!ggtN» Sst jte uij Mil!! r L-i aS A iatio«! Iwiltz. terstii^ l rü re > wlich im t sch«j mtrio! halüj 'nsbsü in «il! so m 'gen j: ig U sich!» >, öi! s Fkk Pasiic 's ZU' wc>p ec k« hri>^ oaffsne e im! 'N-M >dMq Wah 's !°i r uq Frieb icr siij! i bei 'l -kl skrakil VUIikl! :cn t>l Stab! durch rrippri en flch ür ti< ürklich Arisid Nr. 14. Larlsruher Montags 1 7 Pag. 69. Zeitung. den zr. Jan. 9 r- Mit Hochfürstlich - Markgräflich - Badischem gnädigstem Prlvilegio. Lonftantinopel, vom 8 Nov. Der Grosveztcr verliert täglich von seinem Credit und sein gänzlicher Fall scheint nahe zu seyn. Ladix, vom »8 Der. In hiesigem Haven liegen dermalen noch i r Lene- enschisse und 8 Fregatten unter Herrn von Solans'» Befehlen. Es sind ihm noch zwey Gene» rMimiains und 8 Geschwavcrführer zugegeben worden. Wohin diese Flotte bestimmt seyn mag, ist noch unbekannt. Die zu, den Departement«!» von Ferrol und Canhagena gehörige» . Scbiffe werden ehestens nach unfern amerikanischen Besitzungen abscgeln ; jene oder, die nach Lima und Havanna bestimmt sind, müssen nähere Befehle abwarcen. Avignon, vom 10 Jan. Gestern kamen gegen 2000 bewaffnete Männer aus dsc Provence vor hiesige Mauern, zu welchen sich viele von hiesigen Jnuwohncrn gesellten, um nach Car« pemraS zu ziehen, diese Stabt aufzuforbern und die dar, NN gefänglich verwahrten Patrioten zu befreien. Der Zug führt 5 Kanonen mit sich und ist unter die Fahnen hiesiger Statt vertheilt. Dcmstlbigen sind euch 6o bis 70 Mann von dem Regiment Soisson- Ws und -zDragoner vonPcnkhieuvre dcygclrcttn.Viel- Incht ist der Streich gegenwärtig schon ausgcführt, da slibsi in Carpentras viele patriotisch gesinnt sind und fast auf die meisten Juden gezählt werden kann, welche sehr hart gehalten sind und durchaus zrüne Hüte Hagen müssen. Rom, vom 12 Jan. Dem Vernehmen nach soll im Neapolitanischen ailrir Oldcnsgcistiichen »erboten seyn, Kandrdalen auf« Mrhmcn, doch mit Ausnahme der Väter der ftvm- wru Schulen, der barmherzigen Brüder, der Kapuzi« v« und der, welche den Kranken aufwarlcn. Königsberg, vorn 1Z Jan. Es scheint noch immer, baß cs Ernst mit dem russischen Krieg werden wird. Der preufsische Gesandte in Rußland wird gleichwohl bis itzt noch sehr freundschaftlich behandelt und man erweißr ihm ganz ungewöhnliche Höflichkeiten. Kommt cs aber zum Krieg mit Rußland, so ist die Vereinigung einer pohlnischrn Armee mit der Preußischen so gut, als ge. wiß. Man sagt, es soll noch eine Armee gegen das Frühjahr mobil gemacht und hier in Ostpreussen zu stehen kommen , welche Herzog Friedrich von Braunschweig kommandiren würde. Zu dieser Armee sollen denn die in Schlesien mobil gcbliebnen und noch auf dem Feidetm stehenden Regimenter von Vit- tingshoff, von Borck und Prinz von Hohenlohe, nebst den bcyden Fusilierbataillons von Diebitsch und von Erosch, stoßen. Verschiedne bey der preussischen Ar. mee angesteltte Ingenieurs -Geographes sind seit einiger Zeit nach Berlin beordert, um daselbst bey dem Obcrkriegskollegio zu arbeiten. Die Danziger sind noch immer in sehr übler Lage und schweben zwischen Furcht und Hoffnung. Ihr ganzes Gewerb und ihr Handel leidet itzt ungemein. Londcn, vom IZ Jan. Unsre neuste Nachrichten aus Madrit melden, man zweifle an dem Aufkommen des Infamen Don Antonio, der immer wieder Rückfälle seiner Krankheit habe. Briefe von guter Hand aus Lssabon melden, zwischen diesem und dem spanischen Hof