Rro. ior. Pag. ;or. a», ter» rtee > st. stuß lche gen ym hlr. üch Mt« an, j ler, ^ ml« ton der ten ibt« sich or- cn . drc des der de, sich vd Nt. ! r-L, ! ah. i >eu de. en tt. et« ey >ch ls lkk h. !k, »e, bi. Karlsruher Z eltung. Mittwochs den -r Augu ft. Mit HochsürftNch ß Marggräflich « Ladlschem gnädigsten priviiegt». v- Friedenskongreß in Rastatt Rastatt, vom 19 Aug. Älle Versucht dri Direktoriums der NeichSfriedenS. Deputation» die Aaifcrl. Plenipotent rur Uebrrgade der Erklärung ans den dritten Artikel der letzten Note zu bewegen, stad vergebens gewesen. D esrs hak aus geßcr* die z8^e Depulationssttzung veranlaßt, ln welcher em Erlaß an die Kaifrrl. Peaipotenz deichloffen wurde. In diesem Erlaß heißt es unter andern: » D e RichSfriedrnsbep Station habe aus der von der KEerl. Pienipotenz dem Depur. Direkt, gemachten Eröffnung den Innhalr der zwischen der Kaiser!. und der Französischeu Grsaodschaft gkhalienen Unterredung erfahren, da sich nnv zeige, daß die ftanzöfl'che Minister noch immer auf der förmliche« Beantwortung ihrer Note vom izcn Aug. beständen und diese Antwort erwärmen, so halte dir RnSttr,k»ensdeputai>on dafür, daß auf diese franjössche Note nunmehr m erwledern sey: S, angenehm es der Reichs friedensdevatation gewesen sey in der jüngsten Note der fravzöstichen Bevollmächtigten Minister vom iZttn August neue schätzbare Zusicherungen der fortwährende» Friedensliebe des fianzösijchtN Gouvrrne. vie« ts und Aus'rücke des Vertrauens in dir gleichmäßige friedliche Gesinnungen der Reichssriedknsdkputatisn zu sin en, so unange-chm habe es auch Vieser letzten, seya müssen, daß nur blrsser M ß erstand an der in dieser iünqüiN Note geäussreeo Vcrmurhnnq Schuld sey, als ob dir ReichsfrirdeaSdeputatioa einen der wichtigsten Aiukel der Note vom I. Thcr. (ly. Ialy) in ihrer Anlwort mit Stillschweigen übergangen hätte. Die Reichs« stikdrns epukatton, sters üserzcugt wie sehr die schriftliche N gociatioo gewinne, wenn aste Punkte zugleich und vlcht nach und nach disku'tn würden, habe auch nicht unterlassen, den zten Artikel in der More vom 19:;« Iu y von dem hier eigentlich dir Red« sey und das. was in dem 2?r« Artikel der gedachten Note über dir P-ttrsaa enthalten icy. zu beantworten. Da aber von der Kassrrl. Pienipotenz, in Ansehung dieses Brschlr-s« ser- sä z A t. sich noch Vorbehalten worden sey, seine brßhalb erforderliche E k.ämng ehestens uachzudrivgrn, so muss sich dir Deputation dermalen lediglich auf Eröffnung dieser Lage der Sachen unter der Versicherung beschränken, daß sie die möglichste B-ssörderung der Friebeasunterhaoblmigen sich gewiß auch ferner eitrigst werden angelegen -e-a lussen. Die Reichssrirdrosdeputakion rrsuchs dir Katjerl. Pienipotenz, diese Antwort an die französische Gesaodschaft, mittelst einer gewöhnlichen Note, aufs baldigste gelangest zu lassen, — Gestern ist der französische Minister Roberjot wieder -irr eingrttoffey, - . - r 5->3 r —— Vom 2vsteu. Heute übergaben die bevollmächtigten ftanzöstfchen Minister, der Relchsfrirdcns . Deputation fotzende neue Note: Di« Unterzeichneten bevollmächtigten Minister der ftanzöstfchen Rpub'ck znr FMderruntechandlmig mil dem ^ deutschen Reich, billig erstaunt, daß ihre Note vom 26 en Thermidor (iz. Auz.) keine ihren bekannt gewor. den« Wirkung hrrvorgebrachk habe und aus Liebe zur Menschheit lebhaft geröhrt, von der drohenden G-sshr dieses Zugands der Unthältgkrit, ia weichen man eine NcgociaMn versetze will, die endlich zum Schlvß komM« muß. fordern, indem sie sich auf die angeführte No:e dezichm, die Deputation auf, sich