WAIDHOTEI DER SELIGSHOF das schönste Ziel der schönsten Wanderung, am Walde, mitten im Goltplatz gelegen, 5 Minuten von der Straſßenbahn Große Kaffeeterrassen Siehe Seite 30 Sièe speisen vorzüglich im KKROKʒOdDll“» Sut bürgerliche Gaststäötte mit eigener Schlächterei BADEN-BADEN, Lenge Stràße, Tel. 22 ——— Paulenerbräu, Thomasbräu München Mittsg- u. Abendtisch von RM 1 àn Besitzer: ANTON ILILIN& Proptietet spesks english Peter's Bãd-Hotel vzum Hirschæ Erstklässiges Küuthotel mit besteingerichteter Thermalbsdnstält Alle Zimmer mit fließendem Wässer und Telefon, viele mit Privatthermslbad Aufzug-Sarten-Terrasse- Sitzungsrqume Preise siehe Seite 30 HOTEL DARMSTADTER Hof Kur- und Badehaus Thermelbàdeanstàlt im Hause/ Zimmer àb RM 3.— Pension àb RMS.—/ Fließend Waässer in sämtlichen Zimmern/ Ruhige Lage im Zentrum der Stadt/ Nähe des Kurgartens und der Anlagen Telephon 198 SOLDENES KREUZ Das vornehme Familien-Restaurönt amn Augustspltz(großer Perkpletz) Telephon 218 Anerkànnt vorzügliche Küche bei mäßigen Preisen Bestgepflegte Weine⸗ Münchner Löwenbräu— Pilsner Urquell Ein sepsràtes Gesellschäftszimmer steht für besondete Verànstaltungen und Sitzungen zur Verfügung. Besitzer: Hermenn Bittkau Hotel Quellenhof Sophienstreße 27, allernächst den Bädern Zimmer mit u. ohne Pension (Preise siehe Seite 31) Im Erdgeschoß die sehenswerte Alte badische Weinstube 22 2 17 ulm süiß en Löchel gegründet 1831 Die Küche der Speziälitäten Speziàl-Ausschenk der Badischen Winzergenossenschäft Hotel Vills Sorrento Vornehmes kleines Familienhotel an der Lichtentsler Allèe mit großem Garten-Càtfè und Terresse Preise siehe Seite 31 vormals: Hotel Runkewitz Allee-Kurhaus Idyllische, ruhigste Lage in eigenem groflem Park(Liditen- taler Allee 34). Neu eröffnet 1935 mit allem modernen Kom- kort.— Luft- und Sonnenbad.— Liegewies aragen.— Pension 8—12 RM. Neuer Besitzer: 6. II. Runkewitz. Im Winter: Savoy-Hotel, Luxor, Aegypten. RESTAURANT HOTEI SOCK Des Haus der feinen Kküche und guten Weine Lenge Streße 45, Telephon 157 Bes.: 9. WOST R —— —ↄ—ä————— Ludwig Withelm-Stift Vornehmes Heim für Damen und Herren gebildeter Stände zu deuerndem oder vorübergehendem Aufenthalt Das Haus hat ruhige, stäubffeie Lage unmittelber àm Walde und ist 5 Minuten von den Badanstaſten entfernt Terrsssen àm Hause, großer parkartiger Gärten Zentrelheizung und fließendes Wasser Besonderer Wert Wird auf gute gepflegte Küche gelegt— Dauergöste besondere Vereinbarung Nähere Angeben durch die Leitung (Preise siehe Seite 32) Sqnätorium Kelihadus B.-Baden Friesenbergstraße 1 Tel. 1297 MWodernes 32 K K K Æ Naturheilverfahren Behàandlung chronischer Krancheiten, vorbeugende Aufbau- und Ver- jüngungskuren, AmWendung eigener ges. gesch. Kelizweika-Methode Besitzerin: Fräu IL. Jacholke, Heilpraktikerin Mitglied des Heilpraktikerbundes Deutschlends e. V. — Dr. Maltens Anstalt kür Nerven- und Stofflwedhselkranke Fremersbergstraße 15— Fernspredier 783 kür Kreislaufstörungen, Blutdrudésteigerung. Juckerkrankheit, Stoffwechselleiden, Nervosi- tät und Erschöpfungszustände. Neuzeitliche Einriditung mit allen Behand- lungsmitteln, Naturheilverfahren. 2 Krzte. Spredistunden 10—11 und 3-—4 Uhr. Auskunft und Prospekt unverbindlich. danalorium LEhersteinburg bei Baden-Baden— Jelephon 155 Baden-Baden Heilanstalt kür lungenkranke Damen Alle erprobten neueren Heilperfaliren einschl. operativer Behiandlung und Kehllopfbehandlung Herrlide Lage mit Blidè nadi den Murgtalbergen und auf die Badener Hohe— Naaflpostperbindung nach' Baden-Baden Leitung: Dr. A. ALBENT und Dr. K. ALBERI Hygiene-Institut Baden-Baden Schillerstr. 7, gegenüber Brenners Parkhotel-Kurhof, Telephon 548 Ambulatorium für physikalische Behandlungsmethode. Schwedische Massage— Kosmetik— Fußpflege. Wasserbehandlung/ Medizinische Bäder/ Paraffin-Packungen/ Elektr. Behandlung/ Wannenbäder/ Lichtbäder/ K. Höhensonne/ Diathermie. Slänzende Erfolge bei Rheuma, Gicht, Neuralgien, Ischias, Nerven- und Stoffwechselkrankheiten. Stãtlich zugeleSsSeS2 „„„„ Beuttenmllerstraße S, TSISPHOH 188A.. Eigenheirn in gesunder Hohbenlage Sroßer Sæerteng SrUndliche ASildung in en HWeige des Heushaltes, N8hunterricht, S8uglingspflege, Wissenschaàttliche Weiterbildung, Sprechen, Musik, SyrmmecStik, Sport, SSselligKSit. Vorzügliche Verpflegung— Erste RSftEreDZen Lehr- und Erziehungsinstitut vom Heiligen Grãb Römerplatz 12, Baden-Baden Mädchen-Reslschule Höhere Hendelsschule(1- und 2jährig) Haushältungsschule(teine und Distéküche) Internat— Externàt Sehr mößige Preise Täglich Spaziergöänge— Sport— Musik Kurse für Ausländerinnen kigene Sörten und großes Lendgut (Siehe Seite 21, 23, 60) 2 2 Pädagogium Beden-Baden àm Schloßberg deales Schülerheim, verbunden mit höbherer Lehtenstàlt für Schüler àller Schulsysteme— Prospekte und Auskuntt durch Direktor Büchler. Telephon 21 ——— Singeschmiegt dem Bertgesrur der Gesundung sichrer Hort, danłkgerühmt in Lied und Wort Heitrer Göste Semmelziel, Tanz, Musik und Bühnenspiel, Sörten, die unendlich blühn, W'̃nderung im Tennengrün! SchWSaNZaIdperle, Rõmerbad heile jeden, der dir naht, trauend deinem Rettungswort Friedrichsquelle, sprudle fort! Karl Jörgel Heißer Quellen Sprudelgrund, ferlig 0 Nluutrierter Tuluret Zaden-Jaden und llmgebuung 60 Verlag der Budhandlung Brodesser Baden-Baden Inhaltsübersicht Seite l. Baden-Baden und seine Umgebung E89e he ifsss 13 Dlie Cufnittßßi 14 Auftreten der geologischen Fotmationen 16 Il. Aus der Geschichte der Stadt 17 IIl. Was man wissen muß ciniii: 26 Fahrzeiten— Flugverbindung— Entternungen... 27 Auskunft und nützliche Adresseen. 27 Auszug aàus der Kürtsxordnuns 28 Unterkunft und Verpfisgunegegñ 20 1618üine SsstdSßßnßnßnn 30 BSüslohen— Ethsſungsbeimeses 32 Hospize— Privastwohnungen und logierhäuser— Jugendherberge— Senstorien— Resstslirsnis 8 Weinstuben— Càtés und Konditoreien— Reform- SSteltsjßß. 34 iitkkk 34 Stresßenbahn und Mefküfsstgssfnßn 34 Efsfetse unict Kütochtesenth 35 Auto-Rundfshrten— STISOSS SESHER 36 IV. Wichtiges für den Kurgebrauch iꝶil.. 38 Bis Ineimmmm 38 Seologische Grundlegen der Thetmeoen.. 40 Die Bade- Trink- und Inhslstienskuü,;, 42 Stsstl. Kuranstslten— Ffriedrichsbed— Augustsbad 42 Neues fengehsoss 45 Eis Eurmttsistes 44 Darmstödter Hoft— Thermalböder in den Hotels— Kandssbsd Ffinkhslisñ 45 Inheletorium— Sonsilgs Instslieng 46 Irsubenkut— Terreinkuren. 47 6yyVVVV 47 V. Unterhaltung und SBlilil 48 Vültticzüs une Spleſbekeke. 48 Fialttitisbe cingungegg 49 Auszehlungsplen und Spielschems für Roulette, Baccdrs, Klondyke Kurkonzette— Symphonièkonzerte 5¹ Lesesdel M. E M. I 4 Ifl.. E 4 8 IResster ünd Kc)h)h. Skset Sehgüsss 5¹ JVo puhonny's Marionettentheateern 51 NMsügssebeee‚e 5¹ Volksschàuspiele Stigheiiukkn 51 Hiehispieiinsst. 52 FAS••• 52 FSFIII⁴.. 5² Ausstellungen und Sammiungengn..... 52 KEunstsüsstelunhcgnng.g... 52 F. 52 Stadtgeschichtliche Sammlungen 52 e 5³ SESFↄↄ.ↄ((((((( 5³ Internationale Pterderennenn... 55 Reitsport— Jagd- Tontsuben— fischerei— Tennis 53 S(( ũ 54 Stäckt Sitenedss E VI. Ein Rundgang durch die Stadalt 54 VII. Ausflüge und Wanderungen 62 1 588 Niis Sehle3ßß 62 2. Lichtentsler Allee-Lichtental-Sunzenbachtal.. 65 3. Weldhaus Batschsri-Korbmättfelsen-Tiergarten Molkenànstslt-LeopOdhbGhe 67 4. Woldsee- Beutig u. Ffrièesenberg- Ftemetsberger Turm-Jagdhaus-Sinzheim Vormberg-Fremers- Berger Elsstefſis 69 5. Ebersteinburg- Woltsschlucht— Teufelskenzel— Engelskanzel-Verbrennter Felssesnn 72 6. Merkur und FriedrichshGhhehnnhnenrnnr 74 7. Fischkulturenstàlt Rote Leche-Fforbach-Schloß Eberstein- Gernsbach- GSgenorrt 76 8. Schloß FSVorite— Ràstàtt- Kuppenbheim— Hauen— f 81 9.„burg Nägelsförst-Varnhalt-Umweg-Sallen— bach-sSteinbach-Neuweier- Affentel- Bühl und BühlertslAlt-Windecteetn. 8⁴ 10. Die Badener Höhe über Seeläch oder durch das Srimbschtsl-Herrenwies-Schwerzenbschstsusee 87 11. Lichtental- Seroldsauer Wasserfall— Höhenkur— orte Bühlerhöhe-Plättig-SendH“ deck... 82 12. Hundseck Unterstmaàtt-Hornisgrinde-Mummel- see-Wildsee-Ruhesteinnnkngngnzz. 91 Autoàusflüge von Baden-Bdpenmn¶n, 9⁴ Al aeee.... 98 IX. Allerlei Wichtigeeseses 10¹ Führer durch die Geschäftswelt Baden-Badens und Weitete nützliche Hinweise. X. Städte— Ausflugsorte— Plätze für die Nachkur 112 Stadtplan und Umgebungskarte siehe 3. Umschlägseite 9 Alphabetisches Register Das Streßenverzeichnis von Beden-Baden(soWie eine Zussmmen-— stellung der öffentl. Gebäude, Kkitchen, Denkmäſer, Anlagen usw.) ist in der Kartenbeilsge aufgedruckt. Die in Klammern gesetzten Buchstaben und Zahlen bezeichnen die Lage auf dem iñ felder eingeteilten Stadtplen(siehe Beilage). Kirchen sind unter„Kirchen“ eingeordnet. Achern 9³ Achterweg 8 Adolf-Vetter- Weg 84 Affentàl 8 86 Allèehaus(G H5) 68 Altes Schloß(A7) 52, 12 Altschweier 86 Amendaschau Ankunft 26 Apotheken 10² Ase 47 Augustsbd(E 6) 42, 60 Ausflůüge 6² Auskunft 27 Auto-Ausflüge 94 Autorundtfehrten 36 Auto-Reisebüro. 36 Autodroschken 35 Baccars 80 Badener Höhe 26, 87 Badener Sàttel. 86858 Bäder- und Kurverweltung 27 Behnhof B.-Bsden-West 26, 54 Bahnhof B.-Baden(D 4)). 26, 55 HH‚‚‚ Banken 28, 105 Bars 8 82 Bärenstein 8 7⁰ Bettert(A7—10)) 64 Batschari-Weldhaus(L3) 67 BSlESFEünnesn 859 Belzer-Weg(H 6)„83 Bergbehn(Merkur)(E 10) 34, 74 Bermersbach V Bernstein 88 Beutig 69 Binsepwasen 28 Brehmshaus(L 10) 25, 67 Breitenbronn 3 Brigittenschloß N5 SASHSSHH Buchhandlungen 104 0“wm.. Bühlerhöhe, Kurh. u. Sen. 90, 115 Uftt!! 85 Burgruine Alt-Windeck. 66, 118 Bussemerstein. 88 Catés 34 10 Dsgoberttürmchen 62 Dermstädter Hof(E6).45 Dielen 3;;Ü· Dtei-Fichen-Kapelle(A1 54 Droschken, Auto, Ptèrde. 35 Eberstein, Schloß. 5 8 Eberstein, Ruine 72 EBSersteinbufssß, ESEh%) Eckhöfe(HIß, Eekkesselſes(„ſ, Eisentl 88 Engelskanze! Erholungsheime 22 ETWIiRDSHEEfifi Ettlingen„ Eütingsgggs Eährzsitefßß Fälkenhslde(G 8-=29, j755 Föängohsüs-(Ef Fävorite, Schloß„„„ ˖3 Feldberg 8 97 felsen àm 8attett(& io)“ 64 Felsenbrücke(A8) 64 Felsenweg(A/-10) Eischerei„„. Fischkülterfrftt: Flugestbindüyßg9g9g¶g¶ FSrbach EreSiBüfe iil; Elsiliehfthest;ß Fremerfsbers((II)ß 88 Fremersberger Hot(H 3332 Fremersberger Kloster. 20, 1 Friedrichsbsd(E6) 42, 60 Friedrichshöhe ktissenbetg Fundbũro Fürstenbergdenkma (Eehe)(H)) Ssggensg)ß) ilenssß Söroge 81 Seologisches 16,40 Sernsbach. 78 I Seroldssuer Wossertaſl 89, 113 Je00 Jögdhe Jöhfes Josepfß Jugene (öbale Kelser (Ciself 05 KEf (allsru ellels 91 Sertelbachfälle Seschichte der Stadt 17 Solftpletz, Sroßer(K1) 34 Soltplstz, Klein-(H5-—6)55 Sönner-Anläsge(H6)— 52 Ststensptung 556, 77 Stimbachfäslie, 838 Srobbachtal VV898 Sunzenbechtst(KU6). 66 Hordberg Heidelberg N Ii Heilanzeigen 155 32 FHSrredis 958 Hertenwieser See 88 Hochbehslter(K 2) 175 Hochkopf 9¹ Höbenkurorte 87, 88, 94, 114 Hohenbeden(A7) 6² Hornisgtinde„„V Hospize 8 Hotels und Gesthöte 30 Hundsecłk 91 145 Huüngerberg 73 Hygiene-Institut 1 47 ffezheim Immobilien 90 10⁴ Inhälstorium(E7) 6ʃ Institut hl. Grab 8 5, 21, 60 Internstionsles Rennen 55 8ͤÜmàà Jagdhaus Jahftestemperdturr. 14 Josephinenbrunnen(H6) 59 Jugendherberge(C2) 35 Kabaretts 32 Kaiser-Allee(E FE5) 5³ Kaiserin-Augusts— Benkmel (8 5) 8638 Kaiserin- Augusts- VS 20 Ksiser-Wilhelm-Denkmal (E F5) 365 Kerlsruhe Kellersbild(A 4) 8982 Kinzigtal 2 Kirchen: insgesemt 28 Altkstholische(E7)) 61 BSrnhsfdus(583 55 Christuskapelle(H7) 32 Englische K.(H6) 832 EVängelische K.(G6) 5 EVväng. K. Lichtental(K 9 67 Kath. Stiftskirche(E6) 62 Kath. K. Lichtental(L10) 67 Klosterk. z. hl. Greb(E6) 60 Klosterk. Lichtental(K 9) 17, 67 Rüssische(H7)), 57 SyYns99e(F( 28 Kleines Thester(F 5) Klims 8 Klondyke- Spiel Kloster hl. Grab Kloster Lichtental Kniebis 8 Konzerte Korbmattfelsen Kräftpost Criegerdenkmel(F 5) uieSgrSedScniniSkapoeile (E7) kunstsusstellungen Kuppenheim Kuranstalten Küurverwaltung Kutrhaus(F5) Kurkonzerte Kurmittel Kurmittelpteise Kurtsxe Kurzeit Lache, Rote. Lendesbed 755 Lehränstelten Leopoldshöbhe( 5 Leopoldsplàatz* Lesesädle Lichtental Lichtent. Allee E5 K 9) Lichtspielhäuser 0 Maännheimer Weg Marionettentheater Märktplatz(E 6) Meldesmt(E7) Mehliskopf Merkur Merkur— sergbehn Merkurw-eldbühne Molkenanstalt(H74) Müllenbild 3 Mummelsee Murgtal Nagoldtal Nögelsförsterhof 5 Neues Schioß(E 8 Neuweier Nöllenberg Obetbeuern. Oberplãttig Ochsenkopt Stigheim, estoslele Ottenhöten palàis Hamilton. päràdies(E 8) 51, 22, 60 52, 58 J8, 56 57, 65 34, 74 Paßamt(E7) ESFsienJJHJHöHöCöo Pferdedroschken VV Eferssfiehnedsds 883 Plöttig„„ Dostämter 27 privst-Unterkuntt 33 Quellenlsboràtorium(E6) 37 Rastätt 3 85118 Räthäus(E 6)„ Reformgaststätten Reiherbrunnen(Ẽ 6) Reitsport ffilll Restäuränts.**3833 Römerplatz(E 60 60 Röm. Besdruinen(E 65„ 0 Rote Lsche 115 Solgcndecheniage„„ Roulette Ruhestein„15 Sammlungen, liche(fF 5-6) F Send Schatberg(⁹ 10) 78 Schaàuspieèle, Städt.(k 5 81 Scherrhof Schillerstein 5 I1688 Schloß, Altes(A7). 5²³12 Schioß' Eberstèin Schloß, Neues(E-é) Schloß Fevorite 8 eeff Schwanenwesen 8 89 Schw/erzenb--See u. Werk 76, 88 Schwetzingen 97 Stödt! 6) 54, 29 Seekopf. 8 88 Seelãdch 8 8 Seibelseckle„„Vß Sinzheim Sophienruhe(C 7 Speditionen. 28, 109 Sport 5³⁵ Stsufen, Großer u. leinei 74 Steimersackerx 5 87 Steinbach 5 Stourdzakspelle E 4) Strendbad, Städt.(HE Straßburg Streßenbahn Stüttgesrtk Synagoge(F 6) Janz Iennisplstze( 6) Ierrsinkuren Jeufelskanzel Theater, gr., Sühnenssel Thester, Cleines(F 5 Thermaibsder- Thermen Iitisee Iöchtetheime Iontauben Iraubenkur Trinkhalle(EF5) JTürkenweg UmwW/eg Unterhaltung und Sport Unterkunft Unterstmatt Varnhalt 8 Verbrennter Felsen Verkehrswesen Vormberg Waisenhaus(K 10) Wäldhaus 5 Wäldsee(G We Weéinstuben Wernershütte Wiedenfelsen Wildsee Woltsbrunnen Woltsschlucht burg Zeitungen Zimmefplàtz Fotos: Fangmeier, Hugo Kühn, Or. PSuflWolt Titelentwurt, Gesemtbesrbeitung, verentwortlich für den Anzeigenteil: Kerl Helosar, Saden-Baden, Jasgdhàusstr. 5. MA 3000. 12 54, 57 85, 118 91, 115 84 111¹ 89 UR Be bel pun leit ihn oſch bel Im Wel 675³ Wöle glüt üne Latt Oste höch Sein m 8 belg däde lichs geof böch bach beꝛl Cfün Stad Mit' zählt Maäle 18 ung n aune Baden-Baden und seine Umgebung Lage und Klima Rechter Hand der Hauptbahnstrecke Basel-Heidel- berg-Frankfurt öffnet sich bei dem Schnellzughalte— punkte Baden-Baden-West das lendschaftlich 50 reizvolle, liebliche und reich begünstigte Tal der Oos. In ihm dehnt sich, dem Flußlauf folgend und in Seitentäler sich verzweigend, des SchwWarzwaldes Weltkurort, das berühmte, heilkräftige Thermalbad BZVAden-Ba den. Im Norden des Tales steigt àus der EDene zunächst der Wellige Rücken des tebenbewachsenen Hardbergs (3735 m). Ihm folgt in höherem Anstièege der dunkel be- Wäldete Battert(565 m). Vom Westhange des Battert grüßt die sagenumrànkte Ruine Hohenba denund Cündet von geschichtlich reichbewegtem Leben. Der Sattel der romantischen Woltschlucht trennt gegen Osten den Battert von den beiden Staufenbergen, deten höchster, der Merkur(672 m), in lauen Sommernächten sein Leuchtteuer weit in die Ebene hinaus blinken läßt. Im Südwesten begrenzt der lange Rücken des Fremers- bergs(526 m) das Täl. Imm Schutze dieser Bergwände erstreckt sich die Bäderstàdt zu beiden Seiten der Oos bis in den süd- lichsten Talwinkel, greift auch mit abwechslungsreich geordneten Villenbändern in die Seitentäler vom Roten- Dach, Falkenbach, Michelbach, Dettenbach, Gunzen— bach und Grobbach. Kleinere oder größere Häuser- bezirke liegen rings àuf den sanft ànsteigenden Höhen. Srünflächen durchflechten Wohltuend das Weiträumige Stadtbild, und rauschende Tannenwöälder umrahmen es mit dunklem Bende. Mit Vororten und Seitenflecken zählt die Stadt ety4 30 000 EinW-Oohner und besitzt ein Waäldgebiet von 5000 ha. Alſenthalben führen bequeme Waldw-ege von der Talschle àuf die umgebenden Berge und über die Sen— kungen der Hügelzüge in die Nachbartäler. Nach kurzer Wänderung umgibt den Gäàst der Bäderstadt geheimnis— rauUnender, harzduftender Tannenwald. An vielen Stellen 15 gutbezeichneter Rundwege bieten sich überraschende Ausblicke àuf die Stadt und in die Rheinebene. Die Arbeit zweier Forstämter gilt nahezu ausschließlich der Uberwechung dieser Wege, der Neuanlage von Schutz- hütten, der Erschließung heuer Aussichtspunkte und der Erstellung teichlicher Ruhebänke. Der Hauptbaum in den Beden-Badener Forsten ist die ebenmößig Wwäch- sende Weißtanne. Zu ihr geseilt sich in getreuer Ge— meinschàft die breite, schättenspendende Buche. Auf den Kuppen tritt an die Stelle der Weißtenne die fein— nädelige Rottanne. Eingebettet in des Bergrund, bleibt die Stadt vor flostscharfen NordWinden und ràuben Oststürmen Weit— gehend geschützt. Die höchsten Wärmegrade zeigen sich jeweils in den ersten Nachmittsgsstunden, Wöh— rend bei ungehinderter Ausstrählung in der Nacht die niedersten Temperaturen kurz vof Sonnensufgang einttsten. Wenn mit dem Schwinden des Tagesgestirns die ETW¼/ärmung der unteten Luftschichten nachlößt, rie- selt àn deren Stelle von den Bergen ozonteiche Waäld- luft und bringt selbst àn schwülen Hochsommertagen Willkommenèe Kühle. Die auffsllend hohe Jahrestempe- ratur von 9,69 Srad Celsius begünstigt in heworragen— dem Maße einen genzjährigen Kurbetrieb. In seltenster Art vereinigen sich in dem Thermalbad Baden-Baden das Heilwunder heißer Quellen, der un- 8usschöpfliche Reichtum der Umgebung und die er— Staunliche Milde der Witterung zu einem segenvollen Bunde und begründen den jahrhunderteelten Ruf der Bäderstadt, von der schon im sechzehnten Jahthundert der Bedegast Joachim Cameterius begeistert àn seinen Freund Micyllus schrieb: „Die Segend haucht mich àn mit neuer Lebenskrätt. ich be— trschte das Spiel der kristallenen Fluten, suche den Quell àuf, WO er der Erde entsprudelt und sinne zweitelnd näch über den 92- beimnisvollen Seng der Natur und über die Kräft, Womit er den Fels durchbricht, den Weg zum Lichte suchend, und frage den Born, Wer ihm den Geist Verliehen?“. Die Kurmittel und der Kurbetrieb In einer Zeit, in Welcher einerseits der Lebenskampf vom Menschen ein Höchstmàß àn Leistungsfähigkeit er— fordert und in Welcher àndererseits die möglichste Er- haltung der Spnnkraft erstrebt wird, gewinnen die neturgegebenen Heilmittel erhöhte Bedeutung. Beson- dere Beschtung schenkte man dabei von jeher den àus Erdtièfen sufsprudelnden heißen Quellen mit ihren monnigfachen heilkrättigen Beimengungen. Seit Jaht- 14 Func [en. dtelle Wufd hintel flülſe Über Von 6 z0 de Alsen einem Von? lochs Di geſhe geger und entz lufth (Schie Phs Masse Fine folden 6,5.4 elmög gbeſſet helt ge WIId! ensö elelt Lalty aus d eglch 0⁰ Catt züs ohde dung 9 — dadeh. Cef doc bab len Un0 bel Heit 3 hunderten stenden unter diesen die Thermalquel- len von Baden-Baden àn kaum bestrittener vorderster Stelle. Aus verschiedenen Felsspalten aàufsteigend, Wurden sie in halber Höhe des Schloßbergs unmittelbar hinter den staatlichen Badeanstalten gesemmelt. Tag für Tag liefern sie in nahezu gleichbleibendem Zuflussèe üUber 800 000 Liter HeilwWasser mit der Höchsttemperatur von 68 Sted Celsius(155 Srad Fahrenheit). Sie zöhlen zu den radioektiven Kochsalzthermen mit Lithium- und Arsengehàlt. Mehrfache Untersuchungen ergeben von einem Liter Heihww/esser einen Verdempfungsrückstand von 2,8 bis 2,9 Sramm festen Beständteilen, Wobei àuf Kochsèlz jeweils etwe zWei Gramm entfielen. Die Baden-Badener Thermalquellen Werden als äll— gemein snerkannt und votzüglich heilkräftig verordnet gegen Gicht in allen Erscheinungsftormen, Gelenk- und Muskelrheumatismus, nebst Gelenk- entzün dungen, gegen Katarrhe der oberfen LuftWege, sowwie Nervenentzündungen (schiss). Die ständige Ubewachung und er-weiterte physikalische und chemische Durchforschung des Heil— Wñssers obliegt dem stààtlichen Quellenlsboràtorium. Eine Reihe von Badehäusern, nach neuzeitlichsten Er— fordernissen eingerichtet, eine einladende Trinkhalle (8. S. 45, 55), Und ein geräumiges Inhalatorium(s. S. 46) ermöglichen die erfolgteiche Ausnützung der Thermäl- quellen. In den Bedgebäuden ist reichſiche Gelegen- heit geboten zu ThermSWAnnen-undTherMal- Wildbädern, japanischen Bädern, Koh- lensäure- und Luüftperlbädern, ferner 2u elektrischen Bädern und Heißluft- und Kaltwasserbehandlung. Ein besonderes Bade- haus dient zur Fan gOo-Anwwen dung(s. Seite 43) in jeglicher ötztlichen Vorschrift. Wo der kötper Wertvollste Gesundungsgsben erhäölt, darf auch der Geist nicht lèeer ausgehen. Für Untethaltung und Zerstreuung ist allen Anforderungen reichlich Rech- nung geträgen. Während des ganzen Jahres gibt daàs Baden-Badener Pastillen, hergestellt aus den Quellsalzen der Thermen von Baden-Beden, mit einem erfrischenden und bactericidem Zusstz von ätherischen Slen und Menthol, haben eine hervorregend lösende, beruhigende und Kküh— lende Wirkung suf die Schleimhäute der oberen LuttVege und sind deher bei silen Katarthen der Atmungsorgane, bei Husten, Heiserkeit und Verschleimung das gegebene Mittel. 15 Städtische Orchester mehrmals àm Tage Konzerte. An den Abenden wechseln in Wohldurchdechteéem Reigen Schauspielderbietungen der Städtischen Bühne mit Opernaufführungen ãàuswörtiger Kräfte und Symphonie- Konzerten unter bekannten Meisterdirigenten. Einen Heuptanziehungspunłt übt des Spielkasino im Kurhãàus aus. Hier ist der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens, und die prachtvollen Säle sind erfüllt vom elegenten publikum àller Herren Länder. Der prickelnde Reiz, des Wechselvolle Spiel an der rollenden Kkugel 2u betrãchten, ist such für Nichtspieler ein seltener Senuß. Der Sporttreund findet àuf den Tennis- und Solt— plätzen, wWie auch im Städtischen Strandbad ein teiches Betätigungsfeld. Der neugeschaffene Goltpletz auf dem Selighofe zöählt zu den vollkommensten Solfanlsgen Europes. Vorzügliche Teanzkapellen(im Kurhaus und in anderen Saäststätten), Kabsrettes usw., sowW-ie Wett- bewerbe mannigfacher Art durchflechten belebend den Kurbetrieb, der seine Höhepunkte in den Zeiten der Hochssison erreicht, d. i. zu Ostern, im Mai und ins— besondere im August Wöhrend der Internationslen Pferderennen. Die Gesämtheit der Verenstàltungen und Annehm— lichkeiten lößt sicherlich in keinem Badegaàste einen Augenblick der Langeweile àufkommen, und so ge—- staſtet sich der Aufenthàlt in der schönsten Bäderstädt des SchwWörzweldes zu einem Genusse erlesenster Art und sonnigster Rückerinnerung. Auftreten der geologischen Formationen Von Baurat Alfred Bitharz, Baden-Baden Die àus dem Archäikum stammenden Sneis e, die ältesten Gesteine des SchWürzwäldes, sind bei Gag- genàu, beim Schloß Neuweier, im oberen Steinbsch- Uund Bühlertal, sowie àm Westhange des Hornisgrinde- stockes zu finden. AltpAUAeOZOiSsche Schie- fer(DeVon?) kommen vom Friesenberg bis zum Neuen Schloß, àm Balzenberg, bei Ebersteinburg, Gag- genaàu und Sulzbach vor. Ilm MittelkarhbOn entstàn- den die Sranite des NordschwWarzwälder Sraänit- massives. Dieses Màssiv bildet den Sockel des nörd- lichen SchwWöärzwäldes und ist von der Linie Offenburg Schönmünzach bis àn den Südtand der Baden-Badener Mulde sichtbr. Als Kern des Battertsattels tritt der Srenit im Baden-Badener Tal vom Friesenberg bis zum Neuen und Alten Schloß Wieder zutage. Bildungen des Oberkarbons ziehen sich in der Stadt Baden-Baden 16 vom bein gade Weie bilch den Valn Vol f lese dung Henle ihle Und (l,! Murg Bade (eü Steint blieb Weld Volm in de bilgs Übets bin lichen Oueld Sundu Welch löngte Fliedf Damal bälten on d beßfu Ubeil. elsten Aut ih de Cöchte Lesche — vom Beutig bis àn des Neue Schloß und utreten auch beim Waäldsèee auf, sie begleiten àuch den Südrand der Baden-Badener Mulde von Varnhalt— Umweg—Neu— Weier über den Zimmerplatz, Geroldsau und das Müllen- bild bis vor Gernsbach. Sedimente des Rotlie gen- den erfüllen die Baden-Badener Mulde von der Linie Varnhalt-Seroldsau über das Oos-Murgtal hinweg bis vor Freiolsheim und über Herrenaàlb hinaus. Aus ver- kieselten Pärtien dieser Sedimente sind die Felsbil— dungen àam Bättert und bei Ebersteinburg, sowie bei Herrenalb herworgegengen. Rotliegende Porphyre und ihre Tuffe liegen bei Gällenbach und zwischen VYVburg und Lichtental. Zun dsandst e in findet sich àm Mer— kur, Fremersberg, Hardberg und àuf der Ostseitè des Murgtales, vor allem àber vom Ruhberg über die Badener Höhe zur Hornisgrinde. MuschelKsIEE und Keuper sind in Kkleineren Schollen nördlich von Eber— steinburg àam Rande des Rheintälgrebens erhalteén ge— blieben. Unbedeutende Reste des Lias sind bei Wôldprechtsweier, nördlich von EDersteinburg und bei Vormberg ànzutreften. Tertiär und Diſluvium sind in dem Hügelbend vertreten, das dem Westlichen Ge— birgsrand entlang zieht. Alluvium bedeckt fäst überäll die Talsohlen. Aus der Geschichte der Stadt Von KarIl Jörger Eingebettet in des schützende Bergrund des lieb- lichen Oostsles und gesegnet mit der Heilkraft Warmer Quellen, War Baden-Baden von jeher zum Orte der Ge— sundung und Erholung bestimmt. Schon die Römer, We'elche im ruhen Norden nach südlicher Milde ver— langten, faßten in der Nähe des Merktplatzes und des Friedrichsbades die heißen Quellen zur Badbenutzung. Damals erholten sich in den heute noch teilweise er- hältenen Badanlagen Befehlsheber und Legionssoldat von den Schädigungen durch bittere Kämpfe und ent— behrungsreiche Tagemörsche, Während auf dem gegen— überliegenden Vorkopfe des Annabergs die Wache der ersten„hiltreichen“ Legion besorgt nach Osten spöhte. Auf ihren Weitgedehnten Besichtigungsteisen Weilten die römischen Kaiser oft und lange in Baden-Baden, be- dechten das aufblühende GSemeinwesen mit manchem Zeichen besonderer Sunst und schufen es rssch zum 5 17 —— Heuptplatze und Mittelpunktéè der Civitss Aquen- 8is. Unter Kàiser Trajan(O8—117) führte schon, Wie ein bei Bühl gefundenef Leugenstein kündet, eine viel- befahrene Straße von Moguntiscum(Mainz) nach Aqud (Saden-Beden). kine Reihe großer Bauten ertständ un- ter Carscàlle(211—217), welcher den Badeort beträcht- lich Erweiterte und mit Vorliebe betrteute. Nach sei- nem Beinsmen Marcus Aurelius Antonius nännte sich die Stadt forten in dankbarem GSedenken Aurelis squensis. Wenn auch die Stürme nachfolgender Jahrthunderte die Denkmöler römischer Arbeit und römischer Baukunst blindlings vetnichteten, erinnern dennoch mannigfeche Funde àn jene erste GSlanzzeit der Bäderstadt unter dem Sʒzepter Romaàs. Tief unter dem Pflaster des Römer- platzes wölben sich die Wieder zugönglich gemächten Hallen des Mannschöftsbades. Das vornehmer àusge— stäattete Bad der Befehlsheber und Ehrengöste der Nie- derlessung unter der Decke des Marktplatzes bleibt Wohl für immer verschlossen. In den Städtischen Samm— lungen Enselstràße) bezeugen Tongefäße, Bronzegeräte und Münzen mit verschiedensten Prägungen daàs erfolg- reiche Wirken jener Kkinder südlicher Sonne in den Ge- filden der SchWarzweldtannen. In der zWeiten Hälfte des dritten nachchristlichen Jahthunderts überrannten germanische Heereszüge die Srenzen des morschen Römetreiches und drängten allenthälben den fremdstämmigen Eindringling über den Rhein. Das Gebiet àm Oberrhein geriet unter die Bot— mäßigkeit der AlAmannen. Dieses urwüchsige Volk des Wäldes hatte keinerlei Verständnis für die Werke der verfeinerten Lebenskunst Spötroms und ließ die römischen Bauten zerfällen und überwuchern. Das prachtvoll ausgebaute Aquq sanł daher rasch von über- ragender Höhe zu einer dörflichen Niederlassung, Wel— cher kaum noch Weéeiterreichende Bedeutung zukàm. Auch die Franken aàls Nachfolger der Alsmànnen in der Herrschàft über den Oosgau ließen den gesund- mãchenden Quell àn der Südflenke des Battert unge— nutzt. Unter fränkischer Verwaltung durchzogen zum erstenmel' christliche Slaubensboten das Oostal und suchten die kriegstüchtigen Einwohner zu dem Frie- densgebote des Christentums zu bekehten. An den er— bitterten Kampf zwischen christlicher Heilslehre und nordischem Wôlhallglauben gemahnt die zu dieser Zeit hinsbrteichende Sage von der Engels- und Teufelsksnzel. 