Bezugspreis monatlich 50 Rpf. frei Haus. Hauptſchrift⸗ leitung: Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16, Fernruf 8280, nach Dienſtſchluß 8289. Zuſchriften für Schriftleitung u. Verlag erbeten nach Karlsruhe, Poſtfach Nr. 187. Re⸗ daktions⸗ und Anzeigenſchluß: Dienstag mittag 12 Uhr. Das Wochenblatt erſcheint am Freitag jeder Woche. Folge 11, 3. Jahrgang Verleger: Landesbauernſchaftsverlag Baden G. m. b. H., Karlsruhe, Beiertheimer Allee 18. Fernruf 8280, nach Dienſtſchluß 8288. Anzeigengebühren und Preisnach⸗ läſſe: z. Z. iſt Preisliſte Nr. 4 gültig. Erfüllungsort: Karlsruhe. Alle Zahlungen an Poſtſcheckkonto Karlo⸗ ruhe 18830 oder Bad. Landwirtſchaftsbank, Karlsruhe. Karlsruhe, 15. Lenzing(März) 1935 — Wenn tausend einen Mann erschlagen, Das ist nicht Sieg, nicht Ruhm noch Ehr! Das Kriegerdenkmal in Oppenau Und heißen wird's in späten Tagen: Geslegt hat doch das deutsche Heer! Seite 338.— Fol ze 11 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Zum Tag der jährigen Wiederkehr der ene nationalſozialiſtiſchen Machtübernahme in ſozialiſtiſcher Baden hatten ſich am Montag die Mitglieder Staat der Regierung mit den führenden Perſön⸗ lichkeiten des geſamten wirtſchaftlichen und kulturellen Lebens Badens zu einem feierlichen Staatsakt im großen Sitzungs⸗ ſaal der Reichsſtatthalterei verſammelt. Miniſterpräſident Walter Köhler ergriff für den er⸗ krankten Reichsſtatthalter Robert Wagner das Wort und er⸗ innerte an den denkwürdigen Tag vor 2 Jahren und die Ver⸗ hältniſſe, die der Nationalſozialismus in Baden und im Reich angetroffen hat. Die Arbeitsloſenziffer wurde von 185 000 auf 83 000 zurückgeſchraubt. Die wirtſchaftliche Lage Badens als Grenzland iſt ſchwierig. Trotzdem muß mit aller Kraft weiter daran gearbeitet werden, den Export zu ſteigern. Die Rückgliederung des Saargebietes bedeutet für Baden einen ſtarken Antrieb in wirtſchaftlicher Beziehung. Der Mi⸗ niſterpräſident ſchilderte das Wiederaufblühen der Landwirt⸗ ſchaft und erklärte, daß man ſtolz ſein könne, daß auf dem Ge⸗ biet der Meliorationen und der Feldbereinigung nirgends mehr getan werde als in Baden Im Verlauf ſeiner Ausführungen ſchilderte er die Ver⸗ hältniſſe auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens der Wirt ſchaft und der Kultur und die vor uns liegenden Aufgaben im oͤritten Jahr des nationalſozialiſtiſchen Staates. Unter ſtärkſter Beteiligung der Partei und Trauer der einzelnen Organiſationen, ſowie der um Schemm bayeriſchen Oſtmark und der Stadt Bayreuth fand die Beiſetzung des Staatsminiſters und Gauleiters Hanns Schemm ſtatt. Auch der Führer traf trotz ſeines angegriffenen Geſundheitszuſtandes in Bayreuth ein und erwies ſeinem Mitkämpfer die letzte Ehre. Der Reichs⸗ bauernführer und Reichsernährungsminiſter R. Walther Darré hat an die Gattin des Verſtorbenen, den bayeriſchen Miniſter⸗ präſidenten Siebert und an die bayeriſche Oſtmark Beileids⸗ telegramme gerichtet, in denen er ſein Beileid zu dem ſchweren Verluſt ausſpricht.. Die durch die Erkrankung des Führers ver⸗ ſchobene Reiſe des engliſchen Außenminiſters zu Beſprechungen mit dem Führer in Berlin wird aller Vorausſicht nach noch im März ſtattfinden. Der Reichsaußenminiſter hat dem britiſchen Bot⸗ ſchafter mitgeteilt, daß der Führer und Reichskanzler zu ſeiner Erholung 14 Tage nach Berchtesgaden abgereiſt iſt. Man hofft jedoch, daß die Reiſe des engliſchen Außenminiſters noch vor Ende dieſes Monats ſtattfinden kann. Dieſe Nachricht hat in London eine ſehr gute Aufnahme gefunden. Auch der Tag der Abreiſe für den Lordſiegelbewahrer Eden in Moskau ſteht bereits feſt. Auf der Rückreiſe wird derſelbe auch Warſchau, der Hauptſtadt Polens, einen Beſuch abſtatten. 2 Jahre national⸗ Der engliſche Beſuch Oeutſchl Ueber das obige Thema hielt der ſtellver⸗ =— 225 tretende Reichswirtſchaftsminiſter Dr. Schacht Weltwirtſchaft auf der Leipziger Meſſe eine bedeutſame a Rede. Er ſtellte an den Beginn ſeiner Aus⸗ führungen ſein Bekenntnis zur Wirtſchaftspolitik des Natio⸗ nalſozialismus und erklärte, daß mit dieſer auch im Ausland gerechnet werden müſſe. Alle Maßnahmen auf wirtſchaftlichem Gebiet erfolgen im Einverſtändnis und mit Billigung des Führers. Den Nachteilen, die durch die Deviſen⸗ und Roh⸗ ſtofflage geſchaffen wurde, ſtehen die Vorteile der Arbeits⸗ beſchaffung, Steuer und Zinſenſenkung, ſowie der Gründung neuer Induſtriezweige gegenüber. Die Wirtſchaft habe die Aufgabe, mit aller Kraft ſich für den Export einzuſetzen. Bei der Rohſtoffzuteilung werden die Firmen mit Export in Zu⸗ kunft beſonders berückſichtigt werden. Auf allen Gebieten muß die Leiſtung maßgeblich ſein. Dr. Schacht wandte ſich dagegen, daß die Verantwortung des einzelnen ausgeſchaltet werde, und daß die Preisbildung auf der Kalkulation des ſchwächſten Betriebs aufgebaut werde, weil dem tüchtigen, fleißigen und ſparſamen Unternehmer durch alle möglichen Bindungen die Früchte ſeiner Arbeit und Tüchtigkeit entzogen werden. Im Anſchluß daran verbreitete ſich der Reichsbankpräſident über Zins⸗ und Kapitalfragen. 8 Die Leipziger Meſſe 1935 iſt am vergangenen Der Erfolg der Sonntag geſchloſſen worden. Sie nahm einen Leipziger Meſſe ausgezeichneten Verlauf. In einer Gefamt⸗ zahl von 200 000 Beſuchern hat die diesjäh⸗ rige Meſſe einen Rekordbeſuch, wie er ſeit dem Ausbruch der Wirtſchaftskriſe nicht mehr erlebt wurde. Die Belebung war hauptſächlich durch die Auswirkung der ſtaatlichen Arbeits⸗ beſchaffungsprogramme in der Induſtrie zurückzuführen. Der Auslandsbeſuch war erfreulich ſtark. Aus 72 Ländern kamen 55 71 000 Beſucher, das ſind um ein Viertel mebr als im Vorjahr * —— otchenrundſchau Die deutſchen Memelländer haben unter der Terror im litauiſchen Herrſchaft einen offenſichtlichen Memelland Terror zu ertragen. Das wird jetzt wieder durch die Beantragung von fünf Todes⸗ urteilen im Prozeß gegen die Memelländer dargelegt. Ob⸗ wohl in den Verhandlungen der Beweis für die Unſchuld der Angeklagten erbracht werden konnte, wurden fünf Todes⸗ urteile und hohe Zuchthausſtrafen beantragt. Deutſchland hofft, daß die Garantieſtaaten den Mut finden werden, ange⸗ ſichts dieſer unerhörten Behandlung die deutſchen Volks. genoſſen im Memelland zu ſchützen und die litauiſche Willkür in der Zukunft unmöglich zu machen Das franzöſiſche Kabinett beſchäftigte ſich in Mehr Soldaten der vergangenen Woche in einer Sitzung mit und mehr Waffen der Einführung der zweijährigen Dienſtzeit. Es ſoll ein Geſetz verabſchiedet werden, wo⸗ nach in Frankreich die zweijährige Dienſtzeit eingeführt wird, Bereits die im April dieſes Jahres eingezogenen Rekruten ſollen 18 Monate unter den Waffen ſtehen, während die im Oktober einberufenen bereits zwei Jahre Dienſt tun ſollen. Dieſe Regelung ſoll bis 1940 beibehalten werden und dann in Abſätzen wieder zur einjährigen Dienſtzeit übergegangen werden Frankreichs Die ge ährdeter doloni n a n Nordafrika Kolonialbeſitz machen den Franzoſen ſchwere Sorgen. Eine gefährdet augenblickliche wirtſchaftliche Kriſe, derzufolge das Mutterland Frankreich die Produkte der Kolonien(Wein, Orangen und Dattelpalmen) nicht mehr ab⸗ nehmen kann, iſt die Urſache großer politiſcher Unzufrieden⸗ heit. Vor allem die jüngere Generation von Algier und Tunis iſt politiſch ſehr regſam und daher für Frankreich ſehr gefähr⸗ lich. Die geiſtigen Führer der Bewegung ſind in dem Kreiſe derjenigen zu ſuchen, die die Univerſitäten in Frankreich oder Europa beſucht haben. Außer der Kenntnis Europas, der Stärke und Schwäche der einzelnen Länder, wirkt auch die ab⸗ ſolute Bevorzugung der Franzoſen in den höheren Stellen der Kolonien aufreizend, da die Studenten infolgedeſſen keine ihrer Ausbildung zukommende Stellung in ihrem eigenen Land finden können. Die tatſächlichen Gründe liegen in dem Pan⸗ mohammedanismus, und der Streit iſt ein Glaubens⸗ und Raſſenſtreit gegenüber der franzöſiſchen Herrſchaft. Der fran⸗ zöſiſche Innenminiſter Regnier befindet ſich im Augenblick auf einer Afrikareiſe, um ſich ſelbſt ein Bild von den Zuſtänden und Schwierigkeiten zu machen und eine Löſung dafür zu finden. Polen verfolgt ſeit Jahren die Beſtrebungen Polen und die der baltiſchen Staaten, ſich zu einem Block Baltenſtaaten zuſammenzuſchließen und damit die Stoß⸗ kraft zu verſtärken, mit großem Intereſſe. Ob man dabei weiter auch eine Einbeziehung von Finnland beabſichtigt, muß dahingeſtellt bleiben. Jedenfalls mißt Rußland dieſen Beſtrebungen große Bedeutung bei und glaubt dieſen Staatenblock als gegen ſich gerichtet betrachten zu müſſen. Unter dieſem Geſichtswinkel bekommt die Reiſe des polniſchen Generals und Stabschefs nach Riga, Reval und Helſingfors eine beſondere Bedeutung. Zwiſchen Eſtland und Lettland beſteht bereits ein Militär⸗ bündnis. Polen hat dieſen Staaten und ihrem Bündnis des öfteren ſein freundſchaftliches Intereſſe gezeigt. Man wird nicht fehl gehen, wenn man die Gründe dieſer Entwicklung auf der polniſchen Seite mit dem Wunſch der Schaffung von konſolidierter Verhältniſſe an der Grenze gegenüber dem ruſſiſchen Druck zu erklären ſucht. Der griechiſche Aufſtand iſt niedergeſchlagen. Ruhe in Die Führer der Aufſtändiſchen in Maze⸗ Griechenland donien haben ſich über die bulgariſche Grenze begeben. Venizelos, der geiſtige Va⸗ ter der Unruhen, iſt mit mehreren Rebellen auf italieniſchen Boden geflüchtet. Die Aufſtändiſchen haben vorher alle Kaſſen geplündert. Sämtliche Aufſtändiſchen wurden bei ihrem Ueber⸗ tritt über die Grenze verhaftet und interniert. Venizelos ſoll als politiſcher Flüchtling betrachtet und daher nicht aus⸗ geliefert werden. Der Unterredung mit einem Berichterſtatter zufolge, äußerte Venizelos, daß er ſich nun endgültig von der Politik zurückziehen werde. Mit dem Uebertritt der Führer des Aufſtandes auf neutralen Boden, kann der Aufſtand als vollkommen niedergeſchlagen betrachtet werden. Die Regierung iſt auf der ganzen Linie Sieger und Herr der Lage. Chineſiſch⸗ Es iſt ſehr bemerkenswert, daß die chineſtſche japaniſche Regierung ein Geſetz erlaſſen hat, wodurch Freundſchaft eine Propaganda gegen Japan in China ver⸗ a boten worden iſt. Die chineſiſchen Behörden ſind zur ſtrengen Durchführung des Geſetzes verpflichtet wor⸗ den. Mit dieſem Schritt iſt die chineſiſch⸗japaniſche Freund⸗ ſchaft begründet worden. 15. Lenzing(März) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 11— Seite 339 zoldat von 917 2 2 2 Von Werner Beumelburg Der Soldat von 1917 iſt ein ganz anderer als der Soldat von 1914. Drei Jahre Krieg haben ihn äußerlich und innerlich voll⸗ ſtändig umgeformt. Verdun und die Somme haben ihm ihren Stempel in die Seele gebrannt. Er ſtürmt nicht mehr in Reih und Glied, er kniet nicht mehr nach vorgeſchriebenen Bewegungen hin. Er hat keinen Sinn mehr für„Tuchfühlung“ und„Richtung“ und„Vordermann“ und „Zwiſchenraum“ und„Abſtand“. Das Exerzierreglement beſteht für ihn nur noch, ſolange er in der Etappe zur Ruhe und Erholung weilt. Führer und Untergebene kommen ſich ein wenig lächerlich vor, wenn ſie dort Grüßen üben mit Anlegen des Zeigefingers und des dritten Gliedes des Mittelfingers an die Kopfbedeckung. Sie tun es mit gutmütiger Nachläſſig⸗ keit und weil es nun einmal ſo vorgeſchrieben iſt, oft auch mit innerem Grimm. Er eilt nicht mehr, todverachtend und den Treuſchwur zum Vaterland auf den Lippen, zwiſchen„Sprung auf— marſch, marſch“ und„Hinlegen“ über Wieſen und Hänge, zwanzig Meter hinter ſeinem Kompagnieführer, der mit ge⸗ ſchwungenem Degen vorausſtürzt. Es klingen keine Horn⸗ ſignale mehr und es wird nicht mehr zum Sammeln geblaſen. Wenn er hin und wieder noch einmal Hurra brüllt, ſo iſt es der heiſere, unheimliche, aus Nervenüberreizung und jäher Zuſammenballung aller Energien hervorquellende Jagdſchrei, der ſich von Trichter zu Trichter im Angeſicht des Feindes Luft macht. Er iſt ein ſonderbares Weſen, ſchweigſam, tagelang mit den äußeren Symptomen der Gleichgültigkeit dem Artilleriefeuer ausgeſetzt. Seine Uniform unterſcheidet ſich kaum noch von der Erde, in der er ſich aufhält. Sie iſt zehnmal mit groben Sti⸗ chen geflickt, zerſchliſſen, verſchoſſen. Eine neue kriegt er nicht, er hat auch keinen Ehrgeiz danach. Der eine trägt Stiefel, der andere Schnürſchuhe mit Wickelgamaſchen. Auf dem Kopfe hat er den Stahlhelm, unter deſſen grauer Glocke das bleiche, mit Bartſtoppeln beſetzte Geſicht wie unter einem düſteren Schatten untergetaucht iſt. Sein Uniformkragen ſteht offen. Das Gewehr, deſſen blanke Teile mit einem Stück Segeltuch eingewickelt ſind, liegt am Riemen um die Schulter wie bei einem Jäger. In der Hand ruht ein derber Knotenſtock. Am Koppel hängt der Brotbeutel mit der Feldflaſche. Im Brotbeutel iſt ein Stück Speck, eine Kante Brot, eine Blechbüchſe mit Kunſthonig oder Schmalz⸗ erſatz, die letzte Feldpoſtkarte von daheim, Patronen und ein Bleiſtift. In der Feldflaſche abwechſelnd Gerſtenkaffee oder Brombeerblättertee mit Diviſionsfuſel, einer Art Branntwein. Neben dem Brotbeutel hängt ein kurzes Meſſer in einer Lederſcheide. Später war die Scheide aus Blech. Es gab kein Leder mehr. Einen ſonderbaren Topf, einer Botaniſiertrom⸗ mel ähnlich oder einer Konſervenbüchſe, trägt er an einem Gurt über der Schulter. Das iſt die Gasmaske, die er niemals da⸗ heim läßt. Er weiß, was von ihr abhängt. r hat auch beſondere Liebhabereien. Der eine ſchnitzt, der andere ſpielt Karten, der dritte ſammelt Patronenhülſen. Die höchſte Seligkeit aber iſt die Zigarette. Man gibt ſich eine Zi⸗ garette zur Begrüßung und zum Abſchied. Zur Ermunterung, aus Dankbarkeit oder aus Sympathie. Der Offizier gibt ſie dem Untergebenen, der Untergebene hilft dem Offizier aus. Die Braut ſchickt dem Freund des Bräutigams Zigaretten, die Mut⸗ ter dem Kameraden des Sohnes, die Frau Hauptmann dem Burſchen des Hauptmanns, der Herr Fabrikant ſeinen Ange⸗ ſtellten im Felde. Zigaretten ſind beſſer als Händedrücke. Auf die Marmeladezulage und die Blutwurſt aus Fleiſchabfällen kann man verzichten, auf die Zigarette nicht. Dem Verwundeten, der mit weißen Lippen und ausgeblu⸗ tetem Geſicht im Graben liegt, ſteckt man mit Selbſtverſtänd⸗ lichkeit die Zigarette zwiſchen die Zähne. Wenn er ſchon nicht n N 90 mehr ſprechen kann, ſo zeigt doch dieſe leiſe Glut der Zigarette, daß noch Leben in ihm iſt. Der Gefangene macht bei ſeinem Bezwinger gut Wetter, indem er ſchleunigſt ſeinen Zigaretten⸗ vorrat abliefert. In der letzten Minute vor dem Angriff, mor⸗ gens bei Dämmergrauen, wenn man im Graben ſteht, fröſtelnd und ohne jede Luſt, noch etwas zu ſprechen, raucht man noch eine Zigarette. Die Hand hält man gewölbt über die Glut, damit nichts zu ſehen iſt. Steigt dann, leiſe ſchaukelnd, in aller Behutſamkeit ſich entfaltend, die Leuchtkugel auf, die den Be⸗ ginn anzeigt, ſo drückt man den Stummel am Gewehrſchaft aus und ſchiebt ihn in die Bruſttaſche. Wie manche Zigarette iſt nicht zu Ende geraucht worden. Auf Briefe von daheim freut ſich der Soldat. Lieſt er ſie, ſo hat er meiſtens nach den erſten Zeilen ſchon genug. Immer derſelbe Jammer. Die Brotration verkleinert, auf die Kartof⸗ felkarten bekommt man nach ſtundenlangem Warten überhaupk nichts, Zucker ſeit zwei Wochen kein einziges Gramm im Hauſe. Die Kinder krank, kein Wunder, es gibt ja keine Kohlen. Der Schwager in Rußland vermißt, ſechs kleine Kinder und eine ſchwächliche Frau. Der junge Schnöſel von nebenan verdient in der Munitionsfabrik ein ſchönes Geld, raucht die teuerſten Zi⸗ garetten, hat eine freche Schnauze und lacht über die Dumm⸗ köpfe, die ſich draußen die Knochen zerbrechen laſſen. Frieden— wie ſoll man das wiſſen, und was geht es einen ſchließlich an? Der Kompagnieführer kann keinen Frieden ma⸗ chen, der Küchenunteroffizier nicht, der Feldwebel auch nicht. Weiß man denn noch, wie es angefangen hat? Es geht immer ſo weiter, am beſten iſt es, wenn man gar nicht darüber nach⸗ denkt. * Es folgt eine Regenperiode, die den Schlammbrei vollendet. Das Material bekümmert ſich nicht darum. Die Artillerieſchlacht geht unvermindert weiter. Infanteriſtiſche Bewegungen ſind ausgeſchloſſen. Am 10. Auguſt verzeichnen die Berichte die ſieg⸗ reiche Abwehr neuer Angriffe auf breiter Front. Aus Jünglingen wurden Männer Wochenblatt der Landesbaue * 2 e ga jaft Bad en Seite 3⁴⁰— Folge 11 Jetzt ſtürmen wir Am 16. Auguſt neuer e 18 e 3 Jo wle marck wird Material rück, d. Am M ittag 8 gleiche 5 5 na vird ver loren. Die Engländer gelangen bis dicht 5 Poelkapelle Nach den Berichten entſteht hier eine Kriſe der Schlacht, weil die Engländer faſt durch die ganze deutſche Materialzone ge⸗ drungen ſind. In Wahrheit iſt das erſt nachher ausgedacht, es iſt wie überall. Ein Durchbruch war ja gar nicht erſtrebt. So geht es weiter. Die Heeresberichte haben ihre liebe Not, ſtili⸗ ſtiſche Neuerungen für dieſe phantaſieloſe Monotonie zu erfin⸗ den. Es iſt ja weiter nichts als Trommelfeuer und Schlamm, worin Menſchen ein faſt unglaubliches Daſein führen. Der Ver⸗ ſchleiß iſt auf beiden Seiten ungeheuer. Es iſt Sache der Rechenkünſtler in den Operationsabteilungen der Stäbe, dafür zu ſorgen, daß der Zuſtrom an friſchen Diviſionen ſich der Materialkurve anpaßt. Trichter vor Trichter wälzen ſich die Materialzonen gegen den Houthoulſter Wald(es iſt ſchon lange kein Wald mehr!) gegen Pasſchendaele(ein Trichterkomplex, der durch die pulve⸗ riſierten Ziegelſteine ein wenig rötlich gefärbt iſt) und gegen Gheluvelt an der Straße von Ypern nach Ménin(Straße— eine gedachte Linie auf der Karte!). Sonderbare Ironie ſind auch die Bezeichnungen, die für einzelne Stellen des Trichterfeldes von der Truppe und von den Stäben als Erinnerung an eine barmherzigere Zeit bei⸗ behalten werden. Zum Beiſpiel wohnt ein Bataillonsſtab in der „Jungburg“, eine neee am„Staigerhaus“, eine Bereit⸗ ſchaft im„Artillerie egehöft“. Der Menſch kann von ſeinen ge⸗ wohnten Begriffen nun einmal nicht laſſen, ſelbſt hier nicht. Es entſpräche dem Geſicht dieſer Schlacht viel beſſer, wenn man ein Syſtem von Längen⸗ und Breitegraden einführen würde, wie es in der Eintönigkeit des Meeres üblich iſt. Man ſpricht auch immer noch von der Kirche von Poelkapelle und n Wegekreuz bei Pasſchendaele, vom Haanebeek und von der dmühle von Grootemolen, vom Herenthage⸗Park und vom en. Als ob man dadurch auch einen einzigen waſ⸗ 1 9 3 die ewiſſenhafte Wieder kommt gänge an Krunken arrhe nehmen zu. Der Kampf mit dem mend. Der Schlamm ſteigt immer 1 vermindert. Man iſt aus der Zone und hat nu rhaupt keinen Schutz mehr Neue G ge, ſogenannte. Am 20., 26. September, l., am 9., am 22., am 26., am 30. Oktober 1917, 8 Materialze en und drüben. in der Mitt ü Marg ſon⸗ 5 q 1 beſchreiben 85 die Ab. d end und läh⸗ a Material raſt Betonklötze hinaus ;kampfta 12 am 4., am al 12. N illt der Raum von Pasſchendaele in iſche Hand. Dann iſt auch mit örtlichen Veränderungen kümmert ſich nicht darum. Es raſt noch weiter, bis es endlich begreift, daß die Das Material be Zeitlang ſinnlos Schlacht zu Ende iſt. Oertliches Ereignis— in vier Monaten ein Geländegewinn eine von 20 Kilometer Breite und 8 Kilometer Tiefe. Ein Schlamm⸗ feld, das einer Mondlandſchaft Ehre machen würde. Millionen Tonnen zerſplitterten Eiſens. Dazwiſchen die Leichen von 200 000 Menſchen. Verbrauch des Angreifers— Hunderte von Eiſenbahnzügen mit Granaten, Zehntauſende von Geſchützen. Hunderttauſend Tote und dreimal ſoviel Verwundete. Insgeſamt ein Abgang von einer halben Million Menſchen. Verbrauch des Verteidigers— weniger viele Menſchen. Material, ebenſo Aus bem EBalb wird ein Trichterfeld 4 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 11— Seite 341 15. Lenzing(März) 1935 Strategiſche Bilanz— belanglos. Marſchall Haig verkün⸗ det, es ſei der größte Sieg, den die Alliierten ſeit der Marne⸗ ſchlacht 1914 errungen hätten. Welche Begriffsverwirrung, welcher Mißbrauch mit dem Wort Sieg! Die Flandernſchlacht iſt der ſtumpfſinnigſte Ausdruck einer bankerotten Heerfüh⸗ rung, die alle Tätigkeit auf das Material und alle Not auf die Truppe abgewälzt hat. Wer ſingt das Lied des deutſchen Soldaten in der Flan⸗ dernſchlacht? i Nicht die Heeresberichte, die in Verlegenheit gerieten, wo⸗ — her ſie neue Worte des Lobes und der Huldigung nehmen ſollten. Nicht die Orden, mit denen man die Ueberlebenden frei⸗ gebig geſchmückt. icht die Denkmäler, die man den Toten daheim errichtet. Es iſt eine ganz ſtille, ganz verſchwiegene Angelegenheit des Herzens. Ein Verneigen, eine wehmütige Trauer, ein Erſchauern, ein Zähnezuſammenbeißen und ein Gebet. (Aus dem Beumelburg⸗Buch„Der Soldat von 1917“, Band 34 der„Schriften an die Nation“. Preis karton. 