leuẽd voꝛmid delſt deme weſende Un dat drike ſchal werdẽ voꝛ vullet mit der ere des middelſt den wun derwerken. de ik by my⸗ donde werde /¶ Jodoch alle minſchẽ. de my en hebben. vñ de tekene de ik in egiptẽ ghe vñ in der wilteniſſe. vñ hebhẽ my nu teyn oꝛet· vñ hebbet nicht hoꝛſam gheweſen my de werdẽ nicht ſeende dat land. dar ik erẽ ꝛ gheſwaꝛẽ hebbeok nũmẽt vã en. de vppe heſꝛaken hebben werdet dat · land ſeende 10 caleb. de vul des an deren gheſtes. my het. den wil ik inleyden in dat land. dat he heghan to beſeende. vñ ſin ſlechte dat ſchal de werden. wente de amelechitẽ, vñ de cha arſẽ in den dalẽ/ moꝛghene voꝛheuet de tel widderũme in de wilteniſſe. auer den wech eres Vñ de here heft gheſpꝛaken to moiſen eggthende Wolanghe kurret deſſe alderbo ieghẽ my. de klaghe der kindere iſrael heb bꝛetldirũme ſchaltu en ſegghẽ Ik leue ſecht glgheſpꝛakẽ hebbẽ my tohoꝛẽ de. ſo werde de. in deſſer wilteniſſe ſcholẽ iuwe dode lichã de werdẽ Alle de gy ſint ghetellet vã twin⸗ an. vñ dar bauẽ vñ hebbẽ wedder my gbe wer den nicht ghande in dat land. dar auer haut hebbe mine hãd dar ik iuw wanẽ wol chauen caleb den ſone iephone. vñ ioſue dẽ Soch iuwe kyndere. daer van gy gheſecht t ſaſcholen ſin een rof den viendẽ. de wil ick en dat ſe dat land ſcholẽ ſeen. dat iuw miſ t Juwe dode lichãme wer den ligghende in iſſe Juwe ſones ſcholẽ ghãde wer dẽ dwelẽ hoſmie vertich iarlãg.· vñ werde dꝛeghende wir afgoderie. bet dat de aſe iuwer vedere int in der woſtenic. na deme talle der vertich zr inne gy dath land beſocht hebben.een iar voꝛenen dach ghegheuẽ werdẽ. vñ vertich hole gy mit iuwer boßheit betalet werdẽ. vp eten ſcholen mine wꝛake Wente alzo ik ghe⸗ bbe. ſo werde ik donde alle deſſer alderboſe at.& ſik wedder my gheſtrecket hebbẽ. in deſ iſſeſchal ſe voꝛghan vñ ſteruen Hirũme alle de moiſes gheſand hadde to beſeende dat lãd włwedderkamẽ. vñ makeden dath alle de vel ede wedder em:¶ dẽ hereul vũ arch ſpꝛekende BDat Eu cãpit. lecht W dath de kindere iſrael doen ſcholden. v lan dat en de here gheuen ſ — 8 7 gekt gl to moiſen ſegghẽde Vu hen kinderen iſrael vñ 2 Wen gy werden ingh⸗ inwer waninghe. dat ik iuw werde g den donde iuwe offeringhe deme here ferredder een vꝛeveſamich offer. iuwe der mit vꝛieme willẽ iuwe ghaue offe wen bochtidẽ bernende enen roͤke der ren. vã den oſſen edder ſchapen ſchal we offerẽde werd een vꝛe deſamich of ren dat teynde deel wyttes renes wer ephi. myt olie beſpꝛenghet. de olye ſch te. dath verde deel der mate hyn. vnd gheme offere toghetẽde. in ð ſuluẽ m gheuẽ de. edõ in een bernẽde off er ed mich offer Dat offer vã allẽ lamerẽ ſin wittes reines werẽmeles. vã twier mit olie dat dꝛuddẽ deel der wicht h dat vuchtighe offer des dꝛudden de te. ſchal he offeren yn eenen roeke d heren. Vnde wen du donde werſt ee van den oſſen. edder een ander offer din lofte edder deyſt vꝛedeſamighe deſtu gheuende by yewelken oſſen d reynes wetenmeles.myt olye beſpꝛen hol den eene halue mate hyn. vnde v me offere tho ghetende der ſuluen m ghe des alderſoteſten rokes deme heſ wertden donde by icwelken oſſen vn lammeren. vnde hoͤkenen. Beyde in buten ynkoemelinghe yn der ſuluen offer offeren. Een ghebe de. vnde o ſyn iuw vnde den ynkomelynghen de here heſt gheſpꝛaken tho moyſen den kynderen yſrael. vnde ſegghe te den kamende in dath land ˖dat ick it de. vnde werden etende van den bꝛo werde gy van deme beſten bꝛode af vyſe deme heren Alzo gy van den n 50 de 2 4* E 2 2Æ˙ 2 S 2 2 * Aus ILSASrd 8— 8 2 E E 2 E WI DeSDEELEU AIDQ ESeAL EN RAA al 2 ESDSSEAEA SA 8 iflf Tiberinus keiſer/ licher Maieſtat capellon cum pꝛinilegio an denn hellen vnd ſchwartzen hauffenn. nS S8 S ch fl 0 bi 1 U U 6 ‚ * U 1 R 8 5 b R0 f6 6 * 3 1 ff 0 AR 24 . CESAe 8 8 3 4 3* (8 8 —.—4 — 7 —4 8 U SSEESDSSEAEUEN 2 Bĩ gutritis uas trtmuli Iheſum denuo crucifigendũ. Cnce. 24. Was ſucht ir Hellhauffen/ Jheſum pfaffen vñ mün⸗ chen zuberauben vnd moꝛden/ das iſt nit recht Enangeliſch rauben vnnd morden/ dein oberkeit/ dein herren/ der dir ſein eygne gütter gelahen hatt/ dem du gelobt vnnd geſchwoꝛen biſt/ ſein gult das mindertheyl dauon zu geben/ du biſt nit al lein meyneydig vnd treüleß/ ſonder auch ein rauber vnd mo: der/ dauon Michee. 2. Ir habt hinweg genomen rock vnd mantel vnd die einf eltigen habt jr gekert in ſtreyt zu dẽ lůſti⸗ gen/ betrieglichen/ von jren kinder habt jr hinweg genomen meyn lob/ darumb werd ir ſchendtlich faulen/ als dʒ geweyß ſagt hat Eſalas. 4l. Nement war ſie werden geſchendt vñ werden ſich ſchenien alß meyneydig troöloß boͤßwicht/ als rauber vnd mürder all die wider dich Iheruſalem geſtritten haben/ vnd werdet erſtochen in ewꝛen ſlünden wie jr mit dem geſtritten habt die boßhafftigen ſtreyter Gene. 49 as iſt ſhe ein verkerter/ verruchter/ d krieg erweckt/ Pꝛouer. 10. Eccle.2 8. Wo her komen krieg vnd zanck vnder euch. Jacobi. 4. Dã von den verruchtẽ/ vnſinnigen/ wüttennichẽ die kein ſeel haben/ das iſt/ nit achten keyner vernunfft dte be⸗ gert das beſt/ Ir ſeyt des Anthichꝛiſts des grimigen thiers voꝛlauff der ſtreyt wider die heyligen/ Daniel. 7. Das iſt ein boͤßer herter ſtreyt in dießer zeit z wiſchen Dauidt vnd Saul den der boßhafftig geyſt vbet/ ꝛ. Reg. 3. Das iſt Jhe ein boͤ⸗ ßer ſtreyt ſo ein nachbaur wider den anndern ſtreyt/ Dauon Eccle. 