eyfall' ersag- doch iß zu ichau- csigen insÄi jeder. > ge- c jun- Nro. 91 . larlsruher 8re?tag6 i 7 Pag. 41t- Zeitung. den zo July. 8 4. Mit Hschfürstl. Markgräflich, Badischem gnädigstem Privilegio. utdcn Burz I .Ulf erunz, iirttn- gera- recht« MM iesigrt iztt» ^ allda. r von Iun, de ge- ! Lim- iztc» achten , aber hcliche eschwi- wirk wenn e Er- o klein ein wird, oer in :n und weisen damil Zigna- Larrhagnia, vom 29 Imiy. nähern Anscinanderfttzung verschiedener wichtigen Ge- Ins unter den Befehlen des Generalleutnants, Don genständc, die lange schon im Kabinet festgesetzt wa, ksmilo, wider Algier ausgerüstete Geschwader hat rcn, und ihrer Ausführung entgegen sahen. Der imis gestern Morgens angefangen, unter Segel zu Rußische Bettschafter Fürst von Gallizin erhielt dieser M> und ist nunmehr völlig ausgelaufen. Es bc- Tagen wieder Briefe von seinem Hof, die gewisse khiaus izo theils schweren, theils kleinern Schiffen Maasregeln in Rücksicht auf Est-und Liefland zum ln ii Neapolitanischen und 8 Malthefer mit gcrech- Innhalt haben sollen. Die Ankunft eines zweyten hingegen sind die Portugiesischen, welche man er- Komiers, den er erwartet, wird vielleicht die eigeutli- mm, noch nicht zum Vorschein gekommen. Weil chen Gesinnungen seiner Monarchinn in Betreff der M kcr Wind seit mehr als 2 Monathen beständig Danzigcr Angelegenheiten in ihr wahres Licht fttzen. «ii Osten weht und cs das Ansehen nicht hak, daß Die Berichte, welche hierüber in verschiedenen Zcilun- Wbl sich ändern werbe, so sagt man, die Flotte gen erschienen find, widersprechen sich einander. Nach stichst vollen Segeln nach Oran fahren, von da sie einigen soll die Sache zu bcydcrscitigem Vergnügen m teinseiben Wind leichter, als von hieraus, nach bereits bcygelegl seyn, und jede Partey von ihren Forti» algierischen Küsten segeln kann. derungen etwas nachgelassen haben. Dies soll der Madritt, vom 5 July. Danziger Geschäftträgcr zu Berlin Herr Wewer ve-rsi- Eoklich ist die wider Algier bestimmte grose See- chm haben. Nach andern soll die Kayserinn von ndng von Cartagena ausgelaufen. Sie gicng groß- Rußland erklärt haben: Sie habe sich aus den Un« ichils am 28strn v. M. unter Segel; der Ueber- terhaudlungsakten ganz genau unterrichte» lassen, und mstach aber erst am folgenden Tag in die See und in der That gefunden, daß die Stadt Danzig ihre Hm am Zosten kam die ganze Flotte aus dem Aug. Gerechtsame übertreibe. Sie sey deshalben willens, Lii aus zwcy 64 Kanoncnschiffcn und eben soviel 42 sich weiter mit der Sache nicht mehr abzugeben, und k.«nfrcgattcn bestehende Portugiesische Abtheilung Sie überlasse es den Danzigcrn 'allein, mit dem Kö- siÄi am 27sten Iuny bey Malaga vorbey und wird nig von Preusscn stch abzusinden, und zu vergleichen, vmMch in offener See zu umermSeehccr geflossen so gut sie könnten. Endlich kömmt ein Dritter hcran- M Auf der ganzen vereinigten Flotte, die Portu- gestochen, und schwört hoch und thcuer, die grose MD Schiffe ungerechnet, besmdcn sich 14192 Katharina habe^eme ganz entscheidend günstige Erkiä- Ma Schiffsvolk, 15400 Bomben, 6Z200 Kanonen- rung für die Stadt Danzig von sich gestellt. Jndes- kÄn, 128b Kanonen u. s. w. Unter den zb Kano- sen verdient der Dritte so wenig Glauben, als die Mschlupcn befinden sich sieben mit