jpt M2: PAVAN EE TETY ixvv vyvy.vV.wVVũVꝰYꝰYõYVV EAE ANIN Zur vierten Säeularfeier der Tfindung der i: í Huchdruckerkunft an A iu 18ko. Auf! Menſchheit fei're deines Geiſt's Triumphe! Die Weisheit blühte nun auf Gottes Erde, Es ward für dich ein heit'res, frohes Licht, Die Freiheit hat ſie ſchweſterlich umkreißt; Das nach Gewittern, drückend einſt und dumpfe, Das hohe Paar, das treu und gleich bewährte, Mit Glorie die hehre Bahn ſich bricht! Zerbrach die Feſſel jedem guten Geift. Wem dankſt du's? Unſer'm teutſchen Gutenberge! Dirum ſegnet Gutenberg an ſeinem Tage!$ Ja! ſein Genie ſchuf uns die ſchönſte Kunſt, Gedenkt des Kampfes, den er für Euch ſtritt; Und ſeinem tiefdurchdachten hohen Werke Und wie er herben Mangel, Schmerz und Plage Wih alle Finſterniß— des Irrwahns Dunſt, Um Euer Licht und geiſt'ge Freiheit litt! Was ſonſt der Genius auch hat erſchaffen, Dankt dem Allmächtigen! daß ſeine Gnade Verſchloſſen blieb es in dem engen Raum; Licht in Johannes große Seele goß; Des Geiſtes Stärke mußte da erſchlaffen, Gott iſt der Urweg aller unſ'rer Pfade, Es ward kein kräft'ger Kern zum guten Baum. Und darum betet laut: der Herr iſt groß! Doch durch die Preſſe ſchwang auf leichtem Flügel[Verbreitet Licht und ſtellt ihm keine Schranke, Sich der Gedanke in die weite Welt, Das wahre Gute werde nie gehemmt, Den nimmermehr an ſeinem trägen Zügel Nie ſey ein hoher, goͤttlicher Gedanke, Ein finſt'rer Dämon nach Gefallen hält. Nie Recht und Wahrheit durch den Zwang beklemmt. Das Gotteswort kam klar, wie Er's gegeben, Dann wird des Teutſchen Geiſt hernieder lächeln, Aus ſeinem nächtlich tiefen Schacht hervor, Deß' hoher Sinn Erhabenes erfand, Gab ſo dem tiefgedrückten Geiſte Leben, Die Himmelspalme ſelig ihn umfächeln Und lüftete dem Blick den dichten Flor. Und Ehre ſeyn dem teutſchen Vaterland! C. Vorholz.