Mo. r i4. eln baß clbe das ißt: rure !che gen ' »rer ten, ebk, soll rrm irch lche der, em Oie rng im, ird luf- es asr 5ö. ^et« )er nt« rer, ten >uf er. är. hek rer gs em nd °Z he« da eile« ln »er st, onnab e ttdK 8 MMWi Pag. 577. eit trug. ö s M 17 I ü 5 T 0 2 . Mt HschftrrMch . ykkkgräfllch VaVWeir gnckrlMm pvtvttWA R L L L L L R L k L L 0. Wien vom 6 . Iuly. Tie den Geistlichcn bekannt gcmuchtt Ksnsistokias Verordnung wegen der TaufMhcn iA folgende: Auf die dem erM Höflichen Ordinariat vsu allerhöchstem Ort vvrgelegre Frage, wir sich io Fällen, wo Akakho> tiken bcy katholischen Taufen austreten wollen,' Genommen werde, har dasselbe sich geäussttt, daß die. Me zu katholischen Taufen aus der Ursache nicht Melassen werden können, weis Ta »spachen sich verpstjchlrn müssen, ihre Taufkiuder im erforderlichen Kall in der kachvlischen Religion zu milerscmcn, und naher diese- sowohl tn dem röinischcn CalcchlSmuL k». IA 8scrsmeNto bspriswi §. Ly als UN Wiener Ntnrar S. 18 vorgesehen und verboten ftv. Hierüber haben nun Sr. k. Majestät verordnet, daß die dem erzbeschösi. Ordinariat unterstehende Geisti-chkert belehrt werden solle, keine akatdolische Taufvachen bcy katholischen Kindern zmuiassen, und sie dey sich erteigen'» ven Fällen mir aut-r Art zu entfernen. Von rer tiukichru Gränze gehen noch folgende Berichte rin: Di, Konriere aus der Türkey werden von Ven Truppen des PaßawMd Ogin sicher bis au nn« fere Grän e geleitet und es scheint also, daß Oglumik groflir Sorgfalt alles vermeidet, was ibm von unserer Seite ünannehmlichke> eu zuziehen könnte. Seine Horden sasren fort, in der Wallachen zn rauben und dieses Unglück: che Land wird von türkischen,, wal- kach-schen und oglujschen Truppen gueg.ssg'n Zn Brada rückte eine Streisparrhie der letzte rn bev ei- Nem Jahrmarkt ein, dies« machten alles Nieder und raubt u dann die Güter weg. Auch einige banna- Äschen HandelökM kamen dadey ums Leben. Da Seroien und Bulgarien feit langer Zeit von Streif- parrbtn und Räubern ganz aus'geleert wurden, so henschr nun in diestn Provinzen Ruhe,- Sicherheit und gänzliche Armurh. D're Belgrader Jauitscharrw sind mit ihren VerschanzMigcri ftrtig, sie sind aber' so wett umfassend, daß sie unmöglich gehörig besetz? werden können. (Von kriegerischen Vorfällen tu der Gegend von Belgrad weiß man noch nichts zuver- lässiges, obgleich mehrere Gerüchte darüber iw llm- lauf sind.)' Wien, voNi Juk. Man spricht je-zt »viedcr mehr als jemals davon,, daß die Eakularisalwns, und Enrschädlgungsgefthrchte ba-d ihren Anfang nehmen werde. Key dieser Gele- gcnncir soll,-wie man versichert,' bas Hoch . und Dcutschm.istmhum zur Kurwürde erhoben, und der Erzherzog Johann, an die Stelle des Erzherzog- Karl, zum HofkricgSrathSpräsidenten' ernannt werden. Regensburcs, vvm 8 Ink. Von Churfachsen wurde am §. d. eine Rathsansa- ge bev dem Reichstag veranstaltet, bey deren Sitzung aber nur wenig fürstliche, yiuoegen beinahe alle reichs« städtische Gesandten erschienen. In der Entschädi-« gungsfache ist NlchtS Bemerkungsworrhes vorgekom« meo, ' Der Verlust des verstorbnen Reichstags. Direktoriase ' Gesandten , Frhrn. von Stcigenkesch, wird Noch sehr betrauert Der Verewigte war zu Konstavz gebohlten und erreichte ein Alter von 6g Jahren, Seinen Eintritt in bas bürgerliche Leber siena' er mit den k. k. Kriegsdiensten an, machte einen FelöMMit, und ward verwundet, worauf er als steheimer Se> < 838 ) kretair En fürstl. Mdesheimischr Cwildiensie trat vnd «iS Hofraih besthloß, da er im I. 1783 die