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LIVſte Siğgung vom 24. Juli 1822, 53

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den Abſatz vermehrten, und den Preis vergroͤßerten. Je⸗ der Inhaber einer Vibliothef werve diefe Erfahrung ges macht haben. Uebrigens koͤnne er von der Bibliothek in

; Heidelberg nicht ſprechen, ohne zugleich daran zu erin⸗ ß nern, daß wir unſern Miniſterien, befonders dem Mini i⸗ ſterium der auswaͤrtigen Angelegenheiten ſehr verbindli t, Hn Dant fuͤr die Bemuͤhungen ſchuldig waͤren, die es ie ſich bei den Unterhandlungen in Paris gegeben habe, um n die in Rom geweſenen litterariſchen Schaͤtze fuͤr Heidel⸗ t, berg wirter zu erobern, wie fon der Proponent Winter i⸗ v. H. in feiner Motivirung bemerkt habe. Dieſe Bemuͤ⸗ a⸗ hungen ſeyen mit dem ſchoͤnſten Erfolge gefróm- worden, t, und ganz Deutſchland ſey Baden dafuͤr zu unvergaͤngli⸗ re chem Danke verbunden.

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t Winter v. K. Er muͤſſe eine Thatfache berichti n⸗ gen, die einen weſentlichen Einfluß haben koͤrne. Er en fenne bie Einrichtung des kliniſchen Inſtituts in Heidel⸗ Ba berg. Cr fenne fie von irem Entftehen an, und he Tnne eben deßwegen faktiſche Auskunft ertheilen. Man {s Dabe von 1803 big zum Jahre 1815 immer gewuͤnſcht, ein ze⸗ Klinikum in Heidelberg zu errichten, aber die nothwens iſe digen Mittel nicht gefunden. Das mediziniſche Studium en habe dadurch ſehr gelitten. Im Jahre 1815(Er ſey da iſe mals der Verwaltung der Stadt vorgeſtanden) habe die in Stadt Heidelberg 7000 fl. zu einem Klinikum verwilligt, jer und der Gtaat babe nur einen Theil des Gebaͤudes dazu

gegeben, Aufferdem Habe bdie Stadt no weiter vie Summe von 5 bið booo fl, zur Nnterhaltung verwilligt.

ets Im Verfolge ſey dieſes Klinikum aus dem Dominikaner⸗ es kloſter in die Kaſerne, welche die Stadt uͤber 100, ooo fl. ote gekoſtet habe verlegt und zugleich ein chirurgiſches Klinis on

lum angelegt worden, zu welchem ebenfalls die Mittet