Mo. 48. 4 M o Ii> t a g ». r M kLML P ag. r i; . Z e i t u n g. den s'4 März. or mit Hochfürstttch. Märkgkäflich'. Badischem gnädigsten prlvilegior L' I. ^ D ^ L k L L 0: Wien vom 12 Merz: Ms Erzh. KarlK. Hj wer.' dni uaci sttnl hier envi-net. Dagegen sagt man, daß ^ des Enher,ogö Ai'ion köu-gl. Hoheit das-. Kommando» der Armee am Rhein übernehmen, und in dieser Ab- ficht ehestens dahin abrcisen werde. Der K-. K'j. Minr-- ster Graf; von» Lehrbach ist' diesen Morgen- von! hier- ab.creist, und nahm seine» Weg durch München,.wvftlbst er sich - ein paar Tage verweilen, und sodann weiter nach' Augsburg und - m das Haupt- quarrl. r d>rArmee- begeben werds- Leipzigs vom ,2 Merz.-. B. Lavaietrc findet in' Dus-en eben nicht dw ganz erwünichte Aufnahme.' Noch eft er dem Kurfürsten eben-jo wenig; vorgestellt! worden, als der. vorige frcwz.' Geschäftsträger B. H isinger der am i;d. von Dresden , abreiste. - Der Minister der auswärtigen Angelegenheiten Graf von> Losi bar ihn blos ln der Eigenschaft eines- franz.- Geichäftirägtr, gesehen. Lavallerres- Gemahimn- eine ' schöne junge Dame van so Jahre», eine gkl'vhrne Beauharnois, Stieftochter Buonapanes, scheint dage- gen ,ür das galante Dresdner Publikum mehr Jnie- nsse zu haben. Sie ist'der cinz-gc Ueberrest einer inilcr dem Messer der Gutüotine geschlachteten Fami«- lie. Frczdurg, vom i 6 Merz.' In der Nacht vom' 12 au> oer, iq. d. lies die Meldung ein, daß manl einige Bewegungen unter« de» franzz Vorposten bey; Mbreisach, bcobachrrre,, worauf gleich nach Müter.- nacht das k. k. Militair und die Landmilitz auf ver. schiednen Punkten vorrückte. — In der Nacht vom iz>aüfd ig. Merz fielen von ftanz. Seite in der Gegend von Altbreisach einige Kanonenschüsse. Mit Tagesanbruch bemerkte man Bewegungen unter den ftanz Truppen bey Altbreisach. Das näher gelegne Militarr rückte sogleich in die Linie vor und auf eini« ge unweit Freiburg gegebne Allarmschüsse stunden auch die rückwärts-gelegnen Truppen und Landmilize» unter den Waffen, um im uörhigen Fall dein Feind entgegen za eilen- sie kehrten aber beidemal, weil der Feind nichts unternahm, nach einigen Stunden in ihre Standquartiere zurück. — Dm ig. Merz überfiel em ftanz Piket 14. unbewaffnete Baure» von Saspach. z Stunden unter Breisach, welche anfeiner Rhelninstl unweit ihres Dorfs Holz, fällte» und nahm sie als Gefangne mit sich fort. Snrtkgirrdt, vom 21 Merz. Aus DouaueschiNl- gen wird geschrieben, daß der Generalfeldzeugmeister Baron von Kra» den t?ken dieses mit 4 Adjutanten, unter denen auch sein Sohn, daselbst angekommen ist und daß der Erzherzog den 2i trn von da abrcisen sollte In der vorletzten-Nacht ist ein Adjutant des einstweiligen neue» Oberbefehlshabers der kaiserlichen Armee durch Stuftgart nach Heidelberg gereißt. Schreiben aus Mainz, vom 22 Merz. Im Anfang der verflossenen Dekade zogen nach und nach —. — < mehrere Bataillons und Eskadrons, die von verschiedenen Seiten hier eintraftn, über die Rheinbrücke, die zu diesem Ende in Er Eile dey nächtttcyer Weile mußte hcrgestcllt werden, auf das jenseitige Rheinufer, daher man allgemein dafür hielt, daß eö auf eine neue Expedition auf dem jenseitigen Rheinufer ange,ehen fcy. Kaum aber hatten dieft Truppen den Rhein paßirt, so erhielten ste auf einmal andre Ordres und nun kehrte alles wieder über die Rheinbrücke und zog durch die Stadt in aller Eile zum Münsterthor