PsZ. 682. Larlsrvher Montag- Nrv. rz6. » 7 d t s ir Novemb.er- Zeitung. 9 8. «tt L-chförM» » Marggräfiich r Ladlfchem «nädig-rn privllegt^t Frieden-kongreß in RaA-t- Rastatk, vom io Nov. L-ie ttuigllch « preußische Gesandschaft hat «ineneue Note wegen EhreuSreirSein an bi, franzossschm Minister übergeben und darin» nachdrücklich auf die Aufhebung der Blokade angetrageo, die sowohl csuvrntions« widrig, als nach einmal bewilligter Demolition dieser Festung, zwecklos sey. Sie setzen hinzu, daß, wenn diese Festung in fremde Hände kommen sollte, dadurch auch die Sicherheit bet nördlichen Deutschlands gefährdet werden würde. Temrswar vom 22 Oct. Die Türkische Regie. Wien, vom Zo Gct. Aus Semlitt wird unter rusg scheint nun olles aufbicten zu wollen, um Paßa» dem lbten dieses gemeldet, daß in Belgrad der Befehl wand Oglu mir srmem Anhang, doch einmal au»zu- augekommen s«y, die Garnison dieser Festung solle rotte»: Unter ordern Maaßregrln, dir ergriffen werden, künftig nur aut boo Mann besteht«, die übrigen sol» ist auch diese, baß aus dem hicflgeu Zeughaus ivos len alle gegen Paßawand Oglu verwendet werden, Cevtker Pulver auf Amr suchen, an die Großherrliche dessen Anhang, fettdem er den letzte» Sturm adge« Trupp n käuflich überlasse» wo«den stad. Das Kriegs« schlagen hat, täglich wieder nenen Zuwachs erhält, glück dieses Rebellen gründet sich thri'S auf die gute Aus Konstankinspel gehen unter dem 28ten Scpt. Bezahlung »er Arnauken, deren er bey goüo Mann so gende Berichte ein, von deueu jedoch unsere heutige in Sold Hot, cheils aber auf dir in der Stadt ausäs« Hvfzettung noch nichts meldet. Die Pforte hat den sig« 20OO Cordooanmocher, welche, da steg-ößtrinheils rztrn Srpt. effrztellr Berichte vom Pascha zu Cairo sehr »ermöglich stad, dieVestung nicht verlassen dürfen, erhalten. BUonapartr hat mit feiurr ganzen Armee ihr Aevsserstes, um die Erhaltung der/elbenum so mehr Cairo verlassen und flch gegen Alexandrien gcwcnvet. anwenden Müssen, alS sie m j>d:m widrigen Fall um Anfangs fthiea er entschlossen, daL Kastell zu Cairo, ihr ganzes Vermögen zu komme» in der G^ahr stehen, es koste, waS es wolle, zu behaupte». Er ließ deöwr«' weil Paßawand Ogln proklam- that, daß Widdiu nicht ge« dey setnem Abgang eine starke Mannschaft im ander-, als wenn solche bey äußerster G;führ durch Kastell. Dir erste Stellung, die er nahm, um sich ihn selbst gänzlich iuBrand gesteckt ftyr» wird, überg ben gegen die Araber, die nicht aufßören, ihn zu verso!« werden soll, übrigens sollen in dieser Bkstung dieL' bcas, gen, zu flchern, war unweit Cairo. Lermultzlich woih- wittel im Uebersinß vorhanden ftyn, und die Zahlung, te er da abwarteo, sie der Anfall, mir welchem er die durch den Psßawand Oglu geleistet werden, mei« von den Aradern, den Beh's und den Kopie« bedroht Kens mit Benettaoischen, Pädstllchrn und Holländer wurde, akli-re und wie fich die Sachen in Cairo für Dukaten geschehen^ ihn wenden würben, wo er Geld t» Menge und alle ' L Bemühungen avgrwmdet hatte, um sich Freunde zu verschaffen. Es gelang ihm oder nicht, denn die Besetzung im Kastell hatte mit allen