1 Fehlschläge zu überwin- Schriftleitung: Fernruf 8280 te werden nur bet Rückporto 3 uck ſämtlicher Ar⸗ tikel iſt nur mit b er Genehmiguna der Schriftleitung geſtattet.— Anzeigenannahme: Karlsruhe Ettlinger Straße 12. Fernruf 4082. Zuſchriften nur nach Karls⸗ ruhe, Poſtſach 187 Anzeigenſchluß: Montag mittag. Das Wochenblatt erſcheint teden Samstag Folge 36, 110. Jahrgang Allee 16. näht Verlag: Reichsnährſtandsverlag G. m. b. H. Zweignieder⸗ e laſſung Baden Karlsruhe Fernruf 4082/83 Be⸗ zugspreis vierteljährlich 1,32 RM. leinſchl. 9 Rpf Poſtzeitungsgebühr) und 18 Rpf. Zuſtellgebühr B abbeſtellung muß durch den Bezieher ſchriftl. beim 2 zum Vierteljahresſchluß bis ſpät am 20 des letzten Quar⸗ talsmonats erfolgen. Alle Zahlungen an Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 18830 od. an die Bad Landw.⸗Bank Karlsruhe. Karlsruhe, 5. September 1942 Saal und Ernte! Von Landesobmann Franz Merk, M. d. R., Grafenhausen Der natürliche Arbeitsgang im Leben des Landvolkes verlangt, daß jeder Ernte die Saat vorausgeht. Erntemenge und ertrag hängen von der Intensivität der geleisteten Saat- arbeit ab. In diese Saatarbeit ist nicht nur die Einsaat des geeigneten Ernteprodukts selbst zu rechnen, sondern auch die Arbeit an Boden und Pflanze selbst; denn nur eine immer- währende Arbeit am Produkt sichert eine gute Ernte und hilft. klimatische, tierische und pflanzliche Widerstände am Wachs- i Ein Bauer. tum von Saat oder Setzlingen zu überwinden. der sich auf den Stand- punkt stellt. intensive Vor- arbeit an seiner Saat hätte keinen Wert, da er ja doch machtlos gegen Auswin- terung. Frostschäden oder Hagelschlag, ist undenk- bar und wäre eben kein Bauer. weil er aus lauter Schwarzseherei das Leben verneint Dei richti Klima nicht beirren und wird, allen Naturgewalten zum Trotz, doch ernten, weil er versteht, durch seine lebensbejahende in- tensive Arbeit, der besten Voraussetzung für eine gute Ernte, unabwendbare den. Das deutsche Land- volk ist jahrhundertelang durch seine Raumenge Stiefkind und Prügelknabe einer es hemmenden staat- lichen und völkischen Um- gebung gewesen Genera- tionen war es Fronsklave plutokratischer. weltlicher und geistlicher Herren- schichten. Trotzdem hat der deutsche Bauer immer gesät und geerntet, und mehr wie einmal in der deutschen Ge- schichte war unser Bauerntum trotz seiner Unfreiheit der keimende Samen für eine neue Volkswerdung in deutschen Landen. Als endlich die Erlösung aus dem Joch jahrhun- dertelanger Leibeigenschaft erfolgte, kam das liberalistische Zeitalter und machte die Bauern zu Knechten von Geld und Zins, ohne ihnen anderseits den bisher selbstverständlichen Schutz ihres Arbeitsertrags zu garantieren. Die jüdisch- kapitalistischen Fronvögte dieser neuen Aera waren bauern- fremd und bauernfeindlich. Für sie war die bäuerliche Pro- Auktion nur insofern von Interesse, als sie daran verdienen konnten. Das geschah meistenfalls an jenen Produkten, die Der Blauen im Südſchwparzwald irgendwo in der Welt möglichst billig und reichlich erzeugt wurden. Mit Recht schreibt Pg. Herbert Backe, der heu- tige verantwortliche Leiter der deutschen Ernährungs- und Bauernpolitik, in seinem neuen Buch:„Liberalismus ist Raubbau an den Lebensgütern!“ Dieser Raubbau irgendwo auf den jungfräulichen, nie genutzten Böden überseeischer Länder war der große Kassenschlager des jüdischen Finanz- kapitals, aber auch gleichzeitig der Totengräber des europä- ischen Bauerntums, das mehr und mehr überflüssig wurde, als drüben in Uebersee, ge- speist von riesigen Wei- zenfarmen und Viehherden, Getreide- und Fleischfabri- ken aufblühten. Die„ameri- kanischen“ Farmer als Handlanger der Bank- und Börsenjuden, vernichteten dadurch selbst die daheim gebliebenen Nachkommen ihrer Ahnen, die einst als Bauernpioniere übers große Wasser gezogen waren, um Neuland zu erschlie- Ben. Diese Entwicklung ist die Grundursache da- für, daß nun schon zum zweiten Male die neue Welt, entgegen den einst aufgestellten Gesetzen der Monroedoktrin, sich in die kriegerischen Auseinander- setzungen der alten Welt hineinmischt, oder sogar der eigentliche Urheber des jetzigen, größten Welt⸗ krieges aller Zeiten ist. Das alte Naturgesetz des Bauerntums, wie die Saat, 80 die Ernte, wurde durch die Industrialisierung und Kapitalisierung ungeheuer großer und fruchtbarer Landflächen in Amerika und durch die Umwandlung des dortigen Bauerntums in Farmerprole- tariat über den Haufen geworfen. Die Folge War, daß in den Hochburgen des europäischen Liberalismus in England und Frankreich, die bäuerliche Struktur ganz oder minde- stens teilweise abstarb,. und die meisten Länder der alten Welt mehr und mehr vom überseeischen Brotkorb abhängig wurden. Gold und Brot waren die Machtmittel, mit denen die jüdische Hochfinanz ihre Weltherrschaft aufbauen wollte und der Untergang des riesigen russischen Agrarsektors, des europäischen Bauernreiches, im ebenfalls jüdisch diktierten Bolschewismus, sollte der alten Welt jede Möglichkeit rau- ben, sich noch einmal von dieser jüdischen Weltdiktatur los- Aufn.: H. Lossen lösen zu können!— Der deutsche Bauer weiß, daß gute Ernten nur aus einer mit vieler Mühe und Arbeit gehegten und gepflegten Saat sprießen können. Der Lohnfarmer irgendwo in Uebersee aber säate in einen jahrhundertelang ausgeruhten Steppenboden, auf dem seit urdenklichen Zeiten das Steppengras vermoderte und gewaltige Herden wilder Büffel den Dung erbrachten, Jahr für Jahr seinen Weizen und erntete ohne weitere Arbeit Rekorderträge, die den ge- ordneten Weizenmarkt als Grundlage aller intensiven Bauern- arbeit über den Haufen warfen. So wurde mit den riesigen Prärien Nordamerikas Raubbau getrieben und ihre Erträge an den Börsen der Wallstreet als Handelsprodukt durch die Hand der Finanzjuden laufend, sollte das Grab der euro- päischen Einzelbauern werden. In den Pampas Sũüdameri- kas schuf man die Weidegründe für die großen Fleisch- fabriken, die mit ihrer Gefrierfleischproduktion die bäuer- liche Fleischerzeugung sonstwo illusorisch machen sollten. Unsere ũ he weiden am La Plata, verkündete man als Zzeitbeginn einer neuen Aera großspurig der alten Welt. Ob man mit diesen Raubbaumethoden auf die Dauer eine wachsende und immer höhere Ansprüche an das Leben stellende Menschheit ernähren konnte, darüber machten sich die jüdischen Weltdiktatoren ebenso wenig Gedanken, wie die von ihnen restlos gekauften Staatsmänner vom Schlage eines Roosevelt oder Churchill. Für die jüdisch plutokra- tische Oberschicht reichte es schließlich immer noch, wenn auch die Prärien durch den Raubbau versandeten und im Herzen des nordamerikanischen Kontinents allmählich eine neue Sahara entstand. Wenn arische Völker wie 2. B. das deutsche, mit der Zeit vor Hunger gestorben wären, dann wäre das nur im weiteren Ausbauplan der jüdischen Welt- diktatur gelegen. Die Juden haben ja auch dem ägyptischen Gastvolk, nachdem es sie lange genug ernährt hatte, im Roten Meer den Untergang bereitet. Dieser weltweisen Entwieklung war man im jüdischen Lager so sicher, daß schon im Dezember 1924 das damals jüdisch dirigierte Berliner Tageblatt schreiben konnte:„Das Zeitalter der Weltlandwirtschaft ist angebrochen und der europäische Einzelbauer hat dem dadurch Rechnung zu tra- gen, daß er so schnell wie möglich von der Bildfläche ver- 15 schwindet! Diesem jüdischen Befehl schien kaum mehr irgendwo in Europa ein Widerstand entgegenzustehen. Im Deutschland der Systemzeit hatten Saat und Ernte ihren Wert verloren, denn der deutsche Bauer verelendete bei vollen Scheunen. Seine Produkte hatte man schutzlos der Auslandskonkurrenz preisgegeben. und trotzdem konnte man dem Konsumenten kein billigeres Brot zukommen lassen, weil der Jude sich die Säcke füllte. In Frankreich zerfielen die Höfe und ver- ödeten die Dörfer, denn der Franzose erachtete es in seiner Sattheit nicht mehr für notwendig, Bauernarbeit zu leisten. In England sank der Anteil der bauerlich tätigen Menschen auf 6 Prozent der Gesamtbevölkerung: hier hielt man sich trotz der U Bootblockade im Weltkrieg 1914/18 für stark genug, in Zukunft die Lebensmittel aus seinen Kolonien zu holen. Golfplätze und weite Fuchsjagdreviere lagen den plutokratischen, landbesitzenden Lords naher wie Kornäcker. In Sowietrußland führte man das Kolchossystem ein, und in der„Kornkammer Europas“ verhungerten durch jũdisch- bolschewistische Miß wirtschaft Millionen von Menschen. In den kleinen europaischen Demokratien aber kursierte das jüdische Gold und machte die Menschen faul und weich. Wo man noch eine hochintensivierte Landwirtschaft trieb, beherrschte das jũdische Finanzkapital den dafür notwen- digen Futtersack genau so, wie anderswo den Brotkorb. Alles schien in bester Ordnung, und der Jude fühlte sich 9 als Herr der nach ihm tendierenden liberalistischen elt Nun kam der Führer und warf alle jüdischen Weltherr- schaftspläne über den Haufen. Er machte Deutschland wie- der groß und stark und schuf mit seiner Saat einer neuen deutschen Volksordnung die Voraussetzung für eine Ernte, die den Weltneubau, entgegen der jüdischen Absicht, auf der eigenen Kraft und Leistung der noch innerlich gesunden Völker gewährleistete. Nach der ewigen Wahrheit, daß nur derjenige einer Ernte wert ist, der rastlos und mühevoll Saatarbeit verrichtet, Niet Belselfelegen, sondern lesen: Saat und Ernte „Für Kriegsteilnehmer vorbehalten“! Wahrung der Arbeitsdisziplin im Kriege Flachsernte und Flachsabnahme Kartoffelernte beschleunigen Arbeitskalender für den Monat September Wie verdaut das Schwein? 514 spornte der Führer sein Volk und andere befreundete Na- tionen zur höchsten Arbeitsleistung auf allen Gebieten an. Dies ist im Grunde genommen die Ursache des deutschen Wunders, das eigentlich gar keines ist, sondern nur die aus- schließliche Frucht intensiver, mühevoller, totaler Arbeits- und Leistungsentfaltung. Politisch ist Adolf Hitler mit sei- ner nationalsozialistischen Erziehungsarbeit an unserem Volke den andern überlegen, weil sein eigener rastloser Ein- satz den deutschen Menschen zu jener volksgemeinschaft- lichen Einheit zusammengeschweißt hat, die ihn als Volksführer beauftragt und befähigt, jederzeit aus der ge- gebenen Situation heraus so zu handeln. wie es ihm die Volks- und Staatsinteressen für richtig erscheinen lassen. Militärisch ist die deutsche Wehrmacht durch ihre intensive Einarbeit an jeder technisch auf das höchste präzisierten Waffe allen anderen voraus. Der beste Soldat im Besitze der besten Waffen siegt auch gegenüber überlegenen Massen- und Waffenzusammenballungen, was uns der Krieg gegen den Bolschewismus lehrt. Aber auch wirtschaftlich sind wir den anderen überlegen, weil der Führer alle kapitalistischen Ueberbleibsel der Vergangenheit ausgemerzt hat und so in der Waffenproduktion und in unserer Rüstungskapazität keine hemmenden Nebenerscheinungen den Produktionsgang stören können. Was sein muß und notwendig erscheint, muß und wird bei uns geschaffen. Während unsere Gegner sich noch darüber den Kopf zerbrechen, ob Schiffe,. Flug- zeuge oder Panzer vordringlicher sind, steigt unsere Produk- tion am laufenden Band, ohne geringste Debatte, und jeder deutsche Mensch weiß. daß das. was der Führer anordnet, immer das Richtige ist. Ernährungspolitisch haben inten- sivste bäuerliche Arbeit und die vorhandenen Vorräte uns solange vor dem Hunger bewahrt, bis die Kraft unserer Wehrmacht, den für uns notwendigen zusätzlichen Lebens- raum erkämpft hatte, der nach seiner restlosen Mobilisie- rung uns vor jeder Notlage in der Zukunft schützen wird. Alles, was uns wieder groß und stark machte, mußte allen Widerständen zum Trotz und oft genug unter Einsatz aller verfügbaren Kräfte, schwer erarbeitet und erkämpft werden. Aus dem Nichts, einem Chaos und Scherbenhaufen heraus beginnend. mußten Führer und Volk den fast aussichtslos erscheinenden Kampf gegen eine ganze feindliche Umwelt aufnehmen. Wort und Tat standen am Anfan BEN ginnens. sie senkten sich als Saat in die deutschen Herzen. Die erste Ernte für Adolf Hitler war das Vertrauen, das ihm die ganze Nation mit der Machtübernahme entgegenbrachte. Gemeinsame Arbeit und beispiellose Leistungen waren in den Jahren des Aufbaus die weiteren Früchte des Erfolges, die des Führers zielbewußtes Werk krönten, bis der Tag heran- kam, wo der Neid