20. Der ſundig man hat betrtibt die frundt vnd der verflucht menſch hat viel betrlibt die den fried halten/ Wie wol vnnſer hergot geſagt hat Mat. io. Ich bin nit komen zu ſendẽn den fried/ ſonder das ſchwert/ Soch mit verhenck niß/ ſo iſt auch das ſonderlich geſagt võ den doſigen die des friedte weg nitt akant habenn/ Pſal. z. Das ſeind die boß hafftigẽ deren kein fried iſt/ Eſale. 9. Võ den 1 ſchꝛeibe 4 ** Jhereni. 8. Eñ wnẽ oiel falſther pꝛodheten die da ſchꝛihen l friedrfriedt/ vnnd es was doch kein friedt/ au h vnder allen. ſd menſchen Ihere. 12. Wz ſchꝛeyẽ aber nũ yetzundt die falſch⸗ 1 6 en pꝛopheten die Lutheriſchẽ pꝛediger/ ſchlag ſchlag/ dar vff ſeh n es ſol rott ſeyn/ die farb des leydens iſt rott/ ſa der frummen he Chꝛiſten nit der euaniſten/ der rauber vnnd moꝛder/ die denn 2 from̃en das ir nem̃en/ hauen/ ſchlagen/ vnd ſtechen iſt dz nit K. o moꝛden! Cruciſige/ crucifige/ der farb iſt bleych fal vñ geyl. c wie des todts/ die ſchlem̃en vñ demen/ von den ſchꝛeybt ſant ſi ſo Paulus ad Roma.i 4. dz reych gottes iſt nit eſſen vñ dꝛinck l. en ſond fried vñ gerechtigkeyt vñ. Cheſſa. 8. Wãſie werdẽ l ei ſagẽ/ es iſt friedt vnd ſicher/ wir bedoͤꝛffen niemant foͤichtẽ m n noch beſoꝛgen/ dã zu hand ſchnel wirt komen jr vndergang 1 l jr ſchendtlicher todt. dan gott iſt nit der abtrinigen vñ zwi⸗ 11 1 trachtigen/ ſonder des frieds.i Coꝛ.4.. Daruon ſchreybt ſch 2 auch Dauidt. Pſal. 1i8. Viel rechter warer fridtiſt allenn f0 1 den/ die dein K vnd halten/ Woͤll jr aber ihe ſtreyt N0 d ten vnd kriegen/ ſo ſtreyttet wider die onglaubigen/ Heyden 9 Krichen/ Saracen/ Sophy/ Tartar/TLüjrcken/ wie dã gethõ 6 hat der frum furſt vnd hertzog Heſtras/ als er ſchꝛeybt. libꝛo ſin i. ca. ¶. Ich bin nit geſendt võ dem herren dz ich beſtreytt/ ff dich Jheruſalem ſond weder Eufratem/ der vnglaubigenn K vnſer feyndt/ Wie auch Motſes geſetzt hat Erodi 17. der u0 ſtreyt gottes ſol ſein wider Amelech die vnglaubigenn/ Alſo d00 ermant auch der frum künhafft Machabeus. libro. 1. ca.. 16 ir ſolt nit begeren raub dan der ſtreyt iſt wider vnns ſonder 0 ſtendt vnd ſtreyttent nun yetʒundt wider vnſer feindt die vn fit glaubigẽ/ wie Molſes geſetzt hat Deut. 20. So mã vetzũdt 8 ſoll an ſtreyt ghen ſte ber pꝛieſter voꝛ der ſpitz vnd ſpꝛech al⸗ m 0 zum volel O jſrahel hoͤꝛ nũ jr ſol heüt ſtreytten weð ewer ten indt jr ſolt nit erſchreckenn/ ſolt nie foꝛchſam ſein/ jr ſolt de nit hinweychen/ dan got ewer her iſt mit euch vnd würt fur e⸗ euch ſtreytten wider ewer feindt vff das er euch erledig vonn ffn ewerm ſchaden/ du ſolt auch kein fruchbarn baum abhawen AIAAAAAneens AeEIO 80 ⏑WwIt 8 e8 + — el N l 1 2 1 d te jr ſole friedt haben mit gott die zwen erſten fradegehihẽ durch eynigkeit/ vñ gleych wie ein leyplicher friedt iſt/ vñ ein geyſtlicher ſo iſt auch ein leypliche eynigkeys/ vnd ein peyſt. liche/ der leyplich friedt vnd eir· gelt ift ſo die onglaule gen oder falſch chꝛiſten in der ſund eynig ſein vnd leiplichtfriẽt halten/ dieſen friedt hat der her Jheſus ſcinen liebõ jungen nit beuolhen Jo.i4. Meyn friedt gib ich euch/ meyn ſ verloß ich euch/ das iſt der dꝛit friedt/ dergeſchicht ſo die ſcel das fleyſch zempt gott zu dienen ſrine gebot zu halten/ vonn dem Dauidt ſchꝛerbe Pal. lið. Viel friedt iſt den jhenen die lieben vnd halten deine gebot/ zu dẽ er vns ermant Pſal zz. Erfoꝛſch den friedt vnd halt jn/ den vierden fitedt erlangen wir/ ſo wir begabt werten nach dieſem ʒerſtoͤꝛlichen in dem ewigen leben/ Da bey iſt zumercken das des menſchlich ge⸗ geſchlechts vnd natur vierley ſtendt ſein /es ſein zwen gut vñ zwen boͤß jn den zweyen gutten iſt einer viel beſſer dann der ander/ alſo der zwen boͤßen iſt einer viel boͤßer dan der ander der ſtandt in dem ewigen leben iſt viel beſſer dan der im para deyß die doch bede gut ſeyn/ So iſt der in der hellẽ viel boͤßer dan der hie vff erden vnd dieſem jamertal/ das wir nun moͤ⸗ gen rüchen in dem aller beſten ſtandt /ſollen wir hie in dieſem ſamer tal ge tt fleyßig dienen das wir komen zu dem ewigen friedt/ dazu ermant vns ſanctus Gꝛegoꝛius. G. Moꝛaliũ ca.3;· Das iſt der folkomen friedt in dem ewigen lebenn/ der anfencklich iſt hie vff erden/ den der her Jeſus gab ſeinen li⸗ ben ſungern Jo. 4 vnd 20. durch den wir erlangen den ewigen volkomẽ friedt dẽ begeret ð gerecht Simeõ Lu. 2. Her nũ laß dein diener jm friedt dã meyn augẽ haben geſ⸗ ehẽ dein heil, dã vnſer friedt hebt ſich an võ begir vnſers ſchoͤpf⸗ fers vnd erloͤßers vñ würt erfüle in larem anſchauen vnſers heren/ wurt dan zumal volkomner friedt/ ſo kein anß echtũg megꝛ iſt/ kein vnwiſſenheyt/ das iſt gewalt vnnd macht bey jm der vꝛreynigt ſein hey lig engel. Job. 25· des litters ſein en zal · Daniel. 