1,20 RM. Verlag Gerhard Stalling, Oldenburg.) Nationalſozialiſtiſche Agrarpolitie Rundfunkrede des Hauptabteilungsleiters I, Albert Roth, M. d. R. Es war ein Glück für unſer Volk, arm und ſtark zugleich geworden zu ſein. Edle Armut war noch immer der Antrieb zum Schöpferiſchen, zum Blick auf die Zukunft. Flüchtiger Genuß gehört dem Augenblick, aber der Reichtum an inneren Werten prägt ein Volk willenmäßig aus. Wenn ein Volk in große Not, in großes Elend und Verderben gerät und ein ſolches Volk beſitzt noch körperlich, geiſtig und ſeeliſch lebendige Kräfte, ſo werden ſie ſich ſammeln und nach den tiefen Grün⸗ den ihres Niedergangs ſehen und ſomit den Grundſtein zur if i burt ihres Staates legen. Dieſer Grund⸗ eutſchland nach der Revolution 1918 durch f 0 gt durch die. den Frontſo 1 liſtiſche Bewegung, de vor Eigennutz“ durch getragen wurde. Das göttliche Schickſal gab uns Adolf Hitler, der dem Sehnen und Drängen der deutſchen Volksſeele Form und Inhalt gab durch die Gründung der Nationalſozialiſtiſchen Deutſchen Arbeiterpartei. Verſpottet, verſchmäht, verleumdet, gehaßt und verfolgt, ſetzte ſich die junge Partei trotz vieler Rückſchläge in einem beiſpielloſen zwölfjährigen Ringen durch gegen den Liberalismus, Marxismus und Bolſchewismus. Auf legalem Wege wurde die geiſtige Revolution vorwärts getra⸗ gen und erhielt ihre Krönung am 30. Januar 1933 durch die Ernennung unſeres Führers Adolf Hitler zum Kanzler des deutſchen Volkes. Nur derjenige deutſche Volksgenoſſe kennt die Größe des Kampfes unſeres Führers und ſeiner Bewe⸗ gung, der ſelbſt in dieſem Kampfe ſtand und bereit war, Gut und Blut für ein neues Deutſchland zu geben. Das furchtbarſte Erbe, was je eine Regierung hinterließ, mußte der National⸗ ſozialismus antteten und Übernehmen. Der Liberalismus, in ſeiner Endkonſequenz der Bolſchewismus, mit ſeiner ver⸗ heerenden Brandfackel, gab durch den Reichstagsbrand das Todesſignal für das deutſche Volk. Ueberall Verzweiflung, Not und Elend, Schulden, Fäulnis, Korruption, ein ſittlicher und moraliſcher Zerfall und nicht zuletzt bereits 7 Millionen Arbeitsloſe waren das ſichtbare Produkt des alten verwahr⸗ loſten liberaliſtiſchen Syſtemm. Ein neuer Kurs Mit eiſerner Hand ergriff Adolf Hitler das Steuer richtunggebend für eine beſſere Zukunft des deutſchen Volkes. Die erſte Tat zur Volksgemeinſchaft war die Beſeitigung des für das deutſche Volk ſo verhängnisvollen Parteiſtaates, an deſſen Stelle der deutſche Volksſtaat geſetzt wurde. An die Stelle der verantwortungsloſen Länderparlamente traten ver⸗ untwortungsbewußte nationalſozialiſtiſche Führer. Adolf Hitler verlangte von ſeinem Volke 4 Jahre Zeit und Geduld zur Beſeitigung der furchtbaren ſeeliſchen und wirtſchaftlichen Nöte ſeines Volkes. Der Nationalſozialismus muß das nachholen, was die Regie⸗ rungen vor uns verſäumt haben, muß das wiedergutmachen, was der Liberalismus am deutſchen Volk gefündigt hat. So mußbe in erſter Linie die Arbeitsloſigkeit zum Stillſtand ge⸗ bracht werden, was man im alten Syſtem für unmöglich hielt. Der Nationalſozialismus hat durch die Arbeitsſchlacht ſchon im zweiten Jahre der Machtübernahme einen gigantiſchen Sieg errungen für die deutſche Arbeiterſchaft. Der junge national⸗ ſozialiſtiſche Staat hat in zwei Jahren zwei Drittel ſeiner ſämtlichen arbeitsloſen Volksgenoſſen in Arbeit und Verdienſt gebracht, und das ganze deutſche Volk hat es ſich zur Aufgabe gemacht, im neuen Arbeits- und Aufbaujahr dem letzten deut⸗ ſchen Volksgenoſſen Arbeit und Brot zu geben. Neben der Arbeitsſchlacht hat der Nationalſozialismus durch das gigantiſche Winterhilfswerk Deutſchland und der Welt gezeigt, daß der nationalſozialiſtiſche Grundſatz„Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ tiefe Wurzeln im deutſchen Volke geſchlagen hat, und aus dieſem ſozialen Betreuungswerk zugleich ein Hilfs⸗ und Erziehungswerk geſchaffen hat. Des Bauern Beſtimmung Wenn ich jetzt als nationalſozialiſtiſcher Bauer auf die größte nationalſozialiſtiſche Tat zu ſprechen komme, nämlich auf die nationalſozialiſtiſche Agrarpolitik, ſo wollte ich durch Anfangs⸗ — — Se it. e 342—— Folge A Jalſchung durch Au frende Nechd: Soden Handels Ware Der Kapitalismus Sade die Lebensgrundlage des Saueruturmis. Blut und Boden zum Allgemeingut der ganzen deutſchen Na; tion wird. Es liegt im Weſen der nationalſozialiſtiſchen Revo⸗ lution, daß ſie bis in die Wurzeln des Daſeins unſeres Volkes durchſtößt und das Verhältnis des Menſchen zum Boden neu zu ordnen ſucht. Alle großen revolutionäre n Umwälz zungen im Leben der Völker haben zumeiſt ihre Urſache in einem zer⸗ ſtörten inneren Verhältnis des Volkes zu ſeinem Raum gehabt. Dieſe hiſtoriſche Tatſache gilt vor allem für unſer deutſches Volk, deſſen Urſprung und Ausgang in der Bodenſtändigkeit des germaniſchen Bauerntums zu ſuchen iſt. Die Revolution 1933 ſchöpft ihre Quellen aus der Tiefe deutſchen Volks⸗ und Bauerntums. Den Beweis dafür bringen die großen Worte unſeres Führers„Das kommende Reich wird ein Bauernreich ſein oder es wird nicht ſein“. Nur wer dieſe großen bedeu⸗ tungsvollen Worte verſteht und begreift, erkennt die Wichtig⸗ keit und Bedeutung der neuen Agrarpolitik und Agrargeſetz⸗ gebung. Die Schaffung des Reichsnährſtandes, die Heraus⸗ nahme des deutſchen Grund und Bodens aus der liberaliſtiſch⸗ kapitaliſtiſchen Geſellſchaftsordnung bedeutet den Anfang zur Brechung der Zinsknechtſchaft. Ziel und Inhalt unſerer neuen Agrarpolitik geben das Reichsnährſtands⸗ und Reichserbhofgeſetz. In der Bindung von Bauer und Boden, und in der Wieder⸗ herſtellung einer gebundenen Bodenordnung liegt der Weſenskern dieſer Geſetze. Hier hat der Nationalſozialismus eine Umwandlung in der faſſung vom Beruf des Bauern und den Grundſätzen ö Arbeit auf der Scholle vollzogen. Die ewig gültige, Jahrh hundert leider verſchüttete Erkenntnis iſt wie⸗ 0 der Ackerbau als die Urproduktion die erſte t. 11 nd daß der Reichtum der Nation vor⸗ was die W Erde im alljährlichen vorbringt. Der deutſche Bauer hat eder wurlcerdauen. nämlich zu er⸗ Natur nach beſten 8 d auf dem beri Schöpfungsrhythmus h damit ſeine Aufgabe w eugen und den Schöpfungsgang der en zu fördern. Natur und Arbeit allein ſind die wirtſchaftlichen Ur⸗ te, und dieſe finden ihre oberſte Zielſetzung und üllung in der Bedarfsdeckung unſeres Volkes. Wochenblatt der Landesbauernſchaft E 2 Baden 15. Lenzing(M Im liberaliſti und der Re deckung, e s der jüdiſch⸗ Güter mit liſ ördnung ver⸗ ihren inneren Sinn, die echte Freude haffen wurde zerſtört, und der Segen der 5 3 5 3 erfolgte 8 und Fluch unſeres Bindu chaften, die lor die A des Bauern am Erde zum Verhän die Auflöſung uralte Loslöſung vom Boden, die Mobiliſierung Landflucht. Hunderttauſende deutſcher Be den letzten Jahrz ehnten den Staub der Heimat erde 98 den Füßen und gingen als Kulturdünger nach aller Herren Län⸗ dern. Das liberaliſtiſche Weſen der Ungebundenheit, Beweglich⸗ keit und zügelloſer. heit führte zu reſtloſer Knechtſchaft und Verſchuldung des deutſchen Bauernſtandes. 3 Ee die Rückkehr zum Bauerntum Die nationalſozialiſtiſche Revolution brachte die Rückkehr zu den alten bäuerlichen Lebens⸗ und Denkformen, ſowie den großen geiſtigen Umſchichtungs⸗ und Geſundungsprozeß unſeres Volkes. Die nationalſozialiſtiſche Agrarpolitik erſtrebt die Gebunden⸗ heit mit der Scholle, die Verbundenheit mit dem ganzen Volke, ſowie eine Stabilität unſerer Erzeugung und Volksernährung. Mit freudigem Erſtaunen beobachten wir, wie ſich in allen Schichten unſeres Volkes ein Beſinnen auf die ſchickſalhaft im deutſchen Boden ruhenden natürlichen Grundlagen unſeres völkiſchen Daſeins erkennbar macht. Für den Ausfall der Ernte hat nicht nur der Bauer, ſondern das ganze Volk zu bangen und zu danken! Der Ackerbau hat im neuen Staat wieder allgemeinverpflich⸗ 1 . tenden Sinn erhalten, weil uns die Einſicht wiedergegeben wurde, daß der Ackerbau nicht Wirtſchaftsziel des einzelnen, ſondern Lebensziel der geſamten deutſchen Nation iſt. Aus⸗ gang und Grundlage der völkiſchen Lebensordnung ſind nun⸗ mehr die natürlichen Ernährungsmöglichkeiten der eigenen Scholle. Deshalb müſſen die Ernährungsſitten unſeres Volkes im Einklang ſtehen mit unſeren Landeserzeugniſſen. Nur da⸗ Unſer läglich rob. Das Sauermtum i die ECenähwungsgrurdlage unſeres Volkes. durch wird der Grundſatz der Bodenſtändigkeit zum ſozialiſti⸗ ſchen Prinzip und aus dieſem erwächſt die Geſinnung: Einer für alle, alle für einen. Ohne den Grundſatz der Bodenſtän⸗ digkeit gibt es keine Kameradſchaft und Volksgemeinſchaft eines Volkes, füreinander in guten und ſchlechten Zeiten zu⸗ jammenſtehen. Die Agrarpolitik, die Ernährungs- und Preispolitik wird ein Problem der ſozialen Gerechtigkeit, 15. Lenzing(März) 19³5 Wochenblatt der Landes bauernſchaft Baden Folge 11— Seite 343 — ſie rückt unmittelbar in den politiſchen Wirkungskreis des Staates und der Geſamtheit und entfernt ſich aus den Ein⸗ flußz ner Intereſſengruppen. Die Verpflichtung gegenüber der Geſamtheit liegt beim Deutſchen weniger im Syſtem von Befehl und Gehorſam, ſondern in der Geſinnung und im Gefühl tiefſter Verantwortung. So erſtrebt die nationalſozialiſtiſche Agrarpolitik im Rahmen einer ſtändiſchen und von der Standesehre beherrſchten Selbſt⸗ verwaltung die echte, im Gewiſſen ruhende Freiheit der Nation. Das Ziel der Bauernarbeit So wie der Wehrſtand die Armee Volk und Vater⸗ land zu ſchützen hat, ſo hat der Nährſtand die für die Forterhaltung der Nation nötige Zahl geſunder Söhne zu gebären und aus der Fruchtbarkeit des ihm anvertrauten Grund und Bodens das Volk beſtmöglich zu ernähren. Damit iſt auch das Ziel der Betriebsführung ſowohl für die Geſamt⸗ heit als auch für den einzelnen klar gegeben. Deutſche Bauern, es kann ſich ſomit nicht um Herauswirtſchaftung der höchſten Rente, ſondern um die Erhaltung bzw. Erſchließung der Quel⸗ len, die in den Blutwerten der Familien und in der Urkraft des Bodens liegen, handeln. Der Hof iſt die Arbeitsſtätte für e Familie und das Einkommen berechnet ſich daher nicht nach Höhe der Kapitalverzinſung, ſondern nach der Größe der „ die Arbeit und Nahrung findet. Was 62288 kuf dem Hofe alſo der Volk iſt, iſt der Hof für die Familie und Sippe aſſen ſich ſchließlich alle Weſenheiten des völ⸗ kiſchen Sta herleiten aus Charakter des Bauern und den Kräften, die der Arbeit am B Der Fruchtbarkeit unſerer Böden gleicht die körper⸗ liche und geiſtige Fruchtbarkeit unſeres Volkes. Bauernkraft iſt Volkskraft Es liegt ein tiefer und ernſter Sinn in der erſchütternden Tatſache, daß der Niedergang unſerer Volkskraft in den letzten Jahrzehnten einherging mit den ernſten und warnenden Symp⸗ tomen ſinkender Bodenkraft. Mögen wir daraus erkennen, daß in der Erhaltung und Wahrung der Kraft unſeres Bodens die Kraft und Gewißheit für den Fortbeſtand der Nation ruhen. Durch den ſiegreichen Vorſtoß der nationalſozialiſti⸗ ſchen Bewegung wurde der Bauernſtand und mit ihm das deutſche Volk vor dem ſicheren Untergang gerettet. wir unſerem Führer und Kanzler Adolf Hitler Bauern unſere ganze Kraft einſetzen und im neuen Aufbaujahr in der Erzeugungs⸗ hren, ſo daß nie mehr eine Hungerblockade im neuen Staat wirkſam werden kann. Wir ldig den 2 Millionen Toten des Weltkrieges, für ſie war der Begriff von Blut und Boden eine Selbſtverſtänd⸗ lichkeit di ihres Lebens für die deutſche Heimat⸗ ſchlacht unſerer ſind es d ſein im Kämpfen, Opfern und Sterben! Deutſche Bauern! Denkt an die verkehrte liberaliſtiſche Ernährungspoli⸗ tik während des Weltkrieges, der nahezu eine Million deutſcher Volksgenoſſen in den Städten zum Opfer fielen. Im tiefen Gedenken dieſer unſchuldigen Opfer erkennen wir die Wichtigkeit und Notwendigkeit der Erzeugungsſchlacht. Blut und Boden Außergewöhnliche Zeiten erfordern außergewöhnliche Men ſchen, außergewöhnliche Opfer und außergewöhnliche Leiſtun⸗ gen. Die ſiegreiche Saarabſtimmung hat uns am deutlichſten den Beweis erbracht, daß der Begriff von Blut und Boden zu allen Zeiten den Ausſchlag geben wird. So wie die nationalſozialiſtiſche Weltanſchauung zur Staatsidee wurde, ſo muß der Begriff von Blut und Boden zum Staatsbegriff werden. Mit dieſem Staatsbegriff und dieſer Staatsidee wollen wir geſunden Staatsinhalt ſchaffen, aus dem unſer Führer Adolf Hitler die Kraft ſchöpfen kann, die er benötigt, um Deutſchland den Platz an der Sonne zu ſichern, der ihm auf Grund ſeiner Fähigkeiten und Leiſtungen zuſteht. Deutſche Volksgenoſſen, deutſche Bauern! Damit das große Wort unſeres Führers„Das kommende Reich wird ein Bauern⸗ reich ſein“ in Erfüllung geht, ſind die nationalſozialiſtiſchen Bauernführer im Reichsnährſtand mit ihrem Reichsbauern⸗ führer ernſtlich gewillt, mit ſämtlichen Organiſationen der NSDAP., mit der Deutſchen Arbeitsfront, mit den Behörden der Regierung, mit dem Arbeitsdienſt und dem Arbeitsdank und ganz beſonders mit der deutſchen Jugend in kamerad⸗ ſchaftlicher, nationalſozialiſtiſcher Zuſammenarbeit die Parolen unſeres Führers ſo durchzuführen, daß wir unſere Arbeit und Handlungsweiſe verantworten können vor unſerem Gewiſſen, vor unſerem Volke und vor unſerem unvergleichlichen Führer Adolf Hitler, der heute ſchon der beſte Garant iſt für den Frieden Europas und für den Frieden der Welt. uumummmmmmuu uns einen Die Neichsfrauenführerin, Frau Gertrud Scholtz⸗Klink grüßt die deutſchen Bauernfrauen Die nationalſozialiſtiſche Bewegung iſt der Garaut für das Leben des deutſchen Volkes. All unſer Tun in den einzelnen Gliederungen der Bewegung gilt der Sicherſtellung dieſer Lebeusgarantie für unſer Volk. In dieſe gewaltige Aufgabe ſchaltet ſich bewußt die deutſche Frau durch immer engere Zuſammenarbeit aller Frauen ein. Das Abkommen des Reichsnährſtandes mit der NS.⸗Frauenſchaft, als Trägerin der weltauſchaulich⸗politiſchen Schulung der Fran, erhält eben daraus ſeine beſondere Bedeutung; denn wir wiſſen, die Aufgabe, die uns als Frauen geſtellt iſt, iſt allen deutſchen Frauen gemeinſam. ben und Willen anpacken. Und wir werden ſie nur dann bewältigen, wenn wir alle ſie in dem gleichen Glau⸗ In dieſem Sinne grüße ich die deutſchen Bauerufrauen. Wir wiſſen um die Schwere Eurer täglichen Arbeit. Die engere Zuſammenarbeit mit der NS.⸗Frauenſchaft ſoll dieſe Arbeitslaſt nicht vermehren; die Zuſammenarbeit ſoll nur über unſere tägliche Arbeit hinaus eine Stelle ſchaffen, wo wir uns alle miteinander klar darüber werden, wie unſere politiſche Haltung ſein muß, wenn aus unſerer täglichen Arbeit das deutſche Volk leben ſoll. Gertrud Scholtz⸗Klink. Mun antun M 1 agg I e At f U 0 U ſſſaſſſſaadaſaaaa fac Aae eee aaa eee Aa g eee Seite 344— Folge 11 Das Unkraut—ein hartnädiget Von Dr. Meisner, Abteilungsleiter II C, Karlsruhe Es gibt in deutſchen Landen zwei alte Bauernſprichwörter von tiefer Wahrheit und nachdenklichlichem Inhalt! Das eine heißt: „Das Unkraut frißt aus des Bauern Topf“, das andere lautet: „Der Bauer erntet, was ihm die Schädlinge übrig laſſen“. Unkraut und Schädlinge(Pflanzenkrankheiten) in ihrer Zuſammenwirkung ſind wohl unſere ſchärfſten Gegner in der Erzeugungsſchlacht! Doch wenn man den Gegner kennt, iſt der Kampf nicht mehr allzu ſchwer Wie erhalten wir unkrautreine Acker? Es gab einmal eine Zeit, da war der Bauer ſtolz, wenn er unkrautreine Aecker vorzeigen konnte. Doch Mangel an Ar⸗ beitskräften Notzeiten, falſche einſeitige Betriebsweiſe, über⸗ ſpitzter Getreidebau und ähnliches mehr zerſtörten im Laufe der Jahre die Unkrautreinheit unſerer Böden. Wohl gibt es eine Reihe chemiſcher Spritz⸗ und Streumittel, um überhand⸗ nehmendes Unkraut zu bekämpfen; doch all dieſe Mittel koſten Geld, vermehrten Arbeitsaufwand und find nicht immer voll wirkſam. Gewiß haben dieſe chemiſchen Mittel oft recht aus⸗ gezeichnete Wirkung, ja ſie ſind in manchen Jahren nicht zu entbehren aber richtiger und zweckmäßiger iſt es, auf natür⸗ lichem Weg das Unkraut zu bekämpfen. Hier wird auch der Erfolg ſtets den gehabten Aufwand lohnen! Am ſicherſten treffen wir die Unkräuter durch ſachgemäße ſorgfältige Bodenbearbeitung! Naſſe Böden ſind beſonders unkrautwüchſig. Wo zu viel Waſſer im Boden, da muß ent⸗ wäſſert, drainiert werden. Von großer Wichtigkeit iſt die Ein⸗ haltung einer ſinnvollen Fruchtfolge, bei der Getreide, Oel⸗ und Geſpinnſtpflanzen, Ackerfutter mit Hackfrüchten regel⸗ mäßig abwechſeln, ſo daß ſchon dadurch eine gewiſſe Bekömp⸗ fung und Niederhaltung der verſchiedenen Ackerunkräuter ſehr wohl möglich iſt. Auch ein gewiſſer Kalkvorrat im Boden iſt für die indirekte Unkrautbekämpfung wichtig. —— 2— Der Hederich iſt eines unſerer gefährlichſten Unkräuter Bodenbearbeitung zur Ankrautbekämpfung Eine der beſtwirkenden Maßnahmen zur Vernichtung von Unkräutern iſt und bleibt das Abſchleppen und wiederholte Abeggen der Aecker im Frühjahr vor der Feldbeſtellung. Hier iſt die größte Möglichkeit einer nachhaltigen Unkraut⸗ bekämpfung gegeben. Die Ackerſchleppe in richtiger Abwechſ⸗ lung mit Saategge und Ackerſtrigel verwandt, iſt wohl daß vornehmſte Inſtrument für Unkrautbekämpfung und Erhal⸗ tung der ſo wichtigen Bodengare! Auch durch ſachgemäßes Eggen der Winter⸗ und Sommerfrüchte im zeitigen Frühjahr kann man viel zur Bodenverbeſſerung und Unkrautbekämp⸗ fung beitragen, beſonders dann, wenn man es richtig aus⸗ führt. Eine weitere wichtige Maßnahme iſt das Hacken der Saaten mit der Hackmaſchine oder von Hand. Im letzteren Fall müſſen jedoch richtige Handhacken zur Ver⸗ fügung ſtehen. Die meiſten Bauern haben falſche Hacken, zu ſchwer und zu wenig geeignet für ſaubere raumgreifende Hack⸗ arbeit. Daß vor allem die Hackfruchtſchläge für die Unkraut⸗ bekämpfung beſonders geeignet und dankbar ſind, braucht wohl nicht groß betont zu werden. Sehr wichtig iſt Zwiſchenfruchtbau und Frucht, folge Weiter iſt das ſofortige Schälen einer Getreideſtoppel äußerſt wertvoll für den erfolgreichen Kampf gegen f alles Unkraut. Der Zwiſchenfrucht⸗ und Zwiſchenfutterbau hilft ebenfalls mit, das Unkraut zu unterdrücken und auszuhungern. Wich⸗ tig, iſt das Unkraut möglichſt am Ausſamen zu verhindern! Unſere gefährlichſten Ackerunkräuter, wie Hederich und Wicken 2 Der Klatſchmohn: eine ſchöne Blume— ein böſes Unkraut 33 2 8 Eggen läßt ſich da wenig erreichen, Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 11— Seite 3485 — Die Kamillen vernichten oft Getreidebeſtände laſſen ſich, wenn ein Hacken nicht möglich iſt, am beſten mit Kalkſtickſtoff oder Staubkainit bekämpfen. Wenn auch dieſe Mittel nichts mehr nützen, dann bleibt nur noch übrig, durch eine völlige Aenderung der Fruchtfolge dieſe beiden Unkräuter vernichten. Hier kommt in erſter Linie mehrjähriger Acker⸗ futterbau(Kleegrasgemif ſche) nach mit Stallmiſt gedüngter Hackfrucht in Frage. Denkt an die Saatenpflege! Während man im zeitigen Frühjahr durch das Abſchleppen der über Winter in rauher Furche gelegenen Aecker für die Erhaltung der Bodengare, der Winterfeuchtigkeit ſehr viel Nützliches tun kann, dabei auch gleichzeitig das Unkraut zum Auflaufen bringt, empfiehlt ſich für Winterſaaten(Roggen, Weizen, Wintergerſte) ein Ueberfahren mit der Ringelwalze, um dadurch den aufgefrorenen Boden wieder feſt zu machen, ſo daß flottes Wachstum gewährleiſtet iſt, beſonders dann, wenn die Frühjahrſtickſtoffdüngung rechtzeitig— ausgangs Hornung (Februar) bis anfangs Lenzing(März)— gegeben wurde. Für die Unkrautbekämpfung in der Sommerſaat iſt ein Uebereggen mit der Saategge in den erſten 5 bis 7 Tagen nach der Saat außerordentlich wertvoll. Spitzt die junge Saat(Sommerweizen, Gerſte, Hafer) dann läßt man eine Ruhepauſe von etwa 10 bis 14. eintreten und wenn dann die jungen Pflanzen 4 bis 5 Blättchen ent⸗ wickelt haben, dann kann man mit der Saategge wieder kom⸗ men. Aehnlich kann man auch bei Erbſen und Bohnen ver⸗ fahren. Auch bei Hackfrüchten muß zwiſchen der Saat und dem Auflaufen mit der Saategge gearbeitet werden. Dieſes Eggen dient nicht nur der Bakranibenken ng, ſondern beſorgt auch zin gleichmäßi Auflaufen, weil dadurch die Bodenkruſte ge⸗ f). Au ich der Luzerneſchlag muß durch 0 Wet von Unkraut it werden. Bei älteren Luzerne chlägen kann ſogar unter naler der Kul⸗ tivator oder Grupper zweckmäßige Verwendung finden. Denn: Unkraut iſt der Tod des Luzerneackers! Wie verni icht et man Wurzelunkrä äuter? Wurzelunkräuter, wie Quecke, Löwenzahn, Diſteln, Schach⸗ telhalm können nur durch tiefgreifende Bodenbearbeitung und ißige Fruchtfolge bekämpft werden. Mit Hacken und ebenſo mit chemiſchen Mitteln. Man muß verſuchen, die oberirdiſchen Triebe ſtändig zu entfernen, um zu erreichen, daß dadurch die betref⸗ fenden Pflanzen allmählich eingehen, d. h. ſich er⸗ ſchöpfen. Auch ſtarke Beſchattung ſchmerzt dieſe Unkräuter ſehr. Daher iſt mehrjähriger Ackerfutterbau oder Hafer⸗, Erbſen-, Wick⸗ gemenge geeignet, dieſe Unkräuter zu bekämpfen. Wo ſtark Quecken und Diſteln vorkommen, iſt der Ackerfutterbau(Klee⸗ grasgemenge) ſehr zu empfehlen, weil durch den öfteren Schnitt (zwei- bis viermal) und die ſtarke Beſchattung dieſe Unkräuter ſo geſtört werden, daß ſie bald(2 bis 3 Jahre) an Entkräftung eingehen. Wenn dies nicht möglich, dann muß man Diſteln. Löwenzahn, Schachtelhalm bei feuchtem Wetter ausziehen, eine allerdings ſehr mühevolle Arbeit, die leider auch nicht immer den gewünſchten Erfog bringt. Ausſtechen der Diſteln lohnt ſich nur in ganz ſeltenen Fällen. Bei Schachtelhalmvorkommen muß in der Regel drainiert wer⸗ den, dann verſchwindet er ganz von ſelbſt. Quecke trifft man am ſicherſten durch fortgeſetzten Ackerfutterbau, ſei es mehr⸗ jährig oder fortlaufend, wobei oft gemäht wird. Dabei iſt es wichtig, daß ein dicht geſchloſſener üppiger Beſtand vorhanden iſt. Z. B. Winterroggen⸗Wickengemenge: Ernte Anfang bis Mitte Mai; Hafer⸗, Wicken⸗, Ackerfuttererbſen⸗Gemenge evtl. mit Ackerbohnen: Ernte Juli, Auguſt und dann gleich wieder Winterwicken und Winterroggen oder Landsberger Miſchung: Ernte ausgangs April, Anfang Mai uſw. Die Ankrautbekämpfung muß auf dem Hof beginnen! So wichtig die ſoeben rochenen Maßnahmen ſind, ſo wertvoll ſind vorbeus gende Arbeiten, um eine 3 Ver⸗ unkrautung unſerer Nutzflächen zu verhindern. Sorgfältige Stallmiſtgewinnung iſt eine wichtige Vor⸗ ausſetzung für die Zerſtörung der Unkrautſamen im Stallmiſt. Dasſelbe gilt auch für die Kompoſtbereitung! Mit Unkrautſamen durchſetztes Spreu, Kurzſtroh, Scheunenaus⸗ putz, muß auf den Kompoſthaufen— niemals auf die Dung⸗ lege! Dieſes auf die Dunglege gebracht, kommt dann ſonſt wieder auf den Acker, wo es luſtig zu wachſen beginnt. Anders, wenn es auf den Kompoſthaufen kommt! Dort wird es ent⸗ weder zur Keimung gezwungen, keimt und wird bei der Um⸗ arbeitung des Kompoſthaufens endgültig erledigt, oder es ver⸗ dirbt ſonſt wie im Kompaſthauke durch Fäulnis, Vergärung. Kommt der Kompoſt, wie es ſich gehört, auf die Wieſe und Weide, dann ſchaden die vorhandenen Ackerunkrautſamen dort nicht, weil ſie auf den Grünländereien nicht ihre Lebensbedin⸗ gungen erfüllt bekommen und bald eingehen. Ackerdiſtel 2 8 zu den Wurzelunkräutern und ertordern beſondere Maßnahmen Seite 346— Folge 11 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 15. Lenzing(März) 1938 Der Ausputz und die Spreu von beſonders ſtark ver⸗ unkrauteten Getreideäckern ſollte nicht ſo ohne weiteres verfüttert werden, da ja bekanntlich viele Unkraut⸗ ſamen unverdaut durch den Darmkanal der Tiere gehen und dann wieder mit dem Stallmiſt auf den Acker kommen. Hinterkorn und Ausputz ſoll nur geſchrotet oder mit heißem Waſſer abgebrüht verfüttert werden, damit die Keimfähigkeit der darin enthaltenen Unkrautſamen gründlich zerſtört wird. Nur reines, geſundes Saatgut verwenden! Es ſollte in jeder bäuerlichen Gemeinde eine Saatgut⸗ reinigungsanlage vorhanden ſein, auf welcher der Bauer für billiges Geld ſein Saatgut reinigen kann. Noch beſſer wäre es, wenn ſeitens des Reichsnährſtandes eine Anordnung erlaſſen würde, die verfügt, daß nur gereinigtes und gebeiztes Saatgut zur Ausſaat verwendet werden darf. Damit wäre ſehr viel erreicht. Nur ein geſundes, reines, und gegen die verſchiedenen Krankheiten mit einem wirkſamen Beizmittel behan⸗ deltes Saatgut kann erfolgreich den Kampf gegen das Unkraut aufnehmen. Dazu muß eine gute Ernährung der wachſenden Pflanzen kommen, eine Ernährung, die den Bedürfniſſen der betreffenden Pflanze gerecht wird. Keine einſeitige Ueberfütterung mit Stickſtoff— denn das gibt ſtets überernährte, leicht anfällige Pflanzen⸗ beſtände ſondern alle Aufbauſtoffe, wie Kalk, Kali, Phos⸗ phor, Stickſtoff müſſen in wohlabgeſtimmter Menge und Form den wachſenden Pflanzen zur Verfügung geſtellt werden, da⸗ mit ein kräftiger, geſunder Beſtand heranwachſen kann. Nur wirklich geſunde, kraftvoll entwickelte Beſtände ſind in der Lage, das noch im Boden vorhandene Un- kraut zu unterdrücken, zu überwachſen und dadurch dieſem die Lebensmöglichkeit ab⸗ zuſchneiden. Grünlandunkräuter und deren Bekämpfung Von Privatdozent Dr. Knoll, Hohenheim Welche Ackerkräuter bei uns vorkommen und in welchem Ausmaße ſie gewöhnlich auftreten, iſt faſt allgemein bekannt. Wie ſehr unſere Grünlandbeſtände verunkrautet ſind, wiſſen aber nur wenige. Wir dürfen in Süddeutſchland mit einer durchſchnittlichen Verunkrautung von 30—35 Proz. rechnen. Ein Drittel unſeres Dauergrünlandes beſteht alſo aus Unkräutern. Dieſe werden jedes Jahr gedüngt, geern tet und verfüttert. Sie liefern meiſtens ein gering⸗ wertiges Futter, verdrängen die guten Gräſer u. Klee⸗ arten aus dem Beſtande und ſetzen letzten Endes den Ertrag herab. Bekämpfung der Ankräuter ſchafft mehr und beſſeres Futter Nachdem unſer Bedarf an Brotgetreide faſt völlig durch eigene Erzeugung gedeckt wird, iſt es eine der vordringlichſten Aufgaben, unſere Betriebe mit wirtſchaftseigenem Eiweiß zu verſorgen. Dieſe Aufgabe iſt nur dann zu bewältigen, wenn es gelingt, mehr Futter und vor allem beſſeres Futter von un⸗ ſeren Wieſen und Weiden zu gewinnen. Das gilt vor allem für diejenigen Gegenden, deren landw. genutzte Fläche zum größten Teil vom Grünland eingenommen wird. Es liegt ganz klar, daß wir durch eine Bekämpfung der Unkräuter die Ernte nach Menge und Güte ſteigern können. Wir werden aber im Kampfe gegen das Un⸗ Die ſtauende Näſſe durch mangelnde Kulturverbeſſerungen iſt ein Krebsſchaden für den Bauern kraut nur dann erfolgreich ſein, wenn wir die Urſachen der Verunkrautung beſeitigen. Darauf iſt ſchon bei Neuanſaaten zu achten. Während es ſich bei dieſen Neuanlagen darum handelt, die Unkräuter nicht aufkommen zu laſſen, ſind die Maßnahmen bei den alten Beſtänden mehr darauf abgeſtellt, eine weitere Aus⸗ breitung der vorhandenen Unkräuter zu verhindern, und dieſe ſelbſt zu vernichten. Viele Wieſen tragen 70—80 Proz. Un⸗ kräuter, teilweiſe ſogar noch mehr. Solche Flächen werden am beſten umgebrochen, denn ſie lohnen andere Verbeſſerungsmaß⸗ nahmen nicht. Den ſtärkſten Unkrautbeſatz haben gewöhnlich Wieſen, die unter ſtauender Näſſe leiden. Bei dieſen hilft nur Entwäſſerung. Sie liefern häufig ein ganz minderwertiges Futter, das zu einem großen Teil aus Sauergräſer, Binſen, gehaltloſen Un⸗ kräutern ohne jeden Futterwert und giftigen Kräutern beſteht, die beim Vieh Krankheiten und heftige Durchfälle verurſachen können. Dazu kommen noch die geringen Erträge. Auf Böden mit ſtauender Näſſe bleibt jeder Dünger unwirkſam. Eine Dün⸗ gung bedeutet alſo weggeworfenes Geld. Sollen daher die Er⸗ träge und die Futterqualität ſaurer Wieſen verbeſſert und nicht alljährlich Arbeit und Düngung umſonſt aufgewendet, dann müſſen wir an die Regulierung der Waſſerverhältniſſe heran⸗ gehen. Häufig wird der Entwäſſerung ein Umbruch folgen müſſen, wenn der Pflanzenbeſtand ſich den veränderten Feuchtigkeitsver⸗ hältniſſen nicht anpaſſen kann, was ſich nur von Fall zu Fall feſtſtellen läßt. Im übrigen gilt der Satz: Vorbeugen iſt beſſer als heilen, denn in vielen Fällen könnte eine Verſumpfung der Wieſen vermieden wer⸗ den, wenn die Waſſerabzugsgräben, die von früheren Generationen angelegt wurden, alljährlich geſäubert würden. Dies wird jedoch in den meiſten Fällen nicht getan. Mechaniſche und chemiſche Hilfsmittel Zur Bekämpfung der Unkräuter auf Wieſen, die nicht zu naß ſind, werden eine ganze Reihe von Maßnahmen empfohlen, wie Eggen, Ritzen, Verwunden und Walzen der Grasnarbe, die An wendung von chemiſchen Mitteln, die Verlegung der Schnittſei⸗ ten, eine Aenderung der Düngung u. ein Beweiden der Wieſen. Was iſt heute von allen dieſen Maßnahmen zu halten? Bis vor wenigen Jahren waren die Anſichten über die Wirkung der Egge, der Walze und des Wieſenritzers auf die Grasnarbe 15. Lenzing(März) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 11— Seite 347 Die Herbſtzeitloſen ſind giftig und ſchaden dem Vieh von Mineralbodenwieſen noch ſehr geteilt. Erſt zahlreiche Ver⸗ ſuche, die in dieſer Hinſicht angeſtellt wurden, haben Klarheit gebracht. So wurde mehrfach nachgewieſen, daß durch das Rit⸗ zen und Verwunden der Grasnarbe die Unkräuter zunehmen und die Gräſer, beſonders aber die Kleearten, geſchädigt werden und zurückgehen. Selbſt bei gleichzeitiger Nachſaat durch die Wieſenritzerdrillmaſchine konnte nur eine geringe günſtige Wir⸗ kung erzielt werden, die in keinem Verhältnis zu den Aufwen⸗ dungen ſtand. Auch bei unſeren Verſuchen hat die Anwendung der ſchweren Egge und des Wieſenritzers zu einer Zunahme der Unkräuter und einem ſtarken Rückgang der Kleearten geführt und die vorgenommenen Nachſaaten haben in keiner Weiſe be⸗ friedigt. Die ſchwere Walze hat nur auf humoſen Böden eine Bedeutung, wo es ſich darum handelt, die durch Froſt aufge⸗ zogene Wieſennarbe auszudrücken und die Waſſerverſorgung wieder herzuſtellen. In Verſuchen auf Mineralböden konnte durch die Walze der Unkrautanteil nur in wenigen Fällen ver⸗ ringert werden. 