Nro. io» Pag. 40 ; Larlsruhe Sonnabends r 8 AMN MM Zeitung. den 2.7 Iuny 0 7 . Mi! Grssherzogiich Badischem gnädigstem prtvilegis. Iiiuhalt. Frankfurt; Kourier. Augsburg; Große Schlacht. Berlin; Bekanntmachung wegen der Friede,rsunterhandlungen. (Beschluß) Lunden; Die Expedition wird Ernst. Livorno. Konstantinopel; Nuß. Engl. Eskadre. Salvnichi; Forderung der Engländer an den Basta von Salonichi. D eu tsch la n d Frankfurt, vom 24 Iuny. Einem allgemeinen Gerüchte zufolge, passsrtc heute Nacht ein vornehmer von der franz. Armee kommender Reisender durch hiesige Gegend, welcher als Kourier Ihrer Mas. der Kaiserinn die Nachricht nach Paris «verbringt, daß die Niederlage der russischen Armee nach der Schlacht am 14 nicht nur schröcklich sey, sonder,1 daß auch am 16 die Reservearmee derselben unter den Befehlen des Großfürsten Konstantin total geschlagen worden. Augsburg, vom 25 Jun. Von znverlasiger Hand erhalt man so eben Folgendes: ,, Der grosse Schlag ist geschehen, und eine der denkwürdigsten Schlachten der altern und neuern Zeiten geliefert worden. Kaiser Napoleon führte seine ganze Armee gegen den Feind; Marschall Massen« umgieng denselben mit dem rechten Flügel,' und fieng die Schlacht an. Er rollte nach der Kriegssprache die feindliche Lienie aus, und es erfolgte die vollständigste Niederlage und Flucht. Daß die Russen in Schlachten stehen, ist bisher eine anerkannte Wahrheit gewesen; daß sie aber auch nach einem kurzen Widerstand lausen können , biß ist neu. Der Verlust der Russen und Preus- sen in dieser einzigen. Schlacht betragt wenigstens 52,000 Mann, und zo Nuß. Generäle und da man och stündlich Gefangne zu Hunderten und Tausenden cmbringt, so kann er mit Jnnbegriff der Gefangenen und Verwundeten, auf 60,000 geschätzt werden. Die eroberten Kanonen, hatte man nochnicht Zeit zu zahlen, denn der Feind wird von der ganzen Armee auf dem Fuß verfolgt. Der Kronprinz von Baiern und der Gen. v. Wrede sind gesund. Die braven Baiern haben »n» erachtet sie tüchtig ins Feuer kamen, wenig gelitten, weil, wie gesagt, die Russen diesesmal nur einen kurzen Widerstand leisteten. Die Mannschaft macht grose Beute, denn man findet bei den russischen Offiziers volle Beutel mit Dukaten und Rubeln. An Lebensmitteln ist kein Mangel, wohl aber an Fourgge; dir Pferde müssen fast alle grün gefüttert werden. In wenigen Tagen werden wir in Königsberg und Memel seyn re. P r e u s s e n. Berlin, vom 18 Iuny. Bekanntmachung wegen der Friedensunterhandlunges. (Beschluß.) Am Z. Juni festen sich die Divisionen vom rechten Flügel der russ. Armee in Bewegung, und griffen mit 12 Regimentern Russen und Preussen den Brücken- Kopf von Spünden an, der vom General Frcre mit < 4°6 ) dem 27. leichten Infanterie-Regiment vertheidigt wurde. Dieß Regiment hielt sieben Stürme nach einander aus, und schlug alle sieben zurück. Fürst von Ponte- Corvo zog sein Armeekorps zusammen, aber ehe er noch damit vorbrechen konnte, hatte ein einziger Angriff vom ,7. Dragoner-Regiment, der unmittelbar nach dem siebenten Sturm vorfiel, den Feind ^gezwungen, das Schlacht-Feld zu verlassen, und den Rückweg anzutreten. Dieses Gefecht ist merkwürdig; es bedckt mit Ruhm das 27. leichte JnfantcrieNegiment, ob es gleich den Vortheil hatte, verschanzt zu seyn. Bei