4 FOLSE 11— 112. Jahrgang gewaltigen reichen, rade er? Warum er in seiner hoff- nungsfrohen jugend oder in der tet. Er ist do ch tot einer, der das höchste Op- ein Mann seiner Volksgemein- Sie In unzähligen Herzen ist im Verlaufe dieses Krieges schon die brennende Trauer eingebrochen, wenn es zur Gewißheit wurde, daß einer, den wir aus der schützen- den Hut der Familie hoffend und bangend zum Soldatendienst hatten hinausziehen las- sen, niemals heimkehren würde. Im zehrenden Schmerz um den Gatten oder den Vater, den Bruder oder den Sohn, den Kameraden oder den Liebsten will den zuerst kein Trost er- der so hart getroffen wurde. Bohrend steht riesengroß nur die eine Frage auf: Warum ge- noch längst nicht erfüllten Kraft des Mannes? Ist das nicht alles so sinnlos? Quält nicht am heftigsten zuerst noch das hilflose Zipfel- chen der Hoffnung, daß es viel- leicht ein Irrtum gewesen, daß er mit einem anderen verwechselt worden sei— bis dann das Päck- chen mit den letzten Habseligkei- ten auch das schneidend vernich- Ist er das wahrhaftig? Kann einer sterben, und vergeht fer dargebracht hat, das schaft und seinem Vaterlande je- mals bringen kann? Es liegt ein tiefer Sinn darin, daß wir fast ge- nau zur gleichen Zeit, da die Frühjahrsbestellung vor sich geht, im Vorfrühling, den Tag begehen, da die große Gemeinschaft des ganzen Volkes ihr Gedenken den Helden zuwendet, die draußen ge- blieben sind. Im Vor früh- ling Nicht im Herbst! Sind die daatkörner, die wir jetzt auf den noch nachwinterlich öden Acker ausstreuen, etwa verloren, wenn bei Narvik, gefallen ist, der unterm schlichten Birkenkreuz schläft Aufn.; PK.-Trapp-Sch. Sinan sie von der Erde bedeckt werden? Sie sind die Saat, von der wir wissen, daß sie aufgehen wird, um unserem Volke Brot zu geben. Die aber, die draußen an den Fronten von ihren Kameraden zum Schlummer gebettet werden, die sind die heiligste Saat eines Volkes, die aufgeht, um — Ob das Soldatengrab in den Bergen Italiens liegt oder hoch im Norden mamt uns, alles einzusetzen, damit der nicht umsonst icht tot! 8 Die lebendige Gewißheit des Heldengedenktages der Nation die Zukunft und das Licht zugeben. Sie sind nicht tot, die gefallenen Helden! Sie sind das lebendige, mahnende Gewissen der Nation, das nie irre- geht! b Wie war es denn nach dem ersten Welt⸗ krieg! Schien es damals nicht so, als ob die graue Armee der zwei Millionen umsonst ihr Leben hingegeben hätten? Es schien uns 80, weil wir selbst irregingen. Sie selbst aber lebten fort, sie lebten in der drän- genden Jugend, dem heiligen Früh- ling der Nation. Waren es nicht die Kameraden der Gefallenen, gerade die, die sie und ihr Ver- mächtnis am besten kannten, die im Geiste der gefallenen Helden Deutschland aus der grauesten Hoffnungslosigkeit in hartem, schwerem Kampf wieder empor- führten? Der Führer ist er nicht der größte dieser Kamera- den, der Frontsoldat, dem aus den Gräbern derer draußen der urge- waltige Glaube erstand, der ihn befähigte, aus der Nation, die aus- einanderzulaufen drohte, wieder ein Volk machte und es härtete, und sind dem Führer aus der Erontkameradschaft nicht die besten Helfer und die härtesten Kämpfer erstanden? Die heilige Saat ging auf, die scheinbar umsonst ausgestreut gewesen.. So sind erst recht die nicht tot, die heut e in fremder Erde ruhen, die Helden dies es Krieges. Wir wissen, daß nie etwas ganz Großes wird ohne Opfer, und wenn die Opfer auch noch so hart und schmerzlich sind. Wie groß sind doch die Opfer gleicher Art, die in Deutschlands Geschichte dar- gebracht wurden. Und doch sind auch die nicht tot, die in fernster Vorzeit starben, denn ũ ber Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg braust der Toten Tatenruhm, von dem die Edda singt, daß wohl einzelne vergehen kön- nen, ja ganze Sippen— nie aber der Ruhm selbst, der aus Kampf und Blut erstand, das in den heiligen Heimatboden versickerte oder auch draußen fern der eigenen Grenzen, um sie und die Heimat zu schützen samt allen, die darin leben und deutscher Zukunft dienen. Das aber ist das lebendige Ver- mächt nis derer, die zur mütterlichen Erde heimkehrten: Daß wir Lebenden in ihrem Geiste leben. Daß wir alle Kräfte mit zusam- mengebissenen Zähnen und härtestem Willen einspannen, damit auch nicht für kurze Zeit einmal der Schein auftauchen könnte, als sei ihr Opfer vergebens und umsonst gewesen. Und wenn wir selbst den nahen Verwandten oder Freund verloren haben, so soll er unser ganz besonderer Mahner sein. Wie hätte er gesprochen, wenn er an unserer Seite noch stände? Welche Meinung hätte er geäußert? Wie hätte er gehandelt, und welches Beispiel hätte er uns gegeben? Ist er denn nicht gefallen um des Lebens und der Lebenden willen? Also soll er mit der ganzen Gemeinschaft seiner Kameraden für uns nicht im Grab in fremder Erde liegen, sondern er soll in unseren Herzen eine leben- dige Heimstatt haben, und er soll unser Tun und Handeln lenken. An uns allein liegt es, ob dort draußen in Feindesland tote Gräber sind, oder ob und aus ihnen das Leben ersteht, dem sie gedient haben mit ihrem letzten Bluts- tropfen.. Die unerschütterliche Reichsmark Unsere Sparguthaben bleiben unantastbar und wertbestandig Wir lächeln alle ein bißchen über jene ko- mischen Zeitgenossen, die wir unter der Be- zeichnung»Sachwertjägeré« kennen. Es sind nur sehr wenige, aber sie fallen auf, weil sie, kaum daß sie Geld in die Hand bekommen, auch schon hasten und jagen, um das Geld loszuwerden und dafür irgendwelchen teuren, aber völlig wertlosen Schund angehängt zu be- kommen, den sie nie brauchen und mit dem sie auch gar nichts anzufangen wissen. Bei uns auf dem Lande kommen sie ja gottlob kaum vor, denn unser gesundes Denkvermögen be- Wahrt uns vor jeder Mißachtung des Geldes. Wir wissen, daß es heute deshalb nur wenig zu kaufen gibt, weil die scharfen Kriegsanspan- nungen keine Arbeitskräfte und kein Material freilassen, um sie für mehr als die allernot- wendigsten Gebrauchsgegenstände zu ver- schwenden. Wir wissen aber auch, daß wir mit dem Gelde, das wir uns heute da durch ersparen, na ch de m Kriege besser, billiger und mehr kaufen können als heute. Denn dann wird wieder ein gesunder Leistungswettbewerb aufleben, der sich in Qualitatsverbesserungen und niedrigen Preisen auswirken wird. Wir ha- ben also viel mehr davon, wenn wir das Geld. das wir nicht für dringendste Dinge brauchen, auf die Sparkasse bringen ufid es uns für die Zeit nach dem Kriege aufheben. Dort haben wir Zinsen, und es kann uns nicht verloren gehen. Daß es uns dort nicht verloren gehen kann, darauf hat vor kurzem der Prasident der Deut- schen Neichsbank und Reichswirtschaftsmini- ster Walter Funk erneut hingewiesen, wenn er gesagt hat: Eine gesunde Währung kann es nur in einer gesunden Wirtschaft und eine gesunde Wirtschaft nur in einem gesunden Staat geben, in dem die Autoritzt fest begrün⸗ det und die Verantwortung der schaffenden Menschen zum Lebensgesetz erhoben worden ist. Wenn eine Wirtschaft steigende Leistun- gen vollbringen soll, müssen Preise und Löhne stabil sein, müssen Wirtschaft und Arbeit in Ordnung gehalten werden. Die Wah rung ist ein absolut untaugliches Ob jekt für Experimentes Funk stellte fest, daß es nach wie vor das unverrückbare Ziel der nationalsozialistischen Staatsführung bleibt, den Wert unseres Geldes unter allen Umständen so wie bisher auch weiterhin sta- bil zu erhalten.»Die einzigartigen Erfolge un- serer Kriegswirtschaft... sind für den Einsich- tigen Beweis genug, dafl die deutsche Wirt⸗ schaft nach Kriegsende durchaus in der Lage ist, den angestauten Zivilbedarf zu befriedigen. Der deutsche Sparer hat mit dem Sparergebnis gleichzeitig auch der feindlichen Agitation die einzig richtige Antwort gegeben, die durch Ausstreuen der unsinnigsten Gerüchte Unruhe in die Reihen der Sparer tragen wollte. Ich kann nur aufs neue versichern, daß im natio- nalsozialistischen Deutschland die Unan- tastbarkeit der Sparguthaben ebenso wie ihre Wertbeständig⸗ keit gewährleistet ist. Wer spart, beweist also Vertrauen in die Zukunft. Er hilft außerdem dem Staste, die fi- nanzpolitischen Notwendigkeiten zu erfüllen, die sich aus dem Kriege ergeben. Schon früher einmal hat Reichsminister Funk dazu erklärt: »Aus der Hilfestellung des Sparers, die uns die Finanzierungsaufgaben entscheidend erleich- tert, ergibt sich für uns als selbstverständlich- ste Konsequenz: Wenn der Staat die Erspar- nisse des deutschen Volkes in Anspruch nimmt, dann hat er auch die Verpflichtung dem dęutschen Volk den Wertsei⸗ ner Spargelder zu erhalten Dem Staat und uns kommt dabei zu Hilfe, daß hin- Erlebnis am Ehrenmal Zum fHeldengedenktag 1944 Erzählung von Matthäus Sporer Als ich durch den Münchener Hofgarten hin- durchgehe, raschelt dürres Laub zu meinen Füßen.. Die roten Blüten, die den Sommer zieren, sind noch in winterlichen Knospen ver- hüllt. Aber schon leuchtet blau und klar der Himmel über meinem Haupt, als wolle er mir trõstend sagen: Schau, wie schön ein solcher ahnungsvoller Tag ist! vergiß es nur, dieses Vergängliche, das nur den Schmerz im Her- zen spüren läßt! Vor mir geht eine Frau in dunklen Kleidern. Ich weiß nicht, was es ist, durch das ich auf- merksam auf sie geworden bin. Und nun er- tappe ich mich selbst, wie ich mich mit einem Male beeile den gleichen Weg zu gehen, den diese Frau geht. Es ist der Weg, der hinunter- kührt zu jenem Ehrenmal, unter dessen Mar- morquadern der Frontsoldat von 1914/18 im letzten Schlummer liegt Eine andachtsvolle Stille überkommt mich. Als ich Minuten spã- ter vor dem Antlitz jenes toten Helden stehe, da sehe ich die dunkle Frau, ein altes Mütter- chen, wie sie ihm einen kleinen Strauß zu Füßen legt. Ein paar Tränen fallen jah ihr aus den Augen. Dann verharrt sie eine Weile stumm Ich stehe schweigend hinter ihr und starre in dieses stille, friedliche und ewige Antlitz des 122 —— 4 gemeißelten, toten, namenlosen Frontsoldaten. Alle meine Kameraden kommen mir dabei wie- der in den Sinn. Und dann erzähle ich der alten Mutter auch von uns Erzähle ihr von meinen Nameraden. Wie oft, nach einem Sturme, lagen sie genau so da. Sie hatten aus- gekämpft... Und trotzdem! Für sie war dieses Sterben auf dem Schlachtfeld nicht das Schwerste, das sie treffen konnte. Der Tod hatte für uns Soldaten längst das Schreckliche verloren. Wenn es zum Sturme ging. dann war es für uns immer ein altiges Erlebnis. Ein un- nennbares Feuer war in unseren Herzen auf- gegangen. Das loderte nun mächtig und rifl uns alle mit. So war der Kampf für uns zum inneren Ge- setz geworden, dem wir verfallen waren, mit unserem ganzen Sein. Und wenn einem von den Kameraden dann das Auge brach und sich um ihn das große, stumme Schweigen legte, dann wußten wir, dafl sich des Lebens Sinn in höchster Vollendung er- füllt hatte Noch immer steht das alte Mütterchen vor mir, das ihren einzigen Sohn verlor: Nun reicht sie mix ergriffen ihre welke Hand. Ganz ruhig ist sie jetzt. Der Schmerz ist abgefallen. Fe- sten Schrittes steigen wir gemeinsam die Stein- stufen wieder empor. Noch lange sehe ich ihr nach. Ein seltsames Begegnen denke ich. Hatte nicht einmal, drüben, weit im Osten, einer mei- ner Kameraden ganz zuletzt mir noch gesagt: »Wenn du jemals wieder in die Heimat keh- ren solltest, sag meiner Mutter, wie ich gefallen bin le Es war nicht seine Mutter, die ich getroffen hatte, aber eine von den vielen Millionen na- menlosen deutschen Müttern, der ich das Ver- mächtnis meines toten Kameraden sagen mußte, zu dieser Stunde und zur rechten ei An das Kind eines Gefallenen Von Karl Bö ke Dein Vater starb den Heldentod, die Mutter trug des Herzens Not. Sie steht im Leben nun allein, Gott gab dich ihr als Sonnenschein Als ein Vermächtnis großer Zeit, aufragend in die Ewigkeit! Das Herzblut, das vom Vater kam, sie liebend in die Arme nahm. Dich sah der tapfre Vater nicht, du trägst sein liebes Angesicht du hast auch seines Lebens Art, das nie mehr er vergessen ward Du bist der Mutter Lebenslicht, dafl nie es ihr an Kraft gebricht; Verpflichtung, Mahnung dieser Zeit, ein Teil von Deutschlands Ewigkeit ter unserer Währung, also hinter unserem Geld, nicht irgend etwas Lebloses, Kaltes und im Werte dennoch Veränderliches steht wie etwa das Gold, sondern die lebendige Arbeit, die an- gespannte Leistung des gesamten Volkes. Wer die Arbeit richtig einschätzt, behandelt auch das Geld mit