7. Cauſent mal hunderttanſent habẽ im ge 2 — U — gam⁰αοοuuᷓ˙ο¹ο⁰hC̃ IL22A SAENEIN Ih. π ‚αναui tauſent mal hundert tauſent ſeind bey jm gzeſtanden/ Sey den menſchen iſt das on zal aber die habenn den eoZgen friedt on endt vnd bitten fur vns den friedt zu er la:gen ſo wů ons daz ſchicken, die ſtreytten auch fur vns Jarit Michael ð himiliſchen ritterſchafft Furſt vñ Hertzog S auch voꝛ zeytten verzeygt ſo gott verhengt die boͤßen vber e zu witen von vnſer ſchuldt vnd ſundt wegen vff dz er vns zu verdienſt flret vñ geleyttet/ Nun wz nüjtzt dẽ menſch en ob er die gantze welt vber kem vñ ſtin ſeel muſt leydẽ groß en zwanckſel Mat. 16. vñ Amos. 2. Der ſarck wurt ſein ſeel mit behaltenn daruber ſchreybt der heylig Jheronimus· Welcher ſtre y tter ſein ſeel nit ſelig macht der thut auch nit an die waffen ſant Paulus/ der hat mit dem ¶ ilt des glau⸗ bens nitt recht vmbgůrt ſtin lenden/ hat nit das pantzer ber gerech tigkeyt/ hat auch nitt vff ſeiner hüfft das ſchwert des heyls diſer ſtrey t beheyliget nitt denn ſtreyt kun auch nitt ſtreytten den ſtreyt des heren/ ſtreyt auch nit fur die warheit kun auch nit ſpꝛechen mit Dauidt/ gebenedeyt ſey got meyn herr/ der meyn handt lert vnd füert zu dem ſtreyt/ dan auch die ketzer habẽ jr ſtreytter die vergebens ſpanen ir bogen moͤ gen auch die ſchüß des herꝛen nitt erleyden ſie ſein von denn Dauidt ſchꝛeybt Pſal. io. Nempt war ſie die ſünder haben geſpant jr boͤgẽ/ habẽ bereyt ir boͤltz vñ ſchüß dz ſie ſchieſſen die gerechten vonn hertzen nit in der warheyt/ ſonder in der duncklen/dauon wurt der ſtarck vnder den ſtarcken bloß flie hen vnd weychen Joclis 3. Meyn golt vnd ſilber hand ir binweg genomen vñ meyn aller liebſte vñ begerte habt ir ge tragen in ewer reljber vnd moͤꝛder grijben da ʒu ſchꝛeybt der heyiig Iheronimus wir vernemen vnd verſthen dz von des teũjfels botten vnd dtener die auch teglich ſtreytten weider die heyligen Chꝛiſtlichen kirchen vnnd auch zu letzt vnder dem Antichꝛiſt werden ſtreytten voider die frumen chꝛiſten/ die ſel bigen ſtreytter/ da zu hauffkomen das ſie ſollen ſchentlich vergen erſchlagen vnd erſtochen werden/ Als dan ſchꝛerbt 1—— 8)u—„“¹.? ¹ ⏑⏑ 879 2 n der weyß man kunig Salomon Eecle. z. Es iſt ein zeyt des ſtreyts/ ſo iſt auch ein zeyt des feidts/ Vber das ſchꝛeybt der heylig Iheroni. die weyl wir ſein in dieſer welt/ ſo ſein wir in dem ſtreyt wan wir aber von dieſer welt ſcheyden in gott ſo kommen wir zu ewigem friedt/ dan ſein ſtat iſt in rußen. Pſal. 75. Vnd das himeliſch heer jheruſalem des nam iſt der friedt/ da von ſol ſich ytzundt nymand ſicher ſchetzen in der zeyt des friedts ſonð ein gutten ſtreyt zu fljren nit ranben vnnd moꝛden/ ſonder das fley ſch zemen/ keſtigen/ keüſchen⸗ gott vnd der vernufft gehoꝛſam zu ſein fley ſſig zu dienen vñ nun anthon ſant Paulus waffenad Epheſt. G. Vff das ſo wir vber winden moͤgen erlangen den ewigen friedt/ ſollen annem̃en den ſchielt des glanbens/ das pantzer der gerechtig keyt/ den helm des heyls/ das ſehwert das woꝛt gottes vnnd beten alle zeyt in dem geyſt vñ in got fur alle die ſelig werdẽ vnd fůr mich vff das vns nit begreyff der tag ð finſternuß des trlibſals/ der nebel vnd tunckle Sophnie.1. Vff dz wir mugen an diſem tag vnnd zeytt dem teüfel widerſten/ ſollen wir annefien alle waffen gottes tugent vnd gutte werck dz wir nit fallen in der anfechtung/ da zu ermant vns S. Pau ad Ephe. 5. Thut euch an alle waffen gottes/ den glauben die hoffnung/ die liebe gottes/ das ir moͤgt ſtehen wider die lift des teüfels/ dan es iſt vns nitt allein zu ſtreytten wið das flerſch vnd blnt ſonder wider Loe gewaltigen der finſternliß Von den auch Job ſchꝛeybt Cs iſt keyn gewaldt auff erdẽ der jm moͤcht vergleycht werden/ doch iſt er vnder gottes ge walt nit mchꝛ vermag dan jm got verhengt/ dazu vermant vns ſ. Peter Sehent euch für dan ewer widerſacher ð teüfel ſücht den er verſchlůndt dem ſolt ir wider ſten im glauben vnd gutten wercken/ on die der glaub nit iſt /das iſt der recht friedt der ewigkeyt des gemüts/ dauon ſchꝛeybt Salomon Feeur 7. Es iſt beſſer ein biß vnnd munt fol mit freyden an ein fols hauß aller ſpeyß mit zanck/dazu ermant vñ jhe⸗ ſuſirach Eccle· Du ſolt nit ſein als ein Lew der vmker ſein WPASAuEee tch 100 G8πe•—˖—= nach bauren dã ein ides reych daß in jm zerte ylt iſt/ ds wurt zerſtoͤrt vnd oͤde gelaſſen/ dan beyß du mich ſo blaß ich dich da mit ſo kunen noch nutzen wir nit vil/ friedt verricht viel laß mir dz mein ſo bedarf ſtu mir nichts wider geben/ cthun reche vnd furcht dich da bey/ vbergeb dich nit zu viel es ſein mer bey vns dan bey dem ſchwartzen hauffen/ ſchꝛeybt ſant. Bernhart de pugna ſpirituali von dar ſtat gottes wider Ba biloniam/ dar auß ir zweyfel boͤltz ſchiſſen. ¶ um erſten das ir gewalt vnd macht woͤlt haben ein pfar her zu erwoͤlen vnd zu entſetzen/ durch falſche anzeyung der heyligen ſchꝛifft. i. Thimo. 