Nro. 114 Karlsruher Kr i t w 0 ch s- Wk » M8»R ZMÄ WWMN UKW Pag. 453 Zeit un g. drn 19» Iuly 1309» Mit Sroßhr,»«glich Badischem gnädigstem Privilegioz Kn « ha l t: Hamburg — Frankfurt — Landen: Große Expedition. München: Fünf und zwanzigste- franz. Armee, Bulletiya De utschlan d. Hamburg, vom 1 Iuly. Die neulich erwäbnre Forderung de- Ä> iseks Alexander, daß die Königin von Schweden, während de« Minderjährigkeil ihres SohneS, alS Regnijn des schwedischen Reichs eingesezt werde, macht in Stockholm und in den Provinzen großes Aufsehen. Frankfurt, vom iZ. Iuly. Gestern Abends sind Ge. kaiserl. Hoheit der Greßher- »og von Würzburg wieder in hiesiger Stadt eingetrvff.-n. Gestern traf e n Kourier aus Polen bei Sr Majestät dem Könige von Sachsen mit der Nachricht rin, daß die Russen Zv ovo Mann stark in Lemberg einzerükt seyen: diese» Kourier überbringt auch Sr. Majestät dem Kaiser Napoleon Depeschen. Frankfurt, vom 16. Iuly. Uber das Milbringen deS vorgestern UbendS bei Sr. Majestät aus Polen ancekommemn Kurier« enthält das heutige Journal de Frankfurt folgende nähere Nachrichten: „Als dieser Kourier am Z. d. atreiste, war man im Begrffe, von beiten Gal!izien im Namen d-S Kaisers Napoleon Bcsiz zu nehmen, u. ollenchalben an^ie Stellt des östreich. Abbe s den französischen zu setzen. Dir Armee des Erzherzog« Ferdinand har S. ndrmir, nach vsr- gängiger Zerstörung der dortigen Festungswerke, verlest.«, uns war nur noch mit ihrem Rükzuge beschäftigt. Ein Therl derselben zog sich gegen Krckau, u. der andere über Su.'ejow Petrikau, Widama und Kempen nach preußffch Schlesien. Die ruffische Armee hat sich mir der kes He.zogrhun s Wa.schau vereinigt, und kombmirle ihre Ope- tat.onen mit derselben. Diese Nachrichten stnd zuverläßig rc. Aus Sachsen und Franken oiebt das näwl.che Matt folgende N^ch.ichten: „Der Herzog von Abranlcs hatte sich der Donau genähert, um rinKorx-von b d,s 7.000 Mann an sich zu ziehen, das von Ingolstadt übe» Nürnberg heranzog. Die Oestreicher folgten ihm bi« Baiceuth, wo sie für den Augenbiik wieder eingerükt sind. Nun sind sie aber in Gefahr, zwischen zwei Feuer zu kommen, nämlich zwischen das verstärkte Korps des Herzogs von Abrar.res, das sich nun auf 12 bis 14.000 Mann belaufen mag, und das des Königs von Westphalen, das ungefähr von gleicher Stärke ist. Dieser Monarch befand sich am IO. zu Reichenbach, u. wollte amu. zu Plauen und am 12. IN H-femtr-ffn rc. Die bisherigen Gerüchte von einer Landung der Engländer im nördlichen Deutichland haben sich nun dahin aufgeklärt, daß am 8 d. «in engl. Kanonierbrigg vor Kux-' haven erschien, und 4V0 Mann ans Land sezte,' welche die von den Franzosen errichteten Batterien zerstörten, und die darin befindlichen Kanonen einschifften, worauf.fie selbst rv-eder zu Schiffe giengen. Sie kündigten die nahe Ankunft von 15 cioc> Mann ihrer Landsleute an.- München, vom 12 Iuly. Die hiesigen Blätter liefern das zzste Bulletin dt» Armee in Deutschland, dann von Wölkersdorf, vom 8 . Iuly. „Die Arbeiten des Generals Grafen Beinand und deS von ihm befehligten Korps hatten bereits seit den erster» Tagen des Monats die Donau völligk gebändigt. Sek Maj. beschlossen anf der Stelle, Ihre Armee auf der Iti- sel Lobau zusammen zu ziehen, auf die östreich. Armee zu debouchiecen, und ihr eine allgemeine Schlacht zu liefern- Dieses geschah aber darum nicht, weil dir Stellung de» französ. Armer zu Wien nicht sehr schön gewesen wäre: als