. recht Schriftleitung: Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16. Fernruf 8280.— Unverlangte Manufkripte werden nur bei Rückporto zurückgeſandt. Der Abdruck ſämtlicher Ar⸗ tikel iſt nur mit beſonderer Genehmigung der Schriftleitung geſtattet.— Anzeigenannahme: Karlsruhe, Ettlinger Straße 12. Fernruf 4082. Zuſchriften nur nach Karls⸗ ruhe, Poſtfach 187. Anzeigenſchluß: Montag mittag. Das Wochenblatt erſcheint jeden Samstag. Folge 11, 108. Jahrgang Verlag: Reichsnährſtand Verlags⸗Geſ. m. 5. H., Zweig⸗ niederlaſſung Baden, Karlsruhe. Fernruf 4082/83. Be⸗ zugspreis monatl. 50% frei Haus l(einſchl. 6,14 N Poſtzeitungsgebühr und 6 N Huſtellgebühr). Bezugs⸗ abbeſtellung muß durch den Bezieher ſchriftl. beim Verlag zum Vierteljahresſchluß bis ſpät. am 20. des letzten Quar⸗ talsmonats erfolgen. Alle Zahlungen an Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 18830 od. an die Bad. Landw.⸗Bank Karlsruhe. Karlsruhe, 16. März 1940 Unsere Parole lautet: 5—.— Jetzt Zeichnung: Golling II III IV Warum Mmilckerzeugungsſckhlacht? Die Sicherung der Fetitverſorgung Von Dr. Brummen baum, Reichshauptabteilungsleiter II, Berlin l Reichsbauernführer Darrs hat ſoeben die geſamte deutſche Landwirtſchaft im Kampf gegen die Fettblockade zur Milcherzeu⸗ gungsſchlacht aufg zur für Ernährung und Landwirtſchaft und erufen. Zur Durchführung dieſer verſtärkten Maßnahme im Rahmen der Erzeugungsſchlacht hat der Reichsminiſter Reichsbauernführer unter der Parole„Kampf der Fettblo cka de“ eine beſondere An⸗ ührung dieſer Milcherzeugungsſchlacht erlaſſen(Verkündungsblatt des Reichsnährſtandes Nr. 21 vom 8. März), d bie Pildaung van. Milelenſennesauslchäfſen und einen allgemeinen Milchleiſtungswettbewerb der Landwirtſchaft, vor ſieht. Damit iſt auf dem entſcheidendſten Abſchnitt der Ernährungsblockade dieſes Krieges die Gegenoffenſive eröffnet, die mit dem Einſatz aller irgend⸗ wie zu mobiliſterenden Energien in der Praxis geführt werden muß. Aus dieſem Anlaß veröffentlichen wir nachfolgenden grundſätz⸗ lichen Artikel aus berufener Feder, der das Geſamtproblem und die akute Aufgabe für alle in der Milchwirtſchaft Tätigen zeigt. Die deutſche Fettverſorgung ruht im weſentlichen auf drei Pfeilern: 1. der Milcherzeugung, 2. der Schweinemaſt, 3. dem Oelfruchtanbau. Die Oelfrüchte liefern je Flächeneinheit die größten Fettmengen. Ihr Anbau wird jedoch in unſerem Klima aus verſchiedenen Gründen ſtets begrenzt bleiben, wenngleich in dieſem Jahre eine Ausdehnung auf 200 000 Hektar unbedingt notwendig iſt. Die Schweinemaſt iſt für die Fettverſorgung von großer Wichtigkeit, noch größer iſt jedoch ihre Bedeutung als Fleiſchlieferant. Es iſt daher unter den gegenwärtigen Verhältniſſen wichtiger und richtiger, Fleiſch⸗ ſchweine zu mäſten. Die zweifellos bedeutſamſte Fett⸗ quelle ſtellt die Milchviehhaltung dar. Es war daher ſtets eine der wichtigſten Aufgaben der Erzeugungs⸗ ſchlacht, die Leiſtungen unſerer Kuhbeſtände planmäßig zu ſtei⸗ gern. Das Tierzuchtgeſetz, die Pflichtmilchkontrolle und zahl⸗ reiche andere Maßnahmen dienten dieſem Zweck. Die bisher auf dieſem Gebiet erzielten Erfolge ſind ſehr beachtlich, gelang es doch, in wenigen Jahren trotz eines Rückganges der Oelkucheneinfuhren um rund 50 v. H. die Milcherzeugung um mehr als 1 Milliarde Kilo⸗ gramm zu ſteigern! Der Leiſtungsanſtieg wäre zweifel⸗ los noch weſentlich größer geweſen, wenn nicht in den Jahren 1938/39 die Maul⸗ und Klauenſeuche einen gewiſſen Rückſchlag gebracht hätte. Im Kriege kommt es nunmehr, wie Generalfeldmarſchall Göring in ſeiner großen Rede an das deutſche Landvolk be⸗ tonte, darauf an, die Fettfront ſo unerſchütterlich zu machen, daß die Blockadehoffnungen der engliſchen Plutokraten end⸗ gültig daran zerſchellen. Da die Milch die wichtigſte Fettquelle darſtellt, müſſen wir uns bemühen, unſere Arbeit auf dieſem Sektor in verſtärk⸗ tem Maße auszurichten. Aus dieſem Grunde hat auch der Reichsernährungsminiſter und Reichsbauernführer R. Walther Darré das deutſche Landvolk zur Milcherzeugungsſchlacht aufgerufen. Die näheren Einzelheiten bringt die An⸗ ordnung zur Durchführung der Milcherzeugungsſchlacht vom 6. März 1940. Damit wird entſprechend ihrer Bedeutung für die geſamtdeutſche Ernährungswirtſchaft die Milcherzeugung an die erſte Stelle aller Erzeugungsſchlachts⸗ aufgaben gerückt. Zweifellos gibt es in faſt allen Betrieben noch Möglich⸗ keiten zur Steigerung der Milchablieferungen. Als Sofort⸗ maßnahme ſei hier entſprechend der Forderung des General⸗ feldmarſchalls Göring die Einſparung von Milch in den Er⸗ zeugerbetrieben genannt. Daneben kommt auf längere Sicht der Steigerung der Milcherzeugung eine gleich⸗ große Bedeutung zu. Die ſparſame Verwendung von Vollmilch in den Betrie⸗ ben der Milcherzeuger und die erhöhte Milchablieferung an die Molkereien fällt für die Buttererzeugung ganz beſonders ſchwer ins Gewicht. Hier liegt eine Reſerve, die ſofort aus⸗ geſchöpft werden kann und muß. Neben dem Erſatz von Vollmilch im Haushalt des Milcherzeugers und ſeiner Ge⸗ folgſchaft durch Magermilch ſollte man überall dazu über⸗ gehen, die erſten ermolkenen Liter Milch jeder Kuh, die be⸗ kanntlich fehr fettarm ſind, für den eigenen Betrieb zu ver⸗ wenden und die ſehr fettreiche, reſtliche Milch an die Molkerei zu liefern. Dieſe einfache Maßnahme— die im Augenblick noch im Gegenſatz zum Reichs milchgeſetz ſteht, deſ⸗ ſen Aenderung aber in Kürze zu erwarten iſt— ermöglicht einerſeits die fettreichere Milch den Molkereien zuzuführen, anderſeits dem Milcherzeuger eine höhere Einnahme. Die bisher in der Aufzucht verwandten Milchmengen laſ⸗ ſen ſich in manchen Gebieten zweifellos noch herabſetzen, ohne eine Beeinträchtigung der Entwicklung der jungen Tiere be⸗ fürchten zu müſſen. Dabei haben ſich Wirtſchaften, die Zucht⸗ vieh zum Verkauf bereitſtellen, die gleichen Beſchränkungen wie die anderen Betriebe aufzuerlegen. Die vielfach noch üb⸗ liche Verfütterung von Vollmilch bei der Vor⸗ bereitung zum Verkauf auf Zuchtviehveran⸗ 5 und Körungen hat in Zukunft un⸗ Die Schriftleitung. bedingt zu unterbleiben! Ich werde in Zukunft mein beſonderes Augenmerk darauf richten, daß keine getriebenen und gemäſteten Jungbullen auf den Auktionen erſcheinen. Recht erhebliche Möglichkeiten zur Milcheinſparung bietet endlich das frühzeitige Abſtoßen der zum Schlachten beſtimmten Käl⸗ ber. Schlachtkälber mit Vollmilch zu mäſten, iſt unter den ge⸗ genwärtigen Verhältniſſen unbedingt abzulehnen. Die Kälber ſollten vielmehr im Alter von 8 bis 14 Tagen auf den Markt gebracht werden. Die Abnahme der ſo frühzeitig angebotenen Kälber zu den angeordneten Preiſen iſt gewährleiſtet. Die gleiche Sparſamkeit mit Voll⸗ und Magermilch hat in der Ferkelaufzucht und Schweinemaſt zu walten. Jeder ſollte beim Wort„Milch“ eben immer wieder daran denken, daß ſie der ſtärkſte Eckpfeiler im Kampfe gegen die Fett⸗ blockade iſt. Die Steigerung der Milcherzeugung läßt ſich nicht in we⸗ nigen Monaten durchführen, ſondern ſie iſt als eine entſchei⸗ dende Aufgabe auf längere Sicht zu betrachten. Da wir uns während der Dauer des Krieges mit einem weiteren Rückgang der Oelkucheneinfuhren aus Ueberſee abfinden müſſen, wird ſich eine Steigerung der Milcherzeugung nur durch einen ver⸗ ſtärkten Ausbau der wirtſchaftseigenen Fut⸗ tergrundlagen und eine Verbeſſerung der Füt⸗ terungstechnik unter dem Geſichtspunkt der verſtärkten Fütterung nach Leiſtung erreichen laſſen. Aber auch richtige Haltung und Pflege der Tiere. wobei ich beſonders auf die Klauenpflege hinweiſe, einwandfreies Melken und ſachgemäße Euterpflege ſowie planmäßige Leiſtungszucht tra⸗ gen mit dazu bei, die Milchleiſtungen unſerer Kühe beachtlich zu ſteigern. Von beſonderer Wichtigkeit erſcheint mir endlich eine vernünftige Anpaſſung der Viehbeſtände an die gegebenen Futtergrundlagen. In zahlreichen Betrieben wird es ohne Frage noch möglich ſein, die Zahl der Milchkühe zu erhöhen. Dies kann u. a. durch einen weitgehenden Erſatz der Maſtochſen und ⸗rinder durch Milchkühe geſchehen. Mit demſelben Nachdruck ſind fedoch überſetzte Viehbeſtände, denen die entſprechenden Futtergrundlagen fehlen, auf ein vernünf⸗ tiges Maß zurückzuführen. In wenigen Wochen wird über die Molkereien an alle Milcherzeuger eine kleine Fibel zur Verteilung kommen, die in luſtigen Verſen und Bildern auf alle Fragen der Fütterung, Haltung und Pflege der Milch⸗ kühe eingeht. Ich empfehle ſchon jetzt, dieſe Broſchüre mit be⸗ ſonderer Aufmerkſamkeit zu leſen. Generalfeldmarſchall Göring hat von uns auf dem Fett⸗ gebiet ganz beſondere Anſtrengungen verlangt. Durch Er⸗ höhung des Milchpreiſes und ausreichende Oelſaatenpreiſe ſind die Vorausſetzungen zur Leiſtungs⸗ ſteigerung auf dieſem Gebiet geſchaffen worden. Ich zweifle nicht, daß jeder Bauer und Landwirt der Parole unſeres Ge⸗ neralfeldmarſchalls: Macht mir die Fettfront ſtark! mit allen Kräften folgen wird. Damit werden aber die Blockadehoffnungen der engliſchen Imperialiſten endgültig zu Grabe getragen. Candvolk, dieſer Tage kommt Poſt ins Baus Eine wichtige Broſchüre„Die Erzeugungsſchlacht im Kriege“, ging in dieſen Tagen koſtenlos allen badiſchen landwirtſchaftlichen Betrieben zu, der nach dem Appell von Generalfeldmarſchall Göring an das Landvolk beſondere Be⸗ deutung zukommt. Bauern, Landwirte, Landjugend, aber auch Landfrauen und Landarbeiter, beachtet und beherzigt dieſe kurzen Ausführungen von berufenſter Seite, die euch allen wertvolle allgemeine und praktiſche Fingerzeige geben, wie ihr nach eurem Willen und dem Gebot der Stunde durch eigene Arbeit, Einſatz und Leiſtung in der gegenwärtig ſchweren, aber großen Zeit, Volk und Scholle am beſten dienen könnt. e 8 Se S SSS 3 2 . —. Die Politik der Woche Gemütsbekenntniſſe von drüben Im Weltkrieg haben unſere Feinde das deutſche Volk bis zuletzt im unklaren über ihre wirklichen Vorhaben gelaſſen. Sie haben bloß großartige Verſprechungen gemacht, und auf ſie fiel das deutſche Volk hinein. Heute iſt das anders. War die damalige Zurückhaltung nicht unklug, ſo hat man heute nicht einmal mehr dazu die Kraft. Weil man ganz erheblich ſchwä⸗ cher iſt, ja weil man das ſich zuſammenbrauende, vernichtende Unwetter ſchon herannahen fühlt, das man ſelbſt verſchuldete, tönen uns von drüben nun nicht mehr angenehme Falſchheiten entgegen, ſondern aus Angſt ſagt man die Wahrheit. Schonungslos und ſchamlos enthüllen die Kriegstreiber drüben heute ihr Innerſtes, ſagen ſie ganz offen und mit nicht mehr zu übertreffender Brutalität, was ſie mit dem deutſchen Volk von heute vorhaben. Und nicht nur mit dieſem Volk. Es war ja nicht bloß vor ein paar Wochen der engliſche Hetzer Wells, der die rückſichtsloſe Bombardierung deutſcher Städte, die gründliche Zerſtörung Berlins ſowie die Auflöſung des Reiches in ein Bündel von vielen Kleinſtaaten forderte. Wir erinnern uns ja auch noch, daß Premierminiſter Chamber⸗ lain einſt die Hoffnung ausſprach, den Tag noch zu erleben, an dem Adolf Hitler vernichtet ſein würde. Auch aus allerneueſter Zeit liegen eine Fülle von Haßausbrüchen vor, die uns einen eindrucksvollen Blick hinter die Phraſen von Hu⸗ manität und Gerechtigkeit und mitten hinein in die Mördergrube der Plutokratenherzen machen laſſen. Im„Daily Expreß“ forderte der Abgeordnete Wedgwood, deutſche Flieger, die über der Nordſee abgeſtürzt ſeien, möge man doch einfach ertrinken laſſen; deutſche Krieas⸗ und Zivilgefangene möge man als Geiſeln auf engliſche Schiffe ſetzen, man ſolle ſie zum Straßenbau in Frankreich benutzen. Ein Italiener hat dazu eine Antwort gegeben, der wir nichts hinzuzufügen brauchen: Es iſt ein engliſcher Vorſchlag, Ihnen und Ihres Landes würdig, das es immer verſtanden hat, jeden Grauſamkeitsrekord zu ſchlagen, ohne die Miene engelhafter Unſchuld zu verlieren.... Nur ſo weiter! Fordern Sie noch mehr!... Zeigen Sie mit Stolz Gott und den Menſchen das hundertprozentige Spitzenwerk der demokra⸗ tiſchen Ziviliſation!“ Ein anderer Abgeordneter forderte im Unterhaus, deutſche Seeleute, die ihr Schiff vor feindlichem Zugriff verſenken, ihren Dampfern in die Tiefe nachzuſchicken. Ein anderer„Vor⸗ kämpfer der Menſchlichkeit“ macht in der„Daily Mail“ den Vorſchlag, alle noch in England vorhandenen Deutſchen und die Kriegsgefangenen in ein Lager zu ſtecken,„und geben wir ihnen Polen als Wächter! Ich wette, niemand käme mit dem Leben davon.. Wieder ein anderer phanta⸗ ſiert davon, wie herrlich es doch wäre, wenn über Deutſchland eine Typhusepidemie käme. Wenn ſich dann auch ganz Eng⸗ land freuen würde, ſo ſcheint er doch weniger für eine künſt⸗ liche Erzeugung dieſer Seuche zu ſein,„denn die Seuche würde ja nicht an den Grenzen Halt machen.“— Ein kleiner Blu⸗ menſtrauß aus dem Urwald ſinnloſen und ſich überſchlagenden Haſſes. Eine Grauſamkeit grinſt uns da an, von der wir uns kaum eine Vorſtellung machen können. Es iſt gar nicht merk⸗ würdig, daß die engliſche Sprache das Wort„Gemüt“ nicht kennt. Nach ſolchen Gemütsbekenntniſſen Falls es noch nicht bekannt ſein ſollte: England hat auch dieſen Krieg wieder angefangen, um den Völkern Glück und Wohlſtand zu bringen. Eine gewiß unvoreingenommene Illu⸗ Reichsaußenminiſter von Ribbentrop traf Ende vergangener Woche in Rom ein, wo er mit dem Duce und dem italieniſchen Außenminiſter freundſchaft⸗ liche Beſprechungen führte Unſer Funkbild zeigt die Ankunft des Reichs⸗ außenminiſters in Rom, wo er vom italieniſchen Außenminiſter Graf Ciano(rechts) empfangen wurde. Aufn. Weltbild(2) Am Heldengedenktag 1940 legte der Führer im Ehrenmal Unter den Linden einen Kranz nieder. Unſer Bild zeigt neben ihm Großadmiral Dr eh. c. Raeder und Generalfeldmarſchall Hermann Göring, dahinter Generaloberſt von Brauchitſch und Generaloberſt Keitel ſtration dazu brachte jetzt die Sozialabteilung des Genfer Ar⸗ beitsamtes mit der trockenen ſtatiſtiſchen Feſtſtellung, daß es in England 15 Millionen Unterernährte gibt und daß 47 v. H. aller Kinder in England nach Gewicht und Größe unter dem Durchſchnitt ſind. Man ſieht, daß es auch in England Beweiſe genug gibt, warum es in dieſer Sprache das Wort„Gemüt“ nicht aibt. Weitere Beweiſe? Nur einige aus der Fülle der letzten Zeit: Wenn ein britiſches Handelsſchiff an Englands Küſte untergeht, dann ergeht es den Ueberlebenden ſchlecht. Die Schiffahrtsgeſellſchaften lehnen die Unterſtützung ſolcher Schiffbrüchiger ab, weil britiſche Han⸗ delsſchiffe eben bewaffnet ſind. Die Kriegsmarine lehnt ſie ab, weil es Handelsſchiffe ſind. Es iſt alſo niemand„zuſtän⸗ dig“. Die Nahrungsmittelrationen für enaliſche Soldaten in England ſollen gekürzt werden. Warum? Man habe in der Nähe enaliſcher Militärlager viel weggeworfenes Brot und andere Lebensmittel gefunden. Alſo fordern die reichen Klaſſen die Kürzung der Soldaten rationen. Ein Abgeord⸗ neter allerdings teilte dazu dem Ernährungsminiſter mit, die Nahrungsmittel würden nicht weageworfen, weil die Soldaten zuviel davon hätten, ſondern weil„die Qualität zu wünſchen übrig läßt“, wie er ſich noch zart ausdrückte. Kein Wunder! Englands Militär wird von dem Juden Iſidor Salmon verpflegt, der wohl einmal Salomon hieß.„Times“ meldete, daß zum Ausgleich der(bisher doch abgeſtrittenen) ſchweren Verluſte die Fiſcherflotten von Grimsby und bis zum letzten Boot beſchlagnahmt würden, was inzwiſchen geſchah. Damit hat man auf einen Schlag 600 000 Arbeiter brotlos gemacht.— Enaland aber kämpft für Glück und Wohl⸗ ſtand— der Welt! Es hat jetzt nicht nur das Rieſenſchiff„Queen Elizabeth“ die unſichere enaliſche Heimat verlaſſen, um nach tragikomiſcher Fahrt in Neuyork anzukommen, wo auch ſchon ein Großteil des engliſchen Goldes liegt. Sondern auch andere Ratten ver⸗ laſſen das ſinkende Schiff. Dieſer Vergleich wurde in England ſelbſt angeſtellt, nämlich von Phillips im„Daily Mirror“, der ausführlich erklärt, er meine mit den Ratten„fene Wohlgenährten, die ſeit Kriegsausbruch wie Ratten dieſe Küſte verlaſſen haben“. Sie hätten ſich in angenehme neutrale Länder verzogen, wo ſie aber„weiterhin fette Divi⸗ denden aus Schweiß und Blut ihrer Landsleute“ zögen. Ver⸗ löre England den Krieg, dann„werden ſie bleiben, wo ſie ſind, um das dortige Volk auszuſaugen“. Sagt ein Englän⸗ der ſelbſt von der Plutokratenklique, unter denen ſich gewiß 1 55 der 15 Millionen Unterernährten befindet, die Genf Stelle England hat ſich diesmal an vielen Stellen verrechnet. Lloyd George z. B. erklärte, England ſei heute an einer le⸗ benswichtigen Front unvorbereitet— der Ernäh⸗ runasfront. Er hat ſehr recht. Gerade an dieſer Front aber iſt im Gegenſatz dazu Deutſchland nicht zu ſchlagen. Schon viele Engländer haben es ausgeſprochen, daß die Blockade gegen Deutſchland verfehlt ſei. Das iſt richtig, denn dafür bürgt das Landvolk, das dabei iſt, auch den neueſten Londoner Schlager mit der„Fettblockade“ zunichtezumachen. So ſchwere Mehrbelaſtungen das Landvolk hier auch auf ſich nimmt— ſie werden geſchafft, weil ſich dieſes Landvolk daran gewöhnt hat, nicht nur die Schwierigkeiten dieſes Kampfes zu ſehen, ſondern erſt recht die Möglichkeiten. Wir wiſſen ſehr genau, daß wir dieſen Krieg nur gewinnen und mit dem glorreichſten Sieg deutſcher Geſchichte beenden kön⸗ nen, wenn wir den Krieg ernſt nehmen— auch ernährungs⸗ wirtſchaftlich. Und weil wir das wiſſen, werden die Schwierig⸗ keiten auch überwunden, Unſer harter Siegeswille wird feder Not, die noch kommen ſollte, Herr werden. F. L. d 195 Der Neichsnährſtand— keine Exportware Hoffnungsloſe Nachahmungsverſuche der weſtlichen Plutokraten „Täglich erkennen wir an zahlreichen, Anzeichen, wie tief⸗ gehend geſchieden die demokratiſche und die autoritäre Geiſtes⸗ einſtellung ſind. Wüßten wir das aber noch nicht, ſo wäre ein Rundblick aufſchlußreich auf das, was ſich gegenwärtig inner⸗ halb des Bauerntums der verſchiedenen Länder abſpielt. Man kann dabei vorausſetzen, daß das Bauerntum auch keines der kriegführenden feindlichen Länder dieſen Krieg gewollt hat. Franzöſiſche Bauernvertreter haben das noch unmittelbar vor der leichtfertigen Kriegserklärung Englands und Frankreichs an uns, ſehr deutlich geſagt. Mit dem Augenblicke freilich, wo die Mobilmachung befohlen war, änderte ſich auch für ſie die Lage, und etwas anderes war auch gar nicht zu erwarten. Da rückten auch die franzöſiſchen Bauern ſelbſtverſtändlich unter die Fahnen, um ihre Pflicht zu tun., wenn ſie auch ſelbſt dann noch nicht wußten, wo für ſie diesmal eigentlich kämpfen und fallen ſollen. 