Wochenblatt der Tandesbaulerfifchaff Baden Schriftleitung: Karlsruhe, Betertheimer Allee 16, Fern⸗ 0 Bezugspreis monatl. 50% frei Haus(einſchl. 6,5 N ruf 8280, nach Dienſtſchlutz 7862. Zuſchriften erbeten nach 2 Poſtzeitungsgebühr und 6% Zuſtellgebühr). Verlag: Karlsruhe, Poſtfach 187. Unverlangte Manuſkripte werden Reichsnährſtand Verlags⸗Geſellſchaft m. b. H., Zweignieder⸗ nur bei Portobeilage zurückgeſandt. Der Abdruck ſämtl. 2 laſſung Baden, Karlsruhe, Ettlinger Straße Nr. 12, Artikel iſt nur mit beſonderer Genehmigung der 8. Fernruf 4082 und 4083. Erfüllungsort: Karlsruhe.— leitung geſtattet. Red 0 genſchſuß: 0 7 8 Bezugsabbeſtellung kann nur durch den Bezieher ſchrift⸗ mittag 12 2 5 en erſcheint am Freitag jeder lich beim Verlag ſelbſt zum Vierteljahresſchluß, l⸗ und eigen wird ſpäteſtens am 20. des letzten Quartalsmonats erfolgen— t weder eine Alle Zahlungen an Poſtſcheckkonto Karlsruhe Nr. 18830 abgegeben. oder an die Badiſche Landwirtſchaftsbank. Karlsruhe. Folge 2, 106. Jahrgang. Karlsruhe, 14. Januar 1938 Aufnahme: Reichsnährſtand Krack Während ſeinas nombeſuches nahm der neichsbauernführer R. walther Darré an der Ehrung der Sieger in der italieniſchen Getreideſchlackt teil. Unſer Bild zeigt ſitzend von rechts nach links: den italieniſchen Regierungschef Muſſolini, Reichsbauernführer Darré, Botſchafter von Haſſel, Staatsſekretär Backe. Rechts: Landwirtſchaftsminiſter Roſſoni, der über die Getreideſchlacht⸗Ergebniſſe berichtet PFPROPFRERBEN „Weisser Cuiedel. Bestellungen sofort durch das Bürgermeisteramt. sind noch in größeren Mengen lieferbar. Staatliches Weinbauinstitut, Freiburg i. Br. 130000 verkauft In allen Kulturstsate i peer; L6- Auszeichnungen. Solche ziffern beweisen nöchste Quslität! Alleinige Hersteller: KUX MANN& CO. SilELEFEID Fabrikvertretung: Franz Schrode, Stuttgart-Degerloch, Olgastr. T1 Stoll-Kartoffel-Vielfachgeräte Zum 2 bis Ereihigen Lochen, Zustreichen, Hacken, Häufeln, Rüben- u. Getreidehacken. 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Wenn wir die Maſchine voraus⸗ beſtellen, brauchen wir ſie auch nicht früher zu bezahlen, als wenn wir erſt pater kaufen!“ D KN Einbau-Moforen für Bindemäher — und Grasmäher AUTO UNION A-& Abt. DK- Motoren Chemnitz Weber blingt den neuen Betonbackofen Granit 8 Statt den platzfreſſenden unſchönen Backſteinwänden, N die leicht aus den Fugen gehen, beſteht dieſer Backofen 5 aus felshartem Beton mit kachelglatten Wänden. Bei dieſem neuen Backofen haben Sie keine Koſten nnd kein Arger mehr für Fracht, Monteur, Backſteine ete. Mit meinem Laſtzug wird er vors Haus gefahren und in kürzeſter Zeit wie ein Schrank zuſammengeſetzt. Er iſt eine Zierde für jedes Zimmer; ebenſogut tönnen Sie ihn aber ohne Schaden ins Freie ſetzen. Dazu die weiteren Vorzüge: Geringer Holzverbrauch, b gleichmäßiges Backen, ſtaubfreie Reinigung. Verlangen Sie in jedem Fall koſtenlos nähere Er⸗ Hlärung und Preisliſte von der älteſten und größten Spezialfabrik Anton eber, Gitlingen i. B. der Candesbauernfcaft Baden — Was fordert Muſſolini von der italieniſchen Landwirtſchaft? Der Reichsbauernführer bei der Ehrung italieniſcher Bauern Der Einladung des italieniſchen Landwirtſchaftsminiſters Roſſoni folgend, wohnte Reichsminiſter und Reichsbauern⸗ führer R. Walther Darré der Verteilung der Preiſe an der Getreideſchlacht bei, einer Ehrung, die der Duce in 8 Jahre vornimmt, um denjenigen Bauern, die die beſten Leiſtungen erzielt haben, ſeine Anerkennung auszuſpre⸗ chen. Italiens Landwirtſchaftsminiſter hatte Deutſchland und dem Reichsbauernführer im Jahre 1936 einen Beſuch abgeſtat⸗ tet und bei einer ausgedehnten Beſichtigungsfahrt ein Bild von den Leiſtungen des deutſchen Landvolkes, den Erfolgen der Erzeugungsſchlacht und den agrarpolitiſchen Maßnahmen ge⸗ wonnen. Dieſen Beſuch hat Reichsminiſter Darrs jetzt erwidert. Die Stunde, in der Italiens erfolgreichſte Bauern aus der Hand Muſſolinis ihre Preiſe erhalten, iſt für das italie⸗ niſche Landvolk der Höhepunkt jedes Jahres; von allen freu⸗ digen und beſinnlichen Momenten kennzeichnet dieſe Feier am beſten das Weſen der faſchiſti⸗ ſchen Agrarpolitik. Mit der Aufforderung, eine Ge⸗ treideſchlacht zu ſchla⸗ gen, ſtellte Muſſolini im Jahre 1925 ſeinen Bauern und Landwirten eine Aufgabe, die, wie er wohl wußte, nicht von heute auf morgen erfüllt werden konnte, denn im Jahre 1922, zur Zeit der Machtüber⸗ nahme, ſtand die italieniſche Landwirtſchaft vor dem Zu⸗ ſammenbruch. Spontan, aber ſachlich und nüchtern, wie es ſeinem Weſen entſpricht, ſpannte ſie Muſſolini in die auf lange Sicht geplante Ge—⸗ treideſchlacht ein, die nicht nur wirtſchaftlich große Ausſichten eröffnete, ſondern auch i m Landvolk wieder das verlorene Selbſtbe⸗ wußtſein u. die Freude am Lernen, am techni⸗ ſchen Fortſchritt, er⸗ weckte. Der Erfolg iſt nicht aus⸗ geblieben. Die italieniſche Wei⸗ zenernte 1937 hat mit 80 562 000 Doppelzentner einen Ertrag gebracht, der zur Deckung des Eigenbedarfs ausreicht. Dieſes Ergebnis wird mit Recht als Erfolg der Getreideſchlacht ge⸗ wertet, in deren Verlauf die die Siege Reichsbauernführer Darrs beſichtigte unter Führung von Land⸗ wirtſchaftsminiſter Roſſoni(auf dem Bilde rechts) u. Botſchafter von Haſſel(links vom Reichsbauernführer! das antike Rom Erzeugung ganz erheblich geſteigert worden iſt, und zwar in erſter Linie durch Intenſivierung der Anbau⸗ methoden, da ja eine beliebige Vergrößerung der Fläche nicht möglich iſt. Bei einer Anbaufläche von 4723 700 Hektar wurde im Jahre 1925 eine Ernte von 65 548 000 Doppelzentner erzielt; das entſpricht einem Hektarertrag von 13,9 Doppelzentner. Im Durchſchnitt der Jahre 1930/4 betrug die Anbaufläche 4925 000 Hektar und der Hektarertrag 14,0 Doppelzentner. Im Jahre 1937 wurden von 5 188 000 Hektar Fläche 15,6 Doppelzentner Weizen je Hektar geerntet. Die Weizeneinfuhr ging von 1765 000 Tonnen im Jahre 1929 auf 534000 Tonnen im Jahre 1936 zu rück. Hand in Hand mit der„Battaglia del grano“(Getreide⸗ ſchlacht) ſchritt die„bonifica integrale“ fort, die umfaſ⸗ des Landes. Im Gebiet der Pontiniſchen Sümpfe, jener ehemals von der Malaria verſeuchten Wildnis, ſiedeln heute mehr als 250 000 Men⸗ ſchen. Anfangs ſtand die faſchi⸗ ſtiſche Agrarpolitik ganz im Zeichen dieſer beiden Maß⸗ nahmen. Daneben erfolgte ſchrittweiſe der Ausbau in die Breite, die Ordnung des Agrarkredites, der Bau von Wohnungen, Schulen und Verſuchsſtationen, die Wieder⸗ aufforſtung, und dann— un⸗ ter dem Einfluß des Abeſ⸗ ſinienkrieges— die Vervoll⸗ kommnung des korporativen Syſtems, die Marktregelung zum Schutze der Erzeuger und Verbraucher. So hat die faſchiſtiſche Agrarpolitik ihr eigenes Geſicht, das dem ita⸗ lieniſchen Volk, ſeinen Le⸗ bensbedingungen und ſeinem Weſen entſpricht. Trotzdem ergibt ſich zwiſchen ihr und der deutſchen agrarpolitiſchen Auffaſſung ſo mancher Be⸗ rührungspunkt. Sowohl im Reich als auch in Italien wird es des⸗ halb warm begrüßt, daß die Miniſter beider Länder ihre Erfahrungen in einem per⸗ ſönlichen Gedankenaustauſch vertiefen konnten.—dt. 35 ſende Melioration Aufnahme: Reichsnährſtand Krack Wann datf der Erbberecktigte übergangen werden? Eine grundlegende Euiſckheidung des Reickserbhofgerichtes Auf Grund der Anerbenordnung des Reichserbhofgeſetzes ſind bekanntlich an erſter Stelle die Söhne des Erblaſſers an⸗ erbenberechtigt. Unter dieſen geht der jüngſte ſeinen älteren Brüdern vor, wenn zin der betreffenden Gegend kein beſtimm⸗ ter Brauch zur Zeit des Inkrafttretens des Reichserbhof⸗ geſetzes beſtand. War jedoch ein ſolcher Brauch vorhanden, ſo entſcheidet dieſer, ob Aelteſten⸗ oder Jüngſtenrecht gelten ſoll. Das Geſetz gewährt aber in dieſem Fall dem Erblaſſer unter Umſtänden die Möglichkeit, eine von dem herrſchenden Brauch abweichende Beſtimmung zu treffen, den eigentlich be⸗ rechtigten Sohn alſo zu übergehen, unter der Vorausſetzung, daß für ſeine abweichende Entſcheidung ein„wichtiger Grund“ vorliegt, und das Anerbengericht ſeiner Entſcheidung zuſtimmt. Ueber die Frage, wann in dieſem Sinne ein„wichtiger Grund“ vorliegt, hat das Reichserbhofgericht vor kurzer Zeit eine intereſſante grundſätzliche Eutſcheidung getroffen. Es ſtellt feſt, daß Gründe, die bereits in der Vergangenheit in dieſen Gegenden mit Aelteſten⸗ oder Jüngſtenrecht zur Uebergehung des zunächſtberechtigten Sohnes als ausreichend erachtet wurden, auch wichtige Gründe im Sinne der in Frage ſtehenden Beſtimmung des Reichserbhofgeſetzes ſind. Außerdem ſtellt es feſt, daß im allgemeinen ein„wichtiger Grund“ für die Uebergehung des zunächſtberechtigten Sohnes vorliege, wenn dieſer in Geldangelegenheiten unzuverläſſig ſei und zu über⸗ mäßigem Alkoholgenuß neige, nach welchem er ſich dann leicht zu Ausſchweifungen hinreißen laſſe. Grundſätzlich ſei ein„wichtiger Grund“ in dieſen Fällen zu bejahen, wenn auch vom Standpunkt der Grundgedanken und Ziele des REG wichtige Gründe gegen die Uebergabe des Erbhofes an den nächſtberechtigten älteſten Sohn ſprächen. Ueberhaupt ſei hier in der Regel kein zu ſcharfer Maßſtab an⸗ zulegen, wenn auf alle Fälle der Hof im Mannesſtan me bleibe und es ſich lediglich darum handele, ob der erſtberechrigte oder der danach berechtigte Sohn Anerbe werden ſoll. Dieſer Entſcheidung lag folgender Sachverhalt zugrunde: Ein Bauer beabſichtigte, ſeinen Hof nicht ſeinem älteſten Sohne zu geben, obwohl in der betreffenden Gegend Aelteſtenrecht herrſchte, ſondern ſeinem zweitälteſten. Beide Söhne im Alter von 38 und 36 Jahren waren ſeit ihrer Schulentlaſſung mit nur kurzen Unterbrechungen auf ihrem väterlichen Hofe tätig. Während aber der Jüngere von beiden immer fleißig und ſparſam auf dem Hofe wirtſchaftete, machte der Aeltere Schul- den und kümmerte ſich nachher nicht um deren Abtragung. So vermochte er z. B. die Höhe ſeiner Zechſchulden bei einem Gaſtwirt, die ſich auf 55 RM. beliefen, nicht einmal vor Ge⸗ richt anzugeben und leiſtete Jahre lang keine Abzahlung an ihnen. Zu ſeiner Vertrauensſtellung als Kaſſier eines Ver⸗ eins machte er ſich zum mindeſten eines Vertrauensbruches ſchuldig. Es ſtellte ſich ein Fehlbetrag in ſeiner Kaſſe heraus, den er erſt nachträglich ausglich. Wie leichtfertig und über⸗ ſichtslos er in Geldangelegenheiten handelte, zeigt ſich auch darin, daß er für ſeinen in Not geratenen Freund eine Bürg⸗ ſchaftsſchuld in Höhe von 600 RM. übernahm, einen für ſeine Vermögens⸗ und Einkommensverhältniſſe ſehr erheblichen Be⸗ trag, ohne ſich irgendwie Gedanken darüber zu machen, wie und wann er ſeine Schuldenverpflichtung, die tatſächlich für ihn entſtand, genügen könne. Er nahm hierfür dann ein Dar⸗ lehen auf. Hand in Hand mit dieſer Unzuverläſſigkeit in Geldangelegenheiten ging bei dieſem älteſten Sohne eine Neigung zu übermäßigem Alkoholgenuß, nach welchem er ſich ſchon zu Ausſchreitungen gegen ſeinen Vater hatte hinreißen laſſen. Mit Recht entſchieden daher das Landeserbhof⸗ und das Reichserbhofgericht, daß eine Perſönlichkeit, die derart leichtfertig in ihren Geldangelegenheiten iſt, keine hinreichende Gewähr für eine ordnungsgemäße Bewirtſchaftung des in Frage ſtehenden Erbhofes bietet, da eine ſolche ſich nicht nur in der rein landwirtſchaftlich fachlichen Bearbeitung erſchöpft, ſondern auch die finanziell ordnungsgemäße Wirtſchaft umfaßt. Für die Einſetzung des zweitälteſten Sohnes als Anerbe hatten ſich auch der Kreis⸗ ſowie der Landesbauernführer ein⸗ geſetzt. Cändl. Berufsausbildung und Reiterſckein Die beka inte illuſtrierte hippologiſche Reichsnährſtands⸗Zeitſchrift „Landvolk im Sattel“ veröffentlicht folgenden aufſchlußreichen Artikel über die Berückſichtigung der vormilitäriſchen Ausbildung in der ländlichen Berufsausbildung. Die Erziehung der Jugend, die einſt den nationalſozialiſti⸗ ſchen Staat tragen ſoll, iſt eine der wichtigſten Aufgaben des Dritten Reiches. An der Löſung dieſer Aufgabe hat der Reichs⸗ nährſtand weſentlichen Anteil, fällt ihm doch die Erziehung und Ausbildung des geſamten bäuerlichen Nachwuchſes zu. Er ſoll den Jungbauern in allem ausbilden, was er für Haus und Hof braucht. Ein beſonders wichtiger Zweig dieſer Ausbildung iſt der Umgang mit dem treueſten Arbeitskameraden des Bauern, dem Pferd. So wie die Pferdezucht unzertrennbar von der Land wirtſchaft iſt, iſt auch die berufliche Ausbildung in allem, ſunmmmmamnammnmnmmnmmmmnnnmmnnnmemnnmnmmnmeananinünennmdnmennnmenntdnmntnumnmemeam man Wieviel Arbeitskräfte werden für 1938 gebraut? Wer nicht ſofort anmeldet, bleibt unberückſichtigt Trotz wiederholter und öͤringender Aufforde⸗ rung haben viele landwirtſchaftliche Betriebsführer ihren Bedarf an Arbeitskräften für 1938 noch immer nicht bei den Arbeitsämtern angemeldet. Dies iſt ſofort nach⸗ zuhole n. Die verantwortlichen Reichsſtellen ſind nur dann in der Lage, geeignete Maßnahmen zur Beſchaffung einer ausreichenden Anzahl landwirtſchaftlicher Arbeitskräfte zu treffen, wenn zahlenmäßig einwandfrei feſtſteht, wo, wieviel und welcherart Arbeitskräfte benötigt werden. Spätere An⸗ forderungen haben keine Ausſicht auf Berückſichtigung. Bauern und Landwirte, meldet deshalb ſofort und gewiſſenhaft euren Bedarf an Arbeitskräften für 1938 bei den Arbeitsämtern an, falls dies bisher noch nicht geſchehen iſt. 36 was mit der Pferdezucht und ⸗haltung zuſammenhängt, Sache des Reichsnährſtandes. Der Reichsbauernführer hat daher Sorge getragen, daß die berufliche Ausbildung im Umgang mit dem Pferde, im Reiten und Fahren durch ſeine Organe erfolgt. Dieſem Zweck dient in erſter Linie die Organiſation„Dienſt am Pferde“, als deren Leiter der Reichsbeauftragte für den Dienſt am Pferde“ eingeſetzt iſt. Die Ausbildung erfolgt hier durch die dem Reichsnähr⸗ ſtand angegliederten Reit⸗ und Fahrſchulen, den Reit⸗ und Fahrſchulen an den ſtaatlichen Haupt⸗ und Landgeſtüten, durch die bei jeder Landesbauernſchaft angeſtellten Wanderlehrer ſo⸗ wie an den Landwirtſchaftsſchulen. Alle Leiter und Lehrer, die an dieſen Einrichtungen unter⸗ richten, haben die ſtaatliche Reitlehrer- und Fahrlehrerprüfung nach der Prüfungsordnung des Reichs⸗ und Preußiſchen Mi⸗ niſters für Ernährung und Landwirtſchaft abgelegt und damit ihren Befähigungs nachweis als Lehrer erbracht. Außerdem erfolgt die ländliche Berufsausbildung für die weiteren Kreiſe des Landvolkes in den ländlichen Zucht⸗, Reit⸗ und Fahrvereinen, die dem vom Reichsbauernführer eingeſetz⸗ ten„Chefreiterführer der ländlichen Reit⸗ und Fahrvereine“ unterſtehen. Für dieſe werden auf den erwähnten Reit⸗ und Fahrſchulen Reit⸗ und Fahrwarte ausgebildet, die nach Ab⸗ legung der Hilfsreitlehrer⸗ und Hilfsfahrlehrerprüfung nach der Prüfungsordnung des Reichsnährſtandes die Ausbildung durchführen. Das Gebiet dieſer Berufsausbildung der Jungbauern iſt ſehr umfangreich und geht weit über den Rahmen deſſen hinaus, was für den Dienſt im Heere erforderlich iſt, da auch beſonders züchteriſche Fragen, Fragen der Fohlenauf⸗ zucht, Anlage geſunder Stallungen, Beurtei⸗ eren lung und Her ausbringen von Pferden für Schauen und Verkauf, Anlernen junger Pferde für den Gebrauch und ihre Vorbereitung für die verſchieden⸗ ſten Arten der Leiſtungsprüfungen, Landanſpan⸗ nung, Ackeranſpannung, darunter auch Vielanſpan⸗ nung und vieles andere mehr behandelt werden. Die Grund⸗ ſätze der Fahrvorſchrift des Heeres werden hier ſinngemäß auf die Acker⸗ und Landanſpannung übertragen. In der Berufsausbildung iſt die vormilit ä riſche Ausbildung von ſelbſt enthalten. Es iſt ja ſelbſtverſtänd⸗ lich, daß der Jungbauer zu Hauſe nicht anders ſeine Pferde pflegen, putzen, füttern und nicht anders reiten und fahren ſoll, als es im Heere vorgeſchrieben iſt. Der Berufsausbildung liegen daher die Grundſätze der Reitvorſchrift und Fahrvor⸗ ſchrift des Heeres und die Richtlinien des Reichsinſpekteurs für Reit⸗ und Fahrausbildung zugrunde. In allen Unter⸗ richtsſtätten des Reichsnährſtandes wird alſo beſonderer Wert darauf gelegt, daß in der beruflichen Ausbildung des Land wirtes die militäriſchen Belange voll berückſichtigt werden. Es bietet ſich alſo allen Jungbauern, die in den erwähn⸗ ten Einrichtungen des Reichsnährſtandes ihre Ausbildung er⸗ halten und erhalten haben, wie in den vergangenen Jahren, Gelegenheit, in den nächſten Monaten die Prüfung zur Er⸗ langung des Reiterſcheines, der für den Dienſt bei berittenen und fahrenden Truppen des Heeres verlangt wird, abzulegen. Die Abnahme dieſer Prüfungen erfolgt durch die Organe des hierfür allein zuſtändigen„Reichsinſpekteurs für Reit⸗ und Fahrausbildung“, dem durch den„Reichsbeauftragten für den Dienſt am Pferde“ die Termine der Abſchlußprüfungen an den Reit⸗ und Fahrſchulen rechtzeitig mitgeteilt werden. Alle in Betracht kommenden jungen Leute, ohne Rückſicht auf ihre Zugehörigkeit zu politiſchen Organiſationen, können ſich zu dieſer Prüfung melden. Vorbedingung iſt aber die Zu⸗ gehörigkeit zum NSR K. 5 Rauhfutterpreiſe in Baden In Baden kann der Bedarf an Rauhfutter aus eigener Erzeugung nicht gedeckt werden. Heu wird aus dem Allgäu, Württemberg und Rheinheſſen bezogen; Stroh aus dem Rheinland, Oldenburg, Oſtfriesland und aus den Nachbar⸗ gauen Heſſen, Württemberg und Bayern. Dieſe Zufuhren aus oft weit entfernten Gebieten machen die Preisgeſtaltung für Rauhfutter recht ſchwierig. Jede Preisänderung in einem der Liefergebiete wirkt ſich ſofort auf dem Rauhfuttermarkt in Baden aus. Die Preisſtoppverord⸗ nung machte die Feſtſetzung von Höchſtpreiſen für Rauhfutter notwendig; denn die Preiſe vor dem 18. Oktober 1936 waren für das ganze Wirtſchaftsjahr nicht ausreichend. Die Anord⸗ nungen über die Höchſtpreiſe für Rauhfutter wurden von den einzelnen Preisbildungsſtellen inhaltlich recht verſchieden er⸗ laſſen. Die Preiſe ſind mit Recht alle auf den jeweiligen Dienſtbezirk der Preisbild ſtellen abgeſtimmt. Unterſchied 1 zen aber be de Preisgeltu d. h. die Höchſtpreiſe entweder als Er⸗ zeugerpreiſe oder Großhandelspreiſe und mitunter als Emp⸗ fangsortpreiſe eines Großmarktes angeordnet. In Baden wurden die Höchſtpreiſe für Rauhfutter für das Wirtſchaftsjahr 19378 mit Anordnung des Bad. Finanz⸗ und Wirtſchaftsminiſters Preisbildungsſtelle— vom 12. No⸗ vember 1937 feſtgeſetzt. Für Wieſenheu und Luzernekleeheu gelten die Höchſtpreiſe frei verladen Vollbahnſtation. Die Höchſtpreiſe ſind Großhandelspreiſe, welche die Gewinnſpanne und alle Speſen des Handels enthalten. Die Koſten für Fracht ab Verladeſtation und die Deckenmiete dürfen nur in der Höhe der tatſächlich entſtandenen Koſten in Rechnung geſtellt werden. Für die Stadtanlieferung darf ein Zuſchlag von 50 Rpfg. je 100 Kilo berechnet werden. Für Stroh wurden die Höchſtpreiſe frei Empfangsſtation Karlsruhe oder Mannheim feſtgeſetzt, da es bisher üblich war, Stroh auf dieſer Baſis zu handeln. Die Fracht über dieſe Stationen hinaus dur in Rechnung geſtellt werden. Die Entwicklung auf dem Rauhfuttermarkt hat aber deut⸗ lich gezeigt, daß dieſe Preisregelung für Stroh nicht beibehal⸗ ten werden kann. Durch die bedingte unterſchiedliche Preis⸗ geſtaltung in den Liefergebieten bildeten die Höchſtpreiſe frei Empfangsſtation Karlsruhe oder Mannheim ein Hindernis für die erforderlichen Zufuhren an Stroh. Die ausreichende Verſorgung unſerer von der Maul⸗ und Klauenſeuche betrof⸗ fenen Gemeinden war in Frage geſtellt, ſoweit ſie nicht im Selbſtverſorgungsgebiet liegen. Die Preisbildungsſtelle hat deshalb im Benehmen mit der Landesbauernſchaft Baden unter dem 23. Dezember 1937 eine zweite Anordnung über die Feſtſetzung von Höchſtpreiſen für Rauhfutter für das Wirt⸗ ſchaftsjahr 1937/38 erlaſſen, die folgende grundſätzliche Aende⸗ rungen der Anordnung vom 12. November 1937 mit ſich bringt: 2 In 81 Abſatz 4 iſt hinter„Stadtanlieferung“ einzufügen „durch den Empfangsverteiler“. Es hat ſich nämlich herausgeſtellt, daß man„die Stadt⸗ anlieferung“ nicht überall ſo verſtehen wollte, wie der Ge⸗ ſetzgeber es wünſchte. Die 50 Rpfg. für Stadtanlieferung dür⸗ fen nur vom Empfangsverteiler erhoben werden, wenn dieſer das Rauhfutter dem Verbraucher ins Haus zuführt. Liefert der Erzeuger das Rauhfutter unmittelbar dem Verbraucher; ſo darf er nur die Erzeugerhöchſtpreiſe und die Zufuhrkoſten ab Verladeſtelle in Rechnung ſtellen. 