naturlichen maiſters Platonis zebeſchirmen. Zů letſt als er gein Franck⸗ reich in botſchaft geſchickt wardt vñ fride machet do ſtarb er am widerwege. Das ſechſt alter Vnſt. der truckerey hat ſich erſtlich in teütſchem lannd in der ſtatt Mayntz añ Rhein gelegen im iar Criſti .cccc.xl.ereujgt· vnnd füroan ſchier in alle oͤꝛter der werit gußgeſpreußt. dardurch die koſtpern ſchetze ſchꝛifftlicher kunſt vnd weißheit ſo in den alten bůechern langzeit als der werit vnbekant in dem grabe der vn⸗ wiſſenheit verboꝛgen gelegen ſind herfůr an das liec t gelangt haben.alſo das vil treffenlicher vnd menſchli⸗ chem gepꝛauch nottuͤrftiger vnd nůtzlicher bůecher ſo ettwen nicht on kleine koſtung zeeꝛzeujgen warñ. nw zur zeit mit wenig gelts ʒeerobern ſind. vnd wo diſe kunſt zeitlicher erfunden woꝛden vnnd in wiſſenheit vnnd fe⸗ pꝛauch geweſen wer ſo wern vngeʒ weifelt ettwieril bůecher Titi liuij Tullij vnd Plinij vnd andrer hohgeler ter lewt auß boͤſſchicklichkeit ð ʒeit nicht verloꝛn woꝛden. Vnd ſo nw die erfinder yezuzeiten hand wercklicher kunſt nit wenig lobs wirdig ſind. wer kan deñ 0 mit was lob. pꝛeyſe. eren vnd rům die teutſchen zeer heben ſeyen die auß irer erleůchten ſyñreichen ſchicklichkeit ertrachtet vnd erfunden haben. Diſe kunſt der trucke rey durch die der lang verſchloßen pꝛunn vnaußſpꝛechlicher weißheit menſchlicher vnnd auch goͤtlicher kunſt in die gemayne außgelaytet wirdt. Nicolaus perotus DOuD perotus võ Saxoferrato biſchoff zu Siponto ein fürtreffenlicher le⸗ R rer der heilligen ſchuft vnd wolgeſchickter ʒierrredner hat an diſe zeit eraicht „ vnd ettliche lobwirdige ding in der heilligẽ ſchꝛift geſam̃elt vnd gar ein ſchickerlichs bůechlein zů anweyſung vnd auff zucht der kinder. vnd ſunſt andere mer ſchꝛiftẽ be griffen. vnd ettliche auß kriechiſchem zu latein gebꝛacht. 88 Obertus von Licio parfůßer oꝛdens vnnd bifchoff zu Aquila in der heilligen 2 ſchꝛiſſt hohgelert. vnd aller gaiſtlicher lere zu der kürchen gehoͤꝛende gnůgſam⸗ lich vnderrichtet vnd ein doctoꝛ vnd lerer aller pꝛediger.iſt zu diſen zeiten von ſeiner Rurchleůchtigen vnd wunderperlichen lere vnd pꝛedig wegen bey allen Walhen in großen eren vnd achtperkeit gehalten woꝛden. dañ er hat ʒu vnderrichtung ð glaw ffe Vbigen vil ſchoͤner lere vnd pꝛedig in ſchꝛiften hinde: ime gelaſſen. 5N Atheoluos von Derus ein hohgelerter artzt iſt diſer Matheolus ein artzt A[Das aller ertzte vnd naturlichen maiſter. auch ð frey en vnd aller andrer kůnſt ein fůrſt geweſt. Diſer Matheo lus was ein holdſelig.tugẽthaftig. ſyñreich.hoherfarñ. werlt geſcheid man. warhaf tiger woꝛt. ſůßer rede. woͤlgeſtalts angeſyhts vnd der kunſt der poetrey vnd ʒieredẽs kůndig. vnd in der aſtronomey.geometrey.ariſmetrica vnd muſica geibt. vnd an dẽ allẽ doch nicht benůgig ſunder auch ein fleßiger vñ begiriger lerner ð heilligẽ ſchꝛift mit ſolcher ſeiner ſchꝛiftlichen weißheit kunſt vnd ſchicklichkeit machet er ſeine lereiñ ger zu der lernung fleißig. gemerckig vnd gůtwillig.dañ er was mit ſcherpffe der ſyñ mit erfarung der kunſt vnd mit gůtſchickerlichkeit des außſpꝛechens begabt vnd ein gantz lobwirdig man. Deſs gibt ime zeůgknus der hohgelert in ð ertzney doctoꝛ Hart man ſchedel burger zu Nuůrmberg.der dañ diſen Matheolum zu Padua in der hohẽ ſchul die kunſt der errzney dꝛey iar oͤꝛdenlich leſenden gehoͤꝛt vnnd ſein alſo gůte kunt 6 ſchaft gehabt hat. Zu letſt ſtarb diſer Natheolus voꝛ alter vnd ward zu Padua be Platina ein gſchihtbſchꝛei graben. 8 ber 3 VQApꝛeſtta platina zugenambt ein rechtfertiger bebſtlicher bꝛieffe.ein großmůͤetig 8 vnd beſtendig man an kunſt ſchꝛiftlicher weißheit vnd wolredperkeit nicht ð myñſt diſer zeit in achtperkeit vnd werde gehalten wardt von babſt Paulo aller ſey ner gůeter vnd wirdigkeit auß beſchuldigun ettlicher ſachen entſetzt vnnd in fangk nus gelegt vnd alſo bis auff des babſts Pauli abſterben enthalten vund doch nach vil erliddner beſchwerde von babſt Sirto ſeinem nachkomen daꝛauß erledigt vnnd in ſeinen voꝛigen ſtand geſetzt. Er hat als ein ſchꝛift weißer vnd vil erfarner man auß QIſeiner ſyñſchicklichkeit ettwienil treffenlicher bůecher vnd ſchiften gemacht vnd hin der ime gelaſſen Zu letſt ſtarb er zů rom am peſtilentz nach der gepurt Criſti. M. cccc. Ald vnd in dem. xrxi.tar. 0 Ominicus calderinus von Berñ gar ein hůbſcher zierredner in kriechiſchẽ vnd lateiniſchem gezůnge nicht wenig erfarñ vnd in der kunſt der poetrey 41 877 lich hat diſer zeit ʒu anzaigung ſeiner geſchicklichkeit vnd fb ch gar vil tref⸗ fenlicher den gelerten wolbekanter ſchꝛiften begriffen. vnd ſtarb zů letſt nach der ge⸗ 8 WI. 0 .lxæv j. E 2 R 75 2 Dlatee philelphꝰ ffaoſſiphüelphydes zierredners ſun ein ritter. ekroͤnter poet vñ ð philozophey vñ ð freyẽ 0 kunſt ein doctoꝛ was diſer ʒeit in gantʒem Welſchem land nam 115 vnd wolberumbt vñ hat vil ſchoͤns getichtes in gepundner vnd entloͤſeter art begriffen vnd hinder ime gelaſſen. vnnd neumeef, Friderichen von Mantua einen gemainen ſold ſeiner kunfthalb gehabt. vnd ſtarb nach der gepurt criſti..ccce⸗lexx. Aaſtchozech ͤlchpeßeſ ſchtd]“ b8Pegeclerfe nfogvndwſg m vüddocheh clum 5yl rda hmh Agnli 15 10 19 1 aefe W f ün af. 15 derwerlt Blat CCLIII ůttich die namhaftig vnd mechtig ſtatt wardt in dem iar ¶riſti. Nñ.ecce.lexiij võ hertzog Karln von bur gundi gewunnen vnd mit großer ſchlacht vnd plůtuergieſſung zerrůdet.dañ ſich hetten langzeit vil irrung vnd widerwertigkeiten ʒwiſchen dem hertzogen vnd den von Lůttich gehalten. Als aber der biſchoff zu Lůttich ſich vnderfienge ſolche zwittrechtigkeit hinzelegen vnd zeuerrichten do wardt er von ſeinẽ burgern auß der ſtatt vertriben. darumb ſchicket der babſt den Tricarienſiſchen 07805 als einen legaten daſelbſthin. der ward in einẽ kercker gedꝛungen. demnach erʒůrnet der hertzog alſo das er dieſelben ſtatt in beyweſen vnd mit vergůnſtung kö⸗ nig Lud wigs zu Franckreich erſtůrmet vnd vmbkeret. günſtung Athias der durchleůchtig koͤnig zu Hungern taſtet diſer zeit das koͤmgreich Boßna an. alſo das er dʒ ſchloß (DB535 S35 dañ von natůr ſeins gelegers vnd auch mit hoͤhe der zynnen gar wol befeſtigt iſt) auß ergebũg eroberet vnd voꝛ demſelben ſchloß den tůrckiſchen kaiſer Machomet flůchtig gemacht. alſo das derſelb tuͤr 60 kaiſer allen ſchieß vnd kriegs zeůg hinder ime ließ vnd ſchentlich entwiche. Darnaeh vber ettlich zeit belegeret koͤ⸗ nig Mathias in wintterzeit ein Tinckiſch 05 caſtel Sabatz genant mit holtz vnnd erden feſtigelich bewa xet. vnnd(als die hernachgeſatzt figur anzaigt) mit tl ůrnen mit greben vnd auch mit volck befeſtigt vnd beſetzt. vnd mit hůltzinen ʒewnen vnd ſpoitzigen pfoſten vmbſchꝛenckt. daran die ʒynnen von holtz gepawet ſind. Die weil ſich nw der koͤnig gegen diſem Gabes eroſtlicher bearbaitet do ergriffen die Tuͤrcken graff Hanßen von witibitz voꝛ des koͤnigs heergeleger vnd fůertẽ den in das ſchloſs Sabatz vnd enthawpteten ine. vñ hiengen ſein hawbt mit gelbem langem har an ein ſtanng geſteckt zů eim erſehrecken vber das ſchloſs auß do richtet ſich der koͤnig zoͤꝛ nigelich mit gewalt an daſſelb ſchlofs vnd erobeꝛet das mit groſſem rm In dẽ iar Eriti kucccc.feij nechſt ver gangen berenneten die Turcken daffelb ſchloſs widerumb. aber ſie warden von den hungriſchen abgetriben vñ zohen wider haym. Sabatz RS „5. Das ſechſt alter Jar der weilt. vnn. viẽ.lxrx&r. Jar Criſti. jm.iiijẽ. lrxi.“akinea der debſt 2 Irtus der vierdt auß Luguria von der ſtatt Sauona půrtig dauoꝛ Francu⸗/ ſeus genaunt ein general parfůßer ordens wardt in diſem iar nach Wrns U babſts Pauli am newonden tag des monats Auguſti von den cardineln dabſt er· koꝛn. Diſer wardt võ kindßweſen auff durch ſeine eltern zu goͤtlichem dienſt ange wiſen. bey den bꝛůedern oꝛdẽs anfahende. vnnd do er auffgewůchs do kome er gein Padua. daſelbſt enthielt er ſich ſchier. xx. iar durch leſen. leren vñ ſchꝛei ben. die gantzen werlt mit dem glantz ſeiner durchleuchtigen weyßheit beſcheinen de. Dañ er hat geſchꝛiben ein bůch von dem gewalt vnd mechtigkeit gottes. vnd ein bůch võ dẽ plůt criſti. Auch ein bůch võ d empfengknus ð iũckfrawẽ marie. vñ anders mer. Der auch in der parfůßer oꝛden durch alle ſtaffeln der wirdigkeit zu dẽ cardinaliſchen ſtand kome. Vñ er was voꝛ ſeinem bab ſtihumb. vñ auch dariñ gar ein ſenftmůetig man vnd meſſigs abgezogens lebens. vnd gein den armen vñ allermaiſt den gaiſtlichen faſt mitgebig. hilflich beiſtendig. vnd mit freyheiten fuͤr derlich. gein ſeinen freuͤnden vnd dienſtſamen gůt willig.gegen den ſchuldigen vñ ſtraffwirdigen gůetig. Der auch armen fuͤrſten vnd wolgepoꝛnen lewten. vñ ſun⸗ derlich des kaiſers von Conſtantinopel ſunen. vnd der koͤnigin von poſſen die võ den Tůrcken vertriben warden mit gelt hilff vnd handraichung gethan: vnnd die Rhodiſiſchen rittere. vnnd Ferdinandum die von den Tůrcken angefochten war den mit vnglewplicher guͤetigkeit beſchůtzt vñ beſchirmt hat. So hat er auch die ſtatt Rom an irer pawfelligkeit gebeſſeret. vnd an gotzhewßern vnnd andern ge⸗ maynen vnd ſundern gepewen mercklich vnd ſcheinperlich gezieret. vñ ein pꝛugkẽ vber die Tyber mit großer koſtung auffgerichtet vñ erpawt. vnd der ſtatt Rom ſunſt vnzallich vil gůttat erzaigt. vnd in ſeinem bab ſtlchen ſtand nichtzit ſtrafwir digs gehandelt. dañ allain das er die ſeinen(als gewoͤnlich beſchiht) zu vil liebet. in welche irrung vil ſeiner voꝛfarñ gefallẽ ſind. Er hat das gnadenreich iar dz ſein voꝛfarñ Paulus auffgeſetzt het im vierden iaꝛ ſeins babſtthumbs gehalten. Vñ dẽ ſeligen Bonauenturam in der heilligen beichtiger zal geſchꝛiben. vnnd wiewol er vil nachreder vnd affterkoͤſer het ſo was er doch ein gar frum̃er babſt vñ ein fleißi ger. hirt vnd ſele ſoꝛger.ein feind der girigkeit. ein meſſiger des ʒoꝛns. vnnd außrew ter der boßheit. Vnd machet(dieweil er babſt was xr. cardinel. Zu letſt ſtarb er in dem.xiij. iar ſeins babſtthumbs. Jar der werlt. vim. vic lxxxiij. Jar Criſti. jm.iiijc. Ixxxiiij. Foe centius der acht ein Genueſer auß mittelmeſſigem doch geertẽ geſchlecht Egepoꝛn voꝛmals Johãnes babtiſta genant ein cardinal iſt nach babſt Sixto in diſem iar am̃ riij.tag des monats Auguſti ʒu babſt erwelet woꝛ dẽ. Seine elteꝛn warñ an adel des geſchlechts vnd an rům wolgehandelter ding gar namhaftig. von der ſtatt Genua am meer gelegen. die dañ andere welſche ſtett an hůbſchheit an gnůgſamkeit aller ding ſo zu land vnd waſſer zugefůert werdẽ. vnd an zierlich keit vnd weyte der gepew vbertrift. Vnd als er aber vnder andern cardineln an demberigkelt woiſchrekichkel. Peble gelaſſenheit vñ tůgligkeit fuͤrſchyne.al o wardt er auch fůr andere ʒu bebſtlicher wirdigkeit erkoꝛn. dañ er was auch ein furſichtig vnd werltgeſcheid mañ.der zu Senis vnd auch zu Rom ſein befolhẽ legatenambt alſo weißlich außrichtet das die cardinel groſſe hoffnung zu ime ge⸗ wunnen. Der anfang ſeins babſtthumbs was vol kriegs 1007280555 vnd 53 er von allen fůrſten vnd commu nen erwurbe das mocht er von den ſeinen nit er langen. dañ ſo auß Teutſchen vnnd welſchen landen botſchaften zu ime geſchickt warden ſo begeret er fleißigclich frids. vnnd gepote allermenigclichem die waffen vnd e ein feyntlicher menſch vnderſtund ſich vnlãg darnach diſem babſt in ſeinẽ gůten begirden eintreg vnd verhind ernus zethun vnnd ine zu kranckheit ʒebꝛingen vnd erwecket alßpald ein auffrůr zwiſchen den Vꝛſinern vnd Columneſern den zwayen edeln vnd mechtigen geſchlechten zu Rom. dz bekůmeret den babſt gar ſere. doch feyeret er nicht ſolche m dig Hee mit der waffen vnd mit bedꝛoungen wiewol ime diſer babſt fůͤrſetzet vil dings die— bebſtlichen wirdigkeit auch den gemaynen criſtenlichen ſtand vnd die nutzperkeit der kirchen betreffende zeord nen ſo mocht er doch ſolchs auß verhinderung der kůͤrtzen zeit. auch ſeiner kranckheit vnd ð kriegßlewffe nicht volziehen. doch erzaiget er ſich gein got vnd gein den freünden woltettig vnd dãckper. dañ er widerumb zu ge ſuntheit des leibs kome do hat er ſancte Marie kirchẽ de populo begabet, vñ dẽ voꝛlãgſt geſtorbẽhertzog Leu buneſef ühbere mCin pderdi 0 10 leluß, 000 egldee öokdtönez en olenlthgen 0 heh 0ba eberche grawſam krieg 10 ſtrnls (Jancr zu Old ſnen geziett man 10 dyech Lumb⸗ Iſd der commun ſeime die wird ſodẽ vierdẽ gar erl 18 zu mittfaſte kt. Daſelbſt fieng en gemainen zug ocht do keret erd tan tͤgentlichem!. Pbtoßedſchlelc Kolus derh CAſer Irdench n bahegog mtdem; Ginnen chigt 00 der wertt Blat CCLII poldum zu oͤſterreich von angeſagter manigfeltiger ſeiner wunderzʒaichen wegen in der heilligen beichtiger zal geſchꝛibẽ. vñ die ſtatt Rom mit gepewe vñ gemele großer koſtuũg auff. xlvm. ducatẽ gerechẽt mercklich gezieret vnd im iar Criſti. N cccc.xc.einen tag mit verſam̃ung der criſtenlichen koͤnig. fůͤrſten vnd communen botſchaf ter wider die Tärcken zu Rom gehalten. vnd vil gelts in Cetſchen landen durch hilff Raymundi peraudi des ertzdyacons auß ablaß geſamet. Derſelb ablas erſtrecket ſich nicht allain auff die lebendigẽ ſonder auch hinab zu den geſtoꝛbnẽ u letſt keret er ſich ʒu dem nutz der vndertanen vnd zu be ſchirmung der kirchen vnd irer wir digkeit. vnd was ein gůnner der gerechtigkeit.ein fleißiger liebhaber des frids.ein emſſiger veroꝛdner vberflůſ⸗ ſigs getrayds.ein gůnſtiger fůrdrer gelerter vnd frum̃er mañ. gein den armen barmhertzig. gein den bekůmmer⸗ ten troͤſtlich. gein den fürſten mylt vnd gein got vnd ſeinen heuligen ereerbietlich. Ʒu letſt ſtarb er in dem achten iar ſeins babſtthumbs nach der gepurt Criſtt. M. cccc.xcij.iar. RNriderich der kaiſer zohe 1920 der gepurt des herrñ..cccc. lxir.iar von andecht wegen mitten in dẽ win ¶U ter gein Rom vnd wardt von dem babſt herrlich empfangen vnd begabt. vñ ſchlůg auff der Tyberpꝛug ken.ekrij.ritter. Vnd als darnach das ſtettlein Trieſſt ime widerſpennig wz do zerrůdet er dz durch die hertzogẽ ————(1 Achomet der Tůͤrckiſch kaiſer vberzohe mit großer mechtiger ſchiffung vnd mit hunderttawſent pferden in Euboiã vnd ſtůrmei die ſtatt chal⸗ 5A cidam.xxx.tag vñ ʒerſtoͤꝛet ſie wiewol mit großer niderlage vil deꝛ ſeinen. So N ſchickten die Venediger auch ein große ſchiffung wider die Tuͤrcken. M J D. G0̊ großer comet erſchyne im monat Januario des. M. cccc.lxrij. iars. ð was fewꝛfarbig mit langen ſchwartzen ſtraymen gein dem nyderganng ANM raichende. Darnach keret er ſich gein mitternacht vñ weeret. Ixxx.tag. ber die W I ðzꝛ dwer diſer comet noch nit gar verſchynnẽ was do erewget ſich ein andrer mit W eim fewꝛin ſch wantz gein auffgang der ſunnen ſtreckende. Nach diſen dingen — foigten erſtich ein vnerhoͤꝛte trůckne. vnd darnach an vil enden peſtilentz vnd vil grawſam krieg. zwittracht vnd auffruͤr. 2 Criſtiernus könig zů Teñ C 915 koͤnig zu Teñmarck Schwedẽ Noꝛwedẽ. Hertzog zu holſatz Stoꝛ marck mat zu Oldenburg vnd Dolmenhoꝛſt grafe ein gar criſtenlich vnd mit vil tu⸗ genten geziert man iſt nach der gepurt des herrn..cccc. lxxiiij iar von gelůbds we/ Oe gen dinch Lumbardiam vnd Tuſciam gein Rom geʒogen vnd von allẽ fürſtẽ. herrũ Vnnd der commun regirern mit großen eren vnd zůchten empfangẽ woꝛden. Zu rom kome ime die wirdig ſamlung der cardinel entgege. Darnach ward er võ babſt Sir to dẽ vierdẽ gar erlich empfangen. vnd mit der guldin roſen(die die bebſt alle iar am Penteg zu mittfaſten einem criſtenlichen fůrſten pflegen zegeben)ʒu ſundrer ere bega/ bet. Daſelbſt fienge er an von gemaynem frid criſtenlicher fůrſten ʒehandeln vnnd eik nen gemainen zug wider die Turcken zebewegen. Aber nach dem er nichtiz geſchaffen meiht do keret er durch die welſchen ſtett allenthalb erlich gehaltẽ wideranhayms. Alda lebet er ettliche iar in gů tem tugentlichem leben vnnd ebenpild der heilligkeit bis in ſein ennde. Diſer Criſtiernus hat zu einer eegemahel ge habt die durchleuͤchtige Doꝛotheam gepoꝛne marggrafin zu Bꝛandemburg die nochmals in leben ſt. ¶Arolus der hertʒog zu Burgundi belegeret die ſtatt Newß vnderhald Coͤlne am hein gelegen. Aber als kai Ilſer Fridenich mik mechtiger heereßkraft des gantzen roͤmiſchen relchs den belegerten zu hilf kome do machet der hertzog mit dem kaiſer ein pꝛntnus vnd ʒohe mit ſeinem heer voꝛ Newſs ab. G. chiar von babſt Paulo ne von babſt Sieron. N ccce lia iat gehaltẽ vñ durch den koͤnit herdinandum auch gein Rom deßmals komende ʒwiſcher den welſchen füͤrſten vnd communen auß vewiligng des babſts ein půntnus fuͤrgenomen. vnd der koͤnig före eiſten dariñ beſtymbt vnd einge⸗ Herthles hertzog zu Fer ſchꝛiben. 3 5 26 6 W„ FSOs eſtenſis marggrafen Niclaſen ſun vnd des Boꝛſij bꝛuder der ander her 8 tzog zu Ferraria hat nit on großen widerſtannd ſein vetterliche herrſchafft diſer deit annemende bißhieher geregiert. ein gůter. ſyñreicher vnd ritterlicher ſachen geůbteꝛ Diſer Hercules hat Helionoꝛam des koͤnigs Ferdinandi tochter gar ein behertzts hercules 1WönOt uſtezomentvnd auß ir pierſn vnd am ütbchte empfalgen Fiſer Hercules wardt auß ſeins ſchwehers rat vnd anregung bewegt ſich von den Venedi gern dewendes vnd in deſſelben ſeins ſchwehers vnnd andrer ſeiner mituer wandten N buͤndtuus vnd geſelſchaft zekomen. vnd der venediger půntnus vnd freiheit zeuerletzẽ 2 Demnach verfolgten die venediger diſen Herculem zu land vnd zu waſſer ynd entwẽ 6 deten ime vil lands. alſo wo alphonſus der hertzog zu ¶ alabꝛia des koͤmigs Ferdman⸗ NVAa i ſun gar ein ſtreytper man mit der waffen. vnd der babſt mit dẽ pañ nicht ob diſem RBerenles gehalten hetten ſo wer es vmb ine geſchehen geweſt. Als aber darnach die hſachen vnder inen allen geſtillet wardt do hat er ſeydher die ſtatt Ferrariã mit vñ ſch en gepewen erleuchter gemacht.„ rarig Das ſechſt alter ymon das ſellig kindlein zu Trient iſt am̃ xxi.tag des Mertzen nach der gepurt Criſti. NM. cccc.lxx.iar.in ð 8 heiligen martet wochen in der ſtatt Trient von den inden getodt vnd ein martrer Criſti woꝛden. dann als die iuden in derſelben ſtatt wonende ir oſtern nach irem ſytten begeen wolten vnd doch kein criſtenlichs plů gepꝛauch irs vngeſewꝛten pꝛots hetten do bꝛachten ſie diſs kindlein verſtolens in Samuelis eins iůden haws. Ein ſolcher geſtalt. an dem dꝛittẽ tag voꝛ oſtern vmb verſperzeit ſaße diſs kindlein voꝛ ſeins vaters thůr in abwe⸗ ſen ſeiner eltern do nehnet ſich Thobias ein iůdiſcher verreter zu diſem kindlein das noch nit dꝛeymal ʒehen mo⸗ nat alt was. dem redet er mit ſchmaychlenden woꝛtẽ ʒu vnd trůg es pald in das haws Samuelis. Als nw die nacht herfiele do frewten ſich Samuel Thobias Viralis Moyſes Iſrahel vnd Mayer voꝛ der ſynagog vber vergieſſung criſtenlichs plůts. Nw entploͤßeten ſie das kindlein vnd legten ime ein faciletlein vmb ſein helßlein das man es nit ſchꝛeyen hoͤꝛen moͤcht vnd ſpanneten ime ſein ermlein auß. ſchnytten ime erſtlich ſein mãlich glid lein ab vnd auß ſeinem rechten wenglein ein ſtůcklein vnd ſtachen es allenthalben mit ſeharpffen ſpitzigen ſta⸗ cheln heftlein oder nadeln.einer die hend der ander die fuͤßlein haltende. vnd als ſie nw das plůt grawſamlich geſãelt hetten do hůben ſie an lobſang ʒeſingen vnd ʒu dem kindlein mit hoͤniſchen bedroewoꝛtten zeſpꝛechen Nym hin du gehangner Jheſu alſo haben dir ettwen vnßer eltern gethan.alſo ſollen alle criſten in hymel auff erden vnd meer geſchend werden. dieweil verſchied das vnſchuldig mertrerlein. die iuden eyletẽ ʒum nachtmal vnd aſſen von dem plůt das vngeſewerte zu ſchmahe Criſto vnßerm hayland vnd wurffen dẽ totẽ leichnã in ein fließfends waſſer nahent beyirem haws vnnd hielten ir oſtern mit frewden. Die bekůmerten eltern ſuchten ir verloꝛns kindlein. das funden ſie vber dꝛey tag in dem fluſs. Als ſolchs an Johanßen von Salis den edeln burger von Buirien kaiſerlicher rechten doctoꝛ vnd deßmals oͤberſten pfleger gelanget do hieß er nach den iudẽ greiffen vnd ſie mit marter anziehen. alſo das ſie nach oꝛdnung anſagten wie ſie diſe mißtat hett en. vnd darauff warden ſie mit gepůrlicher ſtraff außgetilgt. Als der leichnam auff befelhe Johãßen hinderbachs biſchoffs daſelbſt beſtattet wardt do fieng er alßpald an in wund erzaichen ʒeſcheinen vnd auß allen criſtenlich en gegenten zu diſes heilliges kindes grab ein zulawff zewerden. dauon dañ diſe ſtatt nicht kleine auffung vnnd ————— ——— ————-—— — —— , I 315975 vb eltat haben auch die inden vber fůnff iar darnach in dem ſtettlein Mota in Koriaul gelegẽ mit ertoͤdtung eins andern kinds begangen. darumb warden der teter dꝛey gefangẽ gein Venedig gefuͤert vnd nach grawſaner peyn verpꝛeñt. 0³ Tuͤrcken zohen abereins in nydern Miſiam vnd warden mit großer ſchlacht ernydergelegt. Darnach Neroberten die Genueſer die großen ſtatt Capham die die Tuͤrcken noch iñhetten. aber dieſelb ſtatt kome in diſem iar durch verretterrey vnd dargebung eins Genueſiſchen burgers widerumb in der Tuͤrcken gewalt. + Meolaus eſte uchfolgend N derm edeln gb in eim doꝛf has irleben verſck ſer vnd welde all Maris ſolche fthe ler. der tet deñ ʒy⸗ fezyy Waoͤrtburg velpꝛenten ine alſo ſih die oͤbern regſte dapots wegen dief chsbabſtlchen ſend 2 N. I N 0 6 En N WV 1 1 5 IXI N — ——— WS. 9 0 derwerlt Blat CCLV SU J, 0 W06 In wundergeſtaltnus eins maß dleins wardt diſer zeit in der gegent vmb die ſtatt Bern gepoꝛn. das het Oa ein hawbt aber zwen hindern vnd zwů ſcham. auch vier arm. zwen groß vnd gepꝛauchſam. vnnd zwen klein vnd. vngepꝛeuchlich. Es het auch zwen peuch vmb den magen. Seim eitern fůerten es in welſchen landen vmb vnd erpettelten gelt von denen die es ſehen wolten.„„ Adus vnd Tyber vnd auch alle andere waſſerfluůſs Welſchs lands wuchßen in dem nouember monat 8 auß vile vnd menig der regen alſo faſt das ſie außlieffen vnd den dabey wonen den vil ſchadens zufůeg ten. Als ſie aber vnlang darnach widerumb abnamen do zohen ſie. vnd allermaiſt die Tyber vil todte thier vñ vihe mit inen vnd als dieſelben verfawlten do vergiftetẽ ſie den luft das ein große peſtilentz darnach folget. + N hiſpania ward auff ab ſterben koͤnig heinrichs daſſelb land getaylt. nemlich zwiſchen Ferdinando io hannis des koͤnigs ʒu Arrrogonia ſun. der dañ Elßbethen des Heinrichs ſchweſter zu der ee genomẽ het vnd zwiſchen Alphonſo dem koͤnig poꝛtugalie. der dañ Johannam deſſelben Heinrichs vnnd ſeiner ſehweſter tochter ſchůtzet. In dem nehſt darnachfolgenden iar machet Ferdinandus der koͤnig zů Hiſpania den koͤnig poꝛ Johãnes võ Boͤnigſperg iugalie in dem Numantiniſchen feld flůͤchtig. NOhannes Boͤnigſperg ein Teütſcher nicht ein mynndrer dann Anarimander FEmleſue oder der Siracuſaniſch Archimedes in beden kriechiſcher vnnd latei mſcher zungen hoherſarn vnnd geůbt ein ʒier vnd pꝛeys der Teůtſchen iſt diſer zeyt von fůrtreffe nlichkeit wegen ſeiner kunſt der Aſtronomey vnd andrer ſchꝛiftlichen 8 N weißheit von Mathia dem Hungeriſchen koͤnig vnd von den võ Nuͤrmberg beſol⸗ det.vnd in Teuͤtſchem land. auch in hungerñ vnd ʒu Rom in großem werde vnnd achtperkeit gehalten geweſen. der dañ auß ſeiner loͤblichen vnnd wunderperlichen ſyñſchicklichkeit vnd erleuchten verſtentnus einen ſchoͤnen kalender vnd ettliche an⸗ dere ding in der aſtronomey gemacht hat. mit einſůerung ettlicher newen tafel vnd mit rechtfertigunng der theoꝛica Gerardi eremonenſis Ʒu letſt wardt er von babſt VVIS Sixto auß Můrmberg gein Rom gefoꝛdert ettliche ding zu der aſtronomey gehoͤꝛẽ „er ade ʒerechtfertigen daſelbſt ſtarb er vnd ließ kůnſtreich tafel hinder ime. die getruckt nochmals voꝛawgen ſind. Doolaus eſtenſis der ſich vmb das regiment zu Ferraria mit Hercule zancket wardt auß der ſtatt vertribẽ nachfolgend Heengen vnd vnlang darnaeh getoͤdt. E den edeln Franckenland erewget ſich ein hirt des vihs ein paweker nach ð gepurt Criſti. N. cece.lxtvi. iar in eim doꝛff Niclaßhawſen genãt vñ vndſtũd ſich wið die pfaf heit vñ gaiſtlichkeit zepꝛedigẽ vñ ʒu ſagẽ das ir leben verſchmahlich wer. vnd man ſolt den herrñ weder zol noch gelayd gelt geben. So werñ alle waſ ſer vnd welde allermenigelichem frey vnd vil der gleichẽ vnzim̃licher ding. vnd ſpꝛach ime hette die iunckfraw Maria ſoͤlche ſtůck geoffenbaret alſo wardt auß allen gegenten ein großer zulawff daſelbſthin zu diſem pawg ker. der tet deñ zu feyertagen lang pꝛedig wider die gaiſtlichen. Demnach warden von herrñ Rudolphẽ biſchof fen zu Wůrtzburg ettlich ſpeher gein Niclaßhawſen geſchickt. die fůereten diſen pawgker gein Wůrtzburg vnd verpꝛeñten ine.alſo verſchwunde die wallung. Aber als ſich die bewegnus des zulawffs erhebt het do verpu⸗ ten die oͤbern regirer zů Nůrmberg den iren bey ſchwerer peen gein Niclaßhawßen nicht zewallen. von welchs verpots wegen dieſelben von babſt Sirto ein groß lobe ſunderlichs wolgefallens eꝛlangten nachllant eins bab ſtlichen ſendbꝛieſs ſub annulo piſcatoꝛis deßhalb an ſie a en. Das ſechſt alter Galeacius maria hertzog 8 Aleacius maria hertzog zu Mayland wardt im̃ iar Criſti. N. ceco lxxvij von dẽ zu Mayland edeln maylender Johanne andrea lampꝛogmiano an ſant Stephans des erſten MMRu martrers tag in deſſelben ſant Stephans kirchen bey dem hohaltaꝛ vngewarnt erſto Icchen. ð dañ nach Frñciſco ffoꝛciã erxwelter hertzog.ir.iar vñ.r. monat regiꝛet ein ſchnel Üö N ſynnig man vnd großmůetiger füͤrſt. der vil gepewe in der ſtatt zu Mayland auffge⸗ ο ‚;richt vnd die ſtat mit gehawen ſtaynen ʒepflaſtern geſchaft vnd ſein veterliche außge N ſchoͤpfte ſchatzkamer ſere mit reichthůmern gefüllet. vnd ſundere begirde vnd fleiß ð beſten ſyñger zu goͤtlichem dienſt gehabt vnd große koſtung darauff gelegt hat. abeꝛ nach dem er ſich vnmeſſiger begirigkeit der weiber gepꝛauchet. vnd des adels vnd ð ZO wotdigkeit ſeiner maieſtat vnd fůr ſtlichen hoͤhe nit verſchonet darumb wardt er auß deſchehner ʒuſammen ſchwerung in angeſihte alles volcks vñ alles ſeins hofgeſinds in dem xrxiij.iar ſeins alters erſtochen vnd ſtarb ſchentlich vñ wardt bey ſeinẽ eltern Vegraben. vnd ließ bey Bona ſeiner gemahel einer hertzogin von Sophoy ʒwen ſin vnd ein tochter. Johannes maria ſein ſun ward in dem.ix.iar ſeins alters an der heilli ko ˖ u hertzogen geſetzt. o Heeg 5 burgundi hertzogs Philipſen des gůten ſun der letſt auß dẽ Carolus hertzog zu Bur (durchleschtigen vnd koͤnigclichen franckreichiſchen geſchlecht gepoꝛn was ein gundi arck ernſthaftig.großmůetig vnd erſchꝛoͤckenlich man. aber gerecht.mylt. ʒu der ga⸗ 65 des 51 91 h ambt vnd dienſt hohgeflißen. Als er das.xxriar ſeins alters erraichet vñ die von Jhent von ſeinem vater ein freyheit außbꝛacht hetten do ſam̃let er ein groß heer wider ſie vnd erobꝛet die ſtatt vnd hieß die freyheitẽ am̃ marck vepꝛennen. Darnach hat er mit koͤnig Lud wigen zu franckreich vil widerſpennigkeit gehabt. vnd nach hinlegung derſelben die von Lůttich mit heereßkraft vberzogẽ die/ ſelbẽ ſtatt erobert vnd nach vil geůbten todſchlegen vnd berawbung geſchlayft. vñ f nachfolgend von wegen Eduardi des koͤnigs i Engelland ſeins ſchweſtermans(8 EENN von graff Douerich vnd koͤnig Beinrichen von Poꝛtugalta auß Brittannia vertribẽ F 2. ward)ein groſs heer geſam̃elt vnd wider dieſelben vnd auch koͤnig Lud wigen einen 015 krieg angefangen. vnd denſelben Eduardum in kůrtze haym geſchickt vnd ſich wider koͤnig Lud wigen zu krieg gerichtet vnd ime vil ſchadens vñ vnfůgs getan. aber nach I befridung diſer ſachen zohe er mit großer mechtiger heereßkraft für die ſtatt Newß Ife am Bhein gelegen. Als aber kaiſer Friderich derſeiben ſtatt zu rettunng kome do ʒohe Carolus wider anhaßms. als er ime nw vil lannd vnnd ſtett mit großer ſchlacht vndertenig gemacht het do zohe er fuͤr die ſtatt Nanſee in Lothꝛingen gelegen des willens die Schweitzer zebekriegen. aber die Schweitzer fieln ime in ſein heer vnd grif⸗ fen ine aſ o ernſtlich an das er flůchtig vnnd in der flucht erſchlagen vnd verloꝛn ward. vnd ließ ein einige toch⸗ tden vater. vnnd wardt darnach Marinuliano kaiſer Friderichs ſun yetzo roͤmiſchem koͤnig verme⸗ e erb Q1 13 38 hult Biſen hertzog Carln ſind dꝛey ſtett geferlich vnd ſch edlich geweſen. nemlich Granſee an den guͤetern. Mur⸗ tha am volck vnnd Nanſee am leib. 680 3 Erdinandus 9570 ʒu Neapolis vnderſtund ſich den fridlichen 155 welſcher land in dẽ..cccc. lxxvijj. iar zebetrůben. vnd ſchicket graff Met onimum babſts Sixten oͤheim vnnd Raphaelem den cardinal des Alben grafen ſchweſter ſun. vnnd Franciſcum Siluigtum den Piſaniſchen ertzbiſchoff mitjdꝛeyhundert mannen gein Floꝛentz die machten mit irer anhangenden parthey ein auffrůr. dariñ wardt Julianus de medicis erſtochẽ. vnd Raurẽcius de medicis ſere verwundet. vñ doch zu letſt mit klůgheit die auffrůrein wenig geſtillet. Darnach warden vil vꝛſacher ſoͤlcher auffrůr erſchiagen vnd vil mitſambt dem piſaniſchen biſchoff erhenckt. vnd der car dinal Raphael bis ʒu ſtillung vnd hinlegũg der ding von den Floꝛentinern enthalten. „ 2 Ewſchꝛecken haben deſſelben iars durch welſch land fliegende die lant ſchaft vmb Buren verwueſtet vnd wo marggraf Lud wig zů Mantua nicht fůrkomen het ſo hetten ſie die ſaet in gantz Lombardia abgefretzt. In großer grawſamer ſterben der peſtilenntz hat diſs iars durch alles UUwoeſch land gewebert alſo das zu A uiren ob. xrm. vnnd zu Venedig ob CT'rx.menſchen verdgiengen auß vꝛſachen ſoͤlcher hewſchꝛeckẽ vnd finſternus Oder ſunnen die deſſelben lars in dem monat Julio geweſen was 3 5 Je Venediger wardẽ mit ſchwerẽ krieg des ethꝛuriſchẽ lands vñ in Ma cedonia vnd Foꝛiaul durch großen vberzůg Othomanni beladen. vnd N als ſie aber den babſt in langer zeit nicht erwaichen mochten vnnd bey. xxvij. NJiarñ mit großen teglichen vnd langen kriegen in kriechen land Macedonia vñ Fouaul von den Tuͤrcken bekůͤmmert warden do machten ſie mit dem Mahmetiſchen kaiſer ein půͤntnus vñ ga⸗ ben ime wider alles das das voꝛmals ſein vnd der ſeinen geweſen was mit verpflichtung une zway iar hundert tawſent guldein zegeben. — ,, Wäzutümrelcgkeit ſeſchen vngerecht ſknůt vñ aynoͤde g ſen vnd geſtrengf ſwymb ſolchegre hvmb menſchlie fek vndergetrtäckt, ſi hoffnung zʒukt ſühenen ke en gewißheit ſheh.Er 1 ſie ſunpaulßen ſpech egkechtgket die Ukeſthczbewert alh ns kich eläche infigedng Aözuntüm en II 15 ö l— Calbswögegchetg rafdeſtggfeh Ihſhehſehhetthef öölkgehchgecch vänfhefhreme egönginglr obglecli 5 g0 de dhden oödendlsefte woteiledenß 00 chworc 8 der werlt Blat CCLVII Jewol die rhodiſer nicht kleine beſchwerde von den Tuͤrcken gehabt habẽ ſo habẽ ſie doch nach beſtreyt 0 h G ettwieuil ine nahendgelegne ſtett vnd land vndwoꝛffen hetten do empfieng der Machomet verdꝛieß in hoͤhmůt das die ſtatt Rhodis alſo nahend gelegen noch frey vnd ime nicht vndertenig ſolt ſein. dẽ nach ſchif⸗ fet der Machometiſch kaiſer mit großer mechtiger 5 fur Rhodis vnd ſt ellet ſein heergeleger am. xriij. tag des monats may des iars Criſti..ccec.lxxr.auff ſant Stephans berg vnd darumb. vñ beſchuſſe die ſtat drey monat aneinander on vnderlaß Aber Petrus dabuſon der hohmaiſter zu Rhodis ein klůg vnd ſtarckmůe tig man erzaiget die kraft ſeiner feftmůetigkeit mit der tat manlichs vnnd vnerſehꝛockens widerſtãds. dardurch auß goͤttlicher mithilff die Tůrcken von den criſtenlichen rittern zertreñt. ab getriben. geſchlagen vnd mit ſolcheꝛ vngeſtůme in die flucht gebꝛacht warden das ſie ſichſelbs in dem gedꝛenge ertoͤdten. Nan ſagt das die türcken ein geſyhte eins wunderzaichens geſehen vnd darob ein ſolchen großen ſchꝛecken empfangen hetten dz ſie flůch ig woꝛden werñ. daꝛumb iſt gůetigclich ʒeuertehen das ſolcher ſyge vnd vberwindung von hymel den criſten lichẽ ritterñ gegebẽ woꝛdẽ ſey. die dañ in ſo klainer zal dẽ ediſen feind der bis auff die mawꝛ komen was wi derſtand gethan haben· Vnd der machometiſch kaiſer ʒohe am̃ xxxix.tag nach anfang ſeiner belegerung ð ſtatt unng vnnd nyderlag der ſtatt Conſtantinopel vil ſchwerer krieg empfunnden.dann als die Tůͤrcken in Rhodis mit ſeiner ſchiffung vnerlich vnnd ſchentlich von dannen. Aber Pettus der hohmaiſter het von bab ſt Sixto vnd andern criſtglawbigen menſchen in Europa mit gelt hilff vnd beyſtand damit er die verhe ertẽ vñ Bꝛuder Niclas verwůeſten inſeln wider beſſeret. 