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XxXIL. Oeffentl SGiştng y: 28: Mprit1825. 45
begehren. Noch ſchlimmer ſey es aber im Oberland In einer Laͤnge des Landes von zwanzig Meilen, wo einſt ausgezeichnete Mittelſchulen geweſen ſeyen blos noch drei kuͤmmerlich lebende Mittelſchulen, naͤmlich das Gymnaſtum zu Freiburg , Donaueſchingen und Conſtanz. Fruͤher haben die Praͤlaturen im Breisgau dieſe Anſtalt verſehen, nindem Sturm dere Zeit ſeh aber diefe Anfialt untergegangen, die Prålatüreñ fepèn aufgehoben worden, und die Einkuͤnfte habe man der Staatskaſſe gegeben gegen die Verpflichtungwelche der ReichsdeputationsHauptſchluß ausſpreche zuerſt fuͤr den Unterricht und die geiſtlichen Angelegenheiten zu ſorgen. Die Regierung habe allerdings einer be ſtimmte Summe ausgeworfen allein die Summen, die ſie abgegeben habe, ſeyen bei weitem nicht hinreichend Die Profeſſoren zu Freiburg und Conſtanz haͤtten 500 fſ. Cr frage wie ein Mann Luſtund Liebe fuͤr ſein Fach haben koͤnne bei einer ſolchen Beſoldung? In dieſen beiden Gymnaſien ſeyen ehemals die aus gezeichnetſten Maͤnner geweſen“ Aber er frage, wo man ſie jetzt bekommen ſolle? Die Regierung, die nur das Gute wolle, habe dieß ſelbſt anerkannt, und es ſey bekannt, daß man bereits ſchon Hoffnungen erhalten habe daß darauf werde eingegangen werden. Wenn es aber in dieſen beiden Anſtalten kuͤmmerlich aus ſehe/ ſo ſey és Haͤrger im Donaukreis. Es fey in Villingen einſabade⸗ miſches Lyceum geweſen, das aber aufgehoben worden ſey/ man habe den ganzen Schwarzwald auf das Gym⸗ naſium zu Donaueſchingrn vertroͤſtet Nip drli Hes: feſſoren ſehen bei demſelben angeſtellt/ wovon jeder 500 A Beſoldung Habe, fige 500M} und dieſe werden noch auf eigene Koſten zuſammen gebettelt. Man ſollte da⸗ her ſelbſt der Bereitwilligkeit der Regierung entgegen-