Widerwärtigkeiten k« kämpfen «vb obgleich Buvnavarte mehrere Angriffe der vereivtgien Araber und Mameluckm zurückgrjchia. gen hat und immer Meister vom Schlachtfeld geblieben ist, so verlohr er doch in jedem Gefecht sehr viele Meschen. Auch hat er sich ganz gegen Mx ndcien zurückgezogen, wo er, wie es den Anschein hat, fichbiS auf bas äußerste zu vcrktzeitigrn entschlossen ist. Wenn den Berichten der siegreichen Araber, dir ihm io den letzten Gefechten aussrrokberttlicheo Schaden zugefügt habe», zu glauben ist, so wäre seine Armee durch das Krtegsungemach imd durch Krankheiten so sehr ge- ichrvächt, daß sie kaum noch Zcv2 Mann ausmachen möchte. Di« Kriegserklärung der Pforrr gegen Frank, reich hat in Egypten ausserordentliche Freud« verursacht. Die Zahl der Araber soll sich nun nach ihrem Vorgeben auf -2,202 Mann vermehrt haben. Die Araber geben auch keinen Pardon. Die Erbitterung ist aufs höchste gestiegen, weil ganz EgPPlen diesen Ucderfaü, womit Meera bedroht werde, für Men Re. ligionskrieg hälr, in welcher Meynung nun alle Mu. selmäuurr durch die Kriegserklärung bestärkt worden sind. Wien vom Zl Del. Di« Pforte soll itzt, vermöge des Szißower Friedens, von Preussrv Zvooo Mann Hülfstroxpeu verlangt haben, welche za ihrer Dtspo- siion an Rhein gestellt werden sollrv, auch sagt man, Rußland werde darauf bestehen, daß Maltha und der Orden wieder in ftatu qua hergestclll werbe. Lonstanz vom 31 Oct. Seil 8 Tagen marschiere» französische Truppen in unsrer Gegend bald auf bald abwärts. Das Einrücken der kayferl. Truppen io Graudündteo erregte erst einigeBesorgnisse. Allein «an ist wieder ruhiger, seit dem man weißt, daß General Schauenburg bky der Parole seinen Truppen hat bekannt machen lsssen, daß das Vernehme» zwischen dem Kay rr und der französischen Republik durch das Ein- rücken österreichischer Truppen in Graubündte« nicht gekehrt worden sey. Lüttich, vom 2 Nov. Der Brigaden.General Morand macht einen Rapport über die Insurgenten, dir in Stabio geschlagen worden find und sagt unter andern folgendes: „ Ich wir unterrichtet, daß dir Juvwohver der Festung Luxemburg mit den Rebellen in einem geheimen Einverständnis waren, ich ließ also diese Feftuog i» Belagrungszustavd setzen. Dteß war vm desto nö, lhigrr, da ich wußte, daß der Geist und dt« Grsin. nvogeu der Luxemburger sowohl in Städten, wir auch aus dem Land so geartet sind , daß Ae für uns böse Folgen habe» könnten. Dt« Rebellen selbst habe» 68z ) -------- sich gerühmt, daß die Festung, sobald sie anrücke», mit ihnen wirken werde, baß sich die Jauwohner em. pöreu, sich des Platzes bemächtigen «erben. Dieses Hst mir einer nnsrer Husaren erzählt, der 2 Stunde« lang von den Rebellen gefangen war ec. Mskmedp, vom Z Nov. Deo ZI. Oct. find die Insurgenten der Arvenuen btS nach Srabio gebrun. ge», sie haben den Freyhettsdanm abgrhaueo, habe» sich eingaarttrt und ließen sich wohl seya. Sie waren 400 Mann stark und sagte« aus, baß noch 3022 M. Nachkomme», Der brave Vkisset, Adjutant oes Ten. Micas hat gleich alle Hier kantotiireaves franz. Sol« dattu geiammelt, gieng auf die Insurgenlen