Nro. 24. Karlsruher Montag- » 8 Pag. 10;. Zeitung. den is, Februar. O 0. Mk Hochfürfllich. Markgräflich - Badischem gnädigsten prtvilegtsr k L L L ^ ^ k L k L k 0. Linz, vom -y Jan. Vorgestern erhielt das Con- deische Korps Befehl, sich zum Rückmarsch nach Rußland in Bereitschaft zu setzen. Der . Aufbruch wird den 4ten Februar erfolgen. Der Marsch geht über Brünn, wo man io. bis 12 Tage bleiben wird. Wien, vom zo Jan. Vorgestern und gestern ist das ganze Regiment Kolloredo, über 4000 Mann stark, von Wien nach Italien abmarschirr, wohin überhaupt noch immer ansehnliche Verstärkungen ab. gehen. Auch dauert die Rrkrurrrung fort und wird sehr streng betrieben. Selbst die Glieder des Wiener. Freykvrps, die bey der vorigen Rekrurirurig stey waren , find diesmal nicht eximitt. Prag, vom zr Jan. Der am Münchner Hof akkredttirle russisch - kaiserliche Gesandte Graf von Stakelberg ist vorgestern Mittags hier angelangt und hat, nachdem er die Abreise des Fürsten Italskoi vernommen, sofort ferne Reise beschleunigt, um den gedachten Feldherrn irgendwo noch einzuholen. Aus. ser dieser Nachricht zeigt die hiesige Zeitung von Heu» re den Heimmarsch der Russen auf folgende Art an: « Die Wiener Hoszeirung vom n. Dee. bestätigte bereits, daß die rusirsch - kaiserliche Armee in 2 Ko. lonuen re. nach Rußland zurückkehre. Nachdem in Böhmen, einiae Zeit Halt gemacht worden, so sehen wir nun seit dem 26. dieses eine der gedachten Ko- lonnen von dieser Armer Abtheilungsweis allzeit über' jede» andern Tag hier durchmarschiren und den Marsch gegen Mahren sortsetzen.« Auszug Schreibens von Donar,efchingM vom Z- Febr.- Sein einigen' Tagen habe» wir hiev' viele' AMWDütM O WO»- stWVMiM' WaÄpMW die Präliminarien so ziemttchi'm Reinen seyen. Vieh, leicht hat der in Deutschland erwachende Gemein-, geist und die den Franken in den ober» Rheingegen» den schon einigemal gezeigte Entschlossenheit der Lan- desbewohncr die Leetion gegeben, daß man sich nicht mehr so gutwillig mißhandle» und anörauben lägt, vielleicht wirkt insbesondere das Unglück der Franzosen in Italien aus dem nemlichen Grund der gewitzigten Erfahrung des Landmanns mächtig auf gemäßigtere Grundsätze der Gewalthaber Frankreichs, Die im Breisgau, in der Ottenau, Kinzinger nnv Kapplerthal organisirte Landmilitz hat schon öfters Proben seines Mulhcs und seiner Brauchbarkeit gegeben. — Erst vor wenigen Tagen hat letzterer eine» vorgehabten Rheinübergang des Feindes bey Kappet abgeschlagen, woselbst schon 7 Schiffe mit ungefähr ivoo Mann dem Ufer nahe waren. In wenige» Stunden sind gegen zo,ooo Mann beysammen gewesen, welche den Franzosen bewiesen, daß es nicht mehr so leicht fty, in Deutschland einzudrinqen. (A. d. A. Z.) von der Donau vom 2 Febr. Die weitere' Bestimmungen des bereits in Wien angrkommene» tapfer« Generals Kray ist noch ein Geheimnis I». Wien dürfte nächstens eine wichtige Mmistmalbcför- derung vor sich gehen. Regensburg vom z Febr. Die letzte russische Kolonne wird am 6. dicß aus Böhmen ausbrechen. In Krakau werden zur Verpsiegnng dieser Truppen die gehörige' Anstalten gemacht. Sie nehmen den nämlichen Weg durch Gakkitzien, auf dem sie nach Deutschland marschirk waren- - ( Augsburg vom - Jan. Den Zi Jan. war in Venedig noch kein Pabst gewählt, und d>e Wahl selbst schien noch nicht nahe zu seyn. Vor einigen Tagen kam ein englischer Kontier/ der lange in Cuxhaven durch Las Cis war aufgehalten worden, mit Depeschen für Len englischen Herrn Minister Wickham hier an. Da er denselben nicht aniraf, so eilte er demselben nach Wien «ach. Mainstrom, vom 6 Febr. Der Rückmarsch der ruß. Truppen fängt wieder an, bezweifelt zu werden. Unter andern versichert ein öffentliches Blatt, Briefe aus Mergentheim kündigten bestimmt an, daß daselbst Befehl angekommen sey , aufs schleunigste Magazine für die in borkiger Gegend erwartet werdende ruß. Armee anznlegen. Auf der andern Seite melden Briefe aus Pilsen in Böhmen vom i. d. daß zwar D. -8. 