VZNMIHUn HaASOf KOA OVAIUAA SES.C.......... N+ ———σε8899tςçn— 3 h⁰οανιiεοο οαEmu f. 6 63 ,, —— * 85 8 dem neuesten ABIM-PANOR AM.A MuNz bis CöLN. Kurze Notizen über alle Städte und sonstigen Punkte nach den neuesten Quellen bearbeitet. MAILIN. Verlag von J. Halensd. 18 11. — I. Partie. Von Mainz nach Coblenz. Mainz, mit 36,000 Eimvohner, Hauptstadt der Provinz Rhein- hessen am linken Rheinufer gelegen, einer der bedeutendsten Bundesfestungen mit 8000 Mann Preussen und Oestreicher besetzt, seine Lage ist eine der schönsten in dem rheinischen Paradies. Mainz verdankt seine Gründung Druusus, der sich im Jahr 13 vor Christo hier niederlies und sich noch méhrere Denkmäler aus damaliger Zeit vorſinden. Sehenswürdig ist der Dom mit seinen merkwürdigen Grabmälern. Im Kreuzgange bèefindet sich das Grabmahl des berühmten Meistersängers Heinrioh Frduenlob, welcher im Jahr 1347 starb. Die Gewölbe des Doms werden von 76 Pfeilern getragen, unter den sechs Thürmen ist der höchste 390 Fuss, hoch, und zum Besuch täglich von 2— 4 Uhr oflen, wWoselbst man auch die Thürme besteigen kann. Die Slephans-Hirche auf dem höchsten Punkle der Stadt gelegen, mit einem Thurm, wWovon man die schönste Aussicht geniesst über die ganze Stadt und den Rhein und es wird jeden Fremden nicht gereuen diesen Thurm zu bestei- gen. In der Nähe ist die Citadelle mit dem Eichelstein oder Drusus-Denhmal, Wovon man auch eine schöne Aussicht hat. Die St. Emmeruns Hirche init ihrem schönen Altarbild von Maulpersch. Die Iond EKirche. Die St. Pelers Linche mit ihrem vorzüglichen Geläute und Deckenmalereien. Die Augelstiner Hirche mit Frescomalereien. Die Ouintins Kirehe. Die Chrislo- phel Hirche. Das Schloss oder jetat das auſhuαw- Das deuische Ordenshdus, jetat Grossherzoglicher Palast, auch Napoleons Residenzschloss, wenn er Mainz besuchte. Das Zeugliaus. Das Regienungsgebdude. Der Iuslispalust, früher genannt die drei Säuköpf, stammt von Dalberg. Die Festungshomm anduntun auf dem Thiermarkt. Das neue Thealer, gegenüber das Monument Gullenberg, von IRoο² dldsen meisterhaft aufgefasstundmodellirt, eeee eeeeee 8 0 J —— von Crozatier in Paris in Bronze gegossen. Das Museum mit einer bedeutenden Bibliothek. Der neue Brunnen. Sirassen und Pldtse: die grosse Bleiche, Ludebigsstrasse, Ihienmarhet- Sirdsse init dem Ihiermarhet, der Schlosspldts, Gultenbengsplats, Leichilioſt. Spasierguinge: die neue Anlage mit einem Kaffechaus, Gartenfeld, nach Zahlbach' mit einer römischen Wasserleitung und mehrere Grabsteine, über die schöne Rheinbruche nach Caslel und von da mit der Eisenbahn nach Wiesbaden. Mainz hat einen bedeutenden Handel und Spedition, auch mehrere Fabriken. Reisegelegenheiten: Die Dampfschiffe fahren jeden Tag 4 mal und extra 2 mal nach Bingen, rheinaufwärts 2 mal. Die Post geht täglich 2 mal nach Mannheim, Darmstadt und Wiesbaden. Gasthoſe: Holluindischen Hof, Rlieinischer Hof, die drei Reichshronen oder die Post, der Hurpfen, der Soliutsen- Nof,, der Parisen hof, der Stern, die Stadt Hreusnucli. Castel, Hess.: am rechten Ufer, als Vorstadt von Mainz zu betrachten, ebenso stark befestigt und von denselben Truppen heèsetzt, mit 2000 Einwohner. Von hier nimmt die Eisen- bahn ihren Anfang, welche täglich 6— 7 mal nach Frank- furt und Wiesbaden abgeht. Bicbericha, Sommer-Residenz vom Herzog von Nussau, zeich- net sich aus durch sein schönes Schloss und Gurten, in wel⸗ chem sich eine Burg in gothischem Styl befindet, in neuerer Zeit gebaut; die innere Einrichtung ist kostbar und das Schloss an sich ist ganz eigenthümlich. Gasthaus zur Hrone und Schebanen. Von hier kommt man nach Schinstein, MWederalluf. Elfeld, oder Eltzoi'l, Nass.: am rechten Ufer, ein Städtchen mit 2000 Eimvohner. Sehensihnüundig ist der Warltihurm