auf der Stet, le caltzrgsrifch und einzeln über alle zu berichtigende Punkte, die tu ihren Noten von Irtztoergänzevem l. Thrr. mibor (19. Iulv) dem vorhergegangeueo 4tco Meßidor <22. Juvy) und den übrigen enthalten sind, zu erklären. Sie geben der Rrichsdeputmion durch dirze neue Aufforderung rtsru Beweis mehr von dem entschiedenen Wunsch und den beharrlichen Bemühungen des französischen Gouvernements für den Frieden. »-.Sie erklären der Deputation, baß sie verantwortlich für dir Folgen bleibe, welche fernere Zögerungen nach sich ziehen werden. Rastatt den zten Fruck. (ro. Mg.) 6 Jahr 1798. Lonnier. Jean . Debry. Roderjot. Altgradiska, vom i Aug. Noch niemals hat das Pestübel in Bosnien stärker gcwüthet als gegen, wärtig. Es erstreckt sich von Wibdin dis Lika. Längst des Savestroms sind fast die meisten türkischen Ork« schäften avgesteckt. New dieser so nahe drohenden Gefahr ist es voihweubtg,^oß alle mögliche Aufmerk. samkeit aufzeboten werde, dieses schreckliche Uebel von unfern Staaten zu entfernen. - Daher ist der Cordo» doppelt besetzt, alle Pässe zur Vermischung'mit den türkt, scheu Untmhanen abgeschniltrn sind und übrigens hier im Laub« so vortrestiche Sauitätsanstalten getroffen, daß nicht so leicht die Ansteckung herüber getragen wer. den könne. Hiebey aber leibet der Granzer am mei. sie». Die ausgestclttsn Wachen stad so häufig , daß viele gar nicht abgclößr werden können und die Wer. b§.r die Feldarbeit versehen müssen. — Nach Bavjam. ka ist die Pcstseuche durch «men Türken, der zu Ser. pacz die Tobten begraben half, übertragen worden. Bey Nachhaufekunft dieses Türken sind sogleich z von seinen Angehörigen von diesem Ucbel ergriffen worben und gestorben. Sobald die Türken diesen Vorgang erfuhren, schlossen sie dev Hausvater mit seiner noch übrigen Familie io das Haus eia, zündeten solches an und Hessen sowohl dir lebendigen Menschen, als auch alle Habschafteu darino verbrennen. Sie glaubten, durch diese Vorsicht der fürchterlichen Tragödie «in Ende zu machen. Allein sie war schon zu spät. Dir avarstecktr Familie vermischte sich bereits mit der Nach, bsrschafr, wodurch schon fünf andre Häuser ergriffe» wurden. Türkische Gren^, vom 4 Aug. Die türkische Armee, die über 100,200 Mann stark ist, hat noch grosse Verstärkungen an sich gezogen und nähert sich nun wieder aufs neue der Festung Widdin. Einige Deserteurs, die ans dieser Festung entwischt sind, sag. ten aus: der Rcdelle Paßawand Oglu vrrstchere seine Soldaten von Zeit zu Zeit sehr feyerlich, daß der grosse Hüd Buonaparte nächstens mit einem Heer von 102,020 Mann und mit einer fürchterlichen Artillerie zur Be. freyuvg von Wibdin avkommen werte und daß fle dann gemeinschafilich auf Couftanlinopel los marschi. ren würden. Innsbruck, vom rz Aug. Es sollen von hier noch Zo Bataillons und ro Sskadrons Kavallerie an die Grenzen der Schweiz aufbrechen. Gestern gieng bereits das z Bataillon vom rlrn veurrrtchkMn uo. garifchen Regiment dahin ab,, es besteht in 25 O st« zieren und 600 Gemeinen. Den 17. dieß marschrrt zu der newlicheo Bestimmung bas oeurrrtchtete leichte Bataillon Munkasty über Dannheim und Jmmenstatt ab, büß besteht in 22 Offizieren und 1178 Gemeinen. Von Allerhöchstem Ort ist an das Salzamt in Hall der Befehl gekommen, mit der Schweiz keine neuen Kontrakte wegen des Salzes in Zukunft mehr zu schlief, sen. Auch soll, wie eS heißt, auf alle in den K. K. Staaten befindlichen Schweizer Güter, Maaren rc. Sequestration gelegt werden, oder ist , nach andern Nachrichten, schon gelegt worden. Augsburg, vom 20 Aug, Bis itzt