Nro. 169 -g ^ n Ü> st- t- ls ! s« !t ! h- r- , >t- j ie z lu de 'e. ti- r- c>. ie er tl. n I- S s i» ! » n ir ß . e ! i r l- d >r t Larlsruher Mittwochs« 1 8 Pag. 6Z? Zeitung. b«n 2 ; Oktober. 0 5. Mit Kurfürstlich Badischem gnädigstem privilegks. Berlin; Beschwerden über den französischen Durchmarsch durch Franken. Tod des Herzogs von Braunschwcig OelS. Der König reist nicht ad. Durchzüge von Franzosen und Bayern im Ansbachischen. Straßburg; Bulletins der grossen Rheinarmee. Paris; Verunglückte Landung der Engländer auf der Insel Jvica. Petersburg; Abreise des Kaisers zur Armee. Vermischte Nachrichten. D eutschland wren, vom ra Oet. Die heutige Hoszeitnng enthalt aus der Turkey Folgendes: ,,B.y der feierlichen AntrittsAudienz des königl. gN'sbrittanischen Botschafters, Arbuthnot, wurde derselbe mir einem herrlichen Arabischen Hengst «nd Seraser (mit Goldsioff verbrämten Zobelpekz, dergleichen nur den Bassa's von g Rosschweifen zu führen erlaubt sind,) und sein Gesolg mit 7 prächtigen Hermelin - und 6 Zobelpelzen beschenkt, Rass-l, vom ir Lek. Der GrosBrittanische Gesandte, Taylor, »st ivickek hier angelommeu, und hat den ausörüklichen Befehl seines Hvss bekannt gemacht, daß er von nun an nicht wieder abreisen dürfe. Darmstadl , vom 12 Oek, Unser Hof ist noch immer in Giessen, und wird auch da sek st die Zmük'unst des nach Berlin abgesertigten GeneralAdjutauten v Oyen abwartcn. Der -Französische Gefanbfe ist nach einer Conserenz mit dem Landgrafen aus Giessen wieder hier eingctroffen. In wie ferne über die von Französischer Seite gemachten Forderungen eine ' Ucbcttmkunft getroffen worden ist, laßt sich zur Zeit nicht bestimmt sagen. In hiesiger Residenz ist in Abwesenheit des Landgrafen eine RegierungsKommission nie- dcrgesezr worden, an deren Spize der Gouverneur, General v Werner, angestcllt ist. Amderg, vom r4 Oct. Wir leben nun wieder m Ruhe; gestern früh 5 Uhr find die Oesterreicher nach Böhmen abmarschirt. Der Abzug geschah in größter Ordnung. Den beiden Ober» sten vom Kavallerieregim. Hohenlohe und Infantm'ere- gim.Gein»imgen kann Arnberg nicht genug für die Ordnung und Sicherheit , die sie gegeben haben danken. Würztmrg, vom 18 Oet. Die gespannten Erwartungen/ in welchen man sich seit einigen Tagen befand, sind bis itzt weder auf die eine noch die andre Weise befriedigt worden; inzwischen sieht man alle Augenblicke der Ankunft von Nach, richten entgegen, die endlichen Aufschluß übet die in ( 7vo ) den letzten Tagen vorgefallnen militärischen Operationen geben werden, und die zugleich lei dem ausserordentlichen Mangel, der auf allen Punkten des betretenen Kricgstheaters ausgcbrochen ist, die Entscheidung des dißjahrigcn Feldzugs andeülen müssen. Nach den neusten Berichten von den Armeen, stund das sranz. baier. Korps unter dem Oberbefehl des R. M. Berna- dotte, dessen Hanptguartier von München nach Wcil- heim verlegt worden war, mir dem rechten Flügel am Gebirg'UM'lehnt, das Centrum über Woisartshausen, Parsdorf, Hohenlinden / dem Inn gegenüber, und der linke Flügel über Mühldorf, wo sich das Hauptquartier des Gen. v. Wrede befand, an lctzterm Fluß angelehnt. Fünf Bataill. und 2 Eskad. Baiern waren zu Deckung der Flanke und Behauptung der Donau auf diesem Punkt, in Ingolstadt zurückgeblieben , dessen Festungswerke von den Oestreichern so weit hergestellt waren, daß sie den Ort gegen einen Uebcrsail, der von bloßer Feldartillerie unterstützt sepn würde, schützten. Oben am Gcbirg steht ein stanz Korps, welches die Ausgange des Tirols beobachtet, und das Nachrücken der vstr. Truppen von dorther mit solchem Erfolg abwehrte, daß eine Division, welche am 12. d. M. über Füßen sich an die östr. Armee anschließe» wollte, von dem Gen. Dupont vor- ,'warts kandsberg in der Fronte und Flanke angegriffen , nach einer kurzen Gegenwehr die Waffen niederzulegen gezwungen wurde, und daß das ganze aus Z bis 6202 M. /bestehende Korps in stanz. Gefangenschaft gerietst An dieses schließt