Nrv. n6. clt« stS» Zcr- en, sie ien. >cn, ahl- nek des LU» ner !M» )er des v. zu «ch lUg ! >c» iie- ^ -Le >cn n, >en ?cit , an »cv ^ af» en ' ieS rer tth ' tsi- nd IM IN» sen 5 - Nd Ural. im 19. n, Karlsruher Mittwoch» 8 Pag. ?47> Zeit ung. den Lr I tt l y- 0 2, Mit Hschfivstktch . rMrkgeästich LaTischeft gnädigsten privtlegio. K L l. ä L ä M—..»1,^ M > n ««-» Türkische Grenze, vom Za Imiy. In Belgrad sangen dte Kam-eure an , ihr« besten Habstligkciten nach Scmlin zu flüchten, man schließt daraus, daß sie Nachrichten vott dem Anzug einer türkischen Armee erhalten haben wckchezurÄiedekerobe» »ung bestimmt ist. — Passawand Ogl« hat die nach Siebenbürgen geflohenen Bojaren durch gedruckte Pro« klamattonen zur Rückkehr aussordera lassen. Im Aus« hleibungSfall droht er ihre Schlösser und Besitzungen Mil Feuer und Plünderung zu verheeren. Seine Hör« Ken streifen bis hart an dir Pässe von Siebenbür» Sen. Brünn, vom 6 Iulp. Berichte von da melden, daß Passawand Sgl« in der Wällachey ganz ruhig feine Plane ans» führte, ohne daß ihm die Pforte eine Macht entgegensetzen konnte, die ihn darinn hätte stören könne» ; seine Leute sollte» ein rußifches Handels« ' schiff aus '.eplüridert haben. Die Belgrader waren «ach vcnsslben Nachrichten noch immer gegen den Turan Nga zu Feld , dessen sichtbare Macht bey (sichre nur in 4«o Mann bestund, der aber noch Lover M. hinter sich haben Hute, »nd non dem die Belgrader Klaubten, daß stine Macht genug »nwachfen könnte, «m eine Belagrung zu unternehmen, daher sie sich «nf diesen Fall mit allen Norhwendigkeiren versehen. Es klärt sich itz:, heißt es dort weiter , immer mehr auf, daß das, was »rav immer den Mord veS Pascha von Belgrad nennt, eine nach türkischem Recht von oben herab verhängte Hinrichtung war, bey welcher auch gewisse Formalitäten beobachtet worden. Man erinnert sich «sch, daß der Pascha r«v griechischen Bischoff gefangen setzen, «nd alsdann k 1 , e » o. im Arrest hinktchkSn ließ, dieses brachte den Kapitaikk Pascha gegen denselben ans, er schickte einen Mellatz «ach Belgrad, welcher den Prozeß mstrsirte, und öcn Pascha nach Stimmung der ZanitsichareU zum Tod dernrtheiitr. Der Richker selbst, dieser Mollah, «achte sich dabey sehr güt bezahltdenn was er bsrch feinen Sohn an Geld «nd Juwele« nach Kon» Aarrrmopek geschickt har, rechnet man auf 50s,oss Piaster, uud als ihn in einiger Zeit darauf He Bel« graber wcgschaste«, sek er noch zs-n DukaM baav mitgenoumikn haben. Daß Giorgk Pascha, welcher sein Wesen bey Adria- «opel treibt, mit dem Passawand OM in Verbindung handle, ist die allgemeine Rebe der Grenzbewohner, und man hält es für kein blofts Gerücht/ daß diese beiden, Mit noch mehreru Großen ekuver» standen, ihre Absichten gegen die dermaktge RegicrUnA in Konstantinopel noch welker assdehnen, als Nie benachbarten Provinzen zu plündern, vielmehr es wohin ihrem Plan liegen möchte, die besetzten Provinzen selbst zu behalten und sich unabhängig von der Oberherrschaft der Dforie zu machen. Anspach, vom 7 Ikr!y. In der Mitte dieses Monats wird der