der feindlichen Umwelt die Kriegsfackel in sein für Volk und Welt gleichermaßen segensvolles Auf- bauwerk hineinwarf. Nun gehen wir in das vierte Jahr des größten und schwersten Krieges aller Zeiten. Dank der über- menschlichen Leistungen der Soldaten an allen Kriegsfron- ten und der Heimat in der kriegsbedingten und kriegswich- tigen Arbeit sind alle Pläne und Absichten übermächtigster Gegner an der zielklaren und überragenden Kriegs- und Staatsführung Adolf Hitlers gescheitert Nichts ist wahrlich uns und unseren Verbündeten geschenkt oder gestundet wor- den: war ein Gegner aus dem Felde geschlagen, dann führte das jüdische Gold neue Feinde gegen uns heran. Strengste Winter und ungünstige Sommer verdarben uns die Ernten. Härteste Widerstände jeder Art mußten oft genug über- standen werden, um in steter höchster Kraftanstrengung alle Krisen zu meistern, die uns den Sieg streitig machen woll- ten. Der schwerste Kampfgegner, das bolschewistische Mas- sengemisch, instinktlos und blind. wie eine sture Vernich- tungswalze in den Kampf getrieben. erwies sich wider un- seren Erwartungen als der Feind. auf den alle unsere Geg- ner die Hoffnung gesetzt hatten, daß an diesem Koloß un- sere Kraft zerbrechen würde. Trotzdem wird die geniale Feldherrnkunst Adolf Hitlers und die Kampfkraft der deut- schen und verbündeten Truppen auch diesen, für militärisch unbesiegbar gehaltenen Feind. den letzten Festlandsdegen und Handlanger der jüdischen Weltdiktatur. zusammen- schlagen. Das Ausharren der Ostfront im schwersten Win- terkrieg aller Zeiten hat hier jene Saat gelegt. die in den sich nun anbahnenden Vernichtungsschlachten gegen die bolsche- wistischen Heeressaulen ihre tausendfache Ernte tragen wird. Saat und Ernte sind der ewige Kreislauf allen Lebens, wer diesen verläßt, gibt das Leben selbst auf. Bauer und Volk werden ewig sein, solange sie danach handeln. Wer glaubt, ernten zu können, ohne vorher in rastloser Arbeit die Saat vorbereitet zu haben, dem wird nur ein befristetes Zeitdasein beschieden sein. Was das deutsche Volk unter Adolf Hitlers Führung in wenigen Aufbau- und Friedens- jahren säte, trägt jetzt im Kriege um unsere Selbstbehaup- tung und unser Weiterleben seine Erüchte; was der Führer und der todesmutige Einsatz seiner Soldaten aber im Kriege opfern und leisten. ist die Saat für jene Ernten, die uns durch den Endsieg zufallen und die künftighin dem ganzen deutschen Volke in kommenden Friedensjahren eine sorgen- freie Zukunft sichern werden. Alles das, wofür Deutsche 55 in jahrtausendelangem Kampfe umsonst stritten, bluteten und starben, wird kommenden Geschlechtern als schönste und vollendetste Ernte heutiger Saat in den Schoß fallen: Genug Lebensraum und Platz zum Schaffen, Ackern und Saden und damit alle Voraussetzungen für die Sicherung des ewigen Naturkreislaufes, von Saat und Ernte. Kampf und Krieg sind die Saat, Sieg und Frieden werden die Ernte sein, die das großdeutsche Leben auf ewige Zeiten sichern wird. „Für Rriogs teilnehmer vorbehalten!“ Nach dem Willen des Führers soll die Landzuteilung in den befreiten Gebieten des Ostens erst endgültig erfolgen, wenn die Soldaten dieses Krieges in die Heimat zurück- kehren. Lediglich die Umsiedler und Rückwanderer machen hiervon eine Ausnahme, weil sie infolge der Aufgabe ihrer Höfe und Besitzungen an ihrem früheren Wohnsitz einen Landanspruch in ihrer wiedergeschenkten deutschen Heimat haben. Um den Kriegsteilnehmern Siedlungsland zur Ver- fügung stellen zu können, wird inzwischen der frühere pol- nische oder sowjetische Grundbesitz im Osten von Be- triebsleitern kommissarisch verwaltet. Als Treuhänder für die späteren, jetzt noch un- bekannten Besitzer, die irgendwo als Soldaten an der Front Leib und Leben einsetzen, führen sie in den Ost- gauen die Wirtschaften und Bauernhöfe. So wird es im Wartheland, in Dauzig- Westpreußen, in den neuen Gebieten Ostpreußens und Oberschlesiens, kurz überall dort gehalten, wo nach den Plänen des Reichskommissars für die Festigung deutschen Volkstums das Land im deutschen Osten mit einem lebensfähigen deutschen Bauerntum besiedelt werden wird, um dem Land für alle Zeiten das deutsche Gesicht zu wahren, das frühere weniger verantwortungsbewußte Epochen und Regierungen verwischen und trüben ließen. Aber nicht nur über Bauernhöfen und Gütern, sondern auch über Fabriken und gewerblichen Betrieben stehen un- sichtbar die Worte„Für Kriegsteilnehmer vorbehalten“. Die Notwendigkeit, Großdeutschland und darüber hinaus Europa mit Nahrungsgütern zu versorgen und die Sünden der frühe- ren schlechten Bewirtschaftung wieder gutzumachen und Er- träge und Leistungen zu steigern, aber auch der Gedanke an die kommenden Besitzer, die jetzt noch den grauen Rock tragen, veranlaßt alle kommissarischen Betriebs- führer, ihr Bestes einzusetzen und Muster- betriebe zu schaffen. Auf dem Gebiet des Einzel- handels, wozu auch die Geschäfte des Ernährungshandwerks zu rechnen sind, kommt dies in den Dörfern und Städten des deutschen Ostens auch sichtbar zum Ausdruck: Viele Geschäfte tragen an Stelle des Namens des Inhabers nur die Bezeichnung„Kriegs- teilnehmer betrieb Nr.. Das sind diejenigen Betriebe, die früher Besitz der Feinde des Deutschtums Waren und jetzt durch Treuhänder für den heimkehrenden Soldaten, der sich einst im Osten eine neue Heimat schaffe Will, bewirtschaftet und nach den Grundsätzen eines ehr baren Kauft n rd also jetzt bereits ö 1 irrte und Kriegsteilnehmer Reiches wird und eine gesicherte S gele 6 Ve 1 O W Verse Wirklich Ehrenbürger Existenz findet. Wahrung der Arbeitsdisziplin im Rriege Eine Anordnung des Generalbevollmächtigten für den Arbeitseinsatz Der Generalbevollmächtigte für den Arbeitseinsatz hat mit Wirkung vom 15. August dieses Jahres eine Anord- nung erlassen, die der im Krieg besonders notwendigen Wahrung der Arbeitsdisziplin gilt und die bisherigen von- einander abweichenden Bestimmungen für die einzelnen Wirtschaftsgebiete einheitlich regelt Die Anordnung legt die kriegsbedingten Verpflichtungen für Betriebsführer und Gefolgschaft zum Zwecke der unbedingten Einhaltung des Arbeitsfriedens fest und stellt den Verstoß gegen die Arbeits- disziplin unter entsprechende Strafe. Nach der Anordnung sind die Gefolgschaftsmitglieder verpflichtet, auf Verlangen des Betriebsführers Mehr-, Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit zu leisten. Das Gefolg- schaftsmitglied ist nicht berechtigt, eine Arbeit abzulehnen, wenn sie von der bisherigen Tätigkeit abweicht oder an einem anderen Ort aufgenommen werden muß. Das Fern- bleiben von der Arbeit ohne Entschuldigung, das wiederholte Zuspätkommen ohne ausreichenden Grund und das pflicht- widrige Verlassen der Arbeit stehen unter Strafe, ebenso ein disziplinwidriges Verhalten des Gefolgschaftsmitgliedes, wenn dadurch der ordnungsgemäße Arbeitsverlauf gestört wird Selbstverständlich ist der Arbeitsvertragsbruch unter Strafe gestellt. Ein Arbeitsvertragsbruch kann als vorliegend angesehen werden, wenn keine wirksame Kündigung vorliegt bzw. die Zustimmung des Arbeitsamtes fehlt oder die vor- geschriebene Kündigungsfrist nicht eingehalten wurde. Ver- boten ist ferner jede Handlung, die darauf abzielt, Arbeits- kräfte durch Anbieten günstigerer Arbeitsbedingungen aus ihrem bisherigen ungekündigten Geschäftsverhältnis zu über- nehmen. Neben diesen wichtigsten Bestimmungen ergeben sich aus der Anordnung noch eine Reihe weiterer Vorschriften, die sowohl für die Betriebsführer wie für die Gefolgschaft wichtig sind. Es empfiehlt sich daher für alle Betriebsführer, Abdrucke dieser Anordnung zu beschaffen und sie zu ver- teilen bzw. zur allgemeinen Einsicht für die Gefolgschafts- mitglieder zum Aushang zu bringen.. Es ist selbstverständlich, daß diese Bestimmungen beson- ders im Hinblick auf die kriegsbedingten Verhältnisse getrof- fen sind und daß sie allgemein nur für solche Personen zur Anwendung gelangen, die keine positive Einstellung zu den Erfordernissen des Krieges haben und aus einer asozialen Einstellung heraus in der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft der Heimat störend und hemmend wirken. Es würde also dem Sinn dieser Anordnung widersprechen, wenn Kleinig- keiten und unwichtige Zwischenfälle, wie sie überall im Zu- sammenleben der Menschen einmal vorkommen, zu einer be- sonderen Aktion gemacht werden Grundlage des Arbeits- friedens und der Arbeitsleistung der Heimat bleibt nach wie vor die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Betriebs- führer und Gefolgschaft, eine Verpflichtung, der sich beide Teile nicht entziehen können und dürfen. KIs. Nun bewährt sich auch das Kamel im Kriege. Aufn.: PK Kriegsberichter Sautter(Wb).— In direktem Beschuß ist wieder einer der anrollenden kana- dischen Panzer erledigt worden. In diesem Divisionsbereich haben Artillerie, Pak und Panzerstörtrupps fünfzehn der von den Sowjets zum Angrifi aui ein Dori eingesetzten Panzer kanadischer Herkunft vernichtet. Aufn. PK. Kriegsberichter Weber(Wb).— Lili-Marleen-Kaserne im Osten. Aufn.: PK. Kriegs- berichter Lang(Wb).— Flugwache an der Nordseeküste. Hier stehen unsere Soldaten Tag und Nacht auf dem Posten, um im Westen agrifie der Briten abzuwehren und unseren siegreichen Truppen im Osten eine Rückendeckung zu schaffen. Unser Bild zeigt einen der ungezählten Wachttürme, auf denen Flugsicherungsposten den Luftraum über wachen.(Aufn.: PK. Kriegsberichter Seuffert(Wb) 515 Durch die Kriegswirtschaft bedingt, ist die Fettversor- gung der Bevölkerung auf andere Fettarten verlagert worden. Gerade in den vergangenen Jahren ist oftmals Butter zuge- teilt worden, an Stelle von Margarine oder Schlachtfetten. Sehr viele Haushalte wollen für den Gebrauch in der Küche gar nicht so gerne Butter, sondern die Hausfrauen verlangen ebenso gern Margarine oder auch Oel. Da der Bedarf an Margarine und Oel für die Wehrmacht sehr groß ist, und die Oelsaateneinfuhr aus dem Auslande mehr denn je unter- bunden wurde, sind wir gezwungen, die Erzeugung von Oel- saaten auf eigener Scholle zu betreiben. Durch Werbemaß- nahmen des Reichsnährstandes wurde erreicht, daß in weni- gen Jahren die Oelfruchtanbaufläche ganz gewaltig gestiegen ist. Mit einer weiteren Steigerung dürfte für die kommende Ernte zu rechnen sein. Die Aussaat von Winterölfruchten ist beendet. Nur an wenigen Stellen wird noch Rübsen gesät. Es gilt jetzt, die Oelfrüchte so zu pflegen, daß durch best- möglichste Ernten die Fettversorgung nicht nur sichergestellt, sondern nach Möglichkeit verbessert werden kann. Wir sind ohne weiteres in der Lage, durch einen gesteigerten Oel- fruchtanbau unsere Fettversorgung zu verbessern, wenn wirklich alle mithelfen, Oelfrüchte anzubauen und zu pfle- gen. Gerade auf die Pflegemaßnahmen kommt es an. Die Oelfrüchte wollen„großgehackt“ sein, d. h. öfteres Bearbei- ten verleiht der Pflanze die beste Wachstums möglichkeit. Mit der Durchführung der Hackarbeit sieht es oftmals im Durch verstärkten Oelfruchtanbau Sicherung der Fettversorgung bäuerlichen Betrieb sehr schlecht aus. Vor wenigen Tagen erst berichtete mir ein Bauer, daß er gerne Winterraps bauen würde, wenn er nur die notwendigen Arbeitskräfte zur Ver- fügung hätte. Solche Mitteilungen dürfen wir nicht aufkom- men lassen. Hier muß alles mithelfen! Denn der Bauer baut die Oelfrüchte nicht für sich und seine Selbstversorgung, sondern für die Allgemeinheit, für die städtische Bevölke- rung. Wenn es heißt, Nahrungsmittel zu erzeugen und es fehlt an Arbeitskräften, dann ist es höchste Zeit, daß der Städter dem Bauer bei seiner Arbeit hilft. Wer Oel haben Will, soll sich auch dann, wenn etwa durch den Ortsbauern- führer oder auch durch Parteidienststellen Aufrufe an die Bevölkerung ergehen, mitzuhelfen bei der Landarbeit, für diese freiwillig zur Verfügung stellen. Dort zeigt sich dann im wahrsten Sinne des Wortes die Volksgemeinschaft. Ge- wiß gehören zur Landarbeit geschulte Kräfte, auch das Hak- ken will gelernt sein. Aber derjenige, der willig ist und mit Lust und Liebe hinausgeht, um dem Bauer bei seiner schwe- ren Arbeit zu helfer rd auch durchaus in der Lage sein, in kurzer Zeit d igen Arbeiten zu erlernen Durch Aufrufe ist eine gewe der Oelfruchtanbau- fläche erreicht worden. ndwirt hat bewie- sen, daß er die Notwendigkeit des Oelfruchtanbaues erkannt