3. ſchꝛeibt ſant Paulus zum biſchoff vnd ſeinen geweychten nit dz ſie frawen ſollen ha⸗ ben/ ſonder ob ſie die gehebt oð noch hetten dan zumal/ das die allein eyne ſey vñ junckfraw/ ſchꝛeibt auch da gar nichts võ bawꝛẽ noch minð das jr pfarher ſolt ſetzẽ noch minð ʒu entſetzẽ on debiſchoff/ wie wol zu gebẽ iſt dẽ patrõ pftundt ſtyfftern ein geſchickten zu ſchicken aber on dẽ biſẽ offne zu entſetzenn dazu vweyß ich dir helhauffen dz. 2 Ti.z. Es werdẽ girig menſchẽ hoffartig ſich ſtoltzlich erhebẽ gots leſ terer/ jren eltern vñ herẽ/ vngehoꝛſam/ vndanckbar/ boßhaff⸗ tig/ vnfriedt/ ſchender vñ leſterer /falſch verclager/ durchdꝛin ger/ zerſtoͤꝛer ber kirchen vñ gottes heußer/ wie die zwen ertz⸗ ketzer Jammes vñ mambꝛes. Hat auch beuolhen Tito. zu ſetzen pꝛieſter in den ſtetten hat das den bauren nitt beuolh en die ſich berümen gott zu erkennen/ vnd doch in ſren wercken verlelignen/ Auch darzu Actũ. 14. ſtet wie Paulus vñ bar⸗ nabas haben gepꝛedigt zu ſconij vñ das volck hat ſie verfol get wie jetzundt die luttiſchm in dem hellhauffen vnnd kein woꝛt von bauren pfarher zu entſetzen Item Exo. 31. ſetzt Moiſes von werckmeyſtern des tabernackels vñ archen der lündeniß vñ von dem ſabat/ vñ gar nichts võ bauren pfar her zu entſetzen. Item Deut. 1o Da hat Moiſes zũ andern mal die zehen gebot von gott in ʒweyen ſteynen tafflen ent⸗ pfangen/ h at gelert das volck wie ſit gott ſollenn fe rrzas X S 2 2 — 2 8 25 n ◻A⁴ Æ e εe8h¹ẽ Dn˙ vnd gar nichts von bauren pfarher zu entſetzn. Item Rdos. ubr 17. Wie das man/ man vnd fraw vnd alle die den pꝛieſtern lch/t 90 nit woͤllen gehoꝛſam ſeyn/ die ſoll mann verſternigen/ wie Lat! man auch ein künig ſoll annem̃en vnd wie ſich ð halten ſoll ſolt vnd gar nicht ʒun dauren pfarher zu entſetzen jr bauren ſolt drol ewer ecker vnd felden warten ſolt ewerm pfarher gult vnnd lit e leyps herꝛẽ gehoꝛſam ſein in got wie ir gelobt vñ geſchwoꝛn defr 0 hapt/ die pꝛleſter ſtehen jren heren biſchoffen zu wie jr bauren Beg 2 ewꝛen leibs vnd gult heren/ Es ſter auch den bauren nitt ʒu Wün L jr eygene herꝛen zu vertreyben noch dis pꝛieſter noch das ir zu J* o nemen/ es wer den raubern vnd moꝛdern zu viel ſo ir nit al⸗ leg lein ewern lehen vnd gülr heren/ jr zinß glilt vnd gutter voꝛ Ele e hale vnd nit gebt ſonder entztehend auch dazu gott dẽ herꝛen ute⸗ n ſein opffer vnnd zehendt Wer ſeyt ir anders dan meyneydig ff vnd traüloß boͤßwicht Ervirs gleychen pfarher ſten euch zů enn 1 die weder betten noch faſten noch meßhalten ſonð fluchtig ofe ſct tretiloß boͤßwicht junckfrawſch wecher/ die vnuerſchampꝛẽ dift p1 in den beyn zucht iſt wie Butzer Oſiander die euch rertzeun 1.5 d zu rauben vnd moꝛden die bluthund. mes te Der ander ſtoltʒ boltz jr wolt allein komn ʒehendt geben nach habt ewꝛim gefalhen/ vnd anzeygt die heylig geſchꝛifft felſchlich/ kide c Deut.&. da ſtet wie man ſoll geben den pꝛieſtern die erſten W. frucht/ von treyd/ weyn /oͤll/ nit allein von rindern vñ ſchaf Whi fen ſonder auch von wollen ſtet nit in das ir zunemen noch de zuuertreyben/ noch zu wůrgen/ ſonder da iſt gebotten jr ſolt ſtop den pꝛieſtern opffern vnd geben den zehendt vnuerziehelich⸗ lint vnd dauon ſter der zehendt den bauren nit ʒu/ ſonder Leui dẽ bur pꝛieſtern/ jr ſolt in geben võ allen frlüchten/ da ſtet genugſam mont beſchrieben/ Deüt. 2. Exodi. 22. Amos 4. Malachie ·˖ z. dehm Da zu auch ſant Panlus.. Chimo.c. Sotze nichts von den ſoltu bauren den zehent auß zuteylen/ ſonder wie die witwe/ Apo⸗ daina ſtel vnd pꝛieſter ir notturfft ſollen erheyſchen von dem volck b deßgleychen. 1. Coꝛ.. Wie jr ſole pꝛedigern vnd pꝛieſtern fſetf ir notturfft geben ſo beraupt jr ſie/ nempt in was ſie haden 5 40 GοοοοοοννEẽñue-dνο⁰⁰ν,ñuen⸗ 5 als 0 2ναε RAA U 2 de puuſern iß/ wi nſol n ſolt vnnd wonn N R ln nch W r0n hig udd gm uh ch/ ſen Haf ſoch ſole lc/ de ſam M3, be⸗ 0, ¹ m 900 vnd vertreybt ſie/ das iſt nit Euantzeliſch/ ſonder vnchꝛiſten lich/ vngütig/ moꝛderiſch vnnd teöffiliſch/ Item Mat. 10 Lert der her Iheſus ſein heylige Apoſtel/ wie ſie jr notturfft ſollen heyſchen vnd foꝛdern von dem volck vnnd gar nichts das ir bauren den zehent ſollent außteylen/ ſonder geben vn⸗ lierzieglich Leui den pꝛieſtern. Delit. 12. Das ſein die gebott die jr ſolt halten jr ſolt opffern die zehent/ die erſten frucht/ die glůbt/ die gaben/ die erſtgebsmen der rinder vnd ſchaffm vñ was manigfeltig iſt in allen gabẽ die ir got gelopt habt Itẽ Erodi. 22. Du ſolt nit verʒiehen/ dz iſt/ du ſolt vnuer⸗ zleg entlich opffern vnd geben die zehent vñ erſte frucht. Itẽ Exodi. ꝛc. Ir ſolt machẽ ein altar von erden darvff opffert ewer opffer ſchaff vnnd rinder. Item Leuiti. ꝛ. Auch ſoltu opffern dein erſte frucht dem herren/ dan es iſt ein opffer des herren dauon der pꝛieſter ſoll opffern Item Leuiti. z. Er ſoll opffern vnbefleckte ca. J. das iſt/ das geſetz des opffers fur dieſundt/ ſie ſollen opffern bꝛot ond fladen. Item Nume⸗ ri. 8. All erſte frucht des opffirs gehoͤꝛen den pꝛirſter zu /vñ was jm tempel geopffert wurt. JeZ Nü. 18. Den ſun Lout hab ich geben allen zehendt ſſrael zu beſitzen fur ir bicuſtbar⸗ keit das ſie mir dienen jm tabernackel der půndtnüß. Itei Nã. io Das iſt das geyſtlich opffer das gott geſezt hat dz gepiert den Zün Iſrael/ vñ 29. Ir ſolt opffern dem herren zu den hochzeytlichen tagen/ Item. Eßdie.. Sie ſollen jr opffer got des hiemelis opffern/ vnnd ſollen bitten fur des künigs leben vnd ſeyner ſůn danon iſt geſetzt von mir diß ge bot vff das ein jeder der diß geſetz ver endert oder verleßt/ ſoll man in ſpiſſen au ſein eygens holtz Item Eccle. /. Die gab. deyner hendr/ deiner arbeyt vnd das opffer deyner behellgũg ſoltu dem heren opffen/ vnd dem armen reych dein handt/ dein almußen/ vff dz verbꝛacht werdt dein genedignng/ dein benedeiũg dẽ todtẽ ſoltu die gnadt nit entziehẽ. Itẽ Amos 4. jr ſolt fur vndʒiglech opffern die