. Nan dean Der Bezugspreis beträgt einſchl. Poſt⸗ und Be⸗ ſtellgebühr 4 Mark jährlich. Die Mitglieder des Auflage 48000 Cremplare Die Mitglieder aller anderen landwirt⸗ ſchaftlichen Vereinigungen des Landes be⸗ Badiſchen Landwirtſchaftlichen Vereins erhalten durch dieſen das Wochenblatt frei ins Haus zugeſtellt. 10 Badiſches kommen das Wochenblatt bei Beſtellung durch die Badiſche Landwinſchaftskammer zum Preiſe 2 Mark frei ins Haus geliefert. Amtliches Organ der Baoiſchen Lanödwirtſchafts klammer und Srgan des Baoiſchen Jandwirtſchaftlichen Vereins M. 28. l0lb. Herausgegeben von der Badiſchen Landwirtſchaftskammer ſarlsruhe, 3. Juni. Verantwortlicher Redakteur: Geſchäftsführender Direktor der Badiſchen Landwirtſchaftskammer, Okonomierat Dr. Müller; für die„Landwirtſchaſtlichen Vereins nachrichten“ A. Keller, Generalſekretär des Badiſchen Landwirtſchaftlichen Vereins, beide in Karlsru e. zun mit Ausnahme derjenigen für den Abſchnitt„Landbwoirtſchaſtliche Vereinsnachrichten“ und der Inſerate ſind an die Badiſche 1 aftskammer, Alle Einſendungen Karlsruhe, Stefanienſtraße 43, zu richten. Einſendungen, die unter„Landwirtſchaftliche e eee ſollen, ſind an den Badiſchen Landwirtſchaftlichen Verein, Karlsruhe, Baumeiſte aße 2, zu ſenden.— Anzeigen(für die viergeſpaltene 2 am hohe Zeile oder deren Raum 50 Pf., bei Wiederholungen tariffeſter Rabatt, der bei Klageerhebung, zwangsweiſer Beitreibung und Konkursverfahren hinfällig wird) ſind an die G. Braunſihe Hoſbuchdruckerei in Karlsruhe, Karlfriedrichſtraße 14, zu richten. Erfüllungsort Karlsruhe. Juhalt: Neue Verordnungen und Bekanntmachungen. Vorſchriften über den Verkehr mit Obſt.— Die Regelung der Fleiſch⸗ verſorgung.— Die Ernteflächenerhebung in dieſem Jahre. — Errichtung eines Kriegsernährungsamts. Aufſätze. Das Trocknen des Heues auf Kleereitern und Heinzen. — Tauhonig— Honigtau.— Der Futterwert von jungen Erbſenſchoten. Sonſtige Mitteilungen. Sammlung von Feldbriefen und Kriegs⸗ aufzeichnungen.— Verbandsziegenmarkt des Verbandes der Ziegenzuchtgenoſſenſchaften des Kreiſes Heidelberg in Sinsheim.— Stand der Maul⸗ und Klauenſeuche. Briefkaſten.— Bücherſchau.— Landwirtſchaftliche Beſprechungen und Verſammlungen.— Sammelanzeiger.— Marktbericht. Landwirte, pflanzt Gemüſel Die Anzuchtſtellen der Landwirtſchaftskammer(ſ. Wochenblatt Nr. 13) haben Tauſende i von Setzpflanzen bereit. Sichert die Apfelernte durch Anbringung von Madenfallen! Neue Verordnungen und gekanntmachungen. Vorſchriften über den Verkehr mit Obſt. Das Großh. Miniſterium des Innern hat unter dem 25. Mai d. J. folgende Verordnung erlaſſen: 8 1. Das Abernten, der Verkauf und Kauf von Obſt und Beerenfrüchten in unreifem Zuſtand iſt verboten. Stachelbeeren ſind ausgenommen. Weitere Ausnahmen können in beſonderen Fällen von den Bezirksämtern geſtattet werden. § 2. Zuwiderhandlungen gegen§ 1 Abſatz 1 werden mit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldſtrafe bis zu 1500 M. beſtraft. Die Regelung der Jleiſchverſorgung. Verordnung vom 25. Mai 1916. Zum Vollzug der Bundesratsverordnung vom 27. März 1916 über Fleiſchverſorgung(Reichsgeſetzblatt S. 199) und auf Grund der Bundesratsveordnung vom 25. September 1915 über die Errichtung von Preisprüfungs⸗ ſtellen und die Verſorgungsregelung in der Faſſung vom 4. November 1915(Reichsgeſetzblatt S. 607, 728) wird verordnet, was folgt: 8 1. Die Fleiſchverſorgungsſtelle teilt den Kommunal⸗ verbänden mit, wie viel Stück Großvieh aus ihrem Be⸗ zirk zur Deckung des Bedarfs des Heeres und der Zivil⸗ bevölkerung wöchentlich aufzubringen ſind. § 2. Der Kommunalverband kann das hiernach aufzu⸗ bringende Großvieh entweder ſelbſt erwerben oder einen Oberkäufer mit der Aufbringung des Viehs im Kommu⸗ nalverbandsbezirk betrauen. In größeren Bezirken kön⸗ nen, auch mehrere Oberkäufer mit der Maßgabe aufge⸗ dellt weden, daß der Bezirk unter dieſe geteilt wird, ſo daß für die einzelnen Gemeinden des Bezirks jeweils nur ein Oberkäufer zuſtändig iſt. Sowohl der Kommunalverband, wenn er das Vieh ſelbſt erwirbt, wie der Oberkäufer