Schriftleitung: Karlsruhe aden), Beiertheimer Allee 16. Fernruf 8280:— Unverlangte Manuskripts werden nur bei Rückporto zurũckg dt. Der Abdruck sämtlicher Ar- tikel ist aur mit b derer Genehmigung der Schriftleitung Lestattet.— Anzeigenannahme: Karlsruhe, Fritz-Todt- Straße 13. Fernruf 4082. Zuschriften nur nach Karlsruhe, Postfach 187. Anzeifenschlußl: Montag mittag- Das r en. 28 tachurmhi, I Nu unn Ader 10. II Wochenblatt erscheint jeden Samstag. 2 Folge 9, 111. Jahrgang Mut und Boden 8 Verlag: Reichsnährstandsverlag G. m. b. H., Zweigniederlassung Baden, Karlsruhe, Fernruf 4082/83. Bezugspreis; viertel; jährlich 1,32 RM. ſeinschlieſlich 9 Rpf. Postzeitungsgebühr) und 18 Rpf. Zustellgebühr. Bezugsabbestellung mul durch den Be- zieher schriftlich beim Verlag zum Vierteljahresschluſ! bie spätestens àm 20, des letzten Quartalsmonats erfolgen. Alle Zahlungen an Postscheckkonto Karlsruhe Nr. 18830 oder an die Badische Landwirtschaftsbank Karlsruhe. Karlsruhe, 27. Februar 1943 Unsere Antwort quf ihren Haß Deutschlands Bauernboden soll auch enteignet Werden Wochenlang schon hören wir aus dem Feindlager eine Fülle von Haß. und Vernichtungsdrohungen. Wir nahmen zur Kenntnis, daß ein Sowjeteuropa die beste Nachkriegslösung wäre; daß alle deut- schen Kinder auf Jahrzehnte hinaus zwangsdeportiert werden sollen; daß man die deutschen Lehrer hinrichten und unsere Jugend von jüdischen Sowjetkommissaren„erziehen“ lassen will, soweit man nicht einfach gleich das ganze deutsche Volk hinrichten und aàus- rotten will. Natürlich gehört dazu auch, daß in den USA., wie uns aus Lissabon berichtet wird, die Enteignung des landwirtschaft- steht. Wir haben lange genug schwere Heraus forderungen erfahren, wir haben aber auch Leid und Qual genug in diesem Kriege erlitten, als daß wir uns heute noch in bloßem Zorn zu erschöpfen ver- möchten. Wir wissen: Sie hassen uns mit allen Fasern bis zur restlosen Vernichtung, mit allem Wahnsinn und menschlicher Ver- irrung. Es ist jeht endlich so eit mit uns, wenn es auch bei uns Deutschen immer sehr lange dauert, bis es dazu kommt: Ihrem Haß gegen uns steſit nun auch unser Hab gegenüber. Wir sind ganz eindeutig überzeugt, daß Eng- land, die USA. und die übrigen lichen Grundbesitzes in Deutschi- land gefordert wird, um durch restlose Entwurzelung und Ver- nichtung des Landvolkes auch von der bũuerlichen Seite her das deutsche Gesamtvoll end- gültig auszumeræen. Wir könnten es uns ja jetzt einfach machen, indem wir alle diese wahnsin- nigen Haßgesänge bloß zur Kenntnis nehmen und sie uns für den Tag der Abrechnung merken. Wer weiß oder gar ge- schen hat,„ie die Sowjets in ihrem eigenen Lande, aber auch in Bessarabien, in den Balten- ländern, in Finnland ünd Spa- nien, ja sogar gegen die Polen gewütet hat, deren man in we nigen Monaten über 1½ Mil- lionen spurlos verschwinden ließ mit Sieg enden. Wir lassen uns nicht durch das Geschrei des internationalen duden- tums in aller Weſt in der mutigen und aufrechten Fortführung des giganti- schen Kampfes gegen diese Welt- pest beirren. Er kann und darf nur Aus der ftede Or. Goebbels jm Zerliner Sportpalast am 18. Februar 1948 Hilfsvölker der Sowjets uns und den ganzen europäischen Erd- teil nicht so offen in ihrer ver- brecherischen Agitation dem Bol- schewismus hinwerfen würden, wenn sie nicht längst schon poli- tische Abmachungen mit dem Weltfeind in Moskau getroffen hätten, die durch ihre jetzt ganz offen vor aller Welt gezeigte blutige Fratze bloß noch öffent⸗ lich anerkannt werden. Sie kön- nen ihre Haßgesänge auch nur deshalb 80 hysterisch hinaus- schreien, weil sie die Hoffnung aufgegeben haben, uns innerlich schwach werden zu schen oder gar einen Keil zwischen Volk und Führung hineintreiben zu können. Längst ist die Phrase verstummt, man wolle nur die — Wer das weiß, der findet aber die Leichtfertigkeit nicht mehr, zu sagen, es werde wohl nicht so heiß gegessen werden, wie es heute gekocht wird. Wir hüten uns auch davor, das alles gar nicht ernst zu nehmen, wenn wir auch wissen: Wer schreit, fühlt sich schwach und will von der eigenen Ohnmacht nur ablenken und sie über- tönen. Es ist kein Zeichen der Stärke, so offen an die niedrigsten Instinkte der menschlichen Leidenschaften zu appellieren. Wir Deutschen haben solche millionenfache Morddrohung und solches Geschrei nicht nötig. ir sind von solchem Abgrund durch die harte Kraft leidenschaftlicher Entschlossenheit weit getrennt. Wir sind für solche blutrünstige Phantastèerei zu gesund. Aber wir haben auch unseren alten Fehler abgelegt, der in einer unbedingten Objektivität selbst gegenüber dem Todfeind be- Vernichtung der Nazis, um auch das„geknechtete und tyranni- sierte“ deutsche Volk zu„befreien“. Man hat erkennen müssen, dab hier eine Einheit ist, die unzerstörbur ist. Wie man sich einst dem Irrtum hingab, Deutschland zu einem neuen 1918 verleiten zu können, so kennt man aber auch die Fol- gen dessen noch nicht, wenn erst einmal Deutschland zu hassen an- gefangen hat. Wir schreien und kreischen dann nicht wie sie, son- dern wir beißen die Zähne hart zusammen. Unser einziger Ge- danke ist jetzt nur noch: Sie werden uns jeht hennen lernen! Sie werden das Schlagwort von einst in seiner ganzen Furchtbarkeit kennen lernen, diesen„Furor teutonicus“, der uns in unserer Ge- schichte nur selten erfaßt hat, der aber immer, wenn es nach end- loser Herausforderung endlich so weit war, furchtbar ist und alles hinwegfegt. Sie wollen an unsere Kinder heran und an unseren heiligen Heimatboden. Sie haben es bisher in der Tat höchstens in der Weise vermocht, daß sie Terrorangriffe aus der Luft gegen uns häuften. Sonst hat noch kein Brite oder Nordamerikaner be- waffnet unseren Boden betreten dürfen, und auch die Sowjets wer- den nie die Gelegenheit bekommen, unseren Boden und unser Volk zu bolschewisieren und ihr teuflisches Kolchos- und Sowchossystem mit all seiner Menschenknechtung und verelendung bei uns anzu- wenden. Mag im Osten die Front zurückgenommen sein— sie steht aber, und auch im Osten wird wieder unsere Zeit kommen, vielleicht sehr bald! Und wie unsere Soldaten im Osten eine feste Mauer bilden, die nicht wankt, so steht auch die Heimatfront ꝛoie eine Mauer, de von Posaunen nicht zum Einsturz gebracht werden kann, wie die von Jericho. Unser Haß aber ist der besteste Mörtel in Meser Mauer. ger. Einsatz aller Kräfte für die Landarbeit Die Bedeutung der Göring- Verordnung für die vierte Kriegserzeugungsschluacht Auf dem Lande weiß jeder, wie es um den Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft bestellt ist. In den landwirtschaftlichen Betrieben sind nur die notwendigsten Arbeitskräfte vorhanden, da nach Be- endigung der Hackfruchternte ein Teil der fremdvölkischen Zivil- arbeitskräfte und der Kriegsgefangenen in die Rüstungsbetriebe umgesetzt wurden. Außerdem ist es notwendig geworden, daß für die Wehrmacht weitere Einziehungen durchgeführt wurden und weiter durchgeführt werden, wovon landwirtschaftliche Betriebs- führer in gleicher Weise betroffen sind wie deutsche Land- und Facharbeiter Die fehlenden Arbeitskräfte müssen jedoch ersetzt werden, damit die Aufgaben der Erzeugungsschlacht erfüllt wer⸗ den können, denn trotz der kriegsbedingten Erschwerungen ist es notwendig, daß die Produktion zumindest im gleichen Umfang wie bisher aufrechterhalten wird. Es muß daher auf die Arbeitskraft- reserven zurückgegriffen werden, die im deutschen Landvolk noch vorhanden sind. Für ihre Mobilmachung waren schon im abge- laufenen Jahr durch die Verordnung des Beauftragten für den Vierjahresplan, Reichsmarschall Hermann Göring, vom 7. März 1942 die Voraussetzungen geschaffen. Durch die Hereinnahme von Ostarbeitern in großer Zahl brauchte im vergangenen Jahr bei der Heranziehung zusätzlicher deutscher Arbeitskräfte jedoch noch nicht der strenge Maßstab angelegt zu werden, der in diesem Jahre un- bedingt notwendig ist. Das deutsche Landvolk darf nicht vergessen, dag das ganze deutsche Volk zum totalen Kriegseinsatz auf- gerufen ist, und daß es daher für diesen Einsatz seinen Beitrag unbedingt leisten muß. Für die Heranziehung zur Landarbeit sind nach wie vor die Be- stimmungen maßgebend, die in der Cöring- Verordnung festg sind. Doch sollte jeder, der Landarbeit leisten kann, es als seine selbstverständliche Pflicht betrachten, sich Freiibillig für die Land- arbeit zur Verfügung zu stellen. Niemand sollte erst abwarten, bis er vom Arbeitsamt hierzu herangeholt wird. Die Säumigen je- doch werden auf Grund der Cöring- Verordnung verpflichtet wer- den. Bekanntlich können auf Grund dieser Verordnung Personen auf dem Lande und in Landstädten, denen nach Alter, Familien- stand und Gesundheitszustand sowie nach ihrem Pflichtenkreis die Aufnahme land wirtschaftlicher Arbeit zuzumuten ist, insbesondere Personen, die schon in der Landwirtschaft tätig gewesen sind, von den Arbeitsämtern auf begrenzte Zeit verpflichtet werden, sich dem für ihren Wohnsitz zuständigen Ortsbauernführer zum Einsatz in der Landarbeit zur Verfügung zu halten. Es ist dafür Sorge ge- tragen, daß die Göõöring- Verordnung in diesem Jahr in allen Cauen des Reiches luctenlos angewandt wird. Arbeitskräfte, die sich im vergangenen Jahr freiwillig für die Landarbeit gemeldet haben, werden vom Arbeitsamt die Verständigung erhalten, daß auch in diesem Jahr mit ihrem Einsatz gerechnet wird. Jene, die im Vor- jahre für die Landarbeit dienstverpflichtet wurden, werden auch in diesem Jahr wieder dienstverpflichtet, darüber hinaus wird ge- prüft, ob noch weitere Kräfte vorhanden sind, die zur Arbeit in der Landwirtschaft herangezogen werden können. Somit wird alles getan, damit die Göring Verordnung in diesem Jahr noch stär- ker wirksam wird, als dies im vergangenen Jahr der Fall war, J)7Jõõͥũ ðiUã y y lia deinem eigenen interesse lese heute: Der Zuckerrübenbau im vierten Kriegsjahr Frühkartoffeln vorkeimen Noch mehr Olfrüchte anbauen Mehr Sommerweizen anbauen Der Zichorienanbau ist wichtig Feldgemüsebau, aber richtig Erst richtiger Einsatz der Mineraldünger ergibt hohe Erträge 126 wie es im Hinblick auf die Anspannung der Arbeitseinsatzlage not wendig ist. Die Abgrenzung des Personenkreises für den Einsatz in der Landwirtschaft ist weiter, als dies in den Städten für die gewerb- liche Wirtschaft der Fall ist. Dies ist deshalb möglich, weil sick der Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft grundsätzlich von dem in einer Fabrik unterscheidet. Der Arbeitsplatz liegt in der Land- wirtschaft nahe dem Wohnort. Es sind daher keine weiten Wege von der Wohnstätte zum Arbeitsplatz zurückzulegen. Außerdem Wer leben will, der kämpfe also, und wer nicht streiten will in dieser Welt ewigen Ringens, verdient das Leben nicht. Adolf Hitler:„Mein Kampf“. — dient der zusätzliche Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft vor allem zur Brechung der Arbeitsspitzen und ist damit in der Regel be- grenzt auf die Zeiten der Zusammenballung der Arbeit, während der Bestellung, Hackfruchtpflege, Heu- und Getreideernte. In der gewerblichen Wirtschaft muß die Arbeit nach einem strengen Schichtbetrieb durchgeführt werden. Einen solchen Schicht- betrieb hingegen gibt es in der Landwirtschaft nicht, da hier der Arbeitsablauf und-einsatz entscheidend von der Natur bestimmt wird und daher Zeiten mit höchster Arbeitsintensität mit ruhiger Zeit wechseln. Das Verhältnis zwischen der Arbeitskraft und dem land wirtschaftlichen Betriebsführer— vor allem der zahlreichen klein- und mittelbäuerlichen Betriebe— ist ein persönliches, rend dies in der gewerblichen Wirtschaft, namentlich in in- dustriellen und Großbetrieben, nicht der Fall ist. Es wird daher in der Landwirtschaft viel leichter möglich sein, eine Frau von Zeit zu Zeit einen Nachmittag oder einen ganzen Tag freizugeben, wenn auch nicht an Tagen, an denen jede Hand dringend benötigt wird. Auch die Unterbringung von Kindern ist auf dem Lande und in den Landstädten in der wärmeren Jahreszeit, in der ja der zusätz- liche Einsatz der Frauen vor allem erfolgt, durchweg viel leichter möglich, als in den Großstädten und Industrieorten, namentlich dort, Wo Erntekinde ten vorhanden sind. Diese Tatsache müssen sich alle Frauen auf dem Lande, die zur Arbeit herangezogen wer- den, vor Augen halten. Sie werden dann erkennen, daß sie ge- genüber den Frauen in der Stadt, die unter wesentlich schwieri- geren Verhältnissen leben, nicht benachteiligt sind. Doch nicht nur rein wirtschaftliche Uberlegungen zwingen dazu, die Göring-Verordnung in diesem Jahr straff durchzuführen. Auch von der rein menschlichen Seite aus gesehen, besteht hierzu die zwingende Notwendigkeit. Dieser Einsatz ist erforderlich im Hin- blick auf die mit Arbeit überlastete Bäuerin, deren Mann eingezogen ist, und die zu ihrer Arbeit auf dem Hof und zu ihrer Verpflichtung gegenüber den Kindern die Führung des Betriebes mit übernehmen mußte. Es dürfen daher Frauen zum Wehrdienst eingezogener Land- und Facharbeiter, ländlicher Geverbetreibender usw., die frü- her meist selbst in der Landwirtschaft mitgeholfen haben, nicht von der Arbeit fernbleiben, weil ihnen durch die Familienunterstüt- zung die Sorge für den Lebensunterhalt abgenommen ist. Auf sie und auf niemanden, der Landarbeit leisten kann, darf in der vier- ten Kriegserzeugungsschlacht verzichtet werden. Im totalen Krieg muß jeder heran, muß jeder seine privaten Wünsche zurückstellen. Entscheidend ist nur, daß alles Kriegswichtige und Kriegsentschei- dende getan wird. Die Sicherung der Ernährung des Volkes ist kriegswichtig. Deshalb muß jeder, der hierzu in der Lage ist, seinen Beitrag leisten. U un D nelche In fekrel ng 0 zul di Futter vert 1 müll 1 Veitau mal g klgene Neben Lerade buat, Luce erdill i Tom lctlein enug leisen dar, f dart. N üben ernäht kn dug ö a 6. Au. die Lebe leu lader Die Erhaltung und Steigerung der Zuckerrübenanbaufläche ge- hört zu den wichtigsten Aufgaben der Kriegserzeugungsschlacht. Die Zuckerrübe ist die wichtigste Frucht des deutschen Ackers, welche die höchsten Nährwerte auf der Flächeneinheit bringt. In dem Appell an das deutsche Landvolk in Posen hat Staats- sekretär Backe ausdrücklich auf die unbedingt notwendige