n-edcl. «Hein. wcstphäl. kathol. Kroispräftntation «iS Assessor des kats. RetchskammergerkchtS erhielt. Düst erha- Kette Stelle begleidete er biS 1797, wo er vom Churfürsten von Main, zum Reichs, Direktorial > Gesandten bey der Reichsverj'amMung zu Regcnsburg er« «annl wurde. Als seine Nachfolger werden Greils mehrere Compttcmen genannt, unter andern die KammergerichkS, Assessoren, Herren von Grnpen und von Linden, der Retchsrefcrent^ -, Frhr. von Kalk« Hof, der churmainz. geh. Rath von Cvnibert , und der ehemalige sürstl. Toxische geh. Rath, Frhr. von Eberstein. Regensbury, vom 10 July. Sr. kurfürül. Durch!, zu Pfalztairsschen, haben wegen deö Durchzugs Ihres ArrillcricparkS durch hie, fige Stadt, die Requisition an den Magistrat bereits gelangen lassen. Man will es nun als gewiß wissen, daß die hiesige Reichsstadt reichsunmitteidar und der Sitz der Reichsversammlung verbleibe. Nach dem Vorgang des Ministers der auswärtigen Angelegenheiten der stanz. Repudlck, hat daö tvnigi. preuss. Ministerium eine Proustaiion aus dev Fall, daß dre Reichsversammlung Ferien beschließen sollte, derselben ., mittelst Rcscripts, durch den Hrn Legarionsfekretatr Kaufmann, gestern eröffnen lassen , Indem die franz. Republik über die Entschädigungen und Säkularisationen, demnächst an das versammelte Reich das Nähere gelangen lassen werde. Bamberg, vom ,s Juls.' Die kaiserl. Trupps« , welche schon einige Zeit ln Böhmen Bewegungen machten, sollen zu Eham, in der ober» Pfalz eingerückr seyn , und stch, längs des Regengusses, an den Inn hinziehcn. — Hiedurch würde fleh die in öffentlichen Blättern enthaltene Nachricht widerlegen, daß die Abtretung des InnviemlS an Oesterreich und die Entschädigung Battens durch Ansbach und Baireuth bey dem veränderten Plans zurückgestellt worden fty. München vom 12. Iüly. Heute ist das Gchurkeftst unsrer regierenden Fraa Kurfmstinn Durch!, in den Ki chen unter Paradirung des gestimmten kurfürstl. und bürgerlichen Militärs feyerlichst begangen worden. Die Witterung Hai die bereits sngeordneten öffentlichen Aufzüge deö Mell- tärs verhindert. Mannheim, vom ig Jul. Aus Anlaß des GeburtsfestS Ihrer churfürstlichen Durchl. unsrer gnädigsten Chursürstin, war gestern feierlicher Gottesdienst in den Hauptkirchen hiesiger StM um 9 Uhr der Morgens grosse Parade, uv* des Abends daö Schampielhaus erleuchtet. Frankreich. Paris, vom is July. Die Beschlüsse des Viceprästdenten der ltal. Repub- sich vom 2;. v. MonakS in Betreff des Ministeriums für den öffentlichen Gottesdienst sind nun auch durch HaS franz. offizielle Blatt, den Monile-tir, bekannt gemacht worden. Dieses Ministerium Hat drei) Ab« theilungen. 1) religiöse Grundsätze, Religionsunterricht, Semlnarium, Kirchenzuchc und Polizei» der Geistlichkeit und jeder andern geistlichen Korporationen. 2) Alles was die Pfründen und wohlchätigen Anstalten betrisl. z) Die Einkünfte der geistliches Stiftungen und aller Ktrchengüter. — Keine Bulle, kein Kanon, kein Breve oder irgend eine Schrift von Rom, von den Blschöffen und einer geistlichen Behörde kann Publizirk oder vollzogen werden, ehe dieser Minister lie untersucht und approbirt har. Die apostolisch-katolisch.römische Religion ist die Re« kigion des Staats, sie verliert nie aus den Augen bas Beste des SlaalS- Der Minister soll Sorge wagen, daß niemand in der Privatausübuug des Gottesdien« stcü, zu ILM er sich bekennt, durch Intoleranz gehindert oder gestört werde, indem die Bürger -in dem Genuß der Rechte, welche ihnen die Konstitution be« willige, sollen gevandhabr werden re. Ein