werde an einem Traktat gearbeitet , Spanien die Thronfolge in Portugal zuzusichern, im Fast männliche Erben, der itzi- gen Königin« Isabelle» ermangeln sollten. Der Sturm letzter», Frertag war so heftig als dev letzthin und das unter Segel aeweßne Compagriiesch-ff Alblon, nach Madras und China bestimmt, hat sich c 7-> > genöthigt gischen, sehr beschädigt In Torbay cinzulau- ftn, viele Strassen sind unbefahrbar wegen dem lie. ftn Schnee und in andern Gegenden haben die ange- laufne Wasser grossen Schaden angerichtet, so daß ver« schiedne Leute dadurch ums Leben gekommen, unter andern 6 Brüder samt ihrer Schwester, von welchen erster», 2 ihre betagte Eltern mit kindlicher Treue, durch ihre Arbeiten mit allem Röthigen unterhielten, welche nun trostlos über diesen Verlust ihrer Kinder find. Lüttich, vom 14 Jan. Heute erschien unsre Lssette mann, erobert und 4000 Türken und Tarlarn t« Prinz ' zu Gefangnen gemacht worben seyn, Varna abcil bray, is dem Admiral Utschakow selbst bombardirt M gewesen^ Aus dem republikanischen Pohlen vernimmt r auszugel daß die zwischen Pohlen und der Pforte verM erwünss Allianz nebst einem Handlungsvertrag, von demI abgelegt terzeichmmg schon die Rede war, zu Konstau!» Perjvne ganz besondre Schwierigkeiten gefunden habe, so'sich alle sie am Ende vielleicht gänzlich unterbleiben -i, für die Selbst der Reichstag in Warschau soll bemerkt hr I« Leut daß diese Verbindung mit den Osmaunen der! wohnte publick nicht nur überflüssig, sondern in der Folge» se rnlde sehr nachthestig werden könne. Man läßt nu»! Räuber ganze Projekt fallen. von nu Metz, vom 20 Ian. dachten Verwichncn Sonntag haben hier 20 Geist!« send P welche meistenlheiis vorher Mönche gewesen sind, Nachri der bischöfl. Kirche dieser Stadt den ihnen vorgcsck Stürn nen Eid geschworen. Ohngeachlct eine Menge A Küsten sich bey dieser Feyerlichkeit cingcftinden halte, si schwell! doch nicht die mindeste Unordnung erfolgt. Der? so daß schall de Camp Herr Louis d'Affri ist gestern > gerieth Oberelsaß adgcreißt, um das Kommando über dn stge Truppen zu übernehmen. Man scheint einen i Die fall an den dastgen Grenzen zu befürchten. groses Paris, vom 20 Ian. Es ist zu bedaurcn, daß in unfern Colonien -!<> mcn.- ruhen noch immer fortdaurcn und da man g!« Aufhel sie ftyen gestillt, aufs neue wieder ausbrcchen, vielfäh Briefe aus St. Malo den Bericht crthcilen, daß, chema Quadaloupe und Martinique neuerdings Empörer laßt u ausgebcochen seyen. Da dasClerwontische Gebiel? Enlsch Frage ist, wem es eigentlich gehören soll, so hsr o ten, l der Abbe Maury sich über die Donation und',sieht 1 Abtausch dieses Districkks in der National. Versal chen d lung und zwar mit vieler Beredsamkeit hi jene 2 lassen , er wicderlegte die von dem Coim davon angebrachte Gründe, bcwiß, daß dieser Di« von Ludwig dem XIV. dem grossen Conto seine geleistete wichtige Dienste und weiter nit gegeben worden, folglich als ein geheiligtes i »8 genlhum anzuschcn fty und dismal erhielt der N aufric Maury allgemeinen Beyfall und Lobsprüche und' fern l Schluß, die Sache wieder für dasEommitle zu einer wie tl Untersuchung zu weisen, wurde einhellig angenoim' Alliir! Die Königinn hak auS Grosmuth einer wch> Hang tigen Damen , Gesellschaft, davon sie die SüD Reich ist, für jeden der brcy Wintermonate 1L200 O Haft aus ihrer Tasche zustcüen lassen, um den Hausaw Maie Alken und Schwachen, damit