Erhal- tung des Zuckerrübenanbaues hingewiesen, vor allem im Hinblick auf die besondere Bedeutung der Zuckerrübe für die Schweine- haltung, und gefordert, daß der Zuckerrübenanbau auf Kosten von Futter- und Kohlrüben zur Förderung der Schweinemast erwei- tert wird. Die Rübenanbauer, die ihre Jahreslieferrechte durch pflicht- mäßigen, ausreichenden Anbau erfüllen, und darüber hinaus zu- sätzliche Rüben auf erweiterter Anbaufläche erzeugen, werden von der Hauptvereinigung der deutschen Zucker- und Süß warenwirt⸗ schaft in der Futterversorgung zugunsten der betriebseigenen Schweinemast besonders günstig gestellt. Die Schwierigkeiten im Zuckerrübenanbau sind besonders groß und es wird nach wie vor alles im Rahmen der Kriegswirtschaft getan werden, um den Anbau zu erleichtern. Ich appelliere daher an das Pflichtgefühl unserer Rüben anbauer, in dem Bewußtsein, daß die großen Schwierigkeiten überall dort überwunden werden, wWo der entsprechende Ville vor- handen ist. Daß dies möglich ist, zeigt uns unsere beharrlich kämpfende Wehrmacht jeden Tag aufs neue. F. Engler-Füflin, Landesbauernführer. Der Zuckerrübenbau im vierten Kriegsjahr In seiner Rede in Posen hat Staatssekretär Bache darauf hin- gewiesen, daß der Zuckerrübenanbau im bisherigen Ausmaße un- bedingt erhalten werden muß. Auch der Landesbauernführer hat der oberrheinischen Landwirtschaft in einem Aufruf nochmals die Notwendigkeit der Erhaltung und Steigerung der Zuckerrüben anbaufläche vor Augen geführt. Wenn auch die Schwierigkeiten beim Anbau von Zuckerrüben nicht verkannt werden, 80 ist im Hinblick auf die große volks- und betriebs wirtschaftliche Bedeu- tung des Zuckerrübenanbaues alles zu versuchen, daß die Zucker- rübenanbaufläche von den alten Anbauern zumindest im bisherigen Umfange gehalten, und, wo es noch irgendmöglich ist, sei es durch Neuaufnahme des. Zuckerrübenbaues, oder durch Erweiterung der bisherigen Anbaufläche, eine Steigerung erfolgt. Die gewaltige wirtschaftliche und ernährungspolitische Bedeutung liegt darin, daß die Zuckerrübe je Flächeneinbeit die größten Nährstoffe hervor- bringt. Die wirtschaftliche Bedeutung für den einzelnen Betrieb ist neben dem Geldrohertrag je Flächeneinheit in der zusätzlichen Erzeugung von ꝛoirtschuftseigenem Futter zu sehen. Wesentlich ist ferner noch die ausgezeichnete Wirkung für die Nachfrucht. Es ist eine altbekannte Tatsache, daß in Betrieben mit ausreichendem Anteil von Zuckerrüben die Erträge des nachfolgenden Weizens um 10 bis 20 Prozent höher liegen, als in gleich guten Betrieben ohne Zuckerrübenbau. Diese beachtliche Ertragsteigerung infolge der günstigen FVorfruchtiirſcung ist besonders in der heutigen Zeit. wo jeder land wirtschaftliche Betrieb versuchen muß, mit dem ihm zur Verfügung stehenden Mineraldünger die höchsten Erträge zu erzielen, wichtig. Außer dem Rübenertrag von 300 bis 400 dz je Hektar, bringt der Rübenacker noch eine wertvolle Futterernte in Form von Rü- benblättern und köpfen. Man rechnet den Wert des Rübenblattes leich einem guten Rotkleeschnitt. Die Rübenbaubetriebe haben meist eine gute Viehhaltung und stehen in der Milcherzeugung weitaus an erster Stelle. Dies ist auch nicht verwunderlich, zu- mal die Rübenanbaubetriebe eine wesentlich breitere wirtschafts- eigene Futter versorgung haben, als die Betriebe ohne Rübenbau. Neben dem Rühenblatt hät der Rübenanbauer diè Cewähr, daß er gerade in der futterärmsten Zeit, zwischen Dezember und Fe- bruar, durch die kostenlose Rücklieferung der ihm zustehenden Troctenschnitzel, eine wertvolle Ergänzung für seinen Futterplan erhält. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, noch Kaufschnitzel in Form von vollwertigen Zuckerschnitzeln hinzuzukaufen. Die Mög- lichkeit des Bezugs von Deputatzucher und der Vorteil durch den Bezug von Prämienzucker stellt eine Entschädigung für die Mehr- leistung, die der Rübenanbauer im allgemeinen Interesse bringt, dar, die in betriebs wirtschaftlicher Hinsicht nicht verkannt werden darf. Die Schwierigkeiten, die der Vergrößerung der Zucker- rübenanbaufläche gegenüber stehen, dürfen mit Rücksicht auf die ernährungs wirtschaftliche Bedeutung des Zuckerrübenbaues nicht dazu führen, die Prüfung der Möglichkeiten zu deren Uberwin- dung im Einzelbetrieb von vornherein schon gar nicht anzustellen. Im Gegenteil, es wird auch im Jahre 1943 wieder möglich sein, durch Ausschöpfung aller Möglichkeiten diese Schwierigkeiten zu überwinden. Mancher Rübenanbauer in Baden hat in den letz ten Jahren den Zuckerrübenanbau zugunsten anderer Feldfrücdite vernachlässigt. Den finanziellen Vorteil, den mancher bisherige Rübenanbauer im Anbau von Feldgemüse zu sehen glaubte, hat manchen dazu verleitet, die Zuckerrübenanbaufläché zugunsten les Gemüseanbaues einzuschränken. Wenn der Zuckerrübenanbauer neben dem Geldrohertrag für die abgelieferten Rüben den Geld- wert der zurückgelieferten Trockenschnitzel und den Futteribert von Rübenblättern und köpfen in Rechnung stellt, so ist, ohne Berücksichtigung der oben erwähnten Vorteile, die sich durch den Zuckerrübenanbau in ackerbaulicher Hinsicht sowie im Rahmen der Futterversorgung für den einzelnen ergeben, ein Erund vorhan- den, in geborenen Rübenanbaugebieten, entgegen der bisherigen Gepflogenheit, wesentliche Umstellungen in den bisher angebauten vertrauten Feldfrüditen durchzuführen. Gewiß ist es notwendig, daß neben dem Zuckerrübenanbau der Anbau von Olfrüchten, Faser- und Gespinstpflanzen genau so wichtig ist, Auch muß die Brotgetreide- und Karte“ Haufläche gehalten werden. Nach- Wenn Sie zu dir sprechen: Biegen oder brechen, Rufe: Brechen eh' als biegen! Gib acht, so wirst du siegen! felix Dahn. dem jedoch durch den Anbau von Zuckerrüben wesentliche Mengen zusätzlichen Futters anfallen, kann der Anbau von Zuckerrüben zum Teil auf Kosten von Futterrüben erfolgen. Auch ist es gerade in den Rübenanbaugebieten möglich, durch intensiven Ziulschen- fruchtanbau einen Teil des bisher als Hauptfrucht erzeugten Futters im Zwischenfutterbau zu erzeugen. Der Anbau von grö- geren Flächen Grünfuttermais als Hauptfrucht ist in Baden ein Luxus, den wir uns im vierten Kriegsjahr nicht mehr leisten können. Es sind Beispiele genug vorhanden, die beweisen, daß bei sinnvoller Planung es ohne weiteres möglich ist, große Men- gen Erünſuttermuis im Jiischenfruchtbau zu erzeugen: Dies ist um 0 leichter möglich, nachdem durch den gesteigerten Anbau von Mintergerste und Minterölfrüchten rechtzeitig genügend Flä- chen zum Anbau einer Zioischenfrucht frei werden! Es gil also, den Anbau von Zuckerrüben, als Träger der höchsten Stufe des Achterbaues und als Eraeuger der meisten Vühr. erte von der Flächeneinheit, nuch Möglichheii zu steigern, zum Mindesten aber auf dem Vorheriegsstund zu halten. Maus zur Erreichung dieses Jieles und zur Hrleichterung des Rübenunbaues möglich ist, zu tun, wird und muß getun werden! E. Seih. 127 Früh kartoffeln vorkeimenl! Der Erfolg des Frühkartoffelanbaues hängt in erster Linie von gut vorgekeimtem, gesundem Pflanzgut ab. Frühkartoffelpflanzgut ist in reichlichem Maße schon im vergangenen Herbst durch die Ge- nossenschaften und den Landhandel an die badische Landwirtschaft zur Verteilung gekommen. Zweckmäßig wäre es gewesen, das wert- volle Pflanzgut sofort in die Vorkeimkästen zu schütten, da in diesen Kästen eine besonders trockene und luftige Lagerung gewährleistet ist. Auch so aufbewahrte Frühkartoffeln müssen vor dem Ansetzen zum Vorkeimen nochmals nach faulen und kranken Knollen durch- gelesen werden. Dazu ist jetzt die richtige Zeit. Die Frühkartof- feln werden in die Vorkeimkästen hineingelesen. Es sollen mög- lichst nicht mehr als zwei bis drei Schichten übereinander liegen. Die Kästen werden dann in einem mäßig warmen, aber unbedingt krostsicheren Raum zum Vorkeimen aufgestellt. Das wichtigste zum Vorkeimen ist der ungehinderte Zutritt des Lichtes. Die Kartoffeln müssen also in der Nähe von Fenstern aufgestellt werden. Dabei ist zu bèeachten, daß es nicht zieht und daß etwa eintretende Nacht- fröste sich nicht ungünstig durch das Fenster auswirken. Ist die Lichtquelle einseitig, so empfiehlt es sich, die Kästen jede Moche einmal mit der bisher im Schatten stehenden Seite an das Fenster zu stellen Das Wenden von Frühkartoffeln wäre falsch. Es ist bei dem Einschütten nicht notwendig, die Kartoffeln mit dem Kronenende nach oben in den Kasten einzuschichten; wer die Zeit dazu hat, kannſſes tun. Die Keimbildung kann vielleicht etwas gleichmäßiger werden, aber diese Arbeit kann man sich durchaus 18 ersparen. Beim Vorkeimen ist in erster Linie nur zu beachten, daß der Raum mäßig warm ist und möglichst viel Licht zu den Kartof- feln hinzu kann. Bei einem zu warmen Raum werden die Keime geil und schwächlich. Bei einem zu dunklen Raum bleiben die Keime weiß, schwächlich und leicht anfällig für Schimmelbildung. Die Keime müssen bei vorschriftsmäßiger Vorkeimung kurz und ge- drungen, kräftig und grün sein. Bis zum Auspflanzen Anfang April sollen die Keime höchstens 1½ bis 2 em lang sein. Um dies zu erreichen, ist es jetzt noch genügend Zeit, Kartoffeln zum Vorkeimen anzusetzen. Wie leicht kann es doch vorkommen, daß zu zeitig vor- gekeimte Kartoffeln im Keim zu lang werden, die dann beim Setzen leicht abbrechen. Die Frühkartoffel muß früh gesetzt werden, damm die Ernte zeitig eintritt. Aber nur nicht unruhig werden! Die Früh- kartoffel ist frostempfindlich. Deswegen müssen wir abwarten, bis größere Nachtfröste nicht mehr zu befürchten sind. Besonders empfiehlt es sich, niemals sämtliche Frühkartoffeln an einem Tag zu stecken. Die vorgesehene Flächte sollte mindestens an drei ver- schiedenen Tagen in einem Zeitraum von zirka 14 Tagen gepflanzt werden. Wenn wirklich ein Spät- oder Nachtfrost die zuerst ge- steckten Frühkartoffeln vernichtet, dann gehört vielleicht die Ernte der zu zweit gesteckten Frühkartoffeln zu den ersten neuen Kartof- feln, die auf den Markt kommen. So sichert sich der Frühkartoffel- anbauer gegen Spät- und Nachtfröste und ist trotzdem mit dabei, wenn die ersten Frühkartoffeln auf den Markt gebracht werden können. Noch mehr lfrüchte anbauen! Von der Fettversorgung hängt weitgehendst die Erhaltung der Nervenkraft der Bevölkerung ab. Der Krieg ist eine Nervenprobe, wie sie kaum zuvor an uns gestellt wurde. Es gilt in erster Linie, die Nerven zu behalten. Wenn uns das gelingt, wird auch die Kraft ausreichend sein, den Feind nicht nur abzuwehren, sondern ihn auch zu schlagen. Es ist eine Tatsache, die jedem bekannt ist, besonders jeder Hausfrau und Bauersfrau, daß die Nährkraft des Essens von der Verwendungsmöglichkeit von Fetten weitgehendst abhängt. Ist ein Essen fettlos zubereitet, so benötigt der Körper ungeheure Mengen und ist doch nicht richtig satt. Schon nach wenigen Stunden macht sich eine gewisse Erschlaffung des Kör- pers oder auch des Geistes bemerkbar. Um dièse Kräfte zu erhalten, brauchen wir Fett. Daß der Fettversorgung eine besondere Be- deutung beizumessen ist, ist aus den Parolen der Erzeugungsschlacht seit Bestehen des Reichsnährstandes deutlich zu erkennen. Sofort nach der Forderung der Erhaltung des Brotgetreideanbaues und der Versorgung mit Kartoffeln steht die Forderung nach der Fett- erzeugung. Ein Glied dieser Fettversorgung ist der Olfruchtanbau und damit die Eigenerzeugung von Speiseöl. Vor der Machtüber- nahme war die Olfruchtanbaufläche in Deutschland erschreckend niedrig. Es lag dies hauptsächlich an der früheren Wirtschafts- politik. Fett und Ol waren angeblich auf dem Wellmarkt billiger, so daß eine Erzeugung im eigenen Land überflüssig zu sein schien. Der Anteil, den der deutsche Olfruchtanbau für die Fettversor- gung leistete, war entsprechend gering, obwohl gerade der Anbau von Olfrüchten, weitgehendst eine Selbstversorgung hätte gewähr- leisten können. Mit der Machtübernahme ist als Ziel die Selbst- versorgung mit Fett angestrebt und damit der Olfruchtanbau er- neut aufgenommen worden. Die flächenmäßige Zunahme seit die- ser Zeit ist erstaunlich. Es ist eine große Leistung aller beteiligter Anbauer, die durch vermehrten Olfruchtanbau mithelfen, die Fett- versorgung sicherzustellen. Wenn auch schon eine bedeutende Aus- dehnung erreicht werden konnte, so kann es doch heute kein„Halt“ geben, ein„Zuviel“ an Olfrüchten gibt es nicht. Es ergeht daher NSERBERT dack E: g Zcim nee erneut der Aufruf: Noch mehr Olfrüchte anbauen und die vor- handene Olfruchtanbaufläche besser pflegen! Zur Förderung des Olfruchtanbaues sind Anbauverträge ge- schaffen worden, auf Grund deren ein Preiszuschlag von RM. 10. zum Festpreis sowie eine Sonderzuteilung von 30 kg Reinstickstoff je Hektar gewährt wird. Die Festpreise für Raps betragen RM. 40,— je Doppelzentner, für Mohn RM. 80,— je Doppelzent- ner. Auf Anbauvertrag, also für Raps RM. 50,.