Schriftleitung: ruf 8280, nac Karlsruhe, nur bei Porte Artikel iſt nu leitung geſt Woche.— Für Heil⸗ vom Verlag und von Gewähr übernomn 92 und 6. en, Suſtellgebühr).: nd Verlags⸗Geſellſchaft m b. H., Zweignieder⸗ Folge 12, 106. Jahrgang Karlsruhe, 25. März 1938 Bauer Oſttirol 2 Aufn.: Enno Folkerts „Das ſagen alle Männer!“ „Iſt auch was dran. Meine Mutter hatte es nicht 5 ſo gut. Die mußte noch alle Feldarbeit mitmachen. Oder denkſt du etwa, daß es leicht war, in der Hitze Heu zu wenden und hinter der Senſe das Korn aufzubinden?“ „Das ſchenn aber, wenn du heimtommſt, dann iſt das Eſſen fertig, und in der Wirtſchaft iſt alles beſorgt. Das war früher auch nicht ſo!ꝰ „Da haſt du wieder recht. Aber wie ſollten wir bei der Leuteknappheit noch die Erntearbeit ſchaffen, wenn wir keine Maſchinen hätten? Ich würde vor Sorgen vergehen— aber ich weiß, ich kann mich ouf meine Krupp Maſchinen verlaſſen!“ e Zülckerſchnitzel Steffenſchnitzel Trockenſchnitzel Futterzucker Rohmelaſſe in Keſſelwagen und Leihfäſſern liefern in jeder Menge ab ſüddeutſchen Zucker⸗ fabrik⸗Stationen Heinrich Schweigert& Co. früher Alexander& Co., A.-G. Futtermittel und Getreide Stuttgart, Friedrichstr. 48 Schließ fach 266 Telefon 21748 Stacheldrahtausötahldraht liefert Otto christ, Drahtgeflechtfabrik Memmingen Bay. 140 Verlangen Sie Angebot! — ist das unent- behrliche Gerät. zur fortschritt- lichen Stapel- dungbereitung. förderhöhe 3 m, Trogleruſt 300K g Preis nur RM 185.— ab Werk.. . e 8 anfordern. S aussendorf SINGWIERBAUEE N. 5 beide ſind ſich in ihren Verbren⸗ nungseigenſchaſten ſo ähnlich, daß man faſt in allen für Holz geeigneten Feuerſtellen auch Union⸗ Briketts verwenden kann; die Umſtellung macht alſo keine Schwierigkeit. 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April dieſes Jahres eine Volksabſtimmung an. An dieſem 10. April wird nicht nur der deutſche Volksgenoſſe im Land Oeſterreich, ſondern überhaupt jeder wahlberechtigte Deut⸗ ſche des geſamten Reichsgebietes zur Wahlurne ſchreiten. Jeder Deutſche hat an dieſem Tage erneut Gelegenheit, dem Führer den Beweis ſeines unbegrenzten Vertrauens zu geben. Die Volksbefragung ſteht ganz im Zeichen der großen Erfolge Adolf Hitlers in den vergan⸗ genen Jahren und des gewaltigen geſchicht⸗ lichen Geſchehens der letzten Tage. Keinem Deut⸗ ſchen wird es darum ſchwer, ſich zu entſcheiden. Schon heute jubeln die Herzen der Volksgenoſſen dem Einiger Groß⸗ Deutſchlands ein hundertfältiges„Ja“ entgegen. Alle ſagen ſich, wir danken dem Schöpfer da droben, daß er uns dieſen Mann gab, und das geringſte, was wir nun tun können, iſt, daß wir ihm und der Welt zeigen, welch unendliches Vertrauen wir zu ſeiner Führung haben. Wir da draußen, die wir täglich— beſonders jetzt im Früh⸗ ling— das Werden und Gedeihen in der Natur ſehen, freuen uns, daß dieſes Werden einer neuen Ernte geſchützt iſt von der ſtarken, umſichtigen Hand unſeres Führers. Darum iſt auch das — Landvolk beſonders ſtolz bei der Beſtätigung der hiſtoriſchen Aktion des Zuſammenſchluſſes Reich— Oeſterreich, am 10. April dem Führer hundertprozentig ſein„Ja“ zu geben. Weiter iſt das Landvolk ſtolz, auf Leiſtungen hinweiſen zu können, die es unter der Führung Adolf Hitlers vollbracht hat. So konnte durch die Erzeugungsſchlacht die Grundlage der Nahrungsfrei⸗ heit in den letzten Jahren von 65 auf 85 v. H. geſteigert werden. Das in der Syſtemzeit beſonders ſtiefmütterlich behandelte Landvolk hat es unter der Führung Hitlers und ſeines Reichs⸗ bauernführers Darrs erreicht, ſich in der ſtändiſchen Organiſa⸗ tion des Reichsnährſtandes ſelbſt verwalten zu können. Der Bauer iſt nicht mehr beſchimpfter Prügelknabe eines früheren Syſtems, das nur nahm und nicht gab, ſondern er genießt heute die Achtung und Anerkennung, die ihm gebührt. Das Landvolk weiß alles das ſehr wohl zu ſchätzen und iſt ohne viel Worte dankbar. Dieſe Dankbarkeit wird ſich immer wieder in Treue äußern, in einer Treue, die auch in der Abſtimmung am 10. April erneut ihren Ausdruck finden wird. Landvolk— darum wählen wir! Wir beſtätigen nicht nur die große Tat des Zuſammenſchluſſes Reich—Oeſterreich zu einem Groß⸗Deutſchland, ſagen nicht nur„Ja“ zu der Erfül⸗ lung eines Wunſches, der ſo alt iſt, ſolange ſchon Deutſche leben, ſondern beweiſen mit dieſer Wahl dem Führer und der Welt, 2 wie groß das Vertrauen, aber auch unſere Treue zu ihm iſt. Aufn.: Preſſebildsentrale 5 Die denkwürdige Reichstagsſi zung am 18. März 1938 2 1 di zterreichiſche Abordnung. In spontaner Begeisterung huldigen die Reichstagsabgeordneten dem Führer beim Betreten der Rednertribüne; rechts im Bild die öſterreichiſche 8 38 Die wirtſchaftliche Struktur unſeres neuen reichsdeutſchen Landes Oeſterreich unterſcheidet ſich nicht ſehr weſentlich von der des übrigen Deutſchland. Ungefähr ein Drittel(32 v. H.) der Beſchäftigten arbeitet in der Landwirtſchaft, während im übrigen Deutſchland etwas weniger(29 v. H.) Arbeitskräfte landwirtſchaftlich tätig ſind. Da Oe ſterreichſeit Jahr⸗ hunderten Bauernland iſt, müßte man annehmen, daß ſeine Landwirtſchaft einen leiſtungsmäßigen Spitzenſtand er⸗ reicht hätte. Praktiſch liegen die Dinge aber anders. Das öſterreichiſche Land hat in der Nachkriegszeit eine außerordent⸗ lich ſchwere Notzeit durchgemacht, die jede Produktions- ſteigerung verhinderte. Eine falſche politiſche, beſonders auch agrarpolitiſche Führung war die Urſache dieſer Entwicklung. Eine Lawine von Zwangsverſteigerungen, eine auf etwa 1 Milliarde Schillinge gewachſene Verſchuldung und rückläufige Preiſe waren die Hauptmerkmale der Agrarkriſe. Obgleich das öſterreichiſche Land auf 100 Einwohner 65 Hektar land wirtſchaftlich genutzter Fläche zur Verfügung hat, wurde infolgedeſſen insgeſamt der Nahrungsmittelbedarf des Volkes bisher mit nur 76 v. H. aus eigener Erzeugung gedeckt. Dem⸗ gegenüber entfallen im übrigen Deutſchland je 100 Einwohner nur 43 Hektar landwirtſchaftlich genutzter Fläche, mit denen die Eigenverſorgung zu 81 v. H. ſichergeſtellt wird. Entſprechend waren die wirtſchaftlichen Beziehungen Deutſch⸗Oeſterreichs zum Ausland bisher durch einen zie m⸗ lich hohen Einfuhrbedarf an land wirtſchaftlichen Er⸗ zeugniſſen gekennzeichnet. Im letzten Jahr allein hat Oeſterreich z. B. an Getreide rund 850 000 Tonnen im Werte von 165 Mil⸗ ue Ceiſtungsbereitſckaft des öſterreickhiſchen Bauerntums Der Landesbauernführer von Oeſterreich und der öſterrei⸗ chiſche Miniſter für Land⸗ und Forſtwirtſchaft, Pg. Anton Reinthaller, ſtellt den Wochenblättern der Landesbauern⸗ ſchaften folgendes Geleitwort zur Verfügung: Nur ganz ſelten auf dem deutſchen Volksboden hat ſich das alte germaniſche Bauernrecht ſo unangetaſtet erhalten können wie in den deutſchen Alpenländern. Auf dem Zollfeld in Käru⸗ ten ſteht der alte Herzogsſtuhl, auf welchem die Führer des Volkes vom Bauern ſelbſt eingeſetzt wurden, kraft des Rechtes, das er ſich durch die Rodung ſeiner Heimat gewonnen hatte. Nirgends als im deutſchen Alpenland hat ſich die alte Wehrver⸗ ſaſſung des freien Bauern ſo rein erhalten wie in großen Tei⸗ len der Alpenländer, wo der Bergbauer mit ſeiner eigenen Waffe und ſeiner eigenen Verpflegung zur Verteidigung der Heimat ausrückte, während Frauen und Buben ihnen die Mu⸗ nition noch bis zum Jahre 1915 in die Stellungen nachtrugen. Hier hat es, ſolange es eine deutſche Geſchichte gibt, immer freie Bauern gegeben, die niemand anderem untertan waren als den Führern des Volkes. Aus der befreiten Bauernſchaft Oeſterreichs mündet alſo ein kraftvoller Strom aus der großen deutſchen Geſchichte in die Entwicklung ein, die das deutſche Bauerntum unter dem Schutz des Reichserbhofgeſetzes ſeit 1933 genommen hat. Es wird die Aufgabe des Landesbauernführers von Oeſterreich ſein, dieſe ſeit eineinhalb Jahrtauſenden bewährte Leiſtungsbereitſchaft des öſterreichiſchen Bauerntums zu erhalten und ihn in die Lage zu verſetzen, auch ſeinerſeits das zu ſein, was dem geſamten deutſchen Bauerntum als Ziel geſetzt iſt: Blutauell und Ernährer der Nation. Reinthaller, Miniſter und Landesbauernführer. Reicksgau Deſterreich Was bedeutet der Zuſammenſchluß für die Ernährungswirtſckaft: Deen eee 388 lionen Schilling, und zwar faſt ausſchließlich aus Südoſteuropa, eingeführt. Man wird damit rechnen können, daß dieſer Ge⸗ treidezuſchußbedarf auch in Zukunft in der bisherigen Weiſe, d. h. im Austauſch gegen öſterreichiſche Induſtriewaren, gedeckt werden kann. Eine Belaſtung des Ernährungshaushaltes des alten Reichs iſt aus dieſer Lage jedenfalls nicht zu erwarten. Neben dieſem wichtigſten Einfuhrpoſten Getreide(Weizen, Gerſte, Mais) hatte Oeſterreich einen Zuſchußbedarf an Schwei⸗ nen und Geflügel. 1937 wurden rund 70 000 Tonnen im Werte von 77,5 Mill. Schillingen eingeführt. Trotzdem iſt der Beſtand an Rindern und Schweinen je Kopf der Bevölkerung um etwa 20 v. H. größer als im alten Reich. Dieſe Verſorgungsunter⸗ ſchiede erklären ſich aus der verſchiedenen land wirtſchaftlichen Struktur des alten Deutſchlands und Oeſterreichs. Während in Deutſchland die Ackerwirtſchaft mit faſt 70 v. H. der landwirt⸗ ſchaftlichen Nutzung das Rückgrat der Landwirtſchaft bildet, iſt die öſterreichiſche Landwirtſchaft zum überwiegenden Teil Al⸗ pen⸗ und Bergwirtſchaft. Die Wieſen u nd Weiden ma⸗ chen hier mehr als die Hälfte der geſamten landwirtſchaftlichen Nutzfläche aus gegenüber nur etwa 30 v. H. in Deutſchland. Die Produktion an Ackerfrüchten iſt in Oeſterreich ſowohl je Hektar, als auch je Kopf der Bevölkerung geringer als in Deutſchland. Insgeſamt wird in Deutſchland rund 25 v. H. mehr Getreide je Kopf der Bevölkerung erzeugt als in Oeſter⸗ reich, an Kartoffeln ſogar 75 v. H. mehr. Dieſe Gegenüberſtellungen gaben zunächſt den wertvollen Hinweis, daß bei dem z. Z. geringeren Stand der Eigenverſor⸗ gung Oeſterreichs gegenüber dem alten Reich und der prozen⸗ tual höheren landwirtſchaftlichen Nutzfläche in der öſterreichi⸗ ſchen Landwirtſchaft große Produktions reſerven ruhen, die nicht unterſchätzt werden dürfen. Landesbauernführer Reinthal⸗ ler erklärte in ſeiner Unterredung mit dem Hauptſchriftleiter der Wochenblätter, daß nach ſeiner Ueberzeugung a uch im Land Oeſterreich eine Erzeugu ngsſchlacht nach dem Vorbild des Reichsnährſtandes Ungeheures erreichen kann. Denn die bisher gedroſſelte Produktion läßt ſich nahezu auf allen Gebieten erheblich ſteigern. Das trifft vor allem zu für Milch, Käſe, Butter und andere Molkereierzeugniſſe, Vieh, Fett, Holz uſw. Das ſind alles Erzeugniſſe, die das übrige Deutſch⸗ land braucht, und die für das öſterreichiſche Bauerntum eine Exiſtenzgrundlage ſind.„Denn“, ſo erklärte Reinthaller, „Oeſterreich iſt im Kern geſund geblieben und will etwas leiſten“. Allerdings muß berückſichtigt werden, daß nach den Erfahrungen der deutſchen Landwirtſchaft eine Wirtſchaftsankurbelung, wie ſie nunmehr in Oeſter reich auch zu erwarten iſt, eine Steigerung des Nahrungsmittelverbrauches zur Folge hat und daß darum alſo die Ueberſchüſſe aus der öſterreichiſchen Landwirtſchaft niedriger liegen, als ſie ſich vor⸗ läufig rein rechneriſch darſtellen. Es ſteht aber heute ſchon feſt, daß für die öſterreichiſche Landwirtſchaft die Forderung:„Es kann nie zu viel erzeugt werden“, ebenfalls Gültigkeit hat. Denn niemals wieder wird der Fall eintreten, daß der Abſatz der Agrarprodukte nicht von vornherein gewährleiſtet werden kann. Reinthaller ſagte deshalb in ſeiner Rede auch mit Recht: „Zu viel produzieren können wir nie und nimmer; die wieder in Arbeit ſtehenden Menſchen unſeres Vaterlandes, das große Deutſche Reich mit ſeinen 75 Millionen Deutſchen, werden die gegebenen Abnehmer ſein.“ Für die alte deutſche Wirtſchaft iſt der Zuwachs Oeſterreichs inſofern noch von Bedeutung, als an Oeſterreich Zuſchüſſe von land wirtſchaftlichen Produktionsmit⸗ teln aller Art, z. B. Kunſtdünger, vor allem Kali, Stickſtoff, landwirtſchaftliche Maſchinen, Pflanzenſchutzmittel uſw. gegeben werden können. Durch eine enge Zuſammenarbeit wird es möglich ſein, auf Grund der Marktoroͤnung und des Reichs⸗ erbhofgeſetzes zum Wohle der großen deutſchen Volksgemein⸗ ſchaft bald zu einer Geſundung der öſterreichiſchen Landwirt⸗ ſchaft zu kommen, die dann Schulter an Schulter mit den Ka⸗ meraden aus allen anderen deutſchen Gauen zur Erzeugungs⸗ ſchlacht antreten, um Deutſchland das tägliche Brot zu ſchaffen. Neichsleiter Darre Reichs miniſter und Reichsbauernführer ſpricht in Baden am Mittwoch, den 30. März 1938 in Nadolfzell um 13 Ahr auf dem Marktplatz in Offenburg um 20 Ahr in den Landw. Hallen Badiſches Landvolk des Ober⸗ und Mittellandes, niemand fehlt bei dieſen Kundgebungen! Bekennt Euch zu der Parole: Ein Voll, ein Neich, ein Führer! 389 0 Wenn wir heute irgendwo in Baden am Ufer des Rheins ſtehen, an dem ſtolzen Fluß, der die Grenze unſeres Gaues in ihrer ganzen Länge begleitet, vom Bodenſee, vom Hochrhein bis zum Mannheimer Hafen, ſchiffetragend, eine lebendige Verkehrsader, dann wollen wir auch einmal daran denken, daß einſt dieſer Fluß nicht als Segen⸗, ſondern als Unheil⸗ bringer wirkte. Es war damals, als er noch als„wilder Rhein“ in unzähligen Rinnſalen dahinfloß. Seine Hochwaſſer fraßen das Bauernland. So wurde er ein rechter Zerſtörer, gegen den Menſchenkraft kaum etwas ausrichten konnte. Mit der Verwandlung des Rheins vom Unheilſtifter zum Strom des Verkehrs und des Lebens iſt der Name Johann Gott⸗ fried Tulla unlöslich verknüpft. Tullas berühmte „Rheinkorrektion“, die ſein Lebenswerk war, hat ihm den Ehrennamen„Bändiger des Rheins“ eingetragen. Das iſt ein Ehrenname, der ein großes ſtaatspolitiſches Werk und ein heldiſches Leben zugleich verkündet. Tullas Lebensgang Johann Gottfried Tulla wurde am 20. März 1770 in Karlsruhe geboren. Schon früh zeigte er Neigung und eine ausgeſprochen geniale Begabung für Technik und für Fragen neuzeitlicher Waſſerbauwirtſchaft. Der Einſicht und der väter⸗ lichen Fürſorge des Markgrafen Karl Friedrich hatte er es zu verdanken, daß er, deſſen Eltern kein Geld für ſein Stu⸗ dium hatten, ſich zum Ingenieur ausbilden konnte. Ingenieur werden war damals nicht einfach. Eine geregelte Ausbildungs⸗ möglichkeit wie heute gab es zu jener Zeit nicht. Mühſam, zum Teil im Auslande, in Paris, mußte ſich der junge Tulla ſein Wiſſen an den verſchiedenſten Stellen erwerben. Er hat es unter großen Opfern und mit der Energie getan, die den gro⸗ ßen Forſcher auszeichnet. Immerhin mußte er 27 Jahre alt wer⸗ den, bis er als Ingenieur in den badiſchen Staatsdienſt treten konnte. Schon während ſeiner Ausbildungszeit hat er wertvolle Arbeit geleiſtet. Es iſt zu wenig bekannt, daß Tulla im Jahre 1799 wahrſcheinlich als erſter die Idee eines Dampf⸗ ſchiffes ausgearbeitet hat. Seine Pläne für ein ſolches Dampfſchiff, die von den Fachgelehrten als zweckmäßig bezeich⸗ net wurden, kamen zur weiteren Begutachtung nach England — und dort ſind ſie verſchollen! Es iſt nicht ganz unwahrſchein⸗ lich, daß die Engländer, die allgemein als Erfinder des Dampf⸗ ſchiffs gelten, ſpäter die Ideen Tullas ausgeführt haben. Er⸗ finderſchickſal! Aber Tullas Lebenswerk ſollte auf einem andern Gebiet liegen. Auf den vielen weiten Reiſen ſeiner Ausbildungszeit in Frankreich, in Holland und in Norwegen hatte ſich der junge Forſcher eine ausgezeichnete Kenntnis des Waſſerbau⸗ weſens verſchafft. So war er wohl vorbereitet für ſeinen gro⸗ ßen Plan einer allgemeinen und durchgreifenden Rheinkorrek⸗ tion. Im Jahre 1804 erhielt Tulla als Oberingenieur mit dem Titel„Hauptmann“ die oberſte Leitung über den Flußbau Ba⸗ dens und vor allem des Rheins. Der Rhein— ein wilder Fluß! Die Verhältniſſe dieſes Fluſſes waren zu jener Zeit ſchlimm. Von Baſel abwärts bis zu den Mündungen der Lauter und der Murg war der Rhein mit ſeinem ſtarken Ge⸗ fälle noch ein reiner Gebirgsfluß. In unendlich viele Arme abgeteilt, floß er dahin. Mit ſeinem Gewirr von Kiesbänken und Inſeln beanſpruchte er einen 2—3 Kilometer breiten Streifen des Talgrundes. Tulla hat im Rhein von Hüningen unterhalb Baſel bis zur heſſiſchen Grenze nicht weniger als 2218 Inſeln gezählt! Dabei waren die Flußarme meiſt ganz flach, bei Hochwaſſer fanden dauernd Verlagerun⸗ gen ſtatt, ſo daß alle am Rhein gelegenen Gemeinden in mehr oder weniger regelmäßigen Abſtänden vom Hochwaſſer und ſeinen Verheerungen heimgeſucht wurden. Weite Strecken waren verſumpft; immer wieder wurden die mühſam angeleg⸗ ten Aecker und Wieſen ein Opfer der Fluten. Fieberkrankhei⸗ ten forderten alljährlich ihre Todesopfer. Die Not und das Elend, die über die Anwohner des Rheins in vergangenen Jahrhunderten faſt alljährlich hereinbrachen, können wir uns heute kaum mehr vorſtellen. Ganze Dörfer verſchwanden, ſo Ihringheim und Hundsfelden bei Kehl, Muffenheim oberhalb Plittersdorf, Wöllingen bei Wyhl. Andere Orte wurden weiter ins Land hineinverlegt, wieder andere Orte wechſelten ſtän⸗ 390 Der Bändiger des wilden Rheines Zum 110. Todestag Johann Gottfried Tullas am 27. matz 1938 dig ihre Lage. Sie kamen bald rechts, bald links des Rheines, bald als Inſel zu liegen. Um 1800 lagen am Rhein im Ba⸗ diſchen 8 Städte, 100 Dörfer und 8 Höfe, von denen ſich nur 3 Städte, 63 Dörfer und 3 Höfe außerhalb des Ueberſchwem⸗ mungsgebietes befanden. Gewiß, man ſuchte ſich hier und da ſelbſt zu helfen. Kleine örtliche Schutzdämme und Faſchinen⸗ anlagen waren da und dort anzutreffen. Es wurden auch Pläne zu einer umfaſſenden Abhilfe gefaßt. Aber es fehlte an dem großen, genialen Plan und an dem gro⸗ ßen Mann, der ihn durchführte. Dieſer Mann aber war Tulla. Freilich gab es noch eine Menge von Schwierigkeiten zu überwinden, bis das große Werk beginnen konnte. Tullas Plan wird zur Tat 20 Jahre hat Tulla um ſeinen Lebensplan kämpfen müſſen! Die Schwierigkeiten lagen zunächſt im Finanziellen. Millionen waren zur Durchführung notwendig, die aufzubringen nicht leicht fiel. Dann waren politiſche Schwierigkeiten zu über⸗ winden. Der Rhein war ja Grenzfluß; es mußten erſt deutſch⸗ franzöſiſche Grenzberichtigungskommiſſionen tagen, die darüber wachten, daß bei der Korrektion kein Staat dem andern etwa ein Zipfelchen Landes wegnahm. Dazu kamen die techniſchen Schwierigkeiten. Die franzöſiſchen Ingenieure behaupteten ſteif und feſt, durch die Korrektion würde der Rhein eine ſolche Stromgeſchwindigkeit bekommen, daß die Schiffahrt unmöglich wäre. Tulla mußte erſt in umſtändlichen wiſſenſchaftlichen Dar⸗ legungen das Gegenteil beweiſen. Hinzu kam ſchließlich der Widerſtand der Bevölkerung ſelbſt, die ſich durch die Korrektion in ihren„Belangen“ benachteiligt glaubte, ſo daß die Arbeiter an dem Korrektionswerk bisweilen von uneinſichtigen Dorf⸗ bewohnern an ihrer Arbeit gehindert wurden und ſogar Mili⸗ tär eingreifen mußte, um die Ruhe wiederherzuſtellen und den Fortgang dieſer Arbeiten zu gewährleiſten. Tulla hat alle dieſe Schwierigkeiten mit einem wahrhaft heroiſchen Opfermut überwunden. Und das wahrlich nicht aus materiellen Gründen, ſondern weil er wußte, daß er damit ſeinem Vaterland einen unſchätzbaren Dienſt erwies und nicht zuletzt für das badiſche Landvolk eine Großtat verrichtete. Denn die Rheinkorrektion wurde in erſter Linie zu Zwek⸗ ken der Landesmelioration durchgeführt. In Tullas 1825 veröffentlichter Denkſchrift„Ueber die Rheinkorrektion“ iſt ausdrücklich darauf hingewieſen, daß die Korrektion dazu be⸗ ſtimmt ſei, allein auf dem rechten badiſchen Rheinufer 24000 Morgen Landfläche dem Waſſer abzugewinnen und über 100 000 Morgen im Ueberſchwemmungsgebiet des Rheins liegende Ge⸗ ländeflächen vor Hochwaſſerüberflutungen zu ſchützen. Tulla ſchließt ſeine Denkſchrift mit den geradezu prophetiſchen Wor⸗ ten:„Wird aber der Rhein rektifiziert, ſo wird alles längs die⸗ ſem Strom anders werden. Der Mut und die Tätigkeit der Rheinufer bewohner wird in dem Verhältniſſe ſteigen, in wel⸗ chem ihre Wohnungen, ihre Güter und deren Ertrag mehr ge⸗ ſchützt ſein werden. Das Klima längs des Rheins wird durch die Verminderung der Waſſerflächen auf beinahe ein Drittel, durch das Verſchwinden der Sümpfe und die damit im Ver⸗ hältnis ſtehende Verminderung der Nebel wärmer und ange⸗ nehmer und die Luft reiner werden. Es werden trockene Wie⸗ ſen und Weiden erhalten, und es wird die Viehzucht im all⸗ gemeinen, vorzüglich aber die Pferdezucht, gewinnen. Die im Ueberſchwemmungsgebiet liegenden Rheinorte werden trocke⸗ ner, nach und nach ſchöner, die Wohnungen geſünder und die Keller waſſerfrei werden; die Umgebungen dieſer Orte und insbeſondere die Gärten werden ſehr gewinnen und die Obſt⸗ kultur wird emporkommen; von jedem Ort zum andern wer⸗ den gute Wege angelegt und dadurch der Verkehr erleichtert werden.“ Der Hauptmann behielt recht Seine Vorherſagen ſind alle reſtlos eingetroffen. Vor allem aber zeigen ſeine Worte, daß er nicht nur als Ingenieur und Techniker bei ſeinem großen Plan der Rheinkorrektion dachte, ſondern daß er vor allem und in erſter Linie die badiſchen Bau⸗ ern und ihre Not im Auge hatte! Die Schrecken der Hochflut waren nun gebannt. Leben und Beſitz der Rheintalbewohner waren geſichert und der Geſundͤheitszuſtand in dieſen Gegenden hob ſich beträchtlich. Insgeſamt wurden 10000 Hek tar Land dem Rhein unmittelbar abgewonnen, 66 000 Hektar Land wurden durch Entwäſſeruns verbeſſert und zum Teil durch Eindeichung wertvolleren Kulturen zugeführt. Die Geſamt⸗ koſten für die Rheinkorrektion beliefen ſich auf über 30 Mil⸗ lionen Mark. Dafür wurden aber die Koſten für die Erhaltung der Ufer ſo ſtark verringert, daß allein mit den Erſparniſſen der Flußunterhaltung faſt die geſamten Koſten der Korrektion hätten bezahlt werden können. Das neue Deutſchland führt Tullas Werk weiter. Die Pfinz⸗Saalbach⸗Korrektion und die Acher⸗Rench⸗Korrektion die⸗ nen demſelben Ziel wie Tullas Rheinkorrektion: der Landge winnung, der Bodenverbeſſerung für die Ernährungsſicherung des deutſchen Volkes! Tulla wurde durch ſein gewaltiges Werk zu einer eur o⸗ päiſchen Berühmtheit. Bei vielen großen Waſſer⸗ und Flußbauten wurde er nun zugezogen. Beſonders in der Schweiz, am Bieler, Neuenburger und Murtener See hat er an waſſerbaulichen Aufgaben mitgewirkt. Mit dem Namen Tulla iſt ſchließlich die Gründung der Ingenieurſchule in Karlsruhe verbunden, die ſpäter den Anlaß zur Gründung der Techniſchen Hochſchule Karlsruhe gab. 5 Eines freilich ſollte Tulla nicht mehr vergönnt ſein: die Beendigung ſeines großen Lebenswerkes. Die Rheinkorrektion wurde praktiſch erſt im Jahre 1879 durch den Angelhofer Durch⸗ ſchnitt beendet. Tulla iſt aber im Jahre 1828, am 27. März, auf einer Reiſe durch Frankreich in Paris geſtorben. Sein Grab befindet ſich auf dem Pariſer Friedhof Montmartre. Hoch überm Rhein aber, auf dem Schloßberg in Breiſach, befindet ſich zum ſteten Gedenken an den genialen Sohn unſerer Heimat das Tulla⸗Denkmal, welches die ſtolze Inſchrift trägt: „Dem Bändiger des wilden Rheins“. H. R. Beimſtättenſtedlung oder Erbhof: Das Reichserbhofgericht hatte unlängſt einen ſehr intereſ⸗ ſanten Fall zu entſcheiden, in dem es galt, zwiſchen dem Eigen⸗ heimgedanken und den Zielen unſerer Ernährungswirtſchaft ſorgſam abzuwägen. Und zwar beabſichtigte eine Heimſtätten⸗ geſellſchaft eine Siedlung für Induſtrieſtammarbeiter anzule⸗ gen. Dieſe ſollte außerhalb des Weichbildes einer Stadt von 320 000 Einwohnern in einer durchaus ländlichen Gegend an⸗ gelegt werden, um die ſtädtiſchen Siedler möglichſt dem Land⸗ leben zuzuführen, und ſie durch Zuweiſung eines größeren Stückes Land zur Gewinnung von Gemüſe, Kartoffeln und Obſt gegen wirtſchaftliche Erſchütterungen zu ſichern. Die Ver⸗ waltung der betreffenden Stadt und das Heimſtättenamt der Deutſchen Arbeitsfront hatten die Siedlung befürwortet. Als Siedlungsgelände ſollte aber das Gelände eines 21,86 Hektar großen Erbhofes dienen. Eigentümer desſelben waren eine Witwe und deren beide Töchter. Alle drei waren außerdem Eigentümer eines zweiten Erbhofes von 30,13 Hektar und hat⸗ ten den erſten Erbhof ſeit 1898 verpachtet. Der Ehegatte der Witwe hatte ihn von einer entfernten kinderloſen Verwandten zugekauft. Nach den Plänen der Heimſtättengeſellſchaft ſollten auf deſſen Gelände, das aus gutem Ackerboden beſtand, 80—100 Eigenheime mit je etwa 1 Morgen Gartenland entſtehen. Das Reichserbhofgericht lehnte den Plan ab. Cs ging dabei von folgenden Erwägungen aus: Zunächſt ſtellte es einmal feſt, daß der betreffende Erbhof den Mittelpunkt eines Ortsteiles darſtellte, der noch ein völlig landwirtſchaft⸗ liches Gepräge und die größten Erbhöfe der ganzen Umgebung beſaß. Die Grenze der geſchloſſenen ſtädtiſchen Siedlung war noch etwa 1,5 Kilometer von dem Erbhof entfernt, das Zwi⸗ ſchengelände größtenteils unbebaut. Der Hof bildete alſo nach der Anſicht des Reichserbhofgerichts für die fortſchreitende Ausdehnung der Stadt kein Hindernis. Der Erbhof, welcher hätte aufgeteilt werden müſſen, war ein 400500 jähriger Bauernhof, der durchweg guten Boden hatte und einen abgerundeten Beſitz darſtellte. Für die Entſcheidung über die Frage der Aufteilung dieſes wertvollen Erbhofes war es dem Reichserbhofgericht ohne Belang, daß der von der entfernten Verwandten übernommene Hof erſt verhältnismäßig kurze Zeit im Beſitze der Familie war und dieſe zwei Erbhöfe zu Eigentum hatte. Das Reichserbhofgericht ſtellte vielmehr feſt, daß gegen⸗ über der an ſich wünſchenswerten Förderung der Heimſtätten⸗ ſiedlung im vorliegenden Falle die Notwendigkeit über⸗ wiege, einen für die Aufgaben des Reichs erb⸗ hofgeſetzes bedeutſamen Erbhof zu erhalten. Gegen die Beſiedlung des Erbhofes würden auch vom Stand⸗ punkte der Ernährungswirtſchaft Bedenken beſtehen. Bei dem Umfange des in der betreffenden Umgebung vorhandenen Frei⸗ geländes könne im übrigen ohne weiteres angenommen wer⸗ den, daß das Siedlungsvorhaben der Heimſtättengeſellſchaft an anderer Stelle ohne Inanſpruchnahme von Erbhofland ver⸗ wirklicht werden könne. Ein wichtiger Grund zur Veräußerung des Erbhofes lag alſo nach dem Urteil des Reichserbhofgerich⸗ tes nicht vor. Candarbeit iſt fackarbeit! Vor kurzem fand in Karlsruhe ein dreitägiger Lehrgang der badͤiſchen Berufsberater ſtatt, der in Gemeinſchaft mit den ſozialen Schuljugendwaltern des NS.⸗Lehrerbundes, Gauwal⸗ tung Baden, unter dem Vorſitz des Referenten für Berufsbera⸗ tung im Landesarbeitsamt Südweſt, Dr. Martin, durchge⸗ führt wurde. So ſprach u. a. über das wichtige Thema„Der Landdienſt der HJ.“ der Leiter des ſozialen Amts der Gebietsführung Ba⸗ den der HJ., Bannführer Friderich. Er betonte, daß die ſozialpolitiſche Arbeit innerhalb der HJ. darin beſtehe, daß die jungen Kräfte unſeres Volkes in ihrem beruflichen Leben auch tatſächlich den Ausgleich finden zu den ideellen Zielen, die ihnen von der NSDAP. geſteckt ſind. Ueber den Einſatz der weiblichen Jugendlichen in der Landwirt⸗ ſchaft ſprach Frl. Schaible vom Landesarbeitsamt. Sie legte zu⸗ hächſt die Gründe dar für den Mangel an weiblichen Arbeits⸗ kräften auf dem Lande. Sie ſind in der Abwanderung in die gewerbliche Wirtſchaft zu ſuchen, die nach 1934 allgemein ein⸗ ſetzte. 