lvS «ns schlug sie aus der Stabt Heraus. Mao weiß nicht, was weiter geschehen ist. Inzwischen ist die Festung Luxemburg in Belagerungszustand gesetzt und man erwartet große Verstärkung bcy der franz. Armee. Es sieht hier schrecklich aus, die Insurgenten find in Wäldern und all« bewaffnet. Man hört Heute den ganzen Tag kanoniren. — In Brüssel und im ganzen Belgien ist folgender Befehl des fcsnz. Direktoriums pubtizirt worden: Das Vollziehungs. Direktorium Kraft des Artikels 144 der Konstiintiou beschließt wie folgt: Art. i. Alle Individuen, di« vorher Priester oder Mönche waren, in de» Departement«», der sonst Belg^ schen Provinzen werden als Schuldige au der itzt aus- gebrochnen Insurrektion angesehen und gleich arrctirk, btS man Wetters über Ae erkennen wird. Alt. 2. Alle Belegen, die auf dieses r>nd dergleichen Verbrechen Bezug habe«, werden an das Drrekeormm geschickt, welches arierkeaoe» wirb, ob eine Deportation oder andre Verfügung siatt haben soll. Art. z. Der Poltzey. Minister ist bevollmächtigt, diesen Beschluß in Vollzug zu bringen. Utiterzeichvet: Ereilhard. Worms, vom 6 Nov. Seit 10 Tage» find mehrere Kavallerieregimenter, Kanoniers, Pferde und Mt. vrurs hier durch nach der Schweiz marjchirt. Vor einigen Tagen ist auch General Bervadottr und vorgestern General Massen« hier durch nach Mainz gerrißk. Krankretch. Paris, vom 4 Nov. In einer vor einigen Tage« sm Rath der 520 über die Unruhen io Belgien per. Irseven Botschaft des Direktoriums hieß es am Schluß, daß, wenn es ihm auch gelinge, den wirklich auSgr. drochneo Aufstand zu dämpfen, es doch tür die Zukunft nicht stehen könne, so lang es nicht einen hin- länglichen geheimen Fond kn Händen habe , um sich dir Mittel zu verschossen, von allen Machioariour« der Engländer und andern Feinden der Republick unterrichtet zu werden und baß man ihm zu diesem drin« -enbrn Behuf i Mill. 500,020 Pf. auweisen möchte. r 684 r Diele Summe iS her.« auch vorgestern vom Rath der 500 dem Direktorium bewilligt worden. Zu nemii. qrr Sitzuug wurde etue Resvl tion über die Ttzüveo. und Feastrrauflazr abgefaßt. — Da Ge». Eroouf als Chef des Gencraiste-ads der Mainzerarm» mit Geu. Zsurdan abgereißr ist, w st «n dessen Stelle Gen. Meuairr zum Direktor deS Gcnrrai, Kriegsdepot «r. ' naont worden. — Gen. Humderk und sem Adjutant > sind hi» aagelaagt. —Graf Cabarru^ rrlßk gegenwärtig durch Frankreich oach Batasieo, wahrschriutich um daselbst «n Aulehra für den fpaaischrn Hof zu unter- handlen. Ein ;u Madrit e-sch.e -.«es König!. Dekret kündigt rin Anleihen von ungefähr aoo Will, stanz. Pf. an. — Uafte Journale iprechea ssii einigen Ta. gen viel von den zu Mattanö oorgezauguen Veräüöe. «uvgea, die meisten verflhcra, daß sie das Direktorium mißbillige und letten die neulich augeküudigte Adder», fuag Brüne's und Faucht«, die sich »-doch keineswegs «och bestätigt hak, daher. D e offiziellen Jsuryaie haben sich noch nicht üoer diese Veraubecuiigea erklärt. Parts, vom ü Nov. Der A. v. i. sagt, b:y Ge» leger-heil rer B-mühungeo einiger Leute, das Dir,k. tvrium getzäsflg zu machen , daß sie chm bep brr Ex. pedikiou