sich das Marmvntsche Korps an, und dehnt seinen Flügel an und über die obre Donau, gegen die sogenannte rauhe Alp, aus. ^!st. östr. Haupt- armce scheint noch immer die Stellung zwischen Ulm und Psaffuihansen in einem ungeregelten zweischenklichten Dreieck zu behaupten. Ihr gegenüber in der Richtung von Günzburg, Burgau und Edelstettc» stand der Kern des stanz. Heers, die kais. Garden, die Divisionen der Generale Murat, Sonst und Lannes. Die Division des Gen. Ney deckte zwischen Süfflingen und Langenau'das linke Donanlistr, und der Heer-Hausen des M. d'Avonst war zwischen dem Lech und der Isar als Reserve ausgestellt. Daß eine so .gedrängte Position zweier von Magazinen entblößten Armeen, die zum wenigsten Lvo,ooll Streiter zahlen, in dem Augenblick, wo wir dieses niederschrciben, nicht mehr Statt finden könnte, und gegenwärtig lchon eine gewaltsame Veränderung erlitte» haben müsse, muß selbst dem Nichrkenner.ein- leuchtend sey». würzburg, vom so Oct. Die erste russ. Kolonne von 8000 Mann Infanterie »st »ach den neuesten Nachrichten am Inn angelangt. Ihnen entgegen stehen die Bessern und das Bernadott- sche Korps d'Armee. Gestern haben Se. kurf. Durch!, durch einen Kurier die wichtige Nachricht von der Einnahme Ulms erhal« ten. Zugleich hat man die Neichricht erhalten, daß die Bauern von Aibling in Bessern 15 östreichischer Kanonen, die nach Kufstein gebracht werden sollten, sich beiM- stert, und dieselben nach München geführt haben. Auszug eines zuverlässigen Schreibens aus dem Lreiögeru, vom ey Oct. Vorgestern kam der Commaildant,des Fort Mortis (bei Ncubreisach) mit 6 Ingenieurs und 72 VolontairF über den Rhein herüber nach Astbrei>'ach; die Zugänge wurden überall sogleich besetzt und die Ingenieurs begaben sich in die obere Stadt, wo sie Plane ansnahmest. Abends gieng alles ganz friedlich über de» Rhein zurück. Nun wird wohl in ein paar Tagen die Sage, die-sich schon vorher verbreitete, daß Altbveisach wieder (wie >W Jahre 1799) fortificirt werden sollte, realisirt werdest- Diesmal wird es mehr an die obere Stadt kommen, besonders auf dem Eckartsberge. Eine Schiffbrücke ist aber bei Allbreisach noch nicht-geschlagen, welches der dcrmaiige Stand dcs Rheins noch nicht erlauben soll. Im Fort Markier ist aber schon seit 14 Tagen sehr viel Schanzgeschirr angekvmmen Bei Hilningcn steht schon wirklich eine Schiffbrücke. DicPolitous sind vor einigen Tagen den Rhein hinaus- gesührt worden. Dort sollen 20,000 Mann ( wahe- scheiniich unter Kellcrmann) herüber kommen, dem V.r- muthen nach sich diesseits herunter bis Freiburg ziehen, das Hüttcnthül passiren und Stockach zu marschiren. Stuttgart, vom 22 Oct. Von Aalen ans, welches vom 74 diß Nachmittags an aufs Neue von Oester reichern, die von Heidenheini her kamen, besezt worden, ward durch diese wieder alle Kommunikation abwärts versperrt. -Ein grosser Oest- l 7ot > kcichischer Artillerie Park, der viele hundert Kanonen, Mnnitionswagen re. enthielt, war am iZ Mittags, linker dem Ken-mando der Generale Nsuvro., Vogel re. ebenfalls daselbst angekominen. Ls folgte bald viele Generals - und OfficicrsBagage nach , und mau erfuhr, daß ein Oesireichifcher General einen grossen Verlust in einen'. G. fechte beiLangenau , und daß darinn besonders das Lestrcichische Kürassierregiment Hohenzvllern hart gelitten habe. In der Nacht vom 15 auf den 16 kam, der Oe« . strcichifchcObcrgencral Erzherzog Ferdinand mit mchre- I ren Generalen re. und Truppen selbst inunserer Gegend an. ! Am Mittwoch den 16 Oct. Abends wurde bei Her- krcchtiiigcn das Korps des Gen. Werncck geschlagen. Diß entschied vollends die Uebergabe von Ulm, und den Abzug des Sesircichischcn Heeres au-s der Gegend von Heidenheim, Aalen -e. Die Franzose,l drangen von ihren Stellungen bei Söflingen, Alpeck, Elchingcn, Ulm lc. unaufhaltsam vor, und kamen noch am 16 Abends , zu Heidenheim und am 17 zu ObcrKochen an.Und der I Abzug des Erzherzog Fcrdinandischen Heeres ficng in ' der Nacht vom 