mit 4 gothischen Thürmchen, der Hirchihunm, des Grafen von Elts Gemäldesammlung. Auch fängt hier das eigentliche Rhein- gau an. Gasthöfe: der Hirsch und die KMrone. Erbach, Nass.: ein schönes Städtchen. In der Nähe ist das sehr berühmte Bernhardinenkloster Erbach oder Eherbach, im Jahre 1131, von Erzbischoff Albert I. zu Mainz gestiftet. Dann folgt Heideshieim und Haltenheim. Schloss Reichartshausen, gehörig dem Grafen von Schonborn mit einer werthvollen Gemäldesammlung und einem schönen Garten, von da nach Oesirich und Mittelheim. Lange Winkel, Nass.: mit 1450 Eimwohner und einer langen Strasse. In der Mitte des Orts geht der Weg ab auf den 3 Johannisberg, wo ein vorzüglicher Wein wächst. Oben auf dem Berg steht das Schloss, wWo man eine herrliche Aus“ sicht nach Mainz und Bingen hat. Der Eigenthümer davon ist Huunst Metlennich. Den Rückweg nimmt man auf der andern- Seite nach Geisenheim, Nass.: Marktflecken mit 2500 Einwohner, sehr lebhaft und freundlich, auch wegen seines guten Weins be- rühmt. Sehenswürdig ist eine Sammlung von Glasmalereien bei Herrn von Zwinnlein, die neu hergestellte Kirche. Gast- häuser: die Stadt Frankfurt und zur schönen Aussicht. Rüdesheinn, Nass-: ein schöner freundlicher Ort, wegen. seines vorzüglichen Weins sehr bekannt mit 2400 Einwohner. Schenswürdig: die alte Bremsenbung, die Ruinen eines vier- eckigen Castells, der Marithunm, der alie Ihurm auf dem— Markt. In der Umgegend das Frauenkloster Eibingen und das alte Capucinerkloster Voth Goltles. Gasiliöſe: der Engel und- Darmstddien Hof.. Der Niederwald, von Rüdesheim oder auch von Assmanns⸗ hausen kann man den Niederwald besteigen oder auch mit Esel hinreiten, welche auf beide Orten zu ſinden sind, man besucht dort das Jagdschloss von Bassenheim, woselbst ein 7faches Echo ist und eine Wirthschaft. Von da auf die RoSSeI, wWo man die herrlichste Aussicht geniesst, von der steilen Höhe in die brausende Tiefe des Bingerlochs, weiter nach Bingen sieht man das VNahegebirge, unterwärts in das RKheingebirge bis⸗ nach Bacharach; am Fusse des Berges steht die schöne Ruine Ehirenſels, gegenüber im Rhein der Miiusehñen, von da auf den Tempel, Wo, man einen überraschenden Anblick findet, man übersicht hier den ganzem Rheingau bis Mainz. Diese vier Höhen sollte jeder Fremde besuchen: Der Sephnstliunm àu, Mainz, der Nederꝛoald, Ehrenbreitstein und der Drachenfels. Wenn man ven Mainz auf dem linken Uler näch Bingen reist, so begegnen einem die Orten: Finten, Oberingellleim. Niederingelheim, alte berühmte Stadt mit 2000 Einwohner. Geburtsort Karls des Grossen,. Schenswürdig: die Ruine des. Schlosses Karls des Grossem, Grabstein der Kaiserin Hilde- gard. Von da nach Gaulsheim und Kemptem, dann Bingen, Ilessisch, am linkem Rheinufer, Stad' mit 5000 Ein- wohner, voller Leben und Handek in Wein, es ist die Grenze von Preussen und Hessen. Die Valte mründet sich hier in den Rhein. Die Hauptstrassen theilen sich nach Trier unõ Dee. Koblenz. Sehenswürdig: die Drususbruche über die Nahe, über Bingen die Ruine Llopp mit ihren schönen Gartenanlagen, elwas weiter der Rochesberꝗ mit der Rochuskapelle ein Wall- fahrtsort, wovon man eine schöne Aussicht hat, berg, die Hisenlibhe, die Pfarnleinche mit Freskomalereien und einem alten Taufstein. Die St. Hildegandsbinch'e. Hotel de Belvue, das eisse Ross, in der der englisch'e Hof. Die Reisegelegenheiten sind sehr nach allen Kichtungen mit der Post und Dampfschiffe. der Rupperts- Cdsthòſe am Stadb, die mitten im Rhein auf einem Felsen der Erbauer dieses Thurms, EY= biScuaͤ Hallo von Mainz wurde da von den Mäusen lebendig Rhein: Post, häufig Der Mäusethurm, stehend. Die Sage lautet: aufgezehrt, wegen seiner Unterthanen verühte. Gräuelthaten Gegenüber ihrer Bauart