Nw. riÄ -S' r- «> !W c- n el w h' h d !k V'i r- ft m id b- >r b- c- ^ k- i- w h- >i- N- IN n ir >s- ed or id ie r« t. Larlsrnher § r e i t a g s» i s --MM M. Zeitung. Leu r? Januar» O 6. Mit Rrrrfärstlrch Vadischerw gnädigstem prwilegis. Innhalt. Hamburg, Salzburg, Regensbnrg, Augsburg. München. Frankfurt. Stuttgart; Ordensaus- theilung. Berlin; Ankunft des Erbprinzen von Weimar und seiner Gemahlin. Haag; Prenffen will den Friede« vermittle». London; Kriegswesen Bericht von Austerlitz. Mayland; Franz. Truppenmarsch nach Italien^ Schreiben des DicekönigS an die provisorischen Regierungen im Vcnetianischen. Vermischte Nachrichten. Deutschland. Hamburg, vom 8 IM, Das schon vor einigen Lagen hier verbreitete Ge^ kücht von einer Ueberrinkunft zu Sicherung des Ruhestandes des nördlichen Deutschlands bestätigt sich nun von allen Seiten, Die rnsf. Truppen, die über die Weser vorgerukt waren , find über diesen Fluß zurückgegM- gen. Das Belagerungskorps von Hameln hat sich nach Hannover jurükgezsgen. woselbst auch französ. Offiziere augeksmmen siud, um Lebensmittel für Hameln zu besorgen, Englische Truppen, die imOlöenburgischen waren, sind von da znrüimarschiert, und zum Thet! in Bremen angekommett. Auf der Elbe sind am 4 ö. 20 ^ Transportschiffe ohne Truppen aus England angelangt; eine beträchtlichere Anzahl solcher Schiffe, die bestimmt zu scyn scheinen, die englischen Truppen nach England jnrükznsnhrcn, befand sich schon vorher aus diesem Flusse, an reffen Mündung auch tz bis ac> englische Kriegsschiffe liege». (Die Leydiier Zeitung vom >o d. sagt, in Briefen aus Bremen vom 4. d. werde bestimmt von einer nahen Wiedereinsch-ffung der engüschen Truppen gesprochen; auch habe man in Heliand Lündner öffentliche Blatter vom 31 Dec. erhalten, welche meldeten, die brittifche Regierung habe den Entschluß gefaßt, die nach dem festen Laude abgeschikten Truppen zurükkvm- men zn lastei!, und bereits die nvthigen Befehle diesfalls, gegeben, Dirnämliche Zeitung spricht von großen Veränderungen, die bey der französ. Nordarmee eingctretea fcyen; unter ander» habe die 3 Division dieser Armee, die za Kleve gewesen, den Rükmarsch nach Mainz angetreten; die § Division , die sich auf dein Wege nach Holland befunden, habe gleichfalls Befehl erhalten , wieder mnzukehren, und die französ. Truppen, die bereits bis Oidenzaal (an der westphälischenGranze) vor- gerükt gewesen, hätten sich von dort zurükgezogeu.) Salzburg, vom y Jan. Am r. d. wurde den Einwohnern der Stadt Triest eine neue Kriegskoiitribution von 4 Milk. Francs auf, erlegt. Da sie die Unmöglichkeit, eine solche Summe in baarem Geld zusammciizubringen, vorst.liten, so wurden am folgenden Tag 25 Kausteute auf das Kaste-; gesetzt. Der nunmehr erfolgte Frieden kommt al» so Triest doppelt erwünscht. Die geforderte Kriegs- konkribimo» scheint übrigens zu l-eweiscn, daß Gest Stadt bei- der östr. Monarchie vleibt. -Deitli' das ! I E Venctianische, welches mit dem Königreich 'Italien vereinigt wird, durste gar keine Kontribution bezahlen. Regensburg, vom n Jan. Der Hr. Kurerzkanzler chat gestern die hiesigen HH. Domkapitularen Grasen Sternberg und Baron Tänzl, nebst dem geistl. Hrn. geheimen Rath Kolbron und dem Stiftsdechant Haas nach München Nachkommen lasten. Man schließt hieraus, daß Se. knrfürstl. Gnaden die prüsterilche Emsegnu -g des Vieekönigs. von Italien mit der Kronprinzessin Auguste.;» eigner Hcr- svn verrichten werden. Der kurwüriembergische Komirialgesandte, Hr. Vaeou v. Seckendorf, ist von Sr. e. Maj. in Wür- temdcrg mit 2000 fl. Pension.in den Ruhestand, gesetzt worden. München, vom 12 Jan. Vorgestern kam