hat sich we. der die Nachricht von dem bey Caudia vorgefallvea Gemessen zwischen den engl, und ftanz. Flotten, noch die von der Ankunft der letzter» zu Alexandria bestät» tigt. Zu Hamburg hat sich zwar auch ven 12. d. durch einen zu Cuxhaven angckommnen brittischen Ca. Main das Gerücht verbreitet, daß Admiral Nelson nicht nur die französische Flotte geschlagen, 9 Linien, schiffe erobert und den Gen. Buonaparte gefangen, sondern daß er auch Maltha wieder erobert habe; allein dieses Gerücht scheine mehr eine Erneuerung und Erweiterung desjenigen zu sevn, das schon vor einiger Zeit von einem an den Küsten Stctltens vor. gefallenen Gemessen io Umlauf war, als mit de« neuern Nachrichten, von welchen hier die Rede ist, in Verbindung zu stehen, Verschieb«« öffent» ( zo; r Nt Blätter hakte« auch Ktzterr L.'oS sü: eine mit mucn Zusätzen vermehrte W-evkrholunz älterer Ge. rüchte und «ine Moyland« Z.itung nennt einen ge, Wn Cmno, als Urhcvcr und Anrstrcuer derselben. Die Nachrichten aus Neapel, die dis zum 2'en dieses Ben, schweigen gänzlich vyn allen diesen Vorfällen > mS eben so wenig geschieht in der Wiener Hssi«> /mg vom n/e« dieses derselben ErwäHnuvg. Wus die Landung der Franzosen zu Alexandria dclrist, so ««sichern zwar auch die Pariser Blätter vom igten titses, daß dieselbe den b'en July geschehen sy und vo.i Ma-iand schreibt man unterm yrrn, baß man durch einen aus Neapel in süe.s Tagen an. ittommeueo Handelsmann erfahren habe, die stanzös. I Flotte fty glükiich theels zu Mandrin, rheilS zu Ale. I Mdrrlta in Syrien angckommen, allcinmav kann nicht wohl zu gleicher Zeit von diesen beiden Orten, dir über 200 Stunden von einander entfernt liegen, Nachricht haben, und zu Parts hat man wahrscheinlich bloß berechnet, daß die franzss. Flotte um die angegebene Zeit zu Alexandria angekommen ftyn konnte. Grodrirranren. H Schreiben aus LonLen, VLSI, 7 Aug. Gestern sagte man allgemein, Lord Macarlucy habe der Re. zlerung vom Vorgedürg der guten Hoffnung grmel« dit, baß dir Franzosen alle Fahrzeuge tm rochen Meer »»d tu dev indischen Gewässern aufkauften. Ein an. dneS Gerücht ließ Sir Morton Eden von Wien ge« schrieben haben, daß-Admiral Nelson den 24. Juny General Bmusparte's Flotir erreicht habe und daß mühta ein Treffm zwischen ihnen vnvrrmeidikch erfolgt styn müsse. Desgleichen soll dir Regierung wissen, baß Malta Mangel an Lebensmitteln leide und leicht ausgehungert wrrdrn könne. — Die brey großen Indien, fahr«, welche der Hof vor einiger Zeit in Beschlag »ahm, sind nun dir Themse hinab nach Portsmouth gegangen. Jedes dieser Fahrzeuge ist mil 202 Mann und 54 Kanonen ausgerüstet, und wird eine Menge Soldaten an Äord nehmen. Welches ihr eigentlich« Bestimmungsort sey, ist noch nicht bekannt, aber sie werden, dem Verlauten nach, am Vorgebürg der guten Hvfnung avlegen, dort eine Anzahl ihrer Trup. xeo auswechslen uud nach Indien segeln. Es heißt, 1520 Mann englische Truppen würben mit dieser Ge. legeoheik auS Lissabon» adgeheo. — Der Vice.Admi. ral Lvlpvys gehl in dem 74 Kauonenschiff, Northum, brrland nach Ostindien, um den Admiral Raiuier ab. zulösen.