rt 58. — — Schriftleitung: Karlsruhe, Betertheimer Allee 16. Fernruf 8280.— Unverlangte Manufſkripte werden nur bet Rückporto zurückgeſandt. Der Abdruck ſämtlicher Ar⸗ tikel iſt nur mit beſonderer Genehmigung der Schriftleitung geſtattet.— Anzeigenannahme: Karlsruhe, Ettlinger Straße 12. Fernruf 4082 Zuſchriften nur nach Karls⸗ ruhe, Poſtfach 187. Anzeigenſchluß: Montag mittag. Das Wochenblatt erſcheint ſeden Samstag. Folge 23, 108. Jahrgang Verlag: Reichsnährſtand Verlags⸗Geſ. m. 5. H., Zweig⸗ niederlaſſung Baden, Karlsruhe. Fernruf 4082/83. Be⸗ zugspreis monatl. 50% fret Haus(einſchl. 6,14 N Poſtzeitungsgebühr und 6%% Zuſtellgebühr). Bezugs⸗ abbeſtellung muß durch den Bezieher ſchriftl beim Verlag zum Viertel jahresſchluß bis ſpät. am 20. des letzten Quar⸗ talsmonats erfolgen. Alle Zahlungen an Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 18830 od. an die Bad. Landw.⸗Bank Karlsruhe. Karlsruhe, 8. Juni 1940 I I : PK.⸗Ulrich(Weltbild), Die bäuerliche Zukunftsaufgabe Europas Deutſchlands Sieg muß vom Naubbau zum organiſchen Aufbau führen! Noch niemals in der vieltauſendjährigen Geſchichte der Menſchheit iſt das Antlitz der Welt ſo entſcheidend verändert worden wie in den letzten anderthalb Jahrhunderten. Durch umwälzende Entdeckungen und Erfindungen war es der Tech⸗ nik möglich, eine beiſpielloſe wirtſchaftliche Kraftentfaltung der ganzen Welt hervorzurufen, wie ſie in früheren Jahr⸗ hunderten für unmöglich gehalten worden wäre. Es ſchien, als ob ſich wirklich, wie es der Liberalismus lehrte, eine „Weltwirtſchaft“ zuſammenbrauen ſollte. Und doch iſt es klar geworden, daß wir in dieſer Entwicklung in den beiden letzten Jahrzehnten mit zunehmender Geſchwindigkeit einem Wende⸗ punkt zuſtreben, einer Zeitenwende, die für das Schickſal kom⸗ mender Jahrhunderte, ja Jahrtauſende entſcheidend ſein wird. Die bisherige, ungeheuerliche Steigerung der Erzeugung war allerdings nur dadurch möglich, daß ſich die Menſchen eine Fülle natürlicher Reichtümer nutzbar zu machen verſtanden, die die Erde in Jahrmillionen zu gewaltigen Reſerven auf⸗ geſpeichert hatte. Die Entwicklung der letzten anderthalb Jahrhunderte— man muß ſie als treibhausartig bezeichnen— war nur mög⸗ lich, weil natürliche Reſerven einen Raubbau Aiunbummmnnnnanaammmmmmnnadnamenanngnndngggcaaagadodgadatgndgdgstgageaaaglge Größte Vernicktungsſcklant aller Jeiten Aufeuf des führers an das drucke voll An das deutſche Volk! Die größte Schlacht aller Zeiten wurde durch unſere Soldaten ſiegreich beendet.. In wenigen Wochen ſind über 1,2 Millionen Gegner in unſere Gefangenſchaft gefallen. Holland und Belgien haben kapituliert. Das britiſche Expeditionsheer iſt zum größten Teil vernichtet, zum anderen gefangen oder vom Feſtland ver⸗ jagt. Drei franzöſiſche Armeen haben aufgehört zu exiſtieren. Die Gefahr eines Einbruches der Feinde in das Ruhrgebiet iſt damit endgültig beſeitigt. Deutſches Volk! Dieſe geſchichtlich glorreichſte Tat haben deine Soldaten unter dem Einſatz ihres Lebens und ihrer Ge⸗ ſundheit mit beiſpielloſen Anſtrengungen blutig erkämpft. Ich befehle deshalb, von heute ab in ganz Deutſchland auf die Dauer von acht Tagen zu flaggen. Es ſoll dies eine Ehrung unſerer Soldaten ſein. Ich befehle weiter auf die Dauer von drei Tagen das Läuten der Glocken. Ihr Klang möge ſich mit den Gebeten vereinen, mit denen das deutſche Volk ſeine Söhne von jetzt ab wieder begleiten ſoll. Denn heute morgen ſind die deutſchen Diviſtonen und Luftgeſchwader erneut angetreten zur 94 29 des Kampfes für die Freiheit und Zukunft unſeres Oles! Führerhauptauartier, den 5. Juni 1940. gez. Adolf Hitler. Uebe von bisher beiſpielloſem Ausmaß ermöglichten. Schonungs⸗ los wurden die Reichtümer der Erde, die Kohle, die Wälder, die großen fruchtbaren Grasſteppen— aber endlich auch die menſchliche Arbeitskraft ausgeplündert, ohne an den Erſatz der Reſerven zu denken. Man ſchöpfte aus dem Vollen. Auf der Grundlage dieſer Ausbeutung wurden Rieſenvermögen er⸗ worben, die durch natürliche, aufbauende Arbeit nie hätten ge⸗ bildet werden können. Man baute alle Naturreichtümer ab, und je mehr man es tat, um ſo ſchneller wurde man reich, und um ſo größer wurde die Macht der Reichen. Aehnlich wurden auch die gewaltigen Reſerven an angeſammelter Boden⸗ fruchtbarkeit auf weiten Landſtrichen ausgebeutet. Aber, während ſich die Rohſtoffvorkommen in der Erde gewiſſer⸗ maßen ſtumm den Raubbau gefallen ließen, bäumte ſich die lebendige Natur auf, zunächſt unmerklich, bis ſchließlich Na⸗ turkataſtrophen unerhörten Ausmaßes ihre laute Warnung anbrachten. Auch der Raubbau an menſchlicher Arbeitskraft iſt un⸗ beſtreitbar, und ihm wendet ſich Walther H. Hebert in der neuerſchienenen Folge der Monatsſchrift für Blut und Bo⸗ den.„Odal“, in dem Aufſatz„Die bäuerliche Zukunfsauf⸗ gabe Europas“ zu. Die menſchliche Arbeitskraft wurde durch die Induſtrien in Großſtädten zuſam⸗ zmengeballt. wo ſich Millionenmaſſen von Menſchen zu⸗ ſammendrängten. Dieſe großſtädtiſch organiſierte Arbeit aber hängt in der Luft. Sie iſt dem organiſchen Leben entfremdet, ſie hat, wie um dieſer Tatſache auch äußeren Ausdruck zu ge⸗ 450 ben— zwiſchen ſich und den Mutterboden eine Schicht von Stein und Aſphalt gelegt. Dieſe Million enſtädte aber ſind, das lehren alle Unterſuchungen, die Maſſen⸗ gräber der Völker, in denen ſich die vom Lande kom⸗ mende Kraft innerhalb weniger, meiſt ſchon zweier Genera⸗ tionen erſchöpft. Es erſchöpft ſich aber nicht nur die biolo⸗ giſche, ſondern auch die produktive Kraft. Die Zahl der in Verwaltung, Organiſation und Büroarbeit tätigen Menſchen hat ſich nicht nur verhältnismäßig, ſondern auch ſonſt gewaltig vermehrt. Die Zerſtörung einer lebendigen Verbindung zu produktiver Arbeit bedeutet aber immer eine Zerſtörung produkiver Fähigkeiten und damit ſchließlich jener Kräfte, die natürlich und organiſch aufzubauen gewillt ſind. Die zu⸗ nehmende Kinderarmut iſt dafür ein bereoͤtes Zeug⸗ nis. Wenn auch fraglos wirtſchaftliche Erwägungen dabei eine Rolle ſpielen, ſo iſt doch die Quelle des Kinderreichtums in erſter Linie ein heißer Lebenswille, wie ihn nur produk⸗ tive Arbeit vermittelt. Mit der Zunahme unproduktiver Ar⸗ beiten aber ſinkt zugleich auch die Lebenskraft. Es iſt alſo nicht zuviel geſagt, daß ſich auch die Quelle des Bevölkerungs⸗ zuwachſes erſchöpft, wenn mit ihr Raubbau getrieben wird. Die Welt ſteht heute vor der Frage, ob ſie auf dem Wege rückſichtsloſer kapitaliſtiſcher Ausbeutung fortſchreitet, oder ob ſie ſich beſinnt und ihr Antlitz wieder mehr dem organiſchen Le⸗ ben, alſo dem Aufbau und geſunder, pfleglicher Nutzung zuwen⸗ det. Sieht man die Dinge ſo, dann ſtellt der gegenwärtige Krieg der plutokratiſchen Schichten der Weſtmächte, die mit dieſem Krieg nur das Rad der Entwicklung und Beſinnung aufhal⸗ ten wollen, nichts anderes als den Verſuch dar, die Weltausbeutung nicht nur aufrechtzuerhal⸗ ten, ſondern auf die ſozuſagen letzten Möglichkeiten auszudehnen. Für alle Aufbauwilligen kann die Wahl am Scheidewege nicht ſchwer ſein: Es gilt, wieder ſtärker das Leben auf dem organiſchen Kreislauf des Wachstums der Pflanzen und Tiere aufzubauen und danach zu trachten, durch eine feine und ſinnvolle Weiſe die Naturkraft zu ſtei⸗ gern, ohne ſie zu erſchöpfen. Nur dann wird es der modernen Wiſſenſchaft möglich ſein, ohne Verarmung alle Lebensbedürfniſſe zu befriedigen, ja ſie noch zu ſteigern. Wenn dies aber der Weg iſt, der beſchritten werden muß, dann gilt ohne weiteres folgende Erkenntnis: Dieſer Weg kann nur vom Bauern beſchrit⸗ ten werden. Nur der Bauer ringt dem Boden alljähr⸗ lich ungeheure Werte ab, ohne den Boden zu erſchöpfen, weil er den Boden als lebendiges Weſen liebt und pflegt. Dem Bauern iſt eben der Boden mehr als nur ein Faktor in der Wirtſchaftsrechnung. Er iſt ihm Grundlage des Schaffens, aber auch des Lebens, nicht nur ſeines Lebens, ſondern der Generationen. Seit Jahrtauſenden bebaut der deutſche Bauer den Boden, ohne daß ſeine Fruchtbarkeit, trotz ſteigender Er⸗ träge, erſchöpft worden wäre. Die Kunſt des Ackerbaues iſt vielmehr ununterbrochen im Laufe der Jahrhunderte, genährt von Erfahrung, Beobachtung und Einfühlung in die Sinn⸗ zuſammenhänge des organiſchen Lebens, verfeinert und ver⸗ beſſert worden. Niemand kann alſo etwas anderes erwarten, als daß Europas Bauern für die zukünftige Entwicklung von ausſchlaggebender Bedeu⸗ tung ſein werden. Deswegen iſt die Umſtellung vom Abbau und Raubbau zum organiſchen Aufbau eine bäuerliche und zugleich eine europäiſche Aufgabe. Es iſt beſtimmt kein Zufall, daß im Lager der Weſtmächte als Kriegsziele nur Pläne der Zerſtörung offenbar werden, während ſich Deutſch⸗ land, auf der Grundlage ſeines ſtarken Bauerntums, bewußt für eine Neuordnung einſetzt, die aufbaut, die die Welt vor einer beiſpielloſen Verarmung bewahren und— von Eu ropa ausgehend— eine Wiedergeburt aller Kultur bewir⸗ ken wird. Dem kurz wiedergegebenen, inhaltsreichen Aufſatz ſchließen ſich in der neuerſchienenen Folge der Monatsſchrift„Odal“ eine Fülle weiterer, ſehr leſenswerter Aufſätze aus führenden Federn an. Oberlandwirtſchaftsrat Hanns Deetjen be⸗ richtet über eine Unterredung, die er mit R. Walther Darré während ſeines Aufenthaltes in Budapeſt hatte. Die Wehr⸗ freudigkeit als bäuerliches Lebensgeſetz wird von Landes⸗ bauernführer Hartwig von Rheden eingehend behandelt, während Anton Ziſchka ein Bild der engliſchen Landwirt⸗ ſchaft gibt, wie ſie ſich ſelbſt engliſchen Augen darbietet. Chri⸗ ſtoph Frhr. v. d. Ropp gibt Aufſchlüſſe über Umſiedlungen im Nahen Südoſten, Bauer Matthias Haidn behandelt das Thema„Bauernkultur aus Zucht und Sitte“, Reichshand⸗ werksmeiſter Schramm zeigt die bäuerliche Wurzel der Handwerkskunſt auf, und dieſen Aufſätzen ſchließen ſich noch viele weitere an, darunter auch Erzählungen und Gedichte, die den Geſamteindruck des neuen Heftes von„Odal“ in vorteil⸗ hafteteſter Weiſe abrunden. ö Franz Langer. Die Politik der Woche Die Uhr holt aus zum letz In den Stunden, in denen nach der ſchon entſchiedenen ge⸗ waltigen Vernichtungsſchlacht in Flandern die letzten zermürb⸗ ten Reſte der franzöſiſchen Nordarmeen und des britiſchen Ex⸗ peditionsheeres zerſchlagen und zertrommelt wurden, in denen der Kampflärm ſchon in London gehört wurde, in denen die wenigen, denen eine überſtürzte Flucht aus der„Hölle von Flandern“ gelang, zerriſſen und waffenlos, mit weißgewor⸗ denem Haar und zerrütteten Nerven in England eintrafen— in genau dieſen Stunden ſetzte ſich in Paris ein Mann hin und ſchrieb: Das Ziel der Nation müſſe die vollſtändige Zertrümmerung Deutſchlands ſein; unausgeſetzt müſſe man ſich mit dieſem Ziel beſchäftigen; in Verſailles habe man noch Mitleid gehabt mit den Deutſchen; das Reich müſſe mindeſtens in 26 Staaten aufgeteilt werden, jeder Staat könne„in vollſter Freiheit“ ſeine Regierungsform wählen, und Frankreich werde die„Unabhängigkeit“ jedes einzelnen deut⸗ ſchen Kleinſtaates garantieren. Wenn man das lieſt, was jener Charles Maurras in der Zeitung„Action Fransaiſe“ gerade jetzt ſchreibt, faßt man ſich an den Kopf. Ja, hat denn der noch nichts von der grauſigen Vernichtung gehört, die die beſten franzöſiſchen und engliſchen Soldaten in Nordfrankreich heim⸗ geſucht hat? Lebt er denn in einem vergangenen Jahrhundert? 3 Ja, das auch. Aber die größte Mehrheit des franzöſiſchen Volkes lieſt das und— richtet ſich an dieſem Strohhalm auf. So ſehr das der primitivſten Vernunft widerſpricht, ſo ſehr entſpricht es dem bodenloſen, tief eingefreſſenen Haß gegen Deutſchland. in den ſich das franzöſiſche Volk ſeit Jahrhunderten eingeſponnen hat. Dieſem Haß ent⸗ ſpringen die vertierten Grauſamkeiten, deren ſich franzöſiſche Soldaten und Offiziere ſchuldig machen. Dieſe wahnwitzigen Haßorgien, die alle Vernunftregungen in Frankreich übertönen, entſtammen dem Geiſt Richelieus und Cleémenceaus. Da man gar nichts Poſitives mehr hat, klebt man ſelbſt heute noch am Weſtfäliſchen Frieden, mit dem Frankreich vor 300 Jahren Deutſchland in winzigſte Teile zerſchlug und in der Folge im⸗ mer niederhielt, weil man ſich einredet, Frankreich könne nicht leben, wenn Deutſchland nicht ohnmächtig, wenn jeder einzelne Deutſche nicht arm und verhungert ſei. Dieſer bodenloſe Haß tobte ſich aus im 30fährigen Krieg, in den Brandͤſchatzungen des„Sonnenkönigs“ in der Pfalz, bei der Zerſtörung des Hei⸗ delberger Schloſſes, der Niederbrennung zahlloſer deutſcher Dörfer, bei den Räubereien der Soldaten der Revolutions⸗ heere wie Napoleons, bei den unmenſchlichen Grauſamkeiten gegen deutſche Kriegsgefangene im Weltkrieg, in Verſailles und St. Germain, bei der Demütigung Deutſchlands durch ver⸗ tierte Kolonialſoldaten aus afrikaniſchen Urwäldern, und jetzt iſt es wieder ſo. So tief eingewurzelt iſt dieſer Haß, daß er nur noch ausgebrannt werden kann. Und das muß jetzt geſchehen. Muß geſchehen, damit Deutſchland und damit Europa und die Welt nach den faſt ununterbrochen auf⸗ einanderfolgenden Kriegen der letzten Jahrhunderte endlich einmal zu einem friedlichen, ungeſtörten Aufbau, Leben und Wohlſtand kommt. Die einzige unwiderrufliche Antwort auf die abſtoßende Verkommenheit fahrhundertealten franzöſiſchen Vernichtungswillens gibt jetzt das Schwert. Mit jenem grotesk anmutenden Selbſtbetrug ſprach jener Maurras dem franzöſiſchen Volk aus dem Herzen: darüber ſind wir uns klar. Lügt ſich aber Frankreich auf dieſe Weiſe über die furchtbare Wirklichkeit hinweg, ſo tut Enaland as gleiche, nur anders. England hatte ſeine beſten Soldaten in Flandern. Unter Zurücklaſſung aller Waffen und des Kriegsgeräts flohen ſie in überſtürzter Haſt nach England, ſo⸗ weit ſie nicht noch auf dem Kanal den deutſchen Bomben zum Opfer fielen. Einer davon erzählte in London ſtockend, das Grauen ſei ſo ungeheuerlich und unbeſchreiblich geweſen, daß er in einer Nacht weiße Haare bekommen habe. Eine Niederlage, wie ſie in der Kriegsgeſchichte aller Zeiten einzig daſteht. Was aber macht der füdiſche Zeitungsſchmock daraus? Die Geflüchteten ſeien Zeugen des alänzendſten Rück⸗ zuges der Weltgeſchichte; ſie machten den Eindruck einer unbe⸗ ſiegten Fußballmannſchaft; man faſelt vom„ruhmreichen Hel⸗ denlied dieſes Rückzuges“; das„Wunder“ dieſer Flucht nennt man„eine Tat von unglaublicher Kühnheit“; die Briten hät⸗ ten ſich immer den Deutſchen überlegen gezeigt, und einer jubelt ſogar:„Wir mußten dieſe Schlacht in Flandern verlie⸗ ren, um den Krieg zu gewinnen.“ Ja, Churchill läßt ſich Glück⸗ wunſchtelegramme ſchicken, ſo von der neuſeeländiſchen Regie⸗ rung! Ein enaliſcher Journaliſt ſchrieb kürzlich, die Selbſt⸗ überheblichkeit werde die Grundlage der eng⸗ liſchen Niederlage ſein, und ſogar Lügenminiſter Duff Cooper erkannte, es gebe für England nur zwei Gefahren: die Panik einerſeits und die Selbſtüberhebung andererſeits. England und Frankreich, beide haben nach dem Weltkrieg be⸗ wieſen, daß ſie ſchlechte Gewinner ſind. Jetzt zeigen ſie, daß ſie auch ſchlechte Verlierer ſind. Sie beweiſen, daß ſie zum Kriege lag 1 hetzen, ihn aber nicht führen können. Und wenn einer trotz allem eine deutſche Niederlage ankündigt, da England ja über 95 v. H. aller Erzeugniſſe der Welt kontrolliere, dann iſt die Antwort darauf: Gerade dieſe ungleichmäßige Verteilung der Güter der Welt, bei der für alle anderen Völker nur 5 v. H. abfallen, wird jetzt durch dieſen Krieg geändert. Auf der Bühne der Weltgeſchichte machen England und Frankreich jetzt eine denkbar ſchlechte Figur. Sie lärmen, ſie bejubeln die eigene Niederlage, ſie toben und toſen, um nicht hören zu müſſen, wie das Schickſal drohend an ihre Tür klopft. Alles geht„planmäßig“ bei ihnen. Die Flucht aus Norwegen war ebenſo planmäßig und„erfolgreich“ wie die Opferung Polens, Hollands und Belgiens und jetzt ihre eigene militä⸗ riſche Vernichtung. Sie haben recht, wenn auch in anderem Sinn, als ſie meinen. Es iſt planmäßig das Schickſal ihrer beiden erſchreckend überalterten Weltreiche, daß ſie, nachdem ſie faſt die ganze Welt zuſammengeraubt und terroriſiert haben, von einem jungen Volk vernichtet werden, dem ſie den Lebens⸗ atem abſchnüren wollten, um bloß ihre Herrſchaft ein bißchen über ihre Zeit hinaus behalten zu können: Sie hörten nicht das Pochen des Schickſals, das ihnen noch einmal anädig ſein wollte, als es ihnen ſogar noch nach der verbrecheriſchen Kriegs⸗ erklärung des 3. September 1939 das Friedensangebot des Führers am 6. Oktober beſcherte. Sie waren haßverblendet. Deutſchland hat weiß Gott lange, mehr als lange genug, ihnen immer wieder Verſtändigungswillen entgegengebracht. Man denke nur an das Deutſchland von 1919/32, das doch alles, ſelbſt die größte Schmach, unterſchrieb, um ſich Frankreich ge⸗ fügig zu zeigen. Und dann hat der Führer jenen Verzicht auf Elſaß⸗Lothringen ausgeſprochen, der uns ſchwer genug war. und dennoch brachte Deutſchland das dem Frieden zum Opfer. Es hat alles nichts genützt. Frankreich blieb ſtur bei ſeinem Haß, bei ſeiner krankhaften Revanche mochten wir auch alles vergeſſen wollen, was uns dieſes Frankreich— jedem einzelnen von uns!