Untersuchungen über Zahnverhältnisse der Schuljugend von 40 Ortschaften im Amtsbezirk Lörrach Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Würde eines Doktors der Zahnheilkunde bei der Medizinischen Fakultät der Albert-Ludwigs-Universität zu Freiburg im Breisgau vorgelegt von Leonhard Krauß appr. Zahnarzt 1 * 1 1936 Buchdruckerei Theodor Kehrer, Freiburg im Breisgau, Hauptstraße 71 Aus der prothetisdien Abteilung (Leiter: Prof. Dr. C. S c h e i d t) des zahnärztlichen Instituts (Direktor: Prof. Dr. F. F a b e r) 05fA m Dekan: Professor Dr. Wegner. Referent: Professor Dr. C. Scheidt. Durch die Genehmigung einer Dissertation nimmt die Fakultät nicht Stellung zu den darin ausgesprochenen Anschauungen. 1 Wi*r Für die Volksgesundheit im allgemeinen, die Erhaltung der Leistungsfähigkeit, und damit der Wehrfähigkeit des deutschen Volkes im besonderen, spielt die Gesundheit, Gesunderhaltung und vor allem auch die Funktionstüchtigkeit des ganzen Kauapparates und aller seiner einzelnen Teile eine wichtige Rolle. In richtiger Erkenntnis, daß die Gesundung unseres Volkes nur möglich ist durch die Gesundung unserer Jugend, hat der völkische Staat das Kind zum kostbarsten Gut der Nation erklärt und verlangt, daß seine Sorge noch mehr dem Kind, als dem Erwachsenen gehört. Es muß also demnach eine zahnärztliche Untersuchung rechtzeitig, d. h. in frühester Jugend einsetzen, damit die Ursache für spätere Erkrankungen des Verdauungstraktus und des gesamten Organismus — soweit kranke Zähne hierfür verantwortlich gemacht werden können — beseitigt werden. Dies zwingt uns Zahnärzte, noch viel mehr wie bisher, uns mit der Kinderzahnheilkunde zu befassen, worunter ich besonders die Zahnheilkunde verstehe, welche jene Kinder angeht, die zwangsläufig und von Staatswegen vom 6.—14. Lebensjahr durch die Pflicht zum Schulbesuch angehalten werden, und aus diesem Grunde zwangsläufig durch die Schulzahnpflege erfasst werden können. Es ist von allergrößtem Wert, von Zeit zu Zeit statistische Erhebungen über den jeweiligen Stand einer Krankheit zu erhalten. Wenn diese auch — wie im vorliegenden Falle — nur einen kleinen Bezirk des Reiches erfassen, so lassen sie doch auf diesem eng begrenzten Gebiet die wahren Verhältnisse ahnen. Zweck dieser Arbeit soll es sein, anhand der vorgelegten Ergebnisse später einen etwaigen Fortschritt in der Gesundung der Zahn- und Mundverhältnisse feststellen zu können. In dieser Arbeit sind weitgehende Untersuchungsergebnisse über die Zahnverhältnisse der Schuljugend im Bezirk Lörrach zusammengestellt. Trotzdem bleiben die Ergebnisse nur absolut geltend für die Lokalstatistik. Ich betone ausdrücklich, daß sie keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit haben. Die durchgeführten Untersuchungen erstrecken sich auf 40 Ortschaften mit 3060 schulpflichtigen Kindern im Alter von 7—14 Jahren. Zunächst möchte ich zu der Schulzahnpflege der Vergangenheit und Gegenwart Stellung nehmen, die im wesentlichen eine freiwillige, kommunale Angelegenheit war. Jedenfalls steht fest, daß 3 die kommunale Schulzahnpflege unendlichen Segen gestiftet hat und daß ihre Erfahrungen in Zukunft stärkste Berücksichtigung finden müssen. Sie vermochte jedoch — eben mangels gesetzlicher Bestimmungen, mitunter aber auch mangels ausreichenden Verständnisses der verantwortlichen Stellen, vor allem aber infolge der Finanznot der Städte und Gemeinden — nicht restlos ihre Aufgaben zu erfüllen. Abhilfe kann nur eine von der Reichsregierung angeordnete und betreute Reichsschulzahnpflege bringen, bei deren organisatorischer Durchführung grundsätzlich neue Wege auf gesetzlicher Grundlage eingeschlagen werden. Das Kernstück des Reichsschulzahnpflegegesetzes ist der Untersuchungs- und Behandlungszwang für jedes deutsche Schulkind. Der Behandlungszwang als solcher, dem durch Strafmaßnahmen gegenüber dem Erziehungsberechtigten die nötige Achtung verschafft werden kann, erzwingt ohne weiteres die Erfassung aller Kinder, ohne daß eine besondere Methode der Durchführung als die allein richtige in den Vordergrund gestellt werden müßte. Der Schulzahnarzt wird die Verpflichtung übernehmen müssen, vor den Eltern und Schülern Vorträge zu halten. Hier eröffnet sich ein außerordentlich segensreiches Gebiet für eine neue zahnärztliche Betätigung, zu der sich allerdings eine fortlaufende Schulung auch der zukünftigen Schulzahnärzte nötig machen wird, um eine einheitliche Auffassung über die jeweils letzten biologischen Erkenntnisse zu erreichen. Lebhafteste Propaganda für eine gesetzliche Reichsschulzahnpflege und die Verkündung einer zahnärztlichen Prophylaxe ist die Mission einer nationalsozialistischen deutschen Zahnärzteschaft, ist der Beginn einer zahnärztlichen Gesundheitspolitik. Nicht deutlich genug kann immer wieder herausgestellt werden, daß ein in der Welt einzig dastehendes, wahrhaft volkshygienisches Volk größten Ausmaßes mit einem nachweisbaren positiven gesundheitlichen Schlußeffekt zur Tat werden soll. In diesem Zusammenhang möchte ich aus den vom Zentralkomitee für Zahnpflege in den Schulen veröffentlichten „Richtlinien für die praktische Durchführung der Schulzahnpflege“ 4 Abschnitte erwähnen: I. Zweck der Schulzahnpflege: a) Verhütung und Bekämpfung der Zahnverderbnis bei den Schulkindern zur Gesunderhaltung des Mundes und der Zähne und damit auch zur Förderung der Gesundheit überhaupt. 