zebẽt vñ dꝛey tag eweropf⸗ fer Itẽ Baruch · jr ſolt opffen ʒu dẽ altar gotes fur eurder U 222* U— f DrreEe 7 4 ſundt. Item Math. 8 Mare. 1. Auce. C. Du ſolt opff zach ern vnd gebẽ den pꝛieſtern/ das Moiſes gebotten hat jm ge⸗ Kſ 0 ſetz gottes/ dazu ſant Paulus begert ad Roma.. dz opf des 8 fer meynes dienſt wert ir meynem hergott angenem. Item 1 15 Malachie.; jr ſolt einfuren allen zehendt in meyn ſcheliern 5 ſpꝛicht gott der herr/ die weyl jr aber das nit habt gethon ſo f ſext ir verflucht vnnd bꝛeſthafft/ Dauon ſo ermant ð kijnig ert Ezechias ſein pꝛieſter ſie ſolten ſich beſſern von dem wie vn del 8 ſer vetter haben ir angeſicht andacht abkert von dem taber⸗ uft 0 nackel Gott vnſers herꝛen haben verſchloſſen jr thür haben d auß geloͤßt ir leychten vñ haben nit geopffert jm tempel gott w vnſerm heren/ Dauon ſein ſie zu ſpott erſchlagen vnd erſtoch fal en woꝛden/ darum meyn liebe ſun jr ſolt das nit verſaumen ſch l da opfferten ſie ſchaff vnd rinder fur jr ſundt. Parelip. 29 bal Alſo hat gethon der frum gottſoͤichtig Judas machabeus f vnd ſchickt geyn jheruſalem in tempel zwelff tauſent pfeñig en das iſt vier tauſent gulden zu opffern fur die ſundt der todtẽ en d vnd wol geyſtlich betrachtet das gar nůtzlich wer vñ heyl 0 ſam betten fur die todten/ das ſie von peyn der ſundt erloͤßt i wurden 2. Machabe. 1x. als dan jm geſetz gebotten iſt U Deut. 18 Das gerecht vrteyl iſt der pꝛieſter von dem volck vnd von denen die op ffren es ſey rinder oder ſchaff ſow er⸗ 4 den ſie geben die erſten fru cht von getreyd weyn vnd oͤl/ vnd 0 ein teyl von wollen/ jr ſeyt ſchůlbig ʒuhalten die zehen gebot W vnd alles das da zu dient auß dem alten geſetʒz dauon kundt h jr dasnit verlaugen noch verwerffen/ die wůyl jr auch das ge b0 gen vns anzeygt doch felſchlich/ ſo ſolt ir auch das billich d balten. Auch wurt das viel manigfeleiglich anzeytzt jm heyli gen euengelio Mat. 2. Michee. J. Iſaleõ o. Oſec. ii. Ihere ˖ 3. zi. Ternoꝛum.1. Iſait 40. Leuitict. o · Dentronimij̃ 0 8.. 10. Iſaie 9. Exo. 20. Deut.8. Exodi 21. Deut.19. Iſa5ʒ. Gſee G. Micha. 7. ſoelis 2. i. Reg. 21 Oſee. z1 Deut. 32, Jone 2.3. Itẽ 3. Re 10. Iſaie.&. 29. Fachari 9. Iſaic. G2. Pſal. i0 9. Geneſis. 4. 2. Paralip. ⁊ 4. Aaaaununs 122 DbSGSESieius, 1 fN ge 0 00 f 5 hn o0 ing N Ign ſioch men . 20 dens ¹ ade l nkt ſi olck wet/ vnd t lunbt 1 llich heſl 0 fin rh, 10. henl. 2 RSE e e˖- Malachie. 3. Eſa. 40. Cd. Exodi. 3. Deüt. G. Leuiti. 10 Zacha. 1z. Malachie. 4. Danielis. 7. Eſale. 5. Deut.§. 6 Eſaie.&i. Cobte.. Mala. 3. Ir anzeygt manſoll niemã das ſein nemen vñ doch leyder jr groͤblich dar wider thũdt Nun ſehent an wie es Eaym dem erſten moꝛder erganßen! der betrieglich Gott opffert von ſeinen früchten dauon das opffer Got nit genem was/ Wie ſoll es dan denen erden die gar nichts opfferen dazu auch die andern ver weyßen/ denn hat Got nun jetzundt dꝛey oder vier jar in viel landen alles erfrieren vnd verderben laſſen. Der dꝛit ſchuß vnd boltz/ Ir wolt frey vnd niemant vnder⸗ woiffen ſein/ Dargegen wir ſeindt all erloͤßt von dienſtbar⸗ keit der ſundt durch das leyden Chꝛiſti ſouiel wir vns dar zu ſchicken vnnd voꝛ ſunden hüitten/ nit von leyplicher dienſt⸗ barkeit noch von geyſtlicher/ ſo jr ſbjndt/ ſeyt ir knecht der ſlindt Johan. S. Ir woͤlt das euch erꝛꝛeknecht vnd metzt ein ſar gediengt gehoꝛſam ſollen ſein/ Warumb wolt ir dan ewer gůlt vñ lehenheren nit gehoꝛſam ſein die euch ir eytzne gltter gelihen haben die jr bꝛaucht vnd dauõ lebt oder ſchle⸗ met/ vnd nit woͤllet anſehen Abglige⸗ apoſtel leer.i. Pet. 2. 1. Thimo. 6. Coloſ. 3. Ephe.§. Koma 8. KAuce. 12. Ir knecht ſolt ewern heren vnn derthenig ſein /jr ſeyt nit ein ſar gedingt ſonder all ewer tag gelobt vnd geſchwoꝛn euch ver⸗ dunden lehenrecht zu halten dz ir nit werdt abftellen ſehet an wie es Datan vnd Aberan ergangen iſt/ die wider Moſen jrẽ hertzogen von gott veroꝛdnet můrmelten/ die das erterich le bendig ver ſchlundt. Nume. 16. Der vierdt boltz/ das jr wolt weyd/ waſſer/ weldt /fiſch/ foͤ⸗ gel/ wildt/ gemeyn ſein/ woͤlt fiſcher fogler ſein/ dargegen/ wer wil dan ackern/ das auch gar vngeſchicklich wer ſo dz oꝛ wolt ſehen/ das aug hoͤꝛen der mundt vndauen der hinder eſſen/ auff henden gen/ da zu auch wurt viel vereßt das man zunotturfft nit moͤcht haben/ jr woͤlt auch nit das die ſiſch er/ f ogle oder jeger euch ewer ecker vnd feldung . l-- ε 9u—e. 2˙ 2 SSSES S7 rS 0 AaA⁰⁰Q 0— ziegen/ warũ wolt dan ir ben andern d ir ab nemen wie ir bẽ pfafſen vñ münchen thundt/ dõ nit Euangeliſch iſt Mat. 7 Chobie.