hat. Er ist freudig mitgegangen, jetzt liegt es nur an der Si- cherung der Arbeitskräfte, davon hängt dann die Sicherstel- lung unserer Fettversorgung weitgehendst ab. Körner. Flacksernte und fflachs abnahme Von Oberlandwirtschaftsrat Dr Helmut Koch, Berlin-Zehlendorf Die Flachsernte ist in vollem Gange. Leide er kann immer wieder beobachtet werden, daß trotz aller der Wirtschaftsberatungsstellen und sonstigen Fl r noch immer ein großer Teil der Anbauer alles glaub 2u wissen, so daß ein Teil der Ernte verdirbt. In rien Gegen- den wird der Flachs sofort nach der Ernte gebündelt und wie Getreide in Puppen aufgestellt. Wenn dieses Verfahren auch besser ist als das Liegenlassen der Flachsschwaden im Dauerregen, so mindert es doch ebenfalls die Qualität. Der noch feucht gebundene Flachs fängt an zu stocken. Außer- dem muß die Sammelstelle die Bündel aufbinden und zu ord- nungsgemäßer Röstbündelgröße zusammenbinden. Das kostet unnötig Geld, mindert die Flachsqualität und wirkt sich in Preisabzügen aus. Flachs muß nach 24 Stunden hochge- bracht, und zwar in Rund- oder Langkapellen oder auf Reu- ter und kann erst in trockenem Zustande zu der üblichen Bündelgröße zusammengebunden werden, worauf er dann sofort eingefahren werden muß, sofern eine Verladung nicht möglich ist. Ebenso verwerflich ist das Bündeln mit Stroh, das immer noch in einigen Gebieten beobachtet werden muß. Dieses Stroh läßt sich nur schwer entfernen und verursacht Schädigungen der Faser. Die teure Entfernung des Strohs geht zu Lasten des unsachgemäßen Anbauers. Flachs darf nur mit Flachs oder noch besser mit Garbenbändern gebün- delt werden. Einzelne Gegenden bündeln Handvolle und bin- den sie dann zu einem Rostbündel zusammen. Die Röste muß dann die Handvollen aufbündeln und das ganze Bund umpacken. Die Unkosten gehen zu Lasten des Anbauers. Ebenso ist darauf aufmerksam zu machen, daß es bei grö- Beren Partien zweckmäßig ist, kurze und lange Flächse, die ja erfahrungsgemäß nicht zusammenwachsen, sondern an verschiedenen Feldstellen vorkommen, getrennt zu verladen, da dies der Röste die Sortierarbeit erleichtert, und außer- dem die Möglichkeit besteht, derartige Partien nicht mit einem Durchschnittspreis zu versehen, sondern verschieden- artig zu bepreisen. In Gegenden mit feuchterem Klima be- steht häufig die Neigung, die Flachsernte zu früh vorzuneh- men. Hierdurch leidet sowohl die Qualität des Flachsstrohes als auch besonders der Leinsaat. Bevor nicht die Mehrzahl der Blätter abgestorben ist, ist Flachs nicht reif und sollte nicht gerauft werden, selbst auf die Gefahr hin, daß die Flachsernte mit der Getreideernte zusammenfällt. Eine ge- naue Durchsicht der in der Anordnung A 1 und A 3 gege- benen Vorschriften und Beachtung dieser Vorschriften würde manchem Anbauer eine höhere Einnahme zukommen lassen, als er jetzt bei der un zweckmäßigen Behandlung seines Ernte- gutes erhält. Kaum ist die Flachsernte im Gange, ergeben sich auch bereits Klagen über die Abnahme. Hierzu sei darauf aufmerksam gemacht, daß die Sammelstellen im allgemeinen schon im eigenen Interesse der Anbauwerbung bemüht sind, für beschleunigte Abnahme, d. h. besonders rechtzeitige Waggongestellung zu sorgen. Trotzdem werden gelegentlich Stockungen entstehen, falls kriegswichtigere Transporte den 516 Wagenpark einzelner Reichsbahndirektionen besonders be- anspruchen. Es wird ae daß der Anbauer, der ja der- 2 4 i n auch auf anderem Gebiete kennt, hier- 1 ann 0 rden, daß einzelne Sammelstelle n treffen, die Abnahme möglichstreibun 8 8 85 os zu ge- stalten. Hier entstehen für die Sammelstellen Kosten, die meist zu vermeiden gewesen wären, wenn Verständnis vor- handen gewesen ist, daß die sofortige Abnahme der Flachs- ernte wichtigste Aufgabe der Sammelstelle darstellt. Sie ist auch allein für eingeschaltete Ankäufer verantwortlich. Ge- mäß den bestehenden Anordnungen sind die Sammelstellen zu sofortiger Abnahme verpflichtet, vorausgesetzt, daß ihnen die Ernte angedient wurde. Falls daher Anbauer auf um- gehende Abnahme Wert legen, müssen sie auf Postkarte ihrer zuständigen Sammelstelle die Erntemenge und Ver- ladeort angeben, erfolgt dann keine Mitteilung über Verlade- termin, so hat der Anbauer das Recht, die Ernte auf Kosten der Sammelstelle einzulagern, d. h. ihm stehen die Grund- gebühr und die Einlagerungsgebühren zu. An Stelle des Ab- rufes durch die Sammelstelle tritt die gleichfalls anordnungs- gemäß vorgeschriebene Festsetzung von Verladeter minen, wobei es Sorge der Sammelstelle ist, diese Verladetermine im Benehmen mit der Reichsbahn so festzusetzen, daß Waggon- gestellung möglich ist. Für den Anbauer ist wichtig, daß er zur Verladung an diesen Terminen verpflichtet ist, andern- falls der Versand des Erntegutes auf seine Kosten erfolgt. Hat der Anbauer mangels Abrufes oder Festsetzung von Verladeterminen seine Ernte eingelagert, so steht ihm ab 1. Oktober eine Grundgebühr von 60 Rpf. je 100 kg und mo- natlich weitere 10 Rpf. je 100 kg bis zu dem Monat zu, in dem der Abruf durch die Sammelstelle erfolgt. Vorausset- zung war, daß er rechtzeitig, d. h. bei Verladebereitschaft seines Erntegutes auch der Sammelstelle angedient hat. Diese Bestimmungen treffen aueh bei Erntemengen unter 5000 kg zu. Es sollte von dieser Möglichkeit mehr als bisher Ge- brauch gemacht werden, weil sie die beste Erziehungsmaß⸗- nahme für diejenigen Sammelstellen darstellt, die aueh heute noch glauben, sich um die Abnahme nicht bemühen zu müs- sen. Bei entsamtem Flachs oder Röstflachs kann die Andie- nung erst nach beendigter Entsamung oder vollendeter Röste erfolgen. Die Einlagerungsgebühr läuft auch erst vom Tage dieser Andienung aus. Anspruch auf Einlagerungsgebühren kann nur gestellt werden, wenn eine Einlagerung erfolgte, nicht also, wenn der Anbauer angedient hat, weder ein Abruf noch Bekanntgabe von Verladeterminen erfolgte und dann die Flachsernte auf dem Felde liegen geblieben ist, bis sich die Sammelstelle zur Abnahme bereit erklärte. Hierfür sind dem Anbauer keine Unkosten entstanden. Den Schaden der Qualitätsminderung durch Verderb auf dem Felde hat er selbst zu tragen. Dazu setzt er sich der Gefahr aus, wegen absichtlichen Verderbs kriegs wirtschaftlich wichtiger Roh- stoffe zur Verantwortung gezogen zu werden Bei der Selbst- entsamung durch die Anbauer ist zu beachten, daß alle Lein- saat bewirtschaftet wird und daher abliefe rungs- Sen * 80 pflichtig ist; das betrifft auch die Leinsaat der soge- nannten Oelleine. Bei Ablieferung von Stroh an eine zuge- lassene Sammelstelle und Leinsaat an zugelassene Händler erhält der Anbauer auf Grund der Ablieferungsbescheinigung für Leinsaat durch seine zuständige Sammelstelle einen Reichszuschuß von 15 RM. je 100 kg. Dieser Zuschuß kann also nicht bei dem Oelsaatenhändler angefordert werden, sondern nur bei der zuständigen Sammelstelle und erst nach Ablieferung des Strohes, das zur Fasergewinnung geeignet sein muß Bei normaler Zusammenarbeit zwischen Anbauern und mrer zuständigen Sammelstelle, zu der auch die Notwendig keit einer Besichtigung der Anbaugebiete und engeren Füh- lungnahme mit dem Anbauer besteht, dürfte trotz mancher kriegsbedingter Schwierigkeiten auch die Abnahme der dies- jährigen Flachsernte schnell und reibungslos vonstatten gehen. Sorgfältige Behandlung des Erntegutes sichert dem Anbauer die besten Erträge; schnelle und entgegenkom- mende Abnahme den Sammelstellen die Bereitwilligkeit der Anbauer zu weiterer Vergrößerung der Anbaufläche. Wie ſoll flacksſtroh behandelt werden? Diese Frage ist an gleicher Stelle schon mehrfach kurz und un mißverständlich beantwortet worden, aber die Unbe- jehrbaren oder Besserwisser nehmen nicht ab. Die Flachs- ernte ist in den meisten Fällen beendet. Dabei wurde wie- derum beobachtet, daß vielfach kleine Bündel von nur 5—10 em Durchmesser gebunden wurden. Das ist falsch und berei- tet unnötige Arbeit. Der Flachs sollte nach dem Raufen 1—2 Tage lose auf dem Felde zum Trocknen liegen bleiben und dann lose in Rundkapellen oder Stiegen aufgestellt werden. Nach Abtrocknung sollte der Flachs in Bündel von 20—30 em Durchmesser gebunden und eingefahren werden. Wenn nun jetzt nach vielfacher Aufklärungstätigkeit wieder ein Teil der Flachsernte in kleine Bündel gebunden wurde, so müssen diese bei der Entsamung wieder aufgebunden wer- den, um dann den Flachs in Bunde von 20—30 em Durch- messer zur Ablieferung zu bringen. Es ist falsch, wenn man nur die kleinen Bündel in große zusammenbindet. Jedes kleine Bündel muß bei der Verarbeitung gelöst werden. Die dadurch entstehende Mehrarbeit kann von dem Flachswerk Osterburken dem Flachsanbauer geldlich abgezogen werden. Das Aufstellen von losem Flachsstroh ist so einfach und eine Arbeit, die so schnell geht, daß es gar nicht zu ver- stehen ist, daß immer wieder kleine Bündel gebunden wer- den. Jeder, der also nun hoffentlich das letztemal kleine Bündei hergestellt hat, bessert seine Fehler aus, indem er bei der Entsamung große Bündel herstellt. Nur dann kann der Flachs als ordnungsgemäß“ behandelt angesehen werden, wenn das Flachsstroh in schönen Bündeln von 20—30 em Zur Erleichterung der Landarbeit! Kartoffelernte In diesem Jahr kommt es ganz besonders darauf an, die Kartoffelernte mit allen vorhandenen Kräften schnell zu bergen. Deshalb: Alle Arbeiten, die mit der Kartoffelernte nichts zu tun haben, auf einen früheren oder späteren Zeit- punkt verlegen! Möglichst vor Beginn der Kartoffelernte zweiten Heuschnitt beenden! 8 ernte nicht schnell Sonst kommt die Kartoffel- ran, weil sie durch die Heu- eite 6 11 n werden muß Nachteile des Handrodens. Das Handroden der Kartoffeln ist eine anstrengende und zeitraubende Arbeit. Trotzdem sind hierbei Ernteverluste nicht zu vermeiden. Außerdem hat das Roden von Hand den Nachteil, daß die menschlichen Arbeitskräfte vollauf mit der Kartoffelernte be- schäftigt sind. während die Spanntiere in dieser Zeit nur schlecht ausgenutzt werden. Vorteile der Erntemaschinen. Kartoffelroder beseitigen die Nachteile des Handrodens. Mit ihrer viel grö- Beren Flächenleistung beschleunigen und sichern sie die Ernte. Sie sparen Handarbeit, die den Spanntieren, die Roder und Wagen zu ziehen haben, nun mit übertragen wird. Deshalb: Alle verfügbaren Roder einsetzen! Sich nicht nur mit diesen Erntemaschinen, sondern auch mit den Samm- lern gegenseitig kameradschaftlich aushelfen! So läßt sich die Kartoffelernte in verhältnismäßig kurzer Zeit sicher be- wältigen. nterbroche Fließ arbeit— Vorratsarbeit Beim Fließ verfahren müssen die Kartoffeln unmittelbar hinter dem Roder von 12 bis 14 Sammlern aufgelesen wer- den. Der bekannteste Fließroder ist der Schleuderradroder ohne Zusatzeinrichtungen. Das Aufsammeln der Knollen können Fangrechen und konische Fangsiebe erleichtern. Bei der Vorratsarbeit rodet die Maschine Reihe nach Reihe, ohne Rücksicht auf das Aufsammeln und legt die Kartoffeln breit- würfig oder in Reihen ab. Schleuderradroder sind zur Vor- ratsarbeit geeignet, wenn sie mit zylindrischen Siebtrommeln ausgerüstet sind. Als Schlepperroder werden sie mit Wurf- und mit Ablegerad geliefert oder mit hoher Drehzahl als einreihige Anbau- oder zweireihige, von einer Zapfwelle an- getriebene Anhängeroder gebaut. In neuester Zeit hat sich angeliefert wird, die am Wurzelende möglichst gleichmäßig ausgerichtet sind und außerdem unkrautfrei sein sollen. Die Entsamung findet grundsätzlich im bäuerlichen Be- trieb statt. Dazu stehen kostenlos durch die Bad. landw. Zentralgenossenschaft, Karlsruhe, Flachsentsamungsmaschi- nen zur Verfügung. Kleinstanbau wird wie bisher üblich mit dem Handkamm entsamt. Sobald die Entsamung durchge- führt ist, wird das Flachsstroh zur Abnahme bei dem zu- ständigen Lagerhaus der Bad. landw. Zentralgenossenschaft angemeldet, unter Angabe der geschätzten Menge. Es ist dazu notwendig, daß der Flachs in einer Ortschaft gleich- zeitig zur Abnahme angeboten wird. Einzelabnahmen kön- nen nur bei größeren Anbauern durchgeführt werden, die aus eigener Ernte einen Waggon selbst beladen können. Wichtig ist, daß in diesem Jahr auch auf die Ablieferung der Leinsaat besonderer Wert gelegt werden muß. Für die abgelieferte Leinsaat wird zu dem bestehenden Festpreis von 38 RM. je 100 kg ein Reichszuschuß von 15 RM. ge- währt, so daß insgesamt 53 RM. für handelsübliche, gesunde, geruch- und schimmelfreie, trockene Ware bezahlt wird. Außerdem erhält der Ablieferer 65 Prozent Oelkuchen zu- rück, sowie ihm auch das Recht zusteht, für die abgelieferte Oelsaatmenge die Anbauprämie in Form von Speiseöl ohne Abgabe der Butter- oder Fettkarte zu erhalten. Die Ablie- ferung der Leinsaat ist kriegsnotwendig, da viele Teile der Wehrmacht das Leinöl besonders dringend benötigen. Da- nach müssen sich alle Flachsanbauer richten und zu ihrem Teil mithelfen, den Rohstoffbedarf an Leinöl für die Wehr- macht zu decken. Körner. 