3 «n. die letzten in dortiger Gegend gelegnen ruß. Truppen den Rückmarsch über Prag angetreten Haben und die ganze in Böhmen gestandne ruß. Armee fortdauernd auf dem Rückmarsch begriffen sey, Daß sich jedoch das Gerücht verbreite, dieselbe werde «n der schlesischen und mährischen Grenze, von Nachod anzufanaen, Halt machen und das Hauptquartier des Fürsten Souwarow nach Ollmütz kommen. F r a n k r et ch. Paris, vom zi Jan. Die heutige Nachrichten aus den westlichen Departements lauten, wie bisher, abwechselnd friedlich und kriegerisch. Gen. Brüne begibt sich mit dem größten Theil der Truppen in die Gegend von Bannes, hauptsächlich, um sich den Eng« ländern widcrsetzen zu können, im Fall, daß diese Landen wollten. Gen. Lamarque traf d. 20. zu Fa. laise mit «00 Marm ein, er kam von Vimoutiers, wo z Tage vorher die ChouanS gewesen waren, er fand aber nur noch einen derselben, den er auf der Stelle erschießen ließ. Auch zu Versailles wurde gestern ein Chef der Chouans, Jul. Cäs. Aug. Thelot, vermög eines UrtheilSspruchs des Kriegsgerichts d. 15. Militairdivision, erschossen. Von hier bis zur Westarmee ist zur Sicherung der Kommunikation, auf Buonaparte'sAnordnung, eine Kette von militairischen Posten angelegt worden. Grosbrtttanien. London, vom 24 Ian. Schreiben des Ministers der auswärtigen Geschäfte zu Paris an Lord Grenville. ,, Paris den 14. Jan. Mvlord, ich habe geeilt, dem ersten Konsul verfranz. Republick die offizielle Note vom 4 die sie mir über- fchickt haben, vorzulegen und ich bin beauftragt, ih. »cn die gleichfalls offizielle Antwort, die sie hier bcy- geschloffen finden werden, zu überwachen. Empfangen Sie, Mylord, die Versicherung meiner hoher» Achtung ec. 104 ) - 7 :—- Franz. Note. ,, Die vom Ministerium Sr. Ma> des Königs von Groodrittanicn nderschictte offizielle Note vom 4. d. ist dem ersten Konsul der franz Re- pnblick vorgelegt worden, welcher mit Befremden tc- mcrkt hat, daß sie auf einer Meinung beruht, die nicht richtig rücksichclich des Ursprungs und der Folgen des gegenwärtigen Kriegs ist. Frankrc ch hatte statt dazu heraus zu fordern, vom Anfang seiner Revolution an, feierlich seine Liebe für den Frieden, seine Abneigung gegen Eroberungen, seine Achtung für die Unabhängigkeit aller Regierungen verkündigt und cs ist kein Zweifel, daß, da cs damals ganz und unge- theilt mit semcn innern Angelegenheiten beschäftigt war, es jede Thcilnahme an denen von Europa vermieden haben und seinen Erklärungen treu geblieben seyn würde, allein kaum war die ftanz. Republick crschrenen, als ganz Europa, in entgegengesetzten Ge- sinnungen, sich zu ihrer Zeruichtung verband. Der Angriff Ham in der That lange vorher stau gehabt, ehe er offenbahr wurde, man mumerre den innern Widerstand auf, man empfieng die Unzuftiednen mit offnen Armen, man unterstützte ihre ausschweifende Deklamationen, man beleidigte die franz. Nation in der Person ihrer Agenten, und England insbesondre gab dieses Beispiel durch die Zurückschickung des bey ihm akkreditirten Ministers; Frankreich wurde endlich thätlich in seiner Unabhängigkeit, Ehre und Sicherheit angegriffen, lange vorher, ehe der Krieg erklärt wurde. Sonach ist Frankreich berechtigt, dm Unker- jochungsadsichten, die man gegen cs gefaßt hatte und deren Ausführung mehrmals versucht worden war, die UnglückSsäUe, welche cs erlitten bat, so wie die- jenigen, welche Europa hclmgesuchc haben, rujnschrei. den. Dergleichen fett langer Zeit beispiellose Adßch- ten gegen eine so