16 ans den 17 Oct. an, u. giengvon ^ Aalen gegen das Eichstadtische. , Carlsruhe. vom 22 Oct. ! Heute erhielten wir aus dem Kayserlich französischen ^ Hauptquartier der grosen Armee aus Ulm vom 21 Oct. folgenden offiziellen Bericht, welcher durch einen Courier hier rintraf. Die Oesircichische Garnison von Ulm 24 Tausend Mann stark, mit 2000 Pferden, welche erst ! den 25 Oct. answarschieren sollte, sieng seinen ' Ausmarsch schon heute den 21 dieses Nachmittags um z Uhr in Gegenwart Sr. Majestät des Kapsers der Franzosen Napoleon an. An der Spitze der Armer befand sich der General Mack. In diesem Platz fanden sich 50— bo angespannte Canvncn, die in unsre Hände sielen. Alle Offiziere vom Generalstaab, so wie von den verschiednen Corps der Armee können nach Oesterreich zuröckkehren, bleiben aber dort ans ihr kh- ! renwvrt kriegsgefangen. Alle Unteroffiziere und Genie,- i ne werden nach Frankreich geführt. Die erste Colonne ! marschiert den 29 und die zweyte den 30 Oct. dahin ab. Die gefangnen Generale sind folgende: Mack, Kerpen, Giuiay, Frenelle, Gottcsheim, Klenau, Stip- schütz, Laudon, d'Ulm, Prinz Lichkcnstei», Nies, Aus- fenberg. Der Prinz Mürat zwang auch das Armee Corps von General Wcrneck 3220 M. stark mit 2202 Pferden, sich vermittelst Capitulation zu ergeben. Bry diesem Corps befanden sich ebenfalls 6 — 7 Generäle 50 Ca- noncn und z—402 Munikionswägen von aller Art. Sogar die von General Werneck vorwärts detachiert gewesne» Corps sind ebenfalls mit in diese Capitulati- 011 begriffen und kriegsgefaiigen. Das Resultat des bisherigen Kriegs bis auf den heutigen Tag beträgt von Seiten der Oestreichcr an Verlust 60 Tausend Mann, rzo Canonen und 5oo Munitionswagen. Die Ulmcr Post ist nun diese Nacht wieder hier eingetroffeu» p r e u s s e n. Berlin, vom 12 Oct. Die heutige Hofzcitung liefert Folgendes: Ansbach vom z Oct. Nachdem bisher die franz. Truppen das königk. preuff. Gebiet sorgfältig vermieden hakten, versuchten vorgestern zum erstenmal mehrere Parthien, in einzelnen Orten desselben sich cinzuquartiemi! sie Hessen sich jedoch ruhig abweisen, und schützten Zrrthnm vor. Uin jedem Mißverständniß bcy Zeiten vorzubcugen , erlicssen die hiesigen Behörden an den noch in Würz- burg befindlichen kvmmandirendeu Marschall Berna- dotte ein Anschreiben, in welchem sie sich auf die vpn des Königs Maj. auch in Dero fränkischen Provinzen angenommene Neutralität beriefen, und gegen jeden Truppen - Ein und Durchmarsch prvtestirten. Der Marschall gab die bestimmtesten Versicherungen, daß die Neutralität rcspcctirt werden solle, und kein franz. Soldat das preuff. Gebiet betreten werde. Dcmonge- achtet wurden in der Gegend vonUffenheim §11x20,222 Mann Quartier angekagt, und es kamen gestern 4 bis 522 Mann aus dem schwarMbergischen Städtchen Marktbreit nach Obcrnbreit, um in die untern schwar- zenbergifche» Districte zu marschiren. Doch auch diese Hessen sich ohne Widerrede durch einen einzelnen ausgestellten Husaren zurückweisen. Aber heute Morgen rückte die Avantgarde des Bernadottischen Korps, < 702 ) welche aus etwa 4002. Mann Kavallerie bestund, unter Anführung des Gen. Kellermann, durch Sichertshausen in das könig!. Gebiet, ohne aus die Position des an der Grenze mit einem kleinen Dctaschement stehenden Husarenoffixiers im geringsten zu achten, und der übrige Thcil der Armee folgte. Die Mannschaft quartierte sich in der Gegend von Uffenheim ein, woselbst Abends der Marschall Bernadottc sein Hauptquartier hatte. Zu ihm verfügte sich der Generalmajor vor Tauenzien und der Kammerpräsident von Schuckmann , die nochmals aus das ftyerlichste gegen den Durchmarsch und alle fernere Trrritorial-Verlctzung prvtestirtcn. Allein ihre Vorstellungen fanden keinen Eingang, und der Marschall erklärte ihnen, daß er den ausdrücklichen Befehl seines Kaisers erhalten habe, durch das Fürstenthum Ansbach nach dem Eich- städtischen über Ansbach und Ganzcnhauscn zu mar- schiren. In den Gegenden dieser z