· 8. Wie wol vnſer hergott alles erſchaffen hat von des menſchen wegen/ iſt doch das mit vnderſcheidt/ wie im menſchlichen leyb eln ydes glied ſein eygenſchaſſt vñ ſunder liche wurckung hat/ alſo iſt auch anfencklich in denn erſten ſlin Adam her komen/ Cain der erſt moͤꝛder ſa auch bꝛuder⸗ ſchlechtiger iſt ein bauer vñ acker man geweſſen/ vñ ſein bru⸗ der Abel was ein ſcheffer wie Jacob/ des bꝛuder Eſau was ein jager Got der her hat alles wol gemacht vnd außgeteylt jr woͤllet auch anzeygung haben ſiegel vnnd bꝛieff von allen güttern võ ewern lehen her /die doch haben pꝛeſcription lang er zeyt beſitzung/ es wer auch erlichen leydt dʒ ir lehenher all Ir gutter verzeychnet het/ ſo kundten ſie nichts entpfremden D er funfft boltz. Ir beclagt euch beſchwert von den weldẽ vnd hoͤltzern gleych als ab die herẽ die allein hetten/ dargegẽ es ſein doch vieldoͤꝛffer/ ſtet/bauren/ burger/ die eygẽ hoͤltzer haben die ſie ab hauen/ außteylen/ verkauffen/ nach jrem wil⸗ len/ Auch viel nemens heyn ich vngekaufft auff ein hinko⸗ men/ wo man auch nit zu ſehe ſo wurden die weldt vereeßt vnd zur notturſfe mußt man mangel leyden. Der ſechſt bolt/ Ir beclagt euch beſchwert der dienſt halben dargegen/ Ob ir beſchwert ſeyt iſt auſt vehenckniß gott vn ſers herꝛen euch zu einer ſtraff/ das jr ſeins gebots freuenlich vbergent/ am ſontag nit recht ein ſtundt in ð kirchrn bleybt ewer opffer zehent vnd gult betruͤglich gebt/ vnnd yetzundt ttlich jar/ viel nichts haben geben/ dauõ in got hat alles laß⸗ en erfrliren vnd verderben. Der ſieben boltz Ir woͤlt euch fůrterhin dienſtbarkeyt halbẽ nach ewrem furnemen halten/ dargegen/ es iſt in Reyſerlich en rechtẽ de Hendis et ſeruitutlbus ruſticanoꝛum pꝛedioꝛum auch in lehẽ rechten homagioꝛũ jrer eygenſchafft verdindijg wol ermeſſen dauon ſtet es euch nit zů anders veroꝛdnen dã guch gchotten hat. 1. Ehdie. J, Sie ſollen opffen vnnd —— D GbeGENUDDO . S= 7— 22=2 10 des himels opffirn vnb ſollen bitten fur des kůnigs leben vñ 7 ſer ner ſůn/ Cauon iſt geſitzt von mir diß gebot vff das ein 0. yeder d diß geſetz verendert oder verleßi den ſoll man ſpiſſen 10 an ſein eytzens holc. 50 Der acht boltz/ Ir beklagt euch ewere gůtter die gult nit m ſfnn gen ertragen/ dargegen/ Sie habens doch ertragen bey ewꝛẽ 1 voꝛeltern · So aber etlich viel dauõ wellen entpfremden(als 0, mir iſt geſchehen an der Tauber vnd bey Reyn) ſo werden 5 die gueter gemindert von euch/ vnd nachuolgens die gůlt nit . moͤgen ertragen/ auch erlich ſchlemen/ ir arbeyt verſaumen⸗ n darnoch ſich beclagen beſchwert ſeyn 15 Der Neljndt boltz. Ir beclagt euch beſchwert von groſſenn 4l freflen der neliwen ſatzũg/ dargegen/ So nei mißbꝛelich vff 0 ſten ſol man auch dargegen neuſtraff auff ſetzen/ das nit vn b villich iſt/ vnnd doch alles geſchicht von ewers nutz wegen Als ſo man verbeut ſpilen oð viel zum weyn gen oder fluch⸗ ee * en/ oder Chꝛiſtlich oꝛdnũg verachten/ oder den andern ſcha e ll⸗ den thun/ iſt alles von ewers nutz wegen/ ſo jr das hiltendt ⸗ blybt ir vn geſtrafſt. 0 7 Der Sehendt boltz ¶ Ir beclagt euch beſchwert ſein/ ds etlich f gutter von der gemeyn werden ab gezogen/ dargegen/ es iſt t wol ab zunemen dz es me geſchicht von den bauren dan võ er mn den heren deren doch iſt grundt vnd boden. 1 0 Der eylfft boltz/ Ir woͤllt haben auß ewꝛem gewalt dẽ todt bt fal/ hauptrecht/ handtley/ vnd der gleychen von lehen recht ⸗ t R1 nit mer zu halten noch geben/ wie ir doch gelobt vnd geſch⸗ e woꝛn habt/ dargegẽ/ jr wert die Reyſerlich recht de Keödis 0 ꝛc nttt zu rick werffen. jr ſolt doch yhe ein Keyſer habenn/ 0 1 woͤlt ir den frumen chuſtlichen nit hab en/ ſo wurt euch der ba 10 Turckiſch ſtraffen/ als der hellhauff viel verſchuldt hat den n 1 pꝛieſtern vnd oͤberheren das ir zu nemen võ dẽ euch viel guts geſchehẽ iſt/ dauõ ſol inã euch ſpyſſen ·. Eſtre. õ. wie obẽ.· r zwelfft boltz. Ir erbiet euch zu letzt in aller chꝛiſtenlich⸗ ar ler zu bꝛauchen vnd vben/ dargegen/ es uſch gu⸗ ſich aber 1 NeNeeee:- I en 10 = S8 3838„„ leyder boͤßlich in tauben vnd moꝛden die kirchen vnd kloͤſter zu zerbꝛe hen onnd ʒerſtoꝛen jr clagt mann hab in vier hun dert jar keynn warheyt gepꝛedigt/ dargegenn/ ſchweygt der hundert jaren/ dꝛey oder vier iar bekenn jch das die Luti⸗ ſchẽkeyn warheyt gepꝛedigt habẽ wie ſich dã yetzt erſcheym Es haben doch die frumen doctores ſant Bernhart vnd ſante Anßhelm docter joſt voꝛ viertzig jar zů Heydelberg vñ doctoꝛ keyſerſperger zů Seraßburg/ vñ doctoꝛ Reß zu Wur tzberg yhe die warheyt gepꝛedigt als menigklich bekendehat vnd noch auch ich arms menſchleyn hab mich gefliſſen nun 37. jar die warheyt zu pꝛedigen/ wie ſich dã hie jnen erfindt jr clagt man hab das heylig KEuãgelium lang zeye verhalten vnd fertrugt/ dargegen/ dit alten frumen Chꝛiſten habẽ ge⸗ halten dz Euangelium des friedts dz recht war vnd haben vnder trugt ewer euanſchendung ʒu hawen ſtech en moꝛden vnd berauben Cloͤſter kirchẽ ʒů zerbꝛechen munch nuñ pfaffen vertreyben/ das hat Chꝛiſtus vnſer behalter nit gelert noch befollẽ/ ſonð den fried/ aber ir ſchwartz hellhauff en bꝛaucht nũ dz Criſtꝰ verbotten hat den andern das ir nem en groß ſcheblich vñutʒ ſchaden thon ewern heren freunden vfñ bilidern/ dz leßt gottnitt vngeſtrafft. Nun betrachten wie ir ſeyt komen von ewer andacht vnd de mut durch die lutiſchen art zu verachtung der Chuiſtenlichẽ oꝛdnung zu faſten vnd betten vnd andeꝛer gutten werck zu⸗ uerachtung der lieben heyligen/ auch ð hochwirdigen mut⸗ eer gottes ʒuuerachtung der heyligen ſacrament der heyligen meß vnd Jheſu Chꝛiſti gott vnſers heren/ wo her kompt dz dan das jr voꝛhin lange ʒeyt falſch im glaubẽ geweſt/ durch die aberglaubꝛ zauberliſt/ artem notoꝛiã/ heymiſch geyſt dz felſcht den Chriſtlichen glauben den grundt der chuſklichen oꝛdnung vnnd goͤttlicher lieb aller ugent vnd gutter