Nro. 14 » NW nen »rer mg ag >ase He» Mt' eier sie' igs-> je- nit, reu.- ver»" diese« ung jU MII 5 Hü. 06. an mek' och bcx uit» ^ d. stl. Md Le- ur- be« e!« )sr irt Karlsruher F r e i t « g. se i 8 SHWÄ. ^WWW^. Setzung. den 24 Januar^ o 6. Mit Rurfurstlrch Badischem gnädigstem Privileges. In.-lhait. Semlin; Nachrichten aus Servien. Constanz ; Besitznahme von Seiten Kurka- kens. Wien; Abzug der Franzosen, Nogcnsburg; Nicht Annahme der Schwedischen Note. Freiburq Or- lenau und Breisgau von Kurbadcn in Besitz genommen, München. Frankfurt; R. M. Auqereau. Hanau. Stuttgardt; Ankunft und Abreise Kaiser Napoleons. Durlach ; Ankunft Kaiser Napoleons und der Kaiserinn Paris; Schreiben des Kaisers an den Senat, Straßbarg. Petersburg, Vermischte Nachrichten. Carksrnhe , den Lrtcn Jmncr, Bey der Allerhöchsten Anwesenheit Sr. Majestät des Kaisers von Frankreichs und Königs von Italien in hiesiger Kurfürstlichen Residenz, gerührten Allerhöchstdieselben auf die huldreichste Art Sr. Kurfürstlichen Durchlaucht dein Kurfürsten den großen Orden der Ehrenlegion zu ertheilen, Und den Kurfürstlichen Haußorden zu verlangen, dessen Insignien sonnt von Sr. Kurfürstlichen Durchlaucht Sr. Majestät überreicht wurden. Auch erhielten bey dieser Gelegenheit der Durchlauchtigste Kutpri rz aus den Händen des Kaisers das große Band der Echrnlegwn. wn sie so sehr durch ihren Biedersinn und Var r 'r.deliebe verdienen. Wien den rz. I. , uar r8«6. Aus ausdrücklichen Befehl Sr. Mas. des Kaisers und Königs: Rudolph Graf von Wrbna, Landesfürstlicher Hvffommifsär. Regensburg, vom 15 Jan. Die von dem köuigl- schweb. Gesandten bey der Rcichsversaimiffung übergebnc Note wurde von der Reichsvcrsamm >mg wegen der darinn enthaltnen auffallenden Ausdrücke nicht angenommen, und demnach auch nicht zur Diktatur gebracht. Freiburg im Dreisgau, vom 16 Jan. Gestern Nachmittags kamen die Kurbabischen Kom- Miffaricn, oer Gchenne - Rath Freiherr v."-Drais..und Ser Geheimerath Baumgärtner hier an, um wegen Be>znahme des Landes Breisgan und derOrtenau im N-imen Sr. Kursürstlicheu Durchlaucht von Baden die vorläufige Einleitung zu treffen. Die Deputationen der Stände des Landes Krcisgau, der hiesigen Universität .und des Magistrates machten Denselben sogleich ihre ^Aufwartung,. und reisten heute frühe nach Carisruhe ab,. um Sr. Kurfürstlichen Durchlaucht ihre Devotion zu bezeugen. München „ vom L8--Jan. . Se. Mast Ser. Kaiser der Franzofen und König vyn Italien g.-rnstten «n rz. d. M. Sr. Exc. dem köuigl. , baicrischen Hrn. Staatsminister und Commandcnr von , Salabert. d.n grossen, Orden de? Ehrenlegion zu er« - thrilen. Se. k. k. Maj. nahm.u die Insignien.dieses Ordens..ans>deu Händen Sr.,Exc. des Hrn. Ministers der auswärtigen Angelegenheiten von Talleprand, und .überreichten solche hvchsteizenhäüdig des Hrn. Ministers v. Salabert. Exc.-indem Sie ihm zugleich öffentlich aus.eine ausgezeichnete Axt, und in den gnädigsten . Ausdrücken , die-.Versichcrung Hvchstihrer Achtung,und Ihres Wohlwollens zu geben, geruht,n- Lu Haag i» Baicrn haktest man am . 