5 Es bleibt demnach als Bearbeitungsgerät in der Haupt⸗ ſache nur die flacharbeitende Wieſenegge. zwar vorzüglich zum Verreiben von Stallmiſt ſt zum Einebnen von Maulwurfshaufen und Aus⸗ raufen von Moos. Eine direkte Bekämpfung der Unkräuter wird aber damit nicht erreicht. Auch das Moos wird nicht ver⸗ tilgt, weil Näſſe und Nährſtoffmangel, die zur Vermooſung ge⸗ führt haben, damit nicht beſeitigt werden. Chemiſche Mittel, wie Kalkſtickſtoff, Kainit oder ein Gemiſch von beiden, laſſen ſich bei einigen Unkräutern, wie Löwenzahn, mit Erfolg anwenden(2 Kilogramm auf 1 Ar). Bei der Mehr⸗ zahl der Wieſenunkräuter iſt aber die Wirkung nur gering. Zur radikalen Vertilgung einzelner Pflanzen oder Horſte wie bei⸗ ſpielsweiſe der Raſenſchmiele, eignet ſich das Natriumchlorat oder Hedit nach unſeren Verſuchen ſehr gut. Ein Teelöffel da⸗ von auf die Mitte des Horſtes gegeben, genügt, um die Pflanze mitſamt der Wurzel abzutöten. Betriebswirtſchaftliche Maßnahmen Das ſind jedoch Einzelmaßnahmen, die meiſtens zu teues kommen und ſich zur Bekämpfung der Unkräuter im Großen nicht eignen. Will man den Unkräutern energiſch zu Leibe rücken, dann muß man zu anderen Mitteln greifen. Eine ganze Anzahl Unkräuter ſind Samenunkräuter. Sie leben nur ein, zwei oder drei Jahre, ſterben dann ab und können ſich nur durch Samen fortpflanzen. Wenn ſie an der Samenbildung verhindert werden, können ſie ſich nicht weiter ausbreiten und gehen ſchließlich ſtark zurück. Auch die weitere Verbreitung der ausdauernden Wurzelunkräuter durch Samen wird auf dieſe Weiſe verhindert. Man muß alſo die Unkräuter vor der Samenbildung mähen. Da die meiſten Unkräuter und ſchlechten Grä⸗ ſer früh blühen, erreicht man das nur durch einen früheren Heuſchnitt, als dies gewöhnlich üblich iſt. Dieſe Vorverlegung der Schnittzeiten iſt ein gutes Mittel, die Unkräuter einzudämmen und bringt zugleich den Vorteil, daß man anſtatt eines ſtrohigen überſtändigen Heues, ein gehalt⸗ volles, eiweißreiches Futter gewinnt. Da der erſte Schnitt früh⸗ zeitig gewonnen wird, kann man das Oehmd ebenfalls früher mähen, ſo daß bei günſtigen Feuchtigkeitsverhältniſſen und ge⸗ nügender Düngung in den meiſten Fällen ein dritter Schnitt gewonnen werden kann, wodurch der gewichtsmäßig geringere Ertrag des erſten Schnittes wieder voll aufgehoben wird. Von noch tiefgreifender Wirkung auf die Unkraut⸗ flora der Wieſen, vor allem auf die Wurzelunkräuter, iſt das Beweiden der Wieſen. Es werden dadurch nicht nur die Unkräuter am Ausſamen ver⸗ hindert, ſondern ſchon bei der Bildung der erſten Triebe abge⸗ weidet. Geſchieht dies mehrmals, dann verausgabt ſich dis Pflanze; denn ſtets ihrer Aſſimilationsorgane beraubt, muß ſie auf ihre Reſerveſtoffe zurückgreifen und dieſe erſchöpfen. Auf dieſe Weiſe verbluten gewiſſermaßen zahlreiche Arten, wie z. B. der Bärenklau. Die Oeldiſtel iſt ein läſtiges Unkraut auf feuchten Wieſen Seite 348— Folge 11 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 15. Lenzing März) 193⁵ Das Beweiden verdichtet eine lockere Grasnarbe außer ⸗ ordentlich. Das ſtete Kurzhalten führt zu reicher Blattbildung mit wenig Halmen und infolge des höheren Lichtgenuſſes zu einer Zu⸗ neehme der Kleearten. Der Pflanzenbeſtand der Wieſen nähert ſich nach und nach dem der Weide. Man findet weniger Obergräſer und mehr Untergräſer, weniger Halme und mehr Blät⸗ ter, weniger Unkräuter und mehr Klee. In der Beweidung der Wieſen beſitzen wir alſo ein ganz vor⸗ zügliches Mittel, die Unkräuter zurückzudrängen und die Güte des Wieſenfutters zu verbeſſern. Es ſollten daher die Wieſen, wenn es die Verhältniſſe irgendwie ermöglichen, mit zur Be⸗ weidung herangezogen werden, und wäre es vorläufig nur zur Herbſtweide. Selbſtverſtändlich wirken alle dieſe Maßnahmen nur dann, wenn richtig gedüngt wird. Sollen unſere Gräſer und Klee⸗ arten der großen Wachstumskraft der Unkräuter widerſtehen können, dann müſſen ſie genügend mit Nährſtoffen verſorgt ſein. Man darf nicht zu wenig und nicht einſeitig düngen. Hungerbeſtände ſind ſtets ſtark verunkrautet, und die ſchädliche Wirkung einſeitiger Düngung läßt ſich am beſten an den Hauswieſen beobachten, die Jahr ſür Jahr nur mit Gülle gedüngt werden. Sie bilden häufig Reinbeſtände von Bärenklau nud Wieſen⸗ kerbel, in deren Schatten keine Gräſer und Kleearten aufkom⸗ men. Man wird am beſten alle 2—3 Jahre Stallmiſt oder Kompoſt geben und in den anderen Jahren eine Volldüngung mit künſtlichen Düngemitteln, ſofern man es nicht vorzieht, auf den Stickſtoff bewußt zu verzichten, denn in manchen Fällen wird es angebracht ſein, nur eine 1 phatdüngung zu verabreichen. Weiter auf die Düngung des Grünlandes ein⸗ zugehen, würde zu weit führen. Ein Univerſalmittel zur Bekämpfung der Unkräuter und Verbeſſerung der Futterqualität gibt es nicht. Nicht einzelne Maßnahmen überhaupt verbürgen den Erfolg, ſondern— wie überall im landwirtſchaftlichen Betrieb— das Zuſammenſpiel aller wirkſamen Kräfte. Obſtbauliche Schädlingsbekämpfung im Frühjahr Wenn man weiß, daß der deutſchen Landwirtſchaft durch tieriſche Schädlinge und Krankheiten im Jahr Schäden in Höhe von 2 bis 2½ Milliarden RM. zugefügt werden, dann ver⸗ ſteht man es, daß gerade jetzt in der Erzeugungsſchlacht der Schädlingsbekämpfung beſondere Aufmerkſamkeit geſchenkt wird. Gelingt es, einem erheblichen Teil dieſer Schäden vor⸗ zubeugen, dann iſt die Erzeugungsſchlacht ſchon halb gewonnen. Blanmäßige Schädlingsbekämpfung iſt unbedingtes Erfor⸗ dernis bei allen Betriebszweigen der Landwirtſchaft und ſo auch beim Obſtbau Vom deutſchen Obſtbau muß verlangt werden, daß er nicht nur mehr und beſſeres Obſt ſchafft; ſondern im beſonderen, daß er es fertig bringt, ſeine Erträge regelmäßiger zu geſtalten. Hierzu kann eine ſachgemäße Schädlingsbekämpfung viel bei⸗ tragen. Jetzt die Winterſpritzung durchführen! Innerhalb der nächſten 8 bis 14 Tage gilt es, die ſog. Winterſpritzung der Obſtbäume durchzuführen. Die Spritzung ſoll erſt unmittelbar vor Beginn der Vegetation ausgeführt werden. Allerdings dürfen die Knoſpen nicht ſchon am Aufgehen ſein. Dieſe Winterſpritzung hat zunächſt die Aufgabe, die Bäume von Mooſen und Flechten zu reinigen. Moos⸗ und Flechtenbildung tritt um ſo ſtärker auf, je niederſchlagsreicher eine Gegend iſt und je mehr die Bäume in engen Flußtälern, oder in der Nähe von Wäldern ſtehen. Vermooſte Bäume begünſtigen das Auftreten und die Vermehrung gewiſſer Schädlinge ſehr; ſo z. B. die des ſo gefürchteten„Apfelblütenſtecher“ und der„Obſt⸗ made“. Beide Schädlinge finden unter den Moos- und Flech⸗ tenpolſtern herrliche Ueberwinterungsquartiere. Die Beſeitigung der Mooſe und Flechten von den Obſt⸗ bäumen iſt übrigens in der Verordnung des Finanz- und Wirt⸗ ſchaftsminiſters vom 24. Oktober 1934 gefordert worden und gelingt leicht durch die Winterſpritzung. Es kommt aber darauf an, daß die Bäume in allen Teilen der Baumkrone und des Stammes gründlich von der Spritzbrühe getroffen, daß die Bäume förm⸗ lich abgewaſchen werden. Erſt nachdem ſich die Mooſe und Flechten mit der Spritzbrühe haben richtig vollſaugen können, werden dieſe ſicher abgeätzt, färben ſich zunächſt rotbraun und fallen im Laufe des Som⸗ mers von den Bäumen. Herſtellung und Verwendung der Spritzmittel Als Spritzbrühen verwendet man entweder„Kalkbrühen“ oder, wenn man neben der Bekämpfung der Mooſe und Flech⸗ ten, auch noch tieriſche Schädlinge bekämpfen will,„Obſtbaum⸗ Karbolineum“. Zur Herſtellung der Kalkbrühen verwendet man möglichſt friſch abgelöſchten Kalk— keinen Sackkalk—. Auf 100 Liter Brühe nehmen wir zirka 15 Kilogramm Speckkalk, teigen dieſen mit wenig Waſſer zunächſt an und verrühren ihn ſchließlich mit dem nötigen Quantum Waſſer. Gutes Seihen der Brühe iſt wichtig, damit die Spritzen nicht verſtopfen und dadurch die Arbeit aufgehalten wird. Verwenden wir zur Winterſpritzung Obſtbaum⸗Kar⸗ bolineum, dann gelingt uns damit zunächſt auch die Abätzung der Mooſe und Flechten; darüber hinaus aber noch die Abtötung verſchiedener Schädlinge, die über Winter auf den Bäumen ſind. So z. B. die Eier des gefürchteten„Apfelblattſaugers“, der übrigens nur durch dieſe Spritzung wirkungsvoll bekämpft werden kann; ferner die Eier der Blatt⸗, Blut⸗ und Schildläuſe, des Froſtſpanners uſw. Ein voller Erfolg hängt aber auch hier in erſter Linie von der Gründlichkeit des Spritzens ab. Die Winterſpritzung der Obſtbäume mit Karbolineum hat ſchließ⸗ lich noch eine weitere, eine ſtimulierende Wirkung. Sie belebt die Triebkraft der Bäume auffallend, ſo daß ſich die behandel⸗ ten Bäume das ganze Jahr hindurch vorteilhaft von den un⸗ behandelten unterſcheiden. Es empfiehlt ſich, übertragene, er⸗ ſchöpfte Bäume bevorzugt zu behandeln. Beim Spritzen mit Karbolineum muß etwas Rückſicht auf die Unterkulturen genommen werden. Erdbeeren, Gemüſe⸗ pflanzen leiden Schaden, eventuell auch können gewiſſe Ge⸗ treidearten Schaden leiden. Man ſoll nur an windſtillen Tagen Von der Biologischen Reichsanstalt ſür Land- und Forstwirtschaft als brauchbar anerkannt. 15. Lenzing(März) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 11— Seite 349 —ů— ſpritzen, damit nicht zu viel Spritzbrühe auf den Boden fällt. Das Karbolineum wird zur Winterſpritzung bei Kernobſt⸗ bäumen 8. bis höchſtens 10prozentig, bei Steinobſtbäumen 6⸗ bis Sprozentig angewendet. Pfirſichbäume werden mit Kar⸗ bolineum nicht geſpritzt. Will man ſeinen Zwetſchen⸗ und verſchiedenen Pflaumen⸗ bäumen, die ſtark unter Schildläuſen oder„Roter Spinne“ lei⸗ den, keine Winterſpritzung geben, dann empfiehlt ſich hier die Anwendung einer 15⸗ bis 20prozentigen Schwefelkalkbrühen⸗ löſung, der noch 1 Prozent Eiſenvitriol zugeſetzt werden ſoll. Innerhalb derſelben Zeit, in der die Winterſpritzung durch⸗ geführt werden ſoll, müſſen auch ſämtliche Pfirſichbäume ein⸗ mal ganz gründlich geſpritzt werden, als Vorbeugungsmaß⸗ nahme gegen das Auftreten der gefährlichen„Kräußelkrank⸗ heit“. Man verwendet dazu 1½prozentige Kupferkalkbrühen. Es ſei noch beſonders darauf hingewieſen, daß mit der ge⸗ ſchilderten Winterſpritzung der Obſtbäume, die Bekämpfungs⸗ maßnahmen bei unſeren Kern⸗ und Steinobſtbäumen noch nicht abgeſchloſſen ſind. Dieſer Winterbeſpritzung der Bäume haben bei den Kernobſtbäumen gegen die Schorfkrankheit und gegen tieriſche Schädlinge noch die ſog. Sommerſpritzungen zu folgen. Auch bei den Kirſchen und verſchiedenen Zwetſchen⸗, Pflaumen⸗, Mirabellenbäumen müſſen evtl. noch Beſpritzungen im Früh⸗ jahr kurz vor und nach der Blüte folgen. Darüber ein ander⸗ mal. K. L. Kopfdüngung der Winterſaaten Von Mitterer, Eggersdorf Bei der Kopfdüngung der Winterſaaten iſt einer der am meiſten vorkommenden Fehler, daß die Kopfdünger, vornehm⸗ lich jene langſam wirkenden, wie es Kalkſtickſtoff iſt, immer reichlich ſpät ausgeſtreut werden. In der Zeit, in welcher das Ausſtreuen der langſam wirkenden Stickſtoffdünger am gün⸗ ſtigſten wäre, Ende Februar und Anfang März, wird von den wenigſten Bauern Kunſtdünger geſtreut. Die meiſten denken erſt an die Kopfdüngung, wenn ſie der ſchlechte Zuſtand der Saaten an dieſe Notwendig⸗ keit erinnert, dann aber iſt es meiſt reichlich ſpät, vor allem mit langſam und nachhaltend wirkenden Stick⸗ ſtoffdüngern. Vielfach nimmt man die Winterſchäden bei der Saat in vollem Umfange erſt ſpäter wirklich voll und ganz wahr. An⸗ dererſeits aber ſind einige Wochen nach Erwachen der Vege⸗ tation die im Winter ſich durch Zerſetzung noch gebildeten Nährſtoffe aufgebraucht. Wird erſt in dieſer Zeit eine Kopf⸗ düngung verabfolgt, wenn bereits die Pflanzen es anzeigen, ſo kann ſchwache Saat mittels einer Stickſtoffkopfdüngung faſt immer wieder zu freudigem Wuchs gebracht werden, aber es iſt jedenfalls für die Kopfdüngung reichlich ſpät. Es darf nie vergeſſen werden, daß nicht nur die früh⸗ zeitig ausgeſtreuten Kopfdünger einen viel größeren Erfolg bringen, ſondern je ſpäter die Stickſtoffkopf⸗ düngung erfolgt, um ſo größer die Gefahr iſt, daß Lagerſchäden entſtehen. Bei Verabfolgung der Kopfdünger kommt es nicht ſo ſehr darauf an, wie gerade jetzt das Wintergetreide ausſieht, ſon⸗ dern es kommt mehr auf die Vorfrucht an. War die Vor⸗ frucht eine Hackfrucht, alſo eine ſtickſtoffzehrende Vorfrucht, ſo weiß man im voraus, auch wenn der Weizen noch ſo gut durch den Winter gekommen iſt, daß es an Nährſtoffvorrat im Boden arm ausſieht. Die Saaten nach Hackfrüchten ſind für Stickſtoff am bedürftigſten, mögen ſie dies auch nicht ſogleich zu zu ſehr zu erkennen geben. 6 ute Stand Ende Winter rührt meiſt davon her, daß irch die Umſetzung aus Stallmiſtreſten im Winter ſich etwas alpeter bildete, welcher einige Wochen reicht. Iſt dieſer ver⸗ Im Frühjahr der 9 1 E 9 0 braucht, dann hat der nach Hackfrüchten gebaute Weizen kek⸗ nerlei Quellen mehr, aus denen er, im Gegenſatz zum Weizen nach Klee, Stickſtoff nehmen könnte. Es iſt deshalb ein allenthalben als richtig erkannter Grundſatz, daß in der Höhe der zu ſtreuenden Kunſt⸗ dünger ein ſcharfer Unterſchied nach der Vorfrucht gemacht werden muß. Hackfrüchteweizen brauchen immer durchſchnittlich doppelt ſo hohe Stickſtoffmengen, als Saaten nach Klee und ſonſtigen Leguminen. Wird dies beachtet und dem Hackfruchtweizen mög⸗ lichſt zeitig, jetzt ſofort eine Düngung von 2 bis 3 Pfund Stickſtoff, Kalkſtickſtoff oder ſchwefelſaures Ammoniak pro Ar verabfolgt, ſo muß auch noch, falls im Herbſt eine Kaliphos⸗ phatdüngung nicht gegeben wurde, eine Superphosphat⸗ und Kalidüngung verabreicht werden, mit etwa 4 bis 5 Pfund Superphosphat und 4 bis 5 Pfund 40proz. Kaliſalz pro Ar. Viele Bauern ſind der Meinung, ein Rüben⸗ und Kartoffel- weizen oder Roggen ſei immer ſchlechter als eine Winterſaat nach Klee oder FJuttergewächſen. Das iſt nicht richtig, denn der ſchlechte Stand wird nur immer infolge Mangel an Nähr⸗ ſtoffen verurſacht. In Anbetracht des hohen Entzugs an Kali und Stickſtoff, aber auch Phosphorſäure, durch die Vorfrucht, dürfte es verſtändlich ſein, daß, wie es oft geſchieht, die danach gebaute ungedüngte Nachfrucht(Weizen oder Roggen) man unmöglich einen guten Ertrag verlangen kann, denn aus nichts wird nun einmal auch nichts. Darum merke ſich jeder Bauer, die kopfdüngungsbedürf⸗ tigſten Winterſaaten ſind nicht Kleeweizen,— mögen dieſe auch oft Ende Winter ſchlechter ausſehen als die Hackfrucht⸗ weizen, ſondern die Weizenſaaten oder Roggenſaaten nach Hackfrüchten. Bei dieſen Hackfruchtſaaten iſt aller Nährſtoff⸗ vorrat verbraucht und wird auch dementſprechend ſchon einige Wochen nach Erwachen der Vegetation auf einmal das Wachs⸗ tum immer mehr nachlaſſen, der Beſtand wird ſich immer mehr hellgrün verfärben und das iſt das deutlichſte Zeichen von Nährſtoff⸗, vor allem Stickſtoffmangel im Boden. Stickſtoff iſt nun einmal der Motor im Wachſen und Wer⸗ den des Pflanzenkörpers, die treibende Kraft, welche die Ent⸗ wicklung der Pflanze fördert und ſie für die volle Verwertung und Auswirkung der anderen Nährſtoffe geeignet macht. Erzeugungsſchlacht verwendet der deutſche Bauer mit der Neichsnährſtandsplombe verſehenes Saatgut Sie b t get fu r h te Seite 350— Folge 11 ute — t Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden EE 18. Lenzing(März) 1935 eſichert Ein Fortſchritt der badiſchen Schweinezucht Einer Anregung der Landesbauernſchaft Baden entſpre⸗ chend, hat der Finanz⸗ u. Wirtſchaftsminiſter unterm 25. Har⸗ tung(Januar) d. J., folgendes verfügt: Vom 1. April 1935 ab, dürfen Zuchteber nur dann noch gekört werden, wenn für ſie außer dem ein⸗ wandfreien Abſtammungsnachweis— auch der Lei⸗ ſtungsnachweis erbracht iſt. Nachdem ſeit 1. Hartung 1933 für alle öffentlich aufgeſtell⸗ ten Eber der ordnungsmäßige Abſtammungsnachweis gefordert wird, und die Forderung des Leiſtungsnachweiſes ſchon in Ausſicht geſtellt wurde, iſt jetzt der Zeitpunkt herangekommen, daß auch allgemein der Leiſtungsnachweis gefordert werden kann. Dieſelben Beſtimmungen ſind ja auch ſchon für die Körung der öffentlich aufgeſtellten Zuchtfarren in Kraft ge⸗ treten. Die Verfügung iſt eine folgerichtige Ergänzung aller früheren Beſtrebungen. Es hat keinen Zweck, unter Aufwen⸗ dung öffentlicher Mittel einſeitig eine Hochzucht zu fördern, ohne daß deren Ergebniſſe der breiten Landestierzucht zugute kommen. Nachdem die Zuchtleiſtungsprüfung ſchon ſeit 6 Jah⸗ ren und die Maſtleiſtungsprüfung ſeit 3 Jahren durchgeführt wird, können wirklich durchgezüchtete Eber zur Verfügung geſtellt werden. Mancher wird ja nun ſagen; dadurch werden nur die Farren und Eber wieder teurer. Das mag auf den erſten Blick zutreffen. Aber in Wirklichkeit iſt ein ſolches Tier, von dem man nicht nur die Abſtammung, ſondern auch die Leiſtung ſeiner Vorfahren kennt, züchteriſch eben auch viel mehr wert. Eine Ueberteuerung der Tiere iſt trotzdem nicht zu befürchten, da ſtets genügend junge männliche Zucht⸗ tiere angeboten werden. Außerdem können ja allenthalben für gute Tiere Zuſchüſſe in Frage kommen. Ein rein nach ſeinen äußeren Formen beurteiltes Tier kann, wenn es auch von noch ſo formſchönen Eltern abſtammt, über deren Leiſtung aber nichts bekannt iſt, eine große Niete ſein. Die Kenntnis der Vererbungsgeſetze zwingen zu dem jetzt beſchrittenen Weg, Zuchttiere nur zu verwenden, wenn ſie von Durch gute Vatertiere erhalten wir wertvolle Ferkel Eltern mit einer nachweisbaren, über dem Durchſchnitt ſtehen⸗ den Leiſtung ſtammen. Da das Vatertier ſowohl ſeine ſchlechten als auch ſeine guten Eigenſchaften auf eine ſehr große An⸗ zahl von Nachkommen überträgt, hängt von ſeinem Werte der ganze Erfolg einer Zucht ab. Deshalb werden alle einſichtigen Züchter dieſe Maßnahme dankbar anerkennen, da die ganze Schweinezucht jetzt erſt auf den richtigen züchteriſchen Boden geſtellt wird. Selbſtverſtändlich können ſich die guten Eigenſchaften eines Zuchtebers nur auswirken, wenn er vernünftig zur Zucht be⸗ nutzt wird. Auch wird es künftig nicht mehr angehen, daß Gemeinden die Eberhaltung nicht mehr für Beträge von 80 oder 100 RM. im Jahr einſchl. der Beſchaffungspflicht ver⸗ geben. Entgegen der ausdrücklichen geſetzl. Beſtimmung wird die Eberhaltung oft an den abgegeben, der am wenigſten nimmt. Die Eberhaltung und die Vatertierhaltung im Allgemeinen iſt ür unſere bäuerlichen Dorfgemeinden eine der wichtigſten Maßnahmen, der gerade in der Erzeugungsſchlacht erhöhte Aufmerkſamkeit geſchenkt werden muß. Aus der Arbeit der Weſchnitzmühle Die Ausſchreibungen der Lehrgänge über Schweinezucht und haltung ergaben in letzter Zeit eine ſtets wachſende Teil⸗ nehmerzahl. Bereits der Lehrgang für Bäuerinnen vom 16. bis 18. Hartung war trotz der damals herrſchenden Kälte und trotz der Verhinderung einiger gemeldeter Teilnehmerinnen gut beſucht. Welchen Wert der Beſuch der Lehrgänge gerade für die Bäuerinnen hat, wurde ſchon mehrfach erläutert. Der Beſuch eines Lehrganges entbindet die Bäuerin für dieſe Tage von ihren täglichen häuslichen Pflichten, die häufig genug an⸗ ſtrengend und aufreibend ſind, und bietet dadurch neben der er⸗ ſtrebten Wiſſensbereicherung zugleich eine gewiſſe Erholung. Noch beſſer war die Beteiligung an dem Lehrgang vom 4.—9. Hornung. Von 15 gemeldeten Teilnehmern waren 14 er⸗ ſchienen. Die Mehrzahl ſtammte aus dem Bezirk der Landes⸗ bauernſchaft Heſſen⸗Naſſau, doch nimmt von Fall zu Fall auch die Beteiligung der Bauern aus den badiſchen Bezirken zu. Da der Lehrgang ſechs Tage dauerte, konnten die einzelnen Gebiete ausführlich behandelt werden, und auch die praktiſche Ausbildung nahm einen breiteren Raum ein, als ihr Lei einem dreitägigen Lehrgang eingeräumt werden kann. Ueber den In⸗ halt der Vorträge und die praktiſche Ausbildung gibt der nach⸗ ſtehende Lehrplan Aufſchluß. Tageseinteilung: 6.00 Uhr: Wecken; anſchl. Arbeiten im Stall, Füttern. 8.00— 9.00 Uhr: Zimmeraufräumen, Waſchen, Frühſtück. 9.00—12.00 Uhr: Vorträge oder praktiſcher Unterricht. 12.00—14.00 Uhr: Mittags pauſe. 14.00— 16.00 Uhr: Vortrag, bzw. praktiſcher Unterricht. 16.00—16.30 Uhr: Es wurden nachſtehende Vorträge gehalten: 1. Von Dr. Schönfeld: Einführung in die Fütterungslehre. Die verſchiedenen Futtermittel und ihre Verwendung. Anato⸗ mie und Phyſiologie des Schweines. Schweinemaſt unter Be⸗ rückſichtigung der verſchiedenen Maſtmethoden. Fütterung der Zuchttiere. Weidebetrieb, Grünlandwirtſchaft, Futterkonſervie⸗ rung. Abſatzfragen und Fleiſchkunde. 2. Von Kreisveterinärrat Dr. Schmidt, Heppenheim: Die wichtigſten Schweinekrankheiten, Vorbeugung und Heilung! b 3. Von Oberbaurat Thaler, Frankfurt a. M.: Stallbau⸗ ragen. 