beyzuspringcn. S -das z - ( 7 l Hn,s P»ns erkennt und Mißt diese schöne Handlung, arm Mj Ferdinand von Rohan, Erzbischofs von Cam- e »»,. tray, ist von Lüttich/ wo er eine kurze Zeit Regent ectkiü gewesen, hier angekommen, ohne noch die Hoffnung mm ausMbcn, d-iß die Sache der Lütticher einen für sie rede«- enriiiWen Ausgang haben werde. In einem etwas > UL abgelegenen grostn Hause wohnten seit einiger Zeit 6 «o»ki Personen, drey männliche und so viel weibliche, die k-f sich alle prächtig aufführtcn und bey ro.ooo Pfund üch, für die Hausmickhe bezahlten. Es giengcn täglich vie- abcrs ic Leute dey ihnen aus und ein und niemand arg- R<>! mimte ciivas Böses. Endlich wurde zufälliger Wet- lioch se enidecki, daß die brey saubren Herren Häupter einer i da!' Raudecdandc sind, welche aus 4z Köpfen besieht, da, von nun die meisten ausgehoben worben. In obge- dachten Zimmern fand man für mehr als zco tausend Uunv an Werth. Es gehen die traurigsten Nachrichten von häufigen Unglückssällen ein, welche die Emme zwischen dem izien und i6ten dieses auf den Wen alicnihalden angcrichkct haben. Zu Bordeaux schivellle stch die Garonne zu unglaublicher Höhe an. so daß die Schiffe im Seehafen selbst in Unordnung gerlelhen und vier derselben zerfcheitmen. Paris vom 22 Jan. Diejenige Angelegenheiten, welche in Deutschland so grosesAufsehen gemacht haben nnd in deren Beendigung die Feinde der Etaatsoerfassung auch ihre Endschafk erwarten, scheinen nun ihrer Entwicklung näher zu kommen, Die Dekrete der Nationalversammlung über die ilchcbung der Lehen im ganzen Reich hat bekanntlich vielfältige Beschwerden von Seiten mehrerer in dem ehemaligen Elsas angeseßnen Deutschen Fürsten veran- ich und die Nationalversammlung dekretirte, daß zur Emschädigling derselben, wofern Beschwerden statt hätten, der König in Unterhandlung treten werde. Nun seht man die Abschrift eines lateinischen Briefs, welchen der Kayser ia Deutschland an unfern König über sine Angelegenheit geschrieben haben soll. Hier folgt lavon die Uebersetzung: Schreiben Rapser Leopolde II. an den Rönig von Frankreich, vom 14 Dec. 1790. »Es kann Ew. Majestät nicht unbekannt seyn, wie «uftichtiq Wir mit aller Welk und besonders mit un- snn Nachbarn, den Frieden zu erhalten suchen und v»e iheuer Uns die Freundschaft Ew. Majestät Unsres Mmn und Dero Königreichs ist. Dieser nemliche Hong zum Frieden, den Wir zwischen dem Deutschen Aach und der FranzöKsche» Nation fest nnd dauer, M zu wachen, wünschen, har Uns bewogen , Ew. Mchät unverzüglich dasienige vorzulegen, warum Uns W lüur-Kollegium des Reichs bey Unsrer Thrvnbe- iche , II! Volii so >i Mo mg ie da, Ei^ ie M laM , ko ß Älf vag;» th i! 011^ r ti>^ amm, höm MM >istttk! w ft nichli ! Ei Add- d sti» näher» UM!» 'hithü ftcrw: Psm! arm« ) —^ steigung, in Ansehung der Französischen Nationalversammlung, inständig gebeten hat." „ Seil dem Augustmouat deS vorigen Jahrs hat die Nationalversammlung einige Dekrete erlassen, wodurch ein groser Theil der Glieder des Deutsche» Reichs sich, g gen den Jmchalk öffentlicher Verträge, verletzt glaubt und das Kur-Kollegium hat das ausdrückliche Verlangen geäussert, diesen Beschwerden ab- gehvlfen zu sehen. Ew. Majestät werden zur Genüge wissen, was durch den Frieden zu Münster und i» andern zwischen Unserm Reich und dem Königreich Frankreich in der Folge geschloßncn Verträgen, in Rücksicht gewisser Plätze im Elsaß und Lothringen, festgesetzt worden und wie beyde Provinzen unter dein ausdrücklichen Vorbehalt der Gerechtsame der Bischöffe und Metropoliten sowohl, als der Commendcn, Güter, Einkünfte und Rechte, welche gewisse Glieder des Reichs genossen, abgetreten worden sind." „ Es würde der Heiligkeit der Friedcnsverträge, deren Beod.