Gnlehe andes Read eden n FOLGE 14— 111. Jahrgang Karlsruhe, 3. April 1943 Nampfende Mation „So verwandelt sich die deutsche Wehr- macht immer mehr in eine kämpfende Na- tion.“ Dieses Bild zeichnete der Führer beim Staatsakt zum Heldengedenktag vom deut- schen Volke. Das soll heißen: Alles, wofür wit sonst an Bequemlichkeit und Schönheit des Lebens arbeiteten, tritt in dieser Zeit in den Hintergrund verdrängt einzig und allein von den zwingenden Notwendigkeiten des Kampfes und des unbedingt- zu erringenden Sieges. Das ist für alle Schichten des deut- schen Volkes gleich. Alle Annehmlichkeiten sind heute völlig nebensächlich— alles steht im Dienst des Kampfes. So wurden wir wahr- heft zur kämpfenden Nation, in der es keine grundsätzlichen Unterschiede mehr zwischen Front und Heimat mehr geben soll und darf; die Unterschiede liegen dann nur noch im Grad der Anstrengung und des Opferns, und dieser Grad ist bei denen draußen viel, viel höher als bei uns in der Heimat.— Wenn ein Soldat draußen in seinem Sumpfloch liegt, neben sich die Maschinen- pistole und die Handgranaten, rechts und links die Kameraden und vor sich das Niemandsland, und wenn er auf seine Armband- uhr schaut, um den Augenblick des befohlenen Einsatzes nur ja genau richtig zu treffen, dann haben in ihm keine Gedanken mehr Raum als die des Kämpfens und der inneren Forderung, den Feind zu schlagen, koste es, was es auch wolle. Er hat vor allem keine Zeit, etwa kritisch nach- zuprüfen, ob der Einsatz, vor dem er mit seinen Kameraden steht, einen auch für ihn leicht sicht- baren Sinn hat; ob der Zeitpunkt des Einsatzes und all die anderen Umstände von dem, der den Ein- satz vorbereitet hat und befiehlt, haargenau richtig vorbedacht sind. Der Soldat, der dem Feind entgegenstürmt, muß sich restlos auf seine Führung verlassen, und er tut das auch wortlos. Sie haben sich gegenseitig zu ergänzen. Der eine ist das Gehirn, der andere die ausführende Hand. Der eine denkt und plant, der andere han- delt. Wollte die Hand kritisieren, was das Gehirn ausgedacht hat, dann käme ein Durcheinander beraus. Es gäbe wohl auch einen Kampf, aber nicht einen gegen den Feind, sondern einen zwi- schen Gehirn und Hand; der Feind aber hätte den Nutzen. Der Soldat weiß, daß die Opfer, die von ſhm ver- langt werden, und mögen sie noch so groß sein, notwendig sind. Also bringt er sie, und wenn er sich selber dabei aufopfern muß. Der Vergleich des Führers zwischen Front und Heimat ist aber nicht bloß eine Fest- stellung schlechthin. Er ist gleichzeitig ein aufrüttelnder, stetig mahnender Ansporn an uns, an jeden einzelnen in der Heimat, an dich wie an mich und alle anderen, auch in dieser Hinsicht dem Soldaten der Front nach- zustreben. Kritisieren und diskutieren sind eine schöne Sache, und manchmal kommt duch was dabei heraus. Es kommt darauf an, wie und wann man kritisiert. Kritik aus Besserwisserei ist unfruchtbar. Besonders im gegenwärtigen Stadium des Kampfes, wo es um alles geht, um dein, mein und unser aller Leben. Jetzt birgt sie nur höchste Ge- fahr in sich. Hier müssen wir noch vom Alle Kraft für den Siegl Soldaten sehr viel lernen, der mit dem Blick auf seine Uhr dem Zeitpunkt des Losstürmens entgegenflebert. Er macht sich keine Gedan- ken darüber, ob der Einsatz leicht oder schwer sein wird, ob er Stunden, Tage oder Wochen dauern oder ob er kurz sein wird. Seine Hand greift empor nach dem Erfolg. nach dem für den Feind vernichtenden Schlag, und sonst denkt er an nichts, an gar nichts. Das muß jeder einzelne von uns an dem Platz, auf den er gestellt ist, ebenso machen, wenn wir mit allen Fasern das sein und bleiben wollen, als was uns der Führer be- zeichnet hat: eine kämpfende Nation. Wir vom Landvolk kennen unsere Aufgabe. Wir wissen, daß unsere Waffen der Pflug und der Traktor, die Drillmaschine und die Jäte- hacke, ja der Kochtopf und die Futterküche sind, und daß das Feld der Ehre, auf dem wir kämpfen, unser Acker ist und unser Haus, Hof und Stall. Es muß alles auf ein Zie! hinauslaufen, das einzige Ziel, das wir heute überhaupt vor Augen haben dürfen. Ob an der Drehbank in der Fabrik einen Granatenkörper nach dem ande- ren ausdreht, oder ob die Frau dort im Flugzeugrumpf elek- trische Leitungen verlegt; ob dort ein Junge neben seinem Groß- vater den Stalldung auf dem Feld ausbreitet oder hier die Frau den Pflug führt weil der Mann drau- Ben steht; ob da ein Mädchen sich über den Zeichentisch beugt, an dem früher einmal ein Mann stand, der heute auch im Felde steht, oder wer es sonst ist— alle stehen sie in einer einzigen Front, an der gleichen Front, an der auch der Soldat draußen steht, an der einen Front, an der für den Sieg hart gearbeitet und gekämpft wird. Alle Gedanken dürfen fur diesem einen Ziel dienen, und mag der Weg zu diesem Ziel aueh noch so steinig und schwierig sein. Gegangen muß er werden. Wir müssen durch! Wie lang der Weg ist, darüber wollen wir uns nicht sorgen. Die Füh- rung hat jedem von uns gesagt, was unsere Aufgabe ist. Wir kommen nur durch, wenn jeder und jede von uns nichts als arbeitet und sinnt, wie man es noch besser macht, wie man noch mehr schafft. Alles andere Hat Zeit bis nach dem Siege. F. L. Der Appell an die Haltung Von Bauer Kurt Zschirnt, Reichshauptabteilungsleiter III im Reichsnährstand Der Reichsnährstand ist besonders stolz darauf daß es der bäuerlichen Führung bis- her gelungen ist die schweren Aufgaben, die der Krieg ihr gestellt hat nahezu aus- nahmslos im Wege der Führung und des Appells an die Haltung der Geführten zu lösen Der polizist, der im vorigen Welt- krieg eine gewohnte Erscheinung auch auf dem Bauernhof geworden war brauchte in der heutigen Kriegsernährungs wirtschaft bis- her niemals in Erscheinung zu treten Wenn jemand auf den Bauernhof kommt, um die wirtschaftlich vernünftige Bemessung eines Ablieterungssolls zu überprüfen oder sich zu vergewissern daß die höchstmögliche Ab- lieferungsleistung erreicht wird, so ist es der Ortsbauernführer oder die Hofbegehungs- kommission die selbst wieder aus Berufs- genossen zusammengesetzt ist Auch hier steht dann der Appell an die Haltung der Berufsgenossen im Vordergrund. Er erspart den Zwang und führt trotzdem zu weit besseren Ergebnissen Diese grundsätzliche Einstellung der bäuerlichen Führung entspricht der Gesamt- linie des Nationalsozialismus. Die bisherigen Erfolge der deutschen Ernährungs wirtschaft im zweiten Weltkrieg beweisen klar, daß der eingeschlagene Weg richtig war. Heute ist nun das ganze Volk aufgerufen, auch die bisherigen gewaltigen Leistungen, die es schon erbracht hat durch eine neue, alles umfassende Anspannung weiter zu überbieten. Der Vernichtungswille unserer Feinde ist in einer Klarheit zutage getreten, wie nie zuvor. Der Ansturm immer neuer Millionenmassen gegen die deutsche Front im Osten und die ungehemmte Grau- samkeit des Luftterrors unserer westlichen Gegner haben hier auch für den letzten Volksgenossen völlige Klarheit geschaffen. Der Führer hat in seinen Worten zum Heldengedenktag die Folgerung aus- gesprochen, die damit füt jeden klar ge- geben ist:„Der Winter dieses Jahres hat das deutsche Volk nicht nuf nicht zum Defaitis- mus geführt, sondern zu einer noch gigan- tischeren Mobilisierung aller seiner Kräfte.“ Was gestern noch vorbildlich sein mochte, ist unter diesen Umständen heute bereits durch noch größere Leistungen auf anderen Gebieten wieder überholt. Das deutsche Bauerntum hat aber von jeher und erst recht seit 1933 entscheiden- den Wert darauf gelegt, zu den Besten im Kampf um Reich und Volk zu zählen. Auch hier darf es also jetzt kein Nachlassen und nicht einmal auch nur Stillstand in den bisherigen Leistungen geben. Diese Lei- stungen müssen vielmehr erneut ge- steigert werden. Das erbarmungslose Schicksal der Ausein andersetzung die uns das Judentum aufgezwungen hat, kann an keinem deutschen Ort und an keiner deutschen Familie mehr unbemerkt vorüber- gehen. Auch weite Teile der Heimat sind heute Kriegsgebiet geworden. Der Führer selbst hat es ausgesprochen, daß die Heimat dort in ihrem eigenen Kampf und im Er- dulden und Ertragen der feindlichen Zer- störungswut in Frauen und Kindern ein Heldentum wachsen läßt, das sich oft in nichts mehr von dem an vielen Stellen der Front unterscheidet. Dieses Heldentum ver- langt von jedem von uns eine entsprechende Haltung Wer nur einmal selbst miterlebt hat was die Gebiete auszuhalten haben, die von den Luftangriffen betroffen werden, der weiß, welch große Bedeutung gerade in solchen Fällen der Sicherung einer auskömmlichen Ernährung zukommt— von der Ernährung unserer Soldaten an der Front ganz ab- gesehen. Und wer dann die Opferbereit- schaft erleben konnte, mit der die Be- troffenen allem feindlichen Vernichtungs- willen zum Trotz erneut an ihre Arbeit gehen, der wird auch einen neuen Maßstab an seine bisherigen Leistungen in der Ab- llieferungsschlacht der deutschen Kriegsernährungswirtschaft legen. Er vird das Letzte herausholen, was nur überhaupt im Betrieb und im eigenen Haushalt noch eingespart werden kann. In diesem Sinne sol]! und wird sich das deutsche Bauerntum beim erneuten Appell an seine Haltung be- währen wie noch stets bisher. Dank dem Heldentum, das der deutsche Soldat an der Front in fast unvorstellbarem Ausmaß bewiesen hat, haben wir die Krise des vergangenen Winters überwunden. Unsere Aufgabe ist es jetzt, ihm die Mittel zu schaffen und die Kräfte zu sichern, um nicht nur neue, ähnliche Krisen auszu- schließen, sondern gerade aus der Uber- windung der Krise den Weg freizumachen zur endgültigen Erringung des Sieges. Nur diesem Ziel gilt es zu dienen! Was spielen demgegenüber die wirtschaftlichen Unzu- träglichkeiten des Alltags für eine Rolle? Was kümmern wir uns um die ungelösten Fragen der Agrarwirtschaft im Rahmen der gesamten Volkswirtschaft? Die Schwierig- keiten des Augenblicks sind da, um über- wunden zu werden— die ungelösten Pro- bleme werden gelöst werden, auf jeden Fall nach dem deutschen Sieg. Für diesen Sieg allein gilt es jetzt den Weg zu bereiten. Jeder Zentner Getreide, der mehr erzeugt und abgeliefert wird, dient diesem Sieg, ebenso jeder Liter Milch, jeder Sack Olsaat und jedes Schwein, das wir mehr groß ziehen und dem Markt zuführen. Es ist gleich- gültig, ob die Mehrleistung aus der fach- männischen Beherrschung besserer Er- zeugungstechnik oder aus vermehrtem Ab- lieferungswillen zu Lasten der eigenen Lebenshaltung erwächst. Sie dient der Er- nährungssicherung für die arbeitende Stadt und den kämpfenden Soldaten, und sie sichert gerade damit auch uns selbst und unseren Kindern die eigene Zukunft auf der deutschen Scholle Das deutsche Bauerntum wird den Appell verstehen, der damit auch an seine Reihen erneut gerichtet wird LIandvolksahne mit dom Rinerkrem Wieder wurden drei Soldaten, die aus dem Landvolk hervotrgingen, vom Führer für ihre Tapferkeit mit dem Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz ausgezeichnet, und zwar: Hauptmann d. R. Alfred Zahn, Batail- lonsführef in einem Grenadier-Regiment, der als Sohn eines Erbhofbauern in Budsin, Kreis Kolmar, im Gau Wartheland, geboren ist, feiner Oberleutnant Hans Wolff, Kom- panieführer in einem Grenadier-Bataillon, der ein Landwirtssohn sus Bad Godesberg ist, und Oberleutnant d. R. Hugo Lüdek e, Kompanieführer in einem Jäger-Regiment, der adus Breslau stammt und Sohn eines Rittergutsbesitzers ist Trühialusleãmꝑſe Die Krise des vergangenen Winters ist endgültig vorüber. Der Führer hat das in seiner Rede am Tage des deutschen Helden- gedenkens und damit am Tage des Frühlings- beginns nochmals festgestellt, und seine Worte wurden von einer ganzen Reihe von militärischen Ereignissen eindrucksvoll unterstrichen. In nicht weniger als sieben Sondermeldungen wurden allein bis zum 24. März große Erfolge unserer U Boote bekanntgegeben, die bis damals schon ganz hart an die Dreiviertelmillion versenkter Bruttoregistertonnen heran- reichten. Das Versenkungsergebnis des ganzen März unterstreicht die an diese Er- folge, geknüpften Erwartungen. So groß abef die Erfolge im Kampf auf den Meeren sind, so sehr müssen wir uns immer wieder vor Augen halten, wie schwer und hart sie errungen wurden. Die gewaltigen Geleitzug- schlachten stellten an die Kommandanten ung Besatzungen größte Anforderungen. Gegen starke See- und Luftsicherung konnte nur durch Zähigkeit und Ausdauer, durch kühnen Einsatz, überlegene Beherrschung der Waffen und Nichtachtung aller Gefahren ein Erfolg erzielt werden. Seit über 20 Wochen tagte der englische Ausschuß für die„Anti- U-Boot-Kriegführung“, und Briten und Nord- amerikaner haben sich überdies in einer gemeinsamen Konferenz gegen die U-Boote zusammengesetzt, die zweifellos auch den Kampf unserer„grauen Wölfe zur See“ noch weiter erschweren wird. Ein wirklich wirk- sames Mittel gegen unsere U-Boote wird man freilich auch dort nicht finden können. Kost- barster Schiffsraum, dazu noch wertvollstes Kriegsmaterial und überdies noch für Eng- land bestimmte Lebensmittel, die man auf der Insel nun schon recht dringend braucht, werden weiterhin verlorengehen. Die deut- schen U-Boote beherrschen die Weltmeere, und sie helfen mit den harten Schlägen, die sie austeilen, mittelbar wie unmittelbar ihren an den Landfronten kämpfenden Kameraden ob in Tunis oder im Osten. Wie auf den Meeren, so hat auch an der Ostfront die Überlegenheit des deutschen Soldaten und seiner Führung über die Masse des Feindes gesiegt. Im Südteil der Ost- kront führte die deutsche Gegenoffensive im Raum zwischen den beiden Flüssen Dnjepr und Donez dazu, daß der Feind nicht nur schwerste Verluste erlitt, sondern auch einen großen Teil des Raumes wieder ver- lor, den er im Zuge der deutschen Absetz- bewegungen in Besitz genommen hatte. Viel- leicht noch fühlbarer aber ist die schwere Niederlage, die sich die Sowjets bei ihrem achtwöchigen Gegenangriff bei Orel holten. Nicht wer% als über 10 000 Ge- kangene konnten unsere allen Angriffen trotzenden Soldaten einbringen; über 150 000 Mann büßte