1936 allein ſind über eine halbe Million Frauen zuſätzlich in die gewerbliche Wirtſchaft eingetreten, und das waren über⸗ wiegend die mithelfenden Frauen in Haus⸗ und Landwirtſchaft. So haben wir heute in der Landwirtſchaft einen Mangel von über 100 000 Frauen. Von der Stadt her könne jedoch die Land⸗ lucht niemals gelöſt werden, ſondern nur vom Lande ſelbſt, und dort iſt ſie eine ſoziale und wirtſchaftliche Frage. Als Maßnahmen zur Behebung dieſes Kräfteausfalls habe man nun das Pflichtjahr für die weibliche Jugend, in dem die ädel einer richtigen Lehre in der Landwirtſchaft zugeführt werden ſollen. Hinzu kommt die Umſchulung weiblicher Berufe auf die Landwirtſchaft und der Landdienſt des BDM., der ſich hoffentlich auch in Baden noch mehr einführen wird. Abteilungsleiter Dr. Franz von der Landesbauernſchaft Baden behandelte ausführlich die verſchiedenen Berufsarten, die heute die Arbeit auf dem Lande bietet, ſowie die Ausbil⸗ dung zu dieſen Berufen und die Aufſtiegsmöglichkeiten. Durch die Landarbeits⸗ und die Land wirtſchaftslehre iſt heute Land⸗ wirtſchaft ein Beruf mit geregelter Ausbildung wie jeder an⸗ dere und auch mit erhöhten Ausſichten, ſich mit dieſem Beruf eine Exiſtenz zu gründen. In Baden haben wir heute 230 Lehrlingsbetriebe für die Landarbeitslehre, aber nur 50 Lehr⸗ linge dafür, ebenſo 802 Lehrbetriebe für die Land wirtſchafts⸗ lehre, aber nur 418 Lehrlinge in ihnen! Dieſe Zahlen ſprechen für ſich und zeigen, welche Arbeit noch zu leiſten iſt, um un⸗ ſeren land wirtſchaftlichen Fachnachwuchs zu ſichern. Stabsleiter Kann von der Landesbauernſchaft wies auf die Siedlung und die Neubildung deutſchen Bauerntums hin, als eine Exiſtenzmöglichkeit, in die der hineinwachſen kann, der die Land wirtſchaft gründlich gelernt hat. Sie hilft aber auch mit, die Arbeiternot auf dem Lande zu beheben. Denn ein Neu⸗ bauer auf einem Anweſen im deutſchen Oſten kann mit weni⸗ ger Hilfskräften auskommen, als das in Baden auf einem weſentlich kleineren Anweſen infolge der Zerſplitterung des Grundbeſitzes möglich iſt. Der Feldbereinigung und Allmend⸗ verbeſſerung komme in dieſem Zuſammenhang erhöhte Bedeu⸗ tung zu. Seit 1933 wurden in Baden 105 neue Bauernſtellen geſchaffen, im Jahr 1938 werden in Baden 60 neue Bauernhöfe entſtehen, in der Weſt⸗Oſt⸗Siedlung wurden ſeit 1933 360 badiſche Bauernfamilien umgeſiedelt. 391 mordiſche Sckönkeit Ein rimmtungweiſendes Buck von Profeſſor Schultze, Naumburg Die Erkenntnis der raſſiſchen Bedingtheit der nordiſchen Kultur und Kunſt iſt heute Gemeingut des deutſchen Volkes geworden. In der vorderſten Kampffront der nationalſoziali⸗ ſtiſchen Kulturpolitiker, die einer neuen deutſchen Kulturgeſin⸗ nung zum Durchbruch verholfen haben, ſteht ſeit Jahrzehnten Profeſſor Paul Schultze, Naumburg, der führende deutſche Architekt, Kulturpädagoge und Verfaſſer einer Reihe von kunſtpolitiſchen und weltanſchaulichen Werken, die das völ⸗ kiſche Verantwortungsgefühl auf künſtleriſchem Gebiet geweckt haben. Seine Bücher„Kunſt und Raſſe“,„Die Kunſt der Deut⸗ ſchen“ und„Kunſt aus Blut und Boden“, haben eine Breſche in die Verwirrung und künſtleriſche Entartung der Verfalls⸗ zeit geſchlagen. Als ein wahrhafter Kulturpionier hat Schultze, Naumburg, durch eine große Zahl von eindringlichen Beiſpie⸗ len und Vergleichen die ſchickſalhafte Bedeutung der Raſſe für das geſamte Gebiet der Kunſt nachge⸗ wieſen, die von der Kathederwiſſenſchaft geleugnet worden iſt. Schultze, Naumburg, hat jetzt in einem neuen Werk den gei⸗ ſtigen Raum der germaniſchen Kunſtbetrachtung zu einer um⸗ faſſenden Geſamtwertung der raſſiſchen Grundlagen unſerer abendländiſchen Kultur erweitert. Dieſes vorbildlich ausgeſtat⸗ tete und mit großer Sorgfalt bebilderte Buch heißt:„Nordiſche Schönheit. Ihr Wunſchbild im Leben und in der Kunſt“. Verlag J. F. Lehmann, München, mit 164 Abbildungen, geheftet 6,60 RM., in Leinen 8 RM. In dem ganz von liberaliſtiſchen Gedanken beherrſchten neunzehnten Jahrhundert war die Vorſtellung aufgekommen, Schönheit hätte ihren Sinn verloren, und die Wertſchätzung des ſchönen Menſchen gehöre zu den veralteten Anſchauungen. Die Urſache dafür liegt darin, daß ſich der Menſch des neunzehnten Jahrhunderts immer weiter von ſeiner lebensge⸗ ſetzlichen Grundlage entfernte und ſich dabei in ſo einſeitige Vorſtellungen verrannte, daß er nicht mehr ſah, wohin die Außerachtlaſſung und Verachtung aller Zuchtgeſetze führte. Die Folge dieſer verhängnisvollen Entwicklung war eine im⸗ mer ſtärker werdende Entnordung, eine ſtets ſteigende Zahl der Aufn.: Hoffmann Nordiſcher Kopf, der dem angelſächſiſchen Schlag ſehr nahe ſteht(Deutſche). Erbkranken und eine verderbliche Verſippung mit Fremdraſſi⸗ gen. Schultze, Naumburg, verweiſt in ſeinem neuen Werk auf die geſchichtliche Erfahrung, daß der Menſch nur verwirklichen kann, was er als ſein Ziel erkennt. Die Griechen beſaßen ſchöne Leiber, weil ſie ein aus ihrer Raſſe hervorgegangenes Schön⸗ heitswunſchbild beſaßen. Das Abendland büßte mehr und mehr an Leibesſchönheit ein, weil ihm der Wille zu dieſer Schönheit abhanden kam. Die Kunſt als edelſter Ausdruck menſchlicher 1 Hoffmann Ausgeſprochen nordiſcher Gelehrtenkopf, helle blaue Augen, der deutlich an griechiſche Büſten von Philoſophen und Staatsmänner erinnert. Formkraft iſt der lebendige Spiegel dieſer geſchichtlichen Ent⸗ wicklung. Deshalb will der Verfaſſer uns in ſeinem Buch nicht nur eine Sammlung von vorbildlich ſchönen Geſichtern und Körpern geben, ſondern er will die Geſetzmäßigkeit der Geſtaltung nordiſcher Schönheit ſchildern und den Leſer anregen, im Leben ihren Spuren nachzugehen. Das Schönheitsbild unſerer Raſſe tritt uns nicht nur am lebenden Menſchen, ſondern auch im Kunſtwerk des Men⸗ ſchen entgegen, in dem er die in der Natur beobachtete und wahrgenommene Schönheit verewigen will. Man kann deshalb die Wirkung der Kunſt für die Sichtbarmachung des allgemei⸗ nen Schönheitswunſchbildes gar nicht hoch genug veranſchlagen. Je höher eine Raſſe entwickelt iſt, je edler ihre Artung iſt, um ſo ausgeſprochener muß ſich auch das allgemein geltende Schön⸗ heitswunſchbild nach dem Maßſtab ihrer edlen Eigenſchaften formen. Es wird das große Verdienſt dieſes Buches bleiben, daß es über die reine Betrachtung des Schönen und Erhabenen in Kunſt und Wirklichkeit den Mut zur Wertung beſitzt. Schultze, Naumburg, ſtellt uns im Beiſpiel antiker und mittel⸗ alterlicher Kunſtwerke und vorbildlicher Aufnahmen ſchöner menſchlicher Körper das nordiſche Schönheitsideal wieder auf. Wenn das deutſche Volk ſich dieſer Ideale wieder ganz bewußt wird, dann wird es auch die Schätze ſeiner ewigen Kunſt, die durch Blut und Boden beſtimmt iſt, als unveräußerliche Werte behalten. Die natürlichen Grünlandflächen, wie Dauerwieſen und Weiden, werden nur in beſtimmten Fällen ausreichen, um den Futterbedarf einer Tierhaltung ſicherzuſtellen. Es muß durch betriebswirtſchaftlich richtig organiſierten Feldfutterbau nicht nur der Bedarf an Grün- und Rauhfutter gedeckt, ſondern dar über hinaus hochwertige Futterſtoffe gewonnen werden, um die Eiweißlücken in unſerer Tierernährung aus eigener Kraft möglichſt zu ſchließen. Denn der Feldfutterbau liefert, ganz allgemein geſehen, gegenüber Dauergrünland nicht nur höhere Erträge von der gleichen Fläche, ſondern vor allem auch Er träge, die auf Grund ihrer Zuſammenſetzung eiweißreicher ſind und bei einer Grünfutternutzung auch frühzeitiger zur Ver⸗ fügung ſtehen. Feld futterbau läßt ſi ch in fe de Fruchtfolge ohne Störung leicht einführen, ja er bedeutet eine Stärkung der Fruchtfolge, da er den Boden nicht nur ſchont, ſondern ihn ſogar bereichert, ſchließlich von Unkräutern ſäubert und ſtets eine vorzügliche Vorfrucht für anſpruchsvolle Feldfrüchte abgibt. Wohldurchdachter Feldfut terbau wirkt aber auch günſtig auf die Arbeits- und Koſten verteilung des Betriebes. Gemiſche oder Reinſaaten? Im Feldfutterbau ſpielt der Kleegrasbau eine große Rolle. In ſeinen verſchiedenen Abwandlungen bis zum Gras kleegemiſch iſt er gegenüber reinem Klee- oder Grasanbau viel wirtſchaftlicher, weil die Sicherheit des Ertrages, die Höhe des⸗ ſelben und die Nutzungsdauer weſentliche Vorteile gegenüber dem reinen Kleeanbau aufweiſen und zudem noch ein er⸗ tragreiches und hochwertiges Futter dort erbringen, wo reine Kleeſgaten, wie Rotklee und Luzerne, aus irgend welchen Gründen in ihrem Anbau nicht mehr ſicher ſind. Bei mehr⸗ jähriger Nutzungsdauer verteilen ſich die Anlagekoſten ſehr günſtig. Darum kann die Anlage von Kleegras und Gras kleegemiſchen nicht ſtark genug empfohlen werden. Wohl gibt es Böden und Gegenden wo Reinſaaten von Rotklee, Luzerne und Eſparſette, beſonders wenn ſie zur Stallfütterung genutzt werden, ſichere und gute Erträge er bringen. Auf ausgeſprochen guten Luzerneböden wäre es allerdings verfehlt, ein Luzernegrasgemiſch anzulegen. Aber die Mehrzahl unſerer Böden iſt für Reinſaaten von Rotklee und Luzerne aus mancherlei Gründen doch nicht ſo geeignet, daß immer mit Sicherheit Höchſterträge zu erwarten ſind, ſo oͤaß man hier mit der Anlage von Kleegras- und Grasklee— ſchlägen beſſere Erfolge im Durchſchnitt der Jahre zu ver⸗ zeichnen hat. In der Mehrzahl der Fälle verdienen deshalb Kleegrasgemenge den Vorzug. Sie eignen ſich nicht nur für leichtere, trockenere Böden, ſandige Lehme und humoſe⸗lehmige Sande, ſondern vor allem auch für kräftige und ſchwere Böden in rauher und feuchter Lage. Auch für milde, friſche Ton⸗ böden kommen ſie in Betracht, wobei aber immer zu berück⸗ ſichtigen iſt, daß der Kalkzuſtand der Böden in Ord⸗ nung ſein muß. Für leicht ſauer reagierende Böden, wie wir ſie im Oden⸗ und Schwarzwald finden, kommt eine beſtimmte Art eines Kleegrasgemiſches mit Baſtardklee in Frage. Dieſe Miſchung vermag dort bei richtiger Anlage und Düngung gute und ſichere Erträge zu bringen. Die Zuſammenſetzung der Gemiſche Für die Zuſammenſetzung der Kleegras- und Grasklee gemiſche entſcheiden zunächſt Klima⸗ und Bodenver⸗ hältniſſe und dann vor allen Dingen die Nutzungsdauer. Unter Kleegras verſtehen wir die kurzfriſtig zu nutzenden Mi⸗ ſchungen, weil hier die Kleearten überwiegen, während wir bei Graskleemiſchungen Pflanzengemeinſchaften haben, in denen die Gräſer vorherrſchend ſind. Deshalb iſt für das Miſchungs⸗ verhältnis von Klee- und Grasarten die Nutzungsdauer von großer Bedeutung. Je kürzer ſie ſein ſoll, deſto mehr Klee muß in der Miſchung und je länger ſie genutzt werden ſoll, deſto mehr Gräſer vertreten ſein. Für eine ein⸗ bis zweijährige Nutzungsdauer empfiehlt ſich für gute Mittelböden, die noch ziemlich rotklee⸗ ſicher ſind, ein Gemiſch von 18 bis 20 kg Rotklee und 5 kg italieniſchem Raygras je Hektar. Läßt die Rotkleeſicherheit zu wünſchen übrig, ſo iſt der Graszuſatz zu erhöhen. Es werden dann 15 kg Rotklee und 10—12 kg ital. Raygras je Hektar verwendet. Auch das oldenburgiſche Raygras kann hier emp⸗ Rleegras- und Graskleegemiſche Dr. Meisner⸗ Karlsruhe. fohlen werden. Auf ſchweren Böden in rauher, aber friſcher Lage iſt eine Miſchung von 40 Prozent Rotklee, 30 Prozent Baſtardklee, 15 Prozent Timothee und 15 Prozent ital. Ray⸗ gras zu empfehlen, während auf leichteren, trockeneren Böden ein Gemiſch von 25 Prozent Rotklee, 25 Prozent Baſtardklee, 25 Prozent Gelbklee, 10 Prozent ital. Raygras und 15 Prozent Knaulgras gute Erfolge haben wird. Je mehr ein Bo⸗ den zur Kleemüdigkeit neigt, deſto weniger iſt Rotklee zu nehmen. Er muß dann durch Baſtard⸗ und Gelbklee erſetzt werden. In trockenen Lagen muß der Baſtard⸗ klee etwas zurücktreten; dafür iſt der Anteil von Gelbklee und Knaulgras zu erhöhen. Für zwei bis dreijährige Nutzungsdauer empfehlen ſich Miſchungen, in denen die Gräſer ſchon etwas mehr in den Vordergrund treten. Raſchwüchſige Arten, wie italieniſches und weſterwaldiſches Raygras können aber nur ſehr beſchränkt in die Miſchung aufgenommen werden, da ſie durch ihr raſches Wachstum ſonſt leicht die langſamer wachſen⸗ den Arten unterdrücken. Für milde, friſche Tonböden iſt eine gute Miſchung: 50 Prozent Rotklee, 25 Prozent Baſtardklee, 15 Prozent Timothee und 10 Prozent Wieſenſchwingel zu emp⸗ fehlen. In Gewicht ausgedrückt, wären das je Hektar etwa 12 kg Rotklee, 4 kg Baſtardklee, 3 kg Timothee und 6 kg Wie⸗ ſenſchwingel. Um gleich beim erſten Schnitt einen guten Er⸗ folg zu haben, kann man ohne Bedenken 2—3 kg ital. Raygras zugeben. In trockeneren Lagen empfiehlt es ſich, an Stelle von Timothee und Wieſenſchwingel Knaulgras und Glatthafer zu nehmen. An Stelle des Baſtardklees empfiehlt ſich mehr Rot⸗ klee und Gelbklee. Für rauhe Hochlagen iſt ein Gemiſch aus 12 kg Baſtardͤklee, 4 kg Timothee und 9 kg Wieſenſchwingel ſehr zu beachten. Luzernegrasmiſchungen kommen für mehr oder weniger luzerneſichere Böden bei einer drei- bis vi erjährigen Nutzungsdauer in Frage. Hier hat ſich eine Miſchung von 25 kg Luzerne, 4 kg Knaulgras und 2 kg Timothee recht bewährt. Dort aber, wo graswüchſiges Klima eine Vergra⸗ ſung der Luzerne auslöſt, iſt eine Beigabe von Grasarten ſehr zu empfehlen. Auch Wieſenſchwingel eignet ſich in friſchen Lagen zur Beigabe. Vielſeitigere Luzernegrasmiſchungen ſind dort am Platze, wo die Luzerne nicht mehr beſonders gedeiht. Für flachgründige Kalkverwitterungsböden iſt ein Gemiſch von Eſparſette mit Glatthafer und deutſchem Weidelgras zu emp⸗ fehlen. Nun noch ein Wort über Graskleemiſchungen mit einer vier⸗ bis ſechsjährigen Nutzungsdauer. Solche Miſchungen kommen vor allen Dingen für Böden in Frage, wo Rotklee und Luzerne wenig ſicher ſind, ſo daß oͤie Gras⸗ arten vorherrſchend ſein müſſen. Die meiſten zu empfehlenden Graskleemiſchungen haben ſchon mehr einen wechſelwieſenähn⸗ lichen Charakter. Sie vermögen aber bei zuſagenden Verhält⸗ niſſen erſtaunlich hohe Erträge zu bringen. Das eine aber muß geſagt ſein: Graskleemiſchungen zur vier⸗ bis ſechsjährigen Nutzung ſind für ausgeſpro⸗ chene Ackerbaugebiete in trockeneren Lagen meiſtens ungeeignet! Hier müſſen Kleegrasmiſchun⸗ gen mit zwei⸗ bis oͤreijähriger Nutzungsdauer bevorzugt wer⸗ den. Graskleemiſchungen für gute Böden beſtehen aus Rot⸗ klee, Baſtaroͤklee, Weißklee, Luzerne, Timothee, Wieſenſchwin⸗ gel, Knaulgras, Glatthafer und engl Rayaras. Es wird immer ratſam ſein, ſich durch die zuſtändige Wirtſchaftsbera⸗ tungsſtelle oder durch das Verwaltungsamt der Landesbauern⸗ ſchaft eine richtige Miſchung zuſammenſtellen zu laſſen. Winke für die Anlage der Futterſchläge Bei der Anlage ſolcher Ackerfutterſchläge muß eine mög⸗ lichſt ſorgfältige Bodenbearbeitung mit dem Endziel einer gu⸗ ten Krümelſtruktur gegeben ſein. Als Vorfrucht kommen Hackfrüchte in Betracht. Ob die Anlage mit einer Deck⸗ frucht bedacht wird, iſt von Fall zu Fall zu entſcheiden. Die Düngung muß vor allen Dingen auf einen gewiſſen Vorrat an Kali und Phosphorſäure abheben. Auch eine Stickſtoffgabe muß gereicht werden. Je mehr Gräſer in der Miſchung 1 deſto höher iſt die Stickſtoffdüngung zu bemeſſen. Die Aus⸗ ſaat erfolgt zweckmäßigerweiſe, wenn ſchon mit Defrucht ge⸗ (Schluß auf Seite 408) 93 Die Kufzucht der Jungtiere(Schluß) Es wäre noch die Frage zu ſtreifen, welche Tiere aufgezüch— tet bzw. von der weiteren Zuchtverwendung aus⸗ geſchloſſen werden ſollen. Auszuſchließen ſind: 1. Nachkommen von ſchlechten Leiſtungstieren und dieſe ſelbſt, namentlich dann, wenn dieſe geringe Leiſtung in meh reren Jahren und Generationen feſtgeſtellt, alſo nicht als zufällig, ſondern als vererbt anzuſehen iſt. Unter den Fleck viehkühen ſollte es in wenigen Jahren keine Leiſtungen unter 100 kg Milchfett und weniger als 3,5 Prozent Fettgehalt der Milch mehr geben. Jedenfalls werden Jungbullen von ſolch ſchlech ten Leiſterinnen keine Ausſicht mehr haben, gekört zu werden. 2. Nachkommen von Elterntieren, die ſchon früh unfrucht bar wurden, oder unter normalen Haltungsbedingungen derart mangelhaft fruchtbar ſind, daß ſie immer nur in großen Zwi ſchenräumen kalben oder jedesmal einer tierärztlichen Behand lung unterzogen werden müſſen, damit ſie wieder aufnehmen. Die Anlage zur Zyſtenbildung an den Eierſtöcken vererbt ſich faſt regelmäßig; ich habe ſie wiederholt bei ganzen Familien gefunden. Auch die Bullen aus ſolchen Kühen verbreiten die An⸗ 0 lage zur Unfruchtbarkeit und werden ſelbſt frühzeitig unfruchtbar. 1 17 3. Die Nachkommen von Elterntieren, bei denen in früher Jugend Tuberkuloſe feſtgeſtellt oder die auch im ſpäteren Alter wegen Tuberkuloſe ausgemerzt oder bei der Schlachtung als mit ausgebreiteter Tuberkuloſe behaftet ſind. 4. Schlechte Futterverwerter. Sie ſind ſchon oft in früher Jugend als ſolche erkennbar, laſſen ſich nur ſehr ſchwer an die Pflanzennahrung gewöhnen und machen dem Züchter über haupt große Schwierigkeiten bei der Aufzucht. Es gib Stämme und Familien, deren Kälber nur mit großer Mühe und gro ßem Aufwand etwas werden; ſie müſſen möglichſt ſchnell ver ſchwinden; es lohnt ſich nicht, ſich mit ihnen abzugeben. Jung⸗ bullen aus ſolchen Familien ſind mit 600 RM. viel zu teuer be⸗ zahlt, weil ſie die Anlage hundertfach weitergeben. 5. Bei angeborenen Mißbildungen am Euter und ſonſtigen Organen iſt Vorſicht geboten. Mit konſtanter Bosheit vererben ſich die zweiten Zitzenöffnungen an einem Strich; ebenſo müſ⸗ ſen verdrehte Stellungen der Beine, ſtarke Spreitzklauen, Zan⸗ genklauen und Zapfenbildung zwiſchen den Klauen mit ſtar⸗ kem Mißtrauen betrachtet werden, weil wir ſie mit großer Si⸗ cherheit bei den Nachkommen der damit behafteten Elterntiere wiederfinden. Ein badiſcher Linienbegründer— er verdient es, genannt zu werden—„Harald 573“, hat ſeine X-Beine und verdrehte Stellung der Vorderbeine mindeſtens 90 Pro⸗ zent ſeiner Nachkommen mitgegeben. Das haben uns die Hauptkörungen mit erſchreckender Deutlichkeit gezeigt. Hätten ſie uns nur dieſe Erkenntnis gebracht, ſo wären ſie allein dadurch gerechtfertigt. Umgekehrt müſſen mindeſtens alle weib⸗ lichen Kälber von fruchtbaren, langlebigen, leiſtungsſtarken Kühen der Zucht erhalten bleiben, ſoweit ſie nicht erhebliche körperliche Mängel zei 1 gen. Wer ſolche Kälber ans Meſſer liefert, handelt nicht recht. a 1 Kann er ſelbſt das Kalb nicht aufziehen, ſo ſollte er es einem Aufzüchter anbieten; Kuhkälber von guten Leiſtungstieren ſind immer geſucht. Es iſt eine auffallende und ungewöhnliche Tat⸗ ſache, daß bei uns meiſt mehr Kuh⸗ und Bullenkälber zum 10 1 e 10 0 7 . 0% 0 Zeichnung: A. Kuſche Das Rebland um Stlingen(Markgräflerland) Iweckmäßige Aufzucht des Fleckviehrindes Schlachten verkauft werden. Mit der Aufzucht von Bul⸗ lenkälbern ſollten ſich aber nur vorgeſchrit⸗ tene Züchter befaſſen, die über die nötige Erfahrung hierin verfügen und von vornherein gewillt ſind, alles zu tun, um das Kalb zu einem wertvollen Zuchtbullen zu machen. Wer ſein Tier ein Jahr lang vernachläſſigt und glaubt, in zwei Monaten das ſchaffen zu können, wozu andere 13 und 14 Monate aufmerkſamer dauernder Pflege und Fütterung brauchen, iſt kein Züchter. Werden neben ſorgfältiger Zuchtwahl die gegebenen Richt⸗ linien bei der Aufzucht gebührend berückſichtigt, ſo wird Badens Fleckviehzucht in der Zukunft ihre Aufgabe in der Erzeugungs⸗ ſchlacht erfüllen, auch wenn ſie auf den Reichsnährſtandsſchauen nicht an erſter Stelle ſteht. Nicht dort, wo man vor allem die Feinheiten des Typs und der Formen wägt, und nicht mit den Tieren, die dort Triumphe feiern, wird die große Schlacht ge⸗ ſchlagen, ſondern mit jenen unzähligen der großen Oeffentlich⸗ keit unbekannten Kühen, welche nicht durch ihr glänzendes Aeußere beſtechen, ſondern in täglicher harter Fron der Arbeit 8, 10, 12 und mehr Kälber bringen, dabei 3000 und 4000 kg Milch mit 4 Prozent Fett liefern und damit ihre inneren Qualitäten unter Beweis ſtellen, die ſie gewappnet haben gegen alle Ge— fahren, die ihnen in der rauhen Wirklichkeit der Praxis ent⸗ gegentraten. Der badiſche Züchter, eingetragener und nicht ein⸗ getragener, tue nur immer ſeine Pflicht und vergeſſe nie das alte etwas abgewandelte Wort eines klugen Züchters, das ewige Gültigkeit hat:„Natur und Zuchtwahl machen wohl das Kalb, der Züchter daraus aber die wertvolle, hochleiſtungsfähige Kuh“, denn„in jedem Weſen birgt ſich tief Entartung und Gedeihen, es iſt in deine Hand gelegt, was wahr wird von den zweien.“ Bei Beachtung der Grundſätze einer rationellen Aufzucht und fortſchreitender Hygieniſierung der Stallungen wird auch die Tuberkuloſe ſeltener werden. Die wohl ebenſo große Ver⸗ breitung der Unfruchtbarkeit unter den Rinderbeſtänden wird mit denſelben Maßnahmen auf ein erträgliches Mindeſt⸗ maß eingedämmt werden können, wenn gleichzeitig eine beſſere Ernährung namentlich der zu ſtarker Arbeit herangezogenen Kühe erreicht wird. Mangelnde Ernährung hat häufig genug ſozuſagen natürliche Hungerſterilität im Gefolge. Weitgehende Ausnützung der vorhandenen Möglichkeiten des Zwiſchenfrucht⸗ baues wird die Gewinnung hochwertigen eiweißxreichen Fut⸗ ters fördern. Dabei wird eine planmäßige Düngung mit Mineraldüngern, namentlich Kalk, zu berückſichtigen haben, daß unſere Tiere außer Eiweiß einen hohen Bedarf an Mine⸗ ralſalzen haben, den man, praktiſch genommen, faſt nur durch Verabreichung von mineralſtoffreichem Rauhfutter decken kann. Ganz unerträgliche Verluſte gerade der beſten Kühe, der guten Freſſer und Rauhfutterverwerter, verurſachen bei uns die meiſt tödlichen Erkrankungen infolge innerer Ver⸗ wundung durch Fremdkörper, die man in Nordzdeutſch⸗ land und in anderen Weidegebieten kaum kennt. Sie laſſen ſich vermindern, wenn man mehr und mehr dazu übergeht, das Futter in der Hauptſache lang und ungehäckſelt zu verabreichen. Wenn man auf das Kurzfutter nicht verzichten will, ſollten die draht⸗ und eiſenfangenden Apparate weit mehr als bisher ver⸗ wendet werden. Die Anſchaffung lohnt ſich ſchon bei Beſtänden mit 2 Kühen. Wir müſſen auch hier dem Verderb den ſchärſſten Kampf anſagen und im Intereſſe des Tierſchutzes alles tun, die Ausſtreuung von ſolchen Fremoͤkörpern zu vermeiden. Nicht weniger als 1109 von 140 400 verſicherten Rindern hat der Ba⸗ diſche Viehverſicherungsverband im letzten Jahr wegen Fremdͤ⸗ körpern entſchädigt. Das ſind 27,51 Prozent der Schadenfälle überhaupt. Das bedeutet für ganz Ba⸗ den einen Verluſt von über 3000 Kühen(= 1 Prozent des Be⸗ ſtandes) allein durch Fremoͤkörper. Würden in Zukunft dieſe Verluſte nur noch ein Drittel der jetzigen betragen, was beſtimmt zu erreichen iſt, ſo würden uns rund 2000 meiſt gute Kühe erhalten bleiben, die wir zur Dek⸗ kung des Bedarfes verwenden könnten, der heute noch aus an⸗ deren Zucht⸗ und Raſſegebieten eingeführt werden muß. Durch die nunmehr in Fluß kommende ſyſtematiſche Bekämpfung der Unfruchtbarkeit werden uns weitere Tauſende von Kühen er⸗ halten bleiben, welche bis jetzt vorzeitig aus der Produktion ausſchieden. Wir werden dann in wenigen Jahren in der Lage ſein, ſchlechte Leiſterinnen gegen gute auszuwechſeln und damit nicht nur eine Leiſtungsſteigerung insgeſamt mit der gleichen Zahl Kühe erreichen, ſondern gleichzeitig eine wirtſchaftlichere Geſtaltung der Viehhaltung und Viehzucht. Das Ziel iſt die An⸗ ſtrengung aller wert. Dr. Zettler. „ N e 7„Der Verletzte wollte vom Heu boden Futter herruntermachen; dazu benötigte er eine kleine Lei 8 ter. Beim Uebertreten auf den Heuboden rutſchte dieſelbe aus und der Verletzte fiel auf den Scheuerboden.“ Dieſe und ähnliche Unfallſchilderungen kehren bei den auf dem Büro der landwirtſchaftlichen Berufsgenoſſenſchaft einge henden Unfallanzeigen jedes Jahr mehrere hunderte Mal wie— der; und zwar ſind dieſelben nicht nur mit geringfügigen Un fallfolgen, z. B. einer Daumenverſtauchung, ſondern oft mit den ſchwerſten Geſundheitsſchädigungen: Beckenbruch, Wirbelſäu lenbruch, Lähmungserſcheinungen uſw. verknüpft. Bei obigem Beiſpiel hatte der 62jährige Verletzte aus N. eine Gehirn erſchütterung, die ihm drei Tage lang das Bewußtſein nahm, und einen Schienbeinbruch davongetragen. Er mußte an nähernd drei Monate im Krankenhaus liegen und iſt jetzt ſo ſchlecht geheilt, daß er nur mühſelig mit zwei Stöcken gehen kann. Daß er überhaupt wieder ſeine volle Arbeitskraft er⸗ langt, iſt ſo gut wie ausgeſchloſſen. Wir brauchen nicht beſon⸗ ders zu betonen, was dieſer Unfall, der bei Beachtung der Un⸗ fallverhütungsvorſchriften mit Sicherheit verhütet worden wäre, dem Verletzten an Schmerzen und Leid und den Ange⸗ hörigen an Sorgen und Schaden gebracht hat. Leider muß man ( AO Werkzeichnungen(5) Die Leiter muß wenigſtens mit einem Holm über die zu beſteigende Stelle genügend hinausragen immer wieder feſtſtellen, daß gerade den einfachſten Dingen, die oft die meiſten und ſchwerſten Unfälle verurſachen, auf dem Hofe die geringſte Beachtung geſchenkt wird, und von dieſen Dingen wiederum ſpielt die Leiter geradezu die Rolle eines Stiefkindes. 3„Eine Haupturſache der vielen Leiterunfälle iſt der ſchlechte Zuſtand und die unſachgemäße Herſtellung der Leiter. Schon gegen die Grundbedingung, nur geſundes, trockenes Holz für Holme und Sproſſen zu verwenden, wird oft verſtoßen. Dann werden Sproſſen⸗ und Holmdurchmeſſer vielfach zu ſchwach ge wählt. Die Stärke muß ſich natürlich nach der Feſtigkeit des verwendeten Holzes richten. Am unfallſicherſten ſind die Lei⸗ 8— die Sproſſen in den Holmen verzapft ſind. Die dich nicht 3 5 aber durch die Holme reichen und, damit ſie Holme eier können, gut verkeilt ſein. Man kann auch die 33 fene 25 Sproſſen in die Kerbe einlegen und Sproſſe nur 55 feſtſchrauben. Die Unüberlegtheit, die die Holm ie in Kerben zu legen, auf . 11 53 nageln, hat ſchon viele Unfälle verurſacht, den Erſabſproſen Halt ſchnell wegroſten. Vielfach wer⸗ ohne daß man an die 1 Weiſe auf den Holmen, befeſtigt, müſſen auch mit Sichern date Dis Leitern Es genügt aber nicht ngen gegen Abgleiten verſehen ſein. 5 9 er nicht, nur einen ſtarken eiſernen Nagel in den Holm zu treiben, der entweder 8 55 nr veder den Holm aufreißt oder bald r eingedrückt werden dürfte. Man wird ſich ſchon er Hilfe des Schmiedes bediene 5* hmiedes bedienen und ſich kräftige eiſerne Die Ceiter „ein Stiefkind auf dem Bauernhof! Spitzen mit Bund und dazu eine Zwinge für das Holmende oder, beſſer noch, richtige eiſerne Schuhe herſtellen laſſen müſſen. Sie ſind eine einmalige Ausgabe, da ſie kaum einer Abnutzung unterliegen und immer wieder an neuen Leitern angeſchlagen werden können. Ebenſo wichtig iſt auch die Sicherung am obe⸗ ren Ende der Leiter durch Einhaken, Feſtbinden oder doͤgl., eine Möglichkeit bietet ſich auch hier faſt immer. Feſtangebrachte Leitern vor Scheunenwänden müſſen ſo an⸗ geordnet ſein, daß die Sproſſen mindeſtens 10 Zentimeter von der Wand abſtehen. Stehleitern werden in dem landwirtſchaft⸗ lichen Betrieb im allgemeinen ſeltener verwendet. Sie müſſen kräftige Gelenke und Sicherungen gegen das Auseinander⸗ gehen der Schenkel haben. Es ſollte ſich erübrigen, etwas über die notwendige Länge der Leitern zu ſagen. Aber wie oft ſieht man in den Betrieben, daß man, um von der Leiter auf den Boden zu gelangen erſt einen kräftigen Klimmzug machen muß und beim Herabklettern genötigt iſt, ſich auf den Bauch zu legen und mit dem Fuß nach der erſten Sproſſe zu angeln. Die Leitern müſſen mit wenigſtens einem Holm genügend weit über die zu beſteigende Stelle hinausragen, wenn nicht eine andere Vorrichtung, z. B. ein Handgriff, in greifbarer Nähe genügende Gelegenheit zum Feſthalten bietet. Es iſt wichtig, vor dem Beſteigen einer Leiter darauf zu achten, daß dieſelbe nicht zu ſchräg ſteht, da ſie ſonſt die Belaſtung nicht aushält, und daß die Schuhe der ſie benützenden Perſon wegen der Ab⸗ rutſchgefahr nicht mit Eis, Schnee, Futterreſten oder oͤgl. be⸗ haftet ſind. Werden all dieſe Dinge beachtet, dann wird der Erfolg— die große Zahl der leichtſinnig verſchuldeten Unfälle herabzu⸗ mindern— nicht ausbleiben. Die Scheune iſt Reine Garage Die Feſtſtellung, daß eine Scheune keine Garage iſt, ſollte als eindringliche Mahnung an der Innenſeite jeder Scheunen⸗ tür neben der Warnung„Rauchen verboten!