Pag. 42 s. ^tro.s;. Larlsruher Gonavends 1 8 Zeitung. d e n 14. Iun y O 0. Mt» Lochfürstllch . Markgräfitch. LMfchem snädlgsien prlvtlezto. k I r » » s. Wien vom 4 Iun. Die heutig« Hofzeitimg enthält folgende offizielle Kriegsberichte aus Italien und am Rhein: Ueber den Marsch des Generals der Kavallerie v. MelaS in die Ebene« von Piemont berichtet derselbe? daß er am iy. Mai zu Rospellv, und am 20. zu Tenda eingetroffen sey, Ivo er von dem am Var zurückqclassenen Korps die Mel. düng erhielt, daß der Feind i« der Nacht vom 18. auf den 19. mit 4. Halbbrigaden über den Var ge. stzt, mit 2. derselben dir Stellung unsers linken Flügels beobachtete, mit den übrigen r aber gegen das Lentrum vorgerückt, und bas RegimentOranien, dann hat Grenadicrbataillon Wcissenwolf angegriffen habe ; er ward aber mit empfindlichem Verlust am Var zurück geworfen, und dieser Verlust würde noch um so viel größer gewesen scyn, wenn nicht die Flüchii- gen unter dem Brückenkopf und der jenseits des Flusses ausgestellt gewrfenen feindlichen Artillerie Schur gefunden hätten. Am si. iangre der General der Kavallerie zu Limone an, und den 22. zu Cuneo; hier erfvhr er, daß von dem Bombardement der Engländer auf Genua mehrere Bomben und Kugeln in die Stadt kamen, daß dadurch einige Währung unter dem Volk entstand, der feindliche Obergenkral Massen« aber sogleich alle innere Posten verstärkte, und zur prrsö«, lichen Sicherheit z. Grcnadierkompagnien mit 4 Kanonen vor seinem Quartier aufmarschieren ließ. Di« Desertion der Feinde aus der Stadt, ist beträchtlich, und die Noch wächöt mit jeder Stunde; deswegen hat gedachter Obergeneral schon am 27 uns- « sämmtliche gefangene Offiziere auf Parole entlasse», und dem General GotteSheim bedeutet, daß er «u»ch die Gemeinen ehestens übergeben werde Am 2z. langte der General der Kavallerie zu Sa« viglianv an: von dorther berichtet er, daß er am folgenden Tag in Turin einzutreffcn gedächte, daß der im Aoster Thal rindringenbe Feind am 22. bis an die Thore von Jvrea gekommen, daß aber die Stadt und das Schloß noch in unser» Händen s„>, daß der General Debriey mir seiner Brigade hinter denselben sich ausgestellt, daß der F. M. L. Graf Haddick mit 2 Kavallerieregimentern biö nach Romano vow" gerückt sep, um im E- fordernißfalle den gedachten Ge' ral auszunrhmrn, und ihn zu unrrrstüzcn. Vom Mont - Cenis, so wie von Exiles sind ebenfalls verschiedene feindliche Vorrückungen, jedoch ohne Erfolg geschehen? dagegen werde« von Seiten des Simplen - Bergs noch keine feindliche Bewegungen bemerk. Am 2gten zeigte der Gen. ver Kavallerie aut La- rignano an, daß der Feind fortfabre, aus dem Aoster Thal und an der Dora hcrvorzudrücken, daß das Regiment Franz KinLky nach einem z Sündigen sehr tapfer« Widerstand, der erhaltenen Anweisung zu- folge, «ns Jvrea sich zurückzog und an den F. M. L.-Haddick sich anschlvß. In der Nacht vom 20. auf den ri. ward die Stadt Genua neuerdings mit sehr gutem Erfolg br» schossen und dadurch di, Verlegenheit der durch die Noch schon auf bas äußerste gebrachten frindljchr» Garnison, so wie der Einwohner noch vermehrt, die Engländer, welche hierzu alle ihre Schaluppen und Bvmbardirrschiffe verwendeten, nahmen dem Fein- an der Laterne eine Galeere und eine Kanonierscha- luppe ab. — Nach den Berichten des F. Z. M. Kray aus Ulm vom 27 — 29 Mai ist in der beiderseitigenSteüung der Armeen keine merkliche Veränderung vorgegangen. Auf die eingeloffene Nachricht, daß der Feind starke Streifkommandi gegen de» Lech und gegen Augspurg abschicke, und am 28 Abends, nachdem der daselbst mir einem Kavalleriekorps gestandene Biankensteini- sche Oberste Prohaska