der Vicekönig, Prinz VeauharnM, hier an. Beide Verlobte waren bey dem ersten Anblick auf die angenehmste Weise überrascht. Die Braut, eine der schönsten Prinzessinnen, die .Deutschland jemals gehabt hat; der Bräutigam, ein liebenswürdiger Mann von 25 Jahren, von edler . Bildung, schönem Anstand, und einuehmcndeM'Betra- gen. Er ist etwas grösser, als der Kaiser Napoleon. Man rechnet die Zahl der gegenwärtig hier anwesenden Fremden auf. 20,200. Unsre ohnehin volkreiche Residenzstadt ist deßwegen so voll, - baß fast zu keinem Pmßmchr ein Zimmer.zu bekommen ist. Auf d. 14. dieß werden erstaunende Anstalten gemacht. Dieser Tag wird in jeder Hinsicht herrlich werden. Zwischen . Die königl. bairischen Landrichter haben wegen des dem r8- und Losten ist die Abreise Ihrer k. k. Maje- Nückmarsches der sranz. Truppee zu Landshnt eine staten nach Paris festgesetzt. Ihnen werden die rtal° Konferenz gehabt. Das benachbarte Landgericht, z» .^Herrschaften folgen. Stadt am Hof muß, dem Vernehmen nach, Looo Centner Heu,6oo EimerWier, 602. Cenmer Fleisch w. dazu liefern. Augsburg, vom >11. Jan. Die vor ein Paar Monaten zugemancrten kleinen Thvre der hiesigen Stadt werden.gegenwärtig wieder eröffnet, auch sind die Beststi-gungsarbeüen vor der Hand eingestellt. — .Die mehreren lausendZentner Zwieback, welche zum Dienst der grossen Armee. hier liegen, dürsten nun nach abgeschlossenem Frieden auf dem Rhein nach Belgien, oder -nach Boulvgne .abge- heu. — Morgen wird das königl. würkcmb. Truppenkorps, u d in der 'künftigen Woche das Armeekorps des Marschalis Soult von '0,000 M» durch die hiesige Stadt und Gegend passiren. Augsburg, vom ig. Jan. Gestern und heute ist abermals ein großer Theii von der kaikerl. sranz. Garde, und 400 Pferde des Kaisers Napoleon nebst dem kaiserlichen Service aus München hier angekommen. Künftigen Sonnabend oder Sonntag hoffen wir das höchste Glück zu haben, nicht nur Se. Maj. den Kaiser Nopoleon , sondern auch Ke. Maj. den König Maximilian von Baiern, in unserer Stadt z« verehren. Frankfurt, vom 12 Jan. Aus den Gränzen des preuss. Gebiets..in Westphalen . gegen die . batav. Republik zu , sind . überall Pfähle . aufgerichtet worden, welche in Französischer und Deutscher Sprache die. Worte zur .Aufschrift haben . ttalitätslinie. Stuttgart, vom rz. Jan. Se. königl. Maj. haben neben denjenigen Insignien des großen Würtembcrgischcn Ordens, weiche für.den Kaiser der Franzosen,,König von Italien bestimmt . waren, und von Demselben für Sich 'behalten worden sind, besagt Sr. kaiscrl. Maj. . noch drey weitere Ordenszcichen zugesandt und die sAustheilung-derselben Allerhöchstdero Gutdünken überlassen. Nachdem hier- ^aus Se. Maz. der Kaiser solche dem Senateur; Sber- e stallmeisier der Kaiserin, u. Grosoffizier der Ehrenle» gion, d'Harvillc, dem Marrschall Kelbermann, und dem Gen. Mannont verliehen haben, so sind nun dieselben hiedurch in dieIahl der Ritter dieses Ordens wirklich ausgenommenworden. p r e u s s e n. Berlin, vom 7 Jan. Am vergangenen Sonnabend, ?am 4. d. Abends y Ahr trafen Ihre kaiserl. Hoh. dir Großfürstin Maria, , mit ihrem Mmahle, Er. Durch!. dem Erbprinzen von c Sachse» - Weimar, aus Weimar hier ein. Dis Bielitz ! l war Ihnen Se. kaiscrl. Hoheit der Krosfürst Kvnstan , lin entgegen gereiset, und in Pot 'dam wurden Sie - von dem königi. Kammerherrn, Grafen von Waetens- I ^ leben, und dem Major, Hrn. von Cha;ot, Namens i ^Sr. königi. Maj. erwarwt. Das hohe Paar trat in > , den zu seinem Empfange zubkreiteten.Zimmern. ans drin j hiesigen königi. Schlöffe ab, und wurde daselbst bald nach seiner Ankunft von Sr. Maj. dem Könige Person > j lieh bewillkoinmt. Am Sontage frühe statteten Sie ! j bei Ihren Majestäten einen Besuch ab, und speisten l ; daselbst an der großen Tafel, nach deren Aufhebung i, Sic auch bei den übrigen hohen.Herrschaften von der i königl. Familie Ihre AnknnstsBesuche ablegten- ^ Holla n r>. Haag, vom 4 Jan. Ein aus Berlin hier angekommener Kurier hat die ! , angenehme Nachricht mitgebracht, daß der König von ; Preusscn einen Frieden zwischen Frankreich, England, ^ Schweden re. zu vermitteln suche,-und Laß -die -Vsr- - schlüge und Entwürfe, welche auf dem Tapet sind, > von der Art sepen, daß sie können angenommen werden. . — Man hofft, daß ein Waffenstillstand in Rvrddcutsch- , land den Feindseligkeiten ein Ende machen werde — , Auch aus dem Kaiscrl. sranzös. Hauptquartier sind be- , ruhigende Berichte eingegangen, in Folge deren die Nordarmee, welche schon in verschiedenen Kolonnen ge- . gen die Westphalische Granze vorrücktc, Gegenbefehl erhalten hat. Bei solchen friedlichen Aussichten sind die Holländischen Statsschuldscheine, Rescriptionen genannt, - und nach dem Frieden zahlbar, von Zv auf zb, Prozent ^ gestiegen. England. London, vom 27 Dec. Auffer den vorläufigen Kundmachungen des franzvs. Ministers Bourienne zu Hamburg, ist auch ein Armeebefehl des Gen. Bruce im Haag, und ein Blatt des Argus vom 17 Dec. mit der Nachricht von dem sranzös. Siege und dem Waffenstillstände von Austerliz, in England angckommcn. Dessen ^ungeachtet beharrten die Ministerblätter darauf, den Sieg sowohl, als den Waffenstillstand/in Zweifels» ziehen. Ware lezterer je ge- gründetHsagen FH so MÄsse^rrburGlLiji zum Machtbeil der Fymzoscn Hon: -r-rn« .es .lasse M glicht denken, daß nach /den grossen VortLeilcn , WÄWe die Russen bei Erneurung Her .Schlacht am z, 4 mrid Z Dec. er« fvch >n chatten, Kaiser Alexander Men .andern Waf- fcnflillstand, als, der Hm die Wiedem'obxmngk« O streichsund Deutschlands versichere^ ringegangcn seyn würde Obige Vorthcile bei WiedMrneurung des Treffens aber jeyen auffer allein Zweifel, La sie von dem Preussischen Minister, .H. s. Jakobi., 'den Ministern mitgctheilk, und von diesen ihren Freunden in einem handschriftlichen Bulletin bekannt .gemacht worden wären. (Man erinnert M .hiebei mnwillkührlich einer Broschüre, welche ein sranzös. Emigrant gegen die Mit« te verflossenen Mov. in Nicdersachsen denken und nach allen Seiten -versenden ließ,.worinn er mit vielem Aufwand historischer Kritik das Publikum warnt, es solle den Franz. Siegen in Schwaben und der Kapitulation von Ulm keinen Glauben beimeffen, .bevor man nicht auch Oestreichischo Berichte.darüder Habe. Er für seine Person, halte sie für Französische Erfindungen, um Len Berliner Hof von entscheidenden Schritten zurück- .Malten.) I t a ! -t e Mailand, vom.2 Jan. Seffentliche Wlatter aus Genua enthalten einen Ar- . tikel aus.Livorno vom 17 Dec. mach welchem sich die ^dortige sranzös. Besatzung zum Abmarsch anschikte, um zu dem auf dem Marsche ngch Neapel begriffenen Gen. .St. Cyr zu stoßen. Sie sollte durch ein italienischer Regiment ersezt werden. Ferner liefet inan darinn ein Schreiben aus Neapel vvm 14. Dec. worinn angegeben wirb, der. König mache Anstalten, sich nach Sizilien . in Sicherheit zu begeben, und .es scy zu diesem Behufe eine starke Kontriblttion in dem Königreich ausgeschrieben worden. Der Vicekönig ' hat ein 2tes Schreiben an die provisorischen Regierungen in dem Venetiani,ehen, folgenden Jnnhalts, erlassen: »Sie werden, so schleunig, als möglich, dasjenige Ihrer Mitglieder an' mich atz, senden, das von den beruts an Sic, sowohl an Geld, als an Lebensmitteln undstandcrn Gegenständen