können ſich der Hilfe von Unterkäufern bedienen. Die vom Oberkäufer ver⸗ wendeten Unterkäufer bedürfen der Genehmigung des Kommunalverbandes. Für eine Gemeinde oder einen Teil derſelben darf nur ein Unterkäufer aufgeſtellt werden. § 38. Oberkäufer und Unterkäufer können ſowohl land⸗ wirtſchaftliche Vereinigungen wie Händler ſein. Sie müſſen dem Viehhandelsverband als Mitglied angehören. Bei Ausübung ihrer Tätigkeit haben ſie die Weiſungen des Kommunalverbandes zu beachten. über ihre Beſtallung erhalten ſie einen Ausweis, den ſie bei der Erwerbung von Großvieh bei ſich zu führen haben. Ihre Beſtallung iſt außerdem im amtlichen Vec⸗ kündigungsblatt bekannt zu geben. § 4. Der Kauf und Verkauf von Großvieh zu Zucht; und Nutzzwecken innerhalb des Bezirks des Kommu⸗ nalverbandes bleibt inſoweit geſtattet, als er von Land⸗ wirt zu Landwirt oder durch die vom Kommunalverband zugelaſſenen Ober⸗ und Unterkäufer erfolgt. Zum Ver kauf von Großvieh zu Zucht⸗ und Nutzzwecken nach Or⸗ ten außerhalb des Bezirks iſt auch in dieſen Fällen die Genehmigung des Kommunalverbandes erforderlich. § 5. Der Kommunalverband kann den im Bezirk be⸗ findlichen militäriſchen Stellen, welche ſelbſt ſchlachten, ſowie den im Bezirk anſäffigen Metzgern geſtatten, daß ſie das für ihre Schlachtungen erforderliche Großvieh im Bezirk ſelbſt kaufen. § 6. Außer den vom Kommunalverband zugelaſſenen Oberkäufern und Unterkäufern dürfen keine anderen land⸗ wirtſchaftlichen Vereinigungen oder Händler im Kom⸗ munalverbandsbezirk Großvieh kaufen. Der Kauf von Großvieh durch ſonſtige Perſonen iſt nur nach Maßgabe der 88 4 und 5 dieſer Verordnung geſtattet. Der Verkauf von Großvieh an Perſonen, welche hier⸗ nach nicht befugt ſind, es zu erwerben, iſt verboten. § 7. Der vom Kommunalverband aufgeſtellte Ober⸗ käufer hat ihm auf Ende jeder Woche unter Beifügung der Schlußſcheine ein Verzeichnis darüber vorzulegen, wie viel Stück Großvieh während der Woche er ſelbſt oder durch ſeine Unterkäufer gekauft hat, welches Lebend⸗ gewicht die Tiere— nüchtern gewogen oder mit 5 Ab⸗ zug— aufgewieſen haben, welche Preiſe den Verkäufern bezahlt worden ſind und wie viele Tiere und wann ſie zur Ablieferung gelangten. Die Schlußſcheine werden dem Oberkäufer vom Kommunalverband nach Prüfung zurückgegeben. Soweit es ſich um Lieferungen an das Feldheer han⸗ delt, hat der Kommunalverband, auch wenn er zum An⸗ kauf der Tiere einen Oberkäufer beſtellt hat, die Rech⸗ nung nach näherer Weiſung der Fleiſchverſorgungsſtelle ſelbſt aufzuſtellen und mit den erforderlichen Belegen all⸗ döchentlich der Fleiſchverſorgungsſtelle einzureichen. Die Abrechnung mit den militäriſchen Stellen, welche zur Abnahme des Schlachtviehs für das Feldheer zuſtändig und, wird nach Weiſung und unter Aufſicht der Fleiſchver⸗ ſorgungsſtelle durch die Geſchäftsſtelle des Badiſchen Viehhandelsverbands beſorgt. Soweit es ſich um die Lieferung an Bedarfskommunal⸗ verbände oder an eine im Großherzogtum befindliche mi⸗ litäriſche Stelle, welche ſelbſt ſchlachtet, handelt, erfolgt die Abrechnung zwiſchen dem Oberkäufer und dem Emp⸗ fänger des Schlachtviehs unmittelbar. § 8. Kann in einer Woche in einem Kommunalver⸗ ſandsbezirk das nach der Verfügung der Fleiſchverſor⸗ gungsſtelle aufzubringende Großvieh nicht freihändig er⸗ worben werden, ſo hat der Kommunalverband alsbald nach den 88 26 ff. unſerer Verordnung vom 11. April 1916, Regelung der Fleiſchverſorgung betreffend(Ge⸗ ſetzes⸗ und Verordnungsblatt S. 81), zu verfahren und die Erwerbung nötigenfalls im Wege der Enteignung durchzuführen. § 9. Bis der Kommunalverband in der Lage iſt, auf Grund der Verordnung die auf den Bezirk entfallenden Mengen an Großvieh aufzubringen, hat er den bisher nit dem Aufkauf von Großvieh für einen Bedarfskom⸗ gunalverband, für im Großherzogtum befindliche mi⸗ itäriſche Stellen, welche ſelbſt ſchlachten, und für das Feldheer betrauten Händlern die Erwerbung und Aus⸗ uhr für dieſen Zweck noch zu geſtatten. § 10. Die Ausdehnung dieſer Verordnung auf die zufbringung von Kälbern, Schweinen und