des B'ieuqpartr die Absicht ai-dichlen, einen General haben entftrnrn zu wollen, dessen Ruhm man fürchtete, -daß Gusnspmle eine sehr große Vorliebe -für diese Eppeoitiou haue, boß er sich ausschließlich damit beschäftigte, -selbst die G-lrhrten gewählt hak , die ihn deglriten sollten und siv nur Leßwegen als Kandidat j^s Nutivoalinstiiut dargrstellt har, um Gr. legcotzeir zu Huden, sie persönlich kennen zu lernen. Ec fügt dey, daß nach dem Vorfall in W en mit Bernavotte daS Dnrkivrmm beschlossen hatte, Buonaparte «icht forireisen zn lassen und baß «s sich nur durch DaS instälidigsie und dring niste Ansuchen und durch Griefe von Wien , hm drw.gm lassen, dem Buonaparte die Abreise zu erlauben. — Em Journal sagt, baß der KriegSmiuist» der Deputation-. Verwaliung der Saar gemeldet habe, bas Konsenp. tionsgesetz gehe vir Jünglinge d» vier eroberten Departement» nicht an. Freywilltg soll aber jeder, der sich präsrnlirt, in die Armee ausgenommen werden. — Der Courier ku Capiioir, welcher zu Rom heraus f kommt, erzählt folgende Umstände von dem Aufm. ^ halt des Gen. Buonaparte m Aegyptrn: „Dir Ara. der hatten rmft ZZ Franzosen, die sich von ihrem Korps «vlfcrut hatten und unter diesen die Frau eines Ofß» , eie« gefangen, aber ihre« Lebens geschont, in Hoff, l pung, ein reiches Lösegeld zu erhallen. Nach z Ta. gen sühttru sie ihre Gefangnen ins Lager zurück, um sie auszuwechselo. Buonaparte ließ fl« gehen, nachdem er sie derb ausgescholtrn hatte und gab zugleich einigen irfangyrn Arabern die Frkhtzett, Endlich sah er sich, um vor diesen Streiftreye» Ruhe zu erhalten, gevsthigi» ein Drtaschemeni Kavallerie unv ein« Kanone geg-n sie zu senden, welche sich ihres Auftrags so schnell entie. dtgten, daß sie nach einer SmO« schon wirdLü rückkehrten, nachdem sie za Ma-m geiödet und viele von den flüchtigen weggeworstnr Waffen erbeutet hat. len. Dir französische Kavallerie ist itzt, vermittelst der den Mameluken und Arabern adgensMMinrn Pferde, gröstentheils beritten, und diese Pferde sind ungleich besser, als die 522, Welche die Armee mitgebrüchr hat. Buonaparte hat sich während des Marsches nie von den Kolonnen entfernt, und alle Beschwer! chkei. ten wir ihnen gethrilt. Sieben Beys ßoö in stanzö« sischrr Gkfaugrnichafc. — Die neueste» Nachrichten aus Aegypten melde», daß sich Buonaparte m diese!« Lande immer mehr befestigt, und in Zeit von wen!« gen Monaten die dortige fränkisch« Kolonie bereits auf «wen hohen Grad von Mache gehoben Hst. Ge. veröl Dcsaix ist Milt dem Vartrab der Arme« bereits vor geraumer Zeit in Suez angekommes. Grosbrtrranten. London, vom 26 Dct. Die Hofzeitung enthält die großen Zulüftungen, welche dir Amerikaner zum Krieg gegen Frankreich machen. Alle Küsten werde« mit Berschaazuugrn versehen, viel« Schiffe auSgrrü« stet und 12 neue Regimrvtrr gehoben. Es werde« M allen Provinzen große KriegLbeyträgr freywilllg ge« liefert und niemals war der amerikanische Geist so hoch zum Krieg grPanut als itzt. Krieg, Krieg! ist daS allgemeine Geschrey. — Nach den Srebertchteo ist daS stanz. Schiss Ir Generrux, welches da- engl. Schiff Leander nach der Schlacht bey Abukw genommen har, bald darauf selbst gesunken. Also sind alle stanz. Schifft der Toulover Flott« kheils gesunken, theils verbrannt, rheiis genommen, den Wilhelm Trll ausgenommen.