hinaus. Mehrere seit dem hier angekommene Baiaillonö haben nach kurzem Aufenthalt eben diesen Weg genommen, daher man allgemein glaubt, daß falls der Friede nicht bis zum zten April zu Stand kommt, zwey Hauprangriffe in Italien «nd am Oberrhctn statt haben werden. — Seit einigen Tagen war die Schiffahrt auf dem Rhein und Mainstrohm wieder völlig frey, daher auch unter andern mehrere mit Holz beladene Schiffe auf dem Main herunter gekommen sind, und der Preis des Brennholzes nun wieder merklich gefallen ist. Gestern aber wurde auf einmal alle Verbindung mit dem jenseitigen Rheinufer aufgehoben, so daß hiesige Bürger, welche eben zu Kassel waren, nicht mehr herüber, noch Kasseler, welche hier waren, hinüber gelassen wurden. Am Rhein« ström im Rbeingau und weiter hinunter, so wie den Rhein hinauf sind, wie man hört, alle Fahrzeuge von dem jenseitigen Rheinuftr herüber geholt und mit Schlössern befestigt worden.—Vor einigen Tagen kamen bey Oggersheim etwa 200 Mann deutscheTrur» pen von dem jenseitigen Ufer auf diese Seite, und nahmen von Oggersheim, wo gar keine Truppen lagen, einige Genöd'armes (Polizeyreuter) und etwa 5 Mann Garden mit sich hinüber, die aber bald nachher, da diese keine eigentliche Soldaten find, wieder entlassen wurden. Frankreich. Paris, vom 15 Merz. Man glaubt, daß der erste Konsul vor seiner Abreise zu allen Verwaltungsämtern ernennen, und daß er dem zweiten Konsul Cambaeeres die Ernennung zu allen Stellen, welche zu der gerichtlichen Organisation gehören, überlassen werde. Vor einigen Tagen sagte man dem ersten Konsul, er hätte in seinem Vorschlag für die Kontributionen des yten JahrS zu wenig Geld verlangt. Um den Kredit wieder herzustellen, müßten die Kapitalisten vollkommen versichert scyn, daß alle Ausgaben ge» deckt würden.- Sie haben Recht, antwortete Buona- parte, allein wir haben ja eine andere Quelle, um die Einnahmen über die Ausgaben hinaus, oder ihnen 214 ) ——— wenigstens gleich zu bringen, dieser ist die Deeonomie. — Gen. Murgr bleibt zu Paris. ' Vom 17. Unterm gestrigen Datum haben die Kon. suln der Repudirck folgenden Beschluß erlassen. Art. D Die Kriegs und Secmister sollen durch alle Mittel, welche ln ihrer Gewalt sind, de» Unterhalt und die Kleidung der russ. österr. und engl. Kriegsgefangenen versichern. Sir sollen darüber wachen, daß ste mit aller der Achtung und Schonung behandelt werden, welche mit der öffentlichen Sicherheit bestehen können. Art L). Sie sollen übrigens alle Maasregeln nehmen, weiche zur Beschleunigung der Auswechselung der Gefangenen uotywendlg sind. Unierz, Buonaparte. Ein engl Lrnieiischtff von 64. Kanonen ist vor Brest gescheitert, dre Mannschaft aber gerettet und zu Kriegsgefangenen gemacht worden. Dre russ. Truppen auf deu Inseln Jersey un- Guernsey schiffen sich ein und kehren in ryr Vaterland zurück. (Jour, der Vaeerl. Verth.) Die erste Abihettung der Reserve - Armee, 18,020 Mann stark, wtrd der erste Konsul morgen mustern, und übermorgen nach Dijon abaehen.