5 Und doch gibt es einen großen Unterſchied gegenüber Deutſchland. Hier ſteht das Bauerntum in voller Mobil⸗ machung nicht nur an der äußeren, ſondern guch gleichermaßen an der inneren Front. Auch die zu Hauſe Gebliebenen fühlen ſich in dieſem Augenblick als Soldaten, die mit dem Beſtell⸗ gerät in der Hand ihren Krieasdienſt tun. Auch für ſie gibt es jezt nur Diſziplin und Gehorſam gegenüber dem Befehl. Sie empfinden ſich als in Reih und Glied ſtehend mit allen übrigen ſchaffenden Ständen, ſie tragen das Bewußtſein ihrer Kriegs⸗ wichtigkeit am Pflug und an der Sämaſchine genau ſo in der Bruſt, wie der Rüſtungsarbeiter am Hochofen und an der ſllhgumnnnnunmmamammmmmmmnnmmnmgmnmmmanamnnnanm magna Aufruf an die badiſche Land jugend Jeder Bauernjunge, jedes Bauernmädel in eine ordentliche ländliche Berufsausbildung! Das Bauerntum hat heute unendlich große Aufgaben zu erfüllen. Es gilt, die Wehrfreiheit unſeres Volkes zu unter⸗ mauern durch die Nährfreiheit. Dieſe Aufgaben können nur gelöſt werden, wenn die Nach⸗ wuchsfrage auf dem Lande geregelt iſt. Jeder Bauernjunge und jedes Bauernmädel, die in dieſem Winter zur Schulent⸗ laſſuug kommen, vorweg die Tüchtigſten, müſſen erfaßt und einer ordentlichen ländlichen Berufsausbildung zugeführt wer⸗ den. Der Bauernjunge, der einmal auf eigener Scholle Bauer ſein ſoll. das Landmädel, als zukünftige Bäuerin, die ihm als tüchtige Gefährtin zur Seite ſtehen wird, ſollen beide ſchon in jungen Fahren ihre Arbeit gründlichſt erlernen und ſie dadurch lieben und ſchätzen lernen. Nur wer die Arbeit von Grund auf beherrſcht, wird in ſeinem Berufe ſtolze Leiſtungen voll⸗ bringen können, zu ſeiner eigenen Freude und zum Wohle des ganzen Volkes. Die Lan d arbeitslehre für die Jungen, die ländliche Hausarbeitslehre für die Mädels, eröffnen der Land⸗ jugend den Weg in die Zukunft. Der Eintritt in die Land⸗ arbeits⸗ bzw. in die ländliche Hausarbeitslehre erfolgt ſofort nach der Schulentlaſſung und iſt nach zweijähriger Lehrzeit mit abſchließender Landarbeits⸗ bzw. ländlicher Hausarbeits⸗ prüfung beendet. Dieſe Lehre ſoll nach Möglichkeit auf einem ordentlichen Betrieb abgeleiſtet werden, kann aber auch auf dem eigenen Betrieb erfolgen. In jedem Falle muß über den Jugendwart, die Jugendwartin oder auch direkt an die Kreis⸗ bauernſchaft eine Lehranzeige erſtattet werden. Was dem einzelnen Jungen oder Mädel während dieſer Lehrzeit geboten wird, wie ſich die ganze Berufsausbildung auf dieſer Lehre weiter aufbaut, kann bei den genannten Stellen, am beſten bei der Kreisbauernſchaft ſelbſt, erfragt werden. Das Großdeutſche Reich wird ein Bauern⸗ reich ſein. Damit dieſe Erkenntnis des Führers zur Tat⸗ ſache wird, genügt nicht allein eine Regelung des Marktes oder die richtige Düngung des Bodens. Der ewige Beſtand dieſes Reiches hängt vielmehr davon ab, daß eine bauern ⸗ fähige und bauernwillige Jugend ſich zu dieſem Führerwort durch die Tat bekennt. Der elementare Grundſatz unſeres Führers iſt in aller⸗ erſter Linie an die Jugend gerichtet und verpflichtet ſie, ſich durch eine ordentliche Berufsausbildung das Rüſtzeng zu ſchaſ⸗ fen, um mit Baumeiſter ſein zu dürfen an dem Aufbau dieſes Reiches. Auch an die Eltern ergeht der Appell: Schickt eure Kinder gleich nach der Entlaſſung aus der Schule in eine or⸗ dentliche ländliche Berufsausbildung. Heil Hitler! Roth, M. d. R., A 1 der Landesbauernſchaft Baden. Granatendrehbank. Wird eine Parole ausgegeben, ſo gilt nichts anderes, als ſie zu befolgen. 5 Von einer ſolchen Einſtellung kann in den demokratiſchen Ländern keine Rede ſein, wie das überdies die Tatſachen täg⸗ lich beweiſen. Nachdem man ſich dort früher nicht genug luſtig machen konnte über alles, was im Zeichen des„Hitlerfaſchis⸗ mus“ geſchah, haben wenige Kriegswochen genügt, um ſie zu einem völligen Umlernen zu zwingen. Dabei ſtellte ſich heraus, daß ſie alle nichts Beſſeres machen konnten, als das deutſche Beiſpiel nachzuahmen, ſo gut es ihnen eben gelang, und insbeſondere die Gedanken des Reichsnährſtandes haben ſo während des Krieges einen großen Siegeszug mitten in die feindlichen Länder angetreten, und dazu iſt ihnen die Maaginot⸗ linie bereitwillig geöffnet worden. Hierbei zeigt ſich allerdings, daß die Grund ſätze des deutſchen Reichs nährſtandes ebenſo wenig eine Exportware ſind, wie es der National⸗ fozialismus nach dem Worte des Führers in ſeiner Ge⸗ ſamtheit iſt. Die plötzliche und nachahmeriſche Verpflanzung unſeres Ideengutes ſcheitert einfach an dem Mangel an geiſti⸗ ger Vorbereitung und wird in vieler Hinſicht auch auf die Dauer unmöglich bleiben infolge einer ganz andersgearteten ſeeliſchen Veranlagung. Nicht nur in den gegen uns kriegfüh⸗ renden, ſondern auch in einer Reihe von neutralen Ländern haben die Regierungen inzwiſchen Anläufe zu einer An bau⸗ lenkung gemacht. Zum Teil iſt vorauszuſehen, daß ſie in dem beabſichtigten Umfang vorläufig nicht durchgeführt wer⸗ den können, wie z. B. Umbruch von Wieſen⸗ und Weideland zu Acker in England. Aber ſchon das, was gefordert oder nur mit dem Anreiz von Staatszuſchüſſen angeregt wird, ruft viel⸗ fach den heftiaſten Widerſtand der beteiligten Landwirte und ihrer parlamentariſchen Vertreter hervor. So in England und Frankreich, und von den neutralen Ländern namentlich in Hol⸗ land und im ſtärkſten Maße in Belgien. Man iſt überraſcht, wenn man als Deutſcher die Sprache lieſt, die da geführt wird. Andrerſeits ſollte man allerdings in Betracht ziehen, daß hier von der Landwirtſchaft der beteiligten Länder ein etwas zu plötzliches Umlernen gefordert wird. Wenn dieſe erklärt, ſie laſſe ſich eine ſolche Bevormundung nicht gefallen, da dieſe jeder„demokratiſchen Freiheit“ widerſpreche, ſo bleibt ſie nur innerhalb der Gedankengänge, die in dieſen Staaten bisher die allein gültigen waren, und es nach der Verſicherung ihrer Staatsmänner auch in Zukunft arundſätzlich bleiben ſol⸗ len. Nur für die Kriegszeit will man es einmal anders ver⸗ ſuchen, und zwar, ohne es einzugeſtehen, nach dem Muſter des Dritten Reiches, alſo in vollem Gegenſatz zur parlamenta⸗ riſchen Demokratie. Da kann man es menſchlich verſtehen, wenn die Wähler, denen man bisher die Achtung vor dieſen gelobten Freiheiten der parlamentariſchen Demokratie als das höchſte Ideal geprieſen hat, nun ihrerſeits beainnen, ſich ſelbſt als die echten Tempelwächter dieſer Ideale zu fühlen und nicht mitmachen. Sie erklären rundweg, beim Bauer beainne der Begriff der Freiheit vor allem auf ſeinem eigenen Grund und Boden, und falls es ihm ſo gefalle, brauche er auch gar nichts anzubauen, ſondern könne ſeinen Boden brachliegen laſſen. Solche Gedankengänge werden tatſächlich gegenwärtig in Bieren ausländiſchen Bauernblättern i m Tone ehrlichſter Entrüſtung verfochten. Das uns ſelbſtverſtändlich gewordene Bewußtſein der Ver⸗ pflichtung gegenüber der Volksgemeinſchaft, von der wir jeder in ſeinem Stande nur ein verantwortungsgebundenes Glied ſind, kann begreiflicherweiſe nicht aufkommen, wenn man ſich vergegenwärtigt, wie wenia ſich beiſpielsweiſe in Frankreich bis zu dem Augenblick, wo man ihn jetzt wieder braucht, die Volksgemeinſchaft um den Bauern bekümmert hat. Die Ein⸗ gliederung der Leiſtung des Nährſtandes in die Volksgemein⸗ ſchaft und in Zuſammenhana damit auch die Lenkung des An⸗ baues(wie andrerſeits des Verbrauches) ſind uraltes ger⸗ maniſches Raſſequt. Sie ſind auch bei uns in ſpäteren Verfallszeiten verſchüttet und halb vergeſſen worden, bis der Nationalſozialismus ſie wieder zu heilſamem Leben erweckt hat. Aber ſie finden ſich als Nachhall urgermaniſcher Auffaſ⸗ ſung ſchon in den Weistümern, die uns ſo viel gültiges Geſetz der Geiſtes⸗ und Lebenshaltung unſerer Vorfahren erhalten haben. Im Unterbewußtſein iſt den Beſten unter uns die Er⸗ innerung daran niemals verlorengegangen, und darum iſt die artgemäße Wiederaufnahme bei uns nicht nur reibungslos verlaufen, ſondern mit geradezu begeiſterter Hingabe begrüßt worden. Es hat ſich da die im Blut aufgeſpeicherte Erbweisheit jfahrtauſendealten Vätererbes wieder gemeldet. Sie macht es dem deutſchen Bauer ſelbſtver⸗ ſtändlich, daß er am Pfluge genau ſo Soldat iſt, wie der Sohn oder Bruder, der am Weſtwall Wache hält gegen die, die unſer Vaterland überfallen und zertrümmern möchten. Und das iſt freilich ein Vorſprung, den kein enaliſches und franzöſiſches Miniſterium durch noch ſo verzweifelte und verlegene Kriegs⸗ notveroroͤnungen wettmachen kann. W. S. 0 Allgemeine Wehrpflicht— Deutſchlands Freiheit Zum 3. Jahrestag der Wiederherſtellung der Wehrfreiheit Während das deutſche Volk, unüberwindlich in ſeiner Einig⸗ keit, abwehrbereit im Kampf gegen einen mißgünſtigen Feind ſteht, jährt ſich zum fünften Male der Tag, an dem der Führer an jenem 16. März 1935 die deutſche Wehrfreiheit wieder⸗ errichtete und neuerlich die Grundlage für das deut⸗ ſche Volksheer baute. Es gab ſchon damals in Deutſch⸗ land darüber nicht zwei verſchiedene Meinungen, ob dieſer Schritt notwendig geweſen iſt und ob er ſo notwendig war. Das iſt aber ſchon gar nicht heute der Fall, wo das geſamte Volk— die einen mit der Waffe in der Hand, die anderen an der inneren Front mit ihrer Arbeitskraft— daran geht, einen Kampf ſiegreich zu beſtehen, den ſeine vernichtungsſüchtigen Gegner gegen das Wiedererſtarken und Aufſtreben Deutſch⸗ lands vom Zaune brachen. Eine dreifache geſchichtliche Erkenntnis ſprach an jenem Tage vor fünf Jahren für dieſe Maßnahme des Führers. Der Oberbefehlshaber des Heeres. Generaloberſt von Brauchitſch, ſpricht ſie in Ausführungen klar und deutlich aus, die er jetzt im Erinnern an dieſen Tag machte: Die deutſche Ent⸗ wicklung des 19. und 20. Jahrhunderts iſt ohne die all⸗ gemeine Wehrpflicht nicht denkbar. Mit ihrer Einführung im Jahre 1813 verband ſich der Kampf für die Be⸗ freiung Preußens und darüber hinaus Europas von einer un⸗ erträglichen Bedrückung. Der deutſche Zuſammenſchluß über⸗ haupt iſt ohne die allgemeine Wehrpflicht und die ſich darauf aufbauende Organiſation der deutſchen Wehrkraft nicht denk⸗ bar. Sie war es auch, die im Weltkrieg unſer Volk gegen eine wahre Welt von Feinden zur gewaltigen Leiſtung befähigte. Die Beſeitigung der allgemeinen Wehrpflicht durch das Diktat von Verſailles traf Deutſchland entſcheidender als jeder andere Punkt des Diktats. Deutſchland wurde damit nicht nur um ſeine Macht gebracht, ſondern es verlor ge⸗ radezu ſeine politiſche Selbſtbeſtimmung. Dies ailt vor allem auch für die innere Entwicklung; muß doch die Schule der allgemeinen Wehrpflicht bis auf den heutigen Tag als die beſte Manneserziehung angeſehen werden. Sie ſtählt Körper, Geiſt und Seele, ſie verpflichtet zum Einſatz von Blut und Gut für die Volksgemeinſchaft und damit den Staat, ſie bildet den bewußt politiſch denkenden und handelnden Men⸗ ſchen. Die letzte Verwirklichung des Nationalſozialismus ohne die allgemeine Wehrpflicht iſt niemals möglich. Eine Politik aber, die den Lebensanſpruch der Nation kraftvoll vertreten will, bedarf der Macht. Sie iſt heute für einen kontinentalen Staat wie das Großdeutſche Reich ohne die volle Ausſchöpfung der Wehrkraft nicht zu verwirklichen. Die Wandlungen, die ſich mit der militäriſch⸗techniſchen Ent⸗ wicklung der letzten 25 Jahre für die Kriegsführung ergeben haben, berühren dieſe Feſtſtellungen nicht, wie dies der jetzige Krieg überzeugend beweiſt. Es beſteht außerdem, was nicht erſt die Jahre unter Ver⸗ ſailles geſchichtlich beweiſen, eine Abhängigkeit des einen Staa⸗ tes vom anderen, des einen Wehrſyſtems von dem des Nach⸗ barlandes. Beſitzt Frankreich die allgemeine Wehrpflicht, dann muß auch Deutſchland ſeine Landes verteidigung darauf auf⸗ bauen. Tut es das nicht, dann läuft es Gefahr, im Augen⸗ blick der Entſcheidung ſchwächer als ſein Geg⸗ 7 e Vorgeſchobener MG.⸗Poſten im Vorfeld des Weſtwalls. Aufn. Weltbild Am Tag der Wehrmacht gelangen 20 verſchiedene Abzeichen(Fahnen und Standarten) zugunſten des WoW zum Verkauf. Aufn.: NSV.⸗Reichsbildarchiv ner zu ſein. Dieſe Schwächung wollten die Verfertiger des Verſailler Diktates. Sie ſollte eine doppelte ſein, eine zahlenmäßige und eine moraliſche. Der jetzige Kampf aber wird überhaupt von der allgemei⸗ nen Wehrpflicht, ihrer Organiſation und ihrem Geiſt entſchei⸗ dend getragen. Wo ſtänden wir, verfügten wir nur über das 100 000-Mann⸗Heer der Reichswehr? Wie wäre die Erfaſſung der deutſchen Wehrkraft in der heutigen Form auf der Grund⸗ lage des früheren Wehrſyſtems möglich? In fünf Jahren hat Deutſchland eine Wehrkraft ent⸗ wickeln können, deren beſter Beweis der Siegeszug in Polen im September 1939 war. So eindrucksvoll das äußere Bild der militäriſchen Organiſation Deutſchlands aber heute auch iſt, ſo ſind damit doch die Grundlagen unſeres heutigen Kamp⸗ fes und ſeiner Kräfte nur bedingt aufgezeigt. Erſt wenn wir ſehen, daß aus dieſer Organiſation bereits ein Organismus geworden iſt und damit etwas Ganzes, begreifen wir die vollbrachte Leiſtung ſowohl der letzten fünf Jahre wie des jetzigen Krieges. Es wurde das deutſche Volk mit allen ſeinen perſonellen, materiellen, geiſtigen und ſeeliſchen Kräften erfaßt. Es entſtand die neue deut⸗ ſche Wehrkraft, deren Urbild das uralte germaniſch⸗ bäuerliche Wehrrecht der Freien iſt. die auf eigenem Acker werkten. Dieſe Wehrkraft iſt nicht nur in der Wehrmacht, in der Wehrwirtſchaft und in der Wehrwiſſenſchaft ſichtbar, ſon⸗ dern auch in der Organiſation des Staates und in der Lebens⸗ ordnung des einzelnen deutſchen Menſchen. Von der allge⸗ meinen Wehrplicht iſt ſo gut wie alles, was in Deutſchland ſeit 1935 geſchah, mitbeſtimmt worden. Millionen deutſcher Männer, die durch ihre Schule gingen, haben körperlich und geiſtig⸗ſeeliſch Kraft empfangen. Ihr Denken und Handeln hat für ihr weiteres Leben Richtunggebung erfahren. Sie wußten am 1. September 1939, daß der Führer eine für die deutſche Zukunft notwendige und unabweisbare Forderung ge⸗ ſtellt hatte. Sie begreifen und vertreten, worum es im jetzigen Krieg geht, und daß ſein Ausgang für unſer Volk bis in ferne Generationen entſcheidend iſt. Nur weil wir die allgemeine Wehrpflicht wieder beſitzen, ſind wir in der Lage, den jetzigen Kampf zu beſtehen. Wir wiſſen, daß ſich unſer Sieg auf dieſer Grundlage erhebt, auf der Bereit⸗ ſchaft des deutſchen Mannes, ſich zum Kampf für Volk und Vaterland zu ſtellen. ö 197 Sabotage! Sabotage! Tatsachenbericht über von Kriegsgefangenen im Weltkrieg verübte Sabotageakte Geheimſchlüſſel 90. 123: Brandhülſen und Viehſeuchenpaſtillen Vom Jahre 1917 an ſchienen in Deutſchland die Geſetze der Mathematik außer Kurs zu ſein. In jahrelanger Arbeit hat⸗ ten die mathematiſchen Abteilungen der deutſchen Feuerver⸗ ſicherungsgeſellſchaften die Wahrſcheinlichkeit ermittelt, nach der in Deutſchland ein Brand ausbricht. Dieſe Arbeit der mathematiſchen Abteilungen war der Grundpfeiler des deut⸗ ſchen Verſicherungsweſens. Aber eigenartig: von 1917 an ſchien das alles mit einem Male nicht mehr zu ſtimmen. Da gingen öſtlich der Elbe Gutsſcheunen mit Tauſenden von Zentnern Korn in Flammen auf. Da brannten im Weſten des Reiches Mühlen ſonder Zahl, Vorratsſpeicher und Pro⸗ viantmagazine loderten auf. Es hat Fälle gegeben, wie in dem Fall des ſüddeutſchen Landſtädtchens T. daß um ein Haar die geſamte Stadt zu Schutt und Aſche gebrannt wäre. Nur dem letzten Aufgebot und dem verzweifelten Einſatz der Land⸗ bewohner war die Rettung des Städtchens und der Sieg über die tobende Feuersbrunſt zu danken. Wieder ſtand man vor einem Rätſel. Die alten Bauern waren noch kurz nach dem Mittagbrot aufs Rathaus gegangen. um ſich die Mahlſcheine zu holen, die man beim Müller ab⸗ geben mußte, um Korn gegen Mehl zu tauſchen. Es war ein ſtiller Septembertag. Man hatte am Morgen etwas gedroſchen und wollte nun zur Mühle, um Brot aus friſchem Roggen backen zu können. Wer ſeinen Mahlſchein hatte, karrte zum Müller. Es war die alte Stadtmühle am Graben, zu der ſchon ganze Generationen von Bauern gekarrt waren. Der Knecht tauſchte die Säcke, Korn gegen Mehl. Und die Mühle duftete von der Würze des friſchen Korns. Es kam die Veſperſtunde, der Reſt des Tages brach an. Dann kam der Abend. Die Alten zündeten ihre Pfeifchen an und ſchwätzten noch ein wenig. Plötzlich gellte das Feuerhorn. Es war jener durchdringende, unheimliche Ton. Die Männer ſprangen auf, zogen ſich die Stulpenſtiefel an, warfen ihre Jacken über und ſetzten ſich die Feuerhelme auf. Aber als ſie auf die Straße traten, perlte ihnen der kalte Schweiß von der Stirn. Da brannte nicht nur die Stadtmühle, da brannte faſt die halbe Straßenzeile. Wenn man an jenem Abend nicht in einem Umkreis von 50 Kilometern alle Wehren alarmiert hätte, das kleine Landſtädtchen wäre ein Raub der Flammen geworden! Wie konnte es dazu kommen? Die Ermittlungen geſtalteten ſich überaus ſchwierig. Bis man durch die Ausſage des Bauern B. auf eine beſtimmte Spur kam. Dieſer ſchon faſt 70jährige Mann mußte ſeinen Hof mit Kriegsgefangenen verſehen. Der Alte hatte die ganze Woche hindurch Milch zur Molkerei gefahren, morgens in der ſechſten Stunde begann er. Da das Pferd Zeit zum Futtern brauchte, mußte er kurz nach vier Uhr ſchon aufſtehen. Er war nach dem Mittageſſen noch aufs Rathaus gegangen, um ſeinen Mahlſchein zu holen, aber dann war er zu müde ge⸗ weſen, auch noch den Kornſack zur Mühle zu ſchleppen. Er hatte einen Gefangenen geſchickt. Sie kannten ja Weg und Steg, und hinter ſedem konnte nicht ein Landſturmmann ſtehen. Die Spur trog nicht. Der Verdächtige beſtritt natürlich. Aber dann fand man bei ihm einen winzigen Papierſtreifen. Auf dieſem Streifen ſtand— maſchinengeſchrieben— ein tolles Kauderwelſch. Der Gefangene antwortete, er wüßte auch nicht, was das heißen ſolle. Franzöſiſch ſei das nicht. Was ihm jeder glaubte. Der Mann, der ſich ſehr ſicher fühlte, hatte offenbar alle Spuren verwiſcht. Man fand bei ihm nur noch eine kleine Arzneiſchachtel. Da wären ſeine Verdauungspillen drin, ſagte er. Als Herſteller dieſer Pillen zeichnete ein Mſr. F. Grenier aus St. Claude(Jura). Und dieſer Monſieur Grenier hatte auf die Pillenſchachtel noch ein Rezept geſchrieben. Das be⸗ gann mit der ebenſo bemerkenswerten wie außergewöhnlichen Formel„Cachet 90. 123...