4. Von Tierzuchtdirektor Seeger, Darmſtadt: Fragen der Organiſation in der Schweinezucht, ſtaatliche Förderungsmaß⸗ nahmen. Fragen der Zuchttierhaltung. 5. Von Lehrſchweinemeiſter Schlamann, Weſchnitzmühle: Pflege der Mutterſauen und Fütterung und Pflege der Ferkel Neben dem täglich wiederkehrenden Stalldienſt, Füttern und Stallreinigen, umfaßte der praktiſche Unterricht Pflege der Fer⸗ kel, Tätowieren, Stalldesinfektion, Arbeiten auf dem Futter⸗ boden und in der Futterküche und ähnliches. Kreisveterinärrat Dr. Schmidt zeigte die Kaſtration eines älteren Ebers in Be⸗ täubung, wie es das neue Tierſchutzgeſetz vorſchreibt. Eine Abwechſlung brachte ein Ausflug auf die nahegelegene „Tromm“ und eine Beſichtigung der neuzeitlich eingerichteten Molkerei in Fürth, ſowie der dortigen Hengſtſtation und der muſtergültigen Stallungen von Bauer Zeiß in Fürth, die nach den Plänen des Bauamtes der Landesbauernſchaft Heſſen⸗ Naſſau ausgeführt wurden. 15. Lenzing(März) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 11— Seite 351 5 Die Normung der Schnittholzabmeſſungen Am 1. März d. J. hat die Normung der deutſchen Schnitt⸗ holzabmeſſungen ihren endgültigen Abſchluß gefunden. Nun⸗ mehr wird die Einführung der Normblätter Din E 4070 Din E 4071 und Din E 4072, deren Inhalt bereits durch die Fachpreſſe veröffentlicht wurde, in der Praxis beginnen und von den für die Wirtſchaftsführung verantwortlichen Stellen mit allen Mitteln gefördert werden. Unter der Trägerſchaft des Deutſchen Normenausſchuſſes, als dem nie raſtenden För⸗ derer der Normungsbeſtrebungen, haben ſich Vertreter der an der Normung der Schnittholzabmeſſungen intereſſierten Be⸗ rufsſtände jahrelang den umfangreichen Vorarbeiten gewidmet, die bis zum Vorliegenden des nunmehr fertigen Ergebniſſes zu leiſten waren. An ihrer Spitze ſtand in unermüdlicher Pio⸗ nierarbeit Herr Conrad Müller, Bralitz/ Oder. Die Holzwirt⸗ ſchaft, die zum Teil erſt nach Jahren ermeſſen wird, welches Geſchenk ihr mit der Schnittholznormung beſchert wurde, ſchuldet ihm für dieſe einzigartige Leiſtung höchſte Anerken⸗ nung. Der Grund für die jahrelange Verzögerung im Zu⸗ ſtandekommen der Schnittholznormung lag weit mehr noch als in den zu leiſtenden Vorarbeiten in der Viel⸗ heit der Einzelintereſſen des vergangenen Wirtſchafts⸗ ſyſtems, deren eidenſchaftliche Verfechtung den Blick für die übergeord⸗ neten Belange der Geſamtwirtſchaft ſtändig in ſolchem Maße trübte, daß für dieſe keine Einſatzbereitſchaft vorhanden war. Daneben gab es einzelne Intereſſentengruppen, die mangels einer Wirtſchaftsordnung ihren Sondernutzen zu ziehen ver⸗ ſtanden und deshalb den Normungsgedanken von jeher aus reinem Eigennutz bekämpften. Bleibt noch die Gruppe derer zu erwähnen, die durch untermäßige Einſchnittmethoden („Schnittab“ uſw.) und ſomit durch Anwendung unerlaubter Mittel zu erſetzen ſuchten, was ihnen an wirklichem Können und fachlicher Eignung und Leiſtung nicht gegeben war. Auch dieſe ſtemmten ſich erbittert gegen die Beſeitigung der bisheri⸗ gen Vorausſetzungen für ihre„unbegrenzten Möglichkeiten“. Es bedurfte erſt der ganzen elementaren Gewalt der mit der nationalſozialiſtiſchen Revolution ſich Bahn brechenden Um⸗ formung des geſamten Wirtſchaftsdenkens, bis es möglich wurde, dieſe Widerſtände zu überwinden und den Gedanken der grundlegenden volkswirtſchaftlichen Bedeutung einer Schnittholznormung den bisherigen, oft kleinlichen Bedenken und meiſt rein örtlichen Sonderintereſſen voranzuſtellen. Schon heute kann geſagt werden, daß die in den kommen⸗ den Monaten zu erwartende Einführung der genormten Schnittholzabmeſſungen ſich in der geſamten Holzwirtſchaft außerordentlich ſegensreich auswirken wird. Nur auf nach⸗ ſtehende wichtigſten Folgeerſcheinungen ſei kurz hingewieſen: Was bringt die Normung dem Erzeuger? Der Erzeuger wird unabhängiger vom jeweiligen Auftragseingang und in die Lage verſetzt, auch in ſolchen Sortimenten eine ausreichende Vorratswirt⸗ ſchaft zu treiben, die bisher wegen des ſtändigen Wechſels der Abmeſſungen nur auf Beſtellung an⸗ gefertigt werden konnten. Er kann ſein Rundholz ſomit beſſer ausnutzen, wie bisher, zumal die Aufnahme ſolcher Abmeſſungen, die nur eine un⸗ genügende Rundholzausnutzung ermöglichen, bei Aufſtellung der Normblätter tunlichſt vermieden wurde. Auch hat er nun⸗ mehr die Möglichkeit, Schnittholzverkäufe im geſamten Reichs⸗ gebiet durchzuführen, während es ihm bisher unmöglich war. nach den Gewohnheiten eines beſtimmten Teilgebietes ein⸗ geſchnittene Ware auch anderweitig abzuſetzen, wenn ein Kon⸗ junkturumſchwung oder andere Gründe dies an ſich erforder⸗ lich machten. Er erleidet ferner keine Einbuße mehr durch un⸗ günſtige Verwertung ſogenannter Ladenhüter(z. B. aus ſor⸗ tierte Hölzer aus Einſchnitt nach Beſtellmaßen), die bisher nur durch Umſchneiden oder durch Gewährung einer Preis⸗ oder Maßvergütung noch zu verwerten waren. Wie wirkt ſie ſich für den Händler aus? Der Händler kann wieder zur normalen Lagerhaltung übergehen, denn er läuft keine Gefahr, auf Vorräten ſitzen zu bleiben, die„nicht mehr gehen“ und billiger abgeſtoßen werden müſſen, um ſie überhaupt abſetzen zu können. Er iſt hierdurch in der Lage, ſeinen eigentlichen und volkswirtſchaftlich wichtigen Auf⸗ gaben in Geſtalt ſachgemäßer und ſorgfältiger Pflege des Schnittholzes wieder gerecht zu werden. Auch als kleineres Unternehmen und mit entſprechend begrenzten Vorräten kann er leiſtungsfähig ſein, da die Zahl der genormten Abmeſſun⸗ gen gegen den früheren Zuſtand erheblich eingeſchränkt iſt. Auch der Verbraucher hat Nutzen davon Der Verbraucher findet auf dem Lager des Händlers ausreichende Vorräte in gepflegter und verarbeitungs⸗ fähiger Ware zum jederzeitigen Abruf. Er läuft keine Gefahr mehr, durch die bisherige, oft zwangs⸗ läufig ſich ergebende Verwendung friſch eingeſchnittener Höl⸗ zer, ſpäteren Beanſtandungen und allen hiermit verbundenen Nachteilen ausgeſetzt zu ſein. Auch erfährt er in der Form des mittleren und klei⸗ nen Handwerksbetriebes eine Sicherung ſeiner Exi⸗ ſtenz, die durch die rückgängige Entwicklung des Platzholzhandels und durch die Unmöglichkeit, ſeinen beſcheidenen Bedarf un⸗ mittelbar beim Erzeuger waggonweiſe einzudecken in zuneh⸗ mendem Maße bedroht war. Alle dieſe Vorteile wirken ſich darüber hinaus für die geſamte Volkswirtſchaft im gleich günſtigen Sinne N nee e g ede 57 00 0 a 20 Seite 352— Folge 11 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden aus. Der Materialverſchleuderung wird Einhalt ge⸗ boten. Die Zerſtörung wertvoller Teile des Volks vermögens als Folge der Verwendung noch nicht ver⸗ arbeitungsfähiger Hölzer hört auf. Fehlleitungen von Kapital, das in unverkäuflichen Lagervorräten feſtliegt, ſtatt volkswirtſchaftlich wertvolle Arbeit zu leiſten, werden weitgehend gebannt. Die Durchführung der Schnittholznormung kann als ein glückliches Omen dafür gewertet werden, daß, nunmehr auch die Vereinheitlichung der Gütervorſchriften für Holz und der Handelsbräuche für das geſamte Reichsgebiet einer baldigen Löſung entgegengeführt werden wird. G. Holzverlaufsſtelle beim Forſtamt Mosbach Die Holzverkaufsſtelle beim Bad. Forſtamt Mosbach unter⸗ bricht am 15. März ihre Tätigkeit bis zum Herbſt 1935. Die nach dem 15. März noch laufenden Geſchäfte werden von der Holzverkaufsſtelle beim Badiſchen Finanz⸗ und Wirtſchafts⸗ miniſterium in Karlsruhe erledigt Verbot des Mühlwagenfahrens Die Wirtſchaftliche Vereinigung der Roggen⸗ und Weizen⸗ mühlen hat eine Anordnung erlaſſen, wonach das Brotgetreide von den Selbſtverſorgern zur Mühle gebracht und das Mehl aus Roggen oder Weizen dort wieder in Empfang genommen werden muß. Damit iſt das ſeitherige Umherfahren mit dem Mühl⸗ wagen, das man„Hetteln“ oder„Fahren mit dem Bettelwagen“ bezeichnete, verboten. Einem lange gehegten Wunſche der kleineren Müller wurde damit entſprochen. Es iſt jetzt nicht mehr möglich, daß die gut ausgeſtatteten größeren Mühlen den kleinen Müllern Arbeit und Brot weg⸗ nehmen. Selbſtverſtändlich wird dieſe Anordnung nicht nach ſtarren Geſichtspunkten durchgeführt, ſondern, wo es die ört⸗ lichen Verhältniſſe erforderlich machen, können Ausnahmefälle zugelaſſen und genehmigt werden. In ſolchen Fällen müſſen die Müller, denen das Mühl⸗ wagenfahren auch weiterhin erlaubt werden ſoll, ein Geſuch an die zuſtändige Bezirksgruppe der Wirtſchaftlichen Vereini⸗ gung der Roggen⸗ und Weizenmühlen richten, für Baden alſo an die Bezirksgruppe III der Wirtſchaftlichen Vereinigung der Roggen⸗ und Weizenmühlen, Mannheim, Prinz⸗ Wilhelm⸗Straße 10. Die Anträge müſſen vom zuſtändigen Orts⸗ oder Kreis⸗ bauernführer begutachtet werden. Der Antrag ſelbſt muß aber in jedem Fall vom Müller und nicht von der Orts⸗ oder Kreisbauernſchaft geſtellt werden. 0 f 1 M4.— 5— 0 züf Dünietherftenüng In der letzten Zeit ſind verſchiedentlich milchwirtſchaftliche Artikel, Broſchüren und Flugblätter durch die Preſſe gegangen oder in bäuerlichen Kreiſen verteilt worden, für die ein ge⸗ wiſſer Hans K. E. Renner, der ſich Sachverſtändiger für Milch⸗ wirtſchaft nennt, verantwortlich zeichnete. Insbeſondere durch den Münchner Materndienſt wurden derartige Artikel an Lo⸗ kalblätter zum Verſand gebracht. Der Reichskommiſſar für die Durchführung der landwirt⸗ ſchaftlichen Marktordnung ſieht ſich daher veranlaßt darauf hinzuweiſen, daß die die Milchwirtſchaft betreffenden Aus⸗ 3 Renners, der, ſoweit bekannt, auch als Vertreter ür Handzentrifugen tätig iſt, nicht den agrarpolitiſchen An⸗ ſichten der maßgebenden Regierungskreiſe entſprechen. Die Milcherzeuger der molkereiwirtſchaftlich erſchloſſenen Gebiete werden daher davor gewarnt, ſich durch ſolche oder andere irreführende Artikel zur Anſchaffung von Maſchinen und Anlagen zur Butterherſtellung für den Verkauf von Landbutter verleiten zu laſſen. Der Reichskommiſſar für die Durchführung der landwirtſchaftlichen Marktordnung macht ſchon jetzt darauf aufmerkſam, daß Entſchädigungen für Selbſt⸗ verbutterungsanlagen, welche nach Erlaß von örtlichen Be⸗ —— zur Ablieferung der Milch an Molkereien keine erwendung mehr finden, nicht gewährt werden können. So⸗ weit alſo derartige Anſchaffungen nicht zum Zwecke der Buttererzeugung für den eigenen Haushalt erfolgen, empfiehlt es ſich, vor Kaufabſchluß den zuſtändigen Milchverſorgungs⸗ verband darüber zu befragen, ob in dem betreffenden Gebiet 2 e zur Ablieferung der Milch an Molkereien zevorſteht. 18. Lenzing(März) 1935 Tabakanbaugeſetz Die Reichsregierung hat ein Geſetz beſchloſſen, das die Ver⸗ ordnung des Reichspräſidenten zur Sicherung von Wirtſchaft und Finanzen vom 1. Dezember 1930(RGBl. 1 S. 517, 526), wonach der Tabakanbau nur in den Gemeinden zuläſſig iſt, die 1927, 1928 oder 1929 Tabak gewerbsmäßig angebaut haben, ab⸗ ändert. Um die ſchwierige Lage des deutſchen Tabakanbaues, die infolge außerordentlich nieöͤriger Erzeugerpreiſe entſtan⸗ den war, zu mildern, wurde durch die Notverordnung der Tabakanbau auf eine beſtimmte Anbaufläche beſchränkt. Durch dieſe Anbauregelung in Verbindung mit einer Erhöhung des Einfuhrzolles iſt eine Wirtſchaftlichkeit des deutſchen Tabak⸗ anbaues und gleichzeitig eine Qualitätsverbeſſerung des deut⸗ ſchen Erzeugniſſes erzielt worden. Dieſe Vorſchrift benach⸗ teiligt aber die Gemeinden, die zwar vor 1927 lange Jahre Tabak gewerbsmäßig angebaut, aber den Anbau kurz vor die⸗ ſem Zeitpunkt wegen Unwirtſchaftlichkeit aufgegeben hatten. Weiter führte dieſe Regelung zu erheblichen Härten für die Jungbauern und Siedler. Das Geſetz ſieht deshalb unter Wahrung des Geſichtspunktes, daß nur hochwertiger Tabak an⸗ gebaut werden ſoll, auch die ausnahmsweiſe Zulaſſung des Tabakanbaues in Gemeindebezirken eines Tabakgebietes vor, in denen in den genannten Erntejahren Tabak gewerbsmäßig nicht angebaut worden iſt. Die Verteilung der zuläſſigen Ta⸗ bakanbaufläche auf die Tabakpflanzer des einzelnen Gemeinde⸗ bezirks, wird dem Reichsnährſtand obliegen. Mel badische Zuchteberverſteigerungen Am 12. Hornung 1935 fand in Mosbach die 33. Zuchteber⸗ verſteigerung, am gleichen Tage in Offenburg die 34., und am 27. Hornung in Durlach die 35. Zuchteberverſteigerung ſtatt, die von der Landesbauernſchaft Baden bzw. dem Badiſchen Landesſchweinezuchtverband veranſtalte! wurden. In Mosbach waren von der Schweinezüchtervereinigung für Unterbaden 16 Tiere der Raſſe des deutſchen veredelten Landſchweins aufgetrieben, von denen zwei in Klaſſe I, acht in Klaſſe II und drei in Klaſſe III bewertet wurden. Verſteigert wurden 14 Tiere— 87,5 Proz., zum Geſamtbetrag von 1988 Reichsmark. Der höchſte Preis betrug 240 RM., der niedrigſte 90 RM., der Durchſchnitt 142 RM. Dos durchſchnittliche Alter war 6 Monate. In Offenburg waren von der Schweinezüchtervereinigung für den Breisgau 20 Tiere der Raſſe des deutſchen veredelten Landſchweins aufgetrieben, von denen ſechs in Klaſſe I, neun in Klaſſe II und 5 in Klaſſe III bewertet wurden. Verſteigert wurden 16 Tiere= 80 Proz. zum Geſamtbetrag von 2425 RM. Höchſter Preis war 195 RM., niedrigſter 130 RM., der Durch⸗ ſchnitt 151 RM. Das Durchſchnittsalter betrug 7 Monate. In Durlach waren von der Schweinezüchtervereinigung für Mittelbaden 13 Eber aufgetrieben, urd zwar zehn der Raſſe des deutſchen veredelten Landſchweins und drei des deutſchen weißen Edelſchweins, von denen je vier in Klaſſe I, IJ und III bewertet wurden. Verſteigert wurde i neun Tiere= 70 Proz. zum Geſamtbetrag von 1360 RM. Der höchſte Preis betrug g. N. der--niedriaſte 1 R, dex Durchſchuttt 18m RM. Das Dürchſchnitksalfer der Tiere war knapp 7 Monate. Die durchſchnittliche Beſchaffenheit der Tieve war gut, wie auch die Nachfrage eine ſehr lebhafte war. Der 36. Markt findet für Oberbaden am 21. Lenzing(März!) d. J. in Radolfzell ſtatt ſtonlurrenzneid In dem Rechtsſtreit zwiſchen dem Reichsnährſtandsverlag G. m. b. H. und Sagawe& Co., Druck und Verlagsgeſellſchaft m. b. H. Berlin iſt jetzt durch gerichtlichen Entſcheid feſtgeſtellt worden, daß die Vorwürfe der unlauteren Werbung für den Taſchenkalender 1935 von ſeiten Sagawe& Co. gegenüber dem Reichsnährſtandsverlag unberechtigt ſind. Adreſſenänderung der Kreisbauernſchaft Rarlsruhe Die Kreisbauernſchaft Karlsruhe hat ihre bisherigen Ge⸗ ſchäftsräume aufgegeben. Die neue Anſchrift heißt: Karlsruhe, Ettlingerſtraße 14, Tel. Nr. 1210. Es wird gebeten, dieſe Aen⸗ derung genau zu beachten. . y d y Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 15. Lenzing(März) 1935 Folge 11— Seite 353 Genoſſenſchaften und Zinsſenkung Für 3 Milliarden RM. der Genoſſenſchaften werden die Zinſen geſenkt Der erſte Vorſtoß zur allgemeinen Senkung der Zinsſätze hatte mit der Konverſion der Pfandbriefe durchſchlagenden Erfolg. Einen weiteren Schritt in dieſer Richtung brachte das Geſetz über die Herabſetzung der Zinsſätze für öffentliche An⸗ leihen, welches ebenſo wie für die Pfandbriefe eine Senkung von 6 auf 4½ Prozent vorſieht. Damit wurde zugleich die Vorbedingung geſchaffen, um auch die Bankzinſen allgemein zu ſenken. Wenn auch die Senkung der Guthabenzinsſätze, und zwar für Spareinlagen wie auch für Kündigungs⸗ und Termin⸗ gelder, durchweg nur ½ Prozent beträgt, ſo wird die Aus⸗ wirkung angeſichts der in Frage kommenden Kapitalbeträge doch von außerordentlicher Bedeutung ſein. Allein bei den Sparkaſſen wird es ſich um die Senkung der Zinsſätze für eine Summe von über 12 Milliarden RM. handeln, bei den Genoſſenſchaften ſind es etwa 3 Milliarden RM., die von der Zinsſenkung betroffen werden. Kurzfriſtige Anlagen werden für den Bauern und die länd⸗ liche Bevölkerung überhaupt wenig Bedeutung haben. Dem⸗ gegenüber werden aber die feſten Einlagen mit längerer Kün⸗ digungsfriſt ebenfalls zinsgeſenkt, und zwar werden vergütet für Kündigungsgelder oder Gelder, die auf feſte Laufzeit an⸗ gelegt ſind: für die Zeit von 1 Monat bis weniger als 3 Monate 2½ Proz., für die Zeit von 3 Monaten bis weniger als 6 Monate 3 Proz., für die Zeit von 6 Monaten bis weniger als 12 Monate 3 ½ Proz., bei 12 Monaten und darüber 334 Prozent. Eine Aenderung der Beſtimmungen über den Zinsvoraus, wonach die Kreditgenoſſenſchaften und Spar⸗ und Darlehns⸗ kaſſen für alle Einlagen ½ Prozent bis 34 Prozent mehr ver⸗ güten dürfen, wurde nicht beſchloſſen, mit Ausnahme der Mündelgelder und mündelſicheren Anlagen bei dieſen Genoſſen⸗ ſchaften. Aus der vorſtehenden Regelung iſt erſichtlich, daß man nunmehr auch diejenigen Anlagen, die eine Kündigungsfriſt von mehr als einem Jahr hatten, und die bisher in der Höhe des zu vergütenden Zinsſatzes nicht gebunden waren, in das Habenzinsabkommen mit einbezogen hat. Dieſer Beſchluß ent⸗ ſpricht durchaus dem allgemein wirtſchaftlichen Bedürfnis und wird für die Folge Umgehungen der Habenzinsvorſchrif⸗ ten unterbinden. Damit werden auch die immer wieder aufkommenden Klagen aufhören, wonach einzelne nach rein kapitaliſtiſchen Grundſätzen arbeitende Geldinſtitute verſuchten, durch das Angebot überhöhter Zinsſätze für angeblich auf eine Zeit von mehr als 1 Jahr feſtgelegte Gelder den allgemeinen Beſtre⸗ bungen nach einer Zinsſenkung zuwider zu handeln. Man hat ſich ſogar nicht geſcheut, ausgerechnet dem Erbhofbauer die Anlage von Spargeldern unter Aushändigung beſonders auf⸗ gemachter Sparbücher zu dieſen überhöhten Zinsſätzen anzu⸗ bieten. Es iſt deshalb verſtändlich, wenn die neuen Beſchlüſſe des Zentralen Kreditausſchuſſes über die Erfaſſung ſämtlicher Spareinlagen gerade von der Landwirtſchaft begrüßt werden, da ſie die Vorausſetzung bieten für eine durchgreifende Zins⸗ ſenkung auch auf der Schuldſeite. Für die Kreditzinſen gelten nach der bisherigen Regelung durch den Zentralen Kreditausſchuß grundſätzlich zwei Mög⸗ lichkeiten, und zwar einmal die Berechnung des Sollzins⸗ ſatzes nach dem gewogenen Durchſchnitt d. h. unter Feſtſetzung eines einheitlichen Nettozinsfußes ohne Proviſion, oder aber die Berechnung eines Schuldzinsfußes zuzüglich Proviſion unter Zugrundelegung des Reichsbankdiskontes und einer Schuldproviſion von bisher ein Sechſtel Prozent. Die ländlichen Genoſſenſchaften haben ebenſo wie die auf dem Lande beſtehenden Sparkaſſen, entſprechend den bäuerlichen Bedürfniſſen, ihre Zinsberechnung in einer Form vorgenommen, in der auch der einfache Mann ſich über die Höhe ſeiner Verpflichtungen klar werden konnte. Sie haben zu dieſem Zweck in der Regel lediglich einen Netto- zinsfuß in Anrechnung gebracht. Dieſer Nettozinsfuß lag bei den Dorfkaſſen erheblich unter dem nach dem Zinsabkom⸗ men zuläſſigen Höchſtſatz, wie überhaupt die Zinsſpanne bei den ländlichen Genoſſenſchaften dank ihrer vorzugsweiſen ehrenamtlichen Tätigkeit mit die niedrigſte von allen Kreditinſtituten iſt. Die Berechnung der Schuldzinſen nach dem Sollzinsfuß, zuzüglich Kreditproviſion und Umſatzproviſion, iſt erfahrungs⸗ gemäß bei den ſtädtiſchen Kreditinſtituten üblich und führt häufig dazu, daß die Geſamthöhe der Belaſtung nicht ohne weiteres überſehen werden kann. Noch weſentlich ungünſtiger mußte ſich aber dieſe Art der Zinsberechnung auswirken in den Fällen, in denen nur für einige Tage ein verhältnismäßig hoher Kredit in Anſpruch genommen wurde, was z. T. auch nur auf die bankmäßige Wertſtellung zurückzuführen war. Es iſt deshalb zu begrüßen, daß nach dieſer Richtung nunmehr Vorſorge getroffen iſt, um Auswüchſe, die ſich beſonders bei kurzfriſtigen Krediten zeigten, zu verhindern. So wird z. B. beſtimmt, daß bei der Berechnung der Kreditproviſion vom Höchſtſchuldſaldo kein höherer Betrag als bei Berechnung einer Ueberziehungsproviſion belaſtet werden darf. Die Ueber⸗ ziehungsproviſion wird bekanntlich täglich berechnet, während die Kreditproviſion bisher monatlich mit /, vom Höchſtſchuld⸗ ſaldo berechnet wurde und nunmehr auf/ pro Monat ge⸗ ſenkt iſt. Damit wird auch für die mit Schuldzins und Pro⸗ viſion belaſteten Kredite eine Senkung von durchſchnittlich % Prozent erreicht werden und eine entſprechende Entlaſtung der Wirtſchaftsunternehmungen bewirkt. Dr. Strub. ſſppppptfeapeggenetengentg tea geangategegnfdtaunteanwnae Badiſche Ba Hmm fili ſſſſſhhhangsaefgmgamngne nern, beſucht die Veranſtaltungen der nG.-Gaufilmſtelle nmmaaummmmmnaeumuenunduubamdndmundubamnuulbndalaudacundunundaad unden bbb e seperate Nene Seite 351— Folge 11 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden FB. Lenzing Marz) 1935 — Das Bauerntum iſt das Schickſal aller Völker. Sein bluts⸗ mäßiger und wirtſchaftlicher Beſtand beſtimmt die Lebenskurve jeder Nation. Den Bauern aller Länder fällt deshalb die mehr oder minder gleiche Aufgabe zu, Erhalter des Volkstums zu ſein. Die Erkenntnis dieſer gleichen und hohen Aufgaben ſollte die Bauern benachbarter Länder einander näherbringen. Eine persönliche Fühlungnahme und eine Verſtändigung von Bauer zu Bauer kann im Laufe der Zeit allen Hetzen und Lügen zum Trotz ein geſundes und feſtes Fundament für eine kriedliche Zuſammenarbeit der Völker ſchaffen. Auf dem Wege des Austauſches deutſcher Bauern⸗ ſöhne und ⸗töchter mit der Landjugend des Auslandes arbeitet der Reichsnährſtand heute auf ein gegen⸗ ſeitiges Verſtehen des Bauerntums verſchiedener Län⸗ der hin. Da kaum ein Hof die helfende Kraft eines Familienmitgliedes für längere Zeit entbehren kann, ſoll für das eigene Kind das Nind eines däniſchen, norwegiſchen oder anderen ausländiſchen Bauern in die deutſche Familie aufgenommen werden. Auf dieſe Weiſe lernt der deutſche Bauernjunge Lebens⸗ und Wirt⸗ ſchaftsverhältniſſe des Bauerntums anderer Länder kennen. Er knüpft perſönliche Beziehungen an, die erfahrungsgemäß für ſein ganzes Leben von nachhaltiger Bedeutung ſein kön⸗ nen und wirbt für weitere Nachahmung eines derartigen Aus⸗ 14 Haslach im Kinzigtal Jugend von Volk zu Volk tauſches durch andere Kinder der Heimat. Umgekehrt be⸗ kommt der Bauernſohn des Auslandes einen nachhaltigen Eindruck von den Lebensverhältniſſen des deutſchen Bauern⸗ tums und vom nationalſozialiſtiſchen Deutſchland überhaupt, Nicht die Zeitung, nicht der Rundfunk, nicht große Feſte und Reiſen, ſondern die ſtille Erlebnisgemeinſchaft einer Bauern⸗ familie und eines Bauerndorfes werden ſo die Quellen, aus denen der Gaſt die Erfahrung für ſeine künftige Haltung gegenüber dem Gaſtlande ſchöpft. Der zwiſchenvölkiſche Landjugendaustauſch hat in einzelnen Gebieten bereis ſtarken Anklang gefunden, ſo daß er zu einer willkommenen Gelegenheit geworden iſt, alljährlich die beſten Söhne und Töchter des Gaues ins Ausland zu ſchicken, um die dortigen Lebens⸗ und Wirtſchaftsverhältniſſe kennen zu lernen. Alles, was für den zwiſchenvölkiſchen Landjugend⸗ austauſch zu beachten iſt, wurde in einem Merkblatt zuſam⸗ mengefaßt, das zuſammen mit einem entſprechenden Frage⸗ bogen durch die Gliederungen des Reichsnährſtandes von der Reichshauptabteilung 1 im Verwaltungsamt des Reichsbauern⸗ führers, Berlin SW'ü 11, Deſſauerſtraße 26, bezogen werden kann. Der Landjugend wird Gelegenheit gegeben, durch un⸗ mittelbare Berührung des Bauerntums der beteiligten Länder von Volk zu Volk Brücken des gemeinſamen Verſtehens zu ſchlagen, Erfahrungen zu ſammeln und im Ausland Verſtändnis und Freundſchaft für das nationalſozialiſtiſche Deutſchland zu wecken. bchluß des 2. Lehrgangs in Ittendorf Nach achtwöchentlicher harter und erfolgreicher Schulungs⸗ arbeit wurden die Jungbauern und Landarbeiter des II. Lehr⸗ gangs der Bauernſchule Ittendorf am 2. Lenzing in ihre Hei⸗ matgemeinden entlaſſen, damit ſie dort ein neues Leben und Wirken für Deutſchlands Zukunft beginnen. Keine groß auf⸗ gezogene Prüfung, keine auswendig gelernten Vorträge fan⸗ den ſtatt, ſondern ſoldatiſch ſchlicht wurde dieſer letzte Vor⸗ mittag im Geiſte der großen Idee unſeres Führers gemein⸗ ſam erlebt. Ein beſonderes Gepräge erhielt der Abſchluß durch die Anweſenheit des Herrn Landesobmanns Pg. Huber, Durch Sprechchöre und Lieder, durch ſtrammes Auf⸗ treten, zeigten alle, daß die Landesbauernſchaft berechtigte Hoffnungen in ſie ſetzen kann, gaben ſie zu wiſſen, daß nun in allen Gauen, wenn auch noch wenig und zerſtreut, denn wir ſtehen ja erſt am Anfang, Kräfte ihre Arbeit beginnen, verbunden durch einen gemeinſamen Willen, durch den Willen, die Lan⸗ desbauernſchaft in ihrer unendlich ſchweren Arbeit zu unter⸗ ſtützen und ſie zum Siege zu führen. Eine zündende Anſprache des Herrn Landesobmann zeigte allen nochmals den großen Weg, der in die beſſere, ewige Zukunft führt, zeigte ihnen die Notwendigkeit des unerbittlichen Kampfes gegen liberaliſtiſchen Ungeiſt, der geführt werden muß auf der Baſis von hoher Führerverantwortung und echter Gefolgſchaftstreue. Landes⸗ obmann, Pg. Huber, brachte zum Ausdruck, wie ſtolz die ganze Landesbauernſchaft iſt auf dieſe Keimzelle, von der aus nationalſozialiſtiſch⸗bäuerlicher Geiſt in alle Gaue unſerer Heimat ausſtrömt. Es iſt nur zu hoffen, daß recht viele Jung⸗ bauern und Landarbeiter dieſe Schule durchlaufen zum Segen Deutſchlands. Nach gemeinſam eingenommenem Mittageſſen wurde dann die Fahne, das Symbol, das acht Wochen lang unſerer Arbeit Kraft gab, eingeholt. Ein letzter Händedruck und Blick Auge in Auge und dann fuhren ſie hinaus mit heißen begeiſterungs⸗ vollen Herzen und mit dem Willen: Alles für Deutſchland! 