Verlag spostamt: Straßburg Els. FOLGE 12— 112. er Karlsruhe, 18. März 1944 * Bauernland in Bauernhand Der land wirtschaftliche Grundstücksverkehr und seine wichtigsten Bestimmungen Von Oberlandwirtschaftsrat Dr. Zumstein, Karlsruhe Der deutsche 8 und Boden ist die Lebensgrundlage unseres Volkes. Gerade im Krieg ist diese Wahrheit wieder besonders okkenbar geworden. Wir wissen, daß die Siche- ing der Ernährung aus eigener Kraft aus dem heimatlichen Boden geschaffen werden muß. abei beträgt der Anteil des Landvolkes zur Gesamtzahl der Bevölkerung im Reich noch napp 18 v. H. Diese 180% und das von ihnen bewirtschaftete Land bedürfen daher im öktentlichen Interesse eines besonderen Schutzes. Man hat im Weltkrieg von 1914/18 schon erkannt, daß Grund und Boden deshalb nicht wie eine Ware behandelt werden darf, ber die der Eigentümer nach Belieben ver- fügen kann. Besonders die damaligen Erfah- rungen haben gezeigt, daß Kriegsgewinnler nd sonstige Profitler stets nach dem Grund- erst nach dem Abschluß des Krieges mit dei sogenannten Bundesratsbekanntmachung von 1918 erlassen. In der Folgezeit wurde diese an sich brauchbare Bestimmung zudem noch so sanft gehandhabt, daß man gar nicht merkt hat, daß sie da war. Grund und Bo- den, ebenso wie Bauernhöfe wurden nach wie vor vom Nichtlandwirt zu Spekulations- zwecken gekauft und verkauft, der Wald ab- getrieben, die Anwesen zerstückelt und nzelgrundstücken weiter verkauft, weil so mehr erlöst wurde. Die Alteren unter uns wissen das aus eigener Erfahrung noch sehr wohl, sie wissen aber auch genau so gut, daß es 1020 Jahre dauern kann und noch mehr bis ein Hof aufgebaut ist, wogegen nur einige Jahre Mißwiltschaft genügen, um ihn für die kommenden Geschlechter dauernd zu ruinie- ren. Bei dem schmalen Lebensraum, der dem deutschen Volk zur Verfügung steht und dem zwingenden Gebot der Sicherung der Ernäh- rung auf eigener Grundlage, hat sich daher im gleichen Interesse von stadt und Land die Verwirklichung der alten Forderung von selbst ergeben:„Bauernland in Bauernhand“. Mit dem Reichserbhofgesetz ist für das deutsche Bauerntum der erbhofgebun- dene Besitz sichergestellt worden und mit der Grundstücksverkehrs bekannt- machung vom 26. Januar 1937, RCBI. I S. 35, die übrigen land- und forstwirtschaft- lich genutzten Grundstücke für Landwirte im Hauptberuf. Nachdem wir nach der letzten Zählung im Jahr 1943 2. B. in Baden 183 200 landwirtschaftliche Betriebe mit nur 9 202 Erbhöfen und im Elsaß 76 624 landwirtschaft- liche Betriebe haben, liegt hier das Schwer- gewicht auf den Bestimmungen der Grund- stücksverkehrsbekanntmachung. Nach ihr ist jeder Kauf oder Pachtvertrag über ein land- oder forstwirtschaftlich genutztes Grund- stück von einer bestimmten Mindestgröße an genehmigungspflichtig. Für Baden und Würt⸗ temberg ist die Mindestgröße für das Teil- grundstück auf 25 Ar, für Bayern auf 50 Ar festgesetzt worden. Diese allgemeine Regelung hat aber durch den Erlaß des Führers über die Einschränkung des Verkehrs mit landwirtschaftlichen Grund- stücken im Kriege vom 28. Juli 1942 eine weitgehende Anderung erfahren. Der Erlaß besagt: „Die Stetigkeit der 1 und Besitz- verhältnisse an land wirtschaftlichem Grund und Boden ist besonders während des Krie- ges eine wichtige Voraussetzung für eine ungestörte Erzeugungsleistung. Es hat des- halb jeder nicht unbedingt notwendige rechtsgeschäftliche Eigentums- und Besitz- wechsel zu unterbleiben. Nur wenn die Rücksicht auf die Erzeugung oder die ord- nungsgemäße Bewirtschaftung einen Wech- sel verlangen oder zwingende persönliche Gründe ihn erfordern, kann er zugelassen werden. Es ist besonders ein Grunderwerb durch Personen zu verhindern, die haupt- sächlich ihr Geld anlegen wollen oder eine Besserung ihrer Versorgung erstreben. Auch ein unter normalen Verhältnissen un- bedenklicher Eigentums- oder Besitzwech- sel soll möglichst bis nach Beendigung des Krieges zurückgestellt werden, well sonst Kriegsteilnehmer, die ihre Interessen in der Heimat nicht selbst wahrnehmen Können, benachteiligt werden. Dieses gilt grundsätzlich auch für den Er- werb von land wirtschaftlichem Grund und Boden durch die öffentliche Hand. f Dieser Führererlaß mit den dazu ergange- nen Ausführungsbestimmungen des Reichs- ministers für Ernährung und Landwirtschaft ist grundsätzlich für alle Grund- stücksgeschäfte ohne Rück- sjcht auf die Größe und den Erwerber verbindlich. Dies ist im einzel- nen bestimmt durch den Erlaß zur Ausführung der Verordnung zur Einschränkung des Eigentums wechsels an land wirtschaftlichen Grundstücken im Kriege vom 17. März 1943 RCBl. J Seite 144 und durch den nachfolgen- den Ausführungserlaß des Reichsministers füt Ernährung und Landwirtschaft vom 19. März 1943 VI/ 2-647 veröffentlicht im Land- wirtschaftlichen Reichsministerialblatt 1943 Nr. 13 und in den Dienstnachrichten des Reichsnährstandes 1943 Nr. 14. Die Umschreibung auch des kleinsten Grundstückes im Grundbuch erfolgt nur, wenn dem Grundbuchbeamten mit dem nota- riellen Vertrag gleichzeitig die Un be denklichkeits bescheinigung des Landrats als Preisbehörde vorgelegt wird. Der Landrat als Preisbehörde muß nach Anhörung des Kreisbauernführers aber diese Unbedenklichkeitsbescheinigung versagen, wenn das Grundstücksgeschäft gegen die obenerwähnten Grundsatze des Führererlasses l verstößt... Dieser Neuregelung kommt gerade in Süd- deutschland und in den ehemaligen west⸗ deutschen Freiteilungsgebieten mit seinem Kleinst- und Splitterbesitz besondere Bedeu- tung zu. Hier hat ja ein Ar oft eine größere Bedeutung wie in anderen Reichsteilen e in ha. Es sei in diesem Zusammenhang nur 2. B. darauf hingewiesen, daß in Baden die Durch- schnittsparzelle 9 Ar groß ist, eine Tatsache, die mehr besagt wie lange Ausführungen. Das Schwergewicht in der Überwachung des Grundstücksverkehrs liegt daher gerade in Süddeutschland und insbesondere in den ehemaligen westdeutschen Freiteilungsgebie- ten bei den Kleinstgrundstücken und es ist falsch, wenn einer denkt, auf so ein kleines Grundstück kommt es doch nicht an! Die Auswirkung des Führererlasses war zu- nächst ein erhebliches Nachlassen aller Grundstücksgeschäfte, die z. B. in einzelnen Kreisbauernschaften im Monat schon die Zahl von 200 überschritten hatten. Nach dem ersten Schock ist aber langsam wieder eine erhebliche Zunahme festzustellen, die teil- weise sogar schon wieder den Stand vor dem Führererlaß erreicht hat. Diese Ent- wieklung muß nach dem klaren Sinn und Zweck des Führerer- lasses aufgehalten werden; es ist vor allem Pflicht aller be teiligten Dienststellen, jedes Grundstücks geschäft zu ver- hindern, das der Kapitalanlage oder Besserstellung der eige- nen Versorgung dient. Der Soldat an der Front hat einen moralischen und recht- lichen Anspruch darauf, daß nicht wie im letzten Krieg die guten Grundstücke verkauft und verpachtet sind und er nur noch das Nachsehen hat, wenn er heimkommt. Stadt und Land muß daher dafür Verständnis haben, wenn auf diesem Gebiet von den beteiligten Dienststellen ein strenger Maßstab angelegt wird und eben auch Rechtsgeschäfte unter- bleiben müssen, die unter normalen Verhält- nissen unbedenklich sind. Erfahrungsgemäß unterliegt es keinem Zweifel, daß ein großer Teil von Grundstücksgeschäften abgeschlos- sen wird, um die eigene oder die Versor- gungslage eines gewerblichen Betriebes bzw. seiner Gefolgschaft zu verbessern oder um sein Geld anzulegen. Aber ebenso entrüstet und beleidigt ist jeder Käufer, wenn eine Dienststelle etwa einen solchen Verdacht ihm gegenüber äußert. Gerade weil es daher oft sehr schwer ist, den wahren Sachverhalt fest- zustellen, soll grundsätzlich nur das Grund- stücksgeschäft durchgeführt werden, das der Steigerung der Erzeugung dient oder durch zwingende persönliche Gründe gerechtfertigt ist. Diese Bestimmungen sind eng auszulegen. Es ist sowohl im Interesse der an der Front kämpfenden Soldaten, wie im Interesse der Heimat richtiger, wenn lieber ein Grund- stücksgeschäft zu viel als zu wenig abgelehnt Wird. Ein abgelehnter Verkauf kann später, insbesondere bei nachträglich veränderten oder geklärten Verhältnissen, erneut zur Genehmigung vorgelegt werden; an einem jedoch einmal genehmigten und im Grund- buch eingetragenen Verkauf kann aber in der Regel nichts mehr geändert werden. Wenn der eine oder andere glaubt, aus besonderen wirtschaftlichen Gründen ein Grundstück be- anspruchen zu müssen, so soll er bedenken, daß er dieses auch bis 2 Jahre nach Ende des Krieges zunächst pachten kann, ein Eigentumswechsel ist deshalb noch nicht not- wendig. Zum Verfahren ist zu bemerken, daß der Grundstücksvertrag vom Notariat über den Kreisbauernführer an den Landrat zu leiten ist. Bei Grundstücken über der Mindestgröße, also über 25 Ar, erfolgt die Entscheidung 134 nach den Bestimmungen der Grundstücksver- kehrsbekanntmachung, bei Grundstücken in- nerhalb der Mindestgröße, also unter 25 Ar, nach den preisrechtlichen Bestimmun- gen. In beiden Fällen ist die Genehmigung bzw. die Erteilung der Unbedenklichkeitsbe- scheinigung zu versagen, wenn der Vertrag gegen die Grundsätze des Führererlasses ver- stößt. Der Zwang, alle Verträge über den Kreis- bauernführer zu leiten, soll eine Verein- fachung erreichen. Aussichtslose Verträge gibt der Kreisbauernführer sofort zurück und erübrigt sich damit ein formelles Verfahren. Bei zweifelhaften Fällen empfiehlt sich daher eine vorherige Rücksprache(beim Kreis- bauernführer) und zum Zweck der Kostener- sparnis Können die Beteiligten zunächst nur einen Entwurf des Vertrages vorlegen. Der Kreisbauernführer leitet gegebenenfall den Vertrag mit seiner Stellungsnahme an den Landrat zur Entscheidung. Gegen die Ver sagung der Genehmigung bzw. Versagung der Erteilung der Unbedenklichkeitsbescheinigung steht den Beteiligten die Beschwerde inner- halb einer Frist von 14 Tagen an die obere Verwaltungsbehörde zu, die endgültig ent⸗ scheidet. Zur Beschleunigung des Verfahrens können die Beteiligten selbst am meisten bei⸗ tragen, indem sie die wirtschaftlichen oder zwingenden persönlichen Gründe, die zum Abschluß des Rechtsgeschäftes führen, unter Ausfüllung des vorgeschriebenen Fragebogens genau und wahrheitsgemäß darlegen. Erschließung der letzten Reserven Die Richtlinlen für unsere Arbeit im 5. Kriegsjahr Trotz der wachsenden Schwierigkeiten auf allen Gebieten, die ein langer Krieg stets mit sich bringt, stellt das 5. Kriegsjahr erhöhte An- forderungen an die Leistungsfähigkeit und Ein- satzbereitschaft des deutschen Landvolkes; denn es gilt, gewisse Einbußen, die durch die Zu- rücknahme der Front im Osten entstanden sind, durch erhöhte Leistungen in der Heimat wieder auszugleichen. Damit ergibt sich die zwingende Notwendigkeit, die seit dem jahre 1934 mit 80 großen Erfolgen durchgeführte Erzeugungs- schlacht nochmals mit ganzem Nachdruck zu aktivieren und alles daran zu setzen, um dem deutschen Boden noch höhere Erträge als bisher abzuringen. Die Aufgabe, die damit das deut- sche Landvolk zu übernehmen hat, ist riesen- groß. Sie kann nur gemeistert werden, wenn jeder deutsche Bauer und Landwirt, jede deut- sche Landfrau, jeder Landarbeiter und jede Landarbeiterfrau sich mit letzter Klarheit dessen bewußt sind, daß auch von ihrer Leistung und Haltung der Endsieg im Kampf gegen unsere Feinde im Osten und Westen entscheidend ab- hängt. Bereits im November 1943 wurden von dem Reichsbauernführer, Oberbefehlsleiter Back e, die Parolen zur Erzeugungsschlacht 1944 aus- gegeben. In den letzten Wochen und Tagen sind darüber hinaus von dem für die Durch- führung der Erzeugungsschlacht verantwort- lichen Reichshauptabteilungsleiter Bauer Dr. Brummenbaum auf einer Reihe von Ar- beitstagungen und Besprechungen die ehrenamt- chen Bauernführer sowie die für die Erzeu- gungsschlacht verantwortlichen Beamten und Angestellten des Reichsnährstandes mit näheren Anweisungen für die Erzeugungsschlacht in den kommenden Monaten versehen worden. So waren an mehreren Orten die für die Er- zeugung verantwortlichen Landeshaupt lungsleiter und Stabsleiter alles Landesbat schaften Großdeutschlands unter dem Vorsitz von Dr. Brummenbaum zusammengekommen, um in eingehenden Beratungen alle Möglichkei- ten zur Leistungssteigerung und die dabei auf- tretenden und zu überwindenden Schwierigkei- ten durchzusprechen und Richtlinien für ihre Arbeit entgegenzunehmen. In den sehr ergiebi- gen Aussprachen kam einmütig zum Ausdruck. daß es trotz der auf allen Gebieten wachsenden Schwierigkeiten— insbesondere des Mangels an Landarbeitern, der Einziehung von Betriebsfüh- rern, der geringeren Zuteilungen an Handels- dünger, Treibstoff, Maschinen und Geräten u. a. m.