8 Schriftleitung: Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16. Fernruf 8280.— Unverlangte Manuftripte werden nur bei Rückporto zurückgeſandt. Der Abdruck ſämtlicher Ar⸗ tikel iſt nur mit beſonderer Genehmigung der Schriftleitung geſtattet.— Anzeigenannahme: Karlsruhe, Ettlinger Straße 12. Fernruf 4082. Zuſchriften nur nach Karls ruhe, Poſtfach 187. Anzeigenſchluß: Montag mittag. Das Wochenblatt erſcheint jeden Samstag. Folge 7, 108. Jahrgang Nut und Boden Verlag: Reichs nährſtand Verlags⸗Geſ. m. 5. H., Zweis⸗ niederlaſſung Baden, Karlsruhe. Fernruf 4082/88. Be⸗ sugspreis monatl. 50% frei Haus(einſchl. 6,14. Poſtgeitungsgebühr und 6% Quſtellgebnhr). Bezugs⸗ abbeſtellung muß durch den Bezieher ſchriftl. beim Verlag zum Vierteljahresſchlutz bis ſpät. am 20. des letzten Quar⸗ talsmonats erfolgen. Alle Zahlungen an Poſtſcheckronte Karlsruhe Nr. 18830 od. an die Bad. Landw.⸗Bank Karlsruhe. Karlsruhe, 18. Februar 1940 IV nere Erfolge im Ka mpf gegen England Aufn.: Urbahns(Linden⸗Verlag) Die Verluſte der feindlichen und neutralen Handelsſchiffahrt, ſoweit ſie allein durch die Kampfmaßnahmen der deutſchen Kriegsmarine und Luftwaffe verurſacht ſind, haben von Krie na 5 0 1493 431 Brutto⸗Regiſtertonnen erreicht. Im ſelben Zeitraum wurden ferner deutſcherſeits 394 Schiffe mit 607 priſenrechtlichen Unterſuchung in deutſche Häfen eingebracht. Demgegenüber hat die deutſche Handelsſch nuar 42 Schiffe mit 236957 BR verloren. Davon wurden 14152 entzogen, während vom Feind 82 236 BR aufgebracht wurden. gsbeginn bis Ende Januar die Summe von 409 5, Bs durch Selbſtverſenkung dem Zu 13 196 BRT wurden vom Feind in ſeinen Häfen beſchlagnahmt, Schiffen mit 881 BRT zur ahrt bis Ende Ja⸗ iff durch den Feind Go möchten ſie es wieder haben Oer Weſtfäliſche Friede— Vorbild und Wunſchtraum der Weſtmächte Für eins jedenfalls ſind wir den Kriegsſchreiern im We⸗ den ſehr dankbar: Sie verheimlichen es gar nicht mehr, ſie ſagen es ganz offen heraus, was ſie diesmal mit Deutſchland vorhaben, wenn ſie erſt„ſelbſtverſtändlich“ geſiegt haben. Neu⸗ auflage von Verſailles? Nein! Damals habe man ſchwere Fehler gemacht. Der ſchwerſte ſei der geweſen, daß man das Diktat einem Deutſchland aufzwang ſtatt einem Preu⸗ ßen, Bayern, Württemberg, Coburg, Mecklenburg⸗Schwerin. Lippe uſw. uſw. Verſailles iſt überholt, man will vom Weſt⸗ fäliſchen Frieden lernen; jenem„Frieden“, der 1648 in Münſter in Weſtfalen abgeſchloſſen wurde, der den für Deutſchland mörderiſchen und entvölkernden Dreißigjährigen Krieg beendete und der Deutſchland ſo ungeheuerlich zerſtük⸗ kelte, daß das verblutete und verwüſtete Reich ſcheinbar end⸗ gültig am Boden lag, um niemals wieder aufzuerſtehen. Das Reich? Es gab kein Reich mehr. Die Reichsgewalt war ein blaſſer Schemen, preisgegeben dem überlegenen Lächeln der anderen. Deutſchland? Es gab kein Deutſchland mehr, dafür gab es mehr als 1400— eintauſend⸗ vierhundert!—„Deutſchländer“, kleine, völlig machtloſe Sereniſſimusgebilde, mit denen man umſpringen konnte, wie man es jetzt auch gar zu gerne wieder tun möchte, wenn man den Bären erſt einmal hat, um ſein Fell zu ver⸗ teilen. Noch aber hat man ihn nicht, und man tat ihm nichts Böſes dadurch, daß man ihm ganz reinen Wein einſchänkte. Was war denn eigentlich in jenem Weſtfäliſchen Frieden von 1648 geſchehen, von dem auch der Führer jetzt wieder in ſeiner großen Rede am 30. Jannar 1940 ſprach? Jener „Friede“, der Deutſchland ſo furchtbar vernichtete und zer⸗ ſtückelte, daß faſt genau volle drei Jahrhunderte lang die be⸗ ſten Köpfe und Männer Deutſchlands alle ihre Kräfte und ihren übergroßen Glauben einſetzen mußten, um in bitteren, langwierigen Kämpfen die Vorbedingungen einzeln zu ſchaf⸗ fen, ehe das Großdeutſche Reich von heute endlich die reſtloſe Ueberwindung brachte! Deutſchland wurde damals gerne als der Michel dargeſtellt, dem die Mütze weit über die Ohren her⸗ untergerutſcht war, und man nannte es das Volk der Di ch⸗ ter und Denker. Volle dreihundert Jahre hat es ge⸗ dauert, ehe mit vielen Rückſchlägen das Werk der beiden größ⸗ ten Preußenkönige, eines Freiherrn vom Stein, eines Bis⸗ marck endlich von Adolf Hitler vollendet werden konnte. Müh⸗ ſelig mußten ſie und Hunderte andere deutſche Menſchen Stein auf Stein aus dem Trümmerhaufen des Erſten Reiches zuſammentragen und aufeinander⸗ ſchichten, ehe nun die letzten Aufräumungsarbeiten ſo gut wie beendet und der Neubau fertiggeſtellt werden konnte. Wie iſt es eigentlich um jenen„Frieden“ genauer beſtellt geweſen, der volle dreihundert Jahre unbeſchreibliches Leid ſchwerſte Zwie⸗ tracht und Eiferſüchtelei und bitterſte Kämpfe über Deutſch⸗ land brachte und von dem uns die früher herkömmliche Schul⸗ geſchichte ſo wenig zu erzählen wußte? Wir hören heute aus England und Frankreich, daß„die Welt“(lies: ſie ſelber) nicht„in Frieden“ leben könnten, ſo⸗ lange es ein ſtarkes, unabhängiges. geſundes und nicht zer⸗ ſtückeltes Deutſchland gebe. Das iſt nichts neues. Es iſt im Grunde ganz genau dasſelbe, wovon das Sinnen und Trach⸗ ineeneeneenmmmmmunenmnmnmnnn mmm Grauenkafte Bluiſchuld Ganz Deutſchland ſteht jetzt ſchaudernd vor dem furcht⸗ baren Leid, das einen endlich doch heimgekehrten Zweig des dentſchen Volksbaumes heimgeſn hat und ſeine Befreiung ran überſchattet. Waren ſchon die ganzen zwei Jahrzetnte olenherrſchaft eine ununterbrochene Reihe von ewiger Ber⸗ 6 Terrors, ſo verblaßte das alles vor den usſchreitungen des polniſchen Pöbels im Jahre 1939 bis in den Auguſt hinein gegen die Volksdeutſchen, die alle ihres Le⸗ bens nicht mehr ſicher waren. Aber ſelbſt das verſchwindet noch vor den granenhaften Tagen während des Zuſammenbruches des polniſchen Naubſtaates. Der Binnendentſche konnte es kaum begreifen, daß man die Leichen von weit über 5000 Volksdentſchen aufgefunden hatte, die binnen weniger Tage ingeſchlachtet und grauenhaft verſtümmelt worden waren. ber ſelbſt dieſe Zahl war nur ein kleiner Bruchteil. 13 000 ermordete Volks dentſche ſind heute aufgefunden und bereits identifiziert, während unaufhörlich die Liſte der Namen der Vermißten wächſt, die allerdings heute ſchon unfehlbar zu den Toten gerechnet werden müſſen. Dieſe Zahl iſt bisher auf die ungehenerliche Höhe von 45 000 ange⸗ ſtiegen! Damit ſteht feſt, daß— vorläufig!— mindeſtens 58 000 Volksdeutſche von den Polen viehiſch ge⸗ B a„ 0 Ganze Fami⸗ 0 gerottet, ganze Dörfer leer, keine i nicht ein oder mehrere Opfer beklagt. 5 e 12² ten des Frankreichs jener langen Reihe von Königen be⸗ herrſcht war, die faſt alle Ludwig bießen. Weſentliches aber konnten ſie alle nicht gegen dieſes mächtige Reich erreichen. Das blieb ſo, bis in Frankreich Kardinal Richelien unter König Ludwig XIII. in die große Politik eintrat. Er endlich fand die günſtigen Vorbedingungen vor, die eine Verwirklichung der Vernichtungsabſichten ermöglichte. Deutſchland, in dem an ſich ſchon die Zentralgewalt durch die vielen Fürſtlichkeiten, Grafen. Biſchöfe und Freien Städte weitgehend geſchmälert war, machte gerade die Kriſe des Re⸗ ligionskampfes zwiſchen dem vorher allein herrſchenden Katho⸗ lizismus und der neuen Volksbewegung Martin Luthers durch. Durch ganz Deutſchland gellte der Schlachtruf: Hie Päpſtlich— hie Lutheriſch! Fremde Gewalten griffen in dieſen Glaubenszwiſt ein, der damals unerhört große voli⸗ tiſche Bedeutung hatte, und ſo entbrannte auf deutſchem Bo⸗ den und unter Vernichtung deutſchen Volkstums und deutſchen Beſitzes ein furchtbarer Weltbrand, der offiziell 30 Jahre dau⸗ erte. In Wahrheit hatte ja ſchon vor dem Prager Fenſterſturz von 1618 Kampf und Krieg geherrſcht. und mit dem Frieden von 1648 trat ja noch längſt kein Friedenszuſtand ein. Keine Ränke, kein Geld, keine dunklen Machenſchaften ſcheute Kardinal Richelieu, um den Verfall des Reiches noch weiter zu treiben und es in eine Ohnmacht hinein⸗ zutreiben, die ſeinen Wunſchtraum zur Verwirklichung bringen ſollte. Wohl erlebte er ſelbſt nicht mehr das Jahr 1648, aber er fand einen würdigen Nachfolger, der wieder Kardinal war und als Miniſter des„Sonnenkönigs“ Lud⸗ wigs XIV. der Teſtamentsvollſtrecker Richelieus wurde: Ma⸗ zarin. Frankreich erreichte nicht nur ſeine unbedingte Vor⸗ herrſchaft über Europa. Es gelang Mazarin. unter Ausnutzung der innerdeutſchen Zwiſte, beſonders der religiöſen Streitig⸗ keiten, das Erſte Neich in ein ganz lockeres Gefüge von Kleinſtaaten zu zerreißen, die nur noch ein loſes Neben⸗ einander von Gebietsſtreifen zarſtellten. Sie waren»ſelbſtän⸗ dig“, und ſie waren überaus ſtolz darauf, ſie wachten eifer⸗ ſüchtig über dieſe„Selbſtändigkeit“, und aus der Zentralge⸗ walt des Kaiſers wurde nur noch ein bloßer Schatten. Ueber⸗ dies hat Habsburg mit ganz wenigen Ausnahmen nur Kaiſer hervorgebracht, denen Deutſchland ein verwaſchener Begriff, dagegen ihre Hausmacht und ihre Ausdehnung das Hauptaiel ihres Sinnens und Tuns war. Jeder Fürſt, Graf, Herzog und wie ſie alle hießen. war vollſtändig„unabhängig“. Sie konnten ſich verbünden, mit wem fie wollten, ſie konnten Kriege führen, gegen wen ſie wollten, und ſie und die Biſchöſe, Erzbiſchöſe, Städte und Reichsſtände beanſpruchten dieſes Recht ausgiebig. Um Frie⸗ den zu ſtiften, kam überhaupt nur einer in Frage: Frankreich. Frankreich ſicherte die deutſchen„Li⸗ bertäten“, es ſchürte insgeheim die Streite, die es amtlich zu ſchlichten ſchien— kurz, es hatte als einziges die„Befugnis“, in Deutſchland wirklich große Politik zu machen. Es hatte ſich das„Recht“ geſichert, ſich in alle innerdeutſchen Dinge einzumiſchen, und dieſes Recht nutzte es reich⸗ lich aus. Schlau war das eingefädelt, entſetzlich ſchlau! Deutſchland war ein Zerrbild, eine furchtbare Karikatur von einem Staat — und ein deutſches Volk gab es nicht mehr. Deutſchland war ein Spielball der fremden Mächte. und Lud⸗ wig XIV. konnte ſo unbeſchadet die Pfalz verwüſten, das Hei⸗ delberger Schloß niederbrennen, Mord⸗ und Raubzüge durch Deutſchland unternehmen. ja ſelbſt den Türken— alles im Namen allerhöchſter Chriſtlichkeit!— gegen Mitteleuropa het⸗ zen, um auch die Reſte der Reichsgewalt noch zu brechen, es konnte große Stücke deutſchen Landes herausbrechen und ſich aneignen, es konnte von den Landesfürſten Tauſende und Abertauſende Deutſcher als Söldlinge und Kanonenfutter kau⸗ fen— regelrecht kaufen, gegen Bargeld!: Dieſes Deutſchland, das möchten ſie jetzt wieder haben! Das mühſelige Aufbauwerk der großen Deutſchen, die weiter in die Zukunft ſahen als die übrigen Deutſchen, die ja gar nicht einmal wußten, daß ſie Deutſche ſeien. das ſoll wieder ausgelöſcht und das Nad der Zeit wieder zu rück⸗ gedreht werden bis zu dem furchtbaren Jahr 16481 Deutſch⸗ land aber weiß das. Und, wie der Führer deutlich genug ſagte, ein Volk verbrennt ſich nur einmal die Finger. Es kennt Verſailles, aber es kennt auch den Frie⸗ densſchluß von Münſter, es kennt ſeine grauen, ha f ten Auswirkungen. Den Zipfelmützenmichel gibt es nicht mehr. Niemals wieder wird ſich Deutſchland die ſo ſchwer errungene Einheit und Kraft wieder abjagen und zer⸗ ſtören laſſen. Der Weſtfäliſche Friede war einmal— er kommt niemals wieder! Und darum geht der ſchickſalentſcheidende Kampf, den wir Deutſchen heute austragen. Wir ſind wiſſend geworden. 1648 wird niemals wieder Wirklichkeit werden! Da⸗ für ſorgt das Deutſchland von 1940! Dafür ſorat jeder ein⸗ zelne von uns: Du und ich! F. Das politiſche Närchen vom, dummen Bauern“ Eine geſchichtliche Klärung— Bedeutet Landflucht Aufſtieg? Wenn einer vom anderen behauptet, er ſei dumm, dann iſt das lediglich eine Meinungsäußerung, aber noch kein Beweis, daß der andere auch wirklich dumm ſein muß. Wenn die Grie⸗ chen des Altertums alles Nichtgriechiſche als„barbariſch“ be⸗ zeichnen, ſo hatte das urſprünglich nur die Bedeutung von „fremdartig“, ehe es ſeinen auch noch heute gültigen Sinn von kulturlos erhielt. Wenn alle ſlawiſchen Völker die Deutſchen, als ſie mit ihnen in Berührung kamen,„die Stummen“ nann⸗ ten, weil ſie ihre Sprache nicht verſtanden, ſondern ſie als un⸗ menſchliche Lautäußerungen anſahen, ſo will das nicht ſagen, daß die Deutſchen jener Zeit wirklich ſtumm geweſen wären. Wie aber iſt es mit dem jahrhundertealten Wort vom „dummen Bauern“? So nebenſächlich dieſe Frage auf den erſten Blick erſcheinen könnte und ſo wenig ſie heute im allge⸗ meinen bei uns noch zur Erörterung ſteht, ſo bedeutſame Er⸗ kenntniſſe laſſen ſich daraus ableiten, wie das z. B. Heinrich Mörtel in einem Aufſatz in der Februarfolge der Zeitſchrift für Blut und Boden„Od al“ tut. Der Vorwurf der Dummheit iſt immer ein Werturteil, und Werturteile ſind ſchließlich immer ſehr ſelbſtherrliche Dinge, die noch ganz und gar nicht die Richtigkeit des Urteils beweiſen. Für dumm hält man nur den, über den man ſich überlegen fühlt. Damit muß man ihm noch lange nicht über⸗ legen ſein, das Urteil kann auch auf Ueberheblichkeit zurückgehen. Wenn man die Geſchichte der alten Kulturvölker durchgeht, kann man feſtſtellen, daß immer dann— bei allen dieſen Völkern!