Schafen zur Deckung des Bedarfs des Heeres und der Zivilbevölke⸗ ung bleibt vorbehalten. § 11. Zuwiderhandlungen gegen die Vorſchriften die⸗ er Verordnung und die auf Grund der Verordnung er⸗ aſſenen Anordnungen der Kommunalverbände werden nit Gefängnis bis zu 6 Monaten oder mit Geldſtrafe ais zu 1500 M. beſtraft. § 12. Dieſe Verordnung tritt mit dem Tage ihrer zerkündung in Kraft. Karlsruhe, den 25. Mai 1916. Großherzogliches Miniſterium des Innern. von Bodman. Die Ernteflächenerhebung in dieſem Jahre. Der Bundesrat hat unter dem 18. Mai eine Bekannt⸗ nachung über eine Ernteflächenerhebung erlaſſen, nach ter vom 1. bis 30. Juni d. J. die Ernteflächen beim . feldmäßigen Anbau feſtgeſtllt werden ſollen. Bereit voriges Jahr war eine ſolche Erhebung vorgenommen“ worden, die diesjährige Erhebung iſt aber weiter aus. gedehnt als die des letzten Jahres. Es werden feſtgeſtellt durch Befragen der Betriebsinhaber oder ihrer Stellver⸗ treter die Ernteflächen von: Winter- und Sommerweizen, Spelz— Dinkel, Feſen— ſowie Emer und Einkorn (Winter⸗ und Sommerfrucht), Winter⸗ und Sommerroggen, Gerſte(Winter⸗ und Sommerfrucht), Menggetreide, Hafer, Buchweizen, Miſchfrucht, Hülſenfrüchten— rein oder im Gemenge mir Serſte oder Hafer zur Grünfütterung—, Lupinen(zum Unterpflügen, zur Grünfutter oder Körnerge⸗ winnung), Erbſen und Peluſchken, Eßbohnen, (Stangen⸗, Buſchbohnen), Linſen, Acker(Sau-) Bohnen, Wicken zur Körnergewinnung—, Olfrüchten— Raps und Rübſen, Mohn, Dotter, Son⸗ nenblumen u. a.—, Geſpinſtpflanzen— Flachs(Lein), Hanf—, Kartoffeln, Zuckerrüben, Futterrüben— Runkelrüben, Kohlrüben(Bodenkohl⸗ rabi, Wruken), Waſſerrüben, Herbſtrüben, Stoppel⸗ rüben(Turnips), Möhren(Karotten)—, Gemüſe zur menſchlichen Nahrung, Futterpflanzen zur Grünfutter⸗ und Heugewinnung — Klee aller Art auch mit Beimiſchung von Grü⸗ ſern, Luzerne und andere(Serradella als Haupt frucht, Eſparſette uſw., auch in Miſchung)— ſowie die Bewäſſerungs⸗ und anderen Wieſen, die ge⸗ ſamten beſtellten und nicht beſtellten Ackerflächen und die Weideflächen. Die Leitung der Aufnahme der Ernteflächen, ſowie die Bearbeitung und Zuſammenſtellung der Ergebniſſe iſt dem Großherzoglichen Statiſtiſchen Landesamt übertragen. Errichtung eines Kriegsernährungsamts. Der Bundesrat hat unter dem 22. Mai d. J. den Reichskanzler ermächtigt, eine eigene, neue ihm unmittel⸗ bar unterſtellte Behörde, das„Kriegsernährungs⸗ amt“, zu errichten. Der Vorſitzende dieſer Behörde, die ihren Sitz in Berlin hat, führt die Amtsbezeichnung Präſident. Der Vorſtand des Kriegsernährungsamts be⸗ ſteht einſchließlich des Vorſitzenden aus ſieben bis neun Mitgliedern. Dem Kriegsernährungsamte wird ein Beirat bei⸗ gegeben. Er beſteht aus Vertretern der oberſten Reichs⸗ behörden, der Landesregierungen, der Kriegsſtellen und Kriegsgeſellſchaften ſowie aus einer Anzahl anderer Sach⸗ verſtändiger. Der Beirat iſt in grundſätzlichen Fragen zu hören. Er iſt zu regelmäßigen Beratungen über die Lage der Volks- ernährung zu verſammeln. Die Geſchäftsordnung erläßt der Reichskanzler auf Vorſchlag des Vorſitzenden. Den Vorſitzenden, die Mitglieder des Vorſtandes ſo⸗ wie die dem Kriegsernährungsamt als Räte zugeteilten Perſonen beruft der Reichskanzler. Die übrigen Beam⸗ ten und Hilfskräfte beruft der Vorſitzende. Die Mitglieder des Beirats werden vom Reichskanzler berufen. Sie verſehen ihr Amt als Ehrenamt. Der Präſident erhält das Verfügungsrecht über alle im Deutſchen Reich vorhandenen Lebensmittel, Rohſtoffe und andere Gegenſtände, die zur Lebensmittelverſorgung not⸗ wendig ſind, ferner über die Futtermittel und die zur aper he m n Viehverſorgung nötigen Rohſtoffe und Gegenſtände. Das Verfügungsrecht ſchließt die geſamte Verkehrs⸗ und Ver⸗ brauchsregelung(damit erforderlichenfalls natürlich auch die Enteignung), die Regelung der Ein⸗, Aus⸗ und Durch⸗ fuhr, ſowie der Preiſe ein. Zur Sicherung der Durch⸗ führung können Zuwiderhandlungen mit Gefängnisſtra⸗ fen bis zu 1 Jahr und mit Geldſtrafen bis zu 10 000% bedroht werden. Der Präſident kann in dringenden Fällen die