Herr vom ganzen rechten Ufer der Donau, von Oest- re-.ch und einem großen Lherl Ungarns, befand sie sich im größten Ueberfluß. Gab es einige Schwierigkeiten, die Volksmenge von Wien mit Leben-miM» zu versehen, ft beruhten diese auf her schleckten Oroanifst-cn der At n in « stration. auf einigen Hindernissen, welche aus den obwaltenden Verhälm-ss-n und in einem Lande Natürlich eifrigen mußten, wo der Eetteidehandel ein ausschließl ches Privilegium des Gouvernements ist. Ater warum sollte man so durch einen z dis 400 Loisrn breit--» Kanal von der feindlichen Armee getrennt bleiben, da die UebergangS- mittel zubereitet und gesichert waren? Man würde dadurch die VeriZunidungm, weiche der Feind so ve schwenderisch in seinem Lande und bei feinen Nachbarn verbreitete, accreditirt haben; die Vorfälle bei Eßlmg wären zweifelhaft geblieben, man hätte dadurch zu der Muthmaßung berechtigt, eine Gleichheit des Zustandes zwischen zwei so verschiedenen Armeen anzunehmen, worin die eine durch wiederholte glükliche Resultate und Siege belebt und gleichsam versinkt» und die andere durch die denkwürdigen Widerwärtigkeiten muthloS geworden war. Alle Nachrichten von der östreich Armee meldeten, sie sry belrächtüch stark, sie fey durch zahlreiche Reserve», durch die Aushebung!» >n Mähren und Ungarn, durch alle Landwehren der Provinzen rekrutirt; sie habe ihre Kavallerie durch Requisitionen in allen Kreisen wieder beritten gemacht, und dgarch ungeheure Aushebungen von Wägen und Pferden in Mähren, Nähmen und Ungarn ihr Accikerirfuhrwekb verdreifacht. Um zu ihrem Beßren neue HülfS-ruttel hin- zuzufügen, hatten die östrrich. Generale Felbverschanzun- gen ongelegt, deren rechter Flügel sich an Groß-ASxenr twd der linke Flügel an EnzerSders siüzre. Die Dörfer Aspern, Eßling und Enzersdorf und die sie von einander trennenden Zwischenräume waren mit poliisadirten, mit splenischen Reiter» versehenen, und mit mehr als 150 aus de» böhmischen und mährisch-n Festungen gezogenen Feldstücken gespickten Redouten besezl. E« war jedem ein NälbscI, wir es möglich sey, daß der Kaiser,bei seine» Kriegspfahrung so mächtige, durch eine Armee von -roo,oLfl Mann, lheiis Linientruppen und Milchen, lheil« ZufMiktionstruppm besezk, und du,ch eine Amllcne von 8 bis yoo Feldstücken unter stufte Werke angreifen wollte. Weit einfacher schien es, einige Stunden weiter herab- watts noch einige Brücken über die Donau zu schlagen, und dadurch das von dem Feinde zugcrüstete Schlachtfeld unnütz zu machen; aber im leftern Falle sah man Nicht rin, wie die widrigen Zufällen, »ie schon einmal per Armee uriglükbrjngend geweftn waren, ubzuwenden wären, und wie man in z ris 4 Tagen eS dahin dringen könne, die neuen Brücken gegen di« Maschinen des FeiNd-eS in Sicherheit zu setzen. Äuj rc- mk-ern Seite war oer Kaiser ruhig. Dft» sah auf der Insel Lobau sich Werte über Wecke erheben, und auf dcm nemlichen Punkte weh ere Pfahlorücken und meh'-re Re ken VerpsähluNgen i-nlkg.ii, D'ise zwisch.cn 2 großen Sch-vie.iMiren definduche Stellung rer französt'chtN Armee war dem Keiner Nicht enr gangen. Er gab zu, baß seine zu zahlreich- und Nicht lehr niamadle Armee sich einem unvemie,rl,«.en Verlust auöse- tzen v ürdr, wenn sie offensiv verführe; zu gleicher Zeit glaubt, .i aber - ach, es sey unwögl ch, ihn cuS l.'Mek Ecntu- Position. wo er Bödmen, Mähren und einen Theil von Ungarn d-kte zi; depost,r«n. Es ist wahr; dj-se Position dckre Wien