— durchaus noch möglich ist, in zahl- reichen Betrieben so manche Reserven zu er- schliefen und damit die Erzeugung in vollem Umfang aufrechtzuerhalten, ja auf einigen Ge- bieten sogar noch zu steigern. Um die auf dem Gebiet des Acker- und Pflan- zenbaus noch vorhandenen Möglichkeiten Zur Leistungssteigerung durchzusprechen, fanden zwei Arbeitsbesprechungen der für dieses Ge- biet zuständigen Abteilungsleiter in den Landes- bauernschaften statt. Dabei wurden als Ziel für die kommende Arbeit des deutschen Landvolkes zur Steigerung der Erträge vom Acker und Grünland die Ausweitung der Spätkartoffelan- baufläche, die volle Aufrechterhaltung des Zu- kerrübenanbaues, die Verstärkung des Anbaues von Gehaltsrüben auf Kosten von Massen- rüben, die erhöhte Beachtung des Sommerwei⸗ zenanbaus, der Anbau von Sommerölfrüchten im vorgesehenen Umfang, die Ausweitung des Hülsenfruchtanbaues, die Gewinnung von Ful⸗ tersaatgut im eigenen Betrieb, die verstärkte Bekämpfung des Rapsglanzkäfers, der Mäuse und des Unkrautes sowie die bessere Aufbewal⸗ rung und der sachgemäße Einsatz von Wirt. schaftsdünger, insbesondere Stallmist, Jauche, Kompost und Gründung herausgestellt. Die Möglichkeiten zur Intenslvierung des Ge- müsebaues wurden auf einer Tagung des Reichsleistungsausschusses für den Obst- und Gemüsebau eingehend erörtert. Dabei kam zum Ausdruck, daß die Gemüseanbaufläche für 1944 unbedingt in der Höhe des Vorjahres gehalten und der Ernteertrag durch noch stärkere Inten- sivierung und rationellste Ausnutzung des Bo- dens, der Arbeits- und Zugkräfte sowie des vorhandenen Düngers gesteigert werden muß. Darüber hinaus muß zur Schließung der Früh- jahrslücke besonderes Gewicht auf einen ver- stärkten Anbau von Frühgemüse gelegt werden. Als sehr wertvoll wurde der Anbau von Ge- mischtkulturen angesehen. Zur Sicherung der Winterversorgung mit Gemüse muß auch ein verstärkter Anbau von Spätgemüse unbedingt erreicht werden. Um die Möglichkeiten zur Erschließung def auf dem Gebiete der Tierzucht und haltung insbesondere der Fütterung in zahllosen Betrie- ben noch ruhenden Reserven festzustellen, fan- den mehrere Arbeitstagungen auf dem Gebiet der Tierzucht und-haltung statt. So u. à. eine Arbeitstagung der deutschen Rinderzüchter, auf der der Reichsbauernführer selbst das Wort er- grilf, eine Arbeitsbesprechung der Vorsitzenden und Geschäftsführer aller Reichsverbände Tier- zucht sowie eine Tagung der Ausschüsse für Schlachtvieherzeugung bel den Landesbauern- schaften. Gefade diesen Besprechungen auf dem Gebiete der Tierzucht und haltung kommt insofern eine besondere Bedeutung zu, als es im 1 0 cle 1 S 001 5 Aalen Hebel Hebe Erträge vom Acker, sondern auch ganz beson- dere Leistungen auf dem Geblet der Fett- und f N Fleischerzeugung zu erzielen. Auf dem Gebiet N N der Schweinehaltung wurden als Arbeitsricht- „linien die volle Aufrechterhaltung der Zahl der Sauen und der weitgehende Ersatz der für Speisezwecke benötigten Kartoffeln durch Rü- ben und Grünfutter in der Schweinefütterung und mast besonders herausgestellt. Die Arbeit der Rinderzüchter soll sich— wie der Reichs- fäachwart Tiere, Dr. Pflaumbaum, betonte— vor allem auf die Erhöhung der Fetterzeugung ein- stellen. Es sei wichtig, gute Durchschnitts- leistungen in der gesamten Landestierzucht zu erzielen und den bäuerlichen Betrieben Tiere zur Verfügung zu stellen, die es gestatten, mit dem gegebenen Futter höchste Leistungen an In den nächsten Wochen werden in den Mol- kereieinzugsgebieten die Milchprämien für das Jahr 1943 ausgezahlt werden. Diese Prämien sind eine Anerkennung der über durch- schnittlichen Leistung der Milch- erzeuger, die durch entsprechende betriebs- Wirtschaftliche Maßnahmen sowohl ihre Erzeu- gung, als auch ihre Ablieferung aus der Zahl dier gleichartigen Betriebe herauszuheben ver- standen haben. Die erheblichen Anstrengungen, die die Milchwirtschaft seit 1933 in Erzeugung. Erfassung und Verarbeitung der Milch gemacht hat, haben zu beträchtlichen Erfolgen geführt. Diese Anstrengungen, die sich nach außen durch den Aufbau eines lückenlosen Molkereinetzes und erheblicher Verbesserungen in der Tier- nen Futtergrundlage und ähnlicher Dinge doku- mentieren, haben dazu geführt, daß seit Kriegs- beginn 1.5 Milliarden Liter Milch, das sind 60 000 Tonnen Butter, zusätzlich an die Molke- reien geliefert wurden. Auch im Jahre 1943 ist die Milchablieferung und die Herstellung von Butter weiter günstig geblieben. Sie darf im lau- fenden Wirtschaftsjahr umso weniger absinken, als unsere Fettversorgung in Zukunft noch mehr als bisher ausschließlich auf der Milcher- zeugung und dem Glfrucht anbau im eigenen Raum beruht und aus diesen Fettquellen die erhöhten Anforderungen in vol- lem Umfange gedeckt werden müssen. Die Hauptvereinigung der deutschen Milch-, Fett- u. Eier wirtschaft u. die Milchleistungsaus- schüsse sind in diesen Tagen mit einem neuen Programm über organisatorische Maßnahmen an die Oftentlichkeit getreten, die in Zukunft die Milcher fassung noch einmalstei- gernsolle n. Eine Reihe von neuen Wegen und neuen Mitteln soll zu einer verstärkten Ab- lieferung der Milch führen, insbesondere bei den Betrieben, die bisher noch unter dem Durchschnitt lie gen. Trotz aller Bemühungen der letzten Jahre zur Steigerung der Milcherfassung gibt es noch eine Anzahl Betriebe, die— schuldhaft oder nicht— unter diesem Durchschnitt liegen. Vielfach werden es Betriebe sein, die seit Kriegsbeginn unter Leute- mangel leiden oder allein von der Bäuerin ge- führt werden, die sich bei ihrer starken Arbeits- überlastung nicht genug mit der Steigerung der Milchablieferung befassen konnte. Um gerade a diesen Bàuerinnen ein Heranführen ihrer Be- triebe an die leistungsfähigen Höfe mit guter Marktbeschickung zu erleichtern, werden in allen Landesbauernschaften sogenannte Beis piels- wirtschaften bestimmt, die sich durch gute Erzeugung und vorbildliche Ablieferung auszeichnen und den benachbarten Betrieben mit gleichen oder ähn- lege, durch Erweiterung der wirtschaftseige- Fett und Fleisch zu erzeugen. Die Kälberzahl müsse zur Deckung des Bedarfes an Milchkühen im letztjährigen Umfang gehalten werden, da- bei müßten alle Möglichkeiten zur Einsparung von Vollmilch, aber auch der Magermilch, in der Aufzucht ausgeschöpft werden. Um Futter für die Schweinemast freizumachen, sei die Kleintierhaltung unbedingt einzuschränken und in der Pferdefütterung weitgehendst Futter ein- zusparen. Nur wenn jeder Angehörige des deutschen Landvolkes in den kommenden Wochen und Monaten seine Arbeit mit größter Verantwor- tungsfreudigkeit und letzter Entschlossenheit nach diesen Richtlinien ausrichtet, wird die Er- nährung von Front und Heimat gesichert und damit einen entscheidenden Beitrag zum End- sieg geleistet. An den letzten Betrieb! Neue Wege der Milcherfassung/ Von Erich Borkenhagen lichen betriebs wirtschaftlichen Verhältnissen An- regungen für die Verbesserung ihrer eigenen Wirtschaftsmethoden geben können. Gerade durch den Anschauungs unterricht in diesen Betrieben darf man sich eine Bele- bung der unter durchschnittlichen Betriebe versprechen, die auf diese Weise in ihrer Leistung lansgam an den Durchschnitt herangeführt werden können. Als unterdurch- schnittliche Betriebe wird man im allgemeinen diejenigen bezeichnen können, die mit etwa 20 VI. unter den Leistungen der übrigen Be- triebe liegen. 6 Bei der Bedeutung, die der Bäuerin gerade für die Milchwirtschaft des klein- und mittelbäuer- lichen Betriebes zukommt, ist es zu begrüßen, daß in Zukunft die Landes, Kreis- und Ortsbäuerinnen in die Milchlei⸗ stungsausschüsse berufen werden, um entsprechend den dort gewonnenen Anregungen auf die Bäuerinnen einwirken zu können. Daß bei der allgemeinen Ablieferungsleistung auch die Frage des Eigen verbrauchs an Vollmilch sowohl beim Bauern, als auch bet den landwirtschaftlichen Arbeitskräften, Melkern, Deputatarbeitern usw. eine erhebliche Rolle spielt, ist selbstverständlich. Hier muß noch einmal mit aller Strenge überprüft werden, was der bäuerliche Betrieb im Eigenverbrauch und im Stall bei der Aufzucht des Jungviehs noch an Milch einsparen kann. Der Eigenver- brauch muß sich weitgehend an die für alle übri- gen Normalverbraucher geltenden Richtsätze halten. Von der Festlegung von Höchstsätzen ist bisher aus wohlüberlegten Gründen abgesehen worden. Gewisse Richtsätze aber müssen einge- halten werden, ebenso wie die landwirtschaft- liche Gefolgschaft sich in ihren Ansprüchen an diese Richtsätze zu halten hat. In diesem Zusammenhange sei auch ein Wort an die Bäuerinnen gerichtet, die sich bisher in der Zuteilung von Vollmilch an die Evakuilerten und Bombengeschä- digten auf dem Dorf mehr von ihrem Mitleid als von den berechtigten Kartenansprüchen haben leiten lassen. In einzelnen Gegenden hat dieses Mitleid dazu geführt, daß die Abliefe- rungsleistung ganzer Dörfer sich nach der Auf- nahme von Evakuierten erheblich verringert hat und zwar in einem Ausmaße, das weit über die normale Belieferung unserer Gäste hinausgeht. Wenn diese Erscheinung sich verallgemeinern sollte, so würde sie unsere Fettbilanz stark beein- trächtigen. 5 Zur Förderung der Betriebe mit geringer Marktleistung wird in Zukunft das System der Prüfer noch stärker ausgebaut, die von Hof zu Hof gehen und ihre Aufgabe in der Beratung des Erzeugers erblicken. Der Prüfer wird N in engster Verbindung mit den Molkereien und Milchleistungsausschüssen die M ilcher- fassung neu aktivieren. Insbesondere Wird der Ausbau der Kartel, die bisher für die Errechnung der Milchprämien geführt wurde, einen aktiven Einsatz der Prüfer erleichtern. In Zukunft wird eine sogenannte Orts lief er- karte i erstellt werden, die nähere Angaben über die Lie fererwartung des Ortes und die tat- sächliche monatliche Ablieferung enthält. Sie wird dann einen regelmäßigen Überblick geben und die weniger gut liefernden Gemeinden für den Einsatz der Prüfer ausweisen. Die erhöhte Ablieferung der Vollmilch wird jedoch von verschiedenen Faktoren abhängig sein. Den guten Willen bei allen Beteiligten vor- ausgesetzt, gibt es noch eine Reihe von Schwierigkeiten, die a uBerhalb des bäuerlichen Macht bereiches lie gen, dennoch aber überbrückt werden müs- sen, wenn die bereitgestellte Milch auch wirklich in die Molkerei kommen soll. Die Milcherfassung ist zum großen Teil von einer erheblichen Transportleistung abhängig. Wo es an Lastkraftwagen, Reifen, Benzin oder auch Pferdefuhrwerk, Milchkannen usw. fehlt, reicht der beste Ablieferungswille allein nicht aus, die Milch in die Molkerei zu schaffen. Auch aus- reichende Reparatur möglichkeiten für Lastwagen müssen vorhanden sein, damit nicht das Beförderungsmittel wegen an sich ge- ringfügiger Reparaturen tage- Oder gar wochen- lang ausfällt. Soweit die Transportmittel über- altert sind, muß rechtzeitig für Erneuerun 9 gesorgt werden, damit jederzeit betriebssichere Wagen zur Verfügung stehen. Wird das Fahr- personal eingezogen oder zu anderem Arbeits- einsatz verpflichtet, so müssen die Arbeitsämter Ersatzpersonal stellen. f Auch die Rücklieferung der Ma- germilch ist eine vordringliche Aufgabe, von der es abhängt, inwieweit eine erhöhte Milchleistung zu erwarten ist.. So gibt es eine Reihe von Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, wenn der Ablieferungs- wille im Landvolk in erhöhten Ablieferungslei- stungen zum Ausdruck kommen soll. An diesem Ablieferungswillen darf es von unserer Seite nicht fehlen. Wir befinden uns in einem Stadium des Krieges, in dem es an allen Fronten auf stärksten Einsatz ankommt. Der Soldat vor dem Feinde, der Rüstungsarbeiter in der Fabrik und der Bauer auf dem Acker und im Vlehstall müs- sen ihr Letztes hergeben, um auf ihrem Front- abschnitt den entscheidenden Beitrag zum Sieg zu leisten. Auch in der Milchwirtschaft wird das noch möglich sein, wenn der letzte Be trie b sich einreiht in die Front der Leistungs- willigen und sich die Erfahrungen zunutze macht, die andere Betriebe in umfangreicher Weise gesammelt haben und nach denen er nur zu handeln braucht, um ähnliche Ablieferungs- zahlen zu erreichen. In der Getreide wirtschaft ist der Begriff der totalen Ablie fe- rung von Brotgetreide längst zum Allgemein- gut des landwirtschaft! hen Erzeugers gewor- den. In der Milchwirtscgaft muß sich der Ge- danke der totalen Ablieferung in gleicher Weise durchsetzen, wenn wir in Zukunft die Versor- gung von Front und Heimat, von Stadt und Land in der bisherigen Weise ermöglichen wol- len. 1—— Kartoffeln frühzeitig verlesen Kartoffeln für den eigenen Betrieb können, wenn sie nach dem Sortieren sofort wieder in ein frostsicheres Lager kommen, schon bei gelindem Frost bis zu zwel Grad Kälte verlesen werden. Zuerst die Mieten vor- nehmen, die voraussichtlich im Winter gelitten haben, dann die guten. Ein Verlesetisch, aus einem engen Lattenrost oder engmaschigen Drahigeflecht hergestellt, erleichtert dle Handarbeit. Die Sortiermaschine arbei- tet noch schneller. 