der Achtung, die es verdient. Es zeugt nicht von Klugheit, wenn ein Sachwert- jäger, indem er bei Käufen des sinnlosester Zeugs jeden Preis bewilligt, auf der anderen Seite auftrumpfend fordert, daß das eigene und wenn auch noch so kleine Sparguthaben sei- nen vollen Wert behält. Wenn aber im Zuge der»Nervenoffensivec, mit der uns der Feind mangels militärischer Er- folge zermürben möchte, die Stelgerung des deutschen Notenumlaufes als Zeichen beginnender Inflation bezeichnet wird, so hat diesem Unsinn Reichsminister Funk die Tatsachen gegenübergestellt, die den gesteiger- ten Notenumlauf notwendig gemacht haben: die bedeutende Vergrößerung des Reichsgebie- 9 Von den ca. 752 000 Erbhöfen im Reich sind A klein- und mittelbäuerlicher Besitz bis zu 25 aa, In Süddeutschland, besonders in Bayern, Württemberg und Baden überwiegt der klein- und mittelbäuerliche Besitz völlig, die Arbeits- last ruht fast ausschließlich auf den Eltern und Angehörigen der Familie. Diese Familienwirt- schaften, der bäuerliche Mittelstand, bildet nach alter Erfahrung die gesündeste und widerstands- fahigste Lebens- und Wirtschaftsform. Wir ha- ben mit Stolz und Freude im Verhältnis zur Ge- samtzanl der Erbhöfe die meisten Bauernge- schlechter ehren können, die teilweise 2 und 300 lahre auf ihren Höfen ansässig sind. Dies e Bauerngeschlechter haben am überzeugendsten den Beweis er- bracht, daß ein gesunder Hof die sicherste Grundlage für einestar- ke Sippe bildet. Die bäuerliche Familien- Wirtschaft, wie sie bei uns einmal gegeben ist und sich bewährt hat, kann nur mit Hilfe des in den Hof einheiratenden Ehegatten in ordnungs- gemäßem Zustand erhalten werden. Der Ein- heiratende muß hier der dem Hof angestammten Sippe nicht nur sein Blut geben, um sie fortzu- tes, die Erweiterung des Kreises der Lohnem- pfänger durch Einsatz ausländischer Arbeiter und unserer deutschen Frauen in den Städten, aber auch auf dem Lande, u. v. a. In einen größeren Topf gehört nun einmal mehr Was- ser, wenn er voll sein soll: er läuft deswegen immer noch lange nicht über, Vereinzelt wird es natürlich immer noch Unbelehrbare geben, ie sich wunder wie schlau vorkommen, wenn sie gegen den Strom schwimmen, und die sich über die»Vertrauensseligkeité der anderen ins Fäustchen lachen. Aber auch hier gilt: Wer zu- letzt lacht, lacht am besten. Wir Vernünftigen, die wir gottlob weit in der Mehrzahl sind, wir wissen, daß wir uns selbst am besten dienen, wenn wir beim vertrauensvollen Sparen blei- ben. Im Vertrauen liegt die stärkste Kraft un- seres Volkes begründet. Es ist der verläßlichste Grundpfeiler, auf dem die Sicherung unserer Währung und damit auch der Sparguthaben des deutschen Volkes beruhen. EE f Die Rechtstellung des einheirutenden khemunnes nach den neuen Bestimmungen des Reichserbholgeselzes Von Oberlandwirtschaftsrat Dr. Zumstein, Karlsruhe pflanzen, er muß zudem die volle Arbeitskraft seines ganzen Lebens und in der Regel auch vor- behaltlos sein Vermögen in den Dienst des Ho- fes stellen. Er hat daher auch ein Recht für sein ganzes Leben die höchstmöglichste Sicherheit zu erhalten und die Sippe hat den Anspruch auf die dauernde Erhaltung dieses Hofes im Geschlecht. Diesen Umständen hat der Gesetzgeber voll Rechnung getragen und heute wollen wir nun die Rechtstellung des einheiratenden Ehe- mannes betrachten. 1. Zunachst hat dieser die Möglichkeit in Ge- genden, wo allgemeine Gütergemeinschaft schon bisher üblich war, schon vor der Eheschließung mit Wirkung für den Erbhof allgemeine Güter- gemeinschaft zu vereinbaren und die Frau kann ihn zum Anerben einsetzen. Er begibt sich also zum Notar und schließt einen Ehe- und Erbver- trag ab, der dem Anerbengericht zur Genehmi- gung vorgelegt wird. Damit wird der einheira- tende Ehemann Miteigentümer am Erbhof und beim Tode seiner Frau Anerbe und Alleineigen- tümer. Seine Lebensarbeit ist gesichert, aber ebenso das Recht der Sippe von der der Hof stammt. Die Ehegatten können aus den gemein- Ausbildungslehrgang für Arbeitsgemeinschafts- leiterinnen„Nähen und Flicken“ in Scheibenhardt Aufn.: Schmidt 2 schaftlichen Kindern den weiteren Anerben nur gemeinsam bestimmen, und eine getroffene Be- stimmung nur gemeinsam aufheben. Bei der Aus- wahl kommen zuerst die Söhne und dann die Töchter, und zwar können in Baden und in Württemberg die Ehegatten ganz allgemein frei bestimmen, welcher Sohn oder welche Tochter als Anerbe den Hof bekommen soll. Nehmen wir in unserem Beispiel an, aus der Ehe gehen 3 Söhne und 2 Töchter hervor. Es steht dann den Ehegatten zunächst völlig frei, gemein- schaftlich zu bestimmen, welcher Sohn einmal Anerbe werden soll. Einigen sie sich nicht, so kann die Frau von der der Hof stammt, allein den Anerben bestimmen. Sie bedarf aber dann der Zustimmung des Anerbengerichts um einen Migbrauch zu verhüten. Es kann aber auch so geregelt werden, daß der überlebende Ehegatte später frei bestimmen kann, welcher Sohn den Hof bekommen soll oder die Ehegatten können eine gemeinschaftliche Bestimmung dahin tref- fen, daß 2. B. der jüngste oder älteste Sohn bei der Vitaminerhaltung Gute Verpflegung ist die Voraussetzung für jeden erfolgreichen Einsatz Feldköche werden geschult— Dieser Feldkoch, ein Panzerunteroffizier, mit dem EK I, wiederholt gerade die richtige Behandlung einer Fleischkonserve im Sinne pk.-Aufn. 1 Krlegsberichter Segers/ Atl. Unsere Landjugend ist wißbegierig Unter Anleitung guter Lehrkräfte, sollen sie zeitig lernen, wle es in der Weltkarte aussieht Aufn.: Weltbild 1 123 Vollendung des 25. Lebensjahres den Hof erhält. In der Praxis wurden früher häufig schon Testa- mente angetroffen, wonach der überlebende Ehe- gatte beim Tode seiner Frau Anerbe und Allein- eigentümer werden sollte, aber im Falle seiner Wiederverheiratung der Hof auf den ältesten oder jüngsten Sohn überzugehen hat. Diese Re gelung kann nach dem neuen Recht zum Schutz der Sippe, von der der Hof stammt, wieder mit voller Gültigkeit getroffen werden. Der normale Fall ist, daß aus der Ehe Kinder hervorgehen. Wenn die Ehe aber ausnahms- weise kinderlos bleiben sollte und die Frau stirbt, 80 wird der einheiratende Ehemann, der ja be- reits Miteigentümer ist, nach dem erwähnten Ehe- und Erbvertrag Anerbe und Alleineigen- tümer. Zum weiteren Anerben kann a ber nur ein Angehöriger der Sippe bestimmt werden von der der Hof stammt. Nur in ganz besonderen Ausnahmefällen kann mit Genehmigung des An- erbengerichts ein Kind aus der 2. Ehe dieses Mannes den Hof bekommen, wenn dies nach den besonderen Verhältnissen gerechtfertigt ist und die Rechte der angestammten Sippe nicht beeinträchtigt. Diese Ausnahmemöglichkeit ist aber auch dann ausgeschlossen, wenn die Frau z. B. bei einem alten Sippenhof bestimmt, daß nach ihrem Tode und dem Tode ihres Mannes der Hof wieder an ihre Sippe, z. B. an einen Brudersohn zurückfallen soll. Der Hof soll der angestammten Sippe erhalten bleiben. Diese gesetzliche Neuregelung stärkt den Sippe gedanken und ver- schließt aber in besonderen Ausnahmefällen nicht endgültig eine anderweitige Regelung mit Genehmigung des Anerbengerichts. 2. Soweit aber in einzelnen Gegenden von Ba- den und Württemberg die allgemeine Güterge⸗ meinschaft nicht Brauch war, erwirbt der ein- beiratende Jungbauer mit der Verheiratung nun- mehr nach den neuen Bestimmungen des Reichs- erbhofgesetzes, ohne daß es irgend einer Verein- barung bedarf, kraft Gesetzes die bäuerliche Verwaltung und Nutznießung am Erbhof. Der Begriff der bäuerlichen Verwaltung und Nutz- nie gung ist entsprechend den Bedürfnissen des Erbhofes und der hier notwendigen Rechtstel- lung des Mannes erweitert worden und kann im Zweifelsfalle sogar noch über diese gesetzliche Regelung hinaus den besonderen Erfordernissen des Hofes mit Zustimmung des Anerbengerichts angepaßt werden. Der einheiratende Jungbauer hat das Recht, nach der neuen gesetzlichen Regelung sich Bauer“ zu nennen, genau so wie die in den Erbhof einheiratende bauernfähige Ehefrau vBäuerin« heißt. Damit ist ein alter Mangel in Wegfall gekommen. Wonach der einheiratende Ehe- mann sich nur Landwirte nennen durfte War die Ebenso ist der einheiratende Ehemann berech- und sie v Bäuerin. tigt, genau wie ein Eigentümer als Anerbenrich- ter, Erbhofrichter und Reichserbhofrichter er- nannt zu werden und damit an der bäuerlichen Rechtssprechung Gegensatz zum alten Necht, wo die Bäuerin aus den ge- meinsamen Kindern allein den Anerben zu be- stimmen hatte, kann künftig die Bestimmung des Anerben nur gemeinsam mit dem einheiratenden Ehemann erfolgen. Er hat ein volles Mitbestim- mungsrecht. mitzuwirken. Im 3. Die Frau, von der der Hof stammt, hat aber ferner die Möglichkeit, vor den Kindern zu- nächst ihren Mann als Anerben zu bestim- men. Wenn in unserem Beispiel dann die Frau (Von der der Hof stammt) unter Hinterlassung von 3 Söhnen und 2 Töchtern gestorben ist, so wird der überlebende Ehemann zunächst Anerbe und Alleineigentümer. Er hat das Recht, anstelle eines Sohnes, der sich spgter zum Anerben nicht eignet, einen anderen Sohn oder, wenn sich über- haupt kein Sohn zur Hofnachfolge eignet, eine Tochter mit Genehmigung des Anerbengerichts für die Hofnachfolge zu bestimmen. In seinem Bestimmungsrecht ist aber der überlebende Ehe- Landjugend, melde dich bei deimer Kreg- bauernschaft. Lerne im Landjugendaus- tausch deine weitere Heimat kennen! mann gebunden; der Hof bleibt der angestamm- ten Sippe erhalten. 4. Die Nechtstellung des einheiratenden Ehe- mannes kann daher nach den neuen Bestimmun- gen eine verschiedene sein, wie wir gesehen ha- ben. Der wesentliche Unterschied bei den 3 Möglichkeiten besteht darin, daß bei kinder- loser Ehe bei der bloßen Verwaltung und Nutz- nie fung im F der Wiederverheiratung Kin- der aus der 2. Ehe niemals den Hof bekommen können. Nur wenn der einbeiratende Ehegatte Miteigentümer am Hof wird oder von dem Ehe- gatten von dem der Hof stammt, zum Anerben eingesetzt wurde, besteht ausnahmsweise diese Möglichkeit, soweit die Ehefrau nichts ent- gegenstehendes bestimmt hat. Mit dieser Neuregelung trägt der Gesetzgeber den jeweils sehr verschiedenen Verhältnissen auf unseren bäuerlichen Familienwirtschaften, dem Willen der Bauerseheleute und dem Sippen- gedanken voll und ganz Rechnung. Zehn Jahre Hilfswerk„Mutter und Kind“ Noch immer begegnet man ab und zu dem Vorurteil, daß alles, was soziale Fürsorge heißt, in der Hauptsache Bedeutung für die Stadt habe. Sicher ist, daß das Landleben in vieler Hinsicht günstigere Daseinsbedingungen bietet. Anderer- seits braucht man nur an die oft schwierigen Verkehrsverhältnisse zu denken, um zu erken- nen, wie schwer in ausgedehnten Landstrecken und abgelegenen Streusiedlungen die ärztliche Versorgung ist. Vorbeugender Ge- sundheftspflege kommt hier erhöhte Be- deutung zu. Als vor zehn Jahren das Hilfswerk»Mutter und Kinde ins Leben gerufen wurde, richtete sich das Augenmerk darum besonders auch auf die noch ungenügend betreuten Landgemeinden. Zahlreiche neue Gemeindeschwesterstationen wurden errichtet und bis in die entlegensten Winkel hinein Hilfsstellen für»Mut- ter un d Kin d& geschaffen, wo ehrenamtliche Kräfte aus der Bevölkerung selbst(ein ganz neuer Gedanke) im besten und schönsten Sinne als Mütter des Dorfes« wirken. Wenn dann in gewissen Zeitabständen die ärztliche Mütterbe- ratung erfolgt, so findet sie einen wohlvorberei- teten Boden, ebenso wie danach für sachgemäße Befolgung der ärztlichen Verordnungen gesorgt werden kann. In dieser vnachgehenden Fürsorge wirken Der März ist der Monat der beginnenden Frũühjahrsbestellung. Alle anderen Arbei- ten sind vorher rechtzeitig zu beenden. Pflug und Walze sind Geräte der Herbst- arbeit. Schleppe, Grubber und Egge be- nutzt man im Frühjahr. Hackfruchte haben die längste Vegeta- tionszeit. Sie liefern die gröſſten Ertrãge von allen Kulturpflanzen. Faserpflanzenbau ist kriegswichtig. Es gibt Nücklieferung von Leinwaren, 61 kuchen und Speiseöl. Beisaat von Hülsenfrüchten erzeugt Saat- gut für den Zwischenfruchtbau. DIE MERKTAFEIL Nicht außergewöhnliche Milchleistung von Einzeltieren, sondern beste Verwer- tung des wirtschaftseigenen Futters ist das hiinftige Zuchtziel. Die Fettversorgung der vom Luftterror betroffenen Gebiete mufl gesichert blei- ben. Deshalb kein Vollmilchverbrauch, wo er unzulassig ist. Vor Beginn der Frühjahrsbestellung lst die Ablieferung des Getreides zu beenden. Im Frühjahr an die Anlage von Wasser- furchen auf dem Acker denken. Nasses Pflügen ist zu unterlassen. alle in der NSV.