messingene» Fe- Heyden Andern. Viele sind der Meinung, die «Lache MchlaiWN besczt, wttche 17 Palmen lang sind und werde so bald noch nicht geschlichtet werden, sondern M dieser Schlupen führen 18 palmcnlange Feld- sich so lang in die Länge ziehen, bis anderwärts ir- Umgcn, so Slund weit schiessen. Auch hat man gend das Feuer ausbricht, wo alsdann diese Sache UW solcher Feldschlangen auf die Schebecken gebracht, erst ernsthaft zur Sprache kommen, und zugleich mit ^cvrneen NU Men, vom 17 July. entschieden werden börste. Man hat schon lange rin- Bey gegenwärtiger An-tsinheit Sr. Königi. Höhest gesehen, wie lästig die Landwirthschaft den Pfarrern Ui Grosherzogs von Toskana arbeitet man an einer «nd Seelsorgern auf dem Lande fty, und wie sehr allba. c 436 ) dieser Gegenstand diese würdigen Männer von ihrem Beruf ab;iehe, und gar o/t ihren Stand entehre. Man befichäftigt sich also letzt mit der Ausarbeitung.eines hiehcr passenden Plans, vermöge dessen die Pfarrer, und ihre Amtsgehilfen dieser Last entübrigt, und ihnen dafür, so wie in den Städten Oesterreichs ein jährlicher bestimmter Geldbetrag aus dem Religionsfond ausgeworfcn werben solle. Unser Monarch findet cs gar zu lrnanständig, daß ein Landgeistlicher, und dazu ein Pfarrer unter dem Ehrennamen: Hochwürden, ein Bauer seyn müsse. von der Donau, vom iF Jul. Se. Mai. der Kayfer haben allerhöchstdcro Both- schafter zu Petersburg Herrn Grafen von Kobenzl seine besondere Zufriedenheit mit dessen unermüdetem Diensteifer wertthätig bezeuget, und demselben c ne jährliche Bcsoidungözulage von 4000 fi. anzuweisen geruhet: Der bisherige K. K. Bothschafter in Venedig Gnrf von Durazzo hvt seine Stelle niedcrgelcgt, welche der Graf von Brenner bisheriger Gesandter an -demTürmer Hof.erhalten hat. An die Stelle des letztem tritt der Marquis Gerardini ein Mayländer. Ungeachtet den K. K. Unterthanen die freye Schiffahrt auf der Donau wirklich zugestanden worden ist: so wills doch „och nicht recht fort, und man scheint sich nicht so ganz recht darin zu finden. Der Wiener Handelsmann Ezclt hat ein Schiff fertig, das mit Oesterreichischen Landeserzeugungen, und Nürnberger Maaren nach Konstantinopel segeln oder vielmehr rudern soll. Er kam nun bcy der Oesterrcichischböhmi- fchen Hoftanzley um die Erlaubnis em, ein Fähnchen mit dem Kayscrlichen Adler drauf stecken zu dürfen. Diese Stelle verwies die Bittschrift aber an die geheime Hof, und Staatskanzley, und begehrte von derselben eine nähere Acusserung, ob sie diesfalls keine Bedenklichkeit finde. Das zu Wien errichtete Gebährhaus erhält, und verdient den Beyfall eines jeden, der seine innere gute Einrichtung kennet Jede der hier gebührenden kann nicht nicht nur ihr Pavillonbec- te, nebst mousselinencn Aufstehkleidern, sondern auch ihre eigene Thoilctte haben, wenn sie den dafür bestimmten Betrag erlegen will. Was den Werth der guten Einrichtung vorzüglich bestimmt, ist dieses, daß eine Person in dieses Haus, ohne gekannt zu werden, eintretten, und dasselbe eben so wieder verlassen kann. Die eingehende Kindswuttcr verhüllet nämlich ihr Gesicht, wenn sie eintritt, reicht dem Verwalter einen mit ihrrm Pettschaft versiegelten Zettel, worauf sic ihren Namen geschrieben; dieser bezeichnet ihn mit der Protocollsnummer und stellt ihr ihn beym Austritt