135 Die Lebenskraft des Dorfes Von Landw.-Rat F. A. Cornelssen Oberbefehlsleiter Backe hat kürzlich auf der Reichsfeier der NSDAP.»Pflug und Schwerte in Danzig erneut und eindringlich Stellung genommen zu den Lebensaufgaben des Landvolkes. Immer noch, so betonte er, sei der bluts- und rassenmäßig wertvolle Kinderreich- tum beim Landvolk und bei all den Millionen, die auch in der Stadt aus bäuerlicher Wurzel stammen und ihr treu geblieben sind. Es ist ein geschichtlich immer wieder bewie- senes Lebensgesetz der weißen Völker, daß ihre biologische Lebenskraft abhängig ist von der Stärke der Bindung ihres Blutes an die Scholle. Hieraus ergeben sich zwangsläufig wichtigste Zukunftsaufgaben, die der Leiter des Reichs- amtes für das Landvolk der NSDAP. wie folgt umriß: »Die bisher die Lebenskraft des deutschen Landvolkes einschränkende Raumenge ist durch die unvergänglichen Taten unserer Soldaten überwunden. Nun kommt es darauf an, das Ge- setz zu erfüllen, nach dem allein der einmal ge- wonnene Raum wirklich deutscher Heimat- boden als Pflegestätte zahlreicher Geschlechter werden kann. Deutsch wird das neue Land nur, wo neben dem Schwert der Pflug gerührt wird. Erst ein starkes, seiner blutsmäßigen Aufgabe bewußtes und sozial gesundes Bauerntum wird m diesen neuen eingegliederten Ràumen zu einem Quell unerschöpflicher Volkskraft und zu einem sicheren Bollwerk gegen jede Bedro- hung von außen.& Das deutsche Schwert schafft raummägig die Voraussetzungen zur Lösung dieser völkischen Schicksalsfrage. Unsere Aufgabe aber ist es heute schon, rechtzeitig und ausreichend dafür Sorge zu tragen, daß das Landvolk auch in sich stark genug ist, um diese Aufgaben jetzt und in Zukunft zu meistern. Dazu aber gehört, daß wir erstens das Land- volk blutsmäßig und zahlenmäßig gesund und stark genug machen, um genügend Bauern für das große Siedlungswerk der Zukunft abgeben zu können. Zweltens aber muß die biologische Kraft auch des Landvolks gehoben werden. Durch den starken Geburtenschwund in den Städten, die schlimmste Folge der jüdisch Be- stimmten Nachkriegspolitik, waren diese nach 1933 nicht in der Lage, die ihnen gestellten Auf- gaben zum deutschen Wiederaufbau und zu unserer Wehrhaftmachung aus eigener Vollts- kraft zu erfüllen, so daß das Land erneut Hun- derttausende an die Stadt als Arbeitskräfte ab- geben mußte. So beträgt heute der Anteil. des Landes an der Gesamtbevölkerung nur noch knapp 18% gegenüber 40% vor rund 60 Jahren. Dieser Anteil reicht auf die Dauer nicht einmal mehr aus zur Bestandssicherung des Landvol- kes, geschweige zur Erfüllung der notwendigen zusätzlichen Aufgaben. Auch erz eu- gungs technisch ist dleses Pro- blem entscheidend. Selbst nach dem Kriege werden wir uns ein Nachlassen in der land wirtschaftlichen Erzeugung nicht leisten können. Jetzt und in der Zukunft wird der Er- trag der eigenen Scholle die Ernährung unseres Volkes mit den lebenswichtigen Nahrungs- gütern sichern müssen. Aus der Erkenntnis dieser Lage heraus hat erneut die Partei durchgreifende Maßnahmen eingeleitet, um den Bestand des Landvolkes zu stärken und diesem neue Kräfte zuzuführen. Nur die Parte, unsere Bewegung, Ist in der Lage, diese unser ganzes Volk und unsere Zukunft ent- scheidend bestimmende Aufgabe zu meister n. So wird beispielsweise durch 136 das Berufserziehungswerk, durch den Einsatz der Hitler-Jugend, des Landdienstes usw., nicht zuletzt durch die Mithilfe der Schulen, alles ge- tan, um dem Lande wieder neues, gesundes Blut aus der Stadt zuzuführen. Die zweite Aufgabe, der sich die Bewegung besonders durch das Reichsamt und durch die Gauämter für das Landvolk annimmt, ist die unmittelbare Kräftigung der biologischen Lei- stungsfähigkeit unseres Landvolkes. Hier steht die Bauersfrau im Mittelpunkt aller Betrachtun- gen. Die Frage heißt nur zu oft Mutterschaft oder Feldarbeitæ. Gerade in unseren kleinbäuer- chen Betrieben muß die Landfrau heute mehr und mehr an die Stelle des Bauern treten und auf dem Felde und im Hofe Männerarbeit lei- sten. Wie Dr. Ludolf Haase vom Reichsamt für das Landvolk kürzlich betonte, ist nach Sudan die Arbeitsstundenleistung der Bäuerin durch- schnittlich sogar noch um 10 vH. höher als die des Bauern. Höfe von 20 bis 50 ha Größe haben über 53 vH. weibliche Arbeitskräfte. Und diese Zahl erhöht sich in den Klein- und Kleinstbe- trleben, wie sie bei uns vorherrschen, sogar auf über 70 H.] In mehr als der Hälfte der bäuer- lichen Betriebe muß heute nahezu drei Viertel der Arbeit von Frauen geschafft werden. Daß dies sich eines Tages bevölkerungspoli- tisch auszuwirken droht, liegt nahe. Eines ist zelbstverständlich: Im entscheidungsvollsten und schwersten Kampf um unsere Zukunft können wir diese Frage nicht von heute auf morgen lösen. Zunächst geht es darum, mit allen Mit- teln und Kräften den Sieg zu erringen. Dies schließt aber eine rechtzeitige Vorsorge für die Zukunft nicht aus. Sie wird beispielsweise schon getroffen durch die Maßnahmen, die dem Lande zusätzlichen Nachwuchs zuführen. Doch darü- ber hinaus können und werden auch jetzt alle irgend möglichen Schritte zur vordringlichen Entlastung der Landfrau unternommen werden: Gemeinschaftshilfe, Unterstützung durch NS. Frauenschaft, Einsatz des weiblichen Arbeits- dienstes usw. Die Förderung des Gesundheits- wesens auf dem Lande, die Landfrauenerholung usw. helfen mit, die Leistungskraft der Landfrau zu erhalten. Nach dem Siege aber wird entscheidend sein die technisch- wirtschaftliche und die kulturelle Dorfaufrüstung. Die Partei setzt sich immer wieder dafür ein, das kulturelle Leben auf dem Dorfe aus der selbstschöpferischen dorfeigenen Art zu beleben. Hier kommt auch der Dorfschule schon heute eine wichtige Auf- gabe z u. Ihre Aufgabe kann und darf nicht nur im sorgfältigen Unterricht liegen. Hitlerju- gend, Arbeitsdienst und Dorfschule müssen zu- sammenwirken zur Pflege echter Dorfgemein- schaft und gesunder Dorfkultur. Eine Über- nahme städtischer Unterhaltungsformen auf das Land entspricht nicht der gestellten Aufgabe, widerspricht den Lebensformen und dem Le- bensrhythmus des Bauerndorfes. Singgemein- schaften, Musikgruppen, Volkstanz, und Trach- tengruppen, Laienspielscharen, Turnriegen usw. können helfen, die Menschen des Dorfes immer wieder zusammenzuführen und ihnen Entspan- nung und Ausgleich nach der Arbeit zu geben. Nicht zuletzt ist hierzu auch der gesunde, le- bensnahe Film berufen, nicht aber Salon-Filme, die eine unwirkliche und unmögliche Arbeits- und Lebenshaltung vortäuschen, die der Jugend ein ganz falsches Bild von der Stadt geben und die vom Erwachsenen als unwahr empfunden und darum abgelehnt werden.— Ein wirklich lebendiges, eigenständisches, kulturelles Dorf- leben bindet zugleich die Jugend und Wirkt d her der Landflucht entgegen. 1 Zu der kulturellen Aktivierung des dörflichen Lebens wird nach dem Siege die allgemeine technisch- wirtschaftliche Dorfaufrüstung Hund. kommen. Sie ist, unbeschadet aller großen Nachkrlegsaufgaben, die uns z. B. dureh Zerstörung vieler Städte durch dle keind- lichen Terror flieger gestellt sind, elne zwingende Notwendlg⸗ keit, um unser völkisches Funda. ment zu sichern. Die rasche Entwicklun der Technik, die stürmische Industrialisserung haben zur Folge gehabt, daß die Stadt in ihrer Entwicklung dem Lande weit voraus ellte, wäl⸗ rend das Dorf größtenteils— nicht aus eigener Schuld— im alten Zustand beharrte, meisten bedingt durch die wirtschaftlich schwache Lage des Landes. Aus völkischen Gründen wird somit die Dorfaufrüstung für die Nachkriegszeit zu einer wahrhaft politischen Aufgabe. Aus v 61. kis chen Gründen wird die Aufrüstung des Dorfes in erster Linie die Bauersf rau durch weitgehende Technislerung und Mecha- nisierung der Arbeit im Hof und im Haushalt Entlastung geben, stehen wir doch erst am Au. fang der Entwicklung der Technik für das Land Es geht also darum, die Bauersfrau zu entlasten von dem Übermaß an Feld- und Hofarbeit und sie wieder frelzumachen für ihre Aufgabe als Mutter. Wirken so zusammen die Maßnahmen zur Gewinnung zusätzlichen Nach wuchs es für das Land, zur kulturelleg Aktivierung des dörflichen Lebens und zur Dorfaufrüstung, dann werden dr dem Lande die Krafte erhalten und zuführen die es zur Erfüllung der ihm gestellten Aufgaben braucht. Entscheidend ist, wie es Kürz⸗ lich einmal ausgesprochen wurde, daß eg kein Problem 1 zerstörte Städte wieder aufzubauen— eig zerstörtes Landvolk wieder auf- zubaden gelang dagegen noch niemals in der Geschichte. Eine Vorbedingung unserer Nahrungs versorgung Wie die Nachprüfung der Viehzählung im Dezember 1943 zeigt, scheinen einige Schweine- und Geflügel halter in Unkenntnis über die Wichtigkeit solcher Zah- lungen im Kriege zu sein. Es wäre sonst nicht möglich, daß bei der Nachprüfung der Bestandszahlen in man- chen Fällen noch falsche Angaben gefunden werden, Nur durch die Kenntnis der jeweiligen Veränderung der Schweine- und Geflügelbestände ist es möglich, die für die Verteilung von Fleisch, Fett und Eiern notwen- digen Maflnahmen vorausschauend zu treffen. Hierzu müssen die jeweiligen Schweine- und Geflügelbestände genau bekannt sein, weil sie die Unterlage für die Planung der Fleisch-, Fett- und Bierversorgung des deutschen Volkes und die Unterlage für die Futtervet- sorgung für Schweine und Geflügel bilden. Daher mul auch am 3. März jeder Schweine- und Geflügelhallet dafür sorgen, daß bei der Zählung richtige Angaben gemacht werden. Im Kriege muß die Beurteilung fal scher Angaben wesentlich schärfer ausfallen als in Friedenszeiten. Neben der Beschlagnahme der ver- schwiegenen Viehbestände und neben der Bestrafung solcher unzuverlässiger Tierhalter, die einen Teil ihrer Tiere verschweigen, kann die Haltung der betreffenden Tiere ganz oder für die Dauer des Krieges verboten werden. Kunsttrocknung und Vitamingehalt Gemahlene, trockene Luzerne läßt sich als Eiweiß- futter sehr gut bei der Geflügel- und bei der Schweine. kütterung verwenden. Untersuchungen in Dänemark haben gezeigt, daß ein sehr großer Unterschied im Vitamin- bzw. Karotingehalt besteht, je nachdem die Luzerne zunächst in der üblichen Weise zu Heu ge- trocknet oder ob eine künstliche Trocknung vorgenom- men wurde. Bei Luzernemehl aus Heu beträgt der Karotingehalt durchschnittlich 25 mg Karotin je kg Trockenmasse. Bei einem gut kunstigetrockneten Pro- dukt betrug er jedoch 107 mg und in einem Fall sogar 246 mg. Trotz der nicht unbedeutenden Trockenkosten hal die Kunsttrocknung also scheinbar doch gute Zu- kunftsaussichten. S Der Lehrling erhält eine Anweisung Aufn.: Reichsnährstand/Limberg Vor der hohen Mauer Wenn der Bauer seinem soeben angekomme- en Lehrling zum ersten Mal die Wirtschaft, dle Grenzen des Hofes und die Kirchtürme der Nachbardörfer zeigt, dann stürmt für den jun- dun b gen Menschen sehr viel Neues auf einmal ein. Es bleibt zunächst nur wenig von den Erklä- rungen haften. Ihm ist zumute, als wenn der err dann vielleicht auch noch ungeduldig und erlangt energisch größere ann kann damit sehr oft das Gegenteil erreicht erden. Bei dem jungen Menschen, der zudem niemanden hat, mit dem er sich aussprechen kann, geht vielmehr alles durcheinander. Erst m Verlauf der Zeit lernt er bei den verschie- denen Arbeiten den Betrieb kennen und die Ein- zelheiten, auf die es ankommt. Das anfänglich eg, den er gehen soll, durch eine unüberwind- Aufmerksamkeit, Wenn der Lehrling guten Willen hat, schafft er alles Unbekannte wird zur täglichen Gewohnheit und die riesige Mauer, die anfänglich alles zu ver- sperren schien, hat nur noch die Höhe einer guten Treppenstufe, über die aber auch noch verschiedentlich gestolpert wird. Ist aber schließ- lich die Lehrzeit beendet, dann sind alle Hinder- nisse verschwunden. Mit jungen Menschen muß man, wie mit jungen Pferden, ruhig umgehen. Der Lehrling, der vor solchen Anfangsschwie⸗ rigkeiten steht, braucht sich also keine zu großen Sorgen æu machen, daß er es nicht schaffen werde. Wenn er nur den guten Willen hat, dann schafft er es bestimmt. Ehrlich bemüht muß ver aber immer sein, die ihm aufgetragenen Arbei- ten zu erledigen. Auch der Bauer, der zum ersten Mal einen Lehrling ausbildet, soll nicht glauben, daß er es mit einem beschränkten Men- schen zu tun Hat, wenn dieser Dinge, die ihm Lehrherr und Lehrling bei gemeinsamer