18 acht⸗ Sei⸗ Sich Lrelis Jelle (anst fache unter 5mel⸗ chten us9e· Ve⸗ Jeibt amm- eläte ffolg· n Ge⸗ Blick àuf die Stadt vom Psradies Während der folgenden Jahrhunderte Wechselte der Oosgau vielfach àls Pfand zwischen dem Kloster Wei— 6enburg und den schwäbischen Stàten von Calw, bis er im Ausgange des elften Sũkulums durch die Heitàt von Markgràt Hermenn'l. von Zöähringen mit Judith von Calw zum Stammbesitz der Zähringer kam. Märkgref Her— menn II.(10741150) begenn mit der Planung und dem Aufbau der Burg Hohenbaden, nach Welchef sich seine Nachkommen fotten Markgrafen von Beden nännten. 19 Um 1245 stiftete Markgröfin lrmengard, die Semäöhlin Hermanns V.(1190.-1243), bei dem Dotfe Beuern das Kloster Lichtentel zum Erbbegräbnis der Zähringer. Fromme Uberlieferung knüpft den Namen des Klosters(clars vällis,„lichtes Tal“) àn einen Aufenthäàlt des Kreuzzug- predigers Bernhard von Clsivaux. Bei der feierlichen Einweihung der Abtei im Jahre 1248 Wurde Hermann V. als erster Märkgrat von Baden dort zur Sruft getragen. Von zuversichtlicher Lebenssicherheit der jungen Markgrafschaft und frohem Tatendrange ihtes Herrscher- hausès zeugen die EWWeiterungsbauten auf Burg Hohen- baden und'die Grundsteinlegung für das Neue Schloß unter Markgraf JaKkOb l.(14511455). Als der jagdlustige Fürst sich Einst àuf einem Streifzuge àm Südhànge des Fremersbergs verirrte und vor den Schsuern eines tobenden Unwetters in der Zelle frommer Einsiedler gastliches Obdach fand, ließ er zum Danke die Nieder- ſassung der Mönche zu einem geräumigen Kkloster aus- bauen. Vierhundert Jahre Walteten fromme Franziskaner- brüder im Kloster Ftemersberg der Seelsorge und Kren- kenpflege, bis mit dem Zusemmenbruche des heiligen römischen Reiches deutscher Nation unter den napo- leonischen Heereszügen die Abtei àufgehoben und die Gebäude zum Abbrüche versteigert Wurden. An den Pletz des Hochaltars mahnt heute ein vewittertes Stein- Kreuz mit einer Gedenkschtitt. Zu Beginn des fünfzehnten Jahrhunderts Wätd àuf Hohenbsden der Schutzheilige des Landes Baden, Mark- gref Bernherd Il., als zWweitältester Sohn Jakobs l. und Kethérinss von lothringen gebotren. Von Käaiser Fried- rich Ill., als Sendbote zur Werbung für einen Kreuzzug ausersehen, erlag der junge Fürst im Franziskenerkloster 20 Montcailler einer heimtückischen Krankheit. Mit Merkgraf Christoph l.(1475—1527) überneẽhm einer der efftshrensten VewWältungsfachmöänner jener Tage die Betreuung von Stadt und Land. In seinem „Heldenbuche teutscher Nationen“ zählt der Basler Historiker Pantslinon(gest. 1595) den Markgrafen zu den „hochberuempten Teutschen“ seiner Zeit: —„Christophorus, des Märkgräten Katle zu Baden ältester Sohn, War eines hohen Vetständes und mit solchen Jugenden begäbt, daß er unter die vornehmsten gerechnet wWorden.“— Unter Markgraf Christophs Fürsorge etffeute sich die Bäderstädt äußerst regen Besuchs àus àllen deutschen Sauen. Zeitgenössische Aufzeichnungen berichten Jah- resdurchschnitte von dteitàusend Kurgäösten, unter wel— chen hohe Herren und Landesfürsten wie Ott Heinrich, 20 pfzl. gal lells teste gen Hed. Stob 80f glaſ Stad lege Stac obſi oldhn die Und ander Wächs desio den I Cah Stimm odef 6 enthe Uuah0 ten! Hach gabe gebb einge Stren ſchtl U teilte Zähfl Sudlie end olte U5 def f lpo, de8 gedic L8c0 Zum Oflan sich dle Utschel. ten Jib⸗ Pfälzgraf bei Rheine, eWähnt Werden. Der Beherber- gung der Badbesucher dienten zwölt Badehäuser mit teils eigenen Quellen und 389 Badekästen. Die bekann- testen der GSäststätten Wären dàas Badhàus zum„Un— gemach“(jetzt Institut zum Heiligen Srab) mit sechzig Bederäumen und 26 Zimmern, der„Salmen“ mit 58 Bad- stuüben und 30 Zimmern, ferner„Fngel“,„Ochsen“, „Sonne“,„Balderich“(heute Baldreit) und„Vogel Greit“. Der ällgemeinen Unsicherheit zu steuern, ließ Mark- gref Christoph um dàs Jahr 1507 für Baden-Baden eine Stsdtordnung àusàrbeiten, durch Welche alle Ange- legenheiten der Bürgerschaft vom Verschlusse der Stadttore und dem Ssſzvertbrauche bis zum Weinschànłk obrigkeitlich geregelt Waren. Aus der badischen Wein— ordnung seien ungetreuen Gastgebern unserer Tage die Verfügungen über Weinbehandlung zur Beschtung und Darnchhaltung àngelegentlich empfohlen: —„keiner, der Wein zu verkaufen hat, soll denselben mit andern Dingen oder Arzneien vermischen, sondern jegliches Ge- Wächs rein belsssen, wie es Wöchsen ist. Damit diese Ordnung desto beständiger sei, sollen alle Kkütermeister und Kküferknechte den Amtsleutenſan kides Statt geloben, sorglich dsrüber zu Wachen, daß kein Wein, welcher zum Verkaufen Sder zum Verzapfen be- stimmt ist, mit fremdàrtigen und schädlichen Dingen vermischt oder àufgezogen Wwerde.“— In der Besteuerungsvorschrift für die Badbenutzer enthält Märkgraf Christophs Städtordnung àuch die Urahne und Stammesmutter der spätethin vielbefehde- ten Kurtsxe. Jeder Badgast, Mann oder Frau, Welcher näch Baden kàam und„allda ussbadet“, mußte eine Ab- gabe von sechs Reichspfennigen entrichten. Die Kur— gebühren wurden durch einen Stadtknecht Wöchentlich eingesammelt. Alle Inhaber von Gàststätten Wäten ge— streng vermahnt, bei den Badgästen auf pünktliche Ent- richtung der Kursteuer zu drängen. Mitten in den Wirren und Stürmen der Reformation teilte ein Erbvertrag das ursprüngliche Stammlend der Zöhringer. Markgraf Bernhard(1527-1536) ethielt den südlichen Teil mit der Hauptstadt Baden-Baden, Wäh— rend Markgràtf Ernst der nördliche Bezirk mit dem Vor— orte Pforzheim zugesprochen wurde. Um daàs Jahthundertende beschloß der kunstsinnigste der Fürsten àus der Linie Baden-Baden, Markgräf Phi— lipp Il.(1569—1588), den lange hingezogenen Ausbàu des Neuen Schlosses, in Welchem er àllen Künsten ein gesichertes Obdach schuf. Aus München betief er Fran- zisco Gusmi, einen Weggenossen Siovanni Sabrielis, zum Leiter seiner Hofkapelle. Außer den Schöpfungen Orlando di Lassos wWurden damals auf Schloß Baden 2¹ nähezu öàlle Werke der zeitgenössischen Tonsetzer àuf- geführt. In jenen Tagen wWäard aàuch den Bädern in weitesten Kreisen erneute Beachtung geschenkt, und mannigfach Erwähnen gelehrte Männer in ihren Reiseberichten die Böäderstsdt. Sebàstien Münster urteilt um 1550 in seiner Kosmogtàphie über die heißen Quellen: „Dis wesser hält in seiner vermischung schwefel, salz und slàun. ES dienet zu vertteiben engung der brust, Welche von kalten flüssen des haupt kompt, den feuchten sugen, den ssusen- den oten, den zitternden und schlaffenden glidern, dem krampf und ànderen krankheiten bös geäders, so Vvon kälten feuchtig— keiten kommen.“— Und Philibert Leucippseus empfiehlt in seiner Ab-— hendlung über die SchwWarzweldbäder zum erstenmel such die Trinkkur zu Baden-Baden. Zerstörend und vernichtend brachen Srauen und Schrecknis des Dreißigjährigen Krieges nach dem be— rüchtigten Prager Fenstersturze über dàs àufstrebende Kurleben Beden-Badens. Die Stͤdt erlitt mehrfsche Plünderungen und Brendschatzungen, und gör ott ent— behrten die EirnwWohner des notwendigsten Lebensunter- halts. Doch slsbeld nach dem erflehten ersten Anschlsge der Friedensglocke dachte mn wieder àn die Aus- nützung der heißen Quellen für Heilzwecke und Geld— SWerb. Zu àngenehmen Etholungspromensden der Badegöste ließ Moritz Lassolsye àus Savoyen, Kammer- herr àm Merkgröflichen Hofe, um dàs Jshr 1655 entlang der munter plätschernden Oos die Lichtentsler Allee anlegen, Welche spöter zum Mittelpunkte gesellschäft- licher Veranstàltungen wurde. Kaum hatten sich die Schleier milden Vergessens über die Verwüstungen des Dreißigjährigen Krieges ge- breitet, jagte das Kfiegsgespenst erneut durch die Téle delf Merkgrafscheft. Während Markgràtf Ludwig Wilhelm (1677/—ο], der„Türkenlouis“, àus getreuer Pflicht— erfüllung für Kaiser und Reich fern im Osten den Türken- ansturm àbwehrte, stampften die Mordbrennerschàten des Sonnenkönigs im pfälzischen Erbfolgekriege(1688 bis 1697) plündernd und sengend durch die Gauèe àm Oberthein. Im gleichen Jahre, in Welchem ein Befehl Ludwigs XIV. des Kunstwerk des Heidelberger Schlos- ses in ein anklagend ragendes Brandmel wWändelte, Wurde auch Baden-Baden bis auf die Grundmauern nie- dergebrennt. Nur des 16351 vor dem Westtore erbàute Kapuzinerkloster(heute„BZadischer Hof“), die Kloster- 22 ilch. A0 die! 0 pötef flenz Von mema und u einem Clanz fschet gerwI. in Höß Und t sich d Lonnte 40 0a8 Zulic Haupt egun gene del 8 den. voldil Ausb bdll 0 Uobe hnce Stadt Malke dacdef Malke chlag lande 0 hter Stocke tefen dem elstön gloze chtur Uͤteitt Mt Jeder g Ad unh Cöste f kirche zum Heiligen Srab und die zerstteut liegenden Anw¾esen vor den Stadtmauern überlebten kümmerlich die Zerstörung. Uber den schreckensvoilen 24. August 1689 berichtet Pater Hippolyt, der Almosengeber def Markgtöfin Maris Fränziské, in der Lebensbeschreibung der Markgrafen von Baden: —„Es War ein solches gräussmes Spectacul, dergleichen WoOhl nieméls kaum gesehen wWörden: Der Himmel wer kſer und heiter und wurde in kurzem mit einer schwarzdicken Rauchwolke wWie mit einem Trauerkleide vertfinstert, und die helle Sonne verbarg ihten Slanz in dieser Finsternis, um die Vollstreckung dieser börba— rischen Sraussmkeit nicht ànzusehen. Das àrme Christenvolk Wätr gezwungen, aus diesem Jammer in die Wälder zu flüchten und sich in Höhleén und Wohnungen der wilden Tiete zu verbergen, Hilte und Trost bei diesen zu suchen, weil sie bei den Menschen, die sich die Allerchristlichsten nennen, nicht dergleichen antreffen konnten.“ IV. Als der Türkenlouis nach glänzenden Waffentaten für des Haus Ssterreich in seine schutzlose Markgrafschäft zurückkehrte, fand er sein Schloß in Trümmern und seine Hauptstadt im mühsamen Aufbeu begriffen. Die An— legung des Türkenweges um 1692 durfch kriegsgefän- gene Muselmanen bedeutete einen letzten Versuch, àn der Stötte seines Stammsitzes Wieder heimisch zu Wer— den. Dann wärd aber àuch bei diesem Fürsten das Bau— vorbild von Verssilles übermöchtig, und er begann im Ausblicke àuf die Weiträumige Rheinebene den Prunk- bau des Rsstàtter Schlosses. Damit verlor um das Jahr 1706 die Bäderstadt den durch sechs stürmevolle Jahr- hunderte geheltenen Vorreng als Verwältungshaupt— städt und sank zur Stadt unter andern Städten der Markgräfschàft. Und de mit dem Etlöschen des Baden- Beadenschen Märkgrsfenstemmes im Jshre 1771 die Markgräfschàft zu den Baden-Durlachischen Lenden ge- schlagen Wurde, hätte Baden-Baden seinen Traum aàls Landeshuptstädt endgültig ausgeträumt. in jenen Jahrzehnten litt die Bäderstadt noch härt unter den Nachwirkungen langwieriger Kriege. Nur stockend errangen die Bäder wieder Geltung in Wei— teren Kreisen. Von den zwölf Badehäusern, Welche vor dem großen Brende mit Stolz aàufgezeichnet wurden, erständen zunschst nur vier àus den Schuttmassen. Die große Armut der Bürger zeigte sich such in den kin— richtungen der Gastherbergen. Ein Besucher der Bädet Urteilte: „Mittelmößige Kosttische mit geringen Weinen, Mangel an fäst jeder Bequemifchkeit, unfeinliche Wirtschaft, schlechte Bedienung und untteundliche oder gleichgüſtige Begegnung— die fenden die Söste nahezu überell füf ihr Seld.“ 25 Märkgraf Karl Friedrich àus dem protestantischen Zweige Baden Durlach(1771—1811), der Volkswirt auf Bedens Fütstenthron, nahm sich der Bäderstàdt tatkrͤttig an und ließ sich in seiner Fürsorge àuch nicht durch die Machenschaften der kätholischen Markgrafenwitwe Maäris-Viktorie von Baden-Baden irre machen. Schon im Jahre 1775 bèesuchte er, von Gernsbach kommend, un— Srkannt Stadt und Badehaus und ließ zur UDerwechung und Verbesserung der Badanlagen alsbald eine Bade- kommission, die Vorläuferin des spätèeren Kuràusschus— Ses, einsetzen. Aus der Arbeit dieser Badekommission ging um 1790 auch die erste amtliche Fremdenliste her- Vor, in welcher mit Stolz 554 Kurgäste aufgezählt Wurden. Durch die 1806 erfolgte Vermählung des Etbgroß- herzogs Käarl Ludwig mit Stephanie Beauhörnsis, der Adoptivtochter Napoleons l., Waren Verbindungen mit Paris àngeknüpft, Welche in der Folge gegenseitiger Fürstenbesuche den Zustrom französischer Badegäste nach Baden-Baden brachten. Die leichtblütigere fran- z6s8ische Lebensart erforderte neben der Ausnützung der Bäder zu Heilzwecken vielseitige Veränstsltungen heiteren Zeitgenusses und angenehmer Kurtäge. Dsher schuf man nach Verlegung des lyzeums nach Raästätt in dessen Gebäude gegenüber der Stiftskirche(heute Rathäus) ein Gesellschäftshaus mit Räumen für Aus- übung der Musik und des Glücksspiels. Als à8ber mit steigender Fremdenzahl dieses Gesellschaftshàus sich zu klein e-wies, schritt man zur Erstellung eines neuen Kurhauses àm Fuße des Friesenbergs und verpachtete dessen Spielbank für 29 000 Gulden Jahreszins àn den Spielpächter Chabert àus Paris. Eine ungeahnte Höhe erklomm Baden-Badens Kur— leben nach der Ubernahme der Spielbank durch Jà8 C- ques Benaszet. Trotz Hemmungen und Gehässig- keiten jeglicher Art eW˖uchs unter der Kurleitung die- ses Mannes von weitschauendem Blicke und rastſiosem Arbeitsdrange Baden-BSAden in kurzer Zeit zum ersten Vergnügungsorte Europss. Neben der beträchtlichen Jahfespacht von 45 000 Gulden entrichtete Bénezet ge- Waͤltige Summen für Unterhaltung und Ausbau der Kur— gebäude. Damels Wurde Baden-Baden zum Treffpunkte der Vertreter europäischer Geisteswelt und euro— Päischer Staatsmannscheft. Nahezu gleichzeitig mit den Frenzosen zogen die Russen in Baden-Beden ein. Unter großem Kkostènaufwende erstellten die Fürsten Menchi- koff, Gsgarin und Chreptowitsch prunkvolle Sommer- 24 duſ ges Von Sch def ſieb Bü0 9e. Höf 800 dlle Vele tel, che hes tent fecl Hel sche n Wan Und tent Spie tel Beff Zen die N 170⁰ VoII. die besd für ꝛ Lais Hoch Ihtse nan tdum dtön, Bal Pöus desb sitze und belebten das farbenfrohe Bild des Kurlebens durch die Nationaltrachten der Dienerschaften. Zu den Neubauten des Kurhauses und der Trinkhalle gesellte sich die großzügige Wiederherstellung des vom Türkenlouis nur im Rohbau àufgerichteten Neuen Schlosses, Welche Sroßherzog Leopold(1830—1852) in den Jahren 18435 bis 1847 durch Bauraàt Fischer àusfühten ließ. Auch in den folgenden Jahtzehnten behielt Baden- Baden durch Wechselvolle Zeitläufe die durch Bénàzet geweckte Anziehungskrèft. Auf dem lffezheimer Rasen träfen sich seit 1858 alljährlich Liebhaber des Pferde- sports und Mitglieder der ersten Gesellschäftskreise aller Länder zu den heute den Höhepunkt der Sommer— Veränstaàltungen bildenden lffezheimer Rennen. Den Genießern sorgloser Lebensfteude folgten Dich- ter, Schriftsteller und Tonsetzer. Daàs friedsame Länd- schäftsbild Lichtentàls überblickend, àtbeitète Johön- nes Brahms sommerlang am Fenstersitze des Lich- tentäler Landhäuschens. Am gleichen lieblichen Erden- flecke schrieb Meyerbeer den vierten Aufzug sei- ner Hugenotten. Bei Festlichkeiten des ansässigen tussi- schen Adels War Turgenjeff ein oft begrüßter Gaäst. In jenen reizvollsten Tagen der Stadtgeschichte durch— Wändelten àuch Sonderlinge Wie der Schlappengraf und Hammelweiß zum Ergötzen der Badegäste die Lich- tentaler Allee. Neben Spiel und Tanz schufen Kkurmusik und Schau— Spiel- und Opernàufführungen im 1862 eröffneten Thes— ter àusreichende Unterthàltung der Badbesucher. Zur Befriedigung der religiösen Bedürfnisse wurden in kur— zen Zeitabständen die rumänisch-griechische Kapelle, die englische und die russische Kirche erbaut. Naturgemäß brachte der deutsch-französische Krieg 1870/7in den regssmen zwischenvölkischen Fremden- Verkehr eine empfindliche Stockung, Welche noch durch die 1872 reichsgesetzlich verfügte Authebung der viel- besuchten Spielbank empfindlich verstärkt wuürde. Ds— für 209 alsbäld die Anwesenheit des àlten deutschen Kaiserpastes jeden Sommer Tausende von Besuchern nach Baden-Baden. Auf der Suche nach Ersatz für die entschwundenen Einnahmen aus der Spielbank dachte man wieder àn die Neubelebung der im Vergnügungs— tàumel der„Franzosenzeit“ stark in den Hintergrund ge- drängten Ausnutzung der heißen Quellen. Nach kurzer Beuzeit erstäanden die heute noch mustergültigen Bade- häuser, vor àllem 1877 das Friedrichsbad, 1890 dàs Län- desbãd, 1893 dãs Augustsbad und 1899 des Inhalstorium. 25 Diesen Votrbedingungen eines ersprießlichen Kur— betriebes schloß sich die Erschließung der Bergwelt in nöchster Nähe der Stadt àn. Rundwege über die um- schließenden Hügelzüge wurden àngelegt. Um die Mittagsstunde des 9. Juni 1890 vollzog Sroßherzog Friedrich l. die Srundsteinlegung zum Aussichtsturme auf der Badener Höhe mit dem besinnlichen Widmungs— spruche: „Den Nachkommen zu Freud“ und Nutz“, der Badener Höhe zur dauernden Zier, dem SchwerzWILdVeteine zur bleibenden Ehre!“ Zur erleichterten Erreichung des Merkurgipfels mit seiner Weitreichenden Aussicht Wurde 1915 die Berg— behn àuf den Großen Staufen eröffnet. Während des großen Völkerringens 1914/18 lag das Bedeleben àbgeschnürt und vollkommen brach. kine Reihe der Hotels Wor von der Heetesleitung zur Ein— richtung von Lezeretten angefofdert, und vielen Opfern Srbitterter Käömpfe brechten die heißen Quellen Lin— derung und Heilung. Auch die àllgemeine wirtschäaft- liche Notlage der Nachkriegsjahrte verursschte der Bäderstadt beträchtliche Einbußen. Trotzdem konnte eine erstaunliche Anzahl größerer Untèrnehmungen der Ungunst der Zeitvethältnisse àbgerungen Werden. Die früher in blinder Sackgasse àusläufende Luisensträße Wurde zu einer eindrucksvollen Zufahrt vom Bahnhofe zum Stadtinnern erweitert, die für neuzeitlichen Verkehr zu eng gewordene Kkuthausbrücke erfuhr eine àllen An- forderungen genügende Verbreitèrung, und schließlich Kkonnte durch die Eingemeindung des Vorortes Oos der unmittelbere Anschluß an die Hauptbahnstrecke Basel Frenkfurt gewonnen Werden. Was man wissen muſß Ankunft Baden-Baden-West ist Schnellzugsstation und liegt on der großen Hauptlinie Frenkfurt 8. M=Basel bzw. Stuttgart-KarlsruheStreßburg. Alle Züge, einschließtl. Luxuszüge(Rheingold— Riviesrs— Nespel— Ortient- expreß), halten in Baden-Baden-West und heben An— schluß nach Baden-BSden. Vom Bahnhof Beden-BSEden- Weést àuch Straßenbehnverbindung nàch Baden-Baden bis Lichtental-Oberbeuern und Geroldsau(Autobus) zu den Schnellzügen zwischen 2—4 Uhr Nachtwägen der Straßenbahn(Abfehrt Leopoldspletz 2.18 Uhr). 26 0 Schle im de flug ſhe (ost beg Bade Uün Lade Läde öfh §0n alle Pfot au Taſl Postt Plat lich baß. Strd Direkte Züge OoderfWsgen nech BSSen-BaAden(asuch Schlatwagen) verkehren von Berlin, Hamburg, Stuttgart, Dortmund, im Sommer Amsterdem, Hoek van Hollend d.“ s. Flugverbindungen. Baden-Beden hat gemeinssmen Fflugplatz mit Käatls— ruhe. Ab J. Mai regelmößiger Zubringerdienst, dessen Kosten im Flugschein von oder nàch Baden-Baden in— begriften sind. Abfahrt täglich 5 Uhr und 13.50 Uhr àb Beden-BAden-Leopoldsplätz. Kürzeste Fahrzeiten und Kilometer-Entfernung nach Baden-Baden. 600 Kkm Amsterdam EB. 11½, Flugzeit 5 St. 176„ Basel EB. 2, Flugzeit 2 St 692„ Berlin EB. 9, Flugzeit 5 St. 878„ Breslau EB. 14, Flugzeit 7 St. 472„ Brüssel EB. 8½, Flügzeit 5 St. 1024„ Budapest EB. 20½, Flugzeit 85Sk⸗ 188„ krankfurt à. M. EB. 2½, Flugzeit 1½ St. 455„ Senf PB. 7½, Flugzeit 5 St. 689„ liamburg EB. 10½, Flugzeit 5½ St. 101,, KHeidelberg EB. 1½, Flugzeit Mennheim) 50 Min. 510„ Karlsbad EB. 10, Fſugzeit 4½% St. 379„ Köln EB. 5, Flugzeit 3½ St. 227„ Konstanz EB. 4½, Flugzeit 2 St. 540„ Uleipzig EB. 8½, Flugzeit 4 St. 633„ london EB.(üb. Caſeis-Paris) 17½, Flugzeit 8 St. 339„ München FPB. 534, Flugzeit 2½ St. 520„ Paris EB. 9,(über Köln) 6½ St. 602„ ͤ Prag EB. 1234 1078 6 Sk 524, Sti. Moritz CB. 10 St. 110, Stuttgart PB. 2, Flugzeit ½ St. 756„ Wien PB. 1334, Flugzeit 6% St. 188„ Wiesbaden EB, 3½, Flugzeit 2 St. 282„LTlilrienh E8 4, klügzeit 2 8 Auskunft und nützliche Adressen (Man beachte auch die Seiten 10ſ0 fl.) Bäder- und Kurverwaltung Augustasplatz 1(F6), ge— öffnet Werktags von 8 bis 15 Uhr und 14%½% bis 18 Uhr, Sonntags von 11 bis 12% Uhr; kostenlose Auskunft in allen kurörtlichen Angelegenheiten; Abgabe von Prospekten und Unterkunftsverzeichnissen; Kurtsxe— hauptkasse; Erlaubniskerten für Jagd und Fischerei.— Im Büro liegen aàuf: Fremdenregister, Kursbücher, Täritbücher, Adreßbücher, Kartenwerke usw. Postämter: Hauptpostemt Sophienstr. 12 àm Leopolds- platz(F6), Postamt Ilam Bahnhof; Nebenstellen: Lichtental, Brähmsplatz; Rheinstr. 24. Paß- und Meldeamt in der Polizeidirektion, Sophien— Straße 40(E 6-7J). 27 Reisebüros: He pàag und NOHdd.LIOVYd, Sophien- sträße 1b(F6); White-Ster-Line und Unite d States Lines bei J. G. Deväànt, Spedition, Bahnhof— sträße 18, Tel. 2; L. Schimpff, Sophienstr. 38. Fundbüroes: Fun dbüro in der Polizeidifek- tion, Sophienstr. 40(E 6-7), geöffnet töglich 8—12 Uhr; Fundbüro der Stfeßen- und Berg- böähn, Waäldseestr. 24(D 3), Werktags 8—12 Uhr; FUUHdbüro im Kurhàaus(F5) für Fundgegen— stände im Kuthàus, Kurgörten oder Städt. Theater. Speditionen: J. G. Devant, intern. Spedition, amtliche Süterbestätterei, Möbeltransport, Frachtkunde der Americàn EXxpreß Co. m. b. H., Bahnhofstr. LE&(D), Tel. 2(Vgl. Seite 109); Os k. Schnepf, Tel. 145; Au g. Pflüger, Tel. 242. Banken(s. àuch Seite 103): Stäct. Sparkasse, Bäderstr. I; Deuts che Bank u. Disconto-GSes., Sophienstr. 1 Com- merz- u. Privatbenk, Augustsplatz; Rei chs- banknebenstelle, Schützenstràße; Vereins- bank, Sernsbacher Str. 23. Kirchen: Katholisch: Käath. Stiftskirche, Marktplatz(Stg. 6, 7, 8, 9½% und 11 Uhr)(s. Seite 62); Klosterkirche zum heiligen Srab, àm kRömerplatz(s. Seite 60); St.-Bern— härdus-Kirche, Weststadt, am Ende der Lange Str. 8. Seite 55); Pfarrkirche und Klosterkirche in Baden- Lichtental(s. Seite 67). AltKätholisch: Spitslkirche, Sernsbacher Str. (5S. Seite 61), àsuch lutherischer Sottesdienst. EVongelisch: Evangelische Stadtkirche, LudwWig- Wilhelm-Platz(s. Seite 59)(Hauptgottesdienst 114 Uhr); EVangelische Kirche in BadenLichtental, Haupt- sträße 51; Christuskapelle der evangelischen Stadt- mission, Lichtentàler Str. 778. lsrdelitisch: Synagoge, Stephanienstr. 5. Russische Kirche(s. Seite 59); Sriechisch-rumäni— sche Kapelle(Stourdza)(s. Seite 69); Englische Kirche (S. Seite 59). Sottesdienste nur im Sommer jeden Monät. Auszug aus der Kurtaxordnung Jeder Fremde ist vom ersten Tage àn kurtaxpflichtig. Der Woh— nungsgeber stellt dem Fremden sofort eine Kurtéxkarte aus; sie gilt als Aus weis und betechtigt zum Besuch der tegelmößigen Konzerte im Kkurhaus und Kkurgärten, sowie zum Besuch der Lese- söle. Kurtsxkarten aus der Sruppe IV sowie für das Dienst- und 28 pfeg Konze Ant. mögſic Waflün Schiebt Abe Wef Mfttage .5 Die Len die pflegepersonàl gelten jedoch nur zum Besuch der regelmäßigen 25 Konzerte bis 19 Uhr. Géegen Lösung von Zuschlegskarten kann die 8d Volle Berechtigung erWworben werden. Ffür diese Zuschlsgskerten Hof ist der Unterschièdsbetrag der Kkurtsxe zwischen Sruppe IVund Sruppe Ill zu entrichten. eK- Die kurtaàxe betrͤgt: 16. März 16. Sept. 12 bis bis In den Betrieben 18. Sept. 15. März Elfee„„„ 2 der Sruppe 1.——650 S SSFS SSFSü Für Dienst- und pflegepersonal in allen Gruppen.E4—1200 Von der Kkurtexesin dbefreit, sofern Anspruch àuf die besondeten(oben erwöhnten) Leistungen nicht Srhoben Wird: 16 1. Kinder unter zehn Jahren; 2. Fremde, die bei hier Wohnenden Familien unentgeltlich Auf— nähme finden. Von der Entrichtung der Kurtaxe Wwerden àsuf Antrsg beffeit: 1. Auswärts Wohnende àpprobierte Xrzte, deren fFhefrauen und Wirtschaftlich unselbständige Kinder, sowie Medizinslprskti— käanten und Medizinstudierende in klinischen Semestern, Atzt- Witwen und-Waisen, die Mitglieder der Seschäftsführung des gundes Deutscher Verkehrsverbände und Bäder und der Lan— desverkehrsverbände und ihre Familien. 2. Angestellte von Reisebüros und Schriftleiter, Journalisten und Redakteute, wenn sie eine Anweisung deés Bundes deutscher Verkehrsverbände und Bäder votzeigen, sowie die in Deutschland àpprobierten, auswärts Wohnenden Zahnätzte für ihre Person. 3. Seschöftsreisende, die jeweils nur zwWei Nächte in Baden- Baden zubringen, gegen Vorlage des Ausweises in der Kutr— verwaltung. Ermäßigungen auf Kurtaxe: 1. In ötftentlicher Krankenpflege tätige Personen ohne eigenes Finkommen, die von einem Mutterhause unterhälten werden, Srhelten Vergünstigungen von 50 Prozent. 