41. § 1 erhält folgenden neuen Abſatz 5: „Für alle Käufe und Verkäufe oder ſonſtigen Abſchlüſſe über Wieſenheu und Luzernekleeheu, die außerhalb der amt⸗ lichen Großmärkte Karlsruhe und Mannheim vorgenommen werden, ſind die amtlichen Preisnotierungen des nächſt⸗ gelegenen badiſchen Großmarkts als Höchſtpreis maß⸗ gebend“. Die mit der erſten Anordnung bekanntgegebenen Höchſt⸗ preiſe für Wieſenheu und Luzernekleeheu ſind damit praktiſch aufgehoben; als Höchſtpreiſe gelten von nun ab nur noch die Notierungen der amtlichen Großmärkte Karlsruhe und im; es iſt ganz gleich, wo die Käufe abgeſchloſſen wer⸗ den. Eine Berufung auf die Höchſtpreiſe der erſten Anordnung iſt nicht mehr möglich. Mannhe III. § 2 erhält folgende Faſſung: „Die amtlichen Großmärkte Karlsruhe und Mannheim dürfen bei ihren Preisnotierungen für Stroh aus Baden die ihnen jeweils von der Preisbildungsſtelle bekanntgegebenen Höchſtpreiſe nicht überſchreiten. Dieſe Preiſe verſtehen ſich frei verladen Vollbahnſtation. Für Stadtanlieferung durch den Empfangsverteiler darf ein Zuſchlag von höchſtens 50 Rpfg. für je 100 Kilo erhoben werden. Die Erzeugerpreiſe für Stroh aus Baden liegen 40 Rpfg. unter den Höchſtpreiſen nach Abſatz 1. Für alle Käufe und Verkäufe oder ſonſtige Abſchlüſſe über Stroh aus Baden, die außerhalb der amtlichen Großmärkte Aaanageannmdnaggnangnedngmsatnnagnnataatafangsdaadandgasadtandhgatundedtagatdegcg e Reicksnährſtandsbeiträge fällig! Der zweite Teilbetrag des Reichsnährſtandsbeitrages der Bauern, Landwirte und Fiſcher wird am 15. Januar 1938 fällig. Die pünktliche Zahlung des zweiten Teilbetrages iſt Ehren⸗ pflicht eines jeden Bauern und Landwirts. Sie liegt ſchon des⸗ halb im eigenen Intereſſe der Beitragspflichtigen, da hierdurch die zwangsweiſe Beitreibung mit ihren Unkoſten vermieden wird. Hum Karlsruhe und Mannheim vorgenommen werden, ſind die amtlichen Preisnotierungen des nächſtgelegenen badiſchen Großmarktes als Höchſtpreiſe maßgebend“. Damit ſind erſtmals Preiſe für Stroh aus Baden feſtgeſetzt. Die Preisbildungsſtelle gibt vor jeder Notierung den amtlichen Großmärkten die Höchſtpreiſe bekannt, womit eine einheitliche Preisbildung geſichert iſt. Ferner iſt jetzt die Möglichkeit beſeitigt, daß der Verbraucher für Stroh ein⸗ ſchließlich Fracht aus 20 Kilometer Entfernung den gleichen Preis bezahlen muß wie für ſolches, das 500 Kilometer weit hergeholt wurde. Ae IV. 8 3 erhält folgende Faſſung: ee ee Der Empfang Darrés in Rom Aufnahme: Reichsnährſtand Krack Reichsminiſter R. Walther Darrsé ſchreitet in Begleitung des italieniſchen Landwirtſchaftsminiſters Roſſoni die Ehren⸗ kompanie der Armee bei ſeiner An kunft auf dem Bahnhof in Rom ab § 3. Stroh darf in außerbadiſchen Erzeugergebieten nur zu den jeweils in dieſen Gebieten geltenden amtlichen Erzeugerhöchſt⸗ preiſen eingekauft werden. Der Empfangsverteiler darf neben dem Preis nach Ab⸗ ſatz 1 in Rechnung ſtellen: 1. Die für den Verſandverteiler und gegebenenfalls auch für den Großhändler des Erzeugergebiets amtlich zu⸗ gelaſſene Verteilerſpanne in dem tatſächlich bezahlten Betrag; 2. die Koſten für Fracht und Deckenmiete in Höhe der tat⸗ ſächlich entſtandenen Koſten; 3. eine Empfangsverteilerſpanne von höchſtens 30 Rpfg. für je 100 Kilo; 4. für Stadtanlieferungen durch den Empfangsverteiler höchſtens 50 Rpfg. für je 100 Kilo.“ Der bisherige§ 3 wurde alſo in den neuen§ 2 eingebaut. Der neue§s beſeitigt die dauernden Schwierigkeiten, die jede Preisänderung in den Liefergebieten für den badiſchen Rauh⸗ futtermarkt mit ſich brachte. Der Begriff„Empfangsverteiler“ wurde neu geſchaffen. Bisher konnte der Verteiler in Baden an Strohlieferungen von außerhalb Badens einen angemeſſe⸗ nen Verdienſt nur dann erwarten, wenn die Preiſe in Baden ganz erheblich über dem Höchſtpreis des Liefergebiets lagen. Jetzt kann es für den Stroheinkauf außerhalb Badens keine preislichen Hemmungen mehr geben, wie dies bisher der Fall war. Der Großhandel wird ſelbſtverſtändlich bemüht ſein, das Stroh ſo frachtgünſtig wie möglich einzukaufen; denn, was nützt ihm das Stroh, wenn er niemand findet, der den ver⸗ langten Preis anlegen kann und will. Die badiſchen Stroh⸗ preiſe werden zweckmäßig als Richtpreiſe wirken. 8 Hinter§3 iſt einzufügen: „3 a Der Kleinhandel darf bei der Lieferung von Heu und 5 frei Haus höchſtens folgende Zuſchläge in Rechnung tellen: 38 1. für Heu: bis 100 kg über 100 kg bis 250 kg über 250 kg bis 500 kg über 500 kg für Stroh: bis 100 kg über 100 kg bis 250 kg über 250 kg bis 500 kg 1,60 RM. je 100 kg über 500 kg 1,00 RM. je 100 kg Wird Heu oder Stroh bei dem Kleinhandel abgeholt, ſo ermäßigen ſich die Zuſchläge nach Abſatz 1 um je 50 Rpfg. je 100 Kilo.“ In den bisher erlaſſenen Anordnungen fehlte die Klein⸗ handelsſpanne. Dieſer Mangel iſt nunmehr beſeitigt, auch der Kleinhandel darf einen angemeſſenen, aber begrenzten Ver⸗ dienſt nehmen. Dem Erzeuger, Groß- und Kleinhändler ſind beim Rauhfuttermittelhandel genaue Grenzen geſetzt, die nicht überſchritten werden dürfen, ſonſt droht§ 6 der erſten An⸗ ordnung. Die neue ergänzende Anordnung wurde auch von Ver⸗ tretern des Großhandels lebhaft begrüßt; denn ſie gibt den Weg frei für eine beſſere Verſorgung des durch die Maul⸗ und Klauenſeuche ſo ſchwer betroffenen Grenzlands mit Rauh⸗ futter. Lips. 2,75 RM. je 100 kg 2,60 RM. je 100 kg 1,80 RM. je 100 kg 1,30 RM. je 100 kg D 2,40 RM. je 100 kg 2,20 RM. je 100 kg Ein neuer deutſcher Bariweizen Bekanntlich benötigt man zur Herſtellung von Hartgrieß und Teigwarenmehl Hartweizen. Für dieſen Zweck wurde in erſter Linie ausländiſcher Weizen verwendet, weil die deutſchen „Weichweizen“ hierfür nur beſchränkt brauchbar ſind. Nun hat die Saatzuchtwirtſchaft Heine, Hadmersleben, einen Hartweizen gezüchtet, der nach mehrjähriger amtlicher Prüfung durch den Reichsnährſtand zugelaſſen werden konnte. Es handelt ſich hier⸗ bei um einen Sommerweizen mit früher Reife und normaler Standfeſtigkeit, von dem bereits für die kommende Frühjahrs⸗ ausſaat genügend Hochzuchtsſaatgut auf den Markt kommt. Die Aehre des Weizens iſt begrannt. Die Ernte erfolgt in der Voll⸗ oder Totreife. Zu dieſem Zeitpunkt fallen die Grannen bei windigem Wetter meiſt ab. 0 e —... Bekämpfung der Rindertuberkuloſe Von der züchteriſchen Seite geſehen Der Landesverband badiſcher Rinderzüchter hat auf ſei nem Wege, durch weitausſchauende Maßnahmen eine nach haltige Förderung der Zucht herbeizuführen, wiederum ein wichtiges Gebiet in Angriff genommen. Im engſten Einver nehmen mit dem Bad. Miniſter des Innern wurde nunmehr die Bekämpfung der Rindertuberkuloſe, der verheerendſten Tierſeuche, die es in Deutſchland gibt, von der züchte⸗ riſchen Seite her in großem Umfang begonnen. So nachhaltig die Bekämpfung der Tuberkuloſe von der veterinären Seite her auch erfolgt, muß dieſer Methode doch letzthin ein endgültiger Erfolg verſagt bleiben, wenn nicht die Züchter von ſich aus dazu beitragen, durch geeignete Maß⸗ nahmen der Tuberkuloſe zu Leibe zu rücken. Wird beiſpiels⸗ weiſe im Wege des Tuberkuloſetilgungsverfah⸗ 1e beim männlichen oder weiblichen Zuchttier Tuberkuloſe feſtgeſtellt und die Ausmerzung dieſes Tieres vorgenommen, ſo ſind meiſt ſchon mehrere oder viele Nachkommen dieſer Tiere vorhanden, die oft ihrerſeits ebenfalls Seu⸗ chenträger ſind und in ihrem Erbgut wiederum die An lage zur tuberkulöſen Erkrankung weitertragen. Erſt wenn bei dieſen Tieren die Tuberkuloſe offen zutage tritt, erfolgt ihre Tötung im Wege des Tilgungsverfahrens. Auch wenn die veterinäre Bekämpfung der Tuberkuloſe noch ſo umfaſſend und nachhaltig durchgeführt wird, iſt es einfach nicht möglich, die Weitertragung von tuberkuloſeanfälligem Erbgut auf die⸗ ſem Wege zu verhindern. Es muß darauf hingewieſen werden, daß der Züchter ſeinerſeits durch entſprechende Beob⸗ achtung ſeiner Zuchtſtämme ſehr viel zur Bekämpfung dieſer verderblichen Seuche beitragen kann. Es iſt weiter Auf⸗ gabe der Züchterverbände, ſich einzuſchalten und durch geeig⸗ nete Maßnahmen innerhalb der Landeszucht allmählich die tuberkuloſeanfälligen Zuchtfamilien und ⸗ſtämme zu erkennen auszumerz tarbeit der Züchter läßt auf dieſem Gebiet noch teilweiſe zu wünſchen übrig und es wird noch einer beſonderen Aufklärung bedürfen, um die Wich tigkeit der Tuberkuloſebekämpfung in dieſer Form zur all⸗ gemeinen Erkenntnis werden zu laſſen. Der Preußiſche Jahres- Veterinärbericht für die Jahre 1933/34 bringt in dieſer Be⸗ ziehung außerordentlich intereſſante Mitteilungen, die den Be⸗ richten der Amtstierärzte entnommen ſind. So berichtet bei⸗ ſpielsweiſe ein Veterinärrat:“) t 8 „Das Auftreten der Tuberkuloſe in den einzelnen Blutlinien, bei weiblichen Tieren im Alter von 3 Jahren und darüber, iſt ſehr häufig und man würde in dieſer Hinſicht noch mehr wertvolle Beobachtungen machen kön⸗ nen, wenn man Gelegenheit hätte, die Zuchtbücher zu ſtu⸗ dieren. Die Beſitzer ſind über die Abſtammung häufig un⸗ genügend informiert. Als der Berichterſtatter einen Beſitzer ſeines Kreiſes aufforderte, ſein Zuchtbuch auf den Ver⸗ wandtſchaftsgrad der 3 abgenommenen tuberkulöſen Kühe einzuſehen, mußte er erkennen, daß es ſich um Mutter und zwei Töchter handelte.„und von dieſem Stamm wollten wir gerade beſonders züchten“ verſetzte der Beſitzer klein⸗ ſaut.“ Vererbte Tuberkuloſeanfälligkeit Dieſe und andere zahlreiche Berichte ſowie auch die auf Veranlaſſung des Tierzuchtdirektors Dr. Kübitz von Dr. Hier⸗ holzer in badiſchen Zuchtbeſtänden vorgenommenen Unter⸗ ſuchungen haben einwandfrei den Beweis geliefert, daß be⸗ ſtimmte Zuchtſtämme und ⸗linien beſonders tuberkuloſeanfällig ſind und dieſe Anlage vererben. Um derart anfällige Zuchtſtämme und linien zu erkennen, hat der Bad. Miniſter des Innern auf Wunſch des Landesverbandes bad. Rinderzüchter angeordnet, daß das Ergebnis der beim Tierhygieniſchen Inſtitut in Freiburg durchgeführten bakteriologiſchen Unterſuchungen von Ausſchei⸗ dungsproben tuberkuloſeverdächtiger Rinder, ſoweit dieſe in das Herdbuch eingetragen ſind und bei ihnen der Nachweis des Vorhandenſeins von Tuberkelbazillen erbracht iſt, dem Lan⸗ 8*) Veröffentlichung aus den Jah ärzte Preußens für die Jahre 1933/5 terynärberichten der beamteten Tier⸗ . Berlin 1936, Seite 125. desverband bad. Rinderzüchter mitgeteilt wird. Weiterhin ſind die Schlachthofdirektionen und die Fleiſchbeſchautierärzte ange⸗ wieſen worden, von jeder Tuberkuloſefeſtſtellung bei geſchlach⸗ teten Heroͤbuchtieren ebenfalls dem Landesverband bad. Rin⸗ derzüchter Mitteilung zu machen. Eine Auswertung dieſer Mit⸗ teilungen erfolgt in der Art, daß eine beſondere rote Karte an die Herdbuchkarte des betr. als tuberkuloſekrank befundenen Zuchttieres angehängt wird. In dieſe Karte wird die Art der Feſtſtellung ſowie der kliniſche und Zerlegungsbefund einge⸗ tragen. Hierdurch iſt es möglich, Tuberkuloſeanfällig⸗ keit beſtimmter Zuchtſtämme zu erkennen und wenn dieſe Feſtſtellung getroffen wird, werden die Nachkom⸗ men derartiger Tiere nicht mehr mit einer Kälber⸗ ohrmarke verſehen. Sind bereits Nachkommen ſolcher Elterntiere mit Kälberohrmarken vorhanden, dann dürfen dieſe in das Herdbuch erſt dann aufgenommen werden, wenn ſie die intrakutane Tuberkulinprobe beſtanden haben. Von dieſen oben bezeichneten Elterntieren abſtammende Jungbullen dürfen nach poſitiver Tuberkulinprobe den Sonderkörungen und Ver⸗ ſteigerungen nicht zugeführt werden; ebenſowenig werden ſie auf Hauptkörungen angekört. Die Markierung die⸗ ſer Tiere unterbleibt natürlich überhaupt, wenn die betr. Zuchtfamilie als vererbbar tuberkuloſeanfällig erklärt worden iſt. In entſprechender Weiſe werden Bullen, die von tuberkuloſekranken Eltern abſtammen und bereits in der Zucht Verwendung finden, einer Beobachtung und Unterſuchung unterzogen. Sobald ſich hier das Vorhandenſein von Tuber⸗ kuloſe feſtſtellen läßt, erfolgt die Abkörung. Tuberkuloſe im Sinne der Maßnahmen des Landesver⸗ bandes bad. Rinderzüchter iſt tuberkulöſe Erkrankung, die a) kliniſch erkennbar iſt oder war, b) Störungen im Nährzuſtand zur Folge hatte, ) äußerlich erkennbare Krankheitserſcheinungen mit ſich bringt, z. B. häufiger Huſten, Euterknoten in Verbin⸗ dung mit ſonſt nachgewieſener Tuberkuloſe, als offene Tuberkuloſe durch Bakteriennachweis erklärt wurde, e) als Schlachtbefund von Tierärzten aufgenommen wurde. d Die Schwierigkeit bei Durchführung obiger Maßnahmen liegt darin, zu erkennen, ob wirkliche Tuberkuloſeanfälligkeit im Erbgut der betr. Zuchtſtämme und ⸗linien vorhanden iſt, oder ob es ſich lediglich um die akute Erkrankung des Einzel⸗ tieres handelt. Die Feſtſtellung von Tuberkuloſe bei einem einzelnen Tier läßt ſelbſtverſtändlich noch nicht den Schluß zu, daß die ganze Zuchtfamilie vererbbar tuberkuloſe⸗ anfällig iſt. Die Verbandsleitung iſt ſich völlig im Klaren darüber, daß hier außerordentlich vorſichtig vorgegangen wer⸗ den muß, denn es könnte ſonſt der Fall eintreten, daß bei⸗ ſpielsweiſe bei einer Schlachtung vom Fleiſchbeſchautierarzt offene Tuberkuloſe in geringer Ausdehnung feſtgeſtellt wird, eine akute Erkrankung, die der Organismus des Tierers im Falle der Nichtſchlachtung vielleicht überwunden und hierdurch ſeine Reſiſtenz nachgewieſen hätte. Es wäre natürlich falſch, die oben geſchilderten Maßnahmen auf Grund einer derartigen Tuberkuloſefeſtſtellung vorzunehmen. Es kommt im Gegenteil darauf an, durch eingehende ſorgfältige und umfaſſende Be⸗ obachtung zunächſt darüber Klarheit zu gewinnen, ob eine vererbbare Tuberkuloſeanfälligkeit der Zucht⸗ linie vorliegt oder nicht. Nicht das Vorkommen von Tuberkuloſe an ſich, darf bereits zum Nichtmarkieren der Nach⸗ kommen führen, ſondern, es muß erſt die Tatſache feſt⸗ geſtellt ſein. daß das von der Krankheit befallene Tier nicht imſtande war, die Tuberkuloſeerkrankung zu über⸗ winden, ſondern ihr erlegen iſt oder aller Vorausſicht nach erlegen wäre und daß die Anlage zu dieſer Tuberkuloſeerkran⸗ kung im Erbgut der Zuchtlinie verankert iſt. Von allen beteiligten Stellen müſſen die Züchter immer und immer wieder darauf hingewieſen werden, daß eine nach⸗ haltige Bekämpfung der Rindertuberkuloſe nur dann von Er⸗ folg ſein kann., wenn ſämtliche anwendbaren Maß⸗ nahmen befolgt werden und zuſammenwirken können Hierher gehören insbeſondere die Durchführung des ſtaatlichen Tuberkuloſetilgunas verfahrens, die Bekämpfung der Tuberkuloſe, wie oben geſchildert, von der züchteriſchen Seite und nicht zuletzt Haltung und Aufzucht der Tiere in hygieniſch einwandfreien, genügend großen, hellen und luftig trockenen Ställen, Weidegang und Aufenthalt in friſcher Luft, namentlich der Jungtiere, ſowie eine zweckmäßige Ernährung. Dr. H. Zeddies. 39 1 3 Im Weinbaugebiet Nordoſtbadens, im bayeriſchen Franken und in dem benachbarten Württemberg iſt die Gefahr, daß die Reben im Winter erfrieren, oft ſehr groß. Die Gründe hierzu ſind in den außergewöhnlichen klimatiſchen Verhältniſſen zu ſuchen. Die Temperaturen ſind ſehr wechſelhaft und im Win⸗ ter meiſtens um einige Grade niedriger als im übrigen Baden. Man wird deshalb oft vor die Frage geſtellt: Bei welchen Temperaturen erfrieren die Reben? Das iſt von verſchiedenen Faktoren abhängig. Das Reb⸗ holz wird am eheſten erfrieren, wenn es im vorangegangenen Herbſt ſchlecht ausgereift iſt. Der Herbſt 1936 war hier⸗ für ein draſtiſches Beiſpiel. Durch die Frühfröſte im Septem⸗ ber und Oktober wurde das Laub vorzeitig vernichtet. Alle die Aufbauſtoffe, die ſich mit Hilfe der Blätter zur völligen Ausreife des Holzes noch bilden ſollten, wurden nur mangel⸗ haft erzeugt. Das machte ſich beſonders in den oberen Teilen der Triebe bemerkbax. Sie verholzten bei den Spätſorten nicht mehr und vertrockneten. Es waren alſo keine ſtarken Fröſte zum Abſterben dieſer Triebteile notwendig. Dieſe Tatſache war noch deutlicher bei Jungreben feſtzuſtellen. Hier war die Zahl der abgeſtorbenen Reben beſonders groß. Eine ſchlechte Holzreife wird auch durch eine ungenü⸗ gende Schädlingsbekämpfung hervorgerufen. Wer⸗ den die Blätter durch Pilze oder freſſende Schädlinge zerſtört, dann führt das ebenfalls zu einer ungenügenden Ausreife der Triebe. Jeder vorzeitige Blattverluſt, ſei er nun auf Froſt⸗ einwirkungen, Hagel oder auf das Auftreten von Schädlingen und Krankheiten oder gar auf Verbrennungen durch Spritz⸗ mittel zurückzuführen, hat immer eine ſchlechte Holzausreife Aufnahme: Brunner(3) Winterpflügen in Drahtanlagen zur Folge. Ebenſo können mangelhafte oder einſeitig gedüngte Reben ſtärker unter dem Froſt leiden als ſolche, die in einem allgemein guten Ernährungszuſtand ſtehen. Es muß beſonders vor einer zu ſtarken Stickſtoffdüngung gewarnt werden. Alle dieſe Erſcheinungen wirken ſich, je nach der Lage, 40 Froſtſckhäden an Reben in der die Reben ſtehen, verſchieden ſtark aus. Ein Silvaner wird beiſpielsweiſe in einer geringen Tallage viel eher er⸗ frieren als in einer trockenen, ſteilen Südlage, weil dort das Holz bis zum Wintereintritt nicht frühzeitig genug reif wird, hier dagegen bereits bis in die Spitzen verholzt iſt, wenn der Laubabfall beginnt. Als ein Kind des Südens iſt der Rebſtock eben ein Kind der Sonne. Alle Witterungseinflüſſe, ſchädigen⸗ der Art, machen ſich daher beim Weinſtock viel eher bemerkbar als bei einer anderen Kulturpflanze unſeres Anbaugebietes. Es wären zur Beantwortung der aufgeworfenen Frage noch manche Urſachen in Erwägung zu ziehen. Daß es inner⸗ halb der einzelnen Sorten Stöcke gibt, die unter den gleichen uns bekannten Bedingungen weniger ſtark erfrieren als ihre Nachbarſtöcke, iſt ebenfalls ſchon beobachtet worden. Es lohnt ſich, ſolche Stöcke in die Selektion einzubeziehen. Der Wechſel zwiſchen warm und kalt Nach all dem Angeführten und nach den Erfahrungen und Beobachtungen der großen Praris läßt ſich aber nirgends eine feſte Temperaturzahl angeben, bei der die Reben mit Sicher— heit erfrieren. Daß ſchlecht ausgereiftes Holz ſchon bei wenigen Kältegraden Schaden leiden kann, was aber wohl mehr auf ein Vertrocknen zurückgeführt werden muß, iſt ja oft zu be⸗ obachten. Schwerer iſt ſchon zu ſagen, wann gut ausgereiftes Holz Froſtſchaden aufweiſen wird. Da können ſchon 10—12 Grad Kälte zu Augenbeſchädigungen reichen, aber auch noch 16—18 Grad unter Null ohne merkliche Schäden überſtanden werden. Das dürften allerdings ſchon die unterſten Grenzzahlen ſein. Es ſpielt die Zeit des Kälteeinbruchs hierbei eine ſehr große Rolle. Strenge Winterkälte können die Holzgewächſe, wenn ſie in völliger Ruhe ſind, weit mehr vertragen, als zu einer Zeit, in der ſich bereits wieder neues Leben in ihnen zeigt. Der ſchnelle Wechſel zwiſchen warm und kalt hat dann oft böſe Folgen. Starke Erwärmung durch unmittelbare Son- nenbeſtrahlung reizt immer zu frühem Austrieb, mindeſtens zu einem Anſchwellen der Augen. In den Zellen iſt dann be⸗ reits mehr Flüſſigkeit vorhanden und zwiſchen den Zellen, in den ſogen. Zwiſchenzellräumen oder Interzellularräumen, hat ſich bereits mehr Waſſerdampf angeſammelt. Damit kommen wir ſchon zur Beantwortung der weiteren Frage: Wie geht der Vorgang des Erfrierens vor ſich? Laſſen wir hier einen großen Forſcher über ſeine Beob⸗ achtungen ſprechen:“) Müller⸗Thurgau fand,„daß die erſte Eisbildung in 3 3 eee eee, . et eee eee ee deere been den Interzellularräumen vor ſich geht und an dieſe erſten Eis⸗ kriſtalle das aus den Zellen herbeiſtrömende Waſſer ſich an⸗ ſchließt. Da hierbei die Zellen auseinandergerückt können ſelbſt in vorher lückenloſen Geweben größere Eis⸗ maſſen, ſog. Kriſtalldruſen, entſtehen. nicht anders zu erwarten, wird beim plötzlichen Auseinander⸗ drängen der Zellen ein Teil der Wände zerriſſen.