Arbeit Aufn.: Reichsnährstand/ Limberg selbst geläufig sind, nur schwer oder scheinbar garnicht zu fassen vermag. Es dauert eben alles seine Zelt. Oftmals erweisen sich die besonders pfiffigen Jungens vielmehr späterhin garnicht einmal als die besten. Sie erfassen die Dinge zwar meistens schnell, oft aber nur oberflächlich und sie lieben es dann auch später, schnell über alles hinwegzupfuschen. Einen solchen Lehrling zu einem gewissenhaften und zuverlässigen Menschen zu erziehen, ist oft die weitaus schwe- rere Aufgabe. Auch im späteren Leben bringt jede Umstel- lung gewisse Schwierigkeiten mit sich. Es ist deshalb nötig, sich die erforderliche Anpassungs- fähigkeit beizeiten anzueignen. Handhabung von Pflug und Sense kann ein junger Mensch auf seinem Heimathof selbstverständlich genau so gut, wie anderwärts erlernen. Die Kenntnis der Arbeitstechnik allein genügt aber nicht, um ein tüchtiger Bauer zu werden. Wer weiter blicken will, als das vom väterlichen Misthaufen aus möglich ist, der kann das nur in der Fremde ler- nen. Hu. Von Hans K ö Neben dem Winterölfruchtanbau wird in Ba- den und Elsaß auch ein umfangreicher Sommer- ölfruchtanbau betrieben. Hauptsächlich gelangt der Schließmohn zum Anbau. Seit einigen Jah- ren hat jedoch außerdem der Anbau von Som- erraps sowie Sommerrübsen an Bedeutung zu- genommen. Da der Sommerrapsanbau vielfach unbekannt ist, will ich in kurzen Richtlinien zu- sammenfassen, was für das Gelingen des An- Der Sommerraps hat sich besonders im An- baujahr 1942 recht gut bewährt. Es waren na- türlich auch Ausnahmen festzustellen, die je- doch größtenteils auf Fehler in der Anbau- techn zurückzuführen waren. Der Acker muß sehr gut und gründlich vorbereitet sein. Mög- lichst sollte man bereits im Herbst eine Stall- mistgabe unterpflügen. Zum Anbau eignen sich hauptsächlich Acker, die bereits im Herbst mit Winterölfrüchten bestellt waren, sofern diese umgebrochen werden müssen. Ferner eignen sich alle Vorfrüchte und besonders die stick- stoffsammelnden Vorfrüchte. Der Sommerraps ist etwas anspruchsvoller als der Winterraps, zumindest muß mehr Stickstoff bzw. in leicht- löslicherer Form als beim Winterraps zur Ver- fklügung stehen. Dies ist begreiflich, wein man sich überlegt, daß der Sommerraps Der Anbau von Sommerraps rner, Karlsruhs bei günstigen Bedingungen glei- che Erträge bringen kann, vie der Winterraps, aber eine bedeutend kürzere Vegetationszeit hat. All- gemein ist bekannt, daß der Erfolg des Glfrucht- anbaues in starkem Maße von der Höhe der Stickstoffgabe abhängt. Dies trifft in erhöhtem Maße für den Sommerrapsanbau zu. Die Aus- saat von Sommerraps muß in gartenmäßig her- gerichtetem Land— möglichst im März— er- folgen. Bei späterer Aussaat sind Ertragsrück- gänge unvermeidlich, außerdem steigt die Ge- fahr des Schädlingsbefalls. Je zeitiger die Saat, desto sicherer die Erntel Die Aussaattechnik ist wie bei Winterraps, desgleichen etwa die Aus- saatmenge, die zwischen 7 und 8 kg/ha betra- gen soll. Als Sorten kommen in Frage: Der Liho-Sommerraps, der auf dem Limburgerhof gezüchtet wurde, und der aus Weihenstephan stammende jJanetzkis Sommer- raps. Außerdem ist verschiedentlich Handels- saatgut im Verkehr, dessen Eignung unter- schiedlich sein dürfte. Drillsaat ist stets der Breitsaat vorzuziehen, weil dadurch der Bestand gleichmäßiger aufläuft und sich leichter pflegen läßt. Schon kurz nach der Saat, wenn die ersten Pflanzen sichtbar werden, muß der Sommer- raps-Anbauer auf den Befall von Erdflöhen innerhalb achten. Die Erdflöhe können Sommerrapsäcker in wenigen Tagen restlos vernichten. Nur durch ständige Beobachtung und zeitlich richtige Be- kämpfung kann die Gefahr des Erdflohschadens herabgemindert werden. Zur Bekämpfung des Erdflohes eignen sich besonders die altbewähr- ten Mittel, wie Straßenstaub, Asche, Kalk, Tho- masmehl usw. Straßenstaub ist immer das ein- fachste und ein sehr wirksames Mittel. Jeder Bauer und Landwirt wird schon festgestellt ha- ben, daß er in der Nähe eines Feldweges auf einem schmalen Streifen Acker keine oder nur geringe Erdflohschäden zu beobachten sind, während weiter abseits vom Feldweg die Erd- flohschäden zunehmen. Dies ist, nur auf die wiederholte Bestäubung eines gewissen Streifens Acker neben einem Feldweg mit Stragenstaub zurückzuführen. Jede Bekämpfungs- maßnahme hat nur dann einen Wert, wenn das Mittel mehrmals des Erdflohbefalls aus gestreut wir d. Außerdem hat sich Gesarolstaub zur Erdflohbekämpfung bestens bewährt. Bedarfsmeldungen für Gesarolstaub sind an die zuständigen Landwirtschaftsschulen und Wirtschaftsberatungsstellen bzw. an die Kreisbauernschaften zu richten. Die Landwirt- schaftsschulen, in deren Gebiet hauptsächlich Sommerraps angebaut wird, haben eine Zutei- lung an Gesarolstaub erhalten. Die Verstäu- bung nimmt man mit Hilfe eines alten Strump- fes vor, der an einen Stock gebunden wird. 137 Besser eignen sich natürlich Stäubegeräte, S- kern diese vorhanden sind. Hack- und Pflege- arbeit, sowie die Bekämpfung des Rapsglanz- käfers werden genau durchgeführt wie bei Winterraps. Die Ernte setzt später ein als bei Winterraps. Der Ertrag hängt also in der Hauptsache von dem gut vorbereiteten Acker. von der rechtzeitigen und richtigen Saat ab, von guter Düngung, sowie von dem Erfolg der Be- kämpfungsmaßnahmen gegen Erdflöhe und Rapsglanzkäfer. Es steht fest, daß der Sommer- raps weniger Handarbeit bereitet, als der Mohn- anbau. Zweifelsohne dürfte der Ertrag minde- stens so hoch sein, wie bei Mohn, so daß es zweckmäßig ist, größere Flächen Sommeröl- früchte mit Sommerraps statt mit Mohn anzu- bauen. Außer Sommerraps kann noch Sommerrübsen in Frage kommen. Sommerrübsen ist etwas an- spruchsloser als Sommerraps. Im übrigen sind die gleichen Richtlinien maßgebend. Als Sorte ist der auf dem Limburgerhof gezüchtete Ma- leksberger Sommerrübsen im Verkehr. Wie schon eingangs gesagt, wird als Som- merölfrucht in Baden und Elsaß hauptsächlich Schliehmohn gebaut. Die Anbautechnik ist im allgemeinen bekannt, obwohl leider noch viele Fehler beobachtet werden. Beim Mohnanbau ist auf größeren Flächen hauptsächlich die Hand- arbeit beim Vereinzeln gefürchtet. Man kann sich diese Arbeit bedeutend erleichtern, wenn man den Mohnanbau in Horst pflanz ungen betreibt. Der Mohn wird gedrillt in Reihen von 30 bis 40 cm. Bei handhohen Pflanzen wird mit einer Blatthacke von 16-18 cm Breite, bzw. mit der Krehle ver- hackt, auf eine Entfernung von 20 bis 22 em. Es muß darauf geachtet werden, daß je Horst nur 23 Pflanzen stehen bleiben. Die Arbeit des Verhackens ist viel leichter zu bewältigen, als die des Vereinzelns. Durch Versuche konnte bewiesen werden, daß der Ertrag bei Horst- pflanzung ebenso hoch ist, wie bei Einzel- pflanzung. Es kann daher empfohlen werden, in Zukunft den Mohn stets in Horstpflanzungen anzubauen. Es sei auch darauf hingewiesen, daß sich der Mohnanbau bestens eignet, um als Zwischenkultur den Anbau von Gelberüben gleichzeitig durchzuführen. Warum verstärkter Kleegrasanbau? Von Fr. Schmidt, Oberdielbach Vielfach wird heute noch übersehen, daß mit der Hebung der Tierhaltung und der Ver- mehrung der tierischen Erzeugnisse die Ver- breitung der wirtschaftseigenen Futtergrund- lage aus rein betriebs wirtschaftlichen Gründen heraus Hand in Hand gehen muß. Dabei sind die Möglichkeiten der Gewinnung und Ver- wendung von wirtschaftseigenem Futter im landwirtschaftlichen Betrieb noch viel größer als gemeinhin angenommen wird. Ich möchte aus diesem vielseitigen Gebiet nur einen Ab- schnitt herausgreifen, den Kleegrasanbau. Vorteile des Kleegrasanbaues Die Verschiedenartigkeit der Ansprüche an Boden und Klima bei den für die Mischungen heranzuziehenden Futterpflanzen bedingt eine grögere Ertragssicherheit. Die Auswinterungs- gefahren sind bei den Mischbeständen bedeu- tend geringer als bei Reinansaaten. Sollten schon einmal Auswinterungsschäden entstehen, dann ist es besser, wenn die beigemischten Gräser an Stelle von Löwenzahn, Spitzwegerich und an- deren Unkräutern die Lücken schließen. Gegen den Krankheits- und Schädlingsbefall sind die Kleegrasbestände viel immuner als Reinsaaten, denn in der Regel wird nur eine Pflanzenart, niemals alle Pflanzenarten zusammen, befallen. Sehr oft verwechselt man in der Praxis draußen die Krankheitsschädigungen mit Auswinterun- gen, und wenn man den Ursachen genauer nachgeht, dann kann man in der Mehrzahl der Fälle feststellen, daß die Kleebestände nicht durch die Einwirkung von Frost, sondern viel- mehr durch tierische oder pilzliche Schädlinge vernichtet wurden. Ganz besonders muß die günstigere Zusam- menstellung des Futters, die höheren Erträge. sowie die längere Nutzungsmöglichkeit bei den Kleegrasmischungen herausgestellt werden. Vor- ausetzung hierfür ist, daß bei einer Mischung die entsprechenden passenden Grasarten und sorten im richtigen Mengenverhältnis gewählt werden. Solche Mischungen mit eiweigreichen Kleearten und massenwüchsigen, eiweibärmeren Grasarten sind bekömmlich, wodurch eine weit bessere Ausnützung durch den Tiermagen er- reicht wird als bei reinem Kleeaufwuchs. Die beigemischten Gräser bedingen darüberhinaus eine besondere Wüchsigkeit der Bestände, was in den hohen Erträgen an Futtermassen und auch an Nährstoff werten zum Ausdruck kommt. 138 Hinzu kommt noch, daß Kleegrasansaaten im Anbau häufiger hintereinander folgen können als reine Nleesaaten. Nachdem der Kleegrasanbau einmal hohe Ertragsleistungen und Ertragssicherheiten ge- währt, darf andererseits nicht übersehen wer- den, daß diese beiden Faktoren ganz besonders in solchen Gebeten eine Beachtung finden müssen, wo der reine Kleeanbau infolge der ungünstigen klimatischen und geologischen Verhältnisse bzw. durch Krankheiten“ gefähr- det ist. Schließlich ist ganz allgemein zu be- rücksſchtigen, daß auch in diesem Jahre die Kleesaaten, abgesehen von Luzerne, nicht in dem gewünschten Umfange zur Verfügung stehen: insbesondere bei Rotklee ist mit einer sehr starken Verknappung zu rechnen. Es sei weiterhin darauf hingewiesen, daß es sich bei den durch den Handel und die Genos- senschaften zur Verteilung kommenden Klee- zaaten meistens um eingeführte, südländische Herkünfte handelt, bei denen von vornherein eine gewisse Ertragsunsicherheit im Anbau in Kauf genommen werden muß. Schon aus dieser Tatsache heraus ist dem Kleegrasanbau ein be- sonderes Augenmerk zuzuwenden. Die hierfür notwendigen Grassaaten stehen in vollem Um- fange zur Verfügung und zwar zu einem großen DIE MERKTAF EIL. Der Sauenbestand darf auf keinen Fall absinken, damit die Ferkelpreise nicht wieder eine unerwünschte Höhe erreichen. In der Ninderhaltung(auch bei Niede- rungsvieh) ist das Zuchtziel eine hohe Fettleistung aber nicht eine große Menge fettarmer Milch. Nur auf einem Acker, der nach dem Ab- schleppen eine Zeit der Ruhe hat, kann das Unkraut werden. keimen und vernichtet Nicht vergessen, für Kartoffeln, insbeson- dere für die späten Sorten, das nötige Saatgut rechtzeitig zu beschaffen Teil aus der in den letzten Jahren sehr gut an gestiegenen Inlandserzeugung. Beachtens wertes bei der Aussaat Die früher oft umstrittene Frage, ob Kleegras mit oder ohne Deckfrucht angesat werden kann, tritt heute in den Hintergrund. Jede Lleegru mischung kann bei sachgemäßer Ansagt in einen nicht zu dicht stehenden Getreidedeck. fruchtbestand ausgesat werden. Man wählt als Deckfrucht am besten Sommergerste und nimmt nur bis zu 2/3 der normalen Saatmenge. Ene Einsaat in zu üppige Bestände kann sich schä⸗ digend auswirken.