Beschluß der Konsuln vom 2. setzt bas Nähere in Betreff der Errichtung und Organisation der Eh« renlcgion und ihrer Kohorten fest. Angehängt ist das Vcrzetchniß dev Departements, welche jeder Ko« Horte angewiesen sind, und wodurch diese io so viele Arrondissements zerfällt als die Zahl der dazu gehö« rigcn Departements beträgt. Diese Zahl ist nach Verhältnis; der Bcvöikerung stärker oder schwächer; die meisten Kohorten begreifen 6 Departements oder Arrondissements, einige 7 oder 8, «nd eine 9. Der B völkerungestanL, der eine Kohorte bildenden Departements mag rm Durchschnitt 2 Mill. Menschen bete gen. A.s Hauvrorte der Kohorten sind dis itzt in diesem Vcrzeichniß blos Fontainebleau und Cham« bord, crstres für die 1. und letztrcs für die 15. Kohorte, genannt. Vorzüglich bemerkenswerrh ist eS übrigens, daß die H Dparlements der 27. Militär« Division (Ptemonr) eine ib. Kohorte bilden, während daö G-fttz nur von 1;. Kohorten spricht. Bis itzt waren noch mehrere Erz > und Bißthü« n-er unbesffl , wozu aber nun der erste Konsul ernannt Hasen soll; man nenn: unter andern die Hrn. Colmar und Manet, als ernannte Bischöffe von Mainz und Trier. Am 6. oder 7. d. sollte Hr. Fox zu Calais ankom» < ZZ- ) men, von ws er sich, «ach einem Anftnthalt von et „igrn Tagen, hieher begeben wirs, i Parts, vom ir , Der Staatsrach Bcnezech Hai aus St. Domin gne an den Oberste - Kommissär zu Bordeaux gcschriedeu daß die Kolonie vollkommen im Frieden ist, seitdem ^ sich Toussaint, Christoph und alle Chefs der Rede!« len unterworfen haben, daß die Kapstadt mit vieler Tätigkeit hergestellt wird, der Handel daselbst auflebt, seil einigen Tagen die Küstenfthiffahrr, welche der Krieg aufzuheben gezwungen hatte, hergestellt ist, hie Ackersleute in ihre Wohnungen zurückgekehrt sind Mid in kurzem der Umlauf aller Lebensmittel und i Maaren vollkommen wieder!m Gang ftyn wird. Eden erhält man die Nachricht, daß Toussait Lou- verture zu Brest an gekommen ist. Der Obergcneral der Armee von Guadeloupe, B. Richepanst, hat am 25. May einen offiziellen Bericht von der Besitznahme der Insel an den Seeminister gesandt, welcher im Amtsblatt abgedruckt steht. Die Truppen wurden zwar von Pelage und den weißen Einwohnern mit offenen Armen empfangen, aber die Neger, welche die Forts besetzt hielten, unzuftie- hcn nur Pelage, den sie für einen Verrärher aus,' schrien, leisteten Widerstand. Es mußte an dem Fluß Ws xsres in der bssts - tsrre ein Tressen geliefert Werden, welches wegen der Position und der Zahl -er Rebellen ziemlich blutig aussicl, aber nur 10M- muten dauerte. Der Feind wurde vollkommen zerstreut. Er thur auch keinen Widerstand mehr, wnNrn es Irren nur noch hin und wieder einzelne kleine Hanfta kn den Gebirgen umher, die nun durch die in den Gemeinden vertheilten Delaschemeiuer nach und »ach aus- gerieben werden. Alle Fons sind in den Händen der franz. Truppen, welche in den Affairen der bsste- teri-e ZOO Verwundete und deyläufig 122 Todte verloren haben. Man glaubt nun mit Gewißheit sagen zu können, baß die baiavische Republik von Frankreich als Entschädigung für das, was sie an dasselbe abgetreten har, ( holländisch Flandern, Mastcicht, Venloo) den Theil des Blßthumö Münster, der aufdem linkenUfrr der Ems liegt, erhalten wird, der Theil des Biß« thums der auf dem rechten Emsufcr sich bcsinLtt, kommt an Preuffen Gtraßvurg, vom 15. Iulp- Das Fest vom 14 Iu!y st wegen der regnerischen Witterung verschoben worden. Es sollte kabeo folgende Proklamation des ersten Konsuls pudüeml werden. Franken l der 14. Iuly