15. Lenzing(März) 1935 Folge 11— Seite 355 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Der Landes bauernführer Sprechtage des Landesbauernführers Da ich durch die zu den verſchiedenſten Zeiten erfolgenden Beſuche in der Ausübung meiner Dienſtobliegenheiten behin⸗ dert bin, werden meine Sprechſtunden feſtgeſetzt auf Dienstag und Freitag jeweils von 10 bis 12 Uhr. Ich bitte dringend um Einhaltung dieſer Beſuchszeiten, da zu anderen Terminen keinerlei Rückſprachen ſtattfinden können. Heil Hitler! F. Engler⸗Füßlin, Landesbauernführer. Hauptabteilung! Invalidenverſicherung In vielen Fällen herrſcht noch Unklarheit über die Mar⸗ kenklebung der Invalidenverſicherung für weibliche Dienſt⸗ boten. Vielfach wurde der Begriff„Hausgehilfin“ auch auf weibliche landwirtſchaftliche Dienſtboten ausgedehnt. Für Hausgehilfinnen bis zu 50 RM. Monatslohn, brauchen nämlich nur Marken der 2. Klaſſe zu 0,60 RM. geklebt zu werden. Es muß deshalb ausdrücklich darauf hingewieſen werden, daß weib⸗ liche landwirtſchaftliche Dienſtboten nicht ohne weiteres als Hausgehilfinnen im Sinne der Invalidenverſicherung gelten. Die als Ausnahmebeſtimmung eng auszulegende Verord⸗ nung des Herrn Reichsarbeitsminiſters vom 16. Mai 1933 (RGBl. S. 283) findet nur Anwendung auf Hausgehilſinnen. Als ſolche ſind anzuſprechen weibliche Verſicherte, die aus⸗ ſchlteßlich oder doch überwiegend auf Grund eines Arbeitsver⸗ trages unter Aufnahme in die häusliche Gemeinſchaft gegen Vergütung Arbeiten für den Privathaushalt des Arbeitgebers oder für Mitglieder des Hausſtandes desſelben leiſten. Es muß ſich die Hausgehilfinnentätigkeit auf die häus⸗ lichen Arbeiten beſchränken, d. h. auf ſolche Dienſte, die geeig⸗ net ſind, den Haushalt als ſolchen in Gang zu halten. Der Gewerbebetrieb oder Beruf des Dienſtherrn hat mit dem eigentlichen Haushalt nichts zu tun(Arbeiterverſorgung 1933 Mit der Verordnung vom 16. Mai 1933 hat ſich die Reichs⸗ regierung zur Aufgabe geſtellt, zur Verringerung der Arbeits⸗ loſigkeit möglichſt viele weibliche Arbeitskräfte in die Haus⸗ wirtſchaft zu überführen. Familien mit geſchmälertem Ein⸗ kommen, die ſich ſonſt vielleicht zu einer Kündigung entſchloſſen hätten, ſollte das Durchhalten einer Hausgehilfin erleichtert, und Familien, die bisher eine Hausgehilfin nicht einſtellen konnten, die Einſtellung ermöglicht werden. Hiernach haben weibliche Hilfskräfte(Dienſtboten) als Hausgehilfinnen im Sinne der Verordnung vom 16. Mai 1933 grundſätzlich nicht zu gelten, wenn ſie 1. überwiegend im Gewerbebetrieb(Metzgerei, Bäckeret, Gaſtwirtſchaft) oder in der Landwirtſchaft des Arbeit⸗ gebers beſchäftigt werden, was dann gewöhnlich ange⸗ nommen werden muß, wenn für alle im Gewerbebetrieb bzw. in der Landwirtſchaft einſchließlich Hof und Stall und im Haushalt vorkommenden Arbeiten nur eine be⸗ zahlte weibliche Hilfskraft vorhanden iſt; 2. in Gutsbetrieben beſchäftigt werden, ausgenommen die Mädchen, die von den Gutsbeſitzern, Gutspächtern oder Gutsverwaltern für ihren eigenen Privathaushalt ein⸗ geſtellt ſind Auch der Herr Reichsarbeitsminiſter hat in ſeinem Erlaß vom 7. Auguſt 1934, IIa Nr. 4306/34 zum Ausdruck gebracht, daß die niedrigen gemäß der Verordnung vom 16. Mai 1933 nur dann zu entrichten ſind, wenn die Verſicherte Aberwiegend mit Arbeiten einer Hausgehilfin beſchäftigt wird Ueberwiegt dagegen die Beſchäftig ung als Gewerbegehilfin, ſo müſſen die regelmäßigen Invalidenverſtcherungsbeiträge be⸗ zahlt werden. Soweit Arbeitgeber entgegen dieſer Richtlinien Beiträge in zu niederer Lohnklaſſe verwenden, und die Nachzahlungs⸗ Beiträge pflicht beſtreiten, müßte Entſcheidung nach§ 1459 Reichsverſiche⸗ rungsordnung durch das Verſicherungsamt(Bezirksamt), her⸗ beigeführt werden. Die Kreis⸗ und Ortsbauernführer werden erſucht, etwaige Mißverſtändnis dieſer Art in vorliegendem Sinne klarzulegen. Weibliche landwirtſchaftliche Hilfskräfte, die alſo nicht nur in der Hauswirtſchaft beſchäftigt werden, ſondern auch für land⸗ wirtſchaftliche Zwecke herangezogen werden, ſind als Gewerbe⸗ gehilfinnen anzuſehen. Heil Hitler! Albert Roth, M. d. R., Hauptabteilungsleiter I. Hauptabteilung 11 Lehrſtellenbeſetzung Die Lehrherren, die bereits von der früheren Landwirt⸗ ſchaftskammer anerkannt waren und zu gleicher Zeit mehr als zwei Lehrlinge mit Erfolg ausgebildet haben, können auch jetzt auf Antrag die Genehmigung zur gleichzeitigen Ausbildung von mehr als zwei Lehrlingen erhalten. Dieſe Genehmigung wird jedoch bis längſtens Frühjahr 1936 und nur auf einen entſprechenden ſchriftlichen Antrag er⸗ teilt. Nach Ablauf dieſer Friſt tritt der§ 15 Abſatz 7 der Grund⸗ beſtimmungen des Reichsnährſtandes über die Ausbildung des männlichen bäuerlichen und land wirtſchaftlichen Nachwuchſes in vollem Umfange in Kraft. Schafſchauen Die Landesbauernſchaft Baden, Hauptabteilung II, veran⸗ ſtaltet am Donnerstag, den 21. d. M., in der Viehhalle in Meßkirch und am Donnerstag, den 28. d. M., in Oſterburken Schafſchauen mit Preiszuerkennung. Mit den Schafſchauen werden Zuchtbockmärkte verbunden, auf denen etwa 60 gekörte Böcke mit nachgewieſener Abſtam⸗ mung aus den Stammzuchten des Landes zum Verkauf ge⸗ langen. Die Böcke ſind rauh und ſachgemäß aufgezogen. Badiſche Schafhalter, insbeſondere aber Gemeinden erhal⸗ ten beim Ankauf von prämiierten Zuchtböcken Ankaufsbeihil⸗ fen. Nähere Auskunft erteilt die Hauptabteilung II der Lan⸗ desbauernſchaft Baden. Die Schauen beginnen jeweils vormittags 9 Uhr und die Märkte werden mittags 12 Uhr eröffnet. Geflügelzuchtlehrgänge Die Landesbauernſchaft Baden, Hauptabteilung II, ver⸗ anſtaltet in den Monaten März, April und Mai folgende Ge⸗ flügelzuchtlehrgänge: auf ihrem Verſuchs⸗ und Lehrgut für Geflügelzucht Einach bei Gengenbach 1. am 25. März 1935 einen eintägigen Lehrgang über Brut⸗ und Aufzucht für Anfänger und Fortgeſchrittene; ö 2. am 29. und 30. April einen zweitägigen Lehrgang für Anfänger über das Geſamtgebiet der Geflügelzucht: 3. am 20. Mai einen eintägigen Lehrgang über Mäſten und Schlachten des Geflügels. 5 Die Teilnehmergebühr beträgt für jeden Lehrgang 1 RM., im Bedürftigkeitsfalle kann dieſelbe auf Antrag erlaſſen wer⸗ den. Die Lehrgänge beginnen jeweils vormittags 9 Uhr und endigen nachmittags 5 Uhr, ſo daß den Teilnehmern noch Ge⸗ legenheit zur Heimreiſe gegeben iſt. 8 Die Anmeldungen ſind zu richten an das Verſuchs⸗ und Lehrgut Einach, Poſt Gengenbach(Baden). Bei rechtzeitig hier eingegangener Anmeldung kann 50prozentige Fahrpreis⸗ ermäßigung gewährt werden. 8 N Da gerade auf dem Gebiet der landwirtſchaftlichen Ge⸗ flügelhaltung noch ſehr große Fehler begangen werden und andererſeits die Aufgaben, die die landwirtſchaftk he Gefl haltung zu erfüllen hat, groß ſind, wäre es dringen wünſcht, wenn vor allem die bäuerlichen Geflügelhalter, Bäu rinnen, Jungbauern und Jungbäuerinnnen ſich recht zahlreich an dieſen Lehrgängen betefligen würden Heil Hitler! Schmitt, Hauptabteilungsleiter II. (Weitere Mitteilungen auf Seite 350) Seite 6— Folge 11 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 15. Lenzing(März) 1935 — 5 kauft nur 2 6 1 5 Bauern laßt um e bei unſern Inſerenten, die auch unſern Berufsſtand unterſtützen Bezirksanzeigen: Die einſpaltige Millimeterzeile 10 Pfg. 1 Normalfeld 35 mm hoch, 46 mm breit RM 7.—; Wiederholungsnachläſſe nach Tarif Mannheim Ladenburg Odenheim — 2— S1— Lefen Bauern Landwirte Siedler 5 Thomas Koſer Sohn 3 Herde beziehen Sie junge Obſtbäume nur von nachſtehenden Züchtern: S 0 Telefon 23 Bitſch, Georg, Wormſerſtraße 41, Telefon 355 Spezialität: Pfirſiche in allen Sorten und Formen Blatt, Georg, Schwarzkreuzſtraße 51, Telefon 280 Spezialität: Steinobſt, hoch und halb, Pfirſiche Hechler, D., Adolf Hitlerſtraße 25 Spezialität: Steinobſt, hoch und halb, Pfirſiche, hoch und Buſch, Sauerkirſchen, Buſch, Süßkirſchen, hoch Huben, Fr., Schriesheimerweg 7, Telefon 331 Spezialität: Pfirſiche, Stein⸗ u. Beerenobſt i. allen Formen Waſchheſſel Anliefer. fr. 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Lenzing(März) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Bauern! Um Pflanzt aan Folge 11— Seite 9. Offenburg teinach Kaufhaus Weiher] Obſtbäume Offenburg, Adolf Hitlerſtr. Spezialgeſchäft für Haus⸗ und Küchengeräte Gelegenheitsgeſchenke und Spielwaren, billigſte Preiſe beſonders Apfel⸗ u. Pfir⸗ ſiche, Hoch⸗, Halbſtämme u. Büſche in anerkannter Markenqualität u. beſtbe⸗ währten Sorten empfiehlt W. Sch öne 1, Baumſchulen Steinach i. K.(Baden) Lahr Schuhwaren für jeden Beruf, beſonders für die Landwirtſchaft in ſehr guter Qualität im Ottenheim Sämtliche Handelsdünger liefert billigſt Max Wangner Gmbh. Lahr(Baden) Bismarckſtraße 3 Biete in 1. Qualität: Apfel⸗ Hochſtämme in Tafel- und Wirt⸗ ſchaftsſorten, Steinobſt⸗Hoch⸗ u. 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Koſtenloſe Beratung über die vorteilhaften Bedingungen bei den Sparkaſſen in: Adels heim Eppingen Mannheim Schwetzingen Boxberg Gerlachs heim Merchingen Tauberbiſchofsheim Bretten Heidelberg mit Mosbach(Baden) Unterſchüpf Bruchſal mit Zweig⸗ Zweigſtelle Eppel⸗ Neckarbiſchofsheim Waibſtadt ſtellen Odenheim, heim und Nußloch Neckargemünd Walldürn Oeſtringen und Hockenheim Oberwittſtadt Weinheim Zeutern Königheim Oſterburken Wertheim a. M. Buchen i. O. Königshofen Philippsburg Wieſental Eberbach Langenbrücken Schönau b. H. Wiesloch Lauda Sinsheim(Elſenz) Seite 358— Folge 11 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 15. Lenzing(März)! 1 Praktiſche Fragen aus dem Erbhofrecht heute unſere Aufſatzreihe über Erbhof⸗ Feder von Juſtizrat Dr. Ritter fort. Die Schriftleitung. 2. Was gehört zum Erbhof? Das Erbhofgeſetz will den geſamten einen Erbhof dar⸗ ſtellenden Betrieb erfaſſen und die Erhaltung der Betriebs⸗ einheit ſichern. Deigzufolge gehört zum Erbhof und unter- fallen den Beſtimmungen des Erbhofgeſetzes: Alle im Eigentum des Bauern ſtehende Grundſtücke, die regelmäßig von der Hofſtelle aus bewirtſchaftet werden. Unter Bewirtſchaftung iſt hier jede Art der Verwendung der Grundſtücke für den landwirtſchaftlichen Betrieb zu verſtehen. So gehört hierzu außer Feldern und Wald, Wege, aber auch Lagerplätze für landwirtſchaftliche Nebenbetriebe, Teichanlagen und ähnliches. Die Entfernung der Grundſtücke von der Hoſſtelle iſt ohne rechtliche Bedeutung, ſolange die Bewirtſchaftung noch von der Hofſtelle aus erfolgt. Auch weiter entfernte Weideplätze, Waldungen, kommen hier in Frage. Wird dagegen zum Beiſpiel ein 8 Kilometer von der Hofſtelle entfernter Weinberg don Nerwandten des Bauern von deſſen Hofſtelle aus bearbeitet, die Düngung von dort aus vorgenommen, und nimmt der Bauer lediglich die Weinleſe vor, ſo liegt hier keine Bewirtſchaftung von der Hofſtelle au⸗ vor, ſo daß das Rebgrundſtück nicht mehr zum Erbhof gehört. In baureifem Gebiet bleibt das Feld auch wenn es als Bau⸗ platz zu betrachten iſt und entſprechend verſteuert wird, Be⸗ ſtandteil des Erbhofes, ſo lange es von der Hofſtelle aus irgendwie landwirtſchaftlich genutzt wird. Wird ein Grundſtück vorübergehend verpachtet oder aus einem ſonſtigen Grunde von der Hofſtelle aus Wir ſetzen fragen aus der Dort, wo der Rhein den Bodenſee verläßt, liegt unſer chönes Konstanz nicht bewirtſchaftet, ſo verliert es dadurch nicht ſeine Erbhofeigenſchaft. Wird ein Grundſtück, das zum Erbhof geh hört, für dauernd der Bewirtſchaftung entzogen, weil z. B. ein Wohnhaus auf dem bisher landwirtſchaftlich benutzten Bauplatz errichtet wird, ſo wird das Grundſtück nicht kraft Geſetzes von der Erbhofeigen⸗ ſchaft frei, ſondern der Eigentümer muß beim Anerbengericht die Aufhebung der Erbhofeigenſchaft für das entſprechende Grundſtück beantragen. Würde ein Bauer einen größeren Teil ſeiner Grundſtücke der Bewirtſchaftung entziehen, in der Meinung, dadurch dieſelben zur freien Verfügung aus der Erbhofeigenſchaft frei zu bekommen, ſo müßte dieſes Verhalten als unvereinbar mit der ehrbaren Wirtſchaftsweiſe eines Bauern angeſehen und durch zeitweiſe Entziehung der Ver⸗ waltung und Nutznießung gegen ihn eingeſchritten werden. Zum Erbhof gehört ferner das im Eigentum des Bauern ſtehende Zubehör. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß all die Gegenſtände, die mit dem Grund und Boden feſt verbunden ſind, alſo weſentlicher Be⸗ ſtandteil ſind, oder die aus ſonſtigem Grund Beſtandteil an Haus und an Gerät find, zum Erbhof gehören. Unter Zubehör ſind alle die beweglichen Gegenſtände zu verſtehen, die dem landwirtſchaftlichen Betrieb zu dienen beſtimmt ſind. Nach aus⸗ drücklicher Beſtimmung des Erbhofgeſetzes gehört insbeſondere dazu, das auf dem Hofe für die Bewirtſchaftung vorhandene Vieh, Wirtſchafts⸗ und Hausgerät, einſchließlich des Leinen⸗ zeugs und der Betten(die im Eigentum des Bauern ſtehen), dem vorhandenen Dünger und die für die Bewirtſchaftung dienenden Vorräte an landwirtſchaftlichen Erzeugniſſen. Es iſt nicht erforderlich, daß die Gegenſtände zum Be⸗ trieb unbedingt notwendig ſind, wenn ſie nur vor⸗ handen ſind, um überhaupt dem Betrieb zu dienen. Für einen kleineren Betrieb können Sämaſchinen, Mäh⸗ maſchinen, Traktor, Dreſchmaſchine, entbehrlich ſein. Wenn ſie aber vorhanden ſind und überhaupt benutzt werden, ſo haben ſie die Zubehöreigenſchaft und gehören damit zum Beſtand des Erbhofes. Von den gewonnenen Erzeugniſſen gehört zunächſt alles zum Betrieb. Erſt wenn die Früchte oder das Vieh uſw. zum Verkauf be⸗ ſtimmt werden, d. h. der Bauer einen Käufer dafür ſucht, hört die Zubehöreigenſchaft auf. Dieſe Zubehöreigenſchaft hört aber auch bei zum Verkauf beſtimmten Sachen nur dann auf, wenn der Verkauf im Sinne einer ordnungsmäßigen Wirtſchafts⸗ führung liegt. Will z. B. ein Bauer ſein geſamtes Vieh ver⸗ kaufen, um das Geld für andere als Betriebszwecke zu ver⸗ wenden, ſo erliſcht hier nicht für das ganze Vieh die Zubehör⸗ eigenſchaft. Was er mehr verkauft, als bei ordnungsmüßiger Wirt⸗ ſchaftsführung vertretbar iſt, bleibt Zubehör des Hofes. Der Verkauf iſt nach§ 37 Abſatz 1 des Reichserbhof⸗ geſetzes null und nichtig. Mit dem Ausſcheiden einer Sache als Zubehör wird ſie freies Vermögen. Der Verkaufserlös wird nicht von der Erbhof⸗ eigenſchaft an ſich erfaßt. Verkauft z. B. ein Bauer für 2000 Reichsmark Holz und ſtirbt er vor dem Eingang des Verkaufs⸗ erlöſes, ſo en die 2000 RM. zum freien Nachlaß und nicht zum Erbhof. Sie müſſen allerdings, wie ſpäter gezeigt wird, in erſter Linie zur Schuldentilgung verwendet werden. Das Milchgeld gehört deshalb nicht zu dem Beſtandteil des Erb⸗ hofes und unterliegt ſomit unter Umſtänden einem Zugriff der Gläubiger. Auf Grund beſonderer Vorſchrift gehören Forde⸗ rungen aus den für den Hof und deſſen Zubehör eingegan⸗ genen Verſicherungen nebſt den hierauf ausgezahlten Ent⸗ ſchädigungsſummen zum Erbhof. Lebens sverſicherungsforde⸗ rungen gehören nicht zum Erbhof. Der Rückkaufswert einer Lebensverſicherung wäre frei verfügbar, aber auch pfündbat. 15. Lenzing(März) 1935 Wochenblalk ber! Landesbauernſchaft Baden e Folge 11— Seife 8898 Zu beachten iſt, daß nur die Gegenſtände Zubehör zum Erbhof ſind, die im Alleineigentum des Bauern ſtehen. Bei einem Ehegattenerbhof wird in ſinngemäßer Anwendung auch das beiden Teilen bzw. der Gütergemeinſchaft gehörige Zubehör zum Erbhof gehören. Beim Erwerb von Zubehör iſt darauf zu achten, für weſſen Eigentum es erworben wird. Hierzu einige Beiſpiele: Die Frau iſt Beſitzerin des Erbhofes. Der Ehemann kauft eine Kuh. Verwendet er hierzu eigenes Geld, ſo könnte es zweifelhaft ſein, ob er die Kuh nicht für ſich ſelbſt kauft. Sie gehört dann nicht zum Erbhof. Es iſt deshalb wichtig, daß auf dem Kaufvertrag bzw. bei der mündlichen Vereinbarung klar feſtgeſtellt wird, ob es auf den Namen des Erbhofbeſitzers oder auf einen anderen Namen gekauft wird. Wird ein Stück Vieh oder irgend eine andere Sache beim Kauf nicht ſofort bezahlt und behält ſich der Verkäufer das Eigentum bis zur Bezahlung vor, ſo wird die Sache erſt Erb⸗ hofzubehör, wenn der Kaufpreis voll bezahlt und das Eigen⸗ tum auf den Bauern übergegangen iſt. So lange alſo die Kuh, die unter Eigentumsvorbehalt gekauft iſt, nicht voll bezahlt iſt, genießt ſie nicht den Schutz des Erbhofzubehörs. Hat die Frau des Erbhofbeſitzers die vorhandenen Betten und Weißzeug in die Ehe eingebracht, ſo daß es ihr Allein⸗ eigentum iſt, ſo gehört es nicht zum Erbhofzubehör und geht demzufolge nicht auf den Anerben mit über. Wird auf einem Erbhof ein Gewerbe oder Handwerk betrieben, ſo gehört die Einrichtung gewöhnlich zum Erbhof, während die vorhandenen Waren, Rohſtoffe uſw. nicht als Erbhofzubehör zu betrachten ſind. Wird ein Handel mit landwirtſchaftlichen Erzeugniſſen betrie⸗ ben, ſo gehören dieſe, da ſie zum Verkauf beſtimmt ſind, eben⸗ falls nicht zum Erbhof. Werden dagegen landwirtſchaftlichs Erzeugniſſe, z. B. Saatfrüchte, Futtermittel, zur Bewirtſchaß⸗ tung hinzugekauft, ſo gehören ſie, ſobald ſie im Eigentum des Bauern ſtehen, zum Erbhof. Zum Erbhof gehören ferner auf Grund des§ 2 der zweiten Durchführungsverordnung Forſtnutzungs⸗ rechte, ſonſtige dem Erbhof dienende dingliche Nut⸗ zungsrechte, Anteile an Waldgenoſſenſchaften, und zwar gleichgültig, ob ſie mit dem Eigentum am Erb⸗ hof verbunden ſind, oder dem Bauern perſönlich zu⸗ ſtehen. Ferner gehören zum Erbhof Anteile an einer Molkerei und an einer gemeinſchaftlich benutzten Dreſchmaſchine oder ähnlichen Anlagen. Durch dieſe Beſtimmung werden Ueberfahrtsrechtke, Mitbenutzungsrechte, Anteile an Waldgenoſſenſchaften uſw. Be⸗ ſtandteile des Erbhofes und können von dem Bauern nicht be⸗ liebig von demſelben getrennt, alſo auch nicht von einem Gläu⸗ biger gepfändet werden. Unter die genannten Rechte fallen auch Realgewerberechte, z. B. das Realrecht zum Betrieb einer Gaſtwirtſchaft. Bekanntmachungen der Landesbauernſchaft (Weitere Mitteilungen auf Seite 355) Ziegen⸗Stallſchauen Die Landesbauernſchaft Baden, Verwaltungsamt II, beab⸗ ſichtigt, in dieſem Frühjahr bei den angeſchloſſenen Ortsfach⸗ gruppen Ziegenzüchter bis zu 10 Stallſchauen abzuhalten. Zum Unterſchied von Ziegenſchauen wird das Preisrichter⸗ urteil lediglich aus dem Geſamteindruck des Betriebes, d. h. von der Haltungsweiſe und Pflege der Tiere gebildet. Die Stallſchauen werden jeweils in Verbindung mit den Körun⸗ 2 an Wochentagen veranſtaltet. Es kommen bierfür ins⸗ eſondere jüngere Ortsfachgruppen in Betracht. Die Bewerbungen zur Abhaltung einer Stallſchau durch bie Landesbauernſchaft Baden, Verwaltungsamt II, ſind bis längſtens 1. Oſtermond(April) d. J. durch die Vorſitzenden der Ortsfachgruppen an die Landesbauernſchaft Baden, Verwal⸗ tungsamt II, Beiertheimer Allee 16, einzureichen. Anerkannte Geflügelvermehrungszuchten Nachſtehende Geflügelzuchten gelten als anerkannte Ver⸗ mehrungszuchten im Gebiete der Landesbauernſchaft Baden. Name des Betriebes: anerkannte Raſſe: 1. Albrecht Hch., Weinheim(Bergſtraße) w. Leghorn 2. Albrecht, Fritz, Geflügelhof Kreuzeck w. Leghorn (Poſt Wertheim⸗Land) rebhf. Ital. r. Rhodeländer 6. Beck, Phil., Sachſenflur w. Leghorn rebhf. Ital. 4. Behrenz, L., Rotenfels(Murgtal) w. Leghorn 5 rebhf. Ital. F. Beſt, Herb., Schwetzingen w. Leghorn 6. Dengler, Joſ., Vöhrenbach⸗Linachthal w. Leghorn rebhf. Ital. 7. Douglas, Dr. Graf, Langenſtein rebhf. Ital. (A. Stockach) 8. Fornoff, Wilh., Weinheim(Bergſtr.) 9. Gampp, Jak., Lottſtetten(A. Waldsh.) 10. Dr. Gebhardt, Rittnerthof b. Durlach w. Leghorn w. Leghorn w. Leghorn 11. Geflügelhof Glocker, Ehingen⸗Mühl⸗ w. Leghorn hauſen. rebhf. Ital. 12. Großherzogin⸗Luiſe⸗Haushaltungs⸗ w. Leghorn ſchule, Bauſchlott b. Pforzheim 13. 9 Hermann, Legelshurſt(Amt w. Leghorn Kehl 14. Erziehungsanſtalt für Geiſtesſchwache, w. Leghorn Direktor Robert Wilkens, Mosbach r. Rhodeländer (Baden) 15. Helbling, Karl, Haltingen(A. Lörrach) w. Leghorn 16. Hinckeldeyn, Geflügelzucht, Sölden w. Leghorn b. Freiburg 17. Jordan, G., Grötzingen, Kaiſerſtr. 22 w. Leghorn 18. Kramer, Dr. von, Nägelsförſt(A. Bühl) w. Leghorn 19. Lehmann, Ludwig, St. Georgen (Schwarzw.) w. Leghorn rebhf. Ital. 20. Reichenſtein, Hch., Bruchſal, Neutor⸗ w. Leghorn ſtraße 12 21. Riedlinger, Anton, Lottſtetten(Amt w. Leghorn Waldshut) 22. Röckel, Wilhelm, Hollerbach(Amt w. Leghorn Buchen) 23. 3 Wilhelm, Rielaſingen(A. Kon⸗ w. Leghorn ſtanz 24. Schmidt, Annelieſe, Freiburg⸗Zäh⸗ w. Leghorn ringen 25. Schmidt, Wilhelm, Gemmingen(Amt w. Leghorn Sinsheim) 8 rebhf. Ital. 26. Schupp, Eduard, Geflügelzucht, w. Leghorn Säckingen 5 rebhf. Ital. 27. Schwarz, Friedrich, Grafenhauſen w. Leghorn (Amt Lahr) 8 28. Sonnet, Max, Pforzheim⸗Brötzingen w. Leghorn 29. Stephan, Georg, Eppelheim b. Heidel⸗ w. Leghorn berg 30. Verſuchs⸗ und Lehrgut Einach⸗ w. Leghorn Gengenbach rebhf. Ital. r. Rhodeländer 31. Weber& Kopp, Kenzingen w. Leghorn rebhf. Ital. 32. Weiß, Guſt., Kandern(Amt Lörrach) w. Leghorn 33. Ziegler& Hahn, Auerbach(Amt Mos⸗ w. Leghorn bach) rebhf. Ital. 34. Däuble, Hermann, Hornberg w. Leghorn 35. Geflügelzucht St. Georg, St. Georgen w. Leghorn i. Schwarzw. 36. Sauerzapf, Ludw., Leimen b. Heidelbg. w. Leghorn 37. Erholungsheim Kümmelbacherhof bei w. Leghorn Neckargemünd 5 38. Jehle, Frau Klothilde, Dogern(Amt w. Leghorn Waldshut) rebhf. Ital. 89. Verſuchs⸗ und Lehrgut Raſtatt w. Leghorn Schweinezucht Vom 10. bis 12. April 1935 findet auf der Verſuchs⸗, und Lehranſtalt Weſchnitzmühle ein Lehrgang für Bauern un Landwirte, deren Frauen und Söhne und Töchter, ſowie fit landwirtſchaftliches Perſonal ſtatt. Der Lehrgang umfa Vorträge und ſachliche Ausbildung. Beginn des Lehrgangs Mittwoch, den 10. April 1935, vor⸗ mitatgs 9 Uhr. Die Gebühr beträgt 5 RM. Uebernachtungs⸗ möglichkeit auf der Anſtalt(2 RM. für die Dauer des Lehr⸗ ganges), Verpflegung auf Wunſch. Anmeldungen ſind bis zum 28. März an die Verſuchs⸗ und Lehranſtalt Weſchnitzmühle, Poſt und Bahnſtation Zotzenba i. Odenw.