:` T APEPPPEPPBEPHEOPEEDB PH ION p tintita l +0•„ PPPPPPPPPPEPPPPPPPPPPEE e Bewillkommung Seiner Kurfürſtlichen Durchlaucht Karl Friedrich auf der Graͤnze von Mannheim den aten Juni 1803 Dur h Regierungsrathen und Stadtdirektor Rupprecht. Durchlauchtigeſter Kur fuͤr ſt! Seyn Sie herzlich Willkommen auf den Graͤnzen von Mannheim! Schon lange haben wir mit groͤßter Sehnſucht den Tag erwartet, an dem wir unſere ungeheuchelte Ehrfurcht und Liebe gegen Ihre hoͤchſte Perſon bezeigen köͤnnten; meine Sprache ift zu ſchwach, die aufrichtigen Gefuͤhle der Bewohner Mannheims und die meines Herzens lebhaft auszudruͤcken, nur ſo viel kann ich ſagen: Sie werden empfangen werden, wie ein liebreicher Vater von ſeinen guten dankbaren Kindern: Es lebe Karl Friedrich! Die bei dem Eintritte Seiner Kurfuͤrſtlichen Durchlaucht in die Stadt ; von dem Staͤdtgerichtsaſſeſſor und Rathsverwandten Lucas geſprochene Anrede, Euere Kurfuͤrſtliche Durchlaucht ſehen hier den Magiſtrat, die Buͤrger und Einwohner dieſer Stadt verſammelt 3 um Ihnen ihre feurigſten Gluͤckwuͤnſche, die froheſten Regungen ihrer Herzen bei der feſtlichen Gelegenheit auszudrücken, da wir unſeren von Europa geſchaͤtz⸗ ten, von allen ſeinen Unterthanen wahrhaft geliebten Regenten, hier zum erſtenmal in Hoͤchſtihrer Perſon ehrerbietigſt verehren. Ihre gute und weiſe Regierung gnaͤdigſter Herr!— die ſchon in den erſten Tagen fuͤr uns uͤberaus wohlthaͤtig war,— ſegne der Allmaͤchtige zum Gluͤck Ihres Volkes mit noch vielen freudevollen Jahren! (Eine Thraͤne der ſichtbarſten Ruͤhrung entglaͤnzte dem Auge des guten— durch die mannichfaltigen Beweiſe von Liebe und Treue ſeiner nenen Untera thanen ſchon vorher aͤußerſt bewegten Kurfuͤrſten.) Dieſe Ruhrung eines guten Landesvaters in der Mitte ſeiner treuen und dankbaren Unterthanen iſt ein koſtbarer ſeelenerhebender Anblick. Moͤchte es uns gelingen, daß wir deſſen Andenken als ein theueres Pfand guter und gluͤcklicher Veherrſchung auf unſere ſpaͤteſten Enkel uͤbertragen! Der Ausdruck fehlt unſeren von Liebe und Treue ganz hingeriſſenen Herz zen!— Aber ihnen entſtroͤmt der ſehnlichſte tiefgefuͤhlteſte Wunſch: Noch lan⸗ ge regiere unſer Durchlauchtigſter Kurfürſt! lange lebe Kari Friedrich die Liebe ſeines Volks! 173 OPAS O PARL OPRLO PIRI Ada hS t dnhO PERLO PARL O PARLO DHAL O: Fee Nert gehalten am Tage der Rheinpfaͤlziſchen Huldigung Den zten Junt 1803 von Regierungsrathen und Stadtdirektor Rupprecht. Mannheims Bewohner haben ſich ſtets durch unerſchuͤtterliche Treue, Liebe und Anhaͤnglichkeit an ihre Durchlauchtigſten Landesfuͤrſten ausgezeichnet. Schmerzlich mußte ihnen daher die Trennung von ihrem angeſtammten Regentenhaus fallen, da ſie alle Wohlthaten in ihre Seele zuruͤck