0 zeit enthielt ſich bey den Schweytzerñ nicht verrne von Lucerñ in einer vngehewren ynoͤde ein alt man gar in gelaßnẽ vnd abgezognem leben bey. xx.iarñ an alle leipliche ſpeys. den neñtẽ ſie bꝛůder Niclaßen. der wz duͤrrs ma geꝛs außgeſchoͤpfts leibs. allain võ hawt. geeder vnd gepeyn zuſamen geſchmuckt. Vnnd wiewol die ayn 5 dler von wegen irs můſſigen we ſens am̃ ſchatten. vñ darumb auch das von irer vnuerdewung wegen vil feůchter kalter vnd roher vber⸗ fluͤſſigkeit in inen geſamelt werden deſtlenger faſten můgen. yedoch ſo hat diſer menſch in gantʒem abzug ſo lãgerzeit als ein himliſch lebẽ auf erden on vnbefleckte vermayligũg gefüert. vñ wiewol ettlich menſchẽ —————— — diſen bꝛuder Niclaſen einenrůmgiri —— nnn gen man zeſein beſchuldigt vnd ſein lebe ʒu růmreligkeit außgelegt vnnd geſagt haben das er damit ſeinen lon hab empfangen. ſo ſind doch dieſelben menſchen vngerecht richter. dañ warumb reden ſie dem menſchen vbel nach der ſo ein langs leben in ſo großer armůt vñ aynoͤde gefůert der ſo vil iar in gůtem wandel ſein haymſucher troͤſtende verzert. vnd in der allereuͤßer ſten vnd geſtrengſten gelaſſenheit vnd demůt verharret.der nichtz begert vnnd nymants beſchwert hat. Het er nw vmb ſolche große arbait menſchlichs lobs begeret ſo het ein große muͤe einen kleinẽ lon. d iſt ein thoꝛet mẽſch der vmb menſchlichs růms willen ſeinen leib peynigt. Aber diſer iſt ein heilliger vnd gerechter man. ð die geitzig keit vndergetrůckt. die ere der werlt verſchmaht. geduldt gehalten. vnd beinen funcken der hohfart erzaigt. ſund ſein hoffnung zu kůnftiger ſeligkeit geſetzt vnd der widergeltung vnd belonun ſeins geſtrengen lebens bey den vnzergengklichen reichthůmerñ der himliſchen ſchetze gewartet. Die ſtet freijd 1 hertzenszaigt an die vnzwey fellichen gewißheit ſeiner vnuer wenckten hoffmmg. dañ er ward nye trawug ſunder alweg froͤlicher geſtalt ge⸗ ſehen. Er weßte ſich toͤdlicher ſchuld ledig vnd zu gůten wercken vnd beſchewlichkeiten geflißen. alſo das et mit ſant paulßen ſpꝛechen mocht. Vnßer gloꝛi vnd rům iſt die gezeuͤgknus vnßers gewißens. Nir iſt berayt die kron der gerechtigkeit die wird mir geben der gerecht tichter zu meiner zeit. Diſer Riclas wardt auch durch dẽ biſchof zu Coſtnitz bewert. Ʒu letſt ſtarb er voꝛ alter vnd ein waycher ſchlaff entloͤſet ſein alte ſele. vnd der leichnã ward in ſeins pfarrers kirchen beſtattet daſelbſt raſtet er nit an wunnderzaichen. Er hat auch dem volck daſelbſt vmb ettliche kůnftige ding fůrgekůndet vnd einen groſſen wone der heilligkeit hinder ime gelaßen. ydꝛuntum ein groff. meerſtatt in apulia wardt in diſem. M. cccc. Ixxx.iar von dem Tůrckiſchen heer belegert beſchoßen vnd zu letſt erobert. der ertzbiſchof daſelbſt erſchlagen. alles volck enthawbtet. Franaſcus lun gus ð hertzog daſelbſt gefangen vnd mytten von einander geſegt. ob. xijm. menſchen getoͤdt. vnd komẽ nicht mer dañ krij. daruon. darũb wer es vbel vmb Apulia geſtannden wo der Tuͤrckiſch kayſerl ennger gelebt het. Aben als derſelb kayſer ſtarb do belegeret Alphonſus ð hertzog zu Calabria die ſtatt. Als aber die Tuͤrcken hoͤꝛtẽ das ir kaiſer geſtoꝛbẽ wer do ergabeſie ſich an dẽ hertzogẽ vnd erlangtẽ ſicherung von une. Das ſechſt alter ntonius roſellus ein iuriſt ¶ Ntonius roſellus auß ethꝛuria půrtig beder bebſtlicher vnd kaiſerlicher rec e n 6 E vnd alle⸗ andrer 1 kunſt hoherfarũ iſt diſer zeit nach dem et vil 8615 —5 großem ruͤm das gaiſtlich recht ʒu Padua geleſen vnd geleret het mit tod verſchie den vnd 15 ſt in ſant Antoni kirchen begraben woꝛden vnd hat als ein hohge lert ettliche bůecher begriffen vnd hinder ime gelaſſen. VArſilius ficinus võ Floꝛentz ein man fůrtreffenlicheꝛ ſyñreichigkeit beð kriech (Decber vnd lateiniſcher ʒungen gegrundt vnd vil kunſtreich vnd vnder den 70 platoniſchen doctoꝛen ein fuͤrſt hat diſer zeit. xxxiij. bůecher Platonis(die man da⸗ uoꝛ bey den kriechiſchen nicht leichtlich finden mocht) mit groſſem fleiß in latein ge dꝛacht. vnd daran kein benůgen gehabt ſunder auch da bey die maynung vñ wo⸗ ne deſſelben Poſb nit ettlichen argumenten vnd erklerung außgelegt vnd vil tnutzs dings beſchꝛiben. Den der groſs der acht Tůͤrckiſch kaiſer auß dem geſchlecht Othoman 0 Inoꝛum gepoꝛn Amurati des füͤrſten ſun regiret iñ Machomet der Tuͤrcken aſia vñ kriechiſchem land.txxij.iar. vnd in dem heerzug den er wider die hungern fij: kayſer genomen het in dem. lviij.iar ſeins alters nach der gepurt vnßers haylãds. N. cccc. 1155 iar in dem mayen in ſeinem heergeleger nicht on argkwon des gifts geſtoꝛben gein Conſtantinopel gefũert vnd aſtibft begraben. Als er nach ſeinem vater in dzʒ reich aſie kome do was er.xruij.iar alt vnd vnderſtund ſich in allen dingen ſeinẽ va ter zeůbertreffen. demnach hat er anfengklich auß ſeiner großmůetigkeit ſein vater⸗ lichg reich an mechtigken vnd gewalt geſterckt vnd mit großer heereßkraft auß aſia durch Helleſpontum in Europam geſchiffet vnd vil kriechiſche ſtett bedꝛangt vnd erobert vnd nicht weyt von dem Boßphoriſchen geſtadt ein caſtell gepawt. vñ da 5 45 nach auß gepꝛuch vnnd mangel der hilff von geitzigkeit wegen der kriechen die ſtatt Ai, Conſtantinopel beſtritten vnd als ein kriechiſcher erklerter kaiſer alßpald alles pelo I 2 poneſum eingenomen. vnd alles criſtenlich volck zu dienſtperkeit bedꝛañgt vnd hin gefüͤert. vnd darnach Achaiam vnd Acharaiam vnnd Cipern vnd den groͤßern tayl 2 5 Macedonie. Auch Bulgariam Raſciam vnd die Syrfey. vnd was von der ſtat An drinopoli zwiſchen der Saw vnd Thonaw ligt verfolget auch die Walachey ʒu foꝛcht bꝛacht. vnd darnach Boßen vberzogen vnd verheeret. vnd die edeln der Genueſer innſeln Mithilenem eingenomen. vñ darnach die faſt alten ſtatt Sinopem vnd Trapeſuncium zerrůdet vnd ire inwoner mitffambt irem kaiſer gefanngen hinge⸗ fůert. vnd der Venediger innſeln Euboꝛam vnd ire ſtatt Caleidem außgeſtüͤrmt. vñ alſo in Eſia.rij. oͤnigreich erobert. Nemlich Pontum Bithimiam Capadociam Phaphlagoniam iliciam Pamphiliam Liciam Cariam Lidiam Frigiam vnd ſchier alles Helleſpontum oder Noꝛeam vnd vil anders got erbarms. AQſſſetus der erſtgepoꝛn des benanten Tůrckiſchẽ kaiſers ſun iſt im iar vnßers hayls. M. cecc. lxxxi. zu kaiſeꝛ 65 Bbeſts vnd regiret noch. Zaliabus ſein bꝛuder machet in Aſia vil auffrůͤr vmb erobꝛung des reichs vnnd name Burſiam ein vnd oꝛdnet ſich daſelbſt zu eim koͤnig aber Baiſſetus hat ine vberwunden. vnnd das reich aſie erlangt vnd behabt vnd ſich gantzen in flaiſchgirigkeit vnd trunckenheit geſenckt. als er aber in dẽ..cece. feij. iar Criſti vnderſtanden het das koͤmgreich zů Hungern anʒegreiffen vnd zeuerwůeſten do begegnet ime vil widerſtands. ſchadens vnd nyderlage. Zaliabus ſein bꝛuder wirdt bis auff diſen hewtigen tag zů Rom in hůt vnd verwarung gehalten. den vberblibnen tayl Europe ettwen mü ime von der graw ſam̃en dienſtpeꝛkeit deꝛ vnglawbigen zeledigen. In groſſe peſtilentz regiret ſchier in allem Welſchem vnd Teuůtſchem land. in dem. Nĩ. ccec.xxxi. vnnd in dem. Ni.cecc. lxxxii.iar.alſo das in eim halben iar zu Nůrmberg bey viertawſent menſchen. vnnd zu Ve nedig ettlich ratßherrñ vnd der hertzog ſturben. H 5 der roͤmiſch kaiſer het in dem. Nĩ.cecc. Ixxxvi.iar ʒu Nůrmberg einen großen kaiſerlichẽ tag vmb wider ſein feind vnd fůr den criſtenlichen glawben. daſelbſt wardt von mancherlay ſachen gehan⸗ delt. Vnder andern loͤblichen geſchihten ſo der kaiſer alda vbet ſo bekroͤnet er Conradum celtis der ſchꝛiften ey nen hoherfarnen man. Diſer zeit ward auch der krieg zwiſchen Sigiſmunden dem ertzhertzoͤg zu oͤſterꝛeich vñ den Venedigern gericht. So hat auch vnßer allergnedigſter herr der roͤmiſch koͤnig Maximilianus ein große verſam̃lung zu Nuͤrmberg gehalten in dem..cecc.xci.lar. (Dliae der koͤnig moꝛn geſchlechts vñ machometiſch glawbẽs hat diſer vnßrer zeit in dẽ land Gꝛanata ge ant bis hieher geregiret. In demſelben land find man gold.ſilber. getrayd. wuñ vnd wayd vnd alles dʒ zu menſchlichẽ gepꝛauch nottůrftig iſt. Dariñ ligt ein ſtatt auch Gꝛanata genant die wardt durch Alphon Pa ö koͤnig zu Poꝛtugalia vnd Hiſpania mit Elizabeth ſeiner gemahel belegert vnd auff ergebũg der iñha ber in dem.N. cccc.peij. iax mit..mannen ʒu roß vnd mit. lin. zʒu fůß einge nomen. cfheche Aageen öSſafhigech Wan Hon Cu A thalnet uftdotctl uuhn mbogh ccenil Whlkgzel lie l fändechcle“ 3 der werlt Hlat CCLVII ach der gepurt Criſti vnßers haylands..cccc. xc. iar am. rij. tag des monats Julů kome in der koͤnigclichẽ ſtatt Conſtantinopel ein groſſes voꝛmals vngehoͤꝛts vngewitter. vnnd als ſich das fewe der oͤbern dꝛeyer geſtirne( das man den fallenden fewꝛſtral neñt in vermiſchung der feůchtigkeit vnd der hitze beweget vñ die ver Uaen fechtigkeit in dem trůben luft vberhannd genomen het. vnd der wind oder tunſt ſich in dem gewůͤlcke ar aytet do warden erſtlich große thonrſlege gehoͤꝛt vnd darnach pꝛinnend wetterplitzen mit langẽ fewꝛſtraln ge⸗ He⸗ vnd wiewol die vnglawbigen maynten das ſoͤlchs von dem giſtirne des planeten Saturm herkoͤme(als añ ettwẽ in tuſcia ein reiche ſtatt võ dẽ geſtirne des planetẽ martis mit dẽ plitʒẽ gãtz verpꝛeñt ward) yedoch ſchꝛei bẽ die criſtẽ ſolchs ð goͤtlichẽ fůrſichtigkeit vñ rachſale zu.dañ ð thonꝛſlag plitʒẽ vñ vngeſtume wetter hat nicht al lain einẽ teil ð ſewin des půds des kaiſer Cõſtantini ernider gewoꝛffen:ſunder auchlals dañ glawbwndig Vene⸗ digiſch vnd andere kawflewt geſagt haben)bey achthundert hewßeꝛn verpꝛent. vnd bey dreytawſent menſchen ertoͤdt in einem zirckel. wie dañ die hernach geſetzt figur zeergennen gibt. ◻ * 8 .fuphis I —— — —— As hieuoꝛ an mãchẽ endẽ võ vil vñ mancherlay ſeltſamen Dingẽ die ſich anẽ himel ereůgt habẽ gemeldt woꝛdẽ iſt vñ ſundlich dʒ ein ſtayn mit eim creutz gezaichnet zu dẽ zeiten kaiſer Friderichs des andern võ obẽ herab gefallẽ ſey. alſo iſt zu dẽ zei tẽ kalſer Friderichs des duttẽ in dẽ iar criſti..cccc.xcij.am.vij: tag des monats nouẽbꝛis in myttẽ tag ein großer ſtayn bey eim 8 zentner ſchwer.ein wenig kleiner dañ ein ſaltzſcheyb. geſtalt wie 5 ein kriechiſch D. vnd dꝛeyegket von oben heꝛab auß dẽ lůſtẽ beyf e Enſißheim in dẽ Suntgew nider gefallen vnnd zů anʒaigung e ſeltſamer geſchihten noch voꝛhanden. Odlee zeit ſind ʒwiſchẽ Maximiliano dẽ roͤmiſchẽ koͤnig vñ dẽ koͤtig zu Frãckreich võ ð hertzogin zu bꝛittãnia wegen ⸗ vil kriegifcher auffrůr entſtandẽ vñ geweſt vñ doch durch wil fE heln beͤſchoffen zů Ayſtet yñ andere darnach mit gůetlichẽ ver Enlilh⸗—— trag hingelegt. 5 8 ————⏑————— Das ſechſt alter Var der werlt. vim. vic.xci. ¶ Jar Criſti. jm.iiijc.xcij. Lexander der ſechſt ein Hiſpanier auß der ſtatt Valentia purtig Rhod erieus ¶M l boꝛia dauoꝛ genant ein Poꝛtuenſiſcher biſchoff iſt nach ab ſterben Innocenct des achten mit gemayner folg vnd wale in diſem iar babſt erkoꝛn vnnd in ſant Jo hanßen latronenſiſchen kirchẽ am. xxvi.tag Auguſti mit der beb uch⸗ kron geziert woꝛden ˖ein man groſs gemůets vnd großer klůgheit.fůrſichtigkeit vñ werltwitzig keit. In ſeiner iugent iſt er ʒu der lernung in der hohen ſchůl 1 Bonong geſtanden vnd wůchße in ruͤm der tugent.in lobe der lernung vnnd in ſolcher geſchicklichkeit zu allen dingen alſo auff das er durch babſt Calirtum den dꝛitten ſeiner můter brüů der zu einem cardinal gemacht wardt. vnnd ein offenbare anzaigung ſeiner tůglich keit vnd ſchickerlichkeit was das das er noch alſo iunger in die ʒal vnd veꝛſam̃lung der hohwirdigen vnd vbertreffenlichen cardinel geuomen ward vnd die ſtat eins vicecantzlers erlanget. Auß erfarung vnd erkundũg diſer ding aller iſt er billich voꝛ andern ʒů gubernirung vnd laytung ſant Peters ſchilene zefoꝛdern geweſen. vnd wiewol er von angeſyht ein herrlich man iſt ſo meret doch ſein lob erſtlich ſein hy⸗ ſpaniſch nation. die dañ vnder andern prouintzen des gantzen ertreichs an geſunt/ lichtkeit des lufts gemeſſigt vnd an gnůgſamkeit vñ ſundrer guͤete aller ding fuͤrtref fende. ſolche mann gepiret die an tettigkeit des leibs. an wolſchicklichkeit des ge muͤets vnd an rům and pꝛeys aller tugent allweg die hohſten vnd namhaftigſten 8 geweſen ſind. Zum̃ andern Valẽtia die ſtatt ſeins haymands. die dañ mit irem alter vnd mit ſchoͤne irs gelegers. vnd mit menig der mañ. vnd auch mit aller geſtalt derE—— kawfmanſchat andere ſtett in hyſpania fůrtrift. Vnd zum̃ dꝛitten ſein durchleuchtigs geſchlecht Boꝛia genan auß dem er gepoꝛn iſt. vnd der warlich ſein nation. vaterland vnd geſchlecht erleůchtet hat. Er iſt eiu nachfol⸗ ger babſts ¶ alixti ſeins vetters ſeliger gedechtnus in ſchꝛiftlicher weißheit. erfarung der kunſt vnd auffrichtigẽ leben.in ĩme iſt hold ſeligkeit glawb wirdigkeit. hailperer rat. gotßdienſtlichkeit vñ kuntſchaft aller ð ding.die ʒu einer ſolchen hohen wudigkeit vnd ſtand gepůͤrlich ſind. darumb ſelig iſt der mit ſouil tugenten geziert vnnd in die hoͤhe ſoͤlcher oͤb erkeit erhebt. wir hoffen das er dem gemaynen criſtenlichen ſtannd fuͤrderlich vnnd nutzper ſein. vnd durch die wietenden anfelle des wallwegs. vnd vber die hohen vnd geferlichen meerfelſen wandern vnd den fbeben fůßſteige der himliſchen gloꝛi ergreiffen werd. Die ding zekůrtzen ſo befelhẽ wir vnßern nach komen diſs babſts kuͤnftige lob wirdige handlung vnnd getate zebeſchꝛeiben. Als diſer babſt den ſtůl erlanget do vnderſtůnd er ſich ſein maieſtat mit gloꝛiwir digkeit zemeren. wiewol er in anfang ſeins babſtthumbs wider wertigkeit empfunden hat ſo hat er doch ime große ding fuͤrgenomen. got woͤl das er alle ding zʒu nůtzperkeit vñ fůrderung des gemaynen criſtenlichen ſtands volziehe. ewol das oͤde iamerig vnd roſtloſe volck die iudẽ in ver 1 en zeitẽ an vil endẽ teutſcher and vnd andrer gegent. vnd ſunð lich zu Pꝛeßlaw Paſſaw vnnd Re eſpurg ⁊c.mit dem allerheilligſtẽ ſüctent vergeſſenlich d55 vnd vnwirdigcelich gehãdelt habẽ ¶darũb dañ auch an minen ſolch vbel ;ſtaten vngerochen nicht bliben ſind ſyedoch etzo nehſt nach der gepttrt Criſti..ccec.xcij. iar am.cxij. tag des monats Octobꝛis in der ſtatt Sternberg vnder der hertzogẽ võ megkelnburg fuͤrſtenthumb gele⸗ ¶N gen haben Eleazar ein ind vñ ſein mituerwandten durch einẽ bꝛieſter Petrus genant das allecheilligſt ſa erament des fronleichnams C riſti in einer groͤßern vñ klainern hoſtia zu inen gebꝛacht. vnd dieſelben ho — S 8 8 ien duꝛchſtochen alſo das dz plůt alßpald herauß floße vnd ein leineins weiß tuch dauon plůtfarb ward. Als 5 die 870 blehen nde zaichen erſchꝛacken do trůgen ſie es wider zu dẽ benanten bꝛieſter Petro. vnd als aber die ding an die durchleuch tigen hertzogen Balthazarn vnd Mangen gebꝛůedere gelangt. 40 der ding erkundigten v15 die narbẽ 905 wũ den vñ ſtich ſahen do hießen ſie nach den iuden greiffen vnd dieſelben als ſchmeh er der goͤtlichen maieſtat criſti vnd vnßers glawbens verpꝛennen. darumb ſol aller zweyfel des vnglawbes abgeſtelt ſein vñ nymants zwey 05 das die erſten creatur auß willen goͤtlichs gewalts in gegwẽertigkeit der hoh ſten maieſtat in die natur des eibs vnßers erren geen můgen. dañ was mag dem nicht leicht ſein dem leicht geweſt iſt den menſchen von ð natur des erdkloſs ʒefoꝛmirn vnd in die pildnus ſeiner gotheit zeſtellen. Vnd dem můglich iſt den menſchen võ 151570065 55 0 5 0 zenemen. auß aſchen wider zemachen. von der erden in den hy vnd ſe nus in der geſelſchaft ſeins reichs zeerhoͤ ſthin hel der do leb vnd regirt in ewige ewigkeit Amen. 2 Pöbeigge ſhhksff ens boteickLaber 8 nt nlat F4I 10 le 0 öuge 0 nchen dem dult 599 er hach, 0 fuͤrſten des tot erwelt vnnd? kaſer Borlskt hünſchckten n 000 get des volz ligkeit vnd mil ſchtallain vof den von Pꝛugk entledigung de hig Maxmlia die criſtendies in einen wincke gent berawbt gawbens erſc Inder der onſſtet fund gelangt.) ſchen lands. U kungeferlichkeit ſen zehenterigef ſen vil plütig guffen vnd gek laſtenheit zu he wen criſtenlich ducch die fend vnd darumd ʒi Hgtſen köngel 5 vilta lguß tetſche ihebndee reruge wö d. hayß Rrafh c 8 0 ndgch dkdh 0 Wgggſoc hchhe Weh Wächepe ſchchcoetg ſüsdihfchönds wüe Tchggupkepric WdOseung ſot olchepolhht haylands..cecc. lxxxvi. iar zuů Franckfurt auß gemayner wale der churft miſchem koͤnig erkoꝛn. vnnd regiret mit demſelben ſeinem vater ſyben iarein man m chende mit holdſeligkeit.guͤetigkeit. ſenftmuerigkeit vnd miltigker alle koͤnig fůrtreffen de ein koͤnig aller eren wirdig in ſtreyt gluͤckhaftig in allen dingẽ ſtarckmůetig.mit kei leůchtigſten iunckfrawen hertzog Karls tochter. vnd erobert deßhalben das hertzog vnnd gerechtigkeit. wiewol koͤnig Ludwig ʒu Franckreich ettliche lanntſchaft die deiſ nnlchbfifte gm wſ n rhß g chchſemnhe f05 0 enafh g0erchede 0 derwerltt Blar CCLVIII Nrimilianus ertzhertzog zu oͤſterreich vnd hertzog zu Burgũdi kaiſer Friderichs ¶ Linea der kaiſer 0 Hes dꝛitten ſun wardt noch in leben ſeins vaters nach der ef vnßers Maximilianus xſten zu roͤ—.— hoͤhſter tugent geʒiert.thetigs leibs.ritterlicher ſachen kůndig an tugenten nymãt wei nem mayl der laſter gemerckt. großbehertzt vnd in weere vnd waffen geſtreñg. vnd kome in ſeinen iungen tagen gein Burgundi vnd vermehlet ſich mit Maria der durch thumb Burgundi. vnd herrſchet ettliche zeit in ſeinen vnderwoꝛffnen landẽ mit freud ſchweher beſeßen het entwendet. In wuñ freuͤden vñ frolocken iubilirten gantz Burß gundi Brabant Limburg Lutzemburg Geldern Flandern Artoys Nanmet Hauna w Holand Seland Mecheln human Saluia vnd Frieſen in zukunft vnnd gegewertig keit diſes Maximiliani irs loͤblichen fürſtẽ. Dieweil Maria ſi gemahel lebet do herr ſchet er in frid vnd freůd. Auß derſelben hat er einen ſun Philips vñ ein tochter Mar garetha genant gepoꝛn. Die fiele ſich vnlanng darnach ab eim lawffenden pferde zu tod. Diſer allerdurchleůchtigſt Maximilianus ʒohe darnach in dem iar der gepurt cri ſti.M. cccc.lxxxvi. an dem.xx tag des monats Janyarů mit ſeinem vater kaiſer Fride/ richen dem dꝛitten gein Franckfurt. Nachfolgend am̃ xvi tag des monats Febꝛuari ward er nach gehaltnem goͤtlichem ambt in ſant Bartholomes kirchẽ durch die chur fůrſten des roͤmiſchen reichs nach oꝛdnung der guldein bullen einhelligclich zu koͤn erwelt. vnnd davnach anñ.x. tag des monats Apꝛilis in der ſtatt Ach intt des groſſe kaiſer Karls kron(die die von Nůrmberg bey irer treffenlichẽ ratßbotſchaft daſelbſt hin ſchickten) mit großer herrlicher. ſolennitet vnnd zierlich keit bekroͤnet. dañ in une ⁊— vnerhoͤꝛte kunſt vnd weißheit des herrſchens.tapfferheit des bedẽckẽs ſchnel ligkeit des volziehens. begirde vnd inpꝛůnſtigkeit der ueiche der gerechtigkeit.ſundere beſchaldenheit.g tigkeit vnd miltigkeit mit gepꝛauch loͤblichs lebens vnnd gůter ſytten. Aber nach abgang ſeins gemahels hat er nichtallam von dem adel der ime nicht gehoꝛſam ſein wolt vil widerſtands erlidden. ſunder er wardt auch võ den von Pꝛugk in Flandern gefangen vnd in erberer fangknus ettliche zeit gehalten. auß dem dann nach ſeiner entledigung den von Flandern vnzalliche vbel entſtůndẽ vnd haben noch kein ende. Diſer allerſyghaftigſt koͤ⸗ nig Marimilianus vnder den criſtenlichen fůrſten der allercriſtenlichſt hat in ſeinem gemůet wolbedacht wie die criſten(die dañ ettwen die mechtigſten herrũ vnd beſitzer der erden warñ) von den vnglawbigen vmb gebẽ in einen winckel der erden gedꝛungen eins ſolchen kaiſerthumbs.ſouil edler ſtett. vnd ſouil keicher land vnnd ge gent berawbt woꝛden ſind. Nemlich Judee des edeln vnnd heilligen lannds dariñ erſtlich die plůmen vnßers glawbens erſchinen ſind. Item vns ſind entzogen Alexandria Alkeyro vnd alles egyptiſch land. vnd Aůti ochia in der der criſtenlich namen erſtlich gehoͤꝛt woꝛden iſt.der pꝛuñ vnd vꝛſpꝛung vnßers hails iſt in die hend vnßer feind gelangt. Jeruſalem ein můter des newẽ vnd alten teſtamẽts. vnd Conſtantinopel das hawbt des kriech iſchen lands. Vñ ſo nw die iuden ettwen nach verluſt der archen des gelubds vmb widererobꝛung derſelben kein geferlichkeit des kriegs geſcheuht Vnd die Kriechen von der gerawbten vnd entfůerten Helena wegen ey⸗ nen zehenierigen krieg gefůert. Vnd die Carthaginenſer vmb ein kleine erweyterung irer gegent mit den Cuenẽ ſern vil plůtig ſtreyt getan. vñ die roͤmer offt von irer geſellẽ vnd puntgenoſſen wegẽ zu der weer vñ waffen ge griffen vnd gekempft haben. Demnach hat diſer allereriſtenlichſt fuͤrſt Maximillanus ſolchen großen abfal der criſtenheit zu hertzen genomen vnd beſchloſſen das ſchwert vñ die waffen wider die vnglawbigen beſitzer ett⸗ wen criſtenlicher ſtett land vnd gegent in die hand ʒenemen vnd den ſchaden vnd ſchmahe vnßerm glawben durch die feind beſchehen feeeee ʒerechen vnd den criſtenlichen namen zeerheben vnnd zeerweytern vnd darumb ʒu volziehung ſolchs heilligen criſtenlichen fuͤrmens. vnd ʒu abſtellung aller verhinderung daran hat ſein koͤnigclich maieſtat nach der gepurt Criſti..cccc.xci.iar hie ʒu Nů mbertz ein groſſe verſamlunng der fuͤrſten vil tag gehabt. vnd die pꝛelatẽ. fůrſtẽ vnd commun vnd ire rete vnd botſchaft ſo in großer mercklicher ʒal auß teůtſchẽ. welſchẽ vnd galliſchẽ nationẽ. vnd auß vil andern oͤꝛttern. vnd auch auß weißen rewßẽ der ro miſchẽ koͤnigeliehẽ maieſtat zu erẽ entgegẽ warñ. ʒu ablegũg irer zwitracht vnnd krieg vnd ʒu hilf eins eriſtẽlichẽ heerzugs wið die vnglawbigẽ mit hohẽ ernſt vnd fleiß vermanet. vnd das ſo Mathias der hũgeriſch koͤnig dẽ hawß oͤſterreich abgedꝛungẽ het widerũb erobert. vñ dẽ koͤnigreich ʒů hũgein frid gegebẽ. Vñ als aber ſolchet Das ſechſt alter ftid zwaʒ iarſbeſtanden was do was ein volck von des hungeriſchen koͤnigs heer vber bliben die hießen das ſchwartz heer die taylten ſich auß verdꝛieß des langen frids in mancherlay gegent des Hungeriſchen vnd oͤſter reichiſchen lands. vnd zohen bey.ijm. an die Merheriſchen vnd oͤſterreichiſchen oͤꝛteꝛ vnd nachtpawꝛſchaft vñ befeſtigten ſich mit einem taber. auß dem beſchedigten ſie die vmb gelegnen gegennt.aber auß befelhe kayſer fri derichs warden ſie belegert.der taber erſtůrmet vil auß inen erſchlagen vnd bey. vijc.gefangen. vnd derſelben iijc.durch die von Wienne erhenckt. vnd die andern von dem Eytzinger angenomen eins tails geſchunden eins tails geroͤſtet vnd eins teyls in den oͤfen erſteckt. Wo nw die vngluckſelig coplerey des franckreichiſchen koͤnigs mit der hertzogin von Bꝛittannia. da uoꝛ diſem koͤnig Marimiliano verheyrat micht dar zwiſchen komẽ wer ſo het diſer Marimilianus ſeinem heilligen füͤrſatz vngezweifelt volg getan der almechtig gůetig got gerůche gne digelich aller verhinderung diſs koͤnigelichen criſtenlchen fürnemens ein end zeſchaffen. das ſein koͤnigclich ma ieſtat die kirchen.den criſtenlichen ſtand vnd glawben voꝛ den vnglawbigen beſchirmen můg.dañ wir ſehen das die wuůettẽden tuͤrcken ſchier alles Aſiam von den Pheniciern vnd Mediern bis gein Helleſpontum. vnnd gantz Traciam vnd Rriechenland Etholos Epyrotas Windiſche marck bis in die ynnern Dalmaciam. vnnd ſchier alle innſeln von dem adriatiſchen meer bis zu dem ponticiſchen meer vewůeſtet. verheret vnd in ir graw ſam dienſtperkeit gebꝛacht haben in willen vnd fůͤrſatz füroan die teůtſchen vnd hungeriſchen land vnnd lewt als nehſt an ſie ſtoſſende anzegreiffen vnd auch vnder ſich zebꝛingen. aber wir woͤllen hoffen das auß goͤtlich⸗ er wynckung der ſyg vnnd vberwindung vnßerm koͤnig Maximiliano vnzweifellich kunftig ſey ſo die andern nationen diſem koͤnig vnd allerbeſtem heerfürer nachfolgen. vnd das reich. Welſch land. das edel Gallia. das ſtarck Hyſpania vnd das ſtreydſam̃ vnd volckteich teůtſch land hilff vnd beyſtand thun werden. die dann an waffen. an gerayſigen geʒeug an gelt vnd an kreften die vnglawbigen vbertreffen. Darzu wirdt auch in got ʒe hoffnen ſein der vnʒweiffellich ſeinerſelbs ſachen beyſteen vnnd den die goͤtlichen hilff anrůffenden kempffern hilff raichen wirdt die feind můgen ermdergelegt werden. vñ ſind auch mermals duuch die foͤꝛdern fuͤrſtẽ vber wunden woꝛden. dañ der vnglawbigen gewalt vnd macht iſt mynder dañ man ſagt. vnnd iſt nicht zweifels weñ diſer koͤnig in die oꝛientiſchen gegennt komt ſo werden ſich der voͤlcker ſouil mer an ine ergeben als vil ſein heer ſtercker ſein wirdt. Vnd ſo nw der vnůber wintlichſt koͤnig Maximilianus nach erledigung Tracie vñ krie chiſchen lands vnd nach ernyderlegung vnd vndertruckung der Tůrcken. vñ nach wid erobꝛũg des 5 5 ge lobten lands wider herhaym keren wirdt ſo werden ine die teůtſchen voꝛ ime verſchieden fuͤrſten vntoͤdliche danckſagung bey dem vntoͤdlichen got ſpꝛechen Owie wird ime Welſch vnd Teutſch land einen wagen beray ten. was danckperkeit wirdt die kuch erzaigen. was hohzeitlicher frolockung wirdt alle criſtenliche geſe 1 außůben. Die konige des nydergangs vnd mitternacht werden dẽ widerkerendẽ großẽ Roͤmiſchẽ koͤnig als einẽ halter gemayns criſtenlichs ſtands grůſſen. vnd ime alle cardinel vnd biſchoff der kirchen vnd der roͤmiſch rat zu Rom weyt herauß für die ſtatt heilligthumb tragende entgegẽ geen. ime am weg purpur vndgeſtrewet. Die deln frawen vnd iuuckfrawen roſen vnd lylien an ine werffen vnd krentz von mancherlay plům en auff ſein ge ſalbts hawbt ſetzen. ſo wirdt er hoh auff eim wagen ſuzende guldein pfenning vnder das volck werffen vnnd an allen enden vnd merckten newe ſpil ſehen vnd alles volck dem vberwinder das leben vnd gloꝛi zuſchꝛeyen vnd er alßdeñ triunph rende nicht in das capitolium vnd des falſchen Jupiters tempel ſunder in ſannt Peters des fůrſten der appoſtel kirchen eyngelaytet vnd von babſt Alexandro dem hoͤhſten bꝛieſter als eim warñ ſtat halter Criſti gůetigclich empfangen vnd gebenedeyet. vnnd darnach in das inner tayl des pallaciums geflůert werden alda ſie dañ bede von der obſygung vnd von den Teutſchen vnd welſchen hendeln vnd ſachen lange red miteinander haben weerden. Ilßdeñ wirdt das getichte Conradi celtis des gekroͤnten poeten als von den todten aufferſteen vnd. M. Antonius ſabellicus dauon hyſtoꝛien ſchꝛeiben, vnd den toͤdlichen koͤnig in die vn⸗ toͤdlichkeit angeben. 7E5 Zu beſchꝛeibung mer gſchihten oder kůnftiget ding ſinn hernach ettliche pletter lere gelaſſen. Egbdet ond vaſt 5 perb oꝛg ſch er die r s iſt das n 1 W16 elen wolt Iwr verg eet! ſtanden des ta ſchte derawſ gls Demetritt vnd ertwenefe derſuund mehſ go dſe vußers flben vnhaflp gerchtgfeiral erpꝛaſten dgsd ſul vñ dlechal chmah vñ dt hehaltẽ noch ete ſcbermde kein ſſ fahtbe noch ka fil vß ſichgnein wellt dringen v chegrawſarfe r olff vmbgekert wafſergůſſen m ſſt vnnti ʒer trij dEpawmen vnd dehftüchten bett ltekkett gekett. x vo wupdergeſtz Oiehohen regike Ilgen ip reichen. Rebergangnen! döwanckln gle waltkinder betre hurtetheit des 9 oͤtagdargnir! kgtdelieb habe hchem vertrgn heglet geeehl h vnd bgen — Wälglntggeff gdeh cedurhte eögnd nchffge Wedesehuſflge I 10 heng e Nbe spelumd gfit ctſtcchtete fune de Wrcgodelh Raglſe, 115 der werlt Blat CLIX 0 Ach dem wir mit beſchꝛeibung der hiſtoꝛien vnd gſchihten die ſich in den ſechs altern der werlt bis in dz liij lat des kaiſerthumbs Frid erichs des dꝛitten. vnd in das ſybend des roͤmiſchẽ reichs ſeins durchleuch tigẽ ſuns koͤmigs Naximiliani begebẽ habẽ mit beyſtand ð kraft goͤtlicher gnadẽ komẽ ſind ſo wil ſich nwmaln zů loͤblichem volkomnem beſchluſs diſs bůchs gepůren ein wenig von dem ſibenden vnd letſten alter vnd en de diſer werlt zemelden. 8 Ey dem anfang diſs wercks habẽ wir geſagt. als vns dañ deſs auch die heillig ſchꝛift vnderric tũg gibt J80ů60 die werlt ein end haben werd. Aber wiewol Plato der fůrſt N 1 mit 5 Weß heit vnd verſtentnus der ſchꝛften vnd ſunderlich der naturlichen kunſt erleuchtet was ſo wz ime doch diſe him liſche verboꝛgne bedeůtnus(die dañ allain von den pꝛopheten vnd von got gelernet wirdt vnbekant. daꝛumb pꝛach er die werlt in kůnftige ewigkeit gepawt ſein. aber es iſt vil anders geſtalt. Sañ wz eins feſtẽ vñ ſchwerẽ eihs iſt das můß von not wegen alſo ein end nemen als es ſich angefengt hat. Als aber areſtotiles nicht erken nen kunde wie ein ſoͤlche groͤße der ding vergeen moͤcht vnd doch der voꝛigen maynung Platonis nicht gantz gehellen wolt do ſpꝛach er die werlt alweg geweſen ſein vnd alweg bleiben werden. wiewol erd. waſſer. vnd fewꝛ vergeet verzert vnd außgeloͤſcht werden die doch tayl der werlt ſind. das ding wirdt ganmz toͤdlieh ver⸗ ſtanden des tayle oder glidere toͤdlah ſind vnd was gepoꝛn iſt das mag vergeen. vnd alles das vnder das ge ſyhte der awgen kombt das iſt leiplich. vnnd(als Plato ſpꝛicht entloͤſlich. Darumb hat der maiſter Epicurus (als Demetritus ſetzt) die warheit in diſem ding geſagt ſpꝛechende das die werlt ettwen vꝛſpꝛung gehabt hab vnd ettwen end nemen werdt. Weñ ſich nw die end ſchaft diſer werlt nehnen wirdt ſo můß ſich von not wegẽ der ſtand menſchlicher ding verwandeln vnd nach vberhand nemung der boßheit in abfal komen alſo das ye tzo diſe vnßer ʒeit dariñ doch die ſůnd vnd boßheit bis in den hoͤhſten grad geſtigen ſind in achtung gegen den ſelben vnhaylpern zeiten fuͤr ſelig vnd ſchier guldein geſchatzt werden moͤchten. dañ alſo ſeltſam̃ wirdt ſein die gerechtigkeit. alſo wirdt ſich die vngůetigkeit. die geitʒigkeit. degirlichkeit vnd flaiſchgirigkeit manigfeltigen vñ erpꝛa dten das die frum̃en gerechten menſchen(ob villeicht einiche gefunden werden den boßhaftigẽ ein rawb ſein vñ allẽthalbẽ võ dẽ vngerechtẽ geengſtigt werdẽ. allain die boßhaftigẽ werdẽ es gůt habẽ. abeꝛ die frum̃en in ſchmah vñ duͤrftigkeit gequelet. alßdeñ wird kein recht kein geſetz. kein billichkeit ſtat habẽ.auch nymãt ichtzit behaltẽ noch eroberñ dañ mit gewalt freuel oð tůrſtigkeyt kein giawb indẽ meſchẽ.kein frid kein guͤetigkeit kein erbermde kein ſcham kein ʒucht. kein warheit kein trew. vñ auch alſo kein ſicherheit. kein oꝛdnũg.kein regirũg vñ kein růe noch raſt voꝛ dẽ boßhaftigẽ meſchẽ.die gãtʒ werlt wird ʒu ð auffrůr ʒu dẽ kriegẽ vñ zů dẽ waffen greif fen vñ ſich aneinander erſtuͤrmen. vñ ein ſtatt die andern bekriegen vnd außſtretein. vnd das ſchwerdhech di⸗ werlt dringen vnd alle ding verwůeſten. vnd als einen ſehnyt erniderlegen. Aber ʒum̃ letſten ein ſoͤlche iemerli che grawſam̃e vnd erſchꝛoͤckenliche zeit werden das keinen menſchen zeleben geluͤſtet. Die ſtett werdẽ võ grũd auff vmbgekert werden vnd vergeen nicht allain vom̃ fewꝛ vnd ſchwert ſunder auch von ſtettigen erdpidnẽ. waſſergůſſen. manigfeltigen ſeůchen. ſterben vnd hunger. dañ der luft wirdt yetzo mit vngeſtůmẽ gůßregẽ.deñ mit vnnũtzer trůckne. yetzo mit kelte den mit vberſch wencklicher hitze vergiftet werden. vnd das ertreich vnnd die pawmen vnd die weinſtoͤck nicht frucht bꝛingen vnd doch in iren plůeden groſſe hoffnung geben. aber in den frůchten betriegen. Die pꝛunnen mit den flůſſen werden beſeyhen vnd verdoꝛren vñ die waſſer in pluͤt oð pitterkeit gekert. vnd darumb das vihe der erden vnd die foͤgel des lufts vnd die fiſche des meers verderben. vnd wundergeſtaltnus vnd zaichen an dem himel ʒu groſſer foꝛcht vnd erpidmung der menſchen erſcheinen. Gir hohen regirer.ir pꝛelaten.ir kaiſer. ir koͤnig.ir fůrſten. ir herrñ ir knecht. ir oͤbern ir vnderthanen.ir alten. ir iungen.ir reichen. ir armen.ir me nſchen kinder alle thuͤt auff ewre awgen vnd oͤffnet ewꝛe oꝛen vnnd bedenket die vergangnen vnd auch die kůnftigen zeit das euch der tod tragend ſchlaff nicht verzugk. noch der gehe ſtral des wanckln glůcks verletze ſo doch die menſchlichen rete vnd anſchleg nymant dawider fůrtragen můgen. Jr werltkinder betrachtend wie ſo gar auf eim ſchlůͤpferigen weg iſt ewer fůßpfat. maſſent euch ð geitzigkeit. ð vn lawterheit des grymmens der růmretigkeit vnd werltlichet eregirichkeit. vñ darũb o ir toͤdlichen meſchẽ die ir den tag daran ir von hinnen ſchaiden můeßt herzu nahnen ſeht ir ſollent den hoͤhſten got eren vnd auß gantzer begirde lieb haben der weißheit nachfolgen vnd tugent an euch nemen. die wirdigen erlich alten. die freund in hohem vertrawen vnd glawben haben. den reten der klůgen vnd vernůftigen folgen. vnd gůt ſytten. barm hertzigkeit.gerechtigkeit an euch laſſen erſcheinen das ir vnſchuldige fůr gericht komen vnd die belonung dẽ ge rechter vnd tugentſamen verſpꝛochen von got dem gerechten richter erlangen můgent. Das ſibend alter Weandern gla Ifticriſtus Wil ſen f1 gepon der lögen vnd chen zaͤchen thung zuſeyne hifſtllzeterl. Rſtarnus vil vd das getech ſhpneder werlt ſez. welche ſich. hngetodt wer⸗ ynd ime gewal ynd hinlegung deñ wirt kein g dizymlichkeit: loher erberkeit,! herheꝛet vnnd ferder warheit! Penhalem koͤmb 055 tempe hen. vnd lege tin dem parad dem geſyhte Dat cher der werl lchſſgenn Hlawben dasd längerchts wif Igchwicoongerz der werlt 8 Blat CCLX Ot hatt diſe wetlt als hieuoꝛ in anfang diſs bůchs gemeldt iſt) vnd diſs wunderperlich werck der natur Galle ding in maßen in den haimlichkeiten der heilligen ſchuft begriffen wirdt in ſechs tagen volbꝛacht vñ dannoch den ſybenden tag daran er von ſeinen wercken růet gehailligt. Nw iſt ſybne ein volkomne zal dann es ſind ſyben tag der wochen. vnnd ſyben ſtern die nicht vndergeen. vnnd ſyben geſtirne die irrenden genant. de to vngleich lawff vnd bewegnus mancherlay vnderſchiedlichkeit der zeit vnd der ding vꝛſachen. vnnd ſo nw die ſechs alter beſehꝛiben woꝛden ſind ſo woͤllen wir nwmaln erſtlich von dem anticriſt. Zum̃ andern von dem tod vnd endſchaft der ding. vnd zum letſten von dem iungſten gericht vnd von dem ſibenden alter der růe deꝛ ſelen meldung thun.