, wi,' > wir cincr i aben. s »rang! litzigr iben, starkaß lt,g< wirk, :>ren die c sic - »I!I>- mcrs sani- ! >r. den ' aus. . nge- j ufta l ö«e, n, l ihiz sch, aus; ne: >ok- Mr die, ma- > pu, 'cm !N, ^ lins rra non >ll, :ten von un- ;e. die- rru er» Nro. 55. Larlsruher ZreytagS l 7 MM MM Pag. 26z. Zeitung. den 7 May. 8 4 ? Mit Hschfürstl. Markgrüflich,Badischem gnädigstem privilegio. Lonffanrinopel, vom 26 Merz. Die Persische Provinz Masenderair (Mezerendam) «ssilbst der jezige Regent von Persien den Russen die Erbannng zweyer Forts erlaubt hat, ist eine der s^asicn, sruchlbarstcn und am bcßten bevölkerten P.Mizen, indem man sie nur den Garten P-rsic»s nennt. Di« Provinz Ghilan, deren Hauptstadt gegenüber das dritte Rnßifche Fort erbaut werden soll, dringt Sridr, Ocl, Wein, Reis und andere herrliche Früchte im Ucbcrsiuß hervor. Nicht nur der Handel des nördlichen, sondern auch ein grosser Handelszweig des südlichen Persiens, kan nach jenen Gegenden gezogen werde». Die Pforte folgt dem Grund, sä;, sich in Fricdcnszeiten zum Krieg zu rüsten. Man fährt deshalb fort, in den beiden hiesigen Giessereyen Kanenen zu giessen und der Großvczier hat nach alle» Festungen eine hinlängliche Quantität Ammum- tion und jedem Pacha der Gouvernements 20 Kanone» zugcsandt. Dieser Minister will auch noch, ausser der gewöhnlichen Miliz, ein Corps regulirter Truppe» im Dienst behalten, die in den Pläzen zu Garnisonen gebraucht werden sollen, welche am meisten einem feindlichen Angriff ausgesetzt sind. Wegen dieses kriegerisch n Ansehens ist das Gerücht entstanden, als wenn d e Georgiauec das Gebiet des Großherr» angegriffen, oder, als wenn sich die Tartarcn bey Tre- disonx vnsammelt hätten und Hülfe von der Pforte zur Wicdererobmmg der Krimm erwarteten, weshalb auch, wie einige Vorgaben, den 24. v. M. ein Conseil beyni M»fii gehalten worden, in welchem aber, wie man besser weiß, über ein von dem Kayserl. König!. Intcrmmtius übergebenes Memoire deliberirt ward, worum er eben die Handlungsvorthcile für seinen Hof rcclamirt, welche die Pforte neulich Rußland zinjcstanden hat. Es ist auch dem Verlangen des gedachten Herrn IntermuitluS von Seiten der Pforte völlig Genüge geschehen, so daß der Kayserl. Hof jezt frey und ungehindert durch den Canal von Consta», tino, el von einem Meer in das andere schiffen kan; es wird also die Corummucalion vermittelst der Donau mit dem Archipel und dem Mittelländischen Meer nun für d.e Ocsterreichischen Kauffahrcr offen seyn, auch werden sic gerad von Triest nach dem schwarzen Meer schiffen können, ohne irgend Mer Visitation unterworfen zu seyn. Die in der Türkey etadljrten Oe- fterrelchischen Kauffcnte bezahlen nicht mehr als z. Procent von den Maaren, die sie ein - und ausführen und sind so wie die Russe» von allen übrigen ausserordentlichen Abgaben erimirt. Der Englische Ambassadeur hat bey dieser Gelegenheit auch förmlich um eine frcye Schiffahrt der Engelländer auf dem schwarzen Meer angehalten; es ist ihm aber sein Ansuchen abgeschlagen worden. Petersburg, von» 12 Aprzl. Der Fürst Potemkin ist vor einigen Wochen nach seiner neuen Statthalterschaft von Katharinoslaw in Taurieu nbgereiset und zwar in Begleitung des Herrn Erzbischoffü von Mohilow und dessen Nachfolgers, des EMfuitcn Abts Benislawski, welcher durch die Unterhandlungen mit dem Römischen Hof so bekannt geworden ist. Sie