-Morgen werden die meisten Präfekten, weiche sich zu Paris befinden, in ihre rechekliven Dcparremcme abrcisen. Strasburg, vom r8 Merz. Die Rhernarmce wird nun nach Morcau's Vorschlag, der in Paris angenommen worden ist, organtsirt. Die ganze Armee wird in z grosse Korps abgctheilt, deren jedes emen GeneraUreuknaul zum Kommandanten harr Der rechte Flügel, dessen Hauptquartier in Zürch ist und der sich vom Gotthard und dem Kanton Wallis bis Schafhausen gegenüber erstreckt, wird vom General Lccourbe kommanbirt; der Mittelpunkt, dessen Hauptquartier in Basel ist, und der sich von der Gegend von Echafhausen, langst des Rheins, bis Ba,el ausdehnt, steht unter dem Kommando des Gen. St. Cyr, der zu dem Ende vorgestern nach Basel abgcrcißt ist, der linke Fsügcl, dessen Hauptquartier in Strasburg ist und der sich von Breisach bis Düsseldorf hin erstreckt, wird vom Gen. St. Susanne befehligt, der bereits auS Mainz Hieher nckommen ist. Von den im vorigen Feldzug in rer Schwerz kom, mandirenden Gen. sind Türreau, Oudinol, Soult, Mcnard und Gazan nach Italien abgcrcißt, um un« ter Massen« angcstellt zu werden, von dessen Abru. fung nicht mehr die Rede zu seyn scheint. Auch Gen. Loison hat Befehl erhalten, sich zur italienischen Armee zu begeben. Die sämtlichen Konicriptions» Bataillone sind nun den Halbbrigaden völlig rmvcr. leibt, doch so, daß ein vollzähliges KonscripcionS, Bataillon immer das dritte oder vierte Bataillon der Halbbrigade bildet. ( 215 ) Italien. Florenz, vom 8 Merz. D,e Insurgenten von Fmunnadu. ua streifen schon bis an die Thore von Genua. Wer sich flüchten rann, verläßt die Sladt,um dem Hunger zu entgehen. In Genua herrscht itzt der Schrecken RoberöpicrreS. Alle Kirchen sind geschlossen, der Gottesdienst zernichtet, der geringste Verdacht von Ausruhr füsrt zum Schaffor. Die franz. Garnison ist «ickt stärker als z»oo Mann. Venedig, vom «g Merz. Diesen Morgen ge. gen i c Uhr erscholl aus der Insel St. Giorgio Magqiora, wo das Konttase bisher gehalten wurde, "die froye Nachricht, daß in der Person Sr. Eminenz Leö Herrn Kardinals Grcaorio Barnaba Chiaramonti «in Padst der heil. röin. Kirche erwählt worden sey. Er ist zu Cessna im Kirchenstaat den 14. Aug ,742. Hebohrcn. (Die Sradt Cessna ist auch der Geburts. »rt des verewigten Pabst Pius des VI) In seinem lvren Jahr trat er in den Order, des heü. Bene« diktns, zeichnete sich in mehreren Klöstern desselben als Lektor der Theoloaie aus, wurde aber vom Pabst Pms zum Brschoff von Tivoli, bald darauf aber zur Kardinalswürbe erhoben und ihm Jmola zum bischof- liehen Sitz angewiesen. Der Name, welchen das neue Oberhaupt der katholischen Kirche angenommen hat, ist in diesem Augenblick noch nicht bekannt. Heute Nachmittags werden zu St. Geergio Maggiore die solennen Funktionen vorgenommen. Ein anders aus Venedig, vom 14 Merz. Nach eurem Konklave , das z Monate und iz. Tage dauerte, hat das bei!. Kardiualskollegium in der Person Sr. Eminenz Chiaramonti, Bischosss von Jmola der kathol. Kirche ein neues würdiges Oberhaupt gegeben. Der neue Pabst hat den Namen Pius oer VII. angenommen. Er ist zu Cessna den 14. Aug. i7g2 gebohrcn und also nunmchro 57 Jahre und 7 Monate alt. Frömmigkeit, Eifer für die Religion, ungeheuchette Demuch und Gerechtig. keitsiicbe, die er bisher als Bischofs von Tivoli und Jmola bev jeder Gelegenheit zeigte, machen Pius VII. des Pabstthnms ganz würdig. Unter ihm wird die Kirche ihren vorigen Glanz wieder erlangen, den ihr in den letzten uiigliickttchen Zeilen der Unglaube und der Atheismus rauben wollten. — Der neue Pabst Pius der VII. hieß zuvor Grcgormö, wurde am Gre- goriuSlaq zum Kardinal gemacht und verfloßnen Mittwoch , wo das Scrutimum zuerst günstig für ihn lautete , war auch Gregorius. Ern drittes aus Venedig vom 14 Merz. Abends 