Bezugspreis monatlich 50 Rpf. frei Haus. Hauptſchrift⸗ leitung: Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16, Fernruf 8280, nach Dienſtſchluß 8289. Zuſchriften für Schriftleitung u. Verlag erbeten nach Karlsruhe, Poſtfach Nr. 187. Re⸗ daktions⸗ und Anzeigenſchluß: Dienstag mittag 12 Uhr. Das Wochenblatt erſcheint am Freitag jeder Woche. Folge 37, 3. Jahrgang Verleger: Landesbauernſchaftsverlag Baden G. m. b. H., Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16. Fernruf 8280, nach Dienſtſchluß 8288. Anzeigengebühren und Preisnach⸗ läſſe: z. Z. iſt Preisliſte Nr. 6 gültig. Erfüllungsort: Karlsruhe. Alle Zahlungen an Poſtſcheckkonto Karls⸗ ruhe 18830 oder Bad. Landwirtſchaftsbank, Karlsruhe. Karlsruhe, 13. Scheiding(September) 1935 Der Herbſt hält ſeinen Einzug 1, II, 111 eee, Seite 1210— Folge 37 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 13. Scheiding(September) 1935 Wochentrundſchau Mit feierlichem Glockengeläute wurde am 10. Sept. der Parteitag 1985, der im Zeichen der wiedergewonnenen Freiheit u. Ehre ſteht, er⸗ öffnet. Der Führer traf mit ſeiner Begleitung um 16.30 Uhr auf dem Nürnberger Flughafen ein, wo er von einer vieltauſendköpfigen Menſchenmenge erwartet und vom Stellvertreter des Führers, Rudolf Heß, Gauleiter Streicher und Gauleiter Wagner begrüßt wurde. Ein beängſtigendes Ge⸗ dränge und ungeheurer Jubel herrſchte, als der Führer ſich zum Rathaus begab. Hier waren die Ehrenkompanien der Wehrmacht und der Leibſtandarte Adolf Hitlers zum Emp⸗ fang aufgeſtellt. In ſeiner Begrüßungsanſprache feierte der Oberbürgermeiſter der Stadt Nürnberg, Liebel, den Führer als den Schöpfer des Dritten Reiches, der es in Einheit, Kraft und Stärke habe erſtehen laſſen. Mit der wiedergeſchaffenen Wehrpflicht habe er dem deutſchen Volke auch die Freiheit wieder gegeben. Als Zeichen des Dankes, der Treue und Er⸗ gebenheit überreichte er dem Führer eine Nachbildung des Reichsſchwertes, jenes Kleinods, das die alte Reichsſtadt Nürn⸗ berg ſeit Jahrhunderten als Symbol der Einheit, Größe, Macht und Stärke der deutſchen Nation in ihren Mauern be⸗ herbergen durfte. Sodann eröffnete der Führer mit ſeiner Anſprache den Reichsparteitag. Er dankte dem Oberbürger⸗ meiſter und der Stadt für den herzlichen Empfang und für die Ueberreichung des wertvollen Geſchenkes, das als Zeichen der deutſchen Reichskraft und Erinnerung an den denkwürdi⸗ gen Parteitag des dritten Jahres der nationalſozialiſtiſchen Revolution und des erſten Jahres der Freiheit ihm immer von größtem Wert ſein wird. Gauleiter Wagner, München, verlas eine Proklamation des Führers, in der auf den Werdegang der Partei und die Erfolge der nationalſozialiſtiſchen Staatsführung eingegangen wird. Der Reichsparteitag trägt mit Recht den ſtolzen Titel „Reichsparteitag der Freiheit“, denn die innere Erneuerung unſeres Volkes iſt durchgeführt und die politiſche und menſch⸗ liche Ehre der Nation iſt wiederhergeſtellt. Deutſchland iſt ge⸗ ſichert nach außen durch die Armee und die Kraft der Nation. Ebenſo geſichert iſt es im Innern durch den Beſtand der Natio⸗ nalſozialiſtiſchen Partei. Der Führer behandelte in der Proklamation noch die verſchiedenſten Fragen des Staates, der Partei, der Kultur und der Wirtſchaft.— In Gegenwart des 3 8 8 wirtſchaftsminiſters, Präſident r. Schacht, ee. trat in der vergangenen Woche der Beirat der Reichswirtſchaftskammer, dem auch der Reichsbauernführer Darré und Staatsrat Meinberg ange⸗ hören, zu ſeiner erſten Sitzung zuſammen. Dr. Schacht ergriff auf der Sitzung das Wort und wies auf die Wichtigkeit der gemeinſamen Arbeit zwiſchen Betriebsführer und Gefolgſchaft hin. Wir Deutſche, ſo erklärte der Miniſter, ſind eine Schick⸗ ſalsgemeinſchaft, in der das eine Glied ohne das andere nicht leben kann. In gemeinſamer Arbeit und verſtändnisvollem Zuſammenwirken wird es uns gelingen, der beſtehenden Schwierigkeiten Herr zu werden. Dr. Schacht verpflichtete die Beiratsmitglieder zur Treue und Gefolgſchaft gegenüber dem Führer und Reichskanzler, indem ſie all ihr Denken und Handeln auf die Erreichung des Zieles der dauernden und wahren Volksgemeinſchaft einſtellen. Reichsparteitag der Freiheit Die Neichswirt⸗ 7 Im Prozeß wegen des kommuniſtiſchen eee Ueberfalls auf den Lloyddampfer Bremen fahne iſt ein Urteil gefällt worden, das eine un⸗ erhörte Beleidigung der Hakenkreuzfahne und Herausforderung Deutſchlands darſtellt. Der füdiſche Amtsrichter hat ſämtliche Angeklagte freigeſprochen. Seine Urteilsbegründung benutzte er zu einer Hetzrede gegen das neue Deutſchland. Die deutſche Reichsregierung hat ſofort durch den Botſchafter Dr. Luther der amerikaniſchen Regie⸗ rung einen Proteſt überreichen laſſen. Die Deutſch⸗Ameri⸗ kaner haben flammenden Proteſt gegen die Herabwürdigung ihres Vaterlandes erhoben. Auch in ausländiſchen Staaten iſt Empörung über dieſen ungeheuerlichen Richterſpruch feſtzu⸗ ſtellen. Memel, eine Die Ausbürgerung der memelländiſchen europäiſche Spitzenkandidaten iſt ein Glied in der Kette Frage der deutſchfeindlichen Maßnahmen Litauens. 8 Wenn die Abſicht gelingt, durch ungeſetzliche Gewaltmaßnahmen einen Landtag im Memelland zu ſchaffen, der vollkommen in der Hand Litauens iſt, dann wird es auch ohne weiteres möglich ſein, mit dieſem Landtag die bisher verübten Rechtsbrüche zu ſanktionieren. Durch Vergrößerung der Stimmbezirke und Erſchwerung des Wahlvorganges ſoll die Wahl ſo kompliziert werden, daß möglichſt viele Memel⸗ länder aus zeitlichen oder techniſchen Gründen verhindert wären, ihrer Wahlpflicht zu genügen. Teilweiſe haben die Memelländer kilometerlange Anmärſche zum Wahllokal; aus etwa 100 Stimmzetteln muß der Wahlberechtigte in kürzeſter Zeit die Kandidaten herausſuchen, denen er ſeine Stimme geben will. Außerdem iſt die Auszählung der Stimmen den rein litauiſchen Wahlkreiskommiſſionen übertragen worden, Damit iſt natürlich jegliche Gewähr für die objektive Zählung der Stimmen genommen worden. Vergeblich hat das Memel⸗ land und Deutſchland an die Unterzeichnermächte des Memel⸗ ſtatuts appelliert dafür Sorge zu tragen, daß der im Statut garantierte Zuſtand hergeſtellt wird. Wenn nun von den Garanten gegen die litauiſchen Wahlmethoden keinen Einſpruch erhoben wird, ſo iſt das Memelſtatut tatſächlich unwirkſam, Unbegreiflich iſt es, wie die Signatarmächte ſolche Zuſtände dulden können. Es iſt klar, daß das kleine Litauen von ſich aus es niemals wagen würde, in derart herausfor⸗ dernder Weiſe vorzugehen, wenn es nicht der Duldung, jg der Sympathie und Förderung fremder Mächte bewußt wäre, Durch die ſowjetruſſiſche Freundſchaft werden die Rechts⸗ brüche Litauens ermöglicht, und Rußland rückt über Litauen ein Stück weiter vor in Europa und verſucht, neuen Boden in ſeinem Kampf um die Weltherrſchaft zu gewinnen. Nachdem vor kurzem der italieniſche Luft⸗ e marſchall Balbo zum Abſchluß eines italie⸗ Militärbündnis niſch⸗franzöſiſchen Luftabkommens, und wie man hörte zur Aufnahme einer Anleihe in Paris weilte, iſt jetzt auch der Generalſtabschef der italieni⸗ ſchen Armee als Gaſt bei den franzöſiſchen Manövern einge⸗ troffen. Bei dieſem Beſuch ſoll der Plan eines franzöſiſch⸗ita⸗ lieniſchen Militärabkommens näher beſprochen worden fein. Auch der Kommandeur des franzöſiſchen Armeekorps, das in Marſeille liegt, war bei den Beſprechungen anweſend. Da⸗ durch wird die Meldung, daß das Militärbündnis der Siche⸗ rung am Rhein durch Italien und am Brenner durch Frank⸗ reich diene, beſonders glaubwürdig. Von beſonderem Inter⸗ eſſe iſt in dieſem Zuſammenhang, daß die beiden italieniſchen Diviſionen an der franzöſiſch⸗italieniſchen Grenze nach Oſt⸗ afrika verfrachtet wurden, während zu gleicher Zeit Frankreich ſeine hier liegenden Kräfte an ſeine Oſtgrenze abtransportiert hat. Man fühlt ſich alſo beiderſeits voreinander ſicher. Auf der Tagung des Völkerbundrats er⸗ eignete ſich ein Zwiſchenfall. Als der abeſſi⸗ niſche Vertreter das Wort ergriff, verließ der italieniſche Vertreter die Sitzung. Aus Rom wurde dazu erklärt, daß Italien es ablehnen müſſe, an einer Sitzung teilzunehmen, auf der der Vertreter Abeſſiniens anweſend ſei. Die Behandlung des Streitfalles wurde dann einem Fünferausſchuß übergeben, in dem England, Frankreich, Polen, Spanien und die Türkei vertreten ſind. Damit iſt die erſte Etappe der Genfer Auseinanderſetzungen über dieſe Frage vorläufig beendet. Die Kriſe iſt vertagt, aber nicht gelöſt. Nach der Uebergabe der Angelegenheit an den Fünfer⸗ ausſchuß wurden die verſchiedenſten Vorſchläge und Gerüchte über die Regelung des Streitfalles bekannt. Muſſolini ſoll drei Wege genannt haben: Mit Geuf— ohne Genf— und gegen Genf. Die erſte Möglichkeit hält man bereits überall für ausgeſchloſſen, wahrſcheinlicher wird die zweite. Sicher iſt nur, daß Italien unentwegt an ſeinen Zielen feſthält. Das kam beſonders bei einer Parade von 20000 Avantgardiſten vor Muſſolini zum Ausdruck. Bei dem Vorbeimarſch der Jugend kamen aus der Zuſchauermenge Rufe,„Abeſſinien muß unſer ſein“. Der italieniſche Propagandaminiſter, Graf Ciano, hielt in Eritrea eine Rede, in der er Abeſſinien und die abeſſini⸗ ſchen Fürſten der Machenſchaften bezichtigte, die ein Verbrechen gegen die moderne Ziviliſation ſeien. Italien werde alles tun, um die abeſſiniſche Gefahr von ſeinen Kolonien fernzuhalten und normale Lebens⸗ und Entwicklungsbedingungen herzu⸗ ſtellen. So überſtürzen ſich die Meldungen; auf der einen Seite ſpricht man vom Krieg und nennt als Beginn den 24. September. Auf der anderen Seite werden neue Zugeſtänd⸗ niſſe Abeſſiniens gemeldet, wonach der abeſſiniſche Kronrat ſich bereit erklärt habe, ausländiſche Berater, Europäer und Ameri⸗ kaner, in die Regierung aufzunehmen. Ein Mandat, das die Souveränität Abeſſiniens angreife, wird nach wie vor abge⸗ lehnt, dafür ſei der Kaiſer bereit, Italien Zugeſtändniſſe an der Grenze von Ogaden zu machen. Dies alles geſchehe, um den Friedenswillen des Kaiſers kund zu tun. Trotz allem ſchwindet die Zuverſicht für eine friedliche Löſung auf allen Seiten. Vielmehr erwartet Abeſſinien den Angriff Italiens, wie dies aus einem Telegramm an den Völkerbund zum Aus⸗ druck kommt und der Fünferausſchuß tagt weiter, allerdings bis jetzt ohne Ergebnis. Was wird mit Abeſſinien? 13. Scheiding(September) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1211 Ein Werk des Dritten Reiches Von Dr. Immanuel Schäffer „Ihr werdet ſolange ſein, als ihr eurer Scholle und eurer Ahnen wert ſeid.“ R. Walther Darrsé. Die Grunderkenntnis des Nationalſozialismus, daß nur dann der Beſtand unſeres Volkes für alle Zukunft geſichert iſt, wenn es gelingt, das deutſche Volk aus den Erträgen der heimiſchen Scholle zu ernähren und das deutſche Blut auf 5 Bilderdienſt Bittner Meter um Meter wurde das Neuland erkämpft ewig mit dem heimatlichen Boden zu verankern, iſt richtung⸗ gebend für alle Arbeiten auf agrarpolitiſchem Gebiet. Eine einheitliche Planung, großzügige Landgewinnung, Küſten⸗ ſchutz und Binnenaufgaben der Marſch ſind ein kleiner Teil, das Ziel zu erreichen, jedes Fleckchen Erde für die landwirt⸗ ſchaftliche Erzeugung nutzbar zu machen. In Schleswig⸗Hol⸗ ſtein wurde durch den dortigen Oberpräſidenten und Gau⸗ leiter Staatsrat Lohſe in Zuſammenarbeit mit dem Reichs⸗ nährſtand ein Plan aufgeſtellt, nach dem in den nächſten 50 Jahren rund 110 000 Hektar Neuland gewonnen und damit ein Lebensraum für 10 000 Neuſiedler⸗ familien geſchaffen werden wird. In den letzten zwei Jahren wurde ein 8 Km. langer Damm zur Inſel Nordſtrand voll⸗ endet und vor wenigen Wochen dem Verkehr übergeben. Der Hermann⸗Göring⸗Koog in Eiderſtedt ſteht kurz vor der Fer⸗ tigſtellung. Der Adolf⸗Hitler⸗Koog wurde in Anweſenheit des Führers eingeweiht. Wer von Marne kommend den alten Deich durchſchritten hat, dem bietet ſich ein herrlicher Anblick. Soweit das Auge ſchweift, ſind neu erſtandene Bauernhäuſer im niederſächſiſchen, frieſi⸗ ſchen Bauſtil entſtanden, die ſich in ihrer ſchweren breiten Form vorteilhaft der Landſchaft anpaſſen. Der Blick gleitet über Haferfelder und Stoppeläcker hin. Neuland wurde hier in jahrelanger, zäher Arbeit dem Meere abgerungen. Kurz nach der Machtübernahme begonnen, heute ſchon vollendet, iſt das Werk eine Tat des Nationalſozialismus. Der Führer ſelbſt hat anläßlich der Einweihung folgende Worte geſpro⸗ chen:„Arbeit allein hat dieſes Werk geſchaffen. Möge das deutſche Volk niemals vergeſſen, daß zu allen Zeiten niemals das Leben dem Menſchen als Geſchenk gegeben iſt, ſondern, daß es ſtets ſchwer erkämpft und durch Arbeit errungen wer⸗ den mußte. Und die zweite Erkenntnis: So wie hier jeder Quadratmeter dem Meere abgerungen und mit unermüdlicher tapferer Hingabe beſchirmt werden muß, ſo muß alles, was die Geſamtnation ſchafft und baut, von allen deutſchen Volks⸗ genoſſen ebenſo beſchirmt werden. Hier iſt ein Symbol der Arbeit und des ewigen Ringens, des Fleißes und der Tapfer⸗ keit!“ Die lebendige Volksgemeinſchaft des neuen Reiches hat dieſes Werk begonnen und vollendet. Bauern, Landarbeiter, Handwerker und Tech⸗ niker waren Tag für Tag von morgens früh bis abends ſpät tätig, das Werk zu ſchaffen, das die größte Auszeichnung, den Namen des Führers, tragen ſoll. 63 Erbhöfe, 19 Landarbeiterſtellen, 7 Handwerkerſtellen (ſamt Gaſtwirtſchaft) und 2 Schulen ſind neu erſtanden. In einer Länge von 9,8 Km. mit einer Geſamtfläche von 1334 Hektar iſt die jüngſte Gemeinde des neuen Reiches mit 93 Gebäuden und rund 450 Volksgenoſſen entſtanden. Wenn man ſich das verwendete Material vor Augen hält, ſo erkennt man die Bedeutung dieſer Arbeit im Rahmen des Arbeitsbeſchaffungsprogramms. 2½ Millionen Bauſteine, 600 000 Kubikmeter Holz, 12000 Sack Zement, 25 Ladungen Mauerkalk wurden zur Ausführung der Bauten verwendet. Rund ½ Million Handwerkerſtunden mußten bis zur Fertig⸗ ſtellung geleiſtet werden. Die Bauernſiedlung ſchwankt in den Größen von 7 bis 26 Hektar, während die Landarbeiter und Handwerker 2 Hektar Land erhalten haben. Die Landpreiſe beliefen ſich bis zu 2000 RM. je Hektar. Vergleicht man dieſelben mit den allge⸗ meinen Preiſen bei Siedlungen, ſo erſcheinen ſie zunächſt hoch, ſtellt man aber dieſen Preis dem Ertragswert gegenüber, ſo muß er als angemeſſen bezeichnet werden. Allgemein iſt das Land von beſter Güte. Die diesjährige Haferernte brachte einen überdurchſchnittlichen Ertrag. Die Siedler ſind ſtolz darauf, daß ihre Gemeinde den Namen des Führers tragen darf und freüen ſich, daß die Arbeiten ſo raſch vorwärts ſchritten. Noch im April lag der Boden ſchwarz und unbebaut. Heute iſt bereits die erſte gute Ernte unter Dach und Fach. In etwas mehr als vier Monaten ſind die 93 Häuſer aus dem Boden emporgewachſen. Der größte Teil der Siedler ſind alte Partei⸗ genoſſen, die den Grundſatz„Gemeinnutz geht vor Eigennutz“ nicht nur auf den Lippen tragen, ſondern die häufig bewieſen haben, daß ſie ihn auch zur Tat werden laſſen. Die wirtſchaft⸗ lich beſſer geſtellten Siedler ermöglichten es, den wirtſchaftlich Schwächeren trotz geringer oder gar keiner Anzahlung eine Siedlungsſtelle zu erwerben. Die Aecker für die Landarbeiter wurden von den Bauern koſtenlos beſtellt. Bilderdienſt Bittner Die erſte Mahlzeit in der neuen Heimat Seite 1212— Folge 37 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Die neue Heimat hat Bauern, Landarbeiter, Hand⸗ werker und Fiſcher in engſter Verbundenheit zuſam⸗ mengeführt. wird es den Neu⸗ den Erbhof Bei verhältnismäßig kleiner Anzahlung bauern gelingen, innerhalb einer Generation ihrem Geſchlecht und Blut ſicherzuſtellen. Die Räumlichkeiten der Häuſer ſind vollkommen zufrieden⸗ ſtellend. Die Normalſtelle in der Größe von 15 Hektar hat ein Haus mit dem Grundriß von 17 bis 26 Meter. Von einer Schematiſierung wurde abgeſehen. Die Räumlichkeiten ſind den gegebenen Familienverhältniſſen angepaßt. Für Ausbau⸗ fähigkeit bei Wachſen der Familie iſt überall Sorge getragen. Erwähnenswert iſt noch ein Frauenarbeitslager, deſſen Mitglieder den Bäuerinnen mit Rat und Tat zur Hand gehen werden. Die vom Reichsbauernführer geſtiftete Thingglocke, die die Inſchrift trägt:„Blut und Boden ſind die Grund⸗ lagen des deutſchen Staates“ iſt ein äußeres Zeichen der ſchick⸗ ſalshaften Verbundenheit aller Mitglieder der jüngſten Ge⸗ meinde des neuen Reiches. In ihrer Nähe wird eine Neu⸗ bauernhalle entſtehen, die bei den verſchiedenen Gelegenheiten die Volksgenoſſen der ganzen Gemeinde vereinigen wird. 13. Scheiding(September) 1935 Die Anweſenheit des Führers und Reichskanzlers, der die ganze Siedlung einer gründlichen Beſichtigung auch inner⸗ halb verſchiedener Häuſer unterzog, des Reichsbauernführers und Reichsminiſters R. Walther Darré, des Gauleiters und Oberpräſidenten Lohſe ſowie der Vertreter der Partei und ihren Untergliederungen, der Wehrmacht und Kriegsmarine beleuchten die ſtaatspolitiſche Bedeutung dieſer neuen Bauern⸗ ſiedlung. In ſymboliſcher