— angetan hat. Frank⸗ reich wie England wünſchten das Vergeſſen nicht, ſie wünſchten den Frieden nicht, ſie wollten die deutſche Vernichtung. Dieſe Vernichtung aber kommt nun über ſie ſelbſt. Sie riefen die Waffen. Und nun ſprechen dieſe nur noch allein. Die Welt aber beginnt aufzuatmen. Noch beachtet man die wuchtige For⸗ derung des italieniſchen Imperiums nach Malta, Tunis, Suez und Korſika nicht. Noch überſehen ſie gefliſſentlich die Schmach der Fußtritte, die ihnen Rußland erteilte, als ſie ihren heuch⸗ leriſch untertänigen Unterhändler Crips nach Moskau ſchicken wollten. Noch hörten ſie nicht, wie machtvoll Spanien ſein Gibraltar fordert. Noch wollen ſie nicht bemerken, daß ſogar das kleine und von ihnen„garantierte“ Griechenland keine engliſchen Pfunde und Pfundſchecks mehr annimmt, weil das ja nur noch wertloſes Papier iſt. Sie tanzen auf dem Vulkan, wie es in Frankreich ſchon einmal war, als die Adligen im blutgierigen Wüten der angeblich„Großen“ franzöſiſchen Re⸗ volution am Tage vor ihrer Hinrichtung lächelnd in den Tod hinein tanzten. Deutſchlands Stolz aber iſt es, daß das Weltenſchickſal ſich ſo ſichtbar des deutſchen Ar⸗ mes bedient, daß die Weltgeſchichte vom ſchöpferiſchen und re⸗ volutionierenden Elan unſerer Soldaten und der unveraleich⸗ lichen Führung durch Adolf Hitler geformt wird, von den deutſchen Soldaten, die Unvorſtellbares vollbringen und un⸗ wahrſcheinlich anmutende Leiſtungen durchführen, weil ſie wiſſen, wofür. F. L. Sy ſchlagen deutſche Stukas zu! Völlig vernich franzöf ſche Munitiuns⸗ kolonne bei Péronne. Aufn.: PK.⸗Horter(Weltbild) 451 Italien kämpft um Raum und Nahrung Im Rahmen der ernährungswirtſchaftlichen Zuſammen⸗ arbeit zwiſchen Deutſchland und Italien wird der Reichs⸗ miniſter für Ernährung und Landwirtſchaft, R. Walther Darré, ſich auf Einladung der italieniſchen Regierung mehrere Tage in Italien aufhalten, um die Grundlagen der gemeinſamen Arbeit auf dem Ernährungsſektor wei⸗ ter zu vertiefen. Wir veröffentlichen aus dieſem Anlaß einen Aufſatz über den Kampf des italieniſchen Volkes um ſeine Nahrungsfreiheit. Die Schriftleitung. Aus der Geſchichte der letzten zwanzig Jahre haben Deutſche und Italiener gelernt, daß nicht nur politiſche Mei⸗ ſterſchaft und militäriſche Kraft das Schickſal eines Volkes entſcheiden, daß vielmehr auch die Wirtſchaft voll und ganz im Dienſt der Nation ſtehen muß. So iſt es denn nicht verwunder⸗ lich, daß in Italien und Deutſchland nicht nur parallel lau⸗ ſende geiſtige Strömungen vorhanden ſind, daß die militä⸗ riſchen Machtmittel in gleicher Präziſion und mit gleicher Energie einſatzbereit ſind, ſondern auch in der Handhabung der wirtſchaftlichen Aufgaben eine gleichartige Ausrichtung vorhanden iſt. Wenn man z. B. den landwirtſchaftlichen, den ernährungswirtſchaftlichen Sektor betrachtet, dann gibt es zwar in Italien und Deutſchland im einzelnen jeweils verſchiedene Einſatzpunkte, ſie ſind fedoch letzten Endes auf ein und das⸗ ſelbe Ziel ausgerichtet: die wirtſchaftliche Unabhängiakeit des Landes zu erzwingen und damit die Freiheit der politiſchen Handlung zu ſichern. a 1 Wenn Deutſchland heute die volle Wucht ſeiner militä⸗ riſchen Kraft auf den Gegner zu ſchleudern vermag, dann haben zweifellos die von Reichsminiſter und Reichsleiter R. Walther Darré durchgeſetzten ernährungswirtſchaftlichen Aufgaben entſcheidend dazu beigetragen. Und es iſt intereſſant zu beobachten, daß der auch in Deutſchland wohlbekannte italieniſche Landwirtſchaftsminiſter Taſſinari für ſein Land vielfach gleichlaufende Maßnahmen befohlen hat. Die faſchiſtiſche Staatsführung hat ſeit jeher für die Ver⸗ beſſerung der Leiſtungen der italieniſchen Landwirtſchaft ge⸗ ſorgt. Im Vordergrund ſtand bisher die Weizenſchlacht: mußte doch Italien in früheren Jahren bis zu 3 Mill. Tonnen Weizen jährlich einführen. Das faſchiſtiſche Arbeitsziel im Hinblick auf die Weizenverſorgung iſt heute erreicht. Die ge⸗ genwärtige Weizenernte von etwa 8 Mill. Tonnen genügt für die Selbſtverſorgung. Sie ſoll jedoch zunächſt auf 8,5 Mill. Ton⸗ nen, danach auf 9 Mill. Tonnen erhöht werden. Auch die Maiserzeugung wurde geſteigert. Die Erträge ſchwanken zur Zeit zwiſchen 2,5 und 3 Mill. Tonnen und ſollen zukünftig 3,5 Mill. Tonnen feſt ergeben. Muſſolini prägte einmal das Wort: „Die wahre Quelle, der wahre Urſprung jeder menſchlichen Tätigkeit iſt die Erde.“ Der italieniſche Staatschef forderte da⸗ her die Durchführung eines umfaſſenden Bodengewinnungs⸗ planes, der unter dem Namen„bonifica integrale“ inzwiſchen in der ganzen Welt bekanntgeworden iſt. Italien will mit der Durchführung dieſes Planes rund 8,7 Mill. Hektar landwirt⸗ ſchaftlicher Nutzfläche zuſätzlich gewinnen. Beſonderer Anſtrengungen bedarf es in Italien zur Si⸗ cherung der Fettverſorgung der Bevölkerung. Bis⸗ her ergab ſich im Jahresdurchſchnitt ein Minus von rund 700 000 dz. Die Oelerzeugung, die gegenwärtig 200 000—250 000 Tonnen beträgt, wird daher in abſehbarer Zeit um 70 000 Ton⸗ nen erhöht. Nachdrücklich wird die Oelgewinnung durch Neu⸗ pflanzungen von Olivenhainen, durch Neredelung der Sorten und durch beſſere Verwertung der geernteten Oliven geſtei⸗ gert. Ueber die Viehwirtſchaft dürfte cen ſeinen Wettbedarf nur in geringerem Maße befriedigen können, weil Italiens Viehbeſtand im Vergleich etwa zu Deutſchland weſentlich ge⸗ ringer iſt. Die bisherige Fleiſcherzeugung, die auf rund 700 000 Tonnen zu veranſchlagen iſt, ſoll um 100 000 Tonnen erhöht werden und wird damit den normalen Anſyrüchen genügen. Zur Sicherung eines organiſchen Wirtſchaftslebens hat Italien auch ein umfaſſendes Marktordnungsſyſtem entwickelt. Ein elaſtiſches Feſtpreisſyſtem ſorgt neben der Ab⸗ lieferungspflicht an zentrale Ablieferungsſtellen für eine ge⸗ rechte Entlohnung der landwirtſchaftlichen Arbeit. Gegenüber den Preisſchwankungen, die als Folge des Wirtſchaftskrieges von außen her den Inlandsmarkt erſchüttern könnten, ſichert ſich Italien durch ein Lohn⸗ und Preisſtatut, das je nach der Entwicklung von den zuſtändigen Stellen laufend überprüft wird. Unter dem Einfluß des augenblicklichen Krieges hat Italien ſeine Anſtrengungen zur Sicherung der Lebensmittel⸗ verſorgung ſeiner Bevölkerung entſchieden verſtärkt. Schon die Volkszählung im Oktober 1939 war ſo angeleat, daß ſie die notwendigen Vorausſetzungen für eine Lebensmittelrationie⸗ rung und gerechte Verteilung ſchuf. So konnte ſchon im Ja⸗ nuar 1940 die Verteilung der Lebensmittelkarten ſtattfinden, und laufend je nach der Entwicklung werden die einzelnen Le⸗ bensmittel öffentlich bewirtſchaftet. Ein Einblick in die italieniſche Landwirtſchaft wäre unvoll⸗ ſtändig, wollte man das große Siedlunaswerk des Fa⸗ ſchismus nicht erwähnen. Die Latifundiengebiete Süditaliens und der Inſeln werden bäuerlich aufgeſiedelt und damit die Struktur dieſer Gebiete grundſätzlich geändert. Dieſes große bäuerliche Koloniſationswerk wird außer ſeinen ſozialpoliti⸗ ſchen Erfolgen auch die Nahrungsmittelgrundlage Italiens weſentlich verbreitern. Wie in Deutſchland, ſo kämpft auch die ländliche Bevöl⸗ kerung Italiens mit äußerſter Energie um die Nahrunas⸗ freiheit. Pflug und Gewehr, Sinnbilder unſeres Kampfes gegen die plutokratiſchen Krieastreiber, ſind auch zu Symbolen für den Kampf Italiens geworden. Das gemeinſame Ziel Deutſchlands und Italiens hat— zur Kennzeichnung des ge⸗ meinſamen Kampfes— Muſſolini in ſeiner Rede auf dem Maifeld in Berlin mit folgenden Worten umriſſen:„Deutſch⸗ land und Italien verfolgen das gleiche Ziel, auch auf dem Ge⸗ biete der Wirtſchaftsautarkie. Ohne wirtſchaftliche Selbſtändig⸗ keit iſt die politiſche Unabhängigkeit in Frage geſtellt und kann auch ein Volk von großer militäriſcher Kraft zum Opfer einer wirtſchaftlichen Blockade werden.“ Backhaus. Jum Gedenken an Ruland Der Reichsbauernführer bezeichnete Guſtav Ruhland, deſ⸗ ſen wir anläßlich ſeines Geburtstages am 11. Juni 1860 in dieſen Tagen gedenken, als einen der größten Volkswirtſchaft⸗ ler der Vorkriegszeit. Ruhland erkannte früh, daß die eigent⸗ liche Aufgabe des Bauerntums im Leben des Volkes ſei, dem Volke Brot zu ſchaffen und es damit unabhängig vom Ausland zu machen. Freihandel und ungehemmte Weltwirtſchaft ſieht er als die gefährlichſten Irrtümer des menſchlichen Geiſtes an, weil ſie die Selbſtändigkeit des Staates und die Wohlfahrt der geſamten Volkswirtſchaft gefährden. Daher warnt er vor ein⸗ ſeitiger Förderung anderer Wirtſchaftszweige auf Koſten der Landwirtſchaft und betont, daß allein die harmoniſche Entwick⸗ lung der Volksgemeinſchaft in allen Teilen den Völkern auf die Dauer Glück verbürge. Als Ruhland 1914 ſtarb, ſtand das große Völkerringen vor der Tür. Schon in ſeinem 1908 abgeſchloſſenen Hauptwerk „Syſtem der politiſchen Oekonomie“ erkennt er die wahre Na⸗ tur Englands und ſieht den Kgampf mit England kom⸗ men. Wie hellſeheriſch klar Ruhland geſehen hatte, bewies der Weltkrieg, den er nicht mehr erlebte. Verbrecheriſch hatte Ena⸗ land zum Weltkrieg geſchürt, als ſeine Unternehmer ihre Ge⸗ winne aus ihrem Welthandel durch das aufſtrebende Deutſch⸗ land gefährdet ſahen. Auch die heute regierenden Machthaber Englands zeigen ſich dieſer Geſchichte würdig. Schon Ruhland weiſt darauf hin, daß dieſe Art räuberiſche Erwerbe ſich nur ſolange fortſetzen laſſe, als ſich noch Völker und Länder finden, die ſich ausrauben laſſen. Ruhland ſah alſo die Auseinanderſetzung mit Enaland kommen. Das bedeutete für ihn, der immer das Wohl des Vol⸗ — 5 ſeine Zukunft im Auge hatte, nicht die Hände in den Schoß zu legen und die Entwicklung geruhſam ſich ſelbſt zu überlaſſen. In klarer Einſicht forderte er daher bis zuletzt, im Hinblick auf dieſen Abwehrkampf die Brotverſorgung Deutſch⸗ lands ſicherzuſtellen. In der Auslandsabhängigkeit in der Le⸗ bensmittelverſorgung ſah er den angreifbaren Punkt Deutſch⸗ lands. Deshalb forderte er eine ſtraffe ernährungswirtſchaft⸗ liche Marktoroͤnung, um von der Lebensmittelſpekulation frei⸗ zukommen. Nur durch fürſorgliche Vorratswirtſchaft und land⸗ wirtſchaftliche Erzeugunaslenkung könne der Volksbedarf an Lebensmitteln auch im Ernſtfall gewährleiſtet ſein. Ruhlands Plan ſcheiterte an der damals herrſchenden Wirtſchaftsform. Der Weltkrieg und ſeine Folaen beſtätigten vollauf die Ge⸗ danken und Befürchtungen Ruhlands. Erſt dem Nationalſozia⸗ lismus und der folgerichtigen Agrarpolitik des Reichsbauern⸗ führers blieb es vorbehalten, ſeine Gedanken in der Ernäh⸗ rungswirtſchaft zu verwirklichen. Damit blieben und bleiben dem deutſchen Volke die bitteren Erfahrungen des Weltkrieges heute und in Zukunft erſpart. Um ſo mehr wird die Prophezeiung Ruhlands ſich ver⸗ wirklichen, der infolge der liberalen parlamentariſchen Auf⸗ faſſung der Engländer das naturgemäße Ende des enaliſchen Kapitalismus vorausſagt. Das Entwicklunasende Enalands könne in der Tat nur das Ende eines„Spielers“ ſein, der nicht mehr aufhören kann zu ſpielen, ohne ſich ſelbſt zugrunde zu richten. Die Klarheit, mit der Ruhland lange vor Beginn des Weltkrieges das Entwicklungsende Englands kommen ſah, iſt ein weiterer Beweis für die Notwendigkeit des Kampfes gegen das weltgefährliche„Spielen“ der Ausbeutergeſellſchaft der Plutokraten. Der nationalſozialiſtiſche revolutionäre Krieg wird dieſes Syſtem in Europa vernichten. Dr. Fiſcher. n e Markſtammkohl iſt eine unſerer wertvollſten Zwiſchen⸗ Nu a fruchtpflanzen! Dieſe Erkenntnis muß in die große breite n de Praxis noch viel mehr eindringen, zumal wir heute in der Milcherzeugungsſchlacht alles daran ſetzen müſſen, durch Er⸗ zeugung eiweißreicher, wirtſchaftseigener Futtermaſſen die erſte Vorausſetzung für ausreichende, gehaltvolle Fütterung unſerer Milchtiere zu ſchaffen, um dadurch eine beſſere und größere Leiſtung in der Milch- und damit in der Fetterzeugung zu erreichen. Menge und Güte des Futters beſtim⸗ men in erſter Linie Höhe und Güte der Milchlei⸗ ſtung, ganz beſonders aber dann, wenn es uns gelingt, die Milchtiere über das ganze Jahr gleichmäßig und tagtäglich genügend mit gehaltvollem Futter zu verſorgen. Jede ſtoß⸗ weiſe Fütterung iſt von Uebel, weil durch in Güte und Menge ſchwankende Fütterung auch ſchwankende Milchleiſtungen aus⸗ gelöſt werden, wodurch, im Jahresdurchſchnitt geſehen, unbe⸗ friedigende und vor allem ungenügende Stalleiſtungen heraus⸗ kommen. Darum muß jeder Bauer und Betriebsleiter ſein ganzes Können und Wiſſen einſetzen, um durch eine rich⸗ tige Organiſation der Futtererzeugung und des Futterverbrauches ſeine Tiere das ganze Jahr über gleichmäßig, gut und genügend füttern zu können. Jeder Bauer weiß aus eigener Erfahrung, wenn in ſeinem Betrieb futterknappe Zeiten, d. h. Futterlücken auf⸗ treten, er weiß aber auch, zu welcher Zeit er über reichliche Futtermengen verfügen kann. Aber trotzdem gibt es leider ſehr viele Höfe und Betriebe, welche, trotz Kenntnis dieſer Futterlücken, keine rechte Vorſorge treffen, um das Vorkom⸗ men ſolcher Pannen ernſthaft zu beſeitigen, ſondern ſie wur⸗ ſteln ſich dann in den futterknappen Zeiten ſo recht und ſchlecht . durch und wenn es einigermaßen geht oder gegangen iſt, dann 18 5 ſind dieſe bangen Tage und Wochen gleich wieder vergeſſen und es bleibt beim Alten. N Mehr Wirtſchaftsfutter durch Zwiſchenfruchtbau So kann und darf es nicht weitergehen, erſt recht nicht in 50 heutiger Zeit, wo durch die Milcherzeugungsſchlacht u. a. m. 1 die„Fettfront“ aufgerichtet werden ſoll. Die beſcheidenen Zu⸗ weiſungen von Kraftfuttermitteln aller Art bringen vielleicht mehr fertig, als alle Aufklärungen des Reichsnährſtandes in den ſechs Jahren Erzeugungsſchlacht, wo doch ſchon immer die Steigerung der wirtſchaftseigenen Fut⸗ tererzeugung mit aller Kraft gefordert wurde. Die große Vielſeitigkeit der Futtererzeugungsmöglichkeiten im bäuerlichen Hof geſtattet bei richtiger Organiſation auch wirklich eine lückenloſe Sicherſtellung des Futterbedarfes, und es ge⸗ hört mit zu den wichtigſten Aufgaben der Hof⸗ und Wirtſchafts berater, hier dem Einzelhof den Weg zu zeigen, der gegangen werden muß, um durch richtig organi⸗ ſierte Futtererzeugung den täglichen Futterbedarf das ganze Jahr über gleichmäßig zu decken. Der Zwiſchenfrucht⸗Futterbau muß heute und in Zukunft noch viel ſtärker, beſonders zeitmäßig geſehen, organiſch richtiger in den Ablauf der Betriebsweiſe des Einzelhofes eingefügt werden, damit das Aufklaffen von Futterlücken endlich einmal aufhört. Zwiſchenfutterbau läßt ſich in jede Fruchtfolge ſinnvoll einfügen, ohne den Betriebs⸗ ablauf irgendwie zu ſtören. Beſonders im bäuerlichen Hof, wo doch meiſtens die verbeſſerte Dreifelderwirtſchaft vor⸗ herrſcht, liegt jeder Acker innerhalb des Fruchtwechſels min⸗ deſtens ein Drittel der ganzen Zeit frei, wodurch viele Er⸗ 5 Aufn.: Schmidt(2). „ Eiweißpfutter durch e 1 A Ein guter Markſtammkohlbeſtand: Das gibt Eiweißfutter für unſere Kühe! zeugungs möglichkeiten ungenutzt verloren gehen. Hier muß der Zwiſchenfutterbau eingeſetzt werden, um durch zu ſätz⸗ liche Gewinnung von Futter zur Grünfütterung, durch Heu⸗ oder Gärfutterbereitung die hofeigene Futtergrundlage zu ſtärken und zu feſtigen. Dieſes Ziel zu erreichen iſt nicht nur notwendig, ſondern auch für den Hof nicht allzu ſchwierig, be⸗ ſonders dann, wenn guter Wille und etwas Ueberlegung ein⸗ geſetzt wird.. Eine wertvolle Zwiſchenfutterpflanze iſt der Mark⸗ ſtammkohl, der überall dort gedeiht, wo Futterrüben mit Erfolg gebaut werden können. Bei ihm handelt es ſich um eine ſehr wertvolle eiweißreiche Futterpflanze, die ohne Bedenken in die Reihe der Eiweißfutterpflanzen geſtellt werden kann. Beſonders wertvoll läßt ſich Markſtammkohl zur Verkürzung der an ſich langen und teuren Winterfütte⸗ rung heranziehen und liefert bis tief in den Winter hinein ein eiweißreiches, anerkannt gutes Milchfutter, weſentlich beſ⸗ ſer wie Futterrüben, mit einem ſehr günſtigen Einfluß auf den Fettgehalt der Milch. 100 kggrüner Markſtamm⸗ kohl haben die gleiche Futterwirkung, wie 80 kg Futterrüben und 2 kg eines Gemiſches von Sofaſchrot und Erdnußkuchen! Was das heißt, weiß ein jeder, der bisher mit Ueberlegung und Ver⸗ ſtändnis gefüttert hat. Gerade für den bäuerlichen Hof iſt die Löſung des Futtereiweiß⸗ Problems nicht leicht. Aber im zünftigen Anbau von Markſtammkohl iſt ihm die Möglichkeit gegeben, wertvolles Futtereiweiß für die Winterfütterung, die an ſich immer etwas eiweißknapp iſt, zu ſchaffen und damit auch im Winter gute Milch- und Fettlei⸗ ſtungen zu erzielen. Markſtammkohlfütterung erhöht die Milchleiſtungen Ich kenne Fälle, wo der Fettgehalt der Milch bei Markſtammkohlfütterung um 0,3—0,5 Prozent Fett geſtiegen iſt. Eine Tagesration von 30—40 kg je Kopf fördert ungemein die Milchergiebigkeit, ſteigert den Fett⸗ gehalt der Milch und damit die Leiſtung. Die Bekömmlich⸗ keit iſt einwandfrei erwieſen, ſeine geringe Froſtempfindlichkeit zeigte uns überzeugend der ſtrenge Winter 1939/40, wo er nach richtigem Auftauen auf der Futtertenne noch im Januar— nach vier Wochen ſtrengem Froſt— ohne Störungen mit be⸗ ſtem Erfolg für die Leiſtungen verfüttert werden konnte. Ja man kann die markhaltigen Stengel(Strünke) ohne Blätter, die vorher verfüttert weroͤen, ſehr gut einmieten bzw. ein⸗ kellern, wo ſie ſich bis ausgangs Februar gut und friſch er⸗ halten. Auch das Einſäuern iſt durchaus möglich, voraus⸗ geſetzt, daß nach entſprechender Zerkleinerung die Einlagerung in den Gärfutterbehälter möglichſt feſt und mit einem der bekannten Zuſätze geſchieht. Für den bäuerlichen Hof iſt aber die„Verfütterung vom Acker weg“, in den! 1 Dezember, Januar wohl die beſte Art ung. Bei richtiger Anbauweiſe kann man im 2 mit einem Grünertrag von 400 dz /ha und einem Gehalt von verdaulichem Roheiweiß von 1,8 Prozent und einem Stärkewert von 7 Prozent rechnen, was einem Ertrag von rund 7 dzha verdauliche m heiweiß und 29 dzha Stärkewert entſpricht. Das ſind Leiſtungen, die wir uns nicht entgehen laſſen dürfen! Darum muß auf jedem Hof ein Stück Markſtammkohl gebaut werden, damit wir auch im Winter ein eiweißreiches Grünfuter verabreichen können. Dr. Meisner. 