der Feind an blutigen Verlusten ein, und 1061 Panzer, 485 Geschütze und ungezählte sonstige Waffen ließ er in unserer Hand. Ebenfalls außerordentlich hohe Ver- luste hatte der Feind auch in den anderen Kampfräumen der Ostfront, wo er am Aus- gang des Winters immer wieder unter Ein- satz gewaltiger Massen an Truppen und Kriegsmaterial im letzten Augenblick noch- mals versuchte, das Kriegsglück zu wenden. Es ist ihm nicht geglückt. Sein riesiger Ein- satz blieb, im großen gesehen, erfolglos; denn wohl konnte er Einzelerfolge erringen, aber sein großes Ziel erreichte er nicht, das in der Vernichtung der deutschen Frontlinie bestand. Ein Beispiel für den unbezähmbaren Widerstands- und Siegeswillen im Osten interessiert das Landvolk ganz besonders. Einer aus unseren Reihen, der Bauernsohn Bruno Kohnz aus dem Gau Moselland, hat als zweiter Unteroffizier des Heeres und als 207. Soldat der deutschen Wehrmacht aus der Hand des Führers die hohe Auszeichnung des Eichenlaubs zum Ritterkreuz entgegen- nehmen dürfen. Neunmal ist Oberfeldwebel Kohnz schon verwundet worden, viermal da- von hat er sich geweigert, ein Lazarett in der Heimat aufzusuchen, und jetzt ist er schon recht ungeduldig, daß seine letzte Ver- wundung, ein Unterarmschuß, rechtzeitig ausheilen möge, damit er nur ja rechtzeitig wieder zu seinen Kameraden hinauskommt. Ein Vorbild deutscher soldatisch-bäuerlicher Einsatzbereitschaft, dieser Bruno Kohnz, auf den wir vom Landvolk doppelt stolz sind. ä Ide pod 10 de babel vnd e ö 48 101 gebelt Leinel Beine Lmerne und Imerne-Rolklec-hemenge Von Proſ. Dr. W. Nicolaisen, Königsberg(Pt.) Es besteht wohl überall EBinigkeſt dar- bel, daß wir die Luzerne sowohl threr Produktionskraft wie ihrem Futterwert nech zu den desten Futterpflanzen zu zählen beben. Neben der guten Bekömmlichkeit und einer hoben Blweißleistung je Hektar ist vor allem auf fhren hohen Mineralstoff- gehalt hinzuweisen, worin sle wohl von keiner anderen Futterpflanze übertroffen wird. Aut eine gute Mineralstoffversorgung aber sollten wir mehr bedacht sein als bis- ber. Wir erkennen auch deutlich wie die Wertschätzung zunimmt, und wie die Be- strebungen zum Anbau sich immer weiter in Gebiete bineinerstrecken, in denen die Luzerne bis dahin nicht zuhause war. Die Lage der Saatgutversorgung zwingt uns zu verschiedenen Maßnehmen, und zwar 1. zur längeren Nutzung vorhandener Luzerneschläge, womit alles einhergehen muß. was der Erhaltung der Leistungsfähig keit solcher Schläge dienlich ist, 2. zur Selbsterzeuqung von Luzernessat- gut für den eigenen Bedarf, wobei auch ein verhältnismäßig geringer Samenertrag je Hektar für den Betrieb von größtem Nutzen sein kann und 3. zur sparsamsten Verwendung des Luzernesaatgutes, um mit den vorhandenen Menqen den größten Nutzen zu erzielen. Der letzte Punkt mag eingehender be- bendelt werden. Vorhandene Saatqutmen- gen dürfen keine Fehlleitungen erfahren, d h. sie dürfen nicht auf ungeeignetem Bo- den oder ungenügend vorbereitetem Boden zur Aussast gelangen. Wo es keine Mög- lichkeit gab, den Kalkzustand in erforder- licher Weise in Ordnung zu bringen, kann von der Aussaat kein genügender Nutzen erwartet werden. Das gleiche gilt für die Herrichtung des Ackers. Ein schlechtes Saatbett gibt auch bei reichlicher Aussset einen schlechten Bestend, während man auf einem gut hergerichteten Acker erheblich an Jaat einsparen kann. önnen wir nun die Luzernesaat mit enderen Futterpflanzen strecken und auf diese Weise größere. Flächen bestellen? Können wir also größeren Nutzen je Kilo- gremm Saatgut bei Einheltung guter Flä- cbenerträge erzielen? Eine Reihe von Ver- suchen der letzten Jahre dienten dieser Fragestellung. Vorweg sei betont, daß es Ja nicht allein darauf ankommt, möglichst große Futtermassen zu erzeugen, sondern darauf, daß möglichst hohe Nährstoffmen- gen gebunden an möglichst wenig Ballast geerntet werden, denn nur die Nährstoffe bringen Leistungen der Tiere hervor, und Ballast vermindert nicht nur die Menge der aufnehmbaren Nährstoffmengen, sondern vermindert auch noch die Ausnutzung der- selben. Unter den Nährstoffen ist uns das Eiweiß besonders wertvoll. Es ist immer wieder knapp. Stärkewerte wollen wir vor allem über den Hackfruchtbau erzeugen. Nicht zu vergessen ist, daß auch der Mine- ralstoffgehalt des Erntequtes um so höher ist, ſe höher der Anteil der Luzerne an der Ernte ist. Wenn manche Fehlschläge aus Praktischen Erfahrungen gezogen werden, 80 deshalb, weil keine Untersuchungen über den Nährstoffgehalt des Futters gemacht wurden. Eine Fragestellung lautete, ob nicht Rot- klee und Luzerne gemeinsam zur Aus- saat gebracht werden könnten: Wir können diese Frage vorweg voll und ganz bejahen. Rotklee und Luzerne wachsen ausgezeichnet zusammen. Fast scheinen sie sich zu för- dern. Die zögernd wachsende Luzerne wird im Kampf gegen das Unkraut unterstützt. Vor allem erzielen wir im ersten Hauptnut- zungsjahr eine wesentlich höhere Ernte als bei reinem Luzerneanbau, und zwar der Masse, wie auch dem Nährstoffertrag nach. Des Heu wird auch sehr gern gefressen, da unser Rindvieh dem Geschmack nach den Rotklee der Luzerne im ellgemeinen vor- zieht. Wie weit eine Steigerung des Er- trages auch im zweiten Jahre erfolgt, hängt davon ab, ob der Rotklee bis zum zweiten Nutzungsjahr durchhielt oder durch den Winter oder durch Kleekrebs zerstört wurde.. In der Folgezeit schließt die Lu- zerne die Reihen. Wir kennen alle die Fähigkeit der Luzerne sich aus dem Kopf heraus kräftig zu bestocken und 80 einen geschlossenen Bestand zu liefern. Rotklee ist, wie die Luzerne, eiweiß- und mineral stoffreich, zo daß die Zusammensetzung des Futters kaum eine Veränderung erfährt. Lernt die Grassämereien kennen! Klee und Luzerne waren vor dem Kriege dle wichtigsten Pflanzen für den Acker- futterbeu. Da das Saatgut jetzt knapp ist, müssen mehr als bisber die Grasarten als Ersatz herangezogen werden. Da die ver- schiedenen Gräser hinsichtlich der Art ihrer Nutzung eine ganz unterschiedliche Bedeu- tung haben, ist es für den Betriebsführer nötig, sie zu kennen, denn Verwechslungen oder Verwendung an falscher Stelle führen zu sehr unangenehmen Mißerfolgen. Für Ackerfutterbau zur Heuwerbung kommen in erster Linie Timothee und Welsches Weidelgras in Betracht. Die Samen von Timothee haben 2. I. noch die Spelzen, z. T. fehlen sie. Ihr verschiedenes Aussehen ist ohne Bedeutung. Welsches Weidelgras, das eine zweijährige Lebensdauer hat, ist be- grannt. Genau das gleiche Aussehen haben die Samen des einjährigen Wester woldischen Raàigrases. Beide sind für Aussast auf Wie- sen und Weiden ungeeignet. Das Deutsche Weidelgras unterscheidet sich von ihnen dadurch, daß es unbegrannt ist. Als Unter- gras ist es für Weide-, aber nicht für Mäh- zwecke geeignet. Sehr ähnlich sieht der Samen von Wiesenschwingel aus. Das beste Unterscheidungsmerkmal ist das Stielchen, das bei ihm rund, bei den Weidelgräsern aber kantig ist Auch die Basalfläche ist eine andere. Da der Samen von Wiesen- schwingel wesentlich teurer als der der Weidelgräser ist, braucht man nur bef mm auf eventuelle Beimischungen zu achten. Knaulgras, Roter Schwingel, Kammgras und Wiesenrispe sind insbesondere Weide- gräser. Das frühzeitige, massen wüchsige Knaulgras wird auf leichten Böden gern etwas hart. Bei Rotem Schwingel ist darauf zu achten, daß man die echte ausläufer- treibende Form bekommt. Die Gemeine Rispe eignet sich für Wiesen und feuchte Ackerstellen. Beide genannte Rispengrsser sind daren zu erkennen, daß die Samen meist mit ihren Zotten zusammenhängen. Bei ab- geriebener Saat ist das jedoch nicht der Fall. Das Platthalm-Rispengras eignet si h mehr für Gartenrasen. Die Samen von Lu- zerne und den Kleearten dürften bekannt sein. Als Unkräuter sind das Honiggras und die beiden gezeigten Trespenarten anzu- sprechen. Hundszunge, Wucherblume, klei- ner Sauerampfer und Braunelle kommen im Kleesamen als Verunreinigungen vor. Die abgebildeten Samen sind alle im gleichen Maßstab vergrößert. Zu beachten ist, daß die Formen der Körner einer Sorte von ein- ander abweichen können, je nachdem, ob sie mehr oder weniger ausgereift sind. Eine genaue Kenntnis im Unterscheiden von Sämereſen erwirbt man sich also erst im Laufe der Zeit. Grobe Verwechslungen lassen sich aber leicht erkennen. Laamgraz 0 Koter-Saestgel „. 5 NnetAeg 279994 Aleiner 5 Basel Nies ens ehuin gel FEET 7 Auuckzunge Marche blame Sate ran Brus V elle — Der Reichsbauernführer hat am 10. 2. 1943 eine Anordnung über: Die Erfüllung der zugetellten Tabakanbaufläche n“ erlassen, aus der hervorgeht, daß die Tabak- flanzer aufgrund der jeweiligen Anordnung des desbauernführers Über die Zutellung der ge- werblichen Tabakanbauflächen, die ibnen zuge- tellte Tabakanbaufläche in Anbetracht der Ver- vorgungslage und der Deckung des Wehrmachts- bedarfes voll zu erfüllen haben. Das heißt, daß er Tabakpflanzer, der zum gewerblichen Ta- akanbau zugelassen, verpflichtet igt, sein Anbaukontingent voll zu erfüllen, um eben die Versorgungslage im Tabak, vor allem für die Deckung des Wehrmachtsbedarfes zu be- krledigen. In 5 2 dieser Anordnung heißt es wört⸗ Uch:»Bei Nichterfüllung der zugeteilten Tabak- anbaufläche durch den Einzelpflanzer entfällt das Anbaurecht des Einzelpflanzers in dem Um- fange, in dem die zugeteilte Anbaufläche nicht erfüllt wird. In einem weiteren Paragraphen () heißt es:»Die gemäß 9 2 freiwerdenden Tabakanbauflächen können anderen Tabak- pflanzern vorübergehend oder endgültig zugeteilt werden, Die Vorschriften der Tabakpflanzerord- nung sind hierbei zu beachten.“ Wir ersehen daraus, daß die Versorgungs- lage mit Tabak dazu zwingt, daß die ausgege- benen Anbaukontingente auch voll erfüllt wer- den müssen, eine Forderung, die in der Praxis infolge zunehmender Verknappung an Arbeits- kräften und sonstigen kriegsbedingten Schwie- rigkeiten wohl nicht immer leicht erfüllt werden kann. Aber trotzdem müssen unsere Pflanzer ehrlich bemüht sein, dieser Anordnung gerecht zu werden, zumal darin klar zum Ausdruck kommt, daß das nicht angebaute Kontingent, also der Unterschied zwischen dem eigentlichen Anbaukontingent und der im Jahre 1943 ange- bauten Fläche, dem Pflanzer verloren geht. Ob dieses Kontingent in späteren Zeiten jemals wie- der zu erreichen ist, erscheint unwahrscheinlich. Nun kann aber gerade im Tabakanbau, wie auch in anderen Sonderkulturen, z. B. bei Zuk- kerrüben, Flachs und Hackfrüchten ganz allge- mein gesehen, durch wirkliche ehrliche Ge- meinschaftsar belt unendlich viel gelei- stet werden. Ausfälle an Arbeitskräften kön- nen durch Zusammenstehen mehrerer Betriebe bei diesen Sonderkulturen leicht überbrückt und die vorkommende Arbeit richtig orga- nisiert werden. 3—4 Nachbarn arbeiten bei die- sen Sonderkulturen— beim Pflanzen, Hacken, Unkrautbekämpfen u. dergl. mehr— zusam- men, ebenso kann die Pflege dieser Bestände, die Ernte, das Vorlesen der Grumpen, Brechen der Sandblätter, Abernten des Hauptgutes in Gemeinschaftsarbeit durchgeführt werden. Auch das Einfädeln kann gemeinschaftlich erfolgen, Wobei immer eine richtige Organisation und Einteilung den Erfolg verbürgt. Diese Gemein- schaftsarbeit ist im Zucker- und Futterrüben- bau und nicht zuletzt im Kartoffel- und Maisan- bau durchaus möglich und in vielen Gemeinden auch schon mit Erfolg in den letzten Jahren praktisch durchgefülirt worden. Wo ein Wille, da findet sich auch immer der rechte Wegl Es muß nur Einer da sein, der diese Aufgabe durch- denkt und dann richtig in Form bringt. Die Setzlingsanzucht muß heute mehr denn je Sache des einzelnen Pflanzers sein, zumal ja in allen größeren Anbaugebieten in den letzten zwei Jahren eine starke Versorgung der Pflanzer mit Glasfenstern möglich war. Zum Tabakanbau Jahrgang 1943] Von Oberlandibirtschaftsrat Dr. phil. Meisner, Karlsruhe Hauptsache ist aber, daß die unter Glas heran- wachsenden Tabaksetzlinge sorgfältig betreut werden— eine an sich garnicht schwierige An- gelegenheit, wenn man zeinen Kopf bei der Sache hat. Wichtig ist in erster Linie: ein häu- figes Lüften der Anzuchtbeete durch Hoch- stellen der Fenster, wenn die Saat einmal aufge- laufen ist. Hier nicht so ängstlich sein! Denn durch öfteres, gründliches Lüften werden die jungen Tabakpflanzen abgehärtet, werden wider- standsfähig gegen Krankheiten aller Art und es wachsen, wenn nicht zu dicht gesät, stockhafte, kräftige, lebensfrohe Setzlinge heran. Ferner ist es notwendig, daß die Setzlinge im Anzuchtbeet wiederholt mit einem Kupferarsen-Stäubemittel behandelt werden, wodurch nicht nur Schn k- kenfraß, sondern auch die mit Recht so gefürch- tete Wildfeuerkrankeit erfolgreich bekämpft werden kann. Denn die Wildfeuerkrankheit kann zu einer wahren Geisel im Tabakbau werden, so daß wir alles tun müssen, schon im Anzucht- beet diese höchst gefährliche Krankheit zu be- kämpfen. Die Praxis hat auch gezeigt, daß durch richtige Behandlung der Setzlinge im An- zuchtbeet mit Cusarsen, Cusisa und Meritol der Wildfeuerbefall völlig unterbunden kann. werden Von entscheidender Bedeutung aber ist es. daß den Pflanzern rechtzeitig stockhafte Setz- linge zur Verfügung stehen. Es ist nicht not- wendig, daß bereits Ende April, Anfang Mal das Setzen in breiter Linie vorgenommen wird. Viel vichtiger ist, wenn uns in der ersten Mai- hälfte genügend kräftige, gesunde Setzlinge zur Verfügung stehen, dle dann aber schlag- artig Innerhalb einer Anbaugemeinde auf den Acker gepflanzt werden müssen. Bei der Setz- lingsanzucht unter Glas werden z. B. Verbren- nungserscheinungen schon dadurch abgemindert, daß wir möglichst viel lüften. Morgens, wenn Mann und Frau auf den Acker gehen, müssen an sonnigen, warmen Tagen die Fenster hoch- gestellt werden. Unter Umständen muß abge- deckt oder ↄschattiertèę werden, wie der Gärtner Skickskoffsonderzuteilung für Vertrags anbau Diejenigen Betriebe, die im Frühjahr 1943 einen Vertrag für den Anbau von Sommer- ölfrüchten abschließen, erhalten hierfür eine Sonderzuteilung von 30 kg Reinstickstoff je Hektar, was rd. 1,5 dz eines etwa 21prozentigen Stickstoffdüngers entspricht. Damit dieser zu- sätzliche Dünger baldmöglichst in den Besitz des Anbauers gelangt, empfiehlt es sich, die OI- fruchtverträge umgehend abzuschließen und sie durch den Ortsbauernführer der zuständigen Kreisbauernschaft einreichen zu lassen. Die Kreisbauernschaft prüft die ihr vorgelegten Ori- ginalverträge und gibt sie gleichzeitig mit einer Mitteilung über die Düngerzuweisung den An- bauern wieder zurück. Für die Stickstoffsonderzuteilung gelten fol- gende Richtlinien: 1. Nur für den Vertragsanbau von Olfrüchten wird die Sonderzuteilung gewährt. 