ist ihre Entstehung im Mlittelalter. Assmannshausen, Nass., wegen seines vorzüglich guten rothen Weins berühmt. belitneämdle⸗ gehört dem Prinzen Fiedrich v. Preus- S8CEIUD, Wele c. rüstblüngen, Einem jeden Fremden her lEI Man findet iS8t Gasthof zur Hrone. das Schloss neu aufhauen liess, die er die Ruine Ehrenſels, nach gegen seine nach alterthümlichen dort eine Sbh von Wallen- von Bingen entfernt liegt die Clemenskapelle, unten am Fusse des Schlosses Rhein“ Stein, der Zutritt erlaubt. schöne Glasmalereien und sonstige Kunstwerke. Eine Stunde welche als Burgkapelle zu Rheinstein. gehört und von der PiEN Friedericke von Preussen ganz wieder herge- Stellt worden ist. Gleich darauf kommt die Burg Falkenburgoder Reichenstein, welcher ihr urkund- licher Name isk, Städtebund zerstört, erbaut, Lorcela, Nass., rothen schon im Jahr 4261 von Philipp von Hohenfels wieder 1252 wurde sie von dem welcher sie zum zweitenmale zu einem Raubschloss machle, Kaisen Rudolph von Habsburg eroberte sie wieder und liess sämmiliche Räuber hinrichten. Frechtlinsshausen, Preuss., ein schöner Ort mit bedeu- tendem Weinbau, hinter dem Ort durch eine Bergschlucht erblickt man die Feste SoMen, welche im 12. Wahriüimdert erhaut und jetat von dem Preussischen Prinzen angekauft worden ist. ein uralte Wein mit r Ort, 1800 Einwohner. Misper in den Rhein, deren romantisches Thal, wie das benach- berühint durch seinen guten Hier mündet sich die — 7— barte Sauerthal eines Besuchs werth ist. Oberhalb Lorch erhebt sich der alte Thurm Vollingen, wovon man sich eine schöne Sage erzählt. Gasthaαse ium Schebanen. Niedersteinbach, Preuss., dicht am Rhein, hier mündet sich der Steinbach in den Rhein. Gleich dabei liegt die Burg Heimburg, welche jetzt Eigenthum des Obristen v. Barfus in Cöln ist. Rheindiebach, Preuss., in der Nähe die Ruine Funstenberg mit dem Thal Furstenberꝙ, treibt vorzüglichen Weinbau. Ruine Stahleck, angekauft vom Hoônig v. Preussen, 1156 war der Besitzer Hohenstaufen, Pfalzgraf Konrad und 1689 durch die Franzosen gänzlich zerstört. Bacharacl, Preuss., am linken Rheinufer, ist ein altes Städt- chen mit 1817 Einwohner, wegen seines guten Weins berühmt. Sehenswürdig ist daselbst die St. Wernerskapelle, eine der schönsten Ruinen am Rhein, im altdeutschen Styl gebaut auf einer Anhöhe, die Peterskirche im 12. Jahrhundert gebaut. Der Bachusdltar. Gdsthòfe: der Hirsch, die Hnone, der grune Baum. Pfalz, Nass., im Rhein, oder auch Pfalzgrafenstein genannt, der Sage nach hat die Pfalzgräfin immer hier ihre Niederkunft erwarten müssen. Das Innere ist ganz golisch eingerichtet, ist aber unbewohnt. Caub, Nass., am rechten Ufer, Städtchen mit 1365 Einwohner, treibt starken Weinbau und Dachschiefer steinbruche, oben auf einem Felsen erhebt sich die Burg Gutlenfels, erbaut im 12. Jahrhundert. Hier hielt sich GsSiο Adolp König von Schweden 6 Tage auf, um über den Rhein zu können. Der Eigenthü- mer der Burg ist Herr Habel in Schirstein. Gasthofe: Stadt Heidelberꝗ, der grune Bdum, Nussduerhol. oberwesel, Preuss., am linken Ufer, eine Stadt mit 2540 Einwohner, früher eine freie Reichsstadt, seine Lage ist ganz am Ufer. Sehenswürdigkeiten: die Frdnenhirche unter Erzbischoft Balduin im Jahre 1331 meisterhaft gebaut; die Martinspfanrhirche, enthält ein gutes Altarbild, die Kreuz- abnahme, von Diepenbech; die Mernersſtinche; der Oohsenthu]m am untern Ende. Oberhalb Oberwesel erhebt sich die Ruine Schònberg, jelut dem General von Stockhausen gehörig. Die Jungfrauen, ein Felsenmeer im Khein s0 genannt, Wovon sich die Schiller die Sage erzählen, der Flussgott habe dieselben wegen ihrer Sprödigkeit in Felsen verwandelt. Gleich darauf kommt der finstere Felsen I1 5 6 10 9 25 f 2 . 