433 Die Anbautechnik des Markſtammkohls Dieſelbe iſt kein Problem mehr, ſie iſt einfacher und leich⸗ ier, als man gemeinhin annimmt. Wer ein tüchtiger Bauer oder Landwirt iſt, wird keine Schwierigkeiten damit haben. Für den bäuerlichen Hof kommt nach meiner Anſicht nur das Pflanzen von Markſtammkohlſetzlingen in Frage. Man kann zwar Markſtammkohl auch drillen, ähn⸗ lich wie Futter⸗ oder Zuckerrüben, 4—5 kgyha bei 30 Zenti⸗ meter Reihenweite. Ein Verhacken oder Verziehen kommt nicht in Frage. Der Beſtand entwickelt ſich zunächſt ſehr lang⸗ ſam, dann aber ſchneller, bringt aber niemals den Extrag wie beim Auspflanzen von Setzlingen. Im Durchſchnitt ein Viertel weniger! Ab Ende November oder Anfang Dezem⸗ ber wirft der Markſtammkohl einen Teil ſeiner Blätter ab. Das iſt ſchmerzlich, weil gerade die Blätter in erſter Linie das wertvolle Eiweiß enthalten. Man kann in gepflanzten Beſtänden dieſe Verluſte vermeiden, indem man die Blätter — etwa zwei Drittel— vor dem Abfallen pflückt und ver⸗ füttert, oder man beginnt dann gleich mit der Verfütterung und ſpart dann Rüben oder Gärfutter, ſolange eben Mark⸗ ſtammkohl gereicht wird. Der Anbau kommt natürlich immer als Zweitfrucht in Frage, ſei es nach Landsberger Ge⸗ menge, nach Wintergerſte, Frühkartoffeln. ja in günſtigen Lagen auch nach Winterroggen, Sommergerſte u. a. m. Auch nach dem erſten Kleeſchnitt iſt ein Anbau durchaus möglich und vielleicht auch richtig, da Markſtammkohl gegen Trocken⸗ heit ſelbſt im Jugendſtadium wenig empfindlich iſt. Wer nach Wintergerſte, Frühkartoffeln uſw. Markſtamm⸗ kohl pflanzen will, muß jetzt mit der Setzlings⸗ anzucht ſofort beginnen! Für 1 Morgen— 25 Ar — Markſtammkohl benötigt man 30—35 Quadratmeter An⸗ zuchtfläche und 150 Gramm Saatgut. Das Anziehen der Setzlinge geſchieht wie bei Kohl⸗ oder Rübenſetzlingen. Rei⸗ henſaat iſt beſſer wie Breitſagt. Reihenentfernung 10 Zenti⸗ meter. Gute, kräftige, humoſe Anzuchterde iſt wertvoll für die Erzielung kräftiger Setzlinge. Bei der Anzucht der Setz⸗ linge kann der Erdfloh mitunter recht gefährlich werden. Stäuben der jungen Pflanzen mit Thomasmehl, Staubkalk, Curſarſen kann gute Dienſte leiſten, ebenſo häufiges Begie⸗ ßen, öfteres Hacken, Abfangen mit Flächen, die mit Raupen⸗ leim beſtrichen ſind. Bei heißem, ſonnigem Wetter ſpringt der Erdfloh am beſten! Oefteres Ueberſpritzen der Jungpflanzen mit Nikotinbrühe u. a. m. Wichtig iſt, daß der betreffende Acker ſauber und gut ge⸗ richtet wird. Ein Aufreißen mit Grubber und ſchwerer Egge genügt nicht! Es muß zumindeſt eine tiefe Schäl furche gegeben werden, noch beſſer eine ſchwache Saat furche, wobei unter Umſtänden gut vergorener Stallmiſt miteinge⸗ pflügt werden kann. Reicht die Zeit nicht, dann geht es auch ohne Stallmiſt. Vor dem Ausziehen der Setzlinge den Boden des Anzuchibeetes kräftig durchgießen, die Setzlinge mit dem Spaten ausheben und in flachen Körben, alten Salatkiſten, Vorkeimkäſten uſw. auf den Acker bringen. Das Auspflan⸗ zen geſchieht am beſten gegen Abend, wenn es nicht mehr ſo heiß und ſonnig iſt. Bei ſehr trockenem Boden kann man die Pflanzſtellen, die vorher markiert werden, angießen. Aber „vorgießen“, nicht erſt, wenn die Pflanzen ſchon ſitzen. Am beſten gelingt der Anbau, wenn die Setzlinge, genau wie Kraut⸗ und Rübenſetzlinge, von Hand gepflanzt werden. Reihen entfernung 50 Zentimeter, in der Reihe 30 Zentimeter. Auf leichteren Böden 40:30. Gepflanzt kann Markſtammkohl noch Ende Juli werden, da er die Monate Auguſt bis November weitgehendſt zu ſeiner Entwicklung aus⸗ nutzt. Frühfröſte bis Minus 6—8 Grad ſtören ihn nicht. Erſt bei länger anhaltender Kälte ſtellt er ſein Wachstum ein. Mark⸗ ſtammkohl gedeiht auf allen Böden, auch auf anmoorigen und Moorböden. Er verſteht es, ſich mit Trockenheit gut abzu⸗ finden, nutzt aber auch jede Feuchtigkeitszufuhr günſtig aus. Schwere, kalte Lehm⸗ und Tonböden ſind ungeeignet für Markſtammkohl, ebenſo ſtark ſaure Böden, wogegen er eine neutrale bis leicht ſaure Reaktion anſtandslos hinnimmt. Wenn man eine Grünmaſſenernte von 450 dz/ha oder gar noch mehr hoben will, iſt es verſtändlich, daß man dem Mark⸗ ſtammkohl entſprechende Mengen Nährſtoffe mitgeben muß. An erſter Stelle Stickſtoff und Kali, während man mit Phosphorſäure heute ſehr ſparſam umgehen muß und dieſe lieber anderen Früchten zukommen läßt. Wenn es die Zeit geſtattet, ſoll man eine mittlere, gut vergorene Stallmiſt⸗ menge miteinpflügen. Spannt die Zeit— denn im Monat Juli iſt für erfolgreichen Zwiſchenfruchtbau jeder Tag wert⸗ voll und wichtig—, dann geht es auch ohne Stallmiſt. Kali etwa 2—3 dzſha 5oer Kali gibt man auf die Stoppel, ebenſo einen Teil des beabſichtigten Stickſtoffes— etwa 1—1,5 dz /ha Kalkſtickſtoff oder eines anderen 20prozentigen Stickſtoffdün⸗ gers, Beides wird dann mit einer ſchwachen Saatfurche ein⸗ gepflügt. Nach dem Auspflanzen iſt Jauche ſehr vorteil⸗ haft in großen Mengen zu verwerten. Denn der Markſtamm⸗ kohl verträgt erhebliche Mengen Stickſtoff, vor allem in . Bei der erſten Hacke, die mit der Hand oder mit der Radhacke ausgeführt werden kann, gibt man nochmals 1 dzſha eines leichtlöslichen 20prozentigen Stick⸗ ſtoffdüngers, damit die Pflanze aus dem Vollen ſchöpfen kann. Dem Markſtammkohl ſchadet nur derjenige Dünger, den er nicht bekommt! Eine kräftige Stickſtoffdüngung macht ſich ſtets bezahlt, zumal Markſtammkohl bis Ende November— Anfang Dezember immerzu wächſt und Pflanzenmaſſen er⸗ zeugt. Bei genügender Stickſtoffdüngung iſt auch der Eiweiß⸗ gehalt von 1,8 Prozent garantiert. Markſtammkohl, als Hauptfrucht gebaut, wird nur in ganz beſonders gelagerten Fällen zu verantworten ſein. Als Zwi⸗ ſchenfutterpflanze gehört er unbeſtreibar zu den ſicherſten Futterpflanzen, da er die Herbſtniederſchläge beſtens für ſein Wachstum ausnutzt. Eine Unkrauthacke iſt zu empfehlen, weil durch die dabei vorgenommene Bodenauflockerung das Wachs⸗ tum beſchleunigt wird. In der Regel kommt man mit einer Hacke durch, da Markſtammkohl ſich dann bald ſchließt und die Unkrautwüchſigkeit im Herbſt ja nicht mehr ſo ſtark iſt als daß ſie vom Markſtammkohl nicht unterdrückt würde. Gute Sorten ſind:„Dippes grüner Markſtammkohl“, „Grüner Gigant“,„Terra grüner Markſtammkohl“,„Wiſſin⸗ gers brauner Rieſe“. Nicht ängſtlich werden, wenn die friſch⸗ geſetzten Pflanzen bei Trockenheit einige Tage bedenklich auf dem Acker„herumhängen“. Sie vertragen allerhand und richten ſich beim nächſten Regen ſehr ſchnell auf. Nach ſpäte⸗ ſtens ſechs Wochen iſt der Acker geſchloſſen. Die Bodengare iſt unter Markſtammkohl ſehr gut. Kurz: Jeder Hof muß ein Stück Acker mit Markſtammkohl bepflanzen und damit die Winterfütterung gehaltvoll geſtalten und vor allem abkürzen. Der Markſtammkohl gehört zu unſeren wert vollſten Eiweißfutterpflanzen, der ſich als Zweit⸗ oder Stoppelfrucht in jede Fruchtfolge einſchalten läßt. Dr. M. Ralkkompoſt für das Grünland Die Erträge von Wieſen und Weiden bilden die wichtigſte Futtergrundlage. Wer gutes, leiſtungsfähiges Vieh halten will, muß ſein Dauergrünland richtig pflegen und düngen. Mehr und vor allem nährſtoff⸗ und eiweißreiches Futter ſichert die notwendige Steigerung in der Milch⸗ und Fett⸗ erzeugung. Humus und Kalk ſind auch in der Grünland⸗ bewirtſchaftung die Grundlagen für den Ertrag. Neben den Aufgaben der Bodenverbeſſerung auf unſeren Grünlandflä⸗ chen erzielen wir durch eine regelmäßige Kalkung ein kalk⸗ reiches Futer. Der Mangel an Mineralſtoffen in ſaurem Grünfutter oder Heu hat ſtarke Schädigungen der Lebens⸗ funktionen der Tiere zur Folge. Die Bedeutung der Kalk⸗ düngung iſt auch jedem fortſchrittlichen Bauern und Landwirt bekannt und daher geht es auch auf dem Gebiet der Grün⸗ landkalkung allmählich vorwärts. Die Anſichten der Prak⸗ tiker, ob kohlenſaurer Kalk im Herbſt oder ſchneller wirken⸗ der Branntkalk im Frühjahr angewandt werden ſollen, kreu⸗ zen ſich noch. Von einem ſehr guten Verfahren, die Grün⸗ landkalkung mit Kalkkompoſt durchzuführen, wird bis⸗ her nur ſelten Gebrauch gemacht. Es iſt anzunehmen, daß es noch nicht genügend bekannt iſt. Was iſt Kalkkompoſt? Kompoſt kennt jeder. Miſcht man dieſem größere Mengen Brauntkalk bei, ſo ent⸗ ſteht der Kalkkompoſt oder auch der gekalkte Kompoſt. Wie der Name ſchon ſagt, iſt im Kompoſt alſo Humus und Kalk vereinigt. Mit dieſem Wirtſchaftsdüngemittel, das, wie die Verſuchsergebniſſe zeigen, auf dem Grünland beſte Erfolge bringt, können wir die überaus wichtige Kompoſtierung und die ebenſo wichtige Kalkdüngung auf dem Grünland in einem Arbeitsgang durchführen. Die Herſtellung von Kalkkompoſt iſt einfach. Das ge⸗ wonnene Kompoſtmaterial wird beim Umſchaufeln mit Brannt⸗ kalk vermiſcht. Nach der Kalkeinmiſchung ſoll der Kompoſt mindeſtens drei Vierteljahr liegen. Der Kompoſt muß reif ſein, bevor er ausgebracht wird. Auf 100 Zentner Kompoſt gibt man etwa 8 Zentner Branntkalk. Wenn nicht genügend Kompoſtmaterial vorliegt, ſo iſt es dennoch günſtiger, einen ſtark kalkhaltigen Kompoſt herzuſtellen, als mit reinem Branntkalk das Grünland zu düngen. Durch das vorher⸗ gehende Vermiſchen des Kalkes mit Erde iſt auch die Frage der Unterbringung des Kalkes hinreichend geklärt. Auf dem Grünland läßt ſich der Kalk auch bei richtiger Anwendung mit der Krume nicht miſchen. Mit Kompoſt verabreicht, liegt die Vermiſchung mit Erde bereits vor. Der Kalkkompoſt ſoll im zeitigen Frühjahr nach Abtrocknung des Grünlandes Ende Februar/ Anfang März ausgebracht werden. Es iſt alſo noch Zeit für das nächſte Frühjahr Kalkkompoſt herzu⸗ ſtellen. Sofort muß aber in die bereits vorhandenen Kom⸗ poſthaufen der Kalk eingemiſcht werden. Neue Kompoſthaufen ſollen nach Möglichkeit auf allen Betrieben angelegt werden. So ſchaffen wir bereits für das nächſte Jahr ein ausgezeich⸗ netes Wirtſchaftsdüngemittel. Dr. Vils meier. E W 2 Die Verſorgung mit Ba. Das Düngejahr 1940/1 bringt gegenüber dem abgelaufe⸗ nen Düngejahr wiederum einige Veränderungen, die ſich im Verkehr mit den Handelsdüngern bemerkbar machen. Bekannt⸗ lich erhalten wir für die Zeit vom 1. Juni 1940 bis 31. Mai 1941 ͤ an Stickſtoffdüngern 85 Proz. der Menge, die wir in der Zeit vom 1. Juli 1938 bis 30. Juni 1939 bezogen haben. Für die phosphorſäurehaltigen Düngemittel werden für den Zeitraum vom 1. Mai 1940 bis 30. April 1941 25 Proz. der Mengen zugeteilt, die jeder einzelne Betrieb in der Zeit vom 1. Mai 1938 bis 30. April 1939 angewendet hat. Dieſe Mengen kann jeder einzelne Bauer und Landwirt direkt von dem Düngemittelhändler beziehen, bei dem er bisher ſeinen Handelsdünger eingekauft hat. Ueber dieſe Mengen hinaus werden noch zuſätzliche Mengen an Stickſtoff und Phos⸗ phorſäure durch die Landesbauernſchaft zugeteilt. Hierdurch ſoll einmal ein gerechter Ausgleich von Härten erreicht wer⸗ den, und zum anderen ſollen die Handelsdünger, die nicht in unbeſchränkter Menge zur Verfügung ſtehen, ſo eingeſetzt wer⸗ den, daß mit ihnen ein möglichſt großer Erfolg erzielt wird. Dieſe zuſätzlichen Mengen an Stickſtoff und Phosphorſäure werden nur auf Grund von Bezugsanweiſungen abgegeben, für die eine beſondere Regelung noch erfolgt. Soviel kann aber ſchon jetzt geſagt werden, daß dieſe Zuteilung ſo vorgenommen wird, daß überall die Vorausſetzung für eine hohe und ſichere Ernte, ſoweit dieſelbe von der Nährſtoffverſorgung der Kultur⸗ pflanzen abhängt, gegeben iſt. Um von der Seite der Nährſtoffverſorgung noch einen An⸗ reiz zum vermehrten Anbau von Winterölfrüchten zur Ernte 1941 zu geben, erhält jeder Bauer und Landwirt für 1 Hektar Winterraps oder Winterrübſen, der auf Grund eines Anbauvertrages angebaut wird, zuſätzlich ohne Anrechnung auf ſein Stickſtoffkontingent 50 kg Reinſtickſtoff, das ſind 2,5 dz eines 20prozentigen Stickſtoffbüngers. Wir brauchen die Winterölfrüchte, um die Fettlücke zu ſchließen und damit unſere Ernährungsgrundlage noch weiter zu feſtigen. Es mag ſich daher jeder einzelne überlegen, ob er in ſeinem Betrieb nicht noch eine Fläche für Winterraps oder Winterrübſen zur Oel⸗ gewinnung vorſehen kann. Der für dieſen Anbau abzuſchlie⸗ ßende Vertrag bietet dem Anbauer mancherlei Vorteile: ein⸗ mal den höheren Preis. dann das Anrecht auf Rücklieferung von Oelkuchen zu Futterzwecken und ſchließlich die oben er⸗ wähnte zuſätzliche Menge an Stickſtoffdünger. Wegen des An⸗ bauvertrages holt man ſich Auskunft bei der Kreisbauernſchaft, bei der Landwirtſchaftschule und Wirtſchaftsberatungsſtelle oder beim Ortsbauernführer. Die Verſorgung mit Kalidüngern hat im abgelaufe⸗ nen Düngejahr verſchiedentlich Schwierigkeiten gemacht. Die vorhandenen Erzeugungsmöglichkeiten gewährleiſten jedoch eine ausreichende Verſorgung der deutſchen Landwirtſchaft mit Kali; deshalb iſt es bei dieſem Handelsdünger nicht notwen⸗ dig, den Abſatz in ähnlicher Weiſe zu regeln wie beim Stick⸗ ſtoff oder der Phosphorſäure. Es muß aber von allen Stel⸗ len, alſo vom verbrauchenden Landwirt genau ſo wie vom Düngemittelhändler daran mitgearbeitet werden, daß die Schwierigkeiten des letzten Jahres nicht wieder auftreten. Um zu erreichen, daß das Kali möglichſt früh bezogen wird, hat das Kaliſyndikat die Preiſe in den erſten Staffeln niedriger gehalten als im letzten Jahr. Es iſt nun unſere eigenſte An⸗ gelegenheit, das Kaliſalz ſo früh wie möglich zu beſtellen und auch abzunehmen, damit die weniger belaſteten Sommermonate für den Bezug beſtens ausgenutzt werden. Was für das Kali gilt, gilt auch in gleicher Weiſe für die Stickſtoff⸗ und Phosphorſäuredünger. Hier heißt es ebenfalls: möglichſt früh beſtellen und auch abnehmen! Es geht nicht mehr an, daß der Bauer und Landwirt erſt dann zum Lagerhaus oder Düngerhändler fährt, wenn der Handels⸗ dünger draußen auf dem Felde gebraucht wird. Es muß ein jeder heute wenigſtens einen Teil des ihm zuſtehenden Han⸗ delsdüngers bei ſich zu Hauſe einlagern. Frühzeitige Beſtel⸗ lung und Abnahme der Handelsdünger und Einlagerung eines Teiles davon tragen weſentlich dazu bei, die Auftragshäufun⸗ gen in kurzen Zeitſpannen bei der Herbſt⸗ und Frühjahrs⸗ beſtellung zu vermeiden. Die Anlieferung der Dünger ver⸗ teilt ſich dann gleichmäßiger auf größere Zeiträume und es iſt damit eine Vorausſetzung dafür gegeben, daß die Düngemittel im Betrieb rechtzeitig zur Verfügung ſtehen. Die Erledigung der Beſtellungen auf Handelsdünger er⸗ folgt in der Reihenfolge des Einganges, ein Anſpruch auf Be⸗ lieferung in einem beſtimmten Zeitraum kann aber nicht gel⸗ tend gemacht werden. Auch in der Auswahl der Düngemittel⸗ form ſind wie in dem verfloſſenen Jahr gewiſſe Grenzen ge⸗ ſetzt. So wird die Phosphorſäure ausſchließlich in Form von Thomasmehl ausgeliefert: Wünſche auf Erhalt von beſtimmten Stickſtofformen können auch nicht voll berückſichtigt werden. Aller Vorausſicht nach wird insbeſondere der Anteil an Kalk⸗ ſtickſtoff, der uns zur Verfügung ſteht, jetzt größer ſein als in ſonſtigen Zeiten. Es ſei daher ſchon jetzt darauf hingewieſen, daß dieſer Stickſtoffdünger ſich beſonders gut für die Düngung Ddelsdüngern im Herbſt eignet, auch an ſeine hervorragend irk ü Bekämpfung des Unkrautes ſoll erinnert Weide 1 5 Vorausſetzung für eine volle Ausnutzung der Handels⸗ dünger iſt aber, daß Humus haushalt und Kalk⸗ zuſtand des Bodens in Ordnung ſind. Beſonders auf das letztere müſſen wir jetzt, wo uns die Phosphorſäure nicht in unbeſchränkter Menge zur Verfügung ſteht, ſehr genau achten. Mit Hilfe des Kalkes werden gewiſſe Phosphorſäureverbin⸗ dungen im Boden„mobiliſiert“ und damit für die Pflanzen verwertbar gemacht. Ein ausreichender Kalkgehalt im Boden iſt aber auch notwendig, damit die Phosphorſäure, die wir ausſtreuen, nicht von anderen Verbindungen ſeſtgelegt und damit für die Pflanzen wertlos gemacht wird. Sehr notwendig iſt vor allem eine ausreichende Kalkgabe auf den Feldern, die zur Ernte 1941 Winterölfrüchte tragen ſollen. Wer meint, daß er Raps oder Rübſen auch auf einen Schlag bringen kann, der nicht genügend mit Kalk verſorgt iſt, der braucht ſich nicht zu wundern, wenn der erwartete gute Ertrag ausbleibt! Eine gute Möglichkeit, die Arbeit des Kalkausbringens auf unſeren Aeckern über einen größeren Zeitraum zu ver⸗ teilen, haben wir in der Kopfkalkung der Kartof⸗ feln. Man ſieht ſchon hier und da, daß dieſer Ratſchlag be⸗ folgt wird, es ſind aber immer nur noch wenige, die es tun. Das Ausſtreuen von Kalk als Kopfdüngung zu Kartoffeln muß, weil es in einer weniger arbeitsreichen Zeit vorgenom⸗ men wird, in noch viel größerem Maße zur Anwendung kom⸗ men! Um auch beim Düngekalk für einen frühen Bezug au werben, haben ſich die Kalkwerke bereit erklärt, für den Kalk⸗ bezug in der Zeit vom 15. Mai bis 15. Juli 1940 erhebliche Preisnachläſſe zu gewähren: beim kohlenſauren Kalk beträgt die Preisſenkung je Tonne 2,50 RM., beim Branntkalk und beim Löſchkalk je Tonne 5.