Landesbehörden unmittelbar mit Anweiſun⸗ gen verſehen. Die Verordnungen des Bundesrats blei⸗ ben unberührt. In dringenden Fällen können aber unter unverzüglicher Vorlage an den Bundesrat abweichende Beſtimmungen getroffen werden. Der Präſident leitet die Geſchäfte, vertritt die Behörde nach außen und iſt für die Ausübung der dem Kriegser⸗ mnährungsamt] übertragenen Befugniſſe verantwortlich. In wichtigen Fragen entſcheidet er nach Beratung mit dem Vorſtand. Rechtsverordnungen ſind im Reichsgeſetzblatt bekannt⸗ zugeben. Das Trocknen des Heues auf Kleereitern und Heinzen. Faſt jedes Jahr gehen beſonders in unſeren kleinbäuer⸗ lichen Betrieben große Mengen von Futter zugrunde a rwertig, weil ſie durch in der He enwetter nicht raſch genug getrockr ernte et 1. auf dem Boden liegende Futter bietet dem Regen eine ſehr große Oberfläche dar und das Regenwaſſer laugt aus den Graspflanzen die löslichen Nährſtoffe aus. Dadurch büßt natürlicherweiſe das Fut⸗ ter erheblich an Wert ein. Wenn der Regen länger dau⸗ ert und beſonders wenn zwiſchendurch ab und zu die Sonne ſcheint, ſo daß das Futter immer wieder teilweiſe abtrocknet, entſteht auch nach kurzer Zeit Fäulnis, wo⸗ durch das Heu natürlich zu Futterzwecken vollſtändig un⸗ brauchbar wird. Beſonders ungünſtig iſt dies bei Klee, weil dieſer verhältnismäßig ſchwer trocknet. Außerdem hat die Trocknung des Klees auf dem Boden noch den Nachteil, daß durch das Wenden, wenn die Pflanzen ziem⸗ lich trocken ſind, die wertvollſten Teile, die Blättchen, leicht abfallen. Um dieſe Schädigungen möglichſt aus⸗ zuſchalten, wendet man in vielen Gegenden, ſo z. B. im württembergiſchen und bayeriſchen Allgäu, zum Trock⸗ nen von Gras ſowohl, als auch von Klee faſt ausſchließ⸗ lich Trockengeſtelle an. Die einfachſten und auch empfehlenswerteſten Trocken⸗ geſtelle ſind die Kleeheinzen und die Kleereiter, die leicht zu transportieren und leicht aufzuſtellen ſind. Umſtänd⸗ licher im Transport wie beim Aufſtellen ſind die Klee⸗ harfen und Kleehütten. Daher ſind dieſe auch nicht be⸗ ſonders zu empfehlen. . 7 Kleeheinzen⸗ 9 NIN N Abb. 1. Kleeheklnzen beſtehen aus einem ekwa 1,50 m hohen, 6—8 om ſtarken Pfahl, durch den 6 übers Kreuz geſtellte, 40—60 cm lange Querhölger geſteckt ſind. (Siehe Abbildung 1.) Der unten zugeſpitzte Pfahl wird mit einem Holzhammer genügend feſt in den Boden ge⸗ ſchlagen und das abgewelkte Gras wird um den Pfahl herum auf die Querhölzer aufgehängt. Dort bleibt es hängen, bis es getrocknet iſt. Wichtig iſt, daß oben ein guter Abſchluß— ſogenannter Hut— feſt aufgeſetzt wird, damit das Regenwaſſer nach außen abläuft und nicht ins Innere dringt. Heinzen ſind beſonders für bergiges Ge⸗ 1 geeignet wo ſich Kleereiter nicht gut aufſtellen aſſen. Feſter Rahmen zum Überſtülpen. * Kleereiter. Abb. 2. Kleereiter ſind dreieckige Geſtelle aus drei Stan⸗ gen beſtehend, die oben mit einem Draht oder Ring oder Nagel zuſammengehalten ſind.(Abbildung 2.) Die Länge der Trägerſtangen beträgt etwa 2—3 Meter. In der Höhe von ca. 40 em werden unten auf Nägel oder in Ringe 3 Querſtangen gelegt, die zum Halten des aufge⸗ ſetzten Futters dienen. Dieſe Querſtangen können auch an den Ecken durch Nägel oder Drähte feſt miteinander verbunden ſein und bilden dann einen dreieckigen Rah⸗ men, der einfach über die Trägerſtangen geſtülpt wird. (Siehe obere Zeichnung in Abbildung 2) Letztere müſſen in dieſem Falle natürlich ſo weit auseinandergeſtellt wer⸗ den, daß der Rahmen in die Höhe von etwa 40 em zu liegen kommt. Bei ſehr hohen Kleereitern empfiehlt es ſich, noch eine zweite Reihe von Querſtangen etwa in der Mitte des Geſtelles anzubringen. Mit dem Bepacken der Kleereiter wird an den Ecken der Querſtangen begon⸗ nen. Das Bepacken erfordert einige Übung, lernt ſich aber raſch. Auch hier iſt auf die Spitze wieder ein Hut ſorgfältig aufzuſetzen. Beim Aufſtellen der Reiter iſt zu beobachten, daß dieſelben mit einer Kante zur Haupt⸗ windrichtung geſtellt werden, weil ſie, wenn ekne Flöche dem Winde geboten wird, leicht umgeworfen werden. Die Reiter haben gegenüber