2. Soziaſversichèerungsanstalten ethalſten für ihre Pfleglinge eine Vergünstigung von 20 Prozent. Anträge auf Freistellungen und Ermöäßigungen der Kurtaxe sind möglichst vor Beginn des Aufenthalts àndie Bädet- und Kurver— Waltung zu richten. Sie haben keine die Zahlung der Kurtaxe auf- schiebende Wirkung. Unterkunft und Verpflegung Abkürzungen: A. Abendessen, B. Betten, fIW.. fließ. Wasser, F. Frühstück, G. Sarsge, gzj. ganzjährig, M. Mittagessen, P. Pension, PA. S Pefsonensufzug, Rest. Restàu— lant, JI. felephon, vgl. 8. vergleiche Seite, Z2. Zimmer, Zh. Zenttalheizung. Die in Kklammern beigefügten Buchstaben und Ziftern bezeich-— nen die Lage auf dem Stadtplan. 29 Hotels und Gasthöfe nöch den Pensionspteisen geordnet: Brenners Stephanie-Hotel, Lichtentsler Allèe(G 6). T. 1481, 250 B. 6—10 RM., P. ab 14 RM. Brenners Parkhotel Kurhof, Lichtentsler Allèe(G 6). T. 1123, 150 B. 3b&6 RM., P. àb 12 RM. Familien-Hotel Bellevue, Lichtentsler Allee(HE). T. 1701, 180 Bl. 5—9 EM., 75 Z. m. Bed u. T. 8—15 RM., flW., Zh., P. àb 11 RM., G., Rest., Bär, Konzert, Kleingolthälle, Sitzungsz., ruhigst geleg., in— mitten eigenem, 21 000 qm großem Park, geöff. März bis Nov. Hotel Europͤischer Hof, Kaisersllee 2(F 5). F. 16, gegenüber Kur- haus und Trinkhalle, 200 B. 4.50—8 fRM., 80 2. m. BAd 8—12 RM., e e ee e e Holland-Hotel, Sophienallee 14(F 6). I. 1320, im Stadtzentr., 150 B. àb 4.50 RM., mit Bad àb 8 RM., P. àb 11 RM., Zh., flW., S., gro— 63er Sötten, geöffn. 21. März bis Nov. Badhotel Badischer Hof, Lenge Str. 47(E 5). T. 51, in unmittelbater Nöähe des Kurhauses, 100 B. 4.50—8.50 RM., 20 Z. m. Thermalbad 8—12 RM., Zh., fIW/., G., gj. Regina-Hotel, Werderstr. 8/10(F 4). T. 164, beim Kkuthàus u. Spiel- Kasino, 120 B. àb 4.50 RM., 40 Z2. m. Bad àb 7.50 RM., P. àb 10 RM., fIV., Zh., G., gzj. Hotel Atlantic, Lichtentaler Allee(FE6). T. 1534, 80 B., Z. àb 3.50 RM. Frankfurter Hof, Kaisersllee(E 5). T. 119, 120 B., Z. àb 3.50 RM. Solf-Hotel, vorm. Kuthotel Früh, Fremersbergstr. 107/115(0 2). J. 1690, 70 B., Zh., f[W., 10 2. m. Bad, Z. àb 3 RM., P. àb 9 RM., G. Erstkl. Fsmilienhotel in herrl. Waldltage bei den Solfplätzen, Strsßenbähnstation, gr. Särten, Rest., Càté, Konditotei. Peters Badhotel zum Hirsch, Hirschstr. 1(E 5). T. 1540, 150 B. 3.50 bis 6 NM., Zh., flW., 25 Z. m. Thermalbad 6.50—9 RM., F. 1.50, M. 2.50 an, A. 2.50 àn, P. àb 9 RM., S., Weintest., Sörten, Terr., mod. Thermalbadeanst., zentr. lage, nächst Kurhaus, gzj.(Vgl. S. 1). Waldhotel Der Selighof, Freméersbergstr. 125(K 1)7 f. 1183, 80 B. 5.50 bis RNM., 20 Z. m. BSAdVν, bis l2 RNWM., F 150, 3 2.50, A. àb 2.50 RM., fIW., Zh., P. v. 9 bis 18 RM., S. Ruhig àm Wälde àuf dem Soltplstz gelegen, ausgedehnte Perkenlägen, Liegewiese, Konferenzz., Trẽmvetbindung, geötfn. Mötz bis Okt. (gl. erste Umschlagseite). Haus Bristol-selighof, Tuisenstr. 22(E 5), gegenüber Trinkhalle und Kurgarten. T. 14, 30 B. v. 3 bis&6 RM., 8 2. m. Bed v. 6 bis 8 RM., FfIV/., Zh., PA., modernst einger., gzj. Hotel Stadt Straßburg, Sophienaàllee 24/28(F 6). 140 B. V. 4.50 bis 6 NM., 50 2. m. Bad v. 7 bis 10 RM., P. 9 bis 15 RM., S., großer eigener Sörten, Jerréssentest., nächst Bödern und Kkuténfagen, 9eöffn. Mörz bis Nov. Badhotel Zähringer Hof, Lenge Str. 44(E 5). I. 180, 140 B. v. 3.50 bis 6 RM., 20 Z. m. Priv.TIhermelbad, flW., Zh., T., P. von 8 bis 12 RM., S., 17 000 qm eigener Park, kurböder, nächst kuthaus und Kàsino, geöffn. März bis Nov. Hotel Runkewitz, vorm. Allèekurhaus, Lichtentsler Allèe 34 6 J. 540, 50 Z. v. 3 bis 7. RM., P. àb 8 RM., Zh., flW/., G.(Vgl. S. 2). Kur- u. Badehaus Darmstädter Hof, Gernsbacher Str. 5 E 62 B. V. 5 bis 5 RM., P. 8b 7.50 RM., F. 1.20, M. 2.—, K. 2.20, flWꝗ., Zh., Thermelböder im Hause durch PA. von den 2. bequem er- reichbar. Hotel Haus National, Bertholdstr. 10(H 6). T. 236, 40 Z. von 3.50 an. Hotel Gunzenbachhof, Gunzenbachstr. é( 6). T. 150, 75 B. 3 bis 5, ERM., Bad, Zh., fiW., P. ab 7 RM., G., in nächster Nähe des Weldes, seht ruhig gelegen, gr. Särten, Caté u. Rest., geöffn. 10. April bis 15. Okt. Hotel Kaiserin klisabeth, Moltkestt. 5( 2). T. 76, 65 B. àb 3 RM. Hotel Müller, Lange Str. 34(E 5). T. 210, 60 B. àab 3 RM., P. àb 7.50. Hotel Drei Könige, Luisenstf. 8(F 5). T. 221, 70 B. àb 3.50 RM. 30 Hotel Villa Sorrento, Lichtentaler Allèe 20(0 6). T. 1508, 25 B. 2.50 bis 3.50 RM., P. àb 7.50 RM., fIW/., Zh. Vornehmes EI. Femilien- hotel in schönster, ruhiger Lage, gzj.(Vgl. S. 2 Alleehotel Bären, Hauptstr. 36(K9), àn der Lichtentster Allèe. J. 106, 70 B. 8b 2.50 RM., P. àb 7 RM., 10 Z. m. Bed, fIW., Zh., G Bevofzugtes Familienhotel, geöffn. April bis Nov. Hotel Terminus, Lenge Str. 94(5 4), gegenüber d. Bahnhot). TJ. 163, 65 B. Y. 3 bis 4 NM., P. V. L.50 Pis 8 RM., M. 1.50 an, A. 1.50 àn, fIW., Zh., PA., G., Böder, Gärten, Terrsssentrestsurent, empfoh-— len, gzj. Haus Reichert, Sophienstt. 4(F 6), nöchst Kurgart. u. Kssino. J. 176, 80 B., Z. mit F. 8b 3.50 RM., Zh., fI[W., G., àfler Komfort, gzj. Hotel Einhorn, Luisenstr. 6(F 6). 55 B. àb 2.50 RM., P. àb 7.50 RM. Hotel Der Quellenhof, Sophienallee 27(E6). 761 50 8 90 2. m. Bad àb& NM., P. àb 6.50 RM., Zh.., fIW., T., PA. Allernächst der Bäder sowie Spielbank, Weinstuübe im süßen Löchel, gzj. Holeß Bayrischer Hof, am Bahnhof(D 4). T. 58, 45 B. V. 2.70 Pis 3.50, P. àb 6.50 RM., Zh., flW., Säder, S., Rest., behagl. Terr., gzj. Hotel Schwarzwaldhof, Gernsbacher Str. 15(E 6), in unmittelbater Nähe der Bäder. T. 9, 45 B. von 2.50 bis 3.50, P. 6.50 Dis 8 RM., F. 1.50, M. 12.50, A. 2 RM. od. Käfte, fIW., Zh., Bäder, Rest., 921. Hotel und Café Gretel, Leneuweg 1(H 3). 30 B. 80 2.50, P. àb“ C50. Hotel Salmen, Gernsbscher Stf. 34(E 6). 40 B. àb 2 RM., P. àb 5.50. Hotel-Restaurant Bock, Lange Str. 45(E 5). T. 137, 30 B. 8b 2.50 RM., P. àb 5.50 RM., fIW., Zh. Das Haus der feinen Küche und Weine, 82SS 2) Jannenhof, Fremersbergstr. 87(0 2). 58 B. àb 2.50, P. àb 6& NM. Hotel löwen-Friedrichsbad, Gelnsbecher Str. 51(E 6). T. 89, 22 B. ab 2 NM., P. 5.50 RM., fIW., Zh., Bad., Rest. Hotel Augustabad, Sophienstr. 32 E 6„ g8ii, P. àb 5.50 RM. Hotel-Rest. Aurelis, Lange Str. 68(D 5). 25 B. 2.50 RM., P. 5.50 RM. Hotel Geist, Gernsbacher Str. 50. 25 B. à0 2 REM., P. àb 5.50 RM. Hotel Schweizerhof, Lenge Str. 73(D 4). 35 B. àb 2.50, P. à0 5.50. Markgräfler Hof, Lange Str. 79, am Bahnhof(D J), F. 172, gut bür— gerliches Heus, 15 B. àb 2 RM., P. 5.50, G. gegenüber. Nassauer Hof, Merkurstr. 13(F 6). 12 B. àb 1.50 RM., P. bei bester Verpflegung vVonERNM. E Deutscher Kaiser, Merkurstr. 9(F 6). T. 403, 14 8. àb 3 RM. mit F., P. 5—5.50 RM., fIW., G., 2 Minuten vom Kkùthaus und Spielkasino. Hotel-Rest. Vier Jahreszeiten, Lange Str. 49, 25 B. àab 2.50, P. 8b 5.—. Hotel-Restaurant Grüner Baum, Märktpl. 18(E 6), nächst d. Bädern. J. 483, 26 B. von 2 RM. àn, P. von 4.80 RM. an, flW., Zh., B8d. Hotel Römerhof, Sophienstr. 25(E 6) 1235 30 8 250% 5 35 Münchner löwenbräu, Sernsbecher Str. 9(f 6)L. 124 miteß 8 2 KM., im Stadtzentrum nöchst den Bädern und Kurhaus. Hotel-Rest. Stadt Wien, Seilerstr. J, am Tudw'ig-Withelm-Plätz(F G). I. 311, zentt., ruhige Lege, 21 B. von 2 RM. an, m. f. 2.50—3 RM., P. àb 4.50 RM., G. nebenäàn. Zum Bletzer, Lichtentsler Str. 37(F 6). T. 1165, 10 B. von 1.80 RM. 8n5 Z. mit Ff. àb 2.50 RM., P. àb 4.50 EM., S. in der Nähe, Kegelbahn, Billsrdsäle, Särtenwirtschaft. Inh.:“). Luft. Sasthaus und pension zur Laterne, Gernsbacher Str. 10(F 6), nächst den Bädern. T. 457, 12 B. àb 1.50 RM., P. àb 4.50 RM., fIW., Zh. Sasthof zur laube, Jagdhausstr. 5(C 2)) 20 2. àab 1.50, P. àb 4 RM. Sasthof Sonne, Fremérsbergstr. 62(J 2). 26 B. àb i RM., P. àb 3.80 RM., in schöner Höhenlage nahe àm Wälde. Sasthof zum Auerhahn, Geroldsàu. Särtenwirtschàft, beste wärme und kalte gutbürgerliche Küche. Bes.: Metzgerm. J. Schindler. (Autovermietung.) Centralhotel, Stephänienstt. 2(FG).(Israel.) Hotel Iannhäuser, Sonnenplatz 1(F 6),(Israel.) 31 pPensionen nach den Pensionspreisen geordnet: pension Nagel, Werderstr. 6. J. 142, 18 B., P. 8 bis 12 RM. pension Mannß, Ludwig-Wilhelm-Str. 15. P. 7 bis 9 RM. pension Haus Rößler, Bismarckstr. 11. T. 898, 58 B. 3b 2.50, Pab 7 RM., fIW., Zh., Bad, Diätküche, großer Sarten, Haus J. Ranges. parhaus Iink, Fremersbergstr. 35/37. J. 721, 30 B. 3b 2.50 RM., P. 6.50 bis 9 RM., fIW., Zh., gt. Park, Nöhe Wald, Allee, Kurànlagen. pension Haus Blümel, Bismàrckstr. 9. T. 604, 27 B. àb 2 RM., P. àb J NM., fIW., Zh., Bad. pension Bucherer, Ville Helens, keiser-Wilhelm-Str. 5. J. 1465, 25 B. 8b 2.50 RM., P. 8b 6.50 RM., fIW., Bäder, großer Garten, beim Kurhaus und Spielkasino. pension Jäger, Friesenbergstf. 2.. 37, P. àb& RM. pension Villa Cary, Bismerckstr. 1. T. 1258, 18 B. àab 2.50, P. àb 5.50, zum Teil flW., Bad, Zh. Jede Diät nach ötztl. Verordnung, sowie Dr. Bircher-Benner. pension Haus Else Maria, Schloßstr. 11. T. 451, P. von 5.50 RM. àn, fIW., südliche Höhenlage. pension Klein, Schloßstr. 19. T. 561, P. von 5.50 RM. an, flW.; bevor— zugteste Lage àm Schloßberg. pension Haus Oehm, Burgstr. 8. Tel. 847, P. von 5.50 RM. àn, flW., ruhigste Lage nähe der Bäder. Ludwig-Wilhelm-Stitt, Gernsbacher Str. 65(E 8). Untern. d. Roten Kreuzes; àuch f. dauernden Aufenthält. P. 5 bis 6.50 RM., ruhige, stãubfreie Lage, Zh., fIW.(Vgl. S. 3). pension Augusta, Ludwig-Withelm-Str. 20. T. 526, P. von 5 RM. àn, Z. mit f. àb 2.50, nähe Strendbad u. Kuthaus— Bridge Cercle—, S. nebenan. Haus Panorama, Lichtentaler Allee 32. T. 1351, 9 B. àb 1.50 RM., P. àb 5 RM. Herrl., ruh. Halbhöhenlsge, prachtv. Aussicht, gr. Garten. pPension Haus Sophieneck, Sophienstr. 38.. 155, P. 5—6 RM., G. Bes.: Küchenmeister Kuno Jeufel. Pension Bischoff, Römerplàtz 2. 36 B. àb 2 RM., P. àab 5 RM. Haus Feyerabend, Leopoldstr. 9, Ecke Mozartstr. T. 955, Z. mit F. von 2.50 RM. aàn, P. von 4.50 RM. àn, S. in nächster Nähe, ruhige Waäldlage am Bahnhof. Christl. Erholungsheim, Staufenbergstr. 8. T. 974, P. àb 4 RM., sonnige, ruhige und staubfreie Lage. Kurhaus und Pension Schirmhof, Sielckenstr. 4. T. 145, P. àab 6 RM., fIV/., Bäder, ditekt am Walde gelegen, 5 Min. links àb von der Endhältestelle Tiergarten. Haus Salem, Leopoldstr. 19. P. àab 4.50. Leitung Diekonissen. Erholungsheime Vincentiushaus-Erholungsheim, Stephanienstr. 9(F 7). T. 190, neu- zeitlich eingerichtet, 100 B. àb 2 RM., P. 5.50 bis 7.50 RM., flW., Zh., PA., Bäder, Hauskapelle, ruhige Lage, großer Gärten. Haus Bethanien, Pension und Diskonissen-Etholungsheim, Herchen— bachstr. 26(J 5). I. 1379, P. 5—6 RM., Diätküche, Zh., gzj. Herr- liche erhöhte lage nahe der Lichtentsler Allee, prachtvoſle Fern- sicht auf Stadt und Umgebung, gr. Särten. Lehrerinnenheim, Haus des NS.-Lehferbundes, Maximilienstt. 44, in der Nähe der Lichtentsler Allèe, Haltestelle Aubrücke. Kurhaus Eden, Erholungsh. der Kommunslbeamten, Bernhardstt. 30. Erholungsheim Ebersteinburg. Billige Femilienpension für beschei- denere Ansprüche; geleitet von Katholischen Schwestern. T. 1845. Jugendherberge àngeschlossen. Korbmattfelsenhof(Krankenkasse Calw), Fremersbergstr. 115. 32 Alleete b 7 ab3 chlistl. 1.50 Sind 1 August Westste Sanalof Män Dr. Mab beig Tucke Aust Nätül A0s Sahalof Ne Voſſe Alnt Senatorf lage Maldpa Ant. Vech Mäle Senatof Natur beuge Dr, Alts inhef. Sanotof diäte 29.0 Senatofſ lunge U. Ket in den d Coldene glögte (ücte Sehre f Hospize Alleehaus Hospiz-Pension, Lichtentaler Alleèe 10(H5). T. 178, 25 B. ab 5 RM., P. àb 7 RM., fIW/., Zh., Sarten, Diätküche. Christl. Hospiz und Erholungsheim Taborhöhe, Schützenstr. 12(D 5). T. 542, 35 B. àb 2.50 RM., P. àb 5.50 RM., flW., Zh. Privatwohnungen und Logierhäuser sind zählreich vothänden. Auskunft durch die Kkutverwaltung, Augustsplàtz 1. Jugendherberge Woeststadtschule Il, jagdhausstraße. Sanatorien Sanatorium Dr. Burger, Märis-Viktoria-Str. 12(H 6). T. 181, für innere und Nervenkrankheiten, speziell Magen-, Darm-, Herz-, Nietren- und Stottwechselkranke, 26 B., fIW., Zh., gzj. Preise auf Anfrage. Dr. F. Denglers Sanatorium, Kapuzinerstr. 1(E 5). Vollk. und mod. Einrichtg. f. d. ges. Physik. und diätet. Therspie, geöffn. März bis Nov. Sanatorium Dr. lippert, Ludwig-Wilhelm-Str. 11(Hü6). Ffür Magen-, Darm- u. Stotfwechselkr., Dlät-, Mast-, Entfettungskuten; geöffn. März bis Nov. Dr. Maltens Anstalt für Nerven- und Stoftwechselkranke, Ftemers- bergstr. 13. T. 783. Für Kreislaufstötungen, Blutdrucksteigerung, Zuckerkrankheit, Stottwyechselleiden, Nervosität u. Erschöpfungs- zustände. Neuzeitl. kinrichtung mit àallen Behandlungsmitteln, Naturheilverfshren. Zwei Atztée. Sprechst. 10—11 und 5—ẽ Uhr Aus kunft und Prospekt unverbindlich. Sanatorium Quisisana, Bismarckstr. 19%21(H 4). J. 103, für innete, Nerven- und Stoffwechselkrenkheiten, 50 B., flW., Zh., PA., G. Volle P. fünf Mahlz. nach örztl. Verordnung àb? RM.; leitender Arzt Dr. Max Hedinger; gzj. Sanatorium Dr. H. W. Zahn, Moltkestr. 3(G 4). I. 1519, Helbhöhen— lage àm Rande des Friesenwaldes, P. ab 6 NM. Wäaldpark-sanstorium Dr. Heinsheimer, Herbert-Norkus-Stt. 25(D 6). Atztl. Leitg.: Dr. M. Soldner. Für innere, Magen- Dötm- u. Stoft- Wechselkfenkh. Volſk. kinrichtung, gr. Park, 40 B., Zh., geöffn. März is NoV. Preise àuf Anfräge. Sanatorium Kelihaus, Friesenbergstr. 1(F 4). I. 1297, modernes Naturheilverfshren, Behendlung chronischer Krankheiten, votr— beugende, Aufbau- und Verjüngungskuten(Vgl. S. 3). Dr. Binswangers Sanatorium lichtental, Seelachstr. 19(M 10). Für innete, Nerven- und Frauenleiden, spez. Augenbehndlung. Sendtorien in der Umgebung (V9gl. S. 115 Höhenkurorte). Sanatorium Bühlerhöhe. Für Nerven- u. innere leiden alle physik.- diätet. Kurmittel im Hause, Stoftwechsellàboràtorium, 90 B., flW., Zh., GS., eigene Jagd und Ffischerei. Sanatorium Ebersteinburg b. Baden-Baden. T. 1535, Heilenstelt für lungenkranke Damen, àlie erprob, neueren Heilverf., operative u. Kehlkopfbehendlg., Leitg. Dr. A. u. K. Albert, gzj.(Vgl. S. 4). Restaurants in den angeführten Hotels sowie im Kurthaus. Ferner: Soldenes Kreuz, Lichtentaler Str. 13, àm Augustsplatz. J. 218, größter Parkplätz(F 6). Vornehmes Fämilienrest,, erstklassige Küche; Münchner Löwenbräu, Pilsner Urquell. Bes.: H. Bittkan. Sehr empfohlen. 35 Krokodil, Lenge Str. 27(E 5). I. 22, 2 Min, v. Kurhaus. Gutbürgerl. Söststätte mit eigener Schlächterei, Münchner Frühstücks- und Vesperspezielitätèn, Mittagstisch àb 1 RM., Paulsner u. Thomas- bräu, München, Sehr empfohlen. Besitzer A. Illing. Restaurant Bock, Lange Str. 45(E 5). T. 137, das Haus der feinen Küche und Weine. Besitzer J. Wüst. Sehr empfohlen. Sinner-Eck, am Leopoldsplatz; Bletzer, Lichtentsler Str. 13; Kranz, Böldreitstr., Münchner löwenbräu, Setnsbacher Str. 9; Nassauer Hof und Rheingold, beide Merkurstraße. Weinstuben Alte bedische Weinstube„lm süſßen löchel“, Bödersträße; Zähringer Weinstube, Lange Str. 44, Salmen, Setnsbacher Str. 34; Laterne, Gernsbächer Str., Zum Nest, Rettigstr. 1; Weinhändlung Wilkens, Lange Str., Haus Viktoris, Probierfstube für Weine und Liköre. Catés und Konditoreien In àllen Hotels und Gasthäusern Kurhaus, im Kkurgarten; Rumpelmayer, Augustsplatz 2; Atlantic, mit Sãatten; Corso, Gernsbächer Str. 4; Gretel, Lensuweg, Tertésse; Fremersberg, Ftemersbergstr. 25; Gunzenbachhof, Gunzenbach- straße 6, Hirschbühl, Sophienstf. 11; Flößer(Feiersbend), Serns- böcher Str. 18, Sinner Eck, mit Terr., am Leopoldsplatz; Schwein- furth, Lange Str. 39; Zabler, Lichtentaler Str. 12; Waldcafé, im Merkurwaſd(Straßenbahnhaltestelle); ber Selighof, bei den Golt- plätzen, schöner Spaziergang, Streßenbahnendstat. Tiergarten; Molkenanstalt, Quettigstr. 19; Helenenhof, ECKkhöfe 1à. Reformgaststätten Vegetar. Speisehaus, Kernerstr. 1; Schmieders Speisehaus, Lichten- tslert Str. 35; Alkoholfreies Restaurant und Café, Hirschstr. 12. Dielen und Kabaretts (Siehe Seite 52.) Verkehrsmittel Straßenbahn und Merkurbergbahn Die Straßenbahn besteht àus der Tällinie und der Berglinie. Die Telliniſe führt vom Bhf. Baden-BAdʒen-West àm Behnhof Beden-Baden vofbei durch die Stadt, über den Leopoldsplätz nach lichtental(Brehmsplatz) und Oberbeuern. Zwischen Lichtental (Brehmsplstz) und Seroldssu verkehten Krsttwegen im Anschluß an die Streßenbahn. Die Berglinie beginnt an der Sielckenstrsße(Solthotel, 250 m ü. d. M.), schneidet am leopoldsplatz die Tallinie und steigt in sussichtsreichen Kkutven bis zur Bergbahnhaſtestelle Merkur- Wäald. Von beiden Endstationen aus bieten sich zahlreiche Späzier- gänge— eben und ansteigend—(Terréinkuren) durch herrliche Tannhenwaldungen(s. Wanderungen). Verkeht auf def Lallini e Viertelstündlich, auf der Berg- linie halbstündlich, im Sommer von 10 Uhr àb viertelstündlich. Merkufbergbahn(Otahtseilbehn), bis 54% Steigung. Vvon der Heltesteflè Merkurwsld der Berglinie fährft men in zwölf Minuten über Heltestelle Aussichtsplstte Zzum Merkurgiptel. 34 de! den Velleß Stundli fahtpn Itt 55 Ppt, Nochtz det abwöft, 517 Stelſe. gptele föhrten 0) Stta ror 60 0% fahlt ur betechn fahften “/ Platz, 9 Wot Bög Krant, àss8üer Linienplan der Ahf Saden-Baden west Strassen-und Bergbahn BAaden-Ba den * ODreieichenkapelle Bhf Merkurgipfel 8 ⸗ Aussichtsplatte N Bhf. NMerkUrwWald Wialdkaffee Tiedrichshöhe Zeichenerklsrung: Leopoldsplat⁊& U 8 3 Stahihelmplstz Ofriaanestelle u. Peilstreckengrenze; seLeräcke Hollestelle; 8 SSchirmhofweg Lichtents Uliergarten Bpahmsplatz Uichtentel Golfplatz Oberbeuenn Bergbahn-fahrplan àn den Haupthäaltestellen und in den Wagen der Straßenbahn. in den Sommermonaten àb 1. Mai Verkehren die Bergbahnwagen 915, 945, 10t5 Uhr, dann viertel- stündlich bis 1915, J745 Uhr. Fahrpreise: Straßenbahn: zZwei Teilstrecken 20 Rpf., drei Teilstrecken 25 Epf., sechs Teilstrecken 30 Rpf., über sechs Teilstrecken 40 Rpf. Nachtw-/agen doppelſter Preis; Gepäck 20 Rpf. BeETRgbahn: Auf- und àbwärts 1.50 RM., àutwörts 1.20 RM., abwärts Oder hälbe Strecke auf- oder àbwärts 70 Rpf. Straßen- undBergbahnfahrt von einer beliebigen Stelle des Netzes zum Merkurgipfel und zurück 2 RM., Merkur— gipfel-Zehntahrkarten(10 Hin- und 10 Rückfahrten oder 20 einfache Fohrten), 60 Tage gültig, nicht übertragbar: à) nur Bergbahn 5 RM., b) Strsßen- und Bergbahnnetz 8 RM. Pferdedroschken ˖ 5[teplätze: Käaiserellèe beim Kurgerten; Hauptbshnhof; el. 616. Tarif: ½ Stunde 2.— RM., ½ Stunde 35.— RM., 34 Stunden 4.50 RM., 1 Stunde 6.— RM., jede Weitere Stunde 6 RM. Leere An- fährt und Rückfahrt aàußerhalb des Stadtgebietes wird nach. Zeit berechnet. Nachtfshrten(von 21 Uhr bis 7 Uht) und Schlitten- fahrten 50% Aufschlag. Autodroschken Hälteplätze: Käisersllee beim Kurgärten; Adolt-Hitler— Platz; Sophienstraße; Ludwig-Wilhelm-Pläatz, Hauptbahnhof, Bahn— hot Bsden-BSAwQen-West. Tel. 409, 414, 1300, 1958. 35 Tarit: Preisanzeigerfahrten. Taxe 1 Taxe 2 Tàaxe 3 1 pPetrsonen im inneren Stadt- 3—5 personen bei Tag im inneren 3—5 Personen im àußeten Stadt- bezirk Stsdtbezirk oder bezirk f 1 Personen 11 d Nacht im 3055f0n Sted. bezirk Bis 350 m... 70 Pf. Bis 310 m... 70 Pf. Bis 218 m... 70 Pf. Je Weitere Je Weitere Je ‚/eitere i9pf. e J25˙ f] ‚ Leete Antehrt: Inneres Stadtgebiet 50 Rpf., àußeres Stadtgebiet 1.— M. Der Bahnhof Beden-Baden-West gehöft zum inneren Stadt. gebiet.— Nachtzeit: 22—6 Uhf(om 16. Oktober bis 15. April Kinder: 1 Kind in Begleitung ETWachsener frei, 2 Kkinder zählen als eine, 3—4 Kinder àls zwei erWachsene personen. Für Hunde 50 Rpf.— Gepäck: bis 10 Kkg flei, bis 25 Kkg 25 Rpf., bis 50 Kg9 50 Bpf., über 50 K 9 U RM.— Weartézeit: je 2 Minufen 10 Kpf. Jourenfahrten am besten nach Veteinbarung. Tarit mit testen Sötzen bei den Droschkenfühtern. Auto-Rundfahrten mit modernen Allwettergesellscheftswagen durch die nähere Umgebung oder in den SchwWerzweld./ Tag, genzer Tag, und mehrtägige. Auskunft und Fshrkarten: Autoreisebüro cder Reichspost im Hauptpostgebäude àm Leopolds- platz, Tel. 166. Auch durch die Baden-BAdener Omnibus-Sesell- schöft, Fährkarten im Häpag-Reisebüto, Sophienstr. 1. Kraftpostverkehr Abfahrtsstellen: Stadtbahnhof und Ludwig- Wilthelm-Platz. Fahrpläne àn den Postschaltern. Die in Klammern àngeführten Preise gelten àb Hältestelle Baden-Baden Stadtbahnhof. Nach Neuweier—Bühl(ins Rebland) über Solthotel Früh-Klostergut-Ffremersberg(—.50 RM.), Sallen- bech-Varmnhelt-Steinbach(.80 RM.), Umweg-Neuweier(-.80 RM.), Eisental-Affentsl-Bühl(1.30 RM.). Ebersteinburg-GSaggenau Morgentöte—-Ebersteinburg(—.50 RM.), Selbach-Ottenau-GEag- genàu(1.10 RM.). Sernsbach—Herrenslb-Wildbad lichtentsl—fischkultur-Müllenbild-Schloß, Fberstein-Gernsbach, Oder über Altes Schloß(—.50 RM.), Ebersteinburg(—.60 RM.), Neu- haus—Staufenbefg-Sethisbsch(—.80 RM.), Loffensu-Dobei-Enz- brückl-CSI8bAch-WIIdbad(4.— RM.). 36 tgediet Stadt. ö Jofl zädlen Achertal bei Kappelrodeck Aus der Bildsammlung der RfD Karlsruhs BSNUtZSN Sie 20U lHhrED AνSfIURgen in dis Umm- SSDU¶ιNρY νN-n E8˙αισ, e D˙ ˙ εαρ¼ e ̃n d ie2 DSqUuSοε νά? Strisbssichetren KTSf.VꝗOS JS Deutschenh RSeichspoSSt! Höhenkurorte-Hornisgrinde-Freudenstadt Lichtentel- Seroldssu-Malschbach-Schwanenwasen—Bühlerhöhe (J.70 RMͤ.), Plättig—Send(1.90 RM.), Herrenwies-Hundseck(2.10 EM.), MummelseE-Hornisgrinde(3.20 RM.), Ruhstein(3.70 RM.), Freudenstadt. Fischkultur-Rote lache Uichtentel-Oberbeuernh—fischkultur(E=.60 RM.), SsisbSsch-Schmäl- bäch-—gRote Lache(1.20 RM.). Schwarzwald-Bodenseepost mit Anschluß an die Alpenpost nach Berchtesgaden(Verkehrt vom J. Juni bis 16. September). Baden—- Baden—fHlöhenkuforte-Ruhstein—Freudenstadt-Rippolds- au-Woltach-Haslach-Elzach-freiburgNotschrei-St. Blàsien— Rothaus-Bonndorf-Singen-Konstanz. 37 Wichtiges für den Kurgebrauch Kurzeit Der Kurbetrieb in Baden-Baden ist genzjährig. Das Kurhäus mit dem Spielkssino und den Gesellschaäfts- röumen ist das ganze Jahr geöffnet; ebenso sind àlle andern Kureinrichtungen(Bäder und Trinkhalle) wie such eine größere Anzähl Hotels dauernd in Betrieb. Die Thermen (sishe àuch Seite 14) Die Heilenwendung der Thermen(ètwWa 20 àn der Zahl) von Baden-Baden ist s0 ölt wWie ihre fast Wei—- tausendjöhrige Seschichte. Für sie haben sich drei sichere Indikàtionen: Sicht, theumatische Exkrenkungen (speziell Gelenkerkrenkungen) und Katarthe der oberen Luftwege, àbgrenzen làssen. Die Thermen kommen àls Heilmittel zut Ve-Wendung: 1. àls Bäder, 2. àls Quellentrinkkur, 3. als Inhalstionskur, 4. zu Gurgelungen. Nachstehend eine Aufstellung der wichtigsten Be— ständteile der beiden Hauptquellen: 100 Seeslelleg W Sesef i⸗ 0,1514 0,1636 öeedggsg.... 2,0628 2,1441 E 0,0495 0,0494 eefff 0,0404 0,0451 0,2111 0,2095 ,,, 0,00061 0,00054 SSeiehetekscdensttt 0,1744 0,1915 Magnesiumhydrokarbonagt 0,0264 0,0327 FsSllbC(C(C(((((((((((((( 0,1605 0,1565 Sonstige Bestendteillle 0,0269 0,0291 Summe der festen Bestandteile 2,904 3,027 Die Heilwirkung der Bäder ist zunächst àuf die natür— liche Wärme des Wässers, sowie àuf dessen oben— SrWähnte chemische Zussmmensetzung zurückzuführen. Dazu kommt die Radiumwirkung des emenationshaltigen Wassers bzw. die radiosktive Luft der Baderäume. 38 Ba⸗ 7e 0 0 Ba0 Baden-BSAden, Gesemtensicht Ein Wesentliches Moment der Bedekur, speziell in Baden-Baden, ist Weiter, daß des ThermalwWsser in den verschiedensten Arten und Abstufungen zur Am,⁷]ʒ²ndung kommt. Die Heilanzeigen an den Baden-Bedener Thermalquellen für BSde-, Trink- und Inhelationskuren sind in erster Linie: 8) die Sicht in allen ihren Frscheinungstotmen, Wozu Harnsand und-grieß mit Reizung des Nietenbeckens und der Blase ge- hören; sonstige Stoftyechselstörungen; o) der Rheumatismus in sllen seinen vielgesteltigen Formen, namentlich chronischer und subakuter Gelenktheumatismus, defotmietende Gelenkentzündung; c) Kkatsrthe der oberen Luftwege, Nase, Rachen, Kehlkopf, Luft- röhre; d) Nervenentzündungen, in erster Reihe Ischias. Dezu kommen von den Krenkheiten der Bewegungsotgane auch solche nicht gichtischen und theumstischen Urspfungs, folgen von Verletzungen, Verwundungen, knochenbrüche usw, von Entzün— dungen der Kknochen und Weichteile; Folgen von Gehirnschlag, Rückenmarkserkrenkungen. Weiterthin bestimmte Hautktenkheiten, Juckreiz, Neigung zur Furunkulose, das chronische Unterschenkelgeschwür; Fradenłrànk- heiten, speziell Beckenexsudate. Zur dauernden Beobachtung der Thermalquellen und zur FErfor— schung der Natur und des Wesens derselben ist ein besonderes Institut, das Staatliche Quellen-Laboratorium errichtet worden. 