Orte müsse er Z Nachte Quartier nehmen, oder die Truppen kampiren lassen. Er habe die strengsten Befehle bey Lebcnsstra- se gegen alle Exccsse ergehen lassen, und alle unentgcld- liche Forderungen eben so streng verboten. Bey der Unmöglichkeit, in welcher sich unsre Provinz befindet, den eigenmächtigen Marsch abzuwendcn, ist der Vorfall sogleich auf das Umständlichste durch durch mehrere Stafeten, und zuletzt noch durch einen rigcnds abgefertigtcn Offizier des von Taucnzienischen Regiments, an des Königs Mas. einbcrichtet worden. Vom 6. Die eigenmächtigen TruppcnDurchmarsche und Campirungen haben sich in dem kvnial. Gebiet Frankens sehr vermehrt. Ein Thci! der stanz, baycr. Armee des Marschalls Dernadotte ist unter Befehl, desselben am Z. d. durch Ansbach passirt, und hat darauf, in Vereinigung mit einer andern Abtheilung, in der Gegend um Deßmannsdorf, eine halbe Stunde von Ausbach , wo der Marschall sein Hauptquartier genommen, bivouaquirt. Daselbst sind, ungeachtet der eifrigsten und rühmlichen Bemühungen desselben, deutende Ereeffe verübt worden- Bey Feuchtwangen stunden gestern 20,000 Man» unter den Befehlen des Gen. Marmont , und überhaupt sind gegenwärtig über 60,000 Mann fremder Truppen in der ionigl. stank. Provinz Ansbach. Aus Wimar ist gestern Abend die unangenehme gab. Nachricht eingegangen, daß allda Se. Durch! der Her- Neg zog vor, Vramuchweig Oels, am 8. Nachmittags um sehr Z Uhr, an den Folgen eines HämorhvidalZufalls mit von Tod abgegangen sind. der Lerliii, vom rz. Oct. Sol Der Herzog Eugen von Würtemberg ist aus Stutk- non gardt, und der hessen-darmstädische Oberst , Baron glar von Doyen, aus Gieße» hier cingetroffeii. — Die setze Zusammenkunft unsers Monarchen mit dem Kaiser sie - Alexander wird nun nicht statt haben- Der Fürst Do» sam gvrncki welcher am n. d. die Nükreise zu seinem Kai- stücl ser antrat, überbringk Cr. Maj. ein sich hierauf be- § ziehendes Schreiben des Königs. Auch ist der Gen. rcn der Kavallerie, Graf von Kalkreuth, mit wichtigen So Aufträgen zu des russ. Kaisers Maj abgereilet. — Dr Die hiesigen Zeitungen fahren fort, Nachrichten ans Hof dem Ausbachischen über die Durchzüge franz. und pfalzb. reic Truppen zu geben. Es heißt unter andern darinn: kl In Spalt wurde von dem Gen. Licut. Wrcde dem gen Amt besohlen, das erforderliche Getreide von dem «in! königl. Boden abzugeden, und auf deefallstge Gegen- l Vorstellungen des Offizianten ein Kommando zur ge- ma waltsamenEröfnung desselben abgcordnct, wodurch die Ue - M berlieferung des geforderten Getreides erzwungen wurde re. „er Am Schlüsse dleserNachrichten heißt es: Die ganzeStärk« ien der Armeen, welche das Fürsienthum Ansbach über- «er schwemmt haben , belauft sich gegen 120,000 Mann, und von einem so unerwarteten Durchzug sind Exzess« Ar und sogar Plünderungen, ohnerachtct der strengen vv! Befehle der kvmmandirenden Generäle, die Folge ge- or! wesen. „je Frankreich. Straßburg, vom ry Oct. K, Fortsetzung der Bulletins der gross» Nheinarmee. S Fänstes Bulletin. st Augsburg, vom 12. Oct. ree MarjAall Soult ist mit seinem Korps nach Lands- bcrg aufgebrochen und hat dadurch dem Feind ein« Ul seiner Haupt Kommunikation n entzogen. Er traf am n. um 4 Uhr Nachmittags, daselbst ein. Er' stieß dort auf das Kürassier-Regiment Prinz Ferdinand, q» das sich mit 6 KanMN in Eilmärschen nach Ulm bk' i ( 72z ) gal'. Marschall Soult licß cs durch das 26. Jäger» men / und der Marschall Soult überflügelt von Mein. Regiment zu Pferd angreisen. Die Feinde waren so mingen aus die rechte Flanke des Feindes- sehr aus der Fassung, und das 26. Jäger-Regiment Die kaiserliche Garde ist von Augsburg aufgcbrochen, von solchem Muth belekt, baß die Kürassiere wahrend um sich nach Burgau zu begeben, wo der Kaiser wahr- ! der Charge die Flucht ergriffen, und 120 gefangene scheinlich die künftige Nacht zubringen wird. Soldaten, 1 Oberst-Lieutenant, 2 Kapitäns und 2 Ka' Ein entscheidendes Treffen wird statt haben. Die nonen