-Htung, Dero erhabne und großmüthige. Nation sich stets zur Wicht rechnen wird, zuwider seyn, diejenigen Gränzlmien zu überschreiten, welche durch diese Friedensvmräge und Stipulationen gestellt worden sind. Ueberdem können Ew. Mai. auch nicht verkennen, daß die Kayser, Unsre Vorfahren und daS Reich sichre Gerichtsbarkeiten dem Königreich Frankreich nicht übertragen haben, wovon die Hsheitsrechre dem Kayser und Reiche zuständig sind und daß mithin niemand die Macht habe, einer auswärtigen Nation über jene Bezirke das Hoheiiscecht zu erlassen, welches dem Kayser und Reich gehört. Alles dieses nach den rechtlichen Gründen und der Billigkeit erwogen, lst es ersichtlich, daß die damaligen Ansprüche des Kuhr, Kollegiums und der verschiednen Gliedes des Reichs, welche über Verletzungen Klage führen, gerecht seyen; —und deswegen lassen Wir es Euev Mai. besonders empfohlen seyn, dahin Sorge zu haben , daß die Dekrete der Nationalversammlung daS Deutsche Reich und dessen Glieder nicht beeinträchtigen mögen." „In Hinsicht dessen ist es erforderlich, daß alle Neuerungen , welche jenen National- Schlüssen zufolge seit dem Monat August v. I. vorgenommen worden sind, in so weil solche das deutsche Reich und dcsse» Glieder betreffen, wieder in den vorigen Stand her- gestellt werden. Dann werden alle Stände UnserS Reichs einen neuen Beweis erhalten, wie freundschaftlich die Gesinnungen Ewr. Mai. für dasselbe seyenmav welch' grose Ehrfurcht Dero Nation für die zwischen ihr und dem Reich bestehenden Verträge habe. Die Gcrechtigkeiksliebe Ewr. Mai. und der erlauchtenFran- zösischen Nation , Unsrer theuersten Freundinn, lassen ! c 72 ) UnS Nicht zwekste«, baß die Antwort, welche Wie nachsuchen, Unfern Wünschen vollkommen gemäß seyn werde. Sobald Wir solche werden erhallen haben, wird es Uns eine Freude seyn, allen Ständen unsres Reichs solche, als ein neues Zeugniß guter Nachbar, schisst, unverzüglich milzutbeilen; Womit Wir Ewr. Maj. beständiges Glück und Wohlfahrt amvünschen rc. Diejenigen, welche an der Acchthcit dieses Schreibens zweifeln, führen zum Grund an, weil bis hieyin davon der Nationalversammlung keine Mitthrilung geschehen scy, was doch in einem so wichtigen Fall unausbleiblich seyn müßte. Die Folgezeit wird hierinn nähre Aufklärung geben. So viel ist gewiß, daß man hier gar keine Besorgnisse äussert. Wien, vom 22 Ian» Man ist hier auf die nächsten Berichte «uSKonstan- jinopel äusserst begierig, weil man daselbst entsetzliche Scenen erwartet, sobald die Hiobspost von der Einnahme von Ismail und dem Verlust von 20,000 Mann Kerntruppen bekannt wird. Des Grosveziers Armee soll bereits die Wirkungen hievon cmpfin. Len. Alles henken, köpfen, stranguliren rc. ist nicht fähig, das Defektiven zu verhindern und die Russen Haben freye Hände zu agircn, wie sie wollen. Braila, Varna und Siligria sind noch die einzigen Steine, die ihnen auf der Strasse nach Konstantinopel im Wege liegen. Allein ein Auftritt, wie die Bestürmung von Ismail ist, dient nicht dazu, um den Mulh der Muselmänner anzufcuern. Er war ein fürchterlicher