der Landes- Bezugspreis monatlich 50 Rpf. Hauptſchrift⸗ eitung: Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16, Fern⸗ ruf 8280, nach Dienſtſchluß 8289. Redaktions⸗ für Schriftleitung und Verlag erbeten nach Karlsruhe und Anzeigenſchluß: Dienstag Mittag 12 Uhr. Poſtfach 187. Alle Zahlungen an Poſtſcheckronto Das Wochenblatt erſcheint am Freitag jeder Woche. Karlsruhe 18830 oder Bad. Landw.⸗Bank Karlsruhe bauernſchaft Berleger: Landesbauernſchaftsverlag Baden Gmbh. Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16. Zuſchriften Karlsruhe, 1. Hornung(Februar) 1935 — Hand in Han Pboto. Ganste, Karlsruhe Blick in den überfüllten Saal der Städtiſchen Feſthalle Karlsruhe bei der Kundgebung der Landesbauernſchaft Baden 5 Seite 138— Folge 5 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 1. Hornung(Februar) 1935 Wochenrundſchau Zum Geburtstag Am 30. Januar wurde im en Reich die des Dritten Wiederkehr des Tages der Machtübernahme Reiches durch den Führer Adolf Hitler in würdiger aber ſchlichter Weiſe durch Betriebsappell be⸗ gangen. Zwei Jahre alt iſt nun das Dritte Reich. Es iſt ange⸗ bracht, an dieſem Tage einen Rückblick zu werfen auf die Lei⸗ ſtung der nationalſozialiſtiſchen Bewegung und auf die Opfer, die ihre Träger für die Neugründung des Reiches gebracht ha⸗ ben. In unerhörtem Kampf, unter Hintanſetzung aller perſön⸗ lichen Wünſche und Vorteile hat unſer Führer und ſeine Ge⸗ treuen auf dem Boden der Frontſoldatenkameradſchaft die Macht erkämpft, das Vaterland gerettet und die Ehre der Nation wie⸗ der hergeſtellt. Zwei Jahre nationalſozialiſtiſcher Geſchichte liegen jetzt hin⸗ ter uns Vier Jahre hat der Führer in einem Programm als Friſt für den Aufbau der Wirtſchaft und um das deutſche Volk vor dem Untergang zu bewahren, verlangt. Auf allen Ge⸗ bieten der Wirtſchaft zeigen ſich bereits die Erfolge der natio⸗ nalſozialiſtiſchen Politik. Zwei Drittel von dem 6⸗Millionen⸗ Heer der Arbeitsloſen ſind in Arbeit und Brot. Die Einnahmen des Reiches zeigen eine ſtetig aufwärts ſich bewegende Kurve, die als Maßſtab des wiedererwachten Unternehmungsgeiſtes und der allgemeinen Geſundung und Belebung angeſehen werden können. Das Saarvolk iſt heimgekehrt zur deutſchen Heimat Ueberall in der Welt wird heute Deutſchland als der unerſchrok kene und erfolgreiche Kämpfer gegen die bolſchewiſtiſche Gefahr angeſehen. Der deutſche Menſch aber hat eine geiſtige und ſeeli⸗ ſche Umwandlung erfahren. In beiſpielloſem Opfermut hat das deutſche Volk in den vergangenen Winterhalbjahren die Mittel aufgebracht, um die arbeitsloſen Volksgenoſſen vor Not, Hunger und Kälte zu bewahren. In geſchloſſenem Vertrauen auf den Füh⸗ rer und die geſammelte Kraft des einigen Volkes geht die deut⸗ ſche Nation in das neue Jahr der nationalſozialiſtiſchen Regie⸗ rung zu neuem Kampf für die Ehre und Freiheit Deutſchlands. Das Reichskabinett hat in einer Sitzung am 25. Januar 1935 eine Reihe wichtiger neuer Geſetze beſchloſſen. So wurde das 3. Geſetz zur Ueberleitung der Rechtspflege auf das Reich verabſchiedet. Der Reichsminiſter des Innern, Dr. Frick, legte neue Geſetze vor, die als bedeutender Schritt zur Reichs⸗ reform anzuſehen ſind. Darnach wird durch das Reichsſtatt⸗ haltergeſetz verfügt, daß die Reichsſtatthalter der Stellung der Oberpräſidenten in den preußiſchen Provinzen angeglichen werden und grundſätzlich in Zukunft an der Spitze der Lan⸗ desregierungen ſtehen. Ebenſo wurde eine neue deutſche Ge⸗ meindeordnung geſchaffen, die auf den gegenwärtigen Grund⸗ ſätzen des bisherigen Landesrechtes aufgebaut iſt und eine weitgehende Mitwirkung der Partei in der Gemeindeverwal⸗ tung vorſieht. Neue Neichsgeſetze Im Sitzungsſaale des Preußenhauſes in Geſundes Berlin fand eine große Kundgebung der Handwerk Führerſchaft des deutſchen Handwerkes ſtatt. Unter anderem erklärte der Reichsbankprä⸗ ſident Dr. Schacht, es ſei im Intereſſe einer leiſtungsfähigen Induſtrie gelegen, daß handwerkliche Kunſt und Qualitäts⸗ arbeit erhalten und gefördert werde. Die Einſicht dieſer Ent⸗ wicklung hat auch zu dem bedeutenden Geſetz über den vor⸗ läufigen Aufbau des deutſchen Handwerks und die Verordnung über die Einführung der Pflichtinnung und Ehrengerichts⸗ barkeit geführt. Vor allem aber bringt der ſoeben durch Geſetz eingeführte große Befähigungsnachweis, wonach nur derjenige in die Handwerksrolle eingetragen wird, welcher die Meiſter⸗ prüfung abgelegt hat, oder die Befugnis zur Anleitung von Lehrlingen beſitzt, dem Handwerk die Sicherung des Leiſtungs⸗ prinzips. Das Steuereinkommen des Reiches vom Steuerein⸗ 1. April 1934 und 31. Dezember 1934 beträgt nahmen ſteigen 945,7 Millionen mehr als im Vorfahre. Selbſt nach Abzug von 141,8 Millionen Schlachtſteuern, die 1933 noch nicht Reichsſteuern waren, ver⸗ bleiben 803,9 Millionen als Mehreinkommen. Am 26. Januar jährte ſich der Tag des Ab⸗ Deutſch⸗polniſche ſchluſſes des deutſch⸗polniſchen Freundſchafts⸗ Freundſchaft vertrages. Der Führer, Adolf Hitler, ge⸗ währte dem Berliner Berichterſtatter einer polniſchen Zeitung eine Unterredung, in der er betonte, daß der Nationalſozialismus nicht an die Einverleibung fremden Volkstums denke, ſondern vielmehr im gegenſeitigen Natio⸗ nalitätenſchutz das erſtrebenswerte Ziel einer Staatsführung ſieht. Der Führer äußerte ſich auf die Frage über die Auf⸗ teilung der Länder und Einteilung in Gaue dahin, daß an die Beſeitigung der Eigenart der Stämme des Volkes nicht ge⸗ dacht werde. Vielmehr wird eine Gliederung des Reiches nach zweckmäßigen und allen Teilen des Volkes zugutekommenden Geſichtspunkten vorgenommen werden. Die Erfolge der Wirt⸗ ſchaftspolitik ſind auf die Belebung der natürlichen Tatkraft, Entſchluß⸗ und Arbeitsfreudigkeit des deutſchen Volkes und auf die Förderung der privaten Initiative zurückzuführen. Das Ziel der auswärtigen Politik iſt friedliche Zuſammenarbeit mit allen ſeinen Nachbarn. Auf die Gleichberechtigung kann niemals verzichtet werden. Das iſt insbeſondere eine Selbſt⸗ verſtändlichkeit und keine Forderung, von deren Erfüllung die Rückkehr zum Völkerbund abhängig gemacht werden muß. Zum Schluß bringt der Führer ſeine Freude über dies ver⸗ gangene Jahr fruchtbringender deutſch⸗polniſcher Beziehungen zum Ausdruck. Die fruchtbare Zuſammenarbeit gibt vielmehr die ſichere Hoffnung auf eine dauernde Freundſchaft zwiſchen den beiden Staaten, und das nationalſozialiſtiſche Regime wird nichts unterlaſſen, dieſelbe zu feſtigen. Einer Einladung des polniſchen Staats⸗ präſidenten zufolge iſt der preußiſche Mini⸗ ſterpräſident Göring in Warſchau zur Teil⸗ nahme an der Jagd des polniſchen Staats⸗ präſidenten in den Wäldern von Bialowietſch eingetroffen. Der Miniſterpräſident und ſeine Begleitung wurde auch von dem polniſchen Außenminiſter, Oberſt Beck und Frau, empfangen, Der polniſche Außenminiſter, Oberſt Beck, bezeichnet den Abſchluß des Vertrages zwi⸗ ſchen den beiden Völkern als Grundlage und Wendepunkt in der Geſtaltung der nachbar⸗ lichen Beziehungen zwiſchen den beiden Nationen. Die Achtung vor den Leiſtungen der beiden Staaten führt zur Verſtändi⸗ gung. Polen und Deutſchland haben einen Weg beſchritten, der durch Ausgleich von Gegenſätzen der Feſtigung des allge⸗ meinen Friedens dient. Das Amtsblatt der Regierungskommiſſton Amneſtie veröffentlicht eine große Verordnung, wo⸗ für die Saar nach auf Grund einer Entſchließung des Völkerbundsrates und Beſchluſſes der Re⸗ gierungskommiſſion weitgehend Straferlaß für politiſche Straftaten und ſolche aus wirtſchaftlicher Not gewährt werden. Nach dieſer Verordnung wird Straffreiheit oder Strafermäßi⸗ gung gewährt für Straftaten, die aus politiſchen Beweggrün⸗ den begangen wurden. Bei Straftaten aus wirtſchaftlicher Not wird weitgehend unter beſtimmten Vorausſetzungen Straf⸗ freiheit verfügt. Ausgeſchloſſen ſind eine Reihe ſchwerwiegen⸗ der Verbrechen gegen die Allgemeinheit. Eine Reihe von Verordnungen, die mit Rückſicht auf die Volksabſtimmung er⸗ laſſen worden waren, ſind durch die vollzogene Abſtimmung als erledigt anzuſehen. Außer Kraft geſetzt wird auch die Ver⸗ ordnung des Verbotes von Einrichtungen des freiwilligen Ar⸗ beitsdienſtes. Göring in Warſchau Polen zum 26. Januar Deutſchlands Deutſchland wurden nach dem Weltkrieg die Koloniſations⸗ Kolonien abgenommen mit der Begründung, fähigkeit daß es zur Verwaltung von Kolonialbeſitz unfähig ſei. Wenn nicht ſchon die Sehnſucht der Eingeborenen in den deutſchen Kolonialgebieten nach deutſcher Verwaltung dieſe Verleumdungen widerlegt hätte, ſo kann der Kriegsminiſter von Südafrika, Piro, als Zeuge dafür herangezogen werden, daß dieſe Behauptungen unwahr ſind. Der Kriegsminiſter führte nämlich bei der Begrüßungs⸗ rede der Offiziere des deutſchen Kreuzers„Emden“ aus, daß es ſehr zu begrüßen wäre, wenn Deutſchland wieder eine Kolonialmacht in Afrika werden würde. Das neue Deutſch⸗ land als Großmacht könnte als wichtiger Faktor bei dem Kampf um die Aufrechterhaltung und Ausdehnung der Kultur der Weißen gegenüber der wachſenden Flut der farbigen Raſſe betrachtet werden. In Italien hat eine Regierungsumbildung Muſſolini ſtattgefunden, durch welche ſämtliche Mini⸗ ſäubert ſterien, die ſich nicht in Händen des Regie⸗ a rungschefs Muſſolini befanden, neu beſetzt wurden. Nach Meldungen aus Italien ſoll damit keinerlei Aenderung in der Innen⸗ und Außenpolitik verbunden ſein. Japan und Die Feinſeligkeiten zwiſchen Anruhehead China ſind neuerdings wieder zum Auf⸗ im Oſten flackern gekommen. So melden cineſiſche Zeitungen, daß vier japaniſche Flugzeuge ſieben Bomben über dem Paliſaden⸗Wall im Tſchachargebiet abgeworfen haben. Bald darauf ſetzte ein Artilleriebombarde⸗ ment ein und japaniſche Infanterie ging zum Angriff auf die große Mauer vor. China hat gegen dieſe Aktion Japans, die einen Bruch des chineſiſch⸗japaniſchen Waffenſtillſtandsabkom⸗ men darſtellt, ſcharfen Proteſt erhoben. 1. Hornung(Februar) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 5— Seite 139 Stadt und Land— Hand in lbſchluß der Arbeitstagung der Landeshaupt⸗ der Landesbauernſchaft Baden, in welcher Stabs⸗ ler einen, in der nächſten Folge zur Veröffent⸗ elangenden Tätigkeitsbericht abgab, fand am vergan⸗ Freitag abend eine große Kundgebung des Reichsnähr⸗ 8, Landesbauernſchaft Baden, ſtatt. 1 2 Die badiſche Metropole ſtand an dieſem Tage im Zeichen dieſer gewaltigen Kundgebung. Sie geſtaltete ſich zu einer Veranſtaltung, wie ſie die Karlsruher Feſt⸗ halle noch nie geſehen hat. Städter und Bauern waren zahlreich erſchienen. 4000 Volksgenoſſen waren anweſend, von denen ein Teil wegen Ueberfüllung des großen Feſtſaales im kleinen untergebracht werden mußte. Der Saal prangte im Schmuck unzähliger Fahnen und Symbole der Bewegung und war ganz mit dem Tannenreis der badiſchen Schwarz⸗ waldheimat ausgeſchmückt, ſo daß ein erhebend feſtlicher Ein⸗ druck entſtand. Ehrenſtürme der PO., SA., SS., HJ. und des FA D. bildeten Spalier, ein Reiterſturm der SS. ſtand vor den Toren der Halle und 2 SS.⸗Standartenkapellen gaben der Veranſtaltung den Rahmen. Nach dem impoſanten Einmarſch der Ehrenſtürme be⸗ grüßte Landeshauptabteilungsleiter I, Landwirt Albert Roth, M. d. R., die Anweſenden, unter denen ſich hervorragende Ver⸗ treter des Staates, der Partei und der Wirtſchaft befanden. Darnach nahm der badiſche Gauamtsleiter für Agrarpolitik der NSDAP. und Landesbauernführer Engler⸗Füßlin das Wort. Er wi auf die Einflüſſe dener deutſche in, chsbauernführer 0 ö X inigkeit und vollzog slöſung des aus den Banden des Liberalismus und Kapitali 1— Bauernrecht iſt die Grundlage der deutſchen Bauernfrei⸗ heit. Der Bauer will keine Sonderrechte. Die aus der Eigen⸗ art ſeiner Stellung in der völkiſchen und wirtſchaftlichen Struktur für ihn entſtehenden Pflichten verlangen aber Maßnahmen beſonderer Art. Heute marſchiert einig der Kaufmann, der Handwerker und der Bauer einer beſſeren Zukunft entgegen, wie dieſe Kund⸗ gebung durch die zahlreiche Anweſenheit aller Stände beweiſt. Der Reichsnährſtand nimmt weitgehend auf die Intereſſen der Stadtbevölkerung Rückſicht, weil er weiß, daß der Bauer für 8 Stellung ein Großmaß von Pflichten auferlegt erhielt. An der Erzeugungsſchlacht muß auch der Städter Intereſſe haben, denn ſie ſichert ihm das Gleichmaß der Lebenshaltungs⸗ koſten. Der Landesbauernführer erklärte, daß nicht künſtlich entwickelte landwirtſchaftliche Spitzenbetriebe Schutz und För⸗ derung durch die Erzeugungsſchlacht erhalten ſollen, ſondern die allgemeine Hebung der Leiſtungskraft der deutſchen Land⸗ wirtſchaft erreicht werden muß. Der Städter ſoll ſein Ver⸗ ſtändnis für die Erzeugungsſchlacht praktiſch auch dadurch be⸗ weiſen, daß er die Auslandsware nicht mehr bevorzugt. Dann ſprach der Reichshauptabteilungsleiter des Reichs⸗ nährſtandes, Staatsrat Reinke, M.d. R., über„Die weltanſchau⸗ liche Grundlage der nationalſozialiſtiſchen Agrarpolitik“. Als der Nationalſozialismus die Macht antrat, griff er in ſeiner Agrar⸗ Landesbauernführer Engler⸗Füßlin bei ſeiner Rede Hand! undgebung des Reichsnährſtandes in der Feſthalle zu Karlsruhe politik auf Gedanken und verſchüttete Quellen des deutſchen Volkstums zurück, welche die Grundlage für ſeine Geſamt⸗ arbeit abgaben. Ein geſundes und kraftvolles Bauerntum iſt das Fundament von Volk und Staat. Die Verſorgung der Stadt mit geſundem Bauernblut wird dadurch geſichert. Das abſterbende Volkstum erhält neuen Auftrieb. Das Odalrecht Staatsrat Reinke ſpricht germaniſcher Art iſt die Grundlage dieſes Denkens. Aus ihm entſtand das Reichserbhofgeſetz des Nationalſozialismus. Das deutſche Bauernblut darf nicht mehr Kulturdünger für das Ausland ſein. Naturgeſetze müſſen von jedem Volk hinſicht⸗ lich ſeiner Entwicklung beachtet werden. Die Loslöſung von Blut und Boden bedeutet Sterben und Vergehen der Völker. Früher hat man die Zuſammenfaſſung des deutſchen Volkes, unter Zurückſtellung eigenſüchtiger Intereſſen, nicht für möglich gehalten. Das Beiſpiel des Reichs⸗ nährſtandes gibt aber ſchon Beweis, daß Bauer, Land⸗ wirt, Landarbeiter, Kaufmann, Händler und Induſtrie gemeinſchaftlich an einem großen Ziele im nationalſozia⸗ liſtiſchen Staat zuſammenarbeiten können. Kleine Differenzen werden durch immer ſtärkeres Ein⸗ ſpielen des Organismus mehr und mehr vermieden werden. Nie dürfen aber bei den Aufgaben der Erzeugungsſchlacht die weltanſchaulichen Grundlagen der nationalſozialiſtiſchen Agrarpolitik vergeſſen werden. Die innere Haltung des Menſchen iſt Vorausſetzung für den Erfolg dieſes großen Kampfes um die deutſche Freiheit. Der felſenfeſte Glauben der Kampfzeit, welcher den alten Kämpfer zum Durchhalten trotz Not und Gefahr An der Maſſenkundgebung nahmen alle Organiſationen teil —— Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 1. Hornung(Februar) 1935 l.. ͤ ̃ ˙ 35 Heute und in dieſer Stunde vor zwei Jahren hat der Nationalſozialismus nach einem auch in der Ge tariſch regierter Staaten einzigartigen Aufſchwung die Macht und damit die Verantwortung im D 5 Wie der Ausbruch des Weltkrieges nicht nur in der Erinnerung der lebenden Zeugen, ſondern für eine geſchichtliche Wendung darſtellt, ſo nicht minder der Regierungsantritt des Nationalſozialismus Volk. ö Eine in dumpfer Verzweiflung dahinſiechende Nation hat er wieder aufgerichtet und mit ſtarkem gläubigen Vertrauen in den inneren Wert und in die ſchöpferiſche Kraft des eigenen Lebens erfüllt. Und dies iſt ſein größtes und entſcheidenſtes Verdienſt: Dem Wandel der äußeren Symbole entſprach die Wandlung des Innern der Menſchen! In freudiger Selbſtdiſziplin haben ſich unzählige Millionen unſeres Volkes in den Dienſt der neuen Idee geſtellt. Neben die fanatiſchen Kämpfer unſerer revolutionären nationalſozialiſtiſchen Partei traten die Soldaten der traditionsreichſten Wehrmacht. Eine Mobiliſierung menſchlicher Kräfte in einem bisher kaum vorausgeahnten Umfange trat ein. Angefangen von den Millio⸗ nen Scharen unſerer Jugend bis zur gigantiſchen Gemeinſchaft der in einer Front vereinten tätigen Arbeiter der Stirn und Fauſt ſehen wir die Zeugen nationalſozialiſtiſcher Organiſationskunſt und Organiſationsarbeit. Es wurde dabei nicht eine alte Welt zerbrochen, um ſpäter eine neue aufzubauen, ſondern die ſich neu erhebende hat die alte überwunden. In keinem Augenblick unſerer nationalſozialiſtiſchen Revolution trat irgendwo eine Leere ein. In keinem Stadium unſeres Vordringens und unſerer Kämpfe herrſchte das Chaos. Die unblutigſte Revolution der Weltgeſchichte und dennoch eine ihrer einſchneidendſten! Es war daher ein am Ende ausſichtsloſer Verſuch, durch eine internationale Hetz⸗ und Lügen⸗ kampagne den Charakter unſerer nationalſozialiſtiſchen Revolution wegleugnen oder verfälſchen zu wollen. Hunderttauſende Männer und Frauen aller Nationen, die in den hinter uns liegenden beiden Jahren Deutſchland aus eigenem Augenſchein zu beurteilen in die Lage kamen, ſind Zeugen geworden der Größe und Diſziplin der national⸗ ſozialiſtiſchen Erhebung. Und ſie ſind die beſten Zeugen des Aufbauwerkes unſerer Arbeit. Denn wenn ich am 30. Januar 1933 vom deutſchen Volk zur Durchführung des erſten Arbeitsprogrammes vier Jahre Zeit forderte, dann ſind ſchon in der Hälfte dieſer Friſt mehr als zwei Drittel des Verſprochenen eingelöſt worden! Keine demokratiſche Regierung der Welt kann ſich daher mit größerem Vertrauen und größerer Zuverſicht dem Votum ihres Volkes unterwerfen als die nationalſozialiſtiſche Regierung Deutſchlands! Wir haben deshalb auch nicht die Revolution einer Revolution wegen gemacht, ſondern unſer Aufbau⸗ wille eines neuen Deutſchen Reiches erforderte die Beſeitigung der uns bedrückenden alten Gewalten. Die überwältigende Mehrzahl aller unſerer damaligen Widerſacher aber haben uns im Jnnerſten ihres Herzens längſt Abbitte geleiſtet. Was wir ſtets erhofften, iſt eingetroffen. Indem ſie unſer Wollen und unſere Arbeit einer gerechten Prüfung unterzogen, fanden ſie am Ende in uns und durch uns doch das verwirklicht, was ſie im tiefſten Herzen auch nicht anders erſehnten: ä ein Deutſch⸗ land der hre, der Freiheit und des ſozialen Glückes. Wenn wir den heutigen Tag in dieſem Jahre nicht in großen Feſten feiern, dann im Gefühl der Trauer, die uns erfaßt angeſichts des im vergangenen Jahre erfolgten Todes des Mannes, der heute vor zwei Jahren mich und damit die natio⸗ nalſozialiſtiſche Bewegung mit der Führung Deutſchlands betraut hat. Wir alle gedenken in innerer Ergriffenheit des Schickſals, das unſere Bewegung ſo ſymboliſch aus der Vergangenheit in die Zukunft führte! Daun aber ſoll das größte Feſt dieſes Jahres nicht ein Feſt der Erinnerung an die Uebernahme der Macht ſein, ſondern ein Feſt der Freude am Tage der Rückkehr der Deutſchen des Saarlandes. l Sie werden ein Volk finden, das ihrer würdig, und ein Reich, in dem zu leben für den Deutſchen wieder ein Glück ge⸗ worden iſt. Sie werden finden eine Volksgemeinſchaft, in der unzählige Millionen Menſchen in treuer Kameradſchaft vom nationalſozialiſtiſchen Kämpfer bis zum Soldaten, vom