— das Schlagwort vom„dummen Bauern“ auftaucht, wenn dieſe Völker von Fremdraſſigen überlagert wurden, die ſie zerſetzten. Wenn einer infolge ſeines raſſiſchen Erbgutes dazu neigt, ſeinen Erwerb im nackten oder verſchlei⸗ ertem Raub, in Profitgeſchäften u. dgl. zu ſehen, dem muß allerdings der Bauer, die Urform des nordiſchen Leiſtungs⸗ menſchen, der die Arbeit nicht als Fluch, ſondern als etwas Heiliges und Heiligendes anſieht, als„dumm“ vorkommen. Die Tragik der nordiſchen Griechen und Römer lag darin, daß ſie ſich dieſe fremdraſſiſchen Wertmaßſtäbe einreden ließen und ſich ſchließlich daran gewöhnten, ſelbſt die bäuerliche Art ihrer eigenen Vorfahren als kulturelle Rückſtändigkeit und Zeichen geiſtiger Unzulänglichkeit zu betrachten. Schon das Beiſpiel des griechiſch⸗-römiſchen Altertums beweiſt, daß die Anſchauung von der kulturellen Rückſtändigkeit des Bauerntums eine Waffe fremdraſſiſchen Volkstums iſt. die der Selbſtzerſtörung bäuerlichen Volkstums dient. Die Redensart vom„dummen Bauern“ iſt ein Propagandaſchlagwort im Raſſenkampf. Die Geſchichte der Germanen und endlich des deutſchen Volkes beſonders zeigt eine völlig gleiche Wiederholung die⸗ ſer Erſcheinung. Hier war es zuerſt die fremdraſſige und fremdoͤvölkiſche Kirche, dann das nicht artgemäße Rittertum, das nur einige germaniſche Züge annahm, die der raſſiſchen und völkiſchen Entartung den Steigbügel hielten. Es kam die ſogenannte„Aufklärungs“⸗Zeit hinzu, und ſchließlich haben in den letzten Jahrzehnten zwei ſonſt überaus ſegensreiche Ein⸗ richtungen, ohne es zu wollen, zu einer Selbſtunterſchätzung des Bauerntums beigetragen: die allgemeine Schulpflicht und die Zeitung. Beide umfaſſen ſie nicht nur die Stadt und die„Gebildeten“, ſondern auch die breite Maſſe des Land⸗ volkes. Je mehr es dahin kommt., daß das Bauernkind in der Schule ſeine Mundart, die Sprache des Dor⸗ fes, als„unfein“,„verdorben“ oder geradezu„falſch“ betrachten lernt, die bäuerliche Tracht als abgeſchmackt, un⸗ modern, komiſch, die bäuerliche Sitte als rückſtändig. das ganze Dandleben als überholt und untergangsreif; je mehr die Zei⸗ tung von einſt den erwachſenen Bauern taatäalich belehrt, wie wenig fortſchrittlich er ſei, je mehr beſonders auch die Illu⸗ ſtrierte und— nicht zu vergeſſen: der Film!— ihm ein glän⸗ zendes Bild des ſtädtiſchen Fortſchrittes vorgaukelt, das den⸗ noch nur ein Scheinbild iſt, je mehr das Witzblatt und die „Humor“⸗Ecke der Zeitung den„dummen Bauern“ verhöhnt— um ſo mehr wird gerade der geiſtig regſamſte und kulturell aufwärtsſtrebende Teil des Bauerntums danach ſtreben, ſich äußerlich und innerlich von dieſem ver⸗ achteten Bauerntum zu löſen und in die andere, unbäuerliche und bauernfeindliche Welt Zugang zu ſuchen. In dieſer kulturellen Rückſtändigkeits⸗ und Unfähigkeits⸗ erklärung des Bauern durch die„öffentliche Meinung“ der Preſſe von einſt, die von Juden gemacht war, liegt eine der ſtärkſten Wurzeln der Landflucht. Alles, was dagegen getan wird, ſieht der dadurch gegen Städtiſches mißtrauiſch gewor⸗ dene Bauer als Beſchwichtigungsmittel an. Daß der landͤflüch⸗ tige Bauer durch ſein Verhalten mitſchuldig wird an der Selbſtzerſtörung ſeines Volkes, das weiß er nicht. und dem, der es ihm predigt, dem glaubt er nicht. Ihm gellt ja ſeit einem Jahrtauſend der Ruf in den Ohren, daß ſeine Welt die falſche, minderwertige ſei, die man„überwinden“ müſſe. Haben wir heute das Schlagwort vom„dummen Bauern“ überwunden? Nein! Es gibt immer noch Zei⸗ tungen, Unterhaltungsbücher,„heitere“ Romane, Filme, Thea⸗ terſtücke und Hörſpiele, aus denen das geſchärfte Ohr die, ſei es auch gut verſteckte Verſpottung des Bauern heraushör auch wenn bloß Gedankenloſigkeit ſie verſchuldet. Des hal gibt es noch Bauern, denen kultureller Aufſtieg gleich⸗ bedeutend iſt mit Landflucht. Keine Maßnahme wird die Landflucht aufhalten, ſolange das Landvolk unter dem Druck dieſes ihm eingeredeten Minderwertigkeitsgefühls ſteht. Eins aber muß ſich der Bauer merken: Der Unrat, den ein Jahrtauſend auf ſeinen guten Namen gehäuft hat, ſchändet nicht ihn, ſondern die anderen. Für den, der ge⸗ ſchichtlich richtig denken kann, iſt die Flut von Hohn und Spott und Verdächtigung in Wahrheit ein einziges, ungewolltes Preislied auf die Beharrlichkeit, mit der der Bauer an der ihm angeborenen Art feſthielt, während die Scharen ſeiner Verleumder den Lockungen des Fremdraſſentums erlagen. Das Februarheft von„Odal“ enthält weiter einen Bei⸗ trag über das Donauland von Landesbauernführer Rein⸗ thaller, während ſich zwei Aufſätze mit dem liberaliſtiſchen Fehlweg des däniſchen Bauerntums beſchäftigen: Der von Präſtdent Dr. Hans Merkel,„Landwirtſchaft auf tönernen Füßen“ und der eines Dänen. Einar Vaaben, Kopenhagen. Das däniſche Bauerntum vor der Entſcheidung“. Profeſſor Dr. Johann von Leers unterſucht die Zuſammenhänge und Berührungen zwiſchen Alt⸗Japan und der nordiſchen Kultur. während Profeſſor Dr. Kurt Holler die Frage„Erbgut iſt Schickſal“ auch an altgermaniſchen Beiſpielen erörtert. Eine Fülle überaus leſenswerter Beiträge aus der bäuerlichen Welt machen auch das Februarheft von„Odal“ zu einer Fundgrube für beſinnliche bäuerliche Menſchen. Langer. . Stellung des Vorfelds am Weſtwall. Griff⸗ MG.⸗Poſten in der vorderſten bereit liegen dae MG., die Gewehre und die Handgranaten. Sie ſind gegen jede Ueberraſchung geſichert (Scherl⸗Bilderdienſt) Trotz ſtärkſter Abwehr durch Flak und Jäger greifen unſere Flieger über der Nordſee immer wieder bewaffnete britiſche Handelsdampfer und britiſche Kriegsſchiffe und Vorpoſtenboote mit großem Erfolg an. Unſer Bild wurde aus einem deutſchen Flugzeug beim Angriff auf einen bewaffneten feind⸗ lichen Handelsdampfer aufgenommen.(Weltbild) 12 Die neutrale Land wiriſchaft ſpürt Londons Krieg Verſchärſte Kriſen durch Auslandsabhängigkeit und fehlende Vorſorge In einem Kriege erübrigt ſich jede tiefſchürfende Erörte⸗ rung darüber, daß ſich nun einmal während des Kampfes, den ein Volk um Sein oder Nichtſein führt, die Anſpannung aller Kräfte auch hinter der Front und andererſeits höchſte Spar⸗ ſamkeit und Einſchränkung als unumgänglich nötig erweiſen. Gewiß bringt das Härten mit ſich, wie jeder Lebenskampf. Man braucht ſich weiter nicht zu entſchuldigen. wenn man manchmal daran denkt. daß es vor dieſem Krieg erheblich beſ⸗ ſer war. Es iſt menſchlich, daß man ein bißchen neidiſch an jene Friedenszeiten zurückdenkt oder ſich im Stillen ſagt: Wie gut müſſen es doch die haben denen nicht wie uns dieſer Krieg aufgezwungen worden i ſt! Das ändert natürlich nicht das geringſte daran. daß heute je⸗ der Deutſche mehr als ſeine Pflicht tut, um den endaültigen Sieg möglichſt noch mehr zu beſchleunigen. Nur über eins wollen wir uns einmal unterhalten: Ob die Meinung wirklich richtig iſt. als ob es den Leuten in den neutralen Ländern ſoviel beſſer ginge als uns England iſt krampfhaft beſtrebt, den Krieg auszuweiten und möglichſt viele andere Länder in ihn hineinzuziehen. England und Frankreich entwickeln auch gegenüber den Neutralen eine geradezu brutale Rückfichtsloſigkeit. Ein ſolcher Wirtſchaftskrieg iſt nicht auf die Völker beſchränkt. die ihn zu führen haben. Ein hoher engliſcher Offizier hat kürzlich in einer Schweizer Zeitung geſagt: Wie die Schlangen, die Laokoon und ſeine Söhne erwürgen, klammern ſich die furcht⸗ baren Wirkungen dieſes Wirtſchaftskrieges um die Opfer. unerbittlich und unabläſſig Der Schlangenvergleich wird dadurch nicht appetitlicher, daß er der griechiſchen Heldenſage entlehnt iſt. Aber fener Offizier hat ganz bewußt das Wort„Opfer“ in die Mehrzahl ge⸗ ſetzt und überhaupt von Opfern und nicht von Deutſchland geſprochen. Er weiß ja auch, daß das Würgen der Schlangen 5— Deutſchland als eben den Neutralen die Luft ab⸗ nürt Denn Einſchränkungen ſind doch um ſo fühlbarer, je mehr ſie ſich vom bisherigen Zuſtand unterſcheiden, je plötzlicher ſie eintreten und ſe weniger man auf ſie vorbereitet iſt oder gar ihnen vorgeſorgt hat. Hier hat Deutſchland den Neutralen ebenſo wie den Engländern und Franzoſen ſehr vieles voraus. Denn unſere Staatsführung hat in weiſer Vorausſicht ihre Maßnahmen ſchon vor Jahren auf den Fall ausgerichtet, daß uns ein Krieg aufgezwungen werden könnte. Sie hat ihn nicht vorbereitet, aber ſie hat ſich und uns auf ihn vorbereitet, ſie hat auf allen nur denkbaren Gebieten weiteſtgehend vorgeſorgt. Nicht ſo die meiſten Neu⸗ tralen. Sie gingen nicht auf möglichſte Sicherſtellung von Volk und Wirtſchaft aus, ſondern ſie lächelten über die entſpre⸗ chenden deutſchen Maßnahmen. Sie blieben weiter in ihrer liberaliſtiſchen Anſchauungswelt und dachten hauptſächlich ans äußere Wohlergehen und ans Verdienen. Das beſte Beiſpiel bietet ja hier Dänemark. Dänemark hat ein ſehr reiches, ja wohlhabendes Bauerntum. Die däniſche Landwirtſchaft wurde zu einer Fabrik gemacht. in die durch das eine Tor die„billigen“ ausländiſchen Futtermittel hinein⸗ gefahren werden, während auf der anderen Seite der Fabrik. in der ſtatt Maſchinen eben Rindvieh, Schweine, Hühner u. ͤͤgl. ſtehen die Fertigfabrikate und Veredelungsprodukte in Form von Bukter, Milcherzeugniſſen, Speck, Schinken,. Fleiſch und Eiern wieder herauskamen und möglichſt gut im Ausland ab⸗ geſetzt wurden. Man verdiente gut dabei gewiß, aber man wurde vom Ausland abhängig, in dieſem Fall von England und den Weltmarktbörſen. Nun aber hat England— über das im Frieden die fremden Futtermittel hereinkamen und das andererſeits der„verläßliche“ Kunde und Abnehmer der„Fertigwaren“ war—, eigenmächtig beide Fabrik⸗ tore der däniſchen Landwirtſchaft zugemacht. Die Bauern Dänemarks dürfen jetzt über die Billigkeit“ der ausländiſchen Futtermittel und die„Verläßlichkeit“ des eng⸗ liſchen Kunden nachdenken, aber gleichzeitig müffen ſie wöchent⸗ lich zehntauſende Schweine und Rinder ſchlachten, weil ſie kein Futter mehr für ſie haben— denn ſelbſt erzeugte man kaum Futtermittel— und überdies weiß man nicht wohin mit dem Segen. Denn England will jetzt nur noch zu Preiſen kaufen, die es rückſichtslos ſo niedrig diktiert, daß es mit dem Ver⸗ tienen aus iſt. Daher die kürzliche Ankündigung des Miniſterpräſidenten Stanuing, Dänemerk werde ſeine Agrar⸗ erzeugung ſchwer einſchränken müſſen. Das ſind aber für Dänemark nicht die einzigen Folgen. Die Auslands verſchuldung ſtieg in— e ee Woche der letzten vor Weihnachten. um nicht weniger als faſt 10 v. H. Die Erzeugungs ausgaben ſind derart hoch geſtiegen. daß z B. die Preiserhöhung um 11 Oere bei Butter nur ein Sechſtel der geſtiegenen Ausgaben deckt Die 5 98 Großhandelsziffer zeigt ein ſehr ſtarkes Oeffnen der Preisſchere, und Dänemark bekommt zwar für ſeine Erzeug⸗ niſſe, ſofern es ſie los wird, 15 v. H. mehr. muß iedoch für ſeine Einfuhren 45 v. H. mehr bezahlen. Man hat verſucht, in der Eile ſo etwas wie eine Marktordnung aufzu⸗ bauen, aber ſo etwas geht nicht über haſtet, ſchon gar nicht. wenn man eine Veredelungsproduktion hat, die mit beiden Füßen im Ausland ſteht. Dieſe Füße erweiſen ſich jetzt als tönerne. Belgien hat eine ſehr ſtarke Einfuhrdroſſelung beim Viehfutter und beim Getreide zu verzeichnen, beim Futter er⸗ wartet man infolge der engliſchen Blockade eine ſolche um 50 v. H. In Schweden ſind die Erzeugerkoſten ſo ſtark erhöht, daß auch die großen Preiserhöhungen. die für den Abnehmer wieder als ſchwere Teuerung auftreten. keinen Ausgleich ſchaf⸗ fen. Dort wie in Norwegen machen ſich große Schwierigkei⸗ ten in der Düngerverteilung bemerkbar, noch größere bei der Stellung von Arbeitskräften; Schweden iſt an ſich ſtark ver⸗ ſtädtert, fetzt kommen die vielen Militäreinberufungen dazu. In Norwegen kämpft wie in Schweden und Dänemark die Landwirtſchaft hart um Preiserhöhungen infolge der gewal⸗ tig geſtiegenen Erzeugungskoſten. Dort lagern rieſige Butter⸗ vorräte, die ſchlecht oder gar nicht abſetzbar ſind: man half ſich fetzt damit, daß man einen Beimiſchun as zwang von Butter zur Margarine durchführte. Wenn nicht höhere Milchpreiſe bewilligt werden, droht man in Norwegen mit dem Milchſtreik. In der Schweiz lagern große Vorräte an Milcherzeugniſſen, beſonders Käſe, aber die Ausfuhr hat ſtark abgenommen, die Ausfuhrausſichten ſind ſehr ſchlecht. Ueberdies hat die Schweiz einen Mangel an landwirtſchaft⸗ lichen Arbeitskräften, denn