8 Uuhr. Verflossene Nacht wurde fast einstimmig Chiaramon, ti zum Pabst erwählt. Heule um 4 Uhr ist unter gewaltigem Kanonendonner das Te Deum giepert "worden. Auf der Piazella- der Insel St Giorgio gegenüber, sind 12 Kanonen aufgepflanzl, die von emer Halben Kompagnie kaiserl. Kano..irs vorlreflich bedient wurden. Pabst Pms der Siedende ist mittlelmäßig groß und dick, hat schwarze Haare, und ein ehrwürdiges Aussehen So eben ist em grosser Theil v. Venedig, der Thurm von St. Marko, und vorzüglich bas Kloster Si- Giorgio beleuchtet Letzteres steyi wie mi Feuer. D'.r Jubel ist unaussprechlich. Morgen oder- am Sonniag wird vcrmuthlich allgemeine IlluminatioN -ssy„. Der Kanonendonner dauert noch immer fort. L dis r » m 0 n t ü. 5 6 7 y r 4 z 2 8 ro n. Roms e k i n s v l» * 2 Z 4. 5 6 7 8 9 io IL» Rom, neige dich. Holt and. Schreiben aus Brüssel, vom rk Merz. ES iß gebräuchlich, daß bey der Wiedereröffnung des Feldzugs hüirer der Armee mehrere Hospitäler errichtet werben, der Kriegsminister hat daher den Befehl, daß in Aachen, Limburg, Mastrichk, Vervier, Herve, Li'tt.H Trier, Thtonmlle und an verschiedenen andern Orten, so wie es in den vorige» Feldzügen grweien ist, La« zarethe errichtet werden sollen. Die Magazine in Luxenburg sollen sowohl mit Lebensmitteln als auch mit Munition auf ein Jahr versehen werden und zwar für eine Besatzung von 12,000 Mann. Man ist damit bcichäftigt, Mastricht und Venloo mit den Notlügen zu versehen. Vo» Rotterdam wird gemeldet, daß die Engländer beständig an der Maas kreuzen, sie haben auf der Höhe bey der Insel Goren, ein holländisches reich be- ladenes Kauffarthesschiff wcggenommen. Auch kreuzen sie noch immer vor der Mündung der Schelde und hier scheint der Feind wohl am ersten etwas wagen zu wollen, allein man hat besonders die I-isel Walchern in emen furchtbaren Verlhcidigungsstand gesetzt. In allen Departements Frankreichs sind die V'r. walkungcn erfrigst mit dem Ausheben und dem Aossn- dcn der Consmbirren beschäftigt, wovon ein großer Theil nach der Rheinarmee abgehen soll, indeß der andere Theil für die Reserve . Armee bey D-jon bestimm ist, da bereits in unser» neun vereinigten Departements noch kerne Anstalten zu diesem' Ansheben gemacht werden, so glaubt man, daß dasselbe gar nichts in Belgien statt finden dürfte. Briefe von Mlddelbcrg meiden, daß es ausgemacht» scheine, die französische Regierung., werde einen Theil des Hafens und. des Schiffwerflö von Vlißingen, wel-- cher ihnen bcy dem. Vertrag tm Haag abgetreten worden, gegen eine Entschädigung von 2 Millionen holländischer Gulden, abtrelkn. Die. darüber, ange- knüpfte Unterhandlungen sollen ihrem Abschluß nähe: sein. Die Central - und Munizipal Verwaltungen werden^ mit den 22 dieses aufhörrn, und. die Präfekten ihre. Annkcr antreten.. Man versichert mit Gewißheit, daß der Erste Konsul? Buonapartr in den ersten Tagen des Germinal rn Bel-' gicn ermreffen und sich,cinige Tage in Brüistl auf-- halten werde.. Auf Befehl der batavischen Regierung dürfen die: holländischen Fächer nicht mehr, um zu Fischen,.ins' Meer ausgehcn». Mandat: im vorigen Jahr eme Unterhandlung mu'V cn den Fächern und Engländern bemerkt uw min ivrafts.tinzi!siellcn,.ist der Fischfang; ft, der. Nordseennrersagt. worden.. S' ch w e t z-. Aus der Schwerz», vom 12. Merz; Das Wallis,r Land, welches wegen ,emer wichtigen Passe auf den Gebirgen, vem