“ Wir haben hier alſo eine gut verſtändliche Erklärung über die mußmaßlichen Vorgänge im Pflanzenkörper, die wir kurz als das Erfrieren zu bezeichnen pflegen, vor uns. Außer die⸗ ſer häufig vertretenen Theorie gibt es auch noch zahlreiche andere, wohl auch mögliche Auslegungen. Vertrocknen des Holzes Nicht immer iſt das Eingehen von Stockteilen oder ganzer Rebſtöcke auf dieſe Urſache zurückzuführen. Sehr oft handelt es ſich um das ſchon erwähnte Vertrocknen des Hol⸗ z e 8. Müller⸗Thurgau zeigt auch hier wie Beſchädigungen an Holztrieben durch trockene, kalte Winde und durch Eisbildung im Gewebe entſtehen können, wobei z. B. die dünneren Zweige von Obſtbäumen, infolge des Waſſerentzuges, einſchrumpfen. Dadurch werden die Waſſerleitungsgefäße derart in Mitleiden⸗ ſchaft gezogen, daß beim Wiederauftauen eine Waſſerzuleitung unmöglich iſt— die Zweige verdorren. Auch ſind die Zellen durch den ſtarken Waſſerverluſt ſchon ſo beſchädigt, daß ſie zu einer Lebenstätigkeit nicht mehr in der Lage ſind. *) Uever das Gefrieren und Erfrieren der Pflanzen II. Teil von Dr. Her⸗ mann Müller⸗Thurgau in Geiſenheim. Seite 481 und andere. Dieſe ſind häufig von unverletzten, lebenden Zellen eingeſchloſſen, oft aber auch, wie Landw. Jahrbücher, 15. Band 1886 werden, eee, 8 * 5 n 8 „n 8 u 4 4 N „on lt l 9 e 1⸗ 9 1 er⸗ 367 Jeder Praktiker fürchtet bekanntlich während des Winters lang anhaltende, trockene und kalte Winde, weil er weiß, daß ihm das große„Froſtſchäden“ bringen kann. Daß es ſich dabei aber mehr um Vertrocknungsvorgänge der beſchriebenen Art handeln kann, dürfte wohl weniger bekannt ſein. f In dieſem Zuſammenhang ſollen auch kurz die Froſt⸗ riſſe erwähnt werden. Sie treten in ſehr kalten Wintern nicht allein an Obſtbäumen, ſondern auch an Reben auf, wie das in dem kalten Winter 1928/9 beobachtet werden konnte. Sie ſind dann die Eingangspforten der in mancher Weinbaugegend ſtark vertretenen Mauke oder des Grindes der Rebe. Müller⸗Thurgau ſchreibt zu dieſer Frage:„Es ſind namentlich zwei Arten, auf welche man ſich ſolche Riſſe ent⸗ ſtanden denken kann. Bei Einwirkung der Kälte ſinkt die Temperatur der äußeren Schichten des Stammes zuerſt, ſie ziehen ſich zuſammen. Das Innere des Baumes aber, welches noch wärmer iſt, hat ſich noch nicht dementſprechend zuſammen⸗ gezogen und die äußeren Schichten werden deshalb zerſprengt. Doch würden bei dieſer in früheren Zeiten angenommenen Entſtehungsart die Froſtriſſe nur die äußeren Schichten durch⸗ ſetzen und niemals bis zum Marke reichen können. Die Entſtehung der Froſtriſſe Die andere Erklärung, welche wir Caſpary verdanken, geht von der Tatſache aus, daß Holz bei Temperaturerniedri⸗ gung in der Richtung des Umfanges, alſo tangential, ſich ſtärker zuſammenzieht, als in der Richtung des Radius. Da⸗ durch muß unbedingt eine Spannung in tangentialer Richtung, alſo in der Richtung des Stammumfanges, zuſtande kommen, die, wenn ſie einen gewiſſen Höhepunkt erreicht, den Zuſam⸗ menhang des Holzes zu trennen vermag und zur Entſtehung eines radialen Längsriſſes Veranlaſſung gibt. Es iſt begreif⸗ lich, daß die Froſtſpalte da entſteht, wo der Zuſammenhang des Holzes am geringſten iſt und Caſpary hat gezeigt, daß ſie ſich in der Regel auf der Seite finden, auf welcher der⸗ ſelbe durch einen künſtlichen Längsſchnitt, eine Rindenver⸗ letzung, ein Aſtloch oder eine kranke Stelle geſchwächt erſcheint. Natürlich muß die Spannung innerhalb des Holzkörpers eine bedeutende ſein, bevor es zur Entſtehung einer Froſtſ e kommt, und hierdurch iſt wieder er Seilzug aus einem alten Göppelrad zum Pflügen der Weinberge in der Regel mit einem lauten Knall ſtattfindet. Auch wird die Tatſache nicht befremden, daß Froſtriſſe zumeiſt nur an dickeren Stämmen von 15 Zentimeter bis 1 Meter Durch⸗ meſſer zu beobachten ſind, denn je dicker der Baum, deſto ſtärker kann ſich die Spannung bei nur einigermaßen un⸗ gleicher Verteilung auf den Umfang geltend machen.“ Gegen alle die ſoeben beſchriebenen Schäden hat ſich der Winzer von jeher zu ſchützen verſucht. Eine große Auswahl in den Mitteln beſteht hier nicht. Das einfachſte Verfahren, das auch immer wieder angewendet wird, beſteht im„Decken“ des oberirdiſchen Rebholzes mit Erde. Ein leichtes„Decken“ wird ſchon durch das Niederbiegen der Rebſchenkel und des jungen Holzes auf die Erde und das Darauflegen von Reb⸗ pfählen erreicht. Auch Steine oder große Erdſchollen müſſen Der Seilzug wird umgeſtellt oft dazu herhalten. Ein vollkommener Schutz wird dadurch aber nicht geſchaffen. Man geht dabei von dem Gedanken aus, daß in Bodennähe die Froſtwirkung nicht ſo ſtark iſt. Fällt dann noch Schnee, ſo iſt auch tatſächlich ein guter Schutz vor⸗ handen. Leider ſind ſchneereiche Winter immer ſeltener. Die Erwartungen gehen alſo meiſt nicht in Erfül⸗ lung. Vollſtändiges Decken des Stockes Größeren und ſicheren Schutz bietet ſchon das voll⸗ ſt än dige Decken des ganzen Stockes. Wie wird es aber oft gemacht? Man deckt nur auf den äußeren Teil der Ruten und Schenkel Erde, während der eigentliche Stock, das iſt das ältere Holz und der Kopf, un⸗ bedeckt bleiben. Eine ſolche Maßnahme hat nur wenig Wert. Das Wertvollſte, was unter allen Umſtänden erhalten bleiben muß, der Kopf, wird Schaden nehmen und kann dann den ganzen Stockaufbau gefährden. Es iſt darum ein Bedecken des Kopfes bei unſerer fränkiſchen Erziehung viel wichtiger als das Decken der übrigen Rebteile. Friert der ganze obere Teil herunter, lo läßt ſich aus den Kopf- und Zapfentrieben, die unter dem Schutz der Erde den Froſt über⸗ ſtanden haben, bald wieder ein Stock aufbauen. Der Silvaner mit ſeiner beſonderen Veranlagung, leicht wieder aus dem Kopf auszutreiben, gibt uns hierzu die beſte Möglichkeit. Wohl darum ſteht dieſe Sorte hierzulande ſeit alten Zeiten in ſo großem Anſehen. Dieſe ganze Art des Deckens, ſofern nur der obere Stock⸗ teil heruntergebogen und mit Erde zugehäufelt wird, hat aber ſo große Nachteile, daß man ſich dieſe Arbeit lieber ſpart. Schon beim Herunterbiegen entſteht bei Stöcken mit alten Schenkeln Schaden durch Abbrechen von jungem und altem Holz. Das geſchieht noch mehr beim Herausnehmen aus dem Winterſchutz. Iſt der Winter recht naß, ſo daß der Boden nie trocken wird, dann entſtehen große Ausfälle durch das Ab⸗ faulen der Augen und des Holzes, beſonders wenn es ſchlecht ausgereift iſt. Es wird der Schaden oft größer ſein als der 41 N erhoffte Nutzen. Vorſichtige Winzer decken daher nur in aus⸗ geſprochenen Froſtlagen. Man kommt deshalb aus den an⸗ geführten Gründen immer mehr von dieſer Art des Froſt⸗ ſchutzes ab und deckt durch Anhäufeln nur die Köpfe zu. In Drahtanlagen iſt ja auch nur dieſe Arbeitsweiſe durch⸗ führbar. Sie kann nur empfohlen werden. Sehr vorteilhaft, weil man dabei ſchnell vorwärts kommt, iſt die Verwendung eines Häufelpfluges, der nach beiden Seiten in Käm⸗ men die Erde über die Stöcke zuſammenwirft. Der Pflug⸗ körper muß natürlich ſo beſchaffen ſein, daß er ein vollſtän⸗ diges Zuhäufeln gewährleiſtet. Die Furche, die dabei entſteht, hat für uns den Vorteil, daß wir den Stallmiſt gut einbringen können. Er wird in der Furche verteilt und im Frühjahr durch Weghacken der Erde von den Stöcken untergebracht. Die Anwendung eines Pfluges iſt ſelbſtverſtändlich nicht überall möglich. Er ſollte aber, durch Einſchaltung von Seilzügen und dergleichen Hilfsmittel, viel mehr im Weinberg verwendet werden. Einhäufeln der Junganlagen Es wird allſeits auch bei Junganlagen das Ein⸗ häufeln der Köpfe, beſonders bei Pfropfreben, empfohlen. Dieſe Arbeit iſt ebenfalls wichtig, nur darf ſie nicht über⸗ trieben werden, etwa derart, daß zu hoch angehäufelt wird. Wir haben ſonſt die gleichen Abfaulungsſchäden wie beim Decken der alten Reben zu erwarten. Es genügt, wenn das Rebenköpfchen gerade mit Erde bedeckt iſt. Zu warnen iſt auch vor dem Abdecken der Stöcke mit Miſt, wie man das ſo oft in Junganlagen antrifft. Starke Schimmelbildung an den Trieben iſt dann meiſt die Folge davon. Wenn hier nur der Boden um die jungen Stöcke herum mit Miſt bedeckt wird, die Stöcke aber ſelbſt nur mit Erde behäufelt werden, ſo iſt das richtig. Der Miſtbelag ſchützt in ſtrengen Wintern vor einem zu ſtarken und tiefen Ge⸗ frieren des Bodens, wodurch Wurzelbeſchädigungen weniger zu befürchten ſind. E. Brunner, Staatl. Rebgut Lauda. Stand der Seucke Die geäußerte Hoffnung des Seuchenrückganges hat ſich bis⸗ her noch nicht beſtätigt. In der Zeit vom 5. bis 11. Januar 1938 ſind wiederum 20 badiſche Gemeinden von der Seuche neu befallen worden. Am Abend des 11. Januar waren alſo ins⸗ geſamt 403 badiſche Gemeinden verſeucht. Folgende Gemein⸗ den ſind neu gemeldet: Amt Bruchſal: Obergrombach, Menzingen. Amt Bu⸗ chen: Unterkeſſach, Bronnacker, Roſenberg, Hohenſtadt. Amt Freiburg: Wittnau. Amt Heidelberg: Leimen. Amt Karlsruhe: Blankenloch(Ortsteil Büchig), Karlsruhe⸗Rint⸗ heim, Mörſch. Amt Lörrach: Welmlingen. Amt Mann⸗ heim: Neckarhauſen. Amt Mosbach: Billigheim. Amt Offenburg: Weier. Amt Raſtatt: Ottersdorf. Amt Sinsheim: Rohrbach bei Eppingen, Adelshofen. Amt Tauberbiſchofsheim: Poppenhauſen, Krensheim. Erneut ſei darauf hingewieſen, daß es ein ſpezifiſches Heil⸗ mittel gegen die Seuche nicht gibt. Gegenüber Bekämpfungs⸗ mitteln, wie ſie in letzter Zeit in geradezu marktſchreieri⸗ ſcher Weiſe angeboten wurden, iſt daher größte Zur ü ck⸗ haltung geboten. Man ſoll nach dem Seuchenausbruch den befallenen Tieren Schmerzlinderung der entzündeten Stellen verſchaffen und die Fernhaltung ſchädlicher Einflüſſe ſichern. Ruhe und Reinlichkeit ſind die hauptſächlich⸗ ſten Bedingungen eines glatten Verlaufes der Seuche und einer vollſtändigen Heilung der Tiere. Die Ausbreitung der Maul⸗ und Klauenſeuche macht die Herſtellung großer Serummengen zur Schutzimpfung der noch nicht verſeuchten, aber ſtark bedrohten Tierbeſtände in den ver⸗ ſeuchten Gemeinden erforderlich. Nachdem die geringen Serum⸗ mengen der Inſel Riems nicht ausreichen, muß in Baden an Ort und Stelle aus dem Blute der durchſeuchten Tiere das Serum gewonnen werden. Daher geht an jeden Eigentümer geheilter Tiere nochmals die Forderung, daß er ſie zur Serumgewinnung für ſeine vieh⸗ beſitzenden Volksgenoſſen zur Verfügung ſtellt. Auf Grund einer Verfügung des badiſchen Innen⸗ miniſteriums vom 18. Dezember 1937 iſt er überdies dazu ver⸗ pflichtet. Die Entnahme von einigen Litern Blut iſt abſolut unſchädlich; das Blut wird in außerordentlich kurzer Zeit wie⸗ der erſetzt. Zudem erhält der Beſitzer für jeden Liter entnom⸗ menen Blutes neuerdings eine Vergütung von 70 Reichs⸗ pfennigen. Da die Bekämpfung der Maul- und Klauenſeuche von be⸗ ſonderer Wichtigkeit iſt, hat der Reichs⸗ und Preußiſche Mini⸗ ſter des Innern den Miniſterialrat Dr. Wiemann von der Regierung in Arnsberg(Weſtfalen) zum Beauftragten zur Bekämpfung der Maul⸗ und Klauenſeuche beſtellt. Der Beauf⸗ tragte hat ſeinen Amtsſitz in Berlin. Stand der Seuche im Reich am 1. Januar 1938 Die Maul⸗ und Klauenſeuche iſt immer noch nicht zum Stillſtand gekommen, ſie hat ſich auch in den letzten 14 Tagen noch weiter ausgebreitet. Am 15. Dezember 1937 waren im Reichsgebiet 17573 Gehöfte befallen, am 1. Januar 1938 20 699. In Preußen wurden 4443 Gehöfte neu verſeucht. Am ſtärkſten war die Neuverſeuchung in den Regierungsbezirken Aurich, 42 Münſter, Düſſeldorf und Aachen. In Bayern wurden 1500 Ge⸗ höfte neu befallen. Frei von Seuche ſind Niederbayern, die Oberpfalz und Schwaben. Einige wenige verſeuchte Gehöfte weiſen Oberbayern, Ober⸗ und Mittelfranken auf. Auch in Sachſen iſt die Seuche nunmehr aufgetreten, und zwar in der Kreishauptmannſchaft Leipzig. In Württemberg iſt nur der Jagſtkreis frei von Seuche. In den übrigen Kreiſen tritt die Maul⸗ und Klauenſeuche bisher nur an ganz wenigen Stellen auf. Stark verſeucht iſt nach wie vor Baden, wo 4034 Gehöfte neu von der Seuche befallen wurden. Im übrigen ſind frei von der Seuche Thüringen, Mecklenburg, Braunſchweig und Anhalt. In Heſſen wurden 1143 Gehöfte neu befallen. Im Saarland 21 und in Oldenburg 166. Atltung, Juckerrübenanbauer! Der Zuckerwirtſchaftsverband Süddeutſch⸗ land teilt mit: Die Zuckerfabriken ſtellen in dieſen Tagen den Rüben⸗ lieferanten die Beſcheide über das Jahreslieferrecht 1938 zu. Die Annahme des zugeteilten Jahreslieferrechtes muß auf Anweiſung der Hauptvereinigung der deutſchen Zuckerwirtſchaft auf einem vorgeſchriebenen Formblatt der Zuckerfabrik beſtätigt werden. Dieſe Beſtätigung iſt ſpäte⸗ ſtens bis zum 1. Jebruar 1938 den Zuckerfabriken wieder zuzuſtellen. Es iſt ſowohl für die allgemeinen Aufgaben der Zuckerwirtſchaft als auch für jeden einzelnen Rüben⸗ lieferanten perſönlich ſehr wichtig, dieſe Beſtätigung ſorgfältig und termingemäß einzureichen. Warum frükzeiniger Düngemittelbezug? Im Frühjahr ballen ſich die Lieferungsaufträge der Land⸗ wirtſchaft zuſammen. Infolge der vermehrten Wagengeſtellung können der Reichsbahn Transportſchwierigkeiten entſtehen. Die Garantie für rechtzeitige Anlieferung iſt dann nicht vollſtändig gegeben. Beim Düngerbezug in den Wintermonaten kommt dem landwirtſchaftlichen Betrieb ein geringerer Preis zugute. Die⸗ ſer vermindert die Unkoſten des Aufwandes. Der eingeſparte Betrag bildet einen ſicheren Verdienſt! In den Wintermonaten läßt ſich die Abfuhr des Düngers von der Bahn am leichteſten durchführen; fällt die Abfuhr doch in eine Zeit ohne dringende Arbeiten. Im Frühjahr dagegen trifft der Handelsdünger oft während einer Arbeitsſpitze ein. Durch die Abfuhr verzögert ſich die Beſtellung und die gün⸗ ſtigſte Ausſaatzeit geht nutzlos vorüber. Bei den heutigen Schwierigkeiten der Arbeiterbeſchaffung iſt es beſonders ange⸗ bracht, alle Arbeiten oder Vorarbeiten, die in den arbeitsarmen Monaten vorweg erledigt werden können, auch tatſächlich zu erledigen! Ein nach neuzeitlichen Methoden wirtſchaftender Betriebs⸗ leiter ſtellt ſeinen Düngeplan für das kommende Jahr ſowieſo ſchon jetzt auf oder hat es längſt getan. Den für die Frühjahrs⸗ beſtellung erforderlichen Handelsdünger rechtzeitig beſtellen, heißt alſo: Zeit, Arbeit und Aerger im Frühjahr ſparenl Als Geräte, die auf der einen Seite die oft ſchwere Hand⸗ arbeit faſt vollkommen ablöſen und die Arbeitsleiſtung von Menſch und Tier erhöhen und auf der anderen Seite den Arbeitserfolg aber ganz weſentlich verbeſſern, ſind die in den letzten Jahren entwickelten Vielfachgeräte für den Hackfruchtbau anzuſprechen. Als mehrreihige Boden⸗ bearbeitungsgeräte treten ſie an die Stelle der bisherigen einreihigen Geräte, ohne daß bei den zweireihigen Vielfach⸗ geräten Anſpannung und Bedienung größer wird, das heißt praktiſch tritt eine Steigerung der Leiſtung um das Doppelte ein. Deshalb müſſen die zweireihigen Vielfachgeräte ganz beſonders in den Betrieben Eingang fin⸗ den, die dieſe Arbeiten bisher mit einreihigen Geräten aus⸗ geführt haben, um ſo mehr, als durch ihre Anwendung in den vielen klein⸗ und mittelbäuerlichen Betrieben keine Erhöhung der Zugkräfte erforderlich wird. Dasſelbe gilt für ſehr viele Großbetriebe, in denen die Pflegearbeiten im Kartoffelbau durchweg mit dem einreihigen Häufel⸗ und Hackgerät durchgeführt werden, hier gar die vierreihigen Vielfachgeräte bevorzugen. Die Anſchaffungskoſten der Geräte müſſen als durchaus wirtſchaftlich angeſehen werden. Hierzu kommt, daß bei der hohen Stundenleiſtung und der nicht gedrängten Ver⸗ wendungszeit gerade das Vielfachgerät geeignet iſt, von meh⸗ reren Kleinbetrieben gemeinſchaftlich benutzt zu werden. Ebenſo bedeutungsvoll ſind die grundlegenden Verbeſſerungs möglichkeiten des An baues und der Pflege, die beſonders in unſeren Bauernbetrieben beim Kartoffelbau unbedingt notwendig ſind. Wenn man dieſe Möglichkeiten recht erkennen will, muß man ſich vorerſt ein⸗ mal die mit den einreihigen alten Kartoffelkulturgeräten aus⸗ geführten Arbeiten genauer anſehen. Daß die Kartoffel noch in ſehr vielen Betrieben hinter dem Pflug in eine Tiefe gelegt wird, die dem Wachstum der Vierreihiges Hack⸗ und Häufelgerät Kartoffel überhaupt nicht entſpricht, iſt eine bekannte Tatſache. Die Kartoffel will flach gepflanzt werden, ſie will„die Glocken läuten hören“. Ganz beſonders wichtig iſt das auf den ſchweren Böden; ja man kann ſagen, daß der Kartoffelbau auf vielen ſchweren Böden erſt durch ein flaches Pflanzen mit ent⸗ ſprechender Stallmiſtunterbringung ſicher und lohnend wird. Die hinter dem Pflug gelegten