Skaatsmt» Nisser, Freyherr von Hardenberg, aus Berlin hier sicher zurück erwartet und dann werden die Veränderungen, weiche Franken durch die Säkularifakisnö «Np Entschadignttgssache bevorstehen, bald bekannt wikden- Alle in den FürstenthümMcrn An pach Und Vaireuttz liegende kön-gt -xekßischeLrnppen find bis itzt,folglich bereits seit rz Monaten auf dem Kriegsfuß, Und ße haben neuerdings aus Berlin Bfehke, auf dm erstes Wink t«nt Ausmakschiren Sereik zu fetz». L 54 s ) Regmspurg, vom 14 July. Der Kurkötttnsche Komiiial - Gesandte, Baron von Levkam, ist zum einstweiligen Kurmainztschen Reichs- direkrorialgesandten ernannt worden. Samverg, vom 14 July. Wir kommen täglich näher an unsere Säkularisa- rions, Veränderung. Am Sonntag Nachmittags kamen Untergeordnete erncs gewissen Kaula, der im Krieg in Gätern und Schwaden große Lieferungen machte, in Bamberg an, sie haben über Lieferungen von Korn und Walzen für rzoo bis 2000 Mann und zwar auf ein Jahr lang mit einem gewissen Ehrenberg Konirakte geschloffen. Die Kontrakte sollen erst unltr chriebm wkrdcn, wenn eine Staffelte von München ankommt. Sie reiften am nemlichcn Abend nach Würzburg ab.. Heute Morgens ist die sichere Nachricht in Bamberg ctngetroffen, daß iZ,OooMann baterischer Truppen in Amberg und der dortigen Gegend angekommen find, auch rz Kanonen mit Munition und Artilleristen sind ihnen gleich nachgefvlgl — Und in einem Schreiben von Amberg vom 22. dieses beißt eö am Schluß, daß dort auch ein preußischer General 4M Hauptquartier erschienen ist. — Daß die Obstreicher einen Theil der Obrrpfalz besetzt haben, wollen viele bestätigen. Aber noch ist nichts Mer« läßigeS darüber zu sagen. München, vom 15 I»Iy. Verflossenen Sonntag Mittags erhie't unser Kurfürst einen Könner aus Paris, dessen Depeschen sehr angenehmen Jnnhalts gewesen scyn müssen, weil Se. kurfürstl. Durchlaucht Abends mit sichtbarer Heiterkeit im Theater erschienen. Der entbehrliche Tbeil unserer Garnison wird eiligst mobil gemacht und bezieht vor der Stadt rin Lager, in welches noch andrre Truppenabthetlungea rinrücken. Se. kurfürstl. Durch! haben, wie man vernimmt, an den Kurfürsten von Trier, der sich noch auf dem Schloß Oberndorf im Allgau befindet, ein eigenhändiges Schreiben über die bevorstehenden Verändern», gen in Betreff des BiSthums Augsburg ergehen lassen. Augsburg, vom 16 July. Heute früh um 7 Uhr passi te der k. k. Kabinets« Kouricr Pfaffel von Wien hier durch nach Paris, und eine Stunde darauf folgte ihm der k. k. Kabi- netskourier Eichhammer nach. Bcyde verließen Wien am iz. Abends. Ihrer Aussage nach wurden zu gleicher Zeit in Wie» z andre Kontiere nach Berlin, Petersburg und London rxpebirt. Regensburg, vom 16. I»l. Wegen dem unterm 12. dieß bemerkten königl. preußischen Rcstript ist noch nachzutraqcn: daß das. selbe an dem Rathstag vom n. dieß durch den chur- Vsalzbarischen Gesandten, als churbrandenburgischen Stinikmmtrcter vorgelesen wurde, und in der chur- brandenburgischen Kanzlcy Abschriften davon genommen werben konnten. Der franz. Charge d'Affairs, B. Bacher, begab