zurückließcn. Der Marschall Soult hatte ge- vstreichische Armee hat beynahe alle chre Kommunika- glaubt, sie würden ihren Weg nach Memmingen fort- tionen abgcschnittcn. Sie befindet sich ungefähr in versetzen, und deßhald mehrere Regimenter bctaschiert, um selben Lage, wie die Armee von Mclas bei Marcngo- sie abzuschneiden; aber sie flohen in den Wald , und Der Kaiser stand auf der Lechbrücke, als das Armee- sammelten sich dann wieder, um sich ins Tyrol zu Korps des Marschalls Marmonk über dieselbe defilirte- > flüchten. Er ließ jedes Regiment in eine» Zirkel stellen; Er sprach Zwanzig Kanonen und die Pontons des Feindes wa' mit den Truppen von der Lage des Feindes, von der ^ rcn am 10 durch Landsberg passirt. Der Marschall nahen großen Schlacht,, und von dem Zutrauen, das Soult hat den Gen. Sebastiani mit einer Brigade Er in sie setze. Diese Anrede erfolgte wahrend eines Dragoner zur Verfolgung derselben abgeschickk. Man abscheulichen Wetters. Es fiel starker Schnee; dicTrup- hvfft, daß es ihm gelungen sepn wird, dieselbe zu er» pen wateten im Koth bis an die Knie und froren sehr; reichen. aber es waren Flammenworte, dje der Kayser gespro- Am i2tcn ist der Marschall Soult gegen Memmin» chen hatte. Sic vergaßen, da sie ihn hörten, ihre gen aufgcbrochen, wo er am izten mit Tages-Anbrnch Skrapatzen und ihre Entbehrungen, und Ungeduld beseelte sie, die Stunde der Schlacht bald herannahen ffen wird. j Marschall Bernadotte ist am uteu den ganzen Tag zu sehen. I marschirt. Seine Avantgarde kam bis 2 Stunden von Marschall Bernodokte ist am 12 uni 6 Uhr Mor- ^ München. Die Bagage mehrerer österreichischen Ge» gcns zu ' München angekommen. Er hat 800 Gefan- ! neralc ist seinen leichten Truppen in die Hände gefal« gene gemacht, und war in der Verfolgung des Feindes ! len. Er hat beyläufig roo Gefangene von verschiede« begriffen. Prinz Ferdinand hatte sich zu München be- ! «en Regimentern gemacht. sunden. Es scheint, dieser Prinz hat seine Armee an Marschall Davoust ist nach Dachau vorgerückt. Seine der Iller verlassen. Avantgarde ist zu Mvisach eingcrückt. Die Husaren Niemals werden größere Begebenheiten in kürzerer von Blankenstein wurden durch seine Chasseurs in Un. Zeit entschieden worden seyn. Ehe 14 Tage vergehen, ordnung gebracht; in verschiedenen Gefechten hat er ei- wird das Schicksal dieses Feldzugs, und der vstreichi- j nige 60 Reiter gefangen. schey und russischen Armeen bestimmt sepn. Prinz Murat mit der Reserve der Kavallerie und den Paris, vom 16 Oct. Korps der Marschalle Ney und Lannes nahm seine Gestern hat uns eine drcyfache Artillcriesalve die er» Stellung der feindlichen Armee gerade gegenüber. Die» sien Siege unsrer Armeen angekündigt. Am ncmlichen se letztere hat ihren linken Flügel an Ulm, und ihren Tag hat der Moniteur das 2te Armeebulletin bekannt rechten Flügel an Memmingen angelehnt. gemacht, dem dieses Blatt heute das dritte Bulletin Marschau Ney steht auf beiden Seiten der Donau^, folgen läßt. Das nemliche Blatt macht die vstreich. Ulm gegenüber. Proklamation wegen der uncntgeldlichen Naturalien« Marschall Lannes befindet sich zu Weißcnhorn. Lieferungen und die psalzbaierische geschichtliche Dar« General Marmout macht einen forcirten Marsch, ui» stellunq, erstre mit Anmerkungen, und letztre mtt ei- «uf den Anhöhen von Iversheim eine Position zu lieh, vem Eingang bekannt, worinn es unter andern heißt: „ Und rin solches Betragen bringt nicht alle Kursür« c 704 ) sten auf? Was thut Sachsen , was HessenKassel?. Baien, / Würtemberg und Baden haben gemeinschaftliche Sache mit Frankreich gemacht; es wird ihnen dadurch ein neuer Glanz zuwachscn re. Noch ließt man im Moniteur folgenden Artikel aus Madrit vom 22. Sept. „Der Gouverneur von Mayor ka hat ei »e von den Engländern versuchte Landung aus der Insel Jvica cinberichr.t. Sie sind mit Verlust von bep- nahe aller ans Land gesetzten Mannschaft znrückgcschla- gen worden. Drei) Einwohner, Namens Ri bas, haben sich Vorzug ch durch de« Muth und die Gcwand- heit ausgezeichnet, womit sie eine Aeitlang bcynahe allein gestritten haben. R u ß l a tt V. Schreiben aus St. peterodurg, vom 28 Sept.