Weiſe iſt damit zum Ausdruck ge⸗ bracht, daß das deutſche Volk zu den Grundlagen ſeiner Le⸗ bensbedingungen und ſeiner Zukunft, zu ſeinem Boden zu⸗ rückgefunden hat. Durch die Arbeit vieler Volksgenoſſen aus allen Berufen wurde es möglich, das Werk zu vollenden. Die dort angeſiedelten Bauern, Landarbeiter und Handwerker werden ihre Aufgabe für Volk und Staat erfüllen und dem Manne Ehre und Dank bringen, deſſen Namen ſie tragen. Sie werden in Freud und Leid, in guten Zeiten und in ſol⸗ chen der Not zuſammenſtehen und wie ein Mann ihr Werk gegen die Angriffe der Naturkräfte verteidigen und behaup⸗ ten, wie alle deutſchen Volksgenoſſen gleich einer geſchloſſenen Mauer für ihr Höchſtes einſtehen werden, für Deutſchland und ſeinen Führer Adolf Hitler. Vom Reichserbhofgericht Das Reichserbhofgeſetz weiſt die Entſcheidung über eine Reihe wichtiger Fragen in Erbhofangelegenheiten beſonderen bäuerlichen Gerichten zu. Die höchſte Inſtanz unter dieſen iſt das Reichserbhofgericht. Im erſten Rechtszuge entſcheidet das Anerbengericht, das in der Regel beim Amtsgericht für deſſen Bezirk errichtet iſt. Gegen ſeine Entſcheidungen gibt es binnen zwei Wochen nach Bekanntgabe die ſofortige Beſchwerde an das Erbhofgericht. Die Erbhofgerichte ſind in den meiſten deutſchen Ländern bei den Oberlandesgerichten gebildet. Das Reichserbhofgericht entſcheidet über die ſofortige weitere Beſchwerde gegen die Entſcheidungen der Erb⸗ hofgerichte. Die ſofortige weitere Beſchwerde iſt nur zuläſſig, wenn die Entſcheidung des Erbhofgerichts gegenüber der Entſcheidung des Anerbengerichts einen„neuen ſelbſtändigen Beſchwerde⸗ grund“ enthält. Sind in einer Sache das Anerbengericht und das Erbhofgericht derſelben Anſicht und haben ſie übereinſtim⸗ mend entſchieden, ſo ſoll nicht noch das Reichserbhofgericht als drittes Gericht mit der Sache beſchäftigt werden. Ein„neuer ſelbſtändiger Beſchwerdegrund“ liegt vor: 1. Wenn das Erbhofgericht die Beſchwerde gegen einen Be⸗ ſchluß des Anerbengerichts ohne ſachliche Prüfung als unzu⸗ läſſig verworfen hat; 2. wenn die Entſcheidung des Erbhofgerichts eine dem Be⸗ ſchwerdeführer ungünſtige ſachliche Abweichung vom Beſchluß des Anerbengerichts enthält; 3. wenn die Entſcheidung des Erbhofgerichts auf einem weſentlichen Verfahrensmangel beruht. Bei der Einlegung der Beſchwerde ſind folgende Form⸗ vorſchriften zu beachten, 5 immer wieder überſehen werden: Die ſofortige weitere Beſchwerde muß binnen 14 Tagen nach der Zuſtellung des angefochtenen Beſchluſſes ſchriftlich beim Anerbengericht, Erbhofgericht oder Reichserbhofgericht einge⸗ legt werden. Die Beſchwerdeſchrift muß von einem Rechts⸗ anwalt unterzeichnet ſein. Der Rechtsanwalt muß ariſcher Ab⸗ ſtammung im Sinne des§ 1a des Reichsbeamtengeſetzes ſein. Dies iſt die einzige Handlung, für die das Geſetz eine Ver⸗ tretung durch Rechtsanwälte vor den Anerbengerichten vor⸗ ſchreibt. Abgeſehen von dieſer geſetzlichen Regelung kann aller⸗ SS S S dings das Gericht auch ſonſt im einzelnen Fall anordnen, daß ein Beteiligter ſich durch einen Anwalt vertreten laſſen ſoll. Wird die Beſchwerde von einem Notar eingelegt, der in der⸗ ſelben Sache einen Antrag beim Anerbengericht geſtellt hat, ſo genügt es, wenn der Notar die Beſchwerdeſchrift unterſchreibt. Wer dieſe Formen von vornherein beachtet, erſpart ſich Aus⸗ gaben und Enttäuſchungen. Iſt eine der aufgeführten Formvorſchriften für die Einlegung der ſofortigen weiteren Beſchwerde nicht eingehalten, ſo wird die Beſchwerde ohne ſachliche Prü⸗ fung als unzuläſſig verworfen. Iſt jedoch die Beſchwerdefriſt, ohne Einlegung einer form⸗ gerechten Beſchwerde verſäumt worden, ſo kann dagegen die Wiedereinſetzung in den vorigen Stand beantragt werden, wenn der Beſchwerdeführer ohne ſein Verſchulden verhindert war, die Friſt einzuhalten. Der Beſchwerdeführer muß dann ſpäteſtens innerhalb 2 Wochen nach Beſeitigung des Hinder⸗ niſſes die Beſchwerde einlegen und zugleich die Wiederein⸗ ſetzung in den vorigen Stand beantragen. Iſt die ſofortige weitere Beſchwerde zuläſſig, ſo kann das Reichserbhofgericht entweder in der Sache endgültig entſchei⸗ den oder den angefochtenen Beſchluß aufheben und die Sache zur weiteren Verhandlung an dasſelbe oder an ein anderes Erbhofgericht zurückverweiſen. Das Reichserbhofgericht iſt in Berlin beim Reichsernäh⸗ rungsminiſterium errichtet. Seine Geſchäftsräume befinden ſich Unter den Linden. Beim Reichserbhofgericht ſind 3 Senate ge⸗ bildet, die in einer Beſetzung von 3 Berufsrichtern und 2 Bauern entſcheiden. Präſident des Reichserbhofgerichts iſt der Reichsernäh⸗ rungsminiſter Darré, der zugleich den Vorſitz im 1. Senat übernommen hat. Dieſes Amt übt er häufig perſönlich aus, ſoweit ihm ſeine ſonſtigen Dienſtgeſchäfte es geſtatten. Die Rechtſprechung in Erbhofſachen hat es nicht zur weſent⸗ lichen Aufgabe, Anſprüche von„Parteien“ eines Rechtsſtreites anzuerkennen oder abzuweiſen; vielmehr ſteht als Richtſatz über den Wünſchen der einzelnen Beteiligten die Erhaltung des Hofes als Lebensgrundlage für ein Bauerngeſchlecht und die Sorge dafür, daß das Bauerngeſchlecht ſelbſt als Glied des Bauerntums, des Blutsquells für das deutſche Volk ſtark er⸗ halten wird. e Die Jukunſt ruht in guter Hand, wird D .——— land wi er Kinderland — 13. Scheiding(September) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1213 Die Wahrheit über die Bauernkriege Mit der Erzählung von den Bauernkriegen bleibt die Epiſode von Weinsberg für immer verbunden. Die Bauern ließen dort 15 Herren, die ſie gefangen genommen hatten, Spießruten laufen. Dieſe Geſchichte erregte damals ungeheures Aufſehen und wurde mit immer weiteren und grauſigeren Ein⸗ zelheiten bis in unſere Tage erzählt. Sie dürfte auch ein Hauptvorwand geweſen ſein, daß ſich Luther nun gegen die „räuberiſchen und mörderiſchen Bauern“ ausſprach. Aus dieſer Tat zog man Schlüſſe auf den Charakter der Bauern und lei⸗ tete aus ihr die Berechtigung zur rückſichtsloſen Unterdrückung des Bauernſtandes her. Schlechte Vorbilder Wie war das aber in Wirklichkeit? Betrachten wir zunächſt einmal die Strafen, die in jener Zeit gegen die Bauern üblich waren. Eine der häufigſten war das Augenausſtechen. Dieſe Barbarei wird zur Ungeheuerlichkeit, wenn man die Vergehen näher anſieht, welche dadurch geahndet werden. Da finden wir z. B. ſehr häufig Wildfrevel oder Ungehorſam und Widerſpruch! Langfingern wurden die Hände abgehackt, Frevlern mit glü⸗ hendem Eiſen ein Mal in die Stirn gebrannt, Ohren abge⸗ ſchnitten, die Körper bis zur Zerfetzung der Haut ausgepeitſcht und mit glühenden Zangen gezwickt. Verbrecher wurden nicht auf dem ſchnellſten Wege, ſondern ſo langſam als möglich zu Tode gequält. Mit dem Rad wurden die C nzeln ge⸗ brochen und Lebendige auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Dieſe Beiſpiele werden nicht angeführt, um die Grauſam⸗ keit eines Standes zu betonen, ſondern um den Geiſt der Zeit überhaupt zu zeigen. Man bedenke, daß dieſe Torturen alle öffentlich ſtattfanden! Es würde daher nicht Wunder nehmen, wenn die Bauern bei ihrer Erhebung für alle Unbilden und Quälereien Rache genommen hätten. Das war aber nicht der Fall. Sie bekämpften den Kapitalismus, der ſich durch Beſitzanhäu⸗ fung kenntlich machte. So kam es, daß ſie bei ihren Zügen die Sammelſtellen des Beſitzes, Klöſter und Schlöſſer zerſtörten. Leider ging dabei eine Menge wertvollen Kulturgutes verloren. Es ſei aber ausdrücklich bemerkt, daß ſich die Bauern an den Herren, den Schloß⸗ und Kloſterinſaſſen, nicht vergriffen. Bäuerliche Notwehr Wie kam es nun zu den Weinsberger Vorfällen? Die Mit⸗ glieder des Schwäbiſchen Bundes hatten entgegen dem gelten⸗ den Kriegsrecht einige Bauern niedermetzeln laſſen. Und die Unterhändler der Bauern, die die Stadt zur Uebergabe aufge⸗ fordert hatten, waren von dort aus beſchoſſen worden. Die Bauern fühlten ſich nicht als Aufrührer, ſondern als Kriegführende und waren über dieſen Bruch des„Völkerrechts“ natürlich ſehr erbittert und ſtellten die Uebeltäter vor ein Kriegsgericht. Die Ueberlieferung dieſes Gerichts von gegneriſcher Seite bedingt Vorſicht in der Glaubwürdigkeit aller Angaben. Sicher iſt, daß ſolche Vergehen ſonſt mit dem Spießrutenlaufen beſtraft wur⸗ den. Und ſo handelten auch die erbitterten Bauern. Es läßt ſich denken, daß eine ſolche Gewalttat von der Gegenſeite weidlich ausgenützt wurde. Man kann keine Erzäh⸗ lung des Bauernkrieges hören, ohne einen Hinweis auf Weinsberg. gin .. und ihre Beſtrafung! Betrachten wir nun die Strafen, die der Sieger verhängte! Zunächſt in Weinsberg! Obwohl die Stadt ſelbſt doch eigent⸗ lich nichts für die Tat der erobernden Bauern konnte, wurde ſie völlig zerſtört und der Wiederaufbau verboten. Erſt viele Jahre ſpäter gelang es den Bitten der Bewohner, die Erlaub⸗ nis zur Rückkehr zu erlangen. Am 6. Juni 1525 fand in Kitzingen ein großes Gericht ſtatt. Es wurden 58 Bauern die Augen ausgeſtochen, und 9 wurden geköpft. Am 11. Juni wurden weiteren zwei die Augen aus⸗ geſtochen und drei wurden geköpft. Die Bewohner von Kitzingen mußten 13 000 Gulden bezahlen, dazu noch jeder Bürger 2½ Haus⸗ oder& löſſer wieder Sa jeld, daß man die S Gulden ßahr kam eine weitere Umlage wegen des Kloſters dazu, ſo daß jeder auf die S me von 10 Pfund kam(Formal 200 Mark, nach dem Kaufwert aber nahezu das Zehnfache!) Aehnlich ging es an andern Orten, mit Ausnahme von Mittelbaden, wo Markgraf Philipp durch den Vertrag von Renchen Ruhe ſchaffte. Aber auch hier machten ſich ſpäter Be⸗ ſtrebungen geltend, den Vertrag, vor allem die Verpflichtungen der Herrſchaften, als nichtig zu erklären. Im Bauernkrieg hatte nicht das alte Recht, ſondern die Herrſchaft des Kapitals geſiegt. Am beſten erſehen wir dies aus der Beſchreibung von Seba⸗ ſtian Münſter, 1544. Dort heißt es: Der„vierte“ Stand Der vierte Stand iſt der der Menſchen auf dem Feld, ſitzen in den Dörfern, Höfen und Weilern und werden genannt Bauren, darum, daß ſie das Feld bauen und zu der Frucht bereiten. Die führen ein gar ſchlecht und niederträchtig Leben. Es iſt ein jeder von dem andern abgeſchieden und lebt für ſich f ſeinem Geſinde und Vieh. Ihre Häuſer ſind 11Fhaiton 0 1 in 1 1 aufbauen konnte. Im nachſten I* 1 7 81 ſch„von Kot geſetzt brot, Haferbrei und gekochte Erb en. Wẽ Molke iſt faſt ihr Trank. Eine Zwilchjoppe, zween Bundſchr und ein Filzhut iſt ihr Kleidung. Dieſe Leute haben nimmer Ruh; früh und ſpat han⸗ gen ſie der Arbeit an. Sie tragen in die nächſten Städt zu verkaufen, was ſie Nut⸗ zung überkommen von dem Feld oder von dem Vieh und kau⸗ fen ein, was ſie bedürfen. Denn ſie haben keine oder gar wenig Handwerks⸗sleut bei ſich ſitzen. Ihren Herren müſſen ſie oft durch das Jahr hindurch dienen, das Feld bauen, ſäen, die Frucht abſchneiden und in die Scheuer führen, Holz hauen und Gräben machen. Da iſt nichts, das das arme Volk nicht tun muß unk ohne Verluſt nicht aufſchieben darf. Einen„vierten“ Stand gibt es heute nicht mehr. Dank der Arbeit unſerer Führer iſt der Bauer gleichberechtigter Volks- genoſſe und ſteht im Vordergrund der ſtaatspolitiſchen Erwä⸗ gungen des Dritten Reiches. 1 II Marter und Hinrichtung eines Bauern Zeitgenöſſiſches Bild aus den Bauernkriegen r Seite 1214— Folge 37 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 13. Scheiding(September) 1935 Adelswappen im Bauernhaus Da und dort in manchen Gegenden ſogar recht häufig, fin⸗ det man in den Bauernſtuben, auf einem Ehrenplatz hinter Glas und Rahmen, das Wappen der Familie, bunt mit Waſ⸗ ſerfarben auf ſtockfleckigem Pergament gemalt. Und mancher, der hin kam, wird ſich ſchon im ſtillen gefragt haben: Wie kommt denn ein Wappen in dieſes Haus? Iſt es denn nicht ein Vor⸗ Badiſche Hofzeichen Ichorn Gebelehof. Montelho 1 1 6 f recht des Adels, ein Wappen zu führen? Wir wiſſen ja doch, daß es keine adelige Familie gibt, die nicht ein Wappen führt. Wie kommt denn der Bauer dazu? Hier ſteckt ſchon ein Denkfehler. Daß jeder Adelige ſein Wappen hat, heißt noch lange nicht, daß andere Stände nicht auch das Recht haben, ein Wappen zu führen. Und tatſächlich beſteht dieſes Vorecht des Adels heute nicht mehr und— was wichtiger iſt— hat auch nicht immer beſtanden. Denn lange bevor es einen Adel(wohlgemerkt: im heutigen Sinnel) gab, gab es ſchon Wappen. Der Bauer war der Waffen— Wappenträger Was iſt denn nun aber ein Wappen und woher ſtammt der Brauch? Das Wort„Wappen“ iſt mit„Waffe“ verwandt, und dieſe Verwandtſchaft weiſt uns den Weg. Unſere germaniſchen Vorfahren pflegten, wie uns die Bodenfunde beweiſen, auf ihren Waffen Zeichen, meiſt Runen, anzubringen. Wir wiſſen auch, daß ſie ihre Schilder farbig mit Bildern und Zeichen be⸗ malten. Damit verfolgten ſie wohl verſchiedene Zwecke: die Waffe ſollte als Beſitz eines beſtimmten Kriegers gekennzeich⸗ net werden; man erkannte Freund und Feind ſchon von wei⸗ tem an den Farben; die Sippenrune auf den Waffen ſollte wohl auch Kraft und Sieg verleihen, und ſchließlich bot der Brauch willkommenen Anlaß, dem hochentwickelten Schönheits⸗ finn unſerer Vorfahren ein Betätigungsfeld zu geben. Na⸗ mentlich war es die breite Fläche des Schildes, die geradezu gebieteriſch Aufteilung und Ausfüllung verlangte. So war eben damals jeder Waffenträger auch gleichzeitig Wappen⸗ träger(wozu zu bemerken iſt, daß die ſprachliche und begriff⸗ liche Trennung der beiden Worte erſt ſpäter, in ritterlicher Zeit, erfolgte). Waffenträger aber war jeder wehrfähige Volks⸗ genoſſe, und bis vor ungefähr 1000 Jahren gab es bei uns faſt nur Bauern. Waffenträger war alſo bei unſeren Vorfahren der Bauer und damit war er auch gleichzeitig der Wap⸗ penträger. Damit wurde es anders, als zur Zeit Karls I. der Freibauer infolge der ſchweren Kriegspflichten, die ihn häufig bis an die fernſten Grenzen des Reiches führten und durch den Uebergang von der Natural- zur Geldwirtſchaft in die Abhängigkeit des eben auch damals aus dem unfreien königlichen Beamtentum' aufſteigenden Adels, meiſt fränkiſcher Abkunft, zu geraten be⸗ gann. Der Kriegsdienſt oblag nun nicht mehr dem Bauern, ſondern ſeinem Herrn und deſſen Knechten. So ging dem Bauern mit dem Waffendienſt auch die Wappenführung nach und nach meiſt verloren. Auf der anderen Seite gewann aber gleichzeitig das Wappen⸗ weſen im Rittertum neuen Aufſchwung und wurde in die For⸗ men gebracht, die im großen ganzen heute noch dafür gültig ſind und den Anſchein erwecken, als habe das Rittertum erſt die Wappen geſchaffen. Die bäuerlichen Wappen, die man heute überall noch an⸗ trifft, ſind freilich von der rittermäßigen Wappenkunſt leider meiſtens ſtark angekränkelt. Turnier⸗ und Stechhelme mit ihren Helmzieren und Helmdecken ſind Dinge, die erſt das Rit⸗ tertum in das Wappenweſen hineingebracht hat und die daher in einem bäuerlichen Wappen nichts zu ſuchen haben. Der Ehr⸗ geiz, es dem Edelmann gleichtun zu wollen, iſt durchaus un⸗ angebracht. Der Bauer hat ſeinen Eigenwert und braucht ſich keines⸗ falls nach anderen auszurichten. Er greift, wenn er jetzt wieder ein Wappen führen will, nur über die Jahrhunderte hinweg auf ein altes, angeſtammtes Recht zurück, das ihm die Entwicklung eines Jahrtauſends, wie ſo vieles andere, zu Unrecht entwunden hat, und das er ſich nun mit gutem Recht wieder zurückholt. Kf. Hauptabteilungsleiter 1 A. Noth, M. d. N., 42 Jahre alt Einer der älteſten Vorkämpfer des Nationalſozialismus und ganz beſonders für das badiſche Bauerntum, Pg. Albert Roth, M. d. R., Liedolsheim, feierte am 10. September ſein 42. Wiegenfeſt. Es iſt kein Zufall, daß Albert Roth mit einer der bekannteſten Nationalſozialiſten in Baden iſt. War er faſt von den erſten Tagen der Bewegung ab als Reichs⸗ und Kampf⸗ redöner der NSDAP. hauptſächlich in Baden mit ſeltener Hin⸗ gabe und Opferfreudigkeit für die Bewegung tätig. Als alter kämpferiſcher Nationalſozialiſt, der immer in vorderſter Fronk ſtand, blieb er vor den Verfolgungen der alten Regierung nicht verſchont. Oft mußte er für ſeine Ueberzeugung Gefängnis, Geldſtrafen und größte Not auf ſich nehmen, und trotzdem hat er dem Führer immer die Treue gehalten und war uns ein leuchtendes Vorbild. Wir können auf unſeren Albert Rotb ſtolz ſein. Aus dieſem Grund gratulieren wir ihm recht herz⸗ lich zu ſeinem Geburtstag und wünſchen, daß er uns und der Bewegung noch recht lange als Kamerad und als Kämpfer er⸗ halten bleibt. 