Großherzoqliches Hostheater zu Karlsruhe. Sonntag, den 5. November 1893. IV. Auartal. ISO« Abonnements - Vorstellung. 1. Vorstellung im Jerlioz-ßyclus. Im zweiten Akt: Tarantella, arrangirt von Herrn Balletmeister Rathner, getanzt von Fräulcin Mario, Herrn Rathner und dem Balletcorps. Vor dem zweiten Akte: „Der römische Carneval", Ouvertüre von Hector Berlioz. Die große Pause findet nach dem zweiten Äkte tfatt. Textbücher fint tu der Macktot'schen Buchhandlung, Waldstr. 10 u. 1^, und Ävends im Vestibül zu haben. Ansang: halb sieben Uhr. Ende: halb zehn Uhr. Aasse - Eröffnung : halb 6 Uhr. Der freie Eintritt ist für heute aufgehoben. Mittel-Preise: Balkon - Frem- j I. Abth. 6 Jk — A denlogc (II. „ 5 Jk. — djt Fremdenloge II. j I. ,, Rangs j II. ii Parterre-Frem- l I. ,, denlogej II. „ I. 4 Jh. —ty. 3 Jk. 50 9jL 4 Jh. — 9?. 3 Jh. 50 A 5 Jk — Sjt Balkon-Logen Sperrsitze I. Abth. 5 Jk — 9 1 /. II. „ 41. — ZP/. I. „ 3 Jk 50 9jt. II. „ 3 jk — y/. I. „ 41.-?/ II. II 31.-^ III. ii 2 Jh. 50 I. II 3 Jk — 9jt. II. II 2 Jk 50 Sji Logen I. Rangs j ÄM Damit an der Kasse durch Geldwechseln kein Aufenthall entsteht, wird nur abgezähltes Geld angenommen. Der allgemeine Berkauf der Eintrittskarten findet am Tage der Vorstellung von II bis 1 Uhr und an der Abendkasse, die Abgabe der auf Vormerkung reservirten Eintrittskarten nur von 3 — 4 Uhr Nachmittags des vorhergehenden Tages statt. Nur für ^!lus- wärtige werden vorgemerkte Eintrittskarten zur Abendkasse und zwar längstens bis 1 / i Stunde vor Anfang der Vorstellung zurückgelegt. Vormerkungen wollen gest. — briefliche unter genauer Angabe der Adresse — an das Vormerkbüreau des Großh. Hoftheaters gerichtet werden, dasselbe ist mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage täglich von 8 —12 Uhr Vormittags und von 3—5 Uhr Nachmittags geöffnet. Die auf Vormerkungen abgegebenen oder an der Tageskasse verkauften Eintritts- karten werden an der Abendkasse nicht mehr zurückgenommen. Die Besucher des Hoftheaters werden dringend gebeten, sich pünktlich zu Beginn der Vorstellungen einzufinden, da man sich sonst, um unliebsame Störungen zu ver- meiden, genöthigt sehen müßte, den Zutritt bis zur nächsten Pause zu verwehren. Dienstag, den 7. November, IV. Quartal, 121. Abonnements-Vorstellung. 2. Vorstellung im PerUoz - Cyelns. Beatrice und Benedict. Oper in zwei Akten. (Nach Shakespeare.) Text und Musik von Hector Berlioz. Deutsche Uebersetzung von Richard Pohl. Die Recitative von G- zu Pntlitz und Felix Mottl. Das Abonnement im Großherzoglichen Hostheater im Jahre 189-i betreffend. Die geehrten Abonnenten, welche für das Jahr 1894 ihre Plätze nicht behalten wollen, werden ersticht, die Aufkündigung ihrer Verträge bis längstens 13. November d. I. bei Großh. Hoftheater-Verwaltnng schriftlich einzureichen. Erfolgt bis zur genannten Zeit keine Kündigung, so werden die Verträge für das Jahr 1894 ausgefertigt. Aufragen nm Plätze u. s. w. wollen nach dem 15. November an die Großh. Hoftheater-Verwaltung gerichtet werden. Gleichzeitig bringen wir zur Kenntniß, daß mit dem l. Januar 1894 ein neues Iahres-Abounement auf den Theaterzettel eröffnet wird, dessen Preis 2 Mark 50 Pf. beträgt und auf welches die Zettelträger im Laufe des Monats Dezember d. I. Eiuzeichnungölisten vorlegen werden. Karlsruhe, den 27. Oktober 1893 General-Direktion des Groljherzoglichen Hoftheaters. nuten nach Beendigung der Vorstellung, Abgang der Eisenbahn Züge nach der Borstellung: n ach Ettlingen (Stadt) — Rastatt — Oos —Baden . . 1122, nötigenfalls erst 20 Minach Durlach — Pfor,keim— Stuttgart 1022, nach Graben - Waghänsel - Schwetzingen-Mannheim [ lol; nach Durlach — Bruchsal — Heidelberg und Stuttgart 10IU, nach Durlach (Dampfbahn): 20 Minuten nach Beendigung der Vorstellung §»«0^3 , Ml Oper in drei Akten von de Wailly und Barbier. Deutsche Bearbeitung von Peter Cornelius. Musik von Hector Berlioz. Regie: Herr Schön. Personen: Der Kardinal Valviati Herr Heller. Giacomo Baldueci, Schatzmeister des Papstes .... Herr Plank. Teresa, seine Tochter Fräulein Fritsch. Beuveuuto Cellini, ein storentinischer Goldschmied . . . Herr Oberländer. Ascauio, Schüler Cellini's Fräulein Friedlein. G&, | «Gl» °us M C°Mm-s . . |$£ Fieramosca, Bildhauer des Papstes Herr Nebe. Pompeo, ein Raufbold, Freund des Fieramosca .... Herr Guggenbühler. Ein jüdischer Schenkwirth Herr Hallego. Ein Offizier . . • Herr Heinrich. Stumme Personen: Der falsche Balducci Herr Ludwig. Harlekin Herr Huukler. Pasquarello Herr F. Hancke. Dienerinnen und Nachbarinneil von Balducci, Goldschmiede, Gießer, Masken, Häscher, Mönche, Gefolge des Cardiuals, Bolk. Die Handlung geschieht zu Rom, um 1532, unter Papst Clemens VII., am Montage vor Fastnacht, am Fastnachttage und Aschermittwoch. tV* VilTMl Logen III. j I. Abth. 2 Jh. 50 A Rangs | II. „ 2 Jh. — 9% Balkon-Stehplatz . . 3 Jh. — Parterre-Stehplatz . . 2 Jh. — 9% III. Rang Seite . . 1 Jh. 20 IV. Rang Mitte . . - Jk 80 HS IV. Rang Seite . . - Jh 60 9$ MD »- Druck der Chr. Fr. Müller'schen Hvfbutdmckiret. Nachdruck vcrbotm.