vief, welche ſie und ihre Voreltern unter ihren Durchlauchtigſten Kurfuͤrſten genoſſen: ſie ſchieden wehmuthsvoll wie dankbare Kinder von ihrem geliebten Vater: nur der Gedanke konnte ſie wieder aufrichten, daß die goͤttliche Fuͤrſicht ſie einem Fuͤrſten zugewieſen, der ſeit einem halben Jahrhundert Gluͤck und Segen uͤber ſeine Staaten verbreitet hat, einem Fürſten, den ganz Europa den weiſen, den guͤtägen und gerechten nennt. Mannheims Bewohner haben nunmehr das unſchaͤtzbare Gläck, dieſen geliebte⸗ ſten Fuͤrſten in ihrer Mitte zu beſitzen: ſie haben Hoͤchſtdeſſen guͤtigen Zuruf ver⸗ nommen, daß Er auch ihr Vater ſeyn wolle, und alle eilen Ihm ſchon mit kind⸗ lichem Vertrauen entgegen, um das ſchoͤne Band zwiſchen Regenten und Unter⸗ thanen feſter zu knuͤpfen. Mit Herz erhebender Zuverſicht darf ich in ihrem Namen die heiligſte Verſicherung geben, daß ſie ihrem Durchlauchtigſten Kurfuͤrſten die ſchwere Regierungslaſt durch ihr ehrfurchtvollſtes Betragen, durch ihre Liebe und Gehorſam zu erleichtern ſuchen, daß ſie alle das oͤffentliche Wohl bezweckende Verord— & f FTO t f 1 Š Pa eiA s [ARE S — mmaa( 0 Jei: nungen genau befolgen, und nichts verſaͤumen werden, was man von ihnen als guten Buͤrgern, als Gatten und als Vaͤtern verlangen koͤnnte. Das landesvaͤter⸗ liche Beſtreben, ſie gluͤcklich zu maden, werben ſie mit Dank erfuͤllten Herzen ſegnen, und aus allen Kraͤften mitwirken, daß der geſunkene Wohlſtand der Stadt unter der großmuͤthigen Unterſtützung ihres Durchlauchtigſten Beherrſchers bald wieder aufblühen moͤge. Ehrfurchtsvoll und innigſt geruͤhrt danken ſie fuͤr die gnaͤdigſte Zuſicherung ihrer hergebrachten Freiheiten, Gerechtſamen und Privilegienz ſie werden dagegen im Fall der Noth Vermögen, Leib und Leben fuͤr ihren gnaͤ⸗ digſten Landesfuͤrſten mit Freuden aufopfern und jederzeit ihren alten Ruhm be⸗ haupten, ſich durch Anhaͤnglichkeit an Verſaſſung, durch Treue, Riche und Er⸗ gebenheit an ihre gnaͤdigſte Landesherrſchaft auszuzeichnen. Schon lange haben Mannheims Buͤrger in der Stille ihrem beſten Fuͤrſten gehuldigt: mit gröͤßter Sehnſucht haben ſie dem Tage entgegen geſehen, an dem ſie öffentlich und feyerlich ihrem Durchlauchtigſten Kurfuͤrſten Karl Friedrich, dem Allgeliebten, ewige Treue, Liebe und Gehorſam ſchwoͤren ſollten. Dieſer Tag iſt endlich erſchienen, der Tag, an dem mir das ſchoͤnſte Loos zu Theil ward, die aufrichtigen Gefuͤhle der Bewohner Mannheims vor den Thron unſeres Durchlauchtigſten Landesfürſten gu bringen; keiner iſt unter ihnen, der nicht aͤußerſt entzuͤckt mit Mund und Herzen in meinen Zuruf einſtimmen wird: Heil dem beßten Furſten, Heil dem Vater des Vaterlandes und ſeinen ſpaͤteſten Enkeln! A A) — AE —— n aiii———————˙ a— RES