32 — Lurley, mit seinem vielfachem Echo. Der schönste Punkt am Rhein. Der Fluss wird hier schmal und furchtbar tief„auch ist hier alles öd und still. Am Bogen bemerkt man einige Fischer, welche Salmen fangen, weiterfort wird derluss wild und brausend. Die Lore-Ley. Ich weis nicht was soll's bedeuten? Dass ich so traurig bin, Ein Mädchen aus alten Zeiten, Das kommt mir nicht aus dem Sinn. Die Luft ist kühl, und es dunkelt, Und ruhig fliesst der Rhein; Der Gipfel des Berges funkelt Im Abendsonnenschein. Die schönste Jungfrau sitzet Dort oben wunderbar, Ihr goldnes Geschmeide blitzet, Sie kämmt ihr goldnes Haar. Sie kämmt es mit goldnem Kamme Und singt ein Lied dabei, Das hat eine wundersame, Gewaltige Melodei. Den Schiffer am kleinen Schiffe Ergreift es mit altem Wel 85 Er schaut nicht die Felsenriffe, Er schaut nur hinauf in die Höh. Ich glaube, die Wellen verschlingen Am Ende Schiffer und Kahn, Und das hat mit ihrem Singen Die Lore-Ley gethan. H. Heine. St. Aοrt, Preuss., am linken Rheinufer. Städtchen miit 1250 Eimwohner, schon im dreisigjährigen Kriege und im Jahre 1758 wurde es von den Franzosen hart mitgenommen. Der Stilter ist der Veili9e Goùr, der das Christenthum am Rliein Verbreitet hat. Sehenswürdig: die cαονꝰE“ Kirehe im Jahr 1496 ausgebaut mit mehreren Grabmählern und Glasmalereéien, die xaihoieçο’,⁰ lirchæ mit dem Bilde des heiligen Einsiedlers. Gasthöfe: die Lilie, deèr ollde Mamm, der nheinische Hof. Un- * terhalb St. Goar erhebt sich die Feslunq Rheinfels, im Jahre 8 1245 vom Gralen Diether erbaut, die Festung wurde meh- reremal belaägert, von den Franzosen abéer 1794 zerstört, diè Aussicht von derselben ist reizend. Gegenüber liegt§“. GOoαs. ladursen mit der Ruine Kuls. Der Eigenthümer ist jetat Major V. Chenelinski in St. Goarshausen. Welmichi, Nass., am rechten Ufer mit 450 Einwohner und einem schönen Kirchthurm. Oben auf der Felsenwand die Burg Murmburg oder die Maus genannt, im Jahr 1365 von Kuno von Falkenstein erbaut. Bornhofen, Nass., ain rechten Ufer mit einem schönen Hiosler u. Lirche, ein Wallfahrtsort. Oben auf der Bergspitze erheben sich die beiden Ruinen Liebenstein und Stennfels, die Brüder genannt. Boppard, Preuss., am linken Ufer. Städtchen mit 3500 Ein- wWohner. Von den Römern gegründet. Gewerbe: Thonpfei- fenfabrik, eine Gerberei, Holz- und Kohlenhandel. Sehens- würdig: die Pfarrhirche mit ihren beiden Thürmen und im Innern eine schöne Einrichtung, im Jahr 1200 erbaut, seit- wärts das ehemalige Kloster Marienberꝗ, jetat eine Wasser- heilanstalt. Gasthöfe: die Post, der Spiegel, die Sſadt Coblens. Weiter unten liegt das Schloss Liebenech, in neuerer Zeit ge- baut mit einer hübschen Gartenanlage; gehört der Familie von Preuschen. In der Nähe beſindet sich der Dinhholderbrumnen, sein Wasser dient für Weinmischung und ist dem Schwalbacher ähnlich. Marxburg, Nass., am rechten Ufer. Festung mit Invaliden besetzt, das frühere Geschütz befindet sich noch alle vor. Der Besuch ist einem jeden gestattet. Sehenswürdig ist die Folter- hammer mit ihren Instrumenten. Unten am Fusse des Berges liegt Braubach, Nass., Städtchen mit 1230 Einwohner, von hier wird gewöhnlich der Weg nach Bad Ems eingeschlagen. Gast- haus: die PMilippsbung, der Schiodnen. Gegenüber befindet sich die Churkölnische Stadt Rhense, Preuss., mit 1700 Einwohner, durch den Lönigstulit Seit 1308 in der Geschichte bekannt. Oberlahnstein, Nass., am rechten Ufer mit 550 Einwohner. Gleich vor dem Ort liegt die Capelle, wo Haiser Mensel der Krone enisetzt worden ist. Auch befindet sich hier der Hafen wWo alle die Nassauischen Mineralwasser und Marmorsteinen Versendet werden. Die Lahn mündet sich hier in den Rhein. Gegenüber liegt das Schloss Stolsenfels, welches dem König von Preussen gehört, der es ganz nach altem Styl