4 b) Das Ziel ist, die Kinder mit gesundem Gebiß und zu geregelter Mund- und Zahnpflege erzogen aus der Schule zu entlassen. II. Mittel zur Erreichung dieses Zweckes: a) Weckung des Bewußtseins der Eltern von der Notwendigkeit der Zahnfürsorge für ihre Kinder und Belehrung der Kinder selbst über die Eigenpflege der Zähne. b) Engste Fühlungnahme mit der Schule zur Erreichung ihrer Mitarbeit. c) Regelmäßige Untersuchung der Schulkinder durch Zahnärzte, erforderlichenfalls mit nachfolgender Behandlung. d) Bestrebungen zur vorbeugenden Verbesserung der Zahnentwicklung, und zwar in Fühlungnahme mit allen Stellen der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) für die allgemein gesundheitliche Entwicklung der Kinder. e) Weckung und Förderung des öffentlichen Interesses an der Schulzahnpflege in jeder wirksamen Form, besonders durch belehrende Vorträge. III. Durchführung der praktischen Schulzahnpflege: a) Mindestens jährliche zahnärztliche Untersuchung aller Kinder, bei Zahnschwächlingen nach Bedarf eine öftere. b) Unmittelbar sich anschließende sachverständige Behandlung festgestellter Schäden. Die Besonderheit der Zahnkrankheiten und ihrer Folgen verträgt einen längeren Aufschub der Behandlung nicht. c) In den Rahmen der erforderlichen Behandlung gehören auch Maßnahmen der Beseitigung von Unregelmäßigkeiten der Zahnstellung und Kieferbildung. d) Für die Behandlung der Kinder ist die Einwilligung der Eltern oder ihrer rechtlichen Stellvertreter nicht erforderlich (gesetzliche Zwangsmaßnahme). e) Untersuchung und Behandlung haben planmäßig zu erfolgen. f) Die restlose Erfassung aller Schulkinder ist eine Notwendigkeit, aber in der Regel nur erreichbar, wenn die Behandlung innerhalb der Schulzeit erfolgt. IV. Kreis der zu erfassenden Kinder: a) Zu untersuchen sind alle schulpflichtigen Kinder. 5 b) Zu behandeln sind alle zahnkranken Schüler. Die Behandlung der Schüler erfolgt durch die Schulzahnärzte und durch Privatzahnärzte. c) Auch schon in der Zeit vor der Schulpflicht sollen die Kinder — soweit möglich — in die Schulzahnpflege einbezogen werden. Z. B. in den Kleinkinderschulen. Durch Schaffung einer gesetzlichen Grundlage für die Erfassung der gesamten schulpflichtigen Jugend ist die Gewähr geboten, der Karies, der am weitesten verbreiteten Krankheit (Kulturkrankheit I. Ordnung), Einhalt zu gebieten, und die Früchte einer solchen gesetzlichen Regelung würden nicht nur der Jugend, sondern dem ganzen Volk zugute kommen. Bezüglich der Entstehung der Karies sind mancherlei Faktoren als Ursache angegeben worden. Vielfach wurde der Kalkgehalt des Wassers als maßgebend angeführt. Diese Anschauung ist jedoch kaum haltbar; denn das Wasser ist seit Jahrhunderten in seiner Zusammensetzung ungefähr gleich geblieben, während die Karies von Jahrzehnt zu Jahrzehnt sich mehr ausbreitete. Nißle, Pickerill, Kupferschmid scheinen auch den Beweis erbracht zu haben, daß eine Gesetzmäßigkeit zwischen Kariesfrequenz und Kalkgehalt des Wassers nicht besteht. Ein weiterer wesentlicher Faktor für die Entstehung der Karies ist die Art der Ernährung. Die Karies kann doch nur als ein komplexer Vorgang angesehen werden, der äußerlich unter dem Bild einer atypischen, unspezifischen Infektion verläuft, zu seiner Entwicklung aber das Zusammenwirken verschiedener allgemeiner und örtlicher Faktoren braucht. Daß dabei das Hauptgewicht bei der Ernährung liegen muß, ist schon deshalb klar, weil sie letzten Endes allein eine gesunde und kräftige Entwicklung der Zähne gewährleistet und auch während der ganzen Funktionszeit die Widerstandsfähigkeit gegen Karies nachhaltig zu stützen vermag. Die neueren Forschungen der Ernährungslehre haben ergeben, daß die Struktur des Schmelzes, die histologisch normale Anordnung der Schmelzelemente sowie deren physikalische und chemische Resistenz durch die dauernde genügende Zufuhr von Vitaminen und Kalzium-Phosphor im intra- und extra-uterinen Leben abhängig ist. Der günstige Einfluß, der von verschiedenen Autoren bei der Gabe von Vitamin C und D bestätigt wurde, muß bei der Prophylaxe der Zahnkaries als von wesentlicher Bedeutung anerkannt werden. Eine Beeinflussung der Zahngewebe dürfte nur während der Periode der Entwicklung der Zähne in Betracht kommen, da nach 6 dem Durchbruch des Zahnes eine Beeinflussung des Schmelzes auf dem Wege der Ernährung heute noch strittig ist und eine Einlagerung von Stoffen aus dem Speichel in den fertig gebildeten Schmelz ebenfalls noch nicht erwiesen ist. Auf Grund der bisherigen Erfahrungen auf dem Gebiete der Ernährungsforschung kann schon heute mit Sicherheit gesagt werden, daß bei einer genügenden und regelmäßigen Zufuhr der entsprechenden Vitamine unter Einschränkung der Getreideprodukte und des Eiweißes zugunsten der kalzium- und vitaminreichen Grüngemüse günstige Resultate in bezug auf eine bessere Entwicklung und Bildung der Zahngewebe erwartet werden können. Dies wird nicht nur individuell von größter Bedeutung für die Entwicklung und Existenz eines guten Gebisses sein, sondern auch im Laufe längerer Zeit eine Rassenverbesserung bezüglich der Zähne ermöglichen. Die Art der Säuglingsernährung ist für die spätere Kariesanfälligkeit von großem Einfluß. Bei Brustkindern scheint der Widerstand gegen die Karies bedeutend größer zu sein. Ein guter Teil der inneren Hypoplasien, die später das Vordringen des kariösen Prozesses begünstigen, werden in dieser Zeit erworben. Im späteren Alter spielt die grobe, unverfeinerte Nahrung eine große Rolle insofern, als sie selbstreinigend wirkt, die Zähne beansprucht, die Kaumuskulatur kräftigt und die Speichelsekretion und Durchblutung des Kiefers anregt. Die prachtvollen Gebisse mancher sogenannter unzivilisierter Völker beruhen wohl im wesentlichen auf deren naturgemäßer Lebensweise, während umgekehrt durch Zivilisation und Degeneration nicht