39 Geologische Grundlagen der Thermen Von Baàurst Altfted Bitherz, Beden-Baden Mit dem Einbruch des Rheintalgtebens und dem Auf- steigen seiner Randgebirge rissen àn den Rändern des Srabens und àuch noch weit in des Sebifge hinein zähllose tief in die Erdrinde hinsbreichende Späàlten suf, Wobei sie den Gebirgskörper in kleinefe Schollen zerstückelten. Längs der Spalten erfolgten die horizon— tälen und vertikàlen Verschiebungen der Schollen àn— einender; die Spalten wurden somit zu VeWerfungen. Auf vielen solcher Verwerfungen konnten manchmsl eine Zeitleng, Wenn sie otten Waten, Warme, bei grö— 6erer Tiefe heiße Wässer zirkulieren. Stellenweise Konnten sie àuch in die höberen Erdschichten àufstei- gen und als Thermen àn die Erdobeffläche àustteten. ſm Laufe der Zeit Wechselten die Thermen oftmals zwengsläufig ihre Austrittsstellen, vor allem, Wenn sich bei neuen gebirgsbildenden Bewegungen die äàlten Spolten schlossen und endere aufgefissen Wurden. Auf solche Weise ermöglichten àm kEnde des Diluviums tektonische Kröfte m Florentinerberfrꝗg, dem Ab- hang des Bergtückens àm Neuen Schloß, thermalen Wässern der Tiefe den Aufstieg und Austritt. Die große Verwerfung, die den Ostrend des Rheintelgräbens bil det, die sogensnnte Hauptrheintslverwerfung, quert des Oostàl bei den Kärlsplatzenlagen. Sie kommt vom pulverstein den Fremersberghang herunter, zieht quer den Belzenberg hindurch, am Westhng des Battert auf- Wärts und nach Norden weiter. Auf einer ihrer 1000 bis 13500 Meter Weiter im Gebirge drin verlaufenden Neben- spälten, suf der Ve-werfung, àn welcher im Baden- BSdener Tel Oberkarbonschollen àn einer Hornfels- und Stonitscholle àbgesunken sind und die mehrfach mit der Haupttheintavewerfung und ihren großen Parällel- brüchen in Verbindung steht, steigt das Wässer der Beden-Badener Thermen àuf. Diese Verwꝛerfung zwi— schen dem Oberkatbon und den Hornfelsen bzw. dem Granit setzt sich in der Tiefe noch Weit in den das Ober- kstrbon untèrlagernden Stänit hinein fort. Die Ver-wer— fung— die Hàsuptthermalspalte- kommt von SüdwWesten her über den Beutig beim Kuthaus herunter, kreuzt die Oos oberhàlb der lnselbrücke, zieht über das Neue Schloß den Batterthang àufwärts und in das Murg- tol hinunter. Eine Merkwürdigkeit der Baden-Badener Thermen ist, daß sie nicht àuf dem tiefsten Punkt der Verwerfung àustreten, d. h. im Oosbett obetrhalb der Inselbrückèe, sondern daß sie noch 30 Meter höher àls 40 Z0l n de Wöl WM Wef gel ſlet Nöe Nec Ae die Talsohle aufsteigen und dann erst àusfließen. Zu dieser Mehrleistung sind sie àber gezwungen, da die Verwerfung auf der Strecke über den Talboden und bis gegen das Neue Schloß teils geschlossen, teils durch beim Absinken der Schollen zerriebene Schieferton— mössen verstopft ist. Heute Werden die im Bergrücken hochsteigenden thermalen Wässer durch Stollensnlagen gesemmelt. Vor dem Bau dieser Stollenanlsgen trat daes Wasser àn gegen zwenzig Stellen aus dem Berg— abhng àus und floß in das Rotenbachtal hinsb, Wobei sich Kàlksinter und Kieselsinter am Hang aàus dem sich immer weiter àbkühlenden Wasser ausschieden, Im Laufe der Jahrtausende Waren die Ausscheidungen 2u einem mächtigen Sintethügel angewachsen, der seiner- zeit entfernt Werden mußte, um den Bàu des Friedrichs— bãdes durchführen zu können. Durch die Stollenanlagen sind jeweils mehrere Quellen zusammengezogen wor— den. Das Thermal-asser entströmt nicht der Haupt— thermalspalte, aus der es àus einer Tiefe, die zwischen 1200 und 1800 Meter liegen mag, àufsteigt, sondern es teilt sich im Aufsteigen in den oberen Erdschichten immer mehr und mehr in einzelne Quellfäden, die àuf Nebenspalten Weiter aàufsteigen. Diese Nebenspälten durchziehen in den obersten Erdschichten die stark zet- trümmerte Oberkarbonscholle. Alle Austrittsstellen des Wässers befinden sich in dieser Oberkarbonscholle. Die Temperaturen der Quellen, die zusesmmen gegen 800 000 Liter im Tag schütten, liegen in der Hauptsache 2wi- schen 54 GSrd Celsius(Kühlquelle) und 69 Srad Celsius; die heißeste aller Quellen ist die Höllquelle, die am höchsten und der Hauptthermälspalte àm nächsten liegt. Die geringen Unterschiede, die die Quellen untereinsnder in der Temperätur, in der Radio«ktivität und im Sehält àn den verschiedenärtigsten Salzen zei— gen, sind durch die verschieden lengen und verschie- den gesrteten(andere Gesteinsarten, Abkühlungen durch absinkende Kkalte Wässer usw.) Wege der ein— zelnen Quellfäden in den höbheren Schichten der Erd- rinde veranlaßt. Da freie Kohlensäure nur in verschwin— dend geringer Menge im Wasser enthalten ist, tritt es völlig geräuschlos in die Stollen ein. Die Anzahl der im Wasser gelösten Stoffe ist recht groß, doch kommen nur Wenige in nennenswerter Menge vor. Die Summe äller gelösten Beständteile beträgt je Liter nahezu 5 Sramm; hiervon sind schon àallein etwe 2 Gramm Natriumchlorid. Nach diesem Gehält àn Natrium- und Chlorionen und näch ihrer Temperàtur Werden die B.-Badener Thermen zu den Warmen reinen Kochsslzquellen getechnet. 41 Die Bade-, Trink- und Inhalationskur Staatliche Kuranstalten Die Bäder sind nur àn Wochentagen geöffnet, àn Feiertagen nur àm Vormittag(im Darmstädter Hof àuch Sonntag früh). Die tägliche Badezeit Wird jeweils be- kanntgegeben. Der Betrieb ist durchgehend. Die Nach- mittsgsstunden beginnen um 12½% Uht. Für alle Wünsche, die in den Bereich der Stàetlichen Kurànstäàlten fällen, ist die Stastliche Bũdewverwwltung zuständig. Das Friedrichsbad(siehe Seite 60) Römerplatz(E 6) für Herren. Im 1. Stockwerke: die Ther- mleinzelbäder(Wannen- und Wildbäder), Japanische, Kohlensäure-, Luftperl-, elektrische Licht- und Waässer- bäder, Heißlufteppsràte, KaItWasserebteilung.— im II. Stock: Dàs große Gesellscheftsbed(irisch-römische Abteilung).— Kombinstionsbehendlung: Fango. Heil— gymnaästik, Massage usw.. Das Augustabad(siehe Seite 60) Römerpletz(E 6). Dieses Bed ist nur für Damen be— stimmt, hãt àber dieselben Einrichtungen wie das Fried- richsbãd. Zu erwähnen ist der große Sasl mit 70 Zander- für allgemeine mediko-mechanische Behànd- ung. Das Friedrichs- und Augustàbàd 5 — 8 Bad 6e die 105 üͤbe die och bite ö dur föle Sihe bel L geo 2 Staf göst Hell VeI5 Helt ſdun lelch 20e lom Baden-Baden von Schloß Solms Neues Fangohaus 60. Sernsbächer Sträße(E 6/7). Neu erbaàut 1929/50 durch die Staatliche BädervewW-Waltung nach einem Planentwurf von Regierungsbaurst Amenn. Die Bausnläge über— rdscht durch lichte Sestaltung der Innenräume und übersichtliche RSumverteilung. Das Kellergeschoß birgt die Heizenlage und die Mischräume füf den Fango— schlamm. Die Fangoerde wird pulvrig gemahlen aus der Eifel bezogen, in einem großen Kessel mit Thermaäl— Wässer zu einem heißen Schlamme verarbeitet und durch mechnischen Aufzug nach den Badèeräumen be— fördert. Treppenhàus und Wände der Einschlagräume sind mit Weißem Marmor verkleidet, den Fußboden— belag bilden ungeschliffene Solnhofer Schieferplatten. Im Erdgeschoß sind in zWei Reihen die Baderäume aàn— geordnet. Zu jeder Einschlagkabine führen unmittelbar je z2wWei Auskleide- und Ruherqume, Wodurch auch bei Stsrker Besnspruchung ein langes Wärten der Bade- gäöste vermieden wird. Söämtliche Ruhestätten sind mit neuzeitlichster Rufsnlage für das Bedienungspersonel Versehen. An die EcKkKksbinen schlieſßen sich àuf beiden Seiten mit allen Erfordernissen ausgestàttete Massàge- räume àn. Die Badewäsche wird in Heizschröänken hin— reichend vorgewärmt. Ein Personensufzug führt zum zWeiten Stockwerkèe. Es entspricht in seiner Anlsge voll- kommen dem Erdgeschosse. 45 Die Kurmittelpreise im Friedrichsbad, Augustabad und im Fangohaus (Anderungen vorbehälten.) (eins chließlich Sroßes Thermal-Sesellschaftsbad, entheltend: Kabinensaàl, Heißluttröume von 540 und 680 C., Frottierrsum, Dampfräume von 40 und 450 mit natürlichem Thermalquelidampf angefüllt und ge- heizt, Thermalwildbad von 34, Thermalschwimm— bad von 250, Duschraum, Kaltwassetbecken von 18 05, Nühbsss3 Zeltkerte für'6 Böder Thermal-Wildbäder: Thermal-Wildbad, Einzelibed mit Ruhebett 15 15 Doppelbad mit Ruhebett. Sesellscheftsbad mit Ruhebett Tnermal-Wannenbäder: ThermalWannenbesd, Einzelbed mit Ruhebett. 5 Zeitkärte(6 Bäder) 45 Doppelbad mit Ruhebett Schlauchbad mit Ruhebett. Thermäl- luttperlbed mit Ruhebett. TIhermal-Kohlensäurebademit Rubebett Thermal-Handbad. Neturheißes Thermelbsd Oep. Bed) Medizinische Bäder: Elektr. Wasserbad mit Ruhebett Elektr. Lichtbad oder Sollux-Lampe mit defeut- folgendem Thermalwennenbad mit Ruhebett Vierzellenbad. V Kopflichtbad Subaquales Thermel-Datmbad mit Bubebett TIallermann-(Heißluft-) Behendlung für Schulter Tallermann-(Heißluft-) Behendlung für Gliedmaßen oder Becken mit SN Thermäl- Wannenbad mit Ruhebett.„„ Kombinationsbehandlung, bestehend àus: Fangobehendlung(zW. Heißluftbehandlung) mit Thermalw-/ennenbad, Turnen an den vorgeschrie- benen mediko-mechanischen und kleiner Massage mit Ruhebett 93 5 Zeitkarte für 6 Kombinationen Massagen: Sroße Massage Kleine Masssge. Unterwsssermassege(System AixLes- Beins) Spezialmasssge 8 Heilgymnastische üöbungen im Zanderssal des Augustabades: 1 Sitzung 6 Sitzungen Kaltwasserabteilung: Käaltw-àssefbehandlung mit Ruhebett Dusche oder Halbbad Fangobehandlung im neuen fangohaus: große Behendlung mit Reinigungsdusche, Ther- malwenpenbed und Bettruhe in 155 kleine Behendlung desgleichen. 5 Vom 16. September bis 15. Mätz werden vor— U118 nachmittags die oben in der zweiten Spalte àangegebenen prteise berechnst. 44 ab 16. Merz bis 15. Sept. vorm. 2.70 5.50 43 2.7⁰ 53 2.70 5.— 4.— 1.50 —.90 5— 43 kimeb Die pelso bunch behel Nechl die A lichen Stöst infs aI Cefn Mind Lanc plleg Leise Die g6 ü5 Vonf desse in eit Ffiecſ einen enik. gege heſter dauur Die Voh 1 oder fe Antöte Eſmvef, Hochme rel Ermäßigungen für Krzte die Stsetliche Bö5derverwaltung gewöhrt Atzten für ihte eigene person Freikerten für àlle nicht mit besonderen, Kosten ver- bundenen Böäder; für die übrigen, Wie Fängo-, Kombinäations- dehendſung, Massage, elektrischte Licht, und Wasserbäder einen Nachlaß von 50 Prozent. Die diesbezüglichen Ausweise erhälten die Xrzte gleichzeitig mit den Finladüngskarten füf die kurört- ſichen Verefsteltungen von der Städtischen Kurditektion. Darmstädter Hof Stästliche Bäadeanstäàlten, Gernsbecher Straße 5(E 6). Einfscher àls im Friedrichs- und Augustàbad. Nur Ther- mewnnenbäder in drei Klassen. I. Kl.: RM. 1.50 mit Badetuch; Zeitkarten: 6 Bäder RM. 6.—. II. Kl.: RM.—.80 ohne Wäsche; Zeitkarten; 6 Bäder RM. 4.—. Ili. KI.: RM.—.50 ohne Wäsche.— Vom 16. September bis 15. Mötz Preisermäßigung. Thermalbäder in den Hotels Darmstädter Hof sièhe oben. peters Badhotel zum Hirsch, Hirschstr. 1(E 5). Moderne Kur- und Thermalànstelt. 8edischer Hof, Lenge Str. 47; Zähringer Hof, Lange Str. 44. Das Landesbad Sernsbàcher Straße 47(E 7). Kurkrankenhaus, gewährt Minderbemittelten und Sozielversicherten àus dem Lende Baden volle Kurbehandlung, Wohnung und Ver— pflegung. Die Trinkhalle (siehe àuch Seite 55) Kaiseràllèe(Ef 5), geöffnet 7 bis 12% und 14 bis 18 Uhr. Die sehr geräumige, nach vorn offene Säulenhelle dient als Wandelbahn Bei ungünstiger Witterung; man gelangt von hier àus direkt in den eigentlichen Trinkràum, in dessen Mitte àus einer Marmorsäule das heiße Wasser in ein Bassin sprudelt. Dieses Wasser entstammt der Friedrichsquelle, einer alkslischen Kochsslztherme mit einem ungewöhnlich hohen Sehält en Lithium und Ar— senik. Heilenzeigen der Trinkkur: Hervorragend bewährt gegen harnssure Disthese, Gicht und ve-W²ẽandte Krank- neſten, ebenso gegen Katarthe der Atmungs- und Ver— deuungsorgane, des Nierenbeckens und der Blase. Die Trinkweise ist àllgemein folgende: Nüchtern in Abständen von Stunde einen halben bis zwei Becher, Worauf ein kützeter oder längerer Sang in die Anlagen odet die nahen bewWäldeten Anhöhen folgt. Nach ½—1 Stunde Frühstück. Soll mehr Waässer einverleibt Werden, so nimmt man 3—4 Stunden nach dem Fssen nochmals 1—2 Becher. Preise: 1Glés Friedrichsquelle 10 Rpf. 45 Trinkhalle Das Inhalatorium Sernsbacher Straße 55(E 7) enthält soWohl Räume 2u gemeinschàftlicher Wie zur Einzelinhalstion der Fried- richsquelle mit oder ohne medikamentõsem Zusàtz nach den verschiedensten Systemen, sowie eine pneumäti— sche Kammer. Die Inhalationskur wWird hauptsͤchlich àn- geordnet bei skuten und chronischen Erkrankungen der Atmungsorgane. Preise der verschiedenen Inhalationskuren: Inhslation nach: SSHiſe Iill. Jahtr, Heyer, Dupont-Mathieu, Waßmuth Lignolsultit(Saeh) Spieß, Sauerstoft, Körting(Salzvernebelupg) Kotting-Waßmuth kombiniefrt: 8 % Stunde Körting und ½ Stunde Waßsmuth(Sas). Wäßmuth(Kabine) jjj... Dneumatische Kammer Schutzmentel für die kurdauer Schutztuch Sonstige Anstalten —.90 1.80 2.80 2.40 2.80 13 5 Institut für Atem- und Nervenpflege, Anstettstr. 10, Ecke Herchen- bechstf., Tel. 2096. Atem- d. Nervengymnastik, Nervenmassage, Diätbelehrg., Aurelius-Heilweise. Leitg.: Emil Aurelius B8euefle. Hygiene· institut, Schillerstr. 7, Tel. 548. Ambulstorium f. physikal. Behendlungsmethoden und Schwedische Masssge, Kosmetik, Fußpflege(Vol. S. 4). 46 Ladtaf 05 nunge Wend fühtuf U Hützut lönde ſichen deder dn ei Tefral. Celbo lume n 181 du Ar digu lungen Hännte nene Wegen def eff Cur ne Lon ante t Traubenkur Von Mitte August bis Ende Oktober wird die Trau— benkur im Kurhaus durchgeführt. Täglich treften große Sendungen àusgesuchtef Trauben àus dem In- und Auslände ein, die in der großen Wäandelhalle ab- gegeben Werden. Sie können dort en kleinen Tischchen Vefzehrt werden oder mäan trinkt den àsusgepreßten reinen Traubensäft. Die Traubenkur wird gegen eine Reihe von Kränk— heiten mit Erfolg àngewandt, wie Blutärmut, Unter— ernöhrung, Darmkatarrh, Stuhlverstopfung, Bronchiäl- katarrh d. 8. Die Verschiedenäàrtigkeit dieser Krenkheitserschei- nungen bedingt àuch eine besondere differenzierte An- Wendung der Fraubenłur, zu deren erfolgreichen Durch- führung eine entsprechende Diöt gehört, die der Arzt anhordnen muß. In den Frühlingsmonsten(Mätz bis Mai) wird die Frühjahrs-Träubensaftkur Veräanstaltet, die sich ebenfalls großer Beliebtheit erfreut. Terrainkuren Unter Terrsinkur versteht màn die planmäßige Aus- nützung der verschiedenen Steigungsgrade des Ge- ländes zur Steigerung der Arbeitskreft des mensch- lichen Körpers, in erster Linie des Herzens. Baden- Beden erfüllt in idealer Weise die Forderungen, die man an einen Terrainkurort stellen muß. Nähetes in der Terrsinkarte der Umgebung von Baden-Baden(Verlag der Buchhandlung Brodesser) mit Verzeichnis der Terrein- kuw-ege nàch Steigungen geordnet. Arzte Ein Verzeichnis der Ktzte, Zahnärzte und Dentisten ist durch die Städtische Kurdirektion zu ethälten. Arztliche Verordnungensindnotwen-⸗ di g u. s. für fango- Heißluft- und Kombinationsbehand- lungen, für heiße(jspenische) Bäder und für die soge- nannten medizinischen Bäder sowWie füt hnhalatio- nenäàller Art. im übrigen wird den Badegästen Wegen der Verschiedenartigkeit der Wirkungsweise def einzelnen Bäderarten dringend empfohlen, um ihre Kur nicht zu gefährden, einen Arzt zu Rate zu ziehen. Sämtliche Xtzte sind auch àis Brunnen- und Bade— älzte tätig. 47 Unterhaltung und Sport Bäden-Baden, des erneut seine alte Geltung und Bedeutung erlengt hat, verdenkt dies auch den viel- seitigen Unterhaltungen, Vergnügungen, den gesell- schàftlichen und sportlichen Verenstaltungen, die durch ihre Vielseitigkeit Wie durch ihr hohes Nivead den Auf— enthölt in dieser schönpen Bäderstadt so àngenehm mochen. Das wieder eröffnete Spielkasino übt eine eben- solche Anziehungskraft àus, so daß Baden-Baden wie— der in verstärktem Mäaße ein Sammelpunkt der großen internationslen Gesellschaft geworden ist. Uber die jeweiligen täglichen Veranstaltungen be- richtet„Das Badeblatt“(Verlag Hofbuchdruckerei E. Kölblin). Es enthält die Fremdenliste, Theater- und Konzertprogramme usw. Kurhaus und Spielbank (Vgl. Seite 56/57) Vor etwe 100 Jahren nahm das Kurleben Baden— Badens einen immer größeren Aufschwung öàn. 1824 Wurde dàs neue Kuthàus erbàut, und beteits 1827 er— öffnet Chabert in den prachtvollen Sälen ein Spiel— kasino. Diese Neuerung zeigte großen Erfolg, und zum ersten Mäale verzeichnete Baden-Baden den Besuch von über zehntausend Kurgästen. 18538 übernahm Jsques Das Kutrhaus 48 Spiels Benet A9ig als f elof gelo Unter I dulge def d Fellte Die mittag Spieſbe duswe Ofünce löllen lealten Del olchel im des Iichen Splel dett Fetren Scheſch Ce5 Soal“ 4 und el⸗ esell. durch Aul hehm ebem. ie. lozen n be · clerei 1. und Spielsäle im Kkuthàus géenazet die leitung der Spielbenk. Durch seine groß- zügige und verdienstvolle Arbeit rückte Baden-BSAden als Heilbad wie als Modebsd in vorderste Stelle der europöischen Badeorte. 1872 wurde die Spielbenk auf- gehoben, und àndere Veranstaltungen sorgten für die Unterhaltung der Bedegäste. Im Oktober 1935 konnte der Spielbetrieb von neuem aufgenommen werden. Baden-Baden besitzt nun wie— def dièe einzige Spielbenk Deutschlands. Sie übt àuch heute die àltèe Anziehungskräft àus. Eintrittsbedingungen: Die Spielbenk ist das ganze 3aht geöffnet. Spielzeit von 2 Uhr mittags bis 2 Uhr nachts“ Eintrittskarten sind im Sekretàtiat der Spielbenk nur gegen Vorweisung eines Reisepasses oder Personöl- auUsweises erhältlich. kintrittsksrten können ohne Angabe von Sründen verweigert werden. Zzur Ausgabe gelengen: Iages- Caften 1.50, Wochenkarten 7.—, Monstskerten 20.—, Halbjahres- körten 70.—, Gänzjehreskerten 100.— RM. Der kinttitt ist untersagt: 1. Ortsensässigen personen oder solchen im Umkreis von 25 km ͤum Baden-BSsden, soweit sie nicht im Besitze besonderer Ausweiskarten sich befinden. 2., jugend- lichen personen unter 21 Jà8hren im allgemeinen.(Für das Klondyke- Spiel kEintritt ohne Weitéetes möglich.) 90 Setteten der Spielsäle in Uberkleidern ist nicht gestattet; füf Herren dunkle Anzüge erbeten. Das Tragen von Unifotmen und parteisbzeichen ist nicht gestattet. Allèe Auseinendersetzungen Wegen des Spielverleuts werden durch die Spielleitung auf gütlichem Wege geregelt. lhte Ent- scheidungen sind jedòoch unwiderruflich. 8 Sespiélt wird zur Zeit àn7) Tischen, außerdem ist im„Roten Sasl“ ein Cercle privé eingerichtet. 4 49 glemm; Spielꝛelt blefse: 80 E 9 — 9 2 — + 6 8 8 — — EII G S 2 2 85 4 PE 2 4 ROULETTE · BAC CARAKLONDVYKE blein leine volle Nummer) wird ausbezahlt 35 facher Einsatz Cheval(für 2 verbundene Nummern)„ 17 Transversale pleine(fũr eine Querreihe von 3 Nummern)„ . Carré(auf vier Nummern)- 0 Die vier ersten Nummern„„ 8 Si Querreihe von 6 Nummern) E ueß ſedun — E 0 21 ◻ EA —— Peir 6. Für eine Kolonne von 12 Nummern wird ausbezahlt 2 facher Einsatz H. Für ein Dutzend„ 3„ Gerade oder un- Einfache erade Nummern-„„„ ot oder Schwarz„„ Chancen] Manque(Nr.I-18) 1„ Passe(Nr. 19-36)—„„ Bei„Zéro“ werden alle Sätze auf einfache Chancen nach Wahl gesperrt len prison) oder verlieren die Hälfte. Roulette Mindesteinsàtz RM. 2.—, Höchsteinsàtz RM. 2000.—. Baccara: Kein kEinsatzlimit. Klondyke: Mindesteinsstz RM. 1—, Höchsteinsstz RM. 200.—. KE Kurkonzerte Das Städt. Orchester spielt bei günstiger Witterung im Kkurgarten vor dem Kkurhàus täglich dreimal: 11½ 12ʃ½, 16—17, 20½4-—22 Uhr. Bei kühlem Wetter im Gattenssal des Kurhauses. Im Sommer täglich von 7½ 8 Uhr Brunnenkonzert in der Trinkhälle. Nicht Kurtàxpflichtige(Passsnten) können zum Besuch des Kut— hauses und Kurgärtens Während des gänzen Tages einschließlich der regelmößigen Konzerte Jages- und Dauerkäften zu folgenden Preisen lösen: ISASSSErössöü lolRN Vormittsgskonzertkarte 8—.50„ Nachmittsgskonzertkarte.—.50„ Abendkonzertkarte—.75„ Symphonie-Konzerte, Kammermusikabende Musikslische Sonderveranstaltungen unter Mitwirkung bedeuten— der Künstler finden häufig stätt. Lesesaäal im Palais Hamilton. Seöffnet von 9 bis 22 Uhr. Es liegen über 200 in- und aàusländische Zeitungen und Zeitschriften àuf. Theater und Kino Städtische Schauspiele Die Städtischen Schauspiele bringen täglich Schauspiel-, Operet— ten- Oder Opernaufführungen. kEntweder im Kleinen Theater (8. Seite 57) oder auf der Großen Bühne im Kkurhaus(s. Seite 57). — Es finden oft Sastspiele auswäörtiger Künstler— àuch gänzer Bühnenensembles— stätt. JVo Puhonnys Künstler-Marionettentheater Direktion Ernst Ehlert. Täglich 17.15 Uhr Aufführungen im Kleinen Bühenssæl des Kur— hauses. Ein Besuch dieses Weltberühmten Theaters bedeutet ein Künstlerisches Erlebnis einmäaliger Art. Eintrittskarten àn der Kkur— hauskàsse. Freilichttheater: Merkurwaldbühne Spielzeit: Juni-September, abwechselnd nachmittags und àbends. Preise:—.50 His 3.50. Straßenbahnverbindung: Berglinie. Das Pro— gramm wird jeweils bekanntgegeben. Volksschauspiele Gtigheim bei Baden-Baden Aufführungen ölle Sonntäge von juni bis September von 14 bis 18 Uhr. 4000 gedeckte Sitzplätze. Sonderzug- und Sonderautobus— verbindung. Auskunft und Kättenverkauf durch die kReisebüros. Seit 25 Jahren werden die Freilichtspiele unter der Leitung von Pfärter J. Saier durchgeführt. Segenwärtig Jubiläumsfestspiele: die Nibelungen von Hebbel. Es spielt das ganze Dorf mit(über 500 Mitwirkende), ferner eine Anzahl bewährter Berufsschauspieler. Herrliche Schauspiellandschaft. Monumentale Bühnenanlage. Plätze von RM. 1.— än. Der Besuch ist sehr zu empfehlen.(Vgl. Seite 116.) 51 Es gibt nutfeine Meinung: Das beliebteste Abendlokal mit Bar Tanz/ Stimmung Bis 5 Uhr morgens geötffnet Lichtspieltheater Aurelis-Lichtspiele àm Leopoldsplatz; Filmpalast, Lichtentaler Straße 50; Weststadt-Lichtspiele, Sr. Dollenstrsße. Kabarett— Dielen— Bar Maxim-Bar, Ludwig-Wilhelm-Platz, täglich Ksbarett-Vorstellungen, Konzert; Batberins-Bar, Luisenstf. s; Eufops-Ber, Inselsträße; Kurhàus-Bar, im Kurhàus. Tanz im Kurhaus täglich 17 Uhr Tanztéèe in den obetren Gesellschäfts- räumen oder àuf dem Dachgarten. Abendtenz in der Bar; jeden Samstàg Ball; Tanzturniere. Ferner: Nachmittags und abends Tanz in N Hotels sowie in den oben aàngeführten Dielen un ars. Ausstellungen und Sammlungen Kunstausstellung, Lichtentaler Allèe 838(F 5)(s. Seite 58). Alljährlich Wechselnd, von April bis Oktober, die große Ausstel- lung von hervotrsgenden Meistetwerken det zeſtgenössischen Malerei, Plastik und Stäphik. Seöffnet töglich von 9—135 und 15—18 Uhr, Sonntsgs von 11—15 und 15—18 Uhr. kintritt 1 RM. Sonntag nachmittag 50 Rpf. Deuerkarten à RM. Inheber von Kur— taxkarten 20% Ermößigung. Kunsthalle(F 5) liegt an der linken Seite des Kleinen Thesters. Gemälde-Aus- stellung des Kkunstvereins Baden. Geöffnet im Sommer 11—15 und 15-17 Uhr. An Sonn- und Feiertagen 11—15 Uhr. Eintritt 50 Rpf. Stadtgeschichtliche Sammlungen kingang Inselstraße 1(F5). Römische Funde àus Baden-Baden. Pfahlbaufunde, Sigilatenssmmlung, Stadtgeschichtliches(Zuntt, Bürger, Sewerbe), Geologie, Mineralien.“ Geöffnet im Sommer Sonn- und Feiertags von 11—12½ Uhr, Dienstsg, Mittwoch und Donnerstäg 10½-12 Uhr. Eintritt 50 Rpf. Sonntsgs frei. 52 fühzung, (osselln. Inden kn. Bahn bei Egiode e Nennpläte durch 6e Ausgereic gloßen ft bensionsg Stallgebä eitbahn ichtental Die(uſſe Cbeigen de lumsſagd Obeindon ligt end; Nhele A Legdvem/ eſephon dchsen. Staze. Des fische Sich aufhe Wätigen Oosbach! Heltengey, us mft de Auskogtt Velwölter an der Lie Elpem ef Sehen päff als Kufent Mainem gte Stundeß.f be Mt th lög den E 0 Die römischen Badruinen(s. Seite 60) Führung töglich von 11—15 Uhr. kinstieg von der Rücktront des Kaiserin-Augustà-Bades, àm Römerplàtz. Sport Die internationalen Pfterderennen tinden knde August und Anfäng Septembet an fünt Jagen auf der Bahn bei iftezheim statt(2400 Meter). Höhepunkt der Kurzeit— große Verensteltungen und, festlichkeiten, Feuetwerk usw. Der Rennplatz ist mit der Sahn(Sonderzüge von Baden-Bnden) sowie durch Gesellschaftswagen der Reichspost bequem zu erfeichen. Ausgezeichnet eingerichteter Rennplatz mit eleganten Pavillons, großen Tribünen und Restauränt. Reitsport pensionspferde, Reitunterricht durch Baden-BAdenef Reitinstitut, Stallgebäude, Lichtentsler Allèe 12. Gutgepflegte Reitvwege. kine Reitbehn mit Hürden befindet sich àuf der Klosterwiese àn der Lichtentaler Allèee. Jagd Die Kurjegd von Baden-Baden liegt hauptsächlich in den Vor- bergen des Schwarzwaldes und umfaßt die domönenötsrische kigen- tumsjagd Baden-Baden und die Gemeindejagden kbersteinburg, Oberfndortf, Kuppenheim, Haueneberstein und Balg. Jagdberech- tigt sind vorübergehend hier sn']ò)esende kurtaxpflichtige Ftemde. Nähere Auskunfterteilt die Städt. Kurdirektion oder der Städt. Jagdverwelter v. Kalinowski, BSsden-Baden, Schwatzwaldstraße 6.1 Telephon 1240. Tontauben Büchsen- und pistolenschießstönde im Schützenhaus, Schützen— strsße. Auskunft: Kutverwaltung. Fischerei Des Fischeteigebiet, in Welchem vorübergehend in Baden-Baden sich àufhaltende kurtsxpflichtige Fremde die Frlaubnis zur sporft- mößigen Angelfischerei(Forelfen) erlangen können, umfàßt den Oosbach bis zur Brücke Jagdhbausstreße und den Grobbach mit Seitengewässern vom Geroldsauer Wasserfell bis zum Zzus àmmen- fluß mit dert Oos. Auskunft: Stödt. Kurditektion und der Städt. Jagd- und Fischerei- Verwälter v. KalinowWSski, SchwWatzweldstreße 6. Telephon 1240. Tennisplätze en der Lichtentäler Allee(H6) mit fünt En-tout-cas-Plätzen und Sinem Meisterscheftspletz sind Wegen ihter herrlichen Lage zwi. Schen pParkenlagen besonders beliebt. Ein herrlicher Pevillon dient als Aufenthalts- und Erfrischungstsum. Fine Reihe von Hennis- rainern stehen den Kkurgösten zuür Verfügung. Stundenkarte 2 RM., 5-Stunden-Karte 15 RM., Saisonksrte 50 RM., Unterrichtsstunde 3.50. Der Kleingolfplatz, Lichtentéeler Allèe(H 5-6) mit 18 Löchern liegt unmittelber àn der Lichtentsler Allee, neben den Tennisplätzen, als Ubungsplatz gedacht. 55 Der große Soltplatz Der neue große Golfplatz(K 1) beim Selighof, von der Endstation(Sielckenstraße) der Berglinie àus bequem zu erreichen, ist eingebettet zwischen Wäld und Wiesen, mit seinen 18 Llöchern einer der schönsten Plätze von Deutschland. Von berufenen kennern ist diese Anlage àuts höchste geschötzt. Auch hier ist ein Trainer zur Verfügung. Tel. 2037. Das neue Städt. Strandbad mit Sonnenbad, Bertholdstreße(H6)(s. Seite 109) am Ufer der Oos ist mit allen Bequemlichkeiten des Strtandlebens, des Schwimmspofts und der Freiſuftgymnsstik eingerichtet. Was— ser vorgewärmt. Warme Duschen. Strändrestàuräàft. Ein Rundgang durch die Stadt (Die in Kklammern beigefügten Buchstàben und Zittern bezeichnen die lage im sStadtplan.) Von Baden-Baden-West zur Stadt. Man benutzt die eichsbahn oder die Städtische Sträßenbahn. Bei der Einfahrt ins Oostàl linker Hand der Hard- berg, anschlièßend Battert, Merkur und kleiner Staufen. Rechts der langgezogene Ausläufer des Fremersberges. Nach zehn Minuten Sträßenbahnfehrt Häaltestelle Prei- Eichen-Kapelle(AJ). Die Drei-Eichen-Kapelle wurde zur Erinnerung an die pest um 1650 erbaut, vollstöndig erneuert um 1900. 54 Welt Pplätz fe S1-Bel 1915 0 d0 klastͤndb Dolch fossung lines fablil vot freunden Harlweg, Sehensd velden. Vom Sabe l Dulch d Hinkhall Die Jſl Säblemvof ((tante u, geſeilt lFiesko- . diſd: flauenges des leber . Bild lanen de Cewässer 1U Stälen. 2ssbelges. tele diel. Wo.̃iter durch die Rheinstraße bis zum Berpherd- Ppletz(B 3), links die katholische St.-Bernhardus-Kirche. St.-Bernhördus-Kirche, Sendsteinbsu in byzäntinischer Bauaärt, 1915/14 durch Schroth errichtet. Auf der Rundkuppel des Jurmes Erzstandbild des Kirchenpstrons Markgraft Bernhärd. Durch die Lenge Straße— Karlsplatzanlagen(Ver— tsssungsstein) zum Stadtbshnhof Beden-Baden(0 4). Uinks führt die Leopoldstreße ãn der Reemtsmé-Zigaretten- tsbrik vorbei zur Stsdthälle(Parkplatz)(C4). Blumen- und Garten- treunden ist hier der Besuch des Schaugartens der firme Vogel- tlartweg, Versandgärtnerei, empfohlen. Der Gatten stellt sine Sehenswürdigkeit der, und der Besuch sollte nicht versäumt wWerden. Vom Stadtbahnhof dann ostwärts durch die Lange Straße über den Hindenburgpletz(FE 5) zur Kaiserallee. Durch die schönen Anlägen àn der Oos entlang zur rinkhalle(Ef 5)(s. Seite 45). Die Trinkhalle Wurde 1839/42 von Hübsch erbaut. 90 m lànger Squlenvorbsu, 16 korinthische Säàulen, Siebeltrelief von Reich (Krenke wenken, Linderung suchend, zur Quellnymphe, und eilen geheilt von dannen). Aüdf der Rückwand dieser Vandelhelle I4 Fresko-Semälde von Götzenberger:„Auteliss Sagenkreis“: 1. Bild: BUrKAfdKeller vonyYburg.