Kartoffeln werden, nachdem ſie aufgelaufen ſind, wiederholt mit der Handhacke und dem einreihigen Hackgerät bearbeitet. Hierfür iſt ein ſehr hoher Aufwand an Arbeit nötig. Dabei wird vielfach nicht erkannt, Vielfackgeräte erleichtern den Backfruckhtbau daß die Pflanze um ſo mehr gefährdet wird, je tiefer die Hacke gegeben wird und je näher ſie an die Staude herankommt. Nachdem nämlich die Kartoffel die Erdoberfläche durchbrochen und das Kraut ſich etwas entwickelt hat, fängt ſie ſehr bald an, die Teile unter der Erde auszubilden, an denen ſpäter die Knollen ſitzen. Dieſe Triebe liegen aber ſehr flach unter der Erde, ſo daß ſie bei der alten Hackmethode leicht abgebrochen Zweireihige Gammahacke, eingerichtet zum Pflanzlochen werden können. Andererſeits beſitzen die unterirdiſchen Teile aber einen ſehr großen„Lufthunger“, ſo daß es un⸗ bedingt erforderlich iſt, das Erdreich um die Pflanze herum möglichſt locker zu halten. Wenn man ſich einmal nach dem letzten Anhäufeln die Kartoffelſchläge anſieht, dann muß man ſehr oft feſtſtellen, daß die angefahrenen Dämme, beſonders in naſſen Jahren, alles andere als locker ſind. Die Streichbleche der Häufelpflüge haben die Seitenwände angedrückt und verſchmiert. Die Dämme trocknen ſchnell aus, die Dammwände verkruſten und verhindern den Luftzutritt. Alſo auch hier müſſen wir feſt⸗ ſtellen, daß infolge unzweckmäßiger Geräte und dadurch be⸗ dingter ſchlechter Bodenſtruktur eine nennenswerte Ertrags⸗ minderung eintreten kann und beſonders auf ſchweren Böden auch tatſächlich eintritt. Mit Rückſicht auf eine Ertrags- erhöhung iſt es daher unbedingt notwendig, nicht nur die An⸗ bauweiſe zu ändern, ſondern durch Verwendung beſſerer Ge⸗ räte auch die erwähnten ertragsvermindernden Erſcheinungen zu beſeitigen. Die Vielfachgeräte ſind nun mit Werkzeugen ausgexrüſtet, die eine einwandfreie Kultur der Kartoffel ermöglichen. Nach⸗ Zweireihige Gammahacke, eingerichtet zum Rübenhacken dem der Acker in eine möglichſt krümelige Struktur gebracht worden iſt, was man auf ſchweren Böden beſonders durch flaches Unterbringen eines gut verrotteten Kurzſtrohmiſtes erreichen kann, werden mit den Pflanzlochwerkzeugen flache Pflanzlöcher ausgeworfen, in die das Saatgut gelegt wird. Nach Umtauſch der Pflanzlochräder durch Hohlſchutzſcheiben werden die eingelegten Knollen mit demſelben Gerät flach mit gekrümelter Erde zugedeckt. Unter dieſem luftdurchläſſigen warmen Damm wird die Kartoffel ſehr ſchnell keimen und wachſen. Das erſte Unkraut vernichtet man durch Abſchleppen der Dämme mit einem umgekehrten Unkrautſtriegel oder einer Kettenſchleppe. Bald darauf zieht man die Dämme auf und beſeitigt dadurch das in den Furchen wachſende Unkraut. Die auswechſelbaren Unkrautbekämpfungs⸗ und Bodenlockerungs⸗ werkzeuge ſind ſo ausgebildet, daß kaum unterirdiſche Teile der Pflanze abgeſchnitten werden, trotzdem die Dämme faſt ganz behackt werden können. Durch richtiges Einſetzen der verſchiedenen Werkzeuge iſt es möglich, in den allermeiſten Fällen die Pflege der Kartoffeln ohne Handarbeit durchzu⸗ führen. Nicht zuletzt wird durch die ausgeglichene Lage der Dämme auch das Arbeiten der Kartoffelroder bei der Ernte weſentlich erleichtert. Alles in allem kann man behaupten, daß das Viel⸗ fachgerät ein wichtiges Hilfsmittel in der Er⸗ zeugungsſchlacht darſtellt. Es ſpart Zeit, erleichtert die Arbeit, verbeſſert die Bodenſtruktur und trägt zur Vermehrung des Ertrages bei. Conin. 43 Sckonet die Dützlingel Sie verderben die Schädlinge Von Dr. A. Ritſchl, Mitteilung der Hauptſtelle für Pflanzenſchutz in Baden(Auguſtenberg) Wenn vom Pflanzenſchutz die Rede iſt, dann wird darunter im allgemeinen die Bekämpfung der Krankheiten und Schäd⸗ linge mit Hilfe von chemiſchen Präparaten oder mit Fang⸗ apparaten wie Fallen und dergleichen verſtanden. Die Er⸗ kenntnis, daß die Schaffung beſtmöglicher Entwicklungsbedin⸗ gungen für die Pflanzen ebenfalls Pflanzenſchutzarbeit dar⸗ ſtellt, iſt ſchon ſeltener. Noch weniger bekannt iſt der Ausdruck „biologiſche Schädlings bekämpfung“, d. h. die Ver⸗ folgung der Schädlinge durch ihre natürlichen Feinde. Dieſes noch ganz in der Entwicklung befindliche Teilgebiet des Pflanzenſchutzes wird entweder ganz abgelehnt oder aber weit überſchätzt. Zweifellos würde es ein Idealzuſtand ſein, wenn es ge⸗ länge, nicht nur für alle wichtigen Schädlinge ihre natürlichen Vernichter zu finden, ſondern letztere auch ſtets in ſo großer Menge vorrätig zu haben, daß ſie bei einem plötzlichen Maſſen⸗ auftreten der Schädlinge nur auf dieſe losgelaſſen zu werden brauchen, um jeden weiteren Schaden zu unterbinden. Daß wir heute von dem angeſtrebten Ziel noch weit ent⸗ fernt ſind, das dürfte jedem, der ſich mit dieſen Fragen be⸗ ſchäftigt, klar ſein. Ja, es muß heute noch daran gezweifelt werden, ob es jemals gelingen wird, ganz auf die chemiſche Bekämpfungsart verzichten zu können. Mancherlei chemiſche Methoden, wie z. B. die Getreidebeizung, iſt heute auch ſo vervollkommnet, daß ein Anreiz, ſie durch etwas anderes zu erſetzen, gar nicht beſteht. Wir müſſen uns aber auf den Standpunkt ſtellen, daß die biologiſche Schädlingsbekämpfung dort angewendet und geför⸗ dert werden muß, wo die Möglichkeit dazu gegeben iſt. Schützt die inſektenfreſſenden Vögel! Die bekannteſten Vertreter aus der Gruppe der Nützlinge ſind unſere inſektenfreſſenden Vögel. Ihnen ganz beſonderen eee Mater: Reichsnährſtand Schutz und ſorgſame Pflege angedeihen zu laſſen, iſt gerade jetzt in den Wintermonaten als wichtiger Beitrag für den Pflanzenſchutz zu werten. Die große Zahl von inſekten⸗ freſſenden Vögeln, die es gibt, beweiſt uns, daß ſie eine ganz erhebliche Rolle bei der Verminderung der Inſektenwelt ſpie⸗ len müſſen. Das bekannte Beiſpiel von dem Kohlmeiſenpaar, das mit Nachkommenſchaft in einem Jahre etwa 1 Zentner lebende Inſekten nahrung vertilgt, iſt kein Märchen, ſondern zeigt uns, wie groß der Nahrungs⸗ bedarf gerade unſerer kleinen Vögel iſt. Nun gibt es aber beſtimmte Vogelarten, deren Nutzen ſehr umſtritten iſt. Ohne Zweifel dürften Eichelhäher, Elſtern und Dohlen trotz Verzehrs vieler Schadinſekten kaum unter die Nützlinge zu rechnen ſein, da ſie gefährliche Neſträuber ſind und zuweilen auch den Saaten ſchaden. Auch über den Nutzen der Krähen iſt man geteilter Meinung. Richtig iſt wohl, daß Krähen, wo ſie überhandoͤnehmen, mehr ſchaden als nützen, daß ſie im übrigen aber als eifrige Nachſteller von Engerlingen, Drahtwürmern und anderen Bodenſchädlingen größeren Nutzen ſtiften als mithin angenommen wird. Dies gilt auch für die Raubvögel wie Buſſarde, Falken, Eulen, Waldkauz, die vorwiegend Vertilger von Nagetieren, alſo Feldmäuſen, Wühlmäuſen und Maulwürfen ſind. Pflanzenſchutz durch Inſekten Nächſt der Vogelwelt finden wir dann im Reich der In ſekten verſchiedene Nützlinge in der Gruppe der ſog. Zehr und Schlupfweſpen, von denen uns z. Z. als praktiſch wich tigſte die Blutlaus⸗Zehrweſpe intereſſiert. Dieſes kaum zwei Millimeter große Tierchen legt ſeine Eier in die Blutläuſe, die alsbald infolge der Paraſitierung zugrunde gehen. Solche durch die Blutlaus⸗Zehrweſpe abgetöteten Blutläuſe ſehen ſchwarz aus. Man wird daher vermeiden, Blutlauskolonien dieſer Art mit Schädlingsbekämpfungsmitteln zu bearbeiten, ſondern man wird ſie ſich ſelbſt überlaſſen, da die kleine Weſpe uns ja die Pflanzenſchutzarbeit abnimmt. Im Bodenſeegebiet und auch in anderen Teilen Badens hat ſich die Blutlaus⸗ Zehrweſpe angeſiedelt. Ihrer Weiterausbreitung ſollen keiner— lei Hemmniſſe in den Weg gelegt werden, im Gegenteil, ihr Schutz iſt weitgehend zu fördern. Natürliche Feinde ähnlicher Art gibt es gegen verſchie dene andere Schädlinge ebenfalls. Es ſei nur an die„Raupen⸗ weſpen“ erinnert, welche Kohlweißlings-, Goldafter- und ver ſchiedene andere Raupen befallen. Unter den Käfern gibt es beſondere Raubkäfer. Die„Puppenräuber“ vertilgen die Rau⸗ pen des Schwammſpinners und Goldafters, und es iſt feſt geſtellt, daß ein Käferpärchen imſtande iſt, 300 erwachſene Schwammſpinnerraupen zu verzehren. Andere Raubkäfer fal len über Schnecken her, deren Bekämpfung uns mit den übli⸗ chen Maßnahmen heute noch ganz erhebliche Schwierigkeiten bereitet. Der„Blattlauslöwe“ vertilgt 400 Blattläuſe Von größter praktiſcher Bedeutung können auch die Marienkäferlarven und die Larven der Florfliegen ſein, da beide den immer läſtiger werdenden Blattläuſen nachſtellen. Die Gefräßigkeit der ſchon genannten Florfliegen iſt ſogar ſo groß, daß ſie gemeinhin als Blattlauslöwen bezeichnet wer den. Eine einzige Larve kann 300—400 Blattläuſe verzehren. Dabei fallen uns dieſe ſo bedeutenden Nützlinge kaum ins Auge. Nur bei ſchärferem Hinſehen wird man an ſtark verlauſten Pflanzenteilen die kleinen graugelben, ſpitz zulau⸗ fenden Larven bei ihrem räuberiſchen Werke beobachten kön⸗ nen. Auch die Larven des Marienkäfers ſind noch viel zu we⸗ nig bekannt. Vielleicht kann man ſie ihrem Ausſehen nach mit einem kleinen Krokodil von graublauer Farbe und mit ſeit⸗ lichen gelben Punkten vergleichen. Marienkäfer ſind immer dort zu finden, wo Blattläuſe ſind, ſei dies an Obſtbäumen oder Kartoffeln, an Bohnen oder anderen Pflanzen. Immer iſt es für uns ein Zeichen, daß hier die Natur be⸗ ſtrebt iſt, das Gleichgewicht wiederherzu⸗ ſtellen a Man ſollte nun meinen, daß bei einer ſolchen Vielzahl von natürlichen Verderbern unſerer Pflanzenſchädlinge die modernen Pflanzenſchutzmittel längſt entbehrt werden könn⸗ ten, und daß ſich der Pflanzenſchutz in Zukunft weit mehr in biologiſcher als in chemiſcher Richtung weiterentwickeln müſſe. Oft wird die Frage aufgeworfen, wie es denn immer wieder zu ausgeſprochenen Schädlingskalamitäten komme, wenn doch die natürlichen Feinde vorhanden ſeien. Ausſchlaggebend für einen raſchen und durchſchlagenden Erfolg iſt die vorhandene Menge von Nü tz lingen beim Beginn einer Schädlingsplage. Gewöhnlich iſt die zur Abwehr nötige Menge dieſer Nützlinge beim Beginn nicht vorhanden. Ihre Vermehrung erfolgt nach und nach, bis ſchließlich der größte Teil der vorhandenen Schädlinge ver nichtet iſt. Bis dahin iſt aber gewöhnlich der angerichtete Schaden ſchon groß; die Hilfe kam alſo zu ſpät. die erforderliche Menge von Feinden eines beſtimmten Schädlings zu haben, müſſen dieſe in„Nütz⸗ lingsfabriken“, d. h. in künſtlichen Zuchten vermehrt und bereitgehalten werden. Leider laſſen ſich bis heute verſchiedene dieſer Nützlinge nicht in der Gefangenſchaft züchten. Bei der Blutlaus⸗Zehrweſpe z. B. ſind Maſſenzuchten gelungen, und es hat ſich gezeigt, daß ſie ſich nach ihrem Ausſetzen weiter⸗ verbreitet haben. Die Zukunft wird zeigen, ob die biologiſche Schädlings⸗ bekämpfung ſo entwicklungsfähig iſt, daß ſie mit Erfolg an die Stelle der heute noch notwendigen Giftpräparate geſetzt werden kann. Um von Anfang an Rreisbauerntag Donaueſckzingen! Am 18. und 19. Jauuar in Löffingen 18. Jauuar 1938 Lokal: Saalbau Gebert. Tagungsfolge: 13 Uhr: Eröffnung der Tagung der Ortsbauernführer und Ortshofberater durch den Landesobmann, Pg. Merk. Anſchließend ſprechen: Landeshauptabteilungsleiter II, Schmitt, und III, Rudolph, über Fragen der Erzeugungsſchlacht und der Marktordnung. Hierauf Ausſprache über dieſe Vorträge. 20 Uhr: Bäuerlicher Kameradſchaftsabend mit Theaterauffüh⸗ rung:„Die letzte Bäurin vom Saubacherhof“, von F. Merk, in der Feſthalle. 19. Januar 1938 Lokal: Feſthalle. Eingeladen: Hoheitsträger der NSDAP, Ortsbauernführer, Orts⸗ hofberater und Bürgermeiſter. Es ſprechen: 9 Uhr: Abteilungsvorſtand IF, Dipl.⸗Landwirt F. Kann, 10 Uhr: Hauptabteilungsleiter II, F. A. Schmitt, 11 Uhr: Hauptabteilungsleiter III, E. Rudolph, über ihre Arbeitsgebiete. Mittagspauſe. 14 Uhr: Hauptkundgebung in der Feſthalle. Es ſprechen: 1. Die Kreisleiter der NSDAp Pg. W. Kirn und Pg. Kuner, 2. Gauamtsleiter und Engler⸗Füßlin. Es iſt ſelbſtverſtändliche Ehrenpflicht des Land volkes, am Kreisbauerntag teilzunehmen. Niemand fehlt am 18. und 19. Ja⸗ nuar in Löffingen! Landesbauernführer Pg. F. Alntnnentüteuttiümendttgendtetta net seattisgennteettütgggtttgteetätkettmgpadttaetgttteteetntattetautgttateetttcatutetctg Die Ruländerrebe Unter den badiſchen Rebſorten kann außer dem Gutedel vor allem der Ruländer als eine typiſche badiſche Traube angeſprochen werden, denn während in anderen deutſchen Wein⸗ bauländern dieſe Sorte nur vereinzelt angebaut wird, bedeckt ſie am Kaiſerſtuhl allein eine Fläche von etwa 250 Hektar, in der Ortenau mindeſtens dieſelbe Fläche, und außerdem wird ſie noch im Breisgau angepflanzt und vereinzelt am Bodenſee, in der Markgrafſchaft und in Nordbaden, zumal im Kraichgau. Man kann deshalb die badiſche Rebfläche, die dem Ruländer⸗ anbau dient, immerhin auf 700—800 Hektar ſchätzen. Der Ru⸗ länder ſpielt darum im badiſchen Weinbau eine wichtige Rolle, um ſo mehr als er ſonſt nirgends in ähnlichem Umfange an⸗ gebaut wird. Der Ruländer hat im Wuchs und in der Belaubung viel 2 ilichkeit mit dem blauen Spätburgunder. Die Blätter ver⸗ färben ſich aber im Herbſt nicht rot, ſondern gelb, und die Trauben ſind graurot und liefern einen Weißwein. Die Sorte ſtellt eine Abart(Knoſpen variation) des blauen Spätburgunders dar. Wenn wir auch nicht wiſſen, ſeit wann dieſe Abart in Kultur genommen wurde, ſo läßt ſich doch an der Tatſache, daß der Ruländer zu der großen Gruppe der Burgunderſchen gehört, nicht zweifeln, denn man findet in Anlagen mit blauem Bur⸗ gunder öfters Stöcke, an welchen ſich Ruländertrauben ent⸗ wickeln. Manchmal tragen ganze Triebe ſolche Trauben, manch⸗ mal bilden ſich daran, neben Burgundertrauben, nur 1—2 Ru⸗ ländertrauben, oder es ſind in einer blauen Traube nur ein⸗ zelne Beeren vom Ruländertyp. In Frankreich nennt man den Ruländer wegen ſeiner grauen Trauben auch grauen Burgun⸗ der zum Unterſchied vom blauen und weißen Burgunder. Da das größte Anbaugebiet des blauen Spätburgunders in Frankreich liegt, eben in Burgund, iſt es wahrſcheinlich, daß dort die Knoſpenvariation zuerſt in Kultur genommen wurde. Der Name„Ruländer“ für dieſe Rebſorte hängt mit ihrer Verbreitung in Deutſchland zuſammen. In einem Garten eines Reichskammergerichtsaſſeſſors in Speyer waren verſchiedene aus Frankreich bezogene Rebſorten angepflanzt. Nach der Zer⸗ ſtörung dieſer ehrwürdigen Stadt durch Melae im Jahre 1689 kaufte ein Kaufmann namens Ruland eine der vielen Brand⸗ ſtätten mit dem dazugehörenden Garten. Eine Rebe, die den Brand überſtanden hatte, pflegte er und erhielt 1711 viele Trauben von ausgezeichneter Süße. Er ſtellte Wein daraus her und lagerte ihn im Keller des zerſtörten Hauſes. Bei einer Probe des Weines im Freundeskreiſe im folgenden Frühjahr fiel er durch ſeine Vorzüglichkeit auf. Sie nannten den Wein der unbekannten Rebe„vinum bonum“(guter Wein). Ruland, als tüchtiger Geſchäftsmann, wußte ſofort die Lage auszu⸗ nutzen und vermehrte in den darauffolgenden Jahren die Rebe. Bei der großen Nachfrage nach dieſer neuen Rebe war es ihm möglich, ein Stückchen Holz von Fingerlänge um einen Taler zu verkaufen. Die Winzer nannten die neue Sorte„Ruländer“. In der Offenburger und Bruchſaler Gegend ging ſie auch unter dem Namen„Speyerer“ und im Kraichgau nannte man ſie „Viliboner“, abgeleitet von dem oben genannten„Vinum bonum“. So iſt alſo anfangs des 18. Jahrhunderts die Rulän⸗ derſche über Baden verbreitet worden, aber auch über die Pfalz, über Württem⸗ berg, Elſaß und die Nordſchweiz. Sie hat ſich aber, wie er⸗ wähnt, nur in Baden bis heutigentags auf größeren Anbau⸗ flächen erhalten, während ſie in den anderen Ländern wieder nahezu verſchwand. Im Kaiſerſtuhlgebiet nannte man ſie früher ſtellenweiſe auch„Tokajer“. Hier iſt auch in gewiſſen Kreiſen die Anſicht verbreitet, die Rebſorte ſei von dem Feldherrn Lazarus von Schwendi(geb. 1522, geſtorben 1584) von ſeinem Ungarnfeldzug nach ſeinen Beſitzungen in Burkheim a. K. und im Oberelſaß mitgebracht und da verbreitet worden. Deshalb wurde er als Begründer des Edelweinbaus am Kaiſerſtuhl betrachtet. Ihm zu Ehren wurde am Aufgang zum Schloß in Burkheim auch eine Gedenktafel angebracht, die darauf Bezug nimmt und in Colmar im Elſaß wurde ein Brunnen errichtet, auf deſſen Sok⸗ kel Lazarus von Schwendi ſteht, mit einer Traube in der Hand, offenbar von der Tokajerrebe. Wenn Schwendi aus Ungarn wirklich Reben mitgebracht hätte, was aber in keiner Weiſe belegt iſt, müßten das Sorten geweſen ſein, die dort auch vorkommen. Die Ruländerrebe wird aber in Ungarn gar nicht gepflanzt, und alle entgegengeſetzten 43 Angaben beruhen auf Sortenverwechſlungen. Außerdem war dieſe Rebſorte im 16. Jahrh. noch gar nicht bekannt. Auf das Fehlen des Ruländers in Ungarn hat ſchon vor 100 Jahren der ausgezeichnete Rebſortenkenner Apotheker Bronner in Wiesloch aufmerkſam gemacht, ohne offenbar Gehör zu finden. Er ſchrieb damals:„Das Ganze ſcheint alſo ſchon geraume Zeit auf Geldſpekulation durch Myſtifikation des Publikums ge⸗ gründet zu ſein.“ Anfangs konnte man dadurch das Holz leich⸗ ter verkaufen, ſpäter den Wein als„Tokajer“ beſſer abſetzen. In der Tokaj wächſt dagegen eine Rebſorte, die ebenfalls unter dem Namen Tokajer, Tokaner oder Putzſchere in Süddeutſch⸗ land ſeit der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, der großen Trauben wegen, Eingang fand. Ihr Anbau wurde aber ſchon 1766 von der herzogl. Regierung in Württemberg verboten, weil die Trauben in unſerem Klima nicht ausreifen und darum nur einen ſchlechten Wein liefern. Es iſt auch unwahrſcheinlich, daß Lazarus von Schwendi dieſe Sorte mitgebracht hat. Zuſammenfaſſend ergibt ſich hieraus, daß weder Lazarus von Schwendi die Ruländerrebe in den Kaiſerſtuhl gebracht hat, noch auch daß Ruländer und Tokajer miteinander identiſch ſind. Somit beſteht alſo kein Recht, den Ruländer„Tokajer“ zu nennen und den Wein als„Tokajer“ zu bezeichnen, auch deshalb nicht, weil nach§ 6 des Weingeſetzes ein Tokajerwein eben in Tokaf in Ungarn gewachſen ſein muß. Die Ruländerrebe wurde in den übrigen Ländern, außer Baden, wieder faſt ganz beſeitigt, weil ihre Erträge nicht be⸗ friedigten. Das erſcheint auffallend, denn in Baden ſind die Erträge für eine Qualitätsrebe ſehr hoch und die Weinqualität übertrifft durch ihre Wuchtigkeit alle anderen Rebſorten, dabei iſt auch der Säuregehalt nicht zu hoch. Nachſtehende Tabelle gibt einen Ueberblick über die Moſtgewichte des Ruländers in den letzten Jahren in Baden. wobei die unter den einzelnen Moſtgewichten ſtehenden Zahlen die Prozentzahl der unter⸗ ſuchten Moſte darſtellt: Oechflegrade der Ruländermoſte Jahrgang 70—7576—8081—85 86-90 90 100ſüber 100 . 5 15 38 26 16. 1—. 