sich an dem nämlichen Tag zu allen hier anwesenden Gesandten, um den Innhait jenes Restriplö zu bestätigen und zu unterstützen Au demRathstaq vom rr. dieß, den Tag vorher als Chursachsen und Ctzurrrier zugleich ansazten, waren, was die zwey höhern Reichskollegien betrifft, nur jwey Herren Gesandte zugegen; das reichsstadkischr Kollegium hingegen war an diesem Tage sehr zahlreich weil das bekannte königl. preußische Reftcipr vorgelesen wurde. — Vor etlichen Tagen sind zwev Wage« mit Geld unter einer Bedeckung vom Infanterieregiment Kerpen hier durch nach Frankfurt passirt. Lechfluß, vom 17. July. Gestern früh sind in den bairischen Gränzstädteu am Lech, Landsberg und Schoogau, über zooo. Mann churbatrischer Truppen, Kavallerie, Infanterie, Jäger und Artilleristen eingerückt. Dort erwarte« sie den letzten Befehl zum Verrücken. Auch bey Neuburg an der Donau hat sich ein KorpS so» zooo Wann zusammen gezogen. Frankreich. Paris vom 14. July. Unterm l2> d. haben die Konsuln einen «eue« Beschluß, in Betreff der Ehrenlegion , besonders der Vermattung ihrer Güter, erlassen. In einer angehängten tabellarischen ttedcisicht werden die jeder Kohorte angewiesenen Einkünfte »ach den Departements, nebst dem Haupcorer jeder Kohorte bemerkt. Das Ganze dieser Einkünfte beträgt 5,265,275 Fr. wo von 529, 851 Fr. auf die 4. Kohorte kommen, wozu nebst den Departements der Niedermaas und der Waldungen, die vier neuen Departements auf dem linken Rhein- ufer gehören. Der Haupkort dieser Kochvrte ist Vas Schloß Brühl. Paris, vom r; July. DaS Fest des 14 Jul» ist gestern mit Auszeichnung gcfeysrt woksen. Die zwölf Heyrathen, in den zwölf Bezirken von Paris, sind vollzogen worden , zuerst vor jedem Maire, und hernach in der Pfarrkirche, wohin man sie ftyerlich begleitet hat, damit die Ehe von dem Pfarrer gesegnet werde. Den Tag vorher waren dir 12 Heyraths-Kontrakte in der Präfektur vor dem Präfekten unterschrieben worden, der alSdann den 12. Paaren, ihren Familien und den 12 MaireS eine Mahlzeit gab Gestern aß jedes Paar bey dem Maire seines Bezirks. Das Hey- rathsgut besteht aus 1200 Fr. welche die Regierung gegedrn hat. Unter den VerhehMyete» hesindrt sich L 54S ) «in Buchdrucker, ein Messerschnutt, ein Schlosser, eu, Schreiner, ein Tapetenmacher, ein Peruckenmacher, ein Tapezierer re. — Binders glänzend war gestern die Parade und die öffentliche Audienz. Bey dieser lctz- lern «ahm der ehemalige ottomannische Gesandte. A.i' Effeadi- Abschied vom ersten Konsul und der neue por» tugiesische Gesandte bey dem Präsidenten der stackem« jchen Republik, Herr von Souza, (er ist schon por- tugjcsischrr Gesandter bey der franz. RcpuSiick) über« reichte sein Kreditif in dieser Eigcmchaft. Alsdann geschahen mehrere Präsentationen. Der Graf von Cobenzl präsentitte den Grafen von Kevrnhüller, Herr von Azzara. den Ritter von Acosta, der Gras von Marcos, dm Grafen von Schuwalos, den Baron von Rantzau, den Herrn von Deodalt Herr Mcrry, den Mylord Pomfrek, den General Gre« re. der Marquis von Luechesini, den Obersten d'Ivernois und den