Arbeiter bis zum Beamten in redlicher Pflichterfüllung tätig ſind am Neuaufbau eines Staates und an der Erziehung einer Nation, die ehrerfüllt, friedlich und fleißig beſtehen will in dieſer Welt! 5 entſchloß, führte den Sieg des Nationalſozialismus her⸗ bei. So ſoll es auch in der Erzeugungsſchlacht ſein. Mit dem Wort des Reichsbauernführers:„Wenn wir— innerlich Aa 8 5 mmm —. und äußerlich gefeſtigt— zuſammenhalten, dann kann uns kein Teufel etwas anhaben“, ſowie mit dem Appell der Treue zum Führer ſchloß der Redner ſeinen beifallsreich aufgenom⸗ menen Vortrag. a Alsdann überbrachte der badiſche Innenminiſter Pflaumer die Grüße der Regierung zu dieſer einzigartigen Kundgebung. Die ſinnvolle Eingliederung des Bauern in den Staat be⸗ bekräftigt die enge Verbundenheit zwiſchen Bauerntum und Nationalſozialismus aus der Kampfzeit. Die alte Gering⸗ ſchlitzung des Bauern iſt verſchwunden. Stadt und Land reichen einander brüderlich die Hand. Nun ſchloß der Hauptabteilungsleiter 1 die Kundgebung mahnte Bauer und Städter dazu beizutragen, daß der ge Kampf um Deutſchlands Befreiung ſiegreich zu führt wird. Alsdann erklangen vieltauſendſtimmig er der nationalen Erhebung. Der feierliche Abmarſch enſtürme und der Fahnen beſchloß die gewaltige hung. — Am kommenden Sonntag ſpricht über den Reichsſender Stuttgart: Landesobmann bg. Ludwig Huber⸗Ibach M. d. N. über das Thema: 8 5 os vom Aiberalfismus“ auern hört zu! 5 Ahne 3 III 5 88 2 2 88 9 e ee ee. 1. Hornung(Februar) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 5— Seite 141 Baut Mohn und Genf! Von Dr. * Von allen Sommerölfrüchten, die in unſerem Klima ge⸗ baut werden können, bringt Mohn die höchſten Oelerträge je Flächeneinheit. Selbſt Winterraps vermag an Oelertrag den Mohn nicht zu übertreffen. Die Sommerformen von Raps und Rübſen bleiben im Ertrag weit zurück, ebenſo Oelrettich und Oelmadie. Lein⸗ dotter vermag zwar ſchon höhere Erträge zu bringen, wie dieſe, an Mohn reicht er bei weitem noch nicht heran. Auch Senf, der nächſt dem Mohn unſere anbauwürdigſte Sommerölfrucht iſt, bringt geringere Erträge als Mohn. Mohn liefert aber nicht nur am meiſten Oel, ſondern zugleich ein Oel von unerreichter Güte, das nur von ausländiſchem Olivenöl übertroffen wird. ters als ganz her⸗ ückſtände von Mohn gelten ſeit Kraftfutter, gleich tte Es iſt daher unbedingt nötig, dem Anbau von Mohn weit größere Flächen zuzuführen, als dies bislang der Fall war. 8 1 Aa Mic 10 7 geeignet als Milch⸗ wie als Maſtfi Anbaugebiete des Mohnes Abgeſehen von einem kleinen Anbaugebiet in Mittel⸗ deutſchland waren Baden und Württemberg ſchon immer die Hauptträger der Mohnkultur in Deutſchland. Hier alſo ſollte der Mohnbau ganz beſonders an Fläche gewinnen, um zum Gelingen der Erzeugungsſchlacht beizutragen. In Baden war der Mohnanbau beſonders umfangreich in den Bezirken Dur⸗ lach, Bruchſal, Ettlingen, Lahr, Ettenheim, Emmendingen, Lörrach und Waldshut. Wie wird Mohn angebaut? Anbaubedingungen: Der Mohn liebt warme, tätige, nähr ſtoffreiche, gute Lehmböden in warmem Klima. Er kann aber mit Erfolg auch noch in weniger günſtigen Verhältniſſen an⸗ gebaut werden und verſagt nur auf naßkalten, ſchweren Ton⸗ böden, ebenſo auf armen Sandböden und iſt gegen Bodenſäure ſehr empfindlich. Abgeſehen von den rauhen und armen Lagen des Schwarzwaldes und Odenwaldes dürfte er daher im ganzen Badener Land günſtige Anbauverhältniſſe vor⸗ finden. Vorfrüchte und Saatzeit Die beſten Vorfrüchte ſind natürlich gut gepflegte Hack⸗ und Hülſenfrüchte. Aber Mohn gedeiht auch gut nach Ge⸗ treide, wenn man nur das Land nach der Getreideernte gut bearbeitet und für die Vernichtung des Unkrautes durch Stop⸗ pelſtürzen und eine ſorgfältige Herbſtfurche beſorgt iſt. An⸗ dererſeits iſt Mohn wieder eine glänzende Vorfrucht für jeg⸗ liches Getreide, da er das Land bei ſorgfältiger Behandlung unkrautfrei, tiefgelockert und in guter Gare hinterläßt. Mohn hat eine lange Wachstumszeit und muß daher zeitig im Frühjahr geſät werden, was ohne Gefahr möglich iſt, * Im Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart, erſchien ſoeben vom ſelben Verfaſſer ein leſenswertes Werkchen„Raps⸗, Lein⸗ und andere Oel⸗ und Geſpinpflanzen“. Darin ſind Mohn und Senf ausführlicher behandelt. Preis des Heftes 150 RM. Zu beziehen durch jede Buchhandlung. Baur, Privatdozent, Hohenheim“ da er gegen Fröſte ſehr wenig empfindlich iſt. ſofort nach der Sommerweizenſaat. Bodenbearbeitung und Düngung Mohn verlangt eine gute Bodenbearbeitung. Das für den Mohn vorgeſehene Land muß im Herbſt nach dem Stoppelſtür⸗ zen eine ſorgfältige Winterfurche erhalten. Zur Saat iſt das Land mit Egge oder Grupper und Walze gartenmäßig herzu⸗ richten. Als Düngung gibt man dem Mohn neben einer normalen Stallmiſtdüngung ſchon im Herbſt eine kräftige Kalkgabe von etwa 20 Doppelzentner/ Hektar Branntkalk, denn Mohn iſt ſehr kalkbedürftig. Zur Saat verabreicht man je Hektar 150— 250 Kilogramm eines 20prozentigen N⸗Düngers, 300—400 Kilo⸗ gramm Thomasmehl oder Superphosphat und 100—150 Kilo⸗ gramm 40prozentiges Kaliſalz. Zu beachten bei der Saat Da Mohn ein ſehr kleines Korn hat, benötigt man pro Hektar nur eine Saatmenge von 2—3 Kilogramm. Man ſät ihn mit der Drillmaſchine in 30—40 Zentimeter weite Reihen. Da aber keine Maſchine eine ſo kleine Menge Saatgut gleich⸗ mäßig ſät, vermiſcht man das Mohnſaatgut mit der doppelten oder dreifachen Menge gut trockenen Sandes von ähnlicher Korngröße. Man kann auch Sägmehl oder ähnliche Materia⸗ lien zur Auffüllung verwenden. Selbſtverſtändlich kann man den Mohn auch mit der Hand in markierte Reihen ſäen. Breit⸗ ſaat ſoll auf alle Fälle vermieden werden. Immer hat man darauf zu achten, daß die Samen nicht tiefer als 0,5—1,5 Zen⸗ timeter in den Boden kommen. Das Land iſt alſo vor der Saat anzuwalzen. Man ſät ihn Empfehlenswerte Sorten Als Saatgut verwende man nur gut keimfähige Ware einer deutſchen Schließmohnzucht. Als Sorten ſind folgende zu nen⸗ nen: 1. Mahndorfer Mohn der Mahndorfer Originalzuchten G. m. b. H. in Hammersleben(Kr. Oſchersleben); 2. Eckendor⸗ fer Mohn von W. v. Borries Eckendorf bei Bielefeld; 3. Stru⸗ bes Blaumohn der Firma Strube, Schlanſtedt bei Halberſtadt; 4. Erbachshofer Blaumohn, Saatzuchtſtelle Erbachshof bei Würz⸗ burg; 5. Peragis Weihenſtephaner Zuchtmohn der Peragis G. m. b. H. in Kleinwanzleben bei Magdeburg. In geringen Mengen iſt auch noch Hohenheimer graublauſamiger Schließ mohn bei der Landesſaatzuchtanſtalt Hohenheim zu beziehen. Bei leiſtungsfähigen Samenhandlungen ſind dieſe Sorten ſicher greifbar. Man laſſe ſich aber durch hochklingende Namen ge⸗ wöhnlicher Handelsſorten, wie„Rieſenkandelaber“,„Rieſen⸗ mohn“ u. ä. nicht betören. Sie ſind im Ertrag den Zucht⸗ ſorten unterlegen. Alle Landſorten ſind meiſt ſog. Schüttmohne, deren Kapſeln zur Zeit der Reife aufſpringen und den Samen ausſchütten. Sie ſollten heute ſelbſt im Kleinanbau nicht mehr verwendet werden. Die ertragreichen Schließmohnzuchten erſt machten den Anbau des Mohnes auf größeren Flächen, alſo unch im Großbetrieb möglich. Da Mohn Fremdͤbefruchter iſt, muß möglichſt häufig Saatgutwechſel vorgenommen werden. Sachgemäße Pflege ſichert den Erfolg! Ueber den Erfolg des Mohnbaues entſcheidet weit⸗ gehend das rechtzeitige Verziehen oder Vereinzeln der jungen Mohnſaat. 8 Seite 142— Folge 5 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 1. Hornung(Februar) 1935 —— Sobald der Mohn das vierte Blatt gebildet hat, iſt es Zeit für dieſe Arbeit. Man vereinzelt in den Reihen auf 10—15 Zen⸗ timeter und läßt ein bis zwei Pflänzchen ſtehen. Man kann alle mit der Hand verziehen, oder zuerſt mit der Getreidehacke 5 der Hackmaſchine verhacken und dann verziehen. Kinderarbeit! Wenn möglich, gibt man ſchon vor dem Verziehen eine Hacke und wiederholt dieſe Arbeit nach Bedarf, bis der ſehr blattwüch⸗ ſige Mohn das Land deckt und ſo das Unkraut ſelbſt niederhält. Nie darf man aber das Mohnfeld in feuchtem Zuſtand bearbeiten. Erdflöhe können gelegentlich an der Saat Schaden anrich⸗ ten. Man wende die üblichen Bekämpfungsmittel an.(„Naaki“ Hohenheimer graublauſamiger Schließmohn der Geſellſchaft für neuzeitliche Bodenbehandlung, Berlin W. 8, Behrenſtraße 22, wird neuerdings ſehr ene Im übrigen leidet Mohn ſehr wenig unter Schädlingen. Nur Mehl⸗ tau, gegen den es kein wirtſchaftlich tragbares Mittel gibt, wird gelegentlich gefährlich. Ernte, Druſch und Lagerung Der Mohn iſt ſchnittreif, ſobald die Körner in den Kapſeln bei Erſchütterung derſelben raſſeln. Die Schließmohnſorten ſind hinſichtlich der Wahl des Ernte⸗ zeitpunktes nicht empfindlich. Nur Vogelfraßgefahr kann be⸗ ſchleunigte Ernte erfordern. Im Kleinbetrieb und bei Schütt⸗ mohnen bricht man die Kapſeln einzeln aus, im Großanbau verwendet man zur Ernte Senſe, Ableger oder Selbſtbinde⸗ maſchine und ſtellt den Mohn in Stiegen oder Puppen auf, genau wie Getreide. 8—14 Tage nach dem Schnitt kann man die gut abgetrockneten Garben, die im übrigen gegen feuchtes Wetter wenig empfindlich ſind, einfahren. Der Druſch kann mit jeder Dreſchmaſchine unter Ver⸗ wendung der Kleeſiebe und faſt abgeſtelltem Wind ſo⸗ fort beim Einfahren oder erſt während des Winters vorgenommen werden. Die gedroſchenen und gereinigten Mohnſamen ſind beim La⸗ gern ſehr empfindlich. Man darf Mohnſamen nicht höher als 5—8 Zentimeter aufſchütten und muß ſie beſonders in den erſten 14 Tagen der Lagerung oftmals wenden, um Schimmeln zu verhüten. Will man ſie länger lagern, ſchüttet man die Ernte zweckmäßig, ſo wie die Dreſchmaſchine ſie gibt, ohne weitere Reinigung mit den Kapſelteilen vermiſcht auf den Speicher. Hinweis Dieſer Folge liegt ein Proſpekt des Deutſchen Kali⸗ ſyndikales bei, auf den wir unſere Leſer beſonders aufmerkſam machen. Will man für den eigenen Bedarf Speiſeöl haben, ſo läßt man die Ernte in einer Kundenölmühle ſchlagen. Ueberſchüſſige Mengen nimmt wohl jede Oelmühle ab. Der weiße Senf iſt eine vielſeitig verwendete Pflanze. Er wird wohl meiſt als Grünfutter oder als Gründüngung verwendet. Als Oellieferant iſt Senf nach Mohn unter den Som⸗ merölfrüchten am ertragreichſten u. ſehr zu empfehlen. Das gewonnene Oel iſt allerdings 115 Speiſeöl weniger gut zu verwerten, aber für Senffabrikation und techniſche Zwecke wohl geeignet. Häufig iſt Senfſamen auch als Saatgut günſtig ab⸗ zuſetzen. Der Senf ſtellt an Boden und Klima weſentlich gerin⸗ gere Anſprüche als der Mohn. Hohe Erträge wird man allerdings auch nur in guten Verhält⸗ niſſen erwarten können. Auf Böden mit hohem Säuregrad ver⸗ ſagt Senf vollkommen. Der Anbau des Senfes iſt ſehr einfach. Körnerfrucht gebaut, weicht ſeine Kultur nicht ſehr von t mit anderen veck ab. Als Grünfutter⸗ oder pfl d S ithin bekannt ſein. So zu geben. Hinſichtlich der Fruchtfolge iſt er nicht ſehr wähleriſch. Man baut ihn zweckmäßig nach Getreide. Er kann auch als Körnerfrucht auf verquecktem Land gebaut werden, und iſt nach unſeren Hohenheimer Erfahrungen wie keine andere Pflanze geeignet, die Quecken zu unterdrücken, da er bei entſprechender Düngung ſich ſehr 181 ohne weitere Pflegearbeit entwickelt u Land ſehr bald deckt. Senf iſt eine ſehr ſtickſtoffhungrige Pflanze und nur wenn genügend N zur Verfügung ſteht, gedeiht er üppig Neben Kalk und Stallmiſt, die man im Herbſt gibt, iſt er für 200 400 Kilogramm/ Hektar eines 20prozentigen Stickſtoff⸗ düngers dankbar. Kalkſtickſtoff wäre beſonders auf leichtem Boden 2—3 Wochen vor der Saat zu geben. 100— 200 Kilo⸗ gramm Thomasmehl und 100—150 Kilogramm 40prozentiges Kaliſalz je Hektar lohnen ſich meiſt ſehr gut. Zur Körnergewinnung ſät man möglichſt früh im Frühjahr. Froſtgefahr beſteht nicht. Immerhin kann Senf ruhig auch noch bis zum Frühſommer geſät werden, wenn nicht gerade die Rü⸗ benblattweſpe ſtark vertreten iſt. Man drillt den Senf in 30 bis 40 Zentimeter weiten Reihen und benötigt je Hektar 10 bis 12 Kilogramm Saatgut. Handelt es ſich um ſehr unkraut⸗ wüchſigen Boden, ſo kann eine etwas höhere Saatmenge bei en⸗ gerer Reihenentfernung in Frage kommen. Der Senf benötigt ſo gut wie keine Pflegearbeiten. Er iſt reif, ſobald ſich das ganze Feld gelbbraun ver⸗ färbt hat und die Samen hart geworden ſind. Man mäht ihn mit Senſe oder Mähmaſchine, bindet ihn in Garben und ſtellt ihn wie Getreide oder Raps in Stiegen auf. Beim Einfahren verwendet man, wie bei Raps, mit Planen ausgeſchlagene Wagen, da ſonſt große Ausfallverluſte auftreten. Sorgfältiges Aufladen auf dem Felde iſt aus demſelben Grunde nötig. Zum Dreſchen eignen ſich Stiftendreſchmaſchinen beſſer wie Schlagleiſtenmaſchinen. Erſtere zerſchlagen das ſehr grobe Stroh mehr und machen es ſo für Streuſtroh geeigneter. Das Stroh iſt nicht ſehr wert⸗ voll und wird am beſten in Tiefſtällen verwertet. Häufig findet es auch bei Sonnwendfeiern oder ähnlichen Anläſſen günſtige Verwertung. 3 Badiſche Bauern, beſucht die Veranſtaltungen der K.⸗Gaufilmſtelle 1. Hornung(Februar) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 5— Seite 143 Das Saatgut in der Grzeugungsſchlacht Landwirtſchaftsrat Dr. Lieber, Raſtatt Vorſtand der Saatzuchtanſtalt der Landesbauernſchaft Baden Der Reichsnährſtand hat auf dem Geſamtgebiet des Pflan⸗ zenbaus nirgends ſo einſchneidende Maßnahmen getroffen, wie auf dem Gebiet des Sorten⸗ und Saatgutweſens. Dies ge⸗ ſchah teilweiſe deshalb, weil ſich hier in den letzten Jahren be⸗ ſonders kraſſe Auswüchſe entwickelt hatten, die möglichſt raſch beſeitigt werden mußten. Weſentlich ſchwerwiegender war aber ſicher die Abſicht, vom Saatgut her die Steuerung des geſamten Pflanzenbaus zu übernehmen. In den Grundlinien ſind dieſe Maßnahmen heute bereits feſt umriſſen, ſie müſſen jetzt vom Bauern er⸗ kannt und in die Tat umgeſetzt werden. Worin beſtehen die Aenderungen gegenüber früher für den praktiſchen Landwirt, Bereinigung des Saatenmarktes Das Sortiment aller landwirtſchaftlichen Kultur⸗ pflanzen iſt bereinigt und nach Ausſchaltung alles Wertloſen ſind heute nur noch ſolche Sorten auf dem Markt, die ſelbſtändig ſind und ihre beſondere Lei⸗ ſtungsfähigkeit in mehrjähriger Verſuchsarbeit er⸗ wieſen haben. Daraus ergibt ſich für den Landwirt allerdings nicht, daß jede heute auf dem Markt befindliche Sorte ohne weiteres für paßt Nach wie vor iſt deshalb ein den örtlichen Ver⸗ C1 mana Ingang Notwendigkeit, wenn h die Aufgaben dieſes Verſuchs ens heute gegenüber früher weſentlich erleichtert ſind. Der Saatgutverkehr iſt in allen Teilen behördlich überwacht und im Intereſſe des Saatgutkäufers ge ſichert: Nicht nur das anerkannte Hochzuchtſaatgut, früher Original⸗ ſaat genannt, und die anerkannte 1. Abſaat tragen heute eine Qualitätsgarantie in ſich und ſind zum Zeichen dafür in allen Saatgutpackungen mit einer Sackplombe verſehen. Auch bei der Handelsſaat, mit der bisher der Bauer am meiſten hereingelegt wurde, muß heute für eine gewiſſe Reinheit, Keimfähigkeit und Echtheit Garantie geleiſtet werden, und iſt zu dieſem Zweck ebenfalls in den Säcken, bis herunter zu den kleinen Packungen, plombiert. Im übrigen verſchwin⸗ det der Begriff„Handelsſaatgut“ im Laufe der nächſten zwei bis drei Jahre reſtlos vom deutſchen Saatenmarkt, ſo daß es dann nur noch die reinen Züchterſorten gibt.— Endlich iſt in dieſem Zuſammenhang ſeitens des Reichsnährſtandes auch eine Bereinigung unter den Saatguthändlern in Angriff genom⸗ men, damit nicht jeder Mann, der auf andern Gebieten Schiff⸗ bruch erlitten hat, in Zukunft an die Bauern das Saatgut verhauſieren kann, wie wir dies in den letzten Jahren beſon⸗ ders auf dem Gebiet des Kartoffelſaatguts in Baden erlebt haben. Die Saatgutpreiſe ſind bei den Hauptkulturen durch die Organe des Reichsnährſtandes auf einer gerechten Baſis feſtgeſetzt. Das wirkt ſich gerade in einem an Saatgut ſo knappen Jahrgang, wie nach dem Dürre⸗ jahr 1934, für den Verbraucher beſonders ſegens⸗ reich aus. Man muß ſich einmal vergegenwärtigen, wie ſich die Speku⸗ lation in dieſem Frühjahr auf dem Rücken des Bauern des Saatgutgeſchäftes bemächtigt hätte, wenn hier kein Riegel vorgeſchoben wäre! Man darf überzeugt ſein, daß das ſowieſo ſchon recht knappe Saatgut dann nur zu unſinnig überhöhten Preiſen gekauft werden könnte. Warum Saatgutwechſel? Aber alle Verordnungen, ſeien ſie auch noch ſo umfaſſend und zielſicher abgefaßt, nützen hier nichts, wenn der Bauer nicht in viel größerem Ausmaß als bisher zum Saatgutwechſel übergeht. Solange nur 5 bis 10 Prozent der badiſchen Acker⸗ fläche alljährlich mit neuem und hochwertigem Saatgut beſät werden, kann dieſes Saatgut noch ſo gut und in ſeiner Quali⸗ tät noch ſo einwandfrei geprüft ſein, ſo wird doch nur ein lang⸗ Hochwertiges Saatgut ſoll plombiert ſein ſamer Fortſchritt möglich ſein! Und es kommt heute doch eindeutig darauf an, eine raſche Umſtellung zu erzielen und möglichſt vielen Landwirten eine möglichſt einwandfreie Saat⸗ gutbeſchaffung zu ermöglichen. Dieſe Beſchaffung neuen Saatgutes kann ja aus mehreren Gründen erfolgen, die ſich jeder Landwirt gerade jetzt wieder vor der neuen Ausſaat vor Augen halten muß: Einmal kann die ſeither gebaute Sorte nicht befriedigen. Dieſer Grund eines Saatgutwechſels erfordert die ſchwierigſte Entſcheidung, und gerade hier iſt deshalb die Beratung durch die öffentlichen Beratungsſtellen(Landesbauernſchaft, Landesökonomierat) notwendig. Die verſchiedenen Getreideſorten z. B. ſchwanken im Durchſchnitt vieler Verſuche um mindeſtens 10 Prozent, meiſt jedoch um mehr als 20 Prozent in ihrer Ertragsleiſtung. Eine richtige Sortenwahl im Einzelfall wirkt ſich ſo⸗ mit gegenüber einer Fehlentſcheidung jährlich um mindeſtens 5 Pfund, meiſt 8 bis 10 Pfund Ar⸗Mehr⸗ ertrag aus, ohne daß den Landwirt die Beratung auch nur einen Pfennig Geld koſtet. Saatgutwechſel bei Abbauerſcheinungen Ein weiterer Grund für den Saatgutwechſel iſt, daß zwar die ſeither gebaute Sorte befriedigt, daß ſie aber abgebaut ift. Ueber das Weſen des Abbaus ſoll hier nicht eingegangen wer⸗ den, aber daß eine Sorte durch jahrelangen Anbau außerhalb der Kontrolle des Züchters, ihre Leiſtungsfähigkeit im allge⸗ meinen verliert, iſt bekannt, tritt doch hier dasſelbe allmäh⸗ liche Abgleiten der Leiſtung ein wie in einem Zuchtviehſtall, in dem der Züchter nicht dauernd die Auswahl ſeiner Vater⸗ und Muttertiere ſorgfältig überwacht. Die Raſchheit des Ab⸗ baus einer Sorte iſt zwar verſchieden, und beſonders augen⸗ fällig bei der Kartoffel. Es iſt deshalb am beſten, regelmäßig in einem Abſtand von drei Jahren, bei Kartoffeln allen zwei Jahren, hochwertiges Saatgut zu beſchaffen, und nur in be⸗ ſonderen Ausnahmefällen von dieſer Regel abzu weichen. Man darf aber nicht den Fehler mancher Landwirte machen, welche die Gelegenheit des Saat gutwechſels auch wahllos zu einem Sortenwechſel be⸗ nützen, auch wenn ſie an ſich an ihren alten Sorten nichts auszuſetzen haben. Warum das? Jede Sorte verlangt eine gewiſſe Anbautechnik, ſie iſt verſchieden in der Düngung, in der Saatmenge. beim 8 Seite 144— Folge 5 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 1. Hornung