nicht, und dl« Franzcsen w ren Herhew dieser Hauptstadt. Ader diese Skellung war bis au^emeÄ gewissen Punkt streitig, weil sich die Oestreicher M Best; eines Ufers der Donau erhielten, uno das Anlaute» der für diese Subsistenz einer so großen Sradl nvthwendi- gen Mittel verhinderten. So gründeten sich bi« Hoffnungen und die Furcht, und die Gegenstände der^ Uniec- haltung bei beiden Armeen, als der Koster am i Jul- um 4 Uhr Morgens sein Hauptquartier nach der Insel Lobau, welcher dir Ingenieurs bereits den Namen Napoleons-Insel gegeben hatte, veklsgte; eine kleine Insel', der man Sen Namen des Herzogs von Mcntetello be-ge- legt hatte, und die Enzersdorf bestrich, war mit ro Mörsern und 20 i8Pfü»dern besezt worden. Eine -andere Insel, die spanische, war mit 6 I2pfündigen Feldstücken und Mörsern bewehrt gemacht Zwischen diesen beiden Inseln harre man eine Wattcne.^so stark, wie die auf der Insel Mrnrelkllo, und die gleichfalls En-ersdorf bestrich, angelegt. Diese 64 Feldstücke Hanen einen und denselben Zweck, und sollten in 2 Stunoen Zeit dir klein« Stadt Enzersdorf rafieen, den Feind au« ihr verjagen, und dir dort befindlichen Werke zerstören. Auf dem rechten Flügel sollte die mit 4 Mörsern 10 Zwölfpfündern uns mehr als l2 sechspfündigtn Feldstücken desezc« Insel Alexandre die Ebene bestreichen, und das Ployment und Deploymivt unserer Krücken decken. Am 2. pafsirlen der Uwe dr Camp des Herzog- von Rivoli, — — — mir 5c>o Vvl- ligeurs nach der Mühlen-Insel, und bemächtigte sich ihrer. Man bewaffnete diese Insel, und verband sie durch eive kleine Brücke, welche nach dem linken User übergieng, mir dem festen Lande. Vor derselben zeigte man eme kleine Fläche, welche man die kleine Rrdsute nennte. Am Avenb jchienen die RedouteN von Eßling eifecsüchtig zu si-pn, indem sie wthl einsahen, sie sep die erste Gallen«, wtlchr man gegen sie spielen tasten würde; sie feuerte» auf« lebhafteste. Dieses hat man geeaoe durch v,e Wegnahme tiefer Insel beabsichtigt; man wellte die Aufmerksamkeit de« Feinde« dahin ziehen, um sie vom eigentliche» Ziele der Operationen abzulriren. Urdergang über den Arm der Donaunach der Insel Lobau. Am 4. um io Udr Abend- ließ Gen. Ouoinol 1500, vom Gen. Eouroux oefehilgts Voltigeurs aus dem große» Am, de- Donau eincy-ff.n; der O-.-rst Baste mit >ch» Kanoniericha'Uppen sch.k!« st? ab, uno luNdetr jrnseit- 'es Ei.-stuss,« c-r .te>r.ek AiMs der Iasei Lobau ui bi» Donau, die Batterien t»s Fe-uoes waren bald rassic-, uns er leidst war- >,uS den Wäldern dis zum Dorf- Muhleie» gcj.jj! Un I Uhr A-endS erhielreN die aul E.'-zeis» dors gelichteten Batterien Besetz!, ihr Frurr anzufai-ge». 4Zo Die Haukitzey äscherten diese uvglükliche kleine Stadl «ln, in weniger a!S einer holden Sk'uisLe warm die feindlichen Batterien zum Schweden gebcocht. Der Direktor der Brücken-Equipigen, Bataillons-Chef Dcsolles, und der Marine-Chef, -» — hatte über den Arm der Insel Alexander eine 80 Tv'sen lange Brücke aus einem Smck, und K greße Fähren anoelcgk. Der Oberst St. C-cix, Aide de Camp des Herzogs von Rivoli, warf stell mit 25c>c> M m Barken, and landete am linken Ufer. Die Krücke aus einem Stücke, die erste, welch- von der Alt je angelegt ward, ward in weniger als 5 Minuten geschlagen, und die Infanterie pass,-re sie im Geschwind- schritt. Der Kapitain Ba-clls schlug eine Strcmschiffbrü- eine Flcßbrücke in 2 Stunden. So hatte um 2 Uhr nach Mitternacht di- Armee vier Brücken, und