wieder aulbauen liess. Die Aussicht von demselben ist eine der schön- sten am Rhein, vor sich in die Lahngegend, wo die Ruine Lalinecl hervorragt und die alt verfallene ohannishirohle, nach Oben bis nach Braubach, unten die Feste Ehrenbreitstein. DNDD. ————— 2 S ä „ — II. Partie. Von Coblenz nachi Cöln. Coblenz, am linken Ufer, eine schöne Stadt mit 15,000 Ein- Wohner, gehörend der Krone von Preussen. Ursprünglich von den Römern angelegt, in der Geschichte merkwürdig, beson- ders als Residenz der alten Churfürsten von Trier, Coblenz ist eine der bedeutendsten Festungen, mit einem Hafen und hat einen bedeutenden Handel in Wein, mehrere Fabricken. Der Sitz des Oberpräsidiums. Eine Garnison mit 4000 Mann! Eine Augenheilanstalt, Hebammenschule, Schullehrerseminar. Die Stadt an sich ist grösstentheils schön und neu gebaut, iit vielen Plätzen und breiten Strassen. Hier mündet sich die Mosel in den Rhein, woselbst man auch die Reise nach Trier antritt. Wer die Reise zu Wasser macht, muss sich der Eil-Jachten bedienen, die in drei Tagen nach Trier und in zwei Tagen wieder zurück- fahren, Preèiss nach Frier 2%½ Thlr. nach Coblenz 3 Thlr. Die Schifke sind schön eingerichtet. Diese Strecke der Mosel ist reich an Schönheiten, und wird jedem belohnend sein sie zu besuchen. Beachtungsii“i ist die Castorhinche, im Jahr 836 vom Erz- bischoff Hatto eingeweiht, mit mehreren wichtigen Denkmählern. Der Kaslorbrennen, von Napoleon errichtet. Das Schloss, von dem Kurfürst von Trier Clemens Wenzeslaus 1713 erbaut. Das Cdsinο α‘ude mit einem schönen Saal und Garten. Das deutsche Ordenshdus mit einem Kreuz geziert, jetat Militair—Magazin. ** Die Liebſnauenkirche mit ihren hohen Thürmen und schöner Ein- richtung. Die Moselbruche, 480 Schritte lang, 10 breit, auf 14 aus Lavasteinen aufgeführte Bogen ruhend. Die Feste Huiser Frdns. Die Feste Alemander mit einer herrlichen Aussicht. Beide Festen gehören zu Coblenz. Die angenehme Promenade um ö die Thoren, die alte Burg, jetzt eine Fabrick mit lackirten Bleèchwaaren. Der Metlernichhof, das Lohrihor und Mainzerllior, beide sind mit Casematten versehen. Unter den vorzüglichen Strassen gehört: der Kaslorplats und Strasse Hlorian. Der Markt. Gemusemarlht. Judengasse. Alten Graben. Lohingasse. SchlossSHnuν“α. SchlοpHlats. Plan. lemensplats. Gdsd'hibiſe: der — Riese, Holel de Bellvue, drei Schiehetsen, Puriserliof, Irierschier 3 Ho,, Kölnischer Hof, das ꝛbilde Schioein, die Stadl Lulllich. — 1— ThalundfesteEhreunbreitstein, durch eine Schiff- brücke über den Rhein mit Coblenz verbunden. Letztere wird von jedem Fremden besucht, die Erlaubnisskarte gibt der Gou- Verneur in Coblenz jedem. Auf der Feste ist ein Unter-Offizier, der einem Alles zeigt. Die Aussicht daselbst ist prachtvoll. 1815 wurde sie wieder neu aufgebaut. Die Höhe des Berges beträgt 408 Fuss. Im Thal findet man eine gute Mineralquelle, die dem Selzer Wasser sehr ähnlich ist. Hier logirt man im ebeisen Ross, wWo man eine schöne Aussicht auf die Stadt und den Rhein hat. Der schönste Punkt die Stadt und Feste zu se- hen ist die Pfaſfendonfen Hoilie, welche gleich hierbei liegt. Neuwied, Preuss.,(am rechten Ufer) Stadt mit 6020 Einwohner mit einer fliegenden Brücke, auf der rechten Seite; zwischen Ehrenbreitstein und Neuwied sind die Orten zu beachten, als: das schöne Lustschloss Kuno Engers, den Flecken Bendorf mit seinen Hammerwerken und Eisenschmelzen, wo, wie bei Sayn, auch Bildwerke aus Eisen gegossen werden. Romensdorſ, den englischien Gunten von Sayn, schönes Gemäldekabinet des Grd- fen Bobos. Im Landhaus des Hiedrichsberꝗs eine herrliche 428 Sichit. Den Flecken Vallendor berühmt wegen seines irdenen Geschirrs und fleissige Einwohner. Neuwied hat mehrere Fa- bricken, eine