— kine seltsame Frauengestalt erscheint dem näöchtlichen Wanderer und saugt ihm dàs Leben aus der Brust. 2. Bild: Der Mummels ee.— Die Nixen vom Mummelsèee tenzen den nächtlichen Reigen und werden vom Seekönig in, die Sewässer zurückgerufen(Gedichte von Schnezler und Mörike). 3. Bild: Die Nixe des Wildsees.— kin undinenhaftes W'esen lockt àm Wildsee durch betötenden Gesäàng einen Hirten— knaben in die Fluten(Soethes„Fischer!“). 4. Bild: Die Engels- undTeufels kanz e l.— Christ- liche Heilslehte und heidnischer Slaube ringen zur Zeit der Ein— führung, des Christentums um die menschliche Seele. 5. Sild: Dder Stasfenspruüng bei sehSs stein.— der von den Wärttembefgern eingeschlossene Sräf Wolt von Eberstein tettet sich dufch einen toſſkühnen Sprung in die Murg vor schmöhlicher Gefangenscheft(Gedicht von Kopisch). 6. Bild: Die Belagerung von Alt-Eberstein. Kaiser Otto belagert erfolglos Schloß Alt-Eberstein bei Eberstein- burg. Schließlich lockt er die feindlichen Stàaten zu einem Turnier näch Speyer und sucht in deren Abwesenheit die Burg einzu— nehmen. Des Kaisers Schwestef verrät àber Während des Tanzes den unehrlichen Plan und vethindert dadurch den Fall der Burg (Ballade von Uhland). 7. Bild: Fremefsber g.— Markgref Jskob l. veritrt àuf der Jagd und findet bei den Kläusnern im Fremersbergwelde bergen- des Obdach(Gründung von Kloster Fremersberg). 8. Bild: Die Geisterhochzeit zu Ladf.— kin irtender Ritter nächtigt in den Trümmern der Burg Neu-Windeck bei Lauf und Witd im Tradme mit einem Ritterfräulein getraut. 9. Bild: Der GASthof z um BSIGTeit.— Pfalzgrät Ott- Heinrich Weilt zur Kur in Baden-BAden undreitet, ohne seine Zechschulden zu begleichen, viel zu bald für den aus dem Schlste aufgeschreckten Gsstwirt davon. 10. Bild: Die Fels en.— Die Felsenjungttau schützt iht weißes Reh vor dem ungestümen Jöger(Schiſters Sedicht„Der Alpen— jäger“). 11. Bild: BUrRAIHt-Win de ck. Der Domdechant von Straß- burg sitzt auf Aſt-Windeck gefengen und wird von seinen beiden Nichten mit Hilte der Weißen Henne der Weldtftau betreit. 12. Bild: Allerheiligen.— kine junge Zigeunerin verliert in den Strudeln der Wassertälle den Veflobungsfing, welcher iht von einem Klosterschüler verehrt Wurde. Bei der Suche nach dem entschwundenen Ringe verunglückt der Geliebte tödlich. 15. Bild: Hohenba den.— Wähtend des peststerbens zu Baden-BSden zeigt die Gottesmutter der um ihte Kinder besorgten Märkgräfin Kathärine das Rettungsmittel der heißen Quellen. 14. Bild: Kloster lichteft a l.— Lichtentais Klosterfreuen, von französischen Eindringlingen bedröngt, legen vertrauensvoli P1 Schlüssel des Gotteshauses in die Hände des Marienstend- ildes. Uber den Mitteltüten Friesband von Gleichauf, die Segnungen der Thermen darstellend. In der Mitte der Wendelhelle der kingang in den Jrinkssal. Hier sprudelt aus einer Mermorsäule des Therms--²asser der Hauptstollenquelle(60. Das Ther— malWesSer kann mit verschiedenen Zusötzen getrunken werden. Anschließend àn die Trinkhalle diè Gurgel— kabinette. Uber Trinkkur usw. s. such Seite 38 und Seite 45. Vor der Trinkhalle des Mermorstsndbild Käaiser Wil— helms l., von J. Kopf, àus einem Marmorblocłk, der unter Kaiser Augustus von der lnsel Peros nãch Rom gebràcht Wurde. Rechts neben der Trinkhalle das Kurhaus(F5) mit dem Spielkesino und dem Kurgatten(Vgl. Seite 48). 56 Oe8( Schaftstöl und Sple Loebälde. Pch Plän böften J Entlene hebeft l bem 6 Vandsple An den lolis. duch lodis!) und Möbe eihem Stl elsten ble Dahinte haltungste Eodlich Kendeſebe In geg it,groze Volheſſe z Im Kſe s We usftKon: Der ens Thestetsäl deglster 2 Thester tä Opeſn. un, Lul fas del vielbe Die Selen lu Im Slu Dedemänr FPpefege ſm. Ku Söclische abends 8 Hachtfeste eolonaden Nebe Metme Mibelme Amm! bester, Das( lang eloß defecſet“ Im Ciet fuhst, kech Nunme I ihen Unts def Des Kurhaus: Im Jahte 1765 etständ àn der Stätte der Witt- schàftsrdume ein kleines Promenadehaus mit Gesellschafts-, Ball- und Spielsälen. Von 1802 bis 1822 diente des Rathsus àls Kut- gebäude. Um 1822 Beginn der Etbauung des heutigen Kkuthauses Räch Plänen von Weinbrenner. In der Folgezeit mehrfsch, den er— nöhten Anforderungen entsprechend, erweitert. Entleng der Säuſenfront im Mittelbau der Gartensàsaàa], er— Heuert 1927/28, KkonzertsassI und Vortrãgstàum. Ddem Sortenssel gleichlsufend der BILUumensaal, große Wändspiegel. An der Blumensaal anschließend der Wintefgerten, Stil Louis XVI., üppiger Pflanzenschmuck. Durch ein von Kstryàtiden getragenes Poftsl zum 88 81 Louis XIV., Dbeckengemälde nͤch Verssiller Vorlagen, Wände Ind Möbel mit rotseidenem Damäst überkleidet; Fußteppich, àus Sinem Stück gewoben, erhielt aàuf der Pariser Ausstellung 1855 den ersten Preis. Dahinter der kleine POoοmpρHNgHNdOοανν’8] eI, Stil Louis XV., Unter- Rältungsraum bei Bällen und Festlichkeiten. Endlich zum großen BAISSaIHe, Stil Louis XIII, pröchtige Condelsber, Wände und Decke ausgemaält. Im gegenüberliegenden Fflügel die Wirtschöftsräume nit grtoßer Slashalls. Uber dièe bteite Freitrepp'e durch die Othalle zum kleinen Bühnenssäl. Im kleinen Bühnensaale Vorstellungen von Puhon- RySWeltberühmter Marionettenbühne, Kammer— musikkonzerte und Vorträge. Der anschließende große B Üühnensaal, einer der schönsten Thestersäsle Deutschländs, über der Bühne die große, sechzig ZRegister zöhlende K(onzertorgel.— Hier oder im Kleinen Theater täglich Aufführungen der Städtischen Schauspiele, ferner Opern- und Operettendatbietungen auswäörtiger Bühnen. Zur Fastnachtzeit in àilen sehenswerten Sälen des Kurhauses der vielbesuchte Baden-BASAdener Meskenbsll. Die Spielbank(Roulette, Baccare, Boule) ist in den Sölen Ludwigs XIII., XIV., XV., XVI. untergebröcht. Im Blumensssl steht des Klondyke-Spiel(Feilnahme hier für ſedermenn ohne Ausweis möglich). Nöhères über die Spielbenłk, Spielregeln usw. s. Seite 48 ff. Im Kurgorten zwei Musikmuscheln für die Kkonzerte des Städtischen Orchesters(im Sommer jew'eils nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr), daneben nach besondeter Ankündigung Sommet— Hächtfeste, Wiesenbeleuchtungen und Prschtfeuerwerke. In den (Colonsden gut aàusgestättete Verkaufsbuden. Nieben dem Ostausgange des Kkurgertens das Hote! Meßmer(F 5), langjöhriges Absteigehaus Kaiser Withelms J. Am kingenge zur Lichtentaler Allee das Kleine Theater. Das Kleine Theater, erbaut 1860—1862 durch Derchy und Cang, erötftnet August 1862 mit Aufführung der Opet„Beattix und genedikt“ von Hektor Berlioz(Sedenktafeh. im Siebelfelde Gestalten der Dichtkunst, Tonkunst und Mäl— cunst, rechts und links Kreisbilder von Schillèr und Soethe. Nunmehr durch die Lichtentaler Allee(s. Seite 65) Mit ihren sehenswerten Anlagen und Baumbeständen. Uinks der8Springbrunnen mit seinem Unterbau àus 57 Lichtentsler Allee Ablegerungen der heißen Quellen. Rechts das Ge- bäude des Ilnternationelen Klubs(F 5), der VerWältung der Iffezheimer Pferderennen(s. Seite 55). Sleich nach dem Klubhause die Ständige Kunst- ausstellung(F 5), errichtet von Prot. Billing(Karlsruhe), die Plastiken oberhelb der Treppe von Prot. Binz(Karls- ruhe).— Darbietung bedeutender Schöpfungen führen- der Maler und Bildhauer, Veranstältung von Wertvollen Sondèerausstellungen. lnmitten sattgrüner Rssenflächen rechts das Denk- mel der Kaiserin Augusts von Bildhauer Joseph Kopf, Gegenstück zum Denkmel Kaiser Wilhelms l. vor der Trinkhelle. Waeiter ostwärts, linker Hand unter möchtiger Linde, der Schillerstein, gesetzt bei der hundertsten Wiederkehr von Schillers Geburtstag àm 10. Novem- ber 1859. Nun über die Straße zu den Klein-Solf- und Tennis- Plätzen(H6)(s. Seite 55). Gelegenheit zur Ausübung beider Sportàarten; jeweils im Herbste internationelè Tenniswettkömpfe bei Teilnshme bester Spieler àller Länder. 58 glädlise Ibecken Von Cgeng üt Hitche Die Fg Touncgtel Schöhe 6 Dielie die dte Nubepaf Dann na fte pl Idie dopp Die Tennisplätze entläng bis zum Fußpfade nach der kleinen Brücke zur Sönneranlage(H6), über die Oos n die prächtigen Anlsgen. die Gönneraenlage, benennt zum Gedöchtnis àan Baden- 8gadens Oberbürgermeistèr DPr. Albert G6nner. Im Mittelpunkte or gtüner Buchéenlsubwend der)osepp˙Hhinenbrunnen von prof. Floßmann, Stittung des Deutsch-Amerikaners Hermenn Siel- cken zur Erinnerung àn Seine frühverstorbene Gemahlin Josephine. Aus dem Mittelsufbau sprudelt das Wasser in ein oberes Becken und läuft von dort äber in das untere Sammelbecken, zu beiden Seiten massige plastiken von Mann und Weib.— Im Woestlichen eile der Anfage, jetzt dem Städt. Strendbad angeschlossen, def SIlzerbrunnen, ein Geschenk von Baumeister Bernhard Belzer. An die Westflanke der Sönneranlage gienzt das Städtische Strandbad(H 6). GSeräumiges SchwWimm- becken und ausgedehnte Flächen für Luftbäder(s. S. 54). Von der Sönnerenlage durch den unteèren Aus— Enaß über die Ludwig-Wilhelm-Straße zur Englischen irche(H 6). bie Englische Kirche, erbaut im normäönnischen Stil, Srundsteinſegung im Mai 1864, eingeweiht im September 1867, schöne Glàsgemälde. Duürch die Bertholdstraße nach der Lichtentaler Straßze. Bei der Einmündung der Bertholdstraße in die (ichtentsler Straße ostwärts hübscher Durchblick nach der Russischen Kirche(H7) und der hinter Tannen ver- borgenen Christuskapelle. die Russische Kirche, errichtet von 1880 bis 1882 in ost- eirchlichem Stil, Bausumme zum größten Teil Geschenk der Prin- gessin Wilhelm von Baden. Nunmehr durch die Lichtentsler Straße ins Städt- „% Innere zurück. Am Ludwig-Wilhelm-Platz die Evange- lische Kirche(G6). die FEVvangelische Kitrche, in reingotischem Stil aus Veißem Murgtälsendstein, Grundsteinlegung am 9. September 1855. angheus 1864 eingeweiht, Iütme 1876“ vollendet.— Bemerkens- Vefte Chotfenster, Gebuft, Kreuzigung und Auferstéehung Christi derstellend; das Auferstéehungstenstef gestiftet zu blelbendem Sedenken än die lebensfettung König Wilhelms I., des spätetfen Jeutschen Käaisers, bei dem Beckerschen Attentat àm 14. Juli 1867 n der Lichtentaler Allee. Die Lichtentaler Straße entlang zum Augustspletz(F 6), 9e,Unde,. die Städt. Kur- und Bädeverwaltung(8. Seite 27) mit Indelsten Zuhepärk. Davor entzückender Brunnen von A. Kraàus. Hem Denn nach dem leopeldsplatze(F 6). Hier liegt der Mittelpunłkt der Stadt. Rechter Hand nach Einbisgung in 0 Lennis, die doppelreihige Sophienstràße dãs Post à mmt. Aasübüdd In der Mitte des Platzes das ETZSstandbild 115 Sroßherzog leopolds von Baden, etrrichtet 867. 59 Vom Leopoldsplatz(Westl.) zum Kurhaus. Rechter Hand das Palais Hamilton(F 5)(früher einer badischen Prinzessin Hamilton gehötend), jetzt Städtische Volks- bibliothek und lesesaal der Kurverwaltung(s. Seite 51). Im Hintergebäude die Stadtgeschichtlichen Samm- lungen(römische und Pfahlbaufunde àus Baden-Baden uswW., 8. Seite 52). Im Ruhepark(Eingang Palais Hamil— ton) die radioektive Büttenquelle. Zurück zum Leopoldsplatz, dann die Sophienstraße (EF 6) aufwärts nach dem Reiherbrunnen, ein Werk von Bildhauer Albiker, Ettlingen, Thermalwsserzufluß àus der Friedrichsquelle. Beim Hotel Quellenhof links einbiegen durch die Bäderstràße, über die GSernsbächer Stràße zur Städti— schen Sparkasse und zum Friedrichsbad(s. Seite 42). Das Frie drichsbsd, erbaut 1869 bis 1877. Bauentwurf von Dernfeld, Bausumme 2 Millionen Mark. Nur Möännerbesd. Nach der Steinstraße prunkvolle Hauptfront mit beider— seitigen Auffshrten und breiter Freitteppe zum Hauptportsl, 2u beiden Seiten geschmückt mit den Stätuen des Askulsp und der Hygiea. Uber dem Haupteingange der von Viktor von Scheffel Veffaßte BGAderspruch. Im Hochbau der Hauptfrtont die Büste Groß herzog Frie drichs l. von Baden, nach welchem das Badehaus benennt wurde. Rechts und links über der Hauptgslerie und den ECkpavillons zwWölt Medaillons von Männern, die für Baden-BAden und die Thermen gewirkt haben, àußerdem zwei Relietbrustbilder, darstellend die Kàiser Hadrien und Marc Aurel, unter denen die Römer ihre Ansiedlungen in Baden errichteten. Zwischen Friedrichsbad und Augustsbad liegen unter der Decke des Römerplatzes die besichtigungs- Werten römischen Badruinen(E 6). Führung töglich von 11 bis 15 Uhr, Einstieg auf der Rückfront des Augusts- bades. Die rõmis chen Badruinen, 1847 wieder aufgefunden, freigelegt wurden des Heißluftschwitzbed, das Thermalwesserbed und das Wwarme luftbad. Von den römischen Bsdruinen zum Augustabad(E 6) (8. Seite 42). Das Augustsbad, ausschließlich fürt Damen votbe- hslten, benannt nech Ksiserin Augusta, der Gemählin Kaiser Wilhelms I.— Srundsteinlegung im Mötz 1890, Anlsgeplan von Bauditektor Dr. Durm. Die Beuforfm und Innenàusstàttung ent— spricht dem Ausbàu des Friedtichsbedes. Zwischen den beiden Bädern àm Römerplatz steht des Institut zum heiligen Grab. Des Unstitutzumheiligen Crab, im Jehre 1670 durch die Markgröfin M. Frenzisks gegründet, 1689 bis suf die Kirche zer- stört, dafin 1698 Wieder sufgebaut. Das institut untèrthält heute eine Mädchentealschule, Höhere Handelsschule und Haushàltungs- Schule. Neuzeitlich eingerichtet, Thermälbäder im Hause, großet Gorten(s. auch Seiten 5, 21). 60 N Sb Iu e Schle 0 litehe Die (athol Außen Chosst fliedt NK0l und Pfarte dient. VonB Uin bölint Oeme qbelle U Mel ein Ke Be Ahotg fühktk fol 80 füh Volbe plächt Die! Zurück Amn Löhnn Wälts, Schl, Besic bio petz D35 Jabl 14 1%) du heimen 0e S00 lucug durch de de Schſobhe Wofnted Intet e 92 v6 Alud aus abad ft 0 2 Nunmehr àm Augustsbad entleng über die Zöhringer Streße nãch dem nèuerbauten Fangohause(s. Seite 45). Zu den Fängobädern dient vulkenischer Mineräl— schlãmm àus der FEifel. Obethelb des Fangohauses die àltersgraue Spital- kirche(E 7). Die Spitslkirche, Baubeginn unbekännt, heute für ält- Kkstholischen und lutherischen Sottesdienst vorbehalten.— An der aAußenwend des Chors àlte Stäbsteine, im Innern geschnitzte Chorstühle àus der Werkstätte Hans Kerns àus Pforzheim. Hiersuf die Rotenbachanlage(E 6) und der äalte Friedhof mit sehenswertem Sandsteinkruzifix, 1467 durch Nikolaus von Leyen gefertigt. Daneben der Slberg und die Kriegergedächtniskapelle der katholischen Pfarrgemeinde, Welche ursprünglich als Frie dhofkepelle diente. Anschließend das Standbild des Totengröbers von Bildhauer Friedrich àus Straßburg. Linker Hand dàs Inhalatorium(E 6), 1898 von Bezirks- bauinspektor Kredell erstellt, mit Rdumen 2zu Einzel- und Semeinschaftsinheletionen der Dämpfe der Friedtichs— quelle. Das große Gebäude oberhealb des Inhelstoriums mit z2wei vorspringenden Flügeln ist das Landesbad(E 6), Sin Kurhaus für Minderbemittelte àus dem Lande Baden. Beim Landesbad beginnt die Seufzerellee. Herrliche Ahorn- und Weidenbädme. Angelegt 1785.(Die Allee führt bis zur Hauptstraße nach Ebersteinburg.) Folgt man beim Landesbed rechts der Straßenbahn, so führt der Weg àm Ludwig-Withelm-Stift(Vgl. Seite 3) Vorbei zum Parsdies(E 8), herrliche Kaskadenanlage, Prächtiger Blick àuf die Stadt. Die Straßenbahn führt Weiter zur Bergbahn und zum Waldkatfee. Zurück zum Landesbad über die Bernherdstaffeln-Blücherweg. Am Inhalstorium vorbei führt ein kurzer Fußpfad zur Zähringer Straße. Die Zähringer Straße nunmehr àuf— Wärts, bei der großen Kurve links einbiegen nech dem SChloß garten und zum Neuen Schlosse(E 6). Besichtigung von 10 bis 15 Uhr und 14%½ bis 17 Uhr., Preis 50 Rpf. pro Person, àb 20 Personen 25 ERpt. Das NeueSchloß, erster Bau unter Markgfaf Jskob um des Jahr 1437, nur allmählich im Laufe der Jahthunderte ausgebaut, 1479 durch Markgraf Christoph l. erweitert, 1575 Beginn der ge- heimen Gewölbekeller unter der Schloßenlege, 168 eim Bfande der Stadt vollstöndigzerstört, um 1700 unter Markgraf Ludwig Withelm notdürttig wieder hergestellt, von 1842 bis 1847 durch Baurat Fischer im Ausbad vollendet. In der Westflanke der kingangstofturm, links im Schloßhofe der Archivturm, im Häuptgebäude die Wohnräume der großhetzoglichen Familie und die Hauskspelle, unter den schloßgeböuden die geheimen Keller- gewölbe, wWohl zur Bergung von wertvollem Besitze bestimmt. 6¹ Vor der Südseite des Hauptgebäudes die Schloßtefrässe mit dem zierlichen Dagobertstürmchen, Welches 1689 von der Feuersbrunst verschont blieb. Beim Schlosse der von Bäumen ehrwürdigen Alters beschättete Schloßgarten, von dessen Mauetbrüstung pröchtige Rund— blicke àuf Stàdt und Umgebung geboten sind. Vom Neuen Schlosse die Schloßstraße à hbWärts, rechts Ausblicke àuf das Alte SChIOoß und aàuf das EA8 An der Einmündung der Schloßstraße auf den Märkt- platz die Stiftskirche(E 6), katholische Stadtkirche. Ddie Stiftskirche, ursprünglicher Bau bei der Einäscherung der Städt 1689 niedefgebrennt, einziges Uberbleibsel das prächtig gegliederte spätgotische Sakramentshäuschen àn der linken Seite des Chotreingengs, um 1697 mit dem Wiederaufbau angesetzt. Die Stiftskirche Wär jahthundertelang das Erb- begräbnis der Märkgräfen von Baden-Baden, deren Grebdenkmele noch teilweise entlang den Chorwönden er- halten sind. Bemerkenswert darunter vor àndern das Srabma MWarkgraf Philipps l., den Ffürsten auf dem Stetbebette dusgestfeckt därstellend, ein Werk des schwäbischen Bildhauers Christoph von Uräàch. Segenüber dem Hauptportale der Stiftskirche steht dàs Rathaus(E 6). Des Rathaus, neuerbaut um 1690 als Heim des Jesuiten- Kkollegiums, über dem Torbogen die Wappen von Markgraf Ludw'ig Wilhelm von Baden und seiner Semählin Sibylls, unter deren Regierung die Grundsteinlegung zum Neubau erfolgte., Von 1809 bis 1824 nõch Verlegung des Symnasiums nàch Rästatt àls Kurhsus eingerichtet, von 1824 bis 1862 Privathàus, 1862 unter Bürgermeister August Saus zum Rathàus àngekauft und vollstän— . 8U Vom Sitzungsssel Weitteichender Rundblick über die àdt. Vom Rathaus beendet der Abstieg über die Jesuiten- stsffeln(rechts) nach der Sernsbàcher Strdße und dem Leopoldsplatze den Rundgang durch die Bäderstädt. Ausflüge und Wanderungen 1. Das Alte Schloſ (vom Neuen Schloß zum Alten Schloß einte Stunde Gehzeit.) (Kraftpostvetbindung s. Seite 36.) So wie in Heidelberg das Hauptziel äller Besucher die herrliche Schloßruine ist, so bildet bei Baden- Baden die Schloßruine von Hohenbaden, des soge- nennte Alte Schloß, einen Hauptsnziehungspunkt. l. Fußgänger Wöhlen gewöhnlich den Weg durch die Oobere Stsdt, am Rãthàuse und àm Neuen Schloß vor— über. Gleich oberhalb der Vereinigung der Zöhringer 62 Badet Stlaße del 8 bede lucht( l. eg Schüt Mähll die f Weite des g; lofium peſäft elnes beig denen Die. Lahed elnen beson epel EN gebun, eg Baden-Baden: AltessSchloß Straße mit der Schloßstraße kürzen gute Fußwege, aàn der Strohhütte in der Nähe einer Brunnenstube vorbei, bedeutend àb und durchschneiden in meist gerader Richtung die Fahw-òege.— Märkierung. II. Ein anderert schöner schättiger Fußweg(Belzer- Weg) führt vom Bahnhof, einige Schritte von dem Schützenhause links vom Fahrweg àbzweigend, in äll mählicher Steigung in die Höhe, schneidet nach 45 Min. die Fahrsträße zum Alten Schlosse und erreicht nach Weiteren 8 Min. die Ruine selbst. IIl. Ein Fshł,Wòeg führt aus der nächsten Umgebung des Bahnhofes, àn dem Schützenhaàuse vorbei, am Sans- torium Dr. Heinsheimer vorüber, zu einer offenen, tem— pelàrtigen Halle, in deren Mitte das Marmorstandbild eines Schutzengels steht, Wwelches der Fürst von Fürsten— berg zur Erinnerung àn einen hier glücklich überstàn— denen Unfallseines Sohnes im Jahre 1870 errichten ließ. Die in geschmackvollem Stil àusgeführte Hälle hät Ruhebänke, und man genießt von diesem Punkte àus einen herrlichen Blick auf die Stadt und ihre Umgebung, besonders àuf die gegenüberliegende Stourdzä- Kapelle und das Burgschloß Solms. Ein Echo, Welches hier vernommen wird, gab dem Platze und seiner Um- gebung den Nemen. Am Neuen Schloß mündet dieser W'g in den oben bezeichneten. 65 Hinter der sogenennten Strohhütte, mit Ruhesitzen am Fahrwege, erfiebt sich ein Vorsprung, ebenfälls mit einer Schutzhütte versehen, der den Namen Sophien- Ruhe führt(350 m) und ebenfalls eine herrliche Aus- sicht gewährt. Wegweiser bezeichnen den vom Fuß— Weg links abzweigenden Weg dahin. Bie riesigen Burgmauern von Hohenbaden, die àus dem Dunkel moosbedeckter Tannen, uràlter Buchen, Eichen und Ahorne hervorràgen, verkünden die frühete Sröße und den bedeutenden Umfang des Schlosses, Welches 474 m ü. M. liegt. Alle Teile sind jetzt, nachdem die Trümmer jahrelang, bis Stroßherzog Leopold sie in Schutz nähm, unbeachtet lagen, durch Tteppen und Schutzwehren zugönglich gemacht, so daß man ohne Sefähr überàll umherwandern und àuch den Turm be— steigen kann, der neben Merkur und Fremersberg die Weiteste Fernsicht àuf die dunklen SchwWarzweldberge, die blauen Vogesen, den glitzernden Rheinstrom und auf das Rheintäl bietet. Erfrischungen aàller Art sind in der gut eingerichteten Schloß-Restàuràtion zu hàben,; die Restàauràtion liegt in dem früheren Schloßzwinger. Etv/e 1102 mag der Buudert Burg begonnen und nach etwa 15 Jahren vollendet Worden sein. zu Fnde des 15. Jahthunderts Vervollstöndigte und verschönerte Markgraf Bernhardel. den Bau, Wie àus einigen Wappenschildern(2. B. am Säulenkapitäl in dem einst prächtigen, mit großen Kaminen àusgestaàtteten Rittersaal) hetvofgeht. Von der efsten Hälfte des 13. Jährhunderts bis gegen kEnde des 15. Jahthunderts zählt man 20 badische Fürsten, Welche ihren Sitz oder zeitweiligen Aufenthalt auf Hohenbaden genommen hatten. Einer dem hl. Uſrich geweihten Schloßkapelle géschieht in einer Urkunde von 1375 ErWähnung., Im Jahre 1479 verlièß Markgrat Christoph l. den Ahnensitz von Hohenbaden und bezog das von ihm erbaute Neue Schloß. Dann diente Hohenbaden bis 1689 einigen Markgröfinnen als Witwensitz. Auf der Turmzinne gedenkt män des Bildes in der Trinkhelle, Wo der legende nach die Muttergottes einer Märkgräfin erscheint und ihr das Aufhören der Pest zusfchert, 5 sie eſines ihrer beiden schlafenden Kkinder der Kkirche Weihen Würde. Nachdem men sich in der Schloßruine umgesehen, auf schmalen Treppen den Turm erstiegen und sich àn der herrlichen Aussicht erfreut hàt, kann mn àm oberen Turm vorüber, dessen Srundmàuern römischen Ur— sprungs sein sollen, aufwärts àuf neuerstelltem Weg zu den sogenennten Felsen des Batterts(506 m) wandern. Bald erreicht man die hohen, jöhen, vielfach zerklüfte- ten Felsmassen, die gleichsem riesige Stützpfeiler der Südseite des Batterts bilden. Eine großartige Aussicht genießt man von diesen Sruppen, Welche in phantasti— schen Formen bald den Trümmern eines Turmbaues oder einer Burgmauer, bald einem Bergsturze mit Weit um— hergeschleuderten Felsstücken gleichen. Den schön— sten Punkt bildet die Felsenbrücke, von welcher 64 Busghot eine f von dt lechts felsen ble! motat. 8 alpinen und füt Schliege lauf yer Kamin. Kleine! Der Wie de ſlef à öchth Die Hesuct delte fenzel, bunder kine Suchef! 5 . Burghof imAlten Schloß eine Felsentreppe durch ein wildromäantisches Sewirr von Steinmsssen àuf den unteren Felsenweg und dann lechts zum Alten Schloß zurückführt. In der Nähe der Felsenbrückèe befindet sich eine Schutzhütte. Die Batterttelsen Werden äàls Kletterschule für Hochtouten be— nutzt. Sie ermöglichen die schwierigsten Klettereien, haben hoch— slpinen Chatèkter und erteichen Höhen bis zu 50 m. Allè Wönde und Türme ttsgen Namen; als erste die Badener Wand, östlich an— schlièeßend def Englönder-Turm(sehr schwierig), im Weiteren Ver— lauf verschiedene fürme und Kàamine, so der Pàulcke- und Schuster- kamin. FEs folgen Weiter der Beckerturm, Villnöser Turm und die Kleine und Stroße Fermeds. Der untere Felsenweeg bietet keine Aussicht Wie der obete, ist àber sehr begebenswert, Weil von hier àus das Felsengebitge und die Trümmer einen machtvollen Anblick gewWähren. Die beschriéebene Wäanderung käann leicht mit dem Besuche önderer Punkte, Wie Ebersteinburg(siehe Seite 72), Woltsschlucht, Verbrnnten Felsen, Engels— kanzel, JTeufelskanzel oder Merkur(siehe Seite 74) ver- bunden Werden. 2. Lichtentaler Allee— Lichtental Sunzenbachtal Einen öznderen Hauptenziehungspunkt für die Be— socher Badens bilden Lichtentslund die herrliche, schät- 8 65 tige Lichtenteler Allèe. Utelte Fichen und Ahorne be- grenzen den Fahweg und die Fußwege. Rechts und ſinks dehnen sich geschmackvolle Anlagen mit seltenen Bäumen. Am kEingange erblickt man den staättlichen Springbrunnen mit hohem Wasserstrshl. Links plätschert der vielfach überbrückte Bach am neu erbauten Strand- bad, àn Wiesen, àn schön gelegenen Säötten und Land- häusern vorüber, und bei jedem neuen Schritt öffnen sich vor- und rückwärts reizende Aussichten auf den Merkur und àndere Höhen. Gegenüber dem Strandbad liegen die vielbesuchten Tennisplätze. Wenige Schritte Weiter, gegenüber den Tennisplätzen, kommt man àm Hotel Sorrento(s. Seite 2) votbei, und ànschlie- Bzend àm neueröffneten Hotel Runkewitz, früher AllèeKkurhaus. Bei der àbermaligen Wendung des Weges, neben einer Kkleinen Kapelle und dem Hirten— häuschen, öffnet sich das ànmutige Gunzenbach- tal mit tiefdunklen Bergen im Hintergrunde, Während im Mittelgrund dòs von Wäldigen Höhen umschlossene Lichtental erscheint. Als Abschluß der Allee ein àus Porphyrblöcken der Gegend aufgeschichteter Brunnen mit eingelàssenem Bronzerelief einer Wässernymphe nach dem EntWurf von Kunstmaler Koch.(Vom Hirten— häuschen aàn, längs der Lichtentaler Allee, sind eine Lichtentaler Allee 66 —.