3 — ů—— Lund den der Landesbauernschaft HRA DENN AM TLUICHES ORGAN OES REIHCCHSNRHRSTANOES FOLGE 19— 111. Jahrgang Karlsruhe, 8. Mai 1943 e and Schweigende Pflichterfüllung Im alten Griechenland begab es sich ein- mal, daß eine der damals üblichen Stadt- republiken eine Schlacht gegen eine Nach- barstadt verlor. Einsem saß der geschlagene Feldherr in seinem Zelt und entwarf einen neuen Feldzugsplan, als ihm ein Fremdling gemeldet wurde, der um Gastfreundschaft bäte. Der Feldherr ließ den Fremden ein- treton und sprach mit ihm, als er ihn als einen welterfahrenen, klugen Kopf erkannt hatte, auch über die tags zuvor verlorene Schlacht. Der Fremde hörte zuerst aufmerk- sem zu, dann sprach er:„Ich glaube, Feld- herr, ich kann dir die Ursache deiner Nieder- lage nennen. Als ich vorhin durch dein Heerlager geführt wurde, da sah ich deine Leute aufgeregt darüber streiten, was du falsch gemacht habest und wie der Kampf überlegen hätte gewonnen werden können. Alle wußten es anders, und jeder wußte es besser. Ich sah in deinem Heer nichts als Feldherren, aber keinen Soldaten. Mit einem solchen Heer wirst du kaum jemals siegen. Immer darf nur einer da sein, der führt und dessen Befehle widerspruchslos in schwei⸗ gender Pflichterfüllung ausgeführt werden müssen. Nur so kann ein Feldherr slegenl“ Was damels galt, ist heute noch richtig. Jeder kann nur auf dem Platz schaffen, auf dem er steht. Da ist er dann aber auch verantwort- lich. Auch der Soldat an der Front draußen sieht und kennt nur seinen räumlich kleinen Kampf- abschnitt, auf den ihn der Befehl stellte. Was auf anderen Kampfab- schnitten vorgeht, ist ihm nicht entscheidend. Er kann und will es auch nicht wissen. Sein Abschnitt nimmt sein ganzes Denken in An- spruch. Er weiß, hier hat er seine Pflicht bis zum Letzten zu tun und die „von oben“ kommenden Befehle zu erfüllen, und sei es bis zur Selbstauf- gabe. Das ist das ein- zige, was für ihn wicht'g ist. Schwätzer und Ge- rüchtemacher kommen an der Front nicht zu Worte. Für sie hat man dort keine Zeit. Auch auf dem Kampfabschnitt, auf dem wir vom Landvolk stehen, kommt es auf die gleiche Haltung an. An der Front draußen geht es um jeden MG-Stand, um jeden Bunker und jeden vorgeschobenen Posten an der Ernährungsfront bei uns hängt alles von dem Geist ab, der in jedem Dorf, auf jedem Hof, ja auf jedem Feld und in jedem Stall am Werke ist. Auch hier überschaut jeder einzelne nur einen örtlich begrenzten Frontabschnitt. Wer darüber debattiert, wie es an der ganzen Front anders gemacht werden könnte, hat es leicht. Er trägt ja keine Verantwortung und weiß nichts von all dem vielen, das„die oben“ wissen und berücksichtigen müssen. Es hat bei uns ein- mal die vielbespöttelten Bierbankstrategen gegeben. Und wenn sie noch nicht vollzählig ausgestorben sind, so sind sie miß mutig, weil für sie niemand mehr Zeit und Sinn hat. Sie tun, als wüßten sie wWwer weiß was. Im deutschen Landvolk aber ist sich jeder bewußt: Wo ich schwach bin, da ist mein Volk schwach, und wo ich versage, da ent- steht in der Leistung der Nation eine Lücke. Wer Bauer werden will, muß lernen! An der Ernährungsfront kennt jeder die Verantwortung, die er an seinem Kampf- abschnitt zu tragen hat, und die Pflichten, die er nun einmal erfüllen muß. Auch an unserer Front kommen Befehle von einem Armee- Oberkommando, einem Regiments- kommandeur, Kompaniechef oder Zugführer. Man mag die Befehle im Augenblick viel- leicht nicht ganz verstehen. Da aber eine Armee aus lauter Feldherren nun aber nicht siegen kann, wollen wir auch keine sein, sondern uns als Soldaten fühlen. 5 Zu der schweigenden Pflichterfüllung aber, die die Voraussetzung jedes Sieges ist, gehört auch das Schweigen dort, wWwo das Sprechen uns allen schaden könnte. Die Er- nährungsfront ist dem Feind sehr wichtig. Vieles an Einzelheiten möchte er wissen, und aus vielen kleinen, unscheinbaren Steinchen versucht er dann ein Mosaik- bild zusammenzusetzen. Einzelheiten aus- Zzuspionieren wird ihm leicht, wenn die Männer und Frauen auf den kleinen Abschnitten der Ernährungsfront redselig sind. Die Mahnung:„Vorsicht bei G2 sprächen] Feind hört mit!“ soll weder zu Spionenriecherei führen, noch ist sie ene Schikane. Das Schwei- gen ist notwendig es hindert den Feind be m Sammeln der Mosaik- steinchen. Gerade wir im Landvolk haben heute viel fremdes Volk unter uns, das uns sehr oft innerlich feindlich gegenübersteht, auch wenn es das äußerlich gut zu verbergen ver- steht. Auch ihnen wie allen Fremden gegen- über wollen wir auch in dieser Hinsicht an die schweigende Pflichter- füllung denken, die uns allen obliegt. Auch die unserer Kameraden, die einmal ihre Schweige- pflicht vergessen, wolle wir daran erinnern, wie wertvoll für den Feind auch die unscheinbar- sten Kenntnisse aus unserem Frontabschnitz seln können. F. L. Aufn. Relchenährstand/Nelte Das System der Massengräber Im Wald von Katyn entschleierte sich Judas Gesiclil Soit den ersten deutschen Veröffentlichun- gen über die Aufdeckung des bolschewisti- schen Massenmordes im Walde von Katyn geht über die gesamte Kulturwelt eine Welle schaudernden Entsetzens hin. Das erste Empfinden über diesen viehischen Massen- mord aber hat sich unter dem Eindruck der zahlreichen Besichtigungen der grausigen. Fundstätte, besonders auch durch Mediziner und Gerichtsärzte von internationalem Ruf, immer mehr vertieft. Man beginnt immer klarer zu sehen, daß Katyn nicht eine ein- malige Affekthandlung in jähem Mordrausch gewesen sein kann. Selbst bei der ausgie- bigen bolschewistischen Hinrichtungspraxis durch den millionenfach geübten Genick- schuß erfordert ja die Ermordung von 12 000 Menschen doch eine gewisse, recht lange Zeit, als daß nicht hinter diesem Massenmord ein ausdrücklicher Befehl von höchster Sowietstelle und hinter diesem Befehl ein abgefeimtes, ausgeklügeltes System stecken müßte. Aus den Aussagen von Einwohnern der Umgebung von Smolensk hat sich dann herausgestellt, daß die Ausführenden des Mordens von Katyn jüdische Gp. Henker gewesen sind. Uberdies waren es die jüdisch beherrschten Zeitungen Eng- lands, der USA. und vieler anderer Länder, die zuerst einmal vier Tage lang nicht wagen durften, auch nur eine einzige Zeile über die furchtbaren Funde zu bringen, um hinterher nur ganz nebenbei das ableug- nende und sich selbst widersprechende Ge- stammel der Sowietregierung zu überneh- men. In zahlreichen Ländern Europas und der Welt aber erinnerte man sich sofort, daß es auch bei den bolschewistischen Um- sturzrevolten des Juden Bela Khun in Ungarn, beim Bürgerkrieg in Spanſen und bei vielen anderen Gelegenheiten haupt- sächlich jüdische Funktionäre unter Mos- kaus Befehl gewesen sind, die sich dort bei den zahlreichen blutigen Gemetzeln hervor- getan haben; wir Deutschen selbst kennen diese jüdischen Mordbanditen aus den Zei- ten des Juden Kosmanowski-Eisner in Bayern oder eines Max Hölz ebenfalls zur Genüge. Es ist kein Zweifel, daß sich im Walde von Kätyn jüdische Mordwut ausgetobt und daß die Entdeckung der Massengräber die haß- verzerrte Fratze des Weltjuden- tums entschleiert hat. Vielleicht erinnert man sich auch in England— wenn auch natürlich nicht in der jüdisch geführten Presse!— an den Triumph, den nach dem ersten Weltkriege die Juden Englands ganz offen darüber ausgesprochen haben, daß auf den Schlachtfeldern von Flandern schon damals führende Familien Englands ausge- löscht worden sind und daß nicht zuletzt deshalb nach jenem Krieg das Judentum drüben so rasch und gründlich seine Macht erweltern konnte— von den USA. ganz zu schweigen, die in Neuyork ja die größte Judenstadt der Welt besitzen. Bei dem Drama von Katyn, das sich ge- wis noch an zahlreichen anderen Orten wiederholt haben wird, geht es gar nicht mehr um die Polen. Keiner in Deutschland wird jemals den Blutsonntag von Bromberg 1939 und die fast 60 000 Deutschen ver- gessen können, die damals von den Polen ermordet worden sind. Wohl aber deckt der Wald von Katyn den Blutrausch des Bol- schewismus und die Mitschuld seiner west- lichen Spießgesellen auf, von denen ja zu- mindest die britische Regierung schon 1940 von den sowjetischen Greueln gewußt hat, wie der Fund einer englischen Note an die Pariser Regierung beweist, worin damals schon die polnischen Emigranten zum Schweigen gezwungen wurden, die sich immer wieder nach den anderthalb Millionen Polen erkundigten, die den Sowjets 1939 in die Hände gefallen sind. Schon damals war England insgeheim mit den Sowiets handels- einig geworden und opferte selbst die Polen auf, von denen einst der britische Politiker Eden gesagt hat, sie seien Englands„Lieb- lingsverbündete“. Wenn schon die Polen, die Handlanger der Briten, so gnadenlos dem entsetzlichen Schicksal ausgeliefert werden, weil England nicht mehr die Macht und unter seiner jüdischen Oberherrschaft auch gar nicht mehr die Absicht hat, sie gegen Stalin zu schützen, wie würde dann England erst mit dem übrigen Europa und schon gar mit Deutschland umgehen, wenn es die Ge- legenheit hätte, auch sie den Sowiets aus- zuliefern! Der Jude Samuel Roth schrieb 1923 in seinem Buch„Jetzt und immerdar“: Der Zug der Juden nach dem Westen wird von einem Zug nach dem Osten abgelöst wer- den. Die Juden werden den ganzen Orient lebendig machen, und inmitten dieses Leben- digwerdens wird sich ein seltsamer Mensch erheben von einer Schrecklichkeit, wie ihn die Erde nie zuvor gesehen hat. Er wird die europäischen Völker vergiften. Aus Polen und der Ukraine wird er eine beu- lende Wildnis machen, und alle Frauen dort müssen geschändet werden, ehe man sie tötet Aus Belgien und Deutsch- land wird er ein Schlachthaus machen, und dann verliert sich de: Jude in eine so blutrünstige Phantasterei, daß man sie nicht mehr wiedergeben kann. Sind die 12 000 polnischen Offiziere von Katyn nicht eine Verwirklichung solchen jüdischen Mordwahns? Sind ihnen nach englischen Quellen nicht mehrere Millionen Menschen in der Sowjetunion vorangegan- gen, unter denen sich, ebenfalls nach eng- lischer Feststellung, schon bis 1924 über eine Million Bauern befunden haben? Daran aber wieder erhebt sich die Frage, ob es gegen solches Morden und gegen dieses grauenhafte System der Massengräber ein anderes Mittel gibt als die Vernichtung, die dann aber den Urheber selbst auffinden und heimsuchen muß: Das blutgierige, macht- hungrige Weltjudentum. Wegbereiter des Bauerngedankons lum 120. Ceburtsiag wüneim Meiuric nienis Es ist ein Beweis für die unverwüstliche Lebenskraft des deutschen Volkes, daß ihm gerade in Zeiten des Niederganges immer wieder die Kräfte und Männer erstanden, die schon wieder den kommenden Aufstieg vor- bereiteten. Zumal im Bauerntum war das so, als es im vorigen Jahrhundert so schien, als ob der Bauer dem Untergang geweiht und dazu bestimmt sei, dem„Fortschritt“ und der Zivilisation endgültig zu weichen. Gerade damals haben eine ganze Reihe von Män- nern, die größtenteils selbst dem Bauerntum entstammten, auf die Wichtigkeit des kraft- vollen Bauerntums als der Lebensgrundlage des Gesamtvolkstums hingewiesen. Einer der unbeirrbarsten Mahner und Warner war Wilhelm Heinrich Riehl, der durch sein denkerisches Lebenswerk zu einem der be- deutendsten Wegbereiter des Bauerntums- gedankens geworden ist, wie er heute wieder im Begriff steht, vom Landvolk selbst aus auf das ganze Volk überzugreifen und es zu befruchten. „Der Bauer ist die Zukunft der deutschen Nation. Unser Volksleben erfrischt und ver- 5 885 sich fort und fort durch den Bauern.