(Strecke Weinheim Fürth i. Odenwald), Fernru Mörlenbach 6 zu richten. Bei rechtzeitiger Anmeldung wird Fahrpreisermäßigung erwirkt. Angabe der Heimatſtation er⸗ forderlich. Heil Hitler! Schmitt, Hauptabteilungsleiter II Seite 360— Folge 11 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 15. Lenzing(März) 1935 Aus dem Baduerland Mit dem Film„Deutſcher Mais“ kreuz und quer durchs Badnerland Zehntauſend badiſche Bauern ſind begeiſtert Der erſte tönende landwirtſchaftliche Lehrfilm„Deutſcher Mais“, welcher bei der Grünen Woche in Berlin ſeine Urauf⸗ führung erlebte, trat am 23. Februar 1935 ſeinen Marſch durch die Landesbauernſchaft Baden an. Der Film, der unter der Schirmherrſchaft des Stabsamtes des Reichsbauernführers ge⸗ dreht und im Auftrage der Maisanbaugeſellſchaft Berlin, durch die Stöcker⸗Aktiengeſellſchaft Berlin, hergeſtellt wurde, 3 zehntauſend badiſche Bauern als Zuhörer und Zuſchauer. zon der Werbung war in kürzeſter Zeit ein dichtes Netz von Aufführungen organiſiert und durch Preſſe und Funk beſtens propagiert, ſo daß jeweils eine große Zuhörerſchaft ſicher⸗ geſtellt war. Das Manuſkript und die Bearbeitung lag in den Händen zweier alter Maispioniere, der Landwirtſchaftsräte Buß und Dr. Lieber aus Raſtatt. Der Film, der ein ausgezeichnetes Hilfsmittel in der Er⸗ eugungsſchlacht bedeutet, erlebte in der vergangenen Woche n Baden einen einzigartigen Triumphzug Die badiſche Erſt⸗ aufführung im Karlsruher Reſidenz⸗Lichtſpieltheater, die durch den Landeshauptabteilungsleiter II, Schmitt, eröffnet wurde, — in der Landeshauptſtadt allgemeine Anerkennung und arke Beachtung. Schon zwei Stunden ſpäter lief er in Offen⸗ burg und am Abend in Kehl. Vom überfüllten Lichtſpielhaus in Raſtatt, wo die Land wirtſchaftsräte Buß und Dr. Lieber elbſt anweſend waren und erläuternd vor der Vorführung as Wort ergriffen, ging es weiter hinüber nach Weingarten und von dort aus nach Bretten. Schon am Montag mittag hatte ſich die Kreisbauernſchaft Mosbach in den Odeon⸗Licht⸗ ſpielen verſammelt und am Abend war es die Kreisbauern⸗ ſchaft Sinsheim, die in den Stadtpark⸗Lichtſpielen dieſes ein⸗ zigartige Kulturwerk begeiſtert aufnahm. Am Mittwoch fanden in der Kreisbauernſchaft Mannheim(Schwetzingen, Laden⸗ burg, Hockenheim) drei Vorführungen ſtatt, die ebenfalls alle einen ſehr guten Beſuch aufzuweiſen hatten. Am Mittwoch abend war in Philippsburg das Lichtſpielhaus überfüllt und der Donnerstagmittag brachte in Emmendingen und Breiſach ebenfalls überfüllte Häuſer. Von Breiſach ging es dann hin⸗ über nach Altenheim, wo ein Teil des Filmes gedreht wurde. Der Beſuch in Altenheim war ausgezeichnet und die Bauern kargten nicht mit Beifall, als ſie ſich ſelbſt oder ihre Höfe auf der Leinwand zu ſehen bekamen. Schon am Nachmittag um s Uhr wurde der Film in Wiesloch aufgeführt. Das dortige Pichtſpielhaus zeigte ſich als viel zu klein. Von Wiesloch aus ging es in eiliger Fahrt hinüber nach Eppingen, wo die Röſſel⸗Lichtſpiele ebenſogut beſucht waren. Der Samstag wies in den Alhambra⸗Lichtſpielen in Weinheim und in den Schwanen⸗Lichtſpielen in Heidelberg⸗Kirchheim ebenfalls einen guten Beſuch auf. Ein treffender Abſchluß war Wertheim, Henn auch dort zeigte ſich, daß das Tonfilmtheater viel zu klein war, um all die Bauern des Main⸗ und Taubertales aufzu⸗ nehmen, die auch in der dortigen Gegend den Körnermaisbau einbürgern ſollen. Jeweils vor den Vorſtellungen ergriff ein Vertreter der Landesbauernſchaft Baden, Abteilung Werbung, das Wort und wies auf die große volkswirtſchaftliche Bedeutung des Mais⸗ baues hin. Er forderte die badiſchen Bauern auf, ſich recht aktiv an der Erzeugungsſchlacht zu beteiligen, denn eine Mehrerzeugung landwirtſchaftlicher Produkte bedeutet die Er⸗ reichung des Zieles: die Nahrungsfreiheit Deutſchlands. Der 57. Offenburger Weinmarkt Der Offenburger Weinmarkt wurde am 12. März 1935, gum 57. Male in Offenburg abgehalten. Nachdem der Gebiets⸗ beauftragte der Landesbauernſchaft Baden für die Regelung des Abſatzes für Weinbauerzeugniſſe angeordnet hat, daß der Offenburger Weinmarkt nur mit Weinen aus der Ortenau, dem Bodenſee, von Mittel⸗ und Unterbaden beſchickt werden darf, fehlten die früher auf dem Offenburger Weinmarkt mit vertretenen Weine des Markgräfler Landes und des Kaiſer⸗ ſtuhles vollſtändig. Das Verzeichnis der ausgeſtellten Weine umfaßte trotz⸗ dem 210 Nummern, davon 139 Weine aus der Ortenau, ein Wein aus dem unteren Breisgau, 45 Weine aus dem Renchtal, 23 Weine aus der Bühler Gegend und ein Wein aus Unterbaden. In der Hauptſache entſtammten die Weine dem Jahrgang 1934, vereinzelt waren jedoch auch ältere Weine zum Weinmarkt an⸗ — gemeldet worden. T geforderten Preiſe bewegten ſich in der Ortenau zwiſchen 33 RM. bis 150 RM. je Hektoliter, je nach Lage, Rebſorte und Güte; für Flaſchenweine und abgefüllte Weine wurden dem Materialaufwand entſprechende Zuſchläge verlangt. Für die Renchtäler Weine wurden 45 RM. bis 130 RM. je Hektoliter gefordert, für die Weine aus der Bühler Gegend 42 RM. bis 140 RM. le Die höchſten Preiſe wurden für Rotweine verlangt. Zu bemerken iſt, daß faſt die ſämtlichen Weißweine bei wenigen Ausnahmen ausdrücklich als Naturweine gekennzeichnet waren, ein erfreuliches Zeugnis für den guten Jahrgang 1934, aber auch für die zunehmende Erkenntnis, daß der Wein möglichſt im Naturzuſtande auf den Markt gebracht werden ſollte. Der Beſuch des Marktes war ſehr ſtark und es herrſchte ein außerordentlich lebhaftes Treiben. Soweit unter den gegebenen Verhältniſſen eine Ueberſicht über die getätigten Käufe erreichbar iſt, erfahrungsgemäß wird immer nur ein Teil bei der Marktkommiſſion gemeldet, iſt feſt⸗ zuſtellen, daß eine größere Zahl Kaufabſchlüſſe erfolgte und damit der Zweck des Marktes, zunächſt eine Ueberſicht des vorhandenen Angebotes und dadurch auch eine entſprechende Abſchlußgelegenheit zu bieten, voll erreicht ſein dürfte. Auch der Freiburger Weinmarkt am 20. Hornung(Februar) 1935 war außerordentlich ſtark beſucht. Auch hier waren Weine aus dem ganzen badiſchen Rebgebiet ausgeſtellt. Der weitere noch vorgeſehene Weinmarkt in Müllheim wird den Anordnungen des Gebietsbeauftragten entſprechend nur mit Weinen aus dem Markgräflerland beſchickt. Stadt⸗ und Landkundgebung in Baden⸗Baden Trotz ſchönſten Sonnenwetters waren am vergangenen Sonntagnachmittag die Volksgenoſſen in der Stadthalle zuſam⸗ mengeſtrömt zu einer großen öffentlichen Kundgebung der politiſchen Kreisleitung Baden⸗Raſtatt und der Kreisbauern⸗ ſchaft Raſtatt unter dem Motto: Erzeugungsſchlacht und Agrar⸗ politik— Stadt und Land Hand in Hand! Nach einem Auf⸗ und Einmarſch der Fahnenabordnungen unter den Klängen der Kreis⸗PO.⸗Kapelle ergriff Kreisleiter Bürkle das Work und würdigte die Wichtigkeit der Erzeugungsſchlacht des Reichsnährſtandes für Volk und Staat, wer das nicht erkenne, hätte kein Recht mehr in der Politik mitzureden oder zu arbeiten! Im weiteren Verlauf der Kundgebung ſchilderte in intereſſanter Weiſe Kreisbauernführer Müller, nach kultureller und raſſepolitiſcher Einführung die betriebswirtſchaftlichen Grundlagen und praktiſchen Wege, die der deutſche Bauer zum Siege der deutſchen Erzeugungsſchlacht und der Nahrungsfrei⸗ heit gehen muß. Als Hauptredͤner ſprach Landesabteilungsleiter Pg. Stängle, Karlsruhe, der ſchon mehrfach als politiſcher Kampfredner in unſeren Mauern weilte, über Erzeugungs⸗ ſchlacht, NS.⸗Agrarpolitik und deren wichtigſte Geſetze, den Staatsgedanken von Blut und Boden und andere Lebens⸗ fragen für das deutſche Volk unter Berückſichtigung von Stadt und Land, der Volksgemeinſchaft in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Der deutſche Sozialismus hat in der NS.⸗Agrar⸗ politik ſeine Verwirklichung gefunden und wird ſiegen zum Segen, Frieden und Freiheit der ganzen deutſchen Nation weltanſchaulich und wirtſchaftlich über den Kapitalismus. Seine begeiſternde, leidenſchaftliche Rede war eine radikale und klare Auseinanderſetzung zwiſchen Liberalismus und Na⸗ tionalſozialismus in bezug auf das deutſche Blut und den deut⸗ ſchen Boden. Ortsjugendleitertreffen der Landjugend Am Donnerstag, den 28. Februar, fand auf Einladung der Kreishauptabteilung 1 eine Zuſammenkunft der Landjugendorts⸗ abteilungsleiter und ⸗leiterinnen in der Kreislandwirtſchafts⸗ ſchule Wiesloch ſtatt, wozu 16 Teilnehmer erſchienen waren. Kreisunterabteilungsleiter 1D, Martin Kempf, Walldorf, ſprach über die Organiſation der Landjugend und über die Aufgaben der männlichen und weiblichen Ortsabteilungsleiter. In eindringlichen Worten ermahnte er die Anweſenden zu eifriger Pflichterfüllung im Aufbau der Landjugend, ſowie zur Feierabendgeſtaltung auf dem Dorfe. In der anſchließenden Diskuſſion wurden Fragen obiger Art erörtert und Vorſchläge dazu unterbreitet. Zum Schluß ſprach Landw.⸗Lehrer Becker über den Be⸗ rufswettkampf. Die Tagung nahm einen befriedigenden Ver⸗ lauf und legte den Grundſtein zu einem weiteren Fortſchritt im Aufbau der Landjugend in unſerer Kreisbauernſchaft. 15. Lenzing(März) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 11— Seite 361 U Annes Streitwieser der Arie cht Ertx Bæzeeravomaœr vo Tore roots Alle Rechte durch C. Weller- Stuttgart 9. Fortſetzung Der Wirt will dieſen Sauſtall enden. „Hör Sepp, es wird doch beſſer ſein, wir reden über die Sach, wann du erſt nüchtern biſt.“ „Ich.. ich... nüchtern... Girgl, ich ſollt einen Rauſch haben... Und das ſag ich dir... Heut oder nie Zwan⸗ tzigtauſend Markl hab ich dir vorgeſtreckt zum Bau „So ſchrei doch net ſo gottserbärmlich.“ „Zwanzig.. tau.. ſend... Markl“, gröhlt der Sepp mit übergeſchnappter Stimme. Haut zur Bekräftigung noch auf den Tiſch.„Und morgen wird aufgekündigt. upp .„ wann der Handel mit der Dirn net gleich auseinander⸗ geht... Habs ſatt mit der langen Warterei“ Der Wirt ſucht einen Ausweg. Findet keinen mehr den Blutſauger abzubeuteln, dem er ſich ſelber ausgeliefert hat. „Sie iſt doch ſterbenskrank.“ „Die wird als Talerbäuerin ſchnell wieder geſund Heut wird die Heirat gemacht oder „Und wann ich net zahlen kann „Dann wird dir geholfen. Das Lärmen hat den Hof rebelliſch gemacht. Der Simmerl lugt durch die Kucheltür. Sieht den Girgl am Ofentiſch ſitzen. Wie eine Wildkatz' ſpringt er den Lumpen an. „Da. da. da iſt er wieder Da. da.. beim Stadl rein... Heu.. Heubund unterm Am Iſt Feuer berausgeſprungen... Mitten in Himmel hinein Der Girgl will hoch „Ja Kreuzſakra. bin ich in einer Wirtsſchenk oder in einem Narrenhaus...“ Und näher rückt der Simmerl. „Ja. groß Feuer raus... und der da.. der „Schaff den Teppen aus“, befiehlt der Sepp.„Kann ja kein enſch mehr reden“ Das bringt den armen Teufel noch mehr in Erregung. „Haben den Hannes forttrieben. und da der Lump dat den Heubund. „Druck dich mit dem Heubund, ſonſt helf ich dir tragen.“ Der Giral ſchiebt ſich drohend aus der Bank. Der Wirt kennt ſeine Leut. Im Rauſch ſind ſie zu allem fähig. Er faßt den Narren unterm Arm. „Geh weiter Simmerl. Mußt in den Kuhſtall noch Waſſer ſchöpfen. In der Erntezeit iſt die Arbeit eilig.“ Der Wirt geht mit dem Narren übern Hof. Sepp den Brandfuchſen aus der Hand. „Kannſt auf das Feld.“ a Schirrt den Gaul aus den Strängen. Nimmt dem Weiſt ihn müde in den Stall 5 1561 Es iſt doch 8 pak. Durch die Salkaaſſen wankt der Wirt. Muß ſich an der Naufen halten. Der alte Schwindel kommt, der ihm die Sinn umnebelt, ſich trüb vor ſeine Augen legt. „Brav Bräunl, brav.“ Lind tatſchelt er das feuchte Pferdemaul. Wie lange noch? Von den Röſſern geht er zu den Kühen hinüber. Es ſind wohl große Lücken in der Reih. Mit Fleiß und Arbeit wollt er ſie wieder füllen. Iſt aber alles zu ſpät. Auf das Sonnenbankl im Wurzgarten läßt der Wirt ſich nieder. Schluchtz in die Fäuſt, und wenn ein Bauer weint, dann iſt es weit gefehlt. Die Lumpenbrüder weilen noch immer in der Schenk und warten auf den Wirt. Sie ſind nüchtern geworden. Der Girgl ſchiebt den Schnaps beiſeite. Spuckt auf den Boden. „Mein lieber Freund, lang geht es nicht mehr weiter.“ 51„Hab ich dir net ſchon lang geraten, du ſollſt fort von 5 Dem Taler iſt der Lump ſchon lange im Wege. „Fort..., da muß der Girgl hellauf lachen.„Fort... mit 500 Markeln... Wohin denn... Auf daß du frei und ledig wärſt.“ „Du biſt ein Lump, mit dem net zu reden iſt. Der Taler will ſich durch die Kuchl drücken. „Lump?... Wer hat mich angeſtiftet zu der Tat... Haſt net geſagt, der Hannes muß weiter, ſo oder ſo..“ Der Giral ſchreit ſich in die Hitz.„Hätt ich zum Mörder werden ſollen um deinetwegen... Und heut möcht mich der feine Herr Taler abſchütteln, wie der Hund die Flöh... Hab keine Angſt Freun⸗ derl... Ich bleib. Und wann ich geh... dann kommſt du mit... Hörſt.. Zum Sackflicken und Tütenkleben ins Zucht⸗ haus... Verſtanden.“ Die erſten Mähder kehren vom Schnitt in das Dorf zurück. Die Dirnen ſingen, als kämen ſie vom Tanz zurück. „Und als ſie in den Wald nein kam Da kam des Jägers Knecht. Ei Mägdlein ſcher dich aus dem Wald, Lu i a, aus dem Wald, Ei, ei, ei luiam aus dem Wald 's iſt meinem Herrn nicht recht. Vor der Wirtsſchenk bricht das Singen ab. Die Schnitter horchen dem Streit. Der Taler will den Lumpen beruhigen. Es gelingt ihm nicht. „Alle... alle ſollen es hören... daß es noch viel größere Lumpen gibt als den Schnapsgirgl... und wann du mir net auf der Stell hundert Markl vorſtreckſt, geh ich zum Gen⸗ darmen nüber...“ Hundert Mark ſind heutzutage ein recht⸗ ſchaffen Geld ſelbſt für einen riegelſamen Bauern. Wo ſoll es dann erſt der Taler nehmen. Das Waſſer ſteht ihm bis zum Hals herauf. Ein kleiner Wellenſchlag kann ihn ſchon untertauchen. Dann iſt es gar. Aus der Bank hat er das Geld für den Wirt genommen. Kann den Zins nicht mehr leiſten. Das Geld iſt gekündigt worden. Der Hof überſchul⸗ det. Schauen die Hypotheken übers Dach hinaus. Die Ernt iſt längſt am Halm verkauft. Die einzige Hoffnung iſt die Lieſl. Schnell würde der Kredit wieder ſteigen, wenn der Talerhof verſilbert wird. „Und dann, Girgl.. kannſt ſaufen, was du willſt. Hartnäckig bleibt der Lump. „Ein Spatz in der Hand iſt mir lieber als die Tauben auf dem Dach. Hundert Markl brauch ich...“ „So ſei doch vernünftig, wann ich's net hab.“ „Vernunft... höhö... Jetzt tät der Talerbauer von ſeinem Schnapsbruder Vernunft auch noch verlangen... Wärſt damals verntzuftiger geweſen. ſtünden eben ſo weit.. Mir iſt 7 glelch⸗ 7 ſchuftiges Luderleben iſt net biel wert. Aber dir, Frͤunderk... dir. Der Girgl will zur Tür hinaus. 5 a Der Taler wirft ihm einen Geldſchein vor die Füß. „Bleib Lump.. jetzt ſind wir quitt...“ Der Girgl krallt den Schein vom Boden auf. „Für heut wohl ſchon. Merk dir's, Taler: Eine Schand⸗ tat läßt ſich nie mit Geld verdecken. Merk dir s.“ Da hocken die Beiden an einem Tiſch und ſchauen aneinan⸗ der vorbei. Haſſen ſich bis aufs Blut und ſind doch zuſam⸗ mengekettet mit eiſernen Schrauben der Schande. Können ſie — ſprengen, ſo ſehr ſie ſich auch ſchinden, plagen, ſelbſt zer⸗ quälen. „Ein ſchönes Erntwetter iſt draußen...“ Der Lump gipſt eine Tabakspriſe in die Daumengrube der linken Hand. „Hmm. hmm „Haſt dein Korn ſchon bald herinnen..“ „ Sedetzunmgs-, Teuch- oder Kurzbeiz verfahren einfach. zuverlässig und dDillig Seite 362— Folge 11 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 15. Lenzing(März) 1935 Herrgott, dieſer Spott. Und der Taler darf ſich an dieſem Menſchen nicht vergreifen. Die Mittagsglocke ruft vom Turm über die Felder. Die kleinen Freßglöckl auf den Giebeldächern der Bauern⸗ häuſer bimmeln luſtig darein: Zum Mittagln.. tagln... kimm Mittagln tagln 885 kimm.„ kimm bimm... bimm. Und wieder kommt „Da.. da.. mit dem Heubund Die Beiden haben die Kraft verloren, trutzen. „Schon wieder der Narr Simmerl, der Narr, in die Stube. Iſt Feuer heraus dem Schickſal zu Es iſt nur gut, daß ihm die Franzoſen die Kugl in den Schädl gefeuert haben.. denn ſonſt, Talerbauer, wir wären längſt wo anders... Alle zwei. Iſt einer ſo ſchlecht wie der andere... der Anſtifter wie der Täter... Pfui Teufl, der Grauſen packt mich vor mir ſelber. Das Letzte will der Taler verſuchen. „Paß auf, Simmerl.. du träumſt... du redeſt irr... Es iſt ja alles net wahr, was du glaubſt Tuſt einem Menſchen Unrecht, und das iſt eine ſchwere Sünd...“ „Der Simmerl zwei Augen.. zwei Ohren im Kopf.. Am Sauſtall vorduckt... Der... der da... mit einem Heubuſchen unterm Arm... Schaut links.. ſchaut rechts... im Stadl drinnen.. und ſchon Feuer raus...“ „Er hat verteufelt gute Augen“, knirſcht der Girgl in ſich hinein.„Verteufelt gute Augen“ „Aber es iſt doch anders geweſen“, lenken. Der Mond am Himmel der da Hül der der Noch immer bleibt der Taler ruhig. „Hör auf mit deinem ewigen Geſalm... Kein Menſch glaubt dir... Da, nimm den Taler, aber ruhig mußt du ſein .. denn ſonſt könnt unſere Geduld auch mal ein Ende nehmen und dann wirſt du ins Narrenhaus geſteckt.. Ins Narren⸗ 27 verſtanden... In Ketten gelegt hinter Eiſenſtangen und itter Der Simmerl greift den Taler. Schmeißt ihn dem Bauern mitten ins Geſicht. Brüllt wie ein wundes Vieh. Der Taler „Unu. uuuui.. Das Feuer brennt brennt huhuhu...“ Da reißt dem Girgl die Geduld. Die Wut, der Zorn laſſen alles vergeſſen. Die ſteinerne Krugl packt er mit der will der Taler ab⸗ Sein Janker „Ja meinſt du Elendskrüppel... ich laß mich von dir ins Zuchthaus bringen. du. du.. Teppenmanndl, du lauſigs.“ Die Steinflaſche ſchwingt er über den Kopf. Der Taler will ihm wehren. Kommt zu ſpät. Und da zerkrachen ſchon die Scherben auf dem Kopf des armen Narren. Mit einem wehen Schrei bricht er zuſammen. „So, Narr, dein Maul iſt geſtopft für allemal..“ Tief ſchnauft der Girgl auf. Die Leute ſtürmen in die Stube. Voran der Wirt. „Was hat es geben?“ Bleich lehnt der Taler am Ofeneck. Der Girgl zerrt an ſeinem Kragen. Der wird ihm viel zu eng. Benimmt ihm faſt den Atem. Im Blute liegt der Narr. Veroni ſtürzt ſich auf den Wunden. Bettet den zerſchlage⸗ nen Schädl in ihren Schoß. „Simmerl.. wach auf. wach auf... ein einzigesmal ſchau mich nur an... ein einzigesmal und ſag, ob du deine Veroni noch kennſt...“ „Der muß ein ſchlechtes Gewiſſen haben, loſen niederſchlägt.“ Die Wirtin weiſt auf den Girgl, der aus dem Winkel auf den Narren am Boden ſtiert. Mit Eſſigwaſſer netzen ſie die Stirn dem Armen. Betten ihn auf das Lederkanapee. Er ſchlägt die Augen auf. „Was iſt's. mir fallen leicht, als wär ein eiſern Band Alles iſt frei und licht... Der Veroni und du bei mir der einen Wehr⸗ Rappelt ſich zur Höhe. Schuppen ab... mir wird ſo in meinem Hirn geſprungen Wirt... die Wirtin daneben Ich hab ſo lang geſucht... dich nirgends finden können... Bin durch Nacht und Nebel immer rundum im Kreis... Veroni, du...“ Mit beiden Händen taſtet Simmerl nach der Hand der Alt⸗ dirn, die an ſeinem Lager kniet. „Holt den Pfarrer... den Gendarm.“ Die Wirtin drängt. „Das Licht geht auf.. das Licht... Mög es uns allen nutzen und leuchten...“ „In der Narrenſchenk hab ich wohl nichts mehr verloren.“ Der Lump wirft die Tür ins Schloß. zUnd ich will nach dem Doktor ſchauen.“ Der Taler folgt dem Girgl. „Den Gendarm brauch ich... den Pfarrherrn...“, Simmerl.„Es iſt höchſte Eil. ich glaub Verzweifelt fährt die Dirn über die fahlen kranken Burſchen. ſtöhnt ich glaub...“ Backen ihres (Jortſetzung folgt) der Ein Bauernſchickſal a Rechten. „Der Fritz“ hatte ſich grad nach einem Tag voll ſchwerer vieler Arbeit mit der Zeitung und der Pfeife ſo recht behaglich hingeſetzt, als der Gemeindebote ſchellte. Alles horchte auf, und was er ausſchellte, ließ für den erſten Augenblick allen das Herz ſtillſtehen:„Mobilmachung— Krieg“. Fritz ging ſtill und bedrückt in ſein Haus, denn ſein ganzes Denken kreiſte um zwei Punkte: ſeinen Hof und ſein Vaterland. Daß er, der allein war, auch einmal eine Bäuerin haben mußte, hatte er immer wieder hintenan geſtellt. Jetzt aber ſchwieg alles, nur vor ſeinen Augen ſtand überall wo er zbinſah das eine. Wort: Krieg. Diclctaht Wär im güne n Dorf es ihm an: ſchürfſten bewußt, was alles dieſes Wort einſchloß, und in ſeinem Her⸗ zen tobte ein Kampf„Vaterland“— Hof— Hof— Vaterland. Aber Fritz war eine Soldatennatur. Seine Vorfahren waren überall mitgeweſen, in den Kriegen 1813, 1860 und dann 1870/1. Arm waren ſie alle, nur Holzfäller oder Knechte, aber immer im ſelben Dorf. Sein Vater hatte aber Glück ge⸗ habt, denn er erbte den kleinen Hof des unverheirateten On⸗ kels im Dorf, und damit wurde ihm ein langgehegter Wunſch erfüllt, er wurde Bauer. Und dieſer Hof wurde nicht größer, ſo ohne Grundkapital war es, bei manch ſchlechten Jahren, Viehſeuchen und ſo fort ja nicht gut möglich, das Anweſen zu vergrößern, zumal die Mutter bei Fritzens Geburt, dem Jüng⸗ ſten, ſtarb. Jedoch ein Muſterhof war es geworden, weil Va⸗ ter und Sohn den Hof über alles liebten und dafür alles taten, was ihn ſo recht wertvoll in ſich machen mußte. Deshalb war ja auch der Kampf in ſeiner Bruſt, wegen einer Bäuerin. Anklopfen dürfte er ſchon bei den Begüterten, aber ein ganz armes Mädchen im Dorf hatte es ihm angetan, der Hof und die Liebe das war faſt jeden Feierabend die Zwieſprache in ihm, und nun war Krieg! So ging der Kampf in ſeiner Bruſt hin und her, bis am Morgen der Entſchluß gefaßt war. Das arme Mädchen, von dem er nicht wußte ob ſie ihn mag, lebte mit ihrem Vater allein, der Holzhauer im Gemeindewald war. Sie verſtand die Arbeit im Haus, Viehſtall und Feld und ihr Vater auch denn er war früher erſter Knecht geweſen. Nun ging er zu den Beiden und trug es ihnen an, auf ſeinen Hof zu ziehen und ihn zu bewirtſchaften. Und als er dann in Urlaub kom, fand er alles ſo in Ordnung und wohl beſtellt, und das Mariele war ſo glücklich als er bei ihr ſaß, daß er bald merkte, daß es keine beſſere Bäuerin für ihn gab, und ihr aus dem Weltkrieg Fleiß und Gemüt ein großer Reichtum iſt. Als Bräutigam zog er wieder hinaus und war einer der Tapferſten ſeines Regi⸗ ments. Bei einem Erkundigungsgang ereilte ihn jedoch das Schickſal, faſt wäre er in Gefangenſchaft geraten, nur weil er wie leblos dalag, konnte man ihn nachts noch holen. Es war eine ſchwere Verwundung, ein Bein mußte amputiert werden und grad der rechte Arm wurde ſteif. Als er im Lazarett lag und merkte wie es um ihn ſtand, begann der dritte und ſchwerſte Kampf in ſeiner Bruſt. Mit Bauer ſein, iſt's aus, das fraß an ihm Tag und Nacht, und ſo arm dazu, ES dub rar eines: berfänfen und weit fortztehen dm Heimatdorf, irgendwie allein in der Fremde leben. Denn, auch das Mariele mußte er freigeben, ſo fühlte er. Er, der Bauer, dem alles Geſunde und Starke das Höchſte war, ſollte— nun, ja er ſagte ſich das Wort ſelber— als Krüppel dieſes ſonnige und geſunde Weib an ſich binden, nein, niemals. Deshalb hatte er auch noch nicht ans Mariele geſchrieben. Nun aber mußte alles gemacht werden. Ein Kamerad ſchrieb im das alles auf, wie er es dachte, und dann wollte er den Frieden finden, ſo ſchwer es auch war. Am andern Morgen kam die Schweſter und meldete ihm Beſuch. Und ſie bringt das Mariele herein, die vom Bürger⸗ meiſter das Lazarett erfragte. Er erſchrickt, dreht ſich zur Wand. Er gibt ihr nur den Brief. Das Mariele lieſt und lieſt, weint und lacht, denn ſie denkt gar nicht daran, ihren Fritz freizugeben. Und ſie fliegt zu ihrem geliebten Fritz, deſſen Bild ſie ſchon immer im Herzen getragen hat. Und dann ſagt ſie ihm, daß es gar nicht ſo ſchlimm ſei mit ſeiner Verwun⸗ dung; der Vater bleibt bei uns, und ich mit einer Magd, und über die Ernte einen Knecht, ſchaffen die Arbeit ganz gut. Und du gibſt alles an— dein kluger Kopf iſt ja ganz heil ge⸗ blieben— alles wird gut Fritz, du biſt immer noch der Starke für mich. Und dann ſagt ſie noch etwas mit Herzklopfen: wenn wir erſt unſeren Buben haben, dann wird alles wieder beſſer. Und niemals ſoll Fritz ſeinen geliebten Hof drangeben. Als er wieder im Dorf war, hieß er nur noch„unſer Fritz“, denn er war ein Held geworden und ein Bauer geblieben, ein Widerſtand in den Elendsjahren und der erſte im Dorf, der ſich 85 Adolf Hitler bekannte. Heut iſt ſein Bub voll Stolz und lück ein Scharführer der H. 15. Lenzing(März) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Wer Obſt⸗ und Gartenbau betreibt, In unſerem Verlag erſcheint ſeit 1. Februar ds. Is., und dem„Badiſcher Bauern⸗Kalender“ auch das monatlich einmal erſcheinende außer dem„Wo chenbl Badiſcher Beſtellt das Blatt bei unſeren Vertrauensleuten! Anzeigen bringen beſte Erfolge! att der Landesbauernſchaft Baden“ Reichsnährſtandsblatt und Gartenbau als offizielles Organ der badiſchen Obſt⸗ und Gartenbau⸗Vereine. muß außer dem„Wochenblatt“ auch dieſes Fachblatt halten, bringt es doch in jeder Ausgabe wiſſenswerte Abhandlungen über Fachfragen aus berufener Feder. Verlangen Sie unverbindlich Probenummern! Landesbauernſchafts⸗Berlag Baden G. m. b. H., Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16 gegenüber der Bahnpoſt Gepflegte Küche bei mäßigen Preiſen Spezialausſchank der Badiſchen Winzergenoſſenſchaften Naturweine Schrempp⸗Printz⸗Bier Joden-, Vieh- Fund bezmal- aan . lulbeufchtz- * gen jeder Art. ieterichä Gräber, 99 Aber auch Sie werden lachen, wenn Sie glücklicher Beſitzer einer Jaucheſtreumaſchine. 