36. Merkblatt beſcsleunigen! ein Vorratsroder bewährt, der nach dem Siebverfahren arbeitet und die Kartoffeln in Reihen ablegt. Vorbedingungen, die erfüllt sein müssen. Um eine möglichst verlustarme und störungsfreie Arbeit der Erntemaschinen zu erreichen, müssen diese Vorbedingungen erfüllt sein: 1. Bestellung durch Vielf ach- und mehr- reihige Bestellgeräte. Der Roder arbeitet in der Kartoffelernte nur dann einwandfrei, wenn die Knollen gleichmäßig tief, möglichst flach und in geraden Reihen, die gleich weit voneinander entfernt sind, liegen. Wie überall beginnt auch hier die Ernte bei der sorgfältigen Bestellung, die man im Kartoffelbau nur durch Vielfach- oder mehr- reihige Bestellgeräte erreichen kann. 2. Entfernen des Kartoffelkrautes. Starkes Kartoffelkraut hemmt die Arbeit des Roders. Zum Kraut- entfernen bedient man sich der Sens e, des Gras mähers oder des Krautschlägers. Beim Grasmäher, dessen Spurweite mit dem Abstand der Kartoffelreihen übereinstim- men muß, baut man am Messer zwei torpedoähnliche Kraut- heber an, die auf Stützen den Messerbalken so tragen, daß er über dem Kartoffeldamm arbeitet. Der Krautschlager für Pferdeanspannung bearbeitet drei Reihen mit einer umlaufen- den Trommel, an der lose Klöppel von verschiedener Länge befestigt sind, die sich der Dammform anpassen. Die Ma- schine wird dann mit einem Aufbaumotor getrieben. Auch Zapfwellenkrautschläger für Schlepperzug werden gebaut. Sense, Grasmäher und Krautschläger verringern die Kraut- masse auf etwa ein Drittel, oft auch auf die Hälfte. Beim Krautschläger wird ein zusätzlicher Arbeitsgang notwendig. Bei Sense und Grasmäher sind es sogar zwei, denn man kommt bei ihrem Einsatz ohne das Zusammenziehen des Krautes mit einem Pferderechen nicht aus. a 3. Sorgfältige Pflege der Roder. Nur Ma- schinen, die in Ordnung sind, arbeiten einwandfrei. Des- halb beim Roder: Auf scharfe Schare und sicher laufende, nicht ausgearbeitete Zerteilorgane achten! Radnaben in Ord- nung bringen! Bedienungshebel leicht gängig halten! Schmiernippel und Oellöcher säubern! Abschmieren nicht vergessen! 51¹ 4. Riehtige Einstellung der Roder. Verluste und Aerger erspart man sich, stellt man die Roder richtig ein. Deshalb: Rodeschare so stellen, daß sie den Boden flach durchschneiden, damit der Damm leicht über sie hingleiten kann! Leichter Boden neigt besonders dazu, sich auf zu steil stehenden Scharen zu stauen. Auf richtigen Tiefgang des Schares achten! Nicht zu tief einstellen, sonst wird die Zugkraft zu groß! Auch nicht zu flach einstellen, sonst wer- den Kartoffeln durchschnitten! Pferde nicht lose am Brust- holz anspannen, sonst wippt die Maschine! Fangsiebe im richtigen Abstand vom Schleuderrad arbeiten lassen, sonst treten Verluste auf! Bei breitwürfigen Maschinen mit Wurf- und Ablagerad Stel lung des Ablagerades genau überprüfen! Es soll lieber an seinem freien Ende zuviel nach vorn als nach hinten stehen. Verluste ver meiden! Hat man zu starke Kraut- bestände beseitigt, für gründliche Pflege gesorgt und die Ma schine richtig eingestellt, leisten die Roder große Flächen am Tag: Im Fließverfahren schafft jede Maschine 1 bis 1 ha täglich. Zweireihige Vorratsmaschinen roden 4, unter gün- stigen Verhältnissen sogar 5 ha in der gleichen Zeit. Bei diesen Flächenleistungen sind Verluste unausbleiblich. Als Vergleich mögen die Verluste der im Boden verbleibenden Knollen, die 5 bis 7 v. H. betragen, beim Handroden gelten. Bei FlieBverfahren- Roder betragen diese Verluste 6 bis 10 v. H., bei Breitwurf-Vorratsmaschinen 10 bis 15 v. H. und bei neuzeitlichen Rodern nach dem Siebverfahren rund 5 v. H. Trotzdem mit einer Ausnahme die Verluste höher liegen als beim reinen Handroden, ist es doch besser, sie vorläufig in Kauf zu nehmen, als sich der Gefahr aussetzen, die Kartof- feln nicht rechtzeitig aus dem Boden zu bringen. Wird maschinell gerodet, ist es aber dann unbedingt erforderlich, gründlich nachzueggen und mit der„Bornimer Kralle“ nach- zuarbeiten, um die Verluste auf ein Mindestmaß zu begren- zen. Diese Kralle ist ein kleines, harkenähnliches Hand- gerät, mit deren Hilfe man den aufgelockerten Boden beim Auflesen leicht nach zugedeckten Kartoffeln durchsieben kann. Allgemein gilt: Die Verluste sind um so geringer, je trockener und siebfähiger der Boden ist. Noch etwas über den Einsatz der Roder und der Krautentferner. Fliegverfahren-Roder be- währen sich in den Betrieben, in denen die Anschaffung eines teueren Vorratsroders nicht möglich und in denen die Zug- kraft beschränkt ist. Sind hier nicht genügend Arbeitskräfte vorhanden, muß jeder jedem helfen. Breitwürfig arbeitende Vorratsroder sind da am Platze, wo man zweireihig arbeiten kann, um groge Leistungen zu erzielen Vorratsroder mit Reihenablage haben im allgemeinen einen höher gkraft- bedarf, der nicht von jedem Betrieb befriedit werden kann. Kartoffelkraut mit der Sense zu mähen, lohi 11 nur auf kleinen ächen, also meist nur in Familienbetrieben. Den Gras- näher setzt man gern beim Fließ verfahren ein, weil sein Um- dan billig ist und er trotzdem in seiner Leistung zufrieden- stellt. Krautschlager kommen für größere Betriebe und für gemeinscha satz in Frage. Sie leisten die beste Vorarbeit f der mit Reihenablage, die gegen Kraut empfindlicher als die übrigen Roder sind. Orrat Richtig eingesetzte und bediente Kartoffelroder setzen den Handarbeitsaufwand der tear nte bis zur Abfahrt um 30 bis 50 v. H. herab. Sie gewähren also eine erhebliche Arbeitsersparnis und sichern die Kar- toffelernte auch bei geringerem Arbeitskräftebesatz! Auskunft erteilt die zuständige Landwirtschaftsschule und Wirtschaftsbera- tungsstelle.— Herausgegeben vom Reichsnährstand und vom Reichskuratorium tür Technik in der Landwirtschaft. Berlin W 9. Hermann-Göring-Straße 2/. Arbeitskalender für den Monat Jeptember Von Oberlandwirtschaftsrat Dr. Weis ner, Karlsruhe Während mit Ablauf des Monats August in der Rhein- ebene und in den Vorgebirgslagen die Getreideernte wohl restlos unter Dach und Fach gebracht werden konnte, wird im Monat September in den mittleren und höheren Lagen der Einbringung der Getreideernte die ganze Arbeitskraft dem bäuerlichen Hof gewidmet sein müssen, um nicht nur das Brotgetreide, sondern auch die Sommerung rechtzeitig und bei guter Beschaffenheit zu ernten. Die, dureh das späte Frühjahr bedingte Verzögerung im Wachstumsab- lauf unserer Getreidepflanzen, wirkte sich in den höheren Lagen etwas mehr aus, wie in der Rheinebene, so daß gerade in den Mittel- und Hochlagen der Monat September scharfe Arbeitsspitzen im bäuerlichen Hofe bringen wird, die, wenn das Wetter einigermaßen günstig ist, allen Schwierigkeiten zum Trotz gemeistert werden Nebenher muß allerdings auch die Oehmdernte durchgeführt werden und gegen Ende des Monats an die Einbringung der Hackfruchternte gedacht werden, damit diese nicht allzu stark in den Monat Oktober verlagert wird. Zu all diesen, viel Handarbeit er- forderlichen Arbeiten kommt dann noch die Bestellung von Winterölfrüchten, Wintergerste und Winterrog⸗ gen und in den Hochlagen, soweit möglich, die Aussaat von Winterrübsen, Wintergerste, Winterroggen und Winterwei- zen, so daß der Monat September für unsere bäuerlichen Höfe ein gerüttelt Maß von Arbeit bringen wird. Die größte Erleichterung für die rechtzeitige und saubere Durchführung aller dieser Arbeiten bringt in erster Linie ein günstiger Witterungsverlauf, aber auch eine richtige Einteilung und Planung ist unerläßlich, wenn alle diese Arbeiten reibungslos und programmäßig geleistet werden sollen. Der starke Arbeitsanfall im Monat September verlangt für jeden Hof eine klare Planung der zu leistenden Arbeiten, so daß es zunächst eine Selbstverständlichkeit sein muß, daß der An bau- und Düngeplan für jeden einzelnen Hof festliegt. Wer erst jetzt seine Acker- und Düngeeinteilung machen will, kommt dabei sicherlich auf die schiefe Ebene. Denn er wird im Drange der vielen Arbeiten und gar, wenn er noch durch ungünstige Witterung in der Durchführung derselben gestört wird, in Schwierigkeiten kommen ein ganz gefährlicher Zustand für einen bäuerlichen Hof, weil ja gerade jetzt im Herbst die Grundlage für das Ernte- Jahr 1943 geschaffen oder vorbereitet werden muß. Wo es nicht möglich war, in den letzten Augusttagen den Winterraps in der Rheinebene zur Aussaat zu bringen, muß jetzt in den ersten Septembertagen die Aussaat von Winterrübsen zur Durchführung gebracht werden Für die mittleren und höheren Gebirgslagen wird sich der Anbau von Winterrübsen überhaupt mehr empfehlen, jedoch muß die Saat ebenfalls bereits in der zweiten Augusthälfte ausge- bracht sein, da eine Aussaat von Winterrübsen in den hö- heren Lagen selbst in den ersten Septembertagen sehr ris- kiert ist. Ich hoffe, daß mein rechtzeitig gemachter Vor- 51 schlag, die Winterölfruchtäcker innerhalb einer Ortsb: schaft ge meins am Sa viel A lun hat, weil dadurch schon eine gewisse Garantie für den ge- wünschten Erfolg gegeben sein dürfte. Die Winter gerste hat in diesem Jahr, bedingt durch den langen und kalten Winter, sehr unterschiedliche Erträge gebracht. Dort, wo sie im Ertrag enttäuscht hat, oder gar dem kalten Win- ter zum Opfer gefallen ist, liegt die Schuld zum Teil auch an technischen Bestellungsfehlern, meist an zu später Aussaat! Die Wintergerste muß gut bestockt sein, wenn sie in den Winter geht und das kann sie nur, wenn sie recht- zeitig gesät wird. Für die Rheinebene muß die Winter- gerste spätestens in der zweiten Hälfte des Monats September gesät werden, noch besser um die Monatsmitte und für höhere Lagen ist das Gelingen des Anbaues am besten gesichert, wenn die Aussaat zwischen dem 10. und 20. September erfolgt. Spätere Saattermine sind immer ge- fährlich und tragen den Keim des Mißlingens in sich Darum müssen jetzt gleich zu Beginn des Monats die für Winter- gerste vorgesehenen Aecker mit einer guten Saatfurche ver- sehen werden. Die Kaliphosphatdüngung ist zu verabfolgen und wenn der Acker 8—10 Tage abgelagert ist, muß die Aus- saat durchgeführt werden. Saatgut steht genügend zur Ver- fügung, vorausgesetzt, daß es rechtzeitig bei der Ortsbauern- schaft oder beim Landhändler bestellt wurde. Eine besondere Sorgfalt ist der Bestellung von Win terroggen und def Herrichtung der Aecker für Winter- weizen zuzuwenden. Die Durchschnittserträge an Winter- roggen und Winterweizen können und dürfen uns nicht be- friedigen, da sie gemessen an der Güte des Bodens und des Klimas viel zu niedrig sind Besonders Winterroggen, aber auch Winterweizen sind gegen mangelhafte Boden- bearbeitung und zu späte Saatter mine sehr empfindlich. Wenn wirklich einmal durch einen glücklichen nden Witterungsverlauf ein zu spät gesäter Winterroggen- oder Winterweizenacker eine gute Ernte bringt, dann sollen wir dafür dem Himmel danken und es niemanden weiter erzäh- len. Denn das sind sogenannte„Zufallstreffer“. die genau so gut schief gehen können. Winterroggen muß in der Rhein- ebene spätestens in der letzten September woche gesät wer- den, in mittleren und höheren Lagen in der zweiten Sep- temberhälfte. Denn Roggensaaten im Oktober oder gar No- vember können niemals zufriedenstellend ausfallen Gerade in unseren klein- und mittelbäuerlichen Betrieben wird immer noch der schwere Fehler gemacht, daß man sich viel zu wenig um den rechtzeitigen Saattermin kümmert. Gewiß ist der Winterroggen eine anspruchslose Pflanze, aber man darf ihm nichts unmögliches zumuten. Auch der Winterroggen braucht seine Zeit, um sich im Herbst so zu entwickeln, daß er kräftig genug in den Winter kommt. Sowohl in Baden wie auch im Elsaß— ja man darf ruhig sagen— in ganz Süd- deutschland, wird der Winterroggen viel zu spät gesät. Meine * Beobachtung gehen dahin, daß je nach den klimatischen Ver- hältnissen des Anbauortes die Roggensaat von Mitte Sep- tember bis 81 8 Anfang Oktober im Boden sein muß. Auch die Herrichtung des Roggenackers geschieht meist sehr lieblos. 