Großherzoglich Badische t a a t s - Z e i t u n g. Nro. 523. Sonntag, den 21. Nov. 1815. Deutschland. Karlsruhe, den ar. Nov. Gestern Nachmittags um 4 Uhr trafen hier Se.Maj. der König von Baiern, unter Abscuerung von ioo Kanomnschüssen, aus Frankfurt ein, und stiegen im Palais Ihrer Hoheit der Frau Markgräsin ab. wo auch Ihre Majestät die Königin, aus München zum Besuch Allerhvchstchrer Frau Mutter kommend, morgen erwartet werden. Ausruf an Baden. Dem Beispiel meines erhabenen Ahnherrn, der mir in der Regierung vorgieng, zufolge, machte ich es mir zur unverb-üchlichen Pflicht, das Wohl und das Glük meiner Unterthanen zu befördern, und die Erhaltung Badens zu sichern. Die von dem höchst- seligen Großhe-zog de» seinem Eintritt in den rheinischen Bund eingegangenen Verbindlichkeiten gegen Frankreich, die auf mich übergiengen, waren mir hellig, weil ich in strenger Erfüllung derselben die Ruhe meines Volkes und die Erhaltung meines Landes zu begründen hoste, und obgleich die Drangsair langwieriger Kr ege, in welchen ich, den mit Frankreich bestehenden Verbindungen gemäß, ein bedeutendes Truppenkorps zu den französ. Armeen stellen mußte, sowohl, als die Sperre alles Handels dem Waterlante bedeutende Wunden schlugen , so war mein einziger Trost die Hofnung, daß ein endlicher Friede mir einst d>e Gelegenheit darbieten würde, meinem Volke, durch meine Fürsorge, für das Erlittene Ersaz zu gewähren. D:e allwaltende Vorsehung, die das Schiksal der Völker und der Heere lenket, hat die Siegesfahne den französischen Waffen entrücket, und sie den Händen der für die Sache Deutschlands kämpfenden alliirten Armeen anocrtraut, in dem sie der französ. Uebermacht Gränzen festzufctzr» für nöthig erachtete. Von den Ufern der Eide bis an die des Rheins drangen unaufhaltsam die verbündeten Machte siegresch heran; den lezten Versuch unternahm ich nun, um dem nunmehr durch die Annäherung des Kriegsschauplatzes bedrohten Vaterlande Ruhe und Sicherheit zu ge» währen; ich suchte eine Neutralität von dem französischen Kaiser für Baden zu erhalten , in der Hofnung, daß die allerhöchsten verbündeten Mächte gleichfalls Ihrer SeitS Ihre Einwilligung dazu geben würden ; allein der Erfolg war dieser Erwartung nicht entsprechend ; und da ich auf diese Art Badens Ruhe nicht begründen konnte, st» finde ich mich nunmehr bewogen, den mit Frankreich im Kriege stehenden und gegen dasselbe verbündeten Machten beizutreten, und so die Sache des Vaterlandes mit der Ihrigen zu verbinden. Die Erhaltung Badens, die Erkämpfung deutscher Freiheit und Unabhängigkeit iß nun das große Ziel, welches zu erreichen wir uns bestreben müssen, und was, im Einklang mit den hohen Verbündeten, wir zu erlangen die gerechte Hofnung nähren dürfen. Ich kann Euch nicht verhehlen, daß unsere geographische Lage, als Gränzbe- wohner Frankreichs, vnsern dermal'gen Stand, IM Ver- hältniß zu den übrigen alliirten Staaten Deutschlands, zu einem der wichtigsten macht, folglich auch alle Opfer erheischt, welche die Nothwendigkeit der Vertheidigung Eures Vaterlandes, Cures Heerdes, Eurer Familie erfordert; daß also Anstrengungen jeglicher Arr nothwenvig werden, um unserer Scits zur Herstellung eines allgemeinen Friedens, zur Begründung eines dessen Dauer sichernden politischen Gleichgewichts, welches, die Freiheik des Handels schützend, die National-Industrie neu belebt und den gesunkenen Wohlstand wieder ausrichtet, Alles beizutragen. Bewohner Badens, vertraut Eurem Fürsten! Das hohe Ziel: Vertheidigung des Vaterlandes und deutscher Freiheit, c»hebe Eure Brust mir dem tzch- heiligsten Enthusiasmus für das allgemeine Wohl, und / 1310 durchdringe Euch mit dem rühmlichen Eifer, auf meinen Aufruf und nach den deshalb von mir getroffen werdenden Verfügungen, Euch freiwillig unter die Fahne des Baker- landes zu stellen, und Euch des schönen Beispiels würdig zu stiachen, mit dem Cure badische Waffenbrüder seit langen Jahren ungecheitt aufdeuzFelee der Ehre Euch voc- angiengen ! Der Freund meines Volkes, werke ich überall, wo. Gefahr drohet, sie mit Euch theilen, bis einst, uach erkämpftem Ziele, ein dauernder Friede mir das Glük gewähren wird, Euren Wohlstand für die Zukunft fest zu begründen, und die Ruhe des Vaterlandes vot jedem Sturm gesichert zu wissen. Karlsruhe, den -o. Nvv. 18iZ. Karl. Am i8- d. sind Se. königl. Hoh. der Großherzog von Würzdurg von Frankfurt nach Ihren Staaten zu- rükgereiset. Laut eines königl. baierischen Armeebefehls vom y. d. ist Sc. k. Hoh. der Generalmajor und Brigadier Prinz Karl zum Dioisionsgeneral befördert worden. Der Herr General der Kavallerie, Gras von Wrede, hat von Sr. Maj. Crlaubntß erhalten, das Großkreuz des kaiseri öst- reichrschrn St. Leopolds, des russischen St. Alkpander- Mwsky-, so wie des St. Georgen-Ordens, dann das Ko">mandev.rkreuz des östreich. Marien-Theresienordens tragen zu Dürfen. Bon der Nationalgarde zweiter Klasse Haben wieder 12 Bataillons, nach den rühmlichen frühem Beispielen, sich bereit erkärt , den Feind auch ausser der vaterländischen Gränzc zu bekämpfen. Beschluß de« Traktats zwischen Oesireich und Wür- tcmberg. Art. 2. Die Allianz zwischen den beiden hohen koutrahirenden Lheilen soll die ihärigste Mitwirkung der beiden Mächte zu der Herstellung einer Ordnung der Dinge in Europa zum Zwecke haben, welch: allen die Unab- Hängigkert und ihre künftige Ruhe sichert» Würtemberg entsagt demnach -den Verhältnissen der rheinischen Konföderation, und wird unverzüglich seine Armeen mit jenen Her verbündeten Macht« vereinigen. Art. 3. In Folge Hxs vorhergehenden Artikels find die hohen kontrahirendcri Jheile übereingekommen, sich mit allen Mitteln, welche Die Dochhung in ihre Händx gelegt hat, zu unterstützen, urw die Waffen nicht anders niederzufcgen, als mir wech- Miail'grm Eivoerstandnisse. Art. 4. Se. M. der Kaffer Mü Kchleich stgramm sowohl ich ZÄaem Kamen, als im Namen Seiner Miirten, Sr. M. hem Könige von Würtemberg di« Souverainetät undden freien und ruhi- gen Besiz Ihrer Staaten. Art. 5. £>ie würtembergische Armee soll einen Theil der großen östreichischen und alliir- ten Armee ausmachen. Sre wird unter dem Beschle des Obergenerals dieser Armee, und unter, dem unmittelbaren Kommando eines würtcmbergffchen Generals stehen. Sie soll beständig in einem Korps rermüß' blechen, unter ihren eigenen Off zieren stehen, und w Ansehung der Disziplin und Oekonomie ihren eigen,:, Bo:schr>sten un- lcrmorfin scyn. Art. 6. Die dem Femdr abgenommenen esiege^ichen, Beute und die gemachten Gefangenen sollen ten.jemgen Lrirppm angehören, von welche» sic genommen worden sind. Art. 7. Die hohen kon'rahiren- den Lyeüe werten unmittelbar jt ; r Abschließung eines förmlichen Allianztraktats in Unterhandlung treten. Art. 8. Sie behalten sich gleichfalls vor, in Folge des gegenwärtigen Vertrags eine Militärkartelkonventiou abzuschlleßm. Art. y. Die beiden hohen kontrahirenden Theile machen sich förmlich verbindlich, sich in keine Urbcrcinkunft oder Unterhandlung über dm Frieden