18 26 35 21 3 8 5 3 10 47 40 8 15 22 29 20 12 2 5 21 17 20 16 20— 1933— 7 17 24 50 2 19988—— 23 33 44 8 1934 16 17 21 8—— 38˙ 193838 4 8 29 19 21 19 über 95 Oechſle Daß auch die Säure nicht zu hoch iſt, zeigen nachfolgende Zahlen. Bis höchſtens 8% Säure hatten in den einzelnen Jahren folgende Zahl der unterſuchten Proben: 1927 10 2⁵ 1930 16 97 1933 60 27 1928 60 2 1931 2 97 1934 45 9 1929 84 97 1932 45 9 1935 70 7 Wenn auch der Ruländerwein nicht das liebliche Bukett beſitzt, wie es bei hochwertigen Rieslingweinen vorkommt, ſo verbindet ſich doch bei ihm in vollendeter Weiſe eine ange⸗ nehme, nicht zu hohe Säure mit mundigem Geſchmack und eigenartigem Bukett. Darum gilt der Ruländerwein mit Recht als der Wein, den man bei feſtlichen Anläſſen trinken ſoll. Dr. Karl Müller, Freiburg i. Br. Wann iſt die Cämmeraufzucht erfolgreick? Trockene Jahre, ſo ſagt man, ſind gute Schafjahre. Man ſoll aber nicht übertreiben. Das Schaf verwertet auch dürres Futter ſehr gut, aus dem das anſpruchsvollere Großvieh nicht mehr viel herausholen kann. Ein großer Ueberſchuß davon wird aber nicht vorhanden ſein und es können ſich dann auch beim Schaf Mangelerſcheinungen einſtellen. Das kann beſon⸗ ders dort eintreten, wo keine Wanderweiden zur Verfügung ſtehen und auch die Vorratswirtſchaft(Sauer⸗ und Trocken⸗ futter) ſchwach entwickelt iſt. Bemerkt man Tiere mit kurzem Rumpf und ſchmaler Bruſt, ſo kann man mit Beſtimmtheit ſagen, daß die Jugendentwicklung durch mangelhafte Ernäh⸗ rung beeinträchtigt war. Uebrigens werden ähnliche Wirkun⸗ gen auch durch Mineralmangel des Futters hervor⸗ gerufen. Kalkarmut iſt ſchädlich, ebenſo gefährlich iſt aber auch ein Phosphorſäuremangel; und verwendet man gar reichlich Sauerfutter, ſo iſt der Mineralbeigabe be⸗ ſondere Aufmerkſamkeit zu widmen. Die gedeihliche Aufzucht des Lammes iſt mithin ſchon vor der Geburt durch vor⸗ ſichtige Zuſammenſetzung des Futters der Mutter zu beginnen. Nur dann wird damit zu rechnen ſein, daß die Milch ſowohl der Menge wie der Güte nach für die bekömm⸗ liche Aufzucht der Lämmer ausreicht. In der erſten Woche nach der Geburt wird die tägliche Milchmenge des Mutterſchafes im Durchſchnitt etwa 750 Gramm betragen, um bis zur 5. Woche etwas anzuſteigen und dann allmählich abzunehmen. Es kommt alſo darauf an, ein zu ſchnelles Abſinken durch Kraftfutterzulagen zu vermeiden. Für Zuchtſchafe iſt ein Säu⸗ gen während 16 Wochen für die ſpätere Entwicklung des Lam⸗ mes am förderlichſten. Da die Milchleiſtung des Mutter⸗ ſchafes dann ungefähr auf die Hälfte der Anfangsleiſtung herabſinkt, iſt die Beifütterung der Lämmer einzuleiten, bei noch mangelndem Weidegang auch durch Leinkuchenſchrot uſw. Man kann damit rechnen, daß bei Sauglämmern etwa 200 Gramm Zunahme durch 1 Kilo Milch erzielt wird. Eine ſehr langſame Zunahme würde beweiſen, daß Menge oder Güte der Muttermilch nicht ausreichen und ſofort durch eine Verbeſſerung der Fütterung des Mut⸗ terſchafes beantwortet werden muß. Bei unſeren verbrei⸗ tetſten Fleiſchwollſchafen mit einem Geburtsgewicht von 4 bis 4,5 Kilo— Kreuzungslämmer haben gewöhnlich ein etwas 40 höheres Geburtsgewicht— ſoll die Zunahme in der erſten Lebenswoche reichlich 1,5 Kilo betragen. Von der dritten Lebenswoche ab erhöht ſich die Zunahme entſprechend der Steigerung der Milchleiſtung des Mutterſchafes, um von der 5. bis 6. Woche ab eine Zunahme von 2 Kilo zu überſchreiten. Dieſe Zahlen beziehen ſich auf Winterlämmer und hängen natürlich von der Wachstumsfreudigkeit bzw. der Fütterung des Mutterſchafes ab. Ob dieſe ausreichte, läßt ſich danach aber annähernd beurteilen und man ſoll die Mühe des Wiegens der Lämmer nicht ſcheuen. Der Augenſchein kann ſehr trügen, weil die Lämmer auch bei kärglicher Fütterung größer wer⸗ den, aber ihre inneren Organe nicht genügend ausbilden. Die große, aufgeſchoſſene Figur allein iſt nicht maßgebend. Auch bei eee, mum Aufnahme: Endres „Drillinge“ Eine Kuh des Bauern Hermann Endres, Ahauſen, brachte am 12. November 1937 Drillinge zur Welt. Die Dril⸗ linge waren geſund und wurden großgezogen. Sie erreichten nach 43 Tagen zuſammen ein Gewicht von 214 Kilo. der Aufzucht von Maſtlämmern zum Verkauf ſoll man das berückſichtigen, wenn man nicht unangenehme Ueberraſchungen bei der Ablieferung an den Fleiſcher oder Händler erleben will. In rohen Zahlen läßt ſich ſagen, daß das Geburtsgewicht ungefähr ein Zehntel des ſpäteren Endgewichts des erwach⸗ ſenen Tieres betragen wird. Nach drei Monaten ſoll über die Hälfte des ſpäteren Endgewichtes, das bei Fleiſchwollſchafen etwa bei 45—50 Kilo liegen wird, erreicht ſein. Da im erſten Monat mit etwa einem Viertel des ſpäteren Endgewichtes das verhältnismäßig ſtärkſte Wachstum herrſcht, darf man gerade in dieſer Zeit bei dem Futter des Mutterſchafes keine falſche Sparſamkeit walten laſſen. Erſt nach dem Abſetzen, alſo etwa vom 4. Lebensmonat des Lammes ab, verlangſamt ſich das Wachstum und geſtattet etwas mehr Sorgkoſigkeit, um ſo mehr, als dann gewöhnlich ſchon die Weide eingeſetzt hat und beſondere Vorſichtsmaßregeln entbehrlich macht. Die Maſt von Abſatzlämmern Bei der Maſt von Abſatzlämmern im Gewicht von etwa 30 Kilo erwartet man natürlich größere Zunahmen. Voraus⸗ ſetzung dabei iſt jedoch eine ausreichende Zufuhr ſchnell för⸗ dernder Futtermittel ohne zu ſtarken Anteil an ſchwer ver⸗ daulichen Ballaſtſtoffen. Um 1 Kilo Zunahme zu erzielen, ſind bei ſolchen Tieren etwa 3 Kilo Stärkewerte mit 1 Kilo ver⸗ daulichem Eiweiß erforderlich. In welcher Form man dieſe Nährſtoffe reicht, iſt gleichgültig, wenn man nur ihr gegen⸗ ſeitiges Verhältnis beachtet und den ausreichenden Fleiſch⸗ anſatz nicht durch Eiweißmangel in der Futtergabe verhindert. Wieder kann man am beſten mit der Waage die Gedeihlichkeit der gewählten und durch die Betriebsart vorgeſchriebenen Fütterungsart feſtſtellen. Die tägliche Zunahme von Maſt⸗ lämmern kann mit rund 150 Gramm als ausreichend an⸗ geſehen werden, ohne daß man ſtärkere Zunahmen als ein Unglück anzuſehen braucht. Das heißt mit anderen Worten, daß in einem Maſtmonat ein Zuwachs von rund 5 Kilo erzielt werden ſoll. Hat man es mit Kreuzungslämmern zu tun, ſo wird man ſogar etwas beſſere Zunahmen erreichen können. Wer alſo ausſchließlich mäſten oder ein Schaf zur ſpäteren Schlachtung auffüttern wird ſich vorteilhaft eines ſolchen Kreuzungstier bedienen beiſpielsweiſe einer Merino Schwarzkopfpaarung. Damit ſoll man ſich aber begnügen und mit ſolchen Tieren nicht etwa eine neue Raſſenzucht beginnen. Das überlaſſe man lieber den eigentlichen Züch tern, die uns das Lehrgeld für koſtſnielige und meiſt erfolg⸗ loſe Verſuche erſparen. Dr. E. Feige. l Grünfuttererſatz für Bühner im Winter Um im Winter unſere Hühner leiſtungsfähig und geſund⸗ zuerhalten, iſt es notwendig, neben der Verfütterung von richtig zuſammengeſetztem Futter das fehlende Grünfutter zu erſetzen. Das kann in vielfacher Form geſchehen, je nachdem, was dem einzelnen Betrieb zur Verfügung ſteht. Sehr gern werden von den Hühnern ſämtliche Kohlarten gefreſſen. Am ausgiebigſten in der Erntemenge iſt der Markſtammkohl, der noch den Vorzug hat daß er winterhart iſt und deshalb bis zum Verfüttern im Freien gelaſſen werden kann. Natürlich darf der Kohl im Winter nicht in angefrorenem Zuſtand ver⸗ füttert werden. Bevor man ihn dem Geflügel gibt, taut man ihn daher erſt an einem warmen Ort auf. Bei Markſtammkohl hat man keinerlei Abfall, da der markige Strunk von den Hühnern mitgefreſſen wird. Für Grünkohl, der ebenfalls winterhart iſt, ſind die Tiere auch dankbar. Im Haushalt gibt es jetzt Abfälle von Roſen⸗, Rot⸗ und Weißkohl; dieſe dür⸗ fen nicht auf den Kompoſt wandern, ſondern müſſen ihre Verwertung durch den Tiermagen finden. Betrieben, denen Rüben zur Verfügung ſtehen, kann die Verfütterung derſelben nur empfohlen werden. Karotten, Gelb⸗, Runkel⸗ und Kohlrüben werden von den Hühnern ſehr gerne aufgenommen. Es iſt zweckmäßig, zum Verfüttern die Rüben aufzuſpießen oder aufzuhängen. Dadurch wird verhin⸗ dert, daß die durch Kot und Einſtreu beſchmutzten Rüben nach⸗ her nicht reſtlos gefreſſen werden, beim Springen nach den hochgeſpießten Leckerbiſſen machen ſich die Hennen auch die notwendige Bewegung. Ferner ſollte als Grünfuttererſatz Silage von Grünfutterpflanzen dienen. Sie wird kurzgehäckſelt unter das Weichfutter gemiſcht. Um die Tiere an die Silage du gewöhnen, gibt man erſt kleinere Mengen und ſteigert all⸗ mählich die Gaben. Zur Verfütterung eignet ſich Gras⸗, Klees, Mais⸗ und Gemengeſilage, nur rechtzeitig, das heißt vor der Ve iffen die Grünfutterpflanzen holzung einſiliert werden. In den fortſchrittlichen Betrieben wird ja die Einſilierung von Grünfutter für Großvieh in immer größerem Maße vor⸗ genommen, ſo daß den Hühnern auch ein Teil derſelben zur Verfütterung bereitgeſtellt werden kann. Es handelt ſich ja nur um kleine Mengen Silage, je Huhn und Tag 10 bis 15 Gramm. Keimhafer ſollte als Grünfuttererſatz gerade in bäuer⸗ lichen Betrieben mehr als bisher zur Verfütterung kommen, da Hafer meiſtens zur Verfügung ſteht. Zum Keimen wird der Hafer 24 Stunden eingeweicht, dann 4—5 Zentimeter hoch an einem warmen Ort ausgebreitet. Nach 4—5 Tagen zeigen ſich die kleinen weißen Keimſpitzen. Er kann dann verfüttert wer⸗ den. Die Hühner nehmen ihn gerne auf, während das ſpitze, ungekeimte Haferkorn von den Hühnern leicht liegen gelaſſen wird. Schließlich kommt als Erſatz für Grünfutter im Winter noch Luzerne⸗ und Brenneſſelmehl in Frage, das auch im Han⸗ del zu haben iſt. Baden— das Land des Obſtbaues Auf 100 Hektar land wirtſchaftlich genutzten Bodens kommen in Baden rund 1460 Obſtbäume, im Reich dagegen nur 600. Baden wird nach der letzten Obſtbaumzählung nur von Würt⸗ temberg mit 1500 Obſtbäumen auf der genannten Fläche über⸗ roffen. Dafür verfügt aber Baden über einen Obſtartenreich⸗ tum, wie ihn lediglich noch die Pfalz, Teile Heſſens, Naſſaus und der preußiſchen Rheinprovinz aufweiſen können. Ueberblickt man die Entwicklung der Obſtbaumbeſtände in den letzten zehn Jahren bei uns, ſo läßt ſich beim Kernobſt in faſt allen Amtsbezirken eine gleichmäßige Steigerung der Be⸗ ſtände feſtſtellen. Insgeſamt ſind in dem genannten Zeitraum die Apfel⸗ und Birnbaumbeſtände um rund 1,3 Millionen Stück gewachſen, davon die Apfelbaumbeſtände allein um etwa 1,2 Millionen Stück. Beim Steinobſt liegt allerdings keine der⸗ artig günſtige Entwicklung vor. Zwetſchgen⸗ und Pflaumen⸗ bäume zeigen eine Abnahme von rund 330 000 Stück, Kirſch⸗ bäume eine ſolche von 63 000 Stück. Dagegen iſt wieder eine gewaltige Steigerung bei den Pfirſichbäumen feſtzuſtellen. Sie ſind im Jahre 1934 etwa in der dreifachen Anzahl vorhanden als im Jahre 1923. Von der Geſamtzahl der badiſchen Obſt⸗ baumarten entfallen durchſchnittlich 70 Prozent auf ertrag⸗ fähige, rund 25 Prozent auf noch nicht ertragfähige und nur 5 Prozent auf abgängige Bäume. Entſcheidende Vorausſetzung für die hohe Entwicklung unſeres Obſtbaues iſt die Tatſache, daß der Obſtbaum nicht an beſtimmte land wirtſchaftliche, techniſche oder kapitalmäßige Vor⸗ ausſetzungen gebunden iſt, ſondern überall dort betrieben wer⸗ den kann, wo nur ein Fleckchen geeigneten Bodens zur Ver⸗ fügung ſteht, ſo daß er alſo auch unſern überwiegend kleinen landwirtſchaftlichen Betrieben zugänglich iſt. Hinzu kommt das günſtige Klima Badens. In den Höhenlagen bis zu 300 Meter, in den rein ſüdlichen Lagen ſogar bis zu 600 Meter, gedeihen alle Obſtarten, in den übrigen Gegenden von 300 bis zu 600 Meter ſcheiden die empfindlicheren Sorten aus. Ueber 600 Me⸗ ter werden feinere Spalierſorten gezogen, der feldmäßige An⸗ bau iſt jedoch dort auf weniger empfindlicheres Obſt beſchränkt. Nur die höchſten Gipfel des Schwarzwaldes ſchließen den Obſt⸗ bau aus. Die Standortverhältniſſe im Obſtbau Badens weiſen auf die große Marktbedeutung des Obſtbaues hin. Während der Anbau im Schreber-, Haus⸗ und Kleingarten in erſter Linie der Selbſtverſorgung dient, iſt der Plantagen⸗ und Straßen⸗ obſtbau auf Marktbelieferung eingeſtellt. Bei den Apfelbäumen iſt der Anteil der in Plantagen angebauten Obſtbäume 80 Pro⸗ zent. An Straßen uſw. werden 12,6 Prozent Apfelbäume an⸗ gebaut, in Haus⸗ und Kleingärten nur 7,4 Prozent. Im Reich dagegen kommen nur 49,5 Prozent der Apfelbäume auf Plan⸗ tagen und 11,9 Prozent auf Anbau an Straßen uſw., zuſammen auf den marktbeliefernden Anbau alſo 51,4 Prozent. Das Vor⸗ wiegen der marktbeliefernden Gruppe mit 92,6 Prozent in Ba⸗ den wird nur noch übertroffen von dem Anteil dieſer Gruppe in Württemberg mit zuſammen 95,9 Prozent. S. Sutedel- pfropfreben Wir weiſen darauf hin, daß das Staatl. Wein bau⸗ inſtitut in Freiburg noch große Mengen an Gutedel⸗Pfropf⸗ reben für die Frühjahrspflanzung 1938 abzugeben hat. Be⸗ ſtellungen ſind an das Inſtitut zu richten. 4¹ Im badiſchen Wald: Von den Waldſägen Schluß des in Folge 1 begonnenen Aufſatzes.) Zum„Richten“ der Säge brauchen wir eine Einſpannvor⸗ richtung, damit wir beide Hände frei haben. Das beſte, heute auf dem Markt befindliche Werkzeug dieſer Art iſt der Rep⸗ pener Schärfkloben. Nach einiger Zeit beginnt die neue Säge zu„hoppeln“. Das kommt daher, daß ſich einzelne Zähne ſtärker abnützen. Deshalb muß die„Zahnſpitzenlinie“ mit einem Zahnſpitzen⸗ hobler wieder ausgeglichen weroͤen. Man hobelt ſolange, bis jeder Zahn einen weißen Punkt an der Spitze zeigt. Bei Bauch⸗ und Schrotſägen muß man darauf achten, daß die ur⸗ ſprüngliche Krümmung erhalten bleibt. Man prüfe deshalb von Zeit zu Zeit mit dem Krümmungslineal oder einer Schablone, die man ſich aus ſtarkem Papier nach der neuen Säge geſchnitten hatte. Es gibt auch Zahnſpitzenhobler, deren Feile ſich der Krümmung genau anpaſſen läßt. Nun müſſen die einzelnen Zähne an ihren Flanken ge⸗ ſchärft werden und zwar ſolange, bis der weiße Punkt an der Spitze wieder verſchwindet, bis die Säge„beißt“. Man feile nie beide Seiten gleichzeitig, ſondern erſt von der einen Seite, Abbildung 4 Abbildung 3 Abbildung 5 drehe die Säge dann um und feile nun die andere Seite. Den Grat entfernt man mit dem Taſchenmeſſer oder einer feinen Schlichtfeile. Mit dieſer kann die Säge auch während der Ar⸗ beitszeit leicht nachgeſchärft werden. Es iſt nun keineswegs gleichgültig, in welchem Winkel die Zahnflanken gefeilt wer⸗ den, deshalb benützen wir auf alle Fälle eine Schärfſchablone (ſie iſt an jedem beſſeren Schärfkloben angebracht). Eingehende Verſuche haben ergeben, daß Weichholz, wie Fichte und Kiefer einen anderen Zahnflankenwinkel benötigt als Hartholz und gefrorenes Weichholz. Mit dem Augenmaß ohne Schablone wird man nie Höchſtleiſtungen aus einer Säge herausholen. Ab und zu muß auch die Zahngrundlinie tiefergelegt wer⸗ den, damit die urſprüngliche Zahnhöhe wiederhergeſtellt wird. Die meiſten Zahnſpitzenhobler haben hierfür einen Reißſtift, der angibt, wieviel„Zahnfleiſch“ abgefeilt werden muß. Wie wir oben ſahen, dient die Zahnlücke zum Transport des Säg⸗ mehles: Nähert ſich nun durch falſches Feilen das Zahnfleiſch der Form eines Hausgiebels(A bb. 3), dann drückt es das Sägmehl wieder gegen die Zähne. Spitzes Zahnfleiſch iſt meiſt die Folge der berüchtigten Dreikantfeile. Damit die Säge nicht klemmt, werden die Zähne abwech⸗ ſelnd nach rechts und links verbogen, die Säge wird geſchränkt. Auf dieſe Weiſe wird der Schnitt etwas breiter wie das Säge⸗ blatt. Zum Schränken unſerer DuD Säge benützen wir keine Schränkzange; der Stahl einer Säge iſt niemals durchlaufend gleichmäßig, ein genauer Schrank läßt ſich alſo mit der Zange nicht herſtellen. Am beſten iſt das altbewährte, einfache Schränkeiſen, mit dem man von Hand den Zahn am oberen Drittel faßt und biegt. Der Einſchnitt des Schränkeiſens ſoll nicht zu ſtramm paſſen, da ſonſt die Zähne leicht brechen. Da es beim Schränken auf Zehntelmillimeter ankommt(Hartholz 0,4 Millimeter, Weichholz 0,55 Millimeter nach jeder Seite), muß man mit einer Schränklehre, am beſten mit einer Feder⸗ ſchränklehre genau kontrollieren. Auch hier genügen Augen⸗ maß und Gefühl auf keinen Fall! Neben der Dub-Säge kann dem Waldbeſitzer die Gerſon⸗ Säge mit dem„gekehlten M-Zahn“(A b b. 4) empfohlen wer⸗ den. Sie leiſtet, beſonders als Bügelſäge, mehr als die Vor⸗ beſchriebene. Als Schrot⸗ und Bauchſäge geht ſie etwas zu ſchwer. Gerade für das Zerſchneiden ſchwächeren Holzes(Gru⸗ benholz) iſt ſie ſehr günſtig, ſie iſt auch verhältnismäßig leicht zu 18 feilen. Die„Gerſon-Säge wird gerne mit„hinterlochtem“ Blatt angeboten; dies ſoll das Tieferſetzen des Zahnfleiſches erleich— tern. Ich möchte davon abraten. Beſonders im Nadelholz ſetzt ſich an dieſen Löchern Harz uſw. feſt, wodurch der Gang der Säge erſchwert wird. In neuerer Zeit wird eine ausgeſprochene Schnellſchnitt⸗ ſäge, die Hobelzahnſäge(A b b. 5) auf den Markt gebracht. Sie leiſtet, tadellos im Schuß gehalten, allerdings Erſtaunliches, aber ſie iſt nicht leicht zu pflegen. Zwei Schneidezähne löſen den Holzſpan rechts und links, während der Hobelzahn ihn am Grund abhebt. Der Spahn rollt ſich in der Lücke auf und wird unzerſchnitten, in der Form von Nudeln ausgeworfen. Der ſtarke Stahl dieſer Sägen verlangt einen beſonderen Amboß zum Schränken, der Hobelzahn muß um ein Beſtimm⸗ tes tieferſtehen, als die Schneidezähne uſw. Aber lernen kann man das ohne weiteres, genau ebenſo wie die Pflege der DuD⸗ oder Gerſon⸗Säge. Ortsbauernführer und forſtlicher Fachwart der wald⸗ beſitzenden Gemeinden ſollten ſich einmal die Möglichkeit über⸗ legen, ein Gemeindemitglied zum Erlernen der Sägeinſtand⸗ ſetzung zu veranlaſſen. Am beſten geeignet erſcheint hierfür der Schmied, Schloſſer oder Spengler; auch ein jüngerer Bauernſohn könnte die nötigen Geräte beſchaffen und ſich durch regelmäßige Sägeninſtandſetzung einen kleinen Neben⸗ verdienſt erwerben. Auskunft und Rat erteilen die Forſtdienſtſtellen des Reichsnährſtands— eine Poſtkarte lohnt ſich beſtimmt. Frhr. v. Gültlingen. Anwärter der Privatrevierförſterlaufbahn In Anlehnung an den vom Reichsforſtmeiſter und Preuß. Landforſtmeiſter unterm 15. November 1937— 1 12 500— über die Annahme von Forſtanwärtern für den Betriebsdienſt ver⸗ öffentlichten Erlaß ordnet der Reichsbauernführer über die Zulaſſung von Anwärtern für die Privatrevierförſterlaufbahn im Jahre 1938 folgendes an: Bis zum 31. Januar 1938 werden ſolche Bewerber ange⸗ nommen, die ein Mindeſtalter(Stichtag 1. April 1938) von 1772 Jahren und ein Höchſtalter von 21 Jahren aufweiſen, bis zum 31. März 1938 aber diejenigen Bewerber, welche am Stichtag ein Mindeſtalter von 16 Jahren und ein Höchſtalter von 18 Jah⸗ ren nachweiſen. Es haben die am 31. Januar angenommenen älteren An⸗ wärter ab 1. April d. J. eine einjährige praktiſche Lehrzeit, die am 31. März 1938 angenommenen Bewerber des jüngeren Jahrganges aber eine zweijährige praktiſche Lehrzeit abzu⸗ leiſten. Dieſe Annahme zweier Altersklaſſen in einem Jahre macht