Nro. 88. ) Karlsruher Mittwochs » 8 Pag leit uns. den L I u n y. 0 L. Mit Hochfürstlich , MMkgräsiich VaViMen- gnädigsten privilegio. R L L ^ L ^ L r L o. (Ai . . - — ... ! > - - . - .. —« AD ! Gemlin vom 14. May^ i Mit dem »euenSchanzenbau tnVelgraö wird noch cif- rigst fortgrfahrcn, und man hofft in kurzerZeir ihn big ! tum Ufer dir Save ganz fertig zu sehen. In dem ganzen Umkreiß ist nur eine einzige Aufziehbrücke, wodurch alles herein und hinaus paßiren muß bry der Nacht wird sie aufgezog«:. Überhaupt hak seit einiger Zeit alles ein sehr kriegcrlsi^ Ansehen in Belgrad genom- wen, die Zulüftungen,L» Empfang eines mächtigen Feindes sind sn, wie man es nie vermulhet hätte. Un- unterbrochen mit dem Schanzenbau wird mit Verfertigung der Munition und Patronen gleicher Schritt gehalten. Ave davcy verwendete Handwerker sind Taff und Nacht mit Arbeiten beschäftigt. Um aus den ersten Wink eines entstehenden Lärmenö gleich in Bereitschaft zu ftyn (als auch meüZichk vm seiner eigenen Sicherheit willen) hat der Ianitscharcn - Aga vier nach deutscher Art auf Lavenen liegende Kanonen bcy sich aufführen lassen, zugleich ist den Iaimscharm der schärfste Bef.hl eingebunden, sich sicht aus der Z- stuoff zu entfernen, und gleich auf den ersten Wink ge« waffnet zur Venbeidigung zu erscheinen. Obschon ih- mn von unsrer Seite nicht das Geringste von Früchten oder andern Lebensmitteln zugelassen wurde, so sind voch alle Magazine mit dergleichen angcfr'illt, und, was um so bedauernswürdiger ist, um einen »vcir geringem Preis, als dey uns zu haben — Den letzten Gctüchien zufolge soll der neu ernannte Pascha nicht weit wehr von Belgrad entfernt ftyn; man versichert für ganz gewiß, daß er schon über die Morave paßwrt fty, und von verschiedenen Seiten anrücke» «rxdr, Ms ist guf dir Zukunft gespannt, und man sieht mit jedem Tag kriegerischen Vorfällen vor Bel. grab entgegen. — Wie man vernimmt, ist berAli.Pa« scha von Janinn von dem Großherrn zum Paschn von Romelien (die höchste Ehrensteüe von ven Paschen, weil derselbe gemeiniglich sodann Großvezier wird) er« Normt worden, er hat Viesen Posten mit aller Achtung angenommen, und wird sich nächstens an den Ort seiner Bestimmung verfügen. — Die Klagen der in der Türkey zn Land Reisenden wegen Unsicherheit auf den Straßen und überhand genommnen Raubgesin« des erstrecken sich auch aus die zu Wasser Reisenden; von verschiedenen Orten hört man fthr traurige Vor- fallenheiren Nur die Gegend, welche PaßawanbOglu dermalen noch beherrscht, ,oll sicher ftyn: ivnst fty es wegen des heru machenden Raubgesindes unmöglich., sörrzlikommen.. F r a nkrei ch.. Paris, vom 26 May. Der Secminister hat 2 neue offwielle Schreiben vom Obergen. Leckere aus St. Domin gue erhalten. Das erste iss aus dem Hauptquartier des ?c>rt-räpu» blicain vom l. April dakirt und folgenden JnnhaltS: Bürger Minister. Unmittelbar nach der Einnahme der Vcstung lüMe-Ä-pierrot, hat sich Dcssalines, den man verfolg«, gegen die grossen Forsten hingezogea, aber ich harre ihm den Weg dahin durch ein Dem« schcmenr abgeschnitten, welches bas Mirebalaiö besezt hielt. Dcssalines wollte die Passage forciren, wurde aber zurückgeschlagen. Er warf sich alsdann auf die Cahous un^ i>kt nun, von wenig Menschen begleitet, von Position zu Position und ist durch die Lokalitäten begünstigt, von denen eö schwer ist, sich einen Be-- l 4r6 ) griff zu mache«. Ich habe die Vcstunz crete.