2 Acker wird recht und schlecht gepflügt und der Roggen gleich eingeeggt. Daß das niemals ein fro- hes, produktives Pflanzenwachstum geben kann, dürfte klar sein. Winterroggen und Winterweizen verlangen einen a b gelagerten Boden, d. h., der Acker muß vor der Aus- 10 Tage fertiggepflügt und geeggt ruhen, ehe ihm die rgeben wird. Ganz schlimm ist es aber, wenn man It oggen und Winterweizen einschält oder gar einpflügt, dies leider im Elsag noch sehr häufig anzutreffen ist! n darf sich dann auch nicht wundern, daß dort 5—6 Pfund Roggen oder Weizensaatgut je Ar benötigt werden, um einen einigermaßen annehmbaren Stand zu erreichen. Wer einen solchen„Pfusch“ fabriziert, sollte es sieh doch über- legen, ob er nicht etwas anderes treiben kann! Wo es nicht möglich war, die Oehmdernte noch in den letzten Augusttagen einzubringen, muß dies jetzt sofort nachgeholt werden, da auch ein zweiter oder dritter Heu- schnitt durch zu langes Stehenlassen, überständig werden kann. Das Ochmd ist recht zufriedenstellend herangewachsen, zeigt verschiedentlich einen guten Kleebestand, so daß dieses wertvolle, eiweißghaltige Futter rechtzeitig geschnitten und wo immer nur möglich, auf Dachhütten getrocknet und so- mit in seinem hohen Futterwert unseren Viehbeständen er- halten werden muß. Durch einen rechtzeitigen Oehmdschnitt fördern wir auch den Nachwuchs unserer Grünland flächen, so daß hier noch eine gute Herbstweide erwartet werden kann. Die Herbstweide muß gerade in diesem Jahr weitgehendst ausgenutzt werden und es ist Sache der Orts- bauernführer, durch eine richtige Organisation dafür zu sor- gen, daß unsere Grünlandflächen im Monat September durch Abhüten ausgenutzt werden. Denn die Futterbestände sind knapp und wir müssen alles daran setzen, die Winterfütte⸗ rung, soweit wie nur irgend möglich, hinauszuschieben, um Winterfutter zu sparen. Bei der Nutzung des Stop- pelklees diese nicht zu sehr gegen Ende des Monats Sep- tember verlegen, damit der Klee noch die Möglichkeit hat, sich vor Eintritt des Winters genügend zu kräftigen. Kann noch ein dritter oder gar vierter Luzerneschnitt gewonnen werden, so soll dieser spätestens in der ersten September-— hälfte genommen werden. Dabei muß aber alles daran gesetzt werden, dieses wertvolle Futter auf Dachhütten oder Klee- böcken noch zu Heu zu gewinnen, um für den kommenden Winter ein eiweißreiches Rauhfutter zu haben, das aber nicht im Pferdestall, sondern in erster Linie im Milchvieh- stall verfüttert werden muß. Nur bei Zuchtstuten, die mit Wie verdaut Während uns früher die Mast unserer Schweine mit Hilfe zum Teil aus dem Ausland zugekaufter Futtermittel wie Mais, Gerste, Fischmehl usw. nach altbewährten J an kein e te, 1 el 0 Wir fas Unseres . 0 wiesen sind, den richtigen Einsatz un- serer Ernte 3 wohl überlegen, da sich ja bekanntlich nicht alle Futtermittel für das Schwein ebenso wie für Rind oder Pferd gleich gut eignen. Die besten Schlußfolgerungen für die zweckvolle Zuweisung, man könnte sagen„schweine eigener“ Futtermittel an das Schwein, kann man aus dem Bau des Schweinemagens selbst und aus der Betrachtung der Verdauungsvorgänge ableiten. Besonders die Gegenüberstellung von Rind und Schwein, also von Wiederkäuer und einmagigen Tieren ist hierbei lehrreich Während die Wiederkäuer einen vierhöhligen Magen haben, besitzt das Schwein nur einen Magen, ein Zeichen, daß dem Wiederkäuer von Natur aus andere Futter- mittel bestimmt sind, als dem Schwein. Der Wiederkäuer kann ballast- und zellulosereiches Futter verdauen, ja er ist darauf bis zu einem Grade angewiesen, das Schwein hin- gegen benötigt leicht verdauliche Nahrung. Ob- wohl es ein es Gebiß hat, kann es jedoch niemals jenen Grad hen Zerkleinerung des Futters er- reichen. wie das Rind durch das Wiederkauen. Außerdem wird aber beim Rinde das Futter in den Vormagen, Pansen und Haube, eingeweicht und chemisch angegriffen, bevor es in den letzten Magenabschnitt, den Labmagen, kommt, der dem Magen des“ Schweines entspricht. Besonders wichtig ist daß in den Vormagen des W iederkäuers die sonst unver- dauliche Rohfaser von Bakterien aufgeschlossen und ver- daut wird. während beim 3 eine Bakterien verdauung erst im Diekdarm erfolgt und die Rohfaser bis dahin nur als Ballast wirkt. Obwohl beim Schwein schon im Maul ein stärkespaltendes Ferment, im Magen die Fermente Lab, Pepsin und Salzsäure des Magensaftes auf die aufgenom- mene Nahrung einwirken, so vollzieht sich im anschließen- den Dünndarm doch die Hauptarbeit der Verdauung: Der einem Fohlen gehen, ist Luzerneheufütterung zu verantwor- ten, während die Arbeitspferde mit Wiesenheu, Hafer, Zuk- kerrüben usw. durchaus auskommen können. Gegen Ende des Monats September muß in manchen Gebieten mit der Kartoffel- und Rübenernte begonnen wer- den. Es hat sich im Laufe der letzten Jahre leider heraus- gestellt, daß unsere Bauern und Landwirte, im Schnitt gese- hen, viel zu spät mit der Kartoffelernte beginnen und dann, wie dies im vergangenen Jahr geschehen, sehr leicht durch einen Kälteeinbruch unangenehm überrascht werden können. Die mittelspätreifenden Kartoffelsorten können be- reits Ende September geerntet und die spätreifenden, wie 2. B.„Ackersegen“, können unbedenklich anfangs Oktober „gebuddelt““ werden. Es ist absolut nicht notwendig, daß das Kraut vollständig abgestanden ist. Es darf ruhig noch etwas grün sein. Ja, es kann dann sogar noch zur Fütterung verwendet werden. Die Hauptsache ist, daß die zu erntende Kartoffelsorte bei Beginn der Ernte„schalenfest“ ist. Ist dies der Fall, dann haben die Knollen ihre natürliche Reife erreicht und können unbedenklich aus der Erde genom- men werden. Auch die Futterrübenernte darf ruhig etwas früher beginnen, damit wir noch Gelegenheit haben, die Blätter zweckvoll im Viehstall zu verwerten. In den Tabakbaugebieten muß die Hauptgut- und Nachtabakernte eingebracht werden. Der Jahrgang 1942 ist ja erfreulicher- weise besonders gut geraten, so daß die Pflanzer alles daran setzen müssen, dieses wertvolle Erntegut rechtzeitig unter Dach zu brihgen. Besondere Sorgfalt ist der Gewinnung von Körnermais zuzuwenden, zumal wir im abgelaufenen Wirtschafts jahr gesehen haben, wie wertvoll es ist, wenn der bäuerliche Hof über eine 2 1 gene Körnermaiserzeugung ver- f Wer sich au i daatmais zu Grünfutter- Zwecken ve war lich ver en. Darum Bauer, hilf dir selbst u n d Aae eine entsprechende Mehr- er zeugung deinen Kameraden! Zusammenfassend: Groß ist das Maß der im Monat Sep- tember im bäuerlichen Hof ⁊u leistenden Arbeiten. Sie begin- nen mit der Oehmdernte, mit der Aussaat von Rü b- sen, mit der Herrichtung der Aecker und ihre Einsaat mit Wintergerste und Winterroggen. Dabei nicht den Grünfutterroggen für das zeitige Frühjahr 1943 vergessen! Dazu kommt der Beginn der Hack- fruchternte, die Vorbereitung der Aecker für die Aus- saat von Winterweizen und Mischfrucht und darüber hinaus die noch zeitbedingt anfallenden Arbeiten im Hof und draußen auf dem Acker. Dies alles kann aber nur ge- leistet werden, wenn durch klare Planung und rechtzei- tiger Bereitstellung der Erzeugungsmittel der Ablauf dieser Arbeiten störungslos vonstatten geht! fügt. das Schwein! uchspeichelsaft der Bauchspeicheldrüse, die Säfte der Galle be n eine eiweiß-, fett- und stärkespaltende Wirkung und egen die Nahrungsstoffe in einfachere Stoffe, die ins Blut ind an den Ort 40 Bedarfes geschafft werden. Erst in 2 mit dem Blinddarm an den Dünndarm anschlie- benden Dickdarm erfolgt beim Schwein durch Bakterien eine gewisse Aufschließung der Rohfaser. Zusammenfassend kann man sagen, daß der Hauptort der chemischen Zerlegung der Futterstoffe beim Schwein der Magen und besonders der Dünndarmist, die Aufschließung durch die Bakterien im Dickdarm und die Aufsaugung der zerlegten Nahrungsstoffe im Dünndarm und im Dickdarm erfolgt. je ballastärmer und nährstoffreicher das Futter ist, desto weniger Arbeit verursacht es dem Ver- dauungstrakt, andererseits verschlechtert ein ballastreiches Futter auch die Ausnutzung der anderen Nährstoffe. Auch die im Verhältnis größere Darmlänge beim Rinde weist dar- auf hin, daß es sich zur Verwertung rohfaserreichen Futters besser eignet als das Schwein us dieser Verschiedenartig- keit des Baues und der Wirkungsweise des Rinder- und Schweinemagens ergeben sich Hinweise für die Art des Futters und der Fütterung. Die Züchtung des Schweines hat sich den Gegebenheiten angepaßt und sieht das Ziel in harten, gesunden und robusten Schwei- nen, die unsere heimischen Futterstoffe und besonders auch die gesundheitsfördernde Weise auszunützen vermögen Der schwammige„Pummel“-Typ ist mit Recht verpönt, da er das Zeichen einer überfeinerten Zucht ist. Dennoch müssen wir uns vor Augen halten, daß wir das Schwein niemals zum Wiederkäuer erziehen können. Sehr rohfaserreiches Futter wird! von den Tieren nur widerwillig gefressen und ver- ursacht in der Regel Verdauungsstörungen. Das beste Baro- meter für die Gesundheit des Schweines ist eine glatte, rosige Haut und klare, reine Augen und Augenwinkel. Rykige, schmierige Augenwinkel, eine schwärzliche Haut am Rücken, später Abmagerung, Hervortreten des Rückgrates, deuten im allgemeinen auf Verdauungsstörungen, im besonderen viel- leicht auf zu ballastreiches und— wie es z. B. durch Ver- 519 fütterung von zuviel Luzerne leicht eintreten kann,— auf zu kalk- und basenreiches Futter hin. Hier ist natürlich nur von einem Uebermaß die Rede, da junges, zartes Grün- futter, aber auch etwas Heu oder Silage aus zarten Pflanzen als wichtige Vitaminträger für die Zucht unentbehrlich sind. Während der Wiederkäuer mit Hilfe der Magenbakterien aus Eiweißbau- steinen hochwertiges Eiweiß aufzubauen imstande ist, ist das Schwein mangels einer Bakterientäatiskeit im Magen hierzu nicht fähig und darauf angewiesen, wenigstens ein Drittel des Nahrungseiweises in Form von biologisch vollwertigem, das ist tierischem Eiweiß, zu erhalten. Der Rest kann pflanz- licher Herkunft, wie z. B. Sojaschrot. sein. Bei gutem Eiweiß- konzentrat ist diese Forderung nach Möglichkeit berücksich- tigt. Hackfrüchte, wie Kartoffel und Rüben, die uns ja von der Flächeneinheit bekanntlich den größten Nutzen abwerfen, sind für die Schweinefütterung hervorragend geeignet. Was- seriges, suppiges Futter erzeugt ungesunde, schwammige Tiere, da die Verdauungssäfte zu stark verdünnt werden und die Futterstoffe zu schnell und ungenützt den Verdauungs- kanal durchwandern. Außer bei den saugenden Sauen, die mit der Milch mehr Wasser ausscheiden, ist das Futter in steifbreitiger Form vorzulegen. Es wird hierdurch leichter und in größerer Menge aufgenommen, wodurch bessere Zu- nahmen erzielt werden, wie die Waage, das wichtigste In- strument des Schweinemaststalles. immer wieder zeigt. Schindler. Wichtige Rachrictsten Die Räder rollen auch für den Sieg in der Erzeugungsschlacht Wenn in den kommenden Wochen in ununterbrochenem Strome die geernteten Kartoffeln dem Verbrauch zufließen, dann wird jedem Volksgenossen die Leistung unserer Land- wirtschaft bewußt. Genau so wichtig ist es auch, die Frage zu überprüfen, welche Transportleistungen dieses Jahr not- wendig sein werden, um den Lebensmittelbedarf unseres Vol- kes zu decken. Wie immer, wird auch weiterhin die Ber- gung und der Versand der Ernte im Vordergrund stehen. Ein starkes Ansteigen der Verladeleistung während und nach der Ernte ist selbstverstandlich zu erwarten. Die Bereitstel- lung der notwendigen Transportmittel und des erforderlichen Zugpersonals werden von höchster Bedeutung sein. Welche Höchstleistungen die Reichsbahn bei diesen Aufgaben zu lösen hat und erfolgreich durchführt, beweist die Kartoffel- versorgung während dieses Frühjahrs und Sommers, über die jetzt abschließendes Zahlenmaterial vorliegt. Das späte Frühjahr drängte die Kartoffeltransporte stark zusammen. So mußten im April Pflanzkartoffeln gleichzeitig mit großen Mengen Speisekartoffeln gefahren werden. Im Vergleich mit den entsprechenden Monaten des letzten Friedensjahres wurde im April über das Zweieinhalbfache, im Mai über das Vierfache an Kartoffelwagen befördert. Insgesamt be- förderte die Reichsbahn 630 000 gedeckte Wagen Speise- und Pflanzkartoffeln gegenüber 250 000 Wagen im letzten Friedens jahr. Die Landwirtschaft ermöglichte reibungslos diese Verladungen, obwohl sie durch die Neubestellung der ausgewinterten Flächen besondere Arbeitsspitzen zu be- wältigen hatte Die Verkehrsleistung der Reichsbahn vird besonders offenkundig, wenn man weiß, daß vom 1.