14 Scheiding(September) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1215 Das Beweiden der Wieſen im Winter durch Schafe Von Landwirtſchaftsrat? Die Frage, ob das Beweiden der Wieſen mit Schafen im Herbſt und Winter den Wieſen ſchädlich iſt, wurde in den letz⸗ ten Jahren oft in Erwägung gezogen. Um dieſe Frage richtig beantworten zu können, müſſen vorerſt die Gräſer, die den Tieren dort im Herbſt und auch während der Wintermonate zur Nahrung dienen, betrachtet werden. Die Obergräſer, wie franzöſiſches Raygras, Knaulgras, Wieſenſchwingel uſw., entwickeln ſich im Frühjahr ſehr ſchnell und ſind deshalb 5 der Hauptſache am Ertrag des erſten beteiligt. Nach dem Mähen hingegen wachſen ſie ver⸗ hältnismäßig langſam nach und tragen deshalb zum zweiten Schnitt nicht erheblich bei. Die Maſſe dieſes Schnittes geben hauptſächlich die Untergräſer, wie deutſches Weidelgras, Wie⸗ ſenriſpengras, Kammgras uſw., ab. Im Vergleich zu den Ober⸗ gräſern entwickeln ſie ſich im Frühjahr langſamer; ſie erreichen daher beim Heuſchnitt nicht die Höhe der Obergräſer, ſind aber, deſto mehr am zweiten Schnitt beteiligt. Wie jeder Landwirt weiß, ſind es die Untergräſer, die die Narbe dicht und geſchloſ⸗ ſen machen und beim Mähen dafür ſorgen, daß ordentlich Gras vor die Senſe kommt. Sie ſind es auch, die im Herbſt nach der Oehmdernte auf den Wieſen größtenteils anzutreffen ſind, und den Biß und Tritt zum Unterſchied zu verſchiedenen Ober⸗ gräſern ſehr gut vertragen. Was im Herbſt an Futter auf den Wieſen hervorgebracht wird, iſt in erſter Linie auf die Unter⸗ gräſer als die eigentlichen Weidepflanzen zurückzuführen. Durch das Abweiden werden dieſe Gräſer auch zur Beſtockung angeregt. Schnittes Dadurch werden die geringen Nachteile, die durch den Tritt den Obergräſern zugefügt werden, reichlich aufgehoben. Schon aus dieſen Gründen iſt eine Beweidung der Wieſen im Herbſt und Winter mehr nützlich als ſchädlich. Vorausſetzung ift, daß die Wieſen im Herbſt und Winter nicht zu ſtark be⸗ ſchlagen und im Frühjahr nicht zu lang beweidet werden. Eine Beweidung im Herbſt iſt auch inſofern nützlich, als viel Unkraut, wie z. B. Huflattich, Diſteln, Schachtelhalme uſw., durch wiederholte Störung der Entwicklung ihrer oberirdiſchen Teile völlig zum Abſterben gebracht werden können. Der Wur mit der Zeit eingehen, da durch die immer⸗ währende Entfernung der grünen Teile der Pflanze ungenü⸗ gend Nährſtoffe zugeführt werden. Ebenſo können die blatt⸗ reichen Krautarten, die ja auf einer Wieſe mehr oder weniger ſchädlich ſind, am beſten durch regelmäßiges Beweiden und gleichzeitige Förderung des Wachstums der Gräſer durch ent⸗ ſprechende Pflege und Düngung, zum Verſchwinden gebracht werden. Kälberkropf, Wieſenkerbel und Bärenklaue werden auf dieſe Weiſe vernichtet. rzelſtock muß Erfahrungen beſtätigen! Der bekannte Braungart ſagt: „Das Futter auf nicht übermäßig beweideten Wieſen iſt qualitativ 50 bis 70 Proz. höher im Wert als das⸗ jenige unbeweideter Wieſen.“ Auch andere, wie Schröder und Stebler haben wirtſchaftlich nachgewieſen, daß das Beweiden der Wieſen im Herbſt und Winter mehr Nutzen als Schaden bringt. Wieſenmeiſter Vetter, Sachbearbeiter II D, Karlsruhe Das beweiſt auch die Erfahrung, die man nach Wintern mit viel Schnee und Froſt bei üppigen Grasländern und— Feldern gemacht hat. Gerade dieſe zeigten dann im Frühjahr ein viel ſchlechteres Ausſehen, als diejenigen Wieſen und Saatäcker, die im Herbſt mit weniger friſchen Beſtänden in den Winter kamen. Die Pflanzen waren meiſt abgefault oder zeigten ein gelbliches, krankhaftes Ausſehen. Es hat ſich im Frühjahr beim Beginn der Vegetation kein rechtes Leben gezeigt. Durch die dichte Schicht der Blätter konnte die Luft nicht genügend in den Boden eindringen. Die Blätter gaben mehr Waſſer ab, als die Wurzeln aus dem gefrorenen Boden zuführen konnten. Die Blätter verwelkten und faulten und die Pflanzen ſtarben ab. Die Grasflächen, die kahl, doch nicht zu kahl in den Winter kamen, grünten oft früher als die Wieſen mit üppigem Stand im Herbſt. Herr Geheimrat Prof. Dr. Kuliſch, Betriebslehrer an der Landwirtſchaftlichen Hochſchule in Weihenſtephan, 92 außer der großen Wirtſchaft, die damit verbunden iſt, ſein großes Gut in Hollern bewirtſchaftet, hat auf Grund ſeiner Erfah⸗ rungen die Schafzucht in Hollern wieder eingeführt. Er ſchreibt in ſeiner Schrift über praktiſche Erfahrungen bei der Aufrich⸗ tung einer Gutsſchäferei unter den heutigen Verhältniſſen im Jahre 1931 wie folgt: Bae bei Biberach Seite 1216— Folge 37 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 13. Scheiding(September) 1935 —— „Die viel umſtrittene Frage der Wirkung der Beweidung auf den Wieſenwuchs iſt von beſonderem Intereſſe für diejeni⸗ gen Betriebe, welche weniger leiſtungsfähige, 3 an⸗ moorige und dabei leicht zu trockene und in der Narbe zu lockere Wieſen beſitzen. Ueberall habe ich die Erfahrung ge⸗ macht, daß unter ſolchen Verhältniſſen die von vielen ohne Einſchränkung als Allheilmittel empfohlene Düngung mit Archiv Wochenblatt Alle Weidemöglichkeiten müſſen ausgenutzt werden Thomasmehl und Kainit auf die Dauer wirklich hohe Erträge nicht liefert, wohl weil unter ſolchen Verhältniſſen wegen un⸗ günſtiger biologiſcher Verhältniſſe in der Wieſennarbe der Stickſtoffvorrat ſich bald erſchöpft. Auch die Stickſtoffdüngung mit Mineraldünger lohnt ſich gerade auf ſolchen Wieſen wirt⸗ ſchaftlich wenig. Die günſtige Wirkung In Hollern hatte ich ſchon früher auf einem Nachbarbetrieb die von den Schafhaltern immer behauptete günſtige Wirkung der Beweidung mit Schafen jedes Jahr beſtätigen können: Beſſerer Schluß der Narbe, zwar niedrigeres, dafür aber viel dichteres und beſſeres, eiweißreicheres Fut⸗ ter waren die Wirkung. Man muß nur immer beachten, daß Beweidung mit Schafen um ſo mehr Verſpätung des Heuſchnitts bedeutet, je länger man die Weide in den April hinein ausdehnt. Günſtig iſt die Be⸗ weidung mit Schafen im Nachſommer, z. B. zur Nutzung ſchwachen und zu ſpät anfallenden zweiten Wuchſes. Ausge⸗ ſchloſſen muß die Beweidung auf ſolchen Flächen ſein, auf denen man früh das Rindvieh austreiben will; ähnlich wie die im Frühjahr gegebene Kalkſtickſtoffdüngung bedeutet jede Winter⸗ weide eine Verzögerung des in der modernen Weidewirtſchaft unbedingt geforderten frühen Austreibens der Kuhherden. Eine ſehr bemerkenswerte Nebenwirkung der Beweidung von Wieſen im allgemeinen iſt, wie ſchon Herr Reigerungsrat Bader, Schleißheim, mehrfach betont hat, die Vermehrung der ſtickſtoffſammelnden Pflanzen auf ſolchen Wieſen, die infolge ungünſtiger biologiſcher Verhältniſſe in Baden gerade durch — das Ausbleiben der Stickſtoffſammlung weniger dankbar ſind. Auf mehreren Wieſen konnten wir nach nur einmaligem Nie⸗ derweiden eine ſtarke, oft faſt zu ſtarke Vermehrung des Weiß⸗ klees feſtſtellen, auch des Hornſchottenklees, der übrigens in ſeiner Bedeutung für die trockeneren Dauerfutterflächen noch lange nicht genug gewürdigt iſt. Der Wert des Pferches In dieſem Zuſammenhange darf nicht unerwähnt bleiben, daß auf den Wieſen, beſonders wenn ſie eine lockere Narbe haben, das Pferchen ein ganz ausgezeichnetes Mittel nicht nur zur Verbeſſerung der Narbe, ſondern auch zur Erzie⸗ lung von Höchſterträgen darſtellt. Leider fehlt es gerade nach dieſen Richtungen vielfach an genauen Beobachtungen, weshalb nachſtehe 18 Ergebnis eines Verſuches beſprochen werden ſoll, den wir auf einer an⸗ moorigen Wieſe in größerem Ausmaße durchgeführt haben. Gewählt wurde eine Fläche, die trotz der nun ſchon faſt zwei Jahrzehnte fortgeſetzten Kaliphosphatdüngung und trotz Wal⸗ zens mit ſchwerſter Walze nach Menge und Güte des Futters wenig befriedigte. Dieſe Wieſe wurde im Vorſommer 1930 vom April ab mit den Schafen ſtark beweidet und zugleich ge⸗ pfercht. Schon in dieſem Jahr ergab ſich noch ein Schnitt ſehr guten, dichten Unterfutters, der einer vollen Heuernte ent⸗ ſprach. Im Jahre 1931 zeigte ſich aber die Pferchwirkung erſt vollſtändig, obwohl der Vorſommer viel zu trocken war. Die Wieſe brachte an Heu und Grummet je Tagwerk etwa 37 Ztr., das iſt etwa um ein Drittel mehr, als wir ohne Pferch im Durchſchnitt ernteten. Hervorgehoben ſei, daß die Pferchwirkung ganz beſonders groß war in dem anmoorigſten und feuchteſten Teil, wo einzelne Gräſer, insbeſondere der Wieſenſchwingel, bis zu 1 Meter Höhe ſich entwickelten, während die bezeichnen⸗ den Unkräuter der Moorwieſen weitgehend unterdrückt waren. Das wirtſchaftliche Ergebnis kann man dahin zuſammenfaſſen, daß die Schafe mehrere Monate auf dieſer Wieſe faſt vollſtän⸗ dig ernährt wurden, daß dabei aber der Ausfall an Heu durch den Mehrwuchs des folgenden Jahres vollſtändig ausgeglichen wurde, die nebenbei erzielte Verbeſſerung der Wieſennarbe und die ſicher nicht unbedeutende Nachwirkung des Pferches ſind dabei noch gar nicht gerechnet.“ Selbſtverſtändlich läßt ſich kein beſtimmter Zeitpunkt an⸗ geben, bis zu dem im Frühjahr die Wieſen von Schafen ohne Schaden begangen werden dürfen. Es hängt dies von dem einzelnen Fall und vom Klima der betreffenden Gegend und des Jahres ab. Sachverſtändige ſind übereingekommen, daß die Wie⸗ ſen immer und überall bei uns unter den obigen Vor⸗ ausſetzungen bis zum 20. März beweidet werden können. In den Jahren mit langen Wintern haben die Schafe bis zum 1. April auf den Wieſen noch keinen Schaden angerichtet. Aus den angeführten Erwägungen muß endlich mit dem Vorurteil der Schädlichkeit der Schafe auf den Wieſen im Herbſt und Winter aufgeräumt werden. Neu angelegte Wieſen ſind in dem erſten Jahr von der Beweidung auszunehmen. een, Farmer ſſt, wer offne erbliche Jerwurzelung ſeines Heſchlechts mit Grund und Boden ſein Land beſtekt — und in dieſer Taͤtigkeit nur eine rein wirtſchaftliche Aufgabe des Geldverdienens erblickt. Gauer iſt, wer in erblicher Vermur; lung ſeines Geſchlechts mit Grund und Boden ſein Land beſtellt und ſeine Ta ligkeit als eine Aufgabe an ſeinem Heſchlecht und an ſeinem Volke betrachtet. 13. Scheiding(September) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1217 Die Bet Mitteilung der Hauptſtelle für Pflanzenſchutz in Baden(Auguſtenberg) Von allen Vorratsſchädlingen iſt der Kornkäfer am gefähr⸗ lichſten und auch am meiſten verbreitet. Schon ſeit Jahrhun⸗ derten bei uns einheimiſch, treibt er im verborgenen auf Schüttböden, Getreide⸗ ſpeichern und in den Getreideſilos der Mühlen ſein Unweſen. Ueberall, wo Getreide lagert, kann er ſich aufhalten und vermehren. Seine Larve, ein kleiner weißer Wurm, daher auch Kornwurm genannt, höhlt die Getreidekörner von innen her aus, ſei es nun Weizen, Roggen oder Gerſte. Gelegentlich findet er ſich auch in Hafer, Mais und Mehl. Erſt der fertige kleine Käfer, dunkelbraun mit rötlichem Anflug und einem langen Rüſſel, durchſtößt die Wand des Kornes, um ins Freie zu gelangen und jetzt zur weiteren N kahrungsaufnahme geſunde Körner von außen anzubohren. Infolge ſeiner großen Fruchtbarkeit und kurzen Entwicklungsdauer iſt es ihm möglich, in einem Jahr drei Generationen hervorzubringen. Der angerichtete Schaden kann demnach in kurzer Zeit ſehr empfindlich ſein. Iſt ein Getreidevorrat ſtark befallen, ſo kann der Ge⸗ wichtsverluſt in etwa 34 Jahr 10 bis 20 Prozent betragen. Iſt B E. oder enthält das Ge⸗ eide ling tei n Larvenſtadium, alſo im In r Körner, ſo iſt ſſt faſt gar zu bemerken. Bringt man jedoch vom Kornkäfer befall 8 Getreide in ein Gefäß mit Waſſer, ſo ſinken die geſunden Kör— ner nach unten, während die befallenen obenauf ſchwimmen. Um jedoch ſicher zu gehen, wird es ſich bei Verdachtsfällen empfehlen, eine Probe von zirka 1 Kilogramm an die Haupt⸗ ſtelle für Pflanzenſchutz zur näheren Unterſuchung einzuſenden. Der Kornkäfer kann wirkſam bekämpft werden durch vorbeugende Maßnahmen und direkte Bekämpfung. Vorbeugende Maßnahmen Erſtes Gebot iſt Sauberkeit auf dem Schüttboden, denn der Kornkäfer liebt ſchmutzige, verſtaubte und mit Getreidereſten angefüllte Winkel. Spalten und Ritzen im Fußboden und den Wänden ſind für ihn begehrte Schlupfwinkel. Nach gründ⸗ licher Geſamtreinigung der Wände, Balken, des Bodens und der Treppe müſſen deshalb alle Fugen mit Kitt oder Zement gut verſchloſſen werden. Erſt dann darf in den leeren Spei⸗ cher neues Getreide gebracht werden. Da der Kornkäfer jede Störung in ſeiner Tätigkeit recht unangenehm empfindet, ſo niſtet er ſich ungern ein, wenn das Getreide häufig gelüftet und umgeſchaufelt wird. 8 keit iſt jede Gefahr der Temperatur auf die rtragung, da der Kornkäfer dieſe nicht aushalten kann. Anmittelbare Bekämpfung Wenn der Kornkäfer in den Vorräten feſtgeſtellt iſt, oder ſich im Speicher feſtgeſetzt hat, ſo müſſen die Lagerräume und das Getreide mit einem Bekämpfungsmittel behandelt werden. Folgende Bekämpfungsmittel ſind von der Biologiſchen Reichsanſtalt geprüft und anerkannt: Dauer Mittel zum Ausſpritzen von leeren Lagerräumen. Die Behandlung geſchieht am zweckmäßigſten nach dem Leeren und Reinigen der Lagerräume vor dem Hereinbringen neuer Ge⸗ 5 Die Räume brauchen hierfür nicht gasdicht zu ein: mpfung des Kornkäſers Unverdünnt anzuwen nde Mittel(Verbrauchsmenge ungefähr 50 cem je 928 Fläche 5 a)„Grodyl extra“(früher„Grodyl Konzentriert“) der J. G. Farben ünduſt trie AG., Leverkuſen a. Rh. b)„Dr. Korns Peritol“ der Firma Chemiſche Fabrik Franz Korn, Halle(Saale)⸗Trotha. B. Verdünnt anzuwendende Mittel(Verbrauchsmenge der 10prozentigen fertigen Spritzbrühe: ungefähr 200 com je qm Fläche): a)„Anox“ der Firma Schering⸗Kahlb N 65, Müllerſtr. 170/172 b)„Delicia⸗Kornkäferſpritzmittel“ der Firma Dr. Freyberg, Chem. Fabrik Delitia, Dellitzſch. c)„Grodyl Neu“ der J. G. Farbeninduſtrie AG., Le- verkuſen a. Rh. II. Mittel zur Entſeuchung von auf Schüttböden lagern- dem Getreide, wobei der Lagerraum nicht gasdicht zu ſein braucht: a)„Delicia⸗Kornkäfer⸗Begaſung“ der Firma Dr. Freyberg, Chem. Fabrik Delitia, Delitzſch. Angaben über die Art und Anwendung der Mittel, ſowie die bei der Verwendung zu beachtenden Vor⸗ ſichtsmaßnahmen ſind jeder Packung beigegeben oder von den Firmen zu erfahren. III. Mittel zur e von in treide, wobei dieſe mit beſondere 1 und in die E J zum AG., Berlin Ernſt Ernſt Silos lagerndem Ge⸗ zen vergaſt ( ar kaun ind erkannt find, ſt AG., Br Zaun U 0 Amalienſtraße 1“ „Gebrü her. Mittel, die nach dieſen verwendet werden, ſind: a)„Areginal“ der J. G. Kreis Bitterfeld. b)„Vapogen“ Q. Rh. Das Mittel„Naaki“, welches in letzter Zeit zur Bekämp⸗ fung des Kornkäfers öfters genannt wurde, hat nach dem Ur⸗ teil der Biologiſchen Reichsanſtalt die gewünſchte Wirkung nicht gehabt. Es konnte demnach in die Liſte der anerkannten Mittel nicht aufgenommen werden. Durch Beachtung aller genannten Vorſichtsmaßnahmen und durch die genaue Anwendung eines der als wirk feſt⸗ geſtellten Mittel muß es gelingen, dieſen wirtſchaftlich außer ordentlich gefährlichen Schädling zu vernichten und damit dem deutſchen Volke unermeßliche Werte, die bisher verlorengingen, in Zukunft zu erhalten. Dr. Ritſchl eig“ Bühler G. m. b. H., beſonderen Vergaſungsverfahren Farbeninduſtrie AG., Wolfen, der Firma Brabender G. m. b. H., Duisburg Foto: Dr. Ritſc Der Kornkäfer bei ſeinem vernichtenden Werk Seite 1218— Folge 37 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 13. Scheiding(September) 1935 Landwirtſchaftliches Genoſſenſchaftsweſen 1 e 7— 2 Gegenwarts⸗ und Zukunftsaufgaben der landw. Genoſſ enſchaften Weſtfalenſchau ſprach der Präſident des Reichsverbandes der deutſchen landwirtſchaftlichen Genoſſen⸗ ſchaften— Raiffeiſen— e. V., Pg. Trumpf, in der Weſtfalen⸗ halle zu Dortmund vor weſtfäliſchen Bauern über die Auf⸗ gaben der landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften im Reichsnähr⸗ ſtand. Einleitend hob der Redner hervor, daß jeder, der ſich über Tätigkeit und Auswirkung der landwirtſchaftlichen Ge⸗ noſſenſchaften in den vergangenen 2½ Jahren ein Bild machen wolle, Urſache und Wirkung der nationalſozialiſtiſchen Agrar⸗ geſetzgebung feſtſtellen müſſe, um hieraus die genoſſenſchaft⸗ liche Tätigkeit beurteilen zu können, denn Bauerntum und landwirtſchaftliche Genoſſenſchaften ſind nicht zwei nebeneinander herlaufende Begriffe, ſondern die Genoſſenſchaften ſind ein urſächlicher Teil des Bauerntums. gebundene Wirtſchaft für deutſche Agrar⸗ erzeugniſſe innerhalb der Marktordnung ſich entwickle, ſo liege es klar auf der Hand, daß man hierbei auf die Mitarbeit der landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaften und ihrer Zuſammenſchlüſſe als Transformatoren der Warenbewe⸗ gung nicht Bersschen könne. Eine Organiſation, die von Men⸗ ſchen mit eigener Verantwortung und eigener Selbſtverwal⸗ tung getragen werde, ſtelle immer ein ideales Mittel in den Händen der Führung dar. Der Getreideabſatz der landwirtſchaftlichen Hauptgenoſſen⸗ ſchaften belief ſich im Jahre 1932/33 auf 40,9 Millionen Dop⸗ pelzentner, im Jahre 1933/4 auf 53 Mill. Doppelzentner. Die übrigen Genoſſenſchaften waren am Getreideabſatz mit 27,1 Mill. Doppelzentner beteiligt. Auf dem Gebiete der Marktordnung deutſcher Milcherzeugniſſe iſt ebenfalls klar zu Tage getreten, wie ſtark der Erfolg von dem geſunden Unter⸗ bau der Molkereigenoſſenſchaften abhängig geweſen iſt. Wäh⸗ rend die Zahl der milchliefernden Genoſſenſchaften 1932 noch 5200 betrug, wird im Jahre 1934 die Zahl ſolcher Einrich⸗ tungen mit 8519 gezählt. In Bezug auf die Spareinlagen⸗ ſteigerung iſt zu erwähnen, daß im erſten