12. Jan. die baierisch:, Kömgswürde,auägexufen. . Alle Ansehnlichen des Orts waren, zur festlichen Begehung.:dieser merkwürdigen Epoche eingeladen. Man hatte es abernvcrse- hen, die daselbst wohnenden Franzosen zu dieser Feier zu bitten; und sieh. wie sie lsich rächten! -- Zu Ehren ihres hohen Bundesgenossen, veranstalteten sie sogleich Tafel, Ball durch die ganze. Nacht, und eine grosse Beleuchtung. .... Frankfurt, vom 18 Jan. Zu Kassel hat man e offizieae Nachricht: erhalten, daß zwischen Frankreich und dem Berliner Hof das gute Vernehmen wieder hergestelit sey. Frankfurt, vom 20 Jan. Heute Morgen ist der franz. Artilleriegencral Dors- ner, in Begiutung zweycr Adjutanten, von Darmstad: kommend, hier eingetroffcn, und im LamHräfl. Hess Paiais abgestiegen. Um Mittag passirten < e. Excell der R.M. Augcreau, von Offenbach kommend, hier durch nach Mainz, von wo sie morgen wieder zurück erwartet, und, wie cs heißt, Dero Abstekgquartter eben, falls dahier im Laudgräfl. Hess. Palais nehmen werden' Zanau, vom 20-Jan. - .Vorgestern ist ein kvn., prenß. Kurier durch , hiesige ( Stadt geeilt, Er war zu, gleicher Zeit , mit dem Hra. . Minister Grafen von Haügwitz vsu Berlin abgegaugcn , , und kündigte nns die Änkunst dieses Ministers, auf ;ei- j ner Reise nach.Paris, aas die. ersten Tage dieser Woche an. Stuitgett dr,, vom 20 Jan. -- Vorgestern Abends Tegew ^ Zlhr 'trafen Ihre kaiserl. , önigl. Majestäten, der, Kaiser und, die Kaiserin von - Frankreich, hier ein. Zum Empfänge dieser hohen Ga- ^ ste waren die glänzendsten Vorbereitungen und Anstal- E ten getroffen. .Gestern,' nach aufgehobener Tafel, ver- . fügten sich Ihre kaiserl. Majestäten mit unser» königl. . Herrschaften in das große Schauspielhaus , und von da . zu dem in der Gaslerie veransialtkten Ball, welcher Sch ^ nach 12 Uhr eudigte. - ^ Stuttgart, vom 21 Jan. Gestern Vormittag sind der Kaiser und. die Kaiserin , von Frankreich von hier nach Karlsruhe abgcrcist. — ^ Während ihrer Anwesenheit ist auch-er franz. Mini- ? ster der auswärtigen.Angelegenheiten, .Talleyrand hier ^ angckommen. Auch trafen in diesen Tagen die Zran, . zvs. Generale Clarke, Gardanne rci.hier ein. . Borge» , stern, gestern und heute , sind sehr .viele , thcils zum Franz. Kaiserl. Gefolge, theils. zur Französischen Armee ^ ^ gehörige, Personen in vielen^Knkschen., -Chaisen re. aus ihrem Rückwege in StuttgaA,angekvmmen, und von da weiter nach Frankreich passirt. Auch die bicr vor etlichen Tagen e'ngerückten Kais. Franz. Gardisten . zu Pferd sind vorgestern und gestern kheils voraus, theils f mit dem Wagen. des Kaisers und der Kaiserin, von hier anfgebrochen. Durlach, den 21 Jenner 1806. Gestern Abend um halb 8 Uhr paffirtcn Ihre Kai- ^ serlich Koni'.liehe Majestäten von Frankreich und Jta- ' lien Napoleon und Josephine unsere Stadt. Aller- hvchstihre Durchreise zu soiemaisiren waren folgende An- ^ staltcn getroffen. Ais die Allerhöchste Reisende der . Stadt sich näherten, ertönten die Böller aus dem Thurnbcrg, und das Geläute der Gloken. Am Blu- mcnthor wurden Sie durch das hiesige Ja ercorps salu» lirt, die ganze Bürgerschaft stand von einem Thor znm andern unterm Gewehr und machte Spaliere, in der Nähe d.r