Grafen von Herzöcrg, der Baron von Dreycr, den Baron von Rosenkranz, der Herr von Cetto, psalzbairischer ausserordentlicher und bevoümächrigrer Gesandter, den Herrn von Pfeffel, psalzbaierischen Geschäftsträger tn Landen, der hetrurtsche Minister Serristori, den Ritter Mastiani, der ltgurische bevollmäch igle Minister Fra« vega, die Gebrüder Grimaldi, der ausserordentliche wirrembergische Gesandte- Baron von Norman», den Grafen von Ujcküll. — D-e Witterung war unbeständig. Auf Sonrmrschein folgte Regenguß, welches bey der Parade, besonders wegen der unzähligen Menge Zuschauer, eine wndcrbare Wirkung und Bewegung hervorbrachte. Ei» Konzert im Regierungspallast, Tänze, Spiele, eine avcmcine Beleuchtung beschlossen diesen Tag. Zu Tivoli war ein festreiches Mahl von 220 Personen; heute soll die Zahl der Gäste noch zahlreicher ftyn. Mehrere andre Gesell, schäften hatten in auftem Orten statt. Die Freude war allgemein. Den Tag nach diesem Konsular. Beschluß wählte daö Staatökonftil aus seiner Mitte den B. Joseph Buo- «aparte zumOberbeamte« der Ehrenlegion; er erhielt von 32 Stimmen28; dieBB. Crettt,Brune,Dessolles Peliet erhielten jeder eine Stimme. Ein Schreiben aus St. Domingue kann nicht genug die gure Wirkung rühme», welche die Arrestaüon des Toussaint auf die Ruhe der Kolonie gehabt hat. Die Krankheiten haben auch nicht so viel Schaden gethan, als geschehen wäre, wenn Sie Armee noch im Feld ge> standen hätte. Man bedauert jedoch den Tod der Ge« «eräle Harby, Lcdoyen, Clement, des Obcrgenie Cbefö Catoire und der Genieoffiziere Jardin, Berourne und Robert. Ein offieieller Bericht des Obergener-lS auf Gnade, loupe, Richepance, theilt die Umstände der letzter» Af, fairen gegen die rebeMen Negern mit. Er ist po»n 29. May dalirt. Der Widerzand war sehr heftig, der Feind ungemein zahlreich, und die Hindern sse fast unübecsteiglich. Ader alles dieses wurde mit der bekannten franz. Tapferkeit in nenig Tagen besiegt. Die Metern halte» Kanonen, Forts und bevestigke vorherl« hafte Positionen. Nichts konnte sie vor dem unerschro« keuen Math der franz. Truppen rcttm. Sie wurde» bis rn ihre letzte Schanze, Auglemont, verfolgt. Da aber der franz. Soldat stürmend tu dieselbe eindrang, ergriff Len Feind Verzweiflung; er zündete seinen Pul« vcrvorrath au, und sprengte sich in die Lust. Drcyhun« Len Negern kamen auf diese Art mir ihren Chefs um. Es war dcr Kern der Insurgenten, die Hauolanfährer derselben. Auch Hane nun der ganze Krieg ela Ende. Ader schrecklich war der Anblick. Er wirkte stummes Staunen, und erst nach einigen Augenblicken fuhr der franz. Soldat zu, und zernichtete die Ueberceste der Rebellion. Gen. Richepance rühmt Len Brigadegen. Pelage, der, wie er sagt, die ganze Zeit über Pro. den von Murh und Tapferkeit gab, dre mau Heiden, milchig neunen kann. Ami herrscht aus der Kolonie gänzlicye Ruhe. Aber einige Gegenden sind von den Rebellen verheert und verbrannt worden. Sie harten die Absicht, alle weiße Krieger, die sich bey der An. kunsc der franz. Truppen in das Fort Sr. Charles versammelt Hanen, im