-Arbeit stehenden Krafte zusam- men: Volkspflegerinnen. Hilfsstellenleiterinnen, Gemeinde schwestern, Hebammen und Säuglings- schwestern. Auf diese Weise ist es gelungen, in manchen Notstandsgebieten die Säuglingssterb- Üchkeit u. die furchtbare Kinderseuche der Ra- chitis oft mit fast schlagartig erscheinendem Er- folg zu bekämpfen. Zu großer Volkstümlichkeit sind die Ernte- kinder gärten gelangt. Nicht nur wegen der praktischen und erzieherischen Hilfe, die sie vor allem in den Hauptarbeitszeiten auf dem Lande leisten, sondern auch wegen ihres lebens digen Verwachsenseins mit der Dorfgemein- schaft. Viele von ihnen sind inzwischen zu Dauerkindergärten geworden, die auch im Win⸗ ter ihre Pforten geöffnet halten. Zu den am schwersten zu erfüllenden Pro- grammpunkten des Hilfswerkes»Mutter und Kindæ gehört der Erholungsurlaub der Land frau mit besonderen Erholungskuren in der weniger arbeitsreichen Zeit des Winters und der Stellung von Haushalthelferinnen zur Vertretung der Bàuerinnen. In dringenden Fällen ist das Hilfswerk bemüht, diese wichtige Maß- nahme der Volksgesundheitspflege durchzufüh- ren. Ebenso wird großer Wert darauf gelegt, neben dem Stadtkind auch das gesundheitlich ge- fährdete und pflegebedürftige Landkind der Erholungskur in einem NSV.- Hei m zu unterziehen. Wirtschaftliche Hilfe er- gänzt, wo es nottut, die gesundheitlichen Maß- nahmen, und ebenso wie in der Stadt greift auch auf dem Lande die Jugendhilfe ein, um ein Kind vor den Auswirkungen erzieherischer Not- stände und anderer ungünstiger Lebensumstände zu bewahren. Von den zehn Jahren, auf die das Hilfswerk heute zurũckblickt, waren nur wenige Friedens- jahre dem ungestörten Aufbau gegönnt; die an- deren standen unter dem Zeichen des RNrieges. Das bedeutet, daß vieles noch nicht zur vollen Reife gelangen konnte. Doch sind alle Anstren- gungen darauf gerichtet, trotz xzeitbedingter Schwierigkeiten, die in ihrer Arbeit doppelt und dreifach angespannten Bàuerinnen zu entlasten und das angestrebte Zlel nicht aus den Augen zu lassen— ebenso wle wir an allen unseren ande- ren hochgesteckten Zlelen unbeirrbar festhalten, bis der Weg zu ihnen endgültig freigekämpft sein wird. e, 5 2 Aufn.: Im ewigen Wandel folgen aufeinander Saat und Ernte, Ernte und Saat. Nur bestes Saatgut gibt eine gute Ernte und nur die kräftigsten und ertragreichsten Pflanzen sind würdig, das neue Saatgut zu liefern. Die Notwendigkeit der stän- digen Auslese lehrt uns die Natur. Von vielen 1000 Samen, die zur Reife gelangen und die auf dem Boden ausgestreut werden, läßt sie die mei- sten zugrunde gehen. Zur 5 mzung der Art werden nur Der Mensch greift in das Wi ein. zähligen Samen verwendet er für den eigenen Bedarf Er übernimmt aber damit auch die Auf- gabe der Natur, nur die besten zur neuen Saat zu benutzen. Diese Au e, die er übernommer hat, muß er auch e erfüllen, denn es hat sich noch nie ein Natur- Wer ken der 1 gesetz vergangen. 5 5 5 be- sten Saatgutes mühev elig. Man glaube aber nicht, daß die d ellten An- 0 übertrieben oder doch viellel icht mal . in einem Jahr entbehrlich seien. Auch die Natur Würde sich sicherlich mit einer geringeren Aus- lese begnügen, wenn sie auch damit zum gleichen Trockenbeiztrommel für Getreide Aufn.: Reichsnährstand/ Limberg Haferkeimprobe auf einem Teller mit feuchtem Sand Reichsnährstand/ Limberg Saat und Ernte Ziele kommen würde. Die hohen Anforderungen an die Beschaffung des Saatgutes sind also na- turnotwendig und müssen bei jeder neuen Saat erfüllt werden. Besonders schwierig ist die Erhaltung der erblichen Eigenschaften, die erforderlich sind. um die Erträge auf der Höhe zu erhalten. Die Durchführung dieser Arbeiten ist eine Angele- genheit der Züchter, die die hierfür nötigen Ein- richtungen besitzen. Um Höchsterträge beim Verbrauchsgetreide zu erzielen, ist von sämt- lichen landwirtschaftlichen Betrieben in nicht zu langen Zwischenräumen immer wieder neues Hochzuchtsaatgut zu beschaffen. Der größte Teil der verwendeten Saat ist jedoch Nachbau und auch dieses muß den üblichen Ansprüchen genügen. Daß Körner, die zur Saat verwendet werden, auch keimen müssen, ist an sich selbstverständ- lich. In allen Zweifelsfällen und insbesondere, wenn es sich um gekauftes Saatgut handelt, muß man sich aber auch davon überzeugen. Keim- proben, die bei Rechtsstreitigkeiten anerkannt werden sollen, müssen von einer landwirtschaft- lichen Versuchsstation ausgeführt werden. In manchen Fällen genügt aber eine Keimprobe, die der Betriebsleiter selbst anstellt. Die Getreidereinigungsanlage wird diesmal von einer Frau überwacht Aufn.: Reichsnährstand/ Limberg Ferner ist es klar, daß im Saatgut befindliche Unkrautsamen nur wieder neue Unkräuter lie- fern, und daß bei der Aussaat von Unkraut der Ertrag gemindert wird. Vor seiner Verwendung muß das Getreide also zur Entfernung der Un- kreutsamen gereinigt werden. Außerdem werden bei der Reinigung die schwachen Körner ent- fernt, die weniger lebenskräftiges Pflanzgut lie- fern. Auch zu große Körner sind zur Saat schlecht geeignet, denn sie stammen aus lückigen Ahren. Da nur wenige Körner an der Mutter- pflanze vorhanden waren, wurden diese beson- ders gut ernährt. Sie vererben aber die schlechte Eigenschaft der Ahrenschartigkeit. Schließlich haften an den Samenkörnern oft Pilzsporen, durch die Pflanzenkrankheiten auf die neuen Pflanzen übertragen werden. Kranke Pflanzen geben einen geringeren und meistens sogar gar keinen Ertrag. Wenn Pflanzenkrank- heiten nicht dauernd bekämpft werden, breiten sie sich bald immer stärker aus. Deshalb ist Saatgetreide regelmäßig zu beizen. Daß die ge- samte Saatgutaufbereitung auf möglichst guten Maschinen vorgenommen werden soll, und zwar auch dann, wenn dies einige Ausgaben erfor- dert, aber nicht auf mangelhaften Maschinen mit unzureichender Leistungs fähigkeit, dürfte selbst- verständlich sein. Hu. Die Spüttcartofſelunbaufl äche muß uusgedehnt werden! Von Hans Kö Die Bedeutung des Kartoffelanbaues ist von Jahr zu Jahr größer geworden. 1942 haben wir eine sehr gute Ernte gehabt. Ohne daß damit gewüstet wurde, sind die Kartoffeln doch alle verwertet worden. Es gibt nämlich gar keinen Überschuß an Kartoffeln. Erst kommt der Be- darf an Speisekartoffeln, dann die Pflanzkartof- feln, dann der Bedarf an Futter kartoffeln und was dann noch übrig bleibt, wird von der Kar- toffelverwertungsindustrie in haltbare Dauer- ware wie Kartoffel flocken, Kartoffelmehl usw. umgearbeitet. Ein Zuviel in der Kartoffelernte kann es nie geben. 1943 ist die Ernte nicht so groß ausgefallen und doch können wir immer noch von einer Mittelernte sprechen. Bei straf- fer Bewirtschaftung wird auch diese ausreichend sein, den notwendigen Bedarf an Speise-, Pflanz- und Futterkartoffeln zu gewährleisten. Von Jahr zu Jahr wird beobachtet, daß der Verzehr an Speisekartoffeln steigt. Diesem erhöhten Bedarf müssen wir dadurch Rechnung tragen, daß die Anbaufläche erweitert wird. Die eindeutige For- derung heißt also: die Spätkartoffelanbaufläche muß ausgedehnt werden. rner, Karlsruhe Die Lösung dieser gestellten schweren Aufgabe kann nur in der Gemeinschafts- arbeit liegen 0 Es erübrigt sich ja, die Verhältnisse zu schil- dern, unter denen die Landwirtschaft heute die Sicherung der Ernährung zu gewährleisten hat. Es ist durchaus begreiflich, daß manches Be- triebsmittel knapp ist, daß für die Wehrmacht Bauern und Landwirte sowie Pferde eingezogen werden müssen und trotzdem muß und kann die Ausweitung der Kartoffelanbaufläche durchaus geschafft werden. Die Gemeinschaftsarbeit ist nun nicht etwa so zu verstehen, daß in einem Dorf nur in einer oder zwei großen Flächen Kar- toffeln angebaut werden dürften. Es kann trotz- dem jeder Bauer und Landwirt seinen eigenen Acker mit Kartoffeln bestellen, nur müssen innerhalb einer Ortsbauernschaft mehrere Ar- beitsgemeinschaften gegründet werden. Etwa 5—6 kleinere oder mittlere Betriebe schließen sich zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammen. Einer von diesen Betrieben besitzt vielleicht einen Kartoffelroder, in einem anderen Betrieb 12 — ist ein Vielfachgerät vorhanden, und es muh bei der Zusammenstellung der Arbeits gemeinschaft auch so eingerichtet werden, daß wenigstens 2 bis 3 Pferde dieser Arbeitsgemeinschaft zur Ver- fügung stehen. Diese 6 Betriebe arbeiten zusam- men bei bestimmten Arbeitsgängen, um die Ar- beit zu erleichtern, bzw. überhaupt erst die Mög- lichkeit zu schaffen, die Arbeit noch zu bewälti- gen. Gemeinsam können die Pflanzkartoffeln be- stellt und bezogen werden und dann kann auch gemeinsam die Bestellung, die Pflege und die Ernte erfolgen. Bis zu einem bestimmten Tag richtet jeder mit seinem Pferd oder mit seiner Kuh den Kartoffelacker zum Legen der Kartof- keln her. Dann beginnt am nächsten Tage die Arbeit. Ein Pferd wird an das Vielfachgerät ge- spannt und die Acker werden mit den Pflanz- lochern zum Legen vormarkiert. Die Legearbeit wird dann zunächst von den Arbeitskräften des Betriebes erledigt, dem der Acker gehört, evtl. auch Nachbarschaftshilfe einschalten. Wenn ein Acker fertig markiert ist, geht das Vielfachgerät Weiter auf den nächsten Acker, um diesen zu markieren, der vielleicht 200 bis 300 m davon entfernt liegt. Es werden nacheinander eine be- stimmte Anzahl Acker markiert und von den Frauen und Kindern die Kartoffeln gelegt. Nun kommt wieder das Vielfachgerät auf den ersten Acker, um die Zeilen zuzustreichen, und dann ist die Legearbeit beendet, ohne daß jede Kartof- fel einzeln in die Pflugfurche gesetzt werden mußte, ohne daß die Bauersfrau sich beim Legen bücken mußte. Denn beim Legen von Pflanz- kartoffeln in vormarkierte Löcher kann man auf- recht gehen. Die Pflanzkartoffeln trägt man am besten in einer vorgebundenen Sackschürze mit sich. Damit ist zunächst die Handarbeit auf dem Kartoffelacker beendet. Sobald die Kartoffel nach wenigen Tagen anfängt aufzulaufen, wer- den die Kartoffeldůmme mit dem Vielfachgerät gehäufelt. Dazu sind 2 Pferde und 1 Mann not- wendig. Nur die Spitzen und Enden der Zeilen müssen mit der Hand hochgehackt werden. Auch die Unkraut bekämpfung braucht man nicht unbedingt mit der Hand auszuführen. Die Egge besonders die Gliederegge— leistet beste Dienste. Solange die Kartoffelkeime noch nicht zu lang sind, kann man den Acker sogar noch- mals abschleifen und zwar möglichst schräg zur Kartoffelzeile, um ihn dann wieder zu häufeln. Wir wollen nie vergessen, daß die ganze Kunst des Kartoffelanbaues nur darin besteht, der Kartoffel zum Wachstum Humus und Nährstoff, aber besonders Luft, zu geben Es ist als falsch zu bezeichnen, Kartoffeln nach dem Pflug zu legen. Die Kartoffel will flach liegen. Aus dieser Forderung geht auch hervor, wie der Acker zum Kartoffellegen vorbereitet Werden muß. Beim Kartoffelanbau kann es rich- tig sein, im Frühjahr zu pflügen. Besser ist es, den Acker im Herbst zu pflügen und im Früh- jahr durch einen Kultivator— möglichst Arns- inken— zu lockern. Stallmist wird im Herbst glurche untergebracht. Es hat sich aber bestens bewährt, den Stallmist auf die be- gelegten Kartoffeln auszubreiten. Erst wer- den die Kartoffeln gelegt, dann wer flach mit dem Vielfachgerät zuges darüber breitet man dünn gut verrotte mist. Man kann ja bekanntlich die Reihenweite der Kartoffeln so einstellen, daß der Acker wagen genau spurt. Man braucht also gar keinen Scha- den im Kartoffelacker anzurichten. Natürlich muß man sich etwas vorsehen. Der Mist darf aber nicht offen liegen bleiben, sondern wird mit Hilfe des nachfolgenden Vielfachgerätes mit 126 N zur B Häufelkörpern boch Wir erreichen da- durch eine Zufuhr von Nährstoffen, eine Durch- lüftung und Erwärmung des Kartoffeldammes, eine Einsparung an wertvollem, wirtschaftseige- nem Stalldünger und schaffen auf diese Weise genügend Voraussetzungen, für das Gedeihen der Kartoffeln. Bei dieser Gelegenheit sei auch erwähnt, daß es sich sehr gut bewährt hat, Kalk noch auf die Kartoffelzeilen zu streuen. Wie die Arbeit weitergeht, kann sich jeder selbst denken. Einmal werden die Arbeitskräfte jedes Betriebes den Kartoffelacker mit der Hand durchgehen müssen, Aber die Häufelarbeit wird gemeinsam ausgeführt, sowie auch die mit dem Vielfachgerät maschinell auszuführende Hack- trotzdem arbeit. Und