— ( Won dem dinticriſt Ou Jetzo der beſch lůſs der zeit voꝛhanden iſt ſo haben wir zwů gargewiſe anzaigũg aber doch noch nit des gegenwůrtigen gerichts. nemlich den glawben des Iſtaheliſchen volcks. vnnd das reich vnd die abe däſeld Anticriſti. Dieſelb verfolgung wirdt(als der glawb der kirchen helt) vierdhalb iar weeren Auff dz aber dieſe nicht vnfůrſehẽ komẽde die ihenẽ die ſie vnberayd findet einwickle. ſo werdẽ(als man ſagt) Enoch vnd helyas die großen propheten vnnd lerer voꝛ vꝛſpꝛung deſſelben in die werlt komen vnnd das Iſtaheliſch volck zu der gnaden des glawbens bederen. vnd den tail der außerwelten ʒu der bedꝛangknus ſo großer vnge/ ſtůmigkeit vnůberwintlich machen. vnd weñ ſie nw vierdhalb iar gepꝛedigt. vnd(als der pꝛophet Malachias von Helia geweyſſagt hat) die hertzen der veter in die ſůne( das iſt den glawben der alten bekert. vnnd die lieb meiner heilligen die alßdeñ leben in dem gemůeet gepflantzt haben. ſo wirdet diſe wůettend vnnd grawſam̃ ver folgung dieſelben Enoch vnd heliam zům̃ erſten mit der kraft vnd tugent der marter bekroͤnen. vnd darnach die andern glawbigen zerſtoͤꝛende eintweders gloꝛiwirdig martrer Criſti. oder verdambt abtꝛůnnig machen. Anticriſtus wirdt auß Syria. oder als die andern haben auß Babilone von dem geſchlecht Dan vom̃ boͤſen ſen gaiſt gepoꝛn ein verkerer vnd zerrůder des menſchlichen geſchlechts. der allerergſtt menſch vnd ein pꝛophet der lůgen vnd ſichſelbs einen got ſetzen vnd nennen vnd als einen ſun gottes zeeren gepieten. vnd ime gewalt ge eben zaichen vnd wunderwerck zethun damit er die menſchen auß ſchwartzkunſterey mit teůfelliſcher vermi⸗ 9815 zu ſeyner anbettung verlayten wirdt. Er wirdt gepietten fewꝛ vom himel herab zeſteigen. vnnd die ſun neñ ſtill zeſteen. vnd die pild zereden. vnd diſe ding werden auff ſeine woꝛt geſchehen. vnd durch ſolche wundeꝛ geſtaltnus vil weyſen von ime angeraytzt werden. Deñ wirdt er ſich den tempel gottes zezerrůden vnderſteen. vnd das getecht volck verfolgen. vnd ein ſolche bedꝛangknus vnd ʒerknůſchũg werden der gleichen von anbde gynne der werlt nicht geweſen iſt. Welche an ine glawben vnd zu ime kummen die weꝛden ais das vihe gezaich net. welche ſich aber ſeins gemercks widern die můeßen in die berg fliehen. oder begtiffen mit außeꝛtrachten pey nen getoͤdt werden. Er wirdt die gerechten mit den bůechern der pꝛopheten vmbſchꝛencken vnnd verwickeln vnd ime gewalt gegeben.rlij. monat den vmbkrays der erden zeuer wůeſten. Diſs wirdt die ʒeit der verachtung vnd hinlegung aller gerechtigkeit vnd verhaſſung der vnſchuld. vnd des ſtreyts deꝛ boͤſen wider die gůten.alß deñ wirt kein geſetz kein oꝛdnung kein zucht der ritterſchaft gehalten. ſunder alle ding zerſtrewer vnnd wider die zymlichkeit vnd natur vermiſcht keins alters.keiner iugent. keiner kintheitkeins geſchlechts.keiner wirdigkeit keiner erberkeit.keins amots verſchont. ſunder alſo alles ertreich als mit einem gemaynen moꝛd vnd ſchachere verheꝛet vnnd veroͤſygt. Wenn nw diſe dning alſo ſein werden ſo werden ſich die gerechten vnnd nachfol⸗ ger der warheit von den boͤſen abſundern vnd in die aynoͤde vnd wůeſtnus fuehen. vnd weñ Anticriſtus gein Iheruſalem koͤmbt ſo wird er ſich beſchneiden vnd den iuden erzaigen als er criſtus ſey.die werden ime anhan⸗ ende den tempel widerauffrichten. Er wird den betrognen vil gabe raichen vñ ettliche mit geitzigkeit vnd ſich bihigen vrnd legaten vnd botſchafter in die werlt auß ſenden ſo werden Enoch vnd Helyas die bis an dieſelbẽ ʒeit in dem paradys gelebt haben ʒur ſelben zeit als hieuoꝛ ſteet die ſchuld des tods bezalen. ʒu letſt wirdt nach dem geſyhte Danielis diſer Anticriſtus auff die hoͤhe des oͤlbergs komen vnd alda vergeen. von dannẽ der hayl machet der werlt zu den himeln geſtigen iſt. Vnd weñ nw alſo diſer ſun der verdamnus von dem herren. oder als ettlich ſagen von Michaele dem ertzengel geſchlagen vnd zu ewiger rachſale verdambt wirdt. So iſt nicht ʒeglawben das der tag des gerichts alßpald darnach kuͤnftig ſey. dañ ſunſt moͤchten die menſchen die zeit deſſel ben gerichts wiſſen ſo das nach vierdhalb iarn angefengter verfolgung des anticriſts alßpald komen ſolt. abe: nach wielanger zeit volbrachter verwůeſtung diſer tag des gerichts kůnſtig ſey das iſt nymant zewiſſen verli⸗ hen. Die ſtund derſelben ʒukunft lieben billich alle heilligen vnd begern die pald ʒekomẽ. aber die handeln 5 lich gnůg die ſich vn derſteen zemaynen oder zepꝛedigen das dieſelb ſtund nahend oder verne ſey ſo doch ð ſun gottes Criſtus vnßer hayland von dem iungſten tag oder ſtund geſpꝛochen hat das die nymant. vnd auch die engel des himels nicht wiſſen dañ allain der vater So ſpꝛicht der heillig Jheronimus. Selig wird der ð nach erſchlahung des antieriſts vber tawſent zwayhundert vnd newntzig das iſt vierdhalb iar. riv.tag harꝛẽ wirdt dariñ der herr vnd haylmacher in ſeiner maieſtat kuůnftig iſt. 1005 4 Das ſibendalter Von dem todt vnd end ſchaft der ding 3 8 8 Er geperer aller menſchen Adam was alſo beſchaffen das die zeit hingieng vnd er in weſen blibe vnnd Veniche endſchafi des lebens. die wir von dem pyß tewfelliſcher verſuchung den tod nennen in keiner zeyt weßt. aber auß vbertrettung goͤtlichs gepots iſt ime begegnet das er alßpald ein geſetz in dem flaiſch dẽ geſetz ſtins gemuets widerſtrebende empfunden hat. alſo das er in dem ſchways ſeins antlitzs ſein leben fůerñ můſt. vnd gehaiſſen wardt auß den wolluſtperkeiten in die důrftigkeit zeellenden foꝛcht vnnd zitterung zeleyden. von der ſiͤnd zeſtinckẽ nach verletzũg des ſchoͤpffers verletzt zewerdẽ. nach verachtũg des verdienſts der gehorſam keit die vngeſtůmigkeit des vihs vnd vnuernunftiger thier ʒefüꝛchten. nach erfůllung flaiſchlicher begirde zer ſtoͤꝛlichkeit zeempfienden. nach verſchertzung der vnſchuld beſchedigunng zegedulden. mit der zeit abzenemen. nach verluſt des ſtands der vntoͤdlichkeit einzefallen. vnd durch auffwachſung des lebens ʒunñ tod ʒeeylen. Al ſo ſind auch wir die von ime den vꝛſpꝛung genomen haben zu vnůberwintlichen ſoꝛgfeltigkeiten. verſuchunge vnd anfechtungen vnd zu letſt zu dem erſchꝛeckenlichen tod verpunden. vnd haben die art vnd gigenſchaft der natur von ime empfangen von dem wir die außſpꝛewſſung des geſchlechts angefengt haben. Was luſts vnd frewden ſuchen die menſchen diſs gegenwůrtigen lebẽs in diſem iamer tal dariñ wir doch nichtz findẽ dañ ploͤ digkeit der natur. wanckelheit des glůcks. wandelperkeit des willens. befleckung der wolluſtperkeit vnnd ſtetti gen ymmerweerenden krieg vnd ſtreyt der anfechtung. Weñ wir eingeen in diſe werlt ſo fahen wir an dem al⸗ ter der vngeſpꝛechheit an. das verſteet doch nicht was es hoͤꝛt oder ſyht. von dannen kriechen wie in die kinth eit dariñ můgen wir nichtz beſtendigs begreiffen. Auß der kintheir gelangen wir in das wachſend alter dariñ die anʒůndung der luſtgirich keit mit der art deſſelben alters vnd mit dem plůt auffwechſt. Von dem wachſenden alter ſteygen wir auff zů dem alter der iugent. in derſelben werden wir mit ſouil großern ſoꝛgen verwickelt als vil groͤßer ding wir vns auß kuntheit vnd troſt der iugent gethůrn vnderſteen. Nach der iugent werden wir in der manheit beſtettigt vnd in derſelben mit ſchweren ſtreiten werltlicher eregirigkeit. geytzigkeit. neyd. haß. be⸗ gerlichkeit vnd mancherlay engſtigung verʒert Auß der manheit ſteygen wir ab in die altheit alles vbels vol. vnd zuů letſt fallen wir auß der altheit in das verlebt abkomen alter der nydernaygung.in dem vns der ymmer werend ſchreck vnd graw des gegenwertigen oder nahenden tods manet vñ erſchꝛecket. O des důrftigen men Eoeß nackend vnd vngeſtalt ʒwiſchen wehtzen vnd ʒehern gepoꝛn mit wenig milch zeerziehen ʒitterend vnnd iechend frembder hilff důrftig. vngerůgis gemůets mit mancherlay ſeuͤchen vmbgeben. vnzallichen peinlich keiten vnderwoꝛffen imeſelbs rats vnd hilff vnuermůglich.mit vermiſchter freud vnd trawigbeit wancklende ſeiner wilkür vngewaltig. ſeins nutzs nicht verſtendig. vnd dermaß ſeiner ſpeiß vnd getrancks vnwiſſend. vnd der die leyplichen narũg die andern thiern oͤſfenlich fůrgelegt iſt mit vil můe vnd arbait ſuchen můß. vnd den ð ſchlaff erplaſet. die ſpeiß erplehet. das getranck vberſtůrtzt. die wach verplodet.der hunger verſchmachtet ð durſt verderret. vnd der von Hechermringen rgagltn vnd kuͤnftigen dingen Heenchh g wirdt. vnd in ſey důrftigkeitẽ ſtolziert vñ hohmůtigkeit treidt. vñ ſeinerſelbs gepꝛechlichkeit wiſſend.ein ků künftigs aſe der wuͤrm. kurtzs lebẽs. ʒweifellichs alters. vnd tawſenterlay geſchlecht des tods vnderwoꝛffen iſt. Ich wil geſchweigen das wir alſo geklaibt ſind das wir von der můeſſigkeit verſchmachten. von der arbait vermůedet. mit freſſetey verdꝛuckt.mit hunger außgehelligt.mit vnmaſſigkeit verletzt. vnd zu allen zeiten mit des himels lawff gewen det vnnd vmgbezogen werden. vnnd der glůcks wanckelheit vnderwoꝛffen vnd alle ding in allem lawff des lebens aller angſt· arbait lamers. důrftigken vnd hinderliſtigkeit vol ſind. weñ wir aber die waffen der lieb vñ den ſchilt des glawbens ʒu vns nemen vnd vnßere werck zů beraytung des andern lebens anſchicken ſo wer ⸗ den wir vnzweifellich alles dz das vns begegnet vberwinden. Der tod iſt ein aufloͤßung aller ſchmertzen vber den vnßere vbel nicht ſteigen muͤgen. der vns auch in die gerůſamkeit in der wir vorvnßerer Herth warn ſetzẽ wirdt. dañ der tod iſt den wolſterben menſchen ein leben. darumb die die ein rechts leben gefüert haben die be⸗ Rerondwon vnd bey Criſto zeſein das ſie das ewig liecht als ein belonung irs wolgehand eltẽ lebens empfa en. vnd wo wir von diſen dingen hoͤhere betrachtung haben woͤllen ſo werden wir finden das ð tod niehtz anders iſt den ein ende zeſunden. dañ als Adam wider das gepot gottes in verſchuldung vnd ſůnd gefallẽ wʒ auff das denn die ſchuld mit leben nicht herwider keret noch Adam in der ſund blibe ſo gabe got des Adams leib der auß der erden gemacht was der erden wider.nicht das got ſeiner geſchoͤpften ereatur. ſunder der ſund die die creatur begieng ein endſchaft machet. Darumb iſt got der anfang vnd das ende. weñ der wil ſo werdẽ wir gepoꝛn. weñ er wil ſo ſterben wir. vnd diſe ding ſteen gantz in ſeinem goͤttlichen gewalt vñ nicht in vnßrer vermuglichkeit. aber das allain hat er vnßrer freyen wilkůr gelaſſen d is Wir wol vnd recht lebende ein gůt en de 7 moͤchten. darumb iſt diſe einiche ſach vnßer den hoͤhſten fleiß anzekeren dz wir in Criſto vnßerm hert ſterbẽ. Welche menſchen daſſelb thun die ſterben nicht ſunder ſie geen võ der zerſtoͤlichkeit zu der vnzer ⸗ cüpe ö Aguneg he) alewg öenpz* h ‚06gfhthhn 5 Waccpec W Wrmton iantkboth Wärch unht poh fgsechrPü Iggeg nehehfty WA helnſfs Ifroelcheß chref we lechracehthe Aühmngtſe rodi abibe 10 bPh 14 deh werlt Wlat CCLXI von der toͤdlichkeit zu der vntoͤdlichkeit. võ der vngerůgſamkeit ʒu der gerůgſamkeit. Dem nach ha⸗ en ettlich nicht vnſchickerlich gemaynt das der tod nit allain nit boͤcße ſunder aller gůter ding das groͤſt ſey. vnd wañ vns nw weder der tag noch die ſtunnd 0 außfoꝛdꝛung von hynnen bekant iſt ſo iſt vns haylper in dẽ willen gottes zeleben ſeine gepot zehalten vnd alſo alweg beray behr vnd mit beraytung nicht ʒeuerʒiehẽ. dañ wir haben vil geſehen die in hoher geſuntheit des leibs bey ganntzen kreften ſich nichtz ſolcher ding beſoꝛgende mit dem tod gehling hingezʒugkt woꝛdẽ ſind. Hinwiderumb ettlich dit bis zu verzweiflung ð ertzte ſiechennde ge ſuntheit erlangtẽ. So nw diſe ding alle allain in gottes gewalt vñ macht ſteen ſo J05 it vns nichts anders mer zthandeln dañ das wir(als voꝛgemeld iſt) den gepotten gottes in allem vnßerm leben bis in das end gehoꝛſam 1 Wir glawben alle feſtigelich das got nach ſeiner pildnus den menſchen gemacht hab. was mag vns nw eichtlicher degegnen deñ diſen koͤtigen irdiſchen leichnam den ſundenſack zelaſſen vnd zu dem wider zekeren der nicht verſchmaht hat vns nach ſeiner gleichnus zemachen das der gaiſt des menſchen mit dem gaiſt gottes erfül 8 taylhaftig der gotheit vnnd irer ſeligkeit zwiſchen den engelnn vnnd choͤꝛen der heilligen ewigclich leben 95 6 G8 8 5 0000 S(J 3 8 Das letſt alter Won dem iungſten gericht vnnd ende derꝛverlt ¶] Pß ſchickung des hoͤhſten gottes iſt es alſo geoꝛdnet das diſe vngerecht werlt nach verſcheynũg der ʒeit Tanendenem vnd nach außtilgung aller boßheit vnd nach guͤetigen gemůete zum ſeligen leben ein gerůigs ſtills fridſam̃s vnd guldeins reich vnder got dem herren anfahen vnd pluͤen ſoll. darũb nach erfüllung der zeit die got dem tod geſetzt hat wirdt der tod geendet. vnd wañ nw der zeitlich tod dem zeitlichen leben nachfolgt ſo iſt beſchließlich das die ſelen zu eim en gen leben aufferſteen. dañ der zeitlich tod nymbt ein end. hinwiderumb gleicherweiß als das leben der ſel ewig iſt in dem ſie die goͤtlichen vnnd vnaußſpꝛechlichen ftucht irer vntoͤdlichkeit nymbt. alſo iſt auch not das ir tod ewig ſey in dem ſie ewige peyn vnd vnentliche mar ter vnd quelung vnd die ſünd leyde. Weñ nw ſich das ende diſer werlt herzu nahnen wirdt ſo werden ſich vil wundergeſtalte ding an allen elementen der werlt erewgen zu anzaigung vnd verſtentnus des alßdenn gegen wurtigen ends aller volcker. Sant Meronimus erzelt. xv. ʒaichen die voꝛ dem tag des iungſten gerichts an. xv tagen kůnftig ſeyen. Im̃ erſten tag wirdt ſich das meer. xl. einbogen vber die hoͤhe der berg auffrichten vnd an ſeiner ſtatt als ein mawꝛ ſteen. Vnd am and ern tag alſo faſt abſteygen das es kawm geſehen werden mag. Am̃ dritten tag werden die vngehewren meerthier ob dem meer erſcheinen vnd ire geſchꝛay vnd hewln bis gein hy mel geben. Am̃ vierdten tag meer vnd waſſer pꝛynnen. Am̃ fünften die ktewter vnd pawmen plůtige tawe ray ee die gepew nyderfallen. Am ſibenden die felßen ſich aneinander zerkuuͤſchen. Am achtẽ gemai ner erdpidem komen. Am newndten das erdreich geebnet. Am ʒehenden die menſchen auß den hoͤlen geen vnd geparen als abſynnig vnd vnredende Am ayiften die gepayne der todten aufferſteen vnd auff den grebern ſte en. Am zwelften die ſtern nyderfallen. Am.xnj. die lebendigen ſterben das ſie mit den todten aufferſteen. Am.xüij himel vnd erde pꝛynnen Am. xv. himel vnnd erde ſich vernewen vnd alle menſchen wideraufferſteen. alßdenn wird ð ſun des hoͤhſten gottes komen vnd die lebendigen vnd todten richten. Der herr wirdt erſcheinen in dem luft ob der ſtatt von dannen er auffgeſtigen iſt. vnd bey ime die zaichen ſeiner marter vnd tods als panyer des obſyss.das creůtz. die nagel dos ſper. ſo werden auch die narben ſeiner fuͤnff wunden geſehen. vnnd in dem tal Joſaphat wirdt aller menſch geurtailt werden. Aber weñ das gericht der werlt vnd der toͤdtlichen komen. vñ got die gůetigen vnnd die vngůetigen richten wirdet ſo wirdt er zu letſt die vnguͤetigen in das fewꝛ vnnd in die finſternus ſenden vnd den gůetigen ere vnd lebẽ gebẽ das dañ nicht allain die pꝛophetẽ kůͤnftig ſein auß dẽ gaiſt gottes. ſund er auch ettlich naturlich maiſter. als Hidaſpes auß einſpꝛechen der teůfel geſagt haben aber nymãt f0 fragen in welcher weys ſolchs geſchehen můg dañ man kan nicht vꝛſach goͤtlicher werck erzelen. ſunder die weil vom̃ anfang got der herr den menſchen in vnaußſpꝛechenlicherweiß Gebbopfft hat. ſo ſollen wir glawbẽ das der der den menſchen new beſchaffen hat den alten menſchen hetwider bꝛingen můg. Aber die vnglawbi gen ſehꝛeyen vnd ſpꝛechen. wie mag das verfawlt flaiſch ſo es entloͤſet oder in pulfer vnd aſchen gekert oder in die tiffe des meers verſenckt vnd in den waſſerwellen ʒerſtrewt wirdt. hinwiderumb verſam̃let vnnd in einen leib wider gegentzet werden vnnd auß der voꝛigen ſele des menſchen wuͤrcken. das woͤllen wir auß den reden Pauli verantwurten. Derſelb ſpcht Du vnweyſer was du ſaeſt das wird nit lebendig es ſterbe dañ voꝛ. vnd was du ſeeſt das iſt kuͤnftig. du ſeeſt aber ein ploſs koꝛn des waytzs oder eins andern ſamens. aber got gibt ime einen leib als er wil. was du nw in den ſame die du in das ertreich wurffeſt alle iar geſchehẽ ſyhſt dʒ glawbſt du in deinem flaiſch.das auß dem geſetz gottes in dem ertreich geſeet wirdt nicht kůnftig ſein. wie biſt du ſo ein ſchwacher achter des goͤtlichen gewalts vnnd mechtigkeit das du nicht glawbſt das er das zerſtrewt pulfer eins yeden flaiſchs in ſeinem ſtand zuſamen bꝛingen vnd herwider machẽ mug. Aber ſo nw die toͤdlich menſech lich ſyñſchicklichkeit den adern des metalls in die tieffe des ertreichs verſenckt nach grebt. vnd in deꝛ eſtalt des ertreichs den vnderſchaid aller metall erkennet. vnd yedes metall võ dem andern a zeſundern waißt. wer wil deñ nicht glawben das die goͤtlich kraft eins yeden flaiſchs aigen zerſtrewten leib wider finden vñ vnderſchay den můg. Solchs iſt auch auß naturlichẽ vꝛſachen zebegreiffen. dañ ſo ymant mancherlay ſamen in ſeiner hand vermiſcht vnd vngeſündert oder bey aintzling in das ertreich ſeet wahin deñ das ſamkoꝛn ftande pn wirdt ſo bꝛingt es zu gepůrlicher zeit nach geſtaltnus ſeiner natur ein frucht zu widerbꝛingung des ſtands vnd weſens ſeiner geſtalt vnd ſeins leibs. alſo wirdt auch der leib vnd ſubſtantz eins yedẽ flaiſchs in dem nach dẽ willẽ got tes als des erſtẽ ſeers. die veꝛnunft vntoͤdlich iſt heꝛwið in die geſtaltnus die ð todt ettwẽ entloͤſet hat verſamelt vñ verainigt. vñ alßdeñ ein yedes flaiſch mit ſeiner ſele eintweders vmb verdienſtnus bekroͤnet. oder vmb ver ſchuldũg gepeynigt.aber ſie werdẽ nicht wiðgepoꝛn ſunð auferſteẽ. vñ darũb mit leibẽ beklaidt vñ des voꝛigẽ lebẽs vñ aller geſchihtẽ gedechtig ſein. vñ in dẽ himlichẽ gůetern mit vnaußſt echlicher frolockũg dẽ gegẽwern e got vmb abltilgũg alles vbels vñ einlaytũg in dʒ ewig lebẽ däckſage Diſ dĩg ſind(als die pꝛophetẽ ſagẽ) al e kůnftig dero gezeůgknus hie zeſetzen nicht not iſt die dañ die maß eins bůchs nicht begreiffen moͤcht. welcher A5 mphhhe näfef Wrh Aigſchr dſ Uhteerd ede pcegh görHe lrttoch Wagß dbg hchft chgcgge ſhecebf egoe fertplfk ſachch daßcſekde I dan ſ fect 10 R —— derwerlt Das letſt alter aber diſe ding fleiſſiger wiſſen wolt der mag die auß dem pꝛunnen e diſem bůch begreiffen můgen wunderperlicher ding ſuchen· vnd weñ nw ſolche zer tewung auff dem ertreich beſchiht. vnd der almechtig komen wirdt in dem ſtůl vnd thꝛon ſeiner maieſtat alle ſelen vnd die gantzen werlt zerichten ſo wirdt in derſelben zeit ein offenbare gemayne vrſtend aller menſchen. alßdeñ wirdt der leichnam der do auff erſteet von den todten vnzerſtoͤꝛlich vnd vntoͤdlich. nicht allain der gerechten ſunder auch der ſünder. doch deꝛ gerechten das ſie alweg bey Criſto bleyben můgẽ.aber der ſünder das ſie on ir vergencknus verſchůldte ſtraff vnd peyn leyden. Zu letſt wirdt der gerecht richter die gerechten mit ewigkeit der gloꝛi begaben. vnnd den vn guͤetigen lange ſchmah vnd peyn auflegen derſelben leichname werden in ewigkeit bleiben zu geduldung ewi ger creůtzigung marter vnd peyn des fewꝛs.das vil anders genaturt iſt dañ das vnßer. das doch wo es mit er micher materi nicht enthalten wůrdt erliſchet aber ihens ewig fewꝛ lebt vnd ſchwebt durchſichſelbs alweg on einiche materliche ernerung vnd gibt ime ſelbs ewige fůrung vñ enthaltung vñ bungt peylichkeit des ſchmertz ens. Was vnaußſpꝛechenlicher freůd vnd frolockung werden aber die gerechten vnd netigen habẽ ſo ſie nach empfliehung des ewigen iamers ellends vnd quals zu diſem gerechſten richter vnd a lergietigſten vater tret⸗ ten vnd růe fuͤr arbait. das leben fůr den tod. die klarheit fůr die finſternus. die ewigen vñ himliſchẽ gůetere fur die irdiſchen vnd kůͤrtzen empfahen werden. darumb ſollen alle menſchen fleiß an keten ſich auff das ſchierſt zu dem rechten weg zeſchicken oder in angenomner vbung der tugent vnd in volbꝛingung des arbaitſamen lebẽs gedultigclich zebeharren vnd alſo goͤtlichs troſts vnd lons zeer warten. dañ vnßer vater vnd herr(der den hi⸗ mel gezym̃ert vnd befeſtigt.die ſunnen mit anderm geſtirne erlejchtet.das ertreich mit bergen vmbfangen. mit dem meer vmbgeben. vnd mit waſſerflůßen vnderſchaiden. vnd alle ding in diſer werlt auß nichtẽ beſchaffen hat) der hat auch in betrachtung der irrung der menſchen vns einen fůͤerer layter vnd anweiſer auff den weg ð gerechtigkeit geſendet dem woͤllen wir alle nachfolgen. den woͤllen wir hoͤꝛen. dem woͤllen wir fleißigelich vñ andechtigelich gehoꝛſam ſein vnd woͤllen mit dem alten feind des menſchlichen hayls(deñ wir kennen) manlich lich vnd kuͤnlich in den kampff tretten vnd nach vberwindung deſſelben vnßers widerſachers triumphirende vnd ob 3— der verſpꝛochen belonung der tugent von got vnzweifellich gewarten vnd durch die groſſen pfoꝛten vber den geſtinrtẽ himel auff in den hoͤhſten himel eingeen. Alda dañ die ſtatt der ſelligen burgere vnd gottes 38 můter Jheruſalem in den mytteln feldern des hymels erſcheinen wirdt. Diſe ſtatt gottes hat ein liecht gleich eim föleh ſtayn. Ir mawꝛ iſt groſs vnd hoh mit. rij. pfoꝛten. vnd geſchꝛiben namẽ der rij. ge ſchlecht der kinder iſtahel.vier ſeyten. als do ſinnd die vier tayl der werlt. die mawꝛ der ſtatt die do vieregket iſt hat.rij. grundfeſt vnd dariñ die rij namen der. rij.appoſtel vnd die grundfeſt der mawꝛ der ſtatt ſinnd mit allẽ koͤſtlichẽ ſtayn geʒiert. darumb weñ wir in diſs war vaterland wider eingeen ſo werden wir mit vnaußſpꝛech licher fretůd iubel vnd frolockung durchgoſſen. in welchem vateꝛland wir ent ſpꝛungen vnd darauß purtig ſind O wie werden wir frolocken ſo wir nach diſem langem iamerigem vnd geferlichem ellend vnßer freudẽreichs vaterland ewiger ſeligkeit gloꝛi vnd ere anplieken vnd ſehen werden. darymb ſollen wir bittẽ das der herr vns vnd allen den die diſs hoͤꝛen verleyhe mit bew artem von vvs empfangnem glawben nach verſcheynung d zeit der hinderlegtẽ vnd berayten kron der gerechtigkeit zeerharren. vnd vnder den ihenen die in das ewig lebe guff erſteen gefunden vnd von ewiger ſchand vnnd peyn fiaen d zewerden durch Jheſum criſtum vnßern herrñ. durch den ſey got vater dem almechtigen mit dem heilli Auß goͤtlichem beyſtand endet ſich alhhie das bůch von den geſchihten der alter der werlt vnd von beſchreibung der berůmbtiſten vnd namhaftigiſten ſtettſagende durch Geoꝛgi um alt deßmals loſungſchreiber der kaiſerlichẽ reichßſtatt Nuͤrmbeꝛg auß latein in teůtſch gebꝛacht vnd beſchloßẽ nach der gepurt Critti Iheſu vnßers haylands.M. cccc. xciij.iar%5. am fůnften tag des monats Octobꝛis Altithꝛono ſint perpetue landes.ag.alt. gen gaiſt ewigs lob.ere. benedeyũg. preys. klarheit. weiß heit. gewalt. hayl. kraft.tugent vnd gloꝛi zu ewiger danckperkeit geſagt in die ewigkeit der ewigkeit Amen. Wmöffhch WWafpirchſc e Maöcrdeehcg hroſhgutgt öötgf fun henheff chß iccht, aeh G0460 Ah f 0⸗ Blat CCLXIII Auch der ſtett Rraka Lůbeck vnd Neyſs zu komen ſind yedoch haben wir dieſelben als neben andern gů echtnus wolwirdig im ende diſs bůchs nit vnbegriffen laßen woͤllen. Hon der gegent Europe Bar macia oder Poln genãt (0 allererſt nach beſchluſs des bůchs vns die nachfolgenden beſchꝛeybungen des Polniſchen lannds ber g e⸗ ieeeeeee eees N 4 5 1 1 11 11 14 10 inn 1 NU N UN 8 2 N f —— 2 I—— J 2 1 50 111 SN 88 0 65 8 69 7 N— K5 ff II 2 + 6 NI 2=— Jen WI VINI 8 FS. 1 0 0 17 ö 8—% 7 J„Ib. 8 K 55 1NSA II 8— W3 8 1— + 1 6 2 8 1 AI 11 8 II U 8————ůĩ ˖— 8—— N 238 4 J——— 7— 72 85 25—— N 2 — I II= 10 4 1 5 V——5 I—— I1n——— U 2 5—— 2 S — 8 8 8 — 8— vnd ſeinem vꝛfpꝛung 9 dch dem von Voleſlaoder der dꝛitt Sarmatiſch oder Polniſch koͤnig geweſt iſt pald hernach meldũg 0 7 5 wirdt ſo 45100 mir fůrgeſetzt von dem land Sarmacia oder Poln. vnd in was 0 18000 koͤnigcklich ſcepter erlangt hab kůrtzlich anzaigung ʒethun. Nw iſt Sarmacia ein 7 11518 55 8 518 82 vnerpawte vnd in aynoͤde gelegne gegent vnder eim gar herten luft. vnd hat vom̃ oꝛient die U*2 0 7 93 fluſs Thanaym von mittemtag. Dacos vnd die hungern vom nydergãg. Die Beheim Merhern Sch 4 185 Teůtſchen von mitternacht. Das teůtſch meer mare germanicum genant. aber das das allain den 90 86 95 nigreichs taylt das nennen ſie Poln. vnd hat zwen namen. dañ der tayl des lands da Crackaw gelegen iſt 116 das kleiner Poln. vnnd bey Boßna das großer genannt. Nw regirten von Craco dem erſten H4rgeſ 115 zu den zeiten Boleſlai des erſten allain hertzogen daſelb ſt. Aber in zeiten kaiſers Otten des 940 1515 15 der hohberumbſt hertzog. doch nit der von dem wir in ſant Staniſlaus leben ſagen werden. dann derſe ſan encklein. der auß eim můnch diſs Boleſlai ſun gepoꝛn wardt Diſer Boleſlaus verfolget den Franckreichi⸗ ſchen koͤnig vnd die teutſchen voͤlcker mit obſyglicher hand. Zu letſt kome er von kaiſers Ottẽ gebette wegẽ nach hinlegung ſolchs kriegs mit den teutſchen vnd Franckreichiſchen in půntnus. Als aber kaiſer Otto diſs fürſten großmůetigkeit bey gantzem teůtſchem vnd Sarmatiſchem land bekannt ſahe do ʒohe er mit hertzog Boleſlao in Sarmaciam ſein herrſchung gewalt vnd mecht gkeit clerlicher ʒeb eſichtigen. Dẽ empfieng der durchleuͤchtig hertzog mit hoͤhſten eren in die ſtatt Boßna dañ er hieß vnd ſchaffet. ijm. ſchꝛit. oder verrer fůr die ſtatt ſeydine wollen vnd koͤſtliche klaider mit gold vnd ſilber geziert dem kaiſer an den weg vnder zeſtrewen. vnd nach eyn gang des kaiſers in die ſtatt Boßna was eim yeden zymlich dieſelben vndergeſtrewten ding auffzeheben vnnd hinzetragen. Daſelbſt eret er den kaiſer mit großtetigen vnd hohſcheinp erlichen wirtſchaften. Rennen ſtechen. ſpuln vnd andern kůrtzweiligen vbungen alſo koſtperlich das in den wirtſchaften kein anders dañ guldeins ge chyrr gepꝛaucht wardt. vnd daſſelb hieß et nach einer yeden ſpeys in vneꝛgrundlich pꝛunnen werffen vnd ver 255 Als nw yetz der kaiſer diſs fuͤrſten myltigkeit. 68580 vnd der reichthůmer vberſluͤßigkeit geſehen het do gedacht er nicht vnbillich ein ſolehẽ hohberůmbten hertzogẽ koͤnigelicher kron wirdig zeſein. Alſo ward Boleſlaus von dem kaiſer mit koͤnigclichem cepter vnd kron geziert vnd mit andern wirdigkeiten eim koͤnigclich en ſtůl gepůrende begabet. Auff das aber Boleſlaus yetzo ein durchleůchtiger koͤnig ſolcher gůttat gein dem kai ſer nicht vndanckpet geſehen wůrd ſo ſchẽcket er den arm ſancti Adalberti des biſchofs(den die Pꝛeůßen boͤß⸗ lich ertöͤdt hetten dem kaiſer fůr ein gabe. Als nw die mechtigkeit diſs koͤnigreichs bis auff. N. cccc. iar vnßers hayls. oder ein wenig dauoꝛ zugenomen het vnd der koͤnig zů Poln on leibs erben abgangen was do wardt ð hertzog der vber die Litawer vnd Rewßen herrſchet zu koͤnig erwelet. vnnd wiewol derſelb hertzog dauoꝛ die abgoͤtter eret yedoch empfienge er ʒu der ʒeit als ime das koͤmigclich cepter vberantwurt ward mit allem ſeinem land vber das er herrſchet den criſtenlichen glawben vnnd bꝛacht die Littawer vnnd Rewſſen alſo zu dẽ pol niſch en koͤnigreich das ſie an ſundere geding von ime nicht getreñt werden moͤchten Diſer allerdurchleuchtigſt fůrſt hat die Pꝛewſſen mit eim grawſam̃en ernſtlichen krieg ime zu gehoꝛſam̃ gebꝛacht vnd ſeinẽ gewalt erwey tert. Daſelbſt ſind nam̃haftig ſteet Tantʒka vnnd Thoꝛn. vñ auch das berůmbſt ſchloſs Marieburg.der gleichs kein mẽſch ye geſehen hat mit vil mancherlay gepewen. zynnẽ. thůrnen vnd greben befeſtigt das keinem feind ey nich ſicherer zugang zu diſem ſchloſs nit ſein mag. Voꝛ ettwieuil iaren iſt diſs koͤnigreich an mechtigkeit weyter geweſt aber doch auß verfolgung des vngetrewen volcks der Tartern vnnd Tuͤrcken dem gantzen polniſchen ſand ſchand vnd abbꝛuch beſchehen. dañ das land hinder Rewſſen gelegen Podolia genannt iſt gantz außge⸗ pꝛeñt vnd ligt wůeſt alſo das es den durchziehẽdẽ vnd wãdrern nicht notturftigkeit tragẽ mag. wiewol es alſo ein fruchtper erdpodem iſt das gras eins langen mans hoh darauff wechſt vnd alſo vol pynen vnd hoͤnigs iſt das ſie nicht genůg ſtatt haben můgen dohun ſie das hoͤnig tragen · dañ vnder den pawmen oder ſtawden vnd in den welden ſameln ſie die hoͤnigſamen Gꝛoſs namhaftig weld ſind durch gantz polniſch land auß dariñ man bis in die Littaw vnd Seithiam komen mag vnd iſt vil wilpꝛets in denſelben welden. vnd in dem mitternacht lichen tayl des polniſchen herciniſchen walds ſind vnder andern gewillde frayſſame große thier aurochßen ge nant die ſind dem menſchen faſt feind vnd gar gůt zeeſſ en. haben pꝛayte ſtyrn vnd hoͤꝛner vnd ſind nicht gůt ze⸗ fahen dañ mit großer vnd mancherlay můe vnd arbait. Diſs land tregt kein ertzte deñ allain pley võ groſſer kel te wegen deſſelben ertreichs. aber alda iſt vil ſaltzs das von dannen in weyte gegent gefůert. dauon entſpꝛingt dem gantzen land groſſer nutz vnd narung. vnd dem koͤnig von nichten mer ſchatzs dann von demſelben ſaltz. dañ vnder dem ertreich hawet man groſs ſaltzfelſ⸗ en. aber außechalb des ertreichs ſedet man anders ſaltz auß waſſer. Diſs land iſt auch an fruͤchten vnd allem dem das ʒu narung mẽſchlichs leichnãs dienet gar ſere frucht per. Nw iſt zemercken von dem hohbenůmbſten leibßgeſchlecht des durchleuͤchtigſten fuꝛſten Vlad iſlai von dẽ wir hieuoꝛ geſagt haben. Derſelb hat als ettlich 6U158 ꝛey frawen gehabt vnd auß inen zwen ſůn empfangẽ. Mer elter hieß Vladiſlaus. der ander Caſſimirus. Vladiflaus hat nach abſterben ſeins vaters den koͤnigelichen gewalt empfangen vnd vber die koͤnigreich hungern Beheim vnd Poln geherrſchet. vnd daſelbſt mit ruteꝛlich er hand hohberuͤmbte tate geůbet. vnd ſein reich vñ den ckiſtenlichen glawben erwaytert.dañ er het dem tutck iſchen koͤnig ſoull lands abgedꝛungen das er bis fůr Conſtantinopel mit heereſckraft rayſet. vnd ernſtlichẽ krieg wider die tůrcken fůeret vnnd bede tayl in grawſamem gefechte gegen einander ſtrytten alſo doch das die hun gern flůͤchtig warden vnnd den koͤnig mit wenig polniſchem volck vnder ſo großer menig der feind verlieſſen. Aber Caſimirus herrſchet als ein hertzog vber die Littawer vnd Rewſſen vnd wardt nach abſterben des koͤ⸗ nigs ſeins bruders von den Sarmatern oder Pohn zu koͤnig erkleret. vnnd ime eins hertzogen von oͤſterreichs tochter koͤnig Laßlaws ſchweſter ʒu der ee vermehelt. Auß derſelben hat er ſechs ſůn vnd fůnff toͤchter gepoꝛn Der erſt iſt Vladiſtaus genant. der ward noch alſo iung zů koͤnig zu Beheun vnd darnach auff abſterben Ma thie des hungriſchen koͤnig daſelbſt auch ʒu koͤnig erkoꝛn von wunderperlicher ſeiner großmuͤetigkeit vnd gůter rete wegen. Der ander ſun Caſimirus nach dem vater genant ſtarb in einem ſeůchen. Der dꝛitt Johanneſalber⸗ tus yetzo ein kůnftiger wunderſpiegel der gantzen werlt.der dann vil namhaftiger redlicher gethathe gegen dẽ Tartern vnd andern vklckern in ritterlichem krieg geůbt vnd nach ab ſterben ſeins vaters die koͤnigclichen herr⸗ ſchung erobert. Der vierdt Alerander. den die Litta wer von ſeiner veſtmůetigkeit vnd beſtendigkeit wegen mnẽ zu eim hertzogen auffgenomen haben Der fünſt Sigiſmundus ein nachfolger vetterlicher fů dtapfen in tugen ten. Der ſechſt Fridericus der iungſt ward erſtlich biſchoff zu Crackaw. darnach ertzbiſchoff ʒu Gnyſen erkoꝛn vnd in dem M.cecc.xciij. iar von babſt Alexandro mit cardineliſcher wirdigkeit begabt. Der fuͤnff toͤchter iſt ey ne hertzog Geoꝛgen zu baßßern. Die ander marggraff Friderichen ʒu Brand emburg. Die dꝛitt dem hertzogen zu Pomern vermehelt. Die andern zwů nochmals vnuermehlet enthalten ſich bey der můter. 8 dem heab des ndeſibe ſach rechtlichg ngrechs mitd Aeaſt vñ vbet al byrgere mithe geeng behertt ſan boßhelt he ſend tyrann ſei gatder heillig e haͤltende. Als n ſtunden do wat teich Boleſlaun ob dem altar m vnnd fůr die ſte ſatũelt vnd mit x in die zal der lhem gulon ſat LBon k 5 Rackaw die HAleggen iſt vo ſitkiſt erſtlich n pawpfelligen ma; fe0 gfält etllche liltedere. der y ſfoꝛten vnd vñ kten in der ſtgt ſet peter. In den dfclig aanch kwell er noch ſ iſumit vnd vñ Vlewol er guch f 1hchchun kkunſt krevmnd Panſchköng g ſün vltre enlie icy U0 fundſ 0 gpehfhet amgehͤfke Meg wgelcf ee gchgſiedeſh ſhlerdgcddxrit Aömdepſetht“ wäßehirrhfag ppoſchchtetz ter eindoꝛff. phpröpeff f08. Hupffg oͤfbehz. untasſßuh egnſtefrg ſunboſaron aepfeh er 50 ſthenkcnt, tdißll rld aflchktt g8 0 0 fchraſf EA Blat CCLXIIII Sant Stamiſlaus bi Von Sant Staniſlao biſchoff zu Crackaw vnd patron des polniſchen lands Föof 3 Olas heillig Staniſlaus ein man groſs veꝛmůgens bey got des gantzẽ polniſchẽ lands ein patron vnd fannen trager wardt gepoꝛn in dem. M. viij iar vnßers hayls auff dem gew Stzeppanowo genant auß edeln vnd namhaftigen eltern. die ſeh flißen in den gotzhewßern goͤtlichs dienſts ʒewarten vnnd got mit gůetigen ge Abettẽ anzerůeffen. Als er nw zu zym̃lichem alter komen was do zohe er auß ſeins va Vters vermanung in die hohen ſchůl gein Par ys ſich daſelbſt auff lernũg gůter kunſt N rvnd ſunderlich der goͤtlichen recht mit hoͤhſtem fleiß begebẽde. nicht in fůrſatz(wie yetzo vnßer ſůnlein thun) vil gelts. groſs ere vnd hoh ſtennd zeerlangẽ. ſunder nach ðj̊Ʒeſtalt yeder ſachen. alſo dem armen als dem reichen gerechtigkeit mitʒetailn vnd ei em yeden das ſein zegeben. Darnach zohe er widerumb anhayms vnnd kome gein . 