ä- xierrot wieder mit Kanonen versehen lassen und eine Garnison hincingelegt. Da das Geschwader imkort- republLLglll ankam, schickte Gen. Boudet denB. Sabe, seinen Aide-de-Camp, als Parlamentair ab. Die Ne. gern arretirten ihn und führten th» immer mit sich in den Gebirgen umher, von Morne zu Morne, v on Wald zu Wald, somal sollte er umgebracht werde». Die Erzählung von Metzeleyen, davon er Zeuge ge. wesen, ist schauderhaft. Den 29. Merz ließ ihn Toussaint kommen, klagte Aber die traurige Lage der Dinge, und schickte chn mit einem Schreiben zurück. Es scheint also, Toussaint hoffe noch tu seinem tückischen Charakter ein Mittel zu finden, um sich in ftmer mißlichen Lage 1» helfen. Endlich fängt er an, stch von der Macht Frankreichs einen Begriff zu machen. Ich habe alle Maaßregeln getroffen, um diesen Anfang einer Art Unterhandlung zu benutzen, obgleich von einem so argen Bösewicht wenig zu hoffen ist. Unterzeichnet: Leclerc. Ein andres Schreiben ist aus dem Hauptquartier der Kapstadt vom 9. April daktrt. Darin» sagt der Obergeneral: Bürger Minister! Ich komme eben tm Kap an, um selbst über die Wicberaufbauung dieser Stadt das Aug zu habe». Die Schiffe der Zeis und der Tourvtlle sind eben angrkommen. Man hat in Brest einige Rekruten ohne Flinten eingeschifft, welches ein Hauptfehler ist, weil dadurch unsre Magazine geschwächt werden. Die zPaketboore, welche, traft eines Beschlusses der Regierung, jeden Monat abgehen sollten, reisen nicht ordentlich ad. Wir sollte« wenigstens alle Woche ein Pakctboot erhallen, damit die Soldaten von ihren Familien Nachricht bekommen. Ich habe den spanischen Thetl noch nicht gesehen. Ich werde mich nach Santo. Domingo be. geben und hernach in die Kapstadt zmückkvmmen und s Monate daselbst zubringen. Zimnmleule, Schrei, «er, Maurer, wären sehr nützlich in einem Land, wo so vieles zu bauen ist. Es gibt ihrer so viel in Frankreich, die kaum ihr Leben erhalten können; hicr bezahlt man sie sehr theucr; wenn sie nur etwas haushältrisch sind, so können sie sich ein hübsches Vermögen erwerben. Nun sängt bald die Regen» Jahrszett an. Ich werde die Armee auf die bequem, sie Art tankoniren, damit sie so wenig, wir möglich, durch die schlimme Witterung leide. Glücklicher Weise ist die Armee zu einer guten Zeit hier angekvmmrn, und Hai schon Zeit gehabt, sich an dieses Klima zu gewöhnen. Unter;. Leclerc. Das Amtsblatt sagt, baß -er Handel mit St. Domingue, der seit einigen Jahren keiner Regel mehr unterworfen war, nunmehr wieder zur alten Ordnung zurückkehren muß. Das kann aber nur nach und nach geschehen. Man kann nicht plötzlich den Frem» den diesen Handel entziehen. Unsre Fabncken und Manufakturen müssen ihre Arbeiten vervollkommnen. Die Kommunikation mit England hat alten Bedürft Nissen ein Ende gemacht und neue erzeugt. Man kann auch nicht zweifeln , daß nicht die Engländer einige Neue wahrhaft nützliche Verfahren eingeführt haben. — Der Generalkapttam Leclerc hat daher folgenden Beschluß bekannt gemacht, der ganz den Umständen angemessen ist. Franz, und ftcmde Schiffe dürfen daselbst Handel treiben, aber die erster» bezahlen nur dir Hälfte der Eingangs, und Ausgangs- Zölle. Von allen trocknen, ausser Frankreich fabrizir« len Maaren, sollen 20. vom 120 bezahlt werden. Es haben schon mehrere militärische Korps im» andere ihre Stimmen für die lebenslängliche Magistratur des Napoleon Buonaparte ringeschickt. Die Richter vcs Ruhr - Departements schreiben: Napoleon Buonaparte, brr Held und der F eund der Frau« zojen, sey, so lang er lebt, das Oberhaupt der Regierung, die sie sich gegeben haben. Die Dauer lei- «es Lebens sey, wie sein Ruhm, keiner aubrrn gleich, und die Unsterblichkeit, die ihn erwartet, nehme ihn erst alsdann in ihren Schoos auf, wenn er das höchste Ziel des Alters und des Ruhms erreicht hat l. . . Der Gen. Murat ist in