ergänz« M Ueqriisttio'M s fff Mff a'M M «Off bereits geschehenen oder noch geschehen sollendes Abliescrungew r>m, besten unterrichtet ist. Ihr Dchüfirte-r wird sich bey mir mit den Deputieren der übrigen Provinzen vereinigen, und ich werde, nachdciss ich fämiiitliche De-' Pvtirte angehött haben werde, Bedacht darauf nehmen , daß solche Maasregeln ergriffen werden, welche W gleicher Leit die vortheilhaftcsten'für die Armee, und die Mildesten und billigsten für Ihr Land sehn Verden. In Zukunft werden Sie mir jeden Samstag rin Verzeichniß der im Lauf der Woche an Sie gestellten Begehren , so wie dessen, was Sie in Folge derselben abgeliefert haben , zustellen. Ich wünsche, ^ jedesmal getreulich von Ihnen alles zu erfahren, was für die Berproviantirung der Ä:mee geschehen icyn wird. Von Ihrer Pünktlichkeit in. Erfüllung dmser meiner Absichten wird gewissermasse» das Wohl Ihrer Untergebnen abhängen. Dir Umstände erfordern Opfer von ihnen ; aber ich will nur diejenigen , die unumgänglich nothwenbig find. Wenn daher, wie ich kaum glauben kann, Veruntreuungen statt haben, und nicht abgestellt und bestraft werden sollten, so würden Sir allein sich Vorwürfe deswegen zu machen haben; den»' Sie würden mir die Wahrheit nicht rein gesagt haben. Nnterj. Prinz Eugen. Vermischte Nachrichten. Man glaubt, daß der Staatsminister Graf woki Haugwitz bestimmt sey, in gemeinen Aufträgen nach Paris zu gehen; —Eben so spricht man auch noch von der baldigen Ankunft des stanz. Gen. Duroc in Berlin. Man spricht von Unterhandlungen zwischen den Höfen zu Paris und Cassel. Nachrichten von der Weser vom 5 - meiden; daß russ. Truppen, welche über die Weser gegangen v-»ären , wkdcr znrückmarschrrt styen. Nnr ein Theil von habe sich nach Hannover gewendet. 'Nach Briefen aus Leipzig, sollen die kursachsischen :gimenter bereits in ihre Kriedensgarnisonen zurück- x'Ui ren. .Man sagt, der Fürst von Thum u. Taris werde von den HestreiHifchen Brsszungen in Schwaben für den Verlust erhalten, den E'r ain Postwesew - in Schwaben, Frauken und Baiern erleide. Merkwürdig ist die seit Carl V. allezeit bestätigt«! Erfahrung, daß das Haus Ocstreich nie durch die Gewalt der Waffen etwas erobert, und daß cs immer bei den Allianzen mit England Verlust erlitten hat. wechselkours von Frankfurt am Ma t n. i>. 14 Jan. 2806. Amsterdam in Corrl . . k. Siä)t. Briefe. Geld. '37 L desgl. ..... L Mt. -^ Hamburg ..... k. Sicht. '49 — desgl. ..... 2 Mt. 148 — Augsburg . . . . . k. Sicht. ive> ^ — Wien . . . . . . k.lSicht. 66 z desgl. . . . . . 2 Mt. 66 ^ ——- London . . . . 2'Mt. -— iz6 Paris ...... k.'Sicht. 76; ^ ——- desgl. ..... 2 Oso 75 L Lyon ......... 76 z -. Leipzig ......... -—, Bremen ..... k. Sicht. 110 --- Larlsruhe. (Reise Gesellschafter.) Es wird ein« Person, um künftige Woche nach Strasburg zu reisen, gesucht. Mackiots Zeit. Komptor giebt Auskunft. Larlsruhe. (DirnstGesuch.) Ein junger Koch der sein Metier aus dem Grund versteht, und die beste« Zeugnisse aiifweiscn kann, sucht bey einer Herrschaft als Koch oder auch als Keller Dienste. Mackiotl- Hoslmchh. dahier giebt Auskunft. Speyer. (Kauf»rer PschtaiitkLge.) Herrn Johannes Schwanckhardä Erben in der BczirckeStadt Speyer, Departement Donnersberg, machen hierdurch belanut, daß dieselben gesonnen find, Ihre aus dem Markt gelegene und sehr wohl eingerichrete Apoteck ju», Einhorn genannt, mit allen Zngehor, Gerathschaften, Matmali« en und wohl eingerichtetem Hauß unter vortheilhasteu Bedingnißcn zu verkaufen oder auf mehrere Jahre zu verpachten. Das Nähere ist bei denen Erben zu erfahren. Speyer am -rten Januar 1806, Dchwanckhardtische ErbG