“ zu leſen ſein. Man ſage nicht, daß damit ja eigentlich eine Binſenwahrheit und Selbſtverſtändlichkeit ausgeſprochen werde. Die Erfahrun⸗ gen der Feuerverſicherungsgeſellſchaften beweiſen leider das Gegenteil: Zahlloſe Brände, bei denen wertvolles und un⸗ erſetzliches Erntegut vernichtet wurde, ſind durch den ſträf⸗ lichen Leichtſinn entſtanden, Kraftwagen, Krafträder oder Ex⸗ ploſionsmotore in der Scheune unterzuſtellen. Im Jahre wer⸗ den ſoviel Lebensmittel, die das deutſche Landvolk in harter Arbeit der Scholle abgerungen hat, durch Feuer vernichtet, daß davon 200 000 Menſchen, alſo die Einwohnerſchaft einer Großſtadt, ſatt würden. Wenn man bedenkt, wieviel Mühe und welchen geſchloſſenen Arbeitseinſatz es erfordert, beiſpiels⸗ weiſe dem Meer oder dem Moor neues Ackerland abzutrotzen, um ſo die deutſche Ernährungsbaſis zu vergrößern und mehr zu ernten und dem gegenüberſtellt, wie leichtfertig auf der an⸗ deren Seite mit der Ernte umgegangen wird, dann erſt wird einem richtig klar: Brandſchutz iſt Ernteſchutz und damit eine Pflicht gegenüber der Volksgeſamtheit! Eiserne Spitrep ( 40 Fisernme Spſtæen 4 4, i i und Die Sproſſen müſſen in Kerben gelegt und am unteren Ende mit Zwinge, B und Spitzen, beſſer mit eiſeruen Schuhen, verſehen werden 395 Neue Preiſe für Düngekalt Einheitlicher reis— Verbilliguns beſonders im Norden und Oſten Den Anfang Januar 1938 von der Fachgruppe Kalkindu⸗ ſtrie bekanntgegebenen Feſtpreiſen für Düngekalke hatte der Reichs kommiſſar für die Preisbildung ſeine Zuſtimmung nur unter dem Vorbehalt erteilt, daß ſie als vorläufige Regelung anzuſehen und baldmöglichſt durch eine endgültige Ordnung des Kalkmarktes zu erſetzen ſeien. Die daraufhin ſofort auf⸗ genommenen Verhandlungen zwiſchen den beteiligten Stellen haben inzwiſchen einen gewiſſen Abſchluß erreicht. Eine Ver⸗ ordnung mit der Bekanntgabe der neuen Kalkpreiſe iſt zwar erſt in einigen Tagen zu erwarten, jedoch hat der Reichs kom⸗ miſſar für die Preisbildung genehmigt, daß nachſtehende Preiſe und Lieferbedingungen bereits jetzt veröffentlicht werden, um den Ablauf des diesjährigen Düngekalkgeſchäftes nicht zu be⸗ hindern. Es wurden für 1 Doppelzentner Düngekalk, loſe, folgende Preiſe feſtgeſetzt: Kalkmergel (kohlenſaurer Kalk) Gemahlener Branntkalk RM. RM. 80 v. H. CaCO 0,4 70 v. H. Cao 1,62 85 v. H. 5 0,78 75 v. H. 5 1,72 90 v. H. 0,82 80 v. H.„ 1.82 95 v. H. 5 0,86 85 v. H. 7. 1 Stückkalk, mit mind. 90 v. H.„ 1.98 30 v. H. CaO(Weißkalk) 1,86 Miſchkalk 30 v. H.„(Graukalk) 1,56 60/65 v. H. CaO 1,52 Löſchkalk b 8 8 020 1,68 Kal kaſche 8 5 5„ 1,80(ohne Gehaltsgewähr) 1,10 v..„ 1,92 Die Preiſe gelten bei ausſchließlicher Beförderung auf dem Schienenwege für volle Waggonladun⸗ gen frachtfrei jeder deutſchen Reichsbahnſtation, ſowie jeder ſonſtigen Station, ſofern dieſe Eiſenbahn mit der Deutſchen Reichsbahn in Tarifgemeinſchaft ſteht. Bei Verſand auf an⸗ deren Kleinbahnen gehen die Mehrfrachten zu Laſten des Emp⸗ fängers. Vorfrachten, Anſchlüſſe und ſonſtige Gebühren, ſoweit ſie auf den Verſandſtationen der Kalkwerke entſtehen, tragen bis zur jeweiligen Empfangsſtation die Düngekalkliefergemein⸗ ſchaften. Alle übrigen, ab Empfangsſtation entſtehenden Ge⸗ bühren gehen zu Laſten des Beſtellers oder Empfängers. Wird die Ladefähigkeit eines Waggons nicht voll ausgenutzt, ſo trägt der Empfänger die Mehrkoſten. Der Kleinhandel mit Düngekalk iſt berechtigt, bei Lieferung unter 100 Doppelzentner folgende Höchſtzuſchläge zu berechnen: a) bei Verteilung ab Waggon b) bei Verteilung ab Lager bis 10 dz bis 20 dz 0,15 RM. je dz 0,40 RM. je dz 0,30 RM. je dz bis 50 dz 0,20 RM. je dz über 50 dz 0,10 RM. je dz Sind vom Kleinhandel bisher niedrigere Zuſchläge erhoben worden, ſo dürfen dieſe nicht erhöht werden. Die Regelung tritt am 1. März d. J. in Kraft. Die Feſtſetzung einheitlicher Frankoverbraucherpreiſe und Lieferbedingungen für Düngekalk in Verbindung mit der Bil⸗ dung von örtlichen Syndikaten und Liefergemeinſchaften ſtellt einen ganz außerordentlichen Fortſchritt in der Ordnung des Marktes für land wirtſchaftliche Betriebsmittel dar. Sie bedeutet den Abſchluß der am 23. März 1937 durch Miniſterpräſident Generalfeldmarſchall Göring zur Sicherung der Düngerverſorgung der landwirt⸗ ſchaftlichen Betriebe eingeleiteten Maßnahmen. Die damals und in der Folgezeit geſammelten Erfahrungen haben faſt zwangsläufig zu dieſer Entwicklung geführt. Während die Senkung der Stickſtoff⸗ und Kalipreiſe der Landwirtſchaft in vollem Umfange zugute kam und damit ihren Zweck erfüllt hat, zur Sicherſtellung des Betriebserfolges bei Durchführung der großen Aufgaben in der Erzeugungs⸗ ſchlacht beizutragen, gelangte die Frachtverbilligung für Dünge⸗ kalk nie richtig zur Auswirkung. Der Grund lag in der Un⸗ ordnung, die auf dem Kalkmarkte herrſchte. Die Fachgruppe Kalkinduſtrie erhielt deshalb den Auftrag, den Zuſammen⸗ ſchluß der Düngekalkwerke in die Wege zu leiten. Die daraufhin gebildeten Liefergemeinſchaften nahmen ihre Tätigkeit am 1. Januar auf. Inzwiſchen wurden auch 396 die Kalkwerke, welche die gegebenen Notwendigkeiten nicht er⸗ kannt hatten, den Liefergemeinſchaften zwangsweiſe ange⸗ ſchloſſen. Für die Landwirtſchaft bringt die Neuord⸗ nung erhebliche Vorteile. Sie ermöglicht es, den be⸗ nötigten Düngekalk auf dem kürzeſten Wege in die Betriebe zu lenken. Von beſonderer Bedeutung iſt dies in den Frühjahrs⸗ monaten, in denen ſich die Abrufe zuſammendrängen. Es iſt zu erwarten, daß in Zukunft die Lieferung in dieſen Zeiten raſcher und reibungsloſer erfolgen wird als bisher. Weiterhin geben die veröffentlichten Feſtpreiſe und Lieferbedingungen jedem Bauern und Landwirt die Möglichkeit, die Kalk⸗ preiſe genaueſtens nachzuprüfen. Damit iſt von vornherein ausgeſchloſſen, daß einzelne Händler unberechtigt N hohe Handelsſpannen für ſich in Anſpruch nehmen. Der Haupt⸗ vorteil der neuen Preisregelung liegt jedoch darin, daß jeder deutſche Bauer und Landwirt, gleichviel, ob ſein Betrieb ver⸗ kehrsgünſtig oder verkehrsungünſtig liegt, ü berall den⸗ ſelben Preis für den von ihm bezogenen Kalk zu zahlen hat. Insbeſondere die Wirtſchaften in noch wenig vom Ver⸗ kehr erſchloſſenen Gebieten wurden von der Neuregelung be⸗ günſtigt. Eine weitere Erleichterung liegt in der Verein⸗ heitlichung der Sorten von Kalkmergel(kohlen⸗ ſauren Kal). Oft machte es dem Bauern beſondere Schwie⸗ rigkeiten, eine Preiskalkulation unter Berückſichtigung der ver⸗ ſchiedenen Mahlfeinheiten aufzuſtellen. In Zukunft fällt dies weg, da jedes Werk die nach ſeinem Kalkvorkommen erforder⸗ liche Mahlfeinheit herſtellen wird. Die Entſcheidung darüber fällt eine Kommiſſion unter Führung der Landesbauernſchaft. Im allgemeinen wird die härtere Beſchaffenheit des Vorkom⸗ mens durch höhere Mahlfeinheit auszugleichen ſein. Es ſtand allerdings von vornherein feſt, daß bei der Schaf⸗ fung eines Reichseinheitspreiſes einzelne Gebiete Preisnach⸗ teile in Kauf nehmen müßten. Wenn man ihn jedoch mit den Kalkpreiſen vergleicht, die vor der Frachtenſenkung gültig waren, ſo zeigt ſich, daß auch die vorwiegend im Weſten des Reiches liegenden Gebiete, die bei der Neuregelung benachteiligt ſind, keine merklichen Opfer zu bringen haben. Ihre günſtige Lage zu den Hauptverbrauchsgegenden und die dadurch bedingten Erzeugnispreiſe, die im allgemeinen etwas höher liegen als im übrigen Reiche, geben ihnen ohne weiteres die Möglichkeit, den gleichen Preis wie der Oſten zu tragen. Dagegen konnte dem oſtdeutſchen Bauern und Landwirt nicht zugemutet werden, für ein wichtiges Betriebsmittel weiterhin höhere Preiſe zu be⸗ zahlen als die Betriebsinhaber in den von Natur und Ver⸗ kehrslage bevorzugten Gegenden. Eine Beſchränkung der Ein⸗ heitspreiſe auf Landesbauernſchaften hätte außerdem zu großen Preisunterſchieden an den Grenzen und damit zu erheblichen Störungen im Kalkhandel geführt. Der größte Vorteil durch die Neuordnung des Kalkmark⸗ tes fällt demnach der oſt⸗ und nordd eutſchen Land⸗ wirtſchaft zu. So wurden zum Beiſpiel in Mecklenburg die Preiſe für 10 Tonnen§ßprozentigen Branntkalkes um 36 RM. und für 10 Tonnen 85prozentigen Kaltmergel um 18 RM. geſenkt. Der hohe Kalkbedarf, der in dieſen Gebieten beſteht, ließ die Preisſenkung dort auch beſonders notwendig erſcheinen. Es muß jedoch erwartet werden, daß die in den begünſtigten Gegenden anſäſſigen Bauern und Landwirte ſich der daraus erwachſenden Pflicht bewußt werden und nunmehr ihre Böden durch ausreichende und regelmäßige Kalkung in den Kulturzuſtand bringen, der ſie zu dauernden Höchſtleiſtun⸗ gen befähigt. Prof. Rud. Gaſch: Die beſten Bienennährpflanzen. Erſch. 5 RO 24 f N 8 f 8 f 21 1937. 53 Seiten mit farbigem Titelbild, 16 farbigen Bilden N ar er 7 Zoich⸗ nach Lichtbildern von Joſef Hanel und 4 Tafeln mit 20 Zeich; nungen von Blättern von Gertrud Viehweg, Leipzig. Verlag Leipziger Bienenzeitung, Liedloff, Loth& Michaelis, Leip' zig⸗O. 5. Preis 1,65 RM. Die Imker ſind mit zur Erzeugungsſchlacht aufgerufen; ſie ſollen die Zahl ihrer Völker vermehren, um mehr Honig und Wachs zu erzeugen. Daau muß den Bienen auch eine beſſere Weide geſchaffen werden. Von der großen Zahl der guten Bienenpflanzen hat der Verfaſſer 73 herausgeſtellt, von den Gefichtspunkt ausgehend, daß nur der Anbau ſolcher Bienenpflanzen angeſtrebt werden kann, die allgemeine wirtſchaftliche Bedeutung als Nutzpflanzen haben. Weggelaſſen ſind Pflanzen, die durch Anbau oder wildwachſend genügend vor kommen, wie Tanne, Fichte Ginſter, Himbeere u. a. Im zweiten Teil wird die Anleitung zum Anbau der Trachtpflanzen gegeben in Gärten. Straßen, Anlagen und auf Aeckern und Wieſen. Ein Saat⸗ und Trachtkalender iſt bez gefügt. Zur Ueberſicht über die Trachtpflanzen und zur Anleitung für dere Anbau iſt das Büchlein ein guter Führer. Mader. A D Behandlung der Saatbeeterde Die Aufzucht von Tabakpflanzen unter beſonderer Berückſichtigung der Bodendämpfung und Pflanzenanzucht Zum Schluß möchte ich noch einmal zuſammenfaſſend ſagen: Man verwende nur geſunde, alſo keimfreie Saat⸗ beeterde.(Die Entkeimung kann neben dem Dämpfen auch noch durch Behandeln des Bodens mit Formalin oder Gereſan er⸗ folgen. Bei Formalin verwendet man eine 1—2prozentige Lö⸗ ſung, bei Gereſan 4— proz. Löſung; auf den Quadratmeter verwendet man 10 Liter.) Die Saatbeeterde muß weiterhin einen reichlichen, gut verrotteten Humusanteil haben, die ge⸗ nügend leichtlösliche Nährſtoffe enthält. Für die Errichtung des Saatbeetes ſollen nach Möglichkeit gut kantige Dielen ver⸗ wendet werden, damit die Fenſter gut aboͤichten. Die Beetanlage ſoll in einer geſchützten Gartenſeite, nach Möglichkeit mit der Neigung nach Süden errichtet werden. Das Einfüllen der Beete ſoll 2—4 Tage vor dem ſäen erfolgen, damit ſich das Beet an⸗ Aufnahmen: Hubert Schott(2) So ſieht die Beetfäule aus! wärmen kann. Nicht zu dicht ſäen, frühzeitig auslichten und die Pflanzen vor dem Setzen gut abhärten. Alle kranken und ver⸗ dächtigen Pflanzen müſſen vernichtet und dürfen unter keinen Umſtänden zum Satz verwendet werden. Vergeſſe nie, mit dem Waſſer ſparſam umzugehen. Ueber das Pikieren der Tabakpflanzen treten oft die ver⸗ ſchiedenſten Anſichten auf, dieſes iſt wohl damit begründet, daß man verſchiedene Erfahrungen machen und das Pikieren auch tatſächlich Nachteile mit ſich ziehen kann. Z. B. wird ſehr oft eine Krankheit dadurch verſchleppt und viele geſunde Pflanzen werden angeſteckt. Ich erinnere hier nur an die Moſaikkrank⸗ heit; wenn eine Arbeiterin nicht aufpaßt und pikiert ſolch kranke Pflänzchen, ſo ſteckt ſie oft von einer Pflanze 30—40 geſunde Pflänzchen an. Es iſt auch nicht immer leicht, die An⸗ fangserſcheinungen dieſer Krankheit zu erkennen. Aber das⸗ ſelbe kann auch beim Auspflanzen auf das Feld geſchehen. Wei⸗ terhin iſt man oft der Anſicht, daß durch das Pikieren die Pflan⸗ zen altern, dieſes Altern, das ja tatſächlich eintritt, beträgt aber höchſtens 8—10 Tage und kann unter Umſtänden oder in einer ſpäteren Gegend ſogar ein Nutzen ſein für die ſpätere Reife. Ich bin der Anſicht, daß die Vorteile des Pikierens des Tabaks weit größer ſind, als deren Nachteile, z. B. bekommt die Pflanze durch den gleichmäßigen Abſtand auch ein gleich⸗ mäßiges Wachstum und eine wunderbare Wurzelbildung. Wei⸗ terhin kann man kranke Pflanzen, die ja durch das Pikieren ſtark zurückbleiben, viel leichter erkennen und infolgedeſſen ausſchalten. Für das Verſuchsweſen iſt es auch von großer Wichtigkeit, daß man gleichmäßige ſchöne Pflanzen hat. Bei un⸗ gunſtiger Witterung kann man die pikierten Pflanzen eher bei S önrückhalten und gutes Satzwetter abwarten, als 5 ic die ſehr leicht auch vergeilen, da ſie ja dieſe Borte pikierte Pflanzen. Wenn man alle N eile berückſichtigt, muß man unbedingt zu dem Schluß 1 ſo viel als möglich zu pikieren, allerdings muß das a 1 auch tatſächlich richtig durchgeführt werden. e 8 n verwende nur geſunde Pflanzen. Die jungen, zarten Pflänzchen müſſen vorſichtig angefaßt werden. 3. Es iſt darauf zu achten, daß die Wurzeln ſtets nach unten kommen und nicht gebogen werden. 4. Die Pflänzchen ſind unten an der Wurzel anzudrücken und nicht oben am Wurzelhals. 5. Die Pflanzen müſſen im Pikierbeet genau ſo abgehärtet werden, wie im Saatbeet. Bis dieſelben angewachſen ſind, müſſen ſie gut feucht, aber nicht naß gehalten und beſchattet werden. Auf einem Quadratmeter kann man 500 Pflanzen pikieren. Wer nach all dieſen Grundſätzen handelt, wird beſtimmt Freude an ſeinen Tabakpflanzen haben, und was es heißt, ſchöne, geſunde, kräftige Tabakpflanzen zu beſitzen, weiß nur der zu ſchätzen, der erkannt hat, wieviel oft oder meiſtens von der Beſchaffenheit der Jungpflanzen abhängt. Die Vorausſetzung für den Qualitätstabakbau iſt heute mehr denn je das Vorhan⸗ denſein ſchöner, geſunder Tabakpflanzen zum Setzen, und er wird durch den Frühſatz nur noch bekräftigt. Hubert Schott, Feldmeiſter der Reichsanſtalt für Tabakforſchung. Forſchungsdienſt. Herausgegeben von den Reichsarbeits⸗ gemeinſchaften der Landbauwiſſenſchaft. Verlag von E. Neu⸗ mann, Neudamm und Berlin. Erſcheint 14tägig, Bezugspreis 3 RM. vierteljährlich. Vom Band 4 des„Forſchungsdienſt“ liegen nunmehr die Hefte 8 und 12 vor, die wiederum wertvolle Arbeiten aus den verſchiedenſten Gebieten der Landwictſchaft bringen. Für den Wirtſchaftsberater und den praktiſchen Land⸗ wirt ſind insbeſondere folgende Veröffentlichungen wertvoll: H. Bohm: Ma⸗ ſchinenverwendung in der Landwirtſchaft; Kielhöfer: Die Kellerbehandlung des Weines, II. Teil; Klieſch: Fragen der Stallhaltung und des Stallbaues; F. D. Schmitz: Luftbereifung landwirtſchaftlicher Maſchinen und Geräte; J. Leskien: Stand der Kenntniſſe über die Leckſucht des Rindes; B. Beinert: Unterſuchungen über die Eignung von Gärfuttermilch zur Käſebereitung; F. Vogel: Einfluß der Düngung auf die Qualität der Gemüſe. Wie ſich ereits aus der Eigenart der behandelten Fragen ergibt, erſcheint es wünſchens⸗ wert, daß außer den Wirtſchaftsberatern und den Leitern größerer Gutsbetriebe fünftighin auch Tierärzte, Milchwirtſchaftsfachleute uſw. Leſer des„Forſchungs⸗ dienſt“ werden. Franz Joſef S Schwörer. Das Verſchälen oder Pikieren des Tabaks 397 Die Quelle der Fruchtbarkeit unſerer Böden iſt der Hu⸗ mus. Er bildet die Lebensgrundlage für die Kleinlebeweſen in der Erde. Ohne dieſe kein Garezuſtand im Boden, keine richtige Wirkung der Handelsdüngemittel, keine gleichmäßigen, ſicheren Erträge. Der gebräuchlichſte Humusdünger iſt der Stallmiſt. Er wird in ſeinem Werte ſtark beeinflußt durch das verwendete Einſtreumittel. Meiſt nimmt man dazu Getreideſtroh. In man⸗ chen Gegenden iſt infolge der ungünſtigen Bodenbeſchaffenheit, des rauhen Klimas und der hohen Niederſchläge der Getreide— bau eingeſchränkt. Die Grundlage des Betriebes bildet dort die Viehwirtſchaft. Das anfallende Stroh reicht zur Einſtreu nicht aus. Hier muß dann meiſt der Wald herhalten. Aus ihm werden Moos, Laub und Nadeln gewonnen und zur Einſtreu benutzt. Dadurch wird der Wald ſeiner natürlichen Nahrungs⸗ quelle beraubt. Er geht zurück im Ertrag. Manche Waldungen ſind warnende Zeugen dieſes Raubbaues. Als Humusgquelle für Acker und Wieſe ſind dieſe Ein⸗ ſtreumittel minderwertig, weil hier andere Verhältniſſe vor⸗ liegen als beim Waldboden. Zudem ſind meiſtens die Böden der an Einſtreu armen Gegenden als Miſtfreſſer bekannt. Dem Bedarf des Bodens kann nicht genügend Rechnung getragen werden. Die Bodenfruchtbarkeit läßt nach, die Erträge auf Acker und Wieſe gehen zurück. Stroh zur Einſtreu wird immer knapper und muß zudem vermehrt zur Fütterung herangezogen werden. Die Gegend verarmt und die Bauern führen einen ſchweren Kampf, um dieſen Abſtieg hintanzuhalten. So bilden Waldſtreu und Sägmehl, bei dem die Wirkung eine ähnliche iſt, keinen geeigneten Erſatz für Stroh als Einſtreumittel. Sie ſind keine geeigneten Helfer im Kampf des Bauern, um der Scholle einen befriedigenden Ertrag abzuringen. Und doch gibt es für Stroh einen Erſatz, der ähnlich dem Bunagummi und anderen neuen Werkſtoffen für den beſtimm⸗ ten Zweck beſſere Eigenſchaften beſitzt, als der urſprüngliche Stoff. Das iſt der Torf. Er beſitzt große Aufſaugefähigkeit, der damit gewonnene Miſt läßt ſich gut ſtreuen und ſtellt eine vorzügliche Humusquelle für den Boden dar. Aber gerade in den vorgehend beſchriebenen Gegenden findet der im Handel käufliche Torf wenig Verwendung, weil Aufnahme: Hönig Streugewinnung auf dem Torfmoor. Mit kräftigen Eggen wird die oberſte Schicht von 1 Zentimeter gelockert. Torfmoore und Erzeugungsſchlacht er mit Barauslagen verbunden iſt und die Höhenlage ſowie Bahnentlegenheit dieſer Gebiete die Frachtkoſten erheblich er⸗ höhen. So iſt es der Preis, der vor ſeiner Verwendung, trotz ſeiner großen Vorteile, abſchreckt. Dieſe Verhältniſſe treffen auch für den Südſchwarzwald zu. So iſt und bleibt für dieſes Gebiet und für manche andere die Einſtreufrage die Angelegenheit, deren endgültige Löſung den unentbehrlichen Unterbau für die wirtſchaftliche Hebung und Geſundung darſtellt. Halten wir einmal Umſchau, ob in anderen Gegenden für die Einſtreufrage eine Löſung gefunden wurde, aus der wir für unſer Gebiet etwas lernen können. Da fällt unſere Auf⸗ merkſamkeit auf das bayriſche Voralpengebiet. Dort tritt der Ackerbau ganz zurück. Gibt es doch dort zahlreiche Erbhöfe, bei denen der Ackerbau aus 8—10 Ar Kartoffeln und etwas Flachs beſteht Die Lebensgrundlage bilden Viehhaltung und Grünland. Wie ſchafft man ſich da die notwendige Einſtreu? In früheren Jahren half man ſich mit Waldſtreu, mit Heu von naſſen Wieſen und Sägmehl, genau wie bei uns. Das allmähliche Vordringen des Nadelholzes und Zurückgehen der Laubhölzer, die beſſere Bewirtſchaftung des Waldes, die Ent⸗ wäſſerung der naſſen Flächen zwangen, nach neuer Einſtreu Umſchau zu halten. Da brachte die Bodengeſtaltung und die Arbeit der Natur Hilfe. Eingeſchloſſen in das Hügelland ſind zahlreiche Mulden, aus denen das Waſſer nicht abfließen konnte. Dort bildeten ſich Moore,„Filzen“ genannt. Sie werden in immer größerem Umfange zur Streugewinnung heran⸗ gezogen. Jeder landwirtſchaftliche Betrieb benötigt einen Anteil am Moor. Wer wenig oder gar kein Moor ſein eigen nennt, der iſt ein armer Schlucker. Abbaufähiges Moorland wird daher beſſer bezahlt als anderer Grund und Boden. Denn nach landläufiger Anſicht geht ohne Torfſtreu der Betrieb zurück und muß verkommen. Wie wird nun der Torf gewonnen? Die erſte Arbeit iſt das Trockenlegen des Moores. Es werden gemeinſam Ent⸗ wäſſerungsgräben gezogen. Die Hauptgräben ſind oben 15 bis 2 Meter und an der Sohle 30 bis 40 Zentimeter breit. Die Wände ſind alſo ſtark abgeſchrägt, um ein Nachrutſchen des Torfes zu vermeiden. Aus dem gleichen Grund werden die Gräben erſt allmählich vertieft. Schmale Seitengräben tei⸗ len die Fläche in 8—12 Meter breite und möglichſt lange, recht⸗ eckige Beete ein Dieſe Form iſt für die Art der Gewinnung ſehr wichtig. Durch dieſe Herbſt⸗ oder Winterarbeit wird das Moor gangbar gemacht. Dann wird die oberſte Schicht, beſtehend aus den lebenden Pflanzen und ihren Wurzeln, abgehackt und in etwa 1 Meter hohen, langen Haufen aufgeſchichtet. Dieſe Waſen beſteben vorwiegend aus Moos, Flechten, Seggen, verſchiedenen Bee⸗ renſträuchern wie Preißel⸗, Moos-, Moor- und Heidelbeeren, aus Heidekraut und anderen Pflanzen. Durch die Einwirkung von zwei Wintern ſterben die Pflanzen ab, die Waſen frieren durch und liefern eine lockere, geſchätzte Streu. Die beim Aus⸗ heben der Gräben gewonnenen Torfſtücke werden auf gleiche Art mürbe gemacht. Oft werden aber auch die Torfſtücke, die man Soden nennt, auf trockenem Boden luftig aufgeſtapelt, jeweils etwa zehn Stück zu einem Stapel. So können ſie austrocknen und durch⸗ frieren. Im folgenden Frühjahr werden ſie umgeſetzt und um in den Boden geſteckte Pfähle aufgeſchichtet. Sind ſie vom Winde richtig ausgetrocknet, werden ſie in einfachen Bretter⸗ ſchuppen aufbewahrt, bis man im Winter mit Geſpannen auf das Moor kann. Mittelſt der von Hand betriebenen Häckſel⸗ maſchine oder mit einem alten Stiftendreſcher werden die So⸗ den zerriſſen, eine leichte, aber ſtaubige Arbeit. Auf dieſe Art ſollte der Torf nur im Herbſt gewonnen werden. Sonſt werden die noch näſſen Soden von der Som⸗ merhitze zu ſehr ausgebrannt. Sie werden hart und ſchwarz, verkohlen anſtatt faſerig zu werden und verlieren ihre Auf⸗ ſaugefähigkeit. Meiſt wird jedoch die Torfſtreu auf andere Art gewonnen, die wohl viel mehr Arbeit macht, aber eine größere Ausbeute liefern ſoll. So wertvoll iſt die Moorfläche, daß man keine Arbeit ſcheut, um die Ausbeute zu erhöhen An ſchönen Sommertagen herrſcht reges Treiben auf dem Moor, ſobald der Morgentau abgetrocknet iſt. Mit kräftig ge⸗ bauten, etwa 1 Meter großen Eggen wird die oberſte Torf⸗ ſchicht von 1 Zentimeter gelockert. Der Zug beſteht aus einem bis zwei Menſchen. Hat die Sonne den Torf abgetrocknet, wird er mit breitem, eiſernen Rechen gewendet. Bevor die Abend feuchtigkeit kommt, muß der Torf trocken ſein und iſt mit einfachen Holzkruken zu kleinen Haufen zuſammengeſcharrt. Zu großen Haufen aufgeſchichtet oder in Holzſchuppen wird dann der fertige Streutorf bis zum Heimführen im Winter gelagert. An warmen Sommertagen kann ſo auf dem gleichen Beet zweimal aufgezogen und Streu gewonnen werden. Auf dieſe Weiſe wird in jedem Jahre nur eine dünne Schicht Torf abgehoben. Der Winterfroſt hat dieſen Torf vorher zermürbt und faſeriger gemacht, als dies beim Torfſtechen mit dem Stiftendreſcher möglich iſt. Im Herbſt werden die Grä⸗ ben ausgebeſſert, die Wände glattgeſtochen und bei Bedarf die Sohle vertieft. Der Aushub bleibt liegen und wird im folgen⸗ den Sommer verarbeitet und getrocknet. Mit Torfmiſt wird das Grünland abgedüngt und behält dadurch ſeine Ertrags- fähigkeit. So hat Oberbayern ſeine Streunot behoben und die Frage der Humusverſorgung mit gutem Erfolg gelöſt. Auch im Südſchwarzwald haben wir zahlreiche Moorflächen. Darunter ſind ſolche, die auf Grund der Unterſuchungsergeb⸗ niſſe eine Beſchaffenheit aufweiſen, daß der daraus ge⸗ wonnene Torf ſich in der Güte mit dem im Handel befindlichen Torf meſſen kann. Mit kargen Böden und rauhem Klima iſt der Südſchwarzwald bedacht worden. Doch zum Ausgleich hat die Natur in überreicher Fülle die Moore entſtehen laſſen. Lernen wir aus dem Beiſpiel Oberbayerns. Nicht die Art der Torfgewinnung ſoll uns Vorbild ſein, ſondern die Tatſache, daß der oberbayriſche Bauer den Torf hoch ſchätzt und keine Arbeit ſcheut, um durch ſeine Verwendung ſeinem Boden die Grundlage der Fruchtbarkeit zu ſichern. Erhöhung der Erträge, Sicherung der Lebensgrundlage für die Gegend und der Ernährungsgrundlage des Volkes iſt die Forderung unſerer Zeit. Nicht jedes Moor ſoll entwäſſert und ausgebeutet werden. Einige wenige aus der großen An⸗ zahl reichen für Jahrzehnte aus. Tatkräftig und zielbewußt muß dort angefangen werden, ſollen die Maßnahmen des Vier⸗ jahresplanes und der Erzeugungsſchlacht nicht nutzlos im Sande verlaufen. Wilhelm Hönig. Sthädlingsbetämpfung im Weinbau Gegen die Unſer heutiger Pflanzenbau iſt ohne Schädlingsbe⸗ kämpfung überhaupt nicht denkbar. Die Forde⸗ rungen der Erzeugungsſchlacht mit dem Ziel größtmöglicher Nahrungsfreiheit des deutſchen Volkes können nu erfüllt wer⸗ den, wenn mit allen Mitteln, die uns heute zur Verfügung ſtehen, gegen die Krankheiten und Schädlinge der Kulturpflan⸗ zen vorgegangen wird. Zu den Kulturgewächſen, die mit am ſtärkſten von Krankheiten, beſonders von ſolchen, die re⸗ gelmäßig und ſeuchenhaft auftreten, befallen wer⸗ den, gehört der Rebſtock. Als ein Kind des wärmeren Sü⸗ dens iſt die Rebe in unſerem Gebiet, wo ſie nahezu die klima⸗ tiſche Nordgrenze ihrer Verbreitung erreicht, beſonders vielen Gefahren durch ſchädliche Pilze und Inſekten ausgeſetzt, ſo daß der Winzer ſchon frühzeitig, lange bevor man bei den meiſten anderen Kulturpflanzen an eine Schädlingsbekämpfung dachte, dazu übergehen mußte, die Krankheiten und Feinde des Reb⸗ ſtocks regelmäßig und intenſiv zu bekämpfen, um den Weinbau überhaupt noch erhalten zu können. Zeitweiſe glaubte man in der Hybridenrebe das vollwertige und zugleich weitgehend krankheitswiderſtandsfähige Material gefunden zu haben, das die Europäerrebe zu erſetzen vermag und damit eine Schäd⸗ lingsbekämpfung in der bisherigen Form überflüſſig macht. Dieſe Hoffnung erwies ſich als trügeriſch. Die verſchiedenen Hybridenreben waren nicht geeignet, eine neue Grundlage für unſeren Weinbau zu bilden. Obwohl die Rebenzüchter heute in⸗ tenſiv an der Erzeugung einer ganz oder teilweiſe krankheits⸗ unanfälligen Rebe arbeiten, die zugleich vollwertige Trauben