Paris 0,»gekommen. — Hr. von Cotonue hat letzrern Donnerstag Lvnden verlasse», um nach Paris zurückzukehre». Die Kvnsistvncn der refonnttten Kirchen zu Bor« deaup, SoramiereS, Sauffmes und Alctts, die Pfarrer, Nettesten und Notables der prvttstantischen Kir» chen zu Durfort, zu Saint - Nazaire, zu Logrian, und zu St. Jean - du > Gard, haben an den erste» Konsul Adressen gesandt, worinn sie ihm ihre Erkenntlichkeit bezeugen, und ihrc Giückwünschuvgen für de» errungenen Frieden dartcgen. M,n vernimmt aus Landen, daß B. Otto ei» Re« gisterbuch erhalten har, worinn alle Franzosen in Eng« land ihre Antwort auf die Frage, wegen lebenslänglicher Konsularwürde des Napoleon Buonaparte ein- schreiben können. — Man versichert, daß an einem Handelsvertrag zwischen Frankreich und England gear« bettet wird. Auch vernimmt man, daß die Summe von 350s Pf.Stcrtti'.gen, welche zusammengeschossen worden ist, (84,220 Fr.), um dem Hrn. Pitt eine Ehrensaule zu setzen, auf Zinse angelegt wird, bis Hr. Pitt lobt ist. ES heißt, er heyrarhe die Tochter des Lord Car» rinfitov.-' Line Iran, welche ihreRachdarilmcn Häm sig über ihre scharfe Zange Hinzen ließ, maßte als auferlegte Buße öffentlich in der Kirche Abbitte thun. Die englischen Schisse, welche in der Garonne sind, Haben Erlaubnis erhalten, ,hre Steinkohlen ausjula. den, Dadurch verhindert man Vcrbotgesetze. Strasburg, vom -9. May. Sogleich bey der Ankunft ließ sich der Gesandte der hohen Pforte bey dem Präfekten melden, der sich hierauf zu demselben verfügte, und da er sich einige Zeit in Smyrna aufgehalten, sich mit demselben, zum Theil ohne Dollmetscher, in türkischer Sprache vntrrhiclt. Er überreichte ihm die zwey schönen Schaumünzen auf Buonaparre, welche auf die Schlacht von Marengo, und auf den Lüneviller Friede geprägt worden sind. Der Gesandte steckte sie sogleich, als ein ihm sehr angenehmes und schäzbares Geschenk in seinen Busen. Nach asiatischer Sitte wurde jeder, der zu ihm kam-, mit Kaffee und Ta» dak bewirthet. Die Anzahl der Neugierigen, die vor dem Gasthof zum Geist sowohl, als in allen, vom Gesandten und seinem Gefolge bewohnten Zim. mern, jusammenströmte, war fthr groß. Die Personen bey der Gesandtschaft scheinen dieses mit Vergnügen zu sehen, und begegneten Jedermann mit ausnehmender Höflichkeit. Der Gesandte ist klein von Person, verrätst viel Verstand und Nachdenken. Er ist auö der Klasse der UhlemaS, odcrGefttzverständigen, und begleitet den Posten eines General - Sekretärs bey den Konferenzen rer auswärtigen Geschäfte, welches mit der stelle eines Divisions-Chefs bey dem Departement eine Ähnlichkeit hat. Der junge Prinz Moroust ist der Sohn eines ehemaligen Dra- goman, oder DollmetschcrS bey der Pforte, (eine, wie bekannt, sehr wichtige Stelle, weil der Dollmer- scher als der Mittelmann zwijchen der Regierung und den fremden Gesandten, im Besitz aller Staats-Geheimnisse ist) und ein Bruder des Fürsten der Wal- laa-ey. Er sowohl, als noch ; bis 4 andre bey der Gesandtschaft angesteüte Personen, sprechen gut franz. Der Dollmetscher, ein Grieche, scheint ein sehr ge- bildeier und einsichtsvoller Mann zu scyn. Es waren mehrere Griechen in dem Gefolge des Gesandten, aber kein einziges Frauenzimmer. Das Essen wurde von den Türken selbst zuberefter, ein Hammel und ein Kalb geschlachtet, und auf eine ganz eigene Art zu- gerichtet. Man erwies dem Gesandten alle Ehrenbezeugungen. Er erhielt eine Ehrenwache, und ein Dctaschkment der Garnison zog mit Musik und einer Fahne vor seiner Wohnung auf. Die Generalität nebst den Staads, Offizieren bcwillkommcen jhn, und bey seiner Abreise wurden die Kanonen von