- Die heutige Hoszeltnug enthalt über die Abreise Sr. Kayserl. Majestät von hier folgendes: Am 2i dieses Monats haben Se. Kayscrl. Majestät in der Absicht, die auf der Grause versammelten Truppen zu mustern, nach Anhörung des Gottesdienstes und Gebets in der Cathedralkirche der heiligen Casanschen Mutter Gottes, um 10 Uhr Vormittags Ihre Reise anqetrcten. Sc. Majestät begleitender Obcrhvsmarschall, Graf Tolstoi, der Minister College der auswärtigen Angelegenheiten, Fürst Czartorysky, der Justizminister College Novosiltzoff, und die Gene- ral-Adjudantcn, Graf Licwcn und Fürst Wolkouskii— Bey Ihrer Ankunft »zu Porchow am 20 Sept. begaben sich Se. Kayscrl. Majestät sogleich in die Cathedralkirche, um ihr Gebet zu verrichten. Täglich werden dem Kayscr regelmäßig Berichte von hier zugesandt. Jede» Vormittag um io Uhr fertigt der Militair-Gouverneur einen Courier an de» Kapser ab. Es war am 26 Sept. als die zu Cronstadt ausgerüstete Escadre von da mit Landungstruppen absegelte. vermischte Nachrichten. An der Wolga soll sich ein Corps von 50200 Preus fen zusammenzujiehen. Die Russen stehen bey Grodno xoooQ Mann stark, und eben so viel bei) Warschau. Nach Zeitungsgcrüchten von Nürnberg soll der linke Flügel der französischen Armee mit den Oesterreichern tkgtll den Inn zu in^ Gefecht gerathen sehn- wobei die baierischen Truppen in demselben eine schwere Kriegsrolle gespielt haben. — Vermuth'ich wird es nnr ein starkes Vorpostengefecht gewesen seyn. Inzwischen sind von dieser Seite wichtige Ereignisse zu erwarten. Carlsruhe. (Entschuldigung.) Da ich seit geraumer Zeit Mangel am Gesicht leide, und dadnrch schon öfters in den mir allerdings unangenehmen, und hie und da zu uachtheiligcn Mcynungen Anlaß geben könnenden Fall gekommen bin, manche Personen ohne meinen Willen nicht gegrüßet, oder gar ihren Gruß nicht erwidert zu haben; So halte ich es für nöthig, diesen mich betroffenen Umstand öffentlich bekannt zu machen, mit der Bitte, in dessen Rücksicht, bey sich allenfalls weiters erreignenden ähnlichen Fallen, mich gütigst zu entschuldigen. Kempf ForstCvm. Expeditor.- Carlsruhe. (Logis.) Der zte Stock von Herrn Major von Seldenccks Haus neben Herrn geheimen Rath Schriebe! und Frau Nechnungsräthin Kaufmann, ist im Gänzen oder einzeln zu verleihen, und kann sogleich oder' auf den 23 Jenner 1806 bezogen werden. Nähere Aus» kunsi giebt Herr Ncchnungs-Nath Sievert. Carlsruhe. (SchuldkirLttiuidation.) Alle diejenige,- welche an den Burger Alt Adam Lang in Hochstetten gegründete Forderungen zu machen haben , werden hie- mit aufgefordckt, solche in denk zur SchuldenLiquida- tion auf Mittwoch den 27. Nov. d. I. Vormittags anberaumtcn Termin aus dem Rathhaus zu Hochstetten vor dem oberamtlichcn Commissario bei Strafe des Ausschlusses unter Mitbringung der Bewcisurkundcn in liquiden Stand zu setzen. Verordnet be» Oberamt Carlsruhe d. 4. Oct- 1825. Larlszpühe. (ErbVvriadting.) Der vor ohngefähr 14 Jahren als GlasBlaser in die Fremde gegangen Z2 Jahr alte Jakob Wall von Linkenheim, hat sich binncn y Monaten um so gewisser hier einzusinden, oder von seinem Aufenthalt anhero Nachricht zu er- theilcn, als ansonsten sein in beynahe 600 fi. bestehendes Vermögen seinen nächsten Anverwandten gegen Caurion ausgesolgt werden wird. Verordnet beym Oberamt Carlsruhe den 4. Oct. 1805. Carlsruhe. (Kauf-oder -pachtamräg«.) Die vormals Kühnle und Compagnie zugehörig gewesene, nunmehr» aber mir Obrigkeitlich zu Eigenthnm adjudirirte, eine richt, daß oie Mühle auf den 2 Jenner bezogen ;M- halbe Stunde von hier, nemlich in dem Ort Mühlburq den könne, der Käufer an dem Kanfschilling aus Acht- gelegene Pudersabrique, welche mit 2 Trvwn, einer meß 1806 den gm Thcil baar erlegen, zur .Sichcrheff .Pudermühle, auch allen erforderlichen Geräthfchaften, dessen