—18. Juli d. J. viermal soviel Frühkartoffeln zur Verladung kamen, wie in der gleichen Zeit des Vorjahres. Wenn in der letzten Juli- woche die Kartoffelrationen erhöht werden konnten. so ist dieser Erfolg mit auf die Leistungen der Reichsbahn zurück- zuführen. Bei diesen Zahlen ist zu bedenken, daß zu gleicher Zeit die vielfältigen Anforderungen des Heeres und auch der übrige Zivilbedarf vom Verkehr bewältigt werden muß- ten Außerdem war es notwendig. die neuen Bahnstrecken des Ostens in Betrieb zu setzen. was Personal erforderte Un- sere Verkehrsmittel sind in vollem Maße allen Höchstanfor- derungen gewachsen, mit denen jetzt auch in Zukunft zu rechnen ist. Aufstellung von Schrotmühlen genehmigungspflichtig Der Bevollmächtigte für die Maschinenproduktion hat im Deutschen Reichsanzeiger Nr. 197 vom 24. August 1942 eine ergänzende Anordnung zu der Anordnung der Hauptvereini- gung der Deutschen Getreide- und Futtermittel wirtschaft vom 1. Juli 1941 über den Verkauf und Einsatz von Schrot- mühlen für land wirtschaftliche Betriebe erlassen. Danach darf die Auslieferung und Aufstellung von Schrotmühlen für land wirtschaftliche Betriebe oder sonstige Selbstversor- ger nur mit schriftlicher Genehmigung der zuständigen Ge- treidewirtschafts verbände erfolgen. Die Anordnung tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft. Wieder Grundpreis für Schweine Nach 5 90 Abs. 3 der Anordnung Nr. 1/42 der Haupt- vereinigung der Deutschen Viehwirtschaft erfuhren die Grundpreise für Lebendschweine vom 15. Februar 1942 ab 8²⁰ Bauer, usr“ 3u! 37. Sendewoche vom 6.—12. September 1942 Montag, den 7. September 1942: 11.45 Uhr: Grundsätzliche Bestimmungen über den Handel mit Schlachtvieh. Lehr- gespräch. Dienstag, den 8. September 1942: 11.45 Uhr: Genossenschaft- liche Arbeiten in Württemberg. Funkbericht. Mittwoch, den 9. September 1942: 11.45 Uhr: Pflanzenschutz im Monat September. Vortrag von Dr. Kotte. Donnerstag, den 10. September 1942: 11.45 Uhr: Die Erhal- tung der Bodenfruchtbarkeit. Lehrgespräch. Freitag, den 11. September 1942: 11.45 Uhr: dem Odalheft. Vortrag. Samstag, den 12. September 1942: 11.45 Uhr: Kein Land- haushalt ohne Hausapotheke. Lehrgesprach. Täglich 1212.05 Uhr: Erzeugungstechnische Ratschläge. bis auf weiteres einen Abschlag von 0,50 RM. je 50 kg le- bend. Die Hauptvereinigung hat nunmehr in einer mit Zu- stimmung des Reichsministers für Ernährung und Landwirt- schaft und des Reichskommissars für die Preisbildung er- lassene Anordnung im Verkündungsblatt des Reichsnähr- standes Nr. 59 vom 26. August 1942 bestimmt, daß dieser Abschlag auf den Grundpreis mit Ablauf des 29. August 1942 in Fortfall kommt. Vom 30. August 1942 ab ist also bis auf weiteres bei dem Verkauf von Schweinen der Grund- preis maßgebend Prämienzahlung für Schlachtgeflügel Alle bisher gültigen Genehmigungen zum Aufkauf von Schlachtgefſügel beim Geflügelhalter wurden mit Wirkung vom 1. August 1942 durch die Anordnung Nr. 7/42 der Haupt- vereinigung der deutschen Eierwirtschaft Berlin aufgehoben. Zum weiteren Aufkauf und damit zur Prämienzahlung sind nur die Betriebe und deren Sammler berechtigt, die dazu Themen aus vom Eierwirtschaftsverband Baden in Karlsruhe eine beson- dere Genehmigung erhalten haben. Für Geflügel.— ae weitig abgegeben wird, dürfen die Prämien wede ahlt noch Angenommen werden. Die Aufkaufsbetriebe sollen das Geflügel nach Möglich- keit lebend übernehmen. Die Prämie kann nur für gesundes, schlachtreifes Geflügel bezahlt werden, dessen Lebendgewicht den vorgeschriebenen Mindestgewichten entspricht. Dieses soll betragen: bei schlachtreifen Gänsen 4% kg. bei Puten 244 kg, bei Hühnern, Enten und Perlhühnern 1 kg. bei Hähnchen sowie Zwerghühnern 400 g. Lieferung von Ersatzteilen für Milchzentrifugen beschränkt Zentrifugentrommeln für Milchzentrifugen und Ersatz- teile für Einrichtungen zur Herstellung von Butter dürfen auf Grund einer Anordnung der Reichsstelle für technische Erzeugnisse im Deutschen Reichsanzeiger Nr. 178 vom 1. August 1942 nur an die Verbraucher geliefert und von den Verbrauchern bezogen werden, die zum Betrieb von Milch- zentrifugen und Einrichtungen zur Herstellung von Butter berechtigt sind. Der Nachweis zur Berechtigung wird durch eine Bescheinigung des örtlich zuständigen Kreisbauernfüh- rers geführt. Der Berechtigungsschein darf nur an Milch- erzeugerbetriebe ausgegeben werden, die im Besitze einer vom zuständigen Milch- und Fettwirtschaftsverband ausge- stellten und noch gültigen Genehmigung zur Herstellung von Landbutter oder zur Ablieferung von Rahm sind oder die der Milchablieferungspflicht nicht unterliegen. Verbraucher von Ersatzteilen, die nicht Milcherzeuger sind, erhalten kei- nen Berechtigungsschein. Verbraucher im Sinne dieser An- ordnung sind nicht Molkereien, Käsereien, Rahmstationen und Milchsammeistellen. Diese Anordnung, die am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft tritt, gilt auch für die eingeglie- derten Ostgebiete und die Gebiete von Eupen, Malmedy und Moresnet. Aufruf von Rentenbankscheinen zur Einziehung Durch Bekanntmachung vom 13. August ruft die Deut- sche Rentenbank die noch im Verkehr befindlichen Renten- bankscheine zu 10, 50. 100, 500 und 1000 Rentenmark zur Einziehung auf. Die aufgerufenen Scheine können bei den öffentlichen Kassen noch bis 30. September 1942 in Zah- lung gegeben, bei den Kassen der Reichsbank aber bis 15. Dezember 1942 gegen andere Rentenbankscheine oder ge- setzliche Zahlungsmittel umgetauscht werden. Mit Ablauf des 15. Dezember 1942 werden die aufgerufenen Renten- bankscheine kraftlos, und es erlischt damit auch die Um- tausch- und Einlõsungspflicht der Deutschen Rentenbank. An Stelle der aufgerufenen Rentenbankscheine gelangen zur Befriedigung des Bedarfs an kleinen Zahlungsmitteln Ren- tenbankscheine zu 1, 2. und 5 Rentenmark, wie solche sich bereits im Verkehr befinden, zur Ausgabe. Preistafel für den Monat September 1942 Herausgegeben von der Marktberichtstelle Schlachtviehpreise auf den Grossmärkten Mannheim. Karlsruhe, Freiburg, den Mittelmärkten und den Verteilungsstellen, sowie ausserhalb der Märkte und Verteilungsstellen in Reichsmark je 50 kg Lebendgewicht Marktpreise für Rinder vom 3. September bis 18. September 1942 1 8 Ochsen FFC 5 2 2 Bullen Kühe Gre ff VTTTTTTTTT—T—Tb—T—VVV—— b 0 4 2 5 8 4 Mannheim 48,00 44,00 34,00 f 47,00 43,00 33,00 46,00 42,00 32,00 46,00 41,00 30,00 Karlsruhe bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis Freiburg 51.00 47,00 42,0 233,50 50,00 4,00 41,00 32,50[ 49,00 45,00 40,00 81.50[ 49,00[ 45,00 39,00 29.50 Mittelmärk. Heidelber B.-Baden 9 48,00 44,00 34,00 47,00 43,00 33,00 46,00 42,00 32,00 46,00 41,00 30,00 Töerach bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis Pforzheim 51.00 47,00 42.00 33.50 50.00 46.00 41.00[ 32,50 49.00 45.00 40,00 31.50 49,00 45.00 39,00 29,50 1 Offenburg B 5 5 Verteilungs- 3. 8 stellen 47% 43,00 33,00 46,00 42,00 32,00 45,00 4100 31,00 45,00 40,00 29,00 Bruchsal bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis bis Konstanz 50.00 46.00 411.00 32,50 49.00 45.00 40,00 31,50 48,00 44,00 39,00 30,50 48.00 44,00 38,00[ 28,50 Für Aus für Bullen RM. für Kühe je 50 fg Lebendgewicht gezahlt werden. iere kann auf den obengenannten Märkten und Verteilungsstellen ein Ausstichzuschlag von 5.— KM. für Ochsen, 3.— RM. für Färsen, 6.— RM. 0 Akt Kälber Lämmer und Hammel Schafe Schweine(vom 30. 8. 1942) smär 2—— 8— 8—— 8— E23 a und b c und d 3 a u. b1 83 0 d CV i Mannheim 53.0 53,0 41,0 49,0 11, 33,0 63.0-6 4.063, 0-64, 062, 0-63,0 59,0 57,0 64.0 59,0 64,0 Karlsruhe bis bis E bis bis bis bis bis bis bis 63.0-64.063,0-64,062,0-63,0 59,0 57,0 64.0 59,0 64,0 Freiburg 59,0 59.0 50,0 40 52,0 43.0 44.0 40,0 32.0 J63,0-64,063,0-64.062.0-63.0 59.0 1 57,0 U 64,0 59.0 122 64 FF 2 3 5 f f 1 5 0 0 J ittelmärk. lleidelberg 49,0 440 83/0 63,0-64.0(68, 0-64, 0062,06. 590 57, 6% 59,o' 64% B. Baden 3 85 8. 1 3 9725 3 63,0-64,0 63,0- 64,0 62.0-63,0 59,0 57,0 64.0 59,0 64,0 bis is bis bis is„is is 1 eee e 8 e ee Of fenbur f 2 f463,0-64,0 63,0-64,0 62,0-63,0 59, 57,0 64,0 59, 64,0 1 885 aa e% 820 ag. 64.568.564, 62 5. 63,5% 50. drs es des ee Pforzheim 62.5-63,5 62.5-63.5 6 1,5-62,5 58.5 56.5 63.5 58,5 63,5 Festgesetzte Höchstpreise für Rinder auflerhalb der Märkte und Verteilungsstellen. 7 Schweine(vom 30. 8. 1942) Ochsen Färsen Bullen Kühe 8 Ochsen] Färsen] Bullen] Kühe 7 1 1 58 f 2— 8— stellen a u. b 1 b 0 e bis 81 g 2 u. i 5—, Preis gebiet ASE 3 5 5 5 a 5 1 2= Bruchsal a bis 63,5 bis 63,5 bis 62,5 bis 58,5 bis 56,5 bis 68,8 bis 58,5 bis 63,5 AAS SSS AS Lahr bis 50,5 bis 49,5 bis 48,5 bis 48.5 bis 64,0 bis 64.0 bis 63,0 bis 59,0 bis 57,0 bis 64.0 bis 59,00 bis 64,0 1 Villingen bis 50.0 bis 49,0 bis 18.0 bis 48.0, bis 63 5 bis 63.5 bis 62.5 bis 58.5 bis 56,5 bis 63,5 bis 58,5 bis 63,5 1 775 190*——. 777— 1255 Singen bis 50 0 bis 19.0 bis 48.0 bis 48.0 bis 63,0 bis 63.0 bis 62.0 bis 58,0 bis 56,0 bis 63,0 bis 58.0 bis 63.0 1III 47.0 48.5 46·0 47.5 45,0 46.5 45.0 46.5 Konstanz bis 63.0 bis 63.0 bis 62.0 bis 58.0 bis 56.0 bis 63,0 bis 58.0 bis 63.0 1 1 1 Fesigesetzte Höchstpreise jür Schweine außerhalb der Märkte und Verteilungssteilen.(Vom 30. 8. 1942) . h 1 vort 52 von 120 K 1 5 18 89,5 f 18 79.51 1 fette Speck- 92 u. h andere 1 1 Im 138 U u. 8 bie 184.5— 3 ee n f sauen Sauen u. Eber i Altschneider e. TT.. N 1 5 Preisgebiet Land- Empf. Land- Empf. Land- Empf. Land- Empf. Land- Empf. Land- Empf. Land- Empf. Land- Empf. preis ortpreis preis ortpreis] preis l ortpreis preis ortpreie preis ortpreis preis ortpreis preis ortpreis preis ortpreis 1 bis 60,50 bis 63— bis 60.— bis 63.—f bis 59.— bis 62.— bis 54.50 bis 54,— bis 57,.— bis 52.— 11 bis 60.— bis 62.— bis 59.50 bis 62.—] bis 58,50 bis 61— bi 111 I bis 59.50 bis 61.50 bis 59.— bis 61.50] bis 58.— bis 60.50! Folgende Kresse gehören zum Preis 1 dkreis e: Taub hofsheim. Nutzviekmärkte Pfullendorf, 25. Aug. Auftrieb 54 Tiere, 8 Kühe, 36 Kalbinnen und 9 Jungrinder. darunter 1 Ochse, Bezahlt wurden für junge Kühe 500650 RM., für ältere Kühe 390—500 RM. Kal- binnen kosteten 400850 RM. und Jungrinder 210300 RM. je Stück. Marktverlauf gut, geringer Ueberstand. Nächster Nutzviehmarkt am 22. September 1942. Donaueschingen, 26. Aug. Auftrieb 156 Tiere, darunter 30 Ochsen, 32 Kühe, 46 Kalbinnen und 48 Jungrinder. Ochsen kosteten 700850 RM., Kühe 420—800 RM. Kalbinnen erzielten Preise von 480-980 RM Bezahlt wurden für Jungrinder 220 bis 380 RM. je Stück. Marktverlauf gut, Ueberstand. Cäufer- und ferkelmärkte Pfullendorf, 25. Aug. Auftrieb 131 Ferkel. Ferkel über 6 Wo- ehen ko 60 RM. Marktverlauf sehr gut, alles verkauft. Donaueschingen, 26. Aug. Auftrieb 429 Ferkel, 38 Läufer. Be- zahlt wurden für Ferkel bis zu 6 Wochen 30—46 RM., über 6 Wochen 46—66 RM. Läufer erzielten Preise von 140—200 RM. Marktverlauf sehr gut, alles verkauft. Mannheim, 27. Aug. Auftrieb 14 Ferkel, 67 Läufer. Exzielte Preise für Ferkel über 6 Wochen 110—142 RM., für Läufer 160 bis 230 RM. Marktverlauf gut, geringer Ueberstand. Rastatt, 27. Aug. Auftrieb 196 Ferkel, 18 Läufer. Ferkel bis zu 6 Wochen kosteten 36—50 RM., über 6 Wochen 50—120 RM., Läufer 140—180 RM. Marktverlauf sehr mäßig, Ueberstand. Freiburg, 29. Aug. Auftrieb 311 Ferkel, 20 Läufer. Ferkel bis zu 6 Wochen erzielten Preise von 24—60 RM., über 6 Wochen 62—80 RM., Läufer 120-200 RM. Marktverlauf gut, geringer Ueberstand. 5 teten 48 steten 45 bis 60,50 bis 63,.— bis 60,— bis 62,.— bis 59,50 bis 61,50 „Lampertheim, Viernheim, und die Land- ff rg. Lahr, Wolfach, Emmendingen, Freiburg, Neustadt i. Schw., Donaueschingen und Waldshut. 58.— bis 5240 bis 56.— bis 60,50 bis 63.— bis bis 60,—. bis 62,.