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Er freut ſich an dem regen Intereſſe, das ſeinem Kalender entgegengebracht wird, er freut ſich über die ſtarke Beteiligung am Rätſelwettbewerb, er freut ſich über die vielen richtigen und nicht minder über die oft drolligen falſchen Löſungen, und er freut ſich vor allem darauf, durch die Zuteilung von Preiſen zahlreichen Neffen und Nichten eine Freude bereiten zu können. Wo viel Licht iſt, iſt aber auch viel Schatten. Als guter Onkel, der man nun einmal iſt, fühlt man mit den vielen vom Glück übergangenen Löſern, ſei es, daß ſie daneben ge⸗ raten haben, oder daß ſie trotz richtiger Löſung bei der Preis⸗ verteilung leer ausgingen. Dieſen vom Pech verfolgten Nef⸗ fen und Nichten möchte der Kalenderonkel ſchon jetzt den Rat geben, darob den Kopf nicht hängen zu laſſen, denn ſchließlich können nicht alle gewinnen. Unſer Onkel iſt nämlich kein Amerikaner mit vielen Kohlenminen und großen Erdölfeldern, ſondern bloß ein braver Deutſcher, der mit ſeinen beſcheidenen Mitteln haushalten muß, wenn er ſeiner ſtattlichen Verwandt⸗ ſchaft dann und wann eine Freude bereiten will. Die Neffen mit falſchen Löſungen mögen daher ihre aufgewandte Mühe als Lehrgeld betrachten, und die übrigen Löſer ſollen ſich mit dem Onkel tröſten, der alle Jahre leer ausgeht. Das muß aber ſo ſein. Doch nun zum zahlenmäßigen Ergebnis unſeres Preis⸗ rätſelwettbewerbs im Badiſchen Bauern⸗Kalender 1935. Im ganzen beteiligten ſich 1287 Bewerber an unſerer Konkurrenz. Davon mußten zunächſt 11 ausſcheiden, weil ſie entgegen der Vorſchrift ihre Löſungen auf Briefpapier, ſtatt auf dem vor⸗ geoͤruckten Kalenderabſchnitt Seite 87 einſandten. Es blieben alſo noch 1276 Einſendungen für die Bewertung übrig. Ihre Sortierung brachte folgendes Reſultat: Beide Bilder richtig enträtſelt: 674 Beide Bilder falſch enträtſelt: 192 1. Bild richtig, 2. falſch: 211 1. Bild falſch, 2. richtig: 199 Nachdem ſomit alle Geheimniſſe des Wettbewerbs bis auf die Namen der Preisträger gelüftet ſind, wollen wir uns noch ein bißchen mit den falſchen Löſungen befaſſen. Die richtigen ſind ja in der Folge 10 unſeres Wochen⸗ blattes veröffentlicht worden. Zunächſt iſt feſtzuſtellen, daß mehr als die Hälfte aller Ein⸗ fender die Aufgaben richtig löſten. Es muß ferner darauf hin⸗ gewieſen werden, daß die Zahl derjenigen, die beide Rätſel falſch löſten, verhältnismäßig klein iſt. Sie beträgt nicht ein⸗ mal den ſechſten Teil aller Einſendungen. Man kann alſo ſagen, daß das Ergebnis unſeres Preisrätſelwettbewerbs ein ſehr gutes war. Dafür ſei allen Teilnehmern herzlich geoͤankt. Verſchiedene Neffen haben ihrer Löſung ein Begleitſchret⸗ ben beigelegt. Darin wird dann meiſtens lang und breit aus⸗ geführt, wie die Löſungen„auch noch“ lauten könnten. Wie⸗ der andere kommen mit einem Stoßſeufzer und ſchreiben, wie⸗ viel Tage ſie zur Löſung gebraucht hätten. Zur dritten Gar⸗ nitur gehören jene, die ſich für die Preisverteilung ſelbſt in Vorſchlag bringen. Mit den letzteren wollen wir uns ein andermal beſchäftigen. Manche behaupten alſo, daß die Rätſel„ſchwer“ geweſen ſeien. Daß ſie ausgeſprochen leicht waren, kann natürlich nicht geſagt werden. Sie ſtanden ja auch nicht in einem Kinder⸗ kalender. Aber ſchwer waren ſie auch nicht. Natürlich muß man dabei denken, ſonſt kommt ein fürchterliches Zeug heraus. Die Grenzen zwiſchen kleinen Schnitzern und großen Sinn⸗ loſigkeiten ſind da ziemlich nahe beieinander. Hier eine Koſt⸗ probe: Es wurde beim 1. Bild unter anderm geſchrieben: Freundſchaft iſt kurz,.. kindlicher Schwur,. kleinlicher Eid, .. kein Rennen,. kein Herzensſchwur,. künſtlicher Neid, keine Kleinigkeit,.. kein Schwur zu heiß,.. eine Laufbahn, .. klein vor Neid,.. kein Stehlen,.. kein Zuſammenhalten, kein Ammeneid,. kein Schneid,.. kein leerer Wahn,. kal⸗ ter Schwur und viele andere. An Auswahl fehlt es alſo nicht. Die Freundſchaft ſcheint demnach ein„recht kompliziertes Fräulein“ zu ſein. Alſo: trau, ſchau wem? Im 2. Bild war es das„2& hat“, das viele Neffen und Nichten ſtraucheln ließ. Es muß natürlich„hat, hat“ geleſen werden. Ein ganz boshafter Zeitgenoſſe verſtieg ſich ſogar zu folgendem Ausſpruch:„Wer das Zeugnis zweimal hat, der ſchreibt ſolches Zeug ins Blatt.“ Schwieriger wird der Fall ſchon, wenn es heißt:„Wer über die Karte Zeugnis zwei⸗ mal hat, kauft nicht mit anderen Zipfeln das Roſen⸗Blut.“ Es würde zu weit führen, mit unſerer Plauderei hier fortzu⸗ fahren, ſo luſtig das Blättern in den Löſungen auch iſt. Darum ſchließen wir für heute mit einer„Löſung“, die aus dem Mittelland einging und für zahlreiche Wettbewerbsteil⸗ nehmer noch praktiſche Bedeutung haben wird:„Wenn das Herz dir auch bricht, zeig ein lachendes Geſicht.“ Auf Wiederſehen bei der Preisverteilung! Euer Kalenderonkel. Füf Rüben Hockfröchte in Stallmistl Volldöngun for Kartoffeln!(duf sauren 3õ der zu beziehen durch Carl Beiselen, UIm/Dondu 4 dz Komp II 12¼/12 le he und 3 dz 40er Kolisalz oder besser entsprechende Mengen tchwefelsourer Kalisclze. 4-6 dz kompsolpeter. 13“/I 3 je ha und 3 dz 40er Kolisolz oder entsprechende Mengen Kainũ tollen vor oder bei dem Pflanzen odet Sden gegeben werden die Ernte wird den Aufwond för diese gut strevfähigen, mischbaren und preiswerten Höngemittel lohnen und teichen Ertrag an Nõhrwetten fü Mensch und ſier bringen, Schtiſten und pteisongebote verlonge mon von seinem Döngerſiefętonten 888 15. Lenzing(März) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 11— Seite 363 Fichtelgebirgs⸗ Gaathafer 3 baer 15259 Handelsſaat Ifferieren Ztr RM. ab hier geg. Nachnahme Gebr. Vovp, Sparneck i Fichtelgebirge. 25 len Origins feſ Dömp 2 2 aller Art.——— eiche eine kurze Probe genügt die führende Butz&leitz G. m. b. 1 und Sie ſind begeiſtert von dem leichten Gang und dem fabelhaften Schnitt der deutsche Marche Krupp⸗Fortſchritt⸗Grasmäher. Mannheim-Nheinau 5 Getriebe mit Knaggen und Knaggen⸗ Saathafer und ſcheiben im Olbad bei ungeteilter Lauf⸗ radachſe. 6 Kugel- und 2 Nollenlager. Saatſommer⸗Koggen Auszeichnung des Neichsnährſtandes: vom Fichtelgebirge in vorſchriftsmäßiger„Neu und beachtenswert.“ Güte empfiehlt zum geſetzlichen Höchſt⸗ 5 preis für Handelsſaatgut L172 2 Sen Fichtner, Gottersdorf bei KRUPP f—.— —̃ H— E Münchberg, Fichtelgebirge.„NNfortſchrittizsrasmäher 8181 Karlsruhe i. B., Südbeckenstr. 3. Srühjahrsſaatgut Preiſe per Zentner ab Stat. 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Schlachtgeflügel, tafelfertig hergerichtet, Wochenmarkt⸗ Kleinverkaufspreiſe je Pfund in Pfg. für die Zeit vom 9. bis 12. März. 5 5 2 5 835 85 5. 8 8 Tauben Suppen 1 Gänſe Ort hühner E Hähnchen Hahnen Enten Gänſe 8842 .———————ůĩp—j—j— 5. Karlsruhe] 80100 90120 8⁰— 100 50f Freiburg 80-90 100 80—— 8 70 Konſtanz 95100 100— 6——— Mannheim 150— 3507140—300“% 1503507, 350—500“ 90—100 60100 Offenburg 90 120 127 0 100— Heldelberz 90—100 110120 120-150 12010. 78 55 Pforzheim 80 70 110 120— * Preiſe je Stück. Maſthahn. + Alte. Nichtamtliche Getreidepreiſe Zimmern, 12. März.(Fränk. Getreidelagerhaus.) Wir notieren heute folgende Erzeugerpreiſe in Reichsmark: Weizen 20,55— 21,15, Roggen 17,20—17,35, Spelz 15,40—15,50, Brau⸗ gerſte 20,00, Futtergerſte 16,20 18,25, Hafer 16,90—17,00, Speiſe⸗ kartoffeln, gelbe—.—, alles per 100 Kilogramm frei Lager⸗ baus geliefert. Ulm, 9. März.(Fruchtſchranne.) Weizen 20,00, Rog⸗ gen——, Gerſte 18,00, Hafer 17,20—17,80, Speiſekartoffeln, gelbe——, Preiſe je 100 Kilogramm unter Berückſichtigung des Hektolitergewichts, der Zu⸗ und Abſchläge für Ueber⸗ lagernahme und Mängel. Februar⸗Notierungen des Getreidegroßmarktes Karlsruhe Großhandelseinkaufspreis per 100 kg. Kartoffeln und Raufutter⸗ mittel Zentnerpreis. Frachtparität Karlsruhe bzw. Fertigfabrikate Parität Fabrikſtation. Alle Preiſe von Landesprodukten ſchließen ſämtliche Speſen des Handels, die vom Ankauf beim Landwirt bis zur Frachtparität Karlsruhe entſtehen, und die Umſatzſteuer ein. Monatsdurchſchnitt RM Inlandweizen, Ernte 1934. Feſtpreisgebiet XVII, 76/77 kg, Erzeugerfeſtpreis für Hornung(II)) 3 Mühlenfeſtpreis einſchl. Zuſchl 16 für R. f G. 32 .. 21.75 Sommerweizen 3. t. e e Angebot Inlandroggen, Ernte 1934, Feſtpreisgebiet XVI. 71/7* Erzeugerfeſtpreis für Hornung(II) 17.35 Mühlenfeſtpreis einſchl. Jaſchlas für R. 15 G. 172 Großhandelspreis 17.75 Braugerſte(nur mit Genehmigung des Getreidewirtſchafts⸗ verbands), Ernte 19344 21.06 Futtergerſte, Ernte 1934, Feſtpreisgebiet IX, 59/60 kg. Erzeuger feſtpreis für Hornung Gl) 16.55 Deutſcher Hafer, Feſtpreisgebiet XVII. 48/49 1 Erzeuger. feſtpreis für Hornung(10, frei Erzeugerſtation 16.85 Großhandelspreis, nominell 17.15 Weizenmehl, Type 790, Inland, Gros endelspreis im reis. gebiet XVII, Hornung⸗Oſtermond GI /IV)) 28.45 Frachtausgleich 2 4—.50 Roggenmehl, Type 997, 75% ig, Großhandels preis im breis. gebiet XVI, Hornung⸗Oſtermond(III)) 24.60 Frachtausgleich für 10⸗ Tonneniadungen 33 Weizennachmehl, Hornung(II), nominell 5 Weizenbollmehl(Futtermehl), nominell. 14.75 Weizenkleie, W XVII. e Roggentleie. 7. 10.56 Biertreber, je nach Qualit ohne Angebot Trockenſchnitzel, loſoſee ohne Angebot Malzkeime, je nach Qualität und Herkunft ohne Angebot Erdnußkuchen, loſe, je nach Fabrikat Palmkuchen, je nach Fabrikat Rapskuchen Sojaſchrot, ſofort greifbar Lein kuchenmehl, je 8 Fabrikat Speiſetart toffeln. Erzeugerverkaufspreis laut 5 des Zentner⸗ nichts angeboten keichsminiſteriums für Err n und 5 preis Weiße Speiſekartoffeln 8 325 Rotſchalige Speiſekartoffeln i F Blauſchalige Spe ſekartoffeln 1 5 2 Gelbfleiſchige Speiſe kartoffeln(Induſtrie und ähnliche Sorten) 2.75 Loſes Wieſenheu. gut, ge und. trocken je nach Qualität 23 Lu zerne. gut, geſund, trocken je nach Qualität. 5 Weizen⸗Roggenſtroh. drabtaepre zt, je nach 8 f 288 Futterſtroh(Gerſte und Hafer 777TTT Lenzing(När9 1925 Nutzviehmärkte Engen, 7. März. Dem heutigen Nutzviehmarkt wurden 4 Ochſen, 9 Kühe, 16 Kalbinnen und 41 Jungvieh, zuſammen 70 Tiere, zugeführt. Preiſe: Ochſen 460 RM., Kühe 165360 Reichsmark, Kalbinnen 260—420 RM., Jungvieh 100260 RM. Verkauft wurden 59 Tiere. Der Handel war gut. Haslach, 11. März. Dem heutigen Nutzviehmarkt wurden 78 Ochſen, 5 Kühe, 14 Kalbinnen und 5 Rinder zugeführt, zu⸗ ſammen 102 Stück. Preiſe: Ochſen 550—850 RM. je Paar, Kühe 280—380 RM., Kalbinnen 270—380 RM. Geſchäftsgang mäßig. Pferdemarkt Mannheim, 11. März. Dem heutigen Pferdemarkt waren insgeſamt 83 Pferde zugeführt. Davon 43 Arbeitspferde und 40 Schlachtpferde. Es wurden erzielt: 450—1100 RM. für Arbeitspferde, 40—130 RM. für Schlachtpferde. Marktverlauf: Arbeitspferde mittel, Schlachtpferde lebhaft. Von den badiſchen Schlachtviehmärkten vom 11. und 12. März 1935. Der Auftrieb auf den badiſchen Schlachtviehmärkten war bei Großvieh und Kälbern bedeutend kleiner als in der vori⸗ gen Woche. Der Auftrieb an Schweinen genügte auf dem Markt. Die Großviehpreiſe haben ſich weſentlich gefeſtigt, erſte Qualitäten konnten die Preiſe um 3 Rpf. beſſern. Be⸗ ſonders rege Nachfrage beſtand nach Schlachtkühen, die zu an⸗ ſtändigen Preiſen verkauft wurden. Das ſüddeutſche Angebot an Kälbern war ſehr gering. Trotzdem norddeutſche Tiere eingeführt waren, wurden die Märkte reſtlos geräumt. Bei Schweinen bewegt ſich das Geſchäft im Gange der vorigen Märkte. Das Angebot genügte, die Preiſe haben ſich nicht ge⸗ ändert. Es iſt zu erwarten, daß in den nächſten Wochen das An⸗ gebot an Großvieh und Kälbern ſehr knapp ſein wird, während Schweine in genügendem Maße vorhanden ſind. An den bad. Schlachtviehmärkten vom 11. u. 12. März 1935 wurden zu den einzelnen Preiſen verkauft in Mark je 50 Kg.: Preis Stüc PreisſStück Preis ſS Stück PreisſS tückPretsſ StuckPrets Stück] Preiss Stück Karlsruhe Ochſen[ Bullen 33] 1 14 4 33 U 47 33 Schweine 42 1— a 2 55 32 246 31 538 41 2 11 30 5 5 31 34 45 36 52 71 40 6 38 233 87 44 15 51 103 39 237 5 26 4 Färſen 43 15• 50 172 38 9 36 925 4 1 422 1 49 106 37 135 624 2% 3 Kälber 41 148 143 36 134 6 23 841 5 55 3 40 12 47 62 35 2 33 4 22 5 40 10 54 638 1146 52 34 11 32 1121 2 390 15 53 30 37 1145 8 ——— 20 338 1152 69 36 3 44 2 25 37 19 337 9 51 1733 232 Kühe 18 2 3613 50 70 2 2— 36 er 2 35 849 7 414 728 31 34 448 49 Mannheim Ochſen 36 6 32 6] Färſen 8 3833[Schweine 3 3135 1531 3 43 1 Kälber 37 1153 80 38 3 3413 30 842 272 1 3 84 52 182 37 7 3313122 641 256 4 435 5 51 321 36173215 28 6 40 555 93 350 320 34 20 30 926 1338 20 53 25 32 48 232 33 1229 2 25 1637 22 52 23 30 1247 170 32 8 28 3 8.36 40 119 29 11 46 76 31 227 1423 18 35 38 5056 20 1545 35 30 FFF! 28 1 211133 168 61 25 342 8 20 36 32 7 472624 4 1 5 88 8 194 831 146 57 679 40 4 Kühe 18 1730 2 45 50 128 30 1 39 111712 29 1 4449 38 2 37 116 10 28 243 553 35 1 Bullen 36 315 4 4 2 42 33* 314 1 39 235 114 1 1—. 38 5 34] 312 1 213 4% 3136-1 100 37 1133 3 2 39 16 13 I. Lenzing(März) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 11— Seite 369 5 8 8 N d Elektromotoren Transformatoren Würtenberger& Haas Elektrotechnische Fabrik Karlsruhe 2384 1 Weber-Räucherschränke — Kochbackherde- Hausbackofen R 24 15 Ar Seit ũb. 40 Jahren 5 bewährt. 2 Teilzahlung. Frachtvergũtung* Preisl. kostenlos Aron weska 1 Ettlingen i. Bad. Größte Spezialfabrik herlangen Sie bitte Angebot mit HNas bent von Haschinenſubtis Schmotze: nn Hans Schmotzer, VMndsgeimhar Die billigsten, leistungsfähigsten 4 niversa b. um 9 En Jauche, Schlamm, Sprit; i 1000 fach bewährt! Motorpumpe 3 und Druckpumpen mit 400 Ltr. pro Minute ab RM. 23 D — 2 trich, Desinfektion a Modelle 1934. „Große Kʒanone“ S.—. e Jauchefässer jeder Größe usw. D 4 22 8 Lohnbtut Uebernehme jede Menge b. gewiſſen⸗ hafter Ausführung. Ich liefere auf Vor⸗ beſtellung Eintags⸗ küken v. wß. Leg⸗ horn, abſt. a. Z.⸗ Herden mit 202 Eiern Durchſchn.⸗ Jahresleiſtg., und rebhf. Italiener, St. 60 Rpf. Ver⸗ langen Sie Angeb. 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A G.— Bilanz⸗ und in- und die Vor ge zur Vern 1g rlu ideck ing dung d Beſchlußfa ne ung über nelzung mit einer anderen chaft; 8 für ausgeſ ſchiedene Vorſtands⸗ und Aufſi Herabſetzun welchen Anleihen der Genoſſenſchaft und Feſtſetzung der ollen: 1 tutenänderungen: and und 5 rat; n und Rüc ngen 0 hresabſchluß 5— der Gef chung des Statuts an d eſten gef lehnskaſſen an die Mitglieder und bei Warengenoſſenſck ſumme: 16.- Beſchlußfaſſung 3 die Einzahlung des Geſchäfts digung der Mitgliedſchaft; 19.- Beſchlußfa über die Ve der Generalverſammlung zur Errichtung des rates liegt eine Woche vor der Generalverſa In Nachfolge von„Fortſchrittlicher Landwirt(Bad. landw. Genoſſenſchaftsblatt)“ und. Bauer“ ſowie„Badiſcher Bauernſtand“ = Verſchiedene mlung zur Einſicht der Genoſſen auf: 23.— 2 K den Ben nerkungen des Au hen Beſtimmungen.(Geſetz vom 20. 12. 1933. Freitag, den 22. März 1935: Eichel, Sp. u. D. K., 2 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—23. Der Vorſtand: Krank, Kern. * Eiſental, L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Weinberg“. T O.: 1—5, 7, 11, 14, 21—23. Der Vorſta Zeutern, Kreditbank, 2 Uhr,„Bahnhof“. To.: 1—5, 7, 8, 11, 12, 14, 2128. Der Vor⸗ Meier, Veith. 8- 7 e tand: 5 J. Knaus. Eſchbach, Amt Freiburg, L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Engel“. T O.: 1—5, 7—9, 11, 16, 18, 21—28 Der Vorſtand: Schwär, Läufer. 8 23. Ma 935 Samstag. den 2. Nd 1928 Eſchbach, Amt Freiburg, Milchgen., 3 Uhr,„Engel“. T O.: 1—5, 7, 11, 16—23. Der Vor⸗ Auggen, Milchgen., 8 Uhr,„Rebſtock“, TO.: 1—5, 7, 8, 11, 21—28. Der Vorſtand: ſtand: Kult, Hug. Märkt jun. 1, Siegwald. Eſpaſingen, L. K. u. A. V., 78 Uhr,„Adler“. TO.: 1—23. Der Vorſtand: Bergmaier, Bieſingen, L. B. u. A. V., 8 Uhr,„Bürgerſaal“. T.: 1—5, 7, 11, 21—28. Der Vorſtand: Gnädinger. Held, Mauthe Eiſingen, Sp. u. D. K., ½2 Uhr,„Adler“. T O.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand: Laufenburg⸗Binzgen, Milchabſatzgen., 8 Uhr,„Bächle“ Laufenburg. TO.: 1—5, 7, Klingel, Kunzmann. 11, 16, 2123. atutenänderungen. Der Vorſtand: Lauber, Tröndle Eſchbach, Amt St Dreſchmaſchinengen., 2 Uhr,„Kreuz“. T O.: 1—4, 6, 7, 11, 21—23. Forchheim, Amt Karlsruhe, Sp. u. D. K., 8 Uhr,„Krone“. T O.: 1—5, 7, 11, 17, 21—23. Der Vorſtand: Birmelin. Der Vorſtand: Helfer I, Helfer III. Forchheim nt Emmendingen, Milchgen., 12 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—5, 7, 11, 21—23. giehingen, Sp. u. D. K., 8 Uhr,„Adler“. TO.: 1—5, 7, 11, 14, 21—23. Der Vorſtand Der Vorſtand: Eckert, Erb. Lieb, Becker. Fürſtenberg, L. E.u. V. G., 8 Uhr,„Kranz“. T O.: 1—5, 7, 11, 16, 21, 23. Der Vorſtand: Görwihl, V. G., 8 Uhr,„Badiſchen Hof“. 11, 16, 21—23. Der L. Gut, J. Gut Vorſtand: er, Vögele. Gaienhofen, L. E.„½9 Uhr,„Badiſcher Hof“. T O.: 1—4, 7, 11, 14, 16, 17, 21—28. Haſſelbach, Milchgen., 9 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1, 2, 4, 6, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand Der Vorſtand:„Weiß. Schreck, Bez: Gaienhofen, Milchgen., ½8 Uhr,„Badiſcher Hof“. TO.: 1—5, 7, 11, 17, 19, 21—23. Haſſelbach, L. E. u. V. G., 10 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 16, 21—23. Der Der Vorſtand: Buck, Weiß. Vorſtand: Belz. Ohr. Gailingen, L. E. u. V. G., 8 Uhr,„Hirſchen“ Der. Vorſtand: Hany, Ruh. Heidelberg⸗Rohrbach, L. B. u. A. V., 549 Uhr,„Hirſch“. T O.: 1—5, 7, 11, 14, 16, 19—23 Heimbach, L. E. u. V. G., 729 Uhr,„Sternen“ 7, 11, 2123. Der Vorſtand: Der Vorſtand: Kaltſchmidt, J. Kaltſchmidt. 2 Hügle, Martin. Heidelberg⸗Handſchuhsheim, Ldl. Sp. u. V. V., ½9 Uhr,„Badiſchen Hof“. TO.: 1, 2, Heimbach, Sp. u. D. K., 8 Uhr,„Sternen“. T O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 2123. Der Vorſtand: 4, 5, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand: Rupp, Fiſcher. Trenkle, Hügle. Kabelburg, L. K. V., 8 Uhr,„Ochſen“. T.: 1—5, 7, 11, 16, 21—23. Der Vorſtand: Hertingen, Lol. Kr. V., 2 Uhr,„Reichsadler“. T O.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand: Herrmann, Bercher. Schupp, Kranzlin. Mannheim⸗Fendenheim. L. E. u. V. G., ½9 Uhr,„Schwanen“. TO.: 1—5, 7, 11, 16, Immenſtaad, Winzerverein, 722 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—5, 7, 8, 11, 13, 14, 17—23 21—23. Der Vorſtand: Bohrmann, Scheid. Ausſchluß r von Mitgliedern. Der Vorſtand: 3 Rauber. Markelfingen, L. E. u. V. G., 8 Uhr,„Kreuz“. T O.: 1—5, 7, 11, 16, 2123. Der Vorſtand: Jöhlingen, Sp. u. D. K., 3 Uhr,„Adler“. T O.: 7, 11, 16, 21—23. Der Vorſtand: Schlegel, Graf. Schell, Kirchgäßner. Mannhzim⸗Sekengeim, L. E. u. V. G., 8 Uhr,„Hirſch“. T O.: 1—5, 7, 8, 11, 17, 21—23 Königsbach, Sp.u. D. K., 2 Uhr,„Badiſcher 1—5, 7, 11, 14, 16, 21—23. Der Vorſtand: Treiber, Bühler. 5 Vorſtandswahl. Der Vorſtand Rheinfelden⸗Warmbach, Milchabſ. Gen., 8 Uhr,„Ochſen“. TO.: 1—5, 7, 11, 21—28. Kinzigtal, L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Eng Auflöſung der Genoſſen⸗ Der Vorſtand: Renner, Gaß. ſchaft. 2. Wahl der Liqu uidatoren. Verſchiedenes. Vorſtand: Hilberer, Bühler. Sallneck, Molkereigen., 8 Uhr,„Maien“. T O.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand Kinzigtal, L. E. u. V. G., 24 ni,„Engel“ in Halbmeil. Auflöſung der Genoſſen⸗ Fr. Dreher, E. Dreher. ſchaft. ahl der L datoren. Verſchiedenes. Der Vorſtand: Hilberer, Bühler. Schopfheim⸗Fahrnau, L. E. u. V. G., 8 Uhr,„Bah in Schopfheim. T O.: 1—5, 7, Kembach, Sp. u. D. K., 2 ue„Stadt Wertheim“. TO.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 16, 20— 28. 11, 21—23. Der Vorſtand: Gempp, Stürzing Der Vorſtand: Kuhn, Oberde Schwabhauſen, Milchgen., 8 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1, 2, 4 Vorſtand: Kaufmann, Hofmann. ö Weilheim, L K. u. A. V., 8 Uhr,„Adler“. T O.: 1—4, 6, 7, 11, 13, 14, 20—23. Der Vorſtand:! Korb, L. E. u Hilpert, Flum. der überbe 5, 7, 11, 21—23. Der Konſtanz⸗Staad, Bad. Bodenſeefiſch. Gen., 2 Uhr,„Schiff“. TO.: 1—5, 7, 11—14, 21—23. Der Vorſtand: Guldin, Renker. V. G., ½2 Uhr,„Hirsch“. T O.: 1—5, 7, 11, 14, 16, 21—23. Rückzahlung en Geſchäftsanteile. Der Vorſtand: G. Balbach, Heiß. Feſſenvach, Winzergen., 8 Uhr,„Traube“. T O.: 21, 23. Der Vorſtand: Leitermann, Kirchen⸗Hauſen, L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Burg“. T O.: 1—5, 7, 11, 18, 21—23. Der Kiefer. Vorſtand: Hör, Elſäſſer. Schönbrunn, L. E. u. V. G., 9 Uhr,„Rathaus“. T.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21—23. Der Kandern, Wolkekelgen. 2 Uhr,„Weſerei“. T O.: 1—23. Der Vorſtand: Fiſcher, Hauſer. Vorſtand: Bayer, Heid. Laudenbach, L. K. u. A. V., 748 Uhr,„Krone“. TO.: 1—5, 7, 11, 14, 21—23. Der Vor⸗ 2 4.— ſtand: S Schmitt ene Sonntag, den 24. März 1935: Laudenbach, Milchge 10 Uhr,„Krone“. T O.: 1—5, 7, 11, 21—23 er Vorſtand: Adethauſen, Sp.. D. N., T Uhr,„Dintelberger Hof“. TO.: 1—5, 7, 11, 2123. Der Schmitt, Schüßler.. 8 Vorſtand: Kas, Kirchhofer. 3 Langenordnach, L. E.u. V. G., 4 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—5, 7, 11, 14, 19.—23. Der Altſchweier, L. E. u. B. G., 728 Uhr,„Weinberg“. To.: 1—5, 7, 8, 11, 17, 2128. Der Vorſtand: Faller Kleiſer. 5 8 Vorſtand: Hinz, Joſt. Leipferdingen, L. Biu. A. V., 8 Uhr,„Kreuz“. T O.: 1—23. Der Vorſtand: Weh, Frank. Adelsheim, Jungviehweide Sennfeld, 1 Uhr,„Linde“. T O.: 1, 2, 4, 5, 7, 21—28. Der Meßkirch, L. Eu. B. G., 723 Uhr,„Brauerei Straub“. T O.: 1—5, 7, 11, 13, 14, 16, 21—23. Vorſtand: Wetterauer, Gerner. Der Vorſtand: Fröhlich, Häuptle. Auenheim bei Kehl, Sp. u. D. K., 2 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21—283. Der Mannheim⸗Sandhofen, Sp. u. D. K., 3 Uhr,„Pflug“. To.: 1—5, 7, 11, 14, 2128. Vorſtand: Heidt, Ebert. Der Vorſtand: Wernz, Schuhmacher. Allfeld, Milchgen., 3 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1, 4, 7, 8, 11, 15, 16, 19—23, Statuten; Meißenheim, Milchgen. 2 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—5, 7, 11, 16, 17 21—23. Der Vor⸗ änderung. Der Geſchäftsanteil von 20. iſt nur mit 10% einzahlbar. Der ſtand: Heimburger, Wickersheim. 5 Vorſtand: Mayerhöffer II, Fähndrich. Meßkirch, Viehverwert. Gen., ½3 Uhr,„Fuchſen“. T O.: 1—4, 7, 16, 17, 21—23. Der Altenſchwand, L. E. u. V. G., 2 Uhr,„Hirſchen“. TO.: 1—5, 7, 11, 16, 21—23. Der Vor⸗ Vorſtand: Weißhaupt, Jäger. ſtand: Waßmer, Thoma. Münchingen, 8 E. u. V. G., 723 Uhr,„Frieden“. TO.: 1—5, 7, 11, 14, 16, 19, 2128. Aach, L. K. u. A. V., 743 Uhr,„Aachquelle“. TO.: 1—5, 7, 11, 16, 21—23. Der Vorſtand: Der Vorſtand: God, Velte. Rimmele, Thurner. 