St, Bernhard, Slmpivn., Fnrka,, Gemnu und. Gtlmser >m künitigen. Feldmg merkwürdig' werden dürfte, ist gegenwärtig ganz mit-ftanz Trup-- pen gedeckt. Von der. daselbsthcrrichcudew Stimmung-, der L>nwohn,r kann, man sich, am, besten aus eenem: Beuckl deö: franz. Gen. Türreau unterrichte», den: er vor e Niger: Zeit an die helvetische Regierung mach-- te. In demielben kömmt folgende Stelle vor- . Auf diesem Schauplätze des Aufruhrs erblickt maw nichts als: Tvdrengcdemc, Moder und Trümmer. Dw Schwie-, rigkeir bey der. Erklimmung der Gebirge verwahrte die dortigen Wohnungen vor Raub und. Brand,.das Thal , aber ist zur schaucrvollcn Wüste geworden. Deswegen ist. auch dafcllst die Devölftrung noch sehr, schwachob man.gleichdcn Insurgenten die Rückkehr- verstauet. Diese Unseligen irren am-Tag ulucr dem, Schmie der, Häuser, hin. und her, und. des Nachts: kehren sie m .die Gebirge zurück, wo sie in irgend: ern-r verlassenenSennhürteZuflochtsuche». Aus ihrem, Unstern und verfchlvsstnrn. Gesichte er, ehr man, daß.' sie wohl.bezwungen,, aber nichts weniger als bekehrt' sind. Vor der Hand glebt cs, kein anderes Mittel, dieses Land in Ordnung zu halten, «iS die Unlcrwer- fang dtssIben unter müttairische Autonrät. . (Welches: auch wirklich: geschehen ist) R'u ß I . kaiscrl.. Diclistr getreten. Ben seinem AusemlM in Mieia» genoß er des Glücks nicht, von hudwig XVIII. zur Tafel: gezogen zu werden, e>hielt aber von demselben ,ehr schmeichelhafte Briefe.. Die Gemablirm Ludwigs XVlll. verläßt Mietau und: geht aufs Frühjahr nach» dem Karlsbade: Der bekannte Graf St Priest , der dem Hofstaate' Lut wigs: XVIII: zw Mietau die Hauptangelegenheikem: besorgte, hat seinen Abschied erhalten, die Ursachen dieser Veränderung sind' noch nicht bekannt-: v e r m t ft ch t e. N ach richte n: Da der direkte Postkurs zwischen Schwab,.-! und dem Schweiz keineswegs,, wie vor einiger Zeit behauptet: werben wollte- hcrgesteNt ist, so müssen die Brwftvon' Scheffhansen nach Zürch cineü Umweg über Frenkfnrkh machen, der 100 Meilen-beträgt da wnst der gerade Weg nur ib Stunden auSmachk. — Zu den verbotenen: Handlungsarlikelw wird von dem Kaiser!.- Mir- tair auch das baare Geld gerechnete Eine Kaufmanns»^ ftachr.mlt io. Gcldsässern: wurde dahcrs neulich^ nichu durchgelassen.. A n k ü n d i g u. n g,. Carlsruhe. Da es zur Berichtigung der Verlassen-- schafts Sache des "verstorbemn dahreschcn Jnstrumen-- tsnmachers, Schreinermeisiers Samuel Christian Ritter-» erforderlich ist,. den Passiv Vermögenssrand, den. die: Erben »lchr hinlänglich bestimmen können, genau zur wissen, io werden alle dicieuige, welche eme Forderung au diwMassK- zn haben vermeinen, hierdurch aufgefor- - der!,' solche MonlaaS den 7 April d I- auf dem da. hiesigen Rakhhauß per- dem ObgramlUchen Commrssa-- rta ge-:ör«a zu-. liqv!dirrn,.odcr- zu gewärtigen, von der-Masse ansgrsärloKn,. zu werden.. Verordnet, bey) Oberaml Carlsrndc den 14 Merz, 1800.. Larlsru-He. Wer an den u, Gamh gcratbcnen hie«, figcn Burger und Durlacherboswirth Gotttiehi Nagel, etwas zu. fordern Hai/solle solches Donnerstags, den 24 April d. I Vormittags y Uhr auf dem kiesigen Rach« hyuß bey-der. Sckuldenllqutdanon unter seines Bewe'« ßes Mitbringung, bey Verlust der-Forderung cmgcbcn- Wrordnel Carlsruhe bey Qderamt den Merz 1800. Lerrlsrubc. Wer an den verstorbenen Zollinspeckor LohalM-Karl Schlttthardt. von hier ein« Forderung