— Am Mittwoch hat der König brr Glückwünsche zu dem S«eg des Admiral Nelson vom Lord Maire auf dem Thron empfangen. — Auch die Seebericht« bestätige« di« Verbrennung der stanz. Transporlflslt« in Aman. Vrta und den Rückzug der Franzosen auf der Jas«! Malrha in die Vekuug la Valette, wo sie nur 202s Maua an der Zahl von den Einwohnern und Engiän. dero blokirt werden.-Gestern ward der Jahrs, tag der Krönung des Königs mit vieler Pracht ge« styrrt. — Da« Lmtrnschiff Hache und die 4 von Com« modvre Waareo genommenen franzöiWen Fregatte« werden täglich in Piy uvukh «rwartet. DaS franzöfl« sche Linienschiff hat sich erst «ach einem Gefecht von zj Stunden mit z unserer Linienschiffe ergeben. — Dir größtrutheils genommene Brest» Eskadre soll über 52 002 Gewehre rc. an Bord gehabt haben. — Sir I. B. Warren hat wegen seine- Siegt über die Brest» Flottille das Bürgerrecht der Stadt DM» r 685 r srh^ltm. — Herr Gratis» ist so enkchrt worden, daß «an den Galgeupiatz, wir er dtsherhieß, künftig Grad, tan platz nennen will. Es heißt, der hiesige AmerikavischeMinister habeTtgkv. vorsselttivgen gegen das Projekt gemacht, die vereinig, tev Jrriändrr nach Nordamerika zu tranfporiireu. Zwischen England und Nordamerika ist, wie rS heißt, eine Of und Defrnsioalliavz geschlossen worden. Der Traktat soll dev der Wiedereröffnung des Parlam »s sogleich in Beraihschlagung genommen werden. -— Die Gemäldesammlung des guivotmirkeo Herzogs von Orleans wird hier nächstens in öffentlicher Aucioo vrr, kauft werben. Ein Pariser Bavquier, der sie in Paris an sich gekauft hat, hat sie nach England geschickt und «v den Herzog von Brikgersarter und au die Lords G. wrr und Carljilr für 43020 Pf. Sterl. verkauft. L) ese lassen sie nun vrranctiontren. I t er i t e n. Mailand , vom 29 Oer. Die krBraubündteurin- gerückttn Oesterreich» sind bis nach dem Thal Brc« qaglta, au de« Grenzen des ehemaligen Veireiiys, so wir anch dir Rogvreds, Z Stunden von Bellinzona, vorgerückt und haben überhaupt alle Grenzpavttr ia Maubündten gegen Italien dm besetzt. Fravzösischer SettS marschiren nun auch Truppen nach diesen Gr, genden. Vater andern sind den 25. und 2b. von Ber> gams gegen 1600 Franzosen über das Grbürg von Hl. Markus ins Veileliv ausgkbrrchkN. Ein andres franz. Trnppcntorps ist von Brescia nach R-cca d'An» so abmarschirt. Hier ist Gen. Iouderl ««gekommen. Roch täglich tnffen neue Truppen aus Frankreich in Italien ein und man erwart« deren noch 20,000 M. Venedig, vom zi Lce. Man hat Nachricht;» aus Maüha, daß die dortigeu Insulaner durch häufig« Requisickonen und durch üble Behandlung mit ihrer jezigeu Lage unzufrieden find. M.l lauter Stimme wünschen sie sich ihren vorigen Oderhenu den Groß, metster zurück, dessen Regierung dieses Betragen der Eirwohnrr von Walkha dir größte Lobrede ist. Man glaubt, mehrere Mächte von Europa werben sichrer» einigen, dem ehemals so dcrühmien Orveo