einzulassen, ausgenoni- »wn mit beiderseitigem Einverständnisse, und Sic versprechen sich auf das Feierlichste, keiner Eröfnung, oder keinem Vorschläge Gehör zu geben, welcher Ihnen mittel- oder unmittelbar von dem französischen Kabinet gemacht werden sollte, ohne sich denselben wechselseitig mit- zutheilen. Art. 10, Der gegenwärtige Vertrag wird von Sr. M. dem Könige von Würtemberg und Sr. k. k. apo- stol. Maj. ratißzirt, und die Ratifikationen sollen innerhalb 8 Tagen, von dem Lage der Unterzeichnung an gerechnet, oder, wenn cs möglich ist, noch früher ausge- wechselt werden. Zu Urkund dcssen haben Wir Endesun- t erschlichene in Kraft Unserer Vollmachten den gegenwärtigen Vertrag unterzeichnet, und demselben Unsere Siegel beigedrukt. Geschehen zu Fulda, den 2. Nvv. im Jahr eintausend achthundert und dreizehn nach Chrsti Geburt. Unterz. Der Graf v. Zeppelin, v. Metternich. Der königl. preuß. Gen. Maj. von Knesebeck hat in öffentlichen Blättern folgendes bekannt machen lassen- „Mehrere Aufsätze, die seil einiger Zeit in der preussi- fchen Feldzeiiung erschienen sind, veranlassen den Unterschriebenen, hierdurch öffentlich zu erklären : daß er seit dem Blatte No. 4 weder Anthcil an der Censur, noch Reduktion dieser Zeitung hat, "noch ferner nehmen wird. 1511 Nur der angefangene Aufsaz in derselben ist von ihm, der eine Uebersicht der Kncgsbegebenheiten enthalt. Lei dem Ton, den diese Zeitung aber jczt angenommen hat, wird die Fortsetzung davon in irgend einem andern Blatte erscheinen, und zwar sobald, als die Begebenheiten dem Verfasser dazu Muse lassen werden Hauptquartier Frankfurt am Main, den 12. Nov. igtZ. Unierz. v.'Knesebeck , köngi. prer-ß. Generalmajor und Gen. Adjutant Sr. Maj. des Kvwgs." Frankreich. Nach der Gazette de France vom 14. d. waren der Marschall Augereau, Herzog von Castiglione, und der Kommandant der Grenadiere der kaiserl. Garde, Baron Michel» zu Paris angekommen. Der Divisionsgeaeial Broussier war zu Straßburg angekommen, uw, wie es hieß, das Oberkommando der Stadt und Festung zu übernehmen. Der berühmte engl. Chemicker Davy befand sich seit einigen Tagen in Paris. Zu Mainz ist unterm 2. d. ein Umlaufschreiben des Präfekten des Departement vom Donnersberg an dieUn- terprafekten und MaireS des Departement bekannt gewacht worden, worin es unter andern heißt: Se. Maj., .meine Herren, habe» beschlossen, Ihre Arme^ in den Städten und Gemeinden -des hiesigen Departement kan- tonniren zu lassen. Ein jeder von Ihnen muß sich bereit halten, die in seine Gemeinde zu stehen kommenden Truppen, sowohl Infanterie, als Kavallerie, in 2 oder 3 Lagen aufnehmen zu können. Die Armee wird einige Augenblicke der Ruhe genießen, 'und ihre brüderliche Freundschaft wird Ihnen die Ruhe versüßen; es wird zwischen den Kriegern und Ihnen ein Verein undeintrech sclseiliges Wohlwollen einlrelen, die allen zu gleiche» Ehre gereichen. Nach einem schweren Feldzüge kommen sie zu Ihnen mit Bedürfnissen, die befriedigt werden müssen. Se. Maj. haben mir bedeutet, daß jede Gemeinde für die Quartiere und die Beköstigung der Mannschaft und der Pferde sorgen müsse. Der Aufwand der Gemeinden soll ihnen pünktlich erstattet werten. Dies ist der W-lle, den mir St- Maj. förmlich ausgedrükt haben. Es soll demnach jede Woche zu einer Liquidation geschritten, und auf Ansicht derselben die Fonds krcditirt werden. Ich werde selbst wachen, daß die den Gemeinden zukommenten Summen ihnen ohne Verzug Übermacht werden ec. Die zu g v h. konsolkdirten