den Heinzen den Vorteil, daß er⸗ heblich größere Mengen Futter auf ſie aufgeſetzt werden können und daß durch den im Innern freibleibenden Hohlraum ſtändig ein Luftzug von unten nach oben geht, der ein raſcheres Trocknen des Tutters bewirkt. Sie ſind aber nur auf ebenen oder wenig ſteilen Wieſen und 2 kern zu verwenden. Beim Abfahren des Futters wird der Reiter einfach umgeworfen und das Geſtell aus dem Innern herausgezogen. Kleshütten werden in der Weiſe hergeſtellt, daß man 2—3 kleereiterähnliche Geſtelle, Stangen in Abſtänden von 6080 em denen zweit ägel enthalten, nebeneinander aufſtellt und auf die Nägel 6—7 m lange 9 Querſtangen legt. In die Gabel der B falls eine Stange gelegt. Dadurch entſteht eir i ges Geſtell, auf das dann das abgewelkte Futter ähnlich wie bei den Kleereitern aufgeſetzt wird. Kleeharfen ſind Geſtelle, die aus 3 Pfählen be⸗ ſtehen, welche wie Heizen in den B agen wer⸗ wird e dae ö goden geſchle den. Dieſe Pfähle haben in Abſtänden von 40—50 abwechſelnd auf 2 Seiten Nägel, ü i bi lange Stangen gelegt werden. 2 1 licher Weife auf dieſe Kleeharfen gehängt, wie Kleeheinzen. Die beiden letzteren Arten(Kleeharfen und ſind, ie geſagt, weniger empfehlenswert, ſie teurer, und andererſeits, weil ſie umſt ſtellen ſind. Der Wert der Trockengeſtelle liegt darin, daß man bei der Trocknung des Futters vom Wetter unabhängig iſt. Das abgewelkte Gras wird auf die Geſtelle aufgeſetzt und Hleibt auf dieſen ſolange auf dem Felde oder der Wieſe ſtehen, bis es trocken iſt. Wenn die Heinzen oder Reiter vichtig bepackt find, ſo dringt Regenwaſſer nicht in dieſel⸗ bert ein, ſondern läuft an der Oberfläche ab. Es wird zwar eine kleine Menge Futter an der Oberfläche der bepackten Geſtelle etwas ausgelaugt, aber der weitaus größere Teil iſt durch das langſame Trocknen von vor⸗ züglicher Qualität. Es iſt daher beſonders für die Ge⸗ genden in unſerem Lande, die große Niederſchlagsmen⸗ gen haben(Schwarzwald uſw.) von größter Wichtigkeit, daß gerade in dieſem Jahre, in dem es hauptſächlich darauf ankommt, kein Futter verderben zu laſſen, möglichft aus⸗ giebiger Gebrauch von ſolchen Trockengeſtellen gemacht wird. In einzelnen Bezirken haben ſich dieſe ſchon ziem⸗ lich verbreitet, aber ſie ſind noch lange nicht überall be⸗ kannt und eingeführt. Die Herſtellung derſelben iſt ja, beſonders in waldreichen Gegenden, wo genügend Holz zur Verfügung iſt, ſehr billig, und es wäre eine dankens⸗ werte Aufgabe der Gemeinden, wenn ſie die Anfertigung in die Hand nehmen und vielleicht durch Kriegsinpalide, die es ja leider auch im kleinſten Dorfe hat, ausführen laſſen würden. W. W. Tanhonig— Honigtaun. 2 Die Blätter der Waldbäume waren in dieſem Jahre kaum aus den Knoſpen geſprungen, da zeigte ſich auch ſchon in kleinen kriſtallähnlichen Tröpfchen der T auhonig, der ſich raſch weiter ausdehnte und die ganzen Blatt- flächen mit klebriger Maſſe überzog. Die Brombeer⸗ blätter am Wegrand, die Roſenſtöcke im Garten und e das Wieſengras haben auch abbekommen von dem ſüßen Segen. Der Bienenzüchter, den die Worte Tauhonig— Honigtau in lebhafte Erregung bringen, fragt zuerſt: honigt die Weißtanne, denn nur von dieſer tragen ſeine Bienlein den Tauhonig in die Beuten und gewöhnlich nicht wenig, ſondern viel. So ein gutes Volk kann über einen Zentner des ſüßen Saftes bergen. Ja, wenn die Tanne honigt, da kommt Leben in die Bude, da r ſich der Blütenimker des Rheintales zu Fahrt in den Schwarzwald, wo im dunklen T Honig ſtromweiſe fließt. Die Wanderbienenzucht hat ſich im letzten Jahrzahnt waſentlich entwickelt, aber die 41 einer 8 n der 4 1„ hen müſ⸗ nigſe och viel mehr gewü ſen n habe Tannenhoni ſtände von der feſten denſein der nötigen Bienenvölker— nicht nur Tauſende, ſondern Hunderttauſende von Zentnern Honig hätten ge⸗ wonnen werden können. Man ſollte meinen, daß bei i 8 1 ld wimmeln rn, aber auch dieſen günſtigen Bedingungen der S dieſe Sache hat ihre Kehrſeite. Er Jahre Tannenhonigja 0 hältniſſe für die 1 1 t lange, bis wieder ng von Bienenvölkern d. Die Überwinterung yr entwickeln 47 1 Oft