uneröffnet wieder zurück. Nur in dem Falle, wenn die Kindesmutter stirbt, wird der Zettel erbro- wem der Todesfall zu nt richs v man'; bgs ai chen, um zu erfahren, den sey. Paris, vom 18 Iulp. Wie man durchgängig behauptet, so sdklen M dem Schwedischen Monarchen und unsrem Hof !i besondere Verträge, abgeschlossen worden seyn. Z Angelegenheit wegen des Hafens zu Gokhemburg, sich unsre Krone einen Sicherheitsort für das zösischc Seewesen würde zubercilct haben, ist, ob;!, einer unsrer Minister dieselbe sehr eifrig betrieb,»: zu ihrer Wirklichkeit gediehen, weil man in de» rillen nicht leicht eine für Schweden schickliche Zf finden konnte. Auf einer andern Seite hat vm nicht zugeben wollen, daß eine fremde Wacht St. Marguerite nicderliß, noch daß Frankreich e» go abträte. Die Ursach hievon liegt darin, d»f tz durch der Schleichhandel Mit dem benachbarten sa Land begünstigt werden dürste. Auch will Frami» bey der jezigen Verfassung keiner Seemacht den » dessen Anlaß zum Argwohn geben und in dem « angenommenen Grundfaz der Mäßigung und,M denheit, welche allein den Frieden aufrecht oW kann, gar keine Aenderung machen. Dies ich wohl der Hauptbewcggrund gewesen seyn, welcher» ser Kabinet von gesagter Einrichtung avgehallen fl Wenn die übrigen Mächte eben demselben Sch folgten, so würde zwcifelsohn der Friede von länge Dauer seyn, als es der Anschein seit einiger Zcil» muthen ließ. Paris, vom 20 Zul. Seit der Luftreiße, welche der Herzog von Vi tres gemacht, vergeht kein Tag, daß nicht ncucM gedichte und Calcmbour oder Wortspiele auf biqÄ erscheinen; allein, er verachtet diß alles klüglich «t so sehr von ganzem Herzen, daß er in wenig Ly -eine zwcyte mit denen gleichen Herren Robert uo»i nehmen wird; allein, von dieser zwcy'en w r MM nichts erfahren, als wenn sie wird zurückgc! M. und dißmal wird man aus dem Garten zu Mos m dieselbe antretlen, wo die Bäume nicht so hoch p und wo man nicht nölhig haben wird so vielt» Ä last hinauszuwerffen um in die Höhe zu komme» n> zu >2t. Cloud, welches hernach verursachte, baflc Ball allzuhoch und weit über unsere Alhmosphärch Uebrigcns hat dieser Prinz der Akademie der M schafften seinen Lustball zu einem Geschenk überD welche sich nun dessen zu allerhand metcoroloM Beobachtungen bedienen wird; man rechnet bk U kosten alles einbegriffen, seyen dkvHerzogen aufzm Livres zu stehen kommen. Diese M wird der König von Schweden ganz gewiß B hier abreise», also ohne die Ankunft des Prinzen m .er von L« Bewm unter dientcr OfM ßer i> zu sey Arme« sinn ü und ihme worin gcr s »srlev 2l, wir l Schn baßr ger ^ Mist haste Sta' richb in g Kon wort wo» weck Her! znrü Gro kehr tzan z tere ruii De ne daß seri Ru mit sich tcn der vsd mcl. oische« keine Die 'g, m Fra>v dgleich , nichl i An- Inßl panien ch auf Toba- K hie- ftsten ttccich min- unmal ieschesi chalken inöchle er un- hat. System iigerer it »«- Ckar- S!ich- üesclbe u und Tagen umec-, emand ftyn; > eauc eh sind r B si- en wie aß der e stieg. Wißen« sandt, zische« Reisc- 5000a Nacht ß von 1 Hein- ( 4Z7 ) Fm Pmrßen zu erwarten, der, wen» er, wie n gewiß glaubt, hieher kommen wird, vhncracht Wensmmene Jncognito, dennoch aller Orten, ! er sich nur hmwcnben wird, alle die Menge e Leute» und von allen, alle die Ehrerbietung und rMiidrung sich bezeugt finden wird, als wenn er »seinem eigenen Namen sich zeigte, der so ver- s Weise ledermann verehrungswürdig ist. Unsre Lcrs besonders freuen sich diesen Heiden und Mei- e in der achten Kriegswjssenschafft, immer Meister ;W, zu schlagen oder nicht; und mit einer kleinen !