“ ies wurde zu einer Zeit ausgesprochen, in der alles darauf ausging, daß die beharrende 266 und erhaltende Eigenart des deutschen Bau- erntums von den fragwürdigen Errungen- schaften der Zivilisation für immer abgelöst werden würde. Der es aussprach, der Volks- kundler Riehl, dessen Geburtstag sich am 6. Mai 1943 zum 120. Mal jährt, betrachtete damals schon die Agrarpolitik geradezu als die Spitze aller Staatskunst. Der liberal-bür- gerlichen Politik seiner Zeit gegenüber konnte er nicht eindringlich genug betonen, daß den Bauern nichts mehr aus dem Gleich- gewicht zu bringen vermöge als ein ihm aufgezwungener Fortschritt, der vielleicht materiell einen Augenblicksvorteil ver- spricht, dabei aber seine Art zerstört. Be- sonders aber müsse dem Bauern ein gleich- mäßiger und sicherer Ertrag aus seiner Arbeit sicher sein. Denn dem wirtschaft- lichen Ruin folge der sittliche.„e mehr Ackererzeugnisse Gegenstand der Spekula- tion werden, so stellte Riehl fest,„den großen Verkehrskrisen(des damals noch herrschenden Weltmarktes“) preisgegeben, um so mehr tritt auch der Bauer, den es trifft, aus seiner ursprünglichen Art heraus. Hagel und Mißwuchs kann er hinnehmen, ergebenen Sinnes ausharrend: aber wenn er bei vollen Speichern darben muß, um einer Geschäftsstockung willen, deren Ursachen er nicht begreift und an deren Notwendig- Keit er nicht glaubt, dann wird er gar leicht en sich selbst irre.“ Im Zagitalter des Reichserbhofgesetzes ist es längst selbstverständlich geworden, wenn Riehl eine der Hauptgefahren für das Bau- erntum in der Zersplitterung der Höfe und des Bodens sah. Damals aber war diese Er- kenntnis noch eine mutige Tat, die allen „Errungenschaften“ der damaligen Zeit völlig widersprach. Riehl erkannte, daß sich bäuerliche Kraft und bäuerliches Selbstbe- wußtsein nur bei einem gewissen Wohlstand zu erhalten vermöge.„Der echte Bauer kann das weichherzige moderne Erbrecht nicht he- greifen, welches allen Kindern alles gibt, damit keines was Rechtes besitze.“ Erst lange nach Riehls Forderung auf Sicherung des bäuerlichen Besitzstandes und auf Wiederherstellung des Bauerntums dort, wo es zersplittert ist, brachte das Erbhofgesetz die Verwirklichung dieser Notwendigkeit. So reaktionär Riehl auch seinen Zeitge- nossen erschien— wir Heutigen wissen, daß er nur gegen das ehrfurchtslose Nieder- reißen des Alten war, eben weil es das Alte war. Daß er natürliche Entwicklung und organischen, echten Fortschritt des Volks- lebens ausschließlich im Rahmen einer Politik suchte, die die geschichtlich gegebe· nen Zustände reformatorisch weiterbildete, macht ihn uns zum schöpferischen Weg“ bereiter, dem wir Bauern eine denkbare Er- innerung bewahren. 00 eine Fh ahne e Cablich Gürfuterbereitung im Mai. Juni besser machen! von Prof. Dr. H. Rannenberg— Beichsforschungsanstall Bromberg Im Herbst ein gesundes milchsaures Gär- futter herzustellen ist keine Kunst. Die Außentemperaturen liegen um 10 Grad Cel- sius, also unter den Temperaturen, welche die ungünstige buttersaure Gärung begün- stigen. Wenn wir dagegen Winterzwischen- früchte wie Raps, Rübsen, Landsberger Ge- menge, Wickroggen, Eutterroggen und der- gleichen in den Monaten Mai und Juni in den Behälter bringen, dann haben wir viel höhere Temperaturen um uns, die um 20 Grad Celsius liegen. Diese kommen schon der Temperatur sehr nahe, welche wir im Futterstock vermeiden müssen, um noch eine milchsaure Gärung zu erreichen. Unter solchen Verhältnissen sind bestimmte Umstände schärfer und genauer zu beach- ten, um nicht durch eine Fehlgärung das Eiweiß im eingebrachten Futter, das wir 80 dringend nötig haben, zu entwerten. Zu dieser Zeit ist eine gute Gärfutter- bereitung um so mehr gefährdet, einerseits Je sperriger das Futter ist, andererseits je weniger saftreich es ist. In dieser Ge- fehrenzone steht der Futterroggen weitaus obenan. Dann folgt der Wickroggen. Je jünger der Roggen ist, je schärfer er mit Stickstoff getrieben wurde, desto saftreicher ist er und desto reger ist der Saftaustritt aus den Zellen im Futterstock. Es ist also selbstverständlich, daß nur ge- häckselter Futterroggen ind Vicia- rogcen in den Behälter gelangen, aber das genügt nicht. Hier kommt es vielmehr ge- rade darauf an, daß wir die Messer der Häckselmaschine so einstellen, daß diese das kürzeste Futter ergibt; nur ein sol- ches kann möglichst dicht gelagert werden. Zudem müssen wir die dichte Lagerung mehr als im Herbst vom Grunde des Behälters auf durch Treten unterstützen. Wir dürfen hier auch durchaus nicht den ganz en Schlag auf einmal mähen, und das um so weniger natürlich, je älter des Futter ist. In einem Tage mit warmer trockener Luft im Mai oder Juni wird meist sehr schnell aus dem Grünfutter mehr eine Art Stroh. Wir mähen also nicht im Vorrat, sondern mähen und fahren ein. Beim Raps, Landsberger Gemenge und anderem saft- reicherem Grünfutter brauchen wir die an- geführten Gesichtspunkte so ängstlich nicht zu beachten, aber wir müssen diese Hin- weise auch hier der richtigen Gärfutter- bereitung im Mai—Juni zugrunde legen. Sehr gesichert wird ein günstiger Ver- lauf der Gärung natürlich dadurch, das man saftreicheres Futter dazu mischt oder Wenigstens Schichten davon einlegt. Wenn auch das nicht möglich Ist, ist wenigstens der Futterstock mit einem besonders saft- reichen Futter dicht abzudecken.(Wenn man aus arbeitstechnischen Gründen auch sonst nicht gern bei dem Zusetzen von Sicherungsmitteln wie Melasse und Amasil mit viel Wasser arbeitet, in solchem Falle ist es richtiger, mit stark verdünnter Lösung — also viel Wasser— zu arbeiten, damit der Futterstock gut durchfeuchtet wird, selbst wenn dadurch mehr Arbeit entsteht.) Im Herbst kann man wohl auch hier und da eine Standfuhre durchgehen lassen; im Frühjahr und Sommer kann ein auf der Fuhre erhitztes Futter dem Futterstock ver- erblich werden. Der Sonntag darf die Gärfutterbereitung auch nicht unterbrechen, oder wenn sie unterbrochen wird, dann bleibt ein Pferd und ein Junge auf dem Futterstock und reitet ihn immer noch fester. Das sofortige Abdecken mit einer nass en Lehmschicht, die mit Sand oder anderer Erde aufgefüllt wird, um stärksten Druck zu erzeugen, ist wichtiger, als zur kalten Jahreszeit im Herbst. Die Offnung zur Ab- leitung von Saft kann bei trockenerem Futter von vornherein geschlossen werden, bei saftigerem Grünfutter, wie Raps, Rübsen, Landsberger Gemenge, besonders wenn es regennaß eingebracht wurde, wird der Saft- abfluß drei Tage nach der fertigen Befüllung geöffnet und dann wieder nach etwa 6 bis 8 Tagen geschlossen. Bei der Gärfutterbereitung im Mai—Juni steht auch das Gelingen sehr in Zusammen- hang mit dem Gärfutterbehälter selber. Mehr als im Herbst muß auch bei dem Anstrich darauf geachtet werden, daß er seinen Zweck erfüllt, nämlich einen Luft- austausch nach außen zu verhindern. Der Anstrich muß also rechtzeitig erneuert wer- den. In einem schwarzen eisernen Behälter, der auf der Südseite des Stalles gelegen ist, ist die Gärfutterbereſtung mehr gefährdet als in einer Betongrube, die auf der Nord- seite des Stalles oder einem Nordhang halb in die Erde eingelassen ist. Eine Lehmgrube auf der Nordseite eines Hanges arbeitet ebenfalls hohen Temperaturen im Futter- stock entgegen. Den Stand eines Gärfutter- behälters kann man nicht ohne weiteres Die bäuerliche Revolution des National- sozialismus muß die Zukunft des deutschen Volkes sichern. Sie stellt dem Landvolk die Aufgaben, durch Steigerung der Erzeugung die Nahrungsireiheit zu erreichen und bei der Wiedereindeutschung des zurückge- wonnenen Bodens im Osten führend mit- zuwirken. ändern, aber man kann ihn in Beziehung zu den angedeuteten Gesichtspunkten ver- bessern, indem man. B. einen schwarzen Stahlsilo ankalkt. Wenn man weiß, worauf es Wirk Iich ankommt, und vermag dies auch auf die Gefolgschaft, welche die Arbeit ausführt, zu übertragen, dann kann man auch in einer Erdgrube aus lehmigem Boden im Mal und Juni ein gutes milchsaures Gärfutter gewinnen. Wenn wir Eiweiß in unseren Futterpflanzen erzeugt haben, müssen wir alles darauf einrichten, es auch voll zu erhalten. Kein Getreide an Kleintierhalter! Die Versorgungslage zwingt dazu, die vorhandenen Futtermittelmengen dort ein- zusetzen, wo sie am zweckmäßigsten ver- wertet werden, d. h. zur Versorgung der Rinder- und Schweinebestände; denn die aus dieser Viehhaltung anfallenden Fleisch- und Fettmengen kommen der allgemeinen Versorgung zugute. Es macht sich aber im Laufe des Krieges verstärkt das Bestreben weiter Kreise von Volksgenossen bemerk⸗ bar, ihre eigene Versorgungslage durch die Haltung von Kleintieren zu verbessern, ein Bestreben, gegen das insoweit nichts ein- zuwenden ist, als die Kleintiere mit Ab- fällen aus Haus, Garten und Feld gefüttert werden, die für die allgemeine Futter- versorgung nicht eingesetzt werden können. Bedenklich ist es aber, wenn für diese Zwecke Nahrungsmittel oder auch Futter- mittel eingesetzt werden, die der allge- meinen Versorgung entzogen werden. Der Verkehr mit Getreide zwischen dem Erzeuger und dem Verbraucher ist daher DIE MERK TAF EI. Zeitiger Beginn der Hackfruchtpflege ermöglicht ihre einwandireie Durch- führung. Zuchtleistungen werden nur dann voll anerkannt, wenn auch in der Milcherzeugungsschlacht Höchstliefe- rungen erreicht werden. Schlepper sind auf Generatorgas oder Sonderdieselkraftstoff 1 umzu- stellen. Die ersten Hagelschäden sind ein- getreten. Reicht die Anbauverzeich- nisse an den Versicherer beizeiten ein! Beim Auftreten von pflanzenkrank⸗ heiten und Schädlingen Wendet euch an eure Pflanzenschutzstellel weitgehenden Beschränkungen unterworfen, auf die von amtlicher Stelle hingewiesen wird. Brotgetreide(Roggen, Weizen und Gemenge daraus) und Gerste dürfen über- haupt nicht zu Futterzwecken veräußert werden. Aber auch die anderen Getreide- arten, insbesondere Hafer, darf der Erzeuger nicht belſebig veräußern. Selbst wenn er seine Ablieferungspflicht erfüllt hat, darf er Getreide aller Art nur gegen Ablie- ferungsbescheinigungen abgeben, deren Vordrucke durch die Getreidewirt- schaftsverbände und Kreisbauernschaften an solche Betriebe ausgehändigt werden, die zum Getreidekauf berechtigt sind. Eine Aus- nahme gilt nur für die Abgabe an die Empfänger eines Deputats oder Leib- gedinges für deren eigenen Bedarf im Rahmen der hierfür vorgesehenen Mengen. Die unmittelbare Belieferung eines Tierhalters eder sonstigen Verbrauchers mit Getreide oder Getreideerzeugnissen aller Art durch den Erzeuger ist hiernach grundsätzlich untersagt. Ent- sprechende Vorschriften gelten auch fü Hülsenfrüchte, Heu, Stroh und für Futter- rüben. Erlaubt ist die Abgabe nur dann, wenn der Getreidewirtschaftsverband sie aus bestimmten Gründen genehmigt und dem Käufer für diese Zwecke die erforder- liche Ablieferungsbescheinigung zur Ver- fügung gestellt hat. Wer diesen Vorschriften zuwiderhandelt und sich um eines eigenen Nutzens willen in unerlaubter Weise Futter vom Erzeuger zur Verfütterung an seine Kleintiere ver- schafft, schädigt damit die Versorgung der Allgemeinheit mit den wichtigsten Nah- rungsgütern wie Brot, Fleisch und Fett. En versündigt sich an der Volksgemeinscheft und hat deshalb schärfste Bestrafung zu erwarten. Die Strafandrohung richtet sich sowohl gegen die Erzeuger als auch gegen die Käufer. 