— Nad gelet l Unte Lul 8178 ffhj ohtst, Del soll ei ein Ke Ehkeſi diesen altaß,“ ſöteinf Neb die vof füts Hleine 209ih ten der biennel Seln,. Schon g def ftd Vofluo m gec helle st den No möglich lich Steflit fr der duf de bach! Schöne ſume RSsdfshrtbahn und ein Reitweg mit Hindernissen àn— gelegt.) Lichtental(186 m) hieß früher Beuern und wär in Unter- und Oberbeuern àbgeteilt. Hinter dem Hotel zum„L6Wen“ steht àuf einer Kkleinen Anhöhe das BrAhmSF-⁰aus. Hier hielt sich Brahms mit Vorliebe im Frühjahr àuf, eine Reihe seiner bedeutendsten Werke entständen in diesem schlichten Heim. Das Kloster Lichtental. Der heilige Bernherfd, Abt von Clairvaux(clars vallis, Lichtentah, soll einst den Wunsch geäußert häben, àn dieser schönen Stelle ein Kloster zu besitzen. Im Jahre 1245 erfüllte lrmengerd, eine Enkelin Heinrichs des l6Wen und Witwe des Markgräfen Hermann V., diesen Wunsch, Sie stärb 1260 im Kloster und ruft vot dem Haupt- altaf, Wo ihr ein steinertnes Srebmal(Vom Bildhàuer Wöltelin) mit lsteinischer Inschrift errichtet wurde. Neben det Klosterkirche befindet sich die ältere, kleinete Kkitche, die yvom Sroßherzog Leopold erneuerte, im gotischen Stil erbaute, kürstliche TIotenkapelle mit Slasmalereien. An diese angebaut eine kleine Kàapelle, die Ruhestätte der im Jshre 1888 verstofbenen Her- z0ogin von Hamilton, Der Bauernkrieg und die Reformation schade- ten dem Kloster nur Wenig, und zuf Zeit der frenzösischen Mord- brennereien soll es durch die List einer Nonne gerettet worden sein, welche vorschlug, das Dach àbzudecken, um das Kloster àls schon geplündert etscheinen zu làssen. Währscheinlicher ist, daß der frsnzösische Befehlshsber den durchziehenden Horden aàus Wohlwollen für eine elsässische Klosterschwester, die früher bei ihm gedient, das Kloster zu schonen befshl. Ein Bild in der Trink— halle stellt die angstvoll bei diesem Uberfall in der Kirche beten- den Nonnen dar. Dem Kloster gegenüber, in einem stättlichen Neubau àm Berg— hang links, befilndet sich das Waisenhaus, das bis vor wWeni⸗ gen Jahren im Kloster selbst sein Heim hatte. Gegründet durch Sine Schenkung von 200 000 Frs. des in London reicf gewordenen Schneiders S. Stulz àus Kkippenheim, der für diese und ändere Wohltätige Stittungen vom Großherzog Leopold geadelt wurde und den Beinamen von Ortenberg ethièlt. Andere Seschenke er- möglichten die Vergrößerung dièser Anstaält. Lichtental beseß längere Zeit hindurch nur die Klo— sterkirche, Welche àber bei zunehmender Bevölkerung für den Sottesdienst nicht àusreichte. Es Wwurde daher auf der Anhöhe hinter der Oosbrücke, Wo der Srob— bach sich mit dem Oosbach vereinigt, eine große, schöne Kirche im Baäsilikästil mit zierlich schlänkem Turme von Dernfeld 1869 erbaut, Welche Weithin sicht— ber und eine Zierde des Ortes und des Tales ist. Im untèren Teil des Ortes liegt die schöne evängeli— sche Kirche. 3. Waldhaus Batschari— Korbmattfelsen Tiergarten— Molkenanstalt— leopoldshöhe l. Das Waldhaus Bats cher i verdankt der Wan— derer der Freigebigkeit des verstotbenen Fabrikanten 67 A. Batschäri. kEs ist nicht nur eines der schönsten und aàussichtsreichsten Unterkunftshäuser der Bädener Gemarkung, sondern des ganzen Schwò-Warzwldes. Dieser Aussichtspunkt ist von der Lichtentsler Allèe leicht in dreiviertel Stunden zu erteichen. Der eine Zu- gang führt vom Allèehaus nach der VYburgstreße, Gut Marfehelden, zum Wäldrend, dort Wegweiser:„Korb— mättfelsen-Weldheus Batscheri“. Wef den Weg be- quemer haben will, der vetfolge die VYpurgstreße bis zum stödtischen Wesserbehälter, dann Fußwꝛeg fechts ab, in 15 Minuten mit prächtiger Aussicht zum Wäldhaàus. Der àndete Zugang führt durch dàs Gunzenbech- tal stets àutwärts bis àuf die Vburgstraße, dann wie Oben. II. Der Ausflug suf den Korbmattfelsen ist schon seit einer Reihe von Jahren sehr beliebt gewWor— den. Men verknüpft damit àm besten den Besuch der Betschàri-Hütte(Rundw/eg). 1. Vom Kurhàus über den Beutig, Moltkestraße(mit ptächtigem Blick auf das Oostsl uh˙d Lichtentah) bis zu den Kʒuthäusern Golfhotel und Korbmattfel- s enhof, dann links der Straße folgend etwe dreißig Schritte bis zum Wäldesssum, rechts in den Wäld, nach StWA 20 Minuten die Strdße kreuzend, beim Brunnen den Fußw-eg Weiter durch den Wäld, endlich links Weg- Weiser zum Korbmättfelsen, Kanzel und Hütte. 2. An der Teilung Fremersberg- und Bismrckstraße führt links durch die Quettigstrsße àn Sötrten und Land- häusern vorbei ein schättiger Weg zur Molken— enstält, und durch den Wäld schäff sufwörts àuf die burgstràße und von de zum Korbmättfelsen. 3. Von der Lichtentàler Allèe, beim Allèehsus àn der Vills Menchikoff vorbei, àuf die Vburgstrdße, mit freund- lichem Blick àuf das Tiergartentel und den Fremersberg, an dem durch geschmackvolle Sartenanlagen gerühm— ten Sute Marishalden vorbei, dann àn der Wegkreu— zung beim Eidechsenbrunnen rechts àuf der Stràße (burgstraße links lassend) Wenige Schritte Weiter in den Wäld und dann links, Wegw'eiser, den Fußweg zum Korbmattfelsen, ziemlich schörf àufwärts àuf gut gepflegtem Weg durch schönen Hochweld. Etwe in der Mitte dieses Weldweges links Abzweigung zum Batschari-Waldhaus(drei Minuten, Wegweiser). Oben führt der Wegrechts àb zum Korbmättfelsen. Herr— licher Ausblick, lin Ks Vburg, rechts der langgestreckte Fremersberg mit Turm, zwischen beiden hindurch das 68 dhe die Bed 06! geb lld geh mm Soll Wadl Zuliſ Stläl Wes und bößn let U dene Fälle Keano Stäct bene V bölef Die Iumänj durch 0 teh, it§6 Màlds 55 50 elg lach die kt tütm duf 88 Eheintal, das Städtchen Steinbech, Weiter im Westen die Vogesen. Rechts àbermals die Rheinebene, mit BSden-BAden-West, denn Battert, Merkur, Murgtälberge. 4. Von der Lichtentsler Allèe auf die LeopOlds- h6he, herrliche Rundsicht aàuf die Stadt und Um— gebung, denn in Westlicher Richtung auf die Vburg- Strdße Wie 3. 5. Wer von der Bahnststion den Weg machen will, geht durch das Michelbechtal, am Wäldsèee Vorbei, immer àuf dem schönen, schättigen Fußwege in der Tal- sohle bis àuf die Straße, denn links aufwäfts durch den Wäald(Wegweiser). Vom Kotbmattfelsen zurück in die Stadt: Entweder zurück in östlicher Richtung, den Ffußweg bis Vburg— Strtsße und Wäassefbehälter, Sunzenbachtaſ, oder in süd- W'estlicher Richtung abwärts bis Kreuzung nach Vburg und denn Weiter àbwärts bis Golthotel. Hier Straßen- bahnverbindung zur Städt. 4. Waldsee— Beutig und Friesenberg- Fremersberger Turm-agdhaus— Sinzheim Vormberg— Fremersberger Klösterle Von Baden nach dem Waldsee fühten verschie— dene Wege. Man steige zwischen Kurgarten und Trink- holle empor nach dem Solmssee. Vor dem See àuf dem Kanonenplatz das Krie gerdenkmal, welches die Stadtgemeinde ihren im großen Völkerringen geblie- benen Söhnen zum Gedächtnis errichtete. Vom Kkriegerdenkmal rechts nach der Weithin sicht- beren KSPSIIe Stourfdz e àuf dem Michselsberge. Die kapelle Stourdza, erbaut 1863 im Auftrage des rumänischen, Fürstengeschlechtes Stourfdze in griechischem Stile durch L. V. Klentze.— Sràbkepelleè des Geschlechts. Von der Kapelle Stourdze erreicht men in 20 Minu— ten, immer im schattigen Buchenweld Wandelnd, den mit Schwänen bevölkerten, sehr iqyllisch gelegenen Waldsee. Ruhebänke unter hohen Bäumen. 1. Vom W'äldsee führt ein Weg(4 km, WegwWꝛeiser Westlich) auf den Fremersberg(527 m). Dieser Berg springt als mächtiger Schlußstein des von der Bsdener Höhe sich bersbziehenden Gebirgszuges in die Ebene vor und bietet vom hobhen Aussichts- turm eine der großartigsten, herrlichsten Fernsichten suf Baden, in den SchwWarzwald, in die Rheinebene, ins 69 Der Wäldsee Elsesßß und die Pfalz bis Mannbheim. Der Schwärzwäld— Verein stiftete die Orientierungstefel, Welche àuf dem Turmèe àngebrächt ist. 2. Ein zWeiter àngenehmetr, fast immer Schaàtten spen— dender Weg von Bãden zieht auf den Fremersber- ger Turm durch das Villenviertel hinter dem Kkuthaus über den Beutigweg in 20 Min. zum steinernen Kreuze (Augustsweg), 5 Min. gersdeaus, denn r.(Schutzhütte) bergab durch schönen Buchenweld, l. WegwW., Fahrstraße r. lassend. Nach Weiteren 7 Min. wird dds Michelbach- tälchen überschritten Wegweiser und Bank), 40 Min. von Baden; nach weiteren 15 Min. überschreitet màn die Fahrsträße, die nàch dem Jagdheus und aàuf den Turm führt. Auf diesem kützeren Fußweg, Welcher die Fährstreße viermäl durchkreuzt, erreicht man in 45 Min. den Aussichtsturm. Entternung von Baden 1% St. Uber den Weldsee ebenscoviel. Vom Fremersberger Turm zieht ein Fußweg näàch dem Ja gdhaus, 4 St.(Wegw.). 3. Der gewöhnliche Weg zum Jagdheus führt durch die Fürstenbergallèee—Sinzheimer Straße bis zum 70 Feldschlößchen, l. àb in den Wäld. Eine zwWeite Fehr— straße zieht von der Beutigstraße r. àb, àm Ftemers— berger Hof(2635 m) vorüber, dann àm östlichen Ausläufer des Fremersberges zur Bildeiche, Wo der FUuB WEeN vom früheren Jesuitenschlößchen einmündet. Das Jagdhaus(243 m) ist in der Gestält eines dchteckigen Cteuzes erbaut; die hetvorspringenden Fcken bilden die Seiten- gemächer, den Mittelrsum nimmtder Sasfein. Das Deckengemölde Stellt die Szene aus der legende dar, Wo dem hi. Hüubertus das Kteuz zwischen dem Geweih eines Hirsches erscheint. Märkgraf ludwig Georg, ein großef Jagdliebheber, erbaute das Jsgadhaus in der efsten Hälfte des XVIII. Jehrhunderts auf einem nordwestlich Vorspringenden Vorhügel des wWaldreichen Fremersbergs und um- gab es mmit kleineren Sebäuden für Diener und J6gef. Ein neu— hergestelltes Gasthàus bietet den Besuchern genügend Raum zum Aufenthalt. Von der erfasse prechtvolſe Fernsicht' suf die Rhein- ebene, Straßburg und die Vogesen. Seht beliebter Ausflugsort. 4. Vom Jagdhaus fühten Waldpfade auf den Fremers- berger Turm und zu dem Steinbruch oberhalb Vormberg und über Winden näch dem großen Dorfe Sinz2“ heim(Eisenbahnstation). Von Sinzheim zieht ein aussichtsreicher Weg über Vormberg und Kloster fFremersberg nach Beden 2urück. Käpelle Stourdza Wo sich jetzt die stattliche, schön gelegene Ville grend befindet, stend früher das Fränziskànerkloster Fremersberg, das vom Markgrefen Jakob 1459 àn die Stelle einef Einsiedelei gebaut Wurde, àus Dankbarkeit für die gastliche Aufnãhme, die er hier in einer Mitter- nöchtsstunde gefunden hette.(Semälde in der Trink- hölle.) Des Kſostef blieb bei der Sökulerisstion vetr- schont, und àls die Mönche 1826 bis àuf wWei 8usgestot. ben Weren, wurde es öbgebrochen und Srund und Boden verkauft. Ein Steinkreuz im Sarten bezeichnet die Stelle des Hochalters des Klosters; die benschbarten Gemeinden SStzten in der Nähe eine kleine pyramide und vefewig- ten àuf ihr die Namen ihrer Bürgermeister. Links àm kingeng steht noch das alte Klostertor.— Den Rückweg von der Ville Fremersberg nach Baden nimmt man ent— wWeder àn dem Selighof vorüber oder biegt vother von der Fahrstreße nach dem Fremersberger Hof ein, von welchem durch das Michelbechtäſchen(Weldsee) oder über den Beutig und den Friesenberg der Rück- Weg leicht zu finden ist. WegwW. überell.(Ville Srand bis Bäden 1½ St.) Sowohl der Beutig äls der Friesenberg bie- ten eine Fülle schettenreicher, angenehmer Späzier- gönge der. WegwòW. àn vielen Punkten. 5. Ebersteinburg-Woltsschlucht— Teufels- kanzel—kEngelskanzel-Verbrannter Felsen (Krsftpostverbindung s. Seite 56) 1. Der Ausflug àuf die Ebersteinburg kann leicht mit jenem àuf des Afte Schloß(Hohenbaden, siebe Seite 62) Verbunden wWerden. Man schlägt den Weg über die Fel- sen ein nach dem Dörfchen EDersteinbut g(428 m), Von Wo die etwe 50 m höher liegende gleichnamige Ruine, àuch Alt-Eberstein genànnt, in Wenigen Minuten erreicht Wird. Vom Schloß Hohenbaden nach Eberstein- burg rechnet man 35 bis 40 Min. Alt-Eberstein oder Ebersteinburg liegt mit einem noch gut er— haltenen Turme àuf einem nach derf nofdwestlichen Seite steil àb- fsllenden Berg und gewöhrt eine weite Fernsicht über die Vor- hügel des Mufgtals, die Rheinebene bis zu den thein-bsyerischen Befgen. Die ehemalige festung Rastatt liegt deutlich zu füßen, doch hindern Battert und Merłkut die Aussicht in östlicher kichtung. Eine 3 in der Ruine gelegene Wirtschaft bietet Erffischun— gen dar. Auf dieser Ruine soll einst der Sitz der Sräten von Calw ge— Wesen sein, Welche einige sls die Ahnen der Grafen von Eberstein über deren Ursprung verschiedene Ssgen vothanden Sind. 72 ode We del e S8t Lomt Heid Pölk obe fels von def päß die Sell Höc Nean Tals. Sehe Satt Süch i81 0 Seine Und 0 gen genie dade In80 Lase Löhe Stein datte nge gege Jeder Legenden, die von Uhland, Max von Schenkendotf d. 8, dich— terisch behàndelt wurden, knüpfen sich àn diese Burg. Käaiser Otto l. belagerte die Burg und lockte die Srafen von FEbetstein nach Speyer, um Während deren AbwWesenheit die Burg zu über- rumpeln. Ottos Jochter soll Beim Tanzen die List verraten und des Sräfen rssche Rückkehr die Burg gerettet haben; später soll dann der tapfere Sref die Jochter zur Semaählin erhalten haben. 2. Wer direkt von Baden-Baden aus diese Ruine be— suchen will, hät àm östlichen Ende der Stàdt, durch die Seufzersllèe, die Sernsbacher Streße einzuschlagen Oder r. und l. die schattigen Fußwege 2zu wändern, Welche(Wegw. àn vielen Punkten) auf den Sattel bei der Teufelskanzel führen, Wo sich die Wege nach dem Merkur, nach Sernsbach und Ebersteinburg scheiden. Sattelhöhe 375 m. Links führt die Straße nach Dorf und Ruine Ebersteinburg; man kommt hier nach ein pàsr Minuten àm Sanatorium Ebersteinburg. Heilnstslt für lungenkrenke Damen(s. Seite 4) vorbei, das, von parkanlagen umgeben, rechts der Sträße liegt. 3. Fernher führen schattige Zugöänge vom Hungerberg oberhàlb des Neuen Schlosses àuf die Höhe der Jeu— felskanzel. Vom Hungerberg bis zur Teufelskanzel J St., von dà bis zur Ruine Ebersteinburg St. 4. In geringer Entternung vom Dorfe, l. vom Weéege, der zwischen Engels- und Teufelskanzel über den Sattel- paß der àlten Straße ins Murgtal führt(Wegwò.), liegt die romantische WolfssChucht(nicht zu ve-wech- seln mit der Wirtschàft gleichen Namens), ohne Zweifel näch Webers„Freischütz“ umgetauft, denn der frühere Name Wär„ESselsklamm“. Es ist eine sebhenswerte wilde Talschlucht, zugänglich gemacht und mit Ruhesitzen ver- Sehen. Wer àus der Wolfsschlucht auf den schon erwähnten Sattelpaß(WSch 2.„Wolfsschlucht“) zurückkehrt, be— suche die nahe gelegene Teufelsk(anzel; ebenso ist der ganz nahe gelegene Verbrannte Felsen seiner schönen Aussicht ins Murgtal, in die Rheinebene und àuf die Vogesen Wegen eines Besuches wert. Die Leufelskanzel besteht àus einem mäch— tigen Felsblock. Man findet hier eine Ruhebanłk und genießt einen herrlichen Blick àuf die Stadt Baden- Sesden und die Berge in ihrem Rücken. Ein Stein mit Inschrift zum Andénken àn den hier gern Weilenden Kaiser Wilhelm l. Wurde errichtet. Gegenüber, etwus höher, liegt die Engelskanzel, ebenfaälls eine Steinmàsse, die sich von dem vielfach zerklüfteten Battert löste. Auf dieser soll, der Legende nach, ein Engel das Christentum geptedigt heben, Wwährend gegenüber der Teufel seine verführerischen Kanzel- reden hielt. Ein Gemölde in der Trinkhalle stellt die 75 Teufels- und Engelskanzel der. Auf der Engelskenzel er- hebt sich ein einfaches, steinernes Kreuz, Welches die Sroßherzogin Luise von Baden zur Erinnerung an die Senesung ihres Semähls, des damals sch-er erkrank- ten Großhefzogs Friedrich, 1882 errichten ließ. OMWVo0boxfR. Merkurgipfel 6. Merkur und Friedrichshöhe (Bergbahn s. Seite 34) 1. Der Merkur(Sroßer Stsufen) ist des làndschäft- liche Wahrzeichen Baden-Badens. Er hat eine Höhe von 672 mund führt den Namen von einem oben aufgefun— denen Gedenkstein mit dem Bilde Merkurs. Bequeme 74 ö800 6 Lop hütt Heſt Nune Badt 09 Stäc Vele mity Stäu Stat. lohn el 2 und Waädc U behö Volbh I¹ S0% 1. En kbers MWes ffied def- dem Zum 100 elge faltſg tal g Fuß- und FahrW-ege führen nach dem Sipfel des Merkurs. Besonders leicht wirder jedoch durch die Berg- bahn erreicht. Die untere Station der Bergbahn, die sich uhweit der Friedrichshöhe beim Eintritt der Mark- gràfenstrsße in den Merkurweld befindet, ist durch eine Slektrische Zufährtslinie mit der Talstrecke der Straßen- bahn verbunden. Von dermittleren Station fühten herrliche ebene Wäaldwege zur Teufelskanzel und Wolfs— schlucht, sow-ie nãch dem BinsenWsen, Müllenbild. Die obere Stàtion der Bergbahn liegt in unmittelbarer Nähe des Turmes. II. Einer der schönsten Fußwege zum Merkur führt an der Wsch. 2.„Morgenröte“ vorüber àuf dàs Meisen— öpfchen und bei mößiger Steigung in 1%St. zum Turm. An den Aussichtspunkten sind Bänke und Schutz- hütten angebracht. Den Sipfel des Merkurs Kkrönt ein Weithin sichtbarer, 28 m hoher Turm. Eine herrliche Rundsicht bietet sich hier: Raubhe Alb, Hornisgrinde, Badener Höhe und àndere Berge des SchwWärzwaldes; Vogesen, Alpen, Rheinebene in Weiter Ausdehnung mit Städten und Dörfern übersät. Ein gutes Restaurant Verdbreicht Wähtend des ganzen Jahres Erfrischungen. III. Sehr zu empfehlen ist der Achterw-Weeg, der mit WechselreichsterAussicht um den großen und Kkleinen Staufenberg führt in Form einer 8. Er ist von der mittleren Stätion der Bergbahn leicht zu erreichen. Ein Weiterer lohnender Rundw-eg zieht um die Kuppe des Merkurs, er zeigt einen umfsssenden Ausblick ins Oos-, Murg— und Rheintal Wie àuf den genzen nördlichen SchwWerz- Wäld. IV. Auf der Frie drichshöhe ſiegt der Hoch- behälter der städtischen Wasserleitung, Welcher einen Vorbau mit Terràsse erhälten hat. Des Reservoir birgt 2 000 000 Liter Wasser. Auf die Friedrichshöhe führen viele Straßen(25 Min.), SoWie die Berglinie der elektrischen Straßenbohn. 1. Ein Fahrweg àp àlten Friedhof vorüber durch die Ebersteinsträße, den Langengehren, durch ein großes Wiesentäàl,; r. oben sieht män die ersten Häuser der Friedrichshöhe(Wegw.). 2. Die Vincentistraße zieht von der Sophienallèe zwischen dem Volksschulhaus und dem Symnasium bergwörts über eine Straßenbrücke zum Mäarkgrfenplatz àuf die Friedrichshöhe. V. Die Falkenhalde, ein anmutiges Wiesentaäl, schlängelt sich àm Fuße der Friedrichshöhe(links Reb-— berge) gegen den Merkur hin und enthält eine eisen— hältige Quelle. Das Falkenbächlein, Welches das Wiesen- täl durcheilt, mündet àn der Lichtentaler Allèe in die 75⁵ Oos. Der 8S chafber g(21 m) ruht am Fuße des Sattels der beiden Staufenberge, er gehört jetzt dem Spitäl- fond(Pfründnerhaus). in der Nähe liegen, von Obst— bäumen umgeben, die ECKhöfe, Welche gleich dem Schäfberge von der Kkleinen Eckkepelle aus die Haupt- sussicht àuf Lichtentél bieten. 7. Fischkulturanstalt Rote lache— Forbach Schloß Eberstein—Gernsbach—Gaggenau (Kraftpostverbindung s. Seite 37) l. Von Lichtentàal zieht die Streße durch das Tal von Oberbeuern in 4 St. nãch dem Punkte, Wo l. die Straße nach Sernsbach und Schloß EDerstein von den Wegen näch Schmälbach, Forbach und nàch der Scherrhälde sbzweigt. Ungefähr in der Mitte des Tales von Ober— beuern fällt r. am Wege über der Heustür eines Wirts- hauses der lächeinde Kopf des Besitzers des„Wäld— horn“(dhle) àuf. Der französische Bildhauer Däntàn schuf diese sehr getteue, àber etwàs Kkärikierte Ge— sichtsbildung. In Wenigen Minuten erreicht man die Fis chkultursnstält. II. Von hier führt der Weg unmittelbar nach For- b à ch(4 St.). Man folgt zunöchst der Wenig schattigen Föährstrsße über Saisbàch nach Schmalbach; näch St. FußwWeg, dem Tal entleng, überall Wegweiser, Weiter suftwärts im Wald erreicht men nàch einer Weiteren % St. die Rote Lache(700 m), 2%/ St. von Baden-Baden Waäldhaus Rote Lache, Hotel-Rest.(s. Seite 113). Dann Wñndert man Weiter steil- abwärts den Fußweg nach Bermersbach und von dort in einer/ St. nach Forbach (555 m), 2850 Einwohner, schöne, neue, im romànischen Stil erbaute Kirche. Von hier durch dàs romäntische Murgtsl zu Fuß oder mit der Bahn nàch Gernsbach; Bahnverbindung nach Freudenstsdt. Man versqume nicht einen Besuch der KraftWerkanlæ gen des Baden- Werks, des hochlièegenden Wasserschlosses und des mächtigen Staus ees im SchwWarzenbachtale. III. An einen Besuch der Fischkultur knüpft sich àuch mühelos ein Ausflug nach SchIOoßf5 Eberstein und Sernsbach. Von der Fischkultur gehe man die Straße gegen Baden wenige Minuten Zzurück; sodenn zieht links àb die Straße nach dem Weiler Müllenbach (Wsch.) und dann in Zickzackwindungen bis zur Höhe von 387 mempor. Bald ist im Walde bei dem Müllenbild (früher ein Bildstöckle) der Punkt erreicht, Wo die 76 Schloh ditekt Ebelz Uinde Hochs Volübe def. Schl füb dem Ame! glube Fobwe En oltur— §cl dem 6 öbfalle (Aussi Vetbin fühten Tan 8. Schatte Wefce Schloß Eberstein ditekte Straße nach Gernsbach von jener nach Schloß Eberstein àbzweigt under. eine Weldsträße über das Lindel nach Forbach führt(Wegwò.). Auf einer herrlichen Hochstraße, durch Wäld àn einem hübschen Brunnen votüber, erteicht man aàuf vielfach gewundenem Weg, der l. àb und zu herrliche Ausblicke darbietet, das 8Schloß Eberstein oder Neu-FEberstein. Fußgänger können àuch den etws 30 Min. nach dem Müllenbilder. sbzweigenden Fußweg über die Amandæs chaà u(prächtiger Aussichtspunkt) und Etz- grube wählen. Dem Schlossèe gegenüber mündet der FUußweg wieder in den Fahrweg. Entfernungen: Baden-fischkultur 144 St., Fisch- KulturEberstein-Schloß 1½ St., zussmmen 2½ St. Schloß Eberstein, ½ St. von Gernsbach, àuf dem Siptfel eines auf drei Seiten gegen die Murg steil abfällenden Berges, àn seinem Fuß der Srafensprung (Aussichtspunkt), über Welchem ebenfälls Fußw-'ege zur Verbindung zwischen Sernsbach und dem Schlosse führen. Einen wunderschönen Blick ins Murgtæl genießt maàn schon vor dem Schloßtor àuf einer Terràsse im Schàtten der Bäume, Wo àuch Erfrischungen veràbreicht Werden. Am Schloßberge wächst ein guter Wein, Eber— 77 blut genannt. Uber dem Schloßtor befindet sich das ebersteinische Wappen. Das Jahrf der Erbauung der Burg ist nicht genau bekäannt, im Jshre 1272 erscheint sie in einer Ufkunde des Stafen Otto l. von Eberstein. Es Wurde früher(bei dem Besuche der äöälſteren Eber- steinburg) bemerkt, daß die Ebersteiner in Schulden gerieten und einen Teiſ ihrer Besitzungen den badischen Markgrefen überließen. Sie scheinen sich àuf dieses von ihnen erbaute Schloß zutück- gezogen zu haben. Im Jahre 1367 Wurde die Burg, in Welcher Wolt von Hunnenstein befehligte, von Eberharddem Steiner vergeblich belagert; àn diese Begebenheit knüpft sich die in Kkopischs Se— dicht behandelte Sage. iIm Jahre 1679 kam durch Heirst ein Teil der ebersteinischen Besitzungen àn das württembergische Haus. Die Burg wurde später nicht mehr von den Besitzern, sondern von badischen und württembergischen Verweltern bewohnt bis zum 18. Jahthundert, Wo sie sehr in Verfall geriet. Im Jahre 1753 erwatb Baden-Durlach die Burg und die Stäfschaft Eberstein ungeteilt. Märkgraf Friedrich ernéeuerte sie 1804 und Wohnte hier mit' seiner Semählin. Nach deren Jod kaufte sie Großherzog Leopold 1829. Gegenwärtig ist das Schloß im Besitz der Großherzoglich Badischen Vefrmögensverwaltung. Auf einer bequemen Fahrstraße(auch Fußgängern zu empfehlen) erreicht man nàch 20 Min. die ersten Häuser Sernsbächs. IV. Sernsbach heißt nicht umsonst die Perle des Murgtals. Durch seine landschaftliche Schönheit zählt Sernsbach zu den beliebtesten Ausflugspunkten Baden— Badens. Der àufstrebende klimatische Kurort bietet Unter- haltung jeder Art, auch ist dem verwWöhntesten Ge— schmeck Rechnung getragen. Die neu errichtete Stadt- hälle vermittelt in kultureller Hinsicht die besten Auf— führungen des Kerlsruher Stsststhesters. Kurhaus und Kurkonzerte sorgen für die leibliche und unterheltende Nahrung, Wobei der Stadtgarten mit seinen herrlichen Anlagen besondere Beachtung verdient. Bekäannt ist Sernsbech besonders durch sein herrlich gelegenes Licht-, Luft- und Sonnenbed im stàubfteien Igelbachtal, das nur von reinem BergquellW-asser genähft wird und Wiesenumgeben mitten im Wälde das Einatmen reinster und bestèf ozonreicher Bergluft vermittelt. Angelsport und Bootsfahrten dienen weiterer Unter— hältung. Am besten wird Gernsbach erreicht durch die Omnibusse des Städteverkehrs Beden-Baden—Sernsbesch zu dem billigen Fahr- Pfeis von 50 Rpf. einfach bei einer Entfernung von 12 FKilometer, die in der küutzen zeit von 25 Minuten durch landschaftlich schönste Täler und Gebirgssöttel zurückgelegt werden. Sernsbach ist von Baden-BZeden aus auf mehteren Wegen zu Srreichen, entweder ũber den Sqattel bei der Teufelskanzel zum NMeuhàus nach Staufenberg und Gernsbech(1½% Std., markiert àb Wolfsschlucht: Rot) oder Merkurbahnhof, BinsenWssen, Kohl- plättle— Sefnsbach(194 Std., mörkiert àb Binsenwasen: Gelb 6), 78 felnel matll 6e lage Velbi Enlfel bädt Rübes dann fliebt Vo. Hofe] Sind“ Steiſl Schön Ichwe Scheu AMig 15t de nöch! öngel Vege Geßeg terner über Lichtental, Fischkultur, Müllenbild, Sernsbach(2 Std., mörkiert àb Müllenbild: Gelb 9). Sernsbach(201 m) zählt 4500 Finwohner und hat eine hertliche L8ge àn der Murg, über Welche eine bfeite eiserne Fahtbrücke zur Verbindung der Beiden Stsdtteile führt. Der Bahnhof liegt in einer Entternung von 5 Minuten von der Brücke; mit Herrenslb und Wild— bad tägliche Krattpostvetbindung. Die Murg entspringt auf dem guhestein und setzt sich àus zwWei Quellbschen zussmmen, wozu dann noch bei Bsiersbronn der àm Kkniebis entspringende Forbach fließt. Von der hochgelegenen Kkatholischen Kirche und ihrem Pfärr— hote hat man einè scfiöne Aussicht; in der protestantischen Kkirche sind Sräber der protestantischen Mitglieder des gröflich eber- steinischen Hauses; dàas Rathaus ist 1517 im Rensissàncestil erbaut. Schöne Aussichtspunkte bilden der fechtenbuckel mit dem vom Schwerzweldvetein erbauten Pavillon(Weg dahin über Dorf Scheuern 34 St.), der Hustein und die Ellaruhbe am Sräfensprung, 20 Minuten, der Pavillon àm Rumpelstein, 10 Minuten. Zu empfehlen ist der Ausflug über die ssgenteichen Rockertfelsen Dschstein) nech Reichentsl G6 St.), oder àuch zur Teufelsmühle(3½ St.) àauf neu angelegten Wegen mit Wegweisern und Ruhebänken. Die Rück- Wege Von Gerfsbach nsch Beden ergeben sich àus dem früher Sesàgten. Sertelbachtfälle Von Sernsbach mit der Bahn nach Gsggenau. Saggenau, im Murgtal, an der Bahnlinie Karlsruhe-Freuden- stadt, idyllisch im weiten Teil des Murgtales zwischen den Ge- birgsketten des Eichelberg, Mahlberg, Bernstein und Merkur gelegen, zählt einschließlich des Stadtteiles Ottenad 8000 Ein- Wohner. Sitz der Weltbekannten Firms Daimler-BLEnz Aktiengesell- schàft Sggenau, größte Nutzwagenfabrik kuropàs, der kisen- Wetke G. m. P. H. Herdfabrik, Maschinen- und Metsllwarenindustrie. — Saggenau ist umgeben von ausgedehnten Waldungen mit zahl- reichen, gut gepflegten Fußgängerwegen. Gelegenhéit zu großen und kleinen Wanderungen nach Baden-Baden, NMerkur, Eberstein— burg, Moosbrunn, Bernstein, Herrenalb, Schloß Eberstein usw. In der modern eingerichteten Kneippschen Wasserkurenstält werden sämtliche Kneippschen Anwendungen und medizinischen Bäder Vversbreicht. Das im Traischbschtal gelegene Naturschwimm-, Luft- und Sonnenbed, von Baden-BAden aus àuf gepflegten und gut markierten Wéegen bequem zu erteichen, ist aàls Wochenend- sufenthaàlt gersdezu wie geschaffen.