liefert, ſind trotz beachtlicher Teilergebniſſe noch keine für die Praxis brauchbaren neuen Rebſorten erzielt worden. Vorder⸗ hand iſt es notwendig, mit den alten Europäerrebſorten den guten Namen des deutſchen Weinbaus zu erhalten und alles daran zu ſetzen, um die heimiſche Weinkultur wirtſchaftlich zu geſtalten und durch geeignete Kulturmaßnahmen und exakte Schädlingsbekämpfung möglichſt hochwertige Produkte zu erzeu⸗ gen. Unter den zahlreichen Krankheiten und Schädlingen der Rebe haben einige wenige für unſer Gebiet ſo große Bedeu— tung, daß Jahr für Jahr eine regelmäßige Bekämpfung durch⸗ geführt werden muß. Durch Bekämpfungsmaßnahmen einen Rebſchädling völlig auszurotten oder zur Bedeutungsloſigkeit zurückzudrängen, gelingt nur in ſeltenen Fällen. Meiſt muß man ſich damit zufrieden geben, wenn es möglich iſt, eine Krankheit ſo weit einzudämmen, daß ſie kein bene 0 fühlbares Ausmaß an zu nehmen 11 Ausbr Unter Witter ungsbedingungen, die die Vermehrung ſtigen de derartiger Krankheiten und Schädlinge begün⸗ une rm es größter Aufmerkſamkeit und Schäden icher Arbeit, um die Weinberge vor ie für 8/ w 1 8 1 22 bei weitem wichtigſte Rebkrankheit iſt 8 Auftreten h rank heit oder Peronof pora. Nach ihrem erſter N ſich bei uns die ganze Bekämpfungsarbeit in 8 Wit zu richten. Das Vorgehen gegen andere Schädlinge bekämpfun mehr oder weniger an die für die Peronoſpora⸗ 2 g richtigen Zeitpunkte angepaßt werden. Die Lebens⸗ gungen und der Entwicklungsablauf des Peronoſpora⸗ Heronoſpora pilzes ſind heute bis in alle Einzelheiten bekannt und erforſcht. Erſt die genaue Kenntnis der Biologie dieſer Krankheit hat uns in die Lage verſetzt, ſie richtig und wirtſchaftlich bekämpfen zu können, nachdem man früher vielfach zum falſchen Zeitpunkt oder zu häufig und mit zu ſtarken Brühen geſpritzt hat. Die heute geltenden Grundſätze der Peronoſporabekämpfung werden ſich künftig kaum mehr weſentlich ändern; höchſtens in techniſcher Hinſicht, was die Spritzmittel und Spritzgeräte betrifft, mag ſich noch dies ooͤer jenes wandeln. Der Leitſatz für die Peronoſporabekämpfung lautet: Rechtzeitig und gründlich ſpritzen. Der richtige Zeitpunkt für die Bekämpfung wird nach einer beſtimmten, wiſſenſchaftlich unterbauten Methode beſtimmt, die ſich darauf gründet, daß die Infektion des Rebteils ſich nur unter ganz beſtimmten Witterungsbedingungen vollziehen kann. Die Reb⸗ blätter müſſen von Regen oder Tau naß ſein und es muß eine Mindeſttemperatur von etwa 9 Grad Celſius herr⸗ ſchen. Von der Infektion bis zum Hervorbrechen der bekannten weißen Pilzraſen auf den Blättern verſtreicht eine ge⸗ wiſſe Zeitſpanne, die ſog. Inkubationszeit, die je nach der Jah⸗ reszeit verſchieden lang iſt. Bevor der Ausbruch da iſt, müſſen die Reben geſpritzt werden, damit bei neuerlichen Regenfällen die Pilzſporen nicht von neuem infizieren können, ſondern durch die Spritzbeläge abgetötet werden. An Hand einer beſonderen Ta⸗ belle, des Inkubationskalenders, kann jeder Winzer den rich⸗ tigen Zeitpunkt für die Spritzung ſelbſt beſtimmen. Es iſt dazu lediglich notwendig, daß er die herrſchende Witterung genau be⸗ obachtet. Damit nicht jeder ſich dieſer Mühe ſelbſt zu unter⸗ ziehen braucht, werden die richtigen Spritztermine ſeit vielen Jahren durch die amtlichen Fachſtellen in geeigneter Weiſe bekanntgegeben. Wer dieſe Spritzaufforderung genau beachtet, wird vor Fehlſchlägen in der Peronoſporabekämpfung Bildarchiv Weinbauinſtitut(2) dem Verblühen mit rein weißem, fleckigem Peronoſpora-Aus bruch(„Zuckerkrankheit“) Raſen(ſtark vergrößert); die einzelnen Links: Ungeſpritzte junge Traube bald nach Rechts: Junge Beere mit Peronoſpora⸗ 25 5 Fruchtträger werden ſichtbar 399 e * bewahrt bleiben. Gerade in den letzten Jahren wurde vielfach über empfindliche Schäden geklagt und dabei zu Unrecht den Bekämpfungsmitteln die Schuld gegeben. Wer ſich jedoch an die amtlich bekanntgemachten Spritzzeitpunkte gehalten hat, hat auch in ſtarken Schädlingsjahren befriedigende Erfolge erzielen kön⸗ nen. Gewöhnlich ſind in Oberbaden zwei Peronoſporabekämp⸗ fungen vor der Rebblüte notwendig. In trockenen Jah⸗ ren und in regenärmeren Gebieten kommt man meiſt mit einer Vorblütenſpritzung aus. Ganz beſonderes Gewicht i ſt auf die erſte Nachblütenſpritzung zu legen. Dieſe Spritzung in die abgehende Blüte kann nur ſchwer allgemein vorausbeſtimmt werden, denn ſie richtet ſich einzig un d allein nach dem Verlauf der Rebblüte. Wenn die Blütenkäppchen abgeworfen werden, ſtehen die jungen Fruchtknoten ungeſchützt da und können leicht dem Pilz zum Opfer fallen. Deshalb muß, ſobald 80—90 Prozent der Käppchen abgeworfen ſind, die Spritzung unverzüglich durchgeführt wer⸗ den. Der richtige Blütenzuſtand wird in den verſchiedenen La⸗ gen bei den einzelnen Rebſorten zu ganz verſchiedenen Zeiten erreicht. Deshalb wird dringend empfohlen, den Verla uf der Rebblüte in allen Anlagen genau zu beob⸗ achten und ſobald irgendwo das für die Sprit⸗ zung richtige Stadium erreicht iſt, ſofort zu ſpritzen. Bei ungleichmäßig verlaufender Blüte kann ſich die Spritzarbeit deshalb über längere Zeit hinziehen. Der Mehr⸗ aufwand an Arbeit wird ſich aber ſtets lohnen. Man muß ſich einerſeits hüten, ſpätverblühende Weinberge zu früh zu ſpritzen, da ſonſt ein großer Teil der jungen Beeren keinen Spritzbelag erhält, andererſeits frühverblühende Reben zu ſpät zu ſpritzen, nämlich erſt dann, wenn der Pilz bereits in die Beerchen ein⸗ gedrungen iſt.. Bei ſchlechter Witterung und dadurch verzögerter Rebblüte iſt eine Spritzung in die Vol[blüte oft nicht zu um⸗ gehen. Eine Spritzung in die Blüte kann un be denklich durchgeführt werden. Zahlreiche Verſuche haben ge⸗ zeigt, daß dadurch die Befruchtung in keiner Weiſe geſtört wird und keine Verrieſelungen entſtehen, da die Beſtäubung meiſt ſchon vollzogen wird, bevor die Käppchen ſich ablöſen. Mit Rück⸗ ſicht auf das ſchnellere Arbeiten kann man während der Blüte auch Kupferſtaub anwenden. Eine derartige Behandlung macht jedoch eine Spritzung in die abgehende Blüte nicht überflüſſig. In trockenen Jahren iſt meiſt noch eine, bei feuchter Witterung auch zwei Peronoſporaſpritzungen im Juli und gelegentlich auch Anfang Auguſt erforderlich. Dieſe Bekämpfungen werden zweckmäßig mit den Spritzungen gegen den Sauerwurm verbunden. Eine von den Ertragsweinbergen geſonderte Be⸗ handlung verlangen Junganlagen und Reb⸗ ſchulen. Hier muß in Abſtänden von 7—10 Tagen unabhän⸗ gig von den Witterungsverhältniſſen geſpritzt werden. Bei Jungreben kommt es beſonders darauf an, jedes einzelne Blatt zu erhalten. Schon der Verluſt weniger Blätter oder nur ein⸗ zelner Blatteile bedeutet für die Jungpflanze eine ſtarke Be⸗ nachteiligung. Ebenſo wichtig wie das Wann iſt bei der Pero⸗ noſporabekämpfung das Wie. Man muß ſtets von der Blattunterſeite her ſpritzen, denn nur dort drin⸗ gen die Schwärmſporen des Pilzes in das Blattinnere ein. Fer⸗ ner muß gründlich geſpritzt werden, ſo daß alle grünen Teile der Rebe vollſtändig von dem ſchützenden Spritzbelag be⸗ deckt ſind; Spritztröpfchen ſoll neben Spritztröpf⸗ chen liegen. Es iſt grundfalſch, an Spritzbrühe ſparen zu wollen und dafür die Konzentration der Mittel auf 2 und 3 Prozent zu erhöhen. Mit einprozentiger Kupfer⸗ kalkbrühe iſt bei gründlicher Spritzungſtets der beſte Erfolg erzielt worden. Mit höher konzentrier⸗ ten Brühen vergeudet man nur unnütz das teuere Kupfer. Auch die Kupferfertigpräparate des Handels dürfen keinesfalls ſtär⸗ ker angewendet werden, als auf den Gebrauchsanweiſungen angegeben iſt. 8 Seit vielen Jahrzehnten wird zur Peronoſporabekämpfung Kupfer benützt. In der Zwiſchenzeit hat ſich kein anderes Mittel gefunden, das dem Kupfer in Wirkung und Wirtſchaftlichkeit völlig ebenbürtig iſt. Die gegenwärtige Verknap⸗ pung auf dem deutſchen Metallmarkt zwingt uns, mit dem Kupfer möglichſt ſparſam um zu⸗ gehen. Auch aus dieſem Grund iſt es frevel⸗ haft, höher konzentrierte Brühen als notwen⸗ dig zu verſpritzen. Als im Frühjahr letzten Jahres ein fühlbarer Mangel an Kupferſpritzmitteln eingetreten war, hat 400 man der Praxis für die erſten Spritzungen ein kupfer freies Peronoſporamittel empfohlen. Auch dieſes Präparat beſaß eine gute pilztötende Wirkung, wenngleich dieſe dem Kup⸗ fer nicht völlig gleichkam. Die deutſche Wiſſenſchaft beſchäftigt ſich derzeit intenſiv mit der Schaffung vollwertiger Erſatzſtofſe für Kupfer. Bis dieſe ſchwere Aufgabe gelöſt iſt, muß größt⸗ mögliche Sparſamkeit mit den vorhandenen Kupfermengenherrſchen. Für die weniger bedeutungs⸗ vollen Vorblüteſpritzungen erfüllen auch Präparate mit ſtark erniedrigtem Kupfergehalt durchaus ihren Zweck. Wenn das zur Verfügung ſtehende Kupfer in der bevorſtehenden Bekämpfungsperiode nicht ausreichen ſollte, werden auch in die⸗ ſem Jahr für die erſten Spritzungen kupferarme und kupfer⸗ freie Präparate herausgebracht werden müſſen, die eine Ueber⸗ brückung des möglicherweiſe eintretenden Mangels an Kupfer⸗ ſpritzmitteln gewährleiſten. Es ſei ausdrücklich be⸗ merkt, daß durch dieſe Präparate ein Erfolg bei den erſten Spritzungen durchaus ſichergeſtell! i ſt. Dr. Müller ⸗ Stoll, Freiburg RHRaiſckläge für den Winzer Der Rebſchnitt iſt größtenteils beendet, das Abfallholz muß aber möglichſt bald aus dem Rebberg herausgeſchafft und am beſten gleich verbrannt werden, denn in den Rindennxitzen ſitzen die Winterpuppen des Traubenwicklers, der im vergangenen Jahr ſtellenweiſe recht ſtark aufgetreten iſt. Bleibt das Rebholz im Weinberg liegen, dann können die aus den Winterpuppen ausſchlüpfenden Motten leicht ihre Eier an die jungen Ge⸗ ſcheine legen und der Schaden wird dadurch unnötig vergrößert. Für die Frühjahrsbeſpritzung der Reben gegen die Milben(Kräuſelkrankheit, Blattmilbe) iſt es jetzt allerhöchſte Zeit. Sobald die Rebknoſpen zu ſchwellen beginnen, muß geſpritzt werden. Hierfür kommt Schwefelkalkbrühe(20 Liter in 100 Liter Waſſer ver⸗ rühren), oder einfacher eine Zprozentige Solbarbrühe(68 ug Solbar auf 100 Liter Waſſer) in Betracht. Bei regneriſchem Wetter und an Stellen, an welchen im vergangenen Jahr die Kräuſelmilbe beſonders ſtark aufgetreten iſt, kann man auch Aprozentige Solbarbrühe verwenden. Da die Motten unter den Knoſpendeckblättern und an den Uebergangsſtellen vom alten zum jungen Holz überwintern, muß man darauf ſehen, daß gerade dieſe Stellen beſonders gut mit der Brühe benetzt wer⸗ den. Die Schwefelkalk⸗ oder Solbarbeſpritzung vernichtet gleich⸗ zeitig die Winterſporen des Meltaupilzes, die an Trieben, Ranken uſw. überwintern. Durch eine ſolche vor⸗ beugende Meltaubekämpfung wird dann die ſommerliche mit gemahlenem Schwefel erleichtert. Nicht wirkſam iſt dagegen die Solbarbeſpritzung gegen Schildläuſe und Reblaus wintereier an Hybridenreben. Gegen dieſe ſpritzt man am beſten, ſolange ſich die Reben noch in Winterruhe befinden, mit 6prozentigem Obſtbaumkarbolineum. Die Spritzen, welche für die Schweſel⸗ kalk⸗ oder Solbarbrüheverſpritzung verwendet wurden, ſpült man nach Gebrauch gründlich mit Waſſer aus, damit das Kup⸗ fer nicht angegriffen wird. Rings um den Wurzelhals von Pfropfreben muß die Erde aufgegraben und etwaige Wurzeln am Edelreis müſſen jetzt weggeſchnitten werden, ſonſt macht ſich das Edelreis von der Unterlage frei, und ſolche Reben unterliegen dann natür⸗ lich ebenfalls den Angriffen der Wurzelreblaus. Sind die Frühjahrsarbeiten im Rebberg beendet, dann gibt man die für den Weinberg nötigen Düngemittel, worauf der Boden tief gehackt wird. Die Weinkeller ſollten jetzt gründlich gelüftet werden, damit kein muffiger Geruch aufkommt, der leicht auf den Wein übergeht. Die Fäſſer müſſen ſtets ſpund voll gehalten wer⸗ den. Wo das nicht möglich iſt, werden ſie von Zeit zu Zeit leicht eingeſchwefelt. Ebenſo müſſen leere Fäſſer alle 6—8 Wo⸗ chen nachgeſchwefelt werden. Weine, die auf Flaſchen gefüllt werden ſollen, müſſen nun geſchönt werden. Um die Schö⸗ nung richtig durchzuführen, empfiehlt ſich, zuvor eine Probe an eine chemiſche Unterſuchungsſtelle einzuſenden und die beſte Schönung ermitteln zu laſſen. Will man durch Blauſchönung überſchüſſiges Eiſen aus dem Wein entfernen, dann iſt eine chemiſche Unterſuchung ſogar Vorſchrift. umme ile Beilagenhinweis In dieſer Folge des Wochenblattes befindet ſich unſere neue Bildbeilage„Blick in die Welt“, die wir der beſonderen Beach⸗ tung unſerer Leſer empfehlen. Wenn wir unſere Böden durch ordnungsmäßiges Bearbei⸗ ten in den Garezuſtand gebracht haben, wenn wir ſie richtig und ausreichend mit Nährſtoffen verſorgt haben, wenn wir die Aus⸗ ſaat zum rechten Zeitpunkt unter Berückſichtigung des Saatgut⸗ wechſels und der für den Betrieb am beſten paſſenden Sorten ausgeführt haben, dann haben wir bis zum Abſchluß der Be⸗ ſtellung alles getan, was wir vermögen, um einen guten Er⸗ trag erwarten zu können. Nun liegt aber zwiſchen Aus⸗ ſaat und Ernte ein langer Zeitraum, in dem die Natur nicht etwa ſtillſteht. Genau ſo, wie die Feldfrüchte ſich weiterentwickeln, ſtellen ſich Schäden und Hemmungen ein, die der Erreichung hoher Ernten entgegenarbeiten. Dieſen Hemmniſſen gilt es zu begegnen durch die Pflegearbeiten. Wir haben eine ganze Reihe von Mög lichkeiten und Mitteln, um die während der Wachstumszeit der Kulturpflanzen ſich einſtellenden Schädigungen zu beſeitigen oder wenigſtens zu mildern. Die Pflege der Saaten iſt nicht etwas, das man ebenſogut tun oder laſſen kann, ſondern es iſt heute mehr denn je eine Pflicht, ſie durchzuführen, um hohe und ſichere Ernten zu erreichen. Das Verkruſten Während der Wachstumszeit verändert ſich der phyſikaliſche Zuſtand des Bodens nach der ungünſtigen Seite hin, wenn wir nichts dagegen tun. Ferner müſſen wir uns gegen ſehr zahl⸗ reiche Unkräuter und tieriſche Schädlinge wehren. Ein Schaden, der ſich ſehr oft im Frühjahr einſtellt, iſt das Verkruſten der Böden, und zwar tritt das Verkruſten um ſo leichter auf, je ſchwerer und je ärmer an Kalk und Humus ein Boden iſt. Für den normalen Aufgang der Saat iſt die Verkruſtung ein ſtarkes Hindernis, aber auch die Weiterentwicklung wird ſehr gehemmt, weil durch die Kruſtenbildung der Lufteintritt in den Boden verhindert und dadurch die Atmung der Wurzeln beeinträchtigt wird. Weiterhin wird durch die Ver⸗ kruſtung der Waſſerhaushalt des Bodens ungünſtig beeinflußt und dieſer trocknet leicht bis in größere Tiefen aus. Die Kru⸗ ſtenbildung läßt ſich wirkſam bekämpfen durch Eggen, Walzen und Hacken. Die Egge in der Saatenpflege Die Egge iſt eines der wichtigſten Geräte zur Saatenpflege. Das Eggen der Wintergetreideſchläge, der Klee- und Luzerne⸗ ſchläge dient einmal zur Anregung der Lebenstätigkeit der Pflanzen, weiter zur Erhaltung der Krümelſtruktur des Bo⸗ dens, zur Vernichtung einer großen Anzahl von Unkräutern, zur Förderung der Beſtockung und, ſtärker ausgeführt, in zu dichten Beſtänden zur Lichtung derſelben, um ſpäterer Lager⸗ gefahr vorzubeugen. Beim Winterroggen iſt allerdings mit dem Eggen äußerſte Vorſicht geboten, weil man hier mehr Schaden als Nutzen ſtiften kann. Dagegen iſt es für Wintergerſte und beſonders für Winterweizen zu empfehlen. Mit dem Saateggen im Frühjahr wird begonnen, ſobald der Boden ſo weit abgetrocknet iſt, daß er unter der Egge krümelt und keinesfalls mehr ſchmiert. Je leichter der Boden iſt, um ſo früher kann damit begonnen werden. Auch die Sommerſaaten ſind für Eggen ſehr dankbar; hier ſollte das Eggen zu den regelmäßig vorzunehmenden Arbeiten gehören! Der erſte Eggenſtrich wird bei Sommergetreide gegeben, wenn das Keim⸗ blatt den Boden durchſtoßen hat; das zweite Mal wird geeggt, wenn das dritte Blatt ausgebildet iſt. Auf jeden Fall hat das Eggen zu unterbleiben, wenn das Hetreide erſt das zweite Blatt geſchoben hat; in dieſem Zeitpunkt ſchadet das Eggen mehr, als es nützt. Die Kartoffeln werden geeggt, wäh⸗ tend dieſe gerade im Aufgehen begriffen ſind. Auf den Grünlandflächen bedient man ſich am beſten der Wieſenegge, weil die gewöhnlichen Ackereggen auf der Wieſennarbe nicht ge⸗ nügend angreifen. Die Luzerneſchläge und Wieſen werden übereggt, ſobald die Zugtiere keine Löcher mehr in den Boden geen Die Lüftung der Grünflächen iſt für die Höhe und kachhaltigkeit der Erträge von nicht zu unterſchätzendem Wert. Auf die Verwendung des Unkrautſtriegels ſei beſonders ci merkſam gemacht; er kann noch verwendet werden, wenn das Getreide bis etwa Kniehöhe gewachſen iſt. Bloßgelegte Wurzeln andrücken Das Walzen kann ebenfalls zum Brechen einer Kruſte durchgeführt werden, vor allem wird die Walze aber anzuwen⸗ en, wenn es ſich um aufgefrorene Winterſaaten handelt. Hier ſollen die durch das Auffrieren bloßgelegten Wurzeln wie⸗ legt die Saaten! der aufs engſte mit dem Boden in Berührung gebracht werden. Eine gute Wirkung kann aber nur erzielt werden, wenn früh genug gewalzt wird; der günſtigſte Zeitpunkt iſt dann, wenn die Zugtiere den Acker betreten können, ohne allzu großen Scha⸗ den anzurichten. Zum Brechen der Kruſte verwendet man die Walze an Stelle der Egge dann, wenn bei keimender Saat das Aufreißen der Kruſte mit der Egge zu gefährlich erſcheint und doch ſofort Luft geſchaffen werden muß. Es iſt ſelbſtverſtändlich, daß das Walzen nur bei trockenem Boden vorgenommen wer⸗ den darf; es muß auch vermieden werden, einen Walzenſtrich längere Zeitliegen zu laſſen. Um keinen Waſſerver⸗ luſt eintreten zu laſſen, muß dem Walzenſtrich möglichſt bald ein Eggenſtrich folgen. Lüftung des Bodens durch die Hacke Mit der Hacke erreichen wir in ſehr vielen Fällen eine noch beſſere Lockerung des Bodens als durch die Egge; allerdings iſt die Verwendung der Hacke, insbeſondere der Hackmaſchine, an die Drillſaat gebunden. Mit Hilfe der Hackarbeit wollen wir das gleiche erreichen, wie mit der Egge: Lüftung des Bo⸗ dens während des Wachſens, Erhaltung der Feuchtigkeit im Boden, Anregung des Pflan⸗ zenwachstums und Vernichtung des Unkrautes. Viele glauben noch heute, daß durch das Hacken der Einfluß der Trockenheit verſchärft wird. Das iſt eine falſche Meinung. Zwar trocknet die oberſte Bodenſchicht, die durch die Hackarbeit gelockert wurde, ſchnell und vollſtändig aus; ſie liegt aber ſchüt⸗ zend auf dem darunter befindlichen Boden und verhindert die weitere Waſſerverdunſtung dadurch, daß das Bodenwaſſer in den feinen Zwiſchenräumen, die jetzt abgeſchnitten ſind, nicht mehr zur Oberfläche aufſteigen kann. Hacken iſt immer gleichbedeutend mit Sparen an Waſſer. Nicht für alle Frucht⸗ und Bodenarten hat die Hackarbeit den gleichen Wert. Je ſchwerer der Boden, je reicher an Nährſtoffen er iſt, und je unkrautreicher er iſt, deſto günſtiger pflegt die Wirkung des Hackens zu ſein. Damit ſoll aber nicht geſagt werden, daß das Hacken auf den leichten Böden zwecklos iſt; im Gegenteil! Auch hier muß gut gehackt werden, um Waſſer zu ſparen und gleichzeitig das Unkraut kurz zu halten. Winterroggen Zeichnung: Hausw 101 iſt wenig dankbar für das Hacken, dafür aber alle anderen Getreidearten, Hülſen- und Oelfrüchte, Geſpinſtpflan⸗ zen. Ganz beſonders lohnend iſt das Hacken bei den Wurzel⸗ und Knollenfrüchten.„Rüben wollen groß gehackt werden“ heißt eine alte Regel. Das Hacken ſelbſt muß im⸗ mer ſo rechtzeitig geſchehen, daß einer Kruſtenbildung vorge⸗ beugt wird. Wenn dies erſt geſchehen iſt, dann iſt das Hacken eine ſchwere und zeitraubende Arbeit, außerdem iſt die Gefahr der Beſchädigung der Pflanzen durch losgeriſſene Schollen ziem— lich erheblich. Die erſte Hacke gibt man flach, entweder mit der Maſchine oder in kleinen Betrieben von Hand. Beſonders im Rübenbau werden Rübenſchläge ſchon vor dem Auflaufen der Rüben zum erſtenmal gehackt.(„Blindhacken“ der Rüben.) Nach jedem größeren Niederſchlag ſoll das Hacken hier wie— derholt werden; bei Getreide begnügt man ſich meiſt mit zwei Hacken. Hauptzweck der Hackarbeit iſt die Pflege des Bodens durch Erhalten der Bodenfeuchtigkeit und Lüftung des Bodens. Wer ſo denkt, wird ſtets zur rechten Zeit hacken. Wer aber nur hackt, um das Unkraut zu bekämpfen, der hackt meiſtens zu ſpät, um den vollen Lohn für dieſe Arbeit zu erlangen. Für die Unkrautbekämpfung ſtehen uns neben den mecha⸗ niſchen Mitteln wie Egge und Hacke auch noch andere Hilfs⸗ mittel zur Verfügung. In erſter Linie müſſen wir dafür ſorgen, daß wir einwandfreies, gut gereinigtes Saatgut verwenden, das nicht ungebeizt in den Boden kommen darf. In den Som⸗ merſaaten ſind Hederich und Ackerſenf leider noch immer ſehr häufig auftretende Unkräuter. Was durch das Eggen der jun— gen Saat nicht vernichtet werden konnte, muß durch Ausſtreuen von Hederich⸗Kainit und Kalkſtickſtoff im Gemiſch, mit jedem der beiden Salze für ſich allein oder durch Spritzen mit einem Spritzmittel bekämpft werden. Wird Kalkſtickſtoff verwendet, ſo kann dies auf zwei Arten durchgeführt werden: die alte Me⸗ thode verlangt das Ausſtreuen des Kalkſtickſtoffes auf die tau⸗ naſſen Sommerſaaten, wenn Hederich und Ackerſenf neben den zwei Keimblättern noch 2—4 Laubblätter ausgebildet haben. Nach einem neueren Verfahren kann der Kalkſtickſtoff auch meh⸗ rere Tage nach der Ausſaat geſtreut werden, wenn die Saaten durchſpitzen und die Unkräuter keimen. Hier ſollen aber die durchſpitzenden Saaten trocken ſein. Bei dem alten Ver⸗ fahren iſt ungeölter Kalkſtickſtoff zu verwenden, bei der neuen Art können alle Kalkſtickſtoffarten benutzt werden. Es würde zu weit führen, die Bekämpfung der Unkräuter im einzelnen durchzuſprechen, nur ſo viel ſoll geſagt werden, daß wir gerade auf dieſem Gebiet noch viele und gründliche Ar⸗ beit zu leiſten haben. Immer ſollen wir daran denken, daß jede Unkrautpflanze den Kulturpflanzen Nahrung und Waſſer weg⸗ nimmt und ſie daran hindert, ſich voll zu entfalten. Der Er⸗ tragsausfall durch ſtarke Verunkrautung iſt immer noch ſehr groß; wir haben es jedoch in der Hand, hier Wandel zu ſchaffen. Es iſt darum heute die Pflicht jedes einzelnen Bauern und Landwirts, ſeine Saaten richtig und ausgiebig zu pflegen. Dr. Hr. Etwas über das fflucken In der italieniſchen Armee wird jetzt ein Feloͤzug gegen Blasphemie und Flucherei mit aller Strenge durchgeführt. Das gibt zu denken und Anlaß genug, um auch ganz allgemein ein paar Worte zum Fluchen zu ſagen. Im Volksmund iſt die Redewendung„mal kräftig fluchen, dann geht's beſſer“ gebräuchlich, ohne daß von jemandem dieſe Behauptung be⸗ gründet werden könnte. Manchen Menſchen ſoll der Fluch ein Narkotikum ſein, etwa gleich dem Nikotin, das Härten weniger fühlbar und Freude empfindſamer machen ſoll. Daß es ſich dabei nur um eine Einbildung handelt, ergibt ſich ſchon aus der Verſchiedenheit der verlangten Wirkung. Solange ein Nörgler vor ſich hinflucht, mag es duldſam überſehen wer⸗ den. Widerlich iſt es aber jedesmal, wenn Menſchen glauben, ſie könnten bei Reibereien untereinander nur durch wüſtes Fluchen Herr der Situation werden. Geradezu ohne menſch⸗ liches Bewußtſein muten jene an, die ſich im Umgang mit Tieren Fluchmethoden bedienen. Zweifellos taucht dann die Frage auf: wer iſt eigentlich von beſſerer Geſinnung— das Roß oder der Herr? Natürlich, nicht jeder Fluch iſt bösartig, aber auch keiner eines Menſchen würdig oder gar dienlich. Einfach, robust und jahrelang zuverläössi 5 55 gréßter Dauerbeanspruchung sind 222 DN MPFKGLTLGNNEFN.es Botthardtsgunne Candesbkonomierat Bartmann Seifer, Freiburg 1+ Wieder ſteht das badiſche Landvolk vor dem Grabe eines Mannes, der in Jahrzehnten ſein Beſtes für das Bauerntum und ſein Wohlergehen gegeben hat. Am Ende der letzten Woche erreichte uns die völlig unerwartete Trauernachricht, daß Lan⸗ desökonomierat Hartmann Seifer in Freiburg mitten aus ſeiner beruflichen Arbeit, auf der Dienſtreiſe, durch einen Herz⸗ ſchlag aus unſerer Mitte in die Ewigkeit abberufen wurde. Sein Tod iſt wieder ein Beweis für den Einſatz, den alle die⸗ jenigen aufbringen müſſen, welche aus Liebe zum Landvolk ihre Lebensarbeit ihm gewidmet haben. Mit Hartmann Seifer ging einer der Beſten von uns. Das bewies auch die ſtarke Anteilnahme an ſeinem letzten Gang am vergangenen Freitagnachmittag und die zahlreichen, ehrenden Nachrufe, die ihm gewidmet wurden. Unter den vielen Trauer⸗ gäſten befanden ſich auch Landeskommiſſär Schwörer, Kreis⸗ bauernführer Straub, Kreisvorſitzender Tſcheulin, Pro⸗ feſſor Dr. Metz von der Univerſität, Oberregierungsrat Dr. Landwehr und über 40 Berufskameraden aus dem ganzen Lande. Zahlreiche Bauern und ehemalige Schüler des Verſtor⸗ benen waren um den mit einer Fülle von Blumen geſchmück⸗ ten Sarg verſammelt, als Oberregierungsrat Dr. Landwehr für die badiſche Regierung und den Kreis Freiburg und an⸗ ſchließend Kreisbauernführer Straub im Auftrag des Landes⸗ bauernführers Engler-Füßlin und der Kreisbauernſchaft Frei⸗ burg dem Verblichenen den letzten Gruß mit tiefempfundenen Worten und prächtigen Kranzſpenden widmeten. Außer den Vertretern des Lehrerkollegiums der Landpwirtſchaftsſchule ſprach der Leiter des Landesvereins Baden im Reichsbund Deutſcher Diplomlandwirte Dr. Bauer, Säckingen. Dann nahmen die Vertreter der Univerſität und Tierärzteſchaft das Wort zum Abſchied. Landesökonomierat Hartmann Seifer war über die Gren⸗ zen unſerer Heimat hinaus durch ſeine beruflichen und perſön⸗ lichen hervorragenden Eigenſchaften bekannt. Es war ihm leicht, die Herzen der Bauern zu gewinnen, weil ſeine offene, ſchlichte und vornehme Art ihm Achtung und Vertrauen in gleichem Maße verſchafften. Aber auch im Kreis der Land⸗ wirtſchaftsberater Badens war er ſtets als hilfsbereiter Be⸗ rufskamerad bekannt. Die Lebensarbeit Hartmann Seifers und die Kraft ſeiner Perſönlichkeit ſorgen dafür, daß er im Herzen aller, die ihn kannten, ein unauslöſchliches, dankbares Geden⸗ ken ſich über das Grab hinaus bewahren wird. WIf. Anne Marie Koeppen: Wir trugen die Fahne! 176 Seiten. Heſſe& Becker, Verlag, Leipzig. Preis geb. 3,20 RM. Eine Gedichtſammlung von beſonderer Schönheit und. Innigteit, die uns vor allem auch Stoff gibt fur die Feiern des Jahres. Volk und Führer, Heimat und Glaube ſind die Geſichtspunkte, denen die zarten und trotz aller Anmut heldiſchen Gedichte untergeordnet ſind. Das Buch wird nicht nur jeden erfreuen; ſondern eine fühlbare Lücke in der Reihe der nationalſoszialiftiſchen Lyrik ſchließen. H. Heid. Winke für den zünftigen flacksbau 1. Auswählen des für den Flachsanbau geeigneten Grundſtückes unkrautfrei— möglichſt nach Hackfrucht oder Klee⸗ und Wieſenumbruch. 2. Erhaltung der Winterfeuchtigkeit durch frühzeitiges Abſchleifen und öfteres Eggen. Im Frühjahr be⸗ nutzt der Bauer keinen Pflug mehr. 3. Frühzeitig richtige Düngung! Zur Erzeu⸗ gung eines Qualitätsflachſes gibt man vor der Ausſaat: 2,50 bis 3,50 kg 40prozentiges Kaliſalz je Ar und 2,50 3,50 kg Su⸗ perphosphat oder Thomasmehl. Superphosphat iſt beim Flachsbau anderen Phosphorſäuredüngern vorzuziehen. Stick⸗ ſtoff iſt nur im Bedarfsfall höchſtens 1 kg je Ar— zu geben. 