Februar) 1935 Reifen, auf dem Speicher zu behandeln, und die Erfahrung, die man mit einer Sorte bei mehrjährigem Anbau geſammelt hat, ſollte man nicht ohne Not preisgeben, lediglich deshalb, weil man wieder einmal eine neue Sorte probieren möchte. Neues Saatgut bei Verunreinigung und Krankheitsbefall Schließlich iſt ein Saatgutwechſel im Bauernbetrieb oft ſchon wegen der von Jahr zu Jahr ſteigenden Verunreinigung Der Verſuch ermittelt dem Bauern die richtige Sorte der Saatware mit fremdem Getreide(durch die Lohndreſch⸗ maſchine uſw.) und Unkraut notwendig. Vor allem zwingen Krankheiten, wie Flugbrand bei der Gerſte und beim Sommer⸗ weizen unter allen Umſtänden zum Neubezug von Saatgut. Saatgutwechſel iſt immer ein weſentliches Stück Entſchluß⸗ freudigkeit, die man allerdings nicht nur für ſich ſelbſt auf⸗ bringen muß, ſondern die man heute auch gerade in den Bauerndörfern ſeinen ſchwerfälligen Nachbarn beibringen muß, denn der Saatgutwechſel des einzelnen wird in der Ge⸗ mengelage der Dorfgemeinſchaft immer nur eine halbe Sache ſein. Welche ungeheure Bedeutung gerade in den Bauerndörfern dem richtig angewendeten und organiſierten Gemeindeſaatgut⸗ acker zukommt, kann man bei dem bisherigen beſcheidenen Aus⸗ maß dieſer hochbedeutſamen Einrichtung im Augenblick kaum ganz ermeſſen. Daß hierin aber einer der wichtigſten Hebel zur Produktionsförderung zu ſehen iſt, iſt jedem einſichtigen Sachverſtändigen voll und ganz klar. Man ſoll nun aber nicht glauben, daß das Kapitel„Saat⸗ gut“ mit einem periodiſchen Saatgut⸗ und Sortenwechſel reſt⸗ los abgeſchloſſen ſei. Vorſchriftsmäßige Behandlung des eigenen Saatgutes Selbſt wenn es uns gelingt, den jährlichen Saatgutwechſel direkt oder auf dem Weg über die Saatgutäcker auf„ ſämt⸗ licher Anbauflächen zu ſteigern, d. h. alſo etwa zu vervier⸗ fachen, ſo bleiben immer noch 8 unſerer Aecker übrig, bei denen jeder einzelne Landwirt aus eigener Ernte ſein Saat⸗ gut nimmt. Deshalb iſt es von vordringlicher Bedeutung, daß dieſes Eigenſaat⸗ gut des Bauern regelmäßig ordentlich hergerichtet und in richtiger Weiſe ausgeſät wird. Und hier ſtecken die Verhältniſſe noch vielfach ſehr im argen. Die überwiegende Menge des alljährlich gebrauchten Eigen⸗ ſaatgutes ſowohl bei Getreide, noch mehr aber bei den Fein⸗ ſaaten, iſt nicht einwandfrei gereinigt. So iſt es eine bekannte und beliebig nachzuprüfende Tatſache, daß das Eigenſaatgut des Landwirts durchſchnittlich mindeſtens 5 Prozent zur Saat ungeeignete, und durch Reinigungsmaſchinen leicht zu ent⸗ fernende Beimengungen enthält, davon ſind mindeſtens 3 Pro⸗ zent ſchwache Körner und fremdes Getreide, und mindeſtens 1 Prozent Unkraut. Nun werden in Baden für den Getreide⸗ bau jährlich etwa 750 000 Zentner Saatgut gebraucht. von— eine hohe Zahl— mag einwandfrei ſein. Bei den reſt⸗ lichen 500 000 Zentnern ergeben ſich nach obiger Berechnung jährlich rund 15 000 Zentner vergeudetes Futterkorn und rund 7000 Zentner Unkrautſamen im Saatgut. Dieſe etwa 15000 Zentner unnötig ausgeſätes Futtergetreide ſtellen aber jährlich einen Wert von rund 100 000 RM. dar, und damit könnte man in 1 Jahr in jedem badiſchen Amts⸗ bezirk zwei neue fahrbare Reinigungsanlagen aufſtellen und würde dazuhin dem Volksvermögen erhebliche Futtermengen nutzbar machen. Die Saatgutvergeudung iſt oft ſogar noch viel größer, als oben angegeben wurde, denn der Bauer hat in dem Unſicherheitsgefühl über die Qualität ſeines Saat⸗ notwendige Maß hinaus zu ſteigern 1 11 5 753 da⸗ Verwendet Sämaſchinen! Mengenmäßig noch ſtärker wirkt ſich die Erſparnis an wertvollem Saatgut aus, wenn die Sämaſchine die Handſaat weitgehend erſetzt. Der badiſchen Landwirtſchaft gehen alljährlich rund 100 000 Zentner Saatgut im Wert von mindeſtens 1 Million Mark verloren, weil das Saatgut über wiegend von Hand geſät wird. In Baden laufen heute kaum mehr als 5000 Dem ſteht allein an Getreide eine Anbaufläche Sämaſchinen. von rund Sortenunterſchiede, früh⸗ und ſpätreifer Hafer 250 000 Hektar gegenüber. Selbſtverſtändlich gibt es Verhälk⸗ niſſe, in denen die Sämaſchine keine Anwendung finden kann aus örtlichen und wirtſchaftlichen Gründen. Aber wenn z. B. im Kraichgau auf 22 Hektar Getreide⸗ fläche eine Sämaſchine entfällt, dann iſt nicht einzu⸗ ſehen, warum der Landesdurchſchnitt bei 45 bis 50 Hektar liegen muß! Bauer und Bäuerin, beſucht die dörflichen Sprechabende, in denen vor allen Dingen wichtige wiſſenswerte betriebswirtſchaftliche Fragen im Rahmen der Erzeugungsſchlacht behandelt werden — 1. Hornung(Februar) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 5— Seite 1⁴⁵ Keimprüfung und Beizen erhöht die Ertrags⸗ ſicherheit Das Saatgut muß ſchließlich nicht nur richtig gereinigt und beſtmöglichſt ausgeſät werden, ſondern es muß vor allem keimen und geſund ſein. Neben der Keimprüfung, die ge⸗ rade in der jetzigen etwas arbeitsruhigeren Zeit im warmen Zimmer vorgenommen werden kann, und beſonders bei Eigen⸗ 1 1 1 ſaataut nie verſäumt werden ſollte, iſt auch das Saatgut noch zu beizen. Man macht immer wieder die Beobachtung, daß zwar die Beizung des Weizens gegen Steinbrand ſich nach⸗ gerade ziemlich eingebürgert hat. Daß aber auch Gerſte und Hafer gegen Streifen- krankheit bzw. Haferflugbrand gebeizt werden müſſen, iſt häufig genug noch vüllig unbekannt, und dabei iſt die heutige Trockenbeizung mit den bewährten Mitteln Abavit Univerſal und Cereſan doch ſo bequem. Im ganzen betrachtet, iſt es an ſich eine erfreuliche Tat⸗ ſache, feſtzuſtellen, daß bei vielen Bauern und Landwirten heute den grundlegenden neuen Problemen der landwirtſchaft⸗ lichen Erzeugung im Rahmen der Erzeugungsſchlacht beſon⸗ deres Intereſſe entgegengebracht wird Dabei darf aber keiner vergeſſen, daß die ſchon von jeher und alljährlich not⸗ wendig werdenden Entſcheidungen über die Form des Saat⸗ gutes auf allen Gebieten und die Art der praktiſchen Ausſaat immer mit beſonderer Aufmerkſamkeit getroffen werden müſ⸗ ſen, nach dem alten und nie wichtig genug zu nehmenden Wort wie die Saat, ſo die Ernte! Bauernarbeit im Februar Sorgfältige Pflege und Aufzucht In der Rindviehhaltung iſt zu beachten, daß Kühe, die hochträchtig ſind, rechtzeitig trocken geſtellt werden. Mindeſtens 6 Wochen Trockenzeit ſoll das Muttertier in die Lage verſetzen, ein e N Kalb auszutragen. Zu dieſem Zweck ſollen in der, Trocken auch beſonders gegen Ende der Trächtigkeit DO. 1 cker 1 mit de run 1 70 170 Aenderu 1 1 nmenſegzung Klete Und u 1 2 Etwe haltungsfutt Milcherzeu⸗ 16 4e 1 1 1 gung verwendet werden und dient dem wertvollſte Na rung Die Kälber müſſen in der Jugend eiweißreiche Nahrun Vor allem ſollten die Vollmilchgaben nicht zu kurz friſtig bemeſſen werden, auch nicht in Betrieben, in denen Milch abgeliefert wird. In erſter Linie müſſen die Jungkälber Milch erhalten. Die Milcherzeugung aus einem Betrieb kann nur befriedigen, wenn wirklich gute, in der Ju⸗ gend richtig aufgezogene Kühe im Stall Lehen. Bei der kalten Witterung iſt darauf zu achten, daß die Schweine ein warmes trockenes Lager erhalten, und ſtets für entſprechende Lüftung geſorgt wird. Abnehmbare Holgzröſte find vor allem für kalte Stallböden zu empfehlen. Vorbereitungen für die Brütezeit Im Monat Februar beginnt die Brutzeit. Es iſt deshalb dafür zu ſorgen, daß alle Brut⸗ und Aufzuchtgeräte ſich in betriebsfähigem Zuſtand befinden. Der Pflege der Zuchttiere iſt beſondere Sorgfalt zuzuwenden. Wo die Futtermittel: 36 bfäll 1 8 eine ſchränkung erfahren müſſen, ſie eine äußerſt günſtige Wirkung auf die Brut⸗ und Aufzucht⸗ Bei ſchönem Wetter iſt unbedingt darauf zu achten, daß die Tiere ſich an ſchneefreien Tagen in der Sonne im Auslauf tummeln können. Als Bruteier dürfen nur mittelgroße ca. 55-65 Gramm ſchwere Eier verwandt werden. Ebenſo iſt darauf zu achten, daß die Eier eine normale Form haben, da aus zu ſpitzen oder zu ſtumpfen Eiern nur ſchlechte Brutergebniſſe erzielt werden. Eier mit irgendwelchen Schäden, Bruch Knick, zu dünnſchalig oder zu dickſchalig ſind ebenfalls von der Brut auszuſchließen. Das Brutgeſchäft darf aber nur auf Höfen mit guter Ein⸗ Se von Perſonen mit Fachkenntniſſen vorgenommen werden. Wenn dieſe Anforderungen nicht zutreffen, kommt der Bauer billiger zu ſeinen Jungtieren, wenn er von anerkann⸗ ten Vermehrungszuchten Eintagskücken oder noch beſſer Jung⸗ hennen zukauft. Im Pferdeſtall Bei den Pferden ſind nach Ruhetagen beſonders in der kalten Jahreszeit folgende Vorſichtsmaßregeln zu beachten: 1. Bewegung. Ein geſundes Pferd ſoll nicht länger als einen 8 Tag im Stall belaſſen und täglich minde⸗ ſtens 2 Stunden im Freien bewegt werden. 2. Knappe FJutterrationen. Während der Ruhetage ſoll demſelben, wenn es ſich in gutem Nährzuſtand befindet, die Futterration um etwa ein Viertel gekürzt werden. 3. Stalltemperatur. Der Stall ſoll immer gut gelüftet ſein, namentlich auch zur Nachtzeit. Bei kaltem Wetter ſoll die Stalltemperatur nicht mehr als 8 Grad R be⸗ tragen. 4. Vor der Arbeit. Bevor ein Pferd nach einem oder mehreren Ruhetagen wieder eingeſpannt wird, läßt man die ſonſt vorhergehende Futterration, alſo in der Regel das Morgenfutter, ausfallen, ſo daß das Pferd nüchtern in die Arbeit kommt. Die Wertung der Lämmer Um die Lämmer individuell ernähren zu können, bleiben die Sammelbuchten beſtehen. Die Mütter mit größeren Läm⸗ mern laſſe man im Stall beiſammen und diejenigen mit klei⸗ neren Lämmern werden wieder in einer e Bucht untergebracht. Die Lämmerſchlupfe müſſen in Ordnung ſein, damit den Tieren Gelegenheit geboten iſt, Kraftfutter nach Belieben aufzunehmen. Ungefähr 4 Wochen nach der Geburt erfolgt das Abham⸗ meln. Hierbei iſt auf größte Sauberkeit zu achten. Je früher die Kaſtration erfolgt, deſto beſſer überwi nden die Bocklämmer die Operation. Beim Eingehen einer größeren Anzahl Läm⸗ mer iſt unbedingt die Urſache feſtzuſtellen. Die Ziegen vor dem Lammen Es iſt darauf zu achten, daß die Ziegen vor dem Lammen mindeſtens 4 Wochen trocken ſtehen. Um dies bei den Tieren zu erreichen, ſchränke man die Tränke etwas ein, melke nur noch einmal am Tage, dann allen anderen Tag, und ſchließlich nur noch einmal alle zwei Tage. Auf dieſe Weiſe wird die Milch allmählich verſchwinden. Die alte Milch muß jedoch ſo⸗ lange herausgemolken werden als das Euter ſich anfüllt u d die Striche ſtraff werden. Wenn vor dem Lammen das Euler wächſt und ſich neue Milch bildet, ſo darf nicht gemolken wer⸗ den, auch wenn die Striche ſtraff angefüllt ſind. ö 1 5 Wschenblatt der Landesbauernſchaft Baden 1. Hornung(Februar) 1935 Seite 146— Folge 5 — Iſt im Winter Kaltung möglich? Es muß das Beſtreben des Landwirtes ſein, die Kalkungs⸗ ten, die erheblichen Aufwand an Arbeit und Geſpannen arbei verlangen, in die arbeitsruhigeren Zeiten zu verlegen. Die beſtgeeignete Zeit dafür iſt der Winter. Die meiſten Bauern — 85 Landwirte verwenden zur Kalkung die Herbſtzeit nach 8 der Se oder aber die Zeit Anfang bis Ende No⸗ vember, wenn alle bzw. die meiſten Herbſtarbeiten erledigt ſind. Die Kalkung nach der Erntezeit(Stoppelkalkung) kann ohne weiteres gutgeheißen werden, nur hat dieſe Stoppelkalkung den einen Nachteil, daß man ſich mit dem zweiten Wieſen⸗ ſchnitt, der immer ſogleich nach der Ernte erfolgen ſoll, etwas verſpätet. Die Spätherbſtkalkung iſt nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt in Jahren, wie es heuer war— trocken und ſon⸗ nig. In den weitaus meiſten Jahren aber wird bei der Spät⸗ herbſtkalkung dieſer in den Boden eingeſchmiert. Durch das tiefe Unterackern iſt zudem jegliche Möglichkeit genommen, im Frühjahr denſelben noch etwas mit dem Boden vermiſchen zu können, und damit gehen die vielen ſo wertvollen Nebenwir⸗ kungen auf den Böden verloren, er dient dann lediglich als Nährſtoff. Neben der Frühjahrskalkung und der Kalkeinpude⸗ rung auf lebende, wachſende Pflanzen(Kalkdüngung zu Kartoffeln nach dem zweiten Häufeln) iſt die Winterkalkung beſonders anzuraten. Auf Grünländereien hat ſich ja dieſe Kalkdüngung ſchon lange als beſte erwieſen. Die Kalkung der Felder in der arbeitsruhigen Winterzeit iſt ebenſo wirkungsvoll wie Früh⸗ jahrs⸗ oder Stoppelkalkung. Dazu kommen noch die hohen betriebswirtſchaftlichen Vorteile. Infolge des gefrorenen Bodens iſt Auffahren und Vertei⸗ lung zu keiner Jahreszeit ſo leicht, außerdem wird die ſchäd⸗ liche Preſſung des Feldes durch die Radſpuren vermieden. In dem Streben, auch die ſtillere Winterzeit mit nützlicher Arbeit auszufüllen, kommt der Winterkalkung auch in dieſer Richtung eine erhöhte Bedeutung zu. Es darf in Zukunft nicht mehr vorkommen, daß ein ſozial denkender Bauer im Winter ſeine Leute entläßt. Es iſt oft ſehr ſchwer, Arbeiten zu finden, die einen praktiſchen Wert haben: Die Verlagerung mancher Herbſt⸗ und Frühjahrs⸗ arbeiten in die ſtille Winterzeit, Anbau von Früchten mit viel Winterarbeit(Körnermais). Die Winterkalkung entlaſtet den Herbſt wie das Früh⸗ jahr, zudem iſt bei der Winterkalkung auf die rauhe Furche die Möglichkeit beſonders inniger Vermiſchung mit dem Boden vorhanden. Die Bedeutung des Kalkes in heutiger Zeit darf keinesfalls verkannt werden. Die ſtärkere Betonung der Verwendung von deutſchen Erzeugniſſen auch in der Düngerinduſtrie macht noch mehr als früher eine geregelte Kalkung unſerer Böden zur unbedingten Notwendigkeit, damit dieſelben geſund und in alter Leiſtungsfähigkeit erhalten bleiben und darüber hinaus ſogar noch höhere Erträge bringen. Es iſt ſchon jeher Be⸗ ſtreben der nationalen Regierung geweſen, das deutſche Volk ausſchließlich von den Erzeugniſſen des eigenen Landes zu er⸗ nähren. Der Reichsnährſtand hat deshalb zu der Erzeugungs⸗ ſchlacht aufgerufen. Neben der Verwendung beſten Saatgutes iſt es namentlich die ausreichende Düngung, die bei richtiger Bodenbearbeitung am meiſten zur Steigerung der Erträge bei⸗ trägt. Bei der Düngung jedoch darf nicht allein der Verwen⸗ dung der Nährſtoffe Kali, Stickſtoff und der Phosphorſäure erhöhte Bedeutung zugemeſſen werden, ſondern es darf auch auf keinen Fall der ſo dringend notwendige Kalk vergeſſen werden. Zur Selbſtverſtändlichkeit aber ird eine planmäßige Verwendung der Kalkdüngung dann, wenn der Boden von Natur arm an Kalk iſt und wenn man künſtliche Dünger verwendet, die zur Kalkverarmung des Bo dens 3 Gegen die Verwendung von Superphosphat z. B. als Phos⸗ phorſäuredüngemittel für alle Saaten, vornehmlich kurzlebende, iſt nicht das geringſte, einzuwenden, nur muß 5 3 geſund erhalten werden durch planmäßige mittlere Kalkung. Der Kalk ſoll eben nicht allein als Nährſtoff dienen, ee ſoll ſchäd⸗ liche Verſauerung beſeitigen, den die Krümelſtruktur erhalten, das Bakterienleben anregen und damit die Feldfruchtbarkeit fördern v. Mitterer, Egersdorf. Ausnutzung gebrauchter Häckſelmeſſer Durch das notwendige Schleifen der Häckſelmeſſer werden dieſelben ſoweit abgenutzt, daß ſie nach einer gewiſſen Ge⸗ brauchszeit nicht mehr in der richtigen Schnittwinkelſtellung zum Maul der Häckſelmaſchine ſtehen. Die Meſſer ſchneiden dann nicht mehr glatt ab, ſie hacken und müſſen als unbrauch⸗ bar weggelegt werden. Eine weitere Benutzungsmöglichkeit Boden lockern und erwärmen, erreicht man nun dadurch, daß man die Löcher, die zum Be⸗ feſtigen der Meſſer am Schwungrad dienen, tiefer anbringt. Die in der beifolgenden Zeichnung mit a bezeichneten Löcher ſind die alten, die mit b bezeichneten die neu anzubringenden Löcher. Durch dieſe einfache, billige Maßnahme erreicht man eine weitere Benutzungsmöglichkeit. Ein Futtermeſſer iſt nor⸗ mal 18 Zentimeter breit, es läßt ſich mit den Löchern, wie ſie beim Einkauf gewöhnlich angebracht ſind, nämlich untere Kante Loch 3 Zentimeter über untere Kante Meſſer, bis zu Zentimeter Meſſerbreite ausnutzen. Bohrt man die neuen Löcher mit der unteren Kante 1 bis 1,2 Zentimeter über untere Kante Meſſer, ſo laſſen ſich die Häckſelmeſſer bis zu 12 Zenti⸗ meter Geſamtbreite ausnutzen. Die Ausnutzungsmöglichkeit iſt ſomit um weitere 2 Zentimeter gegeben, ſie wird von 4 Zen⸗ timeter auf 6 Zentimeter erhöht. Zuchtviehverſteigerung in Radolfzell Die 13. Verſteigerung des Verbandes der oberbadiſchen Zuchtgenoſſenſchaften am 17. Januar 1935 in Radolfzell nahm einen günſtigen Verlauf. Innerhalb weniger Stunden wurden bei lebhaftem Gebot und großer Anteilnahme von den 45 an⸗ gebotenen Jungfarren 38= 84,4 Proz. zum Durchſchnittspreis von 764 RM. verkauft. Auch auf die nichtverkauften Farren fielen teils gute 8 Die Beſitzer konnten ſich nur nicht zum Zuſchlag entſchließen. Der Höchſtpreis war 1740 RM. Mit Befriedigung benbachten die Züchter, daß die Durchſchnitts⸗ preiſe ſeit der Verſteigerung im März 1934 von 546 RM. auf 698, 726 und dieſesmal 764 RM. geſtiegen ſind. Man hörte nur eine Mein ing. daß die angebotenen Tiere von guter bis beſter Beſchaffenheit waren. 28= 73 Proz. der verkauften Tiere blie⸗ ben in Oberbaden, 4 10,5 Proz. gingen nach Mittelbaden, ebenſoviele nach Unterbaden. Ein Tierzuchtleiter aus Heſſen erwarb 2 Tiere Ebenſo lebhaft und zufriedenſtellend ging es beim Verſtei⸗ gern der 3 Kalbinnen her. 9 19 angebotenen Tieren wurden 84,2 Proz. verkauft. Der Durchſchnitts⸗ preis betrug 499 N M. der niederſte 480 RM., der höchſte 670 Reichsmark. Auf eines der beſten Tiere waren 610 RM. gebo⸗ ten, der Zuſchlag wurde nicht erteilt. Mittelbaden bezog 25 Prozent und Heſſen 12,5 Proz. der Kalbinnen, 62,5 Proz. der⸗ ſelben verblieben in Sberbaden. 