(Vorsicht bei Stickstofldün- gungl) Die Maschinensaat ist der Breitsaat von. zuziehen. Wenn schon in den kleinbäuerlichen Betrieben auf eine Breitsaat nicht verzichtet wer. den kann, dann ist darauf zu achten, daß de Ansaat in einen garen Boden vorgenommen und anschließend der Bestand gewalzt und nochmals übereggt wird. Verkrustete Böden eignen sich keineswegs für die Einsaat von Kleegras, selbst wenn dort die Saaten auflau- fen, dann werden beim Eintritt schon kürzerer Trockenperioden die Keimlinge mangels Was- ser und ungenügender Nährstoffzuführung ein. gehen. Bei der Maschinensaat muß das Saatgut in gewissen Zeitabständen im Saatkasten lau- tend gemischt werden, da infolge der unter schiedlichen Korngröße und des Gewichtes der verschiedenen Futterpflanzen eine Entmischung des Saatgemenges eintritt Saatmengen Die Höhe der Saatmenge ist abhängig von der Reinheit und Keimfähigkeit des Saatgutes Nachstehend die Saatmengen der wichtigsten Klee- und Grasarten unter Zugrundelegung det handelsüblichen Gebrauchswerte: Hutterpflanzen- Saatmenge art Kg/ ha Rotklee nm. 24 Luzerne 28 Hornschotenkl ee 20 Schwedenkle: 14 Gelbklee(enthülst)) 22 Esparsette(in Hülsen 20⁰ Deutsches Weidelgras 42 Welsches Weidelgras 40 Wiesenschwin gel 45 Knaulgr ass 3⁰0 Glattha fer: 5⁰ Liesch gras 20 Goldhaf er 20 Fruchtbare Ri ꝑỹ 20 je nach der Luzernefähigkeit des Bo- dens schwankt die Saatmenge bei Lu- zerne zwischen 20 und 40 kg/ ha. Nach den vorgenannten Saatmengen werden beispielsweise bei einer Kleegrasmischung, dle sich aus 70% Rotklee, 10% Schwedenklee, 10% Lieschgras und 10% Wiesenschwingel zusammensetzt, in die Mischung 16,8 kg Not- klee, 1.4 kg Schwedenklee, 4,5 kg Wiesen- schwingel und 2,0 kg Lieschgras je ha aufge- nommen. Die Gesamtmischung beläuft sich demnach auf 24,7 kg Saatgut je ha. Bei der Aufstellung einer Mischung sind die Nutzungsdauer, die Boden- und Grundwasser- verhältnisse, die Höhenlage und dle Nieder- schlagsmenge zu berücksichtigen. Besonders gewarntsei vor dem Kauf fertige Mischungen bei dem Hande! Ds der Bauer auch heute in den meisten Fällen die guten von den schlechten und untauglichen Grüsern auf seinem Bestand, geschweige denn im Saatgut, nicht unterscheiden kann, Ist er auf das angewiesen, was ihm angeboten wird, und auf diese Weise kommen oftmals Mischungen 1 t ae lan dl 1 l. ichen 0 h geulch 5 fob;. 91 Ua tr lle 00 Ille Seel 1 Joes. fe! af 1 Weg Tir cen I. Oben wee 10s fe b f N dc Hit 0 lache erte 5 aeg n n c I 8 1 1 N für teures Geld zur Aussaat, die nicht an- nähernd befriedigen und deni guten Ruf einer 5. mit all ihren Vorzügen in Mißkredit bringen. Der Anteil der für dle Mischung heranzu- ziehenden Gräser schwankt in der Regel zwi- schen 10 und 20%, er kann aber auch noch boöher sein, zumal wenn einerseits die Böden ziemlich kleeunsicher sind und zum andern die RNotklee- bzw. Luzernesaaten nicht in genügen- dem Umfange zur Verfügung stehen. Man wird unter Umständen in solchen Fällen sogar auf den Anbau von Gras kleemis chungen Abergehen müssen, in denen die Gräser als Be- standsbildner bis zu 70% enthalten sein können. Welche Gräser eignen sich am besten für die Heranziehung zu Kleegrasmischungen? Für den Kleegrasanbau kommen in der Regel nur Obergräser in Frage und zwar bevorzugt Wiesenschwingel, Lieschgras, Glatthafer, Knaul- gras, Fruchtbare Rispe, Goldhafer und Wel sches Weidelgras. Während Welsches Weidel- gras nur für einjährige Rotkleemischungen Be- deutung hat, finden alle übrigen genannten Gräser für mehrjährige Rotklee- und Luzerne- mischungen Verwendung. Dies schließt jedoch nicht aus, daß dieselben auch mi- sehr gutem Erfolg für einjährige Mischungen herangezogen werden können. Als ein sehr wertvolles Gras für die Beimi- schung ist- Wiesenschwingel anzusprechen. Entgegen den früheren Feststellungen, wonach Wiesenschwingel nur frische und feuchte La- gen bevorzugt, haben die neuen Erfahrungen ergeben, daß diese Gras art auf trok- kenen, flachgründigen und kalk elchen Böden genau so gut wächst, Wie auf sauren, frischen bis nas sen und leichteren Böden. Lieschgras bevorzugt mehr frischere, nicht zu schwere Lagen, mit ausreichenden Nieder- schlägen(Buntsandsteinböden im Odenwald. Gneis und Verwitterungsböden im Schwarz- wald und Vogesen, gute LöB- und Lößflehmbö- en). In den mehr zur Trockenheit neigenden 5 egen wird Lieschgras nicht befrie- digen. Als Ersatz hierfür kommen Glatthafer und Knaulgras in Frage. Von diesen beiden Grasarten hat der Glatthafer den Vorzug, denn Knaulgras verholzt infolge seiner Frühreife sehr leicht, insbesondere dann, wenn die Mahd nicht rechtzeitig vorgenommen wird. Für frische Lagen hat sich nach neueren Versuchen die früher wenig bekannte Frucht- bare Rispe als sehr guter Bestandsbildner für den Kleegrasbau erwiesen. Als außerordentlich wertvoll für Kleegrasmi- schungen gilt fernerhin der Goldhafer und zwar für alle Bodenarten mit Ausnahme von solchen, die unter stauender Nässe leiden. Hier muß jedoch bereits schon der Rotklee und die Luzerne durch den gegen die Nässe unempfind- chen Schwedenklee ersetzt werden. Welsches Weidelgras nimmt mit allen Bo- denarten vorlieb, nur auf zu trockenen und SGrasart absehen. Deutsches Weidelgras hat nur, wenn die 2 digen vorgenannten Gräser nicht in vollem Umfange vorhanden sind, als Ersatzgras eine gewisse Bedeutung. Eine umso größere Be- achtung kommt dafür dem Deutschen Weidel- gras in der Hereinnahme für Weidemischungen Zu. hitzigen Böden soll man von der Beisaat dieser Mischungsbeispiele Zur Erläuterung meiner Ausführungen lasse ich nun einige Mischungsbeispiele folgen, die sich in der Praxis seit Jahren sehr gut bewährt haben. Kleegrasmischungen für einjährige Nutzung Für rotkleesichere Lagen Rotklee, 90% Welsches Weidelgras 100% 4,0 Für rotkleeunsichere Lagen kg/ha Rotklee, 70„„ Schwedenklee, 15% ß. 21 Welsches Weidelgras, 15% 60 Die vorgenannten Mischungen sind die ein- ktachsten und weithin bekanntesten Formen des Kleegrasanbaues. In besonders rotkleeunsicheren Lagen ist der Anteil an Schwedenklee und Wel- schem Weidelgras zu Gunsten des Rotklees noch weiter zu erhöhen. Bei Welschem Weidelgras kann jedoch eine Beimischung über den Satz von 25% hinaus nicht empfohlen werden, denn ein zu starker Anteil dieser Grasart unterdrückt leicht den Rot- klee und mindert damit den Futterwert. Unter anderem kann Welsches Weidelgras, wenn es über 50% in der Mischung enthalten ist, bei später Mahd infolge der starken Begrannung Verdauungsstörungen beim Vieh hervorrufen. 2—3-jahrige Kleegrasmischungen kg/ha 21.6 für leichte bis mittelschwere Böden a) frische bis trockene Lagen 90% Rotklee 5% Wiesenschwingel 3% Dieschgge b) frische bis feuchte Lagen 63% Rotklee 66252 15% Schwedenklee 10% Lieschgrass 8 10% Wiesenschwingel 9323333 Bei Kleesaatgutverknappung a) frische bis trockene Lagen 65% Rotklee 15% Wiesenschwingel EI 8 3% Goldhafer- b) frische bis feuchte Lagen 40% Rotklee 20% Schwedenklee. 15% Lieschgras 75 15% Wiesenschwingel 3 10% Fruchtbare Rispe 2** 2—3, jährige Kleegrasmischungen für schwere bis tonige Böden 8) frische bis trockene Lagen 80% Rotklee 10% Wiesenschwingel 10% Glatthafen 0 b) frische bis feuchte Lagen 60% Rotklee. 20% Schwedenklee 3 10% Wiesenschwingeel 10% Glatthafer 9 8 j 7377*33„4 Bei Rotklee verknappung a) frische bis trockene Lagen 65% Notklee 15% Wiesenschwingel 15% Glatthafer 5% Knaulgras „44„ kg/ ha 21.6 kg/ ha 15,6 6,75 7.50 1.00 kg/ ha 9,6 2,8 3.0 6.75 2.0 19 /ha 19.2 4.5 5.0 kg/ ha kg/ ha b) frische bis feuchte Lagen kg/ ha h Notkdle 98 10% Schwedenkle 1.4 15% Glattha fer 1 N 15% Wiesenschwin gel 6,75 10% Fruchtbare Rispde. 20 10% Knaulgras. 3.0 3.4 jährige Luzernegrasmischung für niederschlagsreiche Gebiete „ a) luzernesichere Lagen kg/ he 90% rem 25,2 3% Wiesenschwingel.. 2.23. 3% Lieschgras— 10 b) luzerneunsichere Lagen kg/ ha 63% Luzerne„ 15% Wiesenschwingel 6,75 15% Lieschgras 3 5% Fruchtbare Rispde 1.0 Bei starker Verknappung von Luzerne muß an Stelle der Mischung a dle Mischung b ge- wählt werden. 3—4jährige Luzernegrasmischung für niederschlagsarme Gebiete a) luzernesichere Böden kg/ ha 90% Luzerne e 3% Wiesenschwingel 2,25 3% Glatthafer„„ b) luzerneunsichere Böden kg/ha 65% Luzerne 82 15% Wiesenschwingel„ 14% Glatthafer e 5% Nutzuen:: Bei starker Luzerne verlcnappung 5 luzernesichere Böden kg/ ha 50% Luzerne 140 20% Wiesenschwin gel 9,0 1% Gaihde 10% Knaul gras 3.0 3% Goldhafer V b) luzerneunsichere Böden kg/ha JV 9,8 15% Hornschotenkle 3.0 20% Wiesenschwingel. 90 20% Glatthafer. 10.0 10% Soldha ee 2.0 In einem intensiv bewürtschafteten Betrieb wird man heute den 2-3jährigen Kleegras- mischungen den Vorzug geben. Rein an saaten von Klee haben nur in aus- gesprochenen amen ge ee eine Berechtigung. Die angegebenen Mischungen haben sich in Versuchen und in der Praxis seit einer Reihe von Jahren sehr gut bewährt. Trotzdem werden dieselben da und dort noch geringe Abänderun- gen erfahren müssen, denn die Boden- und Klimaverhältnisse in Baden schwanken derartig, daß man keine allgemein gültigen Rezepte aus- geben kann. Es ist deshalb notwendig, daß sich jeder Betriebsleiter in denjenigen Fragen, die mit der Zusammensetzung und dem Anbau von Kleegrasmischungen zusammenhängen, mit der zuständigen Wirtschaftsberatungsstelle in Ver- bindung setzt, da dieselbe mit den örtlichen Ver- hältnissen am besten vertraut ist. f Schau über deinen eig nen Zaun, wie andere ihr Feld bebau'n, und wie man kocht am fremden Herd. Auch dies ist für dich Goldes wert. 139 Krunkcheiten der Schweine in der kalten Jahreszeit In der kalten Jahreszeit werden Krankheiten der Schweine vorwiegend bei Ferkeln beobach- tet, da Ferkel im Gegensatz zu anderen Haus- tieren auf den wärmenden Schutz eines Haar- kleides verzichten müssen. Dagegen hat man bei den älteren Schweinen ausgesprochene Erkäl- tungskrankheiten seltener. Eine gewisse Bedeu- tung von den Erkaltungskrankheiten kommt dem Gelenk- und Muskelrheumatismus zu. Als Ge- lenkrheumatismus sind fieberhafte Gelenkent- zündungen bel Schweinen anzusprechen, wäh⸗ rend bei dem Muskelrheumatismus eine gewisse Steifheit der Tiere beobachtet wird, wobei sie jede Bewegung nach Möglichkeit vermeiden, da- gegen viel liegen und an Gewicht dauernd ab- nehmen. Beide Krankheiten werden vorwiegend In kalten feuchten Stallungen beobachtet, und Ihre Bekämpfung hat in der Hauptsache in der Abstellung der schädigenden Ursachen zu be- stehen und zwar durch Schaffung günstiger Hal- tungsbedingungen. Weiterhin werden in der kalten Jahreszeit gewisse katarrhalische Erkrankungen der obe- ren Luftwege beobachtet, die äußerlich gekenn- zeichnet sind durch Nasenausfluß, Husten und erschwerte und beschleunigte Atmung. Auch bei dieser Erkrankung, die bei sachgemäßer Behand- lung schnell in Heilung übergeht, haben die Be- kämpfungsmaßnahmen in einer Abstellung der schädigenden Ursachen zu bestehen. In der überwiegenden Mehrzahl der Fälle er- kranken jedoch, wie ich bereits eingangs sagte, Ferkel an Erkältungskranlcheiten und zwar bil- det eine der häufigsten Erkältungskranlcheiten die unter dem Namen Ferkelhusten bekannte en- zootische Bronchopneumonie der Ferkel. Hierbei icht die Entwicklung der Ferkel nicht der zugeführten Futtermenge weiterhin zelgen die Tiere neben dem Husten in der Regel eine be- schleunigte und erschwerte Atmung, und schli lich geht eine größere Zahl von ihnen zugrunde während die Überlebenden durch ihren küm- mernden Zustand besonders auffallen. In ursächlichem Zusammenhang mit Erkäl- tungen steht auch der Ferkeldurchfall, wobel außer ausgesprochenen Durchfallserscheinungen gleichzeitig nervöse Erscheinungen in Form von Krämpfen auftreten können und schließlich er- hebliche Allgemeinstörungen im Wohlbefinden der Tiere, die gleichfalls zu einem kümmernden Zustand führen können. Sofern hierbei wirk⸗ same Bekämpfungsmaßnahmen nicht eingeleitet und vor allem auch die ursächlichen Momente nicht abgestellt werden, kommt es unter allmäh- chem Kräfteverfall zum Tode der Tlere. Im Anschluß àn Erkältungen kommt es auch besonders bei Ferkeln häufig zur Ausbildung eines Nasenkatarrhs oder einer Nasenentzün- dung, wobei die Krankheitserscheinungen in einem schleimigen, schleimig- eitrigen oder blu- tigen Nasenausfluß bestehen und gleichzeitig Niesen und Prusten, verminderte Futterauf- nahme und Abmagerung beobachtet werden. Bei rechtzeitiger Abstellung der schädigenden Ur- sachen kommt es bald zur Genesung der er- krankten Tiere und nur in Einzelfällen kann sich im Anschluß an die Entzündungserscheinungen in den oberen Luftwegen eine Lungenentzün⸗ dung ausbilden. Schließlich wird bei Ferkeln noch häufiger in der kalten Jahreszeit ein Absterben des Schwan- zes und der Ohrenspitzen beobachtet. Dieses Absterben hat seine Ursache in einer vermin- derten Blutzirkulation in den äußersten Körper- teilen. Die Behebung des Leidens erfolgt am be- sten durch reichliches, warmes, trockenes und reines Lager. Ebenso wie bei unseren anderen Haustieren muß auch bei den Schweinen zur Vermeidung 140 von Erkältungskrankheiten danach gestrebt wer- den, den Tieren ganz allgemein und besonders den Ferkeln Unterkunftsmöglichkeiten zu bleten, die unter Berücksichtigung der hygienischen For- derungen trocken, hell, warm, gut belüftet und sauber sind. Ebenso ist es empfehlenswert, bei der Reinhaltung und Desinfektion der Ställe im Winter nach Möglichkeit keine nässenden Des- infektionsmaßnahmen durchzuführen, sondern möglichst trockene Desinfektionsmittel wie z. B. Rohmultisept zu verwenden. Bei zu kalten Stal- lungen empflehlt sich, eine elnfache Tolsch decke aus Stangen zu zlehen, auf dle bis 1 eigentlichen Decke Stroh gepackt wird. Ben Ziehen dieser Zwischendecke, durch die dl Stallhöhe auf etwa 2 m herabgedrückt 15 muß selbstverständlich Rücksicht auf dle Fen- ster genommen werden, damit stets genügen Licht Eingang in die Ställe hat. Weiter empflellt es sich, Holzpritschen von 1520 em Höhe an- zufertigen, die reichlich mit Stroh eingestreut werden. Dadurch erreicht man in den Stallungen dle für eine gesunde Ferkelaufzucht erfordex. liche Wärme und Sauberkeit. Dr. Lentz Wie man Kühe trocken stellt Die alten Praktiker behandeln die Kühe meist nach Großvaters Rezept, d. h. man versucht die Tiere dadurch trocken zu stellen, daß man vom zweimaligen zum einmaligen Melken übergeht und schliefllich nur noch jeden 2., 3. oder 4. Tag melkt. Gleichzeitig werden Futter und Wasser entzogen, was eigentlich eine ganz unverdiente Strafe für die fleißige Milcherin Ist. Ja, man geht sogar soweit, saures Heu, Wickenschrot, Bitter- salz und andere milchhemmende Mittel zu ver- abfolgen, ohne zu bedenken, daß hierdurch ge- sundheltliche Störungen hervorge- rufen werden können. 