dann kommt im Herbst die Ernte Ses were Hackarbeit, wo mancher Bauer und manche Bauersfrau abgeschafft nach des Tages Arbeit sich abends schon nach Hause geschleppt hat. Warum das? Nehmen wir doch die weni- gen in der Arbeitsgemeinschaft vorhandenen Pferde herbei, spannen diese in einen vorhande- nen Kartoffelroder und greifen dann gemeinsam zu, die Kartoffeln aufzulesen. Es ist immer noch leichter Kartoffeln aufzulesen, als diese mit der Handhacke oder nach dem Pflug herauszubuddeln. Wir wollen uns darüber klar sein, daß der Pflug oder auch der Haken beim Kartoffelroden keine zufriedenstel- lende Arbeit leistet. Nur die dafür gebauten Kar- toffelroder eignen sich wirklich zur Kartoffel- ernte. herauszuliacken. auch Wer wird es aber auf sich nehmen wollen, Winter 44/45 die Speisekartoffelversorgung knapp wird? Jetzt haben wir es noch in der Hand, die An- baufläche auszuweiten, daß auch dem erhöhten Bedarf an Speisekartoffeln Rechnung getragen wird. Ein guter land wirtschaftlicher Betrieb sollte mindestens 25% seiner Ackerfläche mit Hackfrüchten, d. h. mit Kartoffeln- Zuckerrüben, Futterrüben— Mais— Raps usw. bebauen. Die Ausdehnung der Kartoffelanbaufläche muß aus- schließlich mit Spàtkartoffeln erreicht werden, da nur diese für die Schaffung von Wintervor- räten brauchbar sind. Eine weitere Ausdehnung der Frühkartoffelanbaufläche kann nur ganz besonderen Verhältnissen befürwortet wer- den. wenn dadurch im unter Die Salweide Unsere Waldbestände sind in den letzten Jahren verhältnismäßig stark beansprucht wor- den. Jeder. land wirtschaftliche Betrieb wird gut daran tun, so gut wie er das vermag, selbst et- was für die Holzerzeugung zu tun. Das würde auch wohl öfter geschehen, wenn es nicht so lange dauern würde, bis brauchbares Holz her- angewachsen ist. Sehr bald läßt sich die Sal weide nutzen. Sie liefert allerdings nur seht schwaches Holz, das für Schaufel-, Forken- und Hackenstiele, für Leitersprossen und dergl. zu verwenden ist. Aber auch von diesen Dingen wird in der Wirtschaft jedes ſahr eine gewisse Menge benötigt. Weidenholz ist hierfür sogar ganz besonders geeignet. Es ist sehr leicht und dabei doch zäh und elastisch, und für den ge- nannten Zweck sind diese Eigenschaften sehr erwünscht. Die Salweide gedeiht auf feuchtem Boden, an Graben- und Wiesenrändern. Zur Vermehrung werden armdicke Aststücke von 2.5 bis 3 m Länge ohne Wurzeln in den Boden gesenkt. Sie wachsen dort an und treiben Zweige, die nach wenigen Jahren stark genug sind, um abgeschlagen und verwendet zu wer- den. Sie wachsen bald wieder nach und können dann von neuem gekröpft werden. Wer Sal⸗ weiden setzen will, muß sich das Material zum Pflanzen jetzt im Laufe des Winters beschaf⸗ fen.— Reparierte Kartoffelgabeln Unbrauchbar gewordene Kartoffelgabeln, wie sie die Abbildung zeigt, sind fast in jedem land wirtschaftlichen Betrieb zu finden, Sie wer⸗ den, wenn man sie nicht ganz wegwirft, be⸗ stenfalls noch als Stein- oder Kohlengabeln verwendet. Wir können es uns heute nicht mehr leisten, jede vspitzes Kartoffelgabel, die etwa 2 kg Einsatzgewicht hat, auszurangieren, sondern wir haben die Pflicht, Eisen zu spa- ren, wo wir nur können und durch kleine Aus- besserungen Werkzeuge und Geräte 30 lange als möglich betriebsfähig zu erhalten. Die Re- paraturarbeit an der Kartoffelgabel ist in jedem Falle so einfach, daß sie jeder Schmied und Schlosser, der eine Schweißanlage besitzt, aus- führen kann. Die Zinken werden gleichmäßig lang geschnitten und durch Verschweißen mit einem Flacheisenbügel von 4 bis 5 mm Stärke 1111 Wiederherstellung unbrauchbarer Kartoffel- 5 forken Zeichnung: Burgfeldt, nach Aufnahme des Verfassers verbunden und die fehlenden Zinken durch entsprechende Rundeisenstücke ersetzt. So be- kommt die Kartoffelgabel eine Form, wie sie ebenfalls aus der Abbildung zu ersehen ist. Die Praxis hat gezeigt, daß bei starren Zinken dis Kartoffeln nicht mehr zwischen den Zinken hängen bleiben, und daß die Versteifung die Haltbarkeit der Gabeln ganz wesentlich erhöht, R. A. Schramm, Eisenwarenhdlg. 0 1 gel unden lb de 4 au gend 5 ebele 600 here ö clue ls 1 1 uu bee aucb be pochte cle, 5 decent a de el 1 e Raue 4 „Die Junge Dorfgemeinschaft am Oberrhein“ Ein N ist für Bestrebungen von der Art des Bauerlichen Berufserziehungswerkes eine kurze Frist, die den zur Mitwirkung berufenen Kräften 10 nur wenig Raum und Gelegenheit zur Erringung erkennbarer Erfolge bietet. Wie die Arbeit an , dem Werk in der Stille reift, so werden ſhre Er- gebnisse erst allmählich nach außen hin sichtbar. b W Dennoch kann das Bäuerliche Berufserziehungs- n werk bereits ein Jahr nach seiner Eröffnung a n durch Oberbefehlsleiter Staatssekretär Backe . Fortschritte aufweisen, die sich in Zahlen aus- drücken, also gleichsam mit Händen greifen las- lm verflossenen Jahr wurde bewußt, darauf ver- zichtet, durch Massenveranstaltungen für den SGedankeninhalt und die Ziele des bäuerlichen Berufserziehungswerkes zu werben. Um den Bestrebungen, die das Werk um- schließt, eine Basis zu errichten, wurde mit der notwendigen Kleinarbeit angefangen. Uber das Reichsamt für das Landvolk der NSDAP. wur- den die erforderlichen Mitarbeiter gewonnen und für ihre Aufgabe geschult. Aktive Kräfte aus dien Reihen des Bauerntums, so die männlichen und weiblichen Beauftragten für das bãuerliche Berufserziehungswerk bei den Landes- und EKreisbauernführern sowie die Jugendberufs warte und jugendberufswartinnen, bilden den Kern des Mlitarbeiterstabes, zahlreiche Lehrkräfte der Volks-, Berufs- und Fachschulen und die Wirt- schaftsberater des Reichsnährstandes traten gleichfalls in den Dienst der Sache. Sie alle wirkten zusammen, um das nächstgele- gene Ziel, die Vermehrung der Lehrstellen, anzusteuern. Es galt, Lehrbe- triebe aufzufinden, zahlreiche Bauern und Bàue- rinnen für ihre Aufgabe, als Lehrherren und Lehrfrauen tätig zu sein, zu gewinnen und sie in die Pflichten dieser Würde einzuführen. . n Die Arbeit war um so schwieriger, als das Landvolk mit allen seinen Kräften durch die ge- bieterischen Forderungen der Stunde, die prak- tischen Aufgaben zur Ernährungssicherung des Volkes im Kriege, in Anspruch genommen ist. Trotzdem weckte der vom bäuerlichen Berufs- erziehungswerk ausgehende Ruf im Landvolk ein kräftiges Echo. In Posen hatte der Reichsbauern- führer, Oberbefehlsleiter Herbert Backe, die Forderung erhoben, für die landwirtschaftlichen 4 Berufe 50 000 Lehrstellen im Großdeutschen Reich zu schaffen, und schon in der ersten Halfte des ersten Jahres des bäuerlichen Berufs- 8 erziehungs werkes gelang es, eine gute Strecke des Weges zu diesem Ziel zurückzulegen. Bis 5 zum 31. Juli 1943 stieg die Zahl der verfügbaren Lehrstelle n für die Landarbeitslehre um 48 VII., für die Hausarbeitslehre um 60 VI., für die Landwirtschaftslehre um 13 II. und für die Hauswirtschaftslehre um 47 II. Gleichzeitig nahm die Zahl der Lehrlinge beträchtlich zu, und zwar in der Landarbeitslehre um 15 HH., in der Hausarbeitslehre um 28 vH., in der Land- Wirtschaftslehre um 15 v. und in der Haus wirt- schaftslehre um 33 VII. Lehrstellenzahl wurde verdoppelt Die ersten Ergebnisse des bäuerlichen Berufserziehungswerkes Die Lehrstellenzahl hat sich im Jahre 1943 verdoppelt Die Gesamtergebnisse des vergangenen Jahres sind noch nicht bekannt. Es ist aber nach vor- läufiger Schätzung sicher damit zu rechnen, daß sich die Lehrstellenz ahl des Jahres 1943 im Vergleich mit dem Stand am Jahresende 1942 Im ganzen nahezu verdoppelt hat. Dieses Ergebnis ist als außerordentlich befriedi- gend zu bezeichnen. Es wird viele Bauern und Bàuerinnen anregen, es denen gleichzutun, die mit der Aufnahme von Lehrlingen in ihre Betriebe vorangegangen sind. Es kann aber auch die Mit- arbeiter am bäuerlichen Berufserziehungs werk, die dieses Resultat zu wege gebracht haben, in erster Linie die vom Reichsamt für das Landvolk auf- gebotenen Krafte, mit Genugtuung erfüllen. Der Erfolg wird sie anspornen, ihre Anstrengungen zu verdoppeln, zumal dieses mit Zahlen beleg- bare Ergebnis nicht die N Frucht ihres Wirkens ist. So wurde, um dem hohen Stande der techni- schen Ausrüstung der deutschen Landwirtschaft gerecht zu werden, die Durchführung von 14t4919en Lehrgängen in der Landmaschifenpflege ichergestellt. Dort sollen jährlich rund 3 000 Jungen im Alter von 14 bis 17 Jahren, aber auch Madel, die auf dem elterlichen Besitz bei der Maschinenpflege mithelfen, ausgebildet werden, So wird der land- wirtschaftliche Nachwuchs künftig von vorn- herein mit der sachgerechten Handhabung und Pflege der Maschinen bekannt gemacht. Auf der anderen Seite wurde beim Aufbau des bäuerlichen Berufserziehungs werkes großes Ge- wicht auf die Ausrichtung der neuge wonnenen Lehrfrauen gelegt. f Wenn nicht nur eine oberflächliche Anlernung der Jugendlichen in den Handgriffen der land- wirtschaftlichen Arbeitsverrichtungen, sondern eine nachdrückliche Unterweisung und sorgfal- tige Erziehung zu bäuerlichem Schaffen und Denken erreicht werden soll, dann muß von dem Grundsatz ausgegangen werden, daß die Ju- gend nur durch das persönliche Vorbild des bäuerlichen Lehr- herren für das Bauerntum gewon- nen werden kann. Bei der Einführung in die kachliche Unterweisung konnten die Wirt⸗ schaftsberater den Lehrherren zur Seite stehen. Selbst Sachkenner und Lehrer zugleich, zeigen sie ihnen durch praktische Anleitung, wie der Lehrling anzufassen ist, damit er die beruflichen Fertigkeiten während der Dauer der Lehrzeit er- wirbt. Ihre erzieherische Aufgabe aber müssen die bäuerlichen Lehrherren und Lehrfrauen er- füllen, indem sie den jugendlichen Liebe zum bäuerlichen Beruf und Treue zur Scholle ins Herz legen. Diese Aufgabe, sagte Herbert Backe in seiner Posener Rede, kann nur der lösen, der mit großer Liebe an seinem Beruf hängt und mit Vertrauen auf die große deutsche Zukunft seine elgenen Kinder landwirtschaftlichen Berufen zu- führt. Lehrherr sein heißt: Vorbild und Erzieher sein. Fragen der Schweinefütterung 1944 Von der Arbeitstagung des Ausschusses für Schlachtvieherzeugung beim Reichsbauernführer, Anfang Februar 1944 Zur Sicherung der 8 unter gleichzeitiger Schonung unserer Bestände an lei- stungsfähigen Milchkühen ist es notwendig, eine bestimmte Zahl an Schweinen zu mästen. Deren Höhe wird jeweils durch das Ablieferungssoll an Schlachtschweinen, dem jeweiligen Futterrest entsprechend bestimmt. Das auferlegte Schweine- soll muß deshalb unbedingt, auch bei nur gerin- gerem Rest an Futterkartoffeln, erfüllt werden. Die Schweinemast über das gewünschte Maß auf Kosten anderer Betriebsz weige auszudehnen, könnte zu leicht die Ablieferung an Speisekar- toffeln oder Getreide für den unmittelbaren menschlichen Bedarf schmälern. Die Schweine- mast muß also auch nach oben hin begrenzt blei- ben. Deshalb ist von einer einseitigen Prämlie- rung der Schweinemarktleistung, gleichgültig ob in Form eines ideellen Wettbewerbes, einer Geldpramie oder einer zusätzlichen Fleischration für den Erzeuger, abgesehen worden. Eine wesentliche Voraussetzung für die künf- tige Schlachtschwelneerzeugung auch Kriegswirtschaftsjahr ist die Erhaltung der Im Vorjahr erhöhten Zuchtsauen- bestände. Das deutsche Landvolk hat die Forderung seines Reichsbauernführers, Staats- im 6. 1 sekretärs Backe, statt z wel Sauen nunmehr wieder drei Sauen zu halten, vorbildlich be- folgt, es muß aber nunmehr diesen Bestand auch behalten, damit immer genügend Nachwuchs zur 1 der kommenden Ernte vorhanden Die festgesetzten Höchstpreise für Ferkel 180 Läufer sind so hoch bemessen, daß dadurch der Anreiz zur Sauenhaltung nicht beeinträchtigt wird. Sollten tatsächlich mehr Ferkel anfallen, als gebraucht werden, und sollte mit dem Uber- angebot der Fer kelprels sinken, so sind Maßnahmen vorgesehen, diese Ferkel ernäh- rungs- wirtschaftlich vorteilhaft zu verwerten und einen Ferkelpreils zu halten, der zur Wiederbedeckung der Zuchtsauen anregt. Die wichtigste Frage, womit die Schweine gefüttert werden sol len, wird zwangsläufig durch den Anfall von Futter in der eigenen Wirtschaft beantwortet. Bei einem verhältnismäßig großen Schweinebe⸗ stand, aber nur relativ kleinen Futterrest konnen die Schweine nicht so schwer und fett ausge- mästet werden. Die gerade schlachtfähigen Schweine müssen dem Nachwuchs baldmög- lichst ihren Platz am Troge räumen. Zur Unter- stützung dieses schnelleren Umschlages wird ab Ein Wort an die lernende Jugend „Wer im Handwerk Meister werden will, muß einmal Lehrling und Geselle gewesen sein. Wer in Zukunft einen Ae Bauernhof übernehmen will, muß sich in einer gründlichen Lehrzeit das notwendige Rüstzeug erarbeitet haben, damit ihm der mit deutschem Blut erkämpfte Boden anvertraut werden kann. Staatssekretär Backe am 29. 