“ Seit wann ſignierte die pharma⸗ zeutiſche Fabrik F. Grenier in St. Claude ihre Abführmittel handſchriftlich? In Wirklichkeit war dieſe Nummer der Ge⸗ heimſchlüſſel für die Entzifferung des Kauderwelſchs auf dem Papierſtreifen! „Ihr könnt auch kleine Brandhülſen erhalten, die erſt nach drei bis fünf Stunden zur Brandſtiftung kommen. Legt ſte in die Wirtſchaftshöfe und in die Eiſenbahnwagen beſonders bei abfahrbereiten Zügen. Eure Taten werden erfolgsgemäß belohnt werden! Schreibt immer, was Ihr benötigt; ich werde Euch alles in großen Mengen ſchicken. Schließlich müßt Ihr dahin kommen, daß bei allen Arbeitskommandos die Wirt⸗ ſchaftshöfe durch Brand zerſtört werden und das Vieh im Feuer mitgetötet wird. Laßt nichts unverſucht! Das wird und muß den Gegner wie ein Blitzſtrahl treffen, der das ganze deutſche Volk nieder⸗ ſchlägt. Erzieht Euch treue Freunde! Ihr arbeitet dadurch — Sieg unſeres Vaterlandes!...“ Man fand ſpäter dieſe Brandhülſen, die mit Zeit⸗ brenner verſehen waren. Es waren fingergroße Hülſen aus ſchwarzer Pappe. Sie bildeten vielleicht die kleinſten, je her⸗ geſtellten Minen. Sie zündeten jedenfalls nach dem Prinzip des Brennzünders. Der kriegsgefangene Saboteur hatte nichts weiter zu tun, als den oberen Deckel abzulöſen. Dann kam eine kleine Glasſpitze zum Vorſchein, die abgebrochen werden mußte. Jetzt mußte die Hülſe in die brennbare Maſſe geſteckt werden. In der Hülſe war eine Flüſſigkeit, die ſich unter dem Einwirken der Luft entzündete. Die Menge genügte, um eine Stichflamme von etwa fünf Minuten Brenndauer zu erzeugen. Es war kein Zündholz mehr nötig, kein Talglicht, kein Pe⸗ troleum oder Benzin. Der Monſieur Grenier aus St. Claude lieferte ganz raffinierte Sachen! Der Saboteur war bei dieſen Brandhülſen mit Zeitbren⸗ ner ſogar ſicher, nicht auf friſcher Tat ertappt zu werden. Denn es gab drei Sorten dieſer Hülſen. Eine mit dem Aufdruck „27%, andere mit dem Aufdruck„374“ oder„37“. Dieſe Ziffer bedeutete die Stundenzahl, nach deren Ablauf erſt die Stich⸗ flamme aufloderte. Wenn alſo bei dem eben geſchilderten Mühlenbrand eine„Hülſe 37“ benutzt worden war, dann war erſt in den Abendſtunden mit einer Zündung zu rechnen. In dieſer Zeit hatte ſich der Brandſtifter längſt aus dem Staube gemacht. Dabei bedeuteten dieſe ſich häufenden Scheunen⸗ und Müh⸗ lenbrände noch nicht einmal den Gipfelpunkt der Sabotage. In Paris regiſtrierte man vielmehr genau alle jene Fälle, bei denen es zu kombinierter Anwendung von Viehverſeu⸗ chung und Brandſtiftung gekommen war. In einer abgefangenen Sendung harmlos erſcheinender Huſtenpaſtillen hieß es nämlich:„In Landwirtſchaftsbetrieben erſt dem Vieh die Paſtillen geben und dann Brandhülſen legen. Man wird die Tiere woanders unterbringen, dann ſtecken ſie noch einen anderen Stall an...“ Dem Feind war jedes Mittel recht, um den deutſchen Widerſtand— auch durch ſeine Gefangenen hinter der Front— zu brechen. Auf die abenteuerlichſte Art wurden von beſon⸗ deren Brandſtifterzentralen im feindlichen Ausland Zünd⸗ ſchnüre, Lunten, als Schokolade getarnter Hartſpiritus, paraffingetränkte Maiskolben oder Heizkörper geſandt, die an⸗ geblich zum Aufwärmen von Konſerven dienen ſollten. In Wirklichkeit ließen ſich alle dieſe mit Stearin, Paraffin und dergleichen getränkten Brandkörper aufrollen und als Zünd⸗ ſchnur verwenden. Und wenn weder Brandhülſen noch Zünd⸗ ſchnüre in die Gefangenenlager geſchmuggelt werden konnten, dann verſuchte man es mit Brennaläſern. Alſo Sabotage auf feden Fall und unter allen Umſtänden! Wer ſich ausſchloß, hatte die Drohungen des franzöſiſchen Generalſtabschefs Dupont zu fürchten.„Wir kennen genau die Unwürdigen,“ ſchließt ſein Erlaß von 1917,„die den deut⸗ ſchen Behörden dienſtbar geweſen, die im Lager die Rolle eines Verräters und Angebers ſpielten. Dieſe Leute ſollen ſich ket⸗ ner Täuſchung hingeben: ihre Verbrechen werden nſcht unge⸗ fühnt bleiben, ſie werden ſpäter gebrandmarkt und beſtraft werden, wie ſie es verdient haben!“ Wockenkückenzettel für die Candfrau für die Zeit vom 17.—23. März 1940 Sonntag. Mittageſſen: Weckklößchenſuppe, Huhn gebraten. gedämpfte Kartoffeln, Kreſſeſalat.— Abendeſſen: Kaffee, Brot, Butter, Wurſt. Montag. Mittageſſen: Gemüſeſuppe, Pfannkuchen mit Hüh⸗ nerragout gefüllt(Reſteverwertung vom Sonntag). Blu⸗ menkohl.— Abendeſſen: Bratkartoffeln mit Kutteln. Dienstag. Mittageſſen: Grünkernſuppe, Brot⸗ oder Weck⸗ 8 mit Aepfeln.— Abendeſſen: Kartoffelſalat, Rühr⸗ eier. Mittwoch. Mittageſſen: Gemüſeeintopf.— Abendeſſen: Bratkartoffeln und Rotrübenſalat. Donnerstag. Mittageſſen: Gebrannte Mehlſuppe, Braten. Weißkrautgoulaſch, Salzkartoffeln.— Abendeſſen: Ausge⸗ ſtochene Grießklöße, Fruchtſaft. Freita g. Mittageſſen: Lauchſuppe. Maultaſchen mit Kräu⸗ terfülle, Salat.— Abendeſſen: Schalenkartoffeln, weißer Käſe mit Zwiebel und Kümmel. Samstag. Mittageſſen: Klare Fleiſchbrühe mit Reis, Rind⸗ fleiſch und braune Kartoffelblättchen.— Abendeſſen: Mit Ei überbackene Maultaſchen, Feldſalat. (Abt. II H Hauswirtſchaft) 2 Anordnung über den Verkauf von Nutzpferden Der Beauftragte des Reichsnährſtandes für den Verkehr mit Pferden iſt für das geſamte Gebiet der Pferdehaltung und der Verſorgung aller Betriebe Großdeutſchlands mit Pferden verantwortlich. Um dieſe Verſorgung nach den Grundſätzen nationalſozialiſtiſcher Wirtſchaftsführung und den Grundſätzen der Marktoroͤnung des Reichsnährſtandes durchführen zu kön⸗ nen, hat er unter dem 20. Februar 1940, RNVBl. 17 S. 81 und 82, eine Anordnung über den Verkauf von Nutzpferden erlaſſen. Unter dieſe Anordnung fallen ſämtliche über 1 Jahr alten Nutz⸗ und Arbeitspferde. Ausgenommen ſind nur Zuchtſtuten, deren weibliche Nachzucht bis zum 3. Lebensjahr, ſoweit ſie ſich im Beſitz von Mitaliedern von Pferdezüchtervereinigungen befinden und an ſolche weiterverkauft werden, gekörte Zucht⸗ hengſte, Junghengſte, die zur Aufzucht als Vatertiere beſtimmt find, Pferde, die zu ſportlichen Zwecken verwendet werden ſol⸗ len und Schlachtpferde. Die Verwendung von Warmblutpfer⸗ den zu Sportzwecken muß durch die Eintragung in die Liſte A oder B des Reichsverbandes für Zucht und Prüfung deutſchen Warmbluts nachgewieſen ſein. Die Anordnung ſieht grundſätzlich drei neue Maß⸗ nahmen vor, und zwar 1. Höchſt werte für Pferde, 2. die Einteilung der Pferde in Wertklaſſen und die Schätzung und Feſtſetzung eines Höchſtwertes für jedes zum Verkauf ge⸗ ſtellte Pferd durch Schätzer, die von der Landesbauernſchaft be⸗ ſtellt werden, 3. die Einführung einer Dringlichkeits⸗ beſcheinigung, die zum Ankauf eines Pferdes berechtigt. Der Beauftragte des Reichsnährſtandes für den Verkehr mit Pferden hat im Einvernehmen mit dem Reichskommiſſar für die Preisbildung Höchſtpreiſe für Pferde feſtgeſetzt. Die Höchſt⸗ werte für die einzelnen Klaſſen ſind in nachſtehender Ueberſicht aufgeführt. Altersklaſſen: 1 2 3 4 5 Güte⸗ Kaliber 1—2jähr. 2-31. 3 4j. 39. K. ältere klaſſe W. 412. W. Pferde 1 Sonderklaſſe 2200 RM. bis 2600 RM. bis bis bis bis 1II a) ſchwer 8001100 1500 1600 1800 1600 b) mittel 7001000 1300 1400 1600 1400 c) leicht 600— 800 1100 1200 1400 1300 III a) ſchwer 700— 900 1200 1300 1600 1400 b) mittel 600— 800 1100 1200 1400 1200 c) leicht 500— 700 1000 1100 1200 1100 IV a) ſchwer 600— 800 1000 1100 1100 1000 b) mittel 500— 700 900 1000 1000 900 c) leicht 500— 600 800 900 900 800 Va) ſchwer 400— 600 700 800 800 700 f b) mittel 400— 500 600 700 700 600 ej leicht 300— 400 500 600 600 500 Die Schätzung der Pferde und Einteilung in die entſprechenden Wertklaſſen erfolgt auf allen Märkten oder Abſatzveranſtaltungen. Pferdemärkte oder andere Abſatzveranſtaltungen werden vom Landesbauernführer nach Bedarf angeſetzt. In einzelnen Fällen können die Landes⸗ bauernführer auch Schätztermine anſetzen, die in den einzelnen Kreiſen abgehalten werden, um den Beſitzern von verkäuflichen Pferden unnötig lange Wege und Zeit zu erſparen. Der An⸗ trag auf Schätzung eines Pferdes wird bei der zuſtändigen Kreisbauernſchaft geſtellt. Dieſe veranlaßt dann länaſtens in⸗ nerhalb einer Friſt von 14 Tagen die Schätzung des Pferdes. Ueber die erfolgte Schätzung wird vom Schätzer eine Pferde⸗ karte ausgeſtellt, in der der Höchſtwert eingetragen iſt. Die Pferdekarte gehört zum Pferd und iſt bei jedem Verkauf dem Käufer auszuhändigen. Sie verliert 3 Monate nach ihrem Ausſtellungstage ihre Gültigkeit. Ein Weiterverkauf kann dann erſt wieder erfolgen, wenn eine neue Pferdekarte bean⸗ tragt und ausgeſtellt worden iſt. Die Gültigkeitsdauer wurde auf eine ſo kurz befriſtete Zeit feſtgeſetzt, weil die Pferde ſich in ihrem Wert gegebenenfalls innerhalb kurzer Zeit zum Gu⸗ ten oder Schlechten hin verändern können. Mit dieſer Pferde⸗ karte kann das Pferd nach dem Ermeſſen des Beſitzers verkauft werden mit der alleinigen Beſtimmung, daß der Höchſtwert nicht überſchritten werden darf. Bei der Feſtſetzung des Höchſtwertes ſind die Schätzer an Richtlinien gebunden, die der Beauftragte des Reichs⸗ nährſtandes für den Verkehr mit Pferden mit Zuſtimmung des Reichskommiſſars für die Preisbildung erlaſſen hat. Die Pferde werden nach drei Geſichtspunkten beurteilt: 1. nach der Güte, 2. nach dem Kaliber und 3. nach dem Alter. Es ſind feſt⸗ gelegt, fünf Güteklaſſen, drei Kaliberklaſſen und fünf Alters⸗ klaſſen. Güteklaſſe J umfaßt die Sonderklaſſe. Hier handelt es ſich um 3— jährige Pferde, die in Gebäude, Gang und Kaliber überragend und voll leiſtungsfähig ſind. Für dieſe Pferde müſſen Abſtammunaspapiere vorliegen. Die Güteklaſſe II ſtellt die beſte Arbeitsklafſe dar, — Pferde ohne Mängel mit voller Leiſtungsfähigkeit. Die Klaſſe III iſt gute Arbeitsklaſſe: Pferde mit gerin⸗ gen Gebäude⸗, Stellungs und Gangfehlern, die die Leiſtungs⸗ fähigkeit nicht beeinfluſſen. Die IV. Klaſſe iſt mittlere Arbeitsklaſſe: Pferde mit Gebäude⸗. Stellungs⸗ und Gangfehlern oder mit einem gewiſſen Verſchleiß infolge Al⸗ ters oder Gebrauchs mit bedingt beeinträchtigter Leiſtungs⸗ fähigkeit und die Klaſſe V umfaßt fehlerhafte und teilweiſe verbrauchte Pferde. Hinſichtlich des Kalibers ſind öͤrei Klaſſen gebil⸗ det: a) ſchwer, b) mittel, e) leicht. Es werden alſo weder hier noch bei den Preiſen zwiſchen Warmblut und Kaltblut Unter⸗ ſchiede gemacht. Es iſt aber nicht ſo, daß innerhalb jedes Zuchtgebietes und jeder Zuchtrichtung zwiſchen ſchwer, mittel und leicht unterſchieden wird, ſondern die Einteilung erſtreckt ſich über den geſamten deutſchen Pferdebeſtand, ſo daß man in jeder Klaſſe Kaltblutpferde und Warmblutpferde vorfinden wird. Die 5 Alters klaſſen werden wie folgt aufgeteilt: 1. Jährlinge, 2. zweijährige Pferde, 3. dreifährige Warmblut⸗ Aufruf! An die landwirtſchaftliche Gefolgſchaft! Am 15. Februar hat Generalfeldmarſchall Hermann Gö⸗ ring dem deutſchen Landvolk die Parole für die Erzeugungs⸗ ſchlacht 1940 bekanntgegeben. Dieſer Aufruf gilt auch für dich, deutſcher Landarbeiter. Ich weiß, daß du in den vergangenen Jahren nicht über Maugel an Arbeit zu klagen hatteſt. Aber je größer die Arbeitslaſt wurde, je größer wurde auch dein Pflichtgefühl, welches dir im Dienſt an der Scholle angeboren iſt. Du haſt ſtets mit eiſernem Fleiß, in vorbildlicher Treue im Sommer und Winter unermüdlich deine Arbeit getan und wirſt es uun erſt recht tun. Der Ruf des Generalfeldmarſchalls Göring gilt aber auch für euch, die ihr in den landwirtſchaft⸗ lichen Sonderberuſen als Facharbeiter tätig ſeid, ob Tierpfle⸗ ger, ob Geſpannführer, ob Geſindekräfte, ob Hofarbeiter, ob Gutsbeamte, Molkerei⸗ und Brennereiangeſtellte, Gutshand⸗ werker, Schlepperführer, ob Förſter, Fiſcher, Winzer und Gärt⸗ ner, ob Meiſter, Gehilfe und Lehrling, alle die ihr letzten En⸗ des Helfer des Bauern und Landwirts ſeid und ihn in der Durchführung der Kriegserzeugungsſchlacht mit allen Kräften unterſtützen müßt. Euch ehrt das gleiche Pflichtgefühl und das gleiche Können und Streben. Es iſt euer aller Aufgabe, getreu der Forderung eures Reichsbauernführers, alle Reſerven aus dem deutſchen Boden herauszuholen, ebenſo aber alle Reſerven deutſcher Arbeitskraft einzuſetzen. Die Worte Görings müſſen euch ſtolz machen und euch allen erneut ein Gefühl von der Größe eurer Aufgabe geben, die euch vom Führer im Schickſalskampf des deutſchen Volkes geſtellt worden iſt. 5 Vor allem habt ihr auch alle willig und unverzüglich dort einzuſpringen und zu helfen, wo der Krieg durch ſeine Ein⸗ berufungen zwangsläufig Lücken geriſſen hat, wo es auf den Höfen an Mann und Geſpann, insbeſondere auch an geeigneten Facharbeitern fehlt. Kein Hof darf in der Ernährungsfront unſeres Volkes ausfallen. Methling, Reichsgefolgſchaftswart. pferde, 4. drei⸗ bis neunjährige Kaltblutpferde und vier⸗ bis zwölffährige Warmblutpferde, 5. ältere Pferde. Die Güteklaſſen werden mit einer römiſchen Ziffer, die Kaliberklaſſen mit einem kleinen Buchſtaben und die Alters⸗ klaſſen mit einer deutſchen(arabiſchen) Ziffer bezeichnet. Die Bezeichnung z. B. II b 2 beſagt alſo: beſte Arbeitsklaſſe, mittel⸗ ſchwer, zweijährig. Hierfür iſt ein Höchſtpreis von 1300 RM. feſtgeſetzt worden. Dieſe Klaſſen bezeichnung wird ebenfalls auf der Pferdekarte eingetragen. Der 8 5 der Anordnung beſagt: Nutzpferde dürfen nur an Inhaber von Dringlichkeits beſcheinigungen oder an Pferdehändler verkauft werden. Die Drinalichkeitsbeſchei⸗ nigung wird auf Antrag von der für den Wohnſitz des Käufers zuſtändigen Kreisbauernſchaft ausgeſtellt. Nach getätigtem An⸗ kauf iſt die Dringlichkeitsbeſcheinigung mit dem Schlußſchein an die Kreisbauernſchaft einzuſenden. In Zukunft können alſo ſowohl von Pferdehändlern als auch privaten Pferdehaltern nur Nutzpferde mit einer Pferdekarte angekauft werden, wobei letztere noch im Beſitz einer Dringlichkeitsbeſcheinigung ſein müſſen. Die Einführung einer Drinalichkeitsbeſcheinigung war erforderlich, um die vorhandenen Pferde denjenigen Betrieben zuführen zu können, die ſie im Intereſſe der Sicherung der Ernährung vordringlich benötigen. Auch die gewerbliche Wirt⸗ ſchaft wird im Rahmen des Möalichen beteiligt. Dr. Schulte⸗Sienbeck. 199 Kampf dem Ankraut im Wintergetreide! Oie Ankrautbekämpfung in den Winterſaaten durch Kalkſtickſtoff⸗Kopfdüngung im Frühjahr Der Kalkſtickſtoff ſteht in dieſem Düngejahr mindeſtens in den gleichen Mengen wie im letzten Verbrauchsjahr zur Ver⸗ fügung. Der zur Düngung und gleichzeitigen Unkrautbekämp⸗ fung Verwendung findende ungeölte Kalkſtickſtoff iſt ſogar reichlicher vorhanden als im Vorjahr, weil aus bekannten Gründen der gemahlene Kalkſtickſtoff ſeit längerer Zeit nicht mehr geölt wird. Die Möglichkeit, den ungeölten Kalkſtickſtoff zur Unkrautbekämpfung in den Winterſaaten im Frühjahr einzuſetzen, iſt alſo überall vorhanden. Von dieſer ſollte in dieſem Frühjahr weiteſtgehend Gebrauch ge⸗ macht werden, da im Gegenſatz zu normalen Jahren der Schwerpunkt der Unkrautbekämpfung diesmal auf das Früh⸗ jahr verſchoben worden iſt. Wann ſoll nun der ungeölte Kalkſtickſtoff geſtreut werden? In normalen Jahren wurde mit der Kalkſtickſtoffdüngung im Februar begonnen, die letzte Be⸗ kämpfung der Unkräuter durch Kalkſtickſtoff erfolgte etwa in der zweiten Märzhälfte. Die Schneedecke iſt jetzt im Abſchmel⸗ Junge Kamille ⸗ Pflanzen in bekämpfungsfähigen Entwicklungsſtadien zen. Die noch auftretenden Nachtfröſte verbieten zur Zeit das Ausſtreuen des Kalkſtickſtoffs. Die Winterſaaten ſind vielfach nicht genügend entwickelt in den langen Winter gegangen. Sie müſſen alſo jetzt erſt Zeit haben, ſich zu kräftigen. Es wäre alſo falſch, geſchwächten Saaten Kälkſtickſtoff auf den Kopf zu geben. Man warte vielmehr, bis ſie vollkommen ergrünt und hinreichend widerſtandsfähig geworden ſind. Wenn der Rog⸗ gen fünf bis ſechs Blätter und der Winterweizen und die Wintergerſte jeweils etwa vier Blätter entwickelt haben, ver⸗ tragen ſie eine Kopfdüngung mit etwa 200 Kilogramm je Hektar ungeöltem Kalkſtickſtoff auf die abgetrockneten Beſtände bei guter Witterung, die einige Tage Schönwetter verſpricht, durchaus. Mitunter wird es ratſam ſein, verunkrauteten Winterſaaten baldmöglichſt eine angemeſſene Kopfdüngung mit ſchneller aufnehmbarem Stickſtoff zur Kräftigung zu geben und nach etwa 8 bis 14 Tagen ſodann den Kalkſtickſtoff möglichſt gleichmäßig auszubringen. Welche Entwicklungsſtadien der läſtigſten Unkräu⸗ ter, wie Windhalm, Kornblu me, Klatſchmohn, Kamille für die Bekämpfung mit Kalkſtickſtoff geeignet find, zeigen die Abbildungen. Vom Keimblattſtadium bis zur größeren Roſette kann der Kalkſtickſtoff mit Erfolg zur Ver⸗ Junge Windham Pflanzen. Windhalm kann aber auch noch bekämpft werden, wenn er bereits ein größeres Büſchel gebildet hat 220 70 Das ſind junge Klatſchmohn Pflanzen. In dieſen Entwicklungsſtadien ſoll er bekämpft werden nichtung von Kornblume, Klatſchmohn und Kamille eingeſetzt werden. Der Windhalm iſt noch bekämpfbar, wenn er ein größeres Büſchel gebildet hat. Aber wird der Stickſtoff im Kalkſtickſtoff noch zur Aus⸗ nutzung kommen, wenn der Dünger in dieſem Jahre verhält⸗ nismäßig ſpät geſtreut werden muß? Dieſe Frage iſt nach langjährigen Erfahrungen durchaus zu bejahen, denn kräftig entwickelte Pflanzen und günſtige Witterung können auch ſpät geſtreuten Kalkſtickſtoff zur befriedigenden Wirkung bringen. So äußert ſich z. B. auch der Altmeiſter der Düngung, der ver⸗ ſtorbene Prof. Dr. Paul Wagner, Darmſtadt, der den Rat gibt, in Ausnahmefällen, auch wenn Wetter und Bodenzuſtand kein Hindernis bilden, mit der Kalkſtickſtoffbüngung zu zögern, nämlich dann, wenn die Saaten ſehr wenig gekräftigt in den Winter kommen und infolge ungünſtiger Witterung wenig entwickelt ſind. Dieſer Hinweis iſt heute beſonders zeitgemäß. Die Un⸗ krautbekämpfung iſt ein weſentliches Mittel der Ertragſteige⸗ rung. Es muß daher mit allen Mitteln verſucht werden, die Unkräuter zu vernichten. Bei richtiger Anwendung wird auch der Kalkſtickſtoff in dieſem Jahre wiederum ſeine Schuldigkeit tun. Es iſt jedenfalls kein Grund vorhanden, mit ſeinem Ein⸗ ſatz zu zögern, wenn die hier entwickelten Geſichtspunkte be⸗ achtet werden. M. S. In dieſen Entwicklungsſtadien ſoll die Kornblume bekämpft werden It ein Pferdeverkauf ab Stall noch möglick: Wie bekannt, wurde durch den Beauftragten des Reichs⸗ nährſtandes für den Verkehr mit Pferden am 20. Februar 1940 eine Anordnung über den Verkauf von Nutzpferden erlaſſen. die eine einſchneidende Regelung in bezug auf den Verkehr mit Arbeitspferden darſtellt. Da nun in Zukunft ſämtliche Nutzpferde nur in Verbindung mit den Pferdekarten verkauft werden dürfen und außerdem für die Anſchaffung von Nutz⸗ pferden Dringlichkeitsbeſcheinigungen notwendig ſind, iſt auch die Frage, ob noch ein Pferdeverkauf ab Stall möglich iſt, von größter Wichtigkeit. Dr. Schulte⸗Sienbeck. der als Sachbear⸗ beiter des Reichsnährſtandes die erwähnte Anordnung des Be⸗ auftragten des Reichsnährſtandes für den Verkehr mit Pfer⸗ den bearbeitet hat, nimmt in der offiziellen Reichsnährſtands⸗ Zeitſchrift„andvolk im Sattel“(Reichsnährſtand Ver⸗ lags⸗Geſ. m. b. H., Berlin N) zu dieſer Frage Stellung. Das Einzelheft iſt gegen Voreinſendung von 25 Rpf. und 10 Rypf. für Porto und Verpackung zu erhalten. 