mächtige Ranon mußten norhwcn- dig die verderblichste» Folgen haben. Von allen Seiten angegriffen, mußte dir Republick überall mit der größten Anstrengung sich verteidigen, und nur für die Behauptung ihrer eignen Unabhängigkeit bediente sie sich der Mittel, die ihre Macht und der Much ihrer Bürger darbotcn. So lange sie sah, daß ihre Feinde hartnäckig ihre Rrchce mißkennen wollten, zählte sie nur auf die Kraft ihres Widerstandes, sobald diese aber die Hoffnung aufgeben mußten, in ihr Gebiet einzudringen, suchte sie Annäherungs mittel und äusserre Gesinnungen des Friedens, und wenn diese nicht immer wirksam gewesen sind, wenn mitten unter den innern Erschütterungen, welche Revolution und Krieg nach und nach herbeigeführt haben diejenigen , iti deren Händen sich die vollziehende Gewalt in Frankreich befand, nicht stets so viele Mäfigung gezeigt haben, als die Nation selbst Muth an Tag gelegt har, dann muß man dir Schuld davon vorzüg- ( r°5 ) lich der Erbitterung beymessen, womit die Reichihü- mer Englands verschwendet worden sind, um das Verderben Frankreichs zu vollenden. Wenn indessen die Wünjchc Sr. Groödrmanischen Majestät, wie versichert wird, mit denen der ftanz. Republick für die Wiederherstellung des Friedens üdercinstimmen, warum läßt man sich cs dann , statt die Verthudi- gnng des Kriegs zu versuchen, nicht angelegen scyn, demselben ein Ende zu machen, besonders da der erste Konsul der ftanz. Republick persönlich so viele Be. weise von seinem Esser, den Urbcln des Kriegs cm Ziel zu setzen, und von semer Neigung, treu und streng die geschloßnen Verträge zu beobachten , gegeben hat? Der erste Konsul der franz Re, publick konnte nicht zweifle», daß Se. Mas. der König von Grosbriltanicn nicht das Recht der Nationen anerkennten, sich die Form ihrer Regierung zu wählen, da eben die Ausübung dieses Rechts demselben feine Krone gegeben hat; allein er konnte nicht begreifen, wie an der Seite dieses Hauptgrundsatzeö, auf welchem die Existenz der pvimschen Gesellschaften be. ruht, der Minister Sr. Maj. Musterungen thun konnte, wodurch er sich in die inner» Angelegenheiten der Republick einzumischen sucht und die nicht weniger beleidigend für die franz. Nation und ihre Regierung sind, als für England und für Se. Maj. eine Art von Aufforderung zu der republikanischen Verfassung, deren Formen England in der Mitte des verflossenen Jahrhunderts angenommen hatte, oder eme Ermahnung seyn würde, jene Familie auf den Thron zurückzuruftn, welche Geburt darauf gesetzt und eine Revolution davon hcrabzusteigen genö- thigt halte. Wenn in wenig entfernten Zeiten, als das Cvustmttivchstem der Republick weder die Stärke noch die Festigkeit darbot, welche es nun besitzt, Se. grosbrittamsche Maj eine Annäherung und Friedenskonferenzen veranlassen zu müssen geglaubt haben, warum sollten Se. Maj. gegenwärtig nicht eilen, Unterhandlungen wieder anzuknüpfen, welchen die gegenwärtige gegenseitige Lage einen raschen Ganz vcripricht? Von allen Seiten fordert die Stimme der Völker und der Menschlichkeit das Ende eines Kriegs, den schon so vieles Unheil bezeichnet und dessen Verlängerung Europa mit einer allgemeinen Er- schümrung und mit untheilbarcn Uebeln bedroht. Um diesem Strome von Verwüstungen Einhalt zu thun, oder damit ihre schreckliche Folgen allem denen vorgcworftn werben können, welche sie veranlaßt ha. den, schlägt der erste Konsul der ftanz. Republick vor, auf der Stelle den Feindseligkeiten durch Ab- schlieffung eines Waffenstillstandes und durch gegenseitige Ernennung von Bevollmächtigten ein Ende zu machen, welche letztere sich nach Dünkirchen, oder in jede andere für die Schnelligkeit der KsmmüNrkgtio- ncn vorthci'lhaft gelegene Stadt begeben und ohne Aufschub an der Wiederherstellung des Friedens und der Freundschaft zwischen der ftanz. Republick und England arbeiten würde. Der erste Konsul bietet zu dreftm Ende die nöttzigcn Pässe an. Paris den 14. Jan. Unter;. C. M. Talleyrand.