Fonds standen am iz d. zu 53 Fr. 75 Cent., und die Bankaktien zu 800 Fr. O e st^r e i ch. Am iz. d. wurde der Wiener Kurs auf Augsburg zu iss/ö Uso und zu 1565 zwei Monate notirt. Kriegsschauplaz. Am 17. d. hörte man zu Frankfurt wieder eine sehr lebhafte Kanonade aus der Gegend von Kassel. Am 18. gieng ein großer Train Pontons, aus den unte-n Maingegenden kommend, auf der Straße nach Dannstadthin ab. Ein Theil der kaiserl rvss Truppen, die in Frankfurt und der Gegend lagen, war nach den Neckargegenden aufgebrochen. Oeffentliche Nachrichten aus Düsseldorf vom 14. d. meiden: „Am 5. d. wurde Münster von den russischen Truppen besezt. Der General Wvionzow marschiert auf Lüneburg los. General Wmzingerode dehnt seine Truppen durch ganz Oldenburg und bis an die Gränzen von Holland aus. Gemral Bülvw steht zu Mmden, General Landels mit einer sckwed. Division zu Lraun- schweig, Gen. von Posse zu Hannover, und Gen. von Boye zu Hildesheim." Zu Hall« erschien bereis unterm^rg. Okt. folgende Bekanntmachung : „ Des Königs von Preussen Majestä' haben, zur Verwaltung der durch die siegreichen Waffen der hohen verbündeten Machte wieder eroberten Provinzen Ihrer Monarchie auf dem linken Elbeufer, ein Mili» targouvernement anzuordnen geruhet. Es besteht aus einem Milltärgouverneur: dem Generalmajor von Krusemark, und einem Zivllgouverneur: dem geheimen Staats- ralh von Klewiz; beide zusammen Hilden das Militärgou- vernement, und verfügen als solches unter beider oder eines einzigen Unterschrift. Bon den Einwohnern dieser Provinzen wird die schon sonst bewährte Treue und Anhänglichkeit an ihren alten Landesherrn und Gehorsam jjgegen die Anordnungen des Militärgouvernements und der ihm untergebenen Behörden mit Zuversicht erwartet. Die bisherigen Behörden setzen ihre Amlsvcrrichtungen einstweilen fort, jedoch für Se. Maj. den Kömg von Preussen uickern allergnädigsten Herrn, und geloben demselben Treue und Gehorsam durch einen Revers, welcher ihnen besonders, vorgelegt werden wird. Wer sich dessen weigert oder verdächtig ist, wird aus allen seinen Dienstverhält- 1312 Nlß entfernt. Stat^ de' Präfekten sind für die bis je>f bcftz'M Provinzen de' fl-heime Regftrvsigsraih Baron von Lchile und der geheime F'nanzzach von Köpken an sseßest'; der erste namenllich für den Saatkeeis, d'e Graf schaft Mannt'fetd, einen. Theit des-ersten Holzkr.sses und- des Fürsten thums Halberßaht» der lezte namentlich für dseAUmprk, den g ößlen Thell der Magdeburgischen Holz- kreise und die Herrschaft Weferlingen. /Oie Gränzen und der Umfang ihrer Departement sollen naher bekannt ge wacht werden. Halle, den 28. Oft. 1813. Kön'gl. pre^ß. M litärgouvernemeet für die preuß. Provinzen auf dem linken Eibeufer. " Der würzburg. Prof, der Chirurgie, v. Siebold, hat vntcrm iz. d. folgendes in den Korrespondenten von und für Deutschland einrücken lassen: „Berichtigung. Die in dem Korrespondenien abgcdrukte Nachricht über den «Gesundheitszustand des H>n. Gen. Grafen v. Wrede, d. d. Würzburg den 7. Nvv. (sh. 317), ist weder ganz richtig, noch mit meinem Borwissen öffentlich bekannt ge- macht worden, und scheint bloß von einer nicht richtig oufgefaßten mündlichen Erzählung herzurühren. Zugleich dient dem an der Verwundung des Herrn Generals theil- nehmendcn Publikum zur Nachrid)t, daß, weil sich Hoch- d.ffcn Befinden gegen Erwarten sehr gebessert hatte, und dre Herausschneidung der tief unter dem Fleische der rechten Lendengegend fkstsitzcnden Kugel vor der Zeit weder rotdsam