Halbjahr 1933 die Auszahlungen der Spargelder noch die Einzahlungen über⸗ ſteigen, während im zweiten 5 eine Erhöhung des Ein⸗ lagenbeſtandes von 48 Mill. RM. feſtzuſtellen iſt. Ueber die Zukunftsaufgaben der landwirtſchaftlichen Ge⸗ noſſenſchaften macht der Redner noch grundſätzliche Ausfüh⸗ rungen und betont, daß die landwirtſchaftlichen Genoſſenſchaf⸗ ten heute rund 2 Milliarden Einlagen, alſo volkswirtſchaftliche Werte von erheblichem Ausmaße zu verwalten hätten. Bei der Betrachtung der Kreditfrage iſt es unbedingt notwendig, daß ſich jeder nach nationalſozialiſtiſcher Auffaſſung von Be⸗ griffen zu löſen hat, nach welchen die Kreditfähigkeit auf Grund von Bankſicherheiten das Allheilmittel einer Kredit⸗ politik iſt Die Genoſſenſchaften haben ſich darauf eingeſtellt, daß die Leiſtungsfähigkeit des Bauernhofes und die Kredit⸗ würdigkeit des Beſitzers, als grundſätzliche Voraus⸗ ſetzungen für die Hergabe von Krediten betrachtet werden. Verwendungszweck des genoſſenſchaftlichen Perſonalkredits war bisher und wird auch in Zukunft in erſter Linie die Beſchaf⸗ fung der Aufwendungen für die Beſtellung des Bodens der zukünftigen Ernte ſein. In Bezug auf die Geſamtforderun⸗ gen der Kreditgenoſſenſchaften entwickelte der Redner den Auf⸗ bau nach Betriebsgrößen, wobei er hervorhob, daß von den Anläßlich der Wenn eine 19 Milliarden Forderungen 29,8 Prozent auf landwirtſchaft⸗ liche Zwergbetriebe, 26,8 Prozent auf Erbhofbauern, 27,3 Pro. zent auf Handwerker und Gewerbetreibende, 14,9 Prozent auf Arbeiter, Angeſtellte und ſonſtige, und 1,2 Prozent auf land⸗ wirtſchaftliche Großbetriebe entfallen. Beſonders werden die Kreditgenoſſenſchaften in Zukunft ſich der Pflege der mittel⸗ friſtigen Tilgungsdarlehen widmen, bei denen der Kredit⸗ nehmer neben einem tragbaren Zins regelmäßige Anzahlun⸗ gen leiſten könne. Wenn es gelinge, von fremden Krediten unabhängiger zu werden, d. h. genoſſenſchaftlich geſehen, daß die Zentralgenoſſenſchaftskaſſen in Zukunft Geldausgleichs⸗ ſtellen werden, dann werde es auch gelingen, die organiſche Zinsſenkung durch genoſſenſchaftliche Selbſthilfe noch weiter zu fördern. Von einer ſolchen Zinsſenkung hängt es aber mehr oder weniger ab, ob der bäuerliche Kreditnehmer im Rahmen des Kredits neben Zinsleiſtung auch Tilgung vornehmen kann. Die deutſchen landwirtſchaftlichen Kreditgenoſſenſchaften ſollen daher auch mit Recht die Bezeichnung„Bankinſtitute“ im Rah⸗ men der ländlichen Wirtſchaft ablehnen. Eine Dorfkaſſe iſt eben mehr, ſie iſt mit Blut und Boden, mit Landſchaft und Heimat aufs engſte ver⸗ knüpft und wendet ſich nicht nur an das Erwerbs⸗ ſtreben des einzelnen Kunden, ſondern iſt beſtrebt, den ganzen Menſchen als Freund und Berater zu erfaſſen. Der genoſſenſchaftliche Kreditapparat arbeitet heute mit einem gewogenen Reichsdurchſchnitt der Zinsſpanne von 1,75 Prozent und ſteht damit an der Spitze aller deutſchen Kreditinſtitute. Ferner behandelte der Redner u. a. die genoſſenſchaftliche Eiererfaſſung und die Aufgaben der Viehverwer tungsgenoſſen⸗ ſchaften innerhalb der Marktordnung ſowie die Aufgaben der genoſſenſchaftlichen Geld⸗ und Warenorganiſation, die nicht nebeneinander, ſondern nur durch Wechfelwirkung miteinander gelöſt werden können. Auf den Führernachwuchs eingehend, ſtellte er die For⸗ derung auf, daß die Genoſſenſchafts ies aus dem Bauerntum geſtellt werden müſſen, da nur dieſes berufen iſt, die bäuer⸗ liche Wirtſchaftsführung von 1 aus neu zu geſtalten. Der Redner ſchloß mit dem Wunſche, daß die G zenoſſenſchaftsorgani⸗ ſation ihre geſamte Kraft bei 155 Erfüllung ihrer Aufgaben für das Bauerntum auch für den Verbraucher aufwenden möge, um an der Erreichung des großen Zieles, der Freiheit des deutſchen Volkes, mitzuwirken. Es iſt zu bedenken, daß der einzelne nichts iſt, und nur in der Gemeinſchaft leben kann, daß auch die Ge⸗ noſſenſchaften allein als Leiſtungsgemeinſchaften nichts vermögen, wenn ſie nicht mit allen Gliederungen des Reichsnährſtandes mithelfen, die große Schlacht zu ſchlagen. 1 — Jede Milliarde, die, ſtatt in das Ausland zu wandern, zum deutſchen Bauern fließt, gibt in ihrer Folge 5 oder 6 Milliarden an Löhnen und Gehältern, die dem deutſchen Arbeiter zugute kommen. Adolf Hitler am 31. Juli 1932 —— Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1219 ie badiſche Land frau Das eigenſtändiſche Kleid B. Weiße, Sachbearbeiterin IC „Man ſoll mir nicht anſehen, daß ich Bäuerin bin!“ Das war der Ausdruck des fremden Geiſtes, der das Bauerntum ſo weit gebracht hatte, daß es ſchließlich ſeinen Stolz aufgab und ſich ſeiner Eigenart ſchämte. Das zeigt ſich am deutlichſten 8— Eigenſtändiſches Sonntagskleid der Bäuerin dadurch, daß man auch die Tracht, das äußere Kennzeichen des Standes, ablegte. Heute hat der Führer unſer deutſches Volk von dieſem fremden Geiſt befreit. Dem Bauerntum iſt mit der Aufgabe, Blutsträger und Ernährer des Volkes zu ſein, ſein Selbſt⸗ bewußtſein wiedergegeben worden. Heute ſchämt man ſich nicht mehr, Bauer und Bäuerin zu ſein, und darum greift man auch wieder zur Tracht. Das Erntedankfeſt iſt der Höhepunkt des Jahres für den Bauer und ſein beſonderer Ehrentag. An dieſem Tage wollen auch viele Frauen und Jungbäuerinnen aus den Gegenden, in denen es keine alte Tracht mehr gibt, zum erſtenmal das eigenſtändiſche Kleid tragen. Im Laufe dieſes Jahres iſt es landauf, landab, überall da, wo eine alte Tracht nicht mehr in Frage kam, gezeigt worden, hat freudige Aufnahme gefun⸗ den und iſt von vielen angeſchafft worden. Aber beim Ernte⸗ dankfeſt ſollen doch möglichſt viele in dem neuen eigenſtän⸗ diſchen Kleid erſcheinen. Wenn wir auch dafür ſind, daß kreisweiſe Unterſchiede ſich im Laufe der Zeit entwickeln, müſſen wir uns gegen jede Eigenbrödelei wenden; es geht nicht an, daß einige Frauen nach ihrem perſönlichen Sinn und Geſchmack das eigenſtän⸗ diſche Kleid beliebig ändern. Aus dieſem Grunde ſoll es auch unter Rechtsſchutz geſtellt werden; es ſoll nicht nur gegen Nachahmung geſchützt werden, ſondern auch gegen willkürliche Veränderung ſeines Grundſtiles. Wenn irgendwo Veränderungen notwendig erſcheinen, ſo darf das nur im Einvernehmen und mit Erlaubnis der zuſtän⸗ digen Stellen, den Abteilungen IC, die Frau, und I D 2, weibliche Landjugend der Landesbauernſchaft Baden, geſchehen. Der Grundſtil muß gleich bleiben. Dieſe Gewähr iſt gegeben, weil nun 1000 Schneiderinnen durch die Trachtenſchneider⸗ meiſterin, Fräulein Stockburger, in der Herſtellung des eigen⸗ ſtändiſchen Kleides unterrichtet worden ſind. Gemein⸗ ſam haben die Abteilungen 1 C, die Frau, und I D 2, weibliche Landjugend, wie es auch mit einigen wenigen Ein⸗ zelhandelsgeſchäften geſchehen iſt, mit der Landeslieferungs⸗ genoſſenſchaft alle in Frage kommenden Stoffe ausgeſucht: ver⸗ ſchiedenfarbige Wollſtoffe für den Rock des Sonntagskleides, wunderſchöne ſchwarze, grüne, blaue und braunrote Samte für das Mieder, ſchillernde Seidenſtoffe für die Schürze. Un⸗ ſere Pforzheimer Goldinduſtrie macht die Knöpfe für das Mieder und eine wunderſchöne, aus zwei ineinander laufenden Spiralen beſtehende, dem altgermaniſchen Schmuck der Broncezeit nachgebildete Broſche; mit dieſer Broſche wird der weiße Kragen der Bäuerin feſt⸗ geſteckt. Selbſtverſtändlich dürfen nach wie vor die Frauen, die das wollen und können, ihre Kleider ſelber machen. Wir Eigenſtändiſches Sontagskleid der Jungbäuerin Seite 1220— Falge 37 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 13. Scheiding(September) 1935 Ehrentafel für Veteranen der Arbeit Maria Faller, geb. am 17. Juni 1870, dient ſeit 44 Jah⸗ ren treu und unermüdlich der Familie Fünfgeld in Biengen (Amt Staufen). Auch heute macht ſie ſich, ſoweit es ihre Kräfte erlauben, noch überall nützlich. Ihren Lebensabend wird ſie bei der Familie Fünfgeld beſchließen, der ſie ſo treu gedient hat. E wiſſen aber auch, daß in der Hand einer geſchickten Schneiderin das eigenſtändiſche Kleid fehlerfrei, handwerksmäßig einwand⸗ frei wird; ſo wird B. durch dieſe der Hemdärmel in der wunderſchönen, allerdings mühevollen Weiſe verziert, wie wir es an den Schwarzwaldtrachten bewundern. Ebenſo iſt es mit dem Jäckchen. Das Handwerk hat unſer Jäckchen verbeſſert; es hat nun einen tadelloſen, trachtenmäßigen Schnitt, für die Frauen einen kleinen Stehkragen, für die jungen Mädchen den Weſtenausſchnitt, es wird aus gutem, ſchwarzen Tuch her⸗ geſtellt und bekommt ſilberne Knöpfe. Auch die Frage der Kopfbedeckung iſt nun ſehr ſchön gelöſt; wo nicht eine zur alten Tracht gehörende Kopfbedeckung, die aber ſeither nicht mehr mit der Tracht, ſondern mit ſtädtiſchen Kleidern getragen wurde, in Frage kommt, wird eine Kappe aus Samt getragen, die eine Schleife im Nacken hat und eine goldene oder ſilberne Borte. Die Schneiderinnen können die Kappe ſelbſt machen; der Samt dazu fällt vom Mieder ab; die Borte wird in Pforzheim in Handarbeit eigens dafür gemacht; die Kappe wird auf dieſe Weiſe ſehr billig. Für den nächſten Sommer bekommen wir einen in Heimarbeit hergeſtellten Strohhut, der auch ſehr billig wird; er erinnert in ſeiner Form an das ſchwarzwälder Schwipphütchen. Unſer bäuerliches Sonntagskleid iſt damit vollkommen; es hat eine ausgeſpro⸗ chen badiſche Eigenart und entſpricht unſerem Weſen. Ebenſo wichtig wie das Sonntagskleid iſt aber auch das Werktagskleid; es wird vor allem für einen viel größeren — Kreis von Frauen in Frage kommen; denn man wird es auch überall da brauchen, wo alte Tracht ſich als Sonntagskleid noch erhalten hat, wo man aber zur Arbeit ſtädtiſch gekleidet geht, Gerade bei der Arbeit ſollten wir unſere Eigenart betonen. Wie viele gehen zur Arbeit im ſtädtiſchen Kleid, mit zierlichen Schuhen; denn man ſoll nicht ſehen, daß es nun auf den Acker geht; als ob man ſich deſſen zu ſchämen hätte! Dort draußen zieht man ſich dann um, zieht womöglich ein altes, abgetra⸗ genes, ſtädtiſches Fähnchen an! Nein! heute ſind wir wieder ſtolz auf unſere Arbeit und wir wollen dazu ein bäuerliches, zweckentſprechendes Kleid. Wir finden es im eigenſtändiſchen Kleid. Die Grundform dazu iſt wieder der Miederrock, weil er einerſeits zum Stil der badiſchen Bäuerin gehört, ihr Würde und Haltung verleiht, ſo daß ſie ruhig damit durchs Dorf gehen kann, andererſeits aber außerordentlich zweckent⸗ ſprechend iſt. Für die Frau haben wir einen viereckig aus⸗ geſchnittenen Miederrock, zu dem die Bluſenhoſe mit glattem Aermel und die Bundſchürze getragen wird, und außerdem einen Miederrock mit eingeſetztem, glatten Aermel und einem Umlegkragen; die Jungbäuerin trägt zur Arbeit einen hüb⸗ ſchen Miederrock mit rundem Ausſchnitt, die Bluſenhoſe und die Bundſchürze. Auch mit der Herſtellung der Arbeitskleider ſind nun die Schneiderinnen, die den Kurs beſucht haben, ver⸗ traut. Gute, feſte Zwirn⸗ und Druckſtoffe ſind für das Ar⸗ beitskleid geeignet; gerade bei der Auswahl dieſer Stoffe muß man ſich vor dem Spieleriſchen, Unſoliden, Dirndkleidmäßigen, das ſich heute in den Warenhäuſern breit macht, hüten! Darum ſind auch dieſe Stoffe ausgewählt und feſtgelegt worden; man ſoll auch dem Arbeitskleid von weitem anſehen, daß es das Eigenſtändiſche iſt. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß es Jahre dauern wird, bis wirklich die alte Tracht überall da, wo ſie noch lebendig war, wieder von jung und alt getragen wird, bis das eigenſtän⸗ diſche Kleid ſich ganz durchgeſetzt hat; aber es wird ſo kommen. Die Hauptſache iſt die innere Grundlage, die Erkenntnis, daß Die Broſche für den Kragen der Bäuerin die Ueberlieferung alter deutſcher Kultur im Bauerntum ein koſtbarer Beſitz iſt, der auch da, wo er nicht mehr äußerlich ſichtbar iſt, doch noch im Blute des Bauern ſteckt, und daß man heute wieder auf die Stimme dieſes Blutes hört. Schulungskurs für Jungbäuerinnen in Ittendorf Da ſich zu dem am 17. Scheiding(September) 1935 begin⸗ nenden Lehrgang für Jungbäuerinnen in Ittendorf genügend Teilnehmer gemeldet haben, können zu dieſem Lehrgang wei⸗ tere Anmeldungen nicht mehr berückſichtigt werden. Verluste infolge ungenügender Reinigung der Melkgeräte und Kannen hören sofort auf bei täglicher Verwendung von Henkels Reinigungs- u. Desinfektionsmittel zinnfest ist zu beziehen durch den Molkereibedarfshandel, durch die Verkaufsstellen der Hauptgenossenschaften, den örtlichen Kolonialwaren- EN E Ui Ar- Af. und Landmaschinenhandel. * 1 9 0 HI TIchliallfa k 24 Nänere Auskunft und Bezugsquelle vermittelt ihre Molkerei. 13. Scheiding(September) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1221 e Allerlei Jſſenswertes J l Bauernbataillone marſchieren! Die Weltwirtſchaftskriſe zeigt in wachſendem Maße ihre kataſtrophale Auswirkung auf die Landwirtſchaft aller Länder. Insbeſondere wird das europäiſche Bauerntum auf das ſtärkſte davon betroffen, und nur Deutſchland bildet, dank ſeiner natio⸗ nalſozialiſtiſchen Agrarpolitik, eine Inſel innerhalb dieſer Kriſenerſcheinungen des europäiſchen Bauerntums. Neben der laufenden Berichterſtattung über die Lage der Landwirtſchaft aller Länder bringt die NS.⸗Landpoſt, Folge 36 vom 6. Schei⸗ ding 1935, eine Zuſammenſtellung der letzten Ereigniſſe, die mit aller Eindringlichkeit zeigen, wie ſich die Lage nur immer mehr zuſpitzt und das Bauerntum vielfach zur Notwehr, teil⸗ weiſe ſogar zum Angriff auf bauernfeindliche Strömungen, übergeht. Die Bauernunruhen in Dänemark, Frankreich, Oeſterreich, Griechenland, Litauen und der Schweiz werden einer zuſammenfaſſenden Betrachtung unterzogen und geben damit ein erſchütterndes Gegenſtück zur kraftvollen deutſchen politik„Der Verbraucher erkennt aus den Tatſachen, aus den Opfern, die der Bauer auf ſich nimmt“, ſo heißt es in dem Leitaufſatz von Dr. Wolfgang Clauß, Regierungsrat im Natter Bauer Reichs⸗ und Preußiſchen Miniſterium für Ernährung und Landwirtſchaft,„daß die heutige Agrarpolitik mit Intereſſen⸗ politik, wie ſie einſt etwa der Landbund betrieb, nichts, aber auch gar nichs mehr zu tun hat. Das gleiche muß auch der Bauer, der Metzger, Kartoffelverteiler und die ſonſtigen Grup⸗ pen der Ernährung erkennen.“ Neben dieſen vordringlichen Auf⸗ gaben, die in der neueſten Ausgabe der NS.⸗Landpoſt wiederum eingehende Würdigung finden, werden im politiſchen Teil an⸗ läßlich des Abſchluſſes des Internationalen Bevölkerungskon⸗ greſſes die blutsmäßigen Aufgaben des Bauerntums im deut⸗ ſchen Volk von Stabshauptabteilungsleiter Dr. Rechenbach nachdrücklich herausgeſtellt. In einer Großreportage werden die jüngſten Erfolge der Neubildung deutſchen Bauerntums, die ſich in der Gründung des neuen Dorfes Adolf⸗Hitler⸗Koog in der deutſchen Nordmark beweiſen, von einem von der NS.⸗ Landpoſt entſandten Sonderberichterſtatter behandelt. Bilder veranſchaulichen die Leiſtung, die durch den Führer und Reichs⸗ bauernführer geweiht wurde. Die Arbeit des bäuerlichen Nach⸗ wuchſes findet auf der ſtändigen Beilage„Jugend im Dienſt“ beſondere Beachtung. Das Kameradſchaftslager der Jugend⸗ warte der Landesbauernſchaften auf der Jugendburg Oberweſer bei Hameln, das in der vergangenen Woche ſtattfand, wird ſeiner Bedeutung entſprechend beſonders herausgeſtellt. An⸗ läßlich des 47. Geburtstages des niederdeutſchen Dichters Hanns Friedrich Blunck beſuchte ein Berichterſtatter der NS.⸗ Landpoſt den Präſidenten der Reichsſchrifttumskammer und Erbhofbauern auf dem Mölenhoff in Holſtein. Ein Holzſchnitt von Klaus Wrage ergänzt den wertvollen Bericht. In den Beilagen werden wiederum brennende Gegenwartsprobleme angeſchnitten und zuſammenfaſſend behandelt. Ein Rezept ſei noch empfohlen:„Vom Bauernjungen zum General.“ Wie man es macht, zeigt der Lebensweg des altmärkiſchen Bauern⸗ jungen Jochen Hennigs in der neueſten Folge der NS.⸗Landpoſt. 50 Jahre Viehzuchtgenoſſenſchaft Donaueſchingen Im Jahre 1885 gründeten einige zielbewußte Viehzüchter die Zuchtgenoſſenſchaft Donaueſchingen⸗Baar. Ein halbes Jahr⸗ hundert iſt ſeitdem vergangen, reich an Arbeit und an Erfolgen, manchmal aber auch ſchwer und hart für den Züchter, weil es da und dort Enttäuſchungen und Rückſchläge gab. Anläßlich dieſes denkwürdigen Jubiläums hält die Zucht⸗ genoſſenſchaft Donaueſchingen⸗Baar am 27. d. M. auf dem Vieh⸗ marktplatze in Donaueſchingen eine Jubiläumsſchau ab, um die breite Oeffentlichkeit über den Stand der Viehzucht in der Baar zu unterrichten. Es werden 160 Tiere gezeigt und bewertet. Sowohl die großen Züchter als auch der kleine Landwirt werden ihre Zucht⸗ produkte zur Schau ſtellen. „Die Zuchtrichtung des oberbadiſchen Höhenfleckviehes lautete ſeit Jahren: „Zug⸗, Fleiſch⸗ und Milchleiſtung in einem und demſelben Tier.