267 Das erste Grünfutter Von Oberlandwirtschaftsrat Dr. phil. Meisner, Karlsruhe Es wird sich heute in den bäuerlichen Krei- sen wohl schon genügend herumgesprochen haben, daß die Fett- und Fleischversorgungs- lage vor allem eine Futter frage ist. Um diese hochwichtige Teilfrage unserer gesamten nationalen Ernährung glücklich und nachhaltig lösen zu können, muß immer wieder auf die hohe Bedeutung einer gleichmäßigen, das ganze lahr umfassende, gehalt⸗ volle Fütterung hingewiesen werden, die aber nur dann möglich ist, wenn der Bauer es versteht, die wirtschaftseigene Futtererzeugung 30 zu organisieren, daß sie lückenlos ablauft. Jede stoßweise Fütterung im Tierstall bringt gefährliche Störungen in der Leistung unserer Nutzviehhaltung, sodaß alles daran gesetzt werden muß, eine gleichmäßige Fütte⸗ rung zu erreichen. Trotz vermehrten Olkrucht⸗ anbaus wird die Fettfrage entscheidend nur durch die Leistungen des Milchviehstalles und der Schweinemast gelöst werden können. Diese Leistungen aber stehen und fallen durch die Bereitstellung von genügend gehaltvollen Fut- termassen. Wer im vergangenen Herbst den schon so oft gegebenen Rat zum Anbau von über win- terden Futterpflanzen in die Tat umgesetzt hat, kann schon seit etwa 8 Tagen grün füttern. Was dies angesichts der knap- pen Futtervorräte im laufenden Wirtschafts- jahr bedeutet, weiß nur der, der nichts mehr zu füttern hat und auf dessen Heuboden man schon längere Zeit»durchsehen« kann. Wer Ende August Anfang September 1942 Sprengel raps, Futterraps und Rübsen ange- baut hat, der wird diese Grünfuttermengen schon mit bestem Erfolg in die Verfütterung ge- nommen haben. Er wird die 30 frühzeitig be- gonnene Grünfütterung lückenlos weiterführen können, wenn Anfang September Winter- roggen zum Grünfüttern und zur gleichen Zeit Landsberger Gemenge, beste- hend aus Inkarnatklee, Welschem Weidelgras und Winterweizen, vielleicht auch Winterwik⸗ ken, zur Aussaat gebracht hat. Dieser Glück liche wird dann auch spielend den Anschluß an den ersten Rotklee, Rlee gras oder Luzerneschnitt erreichen und damit die Möglichkeit haben, bereits bis Mitte Mai die Milchtiere auf Volleistung zu bringen, die aber unter gar keinen Umständen durch Nachlassen der Fütterung gestört werden darf. Im zeitigen Frühjahr mußte der denkende Bauer dann wei- ter planen, um für die Zeit nach dem ersten Kleeschnitt weitere Grünfuttermengen zu haben. Hierfür kommen in Betracht: Hafer-, Erbsen-, Wicken-Gemenge, Grünfuttermais, anschließend der zweite Schnitt von Rotklee und Luzerne, wobei bei diesen wichtigen Eiweißfutterpflanzen aber immer die Heu werbung betont in den Vordergrund gerückt werden muß. Denn Rotklee- und Luzerneheu sowie gutes Wiesen- beu bilden nun einmal das Ei weißlkraft- futter für die Winter fütterung, die aber erst dann erfolgreich wirkt, wenn zusätz- lich genügend Gehaltfutterrüben und Gärfutter zur Verfügung stehen. Es darf heute nicht mehr vorkommen, daß nach Weih- nachten die Winter fütterung von Wo- che zu Woche mengen- und gütemäßig gesehen schlechter wird, weil dabei die Tiere zu viel Leistungskraft verlieren. Eine solche»Hunger⸗ periode«— und wenn sie nur 4 Wochen dauert—, kostet uns mehr Leistungen, als wir in 8 Wochen bei bester Grünfütterung wieder 268 an die Tiere hinbringen können. Solche Pan- nen lassen sich aber nur dann vermeiden, wenn der Futtererzeugungsplan s0 lückenlos durch organisiert Ist, daß neben dem täglichen Futterbe- darf auch entsprechende Rauhfuttermengen so- wie Futterrüben, Zuckerrüben und Gärfutter in durchaus genügender Menge erzeugt werden und bereit stehen. Wichtig ist, wenn jetzt die Grünfütterung be- ginnt, daß dieses gehaltvolle, e I Wweihreic he Jungfutter nicht sinnlos und im Übermaß an die Tiere verfüttert wird, sondern daß unter allen Umständen Futterstroh und ge- ringwertiges Heu mitverabfolgt wird. Denn dieses überaus eiweißreiche Futter muß mit Stroh und Heu vermischt werden, damit keine Verschwendung mit dem so wertvollen Futtereſwelß getrieben wird, was dann nicht möglich ist, wenn Stroh oder Heu beige- geben wird. Es muß ein richtiges Verhältnis von Eiweiß und Stärkewerte gerade beim ersten Grünfutter erreicht werden, um den wertvollsten Nährstoff, das Futtereſj weiß, restlos für die tierischen Leistungen auszunutzen. Wie viele Tonnen Futtereiweis werden alljährlich im Frühjahr durch die unüberlegte Hingabe dieses wertvollsten Futters verschwendet, weil unsere Bauern und Landwirte es unterlassen, Futter- stroh oder geringwertiges Heu gleichzeitig mit zu verfüttern. Futterroggen ist rechtzeitig zu schneiden, d. h. wenn er einen wirtschaft- lichen Ertrag von der Flacheneinheit bringt, ihn auch nicht zu lange stehen lassen, weil er sonst verholzt, schlecht füttert und außerdem von den Tieren bei zunehmendem Alter ver- schmäht wird. Letzter Fütterungstermin: in dem Augenblick, in welchem die Ahren spitzen. Was dann nicht mehr grün gefüttert werden kann, weil es zu alt wird, muß entweder auf Klee- böden zu Heu geworben werden, oder in den Gärfutterbehälter kommen. Auch beim Lands- berger Gemenge nicht zulange davon füttern wollen. Bei der Blüte des Inkarnatklees muß dasselbe verfüttert oder dann auf Heuhütten, Schwedenreuter oder Kleeböcken gesetzt wer⸗ den. Wir müssen die hohe Nährkraft des jungen Grünkfutters bis zur letzten Möglichkeit in tie- rische Leistungen umsetzen. Das ist aber nur dann möglich, wenn mit Uberlegung und Ver- nunft gefüttert wird. 40, 50 Kilo junges Grün- futter, dazu 2 bis 3 Kilo gutes Futterstroh oder geringwertiges Heu, das ist so die Norm für unsere Milchkühe, um das Grundfutter zu sichern. Bei zunehmenden Leistungen müs- sen die Mengen an Grünfutter um weitere 10 bis 30 Kilo pro Tag und Kopf gesteigert wer⸗ den, wie überhaupt auch bei der Grünfütte⸗ rung Leistungs fütterung durchgeführt werden muß. Es ist sinnlos, jeder Kuh ohne Rücksicht auf ihre Milchleistung die gleiche Grünfuttermenge zu geben, denn die Tiere sollen nur das fressen, was sie kraft ihrer Leistungen verdie: nen. Die Milcherzeugungsschlacht ist in erster Linie eine Frage der Fütterung und der dadurch bedingten Milchleistung, dazu kommt dann noch der ehrliche Wille zur weitgehendsten Abliefe- rung. Das alles ist aber nur möglich, wenn zu- erst die Futtererzeugung des Hofes gründlich und klar durchorganisiert ist, und wenn von den Futterflächen höchste Leistungen herunter geholt werden, die dann bei vernünftiger Füt- terung den Tieren auch die Möglichkeit geben, das ihnen verabreichte Futter in Milch, Fett und Fleisch umzusetzen. Kartoffeln dürfen nicht knapp werden! Von dem Kartoffelanbau wurde zu Beginn dieses Krieges gefordert, daß eine Zuteilung der Speisekartoffelmengen für die Bevölkerung nicht stattfinden soll und doch hat sich dieses Verfahren im vergangenen Jahr als notwendig erwiesen, allerdings nicht deshalb, weil die Kartoffeln so knapp waren, sondern nur weil so eine einwandfreie Lenkung der Kartoffel- ernte bis zum Verbraucher erfolgte und ande- rerseits um den unechten Bedarf z. B. für die Fütterung von Kleintieren abzustellen. Die Kartoffel ist nicht nur die Grundlage unserer Ernährung, sie bildet auch die Grundlage für große Industrien 2. B. Spiritusherstellung,. Kar- toffelwalzmehlfabriken. Zucker und viele andere Stoffe, die hier gar nicht aufgeführt werden sollen. Der Bedarf an Kartoffeln in Kriegszei- ten ist gestiegen in einem Ausmaß, wie das zu erwarten war, denn es ist ganz erklärlich, wenn Fleisch- und Fettration gekürzt werden mußte, daß dann zur Ernährung auf andere Produkte ausgewichen werden muß. Zweifelsohne ist die Gemüse versorgung ge- genüber dem vorhergehenden Winter weit bes- ser geworden. Es ist damit zu rechnen, daß die Entwicklung bei der Gemüse versorgung auch weiterhin ansteigt, gleichzeitig ist es aber un- sere Aufgabe, weiter hin auch soviel Kartoffeln zu erzeugen, daß dem ge- steigerten Bedarf Rechnung getragen wird. Be- sonders im letzten Jahr war die Kartoffelernte ausgezeichnet. Leider können wir uns nicht jedes Jahr auf so gute Erträge verlassen, des- wegen muß die Anbaufläche mindestens ge- halten oder nach Möglichkeit sogar noch aus- gedehnt werden. Wichtig ist der Saat gut- wechsel. Kranke und leistungsschwache Kartoffeln dürfen nicht gelegt werden, sondern gehören in den Futtertrog. Pflanzgut ist bei Landhandel und Genossenschaften ausreichend erhältlich. Und nun noch ein Wort zu den Pflegemaß- nahmen. Sowohl das Legen wie das Hacken von Kartoffeln kann man sich sehr erleichtern, wenn man es nur richtig anpackt. In vielen Dörfern stehen Vielfachgeräte herum, die bei weitem nicht voll ausgenützt werden. Gemeinschaftlich eingesetzte Viel- fachgeräte, nach denen gelegt wird, erleichtern die Arbeit ungeheuer. Die Kartoffeln können mit diesen Geräten zugestrichen und auch hoch- gehäufelt werden. Zum Abschleppen nimmt man eine Netzegge vumgedreht« oder eine Ket- tenschleppe, die man sich selbst sehr gut her- stellen kann, in dem man an einen Eggebalken 2 oder 3 Spannketten in Bogen hängt. Die Kar- toffeln werden abwechselnd abgeschleppt, hoch- gefahren, mit der Netzegge abgeeggt und wie- der hochgefahren. Wer Kartoffeln so pflegt, erspart sich fast jede Handar- beit, Höchstens die Melden müssen mit Schulkindern nochmals beseitigt werden, wenn die Kartoffeln die Reihen schön decken. Also nicht stöhnen und klagen über die Mehrarbeit durch Ausdehnung des Kartoffelanbaues, son- dern vorhandene Geräte möglichst gemeinsam ausnützen! Zu der Aufforderung die Kartoffelanbaufläche zu halten oder auszudehnen gehört aber auch daß die Ernte besser aufbewahrt wird. Wieviel 2 len hug deze Mas gerade im 1 cheddeng f un del 5 endet erdendn Aut Unbeze Anbaufläche l der Bet wur daß 0 Fehler werden noch beim Kartoffeleinmieten ge- macht? Wieviel Kartoffeln erstik ken oder ver faulen alljährlich in ungeeigneten Kellern! Besonders ist das auch in den Kellern der städtischen Wohn- häuser, in denen oftmals Zentralheizungen lie- gen. der Fall. Uber das Einmieten und die Aufbewahrung der Kartoffeln wird Anleitung zur gegebenen Zeit an gleicher Stelle gegeben werden. Aber auch jetzt im