nur der allgemeine, sondern auch der spezielle Widerstand gegen Schädlinge herabgesetzt wird. Durch das intensive Kauen, bedingt durch diese festen Nahrungsmittel, werden nicht nur die Zähne mechanisch gereinigt, sondern es wird gleichzeitig eine gute Speichelabsonderung hervorgerufen, die die natürliche Reinigung unterstützt. Ferner wird auch durch intensive Beanspruchung der physiologische Wachstumsreiz auf die Kiefer in der Jugend gesteigert, sodaß es nicht in dem Maße zu Stellungsanomalien durch Engstand kommt wie bei der Stadtjugend. Dadurch werden Speiseretentionsstellen und damit erhöhte Kariesanfälligkeit vermieden. Die Frau des Städters verwendet mehr Zeit auf die Zubereitung der Speisen, da sie nicht wie die Bauersfrau einen großen Teil ihrer Zeit in der Landwirtschaft zubringen muß. Dadurch sind die Speisen länger und weicher gekocht, die Vitamine zerstört und damit die Kautätigkeit und Selbstreinigung auf ein Minimum herabgesetzt. Weitere begünstigende Momente für die Karies in der Stadt sind in dem weichen Weißbrot und den klebrigen Süßigkeiten zu suchen. Gerade dieser städtische Einfluß mit seinen Karies begünstigenden Momenten ist aber auch schon auf dem Lande vorgedrungen (speziell in den Untersuchungsgebieten längs der Schweizer Grenze). Ueberall ist es vor allem das weiche, stark weizenhaltige Brot, das für die Zähne besonders verderblich ist. Die beiden wichtigsten Getreidearten — Roggen und Weizen — sind nur wenig verschieden. Roggen ist eher etwas wertvoller wegen seines größeren Keimes: beim Weizen beträgt der Keim etwa 2,5% des Gesamtkornes, beim Roggen 3—6%. Ferner hat Roggen kräftigere Geschmacksstoffe und etwas günstiger zusammengesetzte Mineralstoffe: Besonders wichtig ist das Vorhandensein von Fluorverbindungen, die für die Zahnschmelzbildung eine Rolle spielen. Roggen ist auch die kräftigere, lebensfähigere Getreideart, macht geringere Ansprüche an Boden und Klima; für Deutschland ist und bleibt Roggen als Hauptgetreideart eine Selbstverständlichkeit. Die neuerdings verbreitete Ansicht über den höheren Wert des Weizens gegenüber dem Roggen ist falsch. Sie trifft allerdings dann zu, wenn man vom Kern nur den Mehlkörper verwendet, also es zu weißem, sogenanntem „Feinmehl“, verarbeitet. Im Weizenkorn sind nämlich die hochwertigen Nährstoffe, insbesondere das vollwertige Eiweiß, gleichmäßiger über das ganze Korn verteilt, gelangen deshalb auch ins Feinmehl. Beim Roggen fehlen sie dem Mehlkern dagegen völlig. Deshalb ist Weizenfeinmehl dem Roggenfeinmehl sehr weit überlegen. Das Roggenfeinmehl, aus welchem leider auch heute noch die überwiegende Menge des Roggenbrotes in Deutschland hergestellt wird, ist eines der armseligsten Nahrungsmittel, die es überhaupt gibt. Von einer Statistik in der Kariesforschung muß verlangt werden (Präger): 1. Gleichartigkeit der Vergleichseinheiten; 2. Genaue Definition der Erhebungsmerkmale; 3. Verzicht auf Schätzungen; 4. Befolgung des Prinzips der großen Zahl. Ad 1: Der Befolgung dieses Punktes wurde durch die Zusammenstellung des Materials in entsprechende Gruppen Genüge geleistet. Ad 2: Zur Erläuterung der in den nachfolgenden Statistiken gebrauchten Ausdrücke „Karies, zu behandelnder bleibender Zahn, schon entfernter bleibender Zahn“ ist folgendes zu beachten: 8 Als Norm habe ich ein Gebiß von 28 Zähnen angenommen. Die Verhältnisse der Weisheitszähne konnte ich unberücksichtigt lassen, da es sich bei dieser Arbeit um Untersuchungen von Kindern handelt, die auf Grund ihres jugendlichen Alters noch nicht im Besitze von Weisheitszähnen sein können. Bei der Erläuterung der Ergebnisse meiner Statistik gehe ich von der Voraussetzung aus, daß die fehlenden Zähne zumeist durch Karies, nur sehr selten durch Trauma, verloren gegangen sind. Als kariös wurden alle Zähne mit augenscheinlichem kariösem Defekt bezeichnet. Weiterhin zählen natürlich alle Wurzelstümpfe zu den kariösen Zähnen; Füllungen nur dann, wenn sekundär Karies festzustellen war. Ad 3: Auf Schätzungen habe ich verzichtet. Die Ergebnisse wurden auf 1 Uo% genau berechnet. Ad 4: Die Gesamtzahl der Untersuchten beträgt 3060; davon entfallen auf: Adelhausen .76 Bellingen.77 Bollschweil.97 Eichsei.46 Endenburg.49 Herten.121 Hofen-Schlächtenhaus ... 56 Hüssingen.55 Inzlingen .178 Kaltenbach. 46 Kirchen .124 Liel.89 Mappach.41 Minsein .126 Rhein weder.73 Rümmingen.42 Eimeldingen.72 Tannenkirch.85 Vogelbach.93 Wittlingen.47 Bamlach.83 Binzen.136 Degerfelden.88 Egringen.78 Feuerbach.62 Hertingen.36 Holzen.77 Huttingen.. . 42 Istein.118 Karsau.166 Kleinkems. 54 Märkt.32 Marzell .83 Oedingen.57 Riedlingen.34 Sdhallbach.53 Sitzenkirch.32 St. Ulrich.69 Welmlingen.38 Wollbach .129 Um diese Untersuchungen durchführen zu können, hat sich die NSV (Nationalsozialistische Volkswohlfahrt) durch Bereitstellung fahrbarer Zahnkliniken unter anderem die Aufgabe gestellt, durch Besuch der einzelnen Schulen und durch die damit verbundene Erfassung und Untersuchung der gesamten Schuljugend ein Bild zu machen von dem jeweiligen Zustand der Zahn- und Mund- 9 Verhältnisse, sowie nötigenfalls dringende Behandlungen, die keinen Aufschub dulden, selbst vorzunehmen. Vor Beginn der Untersuchung und Behandlung wurden in den Schulen durch die Zahnärzte belehrende Aufklärungsvorträge gehalten, damit die Kinder von der Notwendigkeit der Instandhaltung der Zähne überzeugt werden. Außerdem werden kostenlos Zahnbürsten und Putzmittel an bedürftige Kinder verteilt, sodaß jedes Kind die Möglichkeit hat, Zahnpflege zu treiben, und die „Familienzahnbürste“, wie sie noch sehr oft angetroffen wird, einer neuen, gesunden und