nahmen ihre Reift über Moskau. Einer neuen Kayftrlichen Verordnung zu Folge ist allen Römisch-Katholischen Geistlichen erlaubt worden, sich nn ganzen Russischen Reich mederzulasscn, und auch wieder aus demsclbigcu hinweg zu begeben, so fern sie die Erlaubnis von besagtem Erzbischofs dazu erhalten haben würden. Eine andere noch vor der Abreise des Fürsten Potemkin veranstaltete Einrichtung ist diese: daß die Russische Armee wieder in ihre alte Standquartiere sowohl der alten, als neuen Staaten Ihrer Kays. Maj. verlegt worden ist, so daß solches in 12 Abheilungen geschehen, davon jeder ein Felk- marschalt, ein obrister Gereral und ei« Generaüieute- nant beygegeben ist. ^ ( r«4 ) — Aus Ungarn/ vsm iS April. ters eigner Aussage sich rrosv Dukaten befand«,, Nach den jüngsten Briefen aus Constantinoprl, br- gerettet und ans Ufer gebracht. Der grosmülhiz, mühen sich die Grossen des Ottomannischm Reichs Kirchenprälat soll Freuden , zahlte auf der Stelle den wechsels,veise/ die Fehler der Staatsverfassung des verheißenen Arciß den Rettern und nahm den M» Reiches mit Ernst zu verbessern. Vorzüglich liegt der und dessen ganzes Gefolge in feine bischöfliche Burz GroSadmlral dem Sultan sehr eifrig an / sich mehr auf, ließ ihnen alle noch erforderliche ArzneymM der Versa,Hjlg der europäischen Nächte zu nähern, beybringcn, verpflegte sie zwoy Tag, und ließ cM und hauptsächlich auf Einführung einer bestern Kriegs- den zwar wegen dem Schrecken noch etwas krach», zucht bedacht zu scyn. Der Grosvezicr ist eben solcher doch ganz ausser aller Gefahr gestellten Ritter E Mcynung. Unter Anleitung dieser vornehmsten Mmi- seinem Staatszug wieder nach Noin bringen, im« ster der Pforte arbeiten bereits verschiedene angesehene sich wirklich im besten Wohl befindet. In einer w Türke» an politischen Planen, die dam, dem ftanzö- sehnlichen Gesellschaft crzehltc hier der König m fischen Bothschaftcr mitgetherlt werden sollen-, der sie Schweden folgende schöne Handlung. Ein Bürger,, entweder guchcißen, oder seine Beurtheiiung hinzusetze» Udcvalla in Schweden, der'ehmals Schisskapilain § wird. wesen war, und sich hernach durch die Han lung a Aus dem Mapländischen, vom 17 April. ansehnliches Vermögen erworben hatte, macht« m Dein verbreiteten Gerücht von einer bevorstehenden Schenkung von üooooo Thaler zu einem ErziehuG Reise des Pabsts nach Frankreich, wird durch Briefe hause für arme Kinder feiner Vaterstadt, wovon aus Bologna widersprochen. Es heißt darinn, daß Hälfte bezahlt, das übrige a^cr nach seinem Tod z, Se. Heiligkeit nicht weiter als nach Terracina an die schossen werden soll. Als der König von der großm pontinischen Sümpfe gehen, und dann wieder nach rhigen Absicht dieses vorher fast jedermann unbckW Nom zurückkchre» werden. Der König von Schwc- ten Bürgers Nachricht erhielt; befahl er, um ihu p den wird auf seü^x Rückkehre von Rom von Tag zu ner Gnade zu versichern, ihm den Wasa-Orden a»j» Dag in Mayland erwartet, allwo der Kayserl. Kö- tragen. Aber der rechtschaffene Mann bat den Kch nigl. General, Fürst von Lichtenstein, aus Turin und in einer Bittschrift, ihn mit diesem äusserlichen ß. Genua zurück ankam, und am zien dieses von da renzeichen zu verschonen, weil er glaubte, seine HM «ach Venedig abreißte. lung würde viel von ihrem Werth verlieren, nm» Rom, vom 2i April. man auch nur Verdacht erweckte, als wäre er