Frühjahr ist es überwinterten Kartoffelbestände sorgsam zu pflegen. Die Mieten nicht nur ab- decken, sondern durchsortieren und die Kar- tokfeln in den Keller verbringen! Die Kartoffel Will kühl, nicht zugig, und mäßig dunkel lagern, dann schrumpft sie nicht zusammen. die Keimbildung bleibt geringfügig. Wenn auch wichtig, die die Frühjahrs witterung augenblicklich günstig ist, so muß es doch unser Ziel sein, mit den vorhandenen Spätkartoffeln der vorjährigen Ernte möglichst weit in das neue Kartoffelwirtschaftsjahr hinü- ber zu kommen, um die neue Frühkartof- kelernte erst richtig ausreifen zu lassen. Das ist notwendig, damit 1. eine möglichst große Ernte an Frühkartoffeln erzielt werden kann und 2. damit die Frühkartoffelernte aus- reichend ist, um die Bevölkerung mit Speise- kartoffeln bis zur Lieferung der Spätkartoffeln zu versorgen. Es ist deswegen dringendstes Ge- bot, neben der Erhaltung oder Ausdehnung der Kartoffelfläche, der Aufbewahrung der alten Kartoffeln größte Beachtung zu schenken. Körner. Arbeitserleichterung durch Vielfachgeräte Das Vielfachgerät ein Sorgenbrecher im bäuerlichen Betrieb 8 (Schluß) Das Gerät wird 2. und mehrreihig geliefert mit ein oder zwei Werkzeugschienen und ist für verschiedene Reihenentfernung gebaut. So kann mit dem zweireihigen Gerät, das allein für die Wirt en Mittel- und Kleinbetriebe in Fage kommt, ein Reihenabstand von 53 bis 62 em gewählt und bearbeitet werden. Die mehrreihigen Geräte gestatten die Einstellung auf größere Reihenweiten. In dieser Mehrrei- henarbeit liegt der große Vorteil gegenüber dem Hack- und Häufelpflug, dessen Anwendung mindestens die doppelte Zeit erfordert. Der Zugkraftbedarf ist gering; auf leichterem Boden genügt 1 Pferd oder eine gute Zugkuh; auf schwererem Boden sind jedoch 2 Zugkühe erforderlich. Zum Furchenziehen oder Einsatz der Pflanzlochgeräte werden erstmals 2 Perso- nen zur Bedienung benötigt, wovon eine das Zugtier zu führen hat, damit die Reihen gerade gezogen werden. Sobald aber die Pflanzenrei- hen sichtbar sind, kann der Einsatz des Gerätes mit einer Bedienungsperson vorgenommen wer- den. Die Handhabung des Gerätes ist denkbar einfach, besonders wenn die erforderlichen Handgriffe für die in einigen Minuten ausge- führten Umstellungen der Bodenwerkzeuge be- herrscht werden. In diesem Zusammenhang möchte ich auf einen Mangel bei der Belie fe- rung der Geräte hinweisen: Es fehlt sehr oft die Gebrauchsanweisung oder eine gute Anleitung zum Einsatz(es sind mir Betriebe bekannt, die ein neues Gerät ohne Gebrauchsanweisung be- zogen haben und nicht wissen, wie sie es ein- setzen und einstellen können). Ich glaube aber gern, daß alle Lieferfirmen bereit sind, auf An- trag eine Gebrauchsanweisung auszuhändigen. Die Einsatzmöglichkeiten: Die alte Forderung der Betriebs wissenschaft- ler nach vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Maschinen und Geräte ist beim Vielfachgerät erstmals so recht erfüllt. Wenn nicht nur die be- schleunigte und erleichterte Arbeit, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Maschine Vor- bedingung der Anschaffung sein muß, so kann hier gesagt werden, daß das Vielfachgerät all diese Maschinentugenden“ in sich vereinigt und gerade im Kriege ist für die Anschaffung ent- scheidend: Rasche Arbeit, gute Arbeit und bil- lige Arbeitl In erster Linie soll der Kartoffelbau durch Verwendung des Gerätes gewinnen. Es ist eine Art unbeschriebenes Gesetz, daß die Kartoffel- anbauflache durch die verfügbaren Arbeitskraàfte bel der Bestellung, Pflege und Ernte begrenzt wird; das gilt auch für den Zuckerrübenbau, aber nur für die größeren Betriebe(bei den kleinen Betrieben entscheidet die Nutzfläche das Anbauverhältnis). Mit Hilfe des Vielfachgerä- tes ist die Erweiterung der Kartoffelanbau- fläche und ihre sichere Bewirtschaftung möglich geworden. Schon mit einem zweireihigen Gerät lassen sich 5 bis 6 ha gut bewältigen. So wie der Pflug zum Einpflügen der Saatkartoffeln leider noch in manchen Gegenden noch gebräauch- lich— durch den Häufelpflug bel der Anpflanzung überholt wurde, so muß heute anstelle des Häu- felpfluges das Vielfachgerät treten. In einem Arbeitsgang werden mit dem zweireihigen Ge- rät nicht nur zwei flache Furchen gezogen, son- dern auch mit den Pflanzlochschaufeln die Pflanzlöcher in genauem Abstand mit einer der Kartoffel außerordentlich zusagenden gelocker- ten Unterlage im Pflanzloch hergestellt. Nach dem Auslegen der Pflanzkartoffeln, was hier beschleunigt durch Frauen und Kinder mit mindestens zweifacher Leistung gegenüber dem Kartoffellegen hinter den Pflug ausgeführt werden kann, wird mit demselben Gerät das Zudecken durch ein leichtes Anhäu⸗ feln vorgenommen. Voraussetzung der günsti- gen Wirkung und ungestörten Arbeit des Viel- fachgerätes ist die gründliche Boden- bearbeitung durch Grubber oder Kultivator vor der Anpflanzung, was allerdings auch schon bei der bisherigen Anwendung des Haufelpfluges beim Pflanzen erforderlich war. Dieser erhöhte Arbeitsaufwand vor Einsatz des Vielfachgerätes findet seinen völligen Ausgleich durch den raschen Ablauf der Saat- und Pflege- arbeiten, wie auch besonders in einer höheren Ernte. Alle nunmehr folgenden Arbeits vor- gänge, wie Hacken und Anhäufeln, können mit größter Beschleunigung ausgeführt werden. Wer es noch versteht, eine Netzegge oder Unkraut- striegel zum Krustenbrechen vor der Hackarbeit einzusetzen, kann sich jede Handhackearbeit in der Kartoffelpflege ersparen. Das Vielfachgerät verrichtet alle erforderlichen Pflegearbeiten der- art gründlich, daß nichts zu wünschen übrig bleibt. Nach dem Kartoffelbau ist die Rü ben- pflege Arbeitsfeld des Vielfachgerätes. Die vorhandenen Werkzeuge(Hackmesser) müssen entsprechend auf die Reihenweite u m ge⸗ stellt werden. Diese Arbeit kann man sich jedoch ersparen und ich halte es auch für bes- ser, wenn man bel der Neuanschaffung auch zusätzlich einen Rübenhackrahmen mit den da- xugehörenden Hohlschutzscheiben bezieht. Der Mehrpreis für den Rahmen mit den Hackkör- pern beläuft sich bei einem zweireihigen Gerät auf etwa RM. 85,—, Im Besitze eines solchen Rübenhackrahmens erspart man sich jede Um- stellung der Bodenwerkzeuge und kann damit nach dem Aufgang der Rüben mit Hilfe der Schutzrollen intensivste Hackkultur betreiben. Es kann dann auf einem bäuerlichen Betrieb nicht mehr vorkommen, daß in der Heuernte die Rübenfelder hilflos dem Schicksal der Ver- grasung, Verunkrautung und Verkrustung aus- gesetzt sind, wie man es leider vielfach sieht. Auch im Körnermaisbau kann das V-Gerät wertvolle Arbeit leisten. Die äußerste Reihenentfernung von 62 cm für das zwelrei- hige Gerät genügt gerade noch bei der Mais- kultur. Nach gründlicher Vorbereitung wird das Feld markiert(Reihen gezogen) und nach dem Einlegen der Maiskörner in die von der Pflanz- lochmaschine hergestellten Vertiefungen(Ab- stand 30—35 cm je 3—5 Körner) mit dem Zu- streichapparat oder Häufelgerät die Reihen leicht zugedeckt. Die nunmehr erforderlichen Hackarbeiten lassen sich ausschließlich mit dem Vielfachgerät durchführen und dadurch viele Arbeitsstunden einsparen. Ob auf dem Tabakacker, wenigstens in der ersten Zeit, im Hackstadium der Pflanzen nicht auch das Gerät eingesetzt werden kann, ist ab- schließend bis heute nicht zu beurteilen. Ich möchte jedenfalls die Frage auch bejahen Schließlich wäre noch anzuführen, daß auch für das Getreidehacken Werkzeuge vorgesehen sind. Die Vorteile der Anwendung: Sie liegen auf arbeits wirtschaftlichem und ar- beitstechnischem Gebiet. Durch die Einsparung vieler Arbeitsstunden bei der Pflege der Kultur- pflanzen werden nennenswerte Kräfte für die Übernahme anderer Arbeiten im Betriebe frei und gestatten so einen organischen Ablauf der Arbeitsprozesse, besonders a ber den rechtzeitigen Beginn der Heu-, Olfrucht- und Getreideernte. Die sonst gefürchteten Arbeitsspitzen werden durch das Vielfachgerät wesentlich gemildert. Des weite- ren wird der bàuerliche Betrieb unabhängiger vom Einsatz zusätzlicher Frauenarbeitskräfte. Neben den großen flächenmäßigen Leistungen, die das mehrfache vom Hack- und Häufelpflug betra- gen, muß auch noch auf die Güte der Arbeit und der Einfluß auf die Bodenstruktur, die ein beschleunigtes Wachstum und damit höhere Ernten bedingen, hingewiesen werden. In der Unkrautbekämpfung leistet das Gerät gründ- liche Arbeit. Nicht zu verkennen ist auch die erleichterte Kartoffelrodearbeit, wenn mit dem Vielfachgerät die Pflanzung und Pflege vorge- nommen wurde. Wenn ich auch noch die»Feindeæ des Viel- fachgerätes anführen soll, so muß ich hier auf ungünstige Grundstücksformen mit Blindreihen, (Stechzellen), auf die Steillagen im Gebirge, auf Felder mit starker Obstpflanzung und letzten Endes auf die Unwissenheit und Vorurteile mancher Landwirte und Bauern hingewiesen haben. In der Hand eines maschinenkundigen Bauern und Landwirts ist tatsächlich das Viel- fachgerät ein Sorgenbrecher und weiz die Rolle eines»Landhelfers«, wie die Firma Stoll eines ihrer Geräte bezeichnet, sehr gut zu spielen. Nachdem auch die Gespannfrage der Anwen- dung nicht im Wege stehen kann, denn jede Fahrkuh kann eingesetzt werden muß die Pa- role heißen: Verstärkter Einsatz der Vielfachgeräte zur Erweiterung der Hackfruchtanbaufläche und zur Verbilligung, Verbesserung und Beschleuni- gung der Saat- und Pflegearbeiten im Kartof- fel⸗, Rüben und Körnermaisbau. H. Würfel. 