zurükgedrükt wurde, der Feind mit 2,oooMann in diese Stadl eingerükt wäre, ordnete der F. Z. M. Kray, um diesen feindlichen Streifereien Einhalt zu tbun, den General Gr. Meerveldr mit zwei Kavallerieregimentern in diese Gegend ab, dem es um so eher gelingen wird, den Feind von dort wieder zu verdrängen, nachdem der Feind in einer so ausgedehnten Stellung sich zu behaupten nicht wohl den Antrag haben kann, und die Absicht dieser Streifereien lediglich auf Brandschatzungen hinaus gehe, auch den F. Z. M. Sztarray mit Z Batt. Infanterie und 12 Eskadronen Kavallerie verstärkt hat, damit auch er starke Abheilungen gegen Augsspurg vertreiben, und des Feindes Flanke bedrohen könne. Den 25 haj der schon öfters rühmlich bekannt gewordene Rittttmster Graf Mier eine sehr wohl kom- dinirte Unternehmung gegen den Feind glüklich aus- gesührt. Er überfiel nemlich um 6 Uhr früh die FraNzösisthe Garnison zu Donaueschingen, nahm den Kommandanten, 2 Kommissairs, 6 Officiers, und bcy rzo Mann gefangen, die übrigen wurden nach Schafyausen versprengt. Augsburg vom 6. Irin. Folgendes ist eine wörtliche Uedcrsetzung der Proklamation, welche der Ober- general der französischen Rhcinarmec, Moreau, auS seinem Hauvlguarlier Babenhausen am 29. (Mai ) an seine Armee hat ergehen lassen: Freiheit. Gleichheit. Der General cn Chef an die Armee D'-e Unordnung ist aufö höchste gestiegen; Plünderung und üble Anwendung der Hilfsmittel, die unsere Siege uns vcrschaft haben, werden uns mitten in einem fruchtbaren Lande in eine Hungcrsnorh versetzen. Es ist für eine Armee nicht genug, tapfer gewesen zu seyn; wenn die Ordnung nicht bald zurückkehrl, so muß unsere Armee ihre Eroberungen verlassen, und auf ihr eigenes Gebiet zurückzuziehen. Verfolgt von der Erbitterung und von der Rache derjenigen Länder, durch dir sie ihren Rückzug nehmen muß, wird sie . auf denselben nur Feinde-zu bekämpfen und bei ihrer Ankunft in Frankreich die Vorwürfe der ganzen Republick vor sich finden. Soldaten, wir sind unserm Vaterland den Frieden schuldig; wir müssen die Bewegungen der Reserve - Armee, die unter den Befehlen des ersten Konsuls nach Italien marschirt, unter- stüzen; wenn die Plünderung, der sich viele unter euch überlassen, nicht auf der Stelle aufbört, so werden eure Triumphe entehrender, als Niederlagen seyn; durch eine abscheuliche Räubere», werdet ihr sse ^sudeln Der General en Chef befiehlt also allen Generals und OMers, darüber zu wachen, daß sich niemand auö den marschrrenben Kolonnen, oder auf dem Marsch entferne. Es wird jeden Tag dreimal der Namensaufruf der Soldaten gehalten Die Dörfer, die einem Lager nahe liegen, werden zum Voraus durch Dctaschemems besezt, und die Offiziere, welche diewlbe tommandiren, sind abgesezt, sobald Unordnungen barinn vorfallen. Die Genod'armcs und Kavallericpikets werden fortdauernd Patrouillen machen, um die Plünderer und diejenigen, welche sich von ihren Posten entfernen, zu arretiren. Die Eingezogenen sollen auf der Stelle der MiUlairkommission übergeben und mit der aussersten Strenge behandelt werden. Der General en Chef rechnet in Absicht der Vollziehung dieses' Befrhlö auf die Ergebenheit aller Braven von jedem Grade, welche bey weitem die grössere Zahl der Armer auümacheu, und er erwartet, daß sie alle jene Niederträchtige, welche die Armee durch ihr Betragen beschimpfen, anzrigen, und selbst arreti- ren werden. Gegenwärtiger Befehl soll alle Dekaden (alle uv. Tage) vor der Front eines jeden Korps in Gegenwart eines Staabsoffiziers verlesen werden. Unterzeichnet: Moreau. Dem Original gleichförmig. Desolles, Divisionsgeneral, und Chef des General- staabs. Augsburg, vom 10 