Uhrfabricke, Holzpfeifenfabrick, Tabacksfabrick, Herrnhuter-Kolonie-Arbeit. Mehrere Erziehungsanstalten für Knaben und Mädchen. Das 2 Stunde entfernte Lustschloss Mon“ repos mit einer schönen Aussiclit. Das Residenssof⁰ν’ αsS Prin- zen von Neuwied mit einer Sammlung Altrömischer Ueberreste, welche bei Aufgrabung der alirömischen Vectorie zu Niederbie- ber gelunden worden sind. Im Hofgarten das höchst merl Würdige Bndsidlianisoο, Vulundlienhαuoel von Prinz Maximilian. Gegenüber das Monument des General Hoche. Gdsthduser: der Auſter Posh), der voilde Mann, die Bruidengemeinde. Andernach, an linken Ufer, Preuss. Eine alté von den Römern gegründete Stadt mit 3000 Einwohner. Sehenswürdig ist die alte Pfarrhinche, erbaut im 13. Jahrhundert. Der grossartige Machiihurm am Rhein im Jahr 1520 erbaut, nochi mit dem Wappen von Andernach bezeichnet. Das udenbad. Das Romische Sbadition. Hier sind die berühmten Brüche der Duflsleine, wWo ein bedeutender Handel mit Milhilsleinen und Ivass getrieben wird. Gasthöfe: zaum römischen Halser, zur Lilie, zur Eicll. Das Kloster Lach mit dem See wird sehr häuſig besucht von hier aus. 18 Ruine lammerstein, jetzt ganz verfallen, erbaut war sie schon im 10. Jahrhundert. Eigenthümer ist eine Familie von Hammerstein aus dem Hannövrischen. Schloss Rheineck, wieder neu aufgebaut von Proſessor Bethmann Hollweg in Bonn, welcher sie mit bedeutenden Kosten im Rundbogenstyl aufbauen liess. Die innere Ein- richtung ist prachtvoll und einem jeden Fremden die Besich- ligung erlaubt. Sinzig, Preuss.,(am linken Ufer) Städichen mit 1600 Einwohner, von den Römern gegründet. Sehenswürdig: die alte Pfurr- kinche aus Dullsteine erbaut. Die anliegende Capelle bewahrt eine Mumie, die vor 300 Jahren hier ausgegraben worden ist. Gasllioſe: die Krone, der Stenn. Linz, am rechten Ufer, Preuss. Städtchen mit 2400 Einwohner, mit einer fliegenden Brücke. Merkwürdig ist das alte Schloss. In der Nähe Eisenhütten und Braunkohlen. Gegenüber mün⸗ det sich die Ah½r in den Rhein, deren schönes Thal die Mühe des Besuchens lohnt. Gasthaus: NVassduer Hoſ,, goldene Hronc- bei Schwertführer. Reimagen, Preuss., am linken Ufer mit 1300 Einwohner, von den Römern gegründet, woselbst mehrere Sachen von ihnen ausgegraben worden sind. Gasthof: zum Preussischen Ho/. Abppollinarusberg, vormals eine reiche Probstei; jetzt Verlallen. Der Reichsfreiherr von Fürstenberg zu Mannheim hat dieselbe angekauft und lässt sie wieder herstellen. Unkel, Preuss.,(am rechten Ufer.) Städtchen mit 7000 Ein- Wohner. Gleich dabei im Kliein der Unkelstein, woselbst noch Unhelsteine gelunden werden. Der Felsen ist aus Basaltsteinen. Gleich darauf erscheint die Insel und Klosten jetzt Gasthaus Nonnenioorthe. Gegenüber auf dem Berge, am lIinken Uler die Ruine Rouαpech, sie ist fast ganz verlallen. Der Geheime Kriegsrath von Pomowitz zu Cöln hat sie angekauft, unten am Fusse des Berges ist ein bequemer Gasthok. Gegenüber am rech- ten Ufer erhebt sich der steile Felsen und Bung Drachenfels. Das Siebengebirg, wird gewöhnlich von Röinsdorf oder KHonigsioiαer aus bestiegen. Bei ersterem ſindet man eine neu erbaute Pilla des Herrn Essingh aus Cöln mit einer schönen Sammlung Glasmalereien, altdeutsche Bilder, Wallenrü⸗ stungen u. s. w. Oben auf dem Thurm hat man eine der schönsten Aussicht am Rhein, daselbst wird die Höhle des Drachen gezeigt, der einst hier gehaust soll haben. Der — 13— Weg von der andern Seite ist bedeutend bequemer und man ſindet zu jeder Zeit Esel um hinaufzureiten. Vom Drachenfels, der eine Höhe von 1055 Fuss über die Meeresfläche hat, kommt man auf die etwas höher liegende Molſenburg, interessant für den Na- turforscher, weiter ins Gebirg: die Lõoenburg, der Ohtberg, der Sternberg, der Pelersberꝗ mit