— RM. Vorausſetzung hierfür iſt, daß der Kalk bis ſpäteſtens 15. Juli 1940 beſtellt und auch ab⸗ genommen iſt. Wir wiſſen, daß die weitaus größte Zahl unſe⸗ rer Aecker und Grünlandflächen den Kalk ſehr nötig hat— nutzen wir daher jetzt die Zeit der Preisſenkung aus und be⸗ ziehen unſeren Düngekalk bis zum 15. Juli 1940! Auch der Düngekalk läßt ſich, wenn man es richtig macht, eine Zeitlang einlagern. Es iſt alſo auf dem Gebiet der Handelsdüngerverſorgung alles getan worden, um eine ausreichende und rechtzeitige Ver⸗ ſorgung mit dieſen wichtigen Hilsmitteln ſicherzuſtellen. Um dies reſtlos durchführen zu können, bedarf es der tatkräftigen Mithilfe jedes einzelnen. Es muß erwartet werden, daß jeder ſich an die gegebenen Vorſchriften hält und Sonderwünſche zurückſtellt. Wenn der Landwirt als Verbraucher und der Düngemittelhändler als Verteiler Hand in Hand arbeiten, trägt jeder dazu bei, daß alles reibungslos abläuft und hilft ſo an ſeinem Teil mit, den Endſieg zu erringen. Dr. Heiſer. Scklepperführerausbildung in Ulm a. D. Um dem Bedürfnis nach ausgebildeten Schlepperführern abzuhelfen, werden im Auftrag des Reichsnährſtandes von der Deutſchen Landkraftführerſchule(Deulakraft) Berlin⸗Warten⸗ berg an der Landwirtſchaftsſchule in Ulm a. D. einwöchige Schlepperführerkurſe abgehalten, ſolange ſich ausreichend Teil⸗ nehmer melden. Die Kurſe beginnen jeweils am Montag und endigen am Samstag. Die Kursgebühr beträgt 13,.— RM. Für Unterkunft und Verpflegung haben die Teilnehmer ſelbſt zu ſorgen. Die Kursleitung iſt aber bereit, den Teilnehmern Unterkunft nachzuweiſen. Die Lehrgänge werden für Glüh⸗ kopf⸗ und Dieſelmotore getrennt durchgeführt. Bei der An⸗ meldung iſt deshalb der vorhandene Schleppertyp(Glühkopf oder Dieſel) anzugeben. Für jeden Schlepper ſollte ein Er⸗ ſatzſchlepperführer vorhanden ſein, ſo daß die anfallenden Ar⸗ beiten immer rechtzeitig ausgeführt werden können. Die Er⸗ fahrungen haben gezeigt, daß auch Frauen zur Führung von Schleppern ſehr gut geeignet ſind. Es wäre deshalb wünſchens⸗ wert, daß noch mehr Frauen wie bisher an den Kurſen teil⸗ nehmen. Anmeldungen ſind zu richten an die Zweigſtelle der Deulakraft, Ulm a. D., Prittwitzſtr. 20. Wer richtige Zahnpflege treiben will, erhält koſtenlos eine lehrreiche Aufklärungsſchrift von der Chlorodont⸗Fabrik, Dresden N 6. Die Futtererzeugung iſt ſchon ſeit Jahren eines der wich⸗ tigſten Probleme der badiſchen Landwirtſchaft, beſonders jetzt in der Milcherzeugungsſchlacht. Es kommt aber nicht nur auf die Erzeugung von genügend wirtſchaftseigenem Futter an, ſondern auch auf die rechtzeitige und richtige Gewinnung des⸗ ſelben, d. h. auf die Art der Futterernte. Alle Mühe, die man bei der Beſtellung und Pflege der Futterflächen anwandte, kann durch falſche Futtergewinnung wieder zunichte gemacht werden, ſei es durch zu ſpäten Schnitt oder durch unrichtige Trocknung. Jedes Jahr wird von den zuſtändigen Stellen ſo⸗ wohl in den Fachzeitungen als auch in Aufklärungsſchriften und Verſammlungen auf den rechtzeitigen Futterſchnitt auf⸗ merkſam gemacht, und doch kann man jedes Jahr immer wie⸗ der feſtſtellen, daß eine große Anzahl von Bauern und Land⸗ wirten in die alten Fehler verfällt. Teils iſt dies Gewohnheit und Unbelehrbarkeit, vielfach aber auch alte Ueberlieferung, nach welcher man zu einem beſtimmten Kalendertermin oder dann mit der Heuernte beginnt, wenn der Nachbar damit an⸗ fängt. Solche Methoden können wir uns heute in der Milch⸗ erzeugungsſchlacht nicht mehr leiſten, denn abgeſehen davon, daß ſich dies alles zum Schaden des eigenen Betriebes aus⸗ wirkt, ſo wird dadurch letzten Endes doch die Geſamtheit ge⸗ ſchädigt, alſo der Enderfolg geſchmälert. Viele Hunderte, ja Tauſende von Zentnern wertvollen Futtereiweißes gehen der deutſchen Landwirtſchaft alljährlich durch zu ſpäten Schnitt und dann nochmals durch falſche Futter⸗ werbung verloren. Vor der Blüte iſt das Futter am eiweiß reichſt en, deshalb muß man, bevor die Haupt⸗ maſſe der Gräſer blüht, mit dem Schnitt beginnen. Dafür gibt es kein Datum, auch nach dem Nachbar kann man ſich da nicht richten, ſondern einzig und allein der eigene Futterbeſtand iſt dafür maßgebend. Lieber etwas zu früh, als zu ſpät mit dem Schnitt beginnen! Genau ſo, wie wir Kalbfleiſch oder Fleiſch von jungen Rindern lieber eſſen, als ſolches von alten Kühen oder Ochſen, weil dieſes erſtere nahrhafter und leichter ver⸗ daulicher iſt, genau ſo frißt auch das Vieh lieber Heu von jun⸗ gen Futterbeſtänden, weil es mehr und leichter verdauliches Eiweiß enthält. Und auf das kommt es beſonders heutzutage an. Nicht die Maſſe an Heu iſt allein entſchei⸗ dend, ſondern vor allem der Gehalt an wert⸗ vollem Futtereiweiß. Wer die Verſorgung ſeiner Viehbeſtände mit wertvollem wirtſchaftseigenem Futter ernſt nimmt und ſeinen Mann in der Milcherzeugungsſchlacht ſtel⸗ len will, der beginne daher in dieſem Jahr rechtzeitig mit dem Futterſchnitt, er erweiſt dadurch nicht nur ſeinem Viehbeſtand einen wertvollen Dienſt, ſondern trägt auch in dieſem Falle ſeinen Teil im Kampf gegen die Fettblockade bei. Neben dem rechtzeitigen Schnitt iſt natürlich auch die Art der Futtertrocknung für die Güte des Futters von großen Bedeutung. Was würde es ſchließlich nützen, das Futter rechtzeitig zu ſchneiden, wenn auf der anderen Seite durch falſche Trocknung der Gehalt des Futters wieder weſentlich herabgemindert wird. Die beſte Art der Futtertrocknung iſt die Gerüſttrocknung, weil dadurch das Futter durch die Bodenfeuchtigkeit oder Regen nicht ausgelaugt werden kann: Denkt an die recketzeitige Heuernte! ebenſo wird die wertvolle Blattmaſſe erhalten, die bei der Bo⸗ dentrocknung durch das oftmalige Wenden zum großen Teil verloren geht. Auch iſt man bei der Gerüſttrocknung weniger vom Wetter abhängig. Der kluge und vorausdenkende Bauer und Landwirt hat ſich die notwendigen Trockengerüſte bereits im Winter oder im Lauf des Frühfahres hergeſtellt. Aber auch Aufn.: Schmidt Heutrocknung auf Allgäuer Heinzen Aufhängen grüner Luzerne auf Hütten Aufn.: Dr. Schwörer jetzt kann man ſich noch einen großen Teil dieſer Gerüſte her⸗ ſtellen, beſonders an regenſtarken Tagen, wo man dafür etwas mehr Zeit hat. Derjenige, der ſich bei der Herſtellung ſolcher Gerüſte oder bei der Handhabung derſelben noch nicht genü⸗ gend auskennt, der wende ſich um Rat an ſeinen Nachbarn, der vielleicht darin ſchon einige Erfahrungen geſammelt hat. Auch die Landwirtſchaftsſchulen ſowie die Hof⸗ und Wirtſchafts⸗ berater erteilen darüber gerne und bereitwilliaſt Auskunft. Im übrigen wurde bereits in der letzten Folge des Wochen⸗ blattes darüber ausführlich berichtet. Erfreulicherweiſe nimmt auch bei uns in Baden die Ge⸗ rüſttrocknung von Jahr zu Jahr zu, ein Beweis dafür, daß man den Wert einer rechtzeitigen und richtigen Heugewinnung immer mehr erkennt. Wenn immer wieder gepredigt wird, das Futter rechtzeitig zu ſchneiden und möglichſt auf Gerüſten zu trocknen, ſo geſchieht das ja ſchließlich nicht nur deswegen, um eine gewiſſe Anzahl von Bauern und Landwirten von der ſchlechten und falſchen Art ihrer Futtergewinnung abzubrin⸗ gen, ſondern auch vor allem deshalb, um die breite Maſſe darüber aufzuklären, ihrem Vieh und Hof wertvolles und eiweiß reiches Wirtſchafts futter zu ſichern. Dort, wo man ſich aus irgendwelchen Gründen nicht zur reſt⸗ loſen Gerüſttrocknung entſchließen kann, ſollte man aber zu⸗ mindeſt das Ackerfutter auf Gerüſten trocknen und gleich⸗ zeitig auf wohldurchdachte und ſorgſame Bodentrocknung des Grünlandfutters bedacht ſein. Alſo, Bauern und Landwirte, denkt an den rechtzeitigen Futterſchnitt und an die richtige Trocknung des anfallenden Futters, ihr ſichert euch dadurch wertvolles Futtereiweiß für das Vieh und helft auf dieſe Weiſe mit, die Milcherzeugungs⸗ ſchlacht erfolgreich zu ſchlagen. Sa. 10 An with 155 der K ald zete“ Alber nige men u u be Schwan 21 bauch ohe mt gr. ignen Auflad tet h heſſer aun. Zur Erleichterung der Landarbeit Nichtige Auf Schwaden ziehen. Bodengetrocknetes Heu wird vor dem Einfahren auf breite Schwaden gezogen. So läßt es ſich am ſchnellſten aufladen. Beſte Arbeit leiſtet hierbei der Schwadenrechen. Auch der Pferderechen zieht die Schwaden ſchneller zuſammen als das von Hand geſchieht. Ohne Heuraf⸗ fer braucht man viel Handarbeit zum Haufenſetzen. Es ſollte deshalb vermieden werden.— Auf Gerüſten getrock⸗ netes Heu wird am ſchnellſten gleich vom Gerüſt aus auf⸗ geladen. In manchen Gegenden iſt es üblich, das Futter we⸗ nige Stunden vor dem Einfahren von den Gerüſten abzuneh⸗ men und es ſo breitzuwerfen, daß es entweder auf einer oder auf beiden Seiten der Gerüſte nach kurzer Bodentrocknung auf Schwaden gezogen werden kann. Aufladen. Heu iſt ein ſehr ſperriges Gut. Es iſt leicht und braucht viel Laderaum. Um es ſchnell einzufahren, müſſen große Fuder geladen werden. Deshalb: Hierzu nur Wagen mit großen Ladeflächen verwenden! Niedrige Plattformwagen eignen ſich am beſten. Sie erleichtern bei großer Leiſtung das Aufladen. Die Gefahr des Umwerfens iſt gering. Ladegat⸗ ter am Kopf und Ende dieſer Wagen nutzen die Tragfähigkeit beſſer aus. Auf die üblichen Leiterwagen läßt ſich mehr Heu aufpacken, wenn das vollbeladene Fuder mit Wiesbäumen, Seilen oder Ketten, die das Heu zuſammendrücken, geſpannt wird. So wird mehr Heu auf einmal eingefahren. Außerdem geht beſonders auf längeren Anfahrtſtrecken(Feldwege!) we⸗ niger Futter beim Transport verloren. Breite, dreizinkige Heugabeln mit glattem, wenig gebogenem Stiel eignen ſich zum Heuladen beſſer als zweizinkige Getreideforken. Unmittel⸗ bar hinter dem Wagen folgt der Pferderechen oder bei kleine⸗ ren Betrieben der große Handrechen. Sie ſäubern gleich nach dem Aufladen den Futterſchlag. Später iſt es nun nicht mehr nötig, das zuſammengeharkte oder zuſammengerechte Heu in einem beſonderen Arbeitsgang abzufahren. Wenn noch Zeit iſt, werden die Gerüſte, die noch auf den Feldern und Wieſen ſtehen, am Feldrand zuſammengeſetzt und geſammelt. Sie ſtören dann beim zweiten Schnitt nicht und ſind ſofort wieder zur Hand, wenn ſie gebraucht werden. Abladen. Heu von Hand abzuladen iſt ſchwierig und zeit⸗ raubend. Ohne großen Aufwand an Handarbeit bewältigen dieſe Arbeit in kürzeſter Zeit Heugebläſe, Höhenför⸗ derer und Greiferaufzug. Von ihnen iſt der Greifer⸗ aufzug ein ausgeſprochen kleinbäuerliches Gerät. Höhenförderer und vor allem das Heugebläſe benötigen zum Antrieb einen 23. Nerkblalt größeren Elektromotor. Sie können außerdem im bäuerlichen Betrieb kaum wie im Großbetrieb ausgenutzt werden. Gebläſe und Aufzug ſchaffen das Heu bis zum endgültigen Lagerplatz. Der Höhenförderer bringt es nur in die Höhe. Der ſeitliche Transport in der Scheune muß durch Handarbeit oder durch mechaniſche Querförderer bewältigt werden. 5 Einbauſen. Hen immer in der Nähe des Stalles lagern, in dem es ſpäter verfüttert wird, am beſten auf dem Stall⸗ boden! Außerdem iſt das Heu möglichſt nach ſeiner Güte ge⸗ trennt zu lagern. Heu von ſauren Wieſen oder Heu, das unter Regen ſtark gelitten hat, wird in der Nähe des Pferdeſtalles eingebanſt, weil es ſpäter als Pferdefutter verwendet werden ſoll. Das beſte Heu für Kühe und Kälber muß immer leicht er⸗ reichbar ſein. Einen Ueberblick über die Menge des geern⸗ teten Heues verſchafft man ſich durch das Zählen der Fuder. Man weiß ja ungefähr, wieviel Heu jedes Fuder faßt. Auch an den Dachſparren im Heuboden kann man die Heumenge leicht feſtſtellen. So teilt man auch das gute, eiweißreiche Heu wäh⸗ rend der Winterfütterung des leiſtungsfähigſten Viehs genau ein und ſpart an Eiweißkraftfutter. Lagerung im Heuſtock. Wird im Scheunenfach vom Erd⸗ boden aus ein Heuſtock geſetzt, muß, wenn irgend möglich, zu⸗ nächſt eine aute Unterlage aus friſchem Stroh, die mindeſtens 30 Zentimeter hoch iſt, gelegt werden. Je friſcher das Heu ein⸗ gebracht wurde, um ſo größer iſt die Gefahr der Selbſterhitzung im Heuſtock. Dabei können ſo hohe Temperaturen auftreten, daß ſich das Heu ſelbſt entzündet. Ein Heuſtockthermometer hat ſich daher ſchon oft bewährt. Man arbeitet der Selbſterwär⸗ mung des Heuſtocks dadurch entgegen, daß man das Heu nicht feſttritt, ſondern möglichſt locker aufſchüttet. Auch Luftkanäle haben ſich gut bewährt.(Mehrere Stangen, die kreisförmig ſo angeordnet ſind, daß ſie einen Schacht von 30—40 Zentimeter Durchmeſſer bilden, ſtellt man ſenkrecht im Heuſtock auf, ver⸗ ſteift ſie gegeneinander und befeſtigt ſie am Scheunengebälk. Durch dieſe Kanäle wird der Heuſtock durchlüftet, daß die Brandgefahr gebannt iſt.) Stellt man in einem Heuſtock Tem⸗ peraturen von über 60 Grad Celſius feſt, müſſen ſofort Luft⸗ ſchächte, die mindeſtens 1 Quadratmeter groß ſind, mit Heu⸗ meſſern eingeſchnitten werden. Sonſt verliert das wertvolle Heu an wertvollen Nährſtoffen und es beſteht ſogar Feuers⸗ gefahr. Je ſchneller es gelingt, das Heu zu ber⸗ gen, um ſo mehr Arbeit wird für die notwen⸗ dige Pflege der Hackfrüchte freil Grhöhte Beihilfe für neue Gärſutterbehälter Angeſichts der Bedeutung der Gärfutterbehälter zur wirt⸗ ſchaftseigenen Futterbereitung gewährt der Reichsernährungs⸗ miniſter für den Neubau Reichsbeihilfen. Dieſe Bei⸗ hilfen ſind vor kurzem einheitlich für das geſamte Reichs⸗ gebiet auf 10 RM. je Kubikmeter Faſſungsraum erhöht worden, um den erforderlichen Neubau weiterer Gärfutterbehälter unter allen Umſtänden ſicherzuſtellen, d. h. der Bau ſoll nicht nur während des Krieges in gleichem Um⸗ fang wie bisher fortgeführt, ſondern, wo nur irgend möglich, noch erheblich verſtärkt werden. Es kann kein Zweifel beſtehen daß jeder Betriebsleiter ſchon im eigenſten Intereſſe von dieſen Reichsbeihilfen Gebrauch macht, zumal er auch bei der Beſchaffung der Rohſtoffe weitgehende Unterſtützung findet. Verſtändlicherweiſe iſt die Gewährung der Reichsbeihilfen an gewiſſe Bedingungen gebunden. Dieſe hat der Reichs⸗ ernährungsminiſter ſoeben bekannntgegeben. Verlangt wird, daß die Behälter unter Berückſichtigung eines ſchönen Hof⸗ und Dorfbildes ſo aufgeſtellt werden, daß ihre Füllung und Entleerung den geringſten Aufwand an Zeit und Arbeit er⸗ fordern. Selbſtverſtändlich müſſen die Behälter waſſer⸗ und gasdicht gebaut werden, und bei der Berechnung der Druck⸗ feſtigkeit iſt der volle Waſſerdruck zugrunde zu legen. Auch die Innenflächen müſſen gut geglättet und mit einem doppelten Anſtrich vom Reichsnährſtand zugelaſſener Mittel gegen Zer⸗ ſtörung durch Futterſäuren geſchützt werden. Gerade heute iſt natürlich eine Bauweiſe zu wählen, die weitgehendes Ein ⸗ ſparen von Bauſtoffen. Arbeitskraft und För⸗ dermittel ermöglicht. In erſter Linie iſt hier an das Ein⸗ ſparen von Eiſen gedacht. Nach den Richtlinien dürfen fol⸗ gende Gewichtsmengen nicht überſchritten werden: 1.(Ver⸗ wendung von Bauſtahlgewebe) bei einer Behältergröße von 75 ebm je ebm 5 kg Eiſen, bei 12 cbm 4 kg. bei 21 cbm 4 kg, bei 30 cbm 3,7 kg. 2.(Verwendung von Bauſtahl) bei einer Behältergröße von 50 cbm 7,8 kg Eiſen, bei 70 cbm 8, kg, bei 96 cbm 7.6 ka, bei 128 chm 8,1 kg, bei 160 cbm 8,1 kg und bei 200 cbm 9,0 kg. 5 N 85 85 Für dieſe Größen liegen genormte und ſtaatlich geprüfte Bauzeichnungen ſowie Bauanleitungen vor, die der Betriebs⸗ leiter von ſeiner Landesbauernſchaft beziehen kann. Wird nun trotzdem eine andere Ausführung gewählt, ſo muß die Bau⸗ zeichnung mit genauer ſtatiſcher Berechnung, ferner einer genauen Aufſtellung über den Bauſtoffbedarf mit dem Antrag auf Gewährung einer Reichsbeihilfe bei der Landesbauern⸗ ſchaft eingereicht werden. Aus den angegebenen Zahlen er⸗ gibt ſich, daß für Behälter bis zu 30 ebm die Verwendung von Bauſtahlgewebe vorgeſehen iſt, da hieroͤurch eine weſentliche Einſparung von Eiſen möglich iſt. Ueber die 30 cbm hinaus iſt allerdings das Bauſtahlgewebe nicht mehr zugelaſſen, hier darf grundſätzlich nur Bauſtahl verwendet werden. Selbſt⸗ verſtändlich müſſen die Behälter von Firmen gebaut werden, die eine Gewähr für wirklich einwandfreie Au s⸗ führung bieten. Jedenfalls haben die Baufirmen in allen Fällen die Gewähr für die Haltbarkeit und Brauchbarkeit von mindeſtens 5 Jahren zu übernehmen. Treten innerhalb dieſer Friſt Schäden auf, die auf mangelhafter Ausführung beruhen, ſo muß die Firma dieſen Schaden koſtenlos beſeitigen. Er⸗ klärlicherweiſe iſt Vorausſetzung für die Gewährung der Bei⸗ hilfen, daß die Futterwirtſchaft des Betriebes den Bedarf des Behälterbaues wirklich rechtfertigt, ebenſo wie die Gewähr gegeben ſein muß, daß der Behälterraum auch tat⸗ ſächlich ganz in Anſpruch genommen wird. Gerade jetzt wäre es untragbar, daß der Gärfutterraum nicht genügend aus⸗ genützt würde.. 