vor 30 Jahren lebten in den Schweizer Städten noch 370000 Menſchen, heute hat ſich dieſe Zahl mit 1.5 Millionen faſt verfünffacht. Griechenland hat in den erſten Wochen des Krieges durch ſehr große bri⸗ tiſche Einkäufe eine Blüte erlebt; ſchon im Oktober erwies ſie ſich als Scheinblüte. Das Außenhandelsvolumen ſank auf faſt die Hälfte, um 42 v. H., weil nämlich Londons Geldſäcke Grie⸗ chenland mit der Drohung einſchüchterten, alle griechiſchen Guthaben in London würden beſchlagnahmt, wenn der einträg⸗ liche Handel mit Deutſchland weiterbetrieben würde Beſonders ſchwer ſind die Auswirkungen der engliſchen Blockade aber auch in Holland. Die gleichen Schwierig⸗ keiten. wie Dänemark mit der Einfuhr der Futtermittel und der Ausfuhr der„Fertigfabrikate“ hat, hat in ebenſo hart fühlbaren Formen auch Holland. Dazu kommt noch die hol⸗ ländiſche Spezialkultur der Blumenzwiebeln und an⸗ derer Gartenerzeugniſſe. Hollands Blumenzüchter ſtehen vor dem Bankerott, man erwägt eine weitgehende Einſchränkung des Gartenbaues ſtberhaupt, die Vieh⸗ und Geflügelhaltung wird bereits eingeſchränkt, weil kaum noch Futtermittel her⸗ einkommen. und zwar die Haltung von Rindvieh um etwa 15 v. H., bei Schweinen ſogar um über die Hälfte, nämlich 55 v. H., während die Geflügelhaltung um 80—85 v. H. einge⸗ ſchränkt werden, alſo kaum noch ein Fünftel des bisherigen Standes betragen ſoll. Gewiß verſucht man in allen dieſen Staaten Abhilfe zu ſchaffen. Alle Bemühungen aber haben bisher ihren Zweck wirkſam nicht erreicht, teils weil die Maßnahmen über⸗ ſtſtrzt und nicht folgerichtig durchgeführt wurden, teils infolge der rein materialiſtiſchen Einſtellung gegenüber der Landwirtſchaft und aus parlamentariſchen Schwierigkei⸗ ten. Man ſieht an allen dieſen Dingen, daß es manchmal ſehr gut iſt, den Blick ins Ausland zu wenden. Denn was man dort wirklich ſieht, läßt die Vorſtellung verblaſſen, als ob es den Landwirtſchaften neutraler Länder viel beſſer ginge. ger. Die Armen ſind zäher! Die engliſche Zeitung„Obſerver“ ſtellte füngſt in einem Leitartikel beſinnliche Betrachtungen an; ſie ſchrieb u. a.: Das Kriegsglück wurde zwar immer ſtark durch das nötige Geld beeinflußt. Deutſchland ſei ärmer als die Weſtmächte. Aber unter manchen Umſtänden könne die Armut eine mäch⸗ tige Waffe ſein. Die Not ſei die Mutter der Erfindung. Vor allem aber könne ein ſeit Jahren an Einſchränkungen ge⸗ wöhntes Volk Belaſtungsproben aushalten, das die, die ſo etwas nie kannten. kaum ertragen könnten. Ohne Zweifel kämpfe Deutſchland mit engem Leibriemen. Aber— und auch das ſteht in dieſer engliſchen Zeitung: Aber es wäre nicht das erſtemal. daß die Mittel eines reichen Mannes durch die diſziplinierte Anpaſfungsfähigkeit eines Lazarus zunichte gemacht würden. Da können wir gewiß nur zuſtimmen: ein Kommentar dazu iſt überflüſſig. 1 9. r von laat 1 5 gegeben, ſen un ſchaften E01. Dr. aßen ve gen Heltt enn ben. nt den kann Die etſtt, 5 Proz Prozent 0 Frozen beſatz an Die nigte! Julallung von Sommergerſte als Bandelsfaaigut Im„Wochenblatt“ Folge 5 vom 3. Februar 1940 Seite 93 war von der Zulaſſung von Sommergetreidearten als Han⸗ delsſaatgut die Rede. Die damals noch fehlende Zulaſſungs⸗ möglichkeit als Handelsſaatgut für Sommergerſte iſt jetzt gegeben, nachdem die Hochzuchtbeſtände von den Genoſſenſchaf⸗ ten und dem Handel aufgenommen ſind. Die Landesbauern⸗ ſchaften erhielten durch Rundſchreiben die Ermächtigung, Sommergerſte als Handelsſaatgut zuzulaſſen. Die Zulaſſung ſoll nach Möglichkeit nur ſolche Partien um⸗ faſſen, welche aus Hochzucht erwachſen ſind. Wie bei den übri⸗ gen Getreidearten, ſo muß auch bei Sommergerſte der Sor⸗ tenname informatoriſch(auskunftsweiſe) angegeben wer⸗ den. Anträge, in denen der Sortenname nicht angegeben wer⸗ den kann, ſind bis zur Klärung der Sortenfrage abzulehnen. Die Werterfordnerniſſe, welche an Sommer⸗ gerſte. Handels ſaatgut, geſtellt werden, ſind: Reinheit 98 Prozent, Keimfähigkeit 92 Prozent, Höchſtunkrautbeſatz 0,1 Prozent, Sortierung 2 Millimeter, Unterſortierung höchſtens 5 Prozent, Keimverletzte Samen höchſtens 4 Prozent. Höchſt⸗ beſatz an fremden Kulturarten in 500 Gramm bis zu 16 Korn. Die vom Reichskommiſſar für die Preisbildung geneh⸗ migten Preiſe ſind folgende: Preisgebiete: Verbraucherfeſtpreis je dz in RM. Futtergerſte: 1— 6 22,10 710 23,20 Braugerſte: 1— 3 24,80 4— 5 26,00 Die Preiſe verſtehen ſich ausſchließlich Sack ab Verſand⸗ ſtation. Kleinmengenzuſchläge dürfen nicht erhoben werden. Frachtkoſten müſſen geſondert ausgewieſen wer⸗ den. Für alle zugelaffenen Partien beſteht Andienungs⸗ pflicht an die Saatgutſtelle Berlin⸗Charlottenburg 2. Momm⸗ ſenſtr. 71. Ein Stempel, der von der Samenprüfungsſtelle dem Unterſuchungszeugnis aufgedruckt wird, macht den Antragſtel⸗ ler noch beſonders auf die Andienungspflicht aufmerkſam. Bozugſckeine für Bühner und Enteneier zu Brutzwecken Die Hauptvereinigung der deutſchen Eierwirtſchaft hat mit Wirkung vom 22. Januar 1940 angeordnet, daß zum Be⸗ uge von Hühner⸗ und Enteneiern zu Brutzwecken(Bruteier) ezugſcheine erforderlich ſind, die von den Ernährungs⸗ ämtern oder den von ihnen beauftragten Stellen ausgegeben werden. Die Bezugſcheine werden für die geſamte Brutperiode ausgeſtellt, und zwar einmal mit einer Gültigkeitsdauer bis zum 10. Mai für die jeweils beantragte Menge Bruteier und zum anderen mit einer Gültigkeitsdauer bis zum 10. Juni. Soweit die Gültigkeitsdauer am 10. Mai endet, gilt ſie für die vom Reichsnährſtand anerkannten Geflügelzuchtbetriebe und Brütereien gegen Nachweis ihrer Anerkennung und für Ge⸗ flügelzuchtbetriebe mit einem Hennenbeſtand von über 200 Stück. Darunter fallen auch nicht anerkannte Brütereien, wenn ſie eine Beſcheinigung der zuſtändigen Kreisbauernſchaft über den Bedarf vorlegen. Die Gültigkeitsdauer bis zum 10. Juni iſt maßgebend für ſonſtige Hühner⸗ und Entenhalter, und zwar für den einmaligen Bezug von bis zu 2 Bruteiern je Henne und Ente, die am Antraastaa gehalten wird;: in beſonders begründeten Fällen auch für Antraaſteller, die weder Hühner noch Enten halten, ſofern die zuſtändige Kreisbauernſchaft be⸗ ſcheinigt, daß der betreffende Antraaſteller über eine eigene Juttergrundlage für das zu haltende Geflügel verfügt. Auch Betriebe die Maſtgeflügel erbrüten, können gegen Vorlage einer Bedarfsbeſcheinigung der zuſtändigen Kreisbauernſchaft Bezuaſcheine für Bruteier mit einer Gültigkeitsdauer bis zum 31. Dezember erhalten. Der Bezuaſchein iſt bei der Lieferung von Brut⸗ eiern an den Lieferanten auszuhändigen und von dieſem ſpäteſtens nach Ablauf der Gültigkeit, dem Bezuasberechtigten zurückzugeben. Ohne Aushändigung des Bezuaſcheines diirfen Bruteier nicht abgegeben werden. außerdem darf die Abgabe nur vom Erzeuger erfolgen. Während der Erzeuger die Zahl der gelieferten Bruteier auf der Rückſeite des Bezuaſcheines eintragen muß. ift der Bezuasberechtiagte verpflichtet, auf dem Bezuaſchein die erhaltenen Mengen zu beſtätigen und den Schein ſofort an den zuſtändigen Eierwirtſchaftsverband ein⸗ zuſenden. Eier, die unter ſolchen Vorausſetzungen bezogen werden, dürfen nur zu Brutzwecken verwendet werden. Eine Ausnahme machen die bei der Brut ausgeſchierten Eier. ſofern ſie noch für den menſchlichen Genuß brauchbar ſind. Die Abaabe von Schiereſern darf aber nur an ſolche gewerbliche Betriebe erfolgen, die ſie im eigenen Be⸗ trieb verwenden und im Beſitze von Eierbezuaſcheinen ſind und zuſätzlich nur bis zu 50 v. H. der Menge, auf welche ein Bezugſchein lautet. Beſondere Bezuaſcheine hierfür werden nicht benötigt. Die Abgabe von Schiereiern muß ſchrfftlich nachgewieſen werden können. f Hüblein. Landjugend, deine Heimat braucht dich! Jetzt ſind die Tage ſchon zu zählen, bis wieder für einen Jahrgang der deutſchen Jugend der Abſchluß der Schulzeit ge⸗ kommen iſt. Damit rückt aber auch die große Entſcheidung für die Jugendlichen wie für die Eltern heran, welcher Weg nun weiter gegangen werden ſoll. Es gab eine Zeit, in der man ſich hierbei ausſchließlich von ſelbſtſüchtigen und materiellen Erwägungen leiten ließ. Weil man die Stadt mit ihren Nach⸗ teilen nicht ſo genau kannte, ſagte man ſich: In der Stadt iſt alles bequemer, man verdient mehr, mein Kind ſoll„was Beſ⸗ ſeres“ werden, alſo muß es einen ſtädtiſchen Beruf wählen. Trotz der heute durch den Mangel an Arbeitskräften auf dem Lande noch viel ſchwerer gewordenen Arbeit in der Landwirt⸗ ſchaft überwiegen heute nicht mehr die Beweggründe der Be⸗ quemlichkeit und des angeblichen Mehrverdienens. Die Jugend des Landes hat ſich anderen Ueberlegungen ſehr aufgeſchloſſen gezeigt; ihr gilt der Begriff der Pflicht gegenüber dem Volks⸗ ganzen wieder etwas. Der Landdienſt hat eine Auswahl der Beſten aus der Stadt wieder hellhörig für die Stimme des bäuerlichen hnen im eigenen Blut gemacht, ſie kommen wieder zurück aufs Land. obwohl für ſie die Verwirk⸗ lichung dieſes Enutſchluſſes nicht ſo einfach iſt wie für die Land⸗ jngend, die die Landarbeit von Kindesbeinen an kennt und es leicht hat, ſich für das Verbleiben auf dem Lande zu entſchlie⸗ ßen.„Bauerntum iſt königlichen Urſprungs, und die Beſchäf⸗ tigung mit der Erde macht frei. Wem nicht die Sehnſucht nach dem Pfluge irgendwo im Herzen brennt, der iſt gar nichts mehr wert, wie ſehr er ſich auch blähe und pluſtere.“ So ſpricht es der Dichter aus— es iſt Werner Janſen, der in ſeinem Werk„Die Inſel Heldentum“ auch folgendes Wort noch prägt: „Es ift nötig, den Begriff vom Heldentum ins Bürgerliche und Bäuerliche, ins Tüchtige und Volksnotwen⸗ dige umzuwandeln, kurz, in eine moraliſche Haltung, bei der die klirrenden Sporen und goldenen Treſſen zu aller⸗ letzt etwas gelten.“ Es gelten aber auch Bequemlichkeit und Verdienen nichts, wenn eine moraliſche Haltung vorhanden iſt. die dem Jugendlichen vom Lande die Entſcheidung über den künftigen Lebensweg erleichtert. Sie wird ihn, ſelbſt gegen an⸗ dere, und ſeien es noch ſo beſtechende Meinungen, auf dem Lande halten, wo ihn die größten Pflichten erwarten. Aber es geht ja nicht allein um die Pflichten. Es geht nicht nur darum, daß die Arbeit in der Landwirtſchaft an der Spitze der als kriegswichtig erklärten Berufe ſteht. Landwirtſchaft, das iſt heute nicht mehr der Beruf, in dem eben bleibt, was zu„Beſſerem“ ungeeignet iſt. Im Gegenteil: Die landwirt⸗ ſchaftliche Arbeit iſt heute ein gelernter Beruf, und ihr ſtehen vielerlei Aufſtiegs möglichkeiten offen. Die höchſte und ſchönſte dieſer Möglichkeiten und Ziele iſt der eigene Hof. Hier ſind in den letzten Jahren durch die Entkapitaliſierung der Neubildung deut⸗ ſchen Bauerntums entſcheidende Fortſchritte gemacht worden. Den Anfang auf dem Wege zu dieſem Ziel iſt die Landarbeitslehre für den Jungen, die Hausarbeitslehre für das Mädchen. Der Bauernſohn hat hier die beſonders leichte Möglichkeit. die Landarbeitslehre auf dem väterlichen Bauern⸗ hof durchzumachen. Auch der Landdienſt wird auf die Land⸗ arbeitslehre angerechnet. Ueber alledem aber ſteht. daß die bäuerliche Heimat ihren Sohn und ihre Tochter braucht und ſie ruft, bei ihr zu bleiben, wenn auch manche Aeußerlichkeiten anderswohin locken mögen. Aniverſitätsprof. Or. M. Schlegel, Freiburg 7 Im Januar iſt in Freiburg, wo er im Ruheſtand lebte. der frühere Direktor des Tierhygieniſchen Inſtituts der Uni⸗ verſität Freiburg, Profeſſor Dr. Schlegel. im Alter von 75 Jahren nach kurzem. ſchwerem Leiden verſchieden. Profeſſor Schlecel gehörte 35 Jahre lang dem Lehrkörper der Univer⸗ ſität Freiburg an und hat ſich als Lehrer und Forſcher weit über die Grenzen der badiſchen Heimat hinaus einen Namen gemacht. Als Schmarzwälder Bauernſohn, deſſen Wiege in NRſitttewies bei St. Blaſien ſtand. beſaß er großes Verſtändnis für die ſchwierigen. wirtſchaftlichen Verhältniſſe der badiſchen Landwirtſchaft und war immer bereit, ſein umfaſſendes Wiſ⸗ ſen und Können und die Kräfte ſeines Inſtituts zu ihrem Nutzen einzuſetzen. Das Tierhnaieniſche Inſtfitut in Freihurg, das nach ſeinen Plänen geſchaffen war, wurde unter ſeiner Leitung zu einem Mittelpunkt für die Erforſchung und Be⸗ kämpfung der in Baden auftretenden Tierſeuchen und Tier⸗ krankheiten. Insbeſondere auf dem Geßiet der Tilgung des Rotzes. der Rotlaufſchutzimpfung, der Erforſchung der Hinſch⸗ krankheit und des Stallrotes ſomie bei der Bofämufung zahl⸗ reicher anderer, die Tferzucht ſchädigenden Krankheiten und Seuchen iſt er mit aroßem Erfola tätig geweſen. 5 Die badiſche Landwirtſchaft und die badiſchen Tierärzte gedenken in Dankbarkeit des Mannes, der ſich ſtets in un⸗ eigennütziger Weiſe für ſie einoeſetzt hat. Das erfolgreiche Mir⸗ ken von Profeſſor Schlegel wird in dem non ihm geſchaffenen, vorbildlichen Inſtitut in Freiburg lebendig bleiben. 