Besichti' gung dieser Verschanzungen in der Zwischenzeit der Angriffe erhielt Fürst von Ponte Corvo eine leichte Verwundung, die ihn aus eine kurze Zeit von dem r. ArmecKorps, das er befehligt, entfernt halten wird. Der Verlust Ser Franzosen war bei dieser Gelegenheit wenig beträchtlich. Die Wiederholung der Angriffe des Feindes und das Unvorteilhafte seiner Stellung hat ihm, ausser vielen Verwundeten, 1200 Todtc gekostet. In demselben Augenblick haben 2 ruff. Divisionen vom Mittelpunkt den Brückenkopf von Lomitten angegriffen, den Gen. Ferry vom Korps des Marschalls Soult mit dem 46. und z?. LinienRegiment verteidigte. Der ruff. Gen. verlor mit 1122 der Seinigen das Leben. Die Franzosen machten 120 Gefangne , und hatten ungefähr 1202 Mann Todte und Verwundete; die Zahl der Russen, die in dieser den ganzen Tag über dauernden Schlacht verwundet wurden, war sehr groß. Während dieses vorfiel, griffen der ruff. Oberseldherr und Grosfärst Konstantin mit der kais. Garde und z Divisionen den Marschall Ney jenseits AitkirchAmt, Guttstadt und Wolssdorf an. Der Feind wurde überall zurückgeworsen; als aber der Marschall sich überzeugte, daß der ihn angreifende Feind über 40,222 Mann stark wäre, so begab er sich, den vorher erhaltnen Vorschriften gemäß, mit seinem ArmecKorps nach Mendorf. Den 6. Juny griff der Feind das 6te ArmecKorps in seiner Stellung bei Deppen an der Passarge an Er wurde geworfen. Die Manövres dieses ArmecKorps, die bei dieser Gelegenheit entwickelnden Talente, und die Unerschrockenheit, die Marschall Ney seinen Untergeordneten ein- flößte, machten dieß Treffen so ruhmvoll als merk- wWg sür dchMrp§, die. Theil daran nahmen. Der Feind verlor daselbst nach seinem eignen Gestandmß mehr als 2202 Todte, und hatte über 3202 Verwundete. Der Verlust der Franzosen war ungleich weniger beträchtlich; indessen verloren sie 250 Gefangne , die größteutheiis von Kosacken, die am Morgen des Angriffs sich in den Rücken der Armee geschlichen hatten, aufgehoben worden waren. Kaiser Napoleon langte den 8. Juni zu Deppen beim KorA des Marschalls Ney an. Seinem Befehl zu Folge, begab sich das gte Korps gegen Wolssdorf; cs stieß daselbst auf die ruff. Division Kamensky, die das ArmecKorps einholte. Es griff dieselbe an, letzte 422 bis 502M. ausser Stand Dienste zu leisten, und nahm ihm 152 Gefangne ab. Des Abends nahm das Korps eine Stellung bei Ältkirch. In demselben Augenblick schickte der Kaiser selbst die Korps der Marschälle Lannes und Ney, die Garde und die ReserveReiterei gegen Guttstadt vor. 10,222 Mann feindlicher Reiterei, die einen Theil des Nachtrabs ausmachten, und 1522 Mann Fußvolk nahmen zu Glottau einen Stellung , und wollten den Weg versperren. Grosherzog von Berg zwang sie, ihre Stellungen eine nach der andern zu verlassen; die Brigaden der leichten Kavallerie der GenerälePajol und Bruyere und Dürosnel von der schweren ReiterDivisivn des Gen. Nansouty vereitelten alle Anstrengungen des Feindes. Die sragz. Truppen drangen mit dem Degen in der Faust um 8 Uhr Abends in Guttstadt ein, nachdem sie 1022 Gefangne gemacht, alle Stellungen vor Guttstadt erobert, und das feindliche -Fußvolk in die Flucht geschlagen hatten. Besonders haben die ruff. KavallerieNegimenter von der Garde sehr gelitten, am 12. Juni gab der