Augenblick, wenn sie das Fori üdergcb.n müßien, m die Lust zu sprengen. Aber man überfiel sie schnell, daß sie kaum Zeit hat« ten, zu fliehen. Dadurch wurden die weisscu Solda. ren gereuet. Italien. Schreiben aus Venedig, vom 8 Iuly. Das hiesige alte Haus, Tommaso Carmrnari, hat zu zahlen aufgehö-u. Das Falliment desselben wird auf 250,000 Dueari d'Argeruo ( wovon einer 2. Gulden 24. kr. beträgt) geschätzt. Dieses Haus machte Wechsilgeschäffte, und crreb euren ausgedehnten Hau. del m Wachs. — Unsere Schiffahrt und Handlung leiden noch immer durch den Druck der Um, stände Gros brittant en Schreiben ans Landen, vom 6 July. Aus Lissabon haben imr Nachrichten von >ehr furcht« baren Bewegungen der Algierer zur See erhalten. Sw haben zwcy und zwanzig Segel worunter etliche große Fregatten, in Ser geschickt. Einige derselben konnte man auS Gibraltar ftyen, als die letzten Briefe von dort abgiengcn und man sagte, drcy wären schon durch die Straße in das ariandische Meer gegangen. Was die Absicht dieser algierischen Rüstung und wel« ches ihre Feinde ftyn, wissen wir noch nicht. Aber dieselben Briefe aus Lissabon berichten, daß die psr- rugießsche Fregatte Eine von gs Kanonen von einer - ( 552 ) ' Mierkschen Fregatte seusmmes, usd in Algier aufgebracht wurde. Maki kaperte ße durch Entern. Das portugicsischr Volk lief zwischen die Verdecke, und nur 20 Personen, meistens Officiere, «mdca erschlagen. H a l! a n V. Aus dem Haag vsm er. Iul^. Zrr Dikeffiugen wäre es am 4. V. beinahe zu Lhak- Itchkeir zwischen den Einwohnern und der ftanz. Besatzung gekommen. Ein »0» Lende« angekommener Cm- rer, der Maaren für das Hans I. Hoklcmanir an Bord hatte, wurde von den franz. Commis unter dem Dorgeben, bicWaaren seyru Conkrebande, bcsttzk. Eine Menge Zuschauer hatte sich, wäbrcnd dieses geschah/ versammelt, und viele aus dem Pöbel b-zrig, ken ihren Unwillen darüber durch Stemwürfe nach dem Commis. Noch mehr wurden sie aber erbittert als sie einen Corporat mit 4 M. «»kommen sahen. Einer davon wurde gleich in das Wasser geworfen, und die klebrigen wurden fortgejagt Der sranz Commandank ließ aufdte Nachricht hiervon die Besatzung unter das Gewehr trete«, und die Einwohner liefen ehenöfallS zusammen, um sich zu bewaffnen; doch gelang es noch dem Bailli de Witt zu rechter Zeit, das Vvik zur Ruhe zu bringen. Auf dem Schiffe ist indessen »och ftanz. Wache Leute, die eine Veränderung in rrnscrm Regieruugs System wünschen, glauben, daß bey der Ankunft des ersten Konsuls in Brüstet neue Erscheinungen hervor» kommen werden. Zu gleicher Zeit wird auch der Erbprinz von Oranten nach Brüssel kommen. Man nenut schon die Deputieren, die von unserer Seile dahin geschickt werden. Die Angelegenheiten wegen dem Hafen von Antwerpen werden in Antrag kommen, nud ent- sthieoen werden, Dieser Gegenstasd istuoch immer der HaoMunkr, worauf unsere Regierung ihre Aufmerk. ftmkeit richtet. Ungeachtet das Geschäft wegen dem Prinzen von Oranten so beendigt ist , daß keine Hoff- vnng zu seiner Rückkunft übrig bleibt, so wogen noch ftine Freunde ihre