der linke Flügel hatte 1500 Toss.n unterhalb Enzersdorf, beschüzk durch die Batterien, und der rechte über Wittau d-bouchitt. — Das Korps brs Heuogs von Rivoli bildete den linken Flüael, das Oudinvtsche das Centrum, und das Auer- slädtsche den rechten Flügel. DaS ÄorpS des Fürsten v. Poule-Corvo, des Vizrkönigs und des Herzogs von Ra- gusa, die Garde und die Kürassiere bildeten die zweite Linie und di« Reserven. T-ef- Nacht, heftiger Sturm und ein in Strömen sich ergieffmcer Regen, machtzn diese Nacht eben so schauderhaft, als sie für die ftanz. Armee günstig war, und ruhmvcll für sie auSfalien mußte. Am S., beim Hervvrbrechen der ersten Sonnenstrahlen, sah Jedermann, welchen Plan der Kaiser gehabt hatte, der sich damals mit seiner Armee am Lusse sftn '-udr US feindlichen linken Flügel- in Schlachtordnung befand, alle seine Werke unbrauchbar gewacht, au« ihren Stellungen her- auSjiwehen, und ihn auf einem für ihn pasftnoen Terrain »me Schlacht zu lieferu. Dieses große Problem war gelöst» und chne die Donau anderswo zu paffirrn, ohne irgend eine Beschützuna von den angelegten Werken zwang wen den Feind, sich deeivirrtel Stunden weit von feinen Redcmen zu schlagen. Jezt sah man die größten u. glüklichsten Resultate voraus. Um 8 Uhr Morgens harten di, Batterien, welch« Enzersdorf beschossen, eine solche Wirkung heovorgeörachr, daß bec Fe.nd sich begnügte, diese Stade mit 4 Bataillons besetzen zu lassen. Der Herzog von Rwvli ließ seinen ersten Aide de Camp, St. Ceoix, gegen sie maftchieren welcher sich auch derselben ohne gießen Widerstand bemächtigte, und Alles, was sich darin befand, >u G-fangcrun reichte. Der Graf Oudinst unisingrlle Las Schieß S-chs«ngar>g, welche- s-r Femd be> ftstkgc baete, zwang yoo M. die dasselbe vercheis-gttn, zur Uebeegabe, uns er'.-ueer« 12 Kmonen. Nun ließ der Kaiser, die ganze Arm,» »1 di, vke.wkßlich.'N Ebene vru En- -erStorf deplvy-ea. Jn.wisAen eid-rlre sich der in seinen Eignen >i-e gemachte F.,nb von seinem Erstaunen, und ftlchjl« »uf veni neuen Schsi.rv,fr!ce e n-pe Louheile wieder zu tthalre«. Zu b.-jem Zwecke ditajchiöte ex wehre« Kolonnen Infanterie, eine gute Zahl AMen-st'-che und seine ganze Kavallerie, sowohl Luiien- als Jnsurrekt onS-T up- pen, um wo möglich den rechten Flügel der fron;. Armee zu überflügeln. Deshalb befezte er das Dorf Rutzendorf. Der Kaiser befahl dem Graf Oudinot, diese« Dorf ein» nehm/n zu lassen, und ließ auf der rechten Seite desselben den Herzog von Auerstädt passtren, um sich nach dem Hauptquartier des E-«b-rzvg Katt zu diftgir n, indem ex immer von der Rechten zur Linken marschi.te. Seit Mit» tag bis y Uhr Abends manövnrie man in dieser ungeheuren Ebene, man nahm alle Dörfer weg, und nach Maas- gäbe, wie man auf der Höhe der retranchirten Lager des Feindes ankam, sielen diese von selbst, gleichsam durch einen Am- cke in einer halben Stunde, und der Kapitän Papenmoffe berschlag. Der Herzog von Rivoli ließ sie ohne Widerstand ' ^ . ... - ^ besetzen. Auf diese Art bemächtigten wir uns der Werke von Eßlingen und Groß Aspern, und so ward die ^tägige Arbeit des Feindes für ihn ganz pnnüz gemacht. In Naschkvrf, welches der Fürst von Pcntecorvo angreisen und durch die Sachsen wegnehmrn ließ, leistete er einigen Widerstand. Der Feind ward allenthalben auf der Flucht verfolgt, u»d durch die Ue- berlcgenheit urssers Feuers vernichtet. Das ungeheuere Schlachtfeld blieb von seinen Trümmern bedekt. Schlacht bei