8 Dieses alte Verfahren hat verschledene Nach- telle. Wenn die Kuh noch ziemlich Milch gibt, dann dauert es zu lange, bis sie trocken steht. dadurch bekommt sie eine zu kurze Ruhepause. In dieser Übergangszeit wird nicht selten der Grund zu gefürchteten Euterkrankheiten, zu zwei- und dreistrichigen Eutern gelegt. Man hat also alle Ursache, sich einem anderen bewähr- ten Verfahren des Trockenstellens der Kühe zu- zuwenden und zwar dem sog. KRraftborne! Verfahren. Dieses besteht daß man bei einer Milchleistung von etwa 10—5 Liter täglich und noch dreimaligem Melken— Arbeitskühe nur zweimal— 8 Wochen vor der errechneten Kal- bezeit oder 5 Monate vom Decktermin zurück- gerechnet(also z. B. Decktermin 1. Nov. weni- ger 5 Monate— Trockenstelltermin 1. Juni) die Milch der einzelnen Euterviertel auf Gesund- heitszustand, Geruch, Geschmack, Aussehen prüft und die Kuh noch 3 bis 4 Tage nur 2 mal melkt. Sobald die Tagesmilchmenge zurückgeht, wird die zweite Melkzeit abends ausgelassen und am nächsten Morgen zum letzten Mal gemol- ken. Die letzte Abmelkung muß ziemlich ge- nau bis zum letzten Tropfen erfolgen. Hernach säubert man die Zitzenöffnungen und ver- schließt sje mit Melkfett oder 1%ger Borsalbe. Dies wird mehrere Tage wiederholt, dann aber das Euter nicht mehr angerührt. Meist sammelt sich nachher noch Milch im Euter, es wird dadurch etwas prall und gespannt, aber nach wenigen Tagen schon hören diese Erscheinungen ganz auf, das gesunde Euter erscheint alsdann leer, schlaff und faltig. Zum Übergang füttere man kein was- serrelches Futter oder treibe die Tlere auf schlechtere Welde. Satt müssen sie aber sein, und sie dürfen in dieser Zelt auch keinen Durst leiden. Anders liegt die Sache bel euterkran- ken Kühe n. Hier treten bald Störungen in Gestalt von schmerzhaften Euterentzündungen auf. Zeigt sich in den letzten Melktagen flok- kige, bittere oder käsig-eitrige Milch, so muß das kranke Euter oder Euterviertel unverzüglich durch den Tierarzt behandelt werden. Günstiger liegt der Fall, wenn die Behandlung schon einige Wochen vor dem Trockenstellen einsetzt, dann kann das Leiden u. U. vor dem Abkalben besei- tigt werden. Das erkrankte Euter oder Euter- darin, viertel muß einmal täglich gut ausgemolken wer den. Jeweils nach dem Melken verschmiert man die Zitzenöffnungen wieder mit Fett, auch dle der gesunden Viertel. Die gesunden Viertel oder das normale Viertel und die kranken Viertel werden allmählich abgemolken. Kommt es nach dem Einstellen des Melkens wieder zum Eutern. so müssen gesunde und kranke Viertel durch Abtasten untersucht und beobachtet werden. Zeigt sich eine Erkrankung, so muß das Kranke Viertel sofort wieder täglich einmal gemolken werden. Beachtet man diese Maßnahmen, dann hören dle heute noch so häufigen Klagen über die Schwierigkeiten des Trockenstellens bel Kühen mehr und mehr auf. Es wäre zu Wünschen, daß das 80g. Kraftborner Verfahren überall ausprobiert würde. Erfahrungsgemäß wird es eutergesunden Kühen nie gefährlich, schont sie und die Milchdrüse gleichviel, 80 daß man seine Freude an gesunden, vierstrichigen Eutern haben kann. Und was die Hauptsache i8t, die Milchleistungen bleiben nicht nur auf det Höhe, sondern werden dadurch noch gesteigert, Oberlandwirtschaftsrat Zeeb Mehr Hülsenfrüchte! Hülsenfruchtbau zu verstärken, Muß man sich besonders merken; Denn sie liefern uns famos Ja den Stickstoff kostenlos Durch die Knöllchen-Lebe wesen; Das ist immer so gewesen. Hier brauchst Du kein Stickstoff streu n Und kannst Dich der Ernte freu'n. Zweitens sind sie ja gewaltig Nährstoffreich und eiweißhaltig, Wertvoll für die Volksernährung Darum denk an die Vermehrung Bei den Linsen, Erbsen, Bohnen. Deren Anbau wird sich lohnen, Wie besonders auch Lupinen Unsrer Tierernährung dienen. Denn es fehlt doch, wie man weiß Auch zum Füttern das Eiweiß. Du wirst den Erfolg gewahren, Denk an das Beisaat- Verfahren Sde zum Getreide fein Etwas Hülsenfrüchte ein Neue Flächen braucht das nichtz Das fällt heute ins Gewicht. Hülsenfrüchte und Getreide Wachsen miteinander beide Und man erntet sie zusammen Wenn die Reife angefangen. Die Maschine sie dann trennt Schon beim Dreschen sehr behend. Also folge der Belehrung Für das Wohl der Vollsernährungl E. Sch. fern gabe de l l in fl bn eso 00 n een dc tes d s tem. leben 12 0 en cod 15 den N leben, pte bun fle eln Wenn jetzt mitten im Krieg nach vierjähriger Pause die gesamte in der Ausbildung stehende Jugend wieder zum Wettstreit um die beste Lei- stung aufgerufen wurde, dann muß dies schon einen besonderen Grund haben. Er liegt darin, daß man nicht nur alle Kräfte mobilisieren, son- dern auch an ihrer Leistung die Begabte Sten und Tüchtigsten berausfinden Will, um sie in ihrer Ausbildung entsprechend 1. 8 fördern und ihnen im Berufsleben den Platz zu- Weisen zu können, den sie— für das Volks- ganze gesehen— am besten ausfüllen können. Ist es doch so, daß die Sieger und Siegerinnen aus dem Wettkampf nicht sich selbst überlassen bleiben, sondern unabhängig von der Herkunft und dem Geldbeutel des Vaters durch ständige persönliche Verbindung mit den Wettkampflei- tern jede Möglichkeit der beruflichen Förderung erfahren. Jetzt, da die Ortswettkämpfe der Gruppe Nährstand bereits ausgetragen sind. interessiert es ganz besonders, was aus den Sie- gern und Siegerinnen der früheren Berufswett- kämpfe geworden Ist. Wenn ein Mädel mit 15 Jahren Reichssie- gerin wird, so ist dies schon eine besondere Lei- stung, und wenn sie diesen Sieg auch bei der Teilnahme am nächsten Wettkampf wieder er- ringt, so ist dies ein- Beweis dafür, daß der erste Sieg kein Zufall war. Unter Berücksichtigung der persönlichen Neigung und der Verhältnisse auf dem elterlichen Hof schloß sie zunächst die bändliche Hausarbeitslehre ab, besuchte später nie Landwirtschaftsschule und nahm an einem Weblehrgang teil. Nach Beendigung der länd- ichen Hauswirtschaftslehre stellte sie sich als Kreisjugendwartin in den Dienst der bäuerlichen Jugendarbeit. Als Schülerin der Bauern- und Bauernhochschule erhielt sie eine hervorragende Beurteilung. Obwohl sie nur die Volksschule be- sucht hatte, konnte sie später auf Grund ihres Reichssieges ohne Teilnahme an einem Vorberei- tungslehrgang die Aufnahmeprüfung für die Oberklasse der Landfrauenschule machen, denn sie hatte sich entschlossen, land wirtschaftliche Lehrerin zu werden. Nach Abschluß ihrer Aus- bildung wird sie wieder in der bäuerlichen Ju- gendarbeit tatig sein. AD. Ein junger Gärtner aus Sachsen konnte dreimal Gausieger werden. Dies ermöglichte ihm, obwohl er nur Volksschulbildung hatte, den Be- such einer Lehr- und Forschungsanstalt für Gar- er nach einer Verwundung die Zeit der Gene- u sung im Lazarett, um sich aus eigener Kraft die Voraussetzungen für die Sonderreifeprüfung zu erarbeiten, die er anschließend bestand. Zur Zeit steht er wieder als Offizier an der Front, ist aber fest entschlossen, nach der siegreichen Beendi- gung dieses Krieges wieder in seinen Beruf zu- rückzukehren. 5 Auch die Fis chef können einen besonders tüchtigen Berufskameraden aufweisen, der ein- mal Reichssieger und zweimal Gausieger war. Dadurch konnte ihm vor dem Krieg noch der ko- 0 stenlose einjährige Besuch einer Fischereischule „ermöglicht werden. Freiwillig meldete er sich zu „den Gebirgsjägern und hat sich bis jetzt hervor- ragend bewährt. Als Lebenskameradin wählte er sich eine Reichssiegerin der Landmädel und wird später im eigenen Betrieb mit ihr gemein- sam sein Können praktisch zum Wohle des Volksganzen auswerten. 85 Die Förderung der Sieger und Siegerinnen be- tchränkt sich aber nicht auf eine Beihilfe für die Berufsausbildung. Ist diese beispielsweise schon 1 * 5 1 tenbau. Nach Bewährung im Fronteinsatz nutzte Nur die Leistung führt zum Erfolg abgeschlossen und eine weitere Fortbildung nicht möglich oder nicht angebracht, so können auch Zuschüsse für die Selbständigma- chung gegeben werden. Einer Reichssiegerin der Geflügelzüchterlnnen konnte auf diese Weise die Anschaffung der für den Auf- bau ihres Betriebes notwendigen Anzahl von Junghennen ermöglicht und dadurch die Uber- nahme des eigenen Geflügelhofes wesentlich er- leichtert werden. Im Fronteinsatz haben sich fast alle Sieger früherer Berufswettkämpfe bewährt, viele zind auf Grund ihrer Tüchtigkeit Of flzler gewor- den— ein Beweis, daß nicht Herkunft oder Schulbildung den Kern ausmachen, sondern „Die Junge Dorfgemeinschaft am Oberrhein“ allein die Leistung. So paart sich beruf- liche Tüchtigkeit fast immer mit der Bewährung im Lebenskampf, und diejenigen, die glücklich aus dem heutigen weltweiten Ringen heimkeh⸗ ren, werden Gelegenheit haben, auch nach dem Kriege ihre Ausbildung zu vollenden oder sich an einer Stelle einzusetzen, die ihren Fähigkei- ten entspricht. Wer sich also beim Berufs wettkampf durch Leistung im Beruf auszeichnet, wird im Leben den Platz erhalten, auf dem er das Höchstmög- liche zu leisten vermag. Mögen diese Tatsachen und die hier genannten Beispiele, die sich um noch viele vermehren ließen, allen Jungen und Madeln ein Ansporn für den Leistungs wettstreit im Rahmen des Kriegsberufswettkampfes der deutschen Jugend sein. Gth. Auch Gemüsesamen lohnt das Beizen! Während beim Erwerbs- Gemüse- bau das Beizen des Samens ebenso ge- bräuchlich ist, wie in der Landwirt- schaft das Beizen des Getreides, wer- den die Samereien für den Hausgarten weitaus seltener gebeizt. Das ist bis- her nicht üblich gewesen und man weiß oft auch wohl., nicht, wie man die Sache anstellen soll. Die Arbeit ist aber nicht so schwierig, wie es an- fänglich erscheint. Am besten läßt sich das Tauchbeizverfahren durch- führen. Die zu belzenden Sämereien werden in einen Beutel getan und die- ser wird, wie es die Abbildung zeigt, in ein Weckglas gehängt. Dann wird Beiz flüssigkeit darüber gegossen. In mehreren Weckgläsern können selbstverständlich auch gleichzeitig mehrere verschiedene Posten ge- belzt werden. Die Gläser stellt man am besten auf einen alten Gartentisch, dem es nichts scha- det, wenn einige Tropfen Beiz- flüssigkeit darauf fallen. Daneben kommt die Uhr, evtl. ein Wecker, weil sonst doch vergessen wird, wann mit dem Beizen begonnen wurde, und wann die vorgeschrie- bene Zeitdauer beendet ist. Man nimmt dann die Beutel aus den Gläsern heraus und läßt sie zu- nächst abtropfen. Zum Abtrock- nen werden die Sämereien auf einigen übereinandergelegten Bo- gen Zeitungspapier ausgebreitet. Geschſeht das in einem geheizten Raum, 30 ist das Abtrocknen bald erledigt und der Samen kann zur Aussaat benutzt werden. Da die Aus- saat im Garten nicht für alle Gemüseskmereien gleichzeitig erfolgt, sondern nacheinander in ge- Aliuuoeioe du Geänderte Schweinepreise Mit Wirkung ab 6. 3. 1044 wird der Preis fur Fleischschweine der Schlachtwertklasse d im Gewicht von 100—119,5 kg lebend um 1 RM. je 50 kg erhöht. Dagegen werden die Preise für Tiere der Schlachtwert- klasse a(150 und mehr kg lebend) und der Schlacht- wertklasse gi(Fettspecksauen) um 2 RM., der für bi— Schweine(135149, kg lebend) um 1 RM. je 50 kg lebend herabgesetzt. Die Preisumstellung erfolgt mit Rücksicht auf die Sicherung der Speisekartoffelversor- gung im Frühjahre. 8 Absatzregelung für Landmaschinen Für die Beschaffung von Landmaschinen sind ver- schiedene Anderungen erfolgt. Sämtliche vor dem 15. Oktober 1943 ausgestellten Bezugsscheine oder An- Gebeizter Gemüsesamen wird auf Zeitungspapier getroclcnet wissen Zeltabschnitten, so ist die Zahl der Sa- merelen, dle zur selben Zeit gebeizt werden müs- sen, eine beschränkte und die Arbeit läßt sich daher ganz gut durchführen. 2. 1 3. 