“ Es wird bei der Jubiläumsſchau wieder der Beweis er⸗ bracht werden, daß auch die Milchleiſtung der Baaremer Zucht⸗ tiere ſich ſehen laſſen kann. Was Form und Körperbau anbelangt, wird das tiefrump⸗ fige breitbrüſtige Rind als Zuchtziel vor Augen geführt. Es wird für jeden Tierzüchter und ⸗kenner ein Erlebnis werden, die beſten Zuchttiere der Baar, vereint zu einer Jubiläums⸗ ſchau, beſichtigen und bewerten zu können. Die Gäſte, die ſicher ſehr zahlreich aus dem ganzen badi⸗ ſchen Lande zu dieſer Jubiläumsſchau kommen, können ſich hier vom Stande der Zucht unterrichten und werden dann auch die Ueberzeugung gewinnen, daß die Vorurteile, die da und dort heute noch gegen den oberbadiſchen Höhenfleckviehſchlag beſtehen, 1255 falſchen Vorausſetzungen ausgehen und daher unrichtig ind. Die Hopfenpreiſe der Ernte 1935 Die Hauptvereinigung der Deutſchen Brauwirtſchaft haf die diesjährigen Hopfenpreiſe(deutſche Ernte 1935) wie folgt feſtgeſetzt: für die Anbaugebiete Spalt, Tettnang, Hallertau, Jura und des Landes Baden 200—300 RM. je Zentner, für die übrigen Anbaugebiete 170—300 RM. je Zenter. Innerhalb dieſes Rahmens kann der Preis je nach Qualität vereinbart werden. Die Aufgabe der Hauptvereinigung der Deutſchen Brau⸗ wirtſchaft auf dem Gebiete der Hopfenmarktregelung iſt die Herbeiführung eines volkswirtſchaftlich gerechten und möglichſt ſtabilen Preiſes, bei deſſen Feſtſetzung die Zufälligkeiten der Natur und des Marktes möglichſt unberückſichtigt bleiben ſollen. Die in der Vergangenheit beobachteten enormen Schwan⸗ kungen der Hopfenpreiſe ſollen in Zukunft durch die marktord⸗ nende Tätigkeit der Hauptvereinigung im Intereſſe der Betriebs⸗ ſicherheit der beteiligten Wirtſchaftszweige vermieden werden. Eine Unterſuchung der tatſächlichen Zuſammenhänge ergibt, daß eine konvente Preisfeſtſetzung auf Jahre hinaus beim Hopfen wegen ſeiner Eigenart nicht durchführbar erſcheint. Der qualitäts⸗ und mengenmäßige Ausfall der Hopfenernte iſt ſehr verſchieden und trotz pfleglichſter Behandlung der Pflanzen ſind die durchſchnittlichen Hektarerträge großen Schwankungen unterworfen. Dieſe tatſächlichen Erſcheinungen ſind bei der Preisfeſt⸗ ſetzung zu beachten und ferner der Umſtand, daß in den Hop⸗ fenerzeugungskoſten ein großer Teil an feſten Koſten(Kultur⸗ arbeiten) enthalten iſt Die Berückſichtigung aller dieſer für die Hopfenpreisbil⸗ dung maßgeblichen Faktoren führt zu der Erkenntnis, daß bei Hopfen ein abſolutes Feſtpreisſyſtem, wie bei Getreide, aus den verſchiedenſten Gründen nicht zweckdienlich erſcheint, ſondern die Schaffung eines Preisrahmens den Vorzug ver⸗ dient. Die untere Preisgrenze ſoll dabei dem Erzeuger den gerechten Lohn für ſeine Arbeit bieten, die obere einen Schutz für den Verbraucher darſtellen, um jede unangemeſſene Preis⸗ ſteigerung zu verhindern. Für eine nach dieſen Grundſätzen vorgenommene Preisregulierung muß namentlich auf ſeiten der Erzeuger auch dann das nötige Verſtändnis erwartet werden, wenn durch irgendwelche Einwirkungen der Ernte⸗ ertrag ein geringer iſt. Fachſchulbeſuch für Junggärtner Am 1. Oktober beginnt der neue Jahreslehrgang an der Württembergiſchen Gartenbauſchule in Hohenheim. Auf Grund einer neueren Regelung ſind jetzt auch für Nichtwürttemberger Schulbeſuch, Unterkunft im Internat und Beköſtigung frei; zu zahlen iſt lediglich 30 RM. Aufnahmegebühr. Die badiſchen Junggärtner werden aufgefordert, von dieſer günſtigen Gelegenheit zum Beſuch einer Fachſchule regen Ge⸗ brauch zu machen, zumal eine entſprechende Ausbildungsſtätte in Baden nicht beſteht. Anmeldungen ſind unmittelbar an die Schulleitung zu richten. Der heutigen Folge liegt die Bildbeilage Nr. 8„Blick in die Welt“ bei. Hilo Schutzansfrich Wurerscde Nmen derte B l U 0 . Seite 1222— Folge 37 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 13. Scheiding(September) 1935 Die Aufgaben der Landjugend Es könnte jemand auf den Gedanken kommen zu fragen: Gibt es neben der Hitlerjugend noch eine beſondere Land⸗ jugend? Nein, die gibt es nicht, ſondern dieſe wurde im Ge⸗ genteil, ſoweit ſie unter den eigenen Fahnen marſchierte, auf⸗ gelöſt und in die Hitlerjugend eingegliedert. Die Jugend des Landes, die Söhne und Töchter der Bauern und Landarbeiter, ſollen nach dem ausdrück⸗ lichen Willen des Reichsbauernführers und des Reichs⸗ jugendführers der Hitlerjugend bzw. den national⸗ ſozialiſtiſchen Formationen des Landes angehören. Es iſt unſer größter Ehrgeiz und die erſte Vorausſetzung für das Gelingen aller weiteren Arbeit in der Landjugend, daß dies in vollem Umfange geſchieht. Unter dieſer Generalvorausſetzung hat die Arbeit der Land⸗ jugend im Reichsnährſtand beſonders verantwortungsvolle Aufgaben zu erfüllen. Im weſentlichen kann man ſie unter zwei große Geſichtspunkte ſtellen: Die Arbeit gilt der Feſtigung des Bauerntums aus der Jugend heraus, und zwar zuerſt aus der bäuer⸗ lichen Jugend ſelbſt. Wir wollen eine ſelbſtbewußte, aufgeweckte, körperlich und gei⸗ ſtig geſunde Landjugend ſchaffen, deren höchſtes Ideal es iſt, in ſtändiger Bereitſchaft für das ganze Volk zu leben. Dieſe Jugend ſoll ihre Leiſtungsprobe auf allen Gebieten der Na⸗ tion an erſter Stelle beſtehen. Wir erreichen dadurch eine Re⸗ volution unſerer völkiſchen Entwicklung ſchlechthin: Nämlich die Ueberwindung der Landflucht von innen heraus, vom bäuerlichen Menſchen her. Das heißt, es entſteht eine feſte Verbindung der kommenden Generationen mit dem Boden, die auch für diejenigen Menſchen wirkſam bleibt, die zukünftig noch gezwungen ſind, in ſtädtiſche Berufe abzuwandern. Außer⸗ dem aber berührt dieſe Arbeit auch die ſtädtiſche Jugend. Wir erſtreben damit, daß die ſtädtiſche Jugend ſich in ihrem Le⸗ bensrhythmus nach dem Vorbild des bäuerlichen Lebens richtet. So wie ſie heute ſchon praktiſch im Arbeitsdienſt, in der Hitlerjugend, im Landjahr und in vielen anderen Formen dem Bauern und dem Boden dient, ſo ſoll ſie auch in der art⸗ eigenen und damit bäuerlichen Kultur und Denkweiſe auf⸗ gehen. Landjugendarbeit iſt alſo völkiſche Erziehungsarbeit und ſtaatspolitiſch notwendiger Beſtandteil der ganzen Ju⸗ gendarbeit. Die Landjugendarbeit ſtellt ferner den Kanal dar, durch den aus den Reihen der Jugend dem Reichs⸗ nährſtand und dem ganzen Organismus des deutſchen Bauerntums neues— und zwar beſtes— Blut zu⸗ geführt wird. Die Jugend des Landes iſt dafür vorzubereiten, ſei es durch ihre Berufsförderung, durch bäuerliche Schulung, körperliche oder weltanſchauliche Zucht. Wir wollen mit einem Wort die Landjugend in ihrem Können, in ihrem Denken und Handeln für die ſpäteren Aufgaben als Ernährer der Nation ſteuerfeſt machen. Alle Kleinarbeit haben wir dieſen beiden Zielen unter⸗ geordnet. Dies iſt der Sinn der Arbeitsanweiſung, die ge⸗ meinſam von Hitlerjugend und Reichsnährſtand dieſer Tage herausgegeben wurde. Wir haben darin die Aufgaben der nächſten Zeit teilweiſe bis in die Einzelheiten aufgezeigt, um bis ins letzte Dorf abſolute Klarheit zu ſchaffen. Insbeſon⸗ dere aber lag uns daran, eine glückliche und kameradſchaftliche Zuſammnearbeit der Bauernſchaften mit der Führerſchaft der Hitler⸗ jugend und des BDM. herbeizuführen. Denn wir glauben, daß es für das Bauern⸗ tum keinen wichtigeren Bundesgenoſſen gibt, als die deutſche Jugend, und die Jugend ihrerſeits hat ſich durch ihre Leiſtung erſt den Anſpruch zu verdienen, eines Tages die Pflichten und den Apparat des Bauerntums aus den Händen ihrer Schöpfer zu übernehmen. Die Erziehung dazu iſt der Kern unſerer eigentlichen ſtän⸗ diſchen Landjugendarbeit, wie ſie jetzt auf breiter Grundlage im ganzen Reich in Angriff genommen wird. Dabei gehen wir von einer grundſätzlichen politiſchen Erkenntnis aus, die kürzlich von Staatsrat Meinberg in der NS.⸗Landpoſt, Bäuer⸗ licher Führernachwuchs, ganz klar herausgeſtellt wurde. Die Verwirklichung einer Idee und ihre letzte Geſtaltung iſt auf die Dauer nur möglich, wenn dazu ein bis ins letzte ausgeſuchtes, kampferprobtes und geſchultes Führer⸗ tum bereitſteht. Wir wollen es dahin bringen, daß aus den Reihen unſerer Landjugendwarte im Reichsnährſtand der Führernachwuchs für das Bauerntum hervorgeht. Wenn wir dieſe Auf⸗ gabe auch nur annähernd löſen, haben wir un⸗ ſere Pflicht voll erfüllt, die darin beſteht, dem Reichsbauernführer und der Staatsführung überhaupt ein brauchbares Werkzeug zur Durchführung ihrer ſtaatspolitiſchen Aufgabe zu ſchaffen. Dieſes Ziel darf niemals von den kleinen Augenblicksaufgaben der Jugendarbeit verdeckt werden. Wir könnten unſere Arbeit an der Land⸗ jugend nicht richtig beſtehen, wenn wir nicht dieſe weitere Zielſetzung uns bewußt machen würden. Die Parole der Landjugendarbeit in der nächſten Zeit lautet: Ausleſe, Vorbereitung und Schulung der Jugendwarte und Jugend⸗ wartinnen des Reichsnährſtandes für ihre Ar⸗ Die Flagge wird gehißt beit in der Landjugend und für ihre Be⸗ rufung als künftige Führer des Bauerntums. 13. Scheiding(September) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1223 Der Landesbauernführer Aufruf für das Winterhilfswerk 1935/1936 Der Führer und Volkskanzler Adolf Hitler hat das deut⸗ ſche Volk wiederum zum Winterhilfswerk aufgerufen. Obwohl in den letzten zwei Jahren die Arbeitsloſigkeit ſtark vermindert wurde, iſt noch eine große Anzahl unterſtützungsbedürftiger Volksgenoſſen vorhanden. 5 5 Mit Erſtaunen und Bewunderung ſieht das Ausland die bisherigen Erfolge des Winterhilfswerks. Auch in dieſem Jahre wird das deutſche Volk der Welt beweiſen, daß die alte Opferwilligkeit ungebrochen iſt. Der deutſche Bauer und Landwirt hat weſentlichen Anteil an dem bisherigen Gelingen des Winterhilfswerks, dieſer na⸗ tionalſozialiſtiſchen Großtat. Auch in dieſem Jahre wird er der Aufforderung des Führers Folge leiſten. Ich rufe deshalb die badiſchen Bauern und Landwirte auf, ſich reſtlos in den Dienſt des Winterhilfswerks 1935/36 zu ſtellen. Unterſtützt auch die NS.⸗Volkswohlfahrt bei ihren Obſt⸗ und Gemüſeſammlungen. Denkt daran, daß bedürftigen Volksgenoſſen damit geholfen wird. Meldet ſofort euren Orts⸗ bauernführern, wieviel ihr ſpenden könnt. Wir wollen So⸗ zialiſten der Tat ſein. Unſer Grundſatz heißt: Auch in dieſem Winter darf kein deutſcher Volksgenoſſe hungern und frieren. Heil Hitler! Engler⸗Füßlin, Landesbauernführer. Auf zum Bückeberg! Der Erntedank iſt auf Sonntag, den 6. Gilbhart(Ok⸗ tober) 1935 feſtgelegt worden. Aus dieſem Anlaß findet auch in dieſem Jahr wieder ein feierlicher Staatsakt auf dem Bücke⸗ berg ſtatt. Der Führer wird auf dieſer Kundgebung zum deut⸗ ſchen Volke über die Lebensfragen des deutſchen Bauerntums und damit der deutſchen Nation ſprechen und wie immer Wegweiſer zu neuer Tat ſein. Für jeden Teilneh⸗ mer wird dieſe Feier ein unauslöſchliches Erle b⸗ unis ſein. Ich rufe die badiſchen Bauern und Landarbeiter auf, ſich recht zahlreich an dem Staatsakt auf dem Bückeberg zu be⸗ teiligen. Betriebsführer! Ehret Eure alten Mitarbeiter dadurch, daß Ihr auch ihnen die Möglichkeit gebt, den Führer des deutſchen Volkes zu ſehen und ſprechen zu hören. Ich fordere Euch aus dieſem Grunde auf, den betreffenden Mitarbeitern die Teilnahme am Erntedanktag durch entſprechen den Urlaub unter Fortzahlung der Löhne und auch durch Gewährung eines Sonderzuſchuſſes zur Beſtreitung der Unkoſten zu ermöglichen. Eure Gefolgſchaftsleute werden es Euch wiederum danken durch weitere treue Pflichterfüllung. Die Kundgebung auf dem Bückeberg ſoll wiederum bewei⸗ ſen, daß die geeinten Stämme und Stände des deutſchen Vol⸗ kes gewillt ſind, den deutſchen Wiederaufbau und die Erhaltung der Nation zu ſichern. Es iſt deshalb eine Ehrenpflicht, daß die badiſchen Bauern und Landarbeiter in recht ſtattlicher Anzahl daran teilnehmen. Darum: Auf zum Bückebergl Alle näheren Einzelheiten über die Organiſation der Son⸗ derzugtransporte uſw. werden noch beſonders bekanntgegeben. gez. Nagel, gez. Engler⸗Füßlin, ſtellv. Gaupropagandaleiter. Landesbauernführer. Gemeinſame Erklärung Die Haftpflichtverſicherungsanſtalt der Badiſchen Landwirt⸗ ſchaftskammer hatte im Auguſt 1934 einen Verſchmelzungsver⸗ trag mit der„Deutſcher Bauerndienſt“ Allgem. Verſicherungs⸗ AG., früher Regeno⸗Raiffeiſen, abgeſchloſſen, um an Stelle des Wettbewerbs zweier das landwirtſchaftliche Verſicherungsweſen pflegender Anſtalten die gemeinſame Arbeit treten zu laſſen. Der Vertrag war bereits großenteils durchgeführt, insbeſon⸗ dere waren die Verſicherungsverträge der Haftpflichtverſiche⸗ rungsanſtalt auf den Deutſchen Bauerndienſt überführt worden. Auf Wunſch des Reichsnährſtandes iſt der Verſchmelzungs⸗ vertrag, für den die nach§ 14 des Verſicherungsauſſichtsgeſetzes erforderliche Genehmigung einer der beiden Aufſichtsbehörden noch ausſtand, im Einvernehmen beider Vertragsparteien wie⸗ der aufgehoben worden. Infolgedeſſen ſind die alten Mitglie⸗ der der Haftpflichtverſicherungsanſtalt wieder bei dieſer An⸗ ſtalt und in Gemäßheit deren Satzung und Allgemeinen Ver⸗ ſicherungsbedingungen verſichert, die ſeit Vereinigung der bei⸗ den Außenorganiſationen für den Deutſchen Bauerndienſt bis zum 3. September 1935 erworbenen Haftpflichtverſicherungen ſollen auf die Haftpflichtverſicherungsanſtalt überträgen wer⸗ den, alle ſonſtigen Verſicherungen, alſo die alten Beſtände des Deutſchen Bauerndienſt bzw. Regeno⸗Raiffeiſen, ſowie die ſeit Zuſammenlegung erworbenen Sachverſicherungen(Feuer, Ein⸗ bruchdiebſtahl, Unfall uſw.) bleiben, wo ſie abgeſchloſſen wor⸗ den ſind, nämlich beim Deutſchen Bauerndienſt. Unberührt bleibt der Verſchmelzungsvertrag zwiſchen dem Lebensverſicherungsverein der Badiſchen Landwirtſchaftskam⸗ mer und der Deutſcher Bauerndienſt Lebensverſicherungs⸗Ge⸗ ſellſchaft a. G. Berlin, den 4. Sept. 1935 Karlsruhe, den 4. Sept. 1935. Haftpflichtverſicherungsanſtalt der Bad. Landwirtſchaftskam⸗ mer, V. a. G., Karlsruhe. Der Vorſitzende: F. Engler⸗Füßlin, Landesbauernführer. Hauptabteilung! Deutſcher Bauerndienſt Allgem. Verſicherungs⸗AG., Berlin. Dr. v. Jen a. Arndt. Schulentlaſſene Mädchen für die Hauswirtſchaft Seit längerer Zeit macht ſich ein großer Mangel an weiblichen landwirtſchaftl. Kräften bemerkbar, ſo daß viele Geſuche um Zuweiſung eines Mädchens nicht berückſichtigt werden konnten. Um dieſem Uebelſtand abzuhelfen, fanden vor wenigen Tagen Beſprechungen mit dem Gaureferenten und den Arbeitsämtern ſtatt. Auf Grund dieſer Beſprechungen werden nun Vorberei⸗ tungen in der Richtung getroffen, daß auch ſchulentlaſſene Mäd⸗ chen, die bei den Arbeitsämtern in großer Zahl gemeldet ſind und die in ſtädtiſchen Haushaltungen ſehr ſchwer untergebracht werden können, als Hilfe der Bauersfrau im Rahmen eines hauswirtſchaftlichen Anlernjahres zugewieſen werden können. Dabei muß die Bauersfrau lediglich die Krankenverſicherungs⸗ koſten mit etwa 1,50 RM. und ein kleines Taſchengeld bis zu höchſtens 5 RM. monatlich bezahlen. Es iſt alſo in vorliegen⸗ dem Falle das hauswirtſchaftliche Jahr in erſter Linie in Be⸗ tracht gezogen. Weiterhin dürften viele Mädchen bei einiger⸗ maßen guter Behandlung für immer der Stadt entzogen ſein 2 Nuss chideee le und leiſten der Landwirtſchaft künftig wertvolle Hilfe. gültig? ebend Folge 37 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 13. Scheiding(September) 1935 — Freiburg i. Br. empfiehlt ſich allen landwirtſchaftlichen Verbrauchern Verbrauchergenoſſenſchaften G. m. b. H.(GEG) Warenabgabe nur an Mitglieder. Mitglied kann jedermann werden. Die Verbrauchergenoſſenſchaft Freiburg i. B.&. G. mb. g. zum Bezug der vorzüglichen GEG Waren und Bedarfsgüter des Reichsbunds der deutſchen Für Herbſt u. Winter dechen Sie Ihren Bedarf in Herren ⸗Knaben⸗„Sport⸗ und Arbeitskleidung preiswert bei ſoliden Quali⸗ täten und größter Auswahl im Spezialgeſchäft Max Weiſel Freiburg i. Br./ Eckhaus Schwabentor⸗ u. Kartäuſerſtr. 1 Spar-Backöfen Stubenöfen, mit 2 Backräumen Brotbackherde Landherde, auch mit Kunſtzug Räucherappa⸗ rate D. N. G. M. Zimmeröfen u. Waſchkeſſel fabrizieren erſtklaſſig Gebr. 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Das haus⸗ wirtſchaftliche Jahr iſt nicht mit der häuslichen Lehre zu ver⸗ wechſeln, die der Ausbildung zum hauswirtſchaftlichen Berufe dient und für die ein Lehrvertrag auf die Dauer von 2 Jahren abgeſchloſſen wird. 8 Aus dem hauswirtſchaftlichen Jahre ſoll eine neue Ge⸗ neration deutſcher Frauen und Mütter hervorgehen. Im Dienſte dieſer Aufgaben ſtellen ſich die deutſchen Bauersfrauen für das hauswirtſchaftliche Jahr zur Verfügung. Jeder gut geführte deutſche Haushalt kann ein Anlern⸗ haushalt werden. Die Hausfrau muß das junge Mädchen 1 Jahr lang in die häusliche Gemeinſchaft aufnehmen. Sie muß es verantwortlich unterweiſen und mütterlich erziehen. Das junge Mädchen ſoll nicht eine Hausgehilfin erſetzen. Ländliche Haushalte und Familien mit Kindern ſind beſon⸗ ders zur Aufnahme junger Mädchen geeignet. Jedes ſchulentlaſſene, junge deutſche Mädchen, das geſund, lernwillig und für die häusliche Gemeinſchaft geeignet iſt, kann im hauswirtſchaftlichen Jahre Aufnahme finden. Nach Ablauf einer 6wöchentlichen Probezeit binden ſich Hausfrau und Mädchen zu einem gegenſeitigen Treueverhält⸗ nis für ein Jahr. Der gemeldete Haushalt wird im Auftrage eines Arbeitsausſchuſſes, der aus der NS.