— je Doppelzentner, für Mohn RM. 90,— je Doppelzentner, unter Zugrundelegung eines Wassergehaltes von 12,5 Prozent bei Raps und 9 Prozent bei Mol Anbauverträge können mit den zugelassenen Firmen des Landh dels und sämtlichen Genossenschaften abgeschlossen werden. Der Abschlußgtermin für Sommersaaten ist der 31. Mai 1943. Verträge können nicht nur für Raps, sondern auch für Mohn abgeschlossen werden. Es ist eine Selbstverständlichkeit, daß nicht jeder einzelne Anbauer von 3—4 Ar Mohn einen selbständigen Anbauvertrag abschließen kann. Das ist auch gar nicht der Sinn. Vielmehr ist es richtig, wenn der Ortsbauernführef über eine Anbauerliste sämt- liche Anbauer seiner Ortsbauernschaft zu einem Anbauvertrag zu- sammenschliegt. Für Winterraps waren die Anbauverträge bis zum 30. November 1942 abzuschließen. Wer jedoch den rechtzeitigen Abschluß versäumt hat, kann diesen bei den Sommersaaten nach- holen. Die Sonderzuteilung Stickstoff für die Anbauverträge mit Winterraps und Winterrübsen sind augenblicklich in Bearbeitung. Es ist zu hoffen, daß die Auslieferung des Stickoffes Anfang bis Mitte März erfolgen kann. Für die Sommersaaten kann der Stick- stoff erst nach dem Abschlußtermin zur Auslieferung gelangen. Es gibt Olfruchtanbauer, die gewisse Bedenken haben, einen Anbauvertrag abzuschließen. Als Vorwand wird behauptet, daß die Selbstversorgung mit Speiseöl dadurch gefährdet sei. Diese Auf- fassung ist falsch! Jeder Olfruchtanbauer, selbstverständlich auch der Rapsanbauer, hat das Recht, der Selbstversorgung mit Speise- 61 bzw. der zusätzlichen Versorgung mit Speiseöl, ohne Anrech- nung auf die Butter- und Fettkarte. Ein Olfruchtanbauer, der durch den Vertrag an die Ablieferung der Olfrüchte gebunden ist, erhält vom Abnehmer eine Abrechnung. Auf Grund dieser stellt die zu- ständige Lebensmittelkartenausgabestelle einen Berechtigungs- schein für die Selbtsversorgung mit Speisel unter den bekannten Bedingungen aus. Gleichzeitig erhält der Anbauer einen Bezug- schein für eine Sonderzuteilung von Speiseöl, sofern seine Olfrucht- ablieferung größer als 25 kg war. Er erhält sein Speiseöl über den Kolonialwaren- oder Spezereiwarenhandel. Außerdem berech- tigt die Ablieferung von Olfrüchten zur Rücklieferung von zirka 50 Prozent Olkuchen, der ein wertvolles Eiweiß futter für die Rind- viehhaltung darstellt. Auch der kleinste Anbauer, der seine Ol. frucht nur zum Zweck der Selbstversorgung über den Lohnschlag- 1. i- mein zuuu el eli üblich Mohng Somme Mabe dem! Böden U Bauen tigte, baren Tü Mellen anbau schein betreibt, sollte sich die Vorteile des Vertragsabschlusses zunutze machen. Allerdings bekommt er dann nicht sein Ol, aber er erhält gereinigtes, deutsches Speiseöl, wie es normal handels- üblich ist. Viele Olfruchtanbauer behaupten, daß gerade der Mohngeschmack besonders gut sei; aber das ist Geschmacksache. Ich erinnere dabei an ähnliche Bestrebungen, als die Landbutter- erzeugung zugunsten der Molkereibutter zurückgedrängt wurde. Hier liegen ähnliche Verhältnisse vor. Die kleine Olmühle hat eine weit geringere Ausbeute, als eine große Olfabrik. Wir können es uns nicht leisten, Olmengen unausgebeutet zu lassen und sie dem Vieh in den Futtertrog zu Werfen. Nach dem Krieg werden der- artige Geschmacksrichtungen wieder Berücksichtigung finden kön- nen. Augenblicklich kommt es auf die Erzeugung möglichst vieler Olsaaten an und gleichzeitig auf die bestmöglichste Ausbeute! Neben dem reichlichen Anbau von Winterraps/ Rübsen muß die Sommerölfruchtanbaufläche des Vorjahres mindestens in gleichem Maße beibehälten werden. Besondere Beachtung sollte aber auch dem Sommerrapsanbau geschenkt werden, der sich auf besseren Böden bei rechtzeitiger Aussaat bestens bewährt hat. Der Sommer- . 65 raps verlangt nicht soviel Handarbeit als der Mohnanbau, Da ge- rade die Frage der Arbeitskräfte für die Ausdehnung der Olfrucht⸗ anbaufläche mit entscheidend sein dürfte, ist der Sommerraps- anbau zu fördern, Der Mohnanbau wird meistens mit sehr viel Arbeitsaufwand betrieben. Oft wird mehr Handarbeit auf einem Mohnacker geleistet, als notwendig ist, und das nur deshalb, weil entweder die Saat nicht richtig war, oder Hackarbeit und das Ver- einzeln zu spät erfolgte. Wenn ein Mohnacker erst gründlich ver- unkrautet ist, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Pflege- arbeiten schwer sind. Noch schlimmer wird das, wenn im Mohn- acker als Untersaat Möhren angebaut werden. Uber die Anbau- technik von Sommerölfrüchten werden in späteren Wochenblättern aufklärende Artikel erscheinen. Hauptsache ist jetzt, daß jeder Bauer und Landwirt, der einen geeignete ker für den Mohn- oder Sommerrapsanbau freimachen kann, eine entsprechende Pla- nung vornimmt und sich mit seinem Ortsbauernführer wegen ge- meinschaftlichen Abschlusses eines Anbauvertrages in Verbindung setzt. Auch die kleinen Mohnanbauflächen sollen dazu beitragen, die Fettversorgung zu sichern. Körner. Mehr Sommerweizen anbauen! Von Dr. phil. Fr. Meisner, Karlsrulie. In vielen Gebieten von Elsaß und Baden besteht bei unsern Bauern und Landwirten eine gewisse, größtenteils aber unberech- tigte, Abneigung gegen den Anbau von Sommerweizen, obwohl in diesen in Frage kommenden Gebieten Boden und Klima, sowie auch die Fähigkeit der Bauern und Landwirte jede Möglichkeit bieten, Sommerioeizenanbau erfolgreich zu betreiben. Man baut viel lieber Hafer und vor allen Dingen Sommergerste, da man dies mehr ge- wöhnt ist, obwohl der Anbau von Sommerweizen keinerlei andere Voraussetzungen verlangt, als der Anbau einer hochwertigen, brauch- baren Sommergerste. Für dieses Frühjahr kommt erschwerend für den Sommer- weizenanbau die Uberlegung hinzu, daß der hohe Gerstenpreis im Erntejahr 1942 einen gewissen Anreiz für gesteigerten Gersten- anbau bedingt, weil die Bauern und Landwirte glauben, daß auch im Wirtschaftsjahr 1943/44 wiederum Sommergerste für Brotfrucht in Frage kommt und damit der hohe Preis der Ernte 1942 zu er- Warten ist. Fer so denkt, spekuliert falsch! Denn die Heran- ziehung von größeren Gerstenmengen zur Brotbereitung war nur dadurch bedingt, daß die starken Auswinterungsschäden im Winter 1941/42 uns dazu gezwungen haben, größere Cerstemengen zur Brotbereitung zu nehmen. Der bisherige Witterungsverlauf läßt aber erwarten, daß kaum mit nennenswerten Auswinterungsschäden gerechnet werden muß, so daß also die Hinzunahme von Gerste 2u Brotzibecten in Vegfall kommt. Unsere Bauern und Landwirte dürften deshalb unter gar keinen Umständen damit rechnen, daß aus der Somniergerstenernte 1943 wieder gleich große Gerstemen- gen zu den hohen Braugerstepreisen aufgenommen werden, wie dies im Jahre 1942 der Fall gewesen ist. Aus dieser Uberlegung heraus mussen bir i berall dort, d%ç eigen ꝛodchst, mehr Sommeribeizen zum Anbau bringen, zumal Sommerieizen als Brotgetreide höher im Preis liegt iwie Sommergerste, die nur zu einem ganz geringen Prozentsag als Braugerste veribertet werden kann, wahrend der allergröbte Leil der deutschen Cerstenernte ꝛuie in früheren Jahren als Futtergetreide Veribertung finden muß. Der Preisunterschied zwischen Futtergerste und Sommerweizen ist doch so beachtlich, daß man unbedingt dem Sommerweizenanbau den Vorzug geben muß. Also hier nicht falsch spekulieren, sondern durch einen verstärkten Anbau von Sommerweizen die Brotgetreideerzeugung stärken und kräftigen. 50 Sommerweizen gedeiht auf allen gesunden, leistungsfähigen Weizenböden. Humus- und kalkarme, flachgründige Verwitterungs- böden, noch dazu in rauhem Klima, sind hierfür nicht geeignet. Aber es gibt sehr viele Gebiete in Baden und im Elsaß, die auf Grund der gegebenen natürlichen Verhältnisse sehr wohl Sommerweizen mit Erfolg tragen können. Oberster Grundsatz beim Sommerweizen- anbau ist, möglichst frühe Aussddt, die unbedenklich schon in diesen Tagen bei einigermaßen günstiger Bodenbeschaffenheit durchge- führt werden kann. Es gibt zwar Sorten, die auch ein„Ein- schmieren“ vertragen. Man soll dies aber nicht tun, denn eine saubere Saat, bei gut gekrümelter Bodenbeschaffenheit ist und bleibt doch immer die beste. Saatgut steht genügend zur Ver- fügung. Welche Sorten zum Anbau in den betreffenden Gebieten genommen werden, kann euch euer Kreisbaxernführer oder euer Wirtschaftsberater jederzeit sagen. Für ausgesprochen gute Wei⸗ zenböden kommen„Strubes Roter Schlanstedter“ oder„Heines Koga“ oder„Peragis“ Sommerweizen in Frage; für mittlere Wei. zenböden„Janetzkis Früher“,„Heines Kolben“,„Adlungs Aleman- 1. Der totale Arbeitseinsatz der Nation verlangt vom Land- volk die totale Ausschöpfung aller Erzeugungsreserven und die totale Erfüllung seiner Ablieferungsverpflich- tungen. Vermeidet Lücken im Viehbestand! Für jede Kuh, die zum Schlachten abgegeben wird, muß zur rechten Zeit ein Stück Jungvieh nachrücken. 3. Wohl sollen die Kälber ins Fleisch wachsen, aber nicht mit Vollmilch gemästet werden. Darum strecken wir bei der Aufzucht der Kälber die Vollmilch schon frühzeitig mit Magermilch. Alen ſlafel Vermehrt die Schweinebestände und sorgt durch richtige Einteilung des freigegebenen Futtergetreides für die Siche- rung des Beifutterbedarfes bis zur nächsten Ernte! Die für die Futterbeschaffung verbleibenden Flächen müs- sen im Interesse der Milch- und Fleischerzeugung so er- giebig wie möglich genutzt werden. Wir prüfen daher an Hand unseres Bestellungsplanes, wie sich der Haupt- und Zwischenfruchtfutterbau noch steigern läßt. Ackerschlepper, die mit flüssigen Kraftstoffen betrieben werden, dürfen nur zu Bestellungs- und Erntearbeiten, keinesfalls zu Straßentransporten verwendet werden. Wo es die Verhältnisse erfordern, können vom Landesbauern- führer Ausnahmen zugelassen werden. 129 nen“ oder„Hohenheimer Franken“, Wichtig für den Erfolg jst neben frühester Aussaat auch eine stare Aussaatmenge, am zweck- mäbigsten 4 Pfund je Ar, also 2 Kg, wodurch ein dichter Bestand erzielt wird, was notwendig ist, damit die auflaufende Saat mög- lichst bald den Boden bedeckt. Fleißiges Bearbeiten des Sommer- weizens mit leichter Saategge und Unkrautstriegel ist wichtig, um eine möglichst gute Lockerung der Bodenoberfläche zu erhalten. Deckt Sommerweizen mal den Boden, dann ist das Gelingen ge- sichert. Düngung wie bei Winterweizen, nur empfiehlt es sich, die Stickstoffdüngung in Form von schnellwirkenden(salpeterhaltigen), Stickstoffdüngemitteln zu geben. Wer richtig Sommerweizen baut, bekommt vielfach gleich hohe Erträge wie im zünftigen Winter- weizenanbau. 5 Sommerweizenanbau ist nicht nur eine Frage des Bodens und des Klimas, sondern in erster Linie in geeigneten Gebieten eine Frage des ehrlichen Villens zur Tat Hantzellerwaren alz Prämie für den Hanfanbau! Der Hanfanbau muß ausgedehnt werden! Diese Forderung ist an gleicher Stelle schon mehrfach der badischen Landwirtschaft vor- getragen worden. Der Grund ist darin zu suchen, daß die Hanf. faser wohl die hochwertigste Pflanzenfaser darstellt, die in unserer geographischen Breite durch Pflanzenanbau erzeugt werden kann. Die Wehrmacht ist. neben der Landwirtschaft der größté Abnehmer für Erzeugnisse aus Hanffaser. Denken wir nur an wetterfeste Planen, Schiffstaue, Brotbeutel, Rucksäcke und viele andere Gegen- stände, aber auch an Pferdezugstränge, Seile zum Verschnüren von Ladungen, Heuwagen usw. Bis zu Beginn dieses Krieges war es möglich, erhebliche Mengen Faser aus dem Ausland zu beziehen. Neben wertvollen Sisalfasern wurden hauptsächlich auch Hanffasern eingeführt. Heute müssen wir uns aus eigener Kraft helfen, weil andernfalls eine Mangellage eintritt, die für die Wehrmacht— be sonders für die Kriegsmarine— unerträglich wäre. Aber auch die Landwirtschaft weiß, was es heißt, wenn es an Zugsträngen oder Heuseilen fehlt. 8 Zur Förderung des Hanfanbaues sind bereits eine Anzahl Ver- günstigungen in Kraft. Als neueste Vergünstigung wird vom Reichs- bauernführer die Rücklieferung von Seilerwaren aus Hanf für die Ablieferung von Hanfstroh angeordnet. Jeder Ablieferer von 10 dz Hunfstroh erhält neben der bereits bestehenden Leinenwarenrück⸗ lieferung ein Bezugsrecht von 1,25 leg Sgilerwaren nach seinem Wunsche. Von der Lieferung ausgenommen ist Bindegarn, da da- für Sonderregelungen bestehen. Die Auslieferung und die Anfer- tigung erfolgt bei den der Seilerinnung angeschlossenen Seiler- meistern, nach Wunsch des Hanfanbauers. Es steht also jedem Hanfanbauer frei, ob er Zugstränge, Heuseile, Kälberstricke oder sonstiges Seilermaterial anfertigen läßt. Bedenken wir, daß z. B. ein Paar gute Pferdezugstränge zirka 900 g und ein Paar Kuhzug⸗ stränge zirka 750 g wiegen, so ist das neue Bezugsrecht sehr be- achtlich. Von einem Hektar Hanf werden durchschnittlich 50 dz Hanfstroh geerntet. Dafür wird ein Bezugsrecht von 5& 1, 25 kg 6,25 Kg Seilerwaren gewährt, womit schon eine ganze Menge dringender Neuanfertigungen gedeckt werden können. Außerdem bleibt die Leinenwarenrücklieferung in der bisher üblichen Form bestehen, die durch Vertragsabschluß bis 28. Februar 1943 mit der Firma Gebr. Spohn? Neckarsulm, um 50 Prozent erhöht wird. Da Hanffaser dringend benötigt wird, sollte überall nochmals geprüft werden, besonders aber in den größeren Betrieben und in den Ge- meinden, ob geeignetes Hanfanbaugelände vorhanden ist. Bevor- zugt eignen sich Streuwiesen— die etwas feucht sind— Allmend land, bisheriges Unland, und stark verunkrautete Acker. Der Hanf gedeiht auf fast allen Böden, ausgenommen Kiesböden oder Böden Aufn.: H. Körner Vorbildlicher Hanf in Hoclenleim. Ernte I942 130 mit Kiesuntergrund sowie schwerer Ton- und Letteboden. Auch in höheren Lagen kann Hanfanbau mit Erfolg betrieben werden. Die Fläche sollte jeweils so groß bemessen sein, daß mindestens eine Waggonladung zustande kommt. Der Kleinstanbau ist nicht er- wünscht, da andernfalls die Abnahme Schwierigkeiten bereitet. Gleichzeitig mit der Anmeldung für den Vertragsabschluß wird die Saatgutbestellung aufgegeben. Das Saatgut wird durch die Landes- bauernschaft Baden zugeteilt. Hanf bedarf in der Regel keiner Pflegemaßnahmen. Die Ernte ist ähnlich wie bei Getreide und kann— sofern der Hanf eine Höhe von 1,70 m nicht überschreitet — mit dem Getreidebinder vorgenommen werden. Für große, ab- geschlossene Anbauflächen über 5 ha stehen Spezialbinder bei der Landesbauernschaft Baden zur Verfügung. Für Umbrüche werden die erhöhten, üblichen Reichszuschüsse gewährt, sofern für die be- treffenden Flächen ein Zuschuß noch nicht ausgeworfen wurde. Um den Erfolg zu sichern, wird eine kleine Sonderzuteilung an Stick- stoff und Phosphorsäure für den Hanfanbau auf Neuumbrüchen durch die Landesbauernschaft Baden gewährt. Da auf besseren Böden— die unkrautfrei gemacht werden sollen— oft schon eine Anbaufläche von 30 Ar für eine Waggonladung ausreicht, können sich auch kleinere Betriebe beteiligen, oder es vereinbaren in einer Ortschaft zwei oder drei Anbauer die gemeinsame Hanfverladung. Der Hanf ist neben dem Flachs von gleicher Bedeutung. Ein An- bauer, der Hanf anbauen will, kann deshalb nicht von der Pflicht des Flachsanbaues— soweit er von seinem Ortsbauernführer bzw. von der Kreisbauernschaft dazu veranlagt wurde— befreit werden. Die Verteilung von Bindegarn für die Ernte 1943 Durch eine Anweisung der Reichs vereinigung Bastfaser vom 15. Januar 1943 wird die Verteilung von Erntebindegarn für die Ernte 1943 neu geregelt. Die in den letzten Jahren herausgege- benen„Bedarfsanmeldungen“ werden nicht mehr verwendet. Statt dessen müssen die zum Bezug berechtigten Verbraucher bis zum 28. Februar d. J. demjenigen Wiederverkäufer eine Vorbeèstellung