0 6 2 schaffungsgenehmigungen mit Ausnahme von Schlep- pern, sind ungültig. Kaufverträge, die auf Grund der- selben noch erfüllt werden durften, sind nichtig. Die ungültigen Bezugscheine oder Anschaffungsgenehmi- gungen mit Ausnahme von Schleppern, sind ungulesg. Kaufverträge, die auf Grund derselben noch erfüllt werden durften, sind nichtig. Die ungültigen Bezugs- scheine oder Anschaffungsgenehmigungen sind vom Hersteller oder Händler dem Antragsteller zurückzu- schicken mit dem Anheimstellen, dle gewünschte Land- maschine bei der zuständigen Dienststelle neu zu be- antragen. Gleichfalls sind nichtig eine Anzahl von Kaufverträgen zwischen Herstellern und Wiederver- käufern sowie zwischen Wiederverkäufern, die hier nicht näher aufgeführt werden sollen. Bekannt ist die Einteilung der Landmaschinen in die Gruppe A, B und C. Von den Maschinen, für die bisher der Bezugs- 141 schein B bei der Kreisbauernschaft zu beantragen war, werden jetzt folgende in die Gruppe A übernommen; sle sind also künftig bei der Landesbauernschaft zu beantragen: Dreschmaschinen einschließlich Parzellen- dreschmaschinen, Häckselmaschinen und Grünſutterzer- kleinerungsmaschinen(ausgenommen nur für Geflügel- und Kleintierhaltungen verwendete Maschinen), Heu- wender, sowie Heu- und Getreiderechen für Gespann- zug- und Kraftbetrieb, Kartoffelkrautschläger, Kartof- felerntemaschinen für Gespannzug- und Kraftbetrieb, Mähbinder für Gespannzug- und Kraftbetrieb, Pflüge für Kraftbetrieb, Rübenerntemaschinen für Gespann- zug- und Kraftbetrieb. Die Anordnung tritt am 15. 2. 1944 in Kraft. Sie gilt auch in den eingegliederten Ostgebieten und in den Gebieten von Eupen, Malmedy und Moresnet sowie— mit Zustimmung des zuständi- gen Chefs der Zivilverwaltungen— sinngemäß auch im Elsaß, in Lothringen, Luxemburg und im Bezirk Bialystock. Bewirtschaftung ven Saatgut Anerkanntes Saatgut und zugelassenes Handelssaat- gut von Buchweizen, Hirse, Sonnenblumen, Raps, Rüb- sen, Mohn, Senf, Speiseerbsen und Speiselinsen darf nur für Saatzwecke abgegeben oder verwandt werden. Ist die Abgabe oder die Verwendung für Saatzwecke nicht möglich, ist das Saatgut dem zuständigen Wirt- schaftsverband anzubieten und nach dessen, bzw. den Vorschriften der zuständigen Hauptvereinigung zu ver- wenden. Der Bezug und die Abgabe des Saatgutes durch den Großverteiler darf nur gegen Vorweisung einer Bezugsberechtigung erfolgen, die von dem zu- ständigen Landesbauernführer für den Bezieher aus- gestellt worden ist. In Höhe der bezogenen Menge ist die Bezugsberechtigung zu entwerten. Die Landes- bauernschaften werden ermächtigt, den Bezug und die Abgabe des Saatgutes an den Verbraucher von der Vorlage einer Bezugsberechtigung abhängig zu machen. Die Bezugsberechtigung wird von dem für den Ver- braucher zuständigen Ortsbauernführer oder einer anderen von den Landesbauernschaften zu benennen- den Stelle ausgestellt. Die Bezugsberechtigung hat der Verkäufer einzubehalten und aufzubewahren. Die be- zogene oder abgegebene Menge darf den Aussaatbe- darf der zu bestellenden Fläche nicht überschreiten. Lieferung von Strohpressendraht Strohpressendraht-Marken mit Gültigkeitsdatum, Ab- lauf 4. Vierteljahr 1943, sind zum Teil nicht mehr an- genommen worden, weil bei den Händlern nicht ge- nügend Draht gelegen hat. Die Gültigkeitsdauer dieser Marken ist verlängert worden. Die Besitzer dieser Mar- ken können sie den Händlern noch zur Einlösung vor- legen. WEIN BEWERTUNG Proben für die nächste Weinbewertung sind bis spätestens 24. März 1944 bei dem Staatlichen Weinbauinstitut in Freibugr 1. Brsg. anzuliefern. Von den angestellten Weinen ist eine Doppelprobe (2 Literflaschen) einzusenden. Aus dem Etikett muß der Jahrgang, Sorte, der Besitzer des Weines, sowie ob verbessert oder un verbessert zu entnehmen sein. Den Proben sind die vorgeschriebenen Antragsfor- mulare genau ausgefüllt beizufügen. Letztere sind bei dem Wein- und Trinkbranntweinwirtschaftsverband Ba- den in Karlsruhe anzufordern. Die Preisbildungsstelle behält sich vor, von den an- gestellten Weinen durch den Staatlichen Weinkontrol- leur Kontrollproben entnehmen zu lassen. Wein- und Trinkbranntweinwirtschaftsverband Baden, Karlsruhe 1. B., Fritz-Todt-Straße 11 Für die späteren Proben sind die Weine zu folgen- den Terminen anzuliefern: Beginn des werden. 13. April 1944, Bad. Staatl. Landw. Versuchsanstalt Augustenberg. 11. Mal 1944, Staatl. Weinbauinstitut Freiburg. 6. Juni 1944, Bad. Staatl. Landw. Versuchsanstalt Au- gustenberg.. 13. Juli 1944, Staatl. Weinbauinstitut Freiburg. „August 1944, Bad. Staatl. Landw. Versuchsanstalt Augustenberg. Weltere Termine werden später bekanntgegeben. Bauer, Dein Landfunk! Sendeplan des Oberrheinischen Landfunkes in der Woche vom 20. bis 26. März 1944 3. 1944: Der Rapsglanzkäfer und selne Bekämpfung. 3. 1944: Bestes Saatgut gerade gut genug. 3. 1944: Der Nährstoffkreislauf der Wirtschaft. 3. 3. 1944: Sicherung der Landbewirtschaftung. 24. 3. 1944: Zweck und Grenzen der Tierhalfung. Kampf in der Grasnarbe. 25. 3. 1944: Gemüsebau ist Not. Zeichnung: Burgfeldt nach Das Auslichten von Obst. bäumen An das Auslichten der Obstb * Aufnahme des RNst. BEKANNTMACHUNG DES BADISCHEN PPERDESTAMMRBUCHES Schlacht- Betr.: Stuteneintragung und Vorbesichtigung der Weidefohlen sowie der Fohlen 1 Ochsen Färsen Bullen Kühe mit Erhaltungsprämien im Jahre 1944 lasse 7. a.. l Die Termine für die Geschäftsstelle Heidelberg des Badischen Pferdestammbuches a 56,.— bis 52.— 57.— bis 51.— 56,.— bis 60,.— 56.— bis 60.— sind wie folgt festgelegt: b) 3 56.— 50,.—„ 35.——„ 54.— 49.—„ 64.— 2 elt ort Piet 5 40.—„ 49.— 39,.—„ 40.— 38.—„ 47.— 36.—„ 46.— Donnerstag, 23. 3. 44, 7,30 Uhr Mosbach Zuchtviehalle J. 3 7 331 7 39550„ 3450 5 5 14.00„ Adelsheim Bahnhof. b) Preise auf der Verteilungsstelle Lahr: Freitag, 24. 3. 44, 7.30 Uhr Boxberg Turnhalle Schlacht- 5. 5 3 10,00„ Tauberbischofsheim Woörtwiese Wert- Ochsen Färsen Bullen Kühe 5 5 14.00„ Wertheim Markthalle klasse g Samstag, 25. 3. 44, 7,30 Uhr Höpfingen Bullenstall a) 57,50 bis 61,50 56,50 bis 60,50 55,50 bis 39,50 55,50 bis 59,50 55 3 100 Mudau Dorfplatz b) 50.50 5 35,50 49,50„ 54,50 48,50„ 633,50 48,50„ 53,680 15 11 17,00„ Weilsbach Hengststation c 39,50„ 40,50 38.50„ 47,50 37.50„ 46,50 35,50„ 45,50 Montag, 27. 3. 44, 7,30 Uhr Großsachsen Sportplatz d)„ 38.— 3 7.„ 36.—„ 34.— 71 5 1500 40 11808 1. 5 5 70 7 8 auf den Verteilungsstellen Bruchsal, Konstanz, Singen und Villingen, 5 1 1 2 eidelberg-Kirchheim Hengststation Schlacht- Dienstag, 23. 3. 44, 7 95 Uhr! i 7055 Ochsen Färsen Bullen Kühe * 5„ 5 lesloc eiche asse 5 17 1 14.00„ Bruchsal Viehmarktplatz a 57.— bis 61.— 56,.— bis 60.— 55,— bis 59,.— 55.— bis 50 Mittwoch, 29. 3. 44, 7,30 Uhr Liedolsheim Festhalle 5 50.— 15 5 9 5 5 48.— 5 53. 497 3 88.— 1 0 9,30„ Karlsruhe-Knielingen Zum Schwanen c) W„ 37 35.— 1 15 13,30„ Königsbach Schulplatz d) 0„ 36,50„ 35,50„ 38,50 Bi 16,00„ Pforzheim Kappelhof Für Ausstichtiere kann ein Ausstichzuschlag für Ochsen und Färsen bis onnerstag, 30. 3. 44, 3 0 Uhr S A RM. 6.— je 50 kg; für Bullen bis zu RM. 7.— je 50 kg; für Kühe bis 20 Ri. 4 1 15 5 2 en urnhalle e 50 kg bezahlt werden.— Freitag, 31. 3. 44, 38,00 Uhr Sinsheim Robert-Wagner-Platz 5 e 1 5 6 0; 1 N. 11,00„ Helmstadt Büllehstalt d) Preise außerhalb der Märkte: Preisgebiet I: die Stadtgemeinden Frankenthal, 5 5 15,00„ Meckenheim Dorfplatz Ludwigshafen, Heppenheim, Viernheim und die Stadt- bzw. Landkreise Frankenthal I. Stuteneintragung: angemeldete Stuten vorz hierzu Zu diesen Terminen sind sämtliche zur Stuteneintragung ukühren. Zur Eintragung zugelassen werden nur die vorher angemeldeten Stuten. Nachmeldungen werden nicht mehr entgegengenom- Ludwigshafen, Mannheim, Offenburg, Lahr, Wolfach. und Konstanz. Heidelberg, Bruchsal, Karlsruhe, Emmendingen, Freiburg, Müllheim, Lörrach, Säckingen Rastatt, Bühl, Kehl, „ ume gal Frühjahrs noch einmal ern men. Es ist mitzubringen: 1. das Stallbuch zwecks Eintrag der neuaufzunehmenden 0 ab 755 eee Stute; 2. soweit noch nicht bei der Anmeldung angegeben, Nummer der Pferdevor- Ochsen bis 58 50 bis 60,50 9 der Gemeindef 3. evtl. vorhandene Abstammungsnachweise und Deck- 5 5 57.50 59,50 scheine. 1 3 g 15 5 II. Vorbesichtigung der Weidefohlen: Wie in Folge 9 vom 26. 2. dieses Blattes Kune 5. 5 0.80 bekanntgegeben, müssen sämtliche Fohlen, die zu den öffentlichen Weiden, das sind 5 25. 5 i die Weiden des Badischen Pferdestammbuches, des Landesverbandes Badischer Rin- derzüchter und der Landkreisselbstverwaltungen Heidelberg, Buchen und Pforzheim, zur Besichtigung vorgestellt werden. Die Zulassung zu einer Weide erfolgt nur aufgrund dieser Vorbesichtigung; nichtvorbesichtigte Fohlen werden also zu den Weiden nicht zugelassen. Die Fohlenscheine sind zur Vorbesichtigung mitzubringen. Jeder Anmelder zur Weide erhält nach Musterung sämtlicher Fohlen eine schriftliche Nachricht über die Zulassung. III. Besichligung der Verbandsprämienstuten(Erhaltungsprämien): Zu vorstehen- den Terminen müssen gleichfalls die Fohlen und Stuten bis einschließlich 3 Jahre, die im Besitze eines Verpflichtungsscheines über die zuerkannte Erhaltungsprämie sind, vorgestellt werden. Hierzu ist der Verpflichtungsschein mitzubringen. Bei Nichtvorführung verfällt die Prämie.— Eline besondere Aufforderung und Mitteilung des Termines an die einzelnen Anmelder zur Stuteneintragung sowie Vorstellung der Weidefohlen und der Fohlen mit Erhaltungsprämien erfolgt nicht. Karlsruhe, den 9. März 1944.— Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer: gez. Saaler.. B E K ANN T MAC HUN G des Viehwirtschaftsverbandes Baden vom 29. Februar 1944 Betr.: Preise für Schlachtrinder ab 6. März 1944 Nachstehend gebe ich die auf Grund der Anordnung Nr. gung der Deutschen Viehwirtschaft vom 22. 2. 1 vom 28. 12. 1937, Nr. 39 vom 7. 8. 1939, Nr. 42 v meiner Bekanntmachungen vom g. 9. 1942 und vom 17. 12. 1942 gültigen Preise f Schlachtrinder je 50 kg Lebendgewicht in Reichsmark bekannt: 0. h a) Marktpreise auf den Schlachtviehmärkten Freiburg, Karlsruhe, Mannheim, 1d der Hauptvereini- 1944 und meinen Anordnungen Nr. 32 om 7. 3. 1940, Nr. 67 vom 13. 11. 1941, Preisgebiet II: die Stadt- bzw. Landkreise Mosbach, Sinsheim, Villingen, Neu- stadt(Schwarzwald), Donaueschingen und Waldshut. Gattung bei Lieferbedingung ab Stall frei Empfangsort Ochsen bis 58,50 bis 60.— Färsen 55„ 39.— Bullen 2 1 80, Kühe„ 56,50„ 38.— f Preisgebiet III: die Landkreise Tauberbischofsheim, Buchen, Stockach und Uber- ingen. 1 Gattung bel Lieferbedingung ab Stall frei Empfangsort Ochsen bis 38. bis 59,50 Färsen„ 37.—„ 30.50 Bullen„ 56.— 4 Kühe„„ 37,50 Vorstehende Preise treten am 6. März 1944 in Kraft.— Ab dem gleichen Zelt punkt tritt meine Bekanntmachung vom 22. Juli 1943 außer Kraft.— Karlsruhe, len 29. Februar 1944.— Der Vorsitzende des Viehwirtschaftsverbandes Baden, ge Ru d ol p h. BEKANNTMACHUNG! Aus technischen Gründen muß die für den 29. 3. 1944 in Kolmar 10 Sonderkörung für Bullen und Eber und die Absatzveranstaltung am 30, 3. auf den 12. 4. bzw. 13. 4. 1944 verlegt werden. Ludwigshafen, Baden-Baden, Heidelberg, Lörrach und Offenburg: 142 Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 12 vom 18. 3. 194⁴ Der Leiter des Köramtes: gez.: Engler-Füß lin, Landesbauernfüntef K 1 1 1 gn. I 1 be, aged bel berech b. bel Volt ätenbuch Jef 0 bitten b, 1 der 0 kleben I u ber Nelken cen“ J dem Ainet datt! Ten Mal U * SENERALVER SAMMLUNGEN: Abkürzungen und Zetchenerłldrungen siehe Folge 10/1943. Seite 154 RA W den 25. März 1944 delshof b. Sinshef Sp. u. D. R., 20 Uhr,„Rathaus T. O. 18, 5 8. 21. N. * Der Vorstand: Seitz, Sitzer IV. Helmlingen b. Kehl, Molkerei, 20 Uhr,„Grünen Baum“, T. O. 1-8, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Zimmer, Zimpfer. Hohenstadt d. Buchen, I. E. V. G., 20,30 Uhr,„Löwen“, T.O. 1—8, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Krieger, Baumann. Moos b. Bühl, Milch, 20 Uhr,„Rathaus“, Trapp. Spitzmesser. Neckarburken d. Mosbach, L. E. V. G., 20 Uhr,„Krone“, T. O. 1—5., 7, 8. 21, 22. Der Vorstand: Rohleder, Rastert. 9 Oberharmersbach d. Gengenbach, Milch, 20 Uhr,„Freihof“, 21, 2. Der Vorstand: Erdrich, Rauber. „nubwihi b. Säckingen, L. E. V. G., 20 Uhr,„Rathaus“ Vorstand: eee Sidold. Schönau l. Schw., G., 20, 18 Uhr.„Adler“, T. O. 1-8, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Ruch, Seger. sonntag, den 26. März 1944 Allensbach b. Konstanz, L. B. V. G., 14,0 Uhr,„Löwen“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Egenhofer, Mahlbacher. Angeltürn b. Boxberg, Sp. u. D. K., 14,30 Uhr,„Deutscher Hof““, 8, 21, 2. Der Vorstand: Trabold, Volk. Aullingen d. Engen, I. B. V. G., 14 Uhr,„Adler“, T. O. 1. 2, 4. 4, 7, 8. 