begann, im Jahre 1789, die neue Bestimmung von Frankreich. Nach dreyzeM fahren voll Arbeit erscheint der ,4 Insy thellrer für «nS und Herrlicher für die Nachkommen. Ihr habt alle Hindernisse überwunden, und Eure Bestimmung ist erfüllt. Im Innern kein Haupt mehr , das sich nicht unter die Herrschaft der Gieich- Heit beugt, im Ausland kein Feind mehr, der Eure Sicherheit und Unabhängigkeit bedrohe, keine fräukrsche Kolonie mehr, die nicht den Gesetzen unterworfen sey, ohne welche eS keine Kolonien geben kann. Aus dem -Schosse des Häsen ruft der Seehandcl alle Eure Be- rrcibsamkeit aus, und erbietet Luch alle Reichttzümer der Erde. Im Jauern, befruchtet der GeuiuS der Republik alle Keime der Wohlfahrt. Franken; möge dieser Zeitpunkt für «ns und unsere Kinder die Epoche eines dauerhaften Glückes schal möge die Vereinigung der Tugend, Wissenschaften und Künste diesen Frieden verschönern ! mögen, un- ftrm Charakter angemessene Einrichtungen unsere Gesetze mit einem undurchdringlichen Walle umgeben L die lehrbesierige Jagend besuche unsere Lycäcn, um ihre Wichten uns Rechte kennen zu lernen, die Geschichte unserer Unfälle bewahre sie gegen vorüberge- gangeur Irttbümer, und sic erhalte, im Dchosse der Weisheit und Eintracht, das Gebäude der Größe, welches der Much der Bürger aufgeführt hat. Dies sind dir Wünsche und Hoffnungen der frank», schrn Regierung, unterstützet chr Bestreben, und dir Wohlfahrt der Republik wird unsterblich seyir wie ihr Rahn». Unterschrieben Buonapam. p r e u ffe n. Berti l, vom 6 Irrl^- Vorgestern sind Lee König und die Königin, vo« ihrer Reise nach den Pommcrschen und Preußisches Provinzen, hier wieder eingetroffen. Sie haben des Sommer - Aufenthalt zu Chariottenburg bezogen. Auch sind die Brüder deö Könr'zS, die Punze» Heinrich und Wilhelm , von Posen zurück hier angeksm- men. Italien. Mayland, vom 4 Iuly. Unsre ReMdlickg enießt nun einerdauerhästkiiRuhe uN> die reoolutionairen Zuckungen sind ganz verbannt. Die Ursache riegtin der Festigkeit der Regierung und Haupt- sächizch in der Wahl - Art der ersten Magistrats Personen. Die A Wahl - Kollegien der Grund Eigeuchü > mcr und Bauern, der Gelehrten irrr) der Kaufteutc trttlen nur auf kurze Zeit zusammen, wählen Männer zu den erledigten Stellen, und kehren daun wieder zu ihren Privat, Geschäften zurück, ohne sich m die RrgierungS - Geschäfte zu mischen. Unter ihnen kan« kein politischer Asaumricr sein Glück machen, noch - k 5 t» ) VftrsüchL grgm die vollziehende Gewalt «re- gen. Die Regierung HM keine Macht auf die Wahlen, und die Wahl .Kollegien haben keine Mache, die Regierung im ihren Geschäften- zu hindern, und da» »k'ch O eiu gegenseitiges Einwirken entferne» wel. ches hauptsächlich in Frankreich und mehr oder weniger in den andern Republiken unzählige Erschütt Herm.gr» hervor gekracht hat.. H o l k a n LrüOl, vorn y.. Inlw.. Nach den neuesten Breien aus dem Haag sollkk M nach denr Kap destlmmtc holländische Estadre, wie auch dir nach- den holländischen Kolonien in Westindien entweder Len 7. oder den 8. Morgens aus dem Teheran-laufen. An Bord der nachdem Kap bestimmte« EMre befindet sich eine Truppe Komö- d j a tuen und eine Drukerey; in der Kapstadt wird künftig ein bolländtjcheö Journal hcranskommen. Dies ist das erstemal, daß dergleichen Etablissements tu den holländischen Kolonien errichtet werden^ Aukr dem, daß man mit der Ausbesserung der Landstraßen in hiesigen Landen äussertz beschäftigt ist, arbeitet man auch an der Wiederherstellung des hiesigen Stadthauses, so wie an mcyrern