Wagram. Heftig elschrrkr durch die Fortschritte der ftan;> Armee »nh der ihr fast ohne Anstrengung ,u Thcil gewordenen großen Resultate, ließ der Feind all: seine T-uppen marschieren, und nahm um 6 Uhr AlenLS folgende Stellung ein: sein rech« rer Flügel stan» von Stadlau bis Gernsdorf, sein Cenkrum von Gernsdorfdts Wagram, und sem linker von Wagram b,S Neustedel. Der linke Flügel der fcanz. Armee befand sich zu Grvß-Aspern, ihr Cenrrum zu Raschdorf, und ihr rechter zu Elinzmdorf. In dieser Stellung rükrr die Nacht heran, und man mußte auf den andern Morgen sich auf eine große Schlacht gefaßt machen; man vermied diese aber, und cou- p.rte die Stellungen des Femdeö dadurch daß man ihr: verhinderte, irgend ein System annehmen zu können, wenn man sich in der Nacht des Dorfes Wagram bemächtigte. Dann wußte seine bereits ungeheuere, pläz ich. und durch den Wechsel des Kampfes überfallene Lime die verschiedenen Ko ps der Armee ohne Ordnung und A'el herum irren iassen, u. manwäre ohne ernsthaften K mpf bald damit fertig geworden. Wagram wu»de angegriffen- unsere Truppen nahmen das La.f weg, aber eine Kolonne Sachsen und e ne Kolonne Franzv en Hielien sich in der Dunkelheit für ftmdlrche Truppe», un p.e Operation mißlang. Iesi rüstete man sich zur Schlachi ,vn Wagram. ES scheint, dir Dispositionen es ftanz Generals un» deö ostieichischen waren einander enm-gena-sezt. De- Kaiftr verwandte die ganze Nach., seine Sweit- Kräfte m sein C ar um, wo er peinlich em.en K .noiim- Schuß weit von W.-gr-.m sich 0 kf.no , zusauimen u zic» h«s. Zu diesem Awek m.rschitte oer H - zog von R:ovli auf die !mke Se re von Ltlerklau, uno Neß zu Asp.k» ! «ine emsige Dw.sion. w lar- B ftb' hu»,, sich noch gcn- z falls nach der Insel Lodau zurüEuz.eßen. Der H«zsg von Auerstädt erhielt Befehl, über das Dorf Großhofen Di« Senbuttg EtednigS nach Petersburg wird sich,' vor,»rücken, um sich d-m Centrum zu nähern. Der ist- . glaubt man mit dem Frieden wir Rußland enden. Car» reichliche General schwächt« im Gegemheil sein Ccnleum, t ^.5 die Regierung und da« Volk sind ru jedem Opfer um seinen Flügel, dem er eine Ausdehnung gab, zu de- k bereit um den Frieden zu erhalten, ausgenommen Ehr« setzen und zu verstärken. I und Unabhängigkeit. Am 6. mit Tagesanbruch, defezte der Fü>st von Pvn tecorvo den linken Flügel, in seiner zweiten Linie befand sich der Herzog von Nivoli. Der Dizekönig schloß ihn an des Centrum an, wo das Korps des Grafen Onvinoe, daS des Herzogs von Ragusa, die Korps der kaiserlichen Garde und die Division der Kürassiere 7 bis 8 Linien bitteren. Der Herzog von Aurrsrädt marschirke vom rechten Flügel ab, um beim Cent'um anzulangcn; der Feind hingegen setzte das Ko-ps von BeUegarde nact, Radlau in Marsch, dir Korps Collowiach, Lichtenstem und Müller ve>b.,nden sich mit dem rechten Flügel in der Stellung, von Wag um, wo der Fü'st von Hvhenzolttrn war und an d-a Ende de« linken Flügels zu Ncustecel» wo daS R-'serb.egtsche und da« Aaeisiädtische Korps bebcuchirlen, durch eine u„^.kkelme Bew avng de, dm ersten Sonnen strahlen cwf-m nder stieß,», u das Srgriai zur Schlacht gaben. Der Kaff- begab sich sogleich auf duf-r. Punkt, lie'ä d-n Herzog von Ane-.städt durch die Kurass.er. Division deS Her-vgs von P dua verstä krn, und das Rosen- de.grscke Ko-ps durch erne B>.le«k von 12 Stücken von der Division des Gme-alS Grafen von Nansouky in die Flanke nedmeNi I" weniger als ^ Stvnren hatte Vaö schöne