2. Wer in diesem Jahre erstmalig einen Gl- fruchtanbauvertrag abschließt, erhält die Stickstoffsonderzuteilung zugesprochen. 3. Wer bereits im Jahre 1940/41(d. h. also zur Ernte 1941) einen Olfruchtanbauvertrag ab- dies nennt. Ein Streichen mit Kalkmilch oder ein Auflegen von Strohmatten, Tannenreisig oder Ahnlichen Schutzmitteln gegen direkte Sonnen- bestrahlung ist nur dann notwendig, wenn nicht gelüftet wird. Ist aber gelüftet, d. h. die Fen- ster hochgestellt, damit ordentlich frische Luft im Anzuchtbeet zirkullert, dann kann nichts passleren. Wichtig ist auch, daß normal gegos- sen wirdl Unsere Pflanzer machen bei der Setz- lingsanzucht immer noch den Fehler, daß die Anzuchtbeete zu naß gehalten werden. Hier muß mit Vernunft die wohltätige Wirkung eines ange wärmten Wassers eingesetzt und nicht ohne Überlegung einfach Wasser geschüttet werden. Denn zu viel Wasser laugt die An- zuchterde aus, wodurch die Nährstoffe für die wachsenden Setzlinge verloren gehen. Bei dem Aus pflanzen auf dem Acker möglichst sorgfältig arbeiten] Immer darauf ach- ten, daß der Acker nicht unnötig festgetreten wird und daß vor allem die Wurzel, oder rich- tiger gesagt, der Wurzelballen senkrecht in die Erde kommt. Ein Umbiegen der Wurzelspitze führt unbedingt zu kranken Pflanzen. Auch nicht vergessen, daß in den Reihen Setzlinge eingeschlagen werden müssen, die spater zum Ausbessern Verwendung finden. Sollte nach dem Verpflanzen auf den Acker naßkalte Wit⸗ terung eintreten, so daß erhöhte Gefahr für das Auftreten von Wildfeuer(Froschaugen) besteht, dann muß Kind und Kegel auf den Ta- bakacker und dafür sorgen, daß die Bodenober- fläche durch fleißiges Hacken locker gehalten wird. Denn die Erfahrung hat gezeigt, daß Wildfeuerbefall bei naßkalter Witterung und entsprechenden Winden dann auftritt, wenn die Bodenoberfläche durch Regen festgeschlagen oder gar verkrustet ist. Der Wildfeuerbefall auf dem Acker kann im jugendstadium durch fle i- Biges Hacken und Offenhalten der Bodenoberfläche nahezu vermieden werden. Außerdem ist noch ein Spritzen der Feldbe- stände mit Kupferkalkbrühe möglich, aber nur dann von Erfolg, wenn diese Arbeit möglichst frühzeitig und schon vor Befall mit Wildfeuer vorgenommen wird. Wird Wildfeuer festgestellt, so hat dieses Spritzen nicht mehr viel Wert. Der beste Schutz ist und bleibt Offenhalten der Bodenoberfläche, um eine möglichst rasche Ju- gendentwicklung zu erreichen. von Sommerölfröchten geschlossen hatte, erhielt seinerzeit bereits eine Stickstoffsonderzuteilung, die in das Düngerkontingent des Betriebes überging. Ist nun die jetzige Anbaufläche gleichgroß oder sogar kleiner als diese Vertragsfläche von 1940/41, kann keine Düngerzutellung erfolgen. Nur für den vertraglichen Mehr- anbau von Glfrüchten gegenüber 1940/41 dürfen diese zusätzlichen Stickstoffmengen ausgegeben werden. Hierbei ist es gleich- gültig, ob es sich um Winter- oder Sommer- ölfrüchte handelt. 4. Derjenige Anbauer, der in diesem Jahre be- reits einen Winterölfruchtanbauvertrag abge- schlossen hat, erhält auch für die vertragliche Sommerölfruchtanbaufläche diese Stickstoff- zutellung, sofern die unter 3. angeführte For- derung des Mehranbaues von Glfrüchten gegenüber der Vertragsfläche von 1940/41 erfüllt ist. 5. Sommeröl früchte, für die eine Sonderzutel- lung von Stickstoff gewährt werden kann. sind Sommerraps, Sommerrübsen und Mohn. * U Lale ſabige gtellun Feist! liefert iu Ihle tadello i dd salle eingel mal v. öder Wie ernelen wir reiche Nlachsernſen! Von Okonomierat Kuhnert Um dieses Ziel zu erreichen, ist in erster Linie die Verwendung von nur leistungs- fähigem Saatgut und eine sorgsame Be- stellung notwendig. Da der Saatlein ja zu- meist von den zuständigen Röstanstalten ge- liefert wird, so sehen diese natürlich schon in ihrem eigenen Interesse darauf, daß nur tadellose Ware zum Versand kommt. Ich wil]! deshalb auf die mit dem Saatgut zu- sammenhängenden Fragen jetzt nicht näher eingehen. Nur möchte ich hier wieder ein- mal vor zu großen, Aussaatmengen warnen; über 140 kg je Hektar soll man durch- schnittlich nicht hinausgehen. weil! sonst Lager zu befürchten ist Vas die Bestellung anbetrifft, so möchte ich hervorheben, daß der Flachs in dieser Beziehung eine sehr anspruchsvolle Frucht ist, er verlangt eine gartenmäßige Vorberei- tung des Bodens. Man kann ihn deshalb nur auf solches Land bringen, welches vor Winter gepflügt wurde mit Grubber und Egge wird dann im Frühjahre ein durchaus feines Saatbett hargestellt, in welches der Leinsamen ganz flach hineingedrillt werden kann. Nur wenn der Acker im Winter durch Regen und Schnee sehr stark zu- sammengeklatscht wurde. wird sich ein vorheriges, aber ganz flaches Schälen nicht umgehen lassen Die Aussaat des Leins muß frühzeitig erfolgen, wenn möglich schon Ende März oder Anfang April. Der Flachs muß also zuerst von allen Sommerfrüchten bestellt werden und nicht, wie es leider noch viel- fach üblich ist, an letzter Stelle. Nur bei frühzeitiger Bestellung kann der Flachs, welcher die größte Wassermenge vor allen anderen Kulturfrüchten auf die Flächen- einheit zu seiner vollständigen Entwicklung notwendig hat, die Winterfeuchtigkeit voll ausnützen, und auch nur dann fällt die Flachsernte noch vor die Roggenernte. Dies ist doch aber wegen Verteilung der Arbeit und auch wegen der nach Flachs anzu- bauenden Zwischenfrüchte höchst notwen- dig. Natürlich darf die Leinsaat nicht ein- geschmiert werden, eine nasse Bestellung verträgt der Flachs unter keinen Umstän- den. Vor etwaigen Nachtfrösten braucht man sich auch bei ganz frühzeitiger Be- stellung nicht zu fürchten, da der Flachs durchaus nicht frostempfindlich ist. Er ver- trägt vielmehr, sobeld die jungen Pflänz- chen erst einige Tage alt sind, anstandslos 3 bis 4 Grad Kälte, wie ich dies bei meinen zahlreichen Versuchen, welche ich außer in meiner schlesischen Heimat auch in ver- schiedenen anderen Gegenden des Reiches ausführte, ganz unzwelfelhaft festgestellt habe. Auch eine im April neu gebildete Schneedecke, welche oft 8 Tage lang und auch noch länger liegen blieb, konnte ihm nichts schaden. Nachdem der Schnee weg- geschmolzen war, wuchs der unter der Schneedecke schön grün gebliebene Flachs lustig weiter. Gefährlich können die Früh- jahrsnachtfröste dem Flachs nur werden, wenn sie unglücklicherweise gerade dann eintreffen, wenn die jungen Keime eben durchbrechen. Diese Gefahr besteht ja aber auch bei allen übrigen Sommer- früchten. Ein weiteres der hauptsächlichsten Mit- tel, um zu reichen Flachsernten zu kommen, ist die harmonische Ernährung der Flachs pflanze. Daß hierbei der Stallmist nicht zu gebrauchen ist. weil er ein ungleiches Ge- wächs erzeugt, dies ist wohl jetzt allgemein bekannt. Man muß deshalb dem Flachs ja auch immer auf ein solches Feld bringen, welches im Vorjahre Stallmist erhalten hat. Zur direkten Düngung des Flachsfeldes stehen uns also nur die mineralischen Düngemittel zur Verfügung. Hierbei ist zu beachten, daß sämtliche Kernnährstoffe ver- abfolgt werden müssen, und zwar in einer den Bedürfnissen der Flachspflanze entspre- chenden Zusammensetzung. Was da zu- nächst das Kali anbetrifft, so möchte ich hervorheben, daß dieses die Ausbeute an Langfaser fördert und auch auf die Spinnig- keit der Faser, d. h. auf die Festigkeit, Elastizität, Geschmeidigkeit, wie auch auf das Gewicht der Faser einen Ausschlag gebenden Einfluß ausübt. Durchschnittlich werden etwe 80 bis 120 kg reines Kall 3e Hektar erforderlich sein, um den großen Bedarf der Flachspflanze an Kall zu decken. Ebenso notwendig wie das Kali ist auch die Phosphorsäure zum Aufbau der ganzen Pflanze wie auch zur Ausbildung des Samens; je Hektar sind 40 bis 60 kg reine Phosphorsäure notwendig. Sollte es bei der jetzigen Knappheit an Phosphorsäuredünge- mitteln nicht möglich sein, diesen Bedarf vol]! zu decken, so sucht man den Flachs nach Hülsenfrüchten zu bringen, deren Wurzelrückstände bekanntlich reich an Phosphorsäure sind. Mit dem dritten Kern- nährstoff, dem Stickstoff, muß man aber beim Flachsbau sehr vorsichtig sein, weil Stickstoff im Ubermaße stets zeitiges und dabei sehr starkes Lagern zur Folge hat, wodurch der Flachs fast wertlos wird. Bei meinen Düngungsversuchen zu Flachs sind mir sogar Böden vorgekommen, auf denen der Flachs überhaupt keine besondere Stick- stoffdüngung vertrug. Die praktische Er- fahrung des Anbeuers muß da entscheiden, ob das Land noch eine Stickstoffdüngung verträgt oder nicht. Wirtschafnliche Bedentung des Trünkarioffelbauos Der Begriff des Frühkartoffelbaues ist nicht einheitlich umrissen. Im engeren Sinne umfaßt er den Anbau jener Kartoffel- sorten, die bereits im Winter vorgekeimt werden. Zum Vorkeimen kommen die Kar- toffeln in Kästen, die in hellen Räumen aufgestellt werden, so daß sich kräftige, kurzbleibende Keime bilden. In den glei- chen Kästen werden die Kartoffeln in Hol- land bereits im März, in Deutschland An- kong bis Mitte April auf das Feld gefahren. So wie unser Bild zeigt, werden sie aus den Kästen heraus in die vorbereiteten Pflanz- löcher mit den Keimen nach oben ausge- setzt. Durch das Vorkeimen erlangen sie im Wachstum einen erheblichen Vorsprung. Dieser Vorsprung ist die Voraussetzung einer zeitigen Ernte. Und gerade diese verleiht einem Frühkartoffelbau seine be- sondere wirtschaftliche Bedeutung. In vielen Gegenden versteht man unter Frühkartoffelbau aber auch den gewöhn⸗ lichen feldmäßigen Anbau früher, jedoch nicht vorgekeimter Kartoffeln. Die Ernte erfolgt zwar auch in diesem Falle noch ver- hältnismäßig zeitig, sie liegt aber natur- gemäß doch später, als die der vorgekeim- ten Knollen. Die wirtschaftliche Bedeutung beider Arten des Frühkartoffelbaues wird dadurch jedoch eine verschiedene. Das zei- tige Auspflanzen vorgekeimter Kartoffeln hat zur Voraussetzung, daß es sich um einen wärmen, in sehr Volks wirtschaftlich ausschlaggebend ist da- bel, das das Land vom zeitigen Frühjahr bis zum späten Herbst voll ausgenutzt wird. Pflanzt man aber nicht vorgekeimte Kar- toffeln in der gewöhnlichen Weise auf dem Acker aus, dann wird die Bestellung einef zweiten Frucht nicht vorgesehen, weil die Ernte für ein solches Vorhaben bereits zu spät àusfällt. Das betreffende Ackerstück liefert also nur Einnahmen aus dem Kar- toffelbau. Fällt die Höhe des Ertrages gut Wer Saaigui verfülerl. nüft dem feind! aus und haben sich auch die Preise solange gut gehalten, bis der Verkauf erfolgen kann, dann lohnt sich der Anbau finanziell. Sie treffen aber bekanntlich nicht immer zu und deshalb ist diese Art des Frühkartoffelbaues stets eine unsichere. Neben der finanziellen Seite muß man aber auch die volkswirt- schaftliche beachten. Der Frühkartoffelan- bau ohne folgende Nachfrucht wird stets eine geringere Erntemenge bringen, als der Anbau von Spätkartoffeln. In heutiger Zeit kommt aber alles darauf an, möglichst hohe Erträge aus dem Acker herauszuholen. Diese Forderung entspricht nur der Anbau vorgekeimter Kartoffeln mit folgender Nach- frucht. Frühkartoffelanbau ohne Nachfrucht verdient dagegen keine Förderung. guter Kultur be⸗ findlichen Acker handelt, der erfah- rungsgemäaß von Spätfrösten ver- schont bleibt. Die in reichlicher Stall- günqung gepflanzte Kartoffel ist auf diesen Böden nur die erste Frucht, mit der sie bestellt werden. Entschei- dend für die Höhe der Einnahmen ist die dann folgende zweite Frucht. Recht hohe Ein- nahmen liefert z. B. der Tabak, weniger hohe der Rosen- kohl und geringere der Grünkohl. Auslegen vorgekeimter Frühkartoffeln. Die Ernährung der Kartoffelpflanze Von Oeftonomierat Kulmert, Hamburg-Blanſeenese Bei der vielseitigen Verwendung der Kar- toffel zur menschlichen Ernährung als Vieh- tutter sowie für technische Zwecke kö gen wir unter den jetzigen Verhältnissen garnicht gel ug Kartoffeln ernten. Eine Ausweitung des Kar- toffelbaues ist deshalb anzustreben, zum min- desten muß die Kartoffelanbaufläche des Vor- jahres erhalten werden. Dabei müssen wir aber auch darauf bedacht sein, dle Erträge von der Flächeneinheit zu er höhen. Hier sind m. E. noch längst nicht alle Mög- lichkeiten ausgeschöpft, da die Flächenerträge im Reichsdurchschnitt sich immer noch in be- scheidenen Grenzen halten. Um diese, dem jet- zigen Bedarf entsprechend, zu erhöhen, ist neben sorgfältiger Sortenauswahl und zweck- entsprechender Bestellung und Pflege haupt- sächlich eine richtige Ernährung der Kartoffel- pflanze notwendig. Beim Kartoffelanbau ist der Stallmist auf allen Bodenarten kaum zu entbehren Er soll dafür ja nicht bloß Nährstoffe liefern, sondern durch Humusbildung auch den zähen Boden lockern und auf dem leichten Boden den Was- servorrat verstärken, wie auch allgemein das Bakterienleben im Boden und damit dessen Fruchtbarkeit steigern. Die Rolle des Stalldün- gers kann beim Kartoffelbau natürlich auch der Gründünger übernehmen, doch ist es zweckmäßiger, die Gründüngungspflanzen di- rekt zu verfüttern, als sie durch Zerstörung ihrer organischen Substanz erst bei einer zwei- ten Bestellung nutzbar zu machen. Man wird deshalb auch die bisher zumeist zu Gründün- gungsz wecken angebaute gewöhnliche Lupine jetzt durch die Sühlupine ersetzen. Auch diese hinterläßt in ihren Stoppeln und tiefgehenden Wurzeln so viel organische Substanz, daß diese Rückstände mindestens einer halben Stallmist- düngung gleichzustellen sind. Neben den orga- nischen Düngemitteln sind auch die minerali- schen