269 —— 3 5* Die Pflege unserer Kartoffelschläge Oberinspektor Fritz Ruissſe, Versucmsunstall Potsdum-Bornim Olle Kamellen? Nein— zus der Praxis für die Praxis. Die geringen Strohmengen aus der Ernte 1942, deten Ursachen uns ja alle bekannt sind, sowie noch andere, ebenfalls bekannte Faktoren werden manchen Betrieb zu einer Verminderung der Hackfruchtanbaufläche zwingen. Die Parole lautet daher: Durch bestmögliche Pflege und mit den einfachsten Erfahrungen Striegeln vor dem Auflaufen Mitteln Höchsterträge zu erzielen. Zu die- sem Zweck brauche ich nur zwei Geräte: Das Vielfachgeràt mit angesetzten Häufel- körpern und, je nach Bodenart, den passen- den Unkrautstriegel Nach erfolgtem Lochen, Pflanzen und Zuhäufeln der Kartoffel muß sie entweder mit passenden Reihendruck- rollen oder einer einfachen Glattwalze „Bodenschluß erhalten. Warum? Man geht ihr nachher so oft wie möglich mit dem Striegel an die Pellel Sofortiges Wieder- anhäufeln muß folgen, und zwar tiefer als beim ersten Male. Grundsatz auch beim leichten Boden: Wenn es die Umstände er- lauben, niemals auf nassem Boden herum- schmieren! ESs kommt leider auch noch vor, so unglaublich es Klingt, daß der Striegel gegen die Dämme an- gesetzt wird. Daß die Folgen durch ein Ver- setzen der Kartoffel in der Reihe je nach der Arbeitsrichtung des Striegels verheerend sind und sich bis zur Ernte der Kartoffel beim Einsatz von Rodern be- merkbar machen, ist je- dem Beobachter seiner Kartoffelschläge kein Rätsel. Warum häufeln wie die Kartoffel so oft wie möglich an? Wir wol- len Luft in den Boden bringen, um das Wachs- tum anzuregen. Außer- dem wollen wir aber auch dem Unkraut zu Leibe gehen. Letzteres 27⁰ aber dann nur mit Erfolg, wenn der Striegel nachfolgt. Nach Regenfällen müssen wir außerdem die sich nachher auch bei leich- tem Boden bildende Verkrustung verhin- dern, damit die oft so stark ersehnte Feuch- tigkeit auch ihren Zweck erfüllt und den Kortoffelpflanzen zugute kommt. Einer mei- ner früheren Chefs, der leider viel zu früh verstorbene Landwirt Dr. H. C. Schurig, Markee, wollte die Wasserver- schwendung verhindern, indem die Kartoffelschläge nur ganz flach an- gehäufelt wurden. Diese Maßnahme ging leider auf Kosten der Unkraut- bekämpfung. Auch kann die Kartoffel nicht oft genug möglichst viel losen Boden um die Beine bekommen, um Höchsterträge zu geben. Den Kopf- dünger striegeln wir ebenfalls ein, um höchsten Nutzeffekt zu erzielen. Mit dieser Bearbeitungsfolge„Be- häufeln— Striegeln“ lassen wir auch dann nicht nach, wenn die Kartoffel ihr erstes, zartes grüne Kraut aus dem Boden wachsen läßt. Im Gegenteil, wir bleiben mit die- ser Bearbeitung bis kurz vor der Blüte bei. Und die vielen Kar- toffeln, die herausgestriegelt wer- den samt dem Kraut, das der Striegel vernichtet? Es ist halb so schlimm und, wo gehobelt wird, da fallen Spänel Die Kartoffel bringt zwangsläufig stärkere Triebe hervor und wird sich auch stets wieder aufrichten. Altere Frauen und Kinder können außerdem nachpflanzen. Auch bei dem wenig schönen Anblick des Vorgewendes braucht man nicht zu weinen. Selbstverständlich ist es am schlimmsten, wenn direkt auf dem Vor- gewende umgedreht wird, nicht so herzzer- reißend, wenn es vor diesem geschieht. Ein Eggenhaken in der Hand des Kutschers zum Nachhelfen beim Wenden wirkt Wunder. Mit dieser Arbeitstechnik habe ich im vergangenen Jahr stark durch. Melde ver- unkrautete Schläge„sauber gefegt“. Meh- rere Bauern aus unserer Ortsbauernschaft erkannten den Erfolg dieser Bearbeitung an, trotzdem sie mir vor der ihnen bekannten * 5 3 Striegeln von älteren Kartoffeln Teichnungen: Burgfeld nach Aufnahmen von Dr. Hubmann Meldeverunkrautung bange machten. Die Unkrautfreiheit der Kartoffelschläge erleich- tert außerdem den Einsatz von Kartoffel- rodern bei der Ernte außerordentlich. Diese von mir in raschester Folge durchgeführte Arbeitsmethode hat aber nicht nur allein den Erfolg größter Wachstumsanregung und Unkrautfreiheit gezeitigt, sondern sie ist auch eine Handhabe, um mit möglichst klein- stem Aufwand an Menschen- und Pferde- kräften eine große Kartoffelanbaufläche überhaupt bearbeiten zu können. Daß in diesem Jahr vor den Vielfachgeräten Pferde- oder Ochsengespanne gehen müssen, ist kriegsbedingt und kann uns nur Ansporn sein, unsere Kartoffelschläge noch besser zu pflegen. Der Herdbudwüdner in ler Milcherzeugungssqiladn Eines der Ziele der Milcherzeugungs- schlacht ist die Züchtung auf erhöhte erb- lich bedingte Milchfettleistung unserer Kuh- bestände. Die Aufzucht und Nachzucht be- sonders leistungsfähiger weiblicher Tiere muß nach wie vor die notwendige Beach- tung erfahren. Die Milchleistungskontrolie und ihre Auswirkung für die züchterische Arbeit gehört daher zu den vor dringlichsten Aufgaben der Sicherung der Nahrungsfett- versorgung. Der Herdbuchzüchter ist heute aber nicht nur beispielgebend in den Fra- gen der Zucht und Haltung; seine Zuchtlei- stung findet erst dann volle Anerkennung, wenn er auch mit der Milchablieferung an der Spitze steht. In der Erkenntnis der Not- wendigkeit des beispielgebenden Einsatzes der Züchterbetriebe in der Milcherzeu- gungsschlacht hat der Reichsbauernführer klare Richtlinien und Weisungen für die Uberwachung der Milchmarktleistung ge- geben. Die im Jahre 1942 im Betriebe jedes ein- zelnen Rinderzüchters erzeugte Milchmenge wird mit der Menge der an die Molkereien ahgelieferten Milch verglichen, wie dies für alle Milchlieferanten erfolgt. Schlechte Ablieferer werden durch den Milch- und Fettwirtschaftsverband zur Rechenschaft ge- zogen und bei schwerwiegenden bewußten Verfehlungen auch aus dem Reichsverband der Rinderzüchter Deutschlands e. V. ausge- schlossen. Bei leichteren Verstößen gegen die Ablieferungspflicht werden die Bullen aus derartigen Zuchtbetrieben bei der Kö- rung in eine niedrigere Zuchtwertklasse zurückversetzt. Die Körämter wurden an- gewiesen, dementsprechend zu verfahren. Solche Bullen der Zuchtklasse IV soll eine Abkörung oder Rückwertung b's zu einem Verkaufspreis von 600 RM und eine Zutei- lung möglichst an gemeindliche oder de- nossenschaftliche Bullenhaltungen erfolgen. Bei der Bestimmung des Strafmaßes wird auch die bisheriqe Milchablieferungsleistung des Jahres 1943 mit berücksichtigt. Damit alle Kuhhalter sich über den Stand ihrer Milchablieferung laufend unterrichten kön- nen, sind die Landeskontrollstellen ange- wiesen worden, den Kuhhaltern durch die Kontrolleassistenten oder Probenehmer ent- weder am Kontrolltage durch Feststellung der ermolkenen und abgelieferten Milch mit der laut Monatsabrechnung der Molkerei abgelieferten Milch einen Uberblick über ihren Ablieferungsstand zu geben. Der letzte Milchleistungs-Wettbewerb hat gezeigt, daß ein großer Teil unserer Züchter seine Aufgaben in der Milcherzeu- gungsschlacht voll erfüllt hat. Zuchtlei- stungen und Milchmarktleistungen können also durchaus in Einklang gebracht werden. Es gilt heute nur noch, die wenigen Außen- seiter zu einer erhöhten Milchablieferung zu bringen. Dr. Vopeliu-⸗ uge ö Deim Verte werde die E. liege Rüben frühzeitig verziehen! Die Hackfrüchte, die im groß deutschen Raum am meisten angebaut werden, sind Futter- und Zuckerrüben. Das, was für sie über das Hacken und Verziehen gesagt wird, gilt aber entsprechend auch für andere Hackfrüchte, also 3. B. für Mohn und Mais. Sie entwickeln sich in ihrer Jugend nur langsam. Gerade deshalb kommt es darauf an, ihnen über schwierige Zeit möglichst bald hinwegzuhelfen. Je schneller es ge- lingt, ein Feld so weit zu bekommen, daß die Pflanzen den Boden decken, um 50 größer ist der Ertrag bei der Ernte. Viele Betriebsleiter machen den Fehler, mit dem Hacken und infolgedessen mit dem Ver- ziehen zu spät zu beginnen. Der beste Erfolg beim Hacken wird be- kanntlich dann erzielt, wenn noch kein Un- kraut auf dem Acker zu sehen ist. Die soeben gekeimten Samen werden beim flachen Durcharbeiten des Bodens ohne be- sondere Mühe vernichtet. Gleichzeitig wird die Bodengare gefördert und eine uner- der Bestand leidet später entsprechend weniger unter ihrem Befall. Ein zeitig ver- zogenes Feld sieht natürlich zunächst recht öde und kahl aus. Aber bald wird man sehen, wie die stehengebliebenen Pflanzen sich kräftig entwickeln. Ist die Aussaat gedrillt worden, dann kann das Vereinzeln in zwei getrennten Arbeitsvorgängen erfolgen. Es wird zu- nächst verhackt und der Gurkenkrehle. Die Anwendung dieses Gerätes hat den Vorteil, daß das Vereinzeln besonders zeitig vorgenommen werden kann. Jeder Tag aber, der beim Vereinzeln gewonnen wird, bedeutet einen Mehrertrag von 2 dz je ha. Nach dem Verziehen ist das Feld zwar recht kahl. Aber bald geht die Entwicklung der Pflanzen schnell vor sich. Die weitere Hackarbeit, die möglichst mit Hilfe der Maschine oder der Radhacke er- folgt, ist so einzurichten, daß eine Hand- hacke„um den Busch“ ausreicht. dann verzogen. Wird VVV 5 5—— mit dem Krehl„ ein Arbeits vorgang. Auf kleinen Ackerstückchen werden die Rübenkerne oft nicht gedrillt, son- dern man legt sie auf das markierte Feld aus. Dann erübrigt sich na- türlich das Verhacken. Auf dem ersten Bild, das das Verhacken arbeitet, dann genügt e ——— 5. Verhacken der Rüben wünschte Verdunstung des Wassers ver- hindert. Ist das Unkraut schon größer, dann geht die Arbeit nicht mehr so schnell vor- wärts. Sie wird oft genug zu einem Kampf mit dem Unkraut, bei dem es fraglich ist, wer daraus als Sieger hervorgeht. Wenn es aber auch gelingt, den Acker sauber zu bekommen, dann ist doch offenbar zu erkennen, daß die Rüben im Wachs- tum zurückgeblie- ben sind. Auch das zeitige Vereinzeln ist von Vorteil. Je kleiner die Pflanzen bei die- ser Arbeit sind, um so weniger wird der Boden hierbei ge- lockert, und um 80 weniger leiden die Wurzeln derjenigen Pflanze, die als ein- zige stehen bleibt. Beim frühzeitigen Verziehen der Rüben werden außerdem die Eier der Rüben- fliege vernichtet, und zeigt, sind die Pflänz- chen noch so klein, daf sie auf dem Bild gar nicht zu erken- nen sind. Es ist hier vorher die Hack- maschine gegangen, die den Boden tüch- tig gelockert hat. Die kleinen Pflänz- chen sind vor dem Verschütten nur durch Schutzrollen, die an der Maschine angebracht waren, bewahrt worden. Auf dem zweiten Bild ist das Verziehen zu sehen. Hier sind die Rüben schon deutlich zu erkennen. Die breiten Drillreihen lassen vermuten, daß es sich um Futterrüben handelt. Auf dem letzten Bild erfolgt das Vereinzeln mit Hilfe Verkrehlen Telchnungen: Burgfeld nach Aufnahmen des Reichsnährstandes .. e„ Tünlerungsfragen im kriege Nach dem ersten Weltkriege erkannte man zwar in Deutschland die große Bedeu- tung der eigenen Futterpflanzen für die heimische Versorgung. Trotzdem wies Deutschland im Jahre 1933 einen Höchst- verbrauch an ausländischen Futtermitteln auf. Erst durch Maßnahmen des national- sozialistischen Staates wurde erreicht, daß nahezu alle tierischen Erzeugnisse, wenn auch unter Verwendung von etwa 17 vf ausländischer Futtermittel, im Lande selbst gewonnen wurden. Mit Kriegsbeginn wurde als erstes die Vorrangstellung des Menschen durch Si- cherung seines Brotgetreide- und Kartoffel- bedarfs verankert. Daraus ergaben sich in der Fütterungsfrage einschneidende Mag- nahmen, so daß einerseits Grünfutter, Heu und Gärfutter, andererseits die Hackfrüchte fast ausschließlich als Futtermittel verblie- ben, da Olfruchtrückstände geringer aus- fallen und Trockenschnitzel nicht ausrei- chen. Trotzdem muß der Milchertrag auf seiner Höhe gehalten, womöglich noch ge- steigert werden, während die Zahl der Schweine zu vermehren ist; denn Rind und Schwein sind unsere ausschlaggebenden Fett- und Fleischlieferanten, denen vor alien anderen Haustieren der Vorrang gebührt. Die Schwierigkeiten der Tierernährung sind im Sommer geringer, wenngleich Spar- samkeit mit Grünfutter erforderlich ist, Während für den Winter für bestes Heu ge- sorgt werden muß. Das Kraftfutter ist auf das Milchvieh zu verteilen; bei der Jung- viehaufzucht muß auf die Mehraufstellung von weiblichen Kälbern Bedacht genommen werden, männliche sind früh zu schlachten. Kalbsmast ist unzulässig. Zur Einsparung von Milch bei der Aufzucht dient das Kälbermehl. Für die Schweinehaltung sind Grünfutter und Rübenfütterung stärker heranzuziehen, wobei der Zuckerrübe in musartiger Zer- kleinerung besondere Bedeutung zukommt. 