3— ¶Lrackaw daſelbſt wardt er von ſeiner tugent vnd kunſt wegen zu thumherrlicher 65 8 er wirdigkeit gefürdert vnd nach ab ſterben des biſchofs dafelbſt auß goͤtlicher fůr ſchang in den biſchoflichen ſtůl geſetzt. der vndeꝛſtund ſich mit großem fleiß dẽ heil ligen glawben vnd goͤtlichen dienſt zeer weittern. Er kawffet einßmals von eim rit das erfoꝛderten nach abſterben ö0ſfbe ritters ſein freůnd widet vom̃ biſchoff. aber nach dem er auß mangel vnd gepꝛuch der vꝛkund vnd geʒeugknus ſolchen kawff mit anzaigen kund do keret ſich der heillig man mit gepette vnd faſten zu got dem gewalt vnd mechtigkeit des hoͤhſten gottes getrawende vnd gieng zu dem grab des geſtoꝛben ritters vnd weltzet den ſtayn vnd ſand dauon got mit innigeꝛ andacht anriͤeffende vñ fůeret denſelben geſtoꝛben ritter widerumb in das leben vnd ſtellet ine fůr den tyrannen Boleſlaum voꝛ dẽ die ſach rechtlich gehandelt wardt alda zaiget er in gegenwertigkeit ſeiner wid erſacher vnd der landherrn des ko nigreichs mit dẽſelben ritter an das er das doꝛff vo ime erkawfft het. Nw lebet derſelb Boleſlaus in ſchnoͤdig keit vñ vbet alle wůetterey vñ vntrewe gegen ſeinẽ volck. vnd peyniget die loͤblichen treffenlichẽ mañ vñ erbeꝛe burgere mit hertter marter. Aber diſer criſtenlich man Staniſlaus maynet ſolchs nicht lenger zegedulden vnd gieng behertzt vnd vnerſchꝛocken zů dem wůetrich ine vermanende von ſolchen dingen abzeſteen aber er vbdet ſein boßheit ye mer vnd mer. Darnach wardt er von dem biſchoff in den pan gethan.dẽ nach ſchicket ð wůed tend tyrann ſein hof diener auß mit befelhe diſen Staniſlaum wo ſie den fůnden zeertoͤdten. Nw was zurſelbẽ zeit der heillig Staniſlaus in Sant Michneis kirchlein in der ſtat Caſimiro gepawt daſelbſt das ambt ð meſs haltende. Als nw des koͤnigs Boleſlai diener an daſſelb end komen vnd ſich dꝛeymal in die kirchen zegeen vnð⸗ ſtunden do warden ſie auch dꝛeymaln auß goͤtlichem gewalt abgetribẽ vñ fieln zů rugk. Als ſolchs an dẽ wůůe trich Boleſlaum gelangt do eylet er mit großem grymen zu der denanten kirchen. dariñ ſchlůg er Staniſlaum ob dem altar meſs haltende zu todt. vnnd der leichnam wardt durch die diener Boleſlai zu ſtuͤcken zerhawen. vnnd fůr die ſtatt den vogeln furgewoꝛffen. aber auß goͤtlicher fůrſichtigkeit durch die adler wid erzuſam̃en ge ſam̃elt vnd mit groſſem fleiß bewaret ſo lang bis der mit großer ererbietung begraben ward. Darnach ward er in die zal der heilligen geſchuben vnd in das koͤnigclich ſehloſs in ſant Wentzlaws kirchen gefuͤert daſelbſt in einem guldin ſarch leuchtet er an vil wunderzaichen. Won hrackaꝛv der konigclichen ſtatt des polniſchen lands Fackaw die namhaftig vnd durchleůchtig ſtatt des Polniſchen lands an dem fluſo Weichßel genannt ge legen iſt von Kracco dem erſten polniſchen hertzogen gepawt vnd alſo nach tme genambt woꝛden. Diſe ſtatt iſt erſtlich mit hohen zynnen. mit ergkern. voꝛwern vnnd hohen thuͤrnen.darnach mit einer klainen alten pawfelligen mawꝛ.vnd zu letſt mit ſchůtt vnd greben vmbfangen. derſelbẽ greben ſind ettliche mit viſch waſ ſer gefůlt.ettliche mit geſtewde verwachßen. Ein waſſer Rudys genant vmbfleuͤßt die gantzen ſtatt vñ treybt ‚ Al Dere Se⸗ wirdt in rynnen vnd roͤꝛen vnder der erden durch die gantzen ſtatt gelaptet. Diſe ſtatt hat ſib en pfoꝛten vnd vil ſehoͤner lůſtiger burgerßhewſer. vnd vil großer gotzhewßer. Fuͤrnemlich vnßer lieben frawẽ mitten in der ſtatt weſende mit ʒwayen hohen thuͤrnen. Auch vil cloͤſter vnd dariñ vil gaiſtlicher vnd andechti ger veter. In dem gotzhawß der Wan trifaltigkeit iſt der pꝛediger oꝛdẽ. In demſelben gotzhawß reichßnet der ſelig Jacinctus in vil wünderwerc en. wiewol er nochmals in der heilligen ʒal nicht angeſagt iſt Der hat die weil er noch lebet dꝛey todten erweckt. Daſelbſt iſt auch ein kirch ſant Franciſcen oꝛdens.abeꝛ nochmals nit refoꝛmirt vnd vil andere cloͤſter. Auch iſt ein kirch nicht verre von der pfoꝛtẽ der Weichßel ʒu ſant Anna genãt. alda dañ der ſelig Cantus ein treffenlicher doctoꝛ der hohen ſchůl diſer ſtat an vil wundergeſchihten leůchtet. wiewol er auch nochmals in der heilligen ʒal nit geſchꝛiben iſt. Bey diſem heilligen tempel ligt die groſs treffen lich hohſchůl mit vil klaren hohberůmbten vnd wolgelerten mannen beſetzt. alda dañ vil vnd mãcherlay frey er kunſt. lere vnnd ſchꝛiftliche weißheit plůet. Diſe gotzhewßer hat der heillig Vladiſlaus der durchleuchtigſt Polniſch koͤnig.als er in dem grawſamen ernſtlichen ſtreyt wider die Pleroſfen obſigung erlanget(von welchẽ ſtreyt vil treffenlcher namhaftiger ſchꝛiften bis in vnßer zeit in dem koͤnigrlichen ſchloſs dauon wir ſchier her⸗ nach ſagen werden voꝛhanden ſind) mit großer koͤſtlichkeit erpawt. vnd mit hohen freyhenen vnd begabungẽ 1 0 verſehen. Vnd wiewol vnßere eltern die polniſchen fůr grob rohe vnnd vngeſchickt volck gehalten haben.ye⸗ denſlo tgro doch leben die inwoner diſer ſtatt nicht nach polniſchem ſytten dañ daſelb 1 aber boee 10 10 an tugenten klůgheit vnd hoflichkeit ſcheinper ſich gein menigclichem daſelbſthin komenden miltygclich.dienſt J5 dahgchen ſal perleh pndfte ndiech erzaigende. In ſpeyſung leben ſie ſcheinperlicher dañ ander poln Auß allem Aitg ſelg hewßer geſchlecht der ſpeyſs iſt inen das getranck gewoͤnlicher. das waſſer init gerſten vnd hopffen geſotten. Weñ dʒ der ggffgere 10 getranck als die notturft ertragen mag genomen wirdt ſo mag der menſchlichen natur vnd zu narung des pewel ggen w eibs nichtz bee uemlichers gefunden werde. Vnder dem ſehloß der ſtatt ſtt ein andere loblche verſam̃lung der mathe el. ſchůl darm die ere der rechten keichßnet. An der ſeyten diſer ſtatt gein mitternacht ligt ein kleins ſtettlein mit kei⸗ Anberfwale ner zynnen vmbfangen Clepardum genant. dariñ 5 nichtz beſchꝛeibẽs wirdigs dann ein treffenlicher heilliger 00 jůckfte 0 ſtůl fant Floꝛians des criſtenuchen ritters. So der heillig Vladiſlaus voꝛgenant mit choiherrlicher vñ andrer In öerf f witdigkeit vnd begabung begnad vnd den lerern der kunſt eingegeben hat. Daſelbſt vmb ſind geh. ſpitzig vnd weichſel als alſo hoh felſen das ymant bedůnckt ſie halten den himel auff darnach mit ſand vnnd zuſanien getragner erden buͤederſan bedechkenenghrofenmerpicgen pußemschende dergten der laregen deienten ſyht auß der andern ſeytẽ ynd anderem den ſchneeigen hohen berg Carpathumn an. an demſelben pühelftelße die weichſel hun.disenſpoingnendemen duchleuͤhthe demſelben berg Larpatho auß einem klainen pꝛunnen vnd wechſt deñin die verre e mer vnd mer alſo das ſie mit den waſſern die auß den hungeriſchen bergen darein fallen geſterckt. groſſe palcken hawffen vnnd puͤrde holtzs vnd anders tregt. ZRo ſie ſich aber fůroan mit regen vñ andern fßen mer ſtercket ſo tregt ſie deñ große geladne ſchiffe mit ir hin bis in das teůtſeh meer. daſelbſt verlenſet ſie itẽ namen ſich ſchawmig an dꝛeyen oꝛtern mnit wehttem ſchlund in daſſelb meer ſenckende Auff demſelben puhel iſt ein groffer tenpel in ſant Wenzlawo des hertzogen zu Beheim ere gepawt alda dañ aller durchleůchꝛiger mañ gedechtnus vñ begrebnus vorhan Krackam Blat CLX&V den ſind mit groſſer koſtung vnd mancherlay kunſt erpawt. vnd in marmoꝛ vnnd alabaſterſtain ergraben.·die man dañ mit groſſem gepꝛengk vnnd ʒierlichkeit pfligt ʒebegeen. Enmittẽ deſſelbẽ tempeis iſt ein loͤblichs grab In demſelben raſtet der hohberuͤmbt ritter Criſti ſant Floran. Auff demſelbẽ půhel oder berg ſind auch zwů heillig kirchen ſant Michels vnd ſant ſchoͤne hoͤfe der edellewtvnd hewßer der bueſter. die der gotzhewßer tags vnd nachts warttẽ. Darnach ein koͤnigclicher groſſer ſtůl mit groſſen vnd mancherlay ge pewen auffgerichtet. des gantzen koͤnigreichs ein capittelhaws alda der gantz ſchatzſtock des koͤnigreichs zuſam men getragen wirdt. Daſelbſt wirdt dẽ fůrſten der gewalt erklert. vnd die koͤnigelichen kron von groſſen hůe tern bewaret. Aber außerhalb des bijehels iſt ein cloſter parfůßer oꝛdens der obſeruantz. vnd nit verre dauon ein iũckfraw doſter Dargegen vber an der pꝛugk ein namhaftigs ſpital vnd tempel der heiligẽ ſant Hed wigis Am andern geſtadt der Weichſel ligt die ſtatt Caſimirus genant von dem koͤng ¶aſimiro gepawt vmb die die weichſel als ſie ſich vnder dem koͤnigclichen ſchloſs taylt fleüßt. In derſelben ſtatt iſt ſant Ratherinen kirch der bꝛuůͤeder ſant Auguſtins oꝛdens. Auch ein kirch zu dem fronleichnam criſti genant.dabey ſind geregelt choꝛheriñ vnd andere mer ſunſt vil anzaygung alter treffenlicher geſchihten vnnd gethaten durch die durchleůchtigen koͤnig vnd fůrſten geůbt.die alle zeerzelen hie nit ſtat haben wil. L ůbeck des Sechſiſchen lands ein durchleuͤchtige vnd kaiſerliche ſtatt.nit allain in Teůütſchem land ſunder auch bey eůßern voͤlckern faſt namᷓaftig iſt vꝛſpꝛuͤngclich võ Wickboldo vitigio dẽ Sechſiſchẽ hertzogẽ an dẽ ende dʒ die windiſchẽ ſo nochmals einẽ teil des ſechſiſchẽ lands iñhabẽ Bucko neñtẽ erpawt. vñ durch dẽ grymmigen fuͤrſten Ryto oder Truto im iar ¶ riſti...uij. geauffet woꝛden vnd auff einem ſchoͤnen platz zwi ſchen dem Megkelburgiſchen vnnd Holſtadenſiſchen hertzo gthůmen mit den zwayen waſſerflůſſen Wagnys vnd Trab befeůchtigt. Der ſelb Ryto ein mechtiger vnd gar ſchwerer verfolger der Criſten hat auß dem edeln Marckmanniſchen vnd Martinopoliſchen geſchlecht vꝛſpꝛung gehabt. vnd die herrñ von Wageren die man von Stargarten oder Oldenburg neñt in Fernern vnnd Peldte getoͤdt. aber einẽ auß inen grafen Gotſchalcks ſun Heinrich genant kome daruon gein Teñmarck. der keret vber ettliche ʒeit darnach wider in ſein haymend vñ hawet Fyttoni ſein hawbt mit einer agkſt ab vnd name ſein weib zu der ee. Zu den zeitten kaiſor Heinrichs des vierdten warden in diſer gegent alle kirchen vnd bꝛieſter berawbet vnd zerrůdet vnd der criſtẽlich glawb ver dꝛuckt. vnd diſe ſtatt Lůbeck auch zum dꝛittenmal zerſtoͤꝛet von krieg wegen der fůrſten vnd ſunderlich hertzog Heinrichs vom̃ leoben. vnd grafen Alfeſis von holchſtain der dañ nach hingelegter zwittrechtigkeit diſe ſtatt hertzog Heinrichen ließe an dem ende do die ſtatt yetzo ligt. die dañ dauoꝛ bey Schwartan. vnnd darnach hey Hoꝛneberg(als maiſter Helmuldus ſetzt) gele gen was. Darnach hat 5 ſtat wund erperlicher weiß zugenomẽ von beſuchung der kawfinanſchatz auß oͤbern vnd nydern Teuͤtſchen landen vnd vber die See gein Noꝛwe⸗ den Schweden Eyfland Rewſſen Littaw Pꝛewſſen Poln Pomern Megkeloburg Teñmarck Engelland Flã dern Schottenland vnd Franckreich. Vnd zu land gein Sachßen Weſtfaln vnd in die Marck. Die erkenner ð wůrckung vnd des einfluſs des himliſchens geſtirn ſchꝛeibẽ das diſe edle ſtatt vnder dem zaichen der wag irñ vꝛſpꝛung gehabt hab vnd in ſundrer gottes gnaden geſtiftet ſey. dañ die inwoner derſelben ſtatt ſinnd voꝛ an⸗ dern iren nachpawꝛn ſundrer andechtiger vbung. doch einen ſůeßen kern in pittrer 1 K empfindẽde. Daꝛnach des iars Criſti...xrxi.komen die nydern windiſchen herrñ vnnd ʒerſtoͤꝛten die ſtatt Luͤbeck. die ward durch graff Alff von holchſtain widerumb aufgerichtet mit einer burg gein mitternacht gelegen alda yetzo die bꝛuͤed pꝛediger oꝛdens wonen. Des iars Criſti.N..lvüij. zohen die von Lůbeck in gedechtnus irs empfangnen vnd erlidden ſchadens mit machte in das land Růgen vnnd fuͤegten dem fůrſten daſelbſt groſſe beſchwerde zu. In dem iar Eriſti...lri. ward Geraldus.rij.biſchoff zů Oldenburg oder Stargarden in Wagern durch hilff Lubeck ſ Mapfgnh ſcochrekeghn. Aih N Blat CLXVI hertzog heinrichs von dem leoben fůr den erſten biſchoff ʒu Lůbeck eingelaitet vnnd.riij. pfruͤnd von ime geſtif⸗ tet vnd begabet.alſo gelanget diſe ſtat Lůbeck zu groſſer machte vnnd reichthuͤmern vnnd Oldenburg koine ʒu abnemung. Als aber nachfolgennd diſe ſtatt durch kaiſer Friderichen den erſten belegert wardt do warden die von Luͤbeck durch iren biſchoff Heinrichen zu letſt gein dem kaiſer verſoͤnet. alſo das ſie ime mit willen hertzog Heinrichs vom̃ leoben huldeten. Derſelb biſchoff hat die thumkirchen zu Lůbeck geweyhet. vnnd das cloſter zů ſant Johanßen in der ſtatt auffgepawel da yetzo iunckfrawen wonen. vnnd ettwen bꝛůeder ſant Benedicten oꝛ⸗ dens iñgehabt. vnd yetzo ʒu Ciſmer in dem land ʒu holſtain ir wonung beym meer habẽ. In diſen zeitẽ wardt di ſe ſtatt Lůb eck von kaiſer Friderichen ein kafſerliche vnd freye ſtatt gemacht vnnd mit freyhaitten begabt zeſein ein hawbt aller Seeſtett. vnnd in mancherlay freyungen. auch bey eůßern in verren lannden. ſund erlich zu Lun den. in Engelland. in Noꝛweden, in der Moſchka. in Noꝛgarden. in Rewſſen vnd an vil andern enden vnd gegẽ⸗ ten. als in Flandern Teñmarck vnd Schweden. Mer kaiſer hat auch einem erbern rat daſelbſt die freyhaiten die ſie voꝛmals von hertzog Heinriehen hetten beſtettiget vnd durch ein guldine bullen. das ſie.rxüij ratherrñ haben moͤchten willigclich verlihen. vnd ſie geadelt das ſie nach ſytten vnd gewonheit rittermeſſiger lewt gold(außge nomen die ſpoꝛn)tragen můgen. Diſẽ edle ſtatt iſt ſawbery vnd rayn von beden ſeyten ab der hoͤhe gegen ð mittel geſenckt alſo das die waſſer vnd vnſawberkeit frey abflieſſen vnd von vilfeltiger regen wegen die ſtraſſen vnd gaſſen rayn ſind Die thumkirch gein mittemtag am̃ ende der ſtatt gelegen iſt faſtlanng vnd huͤbſch. Alda ſinnd ſunſt vier pfarrkirchen mit ſyben hohen ſpitzigen vnnd ſchoͤnen thurnen mit kůpffer vnd pley gedeckt vnd in der hoͤhe mit gold geʒiert. Alda ſinnd auch zway cloͤſter pꝛediger vnd parfůſſer oꝛdens. vnnd ein ſpital zum̃ heilligen gaiſt. So iſt die ſtatt mit waſſer.thuͤrnen. mawꝛ vnd greben zumal bewaret vnd befeſtigt. Alda ſind zwů lang vnd weyt gaſſen vnd daran ſchoͤne hewßer von ziegelſtainen gepawt. ebner vñ gerichteꝛ weys geſetzt alſo das eins fůr dz andeꝛ nit raicht.die andern gaſſen alle geen creuͤᷣtzs weiſe auff diſe zwů gaſſen. Daſelb ſt fleußt ein waſ ſer Wagnys genannt von mitternacht gein mittemtag vnd fůroan gein dem nydergang. Vnd voꝛ der ſtatt das waſſer Trab gleich widerſyns von mittemtag gein mitternacht mit gewaltſam̃em fluſs in das meer eylennde. Ietzo ſitzet alda in dembiſchoflichen ſtül der hohwirdig herr Dietterich von hamburg gepoꝛn. *— 2—— — 8 8 85 ebiſchoflich namhaftig ſtatt Neyſs Schleſier lannds an dem fluſs Neyſs gelegen hat von demſelben 0 uſs iren namen empfangen vnd iſt mit mancherlay gepewen geꝛiert. Als aber Schleſier lannd vom̃ an⸗ fang ein teyl des groſſen Hirciniſchẽ walds gantz eben geweſt iſt alſo iſt es auch weldig geweſt. aber durch ver weylung vnd verſcheynung der zeit iſt es von weyl zu weyl mi doͤꝛffern vnd menſchlichen inwonungẽ verfan gen woꝛden Nach dem nw aber die inwoner den criſtenlichen glawben an ſich empfiengen da wardẽ ſteit vñ ſchloͤßer auffgerichtet vnd dieſelben inwoner des ſchleſiſchen lands zu gůettigerm vnd innigerm gotßdienſt ge laßtet Durch diſs Schleſier land fleußt der namhaftig fluſs Ader genant. derſelb fluſs mit Olſa Niſſa Ola Liſ ſa Baruſio Bobꝛo vnd andern fluͤßen gemert rynnet durch die Bꝛandembur giſchen marck in das teuͤtſch meen bey Stettin. Schleſier land iſt dꝛey tagrays pꝛayt vnd newn tagrays lang ſich von den hůũgeriſchen gegenten bis in die Bꝛandemburgiſchen marck außſtreckende. Vnd wiewol der erſt biſchoflich ſtůl diſs lannds nicht zu Pꝛeßlaw geweſt iſt. yedoch als Kaʒimirus diſs namens der erſt auff abſterben der koͤnigclichen manlichẽ ſtam mens in Poln auß ſeinem coͤſterlichen ſtand von dem Eluniacenſiſchen cloſter durch verhengknus des bab ſts denn er von eim yeden menſchen des koͤnigreichs einen pfennig gein Rom zeſchicken verhieß in Poln kome vnd ʒu koͤnig auffgenomen wardt do wendet er den biſchoflichen ſtůl in die ſtatt Preßlaw ſo dañ vetzo(als ettwen hienoꝛ in beſchꝛeybung der ſtatt Preßlaw gemeldt iſt) ein hawbt aller Schleſttiſchen ſtett iſt. In demſelben bi ſchoflichen ſtůl ſtzt yetzo doctor Johann tot von Wemding Eyſtetter biſtthumbs weylũd ein kaiſerlicher pꝛo thonotari.der dañ berůmbt iſt das er mit ſeiner klůgheit vnnd em̃ſſigkeit das biſtthumb in kůrtzer weil zu dem ſtand gebꝛacht hab das der biſchoflich tiſch vnd hof in hundert veꝛgangen iarñ nye fruchtperer vnd an gepen⸗ en zierlicher geweſen ſey. Diſs land iſt an getrayd vñ fiſchẽ fruchtper. an willpꝛett. vñ voͤgeln vberflůͤſſeg.Auß erhalb der ſtatt Preßlaw ſinnd ſunſt namhaftig berůmbt ſtett in diſem lannd. Nemlich diſe ſtatt Neyſs. groſd Glogaw Lignitz Gppel Schwednitz Teſchen Ulſna Franckenſtain ·Monſterberg Sagan Brega. Auch vul ſchoͤner wolgepawter cloͤſter 6 011551 F lannd iſt eim koͤnig ʒu Beheim vnderwoꝛffen. das hat er von dem Roͤmiſchen reich zu lehen. il erblich hertzogen vnnd furſten haben diſs lannd verherert verwue ⸗ —— — —— — — — E ——— 2— — — Blat CCLXVII ſtet vnnd vnfridſam̃ gemacht das ſie von ſpꝛoͤdigkeit vnnd wenigkeit wegen der zinſs vnnd rennt flůrſtlichen ſtand nicht fuͤeren moͤchten. darumb ergaben ſie ſich auff rawberey. Aber nw zurzeit iſt diſs lannd auff abſter⸗ ben der andern geſchlecht an wenig herrñ gelangt die dañ nicht wenig mit reichthůmern vnd bewarten ſtetten begabt ſind. Der gotßdienſt iſt durch das gantz Schleſier land faſt vil vnd groſs. ſo ſind die gotzhewßer allet⸗ halben mit brieſterlichen vnd andern gezierden vnnd gepewen hohgeeret. Der gaiſtlichen beder geſchlecht ein roße anzal. vnd erbers zůchtigs lebens. das volck redſprechig vnd holdſelig vnd vber alle inwoner teůtſchs U105 zu der andacht hohgeflißen. Alda iſt auch vil adels zů waffen vnnd kriegen begierig. Das weiplich ge⸗ ſchlecht hůbſch vnd luͤſtig.aber zůchtig. Das pewriſch gepoͤfel polniſcher ſpꝛach der feld arbait treglich war⸗ tende iſt mer geflißner zum̃ getranck. darumb wonen ſie in ſchnoͤden hewßlein vnd werden ire feld vnnd egker verſewmlich gepawt.aber die 5 b10 pawꝛn pflegen irs feldpaws fleißigelicher vnd wonen auch in zierli⸗ chern herbergen. Alda iſt die ʒerung vil wolfayler dañ in andern anſtoſſenden gegenten. Aber was dem Schle ſier land ettwen vnůberwindlichen ſchaden vnd abbꝛuch bꝛingen wirdt das iſt das.das die zinſs herren nach Faſteß des ſtatt vnd des beſitʒers mit verwilligung der oͤberkeit ein nemliche ſumma gelts nemen vnd dem ver⸗ awffer einen ierlichen ʒinſs auff ſeine gůeter ſchraben vnd ſo ſie deñ ſolchen ʒinſs ett wieuil iar bezalẽ darnach ſo widerſetzen ſie ſich den ʒegeben. alßdeñ werden die pawꝛn nach iñhalt des gedings eintweders mit gaiſtlich em pañ angezogen. oder aber die pfand angegriffen. vnd ſo deñ die pawꝛn ſolche beſchwernus nit erleyden mů gen ſo verlaſſen ſie haws vnd feld vnd fliehen anderßwohin alſo komen derſelben hoͤfe. feld. wyſen vnd egker zu vngepew vnd bleyben in eegerten ligen. Auß diſem fal nymbt Schleſier land(wo es nit fuͤrſehen wuͤrdt) teg lich groſſen abbꝛuch. ſunſt iſt es ein loͤblichs land. Des volcks getranck iſt pier. Auß Merherñ vnnd hungerñ bꝛingt man wein dahin. wiewol man ettlichen wein in der Schleſi bey Croſna hat. den man zum̃ maiſten tayl auß dem land auff der adern gein Pꝛeuſſen vnd anderſwohin bꝛingt. Sunſt fuͤert man nichtz auß dem Schleſt er land dañ ſpꝛoͤde wůlline tůcher gein hungerit vn ſiſch gein Merherñ. Der zeuil groſs geſchmuck vnnd ʒier de ber klaider an iunckfrawen vnd weybern von gold vnnd perlein ſaygert diſs land nicht wenig. Neyſss 1ufn un Ig u U ö Je alten geſchihtbſchꝛeiber haben gar wenig von Teutſchen landen.als ob dieſelb nation außerhalb des vmb krayſs lege geſchuben vnd als trawmſweiſe von teůtſchen ſachẽ meldung gethan. dann ſo wir von alten zeitten leſen ſo finden wir das die Teuͤtſchen ettwen in Barbariſchem grobem ſytten gelebt. ſich zerrißner ſchnoͤder klaydunng gepꝛaucht. vnnd des gefengs des wülprets vnnd des feldgepews generet haben. frayſſam vnd kriegs begierig menſchen. aber golds mangelhaftig vñ keins weins gepꝛe chig. Teůtſch land zu latein ger⸗ mania genant wardt ettwen innerhalb dem meer vnd der Thonare. vnd widerumb innerhalb dem Rhein vñ dem fluſs Albis oder Elb begriffen. Wie verre aber die teuͤtſchen nwmaln ire grenitz vbertretten haben das iſt vnuerboꝛgen. wañ deſs iſt ſchier mer das ſie in gallia. im oͤbern ryeß im Norgkew. im Lechfeld. vnnd in Polni⸗ ſcher art erobert deñ deſs das ſie voꝛmals iñgehabt haben. Weñ wir der edeln hohberůmbten vnd ſcheinpern ſtett. der reichen gotßhewßer. der großmechtigen gewaltigen fůrſten vnd pꝛelaten Teůtſcher nation gedencken woͤllen ſo ſehen wir kein land das in achtung aller ding teütſchs land vbertreffe. alſo weñ einer auß dẽ teuͤtſchẽ der zů den zeitten des kaiſers Julij gelebt het erſtuͤnde vnd teůtſch land durchwãderet(als Arioiuſtus) ſo ſpꝛech er das es nit die erden wer die er ettwen geſehen het vnd kennet es micht fůͤr ſein vaterland. So er die beſetzung ö 10 Ehhhuchte der weingarten vnd fruchttragender 1 0 beklaydung der mẽſchen.die hoͤflichkeit vñ C regiments dey den Teůtſchen ſchawet. Aber diſe verwandlung iſt durch nicht anders deñ durch annemunng criſtenlichs glawbens beſchehen. dañ der criſtenlich glawb hat von den Teuͤtſchen alle barbariſche grobheyt vertriben vnd die Teutſchen alſo gehůbſcht das yetzo die kriechiſchen grob vnd die Teůtſchen billich lateiniſch geneut werden. So man nw newe ding betrachtet. oder alte ding herwider bedenckt ſo erſcheint vndeꝛ allẽ na tionen die zum̃ krieg geſchickt ſind keine erfarner.keine hytziger denn die Teutſch. dann in diſer teuͤtſchen nation wꝛeden gefunden pferd. waffen vnd gelt. auch ſouil durchleůchtiger furſtẽ. ſouil hohgeporns adels. ſouil ſtarck er rewtter vnd hoflewt ſouñ mechtiger ſtett.ſouil reichthůmer. ſouil go ds. ſouil ſilbers.ſouil eyſen ertze. ſo groſ ſe menig volcks. ſo groſſe manſchaft. ſo große kůnmůeligkeit. ſo große kraft vnnd ſtercke. Vnnd wiewol etkeve die grenit oͤꝛter vnnd ende teůtſchs lannds. nemlich(als die alten ſetzen) vom̃ oꝛient der fluſs weichſel. vom̃n derganng oder occident der Rhein. von mittemtag die Thonaw. von mitternacht das Perůſiſch meer Keſe ſehen wir yetzo wie weyt ſich die Teütſche nation erpꝛaytet hat dann die teůtſchen haben Engel⸗ and nach außtreibung der Bꝛittannier erobert. vnd der nyderlender vnnd Schweytzer oder Elſaſſer gegennt nach außwerffung der Gallier od er 0 erlangt. vnd das oͤber rieß vnd Noꝛgkew verfolgt vnd dẽ fůß bis in welſche land geſtreckt. Die Teůtſchen haben auch das volck hhulmigeros yetzo Pꝛeůßen genant auß der vnglawbigen gewalt gezogen. Allain die Beheim als die frembdẽ ſitzen in teůtſchem ertreich.ein mechtigs hoh edels volck. aber ſie ſpꝛechen das ſie dem Teutſchen kaiſerthumb gehoꝛſam ſeyen. Ir 1 iſt auß des reichs kurfůrſten der fůrnembſſt. Die teůtſchen ſind groß.ſtarck. ſtreytper vñ auch got angeneme ewt. die ire land vñ nation alſo erweytert. vnd ob allen voͤlckern dem roͤmiſchen gewalt vnd mechtigkeit widerſtand gethan habẽ. dañ wiewol der nydertretter aller erden vnnd der zemer des vmbkrays der werlt Julius der kayſer nach ver⸗ dꝛuckung vnd beſtreytung der Gallier vnd Franckreichiſcher gegent zu mermaln vber den Rhein gerayſet vnd große ding in teütſchem land begangen hat. xedoch hat er das ſtreitper fraydig vnnd feſtmůetig Schwebiſch volck vngezemt vnnd vnuergeweltigt můeſſen laſſen. Auguſtus octauianus der ob allen roͤmiſchen kaiſern der glůgklichſt vnd werltſeligſt gehalten ward. dem auch die koͤnig Parthier vnd indier ſchanck vnd gabe ſendeten ſt nyndert ye in ſtreyt ermder gelegen dañ allain gegen den teůtſchen. Es wer zelang hie zebeſchꝛeiben was vn fůg. beſchwerde vnd verdꝛieſs die Teutſchen den roͤmern haben beweiſt.dañ wiewol die teutſchẽ ye beweyln dem toͤmiſchen glůck gewichen haben ſo haben ſie doch darnach die roͤmer. die Gallier. die Frontzoſen. die Hiſ⸗ panier. die hungern vnd andere mancherlay voͤckere offtmal beſtrittẽ vñ ſyglich vberwũden. Die roͤmer habẽ auch nach erobꝛũg irs gewalts groſſe oig geůbt nit on hilff vñ beyſtãd ð teůtſchẽ.die in kriegs ſachẽ alſo faſt tůͤglich. vñ ĩ haymiſchẽ heñdeln alſo glaw 05 vñ getrew erſchynẽ dz ſie zu hůtern vñ bewarern des kaiſer/ erleſen wardẽ. Wiꝛ wißẽ auch dz hertzog Gotfrid zu lothꝛĩgẽ lichẽ leibs vñ lebẽs voꝛ menigclichẽ erkoꝛn vñ au ſytlichkeit der burger.die ſcheinperlichkeit der ſtett. vnd ein ſolche ʒierlichkeit der pollicey vnd gemaynes 13 vf võ europa doch ucht ale gettlicher u dbeche das Tetſche begriſfen wet cien, Gpcenech Wanthencpgh Ifaßte omehni u dogluorchell Msc 4bn5 10 offrich Ehm A0 f ſabgbeſcht Hcchtebehul ettkhcheſe b ud0h eh ſchwaben als babſt Eugenus die eriſten wider die Sarracen ʒu hilff vnnd rettung des h Blat CCLXVIII allain mit dem Rheiniſchen teůtſchen vnd ettlichen Galliern vñ wenig Walhen das Hungeriſch land geſchlagẽ Friechiſch land durchdꝛungen. Helleſpontum durchzogen. Aſiam durchrayſet. Jheruſalem auß der vnglawbi⸗ gen gewalt erledigt vnnd alle voͤlcker vnderwegen ernidergelegt hat wiewol die Tůͤrcken vnnd Sarraceni ſich in großer zal vnderſtũdẽ zewiderſtrebẽ. In ſeinẽ heer ſollen zwaymal hũderttawſent ſtreitper man geweſen ſein aber teutſchs lannd allain vermag gar vil mer volcks zeſam̃en zebꝛingen. dañ Penwderkſ, ng koͤnig Cunrats des s hei anraytzet vnnd nw die Pꝛeůßen mit andern hinhinter gelegnen voͤlckern die abgoͤtter ereten. vnnd die Sachßen oder an⸗ dere ire nachpawꝛn als criſten vilfeltigclich vberzohen do ließ koͤnig Lunrat die Sachßen oder andere ire nach⸗ pawꝛn dahaymend ſich der pꝛeußen vnd andrer vnglawbigen auffzehalten vnd zohe er mit den Rheinlendiſchẽ Sch waben Francken vnd Bayern gein Jheruſalem. Wielang aber vnd wie pꝛayt. wie gotßdienſtlich. wie war haftig. wie gerecht. wie gelůebdhaltende. wie volckreich. wie habehaftig die Teůtſch nation ſey. wie großer adel wie ftarck. vnnd der ritterſchaft geůbt vnd erfarñ. wie große zierd der kirchen. wie große ere vnd rům der pfaf heit. Wieuil großtetigkeit der fürſten. wie gꝛoßer ſchein vñ glantz der ſtett. was amplicks des himels. was frucht perkeit der erden. vnd was zierliehken der lender vnd gegent alda erſcheynen das můgen wir vns ee verwũdern denn das alles erzelen. Wañ aber nw diſes werck des bůchs der hiſtoꝛien genannt in der kaiſerlichen reichßſtatt Noͤrmberg außgeet. welche ſtatt ſchier in dem mittel Teůtſchs lannds gelegen iſt ſo wollen wir in beſchlůſs diſd buůchs von Teutſchem land ein wenig meldung thun vnd damit die hiſtouen Enee ſiluij babſts Dij des andern võ europa vñ de geſchihten ſich ber zeiten kaiſer Friderichs des dꝛitten dariñ begeben. gemacht kůrtzlich einziehẽ doch nicht allenthalben gamz gemeſs der maynung des lateins darauß es genomen iſt ſunder zu zeiten mit fuͤrge yng ettlicher woꝛt vnd maynung.auß vꝛſachen das an ettwieuil enden in der bemelten Eneiſchen hiſtoꝛi meldũg vnnd beſchreibung beſchiht von dingen danon hieuoꝛ in diſem bůch erklerung beſchehen iſt. u ſambt dem auch das Teutſch alles in dem ſpacio das zu dem Teuͤtſchen nit weitter deñ zu dem latein gelaſſen iſt nicht hat můgen begriffen werden. 5 Eneas pius bin ich genaat RMein lob vnd pꝛeis iſt hbohbekõst 3 Eneas pius der babſt Friderich deꝛ dꝛitt ein romiſcher kaiſer maſſ ſbichmrfir ſlbenzet infe ynd denem al Wuampodagt ſrruphitoueb nſt aberes we 115 nachtliche ynd kömbt of egit eulteinge des anrahtzende 15 abthůn. yiij lat (Bot 6153500 dermeldun ſugler daſelbſthit ſweſt als in vnfß cg gein welſche oden yne. vnd elfer wirdt ein ſulrgys iſt auch üß gihthe bis a biedn ynd herrſch Wde ü eens tels Te VVVXXX hezgvnßern J0 haben vßder! VIVSINNS Der zoꝛnig leob verſchonen thut Deſs:der gein im zaiget demůt Alſo ſoll auch ein herrſcher thon Dem gelyhen iſt des gewalts kron Blar CCLXIN K Es hohwirdigſtẽ in got vaters herren Enee de picolominibus des tardinals ſancte Sabine beſchꝛeibñ der gſchihten vnder kaiſer Friderichen dem dꝛitten durch Teůtſche land vnd Europã 9705 Deſchn bung der gegent an herren Anthonien den Hilerd enſiſchen cardinal außgangen. IUthomo der heilligen roͤmiſchen kirchen bꝛieſter cardinal Hilerdenſis genant ſeinem allerlieb ſten vater em A peüt Eneas deſſelben oꝛdens aber nit deſſelben veꝛdienſts Senalſ cher 1 vil unte Heue ich nehſt in dem podagra vnd glidſchmertzẽ(als ich gewont bin arbaitet do bꝛacht mir ein teujtſcher bůchuezkawf P5 oder bewarer ein bůechlein fůt in dem der toͤmiſchen kaiſer gſchihten vnd namen vnd ein wenig von ſytten begriffen warñ bis auff Wemzeſlaum Carls des vierden ſun. Vnd nach dem in demſelben bůechlein vier kaiſe: vnderwegen blibẽ warñ auß vꝛſachen das Beneuenuſtus himolenſis der beſchꝛeiber deſſelbẽ bůechleins vnd Wentzeſlao abgienge. ſo bate mich der Teutſch das.deſs das bůechlein mangelt hinzuzeſchꝛeiben. dẽ nach hab ich den menſchen nicht woͤllen betrůeben ſunder die zal der kaiſer bis auff vnßere zeit erfült. der kůrtze deſs der voꝛ mir geſchꝛiben het nachfolgende. Die weil mir aber in gemůet beywonet das ſich ſoul vnd grofs geſchihtẽ vnder den criſten von der deit des roͤmiſchen regiments kalſer Friderichs bis auff diſen tag begeben Wbeß ſo hab ich mir fiütgeſetzt ein büechlein beſunder zemachen vnd dariñ ettiche ſundere gedechtnußwirdige ding der ſelb en zeit in kůrtze zů gedechtnus der nachkomenden ʒebeſchꝛeiben darumb hab ich ein kurtze hiſtoꝛi gemacht vnd deinem namen ergeben. vnd ſo du in gleichem ſeůchen oð kranckheit mit mir arbaiteſt ſo magſt du diewei du am poͤdagra ernyderligſt mein ſchꝛift leichtlich leſen vnd vꝛtauln. Es werlich bekeñs) wol ſchickerlich gewe ſen ein hiſtoꝛiẽ beſchehner ding von anfang vnßrerr zeit bis hieher zebegreiffen.als ni⸗ denn offt zů můt gewe⸗ en iſt.aber es was des einen podagramiſchem vnd ſund erlich der viertzigtagigen faſten entgegen komenden ge egets nachtliche wach deßmals nicht voꝛ awgen. Das podagra liebet vnßere hewßer. ſchaydet auch offt ab vnd koͤmbt offt herwider doch wirdt es villeicht diſem fůrnemen dienſtlich ſein. Gehabe dich wol vnd ob du petzit zeunzeitig oder zeſcharpff wider ymant geſchnben findeſt das ſoltu meiner natur vnnd auch den ſtacheln des anraytzendẽ podegrams zůmeſſen. vnd was vnkůndigs onſchickerlichs vnd vnfůeglichs begegnet mit der 1 abthůn. Auß Rom am newnundzwentigiſten tag des monats Miarcij. Nach riſti gepurt..ccce, 7 viij. iar. (Don dem hungriſchen land vnd dengſchihten dariñ FVngernland an oͤſterreich kaiſer Friderichs vaterland ſtoſſende gein dem oꝛient gelegẽ wirdt dẽ anfang FB der meldung geben. Ettliche nennen diſs land Pannoniam gleich als wern die hungern an ſtat der Pan nonier daſelbſthin komen. aber ungern erraichet die ende Pannonie nicht. So iſt die auch ettwẽ nit alſo pꝛayt geweſt als in vnßern ʒeiten. Bungerñ wardt begriffen innerhalb der Thonaw vnd dem liuſs yne vnd dem ge⸗ pirg gein welſchem land vnd an das adꝛatiſch meer ſehende vnd Pannoma vom̃ nyderganng das Noꝛgkaw vnd den yne. vnd vom̃ oꝛent die voͤlcker Myſos vnd Triballos vnd den fluſs Saw berůrende. Innerhalb di ſer rifier wirdt ein groſſer tail des oͤſterreichiſchen lands beſchloſſen vnd von den Teutſchen ingewonet. In di ſem krays iſt auch Steyer begriffen ettwen Valeria genant. Vnd wiewol hungern nydern Pannoniaz von dẽ fluſs Leytha bis an die Saw vmbgreift. ſo vbertrit ſie doch die Thonaw bis hin in das Polniſch land raichẽ de. vnd bis in die gegent die ettwen das Gepidiſch volck inngehabt haben vnd yetzo die Vaci beſitzen. Der ge⸗ walt vnd herrſchung des Hũgriſchen volcks iſt vil bꝛayter vnd weyter deñ das hungriſch land. dann die Dal macier oder Winden.die Boſſneꝛ. die Triballit oder Myſij oder Raſcianer vnd Gethe. die man eins teils Wala⸗ chen. eins teils Tranſſiluanos. die Sybenburger nennt ſinnd vnder der hungern gewalt komen Wiewol⸗⸗ liche zu vnßern zeiten durch der Tuͤrcken gewalt auß dem Hungriſchen gepiet gedꝛungen woꝛden ſind. Die Roͤ mer haben vnder dem kaiſer Octauiano diſe pꝛouintzen ſouerr ſich die herdißhalb der thonaw erſtreckt erſtlich erobert Bachonem den Pannomſchen koͤnig vnd die Amantmer ʒwiſchen derd 11 11 1 — Traianus der kaiſer hat daciam ihenßhalb der Thonaw die ſo ein tayl des hungriſchen lands iſt gezemt vñ auff ein barbariſchen erdpodem ein pꝛouintzen