Iuny. Heute Nachmittag war wieder zwischen der französischen Arrieregarde des rechten Flügels und der Kaiserlichen Avantgarde von General Meervelbt ein hitziges Scharmützel bey und oberhalb Schwabmünchcn vorgefallcn. Die Affaire engagirte sich dem Vernehmen nach. bey Ettringen, woselbst die Franzosen mit überlegener Stärke die kaiserliche Vorposten blS über Schwabmünchcn herab zurückdrängten und den Ort selbst wieder besetzten, der ihnen kurz zuvor genommen worden war. Man hörte von z Uhr bis gegen 5 Uhr Abends stark den Kanonendonner, welcher vorzüglich von der reitenden Arnllerie der KasierUchcn herkam. Gegen Abend wurden einige bleßirte Kaiserl. Hu'aren in hiesige Stndt gebracht und mehrere Bleßirre und Gefangene von den Franzosen werden erwartet. Die Tridentinerzeilung vom zten ließ meldet. Gestern am gten paßirle der Kapitain Taintemer vom Regiment Lascy, der von Turin kommt, hierdurch nach Ulm in das Kaiser!. Hauptquartier, wohin er die tröstliche Nachncht bringt, daß Genua endlich gefallen sey und die französische Besatzung gestern als am g-ten bieß habe ausziehen sollen. Sie ist! mit dem General Massen« kriegsgefangen In den > letzten Tagen starben täglich 200 Personen in Genua i lall riei Ao sie uni 5te die rüc gcr hri bei na< De als liui luv V! Ha gcr gea hin von der wc, To aut l ehel d.p Fre üdr sten neu abg Bu Gei sogt Leg geg mit Tes Mc Fei grvj Mn 43 - ) .-.unaers. Die übrigen Bedingungen dieser Kapitu- mion sind noch nicht bekannt Der nemliche Kou- rier meldet auch, daß die Franzoien zwilchen Vereelli, Aosta und bey Susa geschlagen worden seyen, wobey sie gcoo Gefangene verlohren hätten, o hne die Todre und Bleßirte in Anschlag zu bringen. Dagegen meldet eine Nachricht aus Verona vom -ten Ließ folgendes. Vergossenen Dienstag früh sind die Franzosen unter Buonaparte in Mayland einge- rückt. Sie respektiren Personen, Religio» und Ei- aentbüm. Laudon steht mit einem Korps bey Brescia. (A. d. A. Z.) Stuttgart, vom 12 Iun. Seit dem 5 Iunius hört man Nichts von einem bedeutenden Vorfall bei den Armeen. Die Kaiserliche Armee hatte sich nach dem Treffen vom 5. Iun. zum Theil über die Donau wieder herüber gezogen» und es schien Anfangs, als wollte die Französische Armee einen Theil ihres linken Flügels bei Riedlingen re. auch wieder auf das lucke Ufer herüber ziehen. Allein diß ge'chah nicht. Vielmehr bemerken Reisende, daß die Französische Hauplarmee sich in ihrer Hauprstellung bey Memmingen entweder ruhig verhalte, oder vielmehr um Etwas gegen dem Bodcnfte und dem ober» Lech sich wieder hinauf zu ziehen beginne. Frankreich Paris, vom b Iuny. Nach Briefen aus Brest vom 27ren May soll dort ein französisches Geschwader die Abwesenheit der englischen Flotte , welche wegen erlittener Beschädigung durch stürme' nach Torbay zurück gegangen war, benutzt haben und ausgelaufen seyn. Unter den neun Departements», welche aus dem ehemaligen Belgien gebildet sind, hat das Ourthe- d4'arreinenl, wovon Lüttich der Hauptorc ist, mehrere Freiwillige zur Reserve - Armee geliefert, als die übrigen 8 zusammen und während in Liesen meisten Rekruten noch zu Haus sind, sind die aus je. nem Departement sämmtlich zu ihrer Bestimmung abgcgangen. Paris, vom 8 Iuny. Heute erschien hier wieder folgendes vffieielles Bulletin der Reservearmee. Novara den i. Iun. Gen. Murat ist am zo. in Novara eingerückt und sogleich an den Tcflno marschiert. Die italienische Legion ist vonRvmagnano aufgebrochen und hatSesto gegenüber Posio gefaßt. Gen Düheslne hat sich mit den Divisionen unter seinen Befehlen langst des Tesino ausgestellt. Der erste Konsul ist am zi. Morgens an den Ufern des Tesino angekommen, der