Bcweiß, der rußischen unbeweglichen Tapferkeit. Da die Russen den Besitz von Ismail mit Aufopferung von mchrern tausend Mann guter Truppe» erkauft haben, so scheint es, sie scyen Willens, sich auch in jenen Gegenden zu behaupten und ihre Eroberungen nicht mehr zurückzugeben. Daß sich übrigens die Türken mit verzweifelter Wuth in Ismail gewehrt haben, macht ihnen Ehre. Wäre den Russen der letzte Sturm Mittags mißlungen, so hatten sie keine frische Truppen mehr und mußten die Belagerung aufhcben. Sie haben viele Officiers verlohrcn. Es heißt nun, Ismails Bestürmung , dey welcher viele Bnttische, französische und deutsche Officiers welche in dieser Festung . waren, umkamcn, haben die Russen gegen 10,000 Mann gekostet. Paris, vom rz Jan. Nun ist das Dekret, betreffend die Verfertigung von 15 Millionen kleiner Silbermünze und eben so vielen Millionen Kupfermünze, erscheinen. Die Sil- bermünze wird nach dem innerlichen Werth des Laub, - khalers und zwar in 4trln und 8«ln geprägt werden. Vo Sch'j die v, durch werde Thier unter ursaci dem ncrn ihnck Die beim Inzwischen soll die wirkliche noch immer bis jii! , rer Anordnung ihren Kurs haben, doch keine k ^ ^ chm m-hr geprägt werden. Von der Kupfm wird ehestens eine Million und demnächst 100« mo,tätlich verfertigt werden und zwar ein viertel! in Stücken von 12 Deniers, ein vierter Theilin, ckcn von 6 und die Hälfte in Stücken von z D« ^ Sobald diese Kupfermünze im Gang seyn wirk, " * die alte im ganzen Königreich ausser Kurs seyn. die Vollziehung des ans rz Artikeln bestehend« krcts zu beschleunigen, werden die Glocken in d« gehobnen Kirchen ehestens an dje Meistbietend!» kauft werden. Schaffhauscn, vom 2F Iarr. Vorgestern troffen folgende französische Prinz« ein und logirtcn im Gasthof zur Krone. Prinz Conde, Herzog von Bourbon, Herzog von E«! Graf von St. Mour, nebst andern Herren u,M ge. Diese Prinzen wohnten einem Ball bev, « sich wohl divertinen. Gestern kamen auch in best Gasthof die drey Grafen von Antenüs, nebst dm dcrn Herren und Befolg an. Sämtliche Herrsch sind den folgenden Morgen wieder adgcretßt u»! ben ihren Weg nach Schwaden genommen. Strasburg, vom 2y Jan. Selbst verschiedne französische Blätter verbreit« unwahrscheinliche, also auch unglaubliche G« von einer Gegenrevolution, deren Haupt Prinz seyn soll; Herr von Lally. Tolcndal soll ein Truppen unter diesem Prinzen kommandircn; Armee soll kheils aus jenen von dem König vonö nien verabschiedeten und von besagtem Prinzen: nommen, theils auch aus andern fremden T» bestehen, hie und da auch schon ganze Komra. im Marsch seyn. Man macht daher gegen die 6 ze von Savoyen sowohl VorsichtS - a/s Sicherh und Vertheidigungsanstalkcn, wahrscheinlich hat Frankreich von dieser Seite so wenig als von a» zu fürchten. Auch in Ler Provinz Elsaß ist NM Sicherheit, und Vcrthcidigungs-Anstaltcn ck beschäftigt; man hat in gesagter Provinz alle gen aufs neue beaugenscheinige n Lassen und unter den! pen bemerkt man viele Lebhaftigkeit; damit Hanptarmce welche 150,000 Mann stark im Frit vollzählig werde. Sie vollzählig zu machen,! mit vieler Betriebsamkeit, ohne jedoch von ft»' Mächten Uederläufer anzunehmcn, geworben. S Feinde, welches jedoch höchst unwahrftheinlick -5 beygehen lassen, mit dem Prinzen von Conde sich» uns zu vereinigen, so sind wir doch auch hieraus faßt und ohne Furcht,, denn ausser obiger Haupt« von 150,002 Mann werden noch andre 152,000§ Sk Willi de, chic im s Gra den. scn in Frü snor klein setze uns d>e Sa> Iat dieü wur te, bine heri Ent Sc: »aa den stay wie in! best u tläfi derzli ermiu« ' Ovoi er Ttz- in Ei. Dam !d , >! n. lt de» D ^cn an den« >zen ^ nz « snghiis >dKch wo - »csagla rey « N'chofik md h iten st Zerüt j C°°! n Ttc Di' nSurl n Lvz! Truvvi lvag« e Gw »erhcvs Nt «!i anktl na» m eben s en Tru> aik ei ZrüM n, !M frcmkk Sollt! .'st, !