2 e . T 2 77ͤ See. S unsinn Zur Erleichterung der Landarbeit Beſtellungsvorarbeiten Im Frühjahr müſſen die Arbeiten beendet werden, die vielleicht da und dort im Herbſt nicht mehr ganz fertig gewor⸗ den ſind. Es gilt jetzt, die Beſtellungsvorarbeiten ſo ſchnell wie nur möglich durchzuführen. Dazu gehört vor allem, die Arbeit klar zu überdenken.(Oft iſt das Arbeitsziel mit zwei Eggenſtrichen ſchon erreicht, deshalb auf die„üblichen“ vier, fünf oder ſechs Eggenſtriche verzichten. Oft iſt auch der Einſatz des Grubbers nicht mehr nötig, weil die Egge bereits den er⸗ ſtrebten Arbeitserfolg brachte.) Warten, bis der Acker abge⸗ trocknet iſt und trotzdem früh genug beſtellen, erfordert eine große Arbeitsleiſtung in ganz wenigen Tagen. Durch ſeine hohe Arbeitsgeſchwindigkeit und durch die ge⸗ ſteigerte Arbeitsbreite ſeiner Anhängegeräte iſt der Schlepper bei dieſen Arbeiten den Geſpannen immer überlegen. Ein Schlepper ſchafft im dritten Gang mit einer guten Egge oft beſſere Arbeit als ein Geſpann mit einmaligem Grubbern und zweifachem Eggen. Es iſt beſſer, weniger Eggenfel⸗ der an den Schlepper anzuhängen und ſchnell zu fahren als umgekehrt. Die Schlepperſpur iſt unangenehm, wenn auch ſelten ſchäd⸗ lich. Deswegen alle Lockerungsarbeiten in einem Arbeits⸗ gang erledigen! Die erſte Egge ſoll ſchwer ſein. Daher be⸗ ſchwert man da, wo Schleppereggen nicht vorhanden ſind, die Geſpanneggen mit Feldͤſteinen. An jedes Feld der ſchweren Egge wird ein Feld einer leichten Egge(Unkrautegge, Strie⸗ gel) mit viel Zinken angehängt. Durchſchnittliche Arbeits⸗ breiten ſind bei Schleppern bis zu 25 PS 3 Meter, bei Schlep⸗ pern bis 45 PS 4 Meter. Oft wird ein ſolcher Arbeitsgang genügen, um die Drillmaſchine ſofort folgen zu laſſen. Sonſt muß Grubber oder Scheibenegge mit gekoppelter Feinegge ein⸗ geſetzt werden. Auch hierbei ſchnell fahren! Die Leiſtung von Schleppern mit leiſtungsfähigen Geräten iſt bei den Beſtellungsvorarbeiten ſo groß, daß ſie beim Nachbar helfen können. Dafür nehmen Geſpannbetriebe den Schlepper⸗ betrieben Fuhren und andere Arbeiten ab. Bis die Som⸗ merung im Boden iſt, gehört jeder Schlepper auf den Acker. Iſt der Einſatz eines Schleppers nicht mög⸗ lich, muß die Zugkraft der Pferde gerade jetzt voll ausgenutzt werden. Deshalb: Auch bei Geſpannen Geräte mit großer Arbeitsbreite verwenden. Sie verbürgen große Flächenleiſtun⸗ gen. Sonſt Geräte koppeln!(Walze mit angehängter, leichter Egge: Grubber mit Egge uſw.), Die vor Winter gepflügten Felder werden auf ſchweren Böden zuerſt abgeſchleppt. Dann folgen Düngerſtreuer und Egge. Leichte Böden ſchleppt man nicht ab. Der Handelsdün⸗ ger wird hier gleich auf die rauhe Furche geſtreut und dann eingeegt. Noch nicht gepflügte Felder lockert man, ſobald es das Wetter erlaubt, nur mit Schälpflug oder Grubber. Tieſpflügen iſt in dieſem Jahr wegen der beſonders ſtarken Froſteinwirkung nicht mehr erforderlich. Bei der Beſtellung richtet man ſich nach der Wachstums⸗ dauer und nach dem Waſſerbedarf der Pflanzen. Deshalb: Zuerſt die Vorarbeiten für die Sommerweizen⸗ un d die Haferfelder. Danach kommen die Gerſte⸗ un d die Gemengeäcker an die Reihe. Erſt dann folgen die Rüben⸗ und die Kartoffelſchläge. Sommergetreide und Faſerpflanzen brauchen nur ein flach gelockertes, aber gut gekrümeltes Saatbett, das mit guten Geräten verhältnismäßig leicht zu erreichen iſt. Iſt der Acker ſo weit abgetrocknet, daß Egge und Drillmaſchine nicht mehr ſchmieren, kann ſchon mit dem Beſtellen begonnen werden, wenn auch der Untergrund noch gefroren iſt. Dazu an ſon⸗ nigen Tagen die Mittagsſtunden nutzen! Der Rübenacker wird abgeſchleppt. Dann bleibt er in Schleppſtrich liegen. So trocknet er gut ab und das Unkraut keimt ſchneller. Der Handelsdünger läßt ſich auf dem alatten Acker nun beſſer ſtreuen. Iſt die Sommerung beſtellt, geht es mit allen Kräften an die Bereitung des Rübenſaatbettes. Das aufgelaufene Unkraut wird mit Grubber und Egge völ⸗ lig vernichtet. Walze und leichte Netzegge ſchaffen dann die für die Rüben notwendige feine Bodenſtruktur. „Das Kartoffelland wird, ſoweit der Miſt draußen iſt, ge⸗ pflügt und abgeeggt. So bleibt es dann bis zur Pflanzzeit liegen. Grubber und Egge ſorgen kurz vor dem Pflanzen auch hier für die Bodenbeſchaffenheit, die die Kartoffeln brauchen. 11. Merkblatt (Herausgegeben von der Reichshauptabteilung II des Reichsnährſtandes und dem Reichskuratorium für Technik in der Landwirtſchaft, Berlin W 9, Hermann⸗Göring⸗Straße 2/3.)— Auskunft erteilen die zuſtändige Landwirt⸗ ſchaftsſchule und Wirtſchaftsberatungsſtelle. Baut Hau: Was iſt beim Anbau von Hauf zu beachten? Während des Weltkrieges lagen die Handelsbeziehungen mit dem Auslande lahm. Hier wirkte ſich der Dean 93 Faſerſtoffen ſehr ſtark aus. Deshalb wurde nach der national⸗ ſozialiſtiſchen Machtübernahme der deutſchen Landwirtſchaft als wichtigſtes Ziel der Erzeugungsſchlacht der Anbau von Pflanzen, die Faſerrohſtoffe liefern, zur Aufgabe ge⸗ ſtellt. Die Grundlage hierfür legte die Reichsregierung ſelbſt, indem ſie den Anbau von Faſerpflanzen und hier beſonders von Hanf wirtſchaftlich geſtaltete. Im Gegenſatz zu früher ſoll der Hanf nicht auf Mi⸗ neralboden angebaut werden. Der Mineralboden gehört dem Getreide⸗ und Hackfruchtbau. Die zahlreichen, in den letzten Jahren entwäſſerten Sumpfgelände, und hier vor allem das kalk⸗ und ſtickſtoffreiche Niederungsmoor oder ſchwarze Ried, wie es der badiſche Bauer nennt, eignen ſich hervorragend für den Hanfanbau. Auf ſolchen Ländereien hat dieſe Kulturpflanze bereits in den letzten Jahren eine Vor⸗ machtſtellung eingenommen und iſt wieder wie früher boden⸗ ſtändig geworden. Der Hanf liebt ein gut vorbereitet Saatbett. Die Pflugfurche iſt daher mit einem gut wendenden Pflug vor Winter möglichſt tief durchzuführen. Die langen Pfahlwur⸗ zeln des Hanfes ſollen bis in die unterſten Bodenſchichten leicht vorſtoßen und ſich gut entwickeln können. Vor allem müſſen Luft und damit Bakterienleben in den fahrhunderte⸗ lang verſumpften Moorboden bis in die Tiefe eindringen können. Auf gut zerſetztem Niederungsmoor iſt die Pflug⸗ furche etwa 30 Zentimeter tief durchzuführen. Nur wenig zer⸗ ſetzter Mvorboden wird flacher gepflügt. Hier ſoll der rohe Torf gerade angeſchnitten werden. Sehr von Vorteil iſt das Pflügen mit Untergrundhaken. Die im Untergrund befind⸗ lichen Lettenbänke ſollen nach Möglichkeit für Hanfanbau tief gelockert werden. Nach der Ausſaat von Sommergetreide und Rüben gibt es für den Bauern meiſt etwas Zeit bis zum Kartoffellegen. In dieſer Zeit ſollte die Herrichtung des Saatbeetes für Hanf erfolgen. Der Moorboden iſt inzwiſchen genügend abgetrocknet, ſo daß er beim Bearbeiten nicht mehr zuſammen⸗ kittet oder an der Sonne verkruſtet. Zunächſt wird die rauhe Furche mit der ſchweren Ackeregge, beſſer jedoch mit der Schei⸗ benegge bearbeitet. Auf gut durchfrorenem Moorboden reicht ein Scheibengang quer zur Pflugfurche aus, um den Acker feinkrümelig zu machen. Anſchließend folgt der Düngerſtreuer. Bis zum Säen bleibt das Gelände einige Tage liegen. Der Boden ſetzt ſich und die Unkräuter beginnen zu keimen. Mitt⸗ lerweile iſt es Ende April und Anfang Mai geworden und ſomit die günſtigſte Saatzeit für Hanf erreicht. Wenn erforderlich, wird nochmals geeggt. Dann wird die Drill⸗ maſchine eingeſetzt. Die Drillweite wird vorteilhaft auf 18 bis 20 Zentimeter gewählt. Nach allgemeinen Erfahrungen beträgt die Saatſtärke: für Samenhanf 75 Kilogramm je Hektar bei 90 bis 100 Prozent Keimfähigkeit, und 100 bis 120 Kilogramm je Hektar bei Faſerhanf. Die Saatſtärke iſt an dieſe Keimkraft gebunden. Oft läßt jedoch die Keimkraft bei Hanf ſehr zu wünſchen übrig. Zu dünn geſtellter Hanf bringt ſtarke Stengel mit ſchlechter Faſer und damit Preisabzüge. Ein zu dick ausgeſäter Hanf enthält wiederum zu viel Unter⸗ hanf. Zum gleichmäßigen Aufgang iſt das Walzen unbedingt erforderlich. Es hat ſich vor allem gezeigt, daß in trockenem, ſtark lockerem Boden nicht gewalzte Beſtände äußerſt ungleich aufgehen und dadurch ſogar die Pflänzchen oft verkümmern. Hanf benötigt zum Wachstum ſehr viele Nährſtoffe. Bei einem mittleren Hanfbeſtand beträgt der Nährſtoffver⸗ brauch je Hektar 50—80 Kilogramm Reinſtickſtoff, 5070 Kilo⸗ gramm Reinphosphorſäure und 100—140 Kilogramm Reinkali. Weiterhin liebt Hanf einen kalkreichen Boden. Da die Niede⸗ rungsmopre von Haus aus viel Kalk enthalten, ſind dieſe für den Hanfanbau beſtens geeignet. Eine zuſätzliche Dün⸗ gung mit Kalk iſt für die Niederungsmoore überflüſſig, oft ſogar ſchädlich. Ferner ſchlummert im Niederungsmoor eine nie verſiegende Stickſtoffquelle, die vom Zeitpunkt der Eutwäſſerung an ſtändig fließt. Bei ausreichend entwäſſerten Mooren iſt daher eine Zuführung von Stickſtoff bei Hanf nicht erforderlich. Es iſt trotzdem nicht von der Hand zu weiſen, wenn zur Saat eine Gabe von etwa 1 Doppelzentner je Hektar Salpeter geſtreut wird, um das Jugendwachstum zu fördern. Anders iſt dies auf nicht genügend entwäſſerten Mooren. Hier herrſcht nur ſchwaches Bakterienleben. Es wird daher kaum Stickſtoff erſchloſſen. Auf ſolches Gelände ſoll man etwa 2 Doppelzentner je Hektar Kalkammonſalpeter geben. Arm ſind die Niederungsmoore an Kali und Phosphor⸗ ſäure. Dieſe Nährſtoffe müſſen in ausreichender Menae verabreicht werden. Man ſtreue 5—6 Doppelzentner je Hektar Thomasmehl oder Superphosphat und 3—4 Doppelzentner je Hektar 50er Kalidüngeſalz. Wohl entzieht der Hanf dieſe Nähr⸗ ſtoffe nicht vollſtändig dem Boden. Es bleibt ein geringer Vorrat an Kali und Phosphorſäure übrig, der jedoch im Bo⸗ den feſtgehalten wird und nicht verloren geht. 8 Eine Pflege des Hanfes iſt bei ordnungsmäßiger Herrichtung des Saatbettes, richtiger Düngung und 2 Aufn.: Schmidt Vorbildlicher Samenhanfbeſtand kurz vor der Reife mäßiger Ausſaat nicht erforderlich. Vor allem beſitzt der ba⸗ diſche Hanf, der hier hauptſächlich zum Anbau gelangt, eine äußerſt raſche Jugendentwicklung. Er unterdrückt ſehr ſchnell läſtiges Unkraut und beſchattet durch ſeine hohen Stengel und breiten Blätter vollſtändig den Boden. Durch den Anbau dieſer Geſpinſtpflanze wird daher der ſtark unkrautwüchſige Moorboden reſtlos von läſtigem Unkraut geſäubert. Durch die Beſchattung des Bodens erhält derſelbe eine hervorragende Gare ſowie reges Bakterienleben. Auf Grund jahrelanger Bearbeitung von Moorboden als Ackerland zerſetzt ſich der⸗ ſelbe ſehr ſtark; der Oberboden wird ſtaubförmig und nimmt ſchwer Waſſer an. Er wird unfruchtbar. Durch die Beſchat⸗ tung des Bodens während der Wachstumszeit des Hanfes wird die Zerſetzung unterdrückt, der Moorboden verliert ſeine ſtaubförmige Struktur und wird wieder fruchtbar. So ver⸗ beſſert der Hauf in jeder Beziehung den Moor⸗ boden. Das Moor wird wieder jungfräulich. Getreide und Hackfrüchte können nach Hanf höchſte Erträge bringen. Der Hanf bildet al ſo die idealſte Vorfrucht für alle Kulturpflanzen. Ein großer Vorteil liegt auch darin, daß Hanf viele Jahre nacheinander angeſät werden kann, ohne im Ertrag nachzulaſſen. Selten findet man Hanffelder, auf denen alle Pflanzen gleichmäßig groß ſind. Oft ſtehen neben 3 Meter hohem Hanf Stengel von nur 1 Meter Länge. Man fragt: Woher kommen ſolche Unterſchiede? Düngungs⸗ und Beſtellungsarbeiten ſind doch auf der geſamten Fläche einheitlich durchgeführt worden. Hanf iſt nämlich die Pflanze, die am ſtärkſten und ſicherſten auf die geringſten Bodenverſchiedenheiten, auf Grundwaſſer⸗ verhältniſſe und auf den verſchiedenen Kalkgehalt reagiert. Der Hanf zeigt ſomit einwandfrei alle vorteilhaften und un⸗ günſtigen Standortsbedingungen an. Vor allem iſt es ſtauende Näſſe, die die Geſpinſtpflanze durch niedrigen Wuchs kennzeich⸗ net und zur Nachentwäſſerung dieſer Naßgallen mahnt. So 1 5 Hanf ohne große Arbeitsaufwendungen bis zur Ernte eran. Zwiſchen Getreide⸗ und Hackfruchternte liegt die Reife des Hanfes. Bei Faſerhanf muß auf eine Samenernte ver⸗ zichtet werden. Die männlichen Pflanzen ſind verblüht und haben bereits alle Blätter verloren. Die Stengel zeigen eine ſtrohgelbe Farbe. Die weiblichen Pflanzen ſind noch grün. Wenn irgend möglich, ſoll der Hanf jedoch die Samenreife er⸗ langen. Bei der Ernte des Samenhanfes ſind die männlichen Pflanzen bereits ſeit 2 bis 3 Wochen abgeſtorben und beginnen auf dem Halm zu röſten. Die weiblichen Pflanzen haben den größten Teil der Blätter verloren. In der Mitte des Samen⸗ ſtandes ſind die grünen Hüllen, die die Samenkörner um⸗ geben, aufgeplatzt, ſo daß die grauen Körner ſichtbar werden. Hanf wird zweckmäßig mit Ableger oder Gras⸗ mäher geſchnitten, zu kleinen Garben gebunden und in Puppen zum Trocknen aufgeſtellt. Bei großen zuſammenhän⸗ genden Feldern kann auch ein Hanfſelbſtbinder der Landesbauernſchaft eingeſetzt werden. Hier ſind nur wenige Leute erforderlich, die den Hanf aufſtellen. Der Hanf bleibt, bis er lufktrocken iſt. auf Puppen ſtehen und wird dann, an ein Verarbeitungswerk verladen. Hier werden Schnur, Lein⸗ 0 und dergleichen hergeſtellt. Der Anbau des Hanfes iſt heute durchaus lohnend. Das Reich gibt für 1 Doppelzentner abgeliefertes Hanfſtroh einen Zuſchuß von 4 RM. Hierzu zahlt das Hanfverarbeitungswerk, je nach Qualität der abgelieferten Ware, bis zu 5 RM. je Doppelzentner. Die Fracht vom Verladebahnhof zur Fabrik trägt ebenfalls das Verarbeitungswerk. Der Durchſchnitts⸗ ertrag bei Hanf liegt in Baden bei 65 Doppelzentner je Hektar. Hanfſaatgut iſt ausreichend durch die Landesbauern⸗ ſchaft ſichergeſtellt worden. Bei Saatgutbeſtellungen, Unklar⸗ heiten über den Hanfanbau und dergleichen wende man ſich an die Landesbauernſchaft. Beſonders in der heutigen Kriegs⸗ zeit iſt der Anbau von Hanf von größter Bedeutung. Das Vaterland braucht dringend Rohfaſer. Daher lautet die Pa⸗ role: Baut Hanf! Gaul. Rebſchnitt im Tauberland Der diesjährige ſtrenge Winter hat im Taubergrund Kälte⸗ grade bis zu 32 Grad Celſius unter Null gebracht und dadurch erhebliche Froſtſchäden bei ſämtlichen hier angebauten Reb⸗ ſorten verurſacht. Ertragsreben ſind daher folgendermaßen zu ſchnei⸗ den: Es werden wie ſonſt Bogreben angeſchnitten. Sie ſind aber ſo tief als möglich, in Kopfnähe, aufzuſetzen. Ob dieſe Rebe auf einem vorjährigen Zapfen ſteht oder unmittel- bar aus dem alten Holz als Waſſerrute herausgewachſen iſt, ſpielt eine nebenſächliche Rolle. Es hat ſich ſchon öfters gezeigt, daß nach ſolchen Froſtjahren auch Waſſerſchoſſe fruchtbar ſein können. Beim Müller⸗Thurgau trägt ja geradezu alles, was angeſchnitten wird. Die Bögen hält man ziemlich kur z, ſo daß ſie gerade noch an den unterſten Draht anzubinden ſind. Lange Bogreben ſind zwecklos. Die obere Hälfte iſt infolge der ſchlechten Hols⸗ ausreife ja doch nicht zu gebrauchen. Wenn ich überhaupt den Anſchnitt von Bögen empfehle, ſo ſoll das nur der Sicherheit halber ſein. Es könnte da und dort doch mal ein Auge durch⸗ gekommen ſein, weil die Rute vielleicht im Schutz eines Pfah⸗ les ſtand oder man die ganzen Stöcke niedergezogen und mit Pfählen bedeckt hatte. Darauf iſt aber wenig Hoffnung zu ſetzen. Das Wichtigſte, was uns zu tun übrig bleibt. iſt die Erhaltung des Stockes und die Heranziehung guten Erſatzholzes für das nächſte Jahr. Das kann nur aus dem noch lebensfähigen Kopf geſchehen. Dort ſind nicht nur zwei, ſondern gleich vier Zapfen anzuſchneiden. So⸗ weit ſie bereits auf einem vorjährigen Zapfen auſſitzen, beläßt man ſie etwas länger, etwa mit vier bis fünf Augen. Un⸗ mittelbar auf dem Kopf aufſitzende Triebe ſchneidet man auf drei bis vier Augen an, alſo auch etwas länger als ſonſt. Sind am Kopf ſelbſt keine für den Zapfenanſchnitt geeignete Triebe vorhanden, z. B. beim Müller⸗Thurgau, dann ſind an den Schenkeln, möglichſt tief, entſprechende Erſatzzapfen aus⸗ zuſuchen. Alſo un bedingt das Hauptaugen⸗ merk auf den Anſchnitt von Zapfen richten. Sie ſind möglichſt in Erdnähe zu halten, weil dort am eheſten noch Ausſicht auf Austrieb beſteht. Mittelſtarke Triebe ſind ſchwachen und zu maſtigen vorzuziehen. Es iſt ferner auf eine gute Verteilung zu achten. Die Bögen ſollen vorerſt nicht angebunden werden. Man wartet den Austrieb ab. Hat ſich da oder dort wirklich noch ein gutes Auge befun⸗ den, das jetzt austreibt, ſo läßt man die Triebe erſt einige Zentimeter wachſen. weil ſie dann bei den Anbindearbeiten weniger leicht abbrechen. Bleiben die Bögen aber kahl, dann ſchneidet man ſpäter das dürre Holz heraus, um den Schädlingen keinen Unterſchlupf zu gewähren und den Stock ſauber zu halten. So ſpart man ſich zunächſt die viel⸗ leicht überflüſſige Arbeit des Anbindens und zum andern auch Bindematerial. Der Schnitt der Jungreben bleibt der gleiche wie in nor⸗ malen Jahren, weil ſie entweder ganz oder auf Zapfen zurück⸗ geſchnitten werden müſſen. Wo die jungen Stöcke richtig ange⸗ häufelt wurden, ſind kaum Schäden entſtanden. Brunner. 4 e chhet, g Ee: Gad. oleſte vba, and Der Tabak in der Erzeugungsſchlacht Obwohl die Anbaufläche für Tabak gegenüber der geſam⸗ ten land wirtſchaftlichen Nutzfläche ſehr gering erſcheint, iſt ſie doch in ihrer Bedeutung weſentlich größer. Die Geſamtfläche für Tabakanbau verteilt ſich im Reich auf rund 70 000 klein⸗ und mittelbäuerliche Betriebe. Die einzelne Größe der An⸗ baufläche beträgt 5 bis 250 Ar. Wenn wir dieſe Anbaufläche mit den Tabakbau treibenden Betrieben vergleichen, ſo müſſen wir feſtſtellen, daß die durchſchnittliche Anbaufläche nicht ein⸗ mal 20 Ar beträgt; ähnlich iſt es mit der Betriebsgröße zum Tabakbau. Nahezu 90 Prozent der Tabakbau treibenden Be⸗ triebe ſind Kleinbetriebe(bis zur Erbhofgröße). In Baden, das die größte Tabakan baufläche des Reiches hat(nahezu 50 Prozent der Geſamtanbaufläche des Reiches), beträgt die Durchſchnittsgröße der Anbaufläche eines Einzel⸗ pflanzers 16 Ar. Der Tabak iſt alſo richtig geſehen die Pflanze für den Kleinbetrieb. Für ihn be⸗ deutet ſie in den meiſten Fällen die einzige größere Einnahme und finanziert deshalb den ganzen Betrieb. Ohne dieſe Ein⸗ nahme wäre dieſer Bauer meiſtenteils nicht in der Lage, Saat⸗ gut und Kunſtdünger für die anderen Kulturen zu kaufen. Die Erzeugungsſchlacht wäre daher auf dieſen Kleinbetrieben un⸗ möglich. Nur durch die Möglichkeit des Tabakanbaues kön⸗ nen dieſe Kleinſt⸗ und Kleinbauern auf ihrem Betrieb ge⸗ halten werden. 