5 Die ungünſtige Witterung im Herbſt 1939, die dadurch ſtark verzögerte Bergung der Hackfruchternte, als eine Folge davon eine ſehr verſpätete Herbſtbeſtellung und nicht zuletzt der etwa Mitte Dezember einſetzende Froſt verhinderte auf ſehr vielen Höfen das Pflügen der Winterfurche, ſo daß viele Bauern und Landwirte mit berechtigter Sorge der kom⸗ menden Frühjahrsbeſtellung entgegen ſehen.„Sie wiſſen um die Unmenge der zu leiſtenden Arbeiten, wiſſen, daß es an geſchulten Arbeitskräften. vielfach auch an der nötigen An⸗ ſpannung fehlt, wiſſen aus Erfahrung, daß von einer recht⸗ zeitigen Frühjahrsbeſtellung in erſter Linie der zu erwartende Ernteerfolg abhängt. Wo es zu ſehr ſpannt, muß durch gut organiſierte Gemeinſchaftsarbeit auch der letzte Acker der Gemarkung beſtellt werden. Wem es noch möalich war, die für Sommerung und Hackfrüchte vorgeſehenen Aecker vor Winter tief zu pflü⸗ gen, der hat Glück gehabt und richtig gehandelt, weil er da⸗ durch eine ſchwere und nicht immer leicht ausführbare Arbeit im Frühfahr erſpart hat. Die jetzt in rauher Furche liegenden Aecker laſſen ſich im zeitigen Frühfahr, ſobald die Bodenober⸗ fläche genügend abgetrocknet iſt, mittels Acker ſchleype und einer, der Schwere des Bodens angepaßten Egge, ſchnell und gut ſaatfertig herrichten, ſo daß die Beſtellung rechtzeitig erfolgen kann. Auf leichten und leichteren Böden wird die Bodenbearbeitung zur Frühjahrsbeſtellung im allge⸗ meinen kein Problem darſtellen, ſelbſt dann nicht, wenn es auch hier nicht gelungen iſt. die Winterfurche rechtzeitig zu pflügen. War es nicht möglich, auf den leichten und leichteren Böden die Tieffurche vor Einbruch der Kälte zu pflügen, ſo muß im zeitigen Frühjahr, ſobald die Aecker etwas abge⸗ trocknet ſind, die fehlende Pflugfurche gegeben werden, wobei wir uns aber darüber klar ſein müſſen, daß jede Bodenbear⸗ beitung, vor allem ſede Bodenwendung, wie das beim Pflügen beſonders ſtark geſchieht, einen Verluſt an Winter⸗ feuchtigkeit mit ſich bringt. In manchen Fällen kann es auch genügen, durch entſprechenden Einſatz von Krümmer und Grubber mit feſtſtehenden Zinken(Arns⸗, Ventzky⸗ zinken und ähnlichen Konſtruktionen) eine für die Herrich⸗ tung des Saatbeetes genügende Lockerung zu erreichen, ſo⸗ fern es ſich nicht um Getreideſtoppeln handelt. Dieſe Auf⸗ lockerungsgeräte dürfen aber nur dann eingeſetzt werden, wenn auch der Untergrund genügend trocken iſt und, beſonders bei mittleren Böden, keine Gefahr des Schmierens beſteht! Auch leichte und mittlere Böden dür⸗ ſen niemals naß bearbeitet werden, weil jede zu feuchte Bo⸗ denbearbeitung der Struktur des Bodens, dem Bakterienleben im Boden weh tut. Auch gelingt dann der gewünſchte Erfola der Bodenbearbeitung nur recht unvollkommen, weil die Auflockerung, Durchmiſchung und Durchlüftung nicht ſo nachhaltig und gründlich erfolgt, wie es für die Pflan⸗ zen notwendig iſt. Die Frühfahrsfurche auf leichten und mittleren Böden ſoll niemals über normale Saatfurchentiefe hinausgehen, damit die Waſſerverluſte nicht allzu aroß werden. Denn gerade auf leichten und leichteren Böden müſſen wir immer daran denken. daß ein Verluſt der Winterfeuchtigkeit wäh⸗ rend der Jugendentwicklung den Pflanzen oft große Nachteile bringen kann Im allgemeinen kann der Boden 10—20 Pro⸗ zent ſeines Bodengewichtes an Feuchtiakeit feſthalten. Das entſpricht einer Regenmenge von 75—150 mm. Auch wiſſen wir, daß die waſſerhaltende Kraft in erſter Linie von der Zu⸗ ſammenſetzung des Bodens abhängt. Bei leichten und leich⸗ teren Böden iſt dieſe waſſerhaltende Kraft weſentlich gerin⸗ Das iſt Bodengare— der Erfolg rechtzeitig und ſorgfältig durchgeführter Bodenbearbeitung Aufn.: Schmidt(2 12 dt(2) Links: Rechtzeitig bearbeitet. Rechts: Ungeeggt, daher verſchlemmt, ſterbende Gare ger als bei Lehm⸗ und Tonböden. Humusreiche Böden neh⸗ men mehr Winterfeuchtigkeit auf wie humusarme, ſtark ſan⸗ dige Böden, weil hier die Aufſaugemöglichkeit geringer iſt. Ebenſo wiſſen wir aber auch, daß gerade auf leichten und leich⸗ teren Böden, die an ſich ſtets eine geringe waſſerhaltende Kraft aufweiſen, die Winterfeuchtigkeit nicht allzu hoch gewer⸗ tet werden darf, zumal ſie hier nicht in dem Maße feſtgehalten werden kann, wie in bindigen, ſchweren Böden. Auf leichten und leichteren Böden kann die Geſamtmenge der Winterfeuch⸗ tigkeit oft durch einen einzigen herzhaften Aprilregen wieder voll erſetzt werden, was nun aber keineswegs dazu verleiten darf, verſchwenderiſch mit der Winterfeuchtig⸗ keit bei leichten Böden umzugehen. Denn wir wiſſen nicht, ob dieſer„herzhafte Aprilregen“ auch tatſächlich in dem Augenblick fällt, wenn die Pflanzen das Waſſer brauchen! In rauher Furche liegende leichte und leichtere Böden müſſen durch Ackerſchleppe und Egge ſaatfertig herge⸗ richtet werden; ein nochmaliges Pflügen und Wen ⸗ den im Frühjahr wäre gerade zu Un vernunft, Vergendung an Arbeitskraft, Zeit und Koſten. Eine Lockerung in die Tiefe darf nur mit Krümmer oder Grubber mit feſtſtehenden Zinken bei genügender Trockenheit im Untergrund erfolgen. Der Federzahn⸗Kultivator muß aus unſerem Gerätepark allmählich verſchwinden. Iſt noch zu Kar⸗ toffeln. Rüben uſw. Stall miſt einzupflügen, ſo muß das möglichſt frühzeitig erfolgen, unter gar keinen Umſtänden kurz vor dem Auspflanzen. Denn dieſes Verfahren koſtet zu viel Bodenfeuchtigkeit, ganz abgeſehen davon. daß es für Rü⸗ ben an ſich unzuträglich iſt, wenn ſie zu locker liegen. Das Einpflügen von Schnee muß vermieden werden. weil dadurch die Boden wärme bzw. die ſchnelle Erwärmung des Bo⸗ dens geſtört wird. andererſeits die Zufuhr von Schnee zuviel Waſſer in den Boden bringt, das bekanntlich viel Wärme zur Verdunſtung beanſprucht. Schneeinpflügen hat nichts mit Stärkung des Waſſervorrats im Boden zu tun! Jeder Boden erwärmt ſich im Frühjahr um ſo ſchneller, je ungeſtörter er die Sonnenwärme aufnehmen kann Da ein naſſer Boden viel Wärme verbraucht, iſt es alſo geradezu falſch. Schnee mit einzuarbeiten. Weſentlich ſchwerer iſt die Herrichtung kräftiger, ſchwerer, bindiger Böden im Frühfahr, beſonders dann, wenn keine Winterfurche gepflügt werden konnte. Das Ver⸗ ſäumte nachzuholen, iſt unmöglich. da die wertvolle Froſt⸗ wirkung nicht mehr erwartet werden kann. Wir müſſen uns deshalb mit unvollkommenen Maßnahmen behelfen und alles verſuchen, durch ſinnvolle und wohlüberlegte Arbeit ſo zu ge⸗ ſtalten, daß noch Erfolge möglich ſind. Liegt ſchwerer, bindiger Boden in rauher Furche, ſo müſſen wir alles daran ſetzen, um die Froſtgare, die zwar unter dem Schneedruck nicht ge⸗ rade ideale Formen angenommen hat, weitgehenſt zu erhal⸗ ten. Sobald alſo der Acker betretbar iſt, muß er abge⸗ ſchleppt werden, aber erſt dann, wenn die Oberfläche wirk⸗ lich gut abgetrocknet iſt, damit das eingeſetzte Gerät nicht ſchmiert. Die Egge darf erſt auf den abgeſchleppten Acker, wenn auch in tieferen Schichten kein Schmieren zu befürch⸗ ten iſt. Krümmer und Grubber ſind erſt dann einzuſetzen, wenn in einer Tiefe von 15 em der Zuſtand dieſer Schichten auch wirklich eine Auflockerung geſtattet. Federzahn⸗ Kultivatoren müſſen von ſchweren Böden ferngehalten wer⸗ den! Sie ſtiften meiſt mehr Unheil als Segen. es ſei denn, der Bauer wartet ſo lange zu, bis die Waſſerverdunſtung in die⸗ ſen Schichten, wo er arbeitet, ſo weit vorgeſchritten iſt, daß eine gute Auflockerung möglich iſt. Das kann aber auf ſchwe⸗ gare, Frühſal Wien neren ben! mant zue davor nie 90 einem Nety tung! als en niger wir gi. Bei ſch Nerpen wat Icwer und n die J tigke Sch! dann ſuchet Auflo 2 em blick ren Böden oft ſehr lange dauern. und ſoviel Geduld und Zeit hat in dieſem Frühjahr keiner von uns! Muß zu Hack⸗ früchten noch Stallmiſt gegeben werden, dann darf das Ausfahren und Einpflügen erſt dann vorgenommen werden, wenn der Boden nicht mehr zu naß iſt. Der luftbereifte Ackerwagen iſt hier zum Ausbringen des Stallmiſtes be⸗ ſonders geeignet. Wer es dennoch wagt, ſchweren Boden im Frühjahr zu naß anzupacken, der muß damit rechnen, daß er allerhand Enttäuſchungen erleben wird. Ob es ihm gelingt, die dabei ſich bildenden Schollen klein zu bekommen, iſt meiſtens ſehr fraglich und die z. B. für die Kartoffeln not⸗ wendige lockere Bodenbeſchaffenheit iſt damit endgültig dahin. Alle Verſuche, da noch etwas zu beſſern, ſind ergebnislos, koſten ſehr viel Pferdefleiſch oder Rohöl, viel Aerger und bringen nur wenig Erfolg! Auf ſchweren, bindigen Böden hat die Erhaltung der Winterfeuchtigkeit eine mindeſtens ebenſo große, ja viel⸗ leicht noch größere Bedeutung wie auf leichten Böden. Des⸗ halb muß man hier mit Pflügen im Frühjahr ſehr vorſichtig ſein und verſuchen, durch geeignete Maßnahmen der Bodenpflege nicht nur die Froſtgare, ſondern auch die Winterfeuchte zu erhalten. Jede naſſe Bodenbearbei⸗ tung rächt ſich hier beſonders bitter! Naſſe Böden machen alle Maßnahmen einer zünftigen Bodenbearbeitung zu nichte. Es gibt dann keine Durchlüftung, keine Auflockerung, kein rich⸗ tiges Durchmiſchen des Bodens! Die Erwärmung des Bodens geht ſehr ſchlecht und langſam vonſtatten, und damit auch die Entwicklung der Pflanzen. Die Bakterientätigkeit im Boden ſelbſt leidet infolge Sauerſtoffmangel bitterſte Not und die Wirkung der Dünger kann kaum zur Geltung kommen. Der Zweck jeder Bodenbearbeitung iſt ja einzig und allein die Erreichung der Krümelſtruktur und der Boden⸗ gare, der Vorausſetzung für gute und ſichere Ernten. Im Frühjahr naß gepflügter oder ſonſtwie bearbeiteter ſchwerer Boden kann durch Froſt nicht mehr aufgelockert, zermürbt werden, die Klumpen und Schollen bleiben nahezu unverän⸗ dert liegen und nur einem wirklichen Meiſter gelingt es manchmal, das daraus entſtehende Unheil noch rechtzeitig ab⸗ zuwenden, aber auch nicht immer! Darum hüte ſich ein jeder davor, im Frühfahr ſchwere Böden im naſſen Zuſtand irgend⸗ wie anzupacken! Wir werden in dieſem Frühfahr auf vielen Höfen vor einem ſchweren, naſſen Boden ſtehen! Aber nur nicht die Nerven verlieren, ſondern zuwarten, bis die Bearbei⸗ tung möglich iſt! Lieber nach Hauſe gehen und Holz hacken, als eine zu naſſe Bodenbearbeitung vorzunehmen. Es iſt we⸗ niger verdorben, wenn wir vernünftig zuwarten, als wenn wir die Bearbeitung des ſchweren Bodens erzwingen wollen. Bei ſchwer abtrocknenden Böden iſt das eine beſonders harte Nervenprobe. Aber auch hier darf man ſich durch die Zeitdauer nicht„erſchüttern“ laſſen! Die vor Winter nicht tiefgepflügten ſchweren Böden ſind alſo nur mit größter Vorſicht und nur im richtigen Feuchtigkeitszuſtand zu pflügen. wobei bie Pflugtiefe ſo gewählt werden muß, wie es der Feuch⸗ tigkeitszuſtand in etwa 15—20 em Tiefe erlaubt. Nur keine Schmierarbeit! Geht es auf den erſten Anhieb nicht, dann lieber ausſpannen und die Arbeit einſtellen, oder ver⸗ ſuchen, mit Wühlgrubber oder Scheibenegge eine entſprechende Auflockerung zu erreichen. Wenn trotzdem grobe Schollen und Zementplatten“ vorkommen, dann den richtigen Augen⸗ blick nicht verpaſſen, um dieſe klein zu bekommen. Das iſt durch rechtzeitiges Nacharbeiten möglich, und zwar in dem Augenblick, in welchem die Schollen und Schwarten ſo⸗ weit abgetrocknet ſind, daß ſie in kleine Stücke zerfallen. Acker⸗ ſchleppe und ſpäter die Eage leiſten dabei gute Dienſte. Aber immer zuerſt die Ackerſchleppe nehmen, da die Egge von Anfang an nicht dieſe aute Arbeit leiſtet, ſondern ſtets„ſortiert“, d. h. die gröberen Schollen und Klumpen her⸗ ausreißt, dadurch bloßlegt, wodurch ſie erſt recht verhärten und nicht mehr klein zu bekommen ſind. Nun gibt es aber auch Böden, die im Frühfahr nochmal gepflügt oder tief bearbeitet werden müſſen, um ſie zu einer ſtärkeren Waſſerabgabe zu veranlaſſen. Das gilt für ſoge⸗ nannte ſteife, kalte Böden, die ſich von Haus aus ſchwer erwärmen. Ferner gibt es Böden, die im Frühfahr gepflügt oder tief gelockert werden müſſen, wenn ſie Kartoffeln tragen ſollen, obwohl man fa grundſätzlich an der Tieffurche im Herbſt für Kartoffeln feſthalten ſoll. Dieſe Böden müſſen im Früh⸗ jahr gepflügt werden, um die notwendige Auflockerung und raſchere Erwärmuna zu erreichen. Ein Einpflügen von Schnee muß auch auf an ſich kalten und zur Näſſe neigenden Böden erſt recht vermieden werden, da ſonſt eine Erwärmung und Durchlüftung nur höchſt unvollkommen eintritt. Sämtliche Pflua⸗ und Auflockerunasarbeiten auf kräftigen, ſchweren Bö⸗ den dürfen erſt dann vorgenommen werden, wenn dieſe Böden entſprechenden Feuchtigkeitsgehalt be⸗ ſitzen, damit der Zweck der Bearbeitung: Auflockerung und Durchlüftung auch weitgehendſt erreicht