den Wällen abgeftticrr. Italic«. Florenz, vom 15 May. Bekanntlich ist vor einigen Monaten ans Anorb« lttrng der hohen Pforte durch englische Truppen vre demokratische Regierung zn Corfu wieder aufgehoben und dagegen der alte aristokratische Senar für die 7. Jnftlrepublik wieder eingesetzt worden. Man erfährt: nun, daß der ruß. Hof mit dieser Abänderung ganx und gar nicht zufrieden ist, indem zwischen ihm Midder franz. Regierung für diese Republik ein ganz an» deres Schicksal verabredet fty» soll. Mailand, vom 21 May. Die Generäle Kellermann, Ernouf re. sind am yte» aus dem Neapolitanischen zu Rom angekomme». Die Räumung dieses Königreichs von Seiten den franz. Truppen wird wohl nun vollendet scyn. Diese Truppen, d:e man auf iz bis 14,00a Mann schätzt, ziehen bis auf 4000 Mann, die zu Taranto und Bari eingeschrft worden sind, längst der adriatische» Küste über Ankvna nach Oderilalien. General Matth cu, der sie kommaudm, hat am z. von dem Köniz durch den Minister Aclon eine kostbare Dose, ohnge- fähr 40,000 Fr. an Werth als ein Zeichen der Königlichen Zufriedenheit mit der gehaltene» gute» MannSzuchk erhalten. Schweden. Schreiben aus Stockholm, vom 14 May. Nachdem die Durchlauchtigsten Badischen Here» schäften gestern bey der verwittwetcn Königin» und dem Herzog und der Herzogin» von Südermannland Abschieds - Visiten gemacht und darauf von Höchst» denselben Gegenbesuche auf dem Lustschloß Haga empfangen harten, begaben sich Ihre Majestäten, der König und die Königin«, mit ihren hohen Anverwandten heute Morgen um 9 Uhr auf die Reise nach Schonen. Bey dem Zug durch die Hauptstadt para. kirren die Garntsonstruppen und eS ward mit de» Kanonen salurirl. Die Abreise Ihrer Hochfürstl. Durchs, der Frau Erbprinzeßinn, mir Ihren Kindern, höchst, welche sich während Ihres hiesigen Aufenthalts die ungerheiitkste Liebe und Ergebenheit erworben haben, wurde mit der zärtlichsten allgemeinen Empfindung über ihrenVerlnst und mir den aufrichtigsten Segenswünschen der Anwohner unsrer Hauptstadt begleitet. Das Reiftgefolge Ihrer K. Majestäten besteht aus dem Overkammerjunker, Baron von Hamilton, dem dienst- verrichtenden Kapitain - Lieutnanr, Grafen Piper, dem Hofstallmeister, Baron von Schwerin, dem Hof» marschall de Besehe, dem Kammcrherrn, Grafen vo» Bonde, dem Cabtnets - Secretair, Baron von Lager- bjelke und dem Kammcrjunker von Bäck, nebst de» StaakSftamn, Gräsirmen Frölich und Gyidenstolpe. k 4's- r VitMs MM »E Helsingborg' mrden die höchste« Herrschaften sich ein paar Tage bey einem Lustlager :n Schonen verweilen, wo auch zwey' schwedische Ka» vallerir - Regimenter zusammengezogen sind. Am Lösten oder rvstcn dieses werden die Durchlauchtigsten Badenschcn Herrschaften den Sund paßiren und der König und die Königin» hier am isten deS künsti«' gen Monats zurück erwartet.. Schreiben aus Stockholm, vom 18 May. Ihre Majestäten sind mit den Durchlauchtigsten Baeenschen Herrschaften auf ihrer Reise bereits durch Linköpinss in Ostgothland paßirt, von da Höchstdieftl»- ken im besten Wohhcxn die Reise weiter fortgesetzt ha, den. Während der Reise sind bey allen Stationen, wo .Höchstbieselben übernachten, Truppen sur Paradie« rung und Wachlhalrnng von den in der Nachbarschaft siaiisnirten Rcgimenccrn beordert. D ck n n e m a r k» Schreiberr aus Ropenyagen, vom rs May: Da die Durchlauchtigsten Badilchen Herrschaften morgen hier er wartet werden , so hat die kSnigl. Herrschaft Ihre Reise nach Friedrichsberg ausgejctzt und auch Seine königl. Hohen der Erbprinz Friedrich, welcher bereits nach Sorgrnfrey gegangen war, wird wieder nach der Hauptstadt zurückkommen. R u ßta n r>r