hygienisch einwandfreien Zahnpflege Platz machen kann. Es wurde jede einzelne Schulklasse für sich untersucht und statistische Erhebungen in drei Richtungen angestellt, und zwar wurde errechnet: 1. Anzahl der erkrankten bleibenden Zähne; 2. Anzahl der bereits entfernten bleibenden Zähne; 3. Anzahl der Kinder, die schon in Zahnbehandlung waren. Ad 1: Von bleibenden Zähnen sind erkrankt 9379, das sind 3,06 pro Kind. Und zwar verteilen sich die kariösen Zähne — wie nachstehende Tabelle angibt — folgendermaßen auf die einzelnen Altersklassen: TABELLE I. Alter Zahl der Kinder Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind 7 396 442 1,11 8 353 650 1,84 9 356 852 2,39 10 403 1130 2,80 11 354 1101 3,11 12 413 1629 3,94 13 377 1688 4,48 14 408 1887 4,62 Die Zahl der kariösen Zähne beim einzelnen Kinde ist natürlich in Wirklichkeit noch viel größer, wenn dabei berücksichtigt wird, daß die Kinder der ersten Schulklassen noch nicht in vollkommenem Besitz sämtlicher bleibender Zähne sind. Oft mußte die Feststellung getroffen werden, daß sämtliche bleibenden Zähne kariös sind. Meistens aber waren die 6-Jahr-Molaren tief zerstört, ja, in vielen Fällen leider so stark, daß an ein Erhalten nicht mehr gedacht werden konnte. 10 Die Tabelle zeigt auch deutlich, daß mit zunehmendem Alter die Zahl der kariösen bleibenden Zähne in erschreckendem Maße steigt. (Vergleiche auch die anhängenden Tabellen.) Ad 2: Von bleibenden Zähnen sind bereits entfernt 1341, das sind 0,43 pro Kind. T ABELLE II. Alter Zahl der Kinder Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind 7 396 1 0,002 8 353 19 0,05 9 356 30 0,08 10 403 79 0,19 11 354 102 0,28 12 413 293 0,70 13 377 320 0,84 14 408 497 1,21 Während in den ersten Schuljahren, in denen Kinder im Besitze von 8—12 bleibenden Zähnen sind, bereits 1—2 Zähne kariös bezw. entfernt sind, wird mit zunehmendem Alter dieses Verhältnis immer größer. Mit 14 Jahren, also bei Schulabgang, muß (wie die Tabelle 2 zeigt) die traurige Beobachtung gemacht werden, daß jedes Kind bereits einen bleibenden Zahn verloren hat und über 4 Zähne kariös sind, d. h. bei den 14jährigen Kindern, die in vollkommenem Besitze eines Gebisses von 28 Zähnen sein sollen, 5,83 % der Zähne kariös bezw. entfernt sind. Sehr oft zeigte die Untersuchung, daß sämtliche 6-Jahr-Molaren bereits entfernt waren. Man kann sagen, daß 90% aller entfernten bleibenden Zähne 6-Jahr-Molaren sind. Dies ist ein sehr trauriges Ergebnis, weil der 6-Jahr-Molar über die ganze Zeit der zweiten Dentition die Bißhöhe und die Bißlage zu bestimmen und zu erhalten hat und unter allen Umständen solange erhalten werden muß, bis der zweite Molar ihn in dieser Funktion ablösen kann. Die zwangsläufige Folge dieser verfrühten Entfernung der 6-Jahr- Molaren war die beginnende Störung einer normalen Occlusions- beziehung. (Vergleiche auch die anhängenden Tabellen.) Ad 3: In Zahnbehandlung waren 646 Kinder, das wären 21,11 % aller Kinder. TABELLE III. Es waren schon Alter Zahl der Kinder in Zahnbehandlung Durchschnitt 7 396 20 5,05% 8 353 23 6,51% 9 356 38 10,67% 10 403 62 15,38% 11 354 72 20,33% 12 413 113 27,35% 13 377 132 35,01% 14 408 186 45,58% Dieser erschreckend niedere Prozentsatz hängt mit der geringen Aufklärung zusammen, denn die Bevölkerung vertritt noch sehr oft die Auffassung, lieber die Zähne einem langsamen Verfall auszusetzen, als beizeiten die Mängel durch Behandlung beseitigen zu lassen. Bei dieser Auffassung sprechen natürlich auch die sozialen Verhältnisse mit, denn die teilweise nicht in einer Krankenkasse versicherte Landbevölkerung kann die Kosten für Zahnbehandlung aus der eigenen Tasche nicht tragen. (Vergleiche auch die hier anhängenden Tabellen.) Zusammenfassung. Das Gesamtergebnis der Untersuchungen muß vom Standpunkt der Volksgesundheit aus als sehr traurig bezeichnet werden. Ergibt sich doch, daß im Durchschnitt bei jedem untersuchten Kind 3—4 Zähne behandelt werden müßten. In Wirklichkeit stellt sich aber diese Zahl noch höher, denn sie ist nur eine Durchschnittszahl, und bei ihrer Berechnung sind die Kinder mit kariesfreien Gebissen mit einbezogen. Rechnet man diese ab, so verteilt sich dieselbe Zahl kariöser Zähne auf weniger Kinder, und für diese steigt dann der Durchschnitt mindestens auf 5 kariöse Zähne an. Die für jede Volksschule in den Tabellen gesondert zusammengestellte Untersuchung zeigt aber auch, daß in einzelnen Volksschulen Aufklärung und Selbstbeobachtung so weit fortgeschritten sind, daß der Prozentsatz der kariösen bleibenden und der schon entfernten bleibenden Zähne erheblich geringer ist, und in anderen Gemeinden, bei denen diese Voraussetzungen nicht zutreffen, das Gegenteil der Fall ist (6,9%, 7,1%, 7,2% der bleibenden Zähne sind bereits kariös). *** 12 Der Aufklärungsarbeit ist aber die größte Aufmerksamkeit zuzuwenden, und diese kann nur erfolgreich sein, wenn es gelingt, sämtliche Volksschulen des gesamten Reiches zu erfassen, aber nur dann, wenn der Untersuchungs- und Behandlungszwang auf gesetzlicher Grundlage zur Durchführung kommt. Aller Segen, den zahnärztliche Behandlung in Verbindung mit den Krankenkassen stiften kann, ist verloren, wenn es nicht gelingt, durch Aufklärung, die bereits in den von der NSV zur Durchführung kommenden Mütterschulungskursen in Hinsicht auf Pflege und Ernährung der Kinder einzusetzen hat, und finanzielle Unterstützung alle Volkskreise zu einer systematischen Zahnpflege heranzuziehen. Solange aber der Staat nicht in der Lage ist, Mittel für die Sanierung der Gebisse und für eine gesunde Durchführung der Zahn- und Mundpflege zu gewährleisten, wird eine