gemacht.aber diſe prouintz wardt nach verluſt vnder Galieno durch aurelianum herwider gebꝛacht. Nach den roͤmern haben yezuzeiten die huni das Scitiſch volck. ʒu ʒeiten die go thi auß den innſeln des Baltheyſchen oder Pꝛewſſiſchen meers. darnach die Sachßen guß Teuůtſchem land ziehẽ de Pannoniam bekriegt vnd beſeß en. Zu letſt hat die hungriſch nation auß den letſten oͤꝛtern der Seithier vber⸗ — genomen bis in diſen tag ein koͤnigreich habende vnd ihenßhalb vñ dißhalb der Thonaw weyt herrſehẽ e. Nicht verr vom̃ vꝛſpꝛung des fluſs Thanay iſt ein anders Hungerland diſer hungtiſchen pꝛouintʒen můter an gezůnge vnd ſytten di 75 cher vnnd gezogner iſt dañ ih riſchen pꝛouintzen ſchier gleich. wiewol diſe als ein criſtenliche anbetterin burgerli⸗ r hene die nach grobem Barbariſchem ſytten lebennde die abgoͤtter eret. In hungern lannd durch das die Thonaw lawft hat kaiſer Sigmund. kaiſers Karls des vierden ſum ein gepoꝛner Beheim vnd Tran beſtritte. Aber derköngn wil diemtſambtd mit demſelben! the chketderl 150 iufe ſchlecht vñ al andern bezwun dochwoꝛ nit fte kome do vnder der cardingl ſan ynnd Eltzabet wendetẽ ſich ſch hein gůr ein gel geoſſe menig de hlt groſſen heere gepůrt aber doe Cürcken vil gluͤe ſtet bey den h diſen dingẽ wa ſchẽkziſek Fride hal en puͤntnus woſtein oͤſterte gegendes kaſet gerh an Steyer 5586eh Blat CCLXX des vꝛſpꝛungs ein Teuͤtſcher in wanckelm gluͤck vber..iar geregitt vnd Eltzabethen ſein tochter Albꝛechtẽſdem hertzogen zů oͤſterreich zu der ee vermehelt vnd ime alle ſein herrſehung geſchaft in maſſen dañ hienoꝛ in diſem bůch von ir yedem in ſeinem tittel das vnd anders nach der leng begriffen ſtet. deßhalb ſoͤlchs alles hiebey wid zemelden vermyden bleibt) Dieweil der benant Albꝛecht eins mals zu Ofen was do begabe ſich alda ein ſoͤlche geſchiht. Der richter der ſtatt Ofen ein teůtſcher man ertrencket einen hungern von ſeiner verſchuldung wegen das verſehmahet den hungern die dañ dem teůͤtſchen namen faſt geheſſig ſinnd gar ſere.alßpald erhůb ſich ein auffrůr alſo das die hungern ʒu der waffen griffen vnd was Teutſcher ine begegenten allenthalbẽ ʒu tod ſchlů gen. Es wardt ein flucht zum̃ koͤnig in das ſchloſs.der kawflewt hewßer der die maiſt anzal teůtſch was war den zerruͤdet. Zu derſelben zeit pꝛediget den zu Ofen Jacobus marchianus ein leßmaiſter parfůßer oꝛdenns an ſchꝛiftlicher weißheit vnd heilligkeit des lebens beruᷣmbt. der zů ſtillung vnd vertempfung der auffrůr die pild nus des gekreůtzigiten hailannds in der hand tragende dem wůettenden vnd gewappenten volck entgegen 1100 vnd ſie zuuermeydung des todſchlahens vnd rawbs vnd zu hinlegung der waffen flehlich vermanet. aber ſie verſtunden ſeine woꝛt nicht ſunder maynten das ſie Criſtum als einen fůrer oder anlayter irs fůrnemens hetten vnd hůben denſelben Jacobum vnd das crucifix in die hoͤhe entpoꝛ auff vnnd tobten durch die ſtatt yetzo diſs deñ ihenß hawß pluͤndrende doch enthielten ſie ſich voꝛ todſchlahen von gegenwertigkeit wegen des benantẽ bꝛuder Jacobs.der dañ allen fleiß füͤrkeret yetzo mit bitte deñ mit zehern den grym̃en des angezůͤndten volcks ze ſenftigen. Vnlang darnach verſchied koͤnig albꝛecht mit tod vnd ließ Eltzabethen ſein wittiben alſo geſchwen⸗ gert. Nw vermaynten die hungern vnʒym̃lich ſein vnd geferlich das ein ſolch groß koͤnigreich dem gericht vnd herrſchung einer frawen vnderligen ſolt. demnach vermaneten ſie die koͤnigin mit großem bitten ir Vladiſlaum den Polniſchen koͤnig ʒu der ee zenemen.alſo ver williget ſie mit dem geding ſo ſie einen ſun gepere dz ime ſolchs keinen nachtail bꝛingen ſolte. dem nach warden des koͤnigreichs pꝛelaten vnd fůrſten von gepurt vñ an glawb wirdigkeit die foͤꝛderſtẽ gein Poln geſendt. dieweil dieſelben vnderwegen warn do wardt Ladiſlaus geporn zu Stůlweiſſenburg getawft.mit der gůrtel der ritterſchaft begabt vnd mit der hungeriſchen kron an einem ei nigen tag bekroͤnet. darnach zu kaiſer Friderichen gebꝛacht vnd zwelff iar bey ime gehalten mitſambt der kron. die mitſambt dem ſun ſein můter demſelben kaiſer Friderichen befolhen het. Die hungern ſchickten doch wideꝛ der koͤnigin willen ire botſchafter gein Poln zu koͤnig Vladiſlao. den bꝛachten ſie durch groſſe zuſagung vñ ver haiſſung gein dungern vnd gruͤſſeten ine als einen koͤnig mit auffgeſetztem dyadem. Als nw die můter Ladiſlai mit demſelben Vladiſlao in mancherlay geſtalt mit waffen lang gezanckt. vnd graff Vlrich von Cili in zwipar theyſchkeit der hungern das koͤnigreich Ladiſlao zu gůt beſchůtzt het do wardt er von den polniſchen gefangẽ vñ langzeit in fangknus 0 der ertzbiſchoff zu gran darnach mit cardineliſcher ere begabt võ geſchlecht vñ an ſyttẽ ein durchleůchtig man hat yedẽ koͤnig das koͤnigclich dyadem auffgeſetzt. einem willig dẽ andern bezwungen. dañ wiewol er gefoꝛdert auff offne vertroͤſtung der ſicherheit gein Ofen kome ſo wardt er dochwoꝛ nit frey gelaſſen ee denn er den Vladiſlaum zu Stůlweiſſenburg bekroͤnet. Alßpald er aber anhayms kome do vnderſtund er ſich mit hoͤhſtem fleiß dem fuͤrnemen der Poln zewiderſtreben. Vnd wiewol Julianus der cardinal ſancti angeli von babſt Eugenio gein Hungern geſendt einen anſtal des kriegs zwiſchen Bladiſlao vnnd Elizabethen auff ein nemliche ʒeit machet ſo kund er doch keinen frid finden. Nach abſterben der koͤnigin wendetẽ ſich ſchier alle des hungeriſchen koͤnigreichs foͤꝛderſten vnd beſten an die Poln allain Gißkra der Be heim gar ein geubter kriegßman hielt ſich in hũgern auff des Laßlaws ſeyten. der dañ oft mit wenig volcks ein groſſe menig der hungern vnd poln vberwunden zerſtrewt. außgetilgt. vnd zwaymaln Johãnem humaniſch mit groſſen heeren vmbgebẽ. wagẽburg loſe gemachthat Derſelb Johãnes was ein Walach nit von hoher gepůrt aber doch gůter anſchleg hoher ſyñſehicklichkeit vnnd der tugennt ein liebhaber. vnnd het gegen den Tůrcken vil glůcklicher ſtreyt vnd reichet mit der feind rawb die hungeriſchen gotzhewßer. vnnd was der.der erſter bey den hungern anzaiget das der Tuͤrcken ſpitʒen gepꝛochen vnnd vberwunden werden moͤchten. Auß diſen dingẽ wardt Vladiſlaus geraytzt mit amurate dem Tuͤrckiſchen kaiſer auch einen ſtreyt fůrzenemen. Zwi⸗ ſchẽ kaiſer Friderichẽ vnd Vladiſlaum der ſich einẽ Hungriſchẽ koͤnig nennet wardt duech Julianum den cardi nal ein půntnus vnnd vertrag gema cht dermaßen vnnd mit ſolcher beſchaidenhait. das der kaiſer die hungern wo ſie in oͤſterreich oder Steyer einicherlay ſchadens tettẽ ſtraffen moͤcht. deßgleichen moͤcht auch Vladiſlaus gegen des kaiſers vndeꝛthanen thun die das Hungeriſch land beſchedigten. Ein ſtettlein Gůntz genannt in hun gern an Steyer vnd oͤſterreich ſtoſſende hielten die rawber innen mitſambt ettlichen darumb gelegnen caſteln auß dẽſelbẽſrayſetẽ ſie gein oͤſterreich. võ dannẽ fuͤeretẽ ſie vil vihs vñ meuſchẽ hyn. der kaiſer Friderich ſamlet eylends ein heer init dem zohe er in hungern v nd gewunne die deder vnd befeſtigung der rawber vñ erhienge lxrx. auß inen. Als nw Vladiſlaus in dem tůrckiſchen ſtreyt gefallen was do ward Ladiſlaus koͤnig Albꝛechts ſun mit gemaynem rat der landherrñ zu koͤnig erwelet. vnd Johannes humaniſch zu eim gubernatoꝛ des koͤnig/ reichs hungern auffgenomen. Der regiret(als man ſagt) daſſelb koͤnigreich in ab weſen des koͤnigs mit einer eyß nin růten. vnd wardt auch in gegenwůrtigkeit des koͤnigs nit mynder dañ derſelb koͤnig gehalten. derſelb Joha nes ſtarb nach ermderlegung der tůrcken bey Weyſſenburg in kůrtze auß einer kranckheit. Man ſagt von ime dz er alſo kranck den heilligen fronleichnam des herrñ mit het woͤllen zu ime laßen tragen. vnd geſpꝛochen das vn⸗ zym̃lich wer das der koͤnig in des knechts haws geen ſolt.dem nach het er fichſelbs alſo ſchwachen in die kirchẽ ha:ſſen tragen alda het er nach criſtenlicher oꝛdnung gebeychtet. das heülig ſacrament darauff empfangen. vnd ein ſele ʒwiſchen der bꝛieſter hend got dem herrñ auffgegeben. Wol ein ſeliger gaiſt der die botſchaft ſo groſſer beybochſf enburg begangner thate ſelbs in den himel gebꝛacht hat. Als aber nachfolgend der graff võ Cili võ Ladlſlao dem eltern des hunianiſch ſun ertod. vnd darumb auch derſelb Ladiſlaus auß befelhe des koͤnigs La diflatzu Ofen enthawbtet vnnd Mathias ſein bꝛuder gefangen wardt. vnnd auch derſelb koͤnig Ladiſtaus zu Piag verſchiede imnaßen hieuoꝛ in dem bůch von demſelben Ladiſlao vnder ſeinem titel gemeldet iſt do verſa melten ſich die hungern gein Ofen einen andern koͤnig ʒeerwelen. Vnder andern lantherrñ kome auch daſelbſt hin Michel ʒylagi mit. riijm. gerayſiger vnd. vijm.fůßknechtẽ. derſelb Michel was des hunianiſchs weibs pꝛu⸗ der vnd des Mathias oͤheim.deꝛ het gegen vil hungriſchen herren von Ladiſlai ſeiner ſchweſter ſuns ertoͤdtũg wegen groſſe feintſchaft. des gewalt vnd mechtigkeit bꝛacht den hungern nit kleinen ſchꝛecken alſo dz ſie beſoꝛg ten das kein freye wal eins koͤnigs beſchehen moͤcht. do giennge Michel fuͤr die verſamlung vnnd ſpꝛach das er ſolch gewappent volck dargefůert het in mi fůrſatz der verſam̃lung einiche vergewaltigũg zebeweiſen. ſunder die ihenen die villeicht die freyheit der fuͤrſten vnd des volcks in auffnemung eins koͤmigs betrůeben wolten zeeꝛ ſchꝛecken. vnd allain des ʒeuermanen das ſie ingedenck werñ der gůttaten Johannis humaniſch. deꝛ emiger alleꝛ tůrcken waffen von dem hungriſchen koͤmgreich vertriben vnd die obſygung des hũgriſchen volcks berumbt gemacht het. dar gegen ime dañ belonung ſeinen verdienſtẽ vnwirdig vnd vngleich beſchehen ſo ſeiner ſůne ey ner grawſam̃lich ertoͤdt vnd der ander in Beheim gefangen wer. vnd darumb ſolten die lantherrũ die gedecht nus Johannis hunianiſch billich erheben vnd Mathiam ſeinen ſun auß der fangknus erledigẽ vnd in die hoͤhe des hungeriſchen koͤnigreichs ſetzen. das dañ ſein vater mit ſeiner machte vnnd tugent behalten het. deñ es wer ye nicht zeleyden das ſolcher koͤnigelicher gewalt an die euͤßern gelanngen ſolt. ob.das alſo beſchehe ſo woͤlt er aller der ihenen die Mathie ſeinem ſchweſterſun widerwertig geweſen werñ verſchonen. vñ wiewol die ſach ettwielang zweifellich vnd wanckelper was nach dem ſich ein yeder lantherr beſoꝛget. So wardt doch Ma⸗ thias ein iungling.xvijj.iar alt.an. xxiij.tag des monats Januarij vnder. rim mannen die mittẽ in der Thonaw mit eyſe gezwengt des außgangs der wale vngedultigelich wardtende als ein konig außgeſchꝛyen. Vie iſt ſich wunderperlicher wanckelheit menſchlicher vnbeſtendigkeit zeuerwundern. Auß zwayen iunglingen gleichs al gers vnd ſchier gleicher ſytten ward einer(als koͤnig Laßlaw) auß dem koͤnigclichẽ ſale nach newer heyrat zum̃ grab getragen. vnd der ander(als Mathias) dieweil er des tods in fangknus foꝛchtſam warttet auß dẽ kercker ʒum koͤnigreich gefordert. Ein wũderlich ding das ein ſolche vrberlinge gehe freůd die můter nicht geſterbt hat da ſie mit ſouil iamers vnd bekům̃ernus betrůebt iren ſun eer hat einen koͤnig hoͤꝛen nennen deñ auß fangknus le dig weſen. Auf dẽ hungriſchẽ gemercke ihenßhalb der thonaw gein mitternacht wartzs yetzo Sepuſium genãt alda dañ ettwen das volck Gepide geſeßen iſt het ein berůmbter rawber Eramites genant ein Beheim vñ huſ ſttiſcher ketzer die rawber woher die komen gůetlich auffgenomen vnd ſie bꝛuͤeder geneñt vnd dieſelben gegent alle ine ʒinßper gemacht mit eh vnd auffrichtung ettlicher befeſtigung vnd teber an gelegnẽ endẽ. auß denen er yetzo daher yetzo doꝛthin außlawffen vñ die lewt angreiffen moͤcht. der taylet dẽ rawb alle monat võ perſonen zu perſonen auß. Vnder denen name einer der einen gantzen in der anzal der brůeder geweſen was nit mer dañ der der einigen tag gedient het. Er ſprach ſolchs wer ime auß dem ewangelio gepotten dann der herr hette den arbaitern in ſeinem vater die zu der erſten oꝛe vnnd zu der aylften oꝛe komen warñ einen gleichen lone verhaiſſen. Als nw diſe geſelſchaft weyt vnd pꝛayt gerawbt het vnd derſelben bey. vn woꝛden warñ vñ ſich teglich mereten do mochten ſie nicht anders zertreñt werden dañ ir hawbtman Examites wůrd in koͤnig Laß⸗ laws ſold gefoꝛdert. Die gegent in den ſibenbůrgen genant iſt ihenßhalb der Thonaw gelegen. darinn ettwen Daci die frayſſamen vnd mu obſygungen gegen den roͤmern berůmbt lewt gewonet haben. Zu vnßern ʒeyten wonen in diſer gegennt 5 voͤlcker. als Teůtſch Siculi vñ Walachen. Die Teůtſchen haben auß Sach⸗ ſen land vꝛſpꝛung gar ſtarck vnd des kriegs geůbt mañ. von den ſyben ſtetten dariñ ſie wonen die Sybenbur⸗ ger genant · Sieuli ſind deꝛ hungern die elliſten vnd die allererſtẽ die auß alten hungern in diſe gegẽt komen ſind — —— 6 öchöff hun Wnſchöogtz ſchchrdt —— ——— — — 0 — —— — — Ochuhgnſth —— —— — Mügczaßſ gfe — 22 —— henht rcer Wtpghech. 00Peh H igeTch Aöm tgugech Krchkebehprehf mtggfßolk. mtgche cg nafffgtl 5 Spfingal, emif Fubeggeh glgf chäe, — ——— Blat&GLXSI von der vꝛſach wegen wiewol ſie ſich mit iten henden des agkers neren vnd auff dem gew wonende des vihs wartten ſo werden ſie doch edel gehaiſſen. vnnd ſo ir einer dem andern begegnet ſo grůeßen ſie aneinander als wolg epoꝛn herrn. Sie geben nymant ʒinſs deñ ſo ein koͤnig ʒu hungern gekroͤnt wirdt. als vil denn hawßueter ſind ſduill ochßen geben ſie dem koͤnig ⸗detſelben zal ſollen ob. lxm. ſein. Weñ ſie aber in dẽ krieg ʒeʒiehen gefoꝛdeꝛt werden vnd nicht gehoꝛſam erſcheynen ſo werden ſie mit peen des tods geſtraft vnd ire gůeter dem gemaynen ſeckel zugeaygnet. Sie Walachen ſind ein Welchs geſchlecht als wir ſchiet hernach ſagen werden doch findeſt du bey den Sybenbůtgern wenig geůbter mañ des hungeriſchen gezůngs vnkůndig. In diſet gegẽt iſt ein ſtett lein geweſen Biſtricium genant vnnd der kůnigclichen kron vnderwoꝛffen das het koͤnig Laßlaw dieweil er zu Wienne was Johann hunianiſch ʒu eigen ergeben. deſs empfiengen die innwoner deſſelben ſtettleins verdꝛieß ſich widerſetzende. doch warden ſie beʒwungen vndertanig zeſein. aber nach abſterben deſſelbẽ humaniſch vñ nach ertoͤdtung ſeins ſune Ladiſlai zʒu Ofen haben ſie Michaeln ʒylagi der fůr Mathias den andern des hunia niſeh ſun des koͤnigreichs begeret ſchnoͤdigelich außgewoꝛffen. alßhald er aber den tod koͤnig Laßlaws verna⸗ me do keret er mit eim heer wider daſelbſthin vnd beſteyt das ſtettlein mit gewalt der widerſpennigen burgere ettlichen die awgen außgrabende.diſen ire hend abhawende den andern ire hawbt abſchlahende vñ das ſtett lein mit pꝛunſt außtilgende. Vnlang darnach komen bey.iijm. Tuͤrcken in diſe gegent vnd bꝛachten einen großen rawb darauß.den eylten die Sybinienſer vnd die Teůtſchen nach vnd ſchlůgen ſie gar tod vnd kereten ſyglich mit widerbringung des rawbs anhayms. Sie warn kawm in die ſtatt komen do was Michael nit mit wenig volcks auff der andern ſeyten gegenwůttig der ſtatt außtilgung ſuchende.die dañ den von Biſtricio wider ine hilff vnd pen n als ſich die Sabiniẽfer innerhalb irer wolbewartẽ ſtatt enthieltẽ do ward er ſeins fůrnemens berawbt vnd ſchiede mit groſſen bedꝛoungen von dannen. 1 8 RN N e⸗ ,. 5 2 4 JJ. 4 h, N, x. , 0 6% N J Alachey iſt gar ein pꝛayte gegent von den Si enburgern anfahende bis zu dem Euxiniſchen meer raichen de ſchier gantz eben vñ der waſſer duͤrftig.gein mittag die Thonaw. vñ gein mitternacht die Rewſſen vñ gegen dem fluſs Thiram Nomades das Seitiſch geſchlecht die Tartern genant habende. In diſem land haben ettwen gewonet das volck Gethe die den koͤnig Darium den ſun Hiſtaſpis in flucht gepꝛacht vnd das land Tra ciam mit vil erniderlegung bekůmert haben. Zů letſt ſind ſie von den roͤmiſchen waffen ernydergetruckt vnd ab⸗ getilgt vnnd alda ein ſtatt zu wonung der roͤmer(die die Dacos bezwungejauffgericht. vnder dem Roͤmiſchen hawbtman Flacco. von dem ſie Flaccia. vnd darnach vber lange verweylung der ʒeit auß verwandlũg irs na mens Walachia genãt. vnd alſo fůr Flacci Walachi gehaiſſen woꝛdẽ. Biſs volck ſpꝛache iſt nochmals roͤmiſch wiewol zum̃ maiſten tail verwandelt vnd einem welſchen menſchen kawm verſtentlich. Zu vnßern ʒeiten ſind vnder den Walachen zwů auffrůr geweſen. eine des volcks Danoꝛum.die ander des volcks Dragularum. nach dem aber Dꝛagule an der mechtigkeit den Danis vngleich warñ vnnd mancherlay weiß von ine bedꝛanngt warden do foꝛderten ſie ine die Tuͤrcken zu hilff mit derſelben beyſtannd tilgten ſie die danos ſchier gar ab. Mer Johannes huniades oder hunianiſch raichet auß gepꝛauch des hungriſchen gewalts den danis hilff vñ bꝛacht ſie nit allain herwider ſunder erlanget auch imeſelbs daruon rům vnd reicht huͤmer. Die walachen wonen auch bey den innſeln der Thonaw. vnder welchen innſeln ich Peůcen die innſeln bey den alten gſchihtbſchꝛeibern als nam̃haftig gemerckt hab. Sie haben auch in Tracia wonung. Ein teil der Walachen ſind den Tuͤrcken. ein teil den Hungern vnder woꝛffen. Mir iſt vnuerboꝛgen das gar můeſam iſt die pꝛouintzen zebeſchꝛeiben. ſo doch die gſchihtbſchꝛeiber den man nachfolgen můß nicht allain mancherlay ſunder einander wider wertig vnd faſt miß hellig gefunden. vnd die oͤꝛter der pꝛouintzen nach geſtalt vnnd gewalt irer herrſcher ʒum̃ dickern mal verwan delt werden. dañ ettliche voꝛ zeitten gar weyte pꝛolůntʒen vnd land ſind zu vnßern zeitten gar eñg vnd klain. hin (n Ouentd ſidröngg ſhnũg ſind vnd dz die v Blat CCLXXII widerumb die gar klein geweſt iſt die ſehen wir yetzo weit vnd pꝛayt in hoher pluͤung. Lombardiam Romandio; lam Inſubꝛiam Emiliam vnd Flaminiaz die Welſchen gegent hat man ettwen als vnnamhaftig nicht erkent. So iſt Macedonia ettwen vnder dem koͤnig Emathione von ime Emathia zugenambt gar ein kleins dinng geweſt. aber nachfolgẽd hat die kraft irer herrſcher vnnd die geſchicklichkeit irs volcks mit anſichʒiehung irer nachpawrn ire gegent weit vnd pꝛayt erſtreckt. darumb ob die ihenen die diſe mein ſchꝛift leſen die ende oder oͤꝛtter der gegent nicht alſo erfarn wie 6 inen die in irem getrechte firnemen oder bey andern finden ſo woͤllen ſie mir(hit ich) nicht 7 zum̃ ergſten zumeſſen ſunder obgemeldt vꝛſach der wandelperlichkeit voꝛ awgen haben. Tracia 33 Mün uE Racia iſt(als vil treffenliche gſchihtbſchꝛeiber ſetzen gar ein faſt weytte vnd prayte pꝛouintz oder land. vom̃ 1 oꝛient das Euxiniſch meer. von mittag das Egeyſch meer vnd den fluſs Strimon vnd das Macedoniſch feld. võ mitternacht die Thonaw. vñ vom̃ occidẽt oð nydergãg das Peoniſch 685g, gee vñ die Saw. Diſer maynñũg ſind geweſt die gſchihtbſchꝛeiber Plinius. vñ Strabo. ð ſagt dz ð herg Hemus dʒ lãd Traciã mytẽ tayle vnd dz die voͤlcker Dardani. tribali.myſi in tracia wonen. So ſind die tribali in dẽ feldern gewont dariñ yetʒo die Raſciani oder raytzẽ. oð Syruẽ wonẽ. aber die myſi erſtreckẽ ſich nach dẽ tribalos gein oꝛient bis in das Euxiniſch meer zwiſchen der Thonaw vnd dem voꝛgenanten berg hemus wonende die man yetzo Bulgaros neñt Nach denſelben gegen mittag bis gein Helleſpontum iſt Romania ein Kriechiſche nation. doch ettwẽ barbariſch. vñ zu vnßern zeilten nach außtilgung des Kriechiſchen kaiſerthumbs durch herrſchung deꝛ Tůrckẽ widerũb in die barbarey gewendt. Diſs lands hawbtſtatt iſt Conſtantinopel voꝛmals Agios genant die habẽ die Lacedemo nier vnder Panſania dem hawbiman gepawt(von welcher ſtatt vꝛſpꝛung namen herkomen vnnd weſen hie uoꝛ in diſem bůch an ſeinen enden in der geſtalt wie Eneas ſoͤlchs beſchꝛibẽ hat gnůgſam meldũg beſchiht. deß ⸗ halb ſeine ſehꝛift hie widerumb einzebꝛingen vermyden bleibt) In diſer ſtatt ſind vñ gemeyne concilia vnde: den kaiſern gehalten. vil in dem criſtenlichen glawben entſtandne ketzerey verdꝛůckte. vnd auch vil ketzerey erfunden Vnder denen die am lengſten blyben iſt die von dem gükgangdes⸗ heilligen le darnach vnder babſt Euge nio dem vierden in der verſamlung zu Floꝛentz nit allain von den Lateiniſchen ſunder auch von dẽ Friechiſchẽ verdambt vnd außgeſchloßen woꝛden iſt. Aber wiewol Johannes der Conſtantinopolitaniſch patriarch vñ 989790 7 der Kriechiſch kaiſer mit der lateiniſchen kirchen einmůetigclich die artickel des glawbens gefüngen haben ſo wolt doch die Conſtantinopolitamiſſch kirch ſolchs nit anemen. Der patriarch ſtarb zu Floꝛentz der in die veremigung verwilligt het ſo lebet der kaiſer nach ſeiner haymfart nicht lang. Conſtantinus der kaiſer nach ime eintweders betrogen oder willigclich vnſynnende wolt in ſolche vereynigung nicht verwilligen. ſunder er vertribe Gꝛegonum den patriarchen darumb das er der warheit des glawbens folget alſo ſchicket babſt NRieo laus ð fuͤnft daſelbſthin yſidoꝛũ dẽ Sabinẽſiſchẽ cardinal gar einen treffenlichẽ man der die kirchẽ der Rewſſen voꝛlangſt 5eterenkenbn auß was vꝛſache die Kriechiſch nation irer legaten vertrag vnnd aynigung Iu Floꝛentz unt den lateiniſchen angenomen verachtet. Derſelb cardinal het den Conſtantinopolitaniſchẽ kaiſer vnd ſeine rete yetzo auff den rechten weg 55 der krieg des Machomets vꝛberling wider ſie entſtund. Ich ſyhe vil vnßter zeit nicht allain glawbwirdig lerer vnd poeten ſunder auch gſchihtbſchꝛeiber der irrunng weſende das ſye die Tůrcken Teucros haißen ich glawb auß der bewegnus das die tůrcken troyam beſitzen die ettwen die teůcri iñgehabt haben. aber 1 5 vrſpꝛung iſt auß Creta oder Candia vnd welſchẽ lannd. So ſind die tůrcken auß Scithia. die ſich zů vnßern zeiten alſo gemeret haben das ſie A ſiam vnd Friechiſch land be ſitzende den lateiniſchen vnd criſtenlichen namen weyt vnd pꝛayt erſchꝛecken. võ dem hernach meldũg beſchiht. ¶ Won den Turcken Lhnd mitt dendemm Ngnt ſind ng⸗ ſngcedontz tachtũ von deaſchen volc zukechtvß, Weanderſ geſta Whg W 10 eſecſfe Wedgſh e chegdz Wchſchgh huchte Blat CCLXXIII W Jewol ſich nw nach oꝛdnunng durch Eneam bium in ſeiner beſchꝛejbung Europe gehalten gepueret von 0 dem Turckiſchen volck vnd iren geſchihten. vnnd auch von beſtreittung vnd verluſt der ſtatt Conſtantino pel důrch die Tuͤrckẽ in zeittẽ deſſelbẽ Enee geuͤbt meldũg vñ erzelung ʒu thun. yedoch nach dẽ võ ð ſelbẽ beſtreit tung hieuoꝛ in dẽ bůch am̃.cc.rlix. blat bey einer ſunderñ figur vñ auch ſunſt an vil endẽ diſs bůchs võ den vber⸗ ʒiehungen. gewaltſamkeit vnd bedꝛangknuſſen ſo die Tůꝛcken in ſolcher ʒeit vnßereꝛ gedechtnus vnd auch dauoꝛ nicht allain in dem Hungriſchen ſunder auch in andern landen den criſten menſchen manigfeltigelich gethan habẽ zu mermaln anzaigung vñ erzelůg beſchehẽ iſt ſo iſt im beſten vermyden dieſelbẽ ding yetzũd abermals an diſem ende zeerwidern vnd widerumb ʒeerʒelen. nach dem ſolche erwiderung nit allain nit nůtzlich ſunder auch vnnot tůrftig vnd darzu den leſern verdrießlich ſein wuͤrdt. Won macedonia — „„„. 0 9 das lannd ettwen ein herrſcherin der erden zu nehſt an das land Tracia zwiſchen dem nydergãg vnd mittag ſtoſſende erſtreckt ſich zwiſchen dem Egeiſchen vnd Adriatiſchen meer vnd hat hindẽ ʒu růgk gein der mittagigen ſeyten Teſſaliam vnd Magneſiam. von mitternacht Peoniam vnd Paflago niam. Dieſelben gegentẽ ſind nachfogend dem Macedoniſchen land zugelegt woꝛdẽ. Epyrus vñ das Illiriciſch land raicht auch an Macedoniam.euͤis gein mittag. das ander gein mitternacht. An dem adꝛiaticiſchen geſtadt ligt die alt ſtatt Di rachiũ von Cheroneſo da ſie gelegen iſt den namen behabende dauoꝛ Epꝛdana genant vnd ettwen von dẽ Cor/ cireiſchen volck gepawt. vnd nicht weyt vnderhalb diſem land was die ſtatt Appollonia mit gar gůtẽ geſetzen auffgericht vñ võ wegẽ des kaiſers Auguſti ð daſelbſt die kriechiſchẽ ſchꝛift gelernet hat gedechtnuß wirdig. An dẽ andern geſtadt iſt theſſalomica ettwen ein mechtige ſtatt. die dañ ſant Paulſßẽ epiſtel vnnd ſendbueff vnnd des groſſen Theodoſij geher vnnd vnuerſonlicher zoꝛn berůmbtt gemacht haben. dañ wiewol er yezuzeiten der al⸗ lergůetigſt kaiſer was yedoch erʒůrnet er von det richter wegen die in derſelben ſtatt erſchlagẽ wardẽ alſo grim migclich das er alles volck der ſtatt ertoͤdten hieß. vnd bey. rxun. mannen erſchlagen warden. Ambꝛoſius ð maß lendiſch biſchoff geduldet ſolche vnmenſchliche gethate nit vngeſtraft. ſunder verpote dem kaiſer den eingang in die kirchen vnd bezwunge ine darumb bůß anzenemen. Von dannen her ward ein geſetz gemacht das ein ge falne vꝛteil des tods vber den menſchen voꝛ.xxx. tagen nit volzogen werden ſolt. Plinius ſetzt das diſe ſtatt ein freye geweſen ſey. So ſagt Strabo Philippus der vater des groſſen Alexanders hab ſie gepawt. Bede ſchꝛey ben diſe ſtatt der Maced oniſchen gegent zů. Andꝛonicus emanuelis des Conſtantinopolitaniſchen kaiſers ſun hat diſe ſtatt zu ſeinem erblichen tayl empfangen gehabt. vnd darnach auß haſs Johannis ſeins bꝛuders. ð des vaters nachkomen am kaiſerthumb was den Venedigern vbergeben. die wardt den Venedigern von Amura⸗ te dem Tůrckiſchen kaiſer wider abgedꝛungen. Derſelb Tůrckiſch kaiſer bracht die vbꝛigen Macedoniſchen ge gent bis an das peoniſch gepirg ſo man yetzo Albaniam neñt vnder ſeinen gewalt. Owas wunderlicher wan⸗ delperlichkeit werltlicher ding. vnd hinfli 3 8 l menſchlichs gewalts. Ettwen hat ſich diſe Mace⸗ doniſch gegent vnder den zweyen koͤnigen philippo vnd alex andro nach vnderdꝛuckung des Kriechiſchen vnd Traciſchen lands bis hinein in aſiam.armeniam.hib eriam. albaniam. capadociam.ſyriam. egyptum vnd bis an die berg Thaurum vnd caucaſum. vnd auch vber die Bacrros Medos vnd Per ſos erſtreckt. Aber zu diſen vn ſern zeiten iſt es layder dem aller ſchnoͤdiſten tuͤrckiſchen volck vnderwůrffig. zinßper vnnd dienſtper woꝛden. ¶ Von Magneſia vnnd Theſſalia (PDaB vnd Theſſaliam haben die tůrcken zu vnßern zeiten verfolgt. die aller edelſten berge Olimpius LWieris Pindus Oſſa vñ Othꝛis ettwẽ des Laphitiſchẽlvolcks ſind yetzũd dẽ tuͤrckiſchẽ gewalt vndwoꝛf fen. alda dañ voꝛ zeiten als Plinius ſetzt ſibentzig ſtett geweſen ſind. Vnter den theſſaliſchen waſſerflůſſen iſt ð aller berůmbtiſt Juſteagoniphos. der entſpꝛingt zwiſchen den bergen Oſſam vnd Olimpum in einem waldigẽ tal. an ettlichen enden ſchiffreich.dar durch hin fleůßt auch der fluſs Peneus ob einem grůnen grieſs.am̃ geſtad von graſs wuñſam vnd fůeßgedoͤnig von fogel geſang. der berůert den bach Orchon aber er nymbt den mit in ſich. In dem 1 land iſt ettwen geweſt ein koͤnig Grecus genant. von dem Grecia das Kriechiſch lãd den namen hat. Auch ein koͤnig Helenus von dem Helena genant iſt. Homerus der poet vnnd W5 el hat das theſſaloniſch volck mit dꝛeyen namen geneñt. als Mirmidonas Helenas vnd acheos. Vnnd wiewol di ſes volck ettwen dem gewalt der Perſier widerſtanden hat ſo haben ſie doch den waffen des tůrcken die durch den philariſchen engen weg gegangen ſind nit verhinderung thun můgen. ¶ Von Bocecia DO theſſaliam kumbt Boecia vom aufgang in den nid ergang ſich ſtreckende. das Euboiſch meer vnd dẽ LLCriſenichen winckel, berůerende iſt ſchier bey allen gſchihtbſchꝛeibern an ruͤmrettigkeit nam̃haftig. alda iſt ettwen des vaters Liberi vnd Herculis vaterland geweſen. vnd alda ein ſtatt Epamimuida genant nit myn der dañ athenis hohberůmbt dieſelb ſtatt iſt zu vnßern ʒeiten ein kleins caſtellein vñ von dẽ tůͤrckẽ mit andrem Boeciſchem lannd beſeſſen. MDon dem land Sellis oder Actica P Ellis von den vnßern Grecia genant haben vnßer voꝛfarn acten genent vnd nach verwandeltem namẽ darnach acticam gehaiſſen. domerus hat alle inwoner in actica athenienſer genant dieweil die ſtatt Me⸗ gra nochmals nit gepawt wz. Nw erſtreckt ſich actica auß Boecia bis in dz Coꝛĩthiſch gepirg an dẽ end dz Me⸗ garis haiſt. Bey demſelben ¶ oꝛinthiſchen gepirg was ein ſewl dar an ſtunnd geſchriben an dem oꝛt gein Pelo⸗ poneſum warts diſe wort. Diſs iſt Peloponeſus vnnd nit Jonia. Aber auff dem ort gein Megra warts diſe woꝛt. Diſs iſt nit Peloponeſus ſunder Joma. Dann actici vnnd Jones ſinnd ein volck. Als dieſelben mit den Peloponenſiſchen gar offt irer gegent halben zwittracht vnemigkeit vnnd widerwillen hetten. do erlanngten ſie zu letſt mit gemainer folg dieſelben Sewln auffzerichten. Vnnd wiewol diſs lannd actica felſig. ſtaynnig. Hch̃si. HAdes gdeigtiſch me he jñ ethollã hereci ing dzö ſtyezoe getgearnanie man belegert et gegen der kenftichegn vonden Ti 985 Macedonian gang an das hinſn chloßer gew cet, Vnd gls nach vberwi 0 Neopatramd denamdrw tchhrbthehthch WIuch Wgchhöcehe 0 hychpechylg Wcehgg9 chehßö h üf nkece 0 gpondtkeßf waldlſft ichl e ie“ W W in le fd thumb vnd herrſchaft an. In di NM cccc.roßlawff vnd im vmbkraiſs iijm. way meer das Joniſch vnnd Egeiſch geen vmb diſes lannd. Als Blar CCLXXIIII. vnd vnfruchtper iſt. yedoch haben ettliche diſe gegent mit wunderperlichem pꝛeiſe vnd lob erhebt. vnd der got der behawßung gehaißen. In diſer gegent iſt ettwen die aller edelſt ſtatt Athenis geweſt. die an pꝛeiß vñ rům ketigkeit keinen mangel het. Dieſelb ſtatt hat zů diſen vnßern ʒeiten ein geſtalt eins kleinen vnachtpern ſtettleius Doch auff dem felſen da der alt tempel Minerue geweſt iſt yetzo ein ſehloſs oder purg durch alles Friechiſch land namhaftig von groͤſſe wegen ires gepewes vnd wolbewarnus voꝛ ſturm vnd gewalt. Diſe ſtatt hat ein Floꝛentiniſcher man dem Tuͤrckiſchen kaſt üeffte ſehen beyſtand finden molht. darumb warden ime ettliche doͤꝛffer eingegeben dariñ vnadelliche zeit ʒefüͤeren. r eingeben.als er nach angerůeffter hilff der lateiniſchen von nymant Von Peloponeſo ¶ACoponeſus ligt an der Atticiſchen gegent ettwen ein ſchloſs gantzes Kriechiſchen lands. dañ außer halb des adels vnnd der mechtigkeit des volcks dariñ ʒaiget die gelegenheit der oͤꝛtter vnnd gegent ein fůrſten ſem land ſind vil tale vnnd berg. vom̃ nydergang in den au gang begreifft es Authemidoꝛus ſpꝛicht. In diſer gegent iſt die edei ſtatt Counthus geweſen. Diſs land wirdt hewt von den La teiniſchen Moꝛea genant.dariñ iſt Achara Meſſania Laconia Argos vnd Archadia ſchier in der e Somirates iſt nach beſtreitung Theſſalonica Boecia vnd Actica außerhalb Athenas bis an die ſtatt Examiliñ ezogen vnnd hat die mawꝛn derſelben ſtatt zerrůdet vnnd ein ierliche zinſperkeit auß der Pelopone fte auff ſie geſchlagen. Als aber darnach die hungern auß bewegnus Juliani des cardinals wider die Tuͤrcken zu der waffen gelfen vndt ettlich gluͤcklich zeit wider ſie eroberten do wardt der Friechiſch kaiſer Conſtantinꝰ daſelbſt ertoͤdt. Der Diſpot diſer prouintzen vnderſtund ſich den Tuͤrcken den tribut nit zegeben vnnd die ſtatt Eramilium wider auffzerichten. Von derſelben ſach wegen wardt er darnach vmb ein groſſe ſum̃ geltts ge⸗ ſtraft. ¶Achaia E die gegẽt hat(als Ptolomeꝰ ſchreibt) vom̃ nidergãg epirũ võ mitternacht Maced oniã vñ einẽ teyl des Egeiſche meers gegẽ dẽ aufgãg deſſelbẽ meers ſich endede bis hin an dʒ hoͤhſt gepirg. gegẽ mittẽ tag adriatiſch meer vnd wo dʒ alſo war iſt ſo begreift achaia die lãd vñ gegẽt acticã.boeciã.phadẽ.theſſaliã.mag neſiã.etholiã vnd acarnaniam.doch an einem andern ende ſetzt Ptolomeus das die ſtett Elix Bura Helena vnd Pherecia in achaia ſeyen. Die 5 ent acarnania zwiſchen Epirum vnd Boeciam iſt der gegẽt Etholie vermiſcht das iſt yetzo ein hertzogthumb. ohannes vintimilius auf Sieilia půrtig hat ſein tochter dem diſpoten diſer ge get acarnanie zu der ee vermehelt. Darnach als die Tůrckẽ die gegent acarnaniã bekůmmerten vnd den tochter man belegerten do kame er mit einem kleinen geraiſigen zewg vber meer vnd verfolget die belegerer vnd erlan⸗ fr gegen den Tuͤrcken ein gedechtnus wirdige erniderlegung mit klainer anzal volcks ein groſſe menig der tůr en flůchtig machende vnd ſeinen tochterman erloͤſende. der doch darnach vnlang durch heimliche verretterey von den Tůrcken gefangen vnd ſeiner herrſchaft berawbt wardt. CG̃von Epiro der gegent Pirus die gegent fahet ſich an vom̃ nidergang an dem acrocerauniſchen gepirg vñ erſtreckt ſich hin 91e Glban auffgang bis in das ambꝛachiniſch taltawſent vnnd dꝛeyhundert roßlawff Golen miechpehe Macedoniam vnd gegen dem auffgang an achaiam ſtoſſende bis hin an den fluſs acheloum. Gegen dem nideꝛ gang an das Jomiciſch meer raichende. In diſer 5 ſchꝛeibt Theopompus.xxiiij. voͤlcker 5 5 ſein. Die ſchtsßeraöreden ſetzen das diſs ertreich am meer g 0 neer glůckſelig vnd fruchtper vnd ettwen dariñ vil veſter ſtett vñ ſchloßer geweſen ſeyen. aber von wideiſpenigkeit wegen des volcks egen den Roͤmern iſt diſe pꝛouintʒ zerſto ret. Vnd als Polibius ſetzt. lxx.epirotiſch ſtett von Paulo emilio dem kaiſer von grund auff vmbgekert woꝛden nach vberwindung der Macedonier vnd des koͤnigs Perſarum. In diſer Epiriſcher geget iſt der weytgedech⸗ 4 actiziſch ſtreit heſchehen. darinn der kaiſer auguſtus marcum anthonium durch einen ſchifſtreit vnnd auch Lleopatram die inſchen eun deßmals gegenwůrtig beſtritten vnd vberwunden hat. darumb