wird. Des⸗ halb die Bearbeitungstiefe nicht zu ſtark nehmen und nötigen⸗ falls 8—10 Tage ſpäter nochmal mit dem Untergrundhacken durchfahren und den dann etwa trocken gewordenen Unter⸗ grund auflockern, als ihn gleich mit der Pflugfurche zu packen, wo er dann beſtimmt zu naß iſt und wo dann nur ſchlechte Arbeit geleiſtet wird. Auch ſoll man ſich immer dite Frage vor⸗ legen, ob eine Bearbeitung des ſchweren Bodens im Früh⸗ jahr mit dem Wühlg rubber nicht beſſer iſt, als eine Yfluafurche, zumal man mit dem Wühlarubber tiefer und leichter arbeiten und ſehr oft eine beſſere Auflockerung er⸗ reicht wie mit dem Pflug. Der Feder zahn⸗Kultivator darf nur dann eingeſetzt werden, wenn der Feuchtigkeitszu⸗ ſtand eine ſaubere, auflockernde Arbeit ermöglicht Schmiert der Untergrund, d. h. iſt er noch zu feucht, dann zerſtören wir mehr, als wir nützen! Im Frühjahr ſollten nur Grubber mit ſtarren Zinken benutzt werden, weil nur damit eine wirkliche Auflockerung erreicht wird, während beim Federzahn immer die Gefahr des Schmierens und Heraufholens von feuchten Erdͤſtreifen, Klumpen und Schollen gegeben iſt. Man muß ſich den Arbeitsgang und die Arbeitsweiſe dieſer beiden Geräte nur mal ruhig überlegen, dann merkt man ſchon den gewal⸗ tigen Unterſchied. Bei der Bearbeitung der ſchweren, bindigen Böden im Frühjahr iſt der richtige Zeitpunkt, d. h. der günſtige Feuchtigkeitszuſtand des Bodens für den Erfolg der Arbeit von ausſchlaggebender Bedeutung. Pflügen oder Lockern wir hei zu feuchtem Bodenzuſtand, dann machen wir ſchwerſte Fehler, die in der Regel für die anzubauende Frucht nicht mehr gutgemacht werden können, da die notwendige Zeit zur Beſeitigung dieſer Bearbeitungsfehler einfach nicht zu ſchaffen iſt. Wer aber glaubt, Bodenbearbeitungsfeh⸗ ler im Frühjahr durch verſtärkte Dünger gaben ausgleichen zu können, der iſt nicht im Bilde über den Zuſammenhang zünftiger Boden⸗ bearbeitung und erfolgreicher Düngung im Pflanzenbau. Dr. Meisner. Winterbekämpfung der Schädlinge Mitgeteilt von der Biologiſchen Reichsanſtalt Trotz der ſtrengen Kälte bleiben die meiſten Pflanzenſchädlinge am Leben und können im Früh⸗ jahr beſonders an den durch Froſt gelittenen Kulturpflanzen ſehr ſtarke Schäden verurſachen. Deshalb iſt die Winter⸗ bekämpfung der Schädlinge mit der größten Sorgfalt und Ueberlegung durchzuführen. Nach der Reichsveroroͤnung vom 20. Oktober 1937 ſind die Eigentümer und Nutzungsberech⸗ tigten von Obſtbäumen und ⸗ſträuchern verpflichtet, bis zum 1. März 1. abgeſtorbene, kranke und wertloſe Obſtbäume und ⸗ſträucher, bei denen Bekämpfungsmaßnahmen nicht mehr zweckmäßig ſind, zu beſeitigen. 2. Obſtbäume und ⸗ſträucher auszulichten und von abgeſtorbenen Aeſten, Miſteln, Hexen⸗ beſen, Mooſen, Flechten und alter Borke zu ſäubern. 3. Frucht⸗ mumien, trockene Blätter und Raupenneſter zu entfernen und zu verbrennen. 4. Obſtbäume mit übermäßig hohen Baum⸗ kronen, an denen die Durchführung dieſer Maßnahme nicht 5 8 5 iſt, zu entfernen, wenn ſie nicht mehr zu verjüngen ſind. Alle dieſe Maßnahmen dienen der Austilgung der Schäd⸗ lingsbrutſtätten und gehören zu den wichtigſten Vorbe⸗ dingungen für die Sicherung und Steigerung der Erträge. — Die Leimringe ſind auf ihre Fängigkeit zu prüfen und nötigenfalls aufzufriſchen. Ende Jebruar— Anfang März ſind die Leimringe abzunehmen und zu verbrennen. Durch die Säuberung der Obſtbäume und das Spritzen mit O bſt⸗ baumkarbolineum werden außerdem die Kirſchen⸗ blütenmotte, die Geſpinſtmotte, der Apfel⸗ und Pflaumenwick⸗ ler ſowie der Apfelblattſauger am wirkſamſten bekämpft. Nach⸗ teilige Folgen der Baumſpritzungen können nur eintreten, wenn die Behandlung nicht ſachgemäß, d. h. nicht mit der nötigen Sorgfalt nach den gegebenen Anweiſungen und nicht mit den richtigen Mitteln erfolgte. Es ſind ſtets nur von der Biologiſchen Reichsanſtalt erprobte und anerkannte Pflanzenſchutzmittel zu verwenden.— Durch mangelhafte oder falſch behandelte Baumbeſtände bilden ſich Schädlings⸗ und Krankheitsherde, die nicht nur die eigenen, ſondern auch be⸗ nachbarte Obſtanlagen immer wieder von neuem verſeuchen.— Zur Saatgutbeizung ſind nur von dem deutſchen Pflan⸗ zenſchutz erprobte und wirkſame Beizmittel und geprüfte Beizgeräte zu benutzen.— Jetzt iſt es auch Zeit, das Saatgut von Hülſenfrüchten frei von Erbſen⸗ und Bohnenkäfer zu machen. Es genügt, die im Winter in Kälte aufbewahrte Saat im Februar für vier bis ſiehen Tage in einem gut geheizten Raum auf 20 bis 25 Grad Celſius zu erwärmen. Dadurch werden die Käfer zum vorzeitigen Auskriechen aus den Samen veranlaßt und können dann durch Sieben über einem Gefäß mit Waſſer und Petroleum leicht von den Samen getrennt und getötet werden.— Als Saat⸗ kartoffeln ſind nur krebs feſte Sorten zu verwenden und rechtzeitig zu beſorgen. 5 5 Die Winterfütterung der umherſtreifenden Vö⸗ gel, vor allem der Meiſen und anderen Inſektenfreſſer. muß unbedingt durchgehalten merden, um nicht einen großen Teil unſerer nützlichen Vögel zu verlieren. In dem abnorm kalten Winter ſind die Verluſte in der Vogel⸗ welt bei uns ohnehin ſehr hoch. 5 Kalkdüngung im Frühjahr Kalk und Humus ſind die Grundlagen für die Boden⸗ fruchtbarkeit. Bei regelmäßiger Anwendung der übrigen Düngemittel führen ſie zur Höchſtentfaltung der Düngekraft. Die Frühjahrsmonate müſſen für die Kalkdüngung beſonders ausgenützt werden. Es gilt dies im beſonderen für das kom⸗ mende Frühjahr, weil im vergangenen Herbſt viel verſäumt wurde. Das Kalken darf unter keinen Umſtän⸗ den vernachläſſigt oder unterlaſſen werden, denn wir ſetzen uns ſonſt der Gefahr aus, daß auf unſeren kalkarmen Böden alle anderen Aufwendungen nicht zur vollen Wirkung kommen.. 5 5 Worauf kommt es in dieſem Frühjahr bei der Kalkdün⸗ gung beſonders an? Wir wiſſen, daß der größte Teil unſerer Böden kalkarm iſt und der bisherige Düngekalkverbrauch weit unter dem Kalkbedarf der Böden liegt. Darin liegen Gef a h⸗ ren für die Sicherung der Erträge. Weiterhin iſt zu beachten, daß durch den Ausfall an Thomaspfosphat und der beſchränkten Anwendung von kalkhaltigen Stickſtoffdünge⸗ mitteln den Böden noch viel weniger Kalk zugeführt wird. Der Kalk in dieſen Düngemitteln iſt durch eine Rei nkal⸗ kung auszugleichen. Auf kalkarmen Böden kommt die Phos⸗ phorſäure nicht voll zur Wirkung. Dieſe Böden müſſen daher vor der Phorphorſäuredüngung gekalkt werden, damit die Dünger⸗ und auch die Bodenphosphorſäure den Pflanzen zu⸗ gänglich wird. Die Kalkdüngemittel ſind in jeder Menge lie⸗ ferbar. Auf den Schlägen, wo in den letzten Jahren kein Kalk angewandt wurde und die Fruchtfolge im Frühfahr eine Kal⸗ kung erlaubt, iſt zu kalken. Die letzte Kalkdüngung ſoll auf ein und demſelben Acker nicht länger als 3—4 Jahre zurückliegen. In dieſem Frühfahr iſt es erforderlich, den Bezug und die Anwendung von Düngekalk nicht auf einen kurzen Zeit⸗ raum im März oder April zuſammenkommen zu laſſen. Was arbeitstechniſch früher erledigt werden kann, muß vorver⸗ legt werden, denn es iſt auch die im Herbſt verſäumte Kal⸗ kung nachzuholen. Wenn die Winterſaaten im Herbſt keine Kalkung erhalten haben, ſo kann dieſe zu Ausgang des Winters oder im früheſten Frühjahr als Kopfkalkung mit Löſchkalk nachgeholt werden. Das gleiche trifft für die Ackerfutter⸗ ſchlägſe zu. Auch dieſe können im Nachwinter oder zeitigem Frühfahr mit Löſchkalk auf den Kopf gekalkt werden. Hier iſt die Kalkung beſonders notwendig, weil die Futterpflanzen kalkanſpruchsvolle Pflanzen ſind und auch ein kalkhaltiges Futter erzeugt werden muß. Das Grünland hätte die Kalkdüngung im Spätherbſt oder während des Winters er⸗ halten ſollen. Wo es nicht geſchah, kann die Kalkung im zeiti⸗ gen Frühfahr ebenfalls noch nachgeholt werden. An Stelle des langſam wirkenden kohlenſauren Kalkes. der beim Grünland im Herbſt und Winter angebracht iſt, ſtreut man im Fräüh⸗ lahr auf das Grünland Löſchkalk oder Brannt⸗ kalk. Es iſt ſchönes Wetter abzuwarten, nach dem Streuen muß der Kalk ſofort mit einem Wieſenſtriegel oder einer Wie⸗ ſenegge eingerieben werden. Das Abeggen des gekalkten Grünlandes, auch wenn die Kalkung im Herbſt oder Winter erfolgte, darf im Frühjahr niemals unterlaſſen werden. Die übliche Frühjahrskalkung zu den Som⸗ mergetreide⸗, Mais, Rübenſchlägen wird wie⸗ derum frühzeitig durchgeführt. Am beſten erfolgt das Kalk⸗ ſtreuen auf dieſen Schlägen gleich nach dem Abſchleppen. Die Kalkdüngung iſt dann voraus und man bekommt genügend Abſtand von der nachfolgenden Düngung. Weiterhin macht der Kalk auf dieſe Weiſe alle Bodenbearbeitungen mit, ſo daß die bei der Krumenkalkung notwendige gute Durchmiſchung mit dem Boden erfüllt wird. Der Kartoffelacker erhält vor der Beſtellung und vor dem Legen der Kartoffeln keinen Kalk. Dagegen werden die Kar⸗ toffeln nach dem Legen oder nachdem ſie bereits aufgelaufen ſind mit Löſchkalk oder Branntkalk auf den Kopf gekalkt. Dieſe Kalkdüngung hat ſich bewährt, ſie liegt günſtig in der Frucht⸗ folge und fällt nicht in die arbeitreichſte Zeit. Welche Kalkdüngemittel und welche Men⸗ gen ſollen im Frühfahr angewandt werden? Der Kalk muß im Frühjahr raſch wirken. Deshalb wird man den ſchnell wirkenden Branntkalk überall anwenden, wo dies möglich iſt in erſter Linie bei der Krumenkalkung der Sommergetreide⸗, Mais⸗ und Rübenſchläge. Den langſam wir⸗ kenden kohlenſaueren Kalk bringt man im Frühfahr nur auf leichte Sandböden. Für die Kopfkalkung der Winter⸗ ſaaten und Ackerfutterſchläge iſt der Löſchkalk günſtiger als der Branntkalk. Löſchkalk iſt in ſeiner Wirkung dem Brannt⸗ kalk nahezu gleichwertig. Die erforderliche Kalkmenge könnte durch eine Bodenunterſuchung genau ermittelt werden. Im n führt man im Frühjahr eine Erhaltungskalkung „ gleicht die Kalkgabe auch dem Kalkbedarf der Pflan⸗ Bei der Kopfkalkung zu Wintergetreide ſind 12 leg Löſch⸗ kalk je Ar zu empfehlen. Winterroggen iſt nur dann e ken, wenn dieſer auf verſauerten Böden ſteht. Die Ackerfutter⸗ ſchläge(Rotklee, Kleegras und insbeſondere die Luzerne) haben — erhöhten Kalkbedarf und ſind mit 15—18 kg Löſchkalk je Aufn.: Kalkdienſt Frühjahrskalkung auf die rauhe Furche, nach dem Abſchleppen Ar abzudüngen. Die Sommergetreide⸗, Mais⸗ und Rüben⸗ ſchläge erhalten 10 kg Branntkalk je Ar. Bei der Kopfkalkung zu Kartoffeln werden 6 lg Branntkalk oder 8 ks Löſchkalk an⸗ gewandt. Für das Grünland ſind 12—15 kg kohlenſauerer Kalk pro Ar oder, wenn im ſpäteren Frühjahr Branntkalk oder Löſchkalk geſtreut werden kann, 6 kg Branntkalk oder 8 kg Löſchkalk pro Ar zu verwenden. Wichtig iſt, daß der Düngekalk bei trockenem Wet⸗ ter gleichmäßig ausgebracht wird. Es ſind die hochprozentigen, unter der Kontrolle des Reichsnährſtandes ſte⸗ henden Düngekalke anzuwenden. Die Frühjahrskalkung iſt nur dann vollkommen ſichergeſtellt, wenn die erforderlichen Kalkdüngemittel jetzt ſchon beſtellt und auch abgerufen werden. Unter Umſtänden iſt ein kurzes Einlagern auf dem Hof not⸗ wendig. Wer zu ſpät beſtellt, läuft Gefahr, die Kalkdüngemit⸗ tel nicht rechtzeitig zu bekommen. Dr. Vils meier. Wockenkückenzettel für die Candfrau für die Zeit vom 18.—24. Februar 1940 Sonntag. Mittageſſen: Nudelſuppe, Rindsbraten, Roſenkohl, Salzkartoffeln.— Abendeſſen: Kartoffelſalat, heiße Fleiſch⸗ wurſt. Montag. Mittageſſen: Brotſuppe, ſüße Rüben mit Speck, Schalenkartoffeln.— Abendeſſen: Bratkartoffeln, Büch⸗ ſenwurſt, Deutſcher Tee. Dienstag. Mittageſſen: Haferflockenſuppe. Krautaufllzuf mit Weckfülle, Tomatenbeiguß(Tomatenmark aus dem Vor⸗ rat).— Abendeſſen: Gerſtenbrei und Fruchtſaft. Mittwoch. Mittageſſen: Gemüſeſuppe, Grünkernküchlein, Kartoffelſalat.— Abendeſſen: Weißer Käſe, Kartoffeln. Donnerstag. Mittageſſen: Kartoffelſuppe, gebratene Blut⸗ wurſt, Kartoffelbrei, Rotrübenſalat.— Abendeſſen: Brot mit Butter und Marmelade, Tee. Freitag. Mittageſſen: Erbſenſuppe, Gelberüben und Hefe⸗ pfannkuchen.— Abendeſſen: Kratzete, Apfelbrei. Samstag. Mittageſſen: Pichelſteiner.