70 000 Betriebe erhalten alſo durch den Tabak⸗ anbau ihre Lebensgrundlage. Nicht weniger als 500 000 Men⸗ ſchen leben durch den Tabakanbau. Aus der geſamten Tabakanbaufläche kommt jährlich eine Produktion von über 320000 Doppelzentner dachtrockene Ware mit einem Wert von nahezu 45 Millionen Reichsmark. Für die deutſche Wirtſchaft bedeutet dieſe Produktion eine Er⸗ ſparnis wertvoller Deviſen, denn nur ein geringer Teil der noch benötigten Rohtabakeinfuhr von 800 000 Doppel⸗ zentner kann auf dem Wege des Warenaustauſches herein⸗ gebracht werden. Wenn wir allerdings die Einfuhr von 800 000 Doppelzentner mit der Eigenerzeugung von 320 000 Doppel⸗ zentner vergleichen, ſo müſſen wir uns die Frage ſtellen: Haben wir in der Eigenerzeug ung ſchon alles erreicht, oder kann der An bau von hochwer- 305 Wärtſchaftstabaken noch geſteigert wer⸗ en? Die meiſten Tabakpflanzer waren ſich der Bedeutung des Tabakbaues für ihren Betrieb ſchon immer bewußt. Durch die ſtraffe Organiſation der Pflanzer haben ſie jederzeit die notwendigen Aufklärungen erhalten. Es gibt nur noch wenige Pflanzer, die nicht das Notwendigſte und Erlaubte in bezug auf die Mengenerzeugung tun. Größtenteils wird die Quali⸗ tät durch übermäßige Düngung gefährdet. Der Tabak unterſcheidet ſich hier weſentlich von den anderen Kul⸗ turen, wo die meiſten durch reichliche Düngung an Qualität gewinnen. Bei Tabak haben wir eine Grenze, die in den mei⸗ ſten Fällen ſchon erreicht iſt. Und doch iſt auch im Tabakbau eine Erzeugungsſchlacht notwendig, ſie liegt nur auf einem anderen Gebiet. Wir müſſen bedenken, daß 10 bis 15 Prozent der Geſamternte des deutſchen Tabakbaues jährlich verlorengehen, 1. durch kranke und mangelhaft entwickelte Saatbeetpflanzen, 2. durch Tabakkrankheiten auf dem Felde, hervorgerufen durch ſchlechtes Setzen und ſchlechte Boden⸗ bearbeitung oder durch falſche und übermäßige Düngung, 3. durch Dachkrankheiten des Tabaks, hervorgerufen durch zu ſpätes oder naſſes Ernten, zu dichtes Einfädeln und durch ſchlechte, ungeeignete Trockenräume. Es wird alſo unſere Auf⸗ gabe ſein, dieſe 10 bis 15 Prozent, alſo 30 000 bis 40 000 Dop⸗ pelzentner Tabak mit einem Wert von 4 bis 5 Millionen Reichsmark, vor dem Verderb z u ſchützen. Dieſe Werte gehen aber nicht nur unſerer Volkswirtſchaft verloren, ſondern in erſter Linie dem deutſchen Bauern. Wie hoch der Wert ſchöner geſunder Tabakpflanzen zu werten iſt und was wir zur Erreichung dieſes Zieles alles unternehmen müſſen, habe ich in zwei Aufſätzen in dieſer Zeit⸗ ſchrift in letzter Zeit ausführlich behandelt. Nun zur Fel d⸗ vorbereitung und Düngung. Durch den Krieg mit einen Begleiterſcheinungen fowie durch die fehr ungünſtige Witterung im Spätjahr 193g konnten viele unſerer Tabakäcker nicht vorſchriftsmäßig gedüngt und gepflügt werden. Viele Grundͤſtücke liegen daher heute noch ungedüngt und unge⸗ pflügt da. Für ſie gilt es, ſobald es die Witterung zuläßt, ſo⸗ fort den Stalldung auszufahren, aber keinen friſchen ſtrohigen Dung verwenden! In den meiſten Fällen iſt ge⸗ nügend verrotteter Dung vorhanden. Die Kunſtdünger⸗ gaben ſind genau nach den Vorſchriften der Landesverbände auszuſtreuen. Auf keinen Fall darf die Stickſtoffgabe infolge der verſpäteten Stallmiſtgabe nach eigenem Gutdünken erhöht werden. Trotz der hohen Winterfeuchtigkeit müſſen wir mit gerfelben ſparfam haushalten. Den Acker nie in der rauhen Furche liegen laſſen, ſondern nach ſtarken Regengüſſen auf⸗ eggen! Iſt der Tahakacker im Frühjahr bei richtiger Witte⸗ rung gepflügt worden, ſo daß die Wintergare erhalten wurde, werden wir in den meiſten Fällen zum Setzen nicht mehr pflü⸗ gen müſſen, ſondern hier wird Kultivator und Egge genügen und ſogar beſſer den Zweck erfüllen, als der Pflug. Dort, wo der Boden zu feſt oder gar verunkrautet iſt, muß der Pflug den Tabakacker herrichten. Nach dem Setzen des Tahaks muß das Feld ſofort mit einer Wolf⸗Ziehhacke wieder aufgelockert werden. Beim Setzen achte man, daß nicht zu naß gepflanzt wird und daß die Wurzel der Tabakpflanze ſenkrecht in den Boden kommt. Durch ſchlechtes Pflanzen, wobei die Wurzeln umgebogen werden, entſteht in den meiſten Fällen Mauke⸗ krankheit. f Die maukekranke Pflanze bleibt ſitzen und liefert kaum 20 Prozent Ertrag gegenüber einer geſunden Tabakpflanze. Da wir durch den Krieg ſtarken Arbeitskräftemangel haben, ſollten alle Tabake ſo gepflanzt werden, daß wir längs durch den Acker mit dem Hackpflug durchfahren können. Bei einer Standweite von 60 bis 65 Zentimeter iſt dies ohne wei⸗ teres möglich. Um die Stand weite nicht übermäßig weit zu ſtellen, müſſen wir innerhalb der Zeilen die Pflanzen enger ſtellen(35 bis 40 Zentimeter). Auf dieſe Weiſe haben wir auf dem Ar ebenfalls 400 Pflanzen ſtehen, wie bei einer Stand⸗ weite von 50„ 50, ſind aber in der Lage, jederzeit mit dem Hackpflug durch den Tabakacker zu fahren. In wenigen Stun⸗ den iſt die Arbeit beendet und wir können dadurch eine Hand⸗ hacke entbehren, zu der wir wahrſcheinlich doch keine Zeit ge⸗ habt hätten. 5 b Nun zur Trocknung! Hier, meine lieben Tabakpflan⸗ zer, wollen wir einmal ein ganz offenes Wort reden. Es iſt unverantwortlich und eine Schande, daß jedes Jahr noch für Millionen Reichsmark Tabak am Dach verfault. Man hat das Kraut gepflanzt, gehegt und gepflegt, geerntet, eingefädelt und aufgehängt, alſo alle die vielen Arbeiten ausgeführt, und dann verfault es am Dach. Dann kann man beim Abhängen oder an der Waage die traurigſten Bilder erleben. Vielen Pflanzern könnte man nachweiſen, daß ihnen ſchon mehr Tabak verfault iſt, als zwei Schuppen koſten, und doch haben ſie heute noch keinen gebaut. Man komme mir nicht mit dem Einwand, es iſt Krieg, es gibt weder Holz noch Eiſen. Zu ſpät; vor zehn, ja vor zwölf Jahren hätte man ſchon beginnen müſſen. Und wie froh wäre unſere Induſtrie und das Hand⸗ werk 1933 und 1934 geweſen, wenn ſie 20000 bis 40 000 Tabak⸗ ſchuppen hätte bauen dürfen. Der Wert für dieſe Schuppen iſt von 1933 bis 1940 ſchon längſt wieder verfault, und die Schuppen ſtehen immer noch nicht. f Zum Schuppen bau ſelbſt wäre zu ſagen, daß dieſelben ſelbſtverſtändlich ſo gebaut werden müſſen, daß darin ein Ver⸗ faulen des Tabaks unmöglich iſt. Wenn eben durch unſere klimatiſchen Verhältniſſe eine Lufttrocknung nicht genügt, ſo müſſen die Schuppen ſo gebaut werden, daß ſie während der ſchlechten Witterungsperiode geheizt werden können, denn Kohlen haben wir in Deutſchland genügend, und der Kohlen⸗ preis ſteht in keinem Verhältnis zu dem Preis eines Zentner Tabaks. Hier können der deutſchen Wirtſchaft noch ungeheure Werte erhalten werden. Und gerade im Krieg müſſen wir ver⸗ ſuchen, wertvolles Volksgut ſo gut wie möglich zu erhalten. Bei ſchlechter Witterung muß eben in die vorhandenen Schup⸗ pen eine feuerſichere Heizſtelle eingebaut werden. Während der Heizung müſſen die Seitenfalouſien geſchloſſen werden. Die oberen Jalouſien bleiben offen, damit die Feuchtigkeit ab⸗ ziehen kann. Da und dort empfiehlt es ſich auch, oben am Firſt einen Ventilator einzubauen, der feuchte Luft aus dem Schuppen herauszieht. Zum Schluß noch kurz etwas über die Frage der Aus⸗ weitung des deutſchen Tabakanbaues. Erſt wenn wir die Möglichkeit geſchaffen haben, daß kein Tabak mehr bei der Trocknung verfault, können wir an eine großzügige Ausweitung des deutſchen Tabakbaues denken. Von den 800 000 Doppelzentnern, die wir bis heute noch einführen, kann noch ein großer Prozentſatz in Deutſchland angebaut werden. Allerdings werden wir gerade in der Trocknung vie⸗ les ändern müſſen: ſo wäre zum Beiſpiel das geſamte Schneide⸗ gutgebiet auf Heißlufttrocknung einzuſtellen. Im Zigarrengut muß die Trocknung revolutionär umgeſtaltet werden. Spezial⸗ trocknungen werden hier auch Spezialtabake hervorbringen. Der deutſche Tabak wird durch dieſe Maßnahmen in Quantität und Qualität weſentlich verbeſſert werden. Für den deukſchen Tabakpflanzer heißt heute die Parole: Im Krieg erſt recht durch ſorgſamſte Pflege und Behandlung das gewonnene Erntegut reſtlos erhalten. Hubert Schott. Landwirte! Leſt dies! Wer Kälberdurchfall öfter im Stalle hat, der gebe den Kälbern gleich nach der Geburt Thürpil. Es iſt ſeit 40 Jahren als Vorbeugungsmittel beſtens bewährt und ver⸗ hütet große Verluſte. RM 1.39 u. 2.64. Cl. Lageman, Chem. Fabrik Aachen. 8. c. ons hen d itn Wees es d Fes 6A us Für die deutſche Landfrau: NRaiſchläge zur Rückenaufzuckt Das Setzen einer Glucke lohnt ſich nur, wenn ſie im März bis Mitte April brütig iſt, denn dann ſchlüpfen die Kücken bis ſpäteſtens Mitte Mai. Sechs Monate brauchen die jungen Hühner bis zur Legereife; man kann damit rechnen, daß dieſe Tiere im November mit dem Legen beginnen. Hennen, die nicht im ſelben Jahre legen, bedeuten einen doppelten Verluſt an Fu tter, wie auch an Eiern, ganz abgeſehen davon, daß Wintereier begehrter ſind und ſich beſſer bezahlt machen als Sommereier. Die Bruteier müſſen von gut. legenden Tieren ſtammen, da ſich auch dieſe Eigenſchaft bei Hühnern vererbt. Die Eier ſollen mittlere Größe, gleichmäßige Form, keine Fehler in der Schale haben und nicht älter als zehn Tage ſ frei ge damit ein. Bruteier dürfen nicht zu warm, müſſen aber froſt⸗ lagert ſein und ſollen jeden Tag etwas gedreht werden, das Eigelb nicht oben an der Schale anklebt, was ein Abſterben der Kücken zur Folge hat. Um Bruteier zu kaufen, braucht man heute einen Bezugſchein. Das Neſt für die Glucke ſoll in einem ruhigen Raum bereite eignet t werden, damit das Tier nicht geſtört wird. Ein Korb ſich weniger dazu, denn wenn das Tier auf dem Neſt aufliegt, kann es leicht ein Ei zerbrechen. Am beſten macht man das Neſt auf den Boden und legt im Viereck Ziegelſteine darum herum. In das Neſt ſelbſt kommt zu unterſt ein Stück Grasboden, um die nötige Feuchtigkeit zu gewährleiſten, darauf ein Strohkranz und in der Mitte Heu. Zur Vorſorge kann man Inſektenpulver einſtreuen. Erſt wenn das Tier mehrere Tage auf Porzellaneiern ruhig geſeſſen hat, legt man die rich⸗ tigen Eier unter. Während der Brutzeit muß das Tier täglich einmal vom Neſt zum Freſſen und Tränken und damit die Eier aus⸗ lüften. Zwei Tage vor dem Schlüpfen empfiehlt es ſich, die Eier mit lauwarmem Waſſer leicht zu beſprengen, da das „Steckenbleiben der Kücken“ oft auf Mangel an Feuchtigkeit zurückzuführen iſt. Durch ein Durchleuchten der Eier am ſiebten Bruttag kann man die unbefruchteten Eier feſt⸗ ſtellen, wenn dieſe dann entfernt werden, verhindert man das Faulen derſelben. Außerdem können ſie ohne Bedenken in der Küche noch verwendet werden. Während des Schlüpfens 7 5 5 8 8 Aufu: Actur Grimm(Linden Verlag) Futtertrog und Tränke für die Kücken laſſe man die Glucke möglichſt in Ruhe, entferne nur alle ſechs Stunden die leeren Eierſchalen; die Kücken ſollte man nur wegnehmen, wenn ſie ſehr ungleichmäßig ſchlüpfen, oder wenn die Alte unruhig iſt. Am erſten Tag ſollen die Kleinen nichts zu freſſen bekommen. Die dreijährigen Hühner ſollen bekanntlich abgeſchlachtet werden, da ſie nicht mehr ſo viel legen, wie ihr Futter wert iſt; danach müßten jedes Jahr ein Drittel des Hen⸗ nenbeſtandes nachgezüchtet werden. Bei einer Glucke kann man aber nur mit fünf Hennen rechnen, es müßten alſo mindeſtens zwei bis drei Glucken geſetzt werden. Die Beſchaffung der Eintagskücken durch anerkannte Vermehrungszuchten iſt der Brut im eigenen Betrieb vorzu⸗ ziehen. Man iſt gewiß, daß man Tiere guter Raſſen mit hoher Leiſtung bekommt. Die künſtliche Aufzucht macht be⸗ ſtimmt nicht mehr Arbeit, als die mit der Glucke. Das wich⸗ tigſte iſt eine Wärmequelle, eine„künſtliche Glucke“. Da gibt es den praktiſchen Kückenkaſten aus Holz, der mit zwei Bettflaſchen geheizt wird, für 30 Kücken; oder es gibt die ſog. Schirmglucken mit Brikettheizung, oder die mit Grudekoks⸗ heizung. Nähere Auskunft erteilt die zuſtändige Beraterin der Tierzuchtämter, der Ernährungsämter(Kreisbauernſchaf⸗ ten) und der Wirtſchaftsberatungsſtellen. Die Eintagskücken werden in dieſem Jahr wieder mit 10 Rpf. pro Tier bezuſchußt, die„künſtlichen Glucken“ mit 50 Prozent des Anſchaffungspreiſes. Da bei den Eintagskücken auch immer Hähnchen dabei ſind, hat die Landfrau die Mög⸗ lichkeit, durch den Verkauf derſelben einen Nebenverdienſt zu erzielen. Die Hähnchen werden ſo früh wie möglich abgeſon⸗ dert und gemäſtet. Ohne eine„künſtliche Glucke“ iſt das Auf⸗ ziehen von Eintagskücken mit allzu großen Verluſten verbun⸗ den. Die künſtliche Glucke muß in einem trockenen, leicht warmen Raum ſtehen. Als Einſtreu gibt man den Tierchen Hälme, unter den Schlafplatz einen Sack, den man jeden Tag herausnimmt und umdreht und alle vier Tage wäſcht. Die Tiere haben die ſchlechte Eigenſchaft, in ihrem eigenen Kot zu picken, und nehmen dadurch leicht die darin ausgeſchiedenen Krankheitskeime wieder auf. Man hat bei der künſtlichen Aufzucht die Möglichkeit, die Tiere wirklich ſauber und trocken zu halten; auch ſonſt ſpart man bedeutend an Futter. Die Fütterung der Kücken ſollte in der erſten Woche nur aus Trockenfutter, Grünfutter und dickſaurer Ma⸗ germilch beſtehen. Eine noch immer nicht ausgerottete Un⸗ ſitte iſt, den Tierchen eingeweichtes Brot zu geben. Da das Brot im Magen ſäuert, iſt es oft die Urſache von Durchfall und ſpäterem Eingehen der Tiere. Man gibt alle zur Ver⸗ fügung ſtehenden Körnerarten in gebrochener oder geſchroteter Form, dazu etwas Futterkalk und Holzkohle. Als Kraftfutter eignet ſich beſonders dickſaure Magermilch(oder ſüße, aber nie angeſäuerte, da ſie in dieſem Zuſtand gefährlich iſt); keines⸗ falls darf das Grünfutter vergeſſen weroͤen(Salat, Spinat, Brenneſſeln, junges Gras uſw., allerdings feingeſchnitten, und gelbe Rüben geraſpelt). Friſches Trinkwaſſer muß immer zur Verfügung ſtehen, am beſten in der ſelbſttätigen Kücken⸗ tränke, die man aus einem Blumentopf oder einer Flaſche mit dem dazu paſſenden Unterſatz ſelbſt herſtellen kann. Das Futter reicht man auf einem Brett, das ringsum mit einer Leiſte verſehen iſt. Das Weichfutter gibt man ſpäter in einem Futtertrog, von denen ſo viel vorhanden ſein müſſen, daß alle Tierchen zugleich freſſen können. Futter⸗ und Trinkgeſäße müſſen peinlich ſaubergehalten werden, beſonders müſſen alte Futterreſte entfernt werden, ehe man das neue hinzugibt. In der zweiten Woche kann mit der Fütterung von Weichfutter begonnen werden. Es beſteht aus Getreideſchroten und Meh⸗ len mit ſaurer Milch angemacht, Kalk, Holzkohle und darunter gemiſchtem Grünfutter. Die Fütterung von Ei iſt bei Mager⸗ milch unnötig, viel zu koſtſpielig und heutzutage unverant⸗ wortlich. Abends gibt man gebrochene Körner. Das Weich⸗ futter muß ſtets trockenkrümelig ſein, nie naß. Bei drei Wochen alten Tieren wird langſam ein Teil Schrot durch Kleie erſetzt und nach acht Wochen beginnt man mit der Zufütterung von Kartoffeln. Bei ſchönem Wetter ſollen die Tierchen in einen grünen Auslauf gelaſſen werden. überhaupt iſt es gut, wenn man ſie beizeiten, aber mit Vorſicht abhärtet. Näſſe und Zug⸗ luft ſind ſchädlich! 5 Es wäre zu wünſchen, daß manche Landfrau ſich jetzt noch entſchließt, für ihren Bedarf Eintagskücken zu beſtellen, an⸗ ſtatt ſich auf die unſichere Ausſicht einer Glucke zu verlaſſen. Aber ſie darf dann nicht vergeſſen, auch rechtzeitig für eine „künſtliche Glucke“ zu ſorgen. Sie wird merken, daß Auf⸗ zuchtverluſte bedeutend geringer ſind, daß die Pflege nicht ſchwieriger iſt, und ſie wird ſich freuen, im Winter eine Reihe gut legender junger Hennen zu beſitzen! v. Voß. f um 1 Sanne Roman von Rorbert Pruchhäuler Inhaber aller Rechte: Ludwig Voggenreiter Verlag Potsdam 9. Fortſetzung Kann er es wirklich? Warum ließ er die Leute ſo nah an ſich herankommen? Forderte er ſie durch ſeine Gedankenloſig⸗ keit nicht geradezu heraus, ihn noch nicht für voll zu nehmen? Aber dieſe Jungenhaftigkeit, das iſt es wohl gerade, was die⸗ ſer Frau gefällt. Sie braucht ein Spielzeug, das heute Peter und morgen anders heißt, wenn es nur einen Schnurrbart hat! Sanne ſpürte einen bitteren Geſchmack auf der Zunge. Hier werde ich einen Riegel vorſchieben, dachte ſie. Gleich von Anfang an ſollen ſie wiſſen, daß ich keine Nippfigur bin, die man hierhin nud dorthin ſtellt. Was liegt mir an dem Wohl⸗ wollen oder Nichtwohlwollen dieſer Leute? Sie können mir nichts geben, ſie ſollen mir aber auch nichts nehmen! Beim Veſperbrot drehte ſich das Geſpräch ausſchließlich um die Jagd und die in der Gemarkung wieder häufiger auf⸗ tretenden Jagdofrevel. Sanne ging geräuſchlos ab und zu und gab acht, daß die Gäſte verſorgt wurden. Die Aufforderung, ſich mit an den Tiſch zu ſetzen, lehnte ſie mit dem Hinweis auf ihre Hausfrauenpflichten höflich aber beſtimmt ab. Im Vorbeigehen ſah ſie zufällig, wie der Farmer der ne— ben ihm ſitzenden Irmgard verſtohlen die Hand drückte. Sie wurde rot, als wäre ſie auf einem Fehltritt ertappt worden. Im erſten Augenblick ſchoß ihr der Gedanke durch den Kopf: wenn Peter... Ach nein, an ſo etwas dachte Peter nicht. Er ſaß da und börte hingebungsvoll zu, wie der Arzt eine Jagd⸗ geſchichte zum beſten gab. Gott ſei Dank, nach der Richtung brauchte ſie keine Befürchtung zu haben! Als die Geſellſchaft am Abend zur Bahn fahren wollte und Peter wie ſelbſtverſtändlich wieder die Aufforderung er⸗ hielt einzuſpannen, ſagte Sanne freundlich, aber ſo, daß ein Widerſpruch nicht aufkommen konnte:„Ich möchte, daß mein Mann heute abend bei mir bleibt. Ich habe Stephan geſagt, daß er einſpannt.“ Einen Augenblick herrſchte verlegenes Schweigen. Dann ſagte Guſtav Erbacher:„Na alſo, da kann man nichts machen. Du haſt übrigens ganz recht, Sanne, in den Flitterwochen ließe ich mir an deiner Stelle den Mann auch nicht entführen.