hat auguſtus in dem ambꝛochimiſchen tal ein ſtatt Nicopolim das iſt ſouil als vberwindung gepawt. Won Zllbania der gegent ¶ bania iſt ett wen ein teyl vnd zugchõung zTnaredonie geweſt. Batiftdie zwů ettwen benãbten ſtett Dt 90 rachium vnd Appollonia gelegen ſind. Die ſpꝛach deſſelben volcks iſt weder den Kriechiſchen noch den Mindiſchen bekañt. Wir glawben das diſs geſchlecht ettwen auß der Abania koͤmen ſey die nahend bey chol⸗ chide in der A ſiaticiſchen Seithia iſt als dañ zu mermalen der vberſchwal der Barbariſchẽ nation vñ voͤlcker Friechiſche vnd Welſche land bekůmmert hat. In diſem land iſt der mechtig Chamuſa geweſt der auß criſten lichen eltern gepoꝛn des criſtenlichen glawb ens verlawgnẽde ſich zu der Machometiſchen gewẽ⸗; det hat. Ab er als leichtlich er criſtum virlieſs alſo leichtlich verſchmehet er den Machometiſchen aberglawbẽ vnd keret wider ʒu dem vetterlichen geſetz. Vnd wiewol er bede glawben verachtet ſo wolt er doch lieber ein criſt deñ ein tůrck ſterben. vnd ſtarb vnlang nach der Conſtantmopolitaniſchen nyderlag.den erbet Geoꝛgius ſcanderbechus auß edeln eltern gepoꝛn. der ſchier alle ſein tag mit waffen vnnd krieg vmb criſtenlichs namens willen ſtreyttende verzeret vil vnd groſſe ſchar der Tůͤrcken vberwunden vnd au getilgt. vnnd allain diſe ge gennt in dem ewangelio Criſtienthalten hat. Wiewol man ſagt das die yetzo zum maiſten tayl mit feynntlicher waffen ver wůͤeſtet ſey. Der koͤnig lphonſus hat offt weppner in Albaniam geſchickt. die ſtatt Croyam in ſei nen gewalt genomen vnd voꝛden Tuͤrcken beſchůtzt hat Deſs obgenanten Scanderbechi bꝛuders ſun der es mit den Türcken hielt wardt von demſelben ſeinem vettern gefangen. ʒu dem koͤnig Alphonſo geſant vnnd in ei nen kercker gelegt. Babſt Calixtus hat diſem Scand erbecho nit wenig hilff mit gelt gethan. ¶ Won Illiria oder windiſchemland D der gegent Abania komen die Illiriſchen voͤlckeꝛ gegẽ dẽ nyðgang vñ mitternachtwartz. Diſe mẽſchẽ haiſſen wil yetzo die Windẽ ettlich werdẽ boſſc en. ettlich dalmacieꝛ ettlich eroacier.ettlich hiſtrier vñ etlich Krtayner genant. Die Boſſen ligen hineinwartz gein idungern gegen mitternacht. die and ern am meer gelegẽ ray chen bis an die Timaniſchen pꝛunnen.doꝛt hin Juſonium vnd daher ungern anſehende.aber der fluſs Tima nus law fft hinein bis in den innerſten winckel des aduatiſchen meers. Wiedvool koͤnig Stephan in Boſſna dem criſtenlichen glawben nachfolget yedoch enthielt er ſich langeʒeit von dem ſacrament des tawffs. darnach for dert er zu ime Johannem den cardinal ſancti Angeli von dem empfieng er den heilligen tawff vnd fieng mit dẽ Luͤrckẽ ein krieg an. In diſer gegent ſind vil manicheyſcher ketzer. die da zwen anfeng.einen der gůten. dẽ andem der doͤſen ſetzen. vnd halten nichts von der oͤberkeit der roͤmiſchen kürchen. Sie bekennen auch nit das Criſtus dem vater gleich vnd mitſelbſtentlich ſey. Ire cloͤſter haben ſie in entlegnen wunckeln zwiſehen den bergen. weñ die weiber mit kranckheit beladen werden ſo geloben ſie ſich wo ſie widerumb zu eſuntheit komen wuͤrden dẽ ſelben můnchen als heilligen mennern ettliche zeit zedienen. vnd ſo ſie deñ alſo zu ge untheit komen ſo volbꝛingẽ 0 mit verhengknus irer mañ dieſelbigen gelůbd vermiſchlicher weiſe vnder den můnchen in beſtimbter zeit le⸗ ẽde. Diſe befleckung haben weder die geſetz des Roͤmiſchen ſtůls noch auch die criſtenlichen waffen außtilgẽ můgen. der almechtig got leſſet die ketzer regirñ ʒu vnßrer vbung. ¶ Won Dalmacia der gegent + N dalmacia hat koͤnig Stephan die von Ragus mit groſſen ſchlachten bekůmert. dañ b 8 Boſſen vnd dalmactern ein hertzogthumb vnd was mit dem gift der Mamicheyſchen kertzer befleckt.deꝛ die criſten haimliſtigclich fienge vnd den Lůrcken verkawfft. vnnd ſchicket doch botſchaft gein Rom mit a rung der hilff von dem bebſtlichen ſtůl. die zerung des kriegs auß den eriſten begerende den er wider die criſ K fůeret. ¶ Won Lroacien J3 der gegent Croacie hat ein öͤſterreichiſch weib. wie wol nidrer gepurt yedoch füͤrtteffenlicher ſytten vñ gůter wolgeſtaltnus vermehelſchaft eins grafen verdient. Die wardt vnterwegen võ einem ſchloſs zu dẽ ůchtet mit ſ Hewel 10 durch gtaffV nigfeligch! ſchießzeägs v 8 F N 7 .46 gdfRe W Acglcht ebcf Cüſ WbWöde ffshfe Peged hgdghe 005f Wöalbcehtecß chmhgb ßröbätt ertoezekl, fgn Blat CCLXXV — andern reyttende von eylender zukunft der Toͤrcken gefangen vnd ettwen lang bey ine enthalten vnd darnach guß vngeduldung ires gemahels mit groſſem gelt auß gefengknus erledigt. Nw moͤcht ymand fragen wo wir die gegent Liburniam gelaſſen hetten. Aber die end vnd oͤꝛtter der land pꝛouintʒen vnd gegent ſind alſo zweifel/ lich vnd zerſtreujt das man nit gar aigentlich von den newen vnnd noch vñ minder von den faft alten gegenten lawtere vnderſchaid vnd endſchaft erkennen mag. Der gſchihtbſchꝛeiber Plimius ſpꝛicht das ennd Liburnie ſey ein anfang dalmacie. 5 ¶ Von der gegent Hyſtria 0³ alten lerer haben geſagt das Hyſtria ein teil welſcher land ſey dariñ die ſtett Parecium vnd Pola ſind. vnd Juſtantinopolis ein hawbtſtatt Hyſtrie. doch ſtoͤſt ſie an welſche land in dem adriaticiſchen winckel außgeſchwaift vnd ſchier in einer innſeln mit dem meer vmbgeben. Diſe gegent iſt ſteinig vnd pirgig võ den alten Albania genannt. Plinius hat geſagt Hyſtria hieng an Liburmia. Auß dem erſcheint offenlich das die Croatiner an des Liburniſchen volcks ſtett komen ſind. Hyſtri ſind yetzo die Windiſchẽ. wiewol die ſtett im meeꝛ 85 welſcher ſpꝛach ſind vnd kunden doch bede gezůnge.Der tail diſs lands iſt beſſer der an das meer ſtoſ⸗ end den Venedigern vnder woꝛffen iſt.die mitteln erden hat das hawß zu oͤſterreich inñ. Alda iſt die ſtatt zu ſant eit genant. von dannen bis gein Aquileigiam ſind tauſent roßlawff. In diſem land iſt zu vnßern ʒeiten nichts edechtnus wirdigs gehandelt woꝛden. wiewol die oͤſterreicher vnnd Venediger der grenitʒ halben deſſelben ands kriegiſche auffrůr gegen einander gehabt haben. darumb wir dañ yezuzeiten von dem kaiſer geſandt die ſache zu aufſchlag vnd newem anſtal gebracht vnd doch den krieg gentzlich nit hinlegen můgen haben. ¶ Von Krayn Je Krayner volgen nach den hyſtriern. doch die Windiſchen d erſſ hrach die gegent behelt tailt die Rray O53e ſpꝛechende das ʒwayerlay Frayn ſey. Eine trůcken vnd waſſer důrftig.dariñ die Hyſtri vñ Carſi zwi ſchen Laibach vnd Trieſt in dem gepirg wonen bis hin an den fluſs Thimanum. Das ander rayn iſt wol be feůchtet mit mancherlay fluͤſſen. vnd ſůnderlich mit der Saw vnd Laibach. von dem die ſtatt iren namen hat. Die weil kaiſer Friderich nach der kron des Teütſchen koͤnigreichs gein Ach zohe do wardt die ſtatt Laidach durch graff Vlrichen von Cili vnd hertzog Albꝛechen des kaiſers bꝛuder mit verſam̃elter hilff belegert vnd ma nigfeltigclich beſchoſſen. vñ doch zu letſt durch kaiſer Friderichs ritterſchaft erledigt mit erobꝛũg vil koͤſtlichs chießzeugs vnd kriegs ¶Von Rernten 5 2 7 , . ,. 2 VSVQVNVV 0 V VN —— ———— u——— ——— 8 Eunten iſt auch ein gepirgige gegent an Crain ſtoſſende gegen dem oꝛient vnd mitternacht an Steyer ge⸗ legen. gegen dem nydergang vnd mittemtag an das welſch gepirg vnnd Foꝛiaul růerende hat in ir vil tal vnd půhel. wamfruchtper. vil ſee. vil pech vnd flůſs. vnder den die Trawn der fůrnembſt iſt. der durch Stey⸗ er vñ Hungern in die Thonaw fleußt. Diſe gegent iſt dem oͤſterreichiſchen hertzogthumb vudertenig. Als offt ein newer regirender fuͤrſt angeet ſo haben die inwoner diſs lands ein ſolche gewonheit das nit weit von ð ſtat ſant Veit in einẽ weittẽ tal auf eine weittẽ feld ein pawer auf einẽ marmoꝛſtain daſellb ſt aufgericht ſteiget. dẽ dʒ ambt auß erblicher gerechtigkeit zu gepurt. ð hat auff der rechtẽ ſeytẽ eine magern ſchwartzen ochßen vnd auff der lincken ſeyten ein magers vngeſtalts pferdt. Aldaherumb ſtett das volck vnnd alle pawꝛſchaft. So kumbt den der fůrſt auff der andern ſeyten entgegen doꝛther. vnd der adel wol geklaid vnnd geziert mit einem pan yer vnd wappen des fůrſtenthumbs. So lawfft der graff von Goͤꝛtz ʒwiſchen ʒwelff kleimen panern voꝛ her. der ander adel folgt hernach. nymãt erſcheint in diſer verſam̃lung vnachtperer dẽ der fůrſt. in geſtalt eins pawꝛn. in einẽ groben pewriſchen klaid vnder einem pewꝛiſchen hůt mit pewꝛiſchem geſchůehe vnd einem ſtab gleich einem hirtten tragende. vnd weñ der pawꝛ auff dem ſtain ſitzende des fůrſten doꝛt her komende anſihtig wirdt ſo ſchꝛeyet er mit windiſchem gezůngedañ die Kerrnter ſind Winden) ſpꝛechende.Wer iſt der der alſo hohfer⸗ ligclich pꝛanget doꝛt her.ſo ſpꝛcht das vmbſteend volck. der fuůͤrſt des lannds kuͤmbt. ſo ſpꝛicht der pawꝛ. iſt er auch ein gerechter richter vnd liebhaber des hails vnßers lands.freyer aigẽſchaft. der erroirdig. Iſt er auch icht ein heyer vnd beſchirmer criſtenlichs glawbens ſo antwurten ſie alle ia er iſts vnnd wirds. So fragt den der pawꝛ hinwiderũb. wie. oð mit wʒ gerechtigkeit wurd er mich von diſem ſtůl bewegen. ſo ſpꝛicht den der graff von Goͤꝛtz man wirdt dich mit. lx. pfennigen von dannen kawffen. dife zway hawbt vihs der ochs vnnd das pferd werden dein. ſo wuͤrdeſtu des fůrſten klaid nemen vnd dein haws fiey vnd vnzinſper. als deñ ſo gibt der pawꝛ dem fuͤrſten einen fenften packenſchlack vnd gepeůt ime einen rechten richter zeſein damit ſteet er auff vnd fůert ſein vihe mit ime hinweg. ſo ſteygt der fůrſt auff den ſtain mit außerzognem ploſſem ſchwert ſich vmb vñ vmb kerende vnnd dem volck gůte vnnd gleiche gericht gelobende Man ſagt auch das demſelbẽ pawꝛn kalts waſſer zugepꝛacht werdt das trincke er auß einem filtz hůt gleich als ob er den gepꝛauch des weins verachtet. darnach zewht der fůrſt in ſant Peters kirchen zu nehſt auff einem perg gelegen vnd ettwẽ ein biſchoflich kirch geweſen. alda er nach volbꝛingung des goͤtlichen ambts pfligt die pewꝛiſchen klaider ab. vnd die fůrſtenlichen anzeziehen vnd nach ſcheinperlicher wirtſchaft mit ſeinem adel vnd ritterſchaft widerumb in das feld zereyten vnd alda auff dem richter ftůl ſitzende den begerenden rechts zegeſtaten vnd lehen zeleyhen Man ſagt dʒ nach der gepurt Lriſti vnßers haylands. vijc xc. bey ʒeiten kaiſer Karls des groſſen. Igno der hertzog diſs lands de landſchaft vnd inwonern diſer gegent ein groſſe wirtſchaft beraytet vñ dem pawꝛs volck das er nahent zu im ſitzen ließ guldine vnd ſilberine gefeß. vnd den edeln vnd foͤꝛderſten weit von im geſetzt yrdine trinckgſchier fůͤr⸗ ʒetragen geſchaft hett. Als er nůn gefragt wardt was er da mit mainet do antwurtet er. das die nit alſo rayn werñ die in groſſen ſtetten vnd koͤftlichen pallaſten woneten als die auf dem gew vnd in demuͤetigen hewßlein die pawꝛn hetten nach annemung des euangeliums mit dem heilligen tawff geraynigt ſchoͤn ſele. ſo wern die ſe le der vnd mechtigen mit der vermayligung abgoͤttereiſcher anbeſtung befleckt vnnd verſchwertzt. Nw het er ſolche wirtſchaft nach geſtalt vnd weiſe der ſelen fuͤrgenomen. In kurtzer zeit darnach hetten die edeln von Vir gilio vnd Arnone den Galzburgſchen beſchoffenſchars weife den pꝛunnen des heilligen tawfs vnnd den cri ſtenlichen glawben empfangen. von dannen her wer die ere der einſatzung eins fůrſten der pawꝛſchaft zugeaig net. Ein hertzog zu Kernten ĩſt ein ieger des reichs geweſt fůr den alle irrig ſachen der ieger zn entſchied geſcho⸗ ben waꝛden. So dañ er voꝛ dem kaifer in gericht den clagern antwoꝛten ſoit ſo was er das zethun nit ſchuldig anders dañ in windiſcher zungen. In diſem land iſt in einer ſtatt Clagenfurt genant wider die dieb gar ein har⸗ te gewonheit. dañ ſo ymant in einen argkwon einicher dieberey felt ſo wirdt er alßpald gefangen vnd zu tod er hangen. vber dꝛey tag darnach fragen die von Clagenfüͤrt den ſachen der dieberey nach vnd ſo ſie deñ findẽ dz er der dieberey vnd des tods ſchůldig geweſen ſey ſo laſſen ſie den leichnam hangen bis er gar verzert wuͤrdt. Erfindet ſich aber das dem erhangnen vnrecht beſchehen iſt ſo nemen ſie den leichnam wider von dem galgen vnd halten der ſelen ein offne begencknus. In diſem land hat eaff Vlrich von Goͤꝛtz ein man zerrůdter deñ ein weib ſeine iunge vnzeitige tochter zu mitternacht zum getrane auffge wecket. vnnd mer wandels vnnd gem gin ſchaft mit den hirten deñ mit den edellewten gehabt. vnd ſpilet alſo alter mit den kindern auff dem eyſe. vñ ſen wonung was vll bey gemaynen weybern. gar ſelten name er die ſpeyſe zu hoff Er gieng allain zům koch vnnd fraſs ſuppen in der kuchen. Er trůg ſchnoͤde vnd vnſawbere klaider an vnd plecket im die pꝛuſt. So warñ mie ſeine 4600 alweg zeherfeůcht. Weñ yezuzeiten diſer graff ʒu kaiſer Friderichenkomen wolt vnd ſo deñ der kai ſer deſſelben grafen anſihtig wardt ſo fordret er mich ʒu ime vnd ſpꝛach. Enea kum her vnnd ſcha we den fůr⸗ ſten der dort her zu vns eylet Haſtu ye einen raynern vnnd hůb ſchern fuͤrſten geſehen ſeſags Diſer graff het ein Hungerin zu ei em weib die bꝛacht ine auß tůrſtigkeit zů gefangknus. uß der wardt er durch hilff graff Vlrichs von Cili erledigt darumb veriaget er ſein weib von im vnnd ſtarb vnlang darnach vnnd ließ wolge⸗ ſchickt ſůne als erben des lands. die warñ an gůtſutigkeit der můter gleicher dañ dem vater 8 Won Steyer einer gegent Teutſch lan ds Teyer ettwen Valeria genant ſtoͤſt gegen dem auffgang an ungern von mitternacht oͤſterreich. vñ gein NMem nydergang vñ mittemtag Krayn vnd Vernten anſehende. Biſe gegent iſt auch pirgig. wiewol die ge gen dem auffgang nit klaine ebne hat. Trawn vnd Mur die beruͤmbten zwen fluͤſs befeuchtigen diſe gegennt. die Mur fleüßt in die Trawn vnd die Trawu in die Thonaw. das volck in den ſtetten iſt gewonlich Teůtſch. vnd das pawꝛfuolck herdißhalb der Trawn windiſch. Diſe gegent gehoͤꝛt vnder das haws zu oͤſterreich. Hier innen iſt ein altes ſtettlein das ettlich Cili nennen. alda erſcheinen vil anzaigung alter ding guch namen vñ mar/ moꝛſtainini greber der roͤmiſchen fuͤrſten. Ʒʒu vnßern zeitten hat alda geherrſchet graff Friderich.der dañ in vn keuͤſcher flaiſch girigkeit gegen einem zuweib entzůndet ſeine eeliche gemahele ein gepoꝛne greffin von Croacien mit ſeiner hannd ertoͤtet. So ertrencket ſein vater als der mechtigen gerechtigkeit iſt das zůweib. So name deꝛ chlereiß gatt 30 letſt wate wephe in der bey den hellt ymb mittent der kirchwey ſpꝛochen. Er den pgwen at do het der pa deſtminder in het er den pa In diſer geger erge vnd ſilbe W Fulee chs mbgz ghgoh tgulft ſhuufhumbrſ chehwpitz Pöü öchl Fahhh f0 hefhtäkcch dh uieh cchdt dthsnheg xym WFgcödcheef ̃ehthg möghöheg Tchefmuf waſhwagh liſe csehtheh üoſ ee 10 5 fuhl WII 00 beg 0 uyfdſoſchhſh eh ſeinem bꝛuder Joꝛgen hingefüͤrt mitſambt Blat CCLXVVI ſun die weiber von iren mennern. zucket die iunckfrawẽ gein hof fienge das land volck ʒu dienſtperkeit. ʒerrůͤdet der kirchen gueter vnd ſamlet allenthalben zu ime die můͤntzfelſcher. vbeltetter. warſager. ſchwartzkůnſter. vnd Wiewol er in dẽ gnadenreich en iar yetzo newntzig ierig er võ ablaß wegẽ gein Rom zohe ſo erſchyne doch nach ſeiner widerkunft kein beſſerung an ime. vnd als er gefragt wardt war zu ime die romfart nůtz geweſen wer ſo er ſie doch ſeiner alten ſytten nit maſſet. do antwurter er vnd ſpꝛach. Mein ſchuſter macht nach ſeiner widerfart von Rom auch ñoch ſtifel. Nach diſs grafen abſterben erbet ine Vlrich ſein ſun ime in andern dinngen an ſyn⸗ nen gleich. aber redgeſpꝛecher. Als derſelb erſchlagẽ wardt do warñ.xrüij. anſpꝛecher ſeiner verlaſſen erbſchaft Alſo wie er in ſeinem leben allenthalben krieg vnd auffrůr bewegt alſo erwecket er auch ſterbende zwittracht vnd widerwertigkeit. aber die oͤbern vnd foͤꝛdern des lands vermaynten die beſitzung deſſelbẽ lands kaiſer Fri⸗ derichen einʒegeben mit dem geding das ſie den anſpꝛechern nach gewonheit des lands in gericht antwurteten So vnderſtund ſich 45% Vlrichs gelaßne wittib das das ſe iñ het zebeſchirmen. Aber kalſer Friderich wardt nach erobꝛung vil ſchloͤſſer mit gewalt zu letſt zu Cili auffgenomen auß vbergebung eins Beheims der wz des grafen rittermaiſter vnd empfienge gelt von dem kaiſer vnd wendet ſich von der grefin ab Aber er empfienng des paid rewen vnd vnderſtund ſich einer groben vbeltat vbel mit vbel zebedecken. vnd den kaiſer mit wenig volcks zu Cili weſende bey nachtlicher weil zebehemmen. dañ er wardt mit anſchlag ettwẽ vil burger daſelbſt mit achthundert rewttern eingelaſſen vnd zu der waffen gegriffen. aber die goͤtlich gůetigkeit geſtund kaiſer Fei derichen bey. die ime wider die gewonheit in dem oͤbern ſchloſs an diſer nacht zeſchlaffen geraten het. Das hof⸗ geſind ſo in dem ſtettlein bliben warñ alle 1 Johannes vngnadius der allerreichſt in Steyrn mit lrichen dem oͤſterreichiſchen cantzler. der doch ein biſchoff vnd in die kirchen geflohen was. Nan ſagt das in Steyern ein edel man geweſen wer dem wer oft eingefallen ſich ze⸗ erhencken darumb het er bey einem gelerteñ mañ wider ſoͤlche anfechtung rats ſtepflegen vnd in rat gefunden das er einen aigen bꝛieſter beſtellen ſolt der ime alle tag meſs leſe dem het det del man alſo folg gethan vnd ime ſehier ein gautz iar meſs laſſen halten vnd derſelben weil keinen einfallenden gedancken des erhengkens gehabt. Zu letſt wardt der edelman von ſeinem beſtelten pꝛieſter gebetten ine zeuergůnnen einem pfarrer auff der kierch weyhe in der nehe zedienen. das het ime der edel man nachgegeben in willen auch alßpald hinach zefolgen vnd bey den heilligen ambten zeſein. vñ wiewol er darnach lang wanckelmůetig geweſen wer ſo wer er doch ſchier vmb mittentag gegangen vnd einem pawrn in dem wald begegnet der het ime geſagt wie dʒ goͤtlich ambt auff der kirchweyhe volbꝛacht vnd alles volck abgegangen wer. deſs het ſich der edelman gar ſer betrůebt vnnd ge⸗ ſpꝛochen. Er wer 0 das er deſſelben tags den heilligen fronleichnam Criſti nit geſehen het. darumb het er den pawrn angemůtet ob er ime das das er mit beyweſen in dem goͤtlichen ambt verdient het verkawffen wolt do het der pawꝛ eins ſchlechten klaidleins vom edelman begert. Nach beſchehnem kawff wer ð edel man nichts deſtminder in die kirchen gegangen vnd het gebettet.als er nw auff dem widerweg anhaims het woͤllẽ geen do het er den pawꝛn an einem pawm hangende gefunden. vnnd darnach nit mer ſchwerer gedancken empfunden. In diſer gegent ſeůdet man vil ſaltz das fůeret man von dannen in andere land. Daſelbſt iſt auch vil reichs eyſen ettze vnd ſilber grůben. ¶Won oſterreich E 8 8 8 5 45 2 V K 25 ö 1 7Y•˖l 1 ˖ V 0 0—ç 1.— 1. I 1 I A,, 42 — 75 ,, 5— ———— 2 Ie, 2— —————. 2 .— ——— ä ———— 0 Sterreich an diſem end zebeſchꝛeyben maynen wir nit not ſein. von der wir ein ſundere hiſtoꝛu geſchuben haben. Doch woͤllen wir hie kůrtzlich die gelegenheit der oͤſterreichiſchen gegẽt erkleren. Oſterreich lett wẽ õbern Pannonia genant hat vom auffgang Hungern. vom uydergang Bayern. von mitternacht Behem vnnd Merherñ gein mittemtag das Steyriſch gepirg oͤſterreich iſt dꝛeyer oder ein wenig mynder tagrays pꝛayt vnd ſechs tagrays lang. Diſs iſt ein edels ertreich mit waſſer wol befeůchtigt. mit weingarten bepflanntzt. holtzreich agkerfruchtper. vol fiſch. vnd an weingewachs alſo vberfluͤſſig das oͤſtẽrreich den Behem NMerhern Schleſi⸗ 6198 gibt vnd dar auß groß gelt vnd reichthůmer ſam̃eln. Die Thonaw fleuͤßt mitttẽ ern vnd Bayern weins dar. Utte durch diſs land. Wieñ iſt in diſem land die fuͤrnembſt ſtatt vnnd der Pannonier faſt groſſes kawffhaws. Mit mawren zwayer tauſent ſchꝛit vmbgeben. Mit greben. ergkern.thůrnen vnd mit groſſen voꝛſtetten geziert. In diſem land haben ſich die land ſeßen nach abſterben koͤnig Albꝛechts hertzog Friderichen daſelbſt. darnach Ro miſchen kaiſer befolhen in der geſtalt wo koͤnig Abꝛechts gelaſſene wittib einen knaben gepere das er ſein vor ⸗ mtznd gerhab oder pfleger. oð ſo ſie ein frewlein bꝛecht ein herr des lands ſein ſolt. Als nun die koͤnigin Ladiſlañ epoꝛn het do vnderſtund ſich Friderich ſeiner pflegnus vñ voꝛmund ſchaft. Die ritter vñ kriegs lewt die vnd konig Albꝛechten gedient vnd irenſe old nochmals nit empfangen hettẽ griffen die land ſchaft mit moꝛd vñ pꝛant an. von denen kawffet ſich Friderich mit. xlin. gulden. Die elter koͤnig Laßlaws ſchweſter wardt hertzog Wil⸗ heln zu ſachßen ve rmahelt. Johannes huniades oder hunianiſch begeret der kron zu Hungern von kaiſer Fri⸗ derichen. do er ime die verſaget do vberzohe huniades mit.xij n. pferden oͤſterreich alles land zwiſchen Wienn vnd dem Steyriſchen gepirg zerrůdende vnd verpꝛennende Nw entſtund ʒwiſchen kaiſer Friderichen vnd dẽ Hungern vnd Behmen aſo groſſe auffrůr vnd zwittrachtigkeit das deßhalben zu entſchied ð ſachen ein tag gein Wieñ beſtimbt wardt. Daſelbſthin komen Ludwig ʒu Bayerñ vnd Wilhelm ʒu ſachſen die hertzogen. vnd Al⸗ bꝛecht zu Brandemburg vnd arl zu Badaw die marggrafen. vil panyer herrñ auß hungerñ vnd vil auß Be fl. vnd wiewol alda von aller tail gerechtig ⸗ hem. So ſendet der kaiſer ſein potſchafter.der wir auch einer warñ. vn l i8 keiten vil vnd mancherlay gehandelt wardt ſo wardt doch nichts entlichs beſchloſſen. In derſelbẽ verſamlũg erhůb koͤnig Laßlaw Johannem hunianiſch der ime ſein koͤnigreich voꝛ den Tůrcken beh lten het zu fuͤrſtlicheꝛ ere. vnd wiewol der graff von Cili nach ſeinem willen den koͤnig laytet vnd alle ding an ſich reyſſende den Ey⸗ tzinger vñ die von Wieñ verachtet vnd ſein zuweib das er nach ertodtung irs mans entfůeret ſchier mit eren ey⸗ ner koͤnigin gepůrende erhůbe. yedoch fiel ertʒu letſt in des koͤmigs vngnad vnd ward durch verfůgung des Ey tzingers auß dem koͤnigclichen hoff vertriben. vnd auff das er durch verſchmehũg von dem volck nit veꝛſtainet wůrde ſo belaytet ine marggraff Albꝛecht von Bꝛandemburg von ſicherheit wegen bis zu dem thoꝛ der ſtatt. Aber als ſchnoͤd vñ erbermdlich ſein hinflucht was alſo herrlich hoffertig vnnd guͤnſtig was ſein widerkunft. dañ vber ein lar darnach als der koͤnig von Behem wider gein Wieñ komen was do wardt der graff auß an regen der oͤſterreichiſchen lantherrũ wider bertůefft mit tawſent pferden gein Wieñ reyttende. von dem koͤnig ð ime fůr die thoꝛ entgegen gieng mit frolockung alles adels empfanngen. Sarnach verlure der Eytzinger des 86 nigs huld vnd gnad vnd ʒoh haim in ſein ſchloſs vnd wardt gegen dem kaiſer. das ſie ſich die voꝛſtett der Newenſtat dariñ die kaiſerin in der kind elpet lage eindenemen vñ die ſtatt zeplůndern vnderſtunden. vnnd do ſie das nicht erlangen mochten die ſtatt anzůndeten. Gfft wardt vergeb enlich von frid vnnd vertrag zwiſchen dem kaiſeꝛ vnnd koͤnig gehandelt. So maynet der graff von Cidas die oͤſterreichiſchen fuͤrſten von ſeinen wegen vnayns werñ. aber als nach ſeinem ab ſterben der Eytzinger auß Behẽ zum kaiſer ge⸗ ſendet beden tailn angenemen frid vnnd vertrag außgeſpꝛochen het. yedoch als der koͤnig in mitler ʒeyt mit tod vergieng do wardt nicht allain ſolcher vertrag vnd ainigkeit ʒerrůdet ſunder auch die hoffnung groſſer ding⸗ vnd des gantʒen gemainen criſtenlichen ſtands abgeſtellet. Die oͤſterreicher warden von dem kaiſer vñ hertzog Albꝛechten ſeinem bꝛuder vmb auffgebung vnd einantwurtung des regiments erſucht. Die hielten ein verſan lung der land ſeßen. Voꝛ den ließ der kaiſer fůrbꝛingen das das land dem eltern fürſten ʒu oͤſterreich gepuͤere t. ſo maynet hertzog Albꝛecht das ime vnd ſeinem vetter hertzog Sigmunden die konigelich erbſchaft billich folgen ſolt. do antwurtet die landſchaft. weñ ſich die bꝛůedere mit einandet vertruͤgen ſo wolten ſie ſich zym̃licher vnd gepůrlicher weiſe halten. Dazwiſchen namen die rawber ihenßhalb der thonaw in oͤſterreich bey dem geſtadt deſs fluſs Merherñ ein wolbefeſtigte ſtatt ein vnd vnderfiengen ſich die gantzen gegent mit rawb vnd pꝛant ze bekuͤmmern. Gegen diſen beſchedigerñ růſtet ſich hertzog Albꝛecht vnd fienge ſie mit gewalt. ſchlůge derſelben vil ʒu tod. ſechßthalbhundert gefangen hinfůerend e. vnd Ixrr. auß denſelben hengkende. Juß diſer thate erlan get er ime bey den oͤſter reichern ein gůts geſchꝛay vnnd gunnſt. Als nw Vlrich eytzinger bey dem kayſer zu der Newenſtatt geweſen vñ am widerweg gein Wienn komẽ was do wardt er ſich nichts args beſoꝛgẽde von her gog Albꝛetht zu iwe gefoꝛdert. alßpald von ime gefangen vnd in einen ſi undern kercker geſchloſſen. Die burgere den er ſchwerlich belaidigt het wider außgeſoͤnet. Vnlang darnach tryben die auff koͤnig Laßſaws ſeyten ſouil gewalts vnnd ſtoltzmuͤetigkeit in gethal! Rlbache 5˙ butgers hei inder nacht Golchet 11 ſch kilts gr⸗ beſchfin ürſten inen wotdt die ſ harten moͤc getaylt. diez ds wardene dariñ gantz ynnd die fůr VOnoͤß volckz ſtett vnd doͤ vnd die land das gotlich n Czernaboꝛan ahee ſe das biſtthum den Merherñ nuſcheg hiſto dehetrſchun ſergegent ſin gemſcht Teu chleſier tant ind ſſchoderkech Ewander Al ſindert vnd ˖ neh Bule ſpnnendeſf Hen. Er giet 9 Keghß müßbz m0 8 55. Wmgleh eh 0 ſchgchtghgſ 0v ſoae üch Waſbf b60ffe ſfcheohch ſhanketh fhl Ahſcſtkgctht chthög fg, inrbekſcz Wfg ged uEgedefl aictacgft ſehregt gpfßet 0 nhr 0 äkeht ſ 10 b ſf 0 iffenhc Wärnzg ſurchehn en fhgeoheh W05 aeh 9752 0 J00 ehe Blat CCLXXVII achteten diſe ding fůr vnbillich vnd wardt ein groſs gemůrmel abeꝛ nymant wolt dem armen gefangen helffen Der kaiſer wardt gebetten gein Wieñzeziehen aber er verzohe ettwielang auß beſoꝛgknus ob vileicht argkliſtig keit darhindter wer. Dazwiſchen kome hertzog Sigmund außder Etſtch hinab gein Wieñ vnd fuͤroan zu der Newenſtatt.daſelbſt empfienge er von dem kaiſer lehen des fürſtenthumbs ime nach alter gewonheit ſchwerẽ de in beyweſen henzog Albrechts.der vnlang darnach widerumb mit hettzog Sigmunden gein Wiene zohe. vnd bede machten ſie puͤntnus wider den kaiſer in fůrſatz oͤſterreich vnder ſich zebꝛingen. Als der kaiſeꝛ die din vernomen het do beſchluſſe er ſich gein Wieñ ʒekomen. darzu berůffet er hertzog Lud wigen zu Bayern dẽ groſ ſen namhaftigen fůrſten. der ʒohe mit dem kaiſer vnd der kaiſerin gein Wieñ zu. dem kome das Wienniſch volck entgegen fuͤr die ſtatt. deßgleichen auch Albꝛecht vnnd Sigmund die hertzogen mit irem adel. Hertzog Albꝛecht het bey. ij n. gerayſiger mañ ʒů der weer vnd waffen geruůſtet. die ſich nicht verr von Wieñ auff einer hoͤhe den kaiſer ſehen lieſſen vnd ime einen groſſeh, ſehꝛecken machten. ſo meeret hertzog Albꝛecht den argkwon offt zu dem gerayſtgen zeůg reyttende vnd haymlich vnderred mit ine habende. Der hawbtman deſſelben geraiſigen zeugs ſolt zu hertzog Albꝛechten geſpꝛochen habẽ iſt es dir gefellich ſo wil ich dich hewt leichtlich zů einem herrñ der ſtatt wieñ vnd oͤſterreich machen. nymants mags verhindern.ich wil den kaiſer vnd ſein mitgeferten auffahen aber hertzog uͤlbꝛecht het ſich ein wenig zweifellich geſtelt vnd darnach geſpꝛochen. Hetteſtu yetzit on mein wiſ ſen gethan das moͤcht ich dir vberſehen han aber mir geʒym̃t nicht dir vngepůrliche dinng zegepietten. hertzog Albꝛecht vnd Sigmund lagen in einer herberg in dem Pꝛaghof genant. ſo het der kaiſer ſein wonũg in ſundern burgers herwßern.aber die landſchaft hůetet des ſchloſs. Bie hertzogen machten ein půntnus mit ayds pflicht in der nacht das ſchloſs anzegreiffen vnd nicht wider anhayms zekomen ſie hetten dañ voꝛ das ſchloſs erobert Solcher anſchiag gelanget an die burgere die griffen zu der weer vnd beſetzten das ſchloſs ſtercker. Nw was ſich eins groſſen fthre vnd grawſamer ſchlacht vnd dariñ der fürſten nyderlag vnnd nachtayl zeyermůeten. die ſach ſtund lang ʒweifellich. die burgere warñ beſtendigs fůrſatzs das ſchloſs ʒebeſchůtzen. So maynten die fuͤrſten inen ſchmalich ſein wo ſie wider ire aids pflicht voꝛ erobꝛung des ſchloſs widet zu hawß zekere. u letſt wardt die ſach getaydingt das die fuͤrſten in das ſchloſs 55 vnd ein weil bis ſie den wein truͤncken dariñ ver⸗ harren moͤchten vnd darnach wider herauß geen ſolten. Am̃ dꝛytten tag darnach wardt das ſchloſs in dꝛey teil getaylt. die zwen tayl den zwayen hertzogen vnd der dꝛit tail dem kaiſer von der landſchaft eingeantwurtet. Al⸗ da warden ettlich land ſeſſen zu entſchied vnd hinlegung der zwittracht vnd ſpeñ der bꝛůedere erkoꝛn. vnd inen dariñ gantz volkomner gewalt vnd macht gegeben. aber es iſt ſchwer wider die mechtigen zeurtailn. Der adel vnnd die fůͤrſten der kirchen warñ dem kaiſer gůnſtiger.ſo hienge das gemain volck hertzog Albꝛechten an. Won Merherñ land Gn oͤſterreich gegen mitternacht wartz ligt das Merheriſch land. dariñ iſt ein frayſams vnd tawbgirigs TIuold zwiſcheñ den hungern vnnd behmen von mittem tag vber die Thonaw. In diſem lannd halten die ſtett vnd doͤꝛffer die gewonheit der roͤmiſchen kirchen vnd gehellen dem criſtenliche n rechten glawbẽ. Der adel vnd die landharrn ſind ſchier alle mit derhoſſitiſchen mackel befleckt. Dieweil Johannes capiſtranus daſelbſt das goͤtlich woꝛt pꝛediget vnd die i rrũg der huſſen hitzigelich ſchẽdet. do bekeret ſich nicht ein klainer landßhert Eʒernaboꝛam genant mit. ijm. vnderthanen von der ketzereyſchen irrung ʒu der watheit der roͤmiſchen kirchen Prothaſius ſein ſun an ſchꝛiftlicher weißheit vnnd guͤten ſytten ein berumbt menſch erobett nicht lang darnach das 0 en zu Olmuͤntz. Die iſt ein einige biſchofliche ſtatt der Merhern. Etkwen iſt die herrſchunng vndet den Merherñ faſt pꝛayt vnd mechtig geweſen bis auff den ſun Snatocupi. deſs weſen vũ hendel wir in ð beh miſchen hiſtoꝛi beſchꝛiben haben. Als aber der ſun Snatocupi anfieng die kierchen gottes zeuerachtẽ do ward die herrſchung von diſem volck genomen. vnd darnach durch die toͤmiſchen kaiſer in Beheim gewendet. In di ſer gegent ſind vil ſtett vol volcks vnd reichthůmer. vnder den iſt Pꝛůñ die fůrnembſt. Deſs volcks gezung iſt gemiſcht Teuͤtſch vnd Behmiſch.doch iſt das Behmiſch gewoͤnlicher. ¶Won Bchleſienland ¶ Chleſier land nach Merhern folgende iſt nicht ein vnedle gegent.durch die der betumbt fluſs die Ader ge nant in den hungriſchen bergen die gegen dem oꝛient an Schleſier lannd ſtoßende entſpꝛingen in dz bal⸗ tiſch oder teutſch meer fleujßet. Die leng diſer gegẽt iſt bey. lxxx.roßlawffen. Die hawbtſtatt diſs volcks iſt Pꝛeß law an der Adern gelegen. Der erben vnd herrſcher iß⸗ land ſind vil geweſen vnd iſt das land in vil tayl ge⸗ ſundert. vnd deßhalb zů mermaln gar ſchwerlich beſchedigt woꝛden. Vnder den ſelben herrſcherñ was einer hertzog Bulco gena nt. det zů Glogaw ſitzende zu leibs luſtperkeit vnd flaiſchgiigkeit alſo gefliſſen was das er vnſynnende ſpꝛach.das weder engel noch teůfel werñ. ſunder leib vnd ſele miteinander abſturben vnd vergien gen. Er gienge nym̃er oder ſelten in die kitchen. vnd enthielte ſich voꝛ den criſtenlichen ſacramentẽ. dañ allain dz er auß mißbꝛauch des eelichen ſtands ſeine gemahle die ime vnangenemme was verließ vñ ein andete nam. Dz gezůng diſs volcks iſt merers tails Ceuͤtſch. wiewol ihenßhalb ð Adern die Polniſch ſpꝛach fůtttift⸗ darumb haben ettlich nit vnbillich gemaynt das die adern an dem oꝛt Teůtſche nation ende. miſchem land —9 wW woͤllen wir an dem oꝛt die gegent Teůtſcher land růen laſſen vnd die Sarmaticiſchen oder Polniſchen INewet gegen dem oꝛiennt vnnd mikternacht weſende beſyhtigen. Polniſch lannd iſt ein groſſe weyte gegent gegen dem nyd ergang zu negſt an Schleſien. auch an hungeꝛn Littaw vñ Pꝛewßen ſtoſſende. Alda iſt Cracaw die fůrnembſt ſtatt des koͤnigreichs. Außerhalb diſer ſtatt ſind die andern Polniſchen ſtett wenig ſcheinper vnd ſchier alle hewßer von holtz gepawt vnd mit laym geklaibt mit andern aigenſchaften hieuoꝛ in diſem bůch ange zaigt. Diſs koͤnigreich haben die voꝛfarenden koͤnig in vier tail getailt. dariñ zewhet der koͤnig alle iar vmb vnnd yeder tail helt den koͤnig vnd ſeinen hoff dꝛey monat mit gepůrlicher verlegung. vnd wo der koͤnig an einem ort lenger deñ drey monat bleibt ſo muſs er ſeinſelbs ʒerung vnnd koſten leiden. Als der Polniſch koͤnig voꝛ vnßern zeitten ſterbennde ein tochter hinder im ließ do wardt ſie hertzog Wilhelmen von oͤſterreich vermehlet vnnd er in das koͤnigreich geſetzt. Aber den Poln gefiele der Teutſch koͤnig nicht. Dem nach wardt Vladiſlaus auß der Litta w von den Poln gefoꝛdert. Wuhelm außtge woꝛffen vnd ſein gemahele vnd das koͤnigreich dem newen ko⸗ nig eingeben. Nw was Vladiſlaus ein hayd vnd anpetter der ab goͤtter. aber er empfieng den tawff mit dem koͤ⸗ nig reich vnd hielt ſich nach ſeiner bekerung zu Criſto als ein gaiſtlicher fuͤrſt vil Littawer zu dem hailligen ewã gelium ziehende ettlich biſchoflich kirchen auffrichtende.die biſchoff mit groſſer ere begabende. Als oft er reytẽ de einen kirch thurn anſahe ſo nayget er mit abgezo gnẽ hůt ſein hawbt got erende er hat mit den Tarttern vñ an der vnglawbigen glůcklich gefochten vñ die Pꝛeůßẽ mit großẽ krieg vberwundẽ. Diſer Vladiſlaus het auß ſey ner andern ſchier newntzig ierigen gemahel zwen ſůn Vladiſlaum vnd Caſimirum.Nach ſeinem abſterben em⸗ pfieng Vladiſlaus das polniſch koͤnigreich ſo erlanget Caſimirus das Litta wiſch hertzogthum. der doch dauot ʒu dem Hungriſchen koͤnigreich gefoꝛdert vnd in einem ſtreyt wid er die Tůrcken erſchlagẽ wardt. Die Polniſchẽ lantherrñ foꝛderten marggraff Friderichen von Brandemburg zu einem koͤnig. dañ er 5 die tag ſeiner kintheit in dem polniſchen koͤnigreich verzert vnd weßte des volcks gezůnge vnd ire ſytten. do wardt geant wurtet. die⸗ weil Caſimirus hertzog zu Littaw des geſtoꝛben koͤnigs bꝛuder als ein erb voꝛhanden wer 65 gepůᷣret ſich ſeins willens vnd gemůets dariñ ʒeerkundigen dañ wo derſelb Caſimirus ſoͤlch koͤnigreich als bꝛuͤederlich vnd vetteꝛ lich erb anzenemen willens wer ſo maynet marggraff Frid erich ime nicht ʒym̃lich ſein Caſimiro daran verhinde rung zethun. Der gleichen beſchaidenheit gepꝛauchet ſich auch hertzog Albꝛecht von Bayern gegen koͤnig Laß lawen ſich des Behmiſchen koͤnigreichs das ime angetragen wardt widerende. Als auch kaiſer Frideꝛieh von dẽ Hungern vnd Beheim zu annemung koͤnigs Laßlaws verlaßner erbſchaft gefoꝛdert wardt do wolt er nye da uon hoͤꝛen reden. Aber wiewol Caſimirus nicht gern von den Littawꝛn gelaſſen wardt yedoch empfienng er in Poln komende das koͤnigreich mit fridſamer gubernierung. vnd ließ ime vnlanng darnach koͤnig Laßlaws ſehwe ſter vermeheln vnd het vil auffrůr wider die Teutſchen bꝛůeder⸗ 22.9 7 8 8 ——. 