Schreiben aus St,. Petersburg, vom 7- Mayr Gestern gab der Portugiesische Ambassadeur, Mar«- quis de Nizza, eine äußerst prächtige Fete - welche der Kaystr nebst seiner Gemahlinn mir ihrer Gegenwart beehrten. Die Kayserin tanzte viel und blieb auch- zum Souper, welches in einem großen Saal gehak» ren ward, der mir feinem Nesseltuch anSgrhangen war, so daß das Ganze die Form eines Zeltes hatte. Der Garten war aufs- prächtigste erleuchtet, und man rechnet, daß diese Fete an 40002 Rubel gekostet har» In einigen Wochen erwartet man die Abreift des Ambassadeurs. Se. Kayserl. Majestät haben dem Departement der Wasser » Communicatton zum Behuf der in diesem Jahr anzulegenden neuen Canäle, außer der bereits festgesetzten Summe, noch eine außerordentliche Sum» me von i Million und 100,020 Rubeln bewilligt. T ü r k e y. Ronstautinopel, vom 26 Merz. Am 2i b. traf hier durch einen türkischen Kourier ans Wien die Nachricht von dem Abschluß des Friedens von Amiens ein, welche hier um so mehr Freude verursachte , da dadurch die Integrität deS türkischen Gebiets bestätigt worden ist. Der Groß« Herr will diesen Frieden durch besondere Festlichkeiten feiern lassen. — Nach Egypten gehen 6 Kriegsschiffe a», um unsre VMe Eskqdre Milösen, Die Laste der Dinge in Egypten scheint noch immer sehr ver? wirrt zu ftyn, und manche Personen glauben, daß dis Pforte zulezt sich noch genöthigt sehen werde, dieses Land zum zweitenmal zu erobern. —Für LordElgi», der bald von seiner Reift zurükerwartct wird, ist ein Landhaus in Bujukdere gemict-et.— Die Pforte will das Korps der Basta.idschj's, die auf europäische Art exerzirr werden, bjs auf 20,000 Mann vermehren.— Za Smirna sollen schon r holländische Fregatien angekommen sevn. Ankündigung. Carlsruhe. In Macklots Hofbuchhandlung tff eine grstze Parthic Franz. Pappier Tapeten, Bordüren,- Lurpoi-ten rc. angckommen und das Stück zu I ss. 12 kr. bis zu 5 fl. zu haben.. Die Muster. Karte davon ist immer zu bekommen. Durlach. Mit hoher Erlaubntß, werde ich dctt Wünschen mehrerer Mustckiiebhaber ein Genüge leisten; am Donnerstag, als den z d. M. Inn. ein Instrumental - Csncert aufzuführen, die Ehre haben, in welchem ich auf dem Clavecin Mal einige Solos mit unterbrechendem Orchester spielen werde. Der Anfang ist um 5 Uhr Nachmittags. BilletS zu z6 kr. sind im Gasthof zum Grüncuvaum, wo- Coneert qegeben wird, zu haben. Durlach d. 1» Iuny 1802.. I. B. Schulz.. Lade».. Nachdem dis hiesig verwiMbte Fraw Amrschrsiber Leinerin ihr eigemhümlich hiesiges in der Hauplgaffe befindliches Wirthshauß zur Kroneu d. Z zoiunfligen Monats Inny Nachmittags um s Uhs in solchem Hauß selbst öffentlich versteigern zulasten, Willens ist; als wird dieses ncbstdem, daß den Steigerer zur hiesig bürgerlichen Aufnahme gccigc». schafrct ftyu mäße, hiermit bekannt gemacht, damit die Liebhaber sich cadey cinsinben mögen. Lignakum Obcramt Baden d. 18. Mai 1822» Badmweüer. Alle dieieiugr, welche an das vor«, schuldcie Vermögen des Eyirurguö Georg Franz- Pauly zu Buggiagcn einige Forderung zu machen haben, sollen mit ihren zum Bcweiß der Schuld und deren allensallsigen Vorzugsrechts gehörigen Schriften und Urkunden b:s Dienstag p. i§. Juni) k. I. um so gewisser zu Buggingen vor dem Cvmmissario er-- scheinen, und ihre Forderungen Vorbringen und beweisen , als sie widrigenfalls nicht mehr werden an^ gehört , sondern abgewiesen werben p wöbe» jedoch nachrichtlich unverhalwn bleibt, daß nach gegenwärtig schon bekanntem Schuldenzustand für die nicht prtvi, legirlc Crcdiloren schwerlich etwas zur Befriedigung übrig bleiben wird. Verordnet Hey Oberamn M Müllheim h. lo. May aLo?»