271 Nun erst recht Zwischenfruchtfutterbau! Von Oberlandwirtschaftsrat Dr. phil. Meisner, Karlsruhe Die bisher erreichten Leistungen im Tierstall können nur dadurch gehalten werden, wenn es uns gelingt, unsere Nutztiere das ganze Jahr über gleichmäßig mit genügend gehalt vollem Futter zu versorgen. Nicht nur Grund- kutter, sondern auch Leistungsfutter muß erzeugt werden und beides wird nur mög- lich sein, wenn wir alle Reserven, die uns für Futtererzeugung zur Verfügung stehen, gründ- lichst ausschöpfen. Die vorhandenen natürlichen Grünlandflächen müssen durch Pflege. Düngung und rechtzeitigen Schnitt gehaltvolles Heu bringen, der Acker futterbau, vor allen Dingen Rotklee und Luzerne sowie Klee- gras, muß entsprechend der Kopfzahl der Tiere leistungsfähig geführt werden, dazu eine ent- sprechende Erzeugung von Futter im Hack- fruchtbau, wobei Futter- und Zucker- rüben, Kartoffeln und Mais in ihrer Erzeugung scharf als Futterquelle ausgerichtet sein müs- sen. Mehr Land zur Futtererzeu- gung heranzuziehen, verbietet die Sicherung unserer nationalen Ernährung. Wir müssen deshalb durch zusätzliche Futtererzeugung diejenigen Mengen an Grund- und Leistungsfutter schaf- fen, die notwendig sind, um die tierischen Lei- stungen zu halten, dazu die Leistungen in der Futtererzeugung steigern, was fast in jedem Hof nicht nur möglich, sondern notwendig ist. Der Zwischenfrücht futter bau hat in jedem bäuerlichen Hofe mit dem Anbau von überwinternden Zwischenfrüchten zur Hauptnutzung im zeitigen Frühjahr zu be- ginnen. Hier handelt es sich um den Anbau von Raps, Futterrübsen, Futterroggen mit oder ohne Winterwicken und vor allem um Landsberger Gemenge. Durch diesen Anbau verkürzen wir die Winterfütterung um 3 bis 4 Wochen, eine sehr wichtige Tatsache, die wir beachten müs- sen. Von gleich entscheidender Bedeutung ist dann der Anbau von Kleearten, vor allen Din- gen auch von Stoppelfrüchten, die nach früh- reifem Getreide, Frühkartoffeln und Glfrüchten noch sehr beachtliche Mengen bringen. Gewiß bereitet oft der Witterungsverlauf im Stoppel- fruchtanbau Schwierigkeiten. Aber bei richtiger Organisation der gesamten Futtererzeugung wird es immer möglich sein, auch hier erfolg- reich zu arbeiten. Als Untersaaten im zeitigen Frühjahr zu bestellen sind Kleegrasgemische von Rotklee mit welschem Weidelgras oder bei Zjähriger Nutzungsdauer Rotklee, Welsches Weidelgras, Lichtgras, Wiesenschwingel und etwas Knaulgras. Bei Luzerne eine Beimischung von Lischgras, Wiesenschwingel, deutschem Weidelgras und etwas Knaulgras. Saatgut die- ser Klee- und Grasarten ist vorhanden und kann beschafft werden. Als weitere Untersaat kommt Serradella-Weidelgras-Gemenge im zeitigen Frühjahr in Frage. Auch ein Gemisch von 70% Luzerne und 30% Rotklee liefert ein vorzüg- liches Grün- und Rauhfutter. Als ausgesprochene Z wis chenfrüchte wären zu empfehlen: Futtermais, Sonnenblu- men, Wickhafer-Gemenge, Ackerfuttererbsen mit Hafer gemischt, Stoppelrüben, bei günsti- gen Lagen auch Kohlrüben und wo noch Saat- gut von Marktstammkohl zu beschaffen ist, auch diese wertvolle Futterpflanze. Dazu noch Hirse oder die Ansaat von welschem oder westerwoldischem Weidelgras, das mit Jauche getrieben, im Spätherbst noch einen beacht- lichen Futterschnitt gibt. Nicht zu verantworten ist der Anbau von Grünfuttermais als Haupt- frucht jetzt im Frühjahr, sondern Grün- futtermais muß grundsätzlich im Z wis chenfruchtbau erzeugt wer- de n. Wo Einsäuerungsbehälter zur Verfügung stehen, müssen diese in erster Linie durch Zwi- schenfrüchte gefüllt werden. Nicht zu vergessen ist auch die Zwischensaat von Pferdemöhren im zeitigen Frühjahr, Flachs oder Mohn, ferner Hülsenfruchtgemenge aus Acker- futtererbsen, Sommerwicken, Ackerbohnen und Hafer. Auch ein Gemisch von Westerwol⸗ dischem Weidelgras mit Inkarnatklee ist zu be- achten. Ferner die Ansaat von Gelbsenf und Sommerrübsen. Die in ihrem Futterwert oft verkannte Stoppelrübe muß verstärkt als Zweit- frucht zur Aussaat gelangen und auch Acker- spörgel und Buchweizen schnellwüchsige Pflanzen zu beachten. Ein Ge- misch von Buchweizen und Sommerrübsen ist besonders bei später Bestellung durchaus zu empfehlen. Wir haben also trotz der Verknappung an Saatgut und Sämereien eine große Reihe von Möglichkeiten, zusätzliches Futter zu gewinnen. Ein gut wirtschaftender, bäuerlicher Hof wird in diesem Frühjahr dazu übergehen, im Winter- oder Sommergetreide Ackerfutter- erbsen, Sommerwicken oder Ackerbohnen ein- zuspritzen, um sich selbst das Saatgut für den Zwischenfutterbau im Jahre 1944 sicher zu stel- len, eine Maßnahme, die schon so oft empfohlen und in der Praxis leider noch nicht so stark zur Anwendung kommt, wie es notwendig wäre. Die Kreisbauernschaften und Wirtschaftsbera- ter sind durchaus in der Lage, jeden, der hier Rat sucht, zu unterweisen, zumal diese Stellen auch wissen, welches Saatgut greifbar ist. Frühzeitig bestellen, damit am Tage der Aus- saat das Saatgut auch vorhanden ist. Wer ehrlich will kommt bestimmt z um Zugel entweder in sind durchaus als Die Bekämpfung der Leberegelkrandcheit Alljährlich verursacht der Leberegelbefall großen Schaden besonders in unseren Rinder- beständen und zwar vorwiegend durch mangel- hafte Futterausnutzung und verminderte Milch- leistung. Von den Leberegeln werden junge Rin- der und Kühe in gleicher Weise befallen. Die Ansteckung erfolgt in der Weise, daß die Leberegeleier mit dem Kot der befallenen Tiere auf den Boden gelangen und in einer beson- deren Schnecke, der sog. Leberegelschnecke, einen Entwicklungsgang durchmachen und wie- derum mit dem Futter von den anderen Rin- dern aufgenommen werden. 272 Die Bekämpfungsmaßnahmen richten sich einerseits gegen den Zwischenwirt, d. h. die Leberegelschnecke und andererseits gegen die Leberegel selbst. Die Bekämpfung der Leberegel- schnecke wird sich nach den örtlichen Verhält- nissen richten müssen und zwar ist auf die dauernden Kulturarbeiten an den betreffenden Weiden der allergrößte Wert zu legen. Diese Kulturarbeit schädigt übrigens nicht nur die Leberegel, sondern auch andere Weideparasiten und erhöht darüber hinaus die Erträge. Der Hauptwert ist zunächst zu legen auf Trocken- legung nasser Weiden, Offnen und Räumen der Gräben, Einsammeln und Vernichten der Schnecken und Abtöten der Schnecken entwe- der durch Verbringen von Enten auf die be- treffenden Weiden oder aber durch Ausstreuen von Kupfersulfat. Gegen die Leberegel selbst richtet sich vor allem die regelmäßige jährliche, mindestens zweimalige Behandlung aller Tiere, nicht nur der befallenen Tiere, mit den bekannten Sera- pispräparaten. Der günstigste Zeitpunkt für die Behandlung der Rinder ist die Zeit vor dem Weideaustrieb und in den ersten Monaten nach der Aufstallung der Tiere. Beim Auftreten von Krankheitserscheinungen ohne erkennbare UIr- sache bei den Weiderindern 2. B. Rückgang in der Ernährung und ungeklärte Verdauungs- störungen empfiehlt es Kotproben zur mikroskopischen Untersuchung an ein Institut einzusenden und bei positivem Untersuchungs- ergebnis unverzüglich eine Behandlung der ge- samten Herde durchzuführen. Die Behandlung einzelner leberegelkranker Tiere empfiehlt sich sich, jedoch nicht, da dadurch der Gesundheits- zustand der gesamten Herde nicht gebessert werden kann. Dr., Bent: Kaninfelle und Angorawolle sind kriegswichtig! Angora wolle wird für die Luftwaffe und Ka- ninfelle für die Versorgung des Ostheeres be- nötigt. Die Erfassung der Felle und die res t- lose Ablieferung der Wolle ist daher kriegs- wichtig. Selbst- oder Lohnverspinnung ist ver- boten. Auch geringwertige Felle müssen ge- spannt, getrocknet und innerhalb von 21 Tagen an den Handel oder an die Fellsammelstelle der örtlichen Kaninchen- oder Kleintierzucht- vereine abgeliefert werden. Auch jungtier-, Übergangs- und Sommerfelle sind ablieferungs- pflichtig. Die Ablieferungsstelle für alle in Deutschland anfallende Angorawolle ist die Reichs wollver wertung, Berlin-Spandau, Goltz- straße 46. Da bei der Zubereitung der Felle häufig noch ganz grobe Fehler gemacht werden, soll hier noch einmal das Wichtigste kurz gesagt wer⸗ den: Beim Abziehen hat man zu beachten, daß das Tier noch warm aufgehängt wird. Das Fell streift man von den Hinterläufen aus über den Körper. Nur die Stelle von der Sohle bis zum After wird an den Hinterlaufen aufgeschnitten und dann noch der Ohrenknorpel. Alles andere wird nur ausgelöst, damit man das Fell mög- lichst unversehrt und als Ganzes hat. Mit einem stumpfen Gegenstand, also zum Beispiel mit einem Messerrücken, befreit man das Fell von allen noch anhaftenden Fleisch- und Fetteilen, denn unter diesen Resten bilden sich sonst beim Trocknen Fäulnisstoffe, die die Haarwurzeln lockern und im Zurichtprozeß später Kahlstel- len ergeben. Das Fell zieht man nun mit der Lederseite nach außen über einen Fellspanner und zwar ganz straff, sodaß sich keine Falte bilden kann. Einen Fellspanner kann man sich leicht selbst machen. Man nagelt 2 Leisten oben zusammen und verbindet sie unten mit einer Querleiste und der ganze Spanner ist fertig. Nun spannt man das Fell mit dem Leder nach außen auf. Den Kopf, die Blume und die Vor- derpfoten läßt man am Fell, während man die Hinterpfoten gleich abschneidet. An einem schattigen und luftigen Ort, ja nicht an der Sonne oder am Ofen, lägt man das Fell ca. 14 Tage aufgespannt hängen. Wer Kaninfelle verkommen läßt oder Angora- wolle zurückhält, handelt nicht nur unverant- wortlich, sondern macht sich auch strafbar. C. W. 3 — hel V. . . U 7 B * 3. He 0 4 0 f 3. V b Han Vor. Hat U Vor He b. 0 far 9. Ve. fe 1 . Nac 20 U Mehrfache Ernten durch eine geschickte Folge wuhlverwundter Gemüsearten im Kleingurten/ von Or. Herbst II. Im folgenden sollen ergänzend die Forderun- gen und Möglichkeiten der einzelnen Gemüse- arten hinsichtlich Fruchtfolge und Fruchtwech- sel im einzelnen erörtert werden. Kohlarten wie Wel- und Rot- kohl. Blumen- und Rosenkohl, so- Wie Grünkohl sollten einer im Herbst des Vorjahres gegebenen Stallmistgabe oder einer Gründüngung folgen. Deshalb sind, wo es mög- Ich ist, Erbsen, die als Gründüngung verwen- det werden, als Vorfrucht zu wählen. Aber auch voraufgehen, wenn der notwendige Düngerge- halt des Bodens erhalten bleibt. Läßt es sich nicht vermeiden, daß Kohlarten einander folgen. sollte man es möglichst bei dieser einmaligen Wiederholung lassen. Als Nachfrucht vor allem zu frühen Kohlarten seien Spinat, Endivien, Winterkopfsalat, Feldsalat und Grünkohl ge- nannt. Blumenkohl, der besonders hohe Boden- und Düngeransprüche stellt, sollte man auf starkzehrende Kohlarten möglichst nicht folgen lassen. Seine große Standweite erlaubt den An- bau von Zwischenfrüchten wie Kopfsalat, Kohl- binleren, wenn man ihn am Rande der Beete anpflanzt. Spätblumenkohl kann man auch auf Frühkartoffeln und Buschbohnen folgen lassen. Rosenkohl ist wegen seiner großen Reihenab- stände ebenfalls für mannigfache Rombinatio- nen mit Gurken, Buschbohnen usw. geeignet. Kohlrabi als verhältnismäßig schwach- rehrende Kohlart kann weitestgehend als Vor-, Nach- und Zwischenfrucht angebaut werden. Zusammen mit Gurken und Tomaten, aber auch mit Blumenkohl, Sellerie usw. gedeiht er in platzsparender Weise als Zwischenfrucht im allgemeinen ausgezeichnet. Auch als Vorfrucht zu den genannten Gemüsearten und als Zwi- schenfrucht zu Kopfsalat, Radieschen kann er gebaut werden. Gut steht er als Nachfrucht zu andere Schwachzehrer, insbesondere Radies, rabi, Spinat, Radies; auch mit Gurken und Boh- Frühkartoffeln, frühe Karotten, Spinat und dgl. Kopfsalat, Spinat, ja selbst Kohlrabi, können nen kann man ihn in geschickter Weise kom-(Wird fortgesetzt) Beispiele für Fruchtfolgen im Kleingarten 5 3* I. Vor- u. Zwischenfrucht Frühkopfsalat II III. 504 25 V/VVI Hauptfrucht Rot- u. Weisskraut Gccbeone II IV. 50 30 VII/ VIII Starkzehrer. Nachfrucht. Spinat. 