icht 7 icht ſo tanchem Züchter, hin ſchwindet und ſo macht ame Fort⸗ 5 ſchritte. Die Wande wald ziehen, gierig über den große Mengen ei viel mehr ausg eintreten, ſollten iele ſtarke 0 den Schwarzwald gebracht werden, dieſe müßten aber auf das große Gebiet auch richtig verteilt werden. Die Wanderimkerei iſt bis jetzt vielfach ſo ver⸗ kehrt angegriffen worden, daß ſie häufig zu Streitig⸗ keiten zwiſchen den anſäſſigen Imkern und den Wan⸗ dersmännern geführt hat. Es ſind nur einige wenige Gebiete des Schwarzwaldes, in die gewandert wird und dieſe werden dann oft ſo überfüllt, daß wirklich alle möglichen Unzuträglichkeiten eintreten. Ich nenne bei⸗ ſpielsweiſe Frauenalb, das vordere Murgtal, die Gegend von Badenweiler, die mit Wanderbienen überfahren wer⸗ den, oft ſogar ſchon in trachtloſer Zeit. Wie viele ſchöne Plätze ſind im Schwarzwalde, die ſich für Wanderbienen⸗ zucht ausnützen laſſen, ohne daß örtliche Schädigungen eintreten. Aber bis heute ſpielt eben auch bei dieſer Sache der Herdentrieb mit: wo der eine hingeht, will auch der andere ſein und das iſt oft vom Übel. Die badiſche Forſtverwaltung würde gewiß auch ge⸗ ſtatten, daß mitten im 2 1d werden, wenn 1 nigtaujahre 1 derbienen aufgeſtellt werden könnten, denn Schädigungen würden ſolche vor⸗ übergehende Niederlaſſungen keinesfalls verurſachen. Es würde auch von Vorteil ſein, wenn dieſe Wander⸗ plätze von den Ortſchaften ziemlich weit entfernt wären, allerdings müßten ſie an fahrbaren We Idwegen liegen. Im Schwarzwald hat es ſo viele Blockhütten für Holz⸗ hauer und für Bergwanderer. In deren Nähe könnten für wenige Wochen Bienen in großer Zahl aufgeſtellt werden und die Bienenhüter könnten ſich häuslich in den Hütten niederlaſſen, da würden ſie niemanden im Wege ſein und alle Streiterei in der Wanderimkerei würde vorüber ſein. Was iſt Tauhonig, was iſt Honigtau? Dieſe Frage iſt ſchon oft geſtellt worden und wird noch oft geſtellt wer⸗ den, denn es iſt heute noch keine vollſtändige Klarheit 9 De War S herbeigeführt, wo dieſer ſüße Segen herkommt und wie er ent Es iſt nett, zu denken, wie viele tun, daß * 9 1 der Tauhonig vom Himmel falle, daß Gottes Engelein ßigkeit der Erde über Nacht beſcherten. Aber umt man in der heutigen realiſtiſchen Zeit nicht ſchon lange heraus gebracht, daß honig hervorbrächten. Ja, der Tauhonig ſoll ſogar der 18 Bet Menſchen gehen heutzutage allen Dingen auf den Grund und ſo haben einige von den ganz Geſcheiten di e n Tau e Blattläuſe d ſind nicht alle, e ee eee —— u grauen und grünen Tierlein ſein. flächli 5 Annahme, die zwar von einem eſſor herſtammen ſoll, a ſich die Bienenzüchter ſelbſtverſtändlich mit aller Kraft. Es iſt auch ein direkter Ur fim ſolche Behauptungen aufzu⸗ ſtellen, denn wo Honigtau iſt, ſind gewöh nlich gar keine Blattläuſe vorhanden. Daß de r Tauhonig eine Aus⸗ ſchwitzung der Blattzellen iſt, läßt ſich eher vertreten, aber auch darüber fehlen noch genaue obachtungen wie dieſer Prozeß vor ſich geht und welche Umſtände ihn hervorrufen. Es wird behauptet, daß bei ſchwülwarmem Sommerwetter mit genügender Luftfeuchtigkeit die Be⸗ dingungen vorhanden ſeien, die die ſüße Ausſchwitzung aus den Blattzellen veranlaßten. Ich bin ſeit bald 40 Jahren Bienenzüchter, wohne mitten im Schwarzwald und war in der Lage, eine Reihe vorzüglicher Honigtau⸗ jahre auszunützen. Über die Frage, wie und warum ent Honigtau, bin ich aber heute, auch nicht im⸗ ſtande, Auskunft zu geben. Auf einmal iſt der Tauhonig da; ja, bei ſchwülem warmen Wetter, 95 kann Regen und Kälte eintreten: er wird abgewaſchen, beim erſten fröhlichen Sonnenſtrahl iſt er wieder da und das kann ſo dauern vom Mai bis zum Spätherbſt— den ganzen Sommer hindurch. Dann kommen Jahre, in denen die Witterung ganz gleichartig 0 85 der ſüße Segen bleibt aus, ja, zwei, drei Jahre k ann er ausbleiben. Selten folgen zwei Honig 210 ahre aufeinander. Das Jahr 1916 ſcheint aber eine Ausnahme machen zu wollen, denn trotzdem im vergangenen Jahre die Schwarz⸗ aldtannen reichlich honigten, ſcheint das laufende Jahr für den Tannenimker wieder