“ Sanne hatte auf der Zunge zu ſagen: weder in den Flit⸗ terwochen, noch zu irgendeiner anderen Zeit! Aber ſie ſchwieg. Die Herren pflichteten dem Altbauer bei. Beim Abſchied gab ihr Irmgard die Hand und ſagte:„Ich wünſche Ihnen viel Glück! Aber halten Sie Ihren Peter nicht zu feſt! Männer dürfen nie merken, daß ſie eine Feſſel tragen.“ „Danke!“ erwiderte Sanne kurz und ließ die gepflegte Hand los.„Es muß jeder ſehen, wie er zurechtkommt.“ Gleich darauf fuhr der Wagen aus dem Hof. Peter ſchaute vom Hoftor aus nach, bis er um die nächſte Ecke verſchwunden war. In ſeiner Haltung lag Gekränktheit und Trotz. Sanne ging zu ihm.„Ich hätte Luſt, noch eine Stunde ins Freie zu gehen. Du nicht?“ Er blieb bockbeinig ſtehen, die Hände in den Taſchen, und gab keine Antwort. „Tut es dir ſehr leid, daß du mit mir vorliebnehmen ſollſt, ſtatt mit fremden Leuten wegzufahren?“ „Dummes Zeug!“ gab er brummig zurück. „Dann ſind wir ja einer Meinung. Komm, der Abend iſt viel zu ſchön, um ihn in der Stube zu verſitzen.“ Er folgte widerwillig, immer noch die Hände in den Ta⸗ ſchen. Sanne ſchlua den nächſten Weg ins Feld ein. Die Luft roch nach dörrendem Kartoffelkraut. Es fing ſchon an kühl zu werden. Noch ein paar Wochen, dann meldete ſich der Win⸗ ter mit Nachtfröſten und peitſchenden Regenſchauern. „Ich dachte, du wollteſt mir etwas ſagen“, fing Sanne nach einer guten Weile an. „Wollte ich auch. Aber es hat ja keinen Zweck!“ „Warum ſollte es keinen Zweck haben?“ „Das weißt du ſelber am beſten.“ „Ich glaube, du hältſt mich für geſcheiter, als ich bin.“ „Wenn du nur nicht zu geſcheit wirſt!“ Oho! Das ſollte doch wohl kein Streit werden! „Hör mich an, Peter! Du weißt wohl, warum ich nicht wollte, daß du an die Bahn fährſt?“ „Weil du eiferſüchtig biſt.“ Sie lachte glockenhell.„Nein, Peter, zum Eiferſüchtigſein habe ich keinen Grund. Dann müßteſt du ja ein anderer ſein, als du biſt.“„So? Glaubſt du, ich könnte nicht auch einer an⸗ deren Frau gefallen?“ „Doch, das glaube ich ganz beſtimmt. Aber daran haſt du bis vor zwei Minuten ja noch gar nicht gedacht, Peter. Dich hat etwas anderes gekränkt: Du fühlſt dich bevormundet, weil ich dich nicht fortgelaſſen habe...“ „Ja, weil du dich in etwas hineinmiſchſt, was dich, ich will ſagen, was Männerſache iſt.“ „Gut, Peter. Die Pferde einſpannen und loskutſchieren, iſt Männerſache. Beiſammen hocken, von der Jagd reden und alles andere darüber vergeſſen, ſelbſt die eigene Frau, iſt Männerſache. Sich von einem wildfremden Menſchen am Arm nehmen und mitſchleppen laſſen, während die Frau das Nach⸗ ſehen hat, iſt Männerſache. Du ſchauſt mich groß an! Ihr Männer habt nun mal euere Beſonderheiten, die man euch nach⸗ ſehen muß. Aber nun hör mit gut zu: daß ein Bauer namens Peter Erbacher ſich nicht zu gut iſt, um einem Arzt, einem Tunichtgut und einer fremden Frau den Knecht zu machen. „das iſt meine Sache, denke ich.“ Sanne blieb ſtehen.„Wenn du es ſo anſiehſt, Peter, dann brauchen wir darüber kein Wort weiter zu verlieren. Dann ſind wir beide in einer wichtigen Sache leider Gottes zweierlei Meinung, und das iſt ſchade.“ Sanne war mehr traurig als ärgerlich über dieſe Wen⸗ dung des Geſpräches, ſie überlegte im Weitergehen, wie ſie ihm eine andere Richtung geben könnte. Da hörte ſie Peter ſagen:„Es gefällt dir ſicherlich manches nicht bei uns auf dem Hof. Aber du mußt dich daran gewöhnen.“ „Wer ſagt dir denn, daß mir manches nicht gefällt? Und an was denkſt du, daß ich mich gewöhnen muß?“ „Nun, zum Beiſpiel daran, daß nur einer Herr im Haus ſein kann, und daß dieſer nicht unbedingt die Frau ſein muß.“ Sie atmete erleichtert auf.„Daran brauche ich mich nicht erſt zu gewöhnen, Peter, das iſt eine Selbſtverſtändlichkeit, und ich wünſchte nichts mehr, als daß du der Herr im Hauſe wäreſt, du ganz allein.“ Darauf wußte er nichts zu ſagen. „Siehſt du“, fuhr ſie das Eiſen zu ſchmieden fort,„wenn du ſtolz biſt, gefällſt du mir. Du kannſt es getroſt gegen mich ſein, wenn du es nur auch anderen gegenüber biſt. Verſtehen wir uns nun wieder?“ „Beinahe. Nur— ich hätte nie gedacht, daß du ſo großen Wert auf Aeußerlichkeiten legen würdeſt.“ „Aeußerlichkeiten? Peter!“ „Na ja, ich meine.. ſo wichtig iſt das doch nicht. Ich weiß ſchon, was ich wert bin.“ „Alſo, wenn du es weißt, dann tu mir den Gefallen und beweiſe es bei der nächſten Gelegenheit!“ „Sonſt noch etwas gefällig, Frau Schulmeiſterin?“ Er nahm ſie ſo feſt am Arm, daß ſie hätte ſchreien mögen. „Ich will doch nicht ſchulmeiſtern, Peter! Ich will— ja, wie ſoll ich dir's ſagen?— ich will doch nur ſo hoch wie mög⸗ lich zu dir hinaufſchauen können.“ „So. Und das war alles?“ „Das iſt mir mehr, als du denkſt!“ 5. Guſtav Erbacher kümmerte ſich wenig um die Arbeit und ließ Peter gewähren, Die Altbäuerin ging ihren eigenſinnigen Weg, gab jedoch ſtets ihrer ſcharfen Zunge freien Lauf und fragte nicht, wen ſie damit traf. Gregor, Stephan und Traud waren zu lange auf dem Hof und an die lockere Führung Guſtav Erbachers gewöhnt, als daß ſie Luſt gehabt hätten, ſich einem ſchneidigen Nachfolger mit Begeiſterung zu fügen. Sie mochten, jedes auf ſeine Art, Peter gern. Er ſcheute ſich vor keiner Arbeit, er griff überall mit an, wo es fehlte, war ge⸗ ſchickt und tüchtig. 5 Aber nun ſollte er, der bisher mehr oder weniger mit Knecht und Magd in einer Reihe geſtanden hatte, vor die Front treten und Vorgeſetzter ſein, ohne daß eigentlich eine Uebergabe der Befehlsgewalt erfolgt wäre; er mußte viel⸗ mehr jederzeit noch gewärtig ſein, daß die Alten ihm hinein⸗ redeten. Das machte ihm das Befehlen ſchwer. 5 Um ſo dankbarer empfand er, was für eine wertvolle Stütze er an ſeiner Frau beſaß. Er bewunderte ihren geſun⸗ den Menſchenverſtand, ihren klaren fraulichen Blick, ihre friſch zupackende Art, die ſich an keiner Stelle vordrängte, keine lau⸗ ten Geſten hatte, ſondern einfach da war wie Sonne und Regen. Es wurde ihm nach und nach zum Bedürfnis, alle wich⸗ tigen und auch die unwichtigen Dinge mit ihr zu beraten und ihre Meinung zu hören. Bei Tiſch, wo dies unter anderen Verhältniſſen mit Einbeziehung des Geſindes erfolgt wäre, mußte immer mit dem ärgerlichen Widerſpruch der Altbäuerin gerechnet werden; darum machte es ſich von ſelbſt, daß dieſer Familienrat in die Schlafſtube verlegt und ſein Ergebnis, ſo weit notwendig, am nächſten Morgen dem Geſinde mitgeteilt wurde.(FJortſetzung folgt.) Wer den engen Zuſammenhang zwiſchen Zähnen und Körper kennt, weiß, wie wichtig die Zahnpflege für die Geſundheit iſt. 20³ Aus dem Neichsnährſtand Behkauntmachungen der CTaudesbaueruſchaſt Baden Hauplkörungen 1940 für Bullen, Gber und Körort ühlingen Bonndorf Münchingen Löffingen Obereſchach Buraberg Binningen Gottmadingen Waldkirch Elzach Unterſimonswald Freiamt Dörlinbach Kirchzarten Neuſtadt i. Schw. Breitnau St. Peter Eiſenbach Furtwangen Triberg St. Georgen Schluchſee Häuſern Immeneich Görwihl Niederhof Hottingen Grafenhauſen Bernau Todtnau Schönau Atzenbach Tegernau Todtmoos Wittnau Untermünſtertal Malsburg Wieslet Müllheim Heitersheim Krozingen Munzingen Freiburg Gottenheim Endingen Denzlingen Emmendingen Kenzingen Ettenheim Lahr Kürzell Schutterwald Offenburg Willſtätt Oberkirch Achern Bühl Gamshurſt Moos Sinzheim Kuppenheim Oetigheim Oſterburken Krautheim Boxberg Tauberbiſchofsheim Grünsfeld Walldürn Eubigheim Hardheim Wertheim Hundheim Buchen Mudau Heiliakreuzſteinach Köramt Siegenböcke im Gebiet des Tierzuchtamtes Radolfzell Kreis Tag und Waldshut 8. 4. 1940, 9 Neuſtadt 9. 4. 1940, 8 Neuſtadt 9. 4. 1940, 11 Neuſtadt 9. 4. 1940, 16 Villingen 11. 4. 1940, 9 Villingen 11. 4. 1940, 14 Konſtanz 12. 4. 1940, 9 Konſtanz 12. 4. 1940, 14 Tierzuchtamt Neuſtadt Emmendingen 2. 4. 1940, Emmendingen 2. 4. 1940, Emmendingen 3. 4. 1940, Emmendingen 3. 4. 1940, Lahr 3. 4. 1940, Freiburg 4. 4. 1940, Neuſtadt 9. 4. 1940, Neuſtadt 9. 4. 1940, Freiburg 10. 4. 1940, Neuſtadt 11. 4. 1940, Donaueſchingen 11. 4. 1940, Villingen 15. 4. 1940, Villingen 15. 4. 1940, Neuſtadt 17. 4. 1940, Neuſtadt 17. 4. 1940 Waldshut 18. 4. 1940, Säckingen 18. 4. 1940, Säckingen 19. 4. 1940, Säckingen 19. 4. 1940. Neuſtadt 23. 4. 1940, Neuſtadt 24. 4. 1940, Neuſtadt 24. 4. 1940, Lörrach 25. 4. 1940, Lörrach 25. 4. 1940, Lörrach 26. 4. 1940, Säckingen 26. 4. 1940, Freiburg 6. 5. 1940. Müllheim 6. 5. 1940. Müllheim 7. 5. 1940, Lörrach 7. 5. 1940, Tierzuchtamt Freiburg Müllheim 2. 4. 1940, Müllheim 3. 4. 1940, Müllheim 4. 4. 1940. Freiburg 4. 4. 1940, Freiburg 5. 4. 1940, Freiburg 9. 4. 1940, Emmendingen 10. 4. 1940, Emmendingen 11. 4. 1940, Emmendingen 11. 4. 1940 Emmendingen 16. 4. 1940, Lahr 17. 4. 1940, Lahr 18. 4. 1940. Lahr 19. 4. 1940, Offenburg 23. 4. 1940, Offenburg 24. 4. 1940. Kehl 7. 5. 1940, Offenburg 8. 5. 1940, Bühl 9. 5. 1940, Bühl 20. 5. 1940. Bühl 21. 5. 1940, Bühl 22. 5. 1940. Bühl 23. 5. 1940. Raſtatt 4. 6. 1940, Raſtatt 5. 6. 1940, Tierzuchtamt Heidelberg Buchen 3. 4. 1940, Buchen 4. 4. 1940, Tauberbiſchofsheim 4. 4. 1940. Tauberbiſchofsheim 5. 4. 1940, Tauberbiſchofsheim 6. 4. 1940, Buchen 6. 4. 1940. Buchen 10. 4. 1940 Buchen 10. 4. 1940 Tauberbiſchofsheim 11. 4. 1940. Tauberbiſchofsheim 11. 4. 1940. uchen 12. 4. 1940, Buchen 12. 4. 1940, Heidelberg 17. 4. 1940, Heidelberg 19. 4. 1940, Heidelberg 206 Zeit Uhr Uhr Uhr. Uhr Uhr. Uhr Uhr Uhr 9 Uhr 14 Uhr 9 Uhr 11.30 Uhr 15 Uhr 9 Uhr 10 Uhr 15 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 15 Uhr 10 Uhr 15 Uhr 10 Uhr nr 9 Uhr 1 hr 9 Uhr 13 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 14 Uhr 9 Uhr Uhr 9 Uhr 15 Uhr 10 Uhr 15 Uhr 9 Uhr 19 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 14 Uhr 9 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 9 Uhr 14.30 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 10 Uhr 9 Uhr 8 Uhr 138 Uhr 9 Uhr 8 Uhr 14 Uhr 9 Uhr 13 Uhr 8 Uhr 14 Uhr 8 Uhr 14 Uhr 9 Uhr 8 Uhr Körort Kreis Tag und Zeit Eberbach Heidelberg 25. 4. 1940, 9 Uhr Neunkirchen Mosbach 25. 4. 1940, 12 Uhr Helmſtadt Sinsheim 26. 4. 1940, 10 Uhr Bad Rappenau Sinsheim 27. 4. 1940, 8 Uhr Eppingen Sinsheim 3. 5. 1940, 8 Uhr Sinsheim Sinsheim 4. 5. 1940, 8 Uhr Eutingen Pforzheim 8. 5. 1940, 8 Uhr Langenſteinbach Karlsruhe 9. 5. 1940, 8 Uhr Burbach Marxzell Karlsruhe 9. 5. 1940, 14 Uhr Ilvesheim Mannheim 10. 5. 1940, 9 Uhr Schwetzingen Mannheim 11. 5. 1940, 8 Uhr Oeſtringen Bruchſal 15. 5. 1940, 8 Uhr Philippsburg Bruchſal 16. 5. 1940, 8 Uhr Wiesloch Heidelberg 17. 5. 1940, 8 Uhr Meckesheim Heidelberg 18. 5. 1940, 8 Uhr Im übrigen verweiſe ich auf meine Bekanntmachung„Die Hauptkörungen 1940 für Bullen, Eber und Ziegenböcke“ im Wochenblatt der Landesbauernſchaft Baden, Folge 8 vom 24. Februar 1940. Karlsruhe, den 1. März 1940. Sbauptliörung für Schafböcke in Sinsheim Unter Bezugnahme auf die Bekanntmachung in Nr. 1 vom 6. Januar 1940 führt das Köramt bei der Landesbauernſchaft Baden am Donnerstag, den 21. März d. J., vormittags 10 Uhr in Sinsheim, Robert⸗Wagner⸗Platz. eine Hauptkörung für Schafböcke oͤurch. Vorzuführen ſind ſämtliche über 6 Monate alten Schafböcke, auch aus Wanderſchafherden von anderen Landesbauernſchaften. Die Geſundheitszeugniſſe ſind bei der Hauptkörung vorzulegen. Dieſe dürfen jedoch nicht länger als 2 Tage vor der Veranſtaltung ausgeſtellt ſein. Die Bürger⸗ meiſter ſind dafür verantwortlich, daß die Böcke rechtzeitig vorgeführt werden. Karlsruhe, den 11. März 1940. Der Leiter des Köramtes: Engler⸗Füßlin, Landesbauernführer. Jandesverband badiſcher Ninderzüchter Weideauftrieb 1940 Der Auftrieb auf die Weiden des Landesverbandes ba⸗ diſcher Rinderzüchter iſt wie folgt feſtgeſetzt worden: Bergfeld b. Mosbach. Auftrieb: Montag, 22. April 1940, 14 Uhr. Meldeſchluß: 8. April. Geſchäftsſtelle Heidelberg. Neidelsbach. Auftrieb: Dienstag, 323. April 1940, 9 Uhr. Meldeſchluß: 8. April. Geſchäftsſtelle Heidelberg. Eulſchirben. Auftrieb: Dienstag, 23. April 1940, 14 Uhr. Meldeſchluß: 8. April. Geſchäftsſtelle Heidelberg. Moos b. Bühl. Auftrieb: Donnerstag, 25. April 1940, 13 Uhr. Meldeſchluß 10. April. Geſchäftsſtelle Freiburg. Erlenboden. Auftrieb: Freitag, 26. April 1940. 10 Uhr. Meldeſchluß 10. April. Geſchäftsſtelle Freiburg. Hagenbacherhof. Auftrieb: Freitag, 3. Mai 1940. 10 Uhr. 1 Meldeſchluß: 16. April. Geſchäftsſtelle Freiburg. Schrotzburg. Auftrieb: Montag, 6. Mai 1940, 9 Uhr(nur Fohlen). Meldeſchluß: 16. April. Geſchäftsſtelle Radolf⸗ Zell. Lichtenegg. Auftrieb: Montag, 6. Mai 1940, 13 Uhr. Meldeſchluß: 16. April. Geſchäftsſtelle Radolfzell. Bergenhof. Auftrieb: Dienstag. 7. Mai 1940, 9 Uhr. Meldeſchluß: 18. April. Geſchäftsſtelle Radolfzell. Steckelerhof. Auftrieb: Dienstag, 7, Mai 1940, 14 Uhr. Meldeſchluß: 18. April. Geſchäftsſtelle Radolfzell. Hauackerhof. Auftrieb: Mittwoch, 8. Mai 1940, 9 Uhr. Meldeſchluß: 20. April. Geſchäftsſtelle Radolfzell. Anmeldungen ſind an die Ortsfachwarte oder die Ge⸗ ſchäftsſtellen des Landesverbandes badiſcher Rinderzüchter zu richten. Vordrucke für die Anmeldungen werden von den Ge⸗ ſchäftsſtellen auf Anforderung überſandt. Die Ortsfachwarte werden gebeten, die Züchter auf die Termine hinzuweiſen und den Züchtern bei der Auswahl der Weidetiere beratend zur Seite zu ſtehen. Es können nur Tiere aufgetrieben wer⸗ den, die mindeſtens 9 Monate alt ſind. Henaſtfohlen können nicht aufgetrieben werden. Gemäß den veterinärpolizeilichen nur aufgetrieben werden: 1. Rinder, die frei ſind von Ba⸗ zillus⸗Bang, von Daſſellarven und von Erkrankungen der Geburtswege. 2. Fohlen, die aus keinem Beſtand ſtammen, in dem die anſteckende Blutarmut der Pferde herrſcht oder in den letzten 2 Jahren geherrſcht hat. die einer Wurmkur ord⸗ nunasmäßig unterworfen worden ſind. Die nach Vorſtehen⸗ dem erforderlichen Geſundheitszeugniſſe ſind beim Auftrieb vorzulegen. Nähere Beſtimmungen über den Weidebetrieb gehen den Beſitzern der Tiere noch rechtzeitig zu. Es wird noch auf die Anordnung des Londesverbandes bad. Ninder⸗ züchter„Weidegang der Bullenmütter“ veröffentlicht im Wo⸗ chenblatt vom 29. Auauſt 1939 hinge wieſen. Karlsruhe den 1. März 1940. Matheis, Landesfachwart. Beſtimmungen dürfen gung. markt i Die get Mann Karls Fete, J. Bode donc ſotzheiſ — — uad aul Ireihn Nite 1 „ Blick auf den Markt Karlsruhe, 18. März. Die Beſchickung der Schlachtviehgroßmärkte und Viehverteilungsſtellen war zur geregelten Abwicklung der Fleiſch⸗ verſorgung ausreichend. Ferkel⸗ und Läufermärkte haben eine wei⸗ tere Belebung erfahren. Die Preisentwicklung nach oben hat ange⸗ halten. Auch die Nutzviehmärkte zeigten beſſere Auftriebe, und be⸗ ſonders Ochſen, Kalbinnen und Rinder fanden bei anziehenden Prei- ſen guten Abſatz. Nach wie vor zeigt der Markt eine lebhafte Auf⸗ nahmebereitſchaft für Weizen und Roggen. Die Verſorgung der Mühlen mit Brotgetreide bewegte ſich in geregelten Bahnen. Für Induſtriegerſte iſt die Ankaufsfriſt bis zum 30. April 1940 verlän⸗ gert worden. Bei Induſtriehafer und ebenſo bei Braugerſte iſt die Umſatztätigkeit abgeſchloſſen. Der angelieferte Futterhafer wurde der Wehrmacht zugeführt. Futtergerſte war geſucht. In der guten Ver⸗ ſorgung mit Weizen⸗ und Roggenmehl und Nährmitteln hat ſich nichts geändert. Am Futtermittelmarkt wer erhöhter Bedarf vor⸗ herrſchend. Kleie und Futtermehl blieben ſtark gefragt. Die Ver⸗ ſorgung mit Miſchfuttermitteln verlief befriedigend. Auch die Heu⸗ ablieferung ging in zufriedenſtellendem Umfang vor ſich. Für Stroh beſtand lebhafte Kaufneigung. Intereſſieren dürfte, daß die gegen⸗ wärtige Lage der engliſchen Futtermittelverſorgung nach ſechs Kriegs⸗ monaten bereits ſo angeſpannt iſt, wie ſie während des ganzen Welt⸗ krieges nie war. Die Kraft des Winters iſt nun ſo weit gebrochen, daß Friſchgemüſe, vorerſt allerdings noch in kleineren Mengen, dem Markt zugeführt werden konnte. Neben Feld⸗, Kreſſen⸗ und Lattichſalat gab es auch ſchon etwas Kopfſalat. Auch Rettiche und Radieschen waren bereits zu haben. Wintergemüſe ſtanden weiterhin ausreichend zur Ver⸗ fügung. Aus Lagerbeſtänden konnten Aepfel wie bisher genügend freigegeben werden Die Zufuhren an Apfelſinen waren befriedigend. Zitronen ſind reichlich zu haben geweſen. Obwohl die Wetterlage bis vor wenigen Tagen umfaſſende Zufuhren von Speiſekartoffeln noch immer behindert haben, war es möglich, größere Mengen zur Deckung des notwendigſten Bedarfs bereitzuſtellen. Die Milchanlie⸗ ferungen ſind weiter geſtiegen. Das gleiche gilt für die Buttererzeu⸗ gung. Milch⸗ und Butterverſorgung verliefen normal. Am Käſe⸗ markt iſt eine leichte Beſſerung eingetreten. Großhandelspreiſe auf den badiſchen Wochengroßmärkten Freiburg, 7. März.(Je 50 kg): Kartoffeln(gelbe) 3,65 RM.; Blumenkohl(ital.) Stück 28 Rpf.; Rotkraut(inl.) 8,40 RM.;(poll.) 9,45 RM.; Weißkraut 6,70 RM.; Wirſing(holl.) 7,25 RM.; Gelbe Rüben 8,75 RM.; Weiße Rüben 5,90 RM.; Kopfſalat(ital.) Stück 28 Rpf.; Feldſalat 120 RM.; Zwiebeln(inl.) 9,40 RM.;(ital.) 9,20 RM.; Tafeläpfel 28 RM.; Kochäpfel 14 RM.; Tafelbirnen 23 RM.; Apfelſinen(ital.) 18 RM.; Zitronen(ital.) Stück 4—5 Rpf. Mannheim, 8. März.(Je 50 kg): Kartoffeln(gelbe) 3, 703,75 RM.; Blumenkohl Steige 4,50.—4,60 RM.; Rotkraut(inl.) 8,50 9,50 RM.; Weißkraut 7,50—8 RM.; Spinat(ital.) 20 RM.; Gelbe Rüben 8 bis 9 RM.; Rote Rüben 8—9 RM.; Weiße Rüben 5—6 RM.; Boden⸗ kohlraben 6—7 RM.; Kopfſalat(ital.) Steige 3,80—4 RM.; Endivien⸗ ſalat(ital.) Steige 3— 3,30 RM.; Feldſalat 110—120 RM.; Kreſſen⸗ ſalgt 100—120 RM.; Meerrettich 30—40 RM.; Sellerie 3540 RM. Tafeläpfel 25 RM.; Kochäpfel 21—25 RM.; Kochbirnen 2225 RM. Pforzheim, 9. März.(Je 50 kg): Kartoffeln(gelbe) 3,70 RM.; Blumenkohl(ital.) Stück 3628 RM.; Rotkraut 8,50 RM.; Weiß⸗ kraut 7,33 RM.; Gelbe Rüben 8—9 RM.; Rote Rüben 9 RM.; Boden⸗ kohlraben 6 RM.; Endivienſalat(ital.) Stück 9—11 Rpf.; Feldſalat 110 RM.; Kreſſenſalat 100 RM.; Meerrettich 30—40 RM.; Rettiche Stück 5 Rpf.; Radieschen Bund 25 Rpf.; Sellerie Stück 10— 20 Rpf.; Zwiebeln 8,88 RM.; Tafeläpfel(inl.) 14—25 RM.;(ital.) 18 bis 20 RM.; Orangen(ital.) 16—17 RM.; Zitronen Stück 3 Rpf. Nutzvieh⸗, Ferkel⸗ und Läufermärkte Lauda, 4. März. 45 Ferkel, 86 Läufer. Preiſe für Ferkel über 6 Wochen 50—65 RM., Läufer 85 RM. Lebhaft. Markdorf, 4. März. 71 Ferkel, 12 Läufer. Preiſe für Ferkel über 6 Wochen 40—60 RM., Läufer 70—90 RM. Lebhaft. Ueberlingen, 5. März. 41 Ferkel, 10 Läufer. Preiſe für Ferkel über 6 Wochen 48—66 RM.; Läufer 72—83 RM. Geräumt. 