1, N. Der 0 Vorstand: Frank, Wehinger. Bischoffingen a. Kaiserstuhl, Sp. u. D. K., 14 Uhr,„Engel“, 21, 22. Der Vorstand: Schmidlin, Wiedmann. J Buchenbach b. Freiburg, L. B. V. G., 16 Uhr,„Adler“, Vorstand: Kienzler, Ernst. 6 Dertingen b. Wertheim, Sp. u. D. K., 15 Uhr,„Roß“, 22. Der Vorstand: Diehm, Hergenhahn. Ellmendingen b. Pforzheim, Sp. u. D. K., 15,30 Uhr,„Ochsen“ 22. Genehmigung eines Kredites. Der Vorstand: Dennig. Fließ. Eschbach b. Freiburg, L. E. V. G., 14 Uhr.„Engel!“ I. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand; Läufer, Schwär. Ezlngen b. Immendingen. Milch, 20 Uhr,„Adler“, T. O. 1. 2. 4. 5, 7, 8. 21. 2. Der Vorstand: Fuchs, Münch. Ettlingen weler bd. Ettlingen, Milch, 13,30 Uhr,„Schulhaus“, T. O. 1, 2, 4. 5, 7. 8, 21, 22. Der Vorstand: Grünling, Utz. Gengenbach/ Baden, L. E. V. G., 14.30 Uhr.„Adler“, Der Vorstand: Faller, Bruder. T. O. 1—5. 7. 8, 21. 22. Der Vorstand: .O. 1—2, 4. 5, 7. 8, T. O. 1—3, 7, 8, 21, 12. Der T. O. 1. 2, 4, 3, 7, .„ T. O. 1-8. 7. 8, 21, 22. Der 7.0. 1 2. 1%.,„ 10 J. * .O. 1—5, 7, 8, 21, 121 I. O. 1. 2. 4. 5, 7, 8. 21, 22. 0 Grabsch b. Schopfheim, Molkerei, 13 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—5, 7. 8, 21, 22. J Der Vorstand: Sutter, Schmidt. 8 5 beck b. Buchen, L. E. V. G., 14 Uhr,„Löwen“, T. O. 1-8, 7, 8, 21, 2. 11. Der Vorstand: Schulz, Mühlig. Hilsbach b. Sinsheim, Sp. u. D. K., 13 Uhr,., Rathaus“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Keller, Riddinger. Hornbach b. Buchen, Sp. u. D. K., 15 Uhr,„Lamm“, T. O. 1. 2, 4. 8. 7, 8, 9, 21, 22. „Der Vorstand: Weissmann, Ballweg. 15. Uhr,„Bürgersaal“, 1— 5 gstetten b. Freiburg, Milch., — Vorstand: Weiß, Strecker. Hundheim b. Wertheim, Sp. u. D. K., 15 Uhr,„Grünen Baum“ 3, 2, 22. Der Vorstand: Bundschuh, Bischof. Ittersbach b. Pforzheim,. u. D. K., 14 Uhr,„Bahnhof“, 21, 22. Der- Vorstand: Gegenheimer, Großmüller. Kippenheimweiler b. Lahr, Milchg., 13 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—5, 7. 8. 21, 22. Der Vorstand: Seifert II, Weis. ippenheimweiler b. Lahr, Sp. u. D. K., 2. Der Vorstand: Zipf, Baier. Kippenheimweiler b. Lahr, L. B. A. V., 13 Uhr,„Rathaus“, IT. O. 1—5, 7, 8, 11, 22. Der Vorstand: Gänshirt, Baier. Kupprichhausen b. Tauberbischofsheim, I. E. V. G., 5, 7, 8, 16—22. De Vorstand: Keppner, Noe. Kürzell b. Lahr, Sp. u. D. K., 14 Uhr,„Rathaussaal“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, Vorstand: Klotz, Heiß. Langenelz, Amt Buchen, Milchgen., Der Vorstand: Halm 6, Grimm. Iinkenheim b. Karlsruhe, L. K. A. V., 22. Der Vorstand: Heger, Joß. Linkenheim b. Karlsruhe, Milchgen., 13 Uhr,„Rathaussaal“, Der Vorstand: Ratzel, Burgstahler. 8 8 Mauchen, Amt Mul heim, L. E. V. G., 20,30 Uhr,„Krone“, I. O. 1. 2, 4, 8, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Maier, Kehler. Meckesheim b. Heidelberg, Sp, u. D. K., Der Vorstand: Kirsch, Welcker. Meissenheim b. Lahr, Sp. u. D. K., Der Vorstand: Fischer, Krüger. Muggensturm b. Rastatt, Obst- u. Wirtschgen., 7. 8, 21, 22. Der Vorstand: Lutz, Knapp. Muggensturm b. Rastatt, Sp. u. P. K., 13,30 Uhr.„Badischer Hof“ 21, 22. Der Vorstand: Lutz, Knapp Uederbühl b. Rastatt, Sp. u. D. K., Der Vorstand: Perseke, Lange. Niederhausen, Amt Emmendingen,. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Maurer, Ams. 5 Oberacker b. Bruchsal, Sp. u. D. K., 13 Uhr,„Rathaussaal“, Der Vorstand: Schmid, Weber.. 1 Odereggenen, Amt Mällneim, Sp. u. D. K., 14 Uhr,„Hirschen“, T. O. 1. 1 4, 8. 1 7, 6, 21, 22. Der Vorstand: Brombacher, Schultheis. Oberwangen b. Bonndorf, I. E. V. G., Ober- und Unterwangen, 14 Uhr,„ Hir- r... 21. 2. Ber Vorstand: Kehl, Kaiser. Ottersweier b. Bühl, 25 E. V.. 14 Uhr,„Engel“, T. O. 1—5,. 7, 8, 16, 1. 22. Der Vorstand: Falk,. Friedmann. Plankstadt b. Mannheim Milchgen., Vorstand: Hahn, TreiberlII. Plittersdorf b. Rastatt, Ländl. Wirtsch., 8 21, 2. Der Vorstand: Müller, Riel. Prinzbach, Amt Lahr, L. E. V. G., 15 Uhr.„Kreuz, T. O. 1. 2. 4. 8, 7, 8, 21, 22. Der * Vorstand: Welle, Echle. Rauental, Amt Rastatt, Milchgen., 10 Uhr.„Grünen Baum“, IT. O. 1. 2. 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Wunsch, Föry. ningsheim d. Ettenheim, Dreschgen., 14.30 Vr,„Linde“, 1. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Kaufmann, Wieber. Aosenberg, Landkr. Buchen, Getreidelegerh., 21, 22. Der Vorstand: Graser, Heuberger. SBzeckingen(Baden], L. E. V. G., 14 Uhr,„ Badquelle“, T. O. 1—6, 7, 21. 22. Der Vorstand: Walz, Keßler. Zachsenhausen b. Tauberbischofsheim, Milchgen., 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Haag, Walz. Sachsenhausen b. Tauberbischofsheim, Sp. u. D. K.,„Hirschen“, T. O. 1. 1 4, 8, 7. 8, 21, 22. Der Vorstand: Wolz, Kirchner. 2 Basbach, Amt Bühl, IL. E. V. G., 20 Uhr,„Brauerei Lang“, T. O. 1, 2, 4, 8, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Seiler, Emer. , singen 8. H., Gemüsebaugen., 14,30 Uhr,„Schützen“, T. O. 1. 2, 4. 8, 7. 8, 21, 22. Der Vorstand: Stengele, Schroff. Spielberg d. Ettlingen, Milchabsatz., 14 Uhr,„Sonne“, T. O. 1—7, 21, 22. Der Vor- stand: Lichtenfels, Ruf. Schwerzen, Amt Waldshut, Sp. u. D. K., 18 Uhr,„Hirschen“ 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Manz, Wiederkehr. T. O. 1—5, 7. 8, 21, 22. Der .O. 1. 1 4 5, 7. T. O. 1. 2, 4. 5, 7—9, 16, 14 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—5. 7, 8. 16, 21, 21. 18 Uhr.„Krone, T. O. 1. 2. 45 22. Der 14 Uhr,„Hirsch“, T. O, 1. 2. 4, 8. 7. 8, 21, 22. 14 Uhr,„Rathaussaal“, T. O. 1—3, 7. 8, 21, T. O. 1—5, J. 8, 21, 22. 14 Uhr,„Löwen“, T. O. 1—5, 7-9, 21. 22. 14 Uhr,„Eintracht“, T. O. 1—5, 7, 8, 21. 2. 12,30 Uhr,„Bad. Hof“, T. O. 1-8. „ 10. 14.30 Uhr.. Hirsch“, T. O. 18, 7, 8, 8, A, 22. 14 Uhr,„Oberen Bierhaus“, I. O. T. O. 1. 2, 4. 8. J. 21. 22. 15 Uhr,„Adler“, T. O. 1-5, 7. 8, 21, 2. Der 18 Uhr,„Rheinlust“, T. O. 1. 2/4, 8, 7, 8. 14.30 Uhr,„Löwen“, T. O. 1, 7, 8, 15 Uhr,„Hirschen“, T. O. 1, 2, in Horheim, T. O. 1—5, 1 wochecblar der Landesbauernschaft Baden, Folge 12 vom 18. 3. 1944 Tannheim, Amt Donaueschingen, IL. E. V. G., 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Blessing, Zimmermann. Tutschfelden d. Emmendingen, L. E. V. G., 20,30 Uhr, 21, 22. Der Vorstand: Willaredt, Ackermann. Ulitingen b. Tauberbischofsheim, Sp. u. D. K., e „Krone“, 14,0 Uhr, Sonne, T. O. 1, 1. 4, T. O. 1-8, 7, 8, 14 Uhr,. Rathaus“, T. O. 1, 2, 4, 8, 22. Der Vorstand: Th. Wild, Fr. Wild. Unteralpfen b. Waldshut, Milchgen. Unter- u. Oberalpfen, 14,30 Uhr,„Hirschen“, T. O. „ 22, Der Vorstand: Maise, Bär. Unterprechtal, Landkr. Emmendingen, I. E. V. G., 15 Uhr,„Adler“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Kern, Dold. Wyhl. Amt Emmendingen, Sp. u. D. K., Der Vorstand: Strudel, Schwörer. Mittwoch, den 29. März 1044 Diedelsheim b. Bretten, L. B. A. V., 20 Uhr, eee. G„ 22. Der Vorstand: Wörner, Hartmann. f Donnerstag, den 30. März 1944 Bottenau, Amt Offenburg, IL. E. V. G., Der Vorstand: Huber, Kornmayer. Hochstetten, Amt Karlsruhe, I. 22. Dürr, Krebs. Vorstand: Nees, Hofmann. Neuenweg, Amt Schopfheim, I. B. V. G., 15 Ubr,„Kreuz“, I. O. 1—3, 7, 8, 21, 22. 21. 22. Der Vorstand: Rützler, Leisinger. Samstag, den 1. April 1944 Altenburg, Der Vorstand: Stoll, Metzger. Hichen, Amt Lörrach, L. B Vostand: Bühler, Maler. Eichstetten, Amt Emmendingen, Milchgen., 20,30 Uhr,„Kaiserstuhl“, T. O. A. V., 20,30 Uhr,„Sonne“, 7. 8, 21, 22. Der Vorstand: Danzeisen, Berger. Höhefled, Amt Tauberbischofsheim, Sp. u. D. K., 21 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—5, 7, 87 11,. N i. 22. Der Vorstand: Adelmann, Spielmann. St. Georgen l. Schw., I. B. V. G., 19 Uhr,„Krone“, T. O. 1, 2, 4. 3, 7, 21, 22. K. A. V., 20 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—8, J, 8, 21, Hochstetten, Amt Karlsruhe, Sp. u. D. K.,„Rathaus“, T. O. 1—3, 7, 8, 9, 21, 22. Der 19,30 Uhr,„Sonne“, T. O. 1—5, 7, 11. Amt Waldshut, Milchgen., 20 Uhr,„Adler“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 21, 22. T. O. 18, 7, 8, 21, 22. Der 1 19,30 Uhr,„Deutschen Kaiser“, T. O. 1, 2, 4. 5, N. Der Vorstand: Hees, Wintermantel. Kleiner Anzeiger Nermarit Rind., schönes, 1½ Jahre alt, unter 2 die Wahl, zu ver- kauf. Zuxenhau- sen b. Heidelberg, Rechgasse Nr. 117. Elnstellrind, schö- nes, zu verkau- ken. Heidelsheim, Kanzelberg 6. Rind, schönes, 1½ jährig, zu verkau- ken. Heidelsheim, Bahnhofstr. 42. Ein Paar Zugach- sen, gut eingefah- ren gesucht. An- gebote mit Ge- wicht, alter Farbe und Preis. Staats- domäne Karls- ruhe- Scheiben- hardt. Kuh, hochträcht., 3. Kalb, zu ver- kaufen. Wilhelm Seeber, Graben, Kaiserstr. 43. Nutz- u. Fahrkuh, Altere, 26 Wochen trächt., zu verk. Jöhlingen, Haupt. str. 165. 2 Nutakühe, 30 u. 31 Wochen träch- tig, zu verkauf. Hermann Kemm, Graben, Moltke- str. 22. Kuh, junge, u. ein 16 Mon. alt. Rind, zu verk. Haupt. str. 36, Neuthard. 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Felix Brose, Eberswalde, Station Ei- senspalterei(Anschlußgleis) dem Frachtbrief ist zu vermerken: „Leeres gebrauchtes Packmaterial, zuletzt mit der Reichsbahn beför⸗ dert.“ Geben Sie bitte unter Angabe Ihrer Bezugsquelle dem Büro der Schering A. G., Berlin- Charlottenburg 1 Nachricht, wieviel Ballons zurück- geschickt wurden, damit sie Ihnen nach Eingang in wiederverwendungs. fähigem Zustand über Ihren Lieferan- ten vergütet werden können. Schering Da müssen Sie mir doch recht geben, wenn man in einem Arbeitsgang 2 Vorteile erreichen kann, hat man gut gearbeitet und dabei gespart. Ja, mit. denken bei der Arbeit ist heute wich- tig! Sehen Sle, wenn von 1000 Getreidepflanzen nur eine einzige Pflanze erkrankt, so macht dies auf die Getreideanbaufläche des Betriebes umgerechnet, viele Zentner Getreide aus. Darum beize ich, wie jeder ein- sichtige Landmann, mein gesamtes Saatgut mit Ceresan, Das verhütet Auflauf krankheiten u. sichert gesunde, volle Ernten. Vorteil Nummer 1.— Inzwischen habe ich nun folgendes erprobt: Ich tue“ gleichzeitig mit dem Ceresan auch noch Morkit in dle Beiztrommel. Dadurch erreiche jch ohne die geringste Mehrarbeit außer- dem eine nachhaltige Vergällung des Saatguts, daß es vor jedem Vogelfraß bewahrt bleibt. Das ist der Vorteil Nummer 2.— Und— wie gesagt beide Vorteile in nur einem Arbeits- gang!„Bayer I. 6. Farbenindu- Strie Aktiengesellschaft, Pflanzen- schutz-Abteilung, Leverkusen. Ratgeber für den Ubstbau. Wie be. kämpfe ich den Apfelblütenstecher? Diese Frage legt sich mancher Obst. züchter bei den in den letzten Jahren immer mehr zunehmenden Verlusten durch diesen Schädling vor. Der Kä fer erscheint im März—Anfang April bel sonnigem Wetter aus seinem Win. terlager und führt an den aufbrechen den Knospen seinen Reifungsfraß durch. Spritzt man zu diesem Zeit. punkt mit Selinon 12% ig, so kann man den Käfer größtenteils vernich- ten und außerdem die auf den Obst. bäumen vorkommenden ber winte. rungs formen von Blattlaus, Schild. laus, Ringelspinner, Schwammspin. ner, Goldafter. Frost- und Nachts pan- ner. Bayer! I. 6. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, Pilanzenschutz-Abtei. lung, Leverkusen. Keine Sorge mehr verursacht dem Winzer die Heu. und Sauerwurmbe- kämpfung seit der Einführung des Nirosan. Nirosan hat sich in allen Weinbaugebieten so wirksam er wie. sen, daß bei rechtzeitiger Anwendung keine Wurmschäden mehr auftreten können. Nirosan ist ungiftig für Men- schen, Tiere und Biene. Es lBt sich mit Kupfervitriol-, Vitigran. u. Kalk. brühen sowie auch mif den beiden Kupfersparmitteln„Bayer“ 2317 und „Bayer“ 4018 mischen. Nirosan wird als Spritzmittel und Stäubemittel 80. wie auch als Kupfer-Nirosan- Spritz. mittel und Kupfer-Nirosan-Stäubemit- tel herausgebracht.„Bayer“ I. G. 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Zustellungsgeld. Einzelpreis 15 Rpf. 144 im Felde). Stellvertreter: Werner Saegert, m. b. II., Zweigniederlassung Oberrhein, G., Straßburg, Maurerzunftgasse Straßburg. Anzeigenleiter: Straßburg(Els.), Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 12 vom 18. 3. 194 auch Gerste und Hafe sen. Durch Beizen mi- den anhaftende Kran getötet und das Saat neuem Befall bewah amtlich anerka Jahrzehnten bewährt Gleichgut geeignet im Fabrik Marktredw Fliegenplage ist eine Bauer und seinen ist eine rechtzeitig tels Rodax Fliege lack unbedingt scho März notwendig, da Winterschlaf auf hervorkriechenden Nachkommensch nur garantiert Fliegen all dern auch Ameisen sam Königin bis in deren Ba parat ist unbegrenzt halt sam im Gebrauch. Prei g RM. 4.95, Erba pharm. Präparate, Dres Hauptner-Ohrmarken du „Crotalia“, die bewa zur Dauerkennzeichnun werden nach wi Frühzeitige Bestellung er Nr. 342 kostenfrei. Denise bens- und. Tier-Versich den, Karlsruhe I. B., Fernruf: 8221/22. Starnberger Viehmaßbu 1. d. 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