einen guten Ertrag brin⸗ gen wollen. Es iſt gerade jetzt in der ſchweren 0 von aner rden liche Wichtigkeit, daß dieſe Gegen a Fern P zu Waldhonigquelle auch richtig ausgenützt werde, denn Honig ist jo ein vorzügliches Nahrungsmittel. Die vor⸗ jährigen Vorräte ſind ziemlich aufgekauft, wenn uns aber wirklich ein zweites Tannenhonigjahr bevorſteht, ſo wer⸗ den wir, wenn die Wand derbienenzucht entſprechend ein⸗ ſetzt, in unſeren Tannenwaldbergen große Honigmengen aufbringen können. Der Tannenhonig wird jetzt allgemein gern gekauft. Das Vorurteil, daß er geringer ſei als der Blütenhonig, iſt übera geſchwunden.„Nur an der dunkeln Farbe und der h 5 dune! ſtoßen f ſich oft noch die Honig⸗ erten Eigenſchaften werden aber Geſchmack 55 Wald hon iigs reich⸗ 1 15 einmal an den Tannen⸗ eſen jedem Blütenhonig vor⸗ 5 2 we honig gewöhnt hat, 15 d d ziehen Vienenzüchter! Gegenwärtig hat es ſchon Honig im Tannenwald. Bereitet euere Völker vor zur Wanderung, wenn Volltracht eintritt, wer ch im Wochenblatt ſofort Mitteilung machen. Eberſtein. 8.8 2 ierat Wür Mitteilung der Großh. Landw. Verſuchsanſtalt Auguſtenberg. Der Futterwert von jungen Erbſenſchoten. Von Prof. Dr. F. Mach. bald beginnende Ernte der jungen Erbſen veran⸗ 100 über Zuſammenf etzung und Wert der grünen Y, choten einige Mitteilungen zu machen. Sind die tenberger. Nn Schot 10 nicht von Schmarotzern befallen, ſo ſtellen ſie n recht nährſtoffreiches, wegen des hohen Zuckergehal⸗ gefreſſenes Futtermittel dar, von allen Tieren gern das möglichſt reſtlos zu Futterzwecken verwendet werden ſollte. ö. Das Sammeln der S chot en von den in die Städte reilich ein ziemlich ausſichts⸗ 9 gebrachten Erbſen wird f loſes Bemühen bleiben, ſolange vie Tur zen Er 8 m1 den Hülſen auf den Markt men ö den Kon⸗ ſervenfabriken abfallenden 6 es haubell ſich dabei gewöhn lich um ar ſehnliche M ven dienen die volle Beachtung 2 Lan 1 n 1 abriken Tren viel in Gegenden, in bau der Gemüſeerbſen ſich aus folgendem. Braunſchweig wird nach A camp, Roſtock, die Anb 1500 ha geſchätzt, die bei einem 80 dz auf 1 ha rund 12 000 t Sch In der Lehranſtalt für Konſerv Anteil an Schoten zu 66 v. H. ermitte gab ſich bei 12 Proben, die 1913 der V Auguſtenberg eingeſandt wurden, ein von 52.2 bis 66.2 v. H., im Mittel 59.2 2 man ihn darnach niedrig gerechrer würden in Braunſchweig allein N gewonnen werden. Der Gehalt Trockenmaſſe iſt ziemlich hier e e 12 Prob und betrug im Durchſchn Wert zugrunde, 5 von 1200 t(120 Wa ten mit 14 v. H. W̃ haltbar ſind. D die in Deutſchland 1911 rund 250 ſervenfabriken gab, kann man mindeſtens 7500 t veranſchla ſich mit dieſem Abfelll etwas Eine Miſchprobe der 12 Pro 85.6 70 Waſſer, 1381 7⁰ eiweiß, 0.14 7⁰ Fett, 8 4.29% Zucker, 2.51 15 Der Stärkewert berechnet halt an verdaulichem Eiw her die friſchen Schoten, wenn Erbſen ſtammen, den grün geſch ſen und Wicken oder auch dem in futter verwendeten Gemenge von Ho Erbſen gleichſetze en können, nu e ärmer an verda lichem 1 Es iſt inde 5 gen nicht eiwei Schoten geh 1 enthalten ſind, als in andern Futte nitt Aufgabe haben, den Samen Stoffe zuzuführen, werden in Bildung des Sameneiweißes anzutreffen ſein; dieſe Überlegun neuer Forſchungen machen es jed⸗ daß diese Bauſteine des Pflanzeneiweiß g dom Tier verwertet werden oder wenigſtens eiweißſparend wirken. Die beſte Verwendung werden die in den landwirtſchaftlichen Betrieben fabriken benachbart ſind, anſtelle von den; ſie können an alle Nutztiere verfü Sind die ne 0 15 den 0 friſchem Zuſtande zu groß, ſo 0 f anderen, waſſer te een dem hohen Gehalt an Zucker n nen, daß die Nähr ſtofſverluſte und daß unter Umſtänden ar 8 1 N ſch 0 gen eintreten können. Es 1 die Schoten auf irgend einer auch auf einem eingemauer 10 dauernd haltbares Futtermittel N führen e Nach Füttern Roſtock, der die A ee nachſtehe grünen Se werte von vö Erbſenſchote ‚ getrocknet Nr. 114.014.849. 