5 Radolfzell, 6. März. 188 Ferkel, 9 Läufer, 18 Nutztiere. Preiſe für Ferkel bis 6 Wochen 50—56 RM.; über 6 Wochen 56—68 RM.; Läufer 75 RM. Kalbinnen 600655 RM.; Jungrinder 195 bis 320 RM. Lebhaft. Bonndorf, 7. März. 237 Ferkel, 16 Läufer. Preiſe für Ferkel bis 6 Wochen 24—30 RM., über 6 Wochen 30—45 RM., Läufer 50 bis 70 RM. Lebhaft. Engen, 7. März. 66 Ferkel über 6 Wochen 56—70 RM. Geräumt. Mannheim, 7. März. 300 Ferkel, 64 Läufer. Preiſe für Ferkel bis 6 Wochen 40—50 RM.; über 6 Wochen 52—84 RM.; Läufer 94 bis 110 RM. Mittel. Raſtatt, 7 März. 143 Ferkel, 36 Läufer. Preiſe für Ferkel bis 6 Wochen 48—58 RM., über 6 Wochen 57—74 RM., Läufer 95 bis 120 RM. Sehr lebhaft. Walldürn, 7. März. 42 Ferkel, 9 Läufer. Preiſe für Ferkel bis 6 Wochen 35—40 RM., über 6 Wochen 50—65 RM., Läufer 80 bis 90 RM. Geräumt. Wertheim, 7. März. 50 Ferkel, 15 Läufer. Preiſe für Ferkel 52 bis 80 RM., Läufer 85—120 RM. Geräumt. Donaueſchingen, 9. März. 262 Ferkel, 14 Läufer. Preiſe für Fer⸗ kel bis 6 Wochen 34—50 RM., über 6 Wochen 50—65 RM., Läufer 85—100 RM. Lebhaft. Freiburg i. Br., 9. März. 201 Ferkel, 16 Läufer. Preiſe für Fer⸗ kel bis 6 Wochen 36—40 RM., über 6 Wochen 40—50 RM., Läufer 80— 100 RM. Geräumt. Offenburg, 9. März. 62 Ferkel, 3 Läufer. Preiſe für Ferkel 40 bis 55 RM., Läufer 80 RM. Geräumt. Weinheim, 9. März. 21 Ferkel, 74 Läufer. 6 Wochen 40—45 RM., Läufer 60—108 RM. Geräumt. Würzburg, 9. März. 278 Ferkel, 37 Läufer. Preiſe für ſchwache Ferkel 40—55 RM., mittlere 55—70 RM., ſchwere 7290 RM., Läu⸗ fer leichte 100—110 RM., mittlere 112—120 RM., ſchwerſte 125 bis 150 RM. Bühl, 11. März. 40 Ferkel, 27 Läufer. Preiſe für Ferkel 60 bis 80 RM., Läufer 90—100 RM. Geräumt. (Die Preiſe für Ferkel und Läufer verſtehen ſich je Paar.) Preiſe für Ferkel bis Hreistafel für den Monat März 1040 Herausgegeben von der Marktberichtſtelle Die Getreide-, Heu⸗, Stroh⸗ und Schlachtviehpreiſe werden, ſolange ſie unverändert bleiben, nicht wiederholt, deshalb heutige und künftige Veröffentlichungen aufbewahren. Scklacktviehpreiſe I. Festgesetzte Preise. auf den Großmärkten Mannheim, Karlsruhe, Freiburg, den Mittelmärkten auf den Verteilungs⸗ ſtellen, ſowie außerhalb der Märkte und Verteilungsſtellen in Reichsmark je 50 kg Lebendgewicht. A. Die feſtgeſetzten Marktpreiſe für Rinder, Kälber, Schafe und Schweine betragen: Großmärkte Ochſen Bullen. Kühe Färſen a b 0 82 1 d a b ö 0 d 4 ö b ö 0 d a b 1 55 d Piannheim 4,5.-46,5 89,5. 42,5 29,5. 31, 5fö bis 29,0 41, 5-44, 587,5-40,527,5-35,5 bis 27,0 41,544, 36,5-40,5 25,53 4,5] bis 25,0 42,545,538, 5-41,5028,5-36,5ſ bis 28,0 Karlsruhe 43,546, 39,5-42,5 29,5-37,5 bis 29,0[41,544,5,37,5-40,5 27,5355, bis 27,0 41,544,536, 540,5 25,5.34,5 bis 25,0 42,5-45,5 38,5-41,528,5-35,5 bis 28,0 Freiburg,—̃.——— 55.39.5425 29.5—37,5 bis 29,0 41,5—44,5 37,540 527,5.35,5 bis 27,0 4 1,5-44,5 36,5.40,5,25,5-34,5 bis 25,0 42,5-45,538,5-41,5 28,5365 bis 28,0 mar— Heidelberg 43,5 39,5 29,5 8 5 f 41,5 37,5 27,5 f 41,5 36.5 25,5 a 42,5 38,5 28,5 5 Sr j;„„% R N f ff D 5 7* 2 Pforzbeimſ 2,5 395,5 44,5 40,5 35,5 44,5 40,5 34,5 45,5 4,5 36,5 Kälber Lämmer Hammel e Hammel Schafe Schweine(vom 2. 1. bis 24. 5. 1940 2 b 0 4 lal u. a2 b bz e und d 3 8 2 1 b b 2 8 d r e Saris ee ee e bis% 4c 46 bis 30,0 31 bis 54,555,554,- 55,5054, p- 55,5053, 5.54, bis 51,5 bis 40,5 bis 55.5 bis 51, Karisruhe vis bis bis 40%] bis bis bis 420 bis bis 30 0 54,555, 54.555, 54,555, 53,554,5 bis 51,5 bis 49,5 bis 55,5 bis 51,5 Sen 65, 59,0 50% 49,0 49,0 49,0% 42,0 38,0 0% 54,5.55,5 54,555,554. 555,5 53,5-54,5 bis 51,5 bis 49,5 bis 55,5 bis 51,5 4. Heidelberg 54.5-55,5 54,555, 554,5 55,5 53,5-54,5 bis 51,5 bis 49,5 bis 55,5 bis 51, B. Baden 1g n 51 bis ie bis 54,5.55,5 54,555. 54,555, 5,554.5 bis 51,5 bis 49,5 bis 58.5 bis 515 Lörrach 65,0 59,0 50,0 40.0 49,0 49,0 49,0 420 220 380 30,0 55,556, 55,5-56,0 55,556,054, 0-55.0 bis 52,0 bis 50,0 bis 56,0 bis 52,0 Pforzheim? 3 1 5 5 5 54.0-55,0 54,0-55,0 54, 0-55, 053, 0-54, 0 bis 51,0 bis 49,0 bis 55,0 bis 51.0 Ab 18. März 1940 wird Offenburg Mittelmarkt und gelten die Preiſe des Karlsruher Schlachtoiehgroßmarktes. 2077 Der Kalenderonkel iſt mit ſeimen Nreiſen wieder da! Trotz der Kriegszeit, die naturgemäß die Zahl der Ein⸗ ſendungen in dieſem Jahre beſchränkte, war die Beteiligung an der Löſung des Preisrätſels, das der Kalenderonkel im Badiſchen Bauernkalender 1940 auf Seite 158 ausgeſchrieben hatte, befriedigend hoch. Insgeſamt gingen 4380 richtige und 1284 falſche Löſungen ein, was beweiſt, daß die Ueberſchrift zum Preiswettbewerb ſich bewahrheitet hat: Nicht ſchwerer als im Vorjahr! Die richtige Antwort der Rätſel waren die bei⸗ den Sprichwörter: a In der Treue liegt die Stärke! Was Du biſt, das ſei ganz! In dieſen ſchweren aber ſtolzen Tagen haben damit wieder viele Badener der Scholle dem Badiſchen Bauernkalender ihre Anhänglichkeit und Treue bewieſen! Mit unſerem herzlichen Glückwunſch an alle Preisträger verbinden wir aber auch die Hoffnung und den Wunſch, daß künftig feder, den der Preis⸗ rätſelwettbewerb intereſſiert, eine richtige Löſung finden möge und ſich den anderen Einſendern richtiger Löſungen, die in die⸗ Lottſtetten; 15. Friedrich Kaiſer, Krenkingen; 16. Arthur Volk, Wöſchbach; 17. Wilhelm Schlegel, Dürrn; 18. Ziriak Zeller, Unzhurſt; 19. Joſef Bürßner, Immendingen; 20. Andreas Käs hammer, Ottenhöfen⸗Unterwaſſer; 21. Dora Schopferer, Feuerbach; 22 Karl Wilh. Gamer, Staffort; 23. Wilhelm Burger, Biederbach; 24. Joſef Merkle, Ober⸗ eſchach; B. Richard Ziegler, Oberkirch; 26. Joſef Steue⸗ rer, Eiſental⸗Affental; 27. Johann Krämer, Oberſchopf⸗ heim; 28. Hellmut Schäfer, Unterſcheidental; 29. Erwin Benz, Kluftern; 30. Friedrich Uhl, Linx: 31. Adolf König, Kappel i. Schw.; 32. Auguſt Roſer, Haslach⸗Schnellingen; 33. Bartlin Glünkin, Kürnberg; 34. Karl Menz, Großſach⸗ ſen; 35. Hans Konrad, Lipburg; 36. Max Schmiedel, Grenzach; 37. Wilhelm Neumaier, Berghaupten; 38. Frido⸗ lin Haſelwander, Urberg; 39. Franz Deißler II, Weite⸗ nung; 40. Franz Wetzel, Hof bei Schönau; 41. Wilhelm Reber, Bickenſohl; 42. Valentin Balles Waldauerbach; 43. Karl Müller, Lützelſachſen; 44. Auguſt Löffel Fr. S. Kappel am Rhein; 45. Erich Ernſt, Sasbachried: 46. Adolf ſem Wettbewerb leider keine Gewinner wurden, ſchon im näch⸗ Brunner, Fiſchingen; 47. Otto Maier, Schlechtnau; ſten Fahr das Glück zuwende. Die in dieſem Jahr erhöhte An⸗ 48. Andreas Neidig, Kirchardt; 49. Klara Wetzel, Kup⸗ zahl von Preiſen— 30 Haupt⸗ und 100 Troſtpreiſe— fielen penheim: 50. Erwin Bleſch, Schwabhauſen; 51. Alfred 1 auf folgende Namen: Barny, Wintersweiler; 52. Hermann Ruſer, Oetlingen; 7 8. 8 53. Artur Winkelmann, Neidenſtein; 54. Joſef Schaf⸗ 0 L Die Gewinner der Hauptpreiſe: heitlin, Krumbach b. Meßkirch; 55. Wilhelm Lang Gem⸗ ut un 1. Luiſe Zip fin, Ottoſchwanden; 2. Hans Wernz, Hei⸗ mingen; 56. Thekla Dörflinger, Blankenloch b. Karlsruhe; 1.8 delberg⸗Handſchuhsheim; 3. Albert Betſche, Bretten; 4. Jo⸗ 57. Fridolin Ruf, Blauen; 58. Karl Wunderle, Wieden;* hann Bilger, Bietingen/ Hegau; 5. Karl Weker le, Lei⸗ 59. Guſtav Eckert 1, Hüffenhardt; 60. Karl Traut we in, 4 bertingen; 6. Franz Fees, d. Franz. Herbolzheim/ Breisgau; Eichſtetten; 61. Wilhelm Hofmann, Großrinderfeld; 62. Gu⸗ 7. Lorenz Knapp, We., Muggenſturm; 8. Friedrich Faller, ſtav Eg le, Rickenbach; 63. Willi Stolz, Neureut; 64. Paul dt Reiſelfingen; 9g. Volz Walter, Sasbachried; 10. Otto Im⸗ Bohner, Iznang; 65. Albert Keilbach, Adelsheim⸗Hergen⸗ hof, Landshauſen; 11. Karl Kreh II., Walldorf: 12. Jakob ſtadt? 66. Anton Weingärtner, Burbach; 67. Georg Strobel, Neibsheim; 13. Kilian Giebel, Schloſſau: Schilli, Biberach⸗Fröſchbach; 68. Heinrich Dörzbacher, 6 14. Leonhard Kirchner II., Sachſenhauſen; 15. Karl Mosbach⸗Bergfeld; 69. Marta Rieflin, Biſchoffingen; 70. Eifler, Mittelſchefflenz; 16. Franz Jäger. Fautenbach: Fritz Reif, Wiechs, Amt Schopfheim; 71. Rudolf Bangert, Ft 17. Hedwig Kücher er, Unteröwisheim; 18. German Schwei⸗ Großeicholzheim; 72. Friedr. Schababerle, Bruchhauſen; Lebend zer, Lengenrieden; 19. Luiſe Braun. Fahrenbach: 20. Karl 73. Adolf Burkart X., Mörſch; 74. Ernſt Wangler, Dit⸗ 5 Eh riſt. Unterharmersbach; 21. Fr. M,. K 6 1 ö l. Ah; 22. Da- tishauſen; 75. Andreas Fockerſt, Bohlsbach; 76. Auguſt Lup⸗ b vid Fütterer, Illingen; 23. Karl Vögtle, Kiechlinsber⸗ fer, Kollnau⸗Kohlenbach: 77. Rudolf Sigman n, Siegels⸗ 60 gen: 24. Karl Erler⸗Arnold, Secfelden; 25. Mar bach; 78. Jakob Basler, Fützen o. Irma Schwarz, Lich⸗. Schneider, Wintersweiler; 26. Emil Eißler, Helmsheim; tenau; 80. Auguſt Kaiſer, Unterlauchringen; 81. Auguſt 27. Meinrad Schönſtein. Niederhauſen; 28. Robert Ar m⸗ Meyer, Gamshurſt; 82. Pius Blattmann, St. Peter; 247 e e 29. Auauſt Anderer, Etzenrot: 30. Jakob 83. Johann Straſſer, Anſelfingen; 84. Gertrud Beck, Rie⸗ Wild, Uiffingen. dern a. Wald: 85 Irene Steuer, Eberbach; 86. Hermann 112 Troſtpreiſe: Walz, Wagshurſt; 87. Eugen Wagner, Gerchsheim; 88. nc 5 8. a Bernhard Scheurich, Weſſental; 89. Theodor Witte⸗ 1. Karl Henninger, Oberwittſtadt: 2. Ernſt Burg⸗ mann I., Huttenheim; 90. Lambert Stratz, St. Märgen; er bacher, Mönchweiler; 3. Martin Karl, Oberndorf, Amt Bu⸗ 91. Georg Roll, Wittenweier; 92. Auguſt Beyer, Epplin⸗ U chen; 4. Guſtav Meier, Bötzingen; 5. Richard Harlacher, gen; 93. Elſa Mannshardt, Zierolshofen; 94. Emanuel 1 Ubſtadt; 6. Karl Heck, Bietigheim; 7. Hildeg. Huber, Groß⸗ Mayer, Volkertshauſen; 95. Hermann Thoma, Windiſch⸗ weier; 8. Auguſt Köpfer, Bernau: 2. Erich Zahn, Wil⸗ buch; 96. Herbert Killius, Frieſenheim b. Lahr; 97. Kornel helmsfeld; 10. Hannelore Hir ſch. Sennfeld; 11. Helene Betzwieſer, Giſſigheim; 98. Heoͤwig Schneider, Edingen Schlageter, Wiechs b. Schopfheim; 12. Luiſe Küch le, En⸗ a. N.; 99. Ernſt Böhler, Buggenried; 100. Ernſt Scherer, gelswies; 13. Alois Romer, Dettingen; 14. Willy Hor bel, Ehrenſtetten. Iii unn B. Die feſtgeſetzten Höchſtpreiſe für Rinder und Schweine auf den Verteilungsſte lleu. Die feſtgeſetzten Höchſtpreiſe für Rinder betragen in RM. je 50 kg Lebendgewicht: außerhalb d. Märkte u. Verteilungs⸗ Verteilungs⸗ 2. Schweine(vom 2. 1. bis 24 5. 1940 r JJJJTCCCCCC!T!.C0.b(u.. A Schſen[ Bulſen] Kühe Färſen Bruchſal ſbis 45, 5ſbis 43,5 bis 43,5 ois 44, bis 55,0 bis 55,0bis 55,0 bis 54,0 bis 51.0 bis 49,0 bis 55,0 bis 51, Preisgebiet 25 22 2 33 2 5 Offenburg bis 45,5.bis 43.5 bis 43,5 bis 44.5 bis 55,0 bis 55,0 bis 55,0 bis 54,0 bis 51,0[bis 49,0 bis 55,0 bis 51,0 5 32 5 32 Lahr bis 45,5 0bis 43,5[bis 43,5 bis 44,5 bis 55,0[bis 55,0 bis 55,0[bis 54,0[bis 51,0ſbis 49,[bis 55.0 bis 51,0 2 5—— Villingen bis 45,5Jois 48, is 43, ois 44.5fbis 55,0 bis 55,0 ſbis 5,0ſois 54,0 bis 51,0 ois 49, Oſeis 55.0 bis 51,0 1 19,0 45,0 lll, 0 43.0 4 0 48,0 2,0 44,0 Singen bis 45, bis 43, 5bis 43, bis 14, bis 54,5 bis 54,5 bis 54,5 bis 53,5 bis 50,5 bis 48,5 bis 54,5 bis 50,5 11 43.044,54, 42,5 4, 42,540 43,5 Konſtanz(bis 45.51bis 43.50bis 43.5 bis 44,5lbis 54,5 bis 54.5 bis 54,5 bis 53,5 bis 50.5 bis 48,[bis 5 5 bis 50,5 III 1,544.0[40,5 42.0 40, 42,0 61,5 48, Zu Abteilung C. Folgende Kreiſe gehören zum Preisgebiet 1: Die Stadtgemein n Frankenthal, Ludwigshafen, Speyer, Heppenheim, Lampertheim, Viern⸗ 1 0 1, Heidelberg, area Karlsrube, Nalfan, Bügk leb, 8 Nenburd. e e 1 7 1„Tauberbiſchefsheim, Buchen Stocach 1115 e Landkreiſe Mosbach, Sinsheim. Villingen, Donaueſchingen und Waldshut. III: Die LTand⸗ Die feſtgeſetzten Höchſtpreife für Schweine außerhalb der Märkte und Verteilungsſtellen betragen in RM. je 50 kg Lebendgewicht: Im Agde e bis 1 bis 6 80 bis 119,5 kf d 80 bis 89,5 kg e bis unter 80 Kg[du hene Sauen 2 u. h(andere Preisgebiet Land- Emp Land-. 5 7 3 EFFECT EPEFͤͤTTTTT preis Ortpreis Preis Ortpreis vreis Ortpreis preis Ortpreis 858 182 Ortpreis 72 Ortpreis 5888 Serge 1 bis 52.— bis 54.50 bis 52,— bis 54,50 bis 51,50 bis 54,50 bis 50.50 bis bis 47.— bis 50,50 bis 45,— bis 18,50 bis 52.— bis 54,50 bis 47,— bis 50,50 r big 51 dle 55 lg 51. big 55965050 ole 53.— 4s 49.80 bi 52.6 46.818 48. bis 44.50 bis 47.5 bis 5.50 bis 53.50 bie 1650 8 4050 5 1 0 53, 5 1 25 1 35 bis 50,50 bis 53.— bis 49.50 bis 52,.— bis 46,— bis 49.— bis 44.— bis 47.— bis 51— bis 53,— bis 46,.— bis 49.— Folgen Kreiſe gehören zum Preisge iet 1: Die Stadtgemeinden Fran lenthal, Ludwigshafe Speyer, Heppenhei 0 erthei Viernhei 1 0 1. 111 5 Ebac Sb. e ee e b Sena artes be, alla ät gell. c Eu krete: Tauberbiſchofsheim, Buchen, Stockach 1115 115 nge dkreiſe Mos bach, heim, Villingen, Donaueſchingen und Waldshut. III: Die Lan d⸗ 208 dog ür Rindet teilung! Anordnungen der Marktverbände Landesernährungsamt Baden Anordnung Nr. 42 des Viehwirtſchaftsverbandes Baden vom 7. März 1940. Betr.: Preiſe für Rinder, Schweine, Kälber und Schafe auf dem Mittelmarkt Offenburg. Auf Grund des 88 der Satzung für Wiehwirtſchaftsverbände vom 5. März 1935 in der Faſſung vom 9. Mai 1936(RNRVBBl. S. 233) ordne ich mit Zu⸗ ſtimmung des Vorſitzenden der Hauptvereinigung der Deutſchen ste ſowie mit Genehmigung des Reichsminſſters für Ernährung und Landwirtſchaft und des Reichskommiſſars für die Preisbildung an: 81. (1) Für Rinder werden auf dem Mittelmarkt Offenburg folgende Grund⸗ preiſe in RM. je 50 kg Lebendgewicht feſtgeſetzt: Schlachtwertklaſſen 2 b 0 d Ochſen 43.50-46.50 39.50-42.50 29.50—37. 50 bis 29.— Färſen 42.50—45.50 38.50—4 1.50 28.50-36.50 bis 28.— Bullen 41.50-44.50 37.50—40.50 27.50-35.50 bis 27.— Kühe 41.50-44.50 36.50—40.50 25.50—34.50 bis 25.— (2) Hinſichtlich des Zuſchlages für Ausſtichtiere gelten die Beſtimmungen des 8s Abf. 3—5 der Anordnung Nr. 1 der Hauptvereinigung der Deutſchen Viehwirtſchaft vom 23. Dezember 1939(RNVBl. S. 899 ff.). 8 2 (1) Für Schweine werden auf dem Mittelmarkt Offenburg folgende Grund⸗ dreiſe in RM. je 50 leg Lebendgewicht feſtgeſetzt: Schlachtwertklaſſen a, b u. b 2 5 e— f 6g 1 und 1 d, 8 2 u. h 55.— bis 56.— 54.— bis 55.— bis 50.— bis 56.— bis 52.— 8 Die angegebenen Grundpreiſe erfahren je 50 kg Lebendgewicht in der t vom: 1. Januar bis 24. Mai 1940 einen Abſchlag von 0.50 RM. 18. Juli bis 30. Auguſt 1940 einen Zuſchlag von 3.— RM. 31. Auguſt bis 5. Oktober 1940 einen Zuſchlag von 2.— RM. 8 3. Für Kälber werden folgende Preiſe in RM. je 50 kg Lebendgewicht ſeſtgeſetzt: Schlachtwertklaſſen 2 b 0 d 60.— bis 65.— 58.— bis 59.— 41.— bis 50.— Dis 40.—. 8 4. Für Lämmer, Hammel und Schafe werden folgende Preiſe in RM. je 50 kg Lebendgewicht feſtgeſetzt: Lämmer 21 und 2 2 Hammel d 1 und d 2 VVV Lämmer und Hammel e und d.„ 1 bis 42.—. Schafe: a) a 2 1„„„1„„„„„ 1 39.— bis 42.—, b. 3*„**„„„„„ 31.— bis 38.—, e. VVV bis 30.—. 8 5. Die obere Preisgrenze der in 88 1—4 ſeſtgeſetzten Preiſe darf nicht über⸗ ſchritten werden. Soweit eine untere Preisgrenze ſeſtgeſetzt it, darf dieſe nicht unterſchritten werden. 8 6. e gegen dieſe Anordnung werden nach den geltenden Beſtimmungen eſtraft. 8 7. Dieſe Anordnung trütt am 18. März 1940 in Kraft. Zu dem gleichen punkt treten die Preisbeſtimmungen der Anordnung Nr. 32 des Wie pinteiſchn . 85 2 fend 1(Wochenblatt der Landesbauernſchaft 938, ze 1, S. 22), ſoweit ſie die Vertei bu; 2 11115 5 ſie die Verteilungsſtelle Offenburg be⸗ Karlsruhe, den 7. März 1940. Der Vorſitzende des Viehwirtſchaftsverbandes Baden, gez. Rudolph. Anordnung Nr. 43 des Viehwirtſchaftsverbandes Baden vom 7. März 1940 Betr.: Marktbindung des Mittelmarktes Offenburg. Auf Grund des ges der Satzung für Viebwirtſchaftsverbände ordne ich an: 8 1 Alle gewerblich vie Ha. 0 nden N. N 15 e eee h ſchlachtenden und Fleiſch zukaufenden Betriebe Appenweier Gengenbach ammer⸗ Berghaupten Griesheim Reichenbacher Dermersbach Hofweier Schutterwald Bohlsbach Neſſelried Urloffen Bühl Niederſchopſheim Walt ersweier Diersburg Nußbach Weier Dunden heim Oberkirch Weierbach Durbach Oberſchopfbeim Windſchläg Keersweier Sabah an e unsw Feſſenbach Ortenberg 5 8 daben ihren Bedarf an Schlachtvieh und Fleiſch auf dem Mittelmarkt Offe n⸗ durg zu decken. 5 8 2. eu gegen dieſe Anordnung werden nach den geltenden Beſtimmungen 8 8. Dieſe Anordnung tritt am 18. März 1940 in Kraft. Mit dem gleichen Zeit⸗ punkt treten meine Anordnungen Nr. 15 vom 22. 3. 1937 über die Vertei⸗ kungsſtelle Offenburg und Nr. 15a vom 2. 8. 1937 über die Bindung an die Verteilungsſtelle Offenburg außer Kraft. Karlsruhe, den 7. März 1940. Der Vorſitzende des Viehwirtſchaftsverbandes Baden, gez. Ru do ly b. Au ordnung Nr. 9 des Milch⸗ und Fettwirtſchaftsverbandes Baden vom 5. März 1940. Betr.: Käſeverteilung. Auf Grund der Verordnung über die öffentliche Bewirtſchaftung von land⸗ wirtſchaftlichen Erzeugniſſen vom 27. Auguſt 1939(RG Bl. 1 S. 1521) der Verordnung über die öffentliche Bewirtſchaftung von Milch, Milcherzeugniſſen, Oelen und Fetten vom 7. September 1939(RGBl. I S. 1719) und der Ver⸗ ordnung über den Zuſammenſchluß der deutſchen Milch⸗ und Jettwirtſchaft vom 29. Juli 1938(RGBl. 1 S. 957) wird mit Zuſtimmung des Reichsmini⸗ ſters für Ernährung und Landwirtſchaft und der Hauptvereinigung der deut⸗ ſchen Milch⸗ und Fettwirtſchaft angeordnet: 8 1. 1. Allen Herſtellern von Käſe iſt es verboten, ohne beſondere Genehmigung des Milch⸗ und Fettwirtſchaftsverbandes andere als die in der Zeit vom Die Parole für die Frühjohrsbestellung 1940 heißt: Des Sommergetreide · Saatgut besonders sorgfältig reinigen und beizen! Cereson-Beizen schötzen den Sommerweizen gegen Steinbrond, die Gerste gegen Streifenkrankheit und den Hofer gegen den flugbrand. Gleichzeitig fördern sie die Keim- und Friebkroff und sichern damit einen gleichmäßigen und lückenlosen Auflouf. Mit Cerescon G Universoltrockenbeize u. Ceresun- Naß bheize Kurznoſbeizverfohren) kann dos Scotguf wochenlang vor der Bestellung auf Vorrot gebeizt werden! Folge 11/1940 209 3 2 ö andi Abnehmer mit Anordnung Nr. 2 1. Januar bis 30. September 1939 von ihm ſtändig belieferten g f 2 Käſe zu beliefern. b d, ebe des Brauwirtſchafts verbandes Süddeutſchland. 2 it ſi dieſen Abnehmern weniger Bezugſchenne bow. Gro ezug⸗ 4 5 5 . als 3 Abſatz ihrer Erzeugung erforderlich ſind, haben ſie die Betrifft: Zuſätzliche Regelung des Wettbewerbs der Braue⸗ darüber hinaus verfügbaren, fertigen Käſemengen dem Milch⸗ und Fettwirt⸗ reien und Biergroßverteiler im Gebiet des Brau⸗ ſchaftsverband zu melden, der 1 1. 0 wirtſchaftsverbandes Süddeutſchland. eck iti 4 0 iSv. 2 n 111 8 1* 3 55 e 1 9 8 75 3 215 Milch⸗ und Fettwirtſchafts⸗ Auf Grund der 88 5 und 7 der Verordnung über den Zuſammenſchluß der 9 8. Woche nach der Meldung vorgenommen wird deutſchen Brauwirtſchaft vom 18. April 1335(RGBl. 1 S. 556) in Verbindung verband 8—4 Wochen 5 mit§ 7 der Satzung der Hauptvereinigung der deutſchen Brauwirtſchaft vom 8 2. 