— 59.50 bis 61,5011 bis 56,50 Bühl, 31. Aug. für Ferkel über 6 Wochen 70—110 RM., Marktverlauf mittelmäßig, Ueberstand. Haslach, 31. Aug. Auftrieb 156 Ferkel. Ferkel 20—46 RM. Marktverlauf mäßig. Die Preise verstehen sich auf je Paar. Auftrieb 32 Ferkel, 13 Läufer. Bezahlt wurden für Läufer 170 RM. Erzielte Preise für Ueberstand. Ceere Amafflflaſcken ſofort zurückſenden! Vielfach ist den Verbrauchern von Amasil(Sicherungs- zusatz bei der Einsäuerung eiweißreichen Grünfutters) nicht bekannt, daß nur dann eine restlose Belieferung der Verbrau- cher von Amasil reibungslos erfolgen kann, wenn die leeren Korbflaschen umgehend nach Gebrauch an das Herstellungs- werk bzw. an die Genossenschaften und Händler zurückge- sandt werden Um den Bauern und Landwirten einen grö- geren Anreiz zur Rücklieferung der Flaschen zu geben, hat die Herstellerfirma von Amasil den Korbflaschenpreis bei Rücksendung in einwandfreiem, füllbereitem Zustand erhöht. Es werden vergütet: für eine 20-kg-Korbflasche 2,50 RM., für eine 30-Kkg-Korbflasche 3 RM. für eine 60-kg- 5 flasche 4 RM. Außerdem werden die Rücklieferungsfrachten 5 vergütet, wenn gleichzeitig in einem Posten 15 Korbflaschen je 20 Oder 30 ks Inhalt fassend oder 10 Korpflaschen je 60 kg Inhalt fassend zurückgesandt werden Die Bauern und Landwirte sowie die Lagerhäuser und Händler werden 5 her nochmals gebeten, dafür Sorge zu tragen, daß die Korb- flaschen umgehend nach Entleerung zurückgeschickt werden. 5 Durch die erhöhte Vergütung für rückgelieferte Flaschen verbilligt sich der Amasilpreis um 1 RM. je Flasche. 251 e Anordnungen der Marktverbände (Landesernährungsamt Baden) Bekanntmachung des Viehwirtschaftsverbandes Baden vom 29. August 1942. Betrifft: Preise für Schlachtschweine ab 30. August 1942. Nachstehend gebe ich die auf Grund der Anordnung Nr. 1 und Nr. 1e der Haupt- vereinigung der Deutschen Viehwirtschaft, Berlin, und meiner Anordnungen Nr. 32 vom 28. Dezember 1937, Nr. 324 vom 5. Januar 1938, Nr. 37 vom 18. März 1939, Nr. 39 vom 7. August 1939, Nr. 42 vom 7. März 1940 und Nr. 67 vom 13. November 1941 geltenden Preise für Schlachtschweine je 30 kg Lebendgewicht bekannt: Preise fur Schlachtschweine ab 30. August 1942. a) Marktpreise aui dem Mittelmarkt Lörrach: Schweine der Schlachtwertklassen à und bl (von 135 kg und drüber) Schweine der Schlachtwertklasse b 2 (von 120 bis 134,5 kg) Schweine der Schlachtwertklasse e (von 90 bis 119,5 kg) Schweine der Schlachtwertklasse d bis RM. 59.50 RM. 63.50 bis RM. 64.50 RM. 63.50 bis RM. 64.50 RM. 62.50 bis RM. 63.50 (von 80 bis 89,5 Kg) Schweine der Schlachtwertklassen e— f bis RM. 37.50 (bis 79,5 180 Schweine der Schlachtwertklasse g 1 bis RM. 64.30 kette Specksauen) 5 Schweine der Schlachtwertklasse f 2 bis RM. 59.50 5 landere Sauen) Schweine der Schlachtwertklasse h bis RM. 59.50 Eber) 0 der Schlachtwertklasse 1 bis RM. 64.30 (Altschneider] b) Marktpreise aui den Groflmärkten Freiburg, Karlsruhe und Mannhei sowie den Mittelmürkten Baden-Baden, Heidelbert und Ofienburg: Schweine det Schlachtwertklassen à und bl RM. 63.— bie RM. 64.— (von 135 kg und darüber) Schweine der Schlachtwertklasse b 2 RM. 63.— bis RM. 64.— RM. 62.— bis RM. 63.— (von 120 bis 134,5 leg) Schweine der Schlachtwertklasse 6 (von 90 bis 119,3 kg). Schweine der Schlachtwertklasse d bis RM. 59.— (von 80 bis 89,5 kg)— 5 Schweine der Schlachtwertklassen e— f bis RM. 57.— (bis 79,5 kg) bis RM. 64.— Schweine der Schlachtwertklasse f l ſtette Specksauen) Schweine der Schlachtwertklasse 6 2 bis RM. 59.— 8(andere Sauen) Schweine der Schlachtwertklasse h bis RM. 59.— (Eber s Schweine der Schlachtwertklasse i bis RM. 64.— [Altschneider) e) Preise auflerhalb der Märkte: preisgebiet I(die Stadtgemeinden: Frankenthal, Ludwigshafen, fleppen- heim, Lampertheim, Viernheim, und die Landkreise: Frankenthal, Eudwigs- hafen, Mannheim, 1 Bruchsal, Karlsruhe, Rastatt, Bühl, Kehl. Offenburg. Lahr, Wolfach. Emmendingen, Freiburg Müllheim, Lörrach, Säckingen und Konstenzl Landpreise: Empfangsortpreise: RM. RM. Schweine der Schlachtwertklassen a und b 1 bis 60.50 bis 63.— (von 135 kg und darüber) Schweine der Schlachtwertklasse b 2 bis 60.— bis 63.— (von 120 bis 134,5 kg Schweine der Schlachtwertklasse e bis 39.— bis 62.— (von 90 bis 119.5 kg) Schweine der Schlacht wertklasse d bis 34.50 bis 38.— (von 80 bis 89,3 kg Schweine der Schlachtwertklassen e— f bis 52.50 bis 36.— (bis 79,5 kg Schweine der Schlachtwertklasse g 1 bis 60.50 bis 63.— tette Specksauen) Schweine der Schlachtwertklasse g 2 bis 54.50 bis 58.— (andere Sauen Schweine der Schlachtwertklasse h bis 34.50 bs 58.— (Eber! Schweine der Schlachtwertklasse i bis 60.50 bis 63.— (Altschneider) 5 Preisgebiet II(die Landkreise: Mosbach, Sinsheim, Villingen, Neustadt, Donaueschingen und Waldshut!): Landpreise: Empfangsortpreise: RM RM Schweine der Schlachtwertklassen à und bl bis 60.— bis 62.— (von 135 kg und darüber) Schweine der Schlachtwertklasse b 2 bis 39.50 bis 62.— (von 120 bis 134.3 kg Schweine der Schlachtwertklasse e bis 38.50 bis 61.— (von 90 bis 119,3 kg) Schweine der Schlachtwertklasse d bis 34.— bis 57.— (von 80 bis 89,5 kg) Schweir e der Schlachtwertklassen e— f bis 32.— bis 35.— (bis 79,5 kg) Schweine der Schlachtwertklasse g 1 bis 60.— bis 62.— fette Specksauen) Schweine der Schlachtwertklasse g 2 bis 34.— bis 57.— (andere Sauen) Schweine der Schlachtwertklasse h bis 54.— bis 57.— (Eber Schweine der Schlachtwertklasse 1 bis 60.— bs 62.— (Altschneider) Preisgebiet III(die Landkreise: Tauberbischofsheim, Buchen, Stockach und Ueberlingen): 5 1 andpreise: mpfangsortpreise: M RM Schweine der Schlachtwertklassen à und b 1 bis 39.50 bis 61.50 (von 135 kg und darüber) Schweine der Schlachtwertklasse b 2 bis 59.— bis 61.50 (von 120 bis 134,5 kg) 32² Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 36 vom 5. 9. 1942 Landpreise: Empfangsortpreiset RM. RM. Schweine der Schlachtwertklasse 0 bis 58.— bis 60.50 (von 90 bis 119,5 kg] Schweine der Schlachtwertklasse d bis 33.50 bis 36.50 (von 80 bis 389,5 leg) Schweine der Schlachtwertklassen e— f bis 31.50 bis 34.50 (bis 79,5 kg) Schweine der Schlachtwertklasse g 1 bis 39.50 bis 61.50 fette Specksauen) Schweine der Schlachtwertklasse g 2 bis 53.50 bis 56.50 (andere Sauen) Schweine der Schlachtwertklasse h bis 33.50 bis 36.30 (Eber) Schweine der Schlachtwertklasse i bis 39.50 bis 61.50 (Altschneider) d) Preise aul den Verteiluntsstellen Lahr, Bruchsal und Villingen- Lahr Bruchsal und Villingen RM. RM. Schweine der Schlachtwertklassen a und b 1 bis 64.— bis 63.50 (von 135 kg und darüber) Schweine der Schlachtwertklasse b 2 bis 64.— bis 63.50 (von 120 bis 134,5 lg) Schweine der Schlachtwertklasse e bis 63.— bis 62.50 (von 90 bis 119,3 kg) Schweine der Schlachtwertklasse d bis 59.— bis 38.50 (von 80 bis 389,5 kg Schweine der Schlachtwertklassen e— f bis 37.— bis 36.50 (bis 79,8 kg) Schweine der Schlachtwertklasse g 1 bis 64.— bis 63.30 (tette Specksauen] Schweine der Schlachtwertklasse g 2 bis 39.— bis 38.50 (andere Sauen) Schweine der Schlachtwertklasse h bis 39.— dis 38.50 Eber) 3 der Schlachtwertklasse i bis 64.— bis 63.50 (Altschneider) e) Preise aui den Verteiluntsstellen Konst und Sing. Hier gelten die Empfangsortpreise des Preisgebietes I. Diese Bekanntmachung tritt mit dem 30. August 1942 in Kraft. Meine Bekanntmachung vom 16. Februar 1942 tritt mit dem gleichen Zeitpunkt auller Kraft. Karlsruhe, den 29. August 1942. Der Vorsitzende des Viehwirtschaftsverbandes Baden gez. Rudolph. CGeneralversammlungen: Abkürzungen u. leichenerklärungen siehe Folge 16/1942 Seite 229 Sonntag, den 13. September 1942 Bischoffingen, Pfropfrebengen., 15 Uhr,„Rebstock“. T.-O.: 1. Auflösung der Genossenschaft: 2. Ernennung der Liquidatoren. Der Vorstand: Brand, Bühler. Brombach[Amt Heidelberg), L. E. V. G., 15 Uhr,„Stern“. T.-O.: 1—35, 7, 8, 11 bis 15, 18—22. Der Vorstand: Lehn, Sauter. Sulz bei Lahr, L. E. V. G., 14 Uhr,„Engel“. T.-O.: 1—5 7, 8, 10, 11, 21, 22. Der Vorstand: Traber, Sexauer Waltershofen, Sp. D. K., 13 Uhr,„Adler“ T.-O, 15, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Glöckler II. Hodapp- Senntag, den 20. September 1242 Neibsheim, Sp. D. K., 18 Uhr,„Ochsen. T.-O. 1. 2, 4, 5, 7, 8, 9, 21, 22. Der Vorstand: 8 Hauck. Schliengen bei Müllheim, Winzergen., 14 Uhr,„Sonne. T.-O.: 1, 2, 4, 3, 7, 8, 21. 22. Der Vorstand: Braun, Basler. Reinste Freude bat fürwahr der Mäher mit dem„ Silicar!“ Die ecnten ſehr groß in ſeiner Leiſtung und nüt ich doch nur ſo wenig ab — 1 Silicar-Metzsteine Nur echt mit dem eingeprägten geschützten Worte„Sillcar““ und der aufgeklebten Goldenen Bayrischen Staatsmedaille. Anerkannt vom Bayrischen Landesausschuß für Technik und Landwirtschaft 1930 „Silicar“-Wetasteine sind sehr knapp und nur in beschränkten Mengen lieterbar. Verbraucher wenden sich nur an ihre Händler, Einzelversand ab Werk nicht möglich. Alleinige Hersteller: Georg Voss& Co., Freital Deuben A. 5(Sachsen) Bekanntmachung des Viehwirtschaitsverbandes Baden vom 31. August 1942 Betr.: Preise für Schlachtrinder ab 5. September 1942 Ueber 50 000 Bauern Nachstehend gebe ich die und der Anordnungen Nr. 1b vom 29. 4. 1942 und Nr. 1f vom 28. 8. 1942 der Hauptvereinigung Kaufe b 1 d der Deutschen Viehwirts u einen Anordnungen Nr. 32 vom 28. 12. 1937, Nr. 39 vom 7. 8. 1939, Nr. 42 vom 7. 3. 1942 und N el er Nr. 67 vom 13. 11. 1941 gültigen Preise für Schlachtrinder je 50 kR Lebendgewicirt in Reichsmark bekannt: 15 a Marktpreise auf d ehmärkten Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, Ludwigshafen, Baden-Baden, Heidelberg, Lörrach und Wesrfalia. Offenburg in d Gattung 5 S. 9. bis 18. 9. 1942 19. 9. bis 2. 10. 1942 4 10. bis 17. 10. 1942 ab 18. 10. 1942 E ˙ 1— RNA. Rx. NR. NN. Schmirget-Ahzrenstenn ant Honhef. 2 48.— dis 31.— 427.— bis 50.— 5.— bis 48.— 44.— bis 47.— für hmaschinenmesset RM. 2.— K 44.— bis 47.—.— bis 46.— 41.— bis 40.— dis 43.— Ausführung A aus Silizium- 1 0 34.— bis 42.— 33.— bis 41.— 31.— bis 39. 30.— bis 38.— Carbid. 555 RM. 278 * d bis 33.50 bis 32.50 bis 3 bis 29.30 1 W u. Wün- ö 4 47.— bis 50.— 46.— bis 49.—*— bis.— dis 45.— mausfalle., Tedsicher m. Pätt- g 5 4.— bis 46.— 22 12 18—— 3— 55—— chen für Maulwurtifang RM. 50 4 1 2— bs 31.55— 4 22.5⁰ bis 28.50 wünlmaustalleteit. Aushr ng, 28 2 bis 40.—.— bis 48.— 43.— bis 46.— 42.— bis 45.— Flügeſbater„Rekord“ verhindert E Cullen b— dis 45.— 41.— dis 44.— 29.— dis 42.— 38.— dis 41.— VUeberfliegen der Zune Eullen c 32.— dis 40.— 31.— bis 39.— 29.— bis 37.— 28.— dis 36.— DS RM. 7. Fullen d bis 31.50 bis 30.50 bis 28.50 dis 27.50 ieee 2 46.— bis 49.— 45.— bis 48.— 43.— bis 46.— e ee b 41.— dis 45.— 40.— bis 44.— 38.— bis 42.— 37.— bis 41.— 50 2 RM e 30.— bis 39.— 29.— bis 38.— 27.— bis 36.— 26.— bis 35.— f Kuekstranter 50 mm RA d bis 29.50 bis 28.50 bis 26.50 bis 25.50— Wiehtig b) Preise auf den Verteilungsstellen Bruchsal und Konstanz in der Zeit vom: tur Praktikus- Besitzer! Schlacht 8 a Schleifscheiben für die Gattung wert- 8. 9. bis 18. 9. 1942 19. 5. bis 2. 10. 1942 4 10. bis 17. 10. 1942 2b 18. 10. 1d[ Schleifmaschine„Prakti- 5 2755 RI. RMI. 8 RMI. RM. kus“ 5 12„ Ochsen 2 2.— bis 50.— 46.— bis 49.— 44.— bis 47.— 43.— bis 46.— W 1 5 Ochsen b.— bis 46.— 42.— bis.— 40.— bis 4.— 39.— bis 42.—„ ee 8— 33.— bis 41.— 32.— bis 40. 30.— bis 38.— 29.— bis 37.— FEE N ſchsen d bis 32.50 bis 31.50 bis 29.50 bis 28.50 2 * Farsen 2 46.— bis 49.— 28.— bis 48.— 23.— bis 46.— 42.— dis 45.— f bestenung. Das t der Deste Bemei für 2 b 42.— bis 45. 41.— 8* 39.— bis 42. 2 1* die Zufriedenheit unserer Kundschaft. Färsen c 32.— bis 40.— 31.— bis 39.— 8 11 Auftrage ab RM. 3.— erbittet Färsen d bis 31.50 bis 30.50 dis 28.50 dis Pullen 2 45.— dis 48.— 44.— bis 47.— 42.— dis 45.— is 44. 1 1 Bullen b 41.— dis 44.— 40.— bis 43.— 38.— bis 41.— i g err a 2 Bullen c 31.— bis 39.— 30.— bis 38.— 28.— bis 36.— i 8 Merkzeugeo., Hagen 135 i. W. Bullen d dis 30.50 bis 29.50 bis 27.50 i ö Kũhe 24 45.— bis 48.— 44.— bis 47.— 42.— bis 5.— 41.— bis 44.— E dhe ö 40.— bis 44.— 39.— bis 43.— 37.— bis 41.— 36.— bis 40.— FFFFFFFFTCCC Kühe 8 29.— bis 38.— 28.— bis 37.— 26.— bis 35.— 25.— bis 34.— Kühe d bis 28.50 bis 27.50 bis 25.50 bis 24.50 Fs mne e. unter à und b Schlachtvieh xten und Verteil llen ein Ausstichuschlag von 5.— RM. för Ochsen 3.— NMI. für Färsen. * N 5 4.— RR. fur Bullen 3.— RM. für Kühe * je 50 ls Lebendgewicht gezahlt werd 5 e) Preies au ger Verteiagaene bang gn ger, Zeit vom! 25 0 25 Gattung 3. 9. bis 18. 9. 1842 10 o. vi 2 10. 1042 3. 10. bis 17. 10. 1942 0 16 0 1942 Frũhbote, Siegunde, RI. RM. 2 2 e bis 30.50 bis 49.50 bis 47.50 5— Viol lava, B.