⸗Frauenſchaft der Reichsgemeinſchaft deutſcher Hausfrauen, dem BDM. und dem Arbeitsamt gebildet iſt, von einer Hausfrau beſucht. Der Aus⸗ ſchuß entſcheidet, ob ein Haushalt zum Anlernen im hauswirt⸗ ſchaftlichen Jahr geeignet iſt. Das junge Mädchen lebt in der Familiengemeinſchaft bei freiem Unterhalte des Anlernhaushalts. Die Reinigung ſeiner Wäſche wird gleichfalls vom Anlernhaushalt übernommen. In Ausnahmefällen kann das Mädchen auch während des haus⸗ wirtſchaftlichen Jahres im Elternhauſe ſchlafen. Die Kran⸗ kenkaſſenbeiträge übernimmt der Anlernhaushalt. Die Vor⸗ ſchriften über die Gewährung von ſteuerlicher Erleichterung bei der Einſtellung von Hausgehilfinnen finden Anwendung. Im hauswirtſchaftlichen Jahre ſoll das junge Mädchen beim Zuſammenleben mit der Familie in Hausarbeit, leichter Feld⸗ und Gartenarbeit, einfachem Kochen, Waſchen und Bügeln einfacher Wäſche, Ausbeſſern, der Erledigung kleiner Einkäufe und wenn möglich im Umgange mit Kindern angeleitet werden. Die Betreuung der jungen Mädchen in der Freizeit über⸗ nimmt ſoweit möglich der BDM. Den jungen Mädchen iſt Gelegenheit zu geben. an den Heimabenden des BDM. teilzu⸗ nehmen. Die jungen Mädchen ſind zum regelmäßigen und pünktlichen Beſuche der hauswirtſchaftlichen Berufsſchule verpflichtet, ſo⸗ — 8 eine hauswirtſchaftliche Berufsſchule am Orte vorhanden ſt. Im haus wirtſchaftlichen Jahr ſoll gelernt werden, was jede deutſche Frau können muß. Am Jahresſchluß wird ein ausführliches Zeugnis über die geleiſteten Arbeiten ausgehändigt. Die Kreis⸗ und Ortsbauernführer werden von hieraus angewieſen. darauf bedacht zu ſein, nur ſolche Haushaltungen zur Aufnahme eines Mädchens in Vorſchlag zu bringen, die eine gute Behandlung und familiäre Gemeinſchaft gewährleiſtet. Es muß der betreffenden Hausfrau eingeprägt werden: Ein junger Menſch, ein Stück deutſche Zukunft wird euch anvertraut. Ihr dürft ſtolz darauf ſein, euer Wiſſen und Können an ihn weiterzugeben, euren erzieheriſchen Einfluß auf ihn geltend machen zu können und ſo im Kreis der Fa⸗ milie eine bedeutſame. nationale Aufgabe zu erfüllen. Anforderungen um Zuweiſung ſolcher funger Mädchen für das haus wirtſchaftliche Jahr ſind an die Landesbauernſchaft Baden. I B 3. zu richten, welche das weitere veranlaßt. Einſatz landwirtſchaftlicher Arbeitskräfte zur Einbringung der Kartoffelernte In letzter Zeit haben ſich die Anfragen wiederholt, ob zur bevorſtehenden Kartoffelernte in beſonderen Fällen, wo es an Arbeitskräften mangelt, Arbeitsdienſtmänner zur Verfügung geſtellt werden können. Nach dem nun durch Erlaß des Reichs⸗ arbeitsführers im Einvernehmen mit dem Herrn Reichsbauern⸗ führer verfügt wurde. daß der Arbeitsdienſt bei Erntenotſtän⸗ den eingeſetzt werden könne, iſt dieſer zur Einbringung der 2 innerhalb der Landesbauernſchaft Baden zum Einſatz gekommen Zur Einbringung der Kartoffelernte wird jedoch davon ab⸗ geſehen, den Arbeitsdienſt heranzuziehen, da es der Landes⸗ bauernſchaft Baden im Einvernehmen mit dem Landesarbeits⸗ amt Südweſtdeutſchland möglich iſt, genügend Arbeitskräfte bei rechtzeitiger Anmeldung bei der Landesbauernſchaft Baden, zu — beſchaffen. Die Kreis⸗ und Ortsbauernführer melden ſofort, welche Anzahl von Arbeitskräften benötigt werden und zu wel⸗ chem Zeitpunkt der Einſatz erfolgen ſoll. Gleichzeitig muß aus der Anforderung zu erſehen ſein, ob es ſich nur um Ernte⸗ helfer oder um vollwertige landw. Arbeitskräfte handelt. Die Zuteilung erfolgt dann zu dem angegebenen Zeitpunkt Ehrung von Gefolgſchaftsmitgliedern für langjährige Dienſte Es beſteht Veranlaſſung, nochmals darauf hinzuweiſen, daß Anträge, die nach dem 17. d. M., endgültiger Termin, ein⸗ laufen, für dieſes Jahr nicht mehr berückſichtigt werden können, Zur Ehrung kommen in Frage laut Verfügung alle Ar⸗ beiter und Angeſtellten, die nicht nur vorübergehend in Be⸗ trieben der Land⸗ und Forſtwirtſchaft, des Gartenbaues, der Binnen⸗ und Küſtenfiſcherei und deren Nebenbetrieben tätig ſind(S 4 Ziffer 1 und 5 der erſten Verordnung über den vor⸗ läufigen Aufbau des Reichsnährſtandes vom 8. Dezember 1933), Vorausſetzung für die Verleihung einer Ehrung iſt vor allem ununterbrochene Dienſtzeit auf einem Hofe oder in demſelben Betriebe, bzw. bei ein und demſelben Hof⸗ und Betriebsführer, Zuverläſſigkeit und unbedingte Treue zum Bauerntum. Es ſind daher ſofort die entſprechenden Antragsformulare auf dem vorgeſchriebenen Dienſtwege bei der Landesbauernſchaft Ba⸗ den 183 anzufordern. Eine nachträgliche Ehrung findet nicht ſtatt. Heil Hitler! Albert Roth, M. d. R., Hauptabteilungsleiter I Hauptabteilung 11 Gärtneriſche Werkausbildung Mit dem 1. Scheiding(September) 1935 treten die neuen Beſtimmungen des Reichsnährſtandes über die praktiſche Aus⸗ bildung der Gärtnerlehrlinge in Kraft. Dieſelben ſind bereits auszugsweiſe in Heft 33/35 der„Gartenbauwirtſchaft“ veröffent⸗ licht. Mit dem Inkrafttreten der neuen Beſtimmungen erlöſchen die bisherigen Anerkennungen der gärtneriſchen Lehrbetriebe. Die verantwortlichen Lehrherren dieſer Gärtnereien ſind für die vorläufige Anerkennung gemäß den neuen Beſtimmungen vorgemerkt. Zur Vorbereitung der Neuanerkennung gehen allen bisher anerkannten Lehrherren in nächſter Zeit Fragebogen nebſt den „Grundbeſtimmungen des Reichsnährſtandes über die prak⸗ tiſche Ausbildung der gärtneriſchen Lehrlinge beiderlei Ge⸗ ſchlechts“ einſchließlich der„Ausführungsbeſtimmungen“ zu. Alle Leiter und Inhaber von Betrieben, welche die Lehrherren⸗ eigenſchaft auch fernerhin beſitzen wollen, haben dieſe Frage⸗ bogen ausgefüllt bis zum 15. Gilbhart(Oktober) 1935 nach hier zurückzugeben. Mit Vorlage der Fragebogen iſt 1 RM. Schreib⸗ gebühr in Freimarken einzuſenden. Weitere Koſten für die Neuanerkennung entſtehen nicht. Die Lehrlingseinſtellung und ⸗ausbildung erleidet bis zur Durchführung der Neuanerkennung keine Unterbrechung. Der Abſchluß der Lehrverträge hat von jetzt an auf den neuen, bei der Landesbauernſchaft Baden, Verwaltungsamt, ⸗Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16, zum Preiſe von 15 Rpf. je Stück, erhält⸗ lichen Vordrucken zu geſchehen. Ankauf volljähr. Pferde fur den Truppendienſt Im Herbſt finden in nachbezeichneten Orten öffentliche Märkte zum Ankauf warmblütiger, volljähriger Reit⸗ und Zug⸗ pferde für den Truppendienſt ſtatt: am 3. Oktober 9 Uhr in Pfullendorf, am 4. Oktober 11 Uhr in Engen, am Oktober 9 Uhr in Freiburg, am Oktober 11 Uhr in Offenburg, am 12. Oktober 9 Uhr in Karlsruhe. Um Irrtümern vorzubeugen, wird ausdrücklich darauf auf⸗ merkſam gemacht, daß nur warmblütige Pferde angekauft wer⸗ den(alſo keine Belgier und Pinzgauer). Zahlreiche bei der Landesbauernſchaft eingehende Meldun⸗ gen zeigen, daß hierüber vielfach Unklarheit beſteht. Zuchtſchweineſchau in Bruchſal Die für 25. September 1935 in Bruchſal vorgeſehene Zucht⸗ ſchweineſchau für freie Züchter wird auf Dienstag, den 24. Schei⸗ ding vorverlegt. 5. 4. Heil Hitler! Schmitt, Hauptabteilungsleiter II Fortſetzung Seite 1229 13. Scheiding(September) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1227 Es gibt keine Gchwierigkeiten Die Körperſchulung auf dem Lande konnte ſich bei weitem nicht ſo ſchnell durchſetzen, wie in der Stadt. Das iſt erklärlich. Die Turn⸗ und Sportvereine, die bisher allein die Träger des turneriſchen Gedankens waren, ſind auch heute noch dort am ſtärkſten vorhanden, wo die meiſten Menſchen ſind, alſo in der Stadt. Auf dem Lande gab es wenig Turn⸗ und Sport⸗ vereine. In den Landes⸗ bauernſchaften, in denen die Bodenübungen, Partnerübungen und Mannſchaftsſpiele. Eine harte, zweckmäßige Körperſchule machte ſie locker. Und als wichtigſtes eben die Spiele! Da verſchwanden ſchnell alle Hem⸗ mungen, und aus den ſteifen, zurückhaltenden Bauernſöhnen wurden luſtige Draufgänger. Beim Raufſpiel gerade zeigen ſie, was für Kraft und Saft in ihnen ſteckt, wenn ſie es auch noch nicht gewohnt und ihre Be⸗ Dörfer weit auseinander⸗ liegen, iſt der Gedanke der Leibesübungen noch viel ſchwerer eingedrungen. Früher hat ſich der Land⸗ bewohner nur ſelten für Leibesübungen intereſſiert. Nach ſchwerer körperlicher Arbeit bot ihm der Turn⸗ vereinsbetrieb nicht das Richtige. Das iſt nun gänzlich an⸗ ders geworden. Nach Grün⸗ dung des Reichsbundes für Leibesübungen ſetzte über⸗ all eine planmäßige Wer⸗ bung für die Leibesübun⸗ gen ein. Die Vereine be⸗ trieben ihre Arbeit noch gründlicher als bisher, die SA., SS., HJ., BDM. nahmen die Körperſchulung nach neuen und zweckmäßi⸗ gen Geſichtspunkten auf, die„Kraft⸗durch⸗Freude“⸗ Kurſe ſetzten mit großem Erfolge ein. Schließlich jedoch war die Hauptſache, daß nach klaren Richtlinien des Reichsbau⸗ ernführers R. W. Darré in die Landesbauernſchaften Wanderſportlehrer geſandt wurden, die planvoll die wegungen noch nicht ganz abgerundet ſind. Für den Sportlehrer ſelbſt iſt eine ſolche Tätig⸗ keit eine dankbare Aufgabe. Hier iſt Neuland für ihn. Hier kann er durch ſein Lehrgeſchick viel heraus⸗ holen. Der Erfolg iſt dann der ſchönſte Lohn. Es macht Spaß, aus den ſteifen, un⸗ gelenkigen Kerls im Laufe der Zeit fein durchgebil⸗ dete Körper zu ſchaffen. Denn Kraft iſt ja bei jedem Bauernſohn vorhanden, es fehlt nur noch die Ge⸗ ſchmeidigkeit. Jetzt ſind die Jungbauern ſo bei der Sache, daß ihnen die Zeit wie im Fluge vergeht. Es muß weiterhin über⸗ all und mit allen Mitteln für den Gedanken der Lei⸗ besübungen geworben wer⸗ den. Jeder Bauernſohn, jede Jungbäuerin muß wiſſen, daß Leibesübungen heute zum Menſchen ge⸗ hören, daß ſie keine Bela⸗ ſtung ſind, ſondern nur wertvolle Ergänzung. Der nationalſozialiſtiſche Staat verlangt den wehrhaften geſamte Landjugend erfaſ⸗ ſen ſollten. Sie klärten die Lehrer der bäuerlichen Werkſchulen auf, turnten mit jung und alt in leichter Kleidung im Freien und warben ſo für die Leibesübungen. Was für Schwierigkeiten über⸗ wunden werden mußten, iſt gar nicht aufzuzählen. Aber mit der Zeit kam der Umſchwung von ſelbſt. Den Bauern wurde eine Koſt vorgeſetzt, die ihnen ſchon deshalb munden mußte, weil ſie zweckmäßig war. Hatten ſie früher nur langweilige, langatmige und kunſtvolle Geräteübungen zu ſehen bekommen, die die wenigſten verſtanden, geſchweige denn nachmachen konnten, oder hatten ſie die alten, lächer⸗ lichen Freiübungen geturnt, ſo lernten ſie jetzt ſpielend luſtige Kraft durch Körperſchulung Menſchen, er verlangt keine Drückeberger und Schwäch⸗ linge, ſondern ganze Kerls. Im Bauerntum ſteckt von jeher Kraft, ihm fehlt nur noch die ſinnvolle Körperſchulung, die Beweglichkeit und Geſchicklichkeit gibt. Was vielleicht hier und dort noch fehlt, um die Leibes⸗ übungen überall gleich erfolgreich einzuführen, iſt ein ab⸗ wechflungsreicher, bunter und fröhlicher Arbeitsplan, der von maßgebender Stelle nicht nur den Wanderſportlehrern in die Hand gedrückt werden müßte, ſondern auch den Sportleitern bei SA., SS., H., BDM. und in den Vereinen. Dann kann man damit rechnen, daß Leibesübungen auf dem Lande in aller⸗ nächſter Zeit ebenſo verbreitet ſein werden, wie in der Stadt. Foto: Enno Folkerts Seite 1228— Folge 37 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden 13. Scheiding(September) 1935 — Vom Gleichgewichtsſinn Es ſoll hier diesmal nicht etwa die Rede ſein von dem ſee⸗ liſchen Gleichgewicht, aus dem wir ja vielleicht auch ab und zu einmal herauszukommen drohen, nein, wir wollen uns heute ganz einfach mit unſerem körperlichen Gleichgewicht be⸗ faſſen! Der Gleichgewichtsſinn des Menſchen iſt nämlich ein ebenſo vollwertiges Sinnesorgan wie die anderen, uns bekannteren: Geſicht, Geruch, Gehör, Geſchmack und Ge⸗ fühl, und kann genau ſo wie dieſe auch einmal verſagen. Jeder hat es doch gewiß ſelbſt ſchon einmal am eigenen Leib verſpürt, wie unſicher man auf den Beinen ſtand und jeden Augenblick umzukippen drohte, wenn man nach längerem Krankenlager zum erſten Male das Bett wieder verlaſſen durfte. Das iſt nicht allein auf die— durch das lange Liegen unwillkürlich geſchwächten— Beine zurückzuführen, im glei⸗ chen Maße hat der Gleichgewichtsſinn Anteil daran, der ſich mit der Zeit auf die veränderte Körperlage eingeſtellt hatte. Die Gymnaſtik kennt nun Uebungen, die beſonders eine Schulung des— für die richtige Körperhaltung und Heherr⸗ ſchung ſo überaus wichtigen— Gleichgewichts⸗ und Muskel⸗ ſinnes und eine Förderung des feinen Zuſammenſpiels aller Muskeln beabſichtigen. Dazu iſt aber noch zu bemerken, daß die Ausbildung des Gleichgewichtsſinnes nicht allein das Er⸗ gebnis dieſer Uebungen ſein ſoll; ſelbſtverſtändlich ziehen alle daran beteiligten Muskeln auch ihren Nutzen daraus. Unſere erſte Uebung ſoll ein einfaches Kniebeugen und ⸗ſtrecken im Zehenſtand ſein. Die Arme haben wir dabei in der Hochhalte. Die Fußſpitzen dürfen aber keinesfalls ihren anfänglichen Standort verlaſſen! Das verſuchen wir immer ſo lange, bis wir ſchließlich doch einmal das Gleichgewicht verlieren. Im Anfang wird dieſer Augenblick nicht ſehr lange auf ſich warten laſſen. Nun erweitern wir dieſe Uebung dadurch, daß wir in beiden Stellungen, d. h. ſowohl in der Kniebeuge, als auch in der geſtreckten Haltung, leichte Rumpfbeugen nach allen Seiten hin anſchließen. Mit einem ganz leichten, faſt unmerk⸗ lichen Schwingen fangen wir an, das wir dann mit der wach⸗ ſenden Sicherheit allmählich zu ſchwüngen und Kkreiſen ſteigern. Eine andere Uebung, die bei guter, fließender Ausführung 9 ſehr anmutig und elegant wirkt, iſt ausgeſprochenen Rumpf, die ſogenannte„Körperwelle“. Aus einer leichten Beugeſtellung heraus„Knie geſchloſſen Kopf und Oberkörper ein wenig vornüber geneigt, Arme locker herabhängend— richten wir uns mit einem Vorhoch⸗ ſchwinger der Arme in der Weiſe auf, daß wir nacheinander — trotzdem aber in einer einzigen, zügigen Bewegung— Knie, Hüften, Bauch, Bruſt und Kopf verſchieben und auf⸗ richten. Wie eine Welle muß es durch unſeren ganzen Kör⸗ per gehen, ganz weich muß ein Körperteil auf den anderen folgen. Das Beſte iſt, wir beobachten uns dabei einmal in einem Spiegel: gelingt uns die Durchführung der Welle in einem einzigen, fließenden Bewegungsablauf, dann machen wir ſie richtig. Es gibt nun noch zwei weitere, ſehr ſchöne Uebungen, die ſicherlich einen Verſuch lohnen. Aus der Standſtellung richten wir uns mit einem Hochſchwingen beider Arme und des hin⸗ teren Beines zur „Standwage“ auf und gehen— nach kurzem Verharren in dieſer Haltung wieder in die Ausgangsſtellung zurück. Bei Wiederholungen wechſeln wir ab und zu das Standbein und dehnen auch mit der wachſenden Sicherheit die Pauſe in Stellung 2 etwas län⸗ ger aus. Es iſt bei der Standwage beſonders darauf zu achten, daß ſowohl der Oberkörper, als auch vor allem das hinten geſtreckte Bein wirklich wagerecht gehalten werden. Zum Schluß machen wir noch einen Körperſchwung, der aus einer Beugeſtellung mit einem vorhochgehobenen Bein in eine Streckſtellung mit zurückgeſchwungenen Armen und eben⸗ falls lockerem Rückſchwingen des Beines führt. Mögen dieſe Uebungen allen dazu verhelfen, daß ſie ſich in Zukunft nicht mehr ſo leicht aus dem Gleichgewicht bringen laſſen! T. 9 Anſporn zur Leiſtung „Wenn nur der Wille zur Tat vorhanden iſt, die gute Idee erſt einmal Boden gefaßt hat, dann bereitet die tatſäch⸗ liche Ausführung der Leibesübungen nachher nur die Hälfte der Schwierigkeiten, wie es zunächſt ſcheinen mag.“ So ſpricht Hans Heinrich Sievert, unſer Zehnkampfweltmeiſter, der Sohn eines holſteiniſchen Erbhofbauern iſt, im Brachmondheft der Monatsſchrift„Odal“. Er fährt in ſeinen beachtenswerten Ausführungen über das Thema „Bauer und Leibesübungen“ weiter fort: „Aeußere Schwierigkeiten für die Platz⸗ und Gerätefrage ſind leicht behoben, denn es geht auch ohne ſtadionähnlichen Sportplatz und Klubhaus mit blaſierten Menſchen, ja, es geht anders ſogar viel beſſer, weil natürlicher und ungezwungener. Ein Spielfeld iſt auf einer Dauerweide leicht abgeſteckt, eine Sprunggrube leicht ausgehoben und mit Sand gefüllt, und zum Stoßen ſind handliche Steine mehr als genug vorhanden. Ich ſelbſt habe als Junge ſo angefangen und jahrelang ſo ge⸗ übt, habe mir Sprungſtänder und Hürden ſelbſt gezimmert und bin dabei am beſten vorwärts gekommen. Dabei hat es mich auch weiter nicht geſtört, wenn beiſpielsweiſe ein Jung⸗ bulle mir eines Tages fünf Meter meines geliebten Maß⸗ bandes auffraß, ſo daß ich meine kleinen„perſönlichen Re⸗ korde“ nicht mehr ſo ſchnell meſſen konnte.