werck ſeint komen zu rauden vnd moꝛden/ zerſtoͤꝛen die cloͤſter vnd keirchen zuuertreyben münch/ Nunen/ ond pfaffen/ rwz ſollẽ die nun thun/ ſollen ſie arbeyten/ jr ſolt arbeyten vnnd thuts DD SbSZGEGIe 192 v0 nit vnd verhindert die an ir arbeyt/ was mehe! ſehet an wie habt ir das heylig ſacr ament entpfangen vnd zu handt in 00 dieſer heyligen zeyt ein boͤße vffrur gemacht/ dauõ ſeyt ir alſo 2 vnuernlifftig/ vnſinnig/ woꝛden grimig/ wittenig/ ober die ym grimige thier die dʒ nit thetten/ bedenckt wãjr viel verwunſt 10 ſo muſt ir doch mit weyb vñ kinden vñ den andern mangel ieydẽ/ bedenckt dz ir mußt büſſen wie ir ſlindt/ werden ſcha⸗ 1 den leyden wie ir thundt/ es ſey hie oder im ſegfeijer oð hel 5 da es vnaußſpꝛechlicher herter peynlicher grauſammer iſt/ in wan iſt das mehe geſchehen! die waldenſes woiten dz auch fe thun/ ſie woꝛden aber erſtochen vñ erſchlagen/ den ir gleych In ſeyt vñ den alten Behem vñ nit Iſrael die vertribẽ ir feyndt 2 die vnßlaubigen/ ſo verhert vnd verderbt jr eroer heren vnnd 15 freundt ewer leyplich bꝛijder vettern vnd ſchweg·n/ iſc das 0 nitt ein vnſinige grimig wittenung/ das hat jſrael nit gethyõ c‚ es wer den Ry tzen vñ Tůrcken zu viel die ſeyt jr /Ged enckt⸗ ſit wie ir verlaugnet die heyligen ſacrament die Chꝛiſtlich oꝛd⸗ ff nung/ den Chꝛiſtlichen glauben/ die chꝛiſtlich kirch/ ablaß ð m ſündt/ gemeynſchafft der heyligen/ die dꝛey artichel des glau 51 5 bens/ es wer an eim zu viel/ r grauſame/ vntzlitige wuααich 7 jr ſchender der lieben heyligen vñ hochwirdigen mutter got⸗ U tes/ gedenckt wie Aza der kůng Juda geſtritten hat vñ vber 4 hĩ wlinden Zaram denn ſchwartzen moꝛenn der zweymal mer n volcks hat dan Aza 2. Paralip.1. alſo ſol dem ſchwartz + en hellhauffen auch gzeſchehen/ Betrachten wie Judas vber 0 wandt Goliam vnd ſeln feynds. i. Machabe vnd ca. 1 9 5, wie ſein bꝛuder Simon erſchlug ſeyner ftindt von Tolo⸗ 90 mey da mehe dan er voleks her/ Item betrachtent wie judas 0 8 vnnd Jonathas mitt acht tauſent erſchlugen Thimothes. 04 Item detrachten wie Jndas vnd ¶Elenzar ſtritten vider hun 0 dert zwentʒig tauſent Teüperts ꝛis viel erſchlugen die andern b0 0 verlagten. 1. Paralip.&. vnd ca. 7. wie Judz erſchluß dẽ l⸗ fürſten Nicanoꝛi.§. tauſent/ vnd darnach gientz mit allem 10 vocklond ſtraffe die abtrinnigen das keyner 42 durffe ab iij Eer eeN D== ο— ο-, εο09u weychen/ Itẽ bedenckt wie Judas mit achthunbert verlage ö ſeiner feinds zweyundzwentʒig tauſent. i. Paralip. G. vnnd cap. io. Wie Jonatas erſchlug Demetrio acht tauſent/ vnd 1 erlangt ein groſſen raub ¶ Item bedenckt wie got ſendet zwẽ engel/ die ſchlugen den Fürſten Heliodoꝛũ/ der dẽ Tempel be/ rauben wolt nicht zerbꝛechen/ vnnd het noch nit beraupt 2. Macha. ʒ. Wie werden dan die ʒerſterer der kirchen vnd ſa⸗ 4 crament heliſer geſtrafft/ es bley bt ja nit vnngeſirafft es ſey hie oder doꝛt/ Item betrachtent wie judas mit ſechs tauſent erſchlug denn fürſten Niconodem mit zwentzig taſuent. 2. Macha. 8. vnd cap. lo. Wie Machabeus hat erſchlagen ſechtzig tauſent Idonier. Itẽ bedenckt wie Mach abeus hat erſchlagen den furſten Liſe zwoͤlff tauſent auß achtzig tau⸗ ſent. 2. Macha. 1i. vnd cap. iʒ· Wie Machabeus erſchlug vier vnndz wentzig tauſent auß ʒzweyhundert tauſent/ Item bedenckt wie Didion mit dꝛeyhundert erſchlagẽ hat hundert zwentzig tauſent vnd funfftzehen tauſent funff/ Judicũ. 7. Item bedenckt wie hertzog Barel in Francken/ vnnd küün it in Franckenreych erſchlagen hat dꝛeyhundert tauſent vnnd funff vnd ſtebentzig tauſent Saraczen jetzundt achthundert ſechs jar/ Item gedenckt wie graff Simon von Montfoꝛt mit viertzen hundert erſchlug 17. tauſent ketzer voaldenſium in hoch Burgundt veczundt dꝛeyhunderr. 13. jar Item ge⸗ denckt wie die Lutringer erſchlagen habẽ bey Reyn hundert tauſit bꝛackmanſer yetzundt ʒwey hvndert ꝛi · jar. Item be⸗ denckt wie Sigiſinundus kliug zu Hugern erſchlagen hatt ſechtzig tauſent türcken auß zweyhundert tauſent nitt funff vnd zwentzig tauſent yetʒundt 23. dan dʒ ſtreyts geſick ſtet nit in viel vnd menig der hoͤꝛr ſonder die ſterck iſt von him̃el herab. 1. Macha. 3. Pſal. 117. Der her iſt meyn ſterck vñ meyn lob/ vnd lz. Dan du biſt meyn ſterck vnd zufluchs/ ja der frumen chꝛiſten nit der rauber vnd moͤꝛder/ nit der kirchẽ vnd ſacrament zerſtoͤꝛer/ Als dan ſchꝛeybt ſant Auguſtinus de verbis Apoſtoli.O menſch du haſt in dem nit vberwun⸗ 58. EE S8 8 22 +—— GDGEl222 P 11 * 8 —— 8. 38 dẽ dz du võ dir/ ſo furnemiſch biſt/ dã welcher ſich ſeyner ſte W rckobechebt ð wurt vber wundẽ ehe er ſtreyt/ da võ ſoil vns nit erſchꝛeckẽ der groß hauff noch yetzũdt der ſchwartʒ hell hauff/ Nũ kert wið kert wið in ewer hertʒ jr vbertretter ir vdelthetter Iſa. 4.G vñ Pſal. 4. jr ſolt ewer hertzẽ nitt 5 verhertten nitt verſtopffen als in ð bitterũg) Auch warum * habt ir ewer hertzẽ alſo hertiglich beſchwert. 1. Keg. C. ca U J. Ey bereytet ewer hertzẽ got dẽ heren/ Ach wie hat ð celjffel te ewer hertzẽ alſo boͤßlich vᷣſicht vñ vflert. Actũ.s. Ey mache 0 W macht euch nun ein newo hertʒ nit ein meyß hertz/ ſonder ein 10 In frums andechtigs hertz in got verſühent Ezechte. 18. Dã h7t goet wil nit den todt des ſünders ſonder das er ſich beker vñ 10 1 ewiglich leb. Daʒu ermannt euch Iſaias. 