11. 1942 in Posen . 6. Marz eine Preisumstellung vorgenommen. Da- bei werden die leichten Schweine vor den schweren bevorzugt werden, während im Herbst bei entsprechend günstigeren Futterverhältnissen das Preisverhältnis zwischen leichtem und schwerem Schwein wieder umge- kehrt werden kann. Durch diese preislichen Maßnahmen wird nur das Mastendgewicht, nicht die Mast- methode beeinflußt. Diese wird durch die Futtervorräte zwangsläufig bestimmt: Im letzten Herbst und Winter konnte im allgemeinen nur wenig Mastfutter für den nächsten Sommer kon- serviert werden, sei es durch Einsäuerung von Kartoffeln, sei es durch künstliche Trocknung von Kartoffeln, Zuckerrüben usw. Deshalb kön- nen die jetzt geborenen Ferkel nicht nach dem Absetzen gleich auf Mast gestellt werden, son- dern müssen mit den im Sommer anfallenden Ferkeln auf Weide und mit Grünfutter zu Läu- fern aufgezogen werden, die nach Beginn der Ernte auf Mast gestellt und dann alle auf einmal ab Mitte November als schlachtreife Schweine auf dem Markt erscheinen und zu den jahreszeit- lich begrenzten Stoßangebot führen, wie wir es vor kurzem erlebten. Die verbreitetste Mast- methode bleibt so zwangsläufig in den mei- sten Betrieben die Mastvorbereſtung mit anschließender Vollmast der Läufer im Herbst. In der Futterplanung er- gibt sich daraus ein erheblich höherer Anteil des Grünfutters und der Rüben am Gesamtfutterver- brauch, bei dem je erzeugte Gewichtseinheit an Kartoffeln, Schrot und vor allem an Eiweißfut- ter gespart wird. Diese Mastmethode hätte er- stechnisch eigentlich die Ausmast bis c hweren Schwein zur Folge. Aus den vor- ngenen Überlegungen wird aber die Höhe das Ernteergebnis Jutterrest im näcl zeugur zum Sten „blattreiches Grünfutter aller en und Als 1 oder weniger zwangsläufig in den Vordergrund aller Überlegungen zur Schweinefütterung. Alle Erfahrungen, die mit diesen Futtermitteln zur Streckung oder sogar als völliger Ersatz von Kartoffeln als Hauptfut- ter in der Schweinemast gesammelt wurden, müssen daher allen Schweinehaltern zugänglich gemacht und weitestgehend in der Fütterung an- gewandt werden. Dabei kommt es besonders darauf an, die vielen Einzelfragen der Zubereitung und Fütterungstech- nik, besonders in der Rübenfütterung, zu be- achten, Auf die Fragen, die sich in der Praxis der Verfütterung von Rüben und Grünfutter im letzten Jahr ergeben haben, sollen die nachfol- genden Ausführungen Antwort geben. Zuckerrüben und gehaltreiche Futterrüben müssen in stärkerem Maße als bisher Futterkar- toffeln strecken oder ganz ersetzen, well Kartof- feln zu Speisezwecken abgeliefert werden müs- sen, und weil über den Rübenbau dle größte Anzahl Schweine je ha ge- mästet werden kann. Dabei kommt es weni- ger darauf an, die Fütterung auf höchstmögliche Tageszunahmen auszurichten als vielmehr die Schweinemast ü berhaupt in dem gewünsch- ten Umfange aufrecht zu erhalten. In welchem Mischungsverhältnis werden Rüben mit Kartoffeln verfüttert? Das Mischungsverhältnis wird durch die im Betriebe vorhandenen Vorräte bestimmt. Jedes Mischungsverhältnis ist möglich. Der Masterfolg ist gleichwertig mit der reinen Kartoffelmast, wenn auf einen Teil Kartoffeln ein bis zwei Teile zerkleinerte Rüben roh verfüttert werden. 128 Wirkt sich der verschiedene Zerkleine- rungsgrad der Rüben auch im Gemisch mit Kartoffeln aus? Je zuckerreicher, umso härter ist die Rübe und muß deshalb umso sorgfältiger zubereitet und zerkleinert werden. Auch im Gemisch mit Kar- toffeln ist die Futteraufnahme und der Master- folg umso günstiger, je feiner dle rohen Rüben zerkleinert werden oder je weicher sie gedämpft wurden. Gemeinsames Dämpfen von Kartoffeln und Rüben ist falsch, weil das Dämpfwasser der Rüben wegen des Zuckergehaltes mit verfüttert werden muß, während das Kartoffeldämpfwasser wegen des Solaningehaltes nicht verfüttert wer⸗ den sollte. Wie weit ist Schweinemast mit Zucker- ode. Gehaltsrüben als ausschließ lichem Hauptfutter durchführbar? Vorteilhaft ist es stets wenigstens elnige Kar- toffeln(etwa 2 kg täglich) zu verfüttern. Die Mast mit Zucker- oder Gehaltsrüben ist aber auch ohne Kartoffeln erfolgreich durchführbar, wenn die Rüben entweder gedämpft oder mus- artig zerkleinert werden. Das Dämpfen er- fordert einen hohen Aufwand an Arbeit und Heizmaterial. Die Rohverfütterung ist deshalb vorzuziehen. Die Rüben müssen sauber und mög- lichst fein zerkleinert werden. Beim kleinen Schweinehalter werden die Rüben von Hand mit dem Stampfer möglichst fein zerkleinert. Die ausschließliche Rübenmast sollte erst bei Schweinen über 40 kg durchgeführt werden. Bis zu diesem Gewicht sollte ein Gemisch von Kar- toffeln und Rüben 1: 1 oder nur Kartoffeln als Hauptfutter verabreicht werden. Bei der Rüben- Bedar- hten, mast ist be ders auf die Deckung de 1 NV fes an Vitam! Mineralstoffen zu? g im Laufe der Mast Krank- (Hautausschlag, Taumeln um zu vermeiden, c heitserscheinungen usw.) eintreten. Die Ausdehnung des Anbaues von Gehalts- rüben und Zuckerrüben für die Schweinemast ist dringend notwendig: die erforderlichen Mengen an Rübensamen sind rechtzeitig beim Landhan- del anzufordern. Kann man Zucker- und Gehaltsrüben einsauern? Die Verfütterung von frischen Rüben ist zeit- ich durch die geringe Haltbarkeit begrenzt und nur etwa bis März möglich. Deshalb sollten im Winter möglichst viel Rüben und möglichst we- nig Kartoffeln in der Mast verbraucht werden, damit im Sommer ausreichend Gärfutter von Kartoffeln mit Rüben zur Verfütterung steht. Um die hohen Lagerungsverluste zu vermeiden, ist es erwünscht, daß ein möglichst großer Anteil der Rübenernte für die Mast in den übrigen Jah- reszeiten eingesäuert wird. Die Einsàuerung von Rüben mit Gemisch mit Kartoffeln gewährleistet einen günstigeren Ga- rungsverlauf. Es genügt bei der Einsäuerung roher, fein zerkleinerter Rüben ein Kartoffelan- tell von 20 VH. bei Zuckerrüben, von 30 VII. bei gehaltreichen Futterrüben. Bel der Befüllung der Gärfutterbehälter müssen die Kartoffeln mit den Rüben gut durchmischt sein. Schichtenweise Einbringung genügt nicht. Was ist bei der Einsäuerung von Rüben ohne Kartoffeln zu beachten? Die Einsäuerung von rohen Rüben in fein zer- kleinertem Zustand ist durchaus möglich. Hlerzu sind nur feste Behälter ohne Saftabfluß geeignet. Der Rübenbrei darf nicht besonders festgetreten und mit einer hohen Lehmschicht abgedeckt werden, well durch den Druck ein unerwünsch⸗ ter Saftaustritt nur gefördert wird, der leicht zu Fehlgärungen führen kann. Als Abschlu eine Schicht Spreu. Die Wirkung verschledenartiger Sicherungz. zusätze wie z. B. Milchsaurebakterlen oder Amasil wird z. Z. noch welter erprobt, s0 daß zu Beginn der neuen Rübenernte endgültige um fangreiche Erfahrungen vorliegen. b genügt Wie verwendet man Grünfutter in der Schweinemast? Die große Bedeutung von Weidegang und Grünfütterung von Zuchtschweinen und Läufern ist allgemein bekannt. Auch in der Mast kann ein erheblicher Anteil der Kartoffeln durch Grünfutter ersetzt werden. Dadurch werden nicht nur Kartoffeln eingespart, sondern auch Futtergetreide und wird gleichzeitig die Futter- ration eiwelgrelcher. Geeignet ist nur junges, blattreiches, nicht ver- holztes Grünfutter. Die gröhte Bedeutung hat das Blatt von Zucker- und Gehalts- rü be n. Der Masterfolg mit einem Gemisch von zwei Teilen Kartoffeln und einem Teil Rü benblatt ist ebenso günstig wie bei reiner Rar⸗ toffelmast. Ein höherer Anteil Rübenblatt ist jederzeit möglich. Die gemeinsame Einsäuerung sauberen, zerkleinerten Rübenblattes mit Rar- toffeln verdient noch stärkere Anwendung. In den Sommermonaten wird Grünfutter zu dem vorhandenen Hauptfutter mindestens im Verhältnis von vief Teilen zu einem Teil Grün- futter beigemischt. Je eiweißreicher das jure Grünfutter, umso günstiger der Masterfolg. Ge- menge aus Zwischenfrüchten, Klee und Luzerne sind neben jungem Gras am geeignetsten, Wie wird Grünfutter mit Kartoffeln eingesäuert? Außer bei Zuckerrübenblatt muß versucht werden, geeignetes Grünfutter zu der Zeit zu ge⸗ winnen, wo Kartoffeln eingesäuert werden. Im Herbst werden die zur Einsäuerung bestimm- ten Futterkartoffeln bereits Anfang September gerodet und mit dem letzten Schnitt Luzeme oder Stoppelklee, der zu häckseln ist, im Ver- hältnis von 3—4 Teilen Kartoffeln und einem Teil Grünfutter eingesäuert. Im Frühjahr ist nach dem Offnen der Kartoffelmieten und der Auslese der Futterkartoffeln günstige Gelegen- heit, diese mit dem ersten Grünfutter gemeinsam einzusäuern. Durch Einsäuerung und künstliche Trock⸗ nung werden die für die Gesunderhaltung wich- tigen Vitamine des Grünfutters(besonders Vita- min A) besser als bei der Heubereitung erhalten, Wegen des Vitamingehaltes hat die Zufütterung von Grünfutter besondere Bedeutung in def Rübenmast. Wieviel Getreidebeifutter soll in der Mast verabreicht werden? Es empfiehlt sich, nicht weniger als 500 9 Futtergetreldeschrot je Schwein und Tag zu verabreichen. Jede höhere Getreideabgabe erhöht den Masterfolg und gleicht in der Rübenmast den fehlenden Kartof- felanteil aus. Zu Beginn der Mast sollte an Jungtiere mehr Beifutter gegeben werden, welches bel einem Ge- wicht über 40 kg allmählich wieder auf 500 9 täglich herabgesetzt wird. Woher nehmen wir das Futtergetreide als Beifutterꝰ Futtergetreide wird eingespart im eige- nen Betriebe bel Kleintieren und Pferden, be: iu die Vogtelct duden mel Beugen Abteilung de ber u kl o Materie hint del Poe u ud Wk. bh lassen von der eigenen Ernte je nach Schweinebestand und der voraussichtlichen Ab- lieferung an Marktschweinen und zugeteilt N durch Mastverträge. In diesem Jahre verzögert 8 Um diejenigen Schädlingsbekämpfungsmittel, die zur Zeit knapp sind, gerecht zu verteilen und zweckmäßig einzusetzen, werden sie vom Verteiler an den Verbraucher nur beim Nach- weis der Bezugsberechtigung abgegeben. Fol- gende Regelung ist dafür getroffen: Weinbau Die Bezugsmarken für Winzer wurden von der Weinbauabtellung der Landesbauernschaft en die Ortsbauern führer(bzw. die Vorstände der Weinbauvereine, soweit vor- handen] verteilt: von diesen fordern sie die Winzer an. Die Rebschulbetriebe erhalten die Bezugsmarken unmittelbar von der Weinbau- abteilung zugesandt. Es werden ausgegeben: blaue Bezugsmarken für Kupfersulfat(Kupfer- vitriol), grüne Bezugsmarken für kupferhaltige Spritz- und Stäubemittel, rote Bezugsmarken für die Kupfersparmittel»Bayer 23174 und»Bayer 40184“ sowie für das kupferfreie Peronospora- Spritzmittel»Fuklasinc. Bezugsmarken für Ge- zarol werden für den Weinbau nicht abgeben. An Stelle von Gesarol ist zur Wurmbekämpfung Nirosan zu verwenden, das dem Gesarol an Wirksamkeit nicht nachsteht. Obstbau Die Bezugsmarken wurden vom Pflanzen- schutzamt an die Obstbaubeamten ver- teilt. Von diesen werden sie an die Obstzüchter, Obstbauvereine usw. abgegeben. Rupfervitriol steht für den Obstbau nicht zur Verfügung: es erhält: grüne Bezugsmarken für Kupferkalk; auf die gleichen Marken werden auch die hochpro- zentigen Kupfermittel Cuprenoxon- und Cupro- maag geliefert, jedoch muß dabei die dreifache Gewichtsmenge an Marken abgegeben werden. Ferner werden an die Obstzüchter weiße Be- zugsmarken für Kupfersparmittel und braune Bezugsmarken für Gesarol- Spritzmittel abgege- ben. Die Anforderungen an Gesarol werden wohl nicht voll befriedigt werden können, da die Lie ferungsmöglichkeit des neuen Mittels vor- erst noch beschränkt ist. Gesarolstaub steht im Obstbau nur den Baumschulen zur Verfügung, die damit die Blattlausbekampfung durchführen sollen.