Wünsche nicht ganz aufgebe». Auf unfern Wersten wnd jetzt wel gearbeitek Mau ftener sich auf die erste Ankunft der Schiffe von Batavia. Es soll eine ukn-h-uere Menge Kaffee da liegen; ans den Mo Müschen Inseln haben die Engländer'die Gewürz . Erndre vom vorigen Jahr ganz «uSgcränmt, und in ihr« Seeplätze nach Mesitndien verführt. Wir müssen j tzt «cch von den englischen Fabrikanten- Waarcn, die nach unser« Kolont r, geführt werden, kauft». In Snrmam habe» die Engländer saß alle dortigen Produkte arifgcknift — nach eenem Preiw, den sie ftlbst ftstgefttzk haben. Aber «H Sem Eay der gm» Hoffnung, wie wir ichon bsrhero erfahren, hak der englische Fleiß viele» ver- bessert. Uebexhaupt braucht unsere Repudllk ungeheuere Auslagen, um die Kolonien und den Handel auf derselben IN gn «n und gangbaren Stand zu sitzen. Dies sind Wunde», die uns der Krieg verursacht hat man muß eine langsame Diät anwcndcn, um sie zrr heilen.— Wir habcnBriefe von Lenden vom 8. dieses. Herr For, den die französischer, Blätter in Calais susschiffea lassen, ist noch in Londen, und ist nicht abgereiü. Er ist jetzt mit den Wahlen beschäftigt, und er ist wirklich von Wrstmünster aufs neue zmn Pap. lamentSglied g'wäkll worden. Schweden. Schreiben aus Stockholm, vom 6 Jul)'. Am 24icn v M- wurdet» die sämmtlichen den Pn, rola in Finnland versammelten Truppen auf Koste« des Königs bewitthrr uns am 28te» die ManönvreS beendigt. Ihre Majestäten reiste» »ach Tavastehus, und von da am Lyren Juny nach Sr. Michel, wo das zweyte Campemeru ßchaltcn werden soä. Da die Pest an verschiedenen Orte» im türkischer» Reich und selbst in Per« verspürt worden, so ist verordnet, daß alle Schiffe, welche aus dem Mitrelländi- sehen Meer »ach Schweden kommen, vorher entweder zu Livorno, Malcha oder Marseille Quarantaine halten und sich daselbst mit Gcsnudhcik, passen versehe« kliüsftn, widrigenfalls sie bey der Ankunft tu Schwede» abgewiefe» werden. Schweiz. Schreiben aus Lern, vom rz. July. Hr. von Dalberg, Fürstbischofs von Konstanz, hak, um die Bißkhums - Angehörigen seines SprcngclS, i« Helvetier?, wegen der neuen Landes - Verfassung z« beruhigen , eine» neuen Hirtenbrief an dieselben ergehen lasse», w^ilt» er unter andern aufs feycrlichste erklärt, daß nach sicher Ueberzeugung i» der neue» Konstitution der helvetischen Rchrckttk nichts gegea die Grundsätze der chkistkatholifchen Religion enthalten sich. Wan weiß nun zu Nr lästig, daß die helvetische Regierung auch über rie Gesinnung?» des Berliner Hofs garzlr-y beruhigt ist uns daß kre Wtedrrankliüpfimg der ehemaligen ft'ftMbschaskliSen Verhältnisse mit die^LN Höf in der engst » Verbindung mit der best- nierven Organisariot» ter helvetischen Republik steht. Emc wichtige E sialM'g verdient nicht mit Stillschweigen übergangen zn werden. Adam Prüderer, ein armer Bürger von D.nffe», im Kanton Appenzell, bar eine Webnu chine eri«»den und -afgestrSt, die ttr ßie'er.Les Wvssr mstz!, v.ur selbst ivedk. Er hak sie nach Bern gebracht, um sie der RcgftkUNg vorzMrte ft», deren brftndrm Beysall sie auch erhirl».