zu',« Jüngst traf ein Rußischer Edelmann hier ein, der selben durch ein" schiefe Absicht gereuet worden, von seinem Hof als Geschäftträger an den Großmei- Wien, vom 24 April, ster nach Malta bestimmt ist. Als er vernommen, Seit einigen Tagen befindet fich der in Fi zöji daß in dem Haven zu Civitavechia ein RußischesKauf- scheu Diensten stehende Prinz von Nassau hier, aii fahrtheyschiss eingelaufen, dem er seine Equipage über- welcher nach Warschau gehet. Was neulich von„- geben hatte, sczte er sich ungesäumt auf einem Vtal- nigen Unterhandlungen wegen einer Römischen A tesischcn Fahrzeug hier an die Tiber, um nach Porto, nigswahl gemeldet worden, scheint nicht ohne Gm» einer an der Mündung dieses Flusses gelegenen Stadt zu scyn. zu segeln, wo er seine Equipage anzulrcsscn »erhoffte. Brünn, vom 24 April. Die Liber war über die Masse angeschwollen, und der Auch hier ist das neulich in Böhmen kund gciuch Strom bcprr, Einfluß in das Meer so rcissend, daß te höchste Verbot der Wallftchrtszüge mW Procch«. das heftig an, Ufer «»geprellte Fahrzeug umfchlug, nen, weiche ohne Begleitung des ordentlichen Sechi, und der Ritter sanimt seinem Gefolge in die Fluchen grrs gehalten werden, verkündet worden. In voriD stürzten. Diesen leidigen Zufall sähe vom Fenster sei- Monat fand man Unterwisternih in dem DG ncs an eben diesem Ufer gelegenen PallastS der Kar- graben einen Sack, worin eine erdroßelte unbekai« dinal Nezzomco, Bischoff.-dieftr Stadt: — Hundert Weibsperson emgcschnürt gewesen. Ungefähr 16 Ä Dukaten dem, der sie rettet, schrie er aus vollem ge nachher wurde in der nämlichen Gegend auch « Hals den. müßig dastehenden Zuschauern, die zwar sauber gekleidete Mannsperson in einem Sack eben» durch Händrringen rmd Jammern ihr Mitleidcn zu so ermordet gefunden, von Leyden Unglücklichen ä« erkennen gaben, aber deren keiner sich in den rcissen- war weiter nichts im Lande zu erfahren, noch m,ii, di"> Strom nach wagen wollte. Augenblicklich, von ger, wer der verruchte Mörder gewesen seyn mögt, der Stimme ihres Hirten und seinem großmüthigen Inzwischen müssen beyde Personen zu gleicher M Anerbieten begeistert, stürzte sich schwimmend und auf erwürgt und in den Fluß gewoeftn worden scyn. Nachen rin Thcil der muthigstcir Jungen ms Wasser, Paris, vom 27 April, und in wenig Minuten sähe man Lur Ritter und ftiu Gestern hatten wir in der Oper zwey neue Vochl- Geftlge — sogar seine Coffres, worin» nach des Rit- tungeir, die des Herrn von SuffreN und dann riech Dmwi diesen uran anzusa ans de und kc wandt Hand, de, b mema trr in lasse» reichst eine r die A weg«, hörbc erhöh Herr Hern Herr, Seen dir 2 ebenst zeit « den > nicht, rinn, es si! Uws;l ist t und besser ist de gcgel Prac »ergl Dan ward der l »ach von qenie sten präcl Ist«, dey gewc cndl, rath dem tclst Lärr so >v n, ige c» kcr rg rel ich nt » »- v« zu zc- :>« »e ,r- die ,r- »u- NI- ei- 's h- lVr NN er. ösi- alt ritt. >:d ; h« t io- ' >r- M hl- nr< , 'a. >nr i ai- > rer I m. ge. !cit , fiel- ! da > — — < r6z ) ^ .' - Dmiden. Es ist schwer zu entscheiden, welche von lassen in die Oper zu gehen, muß er nun um nicht dichn My Neuigkeiten den größten Beyfalt erhalten, wieder die feine Lebensart zu verflossen, diese zwey mn erwartete nur »sch die Königinn um die Oper Schauspiele auch besuchen, so ungern rrS nun auch irMngen, als man einen Herrn m dem Balkon thun mag. aas der