ſich nötig durch die Verlängerung der praktiſchen Lehrzeit um ein zweites Jahr ab 1989. In beiden Fällen müſſen den Anträgen um Aufnahme in die Laufbahn beiliegen: 1. ein ſelbſtgeſchriebener Lebenslauf, 2. die Geburtsurkunde, 3. der Nachweis der ariſchen Abſtammung, 4. das Abgangszeugnis der zuletzt beſuchten öffentlichen Schule, 5. ein polizeiliches Führungszeugnis, wenn der Bewerber nicht unmittelbar aus einer öffentlichen Schule in die Ausbildung als Forſtanwärter tritt, 6. eine Beſcheinigung über die Dauer der Mitglieoͤſchaft in der Hitlerjugend, bzw. SA, i oder NS, ſowie ein Führungszeugnis der betreffenden Organiſation, 7. ein amtsärztliches Zeugnis(das vorgeſchriebene Form⸗ blatt iſt vom Verlage J. Neumann in Neudamm zu be⸗ ziehen). Alle Papiere ſind in Urſchrift ooͤer in amtlich beglaubigter Abſchrift einzureichen. Bewerber, die keine Mittelſchule oder ihr ähnliche Fort⸗ bildungsanſtalt(Handelsſchule oder dergleichen) beſucht haben, haben ſich einer Eignungsprüfung zu unterziehen. Meldungen nimmt entgegen die Forſtabteilung der Lan⸗ desbauernſchaft Baden, Karlsruhe, Beiertheimer Allee 16. Per⸗ ſönliche Vorſtellung des Lehrlings iſt erwünſcht. „ee eruere. Leibesübungen auf dem Lande: Vergeßt die Kugeln nicht! Schon lange ruht— abgeſehen von dem in dieſem Jahr ſo begünſtigten Winterſport— der Sportbetrieb im Freien und die Geräte ſchlummern dem Frühjahr entgegen. Aber unter ihnen ſind auch die Kugeln! Warum laſſen wir ſie eigentlich den ganzen Winter über unbe⸗ nutzt liegen? Nehmt ſie mit in die Halle oder in den Raum, in dem ihr von jetzt an turnt; ihr könnt ſie beſtimmt gut gebrauchen! Beſorgt euch noch mehr Kugeln, vielleicht hat der Schmied welche. Das Gewicht ſpielt keine Rolle; ob die eine Kugel etwas größer und ſchwerer iſt als die andere, iſt vollkommen gleichgültig, nur ſollen ſie nicht über 5 Kilogramm wiegen. Wenn keine Kugeln aufzutreiben ſind, erfüllen auch zur Not rundbehauene Steine von Kugelgröße den Zweck. Statt der üblichen Körperſchule werden wir nun einige Uebungen mit der Kugel ausführen, und ihr werdet ſehen, daß dieſe ſogenannte„Kugelgymnaſtik“ bei häufigem Ueben äußerſt günſtig auf die geſamte Muskulatur des Körpers ein⸗ wirken wird, und daß ſie auf der anderen Seite recht kurz⸗ weilig iſt und jedem einzelnen Freude bereitet. Wir ſtehen in der leichten Seitgrätſchſtellung. Die Kugel liegt in der rechten Hand vor der rechten Schulter, die Handfläche zeigt nach oben und der Arm wird dabei dicht an den Körper heran⸗ genommen. Der linke Arm wird leicht und locker mehr oder weniger gehoben. Aus dieſer Grundſtellung heraus erfolgt der 1. Hochſtoß rechts. Wir ſtoßen die Kugel ſenkrecht hoch, und zwar erfolgt der Stoß nicht nur aus dem Arm, ſondern vielmehr aus dem Körper, indem wir durch Strecken der leicht gebeugten Knie die Stoßbewegung einleiten. Der ſtoßende Arm bleibt nach der Ausführung des Stoßes in der Hochhalte und fängt leicht und elaſtiſch die Kugel wieder auf, indem er nach Auftreffen der Kugel auf der Hand deren Fallbewegung durch abbremſendes Mitgehen(Beugen) aufhält. Es folgt nun ein Zwiſchenfedern in den Knien und dem übenden Arm, und die Kugel wird wieder hochgeſtoßen. Dieſe Hochſtöße fol⸗ gen rhythmiſch hintereinander, der Körper iſt keinen Augen⸗ blick in Ruhe, er federt dauernd auf und ab. 2. Hochſtoß links. Der Hochſtoß links iſt weſentlich ſchwieriger auszuführen als der Hochſtoß rechts. Er muß deshalb auch öfter geübt werden, damit wir auch mit der „ſchlechten“ Körperſeite in den notwendigen Rhythmus hinein⸗ kommen. Mit der Fangſicherheit rechts und links wächſt auch die Höhe des Stoßes, bis wir dieſe Uebung ſchließlich mit vollem Krafteinſatz ausführen können. 3. Hochſtoß rechts—-links und umgekehrt. Der Hochſtoß rechts— links und umgekehrt unterſcheidet ſich vom einfachen Hochſtoß rechts oder links nur darin, daß der Stoß nicht mehr ſenkrecht nach oben ausgeführt wird, ſondern daß die Flugbahn der Kugel über den Kopf geht, daß ſie von dem nichtſtoßenden Arm elaſtiſch aufgefangen und nach dem Zwiſchenfedern in den Knien und im Arm wieder über den Kopf zurückgeſtoßen wird. Alſo: rechts ſtoßen, links auffangen— federn— links ſtoßen, rechts auffangen— federn— uſw. 5 4. Hoch wurf mit beiden Händen. 5 Wir faſſen die Kugel mit beiden Händen, a ſchwingen die geſtreckten Arme mit gleich⸗ zeitigem Rumpfbeugen vorwärts durch die weitgegrätſchten Beine, richten den Ober⸗ körper auf und werfen durch den Körper⸗ ſchwung, verbunden mit der leichten Wurf⸗ bewegung der Arme, die Kugel ſenkrecht vor dem Körper hoch, fangen ſie mit beiden Händen auf, ſchwingen im Rhythmus der Bewegung wieder durch die gegrätſchten Beine, werfen die Kugel wieder hoch uſw. Dieſes Hochwerfen geſchieht faſt ohne Mit⸗ wirkung der Arme, es erfolgt lediglich aus dem Körperſchwung heraus. Wenn wir dieſe Uebung beherrſchen, verbinden wir den Körperſchwung mit der Wurfbewegung der Arme, ſo daß aus dem niederen Hochwurf ein hoher Hochwurf wird. 5. Seitſchwung mit beiden Ar⸗ men. Die Arme ſchwingen von links nach rechts und umgekehrt vor dem Körper, wobei ſich das Gewicht des Körpers nach der jeweiligen Seite der ſchwingenden Arme verlagert. Am Ende des Seit⸗ ſchwunges entgleitet die Kugel den Händen, wird wieder auf⸗ gefangen und die Arme ſchwingen, unterſtützt durch Knie⸗ federn, zur anderen Seite uſw. 6. Hochſtoß mit beiden Armen. Die Arme wer⸗ den zur Bruſt gebeugt, Handflächen zeigen faſt nach oben. Aus der leichten Kniebeuge erfolgt eine raſche Körperſtreckung nach oben und verbunden mit einer Stoßbewegung der Arme fliegt die Kugel hoch, wird mit beiden Händen aufgefangen und nach einem Zwiſchenfedern in den Knien und den Armen wieder hochgeſtoßen. 7. Seithochſchwung vor dem Körper. Der übende Arm ſchwingt vor dem Körper bis zur Hochhalte. In der Hochhalte faßt die Hand des anderen Armes die Kugel und führt den Schwung ohne Stockung zur anderen Seite weiter, pendelt vor dem Körper aus, ſchwingt wieder zurück bis zur Hochhalte, wo die Kugel wieder von der anderen Hand übernommen wird, uſw. Die Kugel beſchreibt alſo große Gegenkreiſe vor dem Körper. 8. Armſchwung vor dem Körper mit Schock⸗ wurf. Dieſe Uebung entwickelt ſich aus der obigen, indem die Kugel in der Seithalte losgelaſſen wird, über unſeren Kopf fliegt, elaſtiſch mit der anderen Hand(der Kugel entgegengehen) aufgefangen wird, vor dem Körper auspendelt und, unter⸗ ſtützt mit leichtem Kniefedern, zurückgeſchockt wird. Es ent⸗ ſtehen alſo wieder große Gegenkreiſe, wobei die Kugel im oberen Halbkreis frei durch die Luft fliegt. Mit dieſer Uebung wollen wir ſchließen. Aber nun holt die Kugel ſchnell aus der Ecke hervor, übt im Winter öfters damit, und ihr werdet im nächſten Frühjahr bei den erſten Stößen erſtaunt ſein, wie ihr euch im Winter ver⸗ beſſert habt, denn die Uebungen mit der Kugel ſind auch eine ausgezeichnete Vorübung für den Kugelſtoß. K. H. Grindler, Dipl.⸗Sportlehrer. TCockerungsübungen Lockerung beider Unterarme durch Knie⸗ ſt o ß.— Seitgrätſchſtellung, Oberkörper leicht nach vorn ge⸗ beugt. Arme in Seithalte, Unterarme hängen jedoch loſe herab. Durch einmaligen Knieſtoß die Unterarme zum Pendeln brin⸗ gen. Späterhin fortlaufend Knieſtöße rechts und links. a Lockerung beider Unterarme im Seit⸗ ſchwingen durch Knieſtoß.— Breite Seitgrätſchſtellung, Füße zeigen nach vorn, Oberkörper leicht vorgeneigt, Seit⸗ halte, Unterarme hängen loſe herab, Knie leicht gebeugt. Durch kurzes Beugen und Strecken eines Knies die Unterarme zum Pendeln bringen. Später in fortlaufender Folge durch Knie⸗ ſtoß rechts und links Foto: Spudich 49 Jugend am Pflug: Hauswirtſchaftliche Grtüchtigung Die am 6. Januar dieſes Jahres ergangene Anordnung des Reichsjugendführers zur Einführung der hauswirtſchaft⸗ lichen Arbeitspflicht des BDM betrifft auch alle Mädel in landwirtſchaftlichen Haushalten. Auch die Töchter unſerer Bauern, Landwirte und Landarbeiter ſind verpflichtet, ſich bis ſpäteſtens zum 21. Lebensjahr die ſelbſtverſtänd⸗ lichen Kenntniſſe, die zu einer Haushaltführung not⸗ wendig ſind, anzueignen. Es iſt hier wohl kaum notwendig, auf die Berechtigung und Notwendigkeit dieſer Anordnung hinzuweiſen. Das Land⸗ volk hat ſich noch am allerlängſten die geſunde Ueberzeugung bewahrt, daß die natürliche Aufgabe der Mädel und Frauen im Haushalt und in der Familie liegt. Aber ſelbſt wo dieſe Anſchauung bereits geopfert wurde, zwingen heute die wirt⸗ ſchaftlichen Verhältniſſe, der Kampf in der Erzeugungsſchlacht und der Mangel an Hilfskräften im Haushalt zur ſteigenden Achtung und Beachtung der Hauswirtſchaft. Das Bauerntum wird es alſo dankbar begrüßen, daß die Anoroͤnung des Reichs⸗ jugendführers dieſer Hauswirtſchaft den ihr gebührenden Platz eingeräumt hat. Es hat nun den Anſchein, als ob es den Bauerntöchtern im allgemeinen nicht ſchwerfallen wird, ihrer hauswirtſchaft⸗ lichen BDM⸗Pflicht zu genügen. Zumeiſt helfen ſie von klein auf im elterlichen Haushalt mit, bleiben dort auch ſpäter als unentbehrliche Hilfskraft und meinen, damit die nötigen Kennt⸗ niſſe erworben zu haben. Ihre Mängel und Lücken zeigten ſich aber zumeiſt nach der Uebernahme eines eigenen Haus⸗ ſtandes. Heute iſt der Reichsberufswettkampf in der Berufs⸗ gruppe Landmädel der Wettkampfgruppe Nährſtand glücklicher weiſe ſchon als eine vernünftige Selbſtprüfung beliebt gewor— den, die von dem Streben der Mädel nach Vervollkommnung ihrer Kenntniſſe zeugt. Das ſichere Bewußtſein, ihrer BDM⸗ Pflicht zu genügen, werden unſere Bauerntöchter nun aber erſt haben können, wenn ſie ſich bewußt ſind, mit allen Pflichten und Rechten Lehrling der Hauswirtſchaft zu ſein,— und zwar auch dann, wenn ſie im elterlichen Haushalt arbeiten. Der Notwendigkeit einer gründlichen Ausbildung im Haus⸗ halt hat der Reichsbauernführer vor kurzem Rechnung getra⸗ gen und mit Wirkung vom 1. Oktober 1937 die ländliche Haus arbeitslehre erlaſſen. Damit iſt allen Mädeln in der Landwirtſchaft die Möglichkeit gegeben, in einem anerkann⸗ ten Lehrverhältnis ihrer hauswirtſchaftlichen BDM⸗ Pflicht nachzukommen. Der ländliche Hausarbeitslehrling kann auf Grund eines Lehrvertrages, der mit der Kreisbauernſchaft ge⸗ ſchloſſen wird, auch im elterlichen Haushalt tätig ſein und er⸗ hält auch Tariflohn, ſo daß ſelbſt Mädel, die auf Verdienſt angewieſen ſind, keinesfalls auf ihre Ausbildung verzichten müſſen, denn mit dem Recht auf Arbeit ſteht nach unſerer Meinung auch jedem ſtrebſamen Men⸗ ſchen das Recht auf Ausbildung zu. Dieſes ſoll im Lehrverhältnis des ländlichen Hausarbeitslehrlings noch er⸗ gänzt werden durch den Beſuch der ländlichen Berufsſchule bzw. der zuſätzlichen Berufsſchulkurſe des Reichsnährſtandes. Reichsnährſtand und Hitlerjugend machen es nun aber auch allen Jugendwartinnen der Kreis- und Ortsbauernſchaf⸗ ten erneut zur dringlichen Pflicht, auch das letzte Mädel auf dem Lande zu unterrichten, wie es ſeine hauswirtſchaftliche BDM Pflicht erfüllen kann. Da darf es kein Mädel geben, das nicht über die Hausarbeitslehre und die ſpätere ländliche Hauswirtſchaftslehre, über die ländliche Berufsſchule, die zu⸗ ſätzliche Berufsſchulung, den Landjugendaustauſch und die Fachſchulen des Reichsnährſtandes Beſcheid weiß. Da darf es aber vor allem auch in der Land wirtſchaft kein Mädel geben, das ſeine hauswirtſchaftliche BDM-⸗Pflicht ver⸗ ſäumt. Die ländlichen Verhältniſſe ſind recht verſchieden. Da ſind im Großgrundbeſitz Landarbeitertöchter, die nach Schul⸗ abſchluß in der Kolonne aufs Feld gehen und bisher zu keiner richtigen hauswirtſchaftlichen Ausbildung gekommen ſind, bis ſie heirateten und nicht das einfachſte Eſſen bereiten konnten. Da ſind Bauerntöchter aus landwirtſchaftlichem Kleinſtbeſitz, die ihre Arbeitskraft zwiſchen dem elterlichen Hof und der Fabrik teilen, da ſind Bauern- und Landarbeitertöchter aus Notſtandsgebieten, die von klein auf in der Arbeit für die Heiminduſtrie hineinwachſen, und da ſind endlich Mädel in Großgärtnereien und Samenzuchtbetrieben, die alle fern von hauswirtſchaftlicher Arbeit in ihrem Beruf ſtehen. Für ſie alle müſſen die Jugendwartinnen als Beauf⸗ tragte des BDM und der Bauernſchaft beſon⸗ ders ſorgen. Es ſoll aber auch nirgends in der Landwirt⸗ ſchaft ein Mädel geben, das ſeiner hauswirtſchaftlichen BDM⸗ Pflicht nicht genügt. Wir hoffen dabei, daß ſie ſich für alle Mädel aus der Landwirtſchaft von ſelbſt erweitert zu einem freudigen Bekenntnis zu ihrer Aufgabe im deutſchen Bauern⸗ tum und ihnen den Weg bahnt in alle Frauenberufe gu' dem Lande und nach Möglichkeit zu ihrer größten Aufgabe Bäuerin zu ſein. Traute Lagers hauſen. Wenn toir die letzten Säumigen heran holen Wenn ich meine allgemeinen Eindrücke und Erfahrungen im Reichsberufswettkampf ſchildern ſoll, ſo möchte ich zuerſt bemerken, daß ich in ihm eine gewaltige Steigerung der Leiſtung ſowohl in praktiſcher als auch theoretiſcher Hinſicht, nebſt einer guten Prüfung der weltanſchaulichen Kenntniſſe ſehe. Der Leiſtungswille jedes einzelnen Teilneh⸗ mers wird hier bei uns noch dadurch gewaltig gehoben, daß die Beſten der Kreiſe von der Landesbauernſchaft eine Frei⸗ ſtelle auf einer Landwirtſchaftsſchule bekommen. Die Begeiſte⸗ rung für den Reichsberufswettkampf wächſt daher von Jahr zu Jahr, und das iſt gut. Denn dadurch, daß die Landjugend geſchloſſen am Wettkampf teilnimmt, wird jeder durch die welt⸗ anſchaulichen Aufgaben gezwungen, ſich mit dem National⸗ ſozialismus zu beſchäftigen. Er ſieht ein, daß es unbedingt nötig iſt, an Schulungsabenden teilzunehmen und auch über Politik etwas zu leſen. Dadurch wird er mit der Idee ſo verbunden, wie es für das ſpätere Leben not⸗ wendig iſt. Ferner wird jeder durch die theoretiſch⸗fachlichen Aufgaben veranlaßt, auch ſein in der Schule bekommenes Wiſſen wieder aufzufriſchen, damit er in dieſen Aufgaben nicht mehr gänzlich abfällt. Bisher war es ja ſo, daß jeder Junge, der zu einem Bauern in Stellung ging, ſich nicht mehr mit ſchriftlichen Ar⸗ 40 Jahre iſt Thurpil bel der Kälberaufzucht im Gebrauch. Das iſt das beſte Zeugnis. Thürpil wird den Kälbern gleich nach der Geburt gegeben. Es koſtet 1,39 und 2,64 RM, durch Tierärzte und alle Fachhandlungen. Err beiten befaßte und in einigen Jahren auf dieſem Gebiete ſehr ſchlecht ſtand. Dieſe Zuſtände habe ich verſchiedentlich beobachtet. Ein Kamerad kam z. B. vor dem Ortsentſcheid zu mir und fragte, ob er denn beim Wettkampf auch rechnen und ſchreiben müſſe. Als ich ihm dieſes bejahte, meinte er, dann wollte er man lieber nicht mitmachen, denn das hätte er ſchon alles verlernt. Meiner Ueberzeugung nach wäre dieſer Kamerad, wenn er den Berufs⸗ wettkampf ſchon vor einigen Jahren mitgemacht hätte, in dieſer Frage nicht ſoweit zurückgekommen, ſondern auch von dem Leiſtungswillen mitgeriſſen worden. Vielleicht erſcheint auch die Bedeutung, die ich dem Reichs⸗ berufswettkampf zumeſſe, zu hoch angenommen. Aber ich glaube feſt daran, und das habe ich an einigen guten Kameraden und an mir empfunden, daß, wenn wir den Berufswettkampf ſo weiter fortſetzen, ja, auch die letzten Säumigen heranholen, ſich der Wettkampf beſtimmt in dieſer Form einmal auswirken muß und einen guten Schritt zur Volksgemeinſchaft beiträgt. Wenn ich nun zu der Schwere der Aufgaben Stellung nehme, ſo kann ich wohl ſagen, daß mir bisher noch keine Auf⸗ gabe zu ſchwer geweſen iſt, und daß man ſolche Aufgaben wohl von einem tüchtigen Landjungen verlangen kann. Die theo⸗ retiſchen Aufgaben im vorigen Jahre waren zu leicht. Eine zu große Erſchwerung der Aufgaben iſt allerdings auch nicht ratſam, denn ſonſt wären zuviele dabei, die den Aufgaben nicht gewachſen ſind und daher das Intereſſe am Wettkampf ver⸗ lieren. Meiner Meinung nach wären die Aufgaben in der Form wie in dieſem Jahre bei einer Erichwerung der theo⸗ retiſch⸗fachlichen Aufgaben das richtigſte. Hermann Schacht. * ne e r e * 4 Candfunk/ Reickslender Stuttgart 3. Woche vom 16. bis 22. Jauuar 1938. Gleichbleibende Sendezeiten: 6.00, 8.05, 11.58, 13.00, 22.00 Uhr: Zeitangabe, Wetterbericht, Landwirtſchaftliche Nachrich⸗ ten, Marktbericht des Reichsnährſtandes. Sonntag, den 16. Januar 1938. 8.05 Uhr: Wetterbericht,„Bauer, hör zu!!“ Grünlandpflege!“ 5 18.00 Uhr: Aus Karlsruhe:„Hochdütſch raſchlet wie ne Zittig — Alemanniſch ruuſcht wie Blut!“ Montag, den 17. Januar 1938. 11.30 Uhr: Volksmuſik mit Bauernkalender:„Gute Boden⸗ bearbeitung— höhere Ernten“. Von Herbert Wolff, Karlsruhe. „Stallmiſtpflege“. Von Hans Schmid. Dienstag, den 18. Januar 1938. 11.30 Uhr: Volksmuſik mit Bauernkalender:„Vom Auslichten der Obſtbäume“. Von Hugo Winkelmann. „Pflegt auch eure ſtummen Helfer.“ Eine Hörfolge um Maſchinen und Geräte im Winter. Von Curt Wanner. Mittwoch, den 19. Januar 1938. 11.30 Uhr: Volksmuſik mit Bauernkalender:„Eine Land⸗ frauenſchule.“ Ein Funkbericht aus ihrer Arbeit. „Maſchinen helfen.“ Eine Hörfolge von K. Raſche. Donnerstag, den 20. Januar 1938. 11.30 Uhr: Volksmuſik mit Bauernkalender: lohnt ſich“. Ein Funkbericht. „Der doppelte Stalldurchſchnitt“. aus der Züchterarbeit. Freitag, den 21. Januar 1938. 11.30 Uhr: Volksmuſik mit Bauernkalender:„Vorratsſchutz im Landhaushalt“. Von Maria Glogger. „Schweineweide.“ Ein Funkbericht. Sonnabend, den 22 Januar 1938. 11.30 Uhr: Volksmuſik mit Bauernkalender:„Nichts ver⸗ dirbt!“ Eine Hörfolge von Milli Bauer. „Hühnerhaltung anders!