in allen Kernnährstoffen zu verabfolgen, wenn wir auf Vollernten rechnen wollen. Was zunächst die Kalidüngung betrifft, so muß zu Kartoffeln stets ein hochprozentiges Salz angewandt werden, da die Kali-Rohsalze wegen ihres größeren Gehaltes an Nebenbe- standteilen, besonders an Kochsalz, vermindert auf den Stärkegehalt der Kartoffeln einwirken würden. Bei rechtzeitiger Anwendung, d. h. einige Zeit vor dem Pflanzen der Kartoffeln, gibt man deshalb die Kalidüngung für gewöhn⸗ lich in Form des 40%%igen Kalisalzes, beson- ders wenn die Kalisalze erst verspätet als Kopf- düngung gegeben werden können, das schwefel- saure Kali mit etwa 50 v. H. und die Kali- magnesia mit 26— 30 v. H. Reinkali. Beide Kali- salze sind praktisch so gut wie frei von Koch- salz. Besonders die Kalimagnesia, welche man, um Verwechslungen mit dem schwefelsauren Kali vorzubeugen, auch mit dem Namen Pa- tent-Kali bezeichnet, wird in letzter Zeit mit besonderer Vorliebe bei Kartoffeln angewandt. Dieses enthält nämlich neben den 26—30 v. H. Kali noch 25—38 v. H. schwefelsaure Magnesia. Wird das Patentkali benützt, so er- hält der Boden dadurch gleichzeitig so große Mengen schwefelsaurer Magnesia, daß das darin enthaltene Magnesium, das ja auch einen wichtigen Pflanzennährstoff darstellt, nicht bloß kür die Kartoffeln, sondern auch für eine ganze Fruchtfolge ausreicht. Neben der Kalidüngung muß auch die Ver- sorgung der Kartoffelpflanze mit Phosphorsaure berücksichtigt werden. Diese hat allerdings ein großes Aneignungsvermögen für die im Boden und Stallmist enthaltene Phosphorsäure; Böden mit Gehaltszahlen von 6—8 mg nach Neubauer brauchen deshalb bei starker Stallmistdüngung keine besonderen Zugaben von Phosphorsäure. Im anderen Falle ist eine solche von durch- schnittlich 2 dz je ha der bekannten Phosphor- säuredüngemittel nicht zu entbehren. Sollten sich diese aber unter den jetzigen Verhältnissen nicht mehr beschaffen lassen, so ist eine Kalk- düngung zu empfehlen, wodurch die von frü- heren Düngungen her im Boden verbliebenen und inzwischen unlöslich gewordenen Phos- phorsaàure Reste wieder mobil gemacht wer- den. Außerdem verlangt ja auch die Kartoffel eine besondere Kalkdüngung, wenn der betref- fende Schlag längere Zeit nicht gekalkt wurde. Um einem Befall mit Schorf vorzubeugen, gibt man den Kalk am besten als Kopfdüngung, und zwar nach der Beschaffenheit des Bodens je ha entweder 10 dz gemahlenen Atzkalk oder 20 dz hochprozentigen Kalkmergel. Mit den Pflegearbeiten wird der Kalk dem Boden ein- verleibt. Endlich darf auch der dritte Kernnährstoff, der Stickstoff nicht vergesesn werden, da wie vorher schon angegeben, auch der Bedarf der Kartoffel an Stickstoff ein recht hoher ist. Hin und wieder hört man wohl noch die Ansicht, dal durch eine Beidüngung mit Stickstoffsalzen die Qualität der Kartoffeln sich verschlechtern soll. Dies ist ein Irrtum, das Gegenteil ist rich- tig. Stickstoff bewirkt bekanntlich u.. a auch eine Vergrößerung und Vermehrung der Blät- ter, und da in diesen die Stärke bereitet wird, die dann in die Knollen hinabwandert, so wirkt der Stickstoff auch fördernd auf den Stärke- gehalt ein. Da die Kartoffelpflanze eine schwachsaure Beschaffenheit des Bodens liebt, gibt man den Stickstoffdünger, wenn dies vor oder bei der Bestellung geschehen kann, am besten als schwefelsaures Ammoniak. Erleichterte Tabaksteuer- vorschriften für Selbstversorger Der Selbstversorgeranbau von Tabak hat während der Kriegsjahre einen erheblichen Um- fang angenommen. Mit Rücksicht auf die Er- zeugung von sogenanntem Kleinpflanzertabak hat der Reichsfinanzminister nunmehr durch Erlaß eine bis auf weiteres geltende Regelung vorgenommen. Darin heißt es u. a., daß der Anbau und das Abernten von nicht mehr als 25(fünfundzwanzig) Tabakpflanzen von der Anmeldepflicht und von der Versteuerungs- pflicht befreit sind. Die Gewichtsmenge, die von den Tabakpflanzern zu versteuern ist, wird nicht mehr ermittelt. Der Besteuerung ist viel- mehr die Zahl der angebauten Pflanzen zu- grundezulegen. Die Tabaksteuer beträgt für 26 bis 50 Pflanzen 2 RM. für 51 bis 100 Pflan- zen 4 RM und für 101 bis 200 Pflanzen 8 RM. Der Reichsbauernführer weist im Zusammen- hange mit diesem Erlaß darauf hin, daß ge- werbliche An bauer sich an diesem An- bau nach wie vor nicht beteiligen dür- fen. Die Anbauer von Selbstversorgertabak sind verpflichtet, die Be- und Verarbeitung des von ihnen gewonnenen Tabaks nur im eigenen Betrlebe vorzunehmen. Auf keinen Fall darf Selbstversorgertabak in den Verkehr gebracht werden. Verstöße gegen diese Vorschriften werden von den zuständigen Finanzbehörden geahndet. Für welche Schädlingsbekämpfungsmittel 5 sind Bezugsmurken notwendig und wo sind diese zu erhalten? Um eine gerechte und gleichmäßige Vertei- lung derjenigen Schädlingsbekämpfungsmittel, die infolge der Rohstofflage knapp sind, zu sichern, werden auch in diesem Jahre für be- stimmte Mittel Bezugs marke n ausgegeben. Solche Bezugsmarken sind vorgesehen für: Kupfervitriol( Kupfersulfat)— blaue Marken; Kupferkalk- Spritzmittel und Kupfer- kalk-Stäubemittel— grüne Marken; kupfer- arme Praparate(sog. Kupfersparmittel)— welhße Marken. Ferner werden Marken aus- gegeben für die kupferfreien bzw. kupferarmen Rebspritzmittel Bayer 23174 und Schering PF 8944 diese Marken sind weiß, sie lauten auf das betreffende Spritzmittel. Der Verteiler darf die obengenannten Mittel nur dann an den Verbraucher abgeben, wenn Ihm dieser die entsprechende Menge an Bezugs- marken vorlegt. Der Verbraucher muß s1ch also recktzeitig die erfor- derlichen Bezugs marken beschaf- fen. Für die einzelnen Zweige der Landwirt- schaft sind folgende Wege für die Verteilung der Bezugsmarken vorgesehen: Winzer erhalten zur Rebspritzung blaue Marken für Kupfervitriol, grüne Marken für Kupferkalkmittel und(voraussichtlich) weiße Marken für die obengenannten Spritzmittel 17K“ und„PF 8904. Die Bezugsmarken werden in Baden von den Ortsbauernführern verteilt. Im Elsaß erfolgt die Verteilung für diejenigen Ge- meinden, in denen örtliche Weinbauvereine vor- handen sind, durch diese, für die übrigen Ge- meinden durch die Ortsbauernführer. Die Rebschulen erhalten ſhre Kupfer- marken unmittelbar durch die Weinbau-Abtei- lung der Landesbauernschaft. Obstzüchter erhalten im allgemeinen nur weiße Marken für Kupfersparmittel. In den- jenigen Bezirken Badens und des Elsaß, in denen mit erhöhter Schorfgefahr zu rechnen ist, stehen aber auch grüne Marken für Kupferkalk zur Verfügung. Kupfervitriol darf dagegen für den Obstbau nicht abgegeben werden. Kupfer- sparmittel für die Obstbaumspritzung sind: arsenfrei: Kupferkalk Spieß 38, Kupferkalk- Sparmittel Urania, Kurtakol, Wacker 83; arsen- haltig: Akusan- neutral. Cuprasol-Sparspritz- mittel, Hercynia- neutral, Nosprasit, Kupferkalk- Bleiarsen-Sparspritzmittel Urania. Alle übrigen Obstschädlingsbekampfungsmittel(Pomarsol, Bleiarsenat, Nikotinspritzmittel usw.) sind ohne Bezugsmarken erhältlich. Zum Teil sind diese Mittel allerdings nur beschränkt lieferbar: also rechtzeitig bestellen Die Bezugsmarken für den Obstbau werden in Baden durch die Obstbau-Fachbeamten, im Elsaß durch die Leiter der Beratungsstellen für Obst-, Gemüse- und Gartenbau abgegeben. Da- bei sind, wie bisher, die Gartenbauvereine ein- geschaltet. Mitglieder des Deutschen Sledlerbundes, des Relchsbundes der Kleingärtner und der Reichs- bahn- Landwirtschaft erhalten die Be- zugsmarken durch ſhre Ortsgruppe. E Die Baumschulen fordern die notwen- digen Bezugsmarken für Rupferkalk in Baden bei dem zuständigen Obstbau-Fachbeamten, im Elsaß bei dem Leiter der Beratungsstelle für Obst-, Gemüse- und Gartenbau an. Gemüse gärtner können Bezugsmarken für Kupferkalk beim Obstbaubeamten(bzw. Leiter der Beratungsstelle für Obst- Gemüse- und Gartenbau) ee Kupfervitriol steht für den Gemüsebau nicht zur Verfügung. Im Hopfen bau werden nur weiße Marken verteilt, auf die das Kupfersparmittel Wacker 83 zu beziehen Ist. Dieses ist zur Bekämpfung der Hopfenperonospora vom Deutschen Pflanzen- schutzdienst anerkannt. Die Bezugsmarken wer- den durch die örtlichen Fachschaften ausge- geben. Der Tabakbau erhält zum Bezug der er- forderlichen Kupferstäubemittel grüne Bezugs- marken zugeteilt. Die Zuweisung der Stäube- mittel an die einzelnen Pflanzer erfolgt wie bis- her durch den Pflanzerverband in Karlsruhe und Straßburg. Für den Kartoffelbau stehen Kupfer- kalk-Bezugsmarken zur Verfügung. Sie sollen ausschließlich für Frühkartoffeln zur Spritzung gegen die Kraut- und RKnollenfaule verwendet werden. In Baden und im Elsaß ist dies erfah- rungsgemäg nur in bestimmten Lagen erforder- lich. Die für die Kartoffelspritzung benötigten Mengen an Bezugsmarken sind in Baden beim Leiter der Wirtschaftsberatungsstelle, im Elsag beim Regierungslandwirtschaftsrat anzufordern. Im Rübenbau wird zur Bekämpfung der Herz- und Trockenfaäule borhaltiger Düngeschlamm benötigt, der von den Grohverteilern für Düngemittel zu beziehen ist. Bezugsmarken für diesen Düngeschlamm sind nicht vorgesehen, dagegen wird er auf Be- zugscheine geliefert, die in Baden der Leiter der Wirtschaftsberatungsstelle, im Elsaß der Regierungslandwirtschaftsrat ausstellt. Nach der hier gegebenen Übersicht kann sich jeder Landwirt, Winzer und Gärtner leicht dar- über unterrichten, wo er die erforderlichen Be- zugsmarken oder Bezugscheine erhält. Er muß sie dann rechtzeitig anfordern. An- forderungen beim Pflanzenschutzamt sind zwecklos, da dieses keine Bezugsmarken unmit- telbar an Verbraucher abgibt. Dr. W. Kotte. Die Herz- und Trockenfäule der Rüben und ihre Bekämpfung durch Bordüngung Auf kalkige n, trockenen Böden fin- det man in vielen Gebieten Badens— aber auch im Elsaß— eine eigenartige Erkrankung der Zucker- und Futterrüben. Im Hochsommer stockt das Wachstum. Die äußeren Blätter legen sich flach auf den Boden, die inneren sterben ab und färben sich schwarz. Es entsteht eine Herzfäule, die bis in den Rübenkörper vor- dringen kann. Die Krankheit tritt fleckenweise auf und führt zu großen Ertragsausfällen. Die Ursache der Schädigung ist, wie wir heute wis- sen, eine Ernährungsstörung der Pflanze. Es fehlt ihr das Bor, ein chemischer Stoff, der für jede Pflanze notwendig ist, aber in den geringen Mengen, in denen er gebraucht wird, meist in den Böden vorhanden ist. Das Auftreten der Herz- und Trockenfäule zeigt uns nun an, daß es dem betreffenden Boden an Bor fehlt; durch eine Zusatzdüngung mit Bor kann man die Krankheit verhindern. Vor dem Kriege stand hlerzu das Bor-Superphosphat zur Verfügung. Heute wird statt dessen e In borhaltiger Düngeschlamm von 40% Borax-Gehalt hergestellt. Dieser Bor-Düngeschlamm ist bei den Groß- verteilern für Düngemittel vorrätig. Er wird auf Böden, die zur Herz- und Trockenfäàule neigen, mit einer Menge von 350 kg je ha ausgestreut, zweckmäßig kurz vor der Bestellung, doch kann die Borgabe auch noch als Kopfdüngung nach dem Auflaufen gegeben werden. Da die erfor- ruin: Archiv derliche Menge an Bor-Düngeschlamm im Ver- hältnis zu anderen Handelsdüngern sehr gering ist und sich nicht gleichmäßig verteilen läßt, mischt man den Bor- Düngeschlamm zweckmäßig mit der erforderlichen Gabe an Kalisalz und streut ihn mit diesem aus. Der Bordüngeschlamm wird vom Verteiler auf Grund eines Bez ug- scheines abgegeben, den der Rübenpflanzer vom Leiter seiner Wirtschaftsberatungsstelle er- hält. Jeder, der mit der Herz- und Trockenfäule auf seinem Rübenacker zu rechnen hat, sollte sich daher den erforderlichen Bezugschein be- sorgen und den Bordüngeschlamm rechtzeitig beziehen. Dr. W. Kotte. Leichte Reinigung der Düngerstreuerketten In einem gut geführten Bauernhof herrscht überall Sauberkeit. Auch die Geräte, die bei der Verarbeitung des Düngers verwendet wer- den, machen da keine Ausnahme. Natürlich wird man die wenig schöne Arbeit der Säu- berung solcher Geräte nach Möglichkeit ange- nehmer zu machen versuchen. Das ist bei der Reinigung der Düngerstreuerketten auch sehr gut möglich, wenn man einen Motor und ein altes Faß zur Verfügung hat. Durch letzteres läßt man vom Schmied eine Welle legen, so daß man dann das- Faß auf einem einfachen Gestell lagern kann, wie aus unserer Abbildung zu ersehen ist. Weiter schneidet man eine Rie- menscheibe. Das Faß wird zu etwa 1/3 mit nicht zu großer Schmiedeschlacke gefüllt, die Düngerstreuerketten hineingetan und das Faß eine Stunde lang durch den Motor gedreht. Nach Ablauf dieser Zeit sind die Ketten tadel- los gesäubert und sehen wie neu aus. Aufn.: Dr. Engelbart Sammel die Düngemittelpapiersäcke! Zur Herstellung der Düngemittelpapiersäcke benötigt man besondere Rohmaterialien, die zu einem erheblichen Teil aus Skandinavien (Schweden und Finnland) eingeführt werden müssen. Es ist keineswegs sicher, ob die deut- sche Wirtschaft in Zukunft laufend diese Roh- stoffe in genügender Menge zugeführt erhält. Es müssen also alle Möglichkeiten der Rohstoff- rückge winnung durch Sammlung der gebrauchten Papiersacke ausgeschöpft werden. Im laufenden Jahre können die notwendigen Mengen an Pa- piersäcken für Düngemittel nur bereitgestellt werden, wenn es gelingt, den größten Teil des für die Herstellung dieser Säcke benötigten Rohstoffes zurückzuge winnen. Die Bauernschaft wird daher aufgefordert, die gebrauchten Papiersscke an die Düngemit- telverteiler zurückzugeben. Selbstverständlich können gut erhaltene Papiersäcke in landwirt- schaftlichen Betrieben weiterverbraucht werden. Die zur Ablieferung kommenden Papiersäcke können zerrissen, dürfen aber nicht zu sehr ver- schmutzt sein oder wochenlang auf den Feldern gelegen haben, da sonst die Fasern zerstört sind. Die Ablieferung der Papiersacke an die Vertei- ler muß unentgeltlich erfolgen. Der Düngemittelverbraucher halte sich vor Augen, daß die mit der Sammlung und Abliefe- rung der Papiersäcke verbundene Arbeit äußerst gering ist im Vergleich zu den Schwierigkeiten, die für Verteiler und Verbraucher durch die Versendung ungesackter Düngemittel entstehen. Auch fällt diese Arbeit nicht ins Gewicht gegen- über den volks wirtschaftlichen Nachteilen, die entstehen müssen, wenn die Zuteilung der für die deutsche Ernährungs wirtschaft unbedingt benötigten Düngemittel durch die ungenügende Papierversorgung gefährdet würde. Gesackte Düngemittel werden in Zukunft voraussichtlich nur solchen Verteilern zugeteilt, die eine ge- nügende Anzahl von gebrauchten Säcken zur Ablieferung gebracht haben. Moos auf Wiesen Die Vermoosung der Wiesen ist meist eine Folge von Hunger oder Nässe, oft auch von beiden. Ursprünglich tritt wohl immer einseitige und ungenügende Nährstoffversorgung als Grundursache auf. Dadurch entstehen Lücken in der Narbe, die dann durch Unkraut oder(bei genügender Feuchtigkeit) durch das Moos aus- gefüllt werden. Hier ist eine Dünger Wech- sel wirtschaft angebracht, und zwar etwa vie folgt: 1. Jahr Stalldung und* Volldüngung, 2. Jahr Kaliphosphatdüngung und Kalk, 3. Jahr Jauche und Phosphorsäure, 4. Jahr ganze Voll- düngung mit Handelsdünger, 5. Jahr wieder wie 1. Jahr. Dadurch wird eine schlechte Wiesen- narbe bald wieder in Ordnung gebracht. Es steht dem nichts im Wege, auch noch zwischen- durch eine Kompostierung anzubringen, diese nach dem ersten Schnitt in die scharf aufgeeggte Narbe zu geben und mit einer guten Saat- mischung einzusäen, um die Lücken rascher zu schließen. Das Walzen der Wiesen darf erst er- folgen, wenn der Boden soweit abgetrocknet ist, daß er unter der schweren Walze nicht mehr zusammenbackt; sonst wird die Gare vernichtet und die Bodendurchlüftung leidet Not. Pierd. das Schaf. Schweinehaltung und Tuller wirtschaft Me verweriel das Smmein die unerminei der eigenen MWirtschafn am beslen! Von F Nieschag, Oldenbuig Diiektoi der Staqfl. Versucisanstal, Das Schwein ist nur nach zoologischer Auffassung ein Allesfresser, soweit nämlich darunter die Aufnehme sowohl von tieri- schen wie auch von pflanzlichen Futter- stoffen verstanden wird. Aus unserer prak- tischen Erfehrung wissen wir, daß das Schwein, wenn es gut gedeihen soll.