21. Bekert euch i0 9 vnd koment/ Babilon felt dahin vnd iſt gefallen danon be⸗ 20 U kert euch ſo wert jr ſelig Iſaie. 45. vnnd Jhere. 18. jſt es ee ſach das du dich belerſt ſo will ich dich bekeren vñ wil dich 3 K erloͤſen. dauon bekert euch vnnd wurckt buß Szechieli. 18. 1 Nun vernempt den pꝛopheten Obet 2. Paralip. 2 8. ewer 0 grauſame wüttenung iſt vff geſtigen zu den him̃len daus ſo N hoͤꝛt meyn ras vnd fure widerum die gefangnen bꝛüber dan 7 t der zoꝛn gottes iſt vetzundt geſterckt wider euch/ Ob ir clagt ed 0 dz ich ſcharpff ſey iſt nit on vrſach dã dis bittere gal iſt in 2 ench verdoꝛt vnd hebt an zu faulen/ dauon nützt keyn linde 1 ſalb/ ſonder man muß herauß bꝛennen vnd ſchneyden/ Gott t geb das woll geadt. ub 5 5 77 it 85 I 65 — 2 0% 1 U eee eSS22 rbu D:en 903 SeSZI229 au ναα e Rerr= οσ‚πιανειε e ο ε ˙nne= 2 U 2 1 4 5 7——— 133..—3..— ———— ũ ͥ q—nõ—õx 2—— V—2— n 7 * 2⏑N=RR 8 28 ⏑2˙ —* * 2+ + 0 alg 3 Aααil⁰ι⁰οα¹˖¹uune LSnsN bSOeGEl29 An A— 18 33„25„ „„r„r 1*1 —f[fuberinus, Johannesl. Tiberinus Keiserlicher Maiestat capellon cum priuilegio an denn hellen vnd schwartzen hauffen. ISpeyer, Johann Eelchart 1525J. 4t0. 10 BIl. nnum. Mit vierteil. Holzschn.-Titelbordüre. Inkunabelpa- pier-Pp. m. RSch.— —— Einzige Ausgabe, von großer Seltenheit. Panzer II, 2778; Claus, Bauernkrieg. 214; Steiff, Buchdr. in Tübingen, S. 142, Anm. 3; Benzing, Neues 2. Speyrer Buchdr.(in: Gutenberg- Jb. 1962, S. 224), Nr. 9; Pegg 3822. Der Verfasser, Hofkaplan des Kaisers, stammte nach Nestle(in: Blätter f. württ. Kirchengesch., NF. 16, S. 95) aus Rott,weil und hat im glei- chen Jahr noch eine weitere antilutherische Schrift Panzer II, 2938) verfaßt. Hier geht er die 12 Artikel der Bauern Punkt für Punkt durch, verurteilt sie scharf und schreibt den Evangelischen alles Unheil zu. Besonders nennt er„Ewers gleychen pfarher.. wie Butzer Gsiander die euch reytzenn zu rauben vnd morden die bluthund“.— Teils etwas wasserrandig, im Bug verstärkt. Sonst sehr gut erhalten und außerordentlich breitrandig. PPP· D et ik werde iuw reghenen · alzo re⸗ uervlodighẽ 92 0 h ſpiſe/ vã olk ſchal vtghã. vñ ſchal ſammelẽ er enen iſliken dach· vppe dat ik ene moghe. wer dat in minẽ badẽ wã auer to tredende dat ik en bede/ Vñ bereden ſe. dat ſe indꝛeghen·van ð ineſwen ſe dat in eren huſen meten dat ſe dubbelt ſammelẽ ſcholẽ/ dub to ſammelẽde alle daghe Moyſes allen kinderẽ iſrael In deme auen⸗ at de here heft iuw vthgheuoꝛet. vã voꝛmid delſt deme. dat he iuw wert lo dicheit des vleſckes ¶ Uñm moꝛghe⸗ de ere des heren· in deme daleſty chen bꝛo des ¶ Wẽte ick hebbe iuwe wedder den herẽ van ſineme ba⸗ yvnde wat ſint wyr mẽ ſine knech vns kurret hebbẽ Vñ moyſes ſede gheuẽde des auendes vleſck to etẽ⸗ s bꝛod in ſadicheyt. darũme dat he ighe. dat gy kurret hebbẽ wedder wi. vñ iuwe kurrĩghe is nicht wed dẽ herẽ Vñ moyſes ſede to aaron tzẽ ſammelinghe der kindere iſrael by deme heren ·¶ by de wanynghe eme heren ſpꝛack Wente he heft in bꝛet·eme is neẽ dinck voꝛboꝛghẽ/ pꝛał to aller ſchar der kyndere iſra per woſtenye wart. Vnde ſee de ere de ſik in deme wolken. in eneme vn Vnde de here ſpꝛak to moyſen ſeg⸗ ghehoꝛet de kurringhe der kyndere pꝛeken to en des auẽ des werde gy des moꝛghens werde gy gheſady de gy werden dat wetẽ de. dat ik iu d byn. Vnde alze yd auend wart was vp ſtyghende· van der erden e— 5— bedecke de de telde. vn ach dar de douwee dath bꝛod alze ltet/ vmmelang den teldẽ heer. Vn hadde. dat bouenſte des erdrikes der woſtenie kleyne. vnde alſer we in deme moſer to ſtodlin ener lyke gheuen woꝛme. vñ voꝛvulede · ſna deme hyn ren. vm̃e erẽ vnhoꝛſam Vñ mo yſes warſant pe ſe.vñ des moꝛghens ſammelden ſe allken en noghen mochte to etende. vñ wẽ de ſume nede. ſo wart dat weck alze ripe Unde ſe daghe. ſammelden ſe dubbelde ſpiſe. dathnl voꝛ enen iſliken minſchen Vñ alle de voꝛn velheit. quemen vñ ſeden dat moyſi He ſame dath de here gheſpꝛaken heft De rouwe d des vyrdaghesſis ghehilghet deme herẽ in werkes don ſchal.men ene eren Allẽt wodir ſin deme ſabbattho donde is. dat doedie de ſpiſe tho kakende. de kaket·ſhuten/ vnt dar auer bliſt. dat legghet wech wente nit e ſpiſe/ vnde ſe deden alzo moy adde. vñ do voꝛuulede dat nicht. ock wivi woꝛm inne ghevunden Vñm moyſes ſedes v tene. wente id is ſabat virdach/ deme lů a werd dat·bꝛod/ in deine acker nicht gbeſt 815 ſammelt dat. vñ in deme ſouedẽ d ſabbat deme heren, darumme wert dat vundẽ Unde de ſouede dach quam. vndeliu ghifft he iuw des ſoſten dagh ſpyſe Unde een iſlik blyue by ſick 7 6 bat. Vnde numment gha vth van ſyneſr me ſoueden daghe Vnde dat volck dat ig me ſoueden dagherſtho betrachtende. dekr heren Unde dat hues iſrael ſalle dat vr ſynen· des bꝛodes namen man · dat bel ſe van gade bered Sat was alſe coꝛian rund. vnde grot. men wyt vnde ſyn ſin melen mit honnighe.ſmenghet Jodochſ Deſſet ys de rede. dẽ de here badeñ heſt. Nrl⸗ te van emedeme bꝛode vnde ſchal weiſat in na thokamenen telynghen vppe dat kennẽde dat bꝛod. dar mede ik iuw ghevfen der wylteniſſe. do gy vth gheuoꝛet woꝛeer n lande egypti. Vnde moyſes ſede tho aarle vad. vnde legghe dar yn man/ ſdat bꝛ 140