hingegen, so wie für die übrigen, auf Martini sodann mir Scheuren, Stallungen sürPferdc, Schweine, W826 und 7 mit 5 pCt. verzinnsüche und zu zahlende Nind und Federvieh überflüssig, versehen, kurz auf das Termine tüchtige innländifche Caventen stellen müsse, beste eingerichtet ist,, wobei sich auch noch übriger Platz Wer sich dißfalis bei der Steigerung nich sollte legitl- zu Errichtung anderer Gewerbe befindet—gedenke ich miren können, der mird nicht admittirt weiden. Ver- cntwcder aus freier Hand zu verkaufen, oder wenn ordnet bei Kurbadischem Obcramt Durlach den 10. sich keine Liebhaber dazu finden, pachtweise zu vergeben; allenfalls würde ich auch das Mühlen und,Trottenwerck > sammt ßlerathschasten allein abgeben. Allenfallsige Lieb- i habere zu einem oder dem andern belieben sich,daher an .mich zu wenden. Carlsruhe den 12 Hct. 1825. Wohnlich Geheimer Hofrath. Durlach. (SchuldenLiquidaüvn.) Diejenige,welche > an den in Gannt gerathenen hiesigen Burger und Fuhr- , mann Friedrich Dörr und dessen Ehefrau etwas zu fordern haben, müssen sich an dem Liguidations Termin ! den 31 diß bei Verlust ihrer Forderungen mit Beweisen in Kurfürstlicher Stadtschreiberey melden, und zu ^ gleich über einen ^Nachlaß oder Bvrgsrist erklären. ! Verordnet bei Obcramt Durlach d. 1 Oct. iMZ. ^ Kurfürstliches OberAint. ! Durlach. (Mül,tenVer kauf.) Die vor; dem Bür- > ,ger und Müller Schütz zu Söllingen bisher besessene, mit 2 Mahlgängen und einem Gerbgang versehene Mahlmühle lammt zugehöriger Wohnung und übrigen Neben Gebäuden, auch dabei befindlichen Gras-Baum-und KücheOarten, .oberhalb dem Dorf an der Pfinzbach, welche Mühle nebst denen Gärten mit.Mmngem Ausschluß eines GrasGättleins von i8r.Ruthen Schatzung, und Vccthsrei, auch nicht nur alles zum Bauwesen ^und Geschirr erforderliche Hol;,, sondern auch jährlich 20 Klafter Brennholz von gnädigster Herrschaft umsonst erhalt, und deren Besitzer Fröhnd - und Wacht- srei ist, an MühIcn Gült jährlich aber nicht mehr, als 8 Maker Korn zu entrichten, wird auf den 11 November künftigen Monats Nachmittags um i Uhr aus dem Rathhaus zu Söllingen in Steigerung verkauft werden. Hierbei dient denen KaufLustigen zu weitern Nach- October 180A. Gieinbach. (Vorladung-) Der von dem Kurfürst). JnfaiitcrieReaiment Markgraf Ludwig böslich ausge» trcctene Egidi .Hörth von Müllenbach, soll sich binnen 3 Monaten bei feiner Obrigkeit stellen, und wegen seines Austritts verantworten, widrigenfalls gegen ihn nach der LaudcsConstitution wider , ausgetrettenen Unter- thaucn vorgefahren werden.wird. Steinbach den 12. Oct. 2825. Kurfürst!. Amt alida. L>ühl. (ScbuldknLiquidativn.) Ucber das Vermögender Hafucr Matern Strehiischcn Eheleute dahier hat man den Gannt Prozeß erkannt, und Termin ad Liguidandum auf den meii v. M. Illovember anbcraumt. Diejenige also, welche eine gegründete Forderung an die Hafner Matern Strchlischc Eheleute zu naachen haben, sollen.gedachten Tags in..Kn-fürstlichem Revi« sorat dahier erscheinen und solche gehörig cingcben im . EntstchungsFall aber deren Di riust gewärtigen. Deere- tum Bühl den y Oct. ^805. Kur sürstl. Obcramt Aberg. Schwarzach. (Vorladung.- Aloys Friedmann, rin Mrgersjvh» von Balzhofen, Kursürstl. Badischen Oberamts Werg, . Staabs Schwarzach, ist in: Jahr 1785 unter die K. K. Truppen, und zwar unter bas .lobt. 2Zte JnfgnterieRegiment, dermalen Hursnrst . Salzburg , gctretten; nachdem Mer derselbe durch diese ganze Zeit nichts von sich hat Horen lassen , dessen Geschwistrige aber nur Uebcrlaffung dessen Vermögens bittlich angcstanden sind : als wird gedachter Aleys Friedmann aus höchsten Befehl, aumtt öffentlich vvrgeiaden, binnen y Momricn, welche deniselbcn zn-o terirUno pereintorio anmit anberaumt werden, bey Unterzeichnetem Oberamt entweder selbst , oder durch t 706 ) einen hinlänglich Bevollmächtigten zu erscheinen, un-, ter dem I'i-^uclir'. , daß im Entsichungsfall dessen Vermögen seinen Geschwismgcn gegen Caution werde «usgefolgt werden. Schwarzach den 21. Sept. 1805. Kurfürst!. Bad. Oberamt Werg. Kurfürst!. Badisches Oberamt daselbst. Eteenhetm. (ObsbaumeVcrkauf.) Dis Donnerstag den 21. Nov. dieses Jahrs werden in der Herrschaft!!