« Botschaft des Königs an das Parlament. „ Da die tm Anfang gegenwärtiger Sitzung bewilligten Subsidien nur für die ersten Monate dieses Jahrs bestimmt gewesen sind, so empfehlen nun Se. Raj. der Kammer, für die verschiedenen Zweige des öffentlichen Dunstes und die Mittel, den Krieg mir Nachdruck fortzusetzen, so wie sie es in oen dermaligen Umständen nöthig finden wird, zu sorgen. Se. Maj. haben Befehl gegeben, daß die dahin gehörigen Schützlingen der Kammer vor Angen gelegt werden. Se. Mas haben es bey dieser Gclegeuheit für angemessen gehalten, der Kammer Abschriften von neuen vom Femd erhaltenen Anträgen und den auf Befehl Sr. Mai. darauf erthcilten Antworten mitzntheilen. Se. Maj. sind überzeugt, daß die Kammer diese Antworten mit dem Betragen übereinstimmend finden werde, welche Aufmerksamkeit auf das weftntlichste Interesse ihrer Unterthanen von Seiten Sr. Maj. forderten. Da Sr. Maj. nichts mehr am Herzen liegt, als, sobald die Lage der Dinge eö thunlich machen wird, zur Wiederherstellung der allgemeinen Ruhe von Europa, auf einer sichern und festen Grundlage, beyzutragen und wirksam für die Sicherheit und das dauerhafte Glück ihrer treuen Völker zu sorgen, so setzen sie ein festes Vertraue» auf den fort- dauernden Beystand ihres Parlaments, so wüe auf den Eifer und die Beharrlichkeit ihrer UMerth.anen für die Annahme von Maasregeln, welche bie geeignetesten seyn werden, um die ausgezeichneten Vo.r- theile, welche die gemeinschaftliche Sache während des letzten Feldzugs davon getragen hat, zu bevesti- gen und den Zwist, in welchen Se. Maj. verflochten sind, zu einem sichern und ehrenvollen Schluß zu bringen.« ist in dem Unterhause auf künftigen Montag und in dem Oberhause auf künftigen Dienstag festgesetzt wor» den, ohngeachtet vcrschiedne Mitglieder von der Opposition eine längere Frist verlangt hatten. Londen vom 26 Jan. Es scheint entschieden zu seyn, daß man den Royalisten in Frankreich einstweilen yooo Mann, sowohl engl. Infanterie, als Cavalkerie znsenden wird. Die Anführung dieses CorpS dürfte dem General Tarlton übertragen werden. Die zu Harwich befindlichen Kanonierschaluppen haben Befehl, zur nächsten Abfahrt sich bereit zu halten. ( Der Erbprinz von Oranien öessndet sich seit einigen Tagen zu Newport, um ein holländisches Regiment, welches bep der letzten Expedition zu ihm übcrgicng, zu regulircn.— Lord Grenvilles offizielle Note an die französ. Regierung ist auS der Feder des Ministers Windham. Es sind davon 20000 Exemplare gedruckt und unter die Chouans vercheilt worden. Der Brief der dreiQrleanischen Prinzen an den König, worin» sie «m Ertaubniß, nach England zu kommen, ansuchcn,. ist aus den Bahamainsem datirt. Sie bedauern aus, ferordentlich ihren vorigen Fehler, und wünschen zum Gehorsam gegen ihren rechtmäsige» Souverain zurück, zukehren. Der sranz. B. Otto ist zu Dower wegen dem Auswechslungsgeschäft angekommen.. Herr Fox wird im Parlamenterscheinen, wenn über die französ.. Friedensaniräge debanirt wird. Gestern ist ein Preüß. Kourier an den Baron von Jacobs mit Depeschen in Landen angekommen, die sich auf die letzten französ. Friedenöcröffünngen und auf 4ine Vermittlung deshalb beziehen sollen. I t a l i e n. Venedig vom 29 Ian. Wegen dem nun bereits' stit 40-.. Tagen fast unaufhörlichen Regen, der viele Gegenden unter Wasser setzt, werden hier Bcthstunden gehalten. — Ohncrachtet gegenwärtig alle kaiscrl. Kriegsgefangenen ausgewechselt sind, so befinden sich doch noch ZO,coo.. Franzosen