1 * 2 . e Erzeugungsſchlacht iſt eine nationale Notwendigkeit er 1 193 1. Hornung(Februar) 1935 Wochenblatt der Nur noch anerkanntes Kiefernſaate Von Forſtreferendar Bernhard, Sachbearbeiter II C5 Auf Grund des forſtlichen Artgeſetzes vom 13. De⸗ zember 1934, wonach„Kiefernſaatgut von zur Zapfen⸗ gewinnung nicht genehmigten Beſtänden oder Ein⸗ zelſtämmen nicht verwendet und vom Waldbeſitzer oder Nutzungsberechtigten nicht abgegeben werden darf“, muß vor dem An⸗ und Verkauf nicht an⸗ erkannten Saatgutes im Hinblick auf die in Ausſicht geſtellten Strafen dringend gewarnt werden. Gleich⸗ zeitig weiſen wir auf die Möglichkeit hin, zur Nach⸗ zucht geeignete, raſſenreine Kiefernbeſtände durch den Ortsausſchuß für forſtliche Saatgutanerkennung anerkennen zu laſſen. Die folgenden Zeilen ſollen Sinn und Zweck der geſetzlichen Anordnung erläu⸗ tern und aufzeigen, wie raſſenreines und ſtandorts⸗ werden ihren engeren Wuchsgebieten natürlich gegebenen Standor bedingungen— Klima und Boden allmählich angepaßt. Dieſe Anpaſſung macht ſich für uns in der jeweiligen äußeren Geſtalt, der Schaft⸗ und Kronenform, Art des Wurzelſyſtems ſichtbar, zeigt ſich jedoch auch in verſchiedenartigem Verhalten gegenüber äußeren Einflüſſen und Gefahren(3. B. Maß der Hitze⸗ oder Froſtempfindlichkeit, Schneebruch, früh oder ſpät austreibende Arten uſw.). Sind Wuchsform oder innere Veranlagung nachweis⸗ lich vererbbar, ſo handelt es ſich um typiſche Raſſe⸗ merkmale, und die Bäume gleicher Holzart, welche ge⸗ meinſam dieſe durch den Standort bedingten Merk⸗ male tragen, gehören zu einer beſtimmten Standorts⸗ raſſe. Zur Standortsraſſenbildung neigt eine Holzpflanze umſo mehr, je größer ihr Lebensraum iſt. Beſonders die Kiefer Forle, Forche, Föhre) hat in Anpaſſung an die vielerlei klima⸗ tiſchen Unterſchiede ihres großen Verbreitungsgebietes, das Nordweſtaſien und den größten Teil Europas umfaßt, meh⸗ rere ausgeprägte Standortsraſſen gebildet. So unterſcheidet der Hauptausſchuß für forſtliche Saatgutanerkennung allein für Deutſchland ſieben verſchiedene Forlen⸗Raſſengebiete. Das größte iſt die norddeutſche Tiefebene zwiſchen Weichſel und Elbe, von Oberſchleſien bis zur Oſtſee; zweitgrößtes das ſächſiſche und ſchleſiſche Bergland, Kurheſſen mit Waldeck, Thüringerwald, Franken und Oberpfalz. Weiter folgen Oſt⸗ preußen, hannoverſches Flachland, Oberbayern mit Schwaben und Südwürttemberg, ſchließlich die Rhein⸗Mainebene mit der Pfalz und als kleinſter Raſſebezirk unſer Schwarzwald. Die in dieſen einzelnen Gebieten heimiſchen Forlen ſind ſtark voneinander abweichend in ihrem Verhalten gegen Boden und Klima und auch in der Art ihrer Wuchsform, wobei ſelbſt⸗ redend wie immer und überall in der Natur Uebergänge feſt⸗ zuſtellen ſind. N Die für uns zu Saat⸗ oder Anbauzwecken in Betracht kommenden Kiefernraſſen ſind die Rhein⸗Main⸗Kiefer (Darmſtädter oder ſüdweſtdeutſche Tieflandskiefer) und die Schwarzwaldhöhenkiefer. Die Forle des Rheintales beſitzt eine typiſche Schirmkrone, iſt grobholzig, äſtig und vielfach, auch in gepflegten Beſtänden, krummſchäftig, hat aber den Vorzug der Raſchwüchſigkeit und gedeiht auf den trockenen Böden der nördlichen oberrheiniſchen Tiefebene vorzüglich. Ihre Schweſter vom Schwarzwald iſt ſchmal⸗ bis ſpitzkronig, daher weniger empfindlich gegen Schneebruchſchäden und Sturm, feinaſtig mit kerzengeradem, Schwarzwaldhöhenkiefer⸗Samenbaum f Rhein⸗Main⸗Kiefern. In der Mitte Samen baum Schwarzwaldhöhenkiefer als ueberhälter N Seite 148— Folge 5 ſchlankem Schaft, beinahe einer Fichte gleichend. Sie wird in Baden zunächſt einmal überall dort anzubauen ſein, wo Schneeſchäden erfahrungsgemäß die Waldbeſtände gefährden, dann aber auch en tieferen Lagen, um erſt im Flack von der Darmſtädter Kiefer n, da ſie hier leider nicht dieſelben Leiſtungen zeigt, wie ihrem eigent⸗ lichen Heimatgebiet, dem Schwarzwald mit ſeinen friſchen Böden. 0 lande abgeloſt zu werde Die Beobachtung, daß wertvolle Kiefernraſſen, wie z. B. die Oſtpreußiſche, bei Verpflanzung in andere Klimagebiete den dort heimiſchen Forlen an Wuchskraft, Formſchönheit und Nutzholztüchtigkeit unterlegen ſind, ſowie ſeit 30 Jahren ge⸗ führte eingehende Verſuche brachten uns zur Erkenntnis der Notwendigkeit forſtlicher Raſſenpflege und rechtfertigen die alte, nun geſetzlich feſtgelegte Forderung forſtlicher Wiſſen⸗ ſchaftler und Praktiker: Kiefernſaatgut ſoll nur in anerkannten Beſtänden ein⸗ zelner Reviere gewonnen werden. Um den großen Gefahren, die dem Wald durch Verwendung fremden Saatgutes entſtehen können, zu begegnen, empfiehlt es ſich, die Forlenzapfen womöglich in eigenen oder doch in einheimiſchen Beſtänden zu brechen, wobei die Auswahl der Mutterbäume aufs ſorgfältigſte vorzunehmen iſt. Läßt ſich die Verwendung von Forlenſamen aus anderen Raſſengebieten nicht umgehen, ſo werden hiergegen umſo weniger Bedenken beſtehen, je mehr die klimatiſchen Verhältniſſe der beiden Ge⸗ biete ſich gleichen. Man verlange aber bei Ankauf von Samen oder Pflanzen zunächſt die einheimiſche Raſſe! Der Hauptausſchuß für forſtliche Saatgutanerkennung iſt augenblicklich die einzige Stelle, welche befugt iſt, Wald⸗ beſtände„anzuerkennen“, d. h. dem Waldbeſitzer die Genehmi⸗ gung zur Zapfengewinnung und ⸗abgabe aus ſeinen Forſten zu erteilen und Baumſchulen und Klenganſtalten zum Han⸗ del mit anerkanntem Saatgut oder daraus erzogenen Pflanzen zuzulaſſen. Da nicht anerkanntes Forlenſaatgut heute auch im eigenen Betrieb nicht mehr verwendet werden darf, iſt es für den Beſitzer mittlerer und größerer Wal⸗ dungen unerläßlich, etwa vorhandene raſſiſch einwand⸗ freie Forlenbeſtände durch den Ortsausſchuß für forſt⸗ liche Saatgutanerkennung, Karlsruhe, Schloßplatz 3, anerkennen zu laſſen. Beſonderer Wert wird auf die Anerkennung der im Gebirge unerſetzlichen, leiden mehr und mehr zurückgedrängten Schwarzwaldhöhenkiefern gelegt. Die Anerkennung, welche im allgemeinen 4 Jahre Gültigkeit hat, erfolgt nach feſtgeleg⸗ ten Grundſätzen. Ihr geht eine Beſichtigung der in Frage kommenden Beſtände durch Mitglieder des Ortsausſchuſſes voraus, ferner werden die Zapfenpflücker durch hierfür be⸗ ſtimmte Beamte beaufſichtigt. Von 5,5 Mill. Hektar deutſcher Kiefernwälder waren bis zum Vorjahre rund 600 000 Hektar anerkannt, wovon auf Baden 2600 Hektar entfielen. Holzmarktbericht Die Lage auf dem deutſchen Holzmarkt iſt weiter durch ſtetige Abſatzverhältniſſe und ſtetige Preiſe gekennzeichnet. Der Jahreszeit entſprechend, vergrößerte ſich das Angebot, insbeſon⸗ dere auf dem Nadelſtammholzwarkt, ſo daß der Rundholzbedarf der Sägewerke laufend gedeckt werden konnte. Da mit einem weiteren Anhalten der lebhaften Nachfrage gerechnet werden kann und da durch die marktregelnden Anordnungen auch eine Klärung der Preisfrage im allgemeinen eingetreten iſt, iſt mit einer ruhigen Abwicklung der noch bevorſtehenden Holzverkäufe zu rechnen. Auf dem Nadelſtammholzmarkt nahm der Umſatz am ſtärk⸗ ſten zu. Abſatzſchwierigkeiten ergaben ſich, abgeſehen von wenigen Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 1. Hornung(Februar) 1935 Ausnahmen im ſüdlichen Schwarzwald, keine, da alle Sorti⸗ mente, Qualitätshölzer, arkholz, Bauholz, Maſten uſw., gleich⸗ mäßig gut begehrt waren. Das Laubſtammholzgeſchäft blieb weiter lebhaft. Rot⸗ buchen ſtammholz erfreute ſich auch im zurückliegenden Monat guter Nachfrage. Die Hauptmengen ſind abgeſetzt Auf dem Eichen ſtammholzmarkt kommt das Geſchäft allmählich in Gang. Für Qualitätshölzer, insbeſondere Fur⸗ niereichen, erwies ſich der Markt ſehr aufnahmefähig. Nor⸗ male Schneideeichen und Hölzer der ſchwächeren Klaſſen konn⸗ ten auch laufend abgeſetzt werden blieb die Nachfrage hier etwas D hen dürften für dieſe ruhiger. Die nächſten Sortimente ſowohl bezüglich der Abſatzmöglichkeiten, als auch bezüglich der Preisbildung eine Klärung bringen Beſonders geſucht waren ſchöne Eſchen, Ahorn, Pappeln und Hainbuchen „Auf dem Schwellenholzmarkt kamen nur noch Reſtpoſten zum Verkauf. Die Preiſe erfuhren gegenüber den Vormonaten keine Aenderung. Für Grubenholz blieb der Markt bei gleichbleibenden Prei⸗ ſen weiter aufnahmefähig. Pawpierholz konnte in jeder Menge untergebracht werden. Die Preiſe erfuhren keine Aenderung. Badiſcher Preisbericht 1. Nadelſtammholz(Ta., Fi.): Erlen, I. Bodenſeegegend und Baar: Stockach 847 Im. 64 Proz. des L.⸗G., Engen 250 Fm., 64 Proz. des L.⸗G., Donaueſchingen 372 Fm., 62/6364 Proz. des L.⸗G., Blumberg 360 Fm., 63— 64 Proz. des L.⸗G., Meßkirch 258 Fm., 62 Proz. des L.⸗G., Gei⸗ ſingen 339 Fm., 62 Proz. des L.⸗G., Löffingen 270 Fm., 61 Proz. des L.⸗G. II. Südlicher Schwarzwald: Uehlingen 400 Im., 59 Proz. des L.⸗G., Schönau 225 Im., 53 Proz. des L.⸗G., Bonndorf 708 Im., 58 Proz. des L.⸗G., Kirchzarten 374 Fm., 53 Proz. des L. G., St. Märgen 317 Im., 52 Proz. des L.⸗G., Triberg 429 Im., 59—61/64 Proz. des L.⸗G., Todtmoos 301 Fm., 56 Proz. des L.⸗G., St. Blaſien 709 Fm., 55 Proz. des L.⸗G., Neuſtadt 769 Im., 58 Proz. des L.⸗G., Freiburg 204 Fm., 52 Proz. des L.⸗G., Waldkirch 97 Fm., 58 Proz des L.⸗G. III. Nördl. Schwarzwald: Wolfach 829 Im., 5868/64 Proz. des L.⸗G., Gengenbach 3175 Im., 59 Proz. des L.⸗G., Steinbach 97 Im., 60 Proz. des L.⸗G., Baden, Stadt 1591 Fm., 61 Proz. des L.⸗G., Kaltenbronn 3067 Fm., 66 Proz. des L.⸗G., Huchen⸗ feld 257 Fm., 65 Proz. des L. G., Zell a. H. 279 Fm., 60 Proz. des L.⸗G., Ottenhöfen 1463 Im., 59 Proz., Baden, Staat 281 Im., 63 Proz. des L.⸗G., Forbach J 271 Fm., 60 Proz. des L.⸗G., Rotenfels 459 Fm., 63 Proz. des L.⸗G. IV. Markgräflerland: Schopfheim 639 Fm., 56 Proz. des L.⸗G., Sulzburg 436 Fm., 52—54/52,5 Proz. des L.⸗G., Staufen 11 372 Im. 54 Proz. des L.⸗G., Oberweiler 278 Im., 55 Proz. des L.⸗G., Staufen 1 280 Im., 54 Proz. des L.⸗G. V. Oberes Rheintal: Offenburg 126 Im., 58 Proz. des L.⸗G., Renchen 385 Fm., 56 Proz. des L.⸗G. VI. Odenwald und Bauland: Heidelberg, Staat 284 Fm., 67 Proz. des L.⸗G., Walldürn 750 Fm., 6268/67 Proz. des L.⸗G., Neckargemünd 203 Fm., 66 Proz. des L.⸗G Forlen: Kaltenbronn 827 Im., 88 Proz. des L.⸗G., Walldürn 116 Im., 6580/75 Proz. des L.⸗G. 2. Laubſtammholz: Bodenſeegegend und Baar: 68 Fm. Eichen 68 Proz.; 500 Im. Buchen 72—80 i. M. 74 Proz.; 50 Fm. Ahorn 82 Proz. Südl. Schwarzwald: 74 Fm. Buchen 65 Proz. Nördl. Schwarzwald: 375 Fm. Buchen 75 Proz.; 95 Im. Pappeln 80 Proz. Markgräflerland: 75 Im. Eſchen 87 Proz. Oberes Rheintal: 150 Im., Eſchen 87 Proz.; 80 Fm. Hain⸗ buchen 90 Proz. Unteres Rheintal und Kraichgau: 716 Fm. Buchen 7078 Proz. i. M. 76 Proz.; 180 Fm. Pym. Pappeln 60 Proz. Odenwald und Bauland: 230 Fm. Buchen 75 Proz. 3. Papierholz: Aus den Forſtbezirken: Todtmoos, Kandern, Freiburg und Blumberg 3632 Ster, 58—65 Proz. i. M. 64 Proz. 4. Nadelſtangen: Aus den Forſtbezirken Blumberg, Pforzheim, Eppingen und Weinheim 20000 meiſt Bau⸗ und Hopfenſtangen zu 51 bis 117 Proz. i. M. 100 Proz. des L.⸗G. Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 5 Seite 149 1. Hornung(Februar) 1935 — Wegweiſer durch die Sozialverſicherung Die Anfallverſicherung Der Unfallverſicherung unterliegen die land⸗ und forſt⸗ wirtſchaftlichen Betriebe. Von beſonderer Bedeutung für uns in Baden iſt die Behandlung der landwirtſchaftlichen Neben⸗ betriebe Was iſt ein landwirtſchaftlicher Nebenbetrieb? Nebenbetriebe, die ein landwirtſchaftlicher Unternehmer neben ſeiner Landwirtſchaft, aber in wirtſchaftlicher Abhängigkeit von ihr betreibt(landwirtſchaftlicher Nebenbetrieb), unterliegen ebenfalls der land⸗ und forſtwirtſchaftlichen Unfallverſicherung, z. B. Lohnfuhrwerksbetriebe, Mahl⸗ und Sägemühlen, Bren⸗ nereien uſw. Dieſe Betriebe müſſen ganz oder hauptſächlich dazu beſtimmt ſein, die im landwirtſchaftlichen Betrieb gewon⸗ nenen Erzeugniſſe zu be⸗ oder verarbeiten, die Bedürfniſſe des landwirtſchaftlichen Betriebs zu befriedigen, oder nur unter Verwendung der dem Betriebe der Landwirtſchaft dienenden Einrichtungen(auch Tiere) zur Erzielung eines Nebenver⸗ dienſtes betrieben werden. Nach dem Statut der Bad. land wirtſchaftlichen Berufs⸗ genoſſenſchaft wird ein Lohnfuhrwerksbetrieb als landwirt⸗ ſchaftlicher Nebenbetrieb dann angenommen, wenn jährlich mindeſtens für die Dauer von 10 Tagen Lohnfuhren geleiſtet werden. Die auf die Lohnfuhren verwendeten Arbeitstage werden zunächſt den auf den land wirtſchaftlichen Betrieb ver⸗ wendeten zugerechnet und außerdem noch in doppelter Höhe zugeſchlagen; ſie werden alſo dreifach gerechnet. Bei den Branntweinbrennereien werden die darauf verwendeten Ar⸗ beitstage doppelt angerechnet, bei den Mahlmühlen dreifach, bei den Sägemühlen ſogar vierfach. Ferner ſieht das Statut noch eine Mindeſtgrenze für die erhöhte Beitragsleiſtung zu⸗ folge eines landwirtſchaftlichen Nebenbetriebes vor, und zwar in der Weiſe, daß ein ſolches Unternehmen durch den Zuſchlag mindeſtens in die nächſthöhere Klaſſe einzureihen iſt(eklaſſifi⸗ zierte Betriebe); bei den nicht in Klaſſen eingereihten Betrie⸗ ben(mit mehr als 1200 Arbeitstagen) iſt der erhöhte Beitrag für mindeſtens 200 Tage zu entrichten. Wie erfolgt die Veranlagung? Die Veranlagung wird alljährlich durch Aufſtellung des Kataſters durchgeführt. Zuſtändig hierfür iſt die ſogenannte Abſchätzungs⸗ kommiſſion(Bürgermeiſteramt), alſo nicht das Finanz⸗ amt, das nur die Beiträge einzieht. In dem Kataſter werden alle Betriebe aufgeführt; die Ab⸗ ſchätzungskommiſſion ſetzt dann für jeden Betrieb die Zahl der Männerarbeitstage feſt, die im Jahresdurchſchnitt unter ge⸗ wöhnlichen Verhältniſſen zur Bewirtſchaftung des Betriebes erforderlich ſind, und zwar unter Beachtung des vom Bezirks⸗ rat unter Beizug des zuſtändigen Landesökonomierats nach den Verhältniſſen des Bezirks darüber abgegebenen Gutachtens. In dieſem Gutachten ſind ſowohl für die einzelnen Kultur⸗ arten der Fläche, als auch für die einzelnen Arten des gehal⸗ tenen Viehs die bei ordnungsmäßiger Bewirtſchaftung des Be⸗ triebes erforderliche Zahl von Arbeitstagen als Richtlinien für die Abſchätzung der Betriebe aufgeſtellt. Klaſſeneinteilung der Klein⸗ und Mittelbetriebe Die kleinen und mittleren Betriebe, zu deren Bewirtſchaf⸗ tung nicht mehr als 1200 Männerarbeitstage im Jahresdurch⸗ ſchnitt erforderlich ſind, werden in die eigens dafür geſchaffenen Klaſſen eingeſtuft(ſogenannte klaſſifizierte Betriebe), und zwar Betriebe von weniger als 75 Arbeitstagen in d. 1. Kl. mit 50 Arbeitst. 7. 1— 5 7.„ en 7. 7. 575 7. „ 300— 450 8„ 7 450.— 600*„% e 5.** 500 70 7 600.— 750 2„„ 650 8 7. 2 2 5„% 1*„„ 90 7. „ 1050—1200. 75 2 9. N„ 1100 1 Für die größeren Betriebe mit mehr als 1200 Männer⸗ arbeitstagen wird die wirkliche Zahl der Arbeitstage auf Grund der alljährlich von dem Betriebsinhaber zu erhebenden Fragekarte feſtgeſetzt. Für die Betriebsbeamten(Gutsaufſeher, Verwalter uſw.) wer⸗ den die Arbeitstage dreifach gerechnet. Die dauernd beſchäf⸗ tigten erwachſenen männlichen Arbeitnehmer werden mit je 300 Arbeitstagen gerechnet. Die Arbeitstage erwachſener weib⸗ licher und jugendlicher männlicher Perſonen werden mit 74 und der jugendlichen weiblichen Perſonen mit* in Anrech⸗ nung gebracht. Mitarbeitende Kinder unter 12 Jahren ſind nicht zu berückſichtigen. Die Berechnung der Jahresbeiträge! Für die Berechnung der Jahresbeiträge, die durch das Be⸗ zirksamt erfolgt, iſt der Arbeitswert maßgebend, d. h. die Summe der Jahresarbeitsverdienſte der im Betrieb beſchäf⸗ tigten eigenen und fremden Leute, unter Zugrundelegung der von der Abſchätzungskommiſſion feſtgeſetzten Arbeitstage und unter Anwendung der vom Oberverſicherungsamt für jedes der drei Lohngebiete feſtgeſetzten durchſchnittlichen Jahresarbeits⸗ verdienſte land⸗ und forſtwirtſchaftlicher Arbeiter Für die klaſſifizierten Beiträge ergeben ſich für 1933 fol⸗ gende Jahresbeiträge: Klaſſe Lohngebiet 1 II III RM. RM. RM. 1 4,16 3,64 3,25 2 8,32 7,28 6,50 3 16,64 14,56 13,00 4 29,12 25,48 22,75 5 41,60 36,40 32,50 6 54,08 47,32 42,25 1 66,56 58,24 52,00 8 79,04 69,16 61,75 9 91,52 80,08 71,50 Die Jahresarbeitsverdienſte betragen für das Lohngebiet I: 950,00 RM.(je Tag 3,20 RM.), Lohngebiet II: 826,00 RM.(je Tag 2,80 RM.), Lohngebiet III: 739,00 RM. ſje Tag 2,50 RM). Der Steuerfuß beträgt alſo 2,60 RM, je 100 RM. Arbeitswert. (Arbeitstage mal Tagesarbeitsverdienſt). Beiſpiel: Lohnklaſſe III: Durchſchnittlicher Arbeitsverdienſt 2,50 RM.; 100 Arbeitstage 250,00 RM.(Arbeitswert). Mithin Wert für 100 Männerarbeitstage 250: 100 X 2,60 6,50 RM. Bei den nichtklaſſifizierten Betrieben, d. h. bei den größeren Betrieben mit mehr als 1200 Männerarbeitstagen, beträgt der Beitrag für je 100 Arbeitstage: im Lohngebiet I: 8,32 RM., im Lohngebiet II: 7,28 RM., im Lohngebiet III: 6,50 RM. Für 1934 ſind die Zahlen noch nicht beſtimmt. Das Kataſter iſt nach Genehmigung durch den Genoſſen⸗ ſchaftsvorſtand und das Bezirksamt 14 Tage lang im Rathaus zur allgemeinen Einſichtnahme der Beteiligten aufzulegen. Das öffentliche Aufliegen des Kataſters wird ortsüblich bekanntgegeben. Während dieſer Zeit und innerhalb einer weiteren Friſt von 1 Monat kann vom Betriebs⸗ inhaber beim Bürgermeiſteramt ſchriftlich oder münd⸗ lich Widerſpruch erhoben werden. Nach dieſer Friſt iſt die Veranlagung, falls kein Widerſpruch eingelegt iſt, unanfechtbar, es ſei denn, daß bei der Abſchätzung der Arbeitstage durch die Abſchätzungskommiſſion Fehler be⸗ gangen wurden.(Widerſpruch in dieſem Fall bei der Berufs⸗ genoſſenſchaft, Karlsruhe. Kriegsſtr. 47 b.) Haben Betriebe mit über 1200 Arbeitstagen keine Fragekarte erhalten, dann kann die Veranlagung wegen dieſes weſentlichen Verfahrensmangels jederzeit angefochten werden. Stundung kann nur beim Finanzamt beantragt werden. Was iſt ein entſchädigungspflichtiger Betriebsunfall? Der Betriebsunfall, der zur Entſchädigung führen ſoll, ſetzt voraus, daß ein körperlicher Schaden durch ein beſtimmtes Be⸗ triebsereignis in einem kurzen Zeitraum eingetreten iſt. Auch der Weg von und zur Arbeitsſtätte(Weg zur Feldarbeit) fällt unter Verſicherungsſchutz. Jeder Unfall iſt binnen drei Tagen der Ortsbehörde zu melden. Die Entſchädigungen beſtehen in Krankenbehandlung, Berufs⸗ fürſorge(Berufsausbildung), Gewährung einer Rente oder eines Krankengeldes, Tagegeldes, Familiengeldes für die Dauer der Erwerbsunfähigkeit, ſowie gegebenenfalls in einer Kapitalabfindung des Verletzten oder in einem Sterbegeld für die Hinterbliebenen bei Unfällen mit tödlichem Ausgang. Seite 150— Folge 5 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Feſtſetzung der Rente Vorausſetzung hierfür iſt ein Beſcheid der Berufsgenoſſen⸗ ſchaft. Die Rente beträgt bei völliger Erwerbsunfähigkeit des letzten Arbeitsverdienſtes(Vollrente), bei teilweiſer Er werbsunfähigkeit einen entſprechenden Teil der Vollrente(Teil⸗ rente). Dazu kommt bei einer Rente über 50 Prozent ein Kin derzuſchlag von 10 Prozent der Rente. Renten unter 20 Pro⸗ zent werden ſeit der Verordnung vom 8. Dezember 1931 bei Arbeitnehmern überhaupt nicht gewährt; bei Betriebsinhabern wird durch die Bad. land wirtſchaftliche Berufsgenoſſenſchaft Rente nur bei über 33 Prozent Erwerbsunfähigkeit gewährt. 