(Die gleiche Wirksamkeit wie bei Niko- tin ist jedoch mit Gesarolstaub nicht zu erzielen.) Markenfrei sind: Obstbaumkarbolineum, Gelb- apritzmittel. Schwefelkalkbrühe, Schwefelspritz- mittel, Pomarsol und Bleiarsenat. Nikotin-, Der- ris- und Pyrethrum-Mittel sind, bis auf geringe al Vorräte, nicht mehr zu haben. Gemüsebau An die Berufsgärtner werden die Bezugsmar- ken für Kupferkalk. Gesarolspritzmittel und Ge- sarolstaub von den Kreis fachwarten Gartenbau abgegeben. Zur Erdflohbe- kämpfung im bäuerlichen Feldgemüsebau steht eine beschränkte Menge von Gesarolstaub-Be- zugsmarken den Beratungsleitern bei den Kreis- bauernschaften zur Verfügung. Hopfenbau 1150 2 Zur Peronospora- Bekämpfung erhält der Hopfenbau Bezugsmarken für das Kupferspar- mittel Wacker 834. Die Verteilung der Marken bew. des Spritzmittels übernimmt in Baden der e Hopfenpflanzerverband Baden in 1 ist dort auch nicht unbedingt nötig. Der Obstbau sich die Auslieferung des Futters aus Transport- gründen etwas. Die Auslieferung erfolgt aber bestimmt sobald als möglich. 0 Dr. Haring, Berlin Wie erhalte ich markenpflichlige Schädlingsbekämpfungsmittel' Karlsruhe, im Elsaß das Landesernäh- rungsamt Abt. A(Landesbauernschaft) in Straßburg. Es herrscht im Hopfenbau zur Zeit die irrtümliche Ansicht, daß das Gesarol-Spritz- mittel zur Bekämpfung der Blattläuse geeignet sei. Dies ist nicht der Fall. Bezugsmarken für Gesarol werden daher an Hopfenpflanzer nicht abgegeben. Zur Blattlausbekämpfung haben wir im Hopfenbau zur Zeit nur noch geringe Vor- räte an Nikotinpräparaten, die sich zumeist be- reits in Händen der Pflanzer befinden dürften. Bezugsberechtigungen für Nikotin können, da keine Ware vorhanden ist, nicht ausgestellt werden. Tabakbau Die Bezugsmarken für kupferhaltige Spritz- und Stäubemittel wurden vom Pflanzenschutz- amt dem Landesverband der badischen Tabakbauvereine in Karlsruhe und seiner Nebenstelle in Straßburg zur Verfügung gestellt. Der Landesverband sorgt für die Belie- kerung der Pflanzer mit den Mitteln. Das Kup- fer-Arsen-Stäubemittel Cusarsen wird nicht mehr hergestellt. Zum Bestäuben der Setzlinge sind arsenfreie Kupferstäubemittel zu verwen- den. Die Bekämpfung der Schnecken ist mit einem der markenfrei erhältlichen Ködermittel Pecotot usw.) durchzuführen. Ackerbau Bezugsmarken für Gesarolstaub zur Bekämp- fung der Erdflöhe und des Rapsglanzkäfers an den Olfrüchten werden von den Beratungs- leitern bef den Kreisbauern- schaften ausgegeben. Der Gesarolstaub soll in diesem Jahr vorzugsweise zur Sicherung der Olfrüchte eingesetzt werden: eine Anweisung dazu wird das Pflanzenschutzamt in den Wo- chenblättern veröffentlichen. Die Anbauer von Raps und Rübsen, die mit Erdflohschàden und Napsglanzkäferbefall zu rechnen haben, fordern daher zweckmäßig die erforderlichen Gesarol- Bezugsmarken bei ihrer Kreisbauernschaft an. Man braucht zur Erdflohbekämpfung beim Som- merraps und rübsen je ha 20—30 kg, zur Be- kämpfung des. Napsglanzkäfers genügen schon 10-20 kg. Gesarolstaub kann nur zur einmali- gen Behandlung der Glfruchtschläge bereitge- stellt werden. Gesarol- Spritzmittel ist zur Be- kämpfung der Glfruchtschädlinge weniger geeig- net: Marken werden dafür nicht ausgegeben. Bezugsmarken für Kupferkalk zum Spritzen der Frühkartoffeln gegen Krautfäule werden zu gegebener Zeit ebenfalls von den Beratungslei- tern ausgegeben; Anforderungen sind an diese zu richten. Der borhaltige Düngeschlamm zur Bekämp- fung der Herz- und Trockenfäule der Rüben wird gegen Bezugsscheine geliefert, die auch von den Beratungsleitern ausgestellt werden. Man benötigt je ha 50 kg Bordüngeschlamm. Nach den hier gegebenen Anweisungen kann sich jeder Bezieher von Schädlingsbekämpfungs- mitteln darüber unterrichten, wo er die erforder- lichen Bezugsmarken oder Bezugsscheine erhält. Rechtzeitige Anforderung wird dringend emp- kohlen! Das Pflanzenschutzamt selbst gibt an die Verbraucher keine Bezugsmarken ab. Nur von den Bezirksstellen des Pflanzenschutzamtes in Hagenau und Kolmar können in dringenden Fällen Gesarol-Bezugsmarken angefordert wer- den. Dr. W. Kotte Was wir wissen müssen! Aus den Wochenblättern der Landes- bauernschaften N Warum Sperlings bekämpfung? Auf die aufferordentliche Zunahme der Sperlinge, re Schädlichkeit und die Notwendigkeit ihrer Be- kämpfung weist Dr. Malmus vom Pflanzenschutzamt Bayreuth bin. Es gibt allerdings auch unverständige Stadtbewohner, die diese Tiere noch füttern. Leider gibt es kein Bekämpfungs verfahren, das sehr ein- fach wäre. Es ist ein Kampf auf lange sicht. Den besten Erfolg hat das Wegfangen der Sperlinge. Sehr gut geeignet ist die Schwingsche Sperlingsfalle, die jetzt nur in beschränkter Zahl oder gar nicht mehr gellefert werden kann. Nach dem gleichen Prinzip und noch besser arbeitet die Dahlemer Spatzenfalle. Man muff sie aber selbst bauen. Anleitungen liefert das Pflanzenschutzamt gegen Einsendungen einer 12-Rpf.- Briefmarke. Auch andere Mittel helfen mit. Sehr zu empfehlen ist es, wenn die Gemeinden einen Sper- Ungsfänger bestellen und diesem eine Fangprämie von 1 bis 5 Rpf. je Stück oder für jedes EI 2 bis 3 Rpf. gewährt.(Wbl. Bayreuth Nr. 7) Luftschutz auf dem Lande Oberlandwirtschaftsrat Siebers weist darauf hin, daß selbst in kaum aussichtsreichen Fällen durch schnel- les Zufassen ein Schaden verhindert werden kann. Ein Fhosphorkanister fiel in eine mit ungedroschener Frucht gefüllte Feldscheune. Der in Hafergarben tief Innen entstandene Brand wurde alsbald bekämpft. Mu- tige Männer und Jungen rückten ihm mit verhältnis- mäßig wenig Wasser zu Leibe. Dann wurde das Scheu- nenfach ausgeräumt und der Hafer auf umliegende Felder gefahren. Nicht nur der Übrige Scheuneninhalt wurde auf diese Weise mit der Scheune gerettet, auch der Hafer erwies sich als zur Verfütterung noch ver- wertbar.(Wbl. Niedersachsen Nr. 7) Falsche Angaben bei der Viehzählung bestraft Beil den Nachkontrollen zur Dezember-Viehzählung mußten in zwei Gemeinden des Gaues Weser-Ems wegen unrichtiger Viehangaben 34 Gerichtsverfahren eingeleitet werden. Es handelte sich dabei um Nicht- angabe von 2 Kühen, 17 Rindern, 3 Bullen, 9 Kälbern, 20 Schafen, 11 Schweinen, 1 Eber, 1 Ferkeln, 29 Gän- zen, 11 Enten und 130 Huhnern. Da angenommen wurde, daß es stets die wertvollsten Tiere sind, die in den einzelnen Größenklassen verschwiegen wurden, werden immer die besten Tiere im Auftrage des Ge- richts durch besondere Bevollmächtigte des Viehwirt- schaftsverbandes festgestellt und entschädigungslos und ohne Anrechnung auf das Kontingent des Hofes eingezogen.(Wbl. Weser-Ems Nr. 6) Wie wird die Hausfrau Herr der Mäuse? Die Frage des Mäusefangens behandelt Dr. Jacob vom Tiergesundheitsamt Oldenburg. Ganz falsch ist es, die Falle vor und nach dem Fang über den Herd an- zusengen, um Menschenwitterung oder dergleichen zu deseitigen. Auch ist Speck keineswegs das beste Lock- mittel, sondern Brot, dem etwas Butter zugesetzt ist. Wenn der Fang in der Speisekammer erfolgen soll, 80 müssen alle anderen Nahrungsmittel herausgenommen oder so untergebracht werden, daß die Mäuse nicht herankommen können. Am besten verwendet man die kleinen Schlagfallen(aus Hoh mit Drahtabzug und bügel), von denen gleich mehrere aufgestellt werden. Das darf aber nicht in der Küchenmitte geschehen, sondern an der Wand an der Leiste möglichst unter einem Schrank. Wichtig ist es, die Falle von hinten und von den Seiten 30 zu sichern, daf eine Maus nie- mals von hinten oder von der Seite über den Bügel klettern kann, sondern von vorn an die Lockspeise herantreten muß. Am bequemsten gestaltet sich das Fangen auf von Mäusen besuchten Borten der Speise- kammer. In guter Entfernung vom Pfosten, an dem die Mäuse in die Höhe klettern, werden die Fallen 30 auf- gestellt, daf nur die vorderen Hälften mit der Köder- speise auf den Brettern ruhen, das übrige der Falle aber fref übersteht.(Wbl. Weser-Ems Nr. 7) Obstbauliche Arbeiten im März Obstbauliche Arbeiten, die in wärmeren Lagen ver- hältnismäßig zeitig vorzunehmen sind, werden in käl- teren Lagen entsprechend später vorzunehmen sein. Das ist bei Arbeiten, die für einen bestimmten Monat vorgeschrieben werden, zu beobachten. Vorzubereiten ist die Vorfrühjahrsspritzung. Sie sollte möglichst spät ausgeführt werden, da die vorwiegend im Eizustand zu bekämpfenden Schädlinge kurz vor dem Ausschlüpfen besonders empfindlich sind. Durch Wildiraß entstan- dene Rindenschäden müssen baldmöglichst behandelt werden. Die mit einem scharfen Messer glattgeschnit- tenen Wunden erhalten einen Verband. Sie werden mit einem Gemisch aus Lehmbrei, Kuhfladen und Kälber- haaren verstrichen und mit Sackleinen oder Papier um- wickelt. Die im Herbst angelegten Leimringe sind ab- zunehmen und mit den an ihnen haftenden Frostspan- nereiern zu vernichten. Die Obstbaumstämme haben ihren Kalkanstrich zu erhalten. Zu den wichtigsten Arbeiten vor dem Anschwellen der Knospen im Spät- winter gehört das Auslichten der Obstgehöke. An den Bäumen dürfen hierbei die Wasserschosse nicht alle weggeschnitten werden. Es sind immer wenigstens zwei nebeneinander stehende zu belassen und zur Bildung von neuem Fruchtholz auf drei bis vier Augen einzukürzen. Ferner ist an alten Beerenobststräuchern die Verjüngung vorzunehmen. Wbl. Wien Nr. 7) . 129 Der milde Winter und die Bienen Von Professor Dr. Geinitz, Freiburg Der erstaunlich milde Winter, den wir jetzt erleben, hat es fertig gebracht, daß Ende Ja- nuar schon manche Blumen und Sträucher zur Blüte kommen. Die Hlaselkätzchen stäuben schon an vielen Stellen, der Seidelbast steht in voller, rotvioletter Blütenpracht, die gelben Blü- ten der Kornelkirsche sind kurz vor dem Auf- blühen. In den Gärten blüht an geschützten Stellen nicht nur die Christrose, sondern auch die Frühjahrsheide, Schneeglöckchen und aller- lei Primeln. Draussen auf Acker und Wiesen blühen Hühnerdarm, Gänseblümchen, Taubnes- seln und andere Frühtrachtpflazen. Was sagen nun die Bienen und die Imker zu diesem Wetter? Ein normaler Winter mit ordentlicher, nicht zu starker Kälte und ohne viel Temperatur- schwankungen wäre dem Imker lieber, weil er den Bienen gesünder ist. Sie sitzen dann ruhi- ger, eng zur Wintertraube zusammengezogen und zehren weniger; dagegen bringt nicht nur jede äußere Störung, sondern auch jede stär- kere Temperaturerhöhung eine gewisse Unruhe in das Bienenvolk. Die Traube löst sich vor- übergehend auf, die Bienen bewegen sich und zehren mehr. Wenn es so vorfrühlingshaft warm wird, wie in den letzten Tagen des Ja- nuar und schon einige Male vorher, fliegen die Bienen auch aus. Sie halten dann einen Reinigungsausflug, entleeren im Freien ihre Kotblasen und schaf- fen die inzwischen abgestorbenen, alten Bienen zum Flugloch heraus. Vereinzelte solcher Flug- tage sind sehr erwünscht im Laufe des langen Winters, da die Bienen dann die unverdauten Nahrungsreste ausscheiden können und keine Gefahr besteht, daß sie an Ruhr erkranken. Bisher scheint aber auch dieser milde Winter den Bienen gut bekommen zu sein. Endgültig kann man das erst bei der Auswinterung be- urteilen, wenn erstmalig für längere Zeit Flug- wetter einsetzt und der Imker, wenigstens klüchtig, nachsehen kann. Wir prüfen ob die Bienen gesund sind Bei dieser Gelegenheit, aber auch schon jetzt an jedem Flugtag, kann und muß der Imker et- Was sehr Wichtiges tun, um sich von der Ge- sundheit seiner Völker zu überzeugen. Im Lauf des Winters sterben allmählich die älte- ren Bienen der Volksgemeinschaft ab und nur die jüngeren, etwa von August ab geborenen Bienen erleben das Frühjahr. Es ist also ganz normal, daß ein Volk ein paar hundert Bienen im Winter verliert. Außer den älteren Bienen sterben dabei begreiflicherweise besonders alle durch eine Krankheit oder durch sonstige Ur- sachen geschwächten Bienen ab. So ist es ein- leuchtend, daß man durch Untersuchung der „ Wintertoten«, wie man kurz sagen kann, am allerbesten und leichtesten feststellen kann, ob eine Krankheit in dem Bienenvolke herrscht. Ganz besonders gilt dies für die äusserst ge- Ffährliche Milbenseuche, in vielen Fällen auch für die ebenfalls sehr schlimme Nosemaseuche. Hierdurch wird nun ohne weiteres klar, was der Imker an einem der winterlichen Flugtage tun soll. Er soll seinen Völkern die toten Bie- nen entnehmen, sie volkweise getrennt und in Streichholzschachteln oder dergleichen verpackt zur Untersuchung an das Institut für Bienenkunde Freiburg Br. schicken: aus dem Oberelsaß an Dir. Baldensperger-Geb- weiler. Dies gilt natürlich vor allem für die Orte, in denen im Laufe der letzten Jahre Fälle von Milbenseuche festgestellt worden sind, sowie für deren Nachbargemeinden. Dazu gehören im Elsaß bei der zur Zeit sehr starken Verbreitung der Milbe eigentlich alle Gemein- den des Landes, in Baden die Gemeinden der Rheinebene von Basel bis Karlsruhe und weiter abwärts, dazu in den Landkreisen