Feind zeigte auf dem linken Ufer diSs FluffeS eine grosse Menge Kavallerie und einige Kanonen. Gen. Murat ließ eine Batterie errichten und man kanonirte sich ein« Stunde lang. Der Feind hatte alle Barken aufs linke Ufer zurückgezogen, allein die Einwohner des Dorfs Galiate hatten 4 oder 5 kleine Schisse versteckt- welche sie der Armee anboten. Man bediente sich derselben, um einige Kompagnien Grenadiers auf eirie Insel überzusctzen, wodurch der Feind ge- nörhigt wurde, den Punkt des Uferö zu verlassen, wo man passiren wollte. In 6 Stunden waren ge- gen 1500 Mann und 2 Kanone jenseit des Flusses. Ge». Monnier nahm Position längs des Naviglio- grande , mittlerweile zog sich der Feind - da er den Uebergang entschieden sah, von allen Seiten nach Turblgo und Abends kamen daselbst mehrere feindli. ch c Generäle an. Der Feind versuchte mehrere Kavallerieangriffe, die ihm nicht gelangen. Der Gen. Adjül. Girard har sich mit Ruhm bedeckt. Um 8 Uhr Abends griff Gen. Monnier das Dorf Turblgo an, bemeisterce sich desselben nach einem zimlich lebhaften Gefecht und machte 200 Gefangne. Das Dorf wurde umringt und alles, was sich darinn befand , niedergeinacht. Man zählte über zoo Leichname, größtenlheils Kavalleristen. Gen. DuheSme, der sich ein kiemeS Schiff zu verschaffen gewußt hatte, ließ bey Buffalara einige Kompagnien Karabiniers übersetzen. Der Adjutant und Brigadechef du Roc fiel in den Tesino und war auf dem Punkt, zu ertrinken, als er noch glücklich gerettet wurde. Gen. Turreau hat, während der 5 ersten Tage der Dekade zimlich lebhafte Gefechte mit dem Feind gehabt. Er hat eine beträchtliche Menge Truppen im Schach gehalten. Er fuhr fort, in seinen Positionen zwischen Turin und Susa zu manövriren. Nach den letzten von Nizza angekvmmncn Briefen scheint es, daß Me- las erst am 21. von da abgegangen war und am 2z. der Feind mit Macht die Brücke St. Laurent über den Var «»griff, allein lebhaft zurückgeschlageu wurde Man geht mit Macht über den Tesino, Gen. Murat ist mit der Avantgarde zu Corbetta, z Stunden von Mailand. Fort Bard, vom 2 Iun. Am 1 dieß Morgens griff die Division Chabrand das Fort Bard an. Um 9 Uhr Abends waren das Fort, 400 Gefangne und r8 Kanonen linier. In einem Bericht über die Vorfälle auf der Seite von Nizza vom zo. heißt es am Schluß, daß, da der Fcr.nd einen Theil seiner Truppen aus dortiger Gegend wcggezogen habe, das Korps des Gen. Suchet am folgenden Tag wieder vorwärts marschiren werde. Dieser Gen. wird hinzugesetzr, Hst von einem Tele, graphen im Fort ME - Alban einen aanz neue», aber sehr nützlichen Gebrauch gemacht. Dieses kleine Fort, mitten unter der kaiserl. Armee, beobacht« alle Bewegungen derselben und der darauf angebrachte < 43 » ) Telegraph, der mit einem anvern hinter dem Dar lnrespondtrt, unterrichtet uns von allem, was z« Nizza und in -er Gegend vorgeht u. Eine telegraphische Depesche meldet , daß 35 engl. Kriegsschiffe am 5. an den Küste« der Halbinsel Quibrron erschienen seyen. Gen. Bernadette mar. nh r t an der Spitze eines Truppenkorps nach den bedrohten Punkten. Glraßvurg vom 11. Iun. Gestern Morgens ist durch den Basler Telegraphen folgende Nachricht hier angekommen : Die Avantgarde der Resrrvarmee, unter Anführung des Gen Lannes, har Pavia eingenommen/ wo sie sich vieler Munition und unermeßlicher Magazine bemächtigt hat. Ein anderes Bulletin von Paris «ach Straßbnrg sagt. Die Engländer haben im Morbchan Departement g^anim; sie sind aber gcnöthigt worden, flch unver« V, i wieder kluz« ckiffen. Nil dem Gencrallientenant St. Suzanne find auch Ne Divisionsgenerälk Colaud und Souham hier ringetreffcn. Sie hatten vom Obergrneral Moreau