öffentlichen Gebäu- den und Anstalten,, damit, Key der Ankunft des ersten Konsuls in Belgien, alles sich im besten Staad befinde. Auch werden Quatiere für viele auserlesene Truppen bereiter, welche mftre Besatzung vermehren werden ; zwischen hiesiger Stadt und Grm wird ein Lager zu stehen kommen. Es ist jetzo gewiß, daß Buonaparte einige Zeit hier so wie in Antwerpen bleiben und dann erst mir drmKrregsministrk die neuen Grävzen besichtigen und vir Plätze zu den neuen Festungen bestimmen werde. Schwedt n. Stockholm vom 29. Jutiyi Ihre' Majestäten sind den 17. d zu Maroka- Malm i« Finnland angekommcn, wo eie daslbst versammelte Armee unter dem Kommando des Grasen von Kling. sperr, Odergenerats in Finnland» paradirte., Dieses Armeekorps, worüber d-r König «eittem das Korm rvando in Person übernommen hat, besteht aus drey Dio si- neN. M-vrere Kouriere sind wahrend der Anwesenheit des Königs in Finnland nach Petersburg abgrfcrligt Hvorden.- T ü e k e v. Ronstftntinopel, vom za May Dir'Pforte ist endlich burcv die Nachrichten von Aufruhr'? der i» mehreren Provinzen herrscht, derge- '-Dlt aufgrschrcckt worden, daß sie eiligst tun Capitain Mascha mir einer Armee von 20,000 Mann abgeschickr hat, ftin Ausmarsch geschah am 26. dies. Der Divan hält täglich Berarbschlagungen, wie dir Ruhe-' wieder berzustcllen sicy. Die Absetzung der ungehorsame» Paschen diente bisher nur dazu, dir Anzahl der Rebellen zu vermehren. Eu: grosser Hof hat der Pforte grrathem die Hilfe einer benachbarten Macht zur Züchtigung der Rebellen anzusprechrn, allein Lev Divan sinder in diesem Raih mancherlen Bede-ikUch' kichkeiren. Wen» der Anarchie, nicht bvv gesteuert wird, so muH das türkische Reich unter derselben erliegen. vermischte Nachrichten» In Lerchen lsi aus Kost.a des reichen Lord Buking» Ham eine Ausgabe des Homers erschienen, der an Pracht nichts gleich kommt. Das Eremplar kostet 1200 Pf. Sterling, diese Ausgabe wird aber nicht verkauft, sondern nur verschenkt. Aus der Übersicht der neuste» Veränderurgen der Geographie van Europa bey dem allgemeinen Frieden erzidr sich nun s lgende Skizze: 1) Vernich!« wurden : die ksemaügen Staaten Pohlen und Venedigs 2) Bellest erluien, ohne allen Ersatz: Neap l, dev Pabst, Sardinien» Portugal , das deutsche Reiche Z) Verlust erlitten , nur mehr »der minder beträchtlichem Ersi tz:- die Schweiz, Spanien, Holland, dev Herzog ron Modena, der Groshcrzvg von Toskana,- Oestreich. 4) Ohne bas mindeste Land zu verlrererk erweiterten vielmehr noch ihr Gebiet t Frankreich und' Grosbritkanien. 5) Neue Staate« wurden t die Cis- alpivische Repubkick» das Königreich Hckrurien Midi! vir Repubilck der sieben Inseln. Ä tt k ü n - igun g. Earlsruhe Mir der Äerstaigerung der Bibliothek des verstorbenen Herrn Geheimen Hofrarbs Scheren wird künftigen Montag den tytcn July Nachmittags um 2 Uhr der Anfang von No. 1 bis 125. nachdem^ hier cirkulirendcn Eamlog,- der Anfang gemacht und so' die folgenden Tagt Nachmittags jedesmal mit i2§ Nummern, wie sie aus einander folgen, in dem Sche- rerschcn Hauße fortge-ahrkn werden. Auch stehr all dm eine wohl condttioiiirte viersitzige Kutsche billigen Prei- es zu verkaufen. Ettlingen. Der böslich aus getretene' Burger und Sanlermeistcr Sebastian Murer,. von hier,.- solle sich a dato binnen z Monaten dahier einfioden und seines Austritts wegen verantwortet!? widrigenfalls ev seines Vermögens entfezt der hiesig Fürstlichen Lande verwiesen und sein Name an den Galgen geschlagen werden wird. Verordnet Etliingen bcy Amt dm- HZ MiNY l8crL>