« chen ObsBaumschule zu Mahlberg ohngcfahr iooa Stück edle Obsbäume aller Art: Hochstämmige zu 18 kr. per Stück. Spalierobst zu 12 kr. — — Gegen baare Bezahlung abgegeben werden; welches hiemit in Zeiten bekannt gemacht wird, damit sich die Liebhaber dabey einfinden und darnach richten können. Ettenheim den 17. Oct. 1825. Kursürstl. Oberforstamt. MüUheim. (SteigernnssVervandlung.) Da die «us den 10. Juny I. I. durch die öffentlichen Blätter ausgeschrieben gewesene Versteigerung des zur Jg. Jerg Pfunderschen ConcursMasse gehörigen Herrschaft!. ErbleheuGuts zu Sirniz damalen nicht den gehofften Erfolg hatte, so wird dieser LeheusAntheil, auf welchen nunmehr 1475 fl. geboten find, unter Zulassung auch auswärtiger Liebhaber, in so ferne sich diese ihres Prädikats und Vermögens halber hinreichend legiti- miren können, nochmals an den Skaab genommen, alsdann aber ohne weitern RatifikationsVorbehalt dem Meistbietenden losgeschlagcn werden» welches mit dem Anfügcn andurch öffentlich bekannt gemacht wird, daß die SteigerungsVerhandlung am Montag den 4. Nov. d. I. Nachmittags um 1 Uhr in dem Wirthshans zu Sirniz Vorgehen werde, wozu man die Kaufliebhaber ein ladet. Signatum Müllheim d. y. Oct. 1805. Kurfürst!. Oberamt. Müllhetm. (Versteigerung.) Da besondere Umstande verursacht haben, daß die — auf den 25 Sept. d I. bestellt gewesene Versteigerung des — den hiesigen Burger und Rvthger'er, Johann Jacob Gmclinzuste- hendcn Badhauses, .ammt Zngehörde, welches neben der Badwirthschajts - Gerechtigkeit, auch die Schildwirth« fchasts-Gerechtigkeit jum Hicsch auf sich hat und besteht a. ) in einer Zwcystökigtcn geräumigen Bchaußung. b. ) in einem besonders daran gebauten eingerichtet ten Badhaus. c. ) in einer neuen Scheuer, Stallung, Schweinställ und Weintrotten. U.) in einem dabey liegenden Kraut und Gras Garten, von welch vorstehendem Wesen der ganze Platz ohngefähr Eine Juchert in sich begreiffet und e.) in einer dabey gelegenen Matte von ohngefähr r 4 Juchert gros.' nicht hat vor sich gehen können wird solche nunmehr anderweit bis Mittwoch den 4ten Dezember d. I. Nachmittags um 1 Uhr auf dem Plaz selbst vorgenommen werden. Wvbey ser- ner angemerkct wird, daß i.) dieses Haus in einer angenehmen Gegend gelegen. 2) zum Behuf des Badens nicht nur eine natürlich warme, heilsame — sondern auch eine kalte Was» serquelle sehr nahe beym Badhaus sich befinde wel« , che in dasselbe geleitet werden könne. Z.) Für eine jeweilige SchlizenGesellschast das Recht Scheiben zu schiefen, aus diesem Platz ruhe, und 4.) bey dem gedachten Hauswesen Hauswesen eine vollkommene Einrichtung zu Betreibung dcr Rvth- gcrber-Profession befindlich sey. Welches zu Jedermanns Wissenschaft mit dem Anhang hierdurch öffentlich bekannt gemacht wird, daß diejenige, welche zu Erkaufuug dieses Hauses Lust bezeugen , sich an gedachtem Tag und Stunde bey der Steigerung dahier einfinden, vorher aber die Bedingungen , unter welchen solches feil gethan wird , bey den hiesigen OrksVorgesetzten emsehen können Auswärtige Liebhabers aber müssen sich ihres guten Leumunds, besitzenden Vermögens und der Zahlungs- Fähigkeit halben, durch obrigkeitliche Zeugnisse legitimeren. Müllheim d. 16. Oct. 1805. Kursürstl. Bad. Obcramt. Vifchofshekm am hohen Steeg. (Vorwdu„>r-> Michel Schiele vou Freisten ist vor einigen. Jahren böslich ansgctrctten, und hat sich dem Vernehmen nach, in fremde Kriegsdienste begeben. Derselbe wird andurch- öffentlich vorgeladen sich binnen z Mvnathen vor unterzogener Kursürstl. Badischen Stelle emzusiiwen, um sich s nies Austritts wegen zu verantworten. Wenn er nicht erschiene, so wird gegen ihn verhängt werden, was die Gesetze des Landes gegen bös ich Ausgetretene festsezen. Bischvssheim den n Sept. ijzo-z.