Kirche war anfder einen Seite die männliche, ans der andern Seite die weibliche Schuljugend mltlh- ren Lehrern gestellt, beim Rathhaus stund Verweltliche und geistliche Oberaims-und Sadtvorsta. d, samt den . ädrige« .Kurfürstliche« Dienern und Honoratioren der Stadt, dabei die Fahnen der Bürgeriniliz — Von dem Portal des Nathhaußcs ließen sich Trompeten und Pauken Horen; die ganze Straße war vom Innern der Wohnungen heraus crleu tet, wel-Sturm und Regen eine andere,Erleuchtung unmöglich machte, wie denn auch die projectirte grschmakvolle Illumination am Schlöffe desHerrn Marggraven FridcrichsHochsürstlichcn Durchlaucht nicht zu Stand , kommen kon nte. Der^Nuf des Herzens: Es lebe Kaiser Napoleon und die Kaiserin Josephine! begleitete Sie durch die Stadt. An dem Thor gegen Karlsruhe paradirte die Sradtkavallerie und das Ganze beschloß ein, festlicher Ball in dem groscn . Raths-Saal, zu,Ehren des Helden, der mit Wahrheit Tagen kann: Konftnen, sehen und siegen. Auch in denen auf der Straße von Pforzheim hieher liegenden Ortschaften hatten sich dleGemeinde», die Schuljugend un- anderen Spitzen Geist-und weltliche Vorgesezte ausgestellt und unter dem Geläute der Gloken bceden Maje- . stäken ein lebe Hoch! zugejauchzt. DieDistanzcn zwischen denen Orten waren, so weit es Sturm und Negen zn- . liefen, mit Feuern beleuchtet. Frankreich. Paris, vom 17 Jan. Der Senat hat in der Sitzung am rn. d. nach den ihm chvn dem Erzkanzler gemachten Mrtthei'u gcn,aus den Vorschlag der HH. Francois von Neuschateau, , Boiffi ch'Anslass^nd.Lhavtal ^kW'loffe«, eine Dank« !- Adressean den f Kaiser, und eine 'Glückwünschungs- . Adresse.an die Kaiserin zu,rrlaffen, .ferner seinem Pra- ,-sidenten aufzutragen, anx Sen ^Prinzen Eugen zu schrei-., ben, .um ihm die Empfindungen des Senats bey Ge-' legenhcit seiner Vermählung mit der baierischcn Prinzessin Auguste, auszudrücken. Folgendes ist das gestern erwähnte Schreiben des Kaisers an den Senat: „ Senator.«! Der Friede zwischen mir und dem Kaiser vonOestrcich ist zu Preß- burg geschloffen und zu Wien ratifizirt worden. Ich wollte persönlich in einer feierlichen Sitzung Ihnen die Beding», gen desselben bekannt machen; allein da ich seit langer Zeit mit dem König von Baiern dir Ver- »iiNsng' MlrttS Sohns , des Prinzen Eugen, mit seiner Tochter, der Prinzessin Auguste, beschlossen hatte, und da ich mich zur nemlichen Zeit, wo diese Heirath vollzogen werden sollte, in München befand, so habe ich dem Vergnügen nicht widerstehe» können, selbst die jungen Gatten, die beide das Muster ihres Geschlechts sind, zu verbinden. Es freut mich über- Dieß, dem königl. baierischen Hause und dem braven haierischcii Volk, das beh den itzigen Umständen mir so viele Dienste geleistet und so viele Freundschaft für mich gezeigt hat, und dessen Vorfahren stets durch Politick und von Herzen mit Frankreich vereinigt waren , diesen Beweist meiner besondere, Werthschatzung «nd Achtung geben zu können. Diese Vermahlung tvird d. 15. Jan. statt haben. Meine Ankunft in der Mitte meines Volks wird so um einige Tage sich verzögern. Diese Tage werden meinem Herzen lange