-Sir Alan Gardner, welcher vor Brest kerutzt, meldet, doß die sravzösichrn Schiffe zum Aus« laufen Miene machen. — Strauchs» blokict immer roch Havre, allein man vermurh«, die feindlichen Fregatte» werde« versuche«, baldmöglichst auszulaofe«. — Der französische General Baraguay d'HillirrS war mit seinem Adjudanttn am vorigen Freytag in Brigh. thelmstonr, ws der Prinz Ernst und der Oberste Gra. Ham eine lange Unterhaltung mit ihm hatten. Am Sonntag kam er mit seinem Gesolg in Dover an, um von dort nach Geavelingew zu segeln. E-n Pri« valdrikf aus Lewes vom zttn August enthält folgen, des. Vorigen F-cyrag kam General Baraguay d'Hll- liers, die Bürger Antoine Hsudart, Lamotte und Courtand Vullie und ihr« Bedienten hier an, um nach Dover zu reisen. Der General d'Hilliers und sein« Suite konnten kein Wort englisch uns es traf sich un. giuekuchttwcisr, daß alle Pferde und Postchaiseuwegen des Psecdsrenncns in BrigrhrlAfloNe in Beschlag ge. rwmmrn waren, welches um so unaunchmlichrr war, da ihr Paß büß auf 5 Tage lautete und sie aus« drüülich Befehl erhallen halten, nicht durch Londen zu paßireo. Man schäfte einen Karren für das Gepäck, weiches beträchtlich war und der General wollte die nächste Station bis Horftbridge zu Fuß mache». Ader Herr Shelley, ein angesehener Mau« allhier, schlug sich zur Ehre unsers Lands ins Mittel und zwang die Leute, brey Postchaisen für die Fremden herbey zu schaffen. Obgleich d'HrllierS etwas älter aussieht, so ist er doch nur zz- Jahr alt und hat «ine schöne Fl« zur. Ec mißt b Fuß 2 Zoll, ist wohl gestaltet und geht aufrecht. Er trägt einen Stutzkopf, wie sie itzt in England gewöhnlich sind, desgleichen einen Schnurr, dark, welcher samt den deyden Backenbärten seinem von Natur martialischen Ansehen noch mehr Männ. dichte« erkheilt. Er hatte eine Uniform an und au ^ seinem mir goldenen Treffra fast bedeck«» Huth eine Nartonalkokarde. Seine Artigkeit, Höflichkeit und Be« scheidenhkik nahmen uns sehr ein. — Er kam NachtS um iL Uhr io Brighton au, wo viele vom hohen und nicvern Abel die Ballsäte verließen, um mit ihm zu sprechen. Er soll gesagt haben, baß die Seeschlacht, m der er gefangen genommen wurde, ihn beynahe üderführr hätte, daß die Engländer zur See unüber. windlich wären, aber dafür würde, man auch zugedeo, daß de« Franzosen zu Land Niemand etwas anhaben könnte. Daher, wenn es bcy ihm künde, wolle er de» Engländern alle Meere überlassen, da Niemand in Abrede seyn könnte, daß man den Franzosen die Ob«. Herrschaft über alles Land zugeftrhrn müsse!! —Man erinnert sich fast me, die Themse so voller Schiffe gesr« hrn zu haben. Unzählige Hände stnd beschäftigt, die Frachten derselben so geschwind, als möglich, aufBöte und ans Land zu schaffen, weil die eben angelangken Schiffe au« Ostindien, die erwartete Flotte von 200 Jamaicafahrern, dir grönländischen und baltischen Schifft vtrlr Leute erfordern und drn Arbeitslohn sehr V r 5->5 r hinauf treiben werden. — Se. Majsstät hat das eng. tische Parlemrnt vom 8ten August bis jum 23. Oct. prorogirt. Italien. Mailand, vom y Aug. Der hier befindliche, statt Brüne einstweilen komtxandircnde franz. Gen. har dir bestimmte Nachricht von seinem Direktorium «chatten , daß dir ital. Armee noch mit 20,002 Mann ».rßäckc werden soll, wozu 15222 Manu I fanlrrie acs dem Innern über Piemont und Maylaub erwar, tel werden. Einige Korps Infanterie und Kavallerie sind bereits hier rmgetroffen. Dir franz. Armer in I al ei soll wirklich auf 100,000 Mann gebracht wer» de». Aas der Schweiz werden verschleime Generäle und Generaladjutcmlen, auch 2020 Pferde für den KrUlliiupark erwartet, der sich zu Ccemona in dem respektabelsten Zustand befindet. Die franz. Armee in der Schweiz, dir itzt 30,200 Mann statt ist, soll auf 52,200 gebracht weiden. Cisalplnlen muß 30,222 M. «usrüsten. Unsre Regierung läßt bereits mir der groß« len Eilfertigkeit eine Menge Provision und Munition in die Festungen Mantua, Peschiera, Ferrara und Pizzighe. tone schaff-». Alle- deutet auf den nahen Ausbruch eines «cven