25 VIII 25 em-Reihen X/XI 25 Vor- u. 5 Frühkopfeglet 3 8 5. Hauptfrucht... Blumenkohl e II oder IX IV, 45 50 VI/ VII Hohe Kulturansprüche. Nach frucht... Endivien VI VII. 3030 IXVXX oder Crünkohl VI VII. 400 50 XI/II 3. Hauptfru cht Frühwirsing. II VI, 40* 30 VII Starkzehrer. Nach frucht. pinat oder Een 6 Beet 58 VII 25 em-Reihen IX/X iet Winterkopfsalat oder Frabkerlel (s. Beet I) 8 8 VIII/IX X. 2530 V oder Bagel VIII IX. 25 em-Reihen V oder Spinat IX/X 25 m-Reihen IVV Hauptfrucht Rot- u. e e e Gsbteecte IV V/ VI. 60 70 X/XI Starkzehrer. Vor- u. 8 Spinat. 5 5 II 25 cm- Reihen V Die Vorfrüchte sind bei spa- oder 8 F III IV. 25* 30 VI terer Aussaat z. T. auch als oder Radies, Rettich. III 20 em-Reihen V Zwischenfrüchte verwend- oder Kopfsalat.. II/III IV 22 V/VI bar. oder Erbsen ein kencanch. IIIIIV 30 em od. Bandsaat VI/VII oder Buschbohnen 8 V 60 em-Reihen VII/VIII oder Frühkartoffeln. Vorkeimen IV. 4004 40 VII 5 oder Gurken 25 120 VIIIVIX Hauptfrucht als Rand- oder Frühwirsing 8 Beet* pflanzung. 6. Hauptfrucht Blumenkohl N IV VII. 60 70 IXX Hohe Kulturansprüche. Nach- u. e Feldsalaa IX/X 25 em-Reihen XII/II oder l am 5 V VII. 60 80 XV/XII 6. Vor- u. Zwischenfrucht] wie Beet 4. 5 Hauptfru cht.. pät wirsing IV VI. 6070 X/XI Vortruch t. Fl nioffeln(6. Beet 5) oder Karotten(s. Beet 195 5 Hauptfrucht Grünkohl. 5 VI VII. 4004 30 XI/II Vor u. e ee en 8 Beet* oder Steck zwiebeln III 15* 25 VI oder Karotten(s. Beet D oder Spinat, Melde III 25 em-Reihen VI oder Gurken(s. Beet 5) oder Buschbohnen(s. Beet 5) Haupt frucht.. Nosenkohl. V VII. 600 80 XXII 5 9. Vor- u. 5 Kopfsalat(s. 3 50. Kohlrabi Die Vor- u. Zwischenfrüchte G. Beet 5) oder Gurken(s. Beet 5) sind in geeigneter Weise mit oder Buschbohnen( Beet 5) oder der Hauptfrucht zu kombi- Spinat(s. Beet 5) oder Radies(s. nieren. Beet 5) Hauptfrucht 8 Tomaten III V. 30 100 VII/X 10. Vor- u. e e e Kopfsalat(s. Beet 5 e Kohlrabi Nandpflanzungen. 65. Beet 5) oder Radies(s. Beet 5) oder Tomaten(s. Beet) oder Ro- senkohl(s. Beet 8) oder Porree oder Blumenkohl(s. Beet 5) oder Sellerie(s. Beet I4) oder Erbsen (s. Beet 7) oder Frühkartoffeln(s. Beet 5). jede 4. Reihe bleibt frei für Hauptfrucht Haupt frucht. Curken. V 25120 VIII/IX Nachfruchht. Feldsalat 7. 520 55 JJJVJJJJVVVVJVJJ%J%V%%öÿhiùͤup ß ̃ M. III 25 cm- Reihen VII wischenfrucht.. Radies, Rettich. III V VVV Spätkohlrablkl. VI VII. 45 IX oder Endivien(a. Beet 20— 5 Srüa⸗ kohl(s. Beet 7) oder Rosenkohl (6. Beet 8) oder Chin. Kohl oder Spinat(s. Beet 3) 5 Ser ee, VIII 25 em-Reihen X/XII 27³ Sonderdieselkraftstoff 1„liuueise ud Iitteiluugeu flir deu Betrieb op Von Zivil-Ing. W. Vogel Vom 1. Mai 1943 ab wird an die Land- Winischaft an Stelle von Dieselöl nur noch „Jonderdieselkraftstoff 1“(SDK I) für den Betrieb der Ackerschlepper einschließlich Lanz-Bulldog und stationären Motoren ge- liefert. Die Dieselmaschinen sind dement- sprechend umzuändern. Es ergeben sich für unsere Leser dadurch nachstehende Fragen: 1. Was dt 2. Unfallverhütung beim Gebrauch von 5 3. Wie muß der Dieselmotor für den Be- trieb mit SDK I umgebaut werden, insbesondere was kann man, zur Be- schleunigung der Umstellung, gegebe- nenfalls selbst umändern? 1. Was ist„SDK 1“ Der Sonderdiesel- kraftstoff J besteht zu zwei Dritteln aus Ben- zin und zu einem Drittel aus Dieselöl. Man hat diesen Kraftstoff bisher für die Diesel- lastkraftwagen geliefert und gute Erfahrun- gen damit gemacht,. Selbstverständlich kann der für Dieselöl gebaute Motor nicht ohne weiteres den im wesentlichen aus Benzin bestehenden neuen Kraftstoff verarbeiten. Man muß geeignete Umänderungen treffen, die bei den Lastkraftwagen bereits erprobt worden sind. 2. Unfallverhütung beim Gebrauch von Sonderdieselkraftstoff I. Mit Rücksicht auf seine Zusammensetzung gehört SDI I zur Gefabrenklasse I. Er muß deshalb mat glei- cher Vorsicht behandelt und gelagert wer- den wie reines Benzin. Rauchen sowie Um- gehen mit offenem Feuer usw. beim Ein- und Umfüllen im Lagerraum und beim Lagern im Freien ist in einem Umkreis von 5 m um die Lager- und Füllstätte verboten. Die Ein- lagerung von SDK 1 darf eigentlich nur in Behältern erfolgen, die mit Sicherheitsvor- richtungen ausgerüstet sind, wie sie für Benzin vorgeschrieben wurden. Auf Grund der Ausnahmegenehmigung des Reichswirt- schaftsministeriums vom 19. Mai 1941 sind jedoch die in Betracht kommenden Behör- denstellen angewiesen, die Lagerung von SDK I auch in nicht vorschriftsmäßigen Be- hältern weitgehend zu gestatten. Beim Lanz-Bulldog müssen die Verbin- dungsstellen der Kraftstoffleitung usw. bis zur Düse häufig nachgesehen werden, ebenso ist die Packung der Brennstoffpumpe öfter, als es bisher nötig war, auf Dichtheit zu prüfen und gegebenenfalls nachzustellen. Es muß jede Möglichkeit ausgeschaltet werden, daß Kraftstoff abtropfen kann. Ebenso darf die Maschine nicht in geschlossenen Räu- men angeworfen werden. Muß der Kraftstoffbehälter eines Diesel- motors gelötet werden, der mit SDK I be- trieben wird, so sind bei dieser Arbeit die gleichen Vorsichtsmaßnahmen anzuwenden wie bei der Lötung gewöhnlicher Benzin- behälter. Gegebenenfalls ist der Reparateur darauf aufmerksam zu machen. Um auf die größere Gefährlichkeit des SDK I hinzuweisen, werden die Kesselwagen und Transportbehälter, die für diesen Kraft- stoff verwendet werden, mit einem grünen Zettel versehen, der die Aufschrift trägt: „Sonderdieselkraftstoff I. Gefahrenklasse A 1. Feuer- und explosionsgefährlich“. Zu- sätzlich erhält jeder Abnehmer von SDK I bei der Lieferung ein Merkblatt mit den ein- schlägigen Vorschriften. 3. Wie muß der Dieselmotor für den Be- trieb mit SDK I umgeändert werden? Die nötigen Umänderungen am Motor ergeben sich vorwiegend durch die Leichtflüchtigkeit des Kraftstoffes, der infolgedessen zur Bil- dung von Dampfblasen in den Leitungen usw. neigt. Die erforderlichen Maßnahmen sollen in einem besenderen Artikel be- sprochen werden. 274 Viehzwischenzählung am 3. Juni 1943. Durch einen soeben im Land wirtschaftlichen Reichsministerialblatt Nr. 17 veröffentlichten Erlaß des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft vom 20. April 1943 wird an- geordnet, daß in diesem Jahr gleichzeitig mit der am 3. Juni 1943 vorgesehenen üblichen Schweinezwischenzählung eine Zäh- lung des Rindviehbestandes sowie des Schaf- bestandes vorgenommen wird. In den Hauptweidegebieten von Preußen und Oldenburg ist weiterhin wie in den Vor- jahren das Weidefettvieh zu zählen. Die Großstädte über 100 000 Einwohner sind von der Durchführung der Zählung befreit. In den Großstädten sind aber die Rindvieh-, Schweine- und Schafbestände auf den Nutz- und Schlachtviehhöfen festzustellen und im übrigen die entsprechenden Ergebnisse der letzten Dezemberzählung zu übernehmen. Die Zählung dient statistischen und volks- wirtschaftlichen Zwecken und bildet die Grundlage für eine geordnete Regelung der Vieh- und Fleisch wirtschaft. Sie ist daher gerade jetzt im Kriege von besonderer Wich- tigkeit. Es muß daher von den Viehhaltern und allen mit der Durchführung der Zählung betrauten Dienststellen und Personen erwar- tet werden, daß sie die Zählung auch unter den heutigen Umständen gewissenhaft durch- führen. * RAD.-Beurlaubungen. Bei der auf drei Monate bemessenen Dienstzeit im RAD. kön- nen Beurlaubungen nicht gewährt werden. Ein geschlossener Einsatz ist nur nach den Bestimmungen des Katastropheneinsatzes möglich. * Düngemittelpapiersäcke. Düngersäcke bestehen aus einem besonders haltbaren Natronpapier. Alte Düngersäcke sind ein wichtiges Rohmaterial für die Neuherstel- lung. Sie gelangen aber nur dann an die Stelle, die dieses Material verarbeitet, wenn sie über die Verteiler zurückgereicht wer- den. Von der Schuljugend sollen sie daher nicht gesammelt werden. * Aufgaben der Rinderzucht. Es ist unbe- dingt notwendig, der Bekämpfung der Seu— chen erheblich mehr Aufmerksamkeit zuzu- wenden, als das bisher üblich ist. Uber die Schäden, die durch Seuchen verursacht werden, berichtet der Vorsitzende des Reichsverbandes der Rinderzüchter Deutsch- lands, Bauer W. Hansen, in den Mitteilun- gen für die Landwirtschaft. Nach den letz- ten Feststellungen machen die Seuchenver- luste in Deutschland etwa 25 vH des Wertes der tierischen Erzeugung aus. Damit ist ins- besondere die Rinderzucht viel zu hoch belastet. Da die Milchkühe noch vor Er- reichung ihrer besten Leistungsfähigkeit durchschnittlich schon im Alter von 5 bis 6 Jahren abgeschafft werden müssen, müssen große Futtermengen, insbesondere auch die heute so wertvolle Vollmilch immer wieder für die Nachzucht bereitgestellt werden. Außerdem fehlt es an ausreichender Aus- lesemöglichkeit, da in vielen Zuchtbetrieben sämtliche anfallenden weiblichen Tiere auf- gezogen und eingestellt werden müssen. Ge- rade im Kriege sind aber derartige Verluste schwer zu ertragen. Daher ist es notwendig, heute mehr denn je auf die Gesundheit der Tiere zu achten und entstehender Seuchen baldigst Herr zu werden. Durch eine neue viehseuchenpolizeiliche Anordnung ist es bei stark verseuchten Bangbeständen möglich, mit Hilfe der Verimpfung mit lebenden Kul- turen der Verkalbeseuche energisch zu Leibe zu rücken. Bodenbenutzungserhebung 1943. Die im Mai durchzuführende Bodenbenutzungserhe- bung ist gewissenhaft durchzuführen. Sie wird einer Nachkontrolle unterzogen. * Personalpapiere. Pässe und sonstige Personalpapiere sind ausländischen Arbei- tern bei ihrer Abreise zurückzugeben. Für italienische Arbeitskräfte sind sie den zu- ständigen italienischen Konsulaten zuzu- leiten. * Tabakwaren für Arbeitskräfte aus dem Osten. Um die Versorgung der Arbeits- kräfte aus dem Osten sicherzustellen, sollen dort gebräuchliche Tabaksorten(Machorka) zur Ausgabe gelangen. Die Vorräte reichen aus, um auch die weiblichen Arbeitskräfte zu berücksichtigen. Zusätzlich zugeteilte Mengen sollen durch die Ortsbauernführer und Betriebsleiter nach dem Leistungsprinzip verteilt werden. * Strohpressendraht. Die Bewirtschaftung von Strohpressendraht hat am 1. Mai 1943 begonnen. An die Besitzer der Presse wer- den Bezugsmarken ausgegeben, die bis zum 31. Dezember 1943 befristet sind. * Mehr Ochsen- und Kuhanspannung. Der Ubergang zur Ochsen, und insbesondere zur Kuhanspannung ist in vielen Fällen eine Frage der Geschirrbeschaffung. Aus kriegs- bedingten Gründen ist es nicht möglich, für Geschirre in der bisher üblichen Ausführung die dafür benötigten Ledermengen zur Ver- fügung zu stellen. In Betracht kommt daher die Selbstanfertigung von Geschirren, die ohne Zuteilung von Leder und Eisen her- gestellt werden können. ——— 8.