1. Hornung(Februar) 1935 Die Berechnung erfolgt nach der Höhe des durchſchnitt⸗ lichen Jahresarbeitsverdienſtes Die Rente beginnt bei Krankenkaſſenverſicherungspflichtigen mit dem Wegfall des Krankengeldes, bei anderen mit dem Tage des Unfalls. Das Sterbegeld beträgt ½5 des Jahresarbeitsver⸗ dienſtes, mindeſtens aber 50,00 RM. Hinterbliebenenrente(/ bzw. bei Erwerbsunfähigkeit über 50 Prozent/ des Jahres⸗ arbeitsverdienſtes) wird der Witwe bis zu ihrem Tode oder ihrer Wiederverheiratung gewährt. Heiratet die Witwe wieder, ſo erhält ſie 8 des Jahresarbeitslohnes als Abfindung. Kin⸗ der erhalten eine Rente von/ des Jahresarbeitsverdienſtes bis zum vollendeten 15. Lebensjahr. In gewiſſen Fällen wird ſtatt der Rente Barabfindung gewährt. Badiſches Nachbarrecht Rechtsanwalt Dr Faſt jeder e hat ſich ſchon mit nach barrechtli chen Fragen beſchäftigt, und es iſt nicht ſo, daß dieſe Fragen nur in Bauernromanen eine große Rolle ſpielen, ſon dern ſie tun dies, wie wir alle wiſſen, auch im Leben. Es möge deshalb die folgende Darſtellung, ſoweit 55 in dieſem Rahmen möglich iſt, einer erſchöpfenden Aufklärur über dieſe Frage dienen. Die geſetzliche Grundlage über das Nachbarrecht findet ſich in den 88 906 bis 924 des Bürgerlichen Geſetzbuches und in den Artikeln 8 bis 19 des badiſchen Ausführungsgeſetzes zum Bürgerlichen Geſetzbuch Wir haben alſo in Baden neben den im ganzen Reich geltenden nachbarrechtlichen Vorſchrifſten des Bürger⸗ lichen Geſetzbuches noch beſondere landesrechtliche Be⸗ ſtimmungen, die zum größten Teil bereit vor Inkraft⸗ treten des Bürgerlichen Geſetzbuches(1. Januar 1900) in Baden gegolten haben. Auf Grund des Nachbarrechts des Bürgerlichen Geſetzbuchs und des badiſchen Ausführungsgeſetzes kann, ganz allgemein geſprochen, ein Nachbar zum Schutz ſeines Grundſtücks vom an⸗ dern Nachbarn verlangen und beim Amtsgericht oder Land gericht durch Klage durchſetzen, daß derſelbe auf ſeinem Grund ſtück etwas tut oder unterläßt. Neben dieſen zum Schutze des einzelnen geſchaffenen Vorſchriften beſtehen noch die im allge meinen Intereſſe geſchaffenen öffentlich⸗rechtlichen Vorſchriften, die ebenfalls nachbarliche Verhältniſſe berühren können, und von denen in erſter Linie die F in Betracht kommt. Dieſe Unterſcheidung zu kennen, iſt deshalb wichtig weil ſehr oft etwas nach der Landesbauordn ung erlaubt ſein kann(m. a. W. durch das Bezirksamt genehmigt wird), was nach dem privaten Nachbarrecht Nachbarn gegenüber nicht zu läſſig iſt; ebenſo kann es umgekehrt der Fall ſein. Wenn etwas nur nachbarrechtlich nicht zuläſſig iſt, ſo kann ſich der eine Nach bar nicht an das Bezirksamt, ſondern nur an das Gericht um Abhilfe wenden. Wir haben aber in Baden eine viel zu wenig bekannte Vorſchrift(Art. 13), die wichtige Beſtimmungen der Landesbauordnung mit denen des Privatrechts verkoppelt, wie ſich dies im folgenden bei Beſprechung der Einzelvorſchriften unter Ziffer 1 zeigen wird. g Scha dendrohende Anlagen(8s 907 bis 909 BGB., Art. 13 G.). Nach dem Bürgerlichen Geſetzbuch kann der Eigentümer eines Grundſtücks verlangen, daß auf den Nachbargrundſtücken nicht Anlagen hergeſtellt werden, von denen mit Sicherheit vor⸗ auszuſehen iſt, daß ihr Beſtand oder ihre Benutzung eine un⸗ zuläſſige Einwirkung auf ſein Grundſtück hat. Wenn eine An⸗ lage den landesgeſetzlichen Vorſchriften genügt, ſo kann die Be⸗ ſeitigung der Anlage erſt verlangt werden, wenn die unzuläſſige Einwirkung tatſächlich hervortritt. Darüber hinaus beſtimmt das badiſche Recht, daß der Eigentümer eines Grundſtücks verlangen kann, daß auf dem Nachbargrundſtück ſchadendrohende Anlagen nicht hergeſtellt oder gehalten werden, ohne daß der nach den polizeilichen Vorſchriften vorgeſchriebene Abſtand ge⸗ wahrt iſt oder die durch die polizeilichen Vorſchriften vorgeſchriebenen Schutzvorrichtungen getroffen ſind. Mit Anlagen ſind insbeſondere Brunnen, Abtritts und Dün⸗ gergruben, Brandmauern, Ställe, Niederlagen für Aetzſtoffe uſw. gemeint. Danach kann alſo in Baden auch der Nachbar auf zivilrechtlichem Wege dafür ſorgen, daß von ſeinem Nach⸗ barn die polizeilichen Vorſchriften bezüglich dieſer Anlagen ein⸗ gehalten werden. Droht einem Grundſtück die Gefahr, daß es durch den Ein⸗ ſturz eines Gebäudes oder Teilen eines ſolchen oder eines an⸗ deren Werkes des Nachbargrundſtücks beſchädigt wird, ſo kann Dietmar Schönig, Karlsruhe der Eigentümer vom Nachbar verlangen, daß er die zur Abwen⸗ dung der Gefahr erforderlichen Vorkehrungen trifft. Auch darf ein Grundſtück nicht in der Weiſe vertieft werden, daß der Bo den des Nachbargrundͤſtücks die erforderliche Stütze verliert, außer wenn für eine genügende anderweitige Befeſtigung ge⸗ ſorgt iſt 2. Die ſogenannten Immiſſionen(8 906 BGB.) Darunter verſteht man folgendes: Der Eigentümer eines Grundſtücks kann die Zuführung von Gaſen, Dämpfen, Ge⸗ rüchen, Rauch, Ruß, Geräuſch, Erſchütterungen und ähnlichen von einem anderen Grundſtück ausgehenden Einwirkungen dann nicht verbieten, wenn die Einwirkung die Benutzung ſeines Grundſtücks nicht oder nur unweſentlich beeinträchtigt, oder wenn dieſe Einwirkung durch eine Benutzung des anderen Grundſtücks herbeigeführt wird, die nach den örtlichen Verhält⸗ niſſen bei Grundſtücken dieſer Lage gewöhnlich iſt. Es kommt hiernach für die Frage, welche Einwirkun⸗ gen ein Nachbar zu dulden hat, in erſter Linie auf den Ortsgebrauch au. Es iſt offenſichtlich, daß im Verkehrszentr Fabrikviertel, im Villenviertel, im Kurort orfe, i! ien Wieſen⸗ oder Ackergeläl ide das Maß d der zuläſſigen Störungen überall verſchieden ſind. Wichtig iſt, daß aber dann, wenn eine Anlage auf Grund von§ 16 der Gewerbeordnung genehmigt iſt(3. B. chemiſche Fabriken, Stauwerke, Dampf⸗ keſſelanlagen), der Nachbar ſelbſt bei erheblichen Beläſtigungen ſich dieſe Einwirkungen gefallen laſſen muß. Er kann nur for⸗ dern, daß die nach dem derzeitigen Stand der Technik möglichen Schutzeinrichtungen(3. B. höhere Schornſteine, Schalldämpfer) hergeſtellt werden, und er hat daneben noch gegenüber unver⸗ meidbarer Einwirkungen unter Umſtänden einen Schadens⸗ erſatzanſpruch (Fortſetzung folgt) Abgabe der Steuererklärungen In dieſen Tagen werden die Finanzämter den Steuer⸗ pflichtigen, bei denen vermutet wird, daß ſie zur Abgabe von Erklärungen verpflichtet ſind, die Vordrucke zu den Steuer⸗ erklärungen für die Veranlagung zur Einkommenſteuer, Kör⸗ perſchaftſteuer und Umſatzſteuer für 1934 une die Vordrucke zur Vermögenserklärung 1935 zuſenden. Die Erklärungen ſind auf Grund der den Muſtern aufgedruckten oder beigefüg⸗ ten Anleitungen und Hinweiſe in allen Teilen ſorgfältig und gewiſſenhaft auszufüllen und bis ſpäteſtens 28. Februar 1935 bei den Finanzämtern abzugeben. Steuerpflichtige, die keine Vordrucke erhalten, aber nach den Beſtimmungen des Ein⸗ kommenſteuergeſetzes, Körperſchaftſteuergeſetzes, Umſatzſteuer⸗ geſetzes, Vermögenſteuergeſetzes und den Durchführungs⸗ beſtimmungen zu dieſen Geſetzen zur Abgabe einer Steuer⸗ erklärung verpflichtet ſind, haben die Vordrucke hierzu vom Finanzamt anzufordern. Auto⸗ und Inſtrumentendieb am Werk Der bekannte Autodieb Kleindrettle hat am 9. Juli 1934 und am 26.27. Auguſt 1934 in Württemberg, Baden oder im angrenzenden Heſſen jeweils einen ſchweren Zuſammenſtoß verſchuldet, auch hat Kleindrettle am 5. Auguſt 1934 in Würt⸗ temberg tierärztliche Inſtrumente verpfändet; alle Fälle ſind noch ungeklärt. Aerzte und Tierärzte werden gebeten, ihre Vorgänge zu überprüfen; um die Mithilfe aller bittet das Landeskriminalpolizeiamt in Karlsruhe. Leſet die Schriften über die Erzeugungsſchlacht und gebt ſie an Eure Nachbarn weiter! Beachtet die Bildtafeln in jeder Ortsbauernſchaft u. die laufenden Biloſerien über die deutſche Erzeugungsſchlacht 1. Hornung(Februar) 19³⁵ Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 5— Seite 151 ——ä— Landwirtſchaftliches Genoſſenſchaltsweſen Voſt⸗ und Hemüſoverwortungsgenoſſonſchaften in der Erzeugungsſchlach Die Erzeugungsſchlacht, die vom Bauer und Gärtner Er⸗ tragsſteigerung aus Grund und Boden fordert, verlangt auch eine Steigerung in der Obſt⸗ und Gemüſeerzeugung nach Menge und Qualität, damit Deutſchland auch in dieſer Waren⸗ gattung vom Ausland unabhängig wird. Mehrerzeugung iſt das Loſungswort geworden. Um auch hier eine ſichere Ver⸗ ſorgungslage zu gewährleiſten, ſchuf man eine neue Markt⸗ ordnung für Obſt⸗ und Gemüſebauerzeugniſſe, die nunmehr vom Reichsnährſtand durchgeführt wird und in der Erzeu⸗ gungsſchlacht eine nicht zu unterſchätzende Bedeutung erhal⸗ ten hat. Durch dieſe neue Marktordnung wird jede Obſt⸗ und Gemüſeverwertungsgenoſſenſchaft vor neue Aufgaben geſtellt. Alle vordringlichen genoſſenſchaftlichen Arbeiten, die im Rah⸗ men dieſer Marktregelung liegen, ſollen mit allen zur Ver⸗ fügung ſtehenden Mitteln von jedem Genoſſenſchafter zur Es geht in der Erzeugungsſchlacht nicht um eine Reinertragsſteigerung, ſondern um eine Rohertrags⸗ ſteigerung. Um dieſes Ziel zu erreichen, iſt den Obſt⸗ und Gemüſe⸗ verwertungsgenoſſenſchaften die Aufgabe zugewieſen, ſich aufklärend für die Obſt⸗ und Gemüſemarktregelung einzuſetzen und durch umfaſſende Erziehungsarbeit ihre Mitglieder mit nationalſozialiſtiſchem Wirt⸗ ſchaftsdenken und der neuen Erzeugungstechnik ver⸗ traut zu machen. Die Obſt⸗ und Gemüſeverwertungsgenoſſenſchaften ſind bei der Abſatzregelung ſo eingeſchaltet, daß der Erzeuger, alſo der Bauer, und der Verbraucher weitgehend unterſtützt werden. Sie achten auf die Verſchiedenartigkeit und Vielgeſtaltigkeit der Waren und laſſen vor allem nichts unverſucht, um gegen fahrläſſiges Verderben einzelner Lebensmittel anzukämpfen. Es gehört auch zu ihren Aufgaben, ſchwankende Ernteerträg⸗ niſſe, beſonders lokale Ueberſchüſſe, auszugleichen. Sie ſind mit die berufenen Organe, die Sortierungs⸗, Verpackungs⸗ und Kennzeichnungsvorſchriften reſtlos durchführen zu helfen. Außerdem ſind ſie beſtrebt, minderwertige Ware dem Markt fernzuhalten, die dieſen belaſten und durch evtl. Preisabfälle ſtörend beeinfluſſen würde. Wenn auch die Abſatzregelung von Obſt durch eingerichtete und Gemüſe zu⸗ nächſt Ortsſammelſtellen erfolgt, die als Unterſt vom Erzeuger ſortierte Ware abnehmen und ſie den Bezirksſammelſtellen zuführen, ſo ſind die Verwertungs⸗ genoſſenſchaften doch zu einem nützlichen Glied in der Kette des Abſatzes und der Verwertung geworden. Auf dem Ge⸗ biete der Obſtverwertung ſorgten ſie beſonders für einen ge⸗ regelten Abſatz der Apfelernte, der bisher mit großen Schwie⸗ rigkeiten verbunden war. Durch Verkaufsverbot und Ein⸗ ſetzen von Pflückterminen für den Erzeuger ermöglichten ſie es, den Markt vor übergroßem Angebot zu beſtimmten Zeiten zu ſchützen und damit vor Schäden zu bewahren. Sie laſſen nichts unverſucht, Mittel und Wege zu finden, um einen erhöhten Abſatz zu ſichern. So haben auch die Obſt⸗ und Gemüſeverwertungsgenoſſenſchaften in der Erzeugungs⸗ ſchlacht die Vorausſetzung geſchaffen, daß nicht nur die Mehrerzeugung geſichert, ſondern auch eine geſteigerte Verwertung möglich * iſt und der Erzeuger ſeinen gerechten Lohn erhält. wertungsinduſtrie fordert heute vor allem Ware. Jede Minderqualität bedeutet Abſatzſchwierigkeit und iſt demnach ein Hemmſchuh in der Erzeugungsſchlacht. Die Aufgabe dieſer Genoſſenſchaften iſt es daher, den Qualitätsausbau zu fördern, den Konjunkturanbau zu bekämpfen und nach einem ruhigen ausgeglichenen Markt zu ſtreben. Wenn einſt von einer Standardiſierung die Rede war und von einheitlicher Sortierung und Verpackung geſprochen wurde, ſo nur deshalb, weil man damals Spitzenpreiſe erzielen wollte. Heute liegen die Dinge anders. Die Obſt⸗ und Gemüſeverwertungsgenoſſenſchaften wollen wieder Einheitlichkeit in das Obſt⸗ und Gemüſegeſchäft bringen. 4* Die Ver⸗ Qualität der Die Erzeugungsſchlacht wird auch auf dieſem Gebiete von Er⸗ folg gekrönt ſein, denn die Verwertungsgenoſſenſchaften haben ſich im Kampfe bewährt und werden ihrer Stärke gemäß An⸗ teil an den großen Aufgaben nehmen, die der Führer vom Bauern verlangt. Die Obſt⸗ und Gemüſeverwertungsgenoſſenſchaften ſind ſich bewußt, daß ſie gemeinnützigen und nicht kapitaliſtiſchen Zwecken dienen, daß ſie aus der Kraft des deutſchen Bauerntums entſtanden ſind und in Gemeinſchaftsarbeit als Träger der neuen Markt⸗ einrichtung mitarbeiten, um Diener an der Geſamtheit zu ſein. Henoſſenſchaftliche öchulungskurſe in Baden Die großen verantwortungsvollen Aufgaben, welche den Genoſſenſchaften im Rahmen des Reichsnährſtandes zugefallen ſind, erfordern eine erhöhte und vielſeitige Durchbildung aller Genoſſenſchaftsorgane. Zu dieſem Zweck hat die Landeshaupt⸗ abteilung III, Karlsruhe, im Monat Dezember 1934 und Januar d. J. dreißig Schulungskurſe landauf und landab, und zwar in Tauberbiſchofsheim, Mosbach, Heidelberg, Sinsheim, Wiesloch, Karlsruhe, Raſtatt, Offenburg, Freiburg, Haltingen, Tiengen— Waldshut—, Meßkirch, Oberuhldingen, Radolf⸗ zell und Donaueſchingen für Rechner, Vorſtände und Auf⸗ ſichtsratsmitglieder abgehalten. An dieſen genoſſenſchaftlichen Schulungskurſen beteiligten ſich 1247 Genoſſenſchaften. Die Kursteilnehmer waren 1037 Genoſſenſchaftsrechner, 617 Vor⸗ ſtände und 261 Aufſichtsratsmitglieder. Dieſe Schulungskurſe wurden durch den Stabsleiter der Hauptabteilung III, Herrn Hofmann, im Benehmen mit den zuſtändigen Verbandsreviſoren in den vorgenannten, zentral gelegenen Orten derart durchgeführt, daß die einzelnen Teil⸗ nehmer, auch bei mehrtägigen Kurſen, abends in ihre Heimat zurückfahren konnten. Das Buchführungsmaterial und der Unterricht waren koſtenlos. Neben belehrenden Ausführungen über die erforderliche ordnungsgemäße Kaſſen⸗, Buch⸗ und Ge⸗ ſchäftsführung, Bilanzaufſtellung, Statiſtikanfertigung, ſowie Erläuterung der wichtigen Pflichten der Vorſtands⸗ und Auf⸗ ſichtsratsmitglieder, wurden eine Reihe ſonſtiger aktueller Fragen, wie die neuen Bilanzvorſchriften, Bilanzierung der Reichsgenoſſenſchaftshilfe, Sicherheit und Einzug der Außen⸗ ſtände, Verjährungsfriſten, Vollſtreckungsſchutz, Wechſel⸗ und Scheckrecht, Warenkalkulation, Zinsberechnung, ſowie die Wich⸗ tigkeit der Erzeugungsſchlacht, Verkehr mit dem Regiſter⸗ gericht, Eigenkapitalbildung, Steuern der Genoſſenſchaften eingehend behandelt. Vorausſichtlich ſind im Febr. d. J. noch ſechs weitere der⸗ artige Kurſe für Rechner, Vorſtände und Aufſichtsratsmitglie⸗ der der Milchgenoſſenſchaften und Rahmſtationen und acht Kurſe für die Verwaltungsorgane der Spar⸗ und Darlehens⸗ kaſſen vorgeſehen. Seite 152— Folge 5 1. Hornung(Februar) 1935 f Singen Bauern. kauft nur t nur arbeiten f Bezirksanzeigen: Die einſpaltige Millimeterzeile 10 Pfg. 1 Normalfeld 35 mm hoch, 46 mm breit RM 7.—; Wiederholungsnachläſſe nach Tarif Radolfzell e Leibbinden 5 Bruchbänder, Krampfaderſtrümpfe, Plattfußeinlagen ſowie ſämtliche Kranken⸗ und Kinderpflegeartikel Sanitäts- Abteilung der Adler⸗Drogerie Artur Sauter Singen⸗ Hohentwiel Eingang Adolf⸗Hitler⸗Straße Bei allen Kaſſen zugelaſſen Auguſt Kratt das führende Kaufhaus Radolfzell Freiburg i. Br. — S 75 2 8 Weil gut und billig! Warum kauft der Bauer ſeine während des Inventur⸗Verkaufs Klauſer? Freiburg i. Br. Telefon 2420 Gauchſtr. 17 Im Seidenhaus Ackermann Satzſtraße! ſind ſämtliche Waren im Preiſe bedeutend herab⸗ geſetzt während des In ventur⸗Verkaufes Radio kauft der Bauer auch auf Teilzahlung im Radio- Fachgeschäft von Ingenieur Georg Weirich u. Co. Freiburg i. Br., Kaiſerſtraße 135 a Telefon 7567 Erſatzteile Reparaturen aller Art Schleiffteine J beſt., gleichmäß. 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Außer dem Verkauf dieſer Weine in der Traubenweinkoſthalle finden auf der Reichsnährſtands ausſtellung fachmänniſche Koſtproben ſtatt, zu der 6 Flaſchen unentgeltlich zu liefern ſind. Die Auswahl der Weine aus dem Weinbaugebiet Baden erfolgt durch die Landesbauern⸗ ſchaft Baden, Hauptabteilung II, Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16. Die Anmeldung iſt auf beſonderem Anmeldebogen vorzunehmen, die von der Hauptabteilung II, C 4, zu beziehen und ausgefüllt mit 2 Probeflaſchen(4 Liter) jeder Weinſorte bis ſpäteſtens 20. Hornung(Februar] 1935 wieder einzuſen⸗ den ſind. Die Einſender erhalten alsbald Mitteilung über die Zulaſſung ihrer Weine und nähere Aufforderung für den Verſand zur Reichsnährſtandsausſtellung in Hamburg. Amſatzſteuer im Weinhandel Der Herr Reichsminiſter der Finanzen hat mit Schrei⸗ ben vom 2. 1. 1935 S. 4030 5420 III dem Herrn Reichs⸗ und Preußiſchen Miniſter für Ernährung und Landwirtſchaft auf eine von dieſem unterſtützte Eingabe des Reichsverbandes des deutſchen Weinhandels e. V. folgenden Beſcheid erteilt: „Der ermäßigte Steuerſatz von 0,5 v. H.(S 7 Abſ. 3 des Umjfatzſteuergeſetzes) iſt nur dann anwendbar, wenn der Unter nehmer die erworbenen Gegenſtände ohne jede Bearbeitung oder Verarbeitung im Großhandel umgeſetzt hat. Im Gegen⸗ ſatz zu§ 4 Ziffer 4 a. a. O.(betreffend den ſteuerfreien Groß handel) ſind beim§ 7 Abſ. 3 keinerlei Bearbeitungen und Ver⸗ arbeitungen beſonders zugelaſſen worden. Die Kellerbehand⸗ lung des Weins iſt als eine der Weſensart des Gegenſtandes ändernde Bearbeitung anzuſehen. Mithin kommt für einen Großhändler, der erworbenen Wein einer Kellerbehandlung unterworfen hat, der ermäßigte Steuerſatz von 0,5 v. H. nicht in Betracht. Eine Erweiterung der Vorſchriften kann ſchon mit Rückſicht auf den damit verbundenen weiteren Steuerausfall nicht in Betracht gezogen werden. Es tritt auch keine Ver⸗ ſchlechterung gegenüber dem bisherigen Zuſtand ein, da die fraglichen Umſätze ſchon bisher dem Steuerſatz von 2 v. H. unterlagen.“ Brennereilehrkurſe Auf Grund der Bekanntmachung in Folge 2„Bad. Bauern⸗ ſtand“ vom 11. Hartung(Januar) 1935 werden folgende Bren⸗ nereilehrkurſe feſtgeſetzt: am Donnerstag, den 14. und Freitag, den 15. Hornung(Fe⸗ bruar) 1935, in St. Georgen bei Freiburg i. Br., Gaſthaus zur Linde; Freitag, den 22. und Samstag, den 23. Hornung(Je⸗ bruar) 1935, in Böhringen, Amt Konſtanz, Gaſthaus zum Kreuz. Die Leitung der Kurſe hat Herr Profeſſor Dr. Rüdiger in Hohenheim übernommen. In demſelben wird die Verarbei⸗ tung von Kartoffeln, Roggen und Weizen im Kleinbrennerei⸗ betrieb ohne Hochoͤruck, ſowie die Verarbeitung von Obſt zu Branntwein praktiſch und theoretiſch behandelt, dazu die Unter⸗ ſuchungsmethoden von Maiſchen, die Fertigſtellung von Brannt⸗ wein, ſowie wirtſchaftliche u. ſteuergeſetzliche Fragen der Klein⸗ brennerei. Anmeldungen zur Teilnahme an einem der beiden Lehrkurſe können noch bis zum 7. Hornung[Februar] an die Landesbauernſchaft Baden II, C 4, Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16, gerichtet werden. Die angemeldeten Teilnehmer er⸗ halten ſchriftliche Nachricht. Bei zeitiger Anmeldung beſteht die Möalichkeit der Fahrtverbilligung(halber Fahrpreis). Kursgebühr 3 RM. am Schafſchauen und Bockmärkte Die Landesbauernſchaft Baden, Hauptabteilung II, veran⸗ ſtaltet am Donnerstag, 21. März 1935 in Meßkirch und am Donnerstag, 28. März in Oſterburken Schafſchauen mit Preiszuerkennung, verbunden mit Zuchtbockmärkten. Zu den Zuchtbockmärkten werden nur Böcke zugelaſſen, die in ein Zuchtbuch eingetragen oder von gekörten Tieren abſtam⸗ men und gekennzeichnet ſind. Die Anlieferung hat jeweils am Schautag bis 8 Uhr vormittags zu erfolgen, ſo daß längſtens um 9 Uhr mit dem Richten begonnen werden kann. Wegen des Geſundheitszeugniſſes werden wir uns mit den zuſtändigen Bezirksämtern in Verbindung ſetzen. Für die Ausſtellung und Bewertung werden folgende Klaſ⸗ ſen gebildet: a) Herden mit Zuchtbuchführung Klaſſe 1: Böcke mit mehr als 2 Schaufeln, d. h. vor dem 20. November 1933 geboren. „ II: Böcke mit höchſtens 2 Schaufeln, d. h. nach dem 20. November 1933 geboren. „ III: Schafe(in Loſen von je 2 Stück) mit mehr als 2 Schaufeln, d. h. vor dem 20. November 1933 gebo⸗ re 1. mit Lämmern. „ IV: Schafe(in Loſen von je 2 Tieren) mit höchſtens 2 Schaufeln. d. h. nach dem 20. November 1933 ge⸗ boren. „ V: Sammlungen beſtehend aus je einem Bock der Klaſſe 1 und II und je ein Los Schafe der Klaſſe III und IV. b) Herden ohne Zuchtbuchführung Böcke mit mehr als 2 Schaufeln, d. h November 1933 geboren. „ II: Böcke mit höchſtens 2 Schaufeln, d. h. November 1933 geboren. An Preiſen werden erſte, zweite und geben, außerdem lobende Anerkennungen für hervorragende züchteriſche Leiſtungen. Hierfür ſtehen noch beſondere Ehren⸗ preiſe in Ausſicht. Jeder Ausſteller kann in jeder Klaſſe meh⸗ rere Preiſe erhalten, in dieſem Falle wird aber nur jeweils der höchſte Preis in der betreffenden Klaſſe ausbezahlt. Die Anmeldungen für die Schau in Meßkirch müſſen bis zum 12. März und die für Oſterburken bis zum 23. März bei uns eingereicht werden. Später eingehende Meldungen kön⸗ nen nicht mehr berückſichtigt werden. Anmeldevordrucke ſind bei der Landesbauernſchaft Baden, Hauptabteilung II, Karls⸗ Klaſſe I: vor dem. nach dem. dritte Preiſe ver⸗ ruhe, Beiertheimer Allee 16, erhältlich. Den Beſitzern von Stammzuchtherden gehen dieſe unmittelbar zu. Die auf den 88 geſtellten Fragen ſind genau zu beantwor⸗ en. Die mit der Bahn angelieferten Tiere haben, ſofern ſie nicht verkauft werden, Anſpruch auf frachtfreie Rückbeförderung nach der Abgangsſtation. Für die Fütterung der Tiere hat der Ausſteller ſelbſt zu ſorgen. Perſonen aus Sperrbezirken iſt der Beſuch der Veranſtal⸗ tung verboten Badiſchen Schafzüchtern und Gemeinden, die auf dieſen Märkten Zuchtböcke erwerben, können Zuſchüſſe zu den An⸗ kaufspreiſen gewährt werden. Heil Hitler! Schmitt, Hauptabteilungsleiter II. Beihilfen und Prämien Wir geben nochmals bekannt, daß die Landesbauernſchaft auf Antrag Beihilfen für Neuaufforſtungen und Umwandlun⸗ gen von Schäl⸗ und Buſchwaldungen gewährt. Ferner wer⸗ den Prämien für gute Durchforſtungen auf größerer Fläche und für gute Pflege und Reinigung der Kulturen erteilt. Entſprechende Geſuche ſind unter Beachtung der vom Gaufachberater der NSDAP. für Forſtwirtſchaft, Landesforſt⸗ meiſter Hug herausgegebenen und bei den ſtaatlichen Forſt⸗ ämtern, forſtlichen Kreisfachberatern oder Kreisbauernſchaften einzuſehenden„Grundſätze für die Zuteilung von Beihilfen und Prämien zur Förderung der Waldwirtſchaft“ an das zu⸗ ſtändige Forſtamt zu richten. Letzter Einſendetermin: 15. Len⸗ zing(März] 1935! — * W—. 