— Abendeſſen: Saure Nieren, Salzkartoffeln. Beratung und Auskunft erteilt die Abteilung Hauswirt⸗ ſchaft der Landesbauernſchaft Baden, Karlsruhe, Beiert⸗ heimer Allee 16. Aus dem Reichsnährſtand BDekauntmackungen der Candesbaueruſckaſt Baden Köramt SHauptlörung für Schafböckte in Bruchſal Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung in Nr. 1 des Wochenblattes vom 6. Januar 1940 führt das Köramt der Lan⸗ desbauernſchaft Baden am Donnerstag, den 22. d. M., vormit⸗ tags 8.30 Uhr, in Bruchſal, neuer Viehmarktplatz, Induſtrie⸗ ſtraße, eine Hauptkörung für Schafböcke durch. Vorzuführen ſind ſämtliche über 6 Monate alten Schafböcke, ausgenommen hiervon ſind die Jungböcke aus Stammzuchten. Es wird noch beſonders darauf hingewieſen, daß Geſundheitszeugniſſe vor⸗ zulegen ſind, die nicht länger als zwei Tage vor der Veranſtal⸗ kung ausgeſtellt ſein dürfen. Die Böcke aus Wanderſchafher⸗ den, auch aus Nachbarſtaaten, ſind ebenfalls vorzuſtellen. Karlsruhe, den 14. Februar 1940. Der Leiter des Köramtes: F. Engler⸗Füßlin, Landesbauernführer. N netbkl nutzt, 1 r 1 8. ret Zur Erleichterung der Landarbeit Hflege der Dreſchmaſchinen Bäuerliches Merkblatt Nr. 7 Neue Dreſchmaſchinen dreſchen ſo rein aus, daß der Kör⸗ nerverluſt höchſtens 0,8 v. H. beträgt. Ungepflegte und abge⸗ nutzte Maſchinen arbeiten oft mit Verluſten von 8, ja ſogar 10 v. H. Solche Verluſte dürfen jetzt nicht mehr vorkommen. Deshalb gilt es, die Dreſchmaſchine gleich in Ordnung zu bringen. Jetzt weiß jeder noch, was ſeiner Maſchine fehlt. Säubern innen und außen. Schmutz und Staub abfegen, außen wie vor allem innen. Alle Ecken, vor allem an den Siebkäſten und am Becherwerk, ſauber auskratzen. Wenn das Holz erſt fault, koſten Reparaturen viel Geld. Gleich beim Säubern auf loſe Bretter achten. Schrauben und Muttern an⸗ ziehen. Lager auf Spiel prüfen. Größere Reparaturen über⸗ läßt man dem Fachmann. Nur er gewährleiſtet nach Behebung aller Schäden gute und einwandfreie Dreſcharbeit. Der Korb. Sind die Kanten an den Stäben rund gewor⸗ den, bleibt zu viel Korn im Stroh. Deshalb dreht man den Korb dann um. Wenn beide Seiten abgenutzt ſind, muß der Korb in einer Werkſtatt nachgehobelt werden. Korbſtäbe nicht abmeißeln. Durchgebogenen Korb gerade richten, ſonſt gibt es ſchlechten Ausdruſch. Die Trommel. Bei Stiftentrommeln abgenutzte oder her⸗ ausgefallene Stifte erſetzen. Bei Schlagleiſtentrommeln nach längerem Gebrauch(6000 bis 20 000 Ztr. Erdruſch) alle Leiſten auswechſeln. Danach immer die Trommel auswuchten, ſonſt ſchlägt ſie, und die Maſchine läuft unruhig. Der Schüttler. Holzſchüttlerbelege kann man ſelbſt aus⸗ beſſern. Blechbelege ſollten ausgebeult werden. Körnerfang⸗ klappen und Tücher in Ordnung halten! Die Reinigung. Die Gebläſewelle darf nicht zuviel ſeit⸗ liches Spiel haben. Die Luftzuführungsklappen müſſen leicht verſtellbar ſein. Wenn ſich die Siebrahmen löſen, müſſen ſie erneuert werden. Die Siebbleche müſſen gut anliegen. Entgranner. Alte Verkruſtungen herauskratzen. Die Schläger des Entgranners werden gewendet. Bei ſtärkerer Abnutzung ſchweißt man ſie an den Kanten auf. Becherwerk. Becherwerk von Hand zur Kontrolle durch⸗ drehen. Beſchädigte Becher ausbeulen und erneuern. Die durch die Befeſtigung der Becher entſtandenen Löcher beſeitigen oder Becher verſetzen. Sortierzylinder. Der Sortierzylinder wird aufgedreht, damit die eingeklemmten Körner herausfallen. Gelöſte Win⸗ dungen müſſen ſofort vom Handwerker nachgebunden und ver⸗ lötet werden. Reparaturen am Sortierzylinder ſind teuer. Deswegen ſoll man dieſen beſonders gut pflegen. Aus der Abſtreichbürſte ſtreift man die letzten Körner heraus, ſonſt nagen Mäuſe die Bürſten an. Rahmen und Fahrgeſtell. Schmutz aus ſämtlichen Rahmen⸗ ecken herauskratzen. Bei Neuanſtrich der Maſchine, der bei Holzmaſchinen beſonders wichtig iſt, gerade auf diefe Stellen achten. Wenn erſt die Geſtellzapfen loſe oder gar angefault ſind, wird die ganze Maſchine wertlos. Waſſerwaagen ſind kein Luxus, ſondern ſollen beim Aufſtellen benutzt werden. Auch ſie müſſen in Ordnung ſein. An Maſchinen, die öfter gefahren werden, das Schmieren der Räder nicht vergeſſen. Die Riemen. Gewebe⸗ und Gummiriemen werden trocken abgehürſtet und ſorgfältig vor Oel, Fett und Brennſtoffen ge⸗ ſchützt. Leoͤerriemen wäſcht man mit lauwarmem Sodawaſſer ab, läßt ſie an der Luft trocknen(nicht aber an der Sonne oder am Ofen!) und walkt ſie mit Riemenſchmiere(Lederfett, Fiſch⸗ tran) gründlich durch. Sind die Riemen an der Maſchine immer richtig geſpannt, ziehen ſie auch einwandfrei durch. Rie⸗ menwachs, Holzteer und ähnliche„Hausmittel“ ſind nur ein Zeichen für ſchlechte Maſchinenpflege. Sie machen außerdem die Riemen brüchig und hart. Nach Ausdruſch Riemen immer wieder von der Maſchine abnehmen und luftig an Balken auf⸗ hängen. Regenſchutz iſt bei Holzmaſchinen dringend nötig. Des⸗ halb wird die Maſchine untergefahren oder mit Planen ab⸗ gedeckt. Je mehr im Freien gedroſchen wird, um ſo öfter iſt die Maſchine zu ſtreichen. Schließlich gilt gerade an der Dreſch⸗ maſchine wie auch ſonſt: Kleine Schäden gleich beheben, ſonſt koſtet die Reparatur ſpäter viel Geld. Jetzt iſt noch Zeit für dieſe Dinge. Wenn das Frühfahr erſt beginnt, wird an die Dreſchmaſchine ja doch nicht mehr gedacht. (Herausgegeben von der Reichshauptabteilung II des Reichsnährſtandes and dem Keichskuratorium für Technik in der Landwirtſchaft, Berlin Wö 9, Hermann⸗Göring⸗Straße 2/3.)— Auskunft erteilen die zuſtändige Landwirt⸗ Für die Landfrau Bäuerlicker Bausfleiß Pflege der Handweberei durch die Webſchule in Kouſtanz Am 5. Februar begann an der Webſchule der Landes⸗ bauernſchaft in Konſtanz am Bodenſee, Schottenſtraße 35, unter Leitung der Sachbearbeiterin 10, Fräulein Lotte Dechend, der erſte Webkurs dieſes Jahres. Es mag erſtaunlich erſchei⸗ nen, daß man im Krieg für eine ausgeſprochen kulturelle Ar⸗ beit Zeit, Energie, Geld und vor allem Material aufwendet. Man iſt jedoch, nachdem die Webſtube zunächſt geſchloſſen wor⸗ den war, zur Erkenntnis gekommen, daß es aus den verſchie⸗ denſten Gründen wichtig iſt, dieſe Arbeit weiterzuführen. Die bäuerliche Kulturarbeit darf durch den Krieg nicht verlorengehen. Der Kampf gegen die Land⸗ flucht dauert auch während des Krieges an, und dazu gehört vor allem das Beſtreben, das Leben auf dem Lande nicht nur ſchwere, mühſame Arbeit ſein zu laſſen, ſondern die bäuerliche Eigenart und ſchöpferiſche Freude am Schönen zu neuem Le⸗ ben zu erwecken und im Geiſt unſerer Zeit weiter zu ent⸗ wickeln. Beſonders gilt das für das Kleid der Bäuerin. Die bäuerliche Frau von der Sklaverei der Mode zu befreien, ihr ein Kleid zu geben, das zu ihrer Eigenart paßt, iſt eben⸗ falls die Aufgabe unſerer Zeit. Die Weiterentwicklung des Trachtenweſens liegt im übrigen durchaus im Sinne der Kriegswirtſchaft. Wer ein gutes, noch dazu handgewebtes Trachtenkleid hat, hat es für Jahre und braucht nicht jedes Jahr eine große Aenderung vorzunehmen, oder gar ein neues zu kaufen. Das wiſſen die, die immer Tracht getragen haben, jetzt beſonders zu ſchätzen! Das wird auch manche Frau dazu bringen, ihre Punkte für ein ſolches Kleid anzulegen, ſich ein ſolches Kleid weben zu laſſen. 5 Der Krieg hat manche Augen geöffnet, manche Dinge ins richtige Licht gerückt. So, wie der Städter gelernt hat, nach dem Himmel zu ſchauen, zu überlegen, wie es um die Ernte ſteht, ob der Bauer genug Hilfskräfte hat, um ſie zu bergen, ſo hat plötzlich der bäuerliche Hausfleiß, im beſonderen die Handweberei, eine neue Bedeutung bekommen. Die Jungbäuerin, die ſeither für oͤen Schatz im Wäſcheſchrank ihrer Mutter vielleicht nur ein verächtliches Lächeln hatte, für die in der Stadt gekaufte, abgepaßte, womöglich maſchinen⸗ geſtickte Wäſche das Ideal war, ſteht jetzt hinter der Mutter, wenn ſie ſich daran zu ſchaffen macht, ſchmeichelt und ſucht ihr davon abzubetteln. Sie ſoll davon haben. Aber nie wieder darf ſie dieſe Dinge verachten. Sie ſoll begreifen, daß es ihre Aufgabe iſt, die Bauernkultur, die ſich darin aus⸗ drückt, weiter leben zu laſſen! Aus dieſem Grunde ſoll ſie ſelbſt weben lernen, nicht etwa, um die ganze Wäſche, die ſie für ihre Ausſteuer braucht, ſelbſt zu ſpinnen und zu weben leine ſolche Vergeudung von Arbeitskraft duldet unſere Zeit nicht mehr), ſondern um frei zu werden vom Geſchmack an⸗ derer Menſchen, um das, was in ihr ſteckt an ſchöpferiſcher Kraft, zu entdecken, daß ſie einmal ihr eigenes Heim geſtalten kann, ſo wie es ihr und ihrem Weſen entſpricht. Dazu kommt dann noch, daß in manchem Bauernhaus Ma⸗ terial liegt, unverſponnene Wolle, unverſponnener Flachs oder Stoffreſte, aus denen man Flickenteppiche weben könnte. Wenn die Bäuerinnen dieſes Material an eine der Webſtuben der Landesbauernſchaft ſchicken, kann es ihnen verwebt werden, wenn ſie es nicht dort ſelbſt ſpennen und weben wollen. Gegen Punkte und Bezugſcheine können Aufträge für Kleiderſtoffe, Vorhänge, Tiſchtücher und dergleichen angenommen werden, auch ohne daß Material zur Verfügung geſtellt wird. Au s⸗ kunft erteilt die Webſchule in Konſtanz. Ein Webkurs an der Webſchule in Konſtanz dauert 14 Tage, auf beſonderen Wunſch auch länger. Nähere Aus⸗ kunft erteilt die Webſchule ſelbſt oder die Abteilung 1 C der Landesbauernſchaft Baden, Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16. Der Nationalſozialismus hat ſchöpferiſchen Bauerngeiſt zu neuer Entfaltung und uralte Bauernkultur zu neuem Leben erweckt. Hierbei auf allen Gebieten, bei allen Fragen zu hel⸗ fen, iſt die Aufgabe der Beratungsſtellen für das Woh⸗ nen auf dem Lande, die es im Bereich jeder Kreisbauernſchaft gibt, vor allem aber der„Bäuerliche Heimarbeit“ e. G.m. b. H., Karlsruhe, die in enger Zuſammenarbeit mit der Abteilung 10 der Landesbauernſchaft ſteht und die Aufgabe hat, bäuerliche Heimarbeit jeglicher Art ſo zu entwickeln, daß die Dinge, die zum Hausrat und zur Kleidung des Bauern gehören, auch tatſächlich wieder hergeſtellt werden und zwar ſo, daß ſie ſchön ſind, zweckmäßig, und den Anforderungen der heutigen Zeit ſchaftsſchule und Wirtſchaftsberatungsſtelle. Sie aner konnt entſprechen. 7 5 Mui Mill, durch die enotme leistungsföhigkeit, den überraschend geringen Brenastoffverbrabch und die longe lebens dobet, bei Verwendung von Brigitta Weiſſe. 8 Blick auf den Markt Ooſt und Gemüſe. Durch die vorübergehend eingetretene wärmere Witterung war es möglich, die Auslagerung von Aepfeln in abge⸗ legenen Lagern vorzunehmen und den Märkten zuzuführen. Obwohl die Anſprüche der Verbraucherſchaft groß waren, konnte eine zu⸗ friedenſtellende Verſorgung durchgeführt werden. Die Zufuhren an Apfelſinen und Mandarinen haben im Rahmen der Vorwoche ange⸗ halten. Bei Gemüſe ſtanden nach wie vor Weiß⸗, Rot⸗ und Wirſing⸗ kohl aus Holſtein im Vordergrund. Auch einige Ankünfte aus Hol⸗ land waren zu verzeichnen. Die Ware fand lebhafte Aufnahme und die Verſorgung kann als befriedigend bezeichnet werden. Möhren, Rote Rüben und Meerrettich waren in geringem Umfange am Markt. An Friſchgemüſe kamen unbedeutende Mengen Feldſalat und Kreſſe zur Anlieferung. Ferner ſtanden Blumenkohl und Endivienſalat aus Italien zur Verfügung. Neue Ankünfte von Speiſezwiebeln haben die Verſorgung geſichert. Kartoffeln. Es waren einige Zufuhren aus dem Baulande und aus Bayern zu verzeichnen, die eine geringe Entlaſtung des Marktes zur Folge hatten. Durch die neu einſetzende Kältewelle ſtoßen wei⸗ tere Verladungen auf die bekannten Schwierigkeiten. Milch und Fett. Mit dem weiteren Anſteigen der Milchanliefe⸗ rungen iſt auch eine Erhöhung der Buttererzeugung zu verzeichnen. Im Trinkmilchverbrauch bewegte ſich die Kurve leicht nach oben, wo⸗ gegen der Verzehr von entrahmter Friſchmilch normal geblieben iſt. Vieh. Der Auftrieb an Großvieh, Kälbern und Schweinen zu Schlachtzwecken war ausreichend. Bei Ferkeln und Läufern machte ſich beim Marktgeſchehen noch die Wetterlage bemerkbar. Bei der Mehrzahl der Märkte konnte der Auftrieb abgeſetzt werden. Die Preiſe haben angezogen. Im Nutzviehgeſchäft wurde mit Rückſicht auf die Witterung der Abſatz von Hof zu Hof bevorzugt. Fiſche. Die Seefiſchverſorgung geſtaltete ſich auf Grund regel⸗ mäßiger Zuteilungen befriedigend, wenn auch der Bedarf nicht voll gedeckt werden konnte. Süßwaſſerfiſche kamen noch nicht an den Markt, dagegen gab es in zufriedenſtellendem Umfang Räucherwaren. Getreide und Futtermittel. Die Getreideablieferung ſteht nach wie vor unter dem Einfluß der Witterung. Die im Erzeugergebiet lie⸗ genden Mühlen können laufend kleinere Poſten von Brotgetreide aufnehmen. Es finden auch Verladungen auf dem Schienenwege ſtatt. Für Weizen und Roggen beſteht laufendes Kaufintereſſe. Die Verſorgung der Großmühlen iſt weiterhin geſichert. An Braugerſte find die Umſätze geringfügig. Ablieferungen erfolgen hauptſächlich aus früheren Verpflichtungen. Induſtriegetreide und Futtergetreide werden gerne abgenommen. Die Ablieferungen erfolgen aber größten⸗ teils an Wehrmachtſtellen oder Miſchfuttermittel betriebe. Die Mehl⸗ verſorgung iſt gut und die notwendigen Transporte werden laufend durchgeführt. Der Futtermittelmarkt bewegt ſich im Rahmen der Zuteilungen. Wieſen⸗ und Kleeheu werden laufend an die Wehr⸗ macht abgeliefert. Stroh iſt geſucht. Großhandelspreiſe auf den badiſchen Wochengroßmärkten Karlsruhe, 9. Febr. Rotkraut 50 kg 7.758,42 RM.; Rotkram Holl.) 50 kg 8,.