“ 8 Warum wir dieſen Teil aus der Stellungnahme unſeres Zehnkampfweltmeiſters Sievert hier veröffentlichen? Dieſe Worte ſollen all denen ein Anſporn ſein, die bisher mehr oder minder in der Ausführung der Leibesübungen Schwierig⸗ keiten ſahen, die ſie nicht überwinden zu können glaubten. Hier hören ſie aus dem Munde eines jungen Bauern, wie leicht es iſt, aller Schwierigkeiten Herr zu werden, wenn man mit Liebe zur Sache ans Werk geht. Nirgends findet man ſo hervorragendes Menſchen⸗ material wie gerade auf dem Lande; für die ſportliche Betätigung kann es kaum ein dankbareres Objekt geben, als gerade die Landbevölkerung. Der national⸗ ſozialiſtiſche Staat war ſich wohl bewußt, was er tat, als er die Landbevölkerung aufrief, Körperſchulung zu treiben. Es muß ein Ende damit ſein, daß unſere Jungbauern ſchon mit 20 Jahren aus mangelnder Geſchmeidigkeit und Schnelligkeit für große Leiſtungen unbrauchbar zu werden beginnen. Trei⸗ ben ſie jedoch neben ihrer ſchweren Berufsarbeit ſportliche Ausgleichsarbeit, ſo erhalten ſie ſich die Spannkraft und Friſche, die ſie befähigen, den harten Kampf des Alltags er⸗ folgreich zu führen. Mögen Jungbauern und Jungbäuerinnen Hans Heinrich Sievert nacheifern, der ſich ſeinen Uebungs⸗ platz ſelbſt gebaut hat und es zu Leiſtungen brachte, auf die er und ſein Volk ſtolz ſein können. Die Jugend hat einſehen gelernt, daß man ihr mit der Pflicht zur Leibesübung aus dem Raſſenbewußtſein heraus etwas Wertvolles geſchenkt hat, denn aus dieſer Pflicht kommt ſo unendlich viel Freylde, die den jungen Menſchen draußen in freier Natur, in Luft und Son⸗ nenlicht, an den Ufern des Sees oder im ſchattigen Wald mehr ſeeliſche Werte vermittelt, als ſie irgendwo anders gefunden werden können. PiN r . Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1229 13. Scheiding(September) 1935 Fortſetzung von Seite 1226 Gliederungen der HA III (Marktverbände) Anordnung Nr. 7. Betr.: Erzeugerpreiſe, Großhandels⸗Einkaufshöchſtpreiſe ſowie Ver⸗ braucherhöchſtpreiſe für Hühnereier vom 5. September 1935. Auf Grund der 88 1 und 4 der Verordnung über die Regelung des Eier⸗ marktes vom 21. Dezember 1933(Reic etzbl. I S. 1103) in der Faſſung des 8 14 der Zweiten Verordnung über die Regelung Eiermarktes vom 8. Mai 1934(Reichsgeſetzbl. 1 S. 355) wird im Auftrage des Reichsnährſtan⸗ des mit Zuſtimmung des Reich tiſters für Ernährung und Landwirtſchaft für das geſamte Reichsgebiet folgendes angeordnet: 1. Mit Wirkung vom 5. September 1935 wird! für den Ankauf von Hühner⸗ eiern beim Erzeuger durch Wiederverkäufer ein Erzeugermindeſtpreis von 1,40 RM. je Kilogramm und ein Erzeugerhöchſtpreis von 1,50 RM. je Kilo⸗ gramm feſtgeſetzt. Die Preiſe verſtehen ſich ab Hof des Erzeugers. Der ſtück⸗ weiſe Aufkauf iſt nicht geſtattet. Der feſtgeſetzte Erzeugermindeſtpreis darf nicht unterſchritten, der Erzeuger⸗Höchſtpreis nicht überſchritten werden. II. Nachſtehend werden folgende Großhandels⸗Einkaufspreiſe für Hühnereier, die mit Wirkung vom 5. September 1935 bis zur nächſten anderweitigen Preis⸗ feſtſetzung Gültigkeit haben, als Höchſtpreiſe feſtgeſetzt: A. Deutſche Handelsklaſſeneier: 1. G1(vollfriſche Eier): 8 Sonderklaſſe über 665 Gramm 11½, A Große 60—65 Gramm 1034, B Mittelgroße 55—60 Gramm 10, C Gewöhnliche 50—55 Gramm 9, D Kleine 45—50 Gramm 8. 2. G 2(friſche Eier): 4 weniger. 3. Ausſortierte(abfallende W b are): 8½. B. Auslandseier: Größe 8 10½, Größe A 984, Größe B 94, Größe C 8. C. Kühlhauseier: Größe 8 10, Größe A 9½, Größe B 834, Größe C 84, Größe D 784. Die Preisfeſtſetzung erfolgt in Stück. Die Großhandels⸗ Einkaufsprei ten für wagge ſteuert, einſ zlich Unte iedsbetrag, Kennze derolierung; bei Auslandseiern auch verzollt. . Bei der Abgabe an den Verbraucher dürfen die Preiſe für Hühnereier die unter II. feſtgeſetzten Großhandels⸗Einkaufshöchſtpreiſe bei Kühlhauseiern pöchſtens um 2½ Rpf. je Stück und bei den übrigen Eiern höchſtens um 2 Rpf. je Stück überſteigen. Wenn ſich beim Kleinverkauf auf dieſe Weiſe Bruchteile von Pfennigbeträgen ergeben, ſo iſt die Aufrundung des geſamten Rechnungsbetrages(nicht des Preiſes für das einzelne Ei) auf volle Pfennig⸗ 3 dann zuläſſig, wenn der überſchießende Bruchteil mindeſtens% Rpf. eträgt. IV. Für ungekennzeichnete ihnereier, die im Inland erzeugt ſind, w folgende Verbraucherhöchſtpreiſe feſtgeſetzt:. W 1 für Eier im Gewicht bis zu 55 Gramm, 1 1 1 1 10 Rpf., für Eier im Gewicht über 55 Gramm 1 1 1 11 Rpf. . 25 Soweit bisher die Spanne zwiſchen G Berbraucherpreis geringer war als die ſich au nicht erhöht werden. und Spanne tkaufshöchſtprei ide, darf die VI. die in Ziffer I bis V feſtgeſetzten Preiſe ung 3 S 5 der V über die Regelung des inen w me er 1933(Reich S. 1103) in Verbindung mit 8 rdnung über vorläufigen Aufbau des Reichs⸗ nährſt zember 1934 ſetzbl. 1 S. 100) mit einer Ordni zu 1000 RM. in jede U Falle, unbeſchadet der fbe 6 der Verordnung über d tegelung des Eiermarktes 21. Dezember 1933(Reichsgeſetzbl. I S. 1103) beſtraft. Dieſe Anordnung tritt am 5. September 1935 in Kraft Gleichzeitig wird die Anordnung Hauptvereinigung der deutſchen Eierwirtſchaft, betref Erzeugermi ſtpr f Hühne r vom 3. Auguſt 1935(veröffentlicht Verkündungsblatt d 8 andes Nr. 61 vom 5. 8. 1935) aufgehoben. LB. 70 — Berlin, den 3. September 1935. Der Vorſitzende der Hauptvereinigung der deutſchen Eier wirtſchaft: Röder. Bekanntmachung des Getreidewirtſchaftsverbands Baden Verſchiedene Rückfragen geben mir Veranlaſſung, darauf hinzuweiſen, daß die Rückſendung der leihweiſe überlaſſenen Säcke beim Getreidekauf frachtfrei zu erfolgen hat. Dieſe Regelung war ſeither ortsüblich. Es iſt daher nicht geſtattet, von dem bisher ortsüblichen Brauch absu⸗ weichen. 1 Karlsruhe, den 10. 9. 1935. Der Vorſitzende des Getreidewirtſchaftsverbands Ba de n: gez.: L. Huber, M. d. R. Bekanntmachung der Hauptvereinigung der Deutſchen Getreidewirtſchaft zu den Anordnungen der Getreidewirtſchaftsverbände über die Regelung des Marktes für Teigwaren. Betr.: Feſtſetzung der Verarbeitungsmenge und der Hartgrießbezugsquote vom 31. Auguſt 1935. der Verordnung zur dnung der Getreidewirtſchaft 1935— RGBl. I S. 1006 unt hung vom 10 N 8 1 9 Satzung der Hauptvereinigung der Deutſchen Juli 1935— RNVBl. S 388— ordne ich fol⸗ LB. 72 1 Die Verarbeitun ze von Getreideerzeugniſſen zur Herſtellung von Teigwaren für den auf der für das September 1935 wird 8 v. H. Mühlenwirtſchaftsjahr 35(1. September 1934 bis 31. Auguſt 1935) zuge⸗ wieſenen Geſamtverarbeitungsmenge von Getrei! erzeugniſſen(ausſchließlich eines etwa erteilten Ueberbrückungskontingentes) feſtgeſetzt. II. Die Bezugsquote von Hartweizengrieß für den Monat September 1935 wird auf 3 v. H. des für das Mühlenwirtſchaftsjahr 1934/35 zur Herſtellung von Teigwaren erteilten Hartgrießkontingentes feſtgeſetzt. III. Ein Anſpruch auf Belieferung oder Nachweiſung einer Lieferungs⸗ oder Be⸗ zugsmöglichkeit wird hierdurch nicht begründet. Berlin, den 31. Ernting(Auguſt) 1935. Der Vorſitzende der Hauptvereinigung der Deutſchen Getreidewirtſchaft: gez. Zſchirnt. Höhere Lehranstalt für praktische Landwirte Kassel-Woltsanger 14 Mitte Oktober beginnt der ein Jahr dauernde Lehrgang. 2 4 Betr. Aufnahmebedingungen, Kosten des Lehrganges usw. Anfragen an die Direktion. Sport-, Natur- u. Kunstfreunde! schafft Euch Erinnerun- Lgen durch eine Kamera von Porst! Knipsen- lernen umsonst durch den kostenlosen porst- Photohelfer T 116, 320 Seiten stark. Verlangen Sie ihn sofort, sowie Be- kanntgabe der 1000 Vorteile als Porstkunde. Zeitschrift„Nürnberger Photo-Trichter“ kostenlos. Starten Sie an den nächsten Brief- kasten mit einer Karte an der Welt größtes Photo-Spezial-Haus oER PHOTO- PORST Nürnberg-A S. W. 116 9267 aber god ö in diesem Jahre bis jetzt allein an einen einzigen Abnehmer geliefert. 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Er ſieht gut aus, faſt abenteuerlich. Uebrigens— er hatte doch neben dem bayeriſchen Haupt⸗ mann Nachbauer geſeſſen. Sicher gehörte er irgendeinem durchziehenden Reiterregiment an. Jedenfalls, in der Sitzung waren nur geladene Offiziere des Stabes und der Garniſonen geweſen, denen das Loſungswort bekannt war. Die ſtreng geheime Beſprechung war auf ausdrücklichen Wunſch Drouetts nur von einem Teil der Offiziere beſucht worden.— * An der Konferenz oben im großen Saal hatte Severin allerdings teilgenommen. Denn ſchließlich war ja Erika nicht allein der Grund ſeines Hierſeins. Sie hätte er ruhiger und ſicherer einmal heimlich in St. Vigil treffen können. Die Hauptſache war ihm, hier den Einmarſchplan der Truppen und den eigentlichen Zweck dieſes Einmarſches zu erfahren. Die bayeriſchen Uniformen waren echt und ſaßen ihm und Hagſpiel ausgezeichnet. Alles hatte ihnen der Unterlercher beſorgen können nur das Loſungswort nicht, das den Zu⸗ tritt zur Offiziersbeſprechung ermöglichte. So ſehr ſich Severin auch angeſtrengt hatte, im Gang vor dem Sitzungsſaal, wo er mit Hagſpiel anſcheinend gleichgültig plaudernd ſtand, das Loſungswort zu erhaſchen, s war; ihm nicht gelungen. Jeder der eintretenden Offiziere flüſterte es den wachhabenden Ordonnanzoffizieren ſo leiſe ins Ohr, daß weder er noch Hagſpiel auch nur eine Silbe hatten verſtehen können. Da kam ſchließlich Hagſpiel auf die kühne Idee, ſelbſt den Poſten zu ſpielen. Er ſtellte ſich am unteren Ende der Saaltreppe auf und fragte einige ankommende Offiziere: „Mon camerade, das Loſungswort!“ „Finſtermünz!“ bekam er zur Antwort. „Finſtermünz!“ raunte er einge Minuten ſpäter Severin Ohr. „Finſtermünz!“ flüſterte Severin Anderlan, der Dragoner⸗ hauptmann, dem Poſten vor dem Sitzungsſaal leiſe ins Ohr.— Dieſe Erinnerungen fliegen blitzartig durch Severins Kopf, während er den nächſten Walzer mit Erika tanzt. Mit der Ruhe der beiden iſt es vorbei. Sie ſehen ſich von Leroys forſchenden und eiferſüchtigen Blicken verfolgt. „Immer ſchaut er her,“ flüſtert Erika Severin ins Ohr. „Du, er hat dich beſtimmt erkannt.“ „Woher ſoll er mich denn kennen? Er hat mich ja noch nie geſehen?“ verſucht er ſie zu beruhigen. „Aber auf dem Steckbrief— das holzgeſchnittene Bild von dir kennt er genau... Severin flieh, ich bitte dich, bevor es zu ſpät iſt, flieh...“ In dieſem Augenblick ſieht ſie, wie Leroy bei einigen fran⸗ zöſiſchen Offizieren ſteht. Sie bemerkt, wie er zu ihnen hin⸗ überdeutet und errät, daß er fragt, ob ſie den Dragoner ken⸗ nen. Aber die Offiziere ſchütteln den Kopf. Severin weiß, ſo ohne weiteres kann er nun nicht mehr aus dem Saal. Im Vorbeitanzen winkt er Hagſpiel, der, wachſam und immer bereit, an der Tür ſteht, zu. Der verſteht ihn ſofort: Gefahr im Verzug! „Jetzt ganz ruhig bleiben und einen Ausweg finden!' denkt 8 8 8 Seine Phantaſie und ſeine Gedanken arbeiten fieber⸗ aft. Inzwiſchen verſucht Leroy, der immer unruhiger und mißtrauiſcher geworden iſt, ſein Glück bei einem bayeriſchen Offizier. Vielleicht kennt der den bayeriſchen Dragoner, der mit Erika tanzt. Er muß unbedingt erfahren, wer es iſt. Er wendet ſich an den Hauptmann Nachbauer, der alles weiß, der überall dabei iſt, wo ein blauer Rauch aufſteigt, der alle Weiber, Pferde und, hol's der Teufel, wohl auch alle bayeri⸗ ſchen Offiziere kennt. Nachbauer iſt ganz verſunken in den Anblick Erikas, als Leroy plötzlich auf das Paar deutet. Nachbauer blinzelt ver⸗ ſtändnisvoll: „Na, feſches Mädel, was? Wunderbare Tänzerin, ſage ich Ihnen... Münchnerin... Tochter des Riederer, feſch, ein Engerl. Ich ſag Ihnen: ich, wenn ich ledig wäre———“ „Und er?“ fällt ihm Lerroy ins Wort,„der Offizier, ken⸗ nen Sie ihn?“ ins „Natürlich, ja den kenn ich gut... das iſt der, na, Herrgott, na, wie heißt er doch?... er heißt... ja, jetzt 5—„ J 7 g fällt mir doch der Name nicht ein „Danke!“ Leroy iſt ärgerlich und nimmt ſich vor, den fremden Offi⸗ zier ſelbſt nach ſeinem Regiment zu fragen. Er läßt den ver⸗ dutzten Hauptmann, der ihm faſſungslos und einigermaßen verwundert nachſchaut, einfach ſtehen. „Peinlich,“ meint Nachbauer,„ſehr peinlich.“ Der Walzer iſt zu Ende. Erika zieht Severin Niſche. Sie vergeht vor Angſt: „Was willſt du denn jetzt tun, Severin?“ Severin iſt, im Gegenſatz zu ihr, vollſtändig beherrſcht. Seine Stimme klingt feſt und klar: „Sei nur ganz ruhig, kleine Erika, und mach' dir keine Sorgen um mich.“ „Nein, ich mach' mir keine Sorgen,“ ſagt ſie ihm in rühren⸗ der Hilfloſigkeit nach, aber der Mund, der dieſe Worte ſpricht, zittert. Severin wirft einen kurzen Seitenblick zur Generalsniſche und zu der Generalin. Dann faßt er Erikas beide Hände: „Leb wohl, Erika, und ſei tapfer, wir werden uns bald wiederſehen...“ „Leb wohl Severin! Ich bin ſchon tapfer!“ Die Muſik beginnt wieder. Leroy zweifelt einen Augen⸗ blick lang: ſoll er jetzt tanzen oder den Offizier da, der ihm immer merkwürdiger, bekannter vorkommt, anhalten? Er ſieht ihn quer durch den Saal gehen und plötzlich entſchloſſen, folgt er ihm. Doch bevor er ihn ihm Gedränge der Tanzenden erreichen kann, iſt der Dragonerhauptmann ſchon in die Ge⸗ neralsloge getreten. Leroy ſieht zu ſeinem größten Erſtaunen, wie ſich der Offizier zum General neigt und mit ihm ſpricht. Der General nickt. Leroy bemerkt es ganz deutlich. Dann ſieht er, wie der Offizier den Hermelinmantel der Generalin nimmt und geradeswegs zu der Loge Ihrer Exellenz geht. Er kann gerade noch ſehen, wie er ſich vor der Generalin verneigt. Nun alſo! Ein Offizier, der den General Drouet und deſſen Gemahlin perſönlich kennt, iſt über jeden Zweifel er⸗ haben. Leroys Bedenken ſind überwunden. Und ſchon blickt er ſich ſuchend nach Erika um. Er braucht nicht lange zu ſuchen, ſie ſteht gerade neben ihm. „Den Tanz können Sie jetzt haben“, ſagt ſie, als er ihre Hand küßt. „Ja danke“, antwortet er, noch ein wenig verwirrt.— „Exzellenz verzeihen, daß ich ſtöre“, ſagt in dieſem Augen⸗ blick Severin zu der erſtaunten, etwas ermüdeten Generalin. „Exzellenz, ich komme im Auftrag Seiner Exzellenz, des Herrn Generals...“ Lächelnd und liebenswürdig beginnt Severin, dann wird er ernſter:„Exzellenz möchten das Feſt möglichſt raſch und unauffällig verlaſſen...“ „Um Gotteswillen, iſt etwas paſſiert? fragt erſchrocken die alte Dame. „Noch nicht, Exzellenz, aber..“ mit einem kleinen Sei⸗ tenblick zur Mitte des Saales, wo Leroy und Erika ſtehen, und mit leiſer Ironie in der Stimme:„. es kann allerdings jeden Augenblick etwas paſſieren...“ „Nein, ſo etwas! Ach, bitte, begleiten Sie mich.“ Und zu ihren Damen gewendet, fährt die Generalin fort:„Nur kein Aufſehen, meine Damen, verlaſſen Sie den Saal erſt nach mir und möglichſt unauffällig.“ Die Exzellenz ſteht auf. Severin legt den ſchweren Herme⸗ linmantel um ihre Schultern, reicht ihr dann mit dem verbind⸗ lichſten Lächeln der Welt ſeinen Arm und begleitet ſie, von Bücklingen links und rechts devoteſt gegrüßt, aus dem Saal. Der General, in ein Geſpräch mit einigen hohen Stabsoffizie⸗ ren vertieft, hat von all dieſen Vorgängen nichts bemerkt Erika und Leroy ſtehen immer noch mitten im Saal. „Warum tanzen Sie denn nicht? Jetzt, wo ich mit Ihnen tanzen will, ſtehen Sie da und machen ein ganz abweſendes Geſicht“, ſagt ſie vorwurfsvoll, während ihr Herz jubelt. Severin iſt fort! Gott ſei gedankt! „Ach, ich hatte eine unſinnige Idee“, antwortete Leroy, aus ſeinem Nachdenken erwachend,„mir ſchien es einen Augen⸗ blick, als ob ich das Geſicht dieſes Münzbergers ſchon einmal in St. Vigil geſehen hätte... auf einem Steckbrief... aber es muß wohl doch ein Irrtum ſein.“ „Herr Kamerad Herr Kamerad!“ tönt es da von weitem durch den Saal, und ſich durch die Tanzenden zwängend, er⸗ ſcheint Hauptmann Nachbauer vor Leroy:„Jetzt weiß ich, wie er heißt— der Dragoner da vorhin... Münzberger— Münz⸗ berger heißt er...“(Fortſetzung folgt) in eine — —.. 13. Scheiding(September) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1231 ustan bp,. 5 4 anbopc, Sic ut, gung 1 9 dl punch 21, gun I. 5 Igeleq ole 4 f 3 0 OPI—03T Of- 6 Fr•RJC dur-ceer Biuogusuelgz, gurnpaeß pla dulce gelegt unpred glpgger geia gong: usquex: uspunzc— Amefebne uscan mont age eure eien — 99 9—9˙8 aſpiauvch, elppcd gun jouuoch nvzregenv zen aegipg nvpiaegsnv el feu Lueg: c vo anlzuvas— hob uebunpdner t uenv 91 96 91—81 alpnaejnpachz. 1008:usquesg:uljaegg— ogg 24% auseaup logge aeq ip gipggen geragoac: usque d gavöfnſs munpaes gap ilpgge 0 2 001 elpaen paz,:Lusgued zutieg Lao— use eneg Lon qe eure eee enn eee ehe ne iu geiggonch Lusque d 05 712 05— 9 opzgavn g,.— hoff ace aueh lg aeg aper deiagoncd: usque g: utieg uu— uelfeacß ueuegenclebaog ue ne 081 051 0 alpzugpser inefehnge usgang aufen eos den daenuegic g unpres gupggei zei gun geiagonc: unquneeſ enas aao meeanazg 775 9 2181 Toglun gg: 15 1 zngqubg icſeag aun ugayg ang 1 21 0 92 2 90» a 2 1 e logg 19 04 80 868, 6⁴¹ 08 81T 091 6 6 anhzuvas use! 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Scheiding(September) 1935 Bericht über die badiſchen Obſterzeugermärkte vom 6. bis 12. September 1935 Mitgeteilt vom Gartenbauwirtſchaftsverband Baden In der Berichtswoche gingen die Anfuhren in Bühler⸗ zwetſchgen mehr und mehr zurück. An deren Stelle trat die allſeits begehrte Hauszwetſchge. Es wäre da und dort zu wün⸗ ſchen, maß man dieſe wertvolle Frucht beſſer ausreifen ließe, um ſie nur in der Vollreife an den Verbraucher zu bringen. Reichlicher als zuvor waren die Märkte mit Spätpfirſichen Birnen und beſonders mit Aepfel der verſchiedenſten Sorten beſchickt. Auch bei Aepfel ſei beſonders dringend empfohlen die richtige Baumreife abzuwarten und das Winterobſt gut ausreifen zu laſſen. Es erzielten je 50 Kg.: Bühler Hauszwetſchgen 7—10 RM., Mirabellen 1820 RM., A 20. 