Lörrach, Müllbeim, Freiburg, Emmendingen, Lahr und Okkenburg eine große Anzahl von Gemeinden bis in den Schwarzwald hinauf. weitere n Besonders günstig ist es, wenn der Bienenzüchter bei einem Reinigungsflug zugegen sein und seine Völker beobachten kann Dies schon deshalb, weil er sonst u. UI. keine toten Bienen mehr in den Bauten findet, da die lebenden Bienen sie schon alle herausgeschafft haben. Vor allem kann er an der Art, wie sich die Bienen am Flugloch benehmen, mancherlei erkennen. Der einigermaßen erfahrene Imker sieht dann, ob das Volk seine Königin noch hat, ob es also weiselrichtig ist, wie man sagt, er sieht auch im allgemeinen, ob das Volk noch gesund ist. Jedenfalls muß auch jedem Anfänger in der Bienenzucht bei dieser Gelegenheit auf- fallen, wenn die Bienen, die aus dem Flugloch herauskommen, nicht mehr imstande sind, ab- zufliegen, sondern vom Flugbrett herunterfal- len, am Boden herumkriechen, hüpfen oder krabbeln. Solche Krabbler sind in den meisten Fällen sehr stark von der Milbe befallen. Auf jeden Fall sind sie im höchsten Maße krank- heitsverdächtig, müssen also unbedingt zur Un- tersuchung eingeschickt werden und zwar ge- trennt von etwa sonst noch einzuschickenden toten und anderen Bienen. Durch tüchtige, auf- merksame Imker, die diese Anzeichen beobach- tet und Krabbler eingeschickt haben, sind schon häufig Milbenseuchenfälle entdeckt worden. Wie wichtig das ist wird sofort klar, wenn man bedenkt, daß die Bekämpfung jeder Seuche ja erst dann mit Aussicht auf Erfolg geführt wer- den kann, wenn ihre Verbreitung festgestellt ist. Dies ist aber in unserem Fall, bei der Mil- benseuche, noch nſcht erreicht. Es ist deshalb die selbstverständliche Pflicht aller Imker, hier- bei mitzuarbeiten. Wle wir sehen, ist das sehr einfach. Man muß eben nur Proben einschik- ken von krabbelnden oder toten Bienen. Letz- teres natürlich nicht nur von allen lebenden Völkern, sondern auch von den etwa über Winter eingegangenen Völkern, den sogenann- ten Winter verlusten. Kein Bienenvolk geht von selbst zugrunde, auch nicht durch den härtesten Winter Die einzelnen Bienen sterben wie alle an- dern Organismen, die Sommerbienen nach einigen Wochen, die Winterbienen nach ein!. gen Monaten; aber das Bienenvolk als solches⸗ ist gewissermaßen unsterblich, da es bei Verlust seiner Königin in der Lage ist, sich neue Kön. ginnen nachzuschaffen; jedenfalls solange noch Eier oder ganz junge Maden vorhanden Sind. Wenn also doch ein Volk abstirbt, 80 ist, 55 gesehen von äußeren Unglücksfallen und vom Verlust der Königin in brutloser Zeit, entweder der Imker schuld gewesen durch unsachgemäße Behandlung oder es ist eine Krankheit im Spiele. Die Winterverluste bedeuten leider Jahr für Jahr einen sehr schweren Aderlaß für die heimische Bienenzucht. Man schätzt sie mit Recht auf etwa 10% des ganzen Bestandes, dag wären für Baden und Elsaß allein 13 000 Bie. nenvölker, die einen Wert von rund 300 000 RM. darstellen. Deshalb ist es heute mehr denn je unbedingte Pflicht jedes Imkers, der auch nut ein Volk über Winter verliert, nach der I sache des Verlustes zu forschen. Dafür muß et eben zunächst einmal eine Bienenprobe ein. schicken. In vielen Fällen erhält er dann den Bescheid, daß das Volk an dieser oder jeher Krankheit eingegangen ist. Andernfalls muß er meist den Fehler bei sich suchen und alles daransetzen, ihn in Zukunft zu vermeiden, Wenn eine Seuche festgestellt ist, läuft alles Weitere dank der guten gesetzlichen Regelung sozusagen von selbst seinen Gang. Die amtli⸗ chen Bienensachverständigen führen auf An- ordnung der Behörde die notwendigen Bekämp- fungsmaß nahmen durch und der Imker braucht nur die gegebenen Anordnungen zu befolgen und bei den erforderlichen Arbeiten zu helfen Der Kampf gegen die heimtückische und hart näckige Milbenseuche ist allerdings schwer und langwierig und muß mehrere Jahre hindurch mt großer Energie geführt werden. Bei gewissen⸗ hafter Mitarbeit aller Imker geben wir aber die Hoffnung nicht auf, diesen bösen Eindringling aus dem Westen mit der Zeit doch wieder os 21 werden, ihn zunächst jedenfalls einmal an noch weiterem Vordringen nach Osten zu hindern. Ausmauern einer Höhlung an älteren Obst⸗ bäumen. Tiefe Höhlungen können nur durch dauernde Vernachlässigungen entstehen. Han- delt es sich um wertvolle tragfähige Bäume, 30 können sie noch durch Ausfüllen der Höhlung »geretteté werden. Das Loch im Stamm Wird gründlich gereinigt, und es werden dabei auch alle morschen Holzteile beseitigt. Die Innen- wände werden alsdann mit 200% igem Obst. baumkarbolineum gestrichen und nach Ab- trocknung kann das Ausmauern beginnen, Die Steine werden in Zement gebettet, abgeschlos- sen wird das Loch ebenfalls mit Zement, dem zweckmäßig viel Sägemehl beigefügt wird, da- mit er nicht rissig wird, ist das Mauerwerk fertig, so wird es mit Glfarbe(rindenähnlich angestrichen, sodaß es nach außen nicht schlecht aussieht. Auch kleinere Ritzen, die fle- fer in den Holzkörper gehen, werden mit Ze. ment verstrichen. LAND Volk!] Achte strenger denn je auf die Verdunkelung der Häuser und Ställe, Amtliche Bekanntmachungen Betr.: Weidegang 1944 Anmeldungen von Rindern und Fohlen zum Weidegang im Jahre 1944 haben für nachstehende Weiden an die zuständige Geschäftsstelle sofort zu erfolgen. Jungviehweiden: Bergenhof, Eigenberg, Hauckerhof, Steckeln 130 (Geschäftsstelle Radolfzell, Friedrich-Werber-Straße 20); Erlenboden, Hagenbacherhof, Moos(Geschäftsstelle Freiburg 1. Brsg., Schlageterstr. 20; Berg- feld, Eulschirben, Finkenhof, Neidelsbach(Geschäftsstelle Heidelberg, Leopoldstr. 160. Die Auftriebstermine werden im„Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden“ bzw. durch unsere Geschäftsstellen unmittelbar bekanntgegeben. Als Zusatz zu den Weidebedingungen wird im Einvernehmen mit dem Ministerium des Innern bekannt · gegeben, daß auf die Weiden des L. b. R.(ebenfalls den Welden des Badischen Pferdestammbuches) nur tuberkulosefreie Tiere zugelassen werden, Die Untersuchung auf Tuberkulose erfolgt gleichzeitig mit der auf Abortus-Bang, welche durch 5 zuständigen Regierungs-Veterinärrat durchgeführt wird. Es ist den Besitzern fre Lichtenegg, Schrotzburg, gestellt, dabei ihren gesamten Bestand— sofern nicht schon geschehen— Zur der Besitzer. gez.: Matheis. Impfung anzumelden. Ob jedoch die Durchführung im Gesamtbestand jeweils 1180 lich ist, muß dem Regierungs-Veterinärrat vorbehalten bleiben. Die Kosten trägt Landesverband badischer Rinderzüchter, Hauptgeschäftsstelle. Der Vorsſtzendet Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 11 vom 11. 3. 194 1 5 13.7 Ind U ber Valse nuke 1 L ber „ An Vontend legen, A ber Vorst, dune 7, J lugich, An 1 N be denken u n de Ach d. Jenin men * Abe GSENERALVERSAMMLUNEEN: Abkuraungen und Zeichenerkidrungen siehe Folge 10/1943. Seite 154 f un tag, den 18. März 1944 N* Altheim. Amt Uberlingen, I. B. V. G., 1 8 Der Vorstand: Michel, Zinsmaler. Auggen, Amt Müllheim, Molkerei, 20 Uhr,, Rebstock“, T. O. 1—3, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Gugelmeier, Märkt. Hausen a. d. Aach, Amt Konstanz, L. E. V. G., 20 Uhr,„Kranz“, T. O. 1. 2, 4, 5. 7, 8. 21, 22. Der Vorstand: Meßmer, Wick. Hausen a, d. Aach, Amt Konstanz, Milchgen., 21 Uhr,„Xranz“', T. O. 1—22. Der Vorstand: Meßmer, Moßbrugger. Hauingen, Amt Lörrach, Elektr. Gen., 20,30 Uhr,„Kranz“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Ott, Keser. Huchenfeld, Amt Pforzheim, Sp. u. D. K., 21, 22. Der Vorstand: Schmidt, Kotz. Ippingen, Amt Donaueschingen, I. E. V. G., 20 Uhr,„Hall“, Der Vorstand: Bausch, Gönner. Konstanz-Staad, Bad. Bodensee-Flschereigen., 14 Uhr,„Schiff“, Der Vorstand: Guldin, Renker. Oberharmersbach, Amt Wolfach, L. E. V. G., 20 Uhr,„Freihof“, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Rauber, Lehmann. Oberscheiflenz, Amt Mosbach, Milchgen., 20 Uhr,„Gewerbeschulsaal“, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Frey, Wetterauer II. Staffort, Amt Karlsruhe, L. K. A. V., 20 Uhr,„Krone“, Vorstand: Gamer, Hager Staffort b. Karlsruhe, Milchgen., 19,30 Uhr,„Krone“, I. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Gamer, Hecht. Wollenberg, Amt Sinsheim, Sp. u. D. K., 20,30 Uhr,. Der Vorstand: Stoll, Knäpple. Sonntag, den 19. März 1944 Aach, Amt Stockach, L. K. A. V., 14 Uhr,„Xranz““ Der Vorstand: Rimmele, Gabele. KAtersteg, b Schönau, L. E. V. G., 14.30 Uhr,„Aftersteger-Mühle“, T. O. 1—3, J, 8, 21, 22. Der Vorstand: Dietsche, Gutmann II. Albbruck, b. Waldshut, L. E. V. G., 14 Uhr,„Adler“, Der Vorstand: Rotzinger, Burkart. Altenschwand, Amt Säckingen, I. E. V. G., 8, A. 22. Der Vorstand: Strittmatter, Vogt. Au a. Rhein b. Rastatt, Milchgen., 15 Uhr,„Ochsen“, T. O. 1, 2, 4, 3, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Bauer, Schwarz. 5 Auenheim b. Kehl, Sp. u. D. K., 14 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1. 2, 4, 3, J. 8, 11. 21, 22. Der Vorstand: Heidt, Ebert. 5 Berolzheim, Amt Buchen, L. E. V. G., 21, 2. Der Vorstand: Löhr, Jenninger. Berwangen, Landkr. Sinsheim, Ländl. Kr. V., 14 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—5, 9, 21, 22. Der Vorstand: Gebhard, Echtenacher. Beuren, Amt Uberlingen, L. E. V. G., 15 Uhr,„Adler“ Vorstand: Keller, Ströhle. Biengen, Amt Freiburg, Dreschgen., 14.30 Uhr,„Löwen“, TI. O. 1—3, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Hauser I. Kiechle. Bonndorf b. Neustadt 1. Schw., L. E. V. G., 7, 8, 21. 22. Der Vorstand: Vieier, Durst. Brigach. Amt Vilüngen, Milchgen., 14,30 Uhr,„Engel Vorstand: Fleig, Haas. urgweiler, bei Uberlingen. Molkerei, 14.30 Uhr,„Rotenbühl“ 8, 21, 22. Der Vorstand: Schäfer, Hornstein. Deggenhausen, Amt Uberlingen, L. E. V. G., 15 Uhr,„Brauerei Roßknecht“, 2, 4, 3, 7, 8, 11, 21, 22. Der Vorstand: Ruther, Praster. Denkingen b. Pfullendorf, L. E. G., 14 Uhr,„Löwen, T. O. 1. 2, 4. 5, 7, 8, 21, 2. Der Vorstand: Linder, Restle. enkingen b. Pfullendorf, Molkerei, 15 Uhr,„Löwen“, T.O. 1—3, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Reuther, Jung. Detzeln, Am Waldshut, Milchgen., Vorstand: Dreher, Isele. Eberfingen b. Waldshut. L. E. V. G., 21, 22. Der Vorstand: Eisele, Blatter. Eschbeck b. Pfullendorf, Molkerei, 20 Uhr,„Ursprung“, T. O. 1—8, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Allgaier, Endres. Ehrstädt, Amt Sinsheim, Sp. u. D. K., Vorstand: Weber I. Mayer. Eichstetten, Amt Emmendingen, L. B. A. V., f 8. 21, 22. Der Vorstand: Köbelin, Malz. Engen 1. Baden, Milchgen., 15 Uhr,„Felsen“ 5 Berner, Brendle. Eppingen Baden, Milchabsatz, 14 Uhr,„Schwanen“, Der Vorstand: Dieffenbacher, Dorsche. Feldberg, Amt Münheim, L. K. A. V., 20 Uhr,„Ochsen“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Weber, Hollenweger. Friesenheim, Amt Lahr, L. E. V. G., 14 Uhr,„Krone“, stand: Vetter, Ebding. Fröhmd b. Schönau 1. Schw., L. E. V. G., 19,30 Uhr,„Hirschen“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Kiefer, Zimmermann. Fürstenberg b. Donaueschingen, L. E. V. G., f 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Scheyer, Gut. Fußbach b. Gengenbach, L. E. V. G., 14,30 Uhr,„Rebstock“ 21, 22. Der Vorstand: Schrempp, Kälble. Gaggenau 1. Murgtal, L. E. V. G., 14 Uhr,„Glashütte“, Der Vorstand: Simon, Plummer. Geschwend b. Schönau 1. Schw., Sp. u. D. K. 21, 22. Der Vorstand: Ortlieb, Böhler. Görwihl b. Säckingen, L. E. V. G., 14 Uhr,„Rebstock“, Vorstand: Huber, Vögele. 2 Grunern b. Staufen 1. Br., IOie* 14,30 Uhr,„Bahnhofwirtsch., T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Plex erle, Grammelspachen. Hauenekerstein b. Baden-Baden, Sp. u. D. K., 14 Uhr,„Traube“, T. O. 1, 2, 4, 8, J, 8, 21, 22. Der Vorstand: W. Reiß. Hertweck. * 13 Uhr,„Hirschen“, T. O. 1—8, 7, 21, 22. 20 Uhr,„Krone“, T. O. 1, 2, 4, 5, 9, 70,, 7, 0, 1 n. 5.0. 1 A.. A 1 1. O. 1-5, 7, 8, 21, 22. Der T. O. 1—5, 7. 21, 22. T. O. 1. 2, 4. 3, 7—9, 16—22. 1.0. 1, 1,, 7,% 1 2 14 Uhr,„Hirschen“, T. O. 1—3, 7. 14.30 Uhr,„Krone, T. O. 1. 2, 4, 5, 7, 8, T. O. 1-5, 7, 8. 21, 22. Der 14,30 Uhr,„Sonne, T. O. 1, 2, 4, 8, T. O. 1—5, 7. 8, 21, 22. Der n A 15 Uhr,„Ochsen“, T. O. 1. 2, 4, 6—8, 21, 22. Der 9,30 Uhr,„Rathaus“ F 13 Uhr,„Rathaus“, TI. O. 1—5, 7, 21, 22. Der 13,30 Uhr,„Rößle“, T. O. 1. 2, 4, 8, 7, T. O. 1-5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. T. O. 1—38, 8, 21, 22. Der Ver- 13.30 Uhr.„ RöfBle“, T. O. 1. 2, 4, 5, „T. O. 1. 2. 4. 5. J. 8, T. O. 1. 2. 4, 3. 7. 8. A, 2. 