der Mal« lheftr Ritter' (anfänglich Hospilaldrüder oder Jstzaa. «iter, dar» Rhvdiftr Rarer genannt), wieder semen »orige» Glanz-zu verschaffen., pro» ß e n. Schreiben aus Be lin, vom Zo Gct. Geiler» gegen M ttag Aard hier, nachdem er sich am Morgen risch wohl defnuden halte, am Schlarßuh,, der lürki« sche Bo Mastee am hiesigen König!. Hof, Air Aziz Effendh im 49strn Jahr seines Alters., Er war «us^ dev Jaft! Candia gebürtig, uud ein Mann, der Wis» ftnschasten urd Künste nicht bloß lichte, sondern mit »khdkn sich eifrig deschäffliLle,, dadurch ftinem Posten. Ehre wacht« und sich allgemeine Achtung trww-S. H« dachtrr Gssandke war schon seit geraumer Zeit krch k> sch und hatte die Brußwnffxxsucht. Dabkh pff'gteer jedoch immer in einem offenen Wagen io der Stadt spackeren zu fahren uud auf einer dieser Fahrten rühr, te ihn gestern der Schlag in der Gcgrnb desDonyvff» scheu Platzes, wo er auch sogleich im Wagen Aard. Lürkey. Ragufa vom iz Der. Der Hirtenbrief des Patrft archrv von ConstanttLvvcl an die griechischen Einwohner der Jaseln Corfu, Zante, Eephalvnia, St.Maaro rc. ist nun allgemein in den türkischen Provinzen vrrthrilk worden. Die Pforte, heißt »s in demselben, hat sich, nach dem Einfall der Franzo-en in Aeghptco-genölhigek gesehen, ihnen Leu Krieg anzuküvdigcn, uru> ihre hohe Aüiirte, nämlich den Ksyftr von Rußland, und dem König von England zu Hilfe zu rufen, welche miroev Pforte einerley Endzweck haben, den Nebeln des Kriegs ein End« zu machen. Wenn ,hr also, orthodoxe Erm wohnrr von Corfu, Cevhalonia rc. dir vereinigten Fist, ten der Ottomanne», Russen und Engländer in eurer' Nachbarschaft sehen werdet, so glaubt nicht, daß ihr Endzweck sey, euch zu ui-ttrjochen iinl^ zwunrerdrückenb Sie wollen euch eure Freiheit, Ruh«: und Frieden wie» vergeben. Auch ermahnen wir euch, eure Feinde von euren Inseln zu vmreiven, und euch zu diesem Zweck mit den hohen Allitttcn zu verckvigen. Dieß >st das einzige Mittel, euch der Erbarmung des Höchstem würdig zu- mach:» rc. Vermischte Nachrichten^ Di« Fcstaug Ehre-breitstem ist itzt so «gverwahrts daß nicht e.nmal Reisende in ihrer Gegend den Weg ftrtsetzen dürfen, sie müssen einen große« Umweg mache« und ungeachtet dieser Vorkehrung behauptet man boch^ daß diese Jungfer noch 2 M- nare l ang zu leben habe. , """ Än kü nsi gnng In Macklors äofbuchhandlung in Larleruh» findet man wieder wie jedes J.vr eine ausgesuchte Sammlung von gefthN -ckvolkn Neujahrswünscheu » mit und ohsr Mas, grffickkr g>mahikr, gczeich. nrte rc. uud oMnaire in Bögen rc. Besonders- empfehlen sich dlrfts Jahr rvirdlr mehrere vrur Socren, sowohl turch Scho-he t der Verckeruvsru , als durch eine v»iüzlich am« Auswahl von Wunsches. Eben so kenn Man daselbst auch alle erschremne und noG ecschemeodc Almancchs, Calrndrr und Tasche».- büchrr auf d-s Jahr 1799, die neuesten und uoter. haiiendkkn Geftttschssis pteir, nebst den vorzüglichste« Ktnderichriftkn, als Weyhnachts »Kd Neujahrsgtschen,- kr in diU!gstrr> Preistu haben. In Macklors H-fduchhand'.ung sind folgen-»' Mmanact's zu haben. Taschenbuch Gr Frauenzimmer von Bildung.auf,