5 Die Anträge auf Bewilligung der Reichsbeihilfe ſind bei den Wirtſchaftsberatungsſtellen einzureichen, wobei Unter⸗ lagen über die Betriebsgröße, den Viehbeſtand und die Futter⸗ wirtſchaft beigefügt ſein müſſen. Dazu gehört auch ein ge⸗ nauer Lageplan des Hofes, in den die geplanten Gärkutter⸗ behälter eingezeichnet ſein müſſen. Die Erhöhung der Reichs⸗ beihilfen auf 10 RM. je chm t t Rückwirkung vom 1. April 1940 in Kraft und gilt zunächſt lediglich für„ bis zum 31. März 1941. Fr 5 Behandlung hartmelkiger Kühe Kühe, die hart zu melken ſind, werden im Stall nicht gern geſehen. Sie erfordern gegenüber leichtmelkigen Kühen einen erheblichen Mehraufwand an Zeit und Arbeitskraft beim Melken. Vielfach ſind es aber gerade die beſten Milchkühe. Keinesfalls kann man allgemein behaupten, daß ſie in der Milchleiſtung den anderen Tieren nachſtehen. An den oft glockenförmigen Zitzen erkennt man ſchon vielfach ſchwermel⸗ kige Kühe. Der Grund des Hartmelkens liegt darin, daß der ſich am unteren Ende des Zitzen befindliche ringförmige Schließ⸗ muskel ſehr ſtark iſt und den Strichen ſtramm abſchließt. Beim Melken erſchlafft normalerweiſe durch den Druck, der auf ihn ausgeübt wird, dieſer Schließmuskel und läßt die Milch austreten. Je ſchwächer der Schließmuskel iſt, um ſo leichter geht die Kuh zu melken, je ſtärker er dagegen iſt, um ſo mehr Widerſtand ſetzt er dem Austreten der Milch ent⸗ gegen, und die Kuh iſt ſchwer zu melken. Der Schließmuskel iſt unwillkürlich, d. h. er kann nicht durch den Willen des Tieres beeinflußt werden. Es iſt daher falſch, wenn man glaubt, die Kuh ſei ſchuld daran, daß ſie ſchwer zu melken iſt, wie man auch fälſchlicherweiſe oft annimmt, die Kuh könne die Milch feſthalten. Dazu iſt ſie keinesfalls in der Lage. Es Schönes Euter von hinten geſehen. Die vielen Falten am oberen Teil des Euters ſind ein Zeichen guter Milchergiebigkeit. Aufn.: Schmid(3) ſei beſonders auf dieſe Tatſache hingewieſen, weil oft, auf Grund der falſchen Annahme, die Kuh geſchlagen wird, in der Meinung, es gehe dann beſſer. Hartmelkigkeit iſt oft auf Vererbung zurückzuführen, kann aber auch durch fortwährend ſchlechtes Melken eintreten. Zu⸗ mindeſt bei Kühen, die zum Hartmelken neigen, tritt durch ſchlechtes Melken eine Verſchlechterung diesbezüglich ein. Falſch iſt es ſolche Kühe nun einfach, wenn ſie hochtragend ſind und trocken ſtehen, zu verkaufen, oder ſie gar fett zu machen und dann zum Schlachten zu bringen. Wenn es ſich um gute Milchtiere handelt, iſt letzteres heute nicht zu verantworten. Bei hartmelkigen Kühen iſt es ganz beſonders wichtig, daß das Euter vor dem Melken gründlich maſſiert wird. Wenn das Euter und die Zitzen prall gefüllt ſind, bekommt man durch den ſtarken Druck mit der Hand, den man ſo und ſo anwenden muß, wenigſtens einen ſtarken Strahl heraus. Da⸗ durch iſt das Melken auch eher beendet. Das Ausmelken er⸗ fordert bei dieſen Kühen eine ganz beſondere Sorgfalt. Zu gerne neigt man dazu, etwas früher mit dem Melken auf⸗ zuhören, als das bei leichtmelkigen Kühen der Fall iſt, d. h. ſchon dann, wenn auch noch etwas Milch im Euter vorhanden iſt. Dadurch entſteht ein Milch⸗ und Fettverluſt, die Gefahr der Euterentzündung wird vergrößert und die Kuh geht immer ſchwerer zu melken. 5 4358 Enter mit ſchönen Strichen und gut ſichtbaren Milchadern Beſonders flottes Melken verbeſſert den Zu⸗ ſtand. Nur der beſte und kräftigſte Melker ſollte ſtets die ſchwermelkigen Kühe melken. Man kann beobachten, daß Tiere, die einige Zeit— wenige Tage genügen ſchon— von ungeübten Melkern gemolken wurden, immer hartmelkiger werden. Wenn dieſe Tiere dann wieder von einem guten Melker einige Zeit kräftig und flott gemolken werden, tritt auch bald wieder eine Beſſerung ein. Deshalb ſind hartmel⸗ kige Kühe beſonders flott und kräftig und nur von geübten Melkern zu melken. Beſonders iſt darauf zu achten, daß der Strichen ſo angefaßt wird, daß mit dem kleinen Finger der Druck unmittelbar auf den ſich am unteren Zitzenende befind⸗ lichen Schließmuskel ausgeübt wird. Alſo, die Zitzen nicht zu hoch anfaſſen. Der kleine Finger muß mit dem Zitzen unten abſchließen. Melkfett erleichtert die Melkarbeit an ſich auch etwas. Grundſätzlich werden auch ſchwer zu melkende Kühe nur mit der vollen Hand gemolken. Die anderen Melkarten, Strippen und Knebeln verſchlechtern den Zuſtand ſehr er⸗ heblich. In ganz beſonders ſchwierigen Fällen kann der Tierarzt zu Rate gezogen werden, der die Möglichkeit hat, durch eine entſprechende Behandlung die Kuh leichtmelkiger zu machen. Gewarnt ſei jedoch davor, ſelbſt daranzugehen und den Zitzen⸗ kanal irgendwie zu weiten. Das führt nie zu einem Erfolg, aber immer zu Entzündungen der Strichen und des Euters. Im Strichkanal können bei derartigen Experimenten Verwach⸗ ſungen entſtehen, die die Kuh noch hartmelkiger machen, als das ſchon der Fall war. Man laſſe alſo beſſer von dieſen Dingen, die nur der Tierarzt ſachgemäß vornehmen kann, die Finger weg. Erwähnt ſei noch zum Schluß, daß es bei Kalbinnen, die nach dem Kalben erſtmalig gemolken werden, ganz beſonders darauf ankommt, daß ſie gut angemolken werden. Nur der⸗ jenige, der gut melken kann, ſoll Kalbinnen die erſte Zeit melken. Häufig liegt ſchon im ſchlechten Melken von Kal⸗ binnen die Urſache der Hartmelkigkeit. Eberle. Euter mit zu ſtarken Strichen(Fleiſchſtrichten). Die Vorderſtrichen hatten nach dem Abkalben der Kuh einen Umfang von 15 Zentimeter f Die fehl mit all * Tlucqblatt Veiterreiaben Höherer milchpreis- höhere milchanlieferung! Selbſt in der Landwirtſchaft iſt vielfach unbekannt, daß nicht das Schwein, ſondern die Kuh unſere wichtigſte Fettquelle iſt. Im Durchſchnitt der letzten Jahre wurden durch die Kuhhaltung rund 22 Milliarden Liter Milch für die menſchliche Ernährung gewonnen. Daraus ergab ſich insgeſamt eine Fettproduktion von rund 703 000 Tonnen. Die Schweinehaltung lieferte in den letzten Jahren rund 377 000 Tonnen. Bei aller Bedeutung der Schweinemaſt für unſere Fettverſorgung ſteht alſo die Milchwirtscheff als Fettquelle weitaus an der Spitze. Zudem iſt die Milch⸗ und Buttererzeugung von Jahr zu Jahr geſtiegen. In den 10 Jahren von 1927 bis 1937 hat z. B. die Buttererzeugung je Kuh im Durchſchnitt um 16 Kilogramm zugenommen, das ſind umge⸗ rechnet 47 vH. Auch nach 1937 iſt die Milchproduktion Jahr um Jahr weiter geſtiegen, und ſelbſt die 6 Monate ſeit Beginn dieſes Krieges zeigen eine überraſchende Zunahme. Im Oktober 1939 z. B. war die Anlieferung an die Molkereien um 13 vb höher als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Die Milchwirtſchaft bietet alſo den ſicherſten Erfolg im Kampf gegen die Fettblockade! Hier liegen die größten Reſerven. Daher hat auch Hermann Göring die Steigerung der Milchproduktion und die Einsparung von Vollmilch auf dem Lande gefordert. Darum hat Reichsbauernführer Darré zur Milcherzeugungsſchlacht aufgerufen! Rund 3 Milliarden Liter Vollmilch werden in den Haushaltungen der Landwirtſchaft(der Bauern, Landwirte, Landarbeiter uſw.) jährlich verbraucht. Weitere 3 Milliarden Liter Vollmilch werden zur Aufzucht im Viehſtall verwendet. Das ſind rund 6 Milliarden Liter Vollmilch! Hier lautet die Forderung: 2 Milliarden Liter einzuſparen, aus denen rund 80 000 Tonnen Butter gewonnen werden können. Die Bedeutung dieſer Menge wird klar, wenn man ſich vergegenwärtigt, daß die jährliche Buttereinfuhr rund 80 000 bis 90 000 Tonnen betrug. Die geforderte Einſparung ermöglicht ſomit den Ausgleich der geſamten Einfuhr. bie Einsparung der 2 Milliarden Liter Vollmilch ist aber auch die Vor- aussetzung zur Beibehaltung des erhöhten Milch- und Burterpreisesl Die Einsparung iſt jetzt die Gegenleiſtung der Preiserhöhung! Wird ſie nicht erzielt, ſo iſt die Preiserhöhung fehl am Platz geweſen,„und ich werde keinen Augenblick zögern“, ſo unterſtrich Generalfeldmarſchall Göring mit allem Nachdruck,„ſie ebenſo raſch wieder rückgängig zu machen, wie ſie eingeführt wurde“. Jeder hat es alſo ſelbſt in der Hand, den beſſeren Milch- und Butterpreis auch im nächſten Jahre zu erhalten. Vas ict praletisci dd tun? J. Die kinſparung von Vollmilch im Diehſtall 1 Die Forderung iſt nicht neu. Schon in den letzten Jahren wurde verlangt, ſich auf ausreſchende, d. h. die notwendigſten Mengen Vollmilch zu beſchränken. Das ernährungspolitiſche Intereſſe deckt ſich hier mit dem züchteriſchen. Mit Vollmilch hochgepäppelte Tiere ſind abzulehnen. Vollmilchfütterung iſt im übrigen ſtets ver⸗ teuernd. Schon deshalb haben ſich ſeither viele Tierhalter guter Kälbernährmehle bedient, die auch ſelbſt mit Hafermehl und Leinmehl bereitet werden können. Im einzelnen gilt folgendes: 1. zur Rufzucht ſind nur die Kälber zu benutzen, die zur Zucht tauglich und zur Erhaltung des deutſchen Vieh⸗ beſtandes notwendig ſind. Alle anderen ſind frühzeitig zu ſchlachten. 2. Schlachtkälber werden am Ende der Bieſtmilchperiode abgeliefert, ſpäteſtens im Alter von 8 bis 14 Tagen. Die Viehwirtſchaftsverbände ſind angewieſen, für eine Abnahme zu ſorgen. Schlachtkälber dürfen auf keinen Fall geinäſtet werden. Wird die Vollmilch der Ernährung unmittelbar zur verfügung geſtellt, ſo iſt der volkswirtſchaftliche Nutzen größer. Mit der Amwandͤlung der Vollmilch in Kalbfleiſch ſind erhebliche Nährſtoffverluſte verbunden. Aber auch die Kälbermaſt mit Vollmilch unter tellweiſer Verwendung von Vollmilch iſt unzuläſſig. 3. Die Aufzucht von Kälbern erfordert bisher dadurch überhöhte Vollmilchmengen, daß gern zuſätzliche„Siche⸗ rungsmengen“ gegeben werden, d. h. man gibt mehr Milch, als für aufzuchtwürdige Kälber nötig tſt. Man verſucht ſo, auch nicht aufzuchtwürdige Kälber großzuzlehen. bes lohnt nichtl Solche Kälber müssen geschlachtef werden! Wegen des hohen Vollmilchverbrauchs ſollte man in der Regel Kälber auch nicht ſaugen laſſen. Sie werden vom erſten Lebenstage ab aus dem Eimer getränkt. Folgende Mindeſtmengen an Vollmilch und Magermilch ſind je Kalb einzuhalten(die Mengen laſſen je nach Raſſe geringe Schwankungen nach oben oder unten zu): a) Zur ſpäteren Verwendung als Zuchttiere beſtimmte Kälber: männliche Kälber weibliche Kälber ohne Magermilch verwendung 750 kg 470 kg Vollmilch mit Magermilch verwendung 550 kg So kg Vollmilch + 400 kg* Sokg Magermilch. b) zur ſpäteren Verwendung als Maſttiere(Maſtbullen, Maſtochſen auf der Weide und im Stall): ohne Magermilch verwendung 350 kg Vollmilch mit Magermilch verwendung 250 kg Vollmilch + 450 kg Magermilch. c) Kälber, die zur jpäteren Verwendung als Spanntiere beſtimmt ſind, erhalten dieſelben Gaben wie die zur Zucht beſtimmten weiblichen Tiere. Mit dieſen Gaben erzielt man eine gute Entwicklung der Kälber. zur Verfütterung dient allgemein die Milch von Kühen, die eine fettärmere Milch geben; der Erfolg in der Aufzucht iſt der⸗ ſelbe. Von der oͤrktten Lebenswoche ab iſt für Beifutter zu ſorgen. Am beſten iſt Leinmehl oder von Spelzen befreites feines Hafer⸗ ſchrot(Hafermehl). Davon 100 Gramm aufgebrüht in 1 Liter Wafler erſetzt 1 Kilogramm Vollmilch. Auch gute Kälbernährmehle des Handels ſind zu empfehlen. Ferner erhalten die Kälber zartes Heu und Kraftfutter trocken. 4. Die Verfütterung von Vollmilch und Magermilch bei der Vorberehung der Zuchttiere zum Verlauf auf Zuchtviehauktionen und zu Körungen und Schauen wird nicht mehr geduldet. Getriebene oder gemäſtete Jungbullen werden zu Auktionen nicht mehr zugelaſſen. Abgeſehen von der Vergeuoͤung von Vollmilch widerſpricht dieſe verwerfliche Fütterungsweiſe den züchteriſchen Intereſſen und bedeutet häufig eine Irreführung des Käufers. 5. Auch andere Tiere wie Fohlen, Ferkel, Geflügel dürfen keine Vollmilch erhalten. Die Muttertiere ſind richtig zu füttern, ſo daß ſie aus reichend Muttermilch liefern. 6. Die Magermilch hat ſich im Futter der Schweine auf die Verſorgung mit Eiweiß zu beſchränken. Je Tag und Stück gelten: f„ Maſtſchw eine Legehennen Die Nücklieferung der Magermilch iſt darauf einzustellen. „„1-2 kg Magermilch 3 3 kg Magermilch etwa 100 g Magermilch. 9 10 Mehr illilch an d % daurech Einſpurung im Hnushnlt u. bei de 2 MHili amen Tir&U. können jührlich geſpart werden! aushalt: bei der Ralberuufs uit dun N.. 7% Hicim eines jeden llallmildmaben qu das noſfmencliqste laß Csdrrin ben Derr Hlaussiinſt hann] Ifer linien tfeglien Soaręn 1% feringserioſg fam anon ſſur gewinde emmjcilungs- Aurch— Vn cnürghite, ee Sei t geben Hite l u. auger freudige Fdſper uon 1—— er zu SErmunenen(Cu sweriimq ckr gegen haun bei Land. cem bl ger eren dyerôen tieren dufzielen lein Hanf 1 750 orbefferu i, Depitanten. Janrtsleiſtung einer ziege! 7 25. N 0 N beiſtungs- 2 Ter — Beſumf- 2„ 8* U 1 Fondern N ö beiminlilbem II. Wo kann im Land haushalt Vollmilch eingeſpart werden:? Aus der Zahl der in den landwirtſchaftlichen Betrieben beſchäftigten Perſonen ergibt ſich, daß bei einem Verbrauch von 3 Milliarden Litern in den Landͤhaushaltungen jährlich rund 170 bis 180 Liter Vollmilch ſe Perſon verbraucht wer⸗ den, d. h. ſede Perſon verbraucht täglich/ Liter Vollmilch! Demgegenüber iſt zu bedenken, daß Normalverbraucher in der Stadt überhaupt keine Vollmilch erhalten. Schon daraus ergibt ſich, daß auch im Landhaushalt ohne Beeinträchtigung ek einer gefunden und guten Ernährung die geforderten 1 Milliarde Liter wirklich eingeſpart werden können. Vollmilch ſoll nur an Kinder, werdende und ſtillende Mütter, kranke und ſchwächere Perſonen ausgegeben werden. . Dies gilt nicht nur für den unmittelbaren Verbrauch von Vollmilch, ſondern auch für die Zubereitung der Speiſen. Bei 98 a dem geſunden Erwachſenen iſt Vollmilch nicht erforderlich. 8 Magermilch enthält außer Fett alle vollwertigen Nährſtoffe wie Eiweiß, Milchzucker, Salze und Vitamine. Sie iſt alſo ein hochwertiges Nahrungsmittel, das dem Land haushalt in beſonders friſchem Zuſtand in genügender Menge zur Verfügung ſteht. 3 zonen Beim Kochen und Backen können Magermilch oder Buttermilch überall dort verwendet werden, wo ſonſk Vollmilch gebraucht wurde. Magermilch iſt zu verwerten bei warmen Suppen und Kaltſchalen, zu Kartoffelgerichten, Speiſen und Puddings, zu Semüſe⸗ tunken, füßen Tunken, als Beigabe zu Grütze und Brei und zum Backen. Buttermilch iſt vor allem geeignet zu Tunken, Suppen und Klößen, Kaltſchalen, Salaten aller Art, zu Speiſen und Eierkuchen und als Backzutat. Ebenſo nahrhaft wie dickſaure Vollmilch und Quarg aus Vollmilch ſind auch dickſaure Magermilch, ferner kalte und warme Quargſpeiſen aus Magermilch. Wo Vollmilch als Getränk verabfolgt wurde, laſſen ſich ohne weiteres Fruchtſäfte und Moſt verwenden. In erſter Linie ſind hier aber auch wieder Magermilch und 8 Buttermilch ein erfriſchender, geſunder Erſatz. Auch Tee, der felbſt geſammelt werden kann, bletet vielfache Verwendungswöglichkeit. 15 Anter keinen Amſtämden darf Vollmilch an Katzen oder Hunde verfüttert werden. Auch das kleinſte Schälchen Vollmilch iſt hier von Bedeutung! Bei Vollmilch muß jeder Verlust vermieden werden! Wenn in jedem Landhaushalt 3. B. einmal im Monat ¼ Liter Vollmilch durch Aberkochen ooͤer Amſtoßen eines Kinderbechers verlorengeht, ſo bedeutet das für die Volksernährung einen Verluſt von 12 Millionen Liter, d. h. h rechnet 500 o00 Kilogramm Butterl Der Brauch, Milch(Voll-, Mager⸗ oder Bieſtmilch) zu Reinigungszwecken zu be⸗ nutzen, iſt heute nicht mehr tragbar. Zur Steigerung der Buttererzeugung iſt die fettreichſte Vollmilch(Mittag- und Abendͤmilch) grundſätzlich an die Molkerei abzuliefern. Aus demſelben Grundſatz iſt die erſtgemolkene Vollmilch im eigenen Haushalt zu verwenden. Die Einſparung von Vollmilch bezieht ſich nicht nur auf den Haushalt des Betriebsleiters, ſondern auch auf die geſamte Gefolgſchaft. Auf der Grundlage der Friedensverhältniſſe iſt oft verhältnismäßig viel Vollmilch als Deputat vereinbart. Hier iſt ein Teil im gegenſeitigen Einvernehmen in anderer Form abzugelten. Selbſtverſtändͤlich iſt dabei die Familie des Deputanten zu berückſichtigen, alſo die Zahl der Kinder, der Mütter, Kranken uſw. Eine Form der Abgel⸗ tung beſteht darin, den Gefolgſchaftsmitgliedern die Ziegenhaltung oder Milchschafhaltung zu ermöglichen. Hier ergeben ſich noch zahlreiche nicht genutzte Futtermöglichkeiten. Die Vermehrung der ziegen⸗ und Milchſchafhaltung gehört zu den wichtigſten Aufgaben der kleineren Betriebe und der Landarbeiterſchaft. Allein die Ziegenhaltung lieferte cus der Milch in den letzten Jahren rund 40 000 t Fert jährlich. 0 III. Wie ſteigere ſch den milchertrag: 1. Die Steigerung der Milcherzeugung iſt eine Futterfrage. Mehr und beſſeres Futter iſt die Parolel Das be- deutet: beſſere Pflege und Düngung des Dauergrünlandes. Steigerung der Erträge im Feloͤfutterbau und im Zwiſchen⸗ fruchtbau bedeutet zugleich beſſeres Eiweißfutter im Winter. Jede Erweiterung des Hackfruchtbaues bedeutet eine Erhöhung der Nährſtofferträge gegenüber Getreide. Verbeſſerte Heuwerbung(Reuter) und Gärfutterbereitung ſchützen vor Verluſten an Nährwerten. 2. Jeoͤer Betrieb muß ſoviel Milchkühe halten, wie er gut und richtig ernähren kann. Durch vermehrte Futter⸗ erzeugung wird mancher Betrieb zwei oder mehr Kühe zusätzlich halten können. Beſondere Verpflichtung haben hier die größeren Betriebe, die oft bei weitem nicht die erforderliche Anzahl Kühe halten. Anrichtig iſt in kleinen Betrieben die Aberſetzung mit Vieh. Dieſe Tiere können nur knapp ernährt werden und leiſten daher zu wenig. Statt Maſtrinder ſind Kühe einzuſtellen. Kleinere Wirtſchaften müſſen an Stelle von Pferden oder zugochſen Spannkühe halten. 3. Kühe, die die fettärmſte Milch im Stall geben und das Futter ungenügend verwerten, müſſen zuerſt ausgemerzt werden. Kühe mit guten Milch- und Fettleiſtungen liefern die Nachzucht. 4. Anentbehrlich ſind die Milchleiſtungsprüfungen! Aus ihnen ergibt ſich, wieviel Milch und Milchfett die Kühe liefern. Danach richtet ſich die Fütterung. Fütterung nach Leiſtung iſt heute wichtiger denn je. Auch im Sommer ſoll mit Futter geſpart weroen! Daher neuzeitliche Weidewirtſchaft und Zuteilung des Grünfutters nach Leiſtungen im Stall. Das alles ſtärkt den Winterfutter Vorrat. Das beſte Futter(Heu und Gärfutter) gehört in den Kuhſtalll Während des Trockenſtehens ſind die Kühe mit gutem Futter auf die kommende Milchzeit vorzubereiten. Die friſch milchende Kuh erhält das Kraftfutter. Reichliches Grund futter rechtfertigt den Aufwand an Kraftfutter. Gute Saftfutter⸗ gaben fördern die Milchleiſtung im Winter. Auch die Zubereitung des Futters und regelmäßiges Tränken iſt Vorausſetzung der Milchleiſtungsſteigerung. 