“ Ein Funkbericht. Diplomlandwirt Rurt Ciebick 1 Es iſt nun gerade vier Wochen her, daß wir an derſelben Stelle das Ableben des Kunſtmalers Profeſſor Kurt Liebich, des Vaters des nunmehr Verſtorbenen, mitteilten. Wohl nie⸗ mand hat daran gedacht, daß wir ſo kurze Zeit ſpäter auch Abſchied von unſerem Berufskameraden Liebich nehmen müſſen. In der Wahlheimat ſeines Vaters in Gutach, Schwarz⸗ waldͤbahn, iſt er am 1. Juli 1902 geboren und auch dort zur Schule gegangen. Nach Erlangung der Primareife wählte er ſich als Beruf den des Landwirts und erwarb ſich als Land⸗ wirtſchaftspraktikant auf verſchiedenen größeren und kleineren Gütern die Grundbegriffe der landwirtſchaftlichen Praxis, um anſchließend an der Hochſchule für Landwirtſchaft und Braue⸗ rei, Weihenſtephan, und an der landwirtſchaftlichen Hochſchule, Berlin, ſich dem Studium der Landwirtſchaft zu widmen, das er im Jahre 1927 mit der Diplomprüfung abſchloß. Nach dem Studium nahm er wiederum die Praxis auf, und zwar als Verwalter landwirtſchaftlicher Betriebe. Zur Vervollſtändigung ſeines Wiſſens volontierte er zwiſchenzeitlich noch im Bankweſen, um anſchließend daran ſich ausſchließlich der Landwirtſchaft zu widmen, nachdem er ſchon insbeſondere auf dem Gutsbetrieb des Herrn Fahrny, Dürren bei Wangen, die Grundbegriffe der Milchwirtſchaft kennengelernt hatte. Einer Tätigkeit in der Oberbadiſchen Milchzentralgenoſſen⸗ ſchaft, Radolfzell, folgte eine ſolche in der Molkereiſchule in Weihenſtephan. Anſchließend daran beſuchte er in derſelben Anſtalt den Molkerei⸗ und Betriebsleiterkurs des Jahrganges 1930/31. Nach Beendigung der beiden Lehrgänge wurde Liebich an der Molkereiſchule ſelbſt aufgeſtellt und war ſowohl im praktiſchen Betrieb als auch in der betriebstechniſchen Abtei⸗ lung tätig. Als Badener zog es ihn nach Abſchluß einer ſo umfaſſen⸗ den milchwirtſchaftlichen Ausbildung ſelbſtverſtändlich in ſein Heimatland, um dort ſein Wiſſen und Können der heimiſchen Landwirtſchaft zur Verfügung zu ſtellen. Vom 4. Januar 1933 an war Liebich Geſchäftsführer des damaligen milchwirtſchaftlichen Zuſammenſchluſſes Mittel⸗ „So lohnt ſich „Hackfruchtbau Eine Hörfolge baden, des Vorläufers des Milchverſorgungsverbandes Mittel⸗ baden. Mit der Bildung des Milchwirtſchaftsverbandes Baden wurde er zum Geſchäftsführer dieſes neuen Verbandes be⸗ rufen. In nimmermüder Arbeit und nicht zu überbietendem Fleiß packte er die vielen Probleme, die ſich hier in der Regelung der Milchwirtſchaft ergaben, an. Seine Verbundenheit mit Land und Leuten kam ihm hierbei ſehr zuſtatten, und verſtand er es immer ausgleichend zu wirken. Seine großen Fachkenntniſſe, ſein außerordentliches Pflicht⸗ gefühl, verbunden mit vornehmem Charakter, ſicherten ihm die Erfolge in ſeinem Wirken und die Achtung und Wert⸗ ſchätzung ſeiner Vorgeſetzten und Mitarbeiter. Sein Name wird mit dem Aufbau der nationalſozialiſtiſchen Marktordnung auf dem Gebiete der Milchwirtſchaft in Baden ſtets verbunden bleiben. Kurt Liebich wurde mitten aus einer arbeitsreichen und ſegensreichen Tätigkeit von ſeinem Poſten abberufen. Beſon⸗ deres Mitgefühl wendet ſich ſeiner Familie und vor allen Dingen ſeiner Frau mit ihren drei kleinen Kindern zu. Ein tragiſches Geſchick wollte es, daß ihm am Chriſtabend ſein drittes Kind geboren wurde, als er zur Behandlung ſeiner ſchweren Erkrankung das Krankenhaus aufſuchen mußte. Die Gefolgſchaft und alle Angehörigen des Milchwirt⸗ ſchaftsverbandes Baden, ſowie diejenigen, die ihn als Menſch gekannt haben, werden ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Einſatz des Schleppers in der CLandwirtſckaft Der Einſatz des Schleppers in der Landwirtſchaft bringt ganz erhebliche betriebswirtſchaftliche Vorteile in bezug auf Unkoſten⸗ und Materialerſparnis mit ſich und iſt nicht zuletzt dazu geeignet, den Landarbeitermangel überwinden zu helfen. Der Betrieb kann durch die außerordentliche Leiſtungsreſerve des Schleppers trotz größter Vereinfachung der Betriebs⸗ organiſation weſentlich intenſiver geſtaltet werden. Somit bildet der Schlepper auch eine Vorausſetzung für die Ertrags⸗ ſteigerung. Für den vollen Erfolg der Schlepperanwendung iſt jedoch ein planmäßiger und überlegter Einſatz Vorausſet⸗ zung. Eirrntuffl für hetemmmen der Arbeit Jakob Bührer, geboren am 20. November 1865 in Frei⸗ amt⸗Niedertal, iſt ununterbrochen ſeit 50 Jahren bei Gottlieb Bühler beſchäftigt. Aus dieſem Anlaß wurde er von der Lan⸗ desbauernſchaft Baden durch eine Urkunde geehrt. 5 Wir wünſchen dem nunmehr 72jährigen Jubilar auch wei⸗ terhin Friſche und Geſund heit 5 2 ELN FE ONNM ANN VON ALFRED HUS SENBERS SEH. 8. Fortſetzung Jede Sache ſcheint eigenſinnig nur für ſich ſelber in der Welt zu ſein, die ziehenden Pflüge, das Kirſchenbluſt, die bunten Kopftücher, das unwirkliche Grün der Buchen im blau⸗ blauen Himmel. Und doch ſind ſie für Auge und Herz untrenn⸗ bar in eins verſchmolzen.„Man kann Dinge von verſchiedener Art nicht zuſammenzählen“, pflegt der Lehrer Armbruſter von Auenzelg zu ſagen;„aber ſie bilden manchmal doch zuſammen faktiſch eine Summe.“ O, ſie ſchaffen mit ungleichem Mut, mit ungleichen Mie⸗ nen, mit ungleichen Geiſteskräften, dieſe Ackerer von Auenzelg. Meint man auf den erſten Blick, vor einer breitangelegten Freilichtaufführung zu ſtehen, ſo nimmt man beim Betrachten der Einzeldarſteller wahr, daß das ernſte, eindrucksvolle Spiel in lauter kleine Sonderſpiele auseinanderfällt, deren jedes doch wieder ein rundes Ganzes iſt. Da iſt einmal der Semi Stamm vom Grundhof. In ſeinen Händen, unter ſeinem Willen nimmt die Arbeit Wutgebärden an. Schon beim Anfurchen ſieht er im Geiſt das bewältigte Werk vor ſich. Nach dieſem Ziele drängt er mit allen ihm zu Gebote ſtehenden Mitteln hin. Keine Sekunde Raſt am Fur⸗ chenende. Jeder Stundenſchlag, den der Gutwetterwind von Burghofen heraufträgt, löſt einen Schrecken in ihm aus: die Zeit iſt verrückt, aus Stunden werden Minuten. Und er weiß doch, daß er es erzwingen wird. Schier ſein himmliſches Teil hängt davon ab, ob vor der Mittagsraſt der Hafer in die Furchen eingeeggt ſei. Mit einem Naſenrümpfen hat er ſeiner⸗ zeit dem Traubenhofſpruch ausgelöſcht, den ihm ein übelwol⸗ lender Nachbar heimlich auf den Pflugbaum malte: Der Bauer, der die Arbeit frißt, Iſt wert, daß ihn das Glück vergißt. „Narren ſind auch Leute“, hat er geſagt.„Der Eſel ſchafft, weil er dumm iſt, und der Menſch ſchafft, weil er geſcheit iſt. Jawoll!“ Nicht weit von ihm pflügt der große Kenſtler beim hohen Brunnen, der die Welt von einer andern Seite her anſieht. Auch er liegt ſeinem Werke ernſthaft ob, aber der Ernſt iſt von Gleichmut getragen. Die große Gelaſſenheit, das Selbſtbewußt⸗ ſein des wohlbeſtellten Landmanns ſind in ihm Bild und Leben geworden. Genau im ſelben Zeitraum wird jede Furche umgelegt. Ein ruckweiſes Antreiben der Zugtiere darf ſich der Mähnbub nicht zuſchulden kommen laſſen, wie denn auch ſeine zwei Ochſen und der feiſte Gaul voran mit ſchöner Hin⸗ gegebenheit, ja man könnte ſagen mit Seelenruhe, der Arbeit obliegen. Der Kenſtler iſt ſchon manchem Jungen zum Vor bild geworden. Da fällt kein lautes Wort. Andere Mähnbuben beneiden den ſeinigen um den immer gut gelaunten Acker mann. Die Rebfrauen an der Leuenhalde ſehen ihm gern von weitem zu.„Ja, ſo ſollten halt die Bauern ſein“, ſagt eine zur andern.„Dann würde ſich manches Mädchen zehnmal beſinnen, bevor es dem Dorf den Rücken kehrt.“ Es iſt ſchwer zu verſtehen, daß ausgerechnet des Kenſtlers leibhaftiger Bruder Semi ein ſo unverbeſſerlicher Unſamen, ein ſo mißgeſchicktes Ueberbein unter den Ackermannen auf der Breiten Au ſein ſoll. Sein jüngſter Sprößling, der elfjährige Schang, der ihm in dieſem Frühjahr zum erſtenmal als Mähn⸗ bube dient, muß auch heute wieder den halben Tod leiden unter der ewigen Weltverdroſſenheit und Rüpelſucht ſeines Erzeugers. Der Knabe hat ſich in ſtumpfer Ergebenheit längſt darein gefügt, daß er halt in Gotes Namen unter den vier Brüdern weitaus der dümmſte, der faulſte, der gleichgültigſte, daß er überhaupt ein boshafter Leidwerker iſt, der ſeinen armen Vater hinten zwiſchen den Pflugarmen noch um den Verſtand bringen wird.„Ich habe mit dem Heiri, mit dem Anton und mit dem Gottlieb auch Veroͤruß gehabt“, wieder⸗ holt der auf jeder Furche zwei⸗, dreimal.„Mit dir verglichen ſind ſie gleichwohl noch die wahren Engel geweſen. Ich bin jetzt zweiundfünfzig Jahre alt, aber ſo blitzverdreht, ſo ham⸗ pelmäßig iſt mir noch kein Mähnbub gefahren. Was aus dir einmal wird, das kann ich dir ſchon heute ſchriftlich geben. 82 Ich werde mich noch einmal ſchämen müſſen, dein Vater zu ſein. Der meinige hätte mich halt mit dem Geißelſtecken Mores gelehrt, aber unſereiner iſt leider alleweil zu gut⸗ mütig.“ Dieſe höchſt einſeitige Unterhaltung wird etwa nicht mit halbwegs gedämpfter Stimme geführt: nein, es dürfen ſich in einem weiten Umkreis ſowohl Pflüger wie Mähnbuben von des Kenſtler⸗Semis Erziehungstalent überzeugen. Der Bub hört dem Redeſchwall gewiſſermaßen nur noch von ferne zu. Seine Seele befindet ſich an einem anderen Ort, vielleicht auf Augenblicke ſogar im Kinderhimmel... Aber nun ge⸗ ſchieht das Schreckliche, daß das eine Pflugrad einen jungen Apfelbaum beſchädigt, weil der Semi immer bis auf zwei Millimeter an den Stamm heranfahren will. Jetzt erhebt ſich die Stimme des aus Rand und Band ge⸗ ratenen Ackermannes gellend über Tal und Höhen. Erſt die Klage über den zugrunde gerichteten Baum, der in Wirklich⸗ keit nur eine leichte Schürfung erlitt, und dann die ſteile Folge wohlgefügter Schimpfworte—— bis dann unverſehens die Kenſtlerin auf dem Plan erſcheint. Sie iſt mit fliegenden Röcken aus den Reben herübergeeilt und ſchiebt nun den ver⸗ datterten Ehegemahl ohne ein Wort vom Pfluge weg.„Hü!“ befiehlt ſie, worauf der erlöſte Mähnbub das Geſpann alſo⸗ gleich in Bewegung bringt. Der abgeſägte Pflüger ſteht noch immer unſchlüſſig an ſeinem Platz. Da läßt die Frau anhalten und wendet ſich halbwegs nach ihm um.„Es ſind drüben noch Steckenſpäne aufzuleſen!“ Da ſchleicht er ſich wie ein geſtrafter Hund nach den Reben hinüber. Nun iſt wieder Friede im Land. Der Sorgenheiri kann wieder an ſeinen Sorgen herumſtudieren. Sein Aeckerlein ſteigt ſeitlich gegen die erſten Rebenzeilen hinauf, es iſt un⸗ begehrtes Land.— Dem Heiri Kämpf iſt die beſondere Gabe beſchieden, daß er beſtändig ſein ganzes Leben auf dem Buckel mit ſich tragen kann, Vergangenes und Zukünftiges: die dro⸗ hende Seuchengefahr, den Wolkenbruch im Jahre ſeinee Kon⸗ firmation, den glaubhaft prophezeiten hundsmiſerablen Som⸗ mer, und die noch von keinem Arzt erkannte neue Krankheit, die ganz gut von heute auf morgen auch in Auenzelg aus⸗ brechen könnte. Der von Vorahnungen und Fehlgedanken zentnerſchwere Kopf hängt dem Heiri Kämpf beim Pflügen bis auf die Höhe des oberſten Weſtenknopfes herab; deſſen⸗ ungeachtet ſieht er alles Unvorhergeſehene voraus, ſoweit es wenigſtens einen unfreundlichen Charakter trägt. Beim Gerſte⸗ ſäen denkt er an den großen Hagelſchlag am Todestage ſeines Vaters, an die ſchmale Grabenüberfahrt drüben an der Mittel⸗ ſtraße, wo ihm im vergangenen Sommer ein Fuder mit ſieben⸗ undachtzig Korngaben umgekippt iſt— und dann das einſtün⸗ dige Gewitter in den Haufen hinein! Wer gibt es ihm ſchrift⸗ lich, daß das nicht heuer auch wieder geſchieht? Er kann ſogar ſelber unter den Wagen kommen. Wenn's dann wenigſtens nur gleich aus wäre! Aber wahrſcheinlicher iſt, daß er nach⸗ her noch ix Jahre als Krüppel weiterleben und ſchließlich gar um Sack und Bündel kommen muß. Das Leben iſt wahrhaftig und erwieſenermaßen kein Schleck. * Zwei Ackernachbarn hat der Zufall heut in recht boshafter Weiſe auf der Breiten Au zuſammengeführt: Jakob Burgſtaller vom Feldgarten und den Preſi Gebhart Mang. Sie haben ſich keinen guten Tag gewünſcht, weder mit dem Mund noch in Gedanken; jeder hat ſich ſo geſtellt, als ob der andere Luft oder überhaupt gar nicht vorhanden wäre. Aber es hat auch keiner dem andern den Gefallen getan, ihm aus dem Wege zu gehn und einſtweilen einem andern ſeiner Grundſtücke auf der weitläufigen Gemarkung die Ackerehre anzutun. Nein, ſie haben mit verbiſſenem Schweigen ihre Pflüge abgeſchient und die Geſpanne auf die Randfurchen gebracht. Der Burgſtaller iſt etwas raſcher damit vorangekommen, weil ihn die ver⸗ haltene Wut beinahe überwältigen wollte, ſo zwar, daß er oft nahe daran war, den Nachbar mit einem jähen Schmähwort anzufallen. Kaum hat er den Pflug eingeſtellt, läßt er an⸗ ziehen.(Fortſetzung folgt.) ekauntmachut (Markitverbär „ ue muunununumunummummmmuen minen der de) ue — S 1 * EN Bekanntmachung des vom : Preiſe auf Grund meiner An oſheim geltenden Pre endgewicht in a A. Ri Landpreiſe: Emp 41.5 Viehwirtſchafts verbandes B aden Januar 1938 5 5 ür Rinder und Schweine. e ordnung 1. Reichsmae Bulle Kühe en n Schweine de (ab 1 Schweine RM. RM. 1 12 Schwe Schwein (unter RM. 10 0 Seen ieee Die neue Reicksanleihe Zur Fortführung der von der Reichsregierung übernom⸗ menen Aufgaben begibt das Deutſche Reich eine Milliarde Reichsmark von% auslosbaren Schatzanweiſungen 1938 I. Folge. Die Schatzanweiſungen lauten über 100, 500, 1000, 5000, 10 000 und 20000 RM. und ſind vom 1. Januar 1938 ab mit 4% Y jährlich verzinslich. Die Zi ſen werden halbjährlich am 1.“ nuar und 1. 4 472 ere e „sem tim alig am 1. J e iſungen dieſer Folge werden mit je ½ in bis 1956 ausgeloſt. Die ausgeloſten Schatz⸗ f anweiſune ſind an dem auf die Ausloſung folgenden 1. Ja⸗ nuar— erſtmals am 1. Januar 1951— zum Nennwert rück⸗ zahlbar. Teilweiſe oder ganze Kündigung ab 2. Januar 1943 hat ſich das Reich vorbehalten. Die neuen Schatzanweiſungen des Deutſchen Reiches ſind gemäß§ 1807 BGB mündelſicher. Die Einführung der 4% Reichsſchatzanweiſungen von 1938, J. Folge, an den deutſchen Börſen wird alsbald nach ihrem Erſcheinen veranlaßt werden. Von den vorſtehend bezeichneten 1000 000 000 RM. 47% 7 auslosbaren Schatzanweiſungen von 1938, I. Folge, ſind 250 000 000 RM. bereits feſt gezeichnet worden. 750 000 000 RM. 4% 97 auslosbare Schatzanweiſungen des Deutſchen Reichs von 1938, I. Folge, des Reiches zur öffentlichen Zeichnung Bedingungen aufgelegt: 1. Der Zeichnungspreis beträgt 98974“ unter Verrechnung von Stückzinſen vom 1. Januar 1938 ab. Die Börſenumſatz⸗ ſteuer trägt der Zeichner. 2. Zeichnungen werden in der Zeit vom 3. Januar bis 18. Januar 1938 R re * Auftrage folgenden im den werden unter Ern Die der Badiſchen Land wirtſchaftsbank ländlichen Kreditgenoſſenſchaften entgegengenommen. Karlsruhe angeſchloſſenen * gegen. 3. Die Bezahlung ſpäteſtens der zugeteilten Schatzanweiſungen hat mit 40 7 mit 20 27 mit 20 57 bis mit 20 95 bis zu erfolgen. Vollzahlung geleiſtet werden. 4. Die Lieferung der 47 Schatzanweiſungen von 1938, I. Folge, erfolgt baldmöglichſt. Aus vaterländiſchen Gründen darf erwartet werden, daß von der gebotenen Möglichkeit zum Erwerb dieſer vorteilhaf⸗ ten Kapitalanlage weitgehend Gebrauch gemacht wird. bis bis 26. Januar 1938, 10. Februar 1938, 24. Februar 1938, 8. März 1938 kann jederzeit ab 3. Januar 1938 M nehmen ebenfalls Zeichnungn auf die Schatzanweiſungen ent⸗ bis 52.50 RM. 50.50 RM. 50 RM. die in der . Kraft u he, den 5. 1 8 Der Vorſitzende des V wirtſchaftsverbandes Baden: gez. Rudolph. Anordnung Nr. 32a des Viehwirtſchaftsverbandes Baden vom 5. Januar 1938. Bett chſtpreiſe für Rinder und e außerhalb der Schlachtviehmärkte. Grund d§ 8 der Sa ha erbände vom 5. 3. 1935 om 9. 5. 3 in ndung mit der 0 ſung v 36 Anordr Nr. 96 upt ziehwirtſchaft vom 20. 1 Seite 601) Vorſitzenden der Deutſchen Vieh Einvernehmen mit den ſtellen f ä 2 er Anordnung Nr. 32 vom 28. 12. 1937 wird das ez chopfheim dem Preisgebiet 1 zugeteilt. 2 die genannte Anordnung unverändert. 8 2 Dieſe Anordnung tritt rückwirkend ab 1. Januar 1938 in Kraft. Karlsruhe, den 5. Januar 1938. Der Vorſitzende des Viehwirtſchaftsverbandes Baden: gez. Rudolph. unn enineelentei kinn ness bennett einen VERGILSs DAs NICHT kl DEINEM OPFER eee eee eee; Caubwirt erwirbt das goldene Bpost abzeichen! Der Landwirt Ludwig Keidel aus Waibſtadt erwarb ſich das goldene Reichsſportabzeichen. Keidel iſt der erſte Land⸗ wirt in der Waibſtadter Gegend, der ſich durch planmäßiges Training dieſe Auszeichnung erringen konnte. Wir gratulieren! Die Viehwiriſchaft 1938 Das„Verkündungsblatt des Reichsnährſtandes“ Nr. 86 vom 23. Dezember 1937 bringt die Jahresordnung der Schlachtvieh⸗ wirtſchaft für das Jahr 1938. Dieſe Anordnung iſt für jeden Bauern, Landwirt, Viehver⸗ teiler und Viehverarbeiter von grundlegender Bedeu⸗ tung. Sie enthält nicht nur eine Zuſammenſaſſung aller bis⸗ her auf dem Gebiete der Viehwirtſchaft beſtehenden Beſtim⸗ mungen, ſondern ſie bedeutet einen maßgeblichen Schritt zur Erreichung der Preisklarheit und Preiswahrheit. Insbeſon⸗ dere bringt ſie die Beſtimmungen über die Verlade⸗ und Ver⸗ teilungsſtellen, die von den einzelnen Viehwirtſchaftsverbänden eingerichtet wurden, außerdem die Preiſe für Schlachtvieh. Dieſes„Verkündungsblatt“ iſt zum Preiſe von 15 Ppf. je Stück zuzüglich Porto zu beziehen durch die Reichs nährſtand Verlags⸗Geſ.m. b. H., Berlin N4. 2 8 33 3 5 9— Nachruf a 825 nze Am Sonntag, den 9. Januar 1938, verschied nach kurzem, schwerem Krankenlager unser I vorde auf der Reichsnährstandsaus- Geschäftsführer 05 stellung in Frankfurt Dipl.-Landwirt 5 Kirsch Kurt Liebich chnelaflott durch den Reichsbauernführer ausge- Bei Errichtung der nationalsozialistischen Marktordnung auf dem Gebiete der Nilchwirtschaft zeichnet. Nach zweijähriger Probezeit hat der Dahingeschiedene sein ganzes Wissen und Können in den Dienst dieser Aufgabe ge- bei den höchsten Stellen konnte sich i 8 dentliches Pflichtbewußtsein, verbunden mit edlem unser Mlesserballten obige, Auszeich- stellt. Große Fachkenntnisse, außerordentli N 1 nung Holen. Ohne zue Charakter und echter nationalsozialistischer Gesinnung, Waren die Grundzüge seines Wesens. 8 jeder Bauer durch Umbau seines alten 8 Balkens sich eine gute und leichte lch verliere in ihm einen treuen Mitarbeiter und mit der ganzen Gefolgschaft einen 5 Mäharbeit im Frühiahr sichern. 5— 10 55 Morgen mit einem Messer mähen ohne guten Kameraden. zu schleifen ist keine Seltenheit. Darüber hinaus hat er es verstanden, sich die Achtung seiner vorgesetzten Stellen, I Auch bei neuen Maschinen nur den der Landesbauernschaft Baden, der Hauptvereinigung der Deutschen Milchwirtschaft, Berlin, zu erwerben. 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G Milch= Milchgenoſſenſchaft; Milchabſ.= Milchabſatzgenoſſenſchaft: Molkerei.= Moltereigenoſſen⸗ ſchaft; Dreſch.= Dreſchgenoſſenſchaft; Winzer.= M Winzergenoſſenſchaft; Lagerhaus= Lagerhausgenoſſenſchaft; Getreide.— Getreidelagerhausgenoſſenſchakt; Elektr., —Elektrizitätsgenoſſenſchaft; Eier.= Eierabſatzgenoſſenſchaft;: B. A G.= Bezugs⸗ und Abſatzgenoſſenſchaft des Bauernvereins; B. B. A. G= Bäuerliche Bezugs und Abſatzgenoſſenſchaft; Sp. u D. K.= Spar- und Darlehnstaſſe: L. Kr. V.= Ländl. Kreditverein; KV. S Kreditverein; Sp. u. D. K. V= Spar- und Darlehnskaſſen⸗ derein; L. Sp. u. V. V.= Ländlicher Spar⸗ und Vorſchußverein. Tagesordnung: 1. Vorlage des Jahresabſchluſſes(Bilanz, und Gewinn- und Verluſtrechnung) ſowie des Geſchäftsberichts; 2. Bericht des Vorſtandes und Aufſichtsrates über die Prüfung des Jahresabſchluſſes, ſowie des Geſchäftsberichtes und die Vorſchläge zur Verwendung des Reingewinns, bw. Verluſtdeckung; 3 Bericht des Aufſichtsrates über die ſtattgefundene Prüfung; 4. Genehmigung des Jahresabſchluſſes; 5. Ver⸗ wendung des Gewinnes; 6. Beſchlußfaſſung über die Verluſtdeckung: 7. Entlaſtung des Vorſtandes und des Aufſichtsrates; 8. Annahme eines neuen Statuts: 9. Be⸗ ſchlußfaſſung über die Verſchmelzung mit einer anderen Genoſſenſchaft. 