>l tchM auf « «ptarw -Q ti»t . c 7Z me Auxiliär-Armee bilden; auch die National-Gar- leo, welche man hier;» eiligst bewaffnet, hiertune lhätig seyn, gewiß mit aller Valerlanvöwärme des Vater« lands Gränzen vcrlheidigen; dieser fürchterliche Cordon wird wohl so leicht nicht anzugreifcn, also unsre Monarchie und deren Bewohner, ihre Freyhcit behauptend, vollkommen.sicher seyn können. Nordamerikanische Nachrichten. Von Neuyork berichtet man , daß endlich die freye Schiffahrt auf dem Fluß Mlßisipvi von Spanien an die verewigten Staaten zugestanden worden, wodurch der innere anbei von Amerika sehr vermehrt werden wird. Dre Bären, Wölfe und andre wilde Thiere sollen von den nördlichen Bergen her tief her. unter in die.Ebnen dringen und vielen Schaden verursachen. Die Einwohner von Georgien sollen mit dem Traktat nicht zufrieden seyn, der mit den Inkia. nern, den Creeks, geschlossen worden, weil man ihnen mehr eingcräumt hat, als die Politick erlaubt. Die Schulden der vereinigten Staaten von Amerika belaufe» sich itzt über 22 Will. Pf. Sterling. Leschluß der llebersichr der Europäischen Sraaksangelegenheiten. Schweden. In der Erwartung, baß er der alleinige und willkühiliche Beherrscher Schwedens werden würde, versäumte es keine Gelegenheit, aus seiner Anarchie Vocthril zu ziehen: ss erregte es zum Beyspiel im Jahr 1750. einen Streit über die Finnländischen Grunzen und ließ ihn nach seinem Gutdünken ent scheide». Ais Elisabeths Haß gegen Len König vonPreu, scn sie mit Frankreich und dem ErzhauS Oesterreich in Verbindung gebracht Harle, bestunden die ersten Früchte davon für Schweden darinn, daß die Kata. ßiophe vom Jahr 1756 entstund und die Krone des kleine» Uederrests von Macht, der ihr durch die Gesetze versichert war, beraubt wurde; baß der König und die Königin» di- aufs Blut gekränkt wurden unv die Schweden wie Vasallen ohne Antheil an der Kacke, ohne Ursach und ungerechter Weise in den im Jahr 175k, angei'vvnnenen Krieg gehen mußten, wo diele strettdaren Völker dem Gouvernement aufgeopftrt wurden. Seitdem Katharina II; zum Thron gelang. Ie, wurden die Inrricken durch die Freygedigkcit ihres Ka« bmcts in Stockholm verdoppelt; sie befestigte die Oberherrschaft der Stände; sie bestimmte alle zu fassenden Enlschlirssungen vorher unb stiftete der Anarchie in Eu'weden eine Dauer, während ste ihr in Pohlen liiiünagle. Es fehlte nichts, als den König von Schwedt» vom Tvron zu stoffen: als der »»erschrockne Gn- M III. diesem vorbcuqre, die Herrschaft der Gesetze wiwcr cinführle, die Freyheit die in nichts weiter als ni dem Recht, das Vaterland ungestraft zu verkaufen r«ßund, in Schraukrn brachte und den landsverderb« ) —— lichen Despotismus, unter dem Schweden seufzete, auf immer entfernte. vermischte Nackrckt^n. In Holland hat sich das Gerücht verbreitet, die vor der zwischen den Höfen von Madrid und Landen ge« schlossnen Konvention, nach Wcstindien abgrftgelte Bciltische Flotte hätte sich der spanischen