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Beilage zur XLIV. Sitzung vom 9. Şul i822, xxx Die hetrſchaftliche Brauerey in Donaueſchingen trieb die Schweinszucht mit mehtern Mutterſchweinen, und einem Eber, ſte wurde aber in der Folge aufgegeben, weil man ſich beſſer bei der Ochſenmaſtung befand..

Manche Gegenden geben ſich niht mit der Schweinszucht, deſto mehr aber mit der Schweinsmaſtung ab, weil ſie mit ge⸗ raͤuchertem Speck vortheilhaften Handel in die Schweiz treiben.

Die Vorſchlaͤge zur Vermehrung der Schweinszucht ſollten

ſich alſo vor der Hand darauf,

daß kein Geld fuͤr Schweine und beſonders keine wucheriſchen

Procente fuͤrs Borgen ins Ausland gehen, und daß gewiſſe

Vorurtheile beſeitiget werden, beſchraͤnken; die Mittel zu dieſem Zwecke muͤſſen ferne von aller feindlichen Stellung gegen unſere deutſche, und gleich wie wir denkende Nachbarn, und auch ferne vom Zwange gegen laͤndliche Wirthſchaftsverhaͤltniſſe, und noch mehr ferne von Verletzung pri⸗ vatrechtlicher Verhaͤltniſſe bleiben.

Ganz unnuͤtz moͤgten eben doch die folgenden Belehrungen und Vorſchlaͤge auch fuͤr jene Kreiſe des Landes nicht ſeyn, in welchen die Schweinszucht nach den ackenmaͤſigen Beſchreibungen ſchon auf einem ſehr befriedigenden Grade ſteht, das iſt: wo nicht nur kein Geld fuͤr den Einkauf junger Schweine ins Aus land geht, ſondern noch einiger Activhandel ins Ausland damit getrieben wird,

Indeſſen ſind die Bewohner des See⸗ und Dreyſam⸗Krei⸗ fſes, die uͤber ein Drittel der ganzen Staatsbevoͤlkerung ausma⸗ chen, die eigentlichen Patienten, welche ohne Verſuche mit eig⸗ nen Kraͤften machen zu wollen, ſich auslaͤndiſchen Schweinshaͤnd⸗ lern auf Discretion hingeben. Dieſe zwei Kreiſe ſind es, aus welchen nach actenmaͤſigen Berechnungen an die 256,000 fl. fuͤr Milch⸗ und Lauferſchweine außer Land, vorzuͤglich nach Bayern

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