4 086 f 4.6 % Nͥ dee 3.8 117 reif Nr. 1 14 01 10.8 2.0 620 555 , e 0860 12 33 5 1 1 1 Man erkennt hieraus, daß ſich der verſchiedene Reife⸗ zuſtand deutlich bemerkbar macht und daß die getro neten grünen Schoten mehr als doppelt ſo reich an Stärkewert ſind, wie die reifen Schoten. Der Ankauf von getrockneten Schoten wird ſelbſtper⸗ ſtändlich nur dann vorteilhaft f ſein, wenn ſie von 1 55 wandfreier Beſchaffenheit, n trocken und zu einem angemeſſenen Preiſe zu haben ſind. Da die ge⸗ 52 trockneten Rübenſchnitzel bei einem Stärkewert von 52 und 8.9 9% verdaulichem Eiweiß für 100 kg je nach den Bezugsmengen 22.70 bis 24.10/ koſten, wird man für getrocknete Erbſenſchoten entſprechend 18.80 bis 20 anlegen können. Von 100 leg friſchen Schoten(mit 14.4% Trocken- maſſe) erhält man rund 17 ot 3 mit 86 Trockenmaſſe; für Schoten braucht man daher l f 5 ſodaß beim Trocknen e gern Sammlung von au fzeichnungen. merung an die Kämpfe er Kriege bei den ko 5 ele von Kriegsauf; 5 l d. 1 1 ſend den und z Da durch das Kreiſe 10 Beantwort ung und 1 lturellen erwünſcht, daß bei der Üüberſendung an dag! Ceneralklomm an do der Truppenfeif des 5 7 ers und, wenn irgend möglich, auch die Zeit und * angege wird, in welchen ſich der ge⸗ kommen an Angehörigen ſchen Truppen⸗ N kitteil lungen mit Dank hat. In Betracht fzeichnungen. e egenzuchtge⸗ berg in Sinsheim. Mittwoch, den 7. f e n die beſte 0 naterials männl. ſein. Ankauf beſorgt auch die ſind zu richten an den Verbands Amt ie Maul⸗ und Klau enſe uche iſt 4 in Walldorf, sloch; in Ecka Amt Lehl. ene e* auch die von Zuce währ für die H kerzugabe abh ing ſtens 50 hemmendes ˖ eine Verderblichkeit. Süßſtoffen können zurz die Anfrage nad 0 einer aweckmä igen nun man en nur dann t ngen von 0 anderen ng des Ge⸗ ſchmacks in Frage kommen, en reichen. Das Verarbeiten ker beim Einmachen iſt durchaus unr 1 nicht allein aus dem grunde, weil mehr Füllraum benötigt wird, ſondern haupt⸗ ſächlich deswegen, weil entſprech Werte vorzeiti verzinslich feſtgelegt werden müf Falle von Zeit zu Zeit ganz geringe Zoſatz beim Gebrauch genügen. Man darf Auch im den dieſen Umſtand getroſt etw als bisher beachten, ſelbſt auf die Gefahr hin, daß al und Zucker ſich bei der V wendung 12 ſo Die barkeit von sprechender Beh andlung Geſäuberte meterlange 0 kocht oder abgebrüht verkorkt und auf den kalten eintretende“ Luftzutritt ver ein „dann iſt zundenen N 837 2 2 gung auf Kleefeldern iſt ſehr an⸗ eine Pflanze iſt, die viel Kalk eſten in Form von gemah⸗ in Mengen von 15—20 Verwendung von len, um dem Klee * V Kalkdüngung. Kalkdü rade d Dad gere Auflage eine Ar⸗ g, erſchienen, die is der wichtigſten ildungen) bil⸗ rderung des endung der der Geſellſchaft, Anbau und der der Land⸗ erſchienen. von Paul Parey. 80 Pf. S1* 14 Stuttgart ſind t Maier⸗Bode irtſch. Merkblät⸗ Auflag erſchienen: ektor J. Kinds⸗ chtung und Bewirt⸗ ektor J. Kindshoven, 85 Landesökonomie ddesoron at F. Rebholz, Kgl. Gartenbau, Mün⸗ 2 Tagesordnung: tlaſtungen. 4. Ver⸗ ſtſetzung der Höchſt⸗ Srhöhung des Ein⸗ liedes. 8. Wünſche ze zur Einſicht der * te. Tagesordnung: 15. 2. Entlaſtung Reingewinns. Zünſche und An⸗ E. Lauinger II. Tagesordnung: it Bilanz und Re⸗ und Rechners. ſche und Anträge. er auf. Adolf Brümmer. Sammelanzeiger Su verliaufen Pferde. Schönen, 3jähr., Hellbraun⸗Wal⸗ lach, 1,60 Met. groß, gut im Zug, b. Gutspächter Brütſch, Hohenhöwen, Poſt Engen. Bruteier von rebh. Italiener Hühner, p. St. 18 Pfg., b. Hahner, Mühle Werbachhauſen. Hunde, Kaninch., Bienen, Fiſche. 5 Einige Schwärme, ſowie ein Zuchtvölkchen, b. G. Wörner, Hptl., Kleinſteinbach. Rapp⸗Wallach, jähr., Halbblut, fromm, preiswert, b. E. Glutſch, z. 6 Blume, Teutſchneureut b. Karlsruhe. Zwei 1½ jähr. Fohlen, Raſſen⸗ pferd, fehlerfrei, bei Adolf Morlock, Dreſchmaſchinenbeſitzer, Stein, Amt Bretten. Rindvieh. 3 Simment. Zuchtfarren, Rotſch., 15 Mon. a., Gelbſch., 12 Mon. u. I„Eltern präm., b. Orts⸗ enhardt. 15 Mon. a. Zuchtfarren, von präm. ein berlä N i Oberländer Kuh, bei l. Binz, Günd⸗ 1„ farren, tent werer Fahrſtier, b. Chriſtian Singen, A. 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K T Sera Für den Anzeigenteil verantwortlich: i. V.: E. Lichtenauer. Druck der G Braun ſe hen Hofbuchdruckerei; beide in Karlsruhe.