322 — 8 2 2 2 92.. a E Ntaw ſſt; Doldus“ Leſtimt dem p ſihevnderthane ſchenen defjin deldtgen bern ze glweg einen geſp pſdd t 0 00 5 die was Adesfüͤrſten ſch oieeime deß ſide kondkomen SPo öſccgſeggft 1 vuihſhhth cbechgg Iicöh cht gfe ſnhletkthe 556 eh Wffctdal ughcn eAsch Tchehh, uge öſe auf vil tag mit ine.Alda iſt kein rechte: gepante: weg. ſo ſind auch alda ſeltẽ ſtett vñ wenig d EA EE 1 11 u1 9 0 N — ——— — 5 L Ittaw iſt auch ein weitte gege nnt gegen dem auffgang an die Poln ſtoffende ſehier ale ſeeig vnnd weldig Vitoldus ein bꝛuder Vladiſlai hat daſelbſt geregirt vnnd nach verlaſſung der abgoͤtterey das ſacrament Criſti mit dem Polniſchen koͤnigreich em 4 pfangen vnd zu ſeinen zeitten ein groſſen namen gehabt. j ſeine vnd erthanen alſo ſere weñ ſie von ime gehaiſſen warden ſich 8 ee ſo Wee 11 iebengeherſem erſcheinen deñ in ſein vngnad fallen. Welche ime widerſpennig warñ die ließ er in ein bernha wt neen vnd den le⸗ bendigen bern zezerreiſſen fuͤrwerffen vnd auch mit andern grawſamen peynen verfolgen. wo er ritte ſo fůeret er alweg einen geſpañten bogen. wenn er dañ ymant erſahe der anderſt Veg einen ten bogen. wenn er d he der anderſt geparet deñ ime gefielle ſo ſehoſſe er ine alß⸗ 5 405 bibth pfeil. vnnd toͤdtet vil menſchen durch ſpil diſer plůtig Eögerrich, Bmdigel 60 120 9255 1855 in berin die was gewenet pꝛot auß ſeinen henden ʒenemen offt in die welde ʒelawffen vnnd widerkomende bis an des fuͤrſten ſchlafkamer zegeen vnd an allen thuͤren ʒekratzen vnnd mit den fůeßen anʒeklopffen ſo 15 hungret ſo tete ime deñ der fuͤrſt auff vnd gab ime die ſſ ettli ungli 0 die ſpeyſs. Ettlich edel iungling macheten einen anſck diſen fl gewappenter hand fuͤr des fůrſten ſchlaf kamer an der thůr nach weiſe 60 In 1 e. Sindꝛigal mainet die berin wer da vnd eroͤffnẽt die thůr vnnd wardt alßpald von den edel lewten erſtochen Darnach gelãget die herrſchũg diſs lãds an Caſimirũ. Zn ſumer zeitẽ iſt voꝛ waſſern ʒu dẽ gittaweꝛn nit leichtig⸗ clich ʒekomẽ. Aere ch zekomẽ. zů wintterzeit fert man vber die gefroꝛnẽ ſee. Die kawflewt zyhẽ auff dẽ eyſe vñ 0 1555 65 15 eyfs oͤꝛffeꝛ. Bey dẽ lutta win iſt die maiſt kawfmãſchatz. rauhe ware. ð gepꝛauch des gelts iſt vnbekat an des gelts ſtat gepꝛauchẽ ſie die ran 0 ware. als zoͤbel vnnd der gleichen. Die edeln weiber haben offenlich pulen oocrkeb añ mit verhengknus irer eemañ. die heiſſen ſie helffer der ee. Den mannen iſt nit gepůrlich ſunder ſchentlich neben iren eelichen frawen zuweiber zehaben. Sie entledigen ſic leichtlich irer ee vnnd nemen deñ wider aneinandeꝛ. Bey den Littawꝛn ge felt vil wachs vnd hoͤnigs dz die wilden pynen in den welden e des weins iſt bey inen ſeltſam vnd faſt ſchwartzs bꝛot.ſo haben ſie von dem vihe vil milch. Das gezůng diſd volcks iſt Windiſch. dañ diſs iſt gar ein weite zung vnd in vil ſeckt getailt wañ ettlich auß den windiſchen hangen der roͤmiſchen kirchen an.als die dalmacier. croacier.crayner vñ poln. Ettlich ð kriechiſchẽ irrung als die Bulgari Rewſſen vñ vil auß den Littawern. Ettlich haben ſundere ketzerey erdacht. als die Beheim Nerhern vnd Boſſen. Vnder denen der miaſt tayl ð Manicheyſchen abſyñigkeit nachheñgt. Ettlich ſind nochmals mit haid niſcher plintheit verfinſtert als vil auß den Litta wern. auß denen ein große anzal zu dem criſtenlichen glawben bekert woꝛden iſt. als Vla⸗ diſlaus in diſem volck das poiniſch koͤvigreich anname. dañ ettlich auß den Littawern hetten dauoꝛ die ſchlan⸗ en angebettet.ein ye der ha wßuater het ein ſchlangen in einem winckel die ſpeyſet er. Ettlich ereten dz fewꝛ fůr hellg etich die ſunnen. vnd einen vbergroſſen eyßnen hamer. ettlich den waldt. von diſen irrungen vnd aber glawben allen ſind ſie zu Criſto bekeret woꝛden durch einen von Pꝛag půrtig Jheronimus genant det zu dẽ zei ken des vꝛſprungs vnd anfangs der huſſutiſchen ketzerey auß Beheim gein Poln flihende von dem Polniſchẽ koͤ nig Vladiſtao befelhbꝛieff an den Litta wiſchen fůrſten Vitoldum empfieng in die Littaw zohe vnnd die voꝛbe kurten irrung vnder dem volck außrewtet. 835 ¶ Von Rewſſen land One Rewſſen ſtoſſen an die Littawer ein grobs vngeſchickts volck. Alda iſt die roſs ſtatt Nogartte. da⸗ hin die Teutſchen kawflewt mit großer arbai rayſen. Alda iſt groſſe habe. vil ſilbers. vnnd koͤſtliche rauhe war kawoffende vnd verkawffende das ſilber gewegen vnd nicht gepꝛegt gepꝛauchende Alda mitten auff dem margk iſt ein vieregketer ſtain welcher auff denſelben ſteygen mag vnd nit herab gewoꝛffen wirdt der erlanngt die herrſchung der ſtatt. 8 i 505 ¶ Von LEifland C fland darnach die letſt gegent vñ pꝛouintʒ der criſtẽ ſtoſt gein mitternacht an die rewſſen. Die Tarter law en offt in diſe gegent. Die teůtſchen bꝛuůedet habm diſs land mit dem ſchwert geſucht vnd zu criſtenlichẽ glawben geʒwungen· dañ es was dauoꝛ haidniſch vnd eret die abgoͤtterey. An diſe gegẽt růert vom̃ nydergãg das balteeiſch meer. das ettlich das alt wendelmeer gehaiſſen haben. die weil die müternachtlich gegẽt als yetzo den kriechen vnd walhen nochmals nit bekant was der criſtẽlich glawb hat diſen tal ð erde vnßerm geſchleche erooͤffnet. vnd die grobheit der grawſamen voͤlcker hingenomen vnd it leben zu ſytlicherm weſen gebꝛacht. 385 Von dem volck tMaſſagete genant Wiſchen Eyfland vnd Pꝛeußen iſt ein klains land villeicht einer tagrays pꝛayt aber faſt lang von dẽ pꝛeuſ 55 5 99495 f Wih 168 ein 10155 Allatete 0 das iſt weder haidniſch noch recht criſtglaw ch dem polniſchen gewalt vnderwoꝛffen. vnd von dannen t ſich ſ0 igreich be p 9 WWon Piewßze 1 en heer erſtreckt ſich dz polniſch e 8 r 8 9 5 J 9 IN 8 L 8 N 10 94— V— 5 — N E. 8 =I HCN 1 0 1 Nνν 2 1 1/ 22 7, 0 92„ IA, 2 I, 1, Is 2, ¹◻ 1 A. N 7 ,, ———, +4 N ————,. 2 ——— 7 ———. +2—— ů—————* 8 5 l ſtudlegely ö xgfſ fhegſ cch uengecch ftgösch,, ölheß c hihthc Blat CCLXXIX& H dẽ Maſſagetiſchẽ volck begegnen die Pꝛeůßen. Die wonen an beden geſtadten deſs fluſs die Weichſel Egenãt die dañ ein end ſchaft des Polniſchẽ vñ Teůtſchen lands iſt. die entſpꝛingt auß dẽ pergẽ die Poln vñ Pungern ſchaiden. vnd befeuchtiget einen tayl des Polniſchen lands.aber ſie lawft durch Preußen auß vnd auß von der ſtatt Doꝛn bis gein Tantzko alda rynnet ſte in das meer. Vnd nach dem hienoꝛ in dem hůch am.cc. r. blat von gelegenhait diſs lands vnd von den kriegs geſchihten zwiſchen den Teůtſchen brůedern vnd Polniſchen koͤ nigen in diſem land verloffen meldung vnd anzaigung beſchehen iſt ſo wirdt an dem end vermiden die beſchꝛey⸗ bung derſelben ding dureh) Eneam nach der leng begriffen alhie abermals zeuerkleren. Won groſſem Bachſen land RR NRA 2 WIN V Ach den Preůßen erhebt ſich der Sechſiſch nam ein ſtarcks vnd pꝛaytz volck das ſich vom nydergang an Ldem fluſs Weſera endet. Ettlich haben gemaynt das ſich die Sachßen bis an den Rhein erſtrecke. Sach ſen ſtoͤſt gein mitternacht an Ceñmarck. Gein mittemtag Francken Bayern vnd Beheim.gein dem auffgang die Schleſier vnd Pꝛewſſen. In diſer rifier ſind beſchloſſen die Thůring Lauſitʒer vnd Pomern. doch ſollẽ die thů ring voꝛ vnd eer deñ die Sachſen in diſem land geſeſſen ſein. dañ man ſagt das ſie Friechen geweſen vnnd mit Macedoniſcher ſchiffung in diſe land gefůrt woꝛden ſeyen. die die Thůring mit vil kriegen vermůedet auß irem vetterlichen land vertriben haben. das mich doch der warheit nit gemeſs bedunckt. dañ der Sechſiſch nam iſt im Teůrſchen lannd faſt alt deſs die alten gſchihtbſchꝛeiber alle gedencken. Aber welcher die Teůtſchen voͤlcker erzelet der gedenckt der Thůring nicht. In der erſten zukunft der Francken die zů den zeiten des kaiſers Valenti⸗ niani in Teůtſche land komen ſind find ich die Thuͤring genent. Kaiſer Rarl der groſs hat wider die Sachſſen ee ſie zu criſtenlichem glawben bekert warden vil krieg gefůert vnnd ſie mit groſſer ſchlacht betrůebt. Als aber nach abgang kaiſer Rarls geſchlechts das roͤmiſch kaiſerthumb an die oꝛientali chen Teuͤtſchẽ gelanget do hat ſich ð Sachſen wirdigken gemeret. vndeꝛ denẽ vil kaiſer geweſen ſind. an ſundrer klůgheit vñ großteligkeyt ð ge ſchihte berürnbt. In de land ʒu Pomern gegẽ dẽ auffgang an Sachſen ſtoſſende ſind treffenlich namhaftig ſtett Wiſmar Smidis Griſuold Stettin vnd Roſtecke.do iſt ein hohe ſchůl vnd ligt ʒu nehſt am meer. vnd wonen daſelbſt vil reicher kawflewet. In der ſechſiſchen rifter iſt ein biſchofliche ſtatt Camyn genaut. dero biſtthumb iſt faſt weyt vnd pꝛayt vnd nicht klainer dañ das Mayntziſch. der biſchoff daſelbſt iſt nymant dañ dem Roͤmi ſchen ſtůl vnderworffen. Die Bꝛandenburgiſchen werden in zwu marck getaylt.eine die alt. die and er die new genant. durch die alten marck rynnet die Elb. daran ligen die ſtett Stendl Gadeln Soltwedel vnd Oſtroburg Die newen marck taylet der fluſs Ader genant.daran ligt Frãckfurt ein reiche ka wfmanſſtatt. Ein andrer fluſs Spꝛedo genant befeuchtigt auch diſe gegent. daran ligt die ſtatt Berlyn. Item ein andrer fluſs Hoꝛtel genannt tailt die ſtatt Bꝛandemburg von dannen die marck iren namen hat in zwů ſtett.der eine haiſt die alt vnd die an⸗ der die new.alda iſt ein biſchoflicher ſtuͤl vnnd der margxrafen gerichtßʒwang. An dem geſtadt diſs fluſs ligt Auelburg die biſchoflich ſtatt vñ herumb ein edler erdpodem Pꝛignitʒ gehaißẽ vol ſtett vñ ſtreytgirigs volc 8 Der Meich ßner hawbtſtatt iſt Meichßen von dannen die gegent den namen hat an derſelben ſtatt rynnet die Elb hin.alda iſt ein feſts ſchloſos vnd dariñ ein biſchofliche kirch. In diſer pꝛouintz ſind vol ſtett. vil ſtreytſchick lichs volcks. vnd nemlieh die ſtatt Merſeburg. deßgleichen die ſtatt Leibtzk. alda dañ ein groſs kawffmans ge⸗ werb vnd ein hohe ſchůl iſt. In Thůringen iſt ein edle hawbtſtatt Erffurt genant.dem Mayntziſchen biſchoff vnderwoꝛffen vnd mit einer loͤblichen hohenſchůl gezieret. Auch die ſtatt Newmburg dem hertzogẽ zu ſachßẽ gehoꝛſam. Die alle gepꝛauchen ſich der ſechſiſchen recht. zungen vnd ſytten Aber die rechtẽ ſachſen ſind die ¶Na deburgiſchen. auch die von Bꝛemen Halberſtatt Hildeßheim Werdun Prawnßweigk Hamburg Limneburg vñ Lůbeck.u Halberſtatt iſt ein biſchofliche kirch von kaiſer Karln dem groſſen geſtift. In derſelben ſtatt wirdt alle iar ierlich einer den das volck einen groſſen ſůnder achtet auß dem volck erwelet mit einem klegliehen klayd beklaidet vnd mit verdecktem hawbt am erſten tag der faſten in die kirchen gefůert vnd nach volbꝛingung der götlichen ambt wider außgewoꝛffen Derſelb geet alle tag der virtzigtegigen faſten parfůß durch die ſtatt vnd vmb die kirchen vnd nicht darein. vnd redt mit nymant vnd ſchlaft nach mitternacht auff der gaſſen. an dẽ heil ligen gruͤndoͤnrſtag nach geſegnung des oͤls wirdt er widerumb in die kirchen gefůert vñ nach beſchehnem ge⸗ bette von ſeinen ſůnden abſoluirt vnd ime von dem volck gelt gegeben. vnd doch daſſelb gelt der kuchen gelaſ⸗ ſen. denſelben haiſſen ſie adam vnd achten inen aller ſündẽ frey. Vmb Halberſtatt iſt gar ein fruchtpeter erdpo⸗ dem mit waitz alſo hoher halme das ſie einen man auff einem pferdt ſitzende vberraichen. Prawnſweigk iſt ein groſſe ſtatt in allem Teůtſchem land namhaftig vnd volckreich mit zynnen. greben. thůrnen vnnd ergkern bife⸗ ſtigt. alda ſind ſcheinpere hewßer ſchoͤne gaſſen. weytte vnd faſt wolgezierte gotzhewßer. Fůnff merckt. Fuͤnff rathewßer vnd ſouil rete. Von diſer ſtatt haben die hertzogen von Pꝛawnſweigk iren tittel vnd namen in gantz em Teůtſchem land dieledelſten. Mich gelangt eins einichen menſchen kůne gethat an dem end zemelden. Einer genant Cuntz von kawff an einem edeln ende bey den ſachſen Hnebe dun geubet. ſchneller hand vnnd vnerſchꝛockens gemůets hat in maynung das er ſeins vetterlichen erbs durch hertzo Friderichen von ſachſen vnbillich entſetzt wer ein vnglewpliche thate begang en in ſolcher geſtalt. Ein ſchloſs iſt in dem land zy Meich ſen auff ſcharpffen fürſpitzigen felſen gelegen Altenburg genant. vnnd vnden daran ein feyns feſts ſtettlein vol volcks. In demſelben ſchloſs warden hertʒog Friderichs zwen lung ſůne Ernſt vnd Albꝛecht in zůcht gehaltẽ Nw kome Cuntz von kawffen bey nachtlicher weile an layttern durch verkuntſchaftung der zwayer iungẽ fůt ſten zuchtmaiſters in das ſchloſs vnd ergriffe dieſelben zwen KIn alſo ſchlaffende mit bedꝛoung nach irer auffwachung wo ſie ſchꝛyen ſie ʒeertoͤdten vnd punde ſie mit ſtricken zuſamen vnd fůeret ſie hin nit zweiflen de wenn er ſie gein Beheim bꝛechte ſie vmb vil gelts zeuerkawffen vnd ſich alſo ʒerechen. Als er nw mit dẽ zway en iungen fůrſten in den beh miſchen wald kome do maynet er aller geuerdlichkeit empflohen ſeyn. als aber der iunger ifuͤrſt auß arbait vnd hunger vermůedet der růe vnd ſpeyſs begeret do wardt der rawber auß bitte be⸗ wegt alſo das er zu eenem koͤler keret vnd ine pꝛot vnd pyer bꝛingen hieß. In mitler ʒeit kome das geſchꝛay von diſer newen geſchihte zn Altenburg auß. die buꝛger daſelbſt eylten den fůßſtapfen des rawbers ſchnelligclich nach vud komen auß glüůcklichem anfall auff dẽ weg der do geſtracks zu dem koͤler fee wardt Cuntz võ kawffen dem kind die ſpeyſs raichende gefangen. ʒu dem füͤſten gebꝛacht vñ vmb ſolche getuͤrſtige mißtat mit enthawbttung geſtrafft. Dem hertzogen zu Sachßen iſt ein klainer tayl des rechten Sechſiſchen lands vnder⸗ woꝛffen. Dann in diſer prouintʒ ſind vil ander fůrſten. Vil reichßſtett. Vil biſchoff aygne lannd habende. Aber Meichßen vnd der merer tayl des Thůͤringiſchen lands. vnd vil ſtett in Lauſitz vnnd Francken ſind diſem her⸗ tzog vnd fůrſten vndertenig vnnd gehoꝛſam. Die chur der wal eins Roͤmiſchen koͤnmigs haben die hertzogen VOrwed Abekant nuigg an da Noꝛweden ke getegurt Vole henſch gewe den ſey Derh lolnen ſeims v its vaters ſein polenſſch hert lin vnd vnder bekto in einem fienge vnd det Mfe gbet heſ Pomern pit 0 Engelland met vermehel chen ſtͤlen ſe vetter dann Wenpfeng⸗ bönge mißhel lungern in das weppner indt ſunfreůnd vſ wefflüch vt enen koͤmig dem vock an Lettube darn ficht Ingeroc e ß fl 0 okhhpghe ghe Päfg chſcf cchgſkf Kſchcahchöeht sgCdhrlſ daſcho ſck h egc Ichkohhachchot Ponnee Fohfltgl beckeherce oalthegal Aetdgh ſtuffe Pchegdf föſfpoctgöf Jc Iahnhelek Ielchen W Wl Blat CCLNNX von Sachßen von einẽm lainẽn fürſtenthumb zwiſchen Meichßen vnnd Schleſien gelegen dariñ die hawbt ſtatt Wittenberg oder Weyßberg genant iſt. In Sachßen land bey Goßlar hat kaiſer Otto der erſt ertzgruben oder bergwerck gefunnden. Sachßenlannd hat auch vil geſaltzner oder ſawrer pꝛunnen darauß man weyſs ſaltz ſeůdet. Bey Limeb urg ſinnd auch vberflůſſig vnnd reich ſaltzgrůben. von denen vil ebbt vnnd pꝛelaten ire narunng gehabt haben. Die hetten die von Limeburg mit gewalt vnder ſich gebꝛacht. Von Teñmarck Egen mitternacht ſind dꝛey koͤnigreich aneinnder ſtoſſende als Teñmarck Schwedes vnnd Hoꝛweden TCennmarck einen tail Teůtſcher nation haben ettwen die Sachßen iñgehabt. Von dannen her der vber zug der Barbariſchen enntſpꝛungen was. die in willen welſche lannd zeůůberziehen vnd die Roͤmer zeyertilgen von Mario arpimo auß getugt wardt. 8 0 8 Von Sehweden SSandn iſt allenthalben mit dem meer vmbgeben.vil innſel in ſich begr eiffennde. Vnder denen iſt eing Scandania genant bey den alten geſchihtb ſchꝛeibern langer gedechtnus. von dannen ein vnzalliche me⸗ nig voͤlcker außekr ettwen alles Euro pam mit waffen bekůmert. die Gothas oder Hunos beſtritten Pãno⸗ niam Miſiam Macedoniam vnd alle Illiriſche gegent belegert. Teuͤtſche auch Welſche vnnd Galliſche lannd zerrůdet vnnd ſich zu letſt in hiſpania nydergelaſſen hat. von dannen her was der vꝛſprung. (Won Noꝛweden Bꝛweden(die von mitternacht iren namen hat ſich gein mitternacht hinab erſtreckende raichet an ein vn AAbekants land oder(als ettlich fabuliern in das gefroꝛen meer Gegen dem auffbns wartz vnd gegen dẽ niutag an das Teůtſch meer vnd gegen dem nydergang an das Bꝛittanniſch meer. uf Noꝛweden komen ſeyen die der Sachßen ſtet vnd gegent eingenomen haben. Vor diſen zeiten hat in diſem lãd geregirt Vo dimatius in Schweden. Der groſs Aquinus in Noꝛweden von dem man ſagt das er ein goͤtlichet menſch geweſen vnd mit wunderperlicher liebe vñ dienſtperlicher vndertanigkeit ſeiner land ſeßen geeret wor den ſey. Der het ein gemahele Margaretha genant ein tochter Voldimari auß ð wardt geporn Olaus ein nach an maynnt das die auß 0 komen ſeins vaters der lebet nit lang vnd ließ der můter das koͤnigreich.dar zu erlanget ſie auch nach abſterb⸗ irs vaters ſein koͤnigreich. Als aber Aquinus in Schweden mit tod vergienge do empfienge Albertus ð Nau⸗ polenſiſch hertzog die kron auff foꝛderung des volcks. Der verachtet die herrſchung der frawẽ ſeiner nachpew kin vnd vnderſtund ſich Teñmarck vnd Noꝛweden ʒeb ekriegen. do ſam̃let Margaretha ir volck vnnd kome al⸗ berto in einem weitten feld entgegen manlich vnd kůnmůetigclich fechtende.alſo das ſie Albertum vberwunde fienge vnd des reichs entſetzet. Biſe durchleuchtige fraw NMargaretha regiret dꝛey iar bis in ir alter gar loͤblich Is ſie aber hetzo mit alter beſchwert dem regimẽt allain nicht voꝛ ſein mocht do erwelet ſie ir hertzog Heinrichẽ zu Pomern xiij iar alt zu einem zugewaͤnſchten ſun ime die koͤnigreich befelhende. vnnd Philippam des koͤnigs zu Engelland tochter vermehlende. Als diſem Heinrich ſein gemalhe on erben geſtoꝛben was vnd er ſich nicht mer vermeheln wolt vnd yetzo. lv. iar geregirt het do wardt er ʒu letſt in einer gemainen auffrůr von dem koͤnig dichen ſtůl entſetzet vnd Criſtoferus ein hertzog von Bayern ſeiner ſchweſter ſun an ſein ſtat erkoꝛn. Der ließ ſei nẽ vetter dannoch.xiar die er regiret in der Gottiſchen innſeln regiern. Als aber Criſtoferus mit tod verſchiede do empfieng Lriſtigerus die kron in Teñmarck vnd Noꝛweden Nach dem aber die Schweden in ð wale eins koͤnigs mißhellende ettlich Carolum einen gar reitteriſchen man vnd ettlich Canutum ſeinen bꝛuder der iar den iungern in das koͤnigreich zefürdern vermaynten. do ſchicket Carolus in hangenndem hanndel der wale ettliehe weppner in die ſtatt Stockhalm vnd name die ein alda dañ ð koͤnigelich ſtůl iſt. So verfolget Canutus durch ſein freund vnd gůnner das ſchloſs. do erhůb ſich ein krieg zwiſchen den bꝛuedern vnd was der ſtreyt langzeyt ʒweifellich vnd warden auff beden taylen vil lewt erſchlagen. vnd zu letſt ein anſtal alſo gemacht das die wa⸗ ie eien koͤnig ʒeerkieſen an dem gemainen volek außgeſchloßen den adel ſteen ſolt. vnd alſo wardt Carolus deg dem volck angenemer was zum koͤn greich erkoꝛn. So fůeret Canutus ein abgeſuͤnderts leben. vnnd Carolus vertribe darnach Heinrichen auß ſeiner eingegebnen innſeln. aber an demſelben Carolo bliben ſein vntattẽ aueh nicht vngerochen.dann er wardt in einem ſtreyt vberwunden vnnd auß dem koͤnigreich vertriben vnnd ellen det lange zeyt in einer klainen innſeln nicht weit von dem meer an dem ende do dañ die Weichſel datein felletz Er von anfang. vꝛſpꝛung. geſtalt vnd gelegenheit des Behmiſchen lannds ett was wiffen woͤl der ſuͤche es hieuoꝛ in diſem bůch am̃. xrüij. añ.c. xvij. am̃.lxxxix.añ.cc.iij. vnd am.cc.lxxxiij.blat. Von Feßland e Frieſen an dem meer 9 diegen ſtoſſen von aufgang in Sachßen land.gegen dẽ mitta an die Weſtfaln 3 nyd ergang an Vlirrchſch, land. wiewol ettlich woͤllẽ das das die Vttrichiſc 5 ẽ Frießẽ ſeyen. vn der denẽ finde ich Ottonem den biſchoff der Frieſiſchen kirchen. der die Teuͤtſchen geſchihten vnd ſachen nit vn ſchickerlich beſchriben hat. Biſchoff Albꝛecht zu Mayntz der das cloſter zu Fulden auffgerichtet hat. vnd ſich vnderſtund die Frieſen des criſtenlichen glawbens zeunder weiſen ward voͤn inen erſchlagen vnd mit der mat ter bekroͤnet. Diſs iſt ein fraiſams volck der waffen geůbt. ſtarcks vnd gerads leibs. ſichers vnd vnerſchꝛoͤcken⸗ lichs gemůets. vnd berumen ſich frey ſein. wiewol ſich der hertzog von Burgundi einen herren deſſelben lands neñt. Aber Frießland iſt frey ſich ſeineꝛ ſytten gepꝛauchẽde. vnd geduldet nit euſſern vnttertenig zeſein. Der Frieß begert nit vnwillig des tods vmb die freyheit. Ritterliche 5 iſt vnder diſem volck vnangeſehen. einen ſtoltzen man der ſich fůr ander erhebt leiden ſie nit.ſie erwelen ier ich einen rat gemainẽ nůtz in gepůrlicher larch heit zeſchicken. Sie ſtraffen die vnzůchtigken der weiber gar ernſtlich. Auff das die bꝛieſtere andere ſchlaf kameꝛ nit beflecken ſo laſſen ſie die bꝛieſter on weiber nit leichtlich zu. dañ ſie maynen das ſich der menſch gar kůmmer⸗ lich enthalten můg. Alles ir vermůgen vnd reichthůmer iſt an dem vihe. Es iſt ein ebens lannd. ſeeig vnnd faſt waydreich. Alda iſt mangel an holtz Sie enthalten das fewꝛ mit lewmigem waſen vnd truͤcknem klekot. Cor⸗ nelius tacidus ſchꝛeibt das zu zeiten des kaiſers Neronis zwen ſend potſchafter auß diſem volck gein Rom komẽ werñ vnd als ſie in das pompeyſch rathawß gegangen werñ vnd ettlich frembde außlendiſche mañ vnder dẽ ratzherrñ ſitzende ſahen vnd vnderrichtet warñ das ſolche ere den ſend poten des volcks gepůrete. die an roͤmi⸗ ſchen tugenten vnd freůntſchaft fůrtreffen. do werñ diſe zwen hinfůr getretten vnd hetten ſich vnder den roͤmi ſchen ratzherrñ nidergeſetzt vnd geſchꝛihen das nymant mit waffen vnd an trew vnd glawben vber die Teut ſchen wer. von deſs wegen hette der Nero ſie bede mit einer ſtatt begabt. ¶Won Holand Oland ein pꝛouintz Teůtſcher nation ſtoſt gein mitternacht an das meer.an andern oͤꝛtern in geſtalt einer 5 innſel.. wiſchen den armen des Rheins eingefangen. vñ iſt ein ſeigs vñ waydreichs land mit vil ſeen vñ meerſtraymen ergoſſen. Es ſind ettlich die ſpꝛechen das Vttrich die edel ſtatt in Holannd lig das vnß auch nit vngleuplich iſt Das fuͤrſtenthumb de: Vttrichiſchẽ kirchen iſt allain dẽ kaiſer vndeꝛ woꝛffen vnd hat ein weits land vnder im mit mancherlay ſtraymen des Rheins eingeſchloſſen. vom̃ auffgang die Frießen. von mittentag die Weſtfalen habende. vom̃ nidergang durch mutel des Bheins an das Gellriſch hertzogthymb ſtoſſende. Vt trich iſt ein reiche ſtatt vol volcks. Teutſcher ſytten vnd ſt pꝛach. Der biſchoff daſelbſt vermag weñ es not thut rlm. ſtreitperer mañ in einen krieg zefeken. Die mañ vnd frawen daſelbſt ſind gar ſich voꝛ vber lawff irer feind mit ſchwellung der waſſer vnnd mit aigner kraft beſchirmen. Dier iſt diſs volcks getrannck. die kawflewt bꝛingen wein daſelbſthin. ¶ Von Seeland Je letſten voͤlcker Teůtſcher nation ſinnd gegen mitternacht vnnd nyderganng wartz. Die Seelennd er in einer innſeln weſende gegen dem außfluſs des Rheinns vber. vnder denen ſinnd die mittelburgiſchen. die ſelb ſtatt iſt gar wol efeſtigt reich vñ habehaftig vnd zu kawfmans gewerbe vnd hantirũg faſt fůͤgſam. Da ſelbſt innen iſt nit ein vnadellichs ſtettlein Bꝛielum genant mit waſſer vmbgebẽ dariñ vil kawflewt zů ſchiffen. Von Weſtualen cht ſtreck Eſtualen endet ſich gegen dem nidergang an dem Rhein. vnd gegen dem auffgang an dem fluſs Viſurgo Iſdeltgchtetſ 43 die Weſera genant.gegen mitter nacht an Frießland vnd die Vttrichiſchẽ 9 90 5 gein mh 1 ſen 0 Heſſiſch epueg ſtoſſende auß welchem gepirg der fluſs Amaſis entſpꝛingt. vnd an den edeln ſtetten Badeboꝛn dumus zuhandll vnd Nuͤnſter hin fleuͤßßet vnd das land ſchier in dem müteel taylende durch Ftießland hinab in das meet ſteygt üegſetz.derf der fluſs ala befeůchtigt auch das Weſtueliſch land. S wiſchen demſelben fluſs vnd dem Rhein hat Dꝛuſůs evon me eche ermanicus als er ſein feind vber wũde als ein odſiger zulendet. Der groſs kaiſer Katl ha mit den Weſtfalẽ vil wlen daſſelb ze rieg gefuͤert vñ ſie mit ſchlacht belũmert vñ võ anbettũg ð abgoͤtterey zů dẽ criſtẽlichẽ glawbẽ bezwungẽ vñ ervnd dergl als ſie denſelbẽ criſtẽlichẽ gla wbẽ oft verlawgnet hettẽ vngeachtet iter ayds pflic.auff dz er dañ ir wiſpem keit mit foꝛcht der ſtraff ſti lẽ moͤcht ſo ſetzet er haymlich richter. denen gabe er Auul alßpald ſie yemant d45 ge ſchwoꝛn vnd wider ſein pflicht gethan oder ſunſt eimche mißtat begangen het denſelben alßpald zeſttaffen os Aluömtrlſty U0sßgchſt ügeh guh ſhhre fhondſece e t Aeſchmehg clgſ Blat CLXXXI einiche fůͤrhaiſchung oder beſchrmung. vnd darʒu erwelet er kapffer mañ vnd liebhaber des rechten bey dẽ man ſieh nicht vermůtet dz ſie die vnſchůldigen verfolgen wůrden. vnd als aber darnath erbere vnd mittelmeſſig mañ offt in den welden an ſtricken hangende gefunden warden do bꝛacht ſolchs den Weſtfaln groſſen ſchrecken vnnd behielt ſie alſo in dem glawben. Der gepꝛauch vñ Ben be Weſtfaliſchẽ gerichts( das man das haymlich neñt) iſt in Teutſcher nation lautpꝛecht.datumb wirdt hie im beſten vermyden nach der lenng dauon zeſchꝛeiben. Heſſenland iſchen Weſtfaln vnd Franckenland ligt das Heſſenland ein pirgige gegent. die ſich vom Rhein gein mitteꝛ 5 cht ſtreckende an Thůringen ſtoͤſſet. Der fůrſt diſs volcks ein landgraff ʒu vnßern zeitten zum kaiſerthũb gefoꝛdert achtet ſich zu auffhaltuug ſolcher půrden vngemaſs vnnd wolt lieber ein kleins fuͤrſtenthumb ime von ſeinen eltern gelaßen nůtzlich verweſen dañ ein groſs annemende zerſtrewen. vnd ſpꝛach das wer ime ein verhin dernus zu handlung criſtenlicher ſachen das er der ſchꝛft nicht wiſſendt wer. doch was er ein hayer vnd ſchůtzer der geſetz. die er ime nach ſeins vaters gezůnge außlegen hieße.als offt ein ſach voꝛ ime gehandelt wardt. vnnd iſt nye von ime erhoͤꝛt woꝛden das er einich vngerechte vꝛtail geſpꝛochen hab. Als diſer fůrſt in ein cloſter gienge in willen daſſelb zerefoꝛmirn. vnnd geladen mit den cloſterlewten die ſpeyß name do maynet man er het gifft geeſſen dañ er vnd der abbt. der der refoꝛmirung begeret ſtarben vnlang darnach. Woñ Franckenland NRancken land ſtoͤſt võ mittemtag an die Schwaben vnd Bayln. vom nidergang an den Rhein vom oꝛient k añ die Beheim vñ Thůring. vñ võ mitternacht an dieſelbẽ Thůͤring vñ an Heſſen. Vñ wañ abeꝛ hieuoꝛ in di ſem buͤch von dem vꝛſpꝛung vnd herkomen des Frenckiſchen namens vnd von ſeinen alten regirern. vñ ſundlich von den dreyen ſtetten Nurmberg Babenberg vnd Wůrtzburg mit figurẽ vñ entwerffnuſſen irer geſtalt meldũg vñ beſchꝛeybũg allermaiſt auß Enea ſiliio an dem oꝛt gezogen beſchehẽ ift.ſo wů hied eyucht wol ſchikeruch ſenn den leſer mit zwifachunug der můe zebekůmern ſunder auff die foͤꝛdern beſchꝛeybung yeder ſtatt vnder irem tiktel 1 0 vnnd alda von dem Franckenlannd nicht mer zeſchꝛeiben. dañ ſonũ das Eneas ſilulus in dem beſchluſs ſeiner beſchꝛeybung des Frenkkiſchen lands anzaigt das in diſem land marggraff Friderich von Bꝛandẽburg kay⸗ ſer Sigmunden vnder andern ſeinen freůnden angeneme geweſen ſey. dem werf vier ſůne gepoꝛn. als Johanns Friderich Albꝛecht vnd aber Friderich. Dem Johanßen het als dem eltern die chur Halhuf. aber der vatter hette Frid erichen den and ern ſune den er darʒn ſchickerlich achtet fůrgezogen. vñ nicht vnbillich. dañ derſelb Friderich wer ein fürderer vñ handhaber ð gerechtigkeit vñ billichkeit vñ vnð andern Teutſchẽ fürſte in weißheit berumbt So wer Albꝛecht von iugent auffin ritterlicher vbung erzogen.alſo das er nicht allain in vil kriegs lewfften ſund gůch mit ſcharpff rennen.ftechen vnd pꝛechen vil kůner behertzter vnd großmüͤrtiger thate begangẽ hab zuſambt den ſunderlichen gnaden vnd gaben ime von der natur verlihen.„„„ 5 Won Ba yrnland 11 17 Hedem 10 ſtoffẽ zu det folee nche ſtett d. cln gelaßne n ſchaft vnd des ſcheinen chur hochtall beſch offt hoh darn vil ſtetten in v der den Teütſ ſichtz dañ ſch ſine ennen Car do ſtorb er vo Aded ſer Frid oberder kaiſer ſtzthet. Vnd yd glawben int belegerun terglͤckfeiggke 00⁰50 Oputtnus cwoſtratd mit W Blat CcLXxXXVII Ripzhenh n n yrnland iſt ein weytte vnd reiche gegent von mitternacht an Froncken. vom̃ nodergang an ſchwaben Wn 0 8 gein mittag an das Welſch gepirg. vnnd gein dem oꝛient an oͤſterreich vnnd Beheim ſtoſſennde. Sie Tho s naw fleůßt ſchier mitten durch diſs Baͤyerland. Ettlich haben geſetzt das die yſer.ettlich der yne die fluͤſs oͤſter reich vnd Bayerland ſchaiden. Die ſchwaben ſchaydt der fluſs des Lechs von den Bayern. Diſe gegent haben Uflug e ettwen die Norgkewet iñgehabt.als dañ nochmals die riefier zwiſchen Regenſpurg vnnd Nuͤrmberg von der Wöe Thonaw gein mitternachtwartzs gelegen das Noꝛhkew geneñt wirdt. Von dem herkomen vnd vꝛſpꝛung des üh. eh Bayriſchen namens vnd volcks iſt vnder den gſchihtbſchꝛeibern mancherlay wone. Aber wiewol Strabo di⸗ eh, 0 ſe gegent als wůeſte nennet in maſſen ſie dañ villeicht ʒu ſeinen zeiten voůeſte geweſen mag ſein. yedoch iſt ſie ye⸗ 00 1 tzo faſt wol erpawt vnd mit groſſen treffenlichen habehaftigen vnd berůmbten ſtetten geʒiert. alſo dz wir nicht 00 Irn wiſſen welchẽ diſe in gantzem Europa an ſcheinperlichkeit vbertreffen. In diſem land ſind füͤnff biſchoflich ſtett Wen f50 Der eine iſt Saltzburg. vnnd daſeldſt ein ertzbiſthumb· In dem Bayriſchen lannd hat voꝛ diſen zeiten hertzog 0 hfh ˖ Lud wig der hoͤhgeert wider Lud wigen ſeinen vater den erwirdigen alten vnd treffenlichen man der ettwẽ dʒ W 0 Franckreichiſch koͤnigreich geregirt het)boͤſe krieg fuͤrgenomen vnnd ine in einem feſtẽ ſchloſs belegert.aber auß erfoꝛderung goͤttlicher rachfale wardt er voꝛ mit fieber begriffen vnd ſtarb ee dañ er den vater in ſeinen willen ʒohe. Darnach kome er in hertzog Heinrichs gewalt vñ ſtarb kůrtzlich.ſo lebet auch Heinrich nit lanng darnach dañ als er ſeinen vnderthanen verpotten hett in dem gnadenreichen iar gein Rom zewallen. das das lannd des gelts nit entſchoͤpfft wůrde do verſchiede er in demſelben iar. dem folget in der erbſchaft des fuͤrſtẽthũbs nach Lud wig ſein ſun auß der ſchweſter könig Albꝛechts gepoꝛn ein iungling groſs gemůets der eren vnd růms be⸗ girig. ein verſchmeher des gelts. der alle inden mit offen ichem gepot auß ſeinen herrſchaften vertribe. Er ver⸗ mehlet ime eine auß Sachßen kaiſer Friderichs ſchweſter tochter vnd verrichtet vil krieg vnd zancks teuͤtſcher land.—— ¶ Won den Pheinlendern 8 dem Rhein(do dañ ʒu vnßern zeitten die plům geſehen wirdt) ſinnd zwiſchen biſchoff Dietrichen zit mayns vnd hertzog Ludwigen pfalůgrafen bey Rhein ſtettige zwittrechtigkeit vñ auffrůr geweſen. vñ iſt offt zu der waffen gegriffen vnd die gantz gegent daſelb ſt vmb mit rawb vnd prand zerrůdet woꝛden. Die marggrafen ʒu Baden vnnd Bꝛandenburg theten dem von Mayntz beyſtand. vnd der biſchoff von Trier vñ ettliche ſtett dem pfaltzgrafen. Als nw pfaltzgraff Ludwig mit tod verſchiede(der dañ koͤnig Lud wigs võ Si cilia gelaßne wittib zu der ee name)do vnderſtund ſich hertzog Friderich ſein bꝛuder mit verwilligung ð land⸗ ſchaft vnd des adels deſſelben ſeins bꝛuders vnmůndigen ſuns die regirung des lands als ein herr annemende ſich einen churfůrſten haiſſende mit zuſagung on ein eeliche gemahele zebleiben damit dẽ angenomnen ſun nicht nachtail beſchehe. Solche zuwůnſchung beſtettiget babſt Nicolaus der fuͤnft gebetten. Aber kaiſer Friderich offt hoh darumb erſucht widerſetzet ſich deſs. In Schwaben hat hertzog Albꝛecht kaiſer ſPhoroben bꝛuð mit vil ſtetten in wanckelm ſyge krieg gefůert. In dem marggrafthumb ʒu Badẽ hat marggra Jacob ein fůrſt vn der den Teutſchen an gerechtigkeit vnd klůgheit hohberumbt. der do erkennet das ime zu menſchlicher ſeligkeyt nichtz dañ ſchꝛiftlicher kunſt gepꝛeche hat ſein ſůne ʒu lernung der ſchꝛift angehalten. Als er nw derſelben ſeiner ſůne einen Carolus genant dem ingling ſundrer tapfferheit kaiſer Friderichs ſchweſter zu der ee vermehlet het. do ſtarb er vol iar nit vnwillig. 