— er nur die hochwertigsten und wertvollsten tierischen und pflanzlichen Futtermittel er- halten darf. Die Futtermittel müssen, wenn sie mit Erfolg verwandt werden sollen, zu mehr als 80 vll in ihrer organischen Sub- stanz verdaulich sein Es müssen so hohe Anforderungen an das Futter gestellt wer- den, weil das Schwein nuf enzymatisch verdaut, deh es verdaut nur dufch die Ver- deuungssäfte und nicht zusätzlich mecha- nisch und biologisch. wie das Rind, das des Kaninchen, das Ge- flügel usw., die durch einen weiter ausge- bauten Verdauungsapperet begünstigt sind. Die Futtermittel, die wir in unseren Be- trieben für die Viehbaltung zur Verfügung haben, sind nun sehr oft recht viel weniger als zu 80 vll verdaulich Besonders die Eiweißfutterpflanzen sind wegen ihres hohen Gehaltes an Rohfaser verhältnismäßig schwer verdeulich. Sie würden nur in ganz verschwindendem Umfange in unserer Schweinehaltung Verwendung finden kön- nen, wenn sich die Anforderungen an die Verdaulichkeit auf das einzelne Futtermittel und nicht, wie das tatsächlich der Fall ist, auf das Gesamtfutter beziehen würden. Wenn wir also schwer verdauliche, aber wegen ihres Eiweiß- und meist auch Mine- relstoff- Reichtums besonders wertvolle Fut- terpflanzen in der Schweinehaltung mit ver- wenden wollen, müssen wir diese Futter- mittel durch besonders hochverdauliche Futtermittel ergänzen. Nach diesem Prin- zip wurden früher die käuflichen, guten Mischfuttermittel hergestellt, wohl gemerkt, nur die guten, und nach dem gleichen Prin- zip müssen wir jetzt auch im Bauernbetriebe die Futterzusammenstellungen vornehmen. Die Verdaulichkeit eines Futtermittels kann in hohem Grade durch die Behandlung verbessert werden. Wir wissen, daß die Art der Feinmahlung der Getreidekörner für den Masterfolg nicht gleichgültig ist. Eben- so kann man durch Feinstmahlung ge- trocknetèr, eiweißreicher wirtschaftseigener Futterpflanzen(Heumehl, Kleemehl, Luzerne mehl, Troblako und andere Trockengrün- futter), deren Verwendbarkeit in der Schweinhaltung bedeutend steigern. Beim Verfüttern von Grünfutter und besonders auch von harten Rüben— so von Zucker- rüben— ist dafür möglichst eine musartige Zerkleinerung anzustreben. Das s0 zer- kleinerte Eiweiß- und Saftfutter läßt sich durch Einsäuern übrigens hervorragend kon- servieren, so daß noch für die Frühjahrs- monate wirtschaftseigenes, eiweißreiches Futter für die, Schweine zur Verfügung ge- stellt werden kann. Die Verdaulichkeit des Futters ist wei- terhin in hohem Grade davon abhängig, Wie die unverdaulichen Stoffe in die Pflanze eingelagert sind. Umschließen sie, wie im Stroh und in den Spelzen viele noch ver- dauliche Stoffe, so wird das Schwein aus solchen Futtermitteln nur einen ganz ge ringen Nutzen ziehen können, anders da gegen, wenn solche einschließenden Stoffe fehlen, wie z B bei der Süßlupine, die des wegen auch in relativ fortgeschrittenem Zustande noch als Schweinefutter verwen det werden kann, während alle anderen Eiweißfutterpflanzen, besonders auch die Luzerne, aber auch Rotklee und Serradella. nu im jüngsten Entwicklungsstadium(vor der Blüte) für die Schweinefütterung ge- eignet sind. In anderen Fällen, wie beim Dickstrunk. liegt die unverdauliche Sub- stanz rindenähnlich vor, hier ist eine Feiost- zerkleinerung besonders am Pletze. Je nach der Art der Einlagerung der unverdaulichen Substanzen werden die Wirtschaftsfutter- mittel demgemäß verschieden vom Schwein verwertet werden. Im allgemeinen kann man feststellen, daß die Pflanze im fortge- schrittenen Entwicklungsstadium unverdau- lich wird Je jünger die Pflanze ist, um 80 wertvoller ist sie darum für die Fütterung der Schweine.(Weide stets günstiger als Grünfutter!) Eine weitere Abhängigkeit bezüglich der Verdaulichkeit der Futterstoffe ist noch durch den vorhandenen Schweinetyp ge- geben Tiere im Pummeltyp vertragen keine Futtermittel in der Futterration, die einen geringen Verdaulichkeitsgrad aufweisen, selbst wenn diese Futtermittel durch leicht verdauliche Futtermittel ergänzt werden. Das quellige und wüchsige, aber doch harte und robuste Schwein mittlerer Größe, das von Jugend auf an ein voluminôses Futter gewöhnt wurde, ist auch in dieser Beziehung der beste Verwerter eſweißrei- cher, aber auch rohfaserreicher, wirtschafts- eigener Fhttermittel Vorleile frünen weidebeginns Zeitiger Austrieb nützai der Weide und den Iieren Der Austrieb unserer Tiere auf die Wei- den und auch auf die Wiesen muß so zeitig wie möglich erfolgen. Auch die Wiesęn sollen im Frühjahr kurz überweidet werden weil zu dieser Zeit eine nachhaltige Be- kämpfung der Unkräuter noch möglich ist. Sie befinden sich im zeitigen Frühjahr noch im zarten Jugendwachstum und werden von den gierig alle grünen Triebe und Blätter aufnehmenden Tiere wahllos abgefressen. Außerdem wachsen frühgenutzte Koppeln Während der- Dauer der Weidezeit viel schneller und dichter nach als erst später beweidete. Ferner bietet eine Unterteilung der Weidefläche in eine größere Anzahl kleinerer Koppeln die Möglichkeit, früher austreiben zu können, weil die zunächst nicht beweideten Koppeln ihr Wachstum dadurch ungehindert fortsetzen. Um ein frühes Aus- treiben erreichen zu können, unterstützen wir die Entwicklung der Grünlandpflanzen durch eine zeitige Kopfdüngung, aber vor- teilhafter nicht mit Jauche oder Gülle, son- DIE MERK TAF EI. Kartoffelbau soll Höchsterträge lie- fern. Pflanzt deshalb weniger mittel- frühe, sondern ertragreiche späte Sorten! Das Schwein ist der beste Fleisch- erzeuger. Kleinvieh verwertet die Futtermittel weit schlechter. AlsO mehr Schweine statt Kleinviehl Dünger ist knapp. Gute Saatenpflege ersetzt einen Teil der Düngung. Anbauverträge für Gespinstpflanzen können noch bis 15. April 1943 abge- schlossen werden. Für Rotlaufimpfung wird Garantie geleistet. Wer impfen läßt, bekommt also Verluste ersetzt. Landarbeit ist Facharbeit. Sie erfor- dert daher ausgelernte Kräfte. Nehmt zu Ostern Lehrlinge in euren Betrieben auf! dern mit Mineraldüngern. Es hat sich näm- lich gezeigt, daß die Weidetiere das frische Grünfutter auf den im Frühjahr mit Jauche gedüngten Flächen nicht gern aufnehmen. Deshalb kommen zur Vorverlegung des Wachstumbeginns auf Weideflächen und da- mit zur Erreichung eines frühen Austriebes schnellwirkende, das Wachstum stark vor- wärtstreibende Stickstoffdünger Die Ent- wicklung der Gräser beginnt schon bei der verhältnismäßig niedrigen Temperatur von 5.50 C in einer Bodentiefe von 10 em, wäh⸗ rend erst bei einer Temperatur von 9 C ab größere Mengen des Bodenstickstoffs für die Pflanzen aufnehmbar gemacht werden. Wenn also der Stickstoff sehr frühzeitig ver- abreicht wurde, so speichern ihn die Pflanzen in ihrem Wurzelstocke auf und verwenden ihn in der kritischen Zeit des Temperatur- unterschiedes zwischen 5,5 und 90 C, so dag sie früher und kräftiger ergrünen können. Zu einem frühzeitigen Austrieb müssen die Tiere vorbereitet werden. Längere Zeit vorher öffne man stundenweise Fenster und Türen, damit frische Luft und Sonne in den Stall gelangen und die Tiere sich daran ge- wöhnen können. Ferner muß der Ubergang vom Stallfutter zum Weidefutter allmählich erfolgen. Deshalb füttere man in der letzten Zeit vor dem Austreiben junges Grünfutter, 2. B. Eutterraps, Futterrübsen, Grünfutter- roggen, bei und nach dem Austrieb etwas Stroh oder Heu oder Trockenschnitzel. Da- durch wird dem Auftreten der sogenannten Graskrankheit, auch Grasseuche oder Weide- tod genannt, vorgebeugt. Zu diesem Zwecke stelle man auch Behälter mit Lecksalz, dem bulverisierte Holzkohle beigemengt wird, auf. Es empfiehlt sich, daß junge Grünfutter nicht höher als ungefähr 15 em werden zu lassen; denn dann ist sein Nährstoffgehalt am nöchsten. Junges, zartes Grünfutter ist das beste, hochwertigste und billigste Eiweiß- Kraftfutter in jedem Betriebe. Es muß deshalb durch zeitigen Austrieb restlos ausgenutzt werden. Drillt Juckerrüben als schweinefutter! . — n 1 ue, Erleichteri euch das Auslegen der Rarioffeln! Die Kartoffellegewanne, die sich der Bauer mit einfachen Mitteln selbst herstel- len kann, bedeutet eine große Arbeitser- leichterung bel der Kartoffelbestellung. Dieser einfachen und praktischen Erfindung lag der Gedanke zugrunde, daß die Hand zum Arbeiten und nicht zum Halten oder Tragen da sei. Aus dem Bügelkorb die Kar- toffeln zu legen, dieser mit der einen muh. Auc einen Hand ge daher das Kartof Den disherigen Mängeln des Kartoffel- legens wird durch die Bornimer Legewanne in geradezu voll- endeter Weise ab- geholfen. Sie be- steht aus einem nierenförmigen Bü- gel von 5 mm star- kem Draht an den soviel Sacktuch an- genäht ist, daß eine Wanne entsteht, die 15 bis 18 kg Kartoffeln kassen kann. Die Wanne wird mit einem doppelten, 4 bis 5 em breiten Trage- gurt getragen, der auf beiden Schul- tern und am Kreuz aufliegt. Auf diese Weise verteilt sich die Last, auf beide Schultern und auf das Kreuz zugleich. Das ist der Grund, warum sich die Bornimer Legewanne auch bei einer Füllung von 15 kg Saatkartoffeln verhältnismäßig leicht tragen läßt. Der Tragegurt wird in eine Kette eingehakt, die an dem Draht- bügel befestigt ist. Durch böheres oder tieferes Einhaken dieser Kette kann die Bor- nimer Legewanne von Personen verschie- dener Gröbße getragen werden. Die mit Kar- toffeln gefüllte Legewanne ist nicht nur leicht zu tragen, sondern beide Arme und Hände sind frei zum Kartoffellegen. Trotz- dem sind die Kartoffeln bis auf den letzten Rest bequem aus der Wanne herauszuneh- men. Es können also die Kartoffeln mit beiden Händen zugleich und immer zwei Kartoffelreihen auf einmal gelegt werden. iliuuveioe lud Hlitteiluugeu für deu Betrielspulirer Saatenpflege. Vor der Egge läuft die Walze. Zur Erhaltung der Bodenfeuchtig- keit dann aber sofort eggen, am besten mit der Netzegge. Sommergetreide vor dem Aufgang eggen, dann beim 3. bis 4. Blatt. Hülsenfrüchte einige Tage nach der Saat eggen, dann nach dem Aufgang, bis die Pflanzen etwa handhoch sind. Mohn ist empfindlich. Etwaige Bodenkruste nur mit der Rauhwalze brechen. Nach dem Aufgang mit der Hand, dann mit der Maschine hacken. Beim 3. oder 4. Blatt auf 10 bis 15 em ver- einzeln oder auf 18 em verhacken. Raps nur hacken. Schwache Bestände erhalten Stickstoff Flachs nicht eggen. Bei 5 bis 8 cm Pflanzenlänge und dann bei 15 em Länge hacken oder nur einmal bei 10 bis 12 em Länge. Hanf keine Pflege. Hirse eggen oder hacken, wenn sie fest bewurzelt ist. Körnermais vor und nach dem Aufgeng eggen. Bis der Bestand sich schließt, braucht der Körnermais 1 Handhacke und 2 dis 3 Maschinenhacken. Bei 12 bis 25 em Pflan- zenlänge vereinzeln. Hederich- oder Acker- senfbekämpfung wenn sich das 2. bis 4 Blattpaer entwickelt. An einem Tag, der Sonnenschein erwarten läßt, streut man auf tau- oder regenfeuchte Pflanzen je Hektar 1½ bis 2 dz ungeölten Kalkstickstoff oder ein Gemisch von 1 dz Kalkstickstoff und 4 dz Hederich-Kainit oder 8 bis 10 dz Hede- richkainit.(Beachte dazu das Merkblatt auf der Anschlagtafel.) * Sichert die Kartoffelversorgungl Die Kartoffelverladungen haben in diesem Jahre früher als sonst begonnen. Es kommt nun darauf an, auch für die letzten Monate bis zur neuen Ernte die reibungslose Versorgung der Verbraucher sicherzustellen. Es soll sich also kein Hof mit seiner Mindestablie- ferungsmenge begnügen. Erforderlich ist es vielmehr, daß außer den nötigen Fabrik- kartoffeln alle irgendwie verfügbaren Kar- toffeln, die sich für Speisezwecke eignen, zut Verladung gebracht werden. Pflanzkar- toffeln sind sehr reichlich vorhanden. Es ist jedoch gerechtfertigt, wenn die Kartoffel- wirtschaftsverbände den Erzeugern, die Pflanzkartoffeln beziehen, eine entsprechende Rücklieferungs verpflichtung von EBkartoffeln auferlegen. Im übrigen kann auch die Bauersfrau durch Sparsamkeit im Verbrauch mithelfen, daß jedem Deutschen das Grund- nahrungsmittel Kartoffel ausreichend zur Verfügung steht. 