— RM.; Weißkraut 50 kg 6,20—6,50 RM.; Weiß⸗ kraut(holl.) 50 kg 6,50 RM.; Wirſing 50 kg 7,50—9,20 RM.; Wir⸗ ſing(holl.) 50 kg 7,50 RM.; Karotten 50 kg 6,.— bis 6,50 RM.; Rote Rüben 50 Kg 6,50—7,.— RM.; Feldſalat 50 kg 110,— RM.; Kreſſenſalat 50 kg 110. RM.; Meerrettich 50 Kg 40,.— RM.; Sel⸗ lerie 50 kg 25,— bis 30,— RM.; Zwiebeln 50 kg 8,50 RM.; Tafel- äpfel(inl.) 50 Kg 18,.— bis 27,50 RM.; Tafeläpfel(ſchwed.) 50 kg 22,07 RM.; Tafeläpfel(jugofl.) 50 kg 27,78 RM.; Kochäpfel 50 kg 12,50—18,.— RM.; Tafelbirnen 50 kg 20,.— bis 23.— RM.; Koch⸗ birnen 50 kg 17,50 RM.; Zitronen(ital.) Stück 0,025 0,03 RM. Freiburg, 10. Febr. Kartoffeln(gelbe) 50 Kg 3,50 RM.; Kartoffeln (weiße) 50 kg 3,20 RM.; Kartoffeln(blaue) 50 kg 3,20 RM.; Blu⸗ menkohl(ausl.) Stück 0,20 RM.; Rotkraut 50 kg 7,85 RM.; Weiß⸗ kraut 50 kg 6,.— RM.; Weißkraut(ausl.) 50 kg 6,67 RM.; Wirſing 50 kg 7,.— RM.; Gelbe Rüben 50 kg 7. RM.; Weiße Rüben 50 kg 5,.— bis 6,.— RM.; Bodenkohlraben 50 kg 8.— RM.; Endivienſalat (ital.) Stück 0,14 RM.; Feldſalat 50 kg 100.— RM.; Zwiebeln 50 kg 8,16 RM.; Tafeläpfel(inl.) 50 kg 21.— bis 30,.— RM.; Tafeläpfel (jugoſl.) 50 kg 24,.— bis 25,— RM.; Kochäpfel 50 kg 10,44 RM.; Apfelſinen(ital.) 50 kg 15,35 RM.; Zitronen(ital.) Stück 0,05 bis 0,06 RM. Ferkel⸗ und Läufermärkie 1„ 7. Febr. Läufer 60—72 RM. Abſatz ſchleppend, Ueber⸗ and. Mannheim, 8. Febr. Ferkel über 6 Wochen 42—72 RM. Läufen 120 RM. Abſatz ſehr lebhaft. Raſtatt, 8. Febr. Ferkel bis 6 Wochen 25—36 RM. Ferkel über 6 Wochen 3880 RM. Läufer 100—110 RM. Abſatz mittelmäßig, Ueberſtand. 5 Tengen, 9. Febr. Ferkel bis 6 Wochen 2536 RM. Ferkel über 6 Wochen 3850 RM. Abſatz gut, Ueberſtand. Donaueſchingen, 10. Febr. Milchſchweine 23—42 RM. Läufer 58—110 RM. Abſatz ſehr lebhaft. 76 Freiburg i. Br., 10. Febr. Ferkel bis 6 Wochen 20—28 RM. Ferkel über 6 Wochen 28—40 RM. Läufer 6080 RM. Abſatz ſehr lebhaft. Offenburg, 10. Febr. Ferkel bis 6 Wochen 30—45 RM. Abſaß ſehr lebhaft. Weinheim, 10. Febr. Ferkel bis 6 Wochen 30 RM. Läufer 56 bis 84 RM. Abſatz ſehr lebhaft. Würzburg, 10. Febr. Ferkel(kleine) 28—38 RM. Ferkel(mitt⸗ lere 40—50 RM. Ferkel(ſchwere) 52—65 RM Läufer(eichte) 85—95 RM. Läufer(mittlere) 100—110 RM. Läufer(ſchwere) 113 bis 135 RM. ft. Bühl, 12 95 RM. 0 Haslach i. K., 12 fer 5490 RM. Boxberg, 1 6 Wochen 0 1 Die Preiſe verſtehen ſich je Paar. 6 hen 4062 RM. Läufer 70 bis erſtand. Ferkel über 6 Wochen 20 40 RM. Läu⸗ 70 1 Hreistafel für den Monat Sebruar 1940 Herausgegeben von der Marktberichtſtelle Die Getreide⸗, Heu⸗, Stroh⸗ und Schlachtviehpreiſe werden, ſolange ſie unverändert bleiben, nicht wiederholt, deshalb heutige und künftige Veröffentlichung en aufbewahren. 2 1 4827 auf den Großmärkten Mannheim. Karlsruhe. Freiburg, den Mittelmärkten auf den ci A D 2 prei 2 Verteilungsſtellen, ſowie außerhalb der Märkte und Verteilungsſtellen in Reichsmark je 50 kg Lebendgewicht. I. Festgesetzte Preise. A. Die feſige etzten Marktpreiſe für Rinder. Kälber. Schafe und Schweine betragen: Großmärkte Ochſen Bullen Kühe Färſen 2 b 0 5 d 2 1 b U 0 d a b c d 2 9 a f 0 4 Manuhem 3 8-—&6.5 f,5-2.5 29.5-3.5 bis 20.0 45-445 1.5405 2.555 bis 27.0 bis 28,6 Tarlsruhe 435-465 50.5425 295-275 bis 20.0 U. 8-445 fl. 405 275.35.5 bis 20 5 285365 bis 280 Sennen, 8 5 5 bis 29.0 415-1. 35-405 275-55 bis 270 28.5-35.5 bis 28,0 %%% mw; m ß 365 25.5 9% 42 33% 28 bis Lörrach bis bis bis 29,0 bis bis bis 27.0 bis bis bis 250 bis bis bis 28,5 Pforzhein 46.5 42.5 37.5 44.5 40.5 35.5 445 40,5 345 45.5 4% 865 Kälber eee eee eee Schafe Schweine wom 2.1 bis 24. 5. 19440 5 2 D 1 d alu. a2 1 b2 c und 4 2 5 4 3 1 b 5 4 U 4 e bis! g 1 u 11g 2 u h aunheim 60, 53,0 41,0 46, r 5 —— 0 bis bis bis 3 5 15 5 3 5 0„ 55,553,554. 5 51.5 15 19,5 75 55,5 5 5 51 urg 65,0 59,0 50.0 49,0 49,0 19,0 20 380%— 44 25 8 3 8 bis b Miiteimartte K 1 8. 323243„434„„14 3555„„bis„ is„bis e 60.0 53.0 41.0 bis 4,0 46,0 40,, 3¼ bie 515-55551,5.35 551.585 5545.5 5fbis 515 bis 10[bis 55 5 bis 51 Lörrach bis bis bis 400] bis bis bis bis bis bis n beer ee ee e bis„bis„ bis„ bis Pforz ben 65,0 59.0 5000„ 490 490 490 420 420 330% 555.5055 56.0 55.5-—56.0 51,0-55 0ſbis 22.0 bis 500 pis 58,0 bis 822 . 0 e 42 5 54.0. 550 510.250 54, 0.35.0530-5l, ſbis 51. 0 bis 49.0 bis 55 öſbis 510 Sanne Roman von Norbert Pruchhäuler Inbaber aller Rechte: Ludwig Voggenreiter Verlag Potsdam 5. Fortſetzung „Darf man in Linden nicht von Brautſchan reden?“ warf der Erbacher hochmütig hin. „Doch!“ ſagte der Hainhofer., ſchon im Aufſtehen. Er aing nach der Mitte des Tiſches, wo das Brautpaar ſaß, ſagte ſeinen Dank und wünſchte alles Glück im neuen Stand. Sanne war ehrlich betrübt.„Ihr wollt doch nicht ſchon gehen, Hainhofer?“ uch der Bräutigam ſtand auf und nahm den Bauern am Arm. Sie hatten aber beide nicht gehört, was vorgefallen war und wußten nicht, warum er fort wollte. „Es iſt Zeit für mich“, ſagte der Hainhofer. „Aber Ihr kommt doch wieder?“ „Ich will ſehen...“ 5 Er ging Und ſein breiter Rücken war anzuſehen, als trüge er alle Laſt der Welt. a N Am nächſten Tag exzählte man ſich im Dorf, der Hainhofer babe in aller Frühe eingeſpannt und ſei ins Land gefahren. An der Hochzeitstafel war die Mutter Peters die ſtillſte von allen. Sie trug ein ſchwarzſeidenes Kopftuch um das ſchmale Geſicht und ſah aus als ob ſie einem Begräbnis bei⸗ Sanne durchfuhr es heiß und kalt. Peter nahm ſie lachend am Arm und ſagte:„Holzapfel bleibt Holzapfel, und wenn du ihn in Seide wickelſt. Komm!“ Als der Hainhofer gegangen und das Nachteſſen vorüber war, verlangte die Bäuerin, nach Hauſe gefahren zu werden. Niemand hielt ſie zurück. Der alke Erbacher ſpannte ſelber ein. Aufatmend ſahen alle dem Wagen nach. „Was hat ſie heute früh zu dir geſagt?“ fragte Chriſtian Reuter ſeine Tochter, als er ſie allein in der Stube traf.„die Leute erzählen ſich böſe Sachen.“ „Ach, laß die Leute reden“, erwiderte ſie,„die Suppe. die ich mir einbrscke, löffle ich auch aus.“ Dem Alten war es ſchwer ums Herz.„Wenn ich wüßte, Sanne, daß du bei den Erbachern das Singen verlernſt, ich weiß nicht, was ich dann wünſchen möchte.“ „Wünſch mir Glück! Ich glaube, ich kann es brauchen.“ Am Abend des dritten Tages fuhr das junge Paar mit feſtlichem Geleit in das breite Tor des Erbacher Hofes ein. 3. Der Herbſt ſtreute die letzten Farben und die letzten ſen⸗ nigen Tage über das Land. ſtand wie wehende Fahnen in der klaren Luft, weithin kün⸗ dend, daß wiederum eine Schlacht gewonnen war, mit keinen anderen Waffen als mit Fleiß und Treue. Feier und Nachfeier der Hochzeit waren verklungen. Der Einſtand in Heidheim hatte noch einen Tag und eine Nacht lang die Freudenglocken über dem Dorf läuten laſſen. Verwandte und Bekannte waren gekommen, hatten der jungen Herrin nach gutem Brauch Brot und Salz überreicht und waren da⸗ Der Rauch der Kartoffelfeuer lber wohnte. Es fehlte auch nicht an geflüſterten Andeutungen g 5 5 2 unter den Gäſten und an Aeußerungen des Bedauerns über 5 2515 Haustrunk 1 1 bewirtet 1 Sanne, die mit dieſer Schwiegermutter das Haus teilen ſollte. er Kriegerverein hatte mit Muſik, der Geſangverein mit dem i. e. Ebeſtandslied das übliche Ständchen gebracht. Zuletzt wurde 8 In Wirklichkeit verhielt es ſich ſo daß der Bäuerin das Brot. Mehl und Fleiſch an die Armen ausgekeilt. und alle f debe ie bart micgeſpielt batte. Nach einer ſorgloſen Irgend ruügmten die Fülle der Gaben, aber mehr noch die freundliche * Qufer war ſie an die Seite eines Mannes geſtellt worden, dem Pferde Geberin. J 8 und Jagd über alles gingen. So darbte ſie bei vollen Schüſ⸗(Fortſetzung folgt) 2 ſeln. Sie mochte die Mägde beneiden, die über den Gartenzaun 80 mit ihrem Schatz plauderten, und die wachſende Verbitterung f machte ſie freudlos und hart. Ihre drei Kinder waren nach 2 3 Vater 5 15 357 5 i in die 4 er zweite auf einen Gutshof im Heſſiſchen. ie gingen beide, 8 11 ohne ſich nach der Mutter umzuſchauen. Sie war für ſie wie Unſere Zähne ſind ein lebendiger Teil 19271 9225 3 1 ahnten 3 3 58 Herz nach Liebe 4 itz rie, während ſie zankte, zeterte und ſtrafte. 7 365 d e 1 4 8 155 8 gut 8 e 877 3 des Körpers. Jede Vernachläſſigung er Zähne 1 e nach ihrem ädchennamen den Len'ſchen Holzapfel. m 2 50 tiebſten erwähnte er ſie überhaupt nicht. rächt ſich an unſerer Geſundheit. e er I bis Als ſie am Morgen der Trauung ihre zukünftige Schwie⸗ gertochter im Brautkleid ſah, ſagte ſie, ohne ihr die Hand zu K Vo geben, mit unbeweglichem Geſicht, das einer Maske glich:„Ich habe drei Kinder und doch keines. Du nimmſt mir nichts, ich iber will auch nichts von dir haben. Laß dir von anderen Glück wünſchen. ich weiß nicht, was das iſt.“ 2. Die feſtgeſetzten Höchſtpreiſe für Rinder und Schweine auf den Verteilungsſtellen betragen in RM. je 50 kg Lebendgewicht. Verteilungs- 5 8 5 Schweine(vom 2. 1. bis 24. 5. 1940) ſtellen. ä Ae N 4 8 52 0 4 e bis 1[ glu. i g 2 und h Druchſal bis 15,50] bis 43,50 bis 43,50 bis 44,50[bis 55,— bis 55,— bis 95.— bis 54,— bis 51.— bis 4 bis 55,— bis 51. Offenburg bis 45,50[ bis 43,50 bis 43,50 bis 44.50 bis 55,— bis 55,.— bis 55,— bis 54,.— bis 51,— bis 49, bis 55,.— bis 51,.— a5 Mufti Lahr bis 4550 bis 43,50 bis 43,50 bis 44,50 bis 55,.— bis 55,— bis 55,— bis 54,— bis 51.— bis 49,.— bis 55,.— bis 51,.— Bellingen bis 45,50 bis 43,50 bis 43,50 bis 44,50 bis 55,.— bis 55,— bis 55,— bis 54,— bis 51.— bis 49,— bis 55,— bis 51, Singen bis 45,50 bis 43,50 bis 43,50 bis 44,50 bis 54,50 bis 54,50 bis 54,50 bis 53,50 bis 50,50 bis 48,50 bis 54,50 bis 50,50 Konſtanz bis 45.50[ bis 43.50 bis 43.50 bis 44.50 bis 54,50 bis 54.50 bis 54,50 bis 53.50 bis 50.50 bis 48,50 bis 54.50 bis 50,50 E. Die feſtgeſetzten Höchſtpreiſe für Rinder außerhalb der Märtte und Verteilungsſtellen betragen in RM. je 50 kg Lebendgewicht: 3 Ochſen Bullen Kühe Färſen Folgende Kreiſe gehören zum Preisgebiet: Im I. Die Stadtgemeinden: Franlenthal, Ludwigshafen. Spever. Heppenheim, Preisgebiet] Land⸗ Empl.] Lande Empf.] Land. Empf. Land- Empf. Lampertheim, Virnheim, und die Landkreiſe: Frantenthal Ludwigshafen, vrers ortpreis] preis ortpreis] preis ortpreis] preis ortpreis Mannheim, Heidelberg, Bruchſal. Karlsruhe Raſtatt, Bühl, Kehl,. Offen⸗ burg Lahr, Wolfach. Emmendingen. Freiburg. Müllheim Lörrach. Säckin⸗ 0 e 14.00 4.00 42.00 44,00 II Die 5 ofreiſe: sbach. Sinsheim. Villingen Donaueſchingen und 5 11 43,00 44.50 41.00 42,50 41,00 42,50 42.00 43,50 Wald!: 5 3 4 III 42.50 44.00] 40.50 42.00 40.50 42,00 41,50 43.00 III. Die Landkreiſe: Tauberbiſchofsheim. Buchen. Stockach und Ueberlingen. 8 Die feſigeſetzten Höchſtpreiſe für Schweme außerhalb der Märkte und Verteilungsſtenen betragen in RM. je 50 ug Lebendgewicht: 55 Im a(b. 135 kgu. darüber) bi w. 135 kg u. darüber] b2(120 bis 134,5 fe(100 bis 119,5 kg)] d(80 bis 99,5 kg) e bis f unter 80 Kg 85 5 5.. 1.. 5 Preisgebiet sandprer⸗ 9 sandpreis e Landpreie 1 Landpreis e Landpreis N vandpreis e 1 bis 2.— bis 54.50 bis 52.— bis 54.50 bis 1.50 bis 54.50 bis 50.50 bis 53,50 f 518 47 bis 50.50 bis 40.— bis 18.50 11 bis 51.50 bis 53.50 bis 51.50 bis 53.50 bis 51.00 bis 53,50 bis 50.— bis 52.50 bis 46,50 bis 49.50 bis 44 50 bis 47,50 111 bis bis 53—[bis 51— bis 53.— bis 50,50 bis 53,.— bis 49.50 bis 52.— bis 46.— bis 49.— bis 44.— bis 47,.— 0; fette Speckſauen 2 u. b u. Eber Folgende Kreiſe gehören zum Preisgebiet: In In. i, Ig u de n. Sauen e ee Breisgebiet 1 Empfangs- Landpreis Empſangs⸗ Lampertheim Virnheim, und die Landkreiſe: Frankenthal, Ludwigshaſen, e e ortpreis Mannheim, Heidelberg, Pruchſal. Karlsrube. Raſtau. Hübl, Kebl. Okfen⸗ 8 5 burg, Laht Wolfach, Emmendingen Freibura Müllbeim Lörrach Säckin⸗ 7 b bis 52.— bis 54,50 bis 47,.— bis 50,50 gen und Konstanz,„ 2 5 11 bis 51,50 bis 53,50 bis 46,50 bis 49,50 II. e Mosbach. Sinsheim. Villingen onaue a + 110 bis 51.— bis 53.— bis 46.— bis 49.— III. Die Landkreiſe: Tauberbiſchofsbeim. Buchen Stockach und Ueberlingen ö. 131 Generalverlammlungen Die Bezeichnungen der Tagesordnung ſiehe im Kopf, Folge 6 Samstag, den 24. Februax 1940. Bofsheim, Milch, 8 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 15, 7. 11, 16-22. Der Vor⸗ ſtand: Ullrich, Häfner. 5 Bronnacke, Milch, /8 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1. 2. 4. 5, 7, 11,, 2. Der Vorſtand: Hammel, Egner. N Heidelberg⸗Handſchu she im, L. Sp. u. V. V., 8 Uhr,„Goldener Adler“. T.⸗O.: F er Vorſtand: Rupp, Zimmermann. Ihringen, Milch, 9 Ubr,„Engel“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vor⸗ ſtand: Bühler, Gugel. Neckarburten, L. E. V. G., 8 Uhr,„Reichsadler. T.⸗O.: 1. 2. 4... 11, 21. 22. Der Vorſtand: W. Ludwig III, Raſtert. Ottersborf, Dreſch., 8 Uhr,„Linde T.