>« einer grossen das Vordringen zu wehren und gleich- n in eine gänzliche Unthätigkeit zu versetzen zu sehen -! werden sich gewiß alle ersinnliche Mühe geben, A den hiesigen Aufenthalt angenehm zu machen, :» ihnen ganz besonders unser vecehrungswürdi, Herr Marschaü von Biron mit seinem Exempel Feuchten wird. Landen, vsm 20 July. Zhre Majestät die Königinn, befinden sich, wie s hören, vvn ne^m in dem zten Monath Ihrer Avangerschaft. Indessen sehen wir mit Vergnügen Gesundheit-Umstände Ihrer Majestät seit emi- p Zeit sich immer mehr und mehr befestigen. Das UMgnügen der Jrriänder wird jedem Tage ernst- ichir. Am i7ten traf ans Dublin ein von dem K. Malter hieher gefertigter Kourier mit Staatsbe- ,W von äusscrster Wichtigkeit allhier ei». Sowohl „ ssagter Hauptstadt, als in andern Städten des ziMichs hat das Volk Ausschweifungen getrieben, mus die bedenklichsten Folgen zu befahren stehen, » seinen Beschwerden nicht schleunig abgeholsen sollte. Vcrmuthlich wird der Statthalter, tqog von Rütlcmd, der bcy dem Volk verhaßt ist, ,'Merufen werden, und auf diesen Fall dürfte der von Temple in gleicher Eigenschaft dahin znrück- likin; gleichwohl zuvor znm Herzog von Bückinh- l«» erhoben werden. heule sind dem Hof von unserm Minister zu Pe- leckirg, Herrn Fitzherbert, wie auch von der Regie- MUU Hannover wichtige Slaatsberichte zugegangen. M allgemeinen System Emopcns will man hier eine nichtige Veränderung vorbedeuten und cs scheint, lex die deutsche» und nordischen Angelegenheiten nn- «1 Ministern noch vieles zu schaffen machen/ Der Wsch-Kayserl. Minister, Herr von Simolin, hat ml den mistigen verschiedene Konferenzen, welche dem Wen Vernehmen nach, die Handlungsangelegenhei- üil hauptsächlich zum Gegenstand haben sollen. Auch der Königlich Dänische Botschafter, Herr Dreyer, ist isikS mit unfern Ministern in Unterredung. Aus -rm Haag, vsm sz July. Aus Flandern vernimmt man, daß die Oesterreichec in dem Ländchm von Waas, und in den Gegenden von Axel, und Hulst immer zahlreicher werden, und sich fast täglich ganz nahe bey Arel sehen lassen. In Betreff der Mißhälligkeiten zwischen dem Wiener Hof, und unserer Republik soll der Kayser der Regierung zu Versailles durch seinen Botschafter die Erklärung zugestcllt haben: Se. Maj. würden sich, was folgende z Punkte nämlich: die freye Schtffahrt auf der Schelde, das Recht der Landeshoheit, und die rückständigen Schuldforderungen, angeht, in keine Unterhandlung Massen; in Rücksicht der übrigen Forderungen aber seyen Allcrhöchstdicselben lischt ungeneigt, die Vermittelung Frankreichs anzunchmen. In dem Hafen zu Ostende find 4 Chinafahrer unter Kayserlicher Flagge angekommen: „Mich der Fürst von Kaunitz, der Castor, der Erzherzog Mar. Der Namen des gtcn ist noch unbekannt. Man erwartet daselbst erster Tagen noch ein fünftes Schiff aus China zuruck. Die Ursach, ivarum jüngst die zween Grenadier von der Holländischen Leibwach in Verhaft gezogen wurden, hat sich nun entwickelt. Es lag gar kein Gehcimniß hinter der Sach, wie man