— 4. * Die obenstehende Zeichnung ist nach An- gaben und Maßen hergestellt, die von der Staatlichen Versuchsanstalt Pommritz für ein Holzstirnjoch mitgeteilt werden. Alle Maße in der Zeichnung sind in Zentimeter an- gegeben. Falls für Kühe andere Abmessun- gen erforderlich sind als für Ochsen, so sind die Maße für Kühe in Klammern angegeben. Das Stirnjoch wird aus Buche oder Esche angefertigt und soll eine Biegung von 2,5 cm haben. Zur Herstellung der Zapfen ist gute Esche zu verwenden. Als Stränge wird Hanfseil oder alte Feuerwehrschläuche be- nutzt. Die Länge der Stränge soll 3 m be- tragen. eine Länge von 2 m. Benutzt werden Rie- men aus alten Pferdegeschirren. Der Rückengurt mit Bauchgurt hat Im al den l verde lremde von be zunge 40 dane Fichten hriager eumdn Decke Sontsg dtn ber! Sodſing W. gte! bone L Ae. legte: W Aesch, Mach, bürnten and: dagen, L Gem delden, ö 1 Mag, dete ener rede tand enten: 4400 artig Matsdbee Vanten Waltrnne mla kunnt gen Obe nlngt a Jö ehen Nut des Miperted. Wan ee Aua: 8 dran — Bauern und Landwirte, landwirtschaftliche Betriebs- führer! Für die Ostarbeiter in der Landwirtschaft werden Zeitungen in ührer Muttersprache herausgegeben, die sie in ihrer Freizeit unter- halten, ihnen Wissenswertes über ihre Pflichten und Rechte auch in beruflicher Hinsicht ver- mitteln und sie auf den Unterschied zwischen dem nationalsozialistischen Deutschland und bolschewistischen Sowjet-Paradies hinlenken sollen. In diesen Zeitungen, die wöchentlich mit vier Seiten Umfang(Berliner Format) erschei- nen, wird grundsätzlich eine Seite mit agrar politischen und agrartechnischem Material vom Reichsnährstand gefüllt. Der land wirtschaftliche Ostarbeiter hat sich im allgemeinen als eine wertvolle Hilfskraft in den land wirtschaftlichen Betrieben erwiesen und verdient dafür eine Anerkennung, zumal er in fremdem Land und fremder Umgebung zumeist von seinen Angehörigen getrennt zu leben ge⸗ zwungen ist. Außerdem unterstützt die Zeitung die notwendige Betreuung und Steuerung des Einsatzes der Ostarbeiter. Es wird daher von jedem Betriebs führer, der Ostarbeiter beschäftigt, er- wartet, daß er diese Zeitung, die erstmalig mit der landwirtschaftlichen Seite zum 8. Mai erscheint, beste It. Sie erscheint in einer russischen, ukrainischen und weißruthe- nischen Ausgabe. Die Bestellung erfolgt beim Fremdsprachendienst G. m. b. H., Berlin-Charlot- tenburg 2, Knesebeckstraße 28 oder über den für die Gemeinde zuständigen Tabakverteiler. Seine Anschrift ist bei der zuständigen Kreis- bauernschaft zu erfahren. Der Bezugspreis be- trägt 1.95 RM. vierteljährlich zuzüglich Be- stellgeld. Die Bestellung muß den Hinweis enthalten, in welcher Sprache die landwirtschaftliche Aus- gabe der Ostarbeiterzeitung(russisch, ukrai- nisch oder weißruthenisch) gewünscht wird. Zur Vereinfachung der Arbeit und Einsparung von Porto und Material empfiehlt es sich, die Gurken- und Kürbiskerne zur Saat Wer selbstgeerntete Gurken- und Kürbis- kerne zur Saat benutzen will, der achte darauf, daß sle 2 bis 3 Jahre alt sein müssen. Sie er- langen erst in diesem Alter ihre Keimkraft. Kerne der vorjährigen Ernte dürfen noch nicht verwendet werden. FRAGEN und ANTWORTEN: Getrockneter Rhabarber. Was kann ich mit meinem Rhabarberüberfluß am besten an- fangen? Antwort: Die Stiele, die möglichst jung sein sollen, werden in 2 bis 3 cm lange Stücke ge- schnitten und— am besten in der Sonne— getrocknet; sie halten sich dann fast unbe- grenzt. Zum Gebrauch werden sie zunächst 2 Ostarbeiterzeitungen dorfweise gesammelt zu beziehen. Tage einge weicht und dann erst aufgekocht. GENERALVER SAMMLUNGEN: AbRuùrzungen und Zeichenerxldrungen sien Folge samstag. den 18. Mai 1943 Eichtersheim, L. E. v. G., 21 Uhr, R tand: Hoff nann, Ihringen, Milchg., 21 Decker, Büchel. Sonntag, den 18. Mai 1943 Beckstein, Winzerg., 14 Uhr,„im Büro des Winzerkeller“ Der Vorstand: 0. Braun, A. Braun. Bohlingen, Milchg., 15 Uhr.„Amann''. T. O. 1, 2. 4. 5, 7, 8. 10, 11, 21, 22. Der Vorstand: Alois Hirt, Wilhelm Müller. Buchenberg. L. E. V. G 16 Uhr,„Krone“, T. O.*. Andreas Lehmann, Christian Le Gochsheim, Sp. u. D. K., 14 Uhr, stand: Peter Lepp, G. Müller. Gochsheim, L H. Fässer, Hugstetten, Mil Weiss, Eduar Landshausen, L. Berg, Neiding naussaal-, 0 Bimmler Seller. V. G., 15 Uhr 1 Mosbach, Sp. u. Kr., 15 Uhr,„Odenwald“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 9, 21, 22. Der Vorstand: Münch, Sigmund. Oberndorf bei Buchen, Mitchg., 12 Uhr,„Rathaussaal“, T. O. 1—8, 7, 8, 21, 22. Der Vor- stand: Stockert, Fischer. Reinen, L. E. v. G., 14 Uhr,„Rathaussaal“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 11, 21, 22. Der Vorstand: Georg Limberger, Hug. Reihen, Sp. u. D. K., 14, 30 Uhr,„Rathaussaal“, T. O. 1. 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Maag, Schweinfurth. Rettigheim, Sp. u. D. K., 14,30 Uhr,„Rose“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Bender, Kezte. Rorgenwies, E. v. G., 14 Uhr,„Adler“, T. O. 1—5, 7, 8, 10, 18, 19, 20, 21, 22. Der Vor- stand: Martin, Gommeringer. Sentenhart, Sp. u. D. K., 14,30 Uhr,„Jägerhalle“, T. O. 1. 2, 4, 5, 7, 8, 9, 21, 22. Der Vor- stand: Sailer, Berwarth. Sipplingen, L. E. V. G., 15 Uhr,„Bahnhof“, T. O. 1—5, 7, 8, 11, 21, 22. Der Vorstand: Martin Regenscheit, August Schirmeister Schnerk ingen, Milchg., 20 Uhr,„Sternen“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Wilhelm Renz, Philipp Restle. Tannenkeirch, L. K. A. V., 14 Uhr,„Tanne“, T. O. 1, 2, 4—8, 21, 22. Der Vorstand: Hagin Gresslin. Wintersdort, Sp. u. D. K., 15 Uhr,„Blume“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Schäfer, Vorreiter. Zunsweier. L. E. V. G., 14 Uhr,„Ochsen“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Bau, Siefert. Nussloch, L. K. A. V., 13,30 Uhr,„Bad. Hof“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Rohmacher, Gamber. zamstag, den 22. Mal 1943 ur,„Traube“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der vorstand: Bühler, Gugel se Neumühl. L. B. A. v., 21 Uhr, Rathaus“, T. O. 1—5, 7, 8, 21. 22. Der Vorstand: Karl T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. „2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- V. G., 15 Uhr,„Rathaussaal“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand lg., 15 Uhr,„Bürgersaal, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Josef „Rathaussaal“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Genossenschaftliche Bekanntmachung BEKAMMTMaCcHU n. Am 9. Mal 1943, nachm. ½% Uhr, findet in Emmingen ab Egg, im Gasthaus zur Linde die ordentliche Ge- neralversammlung statt. Tagesordnung: Vor- 10/1943. Seite 154 athaussa al“, T. O. 1-5, 7, 8, 21, 22, 19. Der Vor- lage des Jahresabschlusses(Bilanz- u. Ge- winn- und Verlustrechnung) sowie des Ge- berichtes; Bericht des Vorstandes und Aufsichtsrates über die Prüfung des Jahres- Abschl sowie des Geschäftsberichtes und die Vorschläge zur Verwendung des Rein- gewinnes, bzw. Verlust deckung; Bericht des A 80 ö chtsrates über die stattgefundene ge- Set che Prüfung; Genehmigung des Jahres- ö abschlusses; Verwendung des Gewinnes; Be- ö t- 0 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: schlussfassung über die Verlustdeckung;: lastung des Vorstandes, des Aufsichtsrates und des Rechners, sofern er nicht dem Vor- stand angehört; Neuwahl, bzw. Wiederwahl für ausgeschiedene Vorstands- und Aufsichts- ratsm glieder; Verschiedenes; Der Jahres- abschluss, sowie der Gesch. bericht nebst dien Bemerkungen des Aufsichtsrates Hegen 1 eine Woche vor der Generalversammlung zur Einsicht der Genossen auf. Landw. Ein- und Verkaufsgenossenschaft Emmingen ab Egg. e. G. m. h. H. Der Vorstand: Cridt, Weggler. ieee eee Unerwartet rasch, nach kurzer, schwerer Krankheit ist am Ostersonn- tag in seinem 59. Lebensjahr unser Betriebsführer FINAMZ RAT Dr. Ernst Schenck Direktor der landwirtschaftlichen Haft- pflicht- und Unfallversicherung, Karis- ö ruhe I. B., Hauptmann d. ff. a. D., Ritter hoher Orden des Weltkrieges, der unsere Anstalt in unermüdlicher Arbeit zur beachtlichen Höhe geführt hat, entschlafen. Landwirtschaftl. Haftutficht- u. Unfall- versicherung Karlsruhe l. B. V. a. G. Der Vorsitzer: Theodor Mayer. Kleiner Anzeiger Feldberg bei Müllheim, Molkereig., 20,30 Uhr,„Ochsen“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vor- Einstellrind zu verk. stand: Kromer, Lenz. Tiermarkt Neudorf, Lauerstr. Feldberg b. Müllnelm, L. K. A. V., 20,30 Uhr,„Ochsen“, T. O. 1, 2, 6, 4, 7, 8, 21, 22. Der N Vorstand: Weber, Hollenweger. Zuchtstute, mittel- Miegelbach b. Rastatt Sp. u. P. K. 21 Uhr,, Traube“, T. O. I. 2, 4, 6, 710, 21, 22. Der Nutz- u. Wagenkuh schwere, zu kaufen Vorstand: Franz Bittmann, Müller. E. Kalb), schöne, 25 gesucht. Karl Früh 2, Walton ne. vn d 20.30 Ohr,„Löwen“, T. O. I, 2. 4, 6, 7, 8, 11, 12, 21, 22. Der Wochen tracht, sowie Sasbach b. Achern. Vorstand: Matt, Schmid. Lonntag, den 23. Mal 1943 eine ältere Kälberkuh mit Mutterkalb hat zu verkaufen Karl Ernst Arbeltspferd gesucht, Obermünstertal, L. E. V. G., 14, 30 Uhr,„Sonne“, T. O. 1, 2, 4, 6, 7, 8, 10, 11, 17—21.(Wagner), Epfenbach evtl. zu tauschen ge- Der Vorstand: Ruh, Gutmann. Heiligen zeil, L. E. V. G., 14 Uhr,„Hirsch“ T. O. 1, 2, 5—8, 11, 21, 22. Der Vorstand: Karl Resch, Josef Kopp. Hilpertsau, L. E. V. G., 16,30 Uhr,„Ochsen“, T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Wunelm Wörner, Leo Strobel. achtig. Kippenhel Tiedolsdeim, L. E. V. G., 14 Uhr,„Brauerei Fürntss“, T. O. 1-8, 7, 8, 21, 22. Der Vor- trächtig 5 stand: Selth, Roth. Sinzheim b. Baden-Baden, Milch- u. Wirteohaftsg., 14,80 Uhr,„Sonne“, T. O. 1—5, 7, 8, Nutzkun, junge, gute, 21, 22. Der Vorstand: K. Hillert, Dav. Walter. Stein b. Pforzheim, L. E. V. G., 13,30 Uhr,„Rathaussaal“ Der Vorstand: K. Klotz, Adolf H. Morlock. 5 8 gen 2 frischmelkende b. Sinsheim à. d. Elz. Kühe. Valentin Fath Zuchtkalbin zu ver- V, Heddesheim. kaufen, 2jährige, erst- klassige, anfangs- Haus Nr. 100. Kaufgesuche zu verk., 30 Wochen Dörr-Apparat, ein, „T. O. 1, 2, 4, 5, 7, 8, 21, 22. trächtig. Otto Schind- mittl. Grösse, 2 gute ler, Fautenbach 54. Weinfüsser, Grösse WIndischbuch, Mllchg., 14, 30 Uhr,„Adler“, T. O. 1—5, 7, 8, 21, 22. Der Vorstand: Huth, Einstellrind, 18 Mo- 2300 1, gebr. oder Schneider. nate alt hat zu ver- neu zu kaufen ges. Wolfach I. K., Milchg., 16 Uhr,„Adler“, T. O. 1—5, 7, 8, 19, 21, 22. Der Vorstand: Heiz. kaufen Graben, Kai- Rudolf Langenbach, mann, Falsst. serstr. Haus Nr. 19.] Gernsbach 1. Schw. Wochenblatt der Landesbauernschaft Baden, Folge 19 vom 8. 3. 1943 Stell Agesuche Stellenangebote Welche gutsverwal⸗ tung stellt einen ält. erfahrenen Verwalt. 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