5. Gute Haltung und Pflege oer Kühe(Klauenpflege) erhöhen das Wohlbefinden und ſteigern damit die Leiſtungen. Haltung und Pflege iſt beſonders nach dem Kalben zu beachten. Hier vor allem gute Einſtreu. Sduberkeit, frische Luft und Licht im Stall sind des wichtigste Kraftfutter. Tägliches Putzen und Sauberhalten der Krippen helfen den Ertrag ſteigern. 6. Richtiges Melken, d. h. trocken mit der ganzen Hand melken, Anrüſten und gutes Ausmelken erhalten das Euter geſund und fördern die Milch⸗ und Fettleiſtung. Die letzte Milch iſt am fettreichſten! Nur anerkannt gute Melkgleitmittel ſollen verwandt werden. Druck: Reiche nährſ Derlags- Gel. m. b. J., Berlin g 2 D Int ährich. * Für die deutſche Landfrau: Jetzt begin Wenn der Rhabarber und die grünen Stachelbeeren in Mengen zur Verfügung ſtehen, alſo bereits im Mai und Juni, beginnt für die Landfrau die Zeit des Einmachens. Auch heute, und gerade heute iſt es notwendig, den Segen des Sommers für die Wintermonate feſtzuhalten und auch die geringere Menge an Zucker, die wir in dieſem Jahr zum Verbrauch haben werden— vorausſchauende Hausfrauen haben ſich ſchon ſeit langem eine Zuckerſparkaſſe für dieſen Zweck angelegt— darf uns nicht davon abhalten, ſo viel ein⸗ zumachen, wie wir nur können. Man braucht ja nicht un⸗ bedingt mit Zucker einzukochen; es gibt alle möglichen Me⸗ thoden, das Obſt und Gemüſe auch auf andere Weiſe einzu⸗ machen. Neben dem Trocknen und Dörren, das die einfachſte und billigſte Konſervierungsart iſt und viel mehr angewandt werden ſollte, neben dem Einſalzen von Kräutern, Pilzen und Gemüſen ſind das Süßmoſten, das Haltbarmachen in Flaſchen ohne Zucker und das Haltbarmachen in Steintöpfen diejenigen Methoden, die am beſten über den etwaigen Mangel an Zucker oder an Weckgläſern und anderem Material hinweghelfen können. 5 Die Vorbereitungen dazu ſind immer die gleichen. Fla⸗ ſchen, Steintöpfe und Gläſer müſſen ſorgfältig in heißer Soda⸗ lauge gereinigt, mit klarem, heißem Waſſer nachgeſpült und an der Luft getrocknet werden. Korken kocht man in klarem Waſſer aus und verwendet ſie möglichſt heiß. Auch Gummi⸗ kappen und ⸗ringe und andere Verſchlüſſe werden eingehend geſäubert und bleiben bis zur Verwendung im Waſſer liegen. Alle Gefäße, die heiß gefüllt werden, müſſen, damit ſie beim Füllen nicht platzen, auf ein mehrfach gefaltetes, feuchtes Tuch geſtellt, unbedingt vor Zugluft geſchützt und nach dem Füllen mit einem Tuch zugedeckt werden. 5 Gläſer und Steintöpfe verſchließen wir mit vierfachem Seidenpapier, das durch Milch gezogen wird— man braucht davon nur ganz wenig—, mit angefeuchtetem Pergament⸗ papier oder mit Glashaut, am beſten gleich nach dem Ein⸗ füllen. Zur Sicherheit kann man auf den Inhalt des Ge⸗ fäßes noch ein mit Weineſſig oder Alkohol angefeuchtetes Stück Butterbrotpapier legen. Die Korken müſſen unbeſchä⸗ digt ſein; nach dem Füllen werden die Flaſchenköpfe, wenn ſie erkaltet ſind, in Siegellack oder Paraffin getaucht, wobei man 5 achten muß, daß der Ueberzug feſt und lückenlos an⸗ iegt. Das Süßmoſten erhält am beſten die Nährwerte des Obſtes, die Vitamine, Mineralſalze, den Fruchtzucker uſw. Doch braucht man dazu immerhin 50—100 8 Zucker auf 1 kg Obſt, außer zu Aepfeln, Birnen, Pflaumen, Trauben und Rhabarber, deren Saft man auch ohne Zucker haltbar machen kann. Das Haltbarmachen ohne Zucker geſchieht in Flaſchen, die, wenn ſie mit rohem Obſt gefüllt werden, vorher auf jeden Fall ausgeſchwefelt werden müſſen. Zu dieſem Zweck zündet man einen Schwefelſtab auf einem alten Teller an und deckt einen Trichter darüber, ſo daß die Schwefeldämpfe durch die Trichteröffnung in die Flaſche gelangen können. Wenn man das Einmachaut einfüllt, entweichen die Dämpfe des Schwe⸗ fels, ein Geſchmack bleibt nicht zurück. Ferner dürfen Flaſchen mit rohem, kaltem Einmachaut nicht mit Gummikappen ver⸗ ſchloſſen werden. Man kann Rhabarber, Stachelbeeren, Wald⸗ erdbeeren. Kirſchen, Heidelbeeren und Johannisbeeren, Pflau⸗ men und Tomaten auf dieſe Weiſe konſervieren. In Stein⸗ ieee Bauern und Landwirte, nützt den verbilligten Kalkbezug bis 15. Juli aus. Denkt dabei auch an den Bezug von kohlenſaurem Kalk. Derſelbe kann auch im Freien gelagert werden. Es empfiehlt ſich, ihn mit Erde zu bedecken. it die Eii machzeit! töpfe dagegen legen wir Eſſigpflaumen, ſüßſaure Bir ö Kürbiſſe, Gewürzgurken und ähnliches 2 ü ee Auch Marmeladen können ohne Zucker eingemacht werden wenn man ſie ſtärker einkocht. Mit etwas Zucker nimmt man zweckmäßig eine ſüße und eine ſäuerliche Frucht zuſam⸗ men, um den Säuregehalt auszugleichen und dadurch an Zucker zu ſparen. 8 „ Es geht alſo auch ohne oder mit wenig Zucker, und es läßt ſich gut mit dem zur Verfügung ſtehenden Zucker aus⸗ kommen, wenn man ſich zu einer der vorgenannten Methoden entſchließt, die genau ſo ſicher ſind wie die altbewährten. Was eſſen wir keute abend? Dieſe Frage iſt für die Ernährung einer Familie oder gar einer Gefolgſchaft ſehr viel wichtiger, als das auf den erſten Blick ſcheinen mag. Zunächſt ſoll das Abendeſſen ſpar⸗ ſam angerichtet werden mit dem, was man hat, d. h., man wird oft Reſte vom Mittageſſen verwenden, die aber doch nicht ein⸗ fach aufgewärmt werden können. Eine kleine Veränderung ſoll die Erinnerung an das Mittageſſen möglichſt nicht auf⸗ kommen laſſen. Das Eſſen darf aber auch nicht zu ſchwer ſein, damit es den Magen für die Nacht nicht allzu ſehr belaſtet; es muß aber doch bis zum nächſten Morgen vorhalten. Und ein wenig Abwechſlung will man doch auch gern hineinbringen, wenn auch die Landfrau meiſt keine Zeit hat, ſtundenlang am Herd zu ſtehen, um ein beſonders kunſtvolles Abendeſſen her⸗ vorzuzaubern.. Da hilft man ſich am ſchnellſten mit erprobten, einfachen Rezepten, wie ſie beiſpielsweiſe in dem neuen Heft von Doro⸗ thea Gaebler:„Wohlſchmeckende Abendgerichte“ (Reichsnährſtand Verlags⸗ GmbH.) zuſammengeſtellt ſind. Sparſam und doch abwechflungsreich, ſind dieſe Rezepte gerade der Landfrau eine wertvolle Hilfe, wenn ſie ſchnell ein gutes Abendeſſen bereiten will ohne langes Kopfzerbrechen über die Möglichkeiten und Variationen. Nach Suppen, Eierkuchen, Gemüſe⸗ und Kartoffelſpeiſen, nach Bratlingen, Salaten, Sül⸗ zen und Brotauſtrichen und ſchließlich Reſteverwertung geord⸗ net, ermöglicht das Heftchen ſo ein ſchnelles Nachſchlagen; die Rezepte ſind einfach, erfordern nicht allzu viel Zeit, bringen doch immer wieder etwas anderes als das Uebliche und richten ſich weitgehend nach Vorhandenem, d. h. ſie bieten vor allem die Möglichkeit, Mittagsreſte vielfach zu verändern, ſo daß ſelbſt der Anſpruchvollſte nicht merkt, daß er am Tage ſchon einmal das gleiche gegeſſen hat. Das Heft bietet alſo alles, was man an Zeitgemäßem, Paktiſchem von ihm erwarten kann, und jede Landfrau wird ſich gern nach ſeinen Ratſchlägen richten. Dieſes Heft umfaßt 45 Seiten und kann zum Preiſe von 75 Rpf, von der Reichsnährſtand Verlags⸗Geſ. m. b. H., Zweigniederlaſſung Baden, Karls ⸗ ruhe, Ettlinger Str. 12, bezogen werden. Wockenkückenzettel für die Candfrau für die Zeit vom 9.—15. Juni 1940 Sonntag. Mittageſſen: Nudelſuppe, Schweinebraten, Kar⸗ toffelbrei, Bohnengemüſe(Eingw.).— Abendeſſen: Wurſt, Kartoffelſalat, Brot und Tee. f a. Montag. Mittageſſen: Gerſtenſuppe, Spinat, Spiegeleier, Salzkartoffeln.— Abendeſſen: Fleiſchſoße, Bratkartoffeln. Dienstag. Mittageſſen: Kerbelſuppe, Gulaſch, Kartoffel⸗ klöße, Salat.— Abendeſſen: Quark mit Kräutern und Bratkartoffeln. Mittwoch. Mittageſſen: Kartoffelſuppe, Schinkennudeln, grüner Salat.— Abendeſſen: Ueberbackene Kartoffelklöße mit Salat. 5 9 Donnerstag. Mittageſſen: Gebrannte Mehlſuppe, Sied⸗ fleiſch, Zwiebelſoße, Kartoffeln. Beilagen(Roterübenſalat). — Abendeſſen: Käſekuchen, Kaffe. f 1 Freitag. Mittageſſen: Erbſenſuppe, Eierkuchen, Rhabarber⸗ kompott.— Abendeſſen: Büchſenwurſt mit Kartoffelſalat. Samstag. Mittageſſen: Gebrannte Grießſuppe, Flei hL Milchkartoffeln, grüner Salat.— Abendeſſen: G ding mit Fruchtſaft.„„ Beratung und Auskunft erteilt die Abteilung, Hauswirtſchaft der Landes⸗ bauernichaft Baden in Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16. 5 NReisſuppe mit Ge Man putzt und ſchneidet eine Kohlrabi, Sellerie, Lauch, Karotte Waſſer nebſt Salz weichdämpfen. Obertaſſe Reis in ſiedendem B müſe in die Kochkiſte und kocht etwas gewiegte Peterſilie daraufge ze Gemüſe, in reichlich wellt man eine n mit dem Ge⸗ Vor dem Anrichten 459 8 Achtung: Landesverrat! Der Feind hört nicht nur, er lieſt auch mit! Es iſt eine merkwürdige deutſche Eigenſchaft: die Ge⸗ ſchwätzigkeit. Sie iſt nicht einmal ſchlecht gemeint, aber ſie kann gefährlich werden. Dazu müſſen wir jetzt ein ernſtes Wort ſagen. Wenn das Intelligence Service, die berüchtigte britiſche Spionage⸗Zentrale, Berichte nach Whitehall gibt, dann haben ihm die Unterlagen dazu ſeine Agenten im Reich über⸗ mittelt. Und es gibt heute für unſere Feinde keine Tatſache, die für ſie ohne Belang wäre. Aus Dutzenden von Kleinig⸗ keiten ſetzt ſich der Feind ſeine Nachrichten zuſammen. Der totale Krieg, der uns aufgezwungen wurde, kennt keine Tren⸗ nung von Front und Heimat mehr. Die Getreidehalle, in der heute viele tauſend Doppelzentner Roggen lagern, ſteht in ihrer wehrwirtſchaflichen Bedeutung ranggleich mit den Beton⸗ bunkern des Weſtwalles. Wir werden nachfolgend Beiſpiele geben, in welch fahr⸗ läſſiger Weiſe immer noch dem feindlichen Nachrichtendienſt Einblicke in die deutſche Wehrkraft gegeben werden. Wir ſchreiben dieſe Zeilen zur Warnung. Auch auf fahrläſſigen Landesverrat ſtehen ſchwerſte Strafen. Sage keiner, er habe nicht Beſcheid gewußt. Ueberall klebt das gelbe Plakat mit der ſignalroten Schrift: Vorſicht, der Feind hört mit! Vater iſt ein Dickkopf Der nachſtehende Brief ging an einen Teilnehmer des pol⸗ niſchen Feldzuges. Wir geben ihn im Auszug wieder. Er gibt Bericht aus einem Dorf, man hört von Kühen, einer Braut und von Mäxie. Zwiſchen den Zeilen ſteht aber viel mehr: „... Geſtern ſchrieb uns die Bank, daß Ane Geld nun da iſt. Auch alle anderen, die Land für die neue Fabrik abgegeben haben, haben ihr Geld gekriegt. Schreibe mir recht bald, was wir mit den beiden Kühen, der Schecke und der alten Schwarzen, machen ſollen. Mariechen will nun auch heiraten und dann nach Berlin machen. Ihr Bräutigam hat dort gute Arbeit. Hier wird alles um⸗ gekrempelt. Geleiſe von der Kleinbahn bis zum Fourage⸗ händler ſein Grundſtück haben ſie ſchon gelegt. Die Fabrik ſoll bald ſtehen, 64 Bauarbeiter haben wir jetzt im Dorf. Kurpats Mädel kochen für ſie. Sie munkeln ſchon, daß wir einen Bahnhof kriegen ſollen. Aber der wird wohl nicht für uns ſein, ſondern für das neue Benzin. Ich habe ſchon ordentlich Angſt, wenn die neue Bude mal in die Luft fliegt. Mäxie hat den Huſten. Hoffentlich wird kein Keuchhuſten draus....“ 5 Wenn dieſer Brief einem Agenten des feindlichen Nach⸗ richtendienſtes zu Geſicht gekommen wäre, oder er auch nur Kenntnis von ſeinem Inhalt bekommen hätte, das Intelli⸗ gence Service würde in den Beſitz einer Meldung gekommen ſein, wie ſie wertvoller gar nicht ſein kann. Mit dem Ort des Abſenders hätte die feindliche Spionage den beſten Ein⸗ blick in das Netz der deutſchen Kohlehydrierung. Dieſer Brief iſt unverantwortlich. Die winzigſten Angaben genügen heute, denn der Feind ſchließt ſofort vom kleinen aufs große und vom einzelnen aufs ganze. Lernt aus dieſem ſchlechten Bei⸗ ſpiel. Die Männer an der Front ſind, nebenbei geſagt, gar nicht ſo neugierig nach unſeren Benzinfabriken. Das Heizkiſſen für Onkel Albert Es gibt Briefe, durch deren Geſchwätz nicht nur das Le⸗ ben von Tauſenden unſerer braven Soldaten auf dem Spiel ſtehen kann, ſondern ebenſogut Millionenbeträge von heute bitter benötigten Deviſen. Hier iſt einer dieſer Art: „%%% 9 „.. ich habe die Kinder ehen ſchlafen gelegt. Ich wollte noch plätten, aber vorigen Sonnabend iſt mir das Plätteiſen kaputtgegangen. Wenn Du hier wärſt, könnteſt Du es vielleicht noch mal ganz machen. Ich muß mal ſehen, wo ich ein neues herbekomme. In dem Elektro⸗ geſchäft in der Bismarckſtraße hat man mir geſagt, Plätt⸗ eiſen werden nicht mehr gemacht. Das Metall braucht Ihr jetzt beſſer. Ich werde mir von Mutter ihr altes Bolzen⸗ eiſen holen. Heizkiſſen hat der Mann auch nicht mehr ge⸗ habt, ſonſt hätte ich für Onkel Albert eins zu Weihnach⸗ ten gekauft. Der wird jetzt ziemlich klapprig. Da auch Spielzeug knapp war, habe ich Anita eine Muffe gemacht. Sie hat nicht gemerkt, daß die Muffe aus einem alten Pelzkragen von mir war Es erſcheint auf den erſten Blick völlig harmlos, wenn eine Hausfrau ihrem Manne im Felde von Plätteiſen, Heiz⸗ kiſſen und Spielzeug ſchreibt. Aber es ſcheint nur ſo. Denn nach ſolchen Berichten über Mangelerſcheinungen in Deutſch⸗ land iſt der feindliche Nachrichtendienſt aus wie der Teufel nach der armen Seele. Wir kennen dieſe Mängel: ſie ſind eine 460 Folge der gegenwärtig vagabundierenden Kaufkraft, wie der neugeprägte Ausdruck lautet. Dieſe Geſchichte mit den Plätteiſen und den Heizkiſſen kam auf einem Umweg feindlichen Agenten zu Gehör. Sie wurde ſofort an das Londoner Board of Trade weitergegeben und ſchließlich in entſtellter Form in dem Blatt der britiſchen Eiſenwarenhändler, das eine weite Verbreitung hat, ver⸗ öffentlicht. Seit Jahren macht der britiſche Handel die größten An⸗ ſtrengungen, um dem deutſchen Export an Elektroapparaten den Rang abzulaufen. Das iſt ihm nicht gelungen. Mit die⸗ ſer Heizkiſſenmeldung glaubte man, endlich den Hebel gefunden zu haben.„Sie können nicht mehr liefern!“ wurde von Buda⸗ peſt bis Saloniki geflüſtert. Man muß dazu wiſſen, was auf dem Spiele ſtand: Deutſchland exportierte 1938 nach Südoſt⸗ europa für 41 082 000 RM. an Elektrowaren; England brachte es auf ganze 4559 000 RM. Da kam die Nachricht von dem Heizkiſſen für Onkel Albert, aus der vom kleinen aufs große geſchloſſen wurde, den engliſchen Händlern gerade recht. Es hat der unermüdlichſten Anſtrengungen unſerer Auslandsver⸗ tretungen bedurft, um dieſen Unſinn zu entlarven. Export⸗ aufträge zur Deviſenhereinnahme haben bei uns den Vor⸗ rang. Wer einen Waggon Glühlampen braucht, bekommt den prompt. Aber der Leſer hat begriffen, warum wir zur äußerſten Vorſicht in Brief und Wort raten müſſen. Das Heizkiſſen für Onkel Albert hätte uns eine Schiffsladung Nickel⸗ oder Manganerz koſten können! Harry, ich bin Dir treu! Von dem nachſtehenden Brief müſſen wir ebenfalls die Ortsangabe wegfallen laſſen, weil ſonſt das Geheimnis preis⸗ gegeben wäre. Er lautet im Auszug: „„ 10. 1 .... was Kurt betrifft, ſo brauchſt Du Dir keine Kopfſchmerzen zu machen. Meine Schuld war es nicht, daß ich Silveſter den Schwipps hatte. Das kam, weil wir alles durcheinander getrunken haben. Da hat mich Kurt umgefaßt. Lieber Harry, ich bin Dir treu! Tanzen gehe ich nicht mehr. Wir haben auch gar keinen Tanzſaal mehr. Iſſing hat nur noch vorn die Schänke und das kleine Ver⸗ einszimmer, 2 immer der Fußball⸗ und der Mandolinen⸗ klub tagte. Der Saal iſt zu und ſoll vor dem Frieden nicht wieder aufgemacht werden. Da haben ſie das ruſſiſche Getreide eingelagert, das neulich mit der Bahn hier an⸗ kam. Trude iſt Sonntag nach W. gefahren, um zu tanzen. Sie hat da ihren Flieger. Ich bin nicht mitgefahren, ich bin da nur das fünfte Rad am Wagen. Außerdem fährt der Spätzug nicht mehr, ich muß dann warten, bis näch⸗ ſten Morgen der Zug mit den Gummiarbeitern geht...“ Alſo ein kleiner Liebesbrief. Im Siebenjährigen Krieg des Alten Fritz geſchrieben, wäre er harmlos geweſen. Im Zeitalter des totalen Krieges verknüpfe man beſſer Tanz⸗ ſäle nicht mit Ruſſengetreide. Neben der feindlichen Spionage läuft die Sabotage. Im Weltkriege durcheilte der„honourable“ Sir Samuel Hoare die halbe Erdkugel, um uns den letzten Hering und das letzte Maiskorn abzujagen. Auf dem Verſiegen der deutſchen Lebensmittelzufuhren und ⸗vorräte baut ſich die Hungerblockade der britiſchen Pluto⸗ kratie gegen das deutſche Volk auf. Nichts könnte dem bri⸗ tiſchen Intelligence Service gelegener kommen als der Ein⸗ blick in die deutſchen Lagerſtätten für unſer Brotgetreide. Des⸗ halb abermals: Vorſicht, der Feind hört und lieſt mit! Ich ſaß auf Wolfgangs Platz Eine Frau berichtet ihrem Manne an der Weſtfront von ihren Erlebniſſen beim Luftſchutzkurſus: „„„13, 0 * Ich war jetzt auch dreimal in der Woche abends Soldat. In der Schlußſtunde habe ich meinen Ausweis als„Feuerwehrmann“ bekommen. Es war ſehr ulkig, wir waren in demſelben Klaſſenzimmer, wo Wolfgang ſitzt. Vielleicht habe ich auf ſeinem Platz ge⸗ ſeſſen. Wir ſind ordentlich rangenommen worden. Haben auch eine Menge gelernt. Nur Gasmasken hatten wir zu wenig. Wir waren Frauen und hatten nur 5 zum Probieren.(Die Zahlen ſind von uns geſtrichen. D. R/) So konnten wir auch nicht mit Tränen⸗ gas üben Dieſer Brief iſt nun nicht mehr harmlos. Er gibt dem Feind einen Einblick in unſere Kriegsproduktion, wie er ihn ſich beſſer nicht wünſchen kann. Was ſuchen Angaben über Gasmasken in Feldpoſtpriefen? Gibt es keinen anderen Geſprächsſtoff? 2 5 (Fortſetzung und Schluß in nächſter Folge) N — — — N f 5 Sanne Roman von Norbert Bruchhäuler Inhaber aller Rechte: Ludwig Voggenreiter Verlag Potsdam 21. Fortſetzung Aanes war in aller Stille, faſt abgeſchloſſen für das, was jenſeits der Welt des Kindes lag, die kleine Ziehmutter ge⸗ worden, die, ſelber noch halb ein Kind, doch ſchon den Ernſt der Verantwortung und die Selbſtvergeſſenheit mütterlichen Waltens wie einen Kranz um die blaſſe Stirn trug. Sanne hätte ſie jetzt, wo alle Hände gebraucht wurden, nicht mehr entbehren können. Noch immer genügte ein kleines anerken⸗ nendes Wort, eine flüchtige Liebkoſung, um das kindliche Herz zu beglücken. 