4. Lagerflachs und Spätflachs ſind für die ver arbeitende Induſtrie wertlos! Nur Frühſaat garantiert Höchſterträge an Samen und Stroh und ſteigert die Faſer⸗ ausbeute und Faſerqualität. Frühſaat bedingt außerdem eine beſſere Arbeitsver⸗ teilung. Da Flachs geringe Fröſte verträgt, ſoll er möglichſt früh, im März oder ſpäteſtens im April, geſät werden. 5. Die Benützung der Drillmaſchine bei der Saat mit einem Reihenabſtand von 12—18 em ſteigert die Ernte wie die Qualität. Bei Saatgutvermehrung kann der Reihenabſtand bis zu 20 em betragen. Ausſaatſtärke je nach Boden⸗ und Klima⸗ verhältniſſen je Ar 1,25—1,50 kg Saatgut. Oefterer Saatgut⸗ wechſel bringt ebenfalls höhere Erträge. Auf nicht zu tiefe Saat iſt zu achten. 2 Nur durchgute Pflege(Hacken und Jäten des Flach⸗ ſes) garantiert hohe Ernte und gute Qualität. Alle Flachs⸗ felder müſſen unkrautfrei ſein. Unkrautfreie Felder erleichtern auch die Ernte des Flachſes. 7. Die Ernte des Flachſes hat zum richtigen Zeit⸗ punkt, wenn Stengel gelb, Blätter abgefallen und die meiſten Kapſeln bräunlich⸗gelb ſind, zu erfolgen. Auf Antrag des Orts- bauernführers werden die oberen Klaſſen der Schulen zur Un⸗ krautbekämpfung und Flachsernte freigegeben. Ein gemein⸗ ſamer Anbau innerhalb der Gemeinden trägt auch mit zur Steigerung und Qualitätsverbeſſerung des Flachſes bei. So⸗ weit Gemeindegrundſtücke zur Verfügung geſtellt werden kön⸗ nen, ſollte hiervon Gebrauch gemacht werden. Wenn all dieſe Momente beim Flachsanbau von jedem Bauern beherzigt werden, dann iſt es möglich, den Flachsſtroh⸗ ertrag, wie die Faſerausbeute, weſentlich zu ſteigern. W. Engelhardt. Walzt das Dauergrünland! Durch den Umbruch von weniger ertragreichen Wieſen und Weiden werden wir gezwungen, das verbleibende Grünland beſſer und ſorgfältiger zu pflegen, um den Ertrag zu ſteigern. Eine ganz beſondere Rolle ſpielt hierbei die Unkrautbekämp⸗ fung durch ſchwere Wieſenwalzen. Auf altem Grünland muß die fortſchreitende Verunkrautung aufgehalten werden, während die Neuanlagen vor einer Verunkrautung geſchützt werden müſſen. Wir wiſſen genau, daß die Unkräuter, ganz beſonders die Doldenblütler, einen lockeren Boden bevorzugen, während die erwünſchten Süßgräſer auf feſtem, geſchloſſenem Boden beſſer gedeihen. Wird nun ein von Natur ſehr lockerer Boden 1 g 1 Wertzeichnungen Wieſenwalze mit beweglicher Vorderkarre. Unteres Bild: Blick auf die Wieſenwalze von oben noch durch den Froſt aufgelockert, wird die Verunkrautung Anſerer Wieſen und Weiden noch begünſtigt. Der Pflanzen⸗ beſtand verſchlechtert ſich und der Ertrag ſinkt von Jahr zu Jahr. Es iſt deshalb eine dringende Forderung, auf allen leich⸗ ten, lockeren und anmoorigen Böden die ſchwere Wieſenwalze einzuſetzen. Neben der Schaffung günſtiger Wachstumsfaktoren für die Süßgräſer drückt die Walze kleine Steine in den Boden und macht die Oberfläche eben, ſo daß die folgende Mäh⸗ maſchine kein Hindernis findet. Die ſchwere Walze iſt ein wichtiges Hilfsmittel, um die Erträge unſerer Wieſen und Weiden zu ſteigern. Wir walzen unſer Grünland am beſten vor im Herbſt, um vorzubeugen, und nach dem Winterfroſt, um den auf⸗ gefrorenen, aufgelockerten Boden wieder anzudrücken. Es iſt nicht von Vorteil, im Frühjahr bei zu großer Näſſe zu wal⸗ zen. Der günſtigſte Zeitpunkt, bevor das Wachstum einſetzt, muß abgewartet werden. Aber auch während des Sommers, nach dem erſten Schnitt, kann das Walzen Erfolg bringen. Den Pflanzen werden tiefere Bodenſchichten erſchloſſen, aus denen ſie dann die Feuchtigkeit entnehmen können. Das Walzen kann von einem Kleinſchlepperbeſitzer in Lohn⸗ arbeit nach der Fläche zu einem geringen Preis für den Land⸗ wirt erfolgen. Stehen keine Kleinſchlepper zur Verfügung, ſo müſſen vor die Walze Pferde geſpannt werden. Waſſer⸗ oder mit Sand füllbare eiſerne Walzen ſind weſentlich teurer als Betonwalzen, die man ſelbſt herſtellen kann. Für Pferdezug ſind einteilige Walzen mit einer Breite von 1 bis 1,25 Meter am zweckmäßigſten. Ein guter Erfolg iſt aber erſt bei einer ſchweren Walze zu erwarten. Es wird deshalb ein Druck von 12 bis 15 Doppelzentner je 1 Meter Arbeitsbreite gefordert. Ganz beſonders iſt auf einen großen Durchmeſſer von minde⸗ ſtens 90 Zentimeter zu achten, denn eine Walze mit großem Durchmeſſer ſinkt nicht ſo leicht ein und hat einen geringeren Zugkraftbedarf. Wir müſſen alſo den Durchmeſſer um ſo größer nehmen, je lockerer und leichter der Boden iſt. Die Walze darf aber auch nicht zu ſchwer werden, weil dann die Zug⸗ tiere die Walzen nicht mehr ziehen können. Es ſind deshalb genügend Hohlräume im Beton vorzuſehen. Als Betonſchutz hat ſich ein alter eiſerner Keſſel bewährt. Anleitungen zum Selbſtbau von Wieſenwalzen ſind bei der Landesbauernſchaft erhältlich. Kallmeyer. Honig aus Buttermilch Es iſt noch wenig bekannt, daß ſich aus Buttermilch und Zucker ein ſehr guter, nahrhafter, honigähnlicher Brotaufſtrich herſtellen läßt. Auf einen Liter Buttermilch rechnet man 500 Gramm Zucker. Die Buttermilch wird mit dem Zucker auf den Herd geſtellt und langſam eingekocht. So lange die Maſſe noch milchig und dünn iſt, braucht ſie nur hie und da umgerührt zu werden. Wenn ſie ſich aber braunt und der Zucker zu kara⸗ meliſieren beginnt, dann muß umgerührt werden, bis der Saft Honigdicke hat. Er darf aber nicht zu dickflüſſig ſein, ſonſt wird er, wenn er erkaltet iſt, dick und zähe. Bei einiger Uebuna er⸗ kennt man leicht den richtigen Augenblick. Sollte der Butter⸗ milchhonig zu dick geraten ſein, ſo kann man leicht abhelſen. Er wird nochmals aufs Feuer gebracht, mit ein wenig Milch oder Waſſer verdünnt und raſch damit aufgekocht. Der Butter⸗ vorher Sadisc er Lendwirtschaftſicher Verein Landwirtſchaftliche Berkaufsſtelle K. Wolf& Go., 4.5 1 für Feld, Wieſe avtoffel 8.2 Alle 4 eien und Garten ſowie nor 0 Fachmännische Beratung und ausführliche Preisliste kostenlos Worderstraße 28 Fernsprecher 1966 milchhonig hat einen vorzüglichen Geſchmack. Karlsruhe 403 Was nutzen uns die Grlen am Bach? Ueberall entlang unſerer Bäche und Flußläufe finden wir die Erle, meiſt als wild wuchernden Buſch, welcher, tief beaſtet, der benachbarten Wieſe Licht und Sonne ſtreitig macht. Dieſer un⸗ beſtreitbare Schaden hat mancherorts die Beſitzer veranlaßt, ihre Bacherlen gänzlich mit Stumpf und Stiel auszurotten. Man kann ſich aber auch auf einfachere und beſſere Weiſe helfen, denn die Erle liefert ſchon in ſchwachen Sortimenten als Stamm oder als Nutzrollen ein hochwertiges, gut bezahl⸗ tes Wertholz. Nur tut ein wenig Pflege not. Dabei iſt gerade dieſe Pflege geeignet, den Schaden der Erle am landwirtſchaft⸗ lich genutzten Boden auf ein Mindeſtmaß herabzuſetzen, ohne ihre Aufgabe bei der Uferbefeſtigung zu beeinträchtigen. Das Holz der Erle wird zu mancherlei Zwecken dringend benötigt, wir müſſen daher ſehen, daß es in genügender Menge und Güte im eigenen Lande erzeugt wird. Neben dem Modell⸗ ſchreiner verwendet es der Schnitzer; es läßt ſich leicht beizen und färben, kann daher in der Möbel⸗ und Kunſtſchreinerei ausländiſche Edelhölzer, beſonders Poliſander⸗ und Eben⸗ holz, erſetzen. Die wichtigſte Verwendung iſt aber wohl die⸗ jenige zu Zigarrenkiſtchen. Daß Erlenholz unter Waſſer faſt unverwüſtlich iſt, dürfte bekannt ſein; für Dränagen und U 2 4 914.22 Waſſerbauten gibt es kaum etwas Beſſeres Das meiſte Erlen⸗ holz wurde aus Rußland und den Oſtſeerandſtaaten ein⸗ geführt. Die Erle iſt für ihr ausgeſprochenes Ausſchlagsvermögen, das von keiner forſtlich wichtigen Holzart erreicht wird, be⸗ kannt. Kaum hat man ſie auf den Stock geſetzt, ſo treibt die ſtarke Wurzel ſchon eine Unmenge neuer Schößlinge hervor. Schneiden wir dieſe wieder ab, ſo wird die Wildnis nur um ſo größer. Belaſſen wir dem Stock aber die zwei oder drei beſten und geradeſten Triebe, ſo wird in erſter Linie dieſen die ganze Kraft zugeführt; es ſieht ſo aus, als richte die Pflanze ihr ganzes Augenmerk nur auf dieſe Schoſſe und ver⸗ zichte darauf, mit alter Kraft von unten her neu auszutreiben. Weil nun dieſe zwei bis drei Stockausſchläge ſich nicht mehr drängen und gegenſeitig in die Höhe treiben, bleiben ſie kurz und gehen„in die Aeſte“. Der Holzhändler will aber mög⸗ lichſt langes und aſtreines Holz haben, und die Wieſe leidet um ſo weniger, je höher am Stamm erſt die Krone beginnt. Hier müſſen wir alſo mit unſerer Pflege und Erziehung ein⸗ greifen. Die Erle läßt ſich— im Gegenſatz zur Buche— ſehr gut aſten. Die beſte Jahreszeit hierzu iſt der Spätwinter, kurz vor Beginn des Saftanſtiegs. Man verwendet die Baum⸗ ſchere, ein ſcharfes Meſſer oder, beſonders für ſtärkere Aeſte, eine Baumſäge, nie jedoch das Beil zu dieſer Arbeit. Haut man nämlich die Aeſte mit dem Beil ab, ſo bleiben meiſt Stummel ſtehen oder die Schnittſtelle ſplittert; die Wunde ver⸗ heilt langſam, das Holz wird rauh und Fäulnispilze können eindringen. Selbſtverſtändlich darf man mit dem Aſten nicht zu weit gehen. Ein Baum, der nur noch hoch oben am Gipfel ein paar Aeſte hat, daß er ausſieht wie ein Fliegenwedel, ein ſolcher Baum kann die Nährſtoffe des Bodens nicht mehr richtig ausnützen. Die Sonne und das Licht„kochen“ ja in den Blättern die Mineralſtoffe des Bodens zur„Nahrung“; wir dürfen alſo die Blattmaſſe der Pflanzen nicht allzu ſehr beein⸗ trächtigen. Das ſchönſte Schnitzel nützt mir nichts, wenn mir die Zähne eingeſchlagen ſind! Man merke alſo als allgemeine Regel: Ein Drittel des Stammes ſoll Krone, zwei Drittel ſollen aſtrein ſein. Dasſelbe gilt übrigens auch für alle anderen Waldbäume. Auf dieſe Weiſe können wir unſeren verachteten Bacherlen noch ganz gut einen Ertrag notwendigen und wertvollſten Nutz⸗ holzes abgewinnen, ohne unſeren Wieſen allzu großen Schaden zuzufügen. Frhr. v. Gültlingen. Die Gelbrübe als Iwiſchenfrucht In einigen Gegenden unſeres Heimatlandes wird die Gelb⸗ rübe als Zwiſchenfrucht nach Getreide angebaut. Auch in der benachbarten Schweiz(Kanton Aargau, Spottnamen Rübleland) wird ſie viel angepflanzt. Da es nun bald Frühjahr iſt und Zeit zum ſäen, ſo ſoll auch an dieſer Stelle über ihren Anbau ge⸗ ſprochen werden. Die Gelbrübe liebt tiefgründigen Boden und wird Anfang bis Ende März geſät auf Weizen- oder Roggenäcker, aber auch auf Gerſten⸗ und Haferfelder gedeiht ſie gut. Man kann breit⸗ würfig oder in Reihen ſäen. Abſtand der Reihen 40—50 Zenti⸗ meter, ſo daß man ſpäter mit dem Hackpflug noch gut durch⸗ kommt. Auf ein Viertel Morgen rechnet man 150—200 Gramm Samen. Mengt man noch einige Tropfen Petroleum dazu, ſo ſchützt das vor Ungeziefer⸗ und Vogelfraß. Den Samen läßt man nun auf dem Acker liegen, man kann auch mit einer Dorn⸗ egge oder mit einer leichten Walze darüber fahren. Jedoch darf man keine eiſerne Egge nehmen, denn ſonſt kommen die Samen⸗ körnlein zu tief in die Erde und gehen nicht auf! Wenn dann Ende Juli oder Anfang Auguſt das Getreide abgeerntet iſt, ſind die Pflänzlein etwa 10—20 Zentimeter hoch, und wenn beim Mähen auch einige abgeſchnitten werden, ſo ſchadet das gar nichts. 14 Tage, nachdem das Getreide abgefahren iſt, wird nun mit einer eiſernen Egge geeggt. Ende Auguſt oder Anfang September wird das Rübenfeld mit Jauche überfahren und nachher gehackt oder umgekehrt. Das Hacken iſt wichtiger als das Güllen. Auf einem Acker, der in guter Dungkraft ſteht, gedeihen die Gelbrüben auch ohne Düngung. Ernten kann man ſie von Mitte November an, wenn die anderen Feldarbeiten beendet ſind. Der mittlere Ertrag iſt 20—25 Zentner pro ein Viertel badiſcher Morgen. Die verſchiedenen Sorten, die es gibt, ſind zu dieſem Anbau gut, doch ſind kurze ſtumpfe den langen ſpitzen vorzuziehen. Auch ſpäte Karotten eignen ſich gut als Zwiſchenfrucht, nur iſt der Ertrag etwas geringer wie bei den Gelbrüben. Ihre Verwendung in der Wirtſchaft iſt man⸗ nigfaltig. Als Gemüſe für den Haushalt und zum Verfüttern an Milchvieh und Pferde und auch zur Aufzucht von Ferkeln und Jungvieh ſind ſie ſehr zu empfehlen. Alſo, Berufskameraden, pflanzt Gelbrüben. Der Anbau lohnt ſich wie bei keiner anderen Zwiſchenfrucht und die Koſten (Ankauf des Samens uſw.) ſind gering. Auch den Samen kann man, wie bei den Weißrüben, ſelbſt ziehen. Emil Sutter, Landwirt Dr. E. Vogt: Die chemiſchen Pflanzenſchutzmittel, ihre Anwendung und Wirkung. Erſch. 1936. 117 S. mit 15 Abb. Verlag Walter de Gruyter& Co., Berlin und Leipzig. Preis in Leinen 1,62 RM. Das mit einer Anzahl Abbildungen verſehene Bändchen iſt in neubearbei⸗ teter Auflage erſchienen. Der Verfaſſer behandelt in leicht verſtändlicher Sprache die derzeit im Handel befindlichen und von der Biologiſchen Reichsanſtalt und dem Deutſchen Pflanzenſchutzdienſt geprüften Präparate. Die Einteilung de Stoffes iſt überſichtlich und zweckmäßig geordnet in Saatbeizmittel, Spritz⸗ und Stäubemittel, Unkrautvertilgungsmittel, Mittel zur Bodendesinfektion, Gaſe und Räuchermittel und Mittel zur Bekämpfung von Nagsrn. Eine Ueberſicht über die wichtigſten Krankheiten und Schädlinge und die Mit⸗ tel zu ihrer Bekämpfung vervollſtändigen das Büchlein und ermöglichen ein raſches Nachſchlagen. Schließlich finden die wichtigſten Herſteller der Pflanzen⸗ ſchutzmittel in einem Verzeichnis Erwähnung. In der Landwirtſchaft und be⸗ ſonders im Wein⸗, Obſt⸗ und Gartenbau wird das Bändchen von dem Praktiker als guter Berater bei der Bekämpfung von Schädlingen begrüßt werden. Engelhardt. — 8 Gabeln und Rechen Wilhelm Abt u Seherndorf nd) erthus· π¾ 404 Jugend am Pflug: Der Gaueniſckeibd auf der Reichenau Bericht vom Reichsberufs wettkampf der babiſchen Candjugend Ein ungewöhnliches Maß an techniſchen und organiſatori⸗ ſchen Schwierigkeiten gab es zu überwinden, um den Reichs- berufswettkampf, trotz Maul⸗ und Klauenſeuche, in dieſem Jahre auch für unſere Landjugend zur Durchführung und zum Abſchluß bringen zu können. Nachdem in jenen Kreisbauern⸗ ſchaften und Gebieten, die von der Maul- und Klauenſeuche nicht oder nicht weſentlich befallen waren, und in denen die Durchführung des Leiſtungswettbewerbes verantwortet werden konnte, in einer großen Zahl von Ortswettkämpfen die jewei⸗ ligen Sieger feſtſtanden, war der Gauentſcheid für die Tage vom 20. bis 22. März d. J. auf der Inſel Reichenau feſtgeſetzt. Wenn auch der Ausfall einiger Kreisbauernſchaften Vergleiche hinſichtlich der Beteiligung und der gezeigten Lei⸗ ſtungen erſchwert, ſo kann doch auch für das Jahr 1938 wieder feſtgeſtellt werden, daß der Reichsberufswettkampf zu einer immer gewaltigeren und ſinnvolleren Muſterung der ſchaffen— den Jugend für die großen nationalen und ſozialen Aufgaben in Volk, Staat und Wirtſchaft wird. Der Reichsberufswett— kampf iſt ſo wie dies der Leiter des Reichsberufswettkampfes kürzlich feſtgeſtellt hat einem Magneten vergleichbar, der über das ſchaffende Volk ſtreicht und diejenigen anzieht, die das Eiſen der Leiſtung in ſich tragen. Er begründet eine Rangordnung der Tüchtigen, die einmal die natio⸗ nalſozialiſtiſche Wirtſchaftsordnung beſtimmen wird. Zugleich iſt der Reichsberufswettkampf aber auch ein Ausdruck des Auf⸗ bau⸗ und Leiſtungswillens und ein Beitrag der Landjugend zum Vierjahresplan des Führers. Die Wahl des diesjährigen Gauentſcheidwettkampfortes— die Reichenau— war außerordentlich glücklich; bietet doch die Inſel ſelbſt, wie auch ihre weite Umgebung, eine ſolche Fülle von Schönheiten, daß die Wettkämpfer nicht allein Tage ern⸗ ſter und verantwortungsbewußter Arbeit, ſondern auch Tage tiefſten Erlebniſſes dort verbringen konnten. 40 Teilnehmer aus allen Gegenden Badens(28 Burſchen und 12 Mädchen) trafen ſich am Abend des 19. März im „Mohren“ der Reichenau, dem Standquartier und Wettkampf⸗ ort für die theoretiſche Prüfung, um zum Wettkampf anzutre⸗ ten. In einem Appell an alle Teilnehmer anläßlich des ſich anſchließenden Kameradſchaftsabends, wandte ſich der Jugend wart der Landesbauernſchaft, Kamerad Rieggert, der zu⸗ gleich die Grüße der Landesbauernführung überbrachte, an die Teilnehmer, die er aufforderte, ehrlich zu kämpfen, die beſſere Leiſtung jederzeit neidlos anzuerkennen und bei einem Ver⸗ ſagen den Fehler ſtets in der eigenen Unvollkommenheit zu ſuchen. Bei frohem Lied fanden ſich die Teilnehmer raſch; nur zu früh mahnte der Zapfenſtreich daran, daß zwei arbeitsreiche Tage bevorſtehen. Die über dem Seeſpiegel ſich langſam hebende Sonne fand am frühen Morgen des Sonntags Wettkampfteilnehmer und Wettkampfprüfer zum Frühſport angetreten. Ein Querfeld⸗ einlauf führte hinunter zum Strand, wo eine kurze Körper⸗ ſchule die erſte Grundlage für den Prüfungstag— klaren Kopf und frohen Sinn— legte. Nach der Flaggenhiſſung ging's hinauf auf den höchſten Punkt der Inſel zur Morgenfeier. Weit geht von hier der Blick hinaus ins Land, hinüber zum Hegau mit dem ſchickſalsreichen Hohentwiel, zum Linzgau mit ſeinen frühen Zeugen unſerer bäuerlichen Ahnen, und ſeeauf⸗ wärts hinein in die Bergwelt der in das Reich der Deutſchen Heimgeholten, der Brüder der Oſtmark. Lange blieb unſer Blick dort im Oſten haften, bis Lieder und Worte der Morgen⸗ feier:„Unſer Glaube iſt Arbeit“ uns wieder zurückfinden lie⸗ ßen. Schweigend ging es hinunter; die Arbeit, die Leiſtungs⸗ prüfung des Nachwuchſes begann. Die theoretiſchen und welt⸗ unſchaulichen ſchriftlichen Arbeiten beſchäftigen die einzelnen Altersklaſſen und Leiſtungsgruppen bis weit in den Nachmittag hinein. Nach der Mittagspauſe wurde der ſportliche Teil des Reichsberufswettkampfes abgenommen. Die anſchließende reizeit gab den Wettkämpfern Gelegenheit zu Entdeckungs⸗ fahrten zu Waſſer und zu Lande, während die Prüfer an die Auswertung der Arbeiten gingen. Der Montag galt den praktiſchen Prüfungen. Berſtändlich und auch erfreulich, daß dieſer Teil des Reichsberufswett⸗ kampfes von den meiſten noch unbeſchwerter angepackt wird, als der theoretiſche Teil, vor dem doch ſo mancher ein geheimes Grauſen hatte. Die Jungbauern wurden auf dem landwirt⸗ ſchaftlichen Betrieb der Heil⸗ und Pflegeanſtalt Reichenau auf Herz und Nieren geprüft. Die Gärtner und Fiſcher hatten auf der Inſel ſelbſt reichlich Gelegenheit, ihr Können unter Be⸗ weis zu ſtellen, den Förſtern gab der naheliegende Staatswald Gelegenheit, während die weiblichen Wettkampfteilnehmer zu zeigen hatten, daß ihnen im hausfraulichen Bereich der Bäuerin nichts mehr fremd iſt. Ueberall, auf allen„Kampffeldern“ wurde mit großem Schwung, mit Stolz, aber auch mit geſundem Ehrgeiz an die Arbeit gegangen. Trotzdem war die Freude groß, als auch die letzte Aufgabe ihre Erledigung gefunden hatte; ſollte doch der folgende Tag zu einem beſonderen Erleb⸗ nis werden: Mit einem Sonderbvot ging's hinüber über den See, um nicht allein ein herrliches Stück deutſcher Erde, ſon⸗ dern damit zugleich auch ein Stück des„alten Teſtamentes“ unſeres Volkes kennenzulernen: Die frühgeſchicht⸗ lichen Zeugen bäuerlicher und arteigener Kul⸗ tur jener Ahnen, von welchen uns wohl die Zeit— nicht aber das Weſen trennt: Ueberlingen mit der alemanniſchen Thingſtätte bei Goldbach, den Heidenhöhlen und ſeinen wehr⸗ haften, mittelalterlichen Bauwerken, Unteruhlöingen mit ſei⸗ nem weit über Deutſchlandoͤs Grenzen hinaus bekannten Frei⸗ lichtmuſeum, den ſtein⸗ und bronzezeitlichen Pfahlbauten, Meersburg mit ſeinem merowingiſchen, trutzigen Burgſchloß hoch über dem See und endlich Konſtanz mit ſeinen zahlreichen Zeugen einer ſelten reichen und ſchickſalsſchweren, glanzvollen Vergangenheit. Seinen Abſchluß fand dieſer an Erleben überreiche Tag in einem Heimatabend, der von der auf dem Gebiete bäuer⸗ licher und dörflicher Volkstumsarbeit Vorbildliches leiſtenden Landjugendͤgruppe der Reichenau geſtaltet wurde— ein wahr⸗ haft feſtlicher Abſchluß des Reichsberufswettkampfes 19381 Als am Mittwoch früh die Pflicht die Teilnehmer wieder zurück in den Alltag führte, da konnte jeder etwas mitnehmen, was ſicherlich noch wertvoller als einige„Punkte“ mehr oder we⸗ niger iſt: eine ganz neue, lebendigere, beſtimmt aber auch be⸗ wußtere Haltung zur Berufung des Bauern, zur Arbeit an der Scholle, zugleich auch den feſten Entſchluß, dieſer Ar⸗ beit treu zu bleiben und hier den Platz auszufüllen, den Ge⸗ burt, Herkunft und Schickſalsbeſtimmung der Landjugend an⸗ gewieſen hat. So wurde der Gauentſcheid des Reichsberufswettkampfes 1938 auf der Reichenau zurückblickend Erlebnis— voraus⸗ ſchauend die Saat kommender Ernte! Ro. Zeichnung: A. Kuſche Gruß aus Pfohren auf der Baar! 405 Am vorletzten Sonntag hielt die Sippe Eichkorn— Eichhorn ihren Sippentag im Dörflein Unter wangen in der ehemaligen Landgrafſchaft Stühlingen ab. Die Tagung ſtand erſichtlich unter dem Eindruck des gewaltigen politiſchen Geſchehens in Oeſterreich, war doch die Heimat der Eichkorn einſtens altes öſterreichiſches Lehensland, das ſpäter an Baden fiel. Etwa 65 Familien hatten Vertreter zu dieſem Tage ent⸗ ſandt und ſo waren Gaſtſtube und Nebenzimmer im„Hirſchen“ bald bis auf den letzten Platz beſetzt. Die Wände waren mit ſippenkundlichem Material geſchmückt. Da ſah man die lange Stammtafel der Eichkorn und Eichhorn in den Pauſen belagert von den Teilnehmern, die ſich und ihre Vorfahren zuſammen⸗ ſuchten. Weiter waren Lichtbilder der alten Erblehensbriefe und der Lehens-Reversbriefe der Eichkorn und ſonſtiges Material aus dem Hof- und Sippenbuch ausgeſtellt. An einer Anzahl Landkärtchen wurde gezeigt, wie die Eichkorn ſich im Laufe der Jahrhunderte in der Landſchaft ausbreiteten, die im weſent⸗ lichen von der Wutach kreisförmig begrenzt wird und die die ehemalige Landgrafſchaft Stühlingen und die ehemalige Reichs⸗ herrſchaft Bonndorf einſchließt. An einem Pfeiler war das Ma⸗ terial über die Bauernehrung angebracht. Neun Familien der Sippe haben bis heute nachgewieſen, daß ſich ihr Bauernbeſitz ſchon über 200 Jahre in den Händen ihrer Vorfahren befand, und ſie werden vom Reichsnährſtand ſeinerzeit durch Ueberrei⸗ chung des Bauernehrenzeichens geehrt werden. Der Sippenführer Franz Eichkorn aus Karlsruhe begrüßte zu Beginn der Tagung die erſchienenen Vettern und Baſen und erinnerte daran, daß am 30. Januar 1588 der Vorfahr Hannß Aychorn vom Abt von St. Blaſien den Sankt Michaelshof in Unterwangen als Erblehen erhalten habe und daß dieſer Sip⸗ pentag zunächſt als 350 ⸗Jahr⸗Feier für die Eichkorn in Unterwangen gedacht ſei, denn heute ſitze noch ein Eichkorn auf dem ehemaligen Erblehenshof in Unterwangen. Er berich⸗ tete dann ausführlich über die Geſchichte des Dorfes Unter⸗ wangen und ſeiner Geſchlechter und über die Gründe, die zur Ein Sippentag in Unterwangen Belehnung geführt haben. Außerdem erſtattete er Bericht über die Verbreitung der Sippe im Wutachgebiet und wie Michael, der Enkel des Hannß Aychorn Anno 1645 in Bettmaringen einen zweiten Erblehenshof erheiratete, und wie ſich die Eich⸗ korn von dort aus beſonders ſtark verbreiteten. Eine ganze Anzahl zogen wieder hinunter in den Breisgau; drei Familien Eichkorn und drei Frauen Eichkorn mit ihren Männern Geng, Güntert und Dörflinger zogen zwiſchen 1736 und 1770 mit ihren Kindern nach Ungarn, und das letzte Jahrhundert ver⸗ zeichnet eine ganze Anzahl Auswanderer nach Amerika. Im Anſchluß daran wurden die einzelnen Sippenzweige an Hand der Stammtafel aufgerufen und den andern vorgeſtellt. Eine Gefallenentafel der Eichkorn aus dem großen Krieg in Form eines Stammbaumes war mit einem ſchlichten Tannenreis⸗ kranz, dem Immergrün des Schwarzwaldes, geſchmückt. Ste⸗ hend hörte die Sippenverſammlung den Aufruf der Gefallenen und der ſeit dem letzten Sippentag verſtorbenen Angehörigen an und das Lied vom guten Kameraden, geſpielt vom Haus⸗ orcheſter, beſchloß dieſen Weiheakt. Gegen 18 Uhr beſchloß der Sippenführer den offiziellen Teil der Tagung. Er hob in ſeiner Schlußanſprache hervor, daß über allem Tun und Handeln der Sippenangehörigen das Wort ſtehen müſſe, das den Vorfahren immer vorgeſchwebt habe, und zwar das Wort:„Beſtändigkeit“. Die Vorfahren waren beſtändig, denn ſie haben trotz oftmaliger widriger Verhältniſſe auf ihrer Scholle ausgehalten. Aus der alten Dreiheit„Land⸗ graf, Abt und Bauer“ ſeien ſie allein übrig geblieben. Einſtens mußten ſie den Rahmen bilden, in dem ſich Landgrafen, Aebte und deren Obervögte bei Landgerichten, Huldigungen und ſon⸗ ſtigen Anläſſen feierlich bewegten. Doch habe ſich dieſes ganz ge⸗ waltig geändert, denn in unſerem Spiel, fuhr er fort, ſeien Hohenlupfen und St. Blaſien Kuliſſen, Landgrafen, Aebte und deren Obervögte Statiſten, und der Bauer ſtehe als Handelnder im Vordergrund der Bühne. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer, der dem Wort„Bauer“ den Begriff der Ehre und der Zuverläſſigkeit wiedergab, klang die Feier aus. Dienſt der Jugend an der Scholle Jeder Beruf kennt Ausbildungs⸗ und Aufſtiegsjahre, in denen der junge Menſch ſich in der Welt umſieht, die Arbeits⸗ methoden in verſchiedenen Betrieben kennenlernt, ſein Wiſſen erweitert und ſich ſo die Möglichkeit zum Aufſtieg verſchafft. Dasſelbe iſt nun auch in dem landwirtſchaftlichen Beruf der Fall. Die Löſung des Arbeitsproblems auf dem Lande iſt keine Landarbeiterfrage in der Auffaſſung von früher, ſondern eine Frage der lückenloſen Fachausbildung in erſter Linie der Bau⸗ ernſöhne und ⸗töchter. In der Tatſache, daß die Bauernkinder zwar als Arbeitskräfte auf dem heimatlichen Hof verblieben, aber keine Berufsausbildung erhielten, lag und liegt noch zum Teil die ernſte Gefahr der Verſchleuderung wertvollſten Men⸗ ſchenmaterials. Nicht durch Zwang, ſondern aus Ueberzeugung und freiwilligem Entſchluß läßt ſich die Jugend zum Bauern⸗ tum und ſeinen völkiſchen Aufgaben erziehen. Die ſoziale Glie⸗ derung der Landwirtſchaft zu lockern, Aufſtiegsmöglichkeiten zu ſchaffen und zukunftsfrohe Menſchen heranzubilden und damit einen ſicheren Nachwuchs zu ſtellen, iſt das eigentliche Sozial⸗ problem der Landwirtſchaft. Die Urſachen der Landflucht ſind nicht oberflächlicher Art. Deshalb iſt auch eine Bekämpfung nur vom Grundſätzlichen her möglich. Die Verwirklichung der na⸗ tionalſozialiſtiſchen Agrarpolitik hat dem Bauern die Wert⸗ ſchätzung im Volke wiedergebracht, die ihm gebührt und damit auch dem Landarbeiter ſeine Ehre wiedergegeben. Daher muß es ſich die deutſche Jugend zur Aufgabe machen, die Abkehr vom Lande aufzuhalten und ins Gegenteil zu kehren. Schon im El⸗ ternhaus muß dem Kinde, dann vor allem in der Schule, von Anfang an nahegebracht werden, daß das Daſein des Bauern die Grundlage des Lebens des ganzen Volkes iſt, und daß es dementſprechend eine höchſt ehrenvolle und verantwortungs volle Lebensaufgabe bedeutet, den Bauernberuf zu ergreifen. Der Landarbeitslehrling aus Stadt und Land ſoll nicht nur in der Familie ſeines Lehrherrn liebevolle Aufnahme finden und gut untergebracht werden, er findet in der jungen Dorfgemeinſchaft jene echte Kameradſchaft der Jugend, die Standesunterſchiede und Klaſſendünkel der Vergangenheit für immer ausgerottet hat. Der Träger der jungen Dorfgemeinſchaft iſt heute überall die Hitler-Jugend, und durch die Vereinbarung zwiſchen 406 Reichsjugendführer und Reichsbauernführer iſt dafür geſorgt, daß die der Landjugendabteilung des Reichsnährſtandes über⸗ tragene berufliche Erziehung und Betreuung zuſammen mit der HJ.