eer r A a aa
170 Berfandlungen ber Iten Rammer:
ſicht ſelbſtſtaͤndig ſeyn und nicht nach ſolchen Beiſpielen uns richten, ſondern uns auf Gruͤnde einlaffen, und diefe werden durch den Umſtand unterſtuͤtzt, daß man nicht alles uͤbernommen habe, ſondern nur einen Theil, und ich ſtelle dahin, wie ſich dieſer Theil zu dem verhaͤlt, wo⸗ von gegenwaͤrtig die Rede iſt.
Ein drittes Beiſpiel iſt angefuͤhrt worden von der Abtheilung der Gefaͤlle und Schulden des Frickthals. Die— ſes iſt aber ein ganz anderer Fall. Ein Theil des Landes iſt vom Breisgau abgeriſſen worden und es war das na— tuͤrlichſte, daß, wie nach Aufloͤſung einer jeden Geſellſchaft die Aktiven und Paſſiven getheilt werden, dies auch dort ſtatt hatte; es hat alſo dieſe Thatſache auf den gegenwaͤr—⸗ tigen Fall keine Anwendung, und muͤßte jedenfalls erſt naͤher erlaͤutert werden.
Man behauptet ferner, die Schulden, welche dieſen Bezirken noch aufliegen, ſeyen Steuerſchulden, und dieſe Bezirke haͤtten ein wirkliches Steuerrecht gehabt. Ich kann mir nicht vorſtellen, wie man dieſen Bezirken ein Beſteuerungsrecht einraͤumen kann. Wenn man dieſes thun wollte, ſo muͤßte man ſagen, daß in dem naͤmlichen Bezirk dreierlei Steuerberechtigte geweſen ſeyen, einmal der Kreis, welcher gewiß die Behoͤrde iſt, welche die Steuer auf den Kreisbezirk vertheilt hat— es handelt ſich hier um die Fuͤrſtenbergiſchen Aemter, ſo wie um die Bezirke derſelben;— zweitens die Hauptkontributionskaſſe in Donaueſchingen . Dieſe hat das Naͤmliche, was der Kreis auf die Bezirke repartirt hat, auf die kleinern Theile im Fuͤrſtenbergiſchen ausgetheilt; endlich dritten s jene, welche die Steuern erheben und einziehen ſollen.
É ct Mangt ren y (d