Besitzungen von Porlorico und St. Sebastian bemeistcrz; man fügt aber hinzu, daß Großbrittamcn, sobald es von dieser Unternehmung Nachricht erhalten hätte, sogleich dem Admiral, der sie ausgeführt Befehle habe zugehen lassen, den Spaniern selbige sogleich wieder zurückzugeben. Kein Land ist so begünstigt durch seine Lage zu dem ausgcdähntcsten Handlungs wesen, als Rußiand, weil seine meisten Flüsse schiffbar sind; Peter der Große half der Natur noch durch Kunst und ließ Kanäle graben, die Vereinigung von Flüssen zu dcivürken; die wichtigsten derselben sind nun beendigt andre aber noch in Arbeit und einige nur ausgesteckt; von glci» cher Natur «st der grose Entwurf, eie Caspische See vermitteln eines aus dem Wv ga - Fluß zu grabenden Kanals, in den Donaustuß ober Tanais, der sich ins schwarze Meer ergießt, mit diesem Meer zu vereinbaren. Karlsruhe. Michael Rißmann von Kaltenbach, aus der Herrschaft Rötlein, wird da seine Ehefrau Anne eine gchohrne Oswaldiu , wegen bösilchee Verlassung auf Ehescheidung gegen ihnen klaget, andurch'öffentlich vorgelaben, auf Mittwoch den ytcn Merz lausende» Jahrs dahier vor Hochsürkl. Ehegericht zu erscheinen und sich auf diese Klage in Ordnung Rechtens vernehmen zu lassen, oder die Scheidung ex cuplte maür'iolse ckeiertioms zu erwarten; er erscheine nun oder nicht, so wird m Ordnung Rechtens gegen ihn vorgcfahren werden. Signatum Carlsruhe den is.'en Januar 1791. Hochs. Markgräfl. Bad. Ehegerichts Vt. Heidinger Gecrelarius. Lörrach. Diejenige, weiche etwas an den Christian Gimpel von Eldenschwand und deßen Ehe- Vorlahr Fritz Hechtet von da, zu fordern haben, müssen solches den 28. Fevr. d. I. dem Commissa- rius in Tegernau eingeben und die nölhigcn Beweise wltbringen; widrigenfalls aber gewärtigen, nachher mit ihren Fordrungen abgcwiesen zu werden. Lörrach den 22. Jan- 1791. Gberamt allda. Carlsruhe. Da der dahier, unter dem Hochfürkk-l Mar gqrast Badffchrn Leibregimcnt gestand ne Herr Major August Lebrecht Marseyall von Bieberstein, c 74 ) krn 6te» Dec. vorigen Jahrs verstorben und sein zurückgelaßncs Vermögen dessen nächsten Anverwandten auszuanlwortcn steht, dahier aber unwissend, wer Solche find. Als wird hiewit öffentlich vckannl ge. -Macht , baß gedacht deßen nächste Anverwandte, so Mir diejenige, die ein Recht auf diests Vermögen zu chaben glauben, binnen dato und in drey Monaten -sich um so gewißer, entweder in Person, oder durch Vollmacht hierzu zu legilimiren haben, als sie sich -sonst selbst zuznschreibcn haben, wann sie nach verstrichenem diesem percmkorischcn Termin nicht mehr ,Schört werden. Carlsruhe den ig. Jan. 1791. Zum Major von Marschallischen LheilungS« wesen, vonRegimenrswegen bestellte Commission. Karlsruhe: Diejenige, welche an die dahressge Verlasst nschafft- des verstorbnen Herrn Major von - MarscbaUö etwas zu fodern haben, werden hicmlk auf den ro. Fcvr. d. I. in das Slerbhauß desselben, rum daselbst ihre Fodcrungen entweder in Person, oder Durch Bevollmächtigte eingebcn und liquidiren zu las- -stn, sub prsesuäiclo sonst, nicht mehr gehört- zu wer-- ,-rn, vorgeladen; Carlsruhe den 5. Jan. 1791. In Berichtigung dieses TheilungS- Geschäffrs , von Regiments wegen- bestellte Lomnussion» Carlsruhe. Da' die. Preise des hiesigen feinen -Urnstallglafts gegen die vorige um ein merkliches ver. mindert worben sind', so. wird dieses sowohl als daß derrDepot desselben bcy-dem