2 * Kleinanbau von Rüben- und Möhren- samen. Für Betriebe die für den eigenen Bedarf Futterrüben-, Kohlrüben- oder Möhrensamen selbst gewinnen wollen, müs- sen hieran noch vor dem Auspflanzen der Kartoffeln denken. Als Pflanzmaterial wählt man Rüben aus, die der gewünschten Form entsprechen. Auf dem vorbereiteten und markierten Acker werden sie im Verband ausgesetzt, und zwar Futterrüben und Kohl rüben auf 65& 65 em, Pferdemöhren 50* 40 cm, kleinere Sorten etwas enger. Er folgreich ist der Anbau von nur wenigen Pflanzen nicht immer, weil diese eher von Schädlingen Läusen, Rapsglanzkäfer usw.) befallen werden, als ein größeres Feld. Auf einer Fläche von 10 a(= 100 qm) kann man unter mittleren Verhältnissen eine Ernte von 20 kg Futterrüben- oder Kohlrüben samen und von 12 kg Möhrensamen er warten. 1 Einführung einer Rotlauf-Impfgarantie Die in der„Vereinigung Deutscher Rotlaut impfstoff-Werke e. V.“ zusammengeschlosse nen Serumwerke übernehmen mit Wirkung vom 22. März d. J. eine Garantie für alle mit Rotlaufserum und kultur schutzgeimpften Schweine. Zur Bildung des Entschädigungs- fonds wird auf den Preis für 1000 cem ein Zu- schlag von 10,30 RM erhoben. Die Weiter- berechnung erfolgt in der Weise daß auf die bisher geltende Rotlaufimpfgebühr ein Auf- schlag von 0,15 RM je Schwein erhoben wird. Wer seine Schweine impfen läßt, erhält also bei etwa doch eintretenden Verlusten den Schaden ersetzt.* Verbrauchsregelung für Hufstollen und Griffe. Hufstollen und Griffe dürfen nur noch an Schmiedebetriebe geliefert werden. Schmiedebetriebe im Sinne dieser Anord- nung sind Betriebe des Schmiedehandwerks und andere Betriebe, die sich mit Huf- beschlag befassen, also auch Gutsschmieden. Zu einer Erhöhung der Verbraucherpreise darf diese Anordnung nicht führen. * Anderung der Jagdzeiten. Für die Dauer des Krieges ist der Beginn der Jagdzeit vor- verlegt für nicht führendes Rot- und Dam- wild, mit Ausnahme der Kälber sowie für Rot- und Damspießer auf den 16. Juli und für Ringeltauben ebenfalls auf den 16. Juli. Für Drosseln und Erpel wird die Jagdzeit bis zum 31. Januar verlängert. Auf Rebhühner ist sie offen im Jagdjahr 1943/44 vom 1. Sep- tember bis 15. Oktober und auf Fasanen- hennen vom 1. November bis 15. Januar, so- weit sle nicht in einzelnen Gebieten gänzlich verboten ist. Im Jagdgau Ostpreußen darf die Jagd auf Waldschnepfen vom 1. Sep- tember bis 25. April und auf wilde Schwäne, mit Ausnahme der Brandgans, vom 16. Juli bis 15. Mai ausgeübt werden. 5 Belohnungen der Wasserpolizeibehörde. Zur Reinhaltung der Gewässer wird von der Wasserpolizeibehörde an jeden, der ein in einem Gewässer befindliches totes Säugetier anmeldet oder an Land bringt, eine Be- lohnung von 1 bis 25 RM gezahlt. * Eigentumswechsel bei landwirtschaft- lichen Grundstücken. Nach dem Führererlaß vom 28. Juli 1942 hat während des Krieges jeder nicht unbedingt notwendige Eigen- tums- und Besitzwechsel bei landwirtschaft- lichen Grundstücken zu unterbleiben. Eine Lücke in diesem Erlaß hat bei dem nicht erb- hofgebundenem Grundbesitz in letzter Zeit in manchen Gegenden sogar zu einem An- steigen des Besitzwechsels geführt. Durch eine am 19. März 1943 in Kraft getretene An- ordnung hat die untere Verwaltungsbehörde zu prüfen, ob Beanstandungen im Hinblick auf den Führererlaß zu erheben sind. Zu- treffendenfalls ist der Kaufvertrag nichtig. * Neue Absatzregelung für Landmaschinen. Bei den neuen Einschränkungen im Bau von Landmaschinen sollen die wichtigen mög- lichst geschont werden. Hierzu gehören Bodenbearbeitungsgeräte, Gras- und FHleu- erntemaschinen, Kippdämpfer, Drilmaschi- nen, Düngerstreuer, Kartoffelsortiermaschi- nen und dgl. Ganz abgeschaltet werden Strohpressen, Strohbinder, Mähdrescher, Heuaufnahmepressen, Gebläse, Höhenför- derer, Greiferaufzüge, Rübenblatt- und Kar- toffelwäschen, Windfegen und-klappern und Dämpfkolonnen. Belieferungen erfolgen unter dem Gesichtspunkt, daß der Einsatz eine weitmöglichste Ausnutzung gewähr- leistet.* Schleppereinsatz für Holzabfuhr. Der Ein- zatz land wirtschaftlicher Schlepper für die Holzabfuhr soll nach wie vor im weitesten Umfange erfolgen, soweit flüssige Treibstoffe aus Kontingenten der Forst- und Holzwirt-⸗ schaft zur Verfügung gestellt werden können. Madlel aufs Land! Unsere Bäuerinnen sind mit ihren Kindern die eigentlichen Mütter unseres Volkes, darum soll ihrer auch immer wieder in Ehrfurcht gedacht werden, denn sie verrichten gerade in unseren Tagen täglich ein übergroßes Maß an harter und verantwortungsvoller Arbeit und haben trotzdem noch ein Herz voll Liebe und Sorge für ihre Kinder. Wo wir auch in der Geschichte das Schick- gal iinserer Bäuerinnen betrachten, ist es Kampf und Arbeit gewesen. Stets haben sie mitge- holfen, die Wildnis zu roden, das Land zu be- stellen und neues Leben zum Erstehen zu brin- gen. Der unbeugsame Wille bäuerlicher Men- schen schuf unsere Heimat mit seinen Feldern und Ackern, Wiesen und Wäldern. Vom Ahn zum Enkel vererbte sich der Grund und Boden mit der heiligen Verpflichtung, ihn der Sippe bis in die fernste Zukunft zu erhalten. Seine Lebenskraft wurde gewährleistet durch eine große Anzahl gesunder Kinder. Ihrer hohen Aufgabe, die Mütter unseres Volkes zu sein, waren sich unsere Ahnfrauen auch in all den Jahrtausenden des Aufstiegs und des Nieder- gangs bewußt, denn nur durch ihren Mut und ihren Willen, den Kampf mit dem Leben auf- zunehmen, ist der Bestand unseres Volkes trotz Not und Elend erhalten geblieben. Aber auch die Erziehung der Jugend zur Tüchtigkeit, zum Mut und zur Treue, sind ein wesentliches Ver- dienst der Mütter. Bäuerin sein ist also mehr, als nur ein beliebiger Frauenberuf. Vergessen wir nie, was die arbeitsharten Mutterhände unserer Bäuerinnen leisten und welch großer Schatz an Lebenskraft von diesen Frauen für unser Volk gehütet wird. Bei unserer gesamten deutschen Jugend muß die Erkenntnis wieder Eingang finden, daß ohne Landarbeit kein Volk existieren kann und daß besonders die Landfrau, sobald als irgend mög- lich, eine Entlastung braucht, wenn sie ihrer großen Aufgabe weiterhin gerecht werden soll. Unzähligen jungen Menschen bietet das Land heute beste Berufsaussichten und Aufstiegsmög- lichkeiten. All unser Kämpfen und Ringen wird auch dann nur von einem fortdauernden Erfolg gekrönt sein, wenn in deutschen Landen genü- gend Bauern und Bäuerinnen und Landwirte und Landfrauen dafür sorgen, daß die Acker und Felder bestellt sind und zum Blühen und Reifen kommen. Für die Landfrau: Fett sparen auch im Landhaushaltl Fett sparen und richtig einteilen muß die Landfrau genau so wie die Stadtfrau. Die Fett- sorten(Schweinefett, Rindertalg. Margarine, Butter), hält man am besten getrennt. Winter- gemüse, besonders Kohl, kann man auch mit Rindertalg anschmoren, während man zum Bra- ten besser das Schweineschmalz und die Marga- rine verwendet. Fetteile am Fleisch schneide man ab und brate sie aus; läßt man sie am Fleisch, dann schöpfe man von der Tunke das Fett ab. Gerichte, die viel Fett brauchen, heben wir uns für die Zeit nach dem Kriege auf, Schmorbraten braucht weniger Fett als Brat- kleisch; ganz ohne Fett kann man Fleisch(be- sonders Geflügel und Schweinebraten) auf dem Rost zubereiten. Röstlcartoffeln brauchen weni- ger Fett als Bratkartoffeln, ebenso Hackbraten weniger als die kleinen Hackfleischklopse. Einen Schmarren kann man mit weniger Fett zube- reiten, als Eierkuchen; man muß ihn nur gut zerstoßen und ein Drittel des verfügbaren Fettes zu Beginn, ein Drittel in der Mitte der Backzeit und ein Drittel am Schluß hinzufügen. Beim Backen verwende man möglichst Hefe, da Hefe- gebäcke weniger Fett brauchen als Pulver- kuchen. Hefegebäcke sind auch nahrhafter. An- stelle von Schmalzgebackenem(Krapfen, Ber- liner Pfannkuchen, Räderkuchen, Spritzkuchen) backen wir sonntags Obstkuchen, die nicht mehr Arbeit machen, aber mit wenig Fett gut schmek- ken. Es soll auch einmal Butter für ein gutes Butterbrot übrig bleiben, und bei richtiger Ein- teilung reicht es dafür. Frühgemüse jetzt pflanzen! Die milde Witterung läßt— genügende Bodenfeuchtigkeit vorausgesetzt— nun bald das Auspflanzen der Gemüse ins Freie zu. von denen wir in diesem Jahr kein Saatgut für unsere Bauern- und Landarbeitsgärten bekom- men können, also von allen Frühkohlarten. Allerdings dürfen wir nicht bei trockenem Bo- den und starkem Wind pflanzen. Dann warte man lieber noch einige Tage; die Pflanzen holen den kleinen Zeitverlust dann sehr schnell wieder auf. Die nötigen Jungpflanzen erhält die Bäuerin und Landarbeiterin im nächsten Gartenbaube trie b. Hat es sich doch der Er werbsgartenbau in diesem Jahr zur ganz be- sonderen Aufgabe gestellt, die Jungpflanzen für alle Bauern- und Hausgärten mit Gemüsebau nur kleineren Umfangs heranzuziehen. Ist kein Erwerbsgärtner vorhanden, dann vermittelt uns der Kreisleistungsausschuß für Gemüse- und Obstbau bzw. die Kreis- bauernschaft über den Kreis fachwart Gartenbau die Gemüsepflanzen. Wichtig ist aber, daß man sich im voraus genau ausrechnet, wieviel Stück man von jeder Kohlart braucht. Ehe man sie pflanzt, tauche man sie in einen mit einer O, 25prozentigen Saatbeizmittel-Lösung angerührten Erdbrei, um gegen Kohlhernie vor- zubeugen. Ist das Wetter zwar zum Pflanzen geeignet, der Boden aber noch nicht wieder ausreichend durchfeuchtet, dann gieße man die vorher angezeichneten Pflanzstellen einzeln mit dem Rohr gründlich an(etwa einen halben Tag vorher). Das Angleßen nach dem Aus- setzen erübrigt sich dadurch aber nicht. Früh- kohl setzt man auf 40440 cm, bei geschlos- senem Anbau ohne Beeteinteilung aber auf 40450 em. Kohlrabi und Kopfsalat verwendet man dabei als Zwischenkultur, so daß man für beide Gemüse kein besonderes Stück Land braucht. Hat man die Wahl, bevorzuge man Ballenpflanzen, weil sie gegenüber solchen aus dem Pikierbeet eine Ernteverfrühung von 8-10 Tagen ermöglichen. Eine weitere Vorverlegung der Ernte ist durch Verwendung von Wit⸗ terungs-Papierschutzhaũben möglich. Die Küken kommen bald Jeder, der Küken mit Hilfe der künstlichen Glucke großziehen will, muß wissen, daß die Aufzucht nur bei sorgsamster Pflege gelingen kann. Immer richtige Wärme, größte Sauberkeit und regelmäßige Fütterung sind dabei die Hauptpunkte. Schon vor der Ankunft der Küken muß es im Kükenstall gut warm sein. Der Ofen muß mindestens 8 Tage zuvor geheizt und auf richtige Wärme reguliert werden. Regelmäßige Kontrollen der Heizung sind, wenn notwendig. auch nachts durchzuführen. Es darf auf keinen Fall vorkommen, daß die Küken in den früheg Morgenstunden frieren. Krankheiten sind die so- kortige Folge auf eine kalte Nacht. Sind die Küken 7—8 Wochen alt, werden sie langsam der künstlichen Wärme entwöhnt. Da die mei- sten Kükenkrankcheiten durch den Kot der Tiere übertragen werden, ist es wichtig, die Einstreu häufig zu erneuern und die Futter- und Tränk- gefäge täglich zu reinigen. Als erstes Futter wird Grütze und als Tränke Masser gegeben. Nach einigen Tagen wird mit der Fütterung von weißem Käse und dicksaurer Magermilch begonnen. Diese Gaben werden ständig und soweit wie möglich gesteigert. Vom 7. Tag an ist reichlich Grün, klein gehackt, mit zu verfüttern, Salat jedoch am besten erst von der 3. Woche an. Nun gibt es auch Mehl-, und wenn es zeitlich möglich ist, zweimal täglich WMeichfutter. Kartoffeln sollten erst von der 6. Woche an gereicht werden. Von da ab wird zur Hennenfütterung übergegangen. Alles Fut- ter, hauptsächlich das Weichfutter, muß in 20 Minuten aufgefressen sein. Es müssen reich- lich Tröge und Tränken bereit stehen. Jede Futter veränderung muß langsam eingeführt werden. Bei guter Witterung dürfen die Küken nach 8 Tagen erstmals ins Freie. Schon vom ersten Tag an ist möglichst über Mittag im Stall zu lüften. Der Kükenauslauf muß getrennt von dem der alten Tiere sein. Im Alter von 46 Wochen, je nach Rassen, werden die Hähnchen von den Hennenküken getrennt. Die sofortige Trennung nach dem Erkennen der Geschlechter ist von größter Bedeutung für die Entwicklung der Hennenküken. Ruth Garlichs-Gelger. Was macht man, wenn ... Kleid, Mantel oder Anzug aus dunklem Wollstoff glanzende Stellen bekommen hat? Man bürstet oder reibt diese Stellen mit schwarzem Kaffee, Essigwasser oder Salmiak feucht ab und plättet (dampft) anschließend mit einem feuchten Tuch nach. Aus dem Reichsnährstand Bekanntmachungen der Landesbauernschaft Baden Betrifft: Hauptkörungen 1943 des Köramtes bel der Landesbauern- schaft Baden, Karlsruhs für Bullen, Eber und Ziegenböcke. Trotz der kriegsbedingten Schwierigkeiten kann auch in diesem Jahre aus Gründen der Ernährungssicherung auf die Hauptkörungen nicht verzichtet werden. Jedoch sind die Tierauchtämter angewiesen, den derzeitigen Verhältnissen weitgehendst Rechnung zu tragen und die Zahl der Körorte ku vergrössern. Eine Bekanntgabe der Körtermine im Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden erfolgt nicht. Sie werden vielmehr durch die Tlerzuchtämter jeder Gemein- de zugestellt. Sämtliche zur Zucht benutzten Vatertiere, also auch solche, die sich im Privatbesitz befinden und nicht öffentlich zur Zucht aufgestellt sind, müssen bei den Hauptkörungen unter Vorlage von Körbuch, Abstammungs- nachwels und Deckblock vorgeführt werden. Die Privatbe- sitzer sind durch den Bürgermeister vom Termin der Haupt- körung zu verständigen. Für die Vorführung aller in der Gemeinde befindlichen Vatert lere ist der Bürgermeister ver- antwortlich. Sofern das Körbuch eines Vatertleres in Ver- stoss geraten ist, mus sofort eine Zweitschrift beim Tler- zuchtamt angefordert werden. Ausgenommen von der Vorführungspflicht sind: 1. Vatertiere, die mit übertragbaren Krankheiten behaftet sind und solche aus Gehöften, aus denen zur Verhütung des Verschleppens von Tierseuchen auf Grund veterli- närpollzeillcher Bestimmungen, die Ausfuhr verboten ist. Können aus diesem Grunde Vatertlere nieht vor- geführt werden, so lst spätestens am Tage vor der Hauptkörung dem Tierzuchtamt Mittellung zu machen. Sofern ein Vatertler infolge einer anderen Krankheit, als der erwähnten, nicht vorgeführt werden kann, ist dem Tierzuchtamt am Tage vor der Körung eine tlerärztliche Bescheinigung vorzulegen. Vatertiere, die bei der Hauptkörung 1942 befristet Deckerlaubnis bis zum 1. Februar, 1. Marx oder 1. April 1049 erhielten. „VPatertlere, die 3 Monate vor elner Hauptkörung an lässlich einer Sonderkörung gekört und gekauft wurden- Bel Hauptkörungen haben die Herren Bürgermeister und Ortsbauernführer auf Grund der Bestimmungen des 8 4(10 der Ersten Verordnung zur Förderung der Tierzucht vom 26. Mal 1936 RG Bl. I S. 470 anwesend zu sein. Hlerbel sind die amtlichen Körbücher, die Abstammungsnachweltse und Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 14 vom 3. 