Befehl erhalten, sogleich zu einer andern Bestimmung adzugkhcn. Sie reisten über Konstanz, Zürich «nd Bascl, und kamen vorgestern hier an. Dem Der« nehmen nach begeben sie sich an den Unterrhein. Die Reise des Gen Klein zur Rheinarmee ist auf. geschoben worden. Er hat das Kommando vorwärts Kehl wieder übernommen. Die Ocstre cher habe» sich aus dieser Gegend entfernt, und die Landstürmer sind, dem Vernehmen nach, in das Kapplcr-und Kinzin- ger-Tdal znrückgegangen. Unsere Truppen kantsni- ren in den Dörfern zwey bis drey Stunden vorwärts Kehl, und patrouiüiren bis gegen das Ge- birg hi». Das Hauptquartier des General Klei« ist zu Kork. (A. d. Str. Z.) Italien Trident, vom » Iun. Der K. K. Ge«. Ukm §tl bet Nizza durch eine Kanonen Kugel srin Leben verlohrcn haben. — Seit cm paar Tagen kommen viele Flüchtlinge aus dem Mailändischen, und heute ff'bst der Erzbischofs von Mailand hier an, weil ein fc ndliches Korps von 12000 Mann bis Dereclli und Aovara vorgetrringen war. Allein man vernimmt 10 «Nn, daß Gen. Melas in dem Thal von VereM d?rseö KorpS mit einem Verlust vo« tzooo Man« ge, Wagen hat. Auf diese Nachricht hin kehrie der Kats. Kön. Hofkommissär GrafCoeastellt, der m,t denKarih. le en von Mailand sich nach Cre»«o«a entfernt hakte, ,vn da wieder nach Mayla«^ turuck. Grosdrttanten. Londm vom 2 Iuny. Zu Plymouth ist di« Nachricht angekommen, daß die kombintrte feindliche Flotte den 27. May von Brest ausgelaufen sey. Sogleich hat dtt ,0 der Bucht von Causaud gelegene Eskadre von S LlNtenschiffen Befehl erhalten, zu der großen Flotte unter Lord St. Vincent, die gleichfalls den 27 Nachmittags von Torbai unter Segel geaan. gm war, zu stoßen. Noch am nämlichen Tage sah man die große Flvtte bcy Plymouth vorbeyseaeli»! De« Weg, den die feindliche Flotte genommen har, kennt man noch nicht. Schweiz. Schreiben von Bern, vom 7 Iun. Aus de» Bewegungen der Rhein-Armee zu schließen, wird fi« sich mehr südlich, gegen Tyrol zu wenden. Man versichert, Lcevurbe habe semen Zug nach München nicht fongesczt. Der Weg, den am 30 May ein großer Munitionetransport von Stockach aus, theils über Ueberlingm und Lindau, theils über Allshaufen nahm, scheint dieses ebenfalls aozuzeigen. Das Truppenkorps des Generals Bethencourt, das über den Eimplon in Piemont eindrang, hat, nach Berichten aus Domo d'Ossvla vom zo. May Pallan. za am Lago . Maggiore eingenommen. Am zi-en besetzte es die Dcrfchanzungcn von Ornavasso, welche von den Ocsterreichcrn, in Gefolg eines Treffens, das auf «nierm rechten Flügel vorfitl, verlassen wurden. Die Legion Rohan ist gänzlich geschlagen worden. Die Feinde haben sich hinter den Lago-Maggiore gezogen und verschanzen sich zu Sesto. Am z. Iuny ist der große Arttllcricpark von Mar« tigny nach Piemont abgegangen. Auch ziehen durch dlisen Ort täglich Infanterie und Kavallerie-Kolon» vcn, die der Reservearmee nachmarschirrrn. Bnvnepart« befand sich nach den letz en Nachrichten nrch zu Moyland, (wo »r am 2. Iuny und nicht am 30. May ringerückr war.) — Eine Kolonne der Reservearmee hat sich mit der Division des Generals Tlurrcau vereinigt und steht vor Turin. Nach den letzten Berichten vom Korps des Generals Moncty, der sein Hauptquartier zu Belluuoria hatte, stund sein Vcrtrab am Ufer der Seen. Die Stellungen beyrn Zollhaus, Faido re. fand er seit 2 Tagen von den Ocsterreichern verlassen, die sich auf allen Punkte« zurückgezogen hatten. Man glaubt, Moncey werde sich nach Como wenden und den linken Flügel der Reservearmee bilden. Nach Briefen aus Marseille vom zr- May haben die Ocstreicher Nizza geräumt, und sich eiligst nach Tont gezogen. Man versichert, Massen« sitz dedlvkirr.