Säle der Königin» hcreüikommend bemerkte Hamburg, roni 27 April, uav Uwn hatte er das Gesicht gegen das Parterre ge. An, 24ken d. halten wir einen der heftigsten Stür- wandt, als er sogleich erkannt und mir Lodzuruffimgen me, die man jemals erlebt hat. Der Wind ficnz Händck.atschcn und Freuoengcschrey dewülksmiril wur- mit Südwest an und drehte sich hernach ans Nord- de, dergleichen ,ö tauten und allgeinemcn Beyfalt sich west. Auf den Nordergründen sind drey von Kurh»-. niemand zu erinnern wußte; die Pauker und Toompe- vei, nach Grönland bestimmte Schisse verunglückt, rer im Orchester, siengen an eine Fanfare ertönen zu wovon eins mit Mann und Maus nntergegangen, lasten, diß mit dem entsetzlichsten Lärm den das zahl- vo, dein dritten aber nur iz Men» in den Wellen rächst mögliche Auditorium inachte begleitet, machte umgrkommen. Eine Engl. Schaluppe ist gegen Kur- c,ne unbeschreibliche Wurkung, der Parterre forderte haven über wie man befürchtet, mit aller Mannschaft Ae Mderhvlung ses Sicgblaftns und Pautens, das versunken. Die Nothdarke ans Reumark ist umgcstnrzt wegen den, cnlseilichen Getös vou dravo, vive rc.kaum worben. Viele kleine Fahrzeuge sind gestrandet. Man hörbar ward; was den Werth dieses Nationalbeyfalls wird noch von viel gröserm Unglück auf der See hö- crhölne, war diß, daß so bald man rief, hier ist der ren. Hier ist ein Kahn auf der Ausscnalste-r, womit Httrro:, Suffrcn! sogleich jedermann in den Logen z Menschen nach einem Garte» fahren wollten, um. Herren und Damen aufstunden und sich erst nach dem geschlagen, und die Menschen find ertranken. Der Herrn so» Suffren wiedrnm medersczten. Diese Sturm hat viele Gebäude beschädigt; ein neugebaaker Scene hat nngefthr 10 Minuten gehurt und ist durch Speicher siel ein, und 6 Ziimnerieute wurde» gefähr-' die Ankunft der Königinn unterbrochen worden, welche lich verwundet. Auf dem Gräflich Schimmelmw n,'- rdcnfalts wir allzeit mit den größten Freudensdezeugun- sehen Gut zu Wandsbeck wurde ein erst vor etlichen -c„ empfangen wurde. Endlich ward die Oper gegc- Jahren stark erbautes Viehhaus umgrworfen, und den vl-d glücklich becndigl; man behauptet cs scy gar vict schönes Melkvieh darunter erschlagen. Die nie- mchls von des Ritter Glucks eigner Camposilioii da- dem Gegenden der Stadt haben unter Wass-r gestan- rinn, sondern das ganze von seinem Liebtiugsdiscipel; oeu. Die Bewegungen der Krrchthürnc sind so starkes stud echadene, schöne, gute, angenehme, mittel- gewesen, daß die Schwengel der Glocken und die mäßige, ia sog«! schwache Stellen darinnen, allem es Hämmer der Glockenspiele angeschlagcn haben. Von >si dennoch >m ganzen schöne und glich Compositum der Wetterfahne des Thurns der Hauptkirche zu Alto- »ad >e mehr das Stück wird gespielt werben, desto na ist ein Theil wcggekappt. Der Sturm vom zoten beste, w>ch es gefaben; was das fürs Aug betriff so Jul. 1777 war nicht heftiger, als dieser, obivohl er ssi demsechm sitt d?n, Opern sind kein so grosses Fest länger angchalten hatte. Die in Koppcnhagcn vorge- gegedci. worden, denn Castor und Pollux, obgle.chmtt fallen« Staatsver lndcrnng ist sehr wichtig; jedoch ist Pracht übechäust, nad gegen die Kosten diese,' Oper keiner der adgcgcmgencri Staatsräthe mit Ungnade »ergleichiiagsm-ß, nur bisse Marienetteu, denn die verabschiedet worben; einige habe» seihst ihre Entlast Donalde», obgleich