4. 1943 rn 1 10 nen 11 1 n 8 en 10 60 eee dle Deckblicks sowie dle Wiegescheine von der letzten Ge- wichtsfeststellung sämtlicher angemeldeten Vatertiere mitzu- bringen. Sämtliche Vatertiere sind am Tage vor der Haupt- Körung nochmals zu wiegen und diese Gewichte bel der Hauptkörung ebenfalls vorzulegen. Die Vatertiere werden anläglich der Hauptkörung öffent- lich beurteilt. Das Körergebnis wird sofort bekanntgegeben und in das Körbuch an Ort und Stelle eingetragen. Das Urtell der Körkommission ist endgültig. Die Tiere werden a) angekört bis HK. 1944, b) befristet angekört(Termin wird gegeben), e) nicht angekört baw. abgekört. Im Falle b) darf das Tier nur solange zur Zucht benutzt werden, als seine Deckerlaubnis gilt. Anträge auf Ver- Ar einer befristeten Deckerlaubnis können keine tigung fluden. darf das Tier vom Tage der Körung an, nicht icht benutzt werden. Es ist abzuschaffen bzw. jeweils bekannt- Im Fs mehr zur Z. zu kastrieren und dem Tierzuchtamt schriftlich hiervon Mitteilung zu machen. Die Deckerlaubnis wird für folgende Zuchtklàssen erteilt: 1. Zuchtklasse A 1 für vatertiere, die öffentlich zum Decken aufgestellt sind. 2. Tuchtklasse A für Vatertiere in Privatbesitz, die zum Decken fremder Tiere zur Verfügung gestellt werden. 8. Tuchtklasse B für Vatertiere, die ausschliesslich zum Decken der eigenen Tiere eines Vatertierhalters be- nutzt werden. Für Vatertiere, welche die Deckerlaubnis für die Zucht- klassen A 1 oder A erhalten, wird der amtliche Deckhlock von Tlerzuchtamt zur Verfügung gestellt. Der Vatertier- halter ist verpfftf larüber zu wachen, dass der amtliche Deckblock reg Für jeden Deck D nein de benutzt und sorgfältig ausgefüllt wird. t aus dem amtlichen Deckblock ein Weiblichen Tieres auszustellen. 3. Sprung auf dem ersten 0 ler Sch. 1 ein und dem entsr echenden Abriss im Deckblock eimutragen Bei Al Bullen al ken der Zucht- lasse migung des Tier- oder Entzug der mungsnachweis hadem Tierzucht- lie Kastrations- alle bei einer en Vatertiere sind Gesundheits- e frühestens 2 Tage vor der Ver- gestellt sein müssen. er wegen Kral it bzw. Schlacht beschei Hauptkörung auf; zeugni Kann ein nicht v. ein tierärztli 1 Sperr- oder Beob wohnen, ist der Besuch der Hauptkörungen den bei der Hauptkörung sofort eingezogen, sie bet Bei Bullen: 2,— für die Abkörung, 4,.— für Verlängerung der Deck- erlaubnis, „ 7 5 6.— für die 1. Ankörung, 1 8„ 12,— für die Nachkörung. Be Eber: RM. 1,.— für die Abkörung, 5 35 5 2,— für Verlängerung der Deck- erlaubnis, * 8 85 3,50 für die 1. Ankörung, 55 5. 6,— für die Nachkörung. Bel Tiegenböcken: RM.—,40 für die Abkörung, —,75 für Verlängerung der Deck- erlaubnis, 25 für die 1. 55 5„ 5„„ 5 1d de Ankörung, 2 5 5 2,25 für die Nachkörung. In diesen Gebühren ist sowohl die Haft pflicht, als auch die Tierversicherung eingeschlossen. Auf Grund der Haupt- körung eintretende Schäden sind deshalb sofort an das zuständige Tierzuchtamt zu melden. Eine Unfallversicherung Tür dle mit der Wartung und Pflege beauftragten Per besteht nicht und ist von der Geme abzuschlieben. Bel Nichtbeachtung bzw. Zuwiderhandlungen gege Anordnung des Köramtes, insbesondere auch hi nt lich der Bestimmungen über die Benutzung des amtlichen Deck- blocks, kann eine Geldstrafe bis zu RM. 10 000,— für jeden Fall der Zuwiderhandlung erhoben werden. Der Leiter des Köramtes: Engler-Füs lin 1 Landesbanernführer. 5 Bekanntmachung des Köramtes Abtig. a bei der Landessbauernsehaft Baden. Aufgrund des 5 21 der Er Verordnung zur Förderung der Tierzucht vom 26. 5. 36, RG Bl. I, Seite 470, wird im Benehmen mit dem Herrn Finanz- und Wirtschaftsminister, Abteilung für Landwirtschaft und Domänen, für die öffent- lich zur Zucht benützten Staats-, Genossenschafts- und Privathengste das Deck- und Fohlengeld, wie folgt, fest- gesetzt: Für Hengste der Zuchtwertklasse I: RM. 50,.— Für Hengste der Zuchtwertklasse II:„ 40,.— Für Hengste der Zucht wertkl III:„ 30.— Für Her der Zuchtwertklasse IV:„ 20,.— Für die aus den Deckungen von 1942 fallenden Fohlen let ein Fohlengeld zu entrichten, u. zw. für Mitglieder des Badischen Pferdestammbuches je Fohlen RM. 10,.—, für Nichtmitglieder RM. 15,.—. Das Fohlengeld wird zahlbar, wenn das Fohlen 4 Wochen alt ist. Der Betrag ist, ohne Aufforderung, auf das Postscheckkonto 10 547 des Ba- 0„Karlsruhe, beim Postscheck- amt Karlsruhe, einzuzahlen. Hengste der Zuchtwertklassen 1 und II dürfen nur Haupsttammbuch- und sStammbuch- en. Der Leiter des Köramtes: Engler-Füßlin, Landesbauernf. ANORDN UNE Nr. 62/43 DER SAATSGUTSTELLE betr.: Massnah n zur Bewirtschaftung des Saatgutes von Speiseerbsen ve. März 1943 Auf Grund der Verordnung über die schaftung von Saatgut vom Oktober 1 J S. 2051) in der sung der Anderungs verordnung über die öffentliche Bewirtschaftung von Saatgut vom 16. Juni 1940 (Reichsgesetzbl. I S. 878) und auf Grund der Verordnung über die öffentliche Bewirtschaftung von Saatgut in den tliche Bewirt⸗ eingegliederten Ostgebieten vom 81. Juli 1940(Reichsgeseta- bl. I S. 1074) wird angeordnet: 1 3 1. Anerkanntes Saatgut und zugelassenes Handelssa atgut von Speiseerbsen darf nur für Saatzwecke abgegeben bzw. verwandt werden. 2. Ist die Abgabe oder die Verwendung für Saatzwecke nicht möglich, ist das Saatgut dem zuständigen Getreide wirt- schaftsverband anzubieten und nach dessen bzw. den Vor- schriften der Hauptvereinigung der deutschen Getreide- und Futtermittelwirtschaft zu verwenden. 2 Der Bezug und die Abgabe des Saatgutes von Speise- erbsen durch den Grossverteiler darf nur gegen Vorweisung eln gezugsberechtigung erfolgen, die von dem zuständigen K 4 Wührer für den Bezieher ausgestellt worden ist. 255 bezogene Menge ist in die Bezugsberechtigung einzu- ragen. 5 9 3 1. Der Bezug und die A bgabe von Speiseerbsen an Ver- braucher darf in Gemeinden mit mehr als 5000 Einwohnern und an Einwohner von Gemeinden mit mehr als 5000 Ein- wohnern nur gegen eine Bescheinigung des Reichsbundes deutscher Kleingärtner oder der Reichsbahn- Landwirtschaft oder des Reichsverbandes der Kleintierzüchter oder des Deutschen Siedlerbundes oder des erbandes Deut- scher Haus- und Grundbesitzer oder eines diesen Vereinen angeschlossenen Untervereins erfolgen. Die Bescheinigung hat der Verkäufer einzubehalten und aufzubev hren. 2. Die Vorschrift des Abs. 1 gilt nicht für Verkäufe und Lieferungen an Inhaber von land wirtschaftlichen oder gürt nerischen Betrieben. 8 4 1. Wer nicht Mitglied einer der im 5 3 Abs. 1 aufgeführten Vereine ist, erhält die Bescheinigung bei dem Verein oder Unterverein, dem er im Fall der Mitgliedschaft angehören würde. 2. Ist in einer Stadt einer der zuständigen Vereine nicht vertreten, so wird die Bescheinigung von einem der anderen ansässigen Untervereine erteilt. 8 5 1. Die bezogene oder abgegebene Menge darf den Aussaat bedarf der mit Speiseerbsen zu bestellenden Fläche nicht überschreiten. 2. In der Höhe der abgegebenen Menge ist die Bezugsbe- rechtigung vom Grossverteiler oder Kleinverteiler zu ent- werten. 5 6 1. Verstösse gegen diese Anordnung werden mit Ordnungs- strafen bis zu RM. 100 000,— im Hinzelfall bestraft. 2. Diese Anordnung tritt mit dem Tage ſhrer Verkündung in Kraft. 8 8. Die Anordnung Nr. 33/41 der Saatgutstelle betr. Bewirt⸗ schaftung des Saatgutes von Speiseerbsen vom 3. März 1941 (RNVbl. S. 56) wird aufgehoben. Berlin, den 6. März 1943. 8 Der stellvertretende Vorsitzende der Saatgutstelle Dr. Brummenbaum GENERALVER SAMMLUNGEN: Abhüræungen und Zeichenerxlärungen siehe Folge 10/1943, Seite 154 Samstag, den 10. April 19 Bra: Würth, Ewald. Gernsbach. L. E. V., 20 Uhr,„Kreuz“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 11, 21, 22. Der Vorstand: Hofer, Berberich. Hausen a. d. Aach, L. E. V. G., 20 Uhr,„Kranz“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Bölle, Messmer. Hausen 8. d. Aach. Milch, 21 Uhr,„Kranz“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Messmer, Mossbrugger. Läützelsachsen, Sp. u. D. K., 20,30 Uhr,„Bergstrasse“, T. O. 1—5, 7, 8, 11, 21, 22. Der Vorstand: Krecker, Bitzel. Memprechtshofen, I 21 Uhr,„Grüner Baum“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Weiss Oberschüpf, L. E. V. 8 Keller, Ries. Oberschüpf, Sp. u. D. K., 20 Uhr,„Sonne“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Oehm, Eleser. 8 Staffort. L. K. A. V., 20,30 Uhr,„Kanne“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Gamer, Hager. Wagenstadt, L. E. V. G., 21 Uhr,„Rebstock“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Oesterle, Zimmermann. Sonntag, den II. April 1943 Altheim b. Suchen, L. E. V. G., 3 Uhr,„Schulsaal“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Mechler, Weinlein. Altheim b. Buchen, Spardock, 15 Uhr,„Schulsaal“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 11, 21, 22, 6. Der- Vorstand: Schmitt, Alois Müller. 5 Bermatingen, Molkerei, 14,30 Uhr,„Rathaussaal“, T. O. 1, 2, 8, 4, 5, 7, 8, 21. Der Vor- stand: Haller, Speth. Bermatingen, L. E. V. G., 13,30 Uhr,„Rathaussaal“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Haller, Speht. Bischweier, Milch- u. Wirtsch., 14,30 Uhr,„z. Sonne“, T. O. 15, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Jos. Jung, Joh. Rost. 2 5 8 Deggenhausen, Molkereig., 15 Uhr,„z. Sternen“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Ruther, Ross knecht. 5 Dertingen, Spardak., 15 Uhr,„z. grünen Baum“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 10, 21, 22. Der Vor- stand: Thon Diehm, K. Hergenhan. 5 Dogern, Milchabs., 15 Uhr,„z. Hirschen“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Nöltner, Probst. Dornberg, L. E. V. G., 14 Uhr,„z. Guggenberg“, T. O. 1, 2, 4, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Meidel, Blatz.: 5 9 Ebringen b. Freiburg, L. E. V. G., 20 Uhr,„z. Bären“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Scherer, Linzenmeier. 5 Eckartsweier, L. E. V. G., 14 Uhr,„z. Linde“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Herm. Baass, Lutz II. Eschelbach, L. K. A. V., 14,30 Uhr,„Rathaussaal“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Bender, Windisch. Frledingen b. Konstanz, L. E. V. G., 20 Uhr,„z. Adler“, T. O. 1 2, 8, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Mayer, Gebhard. 5 greffern, Spardak., 14,30 Uhr,„z. Hecht“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Ad. Wör- ther, Friedmann J. Areffern, L. E. V. G., 14,30 Uhr,„z. Hecht“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Ad. Wörther, K. Kiefer. „30 Uhr,„ Reichsadler“, T. O. 1, 3, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: ur,„Sonne“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: er Spardak., 15 Uhr,„z. Adler“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Hess, Schmidle. Gottenheim, L. E. V. G., 13,30 Uhr,„z. Adler“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Majer, Schwenninger. Hödingen, Molkereig., 19,30 Uhr,„z. Tobel“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Kessler, Vogler. Hofweler, L. E. V. G., 15 Uhr,„z. grünen Baum“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Schulz, Isen. Huchenfeld. L. E. V. G., 14,30 Uhr,„z. Lamm'', T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Reble, Stiegele. Külsneim, Milchgen., 15 Uhr,„z. Rose“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22, 16. Der Vorstand: Pfahl, Lawo. Langenalk, Spardak., 14 Uhr,„z. Engel“, T. O. 1—5, 7, 8, 9, 21, 22. Der Vorstand: Leh- mann, Böhringer. Langenstsinbach, Milchgen. 13,30 Uhr,„Rathaussaal“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 11, 21, 22. Der Vorstand: Mangler, Müller. Leibenstadt, L. E. V. G., 14 Uhr,„z. Adler“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 11, 21, 22. Der Vorstand: Kopp, IIzhöfer. Leipfsrdingen, Molkereig., 14 Uhr,„z. Krone“, T. O. 1, 2, 7, 8, 21, 22, 45. Der Vorstand: Frank, Huber. 8 Mannheim-Ssandnofen, Spardak., 15 Uhr,„z. Deutsch. Haus“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22, 16. Der Vorstand: Wernz, Schuhmacher. 5 Marlen, L. E. V. G., 15 Uhr,„z. Adler“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22, 14. Der Vorstand: Kern, Klein. Möhringen, Milchgen., 15 Uhr,„E. Ochsen“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Hitzinger, Duttlinger. Münthausen b. Wiesloch, Spardak, 15 Uhr,„. Bad. Hof“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 14, 15, 21, 22. Der Vorstand: Müller, Maier. 5 NMesselried, L. E. V. G., 20 Uhr,„z. Engel“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Lud. Vollmer, Gg. Vollmer. Niederbünl, L. E. V. G., 14,30 Uhr,„Schwanen“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 9, 21, 22. Der Vor- stand: Sauter, Schmitt. Oberbalbach, Sp. u. D. K., 15 Uhr,„Adler“, T. O. 15, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand; Moll II, Hofmann. Oberwal fach, Sp. u. D. K., 17 Uhr,„Walkenstein“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Mayer, Rauber. Ottenau, L. E. V. G., 13 Uhr,„Linde“, T. O. 1—5, 7, 8, 10, 11, 21, 22. Der Vorstand: Rieger, Heitz. 5 Oeflingen, Sp. u. D. K., 18,30 Uhr,„Krone“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand Wunderle, Bäumle. Reiselfingen, Milchg., 13 Uhr,„Rathauss“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 11, 12, 21, 22. Der Vorstand: Fuss, Hasenfratz. Reiselfingen, L. E. V. G., 14 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Bausch, Fuss. Reichenbach b. G bach, L. E. V. G., 14,30 Uhr,„Rössle“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Geiger, Spitzmüller. Nannhelm⸗Ssckenbelm, 89. u. Kr. Bank, 15,80 Uhr,„Löwen“, T. O. 1—5, 7, 8, 9, 21, 22. Der Vorstand: Bühler, Rudolf. 