Kaiser Napoleon seinen Truppen die Richtung gegen Heilsberg ; sie eroberten verschiedne feindliche Lager. Ungefähr eine Viertelstunde jenseits dieser Lager zeigte sich der feindliche Nachtrab, bestehend aus 15 bis 18,020 Mann Reitern und mehrere» LimenJnsanlerie, in Ordnung ausmarschirt. Die Kürassiere von der Division des Generals d'Espagne und die DragonerDivision des Generals Latour-Mauburg machten mehrere Angriffe , und gewannen Land. Um 2 Uhr war das Korps des Marschalls Soult ausgestellt. Zwei Divisionen marschirten aus den rechten Flügel, und die Division Legrand aus den linken , um sich der r 4V7 > Spize eines Gehölzes zu bemächtigen , und die linke Sette der Reiterei zu unterstützen. Die ganze rvff. Armee war zu Heilsberg versammelt , und schickte zahl« reiche Verstärkungen sowohl ihrer Reiterei als ihrem Fusvolk zu, um ihre Stellung vor dieser Stadt zu behaupten. Aber die stanz. Heftigkeit ließ sich wider durch diese Hinderniße noch durch das Feuer von 60 Kanonen, welches die feindlichen Kolonnen unterstützte, zurückhalten; die Feinde wurden mit einer seltenenen Unerschrockenheit zurückgetrieben; mehrere ruff. Divisionen wurde» in Unordnung gebracht, und Abends y Uhr befand sich die stanz. Armee unter den Verschan- zungen des Feindes. Die Füseiiers von der Garde, mit Gen. Savary an der Spize, unterstützten die Division St. Hilaire, und benahmen sich auf die glänzendste Art. Die Division des Gen. Berthier von der ReserveInfanterie des Marschall Lärmes verwickelte sich in das Gefecht» als die Nacht schon eingebrochen war: sie überflügelte den Feind» um ihm den Weg nach Landsberg abzuschneiden, was ihr vollkommen gelungen ist. Der Kaiser brachte den ganzen n Juny auf dem Schlachtfeste zu; er ordnete daselbst die Armee-Korps um eine Schlacht zu liefern, welche für den Ausgang des Kriegs entscheidend sepn sollte. Die Russische Armee, zu Heilsberg versammelt » hatte daselbst alle ihre Magazine. Diese von Natur schon starke Stellung war noch mehr durch 4 Monate lange Arbeit des Feindes befestigt. Um 4 Uhr Nachmittags ließ der Kaiser den Marschall Davoust die Fronte verändern. Durch diese Bewegung erhielt er gegen die Nieder- Alle seine Richtung , und verlegte gänzlich den Weg nach Eylau. Jedem Armee-Korps war seine Nolle angewiesen; sie waren alle vereinigt, bis auf das erste, welches noch < an der Nieder - Passarge manövrirte. So sahen sich ^ die Russen, welche die Feindseligkeiten angefangen hat- ! tcn, gewissermaßen in ihrem verschanzten Lager einge- , schlossen, und man war nicht bange, ihnen die Schlacht ^ gerade in der Steilung, die sie selbst gewählt hatten, ^ anzubieken. Aber ungeachtet ihrer Demonstrationen s vom 11 Juny, welche glauben ließen, daß sie diesen f Tag «„greifen würden, ungeachtet ihrer zalreichen Ar- s tillerie, womit ihre Verschanzungen besetzt waren, fieo- ^ gen sie um 10 Uhr des Abends an, sich aus das rechte Ufer der Alle zu begeben, und das ganze Land aus dem linken Ufer des Flusses samt ihren Verwundeten, ihren Magazinen und Vcrschanzungen der Willkühr des Ueberwinders zu lassen, sey es nun, daß sie plözlich das Zutrauen in ihre Verschanzungen verloren, oder daß der Muth und das Feuer, welches die Franzosen sie am 10 Juny merken ließen, ihnen so viele Achtung eingefloßt hat. Am