weder Gold noch Silber gebraucht fung gesucht, jeder aber hat eine schöne Pension von worden, kosten doch gegen laoovo Liv. Die Kleider Sr. Mai. erhaltet,. Der Kronprinz wird jetzt zu al- der 50 Danaidcn und der 52 Söhne des Egyptus sind len Regiernngsschäften gezogm: was für einen König nach dem strengsten Costmne antiqur verfertigt und find muß dieses den Dänen versprechen? Se. Mai. habe« vsu umnrgleMcher Würkung, die BaUels sind um die Verordnung von 1772 Wiederaufleben lassen, wo- gemew sinnreich Mid die Theaterverzierungen im fein- rinn geboten ist, daß alle Reichsbcfehle, weiche nicht sten Geschmack, mit ei,um Wort es ist das schönste durch den Staatsrath gegangen, unmittelbar vor Sc. prächtigste Schauspiel, welches trotz den neidischen Maj. zur Genehmigung gebracht werben müssen. Mn manchmal wird vorgestctlt werde». Die Losung Der Kronprinz hat dieses allen Kollegien mündlich erde« der ersten Vorstellung von gestern ist von 9402 L. öffnet. gewesen. Der berühmte Herr von Baumarchais hat Haag, vom 27 April, endlich die Erlaubniß erhalten, sein Lustspiel die Heu- Aus Hannover vernimmt man, daß eine grosse rach des Figaro drittelt, spielen zu lassen , er hats Beförderung vorgegangen, der Baron von Nh-edcn dem Französischen Theater gegeben, welches vcrmit- zum Feidmarschall, der Prinz Carl von Mecklenburg ttlsi dessen auch ein uenes Stück hat, da wird der Streich P>m General der Infanterie, der Herr von Lärm mit dem Herrn von Suffren vcn neuem «ngehn, Frcytag zum General der Reutcrcy, und tzch Baro« so wie bcy denen Italiänern, deun da er sich bewegen v. Walmsden dato Lhurfürstl- Abgesandter am Lays. ( 2bb ) Hof z« Wien zum Obriststallmeister, wer ihm in seinem Gesandtenposten folgen wird fty noch nichl bekannt. Man sagt durchgehend die Regierung zü Rotterdam, habe ihren Sinn geändert und sich auf des Prinzen Seite gewandt. Zu Amsterdam soll in keiner Bude auch nur eine Vierleklle vranienfar- bichlcs Band zu haben seyn, in ein paar Monate» heißt es zedsch dnrchgehends würde alles in das alte Glais zurückkehren. Man sieht wohl, daß Oestreich hauptsächlich die gänzlich freye Schiffahrt der Schelde habe will und da ihro Hochmögcnde eingewilligt haben, die seit mehr als hundert Jahren auf diesem Fluß gehaltene Wacht- fregatte abznschaffen , welches ihro Hochmögenben am meisten gekränkt hat, so hoft man, es werde alles freundschaftlich berichtigt werden können. Haag, vom 29 April. Se. Hochfürstl. Durchlaucht der Prinz Statthalter, haben der Versammlung ihrer Hochrnögcndcn und des Staatsrathes bcygcwohnt. Wie wir aus Brüssel vernehmen, so sind Unsre Kommissarien am Tag nach ihrer Ankunft, nemlich den 22sten dieses, dey dem gc- völlmächtigten Kayscrl. König!. Herrn Minister, Grafen von Belgiojoso, zu einer Audienz gelangt. Hier, folgt die Note, welche der König!. Preujsisthe ausserordentliche Gesandte, Herr von Thulcmeyer, den Amsterdamer Abgeordneten bey der Versammlung der Staaten von Holland am 8ten dieses übergeben hat: „Unterzeichneter ausserordentlicher Gesandter^ Sr. König!. Preußischen Majestät, ist durch die unmittelbaren Befehle des Königs, seines Herrn bevollmächtiget worden, den Herren von der Regierung zu Amsterdam den Jnnhalt des in Höchstdcro Namen an Ihre Hochmögende, die Genecalstaaten der vereinigten Niederlande, unterm l9ten Merz gestellten Schreibens erinnerlich zu machen, und ihre