1 90 Schillingstadt, Milch., 14 Uhr,„Löwen“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 12, 13, 16. Der Vorstand: Killian, Scherer. 8 0 Schlageten, Milch., 15 Uhr,„Engel in Unter-Kutterau“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Jehle, Muckenberger. 828 Schweighausen, Sp. 55 D. K., 10,30 Uhr vorm.,„Krone“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7—12, 21, 22. Der Vorstand: Weber, Offenburger. 8 110 Strittmatt, L. H. V. G., 14 Uhr,„Hirschen“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Kaiser, Matt. At Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 14 vom 3. 4. 1943 Vimbuch, Sp. u. D. K., 14,30 Uhr,„Engel“, T. O. 1—6, 79, 11, 16, 21, 22. Der Vorstand: Friedmann, Reith. Wangen b. Pfullendorf, Molkerei, 17 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1 stand: Hornstein, Lang. „2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- Worndorf, Molkerel, 14 Uhr,„Adler“, T. O. 1, 2, 4, 6, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Keller, Schweikart. Donnerstag, den 18. April 1943 Esslingen(Baden), Milchg., 21 Uhr,„Krone“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Fuchs, Münch. Freſtag, den 16. April 1943 Mannheim-Neckarau, Sp. u. D. K., 20,90 Uhr,„Krone,“ Friedrichstr. 14. T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Lämmler, Kirschner. Samstag, den(7. April 1943 Eutingen, L. E. V. G., 20,30 Uhr,„Stadt Pforzheim,“ T. O. 1—6, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand Nonnenmacher, Weckesser. Griessen, L. K. A. V., 20 Uhr,„Linde“, T. O. 1—56, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Schmid, Spitznagel. Nauenweg, L. E. V. G., 20 Uhr,„Krone“, T. O. 1—6, 7, 8, 11, 21, 22. Der Vorstand: Rützler, Leisinger. Oftersheim, Ldl. Kr. V., 20 Uhr,„Adler“, T. O. 1—6, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Gieser 580 Slegel II. Scherzingen b. Freiburg, Milchg., 20,30 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—5, 7, 8, 11, 22. Der Vor- stand: Luhr, Tritschler. Weinheim a. d. B., Bez. Abgabest. f. Gartenbauerzeugnisse, 15 Uhr,„Rathaus“, T. O. 1—8, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Simon, Gahn. Cenossenschafts- Bekanntmachungen 2. Bekanntmachung: Gemäss Beschluss der Generalversammlung vom 13. September 1942 wurde die Pfropfrebengenossenschaſt Bischof fingen, Amt Emmendingen, e. G. m. b. H., aufgelöst. Die Gläubiger werden hier- mit aufgefordert, sich bel den Liquidatoren zu melden. Liquid atſonseröffnungsbilanz per 13. September 1942: a) Aktiva: Geschäfts- mventar 1 RM., Beteiligungen 50 RM., Bankguthaben 678,56 RM., Kassenbestand 16,44 RM.; Gesamtaktiva: 746 RM.; b) Pas- siva: Rückstellungen 572,48 RM., Reinge- winn 173,57 RM., Gesamtpassiva 746 RM. Pfropfr 9 tt Bischoffingen, Amt Emmendingen, e. G. m. b. H., in Liquſ- dation. Die Liquidatoren: Karl Klaus, Gast- wirt, Karl Wiedemann, Landwirt, beide in Bischof fingen. Kleiner Anzeiger Tiermarkt hat gegen Dringlich- * keits bescheinigung an Zugocns, ein asterer, den Verbraucher ohne unter jeder Garantie Montageausführg. zu zu verkaufen. Diers- verkaufen. Anfragen burg, Haus Nr. 291. mit Angabe der H- Hintertal.(K 1 hen-Längenmasse. Mutzkun, fehlerfrei, Ernst Humburger, nahe am Ziel, zu ver- Landmaschinen, Agla- kaufen. Broggingen, sterhausen, Tel. 128. Haus Nr. 12. Dickrüben, ein Wag Nutz- und Fahrkühe, gon gegen Heu(Pfer- gute, Simmentaler defutter) zu vertau- Schlag, laufend zu schen, auch diesjäh- haben b. Joh. Dangel, rige Ernte od. Kleinere Pferde- und Vieh- Partien event. zwei- kaufmann, Wiesloch, jähriges Fohlen auf Tel. Nr. 85. Welde nehmen. Gg. Nutz- und schaffkuh, Weidner, Neckarau, gute, 35 Wochen br., Schulstrasse 5. das 3. Kalb tragend, hat zu verk. Sins- N beim, mis. Ade. Kaufgesuche Hitler-Strasse 490. 5 Zuchtfarrenkalb von Einige Grasmäher u. sehr guter Abstam- Dresch maschinen ge- mung zu verkaufen braucht, alle Fabri Oberschopfhelm über kate, kauft geg. Kas- Offenburg, Baden, sa K. Reichenbach, Hauptstr. 137. Landmasch., Gundel- fingen, über Freiburg Verkaufe See erase: Stellenangebole leichte(Marke Eber- Einige Heuaufzüge Für einen Beispiels- wWeidebetrieb in den Vogesen(Kreis Geb- weller) wird ein fach- kundiger Praktiker (Weidewart) gesucht. Wohnung steht zur Verfügung. Eigene Viehhaltung bia zu 2 Kühen, 1 Stück Jungvieh, 2 Schweine gestattet. Bezahlung nach Ubereinkunft u. Leistung.— Ange- bote sind an den Chef der Zivilverwaltung 1. Els., Finanz- und Wirtschaftsabteilung Landesernährungsamt Abt. A. Strassburg, Hermann-Göring- Strasse 6 zu richten. Vollhandmelker, un- verheiratet und zu- verlässig für grösseren neuzeitl. Stall Nähe Bodensee auf 1. 5. 43 gesucht. Angebote m. Zeugnisabschr. und Lohnansprüchen an Dr. Curtſus'sche Guts- verwaltung, Weiher hof b. Böhringen- Rickelshausen, Bad. Forst- oder Landwirt- schaft v. 500-1500 ha bel voller Auszahlung zu kaufen gesucht. Genehmigung d. Land- stelle sicher. Nach- weis od. Mitarbeit er- wünscht. Angeb. an A. Kaczmarek, Immo- bil, Geschäftsst., Kö- nigshütte, O./ S., Ad. Hltler-Str. 127. Gasthof oder Wasser- mühle(auch stillgel.), Dorfgrdst.(auch re- paraturbedürft.) mit od. ohne etw. Gart. od. Areal f. Geflügel- zucht zu kauf. od.. pachten ges. Ang. an Ernst Schuhmann, Immobflien, Leipzig O 1, Auenstr. 26. hardt Ulm) zu verk. Verwalter für ein Gut mut Transportwagen, im Rheingau, um- Scharen 30 gut wðie fassd. Weinbau, Obst- neu, für leichteren bau und Land wirt- Boden geeignet, Je schaft, zum baldigen 40 RM. Anzusehen Eintritt gesucht. An- bei Max Maier, gebote unter Chiffre Schmiedemeister, L 774 a. d. Anz.-Abt. Lienheim. d. Blattes. Heirat Helrat. Landwirt, 43 Jahre, 1,72 gross, dunkelbl., evangel., Witwer mit 2 schul- pflichtigen Kinder m. schönem eig. Heim im Mittelbadischen, sucht auf diesem We- ge Frau und Mutter. Fräulein oder Witwe von 30-40 Jahren v. Land, die Freude u. Liebe zur Landwirt- schaft hat, gesund u. friedlich ist und sich nach Eigenh., Mann u. Kinder sehnt, an- genehm. Zuschriften mit Bild unter Nr. 246 an d. Anz. d. Wochen- blattes. Obstkelterel wegen Aufgabe der Kelterei eine Luna-Obst presse mit angeschlossener Mahlmühle und Be- oher werk f. Kraftbe- trieb zu verkaufen. Ferner eine Trester- mühle u. ein Roll- wagen Gustav A. u. F. Knappschneider, Dur- lach, Christophstr. 3. Telef. 321. Wagen- u. Tür- und sonstige Schilder sow. Gummistempel jeder Art liefert in bester Ausführung zu billig- sten Tagespreisen ge- gen Nachnahme. Spe- zlalität Sackstempel aus Kunstgummi. Eduard Kurzwart, Straubing(Nieder- bayern), Heerstrasse 46.(L222 Siebe jeder Art sowie Sester u. Messle lie- fert H. Burkardt, Slebfabrikation, Ap- penweier/ Bd. Flügelhalter DRP. Kein Upberfliegen der Hühner, 100 Stück 6,40 RM. Porto, Nach- nahme. Nesteler, Flü- gelmarken, Preisliste anfordern. Hoppe, Barsinghausen/ Hann. Treibriemen, Rlemen- verbinder, Jauche schläuche. F. Haber korn, Bregenz, Bo- densee. Texhaerol zur Repa- ratur von Säcken so- fort lieferbar. Dosen zu RM. 3,.— frei Haus, ab 3 Dosen 10% Ra- batt. Eugen Gluns, Chem.-techn. Erzeug- nisse, Karlsruhe, Neckarstr. 56. INSTERBURGER ZUCHTVIEH-ABSATZ- VERHANSTAL TUM von robustem, ost- preussischem Leistungsvleh in Insterburg (Zuchtviehhalle).— Mittwoch, den 21. April 1943, 10 Uhr, 250 Bullen, anschliessend 500 hochtr. Kühe und Sterken.— Frachter- müässigung aus Ostpreussen!— Auf Wunsch Ankauf und Kataloge mit Abstammungs- u. Leistungsangaben ab 7. April durch die Ostpr. Herubuchgesellschaft. Abt. Insterburg. Insterburg, Wilhelmstr. 7. ACHT UNd BAUERN UMD LAN DWIRTE! Habe grosse Transporte hochtragender und krischmelkender Milchkühe und Rinder zum Verkauf stehen. Rotbunte, Schwarzbunte und Simmentaler. Ferner Fahrkühe, Fabhrochsen und Einstellrinder.— Karl Milson, Landwirt und Viehkaufmann, Ladenburg a. N. b. Mann- heim, Tel. 288. MILCHK UNE zu verk. I. Auftrag d. württbg Hauptgenossenschaft für viehverwertung, verkaufe Ich laufend jedes Quantum rot- und schwarzbunte Milchkühe, sowie Simmentaler Fahrkühe u. Kalbinnen. Robert Johner, Pforzheim, Alter Gebericherweg 7, Ruf 3148. ABSATZFERKEIL d. schw. hannov. Oldbg- u. veredelt. westf. Rasse. Kerngesd. seuchen- frel, breit gestreckt, beste Fresser, bestgeelgn. z. Mast, liefere ich. bill. Tagespreis unter Nachn. 15-20 Pfd. bis 50,.— RM., 20-25 Pfd. 50,— bis 60,.— RM., 25-30 Pfd. 60,.— bis 70,— RM. Sollte irgend eine Preisschwankung eintreten, dann richte Iich mich nach den je- welligen Tagespreisen. Transportgewichts- verlust sowie Fracht trägt der Käufer. Die Kiste kostet b. 8 Ferkel 2,.— RM. Für lebd. u. gesd. Ankunft garantiere ich b. 8 Tg. nach Empfang. Lleferg. erf. direkt ab Züchterstall. Keine Marktware, Tiere stammen aus seu- chefrelem Gebiet. Ferkelversand Schling- schröder, Coesfeld J. Westf(L581 RAMIKAL I und 3, die bewährten Beifutter- mischungen für alle Tlergattungen sind vielen Tierhaltern ein unentbehrliches Beifutter ge- worden. Vorzügliche Erfolge während der Aufzucht und Mast. Beseitigt Nachteile und damit verbundene Leistungsminderung der Rübenblattfütterung. Wissenschaft u. Praxis bestätigen die hervorragenden Erfolge. Her- steller Hans Michelsen& Co., Hamburg l. WEBER-HAUSBACK OFEN sind unzähligen Bauernhaushaltungen seit jeher treue Helfer im Haushalt. Unabhängigkeit in der Brot- versorgung, grösste Arbeitsersparnis und ge- ringer Brennstoff verbrauch sind gerade jetzt im Krieg jedem Besitzer besonders wertvoll. Uber die jetzigen, natürlich beschränkten; Liefermöglichkeiten ertellt Auskunft Anton Weber, Ettlingen l. grösste Spezialfabrik. GLEITSCHUTZ-KETTEN verbindern das Rutschen, daher unentbehrlich für jeden Ackerschlepper. Mit Többicke-Greiferketten- bleibt der Ackerschlepper nicht nur bei jeder Witterung arbeitsfähig, sondern er verdoppelt seine Zugkraft. Fordern Sie Prospekte an. Ketten werk Többicke, Letmathe l. Westf. Tüchtige Vertreter gesucht. Baden, Alteste und MEHH HILCUH— MEHR EINEHI Brut- klassige Zucht und Mast durch Fütterung der echten Nafzers Futterkalke. G. Matzer- Waldenbuch bel Stuttgart, Ruf 388. FIM IF, Schutzanstriche für Grünfüfterbehff ter und Karxrtoffeleinszuerungsgruben.— CERESIT, Mörteldichtungsmittel macht nasse Keller, feuchte Wohnungen, Stallungen, un- dichte Silos staubtrocken.— Wunnertche Bitumen werke G. m. b. H., Unna l. Westf.— Bezug auch durch Genossenschaften und Baustoffhändler. MAH- UND DRUSCHBEINMDEUARNKE für die Ernte 1943 liefert in den besten Fabrikaten an Wiederverkäufer, Lagerhäuser, Mäh: und Dreschgenossenschaften zu den gesetzlichen Bestimmungen prompt ab Lager Ludwig Lotteraner, Mellau- Vorarlberg. TREIERIEMEN jetzt gans besonders cr. höhte Aufmerksamkeit widmen] Die kriegs- bedingte Notwendigkeit aus den Ledertreib- rlemen die gröbtmöglichte Lebensdauer herauszuholen, erfordert eine sachgemässe Pflege. Verwenden Sie daher das Kraft- und Pflegemittel LUX 9 Punkte der Lux 01 G. m. b. H. Dulsburg- Ruhrort 77. Sonder- prospekt kostenlos. Mitarbeiter gesucht. BEI KOPFWE AH, wenn cs durch Schnupfen, Stockschnupfen und ähnliche Beschwerden verursacht ist, bringt das seit über hundert Jahren bewährte Klosterfrau-Schnupfpulver oft wohltuende Erleichterung. Klosterfrau Schnupfpulver wird aus wirkzamen Heil- kräutern hergestellt von der chen Firma, die den Klosterfrau-Mells t erzeugt. Sie erhalten Klosterfrau-Schnupfpulver in Originaldosen zu 50 Pfg.(Inhalt etwa 5 Gramm), monatelang ausreichend, bei Ihrem Apotheker oder Dre(L853 WER RICHTIG BACKT, SFARI Back pulver und zugleich Strom, Gas oder Kohle. Manche Frauen glauben gut daran zu tun, wenn sje mehr Backpulver nehmen als an- gegeben. Das ist falsch. sind darin absolut zuverlz 3. Zum richtigen Backen gehört auch die Beachtung der vor- geschriebenen Backhitze. Ein Zuviel schadet dem Gebäck und v hwendet Strom, Gas oder Kohle, was besonders jetzt im Kriege unbedingt vermieden werden muss. Warum soll man sich auch den Kopf zerbrechen, wenn man so gute Anleitung zum Backen be- kommen kann. Die„Zeitgemässen Rezepte“ erhalten Se kostenlos von Dr. August Oetker, Blelefeld. Oetker-Rezepte HOLZ REC NMEA.-zähnige mit Stiel aus Weichholz, Kopf hart Buchenholz, sofort ab Lager lieferbar. Hauptlänge ca. 60 em, Rohrstärke 30/35 mm per Stück RM. 1,30 ab hier. Abgabe erfolgt nur gegen Dringlich- keitsbescheinigung des zuständigen Orts- bauernführers. Da ein Einzelversand nicht vorgenommen werden kann, bitte jch um Aufgabe von Sammelbestellungen unter Angabe der zuständigen Bahnstation. Reiser- Kartoffelkörbe für 20 kg Inhalt per Stück RM. 4,25 ab hier.(Abgabe gegen Dringlich- keits bescheinigung des zuständigen Orts- bauernführers.) Hermann Eilts, milch- und land wirtschaftliche Geräte, Bremen 214. W.an nur jeder funfund sechs Heizmoncte täglich eine Stunde ofen von 1000 Won ohne cehrrigste strom dringendste N versorgte Haushel wWöährend der lang einen elelctrischen Streihl- owendigkeit benötri, so ergibt 5 e eee ee von do kenn„Kohlenklou“ 31— i Strom wird meist mit ohle erzeugt.„ Dis verlorene Kohlenmenge wörele ausreichen, um der deutschen Kriegsſtome einen neuen Kreuzer zu liefern Darum paßt auf und denkt daran: eder de⸗ ein Böse wueu. en den m sonders schert oαn mud. le Kohlen. den er ere Gedeon 8 dössloken 8 1 5 50% von eg wel an. 5 gede Eaglond vnd Kauptschriftleiter: Kurt Wictenberg(z. Eb. Im Felde). Stellvertreter: Werner Jaegert, Strassburg. Anzeigenlelter: Karl Porffer, Strassburg. Zur Zelt iat ITnzelgenliste Nr. II gültig. Jerlag: Reichsnährstandsverlag d. m. b. H. Zwelgniederlassung Oberrhein, Strassburg(Ns), Kronenburger Ring 21 4. Verlagsleiter: Roland Schulze, Berlin. Druck: Strassburger Druckerei& Verlagsanstalt A. G., Strassburg. Maurerzunftgasse 16. Berugs preis vierteljährl. RM. 1, 32(einschl. 9 Rpf. Poatzel bühr) und 13 Rpf. Zustellungsgeld. Einselpreis 16 Rpf. Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 14 vom 3. 4. 1943