⸗Arbeit ein untrennbares Ganzes bildet. Die Grundlage hierfür hat ſich die HJ. und der BDM. durch den Landdienſt geſchaffen. Im Jahre 1934 errichtete der Land⸗ dienſt die erſten Gruppen. In der Entwicklung der ver⸗ gangenen Jahre wurde der Landdienſt in ſteter Zuſammen⸗ arbeit mit Reichsnährſtand, HJ. und der Reichsanſtalt für Ar⸗ beitsvermittlung ausgebaut und errang ſich immer mehr die Anerkennung und Förderung aller maßgeblichen und intereſ⸗ ſierten Kreiſe. Es ſind heute im Reichsgebiet 1400016 000 Jun⸗ gen und Mädels vom Landdienſt erfaßt. Im Jahre 193536 war eine Ueberwinterung im Reichsgebiet bereits für 1500 Jungens möglich, d. h. ſie haben ſich aus Luſt und Liebe dem Bauern⸗ beruf zugewandt. Nach knapp vierjährigem Beſtehen verfügt der Landdienſt über ein leiſtungs⸗ und arbeitserprobtes Stamm⸗ perſonal. In den vergangenen beiden Wintern vollzogen ſich in engſter Fühlungnahme des Reichsnährſtandes mit der Reichs⸗ jugendführung ſyſtematiſche Führerſchulungen des Landdienſtes in Nord⸗, Oſt⸗, Mittel⸗ und Süddeutſchland. Aus den Städten muß die HJ. durch den Landdienſt, der 1938 etwa 20 000 Juneen und Mädel erfaſſen will, der Landwirtſchaft neue Helfer zuſſih⸗ ren, die an der Ernährungsfreiheit unſeres Volkes mithelfen wollen. Ausgerichtet iſt daher die Arbeit des Landdienſtes nach dem Grundſatz, daß gerade die Beſten gut genug ſind als Helfer zur Ernährungsſicherung und ſomit für den Dienſt an der Scholle. Einfache Lebensführung, gepaart mit weltanſchaulicher und vo⸗ litiſcher Erziehung, verbürgt eine artgemäße und ſtaatspolitiſch tief gründliche Charakterſchulung der Jugend im Landdienſt und eine harte Ausleſe, die den Aufgaben der Zukunft gewach⸗ ſen ſein wird. Indem der Landdienſt der HJ. in dieſem Jahre ſeine Arbeitsgemeinſchaften erſtmalig in größerem Umfange in die Bauerndörfer hineinlegt, wird er ſich einer weiteren Be— währungsprobe unterziehen. Die Stadtjugend kann unter Be⸗ weis ſtellen, daß ſie Willen zum Landleben beſitzt und denſelben in die Tat umzuſetzen imſtande iſt. Wilhelm App, 1 Be Leibesübungen auf dem Lande: Leibeserziehung formt den Körper Leibesübungen haben nicht nur die Aufgabe, den Körper geſund zu erhalten, ſeine Kräfte zu ſteigern und ſeine Wider- ſtandskraft zu erhöhen; ſie beeinfluſſen darüber hinaus weit⸗ gehend die Form des Körpers, ſeine Schönheit. Es gab eine körperfeindliche Zeit, wo die ſchöne äußere Form geringſchätzig behandelt wurde, wo man ſie auf dem Lande als„ ſtädtiſches Weſen“ verächtlich anſah. Aber das iſt anders geworden! Wes halb ſollte der Menſch den Sinn für Schönheit nicht auch an ſeinem Körper pflegen? Tier- und Pflanzenreich beweiſen auf Schritt und Tritt die Geſetze und heimlichen Wirkungen der Schönheit. Schönheit iſt ein klaſſiſcher Begriff; er iſt Jahr— tauſende alt und hat Ewigkeitswert Ein ſchöner Körper macht heiter! Nicht nur den Träger, auch die Umgebung. Ein heiterer Menſch wird leichter ſeine Sorgen vergeſſen und ſie andere vergeſſen machen, und wenn es nur vorübergehend iſt. Man darf noch weiter gehen! Es iſt die Pflicht jedes Menſchen, ſeinen Körper ſchön zu erhalten. Die Schönheit des Mannes iſt dabei eine an dere als die der Frau. Das Ausſehen und die äußere Form iſt aber bei beiden ſowohl im Berufsleben wie im Familien⸗ leben nicht gleichgültig, wenn man auch ſagen darf, daß ſie nicht das wichtigſte ſind. Es iſt aber immer ein wohltuender Anblick für die Umgebung, die Harmonie z wiſchen Form und Inhalt anzutreffen, wie ſie zu allen Zeiten beſungen und gefeiert wurde. Die Leibeserziehung und die Körper⸗ ſchulung ſind ein Weg, der uns bei dieſem Streben vorwärts hilft. Wenn wir möglichſt viel Sonne, Luft und Waſſer an die unbedeckte Haut heranlaſſen, dann bleibt ſie glatt und faltenlos. Der tadelloſe Schwellungszuſtand der Haut iſt aber die Grund⸗ lage für die ſchöne Form. Hier liegt ein Geheimnis für die Schönheit. Gönnen wir der Haut möglichſt tä glich, im Sommer im Freien, im Winter im Zimmer, eine freie und un behinderte Atmung! Baden wir ſie häufig. Es iſt nur eine Folge falſcher Pflege, wenn bei Menſchen, die ſtch gehen laſſen, die Haut vertrocknet. Der übrige Körper folgt dann. Das iſt nur eine Frage der Zeit. Eine ſaubere und ge pflegte Haut wird immer auch das Innere ſauber halten, und ein ſtets ſauberer Körper wird nie vertrocknen oder ſchwammig werden. Wenn wir die Reinigung der Haut mit Leibes⸗ übungen verbinden, wird der falſche und übertriebene Fett⸗ anſatz verhindert und eine gute Verteilung der Nahrung er⸗ reicht. Es iſt eine weitverbreitete Anſchauung, daß Frauen nach Geburten die Körperform verlieren. Die Mütter, die Leibes⸗ übungen treiben, beweiſen aber das Gegenteil. Nur auf rich⸗ tige und zweckmäßig betriebene Uebungen kommt es an. Na⸗ türlich iſt es ebenſo richtig, daß ein übertriebener Leiſtungs⸗ ſport, der immer einſeitig iſt, bei Mann und Frau die Form verdirbt. Athletentum und eine„vermännlichte Frau“ wirken nicht mehr ſchön. Eine geſunde Leibeserziehung hat dieſe Mängel ebenſo wenig wie eine planmäßige Körpervorſchulung, die ſchon beim Kinde einſetzen muß. Die bildungsfähigen Muskeln, Knochen und Organe bei den kleinen Kindern ant⸗ worten auf Leibesübungen, die zweckmäßig erfolgen, außer⸗ ordentlich raſch bezüglich der Körperform. Die Formbildung geht hier beſonders ſchnell vorwärts. Man bedenkt überhaupt im allgemeinen nicht, welchen großen Einfluß bei dem Klein⸗ kind die Art der Bewegungen auf die Formbildung des Kör⸗ pers hat. Ein Zuviel oder ein Zuwenig verdirbt die Form. Ein verzärtelter Körper, der an der Bewegung und Aus⸗ arbeitung gehindert wird, erſchlafft, ſeine Haut wird ſchwam⸗ mig; beim geringſten Anlaß erlahmt ſeine Widerſtandskraft. Ran beobachte den Säugling, wie unermüblich er ſich beſchäf⸗ tigt und bewegt. Jede Hinderung empfindet er als Zwang. enau ſo die Kleinen. Das iſt der rein körperliche Drang nach Bewegung. Erſt die geiſtige Entwicklung bringt den Be⸗ wegungstrieb in enge Bahnen und modelliert ihn. Gleich⸗ zeitig aber treten die gefährlichen Hemmungen ein. Die Lei⸗ besübungen ſind ein gutes Feld, dieſen Hemmungen ihre Ge⸗ fährlichkeit zu nehmen, Ausgleich zu ſchaffen und für Darmonie in der gleichmäßigen Entwicklung des Körpers und des Geiſtes zu ſorgen. Leibesübungen ſind ein idealer Blitzableiter für den jugend⸗ lichen Betätigungsdrang, wenn er über das Ziel zu gehen droht. Wie manche ſchöne Form iſt ſchon daran zerbrochen! Die Körperſchulung lenkt dieſen unſtillbaren Drang in ge⸗ ſunde Bahnen, daß er nicht in die Irre geht. Die ſpätere Form und der Inhalt ſind immer Ergebnis der Erziehung. Sport muß mit Maß betrieben werden! Wenn ein Sportlehrer ſich vergegenwärtigt, welche Mus keln ſeines Schülers er bei der jeweiligen Uebung in Bewe⸗ gung ſetzt und in welcher Form und Beſchaffenheit ſie im ein⸗ zelnen Falle ſind, wird er ſtets wiſſen, wie weit er ſie bean⸗ ſpruchen kann. Nur ſo wird es möglich ſein, eine vorzeitige und übermäßige Belaſtung zu vermeiden. Für den jungen Organismus im Wachstum mit ſeinen zarten unentwickel⸗ ten Organen iſt das von derſelben entſcheidenden Bedeutung wie für den älteren, bei dem eine durch Abnutzung bedingte größere Bereitſchaft der Organe für Schädigungen vorhanden iſt. Fehlende Uebung wird bei beiden dieſe Bereitſchaft nur er⸗ höhen! Selbſt ein Sportsmann in den beſten Jahren und in Höchſtform wird ſich über dieſe einfack ſchadet hinwegſetzen dürfen. Eine en Grundſätze nicht unbe He 1 durch Ueberanſtrengung kann genügen, um ihn für lä gere Zeit aus der Form zu bringen. Ein Sportlehrer muß ſich das phyſiologiſche Fingerſpitzengefühl erwerben, wie weit er gehen kann und wo er abſtufen muß. Er wird das am leichteſten neben und durch Beratung von der Seite des Sportarztes ge⸗ winnen. Grundſätzlich iſt überhaupt für jeden, der Leibesübun⸗ gen treibt, eine allgemeine Unterſuchung des körperlichen Zu⸗ ſtandes zu empfehlen. Wenn der Alkohol, der Kaffee, das Nikotin in kleinen Men⸗ gen leiſtungsſteigernde und anregende Mittel ſind, ſo wirken ſie in großen Mengen lähmend und abſolut ſchädigend. Das alte Griechenwort vom geſunden Maß der Dinge gilt auf dem Gebiete der Leibesübungen für alle ihre Jünger von der Leiſtungsſucht bis zur ſportlichen Bekleidung. G. Stock. „ e Aufn.: Riebicke „Das wird ein ſogenaunter Rückenüberſchlag“ 407 — Landfune Tägliche Meldungen: Deutſchlandſender: 6.00, 7.00, 11.55, 13.45, 15.00, 19.00 und 22.00 Uhr: Wetterbericht, landw. Nachrichten. Tägliche Marktberichte des Reichsnährſtandes: 15.00 Uhr. Reichsſender Stuttgart: 6.00, 7.00, 8.05, 11.58, 13.00, 19.00 und 22.00 Uhr: Wetterbericht, landw. Nachrichten. Täg⸗ liche Marktberichte des Reichsnährſtandes: 8.05 Uhr. Reichsſender Frankfurt: 7.00, 8.05, 11.30, 13.00, 14.00, 19.00 und 22.00 Uhr: Wetterbericht, landw. Nachrichten. Tägliche Marktberichte des Reichsnährſtandes: 11.55 Uhr. Wichtige Sendungen: Reichsſender 27. 3. 8.05 Uhr: Erfolge der Grünlandwirtſchaft im hohen Schwarzwald Stuttgart 15.25 Uhr: Ein Sonntag im Goldhaubental Frankfurt 28. 3. 9.40 Uhr: Kleine Ratſchläge für Küche und Haus Frankfurt 11.30 Uhr: Achte auf deine Weidezäune Stuttgart 11.45 Uhr: Grünland⸗ und Gärfutterwirt⸗ ſchaft in der Erzeugungsſchlacht Stuttgart 29. 3. 9.40 Uhr: Kleine Ratſchläge für Küche und Haus Frankfurt 11.30 Uhr: Schütze dich gegen Hagelſchaden Stuttgart 11.45 Uhr: Halt ihn feucht und tritt ihn feſt Stuttgart 18.00 Uhr: Das Gut in der Stadt Frankfurt 30. 3. 11.30 Uhr: Gerade bei den Hackfrüchten nicht am Dünger ſparen 11.40 Uhr: Mehr Fiſch auf den Tiſch 11.45 Uhr: Arbeitserſparnis in der Parzellen⸗ Stuttgart Frankfurt wirtſchaft Stuttgart 31. 3. 9.40 Uhr: Kleine Ratſchläge für Küche und Haus Frankfurt 11.30 Uhr: Dein Klee iſt in Gefahr Stuttgart 11.45 Uhr: Splitterbeſitz verdoppelt die Ar⸗ beit Stuttgart 1. 4. 9.40 Uhr: Kleine Ratſchläge für Küche und Haus Frankfurt 11.30 Uhr: Die Koſt im Bauernhaus Stuttgart 11.45 Uhr: Vom Stall auf die Weide Stuttgart 2. 4. 11.30 Uhr: Grünland ſo und Grünland anders Stuttgart 11.45 Uhr: Die Vorbereitungsarbeiten im Garten Stuttgart Erhöhte Unterſtützung kinderreicher Candfamilien Die Familie iſt die Keimzelle des Staates. Dieſer Tatſache trägt die nationalſozialiſtiſche Familienpolitik durch eine neue Hilfsaktion zur Stärkung kinderreicher Familien Rechnung. Bisher bezogen ſich die Kinderbeihilfen vor allem auf die Lohn⸗ und Gehaltsempfänger und erfaßten hierdurch nur einen klei⸗ nen Teil der ländlichen Bevölkerung. Nunmehr wird durch eine Verordnung, welche bereits am 1. April 1938 in Kraft tritt, der Kreis der zum Bezuge von Kinderbeihilfen Berechtigten erwei⸗ tert, ſo daß nun auch Landarbeiter, Landwirte und Bauern ſtärker erfaßt werden. Und zwar erhalten Sozialverſicherungs⸗ pflichtige für das dritte und vierte Kind jeweils 10 RM. und für das fünfte und jedes weitere Kind 20 RM. monatlich. Nichtſozialverſicherungspflichtige erhalten vom fünften Kind aufwärts eine Beihilfe von jeweils 10 RM. im Monat, wenn ihr Einkommen, für welches Einkommenſteuer entrichtet wer⸗ den muß, 8000 RM. nicht überſchreitet. Die Geſamtſumme, aus welcher die Kinder⸗ und Ausbildungsbeihilfen bezahlt werden, wird auf 2 Millionen Reichsmark erhöht. Die Gewährung von Eheſtandsdarlehen wurde insbeſon⸗ dere auch als Mittel gegen die Landflucht neu geregelt. Ehe⸗ ſtandsdarlehen werden jetzt auch ſolchen Volksgenoſſen ge⸗ währt, die im landwirtſchaftlichen Betriebe ihrer Eltern be⸗ ſchäftigt ſind und entgegen der bisherigen Regelung im Falle der Verheiratung keiner fremden Arbeitskraft Platz machen mußten. Außerdem werden Ehefrauen, die aus einer kinder⸗ reichen Familie ſtammen, neue Zuſatzeheſtandsdarlehen ge⸗ währt, die ſich zwiſchen 300 RM. und 1000 RM. bewegen. Von unſeren Neubauern werden die Siedlungsbeihilfen für Land⸗ wirte ganz beſonders begrüßt werden, da ihnen in wirtſchaft⸗ licher Hinſicht hieroͤurch manche Laſt abgenommen wird. Be⸗ ſondere Regelungen ſind noch für den Nachwuchs der deutſchen Schweſternſchaft geplant. S. 408 [Schluß von Seite 393) baut wird, in Sommerung(Gerſte oder Hafer), ſie kann aber auch in Winterroggen, wenn dieſer nicht zu dicht ſteht, im zei⸗ tigen Frühjahr eingeſät werden. Wenn ſchon eine Deckfrucht gebaut wird, dann muß dieſe möglichſt dünn und licht ſtehen und vor Lager ſicher ſein. Entwickelt ſich die Deckfrucht zu üppig, ſo muß ſie rückſichtslos abgemäht und grün ver⸗ füttert werden. Ueber die Saatzeit wäre zu ſagen, daß Frühjahrsſaat am beſten iſt. Wichtig iſt, daß die feinen Klee⸗ und Grasſamen möglichſt gut mit dem Boden in Verbindung gebracht werden. Ob die Ausſaat mit einer Drillmaſchine oder breitwürfig ge⸗ ſchieht, iſt von Fall zu Fall zu entſcheiden! Von großer Wich⸗ tigkeit iſt ferner, daß auch die Kleegrasgemiſche und Grasklee⸗ miſchungen ſtets frühzeitig geſchnitten, damit möglichſt viel Nährſtoffe geerntet werden. Der Blütebeginn einer Klee- oder Grasart iſt ſtets das Zeichen für die richtige Schnittreife. In den folgenden Nut⸗ zungsjahren muß eine Düngung mit Kali und Phosphorſäure und einer mittleren Stickſtoffgabe erfolgen, während Jauche⸗ und Gülledüngung nach Möglichkeit zu vermeiden iſt. Vor⸗ ſtehend beſprochene Miſchungen eignen ſich nicht nur zur Grün⸗ fütterung; ſie ſind auch für die Einſäuerung und vor allem zur Heubereitung ſehr hoch einzuſchätzen. Rechtzeitiger Schnitt iſt aber ſehr wichtig, damit die kurz vor der Blüte im höchſten Maße aufgeſpeicherten Nährſtoffe weitgehendſt erhalten blei⸗ ben. Denn auch hier gilt der alte Spruch: „Späte Mahd gibt Haufen ſtolz, Aber, Freund, du fütterſt Holz!“ neue Wege der Verwertung von Schlachtvieh Stärkerer Einſatz der landw. Genoſſenſchaften geplant Auf einer vor kurzem in Offenburg abgehaltenen Beſpre⸗ chung der landwirtſchaftlichen Warengenoſſenſchaften in den Bezirken Offenburg, Wolfach und Lahr ſprach der Geſchäfts⸗ führer der Viehverwertungszentrale Mannheim über die Neu⸗ ordnung der Viehverwertung. Dabei wurde auf die Notwen⸗ digkeit hingewieſen, auch hier ſtärker das Genoſſenſchaftsweſen zum Einſatz zu bringen. Bezüglich der Organiſation der ge⸗ noſſenſchaftlichen Viehverwertung wurde beſonders auf das Beiſpiel des Bruchſaler Bezirks aufmerkſam gemacht, der vor⸗ bildlich iſt und dem die übrigen Bezirke folgen müſſen. Obwohl die Viehverwertung auf genoſſenſchaftlicher Grundlage noch nicht überall in Baden durchgeführt iſt. hat ſich dennoch der Umſatz der Viehverwertungszentrale Mannheim in den letzten Jahren beträchtlich erhöht. Er ſtieg von 5,5 Millionen RM. im Jahre 1935 auf 9 Millionen RM. im Jahre 1936 und auf 17 Millionen RM. im Jahre 1937. Dieſe Zahlen müſſen als ein Zeichen gewertet werden, daß des Bauern Vertrauen zu der Viehverwertung auf genoſſenſchaftlicher Grundlage ſteigt. Der Viehwirtſchaftsverband hat übrigens in den letzten Monaten für den Verkauf von Schlachtvieh eine teilweiſe Neu⸗ organiſation der Märkte vorgenommen, damit die Genoſſen⸗ ſchaften ſich mehr als bisher mit dem Schlachtviehabſatz beſchäf⸗ tigen können. Es ſoll Aufgabe der genoſſenſchaftlichen Vieh⸗ verwertung ſein, im Rahmen der Marktordnung das geſamte anfallende Schlachtvieh des Bauern direkt dem Markt zuzu⸗ führen und dort für ihn beſtmöglichſt zu verwerten. Dafür iſt aber nicht die Gründung neuer Genoſſenſchaften geplant, viel- mehr ſollen die bereits überall beſtehenden Warengenoſſen⸗ ſchaften die genoſſenſchaftliche Viehverwertung künftig mit durchführen. Es iſt vorgeſehen, jeweils zwei bis ſechs Waren⸗ genoſſenſchaften mit einer zentral gelegenen Verladeſtation zu einem Erfaſſungsbezirk zuſammenzuſchließen. Wie geht nun die Verwertung der Tiere vor ſich? Das im Bereich einer örtlichen Genoſſenſchaft anfallende Schlachtvieh wird bei der Genoſſenſchaft angemeldet. Dieſe leitet die Anmeldung an den Vertrauensmann des betreffenden Erfaſſungsbezirks weiter. Dieſer leitet ſie der Geſchäftsſtelle derjenigen Viehverwertungs⸗ zentrale zu, auf deren Markt die Tiere zum Verkauf kommen ſollen. Die Abrufung der gemeldeten Tiere erfolgt dann ſei⸗ tens der Geſchäftsſtelle der Viehverwertungszentrale im Rah⸗ men des ihr zuſtehenden Kontingents. Nach der geplanten Organiſation ſollen denjenigen Genoſſenſchaften, die in den Viehabſatz eingeſchaltet werden, keinerlei finanzielle Laſten und auch keinerlei Riſiken entſtehen. Wilhelm Buſch: Die Kirmes und andere Geſchichten. 70 S, Reclam⸗Verlag, Leipzig. Preis in Leinen 1 RM Immer wieder lieſt man die herrlichen Bildgeſchichten des Max⸗und Mor g. Dichters gerne. Man weiß nicht, ſoll man den ulligen Verſen oder 8 0 115 lichen Bildern den Vorzug geben. Die Keclam⸗Ausgabe ermöglicht jedem d Anſchaffung des immer zeitgemäßen Werlchens. H. Heid. „„ u 8 * e 2 * * „ . 17. Fortſetzung War es nicht zu verſtehen, daß ein Kind ſich verrechnen und zu Fall kommen mußte? Es ging ja gut ab. Ein kleiner Schreck. Niemand hat es geſehen, und ſie hat gleich wieder auf der Leiter geſtanden, etwas zitterig im Anfang, doch die Luſt am gewagten Ernteſpiel hat ſich nicht überwinden laſſen. Sie durfte dann zum Lohn für ihr Schaffen mit dem Vater an den Obſtmarkt nach Breitenwehr fahren. Was wer den die Stadtleute für Augen machen, wenn die meine Birnen ſehen! Sie werden wohl die ſchönſten auf dem ganzen Markte ſein! Aber es hatten halt noch viele Bäume weit und breit Länglerbirnen reif gemacht, dazu mehr als der faule Guck— indiewelt daheim auf dem Feldgarten. Die Frauen und Mägde gingen ſchier achtlos am Wagen vorbei; und we oder andere näher trat und ſich die Birnen gleie tie wohl gar mißtrauiſch fragte, ob die unterſten auch anſtändig ſeien, dann wollten der kleinen zorn und Ent täuſchung die Tränen kommen. Ach, der Handel ging flau. Die Aepfel, ja, die konnten zur Not verkauft werden; aber von den fünf Körben voll goldener Länglerbirnen mußte man ihrer zwei verachtet wieder auf dem Wagen nach Auenzelg heimführen. Der Baum hat die Sache wohl bemerkt, er hat nachher zwei Jahre lang kaum ein Früchtlein getragen.—— Am folgenden Tag muß ſich der Burgſtaller zu einem ſauern Gang rüſten; aber er kommt gegen Abend mit gutem Mut aus der Stadt zurück. Er erlebt die Freude, ſeine Tochter Eliſe bei der Hauspünt ſtehen zu ſehen, wo ſie, faſt unbewußt, da und dort ein Unkrautſtöcklein ausjätet „Denk doch nicht ſchon ans Schaffen!“ ruft er geräumt zu.„Ruh dich erſt einmal ſo recht von Herze Es iſt jetzt alles ſo, wie es ſein muß. Du uns.“ Nach dem Abendeſſen, während die kleine Familie noch ein Weilchen allein am Tiſche ſitzt, gibt der Burgſtaller mit knap⸗ pen Worten über das Ergebnis ſeiner Mühwaltung Bericht: „Er hat ſich gekrümmt wie ein Wurm, aber die Not hat ihn zu Kreuz kriechen gelehrt. Mein Anwalt hat ihm alles ſauber vorgelegt, da iſt kein Wörtlein zu wenig und keins zu 1u 81 pine 10 veſah, Bäuerin vor 0 gehorſt viel geweſen. Der Wicht hat weiter nichts zu tun gehabt als zu unterſchreiben. Das Schwert hat über ſeinem Kopf an einem Faden gehangen.— Es ſoll nicht geſchehen, daß ein Menſch hinterm Gitter ſitzt, ſolang meine Tochter noch ſeinen Namen trägt; ich habe bei den von ihm Betrogenen Stundung erlangt. An dem Tag, da die Scheidung vom Gericht aus geſprochen und als geſchehen ſchwarz auf weiß in die Bücher eingeſchrieben iſt, erhalten ſie ihr Geld auf Heller und Batzen. Nachher mag der Bellmos mit ſeiner Intelligenz anfangen, was er für gut findet.“ Eliſe ſitzt aufrecht am Tiſch. Ihre Augen gehen ins Leere. Es iſt, als ſei alles Leben aus ihr gewichen. Bethli legt ihr zärtlich den Arm um.„Komm, wir gehen in den Garten! Es iſt ſo ſchön jetzt draußen. Du mußt dich doch ein wenig freuen.“ Die Schweſter regt ſich nicht. Kein Wort, keine Träne. Der Vater iſt nun aufgeſtanden.„Eliſe—— Eliiſel...“ Sie iſt noch immer abweſend, ſie hört von allem nichts. Da ringt ſich ein Stöhnen aus der Bruſt des harten Mannes.„Du haſt recht! Verachte mich! Verachte mich!“ Er läßt ſich auf den Stuhl fallen und ſitzt eingeſunken da, don ſeinen Kindern abgewendet. »Ich habe mit meiner Schande nicht zu dir kommen kön⸗ nen. Ich habe dich im Elend umkommen laſſen. Du haſt recht, wenn du mich verachteſt.“ Eliſe iſt jetzt neben ihn hingetreten. Sie hat endlich die 5 gefunden.„Rede nicht ſo, Vater! Ich kann doch nicht lachen und jubeln! Aber du darfſt gleichwohl mit mir froh 3 biſt ja nicht ſchuld, daß es ſo hat gehen müſſen. Ich din ſchuld. Aber jetzt wollen wir es ſchön haben beieinander. Ich habe dich viel lieber, als du glau bſt.“ Es iſt ein neuer Tag über Auenzelg aufgegangen, lieblich und gütig, von Gottes Huld ſichtbar umfloſſen. Eliſe ſteht im Garten. Sie atmet den Hauch der jungen Blumenwildnis ein und ſtaunt in den Himmel der Heimat hinauf. Es iſt ihr zu mute, als ſei ſie zum zweitenmal auf dieſe Welt gekommen, etwas müde, aber von guten Geiſtern umwirkt und um worben. Ein Glockenruf kommt von Burghofen herauf. Iſt der Ton nicht reiner und tiefer geworden? Nun wagt ſich die ſtille Frau aus dem Friedenskreiſe des Gehöftes ins offene Gelände hinaus. Ihr Schritt iſt beinahe taſtend, als könnte der ſanft geneigte Raſenweg Schaden nehmen. Der Vater hat ſie ſchon lang von einer Lute des Heubodens heimlich beobachtet. Sein Herz klopft, wie er ſie ſo behutſam zwiſchen ſeinem Hausacker und Gebhart Mangs breit in der Sonne liegenden Wieſe hinwandeln ſieht. igelwieſe hat den allerſchönſten Schmuck des Jahres angelegt, ſie feiert andächtig das hohe Feſt ihres Früh ſommers. Die Samenlichtlein der Butterblumen ſind längſt von unmanierlichen Maiwinden ausgelöſcht worden über die verwelkten Stengel hinweg haben ſich Margriten und Glocken⸗ blumen die zarten Händlein gereicht. Um die Skabioſen gau⸗ keln gelhe und bunte Schmetterlinge. Da und dort haben ſich zierliche Lichtnelken nahe zueinander hingetan; es iſt ihnen Wonne, mit ihrem blaßroten Hauch einen beſonders ſüßen und frohmütigen Schimmer verſtreuen zu dürfen. Eliſe muß immer wieder ſtillſtehen, wie verzaubert von dem großen Wieſenglück. Sie hat nicht mehr gewußt, daß ihr Herz alles das noch aufbewahrt hat, was der Herrgott den Kindern gibt, die in ihren Jugendtag hineinleben dürzen, von der Einſamkeit behütet und vom frommen Weltglauben. Und ſie kann es ſich nicht verſagen, ſie bückt ſich von Schritt zu Schritt nieder und pflückt andächtig einen Strauß Es iſt ein Winken und Wiſpern: Mich auch, mich auch! Die Engelwieſe hat ihren großen Tag. Sie freut ſich ihrer Ehren und blüht und duftet noch reicher als zuvor.—— „Der Vater hat Angſt!“ flüſtert die Schweſter beſorgt, als Eliſe wieder zum Hauſe hinaufkommt.„Du hätteſt die Blumen anderswo pflücken ſollen.“ Sie bekommt ein ſchmerzliches Lächeln als Antwort: „O Kind— die Wieſe iſt nicht ſchuld...“ *. Der frühe Nachmittag iſt ſchon mit einem neuen Wunſch⸗ begehren zu der dem Leben gleichſam wieder zurückgegebenen Frau gekommen. Eliſe freut ſich heimlich darüber, daß ſie ſich ſelber nicht ganz verloren hat. Der angeborene und anerzogene Trieb zu nützlichem Tun iſt ſchon als leiſer Vorwurf in ihr wach geworden, als ſie die Hausgenoſſen nach dem Mittageſſen von ihrer Kammer aus zum Kartoffelnhacken ausrücken ſah. Den Gedanken, mit ihnen zu gehen, hatte ſie als etwas Un⸗ mögliches von ſich weggewieſen. Nach dem, was geſtern abend geſchehen, mußte ſie erſt ein wenig mit der Heimat allein ſein. Aber es dauert nicht lange, ſo macht ſie ſich im Geſchirr⸗ ſchopf zu tun. Sie ſucht ſich eine Hacke aus und geht auf dem friſchbekieſten Karrweg nach der Fohrenweid hinüber. Auf ihrem kurzen Rundgang hat ſie geſtern wahrgenommen, daß die jungen Runkelrübenpflänzchen ſchon arg vom Unkraut be drängt ſind. Auf der Fohrenweid hat ſie immer gern geſchafft, heißt es doch, im Holz nebenan ſei der Kuckuck daheim. Die Arbeit kommt ihr wohl zuerſt etwas ungewohnt vor, aber bald hat die Freude am Werken ganz von ihr Beſitz genommen. Ach— und da ſind ja wieder die braunen Erdſpinnen, die ihre Eilein in weiße Filzkugeln verpackt an der Spinnwarze mit ſich ſpazieren tragen, oder mit ihnen auf der warmen Ackerkrume in der Sonne ſitzen. 1 5 Herzleide verkalkung. Waſſerſucht. Angſtgefühl ſtellt der Arzt feſt. Schon vielen hat der bewährte eee— gewünschte Beſſerung und Stärkung des Herzens gebracht. Warum quälen 2 ſich noch damit? Packung 2.10 RM. in Apotheken. Verl. Sie ofort ee 4 klärungsvorſchrift von Dr. Rentſchler& Co., Laupheim W 63, Württemberg 409 (Fortſetzung folgt.) wie Herzklopfen, Atemnot, Schwindelanfälle, Arterien⸗ DAS NEUE BUCH P. Nikolejew: Bauern unter Hammer und Sichel. Erſch. 1836. 411 S. Nibelungenverlag, Berlin, Leipzig. Preis 6 RM. Die große Not und die Grauſamkeiten, die das ruſſiſche Volk, zumal die Bauern, unter der Knute des Bolſchewismus erleiden, haben in einer Reihe don ergreifenden Erlebnisberichten Niederſchlag gefunden Auch im vorliegen⸗ den Werk erzählt einer in ſeinem Schickſal dasjenige vieler Tauſende, denen die rote Beſtie die Angehörigen ermordet hat, die, von Haus, Hof und Heimat vertrieben, in Sibirien oder in den Wäldern des hohen Nordens unter Stra⸗ pazen, für die wir gar leinen Maßſtab haben, uns einfach unvorſtellbar ſind, Sklavendienſte verrichten müſſen. So ungeheuere Bedrückung erzeugt Gegen⸗ druck. s dringen nur wenige Nachrichten über den unaufhörlichen Klein⸗ krieg des Volkes gegen ſeine Peiniger über Rußland hinaus. Oft verſchwin⸗ den verhaßte Kommuniſten ſpurlos, hin und wieder werden ganze rote Ab⸗ teilungen niedergemacht. Es iſt das Werk erbitterter Bauern, die ſich als Parti⸗ ſanen zu verzweifeltem Kampfe zuſammentun und heimlich ſchwelende Feuer immer wieder zu örtlichen Aufſtänden ſchüren. Aber der Kan ſt zu un⸗ gleich, als daß er eine Wendung bringen könnte. Die Juden in Moskau und ihre Helfer haben aber alle Machtmittel in der Hand und e mit aſiatiſcher Grauſamtkeit jede freiheitliche Regung des geknechteten Volkes In der packen⸗ den Darſtellung des heldenmütigen Partiſanenlebens zeigt der Verfaſſer eine ſonſt wenig bekannte Seite des heutigen Ruß! d. Das flüſſig geſchriebene Buch lieſt ſich von Anfang bis zu Ende mit bannung; es iſt ein ſehr leſens⸗ werter Tatſachenbericht über das Leben im Sowjetparadies. Dr. Otto Hübſchle. Hermann Löns: Im flammenden Morgenrot. Erzäh⸗ lungen und Dichtungen, Tier-, Jagd⸗ und Naturerſcheinungen. Ausgewählt und mit Vorwort verſehen von Heinrich Sohnrey, Prof. Dr. D. h. c. 236 Seiten. Friedrich Gersbach, Verlag, Bad Pyrmont(Hannover). Es iſt ein Hochgenuß, dieſe Sammlung von Jagdgeſchichten, rungen und Tiermärchen zu leſen, die eine Auswahl aus dem Sch Dichters darſtellen und uns mitten in die Löns⸗Literatur hineinführen reich und von einzigartiger Echtheit ſind die herrlichen Bild ſchilderungen. Aus jeder Erzählung klingt uns die heiß unbändige Stolz des Dichters auf ſeine Heide, ſeinen W und auf ſein herrliches Vaterland entgegen Echt und wahr die Hermann Löns uns ſchildert, iſt auch ſeine Sprache. Prof. Dr. Otto Appel: Taſchenatlas der Kartoffelkrank⸗ heiten. II. Teil: Staudenkrankheiten, mit zwei Farbendruck⸗ tafeln nach Originalen von Aug. Dreſſel. Erſch. 