8* N . Hornung(Februar) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 5— Seite 155 Anſere (Jugend Deutſchlands Zukunft wächſt im deutſchen Dorfe Von Horſt Rechenbach —— —— 1 0 Der gewaltige Umbruch unſerer n Ju zogen n An die Stelle der Ausſtrahlung ſtädtiſchen nd die Bahn frei, um ein neue ten Aſphaltlebe if das Land muß eine Durchdringung der ganze Arbeit unſeres Führer rall u St mit dengebundenem deutſchen Weſen treten. Die Jugend al rte Zucht Land D hierzu durchaus befähigt, da ſie im Gegenſatz die ſchwei⸗ zur S nd ſtets unmittelbar aus dem wirklichen Leben „nur auf ſich bedachte Volk der Nachkriegs⸗ ſchöpft. Was ſie tagaus tagein in der Natur wachſen, blühen zeit zu dem Bel und ſterben ſieht, das muß das Stadtkind aus Büchern lernen. 1 1 vußtſein unweigerlicher Schickſalsverbundenheit aller Volksgenoſſen zuſammen. Sie ſteht mitten in der lebendigen Natur und wächſt mit ihr auf. Sie iſt vor jeder Einſeitigkeit bewahrt, denn der bäuerliche Was das Alter damit umlernen muß, iſt für die Ju⸗ Beruf iſt der vielſeitiakte l geruf iſt der vielſeitigſte von allen. gend ganz natürliches Erleben. ihr muß die neue Geſtaltung des deutſchen Le⸗ 5 2 muß een eee bewußt werden Und bon dich 1 bgehalten werden dürfen, dringt immer i 8 N 333 r ſtärk i ö 5 eit 5 dvolk ein. Schon trifft man überall auf der 51 ücht l C 1 ttende Jugend nur mit der Sporthoſe bekleidet. E 1 5 Badeplätze werden überall zur Selbſtverſtändlich⸗ Schon gibt es Orte, in denen die täglichen Leibes⸗ übungen ſo zur Gewohnheit geworden ſind, daß ſich niemand mehr wohlfühlt, der nicht täglich einige Mi⸗ nuten lang ſeinen Körper durchgearbeitet hat, * dem Bauern den weißen Stab in die Hand drücken und die Familien um Haus und Hof bringen. Der Bauer konnte oft keine Rückſicht auf die geſunde Entwicklung ſeiner Kinder nehmen. Er mußte ſie frühzeitig auf die ſchwerſte Arbeit ſtel⸗ len, um nur das Schlimmſte, den Verluſt des ererbten Ackers um die bei der ſchweren Arbeit und einer Veranlagung zu ſchlaffer Haltung unvermeidlichen Körperfehler auszugleichen. N 5 5 5* 8 5 N ir ſo kann das Gefühl ntſtehen, den Görper dami id zu verhindern. Er konnte ſie oft nicht ausreichend ernähren, fel„ der r um nur die notwendigen Steuern aufzubringen. 80 Um der Wewalt zu haben. Aus dieſem Körpergefühl 8 8 5 5 5 heraus entwickelt ſich die Luſt zum Spiel und die Freude am Heute iſt das anders geworden. Heute muß jeder eigen 1 ind zu immer wieder neuer Geſtaltung alt⸗ Bauer wiſſen, daß das Koſtbarſte auf dem ganzen * 2 * Hofe im Anſehen unſeres Staates wieder die Kinder geworden ſind. Wer heute ſeine Kinder darben läßt oder ſie überanſtrengt, verſündigt ſich an ſeinem Geſchlecht und ſeinem Volke. Das gleiche aber tut der, der ſie nicht zu freudiger Lebensbejahung, geſunder Kraftentfaltung und eiſerner Pflichterfüllung er⸗ zieht. Heute ſchützt das Erbhofgeſetz den Hof vor jedem un⸗ gerechtfertigten Zugriff, und die Preiſe geben die Grundlage für eine geſunde Lebenshaltung. Ein ganz neuer Geiſt muß jetzt aus der Landjugend herauswachſen, der dem ganzen Volke ſeinen Stempel aufprägt, den Stempel der innigen Verbundenheit von Blut und Boden, von Sein und Können. Kunſt und Handwerk, Spiel und Sitte müſſen wieder im eige⸗ Die Erforſchung der eigenen Familie und ihrer Blutsbin⸗ dungen hebt das Bewußtſein des eigenen Wertes. Die Ge⸗ ſchichte des Dorfes und ſeiner Geſchlechter, der engeren und weiteren Heimat gibt erſt die rechte Grundlage zur Erfaſſung der geſchichtlichen Zuſammenhänge des ganzen Volkes und das Verſtändnis für unſere völkiſche Aufgabe. Alle dieſe Bindungen und Verflechtungen ſind der Stadtjugend viel ferner. Die näch⸗ ſten Vorfahren ſind oft unbekannt Der Wohnort wechſelt im⸗ mer wieder. 7 Das mit dem Boden verwurzelte Heimatempfinden, das blut⸗ und bodengebundene Werk kann nur von der Landjugend ausgehen und von hier aus das ganze Volk durchdringen und ihm ſo den notwendigen Stolz auf ſeine Vergangenheit, auf ſeine Art und ſein Kön⸗ ** 8 — r nen Volke wurzeln und dürfen nicht aus fremden Ländern be⸗ nen geben. Deutſcher Bauerndienſt Allsemeine Verſicherungs- A.-G.„Lebens verſicherunss bank a. G. (vormals Regeno⸗Naiffeiſen) Gemeinnützige Verſicherungsanſtalten im Dienſte des deutſchen Bauernſtandes 5 Wir bitten um Mithilfe und Förderung und ſtehen Ihnen in allen Verſicherungsangelegenheiten bereitwilligſt, auch beratend, zur Verfügung ⸗ Landesſtelle Baden 20 für die Sachverſicherung und Lebensverſicherung: Karlsruhe, Südendſtr. 1. Fernruf 6596 für Haftpflichtverſicherung: Karlsruhe, Wendtſtr. 16. Fernruf 2771 7 Seite 156— Folge 5 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 1. Hornung(Februar) 1935 llerlei Schutz den Vorräten Von Dr. G. Kunike Dienſtſtelle zur Erforſchung und Bekämpfung der Vorratsſchädlinge an der Biologiſchen Reichsanſtalt, Berlin⸗Dahlem Faſt alles, was an Vorräten für künftigen Verbrauch ge⸗ lagert wird, hat auch unerwünſchte Gäſte aus dem Tierreiche, die wir als Schädlinge bezeichnen. Neben Ratten und Mäuſen ſind es hauptſächlich die Inſekten, und zwar meiſt ihre Lar⸗ ven, die unſere Vorräte gefährden. Viele von ihnen waren früher harmloſe Abfallfreſſer, die ſich erſt durch das immer größere Aufſtapeln ein und desſelben Gutes in ſo ſtarkem Maße entwickeln konnten, daß der Menſch ſie als Schädlinge anſehen muß. Die Hauptzahl der Schädlinge ſtellt die Ordnung der Kä⸗ fer, dann folgt die der Schmetterlinge, beſonders der Klein⸗ schmetterlinge(Motten) und in weitem Abſtand einzelne Ver⸗ treter anderer Inſektenordnungen. Es ſollen hier nur die wichtigſten Vorratsſchädlinge einiger Gruppen von Vorräten genannt werden. In Speichern und Mühlen an lagerndem Getreide und Mehl kommen der Kornkäfer, der Reiskäfer, der Getreideplattkäfer, Kornmotte, Mehlkäfer und ⸗motte, Reismehlkäfer, Vierhornkäfer, Leiſtenkopfblattkäfer, Pelzkäfer und Diebkäfer vor. Alle dieſe Formen gedeihen nicht nur in dem Lagergut, ſie benötigen auch ihnen zuſagende Le⸗ bensbedingungen, d. h. unzugängliche Winkel und Ritzen, Un⸗ geſtörtheit, eine zuſagende Temperatur uſw. Stört man dieſe Bedingungen durch Bewegung des Lagergutes, Lüften und Beſeitigung aller Verſtecke, ſo trägt dies ſchon zur weſentlichen Verminderung der Schädlinge bei. Eine vollkommene Vernich⸗ tung kann jedoch nur mit chemiſchen Mitteln erfolgen, und zwar bei leeren Räumen durch Spritzen mit geeigneten Mit⸗ teln, bei gefüllten durch eine ſachgemäße Vergaſung. Wegen der Vergaſung von Getreide ſetze man ſich mit den Lieferanten der Vergaſungsmittel z. B. mit der J. G. Farben AG., Wol⸗ fen bei Bitterfeld, bei der Mühlenvergaſung mit der Deutſchen Geſellſchaft für Schädlingsbekämpfung, Frankfurt(Main) in Verbindung. Zerſtörer von Textilwaren aller Art ſind beſonders die Raupen der Kleidermotte und ihrer nächſten Verwandten, aber auch die Larven des Teppich⸗ und Pelzkäfers, zuweilen auch Speckkäfer, Meſſingkäfer u. a. Die Bekämpfungsmaßnahmen richten ſich nach der Art des Auftretens im Großbetriebe oder im Haushalt. Während im großen wohl nur Vergaſungen in Frage kommen, ſind im Haushalt Sonnen, Klopfen und Lüften, das Einſtreuen von beſonderen Mitteln in dicht ſchließenden Schränken und die Einrichtung ſogenannter Mottenkiſten und Mottenſäcke von Bedeutung. Auch die Schokoladen⸗ und Nährmittelinduſtrieerzeugniſſe ſind gefährdet; die Lagerhalter von Drogen haben ſich ſtets gegen tieriſche Schädlinge zu wehren. Bei erſterer ſind es beſonders die Heu⸗ oder Kakaomotte und die Dörrobſtmotte, bei der Nährmittel⸗ induſtrie eine ſehr große Zahl verſchiedener Inſekten größerer oder geringerer Gefährlichkeit und bei den Drogenlagern Heu⸗ motte, Diebkäfer, Brotkäfer, Teppichkäfer u. a. Wegen der Vielfältigkeit dieſer Schädlinge und ihres Auftretens empfiehlt es ſich in jedem Falle, die Biologiſche Reichsanſtalt für Land⸗ und Forſt⸗ wirtſchaft, Berlin⸗Dahlem, unter Einſendung der Schädlinge und Angaben über ihr Auftreten um Rat zu fragen, der nach dem neueſten Stande des Wiſſens koſtenlos erteilt wird. Schädlinge finden ſich auch an Nutz⸗ und Bauholz. In Erſcheinung treten beſonders der Hausbock und der Scheibenbock in Dachbalken, Fußböden und Telegraphenmaſten und der Holzwurm(Pochkäfer) in Möbeln. Zu ſtark befallene Teile werden beſeitigt, verbrannt und durch neue erſetzt. Bei ſchwächerem Befall wendet man Anſtrichmittel oder Heißluft⸗ behandlung an. Einem Neubefall kann danach durch Anſtrich mit geeigneten Mitteln vorgebeugt werden. Erwähnt ſei hierbei noch das Weidenböckchen, ein Schäd⸗ ling an Korbweidengeflecht. Beſonders fühlbar wird der Scha⸗ den oft in Lagern großer Korbflaſchen. Hier hilft am beſten die Herſtellung einer Vergaſungskammer und eine Vergaſung befallener Körbe. Der Nußbaum⸗Mord in Baden! Zu den wertvollſten deutſchen Hölzern gehört der deutſche Walnußbaum. Längere Zeit hat es als vornehm gegolten, aus⸗ ländiſche Hölzer zur Anfertigung von Möbeln zu beziehen. Man kaufte Möbel amerikaniſcher, afrikaniſcher und auſtra⸗ liſcher Herkunft; beſonders verlegte man ſich auf die Einfuhr von kaukaſiſchem Nußbaum. Selten ahnte der gutgläubige Ver⸗ braucher in Deutſchland, daß nur wenig kaukaſiſche Nußbäume den Kaukaſus geſehen haben. Viele Nußbäume kamen aus Oeſterreich und teilweiſe aus dem benachbarten Elſaß. Erſt die nationalſozialiſtiſche Regierung hat es verſtanden, einheimiſche Edelhölzer in vermehrtem Umfange dem deutſchen Verbraucher zuzuführen. Wohl infolge der beengenden Deviſenlage hat ſich nun eine Verknappung des Nußbaumholzes bemerkbar gemacht. Die Folge davon war, daß die Holzpreiſe einen Aufſchwung von kaum vorſtellbarem Ausmaß erfahren haben. Viele Bauern benutzten dieſe„Konjunktur“, um wahllos unter ihren Nuß⸗ baumſtänden aufzuräumen und dieſelben zu verſilbern. Auf dieſe Weiſe hat nun bei uns ein Morden dieſer Holzart einge⸗ ſetzt und es iſt höchſte Zeit, daß man dieſem unverantwort⸗ lichen Beginnen Einhalt gebietet. Im Laufe der letzten 3 Monate ſind die Nußbaum⸗ beſtände um ein Drittel zurückgegangen, und mancher ſcheute ſich nicht, auch die ſüngeren Stämme umzuhauen und an den Mann zu bringen. Die ſchwerwiegenden Folgen dieſer Handlungsweiſe ſind kaum zu ermeſſen. Der Reichsnährſtand hat vor Monaten bekannt⸗ lich eine Aktion für die Nußbaum⸗ Anpflanzung eingeleitet, um in Zukunft von der Einfuhr von Nüſſen und Nußölen unabhängig zu werden. Auch das Anpflanzen von Obſt⸗ und namentlich von Nuß⸗ bäumen iſt ein Teil der Erzeugungsſchlacht. Nußbäume ſollten an jedem freien Platz, auch in Parkanlagen angepflanzt wer⸗ den. Dieſer Baum iſt durch ſeinen ſtämmigen Wuchs und ſeine mächtig ausladende Krone eine Zierde an allen Plätzen. Er iſt einer der Bäume, der den meiſten Nutzen abwirft. Bevor minderwertige Hölzer angepflanzt werden, ſoll es ſich feder überlegen, ob nicht an deren Stelle Nußbäume gepflanzt wer⸗ den können. 1. Hornung(Februar) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Tarifordnungen ſind nicht genügend bekannt Der Treuhänder der Arbeit erläßt„Amtliche Mitteilungen“ Der Treuhänder der Arbeit für das Wirtſchaftsgebiet Süd weſtdeutſchland teilt mit: In immer ſteigerndem Maße zeigt ſich, daß die von dem Treuhänd der Arbeit erlaſſenen Tariforöͤnungen und all gem Anordnungen in den Kreiſen nicht genügend bekannt ra für die die Kenntnis eine Selbſtverſtändlichkeit, die Unkenntnis aber häufig mit unangenehmen Folgen verbunden iſt. Um dieſem Uebelſtand abzuhelfen, hat ſich der Treuhänder der Arbeit nunmehr entſchloſſen„Amtliche Mitteilungen des Treuhänders der Arbeit für das Wirtſchaftsgebiet Südweſt deutſchland“ herauszugeben. Dieſe ſind unentbehrlich für jede Dienſtſtelle der NS DA P., Deutſchen Arbeitsfront, NS. Hago, der Reichsbetriebsgemeinſchaft, für jeden Betriebsführer für alle Vertrauensmänner und NSBO.⸗Obmänner. Es iſt erfor derlich, daß ſie von den Behörden, von Arbeitsämtern, Arbeits gerichten, Induſtrie⸗, Handels⸗ und Handwerkskammern und Organiſationen bezogen werden. Schließlich hat auch jeder Be⸗ triebsangehörige ein großes Intereſſe daran. Es wäre ſehr er⸗ wünſcht und darf daher erwartet werden, daß jeder Betriebs führer ſeinen Vertrauensmännern die notwendige Anzahl von Exemplaren beſtellen wird. Die„Amtlichen Mitteilungen“, die am 1. und 15. eines jeden Monats erſcheinen werden, werden alle mit dem Geſetz zur Ordnung der nationalen Arbeit im Zuſammenhang ſtehen⸗ den Erlaſſe und Verordnungen, ſämtliche für das Wirtſchafts⸗ gebiet Südweſtdeutſchlands erlaſſenen Tarifordnungen, Richt⸗ linien und ſonſtige Betriebsanweiſungen des Treuhänders der Arbeit für Südweſt bzw. des Sondertreuhänders, weiterhin alle ſozialpolitiſchen Betriebs- und Wirtſchaftsfragen, die von be ſonderer Bedeutung ſind, enthalten, ſo daß ſie für alle in Frage kommenden Stellen ein wertvolles und unentbehrliches Nach ſchlagewerk da werden. Die„Mitteilungen“ ſind nur einſeitig eignen ſich r beſonder zu Anſchlägen in Betrieben und Betriebs n Die erſte Ausgabe erfolgt am 1. Januar 1935. Beſtellungen bei der Poſt ſind möglichſt bald vorzunehmen. Der Bezugs preis beträgt monatlich leinſchl. Beſtellgeld) 0,40 RM Aaypt. Baumwolle gegen deutschen Kunstdünger Wie Reuter aus Alexandrien berichtet, iſt zwiſchen Deutſchland und der ägyptiſchen Agrarkreditbank ein Kompen⸗ ſationsgeſchäft in Höhe von 100 000 Pfund(und zwar ägyp⸗ tiſche Baumwolle gegen deutſchen Kunſtdünger) abgeſchloſſen worden. Insgeſamt kommen etwa 20000 Tonnen Kunſtdünger in Frage. Mit der N5.⸗Landpoſt nach Ungarn Achttägige Sonderfahrt zur großen landwirtſchaftlichen Aus⸗ ſtellung in Budapeſt vom 19. bis 26. Lenzing(März) 1935. Preis einſchließlich Fahrgeld, Unterkunft und Verpflegung 107, RM. Auf Einladung des Ungariſchen Landesfremdenverkehrs⸗ ſenates veranſtaltet die NS.⸗Landpoſt eine achttägige Sonder⸗ fahrt nach Ungarn zur landwirtſchaftlichen Ausſtellung in Bu⸗ dapeſt. Ein umfangreiches Programm ſorgt dafür, daß dieſe 8 Tage nicht nur einen abgerundeten Eindruck Budapeſts ver⸗ mitteln, ſondern darüber hinaus Gelegenheit bieten, Land und Leute Ungarns kennenzulernen. Was für Deutſchland die all⸗ jährliche Reichsnährſtandsausſtellung iſt, bedeutet für Ungarn die große landwirtſchaftliche Ausſtellung in Budapeſt. Selten iſt die Gelegenheit günſtiger, die ungariſche Land wirtſchaft in ihrer Vielſeitigkeit kennenzulernen, denn auf der Ausſtellung werden neben Lehrſchauen alle Spitzenleiſtungen auf den Ge bieten der Tierzucht und des Pflanzenbaues vertreten ſein Für 107,.— RM. werden die Teilnehmer an dieſer Fahrt 8 Tage leben und reiſen. Die Schriftleitung der NS.⸗Landpoſt ſorgt dafür, daß dieſe fachmänniſch geleitete Reiſe unvergeßliche Eindrücke bei jedem Teilnehmer hinterlaſſen wird. Wir bitten, die Anmeldungen umgehend an die Schriftleitung der NS.⸗ Landpoſt, Berlin SW. 68, Wilhelmſtr. 30/31, zu ſchicken, die das Uebrige regeln wird. Da die NS.⸗Landpoſt den Teilnehmern die Sorge der De⸗ viſenbeſchaffung abnimmt, denn Unterkunft, Verpflegung und Fahrtkoſten ſind in dem Preis enthalten, wird mit einer großen Beteiligung zu rechnen ſein. 60,— RM. in deutſchem Hartgeld kann jeder Teilnehmer mitnehmen, die Deviſen für Sonder⸗ ausgaben werden von der Reiſeleitung in einer Höhe bis zu 440,— RM. beſchafft. Anfragen aller Art ſind an die Schrift⸗ leitung der NS.⸗Landpoſt zu Berlin SW. 68, Wilhelmſtr. 30/31, zu richten, und werden unverzüglich beantwortet. . y. inen 1 1 rbteil Folge 5— Seite 157 Pelfung der Kleinbaumſpritze Primus“ der Firma Gebr. Holder in Metzingen in Wübg. Die Handbaumſpritze„Primus“(ſiehe Abbildung) der Maſchinenfabrik Gebrüder Holder in Metzingen i. Wttbg. wurde vom Badiſchen Landmaſchinenprüfamt im praktiſchen Betrieb wie im Laboratorium geprüft. Es wird hierüber fol⸗ gendes berichtet: 1. Beſchreibung Die Pumpe iſt auf einem Holzbrett montiert. Sie beſteht aus einem Pumpenzylinder, der den üblichen Hochdruckkarren⸗ ſpritzen der Firma Holder entnommen iſt, einem Windkeſſel von 1,54 Liter Inhalt und einem Handhebel zur Betätigung der Pumpe. Der Saugſchlauch wird über den Saugſtutzen der Pumpe geſchoben und in den Behälter mit Spritzflüſſigkeit gelegt. Er enthält an ſeinem Saugende ein auseinandernehm⸗ bares Sieb. Der Druckſchlauch wird an den Windkeſſel ange⸗ ſchraubt. Er mündet in den üblichen Verſtäuber. Die Regu⸗ lierung erſolgt durch einen Schraubhahn. Der Windkeſſel iſt aus gezogenem Meſſing; der obere Deckel mit dem Anſchluß⸗ rohr für den Spritzſchlauch iſt mit dem übrigen Teil zuver⸗ läſſig verſchweißt. Der Kolben iſt ebenſo wie der Zylinder den Serienpumpen aus der Fabrikation der Karrenſpritzen ent⸗ nommen und leicht auseinandernehmbar und nachſtellbar. Er beſitzt eine Gummimanſchette. Die Ventile ſind gut bearbeitet, von genügender Größe und leicht zugänglich. Nach Abſchrauben des Windkeſſels ſind beide Ventile vollſtändig auseinander⸗ zunehmen und alle Durchgänge leicht zu reinigen. Das Hebel⸗ werk iſt zweckmäßig gelagert und materialgerecht ausgeführt. 