noch thuribch war, ick mich den 4 Nov. Mittags von dem hohen Kranken verabsch edet habe, nachdem ich zwei ärztlich-chirurgische Gutachten über das Befinden Hochdrff.lben bei meiner Ankunft sowohl, als vor meiner Adresse, zurükgelasscn hatte. Würzburg, den IZ. Nov. 181Z." DaS in unfern früher» Blättern erwähnte Schreiben Sr. Maj. des Kaisers Alexander an die zu London befindliche Wittwe des Gen. Moreau lautete, nach den „Deutschen Blättern", wie folgt: .. Madame! Als den General Moreau hart an meiner Seite der schrekl'che Unfall traf, und mir den Rath und die Erfahrung dieses großen Man- ries raubte, hofke ich ihn durch die äusserste Sorgfalt und Pflege wenigstens für seine Familie und für die Erweisun gen merner Freundschaft de m Leben zu erhalten. Die Vorsehung hat es anders gewollt. Er starb, nsse er ge lebt hatte, mit der Seelenstätke eines entschlossenen Mannes. Bei den härtesten Prüfungen des SchMals strebt es nur einen Trost, herzliche Thrilnahme. Diese Theilnah- nahme werden Sie, Madame, in ganz Rußland überall finden, und wenn es Ihnen beliebt, dort Ihren Wvhnsiz aufzuschlagrn. so werde ich. alles , was ich vermag, aufbieten, um Ihnen Ihren Aufenthalt so angenehm zu machen, als möglich; denn ich erkenne es für meine Pflicht, es für Sie an nichts fehlen zu lassen, was Ihnen Trost und Zufriedenheit gewähren kann. Id bitte S>e. Madame , sich unbezweifelt darauf zu verlassen, daß in allem und jedem, wo und wie ich Ihnen nüzl ch seyn kann, es mir zum allergrößten Vergnügen g/reichen wird.' Ver, hehlen Sie daher ja auch den leisesten Ihrer Wünsch» nicht, und wenden Sie sich jedesmal unmitteldar an mich selbst. Meine Freundschaft für Ihren Gemahl reicht über das Grab hinaus; jezt kann ich sie nur noch durch meinen Aniheil an der Wohlfahrt seiner Familie beweisen. Lassen Sie sich bei diesem traurigen, bitter» Anlaß diese meine Freundschaftsbezeugung und den Ausdruk meiner Gesinnungen gegen Sie gefallen. Töplitz, den 9. Sept. 1813 Alexander." Lit e räri sch e Anzeige. Bei St ein köpf in Stuttgart ist erschienen: F ad r it ius (Kanenik. Gr. Bad. Bibliothek.in Bruchsal) Apologie des dogmatischen Protestantismus nach seinen kirchlichen und christlich-religiösen Verhältnissen zum reinen Katholizismus. Allen Kirchenprälaten, Seelsorgern und Theologen der drei christlichen Hauptkonsessivnen zur reifem Erwägung «ns Herz gelegt. 8. 36 kr. Der kleine Dollmetscher mit dem Kosacken, enthält die noth- wendigsten russ. Wörter, Gespräche, Zahlen ec. 8 kr. Obiges ist bei PH. Macklol No. 14 im gr. Jirk. zu haben. Bei Engelman n und Meder in Heidelberg ist erschienen , und bei ihnen, so wie in allen Buchbaudlungen, und bei den Buchbindern auf dem Lande in Menge zu baden: Der russische Doll welscher für Deutsche, welcher die allernöthigsten Wörter und im gemeinen Leben vorkommenden Redensarten nach alphabcrischer Ordnung enthalt , wie sie nach dcuischcr Mundart ausgesprocben werden müssen. Rebst einer kurzen Schilderung der russischen Krieger in Hinsicht auf ihren Charakter, Lebensart, Religion und Gewohnheit. Preis in einem Umschläge brochirt 15 kr. Karlsruhe. (Museum.) Jur Stimmenabgabe für die Wahl der neuen Kcmmissionsveamten am künftigen Montag, den 22. d>, Morgens gegen halb 12 Uhr, werden cäntli- che Mitglieder, w.lche noch nicbt gestimmt haben, an'urch dringend ersucht, indem w:nigste»s i/jtel der Ges-Uich ft zu einer gültigen W hl, nach den Gesetzen, gestimmt haben muß. Karlsruhe, den 20,. Rov. 1813. Die Kommission des Museums»