scheinen; allein, nachdem ich seither ohne Unterlaß den Pflichten eines Soldaten obgelegen habe, finde ich nun «ine zärtliche Erholung darinn, mich den Sorgen und Pflichten eines FamilienVaters zu beschäftigen. Ich will inzwischen die Bekanntmachung des Friedens nicht langer aufschieben, und habe daher , in Gemäßheit «nfter konstitutionellen Statuten, besohlen, daß derselbe Ihnen ohne Aufschub mitgetheilt werde, um als- Aann als Gesetz des Reichs verkündigt zu werden. Begeben zu München, d. 6. Jan. 1806. , Unter;. Napoleom g Durch den Kaiser, s s, Der Minister-Staatssekretär, f unter;. Mare t. ^ , (Die Fortsetzung folgt) Straßburg, vom 20 Jan. ^ Man erwartet II. kk. kk. MM. auf morg.n oder -Übermorgen. Alle Klassen von Bürgern wetteifern I M. Beweise ihrer ehrfurchtsvolle» Ergebenheit und D^' rvundermig darzubring n. Die Schiff-eute, die Fischer Die Schlosser, die Kiefer/ die Fleischer, Maurer w' werdcn I. M. mit Gegenständen ihrer Profession entgegen gehen. Die ganze Stadt ist in Bewegung, um «nsern verehrten Kaiser, den Netter Frankreichs, den Griedensstlfter des Kontinents, den Helden der Welt, Duf eine würdige Art zu empfangen. Rußland. Petersburg, vom 28 Deel Am Tage nach der Rükkunft Sr. kaiscrl. Mas. hieb« ten hier die Nieter des St. Gevrgsordens eine ausserordentliche V- sammluug. Alle Stimmen waren einig, dem Menarchen das große Band dieses Ordens, den Niemand erhalten kaann, der nicht im Felde gewesen: ist, und sch ausgezeichnet hat, znzuerkennen, und ess ward ihm durch eine Deputation wirklich überreicht. Er schlug es über aus,,weil er, seiner Äeusscrung nach? keine gerechte Ansprüche daran zu haben glaubte, und' ließ sich bloß das kleine Kreuz der 4 Klasse, das am: Knopfloche getragen wird, ausbittcn. vermischte Nachrichten. Eine sranz. Armee von 8000s M. soll sich Mit derjenigen, des Erzh. Carl vereinigen, um in der Türkess ! die für Oesterreich bestimmten Lander zu besetzen. Man sagt auch, daß ein Theil der stanz. Ärmel nach dem Sunde marschieren werde, um diese letzte Communication der Engländer mit dem festen Lands auch noch zu verschließen, und sie sonach zu einem annehmbaren Frieden zu zwingen. Nach Berichten aus Wien, soll die Sache der Ke? nerale, Mack, Werneck, Auffenberg, Ancrsberg re. deren Betragen man die Unglückssalle der österr. Armes zuschreibt, nun nächstens mit Strenge, aber auch mit Gerechtigkeit, untersucht werden. j Carlsruhe. (r-gis.) In der Waidhorngaße Nro, 264 sind 4 Zimmer nebst Küche, Holz-'chops, Wascht Haus und Plaz im Keller bis den 2z ten April zu ver? zehntn. Ruhardt. (Vorladung.) Johann Jacob Burcf Sohn vom verstorbenen Burger Peter Burck, welcher vor z Jahren als SattlcrGeseö in die Fremde gezogen , dann Johann Philipp Hörner Sohn vom verstorbenen Burger Johannes Hörner, welcher vor Z Jah^ reu in die Fremde als SchneiderGesell gegangen, beids gebürtig von Kuhardt, bei Leimersheim Kantons Ger- mcrshkim Bezirks Speyer, Departements Donnersberg, beyde sind — eingeladen, sich längstens in Zeit 4 Wochen in ihrem Geburtsort zu stellen, ansonsten dieselbe sich nach dieser Frist ihres Eigenthums und Vermygens «mlustig mnchen Urdem