2. Prüfung Die Spritze wurde in einem praktiſchen Gartenbetrieb mehrfach mit verſchiedenen Spritzflüſſigkeiten benutzt. Die Ar⸗ beit war leicht und angenehm. Die Reinigung und Entleerung war mühelos durchzuführen. Die Entleerung erfolgte beim Abziehen des Saugſchlauches und Abſchrauben des Windkeſſels reſtlos. Im Laboratorium wurde feſtgeſtellt, daß bei bequemem Pumpen ein Druck bis zu 7 Atmoſphären erzielt werden konnte, der faſt völlig konſtant blieb. Während des Spritzens ſelbſt wurde jedoch mit etwas geringerem Druck gearbeitet, wobei aber durch den großen Windkeſſel die Verſtäubung gleichmäßig und ſehr vollſtändig blieb, ohne daß eine Einwir⸗ kung der einzelnen Pumpenſtöße feſtſtellbar war. 3. Schlußurteil Die Handbaumſpritze„Primus“ der Maſchinenfabrik Gebr. Holder in Metzingen j. Wttbg. iſt in Bauart und Aus führung ausgereift und zuverläſſig. Der Preis von 27,50 RM. iſt in Anbetracht der Güte der Arbeit tragbar. Das Gerät iſt ſehr handlich und leiſtungsfähig und kann daher für kleine An⸗ ſprüche empfohlen werden. Badiſches Landmaſchinenprüfamt, Karlsruhe. Seite 158— Folge 5 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 1. Hornung(Februar) 1935 2— N 0 4 E Atvoitwioesen der mochte 8 0 8 2 2—— 2 EAR Bere vomar vo Core Stobc 2 Alle Rechte durch C. Well er- Stuttgart 3. Fortſetzung Ueberall ein Singen, Lachen, Scherzen. Winterſtarren Knochen tut die Arbeit gut. Rogelt das träge Blut durchein⸗ ander. Macht geſund und froh. Und nach dem Feierabend kommt auch das Sonnenbankl vor dem Hauſe wieder zu Ehren. Der Erſtknecht holt die Ziehharmonika aus dem Kaſten. Fin⸗ gerlt einen kecken Ländler aus den Taſten. Die Mitterdirn ſtimmt ihre Zither. Der Bauer zupft die Gitarre, brummt den Baß. Die alten, lieben Lieder ſtehen wieder auf. „Wanns.. Mai.. lüfterl weht Zergeht im Wald... draußt der Schnee...“ Der Bauernfrühling macht alles jung. Hoffnung lacht aus Blüt und Blumen. Springt lebendig in der Menſchen Herzen. Nur auf dem Wirtshof bleibt es ſtill und ſtumm. Seitdem der Hannes ausgeſchafft, iſt dort die letzte Freud' verflogen. Die Wirtſchaft verlottert. Bauernleut wollen keinen Wirt, der lärmt, ſpektakelt, der Politik allein in ſeinem Dorfe machen will. Bauernleut wollen einen Wirt, der ſich nach ihnen richtet, der eines jeden andern Meinung gelten läßt. Sonſt iſt er kein Bauernwirt, ſondern ein Narr, der anderswo ſein Brot ſich ſuchen ſoll. Bauernleut wollen einen Wirt, der, gleich ihnen, mitten in der Arbeit mit zwei Fäuſten ſteht. Erſt die Arbeit, dann das Reden, und wer ſchafft, der hat auch das Recht, mal ſakriſch über den Tiſch zu ſchlagen. Hörſt, Wirt! Der hat jetzt keine Zeit zum Hören. Sitzt er in der Bauernkammer oder im Kreistag, wird er den dickſchädligen Dörflern ſchon Verſtand und Bildung bringen. Die Wirtsfelder verunkrauten. Dill und Hederich ſchießen ins Kraut. Verdrängen die Saat. Kein Menſch hat Weil zum Diſtelſtechen. Wie könnt' es anders ſein. Wo die Katz aus dem Haus, führen die Mäus das Regiment. Die Tochter mag von der Stuben aus gut befehlen. Die kranke Mutter braucht ihre Wart und Pfleg, und das Dienſtvolk läßt den Karren lau⸗ fen, wie er treibt. Hat der Bauer die Freud' am Hof verloren, woher ſollten die Knechtsleut' den Eifer nehmen? Und arbeitslos knockt der Hannes in ſeiner Elendskeuchen. Taglang kann er in der Sonne auf dem Anger hocken, der bärenſtarke Menſch, ſein Hirn zerſchinden und zermartern. Er findet keinen Ausweg. Muß ſelber letzten End's noch Straßen- Hoch übers Feuer trägt der Burſch die Dirn fahrer werden. Er darf doch nicht den letzten Ranken Brot der Mutter aus dem Kaſten ſtehlen? Einen Korb mit Fleiſch und Brot hat die Lieſl durch die Altdirn der Streitwieſer Mutter geſchickt. Mit vollem Korb kam die Veroni wieder in das Haus zurück. „Lieber tät' ſie verhungern“, ließ die Strettwieſerin das Dirndl grüßen,„als von Leuten leben, die ihrem Buben die Ehr' genommen.“ Da hätt' der Hannes erſt hellauf gelacht. Der Mutter die Hand getatſchelt, wie einem kleinen Wehkindl. Dann haben alle beid geweint, die Mutter und der Bub. In den leeren Stuben, die hell vom Sonnenlicht durch⸗ glutet, ſitzt die Wirtstochter mit der Altdirn. „Laß dein Kopfhängen, Lieſl. Liegt das Leben ja noch vor euch. Sieht man der andern Not, fällt das eigne Leiden halb ſo ſchwer.“ „Schau, Liefl, der Simmerl iſt ein armer Narr. Ehvor er in den Krieg hinaus, haben wir uns einander verſprochen. haben gehauſt und geſpart, die langen Jahr. Wollten uns ein kleines Sacherl kaufen zum Neſterl bauen. Ein kleines Gütl mit zwei Küh, ein paar Ackerl und Wieſen. Halt ein kleines Heimatl. Herrgott, wie haben wir gelacht, geträumt. Luft⸗ ſchlöſſer baut, eines ſchöner als das andere. Der Krieg war aus... Du weißt das andere... Als Elendskrüppel kam er heim. Und das Schwerſte wohl für mich., er hat mich nim⸗ mer erkannt.. Die Franzoſenkugel... der Verſtand... das Erinnern.., alles ausgelöſcht, und das war hart, die erſte Zeit. Und trotzdem.., vielhundert Stern, die blitzen hell am Himmel droben... Da iſt das unſere mit dabei, und eines Tages, da rauft es ſich doch durch, Lieſl, wann wir ſtark blei⸗ ben und net verzagen...“ Schwere Schritte wuchten durch den Gang. Die Veroni geht in die Kuchl. „Stark ſein und gar net verzagen...!“ Die Lieſl ſtrafft ihr Kreuz. Der Taler⸗Sepp pfeift in die Stuben. „Heut' hab' ich's gut erraten“, grinſte er hölliſch. „Iſt's erlaubt, Lieſerl, an deiner Seiten?“ Die Lieſl räumt den Platz. Macht an der Schenke ſich zu ſchaffen. „Drüben, am andern Tiſch, wär' weit mehr Platz. Willſt ein Bier?“ „Meinetwegen. Hätt' aber net preſſiert.“ „Weißt es doch ganz genau. Die Wirtsſtuben iſt keine Wärmeſtuben für Bettlleut. Wärſt daheim geblieben.“ Die Lieſl ſtellt den vollen Krug dem Burſchen auf den Tiſch. „Sakrameſſer“, verlegen kratzt ſich der Taler hinterm Ohr. Spreizelt ein Zündholz und bohrt ſich in den Zähnen. 5 Die feuert die ſteinernen Bierunterſätze durcheinander. Will nicht hören. „i, e „ ſcheppert mit dem zinnernen Maßkrugdeckel. And Ein Weilchen nur verraſtet die Dirn. „Ich hätt' was Ernſthaftes mit dir zum reden!“ „Dann faß dich kurz. Ich hab ſo lang net Zeit. Muß nach der Mutter ſchau'n.“ „Der Vater, der Wirt, iſt einverſtanden“, gackſt der Burſch, heraus.“ „Dann iſt's wohl recht!“ Die Lies verſteht noch nicht den Sinn der Rede. „Ich bring ein ſchönes Gerſtl mit.“ „Das laßt ſich hören.“ „Zwei ſchöne Roß und ebenſolche Kälberküh.“ „Was du net ſagſt. Da darf man gratulieren. Wann iſt die Hochzeit dann“, lacht die Lieſl und ſchwankt voller Eifer die Gläſer im Schwankſchaff auf der Bank. „Wann du es willſt.“ Da wird das Dirndl ſtutzig. f „Hochzeitmachen iſt allweil die Sach von den Hochzeits⸗ leuten und dem Wirt.“ „Na ja.“ „Was aa „Wann du doch meine Hochzeiterin biſt.“ „Was.., wer... fällt die Dirn dem Burſchen in die Red.„Biſt wohl aufs Hirn gefallen... Hat dich die Sonn geſtreift g Da ſteht der Taler auf. Geht ruhig an die Schenk. Spricht klar und überlegen, wie bei einer Handelsſchaft. „Schlag dir den Hannes, den Rebellen aus dem Kopf. Die Gendarm ſind auf der Paß. In Diernreit ſoll er in der vori — Hornung(Februar) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 5— Seite 159 gen Woche in einer Verſammlung auftreten ſein. Vor etlichen Tagen in Buchham. Von einer neuen Partei faſelt der Depp hahaha... Heißt uns Bauern ein Volk von Narren Er... Spinnt von einer Partei, die alle zuſammenfaßt zu einer einigen Gemeinſchaft... Als ob es das jemals geben könnt... Von einer Partei, die keinen Unterſchied mehr kennt zwiſchen arm und reich. zwiſchen Herrenleut und Knecht Das tät ihm taugen, dem Rebellen Das wär auch ſchönn..“ a lkerte Dirn, hätt' ich bald geſagt. Haſt deinen Bauern⸗ ſtolz ſchon ganz und gar vergeſſen. Herrenvolk und Bettlpack, das reimt ſich nie zuſammen. Aber ſie werden ihm ſchon hel⸗ fen Gegen die Regierung geht das ganze Gered, das ganze Spiel. Der Wachtmeiſter iſt ihm auf den Ferſen. Wartet nur das rechte Wörtl noch ab. Dann wird er verhaftet, der Auf wiegler, der Hetzer..„ der Querkopf 5 „Lieber den Hannes aus dem Zuchthaus heiraten, als dich aus deinem Geldhaufen. Der Hannes hat recht, und was er vertritt, iſt doppeltes Recht..“ Schön iſt die Dirn in ihrem Zorn Da faßte der Burſch des Mädchen Hände. Preßt ſie wie in einem Schraubſtock feſt „Und das iſt wohl dein letztes Wort.“ In ſeinen Augen funkeln Wut und Gier zuſammen. „Mein allerletztes“, keucht die Dirn. Stößt den Burſchen vor die Bruſt, daß er zur Türe taumelte. Durch die Kuchl flieht die Lieſl. „Rebellendirn“, flucht voller Grimm der Sepp am Boden. * Am Sankt Johannistag wird in den Dörfern das Sunn⸗ wendfeſt gefeiert. Die Schulbuben und Dirndln klopfen jede Hofſtatt ab. Ziehen kleine Leiterwägerl und Schubkarren hinterorein Luſtig Buben am Hannestag * en hling, Sommer ſingen Ueber's Hannesfeuer ſpringen Iſt ein guter Herr im Haus Lang er uns ein Scheit heraus Iſt kein ſolcher drinnen Werden wir's Holz ſchon finden. Buchenkloben und Reiſig häufen die Kinder auf ihre Karren. Fahren die Laſten auf den Galgenbuckl, der vor dem Dorfe ſanft zu den Wäldern aufſteigt. Mit Werg und Fett ge⸗ füllte Büchſen werden mit Drähten an langen Stangen be⸗ feſtigt und bereitgeſtellt Das ganze Dörfl wallt zum Sunnwendbrand. Da tönt vom Kirchenturm herauf die Abendglocke. Der Gemeindevorſtand ſteckt den brennenden Kien in den, um eine ragende Stange geſchlichteten Stoß. Auf allen Hügeln in der weiten Runde zucken rote Lichtlein auf. Wachſen immer ſchneller, größer und höher in lodernden Rieſenfackeln aus dem Nachtdämmern herauf. Stumm ſtehen die Bauern. Starren ſchweigend in die funkende Glut, die ihre Felder weiht und ſegnet. Das Jung⸗ volk jauchzt hellauf. Von andern Feuern hallt der Widerruf. Springt von Hügel zu Hügel, von Berg zu Berg, von Gau zu Gau durch das halbe Land. Die Feuer grüßen ſich. Die Paare faſſen ſich. Springen jubelnd über die Flammen. Feuer hält die Lieb zuſammen. Die Lieſl iſt am Banzen. Füllt die leeren Humpen. Schaut unverwandt nach der alten Linde, unter der einſam und gott⸗ verlaſſen der Hannes lehnt. Wird er ſie zum Liebesſprung übers Jeuer holen? Da tappt der Taler auf ſie zu. „Lieſl, wollen wir's probieren?“ Und die Dirn? Mit einem Satz iſt ſie beim alten Linden⸗ baum. Hannes, wann du gern mich haſt, Mußt mit durchs Feuer ſpringen. Hui, wie fliegen die Röck. Hoch übers Feuer trägt der Burſch die Dirn. Juchzt und ſchreit. Faßt die Stange mit dem brennenden Feuerkreiſel. Schwingt ſie überm Kopf, daß hell die Funken ſprühen „Juchuchuchu iſt Hannesnacht. Flammen halten die Lieb zuſammen. „Juchuchuchu...“ Die heiligen Flammen vertreiben Gicht und Gliederreißen. Darum wagt auch der alte Bindervater mit„eins. zwei drei, höhopp..., ein talkertes Sprüngerl. (Fortſetzung folgt) 4 r Die land wirtſchaftliche Todſünde Wahre Dorfgeſchichte von O. W. Der Herbſt war längſt ins Land gezogen und hatte die Wälder braun gefärbt. Die Feldfrüchte waren bereits unter Dach und Fach und man war gerade daran, die Winterfurche zu ziehen. Statt fröhlichen Vogelgeſangs hörte man aus den nahen Wäldern das Rauſchen der fallenden Blätter. Die qual⸗ menden Feuer der Kartoffelſtauden, ein ſchwindendes herbſt⸗ liches Bild, waren längſt erloſchen. Es iſt Spätherbſt. An einem ſolchen Spätherbſttag gab in dem weltentrückt hinter hohen Tannen⸗ und Buchenwäldern verſteckt gelegenen Orte Chaiblingen der Polizeidiener mit der Ortsſchelle be kannt, daß am nächſten Freitag abend 8 Uhr im Gaſthaus „Weinquelle“ eine Verſammlung ſtattfände, wozu alle Bauern und Bäuerinnen eingeladen ſeien. Alſo kamen ſie zur feſtgeſetzten Stunde angerückt, die Bauern und Bäuerinnen von Chaiblingen; unter ihnen auch der Lunzenbauer mit ſeiner Ehehälfte. Langſam füllte ſich das Lokal und als der Redner des Abends, der Herr Landwirt⸗ ſchaftsaſſeſſor aus der Amtsſtadt kam, war das Lokal beſetzt. Nachdem die unvermeidlichen Nachzügler da waren, begann der Referent mit ſeinem Vortrag, worin er erwähnte, daß der Stallmiſthaufen ſtets in Ordnung ſein muß, die Jauchegrube nicht zu klein ſein darf und in jedem landwirtſchaftlichen Be⸗ trieb ein Kompoſthaufen, die Sparbüchſe des Bauern, anzu⸗ legen iſt. Alle vorhandenen wirtſchaftseigenen Düngemittel müßten beſtens konſerviert und richtig benützt werden. Nur ſo könne die Erzeugungsſchlacht erfolgreich beendet werden In ſeiner temperamentvollen Rede kam er auch auf das Kartoffelkraut zu ſprechen.„Wie er genau wiſſe, werde in hie⸗ ſiger Gemarkung alljährlich das Kartoffelkraut verbrannt. Das ſei ein Verbrechen am Volksvermögen. Dadurch gingen große Mengen wertvoller Humus⸗ und Dungſtoffe verloren. Dies darf, führte er weiter aus, in Zukunft nicht mehr vorkommen. „Das Kartoffelkrautverbrennen iſt eine Todſünde, eine land⸗ wirtſchaftliche Todſünde.“ Nun war es da. Die Lunzenbäuerin, die bis da Mund und Ohren aufgeſperrt hatte, rang nach Luft. Das war zu ſtark. Das Kartoffelkrautverbrennen eine Todſfünde, eine landwirt⸗ ſchaftliche Todſünde. Warum hatte ſie auch nur das nicht ge⸗ wußt, dieſe Sünde wäre ihr gewiß nicht paſſiert. Eine laaand⸗ wiiirtſchaftliche Todſünde. Wenn ſie das doch nur gewußt hätte. Was hatte auch ſie nur für Unglück, der Teufel wollte ſie mit Gewalt in der Hölle haben. Jetzt gibt es auch noch in der Land⸗ wirtſchaft Todſünden, auch da iſt man alſo nicht ſicher vor den Fallſtricken des Böſen. So ſchwirrten ihr die Gedanken durch den Kopf. Und ſie warf ihrem getreuen Ehemann, der gerade nichtsahnend an ſeiner Tubakpfeife zog, einen nicht gerade liebevollen Blick zu. Nun wußte der gutmütige Lunzenbauer, was er zu erwarten hatte. Für den weiteren Teil des lehrreichen Referats hatte die Lunzenbäuerin keine Ohren mehr. Sie mußte zuerſt den Punkt mit der ſchweren landwirtſchaftlichen Sünde verdauen. Unter⸗ deſſen wurde der Vortrag beendet, und die Ausſprache begann. Und als erſte meldete ſich die Lunzenbäuerin zu Wort. Sie wolle Aufklärung über den Punkt mit der land wirtſchaftlichen Todſünde. Ob denn Kartoffelkrautverbrennen wirklich eine ſchwere Sünde ſei. Man hätte das einem früher ſagen ſollen, nicht erſt, wenn man die Sünde ſchon öfters begangen habe. Der Redner mußte bei dieſer Anfrage ſehr an ſich halten, aber ſofort hatte er die Situation erfaßt. Er erhob ſich und erwiderte der Lunzenbäuerin, daß das Kartoffelkrautverbren⸗ nen einfach nicht mehr vorkommen dürfe und deshalb ſchon lange eine landwirtſchaftliche Todfſünde ſei. Nun wußte ſie genau Beſcheid. Die für den Lunzenbauer bereitgehaltene Standpredigt mußte ihr ſehr im Magen gelegen haben, denn ſie drängte früh zum Aufbruch. Stillſchweigend gingen ſie dem Hofe zu. Aber kaum zu Hauſe angelangt, erklärte die Lunzenbäuerin ihrem Ehemann ganz energiſch, was er in zukünftigen Jahren mit dem Kartoffelkraut zu machen habe. Dieſe land wirtſchaftliche Todſünde dürfe nie mehr begangen werden. Sie ſelbſt wolle in Zukunft auf die andern Bäuerinnen einwirken, daß ſolches auch dort nicht mehr geſchehe. Die Sündenlaſt der Menſchheit iſt ſo ſchon groß genug, meinte ſie, und darf nicht noch größer werden. Und die Aufregung der Lunzenbäuerin war doch nicht um⸗ ſonſt geweſen. Die Kartoffelkrautfeuer mit ihren dicken Rauch⸗ ſchwaden ſind nach kurzer Zeit auf der Gemarkung Chaiblingen aus dem herbſtlichen Bild verſchwunden, nicht zuletzt dank dem Eingreifen und Beiſpiel der Lunzenbäuerin. So trug ſie dazu bei, daß bei ihr ſelbſt und bei ihren Nachbarn das Kartoffel⸗ kraut einer beſſeren Beſtimmung zugeführt wurde, ſie half dadurch bei der Steigerung der Erzeugung durch Ausnützen aller gegebenen Möglichkeiten mit und hat damit die früher begangenen landwirtſchaftlichen Todſünden wiedergutgemacht. 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Hornung(Februar) 1935 Schlachtgeflügelpreiſe (Nachdruck, auch auszugsweiſe, ohne Genehmigung verboten.) Schlachtgeflügel, tafelfertig hergerichtet, Wochenmarkt⸗ Kleinverkaufspreiſe ſe Pfund in Pfg. für die Zeit vom 24. bis 29. Januar. D i Tauben Suppen⸗ 5 8 f O 8 Hähnchen Hahnen Enten Gänſe junge Nl hühner 3— Stück — Karlsruhe] 80—100 90-120— Freiburg 90-100 120-130— 90-100 100-120 40-50 100120 120130 60 Konſtanz 90 3 090 1 0 80 35—40 Mannheim 170—350%120—300“ 80200350—500“ 90—120 70-90 Offenburg 1 110 120 10008 Heidelberg 85—90 110120 120-150 100 120 100130 80-90 Pforzheim[70—100 110120 70100 10⁵ 130 1201405070 * Preiſe je Stück. Maſthahn. + Alte. Nichtamtliche Getreidepreiſe Zimmern, 29. Januar(Fränk. Getreidelagerhaus.) Wir notieren heute folgende Erzeugerpreiſe in Reichsmark: Weizen 20,25 20,85, Roggen 16,50 16,65, Spelz 15,20— 15,30, Brau⸗ gerſte 19,75 20,00, Hafer 16,20— 16,40. Speiſekartoffeln. gelbe 5,50, alles per 100 Kilogramm frei Lagerhaus geliefert. Ulm, 26. Januar.(Fruchtſchranne.) Weizen 19,70 20,00, Roggen——, Gerſte Hafer 17,20, Speiſekartoffeln, gelbe —.—.Preiſe je 100 Kilogramm unter Berückſichtigung des Hek⸗ tolitergewichts, der Zu⸗ und Abſchläge für Ueberlagernahme und Mängel. Pfullendorf, 22. Jan. Auf dem heutigen Fruchtmarkt wurden folgende Preiſe bezahlt: Kernen 22,20, Weizen 20,60 bis 20,70, Hafer 17,20, Roggen 16,20. Die geſamte Anfuhr mit 1891 Kilo wurde abgeſetzt. Tabakverkäufe Bei der am Donnerstag, den 17. Hartung(Januar) 1935 zu Bruchſal ſtattgehabten Hauptgutverkaufsſitzung des Landes⸗ verbandes badiſcher Tabakpflanzerfachſchaften wurden die bei⸗ geſetzten Preiſe je Zentner erzielt. Zu dieſen Preiſen kommen, je nach dem Ausfall der Anlieferung, Zuſchläge bzw. Abzüge bis zu 20 Prozent.(l. H. leichter Hagel, ſchw. H. ſchwerer Hagel, Gr.—Grumpen, N Nachtabak.) Fachſchaft: Obrigheim: 120 Ztr., 76,65 RM., 80 Ztr., l. H., 69,85 RM.; Odelshofen 1: 350 Ztr., 77,10 RM.; Odelshofen 2: 350 Ztr., 76,60 RM.; Adersbach, Haſſelbach, Babſtadt und Treſchklingen: 245 Ztr., 71,50 RM.; Auerbach und Langenſtein⸗ bach: 28 Ztr., 65,25 RM., 85 Ztr., l. H., 60 RM., 114 Ztr., ſchw. Hagel, 46 RM.; Bahnbrücken: 350 Ztr., 73,10 RM.; Baier⸗ tal und Dielheim: 150 Ztr., 72,90 RM., 70 Ztr., l. H., 65 RM.; Balzfeld 1: 200 Ztr., 74,85 RM.; Balzfeld 2: 200 Ztr., 74,0 RM.; Bargen: 75 Ztr., 73,65 RM., 70 Ztr., l. H., 67,85 RM., 40 Ztr., ſchw. H., 55,30 RM., N. 3 Ztr., 50 RM., Bauſchlott: 230 Ztr., 72,55 RM.; Berghauſen, Grötzingen, Söllingen: 180 Ztr., 66,15 RM.; Bettingen: 70 Ztr., 63,20 RM., 50 Ztr., l. H., 58 RM., 20 Ztr., ſchw. H., 48 RM., N. 6 Ztr., 45 RM.; Bretten: 15 Ztr., 65,80 RM., 165 Ztr., l. H., 65,80 RM., 20 Ztr., ſchw. H., 65,80 RM.; Bruchſal: 65 Ztr., 68,75 RM.; Büchig bei Bretten: 250 Ztr., 69,15 RM.; Daisbach: 175 Ztr., 76,15 RM.: Diedelsheim: 230 Ztr., 70,65 RM., 40 Ztr., l. H., 64,20 RM.; Dürrenbüchig: 50 Ztr., 70,20 RM., 150 Ztr., l. H., 63 RM., 50 Ztr., ſchw. H., 55 RM.; Dürrn: 80 Ztr., 68,55 RM.; Eichel⸗ berg: 65 Ztr., 74,50 RM.; Eichtersheim 1: 310 Ztr., 75,50 RM.; Eichtersheim 2: 310 Ztr., 75,35 RM.; Elſenz 1: 300 Ztr., 75,30 RM.; Elſenz 2: 300 Ztr., 76,15 RM.; Elſenz 3: 300 Ztr., 75,65 RM. Elſenz 4: 300 Ztr., 76,10 RM.; Eutingen und Eiſingen: 160 Ztr., 64 RM., 40 Ztr., l. H., 52 RM., N. 25 Ztr., 40 RM.; Flehingen 1: 250 Ztr., 70,35 RM.; Flehingen 2: 250 Ztr., 69,90 RM.; Gauangelloch: 220 Ztr., 75 RM.; Gem⸗ mingen: 200 Ztr., 70,26 RM.; Gochsheim: 270 Ztr., 69,90 RM.; Gölshauſen: 200 Ztr., 70,35 RM.; Gondelsheim 1: 300 Ztr., 70,75 RM.; Gondelsheim 2: 300 Ztr., 70,95 RM.; Grombach, Unter⸗ und Obergimpern: 255 Ztr. 72,20 RM.; Haßmersheim, Hochhauſen a. N.: 270 Ztr., 78,10 RM., 10 Ztr., l. H., 64 RM.; Heidelsheim 1: 275 Ztr., 70,05 RM.; Heidelsheim 2: 275 Ztr., 70,30 RM.; Heidelsheim 3: 275 RM., 70,10 RM.; Heidels⸗ heim 4: 275 Ztr., 70,35 RM.; Heinsheim: 135 Ztr., 75,80 RM., 10 Ztr., l. H., 60,80 RM.; Helmsheim 1: 160 Ztr., 73,40 RM., 10 Ztr., l. H., 63 RM., N. 15 Ztr., 50 RM.; Helmsheim 2: 220 Ztr., 73,40 RM., 30 Ztr., l. H., 63 RM.; Helmsheim 3: 180 Ztr., 73,40 RM., 10 Ztr., l. H., 63 RM.; Hettigenbeuren: 100 Ztr., 68,75 RM., 50 Ztr., l. H., 58,75 RM. Hilsbach 1: 350 Ztr., 74.85 RM., 20 Ztr., l. H., 68,10 RM.; Hilsbach 2: 350 Ztr. 76,70 RM., 30 Ztr., I. H., 64 RM.; Hilsbach 3: 330 Ztr., 76,25 MM., 20 Ztr., l. H., 66 RM.; Hochhauſen a. d. T.: 110 Ztr., 65,20 RM., Gr. 5 Ztr. 30 RM. N. 1,5 Ztr., 45 RM.; Hoffen⸗ heim 1: 350 Ztr. 79,35 RM.: Hoffenheim 2: 36) Ztr., 79.15 RM.; Hoffenheim 3: 300 Ztr., 79,05 RM.; Hoffenheim 4: 300 Ztr., — cet 8 80,15 RM.; Horrenberg: 230 Ztr., 74,55 RM., 20 Ztr., l. H., 65,20 RM.; Jöhlingen 1: 225 Ztr., 71,80 RM.; Jöhlingen 1a: 225 Ztr., 72,65 RM.; Jöhlingen 2: 350 Ztr., 72,80 RM.; Jöh⸗ lingen 3: 300 Ztr., 72,85 RM.; Jöhlingen 4: 300 Ztr., 73 RM.; Jöhlingen 5: 260 Ztr., 72,65 RM.; Kirchardt 1: 235 Ztr., 75,50 RM., Gr. 1,5 Ztr.; Kirchardt 2: 215 Ztr., 75,65 RM.; Kleinſteinbach und Stupferich: 75 Ztr., 65,80 RM., 130 Ztr., J. H., 63,10 RM.; Obergut 5 Ztr., 45 RM.; Königsbach: 130 Ztr., 68,10 RM., 35 Ztr., l. H., 60 RM., 15 Ztr., ſchw. H., 50 RM., N. 3 Ztr., 45 RM.; Königshafen: 25 Ztr., 63,50 RM.; Kürn⸗ bach und Sulzfeld: 175 Ztr., 69,80 RM., 50 Ztr., l. H., 64,50 RM., 20 Ztr., ſchw. H., 48 RM., Langenbrücken 1: 235 Ztr., 70,50 RM.; Langenbrücken 2: 235 Ztr., 70,60 RM.; Langenbrücken 3: 235 Ztr., 70,10 RM., Abfall 5 Ztr.