(S. Seite 118.) mercede. e— enz N. die wirtſchaftlichen Mutz fahrzouge. anſpruchslos in Dartung und Pfloge. Daimler-Benz fl6. Gaggenau /b. 80 80 E . Von d 0llen astä U¼ Mäche Ind K Schlog 0 Schloß Favorite 8. Schloß Favorite— Rastatt— Kuppenheim Haueneberstein 1. Mannigfaſtig sind die Zugänge zum Schloß Favorite, von denen hier nur die beliebtesten ełWähnt werden sollen. Wer die Behn benützen will, fährt über Oos und hastdtt nãch Kuppenheim. Von dà ein Spaziergang von StWa 20 Min. Wer vorzieht, die Zufahrt im Wagen zu méchen, höt eine schöne Auswaähl zWischen längeren und kürzeren Wegen, durch das Murgtal über Eberstein- schloß, Sernsbach, Rotenfels, Kuppenheim, Fävorite, 8 81 oder über des Alte Schloß, Ebersteinburg, Fevorite über Oos Zzutück. 2. Ffür Fußgänger ist die Auswahl noch größer und mannigfaltiger. Ein schàttiger, etMas Weiterer Weg (2½ Si.) tüfirt untèthelb vom Alten Schloß nach Schloß Fevoritè, ohne Kuppenheim oder Heueneberstein 2u be- rühfen. Man gehe den Fahrweg nach dem Alten Schloß. Beldeist die Schloßruine sichtbat, nun l. FahwWeg nach Rotentfels(stein. Wegw.), in 20 Min. Kellerfs Bi 185 Weg nach den Ochsenmatten, l. oberhàlb der hölzernen Schutzhütte stein. Wegw. nach der Landstraße(% S Man überschreitet dièse(Wegw.), und in einigen Nin. empfängt uns der pröchtige Park. Ein kürzerer, aber sonniger Weg zieht von det Drei-Eichen-Kapelle àus (Haltestelle der elektrischen Bahn). An der Kapelle r. GufwW. über des Herrenpfädle, die Straße überschrei- tend, Balg r. lassend, l. Ziegelei, hinsb nach Dorf Hauen— eberstein und von de nàch Schloß Favorite. Lustschloß Fauvorite bei Kuppenheim(B2esichtigung 812 Uhr und 14-—8 Uhr, im Winter nur bis kinbruch der Dunkeſheit, Eintritt 0,50 RM). Das Schloß Favorite ist im ersten Viertel des XVIII. Jahrhunderts nech den Plönen eines italienischen Bsumeisters erbaut Worden von der Markgtäfin Augusts Sibylls, Witw'e des Markgresfen Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, jenes hochberühm- ten Kriegshelden, der sich besonders in den fürkenkriegen àus- gezeichnet het. Nach dem ellzufrühen Iode ihres Gemähls lastete Suf ihr, neben der Efziehung ihrer dtei Kkinder, die schwere Aut- gabe, vormundschaftlich die Markgrafschaft zu vetwalten zut Zeit, de die Schrecken des spanischen Erbfolgekrieges such ihr Land Schwer heimsuchten, in vortrefflicher Weise erfüllte die fürstin ihre Doppeleufgebe àals Mutter und Regentin. Zerstteuung und Erholung zu finden, ließ sie in der Nähe ihrer Residenz Bàsfett dieses ſiebliche Lustschloß erstellen. Hier fand sièe in der schönen Jahreszeit Erholung und Vergnügen. J3edoch die harten Schickssle, die mit ihrer ganzen SchwWete àuf ihr lästeten und die ihrem Wesen eigene Neigung zum Mystischen gewannen in ihfrem Seelenleben mit zunehmendem Alter die Obethend,, s0 daß sie sich in den ſetzten Jahren ihres Lebens völlig von der Welt Und ihren Freuden zurückzog und in frommer Beschsulichkeit sich mit sttengen Bußübungen beschäftigte. in dieser Semütsverfsssung ließ sie im Schloßparke die Einsfjedelei erbsuen, deren Mit- telpunkt die Megdelenenkepelle bildet. Die ganze Fintichtung und besonders diè zur Abtötung def Weltlust dienenden Bußgeträte sind für den Besucher stumme Ftzähler aus den letzten btebens- jahren der Merkgröfin. Sie stärb im Schlosse zu Ettlingen 1755 und fand in der von ihf erbauten Hofkirche, jetzt Gymnasiumskirche in Rastatt, in einer eigenen Srutftkapelle ihre letzie Ruhestätte. Besuchern des Schlosses, Welche sich über das leben dieserf hochbedeutenden geistteichen Frau orientieren Wollen, empfehlen Wir den Romen 8S ChIOSB FAVOTite von L. Haidheim, Welcher in Form einer überàus fesselnden Erzählung eine klare Schilderung der geschichtlichen und sozislen Vethältnisse jener Zeit bietet. Als Anhöng enthält das Buch eine geschichtliche und künstlerische Be- schreibung des ganzen schlosses. Im Verlag der Buchhendlung A. Brodesser, Baden-Baden. 8² dülch Kölser Veleht gefähf des K0 Welche obefen letzte9 Wachc 4. Aug Volstet II Stact e dus B80 Vethaus Rästàtt: Schloß 5. Rastatt. Nur eine Stunde ist Schloß Fävorite von Rastàtt entfernt, und mäàn unterlasse nicht, einen Ab— stecher nach dieser freundlichen Murgstàdt zu maàchen. Von welcher Seite man gekommen sein màg, empfiehlt sich zunächst das 8SChIOfB à8ufzusuchen. Es ist ein machtvoller Bau mit edlen architektonischen Formen (Besichtigung Wochentags 9 bis 12 und 14 bis 17 Uhr; Sonntàgs? bis 12 und 15 bis 17 Uht). Nächstes Ziel uUnserer Wänderung ist die im Westen àn das Schloß angebaute ehemalige Hof-, jetzt Gymnasiums- kirche. Die Decke füllt ein großes Freskogemälde, die Verdrängung des ältklassischen Sötterglaubens durch das Christentum darstellend. Die Hauptfigur, Kaiserin Helena, wWie sie dem àufgefundenen Kreuz ihte Verehrung datbringt, zeigt das mit großer Treue àus— geführte Bildnis der Augusts Sibylla. Ein MeistèW-²erk des Kunstgewerbes ist die schmiedeeiserne Ballustrade, Welche die Treppe zum hochgelegenen Hauptaltar und oberen Chor begrenzt. Die Sruft der Grabkapelle, die lStzte Ruhestötte der Markgrätin, liegt links am Eingang. Nachdem die Mordbrennerbanden Ludwigs des XIV. am 24. August 1689 den ehemäàligen Marktflecken Rastetten Vollständig niedergebrannt hätten, ließ Markgràf Lud— Wig Wilhelm aus den Trümmern die neuzeitlich àngelegte Städt erstehen, in Welche er 1705 seinen Herrschersitz 8us Baden-Baden verlegte. Sebhenswert sind àuch dàs Röthàus, die hübsch renovierte katholische Pfärrkirche 85 und die drei Monumentalbrunnen, dem hei- ligen Alexius àls Beschützef gegen Erdbeben, dem hei- ligen Joh. Nepomuk und dem badischen Markgrsfen Bernhard dem Heiligen gewidmet. ln den benschbär- ten Glacisenlagen findet sich ein Findlingsblock, dessen Inschtift sagt, daß hier àm 28. April 1799 die den Rs- stàtter Fliedenskongreß verlàssenden drei französischen Gesendten— Waährscheinlich von österreichischen Hu— sqdren— überfallen wurden, von denen Roberjot und Bonnier àuf dem Platze umkamen. 9. Vburg Nägelsförst-Varnhalt- Umweg Gallenbach—Steinbach— Neuweier—Affental — Bühl und Bühlertal-Alt-Windeck (Krsftpostverbindung s., Seite 36) l. ZWei Hauptwege ziehen auf die Vburg. Den ersten, der von der Lichtentsler Allee àuf den Sauersberg führt, lernten wir bereits bis fast zur Hälfte kennen(Weg auf den Korbmättfelsen, s. S. 68). Der zWeite führt über den Beutig oder durch des Tiergartentälchen gegen den Sroßen Solfplatz, umkreist dann den Klopfengrs— ben und vereinigt sich àm Fuße des Vbergs mit dem enderen Wege, um bis àn den Vothof der Burg zu ge— langen. Die Entfernung beträgt 2½ St. l. Fuß göängern sei àußer dem unten beschrie- benen Adolf-Vetter-Weg als schattigste Verbindung Bedens mit der Vburg folgende Wenderung empfohlen: Beimkotbmattfelsen-Hof(s. S.68) die Straße l. gehen. Nach StWS 40 Schritten zWeigt ein guter Fußwꝛeg t. ab in den Waäald(Wegw.), durchschneidet nach 15 Min. beim soge- nonnten Kkorbmattbrunnen eine Fährstraße, nach 10 Min., Wo der Weg schaärf links zum Korbmättfelsen umbiegt, gehe man geràde àus, nãch 5 Min. bei einer Schutzhütte (Werners Hütte), prächtiger Ausblick ins Rheintàl, mün- det der Fußweg in einen àlten Holzebfuhwò-eg. Man geht àufwärts, näch 8 Min. zweigter. ein Fußpfad (Wegw.) ab, der in Wenigen Min. nàach Uberschteitung einer öälten Fährstraße den Fahrweg Sæuersberg Lacheburg erreicht, und auf diesem gelengt man in Weiteren 20 Min. zur Vburg selbst. Von der Fahrstraße auch über den romaäntischen FelsenWeg(Wegw.) zum Fuße des YVbergs. Fußgängern, welche nicht den glei- chen Weg zurückgehen wollen, sei der Adolf-Vetter- Weg, der àm Fuße des Bergkegels(Vburg) l. von der 84 fahtstl Windur Baden Defes Vesllich Trümmer Wurde Neue 5 z0gene die 6 und die Malkgla Seihem kunde, Bernhare Ibulg Wulde d ließ Mot festigen und sie Windeck desto m. goſdenef Von Klor Velglabe 1U. abwöäft hübscht gebiet VII Wenige gonz ir Vöhe. Bestge pension t Nöte in 0, bach. Von Steindec Maesen! Häch Jů, uligen Wein im ½0 bech(f del yon ba an Weſches Schaffen Föährsträße beginnt und stets durch den Waäld in vielen Windungen nach der großen Fahrstraße Selighof— SBaden führt, empfohlen. Der schöne, Weithin sichtbare Bergkegel Vberg 6530 m), süd- VW)/estlich von Steinbach, trägt die Ruine Vburg, einenumfengreichen Trümmerrest, dessen Turm von 20m Höhe zugänglich gemächt WUurde. ET gewäöhrt eine großsrtige Fernsicht à8uf das Alte und Neue Schloß, den Merkur, in die vom blinkenden Rhein durch— zogene Rheinebene, aàuf das Straßburger Münster und die Vogesen. Die Geschichte meldet wenig Zuverlässiges über die Entstehung und die früheren Schicksale der Yburg. Im Jahre 1328 kauftè Markgraf Rudolf IIl, die Burg nebst Steinbach und Sinzheim von seinem Vetter Markgref Friedrich II. Auch erhellt àus einer Utr— kunde, daß König Wenzel unter ànderen Lehen den Markgräfen Bernherdeſ. mit der Vburg Belehnte. Ein Ritter Burkhard Keller von burg kommt nur in def Sage(Kellers Bild) vor. Im Jahre 1525 Wurde die Burg von den Bauern zerstört. Im Dreißigjährigen kriege ließ Markgref Seorg Friedrich die Burg wieder àufbauen und be— testigen. Wahrscheinlich zerstörften die Frenzosen die Burg 1689, und sie blieb seit dieser Zeit in Trümmern. Sie häatte, gleich der Windeck bei Bühl, früher zwei Jürme. Je dunkler die Geschichte, desto mehr Spieltsum gewannen hier die Sagen, z. B. von einem goldenen Kegelspiel, Womit die Burggeister die Zeit vertrieben, von Klopfgeistern, die im nahen Klopfengraben hausten, und von vergrebenen Schötzen. IIl. Vom Sipfel des VYVbergs erteicht man in 20 Min. abwWärts den Nägelsförster-Hof, ein Rebgut mit hübschen Wohn- und Skonomiegebäuden, dàas Wuchs— gebiet des berühmten Nägelsförster Rieslings. IV. Durch Kastsnienwald führt der Weg von hier in wWenigen Min. nach dem Dörfchen Varnhalt, Welches fàst ganz in Obst- und Rebgärten versteckt rüuht. In der Nähe liegt der Rebberg Nöllenberg. Bestigepflegte Weine und gute Küche im Gasthaus„Rebstock“, pension bei mäßigen Preisen(s. Seite 118). Nördlich schlängelt sich durch Wiesen ein Fußpfad in 10 Min. nach dem ebenfälis Weinteichen Ort Gaällen- bach. Von Sallenbach zieht die Landstrsße in% St. nach Steinbach. Ein Fußweg durch Sallenbach, aàn Höfen, Wiesen und einem kKkleinen Bach entläng, führt in 10 Min. näch Varnhalt. in 15 Min. erreicht man àuf einem àn— mutigen Weg, meist durch Rebgelände, Umweg. Guter Wäein im Gasthàus zum„Weinberg“(Liebich). V. Von Umweg führt der nächste Weg nach Stein— bäch(15 Min.) durch Rebberge(im Rheintst das Mün— Ster von Strßburg und die Kirche von SchwWätzach sicht— ar) àn dem Denkmel EXWins von Steinbach vorüber, 388 von dem Bildhauer Friedrich àus Straßburg ge— schaffen Wurde. Des Standbild in lebensgröße steht auf hohem Sockel mit In- schrift. Exwin, in mittelalterlicher Künstlerträcht, schaut mit ſes tem, stolzem Blick in die Weite Rheinebene nech dem Punkte hinsus, Wo sein großartiges Wetk, das Straßburgert Münster, sich àm Hori- zont zeigt. Erin starb 1318, der Bau des Münsters begann 1277 auf Veranlẽssung des Bischofs Kontrsd von Lichtenberg. Von diesem wWeithin sichtbaren Standbilde erreicht màn dàs Städtchen Steinbàch, àm Sottesscker vorüber, in kàum 5 Minuten. VI. Von Umweg zieht durch einen Hohlweg in 8 Min. der Weg nöch dem lànggestreckten Dotrfe Neuweier. Auch dièe Umgegend Neuweiers ist reich an Wein, Obst und Kàstànien. In den Rebbergen hinter dem Schlosse Wächst der bekannte Maderwein, welcher àuf vielen Ausstellungen preisgekrönt wWurde. Ein reizvoller Weg von Baden nach Neuweier führt über Lichtentàl, Seroldsau, Malschbach und Zimmet— platz. Nach Bühl und ins Bühlertal geht ein aussichts- reicher Weg von Neuweier über Schneckenbach, Horrenbäch, Eisentsl und Affental, der Heimat des „Aftentsler Roten“, Die Fläsche Affentsler kosteète ehe- möls einen Taler.„Der Täaler bleibt dem Wirt, den Affen nimmt män mit.“ Von Bühl aus empfiehlt sich der Besuch der Burgruine Alt- Windeck. Man erreicht diesen herrlichen Aussichtspunkt über Kappelwindeck in ca. 1 Stunde(gl. Seite 118). Von Affentel erreicht maàn in 15 Min., den Jubiläums— aussichtsturm; er bietet eine herrliche Rundsicht in das Bühlertäl und die Rheinebene. Wer, ohne Bühl zu be— rühren, das Bühlertal besuchen will, schlägt von Affen— tal den Weg dahin über Altschweier(12 Min.) ein. Von Altschweier kann man mit der Kraftpost oder mit der Bahn Baden erreichen. VII. Wir heben die Wege bezeichnet, Welche von der VYburg herebführen. Diejenigen Fußgöänger, Welche, ohne die Vburg zu besuchen, direkt von Baden nàch Voarnhait, OmWER oder NeuWeier Wandern, haben den Beutig- oder Jiergartenweg(beide vereinigen sich St. aufwärts beim Solthotel) einzuschlagen; von hier gerãdesus Weiter, die obere Fahrstraße bis zum Stein— bruche, dort Fahrstrsße durch die Mitte àbwärts, dann Fußpfad techts mit Wegweiser nach„Varnhalt“ bis zum Nöllenberg. Vom Nöllenberg prachtvolle Fernsicht auf die Rheinebene, das Straßbürger Münster und die Ausläufer des SchwWöärzwäldes. Vom Nöllenberg Abstieg links nech Varnhält, rechts näch Sallenbäch. 86 U L5%6 Cleic Hlöhe mittel del 8 Weig Hännt helde bei ei . ein stloße in cie dreiy gloße danoc Schäft gedehr 22 Löbe f leng di Weſtet 10. Auf die Badener Höhe über Seelach oder durch das Grimbachtal-Herrenwies Schwarzenbachstausee(. seite 76) (Krattpostverbindung Sand-Hertenwies s. S. 57) Höhenwegbläuerf Rhombus: Uber Lichtental VII 25 km— seeléch 3,5 km— scherfhof 9 km— B denefHöhe, zussmmen 15 km. 1. In Lichtental, in der Nähe des Gàsthofes zum „L6öwWen“, vereinigt sich der Grobbech mit der Oos. Sleich hinter def Brücke zieht links die Straße in die Höhe nech der Seelach(vgl. S. 113).(Ein Fußweg, un— mittelber àn der Kirche vofüber, kürzt den Weg.) Von der Seeläch führt in mehrfachen Krümmungen, mit Ab- zWeigungen r. und l., eine Fahrstraße über den soge- nennten Steimersscker(Schutzhütte) àuf die Schert— halde und den Scherrhof. EtwWa J St. nach der Seelàch, bei einer Wiese àm sogenannten Riesenbrunnen, zWeigt r. ein steiler FußwWeg àb, der die große Kehre der Fehr- Strsfßzèe àbschneidet, Nach kinmündung des Fußweges in die Fahrsträße verfolgt man diese àufwärts. Nech dteiviertelstündiger Wenderung erblickt man l. einen großen Wasserbehälter und efteicht in e 20 Min. denech(2½ St. von Baden) den Scherthof(678 m, Wirt- schaàft). Von hier führt ein guter Fußweg(Wegw.) in 1 St. zur Badener Höhe(1004 m). Auf der Höhe stehen ein Aussichtsturm und eine Un- terkunttshütte. Auf dem 530 m hohen Turm befinden sich z2wWei von der Ortsgruppe Baden des Schwò-WarzweIdver-— eins gestiftete Ofientierungstàfeln. Der Turm bietet eine prächtige Rundsicht àuf den SchwWarzweld, àuf die Vogesen, àuf die Schwöbische Alb mit dem Roßberg, der Achelm und dem Hohen— z0llern und, Wenn des Wetter besonders günstig ist, auch àuf einen Teil der Alpen. Män hat ferner einen Weitreichenden Blick in das Murg- und Oostal und in die Rheinebene von Speyer bis zum Kaiserstuhl und in das àm südlichen Abhang im Wiesengrunde gelegene Pfärrdorf Herrenwies. Der Turm bildet sozusagen den Stenzstein des der Stadt BSaden gehörenden aàus— gedehnten Waldgebietes. 2. Ein ànderer empfiehlenswerter Weg zur Badener Höhe führt über Lichtental, Geroldsau, der Straße ent- lang bis zum Geroldssuer Wesserfell(s. 8. 115), Uie Weiter zur Lenzenkoptbrücke, denn ſ. ins Srimbachtal 87 (Fehrstrsße) in 1 St. zu den mit Hochw-yeld umgebenen Grimbschfällen, von hier auf reichlich mit Weg— Weisern versehenem Fußpfad in Weiteren 1½ St. zur Badener Höhe. Von Baden 4% St. Fahrwege führen zwei zur Badener Höhe, der eine über den Scherrhof durch prächtigen Hochwald, um den Bernstein herum zu einer Schutzhütte, Wo er sich mit dem ànderen, der vom Geroldsauer Wasserfall und dem unteren Plättig kommt, vereinigt, um dann ziemlich steil zur Badener Höhe aufzusteigen. Nach Herrenwies führt der Weg àabwärts, oder Wer über den Herrenwieser See will, folge dem Wegweiser asuf dem Höhenweg nach 25 Min. zum Seekopf(1005 m) mit herrlicher Aussicht àuf die Schwäbische Alb und 8uf den tief unten liegenden Stausee. Am Seekopf Ge- denkstein für Philipp Bussemer, den Schöpfer der Höhenwege, in dankbsrem Sedenken von der Orts— gruppe Baden-Baden des SchwWarzweldvereins ge— schàffen. Ein guter Zickzackweg führt in 15 Minuten zum See hinsb. Vom See zieht der Weg durch präch- tigen Hochwald nãch dem Luftkurort Herrenwies(775 m). Der Ort liegt einsam in einem großen Wiesental, von dunklen Tannenwäldern umgeben, begrtenzt von der Bedener Höhe, dem Mehliskopfe und dem Ochsenkopf, schöne neue Kirche. Küurhàus Herrenpwies(s. Seite 115) empfohlen; Gaàsthof„Auerhähn“. Von Herrenwies über den Herrenwieser Sättel, Badener Sattel und Scherrhof in ungefähr 5 Stunden zurück nach Baden-Baden. Zu empfehlen ist von Herrenwies àus ein Besuch des Schwarzenbachstausees(s. Seite 115). Postkreftverbin- dung. Sehzeit von Herrenwies etwa 1 St. Die Schwarzenbschtslsperre(éE70 m ü. M.) Wurde 1922—6 erbaut; Sperrtmauer 400 m lang, 68 m hoch, Mauerstärke 51 m, Seeinhält 15 Mill. cbm. Der See ist 2½ km lang; Gelegenheit 2. Wassersport. 5. Fußgöänger, die von der Badener Höhe zum 8 à nd oder Plättig wollen, müssen àuf der Fahrsträße zu— rück bis zur Wegkreuzung, denn Wegweisern folgen. Wass . hän. elnpo Gfobb ölm gi Weitel oben ten hl defum Fahl Häch Mun S0di Fahtstt denla öb. f. gehen dus, 8 Ofobd lang,) bleibt plöcht Walde Nöch! übesse Wan, den ge Hun f. Sttatze Uber Clodb det G Hof g 11. Baden-Baden—lichtental-Geroldsauer eden Wasserfall- Höhenkurorte Bühlerhöhe-Plättig Sand- Hundseck Kärtenskizze der Höhenkurorte s. Seite 114 (Krettpostverbindung nach den Kkurorten s. Seite 36) Zugänge 2 uUm HöhenwegpfOHZzheim-BSGSe!/: Uber Korbmöättfelsenhof 2,5 kW— keche 5,5 k— 8 Zimmerplstz 8,5 Km— Völlerstein 12,5 km— Schwanen- deſn Wäsen I4 Ekm— Kohlbergfelsen 1ékKm— Oberplöttig 15,5 Kkm.(Ri chtung Basel.) Uber lichtentsl 2,5 Kkm— Seelàch 5,5 Km— Scherr- e hof 9 km— zur Badener Höhe 15 km. (Eichtungpforf;zhei m.) 1. Von dem Geroldssuer Wasserfall(s. S. 87, 115) folge men der über dem Wasserfall in mäßiger Steigung emporziehenden Straße, und nsch 15 Minuten ist die Srobbachbrücke erreicht(Wegw.). Man kommt dann 66. am Bütthof dicht vorüber und, steéts dem Wasserlauf Weiterfolgend, gelengt man nach 15 Min. hinter der Ooben erWähn— ten Brücke Wwie- derum äàuf die Fährsträße, näch weiteren 2 Min. zweigt sodann er. die Fahrstreße über den Lanzenkopf 8b. Fuß gänger gehen gerede- 8us, stets dem Srobbäch ent— leng, Welcher l. bleibt, durch Prächtig. Hoch- Wäld aàufwärts. Nach ½½ Stunde überschreitet mon Wiederum den Bach, der nun r. von der Sträße fließt. Ober dem Srobbach wird der Srobbech- hof sichtbar. Woldsuer Wa 2. E Nach etwe 10 Minuten zWeigt sodann r. ein guter Fuß- Weg äb, der entlang des in zahlreichen Waässerfällen heràbstützenden Grobbaches empor führt. Nach 20 Min. überschreitet màn einen Holzabfuhrweg, und nach wei— teren 10 Minuten mündet der Fußweg wieder in den breiteren Touristenweg ein. Man folgt nun diesem auf— Wärts und erreicht nàch 2 St.(Vomm Seroldsauer Wäasser- fall) die Höhenkurorte: Kurhaus Bühlerhöhe(800 m), 90 B., Z. mit allem Komfort eingerichtet, ebenso das Sanatorium Bühlerhöhe, 65 B., für innete und Netven— krenkheiten(s. S. 115). Vor etwWa 1% Jahrzehnten Wurde der großartige Privatbesitz Schloß Bühlethöhe zu einem Kurhaus umgestältet; es bildet heute mit dem Sanato- rium eine einheitliche großzügige Anlage. Von den Terrassen der Häuser reicht der Blick durch den Hoch- Wöld hindurch übet Berge und Täler bis zur Rheinebene und zu den Vogesen. Auf der Höhe von 800 m ist die Bühlerhöhe eine der schönsten Stationen àn der Schwatz- Wäaldhochstrße. Sie reizt nicht nur zu längerem Auf— enthäàlt, sondern àuch zu kurzen Zielfahrten eines Wochenendes, Weil es den Besucher durch die Stille und Abgeschlossenheit sofort dem Lärm und Getriebe des Werktegs entzieht. Das Klims ist subälpin und Weist Starke Sonnenbestrahlung àuf. Dàes nimmt dem Winter die schroffe Költe und läßt im Sommer keine schwülen Tage àufkommen. Von Bühlethöhe erfreicht men in wenigen Schritten das Kurhaus Plättig(800 m) in ebenso schöner, àussichts- reicher bage, ein beliebtes Ausflugsziel(s. Seite 115). Vvom Kohlbergfelsen und vom Plättig erreicht man auf einem neuen Weg in etwe 40 Min., das EThOIlungsheim Wieden- fels en. Der gleiche Weg führt zum Gertelbacheingang(überell WegwW.). Dahin geht men f. abwW. über die Fahrstrsße, dann den breiten Holzabfühfweg dem Wiedenbach entlang, der ziemlich steil zur Restàurstion hinsbführt(etw 1 St.). 2. Verfolgt man vom Ober-Plättig die Fahrsträße àuf— Wärts Weiter, so gelengt man in St. zu dem Luftkurort § à n d(828 m), im Satteèl zwischen Vorfeldkopf(950,8 m) und Mehliskopf(1010,7 m) und àn der Kreisstrsße ge— legen, die vom Bühlertsl ins Murgtäl zieht. An dieser Straße liegt 4 St. vom Send des EThOſungs- heimBG6GTHenstein, gegenüber ein Staffelweg zum Böärenstein. In einer wWeitefen 4 St. abwörts vom Bärenstein, gegen das Bühlertsl hin, des Er hoſlungsheim Wiedenfelsen (J00 m), direkt über der Gertelbachschlucht, mit pröchtiger Fern- sicht ins Rheintäl. Sodann ebenfalls ½ St. vom Sand àbwärts, über den Sandsee, àber gegen das Murgtel hin, in anmutigem Wiesentsle die Wäld- K088118 Herrenwies(755,2 m) s. Seite 88), gleichfalls Luft- urort. 90 Kuthad . geger den l 12.K Nhol 1. Zum N und H. Men g durch Unters Zeſchn Mannh deilng die fo bis W Von de dlten J 5 Pe bel gute des Fchh Wer Fim das Wel. ſurde hem hto- den Joch⸗ bele t die Wdlz· 8,5 m hoch, mit von àußen, hinauffühtendeft Fisentreppe, gewähft vier Himmelsrichtungen. Kurhaàus Bühlerhöhe 3. Man gehe nun die leicht ansteigende Streße gegenüber dem Kurhaus Sand, und erreicht nach 50 Min. den Luftkurort Hundseck(886 m)(Vgl. Seite 115). 12. Hundseck Unterstmatt Hornisgrinde Mummelsee-Wildsee— Ruhestein Rhombus: Sand über Hornisgrinde bis Ruhestein. (Kreftpostverbindung s. Seite 37/.) 1. von Hundseck geht der Weg wWieder steil auf zum Riesenkopf(965,5 m) und über den pfrümackerkopf und Hochłkopf zut Unterstmtt,& St. von Hundseck. Man geht àber angenehmer den neuen Fußweg, der durch prͤchtigen Hochweid in 14 St. zum Kurhaus Unterstmatt(530 m) führt. Der Weg ethielt die Be- zeichnung„Mannheimer Weg“, weil die Orttsgtuppè Mannheim des SchWarzweldvereins einen etheblichen Beitrag zur Anlage desselben leistete. Von Unterstmatt die Fahrstrsße ffinkSs àm Hotel vorbei mäßig aufwärts, bis WegwòW. den Fußweg zuf Hornisgfinde weist. Von dort führt der„Frãuenweg“ in einer Stunde zum alten Turm àuf der Srinde. bie Hornisgrin de(1162, 2 m) ist die höchste Erhebung des nördlichen Schwärzwaldes. Der Signeltufm der Lendesvermessung, bei gutem Wetter prachtvollen Rundblick über àlle höheren Berge des Schwarzwaldes. Die vier Ecken des Signalturms weisen die 9¹ Vom älten Turm südlich hinsb in 5 Minuten zum neuen Steinturm mit Schutzhaus. Gegenüber dem Turm liegt das Rasthàus Hornhisgrinde. Der Unter— kunftstaum im neuen Turm ist heizber Cugendherberge). Von dem Turm erblickt man im Vordergrunde das Btigittenschloß, die Rheinebene, Strßburg und dshinter die àufsteigenden Vogesen. Nach Osten die Täler von Hundsbach, Schönmünzäch, Freudenstàdt, dahinter Schwäbische Alb, Hohenzollern, Hohentwiel, im Süden die kuppen des SchwWärzwäldes, Feldberg, Belchen, Blauen, Käandel, Kaiserstuhl und dàrüber hinsus be klerem Himmel die Alpen, im Norden wird der Merkur, links davon die Vburg sichtbar. 5 Min, nördlich vom Turm, einige Schritte r. vom Wege, ist eine Quelle (Wegw.). II. Der Mummels e e(1032 m). Vom neuen furm gelängt mon àuf einem Zickzackweg in 20 Min. zum Mummelsee, Hotel am Ufer; Selegenheit zum Kahnfshren. Der See hät ½ St. im Umfang und ist 19 m tief. Sein schwärzliches Wasser, durch die nehen Jorfgründe so dunkel àussehend, solt nur von Salemäan- dern bewohnt sein, Fische können in diesem Wasser nicht leben. Seinen Ruf(er ist der bekannteste Bergsee) verdankt er seiner Wildromantischen Llage und abgeschiedenen kEinsamkeit, wie den zñählreichen Sagen, die ihn mit Nixen und Mümmchen bevölkern. (Vol. Bild in der Trinkhalle in Baden-Baden.) Unbeweglich ruht bei Windstille der tiefschwatze Wasserspiegel, auf Weſchem die gelbe Seerose ihte breiten Blätter àusbreitet. Kkurhaus Hundsecłk 9² glei bäck näcf das Seel volle Häch Vom Mummelsèee führt der schönste Abstieg über Breitenbronn(Kurhaus), Brigittenschloß, Saishölle, Sàs— bachwelden nach Station Achern, 5 St. Der nächste, zur Station Ottenhöfen St., über das Kurhàus Wolfsbrunnen(671, m), dann über Seebàch nach Ottenhöfen.(Von hier zieht ein prächt- Voller Weg über die Wasserfälle des Edeltrsuengrabes näch Allefrheiligen in 2½ St.) SchwWarzwälder Trachten Der gut markierte Höhenweg zieht vom Mummel- see über des Seibelseckle(957,8 m) zum WiId- s e e(912, m), einem in unsbsehbaren Wäldern ein— gebetteten Gebirgssee, am Fuße des Seekopfs. Auch dieser Sèee hät seine Sage, die in der Trinkhalle in Baden-Baden dargestellt ist. Hoch über dem Wildsee liegt kurz nach def Acherner Hütte die Eutin gstruhe, die Gràbstätte des berühmten Streßburger Archäologen Rudolf Euting, des Ruühesteinvaters.— Man besuche duch das sehenswerte Gedächtnismal, Welches das Inf.-Regt. Nr. 126 seinen Helden weihte. Vom Wildsee folgen wir der Höhenmerkierung über den Seekopf zum vorttefflichen Luftkurort Ruhestein (916 m). Früher eine einfache Wäaldschenke, verdankłt dieser beliebte Kurort sein rasches EmpOrblühen eben— 50 der herrlichen Lage inmitten schönster Wölder, als der àusgezeichneten Leitung. Er liegt àuf dem Paß àn der badisch-Württembergischen Stenze, Welcher dàs Murgtal vom Achertäl trennt. Auto-Ausflüge von Baden-Baden Man vergleiche auch den Jeil: Ausflüge und Wänderungen. Das in Kklammern stéehende(S.) bezeichnet die Seite, Wo die betreftenden Orte nochméls erwähnt werden. 