Karlruuhe 31 Oklober 1910.HochverehrterHerr! Die hohe Ehrnung welche mir die Anivensilat Berein dadurch zu Theil werden ließ, daß mir darer Medizinische Fakultrit die Wurde eines Hoktors des Medizin u Thirürgie Nonoreslansa verliefen hat, hat mich freudig überrüscht. Wenn duch diese große Ihrnng es zum Ausdruk gebracht worden ist, daß auch die Kunst ihr Theil beitragen kann und soll, daß unsre Menschangemeinschaft in ihrem Geistes leben gesund erhalten bleibe und daß das Sinnenleben veradelt werden kann durch die Kunst die aus den Guellen des Volksgeistes ihren Ursprung nimt, so durf die Kunst stotz sein auf die Anarkennung welche ihr von der Medizinischen Kukullät zu theil wird Es wird ihr ein Anspdon sein dabei zu sein und autzuhalten wo es sich un die Sorge für die Gesundheituseres Volkslebens handelt. Die Sorge für die Gesundhaltung ist eine der edelsten Sorgen inn e Leib— Seele gesundes kohk ist stark. And nun I diesem Sinne bitte ich nun zar daß Eaer Zochwohlgebrren als Dekan derhohen Medizunschen fakul. fät derselben meinen tiesem Jandenen ergebensten Denk zin Kenntniß bängen wolle. In vorzuglicgsten Zochachtung Euer Zoch wohlgeboren ergebenster gae Dh Hans Thoma die Sonze für Gesundhalting ist eine der edelst en Sorgen – einan Leibk und Seule gesundes Volk ist stark, Es wird der Lunst ein linppton sein wenn sie dabei sein kann wo es sich um die Gesundhaltung unserns Volkslebens handelt,