—— — V i Den Tod ö deS " Durchlauchtigſten Erbprinzen Cari Ludwigs be weinen 4 der Magiſtrat und die Buͤrgerſchaft dieſer Reſidenz⸗Stadt. aeee ERES o G o TREAD ET e Ba n ne meneen E S | Erbse upe, l Gedruckt in Macklots Hofbuchdruckerey 1802 S A IPT E EE RESNE e EE EN e g NAOI EEE ROT————— ———— O E E m a C —— 5 il | l ] l | i J von hoͤherm Licht umfloſſen, wandelſt Du die ſchoͤn're Bahn. Wir— in Wehmuth bingegoſſen— ſchweigen tief— und beten an. O der freudenloſen Stunde, wo das Aug von Thraͤnen ſchwoll, als die trauervolle Kunde laut in jedes Ohr erſcholl! tna E r a E E E aa — —ꝙꝙCCCCCECCECECECEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEE————————————————————————— Alles um uns her iſt truͤbe; ach, Du warſt ſo gut und mild! Deiner Buͤrger fromme Liebe weinet tumm an Deinem Bild, Iſt es Ruhm? Vertilgt es Sehmerzen, wenn Dich auch ein Marmor nennt? tief in uns— im treuen Herzen— ſteht, o Fuͤrſt, Dein Monument. Aus der Tochter Armen eilteſt Du der beſſern Heimat zu; wo Du mit Entzuͤcken weilteſt, — giengſt Du ein in Deine Ruh. Als Dir Gott auf dunklem Pfade Deine Todtes-Weihe gab, wallte der Vollendung Gnade von dem bellſten Stern herab. ————..——e— ——— E——.——.ꝑ— Und in reiner Himmels-Schoͤne ſtieg Dein freier Geiſt empor, und die ernſte— groſſe Stene feyerte der Engel Chor. Wirſt Du je zuruͤck Dich ſehnen Dort, wo's ewig— ewig tagt; wo kein Herz mehr unter Thraͤnen, l unter ſchweren Thraͤnen ſchlagt 2 | Dir ift wohl nach Kummertagen; unausſprechlich wohl iſt Dir; aber mit der Gattin klagen, weinen— jammern— bluten wir. Ach, Sie ſah ſo ſchnell Dich enden, Deiner Huͤlle war Sie nah, und mit wundgerungnen Haͤnden ſtand die Tiefbetruͤbte da. Iſt kein Freund, von deſſen Munde Troſt in Ihre Seele fließt? Keiner der in Ihre Wunde allen ſeinen Balſam gießt? Sebt den Troͤſter Ihr zur Rechten, der Sie aus den Wellen hebt, und in Ihren Trauer Naͤchten wie ein Engel um Sie ſchwebt! Auf der Liebe ſanften Schwingen eilt er Ihrem Kummer zu, ſieht mit hohem Schmerz Sie ringen, und gebeut den Stuͤrmen— Ruh. Mitleid— koͤſtlicher, als Kronen, iſt Sein ſchoͤnſtes Lobgedicht. Sdler Koͤnig— Dich belohnen fann nur Gott— wir koͤnnens nicht, — EE T pasti aa a a a — ſK———rln.... aian ae } Athme— fliehen dei ne Freuden, ſtroͤmet Dir kein Quell der Luſt— in der Schwuͤle Deiner Leiden froh an eines Freundes Bruſt! Dank ihm Karl, in jener Hoͤhe! bete dort fuͤr unſre Ruh, und in heiſſen Kaͤmpfen wehe Lindrung uns und Kuͤhlung zu! Laß den Sohn an Deiner Bahre und an Gu ſtavs Grabmal knien; Dann erwarten goldne Jahre Dich, O Vaterland, und Ihn. Fuͤlle, GOtt, mit hohem Frieden des gebeugten Fuͤrſten Geiſt, den kein wilder Sturm hienieden dir von deinem Herzen reißt! ———.—— SORES RIR SETITE s AETI), x———— E Schweige, klagendes Getuͤmmel! Einer liebt und ſchirmt uns doch; hoͤrt ihr nicht das Wort vom Himmel?? Lange lebt Carl Friedrich noch. ai G OO Oaa aeaa »7 PT 8 f;; i Ś 8 è > i; j í :§ < ae x- X é ; iy i i i š iY Š t? %* Ee ; x A y ; 4 aý-Y P ;£ Š s; y) 3 G a i [2 i t! ug y ; i s misy àu 7 4: d y. i 1 y ps pi 3 E