Amrstädtsche Korps 'd,.s sstchrnbergiiche geworfen, und jagte cs bis jenseits Neusier-el, nachdem es ihm viele» Schaden zvgefü^t hatte. Wahrend dem entwickelte sich die Kanvnwe auf der ganzen L.me, und die Disp si- ricr.en des Feindes enrw ck lirn sich von Augenblick zu Augenbük, Sein ganzer linker Flügel bespikte sich mit A'i'll n«; m n hätte sagen sollen, der Lsteichische General schlüge sich nicht um einen Sieg zu erhallen, sondern er beabsichtige nur die Mittel, Nutzen davon zu ziehen, iDie Fortsetzung folgt.),, England. L v n d v «< vom r. July« Die geheime Erpedit.cn, die furchtbarste in der Mili- tärgeschichce Enal-mb« , wird mit der äuff-rstm Thäiigkett betrieben, Stt R-ch. Strachau wird die Seemacht, Loro Moira die Lanbmacht kommandire«. Die Truppen werden zum Lheil auf K-ie.sschiffen eü,geschifft werden. Man hat die Mrrrcftn der russ Flotte von dcn Transportschiffen, auf denen sie sich befanden, weggenommen; diese Transportschiffe werden bei der großen Expedir.on gebraucht werden. DaS Matrofenpress,» wird mit großer Strenge betrieben, und alle Fahrzeuge sind zu äusserst hohen Prei- ßen gemielhet, um die Ällillerie, die Plalfchifse, und die Kavallerie zu transporliren. Es Wird Belagerungs-Artillerie mit der zu einer sechsmonatlichen Belagerung «sir rötlichen Munition nebst einer.Meng« Brandraketen des Oberst Ccugreve eingeschifft. C arlsruhe. sThealer-Anzeige. Donnerstags, dt.> so» d.: Die Hussitten vo r Naumb urg, Schauspiel in Z Akren von Kotzet ue. — Sonntag«, den 2z. d.: Die Jungfrau von Orleans, eine romantische Tragödie in 6 Aufzügen, von Schiller. CarlSruhe. sHau- - Verkauf.) Dr die Eigen» khümrr des Baumeister Kindischen Haus, m derWald- Gaffe, Nr». 86. neben den z Kronen und Sckneidennri» stcr Haemasel, gebach'es Hau» bi» Freitaq den 21. dieses, Vormittags um y Uhr auf hiesigem Rathbous unter annehmlichen Bedingungm öffentlich an der» Meistbietenden versteigern lassen wollen; so wird solche- auburch bekannt gemacht, damit die Liebhaber sich an bemcldren Tag allda einsich co wögen. Grvßherzogl. Oberamt. CarlSruhe. sVersteiqerung.) Bi- Montag, den 24. d,, Vormittags und an den folgenden Tagen. wird in dem Waldhorn dahier eine Fabm-ß Versteigerung, bestehen- aus allen Rubncken, die sich gewöhnlich in einem Wic-Hs und andem gur meubliuen Haus befinden, gegen gleich baare Bezahlung vvrg,nommen werden. Car.skuhe, den ^7. July 5809. Gttßheczogl. Oberamt. CarlSruhe. fHsuS - Vermie thung.) Mein größeres Haus in der neuen Schloß Straße, nach Nro. 398 , ist bi- nächsten 2Z July ganz, nach Etage« oder in noa, kleinern Abiheilungm zu vrrlehnen; die kleinerrv Abtheilungen, iw erforoerlichen Kall mit Meubles« CarlSruhe, dm 14 July 1809. Frhr. v Beck, General-Lieutenant. CarlSruhe. sLogiS^ Bei Mun^koch Eisen, m der Walbgasse, Nro. 78, ist ein irieublirtes Zimmer für »inen ledigen Herrn sogleich zu vermielhen. CarlSruhe. jLogis.f In der angenehmste» Lagt der langen Straße, ist ein Logis von fünf Picc-N, nebst, Küche, Keller, Hol plaz und Waschküche auf den 2Z Okt. ru vermielhen. Im Zeitungs-Komptoo Nro. 46. ist da- Nähere zu «rfahien. Carlsrubr. Logis. Bei August Dengle», in der Erbprinzen Straße, ist der ganze obere Swk zu verleihen, und kann bis den 23. July bezogen werden. CarlSruhe fLogis.) Bei Karl Brcmnwarth sind z Zimmer Küche, Keller, Hvlzremiß, auch 2 Zimmer für ledige Herren mit oder ohne MeubleS zu verleihen, Itkd können bis de» 23. July bezogen Werden»