von Erntebindegarn aufgében, bei dem sie im Jahre 1942 Ernte- bindegarn bezogen haben. Die Vorbestellung kann schriftlich oder mündlich erfolgen. Zur Vorbestellung zugelassen sind nur solche Verbraucher, die ihre Ernte mit Mähbinder oder Mähdrescher ein- bringen bzw. einen Strohbinder oder eine Strohpresse beim Dre- schen benutzen. Diese dürfen für den Mähbedarf eine Vorbestel- lung über 4 kg Erntebindegarn je Hektar Getreidefrucht und 7 kg Erntebindegarn je Hektar Raps, Rübsen, Mais oder Hanf auf. geben, durchweg berechnet auf Basis einer Garnlauflänge von 400 m je Kilogramm. Für den Druschbedarf sind gleichfalls 4 kg Ernte- bindegarn je Hektar vorgesehen, diese Menge jedoch berechnet bei einer Garnlauflänge von 310 m je Kilogramm. In keinem Falle darf ein Wiederverkäufer für den Mähbedarf oder für den Druschbedarf Vorbestellungen eines Verbrauchers über eine Frö-⸗ Bere Garnmenge entgegen nehmen, als dem Verbraucher im Jahre 1942 zustand. Das gilt auch dann, wenn die Anbaufläche größer geworden sein sollte. Diese Beschränkungen müssen in Kauf ge- nommen werden, weil in Anbetracht der Rohstofflage grö- gere Zuteilungen nicht möglich sind. In der Anweisung der Reichs vereinigung Bastfaser sind insbesondere auch die Fälle geregelt, in denen ein Verbraucher bisher unmittelbar von einem Hersteller bezogen hat(was in Zukunft nicht mehr zu- lässig ist), oder im Jahre 1943 eine Mähmaschine oder Stroh- presse erstmalig benutzt, oder aus irgendeinem Grunde(z. B. we⸗ gen Geschäftsschliegung) von seinem bisherigen Lieferanten nicht mehr beziehen kann. Wer mehr Erntebindegarn bezieht, als ihm zusteht, macht sich strafbar. Uberdies muß sich jeder darüber klar sein, daß es sich bei Erntebindegarn— auch bei Papierbindegarn— um ein aus auslän- dischen Rohstoffen hergestelltes Erzeugnis handelt, das nur dort an- gesetzt werden darf, wo es für die Einbringung und Auswertung der Ernte dringend benötigt wird. ate 1943 A wessing Der Zichorienanbau ist wichtig! Der Zichorienanbau wird in Baden schon séit altersher betrieben. In der Umgebung von Bretten und Eppingen bis nach Sinsheim hinauf erstreckt sich das Zichorienanbaugebiet. Das Gebiet deckt sich mit dem Zuckerrübenanbaugebiet, so daß es vielfach üblich ist, daß Zichorienanbauer auch gleichzeitig Zuckerrübenanbau betreiben. Das ist erklärlich, denn die Bodenansprüche der Zichorie sind denen der Zuckerrübe ähnlich. Die Zichorie liebt einen tiefgrün- digen, kalkreichen, milden, humosen Lehmboden; zu schwere Böden müssen ausscheiden. Da Zuckerrüben: und Zichorienanbau so eng Sachgemäße Bodennutzung, ein Gebot der Zeit. beinander liegen, ist es begreiflich, daß der Anbauer diese jeweils in Vergleich zieht. Bei der Zuckerrübe lobt der Anbauer haupt- lich die Gewinnung des wertvollen Blattfutters und die Schnitzel- und schlie auch die Zuckerrücklieferung. Bei rienanbau freut sich der Anbauer besonders über den allerdings nur scheinbar gut ist, weil es keine Futter- itte lrücklieferung und auch keine Futterblattgewinnung dabei gibt, über die schnelle Auszahlung des Geldes und über die Art des Ver- ke hrs 2 en Anbauer- 0 Abnehmerfirma. Da die meisten eferer mit ihrer Ware an die Zichoriendarre selbst hin- en, kann den persönlichen Wünschen der einzelnen Anbauer leichter Rchnung getragen werd len, als beim Zuckerrübenanbau, wo die Waggonverladung vorherrscht. Der Zichorienpreis ist in Wirk- lichkeit höher als der Zuckerrübenpreis, aber dennoch muß das Preisverhältnis zugunsten der Zichorien verschoben werden, gerade Weil dem Zichorienanbauer die Futtermittel und auch jegliche Rück- lieferung an War hlieglich darf nicht vergessen werden, esonders im Jugendstadium— und beit noc 5 schwieriger ist, als bei der Zucker- rübe. Wie ge tahrvoll! kann es sein, wenn die Zichorie, die als letzte Pflanze im Herbst das Feld räumt, einfriert. Wenige Tage Früh- frost in einem Herbst können die ganze Ernte gefährden. Die Zichorienpflanzerfachschaft Baden- Karlsruhe hat sich seit Jahren bemüht, zusammen mit der Firma Heinrich Franck Söhne, Ludwigsburg, die Ablieferung der Zichorienernte so reibungslos wie irgend möglich durchzuführen. Es ist besonders der Firma Franck zu verdanken, daß Wartezeiten bei der Ablieferung im letzten Jahr kaum entstanden sind. Zichorienpflanzer, die ich wiederholt bei der Ablieferung sprach, berichteten immer wieder mit Zufriedenheit über die Höhe der Erträge. Es kann deshalb gesagt werden, daß die meisten sich über die geldliche Einnahme freuen, wenn auch eine Futtermittelzuteilung fehlt. Manchmal scheint es so, als ob das Geld heute für die Weiterführung eines Betriebes nicht mehr das Entscheidende sei, daß dagegen eine Futtermittelrücklieferung viel mehr Freude bei den Bauern bereitet. Diese Auffassung mag richtig sein, aber es gehören auch Sonderkulturen in éinen Betrieb, die ein gutes Geld abwerfen, und dazu gehören besonders auch die Zichorien. Der Anbau ist lohnend, die Abnahme ist gesichert und reibungslos, und so ist zu hoffen, daß jeder Zichorienanbauer eine Anbaufläche, die derjenigen des Vorjahres entspricht, für den An- bau 1943 freihält. Neue Anbauer müssen sich bei der Firma Franck Söhne, Ludwigsburg, oder deren Darren in Bretten oder Eppingen melden. Jeder kann den Zichorienanbau aufnehmen und dadurch mithelfen, die Erzeugung von Zichorienkaffee sicherzustellen. Viele blicken verächtlich auf die Zichorie, vor allem die altein- gesessenen Bohnenkaffeetrinker. Aber erstens haben wir heute keinen Bohnenkaffee, und zweitens bestand auch in Friedenszeiten schon neben dem Bohnenkaffee ein ganz ungeheurer Bedarf an Zichorienkaffee. Der Bedarf ist gestiegen, weil der Bohnenkaffee in Wegfall kam, weil vielerorts der Wein und sonstige Getränke fehlen. Es will einem badischen Bauern nicht ohne weiteres in den Sinn, daß er keinen Wein zu trinken hat. In Mittel. und Ostdeutsch- land kennt der Bauer als Getränk während der Arbeit gar nichts anderes als Kaffee. Gewiß ist Wein erwünscht, aber der Kaffee nicht minder. Es ist nachgewiesen, daß gerade die Zichorie gesund- heits fördernde Stoffe in sich hat. Körner. Feldgemũùsebau, aber richtig Die Gemüseerzeugung ist heute ein überaus wichtiger Faktor in der Ernährungswirtschaft. Bei keiner anderen Kultur wird von der Flächeneinheit so viel Nahrungsgut erzeugt, wie beim Anbau von Gemüse. Es kann daher nur erwünscht sein, diesen Anbau 80 weit irgendmöglich auszudehnen. Dieser Ausdehnung, die in den enen Jahren in erheblichem Umfange vorgenommen wurde, sind aber durch natürliche Bedingungen, durch betriebswirtschaft- liche und marktbedingte Verhältnisse sowie durch die Möglichkeit der Saatgutbeschaffung Grenzen gesetzt. Diese Grenzen müssen be- achtet werden, um verfehlte Planungen und unzweckmäßigen An- bau zu vermeiden. Gemüseanbau hat nur auf nährstoffreichen, genügend feuchten und in gutem Kulturzustand befindlichen Böden einen Zweck. Die Ansprüche der einzelnen Arten sind dabei natürlich unterschiedlich und einzelne stellen an bestimmte Faktoren ganz besonders hohe Ansprüche; sie versagen, wenn diese nicht geboten werden können. Eine der anspruchsvollsten Arten ist der Blumenkohl. Diese Kul- tur hat nur bei besonders nährstoff- und humusreichem Boden, bei gleichzeitig günstigem Feuchtigkeitszustand Erfolgsaussichten. Tritt während des Wachstums Nährstoffmangel und Trockenheit ein, so versagt Blumenkohl. Die übrigen Kohlarten verlangen ähnliche Wachstumsbedingungen, doch sind sie nicht so anspruchsvoll wie gerade Blumenkohl. Am genügsamsten von allen Kohlgewächsen ist Erünlohil, der auch in geringeren Böden und bei bescheidenerem Humus- und Nährstoffgehalt noch befriedigend gedeiht. Wurzel- gemüse sollten nur auf locheren, steinfreien Böden angebaut werden. Auf hartem, steinigem Boden liefern sie qualitativ unbe- friedigende Ernten. Frische Stallmistdüngung führt bei Wurzel- gemüsen zu starkem Auftreten von Schädlingen; sie ist auch bei anderen Gemüsearten nicht ratsam. Viel Stickstoff verlangen vor allem die Kophluarten, während hiermit bei Erbsen und Bohnen ge- spart werden kann. Furzel. und Zwiebelgemũse benötigen viel Kali, während CEurken, Erbsen, Bohnen, Tomaten u. a. fruchtbil- dende Arten besondere Ansprüche an die Phosphorsäureversor- gung stellen. Zu beachten ist schließlich auch ein guter Kalkzustand vergan des Bodens, wenn Gemüse gedeihen soll. Karotten und Möhren können nur auf möglichst unkrautfreiem Land gebaut werden, weil sonst das Unkraut die Jugendentwicklung der Kultur zu stark beein- trächtigt. Wer Gemüse anbauen will, muß sich darüber klar sein, daß hierdurch eine erhebliche Mehrarbeit, vor allem an Hackarbeit, ge- genüber den üblichen land wirtschaftlichen Kulturen bedingt ist. Kann diese Mehrarbeit nicht geleistet werden, weil die Arbeitskräfte hierfür fehlen, so ist es besser, auf den Gemüseanbau zu verzichten. In vielen Fällen wird es allerdings möglich sein, die Planung so zu treffen, daß die hauptsächliche Arbeit nicht in die Zeiten fällt, in denen ohnehin schon Arbeitsspitzen zu erwarten sind. Bei der Anbauplanung ist auch zu bedenken, daß durch für Gemüsekul- turen bereitzustellende Flächen die Anbauflächen der seitherigen landwirtschaftlichen Kulturen nicht oder kaum beeinträchtigt wer- jeder muß seinen Beitrag zum Siege leisten] den dürfen. Es muß gewährleistet sein, daß die Futtergrundlage der Betriebe erhalten bleibt, und es ist zu bedenken, dag auch die Kartoffel., Olfrucht⸗ und Getreideanbaufläche nicht verrin- gert werden fann. Der Einschaltung von Gemüse als Vor-, Zwi- schen- oder Nachkultur wird deshalb besondere Bedeutung zukom- men. Gewisse Erfahrungen im Anbau der geplanten Kulturen müssen vorhanden sein, wenn man Fehlschläge vermeiden will. Fehlt es an diesen Erfahrungen, ist auf jeden Fall anzuraten, erst mit kleineren Flächen zu beginnen und sich nach Möglichkeit Erfahrungen anderer Anbauer zunutze zu machen. Die Entscheidung, welche Kulturen aufgenommen werden können, wird auch davon abhängig zu machen sein, wie der Ab- satz erfolgen soll. Als Absatzmöglichkeit kommt die Belieferung 131 der Konservenindustrie oder einer Beairlisabgubestelle(Sammel- stelle) in Frage. Unkontrollierbarer Absatz und jeder Anbau für solchen ist durchaus unerwünscht. Bei Anbau für die Konserven- industrie sind mit den in Frage kommenden Firmen Anbauver- träge abzuschließen, durch die dann die Anbauvorhaben festgelegt werden. Bei Ablieferung an eine Bezirksabgabestelle müssen die Erfordernisse derselben berücksichtigt werden. Es hat für diese 2. B. keinen Zweck, wenn von einem Erzeugnis nur geringe Men- gen, die nicht versandt werden können, angeliefert werden. Der Anbau einer Gemüseart muß also im Gebiet der betreffenden Ab- gahe- bzw. Sammelstelle so umfangreich sein, daß ein Versand erfolgen kann. Die Abgabestellen wollen auch über längere Zeit- räume lieferfähig sein und ganz besonders auch in den Winter hinein zur Gemüseversorgung beitragen können, weshalb der An- bau auch hierauf einzustellen und vor allem Dauergemüse für die Winterversorgung zu berücksichtigen ist. Der Abgabestelle, aber auch der Konserveènindustrie ist schließlich daran gelegen, Oualitatsergeugnisse zu erhalten. Mit gütemäßig geringer Ware ist niemandem gedient, am allerwenigsten dem Erzeuger selbst; denn die Preisminderung gegenüber der ersten Qualität ist erheblich und wirkt sich sehr stark auf die Wirtschaftlichkeit aus. Die Qualität ist nicht nur durch die Kulturbedingungen ge- geben, sondern auch durch die Sorgfalt bei der Ernte und Auf. Erxt 7 Die katsache, daß infolge der kriegsbedingten Verhältnisse die Mineraldünger nicht in dem Umfange zur Verfügung stehen, wie wir es wünschen würden, zwingt dazu, die im Rahmen der Kontin- gentsvorschriften gelieferten Handelsdünger planmdhig und nur a, Erund eingehender Uberlegungen zur Anwendung zu bringen. Es muß angestrebt werden, die einzelnen Nährstoffe so auf die ver- dag sie zur vollen Wirkung kommen und die höchsten betrieblichen und wirtschaftlichen Er- folge bringen. Hierzu ist die Anfertigung eines Anbau- und Dun: gungsplanes unbedingt erforderlich. Besonders bei unseren klein- und mittelbäuerlichen Verhältnissen, mit der oft sehr starken Zer- splitterung des Grundbesitzes, ist es sonst unmöglich, eine ge- ordnete und erfolgversprechende Düngungsweise durchzuführen. Die Erfahrung lehrt den landwirtschaftlichen Berater immer wieder, dag man sich auf das Gedächtnis nſcht immer sicher verlassen kann. Vor der Anwendung der Mineraldünger halte sich jeder Be- triebsleiter vor Augen, daß erst dann mit der vollen Wirksamkeit dieser wertvollen Pflanzennährstoffe gerechnet werden kann, wenn alle Vorausselaungen für ein gutes Gedeihen unserer Nutzpflanzen gegeben sind. Da wir das Wetter leider nicht ändern können, müssen daher alle anderen ackerbaulichen Maßnahmen, deren Durchführung in der Macht des Menschen liegt, mit größter Sorg falt bewerkstelligt werden. Besonderes Augenmerk ist der Bo- denbearbeitung und der Schaffung der Bodengare zu schenken. Denn ein gutes Saatbeet ist die GErundbedingung für ein frohes Pflanzenwachstum. Verwende nur einwandfreies, gereinigtes Saat- Auin.: H. Körner um Auisatz auf Seite 128) Frühhartoffeln beim Vorleeimen 132 hiiger Einsati der Mineraldinger ert bereitung. Gemüse muß schonend geerntet und tadellos markt. fertig gemacht werden, wenn es als erste Qualität bewertet wer den soll. Daß von jedem Gemüseanbauer verlangt werden muß, mit dem Sauigui duberst sparsum umzugehen, ist bekannt. Der Fehler zu dichter Saat muß abgestellt werden, nicht nur wegen der hier- durch bedingten Saatgutverschwendung, sondern auch, weil ein ge. nůgend ꝛsbeiter Standraum der Pflanzen meist bessere Kultur. erfolge bringt. Das gilt ganz besonders für Karotten und Möh- renaussaaten. Auch die Standweite der Setzlinge muß bei Kill türen, die angepflanzt werden, richtig gewählt werden. Zu dich ter Stand der Pflanzen erschwert die Bodenbearbeitung, hemmt die Entwicklung und begnüstigt das Auftreten von Krankheiten und Schädlingen. Aus diesen Ausführungen mag man entnehmen, daß dem Ge- müseanbau besondere Bedeutung zukommt. Der feldmäßige An- bau ist allein in der Lage, uns das Massengemüse zu liefern, das für die allgemeine Versorgung der breiten Bevölkerung notwendig ist. Es kommt aber nicht nur darauf an, Gemüse anzubauen, sondern der Anbau muh überlegt werden und darf nicht ver- fehlt sein. Entscheidend ist nicht allein die angebaute Fläche, sondern vor allem auch die Marlet. und Qualitätsleistung. Runge. Int hohe Erträge gut, von der in der Gegend bewährten Sorten! Uraltes, abgebau- tes Saatgut leistet auch bei bester Düngung nichts! Die fleißige Saatenpflege mit der Egge oder mit der Handhacke und sonstigen Geräten danken die Pflanzen durch frohes Wachstum. Von den Rüben sagt man sogar, daß sie„großgehackt“ werden müssen. Gröhte Aufmerksamkeit ist weiterhin der Bekämpfung des Un- krauts zu widmen. Vielerlei Hilfsmittel stehen uns hierfür zur Verfügung(Unkrautstriegel, Hackgeräte, ungeölter Kalkstickstoff, Hederichkainit usw.). Es ist erwiesen, daß 10 gutentwickelte Un- krautpflanzen viel mehr Nährstoffe und Wasser dem Boden ent- ziehen, als 10 Kulturpflanzen. Auch ein geregelter Wasserhaushalt des Bodens ist von entscheidender Bedeutung, denn solange ein Boden zu viel Wasser enthält, ist durch keinerlei Düngung ein Höchstertrag zu erreichen. Das gleiche gilt auch für zu wenig Wasser. Schließlich sei auch noch darauf hingewiesen, daß eine geordnete Fruchtfolge, d. h. regelmäßiger Wechsel zwischen Halm- und Hackfrucht bzw. Blattfrüchten, viel dazu beiträgt, unseren Pflanzen günstige Entwicklungsbedingungen zu bieten. Bei den Uberlegungen über die Anwendung der Mineraldünger erinnere man sich auch an die Forderung:„Halte den Boden ge- sund!