-Mit- o bis 49.50 bis 48.50 vis 46.50 dis 48.50 t 1 56. t Bullen 8 211— dis 48.50 bis 47.50 dis 8.50 bis 44.50. Eühe a 8 bis 48.50 bis 47.50 dis 45.50 bis 44.50 1 Sersegen d) Preise auf den Nee Singen und Villingen in der Zeit vom: Edelgard U. Ostbote Gattung 5. 9. bis 18. 9. 1942 19. 9. bis 2. 10. 1942 3. 10. bis 17. 10. 1942 ab 18. 10. 1942 a 2 RNI. RI. RRI. RKI. liefert per Stückgut Ochsen e bis 50.— bis 49.— bis 47.— bis 46.— 8 0 bis 40.— bis 48.— bis 46.— bis 4.— M e e dis 48.— bis 47.— bis 45.— dis 44.— Valt. jugenhei erl. „ bis 48.— bis 47.— dis 5.— bis 44.— Frankenthal(Westmarl) e) Preise außerhalb der Märkte: Tel. Nr. 2305/2765 Preisgebiet 1(die Stadige meinden: Frankenthal, Ludwigshafen, Heppenheim, Lampertheim, Viernheim und die Landkreise Fran- 7 9 1 5 kenthal, Ludwigshafen, Mannheim, Heidelberg, Bruchsal, Karlsruhe, Rastatt, Bühl, Kehl, Offenburg, Lahr, Wolfach, Emmendingen, Freiburg, Müllheim, Lörrach, Säckingen und Konstanz) in der Zeit vom: Liefer- 5. 9. bis 18. 9. 1942 19. 9. bis 2. 10. 1942 3. 10. bis 17. 10. 1942 ab 18. 10. 1942 bedingung R 8 RMI. a RM. ab Stall bis 46.50 bis 44.50 bis 43.50 pf r bis 48.50 bis 46.50 bis 45.50 ab Stall bis 3.50 bis 43.50 bis 42.50 fei Empf. Ort bis 47.50 bis 45.50 bis 44.50 2b Stall bis 44.50 ö bis 42.50 vis 41.50 frei Empf.-Ort. bis 46.50 0 bis 44.50 bis 43.50 b SE 8 bis 44.50 bis 42.50 bis 41.50 frei Empf. Ort.* bis 46.50 bis 44.50 bis 43.50 Preisgebiet II 5 Landkreise Mosbach, Sinsheim, villingen, Neustadt ebw Donaueschingen und Waldshut) in der eit vom: Gattung Liefer- 5. 9. bis 18. 9. 1942 19. 9. bis 2. 10. 1942 3. 10. bis 17. 10. 1942 ab 18. 10. 1942 bedingung 15* A off f 5* 5* ar 12 sind koche Ochsen ab Stall 8 dis 47.50 bis 46.50 bis 44.50 bis 43.50 L 1 15 Sta Or. 7— 40.— bis 48.— bis 46.— bis 45.— nan Ingsgüt. Arsen ab Stall. is 46.50 bis 45.50 bis 43.50 bis 42.50 S0lai 1 tei Empf. O.. bis 48.— bis 47.— bis 25.— bis 44.— F Bullen 2b stall.. bis 28.50 bis 44.50 dis 42.80 dis 41.50 8 trei Empf.- Ori- bis 47. bis 46.— dis 44.— bis 43.———— Kühe ab Stall. bis 48.50 bis 44.50 bis 42.50 bis 41.50 Schse, gegen Verderb 5 frei Empf.-Ort. bis 47.— bis 46.— bis 44.— dis 43.— KKartetan“ Preisgebiet III(die Landkreise Tauberbischofsheim, Buchen, Stockach und Uberlingen) in der Zeit vom: Aird oh bei Mie ten- ois oc bes Gat. Liefer-. 9. bi 9. 1. bi 5 velleclogerung enge wonct kin Klein tung—.— 5. 9. bis 18. 9. 1942 19. 9. bis 2. 10. 1942 3. 10. bis 17. 10. 1942 2b 18. 10. 1942 e,. d d ber ben W 850 232 eee Fabri 3 ochen 2b Stall.. bis 47.— bis 46.— bis 44.— bis 43.— P frei Empf. Ort. bis 48.50 bis 47.50 bis 48.50 bis 44.50 Farsen 1 bis 46.— bis 45.— bis 43.— bis 42.— . frei Empf.-Ort. bis 47.50 bis 46.50 bis 44.50 bis 43.50 Bullen ab Stall 2 bis 45.— bis 44.— bis 42.— bis 41.— frei Empf. Ort. 5 bis 46.50 bis 45.50 bis 3.50 bis 42.50 Kühe ab Stall 8 bis 45.— bis 44.— bis 42.— bis 41.— frei Empf. Ort. 2 bis 46.50 bis 5.50 bis 3.50 bis 42.50 — Vorstehende Preise treten am 5. 9. 1942 in Kraft. Mit dem gleichen Zeitpunkt verlieren die am 1. 5. 1942 verõfſentlichten Preise ihre Gültigkeit. Karlsruhe, den 31. August 1942. Der Vorsitzende des Viehwirtschafts verbandes Baden essen adi 840 8 f gez. Rudolph.„ Arigsetsettscnarr akti- c,“ Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 36 vom 8. 9. 1942 3 1 1 dchweinerüchter- Vereinigung Isnabrück- Emsland e. U., Osnabrück, Schillerstr. 5. Elite- Absatveranstaltung Badischer Landesschweinezuchtverband e. V. Dem fteichsnährstand angegliedert„ Karlsruhe, Beiertheimer Allee 19 Von nachstehenden Zuchten können zur Zucht weibliche Ferkel der Rasse des Kleiner Anzeiger Tiermarkt Kuh, junge, einmal Lekalbt. eingefah- deutschen veredelten Landschweines, im Alter von 8 Wochen aufwärts, von guten Leistungssauen abgegeben werden. Die Käufer bitten wir, den Züchtern in Verbindung zu setzen. sich mit in Osnabrück(Zentral-Viehhof) ren, zu verk. K 726 Rotschimmelhengst- Heidelsheim,— am 18. September 1942 * 3 Brettener Str. 24 Feen* Sind 5 Auftrieb 70 Eber und tragende Erat: t, verkauft am Kuh mit Mutterkalb, Name des Züchters aufge- ur t- zuruten lingssauen-. Körung und Prämiierung Fenn b. Iberbach. Lal ilenleistg. a Ferkel 8 tende, a 17. 9. 4— 16 Uhr. Die Veranstal- .„ Lerkaufen. 737 2 tung bet 18. Sept. 1942 um 9 Uhr. 3 1 Bargen[Amt Sinsh.] I Direltion d. Strafanstalt. Bruchsal J 7141 11 85.3 sofort leitung des Verbandes. Kataloge und Milchleistundsnach- 25„ 2 N 8 1 7021 11 88.4 Zimmerbestellung durch die Geschäkts- 3 U bes, krächtis mit dem Hermann Sohn, Friesenheim Lahr 6899 22.7. 42 1070.4 stelle. L627 Kusebote mit Preiz 4 Kalb. zu verkauf Georg Erb, Friesenheim, Kr. Lahr 7319 22.742 665.0 ung, unter Nr. 721 Staffort 738 2. die Anz.-Abt, d.] Bruchstr. 33 Fritz Adler, Bahlingen, Kr. Emmend. 7112 24.742 9 59.5 Ferkel, Läulersch weine, trafende Sauen Wochenblattes. Kalbin(Rotscheck) 5 5 2 9* 7501 6.7.42 8 57.5 sowie Zuchtvieh liefern wir direkt ab Hinter wälder Zug- schwer, ut. Ab 0 5 1 5 5 64458 0 10.7.42 10 69.4 Züchterstall. Ferkel der schw. e 22817 24, Scheer, Fafenung. gabe 27 Jeb. Steurer, Auenheim, Kr. Kehl 7488 28.7.4 10 656.4„„ er verkauft Joh. Die- Ziel au Jerk. 139 Wühelm Geo Heck, Auenhdim, Großhandelspreisen: 13—20 P 6 10 . esse and, Radze Kreis Kehl 7582 20.642 10 72.1 NM, 2030 Pi. 1018 RI. 30—40 Fest Schöaau. 723 Kits, 28 Wochen l Georg Ron III. Auenheim. Kr. Kehl 71 19.7% 11 76 A. d e 0 bc. Kalbin, schöne. mit] trächtie 5 Landwirtschaftsschule Hochburg.— Läuferschweine 60. Abetanunge tech. bad ge gert. 10 Kreis Emmendingen 7291 16.7.4 1s 668 Ses i 0 ri. Natter als 1 25 Dielheim b. Wies- Aug. Frita, Helmstadt, Kr. Sinsh. 6774 24.7. 42 8 61.5 trag. Sauen 8 extra schwer. 200 230 Alk. 2 verk. Heidels. Geh, NMälhlhäuser J Kurt Zimmermang, Malzch; Pid., 180—250 RM ab hier.— Samtl. 8. Straße 3. Kreis Heidelbert 62258 W 24.7. 42 7 58.2 Tiere sind amtstierärztlich untersucht. Bruchsaler eim. 724 Straße 19. Nutzkuh, junge, gute, Eingetragene Zucht- kuh, mit dem 2. Kalb 37 Wochen trächtig, Eber und Sauen werden verkauft: Jeweiliger Gewichtsverlust geht zu Lasten des Käufers. Kisten können z berechneten Betrag nach Station Burg- roßfträchlis, weil] 1, Cin Fahtstier, J Zuchtschweineabsatzveranstaltung am 15. Oktsber in Radoltzell um 9 Uhr„„ 33 au 2 11 Zir, schwer, Zuchtschweineabsatzveranstaltung am 22. Oktober in Kolmar um 9 Uhr Fe v. erfolgt 14 7 zerolsboten. 3 i t eingefah- a 0 1 esti. Viehvertrieb Heinrich Thiemann Nr. 32. 727„ Beim Ankauf von Zuchtsauen gewährt der Verband auf Antrag 10 bis 15% Zuschuss. 4 Co., Wettringen. 5 Kreis Steinfurt Schafikuh, 38 Woch. Otte Lepp, Hassel- Westi.) Fernruf Wettringen 119. e 5— 4 8 Kalt 42 1—:⸗. Welcher Bauer oder Erdbeerpilanzen. Jachain, Viehreini- e 4* Landwirt liefert mir ca. 100 000 Stück, 8 ötet dei Georg Sälzler, 5 10 Lungspu töte Wiesental. Unter- Kleintiere zum Herbst ca. zu verk., Deutsch alles Ungeziefer bei dortstr. 107.———5 Ztr r 3 1 erden 5 2, Rinder, rotbunt. Niesenhaninohes. Schelliager, Alten 22 in 7 4 3 7 2 Jahr alt, zu erk. gute 8 schwand über Säk- Mengen, Angebote Großvieh 1.30 RM., Nauenberg b. Wies- tiere. Jungtiere, ab- kingen a. Rh 725 unter Nr. L. 589 an große Streudose 1 Joch. Biesgasse 246. 7 1 die Anz.-Abtig. des 14 Stück Großvieh Nutz- und Schaffkuh f f aaf 1 Kt. f Wochenblattes 2.40 RN L297 2 e en den zee- Hasehinen- f en be eee Imsterburger Zuchtvieh- Neuthard b. Bruch- f e, eee ellengesuche N. Schneider, sal, Hauptstr. 29. Mutterschwein mit und Geräte e Ab tz Kaul,—. Satzveranstatung Nutz- und Fahrkuh,] Nungen ah Ver— in. Viehgewichtstabelle 1 Nesselried. 72 Obermelker, pein- g 8 f beratende 4715 Amt Offenburg. kekoaebnde, fege. cht, gente 1 liebe lenes gi. von robustem, ostpreußischem Leistungsvieh 1 Haus Nr. 10. bar d. stat., jeder lich u. gewissenhaft.„e Ubstadt. Hauptstr. 15 N Größe Flammrohr- Euter Melker, auchi das Lebende wicht in Insterbur Zuchtviehhalſe) Mutterschwein. 4 5 ab. Mit Handbuch Zugochsen, 2 125 trächtig. und 1 Paar kessel. Diesel · und mit Frau. welche kr den ien han 12 und 16 Zi.. Ta schweine 2u Elektromotore bis mitarbeitet. Stel- zus. RI. 2,50 gegeb am Mittwoch, dem 23. september 1942 zu verkaufen K 716 r en 731 20 PS. für Dresch- lung, bis 40 Stück Nachn. ff ü b des 3 eee De bein zwecke, gegen Kasse Großvieh. evtl. auch Närn berg 1 Köhn. 9 Uhr 100 Eber und Sauen 3 Bruchsaler Str. 21. 1 1E. 3 straße 49 L689 10 Ohr 100 Bullen, anschließend e Vdͥnter zweien Industriemaschinen, den; in Krankheits- 115 hochtragende Kühe und junge, 4 2 22 die Wan. zu verk. Zu verkaufen Veri eben 2. Geburtsiällen sehr 860 hochtragende Sterken Stettleld. Weiher ññ1 old. /Ostor.]). gut bewandert. Lege Str. 118. K 717] Motormähmaschine dn e Wert auf 8 Frachtermaßigung aus Ostpreußen Nutzkuh, gute, mit](Kramer Motor- halten, 1 ine zung un 8 1 Auf Wunsch Ankaut und Kataloge mit Abstammungs- und — 3. Kalb. sowie] mäher!, gut erh.. 8. n ear 8 72⁸ führen Zum Leistungs angaben ab 9. Sept. für 1 RM. durch die Ostpr. 4 Einstellrind zu verk. F Pferdebetrieb sofort l Erfolg! Herubuchc esellschatt, Abt. insterburg'Ostor., Wüt elmstr. 7. 4 Walldorf. K 718 aus Nr. zu kaufen gesucht,. 5 5 3 Schwetzinger Str. 13 2 Laa Richard Wießner, kermeister, Seido- Eiustellrind, 12 NM M 5 1 1 Letäh Koblenhandlung und witz bei Brüx. instellrind. on. ehrere Kanz stäh-* 8 2 alt, zur Zucht ge- lerne Dengelstöcke Güternahverkehr. Welch erößer, Gute- NJ eidnet, zu verkauf. und Doppelhämmer Karlsruhe, Kriegs- betrieb wäre bereit, Auerbach. 19 aus Tiegel. Oubstahl, str. 200. Felef. 5233 meine 16fähr. Loch- J Haus Nr. 128. 1 Jahr 8 2 Off 8 1„„ 2 VJ Kalbin. 39 Wochen] Garnitur Stock un ene te n res aufzunehmen? IJ trächtig. zu verk.] Poppelhammer. Lacocbriſten erbet. V 1 1 7.—. ferner Stock b St. an V V eee mit Einiachhammer Tüchtiges, selbstän-* 5 N 8 J ag Hinterstr. 131 K 722 zu RM. 6.—. ferner diges Fräulein vom Mollet 38 n 724 D U Kalbi sroßträcht.] mehrere verstählte Lande, nicht üb. 30 Wellstr. 8 man 9 2 3. Jahre. 5 2——9 immobilien e/ 3 S1 3% Jahr Garantie, Gutshof. Nähe der 2 1 üb. Kehl Haus 2. 5 0 2 92 pro Stock RM. 3.—, Stadt. zur selbstän- 8„ 46 q Zwei Zugochsen, alles eigene Hand- digen Führung des Pachtzut, Nähe Groß- niserre 8. cii 5 junge 20 Zentner arbeit. Gegen Nach-] Haushaltes gesucht stadt, sofort über- Aus ger ab. schwer, zu verkauf. e e 8 ee e eee— nehmbar, zu ver- 0 0(˙ ehen und ferrischried-Loch- rat reicht. ausfrau imBetrie geben. Rückporto. 1 12 2 F. Philipp. Schlosser- mittätis ist. Angeb., Johannes Horsch. und N. Das K N 85 5 r 1 mit 8 Abt. Immobilien. stef 5 8 ren 8 albin. 6 ochen Post Zell i. W. Bad. anspr., Lichtbild. an Möckmühl Witbs.* 7 2 trächtig, oder Kuh Groben kräftigen die Anz. Abt. des 49˙5 b 70 p zu verkauf. Wein- Wochenblattes un- 5 acton 1 2 K 9 for 2. n ter Nr K. 706. Verschiedenes o. Poco Ir— 55 tr. 16. 33 baue zur Ver- 6072 wagen geeignet, ver- Zugochsen, schöne wendung als Liefer- Pflanzenzucht 88 N fehlerfreie, ca. 28 kauft Gräfl. Rent- mit TEXHAEROI. tr, schwer. hat zu] amt Gondelsheim b. Zu kaufen gesucht I EXHAER OL flickt 8 8 ee; Bretten. K 720 für die nem. alle Gewebe kle. sc,Cso dawn Nuper. 1 Pflanzenzeit im- bend, nadellos und A. bei St. Blasien. beer- und Erdbeer- tadellos. 400 fr. bfn. 0. 8ER, Kalbin, hochtr., gut setzlinge. bei guter[Dose zu 3 RM. frei 85 cHARlOr im Zug. zu verkauf. Bezahlung u segen] Haus, bei 3Dos. 10% V e SEN 1 Zu erfragen bei] Wicken kauft zu] Nachnahmelieferg Rab. Eugen Glunz 8 V 2 Ein- und Verkaufs- zeitgemäß. Preisen.] Angeb u. Nr. L. 922 Chem.-techn. Er- IN e genossenschaft Ret-JR. Schick, Bühl Ian die Anz.-Abtlg.] zeugn. Karlsruhe DD CSN Y 8 8 tigheim. K 725 1[(Baden]. Rheinstr. 3, des Wochenblattes Neckarstr. 56 L12 N D NN D Hauptschriftleiter: Kurt Wittenberg(z. Z. im Felde. Mit der Hauptschfiftleſtung beauftragt: Landw.-Rat Max Stängle, Karlsruhe. Stellvertr.: Schriftleiter Werner Saegert, Karlsruhe. Auzeigenleiter: Emil Krotz(z. Z. im Felde). Stellvertr.: Valentin Eisenhauer, Karlsruhe. Zur Zeit ist Anzeigenpreisliste 11 und 12 gültig. Verlag: Reichsnährstandsverlag G. m. b. H., Zweigniederlassung Baden, Karlsruhe, Ettlinger Straße 12. Druck: G. Braun GmbH., Karlsruhe. Karl-Friedrich- Straße 1418 Verlagsleiter: Roland Schulze, Berlin 524 Wochenblatt der Landesbauernschait Baden, Folge 36 vom 5. 9. 1942