anfänglich glaubte. Die ganze Geschichte ist diese: Eine arme Frau schlich unten längs den Fenstern des Hauses an dem Busch herum. Der Fürst Statthalter erblickte sie und in der Meinung, sie begehre ein Almosen , nahm er seinen Benkel und warf ihr einige Geldstücke Hemd. Dem Fürsten entwischten hiebey 4 Dukaten aus der Hand, die die gute Frau mit dem übrigen Geld aufhib. Weil der. Fürst aber die Absicht nicht hatte, ihr so viel zu geben, rief man der Frau, welche diese 4 Goldstücke ganz willig zurück gab. Gerührt über die Bereitwilligkeit befahl der Fürst, man soll ihr dieselben lassen. Die beiden Soldaten,, wovon hier die Rede ist, waren bcy dieser Begebenheit zugegen und cs sc» mm, daß sie entweder wegen dieser Wvhlthat eifersüchtig wurden, oder sonst ihren Kameraden eins anfbindcn wollten: sie streuten ..Lügen ans. Sobald diese Schurkenstreiche ruchbar geworden find, hat man die beiden Lügner handfest gemacht und sic werden vermnthlich für den schönen Spaß einige mal Gasse : laufen müssen. Der Fürstf statthalter besteht fest auf der Antwort, die er in Ansehung des Herzogs von Vrannschweig den Abgeordneten der Staaten von Holland jüngst zugestellt hat. Nun glaubt man durchgängig, die Staaten der Provinz werden darinn einig werden, daß sie den Herrn Feldmarschall selbst ersuchen, er möge sich der Dienststellen, in welche der Staat ihn zu einer Zeit, d« man noch an solche KvisiS nicht dachte, eingesetzt hat, c 438 r freiwillig begeben. Indessen läßt fich hierüber koch nichts gewisses angebe». Der Herzog verhält sich dcy «tlen diesen Ungewittern, die über ihm vorübcrziehen, ganz gelassen und ruhig. Zu Rottcrdaunn glimmt das Feuer der Mäuterci noch immer unter der Asche. Die Regierung der Stadt hat um stärkere Besatzung «rgetragen und man glaubt, so bald als das von Herzogenbusch zuruck erwartete Bataillon hier einrü- ken wird, daß alsdann ein Theil der hiesigen Besazung nach Rotterdam aufbrechen werde,- um daselbst für die Bcybchaltung der Ordnung und die Sicherheit der Stadt zu wachen. Zu Deventer haben die 8 Bürgermeister, die zugleich Kapitän von 8 Burgerkompag- nicn sind, den Trommelschlägern vcrbothcn, keine oranicnsarbichte Bänder zu tragen, um dadurch allen gehäßigen Folgen von Zwietracht und innerlichen Aufhetzungen vorzubeugen. Verfolg von Hqag, vom 2Z Jul. Die Antwort, welche Se. Hochfürstl. Durchlaucht der Prinz Statthalter, den Abgeordneten der Städte Dort, Hacrlcin und Amsterdam, am iztcn diess schriftlich ertheilten, ist in der Uebersetzung folgenden Innhalts: „Ob ich gleich überzeugt bin, daß zur Beförderung -er Wohlfahrt des Vaterlandes nichts erftrießlichcrs sey, als die Wiederherstellung der Einigkeit und eines wechselseitigen Zutrauens; so geneigt ich auch ssyn mag, aus allen Kräften dazu beyzutragen, so sehe ich mich doch gemüßigt, zu erklären, daß ich, nach reifer Erwägung des mir anfangs mündlich, hernächst schriftlich von den Abgeordneten der Slädtc Tort, Haeriem und Amsterdam gethanen Vortrags, nicht finden kann, wie,die Wiederherstellung der Einigkeit sich mit -er Entfernung Sr. Hochfürst!. Durchleucht des Herzogs von Braunschweig, aus dem Gebiet der. Repu- -lick verpaare oder verpaart werden könne. Meines Erachtens kann man von mir in keinem Fall verlangen, daß ich zu einer Entschließung, wider