10. Genehmigung des Verſchmelzungsvertrages; 11. Neuwahl, bzw. Wiederwahl für ausge⸗ ſchiedene Vorſtands⸗ und Auſſichtsratsmitglieder; 12. Herabſetzung der Zahl der Vorſtands⸗ und Aufſichtsratsmitglieder; 13. Feſtſetzung des Geſamtbetrages, welchen Anlethen der Genoſſenſchaft und Spareinlagen bei derſelben nicht überſchreiten ſollen; 14. Feſtſetzung der Grenzen, welche bei Kreditgewährung(bei Spar- und Darlehnskaſſen an die Mitglieder und bei Warengenoſſenſchaften die Warenhöchſtgrenge) eingehalten werden ſollen; 15. Statutenänderungen. Erhöhung von Ge⸗ ſchäftsantetl u. Haftſumme: 16. Beſchlußſaſſung über die Einzahlung des Geſchäftsanteils: 17. Annahme einer Dienſtanweiſung für Vorſtand u. Aufſichtsrat; 18. Ver⸗ ſchiedenes; 19. Jahresabſchluß, ſowte Geſchäftsbericht nebſt Bemerkungen des Aufſichstrats liegt eine Woche vor der Generalverſammlung zur Einſicht der Genoſſen auf. In Nachfolge von„Fortſchrittlicher Landwirt“„Bad. landw. Genoſſenſchaftsblatt“ und„Bad. Bauer“ ſowie„Bad. Bauernſtand“ Samstag, den 22. Januar 1938: Breitenbronn, Milchg., 3 Uhr. T.⸗O.: 1—18. Der Vorſtand: Brenner, 9 Bekanntmachungen Suntag den 2. nn 2285 2. Bekanntmachung: In der Generalverſammlung vom 6. November 1937 hat Mönchzell, Milchg., 2 Uhr,„Löwen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 16—19. Der Vor⸗ ſich die Spar⸗ und Darlehnskaſſe, e. G. m. u. H., Kappel(Amt Villingen) mit ſtand: Dick I, Ohlheiſer. uns verſchmolzen. Wir fordern die Gläubiger hiermit auf, ſich bei uns zu Seppenhofen, Milchg., 19 uhr,„Hirſchen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 18, 19. Der melden. Darlehnskaſſe, e. G.m. u. H., Villingen. Der Vorſtand: Wehrle Vorſtand: Satler, Brunner. und Wiehl. 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Brauerei Ernſt Bauer Di ſtelhauſen Unentbehrlich für Ihre Familien- und Sippenforschung Im Verlag G. Braun erſcheint im Januar Bearbeitet von Dr. Hermann Franz Die Rirchenbücher in Baden Vorbeſtellpreis bis zum Erſcheinen 3.— RM.(ſpäter 3,80 RM.) Mit der Neubearbeitung wird der Familienforſchung in Baden und auch der amtlichen Beſchäftigung mit den Kirchen⸗ büchern ein künftig unentbehrliches Hilfsmittel an die Hand gegeben. Das Ki die Pfarrorte, ſondern gibt auch deren frühere, oft wechſelnde Pfarrzugehörigkeit an, f ohne Pfarrei und die kirchlichen Beziehungen zerſtreuter Weiler, Zinken und Höfe in der Kirchenbücher werden nach Tauf⸗, Ehe⸗, Totenbuch getrennt aufgeführt unter Angabe der Lücker Zeit der Unterbrechungen die Einträge zu finden ſind—, unter Beifüngung aller erreichbaren ſonſtigen Matrikeln(Familien-, Seelbücher uſw.), der ortsgeſchichtlichen Literatur und archivaliſcher Angaben. rchenbücherverzeichnis umfaßt nicht mehr nur ſodann die Filialzugehörigkeit aller Orte Vergangenheit und bis heute. Die a— gegebenenfalls, wo für die Bezirksanzeigen: Die einſpaltige Millimeterzeile 10 Pfg. 1 Normalfeld: 35 mm hoch, 46 mm breit 7.— RM.z g. Zt. iſt Preisliſte Nr. 9 gül tig 57 arkibericht der Landes bauernſchaft Baden Nr.? Unverbindlic 14. Januar 1938 r.* Amtliche Großmärkte für Getreide und Futtermittel. Die Pretſe verſtehen ſich je 100 Kilogramm in Reichsmark. emzrkte⸗ 2 2 Wei—* 5 pft* 5 fer No mehl Weiz el 10 Großmärkte: Roggen Weizen Futtergerſte Braugerſte Futterhafer— 50——ä—) Mannheim 10. 1. 38 J 19.10 19.805 20.80 21.605 17.00 17.805 29.00 22.00, 16.50.—17.305 22.20 23.60 29.40—29.75 1 12. 1. 38 19.10-19.80 20.90 21.60 17.30-17.50 20.70 21.70 17.30 22.70— 23.60 29.40 29.75 F„ 19.10-19.80“ 20.20-21.10“ 17.00— 17.30 20.50- 21.50 16.50 17.00 70—23.50 28.55-29.30 Fenk 10. 1. 38 19.30— 20.20 21.10 22.00 8— 1 22.45 23.50 29.30—29.75 Würzburg 8. 1. 38 18.90 19.20. 20.80—21.00⸗ 17.00 21.50 16.30—16.50 22.80 29.30 — 11. 1. 38 19.00— 20.00“ 24.00 21.80“ 17.70 18.20— 16.80 17.50“ 5 29.30 Kleie Gerſten⸗ Weizen⸗ Biertreber Erdnuß. Maps⸗ Lein · Roggen Weizen Futtermehn Futtermeh! mit Sack luchen ö tuchen tuchen Mannheim 10. 1. 38 10.10—10.50 10.60—11.00 18.70— 19.50 13.50 14.00 15.80 53.70 186.30 Karlsruhe 3— 10.85—11.35— 13.85 14.00—14.40 15.80— 16.20 13.70—14.10 15.50 15.90 Stuttgart... I. 1. 38 10.101050 9.95 10.45— 1251250— F Frankfurt 10. 1. 38 9.95—10.50 10.75—11.20— 13.60 14.00——— o 9.95 10.15 10.30-10.45———— 1. P„ 10.80— 11.15 11.65— 12.00— 14.505— 1— 8 Wieſenhen Lnzerne⸗ Stroh, Weizen Roggen Stroh, Gerſte— Haſer Futterſtroh Spelz. Trocken- Malz⸗ gut, geh., trod. Kleehen loſe, bindf. ⸗gepr] drahtgepreßt bindfadengepr.] drabtgepreßt geb ſpreu Schnitzen keime Mannheim„ 5.50.00 7.007.201 3.20-3.6088 3.60 4.00 3.00 3.40 3.40 3.80 3.503.902. 70-3.00 ff 8.34** 3.40 Karlsruhe....... 12. 1. 38 5.60 6.00 6.80 7.20 3.20— 3.60 3.60 4.00 3.00— 3.40 3.40— 3.80 3.503.900 2.70 3.00—— Suti gart II. 1. 38 5.40 6.40 6.00— 7.00 4.00 4.00 4.00 4.00— 3.00— CCC————————— nr 8.. 38 5.50 6.50 3.50 3.90 3.50 3.90——— 1— —A. 1. 38 6.20 7.50 5 280 3.20 2.60— 3.00 3.00 3.40 555 Mannheim und Karlsruhe: Für 100 kg entte Weizen gef tr. 75/7 kg hl. Roggen ges., tr 8) Ausgl. plus 40 Rpf. 1) Ausgl der W V.) Ausgleich plus 35 Rpf. laden, Vollbahnſtation, Erzseugerpreis 0,40 RM. niedriger. bis 1,50 je 100 kg höher. 2) Ausgleich plus 30 Rpf. Außerbadiſche Märkte: 4 Erzeugerfeſtpreis. 1 Großhandelspreis. s ab Fabrik. Marktüberſicht Getreide: Die Zufuhren an Brotgetreide waren in den erſten Tagen des Jahres noch ziemlich mäßig. Aus den nächſt⸗ gelegenen Erzeugergebieten, insbeſondere aus den Frühdruſch⸗ gebieten, ſind größere Zufuhren kaum noch zu erwarten. Die Mühlen ſind mit Mahlgut für den Monat Januar bereits aus⸗ reichend verſehen. Gerſte und Hafer: Aus Bayern, Württemberg und Nord⸗ deutſchland ſtanden wieder größere Poſten Braugerſte zur Ver⸗ fügung. 23 a a Die Zufuhren an Futtergerſte ſind immer noch gering. Futterhafer kommt nur in kleinen Mengen zum Markt, die raſch aufgenommen werden. Mehl: Weizenmehl der Type 812 iſt ausreichend vorhanden. Der Verbrauch an Roggenmehl hat ſich noch nicht weſentlich geſteigert. Nord⸗ und ſüddeutſche Fabrikate ſind reichlich am Markt, finden aber nur langſam für Februar⸗Abladungen Unterkunft. Futtermittel: Die Verſorgung mit ölhaltigen und zuckerhal⸗ tigen Futtermitteln iſt zufriedenſtellend. Der Rauhfuttermarkt hat durch die zweite Anordnung der Preisbildungsſtelle vom 23. Dez. 1937 eine weſentliche Bele⸗ bung erfahren. Die Zufuhren an Wieſenheu ſind durch die Witterungsverhältniſſe zur Zeit noch mäßig, doch kommt Stroh aus dem Rheinland, Oſtfriesland und Oldenburg nunmehr in größeren Mengen nach Baden, hauptſächlich in die von der Maul⸗ und Klauenſeuche betroffenen Gebiete. Molkereierzeugniſſe: Der Geſamtmilchanfall 6 v. H. beſſer geworden. Der Friſchmilchabſatz hat naturgemäß einen Rückgang erfah⸗ ren. Dadurch hat ſich die Werkmilchmenge weſentlich erhöht. Die Buttererzeugung war ebenfalls etwas beſſer. Die Zu⸗ teilungen in Höhe des Kontingents konnten den Bedarf zu⸗ friedenſtellend decken. Am Käſemarkt waren die Umſätze ſehr gering Eier: Der Anfall an deutſchen Friſcheiern iſt ganz gering. Die Bedarfsdeckung erfolgt durchweg mit Kühlhauseiern. Geflügel: Die Lagerbeſtände in Geflügel ſind vollkommen geräumt. Die Anlieferungen deutſchen Geflügels ſind mäßig. Kartoffeln: Durch das Froſtwetter waren die Zufuhren an Kartoffeln vollkommen unterbunden. Der laufende Bedarf der Haushaltungen konnte jederzeit gedeckt werden. Futterkartoffeln und Fabrikkartoffeln ſind lebhaft geſucht. 58 iſt um rund waggonfrei Mannheim baw 69/71 kg hl, Futtergerſte 59/60 kg hl, plus 30 Rpf., dazu 5 Rpf. Vermittlergebühr t neue Ernte Heu gepreßt 0,40 RM. Zuſchlag. 1) Spelsſpreu frei Station des Erzeugers oder Gerbmühle. 9 Feine und Ausſtichware RM. 0,70 Karlsruhe ohne Sack Zahlung netto Kaſſe in Reichsmark bei Waggonbezug. Futterhafer 46/9 kg hl *) zuzügl 50 Rpf Frachtaus eich frei Empfagasſtalion gemäß Anordnung oh aus Baden, Großhandels frei ver⸗ o) 4 50 Rpf. Frachtausgleich.* Erzeugerpreiſe frachtfrei Empfangsſtation. Obſt und Gemüſe: Die Anlieferungen an Aepfeln waren im⸗ mer noch ſehr umfangreich. Birnen fehlen faſt vollkommen. Walnüſſe, meiſt ausländiſcher Herkunft, waren reichlich am Markt und wurden gut abgeſetzt. Die Gemüſemärkte waren gut verſorgt. Wenn auch einzelne Gemüſearten, wie Wirſing und Spinat, nur mäßig angeliefert waren, konnte der Bedarf gedeckt werden. Vieh und Fleiſch: Die wenigen Nutzviehmärkte waren durch⸗ weg mäßig beſchickt. Die Ferkel⸗ und Läufermärkte, die außerhalb der Sperr⸗ bezirke abgeh alten werden konnten, blieben recht lebhaft. Die Preiſe haben nunmehr eine gewiſſe Stetigkeit erhalten. Die badiſchen Schlachtviehmärkte waren mit Großvieh und Kälbern ausreichend beſchickt. Die Qualität bei Großvieh konnte als mittelmäßig, bei den Kälbern als mittel bis gut be⸗ zeichnet werden Die Schweineanlieferungen haben gegenüber der Vorwoche wieder zugenommen. Hauptſächlich in Fettſchweinen waren die Aulieferungen infolge des Preisaufſchlags etwas beſſer. Die Fleiſchverſorgung war in vollem Umfange ſichergeſtellt. Nur die Preiſe für die Fettſchweine ſind höher Mit dem 3. Januar 1938 ſind neue Schweinepreiſe in Kraft getreten, die allerdings nur für die Schlachtwertklaſſen a, b1 und b2 eine Erhöhung bedeuten. Für dieſe Klaſſen wurden die Grundpreiſe um 3,.— bzw. 2,.— bzw. 1. RM. heraufgeſetzt. Die Klaſſe c iſt gegenüber den Grund preiſen von 1937 unver⸗ ändert geblieben. Das gleiche gilt für die Klaſſen d. e und k. Außerdem iſt der Abſchlag vom Grundpreis, der im Vorjahre während der Zeit vom Januar bis Mai 1.50 je 50 kg betragen hat, auf noch 0.50 RM. je 50 kg Lebendggewicht abgeändert wor⸗ den. Die Preiſe liegen alſo in den Schlachtwertklaſſen a um 2,50 RM., b1 um 1,50 RM., b 2 um 0,50 RM. höher als im Dezember 1937. Erzeugerpreiſe für Kartoffeln In der Zeit vom 1. Januar bis 31. Januar 1938 gelten nach⸗ ſtehende Erzeugerpreiſe für Speiſekartoffeln: Für je 50 Kilo frachtfrei Empfangsſtation: weiße, rote und blaue Sorten 2,50 RM. ine rn U 3 e 32 n. m e t Viehpreiſe auf den Viehgroß⸗ und Mitteln närkten in Reichsmark je 50 Kilo(Lebendgewicht) Die Preiſe find Marktpreiſe für nüchtern gewogene ee C 3 für Fracht⸗, Markt⸗ und Verkaufskoſten, 5 8. Ser. Kühe Farſen. 2 Ni.———-„————äͤ—'.—— 1 8————. Schlacht- und Viehbof. d. 8„„ d Karlsruhe 11. 1. 38424539 41 36— 42—43 39 34—(40—43ʃ35—39f26—3320—2541—4439—40—— Mannheim 11. 1. 38 4245.37 413036— 40—4335—39 28—34— 4—39026—33— 41—4436—4029—350— Freiburg 11. 1. 3842 453841——(4043 0——(4143353926337—95 42—44 40 35— Heidelberg 11. 1. 3843453841—— 40-43 39—— 40—4335—3927 334 2544840—— Pforzheim 10. 1. u. 1i. 1. 38 4 4537-41—— 24 8 33—(40—4335—39 26—33(7—2242—44 40 33—34— Baden⸗Baden 11. 1. 38434—-—— 43———(641—4334—3926—332 221—44ʃ 00—— Lörrach 11. 1. 38 42- 45——— 43— 30— 42 36—38027—32021— 2542-44.——. Stuttgart 11. 1. 3841443640——(3942 38— 26 39—4283—3825—3216 234043— 3930—34 27 Würzburg 4. 1. u. 7. 1. 38 41—4436—4033—35— J40—235—38 82— 39423338025— 3214— 240404338390—— . AàAaider Lämmer u. Hammel Schafe 3 e een Schlacht- und Viehhof VTTTTCVVCCCCCCTTT org 149, 5g 184,5 kg 119, ö kg unter 100 cc fette Speck Sauen Eber ö ö 4 e d—- ff ſauen Altſchneider Karlsruhe 11. 1. 38 60655359 4150—— 44-50—— 156,50 55,50 54,50 52,50 49,50 53,50— Mannheim 11. 1. 38[606553—59 4150—'— 30 2— 156,50 55,50 54.50 52,50 49,50 53,50 355 Heidelberg 11. 1. 383—— 41—50—— 45—48 40434— 56,50 55,50 54,50 52,50 49,50 5350— Pforzheim 10. 1. u. 11. 1. 38[60—6553—59 42————— 156,00 55,00 54,00 52,00 49,00 53,00— Baden⸗Baden 11. 1. 38[606553—59.42—50 40———— 156,50 55,50 54,50 52,50 49,50 53,50 53,50 Lörrach 11. 1. 38] 60 545942—50——— 8— 56,50 55,50 54,50 52,50 49.50— Stuttgart 11. 1. 38[6065535942— 5030- 400———— 156,00 55,00 54,00 52,00 49,00 51,00-53,00 51,00 Würzburg 4. 1. u. 7. 1. 38[58635157 40—48030—3%%— 45 36 4030—34l 55,50 54,50 53,50 51,50 48,50 52,00—52,50 50,00-51,0 Auftrieb und Abſatz 3 Schlacht- und Viehhof Ochſen Bullen Kühe 1 Färſen 5 Kälber Schafe Schweine Auftrieb] verkauft] Auftrieb S verkauft J Auftrieb] verkauft J Auftrieb] verkauft] Auftrieb] verkauft] Auftrieb vertauft J Auftrieb] verkauft Karlsruhe 11. 1. 38 30 30 103 103 86 86 117 117 436 436 11 11 1368 1368 Mannheim 11. 1. 38 106 106 127 127 170 170 184 184 1034 1034 1 2804 2804 Freiburg 11. 1. 38 25 25 31 31 50 50 31 31 246 246 92 92 e Heidelberg 11. 1. 38 17 17 16 16 41 41 30 30 210 210 12 12 713 713 Pforzheim 10. 1. u 29 29 5 0 41 41 31 31 176 176 50 50 470 470 Baden⸗Baden 11. 1. 38 11 11 10 10 34 34 32 32 120 120—— 446 446 Lörrach 11. 1. 38— 7 2 2 15 15 2 2 50 50—— 107 107 Stuttgart 8 43 43 109 109 169 169 116 116 907 907 316 316 1261 1261 Würzburg E. 1. u,.. 8 7 76 49 49 102 102 665 65 417 417 45 45 6911 691 Marktverlauf: Karlsruhe: Großvieh und Schweine zugeteilt, Kälber zugeteilt.— Mannheim: Großvieh u. Schweine zugeteilt, Kälber mittel.— Freiburg: Großvieh und Schweine zugeteilt, Kälber mittel.— Heidelberg: Großvieh und Schweine zugeteilt, Kälber Pforzheim: alles zugeteilt. Kälber lebhaft.— Baden⸗ Baden: Würzburg: Großvieh und Schweine zugeteilt, Kälb mittel.— Schweine zugeteilt, Kälber verteilt.— Viehpreiſe außerhalb der Märkte für Rinder und Schweine in RM. je 30 Kilo Lebendgewicht: — Stuttgart: Großvieh, Großvieh, Schweine und Kälber zugeteilt.— Lörrach: Großvieh, Schweine und mit Ausnahme a Kühe, a und b Ochſen, Bullen u. Färſen ſowie er langſam. Preisgebiet 11 5 5 Preisgebiet 11 ren Preisgebiet Preisgebiet 1 Preisgebiet 11 Ab 3. 1. 1938 Preisgebiet Gattung Land⸗ Empfangs-] Land⸗ Empfangs- Land⸗[Empfangs Schweine: Land⸗Empfangs⸗ Land⸗ Empfangs⸗ Land- Empfangs⸗ preiſe: ortpreiſe:] preiſe: ortpreiſe:] preiſe: ortpreiſe: der Schlachtwertklaſſe preiſe: ortpreiſe: preiſe: ortpreiſe: preiſe: ortpreiſe: Ochſen O0 43 9— a über 150 kg) bis 53,.— bis 55,50 bis 52,50 bis 54,50 . 2 8 1750 8 5 ö 5 b1(v. 135-149,5 kg) bis 52,— bis 54,50 bis 51,50 bis 53,50 2 5 50 42,— 40,.— 41.50 b2(v. 120.184,5 kg bis 50,50 bis 53,50 bis 50,— bis 52.50 Bullen 39,50 41,50 39,50 41,.— 39.— 40,50 e(sv. 100-119,5 kg bis 48,50 bis 51.50 bis 48,.— bis 50,50 Rühe 39,50 41,50 39,50 41. 89,.— 40,50 d-f(unter 100 kg) bis 45,— bis 48,50 bis 4/50 bie 47,50 1. ö 5 g1(fette Speckſauen) bis 50,— bis 52,50 bis 49,50 bis 51,50 1 k »Die Preisgebiete ſind aus der Bekanntmachung des VWV im Wochenblatt g 2-h(and Sauen u. Eber) bis 47,— bis 50,50 bis 46,50 big 49.50 bis 46,.— bis 49,.— Nr. 52 vom 22. 12. 36, Seite 20022004 zu erſehen. 1(Altſchneider) bis 50,.— bis 52,50 bis 49.50 bis 51,50 bis 49,.— bis 41,.— Nutzvieh⸗ und Ferkelmärkte Zum Nutzviehmarkt in Radolfzell am 5. Januar 1938 waren aufgetrieben 21 Tiere. Davon 2 junge Ochſen 2 ältere Och⸗ ſen, 1 junge Kuh, 4 ältere Kühe, 5 Kalbinnen und 7 Jung⸗ rinder. Verkauft wurden: 1 junge Kuh, zum Preiſe von 550 RM., 1 Kalbin, zum Preiſe von 550 RM., 7 Jungrinder, zum Preiſe von 200 bis 410 RM. je Stück. Für ältere Ochſen (Schlachtochſen) wurden 40,.— RM. je Zentner Lebendgewicht bezahlt. Der Marktverlauf war ſehr mäßig. Nächſter Nutz⸗ viehmarkt am 19. Januar 1938. Immendingen, 5. Jan. Auftrieb: 11 Ferkel. den für Ferkel bis 6 Wochen 46—54 RM. je Paar. verlauf war lebhaft. Radolfzell, 5. Jan. Auftrieb: zahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 30 Ferkel über 6 Wochen 45—60 RM. je Paar. lauf war lebhaft. Wolfach, 5. Jan. Auftrieb: 22 Ferkel über 6 Wochen 38—55 RM. je Paar. lauf war mittel. Eberbach, 6. Jan. Auftrieb: 24 Ferkel. Bezahlt wurden für Ferkel über 6 Wochen 45—62 RM. je Paar. Der Marktver⸗ lauf war mittel. Mannheim, 6. Jan. Auftrieb: 70 Ferkel und 28 Läufer. Bezahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 30—36 RM., für Ferkel über 6 Wochen 38—50 RM. und für Läufer über 13 Wochen 52—72 RM. je Paar. Der Marktverlauf war mittel. Bezahlt wur⸗ Der Markt⸗ 364 Ferkel und 2 Läufer. Be⸗ 45 RM., und für Der Marktver⸗ Ferkel. Bezahlt wurden für Der Marktver⸗ Donaueſchingen, 8. Jan. Auftrieb: 387 Ferkel und 23 Läufer. Bezahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 32—40 RM., für Ferkel über 6 Wochen 40—48 RM. und für Läufer über 13 Wochen 60—85 RM. je Paar. Der Marktverlauf war ziem⸗ lich gut. Engen, 10. Januar. Auftrieb: 134 Ferkel. Es wurden bezahlt für Ferkel bis 6 Wochen 45—60 RM. je Paar. Der Verlauf des Marktes war gut. Haslach, 10. Januar. Auftrieb: 153 Ferkel. Es wurden be⸗ zahlt für Ferkel bis 6 Wochen 28-40 RM. und für Ferkel über 6 Wochen 41—55 RM. je Paar. Der Marktverlauf war mäßig. Markdorf, 10. Januar. Auftrieb: 73 Ferkel und 8 Läufer. Es wurden bezahlt für Ferkel über 6 Wochen 4855 RM. und für Läufer über 13 Wochen 60—66 RM. je Paar. Der Marktverlauf war mittel. Preiſe auf dem Karlsruher Wochengroßmarkt am Dienstag, den 11. Januar 1938, je 50 Kilo: Gemüſe: Roſenkohl 20,.— RM., Rotkraut 6,00—7,25 RM., Weißkraut 5—6 RM., Wirſing 6—9 RM., Spinat 18 RM., Rüben, gelbe 46 RM., Rüben, rote 5 RM., Bodenkohlraben 2—4 RM., Schwarzwurzel 18—23 RM., Feldſalat 5060 RM., Kreſſen⸗ ſalat 50—70 RM., Meerrettich 24—30 RM. Zwiebeln 8 bis 8,40 RM., Tomaten 35 RM., Endivienſalat je 100 Stück 4 bis 10 RM., Sellerie je 100 Stück 535 RM., Rettich 3—8 RM. je 100 Stück.. Obſt: Tafeläpfel 12.18.50 RM., Kochäpfel 9—142 RM. Tafel- birnen 20—28 RM., Kochbirnen 15—17 RM. 59 Markt- und Diek anzeigen Gemeinden geſtattet. ein Durchf. durch Holzkohlen oder Holzkohlen- Uelerong: Leocbendel one* 2 kduard Schaeider G. m. b. H. ro Görfutter us, 5 2 Rollen„Lorch Körnung, torch nschelten. Beruced fort a· M.— 1 Nähere Auskunft hierüber erteilen die Landes ba auernſchaft und die Kreisbauernſchaften. Zuwiderhandlungen ſind ſtrafbar.“ der berühmten * Pevor sie Ferlel weſkal chen nahe * kaufen, ſordern Sie unverbindl. meine Preisliſte. L118 Stio Sunghaus, Rahden i. Weſtf. N. wellen dorch: Allueiſer Membranpumpe 1„Bodensee“ aus Gußeisen Schlamm-, Bau- u. Iauchepumpe Gotthard Allweiler pumpenfabrik Akt.-Ges. Radolfzell Angemeldet ſind (Bodensee) 66, Patent-NMotormäner „Irus dieselschiepper mäht. zieht. treibt. pflügt Jruswerke Dustlingenl (Wpg.) Vergleichen Sie Preis und Qualität! Sie werden feſtſtellen, daß Brockmann ſehr billig iſt. 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Bei Abnahme von zwei Stück an er⸗ folgt die Lieferung fra, yhfrei jeder deut⸗ 8 1 ſchen Bahnſtation bſtabholen der Tiere iſt bei vorheriger Anmeldung gern geſtattet. Jedes zum Verſand kommende Tier wird vor dem Verſand tierärztlich unterſucht und das Ge⸗ ſundheitsatteſt dem Frachtbrief beige⸗ fügt. Es kommen daher nur geſunde, ſeuche⸗ und fehlerfreie Tiere zum Ver⸗ fand. Bei Sammelbeſtellungen wird jedes Tier durch Ohrmarke gekenn- zeichnet. Bitte, genaue Bahnſtation angeben. L364 Zucht- und Nutzviehhandlung Theodor Steltenkamp, Weſterwiehe i. W. hochttagende Ruhe u. Kalben Liefere direkt aus dem hieſigen Mün⸗ ſterländer Zuchtgebiet Kühe und Kal⸗ ben der Münſterländer Rotbuntzucht, die in Form und Milchleiſtung kaum übertroffen werden können, ſowie auch Tiere des ſchwarzbunten, weſtfäli ſchen Tieflandſchlages, wie folgt: Junge Zucht⸗ und Milchkühe im Gewicht von 10—12 Ztr., zum 2. bis 4. Male ral⸗ bend, N Körperbau u gute Milch⸗ anlage, 450.— bis 550.—. RM. 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