rr. Juny Morgens bei Tagesanbruch festen sich alle Armee - Korps nach verschiedene» Richtungen in Bewegung- Heilsberg und die umliegenden Oertcr sind voll Russischer Verwundeter; so vom Z. bis zum 12. Juny hat die Russische Armee ungeheuer verloren; sie hat in den Händen der Franzosen z bis 4,000 Gefangene, 7 oder 8 Fahnen und 9 Kanonen gelassen. Nach der Aussage der Preußische» Kriegsgefangenen und der Bauern sind einige der erste» Russischen Generale getödtet oder verwundet; der Verlust der Franzosen ist ungleich geringer. In Heilsberg hat man mehrere Tausend Centner Mehl und viele Lebensmittel verschiedener Art gefunden. Die Russen hatten schon ihre Schwache gezeigt, indem sie Danzig nicht befreiten; ihr Rükzug von Heilsberg ist ein neuer Beweis derselben, und dennoch iss daS Uebergewicht Englands in dem Russischen Kabinette so groß, daß, troz dieser Unmacht, dasselbe denk Könige von Preußen, den es ausopsert, während es Rußland selbst in Gefahr fest, nicht erlauben will, ay eine vortheilhaste Separat - Uebrreinkunst zu denke». England. Landen, vom y Juny. Die von Irland erwarteten Zooo Mann Deutscher Truppen sind in den Düne« angekommen ; die beide» in Gibraltar garnisonireuden Deutschen Regimenter werden täglich erwartet. Alle zur Expedition bestimmten Truppen sind a» der Küste des Canals zum Ein-- schiffen versammlet. Zwey Cavällerie und zwey Ja» saitterieRegimcnker liegen schon eingeschifft, um mit tristem günstige« Winde abzusegeln Man beschäfftigt sich eifrig mit dem Einschiffen und hält de» nahen Abgang der Truppen für entschieden. Außer der Expedition nach dem feste» Lande wird eine zweite unter dem General Doyle veranstaltet, bey welcher die Brigadiers Houghton und Rothenburg dienen werden und die nach der Französischen Küste bestimmt sey» soll. < 4°8 ) Ein aus Pillau angelangter Cutter hat der Regierung Depeschen des Lords Hutchinson mitgeerachr, über deren Jnnhalt man Verbreiter, daß er eine Abschrift der Vorschläge enthalte, welche von Französischer Seite dem Kaiser von Rußland und dem Könige von Preussen gemacht worden, welche diesen bcyde» Svn- verains aber nicht ohne vorherige Anfrage bey Sr. Brittischen Majestät hätten annehmc» wollen. Italien. Livorno, vom 14 Juny. Nach der Aussage eines, dieser Tage direkte aus Alexandria hier angckommenen, Livornescr Schissers Har sich die Räumung von Aegypten durch die Engländer nicht bestätigt, doch war es ihnen auch noch nicht gelungen, in diesem Lande bedeutende Eroberungen zu machen. T ü r k r y. Konstantin ope l, vom 16 May. Die auf der Höhe von Tenedos kreuzende ruffischenglische Flotte droht neuerdings die Dardanellen forci- ren zu wollen; ihre Anzahl soll sich auf 15 grobe Linienschiffe belaufen, auch sollen sie viele Landungstruppen am Bord haben. , Die Kommandanten der festen Dardanellen Schlösser haben daher die strengste Ordre erhalten, aus ihrer Hut zu scyn. Salo nicht, vom 2z May- Es war am 2. May, da der ruff. Adm. Craigh mit 2 Schiffen von 74 Kanonen, und 2 Corvettcu von 20 Kanonen auf hiesiger Rhede vor Anker gkug, und an unser» Bassa folgendes Schreiben in griechischer Sprache erließ: Der türk. Befehlshaber von Salonichi wird -msgcsordert, dem Unterzeichneten ruff. kaiserl. Adm. unverzüglich alle in dieser Stadt befindliche