1. Ins Rebland: Solfplatz, yburg(S. 84), Klostergut Fremersberg, Sallenbach, Varnhält, Neuweier(S. 86), Eisentäl, Affental, Bühl, Zimmerplatz, Lichtental, Baden-BAéen; ca. 30 km. 2. Ins Murgtal: 8) Lichtentsl, Fischkultur, Müllenbild, Schloß Eberstein(S. 76), Sernsbach(S. 78), Saggenad(S. 80), Kkuppenheim, Schloß Fevotite(S. 81), Hauensberstein, Baden-BAGden; ca. 35 km. b) Ebersteinburg, Gernsbsch, Forbach, Bermersbach, Rote Lache (S. 76), Fischkultur, Baden-Baden; ca. 40 km. 5. Höhenkurorte— die Schwarzwaldhochstraſe: 5. 8) Uber lichtental, Zimmerplatz, Sühlerhöhe(S. 90), Plättig, Sand, Herrenwies(s. S. 88), Schwerzenbach-Stausèe(S. 88), Raumünzach, Forbach, Rote Lache(oder Gernsbach, Fisch- kultur), Saden-Baden; ca. 60 km. b) Bis Send wWie oben beschrieben und weiter nach Hundseck 8. 17, Unterstmatt, Mummelsee, Hornisgrinde(1266ů m)(S. 91), Rubestein(S. 94); His hierher ca. 30 km. Rückfahtt: 3) Uber Ottenhöfen, Achern, Bühl und wie Tour 1 nach Baden-Baden; ca. 50 Kkm. b) Von Ruhestein nach Baiers- bronn und durch des wildtomentische Murgtal über Schön- münzech, Raumünzach nach Forbach und wWeiter wie bei Tour Za; ca. 60 km àb Ruhestein. —.—— NUTOKRRTE. 1955 Titisee 96 Murgtal, Kniebis, Renchtal: Lichtental, Ffischkultur, Rote Läche, Forbech, Freudenstsdt (20 m), Kniebis(970 m), Sriesbach, Peterstal, Oppenau(268 m), Oberkirch, Renchen, Achern, Bühl, Baden-Baden; ea. 150 km. Murgtal, Kinzigtal: Wie Tour 4 bis Freudenstadt, Weiter nach Alpirsbach, Schiltach, Woltach, Haussch, Haslach, Bibersch, Gengenbsch, Ottenburg, Renchen, Achern, Baden-BAdʒen; insgessmt“ca. 190 km. In den südlichen Schwarzwald, Feldberg und Freiburg i. Br.: Wie bei Tour 5 bis Schiltach, Weiter dss Schiltachtaf sufwärts nach Schremberg, St. Seorgen, Triberg- furtwangen(806 m), abWärts nach Triberg(686 m)/, Schönwald, Furtwangen(Schwarz- Wälder Uhrenindustfie), Neustadt(828 m), von Hhier über den herrlichen, von Bergen umschlossenen Titisee(Höhenkutott, im Winter bekannte Titisee-Fisrennen) nach dem Feldberg(1478 m, höchster Schwarzwaldberg), zurückfTitisee, Hinterzarten, Höllen— tal nach. Freibutg i. Bt.(280 m, schöne àlte Stadt mit dem goti— schen Münster, Jurm 115 m hoch, empfehlenswert ist eine Fahrt auf den Schauinsland I1284 ml mit der Schwebebahn, Auto- straße, Rennstrecke); Dbis hierther ca. 180 km. Rücktahrt: Fteiburg, Elzach, Haslach, Bibersch, Zell, peterstal, Oppenàu, Allethefligen, Ruhestein und die Schwarzweldhoch- sträße sièhe Tour 4 zurück nach Bsden-BVA!len; ca. 130 Kkm. Die württembergischen Badeorte: Sernsbach, Hefrenelb, Dobel, Schömberg, Bad Liebenzell, Hirsau, Calw-', Bad Teinsch, Wildbad, Käàltenbronn, Hohloh, Reichental, Schloß Eberstein, Baden-Baden; ca. 130 km. Nagoldtal: Baden, Herrenelb, Neuenbürg, Pforzheim, Liebenzell, Calw, Wildberg, Negold, Altensteig, Simmersfeld, Enzklösterle und über Kaſtenbronn(siehe Tourf'7) nach Baden-BAden; ca. 170 km. Schlösserfahrt— nach Heidelberg: B.-Baden-West, Haueneberstein, Schloß Fsvorite(S. 81), Rastätt Prachtyolles Bsrockschloß)(s. 8 85), kttlingen, kingang ins Albtal(Schloß aàus dem 18. Jahrh.), Bruchssl(mit BarcESChIOß aus dem 18. Jahrh.), nach Heidelberg(mit der schönsten deut- schen Schloßruine). Rücktahrt über Schwetzingen(mit Schloß àus dem 18. Jahth. und wundervollem Schloßparh), Sràben, Kärisruhe(Hauptstadt von Baden, sehenswertes Schioß, 18. Jahrh.), über Durmers— heim zurück nach Baden-Baden; ca. 180 km. Stuttgart, Iübingen: Wie four 7 nach Calw, Leonberg(Solitude-Rennstrecke) nach Stuttgart. Zurück über Weldenbuch, Tübingen, Herrenberg, Nagoſd und Wie Tour 8 nach Baden-Baden; cà. 260 km. Nach Straßburg: B.-BZaden-West, liffezheim(Rennplatz)(S. 53), Hügelsheim, Lich- tenàu, Freistett, Kehl(französ. Grenze— fägesvisumausgaàbe, Reisepaß nötig), Straßburg. Zurück über Kehl, Appenwveier, Bühl, Baden-Baden; ca. 95 km. Zum Bodensee: B.-Baden, Schwarzwaldhöhenstraße, Ruhestein, Oppenau, Has- lach, Elzach, Freiburg, Notschrei, St. Bläsien, Rothàus, Bonndort, Singen, Radolfzell, Konstanz. Zurück über Stockach, Tuttlingen, Rottweil, Oberndorf, Freuden- stadt, Fotbach, Gernsbach, Baden-Baden; insgesamt ca. 430 km. 97 Nachwort Wir nehmen Abschied vom Leser mit der Bitte, uns noch einen Augenblick Gehör zu schenken. Der Reise- führer War bemüht, in knappen Worten àuf alles Sehens- werte, Was Ort und Umgebung bieten, hinzuweisen. Die verborgenen Schötze unserer Gegend, die ab- seits des Weges liegen, konnten wit nicht alle aufzöh- len. Auf sie möchten Wir diejenigen zum Schlusse noch aufmerksãm machen, die länger àm Orte ve;weilen und gern àuf Entdeckungsfshrten aàusziehen. Aber àuch hier müssen Wir uns àuf ein pàat Andeutungen be— schrönken. Jedenfalls Werden àlle, die unser Lend näher kennenlernen wollen, sehr reich belohnt Werden; mögen sie im grünen Halbdunkel eines verschwie- genen Weldpftsdes Wendeln und den ganzen Märchen— zàuber des deutschen Wäldes erleben, oder plötzlich stàunend vor eine Lichtung treten, die sie einen uner— Wärteten, herrlichen Ausblick genießen läßt. Meist braucht men nur ein paer Schritte Weiter zu gehen, um von einem neuen wunderssmen Bilde überrascht 2u Werden. S0 führt uns die Natur immer mehr àb von allen Sorgen und Mühen des grauen Alltags und übt jene magische Wirkung suf àlle unsere Sinne aàus, die 9 RNII Well eige Feftl Ofen Uns erst die richtige nachheltige Erholung finden läßt. f e Es geschieht denn àuch ott, daß Säöste, die für ein pPddr Jage zu uns kamen, für immer bei uns geblieben sind, 5 Uhet⸗ Baden-BSAden im XVI. Jahrhundert Un Weil siè der Zauber der Ländschäft festhielt und sie àm eigenen Leib jenes Wunder der Erneuerung durch die 00 herrliche Natur erleben ließ. Aö'bt Früher, àls man ä die Winter àm liebsten hinter dem A Ofen zubrachte, besuchte man die Kurorte nur Während 99 der Sàison. Heute wissen wir die Schönheiten jeder Jehreszeit zu schötzen. Dem Näturfreund gewährt Baden-Baden und seine Umgebung deés ganze Jahr abwechslungsreiche An- regung. Wie schön ist ein Seng durch die Lichtentsler Allee an einem klaren Wintertag. Wer einmal die grotesken, fast spukhaft Wirkenden Silhouetten der entblätterten Bäume länger betrechtet hàt, Wird das eigenartige Bild nimmer vergessen. Wenn der Schnèee schmilzt und die vielen Wässer- chen in ihren steinigen Betten ins Tal eilen, lohnt es, bachàufwärts zu Wandern und hier den erWachenden Frühling zu erleben. Bergsteiger seien besonders auf die Felsen àm Alten Schloß hingewiesen, Wo sie idesle Klettermöglichkeiten finden. Alle, die Sinn für Kultur— geschichte haben, finden auf geschichtlichem Boden bei uns selber, in der näheren und ferneren Umgebung rei— chen Stoff. Malerische Dorfstraßen, àltehrwürdige Bau— ten, schöne Kirchen schmücken unsete Segend. Möge dieser kurze Hinweis möglichst viele Gäste unserer Bäderstädt zu frohen Fahrten àntegen, auf daß dadurch unserer schönen Heimat immer neue Freunde gewonnen werden. Un de ie E Allerlei Wichtiges Führer durch Baden-Badens Geschäftswelt und Weitere nützliche Hinweise Beachten Sie bei lhrem Spaziergang durch Baden-BAden ees die Schaustellung der einzelnen Firmen. Sie finden in jeder Brenche leistungsfähige Häuser, die Sie àuf dàs beste bedienen werden. Und nicht teurer als ànderswo. Wir empfehlen die folgenden Seiten Ihrer Aufmerkssmkeit! 1. Antiquitäten und Kunsthandlungennn... Seite 102 AsthskKcensss.s... 102 3. Auto-Vertretungen, Reparàtuwerkstätten 102 eistsbeschl 5 Sütogsrsgegnn.„10 1 Sbeen und SParkssseeengsgsnnñ„„(. 1 J. Blumenhandlungen, Sartenanlagen„ 104 ehhsneſänseasss. 4104 306 i sseltefebes„V„ 104 15. 105 esle 11. Damenkonfełtion und ModewWarfen. 2Dicgerien VVV„ 104 15. Drogen, pharmazeutische Artikel u. öhnl.„ 105 ksis uget Koipssftik᷑e...ñ 105 be 15, Etissure fürf Demen und Herrexnmgng¶gd 105 16. Herrenmode und WÜꝓVbRsche iii⸗ lel- Hsttensehneiderfeei. L105 18 lansilisnvürs„/ Bab- sssssdd 107 FKüfsehngkgs..... 107 21. Möbeltransporte EI 22 OpPtisekhe Fschgeschäfte 10 23. Papier SchreibWeren 0 1907 1156 3„08 Rüefnn..„108 de 26. Schokolesden Kafftèe— Tee— ZuckèeWaten 8 1 27. Schuhgeschäfte— Repsrdtu-werkstätten 409 28. SPediteurfe jj 10 29 Sport ünd Sportärftikeeeeeeeeee 102 30, Töchterheime, Lehrenstaltenmnm.„110 31. Touristenkerten, Reiseführer, Autokarften.„110 32. Uhren— Schmuck JuWe[leaduddd„110 353. Weine— Spirituosen„ 0 34. Wurstwaren— Fleischwaren I 2Sitüungenssn, Antiquitäten und Kunsthandlungen: Albrecht, Gebr., Palsis Hamilton, J. 271. A. Brodesser, Leopoldsplatz, I. 27 R. A. Kreitz, Lichtentaler Str. 7. Salerie Weiß, Leopoldsplatz. Apotheken: Stadtapotheke Oskar Pfeiffer, Lichtentsler Str. 3, J. 516. H. Fröhlich, Lange Str. 85, T. 945. Dr. Schad, Kronenspotheke, Hauptstr. 28, I. 439. Dr. Rößler, Sophienstr. 7, I. 545. Zinn& Roßkath, Hofepotheke, Lenge 82 Auto-Vertretungen, Reparaturwerkstätten: Vertretung und Kundendienst der „AUTO-UNION“. Krupp-Phänomen, soWie àlle Weiteren in- und aàusländischen Fabrikate L. Gerstenmäier Jagdhaussträße 1, Telephon 955 Große Repsràturwerkstätten- GSaragen- Zubehör— ö teile- Gummi- Tankstellen Ferner: Autohaus J. Groß, Lange Str. 98. Daimler-Benz, A.-G. Verkaufs 3 13 12e: Baden-Baden, Lichtentsler Str. 13, J. 1178. Weer k tten: Rheinstr. 99, Tel. 1168. Scheibel, Eug., Lichtentaler Str. 85. Autofahrschulen: b Autofahrschule Jjoh. Nägele, Lenge Sttr. 104, Tel. 1772. Shell- Tankstelle. 0 A. Fortenbacher, Sophienstr. 1. Autogaragen: ̃ Central- Sorage, Märie-Viktoris-Str. 25 und Lichtentsler Str. 60. „Denaria“, Länge Str. 45, Tel. 45, im Zentrum der Stadt. Daimler-Benz, A.-G., Rheinstr. 99. I. Serstenmaier, Jagdhausstt. 1. 102 Banken und Sparkassen(s. àuch Seite 28): Städtische(Offentliche) Spärkòsse Bäden-Bäden Segründet 18537— Telephon 2085/ 2086 Kommunsàler Reisekreditbrièfverkehr Einlösung von Traveller-Checks Umwechslung von Geldsorten àaller Art *, Deutsche Bänk und Disconto-Gesellschaft Filisle Baden-Baden Telephon 1580 Erledigung àller Bankgeschöfte Spatrbücher, Kreditbriefe, Reiseschecks, Akkreditive Individuelle Bedienung Blumenhandlungen, Gartenanlagen: Blumen erfreuen stets von neuem und— bedenke Blumengeschenke enttäuschen nie! Blumenspendenvermittlung glumenheus LOUise Schoch B.-Baden, Sophienstr. 5, Eingang Sernsbàcher Straße Telephon 1294 Besichtigen Sie einmal die sehenswerte Fenstersusstellung gegenüber Sinnereck, im Stadtzentrum! Ferner: H. Haas, Lichtentaler Str. 59. Köditz, Kreuzstr. Vogel& Hartweg, Kunst- und Handelsgörtnerei, Leopoldstr. 15, Tel. 56, sehenswerte Gertenanlagen. M. Wittelsbach, Luisenstr. 30. Buchhandlungen: Bauer, Lichtentaler Stt. 54. A. Brodesser, Leopoldsplatz, Tel. 271. Bücherstube der Morgenzeitung, Lange Str. 66. Fehrholz, vorm. Brockhoff, Sophienstf. 15. Dder Führer, Buchhàandlung des Führer-Verlages, Leopoldsplàtz. O. Schnauffer, Lange Str. 8. Vogel, Kreuzstr. 3. C. Wild, Sophienstr. 1b. Catés und Konditoreien s. Seite 54. Damenhiite: bemuth-Hellig, Lichtentsler Str., gegenüber Aurelie-Lichtspiele. Hammerschlag, Lange Str. 54. Schweigert-Roth, Modellhüte und Nouveautés, Sophienstr. 1b und, Kurgarten 5. Wallnöfer, Sophienstr. 18. Damenkonfektion und Modewaren: E. Lorentz, Lichtenteler Str. 25. Sänger, Withelmstr. C. Mayer, Adolf-Hitler-Platz und Kkurgarten. Hofmann Söhne, Lichtentaler Str. 5. Haus der Moden, Palais Hemilton, gegenüber Sinnereck. Drogerien: W. Hupka, Palais Hamilton, gegenüber Sinnereck. S. Schreck, Lange Str. 21. Merkur-Drogerie, Lichtentaler Str. 17. 10⁴4 Unentbehrlich für Redner, Pastoren, Professoren, Lehrer Sänger und Raucher. Bester Ersatz für Inhalationen u. 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Bauer, Lange Str. 35. papier— Schreibwaren: Papier-Korb Des Spezielgeschöft für Papier- und Bürobederf Lichtentaler Straße 35, Telephon 552 an der Evangelischen Kirche, am Halteplatz der Kraftpostlinien Briefpepiere, Füllheſter, Schreibmaschinen, Ansichts- 0 kärten— Führer-, Auto- und Wenderkärten. Ferner: Bickel, Lange Stt. 18. Binz, Lange Str. 42. Lang., Steinstr. 5. Salzer, Lange Str. 35. Zick, Lichtentsler Str. 3. Pelzwaren: SHpenialliaus feiner Pelamoden Vel-Richer BSBaden Baden Hlotel Steohanie · Ludwig ·Wil. Pletz 2 Aus eigener Werkstätte: pe Hlichise, Jaclcen, Mantel, Besdéitze aller Ari, Maſanfertigung! Rauchwaren: Die Adrèesse für den verwöhnten Raucher: W. Gilbert am Leopoldsplatz, neben der Hauptpost Telephon 1498 Reich àssortiertes Lager in Iigarren, Zigaretten und Tabaken der bedeutendsten Fitmen. Groß- und Kleinverkauf, Versand nach auswärts. Ferner: Hoffmann, Lenge Stt., Ecke Kaiserällee. Kah, Gernsbacher Str. 12. Kuhn, Lichtentsler Str. 9. Rheinboldt-Haus, Lange Str. 1 und Kkurpromensde. Jönges, Lange Str. 7. Schokoladen— Kaffee— Tee— uckerwaren: 50 Man kann viel Freude machen mit ein pàaer Süßigkeiten— Alfred Offer am Leopoldsplatz dàs führende Haus für Köffee, Tee und älle süßen Sschen! Ferner: Klöpfer, Lange Str. 3. Kuhn, Lichtentaler Str. 9. Raft, Lichtenteler Str. 50 und Luisenstr. 18. 108 4 en Schuhgeschäfte— Reparaturwerkstätten: Broß, Lichtentaler Str. 6. „Salamander“, Lichtentaler Str. 1. Schweizer, Lange Str. 23. Schnürle, Lange Str. 50. Moderne Schuhbesohlung 1 ̃ N A Alle Repörsturen prompt, preiswert und prims! Züttenstr. 11 Telephon 1902 Inhàber: Frie drich Kohm Spediteure: J. G. Devänt lnternãtionẽle Spedition Bahnàmtlicher Rollfuhrunternehmer Last- Und Möbeltrensporte BSHhnhofstrsße 18, Telephon 2 Vergl. auch Seite 28) Ferner: August Pflüger, Güterbahnhof. Oskar Schnepf, Bahnhot. Sport und Sportartikel: Nagel& Menz, Lenge Str. 56. Spörthaus Rheingold, Merkurstr. 53. Städtisches Strandhad Bertholdstraſße(H8) Frei-, LUft-, Licht- dhd SoHDehDN BSSSIi Mit vorSVVSTHMteHWASSSH Werme Tuschen Rinhgterhhisplätzge— Liesgeœenlage ResStsurænt 109 Töchterheime— lehranstalten: E. van Dühren, Beuttenmülletstr. 32. kigenheim in hertlicher Lage. Ausbildung in sllen zweigen des Haushelts. Bestens empfohlen.(VgI. S. 5). lehr- und Erziehungsinsiitut vom Heiligen Grab, RBömerplatz 12. Mädchen-Realscfule, Höh. Handelsschule, Haushaltungsschule, Internàt, Externat(vgl. S. 5). pädagogium Büchler, am Schloßberg, Jel. 21. Höhere Lehr— anstàſt für àlle Schulsysteme(Vgl. S. 5). Touristenkarten— Reiseführer— Autokarten: Genu ſeneicher vird das Wandern wenn Sie sich guter Fühiren und Karten bedienen. Fürn die hiesige Vmgebung ist hesonders àu empſelilen: Die Terrainkarte von Baden-Baden und Umgebung 1.25000 auls dem Ferlag den Budihandlung Brodesser, Leopoldsplatz. Hie enlhäli die Hölienmege, die Muſtposllinien somie eine Kinxeidli— nung der Meglänge nach je 10 Minuten Geligeit und auſßerdem eine Beschreibung der empfehilenswertesten Nanderungen. In allen Budihandlungen erhältlidz. Uhren— Schmuck— Juwelen: „Auf meine Uhr käann ich mich verlässen--“ Das Werk ist von Thema nachgesehen, Der machts gründlich, da fehlts àan nichts mehr! Sie kennen doch Thema, das führende Spezial- geschäft für Uhren, Schmuck, Geschenke: Lichtentäler Strsße é6 und im Kurgarten 12, Tel. 1546. Der lnhaber ist selbst Uhrmachermeister, die Werk⸗ stätt steht unter seiner persönlichen Aufsicht. Ferner: Rudolt Steiert, Lange Str. 30. E. Bürgermeister, Sophienstr. 10. Netter& Cie., Kurgarten 18. Koch, Kurgarten 2. 110 W Leil loill mans dedmidlers ſain, VoracHhανν Karl Wilkens vormals Hch. Grosholz 0 W'̃ingroßhendlung u.Brennerei Miesch Ecke Lange- und Gernsbacherstr., Tel. 15 ονιε Großer Versand— Probierstube Speziòlität: Kitschwàsser Himbeergeist Ferner: Schulmeister, Lenge Str. 9. Bayer, Lange Str. 899. Wurstwaren— Fleischwaren: 15 1 Sind so delikat Wie die anderfn köstlichen Dinge: Die extrafeine Lyoner, die hertliche Kalbsleberwurst! Dèer miſde Kutschinken und der Schöne Aufschnittl Feine Dauerwurst, echt SchWarzw. Speck Alles Brill-Qualität! n 4 Geschàften die gleichen appetitlichen Sachen. Tel. Lel. 1785/86 735/86 Zeitungen: Badener Jagblati, Badeblatt mit amtlicher Fremdenliste, Buch- druckerei Kölblin, Stefanienstr. 3. Der Führer, àm Leopoldsplatz. Morgenzeitung und Handelsblatt, Hirschstf. 6. Neueè Badenef Zeitung, Hirschstr. Ausflugsorte, Städte, Plätze für ddie Nachkur oaddͤhnnagnannnangnanaaaadt l im Alten Schloß Erstklàssige Küche— ff. Kaftee u. Kuchen bestgepflegte Weine— Telefon Nr. 62 Es ist ein unvergeßlicher Eindruck, im Schatten gewoaltiger B8urgmauern und unter dem Bäl- dechin riesiger Tannen zu sitzen; dem Auge bietet sich ein Wwunderbates Bild: Im Tale die Bauten Baden-Badens, östlich begrenzt vom Merkur, im Westen die Weite Rheinebene, von den dunklen Höhen der Vogesen be- schlossen.— Auf eine bàld tàusendjährige Vergangenheit blickt diese àlte Feste zufück. Und Jehr für Jahr bleibt sie der Haupténziehungspunkt öller, die nãch Bàden-Baden kommen. (Vgl. S. 62) Benutzen Jie zu Ihiren Ausjſlugen in dièe Umgebung von Baden- Badlen die bequemen und betrièebssicheren Kraftmagen der Deutschen Heichspostl „ bekannt durch Café Seelach A und Kuchen ist vom Brahmsplatz(Straßenbahnl. Leopoldsplatz-Lichtental) bequem zu erreichen. Ein hübscher ansteigender Spaziergang führt an Lichtentals Pfarrkirche vorbei über grüne Wiesen zum schön gelegenen Café. Man geniefßit eine prachtvolle Fernsicht, Im Tale breiten sich die Häuser Lichtentals, begrenzt von den Staufener Bergen und den anliegenden, Höhen, Im Westen werden, aus dem Dunste der Ebene aufsteigend. die Vogesen sichtbar. Zur Seelach also— dem so beliebten Ausflugsort. Inhaber: Hugo Kienzler; Telefon 1026(Ygl. S. 87) Geroldsauer Wasserfall Schönster, wildromantischster Ausflugsort Baden-Badens. Von der Kraftwagen-Endstation auf reizvollem Fußpfade durd herrlichen Hochwald längs des tosenden und schäumenden Grobbachs in 25 Min. erreichbar.— ff. Weine und bestgepflegte Biere, . 15 Limonaden u. a Iub. Eran Ul K l. (Vergleiche Seite 89). Auch Wenn nur wenig Zeit zu Ihrer Verfügung steht, können Ssie bequem mit der Krattpost zum KURHAUS »ROTE LACHEC pension und Höbentestaurent 70⁰ m das so herrlich àuf der Paßhöhe des Oos- und Murgtales liegt. Auf der àussichtsreichen Terrasse oder gat im Waldgarten mundet ein kleiner Imbiß vorzüglich. Tel. Forbach 222 Bes. E. Gartner (Vergleiche Seite 76) 115 goden- Baden E SeibE be ifimuut 7 —ν 770 SaS ſerren mied 60⁰ , Fiiuunn, 2 ſlunatsecυν I 2 2En /nteretmem , 928 32 S iuornisgrinole 247— 7, 29 Die göhen- AHuUrorte Oimn der Sohnommna-gha¹ngIe N 16 — W*14 Bodhh Habe S 2— 2 ο ο⏑ ͥQ 2 Sausee n&ð Jii, 8 85 5/˙ 8 Iunliſ, 7 WW 8 v * E 0 Slxlobee 2 i Die Höhenkurorte(Vel. Seite 90. 91, 94). An der Schw-warzwaldhochstraße im. Sehctefzvalck 5 8 Baden⸗ ER 800 m U d. R alle E Das ganze Jahr geöffnet Ferntuf: Baden-Baden 1779 F 3 8 3 800 m. Tel. Bühl Nr. 711. Bekannt Kurhaus Plättig als beliebter und Luft- kurort, herrliche aussichtsreiche Lage. Bes.: Fam. Habich Kʒurhaus Sand(828 m), bei Baden-Baden §SAND Telefon Bühl Nr. 612.— Neues Sandsee- Strandbad. Pension ab RM6.—. Prospekte 3— 9 270 m, Tel. Bühl Nr. 450, Kurhaus Herrenwies CafeRestauraut P. ab 6 M., flW. warm und kalt. Idyll. Lage am Fuße der Badener Höhe; Forellenfischerei. Prospekte. Gasthaus Schwarzenbachsperre cron. Tel. Forbach 259, am Stausee gelegen, von herrl. Waldungen umgeben, Wassersport— Leihboote. Kaffee-Terrasse. ELCEEEE aslnol; im ScWarzwald, 90⁰ m EI 8 8 5 928 m, Tel. Achern 6907, Kurhaus Unterstmat Kiim Keneuror heufieberfrei. Prosp. u. Auskunft durch Klumpp& Reymann. Berghotel Mummelsee de-27 Seppel. Besuchen Sie den schönen romantischen Mummelsee! 2 ν ndstati Schwarzwaldhotel Ruhestein I Waldhochstraße, herrliche Lage im Tannenhochwald, Garagen Prospekte. Bes.: Gebr. Klumpp. 115 Schloß und Park FAVORIMTE Lustschloßf und Einsiedelei der Markgräfin Augusta Sibylla V. Baden aus dem Anfang des 18. Jahrh. Reinè vorzüglich ethaltene Rokoko- architektur; in allen Räumen die alte reiche Eintichtung nahezu voll- ständig vorhanden. Außer den Wohnräumen der Markgräfin und ihres Sohnes wird als ganz besondere Seltenheit die Prunkküche im Erd- geschoß gezeigt mit wertvollem altem Kupfer-u. Zinngerät, kostbarem Tafelgeschirr aus Fayence und Porzellan und einer Sammlung echter venezianischer u.böhmischer Gläser. DasHauptgeschoß des Schlosses ist mit dem Park verbunden durch eine krattvoll geschwungene Frei- treppe; links und rechts der Zufahrtsallee zum Schloß offene Wandel- hallen und Remisen; weiter vier Kavalierhäuser, von denen eines die Schloßwirtschaft beherbergt. Jenseits der Querallee die Buflkapelle der Markgràfin mit Bußkämmerchen und Bußgeräten.— Zur Petsön- lichkeit der Markgräfin vergl. auch Seite 82(Schloß Favorite). RASTATT vor der Einmündung der Murg in den Rhein, in der klimatisch milden Rheinebene, ist das Eingangstor zum Schwarzwald, in unmittelbarer Nähe der Welt- bekannten Bäderstadt Baden-Baden. 15000 Einwohner. Ehemalige Bundesfestung, Große geschichtliche Ver- gangenheit. Das Markgrafenschlofl ist das schönste Barockdenkmal am Oberrhei ein Erbauer ist Mark- graf Ludwig Wilhelm, der kenlouis“. Sehenswertes Heimatmuseum im Schloß. Unvergeßlich sind die Eindrüdçe von der Schönheit dieser Barock- residenz. Städtisches Verkehrsamt und Verkehrsverein, Geschäftsstelle im Schloß erteilt jegliche Auskunft. Fernruf 2690. (Vgl. Seite 83) NIBEIL,UNGEN-FESTSPIEIIE PIEESIEEEEIENIE REE RAREN-RAREN Deutschlands schönste und größte Freilichtbühne mit 4000 gedeckten Zuschauerplötzen 500 Mitwirkende Spielzeit von Juni bis September jeden Sonntag von 14—18 Uhr. Eintrittspreise von Mk. 1.— än. Vorverkauf Baden-Baden: Städt. Kurdirektion, Reisebüro der Hapag, Autoreisebüto Zabler, Hauptpostamt sowie in sämt- lichen Hotels.— Bequeme Hin- und Rückfahrt durch Sonder— sutobus, siéèhe Anschlag. 116 Gernsbach der flimatische Luſtæurort des Murglals bielet als ällestes Kulturzentrum mil Stadtrechit Seit 1210 und imposanten altertumlichen HFacimerłhauten somie dem sehensmerten Nalhaus im FRenaissancestil allen Erholungs- und Ruhe- hedürftigen Uutspannung und Unterhaltung. Herrlichste Nanderungen in der Ebene somie Wanderum— gen mit leichtem und allmdhilihem Anslièg àu den Hölien- züůgen bis àu I1000 m geben Gesunden und Rranken die Moglichbeit der Ausmalil. Pege alpinen Charakters, das naliè gelegene Schloſè Iberstein, die ganue Umgebung Stralilt romantischen Jauber alls. Theater— Strandbad— Kurhaus— Kurkonzerte Tennis— Angelsport— Bootsfahrten dienen der Unterhaltung.— Prospelte und Auskbunft duroi den Verhehrsverein(Stadiανε]αο)‘. Lel. 548/540. ergleiche Seite 79). Empfohlene Gaststätten: Hotel zum Goldenen Stern und Hirsdi Telephon 301— Besitzer: C. Brude Lamm-Diele Einziges Konzertlokal am Platze Tanzabende— täglich Konzert Besitzer: A. Stidiling Gasthaus u. Pension z. Wilden Mann Das neuzeitlidi eingerichtete gutbürgerliche Haus mit schönem Garten, Parkplatz, Garage. Besitzer: J. Langenbad WwWe. Gaggenau im Murgtal Bahnlinie Karlsruhe-Freudenstàdt Kneipphad— Modern eingerichtete Kneipp'sche Wôsserkurenstͤlt— Kneippörzte— Jahresbetrieb — Waässertretstellen Herrlich gelegenes Schwimm-, Luft- und Sonnenbad im Traischbschtal, umgeben von ausgedehnten Waldungen, mit guter Zufshrtsmöglichkeit und zahl- reichen schàttigen und stsubfreien Ffußgängetwegen. Geeigneter Wochenendaufenthalt— Mäßige Pensionspteise Auskünfte und Prospekte: Städtisches Verkehrssmt SGsggenau, Tel. 245 (V9l. S. 80) Varnhalt. Gasthaus u. Pension Rebstock. Gutgepflegte Weine, ausgezeichnete Küde.— Beliebter Aus— flugsort im herrlichen Rebgelände, unweit Baden-Badens.— (Kraftpostverbindung; zu Fuß ab Straflenbahnendstelle Tier- garten 50 Minuten durdi schkönen Tannenwald).— Zimmer mit Wller, Fension ab RM. 3.— bis 3.50. BeS Fri (Vergl. S. 85). ein bekannter und beliebter Umveg In Rebland Ausflüs 807 von Baden-Baden Gasthaus zum Weinberg Selbstgezogene, vorzügliche Weine— gute Küche schattiger Garten— 10 Minuten von der Kraftposthaltestelle (Linie Baden-Baden-NeuvVeier) Telefon: Steinbach 203 Besitzer: Geschw. Liebig Ein besonders empfehlenswerter Ausflugsort: Burgruine Alt-Windedé b. Bühl. Histor. Ruine, im 12. Jahrh. erbaut.— Kaffee- Restaurant- Pension.— Schönster Aussichktspunkt! Hochwaldumgeben, mit herrlichen Spazierwegen von Baden-Baden, Bühl, Ottersweier, Hundseck bequem zu erreichen; vergl. S. 86. Telefon Bühl 671. Besitzer: R. Gräßiel. 118 3„ Vergessen Sie nicht, Heidelberg zu besuchen! Heidelberg! Reichsfestspiele im Schloßhof und im Thing ——-— 14. Juli bis 18. August 1955. Auskunft und Verzeichnis der Heidelberger Gaststätten durch Städt. Verkehrsamt. Leser unseres Führers, die uns mit zwecł- dienlichen Angaben ůber eptl. Ergänzungen uncl Verbesserungen des Hüilirers unterstlitzen Wollen, bitten wir um Mitteilung. Die eingehenden Juschriſten werden sorg- feiltig gepriiſt und bei der neuen Auylage 80 weit als möglick berũcesichtigt. Huchihiandlung Brodlesser, Baden-Badlen IVM EREISSAU ber ideale Standort für Schwarzwaldferien feldberg 1494 m Belchen 1415 m Kandel 1245 m Slauen 1165 m liegen im Umkreis von 25 km. Bietet ihnen: Reiche geistige Anregungen: durch sein Münster, den einzigen im Mittelelter vollendeten gotischen Dom; seine Sammlungen: Augustinermuseum(alte vorderthein. Kunst), Wenzingethaus(Semäſde des 19. Jahthunderts), Naturwissen- schäftliches Museum, Diözesàn-Museum; sein Stadttheater(Oper, Operette, Schàuspieh); einen gemütlichen Aufenthalt in seinen àalten Sassen mit den be- 1 rühmten„Bächle“— die heimeligen Weinstuüben läden Sie 2 einem unverfölschten Trunk edlen Freiburger, Kaàiserstühlet, Markgräfler und Glottertäler Weines. bie Schauinslandbahn fünrt sie in 40 Mainuten VOn Stedtmitte auf 1286 m Höhe(16 Min. Schwyebefshtt) und erschließt hnen einen unvergleichlichen Rundblick àuf feldberg, Kandel, Bel- chen, Blauen, Vogesen und Alpen. Der Schauinsland ist ein beliebter Ausgengspunkt für Höhenwenderungen. 12⁰ =MERKUR 700 m über dem Meer BIETET PRACHTVOIIE AUSSICHT àuf Oostàl, Murgtal, SchwWarzwald, Rheinebene und Vogesen Herrlicher Hochwald, Höhensonne AUF DEM GIPFEI LIEGESTUHIE RESTAURANT Fährplen und Fahrpreise der Bergbehn siehe Seite 35 MERKURSIPFEI ZEHN-FAHRTENKARTEN Für 10 Hin- und 10Rückfahrten, auch für 20 ein- fache Fohrten in beliebiger Richtung zu ver- Wenden, nicht übertragbar, 60 Tage gültig: 8) nur für die Bergbhhn 5.— REM b) für die Straßen- und Bergbahn. 8.- RM Die Karte kann für 2 Personen, die einer Fà- milie engehören, ausgestelſt Werden. Erhält- lich bei der Bäder- und Kurverwaltung und on der Bergbähnkàsse. BLB he 45 iriunn