“. Starke Bodensäure ist ein Feind der meisten unsèrer acker- baulichen und gärtnerischen Nutzpflanzen sowie der Obstarten. Ein saurer Boden bleibt in seinen Erträgen immer hinter einem neutralen zurück. Sorge also durch öftere Kalkungen dafür, daß die Bodenkrankheit„Säure“ aus deinem Betriebe verschwindet. Pflanzen, die sich durch besondere Empfindlichkeit gegen Boden- säure auszeichnen, sind z. B. Weizen, Gerste, Runkel- und Zucker- rüben, Olfrüchte, die Kleearten, besonders Luzerne, sowie Erbsen, Wicken und die meisten Gemüse- und Obstarten. Daß sich auch der Kalk auf die Lockerung des Bodengefüges und auf die För- derung der Gare günstig auswirkt, sei nur noch nebenbei erwähnt. Von besonderer Bedeutung für die Auswirkung der Mineral. dünger ist weiterhin eine geordnete Humuswirtschaft. Die Pflege der wirtschaftseigenen Humusdünger, also des Stallmistes und des Kompostes, ist nicht nur wegen der Erhaltung der Nährstoffe wichtig, sondern-auch wegen der Erhöhung des Fruchtbarkeits- zustandes unserer Böden. Ohne regelmäßige Versorgung der Kul- turflächen mit gutem Stallmist oder Kompost kann der Mineral- dünger auf die Dauer keine Höchstleistungen vollbringen. Auch die Jauche bzw. Gülle berücksichtigen wir in unserm Düngungsplan über- all dort, wo sie erfahrungsgemäß besonders gut zur Wirkung kommt. Sehr dankbar hierfür sind z. B. überwinternde Zwi- schenfrüchte(Landsberger Gemenge, Sprengelraps), Winier⸗ ölfrüchte, Rüben und Grünland. Sind nun alle diese Voraussetzungen für die gute Auswirkung der Mineraldünger erfüllt, so werden die uns zur Verfügung stehenden Stickstoff-, Phosphorsäure: und Kalidünger ihre höch- sten Leistungen vollbringen und zu guten Erträgen verhelfen. Den Stichstoff verwerten die Hackfrüchte und Olfrüchte am besten. Natürlich werden wir auch den Winter- und Sommergetreidearten auf ärmeren Böden und nach stark zehrenden Vorfrüchten ange“ 2 5 * vesge nage der 110 lei 1000 om den! glich 8loll. gell die Stich oder Lönn die eri 80% Wb! ve Vereint die ah Deste Sebot merkt, dun, der h messene Stidkstoffgaben zuteilen, da sonst mit erheblichen Er- tragsausfällen zu rechnen ist. Vorsicht ist jedoch bei Bemessung der Stickstoffgaben bei Getreide überall dort geboten, wo 2. B. infolge zu dichter Saat(Handsaat) Lagerung zu befürchten ist. Bei Wintergetreide ist eine schwache Stickstoffgabe aber dann be- sonders angezeigt, wenn die Saaten etwas schwach aus dem Winter kommen. Hier wählt man dann zweckmäßig die rascher wirken⸗ den Salpeterarten oder auch Kalkammonsalpeter. Cemahlenen Kalk- stickstoff wird man bevorzugt dort einsetzen, wo neben der Stick- stoffdüngung auch gleichzeitig eine Unkrautbekämpfung durch- geführt werden soll. Von den Gemüsearten benötigt der Kohl die höchsten Stickstoffgaben. Dem Grünland gibt man nur dort Stickstoff, wo sicher mit Erfolgen gerechnet werden kann. Nasse oder saure Wiesen scheiden also von vornherein aus. Dagegen können auf Koppelweiden erst bei ausreichender Stickstoffdüngung, die in mehreren Teilgaben zu verabreichen ist, hohe Leistungen erzielt werden. Daß der Stallmist nur den Hackfrüdten und soweit der Vorrat reicht— auch dem guten Grünland gegeben werden darf, ist wohl, selbstverständlich, denn das Getreide ver- wertet den Stallmist lange nicht so gut. Die Phosphorsäure hat von allen Handelsdüngern im Vergleich zur Vorkriegszeit die größten Einschränkungen erfahren. Der Ein- satz dieses Nährstoffs muß also besonders gut überlegt sein. Grund- sätzlich ist zu beachten, daß sich diese Düngersorte auf sauren Böden nicht voll auswirken kann. Hier muß daher zu- nächst drurch Kalkung für die Beseitigung der Bodensäure gesorgt werden. Dies gilt besonders für die schwereren Bodenarten. Durch Kalkgaben auf solchen Böden kann man auch vielfach er- reichen, daß die früher im Boden festgelegte Phosphorsäure dann zum Teil löslich und damit den Pflanzen zugänglich wird. Eine Kalkung kann also auf vielen Böden vorübergehend eine Phosphor- säuregabe ersparen. In Böden, ohne jeden Vorrat an gebundenem Phosphat, kann natürlich auch der Kalk nichts läsen! Diejenigen Betriebe und Gemeinden, die im Besitz von Bodenuntersuchungsergeb- nissen sind, können deshalb ihre Thomasphosphatgaben viel sachge- mäßer zur Anwendung bringen, als dort, wo man hinsichtlich der Nährstoffvorräte des Bodens im Ungewissen ist. Auch in kalkreichen Böden stecken oft noch erhebliche Phosphatreserven aus den Dün- gungen früherer Jahre, die uns jetzt hoch willkommen sind. Ist nach der Bodenuntersuchung ein Boden reich an Phosphorsäure, 80 muß heute die Phosphatzufuhr unterbleiben. Ebenso wird man auf Böden geringer Leistungsfähigkeit(Zz. B. nasse, kalkarme Flächen) die Verabreichung dieses Nährstoffs 80 lange unterlas- sen, bis die Voraussetzungen für eine höchstmögliche Auswirkung der Düngerphosphorsäaure gegeben sind. Den Hackfrüchten kommt die Stallmistphosphorsäure zugute, die in der Jetztzeit im Dün⸗ gungsplan berücksichtigt werden muß. Die Kartoffeln(mit Aus- nahme der Pflanzkartoffelvermehrungsflächen) müssen deshalb bei mittlerem Phosphatgehalt des Bodens und bei ausre ender Stall- mistgabe gegebenenfalls ohne Thomasphosphat auskommen. Bei Futter- und Zuckerrüben, bei Körnermais, Olfrüchten, Sommer- gerste und Cemüse ist die Phosphorsäure weit notwendiger, als bei den übrigen Pflanzenarten. Damit ist natürlich nicht gesagt, dal das Getreide(besonders der Weizen), die Kleearten, Erbsen, Wicken und das Grünland weniger an diesem Nährstoff benötigenz nur können diese Kulturen infolge ihres besseren Aneignungsver- mögens, notfalls auch auf ärmeren Böden, ihren Phosphorsäure bedarf noch decken. Leichtere Böden beantworten eine Phosphor- säurezufuhr meist auch schneller durch höhere Erträge, als schwere Bodenarten. Grundsätzlich gebe man aber die Phosphatdüngung nur phosphorsäurebedürftigen, aber gleichzeitig gesunden und leistungsfähigen Böden mit geordnetem Kalkzustand! Beim Nährstoff Kali ist die Versorgungslage am günistigsten, denn die Zuteilungen liegen nur um 10 v. H. niedriger, als im letz- ten Vorkriegsjahr 1938/39. Für die Anwendung dieses Nährstoffe liefern ebenfalls die Bodenuntersuchungsergebnisse wertvolle An- haltspunkte für die Bemessung der Düngergaben. Man wird dem- nach das Kali bei den ärmeren Böden, vor allem den stärkebilden- den Pflanzen(Kartoffeln, Rüben, Futterpflanzen), in größerer Menge zuführen. Auch die Getreidearten sind für angemessene Kaligaben dankbar, denn es wird u. a. nicht nur die Körnerbildung Sünstig beeinflußt, sondern die halmfestigende Wirkung dieses Nährstoffs beugt auch der Lagerung weitgehend vor. Der Ertrag des Erünlandes und der Wert des hier gewonnenen Futters steigt und fällt mit dem Kalivorrat des Bodens.. Diese allgemeinen Hinweise über den richtigen Einsatz der Mineraldünger sollen in späteren Aufsätzen durch ausführlichere Düngungsratschläge ergänzt werden. Es ist nur noch wichtig, dar- auf hinzuweisen, daß auch unter den heutigen Umständen eine harmonische Ernährung der Kulturpflanzen erreicht werden muß und daher die uns zur Verfügung stehenden Nährstoffmengen nur nach einem genau überlegten Plan zum Einsatz gelangen dür- fen. Es ist zuzugeben, daß die hier empfohlenen Maßnahmen nur für die Jetztzeit Gültigkeit haben können, denn vielfach ist ein Rückgriff auf die Bodenreserven unvermeidbar. Daß es troßdem ge- Iingt, die Schwierigkeiten zu meistern und die Erträge zu halten, dafür bürgt die anerkannte Tüchtigkeit und der Fleiß unseres jederzeit einsatzbereiten Bauernstandes. Dr. Kiehling. Verwendung von Horhwelden üher 80 im Länge umulgezig Die Hauptvereinigung der deutschen Cartenbauwirtschaft gibt bekannt: Sämtliche Korbweiden gelten auf Grund der Anordnung 10/42 der Hauptvereinigung der deutschen Gartenbauwirtschaft, betr. Bewirtschaftung von Korbweiden, vom 18. März 1942 (RNVBI. S. 69), als beschlagnahmt. Um ohne Verzögerung und ohne Belastung für die Hauptvereinigung und für die Weinbauern die entsprechenden Bindeweiden für den deutschen Weinbau zur Verfügung zu stellen, hat die Hauptvereinigung der deutschen Gar- tenhauwirtschaft bestimmt, daß Weinbergsbindeweiden, d. h. un- geschälte Korbweiden, bis Höchstens 30 em Länge ohne Vorliegen eines Weidenbeschaffungsscheines von Erzeugern oder vom Handel bezogen werden können. Korbweidenerzeuger, Korbweidenhändler und Weinbauern, die jedoch Korbweiden über 80 em Länge als Bindeweiden abgeben oder verwenden, verstoßen gegen die Anord- nung 10/%2 und haben mit strenger Bestrafung zu rechnen. Der jeweilige Verkäufer der Weinbergsbindeweiden ist verpflichtet, der Hauptvereinigung der deutschen Gartenbauwirtschaft, Berlin- Char- lottenburg 4, Schlüterstraße 38.39, jeden Verkauf von Weinbergs- bindeweiden, unter Angabe des Empfängers, des gelieferten Ge- wichts und der gelieferten Längen, unverzüglich zu melden. Dabei sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß nach wie vor sämtliche Korbweiden über 80 em Länge als beschlagnahmt gelten. Betriebe, die Korbꝛoeiden uber 8 em Lunge ohne Genehmigung der Haupt- vereinigung der deutschen Gartenbauwirtschaft verarbeiten oder sie als Binde weiden verwenden, haben, wie gesagt, mit strenger Bestrafung zu rechnen und außerdem mit einer Anzeige wegen Sabotage am Rüstungsaufbau. Aus diesem Crunde sei noch be- merkt, dag auf Grund der genannten Bestimmung der Anord- nung 10/2 auch jeder Weinbauer verpflichtet ist, Korbweiden uber 30 em Länge, die als beschlagnahmt gelten, der Hauptvereinigung der deutschen Garten bauipirtschaft zur% erfügung zu stellen. Die Versorgungslage mit Korbweiden ist so angespannt, daß die in Frage kommenden Kreis- und Ortsbauernschaften in den Wein baugebieten Prüfungen vornehmen werden, ob nicht als Binde wei- den Korbweiden über 80 em Länge verarbeitet werden. Wenn die Hauptvereinigung der deutschen Gartenbauwirtschaft auf der einen Seite bereit ist, jetzt Erleichterungen für den Bezug von Weinbergs · bindeweiden zu schaffen, so kann sie dies nur unter der Voraus- setzung, daß ihr jeder Bestand an Korbweiden über 80 em Länge auch aus den Beständen der Weinbauern zur Verfügung gestellt wird. Sollte festgestellt werden, daß dieser Weisung der Hauptvereinigung in der Praxis nicht entsprochen wird, so wäre die Hauptyereinigung nicht in der Lage, zukünftig die oben- genannte, erleichternde Bestimmung weiter beizubehalten Luftschutz auf dem Lande in den nächsten Nummern des Wochenblattes wird über das obige Thema eine Aufsatzreihe veröffentlicht, die genaueste Beach- tung durch die Landbevölkerung verdient. Ganz besonders seien unsere Landfrauen auf diese wichtigen, aufklärenden Aufsätze hin- gewiesen. Uber alle technischen Fragen im Rahmen der Luft- schutzmaßnahmen, insbesondere auch diejenigen der Verdunkelung von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden, gibt die zuständige Orts- gruppe des Reichsluftschutzbundes gerne Auskunft. Dieser be- treut im Bereiche seiner Aufgaben die Landbevölkerung genau so, wie die städtische Bevölkerung.. Bei der Landesbauernschaft kann Auskunft eingeholt werden durch den Beuuſtragten ur den Luſischug auf dem Lande für Baden und das Elsa, Architekt Schaffer, Karlsruhe, Belert. heimer Alle 6. Die Beschaffung von Zugtieren Zur Steigerung unserer land wirtschaftlichen Erzeugung sind Ce- spanne in ausreichender Zahl notwendig. Da Arbeitspferde sehr rar sind, sind wir gezwungen, wieder auf Ochsen: und Kuhgespanne zurückzugreifen. Der Ochse wird mehr in größeren, die Kuh in kleineren Betrieben zur Arbeit verwendet. Wir haben in Baden in unserem Höhenfleckvieh und Vorder- wälderschlag Tierrassen, die sich recht gut zur Arbeit eignen. Wenn heute ein bedeutender Mangel an Zugtieren besteht, so liegt dies nicht daran, daß zu wenig Rinder nachgezogen, sondern weil zu wenig eingefahren werden. Auf unseren Schlachtviehmärkten sieht man immer noch Jungochsen, die ganz gut 2 bis 3 Jahre arbeiten könnten, und auf den Nutzviehmärkten werden noch viele unge- wöhnte Kalbinnen angeboten. Hier iet die Cespannreserve, die zor unbedingt in Zuſcunft mehr heranziehen müssen. In weiten Kreisen der Landwirtschaft besteht eine gewisse Ab- neigung gegen das Einfahren von Ochsen und Rindern; dazu kommt noch der Mangel an männlichen Arbeitskräften. Es gibt dutgettelde zufon ablisfarn! heute landwirtschaftliche Betriebe, die lieber für eine Fahrkuh 50 bis 100 RM. mehr bezahlen, als daß sie ihre eigene Nachzucht selbst einfahren. 