in östreichischer Kriegs-- rSefangenschast. P r e u ff e ne. Derltnvom 28 Jam. Eine hier erschienene Kundmachung in. Betreff der Anweisung, wie dey der von Lem Direktor Achard in Anregung gebrachten Sirup, zucker und Brantweinfabrikation aus Mangold oder Runkelrüben zu verfahren ist giebt dem Publikum/ besonders aber denjenigen, welche sich mit diesem neuen. Zweige der inländischen Industrie beschäftigen wollen,, nähere Nachricht über die deshalb augestellten Versuche, aus Lenen unter andern erhellt, daß aus rz Centnem irncr. Rüben 57 1/2 Pfund? Rohzucker und 37 i/r Waas Brandwein gewonnen worden sind.. H 0 hhan- d. Utrecht vom- zi Jan:. Gen Augercau hat endlich- doch das Oberkommando dev französ; Truppen- tu- Bataviem erhalten;. Er soll in wenigen Tagen: eiritresstn-.. Die Regierung läßt eine Quantität Tuch- für Kleidung: des stanz;, und Holland» Mtlttatrs irm Ausland- auftaufen , weil das in. unserm Land ver-- striigte Tuch) zu. thcuer ist. G ch w e t: x» Levm vom! 277 Jan» Neutralität iss jetzt das all» WMAULc LOngswmt in- HelMtmw Mau: Uv die Ue-- GKtzplMkiW- DH die sttzM fM^.ZWeruW iw Ms-- ro6 ) ..- gem Ernst Frieden will, und der helvek. Neutralklar scheint sie auch nicht im Weg zu stehen. Aber die Aufführung vieler Schweizer ist nicht darnach gerichtet. Einige tausend sind in engl. Sold, und auö mchrcrir Kantonen besonders aus dem Distrikt Culm, geschehen häufige Auswanderungen, um dieArmee des Erzherzogs zu verstärken». — Die Züricher aus der Gegend vom See, welche sich so wacker auszeichnetcn, waren- da man die Eftern verabschiedete, ohne Bezahlung ihres Solds nach Hause geschickt worden. Ohnlängst wurde ihnen plötzlich der ganze Rückstand ausbezahlt, mit dem Bedeuten, sie sollten sich berett halte«, auf dir erste Bewegung der gesetzgebenden Räche gegen Brr» zu marschircn. Die Mannschaft nahm das Geld an, aber zum Marsch wollte sie sich n-cht verstehen. Nun wirft maw die Frage auf, von wem u. aus welcher Kasse ist die Bezahlung geschehen.Viele vermuchen, daßLaharpe darum wüßte. Indessen lebt dieser ruhig zu Lausanne. MoussonL Aufforderung Haler schriftlich abgelehnt, die Briefs laßt Mousson drucken. Hingegen ist der Druck dev Vercheidigungsschristen von Laharpe und Geereta» verworfen. — Nach einer geschlossenen Uebercinkunftz zwischen beyderseitigen Generälen, dürfen, ivoo Cent- ner Maaren aus dem Bodensee über L-ndan nach der Messe von Botzen, und eben so viel auch wieder vom da in die Schweiz zurück gesendet werden. — Gem Moittchoisi ist hier angekommcn, und hat einen ander» Commandariten ernannt. Gen.. Chabert geht nach Freiburg. Reinhard wird morgen hier erwartet.. Zürch vom 28 Jan. Am 27. d: hörte man auf der ganzen L'.nie der österr. Vorposten jenseits deö- Rheins eine Kanonade,- deren Veranlassung noch un- bekannt iss Türkei Türkische Gränze vom 2 Jan. Der Kapitaiw Bass» ist mit seiner ganzen Flotte im Hasen zu Kon- stanlinopel- angekommcn.. Die Mannschaft ist sehr zu- schieden.. Die Schifflcute habe» Rerchthümer a» Maaren-aus Palermo und Corfu mitgebracht. — Aus» Iaffm und Daimme sind Kouviere anqekommen. Die Franzosen in-Egypten sind durch orey Festungen gedeckt, die dem Großvezier im Wege liegen, wenn er ans dee grossen Sandwvste kommt. Dieses und die mißlungene türkische Landung auf Dämmte veranlaßt die PfortH. ihre Kräfte zu neuen Kriegsanstalten zu verdoppeln^ Ma» siehü täglich Schiffe mit Geschütz, Munition und Provision nach Egvpren abgehem v L r m t schte KL a ch r i ch t- e In Hamburger Zritungn, liest man unter der Aufschrift:: Frankreich:, folgende Nachricht: Es ist nunmehr offiziell gewis,, daß. auf Verwendung des KonigK vom Preuße», das- Emdarao auf die Hambuvger Schiß- MM dicWanzösischMi HD» üiifWMnr rvoMw-