Hofvergolder und Spie« grlhäk-lcr Schaaf nächst dem Mühlburger Thor da« Her sich besindcl, mit dem Anfügen anmit bekannt gemacht, daß Liebhabers in Bestellungen und Ankauf aller Sorten gedachten Crystali und Taselgla,es sich da- Mn wenden und proürter Bedienung versichert seyn können. Carlsruhe.. Montags den 7tcn nächst eintrctcnbea Monats Februar, wird die in die Johann Michael eLergerifche Verlassenschast gehörige iii der- sogenannten Waldgasse,, etnsciks nrben Ballmeister Lind an, Drrseils aber neben Weber Berger gelegenen Behau« -fang mit-hinter Gebän und Garten auf dem allhiesi- 4 «n Rathhaus Nachmittags um s Uhr ein vor alle- -Mal -öffentlich vcrstaigerr werden. Welches anmit denen aUönfallstqen Künftiebhabern' zur Nachricht be. ikLndt gemacht wird.. Carlsruhe de« 29ten Januar «Vberamt allda Emmenbmgcn.' Weienigr-, ss an Johannes HeckÜnger, Hausen Sch» zu Jhringen, Fsrdcrurige» z«-machen haben/ werden hicmit vis Dienstag br» C5lcn künftigen Wonsts. vorgMen ,, daß sie an »bft gcm Tag zu guicr Vormittagszei't m Jhringcn, dem Odccamtscommissar unter Mitdringung ihr«; /L» weißurkunden erscheinen, liquidiren und das weim- v V warten sollen, bcy Strafe des Ausschusses. En» dingen den irten Jan. 1791. CS Oberamt au da. Emmendingrn. Diejenige, so an Jacob rftick Llaiß den Schuladjunci zu Bickensohl, Fordcrmj zu machen haben, werden hicmit bis Montag ! igten künftige» Montag vorgeladen, daß sie an 1 gem Tag zu guter VormiltagSzcit- in Bickensohl Engelwirlhshauß unter Mithringung ihrer BewÄ für""dj künde erscheinen, liquidiren und das wcitrc abiv« ,jnkm sollen, dey Slrafe des Ausschusses. Emmendst h,x, den ivten Jan. 1792. Mg s Oberamt allda. Trupp, Emmendingen. Diejenige, so an Marrh.as?- he und den Schuster zu Jhriuqm Fordrungen zu machcn Gmrge ben, werden hicmit bis Montag den oiteu Febr. ses Jahrs vorgeladen, daß sie a» obigem Tag zin ^ tcr Vormittagszeit in Jhringcn vor dem Odem che Kommissair, unter Mitbringung ihrer Bm Der Urkunden erscheinen, liquidiren und das weitere - von P, warten sollen, bcy Straft des Ausschlusses. Liestan! Oberamt allda; >» Aug Rodalben. Nachdcme Peter Storckcn Wutib! lor von chier kie ihr eigenthüwlich zugehörige dahier im i wollen, gelegene Mühl zu zweyen Mahl. uud einem S-Rußisch gang, auf welcher Mühl 4 Ortschaften zu mahlcii.laud u bannt sind, nebst einem L stöckigten Wohchrcn so! Scheuer, geräumige Stallungen, 2 KuchengärkeinKaradii zwenen Wiesen an der Mühl aus freycr Hand zn Hwliw kaufen, oder Montag den -/len Merz K. a. antcr'-^ Rogi nehmlichen Conqikioiren öff.ntlich verstaiqern zu jajüiegimc gewillel ist. Als wird dieses andurch öffcnilich dckA "irtil gemacht, damit die Liebhabers alles vorläufig E^nren genschemigen und erwchnten Tags in der Frühest dsi iv Uhr hier in gedachter Mühl zur Verstaigerunzi>"^wc einstnden möchten». Decretum Rodalbcn den E c>ai, ivcii. 'Coiaekcr «rnn. ^791» Amt allda. -7'.'" Lirkenfeld; Da Johann Jakob Nonnm."'^' .-7 von hier auf seiner Profeßion als Rothgcrber vor Z Jahren >veg und nach Engelland sich beM_ , ohne etwas von sich wissen zu lassen, kessen EttmL ^ von seinem Leben und dermakigen Aussen!hall ^ Nachricht zu haben wünschten, so wird solches ren Verlangen hiermit bekannt gemacht und alle jcnige, so vou dem gedachte» Nonnweiler Wiffenft^ haben, mu gefällige hierher zu gebende Auskunft ^ suchl. Sigstumm Bttkenftld den 2Ltcn Jan, 17^,«,.. . Oberamr allda. "