5. Juli 1935(RNVBl. S. 371) ſowie§ 9 der Satzung der Brauwirtſchafts⸗ Räſevertei erpflichtet, ihre Käſe ausſchließlich bei denjenigen verbände vom 5. Juli 1935(RNMVBl. S. 369) ordne ich mit Zuſtimmung des dee 1 ſie in der Zeit vom 1. Januar bis Vorſitzenden der Hauptvereinigung der deutſchen Brauwirtſchaft für das Brau⸗ 30. September 1939 ſtändig beliefert wurden. Soweit ſie von dieſen Lieferan⸗ wirtſchaftsgebiet Süddeutſchland folgendes an: ten die ihren Großbesugſcheinen entſprechenden Käſemengen nicht erhalten I. können, haben ſie den Fehlbedarf umgehend, unter gleichzeitiger Einretchung Brauereien und Viergroßverteiler bedürfen meiner Genehmigung zur Auf⸗ der nicht belieferten Großbezugſcheine, ihrem Milch⸗ und Fettwirtſchaftsverband nahme von Vierlieſerungen an bisher nicht belieferte Abſatzſtätten innerhalb zu melden. des Gebietes meines Brauwirtſchaftsverbandes.. 5 2. Der Milch⸗ und Fettwirtſchaftsverband wird ſodann für entſprechende Zu⸗ Das gleiche gilt bei gemeinſchaftlich belieferten Abſatzſtätten für die Steige⸗ weiſungen von Herſtellerbetrieben oder aus zentralen Lagerbeſtänden Sorge rung des bisherigen Lieferungsverhältniſſes. tragen. 1 5 8 3. Abſatzſtätten im Sinne dieſer Anordnung ſind alle Abnehmer, die Bier zum Käſe führende Kleinverteiler, die auf Grund von 8 1 von Käſeherſteller⸗ Zwecke der Weitergabe an unmittelbare Verbraucher erwerben. betrieben keine Ware mehr erhalten und keinen Großverteiler als Lieferanten 5 i.. b haben, wird durch den zuſtändigen MF WV. auf Antrag ein Lieferant nach⸗ Die nach Ziffer J dieſer Anordnung erforderliche Genehmigung kann nur in gewiefen. dringenden, durch die Kriegsverhältniſſe bedingten Ausnahmefällen erteilt werden. 8 4. IV. ie de 5 8 dem 1. Oktober 1939 genehmigten Neuaufnahmen Die Anordnung tritt mit Wirkung vom 15. Februar 1940 in Kraſt. F Gültigkeit. e Soweit ſeit dem 15. 2. 40 bis zum Tage des Eingangs dieſer Anordnung Bierlieferungen aufgenommen worden ſind oder das bisherige Lieſerungsver⸗ 8 5. hältnis geſteigert worden iſt 4 Ziff. I dieſer 8 iſt der W auf 3 1 Erteilung der nachträglichen Genehmigung unverzügli meinem Brauwirt⸗ 5 gegen dieſe Anordnung werden nach den geltenden Beſtimmuncen ſchaftsverbande einzureichen, oder die entſprechende Lieferung ſofort einzu⸗ 8 8 6. ſtellen bzw. zu verringern. 1 Dieſe Anordnung tritt am 11. März 1940 in Kraft. Bei Zuwiderhandlungen gegen die Anordnung können Ordnungsſtrafen bis 5. Märs 1940 zu 10 6000.— RM. für jeden Fall der Zuwiderhandlung feſtgeſetzt werden. Karlsruhe, den 5. März 1940. München, den 9. März 1940. Milch und Fettwirtſchaftsverhand Baden. Der Vorſitzende des Brauwirtſchaftsverbandes Süddeutſchland. Der Vorſitzende: gez. May er. In Vertretung: Dr Stiegler. Ertragsſteigerung durch Maisanbau— eine Parole der Kviegserzeugungsſchlacht behandelt das neue Heft aus der Schriftenreihe„Arbeiten des Reichsnährſtandes“ Band 66: Der aubauvon ͤKörnermais von Prof. Dr. W. Heuſer Wachstumsanſprüche, Leiſtungen, Anbautechnik, Stellung des Mais in der Fruchtfolge, Bodenvorbereitung, Düngung, Sortenwahl, Saatpflege, Krankheiten, Ernte und Aufbewah⸗ rung von Körnermais werden hier eingehend behandelt. Am Schluſſe feiner Ausführungen geht Proſeſſor Heuſer auf die Verwertung ein und weiſt auf den hohen Futterwert ſowohl für Pferde, Schweine als auch für Rindvieh u. Geflügel hin. 64 Seiten, 35 Abbildungen, Preis kartoniert RM. 1,40 und 15 Rpf. Porto. en Zu beziehen durch jede Buchhandlung oder von der r FWeichsnährſtand Verlags- Gos. m. b. 9. Zweigniederlaſſung Baden, Karlsruhe, Ettlinger Str. 12 überall Erhältlich Den. R. d. f 24789 Poſtſcheckkonto Karlsruhe 18830 Verlangen Sie bitte koſtenlos unſer Fachbuchverzeichnis C 4 Brutapparate. begen MHagerkeit Der neue Sandbrüter, automatiſch Trete der NSW. bei, heute noch! e die bewäprt ohne Bedienung brütet mit Sicher⸗ 2 0 0 1. Alters reed, Meet heit Gänſe⸗ Enten⸗ Puten⸗ u. 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HAUPTNER Br bis ESTA SE 53 Kesten L ste. 342/89 Folge 11/1940 de deutsche Wertarbeit 5 Zuchtvieb ſchwarzbuntem meinden Schmale Reichsform, mittlere Blatt- breite, 60 mm 6⁰ 6⁵ 70 75 80 em RN. 4.— 4,10 4,0 4,50 4,70 Halbbreite Reichsform, mittlere Blatt- breite, 70 mm 60 65 70 75 NM. 4,15 4.30 — Runde Sg ateggen-]Wetzstein aus Sili geſtatte und die g 0 — 2 S 1 29 8 . 4,50 „Auf Grund der Anordnung über die in das Gebiet (baw. ah ninnnanmfterer fee Landesverband badiſcher Ninderzüchter hanzeigen Regelung der Einfuhr von Nutz⸗ der Landesbauernſchaft Baden e 0 rotbuntem, je nach t. Nihere Auskunft hierüber erteilen die Landesbauernſcha Kreisbauernſchaften. Zuwiderhandlungen ſind ſtrafbar“ 1 A zinken von 9 Rpf. an zium- Karbid 65Rpf. Gerad. spitze Eggen zinken v. 12 Rpf. an Spitze Eggenzmken für Holzbalken von 20 Rpf an Praktikus-Schleif- maschine an jedem Motor anzubringen 0 8 je Stück RM. 20,.— Baumsage mit—— Schraube RM. 1—] Versand Nachn. Wesrfalia Werkzeugeob., Hagen 135/. fre Habe 22 hochtragende Jungſauen ferkelnd, zum Preiſe ſchwere, ausge⸗ 150—170 RM. in 3—5 von 130—150 RM., ſuchte Zuchtſauen von und Spitzentiere bis 30.— RM. mehr. Wochen 1 0 zumelden. Fracht, Gewichtsverluſt und Kiſte träg Kreis Herford. nnnnannumunl Viehzüchter! Gegen Geschlechts-Trägheit g ga. Juchtwichperſeigerng Die amtliche Sondertkörung findet am Tage vorher, am Mittwoch, den 27. März 1940, um 13 uhr ſtatt. Gemeinden und ſonſtige Kaufliebhaber werden aufgefordert, den Bedarf an Zuchtbullen ſofort bei der Hauptgeſchäftsſtelle des Landesver⸗ bandes badiſcher Rindertzüchter, Karlsruhe. Beiertheimer Allee 19, an⸗ der Beſteller Verpackung der Jahres Perſonen aus dem Sperr⸗ und Beopachtungsgebiet iſt der Zutritt zeit entſprechend. Ankunftsgarantie 8 verboten. Es wird empfohlen, einen Perſonalausweis mitzubringen. Tage nach Empfang. Tiere ſtammen Verſtei— ichni l i n a 5 5 eigerungs⸗Verzeichniſſe find bei der Hauptgeſchäſtsſtelle aus ſeuchefveiem Gebiet. L808 des Landesverbandes badiſcher Rinderzüchter, Karlsruhe, Beiert⸗ W. Duſtmann, Dreyen 100, heimer Allee 19, erhältlich. im Radolfzell am Donnerstag, den 28. März 1940 vormittags 10 Uhr b eetwa 120 Bullen 6 Kühe und albinnen des Höhenfleckviehſchlages eee und 5 die Einfuhr von Fall) Vieh nur in beſtimmte Ge ft der Säugetiere: Oiga-Brunstpulver Hk. 1.25 Bei ausbleibend. Trächtigkeit: Olga-Bleibepulver Nx. 1. 40 N Dann klappt es! Wo nicht zu Haben: Olga- Labor., Freiburg i. B., Ad.-Hftler-Str. 102. RRIEGSWINTERHIIFENWERK DAS OPFER DER HETMAI. Achtung: Bauern u. Landwirte! Der Kauf von gutem Zucht⸗ und Nutzvieh iſt reine Ver⸗ trauensſache. Achten Sie daher bei der Wahl Ihres Liefe⸗ ranten auf die Bedingungen, die Ihnen bei Lieferung geſtellt werden. Immer wieder höre ich von meinen Kunden, daß es noch Bauern gibt, die gerne Zucht⸗ u. Nutzvieh kauften, wenn Sie ſich vor dem Kauf und der Bezahlung der Tiere von der Qualität u. Beſchaffenheit derſelben überzeugen können. Ich ſtelle Ihnen in meinem heutigen Angebot die Verſand⸗ u. Lieferungsbedingungen ſo, daß Sie wirklich erſt ſehen können, was Sie kaufen. Es erfolgt bei mir kein Nachnahmeverſand, ſondern ich ſende die in Auftrag gegebenen Tiere genau nach Wunſch des Beſtellers 8 Tage zur Anſicht ohne Kaufzwang. Bei Nichtgefallen nehme ich ſebige auf meine Koſten zurück. Die Bezablung muß dann innerhalb der 8 Tage Probefriſt erfolgen. Bei Abnahme von 2 Stück an erfolgt frachtfreie Lieferung. Der Verſand wird der Jahreszeit entſprechend fachmänniſch ausgeführt. Vor dem Verſand werden die Tiere amtstierärztlich unterſucht und gegen Maul⸗ u. Klauenfeuche ſchutzgeimpft. Die Beſcheinigung wird dem Frachtbrief bei⸗ gefügt. Daß ich unter dieſen Bedingungen nur einwandfreie Ware zum Verfand bringen werde, wird ſich jeder Kunde vor⸗ ſtellen können. Es kann daher jeder Kunde mit Ruhe und ohne Bedenken ſeinen Auftrag mir erteilen. Ich liefere die Tiere aus dem weltberühmten weſtf.⸗münſterländer Zuchtge⸗ biet, ſchwarzbunt u. rotbunt nach Wunſch, zu folgenden Preiſen: Gute, junge Zucht⸗ u. Nutzkühe, mit ſchönem, brei⸗ tem. blockigem Körperbau, im Gewicht von 10—12 Ztr., hoch⸗ tragend in 2—3 Wochen zum 2. bis 4. Mal balbend, 550.— bis 650.— RM. Aeltere Abmelkkühe im gleichen Gewicht, ebenfalls hochtragend, die das 5. bis 8. Mal kalben, mit ſehr guter Milchanlage, die nach dem letzten Kalben 20—30 Ltr. Milch gegeben haben, 450.— bis 550.— RM. Hochtragende Kalben die aus nur denkbar beſten Herden ſtammen, mit guter Milchanlage, im Gewicht von 8—10 Ztr., die in 2—3 Wochen kalben, 400.— bis 500.— RM. Die Preiſe verſtehen ſich je nach Qualität. Beſonders ausgeſuchte Spitzentiere und ſchwerere Tiere, wie hier angegeben, liefere ich bis zu 100.— RM. teurer. Jungrinder, 5—6 Ztr. ſchwer, 200.— bis 250.— RM. Bei Sammelbeſtellung wird jedes Tier mit numerierter Obrmarke gekennzeichnet und die Pveiſe einzeln aufgeführt. Tiere können auch bei vorheriger Anmeldung in meiner Stallung beſichtigt werden. Die täglich eingehenden Dank⸗ u. Anerkennungsſchreiben ſind der beſte Beweis meiner reellen Bedienung. Jeder Kunde wird bei mir zufriedengeſtellt, der Name meiner eingetragenen Firma bürgt dafür. 9881 Erſtes und älteſtes Zucht⸗ und Nutzviehverſandgeſchäft hieſiger Gegend. Viehverſand Aug. Beckhoff, Weſterwiehe 4 i. W. Hade einen großen Poſten hochtragende Erſtlingsſauen ſichtbar tragend, welche ſich beſtens zur Zucht eignen und aus den berühmten Zuchtgebieten Hann., Oldenbg., Weſtf. ſtammen, ganz erſtkl. Tiere, in ca. 3—5 Wochen ferkelnd, zum Preiſe von 120—140 RM. abzugeben. Spitzentiere bis 20.— RM. mehr. Lieferung erfolgt per Nachnabme. Bei Nichtgefallen nehme ich die Tiere innerh. 10 Tg. 3. voll angerechnetem Preiſe fowie den entſtan⸗ denen Unkoſten zurück, daher f. d. 5 jedes Riſtke ausgeſchloſſen. Garantie f. geſ u. leb. Ankunft b. 8 Tg. nach Empfang. Verpackung leihweiſe. Langj. Fachkennt⸗ niſſe bürgen f. einwandfreie, gute Bedienung. 8292 5 Viehverſand B. Grünnebaum, Rietberg i. W. 2. Goldene Medaille mit Eichenlaub: Internationale Jagdausstellung Wien, Ma 1907. Das Waffenöl altbekannter Oualitäten gegen NMachschläge und Rost. F. W. Klever, Chem. Fabrik Köln 131 Brandenburger Straße 8. 50 JAHRE Stull-Einricht für Pferde, Vieh und Schwein J. Fuchs, Ditzingen- stuttgart Prospekte und Beratung kostenlos 21¹ — Abkürzungen: L. E. B. G.= Landw. Ein⸗ u. Verkaufsgen.; L. B. A. V.= Landw. Bezugs⸗ u. L. K. A. V.— Landw. Konſ.⸗ u. Abſatzv.) L. Kv.= Landw. Konſumv.; K. u. A. V. fAbſatzv.: g Generalver ammlun en 0 Role u. Abſatzv.; L. W. G.— Ländl. Wirtſchaftsgen. Milch— Milchgen.: Mia= Milch⸗ abſatzgen.; Molkerei= Molkereigen.; Dreſch.= Dreſchgen.; Winzer= Winzergen. Lager⸗ aus= Lagerhausgen.; Getreide= Getreidelagerhausgen.; E 0 . Duuerl. Vezugs⸗ u. Abſatzgen.; Sp. u. D. K.— Spar⸗ u. Darlehnskaſſe: L. Sp. u. B. V.= Ländl. Spar⸗ u. Vorſchußv.— Tagesordnung: richt des Vorſt. u. Auſſichtsrates über die Prüfg. des Jahr esab richt des Aufſichtsrates über die ſtatigef. geſetzl. Prüfg. 4. Genehmig. des 155 lektri.= Elektrizitätsgen. 5 L. Kr. V.— Ländl. Kreditv.; K. V.= Kreditv.: Sb. u. D. K. V.— Spar⸗ u. Darlehnskaſſenv.: 1. Vorlage des Jahresabſchl.(Bilanz u. Gewinn⸗ u. Verluſtrechng.) ſowie des Geſchäftsberichts. 2. Be⸗ ſchl. ſowie des Geſchäftsber. u. die Vorſchläge zur Verwendg. des Reingew. bzw. Verluſtdeckg. 3. Be⸗ Jahresabſchl. 5. Verwendg. des Gewinnes. 6. Beſchlaßfaſſg, über die Verluſtdeckg. Beſchlußfaſſg. über die Verſchmelzg. mit einer and. Gen. 10. Genehmig. des Eier— Elerabſatzgen.; B. A. G.— Bezugs u. Abſatzgen. des Bauernv. B. B. A. G. . 2 3 ichts 9 ne eines neuen Sta j J. Eutlaſtg. des Vorſt. u. des Auſſichtsrats s. Annahme als u. Aufſichtsratsmitgl. 12. Feſtſetz. des Geſamtbetr., welchen Anleihen der Gen. u. Verſchmelzungsvertr. 11. Neuwahl bzw. Wiederwahl für ausgeſch. Vorſt.⸗ Spareinlagen bei derſ. nicht überſchreit gen. die Warenhöchſtgrenze) eingehalten werden 2 ordng. für Vorſt. u. Aufſichtsrat.— Statutenänderungen: 16. betr. E 2 t ſetzg. der Grenzen, welche bei Kreditgewährg. a n 1 en 20 Gd. Veſchlußfaſſg über die Eingahlg. des Geſchäftsanteils. 15 Annahme einer Dienſtanweiſg. u. Geſchäfts⸗ i rhöhung von Geſchäftsantetl u. Haftſumme. 17. betr. Herabſetzg, der Zahl der Vorſt.⸗ u. Auf⸗ egenſtand des Unternehmens; 20 betr.(8 3) Arierparagr. u. Veröffentlichungsorgan. 21. Ver⸗ (bei Spar⸗ u. Darlehnskaſſen an die Mitgl. u. bet Waren⸗ eren ſcht dots de clit ber debſt den Vemetſae des Aufſichtsrates liegt eine Woche vor der Generalverſammlg. ö. Einſicht der Genoſſen auf. ſchiedenes. 22. Der Jahresabſchl. ſowie der Geſchäftsber nebſt den Bemerkgen. Samstag, den 23. März 1940: Bofsheim, Sp. D. K., 8 985„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 12, 21, 22. Der Vorſtand: Bleſch, Schweiger. Hauingen, L. B. A. V., 8 Uhr,„Schwanen“.,,, 22. Der Vorſtand: Ott, Röſch 5 55 Schutterwald, L. E. V. G., 2 Uhr,„Bahnhofreſtauration“... 1, 2,, 5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Hermann, Seigel. Wittlingen, Milch, 9 Uhr,„Gemeindeſaal“.% Der Vorſtand: Länger, Stein. Wittlingen, L. K. A. V., 9 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 14, 21, 22. Der Vorſtand: Bürglin, Zuckſchwerdt. Oſterſonntag, den 24. März 1940: Büßlingen, L. E. V. G., 3 Uhr,„Linde“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7,,,. Der Vorſtand: Ritter, Lauber. 5 Feldberg bei Müllheim, L. K. A. V., 8 Uhr,„Rathaus T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 14, 16—18, 20, 22. Der Vorſtand: Hollenwäger, Waldkirch. Ottersdorf, Sp. D. K., 3 Uhr,„Schwert“. T.⸗O.: 1. 2, 4. 5, 7. 11, 14, 21, 22. Der Vorſtand: Reis, Müller. Tegernau, Sp. D. K., 722 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Kuttler, Senn. Oſtermontag, den 25. März 1940: Aulfingen, L. E. V. G., 8 Uhr,„Adler“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 14, 2, 22. Der Vorſtand: Frank, Wehinger I. Adersbach, Milchg., 1 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5,„, 2 e Vorſtand: Frey, Vierling Bernau, L. E. V. G., 3 Uhr,„Löwen“. T.⸗O.: 1, 2, 4. 5, 7. 11, 21, 22. Der Vorſtand: Köpfer, Schmidt. Birkendorf, Milchg., 23 Uhr,„Hirſchen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Fechtig, Blatter. Burkheim a. K., Sp. D. K., 1 Uhr,„Schulſaal“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Geiſer, Jäger Endenburg, Molk., 8 Uhr,„Pflug“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 16, 21, 22. Der Vorſtand: Dreher, Kuttler. Eſpaſingen, L. C. A. V., 8 Uhr,„Bräuſtüble“. T.⸗O.: 1—22. Der Vorſtand: Bergmaier, Gnädinger. Freiamt, Sp. D. Ke, 3 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: Auflöſung der Genoſſenſchaft, Beſtellung der Liquidatoren. Der Vorſtand: Zimmermann, Wangler. Fröhnd, Sp. D. K., 8 Uhr,„Hirſchen“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 6, 7, 11, 18, 20—22. Der Vorſtand: Zimmermann, Böhler. Görwihl, L. Kred. B., 11 Uhr,„Rebſtock“. T.⸗O.: 1—5, 7, 12, 21, 22. Der Vorſtand: Kaiſer, Strittmatter. Hilpertsau, L. E. V. G., 4 Uhr,„Ochſen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 13, 14, 20—22. Der Vorſtand: Wörner, Weiler. Holzſchlag, Milchg., 23 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1—7, 11, 21, 22. Der Vor⸗ ſtand: Schuhmacher Ernſt. Iſtein, L. G. V. G., 3 Uhr,„Rebſtock“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vor⸗ ſtand: Schmid, Schmid. Kandern, Molk., 3 Uhr,„Gemeindeſaal“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21. Der Vorſtand: Eichin, Fiſcher jr. Klengen, Sp. D. K., 1 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7. 11, 21. 22. Der Vorſtand: Hettich, Wehrle. Klengen, L. B. A. V., 1 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 13, 21, 22. Der Vorſtand: Wehrle, Bucher. Leutesheim, Sp. D. K., 22 Uhr,„Schulhaus“. T.⸗O.: 1—22. Der Vorſtand: Jaenicke, Lehr. Linach, L. E. V. G., 4 Uhr,„Hirſchen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vor⸗ ſtand: Braun, Straub. Meckesheim, Sp. D. K., 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 8, 11, 21, 22. Nena, 0 8 85 euſatz, L. E. V. G., Uhr,„Linde T..: 1, 2, 4 5, 7. 11, 21 Vorſtand: Kiſt, Bäuerle. N 5 15 b Niederſchopfheim, Sp. D. K., 3 Uhr,„Linde“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Kopf, Eggs. Oberglashütte, Sp. D. K., 22 Uhr,„Sonne“ in Unterglashütte. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Grom, Dreher. Obereſchach, L. E. V. G., 3 Uhr,„Schweizerhof“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Storz, Wolbert. Obereſchach, Sp. D. K., 3 Uhr,„Schweizerhof“. T.⸗O.: 1, 2, 4—7, 11, 14, 15, 21, 22. Der Vorſtand: Wolf, Storz. Oppenau, L. E. V. G., 9 Uhr,„Ochſen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22, Auf⸗ hebung des Beſchluſſes der letzten Generalverſammlung, betr. Herabſetzung d. Geſchäftsanteils und Haftſumme. Der Vorſtand: Treyer, Huber. Ottoſchwanden, L. B. A. V., 2 Uhr,„Sonne“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22, e d. Genoſſenſchaft von u. H. in b. H. Der Vorſtand: Schneider, Reichenau, L. E. V. G., 3 Uhr,„Mohren“. T.⸗O.: 1—5 11—13, 1 156 e G., 2 Uhr Böhler. 5„ obern, L. E. V. G., 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 5 75 1 Galm, Münch.%%%] xi] Sachſenhauſen, Sp. D. K., 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1, 2, 4, . 175 97911 2 Wolz I, 5„ Sallneck, olk., uhr,„Maien“. Der Vorſtand: 1—5, Der Vorſtand: Dreher, Kropf. 5„ gehört dazu 20 jedem Nutzgarten oder Gemösegorten. DOcis Frühbeet ein nützlicher Helfer Söllingen, Amt Raſtatt, L. W. G., 11 Uhr,„Löwen“. T.⸗O.: 1—22. Der Vor⸗ ſtand: Droll, Leppert. Schachen, L. E. V. G., 2 Uhr,„Adler“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 13, 21, 22. Der Vorſtand: Morat, Huber. Schliengen, L. E. V. G., 8 Uhr,„Trändlin am Berg“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Löſch, Hiß. Schönenbach, Milchg., 4 Uhr,„Sonne“. T.⸗O. 1—5, 7, 11, 18, 14, 16, Der Vorſtand: Hältich, Ketterer. Schwandorf, Sp. D. K., 8 Uhr,„Sonne“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 14, 21, Der Vorſtand: Bruggner, Winter. Schwandorf, L. E. V. G., 8½ Uhr,„Sonne“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Bruggner, Schwarz. Schwandorf, Molk., 9 Uhr,„Sonne“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vor⸗ ſtand: Fecht, Müller. 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