30 RM., Pfirſiche B 10—20 RM., Birnen A 10 Birnen B 5—10 RM., Aepfel 5—15 RM. Zwetſchgen 10—13 RM., Pfirſiche 20 RM., Auguſt⸗Notierungen des Getreidegroßmarktes Karlsruhe Großhandelseinkaufspreis per 100 kg, Kartoffeln und Rauhfutter⸗ mittel Zentnerpreis. Frachtparität Karlsruhe bzw. Fertigfabrikate Parität Fabrikſtation. Alle Preiſe von Landesprodukten ſchließen ſämtliche Speſen des Handels, die vom Ankauf beim Landwirt bis zur Frachtparität Karlsruhe entſtehen, und die Umſatzſteuer ein. Monatsdurchſchnitt RM. Inlandweizen, Ernte 3 Feſtpreisgebiet XVII, 76/77 kg. Erzeugerfeſtpreis bis 15. Ernting(VIII) 21.70 Mühl 5 einſchl. Zuſchlag für R. f G. 22.10 Großhandelspreis 22.10 Inlandweizen, Ernte 1935, 76/77 b. Erzeugerfeſtpreis ab 16. Ernting(II: Ft Feſtpreisgebiet W XVII 19.70 Feſtpreisgebiet W XX 20.20 Mübl enfeſtpr. einſchl Zuſchlag für R. f. G. 3— 40 õ/—.60 Grotzhandelspreis 7—.40%/—.60 Sommerweizen 3. Zt. ohne Angebot Inlandroggen, Ernte 1935, e für Ernting VIII): 7172 Eg, Feſtpreisgebiet R XIV 15.80 Feſtpreisgebiet R XVIII. Feſtpreisgebiet R XI 16.50 Mühlenfeſtpr. einſchl Zuſchlag f für R. f. 2 40% 60 Großhandelspreis + 2 40%—.60 Braugerſte, Ernte 1935, je nach Qualität.— 20.85 Induſtriegerſte. Ernte 1935, je nach Qualität 5 19.38 Futtergerſte, Ernte 1935, Baſis 61/62 kg, Erzeugerfeſtpreis für Ernting(VII! Feſtpreisgebiet G VIII 16.— Feſtpreisgebiet G IX 16.20 Deutſcher Hafer. Ernte 1934, Feftpreisgebiet XVII, 487 749 1e frei Erzeugerſtation 17.20 Großhandelspreis nominell a 17.55 Weizenmehl, Baſistype 790. Inlandmahlung. Großhandelspreis im Preisgebiet& VII, Ernting /15. Scheiding VIII/ 15. IX.). 28.65 Frach tausgleich. +—.50 Roggenmehl, Type 997, 75 ig, Großhandelspreis im Preis⸗ gebiet XVI, bis 15. Ernting(VIII) 24.80 Roggenmehl, Type 497, 759% ig, Gro h dels Spr. ab 15. Ernting Feſtpreisgebiet. 3 22.70 Feſtpreisgebiet XVIlIIssmsms 23.35 Feſtpreisgebiet XIX 23.60 Frachtausgleich für 10 Tonnen⸗ Ladungen: 7 50 Weizennachmehl. Ernting(VIII) 5 Weizenbollmehl(Futtermehl), je nach Fabritat. 38 Weizenkleie, W XVII, Ernting(VII.. 11.00 Roggenbollmehl(Futtermehl ß 14.13 Roggenkleie, Feſtpreisgebiet XIV 323355 8 Ill Biertreber g TTT 16.78 Malzkeime 2 Speiſekartoffeln für lange gelbe Sorten mindeſtens 33 jedoch nicht mehr als 5 5 4.37 für runde gelbe Sorten mindeſtens S ͤ KK jedoch nicht mehr als 3„F für blaue, rote und weiße Sorten mindeſtens 7 jedoch nicht mehr als 5 5 53 für gelbe Sorten mindeſtens 2.70 1 7 5E Notierung vom 28. VIII. 35 2 jedoch nicht mehr als 3.— Loſes Wieſenheu, gut, geſund. trocken, je nach Oualität, neue Ernte 3.69 Luzerne, gut, geſund, trocken, je. Qualität, neue Ernte. 4.19 Weizen⸗Roggenſtroh, drahtgepreßt, je nach Qualitſddae. 1.92 Futterſtroh(Gerſte und Hafer) 2.16 —— Schlachtgeflügelpreiſe Schlachtgeflügel, tafelfertig Kleinverkaufspreiſe ie 5. bis 10. September hergerichtet, Wochenmarkt⸗ Pfund in Pfg. für die Zeit vom 8— — Suppen⸗ l 8 9 3 Lauben Ort 1 Hähnchen Hahnen Enten Gänſe junge hühner 8 Sti Stück —— Karlsruhe 80—100 1100—120 70—80 100—120 80—90 50—60 Freiburg 90—100 130 140 70—80 130—140 140 50—60 1 5 2 1 n 1 Konſtanz 85-90 100— 110 70 110— 50 Mannheim 150350 120—300 150-3505350— 400— 50—70 Offenburg 105 140 80 2 7 * Heidelberg] 80-85 100—110 130 130 E 10 70—80 2 1* 5 1 1 N— Pforzheim] 90—100 120—130 100-110 1 50—80 * Preiſe je Stück. Maſthahn. falt Von den badiſchen Schlachtviehmärkten Der Auftrieb auf den badiſchen Schlachtviehmärkten war bei Großvieh und Kälbern genügend, bei Schweinen viel zu klein. An Großvieh waren Tiere der A⸗Klaſſe in großer Zahl vertreten und konnten zu den vorgeſchriebenen Preiſen reſtlos abgeſetzt werden. Die Nachfrage nach Kühen war infolge der kühleren Jahreszeit etwas größer, ſo daß auch dieſe zu feſten Preiſen bald abgeſetzt werden konnten. Auch an Kälbern waren gute Qualitäten ſehr ſtark vertreten. Die Kälbermärkte wur⸗ den bei leicht anziehenden Preiſen ausverkauft. An Schweinen macht ſich die Knappheit immer noch ſehr bemerkbar, ſo daß der Bedarf nicht ganz gedeckt werden konnte. Es iſt zu er⸗ warten, daß in den kommenden Wochen die Nachfrage nach allen Tierarten gut ſein wird, ſo daß die Preiſe ſich auf der der⸗ zeitigen Höhe halten werden. Ein Ueberſchreiten der Preiſe iſt ſtreng verboten und wird unnachſichtlich beſtraft, da auf kei⸗ nen Fall die Preiſe des Fleiſches im Kleinverkauf nach oben hin geändert werden dürfen. Es wurde auch wieder Fleiſch durch Vermittlung der Reichs⸗ ſtelle für Tiere und tieriſche Erzeugniſſe ausgegeben. Die Spe⸗ kulation auf beſſere Preiſe iſt vollſtändig verkehrt. Da genü⸗ gend Fleiſch vorhanden iſt, iſt an eine Preiserhöhung nicht zu denken. An den badiſchen Schlachtviehmärkten vom 9. und 10. Sept. wurden zu den einzelnen Preiſen verkauft in Mark je 50 Kg. Preis S udſ Preis Stüc Preis Stück] Preis.Stück] Preis Stück] Preis. Stüd Preis Stũ Karlsruhe Ochſen 424236 4 Färſen 74 4 6439 50 48 16 3 e 5 42 5 21 14334 542 57 72 762 14 310 41 1. 33 2 55 70 48 61 8 1— 5 — Nabe 1 1 6869 15 60 14 Schweine 38 42 1 30 44 68 18 59 1 53 Ä144 r 5 67 2358 3 14 Zul 2—* 8 0 Bullen 40 3 25 80* 2 66 4257 1 48 1 9 1 8 12 J 65 29 55 2 Mannheim Ochſe 41354 351420 2360 16864549 45 19 0 534 14 18 14 167 235 5 2 15 39 133 14 274 2 2466 7652 4 43 3 2 25 s 2360 65 85 50 6 3 2 2301 2 8 0 2 21 e 4 3 f 3015] Färſen[ Kälber 63 3748 2 28 5 29 14451783 1 62 60461 37 1 Kühe 28 1844 20 80 16120 7585 30 142 1827 154325 75 160 89 29 1 417261042 12374 559 JJ „0 5 41 3473 3 58 22 133 39 824 5 40 672 1857 11 38 1423 239 371 356 17 Bullen 2422 338 31 70 47 55 14 42 112[36 2421 237 169 21 Freiburg Ochſen 38 135 321 114 58 21 53% 90 45 27 134 2 20 3 Kälber 57 452,5 3 44 1 33 88 11 56 7 332 5 18 32 5 58%% 5 31 4 Färſen 66 27.54 34S 5 b Kühe 30 5] Färſen 65 2452 1 1 3 3564 28 50 14% 18 19— 4 17 3 815— 11 VE 6 5 40% 326 2„0„ Bullen 38 325 340 24 61 13 2 4 1437 124 3% 60 37 Schweine 40 236 722 1 27[59 10 53139 3 3 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1235 13. Scheiding(September) 1935 Schu Zz. weil die Saat nicht gebeizt wurde. Erst beizen— dann säen! PRIMUS istder bewährte Apparat für Trockenbeizeu. Kurz-Naßbeize. Ausgezeichnet mit dem ersten Preis Reichs- nährstandschau die Saat vor vogelfraß Das altbewährte Vergällungsmittel S scnkRING-KAHISsAUM A. G. SERUIN Liste 2034 durch den Fachhandel und die Land- maschinenfbrk. Gust. Drescher. Halle(Saale). Allweiler Mehr Milch Tränkebecken Weniger Arbeit Hochzucht Krsches Stahlrongen zehöct von 1936 ab zum Deutschen Ringroggen Winterfest ho ch ertragreich, ertrag scher. Ferner emplehlen„ir im Einvernehmen mit dem Züchter aus der Vermehrung unserer Wirtschaften Hochzucht barsten's Dickkonf Nr. Sa aſgutzüchterei A. Kirsche-Pfiffelba Telefon Amt Pegau Nr. 228 S. Elstertrebnitz ua Schutz marke GEN auch bester Ersatz für Stroh-, Papp und Ziegeidàcher, 9132 seit 50 Jahren laut Zeugnissen hervorragend bewährt! Siegener Akt.-Ges. für Eisen konstruktion, Brücken- bau u. 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Kor Milchgenoſſ —Molkere Isgenoſſenſchaftz erein; L. K. A. V. Landw. Konſum⸗ imverein; K. Konſum⸗ und Milchabſ.- Milchabſatzgenoſſen⸗ Dreſch.— Dreſchgenoſſenſchaftz Winzer.- Winzerg-nonenſchalt; ⸗-ager.— Lagerhausgeno jenſchaft; Gretreide 5 Getreide agerhausgenoſſenſck aft: tri.— Elektrizität Sp. u. D. K.— Spar- und Dar⸗ lehenskaſſe; L. Kr. V.— Ländl. Kreditverein; Kr. V.= Kreditverein; 1 V.= Spar- und Da. enſchaft: L. Sp. u. V. V.- Ländlicher Spar- und Vorſchußverein; B. A. G.- Bezugs- und anne ſch aft des? Tagesordnung: 1. Vorlage des Jahresabſchluſſes Bilanz- und Gewinn- und Verlu Jahresabſchluſſes 155 5 Geſchäftsberichtes und die Vorschläge zur Verwendung üfu des Jagresabſchluſſes: 5.- Verwendung des Gewinnes; 2 7 E 5 ate neuen Statuts; 9.- Beſchlußfaſſung über die Verſchmelzung mit eine en Genehmic des V telz svertre:.= Nei für ausgeſchiedene Vorſtands⸗ und Aufſichtsratsmitglieder; 12. K der Zahl der Vorſtands⸗ 13 Feſtſetzun welchen Anleihen der Genoſſenſchaft und Spareinlagen bei derſelben hreiten ſollen; 14.- Fe Kreditgewähri lehnskaſſen an die Mitglieder und bei Warengenoſſenſchaften bie Warenhöchf eingehalten werden ſoll Erhöhung von nteils: 17.- Annahme einer Dienſtanweiſu= Verlänge ish ſumme: 16.- Beſchlußfaſſung über die Einzahlung des. digung der Mitgliedſchaft: 19.- Beſchlußfaſſung übe i ndung der bi jandenen Reſerv i Aufwertungsf der Generalverſammlung»ur Errichtung des RG. Rü gskontos; 21. 22. Der Jahr hluß ſowie der Gef chäfts sbericht nebſt den rates lieg eine Woche vor der Generalverſammlung zur Eins der Genoſſen auf des Statuts an die neueſten geſetzlichen Beſtimmungen In Nachfolge von„Fortſchrittlicher Landwirt“(Bad. landw. Genoſſenſchaftsblatt)“ und„Badiſcher Bauer“ ſowie„Badiſcher Bauernſtand“ Samstag, den 21. September 1935: Bekanntmachungen Ettlingen, Milchabſ., 8 Uhr,„Grüner Hof“. T O.: 1—5, 7, 21, 22. Beſchluß öſung der Genoſſenſchaft, Wo ahl der Liquidatorer 5 1. Bekanntmachung: Die Genoſſenſchaft wurde durch Beſchluß der Ge neralverſammlung vom 30. Juni 1935 aufgelöſt. Die Gläubiger werden aufgefordert, ſich zu melden. Weiterbeſtehen oder Auf A 9 op, r. Stoll. 1 ſtand⸗ e 8 a b Liquidation nungsbilanz per 1. Auguſt 1935. Aktiva: Kaſſenbeſtand Ettlingen, Milch, 9 Uhr,„Grüner Hof“. TO.: Beſchlußfaſſung über Weiterbeſtehen oder] Rückſt. der N. er 36; Warenvorräte; Inventar 554,3 Auflöſung der Genoſſenſchaft 8 de 5 Liquidatoren. Der Vorſtand: Rupp toll.] Wertpapiere 2300; iligung 1300.; 7064,20.; Kieſelbronn, Milch, 8 Uhr,„Rathaus. 15, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Biſchoff, 837,18 Geſamtaktiva: 25097,57. Paſſiva: Land ank 20 103,80.,; a 7,57. Paſſiva: Land ank 20 103, 2. Ge⸗ Engel ft aben der Mitglieder 102 ,; Reichsgen.⸗Hilfe 4891,77; Geſamtpaſſivaz 25 097,57 K. Landw. Konſum⸗ u. Abſatzverein Pfaffenweiler, Amt Villingen, e. G. m. b. Sonntag, den 22. September 1935: i. Liqu. Die Liquide 52: Fridolin Kleiſer, Joſef Mahler und Leo Neininger. 2097/8 Bohlingen Milch, vorm. 10 Uhr,„Rathaus“. T O.: 11, 13, 14, 21, Beſchlußfaſſung über 1. Betannemachung Durch Beſchluß der Generalverſammlungen vom 25. November 1 1934 die A Warengeſchäftes. Der Vorſtand: Hirt, Sproll. wurde die Genoſſenſchaft aufgelöſt. Die Gläubiger werden aufgefordert, ſich zu melden. Der Liquidations⸗Eröffnungsbilanz per 31. Dezember 1934. Aktiva: Beteiligungen 1361 ,; Forderung an Landw. Genoffenſe chaftsberatung 38 518,10 K.; Golbſchener, Uhr,„Rathaus“. T O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 16, 21, 22. Vorſtand: Berl, Krieg. 95 K V N 5 5 g 2 8 5 3 a— 8 3„95 Hu; Reichsſchatzanweiſungen 3000 7, aben bei Bad. Landwirtſe Grießen, Kornhaus Klettgau, 2 Uhr,„Hermann Spitznagel(Mange)“. O.: 1—5, 7, 171,10%; Kaſſenbeſtand 84,64%; Verlust 262,01 7%; Geſamtaktiva: 430 11, 21, 22. Der Vorſtand: Stoll I, Graf. Paſſiva: RGH.⸗Rückſtellungskonto 7378,30%; Spareinlagen 1242,50.; Kreenheinſtetten, Molkereigen 3 Uhr,„Donautal“. TO.: 1—5, 7, 11, 14, 16, 17, Fandwirtſchaftsbank 35006 Al,; wean do sina, 43 626,80. Spar- und Darlehns⸗ 21, 22. Der V nd: Oexle, Fecht. 5 kaſſe e. G H. i. Liqu. Großſchönach, An 5 ndorf. Die Liquidatoren: Jof Meersburg, 511 Uhr,„Bären“. T.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. Der Vor⸗ Blender, Bürgermeiſter, und Hermann denninger. 2099/10 ſtand: Karrer, Müller 1. 1 Belann 9 J Beſchl 5 5 55 8. M 1905 1 4** 2 9 10„1 8 0 1 4 2 1 itmachung Durc* Beſchluß d 4 3s Bonndorf vom tarz Menzingen, L. Eu. BG. 2 Uhr,„Adler 5 5 61 7. 8, 11, 12, 21, 22, Wahl eines wurde die Auflöſung der Genoſſenſchaft ausgeſprochen. Die Gläubiger werden aufgefordert, Milchrechners. Der Vorſtand: Lehmann, v entzingen. ſich zu melden. Neunkirchen b. Eberbach, Sp. u. DK., ½3 Uhr,„Krone“. TO.: 1—4, 7, 11, 21, 22. Der Liquidations⸗ Vorſtand: Brenner, Klein. 5 Aus sſtände bei Mitgliedern 479,50; Nimburg, L. E. u. G., 2 Uhr,„Krone“. TO.: 1—4, 6, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: vorrat 17, Kaſſenbeſtand 4,81 5 , V. 17— Wild, Reifſteck. 8 kſtellungskonto 96 Sauldorf b. Meßkirch, Sauldorf⸗Rother Sp. u. DK. V., 3 Uhr,„Krone“. T.: 1—4,., 2 5 n 6—8, 11—22. Der Vorſtand: Kempter, Schellinger. genoſſe cha, Gi ndelwangen e. G. m. b. H. i. Liqu. Die Liquidatoren: Joſef— 2 4 R—— 1 2 nd oſef Wern 2101/0 Sinzheim, Amt Bühl, Mi. u. Wirtſchgen., 3 Uhr,„Sternen“. TO.: Abernahme eines 7 3——e röffnungsbilanz per 8. Mürz 15 bei Ge Ver tu 2 — 1300 N 5 Ge amtpaſſiva: 1 und Abſah 300 7 Buchforderungen Geſchäftsanteils der Milchzentrale Baden-Baden, 21. Der Vorſtand: Hillert, Ernſt. Liquidations Er Aftiva: Beteiligungen Schlatt a. R., L. B. u. AV., 2 Uhr,„Löwen“. TO.: 1—5, 7, 11, 12, 21, 22. Der Vorſtand: 104,35 ,; Kaſſenbeſte Ge wi 934 9 2; Geſamta aktivaz Hanloſer, Lehmann. 1661 1 A; abenreſte 70* Geſamtpaſſiva: Schliengen, Erſt. Markgr. Winzergen., 2 Uhr,„Krone“. To.: 1—5, 7, 11, 19, 21, 22. 16619 fsgenoſſenſch alt„Marbach, Amt 10 8 Der Vorſtand: Seemann, Keßler. e. G. m. Liqu. Die idatoren: Joſef äffner, A 5 8 l R 4. T O.: 1—5, 7, 21, 22. Der Vorſtand: Oechsne 2. 5 * N. 1 Uhr,„Rathaus. To.: 48,7, 2ʃ, er Vorſtand l 8 2 Bekanntmachung: Durch die Beſchlüſſe der Generalverſammlungen vom aver. und 21. Juli 1935 wurde die Genoſſenſchaft aus Rationaliſ gründen aufgelöſt und das 1 8 Warengeſchäft der Milchgenoſſenſchaft angeſchloſſen. Die Gläubiger werden aufgefordert, Montag, den 23. September 1935: ſich zu melden. Landw. Konſumverein Oberwihl e. G. m. u. H. i. Lig. Die Liquidatoren: Kaltenbacher, Friedrich Bächle und Joſef Stäuble. Nußbaum, Molkereigen., 8 Uhr,„Rathaus“. T O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Nagel, Lindenmeier. Rauenberg, Winzergen., 8 Uhr,„Lamm“. T O.: 1—5, 7, 11, 17, 21, 22. Der Vorſtand: 2. Bekanntmachung: In 5 Generalverſammlung vom 28. Ji uli 1935 wurde der Geſchäfts⸗ anteil auf 30 ,, feſtgeſetzt. Die Gläubiger werden hiermit aufgefordert, ihre Forderungen geltend zu machen. Landw. Ein⸗ und Verkaufsgenoſſenſchaft Auerbach, Amt Kehl e. G. Fischer, Greulich. m. b. H. Der Vorſtand: Albert Wilhelm Walter, Karl Göpper. Mittwoch, den 25. September 1935: 3. Bekanntmachung: Gemäß Beſchluß der Generalverſamm dung vom 3. Juni 1934 wurde die Haftſumme von 500%% auf 300% herabgeſetzt. Die Gläubiger werden aufgefordert, Stetten b. Meersburg, L. K. u. A V., 8 Uhr,„Rebſtock“. T O.: 1—5, 6, 7, 11, 21, 22. Der ſſich zu melden. Landw. Ein⸗ u. Verkaufsgenoſſenſch aft Schönfeld, Amt Tauberbiſchofs⸗ Vorſtand: Walſer, Futterer. heim e. G. m. b. H. Der Vorſtand: Florian Schäfer und Michael Oechsner. ücherſchau Grunde von den Verfaſſern mit warmen Worten ermuntert, auch Imker zu werden. Bei Berückſichtigung der verſchiedenen „Die Bienenweide in der Praxis.“ Unter Berückſichtigung Vorſchläge des Buches, muß es in der Tat an vielen Stellen des Fett⸗ und Eiweißplanes von Bauer Hubert Venſchott möglich ſein, für die Bienen eine lückenloſe Tracht, und damit und Dr. Franz Rinſche. Verlag der Leipziger Bienenzeitung die unentbehrliche Grundlage einer erfolgreichen Bienenzucht in Leipzig 1934. Preis des Einzelheftes 65 Pfg., bei Sammel⸗ zu ſchaffen. Die letzten Kapitel beſprechen noch kurz aber eben⸗ beſtellungen Ermäßigung. Dies iſt eine ausgezeichnete kleine falls klar und gut, was durch Steigerung des Obſtbaues, durch Schrift, die ſich beſonders an die Bauernimker wendet, aber Vorſicht beim Spritzen, durch Anpflanzen von honigenden auch für nicht imkernde Bauern höchſt leſenswert und beach⸗ Sträuchern und Bäumen, und durch ſonſtige forſtwirtſchaftliche tenswert iſt. Wer keine Bienen hat, wird gerade aus dieſem Maßnahmen zur Förderung der Bienenweide geſchehen kann. 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Scheiding(September) 1935 Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden Folge 37— Seite 1237 T an im Selbſt- 3 unterricht mit 110 Bildern ie lernen bequem u. — S ſicher zu Hauſe alle 81 alten u. neuen Tänze: der 0 gute alte Walzer(auch links. herum), Polka, Nheinlän⸗ der, Menuett, Figurentänze uſw., ferner Foxtrott, Glow⸗ for, Tango, Steptänze, engl. waltz, Boſton uſw. Jeder Schritt genau abgebildet Bekämpfung der und erklärt.— Dazu:„Die Kunſt zu plaudern und ge⸗ 22 Kornkäfer 2 wandt zu unterhalten“, die 5 Sie befählgt, Eingang in beſſere Geſellſchaft zu finden. Beſtellen Sie die 1 936:„Der flotte, redegewandte 10 2 — 1* 4 3 fre achnahme Kit 2% derte] Westfalia sind bisher 1 8 9 Buchversand Butenberg Dresden⸗U. 346 5 Kein stsrender Gerueh Solche Ziffern Sefahrlose Anwendung l beweisen am sichersten, welche Düngerstreuer 7 Zu ſehr günſtigen Sommer⸗Preiſen immer gekauft wurden, weil sie auch bei evtl. 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