8 5 Die alte Magd begann ſich mehr und mehr in ihre abſei⸗ tige Traumwelt einzuſpinnen. Sie ſaß die meiſte Zeit des Tages im Winkel am Ofen und redete vor ſich hin. Manch⸗ mal, wenn Cecilia ſchlief, ſchlurfte ſie mühſam durch die Stube und ſtand lange mit gefalteten Händen an dem Bettchen. Und wenn ſie ſo ſtand, in eine ſelige Schau verſunken, hinfällig und zitternd, mit gebeugtem Rücken, dann hob ſich in ihre ermatte⸗ ten Augen noch einmal das Leuchten eines Glückes, das nicht mehr von dieſer Welt war. Sie hatte vergeſſen, daß auf dem Kirchhof ein eingeſunkenes Grab war mit einem verwitterten Stein und dem Namen des kleinen Johannes darauf. Sie unterſchied nicht mehr, was heute und geſtern, was drinnen und draußen war. In ihrem kindlichen Herzen waren die auseinanderklingenden Laute der Welt wieder zu einem Klang gefügt, die verwehten Silben des Schöpfungswortes wieder in ein klingendes Wort zuſammengebunden. Am letzten Tag des Maimonats erloſch ihr Leben wie eine müde Flamme. Gregor kam am Abend des Begräbnistages zu der ge⸗ wohnten„Plauderſtunde“ in die Stube. Sie ſprachen ein wenig von dem ſchweren Schickſal und dem ſchönen Sterben der alten Magd. Gregor ſagte: „Ich wollte, uns allen wäre ſo wohl wie ihr. Sie hat ge⸗ liebt und gelitten und iſt glücklich geſtorben. Beſſeres kann keinem blühen. Ich habe ihr in Gedanken eine Grabrede ge⸗ halten und habe geſagt: wenn du dem Herrgott begegneſt, Stine, ſage ihm, er ſoll dich an die goldene Wiege ſetzen, in der die kleinen Engel geſchaukelt werden, und als Spielkame⸗ raden neben dich deinen kleinen Johannes mit dem Stern in der Hand. Und wenn dann aus den kleinen Strolchen nicht lauter Prachtſtücke von Engeln werden, dann iſt etwas nicht in Ordnung da oben... Einen ſchönen Gruß, und der alte Gregor hätt's geſagt!“ Dann ſchwiegen ſie lange Zeit. Gregor ſtand ein paarmal auf und ſah nach dem Himmel. Aber es war nicht das in wei⸗ ter Ferne vergrollende Gewitter, was ihn unruhig machte. Er zwang ſich endlich ſtill zu ſitzen, nahm die längſt erkaltete Pfeife aus dem Mund und begann zu ſprechen „Es waren die„Halteſtellen“ und„Kreuzungen“, an die es ihn immer wieder hinzog und die für ihn von Tag zu Tag wirklicher wurden, je mehr ſich die Kreiſe ſeines wirklichen Le⸗ bens zu vollenden begannen. Er ſagte ſich, daß der Ordnung nach nun die Reihe an ihn komme, und er wollte noch einmal reden, nachdem er vierzig Jahre geſchwiegen hatte. Es zwang ihn niemand dazu, und doch kam es ihm vor. als ſtünde er unter einem geheimnisvoll ſtummen Befehl. Der war damals ergangen, als die Altbäuerin auf den Tod lag, in jener Stunde, da ſie ihm gedankt hatte„für all ſein Gut⸗ ſein“. Das hatte nicht nur ein Dank ſein ſollen, die anderen mochten es ſo verſtanden haben. Er, Gregor. wußte, daß es mehr geweſen war. . Unter dem Sprechen ſtreifte ſein Blick die Geſtalt der jungen Frau. Er wußte, ſie war die einzige, zu der er ſpre⸗ chen durfte, an ſie mußte er ausrichten, was ihm aufgetragen war. Es wollte ihm faſt ſcheinen, als hörte er einen anderen ſprechen, als er von ſeiner Jugend erzählte und von.. Mar⸗ gret Leu. Als ſechzehnfähriges Waiſenkind war er auf den Erbacher Hof gekommen, froh, dem grämlichen Gehabe der Pflegeeltern, der nachrechnenden Fürſorge des Gemeindepflegers entron⸗ nen zu ſein. Das Leben auf dem Hof ging in erprobten feſten Bahnen. Es war Arbeit und Schweiß, einfache Koſt und ſpar⸗ ſames Feiern, aber es war auch Geborgenſein und Wurzel⸗ faſſen und Hineinwachſen in ſchweren, trächtigen Grund. Es war die nahe Berühruna mit den einfachen Dingen des Le⸗ bens, die allein notwendig ſind. Aber als das Notwendiaſte im Leben erſchien dem jungen Gregor die Freude. In Heidheim aging damals das Wort: der Jungknecht vom Erbacher ſtehe mit Singen auf und gehe mit Pfeifen ins Bett. Wenn er in aller Frühe ſchon pfeifend durch die Ställe ging, pflegte die Bäuerin gutmütig warnend den Finger zu heben und zu ſagen: Gregor, Gregor! Vögel, die zu früh pfeifen, frißt die Katz!— Die Katz hat den luſtigen Vogel zwar nicht gefreſſen, aber das Lebe daß 9 zeitig das Pfeifen vergaigen We ee Gregor war zwanzig Jahre alt geworden, ſchlank, der beſte Tänzer weit und breit. Auf allen Kirchweißen der näheren Umgebung war er anzutreffen. Tanzen war ſeine große Leidenſchaft und ſollte ſein Schickſal werden. In Lohr⸗ heim tanzte er ſich in das Herz der Wirtstochter hinein, der ſchönen Margret Leu. Die beiden gewannen ſich ſo lieb, wie nur je zwei Menſchen einander geliebt haben. Sie ſagten einander ſo viel Schönes, als nur immer das Herz erfinden mag, und ſie ſchwuren, daß ſie lieber ſterben wollten, als eins vom anderen laſſen. Aber dieweil ſie noch träumten von einem Glück ohne Ende, war es ſchon anders beſchloſſen. Der Erbacher Hof war dazumal der ſtattlichſte Beſitz weit und breit. Der Bauer war tüchtig und familienſtolz. Seit Generationen erhielt der älteſte Sohn den Hof. An dem Tag, an dem ihm der Hof überſchrieben wurde, rief ihn der Vater in die gute Stube und ſagte:„Ich weiß eine Frau für dich da und da. Am Sonntag ſpannſt du ein und fährſt hin. Es iſt ſoweit alles in Ordnung.“ Dann erfuhr der Sohn, wie⸗ viel bares Geld die Mitgift ausmachte, und war es zufrieden. Für den Guſtav hatte der alte Erbacher ein Mädchen aus dem benachbarten Lohrheim ausgeſucht, die einzige Tochter des Krugwirts, die ſchöne Margret Leu. An dem feſtgeſetzten Sonntag kam Guſtav— er war nur wenige Jahre älter als Gregor— aus der guten Stube und ſagte gleichmütig wie immer:„Wir ſpannen ein!“ Gemeinſam ſchirrten ſie das Pferd vor den Wagen und fuhren los. 8„Beim Krugwirt in Lohrheim halten wir an“, gebot der Bauer.„Brauchſt du Kuraſch?“ fragte der Knecht. Sie lachten, und dann ſprachen ſie von etwas anderem. Vor der Wirtſchaft zum Krug ſprang Guſtav ab. Gregor blieb bei den Pferden, ahnungslos, was den Bauern beſtimmte, in dieſem Wirtshaus einzukehren. Es war ein herrlicher Sommertag, der Sonntag vor der Kirchweih. Gregor ſpazierte, die Hände in den Taſchen, vor dem Wirtshaus auf und ab und pfiff. Von Zeit zu Zeit warf er einen verſtohlenen Blick nach den Fenſtern. Einmal herausſchauen könnte ſie ſchon, dachte er; ſie muß doch gemerkt haben, daß ich angefahren bin! Er ging nach dem Hof hinüber, wo am Sonn⸗ tag der Tanzboden aufgeſchlagen wurde und ſtellte ſich vor, wie er hier ein Paar neue Sohlen durchtanzen würde. Er hörte in Gedanken ſchon Geige und Brummbaß und ſah ſich mit ſei⸗ nem Schatz über die Bretter tanzen. Nichts Schöneres gab es für ihn auf der Welt! In Gedanken war er über den Hof an das Gärtchen gelangt. Nelken blühten hier und Goldlack und Kapuzinerkreſſe. Er bückte ſich und brach zwei Nelken ab, eine weiße und eine rote. Die weiße ſteckte er ſich ins Knopfloch, die rote behielt er in der Hand. So ging er nach der Straße zurück. Der Bauer war noch immer nicht zu ſehen. Der nimmt ſich Zeit, ging es Gregor durch den Kopf; will freien gehen und bleibt im Wirtshaus hängen! Wie anders würde es ſein, wenn ich mir mein Mädel holte! Und wieder gingen ſeine Augen zu den Fenſtern des ſtattlichen Hauſes hinauf. Fuhr da nicht ein Mädchenkopf eilig hinter den Vorhang? Gregor hatte Augen wie ein Falke. Er tat, als hätte er nichts be⸗ merkt, und ging pfeifend weiter. Aber das Herz klopfte ihm bis in den Hals. Zum zweiten Male ſtand er vor dem Gärtchen. Keine Menſchenſeele weit und breit.— Die rechte Dorfſonntagsſtille. Da hörte er leiſe ſeinen Namen rufen. Einmal, zweimal. Er wandte ſich um. Unter der Hintertür ſtand das Mädchen und winkte. Mit drei Sätzen war er bei ihr. „Margret!“ Sie legte ängſtlich die Finger an die Lippen. Er erſchrak⸗ Ihre Augen waren verweint. „Was haſt du?“ 5 Sie ſchaute ihn an, und zwei ſchwere Tropfen liefen ihr über die Backen, als ſie ſagte:„Es iſt aus mit uns zweien. Der Erbacher Guſtavr—“ „Was— der Erbacher Guſtav?“ „.. hat um mich gefreit!“ i 5 Wäre mit Krachen und Splittern ein Blitz neben ihm ein⸗ geſchlagen, Gregor hätte nicht mehr erſchrecken können. Er wollte etwas ſagen, aber er brachte kein Wort heraus. Die Arme fielen ihm wie gelähmt an den Leib. Ohne ein Wort drehte er ſich um und ging. Am nächſten Sonntag tanzte die Margret mit dem Er⸗ bacher Guſtav. Gregor ſaß in einer Ecke und trank. Gegen Mitternacht ſtand er auf. Als es ſich ohne Aufſehen machen ließ, ging das Mädchen ihm nach. Am blühenden Kornfeld trafen ſie ſich. i „Komm mit!“ ſtürmte er auf ſie ein,„wir gehen fort, nach Amerika, oder wohin du willſt!“ 8 Sie legte ihm begütigend die Arme um den Hals und ſagte:„Es geht nicht, Gregor. Ich muß dahleiben. Und du mußt auch dableiben. Es hat ſo ſein ſollen!„ 5 Er beſtürmte ſie, er flehte, er fluchte, er biß ſich in die Fäuſte, er wußte ſich nicht zu faſſen Da ſchaute, ſie ihn ganz nahe an und ſagte nur das eine:„Mir zulieb! (Fortſetzung folgt) 461 Ricketlieien für die Gewährung einer Sonderbeihilfe zum Umbruch von unwirtſchaftlichem Dauergrünland und Nutzung als Acker zum Mehraubau von Kartoffeln oder Oel⸗ bzw. Faſerpflanzen. (Erlaß des Reichsminiſters für Ernährung und Landwirt⸗ ſchaft vom 4. Mai 1940— II A 4— 1533.) Große Flächen Dauergrünland mit teilweiſe verhältnis⸗ mäßig gutem Boden bringen bisher derart geringe Exträge, daß es unter den heutigen Verhältniſſen unverantwortlich iſt, ſie in der bisherigen Weiſe zu bewirtſchaften. Dieſe Flächen müſſen einer beſſeren Nutzung zugeführt werden. Die beſſere Nutzung beſteht in vielen Fällen in der Umwandlung ſolcher Flächen in Ackerland und dem Anbau mit Früchten, die eine unmittelbare oder mittelbare Steigerung der Erzeugung an Fett oder an Faſerſtoffen ermöglichen. 5 Für die Durchführung dieſer Maßnahme wird auf Grund nachſtehender Beſtimmungen je Hektar eine Sonderbeihilfe in Höhe von 240 RM. gewährt. Die ſeit 1937 gewährte Reichs⸗ beihilfe für„Leiſtungsſteigerung des Grünlandes und die Umſtellung unwirtſchaftlichen Grünlandes auf Ackerland“ bleibt hiervon unberührt. Die Bedingungen für die Gewäh⸗ rung der Sonderbeihilfe ſind folgende: Die Futtergrundlage des Betriebes muß in demſelben Umfange wie ſeither erhalten bleiben und gefördert werden, wie dies meinen bisherigen Richtlinien ſinngemäß entſpricht, d. h. alſo, daß unter keinen Umſtänden die Zahl oder die Lei⸗ 00 03 Milchviehs zurückgehen oder auch nur gefährdet wer⸗ en darf. 2. Für die betreffende Fläche oder Teile von ihr darf bis⸗ her keine Beihilfe für Umbruch und Neuanſaat gewährt wor⸗ den ſein, und zwar weder aus den obengenannten Reichsbei⸗ hilfen noch aus dem Reichslandeskulturfonds oder anderen Mitteln. Eine diesbezügliche eidesſtattliche Erklärung des An⸗ tragſtellers muß in dem Antrag enthalten ſein. 5 3. Die waſſerwirtſchaftlichen Vorausſetzungen(Grundwaſ⸗ ſerſtand, Vorflut, Hochwaſſerfreiheit u. a. m.) müſſen eine Dauernutzung als Acker gewährleiſten, anderenfalls müſſen ſie vorher geſchaffen werden. 4. Die Umbruchfläche, für die eine Reichsbeihilfe gewährt wird, muß nach entſprechender Vorbereitung bereits im erſten Jahre noch zuſätzlich zu der bisherigen Anbaufläche des 5 mit Kartoffeln oder Oel⸗ bzw. Faſerpflanzen bebaut werden. 5. Die für den erfolgreichen Mehranbau notwendigen be⸗ triebswirtſchaftlichen Vorausſetzungen, wie Arbeits⸗ und Ge⸗ ſpannkräfte, Düngermengen uſw., müſſen vorhanden ſein. Der Verlauf des Verfahrens iſt folgender: 1. Die Anträge ſind unter Angabe der genauen Größe in Hektar ſowie Bezeichnung und Parzellennummer des Grund⸗ buches bei der Wirtſchaftsberatungsſtelle einzureichen. Nach örtlicher Prüfung und Beratung durch die zuſtändige Wirt⸗ ſchaftsberatungsſtelle ſind die Anträge durch die Landesbauern⸗ ſchaft nochmals zu überprüfen und nach entſprechender Bear⸗ beitung zu genehmigen bzw. abzulehnen. Von dem Ergebnis iſt der Antragſteller ſofort zu benachrichtigen. Erſt dann darf der Umbruch vorgenommen werden. 2. Die Fertigſtellung des Umbruches ſowie die Neubeſtel⸗ lung der angemeldeten Flächen ſind vom Antragſteller der Wirtſchaftsberatungsſtelle zu melden. Anſchließend erfolgt die Abnahme und die Ausſtellung einer Beſcheinigung, die an die Landesbauernſchaft zurückgereicht wird. Bei der Bearbeitung fahr Prüfung der Anträge iſt mit größter Sorgfalt zu ver⸗ ahren. 3. Der Erlaß tritt mit ſofortiger Wirkung in Kraft und endet vorbehaltlich einer ſpäteren Verlängerung mit der Be⸗ endigung der Frühfahrsbeſtellung 1942. 4. Formblätter für Anträge und Abnahmen ſind durch die . und Wirtſchaftsberatungsſtellen zu er⸗ alten. Wer kennt Schneitelſtreu? Die Streufrage iſt nicht nur bei uns in Baden ein Schmer⸗ zenskind: Alle Maßnahmen, eine endgültige Löſung zu finden, ſind bisher geſcheitert. Die Lücke muß meiſtens der Wald mit Laub⸗ und Nadelſtreu ſchließen. Und jedesmal geht das große Tauziehen los: Die Landwirtſchaft will die Waldſtreu haben und die Forſtwirtſchaft will ſie nicht hergeben! Auch heuer wurde wieder in weitem Umfange zum Rechen gegriffen, um den dringendſten Bedarf zu decken. Jeder weiß, daß dauernde Streunutzung im Laufe der Zeit den beſten Waldboden hoffnungslos ruiniert, daß ſie Zuwachs und Ertrag des Waldes zum Schaden unſerer Rohſtoffbaſis ſchmälert. Es liegt daher im Intereſſe aller, die Streufrage auf andere Weiſe zu löſen, zum mindeſten aber zu erleichtern. Auch andere Teile Deutſchlands haben Streumangel, dabei ſind Gebiete, in denen z. B. nur Forlen mit mäßigem Streu⸗ ertrag wachſen, oder deren zerklüftete Gebirge die Streu⸗ nutzung mit dem Rechen unmöglich machen. Hier hilft man ſich mit der Schneitelſtreu. Für den, der zum erſtenmal davon hört, eine kurze Er⸗ läuterung: Schneitelſtreu ſind die kleingehackten Zweigſpitzen unſerer wintergrünen Nadelbäume Fichte, Kiefer(Forle) und Weißtanne. Am beſten nimmt man die Zweige und Aeſte, wie ſie im Walde anfallen, mit auf den Hof. Hier wird alles Holz über Fingerſtärke zum Brennen„ausgebeint“ und der Reſt zur Einſtreu verwandt. Das geht am beſten mit einem ſchar⸗ fen Beil oder der Häpe über dem Hackklotz. Für beſonders wertvoll gilt die Schneitelſtreu, wenn ſie mit Moosſtreu ver⸗ miſcht iſt; letztere wird meiſt gerne vom Walbobeſitzer ab⸗ gegeben, da dichte Moospolſter den Waloͤboden von Luft, Regen und Sonne abſchließen. Heuer haben Wind und Schnee großen Schaden im Walde angerichtet, ſehr viel Nadelholz liegt noch unaufbereitet am Boden. So iſt es vielen Bauern und Landwirten leicht ge⸗ macht. einmal die Schneitelſtreu auszuprobieren. Der Wald⸗ beſitzer wird ſicher gern die Erlaubnis geben, vom gefallenen Holz Zweige für einen derartigen Verſuch zu verwenden. Viel⸗ leicht beſteht hie und da auch die Möglichkeit, Schulkinder ein⸗ zuſetzen. Es ſei aber dringend davor gewarnt, Aeſte für dieſen Zweck vom ſtehenden Holz zu entfernen. Beſonders Kiefer und Fichte vertragen es nicht, wenn man ihr die grünen Aeſte nimmt. Schwere Schädigungen am Holz ſind die unausbleib⸗ liche Folge. Schneitelſtreu vom liegenden Holz iſt nicht nur die Not⸗ löſung einer augenblicklichen Knappheit, ſie iſt berufen, auch künftig bei uns zur Löſung der Streufrage in weiteſtem Um⸗ fang Verwendung zu finden. v. Gültlingen. Jandesverband badiſcher Rinderzüchter In das Deutſche Rinderleiſtungsbuch ſind folgende Kühe eingetragen worden: Nr. 3392, Kuh„Alma 17 121“(Beſ.: H. Reſtle, Rickertsreute, Kreis Ueberlingen), für eine Geſamtleiſtung in 9 Jahren von 17 530 kg Milch, 5,00 Fett, 876 kg Fett und 5 Kälber. Nr. 3393, Kuh„Trudel 7247“,(Beſ.: H. Wieland, Gemeinmerkhof bei Kaltbrunn, Kreis Konſtanz), für eine Geſamtleiſtung in 12 Jah⸗ ren von 27 115 jg Milch, 4,05 Fett, 1099 ꝑkg Fett und 8 Kälber. Nr. 3394, Kuh„Flora 3217 M“(Beſ.: O. Matheis, Raſt, Kreis Stockach), für eine Geſamtleiſtung in 11 Jahren von 28 504 kg Milch, 4,02% Fett, 1145 kg Fett und 7 Kälber. Nr. 3395, Kuh„Klaudia 33 709 M“(Beſ.: B. Bertſche, Bietingen bei Meßkirch, Kreis Stockach), für eine Geſamtleiſtung in 9 Jahren von 22 663 kg Milch, 4,5577 Fett, 1031 jg Fett und 6 Kälber. Nr. 3396, Kuh„Pia 32 309“(Beſ.: J. Schmid, Tannenbrunn bei Meßkirch, Kreis Stockach), für eine Geſamtleiſtung in 11 Jahren von 29 617 kg Milch, 4.07 Fett, 1205 kg Fett und 7 Kälber Karlsruhe, den 5. Juni 1940. Matheis, Landesfachwart. Nage: Wie erreiche ich ſchnelle Verſchorfung von Viehwunden? 462 Antwort: Vor allem: Halten Sie Fliegen und Inſekten von der Wunde fern, ſie ſind Träger von Bakterien, die die Wunde ver⸗ unreinigen und Eiterung hervorrufen. Töten Sie dieſe Er⸗ ceger mit einer ½— 1% igen„Lyſol“-Löſung ab.