5 Allen denjenigen, die eine gewisse Scheu vor dem Einfahren haben, seien an dieser Stelle einige Fingerzeige für die Erleich- terung dieser Arbeit gegeben. Bei der Nachzucht schon muß von unten herauf angefangen werden, die Tiere auf die spätere Arbeit vorzubereiten. Zur Arbeit gehören einwandfreie Beine und wider- standsfähige Klauen. Daher muß das junge Lier viel Bewegung haben, entioeder auf der Veide, im, Laufgarten oder auf dem Hof. Ein Tier, das von Jugend an dauernd im Stall gehalten wird und nie das Sonnenlicht sieht, wird sich zur späteren Arbeit schlecht eignen. Leider wird gegen diese Erkenntnis sehr oft verstoßen. Auf unseren Nutzviehmärkten kann man oft sogenannte Arbeits- ochsen sehen, die baum luuſen können, und auf der anderen Seile zwerden Schlachtochsen angeboten mit einem ganz eimbandfreien Gangioerſ. Das Tier, das viel Bewegung hat, wird auch viel zu- traulicher den Menschen gegenüber. In der Regel werden die jun- gen Tiere mit einem Lebendgewicht von 400 bis 500 Kg eingefah- ren. In diesem Alter ist noch gut mit den Tieren umzugehen. Zunächst wird den Lehrlingen ein Seil am Kopf angebracht und sie hin- und hergeführt, damit sie mit dem Seil vertraut werden. Weidetiere, die noch nicht angebunden waren, werden rückwärts gehen, wenn sie das Seil am Kopf verspüren. Sie müssen eben mit viel Geduld daran gewöhnt werden. Beim ersten Führen am Kopf muß das Seil hurz gehalten werden, damit sich das Vieh an einen straffen Cung gewöhnt. Als zweite Vorarbeit wird dem Tier ein Geschirr aufgelegt, damit es mit dem Druck bekannt wird. Es wird dann mit dem leeren Geschirr hin- und hergeführt, damit es sich langsam daran gewöhnt. Anschließend läßt man ein Stück Holz oder einen Stein hin- und herziehen, damit das Tier mit den ersten Zugleistungen bekannt wird. Nach diesen ersten Vorarbei- ten fällt das Angewöhnen, wenn man ein gut eingefahrenes Tier mit an den Wagen spannt, am leichtesten. Der Wagen muß zu- nächst leer gefahren werden, um mit der Deichsel vertraut zu wer- den. Auch dürfen die ersten Fahrten nicht zu lange dauern, damit das Tier nicht zu sehr ũbermüdet asird. 5 „Fährt man zwei Ochsen gleichzeitig ein, so bleiben diese immer als Paar auf derselben Seite und werden auch später als Paar ver- kauft. Verwendet man zur Arbeit das Stirnjoch, so kann man ab und zu feststellen, daß es Lehrlinge gibt, die darin schlecht arbei- ten. Sie strecken in diesem Fall die Nase dauernd nach vorn, und das Joch liegt nicht mehr auf der Stirne, sondern mehr auf den Hörnern. Solche Tiere muß man im Kummet einfahren. Ist das Gespann in der Schwere ungleich, so wird dem leichteren Tier der Zugbalken verlängert und dem schwereren verkürzt. Erst wenn die Neulinge auf der harten Straße mit dem Fahren einigermaßen ver- traut sind, werden sie zur Feldarbeit verwendet. Beim Pflügen, wWũ7e die Tiere sehr genau in der Furche gehen müssen, muß man anfangs langsam fahren. Beim zu schnellen Fahren verläßt der Neuling sehr oft die Furche und wird im CEang unsicher. Muß man viel auf verkehrsreichen Straßen fahren, so muß eine Fahrleine ver- wendet werden. Auch die Jahreszeit spielt eine große Rolle. In den kühleren Monaten, wenn keine Fliegengefahr besteht, ist das Eingewöhnen leichter als in den Sommermonaten. Daher sollten hauptsächlich die Herbst. und Vintermonate zum Einfahren benußt werden. Werden Tiere mit ungleichem Gang, z. B. ein Ochse neben einem Pferd, ge- fahren, so ist das langsamere Tier immer lines zu spannen, damit sich das schnellere nach dem langsameren richtet. Macht man es umgekehrt, so ist das langsamere Tier zu früh verbraucht. Bei weiblichen Tieren, die hochtragend sind, ist besondere Sorgfalt zu verwenden, damit kein Deichselschlag vorkommt, wodurch die Ge- fahr des Verkalbens besteht. Tiere, die in den Klauen empfindlich sind, müssen des öfteren beschlagen werden. Ist es im Herbst auf dem Felde sehr naß, dann ist auf einen troctenen Stall großer Vert zu legen. Durch die dauernde Feuchtigkeit zwischen den Klauen werden die Tiere oft wund und müssen längere Zeit im Stall stehen leiben. Das Einfahren von Ochsen und Rindern ist nicht allau schier, zoenn man gebisse Vorbedingungen erfüllt. Ein vernünftiger Um- gang mit den Tieren erleichtert die Arbeit auherordentlich, und die Anwendung von Stoch und Peitsche wahrend des Anlernens kann gans verfehlt sein. Unsere ſleinbduerlichen Betriebe sollten den Vinter zum Einfahren benutgen, damit im Fruhjahr genügend Gang- tiere vorhanden sind. Leonhardt. Andienung von Pferden Eine neue Regelung des Reichsbauernführers beim Vergauf von Vuhpferden Der Reichsbauernführer hat auf Grund des§ 7 der Anordnung über den Verkauf von Nutzpferden vom 20. Februar 1940 den Lan- desbauernführern die Befugnis erteilt, sich zum Verkauf gelangende Nutzpferde andienen zu lassen. Ausgenommen sind lediglich Pferde, die in gewerblichen Fuhrunternehmen des Straßenverkehrs verwen- det werden. Für diese Pferde sind die Bevollmächtigten für den Nahverkehr zuständig. Die Landesbauernführer können mit der Durchführung dieser Maßnahme Kreisbauernführer und andere geeignete Persönlichkeiten(auch Schätzer) beauftragen. Die Ver- teilung der Pferde, die den Landesbauernschaften anzudienen sind, erfolgt an die einzelnen Betriebe ausschließlich nach dem Grund- satz der Dringlichkeit im Interesse der Erzeugungsschlacht. Dabei wird aber auch das Verkehrsgewerbe, das ebenfalls wichtige wirt- schaftliche Aufgaben durchzuführen hat, berücksichtigt. Damit ist den mit der Durchführung beauftragten Stellen eine große Verant- wortung übertragen. Den Uberschußgebieten ist dabei ausdrück⸗ lich zur Pflicht gemacht, den Bedürfnissen der Zuschußgebiete weit- gebend Rechnung zu tragen. Es soll damit eine planmäßige Ver- sorgung der Bedarfsgebiete sichergestellt werden. 134 Bei der Zuteilung der angedienten Pferde an die einzelnen Kauf. interessenten sind auch Pferdekaufleute, die das Zindeglied zwi- schen Uberschuß- und Bedarfsgebieten darstellen, zu berücksich⸗ tigen. Erhalten Pferdekaufleute auf Grund dieses Andienungs- rechtes in Uberschußgebieten Pferde zugewiesen, die sie in Bedarfs- gebiete verbringen, so haben diese Pferdekaufleute den Kreis- bauernführern, in deren Gebiet die Pferde verteilt werden sollen, Mitteilung zu machen und die Pferde nach Weisung ihrer zustän- digen Kreisbauernschaft zu verteilen. Die andienungsberechtigten Stellen geben auf einer vorgedruckten Karte den Landesbauern- schaften, denen auf diese Weise Pferde zur Verfügung gestellt werden, von der Zuteilung Nachricht. Auf Grund dieser Verfügung können sich Kreisbauernschaften auch Pferde, die sich im Besitz von Pferdekaufleuten befinden, andienen lassen. Es ist selbstverständ- lich, daß den Pferdekaufleuten für diese Pferde die ihnen im Rah- men der Anordnung des Reichskommissars für die Preisbildung über die Verdienstspanne im Handel mit Nutzpferden zustehende Verdienstspanne gewährt wird. Die Landesbauernführer haben für 11 00h denun I= dienun uit de adh 0 aßen. bauern dienunt fermine für die gell s, n Vers 05 * ö nue fiele dann ring heder 05 beit,! lnien Landl dinne bebör Plerd Beru Die Liereit Talene 8 de in brut Besti Ver! bin u den Cein erkan heltie le fi vurde bis zun kern, zie len acheine cierbern diesen schein Schalt Agen; däbin be trborderl erden dine z dein! der, dib ind über erlähneg U 4 73 bcben 1 eee — ihr Gebiet zu entscheiden, in welchem Umfang von diesem An- dienungsrecht Gebrauch gemacht wird. Es heißt in der Verfügung ausdrücklich, daß das Recht der An- dienung den Landesbauernführern zugesprochen ist. Diese können mit der Durchführung der Maßnahme die Kreisbauernführer und auch die Schätzer oder andere geeignete Persönlichkeiten beauf. tragen. Ohne die ausdrückliche Beauftragung sind also Kreis- bauernführer und Schätzer nicht berechtigt, von dem Recht der An- dienung Gebrauch zu machen. Wenn in einzelnen Fällen auf Schätz terminen oder Absatzveranstaltungen Pferde zur Verfügung stehen, für die die Besitzer einen Käufer nicht sofort zur Hand haben, be- steht selbstverständlich die Möglichkeit, die Besitzer dieser Pferde zu veranlassen, sie an Betriebe zu verkaufen, die von den Schätzern dalnududadaehtinanttetutnanuünntngwtnnümnnmunmmnunnnnimnnunmntnnumnnmmnmummmn Hohe und sichere Ernten durch regelmäßigen Sqatgutwechsel! Aafüttntttanininnnrupanmnnumsninmmantnnnnmäwmnnunmmnmmmmnmmnmnmmenmunmnmnmnnunmmmmnnnmnunm oder von den Beauftragten der Kreisbauernführer als besonders be- lieferungsbedürftig bezeichnet werden. Jeder Pferdebesitzer wird dann in Anerkennung der derzeitigen Lage soviel Verständnis auf. bringen und die Pferde den Wünschen dieser Stellen, die über den Bedarf im Bilde sind, entsprechend verkaufen. Unberührt von dieser Anordnung bleibt natürlich die Möglich- keit, Pferde auf Grund des Reichsleistungsgesetzes nach den Richt- linien für die Durchführung der Maßnahmen zur Sicherung der Landbewirtschaftung in Anspruch zu nehmen. Bedarfsstellen im Zinne des Reichsleistungsgegetzes sind die unteren Verwaltungs- behörden, die sich bei der Durchführung der Inanspruchnahme von Pferden der Kreisbauernschaften bedienen können. Bezug von Hühner- und Enteneiern zu Brutzwecken Die Anordnung Nr. 1/40 der Hauptvereinigung der deutsdien Eierwirtschaft vom 22. Januar 1940, betr. Bezug von Hühner- und Enteneiern zu Brutzwecken, ist mit Wirkung vom 12. Februar 1943 außer Kraft gesetzt und durch die neue Anordnung Nr. 1/43, die im Verkündungsblatt des Reichsnährstandes Nr. 11 vom 11. Fe- bruar abgedruckt ist, ersetzt worden. An den grundsätzlichen Bestimmungen, die bisher Geltung hatten, hat sich nichts geändert. Der Bezug von Hühner- und Enteneiern zu Brutzwecken ist weiter- hin nur gegen Bezugscheine, die von den Ernährungsämtern oder den von diesen beauftragten Stellen ausgegeben werden, zulässig. Geändert wurde die Gültigkeitsdauer der Bezugscheine für die an- erkannten, Geflügelzuchtbetriebe, Brütereien und Geflügelzucht betriebe mit einem Bestand von über 200 Hennen. Im Hinblick auf die für das Jahr 1943 festgelegte Brutzeit, die am 10. Juni abläuft, wurde die Gültigkeitsdauer der Bezugscheine für diese Betriebe bis zum 20. Mai verlängert. Um die Bedarfsdeckung zu erleich- tern, sieht die Anordnung vor, daß auf Antrag des Bezugsberech- tigten über den Gesamtbedarf an Bruteiern mehrere Teilbezug- scheine ausgestellt werden können. Während bisher der Brut- eierbezugschein an den Bezugsberechtigten zurückzugeben und von diesem abzuliefern war, hat jetzt der Bruteierlieferant den Bezug- schein einzubehalten und unmittelbar dem zuständigen Eierwirt- schaftsverband oder der von diesem beauftragten Stelle auf Ver- langen vorzulegen. Das Muster des Bruteierbezugscheines wurde dahin geändert, daß eine Bestätigung des Empfängers nicht mehr erforderlich ist. Damit wird ein Hin- und Hersenden des Brut- eierbezugscheines vermieden. Die noch vorhandenen alten Be- stände an Bruteierbezugscheinen können, soweit sie den neuen Bestimmungen angepaßt sind, aufgebraucht werden. Die übri- gen, bisher geltenden Vorschriften über den Bezug von Bruteiern und über die Abgabe von Schiereiern haben keine Abänderung erfahren. Die leeren Amasilkorbflaschen zurückgeben Alljährlich müssen für die Landwirtschaft rund 60 000 Korbfla- schen bereitgestellt werden, um die rechtzeitige und reibungslose Belieferung mit Amasil sicherzustellen. Diese großen Mengen an Cles- und Weidenkörben konnten nur freigemacht werden unter der Vorauesetrung, daß die Korbflaschen möglichst vollzählig an den Händler zur Weiterleitung an den Fabrikanten zurückgegeben würden, daß die Flaschen also sozusagen dauernd im Umlauf blei- ben und jährlich nur ein tragbarer Teil neu ersetzt werden müßte. Leider hat die Erfahrung gelehrt, daß die Flaschen zum größten Teil in den landwirtschaftlichen Betrieben zurückgehalten werden, 80 daß die jährlichen Anforderungen von Korbflaschen gleich blie- ben. In Anbetracht der Mangellage auf dem Gebiet Glas und Korbweiden lassen sich diese hohen Anforderungen bei allem Ver- ständnis seitens der Spitzenorganisationen nicht mehr decken, 80 daß in kurzer Zeit ein empfindlicher Mangel an Amdsil als Siche- rungszusatz bei der Gärfutterbereitung eintreten kann, weil es bei den fehlenden Korbflaschen nicht mehr möglich ist, das Amäsil ab- zufüllen. In Anbetracht der Bedeutung der Cärfutterbereitung muß alles daran gesetzt werden, um einen schwerwiegenden Rückschlag zu vermeiden. Noch immer hat die deutsche Landwirtschaft Ver- ständnis für die Notwendigkeiten, welche sich aus den Verhältnis⸗ sen ergaben, gezeigt, sie wird auch jetzt dem Aufruf zur Rüclgabe der leeren Amasillcorbflaschen àn die Händler und Genossenschaf- ten Folge leisten, zumal sich die I. G. Farben bereit erklärt haben, für jede leere 20-Kkg-Korbflasche 5 RM., für die 30-Kg-Korbflasche 6 RM. und für die 60-Kg-Korbflasche 8 RM. rückzuvergüten. Die Landwirtschaft und verarbeitende Industrie müssen mehr denn je Hand in Hand arbeiten. Das gilt auch in kleinen Dingen. Deshalb nochmals; Gebt die leeren Amasilcorbflaschen so schnell zie mög- lich an die Händler oder die Genossenschaften zurück. Vergütung des Preisverlustes bei Vermahlungen von Brotgetreid- Mühlen mit einem Grundkontingent von über 750 Tonnen oder mit gleichzusetzender Jahresvermahlung, die nach dem 31. Juli 1942 noch Vermahlungen aus zum Märzpreis eingekauften Ce- treidebeständen durchgeführt haben, welche der Reichsstelle für Getreide als überschießender Vermahlungsbedarf per 30. Juni 1942 fristgemäß angedient worden sind, können bei der Hauptvereini- gung der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft, Sachge· biet Einlagerung, einen Antrag auf Vergütung der entstandenen Preisdifferenz in Höhe von 6 RM. je Tonne zuzüglich einer Lager- geldentschädigung von 4 RM. je Tonne stellen. Die Anträge müs- sen in brieflicher Form eingereicht werden und bis zum 15. Fe- bruar 1943 bei der Hauptvereinigung der deutschen Getreide: und Futtermittelwirtschaft, Sachgebiet Einlagerung, Berlin- Wilmersdorf, Fehrbelliner Platz 3, eingegangen sein. Verspätet eingehende An- träge können seitens der Hauptvereinigung der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft nur dann bearbeitet und bezuschußt werden, wenn die Mühle ein Verschulden niciit trifft. In dem An- trag muß der Lagerbestand an Roggen, und Weizenkorn per 31. Juli 1942 angegeben werden, der aus den der Reichsstelle für Ge- treide per 30. Juli 1942 angedienten Beständen noch am 31. Juli 1942 vorhanden gewesen ist. Gleichzeitig muß die Versicherung Aepnmnmum m nndunmmspnnnnnnmnumnnninnnmnnipmmmnunsngmununn Achte streng dguf die Verdunklung! Auch der kleinste Lichtschein ist Anholtspunkt för feindliche flieger und kann zum völligen Verlust deiner mit vieler Mühe erworbenen Habe führen CLC abgegeben werden, daß die gemeldeten Lagerbestände mit den Buchbeständen der Mühle übereinstimmen und jederzeit an Hand der Bücher und sonstigen Unterlagen nachweisbar sind. Außerdem ist das Bank- oder Postscheckkonto anzugeben, auf das die Ver- gütung überwiesen werden soll. Zinnfreie Schwarzblechdosen haben die Prüfung bestanden Bei einer von der Reichsanstalt für Fleischwirtschaft kürzlich durchgeführten umfangreichen und sehr scharfen Prüfung von zinnfreien Schwarzblechdosen wurde ein zufriedenstellendes Ge- samtergebnis ermittelt. Als bestes Material haben sich deutlich die gefalzten und geschweißten Sdwarzblechdosen von zwei Firmen herausgehoben, bei denen nicht der geringste Angriff des Lackes oder des blanken Materials erfolgt war. * Der getreue Helfer beim Acker futterbau Eine neue lustige Fibel ist erschienen Es ist begreiflich, daß heute jede nur mögliche Ausweitung des Anbaues von Früchten, die der menschlichen Ernährung un- mittelbar dienen, durchgeführt wird und durchgeführt werden muß. Jeder im Landvolk weiß das und jeder kommt der Forderung nach besten Kräften nach. Aber es ist auch verständlich, daß so mancher jetzt fragt:„Was bleibt da nur für die Futterbeschaffung übrig, die ja ebenfalls im Interesse der gesicherten menschlichen Ernäh- rung liegt?