(Fortſetzung folgt.) Von den badiſchen Schlachtviehmärkten Der Auftrieb auf den badiſchen Schlachtviehmärkten war durch die Kontingentierung feſtgelegt. Es war zu erwarten, daß der fünfte Markt im Januar einen ſchleppenden Verlauf neh⸗ men wird. Nur durch ſcharfe Kontingentierung war es möglich, die Preiſe zu halten. Großvieh war in der Hauptſache in der b⸗ und c⸗Klaſſe angeboten, während Tiere der a⸗Klaſſe nur in geringer Anzahl aufgetrieben waren. Bei den Kälbern ging das Geſchäft etwas beſſer, bei Schwei⸗ nen waren Tiere der c⸗Klaſſe ſchwer unterzubringen. Es iſt zu erwarten, daß auch im Monat Februar die Nachfrage nach Schlachtvieh etwas gedrückt ſein wird. Es iſt den Erzeugern dringend zu raten, mehr vollausgemäſtete Schlachttiere auf die Märkte zu bringen An den badiſchen Schlachtviehmärkten vom 29. Januar 1935 wurden zu den einzelnen Preiſen verkauft in Mark je 50 Kg.: Preis Stück Preis Stück Preis. Stück] Preis Stüc] Breis Stück] Preis Stück] Preis Stück Karlsruhe Ochſen J Bullen 4112 11 Schweine 40 1436 2 2 A 2 05 5 37 335 3 5 E 1%% es 2 10139 1652 172 36 3 8 5 Färſen A 38 1 33„„ 3 10 6 8 50 1 332 3 21 2 39 4 Kälber 37 8 49 50 ne eee e 35 218% 1 fi eee 312 179136150 5 33 346 4 8 416 335 148 432 119 27 ö 15 114 10%%%% 40 1 25 EJ Kühe 14 233 1246 23 267 39 1 2 301 1 S N J%%%%%ͤ%%VGGCCGCCC((( 9 7 1 30 1 43 18 27 30 8 Freiburg. Ochſen Rinder 34 1425 2 J Kälber a 4J Schafe 38 2 40 132 324 347 1031 14010 e 142314629 288 7 CCC 142 35 1 T 33 1 34 335 3280 10 1817 8 33 16 17 341 353 220 R 1 5 2 40 16 57 59 30 2 2 51 239 25 f 28 1 2 Kühe 14 238 1350 6 27 1 Farren 33 111 137 2491 22 140 132 1%% 2%%%„ 2 36 230 1 3234 4 295 g 35 329 1 33 1 Mannheim Ochſen J Bullen 28] 6] Färſen] Kälber 36 44 Schweine 45 1 37 227 7.440 3 56 1438 58 53 29 39 1436 426 13 30 75 14 42 52 242 38 135 925838 75 13 3051 285 35 5 33 13 23 9 36 1 7 50 7 31 2649 106 34 10 22 1022 19 35 2040 9 30% 48 126 33 15 31 621 114 3 8 2 9 7 75 32 13 0 720 1533 2347 7282246 55 31 1029 819 162 27461027 144 22 30 12 5 2418 35 35 16 45 16 26 1544 3 8 31 644 10 25 1343 3 28 8 26 416 1329 10% 22 5 10 27 5 88 15 9 28 82 3323 841 8 3 14 10 27 3 411022 840 19 26 3 Kühe 13 11 2 2 4 642136% 22 132 122 2 1439 1220 5261 18 11 21 220 148 8% 132 1 — 410 118 137 2918 131 1 10329 5 2 15 3120 1 17 779 1520 — 1. Hornung(Februar) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Ac gB-FAsRHNTE NMH ZAHHREIc MEN eSSTEN PBklSEN AUSSEEHICHNET Karlsruhe i. B., Südbeckenstr. 3. 4200 Besuchen Sie das Taſchen-Biehwaage genau wiegend, 125 Rinder 1.20 RM. für Schweine Porto extra. Zentrale 11 bach uchth. al 1 Alfred Fuchs, reit. Brsg., Büro u. 1: Rosa straße 5, Unterlinde —— 8 5 Düng gerſtreuer Ohne Kette, ohne Wechſelräder Streut alle Düngerſorten gleichmäßig in ebenem und hügeligem Gelände 2A m und 2½ m mit Holz ⸗ oder Stahlraͤdern 8 e Oeutſches 5 am Dienstag, den 12. Februar 1935, vormittags 10 Uhr, in Offenburg(landwirtſchaftliche Halle). Zur Verſteigerung kommen ungefähr 50 Sarren. Für alle Tiere ſind Milchleiſtungsnachweiſe vorhanden; ſie ent⸗ ſtammen den 50 rten Blutlinien der badiſchen Fleckviehzucht. 9301 2* De B arüm Hdd WEIL: Oerduſchioſer Wagenrücklouf. zwongsweiſe Großbuchſtobenſperre. u. viele andere Vorteile ihre vorrongſtellung begründen! fordern Sie Angebot!! 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Hornung(Februar) 1935 Seite 164— Folge 5 eL rgen iſchaft Den zinzer. 8 30 16. ig der Mi eneralverſammlung zur Errichtu ates liegt eine Woche vor der General er mmlung zu alverſammlungen: —— L. E. u. Vs.- Landw. Ein⸗ und Verkau 38- und Abſatzverein; L. K 2 8 enoſ enſchaft; K um⸗ und en⸗ ift; Dar⸗ er ürzungen 51 Bezug er ein; Eierabſ. Aufwertu häftsberick neueſten geſetzlichen Beſtimmungen t nebſt (Geſetz In Nachfolge von„Fortſchrittlicher Landwirt(Bad. landw. Genoſſenſchaftsblatt)“ und„Badiſcher Bauer“ Oberbaldingen, L. E und G. Samstag, den 9. Februar 1935: 5 29. ———* Der Vorſtand Kie Egringen, Moltereigen., 8 Uhr,„Sonne“. TO.: 1—7 11, 2 Der Vorſtand: Oberhauſen, Amt Bruch Spargelbau⸗Verk.⸗Gen., ½3 Uhr,„Hirſch TO. Müller, Brenneiſen 8 l 5. 5,„ 1, 5 5 Vorſtand: Bohn iller. Ihringen, n., 8 Uhr,„Hirſchen“. TO.: 1—8, 11, 17, 21— Der Vor Ringsheim, Dr„ 2 Uhr,„Linde 2 1* 8. 19, 2 23. ſtand: Gibſon, Gug* 2 1 8 Gedenken ährigen Beſtehens. Der Vorſt God Mietersheim, L. Bu 8 Uhr,„Rathaus“. TO.: 1—5, 11, 21. Angliederung] Stahringen, 78 Uhr,„Ochſen!. TO.: 1—5, 7, 16, 2122 des genoſſenſchaftl. Milchgeſchäftes. er Vorſtand: Jenne, englere Der Vorſtand a üdele 8 Spöck, L. E. u. V. G., 8 Uhr,„Krone“. 2 5, 7, 11, 21 Der Vorſtand ockach, Milchgen., 2 Uhr,„Stengeleſaal“. TO.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Mangold, ton 8 a 2 33 5 Vorſtand: Hahn, Amann. Behla, E. u. V. 58 Uhr,„Sternen!. 7 1 1, 21—2 Der Vorſtand Todtmoos,„ ½11 Uhr,„Gewerbeſchulſaal“. TO.: 1—5, 7, 11, 21, Kindler, Baumann a 5 Der Vorſtar n, r S ub Kreuz O.: 1 ſung der Genoſſenſchaft* Make 8 2 5 Bietigheim, L. E. u. V. G., Uhr,„Kreuz 9 ſen Weildorf, flereigen., 6 158, 7, 11, 17, 2122. Der Vor⸗ 2. Wahl der Liquidatoren; 3. Verſchiedenes datoren: Haſelwander, tar lotz, Ha uther Schröder Wollmatingen 4 O.: 1 7, 11, 17, 212 Sonntag, den 10. Februar 1935: Buchen, Viehverw. Gen. Walldi Bu 22 Uh ihnhof⸗Hotel TO.: 1—5 Sonntag, den 17. Februar 19 7, 8, 11—23; Verlegung d tzes der Genoſſenſchaft von Buchen nach Wall Bleichheim 1 2 4 5, J, 14 dürn. Der Vorſtand: Grimm, Schäler. 2. a 5 16, 19 2 1..„. 0 Diersburg, L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Linde TO.: 1—5, 7, 11, 14, 21—23; Auf Dehningen, 523 1,„ 11, nahme des Milchgeſchäftes. Der Vorſtand: Wälde, Kalble.. 5 5 14, 16, 21, 8 8 f Maßler 1 Durbach, Winzergen., 155 Uhr,„Rathaus. TO.: 1—5, 7, 11, 16, 21 3 Der Oſterburken, Viehverw. Gen., 4 Uhr,„Löwen“. To 123 Der Vorſtand: Vorſtand: Wörner, Möſſinger. g 3 5 Throm. Frickingen, Bad. Bodenſee⸗Obſtabſatzgen., 3 Uhr,„Löwen“. TO.: 21; Wahl eines 3. Vorſtandes. Der Vorſtand: Möhrle, Baumann. 5„„ Dienstag, den 19. Februar 1935: Immendingen, L. E. u. V. G., 2 Uhr,„Kreuz“. TO.: 1—7, 9—11, 13—19, 21-22.. f 8 2 4 Der Vorſtand: Buggle, Sohm. Stebbach, Milchabſ., 8 Uhr,„Rathaus“. TO.: 1—23. Der Vorſtand: Hilden⸗ 2 3 3 1 +— 3 99 55— Immendingen, Milchgen Uhr,„Kreuz“. TO.: 1—7, 9—11, 13—19, 21—22 brand, Schlauch. Der Vorſtand: Buggle, Sohm. 8 3. a Lützelſachſen, Milchabſatzge ½3 Uhr,„Alte Pfals“. TO.: 1—5, 7, 11, 16, Sonntag, den 24. Februar 1935: 21—23. Der rſtand: Schröder, Rohr. 5 8 9 7a Sin Sen 5 Ratbaus 23 5 Vorf Mappach, Elektriz gen., 2 Uhr,„Rathaus“. TO.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der 3 Sp. u. DR 2 Uhr, ſtathau Te 1—2 Der Vorſtand: — 0 1 er, Mar 1 Vorſtand: Pfunder, Scheurer. Gommeringer artin Reichs k: Geſamt⸗Paſſiva: 3583,96 RM. Bezugs⸗ und Abſatzgenoſſenſchaft des 2 a Reichsmark 1 7 2 2 9 bezug 5 ſchaf Bekanntma ungen Ba vereins iegelau e. G. m. b. H. i. Liqu. Die Liquidatoren: Vitus Burger und lhe Burger 1. Bekanntmachung: Gemäß hluß der Generalverſammlunger—. 1 und 5. November 1934 wu d oſſenſchaft ar t. Die& 2. Bekanntmachung: In der Generalverſammlung vom 18 vember 1934 iſt die hiermit aufgefordert, ſich zu u en Auflöſung ſchloſſer en Gläubiger werden aufgefordert, ſich zu melden, Liquidations⸗Eröffnungsbilanz per 31. Dezember 1933: Aktiva 0 S 9 r 2 u. H. in urg i. Liqu tungen 1 RM.; Beteiligungen bei der Landw. Bank, Karlsruhe 100 Die Juida 0 erz und Viktor Grundter ohbend zeſch 8 eile 59 RM.; Hyp ate 1 Darlehen 31 2 l 5 5—— ſtehende Geſchäftsanteile. 590 RM.: Hypotheken e 5 2. Bekanntmachung Generalverſammlung vom 2 Auguſt 1934 hat be⸗ Rückſtändige Zinſen 4424,34 RM.; lid. Rechnung 28,60 RM.; Haftft RM. herabzuſetzen Ferner wurde die Herab⸗ anweiſungen 2500 RM.; Guthaben bei Bad. Landwirtſchaftsbank g 7 heſchloff 1 0 ee Maßgabe Kaſſenbeſtand 447,25 RM.; Geſamt⸗Attiva: 40 369,89 Rh.: Paſſiva: 5 iftsa„„ en bleiben und en guthaben der Mitglieder 612 RM.; Ausſtehende Pflichteinzahlungen auf— 9 Obſt b enſch ift— 5 A 0 5 25 b. 9 1 anteile 590 RM.; Rückſtellungen und Wertberichtigungspoſten 4906,46 RM en en 8 5 und 8 1 5 5 1755 5 Fu ch einlagen 6494,83 RM.; Schulden bei der Bad. Landw. Bank 27 744 RM.: Ge⸗ 9 5„ 255 8 5 0 3 67 Darleihkaffe e. t i ch„Bauer Spar⸗ winn 22,60 RM.; Geſamt⸗Paſſiva: 40 369,89 RM.; 2 m. u Eppelheim bei Heidelberg i. Liqu. Die Liquidatoren: Heinrich Weckeſſer, Bankbeamter in Heidelberg⸗Kirchheim und Jakob Barth, Kaufmann in Eppelheim. Die Genoſſenſchaft wurde laut Beſchluß der Generalver⸗ Die Gläubiger werden aufgefordert, 1. Bekanntmachung: ſammlung vom 10. Dezember 1934 aufgelöſt. ſich zu melden. Liquidations⸗ Eröffnungsbilanz per 31. Dezember 1934. Aktiva: Inventar 1 RM.; Beteiligung 200 RM.; Kaſſe 909,14 RM.; Geſamt⸗Aktiva: 1110,14 RM Paſſiva: Geſchäftsanteile 804 RM.: Landwirtſchaftsbant 20 RM.; Reingewinn 1934 286,14 RM.; Geſamt⸗Paſſiva: 1110,14 RM. Molkereigenoſſenſchaft Hüſingen, Amt Lörrach e. G. m. b. H. i. Liqu. Die Liquidatoren: Ernſt Schöpflin und Ernſt Ruf. 1. Bekanntmachung: Gemäß Beſchluf tember 1934 wurde die Genoſſenſchaft aufgelöſt. dert, ſich zu melden. Liquidations⸗ Eröffnungsbilanz: Aktiva: Beteiligungen 1300 RM.; Forderungen Forderungen der Generalverſammlungen vom 9. Sep Die Gläubiger werden aufgefor⸗ 87— an Mitglieder für Waren und Verluſtanteile und Abgetretene 1703,60 RM.; Warenbeſtand 4,50 RM.; Kaſſenbeſtand 356,60 RM.; Verluſt 219,26 RM.; Geſamt⸗Aktiva: 3583,96 RM. Paſſiva: RGH.⸗Rückſtellungskonto 812,16 RM.; Ausgabenreſte 150 RM.; Schuld an Landwirtſchaftsbantk 2621,80 2. Bekanntmachung: In den Generalverſammlungen vom 4. und 11 November 1934 wurde die Auflöſung Die Gläubiger werden aufgefordert, ſich zu melden. Landw. Ein⸗ und Verlaufsgenoſſenſchaft Riegel a. K., Amt Emmen⸗ dingen e. G. m. b. H. i. Liqu. Die Liquidatoren: ſef Hitz, Bankbeamter in Riegel, und Joſef Ries, Landwirt in Riegel. beſchloſſen. eneralverſammlung vom 17. Dezember . 1 werden hiermit aufgefor⸗ aft„1931“, Sandhauſen, 3. Bekanntmachung: Durch Beſchlu wurde die Genoſſenſchaf dert, ſich zu melden. Landr ß der G Di 1934 Amt Heidelberg e. E. m ren: Adam Mattern VII. und Jakob Gänzler II 52/53 3. Bekanntmachung: Durch ſchluß der Gener gen vom 2. und 9. Dezember 1934 wurde ur e Genoſſenſchaft e Gläubiger werden hiermit aufgefordert, ſich zu melden. Landw. Ein⸗ und zerkaufsgenoſſenſchaft Kützbrunn. Amt Tauberbiſchofsheim, e. G. m. b. H. i. Liqu. Die Wannen Joſeph Scherer und Nikolaus Stolzenberger. 3. Bekanntmachung: Durch Beſchluß der Generalverſammlung vom 19. Dezember 1933 wurde die Gencoſſenſchaft aufgelöſt. Die Gläubiger werden aufgefordert, ſich zu melden. Landw. Ein⸗ und Verkaufsgenoſſenſchaft Staufen i. Br., e. G. m. b. H. 5605 i. Liqu. Die Liquidatoren: Emil Freudig und J. H. Broghammer. 56/57 Bücherſchau Die SA. erobert Berlin. Von Wilfried Bade, mit Bildern. Verlag Knorr& Hirth, München, Leinen 2,90 RM. Das Buch umfaßt die Schilderung der Lebensarbeit des Berliner Gau⸗ leiters Dr. Göbbels. Inmitten des Kampfes um das rote Berlin ſteht das Leben und Schickſal Horſt Weſſels und die Eroberung des Arbeiters Schulz, der zum überzeugten SA. Mann wird. Ein einfacher Tatſachenbericht mit nüchternen Worten, der aber gerade deswegen umſo ſtärker wirkt. Die magiſchen Wälder. Von Heinz Gumprecht. Verlag G. Bertelsmann in Güterloh. 421 Seiten. Preis gebunden 4,80 RM. Gumprecht der Verfaſſer dieſes Buches hat mit vie⸗ len ſeiner Kriegskameraden Rußland als Gefangener erlebt. Mißhandelt von Koſaken, hinter Stacheldraht in ſumpfigen Wäldern, dem Hunger und Typhus ausgeliefert, mußten die Gefangenen jahrelang die ſchwere Arbeit verrichten und doch hat der Verfaſſer mit tiefem Blick das eigentliche Rußland erlebt, die geheimnisvollen Wälder, die ebenſo undurchdringlich ſind, wie der eigenartige Charakter Rußlands. Ein Siedler vom Heidebrinkhofe. Von Guſtav Schröber⸗ Preis gebunden 1,80 RM. Verlag G. Bertelsmann, Güterloh. Sieben Männer ſchließen ſich zuſammen, um neues Land zu ge⸗ winnen und auch eine neue Exiſtenz zu ſchaffen. Eine feſte Kameradſchaft verbindet ſie und läßt ſie den harten Kampf um das Erringen der neuen Exiſtenz ertragen. Sie ſind Kämpfer nach den Ideen des neuen Deutſchlands und werden freie Bauern auf ihrer ſelbſtgeſchaffenen Scholle. er Horn rnung(Februar) 1935 Wochenblatt der Lande sbauernſchaft Baden Folge 5— Se — Sein Preis Der Ba Dichtung. gen aufgestellt. vsolut säurefest, e Milchsäure imprägniert seine Umwandung. Bast unbegrenzt haltbar.(20 Jahre und mehr Garantie). ist leicht zerlegbar und verselzbar. ist billig, seine Unterhaltung nahezu Null. stoff, Holz, ist von altersher bewährt für Gärbehäſter. 9. Holz list warm, daher weitgehendst frostsicher. Keine Schwitzwasserbildung, keine Randveriuste. Unverbindliche fachmännische Beratung durch Lothar dramelspacher, o eban“ Hrunlern L. Breisgau — und vasserdicht durch seine patent benötigt also keinen innenanstrich. 130 Oberrheiniſche Lagerhaus⸗ und Speditions⸗HGeſellſchaft n. b.. 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Sauermilch⸗ ö Nad 5 1 käſereien Sonntag den ich 8 1 ziffer 2 der Ver nachmittags 1 Uhr ber d nmenſchluß der Löwer in Oſterburten Milchm ſind die Sauermiich⸗ ge tgliederverſammlung käſereien a Betriebe, die Milcherzeug⸗ Tagesordnung niſſe herſtellen, Mitglied der Milchver⸗ Vorſitzenden orgungsverbände Bei den beſonders gelagerten Betriebsverhältniſſen der cht Sauermilchkäſereien beſteht die Mög⸗ t lichkeit, daß ſie bisher nicht reſtlos er⸗ Voranſchlag. faßt worden ſind. Die im Gebiete des Einrichtung einer Bockweide. Milchwirtſchaftsverbandes Württemberg Schafſcherkurſe. gelegenen Sauermilchkäſereien haben ſich Vortrag des Herrn Landwirtſchafts⸗ daher, ſofern dies bisher noch nicht ge⸗ rats Vetter über„Die Entwicklung ſchehen ſein ſollte, der Marktregelung der deutſchen bis ſpäteſtens 1. Februar 1935 Schurwollen ſowie über Weſen und beim Milchwirtſchaftsverband Württem⸗ Aufgaben d. Reichswollverwertung“. berg, Stuttgart⸗W., Johannesſtr. 86, 9. Einrichtung von Schaſwäſchereien. anzumelden, und zwar ohne Rücſicht 10. Anträge und Wünſche. darauf, ob ſie ſelbſt hergeſtellten oder Wir laden hierzu ein. zugekauften Quarg verarbeiten. Heil Hitler! Stuttgart, 18. Januar 1935 Landesverband Badiſcher Schafzüchter. ö Der Vorſitzende: Der Vorſitzende: Otto Roth 1 gez. Conz mann. Bekanntmachung des Milchwirtſchaftsverbandes Baden⸗Pfalz, Hauptabteilung Molkereiweſen, betr.: Abhaltung eines milchw. Lehrganges. In der Zeit vom 11. II. 35(beginnend vormittags 9 Uhr) bis 13. II. 38 findet an der Molkereilehr⸗ und Kontrollanſtalt Raſtatt bei genügender Beteilt⸗ gung ein milchwirtſchaftlicher Lehrgang ſtatt. Durch dieſen Lehrgang ſoll den Per⸗ ſonen, die für die Führung einer Milchſammelſtelle, Rahm⸗ oder Tiefkühlſtation oder für den Handel mit Milch, die hierfür erforderlche Sachkunde nachzuweiſen durch den raf haben, aber auch den ſonſtigen Intereſſenten Gelegenheit gegeben werden, ſich die grundlegenden Kenntniſſe, der Bildung, Zuſammenſetzung, Beſchaffenheit, Ge⸗ winnung, Behandlung, Entrahmung und Unterſuchung der Milch, ſowie der ein⸗ ſchlägigen Geſetzesbeſtimmungen anzueignen Die Kursgebühr beträgt 5 RM. und iſt bei Beginn des Kurſus zu entrichten. Für die Ausfertigung der Beſtätigung über den Beſitz der gemäß 88 61 b und 79 Abf. 2 c der Badiſchen Vollzugsverordnung zum Milchgeſetz erforderlichen Sach⸗ kunde wird eine Gebühr von 2 RM. erhoben. Anmeldungen ſind an die Molkereilehr⸗ und Kontrollanſtalt Raſtatt in Raſtatt, Kaſernenſtraße 6, umgehend mit Angabe des Vor⸗ und Zunamens, des Geburts⸗ und Wohnortes und des Berufes unter Beifügung eines kurzen Lebenslaufes zu richten. Bei der Anmeldung iſt anzugeben, zu welchem Zweck der Lehrgang be⸗ ſucht wird Die Antragſteller erhalten von der Mitteilung, ob ſie zu dem Lehrgang zugelaſſen Karlsruhe, den 24. Januar 1935. Molkereilehr⸗ und Kontrollanſtalt eine werden Milchwirtſchaftsverband Baden⸗ Pfalz: Der Vorſitzende: gez. Mayer. Haus. Abdruck: Der tikel iſt nur migung der inen Für Anzeigen, Abdruck ſämtlicher mit beſonderer Schriftleitung geſtattet. oder in denen Heil⸗ Landwirt Her⸗ bert Wolff, Karlsruhe. bei Portobeilage zurückgeſandt. Druck: G. Braun G. m. b. H., Karls⸗ ruhe, Karl⸗Friedrich⸗Straße 14. Verantwortlich für die Anzeigen: Bezugspreis: 50% monatlich frei V.: Emil Krotz, Karlsruhe. Ar⸗Anzeigengebühren und Preis nachlä Geneh⸗ 83. Zt. iſt Anzetgenpreisliſte Nr. gültig übernommen, noch nnn min umi Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Hauptſchriftleiter: Dipl. Unverlangte Maunſkripte werden nur i. ſſe: 4 Miſchfuttermittel angeprieſen werden, wird vom Verlag und von der Landesbauernſchaft Baden weder eine Gewähr ein Werturteil abgegeben. umme Karlsruhe Nr. 8280 Fernſprecher: Schriſt⸗ Bezugsabbeſtellungen lönnen nur durch bis 8291. Nach Dienſtſchluß: unſere Bezieher ſelbſt und nur 85 beim V rlag direkltt vorgenommen leitung 8289, Verlag 8288. werden, ſofern die Abbeſtellung den] Drahtanſchrift: Landesbauernſchafts⸗ bedingungen entſpricht. Die Verlag Karlsruhe. Abbeſtellung muß bis ſpäteſtens 20. aer des laufenden Monats bei uns ein⸗ Erfüllungsort: 6 1 he. gegangen ſein. Durchſchnittsauflage IV. Vierteljahr 1934: 62 807. Bezugs Zus Bauernhaus gehört das Wochenblatt! eee eee mum 1 N N 6 0 Seite 168— Folge 5 Wochenblatt der Landes bauernſchaft Baden 1. 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