1937. Verlag von Paul Parey, Berlin SW 11. Preis kart. 4,50 RM. getreu wiedergegel Fadenkeimigleit, Abfaulen Fußverr Welkekrankheit, Bakterienringkrankheit, Kar krankheit, Moſaiktrankheit, Gelbfleckigkeit, Striche 10 t Blattrollkrankheit, Bukettkrankheit, Wipfelrollen, Markeule, Kartoffelmüdigkeit und Kartoffelkäfer. Gegenüber der erſten Auflage ſind einige Aenderungen eingetreten. Dieſes Büchlein iſt mit dem kurzgefaßten Wortlaut und den ſorg⸗ fältig ausgearbeiteten Abbildungen ein Mittel zur raſchen Orientierung über Kartoffel krankheiten für den Praktiker und zur Vertiefung des Studiums der Krankheiten für den Theoretiker. Wir können das Büchlein nur iedem emp⸗ fehlen, der mit Kartoffeln zu tun hat. Auguſt Hauß. Dr. Heinrich Gaſow: Vogelſchutz, Naturſchutz und Schäd⸗ Ulingsbekämpfung. 1936. Mit 26 Abb., 75 Seiten. Verlag von Eugen Ulmer, Stuttgart. Preis 1,85 RM. Der Verfaſſer verſteht es, geſtützt auf umfaſſendes, insbeſondere auch neueres Schrifttum, in knapper, überſichticher Form die wichtigſten Fragen des Vogelſchutzes urd der damit in Zuſammenhang ſtehenden biologiſchen Schäd⸗ lingsbekämpfung zu behandeln. Teil A beſchäftigt ſich u. a. in ſachlich⸗kritiſcher Form, ohne Gefühlsdufelei. mit dem Nutzen und Schaden der wichtigſten Vogel⸗ arten und ⸗gruppen. Ferner feſſeln beſonders die Teile B„Vogelſchutz und Bienenzucht“ und C„Vogelſchutz und Schädlingsbekämpfung durch Leimringe und Giftmittel“; ſie ſind geeignet, unnötige Befürchtungen von Imkern und Vogelfreunden zu entkräften. Teil D„Vogelſchutzmaßnahmen“ behandelt in erſter Linie die zur Zeit im Handel befindlichen Niſttäſten; er bewahrt uns vor unzweckmäßigen Anſchaffungen und lehrt die ſo wichtige regelmäßige Pflege der Niſtgelegenheiten. Sehr erfreulich iſt die Anleitung zur Selbſtanfertigung von Niſtläſten. P. v. Gültlingen. Regierungsrat Prof. Dr. Braun: Kurze Anleitung zur Er⸗ kennung und Bekämpfung der wichtigſten Unkräuter. Erſch. 1936. 70 Abb. Verlag P. Parey, Berlin. Preis broſch. 2,60 RM. Alljährlich entſtehen der deutſchen Landwirtſchaft durch die Verunkrautung des Kulturlandes große Verluſte. Dieſe können und müſſen beſeitigt werden, was durch richtige Kenntnis der Unkräuter und der entſprechenden Bekämpfungs⸗ maßnahmen möglich iſt. In dieſer Schrift verſteht es der Verfaſſer, in klarer und verſtändlicher Weiſe uns die Kenntnis von der äußeren Form und dem Erſcheinungsbild der Unkräuter zu vermitteln. Schöne photographiſche Auf⸗ nahmen erläutern die fachlichen und wiſſenswerten Ausführungen. Im zweiten Abſchnitt des Buches ſchildert der Verfaſſer die Bekämpfungsmaßnahmen und zeigt, wie wir am beſten das Unkraut vernichten und uns ſo vor großem Schaden bewahren können. Das Buch gehört in die Hände eines jeden praltiſchen Landwirts und iſt auch ein gutes Handbuch für den Landwirtſchaftslehrer. Franz Mauch. Dr. Denker: Landwirtſchaftliche Stoff⸗ und Maſchinen⸗ kunde. 262 Seiten. Verlag Paul Parey, Naturſchilde⸗ ff des Zald e die t Hugo Lang. natur⸗ enſucht, Ile Dorrflec Kräuſelkrankheit, Berlin SWöͤ11. In der neuen Zeit iſt für fortſchrittliche und ertragsſteigernde Betriebs⸗ führung eine Grundvorausſetzung, daß das Gerät und die Maſchine richtig aus⸗ gewählt und verſtändnisvoll verwendet und gepflegt wird. Der Landwirt und Bauer findet ſich bet den zahlreichen jährlichen Neuerungen der Landmaſchinen⸗ technik nur dann zurecht, wenn er ſich mit den vielſeitigen, techniſchen Fragen befaßt. Mit vorliegendem Werk iſt es jedem möglich, ſich die notwendigen Kenntniſſe in der landwirtſchaftlichen Stoff- und Maſchinenkunde anzueignen. Von ganz beſonderem Vorteil iſt, daß ſämtliche phyſikaliſchen und maſchinen⸗ techniſchen Fragen verſtändlich befprochen werden, ſo wie ſie in der landwirt⸗ ſchaftlichen Praxis auftreten. Die Wahl und der zweckmäßige Einſatz der vielen neuartigen Maſchinenarten werden an Hand von 163 Abbildungen aufſchluß⸗ reich behandelt. Otto Schaal. Dr. jur. Theodor Engel: Imker, ſonſtige Kleintierzüchter und Kleingärtner im Reichsnährſtand. Erſch. 1937. Leipziger N n ˖. 74 Seiten. Verlag Bienenzeitung, Liedolf, Loth& Michalis, 2 5 Leipzig. 8 verſchiedenſten Zweige der Kleintierzucht und Gar⸗ nd wirtſchaftlichen Geſichtspunkt aus. Für den n daraus ziehen möchte, iſt dieſes Buch nicht zältniſſe des Kleintierzüchters klar, überſicht⸗ faßlicher Form dargelegt. Ernſt Boſer. ten m n Züchter, lich, und auch 410 Lisbeth Ankenbrand: Geſunde fleiſchloſe Küche. Erſch. 1937. 152 Seiten. Süddeutſches Verlagshaus G. m. b. H., Stuttgart. Preis ſteif kart. 3 RM., Geſchenkleinen 4 RM. Aus der großen Neuauflage, die dieſes Kochbuch bis jetzt ſchon(21 000) erreicht hat, geht deutlich hervor, daß immer mehr einſehen, daß die fleiſch⸗ loſe Ernährung für unſere Geſundheit von großer Bedeutung iſt. Sämtliche 619 Rezepte ſind von der Verfaſferin erprobt und haben ſich überall, an G.⸗ ſunden und Kranken, gut bewährt. Sehr vielſeitig ſind z 3. die Rezeple über Suppen, Kaltſchalen, Brat⸗, Gemüſeſpeiſen, Aufläufe, late, Süß Torten, Kuchen uſw. W̃ nke und allgemeine Diätregeln ſowie g 5 über Diätkuren, Fri ahrs⸗, Sommer-, Herbſt und nterkuren f im Anhang. Wundervolle Bilder zeigen, wie die Speiſen ſchön und 0 anregend anzurichten ſind. M. Meßmer. Ph. Schaſſet: Rechne richtig! Heft 5 aus der Sammlung „Hilf dir ſelbſt!“ W. Stollfuß, Verlag, Bonn. Preis 1,25 RM. D s Heft gibt in leichtfaßlicher Weiſe einen kleinen Lehrgang zum? 4 nen mit nannten und unber 2 hem bei de ſtellung ſeiner Abrechnung eine chwierigkeit in de t t dem Studium dieſes lchens, das alle Arten des das kaum mehr Beiſpiele erläutern beſſer als arten Werner Beumelburg: Der Frontſoldat. 6 Verlag, Leipzig. Preis in Leinen 1 RM. Es darf allgemein begrüßt werden, daß der Klaſſiker der Krieg Beumelburg, nun mit einer Reihe von kurzen Erzählungen im billigen al heft zu haben iſt Mancher, der ſich die großen Bücher nicht ſten kann, greift gerne und mit viel Freude zu dieſer Ausleſe von Beumelburgs Schriften. A. Jaſper: Sprich richtig deutſch! Heft 7. W. Stollfuß, Verlag, Bonn. Preis 1,25 RM. m Nach 1s berückſichtigt, iſt Regeln alle Rechnungs⸗ 7 Seiten. Reelam⸗ Heute muß man öfters als früher v effentl en. Das Ge⸗ fühl, die Sprache zu beherrſchen, gibt g icherheit. verhilft dies Büchlein an Hand methodiſch geordneter ele. Eine Ausſprachetafel für unvermeidliche Fremdwörter iſt eine wertvolle Ergänzung. Hans Heid. Dr. Bäßmann: Deutſches Rinderleiſtungsbuch, Band III. 1937. 420 Seiten. Preis 4,50 RM. U er II. Band des Deutſchen 9 die bereits 1931 auf ſich war⸗ de nderleiſtungs die Eint zung ten. 0 einer beſon⸗ ders rſtreckt ſich au E agungen, die in der 3 ſtattge ·˖ In dem Band ſind Hierunter entf 1970 auf Niede⸗ rungsſchläge und 408 auf H Im Gegenſatz zu den früheren Bän⸗ den wird im vorliegenden Band die W̃ de der Ahnentafeln ver⸗ zichtet. Im Anhang ſind 38 Abbildungen der be eingetragenen iere bei⸗ gegeben. Das Werk legt von der hohen Leiſtungsfähigkeit der deutſchen Rin⸗ derzucht ein beredtes Zeugnis ab Dr. Zeddies. Dr. C. Kielhöfer: Moderne Kellertechnik.(Heft 38 der Schriftenreihe„Grundlagen und Fortſchritte im Garten- und Weinbau“.) Erſch. 1937. 76 Seiten mit 13 Abb. Verlag von Eugen Ulmer, Stuttgart. Die Schrift von Kielhöfer, die in gedrängter Form alles Weſentliche aus dem Gebiet der neuzeitlichen Kellerwirtſchaft behandelt, iſt in erſter Linie für Betriebsleiter, Kellermeiſter und Küfer beſtimmt, aber auch für ſolche Winzer, die ſich durch Beſuch eines Kellerwirtſchaftskurſes bereits mit den Grund⸗ lagen der Weinbehandlung vertraut gemacht haben Sie berückſichtigt vor allem die im letzten Jahrzehnt eingeführten kellertechniſchen Verfahren, wie das Entkeimen der Weine, das Auffriſchen mittels Kohlenſäure, die Rotſchönung zut Beſeitigung eines Arſengehaltes, die Verhinderung und Beſeitigung von Fla⸗ ſchentrübungen und die Erfahrungen mit neuen Kellergeräten zur Filtration und Abfüllung der Weine. Der ſehr zeitgemäßen Verwertung der Weinrück⸗ ſtände, alſo der Treſter und des Hefetrubes, ſind beſondere Abſchnitte gewidmet, in denen auf die Gewinnung von Weinſtein, Traubenkernöl und Pektin ein⸗ gegangen wird. Der beſondere Wert dieſer Neuerſcheinung iſt darin zu er⸗ blicken, daß der Verfaſſer aus dem reichen Schatze eigener Erfahrungen überall Beobachtungen und Hinweiſe eingeſtreut hat, die dem Praktiker zeigen, wie et im Einzelfall vorzugehen hat. Das Büchlein gehört deshalb auch in die Hand eines jeden Chemikers und Fachmannes, der mit der Kellerbehandlung det Weine zu tun hat. Eugen Vogt. Aufgaben und Ziele der Kleintierzucht in der Erzeugungs⸗ ſchlacht. Herausgegeben vom Reichsverband Deutſcher Klein⸗ tierzüchter. Erſch 1937. Preis RM. 1.— Das Buch gibt einen ausführlichen Aufſchluß über die Förderungsmaß⸗ nahmen des Reſches in der Kleinkierzucht im Rahmen des Vierjahresplanß, Es find die genauen Beſtimmungen ſowie das Verfahren bei der Durchfüßrung der Verbilligungsaktionen zur Förderung der Geflügel-, Bienen-, Kaninchen“ und Ziegenzucht und haltung aufgezeichnet. Gleichzeitig ſind Erläuterungen und praktiſche Ratſchläge gegeben. Als Anhang ſind außerdem die weiteren Vergünſtigungen und Beihilfegewährungen auf anderen Gebieten der Land⸗ wirtſchaft kurz geſtreift. Ernſt Boſer. Der Türmer, Deutſche Monatshefte, März 1938. Heinr. Beenken⸗Verlag, Berlin. Das Märzheft der bekannten Zeitſchrift bringt neben vielen belehrenden und unterhaltenden Aufſätzen eine eingehende, mit ſchönen Bildern verſehene Betrachtung zu der 1. Deutſchen Architektur⸗Ausſtellung im Haus der Deutſchen Kunſt in München, eine intereſſante Reportage von der Vogelinſel Juiſt, ein hübſches kunſtgeſchichtliches Kapitel von Scherenſchnitten und Schattenriſſen ſowie eine Reihe aktueller Gloſſen und Betrachtungen. Velhagen& Klaſings Monatshefte, März 1938, Velhagen & Klaſing⸗Verlag, Berlin. 5 Im neuen Heft der geſchätzten Familienzeitſchrift finden wir wieder eine ganze Reihe prachtvoller Kunſtreproduktionen, ſo in einem Aufſatz über„Ru⸗ bens als Jagdmaler“. Eine Frühlingsfahrt durch Thüringen ſchildert L. Stern. aux, mit diel Humor und hübſchen Zeichnungen plaudert S. Skid über das Bier. Beſonders intereſſant iſt ein Aufſatz uͤber den Kaiſer Wilhelm Z. zu ſeinem 50. Todestag, der bisher kaum bekanntes Briefmaterial. ich H. Reich. — 5 butzonstrich f. 5 Kartoffel- Einsdu Wunnersche Bitumenwerke 8. m b K Unna l. erungsgrübe Bezug auch durch Genossenschaften und Saustoffhändler Bekauntmachungen: Jandes verband badiſcher Ninderzüchter Der Weideauftrieb 1938 Der Auftrieb auf die Weiden des Landesverbandes badi⸗ ſcher Rinderzüchter iſt wie folgt feſtgeſetzt: a Tiefenbroun: Auftrieb 19. April 1938, Di. 12 Uhr. Meldeſchluß 5. April. Geſchäftsſtelle Heidelberg. Mosbach: Auftrieb 21. April 1938, Do. 12 Uhr. Meldeſchluß 5. April. Geſchäftsſtelle Heidelberg. Eulſchirben: Auftrieb 22. April 1938, Fr. 9 Uhr. Meldeſchluß 5. April. Geſchäftsſtelle Heidelberg. Neidelsbach: Auftrieb 22. April 1938, Fr. 14 Uhr. Meldeſchluß 5. April. Geſchäftsſtelle Heidelberg. Moos: Auftrieb 25. April 1938, Mont. 12 Uhr. Meldeſchluß 5. April. Geſchäftsſtelle Freiburg. Hauackerhof: Auftrieb 6. Mai 1938, Fr. 9 Uhr. Meldeſchluß 20. April. Geſchäftsſtelle Radolfzell. Erlenboden: Auftrieb 26. April 1938, Di. 9 Uhr. Meldeſchluß 5. April. Geſchäftsſtelle Freiburg. Schrotzburg: Auftrieb 9. Mai 1938, Mo. 14 Uhr. Meldeſchluß 20. April. Geſchäftsſtelle Radolfzell. Bergenhof: Auftrieb 10. Mai 1938, Di. 9 Uhr. Meldeſchluß 20. April. Geſchäftsſtelle Radolfzell. Steckelerhof: Auftrieb 10. Mai 1938, Di. 15 Uhr. Meldeſchluß ö 20. April. Geſchäftsſtelle Radolfzell. Anmeldungen ſind an die Ortsfachwarte des Landesverban⸗ des badiſcher Rinderzüchter zu richten; dieſe geben die Anmel⸗ dungen geſammelt an die zuſtändige Geſchäftsſtelle des Landes⸗ verbandes badiſcher Rinderzüchter weiter. Die Ortsfachwarte werden gebeten, die Züchter auf die Termine hinzuweiſen und den Züchtern bei der Auswahl der Weidetiere beratend zur Seite zu ſtehen. Es können nur Tiere aufgetrieben werden, die mindeſtens 9 Monate alt ſind. Gemäß den veterinärpolizeilichen Beſtimmungen dürfen nur aufgetrieben werden: 1. Rinder, die frei ſind von Bazillus⸗Bang, von Daſſel⸗ larven, von Erkrankungen der Geburtswege, und die ſchutzge⸗ impft ſind gegen Maul⸗ und Klauenſeuche. Die Schutzimpfung iſt früheſtens 7 Tage vor Auftrieb vorzunehmen. 2. Fohlen, die aus keinem Beſtand ſtammen, in dem die anſteckende Blutarmut der Pferde herrſcht oder in den letzten 2 Jahren geherrſcht hat, die einer Wurmkur ordnungsgemäß unterworfen worden ſind. Die nach vorſtehendem erforderlichen Geſundͤheitszeugniſſe ſind beim Auftrieb vorzulegen. Nähere Beſtimmungen über den Weidebetrieb gehen den Beſitzern der Tiere noch rechtzeitig zu. Karlsruhe, den 19. März 1938. Matheis, Landesfachwart. I I iii ieee, Sadiſcher Landes ſchweinezuchtverßband i Verſteigerung Radolfzell fällt aus Die für Donnerstag, den 31. März 1938, in Radolfzell vor⸗ geſehene Zuchtſchweineverſteigerung findet nicht ſtatt. Die Vermittlung der Zuchteber erfolgt bis auf weiteres immer noch durch den Badiſchen Landesſchweinezuchtverband Karls⸗ ruhe, Beiertheimer Allee 16. Karlsruhe, den 19. März 1938. Roth, Landesfachwart. n 85 eee neuer Rurs in Rrefelb Der Landesbeauftragte für den„Dienſt am Pferde“ gibt bekannt: In der Reit⸗ und Fahrſchule Krefeld findet vom 18. April bis 11. Juni 1938 ein neuer Kurs ſtatt. Junge Bauernſöhne, die einen dieſer Kurſe beſuchen wol⸗ len, melden ſich ſofort ſchriftlich beim Landesbeauftragten für den„Dienſt am Pferde“. Die Teilnehmer ſollen mindeſtens 16 Jahre alt ſein. Der Kurs(Verpflegung und Einkleidung) iſt vollkommen unentgeltlich; auch das Fahrgeld wird nach Ankunft in Kre⸗ feld zurückerſtattet. Nach Abſchluß des Kurſes erhalten die Teilnehmer den Reiterſchein und damit die Berechtigung, bei einer reitenden ooͤer fahrenden Truppe zu dienen. Zu gleicher Zeit läuft ein Kurs für die Ausbildung zum Hilfsreit⸗ und ⸗fahrlehrer. Zu dieſem Kurs werden ſolche Teilnehmer zugelaſſen, die ſchon einen Reit⸗ und Fahrkurs beſucht haben. Aus den Reichsnährſtandszeitſchriften Im neuen Heft der„Deutſchen Landfrau“ ſchreibt eine erfahrene Bäuerin über Möglichkeiten der Arbeitserleich⸗ terung beſonders im Hinblick auf die Ausgeſtaltung des bäuer⸗ lichen Hausgartens. Das iſt ein Kapitel, das ſicher ſehr viele Landfrauen intereſſieren wird. Das neue Heft koſtet 30 Rpf. zuzüglich Porto. Die bekannte, für die Technik des Landbaus in Deutſchland maßgebliche Zeitſchrift„Mitteilungen für die Land⸗ wirtſchaft“, bringt in ihrem Heft 12, das in dieſer Woche erſcheint, unter dem Leitgedanken„Im Grünland liegen die größten Reſerven“ eine zuſammenfaſſende Ueberſicht über die Probleme der deutſchen Grünlandwirtſchaft. Dieſes Heft ver⸗ dient größte Beachtung. Es iſt zum Preis von 20 Rpf. zuzüg⸗ lich Porto erhältlich. Eine der gefürchteſten Pferödekrankheiten iſt die Cholik. Je nach den Urſachen kommen auch verſchiedene Formen derſelben in Frage. In der neuen Folge der beliebten Reiterzeitſchrift „Landvolk im Sattel“ werden zahlreiche Vorbeugungs⸗ maßnahmen erwähnt. 5 Winke zur Betriebs verbesserung Sobald der Acker so weit abgetrocknet ist, daß die vielen spitzen Zinken des Unkraut- striegels spritzend und krümelnd arbeiten körmen— dann ist es Zeit die Wintersaaten zu striegeln. Die vielen kleinen Unkraut- Pflanzen werden ausgekämmt und der ver- krustete Boden wird gelockert. Je zeitiger das Striegeln geschieht, desto besser ist es. Rub sacx Leif 0 31 411 Abkürzungen: L. E. V. G.= Landw. Ein⸗ u. Verkaufsgenoſſen⸗ ſchaft; L. B. A. V.= Landw. Bezugs⸗ und Abſatzverein; L. K. A. V 9 Landw. Konſum⸗ und Abſatzverein; L. Kv Landw. Konfum⸗ 4 verein; K. u. A. V.= Konſum⸗ und Abſatzverein; L. W. G.= Ländl. Wirtſchaftsgenoſſenſchaft; Milch= Milchgenoſſenſchaft; Mia 5 ſſenſchaft: Molkerei= Molkereigenoſſenſchaft⸗ Dreſch.— Dreſchgenoſſenſchaft; Winzer= Winzergenoſſenſchaft; Lagerhaus= Lagerhausgenoſſenſchaft. reide Gel 5 eidelagerhausgenoſſenſchaft; Elektri.= Elektri⸗ A. G Bäuerliche Bezugs⸗ u. Abſatz⸗ reins; B. B 0 ſchaft; Eier S Eierabſatzgenoſſenſchaft; B. A. G. Bezugs⸗ und Abſatzgenoſſenſchaft genoſſenſchaf Sp. u. D. K— Spar⸗ und Darlehnskaſſe; L. Kr. V.= Ländl. Kreditverein; K. V. r- und ehnskaſſenverein: 9 Ländlicher Spar⸗ und Vorſchußverein.— Tage s ordnung: 1. Vorlage d Gen n- u. Verluſtrechnung) ſowie a äftsberichtes und die Vorſchläge zur berichte 2. Bericht des Vorſtandes und Aufſichtsrates über die Prufung des Jahr Reingewinnes, böw. Verluſtdeckung. 3. Bericht des Auſſichtsrates über die ſtattge rüfung. 4. Genehmigung des Jahresabſchluſ⸗ 8 Aufſichtsrates. 8. Annahme eines neuen Vorſta Verwendung des Gewinnes. 6. Beſchlußfaſſung über die Verluſtdeckung. 7. Entlaſtung des' 8 fi 2 ane. 1 Bie 8 Veſchlutzfaſſung über die Verſchmelzung mit einer anderen Genoſſenſchaft. 10. Genehmigung des Verſchmelzungsvertrages. 11. Neuwahl, bzw. Wie⸗ . f Feſtſetzung des Geſamtbetrages, welchen Anleihen der Genoſſenſchaft und Spareinlagen bei derwahl für ausgeſchiedene Vorſtands⸗ und.— e derſelbe überſ ite e eſtſetzun er Grenzen, welc hei Kre ew 9 Spar⸗ dar! ſe 1 1 1 8 F eden eden dolken. 14. Beſchlußfaſſung über die Einzahlung des VV Aunnabme eigen Dienſt⸗ anweiſung und Geſchäftsordnung für Vorſtand und Aufſichtsrat. Statuten än derungen: 16. betr. Srhopung von Geſchä 5— 8 W 17 betr. Herabſetzung der Zahl der Vorſtands⸗ und Aufſichtsratsmitglieder; 18. betr. Verlängerung der Aufkündungs iſt; 19 n 2. tand 5 Unterneh- mens: 20. betr.(§ 3) Arierparagraph und Veröffentlichungsorgan. 21. Verſchiedenes. 22. Der Jahresabſchluß, ſowie der Geſchäftsbericht nebſt den Bemerkungen des Aufſichtsrates liegt eine Woche vor der Generalverfammlung zur Einſicht der Genoſſen auf. In Nachfolge von„Fortſchrittlicher Landwirt“„Bad. landw. Genoſſenſchaftsblatt“ und„Bad. Bauer“ ſowie„Bad. Bauernſtand“ Altſchweier, Sp. D. K., 3 Uhr,„Weinberg“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 15, und Darlehnskaſſen an die Mitglieder und bei Waren⸗ De D 8 31. März 1938:. Donnerstag, den 31. März 1 Der Vorſtand: Eberle, Sſer.. 8 Eßlingen, Sp. u. D. K., 8 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1—5, 7. 9, 10, 21, 22. Der Appenweier, L. E. V. G., 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 13, 21, 22. Eßlingen, Sy 5 5 pp 5 1 Vorſtand: Fuchs, Hieſtand. Der Vorſtand: Föll, Keßler 1 3 5 Appenweier, Sp. Kred. V., /3 Uhr,„Rathaus“ T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 18, 21, Samstag, den 2. April 1938: 22,. Der Vorſtand: Bollack. A 16. 2 f. D. K, 3„„Krone T. D.: 15, 7. 5, 21, 22. Der Altenburg, Milchg., ½8 Uhr,„Adler“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 15, 21, 22. Der 1 pp, ä 25 8 5 Vorſtand: Binder. Metzger. 8 Balzhofen, L. E. B. G., ½3 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. Dietenhauſen, 9.8 V E. 5— 3 T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 14, 17, 525 Vorſtand: Krampfert, Lienhart III 11 21, 22. Der Vorſtand: Lehmann, Zachmann. er. E. V. G., 2 Uhr,„Engel“. T.⸗O.: 1—5, 7, 1, 22. Der Eberſtadt, Milchg., 8 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. 8 5„Schmitt 8 5 f Der Vorſtand: Gramlich, Burkhardt. 7 1 ebe. L. E. V. G., ½3 Uhr,„Adler“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11 Elſenz, Sp. u. D. K., 8 Uhr,„Schwanen“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5. 7, 11, 21, 22.. b 5 5, 7, 41, Der Vorſtand: Benz, Mühlberger. iengen, Sp. D. K. 3 Uhr,„Brauerei Hellſtern“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 15 i Gernsbach, L. E. V. G., 8 Uhr,„Enger“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 13, 21, 22.*»Der Vorſtand: Häuſer 1, Wick. l Der Vorſtand: Hofer, Berberich. Billighei Sp. D 723 Rathaus T.⸗O.: 1, 2, 4, 5. 7, 11, 5 2 7„& 8 8 7 21 22 illigheim, Sp. D. K., ½3 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5. 7, 11, 21, 22. ed ert 27 3. Der Vorſtand: Lechner, Hoffmann. 3 5, 7, 11, 14, 1 l K. A. B., 9 Uhr 9 Scharfen Eck“. T.⸗O.: 1—5, 7. 8, 11 bis o. 2ͤ Hag! b„L. K. A. V.,„Sch. 0 8 or: Schlageter, f—„ , 22. Der Vorſtand: Berger, Labmann, 0 Blankenloch, L. Konf. Abſ. B., 2 Ühr,„Blume“. T.⸗O.: 15, 7, 8, 11, 14, 15, 5 1 17, 21,*. 2*. 7 5 Heidelberg⸗Handſchuhsheim, L. K. A. V., 8 Uhr,„Bad. Hof“. Statutenänderung betr. Aufkündigungsfriſt. Der Vorſtand: Der Vorſtand: Heß, Zimmermann. 51. zu tchi e b* 3 7 8 7 9 Der Müller, Lehmann 2 3 ans? N Tud Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21. Der Blumberg, Sb. u. D. K., ½4 Uhr,„Frieden“. T.⸗O.: 1—5, 7. 9—12, 14, 15, Vorſte 52 2 us, 8. 5 Norftand: Mü F Anderhube Höhefeld, L. K. A. V., ½9 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 18, 21, 22 221, 22. Der Voruaad. Mallet Anden. O.: 15,% Der Vorſt Baumann 11, Hörner VIII Bodman am 3 Uhr,„Linde“. T.⸗O.: 5 1225 bugs weer, 5 u. D K., 8 8 T. O.: 1—5, 7, 11, 13, 14, Buchen, ldürn⸗Buchen und Umgebung. ½2 Uhr,„Ritter“ 2 Der Vorſtand: Gabelmann, No 5 5 85 5 8 1 7 Der Vorſtand: Greß, Seit ft 7 3— zbera“ T.⸗O.. 1. 2 22 Der in Walldürn. 2: 1—5, 7, 11, 21, 22. De 2 1 2„Seitz. „ e 5 JFCCCCCCC0T(T(TT00T Buchheim, Amt Freiburg, Sp. u. D. K., 2 Uhr.„Fortuna“. T.⸗O.: 1—5, 7, Iimſpan, Sp. u. B. K., 8 Uhr,„Rathaus“. T.-O.: 1—8, 7, 11-13, 15, 21 1 5, 2 22. Der Norſtand: Steier, mm 5„ 2. 1 8 0 Der Vorstand: Oberſt, Brennfleck. N 5 2 5 Bühlertal, L. E„ 3 Uhr,„Löwen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11. 12, 21, 22. Der krlerul üppn L. K 5 Strauß“ 5. 7 Vorſtand: Meier, Werner Karlsruhe⸗Rüppurr, L. E. V. G., ½9 Uhr,„Strauß“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11. 21, 5 33„ Braute rei! T. O.: 125. 99 Der Vorſtand: Thimig. Vogt. Büſingen, L. Konſ. u. A. V., 2 Uhr,„Brauerei“. T.⸗O.: 53 5 5 2 Der Vorſ„ W'᷑̃ N Fr. Ow. Mannheim⸗Neckarau, Sp. u. D. K., 8 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11. 21,. S atp ant— 22. Der Vorſtand: Bing ſen., Kirſchner... 8 tuß ei Oberkir J. E. V. G. ½9 3 8. Vorſtand: Schneider, Hirt. Nußbach bei Oberkirch, L. E. V. G., /29 Uhr,„Sonne T.⸗O.: 1—5, 7, 11, Dittwar, Milchg., 3 Uhr,„Hir chen T.⸗O.: 1, 2, 4, 8, 7, 111 . 0 13, 21. 22. Der Vorſtand: Haas, Buſam.—. 5 8 5 full orf, L. E. V. E 3 reuz“. T.⸗O.: 1—5 1 8 Der Vorſtand: Hammerich, Weber. 33 f 8. eig ge getan Jie„F 1—5, 7, 11. 14, 21, 22 Dörlesberg, Sp. u. D.., 3 Uhr, dirſchen“. T. O.: 1, 2. 4—7, 11, 14. 0 Rohrbach bei Sinsheim, Milchg., ½9 Uhr,„Bürgerſaal“. T.⸗O.: 1—5, 7, bis 22. Der Vorstand: Hoß, martin n, T O.: 15 7 11 21, 22 11, 21, 22. Der Vorſtand: Schüle, Lehnert Eberfingen, 6 1 8„Reſt. Günter“. T.⸗O.: 5. 7, 11, 1, 22. ſenbach, Milchg Krone. T.⸗O.: 1—5 5 Der Vorſtand: Eiſele, Blatter.. g 8 Uurſenbach, Milchg., ½9 Uhr, Krone“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 14, 15. 21, 22. Eiſental, L. E. B.., 3 ühr,„Weinberg“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11. 21, 22. Der Der Vorſtand: Edelmann, Müller. Volkertshauſen, Dreſchg., 8 Uhr,„Mohren“. T.⸗O.: 1—4, 7. 9, 10, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Fr. Läufle, Ad. Läufle. Voltertshauſen, L. E. V. G., 9 Uhr,„Mohren“. T.⸗O.: 1—5, 7. 9—11, e. Vorſtand: Meier. Veith. 3 Elgersweier, Sp. D. K., ½1 Uhr,„Linde“. T.⸗O.: 1. 2, 4, 5, 7, 11, 21, 14 Der Vorſtand; Lienert Kempf. 5 5 8. 3 . Elgersweier, L. E. V. G., Uhr,„Stigler“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11. 21, 22. pbinner. 15, 19, 21, 22. Der Vorſtand: Baur, Fr. Läufl Der Vorſtand: Kofler, 5 1 R. 7 0 59 Sonntag, den 3. April 1938: Eugen, Weidegen., 722 Uhr,„Sonne“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Zirell, Faller. 5. 15 1 Aach⸗Linz, L. E. V. G., ½8 Uhr.„Adler“ in Linz. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 14, Ettlingenweier, L. E. V. G., 3 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1— 22. Der Vorſtand: 21, 22. Der Vorſtand: Klökler, Rapp. Weber, Heiſer. 1. 5 Adelhauſen, Käſereigen. 1 Uhr,„Adler“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Forchheim, Amt Emmendingen, L. E. V. G., 8 Uhr,„Krone“. T.⸗O.: 1. 2, 4, Vorſtand! Kähny, Hohler 5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Löſch, Zoller. Bauern und N An d Wirte! 2 vergrößerten Krankheit und Unfall können täglich ein- treten; sie verursachen hohe Kosten.— Schützet Euch durch den Beitritt zur Krankenversicherung des Landvolks. Die r Sacantlie: Badische 4 a doig gur Bauern- Krankenkasse in Freibu g J Br., Bismarckstraße 47 gibt über ihre niederen Beiträge und hohen Leistungen bereitwilligst AUS- KUNFT. Ferner erteilen Auskunft die fast in jedem Ort vorhandenen ZAHL. STELLENINHABER sowie die Vaterland“-Fahrrädet AUSSEN ST ILE N„ a V mit weigan v. 30, BODEN SEEKREIS: BHDEN-NO RO: N„„ Fritz Pfeifer Or. Ekkehard Metzler„ LUDWIGSHAFEN AM SEE M O S8 8 A OH Friedr. Herfeld Söhne Espasinger-Straße 26 ö Diedesheimer-Straße 53 Neuenrade I. W., Mr. 247 2 Gailingen, Gerichtſtetten, Sp. Großweier, Sp 5;„ T.⸗O VVV N, 22. Der Vorſtand: Jörger, Grunern, L. E. V. G., 3 Uhr,„Rebſtock T.⸗O 3 1 21, 22 Der Woran: Pfefferle Grämel pacher. 5 Hauſach, Vereins U uſach⸗C 3„Bürgerſaal T.⸗O 1—5, 7 2 Der Renner, Mann. Hauſen a. 8 Aach, 8 T.⸗O.: 1—5, 7, 9—11, 14, er Vo eßmer. Hauſen a d. Aach, Milchg 5 S 1 333 Der Vorſtand: Meßmer, Baur Hauſen i. Tal, Sp D. K., 3 Uhr,„Adler“ rt 111, 22 Vorſtand: Schlude, Heppe 5 5 Heckfeld, Sp. D. K., 3 Uhr, chſen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 14, 21, 22 Der Vorſtand: Glanz, Oechslein Hinterzarten, Milchg., 3 Uhr,„Hotel Adler“. T.⸗O„„ — Der Vorſtand: Feſer, Faller. s Hochſal, r. d.: 1 5 3 Vorſtand: nidt, L in Horrenberg, L E. V. G. 3 Uhr,„Traube“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Ille Keller 3 Horheim, L. E.V. G., 2 Uhr,„Hirſchen? T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22 Der Vorſtand: Baumgartner, zenberger Kappelrodeck, Milchg., 3 Uh aöſtockk. 1 7 11 2, 2, der Vorſtand: Hund, Kohler Kappelwindeck, Sp. u. DK 3 Uhr 8, Kembach, L. E. VB. G nr T.⸗O 17 2, 8 Der Vorſtand: A 8 8 Kippenhauſen, Ubr.„Rathaus“ T.⸗O 1—5, 7, 11, 21, 22 Klengen, Sp. 2 Kluftern, Molk., 3 Uhr. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22 Der Vorſtand: Zerlaut, Brielmayer Lieunheim, Sp. D. K. Verein, 2 Uhr,„Strauß“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Müller, Scheuble Malſch bei Raſtatt, L. E V. G., 2 Uhr,„Kaiſerſaal“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Kaſtner, Markdorf, L. E. V. G., 2 hr, r T.⸗O 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Steffelin, Grießer. Menzenſchwand, L. E. V. G., ½3 Uhr,„Hirſchen“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Kiſtler. Kaiſer. S K 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 8. 11, 14, 21, Vorſtand: Kinzig, Knapp. mübibenſen bei 3 Sp D. K., ½3 Uhr,„Linde. T.