Aufmerksamkeit über die darin« angezeigten wichtigen Umstande zu bestimmen. Se. Majestät zweifeln keineswegs, daß sie, meine Herren, die heilsamen Absichten, von welchen Höchstdieselbe beseelet sind, mit Eifer beherzigen werden. Se. Majestät laden sie ein, mit Hbchstdcnscl- ben zur Aufrechthaltung der stalthalterischen Vorrechte so sehr, als an der Wiederherstellung der inner» Ruhe und der Eintracht zwischen den Regicrungsgliedcrn der Republick, mitzuwürckcn. Ein Monarch, der ihr Freund und Nachbar ist, wird immer an der Wohl- farth ihres Staats einen lebhaften Antheil, auch mit Freude die Gelegenheiten zur Hand nehmen, ihnen Merkmale seines standhaften Wohlwollens zu bezeigen. Der König hält sich versichert, die Herren von der Regierung in Amsterdam werden ihren Einfluß bei) den Bcrathschlagungen der Negierungsglieder gerne verwenden , damit die Antwort ihrer Hochmögenden durch dir Begünstigung der ihnen vvrgeschlagenen AnW, nungswege der Erwartung Sr. Majestät entsprich, Haag den stten April ,784." War nnterzeichnet: , von Thulernryn, (Die Antwort folgt künftig,) Haag, vom zo April. ,, Zu Anfang des verflossenen Monats klagte der bischer eines hiesigen Privatmannes dessen Ehegattin«, daß sie ihm 10000 fl. versprochen habe, wenn eiv Fürst Statthalter vergiften oder auf sonstige Weist kl der Welt schaffen würde. D>e Frau wurde vcrlK man fand sie aber in ihren Antworten und VerllM gungen so standhaft und unerschrocken, daß man a fieng, zu argwohnnen, dieses müßte ein von st Feinden desHerrn Statthalters stlbst unterstcckter H del seyn. Sie drang in der Folge auf die weil« strengste Untcrstichung, erbot sich unter einer Wat zu verbleiben, wenn gegenseitig auch der gottlose kiager cu Verhaft bchalren werden würde, um st ganze reine Wahrheit heraus zu bringen. Es gM die strengsten Verhöre erfolgten, und hiermit M' sich, besonders durch die Gcgenverhöre der übr« Hausbedicnten, die Sache dergestalt auf, daßii Dame gänzlich unschuldig befunden worden lst. Larlsruhe, vom 7 Nay, Gestern Nachmittag um 4 Uhr stieg hier in K, genwarl des Durchlauchtigsten Herrn Markgrafen st sämtlichen fürstlichen Persohnen und des ganz« Hofs ein hier verfertigter fein laquirtcr Luftballon v« 5 französischen Schuh im Umkreis. Er ward in ! Minuten mit brennbarer Luft gefüllt und er erhob fl sehr prächtig mehrere 1020 Schuh hoch, so daß l dem Auge nur wie ein kleiner Stern erschien. Er sch in seiner Bewegung eine zeitlang dem untern K Winde; dann kam er in einen andern Luststrom st, ihn mit Schnelligkeit von Osten gegen Westen t»l Er ward ^ Stund von hier unbeschädigt ick gefunden. Vermischte Nachrichten. Mit Vergnügen können, wir jene Nachricht nch in unfern Blättern No. zz. vom zte» dieses cingchi sen, als ob eine König!. Französische Verordnung li Verfertigen und Steigen von grosen Lust-Ballonst ganz Frankreich untersagt habe, als gänzlich im gründet wiedcrrnftii, ja heute zuverläßig versichern ü die Herren de Gabriel und Pierre ihren grosen Ä schönen Ballon auf den 18 oder 2gstcn dieses inst Höhe zu lassen gedenken. Wir werden aber dem ehrten Publiko, insonderheit entfernten SubscribMi nochmals öffentlich den eigentlichen Tag an welchen« gewiß steigen wird, bekannt machen. 8 nen ft) ! «bri Krü weg den müz in Rul 'die sold mit ' Ein «rn . .kt)«, hi»! ring serl. sehr Sta Arte Gen «rn lach, V Nac mar sehe, sey - Ma, che ^ D