“ An der Lösung dieser Frage brauchen wir nicht zu n. Die für die Fütterbeschaffuflg verbleibenden Fächen müs- sen so ergiebig wie möglich genutzt werden. Mit Recht schreibt Reichshauptabteilungsleiter Dr. Brummenbaum dazu:„Der Haupt- und Zwischenfruchtfutterbau läßt sich noch auf sehr Helen Höfen ausdehnen oder zu höheren Erträgen steigern.“ Dieser dem Vor- wort entnommene Satz leitet ein neues, buntes Heft aus der Reihe der im Landvolk nun schon gut bekannten„Lustigen Fibeln“ ein, das sich als„Die lustige Fibel vom Ackerfutterbau“ vorstellt. Auch diese Schrift ist ganz auf die Bedürfnisse der praktischen Ar- beit in der A eingestellt. Die Fibel geht von der Be- deutung der Futterfrage aus 1 unterstreicht 1 0 55 die Tatsache, „daß die Fett- und Fleischversorgungslage vor allem eine Futter- frage“ ist. Niemand im Landvolk ird die Bedeutung der Futterfrage unterschätzen. Aber nicht überall ist der Betriebs- führer, der die Möglichkeiten zu vermehrter Futtermittelgewinnung vom eigenen 1 am sichersten überschauen und nutzen kann, heute duf seinem Hofe. Da will die„lustige Fibel vom Acker- futterbau“ den Daheimgebliebenen mit gutem Rat und mit Hilfs- mitteln zur Tat zur Seite stehen. So umfangreich auch beispiels- weise die Fläche des Dauergrünlandes im Reiche ist, so wird diese Grundlage der Futterwirtschaft doch sicher nicht so ausgenützt, daß Neelsen behandeln aber auch eine Fülle von praktischen Einzel- heiten des Ackerfutterbaues, etwa den Anbau von Klee und Lu- zerne, den Zvischenfruchtbau und seine Vorbedingungen, den Hackfruchtbau, die Gärfutterbereitung, die Einsäuerung von Futterkartoffeln oder die künstliche Trocknung. Dabei kommt dem Leser die fachliche Mitarbeit von Dr. Karl Stark und Diplom- landwirt Erwin Pannwitz zugute, ebenso aber auch die lustigen, bun- ten Bilder, die Ferdinand v. Lampe beisteuerte. Auf erfreulich an- genehme Art wird mit der Fibel vom Ackerfutterbau ein Unterricht erteilt, von dem sich sagen läßt, daß die Nutzanwendung Lehrgeld ersparen hilft. Denn das vom Reichsnährstand herausgegebene und von der Deutschen Landwerbung GmbH., Berlin SW II, vertrie- bene Heft ist ganz aus der Praxis geschöpft. Es enthält damit eine Fülle von Erfahrungen, wie sie von erfolgreichen Fachmännern ge- sammelt wurden. Es lohnt also, sich für die„Lustige Fibel vom Ackerfutterbau“ eine halbe Stunde Zeit zu nehmen. & 1 Buer, hör zu! 9. Sendewoche vom I. bis 6. März 1943 Montag, I. März, II. 55 VUnr: Warum muß das beste Heu in den Milchviehstall? Lehrgespräch von Anna Hofmeier. Dienstag, 2. Mürz, 11.55 Uhr: Fütterungsmilch. Lehrgespräch von Walter Jooßg. Mittiooch, 3. Mürz, 11.53 Uhr: Arbeitserleichterung für die Land- frau. Lehrgespräch von Oskar Nitschke. Donnerstag, J. März, 11.55 Uhr: Elsaß, der Europas. Vortrag von Henter. Freitag, 5. März, 11.55 Uhr: Die Aufzucht der Schaflämmer. Lehr- gespräch von Walter Jooh. schöne Garten nicht. Ertragsreserven blieben. Auf ihre Heranziehung Samstag, 6. März, 11.55 Uhr: Der Fleischberechtigungsschein. Lehr-. wird ausdrücklich hingewiesen. Die vergnügten Reime von Kurt gespräch von Anna Hofmeier. 8 Snug P 5 1 3. 5 1 ick aui den Markt 1 Mid, J. 2 22 2 1 Ausschneiden! Preistafel für den Monat März 1943 Aufbewahren! 1 12 Herausgegeben von der Marktberichtstelle Getreidepreise Erzeugerfestpreise für 100 Kg, frei verladen Vollbahnstation für Baden 1 2 Festpreis- Durchschnittliches 5 gebiet Hektoliterge wicht 8 155 +ỹti Buchen, Mosbach, Sinsheim 8 3 R 15 19,50 5 Waldshut, Neustadt, Villingen, Donaueschingen, Nonne Stel ch Ueberlingen R 18 19,90 Roggen Mannheim, Heidelberg, Bruchsal, Karlsruhe, Pforzheim, Rastatt, 1 Kehl,„ Olkenburl. Lahr. Wellen. 70—72 K. Emmendingen, Freiburg, Müllheim, Lörrach, Säckingen 4 R 19 20,10 0 Stockach, Ueberlingen, Konstanz 1 W 16 ö 21.20 1 Mosbach, Sinsheim, Villingen, Donaueschingen 5 W 17 5 8 21,30. Weizen Mannheim, Heidelberg, Bruchsal, Karlsruhe, Pforzheim, Rastatt, Bühl, Kehl, Ollenburl. Lob. Wolaeh. 2 i Emmendingen, Freiburg, Müllheim, Neustadt, Lörrach, Säckingen, Waldshut 1 W 20 21.80 1 Tauberbischofsheim, Buchen, Mosbach 5 CFC 6 7 17,40 Pforzheim, Stockach, Konstanz, Ueberlingen G8 17,70 Futtergerste Mannheim, Heidelberg, Sinsheim, Bruchsal, Karlsruhe, Rastatt, Bühl, Kehl. Oltenburg, Lahr. Wolfach, 59—60 Kg Emmendingen, e e Donaueschingen, Neustadt, Mullbein. Lörrach, Srelinern. Waldshut 5 8„%%% 2„„ 6 9 17.90 Brau- und Be e Preisgebiet 5 G IV genannten Kreise B G II 20,50 n ruchsal, Buchen, Heidelberg, Karlsruhe, Mannheim, Mosbach, Pforzheim, Sinsheim, Tauberbischofsh 5 Au Brotgerste Für Brotgerste gilt der Preis vorläufig nur bis 28. Febr. 1943.„ 8 3 50 g Seelen)))) H 11 17.30 uchen, Mosbac Pigrzhein Stockach, Kon Ueberlingen H 14 1„80 Futterhafer n Heidelberg, Sinsheim, Bruchsal, Karlsruhe, Rastatt, Bühl, Kchl, Oltenburt. Lehr, Wollech. 46—48 leg 5 Emmendingen, Freiburg, Müllheim, Neustadt, Lörrach, Säckingen, Waldshut 1 H 17 18,10 5 1 11 2 17.80 dustrie nater F bei kultec he H 14 53 Kg 18,30 5 H 17 18,60 1) Auf die Hafer-Erzeuger- Preise wird ein Umschlagzuschlag von 1,50 RM. je 100 kg gezahlt. Für Industriehaf, t Hektolit ht 1 1 d. Kilogramm über 53 ein Zuschlag bis zu 0, 10 RM. je 100 kg errechnet werden. Der Dinkelpreis beträgt jeweils 75 v. fl. e eee„ e Sofern Gerste für Brauzwecke in Verkehr gebracht wird, dürfen, wenn die vorgeschriebenen Vora t füllt hlö— schaffenheit(für feine Braugerste 70, RM. und für Ausstichgerste 1,50 RM. je e ee gezahlt Wende 3CEFFCCFFFCCCC zu 6 Wochen 170 RM., über 6 Wochen 180—200 RM. Marktverlauf sehr gut, alles verkauft. Freiburg, 20. Februar. Auftrieb 132 Ferkel, 5 Läufer. Es wurden be- zahlt für Ferkel über 6 Wochen 120200 RM., für Läufer 280 RM. und darüber. Marktverlauf gut, Uberstand. Lörrach, 18. Februar. Auftrieb 34 Ferkel, 10 Läufer. Ferkel über 6 Wochen kosteten 180 RM. und darüber, Läufer 300 RM. und darüber. Marktverlauf sehr gut, alles verkauft. Die Preise verstehen sich je Paar. Läufer- und Ferkelmärkte Bühi, 15. Februar. Auftrieb 7 Ferkel, 2 Läufer. Ferkel erzielten Preise von 140—150 RM., Läufer von 160 RM. Marktverlauf sehr gut, alles verkauft. Meßkirch, 15. Februar. Auftrieb 21 Ferkel. Ferkel über 6 Wochen kosteten 90—120 RM. Marktverlauf sehr gut, alles verkauft. Zucken, 20. Februar. Auftrieb 46 Ferkel. Erzielte Preise für Ferkel bis 136 8 1 1 Aus dem Reichsnährstand Bekanntmachungen der Landesbauernschafi Baden Bekanntmachung des Badischen Pferdestammbuches e. V. Betr.: Stuteneintragungen 1943, Musterung der Stuten mit roten Scheinen im Bezirksverband Mittelbaden. Die diesjährigen Stuteneintragungen 1943 finden auf nachstehenden Terminen statt: Tag und Zeit: ort der Veranstaltung: Bezirksgruppe: Dienstag, 9. März 1943, 8.00 Breisach Breisach Dienstag. 9. März 1943, 14. 00 Kenzingen Kenzingen Mittwoch, 10. März 1943, 8.00 Kürzell Lahr Donnerstag, 11. März 1943, 8.00 Altenheim Offenburg Freitag. 12. Mars 1943, 8.00 Legelshurst Kohl Freitag. 13. März 1943, 15.00 Achern Bühl Samstag, 13. Mars 1943, 8.00 Rastatt Rastatt Montag, 15. März 1943, 8.00 Schopfheim Schopfheim 1 Montag. 15. März 1943, 11.00 Buggingen Markgräflerland Montag. 15. März 1943, 16.00 Freiburg Freiburg. Es ist folgendes zu beachten: 1. Tur Eintragung können alle dreijährigen und älteren Stuten vorgestellt werden. Bei vorhandener Nachzucht ist diese ebenfalls mit der Mutter vorzuführen. Anmeldungen sind auf dem vorgeschriebenen Formular durch den Ortsfachwart sofort, bis spätestens 4. März 1943, unter Anfügung von Deckschein und etwa vorhandenem Abstammungsnachweis, an das Tierzucht- amt Freiburg, Schlageterstr. 20, zu richten, spätere Anmeldungen können nicht mehr berück- sichtigt werden. Unäangemeldete Stuten werden am Eintragungstag zurückgewiesen. Anmelde- jormulare sind beim Bezirksgruppenlachwart erhältlich. Das Stallbuch ist zur Eintragung un- bedingt mitzubringen. Ferner ist bei der Eintragung eine amtliche Bescheinigung vom Bürger- meister darüber vorrulegen, unter welcher Nummer die einzutragende Stute in der Pferdevor- führungsliste der Gemeinde geführt wird. 2. Es sind alle Stuten mit roten Scheinen vorzustellen. Die Vorführung ist Pflicht. Der rote Schein ist bei der Vorstellung der Kommission vorzulegen. Bei Nichtvorführung verliert der rote Schein seine Gültigkeit und wird eingerogen. Einer besonderen Anmeldung hierzu bedarf es nickt. 3. Alle Fohlen, die in der kommenden Weideperiode auf die Weide Rastatt des Bad. Pierdestammbuches, die Weide Erlenboden des Landesverbandes badischer Rinderzüchter oder die- jenige der Landwirtschaftsschule Hochburg geschickt werden sollen, werden gelegentlich der Stuteneintragungen vorbesichtigt. Zugelassen sind nur Stutiohlen aus eingetragenen Eltern im Besitz von Mitgliedern des Bad. Pierdestammbuches. Auf vorstehenden Terminen nicht besich⸗ tigte Fohlen werden für die Weide nicht angenommen. örtliche Besichtigung beim Züchter findet nicht statt. Der Auftrieb erfolgt nur nach Vorlage eines Zulassungsbescheides, der jedem Lüchter, dessen Fohlen auf Grund der Vorbesichtigung angenommen ist, zugesandt wird. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer: gez. Saaler. Landesverband badischer Rinderzüchter In das Deutsche Rinderleistungsbuch sind kolgende K ü he eingetragen worden Nr. 8983 Kuh„Hertha 0/167. Bes.: Emil Reichle, Krumbach/ Stockach, für eine Gesamtleistung in 8 Jahren von: 18 279*g Milch, 3,98% Feit, 727 kg Fett und 5 Kälbern. Nr. 8984 Kuh„Ziere 788(Vorderwälder) Bes.: Franz Brugger, Hierahof, Saig, Krs. Neustadt, für eine Gesamtleistung in 13 Jahren von: 31 257 1 Milch, 4.08/ Fett, 1274 kg Fett und 9 Kälbern. NM. 8985 Kuh„Elies 1806,(Vorderwälder) Des-: Karl Josef Weber, Brosihok, St. Peter/ Freiburg, für eine Gesamtleistung in 10 Jahren von: 23 359 kg Milch, 3,82¼ Fett, 892 kg Fett und 7 Kälbern. Mr. 8986 Kuh„Rekhern VW. 1348“(Vorderwälder) Bes.: Holzzellstofi-Papierfabrik, Neustadt/ Schw., Max Egon, Fürst zu Fürstenberg, post Neu- stadt. für eine Gesamtleistung in 8 Jahren von: 16 897 Eg Milch, 4,03% Fett, 681 kg Fett und 6 Kälbern. Nr. 3987 Kuh„Leopoldine 6887 R. Bes.: Nepomuk Grundler, Salenhof b. Wangen, für eine Gesamtleistung in 12 Jahren von: 28 770 kg Milch, 3,96 ¼8 Fett, 1141 kg Feit und 9 Kälbern. Nr. 8988 Kuh Edith 16 954 Pf.“ : Eugen Wiedemann, Sobl/Uberlingen, für eine Gesamtleistung in 11 Jahren von: ö 457 kg Milch, 4.37% Feit, 1112 kg Fett und 8 Kälbern. r. 8894 Kuh„Leni 1205 2 Bes.: Engelbert Knöpfle, Margruthof, Schwärzenbach/ Neustadt, für eine Gesamtleistung in hren von: 18 100 kg Milch, 4.17% Fett, 754 kg Fett und 6 Kälbern. 48 Tak„Halma 32 305 M. Karl Kappeler, Gutenstein b. Hausen i. J. /Stockach, für eine Gesamtleistung in 14 Jah- ren von: 39 015 kg Milch, 3,85% Fett, 1505 kg Fett und 12 Kälbern. Nr. 9449 Kuh., Guste 15 610 E. 8 8. Karl Fahr, Ebringen/ Konstanz, für eine Gesamtleistung in 12 Jahren von: 24 354 Kg Aelch. 3,8% Fett, 1313 1g Fett und 8 Kälbern. 9450 Kuk„Erna 0/1809 Fritz Dreher, Meßkirch-Schnerkingen/ Stockach, für eine Gesamtleistung in 8 Jabren von: 21 kg Milch, 4.26% Fett, 815 kg Fett und 6 Kälbern. 2451 Kuh„Kapuze 3502“ Eugen Reichert, Fahrenbach/ Mosbach, für eine Gesamtleistung in 8 Jahren von: kg Milch, 3,86% Fett, 758 kg Fett und 5 Kälbern. 9452 Kuh„Rita 3731“ Be Wijhelm Voegel, Merchingen/ Buchen, für eine Gesamtleistung in 8 Jahren von: 18 310 ug Milch, 4,27% Fett, 697 kg Fett und 6 Kälbern. 9453 Kuh„Lydia 3473 Karl Mann, Breitenbronn/ Heidelberg, für eine Gesamtleistung in 8 Jahren von: 368 kg Milch, 4,03% Fett, 659 kg Fett und 5 Kälbern. 9454 Tuk„Gertrud T. 798 Julius Käßmann, Hof-Hoffeld/Tauberbischofsheim, für eine Gesamtleistung in 10 Jahren 20 741 K Milch, 4 26¼ Fett, 884 kg Fett und 7 Kälbern. Nr. 9455 LTuh„Blüte 12 399 W. 68 Franz Josef Hauser, Dettighofen/ Waldshut, für eine Gesamtleistung in 10 Jahren von: 7 kg Milch, 4,09% Fett, 1006 kg Fett und 8 Kälbern. Nr. 9456 Kuh„Lotte 34 108 M.“ Bes.: Karl Hensler, Wasser-Bichtlingen/ Stockach, für eine Gesamtleistung in 10 Jahren von: 21 840 kg Milch, 4,26% Fett, 932 kg Fett und 7 Kälbern. Nr. 9457 Kuh„Blüte 0/1896. Bes.: Arno Hauser, Dettighofen/ Waldshut, für eine Gesamtleistung in 8 Jahren von: 21 931 kg Milch, 4,02% Fett, 882 kg Fett und 5 Kälbern. Nr. 9458 Kuh„Pia 32 309 M. Bes.: Jakob Schmid, Tannenbrunn, Gemeinde Worndor Stockach, für eine Gesamtleistung in 14 Jahren von: 37 304 kg Milch, 4,01% Fett, 1495 kg Fett und 10 Kälbern. Mr. 9459 Kuß„Paula 34 107. Bes.: Anton Hensler, Wasser-Bichtlingen/ Stockach, für eine Gesamtleistung in 11 Jahren von: 30 808 kg Milch, 4.19% Fett, 1293 kg Fett und 8 Kälbern. Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge Generalversammlungen: Abkürzungen und Zeichenerklarungen siehe Folge 16/1942, Seite 226 Samstag, den 6. März 1943. Bätzingen, L. B. A. V., 20.30 Uhr,„zur Sonne“, T. O.: 1. 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Meier, Jenne. Zusenbach, Sp. D. K., 19.30 Uhr,„Deutscher Kaiser. T.-O.: 1—5, 7—9, 21, 22. Der Vorstand: Seiberlich, Lauinger. Diersheim, L. B. A. V., 20.30 Uhr,„Rathaus“. stand: Maier V, Kreh Dundenheim, Milchgen., 20.30 Uhr,„z. Flug“. T.-.: 1. 2, 3, 4, 5. 7, 8, 21. 2 der Vorstand: Wirth äfer. Eichen, L. B. A. V., 20 Uhr,„z. Löwen“. T.-O.: 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Bühler, Meyer. Sroßsachsen, Milch, 20 Uhr,„zur Rose“. T.-O.: 1—5, 7, 8, 16, 21, 22. Der Vorstand Mayer, Treusch. Handschuhsheim, Ländl. Spar. u. V. V., 20 Uhr,„Deutscher Kaiser“. T.-0.: 1—5, 7, 8, 1, 21, 22. Der Vorstand: Rupp, Zimmermann. Hauingen, Elek.„ 20 Uhr,„ Kranz! T. 0 stand: Ott, Keser. Oberharmersbach, L. E. V. G., 19 Uhr,„Brauerei Pürrk 21, 22. Der Vorstand: Lehmann, Kauber. Piullendorf, Milchgen., 20 Uhr,„z. Krone“. T.-O.: 1—5, 7, 8, 11, 21, 22, Der Vor- stand: Fischbach, Laible. 7.9.: 1. 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. der For- Stebbach, Sp. D. K., 19.30 Uhr,„Rathaus“. stand: Geiger, Rüber. Waldhaus-Säckingen, Milchzentralgen., 14 Uhr,„. Rebstock“. T.-O.: 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Schmidt, Morath. Sonntag, den 7. März 1943 N Altenschwand, L. E. V. G., 14 Uhr,„z. Hirsch“. T.-O.: 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Strittmatter, Vogt. Au a Rh., Milch, 14.30 Uhr,„z. Anker“. T.-0.: 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Bauer, Schwarz.. a Bofsheim, Sp. D. K., 13 Uhr,„Rathaus“. T.-O.: 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstandz Blesch, Matter. Zuch b. Waldshut, L. E. V. G., 14 Uhr,„z. Engel“. T.-0.: 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Schäfer, Ebner. Dauhingen, L. E. V. G., 14 Uhr,„Rathaus“. T.-9.: 1—8, 1416, 21, 22. Der Vorstand: Schneider, Emminger. Dauhingen, Milch, 14.30 Uhr,„Rathaus“. T.-O.: 1—8, 14, 15, 21, 22. Der Vorstand: Schneider, Emminger. Distelhausen, Milch, 14.30 Uhr,„Grünbaum“. T.-0.: 1. 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Reuschlein, Bader. Dogern, Sp. D. K., 14.30 Uhr,„z. Hirsch“. T.-O.: 1, 2, 4, 5, 7—9, 21, 22. Der Vor- stand: Brudsche, Tröndle. Ebenheid, Sp. D. K., 14.30 Uhr,„Rathaus“. T.-O.: 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Bundschuh, Geier. Fürstenberg, Sp.. K., 20 Uhr,„z. Kranz“. T.-.: 1, 2, 4, 6—8, 21, 22. Der Vorstand: Scheyer, 8 Fuß bach, I.„ 14 Uhr,„2. Rebstock“. T.-.: 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. ber Vor- stand: Schrempp, Kälble. Gaiberg, Sp. D. K., 14 Uhr,„2. Rose“. T.-G.: 1. 7. 1, 8, 7. 8, 16. 11. 2, 2 Vorstand: Filsinger, Kirk. Ceschwend, Sp. D. K., 10.30 Uhr,„ Rögle“. T.-0.: 1. 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Ortlieb, Bühler. Erunern, L. E. V. G., 14 Uhr, Pfelferle, melspacher. Furtweil, L. E. V. G., 14 Uhr,„z. Hirsch“. T.-G.: 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Rüde, Ebi 2 Heddesheim, Molkerei, 15 Uhr,„2 Engel“. T.-0.: 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Rolli, Zeilinger. 5 Höhefeld, L. K. A. V., 14 Uhr,„z. Rose“. T.-O.: 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Baumann II, Hörner VIII. Landern, Molkerei, 14.30 Uhr,„2. Krone“. F, 2., 5 7, 8, 21. 22. der For stand: Fischer, Eschim. 8 Liel, Milchgen., 14.30 Uhr,„z. Krone“. T420.: 1. 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Brombacher, Ranft. Liel, L. E. V. G., 16 Uhr,„3. Krone“. T. O.: 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21 22. Der Vorstand: Limmermann, Meyer. Malsburg, Molkerei, 14 Uhr,„z. Löwen“, Lütschenbad. T.-O: 1—5, 7, 21, 22. Der Vorstand: Brombacher, Gutmann. Merdingen, Winzer, 13 Uhr,„2. Engel“. T.-O.: 15, 7. 8, 21, 22. Der Porstand: Bür- mann, Grünfelder. Munzingen, Sp. D. K., stand: König, Held. Oberbruch, L. E. V. G., 14.30 Uhr,„z. Krone“. T.-O.: 15, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Seiler II, Jerger. N Oberharmersbach, Milch, 15 Uhr,„z. Freihof“, T.-O.: 1. 2, 4. 5, 7, 8, 21 22. Der Vox stand: Erdrich, Rauber. Oberkirch i. Renchtal, I. E. V. G., 14.30 Uhr,„z. Pflug“. T.-0.: 125, 7. 8, 21, 22. Der Vorstand: Renner, Ruf. 1. Oberschefflenz, Milch, 14 Uhr,„Gewerbeschule“, T.-O.: 1—5, 7, 8, 21, 22. stand: Frey, Schumacher. Orsingen, Sp. D. K., 20 Uhr,„2. Hecht“. T.-O.: 1—5, 7—10, 21, 22. Der Vorstand: Gaihser, Stärk. Rauenberg b. Wiesloch. Winzer. Der Vorstand: Fischer, Greulich. Rechberg, Dreschg., 14 Uhr,„z. Löwen“, T.-0.: 1, 2, 4. 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Weißenberger, Indlekofer. 5 Reckberg, Milch, 15 Uhr,„z. Löwen“. T.-O.: 1, 2, 4—8, 21, 22. Der Vorstand: Fr. Weigenberger, L. Weißenberger. 0 Rohrbach b. Eppingen, Sp. D. K., 14.30 Uhr,„z. Ritter“. Der Vorstand: Rapp, Heidelberger. Sasbach, 4. Bühl, L. E. V. G., 20 Uhr,„z. Blume“. T.-O.: 1—5, 7, 8, 21, 22. stand: Seiler, Emer. Singen a. H., Milch, 14.30 Uhr,„z. Sthützen“. J.-0.: 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Bechler, Weber. Schwenningen, Sp. D. K., 14.30 Uhr,„z. Kaiser“. T.-O.: 1, 2, 4, 5, 7, 21, 22 Der bor stand: G. Glückler, J. Glückler. 5 Staifort, Sp. D. K., 14 Uhr,„z. Schwanen“. T.-O.: 1—5, 7, 8, 10, 21, 22. Der Vorstand: Heidt, Beideck. Unadingen, Sp. D. K., 14.30. Uhr Vorstand: J. Kramer, A. Kramer. Unterschefflenz, Milchzentrale, 15 Uhr, Billigheim,„Bahnhofwirtschaft“. T. 0.: 1—5, 7, 8. 21, 22. Der Vorstand: Keller, Lechner. Wagshurst, Sp. D. K., 14.30 Uhr,„z. Engel“. stand: Haas, Berger. Wiesloch, Landw. Lagerhaus, 14 Uhr,„z. Deutschen Hof““. F.-O.: 1. 2, 4, 5 7, 8 2 22. Der Vorstand: Steidel, Sauer. 1 Wittenweier, L. E. V. G., 13 Uhr,„Rathaus“. T.-O: 1, 2, 5,„„ 8., i dee er Stand: Wagenmann, Lähle. Wittenweier, Sp. D. K., 14 Uhr,„Rathaus“. T.-O.: 1,%% 3,, 8 d i be Vorstand: Urban, Lutz. 2 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Ver- Aden. T. 9. 1, 2 4, 8 „. Rebstock“. T.-0.: 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: 14 Uhr,„Rathaus T..: 1, 2, 1. 5, 7, 8, 21, 22 der Vor⸗ Der Vor- 1 ü een, e 2 8 0 VVV Der Vor- 2. Hirschen“. T.-.: 1, 2, 4, 5, 7, 8, 11, 21, 22. Der T0„„ 2 2. der For⸗ 9 vom 27. 2. 1943 137 T.-O.: 1—5, 7, 8, 16, 21, 22. Der ver- 1 3 Die deutschen Keffeemitte sind vorbildlich in Europa! ERANCEK Self 1628 ird auch einen vorausgesetzt, daß er sein Saatgut gebeizt hat. Trocken- oder Naßgbeize für alle Getreidearten! „Huge 4. G. Ferbenindustrie Aktiengesellscheft pflanzenschutz-Ableilung LEVERKUSEN alda CERE u Mörteldichfungſmiffer gegen Maſſerſehäden aller Art Wonnerſche Biiumem werte Gim b. H. Inna iu macht na ſſe Helle. feuchte NohHnongen Falſungen Sas u sfdbbfrucken Statten u. Gaustonnhandier Durch Beschluß vom 19. Dezember 1942 wurde die Mirtschaftsführung hinsichtlich 155 in Unterentersbach durch einen r wurde der Geschäftsführer des Landw. Treuhandver- in Karlsruhe, bestellt. Unterentersbach gelegenen Erbhofs des Bauern Treuhänder angeordnet. Zum Treuhändet bandes für das Gebiet der Landesbauernschaft Gengenbach, 10. Februar 1943. Josef Schmiede Baden, Gmbll., Sti. Anerbengerickt. Syritæ- Heron. 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Da schule noch sucht worden Wert ne liche Ausbile Arbeiten ge- hr. erb. unt. an die Anz. g. des Wochenbl. ind 8. in all Nr. . telle a. Großbe⸗ W. die zegend. Radeberg i. Dresden. etw. prak⸗ bildung bes. A. Albrecht. Gu hr- städt b. Sinsheim. 1 Landarbeitslehrling u. 1. Landwirtschafts- lehrling f. meinen an- erkannt. Lehrbet 50 ha ges. mann, Gutsp., heim 2 /Main, Neuhof. Landw.-Lehrling ges.! In hiesigem Landw. Betrieb, 87 ha grob, wird auf 1. bzw. 15. April 1943 ein Land- wirtschaftslehrling ge- sucht, welchem Gele- genheit geboten ist, sich in der Landwirt- schaft gründlich aus- zubilden. Landwirt- sohn bevorzugt. Ange- bote sind zu richten an die Gutsverwaltung Schwarzerdhof b. Bret- ten, Postpretten-Land. Anerk. Lehrbetrieb. Einheirat in Lan 15 000 Barverm. 5 vor- handen. Zuschr., auch V. rimttlu. 1 rn, erb. unt. Nr. K die Anz.-Abt. chenblattes. er schledenes Vieltausendfach bew. hat sich meine Vieh- gewichts-Tabelle z. so- fort. Feststellung des Lebendgewichtes. 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Uber die weiteren erforderlichen Pü- piere unterrichtet ein Merkblatt, das vom Staatsinstitut München-Pasing, Bismarckstr. 20, versandt wird. Es wird ein einmaliges Schulgeld v. 25 RM. erhoben. Die Schülerinnen wohnen im Schul- heim(Internat) und werden auch dort ver- pflegt. Hierfür sind monatlich 70 RM. zu ent- richten. Beihilfen stehen zur Verfügung. Uber Lebensmittelkarten, Wäsche usw. unterrichtet ebenfalls das Merkblatt. Meldeschluß für den- Sommerlehrgang: 15. März 1943. So ist eine günstige Gelegenheit geschaffen, daß begabte Mädchen vom Lande einen landnahen und, bäuerlich-haus wirtschaftlichen Beruf ergreifen können. K. 124 Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 9 vom 27. 2. 1943 Landwirt- Fhepaar gesucht für 1 zirka 6 Hektar großes, geschlos- senes Hofgut in Mittelbaden. Verlangt wird: Kenntnisse in Acker-, sowie Viehhaltung. Geboten wird: Freie Wohnung mit Licht und Heizung und Deputat sowie Entgelt nach Vereinbarung. Wiesen- und Obstbau Kurzen, selbstgeschriebenen Lebenslauf und Leugnisabschriften unter Nr. K77 an die Anz. Wochenblattes erbeten. ⁊ u 5 Milchkühe:, im Auftrag d. württbg. Hauptgenossenschaft für Viehverwertung, verkaufe ich laufend je · des Quantum rot- u. schwarzbunte Milchkühe, sowie Simmentaler Fahrkühe u. Kalbinnen“ Nobert Johnen, Pforzheim, Alter Göbricher Weg 7. Ruf 3145 Hoduucht dommerzaatgetrelde Hefnes foga Sommersaatwelzen Heines Halsa Sommersaaiger ste Ackermannslsaria-Sommef saatgerste Hadostreng Sommersaalgerste B. Loch. Pik. Flämmingssoldhafer Sadthafer Bes eier ff liefert in jeder Menge, jedoch nur in Originalsscken von 75 kg 20 den fesichsnährstandsbedingungen gegen ßedarfsschein. Friedrich Deis Rennenhelm ueinheszen) Drahtspanner lockern. Der neue Draht-Bremer Spanner mit einseitiger Zahnscheibe und scho- nender Drehfführung läßt sich be- sonders bequem auf den Praht auf- setzen, Starke Straffung bei gerin- gem Kraftaufwand infolge doppel- armigen Spennerschlüssels. Siche- rung gegen Diebstahl der Spanner. Elsenwerk Draht-Bremer K. 6. 8 Seestadt A Bos lock 1 gevisionsdec Ealeetung ährte In ollen 055 b ur öhrung, Wenn 2 e 4 ſſeferbor. E Avenqrius eco SUT Niclits gelit über die Gesundheit Auch des Scaigut muß gesund sein, wenn das Getreide freudig und schön heran- Wachsen soll. Gesund ist das Saatgut, sobald men es mit Abavit trocken oder naß gebeizt hat. schERINGS A. G., 6AM-cHARAOTTeN eus 0 Le Oe— Dr. J. Atkermann&[o., Jaatzudhit Gut Irinach Irlbach, Post Straßkirchen b. Straubing(Ndb.) Ausgangsort und alte Zuchtstätte bekannter Hochzucnten s uc hen auch für das Frühjahr 1943 weitere tüchtige Bauern und Landwirte im ganzen Reichsgebiet zwecks Vermehrung Er g von Hochzucht]l und Zwisch vermehrung Erzeugung von Elite] für: 1. Ackermanns„Isaria“ Sommergerste: für den Bauern und Landwirt bekannt hochertragreich, extragstreu, zeigt große Anpassungsfähigkeit an Boden und Klima, b) für den Brauer und Mälzer bekannt beste Brauqualität und höchste Extraktausbeute. 2. Ackermanns„Donaria“ Sommergerste, hochertragreich, standfest, hoher Vollgerstenanteil, auf mittleren und schweren Böden beste Braugerste, höchste Extraktausbeute, in nieder- schlagreichen Gebieten beste Mahl- und Futtergerste, Mindestanbauflächen von 2 Hektar bei bäuerlichen Betrieben Bedingung, sonst nach oben unbegrenzt. Umgehende Inter A erbeten an uns selbst oder bei Züchtervertretern: 1. Badische Landw. Zentralg haft e GmbH,, Karlsruhe/ Baden, Lauter- bergstraße 3, oder jeder örtlichen Genossenschaft, 2. Wirtschaft ini der Badisch Landkaufleute e GmbH., Karlsruhe/ . ver er Baden, Kaiserstraße 231, oder jedem Landhändler. Zur Bekämpfung der überwinternden Schädlinge und ihrer Entwicklungsstadien irn Obst- und Weinbau DETAL- Winter spritzrmittel Yeactꝭ in Pulverform(Gelbspritzung) o ARM STADT. cHEMIScHE FA SRM Abteilung Pflanzenschutz Vertrieb für das Elsaß: Georg Rae, Kolmar, Taubengasse 19 för die Ernte 1943 liefert in den besten Fabrikaten an Wiederverkäufer, Lager- häuser, Mäh- und Dreschgenossenschaften zu den gesetzlichen Bestimmungen ab Lager Ludwoig Lotter aner Mellau- Vorarlberg Für die Frühfahrsaussaat empfehlen wir aus frachtgünstigem Anbau Hochzucht Beselers Hafer Mr. Il gtandſest, ertragssicher, für gute bis mittlere Bö- den, besonders gut als Industriehafer geeignet. Rochzucht lohmanns Weender gal. Kolbensommerwelzen Fürrefest, für geringere Böden und Höhen- lagen. Kleberweizen. Hochzucht Lohmanns Weender Feldbohnen und Fokgererbsen sind aus der Ernte 1942 ausverkauft. Bezug durch Verteiler und Genossenschaften oder direkt vom Züchter Saatzucht wirtschaft O. Beseler Machf. A, Lohmann K.-G. Klostergut Weende, Post über Göttingen. Gag. R. d. P. 468/48. 8 denn spritze Deine Obstbzume mit Selinon Neu so vernichtest Du alle am Beum überwinternden Schzclinge. „Hagen 5 1. G. FAR SEUͤ NM US tRIE Ak tisUHGSESSHScUAFHr EN pFLANZENSCHUTZ-ASTEMTUNG TAE VERTU SEN Hauptschriftleiter: Kurt Wittenberg(z, Z, im Felde). Stellvertr.: Schriftleiter Werner Saegert, Karlsruhe, Anzeigenleiter: Emil Krotz(z. Z. im Felde]. Stellvertr, Valentin Eisenhauer Karlsruhe, Zur Zeit ist Anzeigenliste 11 und 12 gültig⸗ Verlag: Reichsnährstands verlag G. m. b. H., Zweigniederlassung Baden, Karlsruhe, Fritz- Todt- Ste, 12. Druck: G. Braun G. m. b. H., Karlsruhe, Karl-Friedrieh-Str. 14—46, Verlagsleiter: Roland Schulze, Berlin. 14⁰ Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 9 vom 27. 2. 1943 Läd niüthlich, nügrun nehr g lat dt pragran dis Jahr der Pan fiele un dchläge! Lung der nat Fung d Sladim Anlänz 1 glat nelle Prakla 19043 de En ben noch unden Harter uber U kimab in laub. Cläubens dcheinber ken berge Boch wers hen bat Noirlich Waren die dungoproze e dri een duler de Trump in den die den mul. . dente vn uber taateg“ Wie d cen der er Lale fallen; lama