„Lyſol“ hält die Inſekten von der Wunde fern und beſchleunigt den Heilungsprozeß; es ſollte bei Ihnen niemals fehlen, denn auch für die Stall⸗Desinfektion ſowie für die Geburtshilfe beim Tier wird es gebraucht. So erſpart Ihnen das ſeit 50 Jahren in der Landwirtſchaft bewährte Desinfektions⸗ mittel große Verluſte und Sorgen. Dabei iſt „Lyſol“ ſehr ſparſam: Ein Liter gebrauchs⸗ fertige Löſung koſtet nur ca. 2 Pfg. In Ihrer Apotheke oder Drogerie erhalten Sie ſchon von 53 Pfg. ab eine Flaſche„Lyſol“. Aber achten Sie bitte auf die gelb⸗ rote Original⸗Packung. Schotkk& MAYR AkTIEN- GESELLSCHAFT, HAMBURG 39 Folge 23/1940 f 7 Blick auf den ar! Milch, Molkereiprodukte, Fette Die Zeit der Milchſchwemme nähert ſich jetzt immer mehr, ſo daß mit Schwankungen vorerſt nicht mehr zu rechnen ſein wird. Der Verbrauch an Vollmilch hat ſich auf der ſeitherigen Höhe gehalten, dagegen iſt der Verbrauch von entrahmter Friſchmilch wieder etwas geſtiegen. Die erhöhten Milchanlieferungen kamen in erſter Linie der Buttererzeugung zugute, ſo daß wiederum größere Mengen ein⸗ gelagert werden konnten. Auch das Angebot an Käſe iſt weiterhin reichlich. Gemüſe, Obſt, Eier Das Angebot an Spinat und Rhabarber iſt auch weiterhin gut, an Spargel dagegen teilweiſe zu gering. An Frühgemüſen nahmen die Anlieferungen an Kohlrabi und Karotten ſtändig zu, Kopfſale und Rettiche ſind ſtark am Markt. Frühwirſing war in geringen Mengen vorhanden. Das Angebot an Gurken(Treibhaus) iſt eben⸗ falls reichlich. An Frühobſt erſcheinen nun Kirſchen und Erdbeeren bereits bei etwas nachgebenden, aber dennoch recht guten Preiſen. Zitronen und Zwiebeln ſind ausreichend. Die Eierverſorgung und Exfaſſung iſt unverändert gut. Vieh, Fleiſch, Geflügel, Fiſche Die Beſchickung der Ferkel⸗ und Läufermärkte iſt etwas rück⸗ läufig und ihr Verlauf bei etwas nachgegebenen Preiſen nach wie vor ſehr unterſchiedlich. 5 a Die Schlachtviehmärkte haben ſich gegenüber der Vorwoche nicht verändert. In einzelnen Fällen wurde durch Zuteilung von Friſch⸗ fleiſch über die Reichsſtelle ein Bedarfsausgleich vorgenommen. Schlachtgeflügel ſteht zur Zeit nur in geringen Mengen zur Ver⸗ fügung. Die Zufuhren an Seefiſchen ſind beſonders in Schollen entſprechend den jahreszeitlichen Fangergebniſſen ſehr gut. Getreide, Mehl, Nährmittel, Kartoffeln Die Mühlenbetriebe ſind mit Mahlgut nach wie vor ausreichend derſorgt. Die Verſorgung der Verteilerbetriebe und der Verbraucher⸗ ſchaft begegnet keinerlei Schwierigkeiten. Das Angebot in Hafer⸗ flocken iſt ſehr reichlich, ſo daß eine Verbrauchsausweitung dringend notwendig wird. Die Verſorgung mit Heu und Stroh iſt hinlänglich, was jedoch in⸗ folge der Grünfütterung belanglos. Das Angebot an Pferdemiſch⸗ und Schweinemaſtmiſchfutter iſt nach wie vor reichlich. Auch in der Kartoffelverſorgung hat ſich die Lage weiterhin gün⸗ ſtig entwickelt, ſo daß der Anſchluß an die deutſche Frühkartoffel⸗ ernte ohne Schwierigkeiten ermöglicht wird. Erzeugerhöchſtpreiſe für Gemüſe Die Erzeugerhöchſtpreiſe für Gemüſe in Baden werden mit Wir⸗ kung vom 5. Juni 1940 wie folgt feſtgeſetzt: Spinat 11 Rpf. je 500 Gramm; Rhabarber 8 Rpf. je 500 Gramm; Kopfſalat, Güteklaſſe A 10 Rpf. je Stück: Kopfſalat, Güteklaſſe B 5 Rpf. je Stück; Kohlrabi 12 Röf. je Stück; Treibhausgurken Güte⸗ klaſſe A über 600 Gramm 55 Rpf. je Stück, Treibhausgurken Güte⸗ klaſſe B über 400 bis 600 Gramm 40 Rpf. je Stück, Treibhausgurken Güteklaſſe C unter 400 Gramm 22 Rpf. je Stück. Die Gewichtsangaben gelten als ungefähre Begrenzung. Für Ia⸗Ware über 800 Gramm je Stück darf der Höchſtpreis entſprechend überſchritten werden. gebunden 10 Rpf. je Bund; Rettiche, große en mit Laub, gebündelt(20 Stück) 25 Rpf. beit nichts anderes angeordnet 5 geringerer Güteklaſſen r Wertminderung. dieſer Anordnung ſich die Höch derhandlungen g tit liegen den Strafbeſtimmungen der ung über Strafe und Strafverfahren bei Zuwiderhandlungen gegen Preisdorſcheiſſen vom 3. Juni 1939— Reichsgeſetzblatt 1 Seite 999—. l Großhandelspreiſe 2 auf den badiſchen Wochengroßmärkten 8 Freiburg, 22. Mai.(Je 50 kg): Kartoffeln(gelbe) 3,75 RM.; Spinat 11,40 RM.; Kohlrabi Bund 70 Rpf.; Rhabarber 12 9 Kopfſalat Stück 17 Rpf.; Lattichſalat 28 RM.; Rettich Stück 7 Rpf.; R ettich Bund 16 Rpf.; Radieschen Bund 12 Rpf.; Salatgurken Stück 70 Rpf.; Spargel 1. Sorte 55 RM.; 2. Sorte 44,50 RM.; 3. Sorte 387 RM.; Zwiebeln 11,50 RM.; Zitronen(ital.) 2 bis 3 Rpf. Heidelberg, 31. Mai.(Je 50 kg): Kartoffeln(gelbe) 3,85 RM.; Bumenkohl Stück 90 Rpf. bis 1,60 RM.; Spinat 15 RM.; Karotten Bund 20 Rpf.; Kohlrabi Stück 14 bis 16 Rpf.; Rhabarber 6 bis 8 RM.; Kopfſalat 8 bis 15 Rpf.; Rettich Stück 15 Rpf.; Rettich Bund 15 Rpf.; Radieschen Bund 6 Rpf.; Salatgurken Stück 25 bis 50 Rpf.; Spargel 1. Sorte 55 RM.; 2. Sorte 45 RM.; 3. Sorte 35 RM.; Zwiebeln 11 bis 12 RM.; Zitronen Stück 3 bis 5 Rpf. 3 1 1 8 55 bis 60 RM.; Erdbeeren 80 Rpf.; Tomaten 70 bis 90 RM. Mannheim, 1. Juni.(Je 50 kg): Kartoffeln(gelbe) 4 RM.; Spi⸗ nat 10 bis 12 RM.; Karotten Bund 20 bis 25 Rpf.; Kohlrabi Stück 10 bis 18 Rpf.; Rhabarber 8 bis 10 RM.; Kopfſalat Stück 8 bis 13 Rpf.! Rettich Stück 8 bis 12 Rpf.; Rettich Bund 10 bis 12 Rpf.; Salatgurken Stück 50 bis 65 RM.; Spargel 1. Sorte 50 bis 55 RM.; 2. Sorte 46 bis 48 RM.; 3. Sorte 35 bis 38 RM.; Zwiebeln 9,50 bis 12,50 RM.; Zitronen Stück 3,5 bis 4 Rpf.; Kirſchen 51 bis 56 RM.; Erdbeeren 90 bis 135 RM. Ferkel⸗ und Läufermärkte Wertheim, 29. Mai. 205 Ferkel, 6 Läufer. Ferkel über 6 Wochen 4860 RM., Läufer 70—85 RM. Lebhaft, geringer Ueberſtand. Mannheim, 30. Mai. 280 Ferkel, 57 Läufer. Ferkel bis 6 Wochen 40—46 RM., über 6 Wochen 48—78 RM., Läufer 42—56 RM. Gut, Ueberſtand. N Ueberlingen, 31. Mai. 120 Ferkel, 73 Läufer. Ferkel über 6 Wochen 50—65 RM., Läufer 72—85 RM. Mittel, Ueberſtand. Müllheim, 31. Mai. 40 Ferkel, Ferkel bis 6 Wochen 40—45 RM. Schleppend, Ueberſtand. Bruchſal, 1. Juni. 24 Ferkel, bis 6 Wochen 58—65 RM. Mäßig, größerer Ueberſtand. Weinheim, 1. Juni. 66 Ferkel, 88 Läufer. Ferkel bis 6 Wochen 3450 RM., Läufer 54—130 RM. Gut. Ueberſtand. Offenburg, 1. Juni. 235 Ferkel, 9 Nutzvieh. Ferkel bis 6 Wochen 35—45 RM. Sehr lebhaft, geräumt. Kalbinnen 500600 RM. Sehr ſchleppend. Lahr, 1. Juni. 167 Ferkel über 6 Wochen 50—60 RM. Lebhaft, geringer Ueberſtand. Bühl, 3. Juni. 158 Ferkel, 4 Läufer. Ferkel bis 6 Wochen 50 bis 90 RM., Läufer 100—130 RM. Gut, Ueberſtand. Meßkirch, 3. Juni. 190 Ferkel über 6 Wochen 45-60 RM. Leb⸗ haft, geräumt. Die Preiſe verſtehen ſich je Paar in Reichsmark. Hreistafel für den Monat Suni 1040 Herausgegeben von der Marktberichtſtelle Die Getreide-, Heu⸗, Stroh⸗ und Schlachtviehpreiſe werden, ſolange ſie unverändert bleiben, nicht wiederholt, deshalb heutige und künftige Veröffentlichungen aufbewahren. Getreidepreiſe: Erzeugerfeſtpreiſe für 100 kg, frei verladen Vollbahnſtation für Baden Preise ab Muhle] Heu⸗ und Strohpreiſe einſchl. Sack für den Großhandel der Großmärkte je 100 kg(alte Ernte) In den Amtsbezirken je 100 kg, waggonfrei, loſe Feſtpreis⸗Durchſchnittl. 5 5 15 Rm. Meß l'] Kleie verladen Erzeugerſtation gebiet Hektolitergew. Tauberbiſchofsheim, Buchen, Mosbach, Sins heim R 15 20,10 22,80 10,15 Wieſenhen Roggen Waldshut, Neuſtadt, Villingen, Donaueſchingen, Konſtanz, Stockach, überlingen] R 18 70—72 1g 20,50] 23,35 10,45] geſund, trocken. 5,00—5,40 Mannheim, Heidelberg, Bruchſal, Karlsruhe, Pforzheim, Raſtatt, Bühl, Kehl, gut, geſund, trocken hafer Mannheim, Heidelberg, Sinsheim, Bruchſal, Karlsruhe, Raſtatt, Bühl, Kehl, 46—48 kg Offenburg, Lahr, Wolfach Emmendingen, Freiburg, Müllheim, Lörrach, Säckingen] R 19 20,70 23,60 10,50(Süßheu) 6006,40 Tauberbiſchofsheim Buchen, Stockach, Überlingen, Konſtanz W 16 21,80 30,35 10,70 e 6,80—7,20 a Mosbach, Sinsheim, Villingen, Donaueſchingen JJ 21,90 30,35 10.75 5 8 i 5 Weizen Mannheim. Heidelberg, Bruchſal, Karlsruhe, Pforzheim, Raſtatt, Bühl, Kehl, 75—77 kg Luzernehen Offenburg, Lahr Wolfach, Emmendingen, Freiburg, Müllheim, Neuſtadt, Lörrach, geſund, trocken Säckingen, Waldshut. JJ 22,40 30,70 11,.—(Eſparſette⸗ Für Pforzheim 23**»•Vùb,. 30,35 Serradellaheu) 5 5 5———— gaut, geſund, trocken Tauberbiſchofsheim, Buchen, Mosbach 5 67 17,70 8 8 88 88 Kleehen Futter⸗ Pforzheim. Stockach, Konſtanz, Überlingen 68 18,00 88— 8 5 Kleehen gerſte Daene, Heeger Sinsheim, Bruchſal, Karlsruhe, Raſtatt, Bühl, Kehl, 59—60 kg 333 3 Offenburg, Lahr, Wolfach, Emmendingen, Villingen, Freiburg, Donaueſchingen, 3 5 Neuſtadt, Müllheim, Lörrach, Säckingen, Waldshut 5„„ 18,20 8 8 8 Tauberbiſchofsheim 5. 55. H 11 17,60 8 8 8 Futter⸗ Buchen, Mosbach, Pforzheim, Stockach, Konſtanz, Uberlingen H 14 18,1088 82 8 8 8 3 22 oe eſchingen, Müllheim, Lörrach, Säckingen, Waldshut 3 Offenburg, Lahr. Wolfach, Emmendingen, Villingen, Freiburg, Neuſtadt, Donau⸗ 1 18,40 4 7— ) Roggenmehl⸗Vaſistope 997; Weizenmehl⸗Vaſistype 812, obne Roggenmehlbeimiſchung. 463 1 Abkürzungen: L. E. V. G. Landw. Ein⸗ u. Verkaufsgen.; L. B. A. V.= Landw. Bezugs⸗ u. 0 6 Abſatzv.: L. K. A. V.= Landw. Konſ.⸗ u. Abſatzv.; L. Kv.= Landw. Konſumv.; K. u. A. V. 0 Konſ.⸗ u. Abſatzv.; L. W. G.= Ländl. Wirtſchaftsgen.; Milch= Milchgen.: Mia S Milch⸗ abſatzgen.; Molkerei= Molkereigen.; Dreſch.= Dreſchgen.; Winzer S Winzergen.; Lager⸗ 0 haus- Lagerhausgen.; Getreide= Getreidelagerhausgen.; Elektri.= Elektrizitätsgen.; Eier= Elerabſatzgen.; B. A. G.= Bezugs⸗ u. Abſatzgen. des Bauernv.; B. B. A. G. = Bäuerl. Bezugs⸗ u. Abfatzgen.: Sp. u. D. K.= Spar⸗ u. Darlehnskaſſe: L. Kr. V.= Ländl. Kreditv.; K. V.— Kredit v.; Sp. u. D. K. V.— Spar⸗ u. Darlehnstaſſenv.; L. Sp. u. V. V.= Ländl. Spar⸗ u. Vorſchußv.— Tagesordnung: 1. Vorlage des Jahresabſchl.(Bilanz u. Gewinn- u. Verluſtrechng.) ſowte des Geſchäftsberichts. 2. Be⸗ richt des Vorſt. u. Aufſichtsrates über die Prüfg. des Jahresabſchl. ſowie des Geſchäſtsber. u. die Vorſchläge zur Verwendg. des Reingew bw. Verluſtdeckg. 3. Ve⸗ naht richt des Auſſichtsrates über die ſtattgef. geſetzl. Prfg. 4. Genehmig. des Jahresabſchl. 5. Verwendg. des Gewinnes. 6. Beſchlußfaſſg, über die Verluſtdeckg. 1 7. Entlaſtg. des Vorſt. u. des Aufſichtsrates. 8. Annahme eines neuen Statuts. 9. Beſchlußfaſſg. über die Verſchmelzg, mit einer and Gen. 10. Genehmig, des 0 Verſchmelzungsvertr. 11. Neuwahl bzw. Wiederwahl für ausgeſch. Vorſt.⸗ u. Aufſichtsratsmitgl. 12. Feſtſetzg. des Geſamtbetr., welchen Anleihen der Gen. u. N Spareinlagen bel der. nicht überſchreiten follen. 13. Feſtſetzg. der Grenzen, welche bei Kreditgewährg,(bei Spar⸗ u. Darlehnstaſſen an die Mitgl. u. bet Waren⸗ gen. die Warenhöchſtgrenze) eingehalten werden ſollen. 14. Beſchlußfaſſg. über die Einzahlg. des Geſchäftsanteils. 15 Annahme einer Dienſtanweiſg. u. Geſchäfts⸗ ordng. für Vorſt. u. Aufſichtsrat.— Statutenänderungen: 16. betr. Erhöhung von Geſchäftsantell u. Haftſumme. 17. betr. Herabſetzg, der Zahl der Vorſt.⸗ u. Auf⸗ ſichtsratsmitgl.; 18. betr. Verlängerg. der Aufkündigungsfriſt: 19. betr.(§ 2) Gegenſtand des Unternehmens; 20 betr.(8 3) Arterparagr. u. Veröffentlichungsorgan. 21. Ver⸗ ſchiedenes. 22. Der Jahresabſchl. ſowie der Geſchäftsber. nebſt den Bemerkgen. des Aufſichtsrates liegt eine Woche vor der Generalverſammlg. z. Einſicht der Genoſſen auf. Samstag, den 15. Juni 1940: Oberöwisheim, Sp. u. D. K., 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22.— 880 Der Vorſtand: Weiß, Daiß.— Sinsheim a. d. Elſ., Milchgen., 9 Uhr,„Poſt“. T.⸗O.: 1—5, 7, 8, 11, 14—22. Oberöwisheim, L. E. V. G., ½4 Uhr,„Bürgerſaal“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, Der Vorſtand: Götz, Link. 14, 21, 22. Der Vorſtand: Armbruſt, Daiß. Langenwinkel, Milchgen., 9 uhr,„Sonne“. T.⸗O.: 1—5, 7. 11, 21, 22. Rötenbach, Milchg., 3 Uhr,„Adler“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11. 21. 22. Der Vor⸗ Der Vorſtand: Hierlinger. Kettenacker. ſtand: Küſtler, Knöpfle. 5 1 Steinenſtadt, L. E. V. G., 1 Uhr,„Salmen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 8, 11, 13, 19 Sonntag, den 16. Juni 1940: 8 118 Der Vorſtand: Ruth, Adam. 5 5 5 CV 7. 0 1 O.:. airnbach, L. E. V. G., 2 Uhr,.„Rathaus“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7. 11, 21, 22, V T. O.: 1, 2. 5. 7, 11. 21. 22 Der Vorſtand: Müller, Bens.. 5 Bodersweier, Sp. u. D. K., 2 Uhr,„Ochſen“. T.⸗O.: 1—5. 7. 11, 17, 21, 22. Urphar, Sp. u. D. K., 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11—15, 21, 22. Der Vorſtand: Sonntag, Kleinmann. Der Vorſtand: Spenmann Ruckert. Büchig bei Bretten, Sp. u. O. K., 733 Uhr,„Roſe“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 12, Urphar, Milchg., 5 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1. 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. Der 14, 21, 22. Der Vorftand: Schneider, Hipp. VVV Dietenhauſen, L. E. V. G., 3 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11. 21, 22. Hoffenheim, Sp. u. D. K. 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 14. 15, p. Der Vorſtand: Lehmann, Kräh. 21. 22. Der Vorſtand: Haſſert, Wetzel. 0 Ebringen bei Singen, Molk., 8 Uhr,„Kranz“. T.⸗O.: 1. 2, 4, 5, 7. 11, Schwärzenbach, L. E. V. G., 5 Uhr,„Schulhaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21. 22. 21, 22. Der Vorſtand: Bruderhofer, Bruderhofer. Der Vorſtand: Heizmann, Winterhalder. 5 1 e ee, T..: 1—5, 7, 911, 18, Untermettingen, Sp. u. D. K. B. Mettingen, 2 Uhr,„Hirſchen“ in Endermettingen. f Haslach bei Oberkirch, Milchg. 3 Übhr, Pflug“. T.⸗O.: 1—4, 6, 7, 11, 27!!! 8 0 21, 22. Der Vorſtand: Schindler, Schneider. 2 Montag, 17. 940: Helmſtadt, Sp. u. D. K., ½3 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11. 21, 22. Der 5 5 Vorſtand: Stadler, Laule. Korb, L. E. V. G., 2 Uhr,„Krone“. Vorſtand: Balbach, Heiß. Marlen, L. E. V. G., 3 Uhr,„Ochſen“. Vorſtand: Kern, Klem. Neudorf bei Bruchſal, L. E. V. G., ½4 Uhr,„Lamm“. 21, 22. Der Vorſtand: Kirchgeßner I, Preſtel. Neuthard, Sp. u. D. K., 9 Uhr,„Ritter“. T.⸗O.: 1—5, 7. 11. 14, 21, 22. Der Ruit, Sp. u. D. K., ½9 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. 8 T.⸗O.: 1—5, 7, 11. 15, 20—22. Der Der Vorſtand: Braun, Kraus. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5. 7. 11, 21, 22. Der Bekanntmachungen 1. Bekanntmachung: In der Generalverſammlung vom 23. April 1939 wurde der Geſchäftsanteil auf RM. 30,— feſtgeſetzt. Die Gläubiger werden hier⸗ mit aufgefordert, ſich zu melden. Spar⸗ u. Darlehnskaſſe e. G. m. u. H. Heddes⸗ T.⸗O.: 1—4, 6, 7, 11, Vorſtand: Baumgärtner, Münch. heim Baden. Der Vorſtand: Albert Fath. Michael Heinz. Bilanz am 30. Juni 1939. 0. 2 2 f 5 aus. Warenlieferungen 8 ee Markt- und Viehanzeigen 0 uchkredit 26 974,98 Genoſſenſchaft nicht die⸗ ewinn 1938/9]„Auf Grund der Anordnung über die Regelung der Einfuhr von Nutz, und nende Grundſtücke 11 500,.— Summe der Paſſiva: 298 787,29 Zuchtvieh m das Gebiet de? Landesbauernſchaft Baden iſt die Einfuhr von Maſchinen und maſchi⸗ 55 8 ſchwarzbuntem(bzw. rotbuntem, je nach Fall) Vieh nur in beſtimmte Ge⸗ . n 0 14 797,50 Gewinn- und Verluſtrechnung. meinden geſtattet. Nihere Auskunft hierüber erteilen die Landesbauernſchaft 8 ebriebs⸗ 1— . 4 5 Aufwendungen: RM. und die Kretsbauernſchaften. Zuwiderhandlungen ſind ſtrafbar. Beteiligungen einſchließlich Ausgaben für Zinſen 10 124,21 der zur Beteiligung be⸗ Löhne und Gehälter 54 513,30 Nut 70 2 ſtimmten Wertpapiere 3 935,40 Sociale Abgaben 4976,84 Ferkel, Läufer⸗ toieh⸗Perſt Umlaufsvermögen Sachliche Unkoſten 34 262,34 f 8 l ble 5 El eigerung Forderungen. 2547920 ſchweine, tra-. in Riedlingen/ Do. stehend. ichtein⸗ S ige Steuern 5 479,29 725 8„ ne e e l anden en en 14 500,36 gende Sauen Nn von, Verband Oberſchwätiſcher ſchäftsanteil(zum Nenn⸗ eee F f direkt ab Züchter⸗ Fleckviehzuchtvereine Ulm/ Donau Fers, e i dane, 0 fd sowie Zuchtuieh fene eee] ur Been Hohen eece forderungen au La⸗ 1 5 eſtf. 3 1 1 f Teneſer unden und Lei⸗ i an Rück⸗ 75 4 1. Goßbalnbelsprels Zuchtgenoſſenſchaften Sigmaringen ſtungen 5 e 1 9%(be! Preisſchwanungen richten iwer] an Donnerstag, 18.6. 840. um 10.80 libr Buchforderungen 183 152,49—— uns hiernach) Ferkel: 6—8 Wochen Sonderkörung der Farren am e 7291,50 Summe der Aufwendungen: 174 846,75 19 12 1 2 7 1„ 13. Juni 1940 um 6.30 Uhr 8.— ochen 22—2. i 1 . 8 Erträge: RM. Wochen 26—30 RM. 125 Pibe. 18 Jun W .. Einnahmen aus Zinſen 7 920,26 Läuferſchweine von 80— 5 7 Im Umlaufsvermögen ent⸗ Erträge aus Beteiligungen 189.46 6065 Rpf. pro Pfund. Tragende] Anmeſdung 12. den e eee dalten: Britt gewinn aug are 46 Zuchtſauen, 120230 Pfd., 140.160 Personen ate Spee Forderungen an verkehr oder Erzeugung 156 913,51] RM., extra ſchwere ausgeſ. Zuchttiereb. gebieten iſt der Zutritt verboten. Jeder Mitglieder 72 840,.— Sonſtige Einnahmen 2 787,34 200 RM. ab bier. Tiere 5 Tg. z. An⸗ Beſucher hat ſich auszuweiſen. Kataloge Forderungen gem. Außerordentliche Erträge ſicht ohne Kaufzwang. Nichtgef. Tiere ab 4. Juni 1940 vom Zuchtverband Ulm, § 33 d Abf. 4 1 und Zuwendungen 7 036,18] nehmen wir innerhalb dieſ. Friſt auf Söflinger Str. 1 Gen.⸗G. 1 550.— 1——— icnſ. Koſten zurück. Sämtliche Tiere. N 37 12400 Summe der Erträge: 174 846,75 125„. 1 0. 2 erluſt ge zu en des Käufers. 5 3 7 Poſtſcheckguthaben u. Gut⸗ Mitgliederbewegung: Kiſte RM. 3.—. Verſand erfolgt täglich. Inſorieren bringt Gewinn! 8 bei Notenbanken 1 984˙68 Zahl Anzahl der Haſd⸗ Weſtfäliſcher Viehvertrieb Wettringen 4, 5 f aſſenbeſtand 5 356,55 3 Gael ligen en Kreis Steinfurt i. Weſtf., Ruf 119. flllillaunagndnnantdanküteatangantautegadagdtgatamtae „ lieder anteile M Summe der Altiva: 298 787, 5 ö Nrrepppepeppppfpt 1 . 20 1. Jun 1936 332 449 224 500— Alllunnduaduuuudduudmndamnudndudannnaadauddandadannndnandadaadaauaddaganduaunam Paſſiva: RM Zugang 24 33 16 500.— 5 5 Abgang 12 21 10 500,.— Geſchäftsguthaben 30. Juni 1939 344 461 230 500,— der verbleibenden Mit⸗ Die Geſchäftsguthaben haben ſich im glieder 44 303,50 Berichtsjahre vermehrt um 3701 RM der ausſcheidenden Mit⸗ Die Haftſummen haben ſich im Berichts⸗ 8 8 5 2 740,10 jahre vermehrt um 6000 RM. usſtehen ichteinzah⸗ 5 1 lungen 9 1 n 62. Landwirtſchaftliches Lagerhaus ſchäftsanteil(zum Nenn⸗ Wertheim⸗Reicholzheim wert) 420. G. m, b. H. Refeben Sitz Wertheim a. M. 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