⸗O.: 1, 2, 4. Der Vorſtand: Mort, Wullich. Niklashauſen, Sp. D. K., 3 Uhr,„Hirſchen“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11, 14, 21, 22, Der Vorf tand: Schmidt, Flegler. 2 Niederbühl, L. E. V. Nieder waſſer, L. E. V Oberndorf bei Boxberg, ilchg., 3 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Müller, Stadtmüller. Oberſasbach, L. E. V. 2 Uhr,„Zum neuen Erlenbad“. T.⸗O.: 1—5, 7, 8 Oberſchopfheim, Sp. D. K., Ahr,„Krone T. O.: 15, 7. 11, 12, 10, 21, 22. Der Vorſtand: Einſele. Oberuhldingen, Milchg.,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 16, 18, 19 Densbach, L. E. B. G., Deflingen, L. E. V. G., ½2 Uhr, , I. 2, 22. Der Vorſtand. 5 Helbling Hetighedm. Sp 3 uber,„Krone“. T.⸗O.: 1—5, 7, 8. 11—14, 21, 22 Der 8 rubn, Heid. orſingen, 8 8 Uhr,, 7, 11, 21, 22 Der Vorſt 8, Gnirß. Plittersdor Gen., 3 Uhr,„Rheinluſt“. T.⸗O.:„„ 21, Vo Randen, L. C. V. G. Zollhar 21 Blumberg, 3 Uhr,„Frieden“. T.⸗O.: 1—3, 7, 1 22. Der Vorſtand: Schmid, Schneider. Rechberg, 5 3 Uhr, 5„ 1. 15, 21. 22 Der Vorſta Weißent berger Rutſchmann. Reichenbach bei Lahr, D Uhr,„Schlüſſel“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 13, 22. hler, Höfle. Reicholz We, 5 3 2722 2 r Vorſtand: Haimann, venere. L. E. V. G., 8 Uhr, Sriſchen Quelle“. T.⸗O.: 1—5, 7, 8, 11, 14 2 Der Vorſtand: Trunk, Rechner. wighsbeln, L. B. A. V., 3 Uhr, Ninſchheim, S Der Vorſtar Der Vorſtand: 19, 21, 22, Umwandlung von u. ſtand: Frietſch, Kern Der Vorſtand: Rogg „Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11—14, 21, 2 Wehrle Der Vorſtand: Hettich, Engen, L. E. V. G., ½3 Uhr, 14, 21, 22. Der Vorſtand: Maier, Aen. T. O.: 1 Schamberger. Uhr,„Schwanen“. T.⸗O.: 1—5, 7 Nürnberger. „ 11 Uhr,„Sonne. T.⸗O.: 15, 7, 11 Klausmann, Hock N Der Vorſtand Der Vorſtand: 11, 12, 15, 21, 22. Der Vorſtand: Graf. Der Aufſichtsratsvorſitzende: Striebel. Der Vorſtan ee Vorſtand: Renner, 22. rſtan d: Müller, Rie 1 „Hirſchen T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 13—16, 21, er Vorſtand ber, Bayer K., Uhr,„Rathaus“. Grasberger, Blank. Der Vorſtand: Sasbachwalden, Milchg., ½11 Uhr . a ö 5 T.⸗O 1235,, L. E. V. G., ½ r,„Traube“.* 5 2 Der Vorfſta Binder. Gu 15 11 1. f 5 4, 2. 11, Kl, Schönnbrunn L. E. V. G., 1 U„Rathaus“. T.⸗O.: 1, 2, 4, 5, 7, 11 21 Der tand, Bayer, 5 8 Schuttern, Sp. D. K., ½3 Uhr 7 T.⸗O 1„„I 21 Der Vorſtand; Enz, Maſt 5 5 Schwabhauſen, D. K., 1 Uhr,„Rathaus“ T.⸗O 1—5, 7, 11 12, 14 18. Der Vorſtand: Kaufmann, Fiſcher N. 8 5 Schwabhauſen, Milchg., ½3 Uhr„Schulſaal B.,„ 8, 1 Der Vorſtand: Kaufmann, 5 8 Schwandorf, L G Sonne“, I Vorſtand: Bü 5 Schwenningen e J½3 Uhr,„Bräuhaus“. T.⸗O.: 1, 2, 4 5 Der Vorſtand: Schanz, 8 Schwöiſtadt, L E B. G., 2 Uhr,„Lamm. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Vorſtand: Huber, Bannwarth. Stein bei P 8 L. E. V. G., ½2 U T.⸗O 1,„„„ 11, 21, 22. Votſtand: Klotz, Morlock. Stetten, Amt Shut, L. E. V. G. Bergöſchingen⸗Stetter 2 Uhr in Bergöſchingen. T.⸗O.: 1—5. 7, 11, 14, 21, 22 9 V. eier, Baumgartner. St. Georgen bei Freiburg, L. E. V. G., ½3 T.⸗O 1, 5 7, 11, 13, 14, 21, 22. Der Vorſtand: er. Tannheim, L. E. V. G., ½3 Uhr,„Lamm“ 7(5, Vorſtand: Steiner, Zimmermann. Teugen, Volksbank, ½3 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 13—15, 21, 22 Der Vorſtand: Zeller, Maus. Todtmobs, Sp. D. K, 11 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 13, 21, 22. Der Vorſtand: Huber, Waßmer. Tüfingen, Molk., 8 Uhr,„Roſe“. T.⸗O.: 1 TT Der Vorſtand: Steidle, Siebenrock Unadingen, Molk., 8 Uhr,„Ochſen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 12, 13.5 2 Der Vorſtand: Faller, Unter balbach, L. E. V. G. Uhr,„Löwen“. T.⸗O.: 1 Der Vorſtand: Be Moll 9 Milchg. Unter⸗ und Pbefalpfen, 1 73 2 21. 22 Marx. alpfen. 4. O.; k. 2 4,, J 11 5 Unter balbach, Sp. u. D. K., 4 Uhr, Lowen e 22 Vorſtand: Moll, Diez Unterſiggingen, L. E. V. G., 3 Uhr, T.⸗O„„ 21 Der Vorſtand: Lohr, er. Nilchg., 1 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22. Der Bießner. Spielmann D. K. 3 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11—13, 21, D Rückert, Spielmann. Vimbuch, Sp. D. K. 8 7723 Uhr,„Grünen Baum“. T.⸗O.: Der Vorſtand: Friedmann, Reith. Weilersbach bei Villingen, L. E. V. G., 3 Uhr,„Hirſchen“. Grießhaber, Laufer. 14. 21. 22. Der Vorfſtand: Weiterdingen, Milchg., 2 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1, 2 G De „ö. in Unter⸗ bi. Der Vorſtand: Mohr, Riedinger. Windſchläg, L. E. V. G., ½3 Uhr,„Rathaus“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 21, 22, Degründung der Ungültigkeit der Generalverſammlung 1936. Der Vor⸗ ſtand: Wiedemer, Broß. Wittenſchwand, Milchabſ., 3 Uhr,„Sternen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 8, 11, 21, 22. Der Vorſtan Eckert, Kaiſer. Wittnau, chg., 3 Uhr,„Löwen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 14, 21, 22. Der Vorſtand: Batt. Gutmann Zen. Weiter bach, Sp. D K., 1 Uhr,„Riedle. T.⸗OD.: 15, 7, 11. Der Vorſtand: Basler, Ruf. Zimmerholz, B. B. A. G., ½3 Uhr.„Felſen“. T.⸗O.: 1—5, 7, 8, 11, 15, 16, 19. Der Vorſtand: Kaiſer, Trunz. Montag, den 4. April 1938: Königshofen, L. E. B uhr,„Noſe T..:,,, Vorſtand had, Sack Dienstag, den 5. April 1938: Kippenheimweiler, Sp. u. D. K., 1 Uhr, 21, 22. Der Vorſtand: Zipf, Fleig Mannheim⸗Seckenheim, L. E. V. G., 8 Uhr, „Rathaus“. „Deutſcher Hof“. T.⸗O.: 11. Der Vorſtand: Bühler, Treiber. Nöttingen, 1. D. K., ½9 Uhr,„ Rathaus“. T.⸗O.: 1—7, 11, 21, Vorſtand: Schneider. Guigas. Stockach, Gutsbeſ. u. Pächter E u. V. G., ½11 Uhr vorm.,„Fortuna“. T.⸗ 1—22. Der Vorſtand: Lock, Meßmer. Mittwoch, den 6. April 1938: Helmsheim, Edl Kr. V., ½9 Uhr,„Lamm“. Der Vorſtand: Winter, Schwedes Oftersheim, Milchabſ., 8 Uhr,„Nofe⸗. T. Der Vorſtand: Jakobi. Koppert. Oftersheim, L. K. A. B., 9 Uhr,„Roſe T.⸗O.: 1—5, 7—11, 19, 21, Feier des 50jährigen Beſtehens der Genoſſenſchaft. Der Vorſtand: Jak Koppert. 75 Wölchingen, Milchg., 8 Uhr,„Bürgerſaal“. T.⸗O.: 1—5, 7, 11, 15, 21, Der Vorſtand: Weber, Münzinger. %% O .: 1—5, 7—11, 16, 19, 21, Fortſetzung auf Seite 415 D Der Das ganze Jahr hindurch ist der Hanomag-Diesel-Bauernschlepper einsatzfähig, er leistet alle Kultur- und Erntearbeiten: Pflügen, grubbern, walzen, drillen, mähen, wen- den, einfahren, dreschen, fördern, mahlen usw. Zugleistung auf dem Acker: 1 Schar bis 30 em tief 2 Schare bis 20 em tief Zugleistung auf der Straße: bei 13 Km/ Sid. Höchstgeschwindigkeit brutto 200 Ztr. bei 24 Km/ Std. Höchstgeschwindigkeit brutto 120 tr. Niedrig sind die Setriebskosten hoch die Leistung und leicht das Anlassen und die Bedienung S 20 PS BAUERNScH Lk ppER N HA NON AG HANNOGNV ER 413 Marktbericht der Candesbauernſckhaft Baden Nr. 12 Unverbindlich 25. März 1938 Amtliche Großmärkte für Getreide und Futtermittel. Die Preiſe verſtehen ſich ſe 100 Kilogramm in Reichsmark 5 88 Wei 2 5 B pft 18 1 Roggenmehl) 1 Weizenmehl) Groß märkte: Roggen Weizen Futtergerſte Braugerſte Futterhafer 3—.— N inheim 21. 3. 38 19.10-19.80 20.80— 21.608 17.10—17.908 20.00-22.00 16.90—17.705 22.70— 23.50 29.60-29.95 Karlsruhe. 23. 3. 38 19.10-19.80 20.90 21.60 17.40—17.60 20.70— 21.70 17.70 22.70— 23.60 29.60 29.95 Stuttgart... 22. 3. 38 19.10-19.80“ 20.20—21.10“ 17.10— 17.40— 16.60— 17.40 70—23.50 29.60 29.85 Frankfurt„„ 19.30— 20.20“ 21.10— 22.00——— 22.45— 23.50 29.50 29.95 n 49. 3. 38 18.90-19.20“ 20.80— 21.10“ 17.10 21.50 16.70 16.90 29.50 VVV 19.00 20.00“ 21.00-21.80“ 17.90-18.40— 17.20— 17.90 22.75—23.15 29.60 Kleie Gerſten⸗ Weizen⸗ Biertreber Erdnuß⸗ Raps⸗ Lein · Roggen Weizen Futtermehl Futtermeh!l mit Sack kuchen ö kuchen kuchen Mannheim. 21. 38 10.10-10.50 10.60—11.00 18.80— 19.60 13.50 14.00 5 1580 13.70 16.30 10.85—11.35 T— 38 10.10—10.50 9.95 10.45 Stuttgart.. 22. So ge go go ge g — 13.85 14.00 14.40 15.80— 16.20 13.70— 14.10 15.50— 15.90 — 12.45—12.95 ET 38 9.95 10.50 10.75—11.20— 13.60 14.00—— 2 Würzburg. 19. 3. 38 9.95 10.15 10.30 10.45—————. . 23. 38 10.80-11.15 11.65 12.00— 14.5092—— 0—— Wieſenhen Luzerne⸗ Stroh, Weizen Roggen Stroh, Gerſte Hafer Futterſtroh. Spelz: Trocken. Malz⸗ gut, geſ., trock. Kleehen loſe, bindf. ⸗gepr] drahtgepreßt bindfadengepr.] drahtgepreßt geb. ſpreu Schnitzel keime Mannheim. 41. Stuttgart.... 22. 3. 38 5.40 6.40— 4.00 F 3——— bugs 19. 3. 38 5.50 3.70 c 8 6.20 N 2.8 Mannheim und Karls 3 0 g t aggonfrei tr. bl, 5 Rpf 5 Rpf. f neue E bal Erzeu bis 1,50 je 100 kg höher Außerbadiſche Märkte: Erzeugerfeſtpreis. 1 Großhandelsprets. s ab Fabrtk. Marktüberſicht Getreide: Soweit noch Brotgetreide angeliefert wird, ſind es nur kleine Partien, die durch Spätdruſch verzögert abgeliefert werden. Die Verſorgung der Mühlen kann als gut bezeichnet werden. Gerſte: Die Anlieferungen an Futtergerſte haben ſich ver⸗ ſtärkt, nachdem das Braugerſtegeſchäft abgeſchloſſen iſt und auch die Induſtrie ausreichend verſorgt erſcheint. Hafer: Hafer iſt nicht ausreichend vorhanden, d. h. die Erzeu⸗ ger ſind recht vorſichtig bei der Abgabe. Mehl: Der Weizenmehlabſatz hat ſich etwas verſtärkt, der des Roggenmehls liegt nach wie vor ſtill. Futtermittel: Der Futtermittelmarkt hat ſich ſtark belebt. In allen Gebieten beſteht große Kaufneigung für öl⸗ und zucker⸗ haltige Futtermittel; auch Bier- und Malzkeime bleiben ge⸗ ſucht. Die Miſchfuttermittelverſorgung iſt recht gut, doch läßt der Abſatz teilweiſe noch zu wünſchen übrig. Kleie und Futter⸗ mehl werden gerne aufgenommen. Die Marktlage für Rauh⸗ futter zeigt ſich recht unterſchiedlich. Wieſenheu iſt ausreichend vorhanden, während die Anlieferungen an Kleeheu ſtark nach⸗ gelaſſen haben. Die Anlieferungen von Stroh haben vollſtän⸗ dig aufgehört. Molkereierzeugniſſe: Die Milchanlieferung war trotz dͤer ver⸗ ſtärkten Feldarbeiten nicht weſentlich verringert. Die Butter⸗ erzeugung war gut, ſo daß die Verſorgung im Rahmen des Kontingents ausreichend möglich war. Die leichte Verbeſſerung des Abſatzes an Weichkäſe hat weiter angehalten. Eier: Zur Verſorgung ſtanden in erſter Linie deutſche Han⸗ delsklaſſeneier aus Ueberſchußgebieten zur Verfügung. Geflügel: Die Anforderungen an Suppen⸗ und Junghühnern konnten befriedigt werden. Kartoffeln: Die Speiſekartoffelumſätze ſind auf den Groß⸗ verbraucherplätzen beſſer geworden. Der Futterkartoffelbedarf iſt etwas größer geworden, doch ſind die Umſätze noch von ge⸗ ringer Bedeutung. Die Verladungen an Fabrikkartoffeln nach Mitteldeutſchland haben nunmehr einen ſehr großen Umfang angenommen. Die Abgabeneigung für Fabrikkartoffeln dürfte auch weiterhin noch anhalten. Die Umſätze an Pflanzkartoffeln haben lebhaft eingeſetzt. Obſt und Gemüſe: Die Vorräte an Aepfel beginnen nun⸗ mehr merklich zu ſchwinden. Die Anſprüche der Verbraucher konnten zufriedenſtellend erfüllt werden. Bei der Gemüſever⸗ ſorgung macht ſich die Jahreszeit bemerkbar. Die Märkte ſind wohl ausreichend beſchickt, doch haben die Zufuhren im allge⸗ meinen etwas nachgelaſſen. Treibhauserzeugniſſe wie Radies⸗ chen, Kopfſalat und Kohlrabi kommen in kleinen Mengen zum Markt, doch ſind die Preiſe noch derart, daß dieſe Gemüſe für den allgemeinen Bedarf noch nicht in Frage kommen. Wurzel⸗ gemüſe wie Karotten, rote Rüben, Schwarzwurzeln, Meer⸗ rettich und Sellerie ſind ausreichend vorhanden. Die Zufuhren an Zwiebeln konnten den Anforderungen nicht voll genügen. 3. 38 5.50—6.40 f 7.00.7. 40 f 3.20-8.6088 3.60—4.00 3.00 3.40 3.40 3.80 5.50.9070 8.90 ff 8.48, 13.40 Karlsruhe...... 28. 3. 38 5.60—6.40 6.80—7.40 3.20—3.60 3.60—4.00 3.003. 40 3403.80 3.50—3.90 2.703.600 8.48— 3 4.0 Ü3.80 4000 . rn 17779 Spelöſpreu fr — 300⁰— 3.90 1 0 3.90 55———— 3.20 2.60 3.00 3.00— 3.40——— netto Kaſſe in Reich tark bet Waggonbezug. sſtat'on gemäß Anordnung troh aus Baden, Großhandelspreis, frei ver⸗ mühle. Feine und Ausſtichware RM. 0,70 S St 0) 4 50 Rpf. Frachtausgleich.** Erzeugerpreiſe frachtfret Empfangsſtatton. Preiſe auf dem Karlsruher Wochengroßmarkt am Dienstag, den 22. März 1938(Preiſe in Mark je 50 Kg.) Gemüſe: Roſenkohl 18—22 RM., Weißkraut 6,50—7 RM., Wirſing 9,70—10,50 RM., Winterkohl 8—9 RM., Spinat 10 bis 15 RM., gelbe Rüben 4,.50—7 RM., rote Rüben 4—6 RM., Schwarzwurzeln 15—22 RM., Lattichſalat 60— 70 RM., Feld⸗ ſalat 40—45 RM., Kreſſeſalat 40—45 RM., Kopfſalat 30 bis 35 RM. je 100 Stück, Meerrettich 24—26 RM. je 100 Stück, Rettich 3—10 RM. je 100 Stück, Radieschen 10—15 RM. je 100 Bund, Sellerie 30—40 RM. je 100 Stück, Salatgurken 50 bis 60 RM. je 100 Stück. Obſt: Tafeläpfel 18—28 RM., Kochäpfel 15—19 RM. Neue Preiſe ſür Düngekalk Der Reichskommiſſar für die Preisbildung hat ſeine Zuſtim⸗ mung erteilt, daß für Kalk nachſtehende Preiſe je Doppelzent⸗ ner Düngekalk, loſe feſtgeſetzt werden: Kalkmergel(kohlenſaurer Kalk): 80 v. H. CaCO 0,74 RM. 89 v. H. CacoOs 0,78 RM., 90 v. H. CaCO 0,82 RM., 95 v. H. Caco⸗ 0,86 RM. 5 Stückkalk m. mind. 80 v. H. CaO(Weißkalk) 1,86 RM., 80 v. H. Ca(Graukalk) 1,56 RM. Löſchkalk: 60 v. H. CaO 1,68 RM., 65 v. H. CaO 1,80 RM., 70 v. H. CaO 1,92 RM. Gemahlener Brauntkalk: 70 v. H. CaO 1,62 RM., 75 v. H. Cao 1,72 RM., 80 v. H. CaO 1,82 RM., 85 v. H. CaO 1,90 RM., 90 v. H. CaO 1,98 RM. Miſchkalk: 60/65 v. H. CaO 1,52 RM Kalkaſche(ohne Gehaltsgewähr): 1,10 RM Die Preiſe gelten bei ausſchließlicher Beförderung auf dem Schienenwege für volle Waggonladungen frachtfrei jeder deut⸗ ſchen Reichsbahnſtation, ſowie jeder ſonſtigen Station, ſofern dieſe Eiſenbahn mit der Deutſchen Reichsbahn in Tarifgemein⸗ ſchaft ſteht. Bei Verſand auf anderen Kleinbahnen gehen die Mehrfrachten zu Laſten des Empfängers. Vorfrachten, An⸗ ſchlüſſe und ſonſtige Gebühren, ſoweit ſie auf den Verſand⸗ ſtationen der Kalkwerke entſtehen, tragen bis zur jeweiligen Empfangsſtation die Düngekalkliefergemeinſchaften, alle übri⸗ gen ab Empfangsſtation entſtehenden Gebühren gehen zu Laſten des Beſtellers oder Empfängers. 8 Der Kleinhandel mit Düngekalk iſt berechtigt, bei Lieferung unter 100 dz folgende Höchſtzuſchläge zu berechnen: a) bei Verteilung ab Waggon 0,15 RM. je dz; 8 b) bei Verteilung ab Lager bis 10 dz 0,40 RM. je de, bis 20 dz 0,30 RM., bis 50 dz 0,20 RM., über 50 dz 0,10 RM. je dz. Sind vom Kleinhandel bisher niedrigere Zuſchläge er⸗ hoben worden, ſo dürfen dieſe nicht erhöht werden. i Dieſe Preiſe und Lieferbedingungen gelten z. Zt. noch nicht für den Bezirk der Landesbauernſchaft Oſtpreußen. Die Rege⸗ lung tritt am 1. März d. J. in Kraft. Fortſetzung des Marktberichts auf Seite 41⁰ Bekanntmachungen Generalverſammlung vom 6. März 1938 hat im Zu⸗ chiedlichen Milchgeldau lung den Geſchäftsanteil Gläubiger werden ermit aufgefordert, ſich zu 1. Bekanntmachung: ſammenhang mit der auf 30 RM. hera melden Landw chaft Oetigheim, Amt Raſtatkt, e. Gm b. H Der 1. Bekanntmachung: Die Genoſſenſcha hat ſich in der vom 8. Februar 938 aufgelöſt e Gläubiger werden zu melden Gemüſebaugenoſſenſchaft Reichenau Ernſt Schäfle, Gärtner, und Richard ſich bei un Die Liquid in nau.——— 1. Betanntmachung rkaufsger en hardt, Vertrag 1938 als e G mit n 4 ſchaft Mudau, 1. Bekanntmachung: It der 4 Bekanntmachung: anteil 0 ſich zu melden 8 bach, e. G. m. b. H 2. Bekanntmachung: Unf nere hiermit aufe e. G. m. u. H. i. Liq 2. Bekanntmachung: wurde im 21 in Einz aufgeford ſich J n v. Ein⸗ und genoſſenſchaft Neuthard, Amt Bruchfal, e. G.m. b. H Der Vorſtand: Henelka, Kiſtner. 2. Bekanntmachung: In der Generalverſammlung vom 26. September 1937 hat ſich unſer nſchaft mit der Milchgenoſſenſchaft Erlenbach, Amt Buchen, e. G. m. b. H., 6 toſſenſchaft iſt die aufgelöſte Genofſſen⸗ ſchaft. Als nehmens wurde unſerer Genoſſen⸗ ſchaft die er werden hiermit auf⸗ efordert, enverein e. G.m.u. H. zu Erlenbach Gene 2. Bekanntmachung: In der Generalverſammlung vom 26 Februar 1938 iſt im Zuſammenhang mit der unterſchiedlichen lchgeld ahlung die Genoſſen⸗ ſchaft in eine ſolce mit beſchränkter tpflicht umgewandelt worden Gleich⸗ zeitig wurde die Firma in Landw. tliche Ein⸗ und Verkar tof geändert und ein ne Einhei angenomme er Geſch auf 30 wurde auf 300 R ſchäfts i auf welche ein Ge Die Gläuk werden hiermit Abſc e Britzingen, baun rt beteilig 1 4„ ſich zu melder Amt Müllheim, e. G.meu. 9 der Ge⸗ inden auf⸗ m 2. Bekanntmachung: Ir im Zuſammenhang m a 15 Bekanntmachung: In Bekanntmachung: De 1 81 11 tel 10 und die höchſte in, auf zehn zu melden. nd: Scheuble, ekanntmachung: In im Zuſammenk Gene l en hiermit aufgeford Landw. Konſum⸗ und Abſatzverein e. G. m. u. H. Efringen. Hittler. 3. Bekanntmachung: In der Generalverſammlung vom 27. Februar 1938 wurde im Zuſammenhang mit der unterſchiedliche Milchgeldauszahlung der Geſchäftstanteil auf 30 RM. herabgeſetzt. Die Gläubiger werden hiermit auf⸗ gefordert, ſich zu melden. Landw. Ein⸗ und Verkaufsgenoſſenſchaft Gondels⸗ heim, Amt Bruchſal, e. G. m. b. H. Der Vorſtand: Schmidt, Uebelhör. 3. Bekanntmachung: In der Generalverſammlung vom 27. Februar 1938 wurde im Zuſammenhang mit der unterſchiedlichen Milchgeldauszahlung der Geſchäftsanteil auf 30 RM. herabgeſetzt. Die Gläubiger werden hiermit auf⸗ gefordert, ſich zu melden. Landw. Ein⸗ und Verkaufsgenoſſenſchaft Dillen⸗ dorf, Amt Waldshut, e. G.m. b. H. Der Vorſtand: Amann, Gantert. Drahtgeflecht 0m aus feuer⸗ verzinkt. Draht 75 mm weit, 1 m hoch koſten RM. 4,90, ges. gesch. W. „Lampes Suttermalve“ Schnelles restioses Aufgehen d. bes. Samenbehandlung. ö i 5 Drahtzäune, Hochverdauliches, billiges in allen Ab⸗ Eiweiss-, Grün- und Gärfutter. ö meſſungen. Preisliſte gratis. 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Des⸗ halb beuge man rechtzeitig vor und wende ſofort bei den erſten Anzeichen wie Fröſteln, beginnendem Huſten, Schnupfen und Heiſerkeit folgendes Rezept an: „Je einen Eßlöffel Kloſterfrau⸗Meliſſengeiſt und Zucker in einer Taſſe gut umrühren, kochendes Waſſer hinzugießen und zwei dieſer Portionen möglichſt heiß vor dem Schlafengehen trinken(Kinder halb ſo ſtark). Zur Nachkur nehme man noch einige Tage die halbe Menge.“ Verlangen Sie alſo noch heute Kloſterfrau⸗Meliſſengeiſt bei Ihrem Apotheker oder Drogiſten; nur echt in der blauen Ori⸗ ginalpackung mit den drei Nonnen. Preiſe— 90, 1,65, 2,80 RM. Von beſonders fleißigen 3 LTesezuchten wie Leghorn, Italiener, rebhbg. Rhodeländer und Barnevelder gebe ich ab Eintagsküken 60 Rpf., Junghennen, 5 Wochen alt. RM. 8 2,40, 6 Wochen alt, RM. 2,60. Glucke, mit 20 Küken RM. 20.—. Schlachthähnchen, 4 und 5 Wochen alt, 20 und 25 Rpf. Ver. Nachn. 2 Tage Anſicht a. meine Koſten. Hubert Vekten, Weſterwiehe 32, l. W. Verlang. 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Mannheim 22. 3. 38[42—4537—41 30—36]— 40-4335—3928—34— 40—4334—39 26—33—(41—44 36.— 10029- 35— Freiburg 22. 3. 3843—4539—40——(41—4335—39——(42—4336—3928—3120—22 44 39—— Heidelberg 22. 3. 38 42 4538-41——(41-43——— 1 2—4334—3726— 32 22 42—44 37— 10—— Pforzheim 21. 3. u. 22. 3. 3842— 4540—41—— 40-43 39—— 1 2—4335—3826—3314—23042—44.38—40—.— Baden⸗Baden 22. 3. 3843—45 37 ᷑——(40-43 39——(0-4334—3928—3318—22(41—-44l-—— Lörrach 22. 3. 3844— 45 37 34— 40-43] 39——— 35-39 30 18— 23] 44—. Stuttgart 22. 3. 38 42—4439—40—— 40—42 37—38—— 142—4—311016—2 12—43 37—39 8— Würzburg 15. u. 17. 3. 38 41—4436—40 34— 440—42037—388—— 24040— 43383931344— 55 Kälber Lämmer u. Hammel Schafe Schweine ank und Viebbof 4 b ö 0 d a l, a 2 bl, b2 c u. d la, b, c ab 150 kg 149,5 g 134,5 kg 119,516 unter 100 kg 3 3 Eber 3 b 2 0 d—f auen Altſchneider Karlsruhe 222 3 E13 5———— 56,50 49,50 53,50— Mannheim 22. 3. 53—5941—50—— 4450 43— 56,50 49,50 53,50. Freiburg 22. 3. 38 60—6553—5943—50————— 56,50 49,50 53,50—— Heidelberg 22. 3. 388———————— 156,50 4950—:— Pforzheim 21. 3. u. 22. 3. 38[60—6553—5945- 48030— 4———— 56,00 49,00 53.00— Baden⸗Baden 22. 3. 38 606553—59 48—50 25—„— 156,00 2, 49,00 53,50 51,50 Lörrach 22. 3. 38626554— 594350—— 48—— 56,00 55,00 54,00 52,00 49,00„ Stuttgart 22, 3. 3860—6553— 59.41—5030 40———— 56,00 55,00 54,00 52.00 49,00 53,00 51 Würzburg 15. u. 17. 3. 3858634757 40-48—„— 155,50 54,50 53,50— 48.50 51,50 52.00-52,50% 50,00 Auftrieb und Abſatz . N; 5 Ochſen Bullen Kühe Färſen Kälber Schafe Schweine Schlacht⸗ 8 3 Auftrieb] verkauft[ Auftrieb verkauft[ Auftrieb verkaufte Auftrieb] verkauit] Auftrieb verkauft Auftrieb ertauft] Auftrieb verkauft Karlsruhe 22. 338 23 23 78 78 60 60 96 96— 8— 906 906 Mannheim 22. J 38 41 41 108 108 155 155 101 101 669 669 20 20 3907 3907 Freiburg 22. 3. 38 12 12 51 51 20 20 13 13 124 24 5. 425 425 Heidelberg 22. 3. 38 17 17 12 12 34 34 35 35— 8 8. 350 350 Pforzheim 21. 3. u. 22. 3. 38 15 15 16 16 43 43 838 193 193 10 10 376 376 Baden-Baden 8 8 8 20 20 47 47 49 49 174 174— 305 305 Lörrach 5 6 6 1 7 6 6 98 5 64 64 5 5 74 74 Stuttgart 22. 3. 18 165 165 215 275 89 89 1140 1140—. 1387 1387 Würzburg u 17. 3. 50 50 34 34 72 72 84 84 336 336 1 1 610 610 Marktverlauf: Karlsruhe: Großvieh und Schweine zugeteilt.— Mannheim! Großvieh und Schweme zugete lt, Kälber flott, Schafe mittel.— Freiburg: Großvieh, Kälber und Schweine zugeteilt.— Heidelberg: Großvieh und Schweine zugeteilt, Pforzheim: alles zugeteilt.— Stuttgart: Großvieh, Kühe, a und b Ochſen, Bullen und Färſen ſowie Baden⸗Baden: Großvieh, Schweine und Kälber zugeteilt. Würzburg: Großvieh und Schweine zugeteilt. Kälber lebhaft — Lörrach: Großvieh. Schweine und Kälber verteilt, mäßig belebt.— Schafe glatt.— Schweine zugeteilt. Kälber Viehpreiſe außerhalb der Märkte für Rinder und Schweine in RN. je 30 Kilo Lebendgewicht Preisgebiet Preisgebiet l Preisgebiet n Ab 3. 1. 1933 Preis ebiet Preisgebie 1 Preisgebiet Ii. Gattung Land⸗ Empfangs⸗] Land. Empfangs-] Land⸗ Empfangs Schweine Land⸗ Empfangs- Land⸗ Emvfangs⸗ Land⸗ Empfangs- vreiſe: ortpreiſe:] preiſe: ortpreiſe:] preiſe: ortpreiſe: der Schlachtwerttlaſſe preiſe ortpreiſe: vrene: orte reiſe: preiſe orrpreiſe: 8 5 u 50 k 3 82 5²⁰ᷓ 8 52 8 0 8,50 41,50 43.— 22550 a über 150 8 bis 53,— bis 50 bis 54,50 vis 52,— bis 54.— Ochſen 4,50 48. 5— b1(b. 135-1 49,5 Kg bis 52,— bis 51,50 bis 53,50 bis 51,.— bis 3,— Färſen 40,50 42.50 40,50 42.,— 40,.— 41.50 ba(v. 120.184, kg bs 50,50 bis 50,— bis 52,50 bis 4,50 bis 52. Bullen 39,50 41,50 39,50 41.— 39,.— 40,50 e. 100-119, kg bis 48.50 bis 48.— bis 50,50 bis 47,50 bis 50,.— ü 39,50 41,50 39,5 41. 39,.— 40.50 d-f unter 100 fg) bis 45,— bis 44,50 bis 47,50 bis 44, bis 47, . 5 g 5 81 fette Speckſauen bis 50,— bis 49,5 bis 51,50[bis 49.— bis 51.— Die Preisgebiete ſind aus der Betanntmachung des VW im Wochenblatt g2-h and Sauen u. Eber bis 47.— bis 46,50 bis 49.50 bis 46,.— bis 49,.— Nr 52 vom 22. 12 36. Seite 20022004 zu erſehen Altſchneider is 5.— bis 49 50 bis 51.50 bis 49.— bis 41.— Nutzvieh⸗ und Ferkelmärkte Radolfzell, 16. März. Zum Nutzviehmarkt waren aufgetrie⸗ ben: 9 Ochſen, 4 ältere Kühe, 12 Kalbinnen und 9 Jungrinder. Verkauft wurden: 6 Ochſen zum Preiſe von 450 bis 525 RM. Die älteren Kühe wurden als Schlachtvieh abgeſetzt und er⸗ zielten Preiſe, die zwiſchen 18 und 26 RM je 50 Kg. Lebend⸗ gewicht lagen. Von den Kalbinnen wurden 5 Tiere verkauft. Die erzielten Preiſe lagen zwiſchen 500 und 525 RM. 4 Jung⸗ rinder erzielten Preiſe zwiſchen 180 und 250 RM. Der Markt⸗ verlauf war mittelmäßig. Nächſter Nutzviehmarkt 23. März. Engen, 17. März. Der Nutzviehmarkt war recht gut beſchickt. Aufgetrieben wurden: 28 Ochſen, 4 Kühe, 21 Kalbinnen und 39 Rinder. Vom Auftrieb konnten rund 60 Prozent abgeſetzt werden. Bezahlt wurden: Für Ochſen 225 bis 470 RM. je Stück, für Kühe 310 bis 520 RM., für Kalbinnen 333 bis 562 NM., für Rinder 145 bis 340 RM. Die erzielten Preiſe waren ſo⸗ wohl für die Verkäufer als Käufer zufriedenſtellend. Die Preiſe für Rinder haben leicht angezogen. Die übrigen Preiſe bewegten ſich in normalen Bahnen. Bei dieſer Gelegenheit muß erneut darauf hingewieſen werden, daß auf die Nutzvieh⸗ märkte nur ſolche Tiere zu bringen ſind, die auch als Nutzvieh angeſprochen werden können. Angemäſtete Schlachttiere ſind auf alle Fälle von Nutzviehmärkten fernzuhelten. Wolfach, 16. März. Auftrieb: 11 Ferkel. Bezahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 45—65 RM. je Paar. Der Marktverlauf war flott. Stühlingen, 16. März. Auftrieb: 85 Ferkel. Bezahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 45—60 RM. und für Ferkel über 6 Wochen 64—76 RM. je Paar. Der Marktverlauf war gut. Nadolfzell, 16. März. Auftrieb: 273 Ferkel und 2 Bezahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 5065 RM. für Fer⸗ 416 Lüner. kel über 6 Wochen 65—75 RM. und für Läufer über 13 Wochen 115 RM. je Paar. Der Marktverlauf war gut. Schopfheim, 16. März. Auftrieb: 48 Ferkel und 40 Läufer. Bezahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 60 RM., für Ferkel über 6 Wochen 76 RM. und für Läufer über 13 Wochen 120 RM. je Paar. Der Marktverlauf war lebhaft Mannheim, 17. März. Auftrieb: 500 Ferkel und 200 Läufer. Bezahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 4064 RM., für Ferkel über 6 Wochen 52—70 RM. und für Läufer über 13 Wo⸗ chen 66—80 RM. je Paar. Der Marktverlauf war lebhaft. Eberbach, 17. März. Auftrieb: 42 Ferkel und 28 Läufer. Be⸗ zahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 46—50 RM., für Ferkel über 6 Wochen 50—70 RM. und für Läufer über 13 Wochen 8096 RM. je Paar. Der Marktverlauf war gut. Lörrach, 17. März. Auftrieb: 35 Ferkel und Läufer. Bezahlt wurden für Ferkel über 6 Wochen 70—80 RM., für Läufer über 13 Wochen 150170 RM. Der Marktverlauf war flott. Weinheim, 19. März. Auftrieb: 89 Ferkel und 262 Läufer. Bezahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 40—60 RM., für Läu⸗ fer über 13 Wochen 60—112 RM. Der Marktverlauf war mittel. Engen, 21. März. Auftrieb: 32 Ferkel. Bezahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 45—55 RM. je Paar. Der Marktverlauf war flau. Haslach. 21. März. Auftrieb: 394 Ferkel und 1 Läufer. Be⸗ zahlt wurden für Ferkel bis 6 Wochen 36—41 RM., über 6 Wo⸗ chen 42—68 RM. und für Läufer über 13 Wochen 42 RM. je Pagr. Der Marktverlauf war gut. 5 5 Meßkirch, 21. März. Auftrieb: 134 Ferkel und 25 Läufer. Be⸗ zahlt wurden für Ferkel über 6 Wochen 53—60 RM. und für Läufer 60 70 RM. je Paar. Der Marktverlauf war gut. 1444 . 9 Vergleichen Sie Preis und Qualität! Sie werden feſtſtellen, daß Brockmann ſehr billig iſt. Dabei erhalten Sie die ,,, gute alte Qualität. 50 Icg koſten einſchl eßlich Fracht nur RM. 16.— und 20 kg nur Nm. 2.60 Aber Vorſicht! M. Brockmanns gewürzte Futterkalkmiſchung Zwerg⸗ Marke iſt nur echt in Orig.⸗Packungen mit obiger Schutzmarke. CA e e 7 DelschAvos AlTEgTE U. SFEDEUHTEVDSTE FASRIE DER SRAMCAE 225 2 Typen: 12 u. 20-30 Pfg. pro Std. Diesel- Schlepper Motormäher „Kramer“ 18 PS Brennstoffverbrauch: Generalvertretung für Mittel- u. Nordbaden: J. Münzer, Haslach i. K. rel. 268 M. Brockmann Chem. fabrik Leipzig-. kohtdet, ä——— pp kugel ventile. S Bringt trotz fochncht, Asches Frühmöle Krebsfest, in Frühreife wie Erstling sonst in allen Teilen der Erstling sehr ähnlich. Widerstandsfähig gegen Nachtfröste im Frühjahr. Frühreife MASSENERTRAGE. 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