Franzosen, ihrer. Konsul, und all ihr Eigcnthum auszuliesern, oder, wen» er dieses nicht will, 200,000 SpeziesDukaten SatissaclwnsGelder zu bezahlen. Im Weigerungsfall wird die ruff. Flotte die Stadt Salo- uichi in Brand stecken. Zugleich meldete Adm. Erstich dem Baffa: Der Kaiser Napoleon sey geschlagen re. Der Baffa antwortete: Er werde weder die mit der hohen Pforte allürten Franzosen ausliefern , noch 200,000 Dukaten bezahlen. Auf feuie Neuigkeiten habe er nicht Zeit zu antworten, und wenn seine Schiffe sich näherten, so würden sie gehörig empfangen werden. Die StrandBatterien und Forts des Hävens waren auch wirklich in gutem Staud, und auf Befehl des Bassa, mußten alle Einwohner zu den Waffen greiffen- Nach 24 Stunden segelte Admiral Craigh mit leere» Händen ab. Seit dieser Zeit haben wir keinen Feind mehr gesehen, aber unsre Handlung und Schiffahrt liegen gänzlich darnieder Carlsruhe. ( Bekanntmachung. ) Da von Sei-, ten mehre,er benachbarter Regierungen in Ansehung der nucoiircntiousmäsigcu Sechs - und DreiKrenzeiStü-i cke» ganz neuerlich durch weitere Abwürdigunq Maaß. regeln genommen worden sind, welche die Einbringung dieser geringhaltigen Scheidemünze in die Groshcrzog- lich Badischen Lande mit Grund befürchten lassen — und cs daher nothwendig ist, dagegen aufs schleunigste das Erforderliche vorzukehren; so werden hiemit von dem Tage der Publication dieser Verordnung an» alle nicht conventionsmäsig geprägte Sechs - und DreiKreu- zerstuckc (die lämmtliche Badischen, die ohnehin im CviivcittionSfuß geschlagen find, allein ausgenpiiimen) auf Fünf und Zwei Kreuzer herabgcsczt, so baß sie nicht höher im Kourse geduldet, angenommen, und aus- gegebeii, vielweiilqer aber irgend jemanden ln einem höher» Werth aufgcdrungcii werden sollen; wonach sich Jedermann vor Schaden zu hüten hat, so wie diejenigen,« die es versuchen würden, diese devalvirtcu Scheidemünzen noch in die diffeitigen Lande zu verbringen, und dagegen die noch vorhandene grobe Sorten sort- zusenden, mit nahmhafter Strafe unuachsichtlich belegt werden sollen. Beschlossen Carleruhk den 2Zkcn Juny 1807. bey Grvsherzogüch Badischem Geheimen Fliianzdeparkemeut. Taschenbuch Anzeige. Carlsruhe. In Macklots Hofbuchhandlung erscheint im Monat September ein neues Taschenbuch unrcr dem Tiltel: Taschcnbuch fürschöneGei- ster des schönen Geschlechts fürsIahr 1828 mit Caienber, gewöhnliches Almanach Format, mit Titelkupfcr und Umschlag, gezeichnet und gestochen voä den berühmten Künstlern Herrn Hosmayler Fevdor Jwanvwitsch und Herrn Hoskupferstccher Haldeuwang. Preis 1 fl. zo kr. aus Velin Papvicr 2 fl. Der Jnnhalt und das äussere Gewand dieses neuen Tajchenbuchs wird ohne allen weitern Wortprur.ck Bürge für das Ganze seyn. Gütige Bcsttilm^en darauf erwartet in Bälde. Carlsruh im Juny ,8 7 > Mackl 0 ts Hofbuchhandlung. Ettlingen. Zur Schuldenliguldation der Joseph Rciserschen Eheleuten von Etzenroth ist Dienstag der za Juny d. I. und zu der der Wilhelm Beckerichen Eheleuten von Ncichenbach Terminus aus Mittwoch den 1 July d. I. festgesezt worden. Die aUenfallsigc Gläubiger sollen daher an diesen Ta- gen bei dem Rcvisorat dahier unter Strafe des Ausschlusses erscheinen, und ihre Forderungen gehörig liquideren. Verordnet bei Lbrramt Ettlingen den rsten Juny 1807.