allgemeine durchgreifende Besserung der Zahnverhältnisse nicht eintreten können, denn die von der NSV durchgeführten segensreichen Untersuchungen und Behandlungen erfassen bis heute leider nur einen Bruchteil der gesamten deutschen Schuljugend. Es ist der aufrichtige Wunsch eines jeden Zahnarztes, daß in kurzer Zeit durch Reichsgesetz jedes deutsche Kind der Untersuchung und Behandlung zwangsweise zugeführt wird, damit die gesamte deutsche Schuljugend die Voraussetzung und damit der Garant für ein gesundes, starkes Vaterland für alle Zeiten werden kann. 13 Am Schlüsse meiner Arbeit ist es mir eine angenehme Pflicht, Herrn Professor Dr. C. Scheidt für die Ueberlassung des Themas und für die mannigfaltigen Anregungen meinen herzlichen Dank auszusprechen. In gleicher Weise gilt mein Dank der NSV Gau Baden und Herrn Dr. V o 1 z für die freundliche Unterstützung bei Anfertigung der Untersuchungsergebnisse. Literatur. Berg, R., Der Einfluß der Ernährung auf die Zähne. D.Z.W. 1935, H. 28. B u 1 e r, H., Ueber den Einfluß der Ernährung auf Kiefer und Zähne. D.Z.W. 1933, H. 41. Friedemann, H., Schulzahnpflege. 1913. Frank, Statistische Untersuchungen über den Einfluß konstitutioneller und exogener Faktoren auf die Entstehung der Zahnkaries. H o c h w a h r, L., Der Einfluß des Ernährungszustandes auf die Häufigkeit der Zahnkaries im Kindesalter. Inaug.-Diss. Münster. Kantorowicz, Klinische Zahnheilkunde. Keßler, W., Hygiene und Schulzahnpflege. Inaug.-Diss. 1931. Kuner, Vergleichende Untersuchungen über die Zahnkaries bei den Schulkindern zweier Schwarzwalddörfer und Freiburg i. Br. Med. Dissertation. Freiburg i. Br. 1923. Kupferschmied, Karies-Verbreitung bei Schulkindern. Med. Dissertation. Freiburg i. Br. 1929. Rose, Anleitung zur Zahn- und Mundpflege. Sack, Zukunftswünsche für die deutsche Schulzahnpflege. Z. M. 1935 Nr. 4. Scheidt, C., Die Bedeutung der Milchzähne und die Folgen ihres frühzeitigen Verlustes für das Milchgebiß und die Erhaltung des funktionstüchtigen Kauapparates. Akademie für zahnärztliche Fortbildung. 1935, H. 5—8. Schulzahnpflege, Zeitschrift des deutschen Zentral-Komitees für Zahnpflege in den Schulen. Jahrgang 6—23. Stefan, Karies und Ernährung. D.Z.W. 1935, H. 25. Stuck, E., Die Reichsschulzahnpflege, wie sie dem nationalsozialistischen Aufbaugedanken und der Gesundheitsführung des Staates entspricht. Z.M. 1934, H. 48—50. Aussprachen, Z.M. 1935, H. 2—7. 15 TABELLEN über: 1. Zu behandelnde bleibende Zähne; 2. Schon entfernte bleibende Zähne; 3. Es waren schon in Zahnbehandlung. Jede Volksschule ist für sich abgeschlossen. mm® SSSSJryf! Volksschule Adelhausen. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren schon Zähne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 7 19 27 1,4 — — 1 5,2% 8 7 19 2,7 — — — — 9 10 24 2,4 — — 2 20,0% 10 8 19 2,3 — — 2 25,0% 11 11 34 3,0 — — 2 18,1% 12 7 27 3,8 3 0,4 2 28,5% 13 3 12 4,0 14 4,6 1 33,3 % 14 11 62 5,6 — — 1 9,09% Volksschule B a m 1 a c h. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 16 12 0,7 — — — — 8 5 14 2,8 — — — 9 8 17 2,1 — — — 10 13 21 1,6 — — — 11 11 26 2,3 2 0,1 2 18,1% 12 9 35 3,7 6 0,6 1 11,1% 13 15 46 3,06 5 0,3 2 13,3% 14 6 20 3,3 2 0,3 1 16,6 % Volksschule Bellingen. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 6 6 1,0 — — 1 16,6 % 8 11 25 2,2 — — — 9 10 26 2,6 — — 10 11 17 1,5 3 0,2 — • 11 7 25 3,5 2 0,2 1 14,3% 12 15 46 3,06 5 0,3 3 20,0% 13 6 18 3,0 — — 2 33,3% 14 ii 28 2,5 4 0,3 4 36,3 % 19 Volksschule Binzen, Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 16 20 1,2 — — — — 8 16 40 2,4 — — 1 6,2% 9 16 51 3,1 1 0,06 1 6,2% 10 16 51 3,1 2 0,1 2 12,5% 11 21 83 3,9 4 0,1 8 38,0% 12 20 80 4,0 11 0,5 7 35,0% 13 19 76 4,0 17 0,8 6 31,6% 14 12 57 4,7 15 1,2 6 50,0% Volksschule B o 11 s c h weil. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 15 16 1,06 — — — — 8 13 28 2,1 — — 1 7,6% 9 10 33 3,3 2 0,2 1 10,0% 10 14 39 2,7 5 0,3 2 14,2% 11 8 38 4,7 2 0,2 — — 12 8 34 4,2 2 0,2 2 25,0% 13 15 68 4,5 23 1,5 5 33,3% 14 14 100 7,1 14 1,0 4 28,5% Volksschule D e g e r f e Iden. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 17 15 0,8 — — — — 8 11 9 0,8 — — — — 9 11 36 3,2 — — 1 9,09% 30 9 18 2,0 — — — — 11 11 17 1,5 — — 1 9,09% 12 13 45 3,4 9 0,6 3 23,0% 13 11 42 3,8 6 0,5 2 18,1% 14 5 8 1,6 — — 1 21,0% 20 Volksschule E i c h s e 1. thon mdl. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibei Zähne pro Kind 7 9 14 1,5 — — 2% 8 5 17 3,4 — — 2% 9 9 22 2,4 i 0,1 5 % 10 7 31 4,4 — 0 % 11 3 13 4,3 — — 0 % 12 5 31 6,2 5 1,0 6% 13 6 22 3,6 3 0,5 0 % 14 2 10 5,0 i.Zahnbehandl. 1 11 , 1 % 20 , 0 % 66 , 6 % Volksschule E g r i n g e n. chon indl. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibei Zahne pro Kind 7 7 6 0,8 — — 6 % 8 11 24 2,1 i 0,09 .056 i 9 9 17 1,8 i 0,1 .2 56 10 5 15 3,0 — 0,2 11 13 38 2,9 3 , 0 % i 12 11 38 3,4 9 0,8 3% | 13 9 28 3,1 11 1,2 .5 56 1 14 13 45 3,4 20 1,5 i.Zahnbehandl. 2 18,1% 1 11 , 1 % 1 20 , 0 % 5 38,4% 7 63,6% 3 33,3% 9 69,2% chon indl. Volksschule Endenburg. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende ^waren schon Zähne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 7 8 9 1,1 — — 8 6 15 2,5 2 0,3 9 7 17 2,4 2 0,2 10 3 13 4,3 — — 11 5 16 3,2 6 1,0 12 7 34 4,8 6 0,8 13 9 35 3,7 17 1,9 14 4 21 5,2 8 2,0 14,3% 33,3% 50,0% 21 Volksschule Feuerbach. Alter Zahl 7 2 8 7 9 5 10 4 11 9 12 8 13 18 14 8 Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 1 0,5 — 14 2,0 — 9 1,9 — 13 3,2 1 27 3,0 5 28 3,5 3 77 4,2 13 23 2,8 14 0,2 - _ 0>5 1 11 , 1 % 0,3 1 12,5% 0,7 1 5 , 5 % 1 ,7 6 75,0% Volksschule Herten. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zahne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 14 5 0,3 _ __ _ 8 12 10 0,8 1 0,08 _ . 9 18 38 2,1 1 0,02 5 2 7,7% 10 20 39 1,9 — — 3 15,0% 11 10 16 1,6 4 0,4 1 10,0% 12 13 47 3,7 1 0,07 4 30,7% 13 13 50 3,3 5 0,3 3 23,0% 14 21 69 3,2 8 0,3 8 • 38,0% Volksschule H e Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind 7 3 i 0,3 8 3 3 1,0 9 6 10 1,6 10 5 18 3,6 11 5 16 3,2 12 7 22 3,1 13 2 10 5,0 14 5 36 7,2 Schon entfernte bleibende Es waren schon Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 1 0,1 — — 4 0,8 — — 1 0,2 — — 7 1,0 2 28,5% 2 1,0 1 50,0% 7 1,4 — — Volksschule Hofen - S c h 1 ä c htenhaus. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren schon Zähne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 7 8 7 6 0,8 — — — — 9 12 24 2,0 1 0,1 1 8,3% 10 12 30 2,5 — — — — 11 9 24 2,6 3 0,3 2 22,2% 12 11 48 4,3 12 1,0 4 36,3% 13 3 11 3,6 1 0,3 2 66,6% 14 2 5 2,4 2 1,0 1 50,0% Volksschule Holzen. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 9 12 1,3 — — — — 8 10 27 2,7 — — — 9 11 26 2,3 2 0,1 1 9,0% 10 12 29 2,4 4 0,3 1 8,3% 11 5 20 4,0 3 0,6 1 20,0% 12 7 36 5,1 8 1,1 1 14,3% 13 9 34 3,7 11 1,2 2 22,2% 14 14 97 6,9 23 1,6 5 32,8% Volksschule Hüsingen. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 13 7 0,5 — — — 8 6 3 0,5 — — ——'* 9 5 14 2,8 4 0,8 2 40,0% 10 6 19 3,1 1 0,1 — " 11 4 10 2,5 — — 2 50,0% 12 8 35 4,3 9 1,0 3 37,5% 13 5 20 4,0 1 0,2 3 60,0 % 14 8 32 4,0 18 2,0 3 37,5% 23 Volksschule Huttinge n. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren schon Zahne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 7 5 7 1,4 — _ 8 5 13 2,6 1 0,2 1 20,0 g 9 6 17 2,8 — _ _ 10 2 6 3,0 1 0,5 _ 11 5 18 3,6 1 0,2 2 40,0 g 12 7 26 3,7 2 0,2 2 28,5 g 13 5 22 4,4 5 1,0 1 20,0 g 14 7 21 3,0 10 1,4 5 71,4 g Volksschule I n z I i n gen. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 22 13 0,5 — — 1 4,5% 8 37 56 1,5 2 0,05 6 16,2% 9 20 25 1,2 — — 1 5,0% 10 18 60 3,3 2 0,1 4 22,2% 11 18 43 2,3 5 0,2 4 22,2% 12 20 49 2,4 6 0,3 10 50,0% 13 17 54 3,1 8 0,4 8 47,0% 14 26 113 4,3 39 1,4 13 50,0% Volksschule I s t e i n. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 16 21 1,3 — _ 2 12,2% 8 9 16 1,7 1 0,1 _ _ 9 11 18 1,6 2 0,1 2 18,1% 10 13 26 2,0 5 0,3 2 14,5% 11 15 54 3,6 5 0,3 4 26,6% 12 21 88 4,3 16 0,7 7 33,3% 13 15 53 3,5 16 1,06 4 26,6% 14 24 18 83 4,6 33 1,7 10 55,5% Volksschule Kaltenbach. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren schon Zähne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 7 8 5 0,6 — — 1 12,5% 8 4 2 0,5 — — 1 25,0% 9 4 10 2,2 — — — — 10 6 18 3,0 3 0,5 1 16,6% 11 6 24 4,0 1 0,1 1 16,6% 12 8 31 3,1 6 0,7 2 25,0% 13 4 17 4,2 7 1,7 2 50,0% 14 6 21 3,5 7 1,0 — — Volksschule K a r s a u. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren schon Zähne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 7 19 25 1,3 — — 3 15,7% 8 20 34 1,7 1 0,05 3 15,0% 9 23 53 2,3 2 0,08 6 26,0% 10 25 72 2,8 10 0,4 5 20,0% 11 23 70 3,4 6 0,2 2 8,6% 12 14 53 3,5 13 0,9 2 14,2% 13 23 92 4,0 19 0,8 8 34,7% 14 19 110 5,7 25 1,0 10 52,6% Volksschule Kirchen. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 11 20 1,8 — — — -- 8 9 16 1,7 1 0,1 — — 9 12 26 2,3 — — 1 8,3% 10 21 60 2,8 2 0,01 8 38,0% 11 15 46 3,0 6 0,4 4 26,6 % 12 17 66 3,8 9 0,5 1 5,3% 13 19 102 5,3 14 0,7 5 26,3% 14 20 77 3,8 18 0,9 14 70,0% Volksschule K 1 e i n k e m s, Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 8 4 0,5 — — 1 12,5% 8 8 8 1,0 — — — — 9 9 16 1,7 — — 1 11,1% 10 7 24 3,4 — — 1 14,3% 11 3 9 3,0 — — 1 33,3% 12 7 24 3,4 2 0,2 2 28,6% 13 6 12 2,0 1 0,1 1 16,6% 14 6 34 5,6 3 0,5 1 16,6% Volksschule Liel. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren schon Zähne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 7 13 15 1,1 — — — — 8 1 1 1,0 — — — — 9 5 12 2,4 — — 1 20,0% 10 19 58 3,5 — — — — 11 7 18 2,5 2 0,2 — — 12 16 73 4,5 4 0,2 2 12,4% 13 15 67 4,4 7 0,4 7 46,6% 14 13 66 5,0 13 1,0 7 53,7% Volksschule Markt. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren schon Zähne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 7 8 9 1,1 1 0,1 — — 8 1 2 2,0 — — — — 9 4 11 2,7 — — — — 10 5 7 1,4 1 0,2 3 60,0% 11 2 6 3,0 — — 1 50,0% 12 6 33 5,5 7 1,1 2 33,3% 13 2 7 3,5 1 0,5 — — 14 4 15 3,7 4 1,0 3 75,0% 26 Volksschule M a p p a c h. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 4 6 1,5 — — — — 8 5 14 2,8 — — — — 9 2 3 1,5 — — — — 10 5 20 4,0 — — — — 11 6 23 3,8 2 0,3 2 33,3 % 12 4 21 5,2 2 0,5 1 25,0 13 5 27 5,4 5 1,0 — — 14 10 55 5,5 11 1,1 6 60,0% Volksschule Märze 11. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 20 30 1,5 — — 2 10,0% 8 9 14 1,5 2 0,2 1 11,1% 9 6 15 2,5 2 0,3 — — 10 11 36 3,2 2 0,1 2 18,1% 11 8 25 3,1 — — 1 12,5 % 12 10 36 3,6 7 0,7 2 20,0% 13 6 20 3,3 4 0,6 3 50,0% 14 13 70 5,3 21 1,4 7 53,8% Volksschule M i n z e 1 n. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende S^entfernte^eibende gwaren^chon _ _ 2 9,0% _ _ 2 14,4% 5 0,3 3 21,3% 2 0,1 3 25,0% 10 0,5 4 22,2% 19 1,0 9 47,3% 7 0,7 5 55,5% 27 Zähne pro Kind 7 17 7 0,4 8 22 37 1,6 9 14 40 2,8 10 14 38 2,5 11 12 46 3,8 12 19 90 4,7 13 19 76 4,0 14 9 46 5,1 Alter Zahl Volksschule Zu behandelnde bleibende O e 11 i n g e n. Schon entfernte bleibende Es waren schon 7 4 Zähne 6 pro Kind 1,5 Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 8 5 10 2,0 1 0,2 — _ 9 4 19 4,7 1 0,2 —- _ 10 14 42 3,0 8 0,8 4 28,5% 11 6 15 2,5 1 0,1 1 16,6% 12 4 17 4,2 4 1,0 2 50,0% 13 10 43 4,3 7 0,7 4 40,0% 14 10 49 4,9 14 1,4 6 60,0% Volksschule Rheinweiler. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 3 1 0,3 — — — — 8 12 21 1,7 — — 1 8,3% 9 8 16 2,0 1 0,1 — — 10 10 33 3,3 4 0,4 1 10,0%' 11 11 26 2,3 3 0,2 3 27,2% 12 9 32 3,5 5 0,5 2 22,2% 13 11 41 3,7 13 1,1 3 27,2% 14 9 37 4,1 16 1,7 4 44,4% Volksschule R i e d 1 i n g e n. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 5 7 1,4 — — 1 20,0% 8 9 12 1,3 2 0,2 — — 9 5 11 2,2 — — — — 10 — — — — — — — 11 6 17 2,2 3 0,5 1 16,6% 12 2 6 3,0 3 1,5 1 50,0% 13 3 7 2,3 3 1,0 1 33,3% 14 28 4 11 2,2 3 0,7 1 25,0% Volksschule Rümmingen. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren schon 7 4 Zähne 9 pro Kind 2,2 Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 8 3 9 3,0 — — — — 9 9 29 3,2 — — 2 22,2% 10 4 6 1,5 — — 1 25,0% 11 5 15 3,0 2 0,4 3 60,0% 12 5 24 4,8 10 2,0 2 40,0% 13 6 23 3,8 6 1,0 4 66,6 % 14 6 22 3,6 9 1,5 5 83,3% Alter Zahl Volksschule Zu behandelnde bleibende Schallbach. Schon entfernte bleibende Es waren schon 7 2 Zähne 2 • pro Kind 1,0 Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 8 5 15 3,0 — — — — 9 7 28 4,0 — — — — 10 10 46 4,6 2 0,2 2 20,0% 11 6 24 4,0 1 0,1 2 33,3% 12 8 32 4,0 11 1,7 3 37,5% 13 6 15 2,5 10 1,6 1 16,6% 14 9 47 5,2 16 1,7 2 22,2% Volksschule Eimeldingen Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 9 10 1,1 — — — — 8 10 24 2,4 1 0,1 — — 9 7 17 2,4 2 0,2 1 14,3% 10 9 20 2,2 2 0,2 4 44,4% 11 6 18 3,0 — — 1 16,6% 12 13 40 3,09 11 0,7 4 30,7% 13 8 35 4,3 4 0,5 3 37,5% 14 10 54 5,4 18 1,8 6 60,0% Volksschule Sitzenkirch. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren schon Zahne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandi. 7 4 9 2,2 — _ 8 1 4 4,0 _ _ 9 7 13 1,8 _ 10 1 — — — __ _ 11 5 15 3,0 2 0,4 1 20,0% 12 3 9 3,0 1 0,3 1 33,3% 13 4 8 2,0 — — 2 50,0% 14 7 11 1,5 2 0,2 5 71,4% Volksschule Tannenli i r c h. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren schon Zahne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandi. r 7 15 22 1,4 — — 2 13,3% | 8 10 18 1,8 2 0,2 _ _ 9 5 13 2,6 2 0,4 . _ 10 10 36 3,6 2 0,2 _ 11 14 46 3,2 9 0,4 _ ! 12 7 21 3,0 6 0,8 — _ , 13 13 44 3,3 12 0,9 6 46,1% i. 14 11 60 5,4 14 1,2 2 18,1% ! Volksschule S t. U 1 r i c h. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren sdion Zahne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandi. 1 7 6 n 1,8 _ - 8 7 18 2,5 _ .... _ - 9 7 18 2,5 _ _ _ _ 10 11 22 2,0 2 0,1 1 9,1% 11 11 32 2,9 3 0,2 1 9,1% 12 8 21 2,6 7 0,8 3 37,5% 13 7 24 3,4 9 1,2 4 57,1% 14 12 43 3,5 13 1,07 6 50,0% Volksschule Vogelbach. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zahne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 7 5 0,7 — — 1 14,3% 8 12 12 1,0 1 0,08 2 16,6% 9 12 18 1,5 — — 1 8,3% 10 17 38 2,2 5 0,2 2 11,7% 11 9 29 3,2 1 0,1 2 22,2% 12 16 60 3,7 7 0,4 6 37,4% 13 9 30 3,3 8 0,8 7 77,7% 14 11 43 3,9 11 1,0 5 45,4% Volksschule W e 1 m 1 i n g e n. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Es waren schon i.Zahnbehandl. 7 5 3 0,6 — — — — 8 — — — — — — — 9 3 11 3,6 — — — — 10 3 4 1,3 1 0,3 — — 11 7 17 2,4 5 0,7 4 57,1% 12 8 33 4,1 10 1,2 2 25,0% 13 7 25 3,5 7 1,0 2 28,5% 14 5 25 5,0 8 1,6 — — Volksschule Wittlingen. Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Schon entfernte bleibende Es waren sdton Zähne pro Kind Zähne pro Kind i.Zahnbehandl. 7 7 9 1,3 — — 2 28,5% 8 3 5 1,7 — ~ 1 33 ’ 3 % 9 6 14 2,3 1 0,1 1 16,6% 10 7 29 4,1 1 0,1 2 28,5% 11 5 27 5,4 5 1,0 1 20,0% 12 g 42 5,2 11 l« 3 2 25,0% 13 4 32 8,0 3 0,7 2 50,0% 14 7 45 6,4 14 2,0 4 57,1% 31 Volksschule Alter Zahl Zu behandelnde bleibende Zähne pro Kind 7 19 35 1,8 8 16 33 2,0 9 13 35 2,8 10 16 57 3,5 11 11 35 3,1 12 24 118 4,9 13 10 53 5,3 14 20 116 5,8 W O 1 1 b 3 C h. Schon entfernte bleibende Es waren schon Zahne pro Kind i.Zahnbehandl. — — 1 5,2% — — 1 6,2% i 0,07 2 15,3% i 0,06 4 24,9% 2 0,1 1 9,0% 24 1,0 6 25,0% 10 1,0 5 50,0% 33 1,6 8 40,0% TABELLEN über: „zu behandelnde bleibende Zähne“. man Nach einzelnen Lebensjahren geordnet sw p ^^^^ ! ä !8^!aK^b e^^ .c^^^cii>«a»?S^^a-»«pt^Miiv^ &B& MMMsm&BHä&tik~~. lilliipliir PipsÄ^ipim ’sppiiiSKp '% ■ia^ ^ BtlMte BBS^ ii^ g j! M j| to iiS ggK( V; ji.V\v•'?" v" *' •*> /-*f v -*i - *' 'f~y*?y 1 -. SKS^SOT^SSä?» 0 Ä tttjs««: sS;.'>-: sjäjss ftj J j jjjfi s . jV.'- •■■'■ $ta 8 §$gs^: •v,VC-'’’f.v-'“ *-*!'■ ,<**.*“ r.y- flJtVy« w i’ 4 >5’.' ‘ ~5-v-i-> •? jf\*h »• *• - t§g§g§g|Jg *i'jVj%n 5*«^ >v^t;-. j^i'*v*T^ v 1- «« ilitiliiSP 5 $«V\aI& VV*l'V*.*\. 1 ' i5*w^iMAi rfjcSi& S&SS^Ä i>JHK>Jy isi »r*t-;.-. laV.VKKJ; :*>✓*! •v^v '«ßjgg; S£js 5 Säj§?! ^SsSpS lÄic-cr; 7. Lebensjahr. Volksschule Zahl Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Adelhausen 19 Bamlach 16 _ Bellingen 6 _ —— Binzen 16 _ Bollschweil 15 _ Degerfelden 17 _ Eichsei 9 _ Egringen 7 _ __ Endenburg 8 _ _ Feuerbach 2 _ _ Herten 14 _ _ Hertingen 3 _ -- Hofen-Schlächtenhaus — _ _ Inzlingen 22 — _ Istein 16 _ Kaltenbach 8 _ _ Karsau 19 _ _ Kirchen 11 _ Kleinkems 8 _ _ Liel 13 _ — Markt 8 1 0,1 Mappach 4 — Marzell 20 _ _ Minsein 17 _ _ Oedingen 4 — — Rheinweiler 3 _ _ Riedlingen 5 — — Rümmingen 4 — — Schallbach 2 — — Eimeldingen 9 — — Sitzenkirch 4 — _ Tannenkirch 15 _ _ St. Ulrich 6 — — Vogelbach 7 — — Keimlingen 5 — — Dittlingen 7 — — Kollbadi 19 — — Holzen 9 _ — Hüssingen 13 — Huttingen 5 — — Gesamt 396 1 0,002 45 8. Lebensjahr. Volksschule Zahl Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Adelhausen 7 — — Bamlach 5 — — Bellingen 11 — — Binzen 16 — — Bollschweil 13 — — Degerfelden 11 — — Eichsei 5 — — Egringen 11 1 0,09 Endenburg 6 2 0,3 Feuerbach 7 — — Herten 12 1 0,08 Hertingen 3 — — Hofen-Schlächtenhaus 7 — — Inzlingen 37 2 0,05 Istein 9 1 0,1 Kaltenbach 4 — — ' Karsau 20 1 0,05 Kirchen 9 1 0,1 Kleinkems 8 — — Liel 1 — — Markt 1 — — Mappach 5 — — Marzeil 9 2 0,2 Minsein 22 — — Oetlingen 5 1 0,2 Rheinweiler 12 — — Riedlingen 9 2 0,2 Rümmingen 3 — Schallbach 5 — Eimeldingen 10 1 0,1 Sitzenkirch 1 — Tannenkirch 10 2 0,2 St. Ulrich 7 — -- Vogelbach 12 1 U,08 Welmlingen — — Wittlingen 3 — Wollbach 16 — Holzen 10 — — Hüssingen 6 — Huttingen 5 1 0,2 _ Gesamt 353 19 0,05 46 9 Lebensjahr. Volksschule Zahl Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Adelhausen 10 Bamlach 8 _ Bellingen 10 _ _ Binzen 16 1 0,06 Bollschweil 10 2 0,2 Degerfelden 11 Eichsei 9 1 0,1 Egringen 9 1 0,1 Endenburg 7 2 0,2 Feuerbach 5 _ Herten 18 1 0,2 Hertingen 6 1 0,1 Hofen-Schlächtenhaus 12 1 0,1 Inzlingen 20 — Istein 11 2 0,1 — Kaltenbach 4 _ Karsau 23 2 0,08 Kirchen 12 _ _ Kleinkems 9 _ _ Liel 5 _ Markt 4 _ _ Mappach 2 — — Marzell 6 2 0,3 Minsein 14 — Oetlingen 4 1 0,2 Rheinweiler 8 1 0,1 Riedlingen 5 — Rümmingen 9 — — Schallbach 7 — — Eimeldingen 7 2 0,2 Sitzenkirch 7 — — Tannenkirch 5 2 0,4 St. Ulrich 7 — Vogelbach 12 — — Keimlingen 3 — — Kittlingen 6 1 0,1 Kollbach 13 1 0,07 Holzen 11 2 0,1 Hüssingen 5 4 0,8 Huttingen 6 — — Gesamt 356 30 0,08 47 * 10 . Volksschule Zahl Adelhausen 8 Bamlach 13 Bellingen \ \ Binzen \ 6 Bollschweil 14 Degerfelden 9 Eichsei 7 Egringen 5 Endenburg 3 Feuerbach 4 Herten 20 Hertingen 5 Hofen-Schlächtenhaus 12 Inzlingen 18 Istein 13 Kaltenbach 6 Karsau 25 Kirchen 21 Kleinkems 7 Liel 19 Markt 5 Mappach 5 Marzell \ 1 Minsein 14 Oedingen 14 Rheinweiler 10 Riedlingen _ Rümmingen 4 Schallbach 10 Eimeldingen 9 Sitzenkirch \ Tannenkirch 10 St. Ulrich 11 Vogelbach 17 W elmlingen 3 Wittlingen 7 Wollbach i 6 Holzen 1 2 Hüssingen 6 Huttingen 2 Gesamt 403 Schon entfernte bleibende Zähne 3 2 5 2 5 3 10 2 1 2 5 8 4 2 2 2 2 5 1 1 1 4 1 1 pro Kind 0,2 0,1 0,3 0,2 0,8 0,1 0,3 0,5 0,4 0,01 0,2 0,1 0,3 0,8 0,4 0,2 0,2 0,2 0,1 0,2 0,3 0,1 0,06 0,3 0,1 0,5 48 79 0,19 Volksschule 11. Zahl Lebensjahr. ‘ Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Adelhausen 11 Bamlach 11 2 0,1 0,2 0,1 0,2 Bellingen 7 2 Binzen 21 4 Bollschweil 8 2 Degerfelden 11 Eichsei 3 Egringen 13 3 0 2 Endenburg 5 6 1,0 Feuerbach 9 5 0,5 0,4 Herten 10 4 Hertingen 5 1 0,2 Hofen-Schlächtenhau 5 9 3 0 3 Inzlingen 18 5 0,2 Istein 15 5 0*3 Kaltenbach 6 1 0,1 Karsau 23 6 0,2 Kirchen 15 6 0,4 Kleinkems 3 Liel 7 2 0,2 Markt 2 _ Mappach 6 2 0,3 Marzeil 8 _ Minsein 12 2 0,1 Oetlingen 6 1 0,1 Rheinweiler 11 3 0,2 Riedlingen 6 3 0,5 Rümmingen 5 2 0,4 Schallbach 6 1 0,1 Eimeldingen 6 — Sitzenkirch 5 2 0,4 Tannenkirch 14 9 0,4 St. Ulrich 11 3 0,2 Vogelbach 9 1 0,1 Keimlingen 7 5 0,7 Dittlingen 5 5 1,0 Kollbach 11 2 0,1 Holzen 5 3 0,6 Hüssingen 4 — — Huttingen 5 1 0,2 Gesamt 354 102 0,28 49 . 12. L e b e n s j a h r. Volksschule Zahl Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Adelhausen 7 3 0,4 Bamlach 9 6 0 6 Bellingen 15 5 0,3 Binzen 20 11 0,5 Bollschweil 8 2 0,2 Degerfelden 13 9 0,6 Eichsei 5 5 1,0 Egringen 11 9 0,8 Endenburg 7 6 0,8 Beuerbach 8 3 0,3 Herten 13 1 0,07 Hertingen 7 7 1,0 Hofen-Schlächtenhaus 11 12 1,0 Inzlingen 20 6 0,3 Istein 21 16 0,7 Kaltenbach 8 6 0,7 Karsau 14 13 0,9 Kirchen 17 9 0,9 Kleinkems 7 2 0,2 Liel 16 4 0,2 Markt 6 7 1,1 Mappach 4 2 0,5 Marzeil 10 7 0,7 Minsein 19 10 0,5 Oetlingen 4 4 1,0 Kheinweiler 9 5 0,5 Riedlingen 2 3 1,5 Rümmingen 5 10 2,0 Schallbach 8 11 1,7 Eimeldingen 13 11 0,7 Sitzenkirch 3 1 0,3 Tannenkirch 7 6 0,8 St. Ulrich 8 7 0,8 Vogel bach 16 7 0,4 Welmlingen 8 10 1,2 Wittlingen 8 11 1,3 W oiibach 24 24 1,0 Holzen 7 8 1,1 Hüssingen 8 9 1,0 Huttingen 7 2 0,2 Gesamt 413 293 0,70 50 13. Lebensjahr. Volksschule Zahl Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Adelhausen 3 14 4 6 Bamlach 15 5 n ^ Bellingen 6 Binzen 19 17 n 8 Bollschweil 15 23 1 5 Degerfelden 11 6 i 0,5 Eichsei 6 3 0,5 Egringen 9 11 1,2 Endenburg 9 17 1,9 Feuerbach 18 13 0,7 Herten 13 5 0,3 Hertingen 2 2 1,0 Hofen-Schlächtenhaus 3 1 0,3 Inzlingen 17 8 0,4 Istein 15 16 1,06 Kaltenbach 4 7 1,8 Karsau 23 19 0,8 Kirchen 19 14 0,7 Kleinkems 6 1 0,1 Liel 15 7 0,4 Markt 2 1 0,5 Mappach 5 5 1,0 Marzeil 6 4 0,6 Minsein 19 19 1,0 Oetlingen 10 7 0,7 Rheinweiler 11 13 1,1 Riedlingen 3 3 1,0 Rümmingen 6 6 1,0 Schallbach 6 10 1,6 Eimeldingen 8 4 0,5 Sitzenkirch 4 _ Tannenkirch 13 12 0,9 St. Ulrich 7 9 1,2 Vogelbach 9 8 0,8 Welmlingen 7 7 1,0 Dittlingen 4 3 0,7 W ollbach 10 10 1,0 Holzen 9 11 1,2 Hüssingen 5 1 0,2 Huttingen 5 5 1,0 Gesamt 377 320 0,84 51 14. Lebensjahr. Volksschule Zahl Schon entfernte bleibende Zähne pro Kind Adelhausen 11 — — Bamlach 6 2 0,3 Bellingen 11 4 0,3 Binzen 12 15 1,2 Bollschweil 14 14 1,0 Degerfelden 5 — — Eichsei 2 — — Egringen 13 20 1,5 Endenburg 4 8 2,0 Feuerbach 8 14 1,7 Eierten 21 8 0,3 Hertingen 5 7 1,4 Hofen-Schlächtenhaus 2 2 1,0 Inzlingen 26 39 1,4 Istein 18 33 i)/ Kaltenbach 6 7 1,0 Karsau 19 25 1,2 Kirchen 20 18 0,9 Kleinkems 6 3 0,5 Liel 13 13 1,0 Markt 4 4 1,0 Mappach 10 11 1,1 Marzell 13 21 1,4 Minsein 9 7 0,7 Oetlingen 10 14 1,4 Rheinweiler 9 16 1,7 Riedlingen 4 3 0,7 Rümmingen 6 9 1,5 Schallbach 9 16 1,7 Eimeldingen 10 18 1,8 Sitzenkirch 7 2 0,2 Tannenkirch 11 14 1,2 St. Ulrich 12 13 1,07 Vogelbach 11 11 1,0 Welmlingen 5 8 1,6 Wittlingen 7 14 2,0 Wollbach 20 33 3,6 Holzen 14 23 1,6 Hüssingen 8 18 2,0 Huttingen 7 10 1,4 Gesamt 408 497 1,21 52 Lebenslauf. Ich, Leonhard Krauß, wurde als Sohn des prakt. Arztes Dr. med. Leonhard Krauß am 18. Juni 1904 in Villingen gelberen. Nach Besuch der Volksschule absolvierte ich das Realgymnasium in Villingen und bestand dort im März 1923 die Reifeprüfung. Ich studierte Zahnheilkunde in Marburg und Freiburg und bestand am 4. Mai 1935 das Zahnärztliche Staatsexamen zu IFreiburg i. Br.