wen cs auch immer sey, insonderheit in Rücksicht eines Fürsten , dem ich so vieli zu verdaucken habe uud so viel Erkenntlichkeit schuldig bin, mitwircken soll, die ich nicht der Billigkeit gemäß erachten würde. Ich bin -er Meynung, nichts könne gefährlichere Folgen nach fich ziehen, und der Beschaffenheit der republikanischen Verfassung sich stärker widerfttzcn, als daß jemand, wäre es auch der mindeste unter den Einwohnern, seines Amts, so ihm gesezmäßig verliehen worden, ent- ftzt und mittelst eines politischen Entschlusses, ans dem Gebiet des Staats entfernt werde, ohne daß man ihm mit einer Gelegenheit an die Hand gehe, fich über das wider ihn angeführte zu rechtfertigen. Ich finde mich also keineswegs berechtigt, an einer ähnlichen Entschließung in Betreff des Herrn HW mitzuwürcken. Nach allem, was bisher, bchilr nach der Entschließung der Herren Staaten vonW> land, vorgefalle», find die Angelegenheiten biß zu lg Punkt dediehen, daß die Entfernung des Herrn H zogs ohne grofes Aufsehen, wodurch seine Ehre», die empfindlichste Art angegriffen würde, nichts Statt haben kann, wenn man sich auch aller Mi sinnlichen Milderung dabey bedienen wollte. Wok« überzeugt, baß der Herr Herzog alle UnannehrM ten, welche aus dem wider Ihn an Tag M- Argwohn entstehen müssen, durch irgend ein übles; tragen verdient hätte, so würde ich demselben«- keine Weise die Stange halten; allein, da ich M genrhcils versichert bin, so kann ich mich kei-m«. entschließen, dem von den Herren Depntirtcn jmK men ihrer Herren Kommittenden geäußerten Val» gen eine Genüge zu leisten.« „Ucbrigens wiederhole ich hier die Versieh«, daß mir nichts angrnehmcrs seyn würde, als b-eL und das gute Vernehmen auf einem festen Grur.b «i der Verfassung gemäß in dein Land wieder hergch zu schm, wie auch, daß man mich allzeit genug! i>, den soll, durch die wirksamsten Mitteln bas dazu beyzutragen; daß ich aber auch überzeug! daß die Entfernung des Herrn Herzogs nicht im » testen zur Wiederherstellung der so sehr gewüch Eintracht dienen könne.« Gegeben im Hoagli rzten Jul. 1784. (Unterzeichnet) Wilhelm Prinz von Aus Hanau geht die schmerzliche Nachricht st daß des Herrn Erbprinzen Hvchfücstliche DmcW ältester Prinz Friedrich, Hessischer Oberster, gcbotz den 8ken August 1772, nach einer kurzen Krach« am 2ostcn dieses Vormittags zwischen re undirltz das Zeitliche mit dem Ewigen verwechselt habe, vermischte Nachrichten. Se.' Mazcstät der Kayser sollen zu dem Hm m von Sonnmfels, Professor und «secretarius der A vcrsität zu Wien, als sie ihn zum Lehm im Grvßherzog Franz ernannten, gesagt haben. M- sie, Laß mein Ncveu ein guter Regent wird undfH sie fort, mit der nemlichcn Aufrichtigkeit zu mite«! tcu, mit welcher sie bishero ihrem Catheder so es Ehre machten. Der ehemalige Fürst!. Speyerifche GeheimcrW Leibarzt, Herr Dr. Johann Peter Frank, d.r medicinischcn Polizcy, welcher vor kurzem König!. Hofrath und Professor der praktische» Arzi-o kunst berufen worden, ist von der dasigc» M Gesellschaft der Wissenschaften zum ordentlichen glien erwählt worden. L'c MH der E kapita »aten Maiest worbe - nach ' nach ^ fahrt Frega- Kayse- ist dar gelegt guten solche« lassen. Me theile Auge Boroe digst 1 Nutzst -eben Be Reichtet, r thelisc warn« SZc» ^ «ür b auSive Pius Neligi ivr d,