⸗OD.: 1, 7, 4, 5. 7, 11, 21. 22. Der Vorſtand: Fritz, Reis. Ritters bach, L. E. V. G., 8 Uhr,„Dirſch. V.⸗O.: 1—. 7. 11, 21, 22. Der Vorſtand: Wetterauer, Wind. Spöck, L. E. V. G., ½%½9 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1, 2. 4. D. 1 11. 1., 22. Der Vorſtand: Mangold, Simon. Stebbach. Sp T K., 8 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1. 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand Geiger, Rüber. Waldangelloch, Sp D. K., 8 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11-13, 21, 22. Der Vorſtand: Hagmeier, Nußhag. Weil a. Rh., L K. A. V. 8 Ühr,„Adler“. T.⸗O.:„ ee Firmenänderunga Der Vorſtand: Schöne, Hemmer Sonntag, den 25. Februar 1940 Albert, L. E. V. G., ½2 Uhr,„Waag“. T.⸗O.: 1—5. 7. 11. 16, 21. 22. Der Vorſtand: Hofmann, Rüde Altenheim, Molk., 2 ühr,„Anker“. T.⸗O.: 1—7, 11, 21. 22. Der Vorſtand: Schneider, Uebel. Altenheim, Sp. D K., ½4 Uhr,„Anker“ T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11. 71, 22. Der Vorſtand: Schneider, Lauber. An b. Freiburg i. Br., L. E. B. G., ½s Uhr,„Löwen“. N.: 1, 2, 4,, 7. 11, 14, 21, 22. Der Vorſtand: Lorenz, Stoll. Auggen, L. K. A. V., 2 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1—5, 7. 11, 21, 22. Der Vor⸗ ſtand: Behringer, Sütterlin. Bad Rappenau, Milch, 2 Uhr,„Rathaus“ T.⸗O.: 122. Der Vorſtand: Schmidt, Müller. Bannhiolz⸗Waldhaus, L. E. V. G., ½8 Uhr,„Adler“. E.: 1. 2 1 8, f, 11. 21, 22. Der Borſtand: Thoma, Schmidt. Bettingen, Milch, ½1 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1. 2, 4. 5, 7. 11. 21. 22. Der Vorfſtand: Eirich, Regenspurger Billigheim, Milch, ½3 Uhr,„Rakhaus“. T.⸗O.: 1—5, 7. 11, 2, 2. Der Vorſtand: Lechner, Hoffmann. Bittelbrunn, L. B. A. B., ½3 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 13, 21, 22. Der Vorſtand: Stocker, Maier. Bittelbrunn, Milch, 3 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1-5, 7, 11, 21, 22. Der Vor⸗ ſtand: Reiber, Fehringer. Bonndorf i. O Schw., L. E. V. G., ½3 Uhr,„Krans“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Meier, Durſt. Burgberg, L. E. V. G., 3 Uhr.„Kranz“. T.⸗O.: 1,„., u, ,der Vorſtand: Bertſche, Baumann. Diersheim, L. B. A. B., 8 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5. 7. II, 21, 22. Der Vorſtand: Kreß. Meier 5 Eberfingen, L. E. B G., 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5. 7, 11. 21, 2. Der Vorſtand: Eiſele, Blatter. Friedrichstal, L. E. V. G., 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Fußler, Gorenflo. Gaisbach⸗Wolfhag, F. E. VB. G., 2 Uhr,„Silbernen Stern“. T.⸗O.: 1—5, 1 8. 11, 21, 22. Der Vorſtand: Schappacher, Bähr. Hintſchingen, Milch, 8 Uhr,„Rebstock“. T.⸗O.: 15, 7, 11, 16, 21, 22. Der Vorſtand: Finus, Jud. Hüpfingen, Sp. D. K., ½3 Uhr,„Linde“. T.⸗O.: 1. 2, 4. 5, 7. 11. 12, 21, 22 Der Vorſtand: Fr. Schell, K. Schell. Kappelrodeck, Winzer, ½3 Uhr,„Bahnhaf⸗ Hotel“. T.⸗O.: 1—5, 7. 11. 12. 14. 16, 21, 22. Der Vorſtand: Jülg. Bürk. Kirchen, Sp. D. K., 1 Uhr.„Anker. T.⸗O.: 1—5, 7. 11. 14, 21, 22. Der Vorſtand Herr, Maurer. Kluftern, L. B. G., 3 Uhr,„Traube“. T.⸗O.: 1—5, 7. 11. 21, 22. Der Vor⸗ ſtand: Brielmaher, Weber. Königſchaffhauſen, Milch, 1 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1-4, 0, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Henninger. Müller. Laufen, L. K. A. V., 2 Uhr,„Wilder Mann“. T.⸗O.: 1—5, 7. 11, 14, 21. 22. Der Vorſtand. Riedlin, Dörflinger. Leutershauſen, Milchabſ. 3 Uhr,„Hirſch“. T.⸗O.: 1—8, 7. 11, 21, 22. Der Varſtand: Schmitt, Bürgy Limpach, Sp. D. K., 3 Ühr,„Mohren“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11. 21, 22. Der Vor⸗ ſtand: Jehle, Metzler. Nedberwaſſer, L. E. B G., ½ 11 Uhr,„Neumeier“. T.⸗O.: 1. 2, 4, 8, 7. 11. 21. 22. Der Vorſtand: Klausmann, Hock. Oberhanſen bei Emmendingen, L. E. B. G., 2 Uhr.„Löwen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 8, 11, 13, 14, 15, 21, 22. Der Vorſtand: Metzger Zänglke. Deflingen. L. E. V G., 2 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1. 2, 4, 5, 7. 11. 12, 21, 22. Der Vorſtand: Meter. Helbling. Plittersdorf, L. W. G., 3 Uhr,„Kreuz“. T.⸗O.: 1. 2, 4, 5, 7. 11, 21, 22. Der Vorſtand: Müller. Riel. Neute bei Emmendingen, Sp. D.., 2 Uhr,„Saune“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Beck, Mörder. Riegel, Sp. D. K., 1 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7. 11, 21, 22. Der Vor- ſtand: Deckert, Fehrenbach. Rohrbach bei Donaueſchingen, Milch, 5 Uhr,„Löwen“. T.⸗O.: 1. 2, 4. 5, 7, 11, 21, 22 Der Vorſtand: Fehrenbach, Braun. Roſenberg, Getr.Lagerh., ½3 Uhr,„Löwen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 12. 14. 15, 21, 22. Der Vorſtand: Graſer, Heuberger. Sasbach bei Bühl, L. E. V. G., 3 Uhr,„Brauerei Seiler“. T.⸗O.: 1. 2, 4, 5, 7, —— 21.— eee e Emer. Hüß. ngen a. H., ilch, 8 Uhr,„Schützen T.⸗O.: 1—4, 7, 11. 21. 5 Porſtand: Bechler, Weber. Schmieheim, L. E. B. G., ½2 Uhr.„Brauerei Stöckle“. T.⸗O.: 1. 2, 4, 5. 7. 11, 27. 22. Der Vorſtand: Schillinger. Bauer. Schmieheim, Milch, 3 Uhr,„Brauerei Stöckle“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5. 7, 11, 21. 22. Der Borſtand: Schillinger, Steurer. 5 Schwabhanſen, L. E. V. G., 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7. 11, 13, 21, 22 1 5 Hofmann. 5 tumauern. Sp. D.., ½9 1„„. Bolten Becker 1 Uhr,„Linde T.⸗O.: 1—22. Der Vorſtand: olkertshauſen, Sp. D., 2 Uhr.„Sternen“. T. O.: 1 5 Vorſtand Muffler.. 85 258 s E. 11, 12, 21, 22. t f. en nac een e Sierre T. O.: 1. 2. 4, 8. Wölk. Sp l 1. 9 W. Stköcklin. . D K., r.„Rathaus“. 3 Vorſtand: Strudel, Schwörer. e eee e ee eee Montag, den 26. Februar 1940 Hüſingen, L. K. A. B., ½9 Uhr, abends, 7„O.: 8 Schein. Kul U ends,„Sternen“, T.⸗O.: 14. Der Vorſtand: 132 Generalverſammlungen frühzeitig aufgeben Infolge Raummangels können wir nicht immer bei Auf⸗ gabe der Generalverſammlungen dieſelben in der gleichen Woche veröffentlichen. Wir müſſen deshalb genügend Zeit haben, um eventuell die Bekanntgabe um eine Woche zu ver⸗ ſchieben. Dieſe Tatſache erfordert jedoch, daß uns die Ver⸗ ſammlungsanzeigen etwa 3 Wochen zuvor aufgegeben werden. CCCCCCCCCCCCCCCCCUCUUCUCFCVCbCbCCTCFbCVbVTFTVTVTbTGTVTCT(TVTVT—VT—T—T—T—T—X—T——VAVV—T— Bekanntmachungen 2. Bekanntmachung: Die Milchgenoſſenſchaft Blaſtwald. Amt Neuſtadt, e. G. m. b. H., hat ſich mit uns verſchmolzen. Das Milchgeſchäft wird daher künftig von uns betrieben. Die Gläubiger werven aufgefordert, ſich bei uns zu melden Landw. Ein⸗ u. Verlaufsgenoſſenſchaft Blaſfwald. Amt Neuſtabdt, e. G.m.b. H. Der Vorſtand: Leo Glückler, Joſef Mayer. 2. Belanntmachung: Turch Beſchluß der Generalverſammlung vom 2. April 1939 hat ſich unſere Genoſſenſchaft in eine ſolche mit beſchräutter Haftpflicht umgewandelt und gleichzeitig ein neues Statut für Landw Ein- und Verkaufs- genoffenſchaften angenommen und die Firma emſprechend zeündert. Die Haft⸗ ſumme wurde auf RM 300,.— und der Geſchäftsanten auf RAM. 30.— ſowie die höchſte Zahl der Geſchäftsanteile. auf welche ſich ein Gencſſe beteiligen kann, auf zehn feſtgeſetzt. Die Gläubiger werden hiermit aufgefordert, ſich zu mel⸗ den. Landw. Konfum⸗ u. Abfatzverein Kort e. G. mu. 5 Der Vorſtand: Georg Lutz II. Karl Schweikle Für den zurückgetretenen Treuhänderſtellvertreter Bauer Leopold Mink in Wehhauſen iſt durch richterliche Anordnung Güterinſpektor Oskar Stotz, Salem, als Treuhänderſtellver⸗ treter für die Verwaltung des in Wehhauſen, Gemeinde Bug⸗ genſegel, gelegenen landwirtſchaftlichen Betriebes des Kauf⸗ manns Arthur Zeumer. Mannheim, beſtellt worden. Ueberlingen, den 29. Januar 1940. Amtsgericht. Zur Durchführung der Verordnung zur Sicherung der Landbewirtſchaftung vom 22. April 1937(RGS Bl S. 535) wird Ortsbauernführer Anton Huber in Homberg für 4 Jahre(31. Januar 1944) als Treuhänder für die Verwaltung des in Wahlweiler, Gemeinde Homberg, gelegenen landwirtſchaft⸗ lichen Betriebs des Landwirts Johann Leipert in Wahlweiler. eingeſetzt. Ueberlingen, den 30. Januar 1940. Amtsgericht. Die treuhänderiſche Verwaltung über das land wirtſchaft⸗ liche Beſitztum der Kreszentia Maier in Oberalpfen iſt durch Zeitablauf beendet. Waldshut, den 7. Februar 1940. 1 Amtsgericht 1 Waldshut uNIVESSA 055 UNIVERS AI 7 g dOocCKEN EHE A NASsS8 E12 f Jetzt beizen! Wem es an Leuten mangelt, ſoll möglichſt frühzeitig an die Beizar⸗ beit gehen, bevor die anderen wich ⸗ tigen Frühjahrsarbeiten beginnen. Oder, wer nicht ſelbſt beizen kann, bringt ſein Saatgut am beſten zur Abavit⸗Beizſtelle und verlangt aus; drücklich, daß mit Abavit gebeizt wird. S CHERING A. G. S ER I IN N 65 Abt. Btlenzenschutz uno Schsdtiags bekämpfung unn 80 I 1001 Ein. fd. lumen Sur RNonfirmalion und union Hinmumnmmmmummmm Sie Vorbereitungen für dieſen Tag trifft man. mmmummmmmnmummm Sur Konſitmalion und Kommunion schwarze u. weiße enn SO W/ Anzugstoffe kaufen Sie gut bei Kams nun 78 NennE UST. 25 Tel. 25 Sämaſchinen 1.25 und 1.50 m breit verſchiedene Fabrikate Vielfachgeräte zweireihig ſofort ab Lager lieferbar. Einkaufs Vereinigung fſüdd. Landwirte mb. Karlsruhe⸗Durlach Blumentorſtr. 12 Telefon 62 Zement, Bau- u. Düngekall Torfmull und Huminal Michard nlasstetter, klingen Kohlenhandlung am Stadtbahnhof Tel. 124 Konlirmanden- Anzüge 29.50 38.— 38.— 43.— 48. 36. 52. neue, moderne Form, gestreiſt und einfarbig Komm UnlOon-Angüge gu 29.50 20.50 23.— zweireihig mit Gurt und weißem Kragen 26. 1 beim Rathaus Du ſollſt Vorbild ſein, beweiſe es durch Dein Opfer für die NS. Alle landwirtsch. Geräte Sezen zug fes 0 preiswert und gut in groler Auswahl, bei Melang& Steponatn, Durlach, Adoff-Hitler-Str. Guſtav Waſſerkampf Haus⸗ und Küchengeräte K AuF Haus bdugrach— und Porzellan Adolf⸗Hitler⸗Straße 52, Feruruf 490 pielwaren Genoſſenſchaftliche Bedarfsdeckung für den Haushalt durch Jerbrauchergenoſſonſchaft Baden⸗Paden e. ö. m. h. 9. Deutſcher Bauer, ſpare beizeiten! Sparen bringt Dich vorwärts und bewahrt vor drückenden Schulden. 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Amt Raſtatt Rheinbiſchofsheim mit Zweigſtellen Freiſtett, Oppenau Scherzheim und Bi 8 Wiuftatt Pforzheim Wolfach 133 —— Ein Frühbe gehört dazu zu jedem Nutzgoften oder Gemòõsegorten. bes frühbeet ein nützlicher Helfer Markt- und Viehanzeigen 1 „Auf Grund der Anordnung über die Regelung der Einfuhr von Nutz. un Zuchtvieh in das Gebiet der Landesbauernſchaft Baden iſt die Eimuhr von U ſchwarzbuntem(bw. rotbuntem, e nach Fall) Vieh nur in beſtimmte SGe⸗ A meinden geſtattet. Nihere Auskunft hierüber erteilen die Landes bauernſchaft und die Kreisbauernſchaften. Zuwiderhandlungen ſind ſtrafbar Aadauaunnandnuddun nnn f Landesverband badiſcher Ninderzüchter J. andes- Poldenversteigetüg im Rarlsruhe(Gottesauer Kaſerne) am Donnerstag, den 7. März 1940 vormittags 11 Uhr Die amtliche Sonderkörung findet am Tage vorher, am Mittwoch, den 6. März 1940, um 13 Uhr ſtatt. Auftrieb etwa 60 Sunsbullen, Gemeinden und ſonſtige Kaufliebhaber werden aufgefordert, den Bedarf an Zuchtbullen bei der Hauptgeſchäftsſtelle des Landesver⸗ bandes badiſcher Rinderzüchter, Karlsruhe, Beiertheimer Allee 19, an- zumelden. Perſonen aus dem Sperr- und Beobachtungsgebiet iſt der Zutritt verboten. Es wird empfohlen, einen Perſonalausweis mitzubringen. Verſteigerungsverzeichniſſe erhältlich durch die Hauptgeſchäftsſtelle des Landesverbandes badiſcher Rinderzüchter, Karlsruhe, Beiert⸗ heimer Allee 19. ſſſeaaaaaaaaaſpaddaaaggagadggaagaacaacaddaaaga ſind die Anregungen Wertvoll aus dem Anzeigenteil deines Wochenblattes Aaanunuunnunmuunanandnanannaatadaumonnmanunne NH HauyHNER · ER RuN NW 7 · lutsENSNR. Schrotmühlen⸗ Walzen aller Art und Größe ſchärft als Spezialtenm J. Früh Söhne, Möhlenbauanstaht uud Walzenrifilerel, Sasbach, Station Achern Für Oberbaden: Walzenrifflerel Tibl- mühle in Gottenheim bei Freiburg. begen Mugerkeit dada venochen Sie die dewähf tes. 8 5 St.-Martin-Dragess. Meist in 2 5 wird immer größer, wenn Sie ein sch! i des Br band tragen. kurzer Leit merkliche Gewichts- IN 4 Es kann auch Bruchei tsteh Fragen Sie Ihren Art. zunahme, vollere Körperformea. frisches Aussehen, stärken Arbeits- dea e e Floße Inſterürger Zuchtviehauktion ker(Itach) 6.50 M. Prospekt gratis Nat ihnen dieser ein Bruchband empfohlen, dann kommen Sie zu mir. Sie werden überrascht sein, wie leicht und bequem sich Ihr Bruch zu- rückhalten läst, ohne starren Eisenbügel und wie viele Leidensge-— 2 vossen sich mit Hilfe meiner Spezialausführungen sogar geheilt haben.] Packs, 2.50 K., U. a. schreibt Herr Franz Siegesmund, Glasermeister und Landwirt] H. Könier. pharm. Früpsrats. Seestr. 51, Berfin 55% 0 ft 10 1 1 aus Friedrichshain am 25. 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