1 2 Maulburg, b. u. D. K., 72 Uhr,„Bahnhof“. TO.: 1—5, 7, 11, 14, 19, 21—23. Der Ach karren, L. Eu. V. G., 3 Uhr,„Schule“. TO.: 1—4, 6, 7, 11, 15—17, 2123. Der Vor⸗ Vorſtand: Hüberlin, Dreher. 2 6 5 ſtand: Fiſcher, Kundelmann, Mals burg, Molkereigen., 2 Uhr,„Hirſchen“. T O.: 1—23. Der Vorſtand: Brombacher, Bonndorf bei Überlingen, L. E. u. V. G., 7 Uhr,„Lamm“. TO.: 1—7, 11, 12, 16, 17, Oßwald 11. 21—23. Der Vorſtand: Müller, Bacher. Naſſig, L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1, 2, 4, 5, 7, 8, 11, 16, 19, 21—23. Det Blumberg, Milchgen., 3 Uhr,„Bürgerſaal“. TO.: 1—5, 7, 11, 2123. Der Vorſtand: Vorkand: Albert, Kempf. Schmid, Müller. Neuhäuſer, Milchgen., 723 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—5, 7, 11, 17, 2123. Der Vor Büchenbronn, Sp. u. D. K., 2 Uhr,„Rathaus“. TO.: 1—5, 7, 11, 19, 21—23. Der Vorſtand: ſtand: Ernst Rees. Schmitt, Haug. 5 5 3 Neudingen, Milchgen., 723 Uhr,„Reſtauration E. Dörflinger“. T O.: 1—5, 7, 8, 11½ Beuren, Amt Überlingen, L. E. u. V. G., 8 Uhr,„Adler“. T.: 1—5, 7, 11, 21—28. Der 21—23. Der Vorſtand: Widmann, Männer.. Vorſtand: Keller, Ströhle. Neudingen, L. Eu. V. G., 23 Uhr,„Reſtauration E. Dörflinger“. TO.: 1—5, 7, 11, Burbach, Sp. u. D. K., 3 Uhr,„Strauß“. T O.: 1—5, 7, 8, 11, 12, 14, 19—23. Feſt⸗ 21—23. Der Vorſtand: Widmann, Keller. etzung von Strafen nach 33 19 und 28 des Statuts. Der Vorſtand: Hucher, Ochs. Niederſchopfheim, L. E.u. B. G., 3 Uhr,„Löwen“. To.: 1—5, 1—9, 11, 17, 21—28. Bretten, Viehverw. Gen., 2 Uhr,„Deutſchen Haus“. T O.: 1—5, 7, 11, 16, 21—23. Der Der Vorſtand: Saar, Egas. 2. 2 Vorſtand: Hördt, Plag. Neudorf, L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—23. Der Vorſtand: Kirchgäßner J, Berghaupten, L. E. u. V. G., ½ 3 Uhr,„Adler“. T.: 1—5, 7, 8, 11, 18, 14, 16, 17, 19—28. Heilig. i 1 ö Der Vorſtand: Brüderle, Kern. Nonnenweier, B. A. G. D. B. B., 2 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—23. Firmenänderung. Bammental⸗Reilsheim, Sp. u. D. K., 2 Uhr,„Elſenztal“. T.: 1—5, 7, 11, 19, 21—28. Der Vorſtand: Fiſcher, Irion.. 3 Der Vorſtand: Lauer, Maus. 8 Amt Bruchſal, Sp. u. D. K., 3 Uhr,„Einigkeit“. T O.: 1—5, 7, 11, 2128. Veuren am Ried, L. E. u. V. G., 2 Uhr,„Kranz“. T.: 1—23. Der Vorſtand: Schuhwerk, er Vorſtand: Rothardt, Blattner. Veſtner. 5 d 0 chu 8 Oberwangen⸗Unterwangen, L. E. u. V. G., a8 Uhr,„Oberen Alp“. TO.: 1—5, 7, 11, Birndorf, L. E. u. V. G., ½ 3 Uhr,„Hirſchen“. TO.: 1—7, 11, 18, 14, 16, 18, 19, 21—23. 21—23. Der Vorſtand: Faller, Eichkorn. Der Vorſtand: Eckert, Böhler. Obermettingen, L. E. u. V. G., 2 Uhr,„Berghaus“. TS.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 18, 21—28. Blankenloch, Sp. u. D. K., 53 Uhr,„Bären“. T.: 1—5, 7, 11, 18, 14, 2128. Der Der Vorſtand: Brogle, Kohler jun. Vorſtand: Melcher, Seitz. Defingen, Sp. u. D. K., 2 Uhr,„Rathaus“. TO.: 123. Der Vorſtand: Goll, Manges. Bruchſal, Kreditkaſſe, 11 Uhr, Bad. Landw. Bank Filiale Bruchſal. T O.: 1, 2, 4, 5, 7, Oberwittighauſen, L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Lamm“ T.: 1—23. Der Vorſtand: Raps, 11, 21—23. Der Vorſtand: Hammer, Zimmermann. 0 Kuhn. 25 8 5 Duchtlingen, Schoch. 6. 2 Uhr,„Linde“. To.: 1—5, 7, 11, 2128. Der Vorſtand: Oberlauchringen, Sp. u. D. K., 8 Uhr,„Kranz“. T O.: 1—5, 7, 11, 16, 21—23. Der Vor⸗ Schneble, Schoch. ſtand: Maier, Strittmatter. Diersburg, Sp. u. D. K., 348 Uhr,„Linde“. T.: 1—8, 7, 11, 14, 2123. Der Vorſtand: Oberlauchringen, 8. E. u. B. G., 49 Uhr,„Kranz“. TO, 1—8, 7, 8, 11, 16, 19, 2123. Luhr, Feißt. Der Vorſtand: Erügle; Strittmatter. Dogern(Oberrhein), Milchabſatzgen., 3 Uhr,„Bahnhof“. TO.: 1—5, 7, 11, 22, 28. Der Pfaffenrot, Sp. u. D. K., 73 Uhr,„Blume“. To.: 1—5, 7, 11, 14, 15, 2123. Der Vor⸗ Vorſtand: Tröndle, Wehrle. ſtand: Glaſer, Schäfer. Daudenzell, L. E.u. V. G., 2 Uhr,„Rathaus“. To.: 1—5, 7, 11, 2128. Der Vorſtand:] Mente, Amt Emmendingen, 8. E. u. B. G., 2 Uhr,„Hirſchen“. TO. 15,9, 11, 21, 22. Maßbolder Leibfried. 5 5 Der Vorstand: Biekle. Nich.„ Ube Lieschen. Fortſehung aul Seite 575 15. Lenzing(März) 1935 Wochenblatt der Landesbaueruſchaft Baden Folge 11— Seite 371 Lund wirkſchaftliche Lohranſtalten Helmſtedt(Braunſchweig) a) Höhere Landwirtſchaftsſchule, d) Bäuerliche Werkſchule, c Max⸗Eyth⸗Seminar, Höhere Lehranſtalt für praktiſche Landwirte. 8346 Beginn des Sommerhalb⸗ jahres: 24. April 1935. Auskunft durch die Direktion. Mit ſelbſttätigem Auswurf nach rechts, Unks oder nach jeder Richtung drehbar. Störungsfreies Arbeiten auch bei regen⸗ ada ar 0 E n naſſem Futter. Zum Silofüllen beſonders 2 gut geeignet. Spart Plaz und Bedienung. IM N ler noch 5 0 von norddeutſchen Sandböden liefert Vollkommen unſallſicher. — 5 von 100 Str. an frei jeder Bahnstation] Gebrüder Bolsch 0G Bud-Rappenau N I L N übertroffen 5 f Ei A G Noi 3 01 Maschine ntadi u tis engiess erei Baden 2 15 3 Haus Eituer A. G., Leipzig 1 2 Quad td 1 U. 8 Fernſpr. 53108, Roſcherſtr. 9/13. 8392 Einfach heit U 8 5 1 5 5 285 Wenn die Brunſt ausbleibt. nur ein A lanpbt 1 Olga⸗Brunſtpulver 1.35 RM. 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Reichenbach, Amt Ettlingen, L. E. u. V. G.,„8 Uhr,„Linde“. TO.: 1—4, 7, 11, 21—28. Der Vorſtand: Weckenmann, Bauer. Reichenbach, Amt Ettlingen, Sp. u. D. K., 3 Uhr,„Linde“. TO.: 1—5, 7, 11, 19, 21—28. Der Vorſtand: Bauer, Weckenmann. 5 Riedböhringen, Sp. u. D. K., 2 Uhr,„Kranz“. T O.: 1—5, 7, 11, 21, 28. Feier bes 25 jäh rigen Beſtehens. Der Vorſtand: Lieber, Wetzel. Rohrbach, Amt Donaueſchingen, L. E. u. V. G., 5 Uhr,„Löwen“. TO.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand: Bernhart, Kaiſer. Rohrbach, Amt Donaueſchingen, Milchgen., 44 Uhr,„Löwen“. T.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand: Ketterer, Braun. 3 Roſenberg, Milchgen., 73 Uhr,„Engel“. TO.: 1—8, 7, 11, 16, 21—28. Der Vorſtand: Graſer, Albrecht. Sachſenhauſen, Milchgen., 3 Uhr,„Hirſchen“. TO.: 1—5, 7, 11, 21—28. Der Vor⸗ ſtand: Haag, Wolz. n Sauldorf, Molkereigen., 8 Uhr,„Adler“. T.: 1—5, 7, 11, 2123. Der Vorſtand: Brutſch, Gabeler. 2 t f Singen a. H., B. A. G. D. B. B., 8 Uhr,„Reſtaurant Ad. Müller“. T O.: 1—5, 7, 8, 11, 21—23. Der Vorſtand: Bechler, Weber. Sulz, Amt Lahr, L. E. u. V. G., 2 Uhr,„Engel“. TO.: 1—5, 7, 11, 12, 14—16, 21—28. Herabſetzung der Haftſumme. Der Vorſtand: Kieſele, Walz. Sulzburg, L. K. u. A. V. 2 Uhr,„Hirſchen“. T O.: 1—5, 7, 11, 13, 14, 17, 2128. Der Vor⸗ ſtand: Kaltenbach, Marquart. Schallſtadt i. Br.,[Milchgen., 2 uhr,„Rößle“. TO.: 1—5, 7, 11, 21—28. Der Vorſtand: Danner I, Suzberger. Schatthauſen, Sp. u. D. K., ½3 Uhr,„Rathaus“. TO.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vor⸗ ſtand: Vögely, Moſſemann. Schlierſtadt, Miichgen., 75 Uhr,„Rathaus“, TO.: 1—5, 7, 8, 11, 21—23. Der Vor⸗ ſtand: Müller, Baier. Schönbrunn, Sp. u. D. K., ½2 Uhr,„Rathaus“. TO.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vor⸗ ſtand: Heß, Heiß. Schweigern, Eierderw. Gen., 1 Uhr,„Sonne“. To.: 1—5, 7, 11, 16, 17, 2128. Der Vorſtand: Wegert, Hertle II. Stahringen, Milchgen., 8 Uhr,„Bahnhof“. T.: 1—3, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand: Herz, Weber. Steinach, L. E. u. V. G., 10 Uhr,„Brauerei Kälble“. TO.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vor⸗ ſtand: Dorner, Schöner. 5 Steinmauern, Sp. u. D. K., 3 Uhr,„Linde“. T.: 1—23. Der Vorſtand: Kölmel, Becker. Steißlingen, Molkereigen., 6 Uhr,„Krone“. TO.: 1—5, 7, 8, 11, 21—28. Der Vor⸗ ſtand: Nägele, Maier. Stetten a. k. M., Molkereigen., 3 Uhr,„Sonne“, TO.: 1—5, 7, 11, 17, 2128. Der Vorſtand: Löffle, Halder. Stockwald, L. E. u. V. G., 4 uhr,„Roſe“. T O.: 1—5, 7, 11, 2123. Der Vorſtand: Schneider, Weißer. Talheim, Poſt Tengen, L. K. u. A. V., 1 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—5, 7, 11, 21—28. Der Vorſtand: Ferd. Keller, Fridolin Keller. Tannenkirch, L. K. u. A. V., 2 Uhr,„Tanne“. T.: 1—5, 7, 11, 18, 21—28. Der Vor⸗ ſtand: Hagin, Tanner. 2 Tegernau, Molkereigen., Sitz Niedertegernau, 2 Uhr,„In Niedertegernau⸗ Rothenburg“. T O.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand: Grether, Möhrle. Unterbalbach, Sp.u. D. K., 3 Uhr,„Löwen“. TO.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 12, 2123. Der Vorſtand: Moll, Diez. Unterentersbach, L. E. u. V. G., ½3 Uhr,„Gröbernhof“. T O.: 1—5, 7, 8, 11, 21—23. Der Vorſtand: Rothmann II, Schwendemann. Untergimpern, Sp. u. D. K., 2 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 13, 14, 16, 21—23. Der Vorſtand: Knörzer, Reichenſperger. Billingen(Schw.), Milchgen., 2 Uhr,„Kronprinzen“. T.: 1—6, 7, 11, 17, 19, 21—28. Der Vorſtand: Schwert, Bauer. 5 Wagshurſt, L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Löwen“. T O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand: Ell, Schütt Welſchingen, Milchgen., 8 Uhr,„Bären“. TO.: 1—5, 7, 11, 16, 21—28. Der Vor⸗ ſtand: Hertrich, Graf. Wittlekofen, L. E. u. V. G., 43 Uhr,„Hirſchen“. TO.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 17, 21— 23. Der Vorſtand: Bündert, Iſele. Weilheim, Sp. u. D. K., 3 Uhr,„Adler“. T.: 1—5, 7, 11—14, 16, 17, 21—28. Der Vorſtand: Flum, Gebner. 8 2 Wildtal, Milchabſatzgen., 3 Uhr,„Kandelblick“. T O.: 1—23. Der Vorſtand: Scheidt, Gehri. Zeutern, B. A. G., 4 Uhr,„Bahnhof⸗Reſtauration“. TO.: 1—5, 7, 11, 18, 14, 21—23. Der Vorſtand: Kunz, Fotſch. Zarten, Milchgen., 728 Uhr,„Rathaus“. TO.: 1—4, 6, 7, 11, 16—18, 2128. Der Vorſtand: Riegel, Hauſer. Ebenheid, Sp. u. D. K., 3 Uhr,„Rathaus“. TO. 1—5, 7, 8, 11, 12, 19—28. Der Vor⸗ fand: Bundſchuh II, eier. Eppingen, Viehverw. Gen., 2 Uhr,„Eiſenbahn“, TO.: 1—5, 7, 11, 15—17, 2128. Der Vorſtand: Doll, Hatz. Ettenheimweiler, L. B. u. A. V., ½3 Uhr,»zum, Lamm“. T.: 1, 2, 3, 4, 5, 11, 16, 2123. Der Vorſtand: Ketterer, Höſel. Dittwar, Milchgen., 3 Uhr,„Maninger“. TO.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 16, 17, 21—28. Der Vorſtand: Hammrick, Weber. Flinsbach, Molkereigen., 73 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—5, 7, 11, 21—28. Der Vorſtand: Bräumer, Senges. 8 Gamshurſt, Dreſchgen., 2 Uhr,„Enge. T O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21-23. Der Vorſtand: Braun, Ohnmacht. Geiſingen, L. E. u. B. G., 2 Uhr,„Krone“. TO.: 1—5, 7, 11, 14, 2128. Der Vorſtand: Sonntag, Maier. Kuppenheim, Milchgen., 8 Uhr,„Kreuz“. TO.: 1, 2, 3, 7, 11, 17, 21—23. Der Vor⸗ ſtand: Brecht, Sax. Neuhauſen b. Engen, L. E. u. B. B., 3 Uhr,„Schwanen“. TO.: 1—5, 7, 11, 16, 21—23 Der Vorſtand: Sprenger, Kentiſcher. Neunſtetten, Sp. u. D. K., 722 Uhr,„Rad“. TO.: 1—5, 7, 11, 14, 18, 19, 21—28. Dez Vorſtand: Fahrbach, Fiſcher. Otters dorf, L. E. u. V. G., ½3 Uhr,„Kreuz“. T.: 1—28. Der Vorſtand: Reis, Seitz, Montag, den 25. März 1935: Helmlingen, L. E. u. V. G., 8 Uhr,„Rathaus“, T O.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand; Ludwig VIII, Kautz VII. St. Peter i. Schwarzw., L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Sonne“. TO.: 1—5, 7, 11, 16, 18, 2123, Der Vorſtand: Hättich, Schuler. Zell a. H., L. E. u. V. G., 3 Uhr,„Sonne“. T.: 1—5, 7, 11, 16, 21—23. Der Vorſtand; Welle, Joos. Dienstag, den 26. März 1935: Blankenloch, L. K. u. A. V., 8 Uhr,„zum Deutſchen Kaiſer“. TO.: 1—23, Der Vor⸗ ſtand: Müller, Lehmann. Helmlingen, Molkereigen., 8 Uhr,„Rathaus“, T O.: 1—5, 7, 11, 21—23. Der Vor⸗ ſtand: Heiland, Zimpfer. Hägelberg, Milchgen., 8 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—5, 7, 11, 13—16, 18—23. Der Vor⸗ ſtand: Muſer, Trinler. Mittwoch, den 27. März 1935: Binningen, Milchgen., 8 Uhr,„Rathaus“. TO.: 1, 2, 4, 7, 11, 21—23. Der Vorſtand; Nägele, Röſch. 5 Hochſtetten, L. K. u. A. B., 8 Uhr,„Hirſch“. T O.: 1—5, 7, 21—23. Der Vorſtand: Dürr, Krebs. Die Laudesba ern ſch aft Baden ſtellt zum 1. 4. 1935 oder ſpäter dre 22 Geflügelzuchtberaterinnen ein, denen die Aufgabe zufällt, durch Abhaltung von Vorträgen und Kurſen ſowit durch praktiſche Beratung auf den Betrieben die bäuerliche Geflügelhaltung zu fördern. Bewerberinnen, die mit den kleinlandwirtſchaftlichen Verhältniſſen Badens vertraut ſind, über reichliche praktiſche Erfahrung auf dem Gebiet der Geflügel⸗ haltung verfügen und die Gehilfenprüfung abgelegt haben, werden gebeten, be⸗ glaubigte Zeugnisabſchriſten und Lebenslauf an die Landesbauernſchaft Baden, Verwaltungsamt II, Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16, umgehend einzuſenden. Bekanntmachungen Liquidations⸗ Eröffnungsbilanz per 31. Dezember 1934. Aktiva: Betriebs- und Geſchäfts⸗ inventar 40.; Beteiligungen 1325 7 Buchforderungen aus Warenlieferungen 874,28 K.; Warenbeſtand 145,80.; Guthaben bei der L. E. u. V. G. Grünsfeld 31,60 4 Kaſſenbeſtand 276,60.,; Geſamtaktiva: 2693,28 2.4; Paſſiva: Geſchäftsguthaben 295 N.; Reſervefonds 184,28.; Bankſchulden 2114 7.4; Rückſtellung für Liquidations⸗ koſten 100.; Geſamtpaſſiva: 2693,28 4. Landw. Ein⸗ und Verkaufsgenoſſenſchaft Kützbrunn, Amt Tauberbiſchofsheim e. G. m. b. H. i. Lig. Die Liquidatoren: Scherer und Nikolaus Stolzenberger. 1. Bekanntmachung: Unſere Genoſſenſchaft hat ſich durch Beſchluß der Generalverſamm⸗ lungen vom 9. Dezember 1934 aufgelöſt. Die Gläubiger werden hiermit aufgefordert, ſich zu melden. Liquidations⸗ Eröffnungsbilanz. Aktiva: Anlagevermögen 5000.; Beteiligungen 1010,60.; Forderungen an Mitglieder 4912,29.,; Kaſſenbeſtand 26,66 N.; Einnahme⸗ reſte 128,92%; Geſamtaktiva: 11078,47 K. Paſſiva: Geſchäftsguthaben der Mitglieder 2400788 N.,; Reſerven 197,44.; Schuld bei der Landwirtſchaftsbank 981 74; Schuld bei der Spar⸗ und Darlehnskaſſe Waltershofen 7499,15 2.4. Geſamtpaſſiva: 11078,47.; Dreſchgenoſſenſchaft Waltershofen e. G. m. b. H. i. Liq. Die Liquidatoren: Kornel Glöckler IV. und Ottmar Heitzler. 1. Bekanntmachung: Durch Beſchluß der Generalverſammlungen vom 20. September 1931 und 4. Oktober 1931 wurde die Genoſſenſchaft aufgelöſt. Die Gläubiger werden hiermit aufgefordert, ſich zu melden. Liquidations⸗Eröffnungsbilanz per 31. Dezember 1931 Aktiva: Kaſſenbeſtand 8,67 A4; Warenvorräte 181,25 7; Forderungen an Mitglieder 6260,49.; Beteiligungen 1300.; Mobilien 12. Verluſt pro 1931 60,39.; Geſamtaktiva: 7811,80.. Paſſiva: Schul⸗ den bei der Bad. Landwirtſchaftsbank 7311,80.; Rückſtellung für ſonſtige Ausgaben⸗ rückſtände, Zinſen uſw. 500; Geſamtpaſſiva: 7811,80.. Bezugs⸗ und Abſatzgenoſſen⸗ ſchaft des Bauernvereins Feuerbach e. G. m. b. H. i. Lig. Die Liquidatoren: Stotz, Wieber und Langendorf. 1. Bekanntmachung: Gemäß Beſchluß der Generalverſammlung vom 30. Dezember 1934 wurde die Genoſſenſchaft aufgelöſt. Die Gläubiger werden hiermit aufgefordert, ſich zu nielden, Liquidations⸗ Eröffnungsbilanz per 31. Dezember 1934. Aktiva: Beteiligungen 1300.; Forderungen aus Warenlieferungen 161,82.; Kaſſenbeſtand 32,09.; Geſamtaktivat 1493,91 7. Paſſiva: Schulden bei der Landwirtſchaftsbank 1453,20.; Ausgabenreſte 40 KN; Gewinn 0,71; Geſamtpaſſiva: 1493,91. Bezugs- und Abſatzgenoſſenſchaft des Bauernvereins Brandenberg⸗Fahl e. G. m. b. H. Sitz: Brandenberg i. Lig. Die Liqui⸗ datoren: Kornel Gerſpacher und Hermann Dietſche. 1. Bekanntmachung: Durch Beſchluß der Generalverſammlungen vom 13. Januar 1985 iſt die Genoſſenſchaft aufgelöſt. Wir bitten die Gläubiger ſich zu melden. Liquidations⸗ Eröffnungsbilanz am 13. Januar 1935. Aktiva: Inventar 50..; Aus⸗ ſtände 4249,62; Abgetr. Forderungen 795,51 7; Beteiligungen 1300 2.4; Kaſſen⸗ beſtand 46,67 1; Verluſt 1934 293,40.; Geſamtaktiva: 6735,20.. Paſſiva: Ge⸗ ſchäftsguthaben 32,55 N; R. G. H.-Rückſtellungskonto 634,35.; Schuld an Landw. Bank 5862,30 ½%; Ausgabenreſte 206 ,; Geſamtpaſſiva: 6735,20.. Landw. Ein⸗ und Verkaufsgenoſſenſchaft Bremgarten, Amt Staufen e. G. m. b. H. i. Lig. Die Liquidatoren: Stefan Link 8 und Martin Zehr. 2 Bücherſchau Karten der Feſtpreisgebiete für Roggen, Weizen, Gerſte und Hafer in Deutſchland. Maßſtab 1:1 500 000, Format 88,73. Landkartenhandlung u. Geographiſcher Verlag Richard Schwarz, Berlin W. 8, Jägerſtr. 61. Preis 3,50 RM., mit Blechleiſten ver⸗ ſehen 4,25 RM. An dieſen Karten kann man die Feſtpreisgebiete für die einzelnen Getreidearten nach ihrer Anordnung und Ausdehnung finden. Karten der Landesbauernſchaften u. Kreis⸗ bauernſchaften von Deutſchland, Größe 1:1 500 000, Format 8878. Preis 3,50 RM., mit Leiſten verſehen 4.25 RM. im Ver⸗ lag Richard Schwarz, Berlin W'e 8, Jägerſtr. 19. Wieviel Lan⸗ desbauernſchaften haben wir in Deutſchland und welche Gebiete umfaſſen ſie? Ein Blick auf die Karte ſagt es dir! „Die Bienenweide in der Praxis unter Berückſichtigung des 1 und Eiweißplanes“ von Bauer Hubert Veuſchott und Dr. franz Riuſche, erſchlenen im Verlag der Leipziger Vienen⸗ zeitung Lieöhoff, Lolh& Michaelis, Leipzig, bringt die Maß⸗ nahmen der Reichsregierung zur Verbeſſerung der Bienen⸗ weide zur allgemeinen Kenntnis. Es iſt in allererſter Linie für den Bauern beſtimmt und ſoll ein Berater für den Bauern⸗ imker ſein, der ſich der Bienenzucht zuwenden will. Die Schrift iſt ein kleiner Bauſtein, der dazu beitragen ſoll, dem Volks⸗ ganzen zu dienen im Sinne unſeres großen Führers. Die An⸗ ſchaffung kann beſtens empfohlen werden. Mein Familienarchiv. Verlag Albert Mewes Nachf., Rügen⸗ walde, Oſtſee. Preis 3,50 RM. Es iſt beſchämend, wie wenig wir uns früher um unſere Ahnen als der Wurzel unſeres Volks⸗ tums gekümmert haben. Seitdem die Frage der Abſtammung durch die Geſetzgebung des Staates erhöhte Bedeutung bekom⸗ men hat, hat ſich auch die Familienforſchung neu belebt. Aber auch derjenige, welcher den Nachweis der ariſchen Abſtammung nicht erbringen muß, ſollte Intereſſe haben an den raſſiſchen und erbbiologiſchen Eigenſchaften ſeiner Familie. In dieſer ge⸗ ſchmackvollen Mappe bietet ſich dem Unkundigen Anleitung und dem Kundigen gut verwertbare Ueberſichtstabellen. Wochenblatt der Landes bauernſchaft Baden Folge 11— Seite 373 Anordnung Nr. 20 des Getreidewirtſchaftsverbandes Baden. Betr.: Verbot von Verbandsgeſchäften mit Kleie. d§ 6 der ung zur O der Getreidewirtſchaft vom iff b 2 2 der Satzung für g der Verordnung dur Aenderung der Ver une er den 5 der Roggen⸗ und Weizenmühlen und der Verordnung zur Ordnung der Getreidewirtſchaft vom 16. 10. 1934— RGBl. 1 S. 999— ordne ich mit Zuſtimmung des Reichs⸗ und Preußiſchen Miniſters für Ernährung und Landwirtſchaft und des Vorſitzenden der Hauptvereinigung der Deutſchen Getreidewirtſchaft folgendes an: * Die Abg ſonſtigen Futtermitteln aus Getreide darf weder von der gleichseitigen 2 me anderer Waren, wie Mehl, Futtermittel, Dünge⸗ mittel und ſonſtiger Ar abhängig gemacht m en, noch dürfen irgendwelche andere Bedingungen dem Verteiler oder dem Verbraucher bei der Abnahme der Ware auferlegt oder die Gegenlieferung anderer Waren verlangt werden. II. Bei Verſtößen gegen dieſe Anordnung können Käufer und Verkäufer vom Vorſitzenden des Getreidewirtſchaftsverbands nach Anhörung des Verwaltungs⸗ rats mit einer Ordnungsſtrafe bis zu N 1000,— für jeden Einzelfall der Zu; widerhandlung beſtraft werden. Karlsruhe, den 14. März 1935. Der Vor ſitzende des Getreidewirtſchaftsverbandes Baden: ges. L. Huber, M. d. R. Einladung Am Sonntag, dem 24. März 1935, nachmittags 1 Uhr, Saale des Gaſthauſes„Zur Linde“ in Adelsheim die ſatzungsgemäße Genoſſenſchaftsverſammlung findet im ſtatt. Tagesordnung: „Tätigkeitsbericht Rechenſchaftsbericht 1934— Entlaſtung des Vorſtands und Rechners. Voranſchlag 1935. Verſchiedenes. Anſchließend wird Herr Veterinärrat Dr. Klee in Adelsheim und vorausſicht⸗ lich auch Herr Tierzuchtdirektor Dr. Zettler über aktuelle Tagesfragen ſprechen. e d gez. Gerner. Bilanz am 31. Dezember 1934. Aktiva: 2 1. Anlagevermögen: Geſchäftseinrichtung 3.* 5 1.— II. Beteiligungen: Bad. Landwirtſchaftsbank(Bauernbank) e. G. m. b. H. 1 000,.— III. umlaufsvermögen: 1. Forderungen: a) ausſtehende Pflichteinz. auf den Geſchäftsanteil„** 8 6 831,.— b) feſtbefriſtete Hypothelen uſw. 3** 5* 1 1 17 597, e) feſtbeſriſtete Darlehen 5 f 8* 5**—* 8 862,10 d) rückſtändige Zinſen zu b) und c))„ 5 8* 1 330,93 e) in laufender Rechnung aa) Buchforderungen f 5 8 f f 1 280 046,.— bb) aus weiter begebenen Diskontwechſel. 1 5 462,80 ec) aus im Beſtand befindlichen Kreditwechſeln* 5 7 3 761.— dd) Aufwertungsſchuldner 2 5 5 8 1* 5 5 1 088,64 2. Wechſel, ſoweit nicht in III, 1, e) enthalten(Warenwechſel) in 1 und 2 enthalten: 1 5 8 40 283,66 a) Forderungen an Mitglieder 2 345 184,18 p) Forderungen gemäß§ 33 d Abſatz 4 Gen. Geſ. n 19 079, 3. Wertpapiere 5 8 8.. 5 8 3 2 2* 5 433,43 4. Bankguthaben: a) bei der Zentralkaſſe(Bad. Landwirtſchaftsbanktf)„„2 89 286,.— b) bei anderen Banten 5 8 8 8 5 85 1 2* 2 028,.— 5. Poſtſcheckguthaben und Guthaben bei Notenbanken 8*— 6. Kaſſenbeſtand 5 f... 5 8 7 Paſſiva: 1. Geſchäftsguthaben a) 1. der verbleibenden Mitglieder. 1 5 2. der ausſcheidenden Mitglieder* 5 p) ausſtehende Pflichteing. auf den Geſchäftsanteil 5** II. Reſerven: Geſetzl. Reſerve 8 7 Ziffer 4 Gen. Geſ.) 5 1 1 111. Rückſtellungen für zweifelh. Forderungen 5 5 2* 5 AV. Verbindlichkeiten: a) Spareinlagen 5 5 8 f 5 3 361 728,03 b) Einlagen in laufender Rechnung* 60 088,50 V. Poſten, die der Rechnungsabgrenzung dienen: a) Aufwertungskonto 2 8 1 M 716 a b) Vorauszinſen 8 A 381,94 1 098,48 I. Reingewinn in 1934 171717. 14139 475 259,20 Gewinn und Verluſtrechnung pro 1934 Ausgaben für Zinſen 14 540,46 Einnahmen an Zinſen 23 099,54 iche Unkoſten Einnahmen aus Proviſionen, ö hne und Gehälter 4 368,58 Gebühren u. dgl. 145,90 b) Soziale Abgaben 634,94 Erträge aus Beteiligungen 225,.— Sachliche Unkoſten 2 476,90 Beſitzſteuern 546,42 Sonſtige Steuern 29,75 Abſchreibungen 226,.— 1 an Rückſt. 1 500,.— ewinn 1934 2 147,39 26 470,44 26 470,44 SGS——. Mitgliederbewegung: Eingetreten 12, ausgeſchieden 8, Stand am 31. Dezember 1934= 209. Bräunlingen, den 8. Februar 1935. Kreditkaſſe Bräunlingen e. G. m. u. H. Der Vorſtand: Hofacker, Ewald II. Moßbrugger, Wehinger, Ewald Leser Nimm bei allen Einkäufen Be- — ug auf dieses Blatt! Sdotbeize Abävit Trockenbeize Abavit- U Abevit-Naßbeize Schering ScHMHERING K AHT SAUNA Su SEZUIN ferdemarkt in Radolfzell am Mittwoch, den 27. März 1935 in der Zentralzuchtviehmarkthalle. K1⁵⁵ on deln Maimarkt 1935 Mannheim.. verbunden mit Ausstellung von Geräten und Maschinen für die Landwirtschaft und das Metzgergewerbe (Letztjähriger Besuch 20 000 Personen) Meldeschluß am Y. April 1935 und: Ausstellungsbedingungen 116 Anmeldeformulare durch die Direktion des städt. Schlacht- und Viehhofes Mannheim Hochzucht Airsches Lobberlcher Mühe Eine hervorragende, gleiehgut zu Futter- wie Speisezwecken geeignete Möhre, nur noch kleine Bestände. Bitte fordern Sie Prospekt. 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See Diplomlandwirt Unverlangte Manuſkripte werden nur beim Verlag direkt vorgenommen] Drahtanſchrift: Landesbauernſchafts⸗ „. bei Portobeilage zurückgeſandt. werden, ſofern die Abbeſtellung den] Verlag Karlsruhe 5 Taun m. b. H., arls⸗ 1 Bezugsbedingunge entſpricht. Die ruhe, Karl⸗Friedrich⸗Straße 14. Verantwortlich für die Anzeigen: Abbeſtellung muß bis ipdteſtens 20. Erfüllungsort: Karisrube Abdruck: Der Abdruck ſämtlicher Ar⸗ Emil Krotz, Karlsruhe. des laufenden Monats bei uns ein⸗ 8 titel iſt nur mit beſonderer Geneh⸗ Bezugsabbeſtellungen können nur durch] gegangen ſein Durchſchnittsauſtage migung der Schriftleitung geſtattet. unſere Betzieher ſelbſt und nur IV. Vierteljahr 1934: 62 807. Fur Anzeigen, in denen Heil⸗ oder Miſchfuttermittel angeprieſen werden, wird vom Verlag und von der Landesbauernſchaft Baden weder eine Gewähr übernommen, noch ein Werturteil abgegeben. Seite 376— Folge 11 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 15. Lenzing(März) 1935 Lunge und Hals reinigen! 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