einer Capelle. Gegenüber auf dem linken Ufer liegt die Ruine Godesberq, erbaut im Jahr 1210 von dem Cöõlnischen Erzbischoff Thodorich von Heinberg. Von dem Thurme aus hat man eine schöne Aussicht. Unten am Fuss des Berges ist das herühmte Bad Dralsch welches schon den Römern bekannt war. Man ſindet dort eine ganze Reihe schöner Häuser, ein Badehaus, ein Versammlungssaal und Sonst was der Gast nö- thig hat. An der Ouelle bekommt man den Schlüssel zur Burg. Sage vom Drachenfels. „In Kräünzen winden wir Dich ein: Des Drachen Opfer musst Du seyn. „Um Dich liegt mancher Held todt: Von Zwietracht sind viel Blumen roth. Du Christenjungfrau bist zu schön, Drum muss am Drachenfels Du steh'n!“ Der Drach aus seiner Höhle kain: Ein Kreuzlein von der Brust sie nahm. N Der Drache sah's— da floh er fort Und fiel zum tiefsten Höllenort. N 65 f06 9 — „Ihr Heiden kommt nun, Weib und Mann, Uud betet den Erlöser an!“ Da bogen Alle ihre Kniee, Die schöne Jungfrau taufte sie. A. Kopäsch. Bonhmn, Preussische Universitätsstadt am linken Ufer mit 12,500 Einwohner, ehemals Residenz des Kurfürsten von Cöln, auch von den Römern gegründet, mit einer fliegenden Brücke über den Rhein. Eine Stadt, die auf einige Tage Aufenthalt sich lohnt. Besonders zeichnet sich aus: das LDaidersitdtsgebdude von Kurfürst Clemens August 1728— 61 erbaut mit den Hörsäälen, eine Bibliothek mit 100,000 Bände. Das Hunst- Museuν. Das physihalische Hubinet. Die grosse abhademische Auld. Das Museum mit chemischen Wesiphdlischen Allerihumer. Die Enibindungsdnstalt. Die Munsternkinche, im gothischen Styl erbaut, mit einem hohen Thurm und der Statue der Kaiserin Helena. Die neue Pfurrhirche. Das schöne Stadt- Bdus. Das Meater. Mehrere schöne Privatgebäude, als das — 1— des Graſen Mollernich, Belderbuch'sche uud NVesselrollter Io/ u. S. W., kaiserliche Leopoldinisch=CrolintSelie Slikltung der Naturforscher, niederrheinländische Gesellschaft der Natur- und Heilkunde. Das CGymndstum, vier Seminarien. Schauspiel-, Lehr- und Unterhaltungs-Gesellschaft der Hupp. Geburisort des Tonkünstlers Beelboven. Der Hoſgarten mit der herrlichen Rheinstrasse, zum alten Zoll genannt. Von da hat man eine be- zaubernde Aussicht auf den Rhein und das Siebengebirg. Gleich schön ist die Aussicht von dem nahen Vined Domini. Das Dork Beuel Bonn gegenüber, von dort das Koster Pfutschen, Ablei Romersdorf, Ober-Hdssel. Bonn ist durch eine schöne Linden- allee mit/ Stunde entferntem Schloss Glemensrulie, mit dem naturhistorischen Museum und botanischen Garten, verbunden. GAStRlν der Stern, der Iuierische Hof, der Colnische Ho,, der Mainsen Hof, der Rheinische Hof, der alte Hellen. Cöln, älteste Stadt am Rhein. Sie ist weilläufig gebaul mit engen und krummen Strassen und liegt in einem Halbzirkel längs des Rheines. Früher war sie eine freie Reichsstadt und Sitz des Erz- bisthums gleichen Namens; jetat ist sie die Hauptstadt der Preu- sischen Rheinprovinz, Sita einer Regierung und Hauptort des nach ihr benannten Regierungsbezirkes; hat einen bedeulenden Handel und Speditionen, mehrere Fabricken, wovon die Cölnische Was- Serfabrik von Jean Marid Furina, dem Julius Platz gegenüber, sich auszeichnet. Cöln eine Festung mit starken und hohen Mauern und Wällen; auf den ersteren sind 83 Vertheidigungsthürmen. Sie ist durch eine Schiffbrücke mit dem aul dem rechten Rheinufer liegenden Städlchen Deuts verbunden; mit diesem und der Garnison hat, sie 70,000 Einwohner. Deutz bildet den Brückenkopf für Cöln. Zu den höchst Sehenswürdigkeiten der Stadt gebört zuerst der ehrwürdige Dom, kaum halbvollendet. Im Jahr *3 1248 erbaut, gehört zu den grössten Merkwürdigkeiten, im 8 Uumern manche Sehenswürdigkeiten an Gemälden und Kost- barkeiten. Mehrere Ueberbleibsel der R5mer. Die