5 ¶ Von dem Thiroliſchen volck Att⸗ die Thiroliſchen die in den talen des yns vnd der Etſch wonenhertzog Sigmũds irs fůrſten in kay⸗ Lſer Friderichs voꝛmund ſchaft vnd pflegnus weſende begerten das inen den der kaiſer ſchicken ſolt. vnd aber der kaiſer inen ſolchs abſchlůge do griffen ſie zů der waffen vnd vertriben die ambtlewt die der kaiſer ge⸗ ſetzt het. Vnd nach dem aber die von Trient auß gehaiße irs biſchoffs des vnderthanen ſie warn dẽ kaiſer trew vnd glawben hielten do komen ſie mit einem heer daſelbſthin eroberten die ſtatt vnd bezwungẽ auch dz ſchloß mit belegerung zu ergebung. Darnach komenſie mit dem kaiſer zů vertrag vnd erlangten iren herren mit mynd⸗ rer glůckſeligkeit dañ ſie geglawbt hetten. ¶ Von den Schweitzern DODI ein pirgigs vnd frayſſams volck) vbezohen mit heerßkraft die von Zuͤrch · die wider die ¶Puntnus mit inen gehandelt hetten vnd verwůeſteten ire landſchaft vnd felde. Vnd als ſich die vũ Zuͤrch eins ſtreits mit dẽ Schweitzerñ vermeſſen hetten do wardẽ ſie ſchies alle erſchlagẽ vñ die Schweytzer tobtẽ in ſolcher grawſamkeit vnd wůetuñg vber die vbetwundnẽn feind alſo das ſie an dem ende der nyderlag die tod⸗ ten coꝛper zuſamen trugen tiſch vnd pencke darauß machten. die coͤꝛper oͤffneten. das plũt truncken. vnd die hettz en mit deñ ʒenen zerriſſen.— 38 5 6 8 ¶ Vom Elſaſs ¶s Ludwig der Vienenſiſch delphyn in das Elſas der gegent ettwen Galliſcher yetzo Teuͤtſcher nation 2E die Baſileiſchẽ land ſchaft ſchier alle Galliſche ritterſchaft außgefůert vẽ den von Baſel große foꝛcht ein geiagt het do ſchicktẽ die Schweytʒer den von Baſel als iren aydgenoßẽ viertawſent iung ſtarck ſtreytper mañ zu hilff. Als nw an den Delphin gelanget das ſie zů der ſtatt ʒueyleten do leget ſich der Delphyn mit ſeinem heer ʒZwiſchen die ſtatt vnd die Schweitzer. die ſich dach zu fůßen an dꝛeyſſigtawſent gerayſig mañ ʒu ſtreyt richtetẽ alſo ward ʒu beder ſeytten mit groſſen kreftẽ gefochtẽ. Zu letſt lagẽ die Schweitzer vberwundẽ vñ vberwindẽ de vermůedet ernyder alſo das ir gar wenig empfluhen vnd die andern alle erſchlagen wurden. doch vergien⸗ ge gar ſelten ein Schweitzer vngerochen auß denen mer Galliſchen oder Frantzoſen gefunden warden die mit der Schweitzer lantzen oder ſpieſſen durchſtochen den feind zeſchlahen mitten durch die ſpieſs oder lantzen ein fallende rachſal empfangner wunden begerten.*V„ V Von Sophoy 85 +4 Medeus der erſt hertzog zu Sophoy als er viertzig iar nach ſeins vaters tod das Inand mit groſſer anf⸗ fung vnd erkriegtem frid geregirt het verließ ſein fůrſtenthumb vnd werltlich rům vnd ere vnnd ʒohe in die wůeſtnus mit ſechß rittermeſſigen mannen. u letſt wardt er ʒu bebſtlicher hoͤhe erhebt in maſſen hieuoꝛ in dem buch von dem vnd andern meldung geſchehẽ iſt. Aber nit vil volcks erkennet ine als einẽ ſtathalter Criſti. V 23 As 8 8 Y Nl 8=* 5 98=— II2 2 2 U885 W .. De„ M 23 8 3 28 — 1 N + außgenomen ſein vndertanen. die Schweitzer. die von Baſel.die von Straßburg. vnd die die heuzog Albꝛech 45 8 ken zu Bayern anhiengen. 48 5 7 N ¶ Not einen zuſatʒ ¶P¶ Neas ſeluius pius hat im anfang diſs ſeins bůchleins zugeſagt das er die Europiſchen ſachen an dzʒ liecht E bꝛingen woͤl.aber dieweil er mit der außtaylung obers vnd nyders Teutſchs lands vmbgangen iſt hat er N5 den blůmen derſelben nation vnderwegen gelaffen. dañ er hat nichts von dem aller eltiſten volck teůtſcher nati on der Schwaben geſchꝛiben.die doch der gſchihtbſchreiber Strabo. vnnd Julius ceſar in kriegs ſachen mit S wunderperlichem lobe erheben. Dañ das Sch waben land iſt yetzo mit vil biſchoflichen kirchẽ vnd vil treffen lichen hohberumbten ſtetten wol beſetzt. vnnd mit vil namhaftigen waſſerflůſſen befeůchtigt. fruchtper vnnd reich an getraydt vnd wein mit faſt ſyñreichen wolkůndendem vñ ſtreytſchicklichem volck beſetzt. Er hat auch fůrgangen bede geſtadt des Rheins von ſeinem vꝛſpꝛung bis hinab gein Roͤln. daran auff beden ſez tten hinab ein groſſe loͤbliche zierde großer biſchoflicher auch kaiſerlcher vnd fůrſtlicher ſtett erſcheint in einem fruchtpern erdpodem an getrayd vnd vil andern fruͤchten. vnd ſůnderlich an wein alſo reich vnd vberflieſſend das ſchier alle Ceüͤtſche land vnd auch die mitternachtlich gegent ſich des Rheinniſchen weins ergetzen. Diſs ſind die bi⸗§ ſchoflichen ſtett Coſtnitz Baſel Straßburg Speyer Wurms Maintz Coblentz alle mit voꝛwer zynnen. grebẽ vnd hohẽ ergkern iſt ein hold ſelig freůntlich volck ſich eins tayls ſeins fruchtpern erdpodẽes eins tayls der hantirung vnd kawffmanſchatz nerende ſo fleyſſet ſich der adel des wildgefengs. den merern tail Phdem ſeins lebens in freůden vnd wolluſtperkeit verʒerende. Er hat auch vberſehen die gegen Teutſches lands die ð Iſe(als! waſſerfluſs Lynttung genant befeůchtigt. der do entſpꝛingt in dem gepirg Glares vnd in den Zinꝛcher ſee fleůßt der Engell vnd in den ſee kynnet. Biſe gegent iſt mit ſtarcken ſtetten vnd ſchioͤſſern als Berñ Lucerñ Zůrch Rolutern vnd Burgundi! mit einem faſt ſtreitpern volck beſetzt das man der Schweytzer pund nennet. vnd allen daſelbſt vmbgelegnen hetſind ʒw fuͤrſtenthumen erſchꝛockenlich iſt vnd in kurtzer ʒeit ſeinẽ gewalt wunderperlicher weiſs erweittert hat. Ei hat etwachßen auch fůrgangen Flandern Hannogew Bꝛafant an reichthůmern vnd kawfmanſchatzen faſt durchleůchtige ge mehtig vn gent. dariñ ligen Bꝛugk Jhent Mecheln Antdoꝛff. dañ wiewol dieſelben gegent ettwen dẽ uydern Franckreich ſchen der zůugeʒ eit woꝛden ſind ſo reden ſie doch yetzo nach erweytterung der Teutſchen nation mit Teutſcher zungen. dem De ſch der D an het vn in ergebung kters gewaſ hach guß 6 buder ſit ʒ intus gußd Wöwill R0 alt h b00 055 th 0 0 6 IA rchſ 0 ch pheh 0 chgge 0 I5 chtöchglect ubhetgefte⸗ epſdshchec fehghce ſſf fuchpe fd U enc ehepfachheg ſchhwffe dß⸗ T ſuo ak fch N C N 0 U Blat CcLXXXIII Franckreich 5. 6 —3 2 85 RRRW 8 5 8 4 8 3 K n 8 1Nn —— 1 4 1 ,. 7 §uéuéueP, , 4 s AI dem köͤnigreich zu Franckreich(das zu vußern zeitten Johãna die Lothꝛingiſch iunckfrawe goͤtlicher wey E ſe(als man glawbt) vermanet in manlichen klaidern vnd waffen galliſche ſpitzen fůerende von demgewalt ⸗ J der Engellennder ʒum groͤßiſten tayl die erſt vnder den erſten fechtende erlediget)als 5 der hertzog zu Burgundi nach verzihner gewaltſamẽ vetterlichs tods ſich von dẽ ugellendern an die rantzoſen gewendet het ſind ʒwiſchen koͤnig Rarin vnd ſeinem ſun dem Vienenſiſchen delphin groſſe zwi ttrechtigkeit vñ feindſchaft erwachßen. Carolus der and ogauenſiſch hertzog des Delphins vetter was zu derſelben zeit bey dem koͤnig gar mechtig vnd gewalttg. Nw mocht Johannes der Aluerniſch hertzog deſſelben Karls mechtigkeit nit tragen. ſo ſahen der Boꝛboniſch fürſt vnd ſein bruder die Andogauenſeſchen herrſchung mit argkwon an. demnach rietẽ ſie dem Delphin ſich von ſeinem vater zethun dañ alſo moͤcht es den weg erlangen das der 16 5 auß naygung des ſuns den Karln von ime thun vnd eh mit beſſerm rat PheIrt wuͤrd. Auß diſer bewegnus thet ſich der Delphin vnbegrußt des vaters zu den Nuternenſiſchen. Als ſo chs der koͤnig erfůre do ſam̃let er eylends ein heer vnd ʒohe fůr Nanconium vnd erobꝛet nicht mit großer můe vil befeſtigung. vnd empfieng den hertzog in ergebung. Darnach rayſet er wider den ſun. aber nach dem die Minerniſchen ſtett den Delphin wið ſeins va ters gewalt nicht ſchůtzen getoꝛſten do baten ſie ine von inen zeʒiehen. alſo kome er gein Boꝛb oniuʒ. Vnlang dar nach auß beſoꝛgknus des Boꝛboniſchen fůrſten zoꝛns den ſun dem vater verſoͤnende. Diſe ſach gelanget ſeinem bꝛuder nit zu gůtem. dañ in kurtzer ʒeit darnach wardt er gefangen vnd ertrenckt. In kurtzer weil darnach hat Re natus auß dẽ Siciliſchẽ koͤnigreich vertribẽ ſein tochter köͤnig Beinrichen zu engellãd ʒu ð ee vermehlet. nicht mit wið wille des frãckreichiſchẽ koͤnigs. ð auß deꝛſelbẽ heyrat ime vñ ſeinẽ koͤnigreich haylpern anſtal vñ auffſchůbe des kriegs mit den Engellendern auff vil iar erlanget Auff das nw nach beſchluſs diſer ding der koͤnig yetzo an hayms ſicher das frantzoͤſiſch koͤnigreich mit kriegiſchem rawb vñ pꝛand langzeit vermůedet ein weil růen ließe ſo ſchieket er den Delphin(als hieuoꝛ gemeldt iſt) init groſſem volck vber die Schweitzer vnd Baſeln. ſo zohe er mit dem vbꝛigen heer in das Lothringiſch land die Metziſchen vnd Tullenſiſchen gegẽt bekůmmerende. vnd die ſtatt Spinal genant auff vbergebung der inwoner dem Metziſchen biſtchumdeabdengede Darnach ward Franciſcus aragonenſis nach verſtolner einnemung der ſtatt Toſoꝛſt. die in Noꝛmãnia gelegen des hertzogẽ zu Buittannia was.als ein frid bꝛecher der zwayen mechtigen koͤnig Franckreich vnd Engellannd geachtet. Diſer ſach halben warden vil botſchaften hin vnnd her geſendet. Flothetus nit mit wenig rayſigem gezeug von dem koͤnig von franckreich geſendet hieß ettlich wegen mit hew geladen darinn weppner verboꝛgen lagen auff die pꝛugken des ſchloſs fůeren vnd mitten der pꝛugken vnd der pfoꝛten deſs ſchloſs ſtill halten. die weil warttet er in der hinderhůt mit dem zeuͤg eins woꝛʒaichens.als er das empfieng vnnd die f auß dem hew fallende die pfoꝛten einnamen mit todſchlagung der thoꝛwartter. do hielten ſie daſſelb oꝛt ſo heethawbtman zu Rothomago bey im ſeyn hoffende mit ſeinem rat vnd weer die ſtatt die er wanckeln mercket beſtendig zebehalten. abet ſein rat was vergebens dañ als die Rothomagenſiſchen erlernet hetten das ſich dern koͤnig zunehnet do ſendten ſie ir botſchaft zu ime vnd verhieſſen im ſein heer in die ſtatt ʒelaſſen vnd ſeinẽ geſehef ten gehoꝛſam zeſein alſo wardt die ſtatt dem koͤnig eingegeben aber Talbotus fluhe mit dem hertzogẽ vnd allẽ den ſeinen in das ſchloſs als man nw daſſelb ſehloſs anfieng zeſtůrmen da ließ der hertzog Somerſeti Talbo⸗ tum vnd ʒwen ſein ſtiefſůn in dem ſchloſs vnd ʒohe haymlich in Engelland. darnach wardt das ſchloſs vber⸗ geben vnd Talbotus mit des hertzogen ſtiefſůnen dem koͤnig in ſeinen gewalt vberantwurt.aber nach dẽ Tal dotus bey menigclichem ein offenbares geſchꝛay nit mit boͤſen hendeln ſunð mit kreft ſeins leibs vnd rechtſehick uchkeit ſeins gemůets in offnem kriegerlanget het do wardt er ledig gelaſſen. doch mit verpflichtũg hinfůro wi der die frantzoſen krieg zefůeren. Diſer Talbotus kome in dem gnadenreichen iar gein Romlals ettlich maynen) abſolucion vnd entledigung ſeiner pflicht zeſuchen. aber mir iſt ſolchs nit glawblich. ſunder das iſt wiſſentlich als Talbotus wider in engelland komen was vnd der koͤnig zu franckreich yetzo nach vberwindung alles Nor mannia auch Burdegalem vnder ſich gebꝛacht het do ward er von ſeinem koͤnig nit one groſs volck in Vaſcho niam geſendet vnd hat Burdegalem wider erobꝛet vnd vil andere caſtell.die von dem Engellendiſchen koniß ⸗ reich abgetretten woarñ eins talls mit gewalt erfochten eins tails auß williger ergebung eingenomẽ als ſoͤlchs der koͤnig von franckreich hoͤꝛet do richtet er eyllends zway heer ʒu. das ein heer hieß er mit rvm. weppnern ge⸗ 151556 wegs auff die ſtatt Burdegal zuziehen. das ander heer fůeret der koͤnig ſelbs. vnd als er ſyben meyl von urdegal fůr ein kleins caſtell komẽ was do vnderſtund er ſich das zeſtuͤrmen mit einnemung eins thurns zwi ſchen bůrdegalia vnd demſelben caſtell weſende. den er mit ſchůtzeñ befeſtiget Als aber Talbotus verſtanden het das ime imnit zwayen heern ʒefechten wer do maynet er das heer erſtlich e das er mit mynder mue zeůberwindẽ getrawet. Demnach zohe er mit heereßkraft auß vnd kome yetzo am abent zu dem benanten einge nomnem thurn. den erobꝛet er in dem erſten ſturm alle ſchůtzen als bey fuͤnthund ertẽ erſchlahẽde. Als er nw daꝛ nach des moꝛgens frůe fuͤroan ʒohe vnd vernomen het das das koͤnigclich heer ſich zu der flucht riehtet do be⸗ ſoꝛget Talbotus ime moͤcht villeicht der rawb empfliehen darumb hieße er die andern hernach ziehen. aber er eylet mit.vc. kůrbiſſern vnd. viijc. ſchůtzen zu den feinden ʒu vnd fieng mit inen einẽ auffrurigẽ ſtreit an die feind berieten ſich ettwielang vnd ereinand er ob ſie ſich in die flucht geben woltẽ. aber ſie entſchluſſen ſich auß ſcham des nahenden koͤnigs des glůcks ſtreittende zewartten. ſie hetten bey.iijc. karrẽbůchſſen die ſie an dem oꝛt doher Talbotus kumen ſolt entgegen ſtelleten mit vil anderm kriegs zewg hin vnd her ſetzẽde do mit die feind verletzt werden moͤchten. als nwdie Engellender vnwiſſende des ſchoſgezewgs in die wagenburg dð frantzoſen grim⸗ mende lieffen do warden die bůchſſen angezůndt alſo das in dem erſten anla wff ſchier dꝛeyhundert engellendi⸗ ſcher ritter von dem geſchoſs vergiengen. vnd als aber Talbotus des beriehtet ward do vermanet er ſeinẽ ſun bey im weſende abzetretten vnd ſich auff beſſere zeit zeenthalten. aber der ſun ſpꝛach das ime auß dem ſtreyt nit zefliehen wer daꝛiñ der vater fechten woͤlt. do ſpꝛach der vater liber ſun von meiner manigfeltigen hohberůmb ten thate wegen mag ich on rům nit ſterben noch on ſchand fliehẽ. aber dich als einẽ anfaher ritterlicher vbũg machet weder die flůcht erloße noch der todt berůmbt.aber der ſun wolt vom vater nit fliehẽ darumb wardt er mit ime erſchlagen. ang innen bis das Flothe/ tus ʒheyllende die pꝛugken vnd das ſchloſs in ſeinen gewalt bꝛacht. Als ſolchs an den koͤnig gelãget do ſchicket er vber die ſelben pꝛugken in Noꝛmanmam vil volcks. So fueret Franeiſcus der fürſt von Bꝛittannia auff der andern ſeyten ein heer. Der hertzog Somerceti het dieſelben pꝛouintzen von des koͤnigs von Engelland wegen innen. Als derſelb hertzog verſtund das ſolcher krieg vnnd anſchlag vber ine gienge do hieß er Talbotum den L bermaynu ſig dañ er regire doh frantzoſen g e hertz wandeln vnnd unft nit erhal odt empfliehen ſtider nach ver ſber wardt gef ſer fteund Idan der anhayms ko dis königreich ze gog erſchlagen. Scheren 16 Deerflüßen; ſſienweng m. Vlkegketer vnd ken vnd darnac ewaltig ertoͤdt. Schotenland 6 wübdenſſoffeln Wekin das wa lgft aswie ſhebey Och hhketen, dañ d HnSthokken K 0 0—9 „„ Plet CerNin 0 I h 0 Engelland WM0 e. h W W50 W. Vde hdt g W oJ0, W Wa Wſhtz 0 Wuüue 00 U 0 II U ſche 5 10 f0 5 Smffteh 5 ſc6 ee hehg— 05 Mhuhe Hüſhpeh Wöt 8 ohrſlege—— Fheh 115—— FX———— EA I N Engelland hat koͤnig Heinrich der ainoͤdigkeit vñ můͤſſigkeit ein giriger man mer auß frembder deñ aig ogihfltſ E ner maynung das koͤnigreich geregirt. Hertzog Sopholti was zumal mechtig vnd gewaltig bey diſem&ö Wuncym 10 nig dañ er regiret das gemain volck vnd auch den adel nach ſeinem willen. als aber die Engellendiſch ſach beg Pen den frantzoſen gemyndert wardt vnd der frantzoſiſch gewalt ſich zefoꝛigem ſtand auffrichtet do kam der Ebo⸗ 0 00 racenſiſch hertzog nicht mit klainem volck. auch nicht mit wenig adels gein Lundon in willen des koͤnigs rat ʒe⸗ 5 0 wandeln vnnd den ſtand des koͤnigs vnd des coͤmgreichs in beſſer weſen zebꝛingen. aber Sopfulti wolt ſeiner s fn zukunft nit erharren ſunder er ſetzet ſich eylend auff ein ſchiff vnd flohe von dannen aber wer kan ſeinem geletzte d todt empfliehen. deñ ettlich warden ime nachzeeylen geſand die ergriffen ine todſchlahend. Der hertzog Someꝛ Wönnck ſeti der nach verloꝛner Roꝛmannia wider gein Engelland keret was auch mechtig vnd gewaltig bey dem koͤnig arz aber wardt gefangen vnd vil adels getoͤdt vnd auch der bꝛieſterſchaft nit verſchonet. vnd vnder denſelben vn ſahtel. ſer freůnd Adam molynes des koͤnigs ſecretari enthawbtet. Vnlang darnach als der Eboꝛacenſiſch hertzog wi 0 85 0 95 155 3 begunde 0 655 auß gefengknus gelaſſen mit ihen des koͤnigs as koͤnigreich ʒeregirn. das kome im zu groſſem toͤdtlichen ſchaden dañ er wardt von dem Eboꝛicenſiſchen her ſchechthe tzog erſchlagen. 85 8 2 gnſ Won Schotten land au Sceu050 land iſt in der innſeln dariñ Engelland iſt das letſt oꝛt gegen mitternacht hinein mit klainen waſ⸗ N0 ſer flůßen vnd einem perg von Engelland vnderſchreden. Daſelbſt ſind wir zu winterzeit geweſen als die adattel 1 ſuñ ein wenig mer dañ dꝛey ſtund das erdreich beleůchtet. Zu der ſelbigen zeit vegiret einer Jacobus genant. ein malcfuf vieregketer vnd mit vil leibs faiſte beſchwerter man. der dañ ettwen in Engelland gefangẽ aylf iar in hůt gehal afbffe ten vnd darnach ledig gelaſſen. Zu letſt einer engellendiſchen frawen vermehlet. wider anhayms keret vnnd vil Gnhher, gewaltig ertöͤdtet. Zu letſt auch von ſeinen hawßgenoßen erſchlagen wardt. Wir hetten ettwen gehoͤꝛt das in 0 Schottenland ein pawm wer der am geſtadt eins fluſs frůchte entten geſtalt habennde pꝛechte. weñ die zeytig 00 10 wůrden ſo fieln die ab.eins tails auff die erden eins tails in das waſſer. die auff die erden gefalnen veꝛfauletẽ. die aber in das waſſer fielen die wůrden als lebendig vnd ſchwůmmen vnder das waſſer vnnd flůgen darnach in die luft. als wir aber den ſachen begirlicher nachfragten do erlerneten wir das ſolcher pawn nit in Schottẽlãd ſunder bey Olchadiſchen innſeln gefunden wuͤrde.aber ein ſoͤchs wunder ha ben wir in Schottenland geſehẽ, das die armen nackenten lewt bey den kirchen petlende almuſens weiſe ſtein empfiengen vnd darũb fleiſſigclich daneketen. dañ dieſelben ſtain warũ ſchweflicher oder faiſter materi. die pꝛauchten ſie fůr holtz. des groſſer mã⸗ gel in Schotten land iſt. 5 Won Hybernia ]Jewol wir yetzo von hybernia ettwas ſchieiben ſolten die mit einem kleinen meer võ Bꝛittãnia vnderſchie⸗ ¶¶ Ten iſt. yedoch nach dem wir nichts gedechtnlis wirdigs in der ʒeit beſchehẽ vernummen haben ſo eylẽ wir zu den Hyſpaniſchen ſachen. WMoß Hyſpania Iſnuuunnng Iſpania ein faſt weytte gegent am erdpoden den beſten wol zeuergleichen an waffen mechtig iſt zu vnßern H zeiten in fůnf koͤnig getaylt.den erſten vnd den groͤſten neñt man den koͤnig Caſtelle. den andern zu Arrogon den dꝛitten ʒu Poꝛthegalia. den vierden Nauerre. den fůnften Granate. den letſtẽ ſetzen ſie in Caſtella dem edeln vñ weytherrſchenden 1 Abe 0 koͤnige auß dem plůt der Gothier gewachßen das geſchlecht nye verwandelt haben. Vnnd wiewol Alnarius von Luna arrogoniſcher nation auß edelm geſchlecht. doch auß erhalb der ee 8 poꝛn. dieweil ettwen Johanna dem koͤnig alſo verkuͤndet het. das er einiger des reichs vnnd des koͤnigs gewaltig geſehen wůͤrd. vnd Johannem den Nauerriſchen koͤnig. vnd Heinrichen den maiſter ſant Jacobs ritterſchafft mit ſeinem gewalt vnnd das koͤnigreich zeregirñ mit der waffen betrůebet het. yedoch lebet er darnach ettwielanng nach entſetzung ſeiner gůeter auß widerſtand deꝛ koͤnigin vom hof vertriben in einem ab eſůndeꝛten ſtand. Vnlãg darnach wardt mit den obgenanten Johanne vnd Heinrico ein ern ſtlicheꝛ ſtreit dariñ Pi auff beder ſeytẽ er⸗ nyderlagen. aber Aluarus behielt den obſyg. vnd Heinrich wardt in dẽſelbẽ ſtreyt an einer hand wund vnd ſtarb in kůrtzen tagen darnach. Sein oͤberkeit vnd herrſchung erlanget aluarus vnd wardt ettwielang darnach als ein vater vnd anſchicker des konigreichs gehalten. doch gieng er zů letſt auß neyd der gewaltigẽ ernyder. Dañ dz er ei nen edeln der ime auß befelhe des koͤnigs nit angeneme ding verkůndet auß ſeinem hawß durch ein fenſter ab ſtuͤrtz en hieſß do wardt er alßpald gefangen vnd mitten auff dem margk enthawbt.ein man hohs gaiſts zu haws vnd zu feld beruͤmbt. vnd dem alweg groſſe ding in dem gemůet 5 Darnach hat Johanes ett wieuil iar durch ſie 8 das koͤnigreich geregirt. Nach ſeinẽ abſterben empfieng ſein ſun Heinrich das koͤnigreich ein volmůetiger iũg ing vñ ð auffrichligkeit girig.der dañ ſein voꝛige gemahel verlaſſend ein andere auß Poꝛtugalia deꝛ kaiſerin ſchwe ſter ʒu der ee name vnd in das koͤnigreich Gꝛanate mit hereßkraft ʒiehende einẽ groſfen tail der feind land ſchaft ʒer⸗ růdet vnd ver wůeſtet hat. In dem Nauarriſchen koͤnigreich hat der ſun wider den vater vnd der vater wideꝛ den ſun zu den waff en gegriffen u letſt wardt der ſun auß dem reich vertriben vnd flohe zu Alphoñſo ſeinem vetter dẽ koͤnig zu arrogonia vnd ſicilia. Nach der gepurt Criſti..cccc.xcitar iſt das gantz koͤmigreich Betice yetzo Gra nata genant nach vberwindung des haidniſchen volcks vnd nach fangknus irs koͤnigs vnnd nach erobꝛung der ſtatt Granata mit ſchwerer belegerung von den criſten beſtritten vnd beſetzt wardt. NN uMPoꝛtugalta ff ſeßt ein fůrſt eih pflegnus w hoſſfenem vet uünnchſindem haſs ſübenynder käſſers hhohſis unaller ſülch ſun 05 gehalten. Blat CcLxxxV PVotitugalia 11 11 11iii 0 8————— J Poꝛtugalia iſt Petrus mit dem zunamen deꝛ vnſpꝛechend(dañ alſo werden die ſuͤne der koͤnig ee ſie regiren geneñt) ein fůrſt groſs namens. der ſchier alles Europam die lere ſeiner tugennt zaigende durchwandert hat Ais er in pflegnus weiſe des koͤnigreichs ettwielang mit groſſem lobe gepflegen vnd nicht mit mynderm glawbẽ Alphonſo ſeinem vetter vnd tochterman widerſtand gethan het vnd zu letſt nach entſtandnen zwittrechtigkeyttẽ in wachſendem haſs die ſach zu einem ſtreyt komen was mit geſchoſs verletzt geſtoꝛben. ein man groſſer thate.deꝛ eitwen vnder kaiſer Sigmunden mit fechten wider die Tuͤrcken groſſen rům vnd lobe erlannget. Darnach hat Alphonſus ein aller ſenftmůetigſter fuͤrſt. hoihs hertzens vnnd mit ſundrer klůgheit begabt das koͤnigreich geruͤe⸗ ſamlich inngehalten. Als ime ſein allerliebſte gemahel ſtarb do mocht ine nymant vberreden ein andere zenemen. ſunder er wendet alle ſein ſoꝛg dahin das er ettwas handelte das ime lob vnd dem criſtenlichẽ ſtand flucht bꝛech te. Darumb nach berůffung vnd auffoꝛderung des koͤnigs adels vnd mechtigkeit name er das creůtz an ſich. vnd verhieße wider die Tuͤrcken einen heerzug. Als aber in nachfolgend en iarñ Heinrich ſahe das die gegent des Por tugaliſchen koͤnigreichs in kleiner rifier beſchloſſen wardt alſo auß begirde das koͤnigreich ʒeerweittern do ʒohe er mit groſſem gewalt in das Hiſpaniſch meer vnnd funde auß rat vnd lere der ihenen die die gelegenhait der orden vnnd des meers kennen vil vnnd mancherlay innſeln von den menſchen nye bewonet. Vnder anndern ſehiffet er in ein innſeln des meers von den menſchen vnbewonet. aber doch an prunnen befeůchtet. fayſts erdpodems. wa dig. zu inwonunng vnnd beſiʒunng der menſchen fůͤgſam. In dieſelben innſeln ſchicket er manncherlay geſchlecht der menſchen daſelbſt 0he bſt zewonen.alda gefel mit zucker begabt iſt. Diei gefelt vnder andern frůchtẽ ſo Bae eln eine hat er mit Teů n zetawffen geſchaft. al Er hat auch 0 .cccc.lxxxiij at er mit Teůtſchen lewten auß Fl aft.als ſant Geoꝛgen auch mer J. cccc. Ixxxiij. hat koͤnig Johãnesz Flandern beſetzt. die t Geoꝛgen Fayal de pico. der ßgben Wuig dn Uunden debtdenrs gege die tregt waytz. Darnach im iar des hherrñ uſbhcben hn d hinder die ſeuln k an gar hoher ſynn ettlich galeẽ mit allẽ im ſar des herrñ ſüghertedehun vnd den ſelbenſchiffer ůln Herculs gegen mittemta h galeẽ mit allẽ zũ lebẽ nottůrftig ẽ ſchek gti ehehmeren 10 oder galeen zwen patron geſetzt. N enlieh wartz Ethiopiam zeerfoꝛſchen a urftig ẽ(eiſche zoge J 8 585 bum can 9 55 außgeſchickt. Callſe der zůghe gers der 050 0 von Nůrmberg auß einem gůten Meon n canum einen Poꝛtugalier vn ſehelte ade deſs meres ůten geſchlecht daſelbſt Poꝛtugalier vnd Mar feh ynd non nus vnd langer ſehiffu 1 vndd wol geduldlich. der dañ di ſt gepoꝛn in erkanntnus d 1⁰ ung gar a wai der dañ die lenge v 0 s des gele 8 e e ipeſhefnſedenſej 85 inen gelaſſen ch vil irer mitgeferten von des vberhitzige echzehẽ vberhitzigen luffts.W00% 8 er Ehrobe ¶ Won welſchem land ee nalt vudfleoßt ſaftaldanltden vlisnd vnd neb fläss n ſch nen foungendeirde yofñ öͤannen dutk ynd des Sechſi der ich hie von d 5 if bepanfanne als Pompomite elapnamen. auc ohfang ſeins viſf Munhußt er det kkſich gegen itta wider waf ſkſhengepieg dun ſchen vnd Getiſe iope die daß auſ ighet vnd gůtſy iſgt widt.dañ al wade vid allerl Rmgegend denbſzenden ſe laler gton we mggallai ſtepgg.Rer; dſehdoc 11 111 — ,,, weſmmn die gchihren m 0 Enee ſiluij geůbt en in Welſchen landen vnder kaiſer Frideri 14105 oneeſfe vnd eeen. ſt echtnus ey zeytẽ ten vnd geſchihten nit allai leuchtigen vnd namhafti en vnnd berůͤmbſten ſem bůch an m nit allain bey zeitten Enee ſiluij igen perſonen welſcher lande mit anʒaigu ſten ö1K. 900 uh anchen oꝛten beſchꝛiben ſind woꝛden. 55 auch daꝛuoꝛ vnd darnach begai ee den leſern nit P5 faſt langer ſchꝛift angezogen ſind. au nd ſo nw die gſchihten welſcher land tdꝛieſs gepere gen ſind. auff das dañ zwifach and in zeiten Enee ver⸗ en woꝛtt vnd na pere. zuſambt dem das nit allain die vi chung der meldung. auch ſolche lengerũ de on nůtz ben men dariñ manigfeltigclich begri lain die vile derſelbẽ ſchꝛiften ſunde olche lengerũg gen moͤcht. ſo iſt di h begriffen. dem teůtſchen m xauch die vngewoͤnlich iſem ende im beſten verm tůrftig vnnd ettlicher maß yden blibẽ. in maſſen dañ auch di ch die verteůtſchung diſer Europ on viſach beſch 4 Enee ſluij an vil enden nicht võ hen iſt. enden nicht võ woꝛtten ʒu woꝛttẽ ſund er außzugs weiſe doch nicht Blat CCLXXXVI y erklerung der gelegenheit vñ pildnus Germanie oder Tentſcher nation hernach entwoꝛffen iſt ʒemerckẽ 8 der ſpruch Strabonis alſo ſ⸗ agende. Die Teutſchen der Galliſchen nation nachfolgẽde ſind gerads leibs vnd weyſſer oder roͤßletẽr farb. vnd in andern dingen an geſtalt. geperde vnd ſytten den Galliſchen gleich. dar umb haben inen die roͤmer diſen namen billich gegeben do ſye ſie bꝛuͤder der Gallier nennen wolten. dañ nach roͤ ¶miſcher tede haißen die Teůtſchen Germani das iſt ſoull als eelich oder recht bꝛůedere. Nw iſt Germania oder Teütſche nation von den alten gſchihtbſchꝛeibern vil 55 8 dermals warñ ire innere vnd haymliche gegent o der zugeng mit waſſerfluͤſſen verhindert.der we de vnd ſee halben vnwegſom in grobem hirttiſchem ſytten vnd nyndert deñ an berůmbten namhaftigen fluůſſen erpawt. Aber nach hinlegunng der abgoͤttereiſchen anbettung vnd nach annemung criſtenlichs weſens iſt diſe teůtſch nation zůchtiger woꝛden vnd zů groſſer auf fung komen. Sie iſt gar pꝛayt vom̃ auffgang. Das Polniſch vnd nyderhungeriſch land von mittemtag.das Al gew oder gepirg. vom nydergang die Gallier gegen mitternacht das Teůtſch meer habẽde. In Germania ſind gantzer Europe die beruͤmbtiſten fluͤſs der Rhein. die Thonaw. die Elbe vnd andere vnzallich vñ gedechtuus wirdig. Der Bhein hat ſeinen vꝛſpꝛunng in dem ſybenden berg auff eim allerhoͤhſten gip ffel des gepirgs. in des nehe entſpꝛingẽ die flüſs Rhodanus. die Lyoniſche vnd Narbonenſiſchen galliſchen gegent. vnd Padus oder ð pfat I18 befeũchtigẽd e. Tranus. der bey Papiaz einflewßt. Die Etſch die durch das Trientiſch vnnd Bernmiſch land ʒu letſt in das Adriatiſch meer rynnet. aber der Rhein fleůßt gege mitternacht mit girigẽ lawff durch die tale vnd gehe perg. vnd ſo er durch die Curienſiſchen landſchaft komt ſo wudt er ſchiffreich. Alßpald darnach macht er zwen ſee(die man bodenſee vnd ʒellerfee neñt) die ſtatt Coͤſtentz in dem mittel laſſende. vnd fuͤ roan mit widerwendigem vmbreyſſen der geſtadt von manchen ſpitzigen gehen felſen der berg gezwenngt er ſhꝛoͤckenlich ſawßende vñ ſeine geſtadt ſtettigclich außhoͤlerẽde. vñ rynnet dañ fůrohin durch Baſel. die ime wi derſteende geſtadt hynreyſſende vnd newe genng mit groſſem ſchaden der anwoner ſi uchende. vnd fuͤr Straß burg Speyr Wurms NMayntz Coblentz vnd Coöͤlne die edeln ſtett Teůtſcher nation fließende. mit auffnemũg in ſich vil ſchiffreicher fluͤſs. als des Mayns Neckers Lymag NMuſel Maſa vnd andrer. vnd geußt ſich dann auß on vil oͤꝛttern in das Teuͤtſch meer mmſein machende. dero ettlich von den Frieſen. ettlich von den Gellriſchen. ettlich von den Hollendern bewonet w erden. um̃ and ern 8955 ſich die Thonaw der berůmbtiſt fluſs Eu⸗ rope.entſpꝛingt auß dem Arnobiſchen berg bey anfanng des chwartzwalds in eim doꝛff Doneſchingen ge⸗ nant. vnd fleůßt vom nydergang gein dem oꝛient oder aufgang erſtlich auff zwu tagrayſs bis gein Vlme langk ſam̃. alda mit der Plaw.pler vnd andern fluͤßen geſterckt wirdt ſie ſchiffreich vnd rynnet von dannẽ hin durch vu land vnd neben vil ſtetten mit vberſchwencklicher auffung ð waſſer. Sechtzig des mererñ tayls ſchifreiche fluͤſs in ſich nemende. Zu letſt an ſechs groſſen oͤꝛttern in das Euxiniſch meer. Zum dꝛitten begegnet die Elbe ent ſpꝛingende in den bergen die Schleſier land von Beheim tayln. Die fleußt mit der Multa durch Behmer land von dannen durch den Behmiſchen wald. fůroan durch Meichßen Maydeburg vnd andere ſtett der Marck vnd des Sechſiſchẽ lannds bis hinab bey amburg in das Teuͤtſch meer. Sunſt ſind andere namhaftige flůſs der ich hie von der kürtze wegen geſchweigen wil. Zum vierden erſcheint ein wald Hercinia genat. den hewtbey tag beß anfanng vnnd vꝛſpꝛunng der Thonaw die vmbſeffen daſelbſt den Schwartz waldt nennen. Der iſt (als Pomponius mella ſetzt) ſechtzig tagrays lang vnd groſſer vnd bekantter deñ andere weld. vnd hat manch erlay namen. auch vil eſt. hoͤrner vnd außſtreckung. den die innlender andere vnd andere namen geben. dañ võ anfang ſeins vꝛſpꝛungs bis zu dem Necker behelt er den namen Schwartzwald. vnnd vom Necker bis añ den Mayn haißt er Ottenwald.aber vom̃ Mayn bis an den fluſs Lonam bey Coblẽtz Weſterwaldt. Darnach wẽ det er ſich gegen dem oꝛient vnd taylt Franckenland von heſſen vnd Thuͤringen. vnd darnach thut er ſich in ð mittel wider aaff vnd vmbvinnget zirckels weyſe das Beh miſch land vnd ſtrecket ſich füran in dem Merherri ſchem gepirg durch mittel der Hůngern auff der rechten vnd der Poln auff der lingken ſeyten bis zu dem Daci⸗ ſchen vnd Getiſchen volck ye andere vnd andere namen empfahende. Nw iſt Germania gar ein groſſe gegẽt eu rope. die dañ auß nachpawꝛſchaft vnd geſelſchaft der roͤmer vnd auch mit dem heilligen glawben ʒu ſenftmůe tigkeit vnd gůtſyttigkeit gebꝛacht woꝛden iſt. Germania iſt ein edle egent voꝛnemlich da ſie mit flůſſen defech⸗ tigt wirdt. dañ alda iſt groſſe vnd ſelige wolluſtigkeit. gemaſſigter luft.fruchtpere felldũg wuñſame berg. dicke welde vnd allerlay getrayds vberfluſſigkeit. weinrebtragende puhel. gnůgſam̃keit der fluůͤſs vnnd pꝛunnen die gantzen gegent durchgießende.allenthalben mit hanttirungen vnd kawffhandlungen mechtig.den geſten guͤt. den bittenden ſenftmůetig vnnd an ſyñſchicklichkeiten. ſyttlichkeit.kreften vnnd mannen zuuoꝛan in kriegs ſachẽ keiner nation weichende. Sie weicht auch an reichthůmern aller metall keinem ertreich. dañ alle Welſche Galli ſche hiſpaniſche vnd andere nation haben ſchier alles ſilber auß den Teůtſchen kawflewten. Diſe Teuͤrſch nati⸗ on vermag allain on eůßere hilff ſ⸗ duil manſchaft ʒu roß vnd zu fůß das ſie eußern nationen leichtigclich wider ſteen mag · Mer groſſe treffenliche ding werũ zeſagen von dem criſtenlichen weſen. gerechtigkeit. glawden vnd trew die ich doch von kůrtze wegen fuͤrgeen můß. — OCEAHNVSG GERMXAKHICVS —— DD 8 Nuig 85 li ELAKHDRIA TICLAIID LVNDEA 135 Colon *4 9 AIOI PICARDLA 2 CIA 8 ¹ SWWEVIA Vluma, SVEVIX F Rutene„ Franckllurt CERAI RIACA A i Hie iſt entlich beſchloſſen das bůch der Cronicken vnd gedechtnus wirdigern eſchihtẽ võ anbegyñ ð werlt bis auf diſe vnßere ʒeit võ hohgelertẽ mannẽ in atein mit großem fleiß vnd rechtfertigung verſam̃elt. vnd dtzrch Geoꝛgium al ten deßmals loſungſchꝛeibet ʒu Nůrmberg auß dẽſelben latein zu zeiten von mnaynung ʒu maynung. vnnd beyweylen(nit on vrſach)außzugs weiſe in diſs teůtſch gebꝛacht. vnnd darnach durch den erbern vnnd achtpern Anthonien koberger daſelbſt zu Nůrmberg gedꝛuckt. auf anre ũg vnd begern der erbern vnd weyſen Sebalden ſchꝛeyers vnd Sebaſtian kamermaiſters burgere da ſelbſt. vnd auch mitanhangung Michael wolgemůtz vnnd Wilhelm pleyden wurffs maler daſelbſt auch mitburger die diſs werck mit figuren wercklich ge iert haben. Volbꝛacht am̃ rriij.tag des monats Decembus Nach der geputt Criſti vnßers haylands cece. reij iar. 4. ihget e in Nn voh gß Löccch buhaeh AAI Wäthge ggt CCCCCCCC — NNeNeeeeee — ² ··· · · . 8—— 1 2 3 4 5 6 7 8 E Copyright 4/1999 VMaster mbfH MWNν stercom 15 0 RRRR S= HTR Balance 16 17 18 Focus 15 Merf̃ arbSelector Standard“-Euroskala Offset „ 2 0 80 506 eüee e