Kriegs. Verona, vom n Aug. Hier behauptet mau noch immer, Loß dis Kaisckl. Truppen Kraft eines Separat. Artikels des Friedens von Cawpo Formio nächstens Maniuä, und den denachdartru Strich Landes bis an den OZlio distzen wurden, wogegen die ctsalpimsche Repudlick durch einen Lhkil des Gebiets von Genua «Mlchä tgt werden ftll. Verona, vom ir Aug. Unter den französischen Truppen in der maipttchcheu und römischen Repud. l.ck ist eine ungewöhnlich starke Bewegung, ohne daß man den eigentlichen Zweck derselben erratheu kann. Einige glaabcn, es wirten 2 fcanrösi che Armeen, die eene gegen Neapel, die andere dcy Pracenza fvrmirt, «s gibt aber auch einige, welche brhaaptcn, die Frao« zosen wollten durch diese Märsche nur ihre wahre Stärke, die seit der Abfahrt der Toulonerststte sehr geschwächt worden, verbergen. Preußen. Schreiben aus Berlin, vom n Aug. El be» Vätlgk sich, dcß der Fürst R pnin unsre Stabt vrr. Hasse» und sich nach Wien begeben wird. Ein Tveil seines Gefolgs ist ichoo vorangegangeu und er selbst wird am Dienstag, als den 14. seine Abreise von hier ««treten. — Graf Csbenzrl wird von hier nach St» Lelersburg reisen. R u - l a « d. Petersburg, vom iy July. Ja Rußland fangt «ö an, kriegerisch auszusehen mb werden manchrrie- Vorbereitungen bemerkt, die einen nahen Krieg an;«» kündigen scheinen. — Unser bry einem deutschen Hof befindliche Gesandte hak ein aufmerksames Aug auf das Benehmen des dortigen Cabinels,, besonders auf einen dortigen Gesandten, damit daselbst keine Dinge ausgemacht werden, vir Rußland «ud leinen Allitrtrit nachtheillg werden könnten. Todtrs' Anzeige. Den 22ten dieses Vormittags um halb 10 Uhr starV ! der hiesige Kammrrraih Herr Jacob Sriedrich Reinhard l nach einem langwieriger» und beschwerltcheu Kranken. ^ Lager an der Wassersucht in dem ghsten Jahr seines Alters. Wir verlieren an ihm, unvcrmuthel und frühe, einen liedretcheu Galten und Vater, und einen Freund der allen, dir ihn näher kannten, unvergeßlich scyn > wird. Urberzeugk von den theilnehmendca Sestnnun. ! gea aller derjenigen, die den Verstorbenen als Freund > gikannt haben, bitten wir hierdurch bloS um ihr Wohl, wollen, müllmgehuns aller grwöhnllchrn Beyleids» ^ Vrrficherungen. ^ Die Wlttwe und Kinder des ^ Verstorbenen. ^ Daß unsere einige, hdffnuugsvolle Tochter, io ei. ^ «em Alter von 5 Jahren und 3 Monaten durch die Krankheit dösarttgcr Blattern uns rvtrrßen worden, ^ eröffnen wir mir den Empfindungen des tiefster! Schmer» ^ zenS allen unfern Verwandten und Bekannten, em« pfehlen uns ihrem geneigten Andenken und verbitten -7 alle Beyleidsbrzeugung. Aasdach d. 12. Aug, 1798. « Markg äss Badischer Hofcalh Herbster ^ und dessen Gattin» gkb. Leuchsenring, bermsten zu Ansbach. ^ Ankündigung. vc Schrvarzach. Johannes 8riz des Jacob Frlz ^ und der Magdalena Seilerinn bürgerl!cheu Emwvh. ^ mr zu V uduch, im Abbissiaab Sekwarzach am Rhem ehelicher Lohn, hat sich seit 34 Jahren von ' ^ seinem Geburtsort enifernt, ohne diese Zeit über da- ^ mindeste von stch hören zu lasse». Da nun dessen Ge, schwiflrige um Asssvlgupg dessen bisher verpflegten Vermögens dey husizem Amt das dittllche Ansuchen gewacht bvd^n als wird gebachlem Johannes Fritz, * vdrr dessen ehrlichen E ben eine peremptorische Frist " von 3 Monaten anberauwt, um btnven dieser Zeit ^ rmwecer in Person, vder durch eine« hinlänglich Be« ^ vokmächligten sich allhier zu melden, als nach Ve fluß dieser Zeit desselben Vermögen seinen Geschwistrige» « gegen Caotion ausgehändigl werden solle. Schwär« Ä zach am Rhein den »Lira August 1798- «. «mr allda, A al