Pelerskirche hab schöne Gemälde, besonders das Altarblatt, die Kreuzigung Christi von Rubens. Die S“. Marbinshirche im Capitol, die älleste in Cöln, die Gereonshirche, die Aposlellirche, die Sl. Ursulakinche mit den der 14,000 Jungfrauen sind sehenswerth. Das Ralhhau⁰,, Zeughdus jetut Marstall, das neue Schauspiel- Ldus, bischöſliche Haus, Jesuiienltollegium, oder Lathol. GyVm⸗ nasium, die Borse, Regierungsgebude, Kuufhuuuννοι, das Haus ———— — 1 in der Sterngasse, WO Maria von Medicis starb und Rubens geboren wurde, ist mit 2 Tafeln und Inschriften bezeichnet. Das schöne Haus des Grafen von der Lippe-Riesterfeld, der Blankenheimer Hof u. s. w. Das evangelische oder Er. Wilh. Gymnasium mit Bibliothek und botanischem Garten; das Ka- tholische oder Cölnische Gymnasium mit schöner Bibliothek und physikalischer Sammlung; das Mineralien- und Antiqui- tütenkabinet und auch die bekannte Wallraſff'sche Sammlung mit ihren herrlichen Antiken, Gemälde, Münzen u. s. W. sind jetzt im städtischen Muscum; die Lieversberg'sche, Oppen- heim'sche und Bildinger'sche Gemäldesammlung, die Hardy- 'schen Wascharbeiten, Hebammenschule, Taubstummen-Institut, Handwerker- und Zeichenschulen u. Ss. W., Polytechnischer Verein; Carneval, öffentliche Maskenzüge, Casino, zwei Res- sourçen, Schauspiel in dem neuen 1828 vollendeten Schau- spielhause, welches 2000 Personen fasst. Die Gesellschaft bei Guffonti, Concerte im Domhof und bei Ebermeyer, die Fa- milienconcerte und die Kirchenmusiken; Spaziergänge auk dem Neumarkt, der Schiflbrücke, dem Glacir; in der Stadt eine Menge Wein- und Kaffechäuser als das Weberische und Hirschkump'sche, der alte und nèue Kuhberg. Deutz mit 2 sehr besuchten Gärten und Kaffechäusern am Rhein, das Ma- rienbildchen und der Prinz Carl, besonders an dem im Herbste Stattſindenden Kirchweihfeste; die ehemalige Abtei Allenburg, Millilleim, das Thürmchen mit schöner Aussicht, der todte Jude, die Rheindu. Zu den enifernteren Umgebungen gehören: Brithl und Bensberg ersteres Schloss und Garten, letateres Schloss mit schöner Aussicht. Gasthofe: Kaiserlichen Ho. Mainser Hof. Rhieinberg. Hölnisoher Hof. Holldudischen Hof. Reussischẽer Hof. Bohmisches Postſiaus am Augustinerplatz. — Verlags- Anzeige von J. Halenza in Mainz. Durch jede Buch- und Kunsthandlung ist zu beziehen: H. Henmann's Rheinreise von der Schweiz nach Holland. fl. 1 48 kr. Das Rheinlund von Strasburg bis Rotterdam in einer Karte und kurzen Text. FF. 112 J. Ursinus Rhein-Panorama von 40 RKandverzierungen und einem Text, in Stahl gestochen F. Hlimsch, 24 Rheinansichten von Mainz bis Cöln von J J. Jannen in Acquatinta gestochen R F. Hlimsch, 24 Ansichten der Bäder Wiesbaden, Eins, Schwalbach und Schlangenbad in Acquatinta ge- stochen von J. J. Tanner. PEFRC J. Siegmund, Panorama von Wiesbaden in Acqualinta von J. J. Tunmen gestochen gross Fol. pr. ˖rrrerrerrrr rrrreeee un pu u 1580 Cuoa 0 v) f 9 . H, I, e,. E,, e, va, He,., I-, 8 , W,. feff.CN S——, N. ſ, Ue, ee,,Ge, ö MN JJJJ%J ME uue, e, I . 9 9ꝗ— ö 5 eſe,, eee, h, aee, i bmeeh, e bß 65 33——ꝗ—, ll onbo)o A 9 8 onbojog 67 ˖**— 0 8 8 5 gun,luel. Zmaoucg ff oneohnr ur o⁴οι sindop npoauoz s14 YNIVIN 1OA ee, ee, eee, 2 Lb. JL Zeee, eeeee, ee See, 2. 29 N. X 33———— ,⸗, 4 8 Sgin, n,,* u ee, Tl.——.,——— e, e, X 5 9 U— 2 S Seeee, 2 L 3 Seeee, T 2 bl, ſ, 8 S e el. Z eeh, 8 4 54 n, lzeee, d 7 I. e, Zlelen gfe, e. 2 Lel. LEee, A nb, Eacel e, +7 2 i, be, 26, ,. 77 5 f 4 Z, ee, e, 45J2⁰ N DN 90 UTr ZUUAA Ad 2 ue ebe, 2435 Alee, V. eee,, Le,. al as. bee,„% οααα oeee, ̃, bu, ele bee, ae, bß „WruunNulSunduNa A SUu⁰νj)AuÄ AI1d bueb, Eee, DNENANNIIH.L HNIAM SIHANIAHN ANIAN Sge, a. gel, b, 7⁴ EEE A.l, ſl. Ac. Fee, 22 AVl. Sa,ſ. 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