10 Uhr,„Rössle“, T. O. 1—5, 7, 8, 11, 7.0. 1-8, 7, 8, 21, 1. Der Samstag, den 3. März 1944 1. 2, 4. 5, 7, 8, 21, 22. Rommingen d. Bugen, L. K. A. V., Der Vorstand: Zeller, Fluch. Kommingen b. Eugen, Milchgen., Vorstand: Zeller, Weber. Krenkingen b. Waldshut, L. E. V. G. stand: Hug, Kaiser. Langensteinbach b. Ettlingen, Milchgen., 14 Uhr,„Rathau 21, 22. Der Vorstand: Manger, Müller. Liel b. Müllheim, L. E. V. G., 15 Uhr,„Rathaus“ stand: Zimmermann, Meyer. Liel b. Müllheim, Milchgen, 14 Uhr,„Rathaus“, Vorstand: Brombacher, Ranft. Luttingen b. Waldshuc, Sp. u. D. K., Der Vorstand: Kunlo, Rogg. Mahlberg b. Ettenheim, L. E. V. G., Der Vorstand: Fritz, Muschler. Mannheim-Geckenheim, Sp. u. Kr. B., Vorstand: Bühler, Rudolph. Neuenburg am Rhein, L. E. V. G., stand: Gerwig, Grozingen. Oberbruck b. Bühl, I. E. V. G., Vorstand: Seiler, Jerger. Oberhausen b. Emmendingen, L. E. V. G., 21, 2. Der Vorstand: Metzger, Zängle. Oberlauchingen b. Waldshut, Sp. u. D. K., 20 Uhr,„Feldeck“, 8, 9, 2, 22. Der Vorstand: Anderhuber, Keller. Odgerlanchee, b. Waldshut, L. E. V. G., 21 Uhr,„Feldeck“, I. O. 1, 2, 4.„ 7 22. Der Vorstand: Krügle, Anderhuber. 3 b. Achern, Sp. u. D. K., 15 Uhr,„Bären“ Vorstand: Schemel, Riegelsberger. Orsingen b. Stockach, Sp. u. D. K., 20 Uhr,„Kreuz, T. O. 1—5, 711, 16, 21, 22. Der Vorstand: Gaisser, Stärk. Rast b. Meßkirch, Molkerei, 15 Uhr,„Löwen“, T. O. 1—5, 7, 8, 16—22. Der Vor- stand: Konrad Schatz, Merk. Rechberg, Amt Waldshut, Vorstand: Fr. Weißenberger, I. Weißenberger. Rechberg, Amt Waldshut, Dreschgen., 14 Uhr,„Löwen“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Weißenberger, Indlekofer. Neiselfingen, Amt Neustadt. Milchgen., 14,30 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Fuß, Hasenfratz. 13,30 Ohr.„Linde F. O. 15 Uhr.„Linde. T. O. 1, 2. 4, 5. 7, 8. 21, 22. Der 14 Uhr,„Adler, T. O. 1-9, 21, 22. Der Vor- „ De„ 1. O. 1-8. 7, 8, 21, 2. Der Vor- 7. O. 1, 2. 4, 8, 7. 8, 21, 22. Der 15 Uhr,„Engel“, T. O. 1, 2, 4, 3, 7, 8, 21, 22. 14 Uhr.„Löwen“, T. O. 1. 2, 4, 8, 7, 8, 21, 22. 15 Uhr,„Schloß“, T. O. 18, 7, 8, 21, 22. Der 13 Uhr,„Adler“, T. O. 1-8, 7, 8, 21, 22. Der Vor- 14.30 Uhr, Engel“, T. O. 1. 2, 4, 3, 7, 8, 21, 22. Der 14 Uhr,„Schiff“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, T. O. 1, 2, 4, 5, 7. T. O. 1—5, 7, 8, 9, 21, 22. Der Reiselfingen, Amt Neustadt, L. E. V. G., 15,30 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—3, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Brand, Fuß. Riedböhringen, Amt Donaueschingen, Sp. u. D. K., 14 Uhr,„Schmid“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 21, 22. Der Vorstand: Liebert, Wetzel. Riedheim b. Singen, L. K. A. V., 15 Uhr,„Sonne“, Vorstand: Joh Maier, Fr. Maier. Riedöschingen, Amt Donaueschingen, Sp. u. D. K., 5, 7, 8, 21, N. Der Vorstand: Zürcher, Führer. Niedöschingen, Amt Donaueschingen, L. E. V. G., 4. 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Zeller, Joos. Scherzheim b. Kehl, Molkerei, 14 Uhr,„Krone“, stand: Fritz III, Maier. 5 Schmieheim b. Lahr, L. E. V. G., Vorstand: Stutz, Bauer. Schmieheim b. Lahr, Milchgen., Vorstand: Steurer, Schillinger. Schmieheim b. Lehr, Dreschgen., Vorstand: Meier, Stutz. Schönwald f. Schw., Milchgen., stand: Wernet, Kaltenbach. Seppenhofen b. Neustadt, L. E. V. G., 13,30 Uhr, Traube“, T. O. 1. 4-8, 21, 22. Der Vorstand: Benz, Binder. Spöck b. Karlsruhe, Ländl. Kr. V., 15 Uhr,„Rose, T. O. 1—5. 585 8, 21, 22. Der Vor- stand: Hofheinz, Süß. Spöck b. Karlsruhe, I.. stand: Mangold, Brecht. Stetten a. k. M., IL. E. V. G., Vorstand: Beil, Beck 8 Stetten a. k. M., Molkerei, 15 Uhr,„Kreuz“, T. O. 1, 2, 4, 3, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Löffler, Stroppel. Stockach, Baden, Milchgen., 14 Uhr.„Paradies“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Meßmer, Wolf. Tiergarten b. Oberkirch, L. E. V. G., Vorstand: Jülg, Wiegert. Unterwittighausen b. Tauberbischofsheim, Sp. u. D. K., 15 Uhr,„Rathaus“ 2, 4. 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Adam Beigel, Joh. Derr. Varnhalt b. Bühl, Sp. u. D. K., 15 Uhr,„Adler“, I. O. 1—5, 7—9, 21, 22. Der Vor- stand: Meier, Oser. Vimbuch b. Bühl, L. E. V. G., 14.30 Uhr,„Grünen Baum“, T. O. 1. 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Regenold, Gerber. Waltershofen b. Freiburg, L. E. V. G., 14,30 Uhr,„Adler“, Der Vorstand: Hermann, Glöckler. Wittenweier, Amt Lahr, Sp. u. D. K., Der Vorstand: Urban, Lutz. Wittenweiler, Amt Lahr, I. E. V. G. Vorstand: Feigenbaum, Läßle. T. O. 1. 2, 4, 8, J, 8, 21. 22. Der 14 Uhr,„Brändle“, T. O. 1. 2, 4. 14.30 Uhr, Brändle“, T. O. 1, 2, .O. 1-8, 7, 8, 21, 2. Der Vor- 13 Uhr,. Löwen“, T. O. 1. 2, 4, 3, J, 8, 21, 22. Der 14 Unr, Löwen“ 15 Udr,„Löwen“, T. O. 1. 2, 4, 5, 7. 8, 21, 22. Der 16 Uhr,„Rose“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- 2 Ur, Kreuz.O. 1, 1%, f ¼—8½n.:m 14.30 Uhr,„Rebstock“, T. O. 18, 1622. Der N 1 . O. 1 14 Uhr,„Rathaus“, T. O. 18, 79, 21, 22. „13 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—5, 7. 8, 21. 22. Der Allmannsweler b. Lahr, Sp. u. D. K., 20 Uhr,„Rathaus“, T. O. Der Vorstand: Fischer, Krüger. Bittelbrunn b. Engen, L. B. A. V., 20 Uhr,„Krone, Vorstand: Stocker, Maier. Bittelbrunn b. Engen, Milchgen., 21 Uhr,„Krone“. J. O. 1. 2. 1, 4, 7, 8, n. 22. Der Vorstand: Reiter, Kaiser. Ihringen a. Kaiserstuhl, Milch., 20 Uhr,„Winzerstube, T. O. 1, 2, 4, 3, 7, 8, 14, 15, 21, 22. Der Vorstand: Bühler, Gugel. Wolfartsweier b. Karlsruhe, Sp. u. D. K., 20 Uhr,„ Röfle“, Vorstand: Schuhmacher, Schneider. J, 7. 8., 1 N. T. O. 1. 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der T. O. 1-9, 21, 22. Der Hülsbach b. Sinsheim, I. E. V. G., 14 9 5„Rathaus, T. O. 1—8, 7, 8, 21, 22. Der gehsen, zwei gut] Nutzkuh. schöne, T. O. 1, 1 1. 8, 7, 8. 11,. D 15 Uhr,„ Ochsen“, T. O. 14.68, 21, 22. Der Vor- Vorstand: Keller, Schmitt. Höchenschwand b. St. Blasien, L. E.. G., 7. 8, 21, 22. Der Vorstand: Albiez, Gritsch. Hockenheim b. Schwetzingen, L. E. V. G., 15. Uhr,„Pflug, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Eisingen, Pfisterer. Honau b. Kehl, Sp. u. D. K., 14.30 Uhr,„Rathaus“ T. O. 1—5, 7, 8. 21, 22. Der Vor- stand: Merkel, Fritsch. Hugstetten b. Freiburg 1. Br., Sp. u. D. K., 14,30 Uhr,„Engel“, T. O. 1—8, 7, 8, 21. 22. Der Vorstand: R. Friedrichl, H. Friedrich. Illmensee b. Pfullendorf, Molkereigen., 15 Uhr,„Seehof“, 22. Der Vorstand: 55 Keller. Karsau b. Säckingen, L. E. V. 14 Uhr,„Anker“ Der Vorstand: Brugger,— Kirchen b. Lörrach, Sp. u. D. K., 13 Uhr,„Anker“, T.O. 1—3, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Herr, Mauren. Kirchen-Hausen b. Engen, I. E. V. d., 14 Uhr,„Adler“, 22. Der Vorstand: Schelling, Elsasser I. luftern b. Uberlingen, I. E. V. 14 Uhr,„Traube“, T. O. 1. 1, 4, 3, 7, 8, 21, 2. Der Vorstand: Brauns chweiler, Bridmayer. Huftern b. Udberlingen, Molkereigen., 15,30 Uhr,„Traube“, T. O. 1. 1, 4, 8, J, 8, 21, 22. Der Vorstand: Briehmayer, Buchele. 11 Uhr,„Elirschen“, T. O. 1, 2, 4, 5, T. O. 1. 2. 4. 5, 7, 8, 21, T. O. 1. 2. 4.., 5,, 2. T. O. 1. 2. 4. 5, 7. 8, 21, Kleiner Anzeiger 8— lern der markt Fuchshengstfohlen, warmblut, schö- nes, 9 Monate al- tes, zu verkaufen. bei Adolf Stober, Neureut, Amt Karlsruhe(Bad.). Waldhornstr. 30. Rapphengstfohlen, 11 Monate, mit Stern, zu verkauf. Eug. Herlst, zum Lamm, heim b. Karlsr. 5 Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 11 vom 11. 3. 1944 Liedols. Rind, schönes, 7 Mon. trächtig. zu verkaufen. Haus Nr. 141, Gref fern, Amt Bühl. Rind, 35 Wochen trächtig, zu verk- Jöhlingen, Kirch- platz 14. Halbin, Herdbuch, Stall, seuchenfrei, zu verkauf. 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Wir bitten daher, von Rekla- mationen und Wiederholungs-Be- stellungen abzusehen. Was in Welches Buch wönschen Sie? L. ANDBUCH VERTRIEB G. M. B. H. Berlin N 4. Oranienburger Straße 44 nächster zeit wieder lieferbar wird, kündigen wir dann neu an. Die nicht verloren gegangenen Be- stellungen befingen sich noch in Arbeit und werden in etwa 3 Wo- chen ausgeliefert sein. Vorratsbeizung mit Abavit! Das Beizen in den arbeitsstilleren Monaten hat vieles für sich. Man hat dann mehr Zeit und braucht sich nicht zu be- eilen. Im Frühjahr gibt es genug zu tun, so daß man froh ist, wenn man eine wichtige Arbeit schon hinter sich hat. Das mit Abavit trocken oder kurznaß gebeizte Saatgut kann, wenn es luftig gelagert wird, unbedenklich wochenlang, ſa sogar monatelang lie- gen. Die Beizwirkung bleibt gesichert. Abavit kann nach wie vor durch die Genossenschaften und den Handel prompt geliefert werden. Schering A. 6 Raphatox-Ballons zurfckerbeten! gen der schwierigen Beschaffung von Glasballons für unser Hederich- Spritzmittel Raphatox-Gelb(flü können bei der Zuteilung im nächsten Frühjahr nur diejenigen Abnehmer beriicksichtigt werden, die die leeren Ballons zurückgesandt haben, Die Behälter werden schon jetzt gebraucht deshalb wird dringend um baldige Rücksendung gebeten, und zwar an Felix Brose, Eberswalde, Station Ei. senspalterei(Anschiußgleis). Auf dem Frachtbrief ist zu vermerken: „Leeres gebrauchtes Ddackmaterial, zuletzt mit der Reichsbahn beför- dert.“ Geben Sie bitte unter Angabe Ihrer Bezugsquelle dem Büro der Schering K. G., Berlin- Charlottenburg 1 Nachricht, wieviel Ballons zurück- geschickt wurden, damit sie Ihnen nach Eingang in wiederverwendungs- fähigem Zustand über Ihren Lieferan- ten vergütet werden können, Schering A. G. Die Germisan-Saatgutbeizen zur Früh- lahrs bestellung! Germisan-Universal. Trockenbeize, Germisan-Saatgut-Naß- beize, sind die anerkannt bewährten Beizmittel für alle Saaten und für alle Betriebe. Frühzeitige Auftragser. teilung bei Genossenschaft und Han. del ist für die reibungslose Durch- führung der Vorratsbelzung zweck. mäßig. Besser und billiger ist es gleich rich. tig zu arbeiten als später den Scha- den zu kurieren. Was nützt es Sie denn, wenn Sie Pfennige spa- ren und dadurch nachher hun- dertfachen Schaden haben? Sie meinen, das gibt es nicht?— Oh ja, passen Sie mal auf: Wenn Sie un. gebeiztes Saatgut aussäen, sparen Sie 30 bis 40 Pfennig je Morgen an Beiz- kosten. Sie riskieren aber dabei spä- ter kür Umbruch und Neubestellung eines ausgewinterten Roggenschlages RM. 30,.— bis 50.— je Morgen oder Tagwerk ausgeben zu müssen, Durch die Ceresan-Beizung verhüten Sie aber sicher alle Getreidekrankheiten und erzielen gesunde und volle Ernten. Und auch vor Vogelfrag können Sie Ihre Saat sicher bewahren, Sie brau- chen nur mit dem Ceresan auch noch Morkit in die Beiztrommel zu geben. Dann erreichen Sie in nur einem Ar- beitsgang zweifachen Saatschutz. „Bayer I. G6. Farbenindustrie Aktien- gesellschaft, Pflanzenschutz- Abteilung, Leverkusen. teilung, Leverkusen. Belzen ist notwendig. Aber es muß das gesamte Saatgut gebeizt werden, auch Gerste und Hafer nicht verges. sen. Durch Beizen mit Fusarſol wer- den anhaftende Krankheitskeime ab getötet und das Saatkorn bleibt vor neuem Befall bewahrt. Fusarſol ist ein amtlich anerkanntes und seit Jahrzehnten bewährtes Saatbeizmittel. Gleichgut geeignet im Trocken-, Naß- oder Kurz naß. Verfahren. Chemische Fabrik Marktredwitz A. d., Gegr. 1788. Radicin-Stickstofft-Bakterlen sind wendig zum ertragreichen Süßlupine, Erbse, Bohn Soja, allen Kleearten, Luzeu d radella, Esparsette. Die Hekéęin. Stickstoff-Bakterien sind einfach an. zuwenden. Impfkosten je nach Aus- saatmenge 4—7 RM. /ha. Recht- zeitige Bestellung erbeten. Bei Bestel- lung sind Pflanzenart, Aussaatmenge und Aussaatzeit anzugeben. Zu bezie. hen durch: Radlein-Institut Wester rade-Holstein, sowie Genossenschaf. ten und den Landhandel. not- We- Ratgeber für den Obstbau. Unsere Obst. ernte hängt vom Wetter und Schad- Iingsbefall ab, Das Wetter können Wir nicht beeinflussen, jedoch durch sachgemäße Schädlingsbekämpfung den Befall an madigem und minder Wertigem Obst verringern. Führen Sle besonders den Kampf gegen den Apfelblütenstecher, der den Blütenan- Satz total vernichten kann. Eine